ADVENTURE & SPORT
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Sandboarden
as unterscheidet Sandboarden vom Snowboarden? Sand ist nicht besonders griffig und daher dem Pulverschnee ähnlich. Ähnlich wie bei Schnee wirkt sich auch die jeweilige Beschaffenheit des Sandes aus. Heisser Sand ist schneller als kalter Sand. Anders ist auch, dass Schnee vermutlich besser schmeckt als Sand – jeder Anfänger darf da seine Erfahrungen machen, Schürfwunden inklusive. Zum Sandboarden bedarf es in der Regel Wüsten mit ihren grossen Dünen oder die für Küsten typischen Dünenlandschaften. Die grandiosen Dünen der Wüste Namib gehören zum Beispiel zu den ältesten Wanderdünen der Welt und eignen sich hervorragend. So ist Swakopmund, Namibias zweitgrösste Stadt, einer der SandboardingTreffpunkte der Welt, hier hat die Szene ihr Stelldichein. Weitere begehrte Spots sind der Mount Mayhem in der Nähe von Johannesburg, die Dune du Pila in Frankreich, der Cerro Blanco in Peru oder der Praia do Joaquina in Floripa, Brasilien. Doch Sandboarden findet nicht nur in den grossen Wüsten oder an küstennahen Dünen statt: Eine Gelegenheit bietet sich mit dem Monte Kaolino in der Oberpfalz. Dieser besondere Berg besteht aus 30 Millionen Tonnen Quarzsand und ist ein Überbleibsel der Kaolinförderung.
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