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VOLUME 28

TRAVEL & SAVOIR VIVRE

FINNLAND

EINFACH NUR GLÜCKLICH SEIN

QUÉBEC

Ostkanadischer Traum

SCHWEDEN

Eiskaltes Vergnügen im hohen Norden

SINGAPUR

Menschen, Kulturen & Leidenschaft

VIRGINIA

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&

DER HOHE NORDEN

Singapur für Sonnenliebhaber GESCHÄTZTE LESERINNEN, GESCHÄTZTE LESER Mit dieser IMAGINE-Edition bringen wir Sie vom nördlichsten zum südlichsten Zipfel und sozusagen ans Ende der Welt. Wir beginnen im Norden Europas und dessen letzter Wildnis, dem grössten Inselarchipel der Welt, wo über 180’000 Seen und 70’000 kleine Inseln zu finden sind so wie etwas, nach dem sich viele von uns oft sehnen – himmlische Ruhe. Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem «mökki», einem roten Holzhäuschen am Ufer eines spiegelglatten Sees. Im Kamin knistert ein wärmendes Feuer, am Himmel tanzen die Polarlichter leuchtende Pirouetten im Dunkel der Nacht. Finnland ist ein Land der Kontraste, heller Sommermonate und langer, dunkler Wintermonate, ein Ort mit knirschendem Schnee und der klirrenden Kälte Lapplands, mit wortkargen und dennoch geselligen Menschen, für die nichts sagen, zufrieden sein bedeutet. In Schweden flitzt man im Winter mit Hundeschlitten über gefrorene Seen, guckt Elche oder fühlt sich in Design-Baum­ häusern wie ein Fabelwesen unter einer schneebedeckten Baumkrone. Sonnenliebhaber und Wärmehungrige zieht es in die Metropole Singapur. Hier schafft Leidenschaft Möglichkeiten, die für Touristen, Foodies, Socialiser und Explorer haufenweise Attraktionen bereithalten. Singapur ist ein Mekka für Ästheten, Shopper, Freunde des Genusses und wenn die Sonne untergeht, verwandelt sich die «Stadt des Löwen» in eine Partyhochburg. Das absolute kulinarische Überraschungs-Ei entblättert sich in den USA. Tür an Tür mit dem Capitol und Weissen Haus, grenzt es direkt an Washington D.C. Nord Virginias bezaubernde, nostalgische Städtchen mit Häusern aus einer längst vergangenen Zeit entpuppen sich als eine wahrhafte Schlemmerdestination mit hippen Bierbrauereien, romantischen Weinanbaugebieten und schickem Country-Life-next-door-to-City-Flair. Das Team von IMAGINE bedankt sich an dieser Stelle für Ihre Treue und wünscht Ihnen viel Spass beim Lesen!

Francesco J. Ciringione Verleger

EDITORIAL 2 IMAGINE VOLUME 28

Helena Ugrenovic Chefredaktorin


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18  Editorial

Inhalt

2

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UNIQUE Finnland Seen und Schweigen

Åland

Ein kleines Stück Skandinavien

Schweden

Eiskaltes Vergnügen im hohen Norden

8

14 18

22

AIR, ROAD & SEA Australis

Expeditionen am Ende der Welt

Peru

Luxuszug «Belmond Andean Explorer»

Myanmar

Schiffsreisen durch das unberührte Land

Segel setzen

Griechische Sonne – deutsches Zertifikat

Auf Reisen Anno Domini

22 26 30

30

32 38

42

SPECIAL DESTINATION Singapur

Wo Leidenschaft Möglichkeiten schafft

Harlem

Kultur & Black Power

St. Pete / Clearwater Edelsteine entdecken …!

Québec

Ostkanadischer Traum

Picture Postcard from … North Carolina

42

50 52 54

CITY & CULTURE Antwerpen Die IT-City

Paris

Hôtel Providence

INHALT 4 IMAGINE VOLUME 28

52

46

56 60

60 56


E 220 d 4MATIC T-Modell «Swiss Star», 1950 cm3, 194 PS (143 kW), Barkaufpreis: CHF 51 606.– (Fahrzeugwert CHF 68 775.– abzüglich CHF 17 169.– Preisvorteil). 4,9 l/100 km (Benzinäquivalent: 5,5 l/100 km), 128 g CO2/km (Durchschnitt aller verkauften Neuwagen: 134 g CO2/km), CO2-Emissionen aus Treibstoff- und/oder Strombereitstellung: 21 g/km, Energieeffizienz-Kategorie: B. Leasingbeispiel: Laufzeit: 48 Monate, Laufleistung: 10 000 km/Jahr, eff. Jahreszinssatz: 1,92 %, 1. grosse Rate: CHF 11 000.–, Leasingrate ab dem 2. Monat: CHF 369.–. Ein Angebot der Mercedes-Benz Financial Services Schweiz AG. Vollkaskoversicherung obligatorisch. Eine Kreditvergabe ist verboten, falls diese zu einer Überschuldung des Leasingnehmers führen kann. Abgebildetes Modell: E 220 d 4MATIC T-Modell «Swiss Star», 1950 cm3, 194 PS (143 kW), inkl. Sonderausstattungen («Swiss Star», Metallic-Lackierung, AMG Line Exterieur, AMG Line Interieur, Park-Paket mit 360°-Kamera, wärmedämmend dunkel getöntes Glas, Aktiver Abstands-Assistent DISTRONIC, Spiegel-Paket), Barkaufpreis: CHF 61 970.–, 5,3 l/100 km (Benzinäquivalent: 6,0 l/100 km), 139 g CO2/km, CO2-Emissionen aus Treibstoff- und/oder Strombereitstellung: 23 g/km, Energieeffizienz-Kategorie: D. Leasingbeispiel: Laufzeit: 48 Monate, Laufleistung: 10 000 km/Jahr, eff. Jahreszinssatz: 1,92 %, 1. grosse Rate: CHF 12 500.–, Leasingrate ab dem 2. Monat: CHF 459.–. Angebot gültig bis 31.12.2017. Immatrikulation bis 31.3.2018. Unverbindliche Preisempfehlung. Änderungen vorbehalten.

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Inhalt

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64

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76

76

80 82 84

82 92

86

ADVENTURE & SPORT Tannheimer Tal

Ein Winter für jeden Geschmack

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Das Wintersportherz schlägt höher

Wandern Weltweit

Sicher unterwegs mit Imbach Reisen

It’s Winter Time Entspannung & Wellness

Spas(s) im Schnee Luxuriöse Rückzugsorte

92 96 100 102 106

NEWS & BOOKS Den Norden entdecken Lass dich verwöhnen Für den Gaumen Spot on Männerträume Faszination Berge

16 36 81 91 94 104

INHALT

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6 IMAGINE VOLUME 28

68


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© Visit Finland / Antti Pietikäinen

FINNLAND Seen und Schweigen

Ein rotes Holzhäuschen in der Natur, davor ein See und ein kleiner Holzsteg. Onna steckt ihre Zehen ins Wasser. Sie blickt über die Weite des Sees. Onna ist Grafikdesignerin. Unter der Woche lebt sie in Helsinki. Nur am Wochenende fährt sie in ihr «mökki», ins Ferienhäuschen. Hier hat sie auch geheiratet. Barfuss und mit Blumenkranz im Haar. Heute zeigt sie mir ihr Finnland. Autor: Kirsten Bungart

UNIQUE 8 IMAGINE VOLUME 28


© Visit Finland / Kari Ylitalo

E

in finnisches «mökki» am See ist der ideale Ort, um zu merken, wie wenig man braucht, um zufrieden zu sein. Die meisten «mökkis» sind aus Holz und haben weder Elektrizität noch fliessendes Wasser, aber eine Sauna und einen Grillplatz. «Finnen sind sehr gesellig», erzählt Onna, «auch wenn wir dafür nicht viele Worte brauchen.»

Klimawandel, wenn alle Menschen Luftgitarre spielten. «Früher gab es sogar Wettbewerbe im Mückenklatschen, Melkschemel-Weitwurf, Tischtrommeln, Gummistiefelweitwurf und auf einem Ameisenhaufen sitzen, wenn man nichts mehr zum Werfen hatte», sagt Onna, lässt ihre Füsse durch das glasklare Wasser gleiten und öffnet eine Flasche Fichtensaftsprudel.

Finnen können stundenlang nebeneinandersitzen, gemeinsam auf den See schauen und die Zeit geniessen. Dass die Nordlichter keine unnötigen Worte verlieren, kennt man aus den Filmen der Kaurismäki-Brüder oder den Interviews mit Sportstars wie Rennfahrer Kimi Räikkönen. Raikkönen kommentiert regelmässig Fragen auf Pressekonferenzen zu seinem Befinden oder seiner Strategie mit einem Seufzer und einem Lächeln. Doch hinter der zunächst spröden Fassade der Finnen verbirgt sich jede Menge Humor und Ausgelassenheit. Bestes Beispiel hierfür sind die Weltmeisterschaften im Frauentragen, Matschfussball, Beerenpflücken (der Rekord liegt bei 27 Kilo Beeren in einer Stunde), Handyweitwurf und Luftgitarre-Spielen. Nach der finnischen Philosophie des LuftgitarreSpielens gäbe es weder Krieg noch

Die letzte Wildnis Europas

Die Finnen sind nicht nur gesellig und lustig, sondern auch die Könige des Understatements. Sie sagen von ihrem Heimatland, glücklich und bescheiden, das Land der 1000 Seen zu sein. In Wirklichkeit aber ist Finnland das grösste Inselarchipel der Welt. Mit über 180’000 Seen und 70’000 kleinen Inseln. Die Seen dort sind so gross, dass Finnland in Relation zur Landmasse die grösste von Wasser bedeckte Fläche aller Länder weltweit hat. Und zugleich die saubersten Gewässer der Welt mit der saubersten Luft der Welt. Das Schöne: Die Inseln in den Seen liegen alle dicht beieinander und sind leicht mit dem Kanu, einem Jet-Ski oder auf einem Segelturn zu erreichen. Auf den Inseln selbst gilt das Jedermannsrecht (auf Finnisch: Jokamiehen Oikeus). Man darf Fische angeln >

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© Visit Finland / Harri Tarvainen

sowie Pilze und Beeren pflücken, so viel man möchte. Neben Blaubeeren und Preiselbeeren sind die gelben Moltebeeren eine nordische Besonderheit – besonders als heisse Fruchtsauce über Vanilleeis. Ausserdem darf jeder überall unter freiem Himmel übernachten. «Wie lange das Jedermannsrecht schon gilt, weiss man nicht», sagt Onna. «Es hat sich einfach keiner die Mühe gemacht, es detailliert aufzuschreiben.» Warum auch, wenn man seine Zeit viel besser in der Natur verbringen kann. Die Natur, die Seen und die Inseln sind wild, unverfälscht und einmalig schön in Finnland. Ein Grossteil der Inseln befindet sich vor Turku. Die älteste und zweitgrösste Stadt Finnlands ist deshalb ein guter Ausgangspunkt, um ein finnisches Entspannungs- oder Outdoor-Wochenende zu starten. Doch Turku muss warten. Onna zieht ihre Füsse aus dem Wasser, läuft über den Holzsteg hinüber zur Sauna, die am Ufer einen Steinwurf vom «mökki» entfernt steht. Sie zündet die Holzscheite im Saunaofen an und lässt die Sauna vorheizen, während wir über den weichen moosigen Boden zurück zum «mökki» schlendern.

Wir sehen uns in der Sauna!

Etwas später sitze ich in ein kleines Handtuch gewickelt in der Sauna. Onna raschelt mit einigen Ästen

UNIQUE 10 IMAGINE VOLUME 28

herum. Birkenzweige. Sanft schlägt man diese gegen die Beine, auf die Arme und, wenn man gelenkig ist, auf den Rücken. «So!», Onna macht es vor. Das regt die Durchblutung an, wirkt wie eine Massage und hilft dem Körper, sich zu regenerieren. «Sauna» ist übrigens das einzige Wort, das aus der finnischen Sprache aus- und in andere Sprachen eingewandert ist. In Finnland saunieren Männer und Frauen grundsätzlich getrennt, das gilt auch bei Besuchen in der Privatsauna. Ansonsten gibt es nur eine einzige Regel: Es gibt keine! Ein Handtuch zum Draufsitzen. Fertig. Keine Aromaaufgüsse, kein Handtuchwedeln, keine Stoppuhr. Man geht raus, wenn man möchte. Springt in den See, isst eine Wurst und geht wieder hinein. Oder auch nicht. «Die Finnen sind sehr geschickt, eine Gelegenheit zu finden, um Würstchen zu essen», erzählt Onna. «Kein Spaziergang, keine Ski-Tour, kein Ausflug, ohne danach ‚lenkkimakkara‘ zu grillen.» Selbst zwischen den Saunagängen darf also die Wurst nicht fehlen. Saunieren ist in Finnland keine Freizeitbeschäftigung, sondern ein Grundbedürfnis, ein Lebensgefühl, der kürzeste Weg zum Glück. Die Zahl der Saunas wird auf mehr als drei Millionen geschätzt – bei knapp 5.4 Millionen Einwohnern. >


VOLUME 28 IMAGINE 11

UNIQUE © Visit Finland / Taipale Brothers

© Visit Finland / Jeppe Guld

© Visit Finland / Juha Laine


© Visit Finland / Juho Kuva

Eins, zwei, drei, vier

«Dass Finnland überhaupt fünf Millionen Einwohner hat, ist allein dem Tango zu verdanken», sagt Onna augenzwinkernd und ergänzt: «Das hat zumindest der Philosoph und Musiker Mauri Antero Numminen behauptet.» Der Tango ist in Finnland Volkstanz, Hymne und Partnervermittlung zugleich. Getanzt wird in Moll. Denn ein bisschen Unglücklichsein gehört für die Finnen zum Glücklichsein dazu. So richtig versteht man die leidenschaftliche Melancholie, mit der getanzt wird, wenn man den Texten des finnischen Tangos lauscht. Die stakkatohafte Sprache mit ihren vielen K’s, rollenden R’s und dann wieder zögerlichen Ä’s ist der wunderbarste Klangteppich für marschierende Tanzschritte und die Gleichmütigkeit, mit der die Finnen tanzen. Nicht zu vergleichen mit der Haltung der argentinischen Tangotänzer, die viel zu extrovertiert für das finnische Gemüt wäre. Der Legende nach soll der Tango von südamerikanischen Matrosen nach Finnland gebracht worden sein. Heute tanzt man Tango auf den Dörfern. Jedes Dorf hat seinen eigenen Tanzpavillon im Freien für die Mittsommernächte, in denen es auch nachts taghell bleibt. Berühmt ist das jährliche TangoFestival im westfinnischen Seinäjöki.

UNIQUE 12 IMAGINE VOLUME 28

Nichts sagen heisst, zufrieden sein

Im finnischen Sommer verliert man schnell das Gefühl für die Zeit und ist auch nachts um eins noch so beschwingt wie morgens um neun. Ganz anders ist der Winter. Die Winter in Finnland sind zappenduster. Nur der Schnee bringt dann Lichtreflexe in die Welt. Im Winter zieht man auf Langlaufskiern leise knirschend Spuren in den glitzernden Schnee, fährt mit dem Husky-Schlitten durch die eisig klirrende Luft oder besucht in Lappland, am nördlichsten Zipfel der Welt, eine Rentierfarm und in Rovaniemi den Weihnachtsmann, der Besucher das ganze Jahr willkommen heisst. Über sechs Wochen lang wird es in Lappland nicht hell, noch nicht einmal dämmerig. Umso intensiver leuchten dann die Polarlichter am schwarzen Himmel  – eines der beeindruckendsten Naturphänomene der Welt. Onna und ich fahren zurück nach Helsinki, vorbei an Schildern mit Ortsnamen, die aussehen wie verschüttete Buchstabensuppe. Ab und zu schaut Onna zu mir herüber. Und lächelt. Ich auch. Und schweige. Denn eins habe ich von den Finnen gelernt: Beisammensein und nichts sagen heisst, glücklich zu sein.


Mit Isländern 25.06.– 05.07.2018 die Insel der Kontraste entdecken Begleitete Gruppenreise mit dem Reisefotografen Corrado Filipponi. Erleben Sie eine unvergessliche Reise rund um Island und lernen Sie Kultur und Natur dieser aussergewöhnlichen Vulkaninsel im Nordatlantik kennen. Mit der OCEAN DIAMOND bereisen Sie nicht nur die unglaubliche Küste der Insel, sondern erfahren an Bord auch die Lebensart der Isländer. Abwechslungsreiche Landausflüge werden Sie indes in das faszinierende Landesinnere führen.

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Sommerlichter 08.08.– 19.08.2018 über dem Polarkreis Während 24 Stunden geht die Sonne nicht unter und taucht die Landschaft in ständig wechselndes Licht. Geniessen Sie dieses Schauspiel an Bord eines Hurtigruten-Schiffes. Besonders ausgelassen feiert man den Sommer in Tromsø. Hier ist jede Menge los und Sie können sich aussuchen, wie womit Sie am liebsten die taghelle Nacht verbringen – denn schlafen können werden Sie sowieso nicht.

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Ruska 06.09.– 16.09.2018 Indian Summer auf skandinavisch Die herrliche Färbung des Herbstlaubs, von den Finnen „ruska“ genannt, ist ein spektakuläres Phänomen, das die nördlichen Landschaften in kräftige, warme Farbtöne taucht. Erleben Sie mit uns die prachtvollen Herbsttage, eine Art melancholischer Abschiedsgruss an die langen Sommertage.

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Wale und Nordlicht Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour in den hohen Norden. Wir suchen Orcas, die den Heringsschwärmen in die norwegischen Fjorde folgen und sich dort gut beobachten lassen. Die Begegnung mit den majestätischen Tieren und der Tanz der Nordlichter werden Sie tief berühren.

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Ins Land der Mitternachtssonne

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Entdecken Sie den wunderschönen Norden Europas auf einer unserer beliebten Gruppenreisen nach Skandinavien

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Erlebnis Südschweden

27.07.– 08.08.2018 Begleitet durch Hans-Joerg Zumsteg und Herrn Zimmermann Unsere Reise führt von der Universitäts- & Bischofsstadt Lund durch die Wald- & Seenlandschaften Schonens und Blekinges in die Hafenstadt Kalmar, auf die einzigartige Insel Gotland, landeinwärts ins Gebiet des Siljansees in Dalarna, in die alte Grubenstadt Falun, ins wikinger- & neuzeitliche Uppsala und in die Hauptstadt Stockholm, wo Sie im Schlosstheater Drottningholm eine Opernaufführung erleben werden. Neben den landeskundlichen Informationen werden auch Einblicke in Musik & Literatur ihren Platz bekommen.

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V O R A N K Ü N D I G U N G

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Winterzauber 29.01.– 07.02.2019 Auf der Jagd 02.-08.03./02.03.-13.03./08.03.-13.03.2019 im magischen Licht nach dem Nordlicht Diese winterliche Hurtigruten-Reise beginnt in Bergen und führt bis an die russische Grenze. Tagsüber taucht bläuliches Licht die Landschaft in eine mystische Stimmung und nachts tanzen über Ihrem Kopf die Nordlichter. Lassen Sie sich vom Winter an der norwegischen Küste bezaubern. Preis auf Anfrage

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© Visit Åland

Ein Hoch auf

ÅLAND

Åland – nie gehört? Dieser Flickenteppich aus mehreren tausend Inseln, mitten im Baltikum zwischen Schweden und dem finnischen Festland, ist ein kleines Stück Skandinavien für sich – nicht nur wegen seines exklusiven Schatzes auf dem Meeresgrund. Autor: Anna Karolina Stock

S

o wie Finnland sich Land der tausend Seen nennt, so bezeichnet sich Åland als Land der tausend Inseln. Kein Wunder, dass Henrik Engblom und Emil Weyand schon seit Kindertagen auf dem Wasser zu Hause sind. Wenn sie nicht gerade beruflich an Schiffen herumbasteln – Henrik restauriert das berühmte Museumsschiff Pommern, Emil konstruiert hochmoderne Kreuzfahrtschiffe –, sind sie selbst Kapitäne. Ihre Herzensangelegenheit ist die S / S Albanus, ein majestätisches Holzsegel-

UNIQUE 14 IMAGINE VOLUME 28

schiff, das seit seiner Erstlingsfahrt im Jahr 1988 nicht nur einige Fahrten auf dem Buckel hat, sondern auch den Startschuss für den Aufbau des Seeviertels gegeben hat. Dadurch sollen die Geheimnisse und das Wissen über Schiffbau, -fahrt und die 6 757 Åland-Inseln erhalten und an kommende Generationen weitergegeben werden. Auch die beiden Jung-Kapitäne wurden hier im wahrsten Sinne des Wortes ins Boot geholt. Immer wieder stechen sie mit der Albanus in See – manchmal ist eine Schulklasse an


Bord, ab und an auch private Gäste, die sich einen Segel­ ausflug durch die Schären gönnen. «Einmal infiziert, lässt einen das Wasser nicht mehr los», erklärt Henrik lachend und steuert das prächtige Segelschiff Richtung Horizont – die stilvollen, am Hang liegenden Meerblick-­ Villen des HavsVidden Resorts im Rücken. Nicht anders geht es Christian Ekström, wenn er in den Tiefen des baltischen Meeres nach Schiffswracks taucht. Åland ist ein wahres Eldorado für Wracktaucher, nirgendwo sonst auf der Welt sind die gesunkenen Schiffe so gross und gut erhalten. Auch am Morgen des 6. Juli  2010 wollten der flachsblonde Åländer und sein Taucherteam einen Anfang des 19. Jahrhunderts gesunkenen, zweimastigen Schoner südlich von Föglö erkunden. Dass er in 50 Metern Tiefe ein Wrack mit verheissungsvoller Fracht finden würde, hätte er sich nicht mal träumen lassen. «Wir wussten anfangs nicht, womit wir es zu tun hatten, doch die typische Flaschenform und auch die Korken wiesen auf Champagner hin», erklärt der Taucher. Der Inhalt habe sehr süss, wie ein im Eichenfass gereiften Apfelwein geschmeckt – ein vollmundiges Bouquet von reifen Früchten mit einem Hauch Tabak. «Und obwohl er so unglaublich alt war, schmeckte er überraschend frisch», so Ella Grüssner Cromwell-Morgan, Ålands inseleigene Sommelière und eine der Ersten, die das flüssige Gold aus dem Meer probieren durfte. Mit einer Flasche Perrier Jouët aus dem Jahr 1825 zählt der rund 170 Jahre alte Åland-Champagner zu den ältesten trinkbaren und somit auch exklusivsten Champagnern der Welt. Sein hervorragender Zustand liege an den optimalen Lagerbedingungen unter Wasser: der geringe Salzgehalt des baltischen Meeres, die horizontale Lage des Schiffswracks, Dunkelheit und ähnlichen Druckverhältnissen im Inneren und Äusseren der Flaschen. «Das Wichtigste ist allerdings die geringe und konstant bleibende Temperatur von vier Grad Celsius am Meeresgrund», erklärt der schwedische Champagnerexperte Richard Juhlin. Dadurch reife der Champagner deutlich langsamer und entwickle viel prägnantere, vollere Noten – vorausgesetzt es gelangt kein Salzwasser ins Innere der Flaschen. Seit Christian Ekström den edlen Unterwasser-Fund gemacht hat, können die Åländer ihren Sonderstatus sogar mit einem edlen Tropfen begiessen. Dass auf der Insel seit 2010 regelmässig die Champagner-Korken knallen, ist Familie Holmberg, der die Konferenz- und Hotelinsel Silverskär bei Saltvik gehört, zu verdanken. Zusammen mit Veuve Clicquot und der Universität Reims in Frankreich hat sie ein besonderes

Forschungsprojekt ins Leben gerufen: Unweit der Champagner-Insel lagern mehrere Käfige mit neuem Champagner am Ostseegrund. «Wir wollen uns den Einfallsreichtum und die Kraft der Natur zunutzen machen und testen, inwiefern sich die Unterwasserlagerung auf den Reifungsprozess des Champagners auswirkt», erklärt Johan Mörn, einer der Manager von Silverskär. Parallel reift im französischen Reims Champagner der gleichen Jahrgänge in den herkömmlichen Lagervorrichtungen an Land. Das Projekt ist auf 40 Jahre ausgelegt, wobei alle zwei Jahre Flaschen von beiden Standorten geöffnet, probiert und miteinander verglichen werden. Ob sich die Unterwasserlagerung durchsetzt, wird sich erst in den kommenden Jahrzehnten zeigen. Den einen oder anderen Privatier mit UnterwasserWeinkeller gebe es aber schon jetzt. Die Recherchereise für diesen Beitrag wurde unterstützt von Glur Reisen und Finnair.

Nice to know !!! Anreise: Auf die Insel Åland gelangt man entweder mit Finnair via Helsinki nach Mariehamn (tägliche Verbindungen ab Zürich – oder auf dem Wasserweg mit VikingLine von Stockholm, Kappelskär, Turku und Helsinki nach Mariehamn. > www.finnair.com | www.sales.vikingline.com Insidertipps: Besuch des Schifffahrtmuseums im Hafen Västerhamn in Mariehamn, Erkundung des maritimen Viertels von Mariehamn mit anschliessendem Segeltörn auf der Albanus oder eine entspannte Velotour über die kleine Schäreninsel Kökar. > www.visitaland.com Vor Ort: Das auf Skandinavien spezialisierte Reisebüro Glur bietet individuell anpassbare Rundreisen mit wunderschönen Übernachtungsmöglichkeiten an. Wer es versteckt mag, wird sich in einem der stilvollen Ferienhäuser im HavsVidden Resort an der Nordküste Ålands wohlfühlen. Beim vollständigen Abschalten und Entspannen hilft die vor Åland gelegene einsame Insel Sviskär mit einem Ferienhäuschen der ganz besonderen Art. Beratung und Buchung bei Glur Reisen in Basel. > www.glur.ch

UNIQUE VOLUME 28 IMAGINE 15


Den entdecken

NORDEN Fotografische Reise durch Island

In Halldór Laxness’ Roman «Am Gletscher» reist der Protagonist von Reykjavik aus zum mythischen Gletschervulkan Snæfellsjökull, an einen Ort, in dessen Angesicht «Wörter aufhören, auch nur das Geringste zu bedeuten». Dies konnte als eine Art Leitmotiv hinter Jürgen Wettkes Island-­Bildern stehen. Wo Sprache kaum in der Lage ist, die Wucht und Schönheit einer Landschaft zu vermitteln, da gelingt es dem Fotografen mit seinen mächtigen Aufnahmen. Seine fotografische Reise über die Vulkaninsel steht im Zeichen der Elemente: Er zeigt uns Feuer, Wasser, Luft, Licht und Erde. So erleben wir Island auf eine völlig neue, atemberaubende Weise.

ICELAND – Nature of the North Jürgen Wettke | teNeues Verlag

Auf den Spuren des mythischen weissen Wolfs

In diesem atemberaubenden Band stellt uns der Fotograf Vincent Munier seine schönsten Bilder der Arktis vor, die er während der vergangenen sechs Jahre in zahlreichen Expeditionen in den arktischen Winter aufgenommen hat – oft allein und ohne Unterstützung. Hunderte Kilometer hat er dafür mit dem Schlitten unter extremen Bedingungen zurückgelegt. Immer auf den Spuren des weissen Wolfs, dem «Fantom der Tundra», wie ihn die Inuit nennen. Von der grönländischen Küste über Sibirien bis zu den nördlichsten Inseln von Nunavut in Kanada sind wir eingeladen, eine Welt von faszinierender Schönheit zu erkunden, in der Bären, Polarfüchse, Karibus, Moschusochsen und Schneehasen den Weg kreuzen. Über 200 einzigartige Bilder, deren weisse Sanftheit fast die Strenge dieser Wüste am Ende der Welt vergessen lassen.

Im eisigen Weiss Vincent Munier | Knesebeck Verlag

Atemberaubendes Farbenspiel

Seit jeher fasziniert das farbenprächtige Himmelsschauspiel der Polarlichter die Menschen. Naturfotograf Bernd Römmelt war in allen Anrainerstaaten der Arktis – Alaska, Nordkanada, Grönland, Island und Skandinavien – unterwegs, um das beeindruckende Phänomen über den unterschiedlichen Landschaften zu fotografieren. In über 150 atemberaubenden Bildern zeigt er das ständig wechselnde Farbenspiel der Aurora Borealis und erklärt in persönlichen Texten die Faszination dieses ergreifenden Naturschauspiels, um das sich viele Mythen und Legenden ranken. Magische Momente, die das Nordlicht lebendig erfahrbar machen.

Polarlichter – Sonnenzauber am Nachthimmel Bernd Römmelt | Knesebeck Verlag

UNIQUE 16 IMAGINE VOLUME 28


Schweden Eiskaltes Vergnügen im hohen Norden Wo kann es im Winter - 40° C und im Sommer +30° C sein? Wo liegt Europas letzte Wildnis und das Land der Samen, Europas einziger Urbevölkerung? Wo gibt es acht statt nur vier  Jahreszeiten, Nordlichter und Mitternachtssonne? Richtig, in Nordschweden. Optimaler Startpunkt für einen abenteuerlichen, leckeren und abwechslungsreichen Urlaub im Norden ist Umeå (sprich: Ümeo), das Tor zu Schwedisch Lappland.

UNIQUE 18 IMAGINE VOLUME 28

© Fredrik Broman / imagebank.sweden.se

Autor: Sabine Klautzsch


© Granö Beckasin

D

ie geografische Lage von Umeå macht es möglich, bis weit in den Frühling schneereiche Wintererlebnisse mit kulturellem Grossstadtvergnügen zu kombinieren. Reisetipp: Umeå und Umgebung unbedingt im Frühlingswinter bis Ende April besuchen! Denn mit der «Zeit des Erwachens» beginnt die vielleicht schönste Jahreszeit mit längeren Tagen, wärmenden Sonnenstrahlen und herrlichen Aktivitäten im Schnee. Die Liste an winterlichen Erlebnissen ist lang: Unvergesslich prägt sich das ungeduldige Gebell aus den vielen Hundekehlen ins Gedächtnis, bevor es mit dem Hundeschlitten auf Tour hinaus in die tief verschneite Wildnis ausserhalb von Umeå geht. Wie wäre es mit einer dreitägigen Hundeschlittentour beim magischen Schein des Vollmondes? Ausgestattet mit Stirnlampen, warmer Kleidung und einem zuverlässigen Team aus Siberian und Alaskan Huskys geht es mit dem Unternehmen Aurora Borealis über zugefrorene Seen, Flüsse und Feuchtgebiete. Zu hören sind lediglich der eigene Atem, das Knirschen der Kufen auf dem Schnee und das Stampfen der fleissigen Hunde­pfoten.

© Johan Väisinen

> www.auroraborealis.nu

Stille pur erwartet all jene, die sich stattdessen die Schneeschuhe oder Langlaufski unterschnallen und die weitläufige Natur auf eigene Faust erkunden und dabei vielleicht Ausschau nach Elchen halten möchten. Wer es noch entspannter mag, lässt sich, in Rentier- und Ziegenfelle gebettet, von Pferden durch die verschneite Landschaft kutschieren oder macht sich einen ruhigen Tag beim Eisangeln und nutzt das Eisloch später zum Abkühlen nach der Sauna. Diese Aktivitäten bucht man am besten in Kombination mit einer Übernachtung in den Design-Baumhäusern der Eco Lodge Granö Beckasin, unweit von Umeå.

> www.granobeckasin.com

Der neueste Streich im nordschwedischen Winterzirkus ist das Aurora Tipi im Dorf Ekorrsele, naturnah gelegen am ungezähmten Fluss Vindeln und ebenfalls in der Nähe von Umeå. Hundeschlitten bringen die Besucher für eine Übernachtung in der Natur durch den schneebedeckten Wald zu kleinen zeltförmigen Häuschen. Dort sehen die Gäste durch die überdimensional grossen Fenster die Nordlichter vom Kopfkissen aus. Zu dem exklusiven Abenteuer gehört auch ein Abendessen im Freien, bestehend aus Spezialitäten der Region. >

> www.dogsledding.se

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© Staffan Widstrand/imagebank.sweden.se


© Sara Ingman/imagebank.sweden.se

Nicht zu vergessen die alpinen Skifahrer und Snowboarder, die in Umeå und Umgebung ein breites Spektrum an Pisten vorfinden. Echtschnee? Hier eher Regel als Ausnahme. Spar-Tipp: In Schweden erhalten Kinder, die einen Helm tragen, den Skipass gratis.

Käse und Kultur am Polarkreis – Umeå ist ein Geheimtipp für Geniesser

© Andreas Nilsson

Västerbotten entwickelt sich von einer abgelegenen Abenteuer-Destination zum Ziel für moderne Geniesser. Seit die grösste Stadt der Region, Umeå, 2014 als europäische Kulturhauptstadt auf der Weltkarte von Kulturfans erschienen ist, hat sich auch in der kulinarischen Szene viel getan. Ein prominenter Anlaufpunkt ist das neue Kulturzentrum Väven, das Oper und Kino mit Hotel und Gaststätten vereint. Hier befindet sich auch das Hotel Stora Hotellet, mit seinem extravaganten, nautisch-inspirierten Dekor und dem Gourmetrestaurant Gotthards Krog, das die britische Tageszeitung The Guardian zu den Top 10 der coolsten Restaurants der Welt zählt. Umeås bestgehütetes Geheimnis: Die Köche und Zwillingsbrüder Lars und Per Åkerlund wollen Umeå zu einem leckereren Ort machen. Vor elf Jahren waren sie belächelte Pioniere, die ihr von Hofläden inspiriertes Geschäft in einer Wohnung einrichten mussten, weil kein anderer Vermieter an ihre Idee glaubte. Heute führen sie den Delikatessenladen «Duå» im Kulturzentrum Väven. Nordschwedische Spezialitäten wie Västerbottenkäse, zartes Fleisch und Marmelade aus Moltebeeren, dem Gold der nordischen Wälder, füllen die Regale. Am Abend verwandeln Lars und Per ihren Laden in eine geheime Boutiquebar names «Open / Closed». Emil Åreng, nordischer Bartender des Jahres 2017, kreiert dort alle zwei Wochen eine neue thematische Getränkekarte, inspiriert von Filmen, Persönlichkeiten und Trends. Wer seine Cocktails probieren will, schreibt tagsüber seine Handynummer an die Glastür und bekommt mit etwas Glück wenig später eine Einladung. Das aktive Studentenleben hat Umeå auch eine legendäre Musikszene beschert. Am Abend gibt es Live-Konzerte, tagsüber können Musikfans im weltweit einzigartigen Gitarrenmuseum 500 Exponate bestaunen. Neben unterschiedlichsten Gitarren in allen Formen und Farben zeigt die Ausstellung «Music Lover’s Place» Kuriosa von Stars wie Madonna, David Bowie und The Rolling Stones.

> www.visitumea.se

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NEN O I T I D E EXP e Am End lt der we

Entdecken Sie die Wunder der südlichsten Kanäle und Fjorde Patagoniens mit Australis – einer Gesellschaft, die Expeditionsfahrten an die wichtigsten Natursehenswürdigkeiten durchführt. An Bord der Expeditionsschiffe Stella Australis, und ab Januar 2018 auch der Ventus Australis reisen Passagiere durch den chilenischen und argentinischen Teil Patagoniens und gelangen durch die Fjorde der Darwin-Kordillere zu den mythischen Stätten und Regionen des Feuerlandes, wie die Magellanstrasse, den Beaglekanal und das Kap Hoorn. Autor: Daniela Hesshaus

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ei Exkursionen am Fusse des Pía-Gletschers, in der Wulaia-Bucht und auf den von Magellanpinguinen und Kormoranen bewohnten TuckerInseln entdecken Sie unvergessliche Orte und haben sogar die Möglichkeit, der Reiseroute von Darwin ein Stück zu folgen. Australis ist sich dem unwahrscheinlichen Wert der Naturlandschaften der Region bewusst und arbeitet mit der Welt der Wissenschaft aktiv an einem Forschungsprojekt zur Erhaltung und zum Schutz von Flora und Fauna zusammen. Sämtliche Exkursionen und Ausflüge werden von leidenschaftlichen Reiseleitern begleitet, die Experten auf den Gebieten Geografie, Glaziologie, Biodiversität, Ethno­ grafie und Geschichte der Region sind. Die Expeditionsleiter sind darum bemüht, ihr Wissen in zahlreichen Vorträgen an Bord an die Teilnehmer weiterzugeben. Die Stella und Ventus Australis navigieren auf der Route Ushuaia–Punta Arenas und umgekehrt, und bieten für Abenteuerlustige, Naturfreunde und erfahrene Reisende gleichermassen das richtige Reiseprogramm. Die Schiffe, die unter chilenischer Flagge navigieren, wurden speziell für die Navigation durch die engen Kanäle Südpatagoniens

konzipiert und sind auf maximal 210 Passagiere ausgelegt. Bei guten Wetterbedingungen sind die Schiffe der Reederei Australis unter den wenigen Passagierschiffen, die das sagenumwobene Kap Hoorn anfahren und seinen Passagieren sogar die Möglichkeit bieten, selbst einmal diese legendäre, windumtoste Landspitze betreten zu können. Die Reisenden begeben sich auf die Spuren grosser Entdecker und Naturforscher, wie Darwin oder Magallanes, die diese Region, ihre indigenen Völker und ihre majestätische Schönheit erforschten, und werden mit einer komplett anderen Sicht der Welt nach Hause zurückkehren.

Atemberaubende Landschaften, aussergewöhnliche Ökosysteme

Die Geografie Patagoniens zeichnet sich durch imposante Gletscher, umgeben von unberührten Urwäldern, sowie einzigartige Flora und Fauna aus. Auf der Expeditionsreise durch die Kanäle und Fjorde und bei den Landausflügen haben wir die Möglichkeit, diese beeindruckenden Landschaften hautnah zu erleben. Zudem befindet sich hier auch eine der bedeutendsten Pinguinkolonien der südlichen Hemisphäre. Die unglaublich vielfältige Vogelwelt Patagoniens umfasst Blutschnabel- und Dominikanermöwen, Riesensturmvögel, Küstenseeschwalben, >

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gangspunkt, den man auf einem Weg durch den magellanschen Urwald erreicht. In den kaltgemässigten Regenwäldern sind Lenga-, Coihue- und Canelo-Bäume sowie zahlreiche Farne heimisch. Dieses Zusammenspiel von Geschichte und unberührter Natur machen die Wulaia-Bucht zu einem absoluten Highlight der Reise. Weitere unvergessliche Momente sind die Gletscher der Region, die wir in verschiedenen Varianten sehen; ob bequem vom Schiff aus auf der Gletscher-Allee, ganz nah von der vom Schmelzen des Gletschers entstandenen Moräne wie am Pia-Gletscher oder flexibel von Zodiac aus wie am Cóndor-Gletscher, der mit der neuen Ventus Australis im Januar angefahren wird.

Kormorane, Albatrosse, Enten und Kondore  – beste Voraussetzungen also, die verschiedenartigen Vögel zu beobachten und voneinander unterscheiden zu lernen. Die Ökoregion der Magellanschen Subantarktis zeichnet sich durch weltweit einzigartige Ökosysteme aus. Hier wachsen die am südlichsten gelegenen gemässigten Regenwälder der Erde, die bisher weitgehend vor menschlichen Eingriffen verschont geblieben sind. Diese letzten Wildnisse sind äusserst fragil und mehrfach bedroht. Die aufgrund ihrer einzigartigen Ressourcen besonders schutzbedürftigen Ökosysteme bieten einen reichen Fundus für die Erforschung der Biodiversität der Region.

Das absolute Highlight jedoch, ist das Kap Hoorn. Das mystische, 1616 entdeckte Kap ist ein 425 m hoher, fast senkrechter Felsabbruch. Lange Zeit war dies für die Segelschiffe ein wichtiger Seeweg vom Atlantischen zum Pazifischen Ozean. Kap Hoorn ist als das Ende der Welt bekannt und wurde im Juni 2005 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Am 5. Dezember 1992 wurde das «Denkmal für die Kaphoorniers», das auf Initiative der chilenischen Fraktion des Internationalen Freundeskreis der Kapitäne auf grosser Fahrt, Kaphoorniers, errichtet wurde, feierlich eingeweiht. Das Monument wurde zum Gedächtnis an die Seeleute aller Nationen erbaut, die im Kampf gegen widrige Witterungsbedingungen im Südmeer unweit des legendären Kaps ihr Leben verloren hatten. Auch heute ist das Kap noch ein gefährlicher Ort, und eine Anlandung kann niemals garantiert werden. In den letzten Jahren hatte Australis eine Anlegerate von 80 bis 85 Prozent gehabt. In jedem Fall können sich die Passagiere mit dem Erfolg brüsten, am Ende der Welt gewesen zu sein – Anlandung oder nicht –, und das ist wahrlich etwas, was man sein Leben lang nicht vergisst.

Die Highlights der Reise

Die Wulaia-Bucht, eine der vielen Exkursionen, die wir auf den 3- und 4-Nächte-Routen unternehmen, hat solche unberührten natürlichen Ressourcen. Ausserdem besitzt diese Bucht historische Bedeutung, da sich hier eine der grössten Ansiedlungen der Yámana-Ureinwohner befand. Charles Darwin ging an diesem Ort auf seiner Reise an Bord der HMS Beagle am 23. Januar 1833 an Land. Dieser Ort bietet Besuchern aufgrund seiner Vegetation und seiner Geografie ein spektakuläres Schauspiel. In der Wulaia-Bucht befindet sich ein Aus-

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Nice to know !!! Tägliche Vorträge & Exkursionen Reisezeit: September – April Temperaturen: 5 –15 Grad Bordsprachen: Englisch & Spanisch, auf Anfrage auch Deutsch > www.australis.com


Australis

- Erleben Sie mit uns eine unvergleichliche Reise

ans Ende der Welt

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Besuchen Sie uns auf : www.australis.com


© Belmond

LUXUSZUG DURCH

PERU

Ab sofort fährt ein Hightech-Luxuszug durch Peru und hält für seine Gäste ein ultraneues Hightech-Feeling bereit. Der «Belmond Andean Explorer» durchquert auf einer der höchstgelegenen Bahnstrecken der Welt zwischen der Stadt Cusco und dem Titicacasee die atemberaubende Kulisse der peruanischen Anden. Höchstens 48 Gäste sind in luxuriösen Doppelkabinen mit eigener Dusche und WC im Zug unterwegs. Autor: Nike Schröder

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n Cusco, welches seit 1983 zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt, heisst es auf circa 3400 m Höhe «Bitte einsteigen, die Türen schliessen gleich» – und los geht die Fahrt. Knapp 48 Gäste reisen in komfortabel eingerichteten Kabinen. Die Ausstattung reflektiert die Farben und die Texturen der Anden und stellt eine Verbindung zu der grossartigen Landschaft und der Schönheit der Natur her. So wird ihr Abteil ein Ort der Ruhe und Entspannung. Der Blick nach draussen durch eines der grossen Panoramafenster bringt Landschaftskino der beeindruckendsten Art ins Abteil: schneebedeckte Berge, weite Ebenen, stille Seen. Auch für das leibliche Wohl der Gäste wird in adäquater Weise gesorgt. Der Luxuszug bekommt exklusive Unterstützung durch den bekannten Küchenchef und Botschafter der peruanischen Küche, Diego Muñoz. So wird aus der Erlebnisreise gleichzeitig eine kulinarische Reise durch die vielfältigen saisonalen und regionalen Produkte und frischen Aromen Perus. Gerichte wie «Alpaka Tortellini» oder «Limetten mit geschmolzener Schokolade und ApfelCustard» machen Lust auf mehr. Lieblingsplatz der Gäste wird bestimmt der Panoramawagen mit seiner offenen Veranda: Hier kann man die klare Luft der Anden in tiefen Zügen einatmen und bei einem Cocktail an der Bar relaxen und den Stress des Alltags wegblasen.

Exklusive Zugfahrt durch die Historie

Belmond bietet für den «Belmond Andean Explorer» vier verschiedene Reisearrangements an. Die Route «Peruanisches Hochland» dauert zum Beispiel drei Tage und zwei Nächte. Von Cusco über den Titicacasee bis hin nach Arequipa. Cusco bedeutet «der Nabel der Welt». Von 1200 an bis kurz vor dem Ende des mächtigen antiken Inkareichs war Cusco dessen Hauptstadt. Nachdem ein Erdbeben 1650 die spanischen Gebäude Cuscos zerstörte, hatte die Stadt ihre Bedeutung verloren. Nach der Entdeckung von Machu Picchu, einer gut erhaltenen Ruinenstadt, aber wurde sie wieder zum touristischen Nabel Perus. Der Titicacasee ist der grösste See Südamerikas und einer der grössten natürlichen Seen der Welt. Der Legende nach ist hier der erste Inka über einen Felsen auf der Sonneninsel auf die Erde gestiegen. Nicht weit von Arequipa liegen auch die Schluchten des Cotahuasi- und des Colca Cañon, die mit bis zu 3000 m Höhenunterschied mit zu den tiefsten Schluchten der Welt zählen. Die Küste des Pazifik liegt nur 75 km Luftlinie entfernt und beschert der Stadt das ganze Jahr über ein mildes und sonniges Klima. >

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Besonderer Spirit Peru

Die Route «Spirit of the Andes» bietet die Reise in umgekehrter Richtung an. Selbstverständlich werden auf den verschiedenen Routen Ausflüge in die entsprechenden Regionen unternommen. So darf man die schwimmenden Inseln im Titicacasee bestaunen oder aber ganz gemütlich einen Lunch an einem privaten Strand mit Blick auf die Gletscher von La Paz zu sich nehmen.

Land in Sicht

Hotels muss man sich einfach wohlfühlen, inmitten unberührter Natur. Das Hotel schmiegt sich perfekt in seine Umgebung ein und wird so zu einer kleinen Oase purer Entspannung. Belmond bleibt sich treu und lässt seine Gäste durch die liebevolle Gestaltung jeder der 20 Casitas in die landestypische Kultur eintauchen. Jede Casita verfügt über eine private Terrasse mit beheiztem Pool, von wo man den Blick über das Tal schweifen lassen kann. Im hauseigenen Samay Spa verwöhnen Sie erfahrene Hände mit Anwendungen mit Ölen und Produkten aus eigenem Anbau und lassen Sie tiefenentspannen.

Die perfekte Ergänzung zum Luxuszug ist das BoutiqueHotel «Las Casitas» im Colca-Tal. «Las Casitas» liegt im Süden Perus in der Region Arequipa. Auch hier wer- Unglaubliche Landschaften den die Bedürfnisse der Gäste in höchstem Masse gross Das Colca-Tal ist eine Schlucht nördlich der Stadt geschrieben. In den nur 20 Zimmern des Boutique-­ ­Arequipa. Es ist, je nachdem ob man vom höchsten Berg-

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gipfel nahe der Schlucht aus bis zum Río Colca misst oder vom Rand der Schlucht, 3269 m bzw. 1200 m tief. Der Grand Canyon ist dagegen (nur) etwa 1800 m tief. Damit ist der Cañón del Colca der zweittiefste Canyon der Welt. Schauen Sie aus schwindelerregender Höhe hinab und lassen die atemberaubende Kulisse auf sich

wirken. Bewundern Sie die uralten, von den «Collaguas» kunstvoll gestalteten Felsmalereien und die Höhlen, in denen einst die sogenannten «Colcas», Behälter für die Lagerung von Getreide, aufbewahrt wurden. Kommen auch Sie auf die Höhe und lassen Sie sich von der Schönheit und der Kultur Perus mitreissen.

Nice to know !!! Das Andenland besitzt 84 der 104 festgestellten Naturlandschaften sowie 27 der 32 klimatischen Gegebenheiten unseres Planeten. Daraus entsteht die Basis für eine vielseitige und reiche peruanische Lebensmittel-Produktion. Diese Zutaten­vielfalt und das Talent der verschiedenen Ethnien im Lande bringen die unvergleichliche peruanische Küche hervor. Die peruanische Küche gehört zu den beliebtesten Küchen der Welt. Bekannte Beispiele: «Ceviche» (in Limettensaft mit scharfen Gewürzen gegarter Fisch), die «Anticuchos» (Spiesschen aus Rinderherzstückchen) und der «Aji de gallina» (Hühnerfrikassee mit Käse-Nuss-Sauce).

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Im Fluss der Zeit Schiffsreisen durch das unberührte

Myanmar

Das Wort Heritage – Erbe – lässt bereits erahnen, um was es bei den Kreuzfahrten von Heritage Line geht: reisend auf einem Fluss Land, Leute und Kulturerbe kennenzulernen. Auf dem luxuriösen Flusskreuzfahrtschiff «Anawrahta» erleben die Gäste im Kolonial-Stil einen gelungenen Ausgleich von Zeit an Bord sowie speziell ausgesuchten Landausflügen. Die Routen führen vorbei an traumhaften Landschaften, üppiger Vegetation, goldenen Tempeldächern, schillernden Pagoden und ursprünglichen Dörfern. Autor: Helen Daffner

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as schwimmende Luxusdomizil, benannt nach dem einstigen burmesischen König Anawrahta, mit vier Decks fasst insgesamt 23 Kabinen. Die kleinste Schiffskabine misst 32 m2, die grösste 90 m2. Alle fünf Kategorien – von Deluxe bis zur royalen Suite  – haben einen privaten Balkon und ihr eigenes Design, das die Geschichtsträchtigkeit des Landes widerspiegelt. An Bord gibt es eine Aussen-Bar, ein ausgezeichnetes Restaurant mit lokalen wie internationalen Hochgenüssen, ein Spa mit Sauna sowie auf dem obersten Deck einen grosszügigen 360°-Pool und Sonnenliegen. «Ancient Capitals»- & «Golden Land Voyage»-Fluss­reisen zwischen Mandalay und Bagan Der Fluss Ayeyarwady entspringt den Gletschern des Himalayas und schlängelt sich 2 200 km durch Myanmar, um schliesslich in den Indischen Ozean zu münden. Jahrhunderte an Geschichte liegen an seinen Ufern. Entlang der «Ancient Capital»-Route können die Passagiere

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der «Anawrahta» Zeugen dieses Kulturerbes werden. Das Programm kombiniert Ausflüge zu den eindrucksvollsten Tempeln der Region mit Besuchen von lokalen, von Handwerk geprägten Dörfchen. Hier gewähren die Bewohner Einblick in ihre Traditionen und Waren. Die Schiffsreise ist zudem gespickt mit detailreichen Höhepunkten wie einem High-Tea-Picknick in den Ebenen von Ava und einer Pferdekutschfahrt, mit der diese einstige königliche Metropole des ehemaligen Burmas erkundet wird. Die Städte Mandalay und vor allem Bagan sind die Höhepunkte und Eckpfeiler der maximal fünftägigen Cruise, die in beiden Richtungen gebucht werden kann. Morgendliche Yogastunden auf dem Sonnendeck bereiten Körper und Geist auf den Tag voll neuer Eindrücke vor. Die Gäste dürfen bei Vorführungen traditioneller Tänze und burmesischer Musik sowie Kochkurse tief in die Kultur des Landes eintauchen.


Diese Routen können fast ganzjährig wahlweise mit zwei, drei oder vier Übernachtungen gebucht werden. Preis ab 759 USD pro Person inklusive Vollpension sowie aller Ausflüge einschliesslich Getränke-Paket. Diese Schiffstour lässt sich in ein Komplett-Paket einer Myanmar-Rundreise integrieren, um so die Highlights Zentral-­Myanmars zu entdecken. Heritage Line führt in Myanmar auf vier Routen durch die legendären Flusslandschaften des Ayeyarwady und Chindwin: «Ancient Capital» (Mandalay– Bagan) und «Golden Land Voyage» (Bagan–Mandalay) im Zentrum des Landes, «Exotic Chindwin» (Mandalay–Homalin–Bagan) in den noch unberührten Nord-­Westen, sowie «Impressive Gorges» (Mandalay–­ Katha–­Mandalay) in den geschichtsträchtigen Norden des Landes. Die Dauer der Reisen variiert zwischen zwei, drei, vier, sieben und elf Nächten an Bord der «Anawrahta».

Nice to know !!! Heritage Line ist Südostasiens renommiertes Flusskreuzfahrtunternehmen für Routen durch Vietnam, Kambodscha und Myanmar. Während des Aufenthalts auf einem der fünf Schiffe und den Ausflügen an Land lernen die Passagiere Kultur und Bewohner des Landes auf ganz besondere Art und Weise kennen. Authentisches Design, sorgfältige Aufmerksamkeit auf jegliche Details, wohldefinierte Intimität und vor allem eine herzliche Gastfreundschaft gepaart mit aussergewöhnlichen Reisebegegnungen charakterisieren die Heritage-LineKreuzfahrten auf den legendären Gewässern in Südostasien sowie den exotischen Flüssen Ayeyarwady und Chindwin (Myanmar). > www.heritage-line.com

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VOLLE KRAFT VORAUS GRIECHISCHE SONNE DEUTSCHES ZERTIFIKAT

Mit dem Wind in den Haaren und der Sonne im Gesicht wird in den Neptune Hotels auf Kos der Traum vom Segelschein Wirklichkeit. Die Mittelmeerinsel ist als Wassersport-­ Revier bekannt und bietet ideale Verhältnisse für alle, die bei jeder Windrichtung auf Kurs bleiben möchten. Wie wäre es also mit einem gewagten Ritt über die Wellen? Autor: Sarah Hameister

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as Sail & Surf-Center unter Leitung des Deutschen Sebastian Harresen bietet ein umfangreiches und mehrsprachiges Schulungs- und Kursangebot des Verbandes Deutscher Wassersport Schulen. «In erster Linie geht es in den Kursen um den Spass. Wir möchten jeden Gast schnellstmöglich auf das Wasser bekommen, denn jede Minute da draussen auf dem Meer ist eine Minute, die sich lohnt», schwärmt Sebastian Harresen.

Welche Tricks und Kniffe zu einem fehlerfreien Umgang mit dem Segel gehören, das zeigen die Profis den Wassersportfans im Urlaub und bieten Scheine für verschiedene Altersstufen, damit Gross und Klein gleichermassen ihre Begeisterung für das Katamaran-Segeln entdecken. Im Juniorkurs erlernen die bis zu 13-jährigen Nachwuchssegler erste Grundtechniken von einem >

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ausgebildeten Segellehrer, der den Schülern das Zusammenspiel von Wind und Wasser näherbringt. Nach bestandener Prüfung können die Jüngsten dann zu ihren ersten Törns auf dem Meer starten. Im Grundkurs Segeln für Erwachsene werden über fünf Tage weitaus mehr als nur Grundkenntnisse gelehrt, hier stehen auch Wetter- und Materialkunde auf dem Programm. Los geht es am ersten Tag mit Themen wie Steuern und der richtigen Sitzposition, sodass ein Gefühl für das Boot entsteht. Weiter geht es mit Wende und der richtigen Bremstechnik, dem in der Seglersprache bekannten Manöver Aufschiesser. An Tag fünf heisst es dann schliesslich «Mann über Bord»! Hier sind vor allem eine schnelle Reaktion und Genauigkeit gefragt, viele der gelernten Manöver kommen nun vereint zum Einsatz. Am Ende eines jeden Kurses steht die Prüfung, die es Gästen bei erfolgreicher Absolvierung ermöglicht, ab sofort allein in See zu stechen. Und das Schöne dabei ist, dass Gäste der Neptune Hotels in den Sonnenuntergang segeln können, wenn andere Stationen schon längst die Segel gestrichen VOLLEhaben. KRAFT VORAUS

SEGEL GRIECHISCHE SONNE DEUTSCHES ZERTIFIKAT

Für alle, die bereits Erfahrung auf dem kühlen Nass gesammelt haben, bieten die Neptune Hotels auch Aufbauund Umsteigerkurse an. Wer sich nach dem Kurs entspannen möchte, kann dies am weitläufigen Strand tun, sich nebenbei auf seinem Erfolg ausruhen und die Weiten des Meeres geniessen.

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Nice to know !!!

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D N AT U R

Die Neptune Hotels entführen Gäste in die griechische Urlaubswelt. Im traditionellen Stil der Inselarchitektur erbaut, zeichnet sich die privat geführte, weitläufige Ferienanlage besonders durch persönlichen Service, vielfältige Unterkunftsmöglichkeiten und ein warmes Ambiente aus. Nur etwa zehn Autominuten vom internationalen Flughafen Kos entfernt und ganz in der Nähe des malerischen Fischerortes Mastihari erstreckt sich das Resort auf einer 150’000 Quadratmeter grossen Fläche. Direkt am Sandstrand der Nordostküste der Insel Kos erbaut, sind die Neptune Hotels ein Ort der Erholung für Paare und Familien. > www.neptune.gr.


Sie müssen nicht länger zwischen einem SUV und einem Maserati wählen

Levante. The Maserati of SUVs. Ab CHF 77’900.–*

Maserati Levante Diesel: Normverbrauch kombiniert (l/100 km): 7,2 (Benzinäquivalent 8,2) – CO2-Emission**: 189 g/km – Effizienzklasse G Abgebildetes Modell: Maserati Levante Diesel GranSport (CHF 83’200.–), Metallic-Lackierung Verde Ossido (CHF 1’501.–), Fahrerassistenz-Paket Plus (CHF 3’700.–). Preis, total: CHF 88’401.– inkl. MwSt. Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. Listenpreise und Angebote: vorbehältlich Widerruf. Barkauf- und Leasingkonditionen bei Ihrem Maserati Vertragspartner. CO2 ist das für die Erderwärmung hauptverantwortliche Treibhausgas; Die mittlere CO2-Emission aller (markenübergreifend) angebotenen Fahrzeugtypen in der Schweiz beträgt 133 g/km. CO2-Emissionen aus der Treibstoff- und/oder Strombereitstellung: 32 g/km.

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Neu: Die Spartageskarte – auch ohne Halbtax. Beim neuen Online-Angebot gilt: Wer früher bucht, fährt günstiger. Die Spartageskarte gibt’s mit dem Halbtax bereits ab 29 Franken und ohne ab 52 Franken. Finden Sie jetzt das günstigste Angebot für Sie. sbb.ch/spartageskarte

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© Eric Bard / Corbis via Getty Images

Auf Reisen Anno Domini Kavalierstouren, Winterfrische, Pauschalreisen, Grand Hotels und Heilbäder – bevor die Menschen das Reisen geniessen lernten, musste erst so einiges erfunden werden. Ein Rückblick auf vergangene Dekaden, in denen der Tourismus laufen lernte. Autor: Anka Refghi AIR, ROAD & SEA 38 IMAGINE VOLUME 28


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lick, Klick, Klick, Buchung bestätigen – was heute mit nur ein paar Klicks aus der heimischen Gemütlichkeit heraus geplant und organisiert werden kann, gestaltete sich in früheren Dekaden als zeitaufwändiges Grossprojekt mit ungewissem Ausgang. Reisen als Genuss? Mitnichten. Denn erste Ansätze von dem, was wir heute als Tourismus bezeichnen, waren erst vor rund 200 Jahren erkennbar.

Von Raubzügen und Kavalierstouren

Blickt man ganz weit in die Geschichtsschreibung zurück, so war das Reisen vor allem den folgenden Menschengattungen vorbehalten: Abenteurern, Entdeckern oder Kaufleuten. Sie machten sich auf den Weg, die Welt und neue Routen zu entdecken, auf Raubzug zu gehen oder neue Handelswege und -partner zu suchen. Und natürlich gab es auch noch die Kategorie der Pilger, die allerdings auf ihren Wallfahrtsreisen von Komfort und Genuss nicht hätten weiter entfernt sein können. Die ersten Reisen, die ein gewisses Mass an Amusement beinhalteten, waren, unter anderem, auch die ­sogenannten «Grand Tours» oder auch «Kavaliertours», die seit der Renaissance allerdings nur den Abkömmlingen des Adels vorbehalten waren. Reisen, vorzugsweise nach Italien, die in erster Linie der Wissenser­weiterung dienten, jedoch, aufgrund der beschwerlichen Fortbewegungsmittel mit der Kutsche, ebenfalls deutlich von Anstrengungen gekennzeichnet waren.

Mit Dampf zu neuen Sehnsuchtsorten

Mit der Erfindung der Dampfmaschine änderte sich das «Genre Reisen» drastisch. Ab den 1820er Jahren fuhren zu Land die ersten Eisenbahnen mit Personenwaggons und über den Atlantik Schiffe mit Dampfantrieb. Doch nicht allen behagten die jüngsten Erfindungen. So beispielsweise schrieb Jules Verne 1870 über den Raddampfer «Great Estern»: «Man kann diesen Dampfer kaum noch ein Schiff nennen; es ist wohl mehr eine schwimmende Stadt, ein Stück Grafschaft, das sich von englischem Grund und Boden loslöst, um nach einer Fahrt über das Meer mit dem amerikanischen Festlande zusammenzuwachsen.» Und auch Heinrich Heine tat seine Bedenken mit den Worten «Durch die Eisenbahn wird der Raum getötet, und es bleibt uns nur noch die Zeit übrig» kund. Auch änderten sich mit der Art des Reisens die Unterkünfte. So beispielsweise entstanden um 1800 die ersten Grand Hotels, die – damals wie heute  – mit vortrefflichem Service und dem zur jeweiligen Zeit modernsten Luxus >

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© Rolls Press / Popperfoto / Getty Images

Die Kabine des Prototyps einer Lockheed L-1011 TriStar, 1968. Das Grossraumflugzeug für bis zu 400 Passagiere war der bisher letzte Versuch des Flugzeugherstellers, im zivilen Luftverkehr Fuss zu fassen.

auftrumpften und zur gesellschaftlichen Bühne der gut betuchten Klientel wurden. Ebenso verwandelten sich kleine Dörfer, durch Heil- und Kurbäder, wie sie im 18. Jahrhundert aufgekommen waren, in mondäne Badeorte, in deren Folge wiederum Seebäder entstanden und die Menschen den Schrecken vor dem Meer ebenso verloren wie vor den Bergen.

Wer hat’s erfunden?

Zu Beginn bedeuteten Ferien zumeist, in die Sommerfrische zu fahren. Bis 1864. Denn dann – wie sollte es auch anders sein – erfand ein Schweizer die Winterfrische. Dabei handelte es sich um den findigen St. Moritzer Hotelier Johannes Badrutt von der Hotelpension Kulm, der seine Gäste in den Wintermonaten zu sich einlud, um die Schönheit der Landschaft auch in dieser Zeit zu geniessen. Jedoch nicht, ohne eine Reisekostenrückerstattung zu versprechen, sollten die Gäste nicht mit hochgerollten Hemdsärmeln in der Sonne sitzen können. Der Rest ist Geschichte.

Auf vier Rädern und über den Wolken Die nächste Revolution des Tourismus, die auf die Mittelschicht abzielte, war die serienmässige Produktion von Henry Fords Automobil Model T im Jahr 1914, das damit zum erschwinglichen Gut wurde. Transkontinentale Strassensysteme wurden in den USA ebenso gebaut wie die neuartigen Motels am Strassenrand. Im Gegensatz zu

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den USA begann die Massenmotorisierung – und damit der Massentourismus – in Europa erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Eine Zeit, in der schon bald ein weiteres Fortbewegungsmittel in den Fokus der Genusswilligen rückte: das Passagierflugzeug. Zwar gab es seit 1927 Passagierflüge über den Atlantik in Flugzeugen mit bequemen Sitzen und mit Betten, wie man sie von den Eisenbahnwagen her kannte, doch für die breite Masse blieben die Flüge lange unerschwinglich. Den Grundstein für den Flug­ tourismus, wie wir ihn heute kennen, legte Grossbritannien mit den ersten Pauschalflugreisen nach Spanien in den 1950er Jahren. Mit dem Aufkommen interkontinentaler Flüge ohne Zwischenstopp verloren in der Folge dann auch die grossen Schiffe ihre Bedeutung. In den 1960er Jahren stellten die grossen Reedereien den Linienbetrieb über den Atlantik ein. Die Zeit des modernen Tourismus, wie wir ihn heute kennen, hatte definitiv begonnen.

Nice

to

know !!!

Das im teNeues Verlag erschienene Coffee-­ Table-Book «Zeitreisen – Legendäre Orte, Routen und Momente» von Stefan Bitterle ist ein fantastischer Bildband, der die Entstehung des Tourismus, wie wir ihn heute kennen, dokumentiert. Ein Buch, das die Leser wahrlich auf eine Zeitreise mitnimmt – auf Schienen, auf dem Wasser, über den Wolken und auf der Strasse. > www.teneues.com


e eu en Di m en ri Fe se es

Treffpunkt fßr Freizeit und Fernweh 19. – 21. Januar 2018 in St.Gallen Genussregion Valposchiavo

grenzenlos-sg.ch


wo Leidenschaft Möglichkeiten schafft Menschen, Kulturen und Leidenschaft, Singapur ist ein Land voller Möglichkeiten und Inspirationen, und jeder Einwohner trägt seinen Teil dazu bei. Autor: Katharina Gering

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ie Leidenschaft der Einwohner für ihre Stadt zeigt sich nicht nur in der Gastfreundschaft, sondern vor allem auch in der Vielfalt der Möglichkeiten, die einem in dieser einzigartigen Metropole geboten wird. Ob Foodies, Socialiser oder Explorer, jeder kann hier auf seine Kosten kommen und Singapur ganz nach seinem Geschmack und Stil entdecken! Die Stadt bietet jedem die Möglichkeit, sich individuell zu finden und zu verwirklichen, der eigenen Kreativität werden in dieser passionierten Stadt keine Grenzen gesetzt. Singapurs «Brand Personalities» bieten Besuchern eine einzigartige Möglichkeit, die versteckten Schätze der Stadt zu entdecken und gemeinsam mit den Einheimischen in die lebhaften Viertel einzutauchen. Vor allem auch bei Nacht, denn die Stadt steht nie still. Ob shoppen, geniessen oder einfach die Seele baumeln lassen, in Singapur ist alles möglich!

Sentosa – Für Action- und Kulturliebhaber

Die Stadt der vielen Kulturen hat eine Insel des Vergnügens und der Abwechslung geschaffen. Wer so leidenschaftlich und innovativ an seiner Stadt arbeitet, der legt auch genauso Wert auf die Mitmenschen. So wurde Sentosa als Ort zur Erholung und zum Vergnügen der Einheimischen und Besucher erschaffen. Das Konzept: Komm und hab Spass! Für Badenixen gibt es einen Wasserpark mit Rutschen und verschiebenden Ruhezonen mit Liegen und Sand; Adrenalinliebhaber finden in den Universal Studios verschiedene Achterbahnen, um den Puls hochzutreiben, im riesigen Aquarium gibt es allerhand zu entdecken für Gross und Klein, sogar ein eigenes Madame Tussaud’s gibt es vor Ort. Auch auf der Insel wurde alles mit Leidenschaft erbaut und wird bis heute stets gepflegt! So viele Grünflächen wie in Singapur gibt es kaum in einer anderen Stadt auf der Welt, und die Liebe zum Detail ist kaum zu vergleichen! Überall spürt man die Sorgfalt und Hingabe für die Stadt! Leidenschaftlich, inspirierend und visionär, das sind Worte, mit denen Singapur und seine Einheimischen identifizierbar sind.

Foodcourt – Paradies für Foodies

Wer einmal Singapur besucht hat, der weiss, wie vielfältig und unvergleichlich gut die Küche ist. Es ist ein bunter Mix der Kulturen und Gewürze, die jedes Essen zu >

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einem kleinen Abenteuer machen! Die Leidenschaft für die eigene Kultur, die unterschiedlichen Wurzeln der Einheimischen, alles fliesst in der vielfältigen Küche zusammen und macht diese zu einem unvergesslichen kulinarischen Erlebnis! So zum Beispiel die PeranakanKüche – eine Fusion aus chinesischen und malaiischen Elementen. Der Küchenchef Malcolm Lee bietet im, mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurant, Candlenut, innovative Peranakan-Spezialitäten, wie beispielsweise die würzige Kokos-Nudel-Suppe Laksa, nach den Rezepten seiner Grossmutter an. Eine besondere Spezialität des Landes ist die Durian-Frucht, auch Stinkfrucht genannt. Diese unglaublich riechende Frucht gilt als Delikatesse, doch nicht jeder isst (oder riecht) sie gerne. Ihr beissender und unvergleichlicher Geruch und Geschmack ist nichts für Zart-Besonnene.

Singapore Nightlife

Sobald die Sonne untergeht, verwandelt sich das effiziente Geschäftszentrum zu einem geschäftigen Netz von Bars und Nachtclubs. Pubbing und Clubbing hier ist ein Muss, wenn Sie den wahren Nachtpuls der Lion City spüren wollen; erleben Sie das Land nur bei Tag, bekommen Sie nur die Hälfte des Bildes. Abends finden sich überall Ausgehmöglichkeiten, sich unter die Menschen zu mischen, gemeinsam zu essen und zu trinken. Der lebendige Charakter der Stadt, die Freundlichkeit und Herzlichkeit lässt Besucher sich direkt wohlfühlen und macht Lust auf mehr. Werden Sie Teil der Singapore Story und lassen Sie sich von der Leidenschaft der Einheimischen für ihre Stadt inspirieren.

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Nice to know !!! Bei einem Inselstaat spielt natürlich auch der Hafen eine grosse Rolle. Singapur verfügt über einen der modernsten Häfen der Welt, mit über 1000 Liegeplätzen und 300 Kränen, der auch als einer der grössten Umschlagplätze zwischen Südostasien und Europa gilt. Daneben gibt es zwei Kreuzfahrthäfen in Singapur – der alte zwischen Singapur und Sentosa gelegene für kleinere Schiffe und das vor wenigen Jahren eröffnete «Cruise Center» – ultramodern für Ozeanriesen und ganz nah an der Innenstadt. Immer mehr Kreuzfahrtschiffe legen dort an und ermöglichen den Reisenden so spannende Ausflugmöglichkeiten auf die Insel. So bieten ADIA Cruises, Costa Cruises, Celebrity Cruises, Hapag-Lloyd, Holland America Line, Royal Carribean International, MSC Kreuzfahrten, TUI Cruises und Star Clippers verschiedene Möglichkeiten, einen Rundgang zu unternehmen.


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Harlem: Zentrum für afroamerikanische Kultur.

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to Harlem Expresszüge der New Yorker U-Bahn, einst von Duke Ellington in «Take the A-Train» verewigt, benötigen keine zehn Minuten, um vom Times Square bis nach Harlem zu gelangen. Ein Stadtteil, der vorwiegend von Schwarzen bewohnt wird und gerade deshalb kulturell einiges zu bieten hat. Autor: Yvonne Beck

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Streetlife

ange Zeit galt Harlem als die «Hauptstadt des schwarzen Amerikas». Be­reits um 1910 zählte Harlem fast nur noch Schwarze zu seinen Bewohnern. Nach der Jahrhundertwende löste der U-BahnAnschluss Harlems an Süd-Manhattan einen Bauboom aus. Die Wohnungen erwiesen sich jedoch als nicht vermietbar. Daher überredete Philip A. Payton  Jr., ein schwarzer Immobilienagent, die um ihre Einkünfte besorgten Hausbesitzer, ihre leerstehenden Wohnungen an die stetig wachsende schwarze Bevölkerung zu vermieten. Und mit ihnen kamen Schriftsteller, Maler und Musiker. In den 1920er-­Jahren erlebte das Viertel seine Blütezeit. Die W ­ ie­­dergeburt schwarzen Selbstbewusstseins wurde in legendären Lokalen wie dem «Cotton Club» oder dem «Apollo Theater» gefeiert – allerdings zu Zeiten der Rassentrennung vor einem ausschliesslich weissen Publikum. Nach dem Börsencrash 1929 versank das Viertel jedoch in bittere Armut. Bis weit in die 1980erJahre war Harlem ein Synonym für Drogen, Elend und Gewalt. Noch immer sollte man in Harlem abends nur bestimmte Ziele be­suchen, doch seit der letzten Jahrhundertwende erlebt der Stadtteil seine zweite Renaissance. Das Kulturleben ist wieder zum Leben erwacht und die Kriminalität geht immer weiter zurück. Mehr und mehr Touristen entdecken das Viertel für sich und >

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Black Power in Harlem. Das neue schwarze Selbstbewusstsein.

mittlerweile bieten Harlem Heritage Tours oder Harlem Spirituals Rundfahrten und -gänge durch Harlem an.

Talentschmiede

Das legendäre «Apollo Theater» darf bei diesen auf keinen Fall fehlen. Bis 1934 durfte das 1913 eröffnete Theater jedoch nicht von Schwarzen ­betreten werden. In den folgenden 40 Jahren gehörte es jedoch Bessie Smith, Billie Holiday, Duke Ellington, Count Basie, Ella Fitzgerald und Aretha Franklin. In den 40er-Jahren war die Bühne einer der Gründungsplätze des Bebop, und auch der York-StyleJazz feierte hier grosse Triumphe. Anfang der 1970erJahre wurde es in ein Kino umgewandelt und 1976 ganz geschlossen. Seit seiner Renovierung in den 1980er-Jahren finden jedoch wieder Shows statt. Besonders beliebt sind

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die «amateur nights», an denen Talente gecastet werden wollen. Und die Chancen stehen gut, denn an diesem Talentwettbewerb wurden unter anderen Ella Fitzgerald, Sarah Vaughan und auch Lauryn Hill entdeckt. Und auch wenn an einem Abend mal kein zukünftiger Weltstar die Bühne betreten sollte, die Stimmung ist einfach einzigartig. Wer gewinnt, bestimmt das Publikum, und sobald Erwachsene auf der Bühne stehen, ist alles erlaubt: Applaus, Zwischenrufe, Pfiffe oder Beinstampfen. Künstler, die dem Publikum missfallen, werden mit Buhrufen von der Bühne gewiesen. Das Publikum ist König. Trotzdem bewerben sich jährlich circa 1500 Kandidaten für die Amateur Night  – nur etwa ein Viertel schafft es auf die Bühne. Einer, der bis zum Ende durchhielt und sogar gewann, war Michael Jackson. Er nahm in den späten 1960ern zusammen


Apollo Theater: Sprungbrett für Weltkarrieren.

mit seiner Familie als «The Jackson Five» an einer Amateur Night teil und gewann sie. Kein Wunder versammelten sich nach seinem Tod gerade hier Tausende von Fans.

sich trotz der lebendigen und mitreissenden Musik des Gospelchors immer noch um einen Gottesdienst handelt und nicht um eine Touristenattraktion.

Fetzige Kirchenmusik

Schomburg Center

Die meisten Gospelgottesdienste werden in Harlem, der South-Bronx und in den von Schwarzen bewohnten Stadtteilen von Brooklyn abgehalten. Am bekanntesten sind die Chöre der Abyssinian Baptist Curch in Harlem. Sie ist die bekannteste der rund 400 Kirchen in Harlem. In der 1924 im neu­gotischen Stil erbauten Kirche hielten Vater und Sohn Adam Clyton Powell – der Sohn war 1944 auch Kongressabgeordneter – ihre feurigen Predigten. Jeden Sonntag findet hier um 11 Uhr ein Gospelgottesdienst statt. Zu bedenken ist, dass es

Wer sich für afro-amerikanische Kultur interessiert, der besucht das Schomburg Center. Grundstock der Einrichtung ist die private Sammlung von Arthur Schomburg (1874–1938). Der aus Puerto Rico stammende Bankangestellte trug aus Protest gegen die damals herrschende Meinung, die Schwarzen hätten keine Geschichte, 500 Bücher, 300 Manuskripte, 200 Radierungen und Porträts sowie weiteres Material zusammen. Das Gebäude, das an einem Ende ein Oktogon und an der Ecke der 135th St. einen Turm besitzt, entwarf die Bond Ryder Associates.

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Edelsteine

in der Region St.  Pete /  Clearwater

entdecken …!

So wie viele Facetten einen Diamanten besonders eindrucksvoll machen, so strahlt auch die Region St. Pete / Clearwater wegen ihres Facettenreichtums. Die Halbinsel in der Tampa Bay an der Westküste Floridas ist schon seit langer Zeit Ziel von Pionieren, Piraten und Schatzsuchern. Heute wird jeder fündig: St. Pete / Clearwater ist voller Schätze und Edelsteine, die darauf warten, entdeckt zu werden! Autor: Eva Henss

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ie brillant-weissen, 56 km langen und preisgekrönten Sandstrände zählen zu den besten der USA und unter den Top Ten weltweit. Ob auf einer abgelegenen Naturstrand-Insel oder am aktiven City-Beach – hier findet jeder sein optimales Plätzchen. Und was wäre ein Strand ohne das dazugehörige türkisblaue Wasser des Ozeans? Der Golf von Mexiko mit seinen angenehm milden Temperaturen lädt zu jeder Art von Wassersport ein. Gegen Abend dann ist er Schauplatz für einen traumhaften, rubinroten Sonnenuntergang! Romantiker geniessen ihn Hand in Hand mit einem Cocktail und Blick aufs offene Meer, während an anderen Orten fröhliche Partys mit einheimischen Künstlern und Open-Air-Kino gefeiert werden. Unbedingt sollte man auch in die smaragdgrünen Oasen und Naturschutzgebiete eintauchen, um das wahre Florida zu erleben. Um diese Reservate und ihre tierischen Bewohner zu erhalten, investiert die Region sehr viel in den Tier- und Naturschutz. Zwei der berühmtesten Einrichtungen hier sind das Clearwater Marine Aquarium, eine Pflegestation für Meerestiere, sowie das Seevögelkrankenhaus Seaside Seabird Sanctuary. Und nicht zu vergessen: das Juwel: St. Petersburg! Die Grossstadt mit ihren Läden, Boutiquen, Restaurants und

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Bars lädt zum Bummeln, Essen und chilligen Nacht­leben ein. Die Besonderheit, die sie auch zur Kulturhauptstadt Floridas macht, sind die dort ansässigen weltbekannten Museen, wie das grösste Dalí Museum ausserhalb Spaniens und viele kleine Künstlergalerien. Hier kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Eher wie ein buntes Mosaik aus vielen Edelsteinen wirken die gemütlichen Küstenstädtchen wie z. B. ein griechisches Schwammtaucherdorf, ein schottisches Bierbrauerstädtchen oder ein buntes Künstlerdörfchen. Zusammen mit den über 100 Events, bei denen man sowohl grosse internationale Sport- und Musikveranstaltungen als auch kleine Nachbarschaftsfestivals miterleben kann. Hier gibt es jeden Tag ein neues Schmuckstück zu entdecken.

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Québec Ostkanadischer Traum

Ursprüngliche Wälder und Gebirge, 30 Nationalparks, Millionen von Seen und der mächtige Sankt-Lorenz-Strom – in Sachen Natur hat die ostkanadische Provinz Québec viel zu bieten. Hinzu kommen die pulsierende Metropole Montreal und die historisch spannende Hauptstadt Québec City. Wer seinen Urlaub in den Weiten Kanads verbringen möchte, ist hier also genau richtig! Autor: Simone Altmann

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ndlose Landschaften, nur vom Himmel begrenzt  – das ist die französischsparchige Provinz Québec. Die landschaftliche Vielfalt ist atem beraubend : riesig e G e biete m i Westen, ein m ächtig er Strom und der Ozean m i Osten, bewaldete G e birgsk etten m i Sü den und unberührte Wildnis m i No rden – die Urlaubsg e biete sind abwechslungsreich und os auch das Spo rtang e bot . In den hüg elig en Land schaften haben vo r allem Mo untain bik er und Wanderer hiren Spass. Auf den kleinen und gro ssen Seen o der Flü ssen der Provinz   – man sag t, es seien rund 3.6  Milli onen G ewässer   – können sich Wasserspo rtler os richt gi austo ben. Eg al, ob Kanu, Kajak o der Boot fahren, für ausg edehnten Wasserspo rt ist das Ang e bot schier unendlich. Der beeindruc k ende San kt-Lo renz-Strom, mit fast 2000  Kilometern der längste Fluss der Welt, eig net sich ideal zur Walbeobachtung . R und 13  Walarten können hier owohl s vom Wasser als auch vom Land aus beobachtet werden. A m

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besten eig enet sich die Münd ung des Sag enuay Fjo rd s ni den San kt-Lo renz, da hier das Nahrungsang e bot für die Meeresriesen ideal ist . Am besten lässt sich die Provinz mit einem Wohnmobil befahren. So ist man unabhängig und kann jederzeit einen Stopp einlegen. Über das ganze Land verteilt gibt es rund 560 Campingplätze, ein Grossteil davon in den 30 Nationalparks der Vereinigungen Parc Canada oder Sepaq. 17 verschiedene Themenrouten laden zur Entdeckungstour ein – von der Leuchturmroute über die Walroute bis hin zur alten Königsstrasse, dem Chemin du Roi – lassen sich Land und Leute aus erster Hand «erfahren».

Familienspass pur

Für Familien ist Québec ein wahres Paradies: Aussergewöhnliche Museen, Vergnügungsparks, Tierbeobachtung sowie Outdoor-Aktivitäten garantieren einen erlebnisrei-


© TQ / M. Loiselle © TQ / JF. Hamelin

© TQ / Outpost

© TQ / S. Deschênes

chen Urlaub. In den vielen Nationalparks und Wildreservaten begeben sich Gross und Klein in Begleitung erfahrener Ranger auf die Spuren von Elchen, Bären, Bibern und Karibus. Es gibt zu Land, zu Wasser und in der Luft über 650 bekannte Tierarten, die ganzjährig beobachtet werden können. Zahlreiche Vergnügungsparks lassen vor allem die Herzen der kleinen Urlauber höher schlagen. So zum Beispiel der Ferienpark Valcartier in der Nähe von Québec City. Riesige Wasserrutschen, Wellenbäder und eine tropische Badelandschaft machen den Aufenthalt zu einem besonderen Vergnügen. Doch wer lieber die Kälte mag, kann im Winter auf riesigen Gummireifen und Schlauchbooten die Hänge hinuntersausen.  

Qué becs k ennenlernen. Insg esamt le ben ni der g anzen Provinz elf v erschiedene Stäm me. Einer davon sind die H uron-W endat, die ni der Nähe der Hauptstad t le ben und ni dem kleinen Ort Wendak e hire Tradit onen i pfleg en. In Freiluft museen o der bei einer Übernachtung m i Langhaus werden die R ituale der Ureinwohner hautnah erle bbar . Auch das französische Kulturerbe ist ni Qué bec lebendig wie eh und je – trotz der Übernahme d urch die briitsche Krone vo r 250  Jahren. Die Landessprache ist nach wie vo r Französisch, doch der Gro ssteil der Bevölk erung, vo r allem ni den Gro ssstäd ten, spricht e benfalls Eng lisch. Das kulinarische Erbe manifestiert sich ni Spezialitätenrestauranst, Weingü tern, ausg ezeichneten Käsereien und einer ausg epräg ten Ess- und Trni kultur ni klusiv e einer ausserg ewöhnlichen Gastfreund schaft .

Um die G eschichte der Provinz os authentisch wie möglich zu erle ben, ollte s man die ni dig enen Volksgruppen

> www.quebecoriginal.com/en > www.sepaq.com/en | www.quebecaboriginal.com

Traditionen der Ureinwohner und französische Wurzeln

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POST CARD FROM … NORTH CAROLINA

«Home of NASCAR» – für Motorsportfans. North Carolina ist ein Eldorado

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Der Historic Barbecue Trail radition. zelebriert die 300 Jahre BBQ-T

2018 wandeln Küstenbesucher auf den Spuren des Piraten Bla ckbeard.

Sanf t schlängelt sich der Blue Ridge Park way entlang der Be rge.

er d n u w r u t a N r e d t a Sta

Carolina mit sticht Nor th be n, ge le State ge r USA Der Tar Heel ns, Im Osten de aturkulisse. N cky Mountai n Ro he r lic de ng h rü ic tl sp ös ur el er ne pf in dü se en Gi chsten Sand vom höchst Ridge, der hö ’s nd ey si erstreckt sich ck ft Jo ha e La ndsc chell, bis zu ltig w ie sein Parks, dem Mt. Mit ste. So vielfä l und 41 State kü na st io -O at US  N r 14 : en ereien, an de on au ti Br ak e schen At tr er, Hundert üt ng ei W möghe seine touristi hlreic und Shopping ilometer, za eizeitparks Fr Ridge n, ue 500 Küstenk ee Bl r us M de estaurants, chen zählen la pa ore Ap m r lt Barbecue-­R de elt l Park und Bi In der Bergw ains Nationa intent ur lt ou lichkeiten … M Ku y d ok un oorfans r Great Sm ten für Outd Parkway, de ngsreiche suchermagne d abwechslu Be n un de ur lt zu Ku te, ch Estate Haupthi e sc di Ge de Menge lotte sowie ar Ch le po n. Das ro ressierte. Je et taates gelege bieten die M des Bundess rolina m Ca Unterhaltung ru nt th or Ze N nz h, beide im Plätze in ga re te f ei au stadt Raleig 0 w 40 n, währe nd nehurst und uchthö he rschla ge Le n legendäre Pi er n. lf te Go ar n w er ze n vo Rennstrecken Rr CA de lass en die H AS se N he en die Kulis ans zahlreic ierede bestimm rr er Motorspor tf Ba pf ild en W al d hland un diesen schm uf A s. e, ht nk ic türme, Marsc Ba ch r ftfahr tges und der Oute n right 1903 Lu vo W Küstenregion m er ir üd ch br ts Ge ben die it einem Glei m e iche ig tl ut ör M Inseln schrie hw sich ie die spric ute können All dies sow n. und noch he be a he lin er ro e Ca die Lüft n Nor th aten mache den Dünen in ft der Südsta ha sc nd eu fr s. Gast aradie ren Urlaubsp zu einem wah

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DIE Y T I C IT

n e p r we t An

Sie hat eine der ältesten Hochschulen, die renommierteste Modeschule und den drittältesten Zoo der Welt, den zweitgrössten Hafen Europas und ist das weltweit wichtigste Zentrum für die Verarbeitung und den Handel von Diamanten. Antwerpen, die historische Perle Belgiens, ist ein wahres Event-Shopping-Mode-und-Kultur-­ Mekka und gerade dabei, den üblichen Verdächtigen unter den Städten den Rang abzulaufen. Autor: Helena Ugrenovic CITY & CULTURE 56 IMAGINE VOLUME 28


Nur einer der vielen trendigen Concept-Stores der Stadt: «YOUR»

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chon seit jeher bestimmen Kunst, Kultur und Genuss die Metropole an der Schelde, die im 15. und 16. Jahrhundert eine der grössten Städte der Welt, wichtigste Handels­metropole Europas und die Wirkungsstätte von bedeutenden Künstlern wie Rubens, van Dyck oder Jacob Jordaens war. Das Druckereimuseum Plantin-Moretus, das auf die Druckerei eines der im 16. Jahrhundert bedeutendsten und einflussreichsten Buchdrucker und Verleger, Christoph Plantin, zurückgeht, das Maison Guiette und der Turm der Liebfrauenkathedrale gehören zum UNESCO-Kulturerbe. Durch die historische Hafen­a nlage floss internationale Vielseitigkeit in die Gastronomie, und eine Ballung konzentrierter Kultur entwickelte sich im Viertel «Zuid». Der perfekte Nährboden für eine Modekultur und die «Königliche Akademie der schönen Künste» sowie die beste Gegend für Künstler, Schriftsteller, hippe Bars und ausgezeichnete Restaurants.

City-Hop & City-Top

Antwerpen ist eine perfekte Wochenend-Destination und das Stadtzentrum in nur knapp 20 Minuten erreichbar. Jedoch in Anbetracht der zahl­reichen ShoppingMöglichkeiten, ausgezeichneten Restaurants, kulturellen Highlights, Sehenswürdig­keiten, Museen, des weltberühmten belgischen Biers oder belgischer Schokolade eine fast zu kurze Zeit für ein Rendez-vous mit der gotisch-barocken Schönheit. Architektonische Prachtbauten wie der Schmet­terlingspalast, das Bourla-

Theater, das Mode­museum MoMu, in dem sich Modeverrückte und Fashionistas wie in einem Candy-Shop fühlen, ein Bummel durch die Nationalestraat, die sogenannte Fashionstreet mit all ihren Designerläden, allen voran die der belgischen Top-Designer Ann Demeulemees und Dries Van Noten, sind nur ein Bruchteil dessen, was die Stadt zu bieten hat. Antwerpen im Eiltempo zu erkunden, käme dem Umstand gleich, eine Perle in einer Auster zu finden, die Auster auszuschlürfen und die Perle wegzuwerfen.

Shopping

Das rote Backsteingebäude an der Kloosestraat 90 wirkt bescheiden, doch findet sich im Premium Designer Store «Your» vom Zahnstocher bis zum Kriegsbomber alles, was das markenhungrige und stylish angehauchte Herz begehrt. Mode, Schmuck, Geschenke, Schuhe, Parfum, Beauty-Produkte, Deko-Gegenstände führender Brands oder die coolsten Sneakers sind in diesem multidisziplinären Concept-Store und unter einem Dach erhältlich. In den Schaufenstern der Boutiquen in der Nationalestraat hängen die Kollektionen Antwerpener Designer, die die internationale Modewelt mit ihren Kreationen überrascht haben. Das Herz der belgischen Mode ist rund um die ModeNatie angesiedelt, seit Dries Van Noten dort seinen Modepaleis eröffnet hat. Nebst verschiedenen avantgardistischen Designern und Geschäften finden sich in der Kammenstraat, einer Seitenstrasse der Nationalestraat, die neuesten Streetwear-Kollektionen. >

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Das «Museum aan de Stroom (MAS)» ist das grösste Museum in Antwerpen.

Nebst dem Modemuseum Momu, dem Museum Mayer van den Bergh mit seiner aussergewöhnlichen Kunstkollektion, dem Rubenshaus oder Middelheimmuseum, das sich in einem grosszügigen Park befindet und in dem eine eindrucksvolle Skulpturensammlung namhafter Künstler wie Auguste Rodin, Rik Wouters oder Ai Weiwei ausgestellt ist, ist das schon optisch beeindruckende MAS «Museum aan de Stroom» ein Muss für jeden Städtetripper. Das neue, turmartige Wahrzeichen Antwerpens im alten Hafenviertel «Eilandje» handelt von der kulturellen Vielfalt Antwerpens und wie die Welt und Antwerpen sich gegenseitig beeinflusst haben. Es ist ein neues Stadtzentrum mit einem Michelin-­Sterne-Restaurant in der 9. Etage und einem 360-Grad-Ausblick vom Dach. Antwerpen mit seinen architektonischen Highlights ist ein Flanier-Paradies. Wer lieber in die Pedale tritt, kann eines der roten Fahrräder, die an zahlreichen Standorten verfügbar sind, für eine Stunde oder den ganzen Tag mieten. Wer sich lieber fahren lässt, geniesst die historische Stadt von der Kutsche aus oder fährt mit den öffentlichen Bussen, die an den Wochenenden und unter dem Motto «Langer plezant in’t stad» – längeres Stadtvergnügen – bis morgens um 3.30 Uhr Nachtschwärmer einsammeln.

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!! Nice to know ! Restaurant Huis de Colvenier: Eines der besten Restaurants im Herzen von Antwerpen und mit dem zauberhaften Ambiente eines Traditionshauses inklusive Fresken und Verzierungen. Saisonale Küche, wobei Spargel, Hummer und amsvlees die Träger der Menü-Karte sind. > www.colvenier.be Roji: Das französisch-japanische Restaurant befindet sich in einem zauberhaften Kellergewölbe und besticht mit einer einzigartigen und ruhigen Zen-Atmosphäre. > www.roji.be Docks Café: Bekannt für seine Auster-Bar, aussergewöhnliche Präsentierung der Gerichte auf den Tellern und mit einer atembe­raubenden Innenausstattung. Der richtige Platz für echtes Savoir-vivre-Feeling. > www.docks.be


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