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PZ06_19.03.2026

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TITELTHEMA

Hilfe und neue Perspektiven im Therapiezentrum „Bad Bachgart“: Es braucht immer auch Mut zur Veränderung 4

GESCHICHTE & HISTORIE

Bruneck – Historische Lichtbilder: Die Lamprechtsburg 13 AKTUELLES

Hannes Weitlaner: Mit Herz und Leinen 14

SOZIALES & GESUNDHEIT

Gemeinsam stark: Warum Erziehung Teamarbeit braucht –auch bei getrennten Eltern! 16

GESELLSCHAFT & MENSCHEN

Anton „Toni“ Oberleiter wird 90: Kühe, gute Knödel und ein Dickschädel 18

Demographischer Wandel: Ohne Kinder keine Zukunft 20 „Readly Ash“ rocken: Das Feuer brennt wieder! 22

MENSCHEN IM PORTRÄT

Viktoria Reichegger, Julia Binanzer, Kathrin Feichter und Hibatul Basir: Kraft, die verbindet 24

BILDUNG & SCHULE

WFO Bruneck: Sag’s multi – wir sind dabei! 32 Tag der Muttersprache: Die sprachliche Vielfalt sichtbar gemacht 34 Stadtbibliothek Bruneck: Das gute, „alte“ Buch im Mittelpunkt 36 Ursulinen MS: Gemeinschaft erleben und Zukunft gestalten 38

KULTUR & KUNST

UFO in Bruneck: Junge Talente arbeiten für den guten Zweck 42 Innichen: Kunst, Fair Play und olympischer Geist 43 Ausstellung des TAP: Frauen der Berge – Berge der Frauen 44 Rein in Taufers: Der heilige Wolfgang als Stern Europas 45

SPORT & FREIZEIT

100-kg-Rennen am Klausberg: Wea isch stork ginüi? 46 Gsiesertal Lauf: Großes Team, perfekte Loipen und starke Beteiligung 48

SONDERTHEMA

IMPRESSUM

Sitz, Redaktion und Verwaltung: Oberragen 18, 39031 Bruneck, Tel.: 0474 550 830, E-Mail: info@pz-media.it Egtr. Trib. BZ Nr. 23/89 v. 2.10.1989 Internet: www.pz-media.it; Einzelnr.: 1,00 Euro; Jahresabo: 25,00 Euro; Erscheinung: 14-täglich; Verantw. Direktor: Reinhard Weger (Chefred.); Sekretariat: Michaela Huber; Akquisition: Hans Paulmichl, Josef Tasser; Redaktion: dott. Reinhard Weger, MA; Dr. Willy Pöder; Dr. Judith Steinmair; Dr. Verena Duregger; Monika Gruber; Barbara Pöder; Dominik Faller; Alexander Dariz; Grafik: Andreas Rauchegger, Kerstin Voigt; Herausgeber: Pustertaler Medien GmbH - Oberragen 18, 39031 Bruneck, Im PT-Abo vert. ROC-Nummer: 2717, ISSN 2532-2567 Mitglied der USPI (Unione Stampa Periodica Italiana) Druck: Athesia Druck, Bozen – PEFC-zertifiziert: Dieses Produkt stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern, Recycling und kontrollierten Quellen; PZ-WhatsApp Nummer: 371 7678970

Titelbild: Dr. Martin Fronthaler

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HINGEHEN ZUR REFERENDUMSWAHL

von Chefredakteur Reinhard Weger

Am 22. und 23. März 2026 sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, über eine Reform des Justizsystems abzustimmen. Das Referendum ist notwendig geworden, weil die Reform zwar bereits vom italienischen Parlament verabschiedet wurde, dort jedoch nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit erreicht hat. Deshalb liegt die endgültige Entscheidung nun bei den Wählerinnen und Wählern. Es muss kein Quorum erreicht werden.

Im Mittelpunkt steht eine umfassende Neuordnung des italienischen Justizsystems. Vorgesehen ist unter anderem eine klare Trennung der Laufbahnen von Richtern und Staatsanwälten. Außerdem soll der bisherige Oberste Justizrat, der für die Selbstverwaltung der Justiz zuständig ist, in zwei getrennte Gremien aufgeteilt werden. Auch ein eigenes Disziplinargericht für Richterinnen und Richter ist Teil der Reform. Die geplanten Änderungen haben eine breite politische und gesellschaftliche Diskussion ausgelöst.

Befürworter der Reform sehen darin einen wichtigen Schritt zur Modernisierung der italienischen Justiz. Ihrer Ansicht nach üben Richter und Staatsanwälte unterschiedliche Funktionen aus und sollten deshalb auch getrennte Karrierewege haben. Eine klarere Trennung könne Transparenz schaffen und mögliche Interessenkonflikte vermeiden. Zudem hoffen die Unterstützer, dass die Reform dazu beiträgt, Verfahren effizienter zu gestalten und das Vertrauen der Bevölkerung in das Justizsystem zu stärken. Die Einführung eines eigenen Disziplinargerichts wird von ihnen ebenfalls als Chance gesehen, Fehlverhalten innerhalb der Justiz unabhängiger und transparenter zu behandeln.

Kritiker beurteilen die geplanten Änderungen hingegen deutlich skeptischer. Sie befürchten, dass die Reform langfristig das Gleichgewicht innerhalb der Justiz verändern und deren Unabhängigkeit schwächen könnte. Besonders die Trennung der Laufbahnen von Richtern und Staatsanwälten wird von einigen Juristen und Verbänden kritisch gesehen. Ihrer Meinung nach könnte dadurch indirekt der politische Einfluss auf die Justiz wachsen. Auch die geplanten Veränderungen bei der Zusammensetzung der Justizgremien stoßen bei Gegnern auf Vorbehalte. Für sie besteht die Gefahr, dass die Reform mehr neue Probleme schafft, als sie bestehende löst.

Unabhängig von den unterschiedlichen Positionen zeigt das Referendum einmal mehr, wie wichtig demokratische Beteiligung ist. Es geht nicht nur um technische Fragen des Justizsystems, sondern um grundlegende Prinzipien des Staates und das Vertrauen in seine Institutionen. Gerade deshalb ist es entscheidend, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger ihr Wahlrecht nutzen. Demokratie lebt nämlich davon, dass Menschen ihre Stimme abgeben, sich eine Meinung bilden und Verantwortung für die gemeinsame Zukunft übernehmen. Wer nicht wählen geht, überlässt die Entscheidung anderen. Deshalb gilt: Informieren, abwägen und wählen gehen!

Es braucht immer auch Mut zur Veränderung

Psychische Belastungen wie Angstzustände, Depressionen oder Abhängigkeitserkrankungen betreffen viele Menschen. Sie leiden oft im Stillen. Hilfe anzunehmen, erfordert jedoch Mut, kann aber ein wichtiger Schritt sein, um neue Perspektiven zu finden. Im Therapiezentrum „Bad Bachgart“ in Rodeneck erhalten Betroffene aus ganz Südtirol die Möglichkeit, in einem geschützten Umfeld intensiv an ihrer Situation zu arbeiten.

von Barbara Pöder

Das Zentrum für stationäre Psychotherapie besteht seit rund 25 Jahren und verfügt heute über 65 Therapieplätze. Neben der Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen wie Alkohol- oder Medikamentensucht werden auch psychosomatische Krankheitsbilder wie Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen, Essstörungen oder Persönlichkeitsstörungen behandelt. Die Patientinnen und Patienten entscheiden sich freiwillig für einen Aufenthalt und kommen in der Regel für etwa zwei Monate ins Therapiezentrum. Die Therapie in Bad Bachgart ist vielfältig aufgebaut und kombiniert unterschiedliche Bausteine: Einzel- und Gruppengespräche mit Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Gespräche mit Pflegepersonal und anderen Fachkräften sowie Angebote wie Ergotherapie, Sport, Entspannungstraining oder Kommunikations- und Selbstsicherheitstraining. Auch tiergestützte Interventionen – etwa mit Pferden, Lamas und Alpakas – gehören zum Programm. Ziel ist es, gemeinsam neue Denk- und Verhaltensweisen zu entwickeln und Strategien zu erlernen, um den Alltag wieder selbstständig

bewältigen zu können. Der Tagesablauf ist bewusst strukturiert. Gemeinsame Mahlzeiten, Gruppentherapien, Bewegung im Freien und kreative oder praktische Tätigkeiten gehören zum Alltag der Patientinnen und Patienten. Dabei spielt die Gemeinschaft eine wichtige Rolle: Viele Betroffene erleben zum ersten Mal, dass sie mit ihren Problemen nicht allein sind.

Die Therapie in Bad Bachgart ist intensiv und verlangt den Patientinnen und Patienten einiges ab. Gleichzeitig bietet sie die Chance, Abstand vom gewohnten Umfeld zu gewinnen und sich ganz auf die eigene Gesundheit zu konzentrieren. Entscheidend ist dabei auch die Zeit nach dem Aufenthalt: Nachsorge und weitere Betreuung durch die ambulanten Dienste des Südtiroler Netzwerks für psychische Gesundheit sind wichtige Bausteine für eine langfristige Stabilisierung.

Dass ein solcher Aufenthalt neue Perspektiven eröffnen kann, zeigt auch die Erfahrung ehemaliger Patientinnen und Patienten. Einer von ihnen ist Nicolò Baruchello aus Welsberg, der zwei Monate im Thera-

Dr. Doris Thaler (Psychologin), Julia Delueg (Tiergestützte Intervention) mit Therapie-Hund Lenny.

piezentrum verbracht hat und PZ-Mitarbeiterin Barbara Pöder ein Exklusivinterview gewährt hat. Wir haben auch bei Direktor Dr. Martin Fronthaler genauer nachgefragt.

HILFE UND NEUE PERSPEKTIVEN IM THERAPIEZENTRUM „BAD BACHGART“

„Bad Bachgart“

„DEN MENSCHEN HINTER DER KRANKHEIT SEHEN“

PZ: Seit wie vielen Jahren gibt es dieses Therapiezentrum und seit wie vielen Jahren leiten Sie es? Welche Krankheitsbilder werden konkret behandelt? Dr. Martin Fronthaler: Das Therapiezentrum Bad Bachgart besteht seit mittlerweile 25 Jahren und zu diesem Anlass werden wir heuer im Sommer einen kleinen Jubiläumskongress mit verschiedenen Referenten veranstalten. 2001 wurde die Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen, vor allem für die Behandlung von Alkoholabhängigkeit, Medikamentenabhängigkeit und Spielsucht, eröffnet. Hier stehen 30 Therapieplätze zur Verfügung. In der Folge dann 2003 wurde der Bereich Psychosomatik mit weiteren 35 Therapieplätzen in Betrieb genommen. Hier werden Menschen mit Depressionen, mit Angst- und Zwangsstörungen, mit Essstörungen, somatoformen Störungen und mit Persönlichkeitsstörungen behandelt. Wichtig ist, dass alle Patienten eigenständig, autonom und vor allem freiwillig die Therapie aufsuchen. Niemand ist eingesperrt, sondern die Betroffenen sind in der Regel gut motiviert, an ihrer problematischen Gesundheitssituation etwas zu ändern. Ich selbst darf das Therapiezentrum seit sechs Jahren als Direktor leiten. Effektiv bin ich aber seit der Eröffnung 2003 in der Psychosomatik Abteilung hier als Psychotherapeut tätig. Die Bevölkerung assoziierte das Therapiezentrum Bad Bachgart sehr lange vor allem als Behandlungsort für Suchtkranke. Vermutlich, weil es als solches ursprünglich eröffnet wurde. Erst allmählich greift in der Öffentlichkeit die Information, dass der Bereich Psychosomatik auch auslastungsmäßig um einiges größer ist als der Suchtbereich und die von unterschiedlichen Erkrankungen betroffenen Personen gemeinsam unter einem Dach Therapie machen. Leider werden Menschen mit einer psychischen Erkrankungen, vor allem wenn sie von Abhängigkeiten betroffen sind, nach wie vor mit Vorurteilen betrachtet. Generell aber bin ich froh darüber, dass es mittlerweile immer mehr Verständnis für Menschen, die in Lebenskrisen geraten sind, gibt und dass der Respekt vor denjenigen, die sich helfen lassen, steigt. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass immer mehr Menschen die Angst vor Therapie überwinden.

Wie lange dauert eine Therapie bei ihnen?

Wir haben 65 Therapieplätze zur Verfügung. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer unserer Patientinnen und Patienten

beläuft sich auf acht Wochen. Dies bedeutet, dass die Menschen zwei Monate bei uns leben. Während dieser Zeit haben sie auch die Gelegenheit, Ausgänge für wichtige Besorgungen oder sogenannte Wochenendausgänge in Anspruch zu nehmen. Nach dem ersten Monat auch für eine Übernachtung von Samstag auf Sonntag daheim. Dies deshalb, weil wir möchten, dass die Menschen den Kontakt zum Alltag aufrecht halten und erproben, was sie in der Therapie an neuen Denk- und Verhaltensweisen erlernt haben.

Welche Therapiemöglichkeiten werden angeboten?

Zu den sogenannten Bausteinen der stationären Therapie in Bad Bachgart gehören die Gespräche mit den jeweiligen Psychotherapeutinnen, genauso wie die Gespräche mit dem Krankenpflegepersonal und den anderen Berufsgruppen, die in die Therapiegemeinschaft eingebunden sind. Die Arbeit in größeren oder kleineren Gruppensettings bezeichne ich gerne als „das Herz des Hauses“. Dies deshalb, weil der Wirkmechanismus, der von der Gruppendynamik ausgeht, zentral für das Gelingen dieser stationären Therapie ist. Man kann sich das durchaus wie ein großes Uhrwerk mit vielen unterschiedlichen Zahnrädern vorstellen. Das Programm an Therapieanwendungen setzt sich aus einer Vielzahl von Angeboten zusammen, und es ist eine der Aufgaben der PsychologInnen, einen individuell an die Bedürfnisse der einzelnen PatientInnen angepassten Wochenplan zu erstellen; natürlich haben die PatientInnen Mitspracherecht. Dieser Plan ist dann meist recht

anspruchsvoll, sodass ein Aufenthalt in Bad Bachgart nicht nur erholsam und entschleunigend ist, sondern zugleich auch durchaus anstrengend und gewiss kein Urlaub. Für die Patienten ist es oft frustrierend, wenn Angehörige, Freunde oder Arbeitskollegen den Eindruck haben, dass sie bei uns lediglich einen Erholungsaufenthalt genießen. Tatsächlich kommen die PatientInnen sehr oft an ihre Belastungsgrenzen, wenn sie in sehr konzentrierter und intensiver Weise an meist seit Jahren bestehenden emotional hoch aufgeladenen Themen arbeiten.

Wenngleich Menschen, die unsere Struktur aufsuchen, oft in schweren Lebenskrisen stecken, braucht es für so eine Therapieform eine bestimmte emotionale Stabilität. Tatsächlich handelt es sich nicht um eine Akutaufnahme bei uns, sondern um einen Therapieaufenthalt, der gut geplanten sein sollte. Das Therapieangebot unserer Einrichtung setzte sich zusammen aus Trainings für Selbstsicherheit, Entspannung und Kommunikationsfähigkeit, begleitende Pharmakotherapie, umfassende Diagnostik sowie verschiedene verbale Einzel-, Gruppen-, Paar- und Familiengespräche, aber auch Therapieformen wie Ergotherapie, Sportgymnastik, die Arbeit mit den Pferden, Lamas und Alpakas – wir nennen diesen Therapiebaustein Tiergestützte Intervention. PatientInnen erhalten Ernährungsberatung und sozialarbeiterische Unterstützung. Ergänzt wird das Programm durch die therapeutische Gemeinschaft, Sozial- und Aktivitätstraining und eben die kontinuierliche Betreuung durch Bezugstherapeutinnen/ -therapeuten und Krankenpflegerinnen sowie Krankenpfleger.

Welche Therapieziele sollen erreicht werden?

Das Ausformulieren der Therapieziele gehört zu den wichtigsten Aufgaben zu Beginn der Therapie. Nur so können überhöhte Erwartungen vermieden werden und die Ernsthaftigkeit und Motivation der Patienten gefördert werden. Ziele müssen erreichbar sein, dürfen einen aber auch aus der Komfortzone herausholen.

Ich glaube, das wichtigste Ziel sollte es sein, nicht nur die Heilung und Linderung von Krankheiten anzustreben, sondern vor allem Hilfe zur Selbsthilfe zu bietet, um den Alltag wieder eigenständig bewältigen zu können. Natürlich geht es um Symptomlinderung, also beispielsweise die Reduktion von Angst, von depressiven Stimmungen oder anderen belastenden Beschwerden und um die Abstinenz von Alkohol. Es ist aber auch

Direktor Dr. Martin Fronthaler

wichtig, Ursachen und aufrechterhaltende Faktoren von psychischen Problemen zu erkennen. Nur so rückt dann das Ziel der Verbesserung der Lebensqualität und der Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens in erreichbare Nähe. Um langfristig stabil zu bleiben, muss man Problembewältigungstechniken erlernen, neue Verhaltensweisen einüben, negative Gedankenschleifen unterbrechen, je konkreter, desto besser. Im Gruppenverband einer so großen Therapiegemeinschaft kann man an eigenen Konfliktmustern arbeiten, soziale Kompetenz fördern, eigenen Emotionen besser regulieren lernen und individuelle Stärken wiedererkennen.

Das klingt nach viel Arbeit. Ist es auch!

Wie erfolgt die Zuweisung der Patienten? Wir sind eine Einrichtung des Südtiroler Sanitätsbetriebes, deshalb dürfen nur Ärzte des öffentlichen Dienstes und die Hausärzte zuweisen. In der Regel sind die PatientInnen bereits in Behandlung bei einem Dienst des Südtiroler Netzwerkes der Psychischen Gesundheit (hierzu gehören beispielsweise die Dienste für Abhängigkeitserkrankungen und die Psychiatrischen Dienste, die Psychologischen Dienste, konventionierte Einrichtungen wie die Psychosoziale Beratungsstelle Caritas, HANDS, usw.) und werden dann von dort aus für diese intensive Form der stationären Therapie motiviert und zu uns geschickt. Nachdem ein sogenanntes Erstgespräch bei uns vor Ort durchgeführt wurde und gemeinsam mit dem Patienten entschieden wurde, ob ein Aufenthalt bei uns in Frage kommt, das heißt die Person motiviert ist und autonom genug ist, bei den bisweilen recht anspruchsvollen Therapiebausteinen mitzumachen, müssen noch einige grundlegende medizinische Vorbefunde eingeholt werden, und dann kann die Therapie beginnen. Je nach Störungsbild und Grund der Aufnahme kann es zu einer kurzen War-

tezeit kommen. Aber wie gesagt, es handelt sich bei unserer Aufnahme ja nicht um eine Akutsituation, sondern um einen planbaren Aufenthalt. Der Aufenthalt selbst sollte mit den Zuweisern aber auch mit den Angehörigen gut abgesprochen sein.

Welche Aufnahmekriterien müssen vorliegen und ab welchem Alter werden die Menschen bei ihnen betreut? Wir betreuen Menschen aus ganz Südtirol, arbeiten also bezirksübergreifend und stehen allen Menschen zur Verfügung, die in Südtirol ansässig sind. Unabdingbar ist das erwähnte persönliche Erstgespräch mit einer ärztlichen oder psychologischen Therapeutin. Wir benötigen relevante Vorbefunde über die psychische und körperliche Verfassung des Patienten; diese Befunde müssen im Vorfeld der Aufnahme eingeholt werden. Beim Vorliegen einer Abhängigkeitserkrankung muss eine medizinisch begleitete Entgiftung durchgeführt sein. Die geschieht meist in einem Krankenhaus. Die Aufnahme bei uns setzt Freiwilligkeit voraus und die PatientInnen müssen volljährig sein. Eine Ausnahme gibt es bei den PatientInnen im Essstörungsbereich; hier nehmen wir Jugendliche ab 15 Jahren auf. Nach oben gibt es keine Altersbegrenzung. Eine Stärke unserer Therapiegemeinschaft ist es, dass sehr junge Menschen mit schon etwas „älteren“ zusammenleben, sich über die unterschiedlichsten Dinge des Lebens austauschen und dabei erkennen, dass sie alle im selben Boot sitzen. Dies fördert und erleichtert den Perspektivenwechsel ungemein. Bei Vorliegen akuter Selbst- oder Fremdgefährdung, bei akuten Psychosen, bei schwerer intellektueller Beeinträchtigung oder Demenz, und generell bei Bettlägerigkeit oder Pflegebedürftigkeit können wir keinen Aufenthalt anbieten, da die PatientInnen mit unserem Therapieprogramm hier überfordert sein würden.

Wie sieht ein Tag in Bad Bachgart aus? Die Tagesabläufe sind gut durchstrukturiert, da viele Betroffene oft die Kontrolle über den Alltag verloren haben. Sie liegen nachts mit Schlafstörungen wach und grübeln, sind tagsüber erschöpft und antriebslos. Um wieder eine geregelte Tagesstruktur aufbauen zu können, beginnen alle PatientInnen mit einem gemeinsamen Frühstück, beteiligen sich danach an einem Morgenspaziergang – oft in Begleitung der Lamas -, treffen sich später in der Psychotherapiegruppe, beteiligen sich am ergotherapeutischen Angebot und an der Beschäftigung in den Werkstätten oder übernehmen bestimmte Aufgaben wie den Portiersdienst, die Arbeit im Speisesaal, betreuen die hauseigene Wäscherei, bearbeiten die Stallungen und den Garten, gehen zum Yoga oder Nordic-Walking, treffen sich mit den PsychologInnen für die Einzeltherapien, usw. Zwischendurch haben die PatientInnen Aufgaben zur Selbstreflexion zu erfüllen, die sie mit den PsychologInnen vereinbart haben. Sie verfassen Texte, malen Bilder, über in Rollenspielen verschiedene soziale Fähigkeiten, wie das Nein-Sagen oder das Regulieren der aufschäumenden Emotionen, informieren sich über gesunde Ernährung, laden Familienangehörige zum gemeinsamen Therapiegespräch ein. Der Großteil des Tagesablaufes passiert also in der Gruppe. Dazu gehören auch die gemeinsamen Essenszeiten. Unsere Patientinnen und Patienten sollen es vermeiden, sich ins Zimmer zurückzuziehen, da sie ja aus dem sozialen Rückzug, den sie oft zuhause in Depression oder Abhängigkeit praktiziert haben, heraus sollten. Bei der Dichte des Programms ist es also nicht verwunderlich, dass so mancher sagt, das war aber arbeitsintensiv heute.

Ich möchte auf alle Fälle unterstreichen, dass wir versuchen, den Tagesablauf insofern an die individuelle Verfassung unserer PatientInnen anzupassen, dass sehr wohl psychische, geistige wie auch körperliche Erholung gegeben ist. Entschleunigung vom hektischen und stressigen Alltag ist hier ein Stichwort.

Wie hoch ist die Rückfälligkeitsrate? Rückfälle sollten nicht als Kriterium für die Qualität der geleisteten Therapie unserer PatientInnen hergenommen werden. Rückfälle gelten als typischer Bestandteil vieler Krankheitsverläufe. Sie sind also ein typisches Symptom vieler psychischer Erkrankungen. Wir müssen erkennen und akzeptieren, dass die Erkrankungen, wegen derer die Menschen in Therapie gehen, meist schwer und bereits lang anhaltend bestehen. Wenn es so einfach wäre, sich aus den Fängen von Depression, Angst und Sucht zu lösen, dann hätten die Leute dies längst allein geschafft. Die meisten unserer PatientInnen haben immer und immer wieder versucht, etwas zu ändern. Nun

Ein Drittel unserer PatientInnen schafft es nach einer Lebenskrise wieder recht gut im Alltagsleben zurecht zu kommen. Ein Drittel benötigt immer wieder Betreuung und Therapie, auch Wiederaufnahmen bei uns, um mit dem chronischen Verlauf der Erkrankung zurecht zu kommen. Und ein Drittel bleibt in den äußerst problematischen Umständen verhaftet und kann sich daraus kaum lösen. Dies bedeutet, dass vor allem die Familienangehörigen ein großes Maß Unterstützung benötigen. Psychische Erkrankungen betreffen niemals nur den Indexpatienten, sondern immer auch sein Umfeld. Wir müssen unser therapeutisches Bemühen also auf die Angehörigen ausrichten.

Ein persönliches Statement an alle, die betroffen sind oder glauben betroffen zu sein?

NICOLÒ BARUCHELLO:

PZ: Herr Baruchello, wie lange waren Sie in Bad Bachgart und warum?

Nicolò Baruchello: Ich war zwei Monate lang in Bad Bachgart in Behandlung wegen Panikattacken und Angstzuständen.

Bitte berichten Sie kurz über Ihre Erfahrungen im Therapiezentrum? Es war eine sehr intensive Erfahrung für mich, voller Emotionen und gewiss nicht einfach, aber da musste ich durch. Ich habe viele verschiedene Personen kennengelernt, mit verschiedensten Geschichten und Problemen aber der gemeinsamen Überzeugung, dass wir durch das überaus qualifizierte und jederzeit verfügbare Personal der Struktur den Schlüssel zur Heilung oder vielmehr für den Weg dorthin finden können. Ich habe gesehen wie dank der Gruppentherapiesitzungen und auch der Einzeltherapie sowie den vielen verschiedenen Aktivitäten mit Tieren Leute ihr Lächeln wiedergefunden haben. Sie oder vielmehr wir haben wieder Hoffnung im Herzen, Hoffnung auf

Es braucht viel Mut und oft Überwindung, sich auf eine Therapie einzulassen. Veränderung passiert nicht von allein und ist immer ein gemeinsames Unternehmen von Patienten und Therapeuten. Oft ist es so, dass die problematischen Umstände dazu geführt haben, dass die eigenen Fähigkeiten unter der Fülle von Problemen verschüttet worden sind. Deshalb halte ich mir immer wieder vor Augen, dass nicht die Krankheitssymptome im Mittelpunkt meiner Aufmerksamkeit stehen, sondern die Persönlichkeiten hinter den Erkrankungen. Denn wenn es gelingt, gemeinsam die Symptome ein wenig beiseite zu räumen, um den Menschen wieder etwas Platz zu verschaffen, sich ein bisschen weiterzuentwickeln, dann ist das doch ein lohnendes Ziel; für alle Beteiligten. Dabei ist weniger oft mehr. //

Das Team des Therapiezentrums „Bad Bachgart“ in Rodeneck. Mittlerweile hat sich die Struktur weit über Südtirols Grenzen hinaus einen Namen gemacht. nehmen sie Hilfe von außen in Anspruch. Die Gefahr, in alte Denk- und Verhaltensweisen zurückzukehren, besteht aber weiter. Jeder von uns hat irgendwann die Erfahrung gemacht, dass es gar nicht so einfach ist, wirklich lange bestehende Umstände zu ändern. Maßnahmen wie strukturierte Nachsorge, ambulante Weiterbetreuung und Rückfallprophylaxe sind entscheidend. Um dies zu gewährleisten, ist die Anbindung an die ambulanten Dienste immens wichtig. Dabei ist es nicht immer leicht, die Patienten zu konstanter Fortsetzung der Betreuung zu motivieren. In Bad Bachgart selbst bieten wir mit Ausnahme eines Nachsorgegespräches etwa einen Monat nach der stationären Entlassung, keine ambulante Weiterbetreuung an. Unsere Erfahrungen in Bad Bachgart decken sich hinsichtlich der Rückfallwahrscheinlichkeit durchaus mit den internationalen Daten.

Ehemaliger Patient im Therapiezentrum

eine „normale“ Zukunft mit der Genugtuung selbst am Ruder zu stehen und nicht mehr verloren zu sein. Bad Bachgart ist für mich ein perfekt organisierter Ort, wo mutige Personen durch gezielte Hilfe lernen sich selbst wieder zu lieben.

War die Therapie erfolgreich?

In meinem Fall war die Therapie erfolgreich. Mir wurde der Weg zur Heilung aufgezeigt, danach liegt es an einem selbst eine Regelmäßigkeit zu schaffen und einen Nutzen aus diesen Erfahrungen zu ziehen.

Wie fühlen Sie sich heute? Ich habe mich selbst wiedergefunden. Ich habe viele neue Interessen entdeckt und neue Bekanntschaften gemacht. Ich habe neue persönliche Ziele und möchte mich in der Freiwilligenarbeit mehr einbringen. Sich in etwas flüchten das dich verletzt und zerstört ist eine Flucht vor dir selbst und vor sich selbst kann niemand davonlaufen.

„Bad Bachgart“

Würden Sie Bad Bachgart weiter empfehlen?

Ja, absolut! Ich glaube, dass viele Menschen aus Angst oder auch wenig Kenntnis der Struktur vor dem Weg zurückschrecken. Aber es lohnt sich den eigenen Ängsten ins Auge zu schauen um ins Leben und dem, was wir gerne tun, zurückzufinden.

Was hat Sie dazu bewogen, mit Ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen?

Ich engagiere mich seit Jahren in der Wohltätigkeit und sehe, dass wir in einer Gesellschaft leben, die um den Anschein von Wohlstand zu erhalten, gewisse Themen nicht anspricht. Wenn ich mit meiner Geschichte auch nur einer Person helfen kann, dann macht mich das glücklich. Vielleicht erkennt sich jemand in meiner Erzählung und findet die Kraft sich selbst, mit der entsprechenden Hilfe, um seine Gesundheit zu kümmern.

// Interviews: Barbara Pöder

Verwahrloste Baustelle verschandelt das Ortsbild in Dietenheim

Seit geraumer Zeit steht die Baustelle im Ortskern von Dietenheim still. Was immer die Gründe dafür sein mögen, hätte die Baufirma zumindest das wild herumliegende Baugerät entfernen oder etwas geordneter lagern können. Das wäre sie den Dietenheimern schuldig. Arno Gamper · Bruneck

Olympia

PZ Nr. 5 vom 05.03.2026

Olympia isch itz umma. Se woor aa longsom Zeit!

Ma, dess woor schunn a Puff! Mando, bisch du gscheit! I onn nó nio so viel Busse gsegn und Leit va ibbroheer. und Karpfn woorn àlla bloaß, mit ihrm Schiaßgiwehr.

Itz omm’se ins zwaa Wochn long va frioh bis spät bespaßt. Und se no volle nouchholtig, woss aa olbm se schunn haaßt.

In Antholz omm’se umgibaut, se hettn se sicht jò aa: Itz gib’s nimma là an Schiaßstond, sondon ihra zwaa.

Do noje, der isch untoirdisch, do erschte seindo Ort. Und dass’z assó wos braucht, vostett man goor ett hort. Dozui kimmp nó is Speichobeckn mittn drinn in Wold. Mit dein omm olla a Freide. Joo, Jung ginau wie Olt!

Aamo binni innegfohrn, a Rennen uunzischaugn, va Oaling mitn Shuttlebus und noa aff Antholz augn. Wiesou man drinn in Mittotoul noumo umsteign muss, se onni ett kapiert. Wiesou isch ob semm an ondro Bus?

Ban Außafohrn is Gleiche, und ob Mittotoul wor Stau, weil viele mitn Auto gfohrn sann, und se woor goor ett schlau!

Wiesou die Leit ett zwing, in Shuttlebus zi nemm?

Semm warn olla zeihmo schnella aus Antholz außakemm.

In Oaling woor do Zug schunn weck, in semm onni vosaump, und va dee vieln Olympia-Heinis ott kaando augiramup. Dou ott man Leit mit gelba Weschtn gsegn aanfoch là ummastiahn.

Semm onni mi schunn gfrogg: „Woss omm’enn dee zi tian?“

Noa binni in die Bar und onn an Kropfe bschtellt, mit ando leckon Schokokrem, fir goor ett wianig Geld.

Là die Füllung woor ett drinne, sondon in an Schissile. Noa onni hott in Kropfe gessn und die Kreme mit an Leffile.

In do Frioh woor a sea Fotowond, wo man’s Gsichtl innesteckt obbo die Aufschrift aff dein Gstelle ott ett in olla gschmeckt: „Willkommen in Tirol“ und dozui a Paarl in Trocht. Ett olla, woss dess gsechn omm, omm recht laut gilocht.

Wort’as aa ban Fackllauf? Ma, dess woor ein Tamtam! Semm worn Leit va ibboro und aa monch a Madame! Va Tobla bis in Vinschgau augn sein’se semm girennt. Ob’s gschniebm oddo giregnt ott: Naa, dee omm nicht gikennt!

Donk Olympia fohrn die Züge itz durch’s gonze Puschtotoul. In Bruneck gib’s an Zwischnstopp, und se tutt aan schunn wouhl. Semm komman kurz spazieren giahn oddo tschill und aana raachn, und sischt hott an Macchiato trinkn, wenn a là an gaachn.

Aff die Schleife semm durch’s Riggatoul missmo nó awinn wortn. Itz daurt’s làmma ochzan Muunat bis zi die erschtn Fohrtn!

Und aa die zwaa Umfohrungen sowie die Kreisvokehre, dee feirn erscht zwanzigsimmezwanzig endlich noa Premiere.

Itz keahrt pò widdo Ruhe ien in Antholz und sischt aa, Mir brauchn ammò kann Truubl mà, a Jahrl oddo zwaa. Olympia woor schunn guit und recht, obbo itz isch noa ginui, aa wenni oft gearn zuigschaugg onn, se gibbi gearn zui!

Die Rodla omm’s voll guit gimocht: Jo, suppo, Kompliment! Do Domme ott sich Bronze ghoult. Naa, der ott ett gipennt! I hoff, dee Top-Athlet:innen feion nò viel Feschte, und aa do Doro und do Lindsey wünschi là is Beschte!

Albert Mairhofer

Wir vertreten Privatpersonen, Unternehmen und Körperschaften in gerichtlichen und außergerichtlichen Angelegenheiten.

RA Dr. Daniel Rudi ELLECOSTA
RA Dr. Nausicaa MALL

1.000 BETTEN MEHR

Bruneck befindet sich nicht unter den quasi fünf Dutzend Gemeinden Südtirols, für welche Walcher’s verwässerter Bettenstopp die Verlängerung der Verfallsfrist zuließe. Dabei hatte man in Reischach, wo vier Mini-Tourismuszonen ausgewiesen sind, fest mit einer Verlängerung gerechnet. Weil die Gemeinde Bruneck aber mehr als 500.000 Nächtigungen jährlich verbucht und darüber hinaus weder als strukturschwach noch als abwanderungsgefährdet eingestuft werden kann, steht für sie der Verfallstermin im September unverrückbar fest; was heißen will, dass die Bauträger angehalten sind, innerhalb der nächsten fünf Monate der Gemeinde den Baubeginn zu melden. Auf Reischach bezogen sind davon u.a. die Mini-Tourismus-

zonen Talstation Kronplatz/Hotel (siehe Bild a.) Hainz, Korer-Hof (Bild b.) und HarrasserHof (Bild c.) betroffen.

Die Kronplatz AG und Bruno Wolf (Hotel Hainz) sind Partner bei der Realisierung eines 4- bzw. 5-Sterne-Hotelprojektes an der Seilbahn-Talstation; beim Korerhof soll seitens der Kronplatz AG hingegen ein Chalet Dorf/Campingplatz (250 Stellplätze und 30 Chalets) entstehen, dessen Beherbergungskapazität bei rund 800 Personen läge. Der Bauplan hierzu wurde noch vor quasi einem halben Jahrzehnt von Architekten Lukas Rungger, Mitinhaber des renommierten noa-Architekturstudios in Bozen, erstellt. Ein weiterer 5-Sternebetrieb soll in der Tourismuszone „Harrasser-Hof“ vom Gaiser Hotelier Hannes Kronbichler errichtet werden; das macht er etwa nicht aus „Heimweh“,

da sein Großvater Florian aus Reischach stammte, sondern weil die Hochebene am Fuße des Kronplatzes als goldener Boden für touristische Investitionen gewertet wird. Was die Immobilie „Harrasser“ angeht, ist Hannes Kronbichler der Rechtsnachfolger von Heinrich Dorfer (Hotel Quelle, Passeier). Letzterer hatte das Anwesen zuvor von Walter Niedermair erworben. Der Kauf stieß bei Heinrichs Familie allerdings auf wenig Gegenliebe, weshalb er sich schon nach wenigen Monaten vom Objekt trennte und –wie berichtet wurde – sein Interesse mehr dem Schnalstal und dem Ebner’schen Großprojekt zuwandte.

Fasst man das geplante Beherbergungsvermögen obgenannter Baupläne zusammen, kommt man locker auf satte 1.000 Betten, was bei einer Vollbelegung von 180 Tagen

alle
Bilder: wpz

per anno 180.000 zusätzliche Übernachtungen ausmachen würde. Für die Fraktion Reischach, die ohnehin schon eine sehr hohe Beherbergungsdichte und einen starken Sommer- wie Winterbetrieb verzeichnet, eine hohe Belastung zusätzlich, die von der Ortsbevölkerung wahrscheinlich nicht so einfach wegzustecken sein dürfte. Ob damit dem Leitsatz: Lieber Tourismus in Maßen als in Massen, gedient ist, sei einmal dahingestellt. // wp

WOHNBAU PLUS

Für die 2025 von Ulli Mair auf den Weg gebrachte Wohnbaureform sind mit Februar die hierzu erlassenen Richtlinien in Kraft getreten, darin die Zugangsvoraussetzungen, die Einkommensstufen sowie die Höhe der Beiträge neu geregelt sind: einmalige Schenkungsbeiträge in Höhe von 35.000 Euro für Einzelwerber, 52.000 für zwei Familienmitglieder plus 8.000 Euro für jedes weitere bis maximal fünf Familienmitgliedern sind vorgesehen. So es sich aber um eine Wiedergewinnung von Wohnraum handelt, gibt’s eine Draufgabe von 25 Prozent auf den Basisbetrag. Mit der Förderung geht eine dauerhafte Bindung für Ansässige einher.

Völlig neu ist die Möglichkeit ein zinsbegünstigtes Darlehen mit festem oder va-

riablem Zinssatz und einer Laufzeit von mindestens zehn und maximal 30 Jahren aufzunehmen.

Die Bausparverträge stellen eine weitere Finanzierungssäule dar. Neuerungen liegen außerdem im geförderten Mietwohnbau vor, der künftig - neben dem WOBI und Privaten - auch von gemeinnützigen Bauträgern wie Gemeinden, Genossenschaften, Stiftungen, kirchlichen Körperschaften u.a.m. mit dem Ziel betrieben werden kann, Wohnraum zum gedeckelten Preis für Studenten, Arbeiter usw. zu errichten. Derartige Initiativen werden mit 55 Prozent der Planungs- und Baukosten gegen eine 30-jährige Zweckbindung gefördert. Diese Möglichkeit möchte beispielsweise eine Handvoll Innichner Unternehmer über eine noch zu gründende Stiftung oder Genossenschaft ausschöpfen. // wp

ROTARYART-HANDICAP AWARD 2026

Die Südtiroler Rotary Clubs schreiben erneut den „Rotary-ARThandicap Award“ für Menschen mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung aus. Teilnehmen können alle in Südtirol wohnhaften Personen ab 16 Jahren mit bis zu drei künstlerischen Arbeiten.

Katharina Taschler, „Wasserfrau“, Rotary ARThandicap Award 2024

Einsendeschluss für die Werke ist Freitag, dritter April 2026. Eine Fachjury wählt anschließend die besten Arbeiten aus und vergibt drei Förderpreise.

Die 20 ausgewählten Werke werden vom vierten bis siebten Juni 2026 im Waltherhaus in Bozen ausgestellt. Ziel des Wettbewerbs ist es, Menschen mit Beeinträchtigung eine Bühne zu geben und ihre künstlerische Kreativität sichtbar zu machen. // rewe

Droht der Verlust des Uni-Standorts?

Die Diskussion um die Zukunft des Universitätsstandorts Bruneck sorgt derzeit für Unruhe im Pustertal. Grund dafür sind Überlegungen der Freien Universität Bozen, den Studiengang für Tourismus-, Sport- und Eventmanagement am Campus Bruneck aufzugeben. Hintergrund ist eine aus Sicht der Universitätsleitung zu geringe Nachfrage. Doch die Debatte wirft auch eine grundsätzliche Frage auf: Wurde in den vergangenen Jahren genug getan, um den Standort zu stärken?

Der Studiengang wird von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften angeboten und zählt derzeit rund 220 Studierende. Für die Universität ist das offenbar zu wenig, um das Angebot langfristig wirtschaftlich zu rechtfertigen. Generaldirektor Günther Mathà bestätigte, dass die Zahl der Studierenden nicht die „kritische Masse“ erreiche und die Kosten für den Betrieb entsprechend hoch seien. Eine endgültige Entscheidung über die Zukunft des Studiengangs sei zwar noch nicht gefallen, doch die Diskussion darüber läuft bereits und in Bruneck wird bereits von einer Schließung des Universitätsbetriebes ausgegangen.

Der Campus in Bruneck besteht seit Anfang der 2000er-Jahre und war ursprünglich eng mit dem touristischen Profil der Region verbunden. Passend dazu wurde hier der Bachelorstudiengang Tourismus-, Sport- und

KREBSHILFE PUSTERTAL

Eventmanagement angesiedelt – ein dreisprachiges Studium, das Managementwissen mit praxisnahen Inhalten aus Tourismus, Sport und Eventorganisation verbindet. Gerade deshalb wäre ein möglicher Rückzug der Universität ein empfindlicher Verlust für die Stadt und das gesamte Pustertal. Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige der Region. Eine universitäre Ausbildung direkt vor Ort gilt vielen als wichtiger Baustein, um Fachkräfte auszubilden und Innovationen im Tourismus voranzutreiben.

ALLES GETAN?

Kritische Stimmen fragen nun, ob der Standort in den vergangenen Jahren ausreichend unterstützt wurde. Während andere Universitätsstädte gezielt in Campusleben, Kommunikation, Studentenwohnungen oder internationale Sichtbarkeit investieren, blieb

Solidarität zeigen mit Geld

Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Bezirk Pustertal der Südtiroler Krebshilfe an der landesweiten Ostertagsaktion „Eine Rose für das Leben“. In vielen Gemeinden werden nach den Gottesdiensten Rosen verkauft. Mit dem Kauf einer Rose können Kirchenbesucher nicht nur sich selbst eine kleine Freude machen, sondern auch ihre Solidarität mit krebskranken Menschen zeigen. Der Reinerlös kommt Betroffenen vor Ort zugute. Eine besondere Unterstützung erhielt die Südtiroler Krebshilfe vor kurzem auch von der Firma Weger aus Kiens, die Geräte für die Raumlufttechnik herstellt. Im Rahmen der Weihnachtsfeier organisierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Spendenaktion, bei der eine beachtliche Summe zusammenkam. Firmeninhaber Walter Weger stockte den Betrag zusätzlich auf. Die Südtiroler Krebshilfe bedankt sich herzlich für dieses Engagement und die wertvolle Hilfe für Betroffene. // rewe

Bruneck vergleichsweise klein und unsichtbar. Auch die studentische Infrastruktur und das Angebot rund um den Campus werden immer wieder als begrenzt bezeichnet. Ohne gezielte Maßnahmen zur Attraktivität eines Studienortes ist es jedoch schwierig, dauerhaft genügend Studierende anzuziehen. Damit die Räume entsprechend genutzt werden, soll die Zusammenarbeit mit dem Veranstaltungszentrum „Nobis“ und dem SOWIGymnasium in Bruneck ausgebaut werden. Auch der NOI-Techpark könnte zusätzliche Räume erhalten. Dort wird unter anderem zu nachhaltiger Produktion geforscht, teilweise gemeinsam mit regionalen Netzwerken und Unternehmen. Ob diese Strategie ausreicht, um den Hochschulstandort langfristig zu sichern, bleibt allerdings mehr als fraglich. // rewe

und Rosen

Die Lamprechtsburg

Die Anlage der Lamprechtsburg in der Fraktion Reischach ist schon seit jeher ein Blickfang von verschiedenen Himmelsrichtungen her. Im Mittelalter errichtet war sie lange ein Lehen (Leihgabe) des Fürstbistums von Brixen an lokale Adelige bzw. Bürger, mittlerweile ist sie in Privatbesitz. Auffällig im Rahmen des Ensembles ist die dazugehörige Kapelle des Hl. Lampert (ad S. Lantpertum). Die Burg war mitunter alleiniges Motiv von Fotos oder Bildpostkarten oder sie wurde gerne „mit dazu genommen“, wenn es um Reischach ging. //

AUFRUF

Das TAP sucht historische Photographien aus Bruneck und Umgebung sowie das Pustertal und seine Seitentäler betreffend (auch aus dem übrigen Südtirol sowie Nord- und Osttirol) – von Alltag und Freizeit (Bergfotografie!) bis Politik, Wirtschaft, Religion, Vereinsleben etc.

Aus den (kurzfristig) überlassenen Fotos wird ausgewählt, jene als Kulturschatz eingestuften Lichtbilder werden kostenfrei gescannt und dann die Originale mit den Scans an die Besitzerin/den Besitzer zurückgegeben. Das TAP wünscht einzig auch die Nutzung der erstellten Digitalisate.

Archivleiter Dr. Martin Kofler steht gerne zur Verfügung (Tel.: 0043-664-3568535).

Nächster Abgabetermin: Dienstag, 24.03.2026, 10.00-12.30 Uhr, Rathaus Bruneck, Sitzungsraum 1. Stock links. // mp

WEITERE INFOS: www.tiroler-photoarchiv.eu www.lichtbild-argentovivo.eu www.instagram.com/tiroler_photoarchiv/

Eine Aktion des TAP

mit Unterstützung der Pustertaler Zeitung

Bildpostkarte mit Reischach, der Lamprechtsburg und dem Gasthaus zum Kappler, um 1900. (Verlag J. G. Mahl; Sammlung Georg Schondorf – TAP)
Tunnelbau bei der Lamprechtsburg 1871 – im Rahmen der Errichtung der Pustertalbahn. (Fotograf: Emil Lotze; Sammlung Eisenbahnfreunde Lienz – TAP)
Treffen der Sektion Bruneck/Alpenverein Südtirol in der Lamprechtsburg, September 1953. (Fotograf: Ernst Mariner; Sammlung Bildungsausschuss Sand in Taufers – TAP)

Mit Herz und Leinen

Er ist Südtirols erster Gespannfahrer und hat in dieser Sportart, die hierzulande allzu lange ein Schattendasein geführt hat, beachtliche nationale und internationale Erfolge eingefahren, der Pustertaler Hannes Weitlaner, der seit über 35 Jahren auch die Zügel im Tolderhof fest in der Hand hält. Der Brunecker TV- und Videoproduzent Jiri Gasperi hat dem Pferdeliebhaber und -experten ein spannendes Filmporträt gewidmet, dass am Ostermontag auf RAI Südtirol ausgestrahlt wird. Die PZ hat den mehrfachen Italienmeister im Reiterhof besucht.

Der kleine Aufenthalts- bzw. Pausenraum am Tolderhof ist vollbestückt mit Plaketten, Preisen, Erinnerungsfotos von Turnieren – eine kleine Zeitreise durch gut 35 Jahre arbeiten, trainieren, leben mit Pferden. Heute gilt Hannes Weitlaner als eine Koryphäe auf seinem Gebiet, dabei hat alles eher zufällig angefangen… Aufgewachsen ist der gebürtige Vierschacher auf einem Bauernhof, der Zugang zu und der Umgang mit Pferden wird ihm somit quasi in die Wiege gelegt, dass daraus aber mit der Zeit eine echte Passion wachsen würde, damit hatte Hannes Weitlaner zunächst wohl selbst nicht gerechnet. Aber genau so kommt es. Bereits im zarten Jugendalter erwacht sein Interesse für Pferde und nimmt stetig zu, während der Militärzeit saugt er zunehmend auch alles Wissenswertes rund um den Fahrsport auf. Zeitgleich wird in Südtirol erstmals ein entsprechender Schnupperkurs organisiert, mit im Boot auch der lernbegierige Hannes. In Bayern intensiviert er dann in einem zehntägigen Kurs seine Fahr-Fertigkeiten und macht sein erstes Fahrabzeichen. Alles rein privat damals noch, sein Brot verdient sich Hannes zunächst als Maurer.

SEIN WIRKEN IN OLANG

Dann erfährt er von einer Stelle am Tolderhof in Olang. Wir schreiben das Jahr 1990, der Hotelier Martin Prugger, Besitzer des dortigen Hotel Post, will einen Reiterhof

eröffnen und sucht einen ganzjährigen Betreuer für die Pferde. Obwohl seine Kenntnisse noch ein wenig in den Kinderschuhen stecken, bekommt Hannes den Job. Konkurrenten habe er wohl nicht viele gehabt,

Preisgekrönt: Bei der WM in Lipica sahnte Hannes Weitlaner aus Olang einmal mehr kräftig ab.

Höchste Konzentration beim Dressur-Reiten im Doppelspänner. Da kommt es auf jede Bewegung und Präsentation nach außen an. Auch das klappt gut.

schmunzelt er rückblickend. Der Vertrauensvorschuss des Hoteliers zahlt sich aus, von Anfang an widmet sich Hannes mit Leib und Seele den Pferden und baut den Tolderhof maßgeblich mit auf. Sie starten mit einer Handvoll Pferden, anfangs ausschließlich Haflinger. Hannes bildet sich im Reiten aus, gibt Kurse, nimmt an Turnieren teil – gemeinsam übrigens mit seiner Partnerin Angelika, ihres Zeichens ebenfalls Reitlehrerin, die er bei der Arbeit kennenlernt. Nebenbei trainiert er seine Fähigkeiten im Fahren, nimmt an ersten Bewerben teil und muss sich das komplizierte Regelwerk Schritt für Schritt erarbeiten. Einspänner, Zweispänner, Vierspänner – Hannes wächst so langsam rein. Und langsam wächst auch der Fuhrpark, und auch die aufwändige Logistik rund um den Fahrsport bekommt er immer mehr in den Griff. Der viele Zeitaufwand trägt Früchte, die ersten Erfolge kommen. Im Jahre 1997 gewinnt Hannes sein erstes großes internationales Haflinger-Turnier in Ebbs. In Folge nimmt er an etlichen Italien- und Weltmeisterschaften teil, manchmal mit Haflingern, manchmal mit Warmblütlern.

VIELE ERFOLGE

Denn Ende der 90er-Jahre erweitert der Tolderhof das Gestüt um Warmblütler, auch um einen größeren Kundenstock anzusprechen. Denn Haflinger müssen nach wie vor mit Vorurteilen kämpfen, sie erreichen nicht das Ansehen von Warmblütlern, wären nur für Kinder geeignet, sind schwierig im Umgang o.ä. Dabei fehlt es den Haflingern lediglich an der entsprechenden Ausbildung, ist sich der Pferdekenner Weitlaner sicher. Und, nun ja, ein wenig einen sturen Kopf hat der Haflinger an sich dann schon, ein Tiroler eben, schiebt Weitlaner dann lachend hinterher.

Nach diversen Siegen in Italien- und Europameisterschaften und einem dritten Platz in der Weltmeisterschaft hängt Hannes Weitlander den aktiven Wettkampf vor zehn Jahren endgültig an den Nagel. Dem Sport verhaftet ist er bis heute geblieben. Nach wie vor bildet er Jungpferde aus, trainiert im Laufe der Jahre verschiedene junge Fahrsportler/innen, sowohl in Südtirol, als etwa auch die italienische oder österreichische Jugendmannschaft. Im Grunde sei er mehr auf Achse als in seiner aktiven Wettkampfzeit, so das Resümee, aber dafür fallen ja die vielen Trainingsstunden weg.

DAS TV-PORTRAIT

Denn nach wie vor führt Hannes in erster Linie ja den Tolderhof mit den Reit- und

Fahrkursen, der Zucht und dem Verkauf und allem was dazugehört. In zwei Jahren kann er theoretisch in Rente gehen, ein Leben so ganz ohne Pferde kann er sich natürlich nicht vorstellen, die werden immer ein Bestandteil seines weiteren Weges bleiben. Denn eine Leidenschaft ist nun mal eine Leidenschaft, und die gehört in erster Linie seinen geliebten Vierbeinern. Und ein klein wenig auch seiner Musik, eine Ablenkung von den omnipräsenten Pferden, die er braucht und schätzt. Dort im Pausenraum steht auch sein Bariton und dort wird auch fleißig geübt für seine Musikgruppe, die „Oalinga Feirschtamusik“. Und manchmal ergibt sich dort auch das eine oder andere Glasl und ein gemütlicher Ratscher, denn auch das gehört, wie man sehr schnell merkt, zu einem Hannes Weitlaner: ein geselliges Beisammensein…

Wer mehr Einblicke in den Lebensweg des passionierten Reiters und Gespannfahrers erhalten möchte, der sollte sich das TV-Porträt nicht entgehen lassen! Es wird sicher spannend.

// Judith Steinmair

MIT HERZ UND LEINEN IM TV

Hannes Weitlaner, auf dem Haflinger-Gespann zu Edelmetall; ein Film von Jiri Gasperi und Walther Lücker; Sendetermin: Ostermontag, 6. April, 20.20 Uhr auf Rai Südtirol; Idee: Jiri Gasperi; Produktion: Jiri Gasperi; Länge: TV-Fassung 58 min / orig. Fassung 66 min; Drehzeitraum: Mai 2024 bis Juni 2025.

Sein Wirken wird auf RAI Südtirol porträtiert.

Gemeinsam stark: Warum Erziehung Teamarbeit braucht –auch bei getrennten Eltern!

Erziehung ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die Kinder auf ihrem Weg ins Leben begleitet. Dabei zeigt sich immer deutlicher: Erziehung funktioniert nur dann wirklich gut, wenn sie im Team geleistet wird. Ob im familiären Umfeld, in der Schule oder in der Kita – Kinder brauchen verlässliche Bezugspersonen, die an einem Strang ziehen. Dies gilt ganz besonders auch für getrennte Eltern, deren Zusammenarbeit eine zentrale Rolle für das Wohl ihres Kindes spielt.

EINHEITLICHE WERTE UND REGELN

SCHAFFEN SICHERHEIT

Kinder brauchen klare Grenzen und ein stabiles Umfeld, um Vertrauen und Sicherheit zu entwickeln. Das gelingt nur, wenn Eltern und andere Erziehende eine gemeinsame Linie verfolgen – egal ob zusammenlebend oder getrennt. Bei getrennten Eltern ist es besonders wichtig, dass trotz räumlicher Trennung gleiche Regeln gelten und beide Elternteile die Erziehung mittragen. Widersprüchliche Botschaften oder unterschiedliche Erziehungsstile verunsichern das Kind und können Konflikte fördern.

TEAMARBEIT AUCH BEI GETRENNTEN ELTERN: KOMMUNIKATION IST DER SCHLÜSSEL

Die Zusammenarbeit zwischen getrennten Eltern erfordert eine bewusste und respektvolle Kommunikation. Gemeinsame Absprachen zu Erziehungsfragen, Umgangszeiten und Grenzen geben dem Kind Stabilität. Dabei hilft es, das Wohl des Kindes in den Mittelpunkt zu

stellen und persönliche Differenzen außen vor zu lassen. Auch professionelle Unterstützung kann dabei helfen, Konflikte zu klären und eine tragfähige Teamarbeit zu fördern.

PRAKTISCHE TIPPS

FÜR GETRENNTE ELTERN

• Regelmäßiger Austausch: Vereinbaren Sie feste Zeiten für Gespräche über Erziehungsthemen – persönlich, telefonisch oder digital.

• Klare Regeln: Legen Sie gemeinsam Regeln fest, die an beiden Wohnorten gelten, z. B. zu Mediennutzung, Schlafenszeiten oder Hausaufgaben.

• Konsequenzen: Sorgen Sie dafür, dass vereinbarte Konsequenzen bei Fehlverhalten überall gleich angewendet werden.

• Kind im Fokus: Stellen Sie immer das Wohl des Kindes über persönliche Konflikte. Konflikte sollten nicht vor dem Kind ausgetragen werden.

• Flexibilität und Verständnis: Seien Sie offen für Kompromisse und zeigen Sie Verständnis für die Situation des anderen Elternteils.

• Professionelle Hilfe nutzen: Bei schwierigen Konflikten kann eine Familienberatung oder Mediation unterstützen.

DAS SOZIALE UMFELD ALS ERWEITERUNG DES ERZIEHUNGSTEAMS

Neben den Eltern sind oft auch Großeltern, Lehrpersonen, Erzieherinnen oder Betreue-

rinnen Teil des Erziehungsteams. Gerade wenn Eltern getrennt sind, können diese Bezugspersonen zusätzlichen Halt geben. Ein gemeinsames Verständnis über Erziehungsziele im erweiterten Umfeld entlastet Eltern und schafft für das Kind ein verlässliches Netz.

KINDER ALS AKTIVE PARTNER IM ERZIEHUNGSPROZESS Erziehung bedeutet nicht nur, Regeln vorzugeben, sondern auch zuzuhören. Kinder, insbesondere in herausfordernden Familiensituationen wie Trennung, sollten aktiv in den Erziehungsprozess eingebunden werden. Ihre Bedürfnisse und Meinungen ernst zu nehmen, fördert ihr Selbstbewusstsein und die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen. So wird Erziehung zu einem gemeinsamen Prozess, in dem alle Beteiligten wachsen können. // ph

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen pädagogischen Themen?

Dann melden Sie sich gerne bei der Erziehungsberatung „Puschtra FamilyCompass“ der Bezirksgemeinschaft Pustertal. Dieser neue Dienst unterstützt alle bei Fragen jeglicher Art rund um die Erziehung der Kinder. //

Freepik

Kühe, gute Knödel und ein Dickschädel

Anton „Toni“ Oberleiter aus Dietenheim wird 90 – und hat noch immer alle Hände voll zu tun.

Mit „Toni’s Alpenburger“, mit Freunden und mit dem Watten.

Als diese Zeitung vor zehn Jahren über Anton Oberleiter schrieb, wurde er gerade 80. Er war voller Energie, voller Geschichten und voller Pläne. In wenigen Tagen – am 28. März 2026 – wird er 90 – und wer ihn besucht, stellt fest: Es hat sich erstaunlich wenig geändert. Der Toni ist noch genauso umtriebig, noch genauso großzügig, noch genauso eigensinnig. Und noch genauso gern unter Menschen.

DIE KNÖDELKÜCHE VON DIETENHEIM

Wer verstehen will, wie das Leben des Toni Oberleiter mit 90 aussieht, muss zuerst in seine Küche schauen. Dort steht seine langjährige Lebenspartnerin Veronika – eine begnadete Köchin, der wenige das Wasser reichen können. Und dort steht der Toni daneben und richtet her, was hergerichtet werden muss: Wurst, Speck und allerlei Zutaten, damit Veronika ihre berühmten Knödel formen kann. Speckknödel, Pressknödel, Leberknödel – dutzendweise, versteht sich. Denn bei den Oberleiters wird nicht für zwei gekocht. Was dann passiert, ist typisch Toni: Er packt Knödel, Alpenburger Gulaschsuppe und

Anton „Toni“ Oberleiter wird bald 90!

Toni’s Alpenburger ein und fährt los, um seine Freunde zu besuchen – von denen die meisten mittlerweile nicht mehr so gut auf

Bodenständig und modern: Toni Oberleiter vor seinem Haus in Dietenheim und mit dem neuen E-Auto.

den Beinen sind. Er bringt ihnen warmes Essen, gute Laune und Gesellschaft. Freigiebig war er schon immer, und mit den Jahren ist es eher mehr geworden als weniger. Es ist seine Art, für die Menschen da zu sein, die ihm wichtig sind.

FIT OHNE FITNESSSTUDIO

Fragt man den Toni nach seinem Rezept für ein langes Leben, hört man wenig Geschichten über Bergtouren und Morgengymnastik. „Schau dir meine Jahrgangskollegen an“, sagt er mit einem Schmunzeln, „die, die immer auf die Berge gelaufen sind und viel Sport gemacht haben – denen geht es heute schlechter als mir.“ Der große Sportler war er nie. In einem arbeitsreichen Leben fehlte dafür schlichtweg die Zeit. Arbeiten und Sparen, das habe er in seiner harten Kindheit gelernt, erzählt er – und man spürt, wie tief das sitzt. An Bewegung hat es dem kleinen Toni trotzdem nicht gemangelt: Jeden Tag lief er die viereinhalb Kilometer von Drittelsand nach Sand in Taufers in die Schule, und mindestens einmal am Tag ging es in die Messe. Abends dann, beim Rosenkranzbeten, sei er zuverlässig eingeschlafen. Man könnte sagen: Der Toni hat schon früh gelernt, seine Kräfte klug einzuteilen.

TONI’S ALPENBURGER UND ELEKTROAUTO

Neben den Knödeln gibt es natürlich Toni’s Alpenburger – sein großes „Hobby“, wie er es bescheiden nennt. Hamburger aus hundert Prozent Südtiroler Rindfleisch, die längst Kult sind. Regelmäßig fährt er noch zur Viehversteigerung nach Bozen, und wenn er dort mitbietet, freuen sich die Bauern: Zehn bis fünfzehn Cent mehr pro Kilo Lebendgewicht, da kommen pro Kuh schnell hundert Euro zusammen. „Ich stelle ein mageres Produkt her“, sagt er, „deshalb brauche ich schlanke Kühe.“

Seit eineinhalb Jahren fährt er seine Runden übrigens elektrisch – und zwar mit einem Argument, das ganz nach Toni Oberleiter klingt: „Ich brauch jetzt fürs Tanken fast kein Geld mehr!“ Man hört darin den Jun-

gen aus dem Ahrntal, der früh gelernt hat, jeden Groschen umzudrehen – und der das bis heute nicht verlernt hat.

VOM HÜTERBUB ZUM FLEISCHKÖNIG

Die Geschichte des Toni Oberleiter beginnt, wie so viele Südtiroler Geschichten, bescheiden. Als jüngstes von sechs Kindern einer Kleinbauernfamilie in Drittelsand schickte ihn der Vater mit neun Jahren als Hüterbub auf die Oberegelsbach Alm oberhalb von Uttenheim. Den traurigen Blick der Mutter, die im Tor stand und ihm nachwinkte, hat er bis heute nicht vergessen. Oben angekommen, drehte sich der Bub um und lief wieder nach Hause. „Ich war vor meinem Vater wieder daheim und sagte: Da bleibe ich nicht.“ Aber wer die Verhältnisse kennt, weiß: Er wurde sofort zurückgeschickt. Heimweh konnte man sich damals nicht leisten.

Dass der Toni auch immer schon ein großes Verhandlungsgeschick und Weitsicht hatte, zeigte sich nach dem Tod des Vaters, als er selbst 37 Jahre alt war: Während unter den Geschwistern Erbstreitigkeiten drohten, vermittelte er zwischen allen Seiten – und schenkte am Ende seinen eigenen Erbanteil dem ältesten Bruder Alois, damit dieser den Hof behalten und sich eine solide Lebensgrundlage aufbauen konnte. Der Toni selbst suchte sein Glück anderswo.

Nach dem Militär ging er nach Stuttgart, arbeitete sich bei der Firma Wild AG zum stellvertretenden Betriebsleiter hoch und wurde später für 35 Jahre Verkaufsleiter der Südfleischzentrale in München. Die Zahlen, die er in dieser Zeit bewegte, lassen staunen: zweitausend bis dreitausend Rinder pro Woche, dazu zwanzigtausend Schweine. Sechzig Prozent des Fleischimports von Deutsch-

land nach Italien liefen über ihn. „Ich war immer unnachgiebig“, sagt er – und wer seine Geschichte kennt, versteht warum.

DREI KINDER, ACHT ENKEL –UND EIN STOLZER VATER

Was den Toni mindestens so glücklich macht wie ein guter Handel, ist seine Familie. Mit seinen drei Kindern ist er „sehr zufrieden“ – und wer den Toni kennt, weiß, dass das von ihm das größte Kompliment ist, das es gibt. Die älteste Tochter Ute ist Englischlehrerin und meistert nebenbei den Alltag mit ihren vier Töchtern im Alter zwischen zwölf und zwanzig. Tochter Evelyn führt als CoGeschäftsführerin das international tätige Beratungsunternehmen „Terra Institute“, das Firmen in Sachen Nachhaltigkeit und Transformation begleitet. Und Sohn David hat mit seiner „Oberleiter Trading“ – eines der Top-100-Unternehmen Südtirols – die Leidenschaft des Vaters für den Fleisch-

handel in die nächste Generation getragen. Acht Enkelkinder hat der Toni mittlerweile – vier Mädchen, vier Jungen. Dass es vor zehn Jahren, als er das letzte Mal in dieser Zeitung stand, noch sieben waren, zeigt: Die Oberleiters investieren weiter in die Zukunft.

UND WAS KOMMT JETZT, TONI?

Zum Schluss noch eine Überzeugung, die er seit Jahren predigt: „Ob das einheimische Fleisch in meinen Alpenburgern das beste ist, darüber lässt sich streiten. Das gesündeste ist es aber auf jeden Fall!“

Anton Oberleiter wird 90. Er fährt elektrisch, wattet täglich, kocht für Freunde und handelt noch immer mit Vieh. Er ist Vater, Großvater, Gastgeber, Dickschädel und ein Südtiroler Original, wie man es nur selten findet. Alles Gute, Toni – und weiter so. Solange es Toni’s Alpenburger gibt, gibt es keinen Grund aufzuhören. Herzliche Gratulation und ad multos annos! // Evelin Oberleiter

DEMOGRAPHISCHER WANDEL

Ohne Kinder keine Zukunft

Sinkende Kinderzahlen begünstigen der Probleme Wachstum

Beglückte der Klapperstorch um die Jahrtausendwende hierzulande noch jährlich an die 5.600 Mütter und Väter mit einem kleinen Päckchen am langen Schnabel, so waren’s im vergangenen Jahr (2025) um rund 1.000 weniger; dabei ist festzuhalten, dass die Fertilitätsrate Südtirols (1,5) zwar deutlich über der Italiens (1,2) doch beträchtlich unter dem für die Bestandserhaltung zugrundegelegten Wert von mehr als zwei Kindern pro Frau im gebärfähigen Alter liegt.

Der Abwärtstrend der Geburtenrate bei den Indigenen hierzulande wurde in den letzten Jahren nur durch die Zuwanderung einigermaßen aufgefangen. Laut ASTAT leben in unserer Provinz rund 56.000 Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft, davon rund 12.000 eine Schule in deutscher, italienischer oder ladinischer Sprache frequentieren, angefangen vom Kindergarten über die Pflichtschule, Berufsschule bis hin zur Oberschule.

Mütter bedürfen flexibler Arbeitszeiten. wpz

Je stressiger der Arbeitstag, umso wichtiger die Ruhezeit. wpz

EUROPAWEITES PHÄNOMEN

Mit sinkender Gebärfreudigkeit steht Italien und damit auch Südtirol nicht allein da; die Geburtenzahlen sind europaweit im Sinken begriffen. Warum denn das? Nachwuchs liege nicht mehr im Trend, so die Sozialwissenschaftlerin Katja Rost und sie warnt: „Langfristig führe eine derartige Entwicklung zu einem tiefgreifenden demografischen Wandel mit drastischen Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Wirtschaft“.

In der Tat, Botschaften gleichen Inhalts formulierten in jüngerer Zeit nacheinander die Führungszentralen der Südtiroler Unternehmerverbände: HGV (Hoteliers- und Gastwirte), LVH (Handwerker), HDS (Handel- und Dienstleister) UVS (Confindustria ST/AA)

Industrie und Handwerk stellen immer mehr Frauen ein. wpz

und nicht zuletzt der SBB (Bauernbund). Allesamt prognostizierten für die nächsten Jahre einen massiven Mangel an Mitarbeitern ganz allgemein und an Fachkräften im Besonderen. So es nicht gelänge, das heranwachsende Personaldefizit durch „Importe“ auszugleichen, müsse man mit einem beträchtlichen Produktivitätsverlust und in weiterer Konsequenz mit gravierenden Auswirkungen aufs soziale Gefüge insgesamt rechnen.

MASSNAHMEN SIND GEFRAGT

Um den Geburtenniedergang im eigenen Land aufzufangen und erneut in den Anstieg zu versetzen, hat die Politik allerhand Maßnahmen getroffen: subventionierte Kinderbetreuung; Familienund Kinderzulagen; bezahlten Mutterschafts- bzw. Vaterschaftsurlaub; Wohngeld sowie Finanzierungshilfen beim Kauf oder Bau der Erstwohnung, um nur einige davon zu nennen. Dazu kommen die Konzessionen seitens der Arbeitgeber, welche heute umfangreicher als früher die Möglichkeit von flexiblen Arbeitszeiten bzw. von Teilzeit- und Heimarbeit ermöglichen und dadurch gezielt den Bedürfnissen der Frauen Rechnung tragen. Einzelne Großbetriebe unterhalten mittlerweile sogar firmeninterne Kinder-Betreuungsdienste. Politik, Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben zusammen also ein Paket von Maßnahmen zugunsten von Müttern, Vätern und Familien geschnürt. Ob’s allerdings reicht, den Lieferstorch künftig wiederum Sonderschichten fliegen zu lassen, sei dahingestellt, denn was beispielsweise bewirken schon 100.000 Euro Kaufhilfe für eine mehrköpfige Familie, so lange eine neue Dreizimmerwohnung für eine halbe Million Euro nicht käuflich ist bzw. deren Mietzins die Hälfte eines Monatslohns auffrisst!? // wp

Südtiroler Mundzart

Zum Dahinschmelzen. Schinkenspezialitäten von Siebenförcher sind echter Genuss: aus besten Zutaten, nach überlieferten Familienrezepten und mit handwerklichem Können veredelt. Zart im Biss und köstlich im Geschmack.

Ehrlich. Das schmeckt man.

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„READLY ASH“ ROCKEN

DAS FEUER BRENNT WIEDER!

Manche Flammen erlöschen nie. Mehr als fünf Jahrzehnte nach ihren ersten Proben meldete sich die Band „Readly Ash“ eindrucksvoll zurück und bewies bei ihren Auftritten im Club 838 in Bruneck und im Gassl in Olang, dass echter Hardrock zeitlos ist. Davon gerne mehr!

Bereits 1973 in Olang gegründet, hatte die Band mit ihren ambitionierten Proben und wachsender Bühnenpräsenz schnell auf sich aufmerksam gemacht. In den späten Siebzigern tourten die Mu-

Die größte der Dolomiten

Ostereiersuche

Was für ein Erfolg: Volles Haus sowohl in Bruneck als auch in Olang.

siker mit kraftvollem Sound und breitem Repertoire durchs Land und erspielten sich einen Namen in Discos und Hotels der Region. Nun stand das Comeback unter dem Motto „1973 – Rocks Again –2026“ – und das Publikum ließ sich nicht lange bitten. Im Club 838 in Bruneck sorgten die Musiker für ein dichtes Klangbild, das den Geist der frühen Siebziger mit spürbarer Spielfreude in die Gegenwart holte. Klassiker, markante Riffs und druckvolle Rhythmen ließen den Saal beben. Auch am folgenden Abend im Gassl in Olang sprang der Funke sofort über. Viele Wegbegleiter von einst, aber auch jüngere Rockfans, feierten die Band frenetisch. Was die beiden Konzerte besonders machte, war nicht nur die musikalische Qualität, sondern die Atmosphäre. Man spürte, dass hier keine Nostalgie-Show geboten wurde, sondern ehrliche Leidenschaft. Readly Ash klangen gereift, kraftvoll und überraschend frisch – ganz so, als hätten sie nie aufgehört. // Reinhard Weger

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VIKTORIA REICHEGGER, JULIA BINANZER, KATHRIN FEICHTER UND HIBATUL BASIR

Kraft, die verbindet

Starke Frauen, starke Welt – so heißt die Projektreihe, die Gemeindereferentinnen von Prettau bis Gais über die Parteigrenzen hinaus gemeinsam auf die Beine gestellt haben. Bei einem Gesprächsabend in der Mittelschule St. Johann ging es um die Kraft, die Frauen in herausfordernden Situationen entwickeln – und um die Geschichten dahinter. Eine einschneidende Erkrankung, ein schwerer Unfall, ein Kind mit Downsyndrom, ein Neuanfang in Südtirol: Viktoria Reichegger, Julia Binanzer, Kathrin Feichter und Hibatul Basir erzählten aus ihrem Leben. Berührend und echt.

Was Viktoria Reichegger aus Mühlwald in den vergangenen Jahren erlebt hat, lässt nicht viel Raum für sich selbst. Ein schwerer Krebsfall in der Familie hält zunächst die Zeit an, dann erhält sie selbst die Diagnose Brustkrebs. Dass es überhaupt zu dieser Diagnose kommt, hat viel mit Vickys Intuition zu tun. „Ich habe einfach gespürt, dass da etwas ist, obwohl nichts zu sehen war.”

Nach der Antihormontherapie scheint alles überstanden, das ist der Plan. Ein Jahr später folgt die nächste Diagnose; ein Rezidiv, die Lymphknoten sind befallen. Chemo, Immuntherapie, Bestrahlung – die Liste der Behandlungen ist lang. Als sie die Haare verliert, ist das ein Tiefpunkt. „Ich habe eine ganze Woche nur geweint.” Aber sie steht auf und macht weiter. Kauft eine Perücke und sucht sich eigene Haltepunkte. Die Termine in der Komplementärmedizin in Meran werden zu einem festen Anker. Sie lernt Healing-Touch, Reiki und die Aromatherapie kennen. Kraftquellen, die zur täglichen Praxis werden, bis heute. Und es spornt sie an, sich selbst fortzubilden. Die 39-Jährige macht eine Ausbildung zur Reiki- und Aufgussmeisterin. Das alles hilft ihr, den Fokus nicht zu verlieren. Eine Zeitlang fühlt sie sich auch auf Instagram zuhause. Sie beginnt, von ihrem Weg zu erzählen, um das „Getuschel” zu beenden, das entsteht, wenn Leute

nicht wissen, was mit einem los ist. „Und es ging mir darum, Erfahrungen zu teilen, damit andere weniger alleine sind.” Als ihr der Chefarzt am Telefon mitteilt, dass sie krebsfrei sei, hört sie schlagartig damit auf. Es ist der Abstand, den sie genau in diesem Moment braucht, weil sie gelernt hat, auf sich zu hören, das zu tun, was für sie stimmig ist und dass viel Stärke aus neuer Routine und kleinen Entscheidungen kommen kann.

Julia Binanzer kennen alle im Ahrntal. Man trifft sie in der Bar auf einen Kaffee, auf dem Bauernmarkt in Sand in Taufers, wo sie handgefertigte Stücke verkauft oder im Bus, auf dem Weg nach Bruneck. Ihre Geschichte beginnt früh mit einem großen Einschnitt. Nach dem Tag gefragt, der ihr Leben in ein Davor und ein Danach geteilt hat, schießt es aus ihr heraus: „Es war der 21. Jänner 1987.” Da ist sie sieben Jahre alt und wird von einem Auto angefahren. Ein Monat Koma, zwei Monate Wachkoma, dann beginnt das, was viele sich kaum vorstellen können – alles wieder lernen, Schritt für Schritt, wie ein kleines Kind. Jahrelang Therapien, mühsam. Als sie von ihrer Geschichte erzählt und über die Frage nachdenkt, was ihr geholfen hat, gehen ihre Gedanken auch zum Autofahrer. „Es muss schwer für ihn gewesen sein.”

Kraft nimmt Julia von Tieren und Menschen, die ihr guttun und davon, dass sie sich für andere einsetzen kann. Jahrelang arbeitete sie in einer geschützten Werkstatt. Heute ist sie Vize-Präsidentin von People First in Bozen und vertritt die Interessen von Menschen mit Lernschwierigkeiten. Und dann hat die 45-Jährige auch andere Samen gesät: Sie schreibt. Vier Gedichtbüchlein und eine Biografie hat sie verfasst. Im Moment ruht die Poesie. „Aber das wird schon wieder kommen.” Dann steht sie auf und sagt aus dem Stegreif eines ihrer Gedichte auf. „Ich will tanzen wie die anderen”, heißt es. Manchmal ist es schwer zu erklären, warum ein Moment einen ganzen Raum verändern kann – aber Julia hat das mit ihrem Gedicht geschafft.

Die dritte Geschichte, die an diesem Abend mitten aus dem Leben erzählt wurde, ist die von Kathrin Feichter. Als ihr Sohn Maximilian zur Welt kommt, ist sie 23 –

und mit einem Mal mit der Frage konfrontiert, wie es um seine Gesundheit steht. Nach einer unkomplizierten Schwangerschaft kommt er fünf Wochen zu früh zur Welt, per Kaiserschnitt. Und schon bald mischt sich in die Sorge der ersten Tage, ob er das alles gut übersteht, eine ganz andere Frage. Die Ärzte sind sich uneins: Hat

Viktoria Reichegger
Julia Binanzer
Kathrin Feichter

Im Gespräch: Die Gemeinderätinnen des Tauferer- und Ahrntals organisieren seit Jahren parteiübergreifend Veranstaltungen, bei denen die Stärke der Frauen im Fokus steht. Beim Gesprächsabend in St. Johann erzählten vier Frauen, wie sie große Herausforderungen gemeistert haben.

Maximilian das Downsyndrom? Erst nach langen Tagen des Wartens kommt die Diagnose Trisomie 21. Völlig unerwartet. Heute weiß Kathrin Feichter, dass sie diese Zeit des Wartens und die erste Zeit danach anders sehen würde. Mit mehr Gelassenheit und Zuversicht. Doch zunächst gehen all ihre Gedanken weit in die Zukunft: Wird Maximilian Freunde haben? Wird er seinen Platz finden? Wird er selbstständig leben können?

Heute ist Maximilian sieben, im Herbst steht die Schule an. Er ist motorisch fit, ein schlauer Kerl, der genau weiß, wie er etwas erreichen kann. Und genau darin liegt für die junge Mutter der Punkt. „Kindern mit einer sichtbaren Behinderung wie Maximilian wird viel Verständnis entgegengebracht, und das ist gut”, sagt sie, „aber es wird ihnen auch viel abgenommen und wenig zugetraut.” Ihre persönliche Erfahrung hat sie geprägt, verändert und an Orte gebracht, die sie sonst nie kennengelernt hätte. Sie ist im Vorstand von Il sorriso, der Vereinigung von Eltern und Freunden von Personen mit Downsyndrom. Auch für sie ist Instagram ein Begleiter – auch auf den vielen Reisen, die die Familie unternimmt. „Wenn man sieht, wie er mit strahlendem Gesicht und Koffer in der Hand auf dem Bahnhof steht, dann sagt das mehr als 1000 Worte.” Feichter, die Mathematik unterrichtet, macht das Thema Behinderung auch im Schulalltag präsent. Wenn unbedacht Sätze fallen wie „Bist du behindert, dass du das nicht kannst!”, unterbricht sie den Unterricht, um mit den Kindern darüber zu sprechen, was Sprache anrichten kann und was Behinderung bedeutet.

Von einem Neuanfang erzählte Hibatul Basir. Sie stammt aus Pakistan, aus Lahore, der zweitgrößten Stadt des Landes. Dort hat sie Matura gemacht in Fächern wie Mathematik und Naturwissenschaften und danach einen Bachelor in Fashion und Textile Design. Vor 19 Jahren kam sie nach Süd-

Basir

tirol. Die ersten zwei Jahre hier nennt sie heute die schwierigsten ihres Lebens, ein Anfang bei null. „Es war so hart, nicht mit den Leuten kommunizieren zu können. Ich konnte nur sehen, nicht sprechen, nicht hören.” Sprache als Schlüssel und eben auch als Schmerzpunkt, wenn man sie nicht beherrscht. Besonders damals, als Englisch im Alltag hier in Südtirol auch nicht wirklich weiterhalf.

Der Wendepunkt kommt in kleinen Schritten. 2018 macht sie den Führerschein und kann sich plötzlich freier bewegen. Davor hat sie alle Wege mit den drei Kindern zu Fuß und im Bus zurückgelegt. Dann, in der Corona-Zeit, öffnet sich eine andere Mög-

lichkeit: Sie wird Mediatorin bei Savera –eine Art Brücke zwischen Lehrpersonen und Kindern, zwischen Schule und Familie. 2022 fängt sie an, Workshops mit der Caritas zu machen und arbeitet im Kinderprojekt E:du mit Kindern aus acht verschiedenen Nationen. Das größte Missverständnis zwischen Migrantenfamilien und Schule? „Dass sich Migranten nicht für die Schule und Kindergarten interessieren.” In Wahrheit sei es oft Angst vor dem Unbekannten. Und sie sagt einen Satz, der hängen bleibt. „Kinder denken mit dem Herzen, nicht mit dem Kopf, davon sollten wir etwas lernen.” Als Brückenbauerin zwischen den Kulturen und Menschen hat sie heute ihren Platz im Leben gefunden. Auch wenn es ein anderer Weg ist als der, den sie in Pakistan begonnen hat.

Vielleicht ist es das, was nach vier Geschichten bleibt. Die Erkenntnis, dass Kraft sehr unterschiedliche Gesichter haben kann. Dass sie manchmal offen gezeigt wird und manchmal ganz leise. Dass sie politisch werden kann, im Verein oder im Klassenzimmer, oder ganz schlicht im Alltag liegt. Genau darin liegt das Verbindende dieses Abends –wie Menschen trotz Bruchlinien weitermachen und wie viel besser sich das anfühlt, wenn Frauen einander zuhören, sich füreinander interessieren und sich gegenseitig den Raum geben, ihre Geschichte zu erzählen.

// Verena Duregger

GEDICHT VON JULIA BINANZER

Ich will tanzen wie die anderen. Ich will springen wie die anderen. Ich will mich bewegen wie die anderen. Mensch, Behindert-Sein ist schwer. Man kann so viele Dinge nimmermehr. Doch, man kann’s kaum glauben, so viele Dinge sind da, die verzaubern.

Im Wasser planschen und wie ein Fisch tanzen. Die Sonne und den Tag genießen und die Gefühle, Gedanken, sie sprießen. An einer Blume riechen, sich erfreuen an ihrem Duft. Im Gras liegen und den Wolken zusehen, wie sie ziehen in der Luft.

Ich liebe mein Leben, weil es so ist, wie es ist, drum liebt das Leben ganz sicher auch mich.

Hibatul
Alle Fotos: Ulrike Hilber

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Mit „Grünfeld“ entsteht in Pfalzen eine einzigartige Wohnanlage mit 25 Wohneinheiten, die Stil, Komfort und Nachhaltigkeit miteinander verbindet. Das Neubauprojekt in zukunftsorientierter Bauweise vereint modernes Design mit naturnaher Architektur und erfüllt hohe Wohnansprüche. Realisiert wird das Projekt vom Brunecker Immobilienentwickler „Smart Living“ und entspricht dem Klimahaus-Standard „A-Nature“. Die sonnige und ruhige Lage bietet eine hohe Lebensqualität, während Kindergärten,

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Schulen und weitere wichtige Einrichtungen in wenigen Minuten erreichbar sind. Ein besonderer Vorteil: Ein Conad befindet sich direkt im Gebäude.

Mit der Eröffnung des neuen Conad-Marktes in Pfalzen erhält die Gemeinde einen zeitgemäßen Nahversorger, der Einkaufen einfach, angenehm und preiswert gestaltet.

Der neue Standort richtet sich gleichermaßen an Einheimische wie an Gäste und verbindet ein breites Lebensmittelsortiment mit persönlichem Service und regionaler Verwurzelung.

Der neue Conad-Supermarkt in Pfalzen überzeugt durch ein modernes, übersichtliches Marktkonzept. Eine klar strukturierte Warenanordnung sorgt für einen angenehmen und schnellen Einkauf. Kundinnen und Kunden finden hier alles für den täglichen Bedarf – von frischem Obst und Gemüse über

Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukte, Brot und Backwaren bis hin zu Haushaltsartikeln, ausgewählten Non-Food-Produkten und ein großes Sortiment an Bioprodukten, glutenfreien und veganen Artikeln. Außerdem stehen zahlreiche kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Dank eines digitalen Parksystems ist gewährleistet, dass stets ausreichend Stellplätze vorhanden sind, sodass sich Kundinnen und Kunden keine Gedanken über die Parkplatzsuche machen müssen.

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Ein engagiertes Team steht den Kundinnen und Kunden beratend zur Seite und sorgt für eine angenehme Einkaufsatmosphäre. Die persönliche Betreuung ist ein wesentliches Merkmal der von Anjoka geführten Conad-Filialen und trägt dazu bei, dass sich der Markt als Treffpunkt im Dorf etabliert. Mit der Neueröffnung entstehen zudem neue Arbeitsplätze in Pfalzen, was die Bedeutung des Projekts für die Gemeinde zusätzlich unterstreicht. Der Markt stärkt die

Ein Vorteil sowohl für Familien als auch für ältere Menschen. Der neue Conad-Markt in Pfalzen steht beispielhaft für eine moderne Form der Nahversorgung, bei der Effizienz und Menschlichkeit kein Widerspruch sind. Die Anjoka-Gruppe setzt damit ihren Weg fort, Conad-Märkte zu schaffen, die sich harmonisch in das lokale Umfeld einfügen und langfristig einen Mehrwert für die Bevölkerung bieten.

Mit dieser Eröffnung wird Pfalzen um einen wichtigen Baustein reicher: einen Lebensmittelmarkt, der Verlässlichkeit, Qualität und Regionalität vereint. Damit wird der Alltag der Menschen spürbar erleichtert. //

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WENN PRIVATE STRASSEN ÖFFENTLICH GENUTZT WERDEN

§

RA Dr. Stefanie Schuster Schramm-Tschurtschenthaler Anwaltskanzlei www.schramm.it

Nicht selten kommt es vor, dass eine Straße zwar im Eigentum eines Privaten steht, tatsächlich aber seit vielen Jahren - manchmal sogar seit Jahrzehnten - von der Allgemeinheit genutzt wird. Häufig kommt hinzu, dass sie von der Gemeinde befestigt, instandgehalten oder beschildert wird. Kann man in einem solchen Fall überhaupt noch von einer privaten Straße sprechen oder ist sie rechtlich betrachtet längst zu einer öffentlichen Straße geworden?

Mit Urteil Nr. 245/2026 hat der Staatsrat erneut bestätigt, dass eine private Straße nicht allein deshalb zu einer öffentlichen Straße wird, weil sie von der Allgemeinheit genutzt wird oder von der öffentlichen Verwaltung faktisch in Anspruch genommen wird. Erforderlich ist vielmehr das Vorliegen eines Rechtsaktes oder eines Rechtstitels, der dazu geeignet ist, eine öffentliche Straße zu begründen. Denkbar sind hierfür unter anderem folgende Situationen:

- Erwerb durch Vertrag: die öffentliche Verwaltung erwirbt das betreffende Grundstück direkt vom Eigentümer, beispielsweise durch Abschluss eines entsprechenden Kaufvertrages.

- Enteignung: liegt ein nachweisbares öffentliches Interesse vor, kann eine Enteignung erfolgen; in diesem Fall geht das Grundstück gegen Zahlung einer gesetzlich vorgesehenen Entschädigung in das Eigentum der öffentlichen Hand über.

- Ersitzung: theoretisch kann eine Straße auch durch Ersitzung in das Eigentum der öffentlichen Verwaltung übergehen; die Anforderungen hierfür sind aber besonders streng; in der Regel übt die öffentliche Verwaltung nämlich keinen Besitz im zivilrechtlichen Sinne aus (erforderlich wäre ein zwanzigjähriger, ununterbrochener Besitzwille), sondern nimmt lediglich Verwaltungsund Instandhaltungsarbeiten wahr, was für eine Ersitzung nicht ausreicht.

- Dicatio ad patriam: stellt der private Eigentümer sein Grundstück freiwillig und dauerhaft der Allgemeinheit zur Verfügung, kann sich daraus ein öffentliches Nutzungsrecht entwickeln.

- Dienstbarkeit: schließlich kann zugunsten der Allgemeinheit auch eine Dienstbarkeit begründet werden; das Grundstück bleibt im Eigentum des Privaten, während für die Allgemeinheit ein Recht auf Nutzung, etwa zu Fuß oder mit Fahrzeugen, eingeräumt wird.

Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang auch das Straßenverzeichnis der Gemeinden. Öffentliche Straßen werden in der Regel in einem eigenen Verzeichnis geführt. Die bloße Aufnahme einer Straße in dieses Verzeichnis reicht allein nicht aus, um eine private Straße in eine öffentliche umzuwandeln.

Für die Bürger ist der Unterschied zwischen einer öffentlichen und einer privaten Straße mit öffentlicher Nutzung im Alltag häufig kaum erkennbar. Aus rechtlicher Sicht ist diese Unterscheidung jedoch von erheblicher Bedeutung, etwa im Hinblick auf Fragen der Haftung, der Instandhaltung oder der Verkehrssicherungspflichten. //

SANITÄTSFONDS FÜR BESCHÄFTIGTE:

Viele Leistungen bleiben aufgrund von Unwissenheit ungenutzt

Dr. Markus Innerbichler Arbeitsrechtsberater Knollseisen & Partners www.knollseisen.com

In Südtirol leisten nahezu alle Arbeitgeber und – je nach Branche –auch die Beschäftigten überwiegend verpflichtende, in selteneren Fällen freiwillige Beiträge an einen der verschiedenen Sanitätsfonds. Zu den gängigsten Sanitätsfonds zählen der Sani Fonds im Handwerk, Fondo Est im Handel, Sanedil im Bauwesen, mySanitour+ im Tourismus, CADIPROF für Freiberufler sowie SaniPro für den öffentlichen Dienst. Ein branchenübergreifender und regional verwalteter Sanitätsfond ist der Mutual Help. Auch im Industriesektor sind ebenfalls Zusatzleistungen vorgesehen. Dort sind aufgrund der Größe und Struktur vieler Betriebe diese häufig direkt im Unternehmen organisiert, anstatt über einen externen Sanitätsfonds abgewickelt zu werden.

Die Beiträge der Arbeitgeber und gegebenenfalls der Arbeitnehmer werden auf dem Lohnstreifen angeführt und finanzieren die Unterstützungsbeiträge für die Kosten des Gesundheitswesens der einzelnen Sanitätsfonds Da viele Beschäftigte ihren Fonds und die entsprechenden Leistungen nicht kennen, werden zahlreiche Ansprüche nicht geltend gemacht. Dabei sind die Leistungsverzeichnisse aller Fonds online einsehbar und bieten einen schnellen Überblick über die Rückerstattungsmöglichkeiten. Je nach Anbieter werden etwa Facharztvisiten, Brillen, Laboruntersuchungen, Physiotherapie oder zahnärztliche Behandlungen bezuschusst – also medizinische Gesundheitsleistungen, die häufig und bei vielen Beschäftigten anfallen. Bei einigen Sanitätsfonds wird der zustehende Betrag direkt von der konventionierten Struktur vom Rechnungsbetrag abgezogen. In den meisten Fällen ist jedoch ein Antrag auf Rückerstattung erforderlich. Die Ansuchen können in der Regel selbstständig über ein benutzerfreundliches Onlineformular gestellt werden. Bei Fragen oder Unklarheiten können sich Beschäftigte an ihren Sanitätsfonds oder an ein Patronat wenden, die sie bei der weiteren Bearbeitung der Anträge unterstützen. Wer sich einmal mit dem Leistungskatalog des eigenen Gesundheitsfonds auseinandergesetzt hat, kann spürbare finanzielle Vorteile erzielen. Da die Beiträge ohnehin verpflichtend sind, entstehen durch die Antragstellung keine Mehrkosten. Einige Sanitätsfonds bieten - gegen einen freiwilligen Zusatzbeitrag- die Möglichkeit, den Versicherungsschutz auch auf Familienmitglieder auszuweiten Neben den Sanitätsfonds bestehen in mehreren Branchen zudem bilaterale Körperschaften, die weitere Unterstützungsleistungen anbieten – etwa Zuschüsse für Weiterbildung, berufliche Qualifizierung oder Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Beiträge zur Erlangung des Führerscheins, Beiträge für Kinderbetreuung oder für die Pflege von Angehörigen. Auch diese Leistungen werden selten ausgeschöpft, obwohl sie durch verpflichtende Beiträge finanziert sind. Es ist daher zu empfehlen, sich mit den jeweiligen Einrichtungen und ihren Angeboten auseinanderzusetzen. Nur wer seinen Gesundheitsfonds kennt und aktiv nutzt, profitiert tatsächlich von den vorgesehenen Unterstützungen. //

INTELLIGENT, EFFIZIENT UND VORAUSSCHAUEND

Seit dem 24. Februar 2026 präsentiert sich das Portal für öffentliche Dienstleistungen in Südtirol mit dem Namen „myCivis“ in einem überarbeiteten Design und mit erweiterten Funktionen. Ziel der Neugestaltung ist es, Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu Informationen und Verwaltungsdiensten noch einfacher und übersichtlicher zu gestalten.

Das neue „myCivis“ geht über die Funktion einer reinen Informationsplattform hinaus: Durch den Einsatz künstlicher Intelligenz entwickelt sich das Portal zu einem digitalen Begleiter. Dieser erinnert nicht nur an Fristen, sondern erkennt auch die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer, schlägt passende Dienste vor, unterstützt bei der Suche nach Informationen und erleichtert die Abwicklung von Verwaltungsverfahren. Die Weiterentwicklung von „myCivis“ erfolgte im Rahmen der Digitalisierungsoffensive der Abteilung Informatik des Landes Südtirol und wurde mit Mitteln aus dem staatlichen Wiederaufbaufonds PNRR finanziert.

ZELGER HÖREXPERTEN

Grundlage des neuen Portals bildet ein modernes CitizenRelationship-Management-System, das die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt stellt. Erste Anlaufstelle ist ein digitaler Assistent, der Fragen beantwortet und bei der Informationssuche unterstützt. Sollte weiterer Klärungsbedarf bestehen, stehen zusätzliche Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung – von Telefon und Kurznachricht über Videoanruf bis hin zur direkten Terminvereinbarung mit dem zuständigen Amt.

BERATUNG UND INFO-POINTS Für Personen, die Unterstützung bei der Nutzung digitaler Dienste benötigen, stehen in zahlreichen Südtiroler Gemeinden sogenannte Digi-Points zur Verfügung. Dort erhalten Bürgerinnen und Bürger kostenlose Hilfe von geschultem Fachpersonal. Den größten Nutzen bietet „myCivis“ im persönlichen Nutzerbereich. Hier stehen ver-

DIE GROSSE INNOVATION IM OHR

Mit den neuen Im-Ohr-Hörgeräten „NXT“ kommt eine Hörlösung auf den Markt, die moderne Technologie, hohen Tragekomfort und digitale Vernetzung in einem kompakten Format vereint. Moderne Hörgeräte sollen heute nicht nur eine gute Hörleistung bieten, sondern sich auch komfortabel und unauffällig in den Alltag integrieren. Genau hier setzt das „NXT“ Im-Ohr-Hörgerät an:

Es kombiniert intelligente Technologie mit einer kompakten Bauweise und ermöglicht so ein natürliches Hörerlebnis.

INTELLIGENTE TECHNOLOGIE

Im Mittelpunkt steht eine KI-gestützte Klangverarbeitung. Die integrierte künstliche Intelligenz analysiert kontinuierlich die Umgebung und unterscheidet gezielt zwischen Hintergrundgeräuschen und Sprache. Dadurch wird das Verstehen von Gesprächen deutlich erleichtert – auch in anspruchsvollen Situationen wie Restaurants oder in belebten Umgebungen. Die Technologie arbeitet automatisch im Hintergrund und passt sich unterschiedlichen Hörsituationen selbstständig an. So entsteht ein natürliches und entspanntes Hören im Alltag.

VERNETZT IM DIGITALEN ALLTAG

Trotz seiner Größe bietet „NXT“ umfassende Konnektivität und lässt sich mit verschiedenen Geräten verbinden. Telefonate können freihändig geführt werden, auch wenn sich das Smartphone in der Tasche befindet. Auch Musik, Podcasts oder Fernsehton las-

schiedene neue Funktionen bereit, darunter personalisierte Benachrichtigungen. Jede Anfrage wird zudem automatisch als Ticket erfasst, wodurch Anliegen dokumentiert bleiben und jederzeit nachvollzogen werden können. Mit seinem klaren Design und einer verständlichen Sprache ermöglicht „myCivis“ einen schnellen, intuitiven und unkomplizierten Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen. // PR-Info

mycivis.bz.it

sen sich direkt ins Ohr übertragen.

Das „NXT“ Gerät ist ein aufladbares ImOhr-Hörgerät und macht den Batteriewechsel überflüssig. Statt Batterien zu tauschen, werden die Geräte einfach aufgeladen – ähnlich wie ein Smartphone. Ein leistungsstarker Akku sorgt dafür, dass sie zuverlässig über den Tag genutzt werden können.

UNVERBINDLICH TESTEN

Die „NXT“ Hörgeräte können 30 Tage lang kostenlos und unverbindlich getestet werden. Unsere Hörexpertinnen und Hörexperten beraten Sie gerne persönlich. // PR-Info

www.zelger.it

Sag’s multi –wir sind dabei!

Die Hoffnung, die der Schriftsteller und Nationalheld José Rizal schon damals in jungen Menschen sah, zeigt sich heute in vielen Facetten: in kultureller Vielfalt, Weltoffenheit, Engagement und Multiperspektivität. All das bringen junge Menschen mit. Doch die größte Stärke, über die die sogenannte Generation „Z“ verfügt, ist die Sprache: Kaum eine Generation lebt Mehrsprachigkeit so selbstverständlich wie unsere Jugend und trägt damit maßgeblich dazu bei, Hoffnung zu stiften und Grenzen in jeglicher Hinsicht zu überschreiten. Das wurde beim Redewettbewerb „Sag’s multi“ einmal mehr deutlich.

Der ORF hat dies bereits früh erkannt und aus diesem Anlass den Redewettbewerb „Sag’s Multi“ ins Leben gerufen. Der Wettbewerb fand in den österreichischen Bundesländern heuer bereits zum 17. Mal statt und versteht sich als „Sprungbrett für junge Redetalente“, bei dem sich seit drei Jahren auch Südtirol beweisen kann. Alle Teilnehmenden halten eine fünf- bis sechsminütige Rede und wechseln dabei mehrmals zwischen Deutsch und einer weiteren Sprache. Die Auswahl könnte nicht bunter sein: Latein, Russisch, Chinesisch, Polnisch, Englisch oder Italienisch – all diese Hoffnungsschimmer konnten die Zuhörer aus Südtirol am 25.02.2026 in Innsbruck hautnah erleben. Mittendrin zwei junge Menschen, die mit großem Mut, starker Präsenz und klarer Haltung vor die Jury traten.

ZWEI AUS BRUNECK MIT DABEI

Drijon Halilaj und Shujaa Arshad Muhammad, beide aus einer dritten Klasse der WFO Bruneck, maßen sich in der „Speech off Runde“ mit 15 weiteren Kandidaten aus Südtirol ihrer Kategorie. Drijon Halilaj befasste sich auf Deutsch und Englisch mit dem Thema „Zukunft Europa – Reden. Handeln. Mitgestalten.“ und eröffnete mit seinem ganz persönlichen „European Project“ einen Blick auf die Visionen und Hoffnungen junger Menschen in Europa.

Shujaa Arshad Muhammad hielt seine Rede in Deutsch und Urdu zur Frage „Meine Generation – Hoffnungsträgerinnen, Hoffnungsträger oder Sorgenkinder?“ und gab den Zuhörern zu spüren, wie es sich anfühlt, in einer Generation voller Herausforderungen zu leben – einer Generation, für die es sich dennoch zu kämpfen lohnt. Auch wenn der erste Preis für Südtirol heuer

Die Jugend ist die Hoffnung unserer Zukunft

José Rizal, 1879

nach Meran ging, erhielten alle Teilnehmer großes Lob, und jedem wurde klar: „Sag’s multi“ ist mehr als ein Redewettbewerb. Durch die Teilnahme wuchsen die Jugendlichen nicht nur über sich hinaus, sondern zeigten auch, welch enormes Potenzial in Südtirols Jugend steckt. Nicht zuletzt profitierten auch die Zuhörer: Wer an diesem Tag in Innsbruck war, erlebte mehr als nur Redebeiträge. Man hörte Geschichten, die in mehreren Sprachen atmeten, man spürte

Drijon Halilaj mit einer seiner Professorinnen (Maria Fischer). Shujaa Arshad Muhammad - ebenfalls von der WFO - war auch mit dabei.

Ein netter Schnappschuss direkt aus dem Veranstaltungssaal des ORF.

Zuversicht, und man sah, wie Worte zu Verbindungslinien wurden. In diesem Moment verwandelte sich die Bühne für alle in einen

Die beiden Schüler von der WFO Bruneck haben sich gut geschlagen.

Raum, in dem Zukunft greifbar wurde und Hoffnung ein menschliches Gesicht bekam. Das ist ein Moment für die Zukunft. Auf

on.orf.at ist die Südtiroler Ausscheidung noch bis August 2026 online.

// Maria Fischer und Doris Irsara

30/03–28/04/2026

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Die sprachliche Vielfalt wird sichtbar gemacht

Rund um den Internationalen Tag der Muttersprache haben sich mehrere ladinische Mittelschulen im Gadertal mit der sprachlichen Vielfalt in ihren Klassen beschäftigt. Anlass war eine Reihe von Initiativen im Rahmen des Projekts „L’AltRoparlante – Usc che se liëia“, das vom Inspektorat für Mehrsprachigkeit und vom Dienst für Inklusion der Landesdirektion Ladinische Kindergärten und Schulen gemeinsam mit der Università per Stranieri di Siena umgesetzt wird.

Der internationale Aktionstag wird weltweit am 21. Februar begangen. In den beteiligten Schulen wurde er heuer am 26. Februar zum Anlass genommen, die verschiedenen Sprachen der Schülerinnen und Schüler sichtbar zu machen und ihren Stellenwert im Schulalltag zu thematisieren.

Lehrpersonen entwickelten dafür unterschiedliche Aktivitäten. So wurde etwa eine anonyme Umfrage zur Muttersprache durchgeführt, deren Ergebnisse im Eingangsbereich der Schulen ausgestellt wur-

den. Auch Tonaufnahmen in verschiedenen Sprachen, die von Jugendlichen und ihren Familien gesprochen werden, gehörten zu den Aktionen.

Andere Klassen beschäftigten sich mit Redewendungen aus unterschiedlichen Sprachen und Dialekten oder nahmen an einer sprachlichen Schatzsuche in der Bibliothek teil. Zudem wurden spielerische Formate wie

Ein Sprachspiel und „Interview“ mit der Muttersprache, entwickelt von Florian Tavella und Lucia Piccolruaz an der Mittelschule von St. Vigil. Das war ebenfalls Teil dieses Schulprojektes.

ein Bingo rund um Sprachen oder Übungen zur Interkomprehension – also zum gegenseitigen Verstehen verwandter Sprachen –angeboten.

TOLLE SPRACHENPORTRAITS

Besonders persönlich waren die sogenannten Sprachenporträts. Die Schülerinnen und Schüler gestalteten Umrissfiguren und füllten diese mit Wörtern, Ausdrücken und Sprachen, die zu ihrer eigenen Geschichte gehören. Die anonymen Arbeiten wurden anschließend in den Schulräumen ausgestellt und verwandelten Gänge und Gemeinschaftsbereiche in eine Art Galerie der sprachlichen Vielfalt.

Die Initiativen boten den Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit ihrer eigenen sprachlichen Biografie auseinanderzusetzen und gleichzeitig neue Sprachen kennenzulernen. „Es war schön zu sehen, mit welchem Engagement und welcher Begeisterung sich die Schülerinnen und Schüler eingebracht haben“, sagt die Inspektorin für Mehrsprachigkeit, Claudia Rubatscher. Wichtig sei, dass Schule das gesamte sprachliche Repertoire der Lernenden anerkenne und Herkunftssprachen auch als Ressource für Lernen und zwischenmenschliche Beziehungen verstehe.

Auch für die Referentin für Inklusion der ladinischen Schulen, Elena Pellegrini, hatte der Tag eine besondere Bedeutung: Er sei eine Gelegenheit gewesen, ein offenes und inklusives Schulumfeld zu stärken, in dem sprachliche Identitäten respektiert und Vielfalt als gemeinsames kulturelles Erbe sichtbar gemacht wird. // bp

Im Bild Redewendungen in den verschiedenen Sprachen und Dialekten, entwickelt von Carolina Irsara an der Mittelschule in Stern. Das Projekt kam bei allen Beteiligten sehr gut an.

ERSTE MASSNAHME GEGEN DEN PFLEGENOTSTAND

Die Südtiroler Landesregierung hat das neue Berufsbild der Krankenpflegeassistentin beziehungsweise des Krankenpflegeassistenten eingeführt. Mit Beschluss vom 27. Februar 2026 wurden Ausbildung, Aufgaben und Einsatzbereiche festgelegt. Grundlage dafür ist eine staatliche Vereinbarung vom Oktober 2024, die an die Gegebenheiten in Südtirol angepasst wurde.

Die neue Qualifikation richtet sich an Pflegehelferinnen und Pflegehelfer sowie an Sozialbetreuerinnen und Sozialbetreuer, die durch eine zusätzliche Ausbildung den Abschluss erwerben können. Krankenpflegeassistentinnen und -assistenten arbeiten im Pflegeteam unter Aufsicht diplomierter Pflegekräfte und übernehmen bestimmte gesundheitsbezogene Aufgaben, etwa bei standardisierten Pflegemaßnahmen oder bei der Unterstützung von Therapien in stabilen Situationen. Eingesetzt werden können sie unter anderem in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Wohn- und Tagesstrukturen sowie in der häuslichen Betreuung. Dort herrscht derzeit auch ein großer Mangel an derartigen Fachkräften.

Die Krankenpflegeassistentinnen und -assistenten übernehmen wichtige und klar definierte gesundheitsbezogene Tätigkeiten, die über das bisherige Aufgabenprofil der Pflegehelferinnen und Pflegehelfer oder Sozialbetreuerinnen und Sozialbetreuer hinausgehen. Claudia Corrent

Die Ausbildung umfasst mindestens 500 Stunden und dauert sechs bis zwölf Monate. Für Sozialbetreuerinnen und Sozialbetreuer ist ein ergänzender Kurs vorgesehen. Die Ausbildung wird vom Südtiroler Sanitätsbetrieb und von den Landesfachschulen angeboten. Der Start ist für das Schuljahr 2026/27 geplant.

Mit dem Beschluss werden die Lehrpläne an die neuen Standards angepasst. Die Qualifikation ist übrigens im gesamten Staatsgebiet gültig. Die Fortbildungspflicht beginnt dann mit dem Inkrafttreten der staatlichen Durchführungsbestimmungen. // bp

Das gute, „alte“ Buch im Mittelpunkt

Vom 19. bis zum 22. März 2026 blickt die Buchwelt nach Leipzig. Obwohl das Buch verteilt über die letzten 30 Jahre gefühlt schon mindestens 30-Mal gestorben ist, gibt es sie immer noch: Die Mega-Events, in deren Mittelpunkt das gute alte, angeblich schon lange tote Buch steht.

REDEEMING 6

Adrian Wimmelbuchverlag 2025, 1.000 Seiten

„Redeeming 6“ von Chloe Walsh ist eine zutiefst emotionale Fortsetzung der Boys of TommenReihe und des Buches Saving 6 und geht unter die Haut. Die Geschichte von Joey und Aoife ist schmerzhaft und gleichzeitig voller Hoffnung. Besonders Joeys innerer Kampf wird schonungslos ehrlich dargestellt und zeigt, wie schwer es ist, aus alten Mustern auszubrechen, selbst wenn man jemanden hat, der an einen glaubt. Mit jeder Seite spürt man, wie sehr die Vergangenheit die Gegenwart beeinflusst und wie zerbrechlich Vertrauen sein kann. Die Beziehung zwischen Joey und Aoife ist intensiv, voller Höhen und Tiefen und fühlt sich unglaublich echt an. Es gibt viele Momente, die weh tun, aber auch solche, die das Herz wärmen und zeigen, dass Heilung möglich ist, auch wenn der Weg dorthin alles andere als leicht ist. Redeeming 6 ist kein leichtes Buch, aber ein wichtiges. Es erzählt von Trauma, Liebe und Selbstvergebung auf eine Weise, die lange nachwirkt. Für alle, die emotionale Geschichten mit Tiefgang lieben und bereit sind, sich auf schmerzhafte, aber wunderschöne Entwicklungen einzulassen, ist dieses Buch ein absolutes Muss.

MARIA KAPELLER:

LOVELY PLANET:

An mehr als 300 Leseorten finden 2.500 Veranstaltungen mit rund 3.000 Mitwirkenden statt. 296.000 Menschen besuchten 2025 die Leipziger Buchmesse. Ein einzigartiges Erlebnis. Wer es etwas kleiner mag, kommt gerne in die Stadtbibliothek Bruneck. Als einer von 122.134 Personen, die 2025 einund ausgegangen sind, Medien entlehnt oder Zeitungen gelesen oder sich ganz einfach im Haus aufgehalten haben oder aber eine von rund 50 Abendveranstaltungen besucht haben. Wir sind Leipzig, nur in klein und fein. //

(Empfohlen von Anna Gatterer)

Mit dem Herzen reisen und die Welt bewahren. K&S Um/Welt. 2022, 224 Seiten

Ich reise gerne. Und ich reise viel. Ist das mittlerweile noch in Ordnung? Ich dachte mir, zum Beantworten dieser Frage hilft „Lovely Planet“. Lovely Planet ist ein Buch, das weit über einen klassischen Reisebericht oder einen einfachen Nachhaltigkeitsratgeber hinausgeht. Es ist vielmehr eine Aufforderung, das eigene

SARAH JÄGER:

Reiseverhalten kritisch zu hinterfragen und sich bewusst zu machen, welche Auswirkungen unser Unterwegssein auf Umwelt, Gesellschaft und Menschen hat. Besonders positiv hervorzuheben ist die Ernsthaftigkeit, mit der sich die Autorin dem Thema nähert. Sie verbindet persönliche Beobachtungen mit gesellschaftlichen und ökologischen Überlegungen und macht deutlich, dass Reisen heute nicht losgelöst von Verantwortung gedacht werden kann. Das Buch regt stark zum Nachdenken an und hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Gleichzeitig machte mich die Lektüre von Lovely Planet stellenweise fast schwermütig. Die vielen problematischen Aspekte des modernen Reisens – Klimakrise, Massentourismus, Ausbeutung und Ungleichheit – werden sehr deutlich und lassen wenig Raum für Leichtigkeit. Zudem hat das Buch einen klar belehrenden Charakter: Die Autorin weiß, wovon sie spricht, und vermittelt ihre Haltung sehr entschieden. Lovely Planet ist ein wichtiges Buch. Es will nicht unterhalten, sondern aufrütteln. Wer bereit ist, sich mit unbequemen Fragen auseinanderzusetzen und sein eigenes Reiseverhalten ehrlich zu reflektieren, wird viel aus der Lektüre mitnehmen.

(Empfohlen von einer kritischen Leserin)

DAS FEUER VERGESSEN WIR NICHT

Rotfuchs 2025, 219 Seiten

Die Gerberstraße Nummer 5 ist mehr als eine Adresse. Sie ist ein Zuhause. Dort wohnt Ari mir ihrer schwangeren Schwester und ihrer Mutter, dort wohnen Milan und Mirjam, Aris allerbestes Freundepaar, dort wohnt Dora mit ihren fünf Katzen. Jeder für sich ein bisschen verrückt und zusammen wieder ganz normal. Ari liest jeden Samstag im Pflegeheim Geschichten vor. Für Menschen, die so alt sind, dass sie Haut aus Papier haben. Für Menschen, bei denen man STADTBIBLIOTHEK

OLGA TOKARCZUK: EMPUSION

Kampa 2023, 315 Seiten

sich nicht sicher sein kann, ob sie zuhören. Dort lernt sie Flint kennen, der Sozialstunden aufgebrummt bekommen hat. Warum auch immer. Es funkt zwischen den beiden. Es ist schön und schräg und kompliziert. Ari schreibt „ihre“ Geschichte in ein rotes Notizbuch. Oder ist es „eine“ Geschichte? Eigentlich egal. Sie fragt sich in ihrem Text, was in hundert Jahren noch von ihr übrig sei wird. Eines Tages bricht im Pflegeheim ein Feuer aus. Vor dem historischen Hintergrund der so genannten „Streichholzmädchen“ erzählt Sarah Jäger in gewohnter sprachlicher Brillanz die Geschichte einer jungen Frau, deren Weg ein paarmal eine Wende nimmt. Typisch Sarah Jäger wie immer ein 5-Sterne-Roman. Ein Jugendbuch zwar, aber auch für älteres Lesepublikum absolut empfohlen.

(Empfohlen von Michaela Grüner)

Der Roman der Nobelpreisträgerin spielt im Jahr 2023 im Kurort Görbersdorf, wo es ein Sanatorium für Lungenkranke gibt. Das ist so weit historisch. Und tatsächlich enthält das Buch auch Fotos, die das Sanatorium und den kleinen Ort zeigen. Im Herbst 2013 reist Mieczyslaw Wojnicz, 24 Jahre alt, Student der Ingenieurwissenschaften aus Lemberg, an, um sich von seinem Lungenleiden auszukurieren. Sein Vater und sein Onkel haben ihn hierhergeschickt, seine Mutter ist schon lange tot. Wojnicz leidet unter dem autoritären Vater, das erkennt die Leserin an den zahlreichen Rückblenden in Kindheit und Jugend der Hauptfigur. Doch Wojnicz, und das erschließt sich erst nach und nach, leidet auch darunter, dass er anders ist als andere (Männer). Wie anders, soll hier nicht verraten werden. So viel sei aber noch verraten: Im so beschaulichen und idyllischen Kurort kommen jedes Jahres Männer um, ihre zerfetzten Leichen werden im Wald um den Kurort herum gefunden. Die Autorin bezeichnet ihren Roman als „Schauergeschichte“, was er in gewisser Hinsicht auch ist. Allerdings ist der Roman viel mehr als „nur“ das: Er ist unterhaltsam, spannend, aktuell, überraschend, von hoher sprachlicher Qualität. Kurzum: Allen zu empfehlen, die sich wieder einmal in einer guten Lektüre verlieren wollen.

(Empfohlen von Sonja Hartner)

PROJEKTTAGE AN DER URSULINEN-MITTELSCHULE IN BRUNECK

GEMEINSCHAFT ERLEBEN UND ZUKUNFT GESTALTEN

Wenn das Klassenzimmer gegen die Einsatzzentrale der Feuerwehr oder die Yogamatte getauscht wird, dann sind wieder Projekttage an der Mittelschule Ursulinen. Unter dem Patronat der Heiligen Angela Merici tauchten die Schülerinnen und Schüler in diesem Schuljahr 2025/26 tief in die Welt des Ehrenamts, der persönlichen Entfaltung und des gesellschaftlichen Engagements ein.

Ein Schwerpunkt der Projekttage lag auf der Arbeit der Blaulichtorganisationen. Beim Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Bruneck und des Weißen Kreuzes erhielten die Jugendlichen nicht nur Einblicke in modernste Technik, sondern vor allem in den Wert des freiwilligen Einsatzes für die Gemeinschaft. Beim Besuch der Bergrettung lernten die Schüler und Schülerinnen, was es bedeutet, in Extremsituationen Verantwortung für andere zu übernehmen.

MITGEFÜHL UND VERANTWORTUNG

Besonders emotional wurde es beim Treffen mit einem Unfallopfer. Die Schilderungen aus erster Hand machten deutlich, wie schnell sich ein Leben ändern kann. Ein sanfterer, aber ebenso lehrreicher Umgang mit Lebewesen stand beim Hundesportverein „Pfotentreff“ im Mittelpunkt. Hier lernten die Jugendlichen die Körpersprache von Hunden zu deuten und entwi-

ckelten ein Bewusstsein für den respektvollen Umgang mit Tieren.

KOPF, HERZ UND HAND

Neben der Action kam auch die innere Einkehr nicht zu kurz. In einer Welt, die immer schneller wird, boten Yoga-Einheiten den nötigen Ausgleich, während in den KreativWorkshops individuelle Talente entfaltet wurden. Dass Demokratie kein Zuschauersport ist, lernten die Schüler und Schülerinnen bei Diskussionsrunden zur politischen Teilhabe. Wie funktioniert Politik in Südtirol? Wie kann ich mitbestimmen? Bei er-

lebnispädagogischen Team-Übungen wurde klar: Viele Aufgaben lassen sich nur gemeinsam lösen. Vertrauen und Kommunikation waren hier die Schlüssel zum Erfolg.

EIN FAZIT IM GEISTE DER HL. ANGELA „Diese Tage zeigen, dass Lernen weit über das Lehrbuch hinausgeht“. Die Verbindung von sozialem Engagement, körperlicher Erfahrung und politischer Bildung spiegelt die Werte der Ursulinen wider: junge Menschen zu befähigen, mit offenem Blick und mutigem Herzen durch die Welt zu gehen. // Margit Mutschlechner

Ein Tropfen Wasser glänzt im Licht

Klausen zur „Götterdämmerung“

Spurensuche in Cavalese,

Armin Pezzedi aus Corvara
Fleimstal Luis Nagler aus Vahrn
Drei Zinnen Roman Engl
Heilig Geist Christian Rieder aus St. Johann
Erwin Auer

Ausblick vom Lagazuoi

Peter Ausserdorfer aus St. Lorenzen

Kirche in weißer Pracht (Kolfuschg)

Marlene Alfreider aus Corvara

Dominik aus Terenten

Valparola

Hotel La Stua

Mein schönstes

Abendstimmung

Manuela Oberhammer

Frühlingsboten im Schnee

Peter Sulzenbacher aus Innichen

Liebe Leserinnen und Leser, schickt uns Eure schönsten, lustigsten, überraschendsten und/oder atemberaubendsten Bilder –wir zeigen sie dem Pustertal!

Zusendungen an:

E-Mail: info@pz-media.it oder PZ, Oberragen 18, 39031 Bruneck

Wichtig: Bitte geben Sie Ihren Namen, ihren Wohnort und das Kennwort „Leserfoto“ an!

Die PZ behält sich das Recht vor, Inhalte und Fotos aus ethischen und anderen Gründen abzulehnen.

CHARITY-EVENT IM UFO IN BRUNECK

JUNGE TALENTE ARBEITEN FÜR DEN GUTEN ZWECK

Junge Künstlerinnen und Künstler gestalteten im UFO einen Abend voller Musik, Tanz und Poesie. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg.

Ein Abend voller Kreativität und Engagement prägte das Charity-Event „Talente für den guten Zweck“. Junge Menschen präsentierten ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und setzten damit ein starkes Zeichen für Solidarität und gesellschaftliches Engagement. Als Abschlussprojekt im Rahmen des Basislehrgangs für Jugendarbeit organisierte die Jugendarbeiterin des UFO, Franziska Mair, das Charity-Event, das gemeinsam mit zahlreichen jungen Menschen geplant und realisiert wurde.

Durch den Abend führten die Moderatorinnen Verena Lazzeri und Tamara Innerbichler. Das Publikum erlebte musikalische Beiträge der Gruppe „Die luschtign Burschn“ sowie zweier junger Musikformationen mit Lena Eder und Anna Costa sowie Andrea Mair, Emma Schenk und Katharina Steger. Für tänzerische Highlights sorgten die Tänzer*innen der Shabba Crew unter der Leitung von Barbara Medei, während Manuel Hilber das Publikum mit seiner Poetry-SlamPerformance begeisterte. Den musikalischen Ausklang des Abends gestaltete der SingerSongwriter Ben Schlesier anschließend im UFO-Café.

TOLLE UNTERSTÜTZUNG

Der gesamte Erlös der Veranstaltung kam einem guten Zweck zugute. Im Vorfeld wurden verschiedene Ideen gesammelt, wohin die Spenden fließen sollten. Das Los fiel auf die Peter-Pan-Vereinigung für krebskranke Kinder in Südtirol, die Familien mit krebskranken Kindern unterstützt. Insgesamt brachte die Veranstaltung eine Spende in der Höhe von 2.325,12 Euro ein, die der Vereinigung übergeben wurde. In Vertretung von Peter Pan nahm das Ausschussmit-

glied Andreas Mair am Tinkhof teil, begleitet von seinem Sohn, und erzählte von ihrem Schicksalsschlag, der ihr Leben veränderte. Es ist eine Geschichte, die viele Anwesende bewegte.

Das Charity-Event fand in einer entspannten und offenen Atmosphäre statt und verband Unterhaltung mit sozialem Engagement. Der Abend inspirierte die zahlreichen Besucherinnen und Besucher und zeigt eindrucksvoll, wie junge Menschen gemeinsam Gutes bewirken können. // fm

Alle Künstlerinnen und Künstler des Abends auf der UFO-Bühne: Shabba Crew, Die luschtign Burschn, Manuel Hilber, Anna Costa, Lena Eder, Andrea Mair, Emma Schenk, Katharina Steger, Tamara Innerbichler, Verena Lazzeri und Franziska Mair. Gunther Niedermair
Von links: Die Moderatorinnen Tamara Innerbichler und Verena Lazzeri. „Die luschtign Burschn“ bei ihrem Auftritt im Ufo-Zentrum in Bruneck.
Fotos: Gunther Niedermair
Von links: Übergabe der Spende durch die Projektleiterin Franziska Mair an die Vereinigung „Peter Pan“ mit Jan Andreas und Andreas Mair am Tinkhof. Gunther Niedermair

Ein winterliches Stimmungsbild. Wisthaler

35. DOLOMITES-SNOW-FESTIVAL IN INNICHEN

KUNST, FAIR PLAY UND OLYMPISCHER GEIST

Bereits zu Weihnachten kündigte eine eindrucksvolle Schneeskulptur am Eingang der Fußgängerzone das bevorstehende Highlight an: das 35. Dolomites Snow Festival. Anfang Februar verwandelte sich das Dorf schließlich wieder in eine beeindruckende Freiluft-Kunstausstellung – heuer ganz im Zeichen des Fair Play und als Teil des kulturellen Rahmenprogramms der Olympische Winterspiele Milano-Cortina 2026.

Acht Teams aus verschiedenen Ländern stellten ihr Können unter Beweis und schufen aus Schnee beeindruckende Kunstwerke. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher sowie großes Medieninteresse unterstrichen die besondere Bedeutung des Festivals in diesem olympischen Jahr.

OLYMPISCHES FLAIR

Eröffnet wurde das Festival mit einer stimmungsvollen Feier, bei der auch die Olympischen und Paralympischen Fackeln ausgestellt wurden – ein besonderer Höhepunkt für Groß und Klein. Die Olympiateilnehmer Irmi Trojer und Kurt Sulzenbacher berichteten eindrucksvoll von ihren Erfahrungen bei den Winterspielen und gaben persönliche Einblicke in die Welt des Spitzensports.

Auch die Schulen der Umgebung waren eingeladen: Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, die Fackeln aus nächster Nähe zu bestaunen und mehr über Olympia, Fairness und sportlichen Zusammenhalt zu erfahren.

KUNSTWERKE MIT GESCHICHTE

Den ersten Platz sicherte sich das Team aus Italien mit einer Skulptur zu Ehren des legendären italienischen Bobfahrers Eugenio Monti. Der mehrfache Olympiasieger gilt bis heute als Inbegriff sportlicher Fairness – nicht zuletzt ist auch die Bobbahn in Cortina nach ihm benannt.

Der zweite Platz ging an Team USA mit der Skulptur „Freunde und Gleichgestellte“, während sich ebenfalls ein Team aus den USA mit dem Werk „Zenith“ den dritten Rang sicherte.

WETTER ALS HERAUSFORDERUNG

Leider meinte es der Wettergott in diesem Jahr nicht allzu gut mit den kunstvollen Schneeskulpturen. Milde Temperaturen und Wit-

terungseinflüsse setzten den Werken rasch zu. Doch auch wenn die vergängliche Kunst dem Wetter trotzen musste, bleibt die Erinnerung an ein großartiges Festival voller Kreativität, internationaler Begegnungen und olympischem Geist bestehen. // ha

Hast auch du Zipperle-Erinnerungen?

Teile sie mit uns!

#zipperlememories

Eine für alle, alle für eine.

Watten mit der Familie, ein Tisch voller Vertrautheit und plötzlich greifen alle gleichzeitig zur Flasche – manchmal schreibt das Leben die besten Geschichten. Seit 75 Jahren ist Zipperle Teil solcher Momente. Zum Jubiläum präsentieren sich unsere Etiketten frischer denn je.

Die olympischen Fackeln als Bezugspunkte.
Die Siegerskulptur ganz nah. Wisthaler

AUSSTELLUNG DES TAP

FRAUEN DER BERGE –BERGE DER FRAUEN

Eine virtuelle Ausstellung des Tiroler Archivs für photographische Dokumentation und Kunst (TAP) wurde anlässlich des Internationalen Frauentages eröffnet. Die Ausstellung ist online und in gedruckter Form im Museum für Bergfotografie „Lumen“ am Kronplatz bis zum 19.04.2026 zu sehen.

Frauenberge, Berge der Frauen sind in dreifacher Weise interpretierbar: als Berge heiliger Frauen, also keltische Kultplätze der drei heiligen Frauen (Bethen) Ambeth, Wilbeth und Borbeth, die nach den Reformationskriegen „einchristianisiert“ zu Magdalena, Katharina und Barbara wurden; als Berge, die gemäß einer typisch pa-

Fanny Bullock Workman, Bergsteigerin und Frauenrechtlerin, im Karakorum (heutiges Pakistan) mit einem Banner „Votes for Women“, 1911/12. (Fotograf: Unbekannt – © Library of Congress)

pinistinnen, die das Frauenbild als ebenbürtige Partner der Männer im Gebirge formten und dafür mit Bergen überall auf der Welt, die ihren Namen tragen, geehrt wurden, ist diese Ausstellung gewidmet. Die Ausstellung ist seit dem sechsten März online zu sehen (sphaere.tiroler-photoarchiv.eu und unter www.tiroler-photoarchiv.eu). Die 65 erstmalig zusammenstellten Bilddokumente und fünf Bibliographien von Frauen wurden von TAP-Obmann Richard Piock und TAP-Leiter Martin Kofler kuratiert. Die Ausstellung kann darüber hinaus in gedruckter Form bis zum 19. April 2026 auch im LumenMuseum am Kronplatz bewundert werden. Weitere Informationen darüber gibt es im Internet unter https://www.lumenmuseum.it/ de-de/temporary-exhibitions/frauen-der-berge-tempex. // rewe

(Fotograf: Unbekannt – © DAV Archiv)

DER HEILIGE WOLFGANG ALS STERN EUROPAS

Unter dem Motto „Hl. Wolfgang – ein Stern Europas“ wurde in der Pfarrkirche in Rein in Taufers eine Wanderausstellung bis zum 14. März 2026 organisiert. Die Ausstellung war etwas ganz Besonderes.

Am ersten März wurde die Ausstellung mit einer Festmesse mit Dekan Franz Josef Campidell und Mag. Theol. Angelika Brunnbauer, der Tourismus-Seelsorgerin im Erzbischöflichen Ordinariat in Freising in München feierlich eröffnet. Für die musikalische Gestaltung sorgte der Kirchenchor Rein unter der Leitung von Christina Auer. Auch Kinder der Grundund Mittelschule beteiligten sich an der Feier: Sie gestalteten die Fürbitten in Form eines Gabenganges, bei dem Symbole und Merkmale des heiligen Wolfgang zum Altar getragen wurden. Im Anschluss an den Gottesdienst begrüßte Pfarrgemeinderatspräsidentin Christine Tavella im Namen des Pfarrgemeinderates die Anwesenden und besonders die angereisten Delegationen aus Österreich, Pfullingen und Bayern. Grußworte überbrachten unter anderem Bürgermeister Ulrich Gaigl aus St. Wolfgang in Oberbayern sowie Haymo Laner als Vertreter der Gemeinde von Sand in Taufers.

TIEFE EINBLICKE

Ein besonderer Dank gilt Angelika Brunnbauer und Josef Schmalzl für die Organisation und Begleitung der Ausstellung sowie Paula und Lucio Giamattei aus Schongau für die italienische Übersetzung der Inhalte. Zum Ausklang der Eröffnungsfeier lud der Pfarrgemeinderat zu einem Umtrunk und gemütlichen Beisammensein in die Feuerwehrhalle ein. // se/rewe

Angelika Brunnbauer stellte anschließend die Wanderausstellung vor. Sie besteht aus 22 Roll-Ups und widmet sich verschiedenen Aspekten des Lebens und der Verehrung des heiligen Wolfgang: seinem Leben als Mensch, dem historischen Umfeld seiner Zeit als Bischof sowie der Entwicklung seiner Verehrung in Europa. Die Ausstellung entstand im Zusammenhang mit dem Jubiläum „1.100 Jahre Heiliger Wolfgang“. Vertreter mehrerer Wolfgangsgemeinden trafen sich bereits 2023 zu Vernetzungstreffen im Salzkammergut und in Sopron in Ungarn, um die Jubiläumsfeierlichkeiten zu koordinieren. Seit dem Auftakt des Jubiläumsjahres 2024 ist die Ausstellung auf Wanderschaft und war bereits in Österreich, Deutschland und Ungarn zu sehen. Nach dem Halt in Rein in Taufers sind weitere Stationen geplant.

Sie freuten sich über den großen Erfolg der Ausstellung über den heiligen Wolfgang in Rein in Taufers.

100-KG-RENNEN AM KLAUSBERG

Wea isch stork ginüi?

Zum bereits neunzehnten Mal wurde am Klausberg das mittlerweile legendäre 100-Kilogramm-Rennen ausgetragen. 160 Teilnehmende wagten sich an die große Herausforderung. Denn immerhin musste 100 Kilogramm bei den Männern und 70 kg bei den Frauen auf die Waage gebracht werden. Sonst wurde mit Sand nachgeholfen. Am Ende hatten alle wieder einen Riesenspaß.

Was einige sportverrückte „Täldra“ sich vor fast zwei Jahrzehnten an einem bierseligen Abend ausdachten, hat sich zum etablierten Sportevent entwickelt. Wurde das Rennen damals für einen aus der Gruppe entwickelt, der mit seiner Größe und seinem Gewicht seinen leichteren Kollegen vermeintlich unterlegen war, kommen die Athleten und Athletinnen jetzt aus nah und fern. Männer der Bergrettung Prägraten in Osttirol,

Teilnehmer/innen aus dem Zillertal oder aus dem entfernten Taufers im Münstertal hatten sich eingefunden. 160 starke Männer und Frauen trauten sich den Aufstieg über 798 Höhenmeter vom Tal bis zur Bergstation des K1 Liftes mit einem Mindestgewicht von 100 kg bei den Männern beziehungsweise 70 kg bei den Frauen zu. Sollte die Natur nicht das Ihrige dazugetan haben, wurde das Gewicht auf die geforderten Kilos mit Sand aufgestockt. Ein Teilnehmer

von eher magerer Statur musste sich über 30 kg Zusatzgewicht aufladen. „Freiwillig Sand den Berg hoch tragen!“ ein anwesender Zuschauer älteren Jahrgangs konnte es nicht glauben. Doch es war so, genau gemessen und gewogen vor dem Start und nach dem Zieleinlauf, ein Kilogramm Toleranz wurde akzeptiert, denn während des Rennens wird doch einiges an Schweiß und vielleicht auch anderen Körperflüssigkeiten verloren.

„DABEI SEIN“ IST ALLES

Für einige zählte der olympische Gedanke „Dabei sein ist alles“, doch für viele war es ein sportlicher Wettkampf, der unbedingte Siegeswille und Kampfgeist zeigte sich auf der Piste. Zum fünften Mal hat Alberto Dalla Via die Einzelwertung gewonnen, diesmal in einer fantastischen Zeit von 51:15 Minuten. Ihm dicht auf den Fersen war der unverwüstliche Taistner Reinhard Kargruber, gefolgt von Michael Delueg. Schnellste der Frauen war Julia Hofer in einer Zeit von 1:06 Minuten, Platz zwei erreichte Franziska Schwärzer vor Antonella Covi. Ein Kompliment an die schnellen

Männer und besonders an die Frauen! Gut angenommen wurde auch die neue Kategorie, der Staffellauf mit Wechsel und akribischer Gewichtskontrolle bei der Kristallalm. Die Organisatoren der Bergrettung Ahrntal lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen.

Und wo waren sie, die mageren, hageren, drahtigen und sehnigen Sportlerinnen und Sportler, die an jedem Donnerstag beim Skitourenabend am Klausberg ihre Bestzeiten auf die Piste knallen? Sie waren bestenfalls Zuschauende, denn an diesem Abend spielten sie nur eine Statistenrolle am Pistenrand,

denn mit den muskulösen, starken und vor allem mutigen Teilnehmern und Teilnehmerinnen konnten sie diesmal nicht mithalten. Nach getaner Arbeit ging bei der Afterraceparty auf der Kristallalm mit der Band „Ina Pross“ die Post ab, es wurde gefeiert und getanzt. Bei der Prämierung der Athleten und Athletinnen wurden auch besondere, zum Event passende Preise verteilt. Einen Korb voller Kartoffeln, 30 rohe Eier, eine Kiste mit Krautköpfen oder einen Sack mit 100 kg Pellets gibt es nicht überall zu gewinnen… „A Hetz müss ati sein!“ so die Aussage eines Teilnehmers - und recht hat er! // mg

MODERNE ZAHNMEDIZIN

Abb. 1: Vor der Behandlung, frontal Abb. 2: Nach der Behandlung, frontal

Abb. 3: Vor der Behandlung, links

Abb. 5: Vor der Behandlung, rechts

Abb. 4: Nach der Behandlung, links

Abb. 6: Nach der Behandlung, rechts

Kieferorthopädie:

Dieser Patient hatte folgende Fehlstellungen:

• Distalbiss

• Tiefbiss

• Transversale Konstriktion des Oberkiefers

• Kreuzbiss am Zahn 25

• Unterkieferrücklage

Der Patient wurde mit einer festsitzenden Apparatur behandelt. Die insgesamte Behandlungsdauer betrug 18 Monate. Alle Fehlstellungen konnten vollständig beseitigt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Josef Willeit und Dr. Paul Willeit

Dr. Josef Willeit

Facharzt für Zahn-, Mund- & Kieferheilkunde

Facharzt für Kieferorthopädie

Dr. Paul Willeit

Zahnarzt, Facharzt für Kieferorthopädie

Adresse: Romstraße 3, Bruneck • Tel. 0474 555 409 info@willeit.it • www.willeit.it

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Die schnellste Frau freut sich sichtlich über den großartigen Erfolg und muss nun noch ihre Sachpreise sicher ins Tal bringen. Bergrettung

GSIESERTAL LAUF

Großes Team, perfekte Loipen und starke Beteiligung

Der 42. Gsiesertal-Lauf hat einmal mehr gezeigt, wie stark die Veranstaltung im Tal verankert ist. Trotz einiger Befürchtungen im Vorfeld – etwa wegen der Nähe zu den Olympischen Spielen oder der Terminverschiebung – konnte die traditionsreiche Langlaufveranstaltung ihre Teilnehmerzahlen sogar leicht steigern. Das Wetter war klasse und die Stimmung grandios. Die sportlichen Erfolge – auch der heimischen Athleten – waren grandios.

von Reinhard Weger

An den beiden Renntagen gingen knapp 2.000 Langläuferinnen und Langläufer an den Start. Für das Organisationskomitee rund um Präsident Walter Felderer ist das ein sehr positives Signal. „Wir sind mit der Teilnehmerzahl wirklich sehr zufrieden. Zu sehen, wie viele Menschen an diesen zwei Tagen ins Gsiesertal kommen, macht uns stolz“, sagte er der PZ gegenüber.

Eine zentrale Grundlage für den Erfolg waren die ausgezeichneten Loipenbedingungen. Bereits seit Ende November 2025 konnten im Gsiesertal perfekte Trainings- und Wettkampfbedingungen geboten werden. „Die Loipen waren den ganzen Winter über in hervorragendem Zustand. Das hat vielen Sportlern auch in der Vorbereitung geholfen“, erklärte Loipen-Verantwortlicher Arnold Untersteiner.

EIN ABSOLUTES

GEMEINSCHAFTSPROJEKT

Der Gsiesertal-Lauf ist jedoch vor allem ein Gemeinschaftsprojekt. Rund 400 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus insge-

samt 19 Vereinen waren beteiligt. Sie alle sorgten mit großem Einsatz dafür, dass an beiden Renntagen alles reibungslos ablief. Unterstützt wurde das Organisationskomitee auch vom Tourismusverein sowie von den örtlichen Bauern, die ihre Flächen für die Loipen zur Verfügung stellen und auch

bei der Ausbringung des Kunstschnees mit ihren Maschinen und Traktoren anrückten. „Ohne diese Unterstützung wäre eine Veranstaltung dieser Größe nicht möglich. Wir arbeiten im Tal alle zusammen – und genau dieses Miteinander macht den Gsiesertal-Lauf aus“, betonte Generalsekretär Franz

Steinmair. Der unverwüstliche Ehrenamtliche wirkt in dieser Funktion übrigens auch seit 42 Jahren – also seit dem Beginn dieser populären Großveranstaltung.

ZU GROSSEM DANK VERPFLICHTET OK-Präsident Walter Felderer unterstrich mehrfach die große Bedeutung dieses Zusammenhalts: „Der Gsiesertal-Lauf ist eine Gemeinschaftsleistung. Unser großer Dank gilt dem Tourismusverein, den Vereinen, den vielen freiwilligen Helfern, den Bauern, allen Mitgliedern und Mithelfern im Organisationskomitee und wirklich allen, die im Hintergrund mitarbeiten“. So gelingt es in Gsies mit einem starken Schulterschluss, jedes Jahr diese Großveranstaltung auf die Beine zu stellen und zu meistern. „Da helfen auch alle mit“, bilanzierte er am Sonntag nach dem Rennen voller Freude.

Das rührige Küchenteam wuchs einmal mehr über sich hinaus. Es wurde sehr viel und gut gekocht. Bruno

Entlang der Loipen wurde von freiwilligen Helfern immer wieder Verpflegungsstationen eingerichtet. OK-Chef Walter Felderer ist zufrieden.
Gen.sekr. Franz Steinmair
Silvia Fontanive interviewt den Bürgermeister. Stets ein gut eingespieltes Team...
Wertvolle Stütze: Die Straßenpolizei leistete gemeinsam mit anderen Ordnungshütern gute Arbeit.
Foraboschi ist seit dem Anfang mit dabei.
Arnold Untersteiner

GROSSE SPORTLICHE LEISTUNGEN

Sportlich bot diese Ausgabe zwei spannende Wettkampftage. Am Samstag wurden die Rennen in der klassischen Technik ausgetragen, am Sonntag folgten die Bewerbe in der freien Technik. Besonders erfreulich war dabei auch die starke Präsenz heimischer Athletinnen und Athleten. Sie sorgen auch für überaus gute Resultate, was den Freudenpegel natürlich noch einmal in die Höhe katapultierte.

Das Spektakel der zweitägigen Veranstaltung konnte nicht nur vor Ort verfolgt, sondern auch im Fernsehen zeitversetzt be-

staunt werden. Denn am Montag, dem zweiten März, gab es auf Rai Sport eine ausführliche Zusammenfassung, gefolgt von mehreren Wiederholungen in den darauffolgenden Tagen.

Auch auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen: Der 42. Gsiesertal-Lauf hat ein-

Die Männer und Frauen an den Herden leisteten ebenfalls Großartiges.

mal mehr gezeigt, was durch Einsatz, Zusammenhalt und die Begeisterung vieler Menschen im Tal möglich ist. Mit perfekten Loipen, engagierten Mithelfenden und starken sportlichen Leistungen bleibt die Veranstaltung ein besonderes Aushängeschild für den Langlaufsport und das ganze Land. //

Improvisation war gefragt: Die Parkplätze waren in den umliegenden Äckern und es passte gut.
Die Treuen: Alex Lageder und Christof Niederegger
Wegen der fast frühlingshaften Temperaturen gab es natürlich etwas Matsch und „Lette“...
Ein Unikum: Diese Essenskanone war bereits in der alten DDR im Einsatz!
Da kommt wieder ordentlich Nachschub.
Fotos: rewe

SONDERTHEMA EINRICHTEN UND WOHNEN

AUS DEM INHALT

> Sanieren, Energie sparen und frische Ideen für den Frühling 52

> Mit Architekten und Behörden effizient zusammenarbeiten 58

> Worauf bei Bodenfragen und Erschließung achten? 60

> Biophiles Design und Begrünung 62

> Smarte Elemente als Bestandteil des Wohnkonzepts 66

> Wie man offene Räume strukturiert 68 ... und vieles mehr!

Sanieren, Energie sparen und frische Ideen für den Frühling

W

ohnen ist mehr als nur ein Dach über dem Kopf – es ist Lebensraum, Rückzugsort und Ausdruck des eigenen Stils. Gerade im Pustertal, wo Tradition, Handwerk und Natur eng miteinander verbunden sind, spielt das Thema Einrichten und Wohnen eine besondere Rolle. Viele Häuser und Wohnungen sind über Generationen gewachsen, oft liebevoll gepflegt – gleichzeitig stellt sich für viele Eigentümerinnen und Eigentümer die Frage, wie sich bestehende Gebäude modernisieren, energieeffizient gestalten und gleichzeitig gemütlich einrichten lassen.

SANIEREN STATT NEU BAUEN

In vielen Gemeinden des Pustertals prägt der Bestand das Ortsbild: Bauernhäuser, Mehrfamilienhäuser aus den 1970er- und 1980erJahren oder traditionelle Wohngebäude werden heute zunehmend saniert und modernisiert. Dabei geht es längst nicht mehr nur um

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Reduzierte Mehrwertsteuer auch für Südtirolmöglich

notwendige Reparaturen, sondern um ein umfassendes Umdenken beim Wohnen. Sanieren bedeutet heute häufig, alte Strukturen zu bewahren und gleichzeitig moderne Wohnqualität zu schaffen. Offene Wohnräume, natürliche Materialien wie Holz und Stein sowie durchdachte Raumkonzepte stehen dabei im Mittelpunkt. Gerade im ländlichen Raum ist der Wunsch groß, Bestehendes weiterzuentwickeln, statt neu zu bauen – auch aus Gründen der Nachhaltigkeit und der Landschaftsschonung.

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ENERGETISCHE SANIERUNG WIRD IMMER WICHTIGER Ein zentrales Thema bei Renovierungen ist die Energieeffizienz. Viele Gebäude im Land wurden in Zeiten errichtet, in denen Energiepreise und Klimaschutz noch eine geringere Rolle spielten. Heute geht der Trend klar in Richtung energetischer Sanierung: bessere Dämmung, moderne Fenster, effiziente Heizsysteme oder Photovoltaikanlagen auf dem Dach.

Dass dieses Thema immer stärker in den Fokus rückt, zeigen auch die Zahlen: Allein im Jahr 2024 wurden in Südtirol rund 950 Förderanträge für Energieeffizienzmaßnahmen eingereicht. Insgesamt stellte das Land dafür etwa 23 Millionen Euro an Beiträgen bereit, wobei der größte Anteil – rund 12,4 Millionen Euro – in die energetische Sanierung von Gebäuden floss.

Ein Zuhause ist mehr als nur Lebensraum. unsplash >> Weiter auf Seite 54

Mit unserer Expertise am Puls der Zeit

Die Meistermaler mit Sitz in Vahrn steht seit Jahren für Qualität, Vielseitigkeit und ein feines Gespür für aktuelle Bau- und Wohntrends. Geschäftsführer Siegfried Heidegger setzt frühzeitig auf Entwicklungen, die moderne Architektur und zeitgemäße Innenraumgestaltung prägen.

Von klassischen Malerarbeiten über anspruchsvolle Trockenbaulösungen bis hin zu individuellen Gestaltungskonzepten begleiten wir private und gewerbliche Bauprojekte fachgerecht und terminsicher. Ein Schwerpunkt liegt in der professionellen Nachbearbeitung von Sichtbetonoberflächen. Klare Linien, reduzierte Formen und authentische Materialien bestimmen heute das Bild moderner Architektur – gleichmäßige Optik ist dabei entscheidend. Auch offene Raumkonzepte stellen neue Anforderungen, insbesondere an die Akustik. Mit durchdachten Lösungen wie Akustikputzen, Deckensystemen oder Wandpaneelen sorgen wir für optimale Raumakustik und spürbar mehr Aufenthaltsqualität.

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Durch diese Kombination aus handwerklicher Präzision, technischer Kompetenz und trendbewusster Gestaltung positionieren sich die „Die Meistermaler“ als verlässlicher Partner für anspruchsvolle Bauund Wohnprojekte – heute und in Zukunft. // PR-Info Siegfried Heidegger

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Damit verbunden ist ein Investitionsvolumen von über 78 Millionen Euro. Besonders gefragt sind Maßnahmen wie Wärmedämmung, neue Heizsysteme, Photovoltaikanlagen oder Wärmepumpen. Neben direkten Landesbeiträgen gibt es auch steuerliche Anreize: Für energetische Sanierungsarbeiten können je nach Fall bis zu 50 Prozent der Kosten steuerlich abgesetzt werden. Für viele Hausbesitzer im Pustertal ist die Kombination aus geringeren Energiekosten, höherem Wohnkomfort und staatlichen Förderungen ein entscheidender Anreiz, ihr Haus Schritt für Schritt zu modernisieren.

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Neben der technischen Modernisierung spielt auch die Gestaltung der Wohnräume eine wichtige Rolle. In Südtirol ist dabei eine be-

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sondere Mischung aus Tradition und zeitgemäßem Design zu beobachten. Handwerklich gefertigte Möbel, natürliche Materialien und klare Linien prägen viele Wohnkonzepte. Holz bleibt dabei das prägende Element – von der Zirbenstube über moderne Küchen bis hin zu maßgefertigten Einbaumöbeln. Gleichzeitig gewinnen minimalistische Einrichtungsideen, große Fensterflächen und helle Räume zunehmend an Bedeutung. Lokale Tischlereien, Handwerksbetriebe und Einrichtungsstudios im Pustertal greifen diesen Trend auf und verbinden regionale Materialien mit modernem Design.

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Landesförderungen im Energiebereich

Das Land Südtirol verfolgt mit dem Klimaplan 2040 das Ziel, den Verbrauch von Öl und Gas für Heizungen bis 2030 um 60 % und bis 2037 um 85 % zu senken. Dies soll durch Energieeffizienzmaßnahmen und den Ersatz fossiler Energieträger erreicht werden. Die Förderprogramme werden jährlich angepasst, um technische Innovationen zu berücksichtigen. Grundprinzip bleibt dabei „Energy efficiency first“ – im Mittelpunkt steht die Sanierung bestehender Gebäude.

Energetische Sanierungen werden nach Klimahaus-Standards gestaffelt gefördert: Bei Erreichen der Klasse C werden 40 % der anerkannten Kosten übernommen, bei Klasse B oder R 50 %. Für Mehrfamilienhäuser mit mindestens fünf beheizten Wohneinheiten und fünf Eigentümern gelten erhöhte Fördersätze: 50 % bei Klasse C sowie bis zu 80 % bei Klasse B oder R. Einzelmaßnahmen sind grundsätzlich nicht förderfähig, mit Ausnahme von Gebäuden unter Denkmalschutz und Ensembleschutz. Unterstützt werden unter anderem Dämmmaßnahmen an Dach, Außenwänden, Geschossdecken und Balkonen, mechanische Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sowie in Mehrfamilienhäusern Photovoltaik- und thermische Solaranlagen.

Im Bereich erneuerbare Energien werden Wärmepumpen in Kombination mit Photovoltaik mit 60 % gefördert, in Kondominien bzw. bei mehr als 5 Wohneinheiten sogar mit 80 %. Voraussetzung ist das Erreichen der Klimahaus-Klasse E (Gebäudehülle) oder R (Gesamtgebäude), auch bei Bestandsbauten, mit Ausnahme von Gebäuden unter Denkmal- oder Ensembleschutz.

GEZIELTE FÖRDERUNGEN

Photovoltaikanlagen werden für Körperschaften mit 30 % und für soziale Dienste mit 50 % unterstützt. Öffentliche Verwaltungen können zusätzlich Förderungen für Dach- und Parkplatzüberdachungen im Leasingmodell erhalten. Speicherbatterien werden mit 30 % für Private, Verwaltungen und Non-Profit-Organisationen sowie mit 20 % für kleine Unternehmen gefördert. Thermische Solaranlagen werden sowohl im Neubau als auch im Bestand unterstützt. In Mehrfamilienhäusern ist der Austausch von mindestens 15 Jahre alten Heizkesseln durch erneuerbare Systeme oder Fernwärme förderfähig. Für abgelegene Gebäude ohne wirtschaftlichen Netzanschluss werden Photovoltaik- oder Windlösungen unterstützt.

Für Unternehmen gibt es zusätzliche Maßnahmen: Energieaudits für nicht verpflichtete KMU sowie Förderungen für Photovoltaikanlagen mit Speicher zur Eigenverbrauchsoptimierung kleiner Betriebe. Die Antragstellung erfolgt ab 1. Jänner 2026 ausschließlich online über das Portal „myCivis“ (SPID, CIE oder Bürgerkarte). Anträge können vom 1. Jänner bis 31. Mai 2026 beim Landesamt für Energie und Klimaschutz eingereicht werden und müssen vor Beginn der Arbeiten erfolgen.

Beginn der Arbeiten erfolgen. Detaillierte Informationen, Broschüre sind unter https://umwelt.provinz.bz.it/de/energie

2.783 Zeichen (inkl. Leerzeichen)

Ihr Mehrfamilienhaus energetisch sanieren ist die Lösung!

Detaillierte Informationen, Fördersätze und eine Broschüre sind unter https://umwelt. provinz.bz.it/de/energie-klima/beitraege abrufbar.

// PR-Info

FRISCHE FARBEN FÜR DEN FRÜHLING

Mit dem Frühling kommt auch die Lust auf Veränderung in den eigenen vier Wänden. Oft braucht es dafür keine große Renovierung: Schon kleine Maßnahmen können einen Raum komplett verändern. Helle Farben, natürliche Stoffe und leichte Materialien bringen Frische ins Zuhause. Besonders beliebt sind derzeit warme Naturtöne, sanfte Grüntöne oder helle Pastellfarben, die an Frühling und Natur erinnern. Auch Pflanzen spielen eine wichtige Rolle: Sie sorgen nicht nur für eine angenehme Atmosphäre, sondern verbessern auch das Raumklima. Textilien wie Kissen, Vorhänge oder Teppiche lassen sich schnell austauschen und setzen neue Akzente. So kann selbst ein Raum, der über Jahre unverändert geblieben ist, mit wenigen Handgriffen eine neue Ausstrahlung bekommen.

ENGEL & VÖLKERS UND PIETRO TERZINI

„All

Roads Lead Home“

Zum ersten Mal verschmilzt bei „All Roads Lead Home“ zeitgenössische Kunst mit der Welt exklusiver Immobilien.

Engel & Völkers geht eine exklusive Zusammenarbeit mit dem italienischen Künstler Pietro Terzini ein, dessen Werke Ironie, Popkultur und echte Emotionen vereinen. Entstanden ist eine visuelle Erzählung, die „Zuhause“ als Ort der Seele interpretiert. Ausgangspunkt und Rückkehr zugleich, wo wir uns selbst wiederfinden.

Die limitierte Kollektion umfasst drei Linien: Travel, Home und Clothes. Sie vereint Terzinis kreative Vision mit Engel & Völkers Anspruch an zeitlose Eleganz und exklusiven Lifestyle. Das Unternehmen, bekannt für Premium-Immobilien weltweit, zeigt damit, dass Luxus mehr

WOHNEN ALS LEBENSQUALITÄT

Ob große Sanierung, energetische Modernisierung oder kleine Veränderungen im Wohnraum – das Thema Wohnen bleibt im Pustertal eng mit Lebensqualität verbunden. Traditionelle Bauweise, regionale Materialien und moderne Technik gehen dabei zunehmend Hand in Hand.

Gerade diese Verbindung aus Bewahren und Weiterentwickeln macht das Wohnen in der Region so besonders. Wer sein Zuhause erneuert oder neu gestaltet, investiert nicht nur in ein Gebäude – sondern in einen Ort, an dem man sich langfristig wohlfühlen kann

ist als Eigentum. Es ist zugleich Inspiration, Design und Erlebnis.

Gleichzeitig unterstreicht das Projekt den Anspruch von Engel & Völkers, weltweit außergewöhnliche Immobilien zu entdecken, die genau dieses Gefühl von Zuhause verkörpern –Orte, die mehr sind als vier Wände: ein Zuhause mit Charakter. Außergewöhnliche Immobilien verschmelzen bei Engel & Völkers zu einem Portfolio, das das Gefühl von Zuhause für Kunden weltweit erlebbar macht.

„All Roads Lead Home“ ist damit nicht nur Kunstprojekt, sondern Ausdruck von Engel & Völkers Philosophie: Räume, die Menschen bewegen, berühren und inspirieren. // PR-Info

Wohnung mit Panoramablick

Wohnung mit Panoramablick

GESAMTFLÄCHE ~ 75 m²

GESAMTFLÄCHE ~ 75 m² WOHNFLÄCHE auf Anfrage PREIS

~ 119 m²

~ 119 m²

WOHNFLÄCHE auf Anfrage PREIS

Neubauprojekt in Welsberg

Neubauprojekt in Welsberg

2 Schlafzimmer, 1 Badezimmer, EEK A E&V ID W-046R8G

2 Schlafzimmer, 1 Badezimmer, EEK A E&V ID W-046R8G

ENGEL & VÖLKERS BRUNECK

ENGEL & VÖLKERS BRUNECK

+39 0474 77 29 11 | Bruneck@engelvoelkers.com

+39 0474 77 29 11 | Bruneck@engelvoelkers.com

Mit farbigen Akzenten entsteht eine gemütliche Atmosphäre. unsplash

Bad. Technik. Fliese.

Badglück.

Glück hat so viele Bedeutungen und jeder strebt danach. Gemeinsam finden wir die perfekte Umgebung für glückliche Momente. Ihr Bad. Ihr Glück.

4x in Südtirol

PLANUNGSFEHLER VERMEIDEN

Mit Architekten und Behörden

effizient zusammenarbeiten

Ob Neubau oder Sanierung – die Planung entscheidet maßgeblich über Kosten, Bauzeit und Qualität. Viele Probleme entstehen nicht auf der Baustelle, sondern schon im Vorfeld.

Unklare Absprachen, fehlende Unterlagen oder Missverständnisse mit Behörden führen oft zu Verzögerungen und Mehrkosten. Wer strukturiert vorgeht, kann diese Stolperfallen vermeiden. Ein zentraler Faktor ist die Zusammenarbeit mit dem Architekten. Je detaillierter die Vorstellungen von Anfang an besprochen werden, desto geringer ist das Risiko späterer Änderungen. Grundrisse, Materialien und Ausstattungsdetails sollten möglichst präzise festgelegt werden. Auch Budgetgrenzen müssen klar kommuniziert werden, damit die Planung realistisch bleibt. Regelmäßige Abstimmungstermine helfen, offene Fragen frühzeitig zu klären und Nacharbeiten zu vermeiden.

Der Kontakt zu den Behörden ist ebenfalls entscheidend. Bauanträge benötigen Zeit, und die Anforderungen unterscheiden sich je nach Gemeinde. Wer Unterlagen unvollständig einreicht, riskiert lange Verzögerungen. Daher lohnt es sich, früh Kontakt mit dem zuständigen Bauamt aufzunehmen und alle Vorgaben genau zu prüfen. Manche Kommunen bieten Beratungsgespräche an, die den Ablauf deutlich erleichtern. Transparente Kommunikation zwischen allen Beteiligten spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Ein klar struk-

Klare Abstimmung mit Architekten und Behörden verhindert teure Planungsfehler beim Bauen. Pexels

turierter Ablaufplan, der Architekten, Bauherren und Behörden einbindet, verhindert Überschneidungen und Missverständnisse. Auch digitale Tools können helfen, Pläne, Termine und Dokumente zentral zu bündeln und jederzeit zugänglich zu machen. //

HETTI’S KITCHEN AND MORE IN BRUNECK

Vom Küchentraum zur Traumküche

Hetti‘s Küchen setzt auf gutes Design, Qualität und clevere Lösungen bei der Umsetzung. Was auch immer Ihnen vorschwebt, bei Hetti’s Küchen sind beinahe alle Wünsche möglich. „Gourmets sind in Hetti’s Küchen zuhause, Kochkünstler benutzen sie als Werkstatt und für Designverliebte sind sie ein Kunstwerk. … „

Hetti‘s Küchen gibt es seit über 30 Jahren. Die Küchen werden von den bekanntesten Produzenten Europas hergestellt. Hetti‘s ist Mitglied bei der D&S-Gruppe, der größten Küchenstudio – Einkaufsgemeinschaft in Europa mit über 240 Mitgliedern. Sollten Sie ganz außergewöhnliche Wünsche haben, werden sie in der eigenen Tischlerei realisiert. // PR-Info

Wenn Lüftung zur Lebensversicherung wird

Unsichtbare Gefahr im Blick: Die Passiv Energie GmbH setzt neue Maßstäbe im Radon-Schutz mit dem innovativen Smart-Sensor für die Hokkaido-HK-300-Serie. Damit wird der Schutz vor diesem gefährlichen Gas auf ein völlig neues Niveau gehoben.

Radon ist unsichtbar, geruchlos und dennoch extrem gefährlich. Das radioaktive Edelgas entsteht natürlich im Erdreich und kann durch kleinste undichte Stellen in Gebäude eindringen. In Innenräumen sammelt sich das Gas unbemerkt an – mit gravierenden gesundheitlichen Folgen. Radon zählt weltweit zu den häufigsten Ursachen für Lungenkrebs. Besonders in geologisch belasteten Regionen ist das Risiko erhöht. Viele Hausbesitzer unterschätzen jedoch diese Gefahr, da Radon weder sichtbar noch wahrnehmbar ist.

An diesem Punkt setzt die Passiv Energie GmbH an und verbessert den Radon-Schutz erheblich. Mit dem neu entwickelten, aktiven Radon-Sensor für die dezentrale Lüftungsserie Hokkaido HK-300 wird die klassische Wohnraumlüftung zu einem intelligenten, selbstregulierenden Gesundheitssystem.

SYSTEM REAGIERT AUF TATSÄCHLICHE BELASTUNGSWERTE

Im Fokus steht die kontinuierliche Überwachung der Raumluft. Anstatt starrer Lüftungsintervalle reagiert das System fortan auf real gemessene Belastungswerte. Der Sensor überwacht dauerhaft die Radonkonzentration in der Raumluft und kommuniziert drahtlos über ein sicheres Mesh-Netzwerk mit den installierten Lüftungsgeräten. Diese Technologie ermöglicht eine flexible Positionierung des Sensors an den Stellen, an denen Radon typischerweise eindringen

Achtung Radon!

Hotspot Pustertal

Wohnen Sie im roten Bereich?

Hier wird gefährliches Radon oft im Haus eingeschlossen.

kann – wie etwa in Kellern oder bodennahen Bereichen – ganz ohne zusätzlichen Installationsaufwand.

Steigt die Radonkonzentration über einen festgelegten Schwellenwert, wird die Lüftungsanlage automatisch aktiv. Die Luftwechselrate wird erhöht, die belastete Luft gezielt abgeführt und frische Außenluft zugeführt. Sobald die Werte wieder im sicheren Bereich liegen, reduziert das System selbstständig die Leistung, um die Energieeffizienz zu maximieren. Das Ergebnis ist ein höchstes Maß an Sicherheit bei gleichzeitig optimaler Energienutzung.

PRAKTISCHE UND DURCHDACHTE LÖSUNG

Die Lösung vereint Gesundheitsvorsorge mit modernster Gebäudetechnik. Dank der hocheffizienten Wärmerückgewinnung wird der Energieverlust auf ein Minimum reduziert, während gleichzeitig Feuchtigkeit reguliert und Schimmelbildung effektiv vorgebeugt wird. Das dezentrale Lüftungssystem kommt ohne aufwendige Rohrleitungen aus und eignet sich sowohl für Neubauten als auch für Sanierungen. Mit dem innovativen Radon-Sensor erweitert die Passiv Energie GmbH ihr Portfolio im Bereich gesundes Wohnen konsequent. Wohnräume werden nicht nur belüftet, sondern auch aktiv überwacht. Für Bauherren, Sanierer und Immobilienbesitzer bedeutet dies ein beruhigendes Plus an Sicherheit: Die Raumluftqualität wird nicht dem Zufall überlassen, sondern kontinuierlich kontrolliert und automatisch optimiert.

So wird moderne Lüftungstechnik zu einem aktiven Beitrag für die langfristige Gesundheit. Sie arbeitet dabei leise, effizient und zuverlässig im Hintergrund. // PR-Info

Sanieren ohne Radon-Falle.

GRUNDSTÜCK FINDEN UND BEWERTEN

Worauf bei Bodenfragen und Erschließung achten?

Der Kauf eines Grundstücks ist einer der wichtigsten Schritte beim Hausbau und zugleich einer der komplexesten. Neben Lage und Größe entscheiden vor allem Bodenbeschaffenheit und Erschließung darüber, ob ein Bauvorhaben reibungslos verläuft oder hohe Zusatzkosten entstehen. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Bodenqualität. Ein Bodengutachten gibt Aufschluss über Tragfähigkeit, Grundwasserstand oder mögliche Altlasten. Lehmige oder sandige Böden können zusätzliche Maßnahmen bei Fundament und Drainage erfordern, während ein hoher Grundwasserspiegel die Baukosten erheblich steigen lässt. Auch Altlasten durch frühere industrielle Nutzung oder Deponien sind nicht immer auf den ersten Blick erkennbar und müssen rechtlich wie technisch geklärt werden. Die Erschließung ist der zweite zentrale Punkt. Ein Grundstück ohne

Anschluss an Wasser, Abwasser, Strom oder Internet wirkt auf den ersten Blick günstig, verursacht aber schnell hohe Zusatzkosten. Auch Zufahrtswege, Gehwege und Straßenbeleuchtung gehören zur vollständigen Erschließung. Vor dem Kauf lohnt es sich, beim Bauamt nachzufragen, welche Kosten bereits enthalten sind und welche noch auf den Käufer zukommen. Ein weiterer Blick sollte dem Bebauungsplan gelten. Er legt fest, welche Gebäudeform, Höhe oder Dachneigung zulässig ist. Wer hier nicht prüft, riskiert später Einschränkungen, die den eigenen Vorstellungen widersprechen. Auch Abstandsflächen, Denkmalschutz oder Naturauflagen können die Bebauung beeinflussen. Ein Grundstück ist also mehr als nur ein Stück Land. Erst durch die Analyse von Bodenfragen und Erschließung wird klar, ob es sich tatsächlich als Baugrund eignet. //

UND ZÄUNE AUS ALUMINIUM VON LEEB

Noch heuer 50 Prozent Abschreibung sichern!

Entdecken Sie die besondere Qualität der Aluminium-Balkone und Zäune von Leeb. Seit über 120 Jahren steht das Unternehmen für echtes Handwerk, Innovation und höchste Qualitätsstandards – vom ursprünglichen Sägewerk bis hin zum modernen Industriebetrieb und führenden Anbieter für Balkone und Zäune aus Aluminium in Europa. Starten Sie in einen neuen Wohnkomfort mit einem Balkon, Anbaubalkon, Zaun, Sichtschutz, Sommergarten oder einer Terrassenüberdachung von Leeb. Alle Lösungen werden individuell auf Ihre Wünsche abgestimmt und aus langlebigem Aluminium und Glas gefertigt. Ihr persönlicher Leeb-Berater begleitet Sie mit umfassendem Fachwissen und Erfahrung. Im Rahmen einer kostenlosen Beratung di-

rekt bei Ihnen vor Ort unterstützt er Sie dabei, die ideale Lösung für Ihr Zuhause zu finden. Ein besonderes Qualitätsmerkmal der Aluminiumprodukte von Leeb ist die patentierte Alu-Comfort-PlusBeschichtung. Sie ist besonders wetterbeständig, schmutzabweisend und kratzfest und vereint damit zahlreiche Vorteile. Das Ergebnis: maximale Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinflüsse und dauerhaft schöne Oberflächen – Qualität, auf die Sie sich seit über 120 Jahren verlassen können. Vereinbaren Sie noch heute einen Beratungstermin! Rufen Sie unsere Gratis-Hotline an oder bestellen Sie unseren Katalog (+39 371 1472844). Weitere Infos: www.leeb-balkone.com/de. // PR-Info

BALKONE
Bodenbeschaffenheit und Erschließung bestimmen, ob ein Grundstück als Baugrund geeignet ist. Pexels

Echtes Handwerk und Einrichtung auf Maß

Resch Möbel denkt Einrichtung ganzheitlich, modern und authentisch- und das seit über 65 Jahren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Resch Möbel sind Handwerker. Sie lieben Holz: seine edle Rustikalität, seine subtile Prägnanz. Seine Fähigkeit, das große Ganze aufzuwerten, wenn punktuell eingesetzt. Oder als dominierendes Material den Raum und seine Betrachter komplett in seinen Bann zu ziehen.

Von der ersten Skizze der Planer bis hin zur Fertigung in der Tischlerei in Gargazon verbinden Resch Möbel kreativen Geist mit traditioneller Handwerkskunst, um mit Ihrer Inneneinrichtung ein einzigartiges, ästhetisches Dauererlebnis zu erschaffen. Die Beratungsfachkräfte begleiten Sie vom ersten Termin über die Planung bis zur Umsetzung und eröffnen Ihnen kreative und innovative Wege, Ihren Raum zu denken. Durch die eigene Tischlerei werden individuelle Lösungen handwerklich umgesetzt.

Im Showroom von Resch Möbel in Kardaun setzt das Unternehmen zwei Schwerpunkte: Das „Gesamtkonzept Hotel“- dort bietet Resch Möbel Komplettlösungen und Maßanfertigungen für Hotel- und Gast-

betriebe, sowie die „Küchenwelt“, in welcher Besucher eine reiche Auswahl an Modellen, Ideen und Materialien für ihre Traumküchen finden. Resch Möbel realisiert neben Küchen auch die gesamte Inneneinrichtung, maßgeschneidert für jeden Wohnraum. Überzeugen lassen können Sie sich im Showroom im Gewerbegebiet von Kardaun, nahe der Einfahrt ins Eggental. Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Beratungstermin! Weitere Informationen gibt es unter www.resch.it. // PR-Info

Resch Möbel zeigt maßgeschneiderte Gesamtlösungen. Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Beratungstermin!

SHOWROOM KARDAUN

EINZIGARTIG IN SÜDTIROL

Biophiles Design und Begrünung

Wohnen im Einklang mit der Natur ist mehr als ein Trend, denn es beeinflusst Wohlbefinden, Gesundheit und das Klima im direkten Umfeld. Biophiles Design setzt genau hier an: Räume werden so gestaltet, dass sie natürliche Elemente integrieren und den Kontakt zur Umwelt stärken. Fassaden- und Dachbegrünungen sind dabei zentrale Bausteine, die Architektur und Natur miteinander verbinden. Biophiles Design beginnt im Innenraum. Pflanzen bringen nicht nur Farbe und Lebendigkeit, sondern verbessern auch die Luftqualität und das Raumklima. Natürliche Materialien wie Holz, Stein oder Lehm verstärken diesen Effekt und schaffen eine Atmosphäre, die Geborgenheit vermittelt. Große Fensterflächen holen Tageslicht ins Haus und sorgen dafür, dass der Wechsel der Jahreszeiten bewusst wahrgenommen wird. Ein weiterer Schritt ist die Begrünung von Fassaden. Kletterpflanzen wie Efeu, Wilder Wein oder Clematis verwandeln kahle Wände in lebendige Flächen. Neben der ästhetischen Wirkung bieten sie auch praktische Vorteile: Sie regulieren die Temperatur, schützen die Fassade vor Witterung und binden Feinstaub. Moderne Syste-

me mit Rankgittern oder Pflanzmodulen ermöglichen sogar eine gezielte Bepflanzung in unterschiedlichen Höhen. Auch Dächer lassen sich zu grünen Oasen machen. Extensiv begrünte Dächer mit Sedum oder Gräsern sind pflegeleicht, speichern Regenwasser und verbessern die Dämmung. Intensiv begrünte Dachgärten schaffen zusätzliche Nutzflächen – vom kleinen Kräuterbeet bis hin zur urbanen Terrasse. Beide Varianten tragen zur Biodiversität bei und helfen, Hitzeinseln in Städten zu reduzieren. Natur ins Haus zu holen bedeutet also mehr als Dekoration. Es ist ein ganzheitlicher Ansatz, der Architektur, Nachhaltigkeit und Lebensqualität verbindet. //

Balkone

Zäune

Sichtschutz - Überdachungen - Terrassenböden - Verglasungen

Dein Ansprechpartner
Biophiles Design verbindet Architektur mit Pflanzen und natürlichen Materialien. Pexels
Pexels

Wellness für Zuhause

D... das Gipfelgefühl erleben

Positive Wirkung auf Körper und Seele

Infrarotwärme allein ist zu trocken und kein Maßstab für die Gesundheit, sondern lediglich eine technische Bezeichnung für Wärmestrahlung. Da sich unsere Hautporen bei trockener Lu schließen, wird Schwitzen und Atmen zu einer großen Belastung für unseren Kreislauf.

Hydroso ® behandelt Schwitzen als ganzheitliches Thema.

Wie wirkt Hydroso ®:

• Verjüngung des Hautbildes

• Anregung des Kreislaufes

•Mobilisierung der Selbstheilungskrä e und Anregung des Stoffwechsels

• Stärkung des Imunsystems

• Regulierung des Blutdrucks und Stärkung der Blutgefäße

er Wunsch nach einem eigenen Wellnessbereich in den eigenen vier Wänden wird immer größer. Mit der Hydrosoft-Wärmekabine gibt es dafür eine innovative Lösung, die sich deutlich von klassischen Saunen oder Infrarotkabinen unterscheidet. Hydrosoft kombiniert dabei sanfte Infrarotwärme mit vitalisierendem Wasserdampf. Dadurch entsteht ein angenehm mildes Klima, das an die Atmosphäre eines Regenwaldes erinnert und besonders entspannend wirkt. Die Wärme kann die Durchblutung anregen, die Muskulatur entspannen und das allgemeine Wohlbefinden fördern. Auch Haut, Atemwege und Stoffwechsel profitieren von der wohltuenden Kombination aus Wärme und Dampf.

Die großen, umhüllenden Infrarot-KarbonHeizflächen sorgen für behagliche Rundum-Wärme. Parallel dazu entspannt der san e Wasserdampf die Nerven, vitalisiert Augen und Atemwege und verschönert das Hautbild. Angenehme Temperaturen um 30°C - 40°C und eine relative Lufeuchtigkeit von ca. 70 bis 90% schaffen ein feuchtes Lu bad wie in den Tropen. Deshalb schwitzen wir schneller, leichter und gesünder.

• Wirkt befreiend auf Atemwege, Augen und Nervensystem

• Entspannung der Muskulatur und Linderung der Schmerzen

... das Gipfelgefühl erleben

Hydroso ®es Schwitzen ist ein Geschenk für die Gesundheit und für das Wohlbefinden – Schwitzen ist lebenswichtig, gesund und ist einer der vier Wege der Körperentgi ung durch das ideale Verhältnis zwischen Infrarotwärme und Wasserdampf.

Neben dem angenehmen Wellnessklima überzeugt die Technik auch durch ihre einfache Anwendung. Die Kabine wird über eine normale Steckdose betrieben, benötigt nur wenig Strom (ab 1,6 kW) und kommt ohne Wasseranschluss aus. Mit einer kurzen Aufwärmzeit von etwa 10 bis 15 Minuten ist die Wärmekabine schnell einsatzbereit. Dank des flexiblen Baukastensystems kann sie zudem jederzeit erweitert werden. Auf die Technologie gibt es eine Garantie von zehn Jahren.

Die Fachberater im Pustertal

Paul Oberhuber +39 348 365 93 87

Christian Unterfrauner +39 349 296 26 29

Mit professioneller Beratung lässt sich so Schritt für Schritt die eigene Private-SPA-Wohlfühloase planen und umsetzen, damit entspannende Wellnessmomente im eigenen Zuhause voll genossen werden können. // PR-Info

INOX DESIGN IN WELSBERG

Deshalb schwitzen wir schneller, leichter und gesünder.

es Schwitzen ist ein Geschenk für die Gesundheit und für das Wohlbefinden – Schwitzen ist lebenswichtig, gesund und ist einer der vier Wege der Körperentgi ung durch das ideale Verhältnis zwischen Infrarotwärme und Wasserdampf.

Die Fachberater im Pustertal

Paul Oberhuber +39 348 365 93 87

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Wir verwandeln Ideen in präzise Lösungen!

Inox Design steht heute für einen modernen und leistungsfähigen Maschinenpark, effiziente Entscheidungsstrukturen sowie ein hohes Maß an Flexibilität. Mit fundiertem Fachwissen und großem Engagement sorgt unser Team aus über 30 qualifizierten Fachkräften für eine erstklassige Verarbeitungsqualität Ihrer Produkte. Durch den Einsatz moderner Anlagen zur Blech- und Rohrbearbeitung sowie leistungsstarker 2D-Laserschneidtechnologie realisieren wir sowohl Einzelund Kleinserien als auch wirtschaftliche Serienfertigungen. In unserer Produktion setzen wir konsequent auf innovative Ferti-

gungstechnologien und ermöglichen unseren Kunden dadurch ein überzeugendes Preis-LeistungsVerhältnis. Unser umfassendes Leistungsspektrum reicht von kreativen Projektlösungen für Unternehmen und Privatkunden bis hin zu individuell geplanten Sonderanfertigungen in unterschiedlichsten Anwendungsbereichen. Eine fachkundige und ganzheitliche Beratung ergänzt unser Angebot projektbezogen und individuell. Unser erfahrenes Montageteam setzt Ihre Ideen zuverlässig und präzise um – von der Geländermontage bis hin zur fachgerechten Installation von Treppenanlagen. // PR-Info

belebendem

einzigartige Für mehr

SANITÄR HEINZE IN BRUNECK

Badplanung zum Erleben

Wer Inspiration für sein eigenes Wohlfühlbad sucht, findet im Showroom von Sanitär-Heinze in Bruneck die ideale Anlaufstelle. Auf rund 700 Quadratmetern präsentiert die Ausstellung aktuelle Trends der Badgestaltung – stilvoll inszeniert und inspirierend aufbereitet.

Ein Badezimmer zu planen bedeutet heute weit mehr, als einzelne Produkte auszuwählen. Es geht um Atmosphäre, Materialien, Farben und um ein stimmiges Gesamtkonzept. Genau dieses Erlebnis möchte Sanitär-Heinze in seiner Niederlassung in Bruneck bieten – mit einem Konzept, das Badplanung greifbar und erlebbar macht. Ein besonderes Highlight ist die umfangreiche Materialund Farbbibliothek. Hier können Farben, Oberflächen und Strukturen direkt miteinander verglichen und kombiniert werden. Kundinnen und Kunden haben die Möglichkeit, verschiedene Materialien in Ruhe auszuprobieren und ihr persönliches Konzept zu entwickeln. So entsteht Schritt für Schritt ein Badezimmer, das nicht nur funktional überzeugt, sondern perfekt zum individuellen Stil passt.

VIELE MÖGLICHKEITEN

„Wir wollten in Bruneck keinen klassischen Showroom schaffen“, erklärt Tobias Messner, Niederlassungsleiter in Bruneck. „Unser Ziel war ein Ambiente, das zum Entdecken, Planen und Gestalten einlädt.“

Ein weiterer besonderer Aspekt sind die zahlreichen funktionsfähigen Installationen. Licht, Wasser, Armaturen und Materialien lassen sich vor Ort live testen. Dadurch wird Badplanung zu einem Erlebnis, bei dem man sehen, fühlen und ausprobieren kann, wie sich einzelne Elemente im Alltag anfühlen.

Neben Inspiration steht auch die persönliche Beratung im Mittelpunkt. In exklusiven Planungsräumen entwickeln die Expertinnen und Experten gemeinsam mit den Kundinnen und Kunden individuelle Lösungen – abgestimmt auf Wohnsituation, Designvorlieben und Budget. Auch für Installateure aus der Region bietet der Standort praktische Vorteile. Ein eigenes Abhollager sorgt für kurze Wege und schnelle Verfügbarkeit von Materialien. Zusätzlich gibt es eine Expresslieferung für Installateure ins Gadertal und Oberpustertal.

GROSSE ERFAHRUNG

Sanitär-Heinze blickt dabei auf mehr als 15 Jahre Erfahrung in Südtirol zurück und begleitet unterschiedlichste Projekte – vom privaten Badezimmer über Wohnbauprojekte bis hin zu anspruchsvollen Hotelanlagen. Privatkunden, Installateure, Architekten, Bauträger und Hoteliers werden von der ersten Idee bis zur fertigen Umsetzung unterstützt. Mit viel Leidenschaft für Design, technischer Kompetenz und einem feinen Gespür für Materialien entstehen so individuelle Wohlfühlräume, die Funktionalität und Ästhetik verbinden. Wer also die passende Inspiration für sein zukünftiges Bad sucht, kann sich vor Ort beraten lassen und verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten direkt erleben. Weitere Informationen gibt es unter www.sanitaer-heinze.com. // PR-Info

Unsere Vorstellung von Erfolg?

Jedes Detail am richtigen Platz.

BESUCHEN SIE UNSEREN NEUEN SANIT�R-HEINZE SHOWROOM IN BRUNECK.

Auch Dorothea Wierer hat sich für den Komfort, das Design und die Verlässlichkeit von Sanitär-Heinze entschieden! Eine stilvolle Wahl, die Funktionalität und tägliches Wohlbefinden verbindet.

SHOWROOM BRUNECK | St.Lorenzen, Bruneckerstraße 30, 39030

TECHNIK

Smarte Elemente als Bestandteil

des gesamten Wohnkonzepts

Moderne Wohnkonzepte setzen längst nicht mehr nur auf schöne Materialien und geschickte Raumaufteilungen. Technik wird zunehmend zum gestaltenden Element, das Komfort, Effizienz und Ästhetik verbindet.

Smarte Steuerungen für Licht, Heizung oder Beschattung fügen sich heute nahtlos ins Design ein und sind weit mehr als reine Funktionsträger. Ein Beispiel ist die Beleuchtung. Intelligente LED-Systeme lassen sich farblich und in der Helligkeit flexibel anpassen. Indirekte Lichtleisten betonen architektonische Linien, Spots rücken Kunstwerke ins rechte Licht, und Szenarien für Alltag, Entspannung oder Gästeempfang entstehen per Fingertipp oder Sprachbefehl.

Design und Technik verschmelzen dabei, wenn Leuchten nicht nur Lampen, sondern Teil des Gesamtkonzepts sind. Auch das Heizen wird smarter. Moderne Thermostate erkennen Tagesrhythmen und passen die Temperatur automatisch an. Gesteuert über zentrale Displays oder Apps, lassen sich Räume individuell regeln – effizient und unauffällig.

living NATURE.

Durch elegantes Design fügen sich die Geräte harmonisch in die Einrichtung ein, ohne den Wohnstil zu stören. Fenster und Beschattungssysteme zeigen, wie Technik Wohnkomfort und Gestaltung verbindet.

Automatische Rollläden oder smarte Gläser, die sich je nach Sonneneinstrahlung verdunkeln, schaffen nicht nur angenehme Temperaturen, sondern prägen auch das Erscheinungsbild eines Raums. Der Schlüssel liegt in der Integration. Technik, die sichtbar heraussticht, wirkt schnell wie ein Fremdkörper. Systeme, die dezent eingebunden sind, verstärken hingegen die architektonische Wirkung. Ob über Wandpaneele, Sprachsteuerung oder unauffällige Sensoren – smarte Elemente werden Teil des Designs und definieren modernes Wohnen neu. //

GADERFORM IN ZWISCHENWASSER

Schlafen und Spielen

Castello passt sich den Abenteuern des Lebens an – als Stockbett aus zwei Einzelbetten, in vielfältigen Varianten oder als luftiges Hochbett. Warmes Naturholz schenkt Geborgenheit und schafft eine Atmosphäre zum Träumen und Entdecken. Wie man sich bettet… Keines unserer Betten ist wie das andere. Gaderform bietet hochwertige Massivholzbetten, auch metallfrei und auf Maß geschreinert – für Klein und Groß. Unsere Naturholzmöbel fördern ein gesundes Raumklima, sind ergonomisch durchdacht und sorgen für optimalen Liegekomfort. Entspannte Nächte, erholsamer Schlaf und ein Zuhause zum Wohlfühlen – ein Leben lang. // PR-Info

unsplash
Smarte Technik lässt sich unauffällig ins Wohnkonzept integrieren und steigert Komfort und Design. Pixabay

Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz

Ein modernes Zuhause lebt von Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz: Ob Neubau, Renovierung oder gezielte Modernisierung – eine professionelle Elektroinstallation bildet die Grundlage für zeitgemäßes Wohnen. Wenn Sie einen neuen, normgerechten Elektroanschluss, ein leistungsstarkes Klimasystem oder eine hocheffiziente Wärmepumpe benötigen, steht Ihnen Electro Alto Adige mit umfassender technischer Beratung zur Seite. Vom Firmensitz in Bozen, Giacomo-Puccini-Allee 12, aus betreut das erfahrene Team Kunden in der gesamten Provinz schnell und zuverlässig. Sowohl Industriebetriebe, Geschäftslokale und Büros als auch private Haushalte profitieren von präzisen Vor-Ort-Besichtigungen, transparenten Angeboten und einer termingerechten Umsetzung. Gerade im Bereich Wohnen und Einrichten gewinnt die intelligente Planung der Haustechnik zunehmend an Bedeutung. Ein optimal abgestimmtes Klima sorgt nicht nur für mehr Lebensqualität, sondern steigert auch den Wert der Immobilie. Moderne Wärmepumpen und energieeffiziente Klimaanlagen helfen dabei, Betriebskosten zu senken und Ressourcen nachhaltig zu nutzen. Electro Alto Adige verbindet handwerkliche Präzision mit zertifizierter Qualität. Millimetergenaue Ausführung, geprüfte Materialien und höchste Sicherheitsstandards garantieren langlebige Lösungen – für Räume, in denen Technik und Wohnkomfort perfekt zusammenspielen. Weitere Informationen finden Sie unter www.electroaltoadigesrls.com // PR-Info

RUBNER TÜREN

Edles Design, perfekte Verarbeitung,

vielfältige Möglichkeiten

SBereiten Sie Ihre Räume auf den nächsten Temperaturanstieg vor!

Fordern Sie ein kostenloses Angebot für Ihre neue Klimaanlage an!

> Zivile und industrielle Elektroanlagen

> Automatisierungen

> Klimaanlagen und Wärmepumpen

ELECTRO ALTO ADIGE GmbH

Giacomo-Puccini-Allee, 12

Bozen

Mobil: 328 343 5866

Türen aus Echtholz: hochwertig und sicher von Rubner.

eit über 50 Jahren entstehen bei Rubner Türen edle Innen- und Haustüren, hergestellt mit handwerklicher Liebe zum Detail, modernster Technik und ausgesuchten Materialien. Am wichtigsten sind aber die über 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den vier Standorten in Kiens, Percha, Klobenstein und Alpago (BL). Daher sucht Rubner Türen auch laufend Fachkräfte, insbesondere Techniker, Tischler und Zimmerer für die Arbeitsvorbereitung, die Produktion und die Montage der individuellen Haus-, Innen- und Funktionstüren. Bei Rubner Türen gibt es alles – nur keine Tür von der Stange. Denn eine Eingangstür soll als Visitenkarte einer Wohnung die Persönlichkeit und den Geschmack ihrer Besitzer widerspiegeln. Dasselbe gilt für Innentüren als Gestaltungselement des Wohnraums – edle Türen werten den Wohnraum wie ein Designermöbel auf. Ein Luxus, den man sich im Alltag durchaus gönnen darf - Türen können eben mehr als nur Löcher in der Wand verschließen. Sie schützen, wenn sie qualitativ hochwertig sind, vor Lärm, Kälte und unangenehmer Zugluft und schaffen ein wohliges Wohngefühl. // PR-Info

NA TÜR LICH HOLZ

Premiumtüren aus dem Pustertal

Rubner Türen GmbH Maßgefertigte, hochwertige Haus-, Innenund Funktionstüren. +39 0474 563 222 tueren@rubner.com rubner.com/tueren

Besuchen Sie unsere Ausstellung jetzt auch virtuell - einfach QR-Code scannen!

WIEDERKEHR VON RAUMTEILERN

Wie man offene Räume strukturiert

Offene Grundrisse stehen seit Jahren hoch im Kurs. Sie lassen Räume großzügig wirken, schaffen Weite und fördern Kommunikation. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach mehr Struktur und Rückzugsmöglichkeiten. Raumteiler erleben deshalb ein Comeback.

Besonders beliebt sind offene Regalsysteme. Sie trennen Wohnvon Essbereich, ohne den Blick zu versperren, und bieten zugleich Stauraum für Bücher, Geschirr oder Dekoration. Transparente Materialien wie Glas oder Metallgitter setzen auf Leichtigkeit und lassen Licht durch, während Holz Wärme und Behaglichkeit vermittelt.

Textile Lösungen wirken weicher: Vorhänge oder Schiebe-Paneele lassen sich je nach Bedarf schließen oder öffnen. So entsteht mit wenigen Handgriffen Privatsphäre, etwa im Homeoffice, ohne den Charakter des Raumes dauerhaft zu verändern. Auch Paravents fei-

ern ein Revival, da sie mobil und vielseitig sind. Wer es architektonischer mag, setzt auf halboffene Wände oder Raum-in-RaumKonzepte. Teilwände, Podeste oder unterschiedliche Bodenbeläge gliedern Räume subtil, ohne sie vollständig abzuschotten. Besonders wirkungsvoll sind auch Pflanzenwände: Sie schaffen nicht nur Struktur, sondern verbessern zusätzlich das Raumklima und bringen Natur ins Haus. Raumteiler sind heute also mehr als praktische Helfer. Sie sind Gestaltungselemente, die Atmosphäre prägen, Flexibilität ermöglichen und offene Wohnkonzepte aufwerten. //

Fix befestigte oder auch bewegliche Raumteiler strukturieren offene Wohnbereiche und schaffen flexible Rückzugszonen. unsplash
Pixabay

Gesund bauen, sicher sanieren und sauberes Wasser ein Muss

Egal ob Hotel, Wohnhaus oder gewerblicher Betrieb – die Gewährleistung von sicherer Wasserqualität spielt beim Bauen und Sanieren eine entscheidende Rolle. Besonders bei Warmwassersystemen bestehen Risiken: Legionellen können sich in Rohrleitungen unbemerkt ausbreiten. Das mikrobiologische Labor von Dr. Walder unterstützt Betreiber mit

Warmwasseruntersuchungen gemäß ÖNORM B 1921 und präzisen Analysen zur Legionellenprävention. So werden gesetzliche Anforderungen erfüllt und sowohl Gäste als auch Mitarbeiter langfristig geschützt. In Arztpraxen und medizinischen Einrichtungen ist Hygiene unverhandelbar. Regelmäßige mikrobiologische Untersuchungen von Oberflächen, Raumluft, Geräten und Waschmaschinen bieten Sicherheit während des Betriebs und bei Sanierungsmaßnahmen. Unsere erfahrenen Fachkräfte begleiten Sie von der Probenahme bis zur Auswertung – zuverlässig, exakt und praxisorientiert. Zudem bieten wir Bauberatung, Planbeurteilungen, Warmwasseranalysen im Gebäude und Heizungswasser sowie die Erstellung individueller Wassersicherheitspläne. Schon in der Planungs- und Sanierungsphase helfen wir dabei, hygienische Risiken zu minimieren und dauerhaft sichere Lösungen zu realisieren.

LABOR DR. GERNOT WALDER FACHARZT FÜR HYGIENE UND MEDIZINISCHE MIKROBIOLOGIE

HOTELS, BETRIEBE & ENTLI HE GEB U E Warmwasseruntersuchungen nach ÖNORM B 1921, Legionellen

ARZTPRAXEN & E IZINIS HE EINRI HTUNGEN Mikrobiologische Kontrollen: Wasser, Ober lächen, Raumlu t, eräte, S ülmaschinen

BAUBERATUNG

Baubeurteilung bei Sanierung, Warmwasser, ei ungswasser, Wassersicherheits

Fenster und Haustüren neu erleben am 27. und 28. März im Finstral Studio Unterinn.

Freitag, 27.03. 16–20 Uhr

Samstag, 28.03. mit Kinderprogramm 9:30–16 Uhr

• ÄSTHETISCHE BERATUNG

• BOTOX & FILLER, FADENLIFTING

• Dauerhafte ACHSELSCHWEISS-BEHANDLUNG

• KRAMPFADER-BEHANDLUNG ohne Operation

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• FETTREDUKTION KÖRPER & FETTAUFBAU GESICHT

• Natürliche ÄSTHETISCHE MEDIZIN

• CARBOXY-THERAPIE , LASER

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• GEWEBSSTRAFFUNG peterlentsch.it

TERMINE & INFOS

BOZEN Praxis Dr. Lentsch Sparkassenstr. 8

BRUNECK Josef-Seeber-St. 14

KLAUSEN Oberstadt 45

NEU Regenerative Infusionstherapie

Tel. 0471 9744 19

Tel. 366 438 28 64

Tel. 366 438 28 64

Tel. 366 438 28 64

Kinder-Rätselspaß mit PZ-Pezi

Frühlingsgesang!

Vogel Simon singt für seine Angebetete, die im Nest sitzt. Im Blä erdach ist das Nest kaum zu sehen. Findest du es?

Bei einem Treffen von Vogelkundlern berichtet einer über seinen neuesten Zuchterfolg. Er erzählt: „Mir ist es gelungen, einen Specht mit einer Brieftaube zu kreuzen!“

Die anderen Experten fragen sofort: „Und was ist dabei raus gekommen?“

„Eine Taube die anklopft, wenn sie ihre Briefe bringt!“

Das Vogelnest! Finde die 10 Unterschiede!

Vogelhochzeit:

Welches Vögelchen hat noch keinen Partner gefunden?

Kinder-Sudoku:

Fülle die 10 freien Felder mit den fehlenden Zahlen aus. Die grünen Linien unterteilen die 4 Bereiche. In jedem Bereich müssen alle Zahlen von 1 bis 6 stehen. Aber Achtung, es darf sowohl waagerecht wie senkrecht keine Zahl doppelt stehen.

Die Mögga Moidl fa Pfundos, wersch in 19. März 93 Johr – wos für a wunderschians Olto!

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Wir suchen für die Sommersaison (April–November) 1 Servicemitarbeiter/in

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Wir freuen uns auf Ihren Anruf. Tel. 0474 678113

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VERPACHTUNG

VERPACHTUNG

des Gastronomiebetriebes im Dolomitenbad Lienz

des Gastronomiebetriebes im Dolomitenbad Lienz

Die Stadtgemeinde Lienz bringt die Verpachtung des Gastronomiebetriebes im Dolomitenbad Lienz ehestmöglich zur Ausschreibung.

Die Stadtgemeinde Lienz bringt die Verpachtung des Gastronomiebetriebes im Dolomitenbad Lienz ehestmöglich zur Ausschreibung.

Der Pachtgegenstand umfasst:

Der Pachtgegenstand umfasst:

1. OG: Restaurant: 68 Sitzplätze

1. OG: Restaurant: 68 Sitzplätze

Galerie: 35 Sitzplätze (für Restaurantbesucher in Badebekleidung)

Terrasse: 45 Sitzplätze

Galerie: 35 Sitzplätze (für Restaurantbesucher in Badebekleidung) Terrasse: 45 Sitzplätze

2. EG: Selbstbedienungs-Buffet mit ca. 104 m² (für Freibad – Saisonbetrieb)

2. EG: Selbstbedienungs-Buffet mit ca. 104 m² (für Freibad – Saisonbetrieb)

Sonnenterrasse: 140 Sitzplätze

Sonnenterrasse: 140 Sitzplätze

3. UG: Lagerflächen und Nebenräume im Ausmaß von ca. 135 m²

3. UG: Lagerflächen und Nebenräume im Ausmaß von ca. 135 m²

Die Küche und das Selbstbedienungsbuffet sind mit einer Grundausstattung versehen, der Pachtgegenstand ist möbliert.

Die Küche und das Selbstbedienungsbuffet sind mit einer Grundausstattung versehen, der Pachtgegenstand ist möbliert.

Vom zukünftigen Pächter / von der zukünftigen Pächterin wird neben einer fachlichen Qualifikation auch ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft erwartet. Bevorzugt werden InteressentInnen, welche über eine mehrjährige einschlägige Erfahrung in der Führung eines Gastronomiebetriebes in vergleichbarer Größe verfügen.

Vom zukünftigen Pächter / von der zukünftigen Pächterin wird neben einer fachlichen Qualifikation auch ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft erwartet. Bevorzugt werden InteressentInnen, welche über eine mehrjährige einschlägige Erfahrung in der Führung eines Gastronomiebetriebes in vergleichbarer Größe verfügen.

Ausschreibungsunterlagen und Pläne können unter rathaus@stadt-lienz.at angefordert werden.

Ausschreibungsunterlagen und Pläne können unter rathaus@stadt-lienz.at angefordert werden.

Für Rückfragen und Betriebsbesichtigung steht der Betriebsleiter der Abt. Sport und Freizeit, Herr Werner Engl, gerne zur Verfügung (Tel.: +43 4852 63820-22)

Für Rückfragen und Betriebsbesichtigung steht der Betriebsleiter der Abt. Sport und Freizeit, Herr Werner Engl, gerne zur Verfügung (Tel.: +43 4852 63820-22)

Pachtinteressenten werden eingeladen, ihr verbindliches Angebot samt einem Konzept zur Betriebsführung schriftlich bis spätestens Mittwoch, 11. Feber 2026, 12.00 Uhr einlangend in einem verschlossenen Kuvert mit der Aufschrift „Anbot Gastronomiebetrieb Dolomitenbad Lienz“ an Bgm.in LA Dipl.-Ing. Elisabeth Blanik, Hauptplatz 7, 9900 Lienz, zu richten.

Pachtinteressenten werden eingeladen, ihr verbindliches Angebot samt einem Konzept zur Betriebsführung schriftlich bis spätestens Mittwoch, 11. Feber 2026, 12.00 Uhr einlangend in einem verschlossenen Kuvert mit der Aufschrift „Anbot Gastronomiebetrieb Dolomitenbad Lienz“ an Bgm.in LA Dipl.-Ing. Elisabeth Blanik, Hauptplatz 7, 9900 Lienz, zu richten.

Den Zuschlag über die Vergabe des Gastronomiebereiches behält sich die Stadtgemeinde Lienz vor.

Die Bürgermeisterin: LA Dipl.-Ing. Elisabeth Blanik Mittwoch, 1. April 2026, 12.00 Uhr

Den Zuschlag über die Vergabe des Gastronomiebereiches behält sich die Stadtgemeinde

Die Bürgermeisterin: LA Dipl.-Ing. Elisabeth Blanik

Wir sind eine führende Beratungskanzlei im Bereich Steuern, Recht und Wirtschaft mit internationaler Ausrichtung, sowie ein moderner Dienstleister in den Bereichen Finanz- und Lohnbuchhaltung.

Für unser Büro in Toblach suchen wir ab sofort oder nach Vereinbarung nachfolgendes Profil:

MITARBEITER (m/w/d) im Bereich Buchhaltung/Finanzen

Du hast einen Abschluss einer Wirtschaftsfachoberschule und interessierst dich für Zahlen, Finanzen und betriebswirtschaftliche Zusammenhänge? Idealerweise bringst du bereits erste Erfahrung in der Buchhaltung mit – motivierte Berufseinsteiger/innen sind aber ebenso willkommen.

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Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung per E-Mail an: jobs@psaier.it oder telefonisch unter 0472 274040

Du hast Schwung und willst in einem qualitätsorientierten Umfeld arbeiten?

Dann bewirb dich direkt für unser Team in Percha:

TEAMLEITER:IN LAGER

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Für unser Team in Bozen suchen wir eine:n ASSISTENT:IN

MITARBEITER:IN LOGISTIKBÜRO

NEUGIERIG?

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Nähere Infos zum Unternehmen, deinem zukünftigen Aufgabengebiet und unserem Angebot findest du unter granchefpremiumfood.it/karriere/

Nähere Infos zum Unternehmen, deinem zukünftigen Aufgabengebiet und unserem Angebot findest du unter granchefpremiumfood.it/karriere/ oder telefonisch unter 0471 553555

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

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Gartenhilfe in Aufhofen: Suche zuverlässige Person – gerne Rentner – mit Freude am Garten und einem grünen Daumen, die mich gelegentlich bei der Gartenarbeit unterstützt. Bei Interesse: Tel. 339 6890309.

Wir suchen für die Sommersaison (April–November) (m/w/d) eine Kosmetikerin/Masseurin und einen II Koch

Wir freuen uns auf Ihren Anruf. Tel. 0474 678113

Baufirma Durnwalder aus Pfalzen sucht Mitarbeiter am Bau: Vorarbeiter, Maurer und Hilfsarbeiter. Wir freuen uns über Ihre Bewerbung: 0474 528174 oder info@durnwalder.com

STUDIO DE BETTIN®

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Bewerbungen an filippo@debettin.it 0474 050050

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Kleiderkammer

Bruneck

Offener Kleiderschrankdie Kleiderkammer im Gedi Center: Öffnungszeiten: Mittwoch von 14.00 – 17.00 Uhr, Donnerstag von 9.00 – 11.00 Uhr und jeden letzten Samstag im Monat von 9.30 – 17.00 Uhr

Kleiderkammer vom Vinzenzverein Bruneck Öffnungszeiten: jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat von 14.30 bis 16.30 Uhr in der Mühlgasse 2

Toblach

Kleiderkammer der Vinzenzvereinigung Toblach Öffnungszeiten: jeden 1. und 2. Samstag im Monat von 9:00 bis 11:00 Uhr und jeden 3. Dienstag von 15:00 bis 17:00 Uhr im Bahnhofsgebäude von Toblach.

Recyclinghof

Gemeinde Bruneck

Öffnungszeiten:

Dienstag u. Donnerstag:

07.15 - 12.15 Uhr & 13.4517.30 Uhr, Mittwoch u. Samstag: 07.15 - 12.15 Uhr

Selbsthilfegruppen

Bruneck

Parkinson Selbsthilfegruppe

Pustertal:

> Bewegung mit Musik in der Gruppe (Musiktherapie)

Das nächste Treffen: Mittwoch, 25.03.2026 von 10-11 Uhr mit Annemarie im „Haus der Vereine“ (Ex-Bocciahalle).

> Dance Wall mit Sonja

Die nächsten Treffen: Freitag, 20.03.2026 und 17.04.2026 von 10-11 Uhr im „Haus der Vereine“ (Ex-Bocciahalle).

Nähere Auskünfte unter: Tel. 0474 410832 oder Tel. 328 1473035

Selbsthilfegruppe Fibromyalgie Pustertal

Am 2. Freitag des Monats im Krankenhaus Bruneck um 18 Uhr (beim Portier). Bitte um Voranmeldung beim Gruppenleiter

Andreas Lang Tel: 379 1280532

Nächster Termin: 10.04.2026

Selbsthilfegruppe bei Depression & Angststörungen Bruneck: Montag, 17.00 Uhr 14-tägliche Treffen.

Wichtig: Anmeldung beim Verein LICHTUNG; Tel: 333 4686220 oder info@lichtung-girasole.com

Teilnahme nur möglich nach Erstgespräch mit der Gruppenleiterin.

Angehörige & Freunde von Alkoholikern

Kontakt Südtirol: 0474 944 469

Treffen: Bruneck (Seeböckhaus) am Dienstag, 15.00 Uhr und Brixen (Domgasse 2) jeden 2. + 4. Montag im Monat, 15.00 Uhr

Lebenshilfe

Südtiroler Krebshilfe

WIR SIND FÜR SIE DA!

Kapuzinerplatz 9 – 39031

Bruneck, Tel. 0474 551327

Montag: 13.00 – 17.00 Uhr, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag: 8.30 – 12.00 Uhr

Gustav-Mahler-Straße 3b –39034 Toblach, Tel. 3351211392, Montag bis Mittwoch von 9.00 – 11.00 Uhr, Donnerstag von 9.00 – 11.00 Uhr und von 16.00 – 18.00 Uhr

Verein Frauen helfen Frauen

Paul-von-Sternbach-Str. 6, I-39031 - Bruneck (BZ) , Tel. 0474 410 303, info@frauenhelfenfrauenbruneck.it www.frauenhelfenfrauenbruneck.it

Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 8.30 - 11.30 Uhr, Mittwoch: 15.00 - 17.00 Uhr oder nach Vereinbarung

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Bruneck / Reischach

Winter-Bauernmarkt

Jeden Freitag von 08.00-12.30 Uhr auf dem Rathausplatz.

Wochenmarkt

Jeden Mittwoch von 8.00 bis 14.00 Uhr auf dem Rathausplatz

Musikalische Passionsandacht

Am Sonntag 22.03.2026 um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche Reischach

Konzert „Jukebox“ des Nobas Ensemble

Am Samstag 29.03.2026 um 17.00 Uhr im Ragenhaus.

Italienmeisterschaft Snow Volleyball

Von Samstag, 21. bis Sonntag, 22.03.2026 von 10.00 - 16.00 Uhr auf dem Kronplatz

Ostermarkt

Vom Donnerstag, 26. bis Samstag, 28.03.2026 on 10:00 bis 18:00 Uhr auf dem Rathausplatz.

St. Lorenzen

Repair Café - Reparieren statt wegwerfen

Am Samstag, 21.03.2026, von 14.00 - 17.00 Uhr im Inso Haus.

Terenten

Repair Café und Gebrauchtmarkt- Reparieren statt wegwerfen

Am Samstag, 21.03.2026, von 14.00 - 17.00 Uhr im Vereinshaus Terenten.

Percha

Info-Treffen: Mut wächst gemeinsam! - Training für Kinder & Eltern – für mehr Selbstbe-

wusstsein, innere Stärke und Freude am Lernen (Workshop beginnt am Freitag 10.04.26)

Am Do, 26.03.2026, um 18.00 Uhr im KiBiZ.

Sand in Taufers

Vortrag: Schütze, was Dir wichtig ist - dein digitales Leben mit Matthias von Wenzl

Am Donnerstag, 19.03.2026 um 19.30 Uhr in der Bibliothek Sand in Taufers

Ahrntal

Workshop: Leuchtturm seinWie Eltern Sicherheit und Orientierung schenken und durch Gefühlsstürme begleiten für Eltern von Kindern von 0 – 4 Jahren.

Am Mittwoch, 25.03.2026, von 09.00 - 12.00 Uhr im ELKI Steinhaus. Mit der Referentin: Claudia Bachmann. Anmeldung: ahrntal@elki.bz.it oder 377 599 5436. „Sterneschauen“ mit Teleskop für die ganze Familie

Am Mittwoch, 01.04.2026, um 19.30 Uhr am Parkplatz Kasern/ Prettau. Mit der Referentin: Sabrina Bernhard.

Niederdorf

Spielenachmittage - Für die ganze Familie

Am Sonntag, 29.03.2026, von 14.00 - 18.00 Uhr im Kultursaal Niederdorf.

Prags

Vortrag: Das Glück wohnt im Kopf

Am Freitag 20.03.2026, um 19.30 Uhr im Vereinshaus Prags mit der Referentin: Christine Wunsch.

WEITERBILDUNGSKURSE am Berufsbildungszentrum Bruneck

• Rhetorik und Verkauf Wann? 26.03.26

Wer? Karl Kirchler

• Sicheres und souveränes Auftreten im Beruf Wann? 09.04.26

Wer? Karl Kirchler

• Lehrgang für Fahrradtechnik Wann? 11.04.26 - 07.06.26

Wer? Ernst Messner, Julian Weissteiner

• Drehen auf konventionellen Werkzeugmaschinen

Wann? 11.04.26 und 18.04.26

• Reflexzonen am Ohr Wann? 11.04.26

Wer? Christian Mair

• Autodesk Fusion 360 Basics Wann? 13.04.26 - 30.ß4.26

Wer? Thomas Kirchler

• Sicherheitskurs für BaukranführerAuffrischung Wann? 15.04.26

Wer? Pronorm

• Farb-, Typ- und Imageberatung Wann? 25.05.26

Wer? Dorothea Taferner

• Kurs für Vorgesetzte (8 Std.) Wann? 25.03.26

Wer? Fachreferenten

ANMELDUNGEN:

Tel. 0474 57 34 11, Fax 0474 57 34 99 www.weiterbildung-bruneck.org

Vortrag: Mit Power durch die Wechseljahre

Am Dienstag, 31.03.2026, um 20.00 Uhr im Haus Wassermann mit der Referentin: Evi Hellweger.

LÖSUNGEN: SUDOKU, KREUZWORT- UND KINDERRÄTSEL

Ungarische Zahnklinik mit Assistenz in Südtirol

TURNUSAPOTHEKEN

Der Dienstwechsel der Apotheken findet jeweils am Freitag um 19 Uhr statt.

Die unten angegebenen Öffnungszeiten beziehen sich auf Werktage. Am Sonntag gelten folgende Öffnungszeiten: 9 - 12 Uhr und 16 - 19 Uhr.

Der Notdienst gilt außerhalb der Öffnungszeiten für dringende Fälle und erfordert die Vorlage eines ärztlichen Rezeptes.

Apotheke v. ZieglauerBruneck Öffnungszeiten 08:30 - 12:30 / 15:00 - 19:00 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0474 555358

Apotheke KarbacherSt. Vigil Öffnungszeiten 08:15 - 12:15 / 15:30 - 18:30 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0474 501240

Apotheke Engel - Olang Öffnungszeiten 08:00 - 12:00 / 16:00 - 19:00 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0474 496566 27. 03. – 03.

Apotheke St. Anna – Bruneck Öffnungszeiten 08:30 - 12:30 / 15:00 - 19:00

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0474 555264

Apoteca Corvara - Corvara Öffnungszeiten 9:00 - 12:00 / 15:30 - 18:30 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0471 830237

Apotheke Dr. AichnerSand in Taufers Öffnungszeiten 08:00 - 12:00 / 15:00 - 18:00 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0474 678035

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