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VOLUME 28

TRAVEL & SAVOIR VIVRE

FINNLAND EINFACH NUR GLÜCKLICH SEIN

QUÉBEC

Ostkanadischer Traum

SCHWEDEN

Eiskaltes Vergnügen im hohen Norden

SINGAPUR

Menschen, Kulturen & Leidenschaft

VIRGINIA

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&

DER HOHE NORDEN

Singapur für Sonnenliebhaber GESCHÄTZTE LESERINNEN, GESCHÄTZTE LESER Mit dieser IMAGINE-Edition bringen wir Sie vom nördlichsten zum südlichsten Zipfel und sozusagen ans Ende der Welt. Wir beginnen im Norden Europas und dessen letzter Wildnis, dem grössten Inselarchipel der Welt, wo über 180’000 Seen und 70’000 kleine Inseln zu finden sind so wie etwas, nach dem sich viele von uns oft sehnen – himmlische Ruhe. Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem «mökki», einem roten Holzhäuschen am Ufer eines spiegelglatten Sees. Im Kamin knistert ein wärmendes Feuer, am Himmel tanzen die Polarlichter leuchtende Pirouetten im Dunkel der Nacht. Finnland ist ein Land der Kontraste, heller Sommermonate und langer, dunkler Wintermonate, ein Ort mit knirschendem Schnee und der klirrenden Kälte Lapplands, mit wortkargen und dennoch geselligen Menschen, für die nichts sagen, zufrieden sein bedeutet. In Schweden flitzt man im Winter mit Hundeschlitten über gefrorene Seen, guckt Elche oder fühlt sich in Design-Baum­ häusern wie ein Fabelwesen unter einer schneebedeckten Baumkrone. Sonnenliebhaber und Wärmehungrige zieht es in die Metropole Singapur. Hier schafft Leidenschaft Möglichkeiten, die für Touristen, Foodies, Socialiser und Explorer haufenweise Attraktionen bereithalten. Singapur ist ein Mekka für Ästheten, Shopper, Freunde des Genusses und wenn die Sonne untergeht, verwandelt sich die «Stadt des Löwen» in eine Partyhochburg. Das absolute kulinarische Überraschungs-Ei entblättert sich in den USA. Tür an Tür mit dem Capitol und Weissen Haus, grenzt es direkt an Washington D.C. Nord Virginias bezaubernde, nostalgische Städtchen mit Häusern aus einer längst vergangenen Zeit entpuppen sich als eine wahrhafte Schlemmerdestination mit hippen Bierbrauereien, romantischen Weinanbaugebieten und schickem Country-Life-next-door-to-City-Flair. Das Team von IMAGINE bedankt sich an dieser Stelle für Ihre Treue und wünscht Ihnen viel Spass beim Lesen!

Francesco J. Ciringione Verleger

EDITORIAL 2 IMAGINE VOLUME 28

Helena Ugrenovic Chefredaktorin


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18  Editorial

Inhalt

2

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UNIQUE Finnland Seen und Schweigen

Åland

Ein kleines Stück Skandinavien

Schweden

Eiskaltes Vergnügen im hohen Norden

8

14 18

22

AIR, ROAD & SEA Australis

Expeditionen am Ende der Welt

Peru

Luxuszug «Belmond Andean Explorer»

Myanmar

Schiffsreisen durch das unberührte Land

Segel setzen

Griechische Sonne – deutsches Zertifikat

Auf Reisen Anno Domini

22 26 30

30

32 38

42

SPECIAL DESTINATION Singapur

Wo Leidenschaft Möglichkeiten schafft

Harlem

Kultur & Black Power

St. Pete / Clearwater Edelsteine entdecken …!

Québec

Ostkanadischer Traum

Picture Postcard from … North Carolina

42

50 52 54

CITY & CULTURE Antwerpen Die IT-City

Paris

Hôtel Providence

INHALT 4 IMAGINE VOLUME 28

52

46

56 60

60 56


E 220 d 4MATIC T-Modell «Swiss Star», 1950 cm3, 194 PS (143 kW), Barkaufpreis: CHF 51 606.– (Fahrzeugwert CHF 68 775.– abzüglich CHF 17 169.– Preisvorteil). 4,9 l/100 km (Benzinäquivalent: 5,5 l/100 km), 128 g CO2/km (Durchschnitt aller verkauften Neuwagen: 134 g CO2/km), CO2-Emissionen aus Treibstoff- und/oder Strombereitstellung: 21 g/km, Energieeffizienz-Kategorie: B. Leasingbeispiel: Laufzeit: 48 Monate, Laufleistung: 10 000 km/Jahr, eff. Jahreszinssatz: 1,92 %, 1. grosse Rate: CHF 11 000.–, Leasingrate ab dem 2. Monat: CHF 369.–. Ein Angebot der Mercedes-Benz Financial Services Schweiz AG. Vollkaskoversicherung obligatorisch. Eine Kreditvergabe ist verboten, falls diese zu einer Überschuldung des Leasingnehmers führen kann. Abgebildetes Modell: E 220 d 4MATIC T-Modell «Swiss Star», 1950 cm3, 194 PS (143 kW), inkl. Sonderausstattungen («Swiss Star», Metallic-Lackierung, AMG Line Exterieur, AMG Line Interieur, Park-Paket mit 360°-Kamera, wärmedämmend dunkel getöntes Glas, Aktiver Abstands-Assistent DISTRONIC, Spiegel-Paket), Barkaufpreis: CHF 61 970.–, 5,3 l/100 km (Benzinäquivalent: 6,0 l/100 km), 139 g CO2/km, CO2-Emissionen aus Treibstoff- und/oder Strombereitstellung: 23 g/km, Energieeffizienz-Kategorie: D. Leasingbeispiel: Laufzeit: 48 Monate, Laufleistung: 10 000 km/Jahr, eff. Jahreszinssatz: 1,92 %, 1. grosse Rate: CHF 12 500.–, Leasingrate ab dem 2. Monat: CHF 459.–. Angebot gültig bis 31.12.2017. Immatrikulation bis 31.3.2018. Unverbindliche Preisempfehlung. Änderungen vorbehalten.

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Inhalt

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Zwischen Stadt und Natur

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64

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76

76

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82 92

86

ADVENTURE & SPORT Tannheimer Tal

Ein Winter für jeden Geschmack

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Das Wintersportherz schlägt höher

Wandern Weltweit

Sicher unterwegs mit Imbach Reisen

It’s Winter Time Entspannung & Wellness

Spas(s) im Schnee Luxuriöse Rückzugsorte

92 96 100 102 106

NEWS & BOOKS Den Norden entdecken Lass dich verwöhnen Für den Gaumen Spot on Männerträume Faszination Berge

16 36 81 91 94 104

INHALT

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6 IMAGINE VOLUME 28

68


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© Visit Finland / Antti Pietikäinen

FINNLAND Seen und Schweigen

Ein rotes Holzhäuschen in der Natur, davor ein See und ein kleiner Holzsteg. Onna steckt ihre Zehen ins Wasser. Sie blickt über die Weite des Sees. Onna ist Grafikdesignerin. Unter der Woche lebt sie in Helsinki. Nur am Wochenende fährt sie in ihr «mökki», ins Ferienhäuschen. Hier hat sie auch geheiratet. Barfuss und mit Blumenkranz im Haar. Heute zeigt sie mir ihr Finnland. Autor: Kirsten Bungart

UNIQUE 8 IMAGINE VOLUME 28


© Visit Finland / Kari Ylitalo

E

in finnisches «mökki» am See ist der ideale Ort, um zu merken, wie wenig man braucht, um zufrieden zu sein. Die meisten «mökkis» sind aus Holz und haben weder Elektrizität noch fliessendes Wasser, aber eine Sauna und einen Grillplatz. «Finnen sind sehr gesellig», erzählt Onna, «auch wenn wir dafür nicht viele Worte brauchen.»

Klimawandel, wenn alle Menschen Luftgitarre spielten. «Früher gab es sogar Wettbewerbe im Mückenklatschen, Melkschemel-Weitwurf, Tischtrommeln, Gummistiefelweitwurf und auf einem Ameisenhaufen sitzen, wenn man nichts mehr zum Werfen hatte», sagt Onna, lässt ihre Füsse durch das glasklare Wasser gleiten und öffnet eine Flasche Fichtensaftsprudel.

Finnen können stundenlang nebeneinandersitzen, gemeinsam auf den See schauen und die Zeit geniessen. Dass die Nordlichter keine unnötigen Worte verlieren, kennt man aus den Filmen der Kaurismäki-Brüder oder den Interviews mit Sportstars wie Rennfahrer Kimi Räikkönen. Raikkönen kommentiert regelmässig Fragen auf Pressekonferenzen zu seinem Befinden oder seiner Strategie mit einem Seufzer und einem Lächeln. Doch hinter der zunächst spröden Fassade der Finnen verbirgt sich jede Menge Humor und Ausgelassenheit. Bestes Beispiel hierfür sind die Weltmeisterschaften im Frauentragen, Matschfussball, Beerenpflücken (der Rekord liegt bei 27 Kilo Beeren in einer Stunde), Handyweitwurf und Luftgitarre-Spielen. Nach der finnischen Philosophie des LuftgitarreSpielens gäbe es weder Krieg noch

Die letzte Wildnis Europas

Die Finnen sind nicht nur gesellig und lustig, sondern auch die Könige des Understatements. Sie sagen von ihrem Heimatland, glücklich und bescheiden, das Land der 1000 Seen zu sein. In Wirklichkeit aber ist Finnland das grösste Inselarchipel der Welt. Mit über 180’000 Seen und 70’000 kleinen Inseln. Die Seen dort sind so gross, dass Finnland in Relation zur Landmasse die grösste von Wasser bedeckte Fläche aller Länder weltweit hat. Und zugleich die saubersten Gewässer der Welt mit der saubersten Luft der Welt. Das Schöne: Die Inseln in den Seen liegen alle dicht beieinander und sind leicht mit dem Kanu, einem Jet-Ski oder auf einem Segelturn zu erreichen. Auf den Inseln selbst gilt das Jedermannsrecht (auf Finnisch: Jokamiehen Oikeus). Man darf Fische angeln >

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© Visit Finland / Harri Tarvainen

sowie Pilze und Beeren pflücken, so viel man möchte. Neben Blaubeeren und Preiselbeeren sind die gelben Moltebeeren eine nordische Besonderheit – besonders als heisse Fruchtsauce über Vanilleeis. Ausserdem darf jeder überall unter freiem Himmel übernachten. «Wie lange das Jedermannsrecht schon gilt, weiss man nicht», sagt Onna. «Es hat sich einfach keiner die Mühe gemacht, es detailliert aufzuschreiben.» Warum auch, wenn man seine Zeit viel besser in der Natur verbringen kann. Die Natur, die Seen und die Inseln sind wild, unverfälscht und einmalig schön in Finnland. Ein Grossteil der Inseln befindet sich vor Turku. Die älteste und zweitgrösste Stadt Finnlands ist deshalb ein guter Ausgangspunkt, um ein finnisches Entspannungs- oder Outdoor-Wochenende zu starten. Doch Turku muss warten. Onna zieht ihre Füsse aus dem Wasser, läuft über den Holzsteg hinüber zur Sauna, die am Ufer einen Steinwurf vom «mökki» entfernt steht. Sie zündet die Holzscheite im Saunaofen an und lässt die Sauna vorheizen, während wir über den weichen moosigen Boden zurück zum «mökki» schlendern.

Wir sehen uns in der Sauna!

Etwas später sitze ich in ein kleines Handtuch gewickelt in der Sauna. Onna raschelt mit einigen Ästen

UNIQUE 10 IMAGINE VOLUME 28

herum. Birkenzweige. Sanft schlägt man diese gegen die Beine, auf die Arme und, wenn man gelenkig ist, auf den Rücken. «So!», Onna macht es vor. Das regt die Durchblutung an, wirkt wie eine Massage und hilft dem Körper, sich zu regenerieren. «Sauna» ist übrigens das einzige Wort, das aus der finnischen Sprache aus- und in andere Sprachen eingewandert ist. In Finnland saunieren Männer und Frauen grundsätzlich getrennt, das gilt auch bei Besuchen in der Privatsauna. Ansonsten gibt es nur eine einzige Regel: Es gibt keine! Ein Handtuch zum Draufsitzen. Fertig. Keine Aromaaufgüsse, kein Handtuchwedeln, keine Stoppuhr. Man geht raus, wenn man möchte. Springt in den See, isst eine Wurst und geht wieder hinein. Oder auch nicht. «Die Finnen sind sehr geschickt, eine Gelegenheit zu finden, um Würstchen zu essen», erzählt Onna. «Kein Spaziergang, keine Ski-Tour, kein Ausflug, ohne danach ‚lenkkimakkara‘ zu grillen.» Selbst zwischen den Saunagängen darf also die Wurst nicht fehlen. Saunieren ist in Finnland keine Freizeitbeschäftigung, sondern ein Grundbedürfnis, ein Lebensgefühl, der kürzeste Weg zum Glück. Die Zahl der Saunas wird auf mehr als drei Millionen geschätzt – bei knapp 5.4 Millionen Einwohnern. >


VOLUME 28 IMAGINE 11

UNIQUE © Visit Finland / Taipale Brothers

© Visit Finland / Jeppe Guld

© Visit Finland / Juha Laine


© Visit Finland / Juho Kuva

Eins, zwei, drei, vier

«Dass Finnland überhaupt fünf Millionen Einwohner hat, ist allein dem Tango zu verdanken», sagt Onna augenzwinkernd und ergänzt: «Das hat zumindest der Philosoph und Musiker Mauri Antero Numminen behauptet.» Der Tango ist in Finnland Volkstanz, Hymne und Partnervermittlung zugleich. Getanzt wird in Moll. Denn ein bisschen Unglücklichsein gehört für die Finnen zum Glücklichsein dazu. So richtig versteht man die leidenschaftliche Melancholie, mit der getanzt wird, wenn man den Texten des finnischen Tangos lauscht. Die stakkatohafte Sprache mit ihren vielen K’s, rollenden R’s und dann wieder zögerlichen Ä’s ist der wunderbarste Klangteppich für marschierende Tanzschritte und die Gleichmütigkeit, mit der die Finnen tanzen. Nicht zu vergleichen mit der Haltung der argentinischen Tangotänzer, die viel zu extrovertiert für das finnische Gemüt wäre. Der Legende nach soll der Tango von südamerikanischen Matrosen nach Finnland gebracht worden sein. Heute tanzt man Tango auf den Dörfern. Jedes Dorf hat seinen eigenen Tanzpavillon im Freien für die Mittsommernächte, in denen es auch nachts taghell bleibt. Berühmt ist das jährliche TangoFestival im westfinnischen Seinäjöki.

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Nichts sagen heisst, zufrieden sein

Im finnischen Sommer verliert man schnell das Gefühl für die Zeit und ist auch nachts um eins noch so beschwingt wie morgens um neun. Ganz anders ist der Winter. Die Winter in Finnland sind zappenduster. Nur der Schnee bringt dann Lichtreflexe in die Welt. Im Winter zieht man auf Langlaufskiern leise knirschend Spuren in den glitzernden Schnee, fährt mit dem Husky-Schlitten durch die eisig klirrende Luft oder besucht in Lappland, am nördlichsten Zipfel der Welt, eine Rentierfarm und in Rovaniemi den Weihnachtsmann, der Besucher das ganze Jahr willkommen heisst. Über sechs Wochen lang wird es in Lappland nicht hell, noch nicht einmal dämmerig. Umso intensiver leuchten dann die Polarlichter am schwarzen Himmel  – eines der beeindruckendsten Naturphänomene der Welt. Onna und ich fahren zurück nach Helsinki, vorbei an Schildern mit Ortsnamen, die aussehen wie verschüttete Buchstabensuppe. Ab und zu schaut Onna zu mir herüber. Und lächelt. Ich auch. Und schweige. Denn eins habe ich von den Finnen gelernt: Beisammensein und nichts sagen heisst, glücklich zu sein.


Mit Isländern 25.06.– 05.07.2018 die Insel der Kontraste entdecken Begleitete Gruppenreise mit dem Reisefotografen Corrado Filipponi. Erleben Sie eine unvergessliche Reise rund um Island und lernen Sie Kultur und Natur dieser aussergewöhnlichen Vulkaninsel im Nordatlantik kennen. Mit der OCEAN DIAMOND bereisen Sie nicht nur die unglaubliche Küste der Insel, sondern erfahren an Bord auch die Lebensart der Isländer. Abwechslungsreiche Landausflüge werden Sie indes in das faszinierende Landesinnere führen.

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Sommerlichter 08.08.– 19.08.2018 über dem Polarkreis Während 24 Stunden geht die Sonne nicht unter und taucht die Landschaft in ständig wechselndes Licht. Geniessen Sie dieses Schauspiel an Bord eines Hurtigruten-Schiffes. Besonders ausgelassen feiert man den Sommer in Tromsø. Hier ist jede Menge los und Sie können sich aussuchen, wie womit Sie am liebsten die taghelle Nacht verbringen – denn schlafen können werden Sie sowieso nicht.

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Ruska 06.09.– 16.09.2018 Indian Summer auf skandinavisch Die herrliche Färbung des Herbstlaubs, von den Finnen „ruska“ genannt, ist ein spektakuläres Phänomen, das die nördlichen Landschaften in kräftige, warme Farbtöne taucht. Erleben Sie mit uns die prachtvollen Herbsttage, eine Art melancholischer Abschiedsgruss an die langen Sommertage.

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Wale und Nordlicht Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour in den hohen Norden. Wir suchen Orcas, die den Heringsschwärmen in die norwegischen Fjorde folgen und sich dort gut beobachten lassen. Die Begegnung mit den majestätischen Tieren und der Tanz der Nordlichter werden Sie tief berühren.

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Ins Land der Mitternachtssonne

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Entdecken Sie den wunderschönen Norden Europas auf einer unserer beliebten Gruppenreisen nach Skandinavien

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Erlebnis Südschweden

27.07.– 08.08.2018 Begleitet durch Hans-Joerg Zumsteg und Herrn Zimmermann Unsere Reise führt von der Universitäts- & Bischofsstadt Lund durch die Wald- & Seenlandschaften Schonens und Blekinges in die Hafenstadt Kalmar, auf die einzigartige Insel Gotland, landeinwärts ins Gebiet des Siljansees in Dalarna, in die alte Grubenstadt Falun, ins wikinger- & neuzeitliche Uppsala und in die Hauptstadt Stockholm, wo Sie im Schlosstheater Drottningholm eine Opernaufführung erleben werden. Neben den landeskundlichen Informationen werden auch Einblicke in Musik & Literatur ihren Platz bekommen.

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15.09.– 23.09.2018 Auf der klassischen Route entlang Islands Ringstrasse lernen Sie die sehenswertesten Landschaften in kurzer Zeit kennen. Die Reise führt Sie zu imposanten Wasserfällen, heissen Quellen, Geysiren, der Gletscherlandschaft um den Vatnajökull und ins Gebiet des Myvatn-See mit seiner einzigartigen Flora und Fauna.

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V O R A N K Ü N D I G U N G

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Winterzauber 29.01.– 07.02.2019 Auf der Jagd 02.-08.03./02.03.-13.03./08.03.-13.03.2019 im magischen Licht nach dem Nordlicht Diese winterliche Hurtigruten-Reise beginnt in Bergen und führt bis an die russische Grenze. Tagsüber taucht bläuliches Licht die Landschaft in eine mystische Stimmung und nachts tanzen über Ihrem Kopf die Nordlichter. Lassen Sie sich vom Winter an der norwegischen Küste bezaubern. Preis auf Anfrage

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© Visit Åland

Ein Hoch auf

ÅLAND

Åland – nie gehört? Dieser Flickenteppich aus mehreren tausend Inseln, mitten im Baltikum zwischen Schweden und dem finnischen Festland, ist ein kleines Stück Skandinavien für sich – nicht nur wegen seines exklusiven Schatzes auf dem Meeresgrund. Autor: Anna Karolina Stock

S

o wie Finnland sich Land der tausend Seen nennt, so bezeichnet sich Åland als Land der tausend Inseln. Kein Wunder, dass Henrik Engblom und Emil Weyand schon seit Kindertagen auf dem Wasser zu Hause sind. Wenn sie nicht gerade beruflich an Schiffen herumbasteln – Henrik restauriert das berühmte Museumsschiff Pommern, Emil konstruiert hochmoderne Kreuzfahrtschiffe –, sind sie selbst Kapitäne. Ihre Herzensangelegenheit ist die S / S Albanus, ein majestätisches Holzsegel-

UNIQUE 14 IMAGINE VOLUME 28

schiff, das seit seiner Erstlingsfahrt im Jahr 1988 nicht nur einige Fahrten auf dem Buckel hat, sondern auch den Startschuss für den Aufbau des Seeviertels gegeben hat. Dadurch sollen die Geheimnisse und das Wissen über Schiffbau, -fahrt und die 6 757 Åland-Inseln erhalten und an kommende Generationen weitergegeben werden. Auch die beiden Jung-Kapitäne wurden hier im wahrsten Sinne des Wortes ins Boot geholt. Immer wieder stechen sie mit der Albanus in See – manchmal ist eine Schulklasse an


Bord, ab und an auch private Gäste, die sich einen Segel­ ausflug durch die Schären gönnen. «Einmal infiziert, lässt einen das Wasser nicht mehr los», erklärt Henrik lachend und steuert das prächtige Segelschiff Richtung Horizont – die stilvollen, am Hang liegenden Meerblick-­ Villen des HavsVidden Resorts im Rücken. Nicht anders geht es Christian Ekström, wenn er in den Tiefen des baltischen Meeres nach Schiffswracks taucht. Åland ist ein wahres Eldorado für Wracktaucher, nirgendwo sonst auf der Welt sind die gesunkenen Schiffe so gross und gut erhalten. Auch am Morgen des 6. Juli  2010 wollten der flachsblonde Åländer und sein Taucherteam einen Anfang des 19. Jahrhunderts gesunkenen, zweimastigen Schoner südlich von Föglö erkunden. Dass er in 50 Metern Tiefe ein Wrack mit verheissungsvoller Fracht finden würde, hätte er sich nicht mal träumen lassen. «Wir wussten anfangs nicht, womit wir es zu tun hatten, doch die typische Flaschenform und auch die Korken wiesen auf Champagner hin», erklärt der Taucher. Der Inhalt habe sehr süss, wie ein im Eichenfass gereiften Apfelwein geschmeckt – ein vollmundiges Bouquet von reifen Früchten mit einem Hauch Tabak. «Und obwohl er so unglaublich alt war, schmeckte er überraschend frisch», so Ella Grüssner Cromwell-Morgan, Ålands inseleigene Sommelière und eine der Ersten, die das flüssige Gold aus dem Meer probieren durfte. Mit einer Flasche Perrier Jouët aus dem Jahr 1825 zählt der rund 170 Jahre alte Åland-Champagner zu den ältesten trinkbaren und somit auch exklusivsten Champagnern der Welt. Sein hervorragender Zustand liege an den optimalen Lagerbedingungen unter Wasser: der geringe Salzgehalt des baltischen Meeres, die horizontale Lage des Schiffswracks, Dunkelheit und ähnlichen Druckverhältnissen im Inneren und Äusseren der Flaschen. «Das Wichtigste ist allerdings die geringe und konstant bleibende Temperatur von vier Grad Celsius am Meeresgrund», erklärt der schwedische Champagnerexperte Richard Juhlin. Dadurch reife der Champagner deutlich langsamer und entwickle viel prägnantere, vollere Noten – vorausgesetzt es gelangt kein Salzwasser ins Innere der Flaschen. Seit Christian Ekström den edlen Unterwasser-Fund gemacht hat, können die Åländer ihren Sonderstatus sogar mit einem edlen Tropfen begiessen. Dass auf der Insel seit 2010 regelmässig die Champagner-Korken knallen, ist Familie Holmberg, der die Konferenz- und Hotelinsel Silverskär bei Saltvik gehört, zu verdanken. Zusammen mit Veuve Clicquot und der Universität Reims in Frankreich hat sie ein besonderes

Forschungsprojekt ins Leben gerufen: Unweit der Champagner-Insel lagern mehrere Käfige mit neuem Champagner am Ostseegrund. «Wir wollen uns den Einfallsreichtum und die Kraft der Natur zunutzen machen und testen, inwiefern sich die Unterwasserlagerung auf den Reifungsprozess des Champagners auswirkt», erklärt Johan Mörn, einer der Manager von Silverskär. Parallel reift im französischen Reims Champagner der gleichen Jahrgänge in den herkömmlichen Lagervorrichtungen an Land. Das Projekt ist auf 40 Jahre ausgelegt, wobei alle zwei Jahre Flaschen von beiden Standorten geöffnet, probiert und miteinander verglichen werden. Ob sich die Unterwasserlagerung durchsetzt, wird sich erst in den kommenden Jahrzehnten zeigen. Den einen oder anderen Privatier mit UnterwasserWeinkeller gebe es aber schon jetzt. Die Recherchereise für diesen Beitrag wurde unterstützt von Glur Reisen und Finnair.

Nice to know !!! Anreise: Auf die Insel Åland gelangt man entweder mit Finnair via Helsinki nach Mariehamn (tägliche Verbindungen ab Zürich – oder auf dem Wasserweg mit VikingLine von Stockholm, Kappelskär, Turku und Helsinki nach Mariehamn. > www.finnair.com | www.sales.vikingline.com Insidertipps: Besuch des Schifffahrtmuseums im Hafen Västerhamn in Mariehamn, Erkundung des maritimen Viertels von Mariehamn mit anschliessendem Segeltörn auf der Albanus oder eine entspannte Velotour über die kleine Schäreninsel Kökar. > www.visitaland.com Vor Ort: Das auf Skandinavien spezialisierte Reisebüro Glur bietet individuell anpassbare Rundreisen mit wunderschönen Übernachtungsmöglichkeiten an. Wer es versteckt mag, wird sich in einem der stilvollen Ferienhäuser im HavsVidden Resort an der Nordküste Ålands wohlfühlen. Beim vollständigen Abschalten und Entspannen hilft die vor Åland gelegene einsame Insel Sviskär mit einem Ferienhäuschen der ganz besonderen Art. Beratung und Buchung bei Glur Reisen in Basel. > www.glur.ch

UNIQUE VOLUME 28 IMAGINE 15


Den entdecken

NORDEN Fotografische Reise durch Island

In Halldór Laxness’ Roman «Am Gletscher» reist der Protagonist von Reykjavik aus zum mythischen Gletschervulkan Snæfellsjökull, an einen Ort, in dessen Angesicht «Wörter aufhören, auch nur das Geringste zu bedeuten». Dies konnte als eine Art Leitmotiv hinter Jürgen Wettkes Island-­Bildern stehen. Wo Sprache kaum in der Lage ist, die Wucht und Schönheit einer Landschaft zu vermitteln, da gelingt es dem Fotografen mit seinen mächtigen Aufnahmen. Seine fotografische Reise über die Vulkaninsel steht im Zeichen der Elemente: Er zeigt uns Feuer, Wasser, Luft, Licht und Erde. So erleben wir Island auf eine völlig neue, atemberaubende Weise.

ICELAND – Nature of the North Jürgen Wettke | teNeues Verlag

Auf den Spuren des mythischen weissen Wolfs

In diesem atemberaubenden Band stellt uns der Fotograf Vincent Munier seine schönsten Bilder der Arktis vor, die er während der vergangenen sechs Jahre in zahlreichen Expeditionen in den arktischen Winter aufgenommen hat – oft allein und ohne Unterstützung. Hunderte Kilometer hat er dafür mit dem Schlitten unter extremen Bedingungen zurückgelegt. Immer auf den Spuren des weissen Wolfs, dem «Fantom der Tundra», wie ihn die Inuit nennen. Von der grönländischen Küste über Sibirien bis zu den nördlichsten Inseln von Nunavut in Kanada sind wir eingeladen, eine Welt von faszinierender Schönheit zu erkunden, in der Bären, Polarfüchse, Karibus, Moschusochsen und Schneehasen den Weg kreuzen. Über 200 einzigartige Bilder, deren weisse Sanftheit fast die Strenge dieser Wüste am Ende der Welt vergessen lassen.

Im eisigen Weiss Vincent Munier | Knesebeck Verlag

Atemberaubendes Farbenspiel

Seit jeher fasziniert das farbenprächtige Himmelsschauspiel der Polarlichter die Menschen. Naturfotograf Bernd Römmelt war in allen Anrainerstaaten der Arktis – Alaska, Nordkanada, Grönland, Island und Skandinavien – unterwegs, um das beeindruckende Phänomen über den unterschiedlichen Landschaften zu fotografieren. In über 150 atemberaubenden Bildern zeigt er das ständig wechselnde Farbenspiel der Aurora Borealis und erklärt in persönlichen Texten die Faszination dieses ergreifenden Naturschauspiels, um das sich viele Mythen und Legenden ranken. Magische Momente, die das Nordlicht lebendig erfahrbar machen.

Polarlichter – Sonnenzauber am Nachthimmel Bernd Römmelt | Knesebeck Verlag

UNIQUE 16 IMAGINE VOLUME 28


Schweden Eiskaltes Vergnügen im hohen Norden Wo kann es im Winter - 40° C und im Sommer +30° C sein? Wo liegt Europas letzte Wildnis und das Land der Samen, Europas einziger Urbevölkerung? Wo gibt es acht statt nur vier  Jahreszeiten, Nordlichter und Mitternachtssonne? Richtig, in Nordschweden. Optimaler Startpunkt für einen abenteuerlichen, leckeren und abwechslungsreichen Urlaub im Norden ist Umeå (sprich: Ümeo), das Tor zu Schwedisch Lappland.

UNIQUE 18 IMAGINE VOLUME 28

© Fredrik Broman / imagebank.sweden.se

Autor: Sabine Klautzsch


© Granö Beckasin

D

ie geografische Lage von Umeå macht es möglich, bis weit in den Frühling schneereiche Wintererlebnisse mit kulturellem Grossstadtvergnügen zu kombinieren. Reisetipp: Umeå und Umgebung unbedingt im Frühlingswinter bis Ende April besuchen! Denn mit der «Zeit des Erwachens» beginnt die vielleicht schönste Jahreszeit mit längeren Tagen, wärmenden Sonnenstrahlen und herrlichen Aktivitäten im Schnee. Die Liste an winterlichen Erlebnissen ist lang: Unvergesslich prägt sich das ungeduldige Gebell aus den vielen Hundekehlen ins Gedächtnis, bevor es mit dem Hundeschlitten auf Tour hinaus in die tief verschneite Wildnis ausserhalb von Umeå geht. Wie wäre es mit einer dreitägigen Hundeschlittentour beim magischen Schein des Vollmondes? Ausgestattet mit Stirnlampen, warmer Kleidung und einem zuverlässigen Team aus Siberian und Alaskan Huskys geht es mit dem Unternehmen Aurora Borealis über zugefrorene Seen, Flüsse und Feuchtgebiete. Zu hören sind lediglich der eigene Atem, das Knirschen der Kufen auf dem Schnee und das Stampfen der fleissigen Hunde­pfoten.

© Johan Väisinen

> www.auroraborealis.nu

Stille pur erwartet all jene, die sich stattdessen die Schneeschuhe oder Langlaufski unterschnallen und die weitläufige Natur auf eigene Faust erkunden und dabei vielleicht Ausschau nach Elchen halten möchten. Wer es noch entspannter mag, lässt sich, in Rentier- und Ziegenfelle gebettet, von Pferden durch die verschneite Landschaft kutschieren oder macht sich einen ruhigen Tag beim Eisangeln und nutzt das Eisloch später zum Abkühlen nach der Sauna. Diese Aktivitäten bucht man am besten in Kombination mit einer Übernachtung in den Design-Baumhäusern der Eco Lodge Granö Beckasin, unweit von Umeå.

> www.granobeckasin.com

Der neueste Streich im nordschwedischen Winterzirkus ist das Aurora Tipi im Dorf Ekorrsele, naturnah gelegen am ungezähmten Fluss Vindeln und ebenfalls in der Nähe von Umeå. Hundeschlitten bringen die Besucher für eine Übernachtung in der Natur durch den schneebedeckten Wald zu kleinen zeltförmigen Häuschen. Dort sehen die Gäste durch die überdimensional grossen Fenster die Nordlichter vom Kopfkissen aus. Zu dem exklusiven Abenteuer gehört auch ein Abendessen im Freien, bestehend aus Spezialitäten der Region. >

> www.dogsledding.se

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© Staffan Widstrand/imagebank.sweden.se


© Sara Ingman/imagebank.sweden.se

Nicht zu vergessen die alpinen Skifahrer und Snowboarder, die in Umeå und Umgebung ein breites Spektrum an Pisten vorfinden. Echtschnee? Hier eher Regel als Ausnahme. Spar-Tipp: In Schweden erhalten Kinder, die einen Helm tragen, den Skipass gratis.

Käse und Kultur am Polarkreis – Umeå ist ein Geheimtipp für Geniesser

© Andreas Nilsson

Västerbotten entwickelt sich von einer abgelegenen Abenteuer-Destination zum Ziel für moderne Geniesser. Seit die grösste Stadt der Region, Umeå, 2014 als europäische Kulturhauptstadt auf der Weltkarte von Kulturfans erschienen ist, hat sich auch in der kulinarischen Szene viel getan. Ein prominenter Anlaufpunkt ist das neue Kulturzentrum Väven, das Oper und Kino mit Hotel und Gaststätten vereint. Hier befindet sich auch das Hotel Stora Hotellet, mit seinem extravaganten, nautisch-inspirierten Dekor und dem Gourmetrestaurant Gotthards Krog, das die britische Tageszeitung The Guardian zu den Top 10 der coolsten Restaurants der Welt zählt. Umeås bestgehütetes Geheimnis: Die Köche und Zwillingsbrüder Lars und Per Åkerlund wollen Umeå zu einem leckereren Ort machen. Vor elf Jahren waren sie belächelte Pioniere, die ihr von Hofläden inspiriertes Geschäft in einer Wohnung einrichten mussten, weil kein anderer Vermieter an ihre Idee glaubte. Heute führen sie den Delikatessenladen «Duå» im Kulturzentrum Väven. Nordschwedische Spezialitäten wie Västerbottenkäse, zartes Fleisch und Marmelade aus Moltebeeren, dem Gold der nordischen Wälder, füllen die Regale. Am Abend verwandeln Lars und Per ihren Laden in eine geheime Boutiquebar names «Open / Closed». Emil Åreng, nordischer Bartender des Jahres 2017, kreiert dort alle zwei Wochen eine neue thematische Getränkekarte, inspiriert von Filmen, Persönlichkeiten und Trends. Wer seine Cocktails probieren will, schreibt tagsüber seine Handynummer an die Glastür und bekommt mit etwas Glück wenig später eine Einladung. Das aktive Studentenleben hat Umeå auch eine legendäre Musikszene beschert. Am Abend gibt es Live-Konzerte, tagsüber können Musikfans im weltweit einzigartigen Gitarrenmuseum 500 Exponate bestaunen. Neben unterschiedlichsten Gitarren in allen Formen und Farben zeigt die Ausstellung «Music Lover’s Place» Kuriosa von Stars wie Madonna, David Bowie und The Rolling Stones.

> www.visitumea.se

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NEN O I T I D E EXP e Am End lt der we

Entdecken Sie die Wunder der südlichsten Kanäle und Fjorde Patagoniens mit Australis – einer Gesellschaft, die Expeditionsfahrten an die wichtigsten Natursehenswürdigkeiten durchführt. An Bord der Expeditionsschiffe Stella Australis, und ab Januar 2018 auch der Ventus Australis reisen Passagiere durch den chilenischen und argentinischen Teil Patagoniens und gelangen durch die Fjorde der Darwin-Kordillere zu den mythischen Stätten und Regionen des Feuerlandes, wie die Magellanstrasse, den Beaglekanal und das Kap Hoorn. Autor: Daniela Hesshaus

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ei Exkursionen am Fusse des Pía-Gletschers, in der Wulaia-Bucht und auf den von Magellanpinguinen und Kormoranen bewohnten TuckerInseln entdecken Sie unvergessliche Orte und haben sogar die Möglichkeit, der Reiseroute von Darwin ein Stück zu folgen. Australis ist sich dem unwahrscheinlichen Wert der Naturlandschaften der Region bewusst und arbeitet mit der Welt der Wissenschaft aktiv an einem Forschungsprojekt zur Erhaltung und zum Schutz von Flora und Fauna zusammen. Sämtliche Exkursionen und Ausflüge werden von leidenschaftlichen Reiseleitern begleitet, die Experten auf den Gebieten Geografie, Glaziologie, Biodiversität, Ethno­ grafie und Geschichte der Region sind. Die Expeditionsleiter sind darum bemüht, ihr Wissen in zahlreichen Vorträgen an Bord an die Teilnehmer weiterzugeben. Die Stella und Ventus Australis navigieren auf der Route Ushuaia–Punta Arenas und umgekehrt, und bieten für Abenteuerlustige, Naturfreunde und erfahrene Reisende gleichermassen das richtige Reiseprogramm. Die Schiffe, die unter chilenischer Flagge navigieren, wurden speziell für die Navigation durch die engen Kanäle Südpatagoniens

konzipiert und sind auf maximal 210 Passagiere ausgelegt. Bei guten Wetterbedingungen sind die Schiffe der Reederei Australis unter den wenigen Passagierschiffen, die das sagenumwobene Kap Hoorn anfahren und seinen Passagieren sogar die Möglichkeit bieten, selbst einmal diese legendäre, windumtoste Landspitze betreten zu können. Die Reisenden begeben sich auf die Spuren grosser Entdecker und Naturforscher, wie Darwin oder Magallanes, die diese Region, ihre indigenen Völker und ihre majestätische Schönheit erforschten, und werden mit einer komplett anderen Sicht der Welt nach Hause zurückkehren.

Atemberaubende Landschaften, aussergewöhnliche Ökosysteme

Die Geografie Patagoniens zeichnet sich durch imposante Gletscher, umgeben von unberührten Urwäldern, sowie einzigartige Flora und Fauna aus. Auf der Expeditionsreise durch die Kanäle und Fjorde und bei den Landausflügen haben wir die Möglichkeit, diese beeindruckenden Landschaften hautnah zu erleben. Zudem befindet sich hier auch eine der bedeutendsten Pinguinkolonien der südlichen Hemisphäre. Die unglaublich vielfältige Vogelwelt Patagoniens umfasst Blutschnabel- und Dominikanermöwen, Riesensturmvögel, Küstenseeschwalben, >

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gangspunkt, den man auf einem Weg durch den magellanschen Urwald erreicht. In den kaltgemässigten Regenwäldern sind Lenga-, Coihue- und Canelo-Bäume sowie zahlreiche Farne heimisch. Dieses Zusammenspiel von Geschichte und unberührter Natur machen die Wulaia-Bucht zu einem absoluten Highlight der Reise. Weitere unvergessliche Momente sind die Gletscher der Region, die wir in verschiedenen Varianten sehen; ob bequem vom Schiff aus auf der Gletscher-Allee, ganz nah von der vom Schmelzen des Gletschers entstandenen Moräne wie am Pia-Gletscher oder flexibel von Zodiac aus wie am Cóndor-Gletscher, der mit der neuen Ventus Australis im Januar angefahren wird.

Kormorane, Albatrosse, Enten und Kondore  – beste Voraussetzungen also, die verschiedenartigen Vögel zu beobachten und voneinander unterscheiden zu lernen. Die Ökoregion der Magellanschen Subantarktis zeichnet sich durch weltweit einzigartige Ökosysteme aus. Hier wachsen die am südlichsten gelegenen gemässigten Regenwälder der Erde, die bisher weitgehend vor menschlichen Eingriffen verschont geblieben sind. Diese letzten Wildnisse sind äusserst fragil und mehrfach bedroht. Die aufgrund ihrer einzigartigen Ressourcen besonders schutzbedürftigen Ökosysteme bieten einen reichen Fundus für die Erforschung der Biodiversität der Region.

Das absolute Highlight jedoch, ist das Kap Hoorn. Das mystische, 1616 entdeckte Kap ist ein 425 m hoher, fast senkrechter Felsabbruch. Lange Zeit war dies für die Segelschiffe ein wichtiger Seeweg vom Atlantischen zum Pazifischen Ozean. Kap Hoorn ist als das Ende der Welt bekannt und wurde im Juni 2005 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Am 5. Dezember 1992 wurde das «Denkmal für die Kaphoorniers», das auf Initiative der chilenischen Fraktion des Internationalen Freundeskreis der Kapitäne auf grosser Fahrt, Kaphoorniers, errichtet wurde, feierlich eingeweiht. Das Monument wurde zum Gedächtnis an die Seeleute aller Nationen erbaut, die im Kampf gegen widrige Witterungsbedingungen im Südmeer unweit des legendären Kaps ihr Leben verloren hatten. Auch heute ist das Kap noch ein gefährlicher Ort, und eine Anlandung kann niemals garantiert werden. In den letzten Jahren hatte Australis eine Anlegerate von 80 bis 85 Prozent gehabt. In jedem Fall können sich die Passagiere mit dem Erfolg brüsten, am Ende der Welt gewesen zu sein – Anlandung oder nicht –, und das ist wahrlich etwas, was man sein Leben lang nicht vergisst.

Die Highlights der Reise

Die Wulaia-Bucht, eine der vielen Exkursionen, die wir auf den 3- und 4-Nächte-Routen unternehmen, hat solche unberührten natürlichen Ressourcen. Ausserdem besitzt diese Bucht historische Bedeutung, da sich hier eine der grössten Ansiedlungen der Yámana-Ureinwohner befand. Charles Darwin ging an diesem Ort auf seiner Reise an Bord der HMS Beagle am 23. Januar 1833 an Land. Dieser Ort bietet Besuchern aufgrund seiner Vegetation und seiner Geografie ein spektakuläres Schauspiel. In der Wulaia-Bucht befindet sich ein Aus-

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Nice to know !!! Tägliche Vorträge & Exkursionen Reisezeit: September – April Temperaturen: 5 –15 Grad Bordsprachen: Englisch & Spanisch, auf Anfrage auch Deutsch > www.australis.com


Australis

- Erleben Sie mit uns eine unvergleichliche Reise

ans Ende der Welt

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Besuchen Sie uns auf : www.australis.com


© Belmond

LUXUSZUG DURCH

PERU

Ab sofort fährt ein Hightech-Luxuszug durch Peru und hält für seine Gäste ein ultraneues Hightech-Feeling bereit. Der «Belmond Andean Explorer» durchquert auf einer der höchstgelegenen Bahnstrecken der Welt zwischen der Stadt Cusco und dem Titicacasee die atemberaubende Kulisse der peruanischen Anden. Höchstens 48 Gäste sind in luxuriösen Doppelkabinen mit eigener Dusche und WC im Zug unterwegs. Autor: Nike Schröder

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n Cusco, welches seit 1983 zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt, heisst es auf circa 3400 m Höhe «Bitte einsteigen, die Türen schliessen gleich» – und los geht die Fahrt. Knapp 48 Gäste reisen in komfortabel eingerichteten Kabinen. Die Ausstattung reflektiert die Farben und die Texturen der Anden und stellt eine Verbindung zu der grossartigen Landschaft und der Schönheit der Natur her. So wird ihr Abteil ein Ort der Ruhe und Entspannung. Der Blick nach draussen durch eines der grossen Panoramafenster bringt Landschaftskino der beeindruckendsten Art ins Abteil: schneebedeckte Berge, weite Ebenen, stille Seen. Auch für das leibliche Wohl der Gäste wird in adäquater Weise gesorgt. Der Luxuszug bekommt exklusive Unterstützung durch den bekannten Küchenchef und Botschafter der peruanischen Küche, Diego Muñoz. So wird aus der Erlebnisreise gleichzeitig eine kulinarische Reise durch die vielfältigen saisonalen und regionalen Produkte und frischen Aromen Perus. Gerichte wie «Alpaka Tortellini» oder «Limetten mit geschmolzener Schokolade und ApfelCustard» machen Lust auf mehr. Lieblingsplatz der Gäste wird bestimmt der Panoramawagen mit seiner offenen Veranda: Hier kann man die klare Luft der Anden in tiefen Zügen einatmen und bei einem Cocktail an der Bar relaxen und den Stress des Alltags wegblasen.

Exklusive Zugfahrt durch die Historie

Belmond bietet für den «Belmond Andean Explorer» vier verschiedene Reisearrangements an. Die Route «Peruanisches Hochland» dauert zum Beispiel drei Tage und zwei Nächte. Von Cusco über den Titicacasee bis hin nach Arequipa. Cusco bedeutet «der Nabel der Welt». Von 1200 an bis kurz vor dem Ende des mächtigen antiken Inkareichs war Cusco dessen Hauptstadt. Nachdem ein Erdbeben 1650 die spanischen Gebäude Cuscos zerstörte, hatte die Stadt ihre Bedeutung verloren. Nach der Entdeckung von Machu Picchu, einer gut erhaltenen Ruinenstadt, aber wurde sie wieder zum touristischen Nabel Perus. Der Titicacasee ist der grösste See Südamerikas und einer der grössten natürlichen Seen der Welt. Der Legende nach ist hier der erste Inka über einen Felsen auf der Sonneninsel auf die Erde gestiegen. Nicht weit von Arequipa liegen auch die Schluchten des Cotahuasi- und des Colca Cañon, die mit bis zu 3000 m Höhenunterschied mit zu den tiefsten Schluchten der Welt zählen. Die Küste des Pazifik liegt nur 75 km Luftlinie entfernt und beschert der Stadt das ganze Jahr über ein mildes und sonniges Klima. >

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Besonderer Spirit Peru

Die Route «Spirit of the Andes» bietet die Reise in umgekehrter Richtung an. Selbstverständlich werden auf den verschiedenen Routen Ausflüge in die entsprechenden Regionen unternommen. So darf man die schwimmenden Inseln im Titicacasee bestaunen oder aber ganz gemütlich einen Lunch an einem privaten Strand mit Blick auf die Gletscher von La Paz zu sich nehmen.

Land in Sicht

Hotels muss man sich einfach wohlfühlen, inmitten unberührter Natur. Das Hotel schmiegt sich perfekt in seine Umgebung ein und wird so zu einer kleinen Oase purer Entspannung. Belmond bleibt sich treu und lässt seine Gäste durch die liebevolle Gestaltung jeder der 20 Casitas in die landestypische Kultur eintauchen. Jede Casita verfügt über eine private Terrasse mit beheiztem Pool, von wo man den Blick über das Tal schweifen lassen kann. Im hauseigenen Samay Spa verwöhnen Sie erfahrene Hände mit Anwendungen mit Ölen und Produkten aus eigenem Anbau und lassen Sie tiefenentspannen.

Die perfekte Ergänzung zum Luxuszug ist das BoutiqueHotel «Las Casitas» im Colca-Tal. «Las Casitas» liegt im Süden Perus in der Region Arequipa. Auch hier wer- Unglaubliche Landschaften den die Bedürfnisse der Gäste in höchstem Masse gross Das Colca-Tal ist eine Schlucht nördlich der Stadt geschrieben. In den nur 20 Zimmern des Boutique-­ ­Arequipa. Es ist, je nachdem ob man vom höchsten Berg-

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gipfel nahe der Schlucht aus bis zum Río Colca misst oder vom Rand der Schlucht, 3269 m bzw. 1200 m tief. Der Grand Canyon ist dagegen (nur) etwa 1800 m tief. Damit ist der Cañón del Colca der zweittiefste Canyon der Welt. Schauen Sie aus schwindelerregender Höhe hinab und lassen die atemberaubende Kulisse auf sich

wirken. Bewundern Sie die uralten, von den «Collaguas» kunstvoll gestalteten Felsmalereien und die Höhlen, in denen einst die sogenannten «Colcas», Behälter für die Lagerung von Getreide, aufbewahrt wurden. Kommen auch Sie auf die Höhe und lassen Sie sich von der Schönheit und der Kultur Perus mitreissen.

Nice to know !!! Das Andenland besitzt 84 der 104 festgestellten Naturlandschaften sowie 27 der 32 klimatischen Gegebenheiten unseres Planeten. Daraus entsteht die Basis für eine vielseitige und reiche peruanische Lebensmittel-Produktion. Diese Zutaten­vielfalt und das Talent der verschiedenen Ethnien im Lande bringen die unvergleichliche peruanische Küche hervor. Die peruanische Küche gehört zu den beliebtesten Küchen der Welt. Bekannte Beispiele: «Ceviche» (in Limettensaft mit scharfen Gewürzen gegarter Fisch), die «Anticuchos» (Spiesschen aus Rinderherzstückchen) und der «Aji de gallina» (Hühnerfrikassee mit Käse-Nuss-Sauce).

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Im Fluss der Zeit Schiffsreisen durch das unberührte

Myanmar

Das Wort Heritage – Erbe – lässt bereits erahnen, um was es bei den Kreuzfahrten von Heritage Line geht: reisend auf einem Fluss Land, Leute und Kulturerbe kennenzulernen. Auf dem luxuriösen Flusskreuzfahrtschiff «Anawrahta» erleben die Gäste im Kolonial-Stil einen gelungenen Ausgleich von Zeit an Bord sowie speziell ausgesuchten Landausflügen. Die Routen führen vorbei an traumhaften Landschaften, üppiger Vegetation, goldenen Tempeldächern, schillernden Pagoden und ursprünglichen Dörfern. Autor: Helen Daffner

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as schwimmende Luxusdomizil, benannt nach dem einstigen burmesischen König Anawrahta, mit vier Decks fasst insgesamt 23 Kabinen. Die kleinste Schiffskabine misst 32 m2, die grösste 90 m2. Alle fünf Kategorien – von Deluxe bis zur royalen Suite  – haben einen privaten Balkon und ihr eigenes Design, das die Geschichtsträchtigkeit des Landes widerspiegelt. An Bord gibt es eine Aussen-Bar, ein ausgezeichnetes Restaurant mit lokalen wie internationalen Hochgenüssen, ein Spa mit Sauna sowie auf dem obersten Deck einen grosszügigen 360°-Pool und Sonnenliegen. «Ancient Capitals»- & «Golden Land Voyage»-Fluss­reisen zwischen Mandalay und Bagan Der Fluss Ayeyarwady entspringt den Gletschern des Himalayas und schlängelt sich 2 200 km durch Myanmar, um schliesslich in den Indischen Ozean zu münden. Jahrhunderte an Geschichte liegen an seinen Ufern. Entlang der «Ancient Capital»-Route können die Passagiere

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der «Anawrahta» Zeugen dieses Kulturerbes werden. Das Programm kombiniert Ausflüge zu den eindrucksvollsten Tempeln der Region mit Besuchen von lokalen, von Handwerk geprägten Dörfchen. Hier gewähren die Bewohner Einblick in ihre Traditionen und Waren. Die Schiffsreise ist zudem gespickt mit detailreichen Höhepunkten wie einem High-Tea-Picknick in den Ebenen von Ava und einer Pferdekutschfahrt, mit der diese einstige königliche Metropole des ehemaligen Burmas erkundet wird. Die Städte Mandalay und vor allem Bagan sind die Höhepunkte und Eckpfeiler der maximal fünftägigen Cruise, die in beiden Richtungen gebucht werden kann. Morgendliche Yogastunden auf dem Sonnendeck bereiten Körper und Geist auf den Tag voll neuer Eindrücke vor. Die Gäste dürfen bei Vorführungen traditioneller Tänze und burmesischer Musik sowie Kochkurse tief in die Kultur des Landes eintauchen.


Diese Routen können fast ganzjährig wahlweise mit zwei, drei oder vier Übernachtungen gebucht werden. Preis ab 759 USD pro Person inklusive Vollpension sowie aller Ausflüge einschliesslich Getränke-Paket. Diese Schiffstour lässt sich in ein Komplett-Paket einer Myanmar-Rundreise integrieren, um so die Highlights Zentral-­Myanmars zu entdecken. Heritage Line führt in Myanmar auf vier Routen durch die legendären Flusslandschaften des Ayeyarwady und Chindwin: «Ancient Capital» (Mandalay– Bagan) und «Golden Land Voyage» (Bagan–Mandalay) im Zentrum des Landes, «Exotic Chindwin» (Mandalay–Homalin–Bagan) in den noch unberührten Nord-­Westen, sowie «Impressive Gorges» (Mandalay–­ Katha–­Mandalay) in den geschichtsträchtigen Norden des Landes. Die Dauer der Reisen variiert zwischen zwei, drei, vier, sieben und elf Nächten an Bord der «Anawrahta».

Nice to know !!! Heritage Line ist Südostasiens renommiertes Flusskreuzfahrtunternehmen für Routen durch Vietnam, Kambodscha und Myanmar. Während des Aufenthalts auf einem der fünf Schiffe und den Ausflügen an Land lernen die Passagiere Kultur und Bewohner des Landes auf ganz besondere Art und Weise kennen. Authentisches Design, sorgfältige Aufmerksamkeit auf jegliche Details, wohldefinierte Intimität und vor allem eine herzliche Gastfreundschaft gepaart mit aussergewöhnlichen Reisebegegnungen charakterisieren die Heritage-LineKreuzfahrten auf den legendären Gewässern in Südostasien sowie den exotischen Flüssen Ayeyarwady und Chindwin (Myanmar). > www.heritage-line.com

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VOLLE KRAFT VORAUS GRIECHISCHE SONNE DEUTSCHES ZERTIFIKAT

Mit dem Wind in den Haaren und der Sonne im Gesicht wird in den Neptune Hotels auf Kos der Traum vom Segelschein Wirklichkeit. Die Mittelmeerinsel ist als Wassersport-­ Revier bekannt und bietet ideale Verhältnisse für alle, die bei jeder Windrichtung auf Kurs bleiben möchten. Wie wäre es also mit einem gewagten Ritt über die Wellen? Autor: Sarah Hameister

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as Sail & Surf-Center unter Leitung des Deutschen Sebastian Harresen bietet ein umfangreiches und mehrsprachiges Schulungs- und Kursangebot des Verbandes Deutscher Wassersport Schulen. «In erster Linie geht es in den Kursen um den Spass. Wir möchten jeden Gast schnellstmöglich auf das Wasser bekommen, denn jede Minute da draussen auf dem Meer ist eine Minute, die sich lohnt», schwärmt Sebastian Harresen.

Welche Tricks und Kniffe zu einem fehlerfreien Umgang mit dem Segel gehören, das zeigen die Profis den Wassersportfans im Urlaub und bieten Scheine für verschiedene Altersstufen, damit Gross und Klein gleichermassen ihre Begeisterung für das Katamaran-Segeln entdecken. Im Juniorkurs erlernen die bis zu 13-jährigen Nachwuchssegler erste Grundtechniken von einem >

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ausgebildeten Segellehrer, der den Schülern das Zusammenspiel von Wind und Wasser näherbringt. Nach bestandener Prüfung können die Jüngsten dann zu ihren ersten Törns auf dem Meer starten. Im Grundkurs Segeln für Erwachsene werden über fünf Tage weitaus mehr als nur Grundkenntnisse gelehrt, hier stehen auch Wetter- und Materialkunde auf dem Programm. Los geht es am ersten Tag mit Themen wie Steuern und der richtigen Sitzposition, sodass ein Gefühl für das Boot entsteht. Weiter geht es mit Wende und der richtigen Bremstechnik, dem in der Seglersprache bekannten Manöver Aufschiesser. An Tag fünf heisst es dann schliesslich «Mann über Bord»! Hier sind vor allem eine schnelle Reaktion und Genauigkeit gefragt, viele der gelernten Manöver kommen nun vereint zum Einsatz. Am Ende eines jeden Kurses steht die Prüfung, die es Gästen bei erfolgreicher Absolvierung ermöglicht, ab sofort allein in See zu stechen. Und das Schöne dabei ist, dass Gäste der Neptune Hotels in den Sonnenuntergang segeln können, wenn andere Stationen schon längst die Segel gestrichen VOLLEhaben. KRAFT VORAUS

SEGEL GRIECHISCHE SONNE DEUTSCHES ZERTIFIKAT

Für alle, die bereits Erfahrung auf dem kühlen Nass gesammelt haben, bieten die Neptune Hotels auch Aufbauund Umsteigerkurse an. Wer sich nach dem Kurs entspannen möchte, kann dies am weitläufigen Strand tun, sich nebenbei auf seinem Erfolg ausruhen und die Weiten des Meeres geniessen.

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Nice to know !!!

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D N AT U R

Die Neptune Hotels entführen Gäste in die griechische Urlaubswelt. Im traditionellen Stil der Inselarchitektur erbaut, zeichnet sich die privat geführte, weitläufige Ferienanlage besonders durch persönlichen Service, vielfältige Unterkunftsmöglichkeiten und ein warmes Ambiente aus. Nur etwa zehn Autominuten vom internationalen Flughafen Kos entfernt und ganz in der Nähe des malerischen Fischerortes Mastihari erstreckt sich das Resort auf einer 150’000 Quadratmeter grossen Fläche. Direkt am Sandstrand der Nordostküste der Insel Kos erbaut, sind die Neptune Hotels ein Ort der Erholung für Paare und Familien. > www.neptune.gr.


Sie müssen nicht länger zwischen einem SUV und einem Maserati wählen

Levante. The Maserati of SUVs. Ab CHF 77’900.–*

Maserati Levante Diesel: Normverbrauch kombiniert (l/100 km): 7,2 (Benzinäquivalent 8,2) – CO2-Emission**: 189 g/km – Effizienzklasse G Abgebildetes Modell: Maserati Levante Diesel GranSport (CHF 83’200.–), Metallic-Lackierung Verde Ossido (CHF 1’501.–), Fahrerassistenz-Paket Plus (CHF 3’700.–). Preis, total: CHF 88’401.– inkl. MwSt. Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. Listenpreise und Angebote: vorbehältlich Widerruf. Barkauf- und Leasingkonditionen bei Ihrem Maserati Vertragspartner. CO2 ist das für die Erderwärmung hauptverantwortliche Treibhausgas; Die mittlere CO2-Emission aller (markenübergreifend) angebotenen Fahrzeugtypen in der Schweiz beträgt 133 g/km. CO2-Emissionen aus der Treibstoff- und/oder Strombereitstellung: 32 g/km.

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Neu: Die Spartageskarte – auch ohne Halbtax. Beim neuen Online-Angebot gilt: Wer früher bucht, fährt günstiger. Die Spartageskarte gibt’s mit dem Halbtax bereits ab 29 Franken und ohne ab 52 Franken. Finden Sie jetzt das günstigste Angebot für Sie. sbb.ch/spartageskarte

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© Eric Bard / Corbis via Getty Images

Auf Reisen Anno Domini Kavalierstouren, Winterfrische, Pauschalreisen, Grand Hotels und Heilbäder – bevor die Menschen das Reisen geniessen lernten, musste erst so einiges erfunden werden. Ein Rückblick auf vergangene Dekaden, in denen der Tourismus laufen lernte. Autor: Anka Refghi AIR, ROAD & SEA 38 IMAGINE VOLUME 28


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lick, Klick, Klick, Buchung bestätigen – was heute mit nur ein paar Klicks aus der heimischen Gemütlichkeit heraus geplant und organisiert werden kann, gestaltete sich in früheren Dekaden als zeitaufwändiges Grossprojekt mit ungewissem Ausgang. Reisen als Genuss? Mitnichten. Denn erste Ansätze von dem, was wir heute als Tourismus bezeichnen, waren erst vor rund 200 Jahren erkennbar.

Von Raubzügen und Kavalierstouren

Blickt man ganz weit in die Geschichtsschreibung zurück, so war das Reisen vor allem den folgenden Menschengattungen vorbehalten: Abenteurern, Entdeckern oder Kaufleuten. Sie machten sich auf den Weg, die Welt und neue Routen zu entdecken, auf Raubzug zu gehen oder neue Handelswege und -partner zu suchen. Und natürlich gab es auch noch die Kategorie der Pilger, die allerdings auf ihren Wallfahrtsreisen von Komfort und Genuss nicht hätten weiter entfernt sein können. Die ersten Reisen, die ein gewisses Mass an Amusement beinhalteten, waren, unter anderem, auch die ­sogenannten «Grand Tours» oder auch «Kavaliertours», die seit der Renaissance allerdings nur den Abkömmlingen des Adels vorbehalten waren. Reisen, vorzugsweise nach Italien, die in erster Linie der Wissenser­weiterung dienten, jedoch, aufgrund der beschwerlichen Fortbewegungsmittel mit der Kutsche, ebenfalls deutlich von Anstrengungen gekennzeichnet waren.

Mit Dampf zu neuen Sehnsuchtsorten

Mit der Erfindung der Dampfmaschine änderte sich das «Genre Reisen» drastisch. Ab den 1820er Jahren fuhren zu Land die ersten Eisenbahnen mit Personenwaggons und über den Atlantik Schiffe mit Dampfantrieb. Doch nicht allen behagten die jüngsten Erfindungen. So beispielsweise schrieb Jules Verne 1870 über den Raddampfer «Great Estern»: «Man kann diesen Dampfer kaum noch ein Schiff nennen; es ist wohl mehr eine schwimmende Stadt, ein Stück Grafschaft, das sich von englischem Grund und Boden loslöst, um nach einer Fahrt über das Meer mit dem amerikanischen Festlande zusammenzuwachsen.» Und auch Heinrich Heine tat seine Bedenken mit den Worten «Durch die Eisenbahn wird der Raum getötet, und es bleibt uns nur noch die Zeit übrig» kund. Auch änderten sich mit der Art des Reisens die Unterkünfte. So beispielsweise entstanden um 1800 die ersten Grand Hotels, die – damals wie heute  – mit vortrefflichem Service und dem zur jeweiligen Zeit modernsten Luxus >

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© Rolls Press / Popperfoto / Getty Images

Die Kabine des Prototyps einer Lockheed L-1011 TriStar, 1968. Das Grossraumflugzeug für bis zu 400 Passagiere war der bisher letzte Versuch des Flugzeugherstellers, im zivilen Luftverkehr Fuss zu fassen.

auftrumpften und zur gesellschaftlichen Bühne der gut betuchten Klientel wurden. Ebenso verwandelten sich kleine Dörfer, durch Heil- und Kurbäder, wie sie im 18. Jahrhundert aufgekommen waren, in mondäne Badeorte, in deren Folge wiederum Seebäder entstanden und die Menschen den Schrecken vor dem Meer ebenso verloren wie vor den Bergen.

Wer hat’s erfunden?

Zu Beginn bedeuteten Ferien zumeist, in die Sommerfrische zu fahren. Bis 1864. Denn dann – wie sollte es auch anders sein – erfand ein Schweizer die Winterfrische. Dabei handelte es sich um den findigen St. Moritzer Hotelier Johannes Badrutt von der Hotelpension Kulm, der seine Gäste in den Wintermonaten zu sich einlud, um die Schönheit der Landschaft auch in dieser Zeit zu geniessen. Jedoch nicht, ohne eine Reisekostenrückerstattung zu versprechen, sollten die Gäste nicht mit hochgerollten Hemdsärmeln in der Sonne sitzen können. Der Rest ist Geschichte.

Auf vier Rädern und über den Wolken Die nächste Revolution des Tourismus, die auf die Mittelschicht abzielte, war die serienmässige Produktion von Henry Fords Automobil Model T im Jahr 1914, das damit zum erschwinglichen Gut wurde. Transkontinentale Strassensysteme wurden in den USA ebenso gebaut wie die neuartigen Motels am Strassenrand. Im Gegensatz zu

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den USA begann die Massenmotorisierung – und damit der Massentourismus – in Europa erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Eine Zeit, in der schon bald ein weiteres Fortbewegungsmittel in den Fokus der Genusswilligen rückte: das Passagierflugzeug. Zwar gab es seit 1927 Passagierflüge über den Atlantik in Flugzeugen mit bequemen Sitzen und mit Betten, wie man sie von den Eisenbahnwagen her kannte, doch für die breite Masse blieben die Flüge lange unerschwinglich. Den Grundstein für den Flug­ tourismus, wie wir ihn heute kennen, legte Grossbritannien mit den ersten Pauschalflugreisen nach Spanien in den 1950er Jahren. Mit dem Aufkommen interkontinentaler Flüge ohne Zwischenstopp verloren in der Folge dann auch die grossen Schiffe ihre Bedeutung. In den 1960er Jahren stellten die grossen Reedereien den Linienbetrieb über den Atlantik ein. Die Zeit des modernen Tourismus, wie wir ihn heute kennen, hatte definitiv begonnen.

Nice

to

know !!!

Das im teNeues Verlag erschienene Coffee-­ Table-Book «Zeitreisen – Legendäre Orte, Routen und Momente» von Stefan Bitterle ist ein fantastischer Bildband, der die Entstehung des Tourismus, wie wir ihn heute kennen, dokumentiert. Ein Buch, das die Leser wahrlich auf eine Zeitreise mitnimmt – auf Schienen, auf dem Wasser, über den Wolken und auf der Strasse. > www.teneues.com


e eu en Di m en ri Fe se es

Treffpunkt fßr Freizeit und Fernweh 19. – 21. Januar 2018 in St.Gallen Genussregion Valposchiavo

grenzenlos-sg.ch


wo Leidenschaft Möglichkeiten schafft Menschen, Kulturen und Leidenschaft, Singapur ist ein Land voller Möglichkeiten und Inspirationen, und jeder Einwohner trägt seinen Teil dazu bei. Autor: Katharina Gering

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ie Leidenschaft der Einwohner für ihre Stadt zeigt sich nicht nur in der Gastfreundschaft, sondern vor allem auch in der Vielfalt der Möglichkeiten, die einem in dieser einzigartigen Metropole geboten wird. Ob Foodies, Socialiser oder Explorer, jeder kann hier auf seine Kosten kommen und Singapur ganz nach seinem Geschmack und Stil entdecken! Die Stadt bietet jedem die Möglichkeit, sich individuell zu finden und zu verwirklichen, der eigenen Kreativität werden in dieser passionierten Stadt keine Grenzen gesetzt. Singapurs «Brand Personalities» bieten Besuchern eine einzigartige Möglichkeit, die versteckten Schätze der Stadt zu entdecken und gemeinsam mit den Einheimischen in die lebhaften Viertel einzutauchen. Vor allem auch bei Nacht, denn die Stadt steht nie still. Ob shoppen, geniessen oder einfach die Seele baumeln lassen, in Singapur ist alles möglich!

Sentosa – Für Action- und Kulturliebhaber

Die Stadt der vielen Kulturen hat eine Insel des Vergnügens und der Abwechslung geschaffen. Wer so leidenschaftlich und innovativ an seiner Stadt arbeitet, der legt auch genauso Wert auf die Mitmenschen. So wurde Sentosa als Ort zur Erholung und zum Vergnügen der Einheimischen und Besucher erschaffen. Das Konzept: Komm und hab Spass! Für Badenixen gibt es einen Wasserpark mit Rutschen und verschiebenden Ruhezonen mit Liegen und Sand; Adrenalinliebhaber finden in den Universal Studios verschiedene Achterbahnen, um den Puls hochzutreiben, im riesigen Aquarium gibt es allerhand zu entdecken für Gross und Klein, sogar ein eigenes Madame Tussaud’s gibt es vor Ort. Auch auf der Insel wurde alles mit Leidenschaft erbaut und wird bis heute stets gepflegt! So viele Grünflächen wie in Singapur gibt es kaum in einer anderen Stadt auf der Welt, und die Liebe zum Detail ist kaum zu vergleichen! Überall spürt man die Sorgfalt und Hingabe für die Stadt! Leidenschaftlich, inspirierend und visionär, das sind Worte, mit denen Singapur und seine Einheimischen identifizierbar sind.

Foodcourt – Paradies für Foodies

Wer einmal Singapur besucht hat, der weiss, wie vielfältig und unvergleichlich gut die Küche ist. Es ist ein bunter Mix der Kulturen und Gewürze, die jedes Essen zu >

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einem kleinen Abenteuer machen! Die Leidenschaft für die eigene Kultur, die unterschiedlichen Wurzeln der Einheimischen, alles fliesst in der vielfältigen Küche zusammen und macht diese zu einem unvergesslichen kulinarischen Erlebnis! So zum Beispiel die PeranakanKüche – eine Fusion aus chinesischen und malaiischen Elementen. Der Küchenchef Malcolm Lee bietet im, mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurant, Candlenut, innovative Peranakan-Spezialitäten, wie beispielsweise die würzige Kokos-Nudel-Suppe Laksa, nach den Rezepten seiner Grossmutter an. Eine besondere Spezialität des Landes ist die Durian-Frucht, auch Stinkfrucht genannt. Diese unglaublich riechende Frucht gilt als Delikatesse, doch nicht jeder isst (oder riecht) sie gerne. Ihr beissender und unvergleichlicher Geruch und Geschmack ist nichts für Zart-Besonnene.

Singapore Nightlife

Sobald die Sonne untergeht, verwandelt sich das effiziente Geschäftszentrum zu einem geschäftigen Netz von Bars und Nachtclubs. Pubbing und Clubbing hier ist ein Muss, wenn Sie den wahren Nachtpuls der Lion City spüren wollen; erleben Sie das Land nur bei Tag, bekommen Sie nur die Hälfte des Bildes. Abends finden sich überall Ausgehmöglichkeiten, sich unter die Menschen zu mischen, gemeinsam zu essen und zu trinken. Der lebendige Charakter der Stadt, die Freundlichkeit und Herzlichkeit lässt Besucher sich direkt wohlfühlen und macht Lust auf mehr. Werden Sie Teil der Singapore Story und lassen Sie sich von der Leidenschaft der Einheimischen für ihre Stadt inspirieren.

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Nice to know !!! Bei einem Inselstaat spielt natürlich auch der Hafen eine grosse Rolle. Singapur verfügt über einen der modernsten Häfen der Welt, mit über 1000 Liegeplätzen und 300 Kränen, der auch als einer der grössten Umschlagplätze zwischen Südostasien und Europa gilt. Daneben gibt es zwei Kreuzfahrthäfen in Singapur – der alte zwischen Singapur und Sentosa gelegene für kleinere Schiffe und das vor wenigen Jahren eröffnete «Cruise Center» – ultramodern für Ozeanriesen und ganz nah an der Innenstadt. Immer mehr Kreuzfahrtschiffe legen dort an und ermöglichen den Reisenden so spannende Ausflugmöglichkeiten auf die Insel. So bieten ADIA Cruises, Costa Cruises, Celebrity Cruises, Hapag-Lloyd, Holland America Line, Royal Carribean International, MSC Kreuzfahrten, TUI Cruises und Star Clippers verschiedene Möglichkeiten, einen Rundgang zu unternehmen.


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Harlem: Zentrum für afroamerikanische Kultur.

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to Harlem Expresszüge der New Yorker U-Bahn, einst von Duke Ellington in «Take the A-Train» verewigt, benötigen keine zehn Minuten, um vom Times Square bis nach Harlem zu gelangen. Ein Stadtteil, der vorwiegend von Schwarzen bewohnt wird und gerade deshalb kulturell einiges zu bieten hat. Autor: Yvonne Beck

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Streetlife

ange Zeit galt Harlem als die «Hauptstadt des schwarzen Amerikas». Be­reits um 1910 zählte Harlem fast nur noch Schwarze zu seinen Bewohnern. Nach der Jahrhundertwende löste der U-BahnAnschluss Harlems an Süd-Manhattan einen Bauboom aus. Die Wohnungen erwiesen sich jedoch als nicht vermietbar. Daher überredete Philip A. Payton  Jr., ein schwarzer Immobilienagent, die um ihre Einkünfte besorgten Hausbesitzer, ihre leerstehenden Wohnungen an die stetig wachsende schwarze Bevölkerung zu vermieten. Und mit ihnen kamen Schriftsteller, Maler und Musiker. In den 1920er-­Jahren erlebte das Viertel seine Blütezeit. Die W ­ ie­­dergeburt schwarzen Selbstbewusstseins wurde in legendären Lokalen wie dem «Cotton Club» oder dem «Apollo Theater» gefeiert – allerdings zu Zeiten der Rassentrennung vor einem ausschliesslich weissen Publikum. Nach dem Börsencrash 1929 versank das Viertel jedoch in bittere Armut. Bis weit in die 1980erJahre war Harlem ein Synonym für Drogen, Elend und Gewalt. Noch immer sollte man in Harlem abends nur bestimmte Ziele be­suchen, doch seit der letzten Jahrhundertwende erlebt der Stadtteil seine zweite Renaissance. Das Kulturleben ist wieder zum Leben erwacht und die Kriminalität geht immer weiter zurück. Mehr und mehr Touristen entdecken das Viertel für sich und >

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Black Power in Harlem. Das neue schwarze Selbstbewusstsein.

mittlerweile bieten Harlem Heritage Tours oder Harlem Spirituals Rundfahrten und -gänge durch Harlem an.

Talentschmiede

Das legendäre «Apollo Theater» darf bei diesen auf keinen Fall fehlen. Bis 1934 durfte das 1913 eröffnete Theater jedoch nicht von Schwarzen ­betreten werden. In den folgenden 40 Jahren gehörte es jedoch Bessie Smith, Billie Holiday, Duke Ellington, Count Basie, Ella Fitzgerald und Aretha Franklin. In den 40er-Jahren war die Bühne einer der Gründungsplätze des Bebop, und auch der York-StyleJazz feierte hier grosse Triumphe. Anfang der 1970erJahre wurde es in ein Kino umgewandelt und 1976 ganz geschlossen. Seit seiner Renovierung in den 1980er-Jahren finden jedoch wieder Shows statt. Besonders beliebt sind

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die «amateur nights», an denen Talente gecastet werden wollen. Und die Chancen stehen gut, denn an diesem Talentwettbewerb wurden unter anderen Ella Fitzgerald, Sarah Vaughan und auch Lauryn Hill entdeckt. Und auch wenn an einem Abend mal kein zukünftiger Weltstar die Bühne betreten sollte, die Stimmung ist einfach einzigartig. Wer gewinnt, bestimmt das Publikum, und sobald Erwachsene auf der Bühne stehen, ist alles erlaubt: Applaus, Zwischenrufe, Pfiffe oder Beinstampfen. Künstler, die dem Publikum missfallen, werden mit Buhrufen von der Bühne gewiesen. Das Publikum ist König. Trotzdem bewerben sich jährlich circa 1500 Kandidaten für die Amateur Night  – nur etwa ein Viertel schafft es auf die Bühne. Einer, der bis zum Ende durchhielt und sogar gewann, war Michael Jackson. Er nahm in den späten 1960ern zusammen


Apollo Theater: Sprungbrett für Weltkarrieren.

mit seiner Familie als «The Jackson Five» an einer Amateur Night teil und gewann sie. Kein Wunder versammelten sich nach seinem Tod gerade hier Tausende von Fans.

sich trotz der lebendigen und mitreissenden Musik des Gospelchors immer noch um einen Gottesdienst handelt und nicht um eine Touristenattraktion.

Fetzige Kirchenmusik

Schomburg Center

Die meisten Gospelgottesdienste werden in Harlem, der South-Bronx und in den von Schwarzen bewohnten Stadtteilen von Brooklyn abgehalten. Am bekanntesten sind die Chöre der Abyssinian Baptist Curch in Harlem. Sie ist die bekannteste der rund 400 Kirchen in Harlem. In der 1924 im neu­gotischen Stil erbauten Kirche hielten Vater und Sohn Adam Clyton Powell – der Sohn war 1944 auch Kongressabgeordneter – ihre feurigen Predigten. Jeden Sonntag findet hier um 11 Uhr ein Gospelgottesdienst statt. Zu bedenken ist, dass es

Wer sich für afro-amerikanische Kultur interessiert, der besucht das Schomburg Center. Grundstock der Einrichtung ist die private Sammlung von Arthur Schomburg (1874–1938). Der aus Puerto Rico stammende Bankangestellte trug aus Protest gegen die damals herrschende Meinung, die Schwarzen hätten keine Geschichte, 500 Bücher, 300 Manuskripte, 200 Radierungen und Porträts sowie weiteres Material zusammen. Das Gebäude, das an einem Ende ein Oktogon und an der Ecke der 135th St. einen Turm besitzt, entwarf die Bond Ryder Associates.

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Edelsteine

in der Region St.  Pete /  Clearwater

entdecken …!

So wie viele Facetten einen Diamanten besonders eindrucksvoll machen, so strahlt auch die Region St. Pete / Clearwater wegen ihres Facettenreichtums. Die Halbinsel in der Tampa Bay an der Westküste Floridas ist schon seit langer Zeit Ziel von Pionieren, Piraten und Schatzsuchern. Heute wird jeder fündig: St. Pete / Clearwater ist voller Schätze und Edelsteine, die darauf warten, entdeckt zu werden! Autor: Eva Henss

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ie brillant-weissen, 56 km langen und preisgekrönten Sandstrände zählen zu den besten der USA und unter den Top Ten weltweit. Ob auf einer abgelegenen Naturstrand-Insel oder am aktiven City-Beach – hier findet jeder sein optimales Plätzchen. Und was wäre ein Strand ohne das dazugehörige türkisblaue Wasser des Ozeans? Der Golf von Mexiko mit seinen angenehm milden Temperaturen lädt zu jeder Art von Wassersport ein. Gegen Abend dann ist er Schauplatz für einen traumhaften, rubinroten Sonnenuntergang! Romantiker geniessen ihn Hand in Hand mit einem Cocktail und Blick aufs offene Meer, während an anderen Orten fröhliche Partys mit einheimischen Künstlern und Open-Air-Kino gefeiert werden. Unbedingt sollte man auch in die smaragdgrünen Oasen und Naturschutzgebiete eintauchen, um das wahre Florida zu erleben. Um diese Reservate und ihre tierischen Bewohner zu erhalten, investiert die Region sehr viel in den Tier- und Naturschutz. Zwei der berühmtesten Einrichtungen hier sind das Clearwater Marine Aquarium, eine Pflegestation für Meerestiere, sowie das Seevögelkrankenhaus Seaside Seabird Sanctuary. Und nicht zu vergessen: das Juwel: St. Petersburg! Die Grossstadt mit ihren Läden, Boutiquen, Restaurants und

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Bars lädt zum Bummeln, Essen und chilligen Nacht­leben ein. Die Besonderheit, die sie auch zur Kulturhauptstadt Floridas macht, sind die dort ansässigen weltbekannten Museen, wie das grösste Dalí Museum ausserhalb Spaniens und viele kleine Künstlergalerien. Hier kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Eher wie ein buntes Mosaik aus vielen Edelsteinen wirken die gemütlichen Küstenstädtchen wie z. B. ein griechisches Schwammtaucherdorf, ein schottisches Bierbrauerstädtchen oder ein buntes Künstlerdörfchen. Zusammen mit den über 100 Events, bei denen man sowohl grosse internationale Sport- und Musikveranstaltungen als auch kleine Nachbarschaftsfestivals miterleben kann. Hier gibt es jeden Tag ein neues Schmuckstück zu entdecken.

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Québec Ostkanadischer Traum

Ursprüngliche Wälder und Gebirge, 30 Nationalparks, Millionen von Seen und der mächtige Sankt-Lorenz-Strom – in Sachen Natur hat die ostkanadische Provinz Québec viel zu bieten. Hinzu kommen die pulsierende Metropole Montreal und die historisch spannende Hauptstadt Québec City. Wer seinen Urlaub in den Weiten Kanads verbringen möchte, ist hier also genau richtig! Autor: Simone Altmann

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ndlose Landschaften, nur vom Himmel begrenzt  – das ist die französischsparchige Provinz Québec. Die landschaftliche Vielfalt ist atemberaubend: riesige Gebiete im Westen, ein mächtiger Strom und der Ozean im Osten, bewaldete Gebirgsketten im Süden und unberührte Wildnis im Norden – die Urlaubsgebiete sind abwechslungsreich und so auch das Sportangebot. In den hügeligen Landschaften haben vor allem Mountainbiker und Wanderer ihren Spass. Auf den kleinen und grossen Seen oder Flüssen der Provinz  – man sagt, es seien rund 3.6 Millionen Gewässer  – können sich Wassersportler so richtig austoben. Egal, ob Kanu, Kajak oder Boot fahren, für ausgedehnten Wassersport ist das Angebot schier unendlich. Der beeindruckende Sankt-Lorenz-Strom, mit fast 2000 Kilometern der längste Fluss der Welt, eignet sich ideal zur Walbeobachtung. Rund 13 Walarten können hier sowohl vom Wasser als auch vom Land aus beobachtet werden. Am

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besten eigenet sich die Mündung des Sagenuay Fjords in den Sankt-Lorenz, da hier das Nahrungsangebot für die Meeresriesen ideal ist. Am besten lässt sich die Provinz mit einem Wohnmobil befahren. So ist man unabhängig und kann jederzeit einen Stopp einlegen. Über das ganze Land verteilt gibt es rund 560 Campingplätze, ein Grossteil davon in den 30 Nationalparks der Vereinigungen Parc Canada oder Sepaq. 17 verschiedene Themenrouten laden zur Entdeckungstour ein – von der Leuchturmroute über die Walroute bis hin zur alten Königsstrasse, dem Chemin du Roi – lassen sich Land und Leute aus erster Hand «erfahren».

Familienspass pur

Für Familien ist Québec ein wahres Paradies: Aussergewöhnliche Museen, Vergnügungsparks, Tierbeobachtung sowie Outdoor-Aktivitäten garantieren einen erlebnisrei-


© TQ / M. Loiselle © TQ / JF. Hamelin

© TQ / Outpost

© TQ / S. Deschênes

chen Urlaub. In den vielen Nationalparks und Wildreservaten begeben sich Gross und Klein in Begleitung erfahrener Ranger auf die Spuren von Elchen, Bären, Bibern und Karibus. Es gibt zu Land, zu Wasser und in der Luft über 650 bekannte Tierarten, die ganzjährig beobachtet werden können. Zahlreiche Vergnügungsparks lassen vor allem die Herzen der kleinen Urlauber höher schlagen. So zum Beispiel der Ferienpark Valcartier in der Nähe von Québec City. Riesige Wasserrutschen, Wellenbäder und eine tropische Badelandschaft machen den Aufenthalt zu einem besonderen Vergnügen. Doch wer lieber die Kälte mag, kann im Winter auf riesigen Gummireifen und Schlauchbooten die Hänge hinuntersausen.  

Québecs kennenlernen. Insgesamt leben in der ganzen Provinz elf verschiedene Stämme. Einer davon sind die Huron-Wendat, die in der Nähe der Hauptstadt leben und in dem kleinen Ort Wendake ihre Traditionen pflegen. In Freiluftmuseen oder bei einer Übernachtung im Langhaus werden die Rituale der Ureinwohner hautnah erlebbar. Auch das französische Kulturerbe ist in Québec lebendig wie eh und je – trotz der Übernahme durch die britische Krone vor 250 Jahren. Die Landessprache ist nach wie vor Französisch, doch der Grossteil der Bevölkerung, vor allem in den Grossstädten, spricht ebenfalls Englisch. Das kulinarische Erbe manifestiert sich in Spezialitätenrestaurants, Weingütern, ausgezeichneten Käsereien und einer ausgeprägten Ess- und Trinkultur inklusive einer aussergewöhnlichen Gastfreundschaft.

Um die Geschichte der Provinz so authentisch wie möglich zu erleben, sollte man die indigenen Volksgruppen

> www.quebecoriginal.com/en > www.sepaq.com/en | www.quebecaboriginal.com

Traditionen der Ureinwohner und französische Wurzeln

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POST CARD FROM … NORTH CAROLINA

«Home of NASCAR» – für Motorsportfans. North Carolina ist ein Eldorado

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Der Historic Barbecue Trail radition. zelebriert die 300 Jahre BBQ-T

2018 wandeln Küstenbesucher auf den Spuren des Piraten Bla ckbeard.

Sanf t schlängelt sich der Blue Ridge Park way entlang der Be rge.

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Carolina mit sticht Nor th be n, ge le State ge r USA Der Tar Heel ns, Im Osten de aturkulisse. N cky Mountai n Ro he r lic de ng h rü ic tl sp ös ur el er ne pf in dü se en Gi chsten Sand vom höchst Ridge, der hö ’s nd ey si erstreckt sich ck ft Jo ha e La ndsc chell, bis zu ltig w ie sein Parks, dem Mt. Mit ste. So vielfä l und 41 State kü na st io -O at US  N r 14 : en ereien, an de on au ti Br ak e schen At tr er, Hundert üt ng ei W möghe seine touristi hlreic und Shopping ilometer, za eizeitparks Fr Ridge n, ue 500 Küstenk ee Bl r us M de estaurants, chen zählen la pa ore Ap m r lt Barbecue-­R de elt l Park und Bi In der Bergw ains Nationa intent ur lt ou lichkeiten … M Ku y d ok un oorfans r Great Sm ten für Outd Parkway, de ngsreiche suchermagne d abwechslu Be n un de ur lt zu Ku te, ch Estate Haupthi e sc di Ge de Menge lotte sowie ar Ch le po n. Das ro ressierte. Je et taates gelege bieten die M des Bundess rolina m Ca Unterhaltung ru nt th or Ze N nz h, beide im Plätze in ga re te f ei au stadt Raleig 0 w 40 n, währe nd nehurst und uchthö he rschla ge Le n legendäre Pi er n. lf te Go ar n w er ze n vo Rennstrecken Rr CA de lass en die H AS se N he en die Kulis ans zahlreic ierede bestimm rr er Motorspor tf Ba pf ild en W al d hland un diesen schm uf A s. e, ht nk ic türme, Marsc Ba ch r ftfahr tges und der Oute n right 1903 Lu vo W Küstenregion m er ir üd ch br ts Ge ben die it einem Glei m e iche ig tl ut ör M Inseln schrie hw sich ie die spric ute können All dies sow n. und noch he be a he lin er ro e Ca die Lüft n Nor th aten mache den Dünen in ft der Südsta ha sc nd eu fr s. Gast aradie ren Urlaubsp zu einem wah

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DIE Y T I C IT

n e p r we t An

Sie hat eine der ältesten Hochschulen, die renommierteste Modeschule und den drittältesten Zoo der Welt, den zweitgrössten Hafen Europas und ist das weltweit wichtigste Zentrum für die Verarbeitung und den Handel von Diamanten. Antwerpen, die historische Perle Belgiens, ist ein wahres Event-Shopping-Mode-und-Kultur-­ Mekka und gerade dabei, den üblichen Verdächtigen unter den Städten den Rang abzulaufen. Autor: Helena Ugrenovic CITY & CULTURE 56 IMAGINE VOLUME 28


Nur einer der vielen trendigen Concept-Stores der Stadt: «YOUR»

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chon seit jeher bestimmen Kunst, Kultur und Genuss die Metropole an der Schelde, die im 15. und 16. Jahrhundert eine der grössten Städte der Welt, wichtigste Handels­metropole Europas und die Wirkungsstätte von bedeutenden Künstlern wie Rubens, van Dyck oder Jacob Jordaens war. Das Druckereimuseum Plantin-Moretus, das auf die Druckerei eines der im 16. Jahrhundert bedeutendsten und einflussreichsten Buchdrucker und Verleger, Christoph Plantin, zurückgeht, das Maison Guiette und der Turm der Liebfrauenkathedrale gehören zum UNESCO-Kulturerbe. Durch die historische Hafen­a nlage floss internationale Vielseitigkeit in die Gastronomie, und eine Ballung konzentrierter Kultur entwickelte sich im Viertel «Zuid». Der perfekte Nährboden für eine Modekultur und die «Königliche Akademie der schönen Künste» sowie die beste Gegend für Künstler, Schriftsteller, hippe Bars und ausgezeichnete Restaurants.

City-Hop & City-Top

Antwerpen ist eine perfekte Wochenend-Destination und das Stadtzentrum in nur knapp 20 Minuten erreichbar. Jedoch in Anbetracht der zahl­reichen ShoppingMöglichkeiten, ausgezeichneten Restaurants, kulturellen Highlights, Sehenswürdig­keiten, Museen, des weltberühmten belgischen Biers oder belgischer Schokolade eine fast zu kurze Zeit für ein Rendez-vous mit der gotisch-barocken Schönheit. Architektonische Prachtbauten wie der Schmet­terlingspalast, das Bourla-

Theater, das Mode­museum MoMu, in dem sich Modeverrückte und Fashionistas wie in einem Candy-Shop fühlen, ein Bummel durch die Nationalestraat, die sogenannte Fashionstreet mit all ihren Designerläden, allen voran die der belgischen Top-Designer Ann Demeulemees und Dries Van Noten, sind nur ein Bruchteil dessen, was die Stadt zu bieten hat. Antwerpen im Eiltempo zu erkunden, käme dem Umstand gleich, eine Perle in einer Auster zu finden, die Auster auszuschlürfen und die Perle wegzuwerfen.

Shopping

Das rote Backsteingebäude an der Kloosestraat 90 wirkt bescheiden, doch findet sich im Premium Designer Store «Your» vom Zahnstocher bis zum Kriegsbomber alles, was das markenhungrige und stylish angehauchte Herz begehrt. Mode, Schmuck, Geschenke, Schuhe, Parfum, Beauty-Produkte, Deko-Gegenstände führender Brands oder die coolsten Sneakers sind in diesem multidisziplinären Concept-Store und unter einem Dach erhältlich. In den Schaufenstern der Boutiquen in der Nationalestraat hängen die Kollektionen Antwerpener Designer, die die internationale Modewelt mit ihren Kreationen überrascht haben. Das Herz der belgischen Mode ist rund um die ModeNatie angesiedelt, seit Dries Van Noten dort seinen Modepaleis eröffnet hat. Nebst verschiedenen avantgardistischen Designern und Geschäften finden sich in der Kammenstraat, einer Seitenstrasse der Nationalestraat, die neuesten Streetwear-Kollektionen. >

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Das «Museum aan de Stroom (MAS)» ist das grösste Museum in Antwerpen.

Nebst dem Modemuseum Momu, dem Museum Mayer van den Bergh mit seiner aussergewöhnlichen Kunstkollektion, dem Rubenshaus oder Middelheimmuseum, das sich in einem grosszügigen Park befindet und in dem eine eindrucksvolle Skulpturensammlung namhafter Künstler wie Auguste Rodin, Rik Wouters oder Ai Weiwei ausgestellt ist, ist das schon optisch beeindruckende MAS «Museum aan de Stroom» ein Muss für jeden Städtetripper. Das neue, turmartige Wahrzeichen Antwerpens im alten Hafenviertel «Eilandje» handelt von der kulturellen Vielfalt Antwerpens und wie die Welt und Antwerpen sich gegenseitig beeinflusst haben. Es ist ein neues Stadtzentrum mit einem Michelin-­Sterne-Restaurant in der 9. Etage und einem 360-Grad-Ausblick vom Dach. Antwerpen mit seinen architektonischen Highlights ist ein Flanier-Paradies. Wer lieber in die Pedale tritt, kann eines der roten Fahrräder, die an zahlreichen Standorten verfügbar sind, für eine Stunde oder den ganzen Tag mieten. Wer sich lieber fahren lässt, geniesst die historische Stadt von der Kutsche aus oder fährt mit den öffentlichen Bussen, die an den Wochenenden und unter dem Motto «Langer plezant in’t stad» – längeres Stadtvergnügen – bis morgens um 3.30 Uhr Nachtschwärmer einsammeln.

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!! Nice to know ! Restaurant Huis de Colvenier: Eines der besten Restaurants im Herzen von Antwerpen und mit dem zauberhaften Ambiente eines Traditionshauses inklusive Fresken und Verzierungen. Saisonale Küche, wobei Spargel, Hummer und amsvlees die Träger der Menü-Karte sind. > www.colvenier.be Roji: Das französisch-japanische Restaurant befindet sich in einem zauberhaften Kellergewölbe und besticht mit einer einzigartigen und ruhigen Zen-Atmosphäre. > www.roji.be Docks Café: Bekannt für seine Auster-Bar, aussergewöhnliche Präsentierung der Gerichte auf den Tellern und mit einer atembe­raubenden Innenausstattung. Der richtige Platz für echtes Savoir-vivre-Feeling. > www.docks.be


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© Providence

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HÔTEL

PROVIDENCE PARIS

Wer Pierre Moussié kennt, weiss, dass seine Handschrift unverkennbar ist. Das gilt seit Jahren für das Pariser Nachtleben, wo der Franzose als unbestrittener König gilt. Mit seinen Lokalen Chez Jeannette, Le sans souci, Le Mansart und der Brasserie Barbès hat er die Szene in der französischen Hauptstadt geprägt, jetzt will er mit dem «Providence» auch als Hotelier die Nummer eins werden. Autor: Nike Schröder

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© Providence

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ür sein Hotel hat Pierre Moussié ein Objekt gewählt, das auf den ersten Blick eher unscheinbar wirkt, auf den zweiten jedoch umso spektakulärer erscheint. Obwohl das Hôtel Providence offiziell nur mit vier Sternen ausgezeichnet ist, gilt es bereits jetzt schon, nur wenige Monate nach der Eröffnung, als absoluter Geheimtipp. Das 4-Sterne-Hotel glänzt mit seiner zentralen Lage, nur einen Steinwurf vom Eiffelturm entfernt, in der Nähe des Louvre und des Jardin du Luxembourg. In nur 20 Gehminuten ist man im Stadtzentrum von Paris. Das «Providence» ist nicht in einem Bezirk, in ­welchem Hotel an Hotel gebaut ist, sondern ist eigentlich das einzige Hotel an dieser Lage. Ein perfekter Platz für ein Boutique-Hotel also. Obwohl niemand bisher die PRTrommel gerührt hat und die Präsenz des «Providence» im Internet auch sehr spärlich ist, erfreut sich der Newcomer an einer ausgelasteten Buchungslage. Ungewohnt kurz nach der Eröffnungsphase eines solchen BoutiqueHotels, in der normalerweise die Öffentlichkeitsarbeit die Neugierde von Gästen weckt, ist das Hotel ein Ausnahmebeispiel für einen Selbstläufer ohne Vermarktungsapparat geworden. So ungewöhnlich wie die Einrichtung sind auch die Gäste. Ein buntes Publikum verkehrt in diesem Boutique-Hotel: von Models über Wirtschaftskapitäne bis zu Künstlern. Jeder, der in den grossen Hotelpalästen nicht gesehen werden will oder eine intimere Atmosphäre sucht, findet im «Providence» ein extravagantes Zuhause.

Wohnen wie in der Kunstgalerie

Die Handschrift von Pierre Moussié ist unverkennbar: Marmor, dunkles Holz und ganz viel Samt, dazu ausgesuchte Vintage-Stücke. Das Ergebnis sind 18 Zimmer, die einem Farbschema folgen, das sich in Wandfarbe und Einrichtung widerspiegelt und mit einer spektakulären Tapete inszeniert wird. Die Zimmer, bis auf die Suiten, sind zwar klein, aber mit viel Charme ausgestattet: So bieten die Kelim-Teppiche ein wundervolles Kontrastprogramm zum originalen Stuck aus dem Jahre  1854. Alle 18 Zimmer verfügen über eine gigantische, integrierte Cocktail-Bar mit ausgesuchtem exklusivem Sortiment  –  komplett mit Marmor-Tresen, Eismaschine und Cocktail-­Equipment.

Spektakuläre Tapeten, aussergewöhnliche Materialien und ausgesuchte Vintage-Stücke sind die Handschrift des «Providence».

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Für das Design-Team des «Providence» war es eine Herausforderung, für dieses Projekt ein edles Konzept zu erarbeiten, das ebenso auf die Wünsche und Vorstel-


lungen des Hoteliers abgestimmt werden musste, wie auf die Architektur und Funktion des betreffenden Hotelzimmers eingehen sollte. Im «Providence» finden wir ein modern reduziertes Design im Mix mit einem üppig farbigen Design. Farbenfroh und knallig überzeugen die Entwürfe der Tapeten-Manufaktur «House of Hackney» durch aussergewöhnliche und kostbare Materialien, inno- vative Strukturen, raffinierte Techniken, faszinierende Farbspiele und nicht zuletzt durch eine hochwertige und anspruchsvolle Umsetzung. In immer neuen Kompositionen bilden die Tapeten die Grundlage für Ergebnisse mit atemberaubender Gesamtwirkung. Der Architekt Philippe Medioni hat diesem einst verfallenen Ort neuen Atem eingehaucht und das «Providence» in einem Stil eingerichtet, der pure Pariser Romantik vertieft und von Retro-Einflüssen lebt, ohne dabei kitschig zu sein.

Das Design-Highlight ist auf jeden Fall die raffinierte Tapete mit auffallendem Palmenmuster, kombiniert mit einem Teppich, designt von Madeleine Castaing. Das Ergebnis ist zugleich ernsthaft und stylish. Mit den gleichen Attributen kann man auch den Service und die Bewirtung des Hotels beschreiben. Für Frankreich und gerade Paris ist die Kulinarik eine grosse Säule, die das Pariser Leben bemerkenswert macht und im «Providence» mit neuesten Aspekten von Gaumengenüssen bedient wird. Die hoteleigene Café-Brasserie ist ein Aushängeschild des Hotels und überzeugt mit klassischen und raffinierten Kleinigkeiten, die den Gaumen erfreuen. Das Auge wird mit der charmanten Terrasse, die sich typisch französisch verträumt gestaltet, verwöhnt. Die Cocktail-Bar macht das «Providence» zu einem wahrhaften Reiseziel, denn hier gibt es aus der Erfahrung der verschiedenen Nacht­ lokale jeden erdenklichen angesagten oder klassischen Drink. Normalerweise ist ein Hotel in der Grösse des «Providence» lediglich als ein Ort gedacht, an dem man übernachten kann. Mit diesem Hotel ist es jedoch gelungen, die Option, nachts nicht auszugehen, sehr attraktiv erscheinen zu lassen. Dabei hat Moussié mit seinem Hotel eine wunderbare Synergie geschaffen, denn die Gäste sind auch in seinen Nachtbars zu finden. Man darf gespannt sein, was er als Nächstes plant. Mit diesem Hotel hat Pierre Moussié seinen ersten Coup gelandet. Dies soll aber erst der Beginn seiner Hotelkarriere sein, denn in der Hauptstadt gehen die Gerüchte um, dass er noch andere ­Hotelideen in Planung hat.

© Providence

© Providence

Das «Providence» – ein Hotel wie ein Gemälde

Von Gaumenzauber und Augenweiden

Gemütlichkeit im Stil vergangener Dekaden

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Als die grösste Insel der Balearen gilt Mallorca als Hotspot für Natur-, Sport- und Städteliebhaber schlechthin. Autor: Francesco Sales

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aturparks, kilometerlange Küsten und Kultur – Mallorca bietet für jeden Interessierten genau das Richtige. Für einen Kurzbesuch über ein verlängertes oder gar ein normales Wochenende bietet Mallorca eine Vielzahl an Möglichkeiten, den Alltagsstress ausklingen zu lassen – in knapp zwei Stunden Flugzeit von allen grossen europäischen Flughäfen aus erreichbar.

Ein breites Spektrum an verschiedenen Bars und Lounges, historische und interessante Museen, eine einzigartige Gastronomie sowie eine Architektur, wie sie nur im Mittelmeer zu finden ist – Palma, Metropole und Hauptstadt der Balearen bietet das ganze Jahr über ein vielgefächertes Angebot an Aktivitäten für Paare und Familien. >

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Sei es, die Gastronomieszene der Stadt durch eine der vielen kulinarischen Stadtführungen kennenzulernen, wobei die besten Tapas der Stadt verköstigt werden können, in die Kunst- und Kulturszene eintauchen und dabei die vielfältigen Galerien und Museen besuchen oder auch nur durch die Stadt spazieren und die Architektur des mediterranen Palmas auf sich wirken lassen – Palma-Besucher kommen hier auf all ihre Kosten. Ein Highlight sind die gastronomischen Märkte Mallorcas! Sie sind der Pulsschlag Spaniens: Märkte, an denen man von Fleischprodukten über Gewürze bis hin zu frischem Fisch alles bekommt, was das kulinarische Herz begehrt. Auf den Märkten von Santa Catalina, dem OlivarMarkt und dem Markt von San Juan auf Mallorca beobachten Besucher buntes Markttreiben. Frischestes Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch heissen die Protagonisten. Ein Ort, an dem Kontakte gepflegt, Tapas und Variats (Kombinationen aus mehreren Tapas), Austern, Sushi und das ein oder andere Glas Weisswein dem Lebensgenuss ihr Übriges tun. Einer der wohl frischesten und leckersten Orte der Insel.

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Mit seinen unzähligen modernen Boutique Hotels und Wellness-Angeboten bietet Palma die ideale Plattform, den Alltagsstress hinter sich zu lassen und ein ganzes Wochenende der reinen Entspannung zu widmen. Ein schönes Beispiel für Wellness in der Innenstadt von Palma ist das Sant Jaume Boutique Hotel. Das Fünf-

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Sterne-Boutique Hotel liegt mitten im Herzen der Altstadt von Palma in einer der ältesten und prachtvollsten Strassen der Stadt. Zwischen zwei historischen Gebäuden – der Kirche Sant Jaume und dem Kloster Santa Magdalena – bietet das Wellness-Hotel, dessen Gebäude im 18. Jahrhundert erbaut worden ist, zur Erholung den besten Komfort. Nur wenige Schritte vom Passeig del Born, eine der luxuriösesten Einkaufsgegenden der Stadt, verfügt das Hotel neben einem Spa und einer Cocktailbar auch über eine Dachterrasse mit Aussenpool (mit Poolbar). Von dort aus – der vierten Etage des Hotels – haben Gäste die Möglichkeit, Palma aus der Panoramaperspektive zu betrachten. Mit dem Sternekoch Tomeu Caldentey bietet das Sant Jaume nicht nur seinen Gästen Kulinarik der Superlative.

> www.boutiquehotelsantjaume.com

Auch wenn Palma genügend Aktivitäten für ein Wochenende bietet, haben Besucher die Möglichkeit, ausserhalb der Metropole in den etwas ländlichen Gebieten Entspannung und Ruhe sowie Action zu finden – so werden Natur-, Sport- und Kulturbegeisterte in ihren Bann gezogen. Unzählige kleine Dörfer und eine einzigartige Naturlandschaft mit ihren vielen Naturschutzgebieten wie dem Parc Natural de S’Albufera de Mallorca bieten ausreichend Möglichkeiten, einen unvergesslichen Kurztrip zu realisieren. Palma ist gerade auch in den kühleren Monaten eine Reise wert, vor allem in der Weihnachtszeit sind die rutas navideñas – zu Deutsch: Weihnachtsrouten – sehr zu empfehlen.


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Momente Reiseziele individuell entdecken Ob ein Abenteuertrip in Namibia, mit dem Hundeschlitten durch die Mongolei oder auf Entdeckungstour im Naturparadies Costa Rica  – mit Evaneos über 160 Reiseziele individuell entdecken. Autor: Annika Lucien

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eisende sammeln Momente, nicht Dinge: Sie legen mehr denn je Wert auf Reisen, die mit einzigartigen Once-in-a-lifetime-Erlebnissen und als Abenteuer in Erinnerung bleiben. Evaneos, der Online-Marktplatz für massgeschneiderte Individualreisen weltweit, hat sich genau das auf die Fahnen geschrieben: die Wünsche von Reisenden abseits von Massentourismus und Pauschalangeboten der grossen Reiseveranstalter umzusetzen. Denn der Wunsch, ein Land authentisch kennenzulernen, steht immer mehr im Vordergrund.

Sicherheit und Erfahrung durch geprüfte lokale Reiseexperten

Andererseits scheuen Reisende häufig den Schritt zu Individualreisen, da diese zu abenteuerlich, zu aufwendig und unerschwinglich erscheinen. Mit Evaneos haben Reisende beides: Sie erleben ihren ganz individuellen Reisetraum und profitieren gleichzeitig von der Organisation, der Expertise und der Sicherheit durch die Reiseexperten von Evaneos und ihren lokalen Partneragenturen.

Attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis

Durch den Verzicht auf Reisemittler können Reisende ihre Ferienvorbereitungen direkt mit den lokalen Reisespezialisten im Zielland vornehmen, zu direkten Preisen. Die Qualität der Leistungen bleibt dabei natürlich unverändert, und Reisende profitieren von der Expertise der lokalen Agentur.

Deutschsprachige Ansprechpartner im Reiseland

Das Besondere an den Reiseexperten ist ihre Verfügbarkeit vor Ort und somit die Möglichkeit, kurzfristig umzudisponieren, falls notwendig. Die Tourismusexperten organisieren nicht nur die Unterkünfte, Touren und Ausflüge, sie sprechen Deutsch und haben immer ein offenes Ohr auch während der Reise und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Ausgewählt nach strengen Kriterien, sind die Evaneos-Reiseagenten Experten und Botschafter «ihres» Landes. «Evaneos bietet keine Reisen von der Stange an. Jede Reise wird auf Anfrage individuell zusammengestellt. Die Reisenden werden mit den loka-

len Reiseexperten von Evaneos direkt vernetzt und können sich bei ihnen nach der aktuellen politischen oder wirtschaftlichen Lage in der Wunschdestination erkundigen», erklärt Eric La Bonnardière, Gründer und CEO von Evaneos. «Sie können sich zudem echte InsiderTipps geben lassen, wie sie das Beste aus der schönsten Zeit des Jahres herausholen können und natürlich was zu tun ist, sollte es doch einmal zu Problemen kommen.»

Über 160 Rundreise-Ideen als Inspiration

Inspiration für die nächste Abenteuerreise liefern die über 160 Rundreise-Ideen auf www.evaneos.ch. Hier finden sich ausgearbeitete Reisen auf allen Kontinenten. Ob eine Rundreise durch das Naturparadies Costa Rica, eine Abenteuertour in Namibia, Kameltrekking in Marokko, Yoga auf Island oder eine ausgefallene Weinreise durch Armenien – bei Evaneos findet jeder sein ganz persönliches Once-in-a-lifetime-Reiseerlebnis.

Bienvenidos in Costa Rica – willkommen im Naturparadies

Costa Rica ist ein wahres Naturparadies: Von Vulkanlandschaften bis Regenwälder bietet das lateinamerikanische Land seinen Besuchern Vielfalt pur. Veronika, unsere Evaneos-Reiseagentin für Costa Rica, war das erste Mal 2001 im Land, damals um Spanisch zu lernen. Nicht nur das Land und seine Bewohner hatten es ihr angetan, sondern auch ihr Ehemann. Veronika beendete zunächst ihr Tourismusstudium in Österreich und sammelte internationale Erfahrung in der Arbeitswelt. Aber 2005 zog es sie endgültig in ihre neue Wahlheimat. Auch ihr Ehemann Esteban liebt nichts mehr als zu reisen. Er ist ein toller Reiseleiter und Naturexperte. Bei solchen Eltern liegt es nahe, dass die Leidenschaft fürs Reisen an die nächste Generation weitergegeben wird. Die beiden bereisen mit ihren Kindern jeden Winkel Costa Ricas und lassen sich so inspirieren, neue Reise-Ideen für ihre Kunden zu entwickeln. Veronika und ihre Familie lieben Costa Rica und zeigen den Besuchern die schönsten Seiten des Landes  – mit erstklassigem Service, persönlicher Betreuung und kreativer Ferienplanung. Inspiration für eine Rundreise durch Costa Rica bietet Evaneos auf >

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seiner Website. Eine Rundreise beginnt beispielsweise in San José im Hotel Bougainvillea, das abseits all des Trubels der quirligen Hauptstadt liegt. Ein wunderschöner Garten mit Poolanlagen lädt die Gäste zum Ausruhen und Entspannen nach der Anreise ein. Bei der anschliessenden 14-tägigen Reise geht es in das weltbekannte Anbaugebiet des Costa-Rica-Hochlandkaffees, zu den schönsten Vulkanen des Landes, in die Nebelwaldregion des Cerro de la Muerte und in den Dschungel. 2 500  verschiedene Baum- und Pflanzenarten kommen hier vor. Die vielfältige Flora beeindruckt durch Helikonien und Orchideen, Riesenlianen und mächtige Kapokbäume. Mit ein wenig Glück sieht man neben Leguanen und Affen auch Pfeilgiftfrösche, Faultiere oder sogar einen Ameisenbär. Auch kulturell ist viel zu entdecken – in Turrialba, einer landwirtschaftlich geprägten Kleinstadt, gibt es Zuckerrohrfelder, Zitronen- und Macadamiaplantagen sowie natürlich auch Kaffeeplantagen.

> www.evaneos.ch/costa-rica

Namibia: Von der Wüste bis nach Windhoek

Ein Hauch von Abenteuer gepaart mit Luxus und Erholung erwartet Reisende bei der Rundreise-Idee durch Namibia von Evaneos. Vor Ort kümmert sich ReiseAgentin Kathrin um alles. Sie wurde nahe Leipzig in Deutschland geboren und ist professionelle Fotografin. Ihre grosse Liebe galt schon immer dem Reisen und dem «Entdecken der Welt». «Die erste Reise nach Afrika sollte bestimmend für mein weiteres Leben sein. Sie führte mich nach Namibia. Dort lernte ich nicht nur das Land kennen und lieben, sondern auch meinen heutigen Lebensgefährten Walt», erklärt Kathrin. Walt ist schon viele Jahre als Tourguide tätig. Zusammen gründeten sie dann ihr eigenes Unternehmen und lie­b en es, gemeinsam mit ih­ ren Kunden eine massgeschneiderte Reise zu planen und wenn gewünscht auch durchzuführen. Auf der Website finden Rei-

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sende 14 verschiedene Tourenvorschläge für ihre persönliche Traumroute in Namibia. Alle Ideen sind individuell nach den eigenen Wünschen anpassbar. Bei der Reise-Idee «Luxus pur von der Wüste bis nach Windhoek» erleben Reisende hohe Sanddünen, eine lebendige Wüste, den ungestümen Atlantischen Ozean, wilde Tiere und aufregende Pirschfahrten. Sie entdecken die faszinierende Namib-Wüste, die charmante Küstenstadt Swakopmund, die wilden Katzen von Okonjima und die verträumte Hauptstadt Windhoek.

> www.evaneos.ch/namibia

Durch die wilde Mongolei

Ein Reiseziel abseits des Mainstreams ist mit Sicherheit auch die Mongolei. Spannend und reizvoll ist eine Fahrt durch endlose Steppen und Wüsten und das Kennenlernen des traditionellen mongolischen Lebensstils. Wer nicht ganz auf eigene Faust reisen möchte, findet Unterstützung bei einer der Evaneos-­Experten für die Mongolei, Sarah. Sie hat in der Mongolei Tourismus-Management studiert und arbeitet seit etlichen Jahren als Reiseleiterin. Als Local kennt sie ihr Land sehr gut und freut sich, tolle Reisevorschläge zu machen und Besuchern «ihr» Land zu zeigen. Eine besonders reizvolle Zeit ist für Sarah der mongolische Winter: «Gerade in der kalten Jahreszeit können Besucher das Besondere und die Weite dieses Landes erspüren». Bei einem ihrer Reisevorschläge geht es daher eingemummt in dicke Pelze im Hundeschlitten durch die mongolische Winterlandschaft. Bei der Rast werden die Hunde verpflegt und an Eislöchern Fische gefangen. Unterwegs begegnen einem dann und wann ethnische Minderheiten – die gemeinsame Sprache ist ein erkennendes Nicken. Aber auch im Sommer hat dieses Land seinen Reiz. Alle Reisevorschläge finden sich online.

> www.evaneos.ch/mongolei


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© Shahee Ilyas

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1192 Inseln, aufgereiht wie die funkelnden Perlen eines Colliers drapiert auf einem türkisblau und smaragdgrün schimmernden Stück Seide – so präsentieren sich die Malediven aus der Vogelperspektive. Ein verlorenes Paradies, um das sich bereits in der Antike Mythen und Legenden rankten, heute Sehnsuchtsort zivilisationsmüder Luxusurlauber und gleichzeitig einer der am dichtesten besiedelten Flecken der Erde. Autor: Dr. Thomas Hauer

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ls unsere Maschine nach einer langgezogenen Linkskurve auf die Landebahn des Velana International Airport einschwenkt, sind manche Passagiere sichtlich irritiert. Wie passt das Bild der unter dem Rumpf vorbeiziehenden Inselhauptstadt Malé, die sich wie ein Krebsgeschwür bis zum äussersten Rand des gleichnamigen Koralleneilands gefressen hat, zur erhofften Postkartenidylle menschenleerer Traumstrände? Ja, fast scheint die winzige Insel unter der Last der in Bonbonfarben und Pastelltöne gehüllten Bankentürme und Verwaltungsgebäude im Meer versinken zu wollen  – die Rückseite der Foto­ tapete. An keinem anderen Ort dieses tropischen Insel­ paradieses prallen Anspruch und Wirklichkeit, Tradition und Moderne wohl heftiger aufeinander.

Ein Italiener erfindet den Malediventourismus

Ein Drittel der aktuell circa 400’000 Malediver lebt hier dicht gedrängt im geografischen Zentrum der insgesamt 26 Atolle auf ein paar Sandbänken, die kaum einen Meter aus den Fluten ragen. Vor den unerbittlich anrollenden Wogen nur von ein paar Dämmen und einem zunehmend maroden Aussenriff geschützt. Der Rest der Einheimischen verteilt sich auf rund 200 weitere Eilande, manche nicht viel grösser als ein Fussballplatz. Daneben gibt es aktuell knapp 120 an ausländische Investoren verpachtete Tourist Islands, deren Hochglanzfotos unser Maledivenbild prägen und jährlich Ziel von rund 1,4 Millionen Urlaubern sind. Die restlichen 900 Inseln sind unbewohnt oder von Kokos- und Gemüseplantagen bedeckt, werden teilweise aber auch industriell genutzt. Malé-City selbst, gerade mal knapp zwei Quadratkilometer gross, ist heute die am dichtesten besiedelte Hauptstadt der Welt. Trotzdem wächst die Bevölkerung unaufhaltsam weiter. Auch das ist vor allem eine Folge des ungebremsten Tourismusbooms. Allen Debatten über den Klimawandel und seine Folgen zum Trotz. Erfunden hat den Malediventourismus vor 45 Jahren der italienische Reiseagent Giorgio Corbin. Den verschlug es auf der Suche nach unentdeckten Hotspots für Taucher und Sportfischer 1971 allerdings eher durch Zufall auf die Inseln, nachdem er in Sri Lankas Hauptstadt Colombo den jungen Diplomaten Ahmed Naseem kennengelernt hatte, der Corbin von der unberührten Schönheit seiner Insel­ heimat vorschwärmte. Also bestieg Corbin gemeinsam mit Naseem das nächste Frachtschiff Richtung Malé. >

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© Gili Lankanfushi

Damals gab es auf der Insel Strom nur stundenweise, weder Telefone noch Banken, ja nicht mal einen Polizisten. Nur zwei Taxen, die über unbefestigte Wege holperten, die von Palmen beschatteten Hütten gesäumt wurden, deren Korallenwände in der Sonne funkelten. Die Menschen lebten vom Bootsbau, Fischfang und dem Handel mit Kopra und Trockenfisch. Begeistert beschloss Corbin, mit einer Testgruppe zurückzukehren. Das einzige Problem: Es gab kein Hotel. So wurde auf dem in Sichtweite von Malé gele­genen Eiland Vihamanafushi ein Ferienresort improvisiert – Kurumba Village. Freilich ohne all jene Annehmlichkeiten, die heute selbstverständlich sind. Denn in den Palmwedel-gedeckten Hütten gab es weder Klimaanlagen noch Türen. Auf dem Speise­z ettel stand nicht viel mehr als gegrillter Fisch. Bereits im Oktober 1972 reisten dann die ersten «echten» Pauschalurlauber an – in einer gecharterten Militärmaschine der sri-lankischen Luftwaffe.

Vom Backpacker-Paradies zur Luxusdestination

Waren die Inseln zunächst ein beliebtes Ziel von Backpackern, die hier Ende der 70er Jahre für fünf Dollar am Tag in einfachen Strand-Bungalows wohnten, verwandelten sich die Malediven ab Mitte der 80er Jahre zunehmend in eine Luxusdesti­nation. Das lag nicht zuletzt daran, dass der damalige Machthaber Maumoon Abdul Gayoom 1984 entschied, dass westliche Besucher nur

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noch auf ausgewählten Touristeninseln übernachten durften. Die Local Islands waren fortan bis auf wenige Ausnahmen tabu. Dadurch sollte die muslimische Bevölkerung vor schädlichen Einflüssen aus dem Westen geschützt werden – so zumindest die offizielle Lesart. Schnell wurden die ersten Traumstrände dann meistbietend an internationale Hotelkonzerne verpachtet, die die enormen Summen, die dafür fällig wurden, nur durch hochpreisige Luxusherbergen erwirtschaften konnten. Grundlage des bis heute den Inseltourismus prägenden «One Island One Resort»-Prinzips. In dieses Schema passt auch unser Reiseziel Gili Lankanfushi, das von Malé und der Flughafeninsel Hulhule nur 20 Minuten per Speedboot entfernt liegt. Mit seinen 45 luxuriösen Over Water Villas gilt es aktuell als eines der exklusivsten Eco-Resorts der Welt. Erst 2008 / 2009 wurde die strikte Trennung zwischen Einheimischen und Touristen unter Präsident Mohamed Nasheed dann schliesslich weitgehend aufgehoben. Seither sind auf rund 90 der Local Islands Privatunterkünfte entstanden – vom einfachen Gästezimmer mit Familienanschluss bis zum VierSterne-Hotel. Das Interesse der Hotelindustrie an solchen Angeboten hält sich allerdings in Grenzen, denn auf den Local Islands herrscht striktes Alkoholverbot. Deshalb betreiben findige Unternehmer mittlerweile Barschiffe, auf denen die Touristen ihre Drinks geniessen können.


© Gili Lankanfushi

Nice to know !!! Stilvolle «Robinsonade»: Unter dem Motto «No shoes, no news» erleben Gäste auf Gili Lankanfushi tropische Inselromantik und Barfuss-Feeling pur. Bereits die Standard Villas bieten 210 m² privaten Rückzugsraum. Totale Abgeschiedenheit geniesst man in den nur per Boot erreichbaren Crusoe Residences. Alle Villen bieten einen 24/7-ButlerService. Gerne organisiert das Gili-Team individuelle Ausflüge nach Malé oder benachbarte Inseln. Auf Wunsch können Gäste auch hinter die Kulissen schauen. Dazu gehören unter anderem Einblicke in den Alltag der Resort-Mitarbeiter, Sozial- und Umweltprojekte. > www.gili-lankanfushi.com

Schmelztiegel der Kulturen

Zwar ist der sunnitische Islam bereits seit dem Jahr 1153 offizielle Staatsreligion der Malediven, aber die Inseln waren schon immer ein Schmelztiegel der Kulturen. So brachten die ersten Siedler, die vermutlich aus Sri Lanka kamen, zunächst den Buddhismus ins Land. Das beweisen zahlreiche Funde auf den Südatollen. Später waren die Malediven, aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage entlang bedeutender Handelsrouten, dann regelmässig Ziel von Kaufleuten aus Persien und Arabien. Aber auch Handelsflotten aus China, Malaysia und Indonesien lagen hier immer wieder vor Anker. Schliesslich spielten im 16. Jahrhundert die Portugiesen mit ihrem vergeblichen Versuch einer Christianisierung der Inseln eine kurze und eher unrühmliche Rolle, zuletzt die Engländer, die bis in die 70er Jahre im Addu-Atoll eine Militärbasis unterhielten. Wer ein wenig mehr über den maledivischen Alltag erfahren will, sollte trotz drangvoller Enge einen Besuch Malés nicht scheuen. Nur wer selbst die Erleichterung verspürt, im Sultan Park, der einzig verbliebenen grösseren Grünfläche der Insel, im Schatten mächtiger Banyantrees durchzuatmen, nachdem man zuvor ziellos durch das unübersichtliche Strassengewirr der Hauptstadt geirrt ist, versteht, was die Menschen hier tatsächlich bewegt. Da zahlreiche Malediver neben der Landessprache «Dhivehi» auch Englisch beherrschen, kommen Besucher mit den Einheimischen ohnehin schnell ins Gespräch. Aber auch ein Wort des kompli­zierten Inse-

lidioms hat international Karriere gemacht – Atoll leitet sich vom maledivischen Begriff «Atholhu» ab.

Besuch der Einheimischen-Inseln

Neben Malé lohnt aber auch eine Visite auf einer der anderen Einheimischen-Inseln, zum Beispiel Huraa. Zwar knattern auch dort ein paar Mopeds durch die Strassen. Trotzdem geht es hier im Vergleich zur Inselkapitale fast schon idyllisch zu, und das Gespräch mit «Locals» ergibt sich ebenfalls fast wie von selbst. Auf Huraa kann man aber auch die typische Inselküche probieren – doch Vorsicht: Maledivische Spezialitäten sind oft höllisch scharf. Kaum ein Gericht kommt ausser­dem ohne Thunfisch aus. Weitere typische Zu­taten sind frisch geraspelte Kokosnuss und jede Menge Zwiebeln, Chili, Curry und Limettensaft. Dazu gibt es importierten Reis und Brotfrüchte, Taro oder Süsskartoffeln. Das passende Getränk: frisches Kokoswasser. Zurück auf Gili wird uns das Privileg, das man als Tourist auf den Malediven geniesst, dann umso bewusster. Schon beim Anlegen am Jetty erwartet uns Mr. Friday – so heissen auf Gili in Anlehnung an den Gefährten Robinson Crusoes die Personal Butler – mit einem kühlen Tuch und einem er­ frischenden Getränk. Man muss dann eigentlich nur noch entscheiden, ob einem der Sinn heute eher nach Sushi oder Spaghetti steht, bevor man nach einem Bad in der türkisblauen Lagune im «Jungle Cinema» einen Filmklassiker geniesst … Traum und Wirklichkeit.

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VIRGINIA is for Lovers! Es ist eine Gegend, fernab von Kentucky Fried Chicken, monströsen Burgern, Fastfood oder Cocktails in 5-Liter-Eimern. Virginia ist für Liebhaber. Für Liebhaber des Genusses und des Savoirvivre, die den Spirit des guten Lebens, positive Schwingungen und eine exzellente Küche lieben. Ein bisschen Gilmore Girls und jede Menge Harry Potter, vor allem dann, wenn es sich um die kulinarischen Köstlichkeiten dieser zauberhaften Ecke der USA handelt. Autorin: Helena Ugrenovic


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an kennt sie eher als «Null Checker einer guten und qualitativen Küche», als Schnellesser, die sich während der Autofahrt ins Büro hastig ein Sandwich in den Rachen schieben und mit einem «Latte» oder einer Pepsi nachspülen; sie sind berühmt für pausenloses Einschenken schlechten, wässrigen Kaffees, frittiertem, fettigem Essen, das über die Teller quillt, «Doggy-Bags» und in Ahornsirup getränktem Schinken auf Frühstücksbuffets. Sie sind als kulinarische Banausen verschrien, die sich mit Vorliebe auf Burger und Fritten stürzen. Der eine Teil vielleicht schon. Der andere nicht. Und schon gar nicht die «Virginians». Hier ticken die Gaumen anders. Hier gehören Austern genauso auf den Teller wie die preisgekrönte, in Apfelholz geräucherte Forelle, Butterkekse in Hufeisenform oder ein Töpfchen geschmolzenen Camemberts und in Olivenöl knusprig geröstete Brotscheibchen.

Winzer, Reben, Hopfen und Schaumkronen

Einen Katzensprung von der Hauptstadt Washington  D.C. entfernt, beziehungsweise einmal über die Brücke, ein paar Subway-Stationen oder kurze Fahrt mit dem Wassertaxi entfernt, liegt der Bundesstaat Nord Virginia, der auf wunderwolle Weise eine spezielle Charakteristika vereint. Eine Mischung zwischen Harry Potter und Gilmore Girls, zauberhafte Häuser im Kolonialstil, riesige Plantagen, Pferdefarmen, gepflasterte Strassen, idyllische Tavernen, einzigartige Restaurants, schicke Boutiquen und historische Juwelen. Kilometerlange Wälder, die im Herbst in den schillerndsten Gelb-, Orange- und Rottönen leuchten, satte Rebenfelder und unzählige Bierbrauereien. Die Weine Virginias, seit 400 Jahren wird Wein angebaut, ein Geheimtipp sondergleichen, der sich locker mit den Auslesen des kalifornischen Napa Valley messen kann. >

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In den letzten Jahren sind es die Bierbrauereien, die wie Pilze aus dem Boden schiessen. Allein in Loudon County haben seit 1989 mehr Brauereien ihre Zapfhähne geöffnet als im gesamten Bundesstaat Virginia. Seit die Brewing Company Lost Rhino 2011 ihre Fässer mit selbst gebrautem und prämiertem Bier füllt, hat sich die Bier-Szene merklich vergrössert. Der «LoCo Virginia Ale Trail» verzeichnet 23 Brauereien, die nicht nur über 200 Biersorten anbieten, sondern in stylischem Ambiente und ausgezeichneter Küche sowie coolen Events einen Ausflug wert sind. Hillsborough Vineyards ist ein familiengeführtes Unternehmen, das nicht nur in einem renovierten, historischen Bau aus dem Jahr 1840 ansässig ist, sondern die Charakteristika ihrer «French Style Vines» mit einem atemberaubenden Ausblick auf die Blue Ridge Mountains genossen werden kann.

Die Perle Virginias

Virginia gilt als der grösste Austernproduzent der USA. Die «Königin unter den Muscheln» bildete dort, bereits vor 150 Jahren, einen wichtigen Industriezweig. Speziell die Austern vom Lynnhaven River in Virginia Beach zählen zu den besten der Welt. Im grössten Flussmündungsgebiet der USA, Chesapeake Bay, bietet die Mischung aus Süss- und Salzwasser eine Vielfalt an Geschmacksrichtungen, welche die Virginia Austern auszeichnen. Auf verschiedensten Touren oder dem «Virginia Oyster Trail» können Austern auch selber geerntet werden und erleben Teilnehmer Dinner-Erfahrungen der besonderen Art.

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Nice to know !!! • Anflug von Zürich nach Dulles International Airport Washington mit United Airlines – Empfehlung der Redaktion – Economy Plus für mehr Beinfreiheit und kostenlose Unterhaltung • Perfekter Ausgangsort ist Arlington, insbesondere das Viertel Rosslyn • Ganzjahresdestination, zauberhaft vor allem im Herbst mit Halloween-Dekorationen und leuchtenden Kürbissen auf jedem Fenstersims und vor jeder Haustüre • Perfekte Destination und Kombination für einen Citybreak in Washington D.C. • Perfekte Destination für Gourmet-Freunde, Weinliebhaber, Kenner des Genusses, Freunde vielfältiger und verschiedenster Kulissen von Skyline-Metropole und edlem Country-Style Die Lieblinge der Redaktion • Magnolia’s on King in Alexandria. > www.magnoliasonking.com • Hummingbird at Hotel Indigo Old Town Alexandria, eines der besten Restaurants. > www.hummingbirdva.net • Ambar, Arlington ist Arlingtons Renner schlechthin, Balkan Experience und das Restaurant, wohin man mit grossem Appetit geht. Tipp der Redaktion  – frühzeitig reservieren, da meistens ausgebucht. > www.ambarrestaurant.com


DIE GANZE WELT AN EINEM ORT FERIEN. BERN, 11.–14. JANUAR 2018 FESPO. ZÜRICH, 25.–28. JANUAR 2018

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Zeit für Ferien: Lassen Sie sich an der FESPO Zürich von den schönsten Destinationen aus fünf Kontinenten begeistern. Rund 400 Vorträge und Präsentationen sowie das Gastland Rumänien bieten eine Fülle an Inspiration. Die Ferienmesse Bern präsentiert die neusten Trends rund um Freizeit und Outdoor sowie das Sonderthema Velo. Fahren Sie los!

Veranstalter

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Golfmesse das Golfereignis an der FESPO 25. Januar – 28. Januar 2018

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QN-Bar St. Moritz

QN-BAR

goes St. Moritz Trendy, sexy, stylish und ein bisschen crazy heisst die Devise in der neuen St. Moritzer QN-Bar von Reto Kuhn. Seit letztem Dezember führt der sympathische Tausendsassa die einst legendäre Pianobar im Hotel Schweizerhof – und nach einer Rundumerneuerung auch in ein neues Zeitalter. Autor: Anka Refghi

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er im Zentrum von St. Moritz Dorf nach einem perfekten Ort sucht, um den Tag ausklingen zu lassen oder die Nacht einzuläuten, dem empfiehlt sich ab sofort die QN-Bar. Die ehemalige Pianobar im Hotel Schweizerhof war legendär und lange für ihre tägliche Livemusik mit italienischem Flair bekannt. Seit letzter Saison hat für die älteste Bar in St. Moritz nun eine neue Zeitrechnung begonnen. Doch auch eingefleischte Fans dürfen beruhigt sein, denn die Bar hat nichts von ihrer gemütlichen Atmosphäre eingebüsst. Im Gegenteil. Live-Pianomusik weicht «loungigen» JazzKlängen, die zu späterer Stunde in schnellere Party-Beats übergehen, die Atmosphäre ist heimelig und stilvoll zugleich. Dunkelgrün gestrichene Wände mit kunstvollen Schwarz-Weiss-­Fotografien, nostalgisches Täfer und am Ende der Bar als unwiderstehlicher Eyecatcher – Kate Moss in Lebensgrösse. Kein Unbekannter ist auch der Zürcher Unternehmer und Gastgeber Reto Kuhn, der nicht nur seine QN-Bar in Effretikon zu einer lebenden Legende machte, sondern auch für kulinarische Höhenflüge am St. Moritzer Festival da Jazz verantwortlich

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zeichnet. Mit seiner Neuauflage der QN-Bar auf 1856 Metern über Meer geht der charismatische Macher nun hoch hinaus und lässt dabei keinerlei Wünsche offen. Ob klassische Cocktails, prickelnder Champagner, erlesenste Weine, kleinfeine Speisen und Snacks oder der Humidor mit einer exquisiten Zigarrenauswahl – schöner lässt sich ein Abend unter Freunden nicht geniessen.

Nice to know !!! Die QN-Bar ergänzt die legendäre «SchweizerhofBarstreet», wie der Gang zwischen der Stübli Bar und der QN-Bar genannt wird, der kürzlich als Begegnungszone ausgebaut wurde. Ein weiteres, wenn auch kein grosses Highlight ist das kleinste Kino der Alpen für maximal sechs Personen, das sich ebenfalls an der Barstreet befindet. Die QN-Bar ist im Winter täglich von 21 Uhr bis 3 Uhr geöffnet, im Sommer jeweils Freitag und Samstag.


~Gaumen ~ Für den

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«A gentle farewell»! Wie der Name schon sagt, steht der Gentleman Jack von Jack Daniel’s für einen «besonders sanften Abgang». Er ist ein reines Naturprodukt, gebraut aus frischem Höhlenquellwasser, gelagert in handgefertigten Weisseichenfässern und einzigartig im Geschmack. Sein vollmundiges Aroma überzeugt durch süsse Orange, liebliche Vanille und üppige Minzakzente, was ihn zum perfekten Begleiter für das Fest macht. > www.jackdaniels.com

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Milder Geschmack

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Frischer und fruchtiger Genuss

Als innovativer Champagnerproduzent kreierte Lanson den White Label Sec. Ein besonderer Champagner, der nicht nur durch seine weisse Optik auffällt, sondern insbesondere aufgrund seiner Frische und Fruchtigkeit. Dank seiner sehr leichten Süsse lässt sich der White Label optimal mit natürlichen Zutaten kombinieren. Dafür dürfen auch gerne einmal ein frisches Minzblatt oder eine Himbeere den harmonischen Geschmack im Glas ergänzen. Sein Charakter sprüht vor Aromen der Sommerbirne und weissen Blumen, die sich in der Nase und im Gaumen entfalten. Dazu gesellt sich der Geschmack von weissen Früchten, welcher sich während dem Genuss stärker entwickelt. Den Lanson White Label serviert man am Besten in einem grossen Rotweinglas bei gekühlten sieben Grad. Unser Geheimtipp: Passt auch perfekt zu leicht scharfen, asiatischen Gerichten. > www.drinkdirect.ch

Kulinarische Vielfalt

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Schenken Sie kulinarische Momente mit einer Geschenkbox, die eigens für Geniesser geschaffen wurde. Der Schweizer Balik Lachs gilt unter Liebhabern als bester Räucherlachs der Welt. Wie gut, dass es die Delikatesse auch in einem hübschen Coffret gibt. Balik Experience: Sjomga Tradition heisst die Box, die neben Lachsfilet in Dill-Marinade viele weitere Köstlichkeiten enthält. Ein geschmackvolles Geschenk für unvergleichliche Genusserlebnisse. > www.balik.ch

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EETS JAPAN IN MÜNCHEN

Irgendwie passt es, dass sich Superstarkoch Nobu Matsuhisa für sein hochexklusives Restaurant «Matsuhisa» für den Standort im pompösen München entschieden hat. In der bayerischen Landeshauptstadt geniessen gut betuchte Gäste aus aller Welt japanisch-peruanische Fusionküche, die bereits von den Liebhabern der prominenten Restaurantkette «Nobu» geschätzt wird. Autor: Nike Schröder

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enn es nach Nobu Matsuhisa geht, der München als «eine aufregende internationale Stadt voller Energie und pulsierenden Lebens» hält, könnte es fast keinen besseren Standort für sein erstes Luxuslabel geben. Nicht nur, dass das legendäre Luxus­hotel «Mandarin Oriental», das als einziges seiner Art in Deutschland hier in München seinen Sitz hat, als Kulisse dient, nein, es wurde auch noch zehn Monate lang aufwendigst umgestaltet. Das Amsterdamer Designstudio FG Stijl, welches auch verantwortlich für die Umgestaltung des Esszimmers in der BMW-Welt zeichnete, hat mit edlen Hölzern und besonderen Lampen einen hoch­eleganten Rahmen geschaffen, der asiatischen Einflüssen unterliegt, aber dennoch den minimalistischen japanischen Stil dominieren lässt. Keine Platte des Parkettbodens ähnelt der anderen, strahlende Onyxschalen, dominante Panoramafenster öffnen den Blick auf die Lobby, Perlmuttmosaike verschönern die Innenseiten der Lampenschirme, warme Bronzetöne lassen die Wände erstrahlen. Das Auge wird nicht müde, alles zu erkunden. Zum Feng-Shui-Style gesellen sich Lebendigkeit und eine kommunikative offene Atmosphäre. Wolfgang Greiner, Hoteldirektor des «Mandarin Oriental München», ist über das Ergebnis be­geistert, obwohl er während der Umbauphase hinsichtlich der Kosten zeitweise schlucken musste.

zaubert? Wir jedenfalls nicht und lassen uns «Nobu»Klassiker wie Black Cod, mit Lachs gefüllte Nobu-Tacos oder Gelbflossen-­Sashimi schmecken. Auch Fleischiges wird ge­boten wie über Teeblättern gegrilltes Lamm oder ein Stück vom Wagyu-Rind, welches so zart zubereitet wurde, dass es im Munde schmilzt. Eine zentrale Rolle in der «Nobu»-Küche spielt die Yuzu, eine japanische Zitrusfrucht. Sie aromatisiert verschiedene Gerichte unterschiedlichster Art.

Nice to know !!! Bei Spitzenköchen erfreut sich die asiatische Frucht wachsender Beliebtheit. Die Yuzu ist eine Zitrusfrucht, die aussieht wie eine Zitrone und etwa so gross werden kann wie eine Orange. In der gehobenen Küche kommt sie zum Einsatz, weil der Saft der Yuzu ein sehr intensives Aroma hat. Der Saft schmeckt wie eine Mischung aus Limette und Mandarine mit einer leicht bitteren Note. Nobu Matsuhisa verwendet Yuzu mit Salz und Pfeffer als Gewürz mit dem Namen «Yuzukosho» für Fleisch, Suppen oder Fischgerichte, aber auch für Süssspeisen.

Nobel, nobler, Nobu

Seit 2015 können 95 Gäste die ausserordentlichen Ideen des Starkochs Nobuyuki Matsuhisa geniessen. Nachdem er mit nur 24 Jahren nach Peru gegangen war, eröffnete er in Lima sein erstes Restaurant. So erwuchs die einzig­ artige Verbindung südamerikanischer Küche mit japa­ nischer, ein noch nicht dagewesenes Wagnis, welches grosse Begeisterung bei den Gourmets ­hervorrief und einen ultimativen Hype auf den Geschmack der High Society der ganzen Welt auslöste. Sieben luxuriöse GourmetTempel hat der Spitzenkoch schon eröffnet, natürlich nur dort, wo das Geld zu Hause ist – in Beverly Hills, St. Moritz, Aspen, Dubai, London oder New York und nun auch in München. Daneben betreibt der clevere Inhaber neben seinem eleganten Hochklasse-­Restaurant eine nicht ganz so exklusive Kette an «Nobu»-Lokalen, an denen die Hollywood­legende Robert De Niro beteiligt ist.

Ungewöhnliche Kochkreationen

Wer könnte solch tollen Kreationen widerstehen, die der Küchenchef Loris di Santo (zuvor im «Nobu Mykonos»)

Speisen im goldenen Separee

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© Hennessy, RVZ

Made of Prec i s i o n Hennessy Paradis Imperial Kaum ein Passant ahnt, was sich in dem unscheinbaren Lagerhaus im Herzen des kleinen Städtchens Cognac verbirgt, das nur einen Steinwurf von den Ufern der Charente entfernt liegt. Autor: Dr. Thomas Hauer

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Hennessy selbst nennt diesen Moment den Point of Elegance. Und der kann – je nach Brand – mal nach 30, bei anderen auch erst nach 50 oder mehr Jahren erreicht sein. Als wir gemeinsam mit Renaud die aktuelle Edition des Paradis Imperial im Gründerkeller verkosten, fällt zunächst die unglaubliche Präzision auf, mit der die warmen, weichen und eher femininen Aromen des Cognacs ineinander verwoben sind. Wie ein lupenreiner Diamant fliesst das bernsteinfunkelnde Elixier über den Gaumen, ja der Paradis Imperial ist der vielleicht geschmeidigste und ausgewogenste Cognac, den wir je verkostet haben. Als wir Renaud am nächsten Morgen im Chateau Bagnolet wiedersehen – ehemals Familiensitz der Cognacdynastie – erzählt er, welche Herausforderung es darstellt, Jahr für Jahr erneut einen Paradis Imperial zu rekreieren, der stets eine unverwechselbare Handschrift trägt. «Gleichzeitig liegt darin aber auch die besondere Kreativität unseres Berufs, die mit der Jahrhunderte alten Cognac-Tradition stets Hand in Hand geht. Nur so gelingen uns wirklich aussergewöhnliche Eau-deVie», so Fillioux. Und der Paradis Imperial gehört ohne Frage dazu.

> www.lesvisites.hennessy.com

© Hennessy, Christophe Mariot

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inter schweren, schmiedeeisernen Gittertüren schlummert hier geschützt vor Tageslicht und den Unbilden der Welt Fass an Fass die vielleicht umfassendste und wertvollste Kollektion gereifter Eau-deVie des Planeten: der Hennessy-Gründerkeller. Die besonders kostbaren, voll ausgereiften Brände, manche von ihnen mehr als 200 Jahre alt, ruhen in sogenannten Dame-Jeannes, von Korbgeflecht umhüllten Glasballons, die in hölzernen Hochregalen aufgereiht sind. Tatsächlich führte in Frankreich noch Napoléon Bonaparte das Zepter, als die Trauben für manche der hier gelagerten Brände geerntet wurden. Dass es den Maître de Chai der 1765 gegründeten Maison Hennessy in den vergangenen 250 Jahren immer wieder gelungen ist, einige der prestigeträchtigsten Cognacs der Welt zu kreieren, verdanken sie nicht zuletzt dieser weltweit einmaligen, fast mythischen Bibliothek flüssiger Meisterwerke. So wählt auch Renaud Fillioux de Gironde, dessen Familie den Posten des Hennessy Maître Assembleur in mittlerweile achter Generation innehat und seinen Onkel Yann erst im Juli  2017 beerbte, die Eau-de-Vie für die exklusivsten Brände der Maison aus diesem Fundus. Allen voran der ursprünglich 2011 von Yann als im wahrsten Wortsinne «geistiges» Vermächtnis kreierte Ausnahmecognac Paradis Imperial – Kronjuwel im aktuellen Hennessy-Portfolio. Ein Cognac, so rar, dass sich in der Regel nicht mehr als zehn aus den mehr als 10’000 Bränden, die das Hennessy Tasting Comittee Jahr für Jahr im legendären Grand Bureau de Degustation verkostet und bewertet, für den Paradis Imperial qualifiziert. Denn um Teil des Paradis Imperial zu werden, muss ein Eau-de-Vie nicht nur höchste sensorische und analytische Qualitäten mitbringen, er muss auch exakt auf den Punkt gereift sein  –


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© Visit Finland, Mikko Nikkinen

«Take a bite on the Wild Side» uperfoods    Made in Finland Mit rund 86 % seiner Fläche gehört Finnland nicht nur zu den wald- und wasserreichsten Nationen der Erde – glaubt man dem World Happiness Report der UNO zählen seine Bewohner auch zu den glücklichsten und gesündesten. Das verdanken die Nordeuropäer neben einer intakten Umwelt, gut bezahlten Jobs und einem hohen Mass an sozialer Sicherheit vor allem der grossen Vielfalt ihrer natürlichen Ressourcen – darunter zahlreiche Superfoods. Autor: Dr. Thomas Hauer

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elsinki, Eteläranta No. 16. Hinter der klassizistischen Fassade einer ehemaligen Kapitäns­ residenz verbirgt sich, nur einen Steinwurf von Hafenbecken und Fährterminal entfernt, einer der bei Foodies derzeit angesagtesten Hotspots der finnischen Hauptstadt: Finnjävel, das finnische Teufelchen.

© Hotelli Punkaharju

Allabendlich verwandelt die Küchencrew um CelebrityChef Tommi Tuominnen und seinen Kollegen Henri Alén hier in stylischem Ambiente finnische Klassiker in postmoderne Gaumenschmeichler, die dank eigens für jedes Gericht designter Teller und Schüsselchen eine fast schon skulpturale Anmutung besitzen, sodass wir fast zögern, sie beim Essen zu «zerstören». Anders als in der norwegischen oder schwedischen Küche zeigen sich dabei im Aromenportfolio auch deutliche Einflüsse aus dem Osten  – schliesslich war Finnland bis 1917 Teil des Zarenreichs. Oder in den Worten der Finnjävel-Macher ausgedrückt: «Die finnische Küche ist kantiger, weniger süss und dafür deutlich saurer als die unserer skandinavischen Nachbarn.»

Das ehemalige finnische Supermodell Saimi Hoyer vor ihrem Hotel

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Auf der den Jahreszeiten angepassten Karte stehen im Spätherbst und Winter z. B.  c remiger Haferporridge kombiniert mit einer kräftigen Waldpilzessenz, gebeizter Lachs- und Weissfisch mit finnischem Kaviar und süsssaurem Gurkenrelish, knusprige Pancakes glasiert mit Rentierschmalz begleitet von mit Waldaromen parfümiertem Sauer­rahm, Kalakukko genannte, gedämpfte Teigtaschen aus Roggenmehl gefüllt mit Barsch und Schweinefleisch oder Karjalanpaisti, ein deftiger Eintopf auf karelische Art aus der Grenzregion zum grossen Nachbarn Russland. Viele der im Finnjävel verwendeten Zutaten stammen aus der Südostecke Finnlands, wo sich auf mehr als 100’000 km² Europas grösste Seenplatte erstreckt – eine noch weitgehend unberührte Wildnis aus mehr als 40’000  ineinander verwobenen Binnengewässern, zahllosen Inseln und endlosen Wäldern, in deren Tiefen eine Vielzahl kulinarischer Schätze nur darauf wartet, gehoben zu werden. Im Zentrum der Finnisch Lakelands liegt das weitverzweigte Seensystem des Lake Saimaa: mit rund 4 370km² Fläche und fast 15’000 km Küstenlänge das grösste Süsswasserreservoir des Landes und laut Wall Street Journal eine der fünf schönsten Seenlandschaften des Planeten. Auf einer seiner mehr als 13’000 (!) Inseln liegt auch das schmucke Hotel Punkaharju. Jedes der Zimmer ein geschmackvoll mit finnischen Design-Ikonen der 50er, 60er und 70er Jahre eingerichtetes Unikat. Geführt wird das Haus, das offiziell als ältestes Hotel des Landes gilt, seit  2016 vom ehemaligen finnischen Topmodell Saimi Hoyer. Die vertauschte ihr Jetset-Leben als Covergirl, das sie regemässig auf die Laufstege der Modemetro­ polen Paris, Mailand oder New York führte, aber schon 2011 mit der Waldeinsamkeit von Punkaharju. Das gilt offiziell als eine von 27  finnischen Nationallandschaften, denen eine herausragende Rolle in der Geschichte bzw. für Kultur oder Natur des Landes beigemessen wird. Kein Wunder, war dieses Postkartenidyll doch bereits für die finnischen Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts eines ihrer bevorzugten Motive und hätte auch Finnlands Nationalkomponisten Jean Sibelius als Blaupause für seine berühmte Symphonische Dichtung Finlandia dienen können. Doch Saimi Hoyer hat es aus weitaus «bodenständigeren» Motiven nach Punkaharju gezogen. «Der Grund dafür waren Pilze. Ich liebe Pilze, bin verrückt nach ihnen, kann ohne Pilze einfach nicht leben», erzählt das hochgewachsene Ex-Modell mit feuerroten Haaren, als wir kaum ihr kleines Hotelbijou betreten


© Hotelli Punkaharju

Wild Food gibt es im Hotel Punkaharju schon zum Frühstück. © Hotelli Punkaharju, Eveliina Särkänne

haben. Tatsächlich ist die Region rund um Punkaharju – wie fast die gesamte Seenplatte  – ein wahres Paradies für Pilzliebhaber – und glücklicherweise gilt in Finnland seit altersher das jokamiehenoikeus, sprich jedermanns Recht. D.h. bis auf wenige Ausnahmen darf für den persönlichen Gebrauch auch auf privatem Grund gesammelt werden, was das Herz begehrt. Und das ist auch gut so, denn man muss sich schon wirklich Mühe geben, um hier während der Saison zwischen Mai und Ende November am Ende eines Spaziergangs nicht mit einem prall gefüllten Korb heimzukehren. Ja Steinpilze, Totentrompeten, Pfifferlinge, Birkenpilze, Nordischer Milchling oder Birkenrotkappe wachsen hier in solchen Mengen, dass wir an manchen Stellen regelrecht aufpassen müssen, sie nicht unter unseren Füssen zu zertreten. Aber Steinpilz & Co. sind nicht das einzige kulinarische Kleinod der finnischen Wälder. Auch Heidelbeeren, Preiselbeeren, Krähenbeeren, Himbeeren und Walderdbeeren gibt es in Hülle und Fülle. Die Beeren sind aufgrund der harschen klimatischen Bedingungen zwar meist relativ klein, dafür aber umso geschmackvoller und randvoll mit wertvollen Vitalstoffen wie Vitaminen, Flavonoiden und Mineralien. Für die Ernte von Heidelund Preiselbeeren verwenden die Finnen dabei gerne einen marjukka genannten kleinen Rechen, mit dessen Hilfe man die Beeren mühelos von den Sträuchern abstreifen kann. So hat man schon nach wenigen Minuten erkleckliche Mengen beisammen. Nur die seltenen, goldfarbenen Moltebeeren sind so weit «südlich» nicht heimisch. Dafür gibt es rund um den Saimaa See aber jede Menge Wildkräuter wie Mädesüss, Waldsauerklee, Scharfgarbe und Wachholder. Und sogar die Bäume liefern gesundes Superfood frei Haus – z. B. Fichtensprossen, die man sowohl frisch verspeisen, als auch in Sirup einmachen kann und einen leicht säuerlich-harzigen Geschmack haben, nebenbei ausserdem Husten und Katarrh vertreiben. Oder der Saft von Birken, der den Bäumen im Frühjahr abgezapft wird – bis zehn Liter pro Baum und Tag – und ein leicht süssliches Aroma besitzt.

Hausherrin Saimi den Pilzen – so probieren wir u.a.  köstliche Mushroom-Cookies, die neben einem leckeren Mushroom-Spread schon das Frühstücksbuffet zieren, ein Roggen Risotto mit frischen, sauer eingemachten Waldpilzen, Zander mit Trichterpilzen und Kohlrabi Pickles oder den hauseigenen Mushroom-Cocktail – eine erstaunlich stimmige Kreation auf Basis von Cognac, Tea und Pilzbrühe. Bevor wir am Abend nach einem mehrgängigen Menü dann in unsere unverschämt bequemen Betten sinken, wünscht uns Saimi mit verschwörerischem Lächeln noch Sweet Mushroom Dreams …

Aus all diesen Preziosen, kombiniert mit Süsswasserfisch und Wildbret, zaubert Punkaharjus Küchenchef Mikko Lathinen moderne und leichte, vor allem aber gesunde und schmackhafte Gerichte auf Sterneniveau. Beraten wird er dabei u.a. von Finnlands berühmtestem Wildkräuterkoch Sami Tallberg. Aber natürlich gilt Lathinens ganz besondere Aufmerksamkeit nach dem Willen von

Wer sich mit Pilzen und Wildkräutern nicht auskennt, ist gut beraten mit einer echten «Wild Food»-Expertin wie Tiina Leinonen auf die Pirsch zu gehen. Die gelernte Forst-Ingenieurin hat Mitte der 90er Jahre ihren Lebenstraum verwirklicht und führt seitdem Gästen aus aller Welt durch die atemberaubende Naturschönheit der Finnisch Lakelands – egal ob an Bord ihres pfeilschnellen Kanus >

© Finnjävel, Teemu

Saimi Hoyers liebstes Hobby: Pilze sammeln.

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© Thomas Hauer

«Als ich zehn Jahre alt war, führte mich mein neuer Schulweg jeden Tag durch die Wälder rund um Anttola. Im Sommer ging ich zu Fuss, im Winter fuhr ich auf Skiern  – meine Erinnerung an diese Zeit, an die kleinen Abenteuer und Begegnungen in der Einsamkeit des Waldes, an diese Zeit, in der ich gelernt habe, den Wald und seine Bedeutung für uns Menschen wirklich zu verstehen, prägen mein Leben bis heute», erzählt Tiina unterwegs, die tatsächlich zu jedem noch so unscheinbaren Grashalm am Wegesrand eine Geschichte erzählen kann. Nebenbei werden eifrig Pilze, Beeren und Kräuter eingesammelt, aus denen Tiina dann über einem offenen Feuer einen veritablen OutdoorLunch zaubert. Es gibt gegrillten Fisch, geröstetes Wurzelgemüse, gedünstete Totentrompeten und zum Dessert Quark mit frischen Preiselbeeren. Näher kann man sich Mutter Natur kaum fühlen als in diesem Moment.

Wild Food Guide Tiina Leinonen

Nice to know !!!

© Visit Finland, Eero Ahanen

Infos zum Reiseziel Finnland > VisitFinland.de Die Region rund um den Saimaa See > VisitSaimaa.fi Das älteste Hotel Finnlands > hotellipunkaharju.fi Mega-Spa am Ende der Welt > jarvisydan.com Art- & Designvillen am Seeufer > anttolanhovi.fi Luxuriöses Landgut mit Topküche > tertinkartano.fi Traum-Cottages > okkolanlomamokit.com Die ehemalige Sägemühle > sahanlahtiresort.fi Finnische Klassiker modern interpretiert > finnjavel.fi Table de haute Finnstyle > tertinkartano.fi Wild-Food Guide Tiina > guidetiina.fi Linnansaari Nationalpark Touren > oravivillage.com

Finnen lieben die Sauna – mehr als 3.5 Millionen Schwitzhütten soll es im Land geben bei grade mal kanpp 6 Mio. Einwohnern.

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entlang der zerklüfteten Küstenlinie, auf dem Sattel eine Mountainbikes oder schlicht auf Schusters Rappen querfeldein durch den mächtigen Birken- und Fichtenforst.

Am Abend steht schliesslich der Besuch einer traditionellen finnischen Sauna auf dem Programm. Schliesslich wäre ein Finnlandtrip ohne Saunagang wie eine Italienreise ohne Pasta, ja die Sauna ist für Finnen ein fast schon mythischer Ort, wo in früheren Zeiten die Kinder zur Welt gebracht und die Toten vor ihrer letzten Reise gewaschen wurden. Mehr als drei Millionen Schwitzhütten  – bei grade mal knapp sechs Millionen Einwohnern – soll es im Land insgesamt geben. Ja selbst die Burger King-Filiale unweit des Hauptbahnhofs von Helsinki verfügt über eine Sauna für die Gäste – kein Witz. Doch wir entscheiden uns für das Original und wählen eine traditionelle Rauchsauna am Rande des Anttolanhovi Resorts, wo Gäste mitten der Natur in geschmackvollen, schnörkellosen Art- und Designvillen ganz aus Holz und Glas residieren. Entgegen aller wohlmeinenden Ratschläge von «Wellness­ experten» geht es in einer finnischen Sauna allerdings meist hoch her, ja die sonst eher ein wenig unterkühlt wirkenden Finnen tauen hier im wahrsten Sinne des Wortes regelrecht auf: Da wird Alkohol getrunken, gegessen, geschwatzt und gelacht was das Zeug hält und zwischendurch stürzen wir uns zur Abkühlung immer wieder allesamt wild kreischend in einen eiskalten See. Herrlich. Wer es etwas «zivilisierter» mag: Mitten im Linnansaari Nationalpark wurde am Rande des Järvisydan-Resorts Mitte des Jahres einer der grössten und modernsten Wellnesstempel Finnlands eröffnet. Viel Spass!


1 I New Yorks sexiest Bar

«The Campbell» versteckt sich im grössten Bahnhof der Welt, der Grand Central Station. An Peaktagen eine Million Menschen den Prachtbau in Midtown Manhattan, der nach John W. Campbell, einem millionenschweren Tycoon im New York der zwanziger Jahre, benannt wurde. Nach Feierabend zelebrierte der Financier in dem opulent ausgestatteten «Büro»Raum mit Klavier und Orgel legendäre Partys und Konzerte, zu denen auch schon mal Frank Sinatra auftauchte. Nach einem Pächterwechsel und aufwendiger Renovierung ist die Bar nun wieder offen: «The Campbell» heisst sie nun kurz . Wer nachts den Eingang von der Vanderbilt Avenue nimmt, kann die Grandezza auf jeden Fall erahnen, mit der sich Campbells illustre Gäste zu seinen Partys bewegten. > www.thecampbellnyc.com

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2 I Mine & Wine in Berlin

In der Tat braucht es einen Russen, der den Italienern in Berlin zeigt, wie Italiens Bilderbuchteller auf dem Tisch landen. Alle Achtung, das Restaurant «Mine» belebt die gehobene Küche in Charlottenburg auf ganz besondere Weise. Das Interieur im Shabby-Chic mit Steinboden in Mosaik, weiss getauchten Backsteinen, vermeintlich alten, unrestaurierten Deckenplatten … und das Highlight: die komplett einsehbare Küche. Inhaber sind zwei Russen: Vater Aram Mnatsakanov, ein erfolgreicher TV-Koch, und sein Sohn Mikhail, der in Paris die Geheimnisse des Kochens erlernte: Kein Chichi, sondern Kompositionen, die die Produkte in den Vordergrund stellen: Ceviche aus roten Garnelen mit Ingwer-Eis, glasierte sizilianische Auberginen mit Burrata und süss-säuerlicher Tomatenmarmelade, Lammschulter mit gebratenem Blumenkohl und Rib-Eye-Steak mit toskanischen Kartoffeln sind überragende Signature-Gerichte. > www.minerestaurant.de

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3 I Schweizer Speisen aus dem Morgenland

Im «Bebek» – benannt nach dem gleichnamigen Istanbuler Stadtteil – sollte man bei einem Zürich-Besuch auf jeden Fall einkehren. Der über 5,40 m hohe Raum mit seinen Betonwänden wurde von renommierten Designern gestaltet und bietet im ersten Stock Platz für eine Bar. Ein­heimische Köche aus dem Libanon, der Türkei und Syrien servieren orienta­ lische Spezialitäten, die allesamt frisch zubereitet werden. Egal, ob nur für den kleinen Hunger oder ein Menü – eine vielfältige Auswahl von «Mezes» (kleinen Gerichten) versprechen eine ehrliche Kostprobe des Orients. > www.bebek.ch

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© Wolfgang Ehn

Ein Winter für jeden Geschmack

Der Winter im Tannheimer Tal überzeugt mit sportlicher Vielseitigkeit und eindrucksvollen Natur­ erlebnissen. Grosse und kleine Urlauber können sich auf ein abwechslungsreiches Freizeitangebot mit sechs Skigebieten, 140 Loipenkilometern und 81 Kilometern Winterwanderwege freuen. Abgerundet wird dieses Angebot durch hochkarätige Events mit internationalem Publikum. Doch im Winter verwöhnt das Hochtal seine Gäste nicht nur bei jeder Menge Action und Spass, sondern auch mit einer traumhaften Naturkulisse und viel Ruhe – hier ist für jeden das Richtige dabei.

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n Langläuferkreisen und bei Experten geniesst das Tannheimer Tal einen exzellenten Ruf – das bestätigt auch das Prädikat «Loipengütesiegel des Landes Tirol». Dies liegt zum einen an dem aussergewöhnlich grossen Angebot, zum anderen an den sehr guten Bedingungen. 140 Loipenkilometer verteilen sich über das gesamte Tal. Dabei gibt es Routen für jeden Geschmack und jede Leistungsstufe: von gemütlichen Streifzügen durch das Naturschutzgebiet am Vilsalpsee bis hin zu sportlichen Passagen in Richtung Oberjoch. Einen entscheidenden Teil zum Ruf des Tiroler Hochtals als Langlaufparadies trägt sicher auch der beliebte SKI-TRAIL Tannheimer Tal  – Bad Hindelang bei. Er ist das alljährliche Highlight

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der Saison und zählt mit rund 1 500 Teilnehmern zu den grössten Langlauf-Veranstaltungen in Österreich. In diesem Jahr findet er vom 26.  bis zum 28. Januar 2018 statt. Doch auch das Rahmenprogramm kann sich sehen lassen: Kostenlose Trainingsstunden mit dem deutschen Olympia-­ Silbermedaillengewinner Peter Schlickenrieder und die Nordic Fitness Wintertage inklusive Materialtests sowie Experten-Tipps sind nur ein Teil des Angebots für Teilnehmer und Begleitpersonen.

Dem Alltag entfliehen

Weiss-glitzernde Baumspitzen, funkelnde, schneebedeckte Wege, zugefrorene Bergseen und ein traumhaftes Pano-


© Marco-Felgenhauer © Michael Keller

rama – dieses Bild bietet sich Wanderern bei ihren Streifzügen durch die Tannheimer Winterlandschaft. 81 Kilometer präparierte Winterwanderwege laden dazu ein, die Natur zu erkunden und den Alltag zu vergessen. Ob ausgedehnte Spaziergänge oder aussichtsreiche Höhenwege: Im Tiroler Hochtal findet jeder seine persönliche Lieblingstour. Winterromantik und unvergessliche Erlebnisse verspricht auch das Internationale Ballonfestival vom 13.  bis zum 28. Januar 2018. Während die bunten Ballons in den blauen Himmel steigen, blicken Einheimische und Gäste gebannt nach oben, um das spektakuläre Schauspiel zu beobachten. Ein weiteres Highlight ist das abendliche Ballonglühen. Übertreffen lassen sich diese Eindrücke nur noch, wenn man selbst in den Korb steigt und bei einer Ballonfahrt die Tannheimer Bergwelt aus der Vogel­perspektive bewundern kann.

Skispass hoch sechs

Jeden Tag dasselbe Skigebiet? Nicht im Tannheimer Tal. Hier warten sechs Skigebiete darauf entdeckt zu werden. Wintersportler haben die Qual der Wahl: Insgesamt 55 Pistenkilometer und 27 Aufstiegsanlagen verteilen sich auf das 16 Kilometer lange Tal. So hat jeder Ort sein eigenes Skigebiet mit ganz unterschiedlichen Reizen. In Tannheim begeistert das Neunerköpfle nicht nur mit alpinen Sehenswürdigkeiten wie dem grössten Gipfelbuch der Alpen, sondern auch mit besten Ski-Bedingungen und einer sportlichen Talabfahrt – Panoramablick inklusive. Pulverschnee-Liebhaber werden in Nesselwängle sowie Grän auf den Pisten rund um die Krinnenspitze und das Füssener Jöchle fündig, während auf Action-Fans knackige FIS-Abfahrten und Carvingpisten auf der Rohnenspitze in Zöblen und dem Wannenjoch in Schattwald warten. Schnell und stressfrei geht es mit dem Skibus ins jeweilige Gebiet. Egal wo die Urlauber wohnen, mit dem Bus kommen sie in wenigen Minuten direkt zur Piste – und für Inhaber der Gäste­karte ist der Transfer kostenlos. Das ideale Skigebiet für Familien ist Jungholz. Neben breiten, familienfreundlichen Pisten, warten hier jede Menge Spass und Action im N’Ice Bear Kinderland und Snow Learnland auf die kleinen Wintersportler. Weitere Ski-Kinderländer sind das ICE AGE Kinderland in Tannheim, der Pumucklhang mit Skikarussell in Zöblen, der Erlebnispark in Nesselwängle oder die Märchenwiese mit Wellen- und Rutschbahn bei Grän. Während die Eltern die Pisten hinab sausen, können sich die Kids hier nach Herzenslust austoben. Beste Voraussetzungen für einen gelungenen Familien-Skitag.

Nice to know !!! Winterbergbahnen inklusive – das Ticket mit Erlebnis-Garantie: Für das perfekte Schnee-­Erlebnis gibt es im Tannheimer Tal das Angebot «Winterbergbahnen inklusive». Mit dem Ticket ist für Urlauber, die einen Mindestaufenthalt von drei Nächten gebucht haben, von Montag bis Donnerstag das Fahren mit den Bergbahnen inklusive. Das Angebot ist gültig vom 08. bis zum 25. Januar 2018 und vom 12. bis zum 15. März  2018. > www.tannheimertal.com

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Träume

MÄNNER

Das perfekte Shaving-Tool

Der Braun Series 3 ProSkin ist besonders sanft zur Haut. Durch seine MicroComb-Technologie – ein Kamm, der die Barthaare aufrichtet und sie direkt in das Scherelement des Trimmers führt – reduziert er die Rasurdauer und somit Hautirritationen. Zudem sorgen die unabhängig voneinander beweglichen Scherelemente für eine besonders gründliche Rasur durch permanenten Hautkontakt. Der extragrosse Präzisionstrimmer und der ergonomische, gummierte Griff garantieren volle Kontrolle über eine besonders hautschonende Rasur. Bis zu 45 Minuten Laufzeit erlauben mehr­ fache Anwendungen, ohne dass zwischendurch ein Aufladen des Rasierers erforderlich ist. Passend zum Fest in exklusiver Weihnachtsgeschenkedition mit limitierter Kulturtasche erhältlich. www.braun.com

Der Brauch des Schenkens

Rituals hat das Design der Gift Sets überarbeitet, damit das Schenken doppelt so viel Spass macht: Die edle Verpackung lädt dazu ein, die Box nach dem Leeren weiterzuverwenden. Sind die Produkte ausgepackt, eignen sich die Gift Sets hervorragend zur Aufbewahrung von persönlichen Schätzen wie Fotos oder Briefen. Die Boxen aus umweltfreundlichen Materialien verleihen jedem Raum einen Hauch von Eleganz und erfreuen auch Jahre später. www.rituals.com

Ab in die Berge

Dieser klassische Wanderschuh vereint den Komfort eines Sneakers mit klassischer Ästhetik und wasserdicht versiegelten Nähten. Der Madson Hiker für Herren ist ein robuster und dennoch eleganter Schuh aus hochwertigem, weichem und wasserdichtem Lederobermaterial. Stabile Metal­lösen voll­ enden das alpine Design. Ob Sie Trails erkunden oder durch die Strassen waten, dieser Schuh sorgt stets für Stil. www.sorel.com

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Das Wintersportherz SCHL ÄGT IN

ZELL A M SEE - K A PRUN

Ein geschwungenes Dach, eine durchsichtige Glasfront, die wärmende Sonnenstrahlen einfallen lässt, und ein einladender Treppenaufgang. Die Bauarbeiten an der Talstation der Bahn «areitXpress» in Zell am See sind abgeschlossen. Autor: Johanna Klammer

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ie neue 10-Einseil-Umlaufbahn bringt Skifahrer und Snowboarder seit dem 8. Dezember  2 017 auf die Schmittenhöhe und ersetzt damit nach 29 Dienstjahren und 25 Millionen beförderten Gästen die Areitbahn I. Was Einheimische und Gäste nun erwartet? Noch mehr Komfort und Qualität: Mehr Beinfreiheit, gemütlichere Sitze, ebenerdiges Einsteigen und kostenloses WLAN machen die Bergfahrt so angenehm wie nie. Doch es gibt noch mehr Neues im Skigebiet Schmittenhöhe in Zell am See-Kaprun. Pünktlich zum Saisonstart hat die neue Skihütte areitLounge eröffnet. Dort ist der Name Programm. Der gemütliche Loungebereich in der Feuerstube mit offenem Kamin lädt zum Verweilen, Entspannen und Aufwärmen ein. Behaglich geht es auch in der Loungebar und auf der Sonnenterrasse mit herrlichem Panoramablick auf die umliegenden Gipfel zu. Familie Pfeffer, die auch seit Jahren die Areitalm bewirtet, verwöhnt hier die Gäste mit ausgezeichneten heimischen Spezialitäten.

Skigebiete der Spitzenklasse

Nice to know !!! Zell am See-Kaprun auf einen Blick: • 140 Pistenkilometer – drei Skigebiete – ein Skipass für alle Seilbahnen • Neu auf der Schmittenhöhe: Umlaufbahn areiteXpress und areitLounge • Jubiläumsausstellung auf der Schmittenhöhe-Bergstation • Vielfältiges Angebot abseits der Pisten für Skitourengeher und Schneeschuhwanderer • Ideale Infrastruktur für Familien mit Kindern > www.zellamsee-kaprun.com

Von der Skihütte aus fahren die Gäste weiter mit der Areit­bahn II und III Richtung Gipfel oder carven von dort aus auf bestens präparierten Abfahrten ins Tal. Insgesamt stehen 77 Pistenkilometer bereit. Ein Tipp für Nostalgiker: Am 31. Dezember  2 017 feiert die Schmittenhöhebahn Jubiläum, denn genau vor 90 Jahren setzte sich die Bahn in Bewegung. Eine Ausstellung und eine Chronik erinnern an die ersten Tage der Bahn. Wer es sportlicher mag, ist auf dem Kitzsteinhorn genau richtig. Das Gletscherskigebiet wartet nicht nur mit einer der steilsten Pisten der Region auf, sondern ist auch bei Freeridern sehr beliebt. Snow­ parks, Österreichs grösste Superpipe und Buckelpisten lassen unter den Skifahrern und Snowboardern keine Langeweile aufkommen. Die Gipfelbahn führt zum Dach des Salzburger Landes. Auf der Panoramaplattform an der Gipfelstation «Top of Salzburg» fasziniert die hoch­a lpine Natur auf 3 029 Metern Seehöhe alle Sinne. Perfekt zugeschnitten für Familien und Genuss-­ Skifahrer sind die Abfahrten am Maiskogel in Kaprun, dem dritten Ski­gebiet vor Ort. 20 Kilometer breite und sanfte Pisten sind ideal für die ersten Schwünge. Kilometersammler kommen auf der Talabfahrt auf ihre Kosten, die mit sieben Kilometern die längste Piste der Region ist. >

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Gut zu wissen: Das Familienskigebiet Maiskogel und das Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn verschmelzen bald zu einer Einheit. Ab Dezember  2019 wird es dann möglich sein, vom Kapruner Ortszentrum in 769 Metern Höhe mit mehreren Seilbahnen die Kitzsteinhorn-Gipfelstation auf 3 029 Metern zu erreichen.

Wintersport abseits der Piste

Nicht nur Skifahrer und Snowboarder pilgern nach Zell am See-Kaprun, auch Wintersportler, die lieber abseits des Pistentrubels unterwegs sind, zieht es in die Region. Niemand ist der winterlichen Natur in den Bergen so nah wie Skitourengeher. Rucksack packen, Steigfelle aufziehen und auf geht’s in die unberührte Winterlandschaft. Dorthin, wo sonst niemand ist. Gegenüber von Zell am See wartet auf Skitourengeher ein eigener Berg – ohne Liftanlagen. Hinauf führt auf den Ronachkopf nur ein knackiger Aufstieg. Aber auf alle, die es mit eigener Muskelkraft nach oben geschafft haben, wartet am Ende neben einem herrlichen 360-Grad-Panoramablick auf die höchsten Berge Österreichs eine traumhafte Abfahrt. Skitourengeher sollten sich auskennen und die weissen Massen einschätzen können. Aber auch wer kein Experte ist, kommt in der Region auf seine Kosten. Während der Wintersaison leiten jeden Donnerstag staatlich geprüfte Bergführer Skitouren auf den Tristkogel bei Kaprun. Winterspass im Tiefschnee können Outdoor-Liebhaber aber auch ganz ohne Skier erleben. Auf leisen Sohlen – nur begleitet durch gleichmässiges, leises Knirschen – entdecken Schneeschuhwanderer die winterliche Landschaft. Aber nicht nur in der Natur lässt sich auf diese Weise viel entdecken. Von Januar bis April geht es jeden Montag auf geführter Schneeschuhwanderung zum legendären ICE CAMP auf dem Kitzsteinhorn. Auf 3 500 m² und in drei Iglus erschaffen Architekten eine Wunderwelt aus Schnee und Eis. Kunstvoll und meisterlich gestaltet, begeistert hier jedes Jahr ein anderes Thema die Besucher. Wer es entspannter mag, sollten den winterlichen Zeller See besuchen. Still liegt er am Fusse der Schmittenhöhe. Und ist er im Winter zugefroren, lädt er Jung und Alt zum Eislaufen und Eisstockschiessen ein und bietet einen grandiosen Ausblick auf die umliegenden Berge. Zu den Winterklassikern gehört auch das Rodeln. Auf den Naturrodelbahnen zwischen Kitzsteinhorn und Schmittenhöhe warten rasante Abfahrten auch ohne Ski. Besonders Familien freuen sich auf eine Fahrt mit dem

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«Alpine Coaster Maisiflitzer» am Maiskogel, der bis zu 40 Stundenkilometer schnell sein kann. Aber auch sonst ist in der Region für Familien viel geboten. Für coole Kids ist die Schmittenhöhe mit Funslope XXL und dem DrachenMaskottchen Schmidolin ein besonders heisser Tipp.

Kulinarische Highlights

Zwischen Gletscher, Bergen und See warten kulinarische Gaumenfreuden, die man sich nach so viel Bewegung reichlich verdient hat. Regional oder international? In Zell am See-Kaprun finden sich über 100 Restaurants, Hotels und Gasthöfe, die Gerichte für jeden Geschmack kredenzen. Kasnocken aus dem Salzburger Land, Leckeres aus dem Zeller See und ein traditioneller Kaiserschmarrn sind für Feinschmecker allerdings ein Muss. Ein weiteres Highlight sind die winterlichen Kulinarik-Events der Region. Schlemmen unterm Sternenhimmel? Kein Problem: Auf dem Kitzsteinhorn geniessen Gäste bei den Mystik Mountain BBQ-Nights von Januar bis März Herzhaftes vom Steingrill vor atemberaubender Kulisse. Weinlieb­haber kommen bei den RedTurns besonders auf ihre Kosten und können vom 9.  bis 11. März  2018 eine Vielzahl mittelburgenländischer Weine auf Hütten im Skigebiet verkosten.

Übernachten im Kaprunerhof

Auch am Kaprunerhof wird Genuss grossgeschrieben. Hier setzt man bewusst auf Lebensmittel aus der Genussregion Österreich. Gerichte mit schmackhaftem Pinzgaurind und dem feinen Pinzgauer Käse finden sich regelmässig auf der Speisekarte. Das 4-Sterne-Hotel ist familiengeführt und vereint modernes Design, alpine Einflüsse und österreichische Gastfreundschaft perfekt unter einem Dach. Besonders viel Wert legt das Hoteliers-­Ehepaar Anna und Stefan Unterkofler auf die persönliche Betreuung ihrer Gäste. Ihre privaten Tipps zu den schönsten Wanderrouten der Region, den besten Hütten oder ihren persönlichen Lieblings-Laufstrecken, machen den Aufenthalt im Kaprunerhof zu etwas ganz Besonderem. Während des Aufenthalts können Gäste im hoteleigenen Wellnessbereich entspannen. Ein beheiztes Hallenbad und ein bestens ausgebauter Saunabereich bieten optimale Voraussetzungen für einen erholsamen Urlaub. Wer den ganzen Tag auf der Piste oder mit den Schneeschuhen unterwegs war, kann in der finnischen Aussenblocksauna, der Biosauna und dem Sole-Dampfbad seine Muskeln lockern und die Seele baumeln lassen. Letzte Verspannungen werden während einer der vielen wohltuenden Massagen gelöst, damit es am nächsten Tag wieder ab auf die Piste gehen kann.


Nice to know !!! Hotel Kaprunerhof****: Idealer Tipp für einen Kurztrip in den Schnee: 3- oder 4-Tages-Kurzski-Pauschalen des Kaprunerhofs inklusive der hauseigenen Verwöhnpension mit reichhaltigem Frühstücksbuffet, Salatbuffet am Mittag und einem 4-Gang-Wahlmenü am Abend sowie 3-Tages-Skipass für das Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn und Zell am See-Kaprun. > www.kaprunerhof.at

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Wandern Weltweit

Es müssen nicht immer die Schweizer Wanderwege sein. Egal ob Wanderungen zu einer Badebucht oder atemberaubende Pfade entlang der Steilküste – mit einem erfahrenen Reiseleiter ist man auch auf fernen Inseln sicher unterwegs. Autorin: Freya Mohr Eine Imbach Gruppe unterwegs auf Kreta.

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MAGINE stellte fünf Fragen zum Thema Wandern an Hans Wiesner, Geschäftsführer von Imbach Reisen und begeisterter Bergwanderer.

IMAGINE: Warum wurde Wandern zu einer eigentlichen Trendsportart? Hans Wiesner: Zu Fuss sieht, erlebt und spürt man mehr als am Hotel-Pool oder überfüllten Badestrand. Wandern lüftet den Kopf und öffnet die Augen für die Natur, bietet die Möglichkeit zu guten Gesprächen, ist gesund und erholsam – keine andere Sportart bietet diese Kombination. Wanderferien werden leider oft mit «Seniorenreisen» gleichgesetzt. Wieso sind Imbach Reisen auch für jüngere Teilnehmer durchaus spannend? Je nach Anforderungsprofil und Reiseregion variiert der Altersdurchschnitt: Auf einer gemütlichen Reise an die Ostsee haben die Gäste ein höheres Durchschnittsalter als beim anspruchsvollen Bergwandern auf Kreta oder Sardinien. Es zählt weniger das Alter: Bei uns reisen die Gäste in einer Gruppe Gleichgesinnter – vielfach auch Alleinreisende – und es ergeben sich sowohl spannende Gespräche wie auch fröhliche Tafelrunden. Was bietet eine Imbach-Reise mehr, als eine selbstorganisierte Wandertour?

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In Griechenland und Italien gibt es bis heute nur wenige markierte Wanderwege. Die schönsten Aussichtspunkte und die typischsten Bergdörfer liegen nicht an der Hauptstrasse. Mit unseren Reiseleitern verlaufen sich die Wanderer nicht in Ginsterbüschen oder warten vergeblich auf einen Linienbus. Gewandert wird bei Imbach übrigens nicht in Zweierkolonne und je nach Reise zwei bis fünf Stunden pro Tag. Der Reiseablauf ermöglicht Freiraum für Abkürzungen, Zusatzschlaufen und ein Bier in einer gemütlichen Bar. Wer leitet die Wanderreisen von Imbach? Unsere Reiseleiter sind Kenner und Fans Ihrer Reiseregion. Einige leben seit Jahren dort, andere reisen seit Jahren hin. Sie sprechen die Landessprache, auch wenn dies griechisch oder portugiesisch ist. Das öffnet Türen, die sonst verschlossen bleiben, und ermöglicht spannende Kontakte zur einheimischen Bevölkerung. Welches sind die gefragtesten Reiseziele? Im Frühling finden sich unsere beliebtesten Reiseziele im Mittelmeerraum: Italien dank seiner einmaligen Mischung aus Natur, Kultur und Gastronomie, die griechischen Inseln dank ihrer Gastfreundschaft und die Atlantik-Inseln, insbesondere Madeira und die Azoren. Im Sommer zieht es Wanderfreunde nach England, Irland oder Skandinavien.


Jung & Jung

Seit 1968 auf gutem Weg

Vor fünfzig Jahren machte sich der Wanderreisen-Pionier Werner Imbach selbständig und gründete die Imbach Reisen AG. Noch heute ist seine Firma ein erfolgreicher Anbieter für weltweite Wanderreisen. Auf ausgewählten Routen abseits der Touristenströme wandern Imbach-Gäste auf wenig begangenen Küstenwegen und einsamen Hirtenpfaden durch Wanderregionen, die sich auf eigene Faust nur schwer entdecken lassen - auf Augenhöhe mit der Natur und der einheimischen Bevölkerung und dem Ziel einer versteckten Badebucht oder einer typischen Taverne vor Augen.

Bestellen Sie jetzt den Jubiläumskatalog. Tel. 041 418 00 00 www.imbach.ch Imbach Reisen AG 6000 Luzern


Unbeschwerter kann ein Skitag nicht beginnen

«Ein guter Aufenthalt», sagt Josef Siess, «ist einer, bei dem man möglichst wenig Lästiges zu tun braucht.» Der Chef vom Hotel Chesa Monte in Fiss weiss, wovon er spricht. «Ski, Skistiefel, Stöcke, Helme  –Winterurlauber haben einfach viel Gepäck.» Das Tiroler Bergdorf hat was dagegen: 4 700  neue Skischränke. Die stehen direkt in der Talstation der Schönjochbahn – nur fünf Gehminuten vom Hotel entfernt. «Für unsere Hausgäste haben wir ein fixes Kontingent an «Stellplätzen» reserviert», erzählt Josef Siess. Chesa-Monte-Gäste spazieren also diesen Winter in bequemen Strassenschuhen und ohne schwer zu tragen durch die Fussgängerzone zum Skidepot – unbeschwerter kann ein Skitag nicht beginnen! Das Hotel Chesa Monte, mitten im 600 Jahre alten Ortskern von Fiss gelegen, ist sowieso DAS Skihotel im Oberinntal. Neunzig Prozent der Wintergäste kommen zum Skifahren hierher. Kein Wunder, denn mit 70 Liftanlagen und 212 Kilometern Pisten gilt der Skizirkus oberhalb der drei Nachbardörfer Serfaus, Fiss und Ladis als eines der grössten Familienskigebiete Tirols. Mitten im Glück fühlt man sich im Vier-Sterne-Haus Chesa Monte zum Beispiel im hoteleigenen «Alpin Refugium» mit Tiroler Stubensauna und Sole-Kräuter-Dampfbad oder beim Haubenmenü im Sonnenpavillon, dem vielleicht schönsten Platz im Chesa Monte. > www.chesa-monte.com

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Wellnessluxus direkt an der Skipiste

Das Südtiroler Ahrntal ist ein Paradies für Wintersportler. Direkt an der Talstation der Skiarena Klausberg liegt das Alpenschlössl & Linderhof Wellnessresort. Die beiden Hotels sind unterirdisch miteinander verbunden und zählen zu den Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol. Mit der Achter-Kabinenbahn K2 geht es vom Hotel bis auf 2 510 Meter Höhe zu den vielfach ausgezeichneten Pisten des Klausbergs – das höchst gelegene Skigebiet der Ferienregion. Skiverleih und Skischule liegen ebenfalls gleich beim Alpenschlössl & Linderhof. «Von der Piste in den Sky Pool» könnte dort das Motto von Winterurlaubern sein. Die neue SPA Lodge begeistert Freunde exklusiver Wellness und Spa-­Konzepte. 3 000 m² ist die Wellness- und SPA Landschaft, die sich harmonisch in die naturbelassene Landschaft des Ahrntals einfügt. > www.wellnessresort.it | www.belvita.it

Lieblingsmensch, Lieblingsplatz, Lieblingsurlaub

Heimelig anmutende Wohnwelten, Liebe zum Detail und legere Exklusivität können Gäste in den neu gestalteten Ferienchalets des Talgut in Ofterschwang im Oberallgäu erleben. Familie Horlacher hat das Gutsanwesen in Bilderbuchatmosphäre an einer der schönsten Panoramalagen des Allgäus mit viel Herzblut renoviert. Viele kleine Aufmerksamkeiten, Herzlichkeit und feinsinniges Gespür für die Gäste gehören zu den Besonderheiten, die das Talgut zu einem aussergewöhnlichen Ort mit Seele machen. Für Wintersportler ideal: Der Einstieg zu Langlaufloipe und Tourenski-Routen liegt direkt vor der Haustüre. Die Bergbahn «Weltcup Express», fünf Minuten vom Hotel entfernt, befördert Skifahrer und Rodler ins Schneeparadies «Ofterschwanger Horn». Schöner kann Winterurlaub nicht sein. > www.talgut.de

Entspannen mit Ausblick 

Der kleine Ort Meransen liegt auf einer Südterrasse am Eingang des Pustertales auf 1 500 Meter Seehöhe. Aus dieser Perspektive die Bergwelt der Dolomiten zu betrachten, ist ein ganz besonderes Erlebnis. Ein Erlebnis, das auch die Gäste zu schätzen wissen, die im Infinity-Pool des Tratterhofes ihre Bahnen ziehen. Der Pool mit 12.5 Meter Länge erfreut nicht nur Wassernixen, sondern vor allem Sportschwimmer, die früh morgens hier die Ruhe und den Dolomitenblick geniessen. Übrigens: Das majestätische Bergmassiv ist auch vom neu gestalteten Wellnessbereich mit Erlebnissauna, Kältebecken, Wasserfall, Ruhebereichen und Fitnessraum zu sehen. Und von den neuen Suiten mit ihren grosszügigen Privatterrassen auch. > www.tratterhof.com

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N O I T A N I FASZ Die Magie der Berge

Bernd Römmelt fängt die Magie der Berge auf besondere Weise ein: Er zeigt die Alpen und uraltes, gelebtes Brauchtum, wie sie bisher noch nie gezeigt wurden. Der Betrachter sieht Menschen in archaischen Masken und wilden Gewändern, erlebt die Alpen im Wandel der Jahreszeiten, bei Tag und Nacht. Er sieht wilde Gewitterstimmungen, kristallklare Bergseen, blühende Wiesen, raue Schluchten und reissende Wasserfälle. Aber auch die Bedrohung der Alpen durch Tourismus und Raubbau bleibt nicht unerwähnt. Diese fantastischen Bilder geben Zeugnis von der Schönheit der Berge und zeigen, was so viele Menschen in diese grossartige Natur- und Kulturlandschaft zieht.

Sagenhafte Alpen Bernd Römmelt | Knesebeck Verlag

Grandiose Fotografie von Mensch und Berg

Uli Wiesmeier, Fotograf von Weltruf mit lebenslanger Leidenschaft für die Berge, zeigt in diesem herausragenden Bildband Bergwelten wie sie noch nie zu sehen waren. Wiesmeier sammelte dazu 16 Begriffe mit dem Präfix BERG …, wie BERGbahn, BERGbauer, BERGführer oder BERGblick, deren fotografische Interpretation ihn reizte. So wird in den Inszenierungen BERGretter oder BERGbauer Bewunderung und Respekt in den Fotos ausgedrückt, während in BERGsport schon fast eine zornige Note enthalten ist. So schafft Wiesmeier ein unverstelltes und ungefiltertes Porträt der Berge und ihrer Akteure. Bewegende Bergfotografie in einzigartiger Bildsprache.

Z S A F

BERG … Die Alpen in 18 Begriffen Uli Wiesmeier, Stefan König | Knesebeck Verlag

Sternstunden am Nachthimmel

Den Startschuss einer besonderen Freundschaft und fotografischen Entdeckungstour setzte eines frühen Januarmorgens eine Sonnenfinsternis über den Alpen. Fünf Jahre und über 250 Nächte später können sich Bernd Willinger und Norbert Span noch immer nicht am Sternenhimmel über den Bergen satt sehen. In Berge unter Sternen entführen uns die beiden in unglaublichen Bildern in eine neue Welt von extremer Brillanz: Sterne, die wie Diamanten funkeln, das helle Band der Milchstrasse, die Andromeda­galaxie oder wunderbares Nachthimmelsleuchten über mächtigen Bergen.

Berge unter Sternen Bernd Willinger, Norbert Span | Knesebeck Verlag

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B


TOYOTA C-HR TREND ALS 4x4 ODER HYBRID ERHÄLTLICH * Toyota C-HR Trend 1,2 Turbo, 4x4, 85 kW, CHF 37’100 .– inkl . Mehrausstattungsvorteil im Wert von CHF 800.–, inkl. Trend Plus-Paket C-HR Vorteil CHF 1’800.–, Ø Verbr. 6,3 l/100 km, CO₂ 144 g/km, En.-Eff. F. Ø CO₂-Emissionen aus Treibstoff- und / oder Strombereitstellung: 32 g/km. Ø CO₂-Emission aller in der Schweiz immatrikulierten Fahrzeugmodelle: 133 g/km. Abbildung zeigt aufpreispflichtige Optionen .


Spas(s) im

SCHNEE

LECRANS HOTEL & SPA | CRANS-MONTANA SCHWEIZ Die luxuriöse Lodge im schweizerischen CransMontana zeichnet sich durch regionaltypische Architektur aus, die auf natürliche Baumaterialien zurückgreift. Diese finden sich auch im hauseigenen Spa «LeSpa» wieder: Die Elemente Wasser und Stein geben dem Gast ein Gefühl von Ruhe und Abgeschiedenheit vor dem Panorama der Walliser Berggipfel.

SPORT HOTEL HERMITAGE & SPA | SOLDEU ANDORRA Der elegante Spa-Bereich des LHW-Mitglieds Sport Hotel & Spa liegt inmitten der andorranischen Pyrenäen auf 1800 m Höhe. Auf fünf thematisch gegliederten Stockwerken à 1000 m2 bietet die Einrichtung neben Wellness-Therapien und Fitnessangeboten auch eine Auswahl an unterschiedlich temperierten Pools (u. a. zwei Aussenpools).

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HÔTEL LE K2 | COURCHEVEL FRANKREICH Die Chalets des Le K2 fügen sich harmonisch in die Bergwelt der französischen Alpen ein. Der «Goji Spa» des Hauses präsentiert sich in einer naturverbundenen Ästhetik mit asiatischen Elementen und erlaubt Ruhesuchenden den Blick auf die Gipfel.

TSCHUGGEN GRAND HOTEL | AROSA SCHWEIZ Hier gehen Kunst und Wellness Hand in Hand: Der in 1800 m Höhe gelegene Spa des Tschuggen Grand Hotel ist vor allem für sein spektakuläres Design des Star­architekten Mario Botta bekannt. Der 500 m2 grosse und vierstöckige Komplex wurde in den Berg gebaut; ein gläserner Gang verbindet das moderne und kürzlich renovierte Spa mit dem Hotel. Das Interieur, das mit Farben, Formen und Materialien spielt, trägt Carlo Rampazzis Handschrift.

CARLTON HOTEL | ST. MORITZ SCHWEIZ Mit Ausblick auf das Bergpanorama von St. Moritz empfängt der 1 200 m2 grosse Spa des Carlton Hotels Gäste, die Entspannung in luxuriösem Ambiente schätzen. Vor allem Wintersportler zieht es in den dreistöckigen Wellnesstempel, der unterschiedliche Entspannungsmöglichkeiten in einer Saunawelt mit Dampfbad und finnischer Sauna, in Innen- und Aussenpools mit verschiedenen Sprudelattraktionen oder in einem 35 m2 grossen Privat-Spa bietet. > www.LHW.com

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© Styling Sarah Illenberger

V o rs c h

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Food Porn

Der Name so anrüchig, der «Inhalt» lammfromm, oder besser gesagt, schon eine Befriedigung, aber die der Sinne. Auf allen erdenklichen Social-Websites vergeht kaum ein Tag ohne die Präsenz künstlerisch angerichteter Speisen, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Was ein eigentliches Muss für den menschlichen Organismus ist, wurde zur stilistischen Kunst erhoben. Von der Geschichte, wie aus Essen Kunst wurde.

Asien auf Schienen

51 Stunden führen auf der Stammstrecke des legendären «Eastern & Oriental Express» von Singapurs Grenzübergang nach Malaysia in Thailands Hauptstadt Bangkok. Eine Reise im Luxus­zug und zurück in Südostasiens koloniale Vergangenheit. Es ist ein rollendes Sterne-Restaurant und wo persönliche Begegnungen mit Menschen, die entlang der Bahnstrecke leben, im Mittelpunkt stehen.

Das Schiff, das der Sonne folgt

Grosszügige Aussenbereiche, um die Sonne zu geniessen und nahe an der Wasserlinie zu flanieren, ein Weltklasse-Entertainment, neue kulinarische Konzepte, hervorragende Familien- und Kinderangebote sowie der MSC Yacht Club, der Gästen den Luxus einer privaten Yacht und gleichzeitig das umfangreiche Angebot eines Kreuzfahrtschiffes ermöglicht. Wir nehmen Sie mit auf die Reise mit einem Kreuzfahrtschiff, das mit seinem unverwechselbaren Design in jedem Hafen ein Hingucker ist. Grösser, besser, komfortabler, MSC Seaside.

Freuen Sie sich mit uns auf die im März 2018 erscheinende Ausgabe mit vielen spannenden Themen und Geschichten rund um den Globus. Publisher Francesco J. Ciringione, rundschauMEDIEN AG, St. Jakob-Strasse 110, CH-4132 Muttenz, T +41 (0) 61 335 60 80, F +41 (0) 61 335 60 88, info@rundschaumedien.ch, www.rundschaumedien.ch | Publishing Director Serhat Tok | s.tok@rundschaumedien.ch | Member of the Board Boris Jaeggi b.jaeggi@rundschaumedien.ch | Editor in Chief Helena Ugrenovic / h.ugrenovic@rundschaumedien.ch | Head of Production & Art Director Sandra Schneider / s.schneider@rundschaumedien.ch | Graphic Design Sandra Rizzi | Sales & Marketing Katharina Gering /k.gering@rundschaumedien.ch Editors Simone Altmann, Yvonne Beck, Kirsten Bungart, Helen Daffner, Katharina Gering, Sarah Hameister, Dr. Thomas Hauer, Eva Henss, Daniela Hesshaus, Johanna Klammer, Sabine Klautzsch, Annika Lucien, Freya Mohr, Anka Refghi, Francesco Sales, Nike Schröder, Anna Karolina Stock, Helena Ugrenovic Corrector Brigitte Battaglia | News Katharina Gering | Cover Picture shutterstock | Photographs Eric Bard /Corbis via Getty Images, Granö Beckasin, Belmond, Calle Bredberg, Fredrik Broman / imagebank.sweden.se, Wolfgang Ehn, Marco-Felgenhauer, Finnjävel / Teemu Boman, Thomas Hauer, Hennessy/ RVZ Christophe Mariot, Styling Sarah Illenberger, Shahee Ilyas, Sara Ingman / imagebank.sweden.se, Michael Keller, Gili Lankanfushi, Andreas Nilsson, Rolls Press Popperfoto / Getty Images, Providence, Hotelli Punkaharju / Eveliina Särkänne, TQ / S. Deschênes / M. Loiselle / Outpost / JF. Hamelin, Johan Väisinen, Visit Åland, Visit Finland / Juho Kuva / Taipale Brothers / Jeppe Guld / Juha Laine / Harri Tarvainen / Antti Pietikäinen, Kari Ylitalo / Mikko Nikkinen / Eero Ahanen, Staffan Widstrand / imagebank.sweden.se, shutterstock, Bilddatenbanken. Alle Fotos, soweit nicht anders vermerkt, mit Genehmigung des Urhebers. | Admin, Coordination & S ubscriptions Serpil Dursun / s.dursun@rundschaumedien.ch | Price Issue CHF 4.90  /  Year CHF 19.– IT  Support & Web Services Dejan Djokic | Internet imaginemag.ch | Wiedergabe von Artikeln und Bildern, auszugsweise oder in Ausschnitten, nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion. Für unverlangte Zusendungen wird von Redaktion und Verlag jede Haftung abgelehnt.

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