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PZ04_19.02.2026

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Debatte

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TITELTHEMA

Streitthema Bettenstopp: Ein guter Kompromiss? 4

DIES & DAS

Olympisches Rodeln: Doppelsieg im Doppel 10

WIRTSCHAFT & UMWELT

Daniel Alfreider: Zwischen den Steinen 14 Waldsituation entschärft sich, aber Herausforderungen bleiben 16

POLITIK & VERWALTUNG

Ortspolizei Bruneck: Stets mächtig auf Achse 18 Raumgestaltung in den Kindergärten: Eine wichtige Voraussetzung zur Entfaltung der Kompetenzen der Kinder 20

GESELLSCHAFT & MENSCHEN

Fasching in Bruneck: Die bunte Vielfalt trotz ruhiger Bühne 22

MENSCHEN IM PORTRÄT

Olympiasieger Paul Hildgartner: „Alles gut gegangen“ 26

VEREINE & VEREINSLEBEN

60 Jahre KFS: Tolle Auftaktveranstaltung in Bruneck 30 20 Jahre Mandochor Ehrenburg: Musik, die Heimat und Gemeinschaft gekonnt verbindet 32

KULTUR & KUNST

Literaturnächte und Literaturfestival im UFO in Bruneck:

Seit über 25 Jahren ein wichtiger Fixpunkt 34

Vintl-Weitental: Die Moral befindet sich auf der Anklagebank 37

BILDUNG & SCHULE

Digitale Geräte und KI in der Oberschule - Teil 2:

Schule im Spannungsfeld neuer Medien 38

Bibl. „Hans Glauber“ in Toblach: Bibliothek zwischen den Welten 42 SPORT & FREIZEIT

Eishockey: Olympia und ein zum Greifen nahes Saisonsziel 48

Karate Mühlbach: Alle Erwartungen übertroffen 51

Yoseikan Budo: Erfolgreiches Winterturnier 52

SONDERTHEMA

Bauen und Sanieren 55

BETTENSTOPP ZWISCHEN MASSHALTEN UND MACHTFRAGE

von Chefredakteur Reinhard Weger

Die Diskussion um den Bettenstopp zeigt vor allem eines: Tourismus ist schon längst kein Randthema mehr, sondern eine Identitätsfrage. Wie viele Gästebetten verträgt das Land noch? Und wer entscheidet darüber? Ausgangspunkt war der Beschluss von 2022: Wer genehmigte Baurechte hatte, muss bis September 2026 das entsprechende Projekt einreichen, sonst verfallen sie. Nun stand plötzlich eine fünfjährige Verlängerung im Raum. Gouverneur Arno Kompatscher und Landesreferent Luis Walcher signalisierten den Bürgermeistern offen, man wolle die Entscheidung den Gemeinden überlassen und sei zuversichtlich, dies auch durch die Landesregierung zu bringen. Der politische Ball schien bereits gespielt. Dass man dabei offenbar von einer gesicherten Mehrheit ausging, wirkte auf viele wie eine Machtdemonstration oder zumindest wie ein gewisses Maß an Präpotenz.

Doch dann kam der Protest. Zwei Online-Petitionen sammelten innerhalb weniger Tage über 12.000 Unterschriften. Der Unmut auf der Straße und in den sozialen Medien war deutlich spürbar. Erst dieser Druck – kombiniert mit parteiinternen Spannungen – führte zum Einlenken. Der nun gefundene Kompromiss: Verlängerungen nur für strukturschwache und abwanderungsgefährdete Gemeinden. Die Gegner einer Aufweichung argumentieren klar: Südtirol zählt bereits über 38 Millionen Nächtigungen im Jahr und mehr als 260.000 Betten. Weitere 12.000 Betten könnten zwei Millionen zusätzliche Nächtigungen und Hunderttausende zusätzliche Autofahrten bedeuten. Mehr Verkehr, mehr Wasserverbrauch, mehr Druck auf Landschaft und Wohnraum. Zudem sei die Datengrundlage zur tatsächlichen Bettenzahl lange unklar gewesen.

IMPRESSUM

Sitz, Redaktion und Verwaltung: Oberragen 18, 39031 Bruneck, Tel.: 0474 550 830, E-Mail: info@pz-media.it Egtr. Trib. BZ Nr. 23/89 v. 2.10.1989

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Die Befürworter halten jedoch dagegen: Nicht jede Gemeinde ist gleich. Während Tourismushochburgen an ihre Grenzen stoßen, kämpfen andere Orte mit Abwanderung. Außerdem besteht unser Tourismus zu 75 Prozent aus Klein- und Mittelbetrieben mit durchschnittlich rund 40 Betten. Dabei handelt es sich um keine Hotelkettenlandschaft. Der Tourismus sichert auch Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Lebensqualität, finanziert Infrastrukturen und hält die Täler lebendig. Ein pauschales „Genug!“ greift aus deren Sicht zu kurz.

Südtirols Tourismus ist ohne Zweifel ein Erfolgsmodell. Familienbetriebe haben das Land international positioniert, Qualität statt Masse war lange das Markenzeichen. Gleichzeitig sind aber Verkehr, Wohnraummangel und Flächenverbrauch als reale Sorgen längst bei der Bevölkerung angekommen. Was bleibt, ist daher ein politischer Lerneffekt: Große Weichenstellungen lassen sich mittlerweile nicht mehr im Hinterzimmer vorbereiten und dann per Mehrheitsarithmetik einfach durchdrücken. Wer gesellschaftliche Akzeptanz will, muss sie vorher suchen und nicht erst nach Protesten.

Entscheidend wird nun sein, wie ehrlich und transparent die Kriterien für „strukturschwache Gemeinden“ definiert werden. Sonst droht die nächste Debatte. Klar ist: Den Tourismus brauchen wir. Aber wir brauchen eine Steuerung der großen Tourismusströme mit Maß, einer richtigen Datenbasis und politischer Sensibilität. Denn Wachstum allein ist kein Konzept. Und Stillstand auch nicht!

Ein guter Kompromiss?

Es handelt sich um eine Frage, die uns bei weitem nicht erst seit gestern verfolgt, und entgegen der Annahme, mit dem in Bälde greifenden sogenannten Bettenstopp sei die Diskussion nun beendet, heizte sie sich unlängst erst richtig auf. Wie viele Gästebetten braucht beziehungsweise verträgt das Land noch? Wo ist die Obergrenze, und wann ist denn nun wirklich genug? Während die auf September 2026 anberaumte Frist den Bauwilligen im Nacken sitzt, hegten sich bei manchen politischen Entscheidungsträgern und Interessensverbänden im Land Zweifel ob der Sinnhaftigkeit der einstigen Bettenstopp-Entscheidung, bei anderen, und nicht zuletzt bei vielen aus der Bevölkerung, hegten sich wiederum Zweifel an der Seriosität manch politischer Versprechen. Die PZ hat sich umgehört. von Judith Steinmair

Wir erinnern uns: Lange war diskutiert worden, wohin der touristische Weg in unserem Land denn führen sollte und wie eine entsprechende Regelung gegen eine Überentwicklung denn aussehen könnte. Im Jahre 2022 dann der Beschluss der Landesregierung, federführend unter dem damaligen Landesrat Arnold Schuler: Innerhalb September 2026 müssen die Projekte für bereits erworbene Baurechte eingereicht werden, ansonsten verfallen sie. Kurz vor Ablauf der Frist stand nun plötzlich der Vorschlag von Landesrat Luis Walcher im Raum, die Frist um fünf Jahre zu verlängern. Und prompt war der Aufschrei groß. Während verschiedene Verbände und Betroffene den Aufschub durchaus begrüßten, waren andere wiederum empört.

AUFWEICHUNG DES BETTENSTOPPS?

Theoretisch bleibt der Bettenstopp samt Frist im September aufrecht, hieß es zunächst von Seiten des Landeshauptmanns

Der Tourismus hat Arbeitsplätze gesichert und Wohlstand gebracht. Hier das Dorf Reischach. wpz

Arno Kompatscher. Aber: Noch werde geprüft, ob es in Einzelfällen Ausnahmen geben könnte und gegebenenfalls eine Fristverlängerung möglich sein sollte. Hinter den Überlegungen stehe die sehr unterschiedliche Situation in Südtirols Gemeinden. Während manche Orte mit Abwanderung kämpfen und auf neue Hotelprojekte hoffen, sei bei anderen Gemeinden ein möglicher Verfall bereits genehmigter Betten wenig relevant. Dementsprechend stand plötzlich der Vorschlag im Raum, die Verlängerung der Baurechte beim Bettenstopp an die Gemeinden – mehrheitlich vom Gemeindenverband gewollt - zu delegieren. Sollte da der „unbequeme“ Ball etwa einfach weitergespielt werden?

LAUTER AUFSCHREI

Dass das Infragestellen der ursprünglichen Frist des Bettenstopps nicht so mir nichts dir

nichts geschluckt wird, zeigten etliche Reaktionen. Stante pede wurden unter anderem zwei Online-Petitionen ins Leben gerufen, zuerst vom Team K rund um Paul Köllensperger, dann noch vom Heimatpflegeverband Südtirol gemeinsam mit dem Dachverband für Natur- und Umweltschutz. Den Aufruf „Bettenstopp jetzt für Südtirol!“ letzterer haben bis zu Redaktionsschluss knapp 10.000 Bürgerinnen und Bürger unterschrieben, beim Team K über 2.700.

SALOMONISCHE LÖSUNG?

Vergangene Woche hat der SVP-Parteiausschuss dann einen Kompromiss gefunden, der es vermutlich allen ein wenig recht machen soll und der vorsieht, dass die Bettenstopp-Frist nur in strukturschwachen und abwanderungsgefährdeten Gemeinden verlängert werden soll. Ein guter und allgemein befriedigender Kompromiss?

Die PZ hat zur aktuellen Situation einige Meinungen eingeholt:

DOMINIK OBERSTALLER: Präsident des Gemeindenverbandes Südtirol

PZ: Zunächst sah es so aus, dass die Gemeinden das heiße Eisen rund um den Bettenstopp schmieden sollten bzw. dürften, jetzt geht es bei der Verlängerung lediglich um strukturschwache und abwanderungsgefährdete Gemeinden – ein guter Kompromiss oder sind Sie enttäuscht ob dieser Lösung? Und aus der Sicht des Pustertals?

Dominik Oberstaller: Für uns als Gemeinden, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, ist das nun eine Entscheidung, die wir selbstverständlich so akzeptieren, und damit ist das Thema jetzt auch durch für uns. Wir haben unsere Position im Vorfeld ja klar bezogen, nämlich dass es unseres Erachtens nach sinnvoll wäre, die Gemeinden selbst entscheiden zu lassen, und na-

türlich wäre es einigen von uns, sprich der Mehrheit, lieber so gewesen, aber wir tragen jetzt den Entschluss des SVP-Parteiausschusses selbstverständlich mit. Man muss schon festhalten, dass es sowieso nicht alle Gemeinden betrifft, jetzt warten wir mal ab, wer auf der Liste der strukturschwachen Gemeinden aufscheint, und dann schauen wir weiter. Was die bestehenden Zonen im Pustertal anbelangt, sind das eh nicht so viele. In den tourismusstarken Gebieten wurde bzw. wird demnächst der zur Verfügung stehende Großteil ja schon verbaut. Es wird also vermutlich um Gemeinden wie Prettau im Ahrntal oder etwa Gadertaler Gemeinden wie Wengen und St. Martin in Thurn gehen. Also grundsätzlich alles gut! //

ALBERT WILLEIT: Bezirksobmann Heimatpflegeverband Südtirol

PZ: Ihr habt eine Online-Petition unter dem Titel „Bettenstopp jetzt für Südtirol!“ gestartet – was fordert Ihr darin konkret?

Albert Willeit: Der Heimatpflegeverband Südtirol und der Dachverband für Naturund Umweltschutz wollen mit der Petition die unverständlicherweise geplante Aufweichung des Bettenstopps verhindern und damit den anhaltenden Ausbau der touristischen Bettenkapazität stoppen. Obwohl vor vier Jahren ein eh schon zu weitreichender Kompromiss beschlossen wurde, möchte die heutige SVP-Spitze unter dem Druck von Lobbyisten den Hotelbauboom noch um weitere fünf Jahre verlängern und dadurch rund 12.000 zusätzliche Gästebetten ermöglichen. Dabei verzeichnet Südtirol bereits jedes Jahr neue Rekorde im Tourismus mit nunmehr über 38 Millionen Nächtigungen. Wir sind heute schon die tourismusintensivste Region im Alpenraum. Wo wollen wir eigentlich noch hin? Die geltende Bettenstoppverordnung wurde extra mit dem Ziel beschlossen, der touristischen Überentwicklung klare Grenzen zu setzen. Wer jetzt nachträglich Sonderwege öffnet, untergräbt weiter das Vertrauen in die längst schon angeschlagene Glaubwürdigkeit der Politik.

Nun hat der SVP-Parteiausschuss ja eingelenkt, wir sprechen jetzt nur mehr von strukturschwachen und abwanderungsgefährdeten Gemeinden. Wie stehen der Heimatpflegeverband Südtirol und der Dachverband für Natur- und Umweltschutz zu diesem Kompromiss, sinnvoll? Und liegt diese Entscheidung

womöglich auch am Unmut der Bevölkerung, der sich auch in der Online-Petition ausdrückt?

Die Petition hat effektiv großen Anklang gefunden, denn innerhalb weniger Tage haben bereits über 10.000 Bürger unterschrieben, was zeigt, dass die Probleme im Zusammenhang mit dem überbordenden Tourismus von der Bevölkerung stark gespürt werden und viele Menschen entrüstet sind. Insofern hat unsere Initiative wohl auch im SVP-Gremium Wirkung gezeigt, ebenso wie die unerschrockene Position von Ex-Landesrat Arnold Schuler. Man hat ja letzthin am Schlingerkurs der SVP-Granden gesehen, wie arrogant man mit parteiinternen Kritikern umgeht. Und nun soll die äußerst schwierige Einstufung von strukturschwachen und abwanderungsgefährdeten Gemeinden erfolgen? Da wird man sich noch über abstruse Argumente und Entscheidungen wundern, wenn man weiß, welche gewiefte Strategen und Lobbys am Werk sind und bis zuletzt Wege suchen werden, um die Privatinteressen ihrer Klientel zu bedienen. Deshalb verhoffen wir uns da wenig zukunftsweisende Einsichten.

Was wäre denn die Gefahr für unser Land Südtirol, wenn wir einen Bettenstopp nicht einführen würden?

Wir sagen Ja zu einem qualitätsvollen Tourismus in Maßen, aber nicht in Massen. Es kann kein unbegrenztes Wachstum auf Kosten von Landschaft, Klima und Lebensqualität geben. Mehr Betten bedeuten mehr Verkehr, mehr Energie- und Wasserverbrauch, mehr bauliche Eingriffe und steigende Belastung für Bevölkerung und

Natur. Der aktuelle Bettenstopp bedeutet ja nicht Stillstand, im Gegenteil: 2021 gab es 229.000 offizielle Betten, hinzu kamen letzthin Nachmeldungen von 24.000 inoffiziellen, sowie viele weitere neu gebaute Betten, sodass es heute über 260.000 Betten geben soll. Dazu kommen Zehntausende Betten in Zweitwohnungen von Provinzfremden. Damit wäre das Maß längst schon überschritten. Doch man will auch noch diese 12.000 Betten bauen, wobei hauptsächlich nur konzernähnliche Großbetriebe Interesse haben und zwar in guten touristischen Lagen, jedoch kaum in strukturschwachen Gebieten. Für letztere gibt es ja eh weiterhin die 8.000 Vorschussbetten, welche Gemeinden und Land für qualitative Erweiterungen gezielt zuweisen können. Genug sollte einmal genug sein!

THOMAS

WALCH:

HGV-Bezirksobmann Pustertal

PZ: Die aktuelle Diskussion rund um den „Bettenstopp“, eine eventuelle Verlängerung der Frist beziehungsweise eine mögliche Delegierung der künftigen Entscheidungen an die Gemeinden hat die Wogen hochgehen lassen… Was sagt der HGV des touristisch starken Pustertals denn zur ganzen Angelegenheit und zum jetzigen Kompromiss?

Thomas Walch: Vorab muss ich betonen, dass das ganze Thema leider immer sehr emotional anstatt sachlich diskutiert wird, was dem Ganzen auch nicht wirklich dienlich ist. Zudem sind wir als Verband a priori in der Diskussion, Bewertung nicht immer miteinbezogen worden, da wir verständlicherweise als nicht „unabhängig“ gelten. Das größte Problem dieser ganzen Bettenobergrenze liegt aber in der Tatsache, dass die zu erhebenden Daten bis heute nicht vollständig beziehungsweise nicht korrekt sind. Wie soll man also auf einer solchen Grundlage Entscheidungen treffen, einen sinnvollen Beschluss fassen oder, jetzt in unserem Fall, eine allgemeingültige Stellungnahme abgeben können?

Also liegt die Crux schon im ursprünglichen Beschluss der Landesregierung? Im Grunde hat das Dilemma schon vorher begonnen, im Jahre 2018 mit der Aufforderung zum sogenannten „Bettenstopp“, es gipfelt dann im Jahre 2022 in dem entspre-

chenden Gesetz, das die Baufrist auf September 2026 ansetzt, und das alles ohne entsprechende empirische Daten vorliegen zu haben, und das ist so nicht zielführend.

Und was wäre nun der Wunsch des HGV? Als HGV ist es selbstverständlich unsere Aufgabe, die Interessen unserer Mitglieder zu vertreten. Vor diesem Hintergrund wäre es unser Anliegen, all jenen, die bis dato eine Erweiterung – aus welchen Gründen auch immer – nicht auf den Weg bringen konnten, unter klar definierten Vorgaben (z.B. Größe) eine diesbezügliche Perspektive in Aussicht zu stellen. Eine Bewertung von Seiten der Gemeinden ob der Sinnhaftigkeit eventueller Tourismuszonen wäre unseres Erachtens durchaus eine vertretbare Lösung gewesen, wurde aber bekanntlich nicht von allen gutgeheißen. Nun müssen wir schauen, wie diese Kriterien für die ominöse Liste ausschauen werden. Und nach wie vor brauchen wir endlich kohärente Daten!

Aber können Sie die Unsicherheit beziehungsweise den Unmut der Bevölkerung aufgrund der Komplexität und des Hin und Her verstehen? Leider geht da auch in der Kommunikation so einiges schief. Aufgrund der unzureichenden Datenerhebung und der schleppenden Zählung wird manchmal der Anschein erweckt, als wären gewerbliche oder nichtgewerbliche Betten dazugekommen, dabei

ALOIS KRONBICHLER: Tourismusexperte

PZ: Vor vier Jahren mit einer „Schwergeburt“ den sogenannten Bettenstopp auf den Weg gebracht, stand das Gesetz jetzt kurz vor einer Aufweichung mit entsprechenden Befürwortern und auf der anderen Seite mit empörten Kritikern. Jetzt wird es eine salomonische Lösung: An der Frist wird festgehalten, Ausnahmen wird es lediglich für strukturschwache und abwanderungsgefährdete Gemeinden geben. Wie schätzen Sie das Ganze ein? Alois Kronbichler: Meines Erachtens nach liegt das Problem a priori darin, dass dieses Bettenstopp-Gesetz aus dem Jahre 2022 kein gutes Gesetz ist. Das damalige Ziel, eine konkrete Bettenanzahl in Südtirol zu ermitteln, wurde nie erreicht, da es einfach zu viele unbekannte Faktoren gibt. Mittlerweile wurde ein neuer Modus der Bettenzählung eingeführt, und die beiden Statistiken beißen sich. Will heißen, mit den Nachmeldungen, Couchen, Drittbetten etc. haben wir heutzutage mehr Betten im Vergleich zu früher, wobei nicht unbedingt mehr Betten entstanden

sind. Zudem ist in jenem Gesetz die Differenzierung zwischen schwach entwickelten und hoch entwickelten Tourismusgebieten einfach unzureichend, aber da wird jetzt ja anscheinend nachjustiert.

Man darf auch nicht vergessen, dass unsere Hauptstärken in Südtirol in den Familienbetrieben liegen, Hotelketten gibt es ja quasi nicht. Wir sprechen bei den meisten beileibe nicht von Großbetrieben. Der Durchschnitt in unseren kleinstrukturierten gewerblichen Betrieben – das sind in Südtirol knapp 4.000 - liegt bei 42 Betten. Betriebe mit geringer Bettenkapazität haben in den vergangenen Jahren vermehrt das Handtuch geworfen. Was nun aufgrund des Bettenstopp-Gesetzes geschehen wird, muss man abwarten. Vermutlich werden wir weiterhin gewerbliche Betriebe verlieren, was ja nicht unbedingt problematisch sein muss, wenn dadurch beispielsweise Wohnraum entsteht. Grundsätzlich sind in den vergangenen Jahren sowieso mehr nicht-gewerbliche Betten als gewerbliche entstanden, sprich Privatvermietung und Urlaub am Bauernhof. Was

waren die bis jetzt zum Teil lediglich nicht erfasst worden. Als HGV sind wir uns der Herausforderungen hinsichtlich der touristischen Zukunft unseres Landes durchaus bewusst, sprich Vermeidung von Overtourism, Mitarbeitermangel, Erhaltung des Kulturgrundes usw., und deshalb möchte ich auch unterstreichen, dass man von vereinzelt „schwarzen Schafen“ doch bitte nicht immer auf alle Touristiker schließen sollte… 75 Prozent machen in unserem Land immer noch die Klein- und Mittelbetriebe aus, die sich tagtäglich für einen „gesunden“ Tourismus einsetzen, und denen auch eine positive Tourismusgesinnung von Seiten der Bevölkerung wirklich am Herzen liegt. //

die Frist bis September 2026 anbelangt – an der jetzt festgehalten wird – wurde diese aus meiner Sicht eher knapp bemessen (wegen bürokratischer und/oder finanzieller Hürden, interner Entscheidungen bei den Unternehmerfamilien etc.), ist aber – unter Druck –machbar. >>

Ein Fazit?

Wir sind in Südtirol, touristisch gesehen, bestens aufgestellt und den Mitwerbern ringsum weit voraus – vor allem Dank hervorragend funktionierender und gewillter Familienunternehmen. Tourismus ist wichtig, unserer ist ein Erfolgsmodell, das

wird von der Bevölkerung durchaus auch anerkannt, aber es gibt immer auch negative Aspekte, wie etwa steigender Verkehr, und trotzdem: Es wird viel pauschalisiert beziehungsweise gerne auch künstlich auf die Spitze der Kritik getrieben. Als Touristiker gilt es, die gefühlte Unzufriedenheit

PAUL KÖLLENSPERGER:

PZ: Als Team K sahen Sie die Aufweichung des Bettenstopps ja überaus kritisch und haben auch eine dementsprechende Online-Petition gestartet. Und auch viele aus der Bevölkerung schienen verwirrt und keineswegs glücklich ob des ganzen Hin und Her, nun also eine Kompromisslösung, was sagen Sie dazu?

Paul Köllensperger: Ich schau mir noch an, was dann genau im Beschluss der Landesregierung stehen wird, so wie ich die SVP kenne wird sie ein Hintertürchen offen lassen. Ich war mit dem Bettenstopp nie sonderlich glücklich, weil er verschiedene Realitäten über einen Kamm schert, aber eine Deckelung braucht es dringend. Die von Walcher

Landtagsabgeordneter Team K

auf Druck von außen geplante Verlängerung mit mindestens 12.000 Betten mehr war ja ein Paradebeispiel für das System SVP, wo Parteikartl und Nachname entscheiden. 12.000 Betten mehr und als Konsequenz gut zwei Millionen Nächtigungen und gut 250.000 Autos mehr auf unseren Straßen. Gute Nacht, Pustertal! Zumindest die Verlängerung der Tourismuszonen Reischach oder Brixen scheint nun vom Tisch. Zu verdanken ist das vor allem dem Protest der Einheimischen, auch durch zwei Online-Petitionen, der offenbar so stark gewesen ist, zusammen mit dem internen Dissens, dass keiner mehr öffentlich das Gesicht hinhalten wollte. Gut so! Protest funktioniert also noch, liebe Leute. //

der Bevölkerung ernst zu nehmen, in Dialog zu treten, an der Tourismusgesinnung zu arbeiten. Und was das Bettenstopp-Gesetz betrifft, das ist so wie es ist – wir müssen einfach das Beste daraus machen! //

BERNHARD ZIMMERHOFER: Landtagsabgeordneter Süd-Tiroler Freiheit

PZ: Auch die Süd-Tiroler Freiheit zeigte sich gar nicht erfreut über die aktuelle Entwicklung in Sachen „Bettenstopp“ – Was sagen Sie als Pustertaler Landtagsabgeordneter der Oppositionspartei zum Thema und zum Kompromiss? Bernhard Zimmerhofer: Wir von der SüdTiroler Freiheit sprechen uns strikt gegen eine Verlängerung der Frist für die Baurechte aus, die vor dem sogenannten „Bettenstopp“ genehmigt wurden. Die geltende Regel sah vor, dass bis zum 22. September 2026 der Baubeginn für genehmigte zusätzliche Gästebetten aus der Zeit vor dem „Bettenstopp“ erfolgen muss, ansonsten würden diese Baurechte verfallen. Wenn die Politik gesetzte Termine nicht einhält, dann hat das

auch mit Vertrauensverlust zu tun. Die Rede ist von insgesamt etwa 12.000 zusätzlichen Betten, die noch errichtet werden sollen, das wären ca. 100 neue Hotels! Wir hatten zuletzt wieder einen Tourismusrekord von 38 Millionen Nächtigungen, wie weit wollen und können wir noch wachsen? Wir haben weder das zusätzliche Personal, noch sind wir dem zusätzlichen Verkehr gewachsen, daran wird auch der von der SVP beschlossene Kompromiss nichts ändern. Neben dem Eingriff in die Natur- und Kulturlandschaft wird auch der Wasserbedarf zunehmend zu einem Problem. Wenn wir die selbst auferlegten Ziele zu Umweltschutz, Raumordnung und Mobilität ernst nehmen, dann darf es so nicht weitergehen! //

unsplash

Kritik über die Eintragung der neuen Trasse des Nordrings von Bruneck

Wir sind entsetzt, dass für die Verlegung einer bestehenden Umfahrung maßlos Kulturgrund geopfert wird. Trotz der voranschreitenden Klimaerwärmung werden weiterhin großzügige Straßen geplant ohne Rücksicht auf die Natur. Die neue Straßenführung für den Nordring von Bruneck wurde trotz wiederholter Einwände in unmittelbarer Nähe bis zum Natura-2000-Gebiet geplant, dies bringt erhebliche negative Auswirkungen auf Flora und Fauna. Laut Projekt ist ein kurzer Schutzwall zwischen der Straße und dem geschützten Gebiet vorgesehen, welcher in dieser Form absolut nicht ausreicht.

Bei einem gemeinsamen Lokalaugenschein am 10.11.2025 mit dem Bürgermeister der Stadtgemeinde Bruneck, Bruno Wolf, dem Amtsdirektor des Amtes für Straßenbau Nord/Ost Florian Knollseisen und dem Direktor des Amtes Öffentliche Arbeiten Hannes Oberhammer haben wir auf die Verlängerung des Schutzwalls hingewiesen.

Um einen besseren Schutz für das Naturschutzgebiet zu gewährleisten, muss dieser Schutzwall in beiden Richtungen verlängert werden, wie in folgender Skizze mit einer grünen Linie eingezeichnet. Der Schutzwall muss in unmittelbarer Nähe zur Strasse errichtet werden, um das dahinter liegende Gebiet vor Licht, Staub und Lärm zu schützen.

Wir wiederholen unsere schriftliche Forderung vom 11.6.2017, vom 31.7.2019 und vom 25.8.2025:

1. Der Neubau einer Straße entlang des Schutzgebiets Ahrauen ist ein gravierender Eingriff für die Natur und sollte in dieser Form verhindert werden!

2. Beim Bau dieser Straße gilt die Verpflichtung keine negativen Eingriffe auf das Natura 2000 Gebiet zuzulassen! Ein bepflanzter Schutzstreifen entlang der gesamten Straße, bepflanzt mit heimischen Sträuchern und Bäumen kann negative Auswirkungen wie Licht, Lärm und Staub für das Naturschutzgebiet verringern!

Zukunft schaffen für unsere Orte

Immer mehr Häuser stehen leer, die Einwohnerzahlen sinken, und viele junge Menschen zieht es in die Ballungszentren. Dieses Bild zeigt sich besonders drastisch in vielen Dörfern und größere Orte alpiner Regionen. Zurück bleiben Orte, in denen es weder Bäcker noch Metzger gibt, der Nahversorger oder das Dorfgasthaus längst geschlossen haben und statt des Postamtes nur noch ein Briefkasten steht. Auch die Busverbindung schrumpft auf ein Minimum.

Im Pustertal und Gadertal ist die Situation derzeit noch vergleichsweise erfreulicher. Viele Dörfer sind lebendig, attraktiv und bieten Lebensqualität. Doch die Entwicklung bleibt nicht stehen. Ein lebendiges Ortsleben ist keineswegs selbstverständlich. Es braucht kontinuierliches Engagement –von der Politik, den Gemeindeverwaltungen, den sozialen, kulturellen und kirch-

lichen Einrichtungen, von Familien und Bewohnern vor Ort sowie von der lokalen Wirtschaft. Gerade die vielen kleinen Betriebe und Familienunternehmen tragen hier große Verantwortung und leben Nachhaltigkeit seit jeher. Sie versorgen nicht nur die Bevölkerung und bieten individuelle Dienstleistungen an, sondern sie sind soziale Treffpunkte und engagieren sich auch ehrenamtlich: sei es durch die Unterstützung kultureller, sportlicher oder sozialer Initiativen oder durch freiwillige Mitarbeit im Ortsleben.

Orte, die Begegnungen ermöglichen, vielfältige Angebote bereitstellen, Arbeitsplätze schaffen und eine funktionierende Nahversorgung und Gastronomie bieten, sind ein Schatz, den es zu bewahren gilt. Mehr noch: Wo möglich, sollte er ausgebaut werden. Denn nur so lassen sich unsere Orte sta-

3. Die geplante neue Brücke führt direkt über das Biotop Ahrauen und bringt damit eine weitere Verschlechterung mit sich! Der neue Straßenverlauf muss vom Naturschutzgebiet abgeschirmt werden und für diese Querung durch das Biotop müssen zusätzliche Ausgleichflächen dem Naturschutzgebiet zugeführt werden!

Naturtreff Eisvogel

Klaus Graber, Präsident

Simon Pramstaller, Vizepräsident

bil aufbauen, das gesellschaftliche Gefüge stärken und die Jungen davon abzuhalten, ihre Heimatdörfer zu verlassen.

Mauro Stoffella Experte im Wirtschaftsverband HDS

Hilfe, ich verliere den Zugang zu meinem Kind

Ich bin ratlos, traurig und wütend. Ich dachte immer, ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Tochter zu haben. Wir haben als Familie viel unternommen, über alles gesprochen. Kürzlich habe ich jedoch bemerkt, dass sie mich häufiger angelogen hat. Ich habe erfahren, dass sie heimlich raucht und die Schule geschwänzt hat. Ich verstehe die Welt nicht mehr und weiß nicht, wie ich mich verhalten soll.

Wenn die Füße zu riechen beginnen, dauert es oft nicht mehr lange: Die Pubertät steht vor der Tür – und das Kind, das man bis gestern zu kennen glaubte, wird zum Unbekannten im eigenen Haus. Gespräche sind unerwünscht, Nähe wird abgewehrt, Türen knallen. Die vertraute Beziehung scheint plötzlich nicht mehr zu existieren.

WAS IN DER PUBERTÄT PASSIERT

Die Pubertät ist kein bloßes „schwieriges Alter“, sondern eine Phase tiefgreifender körperlicher und neurologischer Veränderungen. Das Gehirn befindet sich im Umbau: Der Bereich, der für Planung, Selbstkontrolle und vorausschauendes Denken zuständig ist (der präfrontale Kortex), ist noch nicht vollständig ausgereift. Gleichzeitig ist das emotionale Zentrum besonders aktiv.

Jugendliche können Risiken daher oft nicht realistisch einschätzen. Während Erwachsene Folgen abwägen („Was passiert, wenn…?“), dominiert bei Jugendlichen das unmittelbare Gefühl. Deshalb erscheinen gefährliche oder verbotene Handlungen – etwa Rauchen, Schulschwänzen oder riskantes Verhalten – weniger bedrohlich, als sie tatsächlich sind. Gefühle werden intensiver erlebt und elterliche Worte werden schneller als Angriff, denn als Unterstützung wahrgenommen. Kritik aktiviert bei Jugendlichen besonders leicht Stressreaktionen im Gehirn; echtes Zuhören und emotionale Präsenz wirken hingegen regulierend. In dieser Zeit ist es hilfreich zu wissen, dass Distanzierung kein Zeichen von Ablehnung ist, sondern ein notwendiger Entwicklungsschritt. Jugendliche müssen sich innerlich von ihren Eltern lösen, um eine eigene Identität aufzubauen.

WARUM KONTROLLE OFT SCHADET

Viele Eltern reagieren auf diese Distanz mit verstärkter Kontrolle, Kritik oder gut gemein-

ten Moralpredigten. Doch gerade darauf reagieren Jugendliche besonders empfindlich. Was als Sorge gedacht ist, wird schnell als Angriff erlebt. Die Folge: Abwehr verstärkt sich – und die emotionale Entfernung wächst.

In dieser Phase entsteht Beziehung weniger durch Worte als durch Haltung: durch Ruhe, Verlässlichkeit und das Gefühl, emotional erreichbar zu bleiben – auch im Hintergrund.

WAS ELTERN KONKRET TUN KÖNNEN

• Nicht alles persönlich nehmen: Rückzug, Gereiztheit oder Provokation richten sich nicht gegen Sie als Person, sondern sind Ausdruck innerer Umbrüche.

• Ruhe bewahren – auch wenn es schwerfällt: Jugendliche können ihre Gefühle noch nicht ausreichend selbst regulieren. Eltern, die ruhig bleiben, geben Sicherheit – selbst dann, wenn das Kind diese nicht offen annimmt.

• Kontrolle reduzieren, Beziehung sichern: Wählen Sie Ihre Kämpfe bewusst. Nicht jedes Verhalten muss sofort kommentiert oder sanktioniert werden. Beziehung ist wichtiger als Rechthaben.

• Gesprächsangebote machen – ohne Druck: Kurze, offene Sätze wie „Ich bin da, wenn du reden willst“ wirken oft mehr als lange Gespräche. Akzeptieren Sie auch Schweigen.

• Regeln geben Halt: Klare Strukturen, wenige aber verbindliche Grundregeln und vorhersehbare Reaktionen geben Orientierung – auch wenn Jugendliche diese infrage stellen.

• Nähe neu denken: Gemeinsame Zeit muss nicht aus Gesprächen bestehen. Autofahrten, gemeinsames Essen oder nebeneinander etwas zu tun schaffen Verbindung ohne Druck.

DER ZUGANG GEHT NICHT VERLOREN – ER VERÄNDERT SICH

Der gefühlte Verlust des Zugangs ist real, aber meist vorübergehend. Entscheidend ist, ob Eltern akzeptieren können, dass ihr Kind erwachsen wird. Pubertät stellt nicht die Liebe infrage, sondern fragt: „Bleibst du da – auch wenn ich schwierig bin?“. Wer das annehmen kann, verliert sein Kind nicht. Er begleitet es auf dem Weg in die Selbstständigkeit. // ph

Haben Sie Fragen zu Mobbing oder zur Erziehung allgemein? Dann melden Sie sich gerne bei der Erziehungsberatung „Puschtra FamilyCompass“ der Bezirksgemeinschaft Pustertal. Dieser neue Dienst unterstützt alle bei Fragen jeglicher Art rund um die Erziehung der Kinder. // ph

Pexels

Doppelsieg im Doppel

Die Rodler um Teamchef Armin Zöggeler führte die im Vorfeld zu den Spielen verschiedenerseits und wiederholt verteufelte neue Kunsteisbahn mit zweimal Gold und zweimal Silber geradewegs in den siebten Himmel. Die Weichen dafür wurden schon früher gestellt.

„Um erfolgreich zu sein, brauchen wir eine eigene Rodelbahn“, sagte Armin Zöggeler schon damals, als der Standort Cortina noch heftig umstritten war. Selbst Arno Kompatscher, Südtirols Regierungschef, machte sich zunächst für Innsbruck-Igls und damit gegen Cortina stark, doch Matteo Salvini, Italiens stellvertretender Ministerpräsident sowie Minister für Verkehr und Infrastrukturen, hörte nicht auf ihn; er rückte keinen Millimeter von seiner Position Pro-Cortina ab. Selbst die teils heftig vorgetragenen Einwände seitens der Natur-, Umwelt- und Heimatschützer wischte der Onorevole unbekümmert vom Tisch.

Der Bau der Rodel-, Skeleton- und Bobbahn lief nach der Überwindung von anfänglichen Schwierigkeiten bei der Auftragsvergabe wie geölt, sodass das mit 125 Millionen bezifferte Megaprojekt rechtzeitig für Olympia fertiggestellt werden konnte. Der neue Eiskanal befolgt die Trasse der alten Olympiabahn „Eugenio Monti“. Teamchef Armin Zöggeler und seine Schützlinge, doch nicht nur sie, lobten das in so kurzer Zeit entstandene Werk in höchsten Tönen.

Dass seine Athletinnen und Athleten mit der Bahn ausgezeichnet zurechtkamen, bewiesen sie durch ihre halsbrecherischen Fahrten im Doppelsitzer, wo die Damen und Herren in der Besetzung Andrea Vötter/Marion

Oberhofer bzw. Emanuel Rieder/Simon Kainzwaldner jeweils Gold holten. Außerdem gewann Dominik Fischnaller Bronze im Einzel und dazu noch eine weitere desselben Kalibers als Eröffnungsfahrer im Teambewerb, den er zusammen mit Andrea Vötter/Marion Oberhofer, Emanuel Rieder/Si-

mon Kainzwaldner sowie Verena Hofer als Schlussläuferin bestritt. Im Einzel verfehlte Verena Hofer als Vierte nur knapp die niederste Treppe am Siegerpodest. In diesem Zusammenhang sei auch vermerkt, dass die Frauen allesamt der Sportgruppe des Heeres, während die Männer jener der Carabinieri angehören wie Teamchef Armin Zöggeler übrigens auch, der den Dienstgrad eines Luogotenente führt. Ihrerseits sind die obgenannten Athletinnen und Athleten allesamt Träger von Mannschaftsgraden.

STAATLICHE SPORTGRUPPEN

Schon Karin Oberhofer und Dominik Windisch gehörten der Heeressportgruppe (G.S. Esercito) an. Bei den olympischen Spielen in Sotschi (2014) gewannen sie im Gespann mit Dorothea Wierer (G.S. Fiamme gialle) und Lukas Hofer (G.S. Carabinieri) Bronze. Will man die Rechtfertigung des umstrittenen Bahnbaus am olympischen Medaillenertrag festmachen, dann hat sich die Investition aus Südtiroler Sicht allemal gelohnt, wobei der Bobpilot Patrick Baumgartner (G.S. Fiamme azzurre) sie in den letzten Tagen dieser Spiele, die mit Sonntag (22.02.2026) zu Ende gehen, noch verbessern könnte.

Goldenes Damen-Doppel mit Waffenbrüdern und FISI-Funktionären. Die Freude ist natürlich groß.
Goldenes Herren-Duo mit Teamchef Armin Zöggeler und CC-General Salvatore Luongo.

Ohne die Zugehörigkeit zu einer Sportgruppe wie der des Heeres, der Luftwaffe, Carabinieri, Finanzwache, Sicherheits- und Gefängnispolizei, des Korps der Berufsfeuerwehr (CNVF)… wäre die sportliche Betätigung auf höchstem Niveau für die allermeisten aus finanziellen Gründen unmöglich. Dafür spricht die Tatsache, dass von den 195 Athletinnen und Athleten, die an den Winterspielen „Milano-Cortina“ teilnehmen, 133 Uniformträger sind. Das macht quasi 70 Prozent aus; ohne die 45 Eishockeyspielerinnen und -spieler sind es sogar 95 Prozent.

Auch das staatliche Forstkorps unterhielt bis zur Einverleibung in die Carabinieri (01.01.2017) in Auronzo/Foresta Somadida ein Leistungssportzentrum, wo u. a. Nathalie Santer (Biathlon), Deborah Compagnoni (Ski) sowie Hansjörg Raffl (Rodeln) ihre sportliche Ertüchtigung erfuhren und in der Folge in jeweils ihrer Sportart bis zur Weltspitze vorstießen. Auronzo wird seit der Fusion als Außenstelle des Carabinieri-Sportzentrums von Wolkenstein geführt.

WINTERSPORT-

ZENTRUM DES HEERES

Das Wintersportzentrum des Heeres hat seinen Sitz hingegen in Courmayeur. Es ist Teil des „Centro Addestramento Alpino“ in Aosta, dem übrigens auch das 6° Alpiniregiment mit Sitz in Bruneck (Lugramani-Kaserne) und die in Innichen stationierte Truppenabteilung „Bassano“ (Cantore-Kaserne) angehören. Regimentskommandeur ist zurzeit der in Bruneck geborene Oberst Massimo Umberto Daves. Sowohl die Cantore als auch die Lugramani Kaserne wurden in den letzten Jahren im Sinne des Abkommens zwischen Staat und Provinz (2007) umfassend saniert, teilweise sogar Alt- durch Neubauten ersetzt. Zusammen sind sie imstande, in etwa 1.000 Soldatinnen und Soldaten aufzunehmen.

Die Provinzverwaltung nahm dafür aufgelassene Militärareale in Zahlung, beispielsweise jenes der Enrico-Fermi-Kaserne in Bruneck, deren Liegenschaftswert von den Vertragsparteien mit rund 33 Millionen vereinbart wurde. Nach Überführung

Cap.le Karin Oberhofer und Gen. Claudio Berto im Jahr 2019 in Bruneck. wpz

Neues Stadtviertel auf dem Areal der Fermi-Kaserne geplant.

des Geländes im Ausmaß von rund 22.000 Quadratmetern von der Provinz ins Eigentum der Gemeinde, soll darauf ein neues Stadtviertel mit rund 400 Wohneinheiten

MOBILITÄT

errichtet werden. Der Baubeginn wurde noch von der alten Gemeindeverwaltung für 2026 angekündigt. Bautätigkeit konnte bislang allerdings noch keine festgestellt

Damit die Biathlon-Fans den Weg nach Antholz auch finden würden, setzte die Provinzverwaltung gleichsam als Richtungsweiser fünf mannshohe Stoanmandlan ins Zentrum ebenso vieler Kreisverkehre. Die künstler’sche Realisierung und Positionierung war ihr laut dem Provinz- und Regionalrat, Alex Ploner, 500.000 Euro Wert. Dem Verkehr von Nutzen waren die steinernen Geschöpfe allerdings nicht, denn das Problem war ja nicht, die Kampfstätte am Ende der Sackstraße in Antholz zu finden, sondern zuerst einmal dorthin und dann wiederum von dort wegzukommen. Selbst der Einsatz von mobilen Stoanmandlan vermochte diesbezüglich die unglaublich lange Schlange nicht zu verscheuchen. // wp

werden. Das soll auch u. a. daran liegen, dass die Provinzverwaltung mit der zuvor durchzuführenden Bodensanierung im Verzug sei. // wp

wpz

KARATE BRUNECK

„TATAMI FREI“ FÜR DIE NÄCHSTE GENERATION VON ATHLETEN

Der Auftakt des Campionato Regionale Veneto am 18. Jänner 2026 war für die Sektion Karate des SSV Bruneck gleich ein doppelter Erfolg: zum einen wegen der zahlreichen tollen Resultate, vor allem aber auch wegen der vielen neuen Gesichtern, die das erste Mal das Wettkampf-Tatami betraten. Bei der ersten Etappe (von drei), die am 18. Jänner in Maser (Treviso) stattfand, waren unter den ca. 900 Teilnehmern auch 13 Karateka des Karate Bruneck dabei. Für Lina, Yuna und Alexandru (siehe Foto a) war es die erste Erfahrung auf dem Tatami in Kumite (Zweikampf), nachdem sie im letzten Frühjahr wie auch dieses Mal bereits bei einem Turnier in Kata (Form) teilgenommen hatten. Für fünf weitere Athleten war es sogar überhaupt das erste Mal, sich den Herausforderungen des Wettkampfs zu stellen, nämlich für Isabel, Asia, Vivien, Patrick und Dominik. Vivienne war das zweite Mal dabei. Auch teilgenommen haben die mittlerweile erfahrenen Athleten Mirjam, Matilda und Kevin (siehe Foto b).

RESULTATE LASSEN AUFHORCHEN

Und die Resultate können sich sehen lassen umso mehr, wenn man die hohe Teilnehmerzahl je Kategorie betrachtet: Vier Drittplatzierungen (Vivien, Alexandru und Mirjam im Kumite sowie Mirjam auch im Kata), eine Zweitplatzierung (Kevin Kumite) sowie gar ein erster Platz für Isabel im Kumite. Knapp an den Topplatzierungen vorbei haben es Matilda (4. Kata), Yuna (5. Kumite), sowie Lina (ebenfalls 5. Kata) und Vivienne (6. Platz im Kata) geschafft. Asia schaffte es zwar in die Top 50% und verfehlte mit dem 9. Platz nur knapp die zweite Runde. Dominik und Patrick kämpften in den Kategorien mit den meisten (24) Teilnehmern, und legten eine tolle Leistung hin, auch wenn sich dies aufgrund der starken erfahreneren Gegner letztlich nicht in einer Platzierung in den vorderen Rängen niederschlug.

Aber, wie Trainer Arnold auch im Vorfeld mehrmals betonte: wer die ersten Schritte auf das Wettkampf-Tatami wagt, hat bereits ge-

wonnen! Zum einen ist es ein großer Schritt, sich den damit verbundenen Herausforderungen zu stellen. Zudem kriegt das Training hiermit eine neue Dimension, weil man nun vieles besser zu verstehen beginnt.

Den Tag ausklingen ließen Athleten sowie zahlreiche Eltern bei einer gemeinsamen Pizza auf dem Weg nach Hause, was auch die perfekte Gelegenheit war, denen zu danken, ohne die eine erfolgreiche Teilnahme nicht möglich gewesen wäre, allen voran Alex Infante fürs Fahren, sowie Alex, Kevin und Mirjam fürs Coachen. Denn der Beitrag eines jeden einzelnen macht ein erfolgreiches Vereinsleben aus und überhaupt erst möglich. // bp

OLYMPIA FAN-VILLAGE IN BRUNECK

Die beiden Macher vom Fan-Village in Bruneck mit ihrem jeweiligen Teams im harten Einsatz. Die Rede geht von Helmuth Bacher (ASV Stegen) und Alfred Unterkircher, dem Direktor des Brunecker Tourismusvereins (rechts). Links und rechts die beiden Olympia-Maskottchen. Der Tschurtschenthaler-Platz ist noch bis zum 22.02.2026 als wichtiger Treffpunkt für Einheimische, Gäste und alle, die Sport lieben, zugänglich. Dort können die spannenden Wettkämpfe live verfolgt und der olympische Geist gelebt werden. Für Speis und Trank ist ebenfalls bestens gesorgt. // rewe

Zwischen den Steinen

Mit milliardenschweren Investitionen in Bahn und Straße will das Land die Mobilität im Pustertal grundlegend neu ausrichten. Herzstück ist die Riggertalschleife, langfristig sind dichtere Takte und ein abschnittsweiser zweigleisiger Ausbau geplant. Gleichzeitig wird auch die Staatsstraße weiter ausgebaut. Daniel Alfreider spricht im großen PZ-Interview mit PZChefredakteur von einem Gesamtpaket und von einem langen Weg bis 2035.

Sie haben im “Südtirol Plan für die Mobilität von Morgen” das Ziel ausgegeben, bis zum Jahr 2035 den Individualverkehr zu reduzieren und Bahn, Bus und Radverkehr zu stärken. Welche konkreten Maßnahmen im Pustertal werden Ihrer Meinung nach am dringendsten umgesetzt, um dieses Ziel zu erreichen?

Daniel Alfreider: Im Pustertal müssen wir dort ansetzen, wo die Menschen täglich unterwegs sind, beim Pendeln, für Schule, Arbeit und Freizeit. Wichtig ist hierbei nicht nur auf ein Pferd zu setzen, sondern mehrere Alternativen aufzubauen, für eine bessere Erreichbarkeit des Tales. Am dringendsten sind deshalb ein verlässliches Bahnangebot als Rückgrat, starke Zubringer mit Bus und Rad und Umsteigepunkte, die wirklich funktionieren. Mit dem Bau der Riggertalschleife, die eine Investition von ca. 250 Mio ist, wird ein erster großer Schritt gesetzt. Dieses Bauprojekt wird aus heutiger Sicht ca. in 1,5 bis 2 Jahren fertiggestellt werden. Jetzt möchten wir rund um die Bahn konsequent nachziehen, mit besseren Anschlüssen, Park and Ride, sicheren Radverbindungen zu den Haltestellen, guten Bike-Abstellanlagen und Mobilitätsknoten, damit der Umstieg schnell und einfach wird. Es gibt in den nächsten 10 Jahren noch sehr viel zu tun, bis die Infrastruktur ordentlich für die Zukunft stabil ausgebaut ist.

Wie stellen Sie sicher, dass bei der Mobilitätswende sowohl die Bedürfnisse der Pendlerinnen und Pendler als auch der wirtschaftlichen Akteure und der Touristen im Tal berücksichtigt werden? Mobilität ist ein Grundbedürfnis der Menschen und der Familien und wird es auch in Zukunft sein. Gerade im Pustertal ist die wirtschaftliche Entwicklung schnell weitergegangen, die Infrastruktur ist hingegen leider in den letzten Jahrzehnten nicht mit der gleichen Geschwindigkeit nachgezogen. Wir haben dann versucht sowohl die Straße als auch die Schiene sehr stark in Angriff zu nehmen. Insgesamt werden derzeit 300 Mio.

in die Pustertaler Bahn und ca. 240 Mio. in die Straßen investiert. So etwas hat es in der Geschichte im Pustertal noch nie gegeben. Wieso braucht es das? Das Pustertal braucht unterschiedliche Standbeine für die Erreichbarkeit des Tales: Straße, Schiene, Busse, Fahrradmobilität etc. davon profitieren alle: Pendler, Schüler, Familien, Menschen mit Beeinträchtigung, Wirtschaft, Touristen, etc.

Die Pustertalbahn ist seit dem 27. Januar 2026 wieder durchgehend in Betrieb, nachdem verschiedene Modernisierungsarbeiten abgeschlossen wurden. Welche Effekte auf Pendlerzahlen, Fahrgastzufriedenheit und Verkehrsverlagerung vom Auto auf die Bahn sehen Sie bisher und wie sollen diese weiter gesteigert werden? Der 27. Januar 2026 war ein sehr wichtiger Schritt für die Wiederinbetriebnahme der Pustertaler Zuglinie, aber die tatsächliche Riggertalschleife muss noch gebaut werden. Das wird laut heutiger Sicht noch 1,5 bis 2 Jahre dauern. (Brücke über das Riggertal, Tunnel unter der Autobahn, Bahnhof Schabs, Haltestelle Vahrn und Anbindung an den Bahnhof von Brixen) Es gibt also noch sehr viel zu tun. Wir müssen noch fest daran arbeiten, deshalb wäre es unseriös, schon jetzt endgültige Zahlen zu nen-

nen. Was wir aber sofort sehen, ist, dass die Bahnlinie wieder angebunden ist und das Pustertal eine Alternative zur Straße wieder hat, auch wenn RFI derzeit einige Anfangsschwierigkeiten hatte. Die Infrastruktur und Oberleitung wurde zwischen Franzensfeste und Bruneck modernisiert, die Sicherheit erhöht und mehrere Haltestellen wurden barrierefreier gestaltet. Das hilft, Vertrauen zurückzugewinnen.

Kritikerinnen und Kritiker argumentieren, dass der Ausbau der Strecke allein nicht ausreicht, sondern ein deutlich dichterer Takt, mehr Kapazität und ein attraktiveres Preis-Leistungsangebot nötig seien. Wie antworten Sie auf diese Forderungen und was sind Ihre Pläne zur Verbesserung der Nutzung des öffentlichen Verkehrs? Als Landesrat freut mich dieses Anliegen der Menschen, weil es eine Bestätigung unseres neuen Mobilitätsplanes für Südtirol entspricht. Ich verstehe diese Forderung absolut und auch als Ingenieur kann ich dem nur zustimmen. Infrastruktur ist sehr wichtig, aber allein nicht genug; wir möchten auch das Angebot so gestalten, dass es im Alltag überzeugt, mit Takt, Anschlüssen, Kapazität zu Spitzenzeiten und einer einfachen Tariflogik. Genau hier setzt auch der Südtirol Takt an, also ein abgestimmter Taktfahrplan mit besseren Anschlüssen und dem klaren Ziel, auf den Bahnlinien verlässliche Verbindungen im Halbstundentakt zu ermöglichen. Gerade im Pustertal ist die Kombination Zug/ Bus eine gute Alternative, aber auch Ergänzung zur Straße. Das Tal bietet geografisch gesehen alle Voraussetzungen, damit Öffis zur echten Alternative zum Auto werden können.

Während der Bauphase gab es Schienenersatzverkehr mit Bussen, bei denen kein Fahrradtransport möglich war. Welche Lehren zieht Ihr Ressort aus dieser Erfahrung? Fahrradtransport auf Bussen ist eigentlich fast unmöglich, weil es den Pendlerverkehr, die Sicherheit sehr stark belastet. Die Sperre

Landesminister Daniel Alfreider

war eine große Belastung für viele. Jeder der die Bauarbeiten im Raum Schabs beobachtet hat, weiß, dass diese Baustelle nur mit einer Totalsperre möglich war. Und ich sage auch ganz bewusst ein großes Dankeschön an die Pustererinnen und Pusterer, die mitgegangen sind beim Ansatz der einjährigen Totalsperre und in dieser Zeit Geduld bewiesen und mitgezogen haben.

Die Riggertalschleife gilt als strategisches Projekt zur Verbesserung der Bahnverbindungen im Pustertal. Wie weit ist der Bau fortgeschritten und bis wann erwarten Sie die tatsächliche Nutzung durch den regulären Zugverkehr?

Die Riggertalschleife ist ein zentraler Baustein, weil sie die direkte umstiegsfreie Verbindung Richtung Brixen und Bozen deutlich verbessert und damit die Bahn im Alltag noch attraktiver macht. Es handelt sich um ein komplexes Großprojekt mit Brücke und Tunnel unter der Autobahn, das in Etappen umgesetzt wird. Entscheidend ist, wir sind nicht mehr in der reinen Planungsphase, sondern in der Umsetzung. Parallel sorgen wir dafür, dass die Bestandsverbindung im Pustertal stabil läuft. Sobald die Schleife in Betrieb geht – laut Auskunft von RFI sollte es in 1,5 bis 2 Jahren möglich sein – wird das für viele Menschen konkret spürbar, weil Wege einfacher werden und Umsteigezeiten sinken. Das Pustertal bekommt dann eine direkte Anbindung.

Stimmen verlangen einen zweigleisigen Ausbau der Pustertalbahn um Taktverdichtungen und Kapazitätssteigerungen zu ermöglichen. Sehen Sie dafür konkrete Machbarkeitsstudien oder Finanzierungszusagen in Ihrem Ressort? Wenn nicht, warum?

Der abschnittsweise Ausbau der Pustertalbahn auf zwei Gleise ist laut unseren Prognosen unbedingt notwendig und somit in unserem Landesmobilitätsplan bereits vorgesehen. In unserer Vision für die Schieneninfrastruktur der Zukunft neben dem Ausbau Meran-Bozen eines der wichtigsten Eisenbahnprojekte. Mit diesem Ausbau können in Zukunft ergänzend zum Halbstundentakt zusätzliche Expresszüge integriert werden, was die Bahn nochmals deutlich attraktiver macht. Wir müssen hier ehrlich sein. Ein teilweiser zweigleisiger Ausbau über weite Abschnitte ist ein sehr großes, teures und aufwendiges Vorhaben. Um den Ausbau voranzubringen, braucht es aber noch eine Finanzierung, damit RFI bauen kann, daran muss man noch stark in Rom und im Ministerium arbeiten. Die Eisenbahninfrastruktur gehört nicht dem Land, sie liegt beim staatlichen Schienennetz und beim Betreiber RFI. Genau deshalb braucht es bei großen Ausbauschritten eine saubere techni-

sche und finanzielle Bewertung gemeinsam mit Staat und RFI. Und bei Projekten dieser Größenordnung geht es in der Praxis nur mit einem Finanzierungsmix, inklusive nationaler Programme und europäischer Finanzierungsschienen.

Mir ist dabei ein Punkt zentral. Diese enormen Erneuerungen können wir allein nicht finanzieren. Darum haben wir in den letzten Jahren, immer wo es möglich war, stark externe Finanzierungen gesucht und uns darum bemüht, etwa über staatliche Investitionsprogramme und den Wiederaufbauplan. So konnten wir Projekte in die Umsetzung bringen, ohne die Menschen zusätzlich zu belasten.

Der Ausbau der Pustertaler Staatsstraße SS49 wird sowohl von lokalen Interessenvertretern gefordert als auch von Experten kritisiert, da er mehr Verkehr anziehen könnte, statt ihn zu reduzieren. Wie beurteilen Sie diesen Konflikt zwischen Straßenausbau und nachhaltiger Mobilität?

Wer täglich im Pustertal pendelt, der weiß um die Anfälligkeit der Staatsstraße. Schon ein kleiner Unfall kann das gesamte Tal lahmlegen, dazu kommt die enorme Belastung der Ortszentren in Kiens, Percha, St. Sigmund oder auch in St. Georgen. Unsere Infrastrukturprojekte im Straßenbau zielen darauf ab, die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und die Ortskerne zu entlasten. Selbstverständlich gilt die erste Priorität, mit den Öffis eine Alternative zum Auto zu schaffen, aber wer sich gegen die aktuellen Straßenbauprojekte stellt, nimmt leichtsinnig in Kauf, die gesamte Mobilität zu blockieren. Deshalb: Die Pustertaler Strasse muss dringend ausgebaut werden. Und die Sicherheit ist oberstes Kriterium. Wer im Pustertal täglich unterwegs ist, weiß das ganz genau. Wer das Gegenteil behauptet, kann uns gerne die Dörfer nennen, die nicht umfahren werden sollten. Das Pustertal will weiter auch in Zukunft sicher und erreichbar sein. Dafür brauchen wir sichere und gut ausgebaute Straße und sichere und gut ausgebaute Schiene.

Lokale Unternehmerinnen und Unternehmer vertreten hingegen die Ansicht, dass allein die Bahn nicht ausreicht, um den Verkehr im Pustertal zu entschärfen. Wie wollen Sie diesen Erwartungen gerecht werden, ohne die Klimaziele zu gefährden?

Die Wirtschaft hat Recht, wenn sie sagt, Mobilität ist mehr als Personenverkehr. Nochmal: wir brauchen im Pustertal sei es eine sichere und gut ausgebaute Strasse sowie eine sichere und gut ausgebaute Schiene. damit wir Südtiroler im ganzen Land Südtirol und auch in den Tälern unseren Lebensmittelpunkt behalten und Wirtschaftskreisläufe auch in Zukunft aufrecht halten können. Deshalb denken wir in einem Gesamtpaket beim Landesplan: Pendlerverkehr, Erreichbarkeit, Tourismus und auch betriebliche Mobilität. Für Betriebe heißt das zum Beispiel bessere Busangebote für Mitarbeitende, Mobilitätsmanagement, klare Lösungen für Spitzenzeiten und bei der Logistik eine kluge Steuerung, damit nicht jede Fahrt zur Stoßzeit durch Ortszentren geht.

Mit Gästepässen wie der Mobilcard oder dem South Tyrol Guest Pass gibt es neue Wege, die Mobilität für Touristinnen und Touristen zu stärken. Wie stark werden diese Angebote im Pustertal genutzt und was passiert, wenn sich kaum Gäste dafür entscheiden?

Bis vor einigen Jahren kannten die Gäste unser Angebot der Mobilität oft nicht. Mit dem Südtirol Guest Pass haben wir sehr viele Hürden eliminiert, weil der Gast nicht mehr zuerst überlegen muss, wo er ein Ticket kauft, welche Zone gilt oder welche Variante die richtige ist. Er kann einfach einsteigen und fahren, das ist im Urlaub entscheidend. Und auch das Ticketkaufen und Bezahlen läuft direkt über die Hotels und Tourismusorganisationen. Der Pass wird über die Nächtigungen finanziert, deswegen ist die Aussage, wonach Gäste gratis fahren, definitiv falsch. // Interview: Reinhard Weger

Daniel Alfreider (rechts im Bild) beim Mobilitätszentrum in Bruneck. Spagat zwischen Bus und Bahn.

DIE WALDSITUATION ENTSCHÄRFT SICH LEICHT, ABER GROSSE HERAUSFORDERUNGEN BLEIBEN

Beim forstlichen Informationsabend

2026 informierte das Forstinspektorat Bruneck über die aktuelle Waldsituation in den Gemeinden Bruneck, Percha und St. Lorenzen sowie über bevorstehende Herausforderungen. Erfreulich ist auch, dass die Brunecker Stadtwerke von allen Privaten im Einzugsgebiet unbegrenzt die Holzabfälle abnehmen, da der zweite Heizkessel in Betrieb ist.

Ein zentrales Thema bei der Forsttagung war die Entwicklung des Borkenkäfers. Laut den vorgestellten Daten ist seit drei Jahren ein deutlicher Rückgang der Population feststellbar. Indikatoren dafür sind sinkende Schadholznutzungen, geringere Zuwächse bei den Schadflächen sowie rückläufige Fangzahlen in den Monitoring-Fallen. Zudem ist die Wintersterblichkeit der Käfer zwischen 2024 und 2025 von 30 auf 40 Prozent gestiegen. Günstige Wetterbedingungen im Jahr 2025 – mit ausreichenden Niederschlägen und ohne längere Trockenperioden – stärkten zusätzlich die Vitalität der Fichten und deren Abwehrkraft. Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die Schadensbilanz der vergangenen Jahre deutlich spürbar. Insgesamt belaufen sich die betroffenen Waldflächen im Zuständigkeitsbereich auf rund 800 Hektar. Die Veränderungen der Schadflächen zwischen 2020 und 2025 wurden ebenfalls thematisiert.

MEHRERE PROBLEMFELDER

Mit Blick auf die kommenden Jahre stehen mehrere Herausforderungen im Raum.

Dazu zählen die Waldverjüngung, die Anpassung an den Klimawandel, die Gefahr durch umstürzende Bäume sowie die steigende Waldbrandgefahr, wie Forstamtsdirektor Reinhold Weger aufzeigte. In diesem Zusammenhang wird auch der Ausbau entsprechender Infrastrukturen, etwa von Löschteichen, als notwendig erachtet. Zudem ist eine Überarbeitung der Waldkarteien vorgesehen.

Ein weiterer Schwerpunkt betraf die Haftungsfragen bei gefährlichen Bäumen sowie neue forstliche Fördermöglichkeiten.

Die Veranstaltung bot den anwesenden Waldbesitzern und Interessierten Gelegenheit zur Diskussion und zum Austausch über die zukünftige Entwicklung der Wälder im Raum Bruneck.

STADTWERKE RÜSTEN AUF

Einen zusätzlichen Schwerpunkt setzte ein Vortrag der Stadtwerke Bruneck. Das Unternehmen informierte darüber, dass mit der Inbetriebnahme eines zweiten Heizkessels die Kapazitäten im Biomasse-Heizwerk deutlich erweitert wurden. Dadurch können künftig von den Privaten unbegrenzt Holzabfälle aus der Umgebung angenommen werden. Insbesondere für bäuerliche Betriebe eröffnet sich damit eine zusätzliche Möglichkeit, anfallendes Restholz wirtschaftlich zu verwerten. Die Veranstaltung bot neben fachlichen Informationen auch Raum für Austausch und Diskussion über die nachhaltige Entwicklung der Wälder und die regionale Nutzung von Holzressourcen. Es war ein wichtiger Abend mit wichtigen Informationen. // rewe

Forstamtsdirektor Wolfgang Weger, Stadtwerke-Direktor Gustav Mischí und Stefan Schwingshackl.
Fotos: rewe

NEUE REGELN FÜR KURZZEITVERMIETUNGEN

RA Dr. Stefanie Schuster

Schramm Tschurtschenthaler

Anwaltskanzlei www.schramm.it

Die Kurzzeitvermietung von Wohnungen - bekannt vor allem durch Plattformen wie Airbnb - zählt seit Jahren zu den dynamischsten, am stärksten wachsenden und zugleich umstrittensten Segmenten des Immobilienrechts. Mehrmals hat der italienische Gesetzgeber bereits eingegriffen, um die private Immobilienvermietung vom klassischen Hotel- und Beherbergungsgewerbe abzugrenzen.

Seit 2017 werden als sogenannte „Kurzzeitvermietungen“ (locazioni brevi) Mietverträge über Wohnimmobilien bezeichnet, die von privaten Eigentümern abgeschlossen werden und die maximale Dauer von 30 Tagen pro Vertrag nicht überschreiten. Zulässig sind dabei bestimmte Nebenleistungen, die eng mit der Nutzung der Immobilie verbunden sind, wie etwa Reinigungsleistungen, die Bereitstellung von Bettwäsche oder Internetzugang. Ausgeschlossen bleiben hingegen Leistungen, die typischerweise dem Gastgewerbe vorbehalten sind, wie Frühstück oder andere Mahlzeiten.

Ein erster grundlegender Einschnitt durch den Gesetzgeber erfolgte im Jahr 2021: damals wurde erstmals vorgesehen, dass die Vermietung von mehr als vier Wohnungen pro Steuerjahr als gewerbliche Tätigkeit einzustufen ist.

Mit dem Haushaltsgesetz 2026 wurde diese Schwelle nun noch einmal herabgesetzt. Ab dem 01. Januar 2026 gilt: werden mehr als zwei Wohnungen pro Steuerjahr vermietet, liegt automatisch eine gewerbliche Tätigkeit vor.

Maßgeblich ist dabei ausschließlich die Anzahl der Immobilien - unabhängig von der Dauer der Vermietung, der Höhe der Einnahmen oder dem tatsächlichen organisatorischen Aufwand.

Wird die genannte Grenze von zwei Wohnungen überschritten, ist der Vermieter verpflichtet, eine gewerbliche Tätigkeit anzumelden, sprich eine Mehrwertsteuernummer zu eröffnen, die Eintragung ins Handelsregister vorzunehmen und die erzielten Einkünfte als Unternehmergewinne zu versteuern, was, wie man sich vorstellen kann, erhebliche organisatorische und finanzielle Belastungen mit sich bringt.

Für Vermieter, die hingegen innerhalb der neuen Grenze bleiben, gilt eine Pauschalsteuer von 21% für die erste Wohnung, 26% für die zweite.

Kritisch diskutiert wird insbesondere die Starrheit der neuen Regelung. Die Einordnung als unternehmerische Tätigkeit knüpft ausschließlich an ein numerisches Kriterium an und lässt Faktoren wie den tatsächlichen Umfang der Tätigkeit oder das Fehlen einer organisatorischen Struktur vollkommen außer Acht. Ob eine Tätigkeit tatsächlich „unternehmerisch“ organisiert ist, spielt keine Rolle mehr.

Angesichts der neuen gesetzlichen Vorgaben ist eine frühzeitige Überprüfung der eigenen Vermietungsstrategie unerlässlich. Eine vorausschauende rechtliche Beratung ermöglicht es, unerwartete Belastungen und Risiken zu vermeiden. //

MEHR NETTO FÜR ARBEITNEHMER: Warum Ergebnisprämien ab 2026 besonders vorteilhaft sind

Dr. Hannah Blasbichler

Arbeitsrechtsberaterin

Aichner Arbeitsrecht GmbH – STP www.aichner.biz

Ergebnisprämien stellen eine attraktive Möglichkeit dar, Arbeitnehmern mehr Netto vom Brutto zukommen zu lassen. Besonders im heurigen Jahr sind Ergebnisprämien noch attraktiver geworden: Die Ergebnisprämie wird nämlich mit nur 1% - statt bisher 5% - besteuert. Dies bedeutet, dass Arbeitnehmer am Jahresende deutlich mehr Geld zur Verfügung haben, ohne dass das Unternehmen dadurch verhältnismäßig höhere Lohnkosten tragen muss. Was sind Ergebnisprämien?

Ergebnisprämien können zusätzlich zum regulären Lohn ausbezahlt werden, wenn zuvor festgelegte Parameter (Effizienz, Produktivität, Qualität) erreicht werden. Diese Kriterien müssen vorab in einem Betriebsabkommen definiert werden und klar messbar sein. Es handelt sich dabei ausdrücklich nicht um individuelle Prämien für einzelne Arbeitnehmer. Ergebnisprämien richten sich demnach an die Gesamtheit der Arbeitnehmer oder aber an eine klar abgegrenzte, objektiv bestimmbare Arbeitnehmergruppe.

Besteuerung von Ergebnisprämien:

Der zentrale Vorteil liegt in der Ersatzbesteuerung der Ergebnisprämien. Während der normale Arbeitnehmerlohn der progressiven Einkommenssteuer (IRPEF) von 23% bis zu 43% unterworfen wird, greift bei Ergebnisprämien eine Ersatzbesteuerung von nur 1%. Gemäß den Regelungen des Haushaltsgesetzes 2026 können Ergebnisprämien bis zu maximal 5.000 € mit dieser Ersatzbesteuerung ausbezahlt werden. In den Genuss können Arbeitnehmer kommen, deren Einkommen im Vorjahr 80.000 € nicht überschritten hat. Zum Vergleich: Bis zum Jahr 2025 konnten lediglich bis zu maximal 3.000 € pro Arbeitnehmer mit einer Ersatzsteuer von 5% unter Einhaltung derselben Voraussetzung ausbezahlt werden.

Praktisches Beispiel zur Veranschaulichung

Ergebnisprämie brutto: 5.000 €

Abzüglich Beiträge INPS zu Lasten Arbeitnehmer (Annahme 9,19 %): 459,50 €

Steuergrundlage: 4.540,50 €

Besteuerung

Steuerlast Nettoprämie

Ordentlich (Annahme: niedrigste Einkommensklasse) 23 % (=1.044,32 €) 3.496,18 €

Ersatzbesteuert laut Haushaltsgesetz 2026 1 % (=45,41€) 4.495,09 €

Differenz bei gleicher Bruttoprämie 998,91 € netto mehr

Wahlmöglichkeit: Geld oder „Welfare“?

Sofern das Betriebsabkommen dies vorsieht, können Arbeitnehmer wählen, ob sie ihre Ergebnisprämie ausbezahlt bekommen, oder in Form von betrieblichen Welfare-Leistungen (Bildungs-, Gesundheitsoder Betreuungsleistungen) beziehen möchten. Welfare-Leistungen sind steuerfrei und unterliegen nicht den INPS-Beiträgen. Dadurch erhöht sich der Vorteil für Arbeitnehmer im Vergleich zur Auszahlung nochmals. Gleichzeitig profitiert auch der Arbeitgeber, da in diesem Fall ebenfalls der Arbeitgeberanteil der INPS-Beiträge entfällt und somit die Lohnkosten sinken. //

ORTSPOLIZEI BRUNECK

Stets mächtig auf Achse

Im Rahmen der Feier zum Patrozinium des Heiligen Sebastian am 20. Jänner 2026 blickte die Ortspolizei Bruneck auf das vergangene Tätigkeitsjahr zurück. Nach einem Gottesdienst in der Ursulinenkirche begrüßte Kommandantin Lisa Innerbichler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Ehrengäste und präsentierte die wichtigsten Zahlen und Entwicklungen.

Insgesamt wurden im Jahr 2025 rund 34.700 Dienststunden geleistet. Mit Blick auf die Olympischen Winterspiele 2026 in Antholz, bei denen die Ortspolizei im Rahmen der Biathlon-Wettkämpfe gefordert sein wird, werden derzeit weitere große Herausforderungen gemeistert. Ein zentrales Thema bleibt die Verkehrssicherheit. Die Durchführung von Geschwindigkeitskontrollen gestaltete sich zuletzt schwieriger – unter anderem aufgrund der Aussetzung automatischer Messanlagen sowie offener Fragen zur Zulassung bestimmter Messgeräte. Dennoch wurden 187 Geschwindigkeitsüberschreitungen geahndet. Insgesamt verzeichnete die Ortspolizei 8.045 Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung – ein ähnliches Niveau wie im Vorjahr. Zugenommen haben unter anderem das Nichtanlegen von Sicherheitsgurten beziehungsweise das Fehlen von Kindersitzen, unerlaubte Überholmanöver und Missachtungen von Vorschriften im Bereich von Baustellen. Rückläufig waren hingegen Verstöße wie das Überfahren roter Ampeln oder das Telefonieren am Steuer.

FAHRVERBOTE STARK GEAHNDET

Rund 2.000 Missachtungen von Fahrverboten wurden festgestellt, unter anderem durch automatische Kontrollen in der Europastraße sowie durch verstärkte Überwachung in Fußgänger- und Schulzonen. Auch der ruhende Verkehr stellte einen Schwerpunkt dar: 313 Beanstandungen betrafen das Parken auf Gehsteigen oder Fußwegen. Besonders sensibel bleibt die widerrechtliche Nutzung von Behindertenparkplätzen – in 87 Fällen mussten Maßnahmen ergriffen werden, darunter Abschleppen und entsprechende Verwaltungsstrafen. Zusätzlich wurden 511 Fahrzeuge wegen Parkverstößen oder verkehrsbehindernden Abstellungen sanktioniert, 268 weitere wegen unberechtigter Nutzung reservierter Stellflächen. Im Laufe des Jahres wurden 1.417 Führerscheinpunkte abgezogen sowie 59 Beschlagnahmungen von Fahrzeugen oder Dokumenten vorgenommen. Dazu zählten unter anderem Fahrzeuge ohne Versicherungsschutz oder gültige Revision sowie Unregelmäßigkeiten bei ausländischen Kennzeichen und Führerscheinen. Insgesamt 53 Verkehrsunfälle wurden aufgenommen, wobei 38 Personen verletzt wurden. Bei weiteren 122 kleineren Schadensfällen unterstützte die Ortspolizei die Beteiligten bei der Unfallaufnahme.

VIELFÄLTIGES TÄTIGKEITSFELD

Neben dem Verkehrsbereich erfüllte die Ortspolizei zahlreiche weitere Aufga -

ben. Von 620 abgegebenen Fundsachen konnten 319 an die Eigentümerinnen und Eigentümer zurückgegeben werden. Zudem wurden über 1.000 Verlustanzeigen aufgenommen und knapp 2.000 Durchfahrts- und Parkgenehmigungen ausgestellt. Fast 500 Wohnsitzüberprüfungen wurden durchgeführt.

Auch Einsätze im sicherheitspolizeilichen Bereich gehörten zum Tätigkeitsfeld, darunter Interventionen bei Auseinandersetzungen, Vorfälle im Zusammenhang mit Alkohol- oder Drogeneinfluss sowie Unterstützungen bei Zwangseinweisungen. Verwaltungsübertretungen im Zusammenhang mit freilaufenden Hunden oder illegaler Müllablagerung erforderten teilweise umfangreiche Ermittlungen; in etwa der Hälfte der Fälle konnten die Verantwortlichen ermittelt werden.

Die jüngsten Verschärfungen der Straßenverkehrsordnung zeigen ebenfalls Auswirkungen. In mehreren Fällen kam es zu sofortigen Führerscheinentzügen, etwa bei Verstößen gegen das Handyverbot am Steuer. Auch im Bereich der E-Scooter wurden bereits 42 Übertretungen festgestellt, vor allem wegen fehlender Helme.

Abschließend betonte Kommandantin Innerbichler die Bedeutung der Einhaltung der geltenden Bestimmungen – sowohl im Interesse der eigenen Sicherheit als auch zum Schutz aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. // bp

Die Mitglieder der Ortspolizei von Bruneck beim Gruppenfoto vor der Brunecker Ursulinenkirche.

EINE WICHTIGE VORAUSSETZUNG ZUR ENTFALTUNG DER KOMPETENZEN DER KINDER

Die Raumgestaltung in Kindergärten ist weit mehr als nur eine ästhetische Frage. Sie ist ein wichtiger Bestandteil des pädagogischen Konzepts und hat einen direkten Einfluss auf das Lernen und die Entwicklung von Kindern. Indem Räume geschaffen werden, die sowohl funktional als auch kreativ einladend sind, können Kinder ihre Welt auf spielerische Weise entdecken und dadurch ihre Kompetenzen erweitern.

Der Kindergartensprengel Bruneck hat in den vergangenen Jahren einen besonderen Schwerpunkt unter anderem auf die bewusste Gestaltung von Lern- und Bildungsräumen in seinen Kindergärten gelegt. Erkenntnisse aus der Lernforschung zeigen, dass die Raumgestaltung eine zentrale Rolle für die Lernprozesse der Kinder spielt. Eine gut durchdachte und anregende Umgebung wirkt sich nachweislich positiv auf ihre Entwicklung aus.

Die Diplom-Pädagogin und Organisationsberaterin Christel van Dieken bringt es in einem Interview mit Gabriele Strasser (2022) treffend auf den Punkt: „Räume haben eine Wirkung – immer. Sie wirken anregend, können langweilen, beruhigen oder aggressiv machen. Und immer regen sie über ihre Gestaltung Lern- und Entwicklungsprozesse von Kindern an. Räume können nicht nicht wirken.“

DIE ATELIERS

Um den Kindern eine vielfältige Lernumgebung zu bieten, werden Räume stets neu gedacht. Mehr oder weniger sind alle Räume des Kindergartens für die Kinder zugänglich und können von ihnen frei genutzt werden. Alle Bildungs- und Lernbereiche haben sich auf mehrere Räume verteilt und sind dadurch größer und funktionaler geworden. Das führt dazu, dass auch die Angebote und Materialien vielfältiger sind: Ateliers sind so aufgebaut, dass die Kinder je nach Platz und Möglichkeit folgende Lerngelegenheiten vorfinden: einen Nassmalbereich zum „Stehend Malen“, einen Trockenmalbereich, einen Bereich fürs kreative Gestalten bzw. „Basteln“, einen Tisch zum Arbeiten mit Knete oder Ton und Bereiche fürs sinnliche Tun, wie z.B. Sandwannen, Kastanienbäder, Arbeiten mit Rasierschaum oder Kleister usw.

Im Atelier bringen Kinder ihre Kreativität und Fantasie zum Ausdruck, entwickeln dabei ihre eigenen Ideen und setzen diese so gut es geht selbstständig um. Dabei erarbeiten sie Problemlösestrategien und erweitern durch den Umgang mit unterschiedlichen Werkzeugen und Materialien ihre Feinmotorik und Ausdauer. Darüber hinaus erwerben sie soziale und emotionale Kompetenzen, etwa durch gemeinsames Arbeiten, und entwickeln kognitive

Fähigkeiten wie Planen, Experimentieren und Forschen. Erfolgserlebnisse stärken ihr Selbstbewusstsein und unterstützen den Erwerb wichtiger Alltagskompetenzen.

DIE ROLLENSPIELRÄUME

Rollenspielräume umfassen verschiedene Bereiche, in denen Kinder die Möglichkeit haben in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen: das Familienspiel mit Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer; das Darstellungsspiel wie Theater, Verkleidungen, Puppenhäuser und Orte mit Bezug zur Erwachsenenwelt (Bereiche aus der Lebenswirklichkeit der Erwachsenen, die den Interessen der Kinder entsprechen), wie Friseur, Büro, Pizzeria, Geschäft, Krankenhaus usw. Im Rollenspiel erwerben Kinder vielfältige Kompetenzen. Sie entwickeln soziale Fähigkeiten wie Kooperation, Empathie und die Fähigkeit Konflikte zu lösen. Sprachliche Kompetenzen werden durch Dialoge und Rollenspiele erweitert, emotionale Fähigkeiten durch das Erleben und Regulieren von Gefühlen gestärkt. Darüber hinaus eignen sich Kinder Alltags- und Lebenskompetenzen an, indem sie reale Situationen nachspielen. Ebenso werden Verantwortungsbewusst-sein, Selbstständigkeit und kognitive Fähigkeiten wie Fantasie, Planung und Problemlösen weiterentwickelt.

DIE BAURÄUME

Bauräume enthalten weniger vorgefertigtes Konstruktionsmaterial, sondern vielmehr Alltagsmaterialien und Naturmaterialien, wie Holzklötze und Bretter zum Bauen in allen Größen und Varianten. Ebenso gibt es dort Belebungsmaterialien wie Tiere und Figuren für die Kinder, sowie ansprechende Materialien zum Verschönern der Bauwerke.

In diesen Räumen erwerben Kinder zahlreiche mathematische Vorläuferfertigkeiten. Dazu zählen räumliches Denken, erste Erfahrun-

Maria
Obrist
Barbara Passler
Maria
Obrist

gen mit Statik sowie das Sortieren und Klassifizieren von Materialien. Sie setzen sich mit Mengen, Zahlen und Ziffern auseinander und entwickeln ihre Planungsfähigkeit, Kreativität und gestalterischen Fähigkeiten weiter. Darüber hinaus werden Problemlösekompetenz, logisches Denken sowie Zusammenarbeit und Kommunikation mit anderen Kindern gefördert. Ebenso lernen Kinder Geduld, Ausdauer und Frustrationstoleranz im Verlauf ihrer Bauprozesse.

DIE BEWEGUNGSRÄUME

Nicht allen Kindergärten steht eine Turnhalle zur Verfügung. Als Alternative entstehen Bewegungsräume, in denen Kinder Materialien finden, die zu körperlicher Aktivität und Bewegung anregen. Der Umgang mit diesem Material erfordert Kraft, Konzentration und Ausdauer. In Bewegungsräumen erwerben Kinder vielfältige Kompetenzen, die über die reine Entwicklung der Motorik hinausgehen. Sie entwickeln ein besseres Körperbewusstsein und lernen, ihre Bewegungen gezielt zu steuern. Durch das Bewegen im Raum verbessern sie ihre Orientierung und ihr räumliches Vorstellungsvermögen. Die freie Nutzung der Materialien regt Kreativität und Fantasie an und ermöglicht es ihnen,

eigene Spielideen zu entwickeln und umzusetzen. Zudem lernen Kinder, Herausforderungen zu bewältigen und Lösungen für Bewegungsaufgaben zu finden. Im gemeinsamen Spiel werden sprachliche und soziale Kompetenzen wie Kooperationsfähigkeit, Rücksichtnahme und Regelverständnis aufgebaut und weiterentwickelt. Erfolgserlebnisse stärken das Selbstwertgefühl, während der Umgang mit Misserfolgen die emotionale Entwicklung – insbesondere Frustrationstoleranz und Durchhaltevermögen – positiv beeinflusst.

Darüber hinaus bereichern Bücher und Bilder aus dem Lebensumfeld der Kinder sowie aus der ganzen Welt den Kindergartenalltag. Sie dienen als Sprachanlässe und bringen ein Stück „Außenwelt“ in den Kindergarten. Die Entwicklung von Lernräumen ist nie abgeschlossen. Sie ist ein dynamischer Prozess, der sich ständig an die Bedürfnisse und Ideen der Kinder anpasst. Pädagogische Fachkräfte beobachten, reflektieren und gestalten die Umgebung fortlaufend neu – immer mit dem Ziel, den Kindern eine möglichst anregende, förderliche und offene Lernumgebung zu bieten.

// Maria Obrist

Maria Obrist

Die bunte Vielfalt trotz ruhiger Bühne

Bruneck zeigte sich heuer zum Fasching von einer etwas leiseren, aber nicht weniger farbenfrohen Seite. Große Umzüge oder öffentliche Faschingsveranstaltungen suchte man in der Stadt zwar vergeblich, doch hinter den Türen von Schulen, Kindergärten und in der Intercable-Arena wird dennoch der Fasching zelebriert.

In den Grund- und Mittelschulen herrschte in den vergangenen Tagen Ausnahmezu-

stand, und zwar im besten Sinne. Piraten saßen neben Prinzessinnen, Superhelden diskutierten mit Polizisten, und so mancher Cowboy drückte noch schnell die Schulbank, bevor es in die wohlverdiente Ferienzeit ging. Die Klassenzimmer wurden zu kleinen Festhallen, mit Musik, Spielen und selbst gebackenen Krapfen. Lehrpersonen zeigten sich kreativ, viele von ihnen schlüpften ebenfalls in fantasievolle Kostüme und sorgten damit für zusätzliche Heiterkeit.

Auch in den Brunecker Kindergärten wurde mit viel Liebe zum Detail gefeiert. Die Kleinsten präsentierten stolz ihre Verkleidungen –von Tieren über Märchenfiguren bis hin zu fantasievollen Eigenkreationen. Für viele Kinder ist es der Höhepunkt des Winters: einmal in eine andere Rolle schlüpfen, lachen, tanzen und gemeinsam feiern.

Ein nettes Bild bot sich auch in der Intercable-Arena. Dort wurde das Eis zur närrischen Bühne. Zahlreiche Kinder und Ju-

FASCHING IN BRUNECK

gendliche drehten maskiert ihre Runden, bunte Perücken wehten im Fahrtwind, Umhänge flatterten über dem glatten Untergrund. Zwar waren nicht alle maskiert, aber zwischen Schurken, Ordnungshütern, Geistern, Hexen und Superhelden blitzten immer wieder lachende Gesichter hervor. Das Eislaufen im Kostüm entwickelte sich zu einer fröhlichen Alternative zum klassischen Faschingsumzug.

Auch wenn Bruneck heuer ohne große öffentliche Veranstaltungen auskommen muss, zeigt sich: Der Fasching lebt. Vielleicht in einem etwas kleineren Rahmen, aber dafür umso persönlicher. In Klassenzimmern, Gruppenräumen und auf dem Eis entsteht jene besondere Stimmung, die die fünfte Jahreszeit ausmacht: Gemeinschaft, Kreativität und ein paar unbeschwerte Stunden fern vom Alltag. // bp

Fotos: Barbara Pöder, Judith Brugger

OLYMPIA

RODLER SORGEN FÜR HISTORISCHE MOMENTE

Südtirol hat in Cortina Rodel-Geschichte geschrieben. Andrea Vötter und Marion Oberhofer krönten sich im Damen-Doppelsitzer mit einer sensationellen Fahrt zu Olympiagold und sorgten damit für einen historischen Moment im Südtiroler Wintersport. Doch damit nicht genug: Nur rund eine Stunde später legten Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner nach. Mit einer ebenso beeindruckenden Leistung sicherten sie

sich im Herren-Doppelsitzer ebenfalls die Goldmedaille und machten den Südtiroler Triumphtag perfekt. Zweimal Gold innerhalb kürzester Zeit.

VORTRAG BEI DEN URSULINEN IN BRUNECK

DIE BEWAHRUNG

DER

Das ist ein sportlicher Meilenstein und ein Tag, der in die Geschichtsbücher eingeht! Einen Tag später gab es in der Teamstaffel als Draufgabe die Bronzemedaille. // rewe

SCHÖPFUNG VORANTREIBEN UND WAS KÖNNEN WIR GANZ KONKRET BEITRAGEN?

Zu einem aktuellen und gesellschaftlich hochrelevanten Thema lädt der Freundeskreis der Ursulinen am kommenden Samstag, den 28. Februar 2026, um 15.00 Uhr in den St.-Angela-Saal der Ursulinen

Gesellschaft übernehmen kann und welche konkreten Beiträge jede und jeder im Alltag leisten kann. Ziel ist es, Wege zu einem bewussteren und nachhaltigen Umgang mit der Schöpfung aufzuzeigen und zum ge

Die Ursulinen Bruneck stehen seit 1741 im Dienst der Erziehung und Bildung junger Menschen. Der Freundeskreis der Ursulinen, gegründet im Jahr 2012, versteht sich als Förderverein für Kloster, Heim und Schule. Er

petenzen in der Gemeinschaft zu stärkenter für Leben und Wirken in Kloster, Heimgen für seine Mitglieder, bietet spirituelle

stützt Familien in schwierigen Situationen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. // ap

PHISHING UND ONLINE-BETRUG AUF DER SPUR

Kürzlich fand in der Bibliothek Pfalzen der Informationsabend „Schütze, was dir wichtig ist – dein digitales Leben“ statt. Rund 30 Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil, die von der Bibliothek Pfalzen, dem Bildungsausschuss Pfalzen und der Gemeinde Pfalzen organisiert wurde. Referent Matthias von Wenzl von „MaWe-Digital“ informierte über aktuelle Formen von Phishing und Online-Betrug.

Im Vortrag wurden verschiedene Betrugsmaschen erläutert, mit denen Cyberkriminelle versuchen, an persönliche Daten zu gelangen. Anhand konkreter Beispiele wurde aufgezeigt, wie betrügerische Nachrichten per SMS, E-Mail oder Telefon aufgebaut sind und welche Risiken mit dem Anklicken von Links oder der Preisgabe sensibler Informationen verbunden sind. Thematisiert wurden unter anderem gefälschte SupportAnrufe, Phishing-E-Mails sowie der sogenannte Enkeltrick.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem zu-

tisch formulierte Nachrichten oder Stimmnachahmungen. Der Referent betonte die Bedeutung eines vorsichtigen Umgangs mit unerwarteten Kontaktaufnahmen und empfahl, im Zweifelsfall nicht sofort zu reagieren und Unterstützung einzuholen. Ab-

sen, der samstags persönliche Beratungen zu digitalen Themen und bei Verdachtsfällen von Online-Betrug anbietet. Das Digi-Point-Angebot ist Teil des Projekts „Digi Point Südtirol“, das im Rahmen der PNRRInvestitionsmaßnahme „Netzwerk für digitale Unterstützungsdienste“ mit Mitteln der Europäischen Union finanziert wird. // rewe

„Alles gut gegangen“

Der Rodelsport war immer seine Bühne, doch heute sucht er nicht mehr den großen Auftritt. Interviews gibt Paul Hildgartner kaum, auch wenn das Feuer für seine Disziplin nie erloschen ist. Zweimal gewann der Kiener bei den Olympischen Winterspielen Gold. Im Gespräch geht er auf die Frage ein, warum eine Olympiabahn nur dann Sinn ergibt, wenn sie auch nach den Spielen lebt. Er erzählt, wie sehr Gewicht, Aerodynamik und Reglements einst über Sekunden entschieden – und was am Ende wirklich den Unterschied ausmacht.

Paul Hildgartner sitzt beim PZ-Termin im Hotel Post, vor sich ein Cappuccino, den er während des ganzen Interviews nur ein paarmal umrühren wird. Alles dreht sich um die Olympischen Spiele. Wie bestellt, mischt auch der Wettergott mit. Es schneit. Olympische Winterspiele – das klingt für viele nach Glanz, für den 74-Jährigen aber immer zuerst nach Sport und Konzentration.

PZ: Welche Gedanken verbinden Sie mit Olympia als ehemaliger Athlet?

Paul Hildgartner: Da ist natürlich ein nostalgischer Bezug und gleichzeitig der sportliche Gedanke: wie sich die Athletinnen und Athleten durchsetzen können. Mein Blick geht vor allem zu den Rodlerinnen und Rodlern, aber ich verfolge auch die anderen Bewerbe. Die Begeisterung für den Sport hat nie aufgehört, und ich unterstütze natürlich besonders die eigenen Athleten.

Sie waren bei fünf Olympiaden dabei. Wie sehr bekommt man mit, in welchem Land die Spiele stattfinden?

Der Fokus liegt auf dem Sport, für andere Sachen hat man kaum Zeit. Ehrlich gesagt ist es recht einseitig: Training, Abläufe, Vorbereitung. Was bei den Rodlern heuer anders

Er ist neben Armin Zöggeler der einzige Südtiroler Wintersportler mit zwei Olympiasiegen:

Paul Hildgartner, 1952 in Kiens geboren, zählt zu den erfolgreichsten Athleten des Rodelsports. Mit Walter Plaikner gewinnt er 1972 in Sapporo olympisches Gold im Doppelsitzer und 1980 in Lake Placid Silber im Einsitzer und krönt sich 1984 in Sarajevo zum Olympiasieger im Einsitzer. Insgesamt nimmt er von 1972 bis 1988 an fünf olympischen Winterspielen teil und ist Fahnenträger bei den Eröffnungsfeiern 1984 und 1988. Auch bei Weltmeisterschaften zeigt er mit zweimal Gold (1971 im Doppel und 1978 im Ein-

war: Normalerweise findet in der Regel vor Ort bereits ein Jahr vorher ein Wettbewerb statt, ein Olympiatest. So ein Test hilft natürlich, die Bahn kennenzulernen. Das gab es dieses Mal nicht.

Um die Olympiabahn gab es einige Kritik. Verfolgen Sie solche Dinge?

Bei Olympia in Turin hat man für die Rodelwettbewerbe eine Bahn gebaut, und danach lief dort gar nichts mehr. Schon damals hätte es Sinn gemacht, die Bahn irgendwo zu errichten, wo der Sport auch gelebt wird –wie in Südtirol. Auch in Cortina gibt es kei-

zel) und dreimal Bronze im Doppelsitzer auf. Bei Europameisterschaften ist er mit zweimal Gold im Doppel und zweimal Gold und einmal Silber im Einzel erfolgreich. Ab 1978 gibt es im Rodelsport eine Weltcup-Gesamtwertung: Diese gewinnt Hildgartner dreimal. Dem Rodelsport bleibt er nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn als Trainer und Technischer Delegierter verbunden. 2004 wird er in die Hall of Fame des Internationalen Rodelverbands (FIL) aufgenommen. Auf der Bob- und Rodelbahn Cesena Pario trägt eine Kurve seinen Namen. Hildgartner ist Vater von zwei Kindern und lebt mit seiner Frau in Ehrenburg. //

ne Kultur für den Rodelsport, das Einzugsgebiet ist viel zu klein. Wenn wir diese Struktur in Südtirol hätten…

Welche Erinnerungen haben Sie an Olympia?

1984 hieß es nach dem Ziel: direkt zum Dopingtest. Ich hatte gerade gewonnen. Ein kanadischer Arzt wurde mir zur Seite gestellt, aber ich konnte einfach nicht Wasser lassen. Vor einem Wettkampf versucht man ja, möglichst alles zu verlieren. Bis abends ging gar nichts… Sogar ins Aktuelle Sportstudio zum Interview hat er mich begleitet. Nach

Für die Ewigkeit: 1984 wird Paul Hildgartner in Sarajevo Olympiasieger im Einsitzer. vd

der Sendung ging es dann und ich konnte die Probe abgeben. Das habe ich noch nie erzählt und muss jetzt ein bisschen darüber lachen. Und dass ich Fahnenträger sein durfte, ist für einen Sportler schon eine Ehre und Auszeichnung. Das sind nur zwei Beispiele – es gibt so viele Erinnerungen. Es war wirklich schön.

Heute werden deutsch- und ladinischsprachige Südtiroler Sportlerinnen und Sportler immer mal wieder wegen ihrer Sprache kritisiert. Gab es damals Polemiken, als Südtiroler Fahnenträger bei Olympia?

Daran kann ich mich nicht erinnern. Vielleicht ist damals auch nicht alles so nach außen getragen worden wie heute. Ich bin dafür, Dinge auch nicht zu sehr aufzu-

bauschen. Jungen Leuten kann ich nur raten, Sprachen zu lernen. Das verbindet und trennt nicht.

Sie haben 1972 olympisches Gold im Doppelsitzer und 1984 im Einsitzer gewonnen – zwölf Jahre auseinander und in unterschiedlichen Disziplinen. Ungewöhnlich, nicht?

Link risorsa: https://www.lombardiabeniculturali.it/fotografie/schede/IMM-SW5w1-0001190/

Scheda SIRBeC: https://www.lombardiabeniculturali.it/fotografie/schede-complete/IMM-SW5w1-0001190/

Um damals im Doppel gut fahren zu können, musste man im Einsitzer gut sein. Heute ist das anders, da muss man bei einer Disziplin bleiben, um es ganz nach oben zu schaffen. Im Doppelsitzer arbeiten beide Piloten die Fahrt synchron ab. Der Vordermann hat die Hauptaufgabe, man muss gut miteinander auskommen. Wenn Fehler passieren, muss man sich das ausreden können. Das größte Problem der Südtiroler damals war das Ge-

wicht. Wir waren immer viel zu leicht. Deshalb haben wir so darum gekämpft, dass wir Zusatzgewicht tragen dürfen. Ab 1976 waren zehn Kilogramm Zusatzgewicht erlaubt. Die Entwicklung dadurch war extrem – wir waren auf einmal eine Sekunde schneller. Aber die Deutschen waren uns in der Aerodynamik weit voraus. Damals machten Helme in Eierform, der Anzug, die Rennschuhe oder das Visier dermaßen viel aus, dass es ein riesiger Nachteil war, wenn man das nicht hatte. Heute ist der Sport, was das betrifft, viel ausgeglichener. Auch wenn der kleine Nachteil beim Start für jene bleibt, die Zusatzgewicht tragen müssen. Die Entscheidung zum Einzel kam, weil im Doppel das Zusatzgewicht nicht erlaubt war. Ich wollte die Chance nutzen, vorne mitzufahren.

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Im Doppelpack: Gold für Walter Plaikner und Paul Hildgartner 1972 in Sapporo
Die Krönung: Zwölf Jahre nach dem ersten Olympiasieg, gewinnt Hildgartner in Sarajevo Gold im Einsitzer

Zeitreise: Rodler Paul Hildgartner auf einer Aufnahme aus dem Jahr 1980 (l.) und bei Olympia in Lake Placid, wo er Silber im Einsitzer gewinnt.

Mentaltraining gehört heute ganz selbstverständlich zum Sport. Wie war das damals?

Die mentale Struktur hat der Sport vorgegeben. Entweder du hast dich durchgesetzt oder du hast es gleich lassen können, weil du sonst weg gewesen wärst. Wie in jeder Sportart muss man in der Lage sein, es umsetzen zu können. Für mich war der Schlüs-

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Vollnarkose & Dämmerschlaf

sel immer, die extremen Verhältnisse eines Rennens auch im Training abzuspulen. Du musst jeden Trainingslauf sehen, als ob es ein Wettkampf wäre.

Wie sind Sie zum Rodeln gekommen?

Schlafend zu schönen Zähnen.

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Bei uns gab es fast keine andere Möglichkeit, wenn man Wintersport machen wollte. Skifahren wäre gegangen, aber das war teuer und eine Rodel viel leichter zu finanzieren. Wir sind in Kiens übers Dorf runtergefahren, das war unsere Trainingsstrecke. Mit etwa zehn Jahren bin ich bei Rennen auf der Naturbahn gestartet und später dann auf die Rennrodel umgestiegen. Meine Geschwister und die Verwandtschaft haben mich sehr unterstützt. Mit 14 Jahren kam ich in die Nationalmannschaft. Das hat mir so einen Schub gegeben, ich dachte: Jetzt kann ich fliegen (lacht).

Und abwägen, ob sich das Risiko lohnt, alles darauf zu setzen. Eine Ausbildung zu machen, ist das Um und Auf, das habe ich auch immer zu meinen Kindern gesagt. Die Wintersportler hatten es schwer, das zu kombinieren. Nur auf den Sport zu setzen, kann sehr einseitig sein.

Dabei stand bei Ihnen eigentlich immer der Sport im Vordergrund. Ich habe nur Sport gemacht, war danach Trainer bei drei Olympiaden – zweimal bei den Norwegern, einmal bei den Kanadiern. Bis 2005 habe ich im internationalen technischen Verband dafür gesorgt, dass es bei Rennen läuft. Im Gasthaus daheim habe ich auch ausgeholfen, aber ich war viel unterwegs. Die Familie war in meiner aktiven Zeit der Rückhalt. Man muss sich darauf verlassen können, dass daheim alles passt. Deshalb ist es irgendwann auch einmal genug.

Was hat sich im Rodelsport aus Ihrer Sicht am stärksten verändert?

Der Charakter der Bahnen hat sich stark verändert. Königssee und Innsbruck waren die ersten Kunstbahnen. Wir waren Naturbahnen gewohnt. Für uns waren das regelrechte Autobahnen. Mit dieser Veränderung geht dann die Technik einher.

Wie schätzen Sie das Risiko im Rodelsport ein?

Die ersten 15 Jahre waren bei mir schon sehr gefährlich. Da könnte man sagen: Es war Glück, dass ich überlebt habe. Einmal hatte ich einen Beckenbruch und 1982 habe ich mir im Training die Wirbelsäule angebrochen. Es passierte an einem der letzten Tage im Jänner. Danach musste ich von Neuem laufen lernen – wie ein Kleinkind. Aber dann kamen die starken Jahre.

Was macht im olympischen Kontext am Ende den Unterschied aus?

Die Arbeit ist über Jahre gemacht. Dann braucht es noch eine Portion Glück, alles im richtigen Moment umzusetzen. Da muss alles zusammenpassen. Eine gewisse Bescheidenheit ist die Basis des Erfolgs: gute Arbeit, konsequent sein und Leute, die für einen arbeiten. Und wenn dir jemand etwas nicht gönnt, kann das auch ein Ansporn sein. Niederlagen gehören dazu. Du musst verlieren können, anderen alles gönnen, dann weißt du, wohin du kommen möchtest.

Was würden Sie jungen Athleten mitgeben?

Du musst den Sport immer als Grundlage sehen, dem olympischen Gedanken gerecht zu werden.

Gibt es etwas, das Sie im Rückblick anders machen würden?

Nein, ich würde alles wieder genau so machen.

Wenn Sie Ihr sportliches Leben in einem Satz zusammenfassen müssten, welcher wäre das?

Alles gut gegangen (lacht). // Interview: Verena Duregger

Stadtgasse 1900/2000

Die Stadtgasse, zurückreichend bis ins 13. Jahrhundert und bis 1850 (also bis zum Anlegen des Grabens) Durchzugsroute, ist in dieser Rubrik bereits einmal „gewürdigt“ worden. Da sie für Bruneck aber anno dazumal und bis zur Gegenwart so zentral (gewesen) ist, haben sich selbstverständlich Fotografen und Postkarten-Verlage diversen hiesigen Motiven gewidmet. Ein Bogen, der rund 100 Jahre überspannt, verweist sowohl auf lange Vergangenes als auch auf jüngste Veränderungen … //

AUFRUF

Das TAP sucht historische Photographien aus Bruneck und Umgebung sowie das Pustertal und seine Seitentäler betreffend (auch aus dem übrigen Südtirol sowie Nord- und Osttirol) – von Alltag und Freizeit (Bergfotografie!) bis Politik, Wirtschaft, Religion, Vereinsleben etc.

Aus den (kurzfristig) überlassenen Fotos wird ausgewählt, jene als Kulturschatz eingestuften Lichtbilder werden kostenfrei gescannt und dann die Originale mit den Scans an die Besitzerin/den Besitzer zurückgegeben. Das TAP wünscht einzig auch die Nutzung der erstellten Digitalisate.

Archivleiter Dr. Martin Kofler steht gerne zur Verfügung (T.: 0043-664-3568535)!

Nächster Abgabetermin: Dienstag, 24.02.2026, 10.00-12.30 Uhr, Rathaus Bruneck, Sitzungsraum 1. Stock links

WEITERE INFOS: www.tiroler-photoarchiv.eu www.lichtbild-argentovivo.eu www.instagram.com/tiroler_photoarchiv/ Eine Aktion des TAP

Der quasi „Gegenschuss“: Durch das

mit Unterstützung der Pustertaler Zeitung

hinauf in

Blick in die untere Stadtgasse, vorbei am Nepomukbrunnen bis zum Ursulinentor, um 1900. (Fotograf: Unbekannt; Sammlung von Zieglauer – TAP)

Abbrucharbeiten in der Stadtgasse – hier ist heute die Buchhandlung „Athesia“, Aufnahme 30. Oktober 2000. (Fotograf: Enzo Litturi; Sammlung Enzo Litturi – TAP)

„Klostertor“ (Ursulinentor)
die Stadtgasse, um 1910. (Stengel & Co.; Sammlung Monika Weissteiner, Stadtarchiv Bruneck – TAP)

60 JAHRE KATHOLISCHER FAMILIENVERBAND SÜDTIROL (KFS)

TOLLE AUFTAKTVERANSTALTUNG IN BRUNECK

Mit einem stimmungsvollen „Aperitivo Lungo“ mit Konzert der Ahrntaler Gruppe „Frisch g’strichn“ eröffnet der Katholische Familienverband Südtirol (KFS) am Freitag, 6. März 2026, feierlich sein 60-jähriges Bestandsjubiläum. Ab 18.00 Uhr wird das Nobis in Bruneck zum Treffpunkt für Familien, Freunde und alle, die Gemeinschaft leben und feiern möchten. Für das kulinarische Wohl sorgt eine Schülergruppe der Landeshotelfachschule Bruneck. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt hingegen dem KFS-Verband „Familie in Not“ zugute.

Der KFS blickt im Jubiläumsjahr 2026 auf sechs Jahrzehnte engagierter Familienarbeit zurück. Mit rund 15.000 Mitgliedsfamilien ist er heute die größte Familienstruktur Südtirols – ein starkes Netzwerk, das seit 60 Jahren Menschen begleitet, unterstützt und miteinander verbindet. Dieses besondere Jubiläum soll nicht nur gefeiert, sondern im

ganzen Land spürbar gemacht werden: mit Begegnungen, Festen und Momenten, die Gemeinschaft sichtbar werden lassen. Der Auftaktabend im Nobis verspricht Genuss und musikalische Highlights: Im Foyer lädt ein „Aperitivo Lungo“ zum Verweilen und Austauschen ein, begleitet vom „Flying Service“ einer Schülerprojektgruppe der Landeshotelfachschule Bruneck. Um 20.00 Uhr sorgt die beliebte Ahrntaler Musikgruppe „Frisch g’strichn“ mit ihrem Konzert für beste Stimmung und musikalische Lebensfreude.

SPENDEN FÜR EINEN GUTEN ZWECK

Der Einheitspreis für den Abend beträgt 40,00 Euro pro Person. Der Reinerlös kommt dem Spendenkonto „KFS–Familie in Not“ zugute und verbindet so das Feiern mit

einem karitativen, solidarischen Gedanken, ganz im Sinne des KFS.

Die Anreise ist unkompliziert: Von der Ausfahrt Bruneck West führt der Weg bis zum Kreisverkehr beim Stegener Marktplatz, von dort direkt zur Parkgarage des Nobis. Dort stehen auch acht Ladestationen für Elektroautos zur Verfügung. Tickets können digital oder in Papierform am Eingang vorgezeigt werden. Mit diesem festlichen Auftakt lädt der Katholische Familienverband Südtirol dazu ein, gemeinsam auf 60 Jahre gelebte Familienarbeit zurückzublicken – und gleichzeitig voller Zuversicht in ein Jubiläumsjahr zu starten, das Begegnung, Miteinander und Engagement in den Mittelpunkt stellt.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung erforderlich. Informationen unter www.familienverband.it. // bu

V.l.n.r.: Nadia Galiani (5d), Simone Perecini (5d), Magdalena Mitterhofer (5c), Miriam Weissteiner (5c).

Aperitivo Lungo mit Konzert der Gruppe „Frisch g'strichn“

Anmeldung erforderlich

Einfach QR-Code scannen!

VIELEN DANK AN UNSERE GESCHÄTZTEN SPONSOREN

gefördert von der Familienagentur

Flying Service der Landeshotelfachschule Bruneck

Benefizveranstaltung zugunsten

Fr., 06.03.2026

Aperitiv ab 18 Uhr

Konzert um 20 Uhr

Bruneck, NOBIS, Pustertal

Feiern. Danken. Weitertragen.

20 JAHRE MANDOCHOR EHRENBURG

Musik, die Heimat und Gemeinschaft gekonnt verbindet

Der Mandochor Ehrenburg feierte kürzlich sein 20-jähriges Bestehen mit einem festlichen Jubiläumskonzert in der Grundschule von Ehrenburg. Zu diesem besonderen Anlass wurden der Tonträger mit dem Titel „D`Hoamat“ samt Jubiläumsfilm präsentiert. In Anwesenheit zahlreicher Musikliebhaber, Ehrengäste, Freunde und Förderer wurden zudem langjährige Mitglieder geehrt. Souverän und mit einer lockeren Note führte Moderator Toni Taschler durch den stimmungsvollen Abend.

Mit 18 aktiven Sängern im Alter von 22 bis 84 Jahren ist der Mandochor Ehrenburg

eine Gemeinschaft, die sich mit viel Freude dem gemeinsamen Chorgesang widmet. Der Chor wurde im Juli 2005 gegründet. Der erste Chorleiter war Anton Molling, danach folgten Thomas Unterkircher, Johann Mairvongrasspeinten und Christian Unterhofer. Seit 2019 leitet Maria E. Brunner mit großem Engagement und frischem Elan den Chor. Der Mandochor ist regelmäßig Teil des kulturellen und kirchlichen Lebens in Ehrenburg und der Gemeinde Kiens: mit der musikalischen Umrahmung von Messen, Jubiläen und Feierlichkeiten verschiedenster Art.

WICHTIGE MEILENSTEINE

Beim Jubiläumskonzert blickte man in einer Fotostrecke gemeinsam zurück auf viele Konzerte, vielfältige Begegnungen, musikalische Freundschaften, gesellige Ausflüge und prägende Momente wie beispielsweise das 10- jährige Jubiläum im Schloss Ehrenburg oder die Teilnahme am Gesamttiroler Wertungssingen in Auer im Jahre 2019.

EHRUNGEN ALS HÖHEPUNKT

Einer der Höhepunkte des Abends waren die Ehrungen der Mitglieder, die dem Chor

Dr. med. dent.

Cornelia Überbacher M.Sc. Zahnarztpraxis/studio dentistico

Hintergasse 6, Bruneck | Tel. 0474 646 518 info@zahnarztpraxis-ueberbacher.it www.zahnarztpraxis-ueberbacher.it

Von links: Erich

Deltedesco, Obmann des Südtiroler Chorverbandes, die acht Geehrten Günther Falkensteiner, Obmann Stefan Brunner, Reinhold Falkensteiner, Anton Willeit, Siegmund Stauder, Michael Brunner, Josef Steger und Bruno Engl, sowie Chorleiterin Maria E. Brunner.

seit der Gründung angehören. Diese sind Günther Falkensteiner, Stefan Brunner, Reinhold Falkensteiner, Anton Willeit, Siegmund Stauder, Michael Brunner, Josef Steger und Bruno Engl. Die Ehrungen nahm Verbandschorleiter Erich Deltedesco vor und würdigte in besonderer Weise das Engagement des Obmannes Stefan Brunner, der mit viel Herz, unermüdlichem Einsatz und Humor die Geschicke des Chores seit der Gründung lenkt.

KLANGVOLLER

KURZFILM

Maria E. Brunner, wohnhaft in Ehrenburg, studierte in Innsbruck und München Musikerziehung, Instrumentalmusikerziehung, Jazz- und Popularmusik. Sie ist als Chorleiterin, Sängerin, Pianistin, Komponistin und Referentin tätig. Sie lehrt am Gymnasium mit Landesschwerpunkt Musik in Bruneck.

Ein weiterer Höhepunkt der Jubiläumsfeier war die Präsentation des klangvollen Kurzfilmes auf großer Leinwand, der die Chorgemeinschaft bei einer Wanderung auf das Astjoch und im barocken Garten von Schloss Ehrenburg zeigt. Filmemacher Moritz Mair begleitete hierfür den Chor mit Kamera und Drohne. Als akustischen Untermalung der beeindruckenden Aufnahmen dienten Ausschnitte aus dem aktuellen Tonträger. // Elisabeth Brunner

TONTRÄGER

D’HOAMAT

D` Hoamat

Mit dem Jubiläumstonträger gibt der Mandochor Ehrenburg einen musikalischen Einblick in zwei Jahrzehnte Chorleben - mit einer Auswahl an Stücken, die die Sänger schon lange begleiten, ergänzt durch zeitgenössische Lieder und Auftragskompositionen wie „La fi enk“ von Robert Neumair für Steirische Harmonika. Von der Chorleiterin Maria E. Brunner stammen die Chorwerke „Umadum“ und „In meine Berg“. Im Mittelpunkt der CD samt QR-Codes für Kurzfilm und Audios steht die musikalische Schlichtheit des Volksliedes mit der damit verbundenen Heimatliebe. Die meisten Stücke erklingen dabei in ihrer reinsten Form, a cappella, einige Lieder mit Begleitung von Maria Pitscheider an der Harfe. Einen musikalischen Kontrast zum Chorgesang bilden die Klänge des jungen Chormitgliedes Matthäus Winkler an der steirischen Harmonika. Die 16 Stücke wurden in der Pfarrkirche von Ehrenburg vom Newport Studio St. Lorenzen aufgenommen. Die Aufnahmeleitung hatte Robert Neumair inne.

Der Tonträger ist direkt beim Chor gegen eine freiwillige Spende erhältlich. Weitere Informationen und Kontakt unter mandochor.ehrenburg@gmail.com. // eb

20 Jahre Mandochor Ehrenburg Leitung: Maria E. Brunner

Seit über 25 Jahren ein wichtiger Fixpunkt

Vier Abende im Zeichen der Literatur im Jugend- und Kulturzentrum UFO in Bruneck: Die gemeinsam mit der Stadtbibliothek Bruneck organisierte jährliche Veranstaltungsreihe ist nun schon seit über 25 Jahren ein beliebter Fixpunkt im Brunecker Kulturprogramm. Bei den Literaturnächten sind stets hochkarätige Autorinnen und Autoren zu Gast, beim abschließenden Literaturfestival geben sich dann bekannte Autorinnen und Autoren gleichfalls wie junge Talente die Klinke in die Hand, und für coole musikalische Umrahmung beim Festival sorgt bekanntlich immer die Musikschule Bruneck. Ab 24. Februar geht‘s los, immer um jeweils 20 Uhr, Literatur ist nicht nur Abenteuer im Kopf, man muss schon wieder ins UFO!

Seit Jahren liegt die Auswahl der Autorinnen und Autoren in den bewährten Händen von Michaela Grüner und Sonja Hartner von der Stadtbibliothek Bruneck und von UFOLeiter Gunther Niedermair, und sie ist jedes Jahr für die drei auch eine spannende und besondere Herausforderung. „Bei dieser Ausgabe haben wir den Schwerpunkt

ZUM DIESJÄHRIGEN

auf Identitätssuche und das Zurechtkommen in dieser Welt gelegt und bieten hochkarätige Namen, einen innovativen Mix zwischen Literatur und Musik und aufregende Bücher“, so das eingespielte Organisationsteam. Und: „Ein Dank an dieser Stelle für die Zusammenarbeit und Unterstützung an die Musikschule Bruneck, Rai Südtirol, an

PROGRAMM

• Literaturnacht I: Dienstag, 24. Februar BORIS MATIĆ - DEANS REISE

Eine Reise führt den eigenwilligen jungen Dean nach Bosnien und Herzegowina, in das Land seiner Geburt. Doch die Reise gestaltet sich zu einem verworrenen Trip. Die vom Krieg geprägte Vergangenheit holt Dean ein und erschüttert ihn – wie kann er dieser Last entkommen? „Deans Reise“ ist ein vielschichtiger Roman über ein Leben nach dem Überleben, über ein Dasein zwischen den Sprachen und Kulturen, über Entwurzelung und Verlorenheit, über das Eigene und das Fremde. Boris Matić wurde 1990 in Bosnien und Herzegowina geboren und wuchs in Deutschland, in Kroatien und in Südtirol auf. Er studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Seine Erzählung „Was bedeutet das alles überhaupt“ wurde beim Literaturwettbewerb der Erik-Neutsch-Stiftung preisgekrönt. „Deans Reise“ ist sein Debütroman. Er lebt und arbeitet in Leipzig.

den Buchladen am Rienztor und die Raiffeisenkassen des Pustertals. Und wer nach der Veranstaltung gerne ein Buch mit nach Hause nehmen würde, kann eines vor Ort am Büchertisch des Buchladen am Rienztor erwerben und es auch gleich von den Schriftstellerinnen und Schriftstellern signieren lassen.

• Literaturnacht II: Dienstag, 03.März

JULIA JOST - wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht

Es ist das Jahr 1994. In einem Kärntner Dorf am Fuß der Karawanken sitzt die Erzählerin unter einem Lkw und beobachtet die Welt und die Menschen knieabwärts. Sie ist elf Jahre alt und spielt Verstecken mit ihrer Freundin Luca. Zum letzten Mal, denn die Familie zieht um. In ihrem hochgelobten Roman schildert Julia Jost das Aufwachsen in einer archaischen Bergwelt zwischen Stammtisch und Beichtstuhl –und wie man hier als querstehendes Kind überlebt: dank einer zärtlichen Freundschaft und durch ein überbordendes Erzählen, das die Wirklichkeit besser macht, als sie ist. Julia Jost, geboren 1982 in Kärnten, lebt in Wien und Berlin. Sie studierte Philosophie, Bildhauerei und Theaterregie und arbeitete als Regisseurin und Dramaturgin u. a. am Thalia Theater Hamburg. 2019 wurde sie für einen Auszug aus dem Roman mit dem Kelag-Preis ausgezeichnet. Ihr Theaterstück „ROM“ feierte 2024 am Volkstheater Wien Premiere.

• Literaturnacht III: Dienstag, 10.März

TAMARA STOCKER

Tamara Stocker, 1992 in Innsbruck geboren, ist im Jahr 2019 in ihr Poetry-Slam-Debüt hineingestolpert. Seither ist der Slam-Zirkus fester Bestandteil ihres Lebens – ein Wortspielplatz, Ort zum Austoben und kreatives Ventil für alle trockenhumorigen Gedanken, die im journalistischen Berufsalltag keinen Platz finden. 2021 gewann die Tirolerin die Österreichischen Poetry-Slam Meisterschaften in Linz und war ein Jahr später Preisträgerin des Slam Poetry Förderpreises des Landes Tirol und der Stadt Innsbruck. International durfte sie ihr Heimatland bei den Europa- und Weltmeisterschaften in Brüssel vertreten. 2024 wurde sie Tiroler Meisterin im Poetry Slam. Seit 2025 ist sie Teil der Innsbrucker Lesebühne FHK5K.

• Literaturnacht IV: Dienstag, 17. März 24. LITERATURFESTIVAL

Bei diesem beliebten Format bieten Jungschriftstellerinnen und -schriftsteller sowie bekannte Autorinnen und Autoren Literatur verschiedenster Genres, von Prosa über Lyrik bis Poetry Slam. Die musikalischen Intermezzi kommen in diesem Jahr von „Cellissimi!“ der Musikschule Bruneck unter der Leitung von Franziska Romaner. Moderiert wird das Ganze, wie immer, von UFO-Präsidentin Judith Steinmair und der langjährigen Leiterin der Stadtbibliothek Bruneck, Sonja Hartner. Rai Südtirol zeichnet das gesamte Festival auf und sichert es für die Zukunft. Und zum Abschluss gibt’s wieder ein leckeres Buffet.

Mit dabei in diesem Jahr: Georg Paul Aichner, Viktoria Bacher Pipperger, Daniel Chaves Gómez, die einsamen „leinsamen aka puttega & earweego“, Anna Ladstätter, Erika Lercher, Albert Mairhofer, Sarah Meraner, Irene Moroder, Sabine Ralser, Katja Renzler und Simon Josef Rubatscher. // jst

THEATERWERKSTATT INNICHEN

„ICH JUDAS, DER SÜNDENBOCK“

Die Fastenzeit bietet einen passenden Rahmen, um über Schuld, Reue und Versöhnung nachzudenken und das Thema „Judas“ neu zu befragen. Die Theaterwerkstatt Innichen bringt das passende Stück dazu.

Mit dem Monolog „Ich, Judas, der Sündenbock“ hat Walter Jens dem vermeintlichen Verräter eine wortgewaltige Verteidigungsrede gewidmet. Sie bietet eine eindrucksvolle, tiefgründige Auseinandersetzung mit den Themen Rechtfertigung und Wahrhaftigkeit, Vorurteil und historische Verantwortung.

Die Inszenierung von Alfred Meschnigg öffnet den Blick für die vielschichtige Persönlichkeit des Judas und fordert das Publikum heraus, eigene Vorurteile zu prüfen. Die Theaterwerk-

Der legendäre Peppe Mairginter (im Bild) spielt wieder die Hauptrolle.

KASSIANIBÜHNE PERCHA

AUCH SUPERHELDEN SIND NUR MENSCHEN

Auch in Percha ist wieder Theaterzeit, und unter der bewährten Regie von Sonja Ellemunt gibt die Kassianibühne in diesem Jahr „Auch Superhelden sind nur Menschen“, eine rasante Komödie aus der Feder von Hans Schimmel zum Besten. Los geht’s, wie immer im Vereinshaus von Percha, am Freitag, 27. Februar 2026.

Kurz zum Inhalt des Stücks: Manni ist nett. Viel zu nett. Ein Hypnosefehler macht ihn zum Superhelden mit großen Sprüchen und null Superkräften. Während schräge Freunde, himmlische Helfer mit eigenen Problemen und eine gehörige Portion Chaos seinen Alltag auf den Kopf stellen, rückt auch die Liebe gefährlich nahe. Und am Ende zeigt sich: Man braucht kein Cape, um über sich hinauszuwachsen. Nicht alle Helden können fliegen. Mancher steht auf dem Sofa. Er glaubt, er kann die Welt retten. Wir glauben: Das Sofa war mutig! Mit dem aktuellen Stück stellt sich die Kassianibühne Percha die Frage: Was ist die Wahrheit? Ist es möglich einen Menschen komplett von seiner Wirklichkeit zu entfernen oder ist doch jede/r für ihr/sein eigenes Glück verantwortlich? Eine rasante Komödie voller Wortwitz, Situationskomik und Herz! // jst

DIE AUFFÜHRUNGEN:

Freitag, 27.02. 20 Uhr - Premiere

Sonntag, 01.03. 17 Uhr

Mittwoch, 04.03. 20 Uhr

Samstag, 07.03. 20 Uhr

Sonntag, 08.03. 17 Uhr

statt Innichen bringt das Stück (Originaltitel: „Ich, ein Jud – die Verteidigungsrede des Judas Ischarioth“) mit Peppe Mairginter in der Titelrolle im geheimnisvollen Ambiente des „Kesslerhauses“ auf die Bühne. // pm

DIE AUFFÜHRUNGEN

INNICHEN

Sextner Straße 18 – „Kesslerhaus“ Dienstag, 3. März 2026 – 20 Uhr

Mittwoch, 4. März 2026 – 20 Uhr

Donnerstag, 5. März 2026 – 20 Uhr

Platzreservierung: +39 340 2710279

weitere Aufführung: BRIXEN/MILLAND

Jugendheim

Freitag, 27. März 2026 – 20 Uhr

Die Schauspielerinnen und Schauspieler der Kassianibühne in Percha proben schon fleißig.

Kartenreservierungen können ab sofort unter der Rufnummer +39 340 299 77 84 von 19:30 Uhr bis 20:30 Uhr, über WhatsApp und eine Stunde vor Spielbeginn an der Theaterkasse vorgenommen werden. Reservierungen sind nur mit Bestätigung gültig. //

DIE MORAL BEFINDET SICH AUF DER ANKLAGEBANK

Die Spielgemeinschaft Vintl-Weitental steht für außergewöhnliches Theater. Im Versorgungsgebäude 37 der Festung Franzensfeste – seit Jahren schon die geniale Heimstätte des rührigen Ensembles – kommen ihre Inszenierungen noch besser als anderswo zur Entfaltung. Die alten Mauern verleihen den Stücken eine eigene, ästhetische Dimension, die das Theatererlebnis intensiviert und einzigartig macht. Außerdem hat sich die Zusammenarbeit mit Regisseur Gerd Weigel über die Jahre hinweg als Garant für die hohe Qualität der Inszenierungen und den nachhaltigen Erfolg der Aufführungen erwiesen.

von links nach rechts: hinten: Elsa Lamprecht, Lena Huber, Oskar Huber, Noreen Faller, Andreas Zingerle – vorne: Jonas Prieth

DIE AUFFÜHRUNGEN

Festung Franzensfeste – Versorgungsgebäude 37

Fr. 27. Februar 2026 - 20:00 (Premiere)

So. 01. März 2026 - 17:00

Di. 03. März 2026 - 20:00

Do. 05. März 2026 - 20:00

Fr. 06. März 2026 - 20:00

Sa. 07. März 2026 - 20:00

So. 08. März 2026 - 17:00

Di. 10. März 2026 - 20:00

Mi. 11. März 2026 - 20:00

Fr. 13. März 2026 - 20:00

Sa. 14. März 2026 - 20:00

So. 15. März 2026 - 17:00

Reservierungen: 366 974 0805 (WhatsApp erwünscht) oder theatervintl@hotmail.de

Mit dem Stück „Terror“ von Ferdinand von Schirach bereichert sie zum wiederholten Male den Spielplan der Südtiroler Bühnen um eine frische und wohltuende Facette. Zum Inhalt: Darf man 164 Menschen töten, um 70.000 zu retten? Diese Frage stellt Ferdinand von Schirach in seinem gefeierten Theaterstück „Terror“. Das Stück, das seit seiner Uraufführung 2015 weltweit Publikum und Kritik bewegt, lädt die Zuschauer dazu ein, selbst Richter zu sein – im wahrsten Sinne des Wortes.

Im Mittelpunkt steht der Luftwaffenpilot Lars Koch, der sich vor Gericht verantworten muss. Er hat ein von Terroristen entführtes Passagierflugzeug abgeschossen, um ein drohendes Attentat in einem voll besetzten Stadion zu verhindern. Was war richtig? Was war gerecht? Und wer darf darüber urteilen?

Regisseur Gerd Weigel präsentiert mit seinen Schauspielenden Elsa Lamprecht, Lena Huber, Noreen Faller, Jonas Prieth, Andreas Zingerle und Oskar Huber eine packende Inszenierung, die Emotion und Verstand gleichermaßen fordert. Besonders spannend: Das Publikum wird in die Handlung einbezogen und entscheidet am Ende selbst über das Urteil – schuldig oder nicht schuldig.

Mit seiner klaren Sprache und der intensiven moralischen Fragestellung ist „Terror“ ein Stück, das lange nachwirkt. Ferdinand von Schirach, selbst Jurist, versteht es meisterhaft, komplexe juristische und ethische Themen auf eine Weise zu erzählen, die jeden berührt. // pm

fh gesundheit wir bilden die zukunft

Die fh gesundheit bietet Ihnen die Möglichkeit, das Studium Gesundheits- und Krankenpflege mit dem akademischen Abschluss Bachelor of Science in Health Studies in Kooperation mit der Privatuniversität UMIT Tirol und dem Gemeindeverband Bezirkskrankenhaus Lienz zu absolvieren.

FH-Bachelor-Studiengang

Gesundheits- und Krankenpflege

Beginn: 01.10.2026

Bewerbung: bis 27. 3. 2026

Studienort: Institut für Gesundheitsbildung, Lienz

Kontakt / Standortleitung

Hon. Prof. (FH) Dr. Stefan Ebner T +43 4852 606-85209

Emanuel von Hibler-Straße 8, 9900 Lienz

Zur Online-Bewerbung

€ 658,40 monatliche Beihilfe Keine Studiengebühren

Die Klasse 3bS (SOWI Bruneck). Von links, hintere Reihe: Lena Hofer, Tabea Hofer, Heidi Lamprecht, Leonie Niederkofler, Tina Plaickner, Nadine Reichegger, Linda Brugger, Reinhard Weger; von links, mittlere Reihe: Romy Brugger, Teresa Bürgstaller, Clara Cimbri, Julia Gruber, Ilvy Fuchsbrugger, Eva Hilber; von links, vordere Reihe: Matilde Bellani, Sofia Canali, Carmen Hanni, Laura Stravino, Sara Niederwolfsgruber und Michaela Stocker.

DIGITALE GERÄTE UND KI IN DEN OBERSCHULEN – TEIL 2

SCHULE IM SPANNUNGSFELD NEUER MEDIEN

Digitale Geräte und soziale Netzwerke prägen den Schulalltag und das tägliche Leben junger Menschen immer stärker. Sie erleichtern Lernen, Kommunikation und Organisation und eröffnen neue kreative und berufliche Möglichkeiten. Gleichzeitig bringen sie gesundheitliche, soziale und ökologische Herausforderungen mit sich. Die folgenden Beiträge diverser Schülerinnen der 3bS des SOWI-Gymnasiums von Bruneck setzen sich mit den Vor- und Nachteilen der digitalen Nutzung auseinander und beleuchten, wie digitale Medien unseren Alltag, unser Lernen und unser Miteinander beeinflussen.

VOR- UND NACHTEILE VON DIGITALEN GERÄTEN

Digitale Geräte haben im Schulalltag viele Vorteile, bringen aber auch Nachteile mit sich. Ein großer Vorteil ist, dass weniger Papier verwendet wird und dadurch weniger Bäume gefällt werden, was gut für die Umwelt ist. Außerdem er-

möglichen digitale Geräte einen schnellen und einfachen Zugang zu Informationen. Wer gut im Tippen ist und viel übt, kann Texte schneller schreiben als von Hand. Digitale Geräte helfen auch bei der Organisation, zum Beispiel bei der Terminplanung oder bei der Datenanalyse. Sie werden für kreati-

ve Arbeiten wie Musikproduktion, Fotografie oder Bildbearbeitung mit Programmen wie Canva oder Adobe genutzt. Während der Corona-Zeit spielten sie eine wichtige Rolle im Homeoffice. Zudem machen digitale Geräte es einfacher, Unterstützung zu geben und Hilfe zu finden.

Pexels
Martin
Tinkhauser

VOR- UND NACHTEILE VON DIGITALEN GERÄTEN:

Vorteile:

- Wenig Papier, somit werden weniger Bäume gefällt – ökologisch

- Verbesserter und schneller Zugang zu den Informationen

- Man ist schneller beim Schreiben, wenn man sich gut auskennt und viel Zeit übt (B.Tipp-10)

- Hilft bei Organisation und beim Terminplanen, Datenanalyse

- Musikproduktion

- Tools zur Bildbearbeitung (B. Canva, Adobe Creator...)

- Wichtig für die Kreativität (B. Fotografie)

- Home-Office (B. Corona-Virus)

- Einfache Möglichkeit um Unterstützung zu geben und zu finden

VOR- UND NACHTEILE BEI SOCIAL MEDIA:

Vorteile:

- Man kann viele neue Freunde kennen lernen (Gruppe mit gleichen oder ähnlichen Interessen)

- Sind ein gutes Mittel für die Werbung – Kundenbindung – heut zu Tage

- Berufliche Chance – Marketing

- Weltweite Kommunikation

DER GESUNDHEITLICHE ASPEKT

Trotz dieser Vorteile gibt es auch Nachteile. Zu viel Bildschirmzeit kann durch das Blaulicht zu Augenproblemen führen. Außerdem kann die dauerhafte Nutzung psychische Belastungen wie Stress, Überforderung oder sogar Burn-out verursachen. Viele Schülerinnen und Schüler haben Konzentrationsschwierigkeiten oder Schlafstörungen. Digitale Geräte belasten zudem die Umwelt durch hohen Ressourcenverbrauch und Elektroschrott. Es besteht auch die Gefahr von Viren sowie der Weitergabe persönlicher Daten, was zu Identitätsdiebstahl führen kann. Oft lenken digitale Geräte von wichtigen Aufgaben ab. Ein weiteres Problem ist die unerlaubte Weitergabe von Bildern oder Texten, zum Beispiel durch Screenshots.

SOZIALE NETZWERKE

Es stellt sich die Frage, inwiefern soziale Netzwerke zur Aufrechterhaltung sozialer Kontakte genutzt werden. Für viele Menschen ist dies einer der größten Vorteile von Social Media. In der heutigen Zeit nimmt die Anzahl der Geschäfte und Unternehmen, die noch auf traditionelle Werbemethoden wie Flyer oder Plakate in der Stadt zurückgreifen, immer weiter ab. Stattdessen nutzen sie die Möglichkeiten der digitalen Welt, um auf ihre Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen. Diese Art der Werbung ist meist effizienter, geschickter und für viele Menschen leichter verständlich. Es lässt sich beobachten, dass die Nutzung digitaler Geräte und sozialer Netzwerke das Marketing deutlich erleichtert und gefördert hat. Dadurch kam es zu einer starken Weiterentwicklung des Marketings, auch im akademischen Bereich. An Universitäten entstanden neue Spezialisierungen wie Online-Marketing, Social-Media-Marketing

Nachteile:

- Zu viel Blau-Licht, das für die Augen nicht gut ist – Augenprobleme

- Psychische Belastung (B. Burn-out, Überforderung durch andauernden Stress)

- Konzentrationsschwierigkeiten

- Schlafstörungen

- Umweltbelastung (Ressourcenverbrauch, Elektroschrott)

- Virus

- Preisgabe der persönlichen Daten und Identitätsdiebstahl

- Ablenkung von wichtigen Aufgaben

- Unerlaubte Weitergabe von Bildern/Texten durch z.B. Screenshots

Nachteile:

- Cybermobbing

- Vernachlässigung der realen Kontakte

- Ablenkung

- Suchtgefahr (Dopamin)

- Fake News (falsche Informationen) werden vermittelt

und zuletzt auch KI-Marketing. Dabei stellt sich jedoch die Frage, ob diese Entwicklungen nur Vorteile haben oder auch Nachteile mit sich bringen. Die Antwort darauf ist eindeutig: Es gibt beides.

MOBBING UND ANDERE HERAUSFORDERUNGEN

Ein Nachteil sozialer Netzwerke ist, dass sie für Mobbing genutzt werden können. Mobiltelefone und andere digitale Geräte dienen dabei häufig als Mittel für Cybermobbing. Durch die Anonymität im Internet ist es für Betroffene oft schwierig, die Täter zu identifizieren. Gleichzeitig gibt es Webseiten und Apps, die es Menschen ermöglichen, neue soziale Kontakte zu knüpfen, indem sie persönliche Interessen und Vorlieben angeben, um Personen mit ähnlichen Interessen zu finden.

Dabei ist es jedoch wichtig, einen entscheidenden Punkt zu beachten: die Vernach-

lässigung realer sozialer Kontakte. Studien zeigen, dass soziale Medien ein höheres Suchtpotenzial haben als viele andere digitale Medien. Durch positive Reize wird der Neurotransmitter Dopamin ausgeschüttet, was zu Ablenkung führt und es erschwert, sich von sozialen Netzwerken zu lösen. Besonders bei der Anwendung Snapchat entsteht oft das Gefühl, auf empfangene Bilder reagieren zu müssen. Dadurch entsteht eine Art Kreislauf des Austauschs, der die Bindung zwischen den Nutzern verstärkt und die Abhängigkeit von sozialen Medien fördert.

Ein weiterer Nachteil ist die schnelle Verbreitung von falschen Informationen, den sogenannten „Fake News“. Deshalb ist es besonders wichtig, Inhalte aus sozialen Netzwerken kritisch zu hinterfragen und nicht ungeprüft zu übernehmen. //

DIE GROSSE UMFRAGE

von Eva Hilber und Teresa Bürgstaller

DSozialwissenschaftlichen Gymmnasium

Außenstelle des Sozialwissenschaftlichen Gymmnasium

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Sozialwissenschaftlichen Gymmnasium

Technische Fachoberschule

1. Erleichten Digitale Geräte das Lernen?

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Außenstelle des Sozialwissenschaftlichen Gymmnasium

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1. Erleichten Digitale Geräte das Lernen?

Sozialwissenschaftlichen Gymmnasium

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Technische Fachoberschule

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igitale Geräte gehören längst zum schulischen Alltag. Doch wie werden sie von den Schülerinnen und Schülern tatsächlich wahrgenommen? Um dieser Frage nachzugehen, wurde eine Umfrage unter rund 400 Schülerinnen und Schüler der Außenstelle des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums und der Technischen Fachoberschule (TFO) durchgeführt. Ziel war es, ein Stimmungsbild zum Einsatz digitaler Geräte im Unterricht zu erfassen und sowohl Chancen als auch Herausforderungen herauszuarbeiten.

1. Erleichten Digitale Geräte das Lernen?

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Die Ergebnisse zeigen ein differenziertes Bild: Während digitale Endgeräte vielfach

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als Unterstützung beim Lernen und bei der Organisation wahrgenommen werden, äußern die Befragten zugleich Bedenken hinsichtlich möglicher Ablenkung, Konzentration und praktischer Probleme im Schulalltag. Thematisiert wurden unter anderem der Einfluss digitaler Geräte auf den Lernerfolg, mögliche Ablenkungen im Unterricht, die zunehmende Digitalisierung von Hausaufgaben sowie alltägliche Herausforderungen, wie das Vergessen von Geräten oder das Aufladen der Akkus. Die Umfrage liefert damit eine aussagekräftige Grundlage, um den Umgang mit digitalen Medien an Schulen kritisch zu reflektieren und die Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler in die weitere Diskussion einzubeziehen. //

Technische Fachoberschule

1. Erleichten Digitale Geräte das Lernen?

Außenstelle des Sozialwissenschaftlichen Gymmnasium

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1.

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2. Lenken digitale Geräte vom Unterricht ab?

Außenstelle des Sozialwissenschaftlichen Gymmnasium

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2. Lenken digitale Geräte vom Unterricht ab?

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2. Lenken digitale Geräte vom Unterricht ab?

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2. Lenken digitale Geräte vom Unterricht ab?

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2. Lenken digitale Geräte vom Unterricht ab?

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3. Werden Hausaufgaben häufiger digital gemacht?

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2. Lenken digitale Geräte vom Unterricht ab?

3. Werden Hausaufgaben häufiger digital gemacht?

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3. Werden Hausaufgaben häufiger digital gemacht?

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Digitale Geräte vergessen aufzuladen oder mitzunehmen:

3. Werden Hausaufgaben häufiger digital gemacht?

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4. Digitale Geräte vergessen aufzuladen oder mitzunehmen:

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1. Erleichten Digitale Geräte das Lernen?

DIE PERFEKTE WELLE

Das Tätigkeitsjahr des Bildungsausschusses Toblach stand 2025 ganz im Zeichen des 100-jährigen Jubiläums der Radiofabrik „Unda“ (abgeleitet von „onda“) und löste eine Welle der Begeisterung aus. Radiosammlerinnen und -sammler, Nachfahren von ehemaligen Mitarbeitenden, Lisa Glauber und viele Toblacherinnen, Toblacher und Auswärtige verfolgten mit großem Interesse die Geschichte der Firma und dessen Gründer Max Glauber, welche der Bildungsausschuss in einer Ausstellung im Grand Hotel und einer spannenden Publikation aufbereitete und würdigte.

Auf dieser Welle des Zuspruchs konnte der Bildungsausschuss im Laufe des Jahres auch viele andere Aktionen durchführen, meist in enger Zusammenarbeit mit der Bibliothek, aber auch mit der Zeitbank Hochpustertal, dem Heimatpflegeverband, den Bäuerinnen, dem FKS und anderen mehr. Neben den Klassikern „Repair Café“,

Kleidertauschparty und Pflanzen-Marktl organisierte der Bildungsausschuss mehrere Vorträge, u.a. zu KI und China, zum Brandschutz und zum I. Weltkrieg. Mit der Klimashow wurden anschaulich Probleme und Lösungsansätze im Umgang mit unserem Planeten aufgezeigt. Bei der Exkursion im Rahmen der Toblacher Gespräche war der Bildungsausschuss ebenfalls vertreten. Zudem gab es einige Konzerte.

BUCHVORSTELLUNG VON BARBARA PLAGG

SMART BIS ZUM SARG

Mit flotter Sprache erklärt eine junge Wissenschaftlerin, warum wir am besten früh anfangen, um Gedächtnisproblemen vorzubeugen. Die Buchvorstellung geht am 24. Februar 2026 um 19.30 Uhr in der Toblacher Bibliothek über die Bühne.

Ob und wie lange man fit im Gehirn bleibt, ist das Ergebnis unseres Lebensstils und einiger Umweltfaktoren – beide lassen sich beeinflussen! Dr. Barbara Plagg erklärt, wie unser Gedächtnis funktioniert, warum Denken und Erinnern neuronale Teamarbeit sind und dass Prävention möglich ist. Dazu gibt es jede Menge Tipps für den Alltag und medizinische Infos, die die Gesundheitskompe-

Daniel Schönegger erregte mit seinem Buch „Toblach im I. Weltkrieg“ großes Interesse. Besuchende aus nah und fern waren mit dabei.

Dass es also ein Jahr „auf der perfekten Welle“ war, wurde auch auf der Vollversammlung festgestellt, die jüngst stattfand. Neben dem Vorsitzenden Andreas Walder freute sich Bürgermeister Martin Rienzner (Mitglied im Arbeitsausschuss) über die gelungene Arbeit. Im laufenden Jahr ist ein neues Buchprojekt geplant und neben Vorträgen sind auch einige Filmvorführungen im Programm, u.a. mit den Farmfluencern. // es

Das Cover des neuen Buches

tenz der Leser/innen stärken. Dr. rer. biol. hum. Barbara Plagg ist Wissenschaftlerin am Institut für Allgemeinmedizin an der Landesfachhochschule für Gesundheitsberufe Claudiana in Bozen, Lehrbeauftragte an der Freien Universität Bozen und Aktivistin. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit ist sie als Autorin tätig und schreibt regelmäßig für die Südtiroler Wochenzeitschrift „ff“ und das Online-

Wissenschaftlerin und Buchautorin Barbara Plagg.

magazin „barfuss“. Die dreifache Mutter und Feministin schreibt außerdem Theaterstücke. Im Rahmen der Reihe Abenteuer Familie ist sie demnächst in Toblach zu Gast. Der Termin: 25. Februar 2026 um 19:30 Uhr in der Bibliothek „Hans Glauber“. // es

Marc Perin und Damian Hofmann bei ihrem Auftritt in Toblach.
Höhepunkt: die Eröffnung der Ausstellung zu Unda Radio.

Die Bibliothek zwischen den verschiedenen Welten

Von „Otherwordly“ (Jenseitig) über „Fashion around the world“ (Mode rund um den Globus) bis hin zu „Zweitland“, bewegte sich die Bibliothek Hans Glauber im vergangenen Jahr zwischen den Welten und natürlich auch in den Welten; Welten der Kunst, der Fotografie, der Literatur, der Radiophonie und der bewegten Geschichte Südtirols im 20. Jahrhundert.

Den Frühlingsbeginn leitete ein Künstlergespräch mit Claudia Rubner ein, die unter dem Titel „Otherwordly“ ihre Unterwasserfotografien von neu interpretierten weiblichen Archetypen ausstellte. Die Macht der Frauen brachte sie damit sanft, aber kraftvoll zum Ausdruck. Im Sommer durfte die Bibliothek eine Auswahl von Werken des international erfolgreichen Modefotografen Giovanni Lunardi zeigen, der seinerseits viele Top-Models entdeckt hat. Seine

Aufnahmen in Vietnam, in Australien, in Island und vielen anderen Ländern ließen

nicht nur in die Welt der Mode, sondern auch in die Welt rund um den Globus blicken. Dazu paarten sich Ausstellungen von Gabriele Ciot und Gian Vincenzo Cerlini sowie der Fotowettbewerb zum Thema Schuhe. Literarisch ging es mit Christine Vescoli (Mutternichts) und Waltraud Mittich (Hierorts bleiben) in die tiefverzweigten Wege biografischer und historischen Landschaften im bäuerlichen Milieu unseres Landes. Rabiat und doch sehr einfühlsam entwickelte Arno Dejaco seine Wortkunst beim Konzert mit seiner Band „Bumtschak Welle“. Mit Geschichten aus der Welt der Kräuter wartete hingegen Klara Wolfsgruber auf. In die Vergangenheit des letzten Jahrhundertes führte die Bibliothek – gemeinsam mit dem Bildungsausschuss - anlässlich Künstlergespräch mit Claudia Rubner.

Giovanni Lunardi mit Ehefrau vor seinen Fotos.
Hauptzielgruppe Kinder, hier bei einer zweisprachigen Lesung mit Barbara Fingerle.

des 100-jährigen Jubiläums der Radiofabrik „Unda“ und mit dem Film „Zweitland“, der die Südtiroler Bombenjahre thematisiert. Insgesamt wurden rund 40 offene Veranstaltungen ausgetragen; dazu kommen an die 60 Einheiten für Kindergarten und Schule.

INTENSIVE NUTZUNG

Dass Kindergarten und Schule die Angebote der Bibliothek intensiv nutzen, zeigen auch die Ausleihzahlen. So gingen für die Zielgruppe der Grundschülerinnen und -schüler rund 9.550 erzählende Bücher über den Ausleihtisch, für Kleinkinder etwa 6.500. Dazu kommen noch rund 3.800 Exemplare der Kindersachliteratur. Insgesamt wurden 32.424 Ausleihen verzeichnet. Von den 1.018 aktiven Nutzenden hat also jede bzw. jeder durchschnittlich 31,85 Bücher bzw. Medien ausgeliehen. Die Besucherzahl beläuft sich auf 27.700 und bezeugt einmal mehr, dass die Bibliothek eine Lebenswelt ist, in der sich viele gerne aufhalten und

Mercedes-Benz Sprinter

Waltraud Mittich im Gespräch mit Edith Strobl. Christine Vescoli las aus dem Buch „Mutternichts“.

STADTBIBLIOTHEK

Mehr lesen und länger leben

Personen, die täglich mindestens 30 Minuten lesen, leben länger. Lesen stimuliert neuronale Netzwerke, die den kognitiven Abbau verlangsamen, reduziert Stress, fördert einen strukturierten Tagesablauf mit festen Ruhezeiten und verbessert die Schlafqualität durch bildschirmfreie

ALCHEMISED

Forever 2025, 1.232 Seiten

Abendgestaltung. Musikhören oder Spazierengehen wirken bei vielen Menschen entspannend, Lesen ist aber auch hier die erste Wahl. In nur 6 Minuten Lesezeit wird der Stresspegel um bis zu 68 Prozent gesenkt. Der Grund liegt in der vollständigen Ablenkung vom Alltag, die das Eintauchen in eine

„Alchemised“ von SenLin Yu ist eine düstere und emotionale Fantasy-Geschichte, die mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen hat. Die Welt ist grausam, voller Machtspiele und moralischer Grauzonen. Die Protagonistin steht vor Entscheidungen, die sie innerlich zerreißen, denn ihre Fähigkeiten machen sie wertvoll, aber auch austauschbar in den Augen der Mächtigen. Mit jedem Kapitel – und es gibt viele Kapitel auf 1.232 Seiten - wächst die Spannung, weil Vertrauen hier Seltenheit hat und falsche Entscheidun -

Vorsorge-einfach-wichtig

Fachärztin für Innere Medizin

Stegenerstraße 6 | I-39031 Bruneck T +39 377 59 59 771 | W drmorin.it

Geschichte ermöglicht. Woher wir das wissen? Wir haben es in einem Buch gelesen. Das Team der Stadtbibliothek freut sich, Sie bei der Auswahl Ihrer Stress-Reduzierer beraten zu dürfen. Besuchen Sie uns gerne oder werfen Sie einen Blick auf unsere Homepage: https://biblio.bz.it/bruneck/ //

gen tödliche Folgen haben können. Die Beziehungen zwischen den Charakteren sind intensiv und schmerzhaft, voller unausgesprochener Gefühle, Angst und Hoffnung. Die langsame Entwicklung der Romantik fühlt sich roh und ehrlich an und passt perfekt zur dunklen Stimmung der Geschichte.“ Alchemised“ ist kein leichtes Buch, aber genau das macht seinen Reiz aus. Es ist emotional, stellenweise brutal und trotzdem unglaublich fesselnd. Für Fans von Dark Fantasy, tiefgründigen Charakteren und Geschichten, die noch lange nach dem Lesen im Kopf bleiben, ist dieses Buch definitiv eine Empfehlung. (Empfohlen von Anna Gatterer)

SØREN SVEISTRUP:

DER

KUCKUCKSJUNGE

Goldmann 2025, 667 Seiten

„Hab dich“ – zwei kleine Wörter eines unbekannten Absenders leuchten in der Dunkelheit auf dem Display… Sie sind die letzte Nachricht auf Silje Thomsens Handy, ehe die geschiedene Mutter an einem grauen Februartag in Kopenhagen spurlos verschwindet. Kommissarin Naia Thulin, zuständig für Cyberkriminalität, wird an den Tatort geschickt, um den Laptop der Vermissten zu checken. Sie ist sofort alarmiert, denn genau diese Botschaft bekam auch die 19-jährige Caroline, kurz bevor sie nach einem Schulfest spurlos verschwunden war. Steckt derselbe Täter dahinter? Naia muss ausgerechnet mit dem verschlossenen Mark Hess zusammenarbeiten, den sie nach ihrem letzten gemeinsamen Fall um den „Kastanienmann“ nicht mehr wiedersehen wollte. Doch bevor sie einer ersten Spur folgen können, wird eine brutal zugerichtete Frauenleiche gefunden – und es gibt einen neuen Vermisstenfall. Die letzte Nachricht auf dem Handy des Verschwundenen lautet: „Hab dich“. Nach einem etwas langatmigen Anfang nimmt die Handlung schnell an Fahrt auf und hat mir einiges an Schlafmangel beschert. (Empfohlen von Sonja Brunner)

YOGA

TOWN

FISCHER Taschenbuch 2025, 480 Seiten

Lust auf Indien? Lust auf Freiheit, Aufbruch, Spiritualität und dem Wunsch nach einem anderen, bewussteren Leben? Vielleicht genügt schon diese Lektüre! Das Buch hat mir sehr, sehr gut gefallen, weil es auf eindrucksvolle Weise persönliche Familiengeschichte mit einer faszinierenden Zeitreise entlang des Hippie Trails verbindet - in einer Atmosphäre, die gleichermaßen nostalgisch, suchend und voller innerer Ruhe ist. Besonders überzeugend ist die dichte Darstellung der Welt des Hippie Trails. Orte, Begegnungen und Stimmungen werden so lebendig beschrieben, dass man beim Lesen das Gefühl hat, auf der Reise mit dabei zu sein zwischen Yoga-Ashrams, spiritueller Suche und der Sehnsucht nach einem „Peace of Mind“. Begleitet wird das Buch von einem Familiengeheimnis, das sich nach und nach entfaltet: Vergangenheit und Gegenwart greifen ineinander und zeigen, wie sehr ungeklärte Geschichten über Generationen hinweg wirken können. „Yoga Town“ ist ein intensiver, feinfühliger Roman, der einen authentischen Einblick in die Welt des Hippie Trails und der spirituellen Selbstsuche bietet. Ein Buch für alle, die sich für alternative Le-

Teil-

Aktionstage

Aktionstage

in der Woche vom 2. bis 9. Mai und drum herum statt Jedes Jahr wird ein Schwerpunktthema gewählt, das besonders in den Vordergrund gestellt wird Akteur*innen vor Or t sind aufgerufen, im Aktionszeitraum eine Veranstaltung zu diesem oder einem anderen Thema politischer Bildung zu organisieren.

in der Woche vom 2. bis 9. Mai und drum herum statt Jedes Jahr wird ein Schwerpunktthema gewählt, das besonders in den Vordergrund gestellt wird Akteur*innen vor Or t sind aufgerufen, im Aktionszeitraum eine Veranstaltung zu diesem oder einem anderen Thema politischer Bildung zu organisieren.

Mit den Aktionstagen Politische Bildung soll politische Bildungsarbeit sichtbar gemacht und möglichst viele Akteur*innen aktivier t werden. Durch den gebündelten Auftritt in einer Aktionswoche soll der politischen Bildung und ihrer Bedeutung für eine demokratische Gesellschaft Sichtbarkeit gegeben werden.

Mit den Aktionstagen Politische Bildung soll politische Bildungsarbeit sichtbar gemacht und möglichst viele Akteur*innen aktivier t werden. Durch den gebündelten Auftritt in einer Aktionswoche soll der politischen Bildung und ihrer Bedeutung für eine demokratische Gesellschaft Sichtbarkeit gegeben werden.

Die Aktionstage gibt es in Südtirol seit 2008. Sie sind als Beitrag zum Europaratsprojekt für eine “Erziehung zur demokratischen Staatsbürgerschaft und Menschenrechtserziehung” in mehreren deutschsprachigen Staaten entstanden.

Die Aktionstage gibt es in Südtirol seit 2008. Sie sind als Beitrag zum Europaratsprojekt für eine “Erziehung zur demokratischen Staatsbürgerschaft und Menschenrechtserziehung” in mehreren deutschsprachigen Staaten entstanden.

bensentwürfe, Familiengeschichten und die Frage interessieren, wie man inneren Frieden finden kann. Absolut lesenswert. (Empfohlen von einer begeisterten Leserin)

YAEL VAN DER WOUDEN:

IN IHREM HAUS

Gutkind 2026, 320 Seiten

Ich habe eine Liebesgeschichte gelesen – zwischen zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die deshalb zusammengekommen sind, weil der Bruder der einen seine Freundin bei der anderen, die im Haus der verstorbenen Eltern lebt, untergebracht hat. In der Mitte überkam mich ein Zweifel. Wie lange würde diese Liebesgeschichte das Buch noch lesenswert machen? War das nicht ein bisschen wenig für noch einmal 100 Seiten? Den Begriff Plot Twist kannte ich bisher nur in der Theorie, hier sorgte der Plot Twist in der Praxis für einen unglaublich lesenswerten und unvorhersehbaren 2. Teil. Immer wieder faszinierend, wie „die“ Geschichte auf die Lebensgeschichten von kleinen Leuten Einfluss nimmt, ob sie es wollen oder nicht. Kuriosum am Rande: Der Roman der in Israel aufgewachsenen Niederländerin Yael van der Wouden ist im Original auf Englisch erschienen und wurde dann ins Niederländische übersetzt. (Empfohlen von Michaela Grüner)

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Mach auch du mit und organisiere mit deinem Verein, deiner Organisation oder mit Gleichgesinnten eine Veranstaltung im Rahmen der Aktionstage

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Egal, ob der Veranstaltungsor t online oder auf dem Kirchplatz ist, ob im Gasthaus, einem Vereinssaal oder in einem Bildungshaus Egal ob Ausstellung oder Vor trag, Street-Per formance, Workshop oder Gesprächsrunde: Jeder Vorschlag ist willkommen.

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Du brauchst mehr Anregungen? Dann schau auf der Homepage ins Programm oder das Jahresheft der letzten Jahre

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Melde deine Initiative bis zum 3. März 2023 dem Amt für Weiterbildung Ein Formular zur Eingabe aller notwendigen Informationen kann auf der Homepage heruntergeladen oder telefonisch, persönlich oder via E-Mail angeforder t werden.

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Amt für Weiterbildung, Andreas-Hofer-Str. 18, Bozen

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Tel 0471 413381/95

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Schöne neue Welt?

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DANIEL SPECK:

Wintersonnenwende am Dürrenstein Tito Bertoni aus Bruneck

Herrlicher Sonnenaufgang am Dürrenstein um 8.13 Uhr bei der Wintersonnenwende am 22.12.2025, fotografiert von Kofl am Kofl aus. Zwei Flugzeuge ziehen an Himmel ebenfalls ihre Bahnen, wie die beiden Kondensstreifen aufzeigen.

Innichen im Pustertal

Hartmann Ploner

Tauwetter... Luis Nagler

Pfarrkirche Wengen: Neunerspitze und Zehnerspitze im Hintergrund

Marion Mussner

Eingang ins Fischleintal

Frieda Moser aus Innichen

Selbst der Winter kann nicht alle Farben unterdrücken...

Artur Pörnbacher aus Bruneck

Abendspaziergang

Albert Fuchs aus Innichen

Sophie Weissteiner aus Terenten

Toblach im Winterkleid

Erna Tschurtschenthaler aus Toblach

Mein schönstes

Liebe Leserinnen und Leser, schickt uns Eure schönsten, lustigsten, überraschendsten und/oder atemberaubendsten Bilder –wir zeigen sie dem Pustertal!

Lichtertanz über dem Pustertal

Riccardo Formaggio aus Ehrenburg

Zusendungen an:

E-Mail: info@pz-media.it oder PZ, Oberragen 18, 39031 Bruneck

Wichtig: Bitte geben Sie Ihren Namen, ihren Wohnort und das Kennwort „Leserfoto“ an!

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Olympia und ein zum Greifen nahes Saisonziel

Für die Ice-Hockey-League ist derzeit Pause angesagt. Nachdem sich die Wölfe nach dem letzten Südtiroler Derby der regulären Spielzeit in die Nationalmannschaftspause verabschiedet haben, wird diese höchst unterschiedlich genutzt. Vor der heißen Phase stehen Kurztrips, Trainingseinheiten und die Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026 auf dem Programm.

Insgesamt sechs der Pusterer Cracks haben sich einen Platz in der Auswahl ihrer Nation gesichert. Während Verteidiger Markus Lauridsen in dänischem Gewand in Mailand aufläuft, sind es Tommy Purdeller, Daniel Glira, Nick Saracino, Mikael Fryklund und Luca Zanatta, für welche der Traum von Olympia im eigenen Land wahr wurde. Ebenfalls ein „Brunecker“ und im Team der Azzurri mit dabei: Torwart Damian Clara (Brynäs IF) aus Reischach. Das Pustertal darf sich zudem über Anna Caumo aus Bruneck im Kader der italienischen Dameneishockey-Nationalmannschaft in der lombardischen Hauptstadt freuen. Die Azzurri haben mit ihrem ersten Olympia-Sieg überhaupt und dem Einzug ins Viertelfinale italienische Eishockeygeschichte geschrieben.

OLYMPIA

Während der Olympischen Winterspiele in Mailand-Cortina 2026 blieb die Arbeit in der

Intercable Arena von Bruneck aber nicht liegen, auch, wenn Eismeister Robert Rieder seinen Arbeitsplatz ebenfalls kurzerhand auf die Eisflächen der Mailänder Stadien verlegt hat. Zudem „Olympisch“ stationiert sind HCP-Torwart-Trainer Thomas Tragust bei den italienischen Herren und Physiotherapeutin Andrea Eder, welche sich neben den Beinen der Puschtra-Cracks auch um das gesundheitliche Wohl der italienischen EishockeyDamen kümmerte.

Wölfe-Coach Jason Jaspers und sein Assistent Kohl Schulz konzentrieren sich währenddessen ausschließlich auf die Vorbereitung für die bereits letzten fünf Spiele der Regular Season. Noch zwei Mal stehen hier die Schwarz-Gelben auf heimischen Eis: Die Nationalmannschaftspause endet in Bruneck am Freitag, 20.02.26 mit Besuch aus Ungarn von Székesfehérvár und am vorletzten Spieltag der Vorrunde (27.02.2026) kommen die Drachen aus Laibach nach Bruneck,

Die Aufgabe ist klar: Punkte sammeln und sich auf die kommenden Herausforderungen konzentrieren.
Voller Einsatz am Eis von Torwart Eddie Pasquale und Stürmer JC Lipon. So kann es weitergehen.

Die drei Pustertaler Hockeyspieler im Olympia-Kader der italienischen Nationalmannschaft. Alle drei sind eine große Stütze für das Olympia-Team.

jeweils um 19:45 Uhr. Mit dem EC Red Bull Salzburg, den Pioneers Vorarlberg und dem VSV in Villach haben die Wölfe in Österreich weitere Chancen zu punkten.

PLAYOFF

Für den direkten Einzug in die Play-offs brauchen die Wölfe in den verbleibenden Spielen noch zwei Punkte, gleichzeitig müssten die Vienna Capitals 15 Punkte aus fünf Spielen sammeln. Kurzum: Der Verbleib in den Top-6 und der damit verbundene Viertelfinal-Einzug ist dem HC Falken-

Hoher Besuch beim Heimspiel gegen Klagenfurt: Robert und Carmen Geiss haben den Wölfen Glück gebracht.

steiner Pustertal kaum noch zu nehmen. Vielmehr schweift der Blick noch einmal nach weiter vorne: trotz der Derby-Niederlage kann Bozen noch vom vierten und/oder Laibach vom fünften Platz verdrängt wer-

den. Heimrecht im Viertelfinale würde eben der vierte Platz bieten, Grund genug, nicht nur spielerisch wieder in die beste Spur zu finden, sondern auch so viele Punkte wie möglich zu sammeln. // Lisa Pipperger

DIE TABELLE VOR DEM ENDSPURT

DAS RESTPROGRAMM VOR DEN PLAY-OFFS

20.02.26 in Bruneck: HCP vs. Hydro Fehérvár AV19 (19.45)

22.02.26 in Salzburg: Redbull Salzburg vs. HCP (15.00)

25.02.26 in Feldkirch: Pioneers Vorarlberg vs. HCP (19.30)

27.02.26 in Bruneck: HCP vs. Olympia Laibach (19.45)

01.03.26 in Villach: EC VSV vs HCP (17.30)

GSIESERTAL-LAUF

TOP-BEDINGUNGEN

IN DER LOIPE UND EIN INTERNATIONALES

Schon bald verwandelt sich das Gsiesertal erneut in eine Hochburg des internationalen Langlaufsports. Am 28. Februar und 1. März 2026 geht der Gsiesertal-Lauf bereits zum 42. Mal über die Bühne und zählt damit zu den traditionsreichsten Ski-Marathons im Alpenraum. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und auch Frau Holle zeigt sich heuer besonders großzügig: Der Neuschnee hat die Loipen in perfekte Wettkampfbedingungen versetzt.

Die Veranstaltung bleibt ihrem bewährten Konzept treu. Am Samstag stehen die Bewerbe in klassischer Technik auf dem Programm, während am Sonntag im Skating-Stil gelaufen wird. Die Teilnehmenden können zwischen Strecken über 30 oder 42 Kilometer wählen. Beide Distanzen starten in St. Martin und führen zunächst taleinwärts Richtung St. Magdalena, bevor sich die Strecken je nach Distanz trennen. Die kürzere Variante endet wieder in St. Martin, während die 42-Kilometer-Strecke nochmals weiter in Richtung Talschluss führt.

Der Gsiesertal-Lauf hat sich längst zu einem Fixpunkt im internationalen Langlaufkalender entwickelt. Auch heuer wird die 42-Kilometer-Distanz an beiden Tagen als Rennen der renommierten Ski-Classics-ChallengerSerie ausgetragen, wodurch zahlreiche Spezialisten für Langdistanzrennen ins Gsieser-

TEILNEHMERFELD

tal reisen werden. Zudem ist der Bewerb am Sonntag Teil des Italiencups und bringt damit auch viele Spitzenläufer aus Italien an den Start. Neben den Profis prägen traditionell tausende Hobbysportler das Bild der Veranstaltung.

EIN UMFASSENDES PROGRAMM

Die internationale Strahlkraft bleibt ungebrochen. Bereits jetzt sind Teilnehmer aus 27 Nationen gemeldet, mehr als die Hälfte davon aus dem Ausland. Besonders erfreulich für die Organisatoren ist der steigende Anteil an Frauen, der inzwischen rund ein Drittel des Starterfeldes ausmacht. Neben dem sportlichen Wettbewerb setzt die

PREMIERE UNTER STERNEN

Am Freitag, 27. Februar 2026, findet in Sexten erstmals der Drei-Zinnen-WinterNight-Run statt. Der Nachtlauf durch das Fischleintal wird vom ALV Sextner Dolomiten unter der Leitung von Alfred Prenn organisiert. Für das Organisationsteam bedeutet die Premiere Neuland, zugleich kann man auf langjährige Erfahrung in der Durchführung von Sportveranstaltungen zurückgreifen.

Die Veranstaltung knüpft auch an ein stilles Gedenken an: Wie bereits bei früheren Winterbewerben soll im Rahmen des Laufs an Markus Brugger, Michael Lambacher und Roland Holzer erinnert werden, die vor über 30 Jahren bei einem Lawinenunglück an der Rotwand ums Leben kamen. Erwartet werden bis zu 200 Teilnehmerin-

nen und Teilnehmer aus derzeit sieben Nationen, darunter Italien, Deutschland, Österreich, Frankreich, Irland, Rumänien und der Tschechischen Republik. Die Strecke führt

Veranstaltung auch auf ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Musik, Unterhaltung und kulinarischen Angeboten, welches das gesamte Rennwochenende begleitet. Viele Teilnehmer nutzen die Gelegenheit, die Strecke ohne Wettkampfdruck zu genießen – dafür wird erneut eine „Just for Fun“-Kategorie angeboten.

Seit ihrer ersten Austragung hat sich der Gsiesertal-Lauf von einer regionalen Veranstaltung zu einem internationalen Langlaufklassiker entwickelt. Auch die 42. Ausgabe verspricht wieder ein sportliches Großereignis, das Spitzenleistungen, Breitensport und Wintererlebnis in der einzigartigen Landschaft des Gsiesertals verbindet. // rewe

über 13 Kilometer und 238 Höhenmeter auf verschneiten, präparierten Wegen durch das Fischleintal. Der Start erfolgt um 18 Uhr bei der Langlaufloipe am Hotel Waldheim. Von dort verläuft der Kurs unter anderem über die Lärchenwiesen bis zur Talschlusshütte und wieder zurück zum Ausgangspunkt. Im Anschluss an das Rennen findet in unmittelbarer Nähe zum Zielbereich eine Pasta-Party mit Siegerehrung statt. Die Online-Anmeldung ist noch bis 25. Februar beziehungsweise bis zum Erreichen des Teilnehmerlimits möglich. Neben dem Wettkampf wird auch eine nicht wettkampforientierte Teilnahmevariante ohne Zeitmessung angeboten. Parallel dazu sind auch die Einschreibungen für den 29. Südtirol Drei Zinnen Alpine Run im September bereits geöffnet. // rewe

KARATE MÜHLBACH

ALLE ERWARTUNGEN ÜBERTROFFEN

Vier Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille hat Karate Mühlbach vor kurzem beim Grand Prix Nazionale in Genzano di Roma (RM) gewonnen. Damit wurden alle Erwartungen weit übertroffen.

Über 1.000 Athleten haben an diesem nationalen Karate-Turnier in den beiden Disziplinen Kumite (Zweikampf) und Kata (Formwettkampf) teilgenommen – darunter sieben Athleten von Karate Mühlbach.

„Im Kumite wurden Wunschträume wahr“, so das Trainerduo Fabian und Martin Pezzei: In seinem ersten nationalen Turnier hat Norbert Öttl (Master, bis Blaugurt) in beeindruckender Weise Gold gewonnen. Premiere war es auch für Anna Gallmetzer (Zöglinge, Braunund Schwarzgurte, -47kg) und Maria Peintner (Zöglinge, Braun- und Schwarzgurte, -42kg), die erstmals bei einem nationalen Wettkampf in der Kategorie der Braun- und Schwarzgurte angetreten sind. Beide haben ihr Talent, ihre Kampf-Intelligenz und ihr Potenzial auf eindrucksvolle Weise unter Beweis gestellt, Gold gewonnen und sogar von den Trainern der Gegnerinnen viel Lob erhalten. Gold gewonnen hat auch Jakob Silgoner (Senioren, bis Blaugurt, -74kg) – auch er hat seinen ersten nationalen Wettkampf bestritten.

TOLLE LEISTUNGEN

„Die intensive und zielgerichtete Vorbereitung der letzten Monate hat sich gerechnet und unsere Erwartungen wurden weit übertroffen“, so Pezzei, der sich besonders für Jonas Malleier (Zöglinge, bis Blaugurt, -50kg) freut, der Silber gewonnen hat; auch Malleier hat sein erstes nationales Turnier bestritten, hat beeindruckende Kämpfe in der Vorrunde gezeigt, sich im Halbfinale dann selbst übertroffen und ist erst im Finale knapp mit 4:3 unterlegen. Nicht in Reichweite war das Podest für Florian Fischnaller (Senioren, Braun- und Schwarzgurte, -80kg) und Lorenz Mantinger (Senioren,

Braun- und Schwarzgurte, -68kg), die sich trotz starker Leistungen mit Platz sieben abfinden mussten.

Im Kata hat Jonas Malleier (Zöglinge, Gelbund Orangegurte) alle überrascht und mit seiner Silbermedaille ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Bronze gewonnen hat Maria Peintner, die erstmals in der Kategorie der Braun- und Schwarzgurte angetreten ist; das Podest verpasst hat Anna Gallmetzer (Zöglinge, Braun- und Schwarzgurte) mit Platz sechs.

„Zugegeben, das Training verlief ganz nach Plan, die Athleten sind verletzungsfrei geblieben und unser Trainingsprogramm konnten wir genau nach unseren Vorstellungen umsetzten – dass es dann aber derart gut läuft, ist kaum zu glauben und motiviert uns, genauso fokussiert und zielgerichtet weiterzuarbeiten“, so Pezzei. // mp

Begegnungen waren intensiv, aber es passte.

Kata - Jonas Malleier sicherte sich Platz zwei.
Kumite und Maria Peintner auf Platz eins.
Kata - Maria Peintner kam auf Platz drei.
Kumite - Norbert Öttl freut sich über Platz eins.

ERFOLGREICHES WINTERTURNIER

Beim Winterturnier – organisiert vom SC Meran Yoseikan Budo in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Yoseikan-Budo-Verband –, das kürzlich in Algund ausgetragen wurde, haben die Athletinnen und Athleten des ASV Niederdorf eine beeindruckende Mannschaftsleistung gezeigt und den Spitzenplatz in der Vereinswertung erobert. Das Nachwuchs- und Qualifikationsturnier für die Landesmeisterschaft bot den jungen Sportlerinnen und Sportlern die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen und sich für die kommenden Meisterschaften zu qualifizieren.

In einem äußerst spannenden Wettkampf konnten die Niederdorfer Budokas mit insgesamt 11 Goldmedaillen die bisherigen Führenden der Vereinswertung, nämlich den SV Lana sowie den SC Meran, überholen. Die Niederdorfer Athletinnen und Athleten erzielten in den jeweiligen Kategorien beachtliche Erfolge: Tanja Steinmair und Josefin Fauster gewannen in der U16, Simon Watschinger, Julian Seiwald, Carolin Huber und Lia Niederkofler überzeugten in der U14, während Lukas Seiwald, Darian Erwin Gietl und Patrick Huber in der U12 für Furore sorgten.

Neben den herausragenden Leistungen der Niederdorfer Sportler zeigten auch die Nachwuchstalente aus Bruneck und Taufers starke Leistungen. Der SSV Bruneck schob sich

mit starken Leistungen auf den vierten Platz der Gesamtwertung vor und auch der SSV Taufers konnte mit einigen Spitzenplatzierungen seine Position verbessern.

Für alle Teams stand die Qualifikation für die Landesmeisterschaften im Teambewerb in Sarntal auf dem Spiel. Die bisher gezeigten Leistungen lassen beim betreffenden Wettkampf auf spannende und erfolgreiche Wettbewerbe hoffen.

UMFASSENDES PROGRAMM

Das Programm des Turniers in Algund umfasste neben dem klassischen Teambewerb auch Spezialdisziplinen wie den Stockkampf und den Fechtkampf. Bei diesen Disziplinen sind Reaktionsfähigkeit, Schnelligkeit und Präzision besonders gefragt,

was die Athleten und Athletinnen stets aufs Neue unter Beweis stellen mussten. Beim Teambewerb, bei dem ebenfalls verschiedene Kompetenzen gefordert werden, stand die synchronisierte Pflichtübung auf dem Programm.

Die Yoseikan-Budo-Wettkämpfe spiegeln die Vielseitigkeit und die Vorzüge dieser faszinierenden Kampfkunst gut wider, und bei bestimmten Disziplinen kommen sie besonders zur Geltung.

Die Sportlerinnen und Sportler zeigten nicht nur verschiedene technische Raffinessen und kämpferisches Können, sondern auch

YOSEIKAN BUDO

vorbildliche Teamarbeit und Fairness, die dem Geist des Yoseikan Budo konkret entsprechen. Das Yoseikan Budo fördert nämlich nicht nur die technischen Fertigkeiten, sondern auch Disziplin, Respekt und vor allem die Fähigkeit, mit sehr unterschiedli-

chen Situationen gut zurechtzukommen. Das Winterturnier in Algund hat erneut bewiesen, welch großes Potenzial und welche Motivation im Südtiroler Nachwuchs steckt. Mit den schönen Resultaten der Athletinnen und Athleten der Pusterer Vereine

sind die Aussichten auf eine erfolgreiche Landesmeisterschaft vielversprechend. Die Verantwortlichen ihrer Vereine blicken daher optimistisch auf die kommenden Herausforderungen und freuen sich auf weitere spannende Wettkämpfe. // jp

RESULTATE der Pustertaler Yoseikan-Athletinnen und -Athleten

Seniores Stick Fight A M1

2 Simon Durnwalder - ASV Niederdorf

3 Sahil Pal - SSV Bruneck

Seniores Stick Fight A M2

2 Divyanshu Kumar - SSV Bruneck

Seniores Stick Fight A OPEN

3 Magdalena Egger - SSV Bruneck

U18 Stick Fight (Tambo) M OPEN

1 Maximilian Mittermair - SSV Taufers

U18 Stick Fight (Tambo) F OPEN

2 Clara Bacher - SSV Bruneck

3 Madeline Wierer - ASV Niederdorf

U16 Stick Fight (Tambo) M 1

3 Elia Colarossi - SSV Bruneck

U16 Stick Fight (Tambo) M 2

1 Julian Mairegger - SSV Taufers

U16 Stick Fight (Tambo) F 1

1 Tanja Steinmair - ASV Niederdorf

2 Emely Ladstätter - ASV Niederdorf

U16 Stick Fight (Tambo) F 2

1 Josefin Fauster - ASV Niederdorf

U16 Stick Fight (Tambo) F Gesamt

1 Josefin Fauster - ASV Niederdorf

U14 Stick Fight (Tambo) M 1

1 Matteo Pizzuto - SSV Bruneck

U14 Stick Fight (Tambo) M 2

1 Simon Watschinger - ASV Niederdorf

U14 Stick Fight (Tambo) M 3

1 Julian Seiwald - ASV Niederdorf

2 Theo Conrater - SSV Bruneck

3 Kilian Innerhofer - SSV Taufers

U14 Stick Fight (Tambo) M 4

2 Niklas Santer - ASV Niederdorf

U14 Stick Fight (Tambo) F 2

2 Saphira Sophia Gietl - ASV Niederdorf

U14 Stick Fight (Tambo) F 3

1 Carolin Huber - ASV Niederdorf

2 Natalie Oberhofer - ASV Terenten

U14 Team Yoseikan Team

1 Lia Niederkofler; Carolin HuberASV Niederdorf

U12 Stick Fight (Kombo) M 2

1 Lukas Seiwald - ASV Niederdorf

U12 Stick Fight (Kombo) M 3

2 Felix Gruber - ASV Niederdorf

U12 Stick Fight (Kombo) M 4

1 Darian Erwin Gietl - ASV Niederdorf

U12 Stick Fight (Kombo) M 6

1 Patrick Huber - ASV Niederdorf

U12 Stick Fight (Kombo) F 3

2 Marielena Gietl - ASV Niederdorf

4 Valentina Varani - SSV Bruneck

U12 Stick Fight (Kombo) M Gesamt

1 Lukas Seiwald - ASV Niederdorf

U10 Stick Fight (Kombo) M 3

1 Kilian Stasche - SSV Bruneck

U10 Stick Fight (Kombo) F 1

2 Selin Maurberger - SSV Taufers

4 Eleonora Sophia Gietl - ASV Niederdorf

MODERNE ZAHNMEDIZIN

Abb. 1: Vor der Behandlung, frontal Abb. 2: Nach der Behandlung, frontal

Abb. 3: Vor der Behandlung,

Abb. 5: Vor der Behandlung,

Abb. 4: Nach der Behandlung,

Abb. 6: Nach der Behandlung,

Kieferorthopädie:

Dieser Patient hatte eine starke Rücklage des Unterkiefers und infolgedessen auch eine Kl II Verzahnung. Bei der kieferorthopädischen Therapie wurden die Zahnbögen ausgeformt und die Kiefer anschließend durch den Kieferchirurgen in ihre korrekte Position gebracht. Anschließend folgte noch die Feineinstellung der Verzahnung. Die Nachherbilder zeigen die Situation vier Jahre nach dem Ende der Behandlung. Die insgesamte Behandlungsdauer betrug 20 Monate.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Josef Willeit und Dr. Paul Willeit

Dr. Josef Willeit

Facharzt für Zahn-, Mund- & Kieferheilkunde

Facharzt für Kieferorthopädie

Dr. Paul Willeit

Zahnarzt, Facharzt für Kieferorthopädie

Adresse: Romstraße 3, Bruneck • Tel. 0474 555 409 info@willeit.it • www.willeit.it

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> Materialpreis, Planung, Genehmigungen 58

> Wenn das Smart Home die Gesundheit unterstützt und bei Bedarf besser macht 60

> Teil eines nachhaltigen Baukonzepts 62

> Die angesagtesten Wanddesigns 64

> Erschwingliche Häuser –nachhaltig und kreativ 66

> Naturstein: Vor- und Nachteile des Bodenbelags 68

> Das Eigenheim vor Einbrüchen schützen 70

> Neue Lösungen für gutes Raumklima 74

> So verändert sich das Bauen 80

> Tapezieren: Materialien und Tipps 82

> Recycelter Beton, Lehm, Holz 84 ... und vieles mehr!

Zwischen schöner Bergkulisse und echtem Wohntraum

Bauen, Wohnen und Einrichten gehören in Südtirol zu den großen Zukunftsthemen – im Pustertal vielleicht mehr als anderswo. Die Region steht beispielhaft für jene Herausforderungen, mit denen viele alpine Räume konfrontiert sind: begrenzte Flächen, steigende Bau- und Grundstückspreise, hohe Anforderungen an den Landschafts- und Klimaschutz sowie der Wunsch nach zeitgemäßem, leistbarem und qualitativ hochwertigem Wohnraum. Zwischen Tradition und Moderne, Wachstum und Bewahrung, Individualität und Gemeinwohl entsteht ein Spannungsfeld, das die Bau- und Wohnkultur nachhaltig prägt.

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Mehrwertsteuer auch für Südtirolmöglich

Gerade im Pustertal ist Bauen mehr als eine rein technische oder wirtschaftliche Entscheidung. Neue Wohnprojekte, Sanierungen und Umbauten greifen unmittelbar in gewachsene Dorfstrukturen und sensible Naturräume ein. Gleichzeitig verändern sich die Bedürfnisse der Menschen: kleinere Haushalte, neue Arbeitsformen wie Homeoffice, der demografische Wandel und steigende Energiekosten stellen neue Anforderungen an Grundrisse, Bauweisen und Infrastruktur. Fragen nach Energieeffizienz, klimafreundlichen Materialien und langfristiger Nutzung rücken zunehmend in den Mittelpunkt. Das Thema Wohnen ist dabei untrennbar mit sozialen Aspekten verbunden. Leistbarer Wohnraum wird immer knapper, insbesondere für junge Familien, Einheimische und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Raumordnung, Zweitwohnungen, touristische Nutzung und Neubauten werden intensiv diskutiert – nicht selten kontrovers. Der Wunsch nach Entwicklung steht dem Bedürfnis nach Schutz von Landschaft, Kulturgrund und Lebensqualität gegenüber.

DER WANDEL

Auch das Einrichten spiegelt diesen Wandel wider. In Südtirol und im Pustertal zeigt sich ein klarer Trend zu natürlichen Materialien, regionaler Handwerkskunst und langlebigen Lösungen. Traditionelle Elemente werden neu interpretiert und mit moderner Technik, klaren Linien und funktionalen Konzepten kombiniert. Wohnen wird zunehmend ganzheitlich gedacht: als Zusammenspiel von Architektur, Innenraumgestaltung, Energieversorgung und persönlichem Lebensstil.

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Dieses Sonderthema widmet sich genau diesen Fragen. Es beleuchtet Entwicklungen, Herausforderungen und Lösungsansätze rund um Bauen, Wohnen und Einrichten in Südtirol und im Pustertal, stellt Betriebe, Projekte und Ideen vor und bietet Raum für Information, Inspiration und Diskussion. Im Mittelpunkt steht dabei stets die zentrale Frage: Wie kann Wohnen in einer einzigartigen alpinen Region auch in Zukunft lebenswert, nachhaltig und sozial ausgewogen gestaltet werden? // bp

BAUEN, WOHNEN UND EINRICHTEN

Hochwertig bauen und sanieren

Türen und Fenster sind zentral für Neubauten und gelungene Sanierungen: Qualitativ hochwertige Fenster und Türen schützen vor Lärm, Kälte und unangenehmer Zugluft und schaffen ein wohliges Gefühl in der Wohnung. Gleichzeitig setzen sie auch im Innenbereich Akzente. Kurz gesagt: Fenster und Türen sind Design- und Einrichtungselemente.

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Materialpreis, Planung, Genehmigungen

Ein eigenes Haus zu bauen, ist für viele ein Lebenstraum und zugleich aber auch eine finanzielle Herausforderung. Immer wieder geraten Projekte ins Wanken, weil Kosten unterschätzt oder unerwartet steigen. Die Materialpreise sind ein entscheidender Faktor. Holz, Stahl oder Dämmstoffe unterliegen starken Marktschwankungen, die seit einigen Jahren spürbar zugenommen haben.

Steigen die Preise während der Bauphase, kann das Projekt schnell teurer werden als geplant. Wer frühzeitig Verträge abschließt oder alternative Materialien prüft, verschafft sich mehr Sicherheit. Mindestens ebenso wichtig ist eine präzise Planung. Unklare Grundrisse, nachträgliche Änderungen oder unvollständige Leistungsverzeichnisse treiben die Kosten in die Höhe. Schon kleine Anpassungen – ein zusätzliches Fenster, eine andere Raumaufteilung – bedeuten Mehrarbeit für Handwerker und teurere Materialien. Eine detaillierte Planung mit Architekt oder Bauingenieur spart später viel Geld. Auch Genehmigungen werden oft unterschätzt. Je nach Region und Bauvorhaben sind unterschiedliche Anträge erforderlich, vom Bebauungsplan bis hin zur Sondergenehmigung für bestimmte Bauweisen. Verzögerungen durch fehlende Unterlagen oder fehlerhafte Anträge verlängern die Bauzeit und verursachen zusätzliche Kosten. Wer sich frühzeitig informiert und die Unterlagen vollständig einreicht, vermeidet langwierige Wartezeiten.

Steigende Materialpreise können den Hausbau unerwartet verteuern. Pexels

Weitere Stolperfallen entstehen durch unzureichende Puffer im Budget. Unvorhersehbare Faktoren wie Wetter, Lieferverzögerungen oder Preissteigerungen lassen sich nie völlig ausschließen. Ein finanzieller Spielraum von zehn bis zwanzig Prozent ist daher ratsam. Hausbau erfordert also nicht nur handwerkliches Können, sondern vor allem eine realistische Kostenkontrolle. //

Inox Design steht heute für einen modernen, leistungsstarken Maschinenpark, kurze Entscheidungsprozesse sowie ein hohes Maß an Flexibilität. Mit fachlichem Know-how und großem Engagement gewährleistet unser Team aus über 30 qualifizierten Mitarbeitenden eine erstklassige Verarbeitungsqualität Ihrer Produkte.

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Hochwertige Lösungen für das moderne Bad

Vor genau 50 Jahren traf eine große Portion Mut auf eine ebenso starke Idee: Produkte zu entwickeln, die den Alltag erleichtern – funktional, langlebig und vor allem einfach in der Anwendung. Was damals als Vision begann, ist heute die Grundlage eines international erfolgreichen Unternehmens.

Am Standort Bruneck entwickeln und produzieren wir hochwertige Lösungen für das moderne Bad. Mit der gezielten Vereinigung

unserer Produktlinien „Shower“ (Duschkabinen) und „Comfort“ (Sitz- und Griffsysteme) verfolgen wir eine klare Unternehmensstrategie: ganzheitliche Badlösungen zu schaffen, die Menschen in allen Lebensphasen begleiten und unterstützen.

Qualität, Benutzerfreundlichkeit und zeitloses Design stehen dabei konsequent im Mittelpunkt. Unsere Produkte verbinden techni-

shower systems and bathroom accessories

Von links nach rechts:

Peter Mutschlechner, CTO, Alexander Mair, CEO, Markus Gasser, CSO Lunah-photo&design

sche Präzision mit ästhetischem Anspruch und werden höchsten Anforderungen an Sicherheit, Komfort und Langlebigkeit gerecht. Heute beliefern wir Kunden in über 40 Ländern weltweit. Mit wachem Auge für die Entwicklungen am Markt und offenem Ohr für die Wünsche unserer Kunden. Und nicht zuletzt mit stets weiten Armen für gute, neue Mitarbeiter. Provex – made to refresh. // PR-Info

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Bruneck, Industriezone Nord 10 T 0474 571511 / info@provex.eu www.provex.eu

Showroom Bruneck Risaliti Matteo

Wenn das Smart Home die Gesundheit unterstützt und bei Bedarf besser macht

Moderne Smart Home-Technologien bieten mehr als nur Komfort – sie fördern aktiv die Gesundheit. Temperatur und Luftfeuchtigkeit in den Räumen werden automatisch von intelligenten Klimasystemen reguliert. Luftreiniger messen über Sensoren die Luftqualität und filtern Schadstoffe heraus. Eine Beratung, beispielsweise im Elektronikfachmarkt, kann für eine Bedarfsanalyse sinnvoll sein. Dabei wird festgestellt, welches System sich je nach Raumgröße und persönlichen Bedürfnissen am besten eignet. Dynamische Beleuchtungen aus Einrichtungshäusern und Beleuchtungsgeschäften passen sich dem Tageslicht und dem natürlichen Biorhythmus an. Dadurch können sich die Schlafqualität und Konzentration verbessern. Smart Home-Dienstleistungsunternehmen bieten maßgeschneiderte Lichtlösungen, die als komplexe Systeme in den Räumlichkeiten installiert werden. Intelligente Matratzen aus dem Fachhandel tragen ebenfalls zu einer verbesserten Schlafqualität bei, indem sie das Schlafverhalten überwachen und Temperatur sowie Härtegrad der Unterlage anpassen. Mit einer idealen Druckentlastung beugen sie Rücken- und Nackenschmerzen vor. Gerade im Homeoffice sitzen viele Menschen häufig zu lange an ihren Schreibtischen. Bewegungssensoren an Bürostühlen erinnern an Pausen und moti-

vieren dazu, die Sitzhaltung öfter zu verändern sowie mehr Aktivität in den Alltag einzubauen. In der Küche liefern intelligente Wasserfiltersysteme mit einer Anzeige für Filterwechsel und Wasserwerte eine verbesserte Trinkwasserqualität. // Gesundheitstechnologien im Smart Home sind über Apps steuerbar. Pixabay

„INTHEWALL“-SYSTEM VON DISAN

Der Staubsauger, der sich selbst wegräumt

Gesünder atmen. Sauberer leben.

Reinigung, die den

Alltag verändert

Stellen Sie sich vor: Reinigung, die verschwindet. Der Saugschlauch liegt sicher im Rohr in der Wand, jederzeit einsatzbereit, und verschwindet nach Gebrauch automatisch. Kein Schleppen, kein Suchen, kein Kabelsalat – einfach Sauberkeit, wann immer Sie sie brauchen.

Im Vergleich zu kabellosen Akku-Handstaubsaugern, die schwer, laut und bei längerer Nutzung schnell kraftlos werden, bleibt das System „InTheWall“ konstant leistungsstark, extrem leicht (nur 700 g) und ermöglicht stundenlanges Saugen ohne Ermüdung. Rücken, Schultern und Handgelenke werden deutlich entlastet – Reinigung wird komfortabel und ergonomisch.

Staub, Feinstpartikel und Allergene werden vollständig aus der Luft entfernt. Für Allergiker bedeutet das spürbar saubere Atemluft, während Lüftungs- und Klimafilter länger sauber bleiben und Wartung reduziert wird.

Das Ergebnis: schnellere, gründlichere Reinigung, leiser Betrieb, mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge. Und der Preis? Bestimmt viel geringer, als Sie denken. Schreiben Sie uns einfach für ein kostenloses Angebot

„InTheWall“ von Disan ist mehr als ein Staubsauger: ein System für Komfort, Effizienz und Lebensqualität. // PR-Info

MASSGESCHNEIDERTE LÖSUNGEN VON SELECTRA

Licht, das Räume zum Leben erweckt

Licht ist weit mehr als reine Funktion. Es prägt Räume, schafft Atmosphäre und beeinflusst unser tägliches Wohlbefinden. Mit diesem Anspruch entwickelt Selectra individuelle Lichtkonzepte, die Architektur sichtbar machen und Wohn- wie Arbeitsbereiche gezielt aufwerten.

Seit vielen Jahren begleitet Selectra private Bauherren, Hoteliers, Unternehmer sowie Architekten und Planer bei der Entwicklung maßgeschneiderter Beleuchtungslösungen. Das reicht von der ersten Idee über die präzise Planung bis zur Umsetzung mit erfahrenen Fachpartnern aus der Region. Im Showroom im „Interior Tower“ in Vahrn können Besucher moderne Lichttechnik live erleben: architektonische Beleuchtung, dekorative Leuchten und intelligente Systeme, die Inspiration bieten für Neubauten, Renovierung oder die Neugestaltung bestehender Räume.

Aktuelle Projekte zeigen die Vielseitigkeit dieses Ansatzes. Für Ekos wurde ein Lichtkonzept entwickelt, das Arbeitsbereiche klar strukturiert, Orientierung schafft und zugleich eine angenehme Atmosphä-

re unterstützt. Im Vinumhotel Feldthurnerhof wiederum setzt Licht gezielte Akzente, die Materialien und Raumstrukturen hervorheben und eine warme, einladende Stimmung für die Gäste erzeugen. Der Anspruch bleibt dabei stets derselbe: Jedes Projekt ist einzigartig. Deshalb entstehen bei Selectra keine Standardlösungen, sondern individuell geplante Lichtkonzepte, die sich sensibel in Architektur und Umgebung einfügen. // PR-Info

Licht nach Maß.

Besuchen Sie unsere Showrooms und lassen Sie sich von unseren maßgeschneiderten Lichtlösungen begeistern.

SHOWROOM
SHOWROOM
Vinumhotel Feldthurnerhof: Warmes Licht für Atmosphäre und Komfort.
Büros EKOS: Strukturiertes Licht für konzentriertes Arbeiten.

GRÜN AUF DEM DACH

Teil eines nachhaltigen Baukonzepts

Immer mehr Menschen setzen auf ein Gründach als Teil eines nachhaltigen Baukonzepts für ihr Haus. Begrünte Dächer verbessern das Wohnklima, die Energieeffizienz und die Biodiversität. Die baurechtlichen Vorgaben können je nach Bundesland variieren – schließlich muss die Statik des Daches das zusätzliche Gewicht tragen können. Oft wird die Dachbegrünung finanziell durch Förderprogramme bezuschusst. Ein Gründach kann Teil eines Eigenheims sein, aber auch auf dem Carport realisiert werden. Neben einer tragfähigen Dachkonstruktion wird eine Wurzelschutzfolie benötigt, um Schäden an der Dachabdichtung zu verhindern. Eine Drainageschicht leitet überschüssiges Wasser ab. Zudem gibt es eine Filterschicht, die verhindert, dass Feinteile in die Drainage gelangen, und eine Substratschicht, die Wasser und Nährstoffe speichert. Kom-

plettsysteme für Dachbegrünungen kann man im Baumarkt und im Bedachungsfachhandel kaufen. Die Wahl der Bepflanzung hängt vom Dachtyp und dem gewünschten Pflegeaufwand ab. Eine extensive Begrünung ist pflegeleicht, da sich die Bepflanzung weitgehend selbst erhält. Trockenresistente Pflanzen wie Sedum, Moose oder Gräser eignen sich besonders gut. Eine intensive Begrünung passt zu Dachgärten. Sie erfordert eine dickere Substratschicht und ist pflegeaufwändiger sowie schwerer. Die intensive Dachbegrünung sieht die Bepflanzung mit Stauden, Sträuchern und Bäumchen vor. Bei der Planung und Umsetzung eines Gründachs für das Eigenheim sind Dachdeckereien, Garten- und Landschaftsbaubetriebe behilflich. // freepik

WOLF FENSTER

Dein Fenster zum Glück

Dein Zuhause ist mehr als ein Ort – es ist deine Ruheinsel im Alltag. Bei Wolf Fenster bauen wir deshalb nicht nur Rahmen und Glas; wir schaffen den Rahmen für deine schönsten Momente.

DESIGN UND INNOVATIVE TECHNIK

Modernes Wohnen verbindet Ästhetik mit Funktion. Unsere Fensterlösungen bieten zeitlose Eleganz und modernste Technologie: Sie schenken dir vollkommene Stille und halten Kälte zuverlässig draußen. Von rahmenlosen Verglasungen bis zu smarten, energieeffizienten Systemen – wir bieten den Komfort, den du verdienst.

SANIEREN MIT WEITBLICK UND HERZ

Eine Sanierung verleiht deinem Zuhause eine neue Seele. Mit nachhaltigen Materialien steigerst du den Wert deiner Immobilie und senkst spürbar deine Energiekosten. Es ist das gute Gefühl, ökologische Verantwortung mit Lebensqualität zu vereinen.

DEIN PROJEKT - UNSER HANDWERK

Vom ersten Beratungsgespräch bis zur präzisen Montage begleiten wir dich Schritt für Schritt. Wir hören zu, planen individuell und setzen deinen Wohntraum mit höchster Handwerkskunst um.

Wir schaffen Aussichten, die heute begeistern und morgen überzeugen. Und zwar für ein Wohngefühl, das man nicht nur sieht, sondern jeden Tag spürt. // PR-Info

Großes Interesse an Wohnbau-Infoabenden

Die Wohnbau-Informationsabende der Sparkasse waren ein voller Erfolg: Die Veranstaltungen waren alle ausgebucht, und das Interesse vor allem des jungen Publikums am Thema Wohnbauförderung beeindruckend groß.

Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer lobten den Referenten und Wohnbauexperten Christian Patrick Peintner. Vor allem seine fachlich fundierten und praxisnahen Ausführungen kamen gut an. Im Bereich der Wohnbauförderung hat sich letzthin in Südtirol viel getan. Viele Südtirolerinnen und Südtiroler, die sich bisher von der Förderung ausgeschlossen glaubten, können durch die neuen Bestimmungen plötzlich doch wieder einen realistischen Weg zum Eigenheim finden. Besonders junge Menschen, Paare und Familien profitieren von den neuen Fördermöglichkeiten. // PR-Info

Das Darlehen zum Fixzins für Ihr grünes Eigenheim

Vorteilhafter Zinssatz für Ihr energieeffizientes Eigenheim. Darlehen mit Laufzeit bis zu 30 Jahren.

Reserviere jetzt einen Termin für die Wohnbauberatung in unseren Filialen.

Werbemitteilung zu Verkaufszwecken. Für die Vertrags- und wirtschaftlichen Bedingungen können die Informationsblätter “Allgemeine Informationen zum Immobilienkredit für den Verbraucher” eingesehen werden, die in den Filialen der Südtiroler Sparkasse AG und auf www.sparkasse.it verfügbar sind. Die veröffentlichten Informationen stellen kein öffentliches Angebot im Sinne des Art. 1336 des Zivilgesetzbuches dar. Die Gewährung des Kredits unterliegt der Genehmigung durch die Bank.

sparkasse.it

AUSDRUCKSSTARKE WÄNDE

Die angesagtesten Wanddesigns

Individualität und Nachhaltigkeit spielen bei der Wandgestaltung eine Rolle. Neben farbigen Wänden liegen natürliche Materialien im Trend. Steinverkleidungen und Holzpaneele aus dem Baumarkt bringen ein organisches Ambiente in den Raum. Wände aus Holz, Kalk oder Lehm fördern ein gesundes Raumklima.

Vertikale Gärten holen die Natur ins Zimmer. Das Grundgerüst für die Pflanzwände ist im Baumarkt oder Gartencenter erhältlich, ebenso wie Wandhalterungen, Rankhilfen und Bewässerungssysteme. Eine integrierte Schlauchbewässerung und wasserspeichernde Vliesmatten eignen sich beispielsweise dafür. Pflanzenlampen und Zeitschaltuhren sind unter anderem in Einrichtungshäusern und Elektronikfachmärkten zu finden.

Hellfarbige und strukturierte Wandoberflächen geben einem Wohnraum mehr Tiefe. Pixabay Pflanzen als Wandgestaltung beleben den Wohnraum. unsplash

kontrastierende Farben, zum Beispiel zwischen Blau und Lila, zu wählen. DIY-Handwerkskurse in verschiedenen Schwierigkeitsgraden helfen interessierten Hobby-Renovierenden, das Vorgehen zu erlernen. Sie werden von Baumärkten, Malerfachbetrieben oder Kreativwerkstätten angeboten.

Ein weiterer Trend sind Ombré-Wände mit sanften Farbverläufen, die einen marmorierten Effekt erzeugen und dem Raum mehr Tiefe verleihen. Für die Farbabstimmung ist es wichtig, Farbtöne aus derselben Familie – wie verschiedene Blautöne – oder harmonisch

Digitale Tapeten sind Wandverkleidungen, die mit einem computergesteuerten Drucker gefertigt werden und mit fotorealistischen Abbildungen beeindrucken. Dank der hohen Auflösung wird ein sonnendurchfluteter Wald oder ein florales Muster an der Wand zu einem großformatigen Blickfang. //

Vollwärmeschutz

Vollwärmeschutz

Innen- und Außenputze

Isolierputz

Tel +39 0474 830 479

Innen- und Außenputze

Isolierputz

Unterböden mit Fließestrich

Unterböden mit Fließestrich

Unterböden traditionell

Unterböden traditionell

Industrieböden

Industrieböden

Rampen in Fischgrat

Rampen in Fischgrat

„Die Traumküche beginnt mit einer guten Planung“

Moderne Küchenplanung vereint Ästhetik und Funktion. Othmar Rogen, Inhaber des gleichnamigen Möbelhauses in Mühlbach, verrät, worauf es bei der Küchengestaltung ankommt.

Herr Rogen, worauf sollte man bei der Küchenplanung besonders achten?

Othmar Rogen: Eine gut geplante Küche ist nicht nur ein optisches Highlight, sondern vor allem eine funktionale Arbeitsumgebung. Es ist daher wichtig, die individuellen Bedürfnisse der künftigen Nutzer vorher zu erfassen: Wer kocht in der Familie? Wird viel frisch zubereitet oder eher auf schnelle Gerichte gesetzt? Die Antworten unterstützen bei der optimalen Anordnung von Arbeitsflächen, Stauraum und Geräten. Ebenso gilt es, den individuellen Wohnstil zu berücksichtigen, damit sich die Küche harmonisch ins Gesamtbild des Wohnraumes fügt.

Welche aktuellen Trends gibt es in der Küchengestaltung?

Mehr denn je steht die Kombination aus modernen Materialien und smarter Technik im Fokus. Bei der Gerätetechnik geht der Trend hin zu Kochfeldern mit integriertem Dunstabzug und smarten Backöfen, die sich per App steuern lassen. Nachhaltigkeit spielt in der Küchengestaltung ebenfalls eine wichtige Rolle – energieeffiziente Geräte und langlebige Materialien sind ein Muss.

Wie schafft man die perfekte Küchenaufteilung?

Die ideale Raumaufteilung hängt vom Grundriss und von den individuellen Kochgewohnheiten ab. Die klassische Arbeitsdreiecksregel – also die optimale Anordnung von Kühlschrank, Herd und Spüle –gilt weiterhin. In offenen Wohnküchen integrieren wir oftmals Kochinseln oder Halbinseln, die das Kocherlebnis geselliger machen.

Othmar Rogen, Inhaber des Möbelhauses Rogen in Mühlbach.

Wie kann man mit einer neuen Küche den Wohnraum aufwerten?

Die Küche ist nicht nur ein Ort zum Kochen – sie ist der Mittelpunkt eines jeden Zuhauses. Eine hochwertige Küche erhöht nicht nur den Wohnkomfort, sondern auch den Wert der Immobilie. Offene Küchenkonzepte mit einer Verbindung zum Ess- und Wohnbereich schaffen eine einladende Atmosphäre. Dazu trägt auch eine harmonische Farbgebung bei. Besonders angesagt sind zurzeit dunkle, edle Farbtöne, kombiniert mit warmen Holzelementen. Wer es heller mag, setzt auf natürliche Farben wie Sand oder Creme in Kombination mit Stein- oder Metallakzenten.

Lohnt sich eine punktuelle Küchenerneuerung, oder sollte man lieber gleich eine neue Küche planen?

Das kommt ganz darauf an, in welchem Zustand sich die bestehende Küche befindet. Sind die Korpusse noch intakt, lassen sich Fronten, Arbeitsplatten oder Geräte problemlos erneuern. Falls jedoch die Raumaufteilung nicht mehr den Anforderungen entspricht oder die Technik überholt ist, empfiehlt sich eine komplette Neugestaltung.

Was empfehlen Sie Kunden, die unsicher sind, welche Küche zu ihnen passt?

In solchen Fällen rate ich, sich Inspirationen zu holen. Bei uns findet man stets die neuesten Küchentrends. Vor allem sollte man jedoch eine Fachberatung in Anspruch nehmen: In einem persönlichen Gespräch gehen unsere Einrichtungsexperten gezielt auf die Bedürfnisse ein und erarbeiten individuelle Lösungen. // PR-Info

GÜNSTIG BAUEN

Erschwingliche Häuser – nachhaltig und kreativ errichtet und gebaut

Ein erschwingliches Zuhause zu schaffen, bedeutet nicht, auf Qualität zu verzichten. Mit kreativen Ansätzen lassen sich die Baukosten reduzieren, ohne dass Nachhaltigkeit und Wohnkomfort darunter leiden.

Eine durchdachte Planung berücksichtigt alle verfügbaren Ressourcen. Bereits die Wahl des Grundstücks beeinflusst die Kosten: Wird bestehende Infrastruktur genutzt oder eine kleinere Fläche bebaut, sinken die Ausgaben. Auf der Suche nach einem preiswerten Bau-

grund helfen lokale, auf Grundstücke spezialisierte Immobilienvermittlungen. Auch beim Materialeinsatz gibt es Optionen, kosteneffizient und ökologisch zu bauen. Recycelte Baustoffe wie Holz, Ziegel oder Metall sind günstiger – obendrein reduzieren sie den ökologischen Fußabdruck. Rückbauunternehmen, Baustoffhändler oder Wertstoffzentren haben bisweilen Materialien zur Wiederverwendung im Angebot. Auch nachhaltige Rohstoffe wie Stroh zur Dämmung oder Lehm für den Innenausbau sind oft kostengünstiger, tragen zu einer hohen Energieeffizienz des Hauses bei und fördern ein gesundes Wohnklima. Modulare Bauweisen oder vorgefertigte Elemente –etwa von Fertighausanbietern, Architekturbüros oder Bauunternehmen, die sich auf Modulhäuser spezialisiert haben – verkürzen die Bauzeit und minimieren die Kosten.

Wer noch weiter sparen möchte, kann auf smarte Selbstbaukonzepte setzen. Viele Bauwillige verwirklichen heute ihr eigenes Zuhause zumindest teilweise in Eigenleistung. Das lässt sich beispielsweise realisieren über Baufirmen mit Mitbauoption, Baugemeinschaften, die gemeinsam planen und durch Eigenleistung die Kosten senken, oder durch die Baubegleitung durch Ingenieurbüros. Dadurch entstehen neben finanziellen Vorteilen kreative, individuelle Wohnkonzepte. Günstig bauen steht nicht für Verzicht, vielmehr für nachhaltiges und innovatives Denken. //

Eigenleistungen können die Baukosten entlasten. freepik

GADERFORM

Mein Zuhause gestalten – mit individuellen Einrichtungslösungen von Gaderform. Ob Küchentisch oder Kleiderschrank, immer massiv und beständig, zeitlos und natürlich. Holzmöbel schaffen ein besonders angenehmes Ambiente und erlauben durch ihre Vielfalt stets einen persönlichen Touch. Wohlfühlen leicht gemacht. Die regelmäßige Komposition von Linien und Flächen entspricht den modernen Anforderungen schönen Wohnens. Wir setzen auf leichte, elegante Formen und Beständigkeit zur Verbesserung der Wohnqualität. // PR-Info

Wenn Lüftung zur Lebensversicherung wird

Unsichtbare Gefahr im Visier: Passiv Energie GmbH revolutioniert den Radon-Schutz mit dem neuen Smart-Sensor für die HokkaidoHK-300-Serie. Damit wird der Schutz auf ein völlig neues Niveau gehoben.

Radon ist unsichtbar, geruchlos und dennoch hochgefährlich. Das radioaktive Edelgas entsteht natürlich im Boden und kann durch kleinste Undichtigkeiten in Gebäude eindringen. In Innenräumen sammelt es sich unbemerkt an – mit gravierenden Folgen für die Gesundheit. Radon gilt als zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Besonders in geologisch belasteten Regionen ist das Risiko erhöht. Dennoch bleibt die Gefahr für viele Hausbesitzer abstrakt – denn was man nicht sieht oder riecht, wird leicht unterschätzt. Die Passiv Energie GmbH setzt genau hier an und hebt den Schutz vor Radon auf ein neues Niveau. Mit einem neu entwickelten, aktiven Radon-Sensor für die dezentrale Lüftungsserie Hokkaido HK300 wird aus klassischer Wohnraumlüftung ein intelligentes, selbstständig reagierendes Gesundheitssystem.

SYSTEM REAGIERT AUF REALE BELASTUNGSWERTE

Im Mittelpunkt steht die kontinuierliche Messung der Raumluft. Statt fixer Lüftungsintervalle reagiert das System künftig auf reale Belastungswerte. Der Sensor überwacht permanent die Radonkonzentration in der Raumluft und kommuniziert drahtlos über ein stabiles Mesh-Netzwerk mit den installierten Lüftungsgeräten. Diese Technologie ermöglicht eine flexible Platzierung des Sensors genau dort, wo Radon typischerweise eintritt – etwa in Kellern oder in

Achtung Radon!

Hotspot Pustertal

Wohnen Sie im roten Bereich?

Hier wird gefährliches Radon oft im Haus eingeschlossen.

bodennahen Bereichen – ohne zusätzlichen Installationsaufwand. Steigt die gemessene Konzentration über einen definierten Schwellenwert, greifen die Lüftungsgeräte automatisch ein. Die Luftwechselrate wird erhöht, belastete Luft gezielt abgeführt und frische Außenluft zugeführt. Sobald sich die Werte wieder im unkritischen Bereich bewegen, reduziert das System eigenständig die Leistung auf einen energiesparenden Betrieb. Das Ergebnis ist ein Höchstmaß an Sicherheit bei gleichzeitig optimaler Energieeffizienz.

GUTE UND PRAKTISCHE LÖSUNG

Die Lösung verbindet Gesundheitsvorsorge mit modernster Gebäudetechnik. Dank hocheffizienter Wärmerückgewinnung bleibt der Energieverlust minimal, während gleichzeitig Feuchtigkeit reguliert und Schimmelbildung effektiv vorgebeugt wird. Das dezentrale Prinzip kommt ohne aufwendige Rohrsysteme aus und eignet sich damit sowohl für Neubauten als auch für Sanierungen.

Mit dem intelligenten Radon-Sensor erweitert die Passiv Energie GmbH ihr Portfolio im Bereich gesundes Wohnen konsequent. Wohnräume werden nicht nur belüftet – sie werden aktiv überwacht. Für Bauherren, Sanierer und Immobilienbesitzer bedeutet das ein beruhigendes Plus an Sicherheit: Die Raumluftqualität wird nicht dem Zufall überlassen, sondern kontinuierlich kontrolliert und automatisch optimiert.

So wird moderne Lüftungstechnik zu einem aktiven Beitrag für langfristige Gesundheit – leise, effizient und zuverlässig im Hintergrund. // PR-Info

Sanieren ohne Radon-Falle.

NATURSTEINBODEN

Vor- und Nachteile des Bodenbelags

Ein Natursteinboden verleiht dem Zuhause zeitlose Eleganz. Marmor, Granit, Schiefer und weitere Bodenbeläge aus Naturstein bieten eine Vielfalt an Farben und Strukturen. Im Allgemeinen sind Natursteinböden langlebig. Besonders in Flur, Küche oder Bad überzeugen sie durch ihre Robustheit. Ein großer Vorteil ist die Umweltfreundlichkeit: Naturstein ist ein reines Naturprodukt, das zumeist ohne chemische Zusätze verarbeitet wird. In Kombination mit einer Fußbodenheizung punktet er durch seine gute Wärmeleitfähigkeit. Mit einem Natursteinboden können jedoch auch Nachteile verbunden sein. Im Vergleich zu anderen Bodenbelägen sind die Anschaffungskosten relativ hoch. Sowohl die Auswahl und Beschaffung des Materials als auch dessen Verlegung erfordern Fachkenntnisse und die Sorgfalt von spezialisierten Bauunternehmen, Handwerksbetrieben oder dem Verlegeservice von Natursteinhändlern. Ein weiterer Nachteil kann – je nach Steinart – die Empfindlichkeit gegenüber Flecken, Säuren oder Bruchstellen sein. In solchen Fällen können kostspielige Reparaturen notwendig werden. Eine regelmäßige Pflege und gegebenenfalls eine Versiegelung

tragen entscheidend dazu bei, die Schönheit des Bodens zu erhalten. Alles in allem bleibt Naturstein eine Investition in einen hochwertigen Bodenbelag, der Individualität und Natürlichkeit betont. // Ein Steinboden in den Räumen ist einzigartig, benötigt aber auch Pflege. Pixabay

Nutzen Sie noch heuer

Leeb bietet Ihnen Designprodukte in High-End-Qualität, die Ihr Zuhause in einen wahren Blickfang verwandeln und nahezu wartungs- und pflegefrei sind. Die Kombination aus zeitlosem Design, modernster Technik und jahrzehntelanger Erfahrung macht jedes Produkt zu einer nachhaltigen Investition. Beginnen Sie einen neuen Lebensabschnitt mit einem Balkon, Anbaubalkon, Zaun, Sichtschutz, Sommergarten oder einer Terrassenüberdachung von Leeb, die individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt

und aus hochwertigem Aluminium und Glas gefertigt sind. Ihr persönlicher Leeb-Berater steht Ihnen mit umfassender Erfahrung und Know-how zur Seite und unterstützt Sie im Rahmen einer kostenlosen Vor-Ort-Beratung dabei, die optimale Lösung für Ihr Zuhause zu finden. Ein herausragendes Qualitätsmerkmal der Alu-Produkte von Leeb ist die patentierte Alu-Comfort-Plus-Beschichtung. Sie ist hochwetterfest, schmutzabweisend und kratzfest und vereint alle Vorteile in sich. Sie garantiert eine enorme Witterungsbeständigkeit und dauerhafte Schönheit – Qualität, auf die man sich seit 120 Jahren verlassen kann. Vereinbaren Sie noch heute einen unverbindlichen und kostenlosen Beratungstermin! Rufen Sie unsere Gratishotline an oder bestellen Sie unseren Katalog unter +39 371 1472844 oder besuchen Sie uns auf www.leeb-balkone.com/de. // PR-Info

BALKONE, ZÄUNE, ÜBERDACHUNGEN AUS ALUMINIUM, GLAS UND HOLZ VON EUROPAS NR. 1

auf höchstem Niveau

Bis auf wenige kleine Details ist die Wohnanlage „Grünfeld“ in Pfalzen fertiggestellt. Die ersten Bewohner sind schon eingezogen. Dieser Neubau wurde nach den höchsten Klimahaus-Standards gebaut und umfasst 25 Wohnungen für einheimische Familien (knapp die Hälfte davon wird vermietet), sowie ein nagelneues, hochmodernes Lebensmittelgeschäft der Marke „Conad“, das vom etablierten Pfalzner Handelsunternehmen „Anjoka“ betrieben wird.

NACHHALTIGE

REALISIERUNG

Entwickelt wurde dieses Projekt vom Brunecker Bauträger „Smart Living“, dessen Team voller Zufriedenheit auf diese rundum gelungene Wohnanlage blickt. Aus dem 3.000 m2 großen Grundstück wurden insgesamt ca. 8.000 m2 Nutzfläche geschaffen. Darauf ist Gregor Wierer – Gesellschafter und operativer Leiter bei Smart Living – besonders stolz, da Fläche in Südtirol sehr knapp und kostbar ist und deshalb stets so effizient wie möglich genutzt werden sollte. Gleichzeitig bedankt sich Smart Living bei allen Kunden für das Vertrauen, bei allen Planern und am Bau beteiligten Firmen für die geleistete Arbeit, der Immobilienmakler-Agentur „Immobilien Niederkofler“ für die professionelle Verkaufsabwicklung und der Gemeinde Pfalzen für die reibungslose Zusammenarbeit. Der Firma „Anjoka“ wünscht man einen guten Start und viel Erfolg für die Zukunft.

GESCHICHTE HINTER DER ENTSTEHUNG

Ursprünglich sollte auf diesem Grundstück etwas völlig anderes entstehen, nämlich ein neues Seniorenheim. Es gab nur ein Problem: Für ein derartiges Vorhaben war das Grundstück zu klein. Zudem ist es umgeben von anderen Gebäuden, wodurch eine eventuelle zukünftige Erweiterung nicht möglich gewesen wäre. Um dieses Problem zu lösen, tauschte die Gemeinde Pfalzen dieses Grundstück gegen einen etwa dreimal so großen Grund in unmittelbarer Nähe. Dieser gehörte einem Pfalzner Landwirt und ist ideal für den Bau des neuen Seniorenheims geeignet. Als Gegenzug wurde dem Landwirt das kleinere Grundstück als Bauzone ausgewiesen. Dieser wiederum beauftragte Smart Living mit der Entwicklung der Wohnanlage. Diese Geschichte zeigt, wie sinnvolle urbanistische Lösungsfindung sowie Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Privaten aussehen kann. Eine echte Win-Win-Situation für alle.

VERKAUF UND WOHNRAUM FÜR MORGEN

Für den Verkauf und die Vermietung der Wohnungen wurde die renommierte Brunecker Immobilienmakler-Agentur „Immobilien Niederkofler“ beauftragt. Lange vor Bauende war der Großteil der Wohnungen bereits verkauft, was die Professionalität des Teams Niederkofler unterstreicht. Zehn Jahre ist Smart Living mittlerweile aktiv. Dieses Jubiläum ist für den Brunecker Immobilienentwickler nicht nur Grund zur Freude, sondern auch Ansporn, weiterhin hochwertigen Wohnraum in Südtirol zu realisieren. Dafür ist man bei Smart Living stets auf der Suche nach geeigneten Baugründen oder Bestandskubaturen. // PR-Info

Das Eigenheim vor Einbrüchen schützen

Moderne Sicherheitstechnologien minimieren das Risiko von Einbrüchen. Smarte Alarmanlagen erkennen verdächtige Personen, die das Haus umrunden oder versuchen, Türen und Fenster zu öffnen. Videoüberwachungssysteme überwachen den Eingangsbereich sowie andere gefährdete Zonen. Ein lautstarker Alarm schreckt Einbrechende ab. Zusätzlich erhält man eine Benachrichtigung auf dem Smartphone. Über die Fernsteuerung von Licht und Musik kann bei Abwesenheit der Eindruck erweckt werden, dass jemand zu Hause ist. Die Installation eines smarten Alarmsystems wird von Sicherheitsfachbetrieben, spezialisierten Schlüsseldiensten sowie Dienstleistern im Smart Home-Bereich angeboten. Auf Wunsch können auch Zutrittskontrollsysteme mit biometrischen Scannern installiert werden. Durch Fingerabdruck- oder Gesichtserkennung bleibt der Zugang zum Haus auf autorisierte Personen beschränkt. Mechanische Schutzmaßnahmen sichern zudem Fenster und Türen gegen gewaltsames Eindringen. Sicherheitsschlösser, Mehrfachverriegelungen und einbruchhemmende Beschläge erschweren das gewaltsame Öffnen. Sicherheitsfolien schützen

Fenster vor Glasbruch. Die Einbruchschutzfolien erhöhen die Widerstandsfähigkeit des Glases und halten Einbruchwillige durch den zeitlichen Mehraufwand von ihrem Vorhaben ab. Eine andere Option ist Verbundsicherheitsglas, das beispielsweise von Glasereien sowie Fenster- und Türbauunternehmen eingesetzt werden kann. Werden einbruchhemmende Maßnahmen am Haus vorgenommen, kann dies bei einigen Versicherungsunternehmen zu geringeren Beiträgen führen. Eine Beratung durch die Versicherungsagentur des Vertrauens kann sich lohnen. //

BAUMSCHULE PUTZERHOF

DGroße

Große

Große

an und Nutzbäumen aus eigener Äpfel Zwetschgen

ie Baumschule Putzerhof ist ein spezialisierter Fachbetrieb für Obstgehölze und steht für Qualität, regionale Herkunft und außergewöhnliche Sortenvielfalt. Mit über 150 verschiedenen Sorten bietet der Betrieb eines der umfangreichsten Sortimente in Südtirol und darüber hinaus. Alle Pflanzen stammen aus eigener regionaler Erzeugung und sind sortenecht.

Kirschen -

Kirschen -

Kirschen - Birnen

Marillen -

Marillen -

Marillen - Pfirsiche

Das Sortiment reicht von bewährten Klassikern bis hin zu seltenen Spezialitäten, die perfekt an das alpine Klima angepasst sind. In diesem Jahr stehen zur Auswahl:

• 54 Apfelsorten; • 15 Marillensorten;

• 25 Birnensorten; • 15 Pfirsich- und Nektarinensorten;

• 19 Kirschsorten; • 31 Zwetschgen- und Pflaumensorten.

Die Baumschule richtet sich sowohl an Privatgärten als auch an den professionellen Obstbau und an Projekte zur Erhaltung alter Sorten. Wer robuste, ertragreiche und standortgerechte Obstbäume sucht, findet im Putzerhof einen kompetenten Ansprechpartner und kann sich vor Ort persönlich beraten lassen // PR-Info

Rundum-Beratung für Ihr Zuhause

Planen Sie einen Neubau, eine Sanierung oder den Austausch Ihrer Heizanlage? Die Initiative „KlimaLand“ bündelt die Kompetenzen verschiedener Einrichtungen, um Bürgerinnen und Bürgern eine umfassende und kostenlose Erstberatung zu bieten.

Wer heute baut oder saniert, steht vor einer Vielzahl an komplexen Entscheidungen. Die Fachleute der Klimaagentur helfen dabei, das eigene Zuhause nicht nur energieeffizienter und nachhaltiger zu gestalten, sondern auch den Wohnkomfort maßgeblich zu steigern und gleichzeitig Energiekosten einzusparen.

Welche Schwerpunkte setzen die Energieberater? Die KlimahausAgentur und das Amt für Energie und Klimaschutz beraten zu technischen Fragen bei Neubau, Sanierung und Heizungstausch sowie zu Energiebonus, Energiegemeinschaften, staatlichen Anreizen und Landesförderungen. Das Bildungs- und Energieforum Südtirol und die Verbraucherzentrale bieten hingegen eine kostenlose Energieberatung zu verschiedenen Energiesparmaßnahmen und Fördermöglichkeiten an. Nach einer kostenlosen Erstberatung kann gegen einen kleinen Selbstbehalt ein Energiecheck vor Ort in Anspruch genommen werden.

Die Berater von „Plattform Land“ bieten nach einem kostenlosen Erstgespräch eine vergünstigte vertiefende Sanierungsberatung an, die insbesondere auch auf die Wiederbelebung von Leerständen im ländlichen Raum abzielt. Architektinnen und Architekten unterstützen bei der Umnutzung alter Bausubstanz – vom ersten Lokalaugenschein bis zur Ausarbeitung von Projektskizzen und einer groben Kostenschätzung.

„ Die Beratungen bieten den Bürgerinnen und Bürgern eine wertvolle Gelegenheit, fundierte und praxisnahe Informationen rund um nachhaltiges Bauen und Energieeffizienz zu erhalten“, betont Landesrat Peter Brunner. „Egal ob Neubau oder Sanierung, wir möchten alle dabei unterstützen, die richtigen Schritte für ein klimafreundliches Zuhause zu gehen.“

Peter Brunner, Landesrat für Energie

ZIELGERICHTET PLANEN UND KOSTEN SPAREN

Ziel dieser vom Land Südtirol geförderten Initiative ist es, eine unabhängige und kostenlose Erstberatung zu den vielen technischen Fragen des nachhaltigen Bauens und Sanierens anzubieten sowie auf die verschiedenen Fördermöglichkeiten aufmerksam zu machen. Vom Heizungstausch und der Installation einer Photovoltaikanlage über die energetische Sanierung bis hin zum Traum vom neuen Eigenheim: die Beraterinnen und Berater unterstützen mit ihrer Expertise bei allen für das Vorhaben zu treffenden Entscheidungen.

JETZT TERMIN SICHERN

Nutzen Sie dieses kostenlose Erstberatungsangebot, um Ihr Projekt auf ein solides Fundament zu stellen. Interessierte können ihren Termin ganz einfach online buchen. Weitere Informationen und die Terminreservierung finden Sie unter: www.klimaland.bz/ beratungen // PR-Info

Beratungen

Sie möchten bauen, Ihr Zuhause sanieren oder die Heizanlage tauschen?

Sie interessieren sich für Energiegemeinschaften oder wollen sich über Fördermöglichkeiten im Energiebereich schlau machen?

Buchen Sie auf KlimaLand.bz Ihre individuelle und kostenlose Erstberatung.

Jetzt Termin vormerken!

www.klimaland.bz/mission-klimaland/beratungen

Eine Zusammenarbeit von:

INNOVATIVE HEIZLÖSUNG AUS TIROL

Blackmechanix empfiehlt „Puls-air“

Die Werkstatt von Blackmechanix zeichnet sich durch ein außergewöhnliches Ambiente und moderne Ausstattung aus. Seit 2024 setzt das Unternehmen auch bei der Beheizung der Räumlichkeiten auf einen neuen Ansatz. Zum Einsatz kommt Puls-air, eine heizölbetriebene Werkstattheizung aus Tirol mit patentierter Verbrennungstechnologie, die eine effiziente Wärmebereitstellung bei niedrigen Betriebskosten ermöglicht.

Die zuvor genutzte Heizlösung verursachte hohe Kosten und sorgte für eine ungleichmäßige Wärmeverteilung. Daher suchte das Team von Blackmechanix nach einer wirtschaftlicheren Alternative und wurde über eine Online-Recherche auf Puls-air aufmerksam. Bei Puls-air handelt es sich nicht um eine herkömmliche Ölheizung: Die integrierte patentierte pulsierende Verbrennung erzeugt eine hohe Heizleistung bei vergleichsweise geringem Ölverbrauch. Trotz der kompakten Bauweise können mit einem Gerät Räume mit einem Volumen von bis zu 2.000 Kubikmetern beheizt werden, sofern eine gute Isolierung gegeben ist. Für größere Hallen ist der kombinierte Einsatz mehrerer Geräte möglich.

BESONDERES FUNKTIONSPRINZIP

Die patentierte pulsierende Verbrennung arbeitet nicht kontinuierlich, sondern in einem wechselnden Prozess. Dabei treffen Frischgas- und Abgassäule in der Brennkammer bis zu 62-mal pro Sekunde aufeinander. Die dabei entstehenden Reaktionen erzeugen Wärme sowie zusätzliche Druck- und Schallwellen, die zur hohen Effizienz des Systems beitragen. Der Wirkungsgrad liegt laut Hersteller bei mindestens 97 Prozent.

GLEICHMÄSSIGE WÄRMEVERTEILUNG

Das Heizgerät wird bodennah im Raum positioniert. Dadurch verteilt sich die warme Luft zunächst im Arbeitsbereich, steigt anschlie-

ßend langsam nach oben, kühlt ab und sinkt wieder nach unten. Über den integrierten Ventilator wird die Luft erneut am Brenner vorbeigeführt. Dieser Kreislauf erzeugt eine gleichmäßige thermische Luftzirkulation, die für eine konstante Erwärmung des gesamten Raumes sorgt und den Energieverbrauch reduziert.

EINFACHE INSTALLATION UND BERATUNG

Inhaber Jochen Trettl: „Die Puls-airHeizung läuft sehr leise und beheizt unsere große Halle schnell, effektiv und ohne Gestank.”

Puls-air wird kompakt auf einer Europalette geliefert. Die Abmessungen betragen etwa 75 × 55 × 95 cm bei einem Gewicht von rund 75 kg. Die Abgasführung erfolgt über ein 35-mm-Edelstahlrohr direkt über Dach, ein separater Kamin ist nicht erforderlich. Der Hersteller empfiehlt den Anschluss an einen größeren Heizöltank. Das Puls-air-Team bietet telefonische Beratung sowie Unterstützung per E-Mail oder WhatsApp an, um das passende Heizgerät für den jeweiligen Bedarf zu ermitteln und offene Fragen zu klären. // PR-Info

LÜFTUNG UND WOHNQUALITÄT

Neue Lösungen für gutes Raumklima

Dichte Gebäudehüllen und energieeffiziente Bauweisen reduzieren Heizkosten, erschweren jedoch oft den natürlichen Luftaustausch. Frische Luft ist aber entscheidend für Gesundheit und Wohlbefinden: Sie reguliert die Luftfeuchtigkeit, beugt Schimmelbildung vor und sorgt für Konzentration und erholsamen Schlaf. Moderne Lüftungssysteme bieten Lösungen, die Komfort und Energieeffizienz verbinden. Kontrollierte Wohnraumlüftungen mit Wär-

Ein gutes Raumklima erhöht die Lebensqualität.

SCHLOSSEREI SCHWÄRZER IN GAIS

merückgewinnung gehören inzwischen zu den gängigsten Methoden. Sie führen verbrauchte Luft ab, während frische Luft zugeführt wird – ohne dass Wärme verloren geht. So bleibt die Raumtemperatur stabil, und gleichzeitig werden Pollen, Staub oder Schadstoffe gefiltert. Besonders in Neubauten oder bei Sanierungen sind diese Systeme eine nachhaltige Investition. Dezentrale Geräte bieten sich vor allem für einzelne Räume oder Nachrüstungen an. Sie werden direkt in die Außenwand eingebaut und arbeiten oft paarweise, um Zu- und Abluft im Wechsel zu steuern. Der Vorteil: keine aufwendige Rohrinstallation und flexible Integration auch im Bestand. Neben fest installierten Systemen gibt es innovative Lösungen wie sensorgesteuerte Fensterlüftungen oder smarte Geräte, die Luftqualität in Echtzeit messen und die Lüftung automatisch anpassen. Auch Kombinationen mit Wärmepumpen oder Klimaanlagen werden immer häufiger genutzt, um Heizen, Kühlen und Lüften effizient miteinander zu verbinden. Wichtig bleibt jedoch die richtige Einstellung. Zu trockene Luft im Winter oder zu hohe Luftfeuchtigkeit im Sommer können nur mit angepasster Steuerung vermieden werden. Wer sein System regelmäßig warten lässt, sichert dauerhaft gute Luftqualität. //

unsplash

Meisterbetrieb in dritter Generation

Seit mehr als 400 Jahren steht der Name Schwärzer für hochwertige Arbeiten in der Schmiede- und Schlossereitechnik. Der Familienbetrieb wird heute in der 13. Generation geführt und blickt auf eine lange handwerkliche Tradition zurück. Die Schlosserei Schwärzer verarbeitet Eisen, Aluminium und Edelstahl und bietet maßgeschneiderte Metalllösungen für unterschiedlichste Anforderungen. Individuelle Kundenwünsche werden präzise umgesetzt.

Das Leistungsspektrum umfasst sowohl Stahlbauarbeiten als auch anspruchsvolle Lösungen für den Innenbereich. Kunden profitieren von einem umfassenden Service, der von der Planung über die Fertigung bis hin zur fachgerechten Montage reicht. Qualität und Kundenzufriedenheit stehen dabei stets im Mittelpunkt. Um diesen Anspruch dauerhaft zu erfüllen, legen Familie Schwärzer und das gesamte Team großen Wert auf laufende Weiterbildung. Denn ein Handwerksbetrieb mit einer derart langen Erfolgsgeschichte erfordert kontinuierliches Engagement, fachliche Kompetenz und einen starken familiären Zusammenhalt. // PR-Info

Präzision und Partnerschaft

Bauen bedeutet weit mehr als das Errichten von Wänden. Es bedeutet, Lebensräume zu schaffen, Visionen umzusetzen und Verantwortung für kommende Generationen zu übernehmen. Genau hier setzt Bauexpert an: als führender Baustofflieferant der Region, der technisches Know-how mit echter Menschlichkeit verbindet – und damit weit über die reine Materialbereitstellung hinausgeht.

Ob Neubau, Sanierung oder komplexes Projektmanagement – jedes Bauvorhaben stellt höchste Anforderungen an Materialqualität, Präzision und Verlässlichkeit. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, bietet Bauexpert ein Sortiment, das sämtliche Phasen des Bauprozesses abdeckt: vom Rohbau über leistungsstarke Dämmtechnologien bis hin zu Systemlösungen für Akustik, Feuchteschutz und energetische Optimierung.

Damit jedes Projekt auf technische Sicherheit bauen kann, werden alle Produkte nach klaren Kriterien ausgewählt:

• Langlebigkeit und Materialstabilität, geprüft nach neuesten Normen;

• Energieeffizienz durch innovative Dämmstoffe und Systemlösungen;

• Ressourcenschonung durch nachhaltige und recyclingfähige Materialien;

• Kompatibilität mit modernen Bauweisen wie Holzbau oder Sanierungsprojekten im Bestand;

Diese technische Tiefe ermöglicht es, Bauprojekte präzise zu planen, Risiken zu minimieren und langfristig verlässlich umzusetzen – vom ersten Konzept bis zur fertigen Umsetzung.

LOGISTIK, DIE BAUT UND NICHT BREMST

Doch technische Qualität allein reicht nicht. Baustellen sind dynamisch, Abläufe müssen jederzeit ineinandergreifen und Material muss genau dann eintreffen, wenn es gebraucht wird. Genau hier zeigt sich die Stärke der Bauexpert-Logistik: Mit einer eigenen, leistungsstarken LKW-Flotte mit Kränen und großen Lagerkapazitäten stellt das Unternehmen schnelle und berechenbare Lieferprozesse sicher.

Das bedeutet für jedes Bauvorhaben weniger Stillstand, bessere Planbarkeit, geringere Kosten und ein Bauprojekt, das im Takt bleibt. Für viele Kundinnen und Kunden ist dieser reibungslose Ablauf der Moment, in dem Bauexpert vom Lieferanten zum verlässlichen Partner wird.

SICHERHEIT, VERTRAUEN UND NÄHE

Neben aller Technik bleibt eines entscheidend: Bauen ist immer ein emotionales Projekt. Es geht um Orte, an denen Menschen leben, arbeiten oder wachsen wollen. Deshalb begleitet die Firma Bauexpert seine Kundinnen und Kunden nicht nur mit fachlicher Sicherheit, sondern auch mit Aufmerksamkeit, Ehrlichkeit und echter Nähe. Hier zählt nicht nur das richtige Material – sondern das Gefühl, in guten Händen zu sein.

Dass jemand mitdenkt. Dass Lösungen gefunden werden, wenn Herausforderungen auftreten. Und dass ein Projekt die Unterstützung bekommt, die es verdient.

TECHNISCH STARK, NAH UND FÜHREND IN DER REGION

Bauexpert ist weit mehr als ein Baustofflieferant. Das Unternehmen bringt regionale Baukultur voran, macht technische Innovationen zugänglich und bleibt gleichzeitig nah an den Bedürfnissen der Menschen. Wer heute baut, braucht nicht nur Produkte – sondern einen Partner. Und genau das ist Bauexpert: Der führende Baustofflieferant, der Kompetenz mit Herz verbindet. // PR-Info

Ton Revò
Andalo
Panchià
Pergine V
Borgo V Mattarello
Rovereto Mori
Sand in Taufers
Bruneck
Brixen
Latsch
Marling
Bozen Eppan
Leifers

Einziges Südtiroler Unternehmen in Rom ausgezeichnet

Während in Italien nur ein Bruchteil der Unternehmen systematisch über Nachhaltigkeit berichtet, setzt die Firma Wolf System GmbH in Freienfeld seit Jahren konsequent auf nachhaltig ökologische und soziale Verantwortung. Das wurde vor kurzem prämiert.

Von den rund 970.000 operativen Unternehmen Italiens verfügen laut einer Untersuchung von Industria Felix Magazine und Cerved Rating Agency lediglich 0,6 Prozent über eine offizielle Nachhaltigkeitsbilanz. Wolf System gehört zu jenen Betrieben, die Nachhaltigkeit nicht nur dokumentieren, sondern ganzheitlich leben.

„INDUSTRIA FELIX ESG AWARD 2025“

Diese konsequente Haltung fand nun auch auf nationaler Ebene Anerkennung: Beim „Industria Felix ESG Award 2025 - L’Italia sostenibile che compete“, wurden am 15. Oktober 2025 im Palazzo Senatorio am Kapitol in Rom 94 Unternehmen aus ganz Italien ausgezeichnet, ausgewählt aus allen italienischen Unternehmen mit offizieller Nachhaltigkeitsbilanz, wobei Wolf System das einzige nominierte aus Südtirol war. Vizepräsident und Geschäftsführer von Wolf Haus, Ing. Kurt Schöpfer, nahm die Auszeichnung persönlich entgegen – als Bestätigung für ein Unternehmensmodell, das ökologisch-soziale Verantwortung und wirtschaftliche Stärke erfolgreich vereint.

NACHHALTIGKEIT UND INNOVATION

Am Firmensitz in Freienfeld wurden in den vergangenen Jahren umfassende Investitionen in klimafreundliche Technologien umgesetzt, die 2026 ihren Abschluss finden. Eine moderne Hackschnitzelanlage deckt den gesamten Wärmebedarf des Unternehmens – betrieben ausschließlich mit Holzabfällen aus der eigenen Produktion, die aus PEFC-zertifizierten Wäldern (nachhaltige Forstwirtschaft) stammen. Weiters werden mit einer Photovoltaikanlage von 750KW über 80 Prozent des Strombedarfs gedeckt; der verbleibende Anteil stammt aus zertifiziertem Ökostrom. Damit wird die Produktionsstätte von Wolf System bereits 2026 klimaneutral – rund 25 Jahre vor Inkrafttreten des europäischen Green Deal. Auch im Hausbau erweist sich das Unternehmen als Pionier: Seit 2011 fertigt Wolf Haus, eine Marke der Unternehmensgruppe, Holz-

Ausgezeichnet in Rom: Ing. Kurt Schöpfer, Vizepräsident von Wolf System Italia und Geschäftsführer von Wolf Haus, nahm stellvertretend für das Unternehmen den „Industria Felix ESG Award 2025“ entgegen.

fertighäuser nach der eigenen „Energie-Plus“-Technologie. Dank optimierter Gebäudehülle und innovativer Energielösungen erzeugen diese Häuser mehr erneuerbare Energie, als sie für ihren eigenen Primärbedarf (Heizung, Kühlung, Warmwasser) benötigen. Damit entspricht das Baukonzept nicht nur den Klimazielen der EU für 2050 (Green Deal), sondern übertrifft diese bereits heute. Die Häuser gewinnen so langfristig an Wert, da sie dank ihres zukunftsorientierten Energiekonzepts weit über 2050 hinaus den aktuellen Standards entsprechen. Das verwendete Baumaterial Holz dient als natürlicher CO₂-Speicher und verursacht zudem in der Herstellung deutlich geringere Emissionen als herkömmliche Baustoffe.

SOZIALE VERANTWORTUNG

Nachhaltigkeit bedeutet für Wolf System jedoch nicht nur Umweltschutz, sondern auch Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden. Das Unternehmen legt großen Wert auf Arbeitszufriedenheit, Sicherheit und langfristige Entwicklungsmöglichkeiten – als Ausdruck einer Unternehmenskultur, die ökologisches Denken mit sozialem Engagement verbindet. Der firmeninterne Freizeitclub „Wolf4us“ organisiert das ganze Jahr über Kurse und Events, die den Teamgeist fördern. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen fast 50 Vereine aus den Bereichen Sport, Kultur und Soziales – ein klares Zeichen regionaler Verbundenheit und sozialer Verantwortung. // PR-Info

Der Firmensitz von Wolf System in Freienfeld.

STAHL & HOLZBAU

Wir bauen Ihr Traumhaus aus Holz – energieeffizient, nachhaltig und erdbebensicher, mit höchstem Wohnkomfort und individueller Architektur. Ob Villa, Kondominium, Aufstockung, Hotel, Schule, Bürogebäude, Pflegeheim oder Mobile Home – wir realisieren Ihr Projekt schlüsselfertig in ganz Italien. Ebenso errichten wir Reithallen, Agrar- und Industriehallen aus Holz und Stahl sowie Betonbehälter für Biogasanlagen und Wasserspeicherung.

T. +39 0472 064000

wolfsystem.it | wolfhaus.it

Bürogebäude MMB (RA)
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PROGRESS AG

Innovative Fassadengestaltung durch den 3D-Betondruck

Die Progress AG setzt mit der neuen 3D-Druck Technologie einen wichtigen Innovationsschritt. Das Unternehmen eröffnet der Betonfertigteilindustrie damit völlig neue gestalterische und technologische Möglichkeiten.

In Caorle wird derzeit mit dem Projekt „Pareus Resort“ erstmals ein Referenzprojekt realisiert, bei dem 3D-gedruckte Betonfassaden industriell gefertigt und mit innovativen Green Code-Betonfertigteilen kombiniert werden. Auf einer Fläche von rund 28.000 Quadratmetern entstehen dort insgesamt 28 Ferienhäuser. Der Lieferumfang umfasst insgesamt 11.000 m² Fertigteile. Dazu zählen unter anderem 4.000 m² 3D-gedruckte Fassadenelemente mit Green Code„Thermowand Plus“, 4.300 m² Doppelwände, 4.000 m² Green Code-„EcoSlab“, sowie 1.500 m² „Progress XM“-Decken. Der Rohbau des Resorts soll im Sommer 2026 fertiggestellt werden, die Eröffnung ist für Mai 2027 vorgesehen. Die Fertigung erfolgt vollständig im Werk der Progress AG in Brixen, wodurch eine gleichbleibend hohe Qualität, verkürzte Bauzeit und eine präzise Abstimmung der einzelnen Betonelemente gewährleistet werden.

DIE SPI-TECHNOLOGIE DER PROGRESS GROUP

Die Progress Group hat mit dem Selective-Paste-Intrusion-Verfahren (SPI) eine neuartige 3D-Drucktechnologie für den Fertigteilbau entwickelt, bei der Zementleim gezielt in ein Sandbett eingebracht und nur an definierten Stellen verfestigt wird. Schicht für Schicht entstehen so Bauteile mit einer Auflösung von nur drei Millimetern,

Innovative Fassadenelemente aus dem 3D-Drucker. Detailgetreu und frei in der Gestaltung.

wobei der umgebende Sand während des Drucks die Stützfunktion übernimmt und nach dem Aushärten vollständig wiederaufbereitet wird. Auf diese Weise lassen sich komplexe Geometrien, Überhänge und feine Oberflächenstrukturen ohne Schalung und mit hoher Maßhaltigkeit herstellen.

PERSPEKTIVEN DES INDUSTRIELLEN 3D-DRUCKS

Zentrales Entwicklungsziel des SPI Verfahrens ist ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit: Durch gezielten Materialeinsatz nur dort, wo er statisch oder funktional erforderlich ist, lassen sich Beton- und Zementverbrauch sowie CO₂-Emissionen deutlich reduzieren. Der 3D-Betondruck mit SPITechnologie versteht sich dabei als Ergänzung zur klassischen Fertigung. Das Projekt Pareus ist das Leuchtturmprojekt, das Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und architektonische Freiheit im industriellen Fertigteilbau demonstriert. // PR-Info

Die

WICHTIGE INFORMATIONEN

Bausystem: Green Code

Betonfertigteile: Progress AG

Fassadenelemente: Progress 3D Concrete Printing

Das Pareus-Resort in der Bauphase.
Der SPI-3D-Drucker – entwickelt für großformatige Anwendungen mit höchster Präzision.
Häuser im Rohbau am Ferienort Caorle.

BETONFERTIGTEILE INNOVATIVE

So verändert sich das Bauen

Vielerorts auf der Welt entstehen neue Wohnkonzepte, die auf Nachhaltigkeit, Flexibilität und Gemeinschaft setzen. Das Konzept der sogenannten „Earthships“, ursprünglich aus den USA, bedeutet übersetzt „Erdschiff“. Bei dieser nachhaltigen Bauweise werden recycelte Baustoffe verwendet. Zudem wird eine autarke Energie-, Wärme-, Wasser- und Abwasserversorgung realisiert. In Städten wie Singapur oder Mailand entstehen grüne Wolkenkratzer, deren vertikale Gärten das Mikroklima verbessern und zur Luftreinigung beitragen. Vor allem in Skandinavien, aber auch in Deutschland, ist flexibles Wohnen ein Trend: Mit Modulhäusern kann die Wohnfläche je nach Bedarf erweitert oder verkleinert werden. In Japan sind Kapselhotels eine minimalistische Lösung für die beengten Verhältnisse in den Mega-Citys. Die kleinen Schlafkapseln stellen eine beliebte Unterkunft dar, da sie Privatsphäre schenken, gemütlich und kostengünstig

Persönliche Beratung, flexible Lieferung und qualifizierte Montage – seit über 30 Jahren.

sind. Gemeinschaftliche Wohnformen gewinnen ebenfalls an Bedeutung – das soziale Miteinander steht im Vordergrund. CoHousing-Projekte aus Dänemark oder den Niederlanden verbinden private Räumlichkeiten mit gemeinschaftlich genutzten Bereichen. Auch Mehrgenerationenhäuser in Deutschland formen eine neue Art des Zusammenlebens. Die frühere Wohnform mehrerer Generationen unter einem Dach wird wieder aufgegriffen – mit dem Unterschied, dass die Bewohnenden nicht zwangsläufig zu einer Familie gehören. Technologische Entwicklungen treiben weitere Innovationen voran. 3D-gedruckte Häuser, etwa aus China oder den USA, senken die Baukosten deutlich. Zunächst wird das Haus mithilfe spezieller Software geplant. Während des Druckprozesses trägt eine große, bewegliche Düse den Baustoff Schicht für Schicht auf. Einige Bauunternehmen in Deutschland bieten mittlerweile den Bau hochwertiger 3D-DruckHäuser an. //

Natürliche Materialien beim Bauen sind ein globaler Trend. freepik

ELLECOSTA IN EHRENBURG/KIENS

Passende Lösungen für

Sonnenschutz und Lebensqualität

Ellecosta ist ein innovatives Südtiroler Familienunternehmen mit Sitz in Ehrenburg/Kiens und steht seit über 30 Jahren für Qualität, Zuverlässigkeit und maßgeschneiderte Lösungen. Das Unternehmen plant, produziert und montiert hochwertige Rollläden, Raffstores, ZIP-Anlagen, Markisen sowie Insektenschutzsysteme für private und gewerbliche Kunden. Moderne Fertigungstechnologien, langlebige Materialien und ein hoher Anspruch an Design und Funktionalität zeichnen die Produkte von Ellecosta aus – alles aus einer Hand, von der persönlichen Beratung bis zur fachgerechten Montage.

KOMFORT, SICHERHEIT UND SMARTE TECHNIK

Neben klassischen Rollläden bietet Ellecosta auch innovative Rolltore und Sonnenschutzlösungen, die höchsten Komfort und maximale Sicherheit gewährleisten. Platzsparende Systeme, vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten sowie moderne Steuerungen – auf Wunsch auch smart-home-fähig – sorgen für eine optimale Anpassung an jedes Gebäude. Individuelle Maßanfertigungen garantieren dabei perfekte Integration in Neubauten ebenso wie in bestehende Bausubstanz.

FRÜHLINGSAKTION: 30 % AUF MARKISEN

Pünktlich zur warmen Jahreszeit profitieren Kundinnen und Kunden von der beliebten Markisenaktion: Von März bis Ende April gibt es 30 % Rabatt auf alle Markisen – ideal, um Terrasse oder Balkon rechtzeitig für sonnige Tage vorzubereiten. Besuchen Sie Ellecosta in Ehrenburg/Kiens oder kontaktieren Sie das Team unter info@ellecosta.com. Weitere Informationen finden Sie unter www.ellecosta.com. // PR-Info

Strahlende Zukunft in der E-Branche

Elpo ist ein Betrieb, der auf die Bedürfnisse junger Menschen eingeht. Seit über 75 Jahren bildet das Brunecker Familienunternehmen erfolgreich Nachwuchskräfte im Bereich Elektrotechnik aus. Dank eines individuell abgestimmten Lehrplans können die Lehrlinge ihre Stärken optimal entfalten – immer mit Blick auf ihre persönlichen Interessen und Fähigkeiten. Gleichzeitig bietet Elpo einen modernen und innovativen Arbeitsplatz.

Durch die Größe des Unternehmens eröffnen sich den Lehrlingen vielfältige Möglichkeiten. Voraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildung sind Begeisterung für Technik, handwerkliches Geschick, Einsatzbereitschaft sowie Interesse an Theorie und Praxis. Während der gesamten Lehre steht jedem Lehrling ein Mentor zur Seite, der kontinuierlich begleitet und unterstützt. Die Ausbildung umfasst vier Tage pro Woche bei Elpo – inklusive Einsätze auf verschiedenen Baustellen, bei Interesse auch im Ausland – sowie einen wöchentlichen Schultag an der Berufsschule.

Vorbereitung zur Gesellenprüfung

Die Karrierechancen sind vielfältig und individuell gestaltbar: Die fünf Fachbereiche bieten den neuen Elektrikerinnen und Elektrikern nach ihrem Abschluss eine abwechslungsreiche Arbeit. Wer sich weiterbilden möchte, kann neben der Arbeit einen Lehrgang mit Matura-Abschluss oder den Meister-Lehrgang absolvieren. // PR-Info

Elpo

Materialien und Tipps

Beim Renovieren helfen Malerbetriebe, Hausmeister- und Renovierungsservices sowie Raumausstatter. Mit dem passenden Zubehör aus dem Baumarkt können Heimwerkende es jedoch auch selbst versuchen. Ein sauberes Arbeiten erfordert ausreichend Abdeckfolie, um den Boden vor Flecken zu schützen. Bevor die neue Tapete an die Wand kommt, entfernen die meisten die alte Tapete mit einem Spachtel. Ein Tapetenlöser vereinfacht das Prozedere. Kleinere Löcher und Risse in der Wand werden mit Spachtelmasse ausgebessert. Nach dem Trocknen schleifen Renovierende die Unebenheiten glatt. Anschließend wird die Wand gereinigt und eine Grundierung aufgetragen. Vor allem bei kreidenden oder nicht gleichmäßig saugenden Oberflächen ist dies sinnvoll, damit die Tapete besser haftet. Ein Tapeziertisch wird oft unterschätzt, erleichtert aber das Zuschneiden und Einkleistern der Tapeten erheblich. Zugeschnitten wird mit einem Cuttermesser oder einer Schere. Entsprechend der Wandhöhe werden die Tapetenbahnen aus-

gemessen. Es empfiehlt sich eine Zugabe von etwa fünf Zentimetern am oberen und unteren Ende. An einer senkrechten Linie an der Wand wird später die erste Tapetenbahn ausgerichtet. Dazu benötigen Tapezierende eine Wasserwaage oder ein Senklot. Danach wird der Tapetenkleister angerührt. Im Falle einer Papiertapete wird die Rückseite mit einem Tapezierquast eingestrichen. Eine Vliestapete kann dagegen direkt auf die mit Kleister vorbereitete Wand aufgebracht werden. Renovierende legen die Tapete von oben nach unten an die Wand an und streichen sie mit einer Bürste glatt. Überschüssige Ränder an Decke oder Boden werden mit dem Cuttermesser sauber abgeschnitten. Ein Nahtroller drückt die Nähte sorgfältig an. Nach dem Tapezieren werden Steckdosen und Lichtschalter mit dem Cuttermesser freigelegt und Kleisterreste entfernt. //

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ZWEI PRAXIS-KURSE MIT NORDWAL UND DER VHS

Heimwerken leicht gemacht

Selber anpacken, verschönern und fachgerecht umsetzen. Gemeinsam mit der Volkshochschule Südtirol (VHS) bietet Nordwal Colour zwei neue, praxisorientierte Kurse für alle Heimwerkerinnen und Heimwerker an. Die Veranstaltungen richten sich an alle, die ihr Zuhause mit eigenen Händen aufwerten möchten und dabei auf professionelles Know-how aus erster Hand setzen.

Den Auftakt macht am 24. März 2026 in Auer der praktische Kurs „Fassaden und Außengestaltung“. Dabei erfahren die Teilnehmenden, wie sich Schäden an der Fassade erkennen lassen, wie diese fachgerecht ausgebessert werden und welche Produkte für ein langlebiges und gepflegtes Erscheinungsbild am besten geeignet sind.

Am 11. April in St. Lorenzen dreht sich alles um das Thema „Holz im Außenbereich“. In der Nordwal-Filiale zeigt das Team anschaulich, wie Terrassen, Gartenmöbel oder Zäune wieder in neuem Glanz

erstrahlen. Von der Aufbereitung verwitterter Holzflächen bis zum richtigen Schutz und zur optischen Veredelung stehen praktische Lösungen im Mittelpunkt.

In beiden Kursen vermitteln die Fachleute von Nordwal wertvolle Tipps und Tricks aus dem Maler- und Holzhandwerk. Schritt für Schritt werden Techniken an realen Musterflächen erklärt, ergänzt durch individuelle Beratung und gezielte Produktempfehlungen. Die gemeinsam erstellten Muster helfen den Teilnehmenden, das Gelernte später sicher und erfolgreich zuhause umzusetzen.

Die Anmeldung erfolgt über die Volkshochschule Südtirol.

Alle Informationen und Kursnummern sind im VHS-Programm, in den Nordwal-Filialen sowie bequem per QR-Code in der Anzeige abrufbar. // PR-Info

Gestalten , renovieren , verschönern. Lösungen rund ums Haus!

Holz und Zäune im Außenbereich - Aus Alt mach Neu* scannen und anmelden

Praktischer Kurs für alle jene, die gerne selbst Hand anlegen.

Wo :

Wer erwartet dich : Alex, Simon und Tina

*Anmeldung über die Volkshochschule Kursnr 26F6E0406

Samstag 11.04. vormittags

NACHHALTIGE BAUSTOFFE

Recycelter Beton, Lehm und Holz

Nachhaltigkeit spielt im Bauwesen eine immer größere Rolle. Wer neu baut oder saniert, hat heute zahlreiche Möglichkeiten, umweltfreundliche Materialien einzusetzen. Recycelter Beton, Lehm oder Holz sind drei Beispiele, die zeigen, wie sich Ökologie und Funktionalität verbinden lassen – vorausgesetzt, man kennt ihre Eigenschaften und Grenzen. Recycelter Beton entsteht durch das Aufbereiten von Abbruchmaterial. Er spart natürliche Ressourcen wie Kies oder Sand und reduziert Bauabfälle. Für tragende Konstruktionen ist er inzwischen vielfach zugelassen, allerdings sollten Qualität und Herkunft genau geprüft werden. Wichtig ist ein zuverlässiger Recyclingbetrieb, der gleichbleibende Materialeigenschaften garantiert. Lehm gilt als einer der ältesten Baustoffe und erlebt aktuell eine Renaissance. Er reguliert Feuchtigkeit, bindet Schadstoffe und sorgt für ein angenehmes Raumklima. Besonders als Putz oder in Innenwänden entfaltet er seine Vorteile. Allerdings ist Lehm nicht wasserbestän-

GERNOT WALDER

dig und benötigt daher Schutz vor Feuchtigkeit. Fachgerechte Verarbeitung ist entscheidend, damit die positiven Eigenschaften langfristig erhalten bleiben. Holz überzeugt durch seine Vielseitigkeit. Als nachwachsender Rohstoff bindet es CO₂ und eignet sich sowohl für tragende Konstruktionen als auch für Fassaden und Innenausbau. Zertifizierungen wie FSC oder PEFC geben Sicherheit, dass das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Zu beachten ist der richtige Schutz vor Schädlingen und Feuchtigkeit, um die Langlebigkeit zu sichern. Bei der Wahl nachhaltiger Baustoffe lohnt es sich, den gesamten Lebenszyklus zu betrachten. So lassen sich ökologische Vorteile mit wirtschaftlicher Vernunft verbinden. //

Recycling alter Materialien spart natürliche Ressourcen. freepik

Gesund bauen, sicher sanieren und sauberes Wasser

Ob Hotel, Unterkunft oder gewerblicher Betrieb – sichere Wasserqualität ist ein zentrales Thema beim Bauen und Sanieren. Besonders Warmwassersysteme bergen Risiken: Legionellen können sich in Leitungen unbemerkt vermehren. Das mikrobiologische Labor von Dr. Walder unterstützt Betreiber mit Warmwasseruntersuchungen nach ÖNORM B 1921 und fundierten Analysen zur Legionellenprävention. So werden gesetzliche Vorgaben erfüllt und Gäste wie Mitarbeiter nachhaltig geschützt. In Arztpraxen und medizinischen Einrichtungen ist Hygiene nicht verhandelbar. Regelmäßige mikrobiologische Kontrollen von Oberflächen, Raumluft, Geräten und Waschmaschinen schaffen Sicherheit

im laufenden Betrieb und bei Sanierungsmaßnahmen. Unsere erfahrenen Fachkräfte begleiten von der Probenahme bis zur Bewertung –verlässlich, präzise und praxisnah. Darüber hinaus bieten wir Bauberatung und Planbeurteilung, Analysen von Warmwasser im Gebäude und Heizungswasser sowie die Erstellung individueller Wassersicherheitspläne. Bereits in der Planungsund Sanierungsphase helfen wir, hygienische Risiken zu vermeiden und langfristig sichere Lösungen umzusetzen. // PR-Info

Workplus als Partner am Werk

Zehn Südtiroler Handwerksbetriebe haben sich in einem Unternehmen zusammengeschlossen. Ziel ist es, ein Bauprojekt komplett schlüsselfertig zu realisieren. Gewissermaßen „alles aus einer Hand“.

Workplus ist ein Zusammenschluss von mehreren eigenständigen Südtiroler Handwerksbetrieben verschiedener Gewerke, die gemeinsam schlüsselfertiges Bauen anbieten. Dies bedeutet „Alles aus einer Hand“ vom Keller bis zum Dach, vom Angebot bis zu verschiedensten Service- und Wartungsleistungen nach dem Bau. Und dies hat viele Vorteile für Bauherrinnen und Bauherren: ein einziger Ansprechpartner vor, während und nach der gesamten Bauzeit, eine reibungslose Bauabwicklung sowie termingerechte Übergabe zu vereinbarten Kosten mit einem einzigen Angebot und einer Gesamtabrechnung. Gemeinsam mit Architektinnen, Geometern und Fachpartnern arbeitet Workplus auf Augenhöhe - ehrlich und transparent. „Wir arbeiten Hand in Hand und planen die Übergänge der Gewerke sorgfältig. Pünktlichkeit und zuverlässiger Kundenservice sind für uns selbstverständlich.“

VIELE VORTEILE

Workplus renoviert, saniert und modernisiert Wohnungen, Häuser und Gebäude und garantiert höchste Qualitäten. Zudem entwickelt das Unternehmen nachhaltige Immobilienprojekte und kümmert sich um das Baumanagement. Dabei sorgt es für eine ausgewogene Balance zwischen technischer Planung, wirtschaftlicher Kalkulation und rechtlicher Absicherung.

„Unser Ziel ist es, wirtschaftlich tragfähige und nachhaltig erfolgreiche Bauprojekte zu realisieren. Durch Marktstudien und Standortanalysen maximieren wir den Projekterfolg. Wir sind mit staatlichen Förderprogrammen vertraut und unterstützen bei Anträgen und der Suche nach innovativen Finanzierungslösungen.“

SCHLÜSSELFERTIGE UMSETZUNG

Wer ein Bauprojekt schlüsselfertig umgesetzt wünscht, meldet sich am besten direkt an Workplus. Dort stehen bauerfahrene Ansprechpartner von der Beratung über alle bürokratischen Formalitäten hinweg bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe zur Seite. Wenn im Rahmen eines Auftrags nicht alle gewerkeübergreifende Leistungen benötigt werden, können auch nur die relevanten Handwerksbetriebe herangezogen werden. // PR-Info

• ÄSTHETISCHE BERATUNG

• BOTOX & FILLER, FADENLIFTING

• Dauerhafte ACHSELSCHWEISS-BEHANDLUNG

• KRAMPFADER-BEHANDLUNG ohne Operation

• SCHLUPFLIDER-BEHANDLUNG ohne Operation

• FETTREDUKTION KÖRPER & FETTAUFBAU GESICHT

• Natürliche ÄSTHETISCHE MEDIZIN

• CARBOXY-THERAPIE , LASER

• INFUSIONSTHERAPIE

• GEWEBSSTRAFFUNG

TERMINE & INFOS

BOZEN Praxis Dr. Lentsch Sparkassenstr. 8

BRUNECK Josef-Seeber-St. 14

KLAUSEN Oberstadt 45

peterlentsch.it NEU Regenerative Infusionstherapie

Tel. 0471 9744 19

Tel. 366 438 28 64

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Kinder-Rätselspaß mit PZ-Pezi

Bei der Olympiade hat sich ein Biathlet bei einem Sturz den Fuß umgeknickt:

Trainer:„Soll ich Eis holen?“

Biathlet: „Ja, Schokolade bitte.“

Vorfreude auf die Paralympics!

Tina ist ganz begeistert von den tollen Leistungen der Olympioniken. Jetzt freut sie sich schon auf die Paralympics für die ihr Bruder Milo schon fest übt. In welcher Sportart denkt Tina, dass Milo am liebsten dabei wäre?

Ausmalbild

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Kinder-Sudoku:

Fülle die 10 freien Felder mit den fehlenden Zahlen aus. Die grünen Linien unterteilen die 4 Bereiche. In jedem Bereich müssen alle Zahlen von 1 bis 6 stehen. Aber Achtung, es darf sowohl waagerecht wie senkrecht keine Zahl doppelt stehen.

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Wir suchen Dich für unser Team im Bruneck Kronplatz Tourismus

Bewerbungen an filippo@debettin.it 0474 050050

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FRONTOFFICE-TALENT (w/m/d) in Teilzeit (Nachmittag) im Infobüro St. Lorenzen ab März/April bis Ende Oktober gesucht

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• Deutsch-, Italienischkenntnisse (Englisch von Vorteil)

• Strukturiertes und serviceorientiertes Arbeiten

Wir bieten: einen abwechslungsreichen Job und spannende Aufgaben in einem dynamischen Team (mit Möglichkeit zur Verlängerung und einem unbefristeten Vertrag).

PROJEKTENTWICKLER –

Bike & Marketing (w/m/d)

Deine Aufgaben:

Projektentwicklung Bike

• Planung und Umsetzung der Projekte

• Budgetplanung, Zeitmanagement, Qualitätskontrolle, Monitoring und Dokumentation der Projektfortschritte Public Relations & Medienarbeit

• Planung und Durchführung von Pressereisen (Presstrips) für nationale und internationale Medien sowie Aufbau und Pflege von Medienkontakten

• Enge Zusammenarbeit mit dem Marketing-Team

Anforderungen:

• Leidenschaft für Tourismus und das Thema Bike

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DEINE AUFGABEN:

> Aufsicht & Koordination der Baustellen inkl. Dokumentation, Zeitplanung, Qualitätskontrolle und Abrechnung

DEIN PROFIL:

> du bist gelernter Zimmerer, Geselle oder sogar Meister

> du hast bereits Erfahrung im Holzbau, bist vielleicht schon Vorarbeiter oder hast bereits als Projektleiter gearbeitet

> du verfügst über gute Deutsch- und Italienischkenntnisse

> du bist lösungsorientiert und entscheidungsfreudig

MELDE DICH!

Unionbau AG / Tobias Marcher T 338 659 44 72 / jobs@unionbau.it www.unionbau.it/jobs

• Ausbildung oder Erfahrung im Bereich Projektmanagement, PR, Marketing

• Deutsch-, Italienisch-, Englischkenntnisse

• Sehr gute organisatorische Fähigkeiten und selbstständige Arbeitsweise

• Strukturierte, zuverlässige und lösungsorientierte Denkweise

• Teamfähigkeit und Flexibilität (auch bei Events und Presstrips)

Wir bieten: eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einer der attraktivsten Tourismusdestinationen Südtirols in einem jungen, dynamischen Team und einer unbefristeten Vollzeitstelle.

MITARBEITER für die HOI!CARD (w/m/d)

Deine Aufgaben:

• Ansprechperson für Einheimische beim Verkauf der Karte

• organisatorische und administrative Tätigkeiten rund um die HOI!CARD.

Wir bieten:

• einen befristeten Arbeitsvertrag (28 oder 32 Wochenstunden) von Anfang April bis Ende Juni (optional Verlängerung bis Juli)

• einen Arbeitsplatz im Zentrum von Bruneck

• eine angemessene und faire Entlohnung

• ein dynamisches Umfeld mit direktem Kontakt zur Bevölkerung

Neugierig?

Dann sende uns einfach einen kurzen Lebenslauf an: alfred@bruneck.com

Wir freuen uns auf Dich!

Zelger Hörexperten sucht Verstärkung in Bruneck Gesucht wird eine FrontofficeMitarbeiterin oder ein Frontoffice-Mitarbeiter

Wer kommunikativ, freundlich und organisiert ist, findet bei Zelger ein eingespieltes Team und ein modernes Arbeitsumfeld. Gute Deutsch- und Italienischkenntnisse sowie Grundkenntnisse in gängigen Office-Programmen sind von Vorteil.

Bewerbungen gerne per E-Mail an: jobs@zelger.it T 0471 912 150

dich jetzt

Die Firma DOLOMATIC SRL, tätig im Sektor der Kaffee-, Getränke und Snackautomaten, sucht dich als: Verkaufsfahrer in der Filiale Bruneck

Werde Teil unseres Teams und sende deinen Lebenslauf an:

E-Mail: info@dolomatic.it Wir freuen uns!

Unsere Irmi geht demnächst in den wohlverdienten Ruhestand:

Wir suchen deshalb eine/n ortsansässige/n, deutschsprachige/n Verkäufer/in für die Gastrotheke für ca. 30 Stunden die Woche. Für mehr Informationen: moser.paul@bb44.it

Gesucht wird

Mitarbeiter (w/m/d) mit Sprachgefühl und Freude an Kommunikation für Redaktion, Moderation und Verkauf.

Werde Teil von Eurospin!

Unsere Eurospin-Filialen im Pustertal stellen ein!

Bruneck · Welsberg · Toblach · Sand in Taufers · St. Johann

Vollzeit, Teilzeit oder Aushilfe Freu dich auf flexible Arbeitsmodelle, faire Bedingungen und eine gute Entlohnung. Dazu kommen 2 Monate gratis Einkaufen und über 200 exklusive Benefits. Werde jetzt Teil unseres Teams!

Der Betrieb „Landesmuseen“, Südtiroler Landesmuseum für Volkskunde, sucht

> MITARBEITER*IN für Aufsicht und Führungen (Teilzeit)

> MITARBEITER*IN für Aufsicht und Führungen (Teilzeit am Wochenende)

> MITARBEITER*IN für Ticketschalter und Museumsshop (Vollzeit)

> MITARBEITER*IN für Handwerksarbeiten – Techniker/Hausmeister (Vollzeit) für die Museumssaison 2026 in Dietenheim. Informationen unter Tel. 0474/255100 und schriftliche Bewerbungen mit Lebenslauf an: info@volkskundemuseum.it

L’azienda „Musei provinciali“, Museo provinciale degli usi e costumi, cerca

> COLLABORATRICE/COLLABORATORE per la sorveglianza e guide (part time)

> COLLABORATRICE/COLLABORATORE per la sorveglianza e guide (part time fine settimana)

> COLLABORATRICE/COLLABORATORE per biglietteria e shop (a tempo pieno)

> COLLABORATRICE/COLLABORATORE per lavori artigianali - tecnico/custode (a tempo pieno) per la stagione museale 2026 a Teodone.

Per informazioni si può chiamare al numero di tel. 0474/255100. Candidature scritte con curriculum vitae a: info@museo-etnografico.it

AlpsGo E-CarSharing sucht eine/n Pensionist/in für Fahrzeugpflege und -überstellung. Freie Zeiteinteilung! Tel. 376 1698270

Niederdorf sucht LKW-FAHRER zum sofortigen Eintritt Bewerbungen an 0474/749063 oder info@betonexpert.it

Zur Erweiterung unseres Teams, für Installation und Wartung suchen wir:

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Techniker

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(m/w)

Techniker

Techniker

Techniker

Techniker

Sicherheitstechnik (m/w)

Techniker

Sicherheitstechnik

Dich erwartet ein vielseitiger und spannender Arbeitsalltag in der Medienwelt.

Dein Profil: Ausbildung als Elektriker/Elektrotechniker Eigenständige und zuverlässige Arbeitsweise

Dich erwartet:

Interesse geweckt?

Sicherheitstechnik (m/w)

Sicherheitstechnik (m/w)

(m/w)

(m/w)

Sicherheitstechnik

Dein Profil: Ausbildung als Elektriker/Elektrotechniker

Sicherheitstechnik

Dein Profil: Ausbildung als Elektriker/Elektrotechniker Eigenständige und zuverlässige Arbeitsweise

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Eigenständige und zuverlässige Arbeitsweise

Dich erwartet:

Eigenständige und zuverlässige Arbeitsweise

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Weiterbildung in einem jungen und motivierten Team

Ein abwechslungsreiches Aufgabenfeld

Benefits und leistungsgerechte Entlohnung

Dann sende Deine Bewerbungsunterlagen an info@radioholiday.it

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Benefits und leistungsgerechte Entlohnung

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Du bist interessiert? Dann melde dich unter jobs@xalarm.it oder 0472 802311

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Bewerbungen unter personal@anjoka.it oder 0474 529 580
Bewirb

Kleiderkammer

Bruneck

Offener Kleiderschrankdie Kleiderkammer im Gedi Center:

Öffnungszeiten: Mittwoch von 14.00 – 17.00 Uhr, Donnerstag von 9.00 – 11.00 Uhr und jeden letzten Samstag im Monat von 9.30 – 17.00 Uhr

Kleiderkammer vom Vinzenzverein Bruneck Öffnungszeiten: jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat von 14.30 bis 16.30 Uhr in der Mühlgasse 2

Toblach

Kleiderkammer der Vinzenzvereinigung Toblach Öffnungszeiten: jeden 1. und 2. Samstag im Monat von 9:00 bis 11:00 Uhr und jeden 3. Dienstag von 15:00 bis 17:00 Uhr im Bahnhofsgebäude von Toblach.

Recyclinghof

Gemeinde Bruneck

Öffnungszeiten:

Dienstag u. Donnerstag: 07.15 - 12.15 Uhr & 13.4517.30 Uhr, Mittwoch u. Samstag: 07.15 - 12.15 Uhr

Selbsthilfegruppen

Bruneck

Parkinson Selbsthilfegruppe

Pustertal:

> Bewegung mit Musik in der Gruppe (Musiktherapie)

Das nächste Treffen: Mittwoch, 25.02.2026 von 10-11 Uhr mit Annemarie im „Haus der Vereine“ (Ex-Bocciahalle).

> Dance Wall mit Sonja

Die nächsten Treffen: Freitag, 20.02. und 06.03.2026 von 10-11 Uhr im „Haus der Vereine“ (Ex-Bocciahalle).

Nähere Auskünfte unter: Tel. 0474 410832 oder Tel. 328 1473035

Selbsthilfegruppe Fibromyalgie Pustertal

Am 2. Freitag des Monats im Krankenhaus Bruneck um 18 Uhr (beim Portier). Bitte um Voranmeldung beim Gruppenleiter

Andreas Lang Tel: 379 1280532

Nächster Termin: 13.03.2026

Selbsthilfegruppe bei Depression & Angststörungen

Bruneck: Montag, 17.00 Uhr 14-tägliche Treffen.

Wichtig: Anmeldung beim Verein LICHTUNG; Tel: 333 4686220 oder info@lichtung-girasole.com

Teilnahme nur möglich nach Erstgespräch mit der Gruppenleiterin. Angehörige & Freunde von Alkoholikern

Kontakt Südtirol: 0474 944 469

Treffen: Bruneck (Seeböckhaus) am Dienstag, 15.00 Uhr und Brixen (Domgasse 2) jeden 2. + 4. Montag im Monat, 15.00 Uhr

Lebenshilfe

Südtiroler Krebshilfe

WIR SIND FÜR SIE DA!

Kapuzinerplatz 9 – 39031

Bruneck, Tel. 0474 551327

Montag: 13.00 – 17.00 Uhr, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag: 8.30 – 12.00 Uhr

Gustav-Mahler-Straße 3b –39034 Toblach, Tel. 3351211392, Montag bis Mittwoch von 9.00 – 11.00 Uhr, Donnerstag von 9.00 – 11.00 Uhr und von 16.00 – 18.00 Uhr

Verein Frauen helfen Frauen

Paul-von-Sternbach-Str. 6, I-39031 - Bruneck (BZ) , Tel. 0474 410 303, info@frauenhelfenfrauenbruneck.it www.frauenhelfenfrauenbruneck.it

Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 8.30 - 11.30 Uhr, Mittwoch: 15.00 - 17.00 Uhr oder nach Vereinbarung

Anonyme Alkoholiker

ALKOHOLPROBLEME?

Es gibt eine Lösung. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Tel. +39 334 8314515 sotirol@anonyme-alkoholiker.at www.anonyme-alkoholiker.at

IN TAUFERS - DORFZENTRUM Neubauprojekt „NORA“

SUCHEN Baugrundstücke und baufällige Gebäude im Pustertal und in ganz Südtirol

E. K. A-Nature
K. A

IMMOBILIEN

Bitte schicken Sie mir die Pustertaler-Zeitung zu

Ich erhalte die Pustertaler-Zeitung mehrfach - bitte ändern: Anruf oder Mitteilung per E-Mail info@pz-media.it genügt!

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Pustertaler Medien GmbH

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Gönner (Südtirol)

Für das Italien-Abo und Auslands-Abo wenden Sie sich bitte an das Sekretariat unter Tel. 0474 550830 oder via E-Mail: info@pz-media.it

Mietsuche

Bruneck: Eine Familie mit 2 Kindern sucht eine Wohnung zur Kurzzeitmiete für 6 Monate ab April/Mai. Die Wohnung darf gerne möbliert sein und sollte mind. 2-3 Schlafzimmer haben. Tel. 349 8742379

Ortsansässige Familie mit 2 Kindern und stabilem Einkommen

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Sand in Taufers - 0474 678313

Türen Balkonverglasungen Alufenster Glasbau Windfänge Vordächer

WEITERBILDUNGSKURSE am Berufsbildungszentrum Bruneck

• Grundlagen für Sauna und Aufguss Wer? Team Cron4 Wann? 26.02. und 27.02.2026

• Rhetorik und Verkauf Wer? Karl Kirchler Wann? 26.02.2026

• Gelassen im Berufsalltag Wer? Christian Mair Wann? 02.03.2026

• Tabellenkalkulation Excel Wer? Christian Lechner Wann? 02.03.2026 – 19.03.2026

• EBC*L Stufe A Wer? Burkhard Kofler Wann? 02.03.2026 – 01.04.2026

• Freihandzeichnen für Handwerker, Techniker und Interessierte Wer? Markus Haipl Wann? 06.03.2026 – 07.03.2026

• Reflexzonen am Ohr: Bewegungsapparat und innere Organe Wer? Christian Mair Wann? 07.03.2026

• Outlook: Von Chaos zu Kontrolle –effiziente Büroorganisation Wer? Gunnar Petrik Wann? 16.03.2026 – 23.03.2026

• Sicheres und souveränes Auftreten im Beruf Wer? Karl Kirchler Wann? 09.04.2026

ANMELDUNGEN:

sucht ein langfristiges Mietverhältnis zu marktgerechtem Preis Nähe Krankenhaus Bruneck. Pünktliche Mietzahlungen sind selbstverständlich. Gerne Altbauwohnung, Holzofen und Hobbyraum. Tel. 333 8020936

Bruneck: Zuverlässige ortsansässige Familie mit einem Kind und ohne Haustiere sucht eine gepflegte Mietwohnung im Raum Bruneck. Mindestens 3 Zimmer, Garage erwünscht. Tel. 348 7903747 (Anrufe ab 18 Uhr erbeten)

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Schleifen, Ölen oder Lackieren von Holzböden sowie Grundreinigung von geölten Holzböden Tel. +39 392 6711700 - Bruneck E-Mail: boednschleiffn@gmail.com

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VERANSTALTUNGEN UND KURSE

T. 0474 550 830 • info@pz-media.it • Rubrik: Veranstaltungen ohne Gewähr

Bruneck / Reischach

Winter-Bauernmarkt

Jeden Freitag von 08.00-12.30 Uhr auf dem Rathausplatz.

Wochenmarkt

Jeden Mittwoch von 8.00 bis 14.00 Uhr auf dem Rathausplatz

Langlaufen am Abend

Am Freitag 20. & 27.02., Dienstag 24.02 und Mittwoch 25.02. bis 20:00 Uhr auf der beleuchtete Langlaufloipe in Reischach.

Winterspiele: Public Viewing Noch bis Sonntag, 22.02.2026. Von 10.00 bis 22:00 Uhr in der Fan Village am Paul-Tschurtschenthaler-Platz.

Kronplatz Ski & Music Festival - 23 DJs und 10 Bands bringen die Berge zum Beben

DJ EDITION: Von Donnerstag 19. bis Sonntag 22.02.2026

BAND EDITION: Von Donnerstag 05. bis Sonntag 08.03.2026 bei den Hütten und auf der Piste. Gottesdienst der CGS Bruneck

Am Sonntag 01.03.2026 um 10.00 Uhr im Haus der Vereine. Infos: www.christengemeinden.it

Meransen

Skitourenabend auf der Gitschhütte

Am Donnerstag 19. und 26.02. 2026 ist die Gitschhütte bis 22 Uhr geöffnet. (Achtung: die Bergbahn ist NICHT in Betrieb)

Terenten

Nachtskilauf bei Flutlicht Freitags bis 06.03. von 19.00 bis 22.00 Uhr beim Skilift Panorama

Mühlwald

Winter Extreme Barbecue Contest

Am Samstag, 07. und Sonntag, 08.03.2026 auf dem Festplatz

Ahrntal

Nachtrodeln am Klausberg

Jeden Dienstagabend bis 17.03. ab19.30 bis 22.00 Uhr in der Skiarena Klausberg in Steinhaus.

Vortrag: Leuchtturm sein - Wie Eltern Sicherheit und Orientierung schenken

Am Donnerstag 26.02. um 20.00 Uhr, ONLINE über Zoom mit: Claudia Bachmann. Anmeldung: ahrntal@elki.bz.it, 377 599 5436

Antholz

Olympia in Antholz: Freitag 20.02. (14.15 Uhr): Massenstart Männer 15 km

Samstag 21.02. (14.15 Uhr): Massenstart Frauen 12,5 km im der Biathlon Arena

Biathlon Gaudi - Dorffest

Am 20. & 21.02.2026 im Biathlon Gaudi Dorf in Antholz Mittertal.

Vortrag: Trauerkraft statt Trauerlast

Am Dienstag, 03.03. um 19.30 Uhr im Gemeindesaal Niederrasen mit Gabriela Mair am Tinkhof.

Nostalgie Ball - Motto „Angezogen wie früher, feiern wie heute“

Am Freitag 20. und Samstag 22.02.2026 ab 19.00 Uhr im Kulturhaus in Antholz Mittertal.

Gsies

Gsieser Tal Lauf - Events

LÖSUNGEN: SUDOKU, KREUZWORT- UND KINDERRÄTSEL

Sudoku:

Von Freitag, 27.02. ab 18.00 Uhr bis Sonntag, 01.03.2026 (Sa/So ab 11. Uhr) im beheizten Festzelt in St. Martin

GsieserTal Lauf

Am Samstag, 28.02. bis Sonntag, 01.03.2026 ab 9.30 Uhr auf der Langlaufstrecke St. Martin Toblach

Public Viewing

Noch bis Sonntag 22.02.2026 im Dorfzentrum und am Bahnhof

Nachtlanglaufen in Toblach

Am Donnerstag 19. & 26.02 und Dienstag 24.02.2026 von 17.1520.15 Uhr in der Nordic Arena

Vortrag: Smart bis zum Sarg

Am Mittwoch, 25.02.2026, um 19.30 Uhrin der Bibliothek mit der Referentin: Barbara Plagg.

FIS Races - Mex Championship am Ski Rienza

Am Freitag, 27.02.2026 ab 17.00

Uhr: Night Race Slalom NJC w/m

Am Sonntag 01.03.2026 ab 9.45

Uhr: Slalom NC w/m

Innichen

Nachtskilauf & Rodeln

Jeden Dienstag und Freitag von 19.00 bis 22.00 Uhr im Skigebiet Haunold

Sexten

Sternenlanglauf in Sexten

Am Montag, Donnerstag und Samstag bis 09.03.von 17.00 - 21.00 Uhr auf der Rundloipe Waldheim

Drei Zinnen Winter Night Run

Am Freitag 27.02. ab 18.00 Uhr beim Hotel Waldheim auf der Loipe

Vorfreude auf die Paralympics!

Milo gefallen alle Sportarten im Schnee. Da er gerne läuft, springt und kle ert tippt Tina auf BIATHLON

Ungarische Zahnklinik mit Assistenz in Südtirol

Zahnklinik Bruneck |

TURNUSAPOTHEKEN

Der Dienstwechsel der Apotheken findet jeweils am Freitag um 19 Uhr statt.

Die unten angegebenen Öffnungszeiten beziehen sich auf Werktage. Am Sonntag gelten folgende Öffnungszeiten: 9 - 12 Uhr und 16 - 19 Uhr.

Der Notdienst gilt außerhalb der Öffnungszeiten für dringende Fälle und erfordert die Vorlage eines ärztlichen Rezeptes.

20. - 27. 02. 2026

Apotheke St. Anna – Bruneck Öffnungszeiten 08.30 - 12.30 / 15.00 - 19.00 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:00 - 23:59, Tel. 0474 555264

Apotheke KarbacherSt. Vigil Öffnungszeiten 08.15 - 12.15 / 15.30 - 18.30 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0474 501240

Apotheke HochpustertalInnichen Öffnungszeiten: 08:30 - 12.15 / 15:30 - 19:00 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0474 913142

27. 02. - 06. 03. 2026

Apotheke St. BarbaraSt. Georgen Öffnungszeiten 08.30 - 12.30 / 15.00 - 19.00 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0474 551400

Apoteca Corvara - Corvara Öffnungszeiten 9.00 - 12.00 / 15.30 - 18.30 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0471 830237

Schlossapotheke - Welsberg Öffnungszeiten: 08.30 - 12.00 / 15.00 - 19.00 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023.59 Uhr, Tel. 331 9116797

www.provinz.bz.it/gesundheit-leben/ gesundheit/turnusapotheken.asp

SOTTO COSTO

KOMMEN

Montag – Samstag 08:00 – 19:00

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