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HERBST : : 2015

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PUTZART GMBH

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FC BASEL 1893

«V-ZUG LOUNGE» IM ST. JAKOB-PARK

12. «AUTO BASEL»

LEISTUNGSSCHAU DES REGIONALEN AUTOGEWERBES

OMLIN ENERGIESYSTEME

VOLKSINITIATIVE ZU KANTONALEN ENERGIEGESETZEN

GÄRTNERMEISTER BEIDER BASEL

BERUFSBILDUNG

LANDGASTHOF PONY RANCH LEGENDÄRES AUSFLUGSZIEL WIEDERERÖFFNET

HOTEL FRUTT LODGE & SPA

ALEX EBI RTV 1879 BASEL TELEBASEL // MESSE BASEL

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LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER

A

uf dem Höhepunkt der Sommerhitze – immerhin war eine solche dieses Jahr zu verzeichnen – erreichte uns ein Bericht der renommierten «Royal Astronomical Society», in welchem von der Forscherin Valentina Zharkova von der Northumbria University ab 2030 eine Mini-Eiszeit für unseren Planeten vorausgesagt wurde. Verantwortlich dafür würden Sonnenfleckenaktivitäten sein, welche um 60 Prozent sinken würden. Letztmals habe es einen solchen Einbruch der Sonnenaktivität zwischen 1645 und 1715 gegeben, und dieser Zeitabschnitt wird nach dem englischen Astronomen Edward Walter Maunder, der die geringe Anzahl der Sonnenflecken jener Periode im Nachhinein erkannt hatte, als Maunderminimum bezeichnet. Die Folgen waren kalte Winter und nasskalte Sommer, in denen das Getreide auf den Feldern verfaulte, was Hungersnöte und humanitäre Katastrophen förderte. Diverse geschichtliche Ereignisse aus diesem Zeitraum lassen durchaus Spekulationen zu, dass das anhaltende Sauwetter auch diesbezüglich seine realen Auswirkungen hatte. Waren es vor allem auch Kälte und Nässe, die 1648 zum Westfälischen Frieden und damit zum Ende des Dreissigjährigen Krieges führten? War der Schweizer Bauernkrieg anno 1653 dem miesen Klima geschuldet, das der Landbevölkerung die Möglichkeiten nahm, den Steuerforderungen der städtischen Obrigkeiten nachzukommen? Oder wurden 1683 die Türken vor Wien von der heiligen Liga unter der Führung von Prinz Eugen von Savoyen am Kahlenberg besiegt, weil ihnen ob der klirrenden Kälte schlicht und ergreifend die Krummsäbel aus den klammen Händen fielen? Jedenfalls lohnt es sich sicherlich einmal, Zusammenhänge zwischen Klima- sowie Naturkatastrophen und politischen Entwicklungen zu prüfen. Kommen wir aber zu Frau Zharkova zurück, die behauptet, ihre Vorhersagen seien zu 97 Prozent genau. Für den verunsicherten Laien stellen sich nun doch gewichtige Fragen: Was wird aus unserem im politischen Diskurs nicht mehr wegzudenkenden Klimawandel? Muss Frau Leuthard ihre Energiewende überdenken? Wird es nun doch nicht wärmer, sondern sogar kälter? Beginnen die Gletscher wieder zu wachsen, und geht Venedig oder Holland nun doch nicht unter? Ist es eigentlich völlig egal, ob man sich mit Velofahren den Wolf einfährt, solange die Sonne sowieso tut, was sie will? Oder muss man jetzt mit seinem SUV täglich ein paar Zusatzrunden einlegen, um die Mini-Eiszeit doch noch zu verhindern? – Gut, die Suche nach behördlich verknappten Parkplätzen und auf Verkehrsachsen eingeführtes Tempo 30 tun bereits das Ihrige, damit vermehrt fossile Brennstoffe verbrannt werden und Schadstoffe in die Luft gelangen. Aber vermutlich sind solche Überlegungen doch nicht gänzlich zielführend, da sie auf von uns Laien nicht verifi zierbaren Erkenntnissen oder ideologisch geprägten Überzeugungen – von welcher Seite auch immer – fussen. Das Teufl ische an wissenschaft lich fundierten Prognosen ist ja, dass sie zu oft stimmen, als dass man sie ganz in den Wind schlagen könnte, aber doch nicht oft genug, um sich darauf verlassen zu können. Und die Krux bei Ideologien ist, dass sie nicht zu stimmen brauchen, um Gehör zu fi nden! Ihr Niggi Freundlieb Chefredaktor

Ihr Thomas Lindenmaier Projektleiter

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INHALT

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6 ALEX EBII

ERFOLG IN SPORT UND BERUF

24 PUTZART GMBH DIE KUNST DER REINIGUNG

«V-ZUG» LOUNGE IM ST. JAKOB-PARK

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SSOLBUS AG

M DEM 5-STERNE-BISTRO-BUS AUF MIT H HÖCHSTEM NIVEAU ENTSPANNT REISEN

INHALT Alex Ebi Erfolg in Sport und Beruff

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Thomas Kessler «Schluss mit dem Lamentieren»

10

Spinnler + Schweizer und Oris Zwei erfolgreich gegen den Strom

12

Vögtli Mode 14 Markanter Ausbau der Verkaufsfläche

Plan B Geniessen Sie Ihren Event – Wir machen die Arbeit

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MC C Group MCH Sta Starke Verkaufszahlen an der 46. ART BASEL

54

Gärtnermeister beider Basel Berufsbildung

30

AudioRent Clair Veranstaltungstechnik modern inszeniert

58

Bruderer-Logistik Ab in die Zukunft !

32 Allianz Suisse Verschiedene Neuerungen

60

34

Getzmann wohnen 30-jähriges Jubiläum

16

SolBus Mit dem 5-Sterne-Bistro-Bus auf höchstem Niveau entspannt reisen

18

Sebastian Frehner «Das Beste für Basel erreichen !»

36

Hotel frutt Lodge & Spa Ideal für Erholung und Seminare

20

Museums-PASS-Musées Markante Betriebserweiterung

40

selLED Spezialist für LED-Lichtlösungen Fankhauser Architektur Professionelle Arealentwicklung und Immobilienverkauf putzART Die Kunst der Reinigung

22

24

Telebasel 26 Neues Gesundheits- und Film-Magazin

GESCHÄFTSFÜHRER 03 : : 2015

FC BASEL 1893

Pro Innerstadt Basel 64 «Basel braucht eine der Entwicklung angepasste Infrastruktur» H.P. Gerber Grösster mobiler Langarm-Kran in der Region

66

DÄGE «Meiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt»

68

Umfrage Braucht Basel eine neue Mittlere Brücke?

70

PROBIGUA – Verein Schweiz 46 Erfolgreich gegen Analphabetismus Omlin Energiesysteme Volksinitiative zu kantonalen Energiegesetzen

12. «AUTO BASEL» Leistungsschau des regionalen Autogewerbes

76

FC Basel 1893 42 «V-Zug Lounge» im St. Jakob-Park – Die besten Partys finden in der Küche statt

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INHALT

76

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120

96 «AUTO BASEL» LANDGASTHOF OASE REVITALIS PONY RANCH

LEISTUNGSSCHAU DES REGIONALEN

REVITALISIEREN, WOHLFÜHLEN

AUTOGEWERBES

UND ABNEHMEN

LEGENDÄRES AUSFLUGSZIEL WIEDERERÖFFNET

KOLUMNEN TCS Sektion beider Basel 84 Vom Pannendienst zum Dienstleister rund um die Mobilität

Roland Stohler Wohnen, schlafen, entspannen

118

Emil Frey AG, Basel-Dreispitz Cadillac ATS Coupé

88

OASE REVITALIS 120 Revitalisieren, Wohlfühlen und Abnehmen

BELMOT SWISS Optimale Versicherungslösungen für Old- und Youngtimer

92

Mythos Blond Barbie, Marilyn Monroe & Co.

LANDGASTHOF PONY RANCH 96 Legendäres Ausflugsziel wiedereröffnet

124

Kindertagesklinik Liestal 126 Innovativer Lösungsansatz zur Kostensenkung im Gesundheitswesen

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Wandern ist des Schweizers Lust Über eine neue alte Trendsportart

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Purer Genuss Chili

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Führungskräfte von morgen Eine Bewusstseinsveränderung

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Designklassiker «Ball Chair»

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Präsentationen planen Auf die Plätze, fertig, los!

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IDIL – Ein Sommertraum Gartenparty mit Stil Reinhard Ott Die Experten, die von der Pike auf gelernt haben

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Bauteilbörse Neue Küchenabteilung mit exklusivem Gastrobereich eröffnet

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Guido Müller Patrick Erny Frank Linhart, lic. phil., Dr. Franz Saladin

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GESCHÄFTSFÜHRER 03 : : 2015


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AKTUELL

ALEX EBI Alter: 51 Zivilstand: verheiratet; 3 Kinder Heutige Position: Generalagent Helvetia Versicherungen; Präsident RTV Basel 1879 Hobbys: Familie, Kinder; Ski, Handball

HELVETIA – SEIT BALD 160 JAHREN QUALITÄTSORIENTIERT Die Helvetia Schweiz mit Sitz in Basel ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit 157 Jahren Erfahrung. Sie zählt zu den führenden Versicherungsunternehmen in der Schweiz. Mehr als eine Million Kundinnen und Kunden werden von 43 Generalagenturen und rund 3 700 Mitarbeitenden betreut. Ob private oder berufliche Vorsorge, ob Schadenversicherung oder Hypothek: Mit einer umfassenden Produktpalette bietet die Helvetia alles aus einer Hand – für Privatpersonen und KMU. Die Helvetia Schweiz ist Teil der Helvetia-Gruppe mit Hauptsitz in St. Gallen, die auch in Deutschland, Italien, Spanien, Österreich und Frankreich tätig ist. Die Gruppe erbringt mit rund 7 000 Mitarbeitenden Dienstleistungen für mehr als 4.7 Millionen Kunden. Bei einem Geschäftsvolumen von CHF 7.76 Mia. erzielte die Helvetia-Gruppe im Geschäftsjahr 2014 ein Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit von CHF 421.7 Millionen.

GESCHÄFTSFÜHRER 03 : : 2015


AKTUELL

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Alex Ebi – Erfolg lg in Sport und Beruf Intuitiv, dynamisch, zupackend, motivierend – selten treffen solche che Charakterisierungen Charakterisierun auf jemanden besser zu als auf Alex Ebi. Sei es als Generalagent derr Helvetia Versicherung und Leiter der Generalagentur an der Münchensteinerstrasse 41 beim m Grosspeter oder natürlich als Präsident des Basler Handball-Traditionsvereins RTV 1879 – Alex lex Ebi ist der Inbegriff des Machers, der gleichermassen zielorientiert und sozialkompetent erfolgreich rfolgreich in Sport Spo und Beruf ist. Interview mit Alex Ebi von Niggi Freundlieb

A

lex Ebi, seit 2004 bei der Helvetia tätig, hat seine Generalagentur punkto Prämienzuwachs schweizweit zu einer der erfolgreichsten des Versicherungskonzerns gemacht. Weitere Charaktereigenschaften wie Beharrlichkeit, nie aufgeben und immer wieder aufstehen prägten und prägen seit 2002 seine Präsidentschaft beim RTV, den er zuweilen auch schon gleichzeitig als Trainer durch stürmischere Zeiten mit Ab- und Aufstiegen in den letzten Jahren manövrierte.

Aktueller Zwischenstand der 136 Jahre dauernden Geschichte des RTV: Die Realturner befinden sich in der dieser Tage startenden Saison 2015/16 nach dem kürzlich erfolgten Wiederaufstieg in die Swiss Handball League wieder dort, wo sie hingehören, nämlich in die höchste Spielklasse des schweizerischen Handballs. Laut Statistik des Schweizerischen Handball-Verbandes belegt der RTV übrigens in der ewigen Bestenliste Rang acht, auch wenn der letzte Schweizer-Meister-Titel über 30 Jahre zurückliegt. Wenn in Basel von Handball die Rede ist, fällt im Zusammenhang mit dem RTV eigentlich fast schon automatisch der Name Ebi. Alex Ebi wurde zweimal Schweizer Meister (1984, 1986), war 69-facher Nationalspieler, schoss dabei 179 Tore und war Mitglied der Weltauswahl (1988). Doch bereits in den legendären 1960er-Jahren, als noch die Spiele in der ehemaligen Kongresshalle bei der Mustermesse, notabene rund um einen Dolendeckel, vor jeweils grosser Publikumskulisse ausgetragen wurden, prägten schon Vater Guschti und Onkel Werner – beide ebenfalls Nationalmannschaftsspieler – das Spiel des RTV mit. Dass heute Alex Ebis Sohn und seine beiden Töchter ebenfalls im Spitzenhandball engagiert sind, ist natürlich kein Zufall. Im Interview gibt Alex Ebi Einblicke in das Innenleben eines Generalagenten eines bedeutenden Versicherungskonzerns und natürlich in seine Leidenschaft, den Handballsport. «Geschäftsführer»: Inwieweit hilft Ihnen bei Ihrer beruflichen Tätigkeit Ihr aus dem Sport erwachsener Bekanntheitsgrad? Alex Ebi: Es ist zumindest nicht hinderlich (lacht). Aber Handball, und damit auch seine Protagonisten, wird hier in Basel nicht mehr – oder noch nicht wieder – so wahrgenommen wie zum Beispiel der FCB oder Roger Federer. Dementsprechend

sollte man das nicht so überbewerten. Natürlich verfüge ich dank meines sportlichen Netzwerkes über viele nützliche Kontakte. Ich denke aber, dass unser geschäftlicher Erfolg in erster Linie darauf zurückzuführen ist, dass die Helvetia als eine ur-baslerische Institution empfunden wird, welche in der Region und bei den Menschen sehr verankert ist. Daraus haben sich jahrzehntelange Kundenbeziehungen ergeben, welche auch als Anerkennung unserer Leistungen und unserer Produkte zu interpretieren sind. Als Mannschaftssportler weiss ich aber vor allem auch, dass das Team, nicht Einzelspieler, für den Gesamterfolg unserer Generalagentur verantwortlich ist. Aber jeder Teamplayer muss sich doch durch überzeugende individuelle Leistungen am Teamerfolg beteiligen? Aber das ist ja gerade das Geheimnis eines guten Teams, sei es im Sport oder im Geschäftsleben. Wenn die Mischung aus spezifischem Know-how und ausgeprägten, verantwortungsbewussten Persönlichkeiten stimmt, dann lässt sich viel erreichen. Demnach sind Sie als Chef eigentlich mehr Psychologe denn Diktator, um das Heranwachsen eines Teams zu realisieren? Es handelt sich dabei tatsächlich um ständige Prozesse, welche immer wieder auch an neue Herausforderungen angepasst werden müssen. Und wir reden hier von Menschen, mit denen man zusammenarbeitet, zusammen spricht und viel Zeit zusammen verbringt. Wenn man hier als Diktator auftritt, funktioniert das nicht, oder zumindest nicht lange. Ich schreibe mir selbst eine gewisse Sozialkompetenz zu, welche mir die Möglichkeit gibt, mit jedem Teammitglied eine gemeinsame kommunikative Ebene zu erreichen und auf einer Basis aus Respekt und Empathie Ideen zu entwickeln und dann zu realisieren. Mit etwas Befriedigung darf ich sagen, dass hier bei der Generalagentur deshalb alle am gleichen Strick ziehen. Und dasselbe lässt sich natürlich auch vom RTV-Team, das den Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse geschafft hat, sagen. … womit wir wieder beim Handball sind … … zwangsläufig, denn Handball ist der genialste Sport überhaupt! >

GESCHÄFTSFÜHRER 03 : : 2015


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AKTUELL

… weshalb Sie früher von Ihren Mannschaftskollegen auch «Genialex» gerufen wurden?

… und schlussendlich kann ja die Ebi-Dynastie auch weitergeführt werden, spielt doch Ihr Sohn Yannick in der ersten Mannschaft mit?

… woher haben Sie das?

Ja, die Äpfel fallen nicht weit vom Stamm, denn auch meine Töchter Julia und Delia spielen bei ATV/KV in der höchsten Schweizer Frauen-Liga mit, wobei Delia als U19-Elite-Spielerin bereits national auf sich aufmerksam gemacht hat.

… steht im Internet! Aber wir schweifen ab – Sie haben vorher von der mangelnden Wahrnehmung des Handballsports in Basel gesprochen – woran liegt’s? Dies gilt ja nicht nur für Basel, sondern, einzelne Hochburgen ausgenommen, für die ganze Schweiz. Es gibt für Junge gegenüber früher sehr viel mehr Sport- und Freizeitangebote. Handball wird auch nicht mehr so in den Schulen gespielt, dementsprechend ist das Interesse an diesem Sport zurückgegangen. Kleines Detail am Rande: Die wenigsten wissen, dass die International Handball Federation, nur wenige Schritte vom Grosspeter entfernt, an der Peter-Merian-Strasse 23 beheimatet ist. Wichtig für die Wahrnehmung einer Sportart ist die mediale Abdeckung. Das Fernsehen überträgt aber nur eine Sportart, welche international erfolgreich oder von Belang ist. International erfolgreich kann man aber nur sein, wenn die entsprechende sportliche Klasse vorhanden ist. Diese kann aber nur mit grossen finanziellen Mitteln, oder – wie ich das auf Verbandsebene immer wieder fordere – durch eine Vergrösserung der einheimischen Liga beziehungsweise einer Erweiterung deren Mittelbaus erreicht werden, damit junge Talente die Möglichkeit bekommen, sich auf höherem Niveau zu entwickeln. Ich behaupte, solange die höchste Schweizer Liga finanziell eine Zwei-, ja sogar eine Dreiklassengesellschaft ist, wo vor allem ausländische Spieler unsere eigenen, jungen Talente verdrängen, wird in absehbarer Zeit auch die Nationalmannschaft international keine grosse Rolle spielen.

RTV 1879 BASEL Postfach 514 CH-4010 Basel handball@bluewin.ch www.rtvbasel.ch Membership 1879 Auskünfte + Kontakt (s.a. Homepage): Andrea Attenhofer, Leitung Marketing, andrea.attenhofer@bluewin.ch, Handy +41 (0)79 416 21 42 Kontoverbindung: Banca Popolare di Sondrio (Suisse) SA CH-6901 Lugano 1 | BC: 8252 | Konto: 0171048/001.000.001 IBAN: CH41 0825 2017 1048 C000 C

Von was für Zahlen sprechen wir? Im Schnitt arbeiten die Teams in der Swiss Handball League mit Budgets zwischen 1 und 1.7 Mio. Franken. Um einiges höher liegt das Budget beim Klassenprimus, den Kadetten aus Schaffhausen, die pro Jahr wohl mindestens 2.5 Millionen Franken zur Verfügung haben. Obwohl der RTV in den letzten Monaten seit dem Aufstieg erfreulicherweise einige Sponsoren und Gönner dazugewinnen konnte, beläuft sich sein Budget auf 300’000 Franken. Man kann sich leicht vorstellen, von welchen unterschiedlichen Voraussetzungen ausgegangen werden muss. Angesichts dieser Aussagen sind Sie dennoch optimistisch, dass der RTV in der höchsten Spielklasse reüssieren kann? Na, hören Sie, ich wäre ein schlechter Präsident, wenn ich nicht davon überzeugt wäre, konkurrenzfähig zu sein. Das Team besteht aus jungen, vornehmlich einheimischen Talenten, welche nun bereits seit einigen Jahren zusammen spielen und zu einer starken Einheit zusammengewachsen sind sowie ein erfrischendes und freches Handball spielen. Ausserdem bin ich sicher, dass wir mit «Membership 1879», einer neuen Netzwerk-Plattform, welche aus Unternehmen und Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Gesellschaft, Sport und Politik besteht, weitere finanzielle Mittel erschliessen werden können. Aber es wird ein gordischer Knoten bleiben: Einerseits ist Absteigen verboten, andererseits sollen keine finanziellen Kraftakte gestemmt werden.

GESCHÄFTSFÜHRER 03 : : 2015

WEITERE INFORMATIONEN Helvetia Versicherungen Generalagentur Basel Grosspeter Generalagent: Alex Ebi Münchensteinerstrasse 41 CH-4052 Basel Telefon +41 (0)58 280 36 11 (Telefon 24 h) Telefax +41 (0)58 280 36 00 alexander.ebi@helvetia.ch www.helvetia.ch


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Die MCH Group ist eine führende internationale Live Marketing Gruppe. Sie bietet umfassende Dienstleistungen im nationalen und internationalen Messeund Eventmarkt. www.mch-group.com www.messe.ch

Unser Messeinfrastrukturangebot in Basel, Zürich und Lausanne umfasst über 240’000 m2 $XVVWHOOXQJVÀlFKH=XGHPEHWUHLEHQZLU das Congress Center Basel, das Musical Theater Basel, das Theater 11 in Zürich sowie das Centre de Congrès und das Théâtre Beaulieu in Lausanne.

Event Services Messen Zu unserem Portfolio gehören rund 95 Eigenund Gastmessen, darunter die weltweit wichtigsten Messen in den Bereichen Uhren und Schmuck (BASELWORLD) sowie Kunst (Art Basel).

Mit der Rufener events Ltd. in Zürich, der Expomobilia AG in Effretikon und der Winkler Multi Media Events AG in Wohlen bietet die MCH Group alle relevanten Dienstleistungen im nationalen und internationalen Messe- und Eventmarkt: Event Management, Standbau und Event Technik.


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AKTUELL

«Schluss mit dem Lamentieren!» Landläufig gelten Baslerinnen und Basler als humorvoll, liberal, geistreich, weltoffen, tolerant und können gut Fussball und Tennis spielen. Dies stimmt natürlich alles, aber die Baslerinnen und Basler haben oft auch eine ungebrochene Neigung zum Lamentieren.

Interview mit Thomas Kessler von Niggi Freundlieb

Thomas Kessler: (lacht) Angesichts der Tatsache, dass über ein Drittel der in Basel Wohnenden Ausländer sind und über 160 Nationen hier am Rheinknie vertreten sind, kann ich beim besten Willen kein solches, typisch baslerisches Gen feststellen. Beobachten Sie denn tatsächlich bei der Bevölkerung Unzufriedenheit, welche sich unter anderem in besagtem Lamentieren widerspiegelt? Im Gegenteil. Bevölkerungsbefragungen ergeben sehr hohe Zufriedenheitswerte. Über 97 Prozent der Baslerinnen und Basler – und insbesondere auch die Zugezogenen – leben gerne hier. Hoch eingestuft werden Lebensstandard und Lebensqualität, was übrigens auch das internationale Vergleichsportal Opencities, das Basel diesbezüglich auf den ersten Platz setzt, so sieht. Im nationalen, aber auch im internationalen Vergleich nimmt Basel in zahlreichen Bereichen eine Spitzenstellung ein. Basel geht es fi nanziell vergleichsweise gut, hat eine florierende Wirtschaft und Unternehmen von Weltgeltung oder bietet Spitzenkultur und -bildung. Wieso wird dann trotzdem gejammert?

THOMAS KESSLER leitet seit 2009 die Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung. Vorher war er Drogendelegierter (1991–1998) und Leiter der Integrationsstelle (1999–2008). Er ist zudem Mitglied der eidg. Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ).

I

n den Leserbriefspalten und an den Stammtischen, auf dem politischen Parkett, aber auch im nachbarschaft lichen Umgang: Wenn man in Basel den Menschen zuhört, dann bekommt man oft den Eindruck, das in dieser Stadt so ziemlich alles schief läuft, sich Gräben unverrückbarer politischer, wirtschaft licher, kultureller oder sozialer Divergenzen auft un, dass «die, da oben» sowieso tun, was sie wollen und die Bevölkerung piesacken, dass der Abstieg in die Provinz schon längst vollzogen sei oder dass – wenn nicht bald was geschieht – alles den Bach runter geht. Für Thomas Kessler, Leiter der Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung im Präsidialdepartement, ist dies zwar kein Grund, ebenfalls zu lamentieren, sich aber im Gespräch mit dem «Geschäft sführer» zumindest Gedanken darüber zu machen. «Geschäftsführer»: Es gehört mit zu den Aufgaben der Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung, das Verhalten der Menschen, ihre Bedürfnisse, ihre Ansichten, und was ihnen wichtig ist, zu kennen – können Sie denn als nicht in Basel Gebürtiger bei uns ein typisch baslerisches Nörgel-Gen erkennen?

GESCHÄFTSFÜHRER 03 : : 2015

Gejammert wird ja nicht nur in Basel, jammern ist menschlich. Aber vielleicht geht es uns einfach zu gut und wir vergessen angesichts der Herausforderungen des Hier und Jetzt einfach, welches Potenzial diese Stadt und die ganze Region haben. Was schlagen Sie vor? Wir sollten uns die Vergangenheit in Erinnerung rufen, wir haben als visionäre Geister das Geistesleben der Stadt mit liberalem Gedankengut geprägt, mit visionären Ideen in die Zukunft geschaut und damit das moderne, weltoffene Basel, wovon wir heute noch profitieren, geschaffen. Das Basel der Zukunft braucht eine Vorwärtsstrategie, innovative Lösungen, vielleicht sogar Querdenkende sowie die Freude am Leben und am Neuen. Vor allem brauchen wir aber nicht Menschen, die jammern und über einander, sondern die miteinander reden. Denn nur der freie Austausch von Meinungen und Ideen sowie die Vernetzung der diesbezüglichen Ressourcen – also der Institutionen, Unternehmen und der Bevölkerung – schaffen die Voraussetzungen dafür, dass es uns weiterhin gut geht.

WEITERE INFORMATIONEN Präsidialdepartement | Kantons- und Stadtentwicklung Marktplatz 30a CH-4001 Basel Telefon +41 (0)61 267 88 97 Telefax +41 (0)61 267 88 66 www.entwicklung.bs.ch


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AKTUELL

Spinnler + Schweizer und Oris: Zwei erfolgreich gegen den Strom Die Tendenz zu grossen Uhrengruppen, ausländischen Investoren sowie der Verkauf in grossen Ladenketten prägt die heutige Uhrenindustrie. Der Hölsteiner Uhrenhersteller Oris und das Basler Uhrenfachgeschäft Spinnler + Schweizer beweisen eindrücklich, dass es auch anders geht.

D

as eine am hoch frequentierten Basler Marktplatz, das andere idyllisch gelegen im ländlichen Hölstein (BL). Trotz der unterschiedlichen Lage haben das Uhrenfachgeschäft Spinnler + Schweizer und der Uhrenhersteller Oris viel gemeinsam: Beide sind sie unabhängig, unternehmergeführt, setzen auf uhrmacherisches Können – und arbeiten seit über 80 Jahren zusammen. Der Grund für diese langjährige Zusammenarbeit ist laut Roger Schweizer, Geschäftsführer und Inhaber von Spinnler + Schweizer, genau auf diese Gemeinsamkeiten zurückzuführen: «Durch die gemeinsamen Werte pflegen wir mit Oris nicht nur eine sehr gute geschäft liche, sondern auch eine sehr freundschaft liche Beziehung.» Seit Hans Spinnler 1920 den heutigen Spinnler + Schweizer Uhrmacherbetrieb gegründet hat, ist das Traditionsunternehmen fester Bestandteil von Basel und hat

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sich zu einem der führenden Uhren- und Schmuckfachgeschäfte der Region entwickelt. Dabei setzt das Fachgeschäft bereits seit den 1930er Jahren auf den Verkauf von Oris Uhren. Der Schweizer Uhrenhersteller fabriziert seit 1904 qualitativ hochwertige Uhren und ist nach dem Management Buyout 1982 ein unabhängiges Unternehmen. Im Vergleich zu grossen Uhrengruppen hat Oris dadurch sichere Werte und kann sich ganz auf die Entwicklung von Innovationen und nützlichen Funktionen sowie den Kundenservice konzentrieren.

UHRMACHERISCHES KNOW-HOW ALS OBERSTE PRIORITÄT Als eine der wenigen Schweizer Uhrenmarken stellt Oris ausschliesslich mechanische Uhren her und hat entsprechend eine hohe Kompetenz, die


AKTUELL

13

Roger Schweizer sehr schätzt: «Die grosse rosse mechanische mech hanische Kompetenz von Oris passt zu uns und ist ein grosses Bedürfnis unserer Kundschaft. Da das uhrmacherische Know-How Know How in unserem Betrieb Bet oberste Priorität hat, arbeiten bei uns auch, mich eingeschlossen, fünf ausgebildete Uhrmacher.» Durch diesen hohen Stellenwert hat man sich am Marktplatz auch besonders gefreut, als Oris im letzten Jahr, 35 Jahre nach dem Launch des letzten hauseigenen Werks, mit dem Kaliber 110 wieder ein eigenes Werk präsentiert hat. Dank diesem Kaliber mit Handaufzug und der einzigartigen Kombination einer 10-Tage-Gangreserve sowie einer patentierten, nicht-linearen Gangreserveanzeige hat Oris nicht nur seinen Ruf als innovatives Unternehmen gefestigt, sondern auch den Startschuss für den Wiedereinstieg in die hauseigene Werkentwicklung initiiert.

FORTSETZUNG FOLGT Dass das auf 220 Stück limitierte Kaliber 110 keine einmalige Sache war, beweist Oris mit dem Nachfolgemodell Kaliber 111, das in Serienproduktion hergestellt wird. «Natürlich freuen wir uns sehr über das neue Kaliber 111, das in vier sehr schönen Varianten auf den Markt kommt. Der einzige kleine Wehmutstropfen daran ist, dass wir uns mit dem Verkauf noch etwas gedulden müssen», so Schweizer. Genauer gesagt, sind die neuen Kaliber ab Oktober 2015 im traditionsreichen Laden erhältlich. Dieser präsentiert sich übrigens seit dem letzten Jahr in neuem Glanz: «Nebst dem Totalumbau wurden alle neuen Möbel, passend zur Präzision von mechanischen Uhrwerken, exakt auf Mass angefertigt. Denn Topmarken wie Oris verdienen schliesslich eine würdige Präsentation», so Schweizer.

WEITERE INFORMATIONEN Chronometrie Spinnler + Schweizer AG Am Marktplatz 11 CH-4001 Basel Telefon +41 (0)61 269 97 00 Telefax +41 (0)61 269 97 08 info@spinnler-schweizer.ch www.spinnler-schweizer.ch www.oris.ch

GESCHÄFTSFÜHRER 03 : : 2015


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AKTUELL

Vögtli Mode: Erneut markanter Ausbau der Verkaufsfläche Vögtli Mode hat seine Verkaufsfläche im clarashopping an der Greifengasse 36 markant vergrössert. Das Traditions-Modegeschäft bietet dabei Marken- Damen- und -Herrenmode sowie Accessoires in einem hohen Segment zu absolut erschwinglichen Preisen.

Vögtli Mode Crew mit Roland Vögtli, Esther Kunz, June Violet Mentel, Boris Wagner (nicht auf dem Foto: Barbara Diriwächter und Sandra Martino.)

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ie hochwertigen Taschen des Schweizer Labels Mollerus, die in Bezug auf Design, Qualität und Stoff aussergewöhnlichen Hemden von Leché, die Herren-Outfits für nahezu jeden Dresscode von Barutti, Angels oder die Pullover und Poloshirts der renommierten Marke Carlo Colucci und vieles mehr– das langjährige und bewährte Personal von Vögtli Mode lädt zum inspirierenden Einkauf im clarashopping ein. Neu findet sich zudem bei Vögtli Mode – dank der Zusammenarbeit mit der Internetplattform LABELSWITCH™ (www.labelswitch.com) – eine grosse Auswahl hochkarätiger Secondhand-Luxusartikel. Dort kann man die Produkte von klingenden Labels wie Louis Vuitton, Gucci oder Dolce Gabbana übers Internet kaufen oder direkt auf einer separaten Ladenfläche bei Vögtli Mode beziehen.

LABELSWITCH™ kauft oder nimmt Ihre tollen und speziellen Stücke ins Internet oder gibt sie direkt in den Verkauf, erklärt Vögtli-ModeInhaber Roland Vögtli. Wollen Sie auf diesem Weg etwas verkaufen, kontaktieren Sie einfach mit einem Klick www.labelswitch.com! Vögtli Mode wird 2017 seinen 70. Geburtstag feiern. Rudolf Vögtli eröff nete am 1. April 1947 an der Ochsengasse unter dem Namen «American Taylor» sein eigenes Geschäft und stellte vor allem Massanfertigungen her. 1952 zügelte das Geschäft an die Greifengasse 19 und 1962 dann in die eigene Liegenschaft an der Greifengasse 12. 1979 übernahm Roland Vögtli das Geschäft seines Vaters. Mit dem Umzug ins clarashopping im Oktober 2009 wurde dann ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Vögtli-Mode-Welt vollzogen. Im Gespräch mit dem «Geschäft sführer» erklärt Roland Vögtli, weshalb er sich zur Ladenvergrösserung entschloss oder wie er auf das veränderte Einkaufsverhalten der Konsumenten in Zeiten des Online-Shopping reagiert hat. «Geschäftsführer»: Viele Detailhändler reduzieren ihre Verkaufsflächen oder müssen gar ihre Geschäfte schliessen. Sie gehen den umgekehrten Weg, warum? Roland Vögtli: Da ich jetzt demnächst aus dem Grossen Rat ausscheide, werde ich wieder mehr Zeit haben, und ausserdem bin ich von Natur aus ein unruhiger Mensch, der immer wieder gerne etwas Neues anreisst. Kommt dazu, dass Vögtli Mode 2017 den 70. Geburtstag feiert, und das hielt ich für den angemessenen Anlass, noch einmal Schub zu geben, und zwar richtig!

GESCHÄFTSFÜHRER 03 : : 2015


AKTUELL A KTUELL

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Roland V Vögtli und June Violet Mentel im Shop LABELSWITCH.

Sie haben von 38 m 2 gerade markant auf 150 m 2 vergrössert – was macht Sie angesichts starkem Franken und verändertem Einkaufsverhalten der Konsumenten optimistisch? Der Detailhandel darf sich nicht einfach immer beklagen, sondern er muss mit der Zeit gehen und sich verändern. Man muss heute den Kundinnen und Kunden ein anderes Einkaufserlebnis in inspirierender Umgebung und Atmosphäre anbieten und sich verstärkt auf ihre Bedürfnisse und Wünsche einstellen, indem man sie auch bei der Beratung besser abholt. Dann muss man den Kundinnen und Kunden die Möglichkeit geben, auch via Internet einzukaufen, was wir schon seit Längerem eingeführt haben. Neu arbeiten wir mit der Internetplattform LABELSWITCH™ zusammen. Kundinnen und Kunden können entweder übers Internetportal von LABELSWITCH™ ausgesuchte Secondhand-Luxusartikel bekannter Labels aussuchen oder sie direkt in einem separaten «Shop-in-Shop» bei Vögtli Mode, der von June Violet Mentel, meiner Lebenspartnerin, geleitet wird, anschauen und abholen. Der Relaunch von Vögtli Mode und die Vernissage für Ihr zweites Buch «Black Mamba» wird am 3. September, ab 16 Uhr, im clarashopping gefeiert, gibt es bereits Pläne, wie Sie den 70. Geburtstag von Vögtli Mode 2017 begehen wollen?

Ich möchte eigentlich noch nichts verraten, aber Sie können davon ausgehen, dass dieser runde Geburtstag gebührend gewürdigt wird, denn damit ist Vögtli Mode eines der ältesten Einzelhandelsgeschäfte Basels. Wir wollen natürlich dokumentieren, dass wir mit 70 Jahren zwar ein Traditionsgeschäft, aber dennoch jung geblieben sind, uns an veränderte Marktbedingungen angepasst haben und deswegen optimistisch in die Zukunft schauen können!

www.voegtli-mode.ch

WEITERE INFORMATIONEN Vögtli Mode Greifengasse 36 im clarashopping CH-4058 Basel Telefon +41 (0)61 691 18 77 Telefax +41 (0)61 691 11 90 r.voegtli-mode@bluewin.ch www.voegtli-mode.ch www.labelswitch.com

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AKTUELL

30 Jahre «Getzmann wohnen» – führend im Gartenwohnen Verkehrsgünstig erschlossen, inklusive Kundenparkplätze, befindet sich schräg vis-à-vis vom Bottminger Weiherschloss an der Schlossgasse 2 «Getzmann wohnen», das vor 30 Jahren gegründete Fachgeschäft für Gartenmöbel, Wohnen und Schlafen. Insbesondere im Bereich Gartenmöbel hat sich «Getzmann wohnen» einen ausserordentlichen Ruf für hochwertige und funktionelle Design-Gartenmöbel geschaffen.

TÜ R : ENEN ER OFF er 2 015 D E G A b T eptem 4 .– 6. S

Interview mit Gerhard Peter

«Geschäft sführer»: Was zeichnet die Stressless®-Bequemmöbel und die Svane®-Schlafmöbel von Ekornes aus?

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Gerhard Peter: Ob Stressless®-Bequemmöbel oder Svane®-Schlafmöbel, die Kreationen von Ekornes überzeugen nicht nur wegen ihres Designs, sondern vor allem durch ihre Funktionalität und ihren Komfort. Dank fortschrittlicher Technologie passen sich diese Möbel dem Körper an und gehören damit zu den bequemsten weltweit.

oungemöbel, Deckmöbel, Rattanmöbel, Sonnenliegen, Korbsessel und Gartentische von exklusiven Herstellern wie Royal Botania, Manutti oder Dedon – «Getzmann wohnen», das grösste Fachgeschäft für Gartenmöbel in der Region, lädt auf 500 m 2 in seiner einmaligen Aussenausstellung mit einer geschmackvollen Gartenanlage zum Gartenwohnen. Stimmungsvoll präsentieren sich auch die dem Wohnbereich gewidmeten Verkaufsräume auf 550 m2. Dort finden die Kunden stilvolle Möbel oder passende Accessoires namhafter Manufakturen und Designer. Hervorzuheben sind dabei die Stressless®-Bequemmöbel sowie die Svane®-Schlafmöbel des norwegischen Herstellers Ekornes, wie Gerhard Peter, Geschäftsführer von «Getzmann wohnen», im Interview ausführt.

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«Getzmann wohnen» ist das grösste Fachgeschäft für Gartenmöbel in der Region, und Sie verwenden in diesem Zusammenhang den Begriff «Gartenwohnen» – was ist Ihre diesbezügliche Philosophie? Gärten und Terrassen gehören eindeutig zum Wohnbereich und sollten mit der Innenarchitektur korrespondieren. «Das Auge wohnt mit», auch


im Garten oder auf der Terrasse. Die Kunden achten heute deshalb auf das Design und möchten, dass ihre Gartenmöbel auch zur Umgebung, zum Charakter des Gartens und der Terrasse passen, denn Gartenwohnen ist auch Kultur. Unsere Ausstellung im Showgarten ist darum authentisch auf Holz, Sandstein, Kies oder Platten gestaltet, damit sich die Kunden entsprechend ihrem Geschmack informieren und inspirieren können. Unser Credo aus langjähriger Erfahrung und weil wir wissen, was die Kundschaft wünscht, lautet: Design-Funktion-Qualität. Unsere Gartenmöbel sind aus hochwertigen und widerstandsfähigen Materialien wie eak, Edelstahl, Aluminium oder moderner Kuns Teak, Kunstfaser. Sie sind funktionell, bequem und pflegeleicht und darüber anzus hinaus schön anzuschauen. Wie feiert Get Getzmann wohnen» das 30-Jahr-Jubilä 30-Jahr-Jubiläum? Natürlich feiern wir dieses Jubiläum. Z Zudem gibt es am Wochenen vom 4. bis 6. Sepchenende tembe Tage der offenen Tür. tember Man kann dann in unseren Verka Verkaufsräumen und im idylli idyllischen Showgarten verweile sich inspirieren und weilen, sich über unsere attraktiven Angebote informieren.

WEITERE INFORMATIONEN Getzmann wohnen Schlossgasse 2 CH-4103 Bottmingen Telefon +41 (0)61 426 90 30 Telefax +41 (0)61 426 90 39 info@4103.ch www.4103.ch

die Lokalität _ zwischen Restaurant und Erlebnis_

das wahligusto ist unser

Chamäleon bei wahlievents

Tagsüber präsentiert es sich hell und freundlich als Restaurant mit Sommerterrasse und eignet sich bestens auch als Seminarlokalität. Abends passt es sich ganz dem jeweiligen Eventmotto an, von stilvoll klassisch bis fantasievoll hin zu wild und hip.

wahligusto Schorenweg 10 4144 Arlesheim events@wahlievents.ch www.wahlievents.ch


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AKTUELL

«Hotel frutt Lodge & Spa» – ideal für Erholung und Seminare Atemberaubende Naturkulisse und mystische Berglandschaft – in spektakulärer Lage auf dem sonnigen Hochplateau von Melchsee-Frutt befindet sich das «Hotel frutt Lodge & Spa», Europas höchstgelegenes 4-Sterne-Superior-Hotel an einem See. Ob im Sommer oder im Winter, ob Familienurlaub oder Geschäftsseminar, auf 1920 m ü. M. ist das «Hotel frutt Lodge & Spa» im Zentrum der Schweiz – 20 Autominuten von Luzern entfernt –, der ideale Ort für Erholung, Wellness, Outdoor-Aktivitäten sowie gastronomische Highlights und bietet auch den perfekten Rahmen für geschäftliche und private Veranstaltungen. Im Dezember erfolgt zusätzlich eine Erweiterung des Angebots durch die Eröffnung der mit dem Resort durch einen Tunnel verbundenen «frutt Family Lodge».

Interview mit Thorsten Fink

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Zimmer mit See- oder Bergsicht und drei Suiten in drei Kategorien mit Flächen von 35 bis 71 m2 bieten grosszügigen Wohnraum mit grossen Fensterfronten, welche einzigartige Ausblicke gestatten. Die Zimmer sind mit modernstem Standard ausgerüstet sowie modern und hochwertig eingerichtet, von natürlichen Materialen geprägt und inspirieren sich am Lodge-Stil. Im Dachgeschoss befindet sich eine Seminar-Infrastruktur, die auf dem neusten Stand der Technik ist. Die Räume eignen sich speziell für firmeninterne Workshops, Konferenzen oder Seminare, aber auch für festliche Veranstaltungen. Den Hotelgästen steht ein hochstehendes kulinarisches Angebot mit authentischer Küche mit regionalen Produkten und erlesener Weinkarte zur Verfügung. Der 900 m2 grosser SpaBereich mit Panorama-Aussicht mit Schwimmbecken, Sprudelliegen, Wasserfall und Massagedüsen, Saunen und Dampfbad sowie weiteren, auf das persönliche Wohlbefinden zugeschnittenen Wellness-Angeboten,

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inklusive vier Behandlungsräumen für diverse Massagen und Treatments, versprechen Erholung und Entspannung auf höchstem Niveau. Im Interview stellt Thorsten Fink, der zusammen mit seiner Frau Melanie seit November 2014 das «Hotel frutt Lodge & Spa» leitet, die vielfältigen Möglichkeiten vor, die «sein» Hotel bietet, spricht aber auch über die bevorstehende Erweiterung des Gesamt-Resorts durch die Eröff nung der «frutt Family Lodge». «Geschäft sführer»: Was bedeutet die Eröff nung der «frutt Family Lodge» im Dezember für das Gesamt-Resort? Thorsten Fink: Die «frutt Family Lodge» ist schon architektonisch ein echter Hingucker. Die vier monolithartigen Baukörper gliedern sich spielerisch in die umliegende Bergwelt ein und bieten eine grandiose Rund-


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umsicht. Dank grosszügiger, lichtdurchfluteter Räume und eines Mix aus wohliger Atmosphäre und unkomplizierter Moderne erweitert und ergänzt die «frutt Family Lodge» am idyllischen Melchsee unser Angebot hervorragend. Insgesamt kann das Resort dann 108 Zimmer anbieten. Das Resort eignet sich nicht nur für reinen Urlaub? Das «Hotel frutt Lodge & Spa» ist Gewinner des Swiss MICE Award 2014 in der Kategorie «bestes Tagungshotel». Wir verfügen dort über einen 150 m 2 grossen Seminarraum, den man in zwei kleinere Räume unterteilen kann, drei Breakout-Räume mit je 35 m 2 sowie eine 280 m 2 grosse Terrasse. Dank modernster technischer Infrastruktur eignen sich die Räumlichkeiten gleichermassen für fi rmenspezifische und private Veranstaltungen. Teilnehmende von Meetings und Seminaren können natürlich zusätzlich vom ganzen Angebot des Resorts und der vielen Sport- und Freizeitmöglichkeiten von Melchsee-Frutt profitieren. Welche Sport- und Freizeitmöglichkeiten können denn die Gäste wahrnehmen? Im Winter zum Beispiel Skifahren, Snowboarden, Langlaufen, Schneeschuhlaufen, Schlitteln, Winterwandern oder Eisfischen. Im Sommer stehen unter anderem Wandern, Biken, Nordic-Walking, Klettern, Fischen, Yoga oder geführte Wildbeobachtungen zur Auswahl. Sollte das Wetter mal nicht mitspielen, sorgen Kino und Bowlingbahn im Resort für Spass für die ganze Familie. Als Alternative und Ergänzung zum Outdoor-Sportangebot in der Bergwelt sind natürlich unsere vielfältigen und erstklassigen Spa-Angebote – mit bestechender Aussicht auf den Melchsee – zu empfehlen. Für Wohlbefinden wird aber nicht nur im Spa-Bereich gesorgt? Auch das leibliche Wohl unserer Gäste liegt uns natürlich am Herzen. Zum Beispiel im stilvollen, mit 14 Gault-Millau-Punkten prämierten A-la-carte-Restaurant «frutt Stübli» oder auf der grossen Sonnenterrasse mit Blick auf See und Berge. Die gastronomischen Angebote im «Hotel frutt Lodge & Spa» werden mit dem gemütlichen Tagesrestaurant «frutt Titschli» und der «frutt Bar & Lounge» mit dem grossen, offenen Kamin abgerundet. Sind neben Aktivurlaubern, Erholungssuchenden und Seminar-Teilnehmenden aus dem Business-Bereich auch Familien mit Kindern im Resort willkommen? Natürlich. Wir verfügen über ein abwechslungsreiches und hochwertiges Angebot, um Kindern und ihren Eltern den Aufenthalt bei uns komfortabel und angenehm –inklusive Babysitting auf Anfrage oder Kinderbetreuung während der Hochsaison, Kinderspielzimmer, Ski-Kindergarten oder Kindertisch im Restaurant – zu gestalten.

WEITERE INFORMATIONEN Hotel frutt Lodge & Spa CH-6068 Melchsee-Frutt Telefon +41 (0)41 669 79 79 Telefax +41 (0)41 669 79 70 info@fruttlodge.ch www.fruttlodge.ch

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AKTUELL

selLED ist der Spezialist für vielfältige LED-Lichtlösungen selLED berät Handwerker, Private, Architekten oder Bauherren in sämtlichen Fragen betreffend LED und findet Lösungen für alle kundenspezifischen Anforderungen. selLED plant und realisiert LED-Projekte jeglicher Grösse – von Innen- und Aussenbeleuchtungen über Sicherheits-, Reklame-, Dekorationsbeleuchtungen bis zu Messestands- oder Gartenbeleuchtungen.

Interview mit Thomas Sprenger

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ie LED-Technologie ist die perfekte Lösung für fast alle Beleuchtungsanforderungen. selLED ist dabei der Spezialist für Lösungen, Planung und Installation. Auf dem Wolf 37 beim Dreispitz präsentiert selLED auf 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche vielfältige LED-Lichtlösungen, inklusive drahtloser Loxone Smart-Home-Technologie zur kombinierten Steuerung von Licht, Storen, Alarmanlage, Musik, Heizung, TV oder Kaffeemaschine! Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» erklärt Thomas Sprenger, Lichtplaner und selLED-Verantwortlicher, wo LED-Technologie eingesetzt werden kann und wie man das den Kunden auf den sorgfältig gestalteten Ausstellungsflächen Auf dem Wolf 37 präsentiert. «Geschäft sführer»: Wie gross sind die Einsatzmöglichkeiten für die LED-Technologie? Thomas Sprenger: Die Einsatzmöglichkeiten für LED sind fast unbegrenzt, und die LED-Technologie hat sich global durchgesetzt.

Dakota, auf welche wir als exklusiver Hauptvertriebspartner zurückgreifen, oder Steuerungsmöglichkeiten via Smartphone von Loxone. Welche Perspektiven eröff nen denn diese Steuerungsmöglichkeiten via Smartphone? Damit ist man der Vision des «intelligenten Hauses» markant nähergekommen. Dank drahtloser Smart Socket Air, der ersten intelligenten und leicht montierbaren Steckdose mit Loxone-Air-Technologie, lässt sich nicht nur via Smartphone die Beleuchtung im ganzen Haus steuern, man kann von der Wasch- oder Kaffeemaschine über die Stehlampe, die Sonnenstoren oder den Fernseher alles zeitgesteuert, manuell oder ereignisabhängig schalten. In unserer Ausstellung demonstrieren wir verschiedene Smart-Home-Möglichkeiten wie intelligente Video-Gegensprechanlage, durch Bewegungsmelder ausgelöste Alarmanlage, Rauchmelder oder smarte Heizungssteuerung, die dafür sorgt, dass im Showroom immer Wohlfühltemperatur herrscht.

Wie bringt dies selLED den Kunden näher? In der selLED-Ausstellung haben wir eine regelrechte LED-Erlebniswelt mit verschiedenen Wohnsituationen geschaffen, um die Einsatzmöglichkeiten von LED zu demonstrieren. Wir zeigen verschiedene Beleuchtungs- und Stimmungsvarianten im Wohnzimmer, in der Küche, im Badezimmer oder auf der Terrasse, im Garten, aber auch auf Treppen oder in Schränken. So kann man sich einen hervorragenden Überblick über verschiedenste LED-Lösungen verschaffen. Auf dem Wolf 37 haben wir ausserdem eine Werkstatt, vor allem können wir aber hier den Kunden – neben Kundenparkplätzen – in angemessener Atmosphäre umfassende Beratung anbieten sowie Lösungen selbst bei aussergewöhnlichen Anforderungen finden und die Planung und Installation neuer LEDAnlagen übernehmen. In der selLED auf dem Wolf 37 erhält man die neuesten LED-Produkte in höchster Qualität wie zum Beispiel von Unex

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WEITERE INFORMATIONEN selLED Büro & LED Showroom Auf dem Wolf 37 CH-4052 Basel Telefon +41 (0)61 287 45 45 info@selled.ch www.selLED.ch


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AKTUELL

Professionelle Arealentwicklung und Immobilienverkauf Der Architekt Hans-Jörg Fankhauser aus Reinach ist einer der profiliertesten und kreativsten Immobilienentwickler in der Region Basel. Er hat in den letzten 20 Jahren zahlreiche innovative Projekte realisiert und ist ein kompetenter sowie hervorragend vernetzter Ansprechpartner für private Investoren oder Unternehmen, welche ihr Geschäftsareal verkaufen oder ihre Betriebsliegenschaft umbauen und optimieren möchten. Interview mit Hans-Jörg Fankhauser

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ans-Jörg Fankhauser und das Team der Fankhauser Architektur und Immobilienentwicklungen AG entwickeln Gebäude mit hoher Qualität und bleibendem Wert. Sie verbinden professionelle Architektur, Innenarchitektur und Immobilientreuhandwissen. Vom Erstkontakt bis zur Übergabe bietet Fankhauser dem Kunden jeweils den gleichen Ansprechpartner. Ein grosser Vorteil, den eben ein mittleres KMU-Unternehmen bieten kann. Aktuelles Umweltrecht und ökologische Anliegen sind zentrale Themen, wenn es darum geht, die komplexen Zusammenhänge von Arealentwicklungen in die richtige Richtung zu steuern. Immer ist eine erfolgreiche Entwicklung ein Produkt mehrerer kompetenter Fachpersonen, die beigezogen werden müssen um ein mehrdimensionales Netz von Informationen und technischen Abhängigkeiten aufzuarbeiten. Man denke zum Beispiel an die Entwicklung des Energieversorgungskonzeptes eines Gesamtareals.

Hans-Jörg Fankhauser, Architekt und Immobilienentwickler.

«AUF DIESES WISSEN KÖNNEN SIE BAUEN» § § § § § § §

Gebäude- und Grundstücksanalysen Entwicklung von Projektideen Umsetzen von wirtschaftlichen Anforderungen Moderne, zukunftsweisende Architektur und Technik Ökologische Anforderungen an die Haustechnik Innenarchitektur mit Menschenmass und Charme Umgebungsgestaltung mit hohem Naturfaktor

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Spezialisiert ist Hans-Jörg Fankhauser insbesondere auf die Entwicklung von ganzen Arealen und Quartieren für multifunktionale Gewerbef lächen und individuelle Wohnbauten. Der Name Fankhauser verbindet sich teilweise mit wegweisenden Projekten wie dem Airport-Hotel in Basel mit 180 Zimmern, dem mondänen Erlentor mit 240 Stadtwohnungen oder der Wohnsiedlung Seidentor in Arlesheim an der Birs sowie mit dem TechCenter Reinach, wo sich mittlerweile diverse Weltkonzerne mit 700 Arbeitsplätzen angesiedelt haben. Auch das bekannte Baudienstleistungsunternehmen Stamm hat seine neuen Werkstatt- und Büro-Arbeitsplätze in einem Projekt von Fankhauser Architektur AG, mitten in der Birsstadt, in Arlesheim eingerichtet. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» erklärt HansJörg Fankhauser, was er unter einer zukunftsfähigen Projektentwicklung versteht beziehungsweise welche Anforderungen an einen Projektentwickler gestellt werden und spricht über ausgewählte Projekte.


AKTUELL

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«Geschäftsführer»: Was sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Projektentwicklung? Hans-Jörg Fankhauser: Für eine Projektentwicklung braucht es das Zusammenführen einer überzeugenden Projektidee mit der technischen und wirtschaft lichen Machbarkeit einer Aufgabenstellung. Insbesondere sind eine Vielzahl von Themen des Umweltschutzes, des Umweltrechtes und der Ökologie frühzeitig in die Projektentwicklung aufzunehmen. Diese bilden immer öfter die wirklichen Randbedingungen von Arealentwicklungen. Die Aufgabe der Architektur besteht darin, diese Themen bildhaft umzusetzen und visuell zu interpretieren. So wird in Zukunft auch eine neue Architektursprache entstehen. Welche Anforderungen werden dabei an Sie als Projektentwickler gestellt, beziehungsweise welche Philosophie verfolgen Sie? Neben einer hoch qualifizierten Ausbildung in Architektur, Immobilientreuhand und Rechtswissenschaften benötigt man ein hohes technisches Wissen und grosse Erfahrung mit Verwaltungsbehörden, deren internen Prozesse sowie mit den verschiedenen Finanzierungsinstituten und deren spezifischen Anforderungen. Als Projektentwickler muss man in der Lage sein, disziplinenübergreifend zu denken. Ebenso zentral ist ein grosses Verantwortungsbewusstsein für Mensch und Umwelt. Meine diesbezügliche Philosophie lautet: Wir bauen mit Menschen für Menschen. Greifen wir aus den zahlreichen Projekten, die Sie als Entwickler verantworten, exemplarisch ein paar heraus, um konkret kurz aufzuzeigen, wie Sie arbeiten. Was zeichnet zum Beispiel die Wohnüberbauung Erlentor aus? Bei der Wohnüberbauung Erlentor ging es darum, in einem neu entstehenden Stadtquartier mit zukunftsweisender Architektur 240 neuartige Stadtwohnungen zu gestalten. Dazu entwickelten wir ein Konzept, das es möglich machte, 40 verschiedene Wohnungstypen anzubieten. Daraus ist ein Projekt entstanden, das in kürzester Zeit voll vermietet werden konnte.

Verraten Sie uns wenigstens eine Ihrer neuen Arealentwicklungen? Wir entwickeln mitten in der Birsstadt, auf einem Areal von 35’000 m 2 , hoch moderne und flexible Gebäude, die campusartig angeordnet werden. Wir entwickeln dies für Unternehmen, die sich verkleinern und verbessern möchten und dafür hervorragend mit Lastwagen und ÖV erschlossene Flächen mieten oder kaufen wollen. Die Erfahrungen aus den zehn Jahren Entwicklungszeit, die in das Projekt TechCenter Reinach eingeflossen sind, werden mit weiteren flexiblen Ansätzen weiterentwickelt. Wer sich für diese wirtschaft lich hoch interessanten Flächen interessiert, darf sich bei uns melden.

Im Herbst sind die ersten Wohnungen der Siedlung Steinreben in Reinach bezugsbereit – können Sie kurz dieses Projekt beschreiben? Auf dem 14’000 Quadratmeter grossen Areal entstehen bis Frühsommer 2016 vier Gebäude mit total 90 Eigentumswohnungen von 2½ bis 5½ Zimmern. Alle mit grossen Fenstern und sehr grossen Terrassen. Attikawohnungen mit Terrassen von 100 m 2 sind der Standard, den wir uns gesetzt haben. Das gesamte Projekt wurde ähnlich wie das Seidentor in Arlesheim konzipiert. Dadurch, dass die Besucherparkplätze ins Untergeschoss verlegt wurden, kann eine ruhige, charmante und parkähnliche Wohnanlage gebaut werden. Ebenfalls seiner Vollendung nähert sich die Überbauung Duradero in Allschwil – was ist das Herausragende an diesem Projekt? Auf dem ehemaligen Gelände der Sportanlagen der CIBA am Baselmattweg, die direkt neben dem Alterszentrum nur noch wenig genutzt wurden, entstehen bis Ende 2016 total 220 Mietwohnungen und 40 Eigentumswohnungen. Auch hier basiert das Konzept auf unterschiedlichsten Wohnungstypen für alle Altersgruppen. Viele der Wohnungen sind bereits vor Fertigstellung vermietet. Auch in diesem Projekt sind die Besucherparkplätze im Untergeschoss angeordnet, sodass ein zentraler Park mit ca. 10’000 m2 Grösse entsteht. Direkt an der Bachgrabenpromenade gelegen ist dies ein idealer Ort für das stadtnahe Wohnen im Grünen.

Fankhauser Architektur AG I Seewenweg 6 I 4153 Reinach I 061 716 88 88

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Immobilienentwicklungen Eigentumswohnungen in Reinach STEINREBEN

WOHNEIGENTUM MIT QUALITÄT Ein spannendes Projekt, das Freiraum für neue Wohn- und Lebensperspektiven schafft. Ein Wohnstandard, der hohe Qualität garantiert.

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X Zentrale Lage mitten in Reinach X Grosse Vielfalt an Wohnungstypen:

2 K bis 5 K Zimmer, Garten-, Etagenund Terrassenwohnungen X Beste Wohnqualität mit direkter

Anbindung an die Natur X Energieeffiziente Bauweise für ein kom-

fortables und zeitgemässes Wohnen

www.steinreben-reinach.ch Bauherrschaft HRS Investment AG Walzmühlestrasse 48 CH-8501 Frauenfeld www.hrs.ch

Verkauf Fankhauser Architektur AG Seewenweg 6 CH-4153 Reinach www.f-web.ch

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putzART – die Kunst der Reinigung: Chancen für Wiedereinsteigerinnen Die putzART GmbH ist das führende Unternehmen für Haushalt- und Privatreinigungen in der Region sowie für nachhaltige und umweltverträgliche Reinigung von Büros, Arztpraxen, bei Umzügen, für Baureinigungen und bei Entsorgungen. Interview mit Nathalie Anderegg & Thomas Varga

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ie 2005 gegründete putzART stützt sich dabei vornehmlich auf «putzARTistinnen», welche Teilzeitpensen absolvieren möchten. Wegen der grossen Nachfrage nach den Dienstleistungen der putzART sucht das Dornacher Reinigungsunternehmen laufend qualifizierte Frauen, welche als Wiedereinsteigerinnen nicht einen Ganztagesjob, sondern eine Teilzeittätigkeit suchen, um so Zeit für ihre Familien zu haben. Warum putzART mit Fug und Recht als einzigARTiges Unternehmen in der Branche angesehen wird, erklären im Interview Geschäftsführer Thomas Varga und Nathalie Anderegg, Personalverantwortliche und Assistentin der Geschäftsleitung der putzART GmbH. Als hauptsächliche Gründe nennen sie dabei unter anderem hohes fachliches Know-how der firmenintern und akkurat geschulten putzARTistinnen, deren charakterliche Integrität sowie grosse Sozialkompetenz, aber vor allem auch das dank intensiver Kommunikation erarbeitete Vertrauensverhältnis zu den Auft raggebern, welche auf sie massgeschneiderte Dienstleistungen bauen können. «Geschäftsführer»: Zu Beginn die quotenrelevante Frage: Gibt es auch putzARTisten? Nathalie Anderegg: (lacht). Die gibt es auch. Die Männer werden vor allem als Unterstützung bei körperlich anstrengenden Arbeiten eingesetzt. Die Mehrheit der rund 100 Mitarbeitenden der putzART GmbH ist allerdings weiblich. Warum beschäftigt die putzART vornehmlich weibliches Personal in Teilzeit? Thomas Varga: Zum einen möchten wir Frauen, welche zum Beispiel wegen Mutterschaft eine gewisse Zeit aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind, einen attraktiven und vor allem zeitlich flexiblen Wiedereinstieg in die Arbeitswelt ermöglichen. Zum anderen haben wir festgestellt, dass Frauen mit einer gewissen Reife, die grosse Erfahrung in der Führung eines Haushaltes haben und vielleicht auch etwas älter sind, enorm verantwortungsbewusst und sozialkompetent sowie lernbegierig sind, was sich in einer hohen Arbeitsqualität, Leistungsbereitschaft und Zuverlässigkeit niederschlägt. Dies wird übrigens auch von

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uns entsprechend honoriert. So sind die putzARTistinnen dem Gesamtarbeitsvertrag angeschlossen, aber deutlich bessergestellt als dort verlangt. Jede einzelne putzARTistin hat einen schrift lichen Arbeitsvertrag, wo Lohn, Ferien, Sozialleistungen und Versicherungen klar geregelt sind. Sind die putzARTistinnen aus Ihrem Haus denn besonders sensibel, was die Wünsche Ihrer Kunden angeht? Thomas Varga: Das kann ich klar bejahen. Aufgrund ihrer persönlichen Erfahrung wissen die putzARTistinnen zweifellos genau, wie man einen Haushalt putzt, auf was man achten und worauf man ein besonderes Augenmerk richten muss, zum Beispiel bei der Verwendung von ökologisch sinnvollen Reinigungsmitteln. Im Idealfall verzichten wir auf Putzmittel und verwenden Reinigungslappen. Nathalie Anderegg: Nachhaltigkeit ist für uns generell ein wichtiges Thema. So setzen wir unsere putzARTistinnen in der Nähe ihres Wohnorts ein, damit sie problemlos mit dem ÖV zu ihren Einsatzorten kommen. Welche Voraussetzungen müssen denn angehende putzARTistinnen mitbringen, damit sie von PutzART eingesetzt werden? Thomas Varga: Sie müssen sehr gut Deutsch sprechen und schreiben können, damit die mündliche und schrift liche Kommunikation mit ihren Kunden klappt. Aus diesem Grund beschäftigen wir vornehmlich Schweizerinnen. Dann müssen sie charakterlich integer und gut beleumdet sein, denn die Kunden müssen absolutes Vertrauen ihnen gegenüber haben. Dementsprechend durchläuft unser Personal ein restriktives Rekrutierungsverfahren, bei dem es auf Tauglichkeit und Integrität geprüft wird. Referenzauskünfte, Betreibungsauskünfte, Vorstrafenregister und Niederlassungsbewilligung werden bei Bedarf eingeholt. Nathalie Anderegg: Wir sind übrigens mit dem Label «iPunkt» zertifiziert, das Unternehmen auszeichnet, welche Menschen mit Behinderung im ersten Arbeitsmarkt anstellen und deren berufliche Chancengerechtigkeit achten.


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DIENSTLEISTUNGSANGEBOT §

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Haushaltreinigung Zuverlässigkeit, Kompetenz, Vertrauen, Geschicklichkeit und Fachwissen ist das, was Sie in der Reinigung Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses brauchen und auch erwarten. Büroreinigung und Praxisreinigung Die Art der Businessreinigung ist wichtig für Ihr Ansehen. Umzugsreinigung und Endreinigung Einmalig und speziell für den Um- und Einzug für Ihr neues Zuhause. Baureinigung Entfernung von Fein- und Grobstaub. Die Entsorger Die Unterstützung bei Ihren täglichen Sorgen beim Entsorgen.

Und welche fachlichen Qualifikationen zeichnen die putzARTistinnen aus? Nathalie Anderegg: Wir bieten hausintern obligatorische und fakultative Schulungskurse an, deren zeitlicher Aufwand übrigens vergütet und mit einem Zertifi kat abgeschlossen wird. In diesen Schulungen lernen die angehenden putzARTistinnen alles über das Putzen und Reinigen verschiedenster Oberflächen, wie man effi zient und sicher arbeitet, was sie im Umgang mit Putzmitteln, Staubsaugern und andern Hilfsmitteln wissen müssen oder geben ihnen Tipps und Tricks zum Wäsche waschen oder Hemdenbügeln. Man muss sich diese Schulungen als Workshops vorstellen, wo die Teilnehmerinnen nicht nur viel lernen, sondern wo sie sich auch untereinander austauschen können. Die putzART GmbH ist aber nicht nur in der Haushaltreinigung für Private tätig? Thomas Varga: Zu etwa 80 Prozent schon. Wir arbeiten zudem mit SPITEX-Organisationen zusammen und bieten unsere Dienstleistungen auch Senioren an. Dabei kommt auch die soziale Kompetenz unserer putzARTistinnen zum Tragen, indem man sich mit den Kunden unterhält, zusammen mit ihnen einen Kaffee trinkt oder auch mal im Haushalt zuhanden geht. Basierend auf dem Vertrauen, das wir uns bei unseren Kunden erarbeitet haben, werden unsere Dienstleistungen aber auch für die Reinigung von Büros, Arztpraxen, bei Umzügen, für Baureinigungen und bei Entsorgungen nachgefragt.

WEITERE INFORMATIONEN putzART GmbH Hauptstrasse 14 CH-4143 Dornach Telefon +41 (0)61 702 07 07 Telefax +41 (0)61 702 07 19 wirmachensauber@putzart.ch www.putzart.ch

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Neues Gesundheits- und neues Film-Magazin bei Telebasel Telebasel hat mit «Gsund» und «Reihe 8» sein Programm um zwei neue Magazine erweitert. «Gsund» ersetzt das bisherige Gesundheitsmagazin «xund-tv», und mit «Reihe 8» werden Kino- und Filmfans mit News aus der Welt der bewegten Bilder bedient. Interview mit Dominik Prétôt von Niggi Freundlieb

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as Gesundheitsmagazin «Gsund» ist für die ganze Familie gedacht und verfolgt nach dem Motto «Gsund sein – gsund bleiben» vor allem einen präventiven Ansatz. Das FilmMagazin «Reihe 8» wird von Dani von Wattenwyl aus dem Kino Pathé Küchlin moderiert und bringt auch direkt Statements von Kinogängern über die vorgestellten Filme. Beiden neuen Magazinen gemein ist der Einbezug des Telebasel-Publikums, das anonym über ein spezielles Zuschauer-Panel Sendungen bewerten oder seine Meinung und seine Anregungen via soziale Medien zuhanden der TelebaselRedaktion deponieren kann, wie Dominik Prétôt, CEO von Telebasel, unter anderem im Interview mit dem «Geschäftsführer» ausführt.

«Geschäftsführer»: Zuerst einmal: Worin unterscheidet sich «Gsund» vom bisherigen Gesundheitsmagazin «xund-tv»?

Die Meinungen des Publikums erfahren und sichtbar machen ist ja ein Teil der angekündigten Multi-Channel-Strategie von Telebasel – wie wird dieser Ansatz bei «Gsund» und «Reihe 8» praktiziert? Die beiden neuen Sendungen entsprechen tatsächlich unserem MultiChannel-Konzept. Wir wollen wissen, was unsere Zuschauer sehen möchten, und wollen sie in unsere Sendungen einbeziehen, indem wir ihnen die Möglichkeit geben, uns ihre Feedbacks und Anregungen mitzuteilen. Dies versetzt uns in die Lage, auf die Wünsche der Zuschauerschaft besser einzugehen und sie in den Mittelpunkt unserer Bemühungen zu stellen. Dafür haben wir verschiedene Kommunikationskanäle, wie zum Beispiel unsere Präsenz in den sozialen Medien, ausgebaut. Zusätzlich kann man künft ig via eines speziellen Zuschauertools, welches von einer externen Firma – also nicht von Telebasel – betrieben wird, die Sendungen anonym bewerten.

Dominik Prétôt: Uns ist aufgefallen, dass – ob in Radio oder TV – in den meisten Sendungen, welche im weitesten Sinn den Begriff «Gesundheit» im Titel tragen, vor allem über Krankheiten berichtet wird. Da wir mit «Diagnose» bereits ein Magazin ausstrahlen, welches sich mit entsprechenden Themen auseinandersetzt, wollten wir mit dem neuen zweiwöchentlichen TV-Magazin «Gsund» schwergewichtig einen präventiven und positiven Ansatz für die ganze Familie verfolgen, der sowohl für jüngere als auch für ältere Menschen die unterschiedlichsten Alltagsfragen rund um die Gesundheit thematisiert. Als Beispiele nenne ich Verletzungsgefahren beim Joggen, Heuschnupfen, Sonnenbrand, Abnehmen oder Herzschrittmacher, aber auch Fragen rund um das psychische Wohlbefi nden. Anhand einer Familie aus der Region Basel werden jeweils zwei Themenaspekte in einer Sendung behandelt und einzelne Krankheitsbilder durch eine 3-D-Animation verständlich erklärt. Welche Überlegungen standen hinter der Lancierung der Kinosendung «Reihe 8»? Im Zentrum von Telebasel steht naturgemäss das bewegte Bild – genau wie beim Kino. Wer Filme mag, kann nicht nur die Trailer der neusten Filme bei uns sehen, sondern zusätzliche Infos in kompakter Form haben. Der Titel «Reihe 8» soll dabei auch dokumentieren, dass nicht ein abgehobener Filmkritiker aus einer Loge über die Filme spricht, die aktuell in Basels Kinos laufen, sondern wir wollen vor allem auch die ganz normalen Kinobesucher – eben jene aus der «Reihe 8» – zu Wort kommen lassen.

GESCHÄFTSFÜHRER 03 : : 2015

D O M I N I K P R É TÔT Alter: 38 Zivilstand: verlobt Erlernter Beruf: Ökonom Heutige Position: CEO Telebasel Hobbys: Natur, Bergwandern, Outdoor-Aktivitäten generell, Jugendarbeit

WEITERE INFORMATIONEN Telebasel Steinenschanze 2 Postfach 4443 CH -4002 Basel Telefon +41 (0)61 226 95 95 Telefax +41 (0)61 226 95 90 info@telebasel.ch www.telebasel.ch


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Die Kunst der Reinigung

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AKTUELL

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PLAN B Plan B arbeitet mit Event-Veranstalter und -Planer zusammen und versteht sich als Unterstützer von diesen. Das Umsetzen der Ideen mit der nötigen Sicht auf das Preis-LeistungsVerhältnis ist unsere Leidenschaft. Dank dem grossen Know-how ist es möglich, ihnen innert kürzester Frist eine Gesamtplanung mit Leistungsangebot zu erstellen, auch wenn ein Notfall eingetroffen und eben ein Plan B nötig ist. Das grosse Beziehungsnetz garantiert sie kurzfristig, kompetent und dokumentiert zu beraten. In der Ausführung ist der Fokus primär auf Arbeitssicherheit und Qualität gerichtet, aber ebenso sind die Terminvorgaben von höchster Priorität, denn schliesslich soll ihr Event pünktlich über die Bühne gehen können.

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AKTUELL

Gärtnermeister beider Basel: Berufsbildung Die Gärtnerlehre – eine Zusammenarbeit von Betrieb, Schule und Verband. von Anselmo Renz

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ür den Verband Gärtnermeister beider Basel ist die Berufsbildung eine zentrale Aufgabe, denn nur eine Branche mit Nachwuchs und guten Fachkräften kann gute Leistungen erbringen. Der Verband führt im Auftrag der Kantone Baselland und BaselStadt das Qualifi kationsverfahren (QV ehem. LAP) und die Überbetrieblichen Kurse (ÜK) durch. Zudem erarbeitete er mit dem «Pflanzenwerk» ein eigenes Lehrmittel mit viel Engagement. Der Gärtnerberuf wird in vier verschiedene Berufssparten unterteilt: Garten- und Landschaftsbauer, Topfpf lanzen- und Schnittblumengärtner, Baumschulist und Staudengärtner. Der Garten- und Landschaftsbauer ist der klassische Gärtner, der alle anfallenden Arbeiten im Kundengarten ausführt. Die drei anderen Berufssparten sind vorwiegend in der Produktion der Pflanzen tätig. Damit unser Berufsstand mit motivierten und engagierten Berufsleuten in die Zukunft blicken kann, braucht es Ausbildungsbetriebe mit entsprechendem Fachpersonal, Lehrlingsbetreuern und der Möglichkeit, sämtliche Arbeiten ausführen zu können. Für diese Qualität stehen die Mitglieder der Gärtnermeister beider Basel ein und bieten Ausbildungen mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis EFZ (dreijährige Lehrzeit) oder mit eidgenössischem Berufsattest EBA (zweijährige Lehrzeit) an. In der Lehrzeit werden alle relevanten Tätigkeiten des Berufes vermittelt. Bei den Garten- und Landschaftsbauern sind dies die Arbeiten mit Pflanzen (Schnitt, Pflege, Neu- und Verpflanzungen, Schädlingsbekämpfung und Pflanzenschutz), Pflanzenkunde (Erkennen der Pflanzen im Sommer-, Winterzustand und Benennen in Latein und Deutsch), Gartenbautechnik von Belägen in Natur und Kunststein, Treppen- und Mauerbau, Trocken- und Feuchtbiotop, Spielplatz- und Gerätebau, Dachterrassen- und Balkonbegrünung, jedoch auch Friedhofs- und Landschaftspflege. Für angehende Berufsleute muss klar sein: Der Gärtnerberuf verlangt viel von einem ab. Die körperlich harte Arbeit bei Sonne und Regen und die Bereitschaft, viel zu lernen, muss einem gegeben sein. Um den Beruf den Schülerinnen und Schülern vorzustellen, betreibt der Verband Gärt-

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nermeister beider Basel einen Stand an der kantonalen Berufsschau, welche alle zwei Jahre in Pratteln oder Liestal stattfindet. Neu werden wir auch eine regionale Berufsmeisterschaft in Basel durchführen. Die Berufsmeisterschaft findet mit fünf Teams à zwei Personen statt, die einen Schaugarten erstellen, der möglichst viele typische Arbeiten des Garten- und Landschaftsbaus beinhaltet. Die Aufgabe wird anhand eines Planes vorgegeben und beinhaltet Plattenbeläge in Natur- und Kunststein, Mauerbau sowie die Bepflanzung mit Gehölzen und Stauden. Die Gärten werden innerhalb eines Tages erstellt und von einem dreiköpfigen Fachgremium bewertet. Das Gewinnerteam darf sich an der SwissSkills 2016 mit den Teams der Restschweiz messen, um sich für die WorldSkills 2017 in Abu Dhabi zu qualifi zieren. Aufgrund des 125-jährigen Bestehens des Verbandes Gärtnermeister beider Basel soll die Berufsmeisterschaft dieses Jahr an einem stark frequentierten Ort in der Öffentlichkeit ausgetragen werden. So können wir an diesem Anlass nicht nur unsere besten Junggärtner/innen küren, sondern auch interessierten Jugendlichen und ihren Eltern aufzeigen, wie attraktiv und vielseitig der Gärtnerberuf ist. Die Natur, aber auch der Garten als kultivierte Natur ist in der heutigen Zeit für alle wichtiger denn je. Der Gärtner, sei es von der öffentlichen Hand oder aus der Privatwirtschaft, gestaltet und pflegt diese Aussenräume und beeinflusst damit wesentlich unsere Lebensqualität. Die regionale Berufsmeisterschaft 2015 wird am Samstag, 22. August, von 8–17 Uhr auf dem Barfüsserplatz in Basel ausgetragen und vom Verband Gärtnermeister beider Basel in Zusammenarbeit mit der Stadtgärtnerei Basel-Stadt durchgeführt. Besuchen Sie uns auf dem Barfüsserplatz, erleben Sie wie in kürzester Zeit ein Schaugarten entsteht und feuern Sie die teilnehmenden Junggärtner/innen an!

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AKTUELL

Bruderer-Logistik AG: Ab in die Zukunft! Die im Bereich von Stückguttransport und Logistik tätige «bruderertrans ag» heisst seit Ende 2014 BrudererLogistik AG. Mit der Namensänderung erfolgte nicht nur eine weitere Optimierung der Firmenstrukturen und eine Umgestaltung des Corporate Designs, sondern auch ein Wechsel in der Leitung des Unternehmens, das nun von der neuen Inhaberin Carmen Sommer geleitet wird. Interview mit Carmen Sommer

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ie im Logistik-Center an der Unterfeldstrasse 15 in Liestal beheimatete Bruderer-Logistik AG wurde 1986 von Martin Bruderer als Einzelfirma gegründet, die mit einem Volvo F720 erste Transporte durchführte. In der Folge wuchs die Firma und deren Fahrzeugflotte stetig und sie baute ihre Dienstleistungen mit dem kontinuierlichen Aufbau von Stückgutdienstleistungen in der ganzen Schweiz aus. Mit dem Umzug von Diepflingen nach Läufelfingen in eine grössere Umschlags- und Lagerhalle wurde 1998 ein Ausbau der Angebotspalette für Lagerung- und Logistikdienstleistungen ermöglicht.

Heute beschäft igt die Bruderer-Logistik AG 40 Personen und setzt rund 20 Fahrzeuge verschiedenster Grösse für ihre Transporte ein. Carmen Sommer, Geschäftsführerin und Inhaberin der Bruderer-Logistik AG, bekräft igt im Interview mit dem «Geschäftsführer» ihre Wachstumsstrategie für das Unternehmen, welche sie auch unter den Aspekten von Nachhaltigkeit und Innovationskraft auf Basis eines qualifizierten und hoch motivierten Teams sieht.

In den nächsten Jahren vergrösserte das Unternehmen laufend seine Fahrzeugf lotte, realisierte nun Stückgutleistungen in der ganzen Schweiz innerhalb von 24 Stunden, vergrösserte die Angebote im Bereich der Lagerdienstleistungen oder erhielt die Bewilligung, Gefahrentransporte der Klasse 1 auszuführen, was auch die Ausrüstung eines Teils der Fahrzeugflotte nach den entsprechenden Normen bedeutete.

Carmen Sommer: Die Firma ist seit ihrer Gründung und unter der Leitung von Martin Bruderer quantitativ und bezüglich ihrem Dienstleistungsangebot ständig gewachsen und hat sich bei den Kunden, darunter namhafte Unternehmen aus Detailhandel, Industrie und Gewerbe, einen ausgezeichneten Ruf geschaffen. Auf dieser Ausgangslage und unseren langjährigen Erfahrungen aufbauend können wir den Kunden ein laufend sich den Marktbedingungen und Kundenbedürfnissen angepasstes Dienstleistungsangebot im Transport- und Logistik- sowie im Lagerbereich anbieten. Dabei steht die Kundenorientierung an erster Stelle. Wir bieten den Kunden Mehrwert und Gewinn durch innovative, effi ziente und, wo sinnvoll, massgeschneiderte Lösungen mit bestmöglichem Kosten-Nutzen-Verhältnis.

Ein weiterer Meilenstein stellte dann 2007 der Umzug in das neugebaute Logistikzentrum in Liestal mit der Änderung der Gesellschaftsform und dem Namenswechsel in die «bruderertrans ag» dar. Weitere Ausweitung der Dienstleistungsangebote im Bereich Stückguttransporte und Lager, Aufstockung des Personalbestandes oder Erweiterung und Erneuerung der nach den jeweils aktuellsten europäischen Umweltnormen fahrenden Fahrzeugf lotte bis heute sorgten dafür, dass sich das Unternehmen auch in einem immer komplexeren Marktumfeld erfolgreich entwickeln konnte.

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«Geschäftsführer»: Wie umschreiben Sie Ihre Unternehmensphilosophie für die Bruderer-Logistik AG?

Wie sieht die entsprechende Strategie konkret aus? Die Bruderer-Logistik AG ist weiterhin auf Wachstumskurs. Dies bedingt aber auch laufend Investitionen. Wir wollen dank besten


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BRUDERER-LOGISTIK AG Dienstleistungen: § Stückguttransporte – Be- und Entladen § Wagenladungstransporte – Gefahrguttransporte § Expressfahrten – Kommissionierung § Recyclingtransporte – Warenprüfung § Gesamtlogistik § Dienstleistungen – Blocklager § Logistiklösungen nach Ihren Bedürfnissen in den Bereichen Transport: § Transport Umschlag § Stückguttransporte § Wagenladungstransporte § Expressfahrten § Recyclingtransporte § Gefahrguttransporte § Sprengstofftransporte § Be- und Entladen § Kommissionierung § Warenprüfung § Gesamtlogistik Dienstleistungen Lagerungen: § Blocklager § Hochregallager

Infrastrukturen, fortschrittlichen Anlagen, modernen Fahrzeugen sowie laufend optimierten Prozessen und konstanter Innovation zu den Marktführern zählen. Welche Rolle spielen dabei die Mitarbeitenden?

(lacht) Ich gebe es gerne zu: Ich liebe unsere Lastwagen! Geradezu begeistert bin ich von unserem neuen Scania R 480, einem Sattelschlepper mit 23 Tonnen Nutzlast. Der ist nicht nur etwas fürs Auge, sondern technisch auf dem höchsten Niveau und bietet somit die Möglichkeit, unseren Kunden noch bessere und noch effi zientere Leistungen anzubieten.

seSie sind das Herz des Unternehmens! Nur dank des Engagements unsend rer motivierten und fachlich fundiert ausgebildete Mitarbeitenden sind dewir erfolgreich. Zu unserer Firmenkultur gehört die nachhaltige Fördeusrung und Weiterbildung der Mitarbeitenden. Zudem sind wir ein Auseibildungsbetrieb und legen Wert darauf, dass 25 Prozent der Mitarbeitenden weiblich sind. Als berufstätige Mutter weiss ich, wie wichtig es ist, Frauen qualifizierte Arbeitsplätze anzubieten. erWelchen Stellenwert haben ökologische Überlegungen in der BrudererLogistik AG? dNatürlich müssen wir als Unternehmen nach wirtschaft lichen Grundnsätzen, also kostenbewusst und leistungs- sowie kundenorientiert hanch deln. Wir haben aber zum Beispiel bewusst in unserem neuen Logo auch die Farbe Grün verwendet, um unser ökologisch bewusstes Handeln zu k dokumentieren. Dementsprechend planen und erstellen wir zweckmässige, energiebewusste Infrastrukturen, investieren in fortschrittliche Fahrzeugtechnologien und setzen effiziente, umweltfreundliche Transportsysteme ein. Eine typisch männliche Frage zum Schluss: Wie fasziniert sind Sie von den Trucks aus Ihrer Fahrzeugflotte?

WEITERE INFORMATIONEN Bruderer-Logistik AG Unterfeldstrasse 15 CH-4410 Liestal Telefon +41 (0)61 905 10 10 Telefax +41 (0)61 905 10 11 info@bruderer-logistik.ch www.bruderer-logistik.ch

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Mit dem 5-Sterne-Bistro-Bus auf höchstem Niveau entspannt reisen Mit dem «Culinaria Magnifica II» bietet die Pratteler SolBus AG Tages- oder längere Ferienreisen im In- und Ausland für Individualreisende, Gruppen, Vereine oder Firmen im europaweit modernsten 5-Sterne-Bistro-Bus an. Interview mit Beat Schoch

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ntspannt auf höchstem Niveau reisen und geniessen, das ist das Motto der SolBus AG. Vom Nordkap bis Andalusien, von Südengland bis Sizilien, ob Tagesausflüge an den Zugersee oder den Autosalon in Genf – das umfang- und abwechslungsreiche Reise- und Ferienangebot der SolBus AG bringt die Reisenden an die schönsten Orte und Städte Europas mit höchstem Reisekomfort und Übernachtungen in ausgesuchten Erstklass- und Luxushotels. Mit dem neuen 5-Sterne-Bistro-Bus «Culinaria Magnifica II» steht dafür eine «rollende Wohlfühl-Oase par excellence» zur Verfügung, die keine Wünsche offen lässt und bezüglich Komfort, Sicherheit und Fahrzeugtechnik Massstäbe setzt. Das SolBus-Team Beat Schoch und Karoline Lüthi umhegt auf jeder Fahrt die Gäste und ist Ansprechpartner für jedes Anliegen während der Reisen, aber auch an den jeweiligen Destinationen. Als qualifizierter Chauffeur verfügt Beat Schoch, durch seine langjährige Tätigkeit als Car- und LKW-Fahrer, über grosses, fahrtechnisches Wissen und wird durch Karoline Lüthi, welche im Besitz des Car- und LKW-Führerscheins ist, wenn nötig jederzeit unterstützt. Beide besuchen laufend spezifische Schulungen und verfügen über sämtliche vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Weiterbildungskurse. Im Interview spricht Beat Schoch über die SolBus-Philosophie, über die Vorteile, welche die Reisenden geniessen, die mit dem Pratteler Unternehmen unterwegs sind, oder über ungetrübten und luxuriösen Reisespass dank dem «Culinaria Magnifica II».

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Geschäft sführer: Die SolBus AG organisiert die Reisen selbst und übernimmt gleichzeitig die Reiseleitung und Führung? Beat Schoch: Die Reiseprogramme werden von uns persönlich entwickelt und die Hotels von uns selbst ausgewählt. Um abwechslungsreiche und individuelle Reisen anbieten zu können, verlassen wir auch die üblichen Reiserouten, gehen auf Entdeckungstour und picken aus einer Fülle von Sehenswürdigkeiten die Rosinen heraus. Dabei organisieren wir für unsere Gäste eigentlich alles, was ihnen einen stressfreien Urlaub ermöglicht. Natürlich geben wir alles Wissenswerte über die Destinationen weiter und stehen für sämtliche Fragen zur Verfügung. Dabei werden wir auf grösseren Reisen zusätzlich von geschulten und Deutsch sprechenden Reiseleitern und Stadtführern unterstützt. Wenn notwendig, wird auf geführten Stadtrundgängen und Besichtigungen das drahtlose «Quietvox-Audiosystem» genutzt, welches die Informationen der Reiseleiter in höchster Tonqualität ohne Störgeräusche liefert. Welche Philosophie verfolgt die SolBus AG auf ihren Reisen für die Gäste? Entspannen und Geniessen auf hohem Niveau stehen im Vordergrund unseres Luxuskonzepts. Generell planen wir deshalb unsere Reisen mit genügend Stopps, wobei die Gäste auch die Möglichkeit haben, die Verpflegung, vom kleinen Snack bis zur warmen Mahlzeit, gemütlich


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im Bistro einzunehmen. Damit werden die Bestimmungsorte früher erreicht, und man hat mehr Zeit, um die Gegend zu erkunden. Grösstenteils werden lange Tagesetappen vermieden, angenehme Abfahrtszeiten und genügend Zeit für Tagesausflüge und eigene Entdeckungen eingeplant. Sämtliche Rundreisen werden ausschliesslich in Kleingruppen durchgeführt. Die Gäste logieren in ausgewählten Erstklass- und Luxushotels, in der Regel an zentraler Lage, was ihnen erlaubt, die Umgebung auch zu Fuss zu erkunden.

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auf Wunsch den gemütlichen Apéro oder abwechslungsreiches Catering nach Bedürfnissen der Kunden. Und die Sitzplatzbildschirme im Oberdeck bieten nicht nur Abwechslung, sondern können auch für spezielle Kunden-Events zur Vorführung von firmenspezifischen Informationsfi lmen genutzt werden. Das heisst, wir bieten Unternehmen nicht nur eine originelle Werbemöglichkeit, sondern deren Kunden auch ein unvergessliches Erlebnis. Was beinhaltet das SolBus-Meilenprogramm?

Wieso kann man mit Fug und Recht behaupten, dass der 5-SterneBistro-Bus «Culinaria Magnifica II» eine neue Reisedimension darstellt? In unserem brandneuen «Culinaria Magnifica II» reist man tatsächlich auf höchstem Niveau. Der Bus repräsentiert den neusten Stand der aktuellen Fahrzeugtechnik, Sicherheit und Umweltnormen. Punkto Komfort für die Passagiere gibt es zudem nichts Vergleichbares. Im Oberdeck, das 34 Gästen Platz bietet, lässt sich dank grösstmöglicher Panoramasicht und Glasdach die Landschaft aus einer einmaligen Optik geniessen. Die raumgewinnende Dreier-Bestuhlung in exklusiver Lederausstattung, mit grossem Sitzabstand von 90 bis 95 cm, bietet ein Höchstmass an Sitzkomfort und Beinfreiheit. Über das in jedem Sitz integrierte und ausklappbare Video-LCD-Display mit Kopfhöreranschluss kann man Videofilme sehen, die Fahrroute per GPS und per Frontkamera verfolgen oder einfach Musik hören. Für die Passagiere stehen Free WiFi und Stromanschlüsse für Notebooks, Tablets oder Smartphones zur Verfügung. In der eigenen Bordküche zubereitete Speisen und Getränke – inklusive Bier aus eigenem Zapfhahn – werden ausschliesslich im Unterdeck auf Porzellangedecken sowie in Gläsern serviert.

Damit belohnen wir Stammkunden für ihre Treue. Mitgliedern im exklusiven SolBus-Meilenprogramm werden für jede absolvierte Reise aus unserem Programm die jeweils im «Culinaria Magnifica II» gefahrenen Kilometer auf ihrem Konto gutgeschrieben. Diese können bei einer nächsten Buchung oder für Konsumationen im Bus verrechnet werden.

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Das stimmt. «Culinaria Magnifica II» ist auch das Richtige für Geburtstags-, Familien- oder Hochzeitsfeste. Gerne servieren wir im Unterdeck

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Sebastian Frehner: «Das Beste für Basel erreichen!» Seit Ende November 2010 ist Sebastian Frehner Mitglied des Nationalrats. Der 42-jährige Jurist und Unternehmer gehört einer neuen Politiker-Generation an, die nahe am Volk politisiert, vor allem aber auch in Bundesbern als Präsident der Parlamentarischen Gruppe Region Basel, welche er ins Leben gerufen hat, nachhaltig für die Interessen von Basel und der Region als Wirtschaftsstandort eintritt. Interview mit Sebastian Frehner von Niggi Freundlieb

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ebastian Frehner, der im November 2010 für Jean Dunant in den Nationalrat nachrückte, wurde 2011 mit 11’197 Stimmen als Bisheriger in die grosse Kammer gewählt, wo er Mitglied der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit NR (SGK-NR) und der Gerichtskommission (GK-V) ist. Bereits 1996 trat er in die SVP Basel-Stadt ein, 2001 in die JSVP Basel-Stadt anlässlich deren Gründung. Er war von Februar 2005 bis September 2014 Grossrat, wo er unter

anderem mehrere Jahre als Mitglied der Finanzkommission amtierte. Seit 2006 sitzt Sebastian Frehner im Zentralvorstand der SVP Schweiz und ist seit 2009 Präsident der SVP Basel-Stadt. Der promovierte Jurist und Revisor (RAB) gründete 2009 die «Dr. Sebastian Frehner Consulting» in Basel und ist als selbstständiger Unternehmer im Bereich Treuhand, Unternehmensberatung, Rechtsberatung und Politconsulting sowie als Mitglied verschiedener Verwaltungsräte von KMU tätig.


Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» erinnert sich Sebastian Frehner an seine Anfänge als Politiker, spricht über die Vorzüge der direkten Demokratie, über die Notwendigkeit, das «Modell Schweiz» zu hegen und pflegen oder welche Voraussetzungen es braucht, damit 2016 in Basel die rot-grüne Dominanz gekippt werden kann. «Geschäft sführer»: Sie werden als «Vollblutpolitiker» bezeichnet – was hat Sie ursprünglich in die Politik getrieben? Sebastian Frehner: Ich bin in einem Elternhaus, wo viel politisiert worden ist, aufgewachsen. Das heisst, ich begann mich schon früh für Politik zu interessieren, weil mir mitgegeben wurde, wie unser Staatswesen funktioniert. Richtiggehend politisiert wurde dann – es war die Zeit rund um die EWR-Abstimmung Anfang der 1990er-Jahre –, als niemand in meinem Umfeld meine politischen Meinungen teilte (schmunzelt). Ich war 18, 19 Jahre alt, natürlich gegen den EWR-Beitritt der Schweiz beziehungsweise gegen das vom Bundesrat und vom Parlament quasi schon beschlossene Beitrittsgesuch zur EU und vermisste generell eine klare Haltung der bürgerlichen Politik. Ich erinnere mich, dass ich irgendwann Christoph Blocher einen Brief geschrieben habe, weil mir seine politischen Aussagen gefielen. In diesem Schreiben fragte ich ihn, ob man denn nicht dringend in Basel auch eine SVP-Sektion gründen müsste. Er schrieb mir zurück und machte mich darauf aufmerksam, dass vor Kurzem eine solche Sektion in Basel gegründet worden sei, welche sich aber noch entwickeln müsse. In die Partei bin ich dann 1996 eingetreten. Während dieser ersten aktiven Zeit in der Politik begann ich auch mein Jura-Studium in Fribourg. Naturgemäss setzte ich die Prioritäten zuerst vor allem auf mein Studium, parallel dazu engagierte ich mich aber zunehmend in der kantonalen und nationalen Partei und übernahm in der Folge verschiedene Positionen und Funktionen. Sie erwähnten, dass Sie schon früh eine bürgerliche Politik verfolgten – wäre dann die FDP nicht auch eine Alternative für Sie gewesen? Vor 40 Jahren wäre ich vielleicht auch Mitglied bei der FDP geworden. Seit Längerem missfällt mir aber deren nicht in allen Punkten wirt-

schaftsliberale Ausrichtung, ihre Europapolitik, ihre zu wenig harte Haltung in Sachen Kriminalität oder ihre Ausländerpolitik. Was sagen Sie zur These, dass unsere direkte Demokratie aufgrund immer komplexer werdender Sachverhalte an ihre Grenzen stösst beziehungsweise den Souverän überfordert? In der Tat stösst die direkte Demokratie in vielen Bereichen an ihre Grenzen. Komplizierte Vorlagen und komplizierte Sachverhalte überfordern oft nicht nur die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, sondern auch die Politiker. Andererseits: Welche Alternativen bestehen? Unser System hat Mängel, aber ich persönlich halte es da mit dem berühmten Churchill-Zitat, dass Demokratie die schlechteste aller Regierungsformen sei – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind! Und das gilt noch viel mehr für die direkte Demokratie. Grundsätzlich glaube ich schon, dass es richtig ist, dass die Schweizerinnen und Schweizer in die Meinungsbildungsprozesse eingebunden werden. Und sie machen bei wichtigen Abstimmungen auch grossmehrheitlich von ihren demokratischen Rechten Gebrauch. Stellen Sie aber nicht gerade bei Jüngeren ein gewisses Desinteresse an Politik fest? Auch hier sollte man nicht pauschalisieren. Allerdings wissen tatsächlich viele Bürger nicht, wie unser Staat funktioniert oder welches seine historischen und politischen Grundlagen sind. Versagen hier unsere Schulen? Ich möchte jetzt hier kein neues bildungspolitisches Fass aufmachen – auch wenn dies durchaus ein Thema sein könnte – und dementsprechende Bildungsinhalte per Gesetz obligatorisch machen. Aber es würde kein Schaden sein, wenn diesbezügliches Wissen an unseren Bildungsinstitutionen vertiefter vermittelt würde. Unter welchen politischen und historischen Bedingungen die Schweiz entstanden ist, das sind Zusammenhänge, die wichtig sind, die Identität und Zusammenhalt stiften und >

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durchaus dazu geeignet sind, auch in heutigen Zeiten Antworten zu finden. Es geht hier nicht darum, Folklore zu pflegen, sondern den Menschen wieder in Erinnerung zu rufen, warum das «Modell Schweiz» bis jetzt erfolgreich war, und dass man dazu Sorge tragen muss. Natürlich haben sich die Zeiten verändert, und man muss zeitgemässe Antworten auf viele aktuelle Fragen finden. Aber ohne das Bewusstsein, was besagtes «Modell Schweiz» ausmacht, fehlt einem als Staatsbürger einfach etwas.

Grundvoraussetzung, dass sich in Basel die Machtverhältnisse verändern, ist ein Schulterschluss unter allen bürgerlichen Parteien. Es darf keine Extra-Züglein geben. Wehklagen über die links-grüne Politik reichen nicht. Man muss den Wählerinnen und Wählern Gegenentwürfe anbieten, deutlich machen, dass die Bürgerlichen eine bessere Politik machen. Wenn es allerdings das bürgerliche Lager nicht einmal schafft, gemeinsam an einem Strick zu ziehen, dann ist dem Souverän schwer zu vermitteln, dass man eine Alternative zu Rot-Grün ist.

Basel liegt Ihnen am Herzen, Ihr Engagement dafür in Bern wird ja auch dadurch dokumentiert, dass Sie zum Beispiel Präsident der Parlamentarischen Gruppe Region Basel sind – warum kommen Basler Anliegen in Bundesbern zu kurz, oder empfinden wir das hier einfach nur so? Man kann in Bern nie genug für Basel tun (lacht)! Nein, es ist natürlich schon so, dass man als Parlamentarier auch etwas für seinen Kanton und seine Region tun muss und nicht darauf warten kann, bis der Rest der Schweiz Geschenke an uns verteilt. Aus dieser Überlegung heraus habe ich die Parlamentarische Gruppe Region Basel initiiert. Dies ist nur eine Möglichkeit, unsere Region besser zu vertreten, und so können immer wieder zu wichtigen, Basel und die Region betreffende Vorlagen – wie zum Beispiel kürzlich zur Zukunft der Basler Häfen – auch parteienübergreifend zählbare Resultate im Parlament erzielt werden. Für mich persönlich hat die Wahrung Basler Interessen in Bern höchste politische Priorität. Meine Intention ist es nicht, den Politiker Frehner in Bern zu positionieren, sondern dafür zu sorgen, dass in Bern gute Rahmenbedingungen für Basel und die Region geschaffen werden. Eine persönliche Frage: Wie fühlt es sich denn an, Nationalrat im Bundeshaus zu sein? Der Respekt, der einem Nationalrat entgegengebracht wird, das war für mich schon eine eindrückliche Erfahrung. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass ich in Basel als SVP-Politiker, der mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg hielt und Veränderungen anstrebte, von Teilen der Gesellschaft und der politischen Klasse lange nicht mit Respekt behandelt wurde. Hat Sie das Amt verändert? Grundsätzlich nicht. Ich fühle mich Basel, meinen Wählern und meinen politischen Ideen verpflichtet, verliere nie meine Ziele und Überzeugungen aus den Augen und kämpfe dafür. Im Umgangston bin ich aber sicher konzilianter geworden, suche das Gespräch, setze auf die Kraft der Überzeugung und suche Mitstreiter. Schauen wir noch schnell auf die Lokalpolitik und werfen einen Blick ein Jahr voraus: Wie beurteilen Sie die Chancen, dass nächstes Jahr in Basel-Stadt sich die Machtverhältnisse verschieben könnten?

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S E BA S T I A N F R E H N E R Alter: 42 Zivilstand: verheiratet; 1 Kind Erlernter Beruf: Dr. iur.; Revisor mit Zulassung der Eidgenössischen Revisionsaufsichtsbehörde (RAB); Heutige Position: Inhaber, Geschäftsführer Dr. Sebastian Frehner Consulting; Nationalrat SVP (Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit NR; Gerichtskommission); Präsident der Parlamentarischen Gruppe Region Basel; Präsident SVP Basel-Stadt; Mitglied des Bankrats der Basler Kantonalbank (BKB); Mitglied des Verwaltungsrats der Bank Coop Hobbys: FCB; Lesen, gutes Essen und Trinken


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AKTUELL

Markante Gebietserweiterung für den «Museums-PASS-Musées» Der «Museums-PASS-Musées» (MPM) wird immer attraktiver. Seit 1. Juli haben die Inhaber des MPM zusätzlich zum bis jetzt bestehenden Angebot in der Triregio gratis Zutritt zu rund 15 bedeutenden Kulturinstitutionen im Kanton Bern wie dem Zentrum Paul Klee, dem Kunstmuseum Bern oder dem Freilichtmuseum Ballenberg. Damit erhöht sich die Zahl der dem Verein «Museums-PASS-Musées» angeschlossenen Museen, Schlösser und Gärten in der Schweiz, in Deutschland und in Frankreich auf 320. Interview mit Gilles Meyer von Niggi Freundlieb

Ist diese Erweiterung auch eine Antwort auf die gegenüber 2014 leicht zurückgegangenen Verkäufe von Museumspässen? Im letzten Jahr waren im gesamten MPM-Gebiet keine herausragenden Ausstellungs-Events, wie zum Beispiel dieses Jahr die Gauguin-Ausstellung in der Fondation Beyeler oder die Picasso-Retrospektive 2013 im Basler Kunstmuseum, zu verzeichnen. Dies schlägt sich schnell in der Zahl der verkauften Pässe nieder und widerspiegelt keinen Trend. Aber zweifellos wird die Ausdehnung nach Bern sich positiv auf die Verkäufe auswirken. Gibt es weitere Pläne, das Wirkungsgebiet des MPM auszudehnen?

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er Verein Museums-PASS-Musées wurde Ende 1998 ursprünglich als «Verein Oberrheinischer Museums-Pass» nach einer Idee der Arbeitsgruppe «Kultur» der Oberrheinkonferenz in Basel gegründet. Der Museumspass als globale Eintrittskarte wurde am 1. Juli 1999 eingeführt und war und ist bis heute der erste trinationale Museumspass in Europa. 2014 nutzten 45’700 Personen den MPM und generierten dabei 452’000 Eintritte. Im Interview mit dem «Geschäft sführer» spricht MPM-Geschäft sführer Gilles Meyer über die Bedeutung der Gebietserweiterung, über Wachstum oder die Auswirkungen des starken Schweizer Frankens auf die Preisgestaltung des MPM.

Konkret geplant ist nächstes Jahr eine Erweiterung nach Mainz, das namentlich mit seinem berühmten Gutenberg-Museum eine grosse internationale Ausstrahlung hat.

«Geschäftsführer»: Was bedeutet die Erweiterung des MPM auf bedeutende Kulturinstitutionen im Kanton Bern? Gilles Meyer: Nach Erweiterungen in Deutschland auf den Raum Stuttgart und in Frankreich nach Lothringen und in die Franche-Comté ist diese Ausdehnung die erste in der Schweiz beziehungsweise ausserhalb der zur Triregio gehörenden beiden Basel und der Kantone Solothurn sowie Aargau. Sie bedeutet vor allem für die Inhaber des MPM eine markante Attraktivitätssteigerung, stärkt aber auch die nun 320 im Verein zusammengeschlossenen Institutionen als gemeinsame Plattform zum Beispiel hinsichtlich Marketing, Kommunikation oder Besucherbindung.

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GILLES MEYER Alter: 44 Zivilstand: verheiratet Beruf: Geschäftsführer Museums-PASS-Musées Hobbys: Musik (Piano, Akkordeon, Gesang)


Inwiefern hat sich der starke Franken auf die Preisgestaltung des MPM ausgewirkt?

SÄULE 3a: MACHEN SIE JETZT MEHR AUS IHRER VORSORGE

Wir haben uns entschieden, den Einzelpreis des MPM in Frankreich und Deutschland um rund zehn Prozent auf 98 Euro zu erhöhen, während für die Schweiz ein Preis von CHF 128.- gilt. Wir beobachten die Währungssituation genau und werden dann 2016 die Lage neu beurteilen. Generell möchte ich aber darauf aufmerksam machen, dass der MPM-Preis bei ständig wachsendem Angebot – auch angesichts der in der Vergangenheit nicht unerheblichen Preisaufschläge für Einzeleintritte vieler Museen – äusserst attraktiv ist. Oder anders gesagt: Seit Einführung des Passes vor bald 16 Jahren hat sich dessen Preis lediglich verdoppelt, während sich das Angebot verdreifacht hat. Nicht zu vergessen ist natürlich die Tatsache, dass man mit einem einmaligen Betrag während eines Jahres freien Eintritt in 320 Museen, Schlösser und Gärten in Deutschland, Frankreich und der Schweiz hat – so oft, wie man will – und erst noch zusätzlich von spannenden und abwechslungsreichen Kulturangeboten profitieren kann!

WEITERE INFORMATIONEN Museums-PASS-Musées Geschäftsstelle Viaduktstrasse 12 Postfach CH-4002 Basel Telefon +41 (0)61 205 00 42 Telefax +41 (0)61 205 00 45

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AKTUELL

«V-ZUG Lounge» im St. Jakob-Park – die besten Partys finden in der Küche statt Seit Anfang 2015 präsentiert der FC Basel 1893 im ersten Stock des St. Jakob-Park mit der «V-ZUG Lounge» ein Hospitality-Angebot, das einmalig in der Geschichte der Schweizer Stadien ist.

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ährend an den Spieltagen FCB-Hospitality-Kunden mit dem entsprechenden Lounge Package in gediegener Atmosphäre in der «V-ZUG Lounge» die vor Ort zubereiteten kulinarischen Leckereien – mit direktem Zugang zu ihren Plätzen im Sektor A – geniessen können, steht die «V-ZUG Lounge» auch ausserhalb des Spielbetriebs allen interessierten Geschäfts- und Privatkunden auf deren individuellen Bedürfnisse zugeschnittenen Anlass offen.

KOCHEN MITTEN UNTER DEN GÄSTEN Dabei können sie auf die top-moderne Kücheninfrastruktur ktur der V-ZUG nterstützt. Ob zugreifen und werden von professionellen Köchen unterstützt. Kunden- oder Mitarbeiter-Incentive, Geschäftsanlasss in aussergevater wöhnlicher Atmosphäre, Kongress, Tagung oder privater Kochkurs – die «V-ZUG Lounge» schafft auf über 210 m2 dafür den geeigneten Rahmen für bis zu 120 Gäste. «Wir sind sehr glücklich, mit der V-ZUG AG, derr e, Schweizer Marktleaderin im Bereich Haushaltgeräte, eeine langfristige Partnerschaft eingegangen zu sein», benokräft igt Jonas Blechschmidt, Leiter Stadion und Gastronomie beim FCB. «Damit konnte das neue Hospitality-Konzept des FC Basel um eine in den Stadien der Schweiz einmalige Attraktion ergänzt werden.»

des damaligen da Hospitality-Angebots im St. Jakob-Park. Nach einer Konzeptionsphase Konzep im Sommer/ Herbst 2014 konnten in der Winterpause 2015 die Modernisierung, Anpassung und Verbesserung konsequent mit m einem Umbau des gesamten Hospitality-Bereichs an die Hand genommen und realisiert werden. «Die neue HospitalityWelt erlebt der Gast mit dem umgestalteten Interieur und der Infrastruktur ebenso neu und frisch wie das kulinarische Angebot», konstatiert Jonas Blechschmidt.

NEUE HOSPITALITY-WELT Dieses Konzept lässt sich am besten mit dem Begriff Hospitality-Welt umschreiben, welche in der Saison 2010 /11 durch die Öff nung der Logen im dritten Stock ihren Anfang genommen hatte. Mit der Übernahme der Vermarktungs- und Cateringrechte durch die FC Basel 1893 AG erfolgte dann in der Sommerpause 2013 eine Überprüfung

GESCHÄFTSFÜHRER 03 : : 2015

DIE «NEUE» GASTRONOMIE IM ST. JAKOB-PARK Neben diesen Änderungen wurde die gesamte Gastronomie im St. Jakob-Park neu organisiert. Dafür konnte mit Frank Wassermann eine absolute Spitzenkraft von internationalem Rang und mit enormem Know-how im Gastronomie- und Hospitality-Bereich gewonnen werden.


AKTUELL

«Das Engagement in Basel ist für mich nicht nur ein grosser Vertrauensbeweis, sondern auch eine Herausforderung», sagt Frank Wassermann, der bisher für die Gastronomie in der Münchner Allianz-Arena verantwortlich gewesen war. «Mit rund 50 festangestellten und – je nach Bedarf – bis zu 400 teilzeitbeschäft igten Mitarbeitenden ist es mein oberstes Anliegen, den Gästen ein hochstehendes kulinarisches Angebot anzubieten sowie als Gastgeber, aber auch als Berater und Ermöglicher eine spezielle Atmosphäre zu schaffen.» Dazu gehören zum Beispiel verschiedene Buffets, eine Pasta-Insel – oder wie in der «V-ZUG Lounge» gar eine offene Kochstation, welche das Essen vor dem Spiel noch mehr zum Erlebnis macht. Als gebürtiger Badenser, dem die hiesige Lebensart nicht fremd ist, weiss Frank Wassermann aber auch, dass der Basler Hospitality-Gast neben einem exklusiven Buffet durchaus auch eine gute Bratwurst im Angebot schätzt.

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Nebst dem Gesamtcatering im St. Jakob-Park ist die Firma «Wassermann & Company AG» auch ausserhalb des Basler Stadions aktiv und betreut viele Events mit Cateringservice. Dazu gehört sowohl die Beratung als auch die Planung bis zur Realisation von Cateringlösungen für Unternehmen und Private nach individuellen Bedürfnissen.

IM «JOGGELI» WIRD NICHT NUR FUSSBALL GESPIELT Um neben dem sportlichen auch den wirtschaft lichen Erfolg auf nachhaltige Weise zu erreichen, soll der St. Jakob-Park deshalb nicht nur für grossen Fussball stehen, sondern auch ausserhalb des Fussballs dank der verschiedener neu umgebauter Veranstaltungsräume aussergewöhnliche Locations für Seminare, Tagungen, Kongresse, Konferenzen oder Bankette bieten. Im St. Jakob-Park lässt sich Ernstes mit Erholsamem kombinieren, Arbeit mit Plausch, das Seminar mit einem >

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AKTUELL

FC-BASEL-HOSPITALITY-ANGEBOT: § § § § § § § §

Captains Lounge V-Zug Lounge Baloise Lounge Event Box J. Safra Sarasin Sky Lounge Logen Warteck Box Pub Logen

italienischen Buffet oder die Sitzung mit einer Stadionführung. Der St. Jakob-Park ist für einen Event nie zu klein oder zu gross, dafür abwechslungsreich und einzigartig. Dazu gehört auch eine moderne Event-Technik, die keine Wünsche mehr offen lässt. Jedes Jahr führt der FC Basel 1893 im St. Jakob-Park rund 600 Veranstaltungen mit bis zu 350 Führungen durch, und gerade das Beispiel der neuen «V-ZUG Lounge» dokumentiert eindrücklich, wie man mit kreativen gastronomischen Angeboten einzigartige und unvergessliche Events für verschiedenste Bedürfnisse schafft. Ob mit Anleitung zum Mithelfen von Kochlöffelvirtuosen oder einfach nur, um den Köchen über die Schulter zu schauen und danach die kulinarischen Köstlichkeiten zu schlemmen. Wer einen Event im grössten Stadion der Schweiz durchführen oder einfach mehr darüber wissen möchte: Die Event-Managerin des FC Basel 1893, Stefanie Doppler, freut sich auf Ihren Anruf auf die Nummer 061 375 10 55.

WEITERE INFORMATIONEN Ihr Kontakt für Events FC Basel 1893 AG Stefanie Doppler Birsstrasse 320 A Postfach CH-4002 Basel Telefon +41 (0)61 375 10 55 stefanie.doppler@fcb.ch www.fcb.ch

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Dank PROBIGUA erfolgreich gegen Analphabetismus in Guatemala Auch letztes Jahr konnte der auf Initiative des Muttenzer Garagisten Max Umiker entstandene Schweizer Verein PROBIGUA in Guatemala zwei neue Schulhäuser mit acht Klassenzimmern einweihen. Damit hat PROBIGUA Schweiz seit der Gründung 1998 insgesamt 44 Klassenzimmer erbaut und betreibt einen Bibliotheksbus sowie zwei Bibliotheken. Interview mit Max Umiker von Niggi Freundlieb

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er Schweizer Verein PROBIGUA (Proyecto Bibliotecas Guatemala) unterstützt mit Spenden und persönlicher Direkthilfe vor Ort in Guatemala den Aufbau von Schulen in ländlichen Gebieten, die Ausbildung von Lehrkräften – insbesondere werden junge Frauen dank Stipendien zu Lehrerinnen ausgebildet – und leistet Ausbildungsbeihilfen für Schüler. Was mit der Beschaffung und dem persönlichen Umbau eines amerikanischen Schulbusses in eine fahrende Bibliothek begann, hat sich zu einem international beachteten Bildungsprojekt entwickelt. Es wurde nicht nur vom Bund, von den Kantonen Baselland und Basel-Stadt, namhaften Firmen, der Einwohner- und der Reformierten Kirchgemeinde Muttenz, Privaten oder von der Königlich-Schwedischen Bibliothek unterstützt, sondern auch zum Beispiel mit dem «Access to Learning Award» der Bill & Melinda Gates Foundation, die gleichzeitig für einen nicht unerheblichen Betrag Computer für die Schulen stiftete, ausgezeichnet. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» spricht Max Umiker über die aktuellen Projekte, aber auch die Wertschätzung, die ihm und allen am Projekt Beteiligten in Guatemala entgegengebracht wird.

Vulkan Tajumulco, ein. Das alte Haus wurde vor zwei Jahren durch ein Erdbeben total beschädigt und war nicht mehr benutzbar. Nun ist ein neues Gebäude entstanden, welches auch als Gemeindesaal dient, da eine Wand zwischen zwei Klassenzimmern geöffnet werden kann. Das Haus ist nun übrigens erdbebensicher und hat bereits ein starkes Beben im August ohne irgendwelche Schäden überstanden. Das zweite Schulhaus baute PROBIGUA in der Hogar Nuestra Señora de los Remedios, einem Heim für verstossene und vergewaltigte Mädchen in Jalapa. Dort fehlte bis anhin eine Schule, und die Kinder mussten jeweils eine Stunde zu Fuss zur nächsten Schule marschieren. Insgesamt wurden auf dem grossen Areal vier Schulzimmer gebaut. Dabei wurde die Option geschaffen, zu einem späteren Zeitpunkt einen weiteren Stock darauf zu errichten, da das Heim wegen der grossen Nachfrage nach Betreuungsplätzen ausgebaut und dementsprechend auch die Schule erweitert werden wird.

«Geschäftsführer»: Können Sie kurz die beiden Schulen, welche letztes Jahr in Guatemala eingeweiht wurden, beschreiben?

Das Land leidet immer noch unter den Folgen des Bürgerkriegs, der erst 1996 durch die Unterzeichnung eines Friedensvertrages formell für beendet erklärt wurde. Naturkatastrophen, schlechte Infrastruktur, Landflucht, eine prekäre Sicherheitslage, enorme Unterschiede zwischen Arm und Reich, Korruption sowie instabile politische und wirtschaft liche

Max Umiker: Im März 2014 weihte PROBIGUA die neue Sekundarschule in San Marcos, auf 3000 Metern über Meer in einer Erdbebenzone am

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Inwieweit kann PROBIGUA dazu beitragen, die hohe Zahl von Analphabeten in Guatemala zu reduzieren?


AKTUELL

MAX UMIKER

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nto -4 Spendenko | PC 80 -151 0 tonalbank n ummer 70 -N Ka r g e rin h 3760 6 a Zürc 606 | Cle 0110 0002 7. 70 23 00 -0 0 31 0 H C N A dafür sorgen wird, dass ich in absehbarer IB | Kto.- Nr. 11 iz we -Verein Sch PROBIGUA Zeit in Rom vom Papst zu einer Audienz empfangen werde. Gerade die

Alter: 73 Zivilstand: verheiratet; 3 Kinder Erlernter Beruf: dipl. Automechaniker, Lehrlingsexperte Hobbys: PROBIGUA, Langlauf, Wandern, Reisen

Katholische Kirche hilft uns immer wieder, die Schülerinnen und auch die Kinder in Jalapa in ihren Klöstern oder Heimen unterzubringen.

Verhältnisse behindern die Entwicklung zu einem modernen Staatswesen. In Guatemala, in dem verschiedene indigene Gruppen leben und – neben der Amtssprache Spanisch – verschiedenste Sprachen gesprochen werden, sind ca. 40 Prozent der Bevölkerung Analphabeten. Der Zugang zu Bildung für breite Bevölkerungsschichten und deren Alphabetisierung ist eine Sisyphus-Arbeit. Dank des Engagements von PROBIGUA und anderen Organisationen können aber punktuell Fortschritte erzielt werden. Tatsächlich – genaue Zahlen gibt es nicht – scheint in den letzten Jahren die Zahl der Menschen, die nicht lesen und schreiben können nicht zuletzt dank des Internets abzunehmen. Dementsprechend habe ich bei meinen Besuchen immer ein paar gebrauchte Laptops in meinem Gepäck, die ich in den Schulen verteile.

Meine Tauchkollegen animierten mich vor vielen Jahren, für unsere Tauch-Trips in Lateinamerika Spanisch zu lernen. Dabei habe ich ein Inserat einer Sprachschule in Guatemala gelesen, die mit dem Erlös von Spanisch-Kursen soziale Projekte unterstützt. So ging ich nach Guatemala und lernte Rigoberto Zamora, den Direktor dieser Sprachschule, und sein Projekt PROBIGUA kennen, mit dem er Bildungsprojekte in den ländlichen Gebieten von Guatemala fördert. Seine Schilderungen vom Bildungsnotstand und meine eigenen Wahrnehmungen davon haben mich sehr beschäft igt. Zurück in der Schweiz habe ich mich 1998 entschlossen, den Verein PROBIGUA Schweiz zu gründen. Der ehemalige Regierungsrat Andreas Koellreuter sowie meine Frau haben dazu die Weichen gestellt. Dank Beiträgen aus den beiden Basler Kantonen konnten wir als Erstes einen alten amerikanischen Schulbus kaufen, den wir in Eigenregie zu einer fahrenden Bibliothek umbauten und mit 3 000 Büchern bestückten. So hat sich das Projekt Schritt für Schritt entwickelt und hat mich seither nicht mehr losgelassen.

Wird denn Ihr Engagement in Guatemala überhaupt gewürdigt? Absolut. In der betroffenen Bevölkerung sowieso, aber auch an höchster Stelle. So wurde mir 2011 in Anwesenheit der guatemaltekischen Ministerin für Sport und Kultur und des Schweizer Botschafters von der Regierung für meine Verdienste der Titel «Embajador de la Paz» verliehen. Titel sind mir zwar nicht so wichtig, aber sie sind Ausdruck der Wertschätzung gegenüber all jenen, die sich im Projekt PROBIGUA engagieren. Vor allem schaffen sie in der Öffentlichkeit Publizität für unser Anliegen. So wurde ich zum Beispiel bei meinem letzten Besuch von einer Grossbank in Guatemala Stadt eingeladen, in einem feierlichen Festakt die Nationalflagge auf dem Finanzplatz zu hissen und über PROBIGUA zu sprechen. Darüber berichtete nicht nur die Presse, auch der Generaldirektor der Bank liess es sich nicht nehmen, mir einen Check zu überreichen, von dem wir Lebensmittel für das Kinderheim in Jalapa kauften. Ebenfalls eindrücklich war die Einladung im Palast des päpstlichen Nuntius, der übrigens

Wie kommt eigentlich ein Garagist aus dem Baselbiet dazu, in Guatemala Bildungsprojekte aufzubauen und zu fördern?

WEITERE INFORMATIONEN PROBIGUA – Verein Schweiz c/o Max Umiker St.-Jakobs-Strasse 16 CH-4132 Muttenz Telefon +41 (0)61 461 54 00 Telefax +41 (0)61 461 05 16 umiker@buewin.ch www.probigua.ch

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KOLUMNE

Steueramnestie

GUIDO MÜLLER Advokat, dipl. Steuerexperte

Ludwig + Partner AG St. Alban-Vorstadt 110 Postfach 419 CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 204 02 02 guido.mueller@ludwigpartner.ch www.ludwigpartner.ch

Zwei Sachen sollen gemäss Volksmund im Leben sicher sein: die Steuer und der Tod. Gegen die Steuern gibt es aber ein Heilmittel. Die Dosierung und Anwendung des Heilmittels «Steueramnestie» sollen aufgrund eines aktuellen Anlasses nachfolgend beleuchtet werden. Die Finanzministerin Eveline Widmer Schlumpf hat vor rund einem Monat eine weitere Steueramnestie angekündigt. Diese wird mit dem geplanten automatischen Informationsaustausch begründet (Aufhebung des Bankgeheimnisses im Inland sowie Informationsaustausch mit dem Ausland). Dieser wohl kommende Informationsaustausch soll Schwarzgelder im In- und Ausland aufdecken. Politiker sprechen bei der Steueramnestie gerne von der «Brücke zur Steuerehrlichkeit». Eine generelle Steueramnestie widerspricht aber in diametraler Weise der Steuergerechtigkeit und dem Gleichbehandlungsprinzip – die Unehrlichen werden nämlich durch eine Amnestie belohnt. Ganz unideologisch muss jedoch festgehalten werden, dass eine Steueramnestie in der Regel die Steuereinnahmen erhöht, und somit muss das Fiskalinteresse als eigentlicher Beweggrund für eine Steueramnestie genannt werden. Im vorliegenden Fall geht es bei der nächsten «grossen Steueramnestie» aber wohl eher um die politische Durchsetzbarkeit des geplanten Informationsaustausches. Seit dem Jahre 2010 kennen wir in der Schweiz bereits die «kleine Steueramnestie»: Im Todesfall werden statt zehn Jahre nur noch drei Jahre nachbesteuert; und einmal im Leben kann ohne Bussen-Folgen (statt 20 Prozent) eine straffreie Selbstanzeige eingereicht werden. Die Steuern bis zu zehn Jahre sowie die Verzugszinsen sind aber trotzdem geschuldet.

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In der Schweiz wurden vorher erst drei Steueramnestien vom Bund durchgeführt: 1940 die Wehropferamnestie, die bereits fünf Jahre später wiederholt wurde, zusammen mit der Erhöhung des Verrechnungssteuersatzes von 15 auf 25 Prozent (auch Verrechnungssteueramnestie) und 1969, um angeblich die Steuermoral zu heben, welche über CHF 11 Mrd. Schwarzgeld aufdeckte (und somit wurde das Fiskalinteresse erfüllt). Im Gegenzug hat Italien allein in den letzten elf Jahren drei Scudo fiscale «erfolgreich» durchgeführt. Eine periodische Steueramnestie verfehlt in der Regel ihre Wirkung. So ist in Frankreich eine Zunahme von Strassenverkehrsvergehen vor Präsidentenwahlen zu verzeichnen. Die Bürger vertrauen nämlich darauf, dass die Strafzettel unter die quasi periodische Amnestie fallen. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass die Steueramnestie per 1969 in der Region Jura des Kantons Bern nicht gefruchtet hat. Die Jurassier hatten keine Lust, dem Kanton Bern Steuern abzu-geben und im Gegenzug nur Bürger zweiter Klasse zu sein. Als der Kanton Jura gegründet und eine kantonale Steueramnestie eingeführt wurde, war diese besonders erfolgreich. Die Selbstanzeigeprogramme in den USA waren sehr erfolgreich, denn der Steuerpflichtige war sich einer Entdeckung gewiss, und auch dem in der Schweiz angekündigten Amnestieprogramm dürfte derselbe Erfolg beschieden sein. Obwohl man heute noch nicht weiss, wie die neue «grosse Steueramnestie» aussehen wird – von der «kleinen Steueramnestie» muss man heute wohl keinen Gebrauch mehr machen.


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AKTUELL

«Ohne Kontrollpflicht führt das Energiegesetz zum Desaster» Volksinitiative zu kantonalen Energiegesetzen

MÄNGEL, DIE WIR BEI DER TÄGLICHEN ARBEIT IMMER WIEDER FESTSTELLEN § viel zu niedriger Solarertrag à höherer Bedarf an konventioneller Energie § falsch dimensionierte Wärmepumpen à massiv höherer Stromverbrauch § Trotz Verbot sind haufenweise Elektroheizeinsätze in Betrieb à der Stromverbrauch steigt um das Drei- oder Vierfache

Immer wieder trifft der Energiefachmann Martin Omlin auf Solaranlagen mit einem viel zu niedrigen Ertrag.

M

it Volksinitiativen in beiden Basler Halbkantonen wollen Cornelia und Martin Omlin die Kontrollpflicht für alternative Heizungsanlagen einführen. Damit könnte nachhaltig Energie gespart werden.

Herr Omlin, Sie gelten als harter Kritiker der aktuellen Energiegesetzgebung. Was stört Sie an den Gesetzen?

Genau das fordern wir! Die Feuerungskontrolle bei Öl- und Gasheizungen ist nämlich ein beispielloses Erfolgsmodell. Ohne diese Kontrolle wären die Brennstoffe nicht sauberer geworden, die Brenntechnik wäre nicht ständig optimiert worden – es würde immer noch aus den Kaminen stinken. Dank der Feuerungskontrolle werden die Energieträger Öl oder Gas viel sauberer verbrannt, und die Energieeffi zienz dieser Anlagen ist entsprechend hoch.

Martin Omlin: Leider verlangen die kantonalen Energiegesetze von Wie könnte denn eine Kontrolle für Wärmepumpen und SolaranlaBasel-Stadt und Baselland keine Kontrollen von alternativen Heizungsangen aussehen? lagen und thermischen Solarsystemen. Das Gesetz gibt diesbezüglich nur Empfehlungen ab, an die sich «DER KAMINFEGER MUSS Der Gesetzgeber muss Rahmenbedingungen festaber viele nicht halten. So können bei nicht fachge- ZUSÄTZLICH ZUM ‹ENERGIE- legen, die eine einfache, unabhängige Kontrolle errecht installierten alternativen Heizungsanlagen möglichen – am besten durch qualifizierte KaminWACHMANN› WERDEN.» zur Raumheizung zum Beispiel unbemerkt Elektrofeger, die sich als neutrale Kontrollorgane bestens heizeinsätze zugeschaltet werden. Diese lassen den Stromverbrauch um bewährt haben. Der Kaminfeger muss zusätzlich zum «Energiewachdas Drei- oder Vierfache ansteigen – und dies oft zu Hochtarifzeiten, mann» werden. wenn der Strom knapp ist. Zwar sind Elektroheizeinsätze durch das eidgenössische Energiegesetz verboten. Doch wie will man sie aufspüren, Frau Omlin, könnte mit der Kontrollpfl icht die Energieeffi zienz gewenn es keine staatliche Kontrolle gibt? Ich denke nicht, dass die stromsteigert werden? fressenden Elektroheizeinsätze im Sinne der Energiewende sind! Cornelia Omlin: Da sind wir uns absolut sicher! Ein Grundproblem ist, Bei Öl- oder Gasheizungen ist die gesetzliche Feuerungskontrolle seit dass in den aktuellen Gesetzen die CO2-Neutralität viel stärker gewichtet wird als die Energieeffizienz. Hauseigentümer, die auf Öl- oder Gasheizunewigen Zeiten selbstverständlich. Möchten Sie eine solche also auch gen setzen oder aus technischen Gründen gar keine andere Möglichkeit für Wärmepumpen und Solaranlagen einführen?

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OMLIN ENERGIESYSTEME AG Der Energiefachmann Martin Omlin und die Betriebsökonomin Cornelia Omlin führen gemeinsam den Heizungsfachbetrieb Omlin Energiesysteme AG. Beide arbeiten seit 20 Jahren erfolgreich an der Energiefront.

Für Cornelia Omlin gibt es keine guten oder schlechten Energien, sondern nur gute oder schlechte Lösungen im Heizungsbereich.

haben, werden mit der geltenden CO2-Abgabe pauschal bestraft. Und dies, Sie machen seit Jahren auf diese Missstände aufmerksam und gelten obwohl es manchmal besser ist, eine energieeffiziente Öl- oder Gasheizung als Vorreiter für wirklich nachhaltige Energielösungen. Was unterzu installieren anstatt eine Wärmepumpe, die den Stromverbrauch um das nehmen Sie als Nächstes? Drei- oder Vierfache in die Höhe schnellen lässt. Mit der aktuellen Politik, Wir lancieren in den beiden Basler Halbkantonen eine Volksinitiative die voll auf CO2-Neutralität setzt statt auf Energiesparen, laufen wir unweigerlich in ein Energiedesaster. Wir sehen es als unsere moralische Pflicht für die Kontrollpfl icht von alternativen Heizungsanlagen und thermian, darauf aufmerksam zu machen. Wenn wir in der Energiepolitik schen Solarsystemen. Dafür suchen wir Gleichgesinnte aus Politik und so weitermachen, wird uns das sehr viel Geld Wirtschaft. Basel-Stadt und Baselland sollen in kosten, ohne dass wir dem so wichtigen Gegen«AUCH ENERGIESCHLEU- Sachen nachhaltige Energiepolitik eine wirkliche wert der Nachhaltigkeit gerecht werden. DERN WERDEN STAATLICH Vorreiterrolle spielen – und das geht nur mit der SUBVENTIONIERT – DAS IST Kontrollpf licht. Sonst passiert es weiter, dass auch Welches ist denn die beste Energie? WOHL KAUM DIE ABSICHT Energieschleudern staatlich subventioniert werden – das ist wohl kaum die Absicht des GesetzDES GESETZGEBERS!» Diese Frage lässt sich nicht generell beantworgebers! ten. Es gibt keine guten oder schlechten Energien – es gibt nur falsche oder richtige Lösungen. Die aktuelle Energiegesetzgebung nimmt auf WEITERE INFORMATIONEN diese Tatsache wenig bis keine Rücksicht. Der Bau von alternativen Heizungsanlagen wird seit Jahren mit öffentlichen Fördergeldern subvenOmlin Energiesysteme AG tioniert. Ob mit einer Wärmepumpe oder einer thermischen Solaranlage Salinenstrasse 3 wirklich Energie gespart wird, hinterfragt aber niemand. Ob die Anlage CH-4127 Birsfelden energieeffi zient geplant und installiert wurde und ob sie richtig läuft , Telefon +41 (0)61 378 85 00 wird nicht überprüft . So kommt es immer wieder vor, dass Anlagen Telefax +41 (0)61 378 85 01 staatlich subventioniert werden, die überhaupt keinen Beitrag zur Energiewende leisten, sondern – im Gegenteil – den Stromverbrauch anwww.omlin.com schwellen lassen! Das kann es einfach nicht sein!

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AKTUELL

Starke Verkaufszahlen an der 46. ART BASEL Die 46. Ausgabe der ART BASEL zog vom 16. bis 19. Juni gegen gen 100’000 Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland d an. Insgesamt präsentierten 284 Galerien aus 33 Ländern Kunstwerke erke von über 4 000 Künstlern. Interview mit Christian Jecker von Niggi Freundlieb

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erausragende Standpräsentationen, grosses Interesse vonseiten der Sammler und starke Verkaufszahlen bestätigten die Position der ART BASEL als führende Kunstmesse für zeitgenössische und moderne Werke. Mit der ART in Basel, in Miami Beach und Hongkong hat sich die Strategie der MCH Group bewährt, mit massgebenden Kunstmessen auf drei Kontinenten präsent zu sein. Im Interview mit dem «Geschäft sführer» blickt Christian Jecker, Leiter Unternehmenskommunikation MCH Group, noch einmal auf die ART BASEL zurück, kommentiert darüberhinaus aber auch Veränderungen im Messeportfolio der MCH Group.

GESCHÄFTSFÜHRER 03 : : 2015


«Geschäftsführer»: Ihr Kommentar zur diesjährigen ART BASEL? Christian Jecker: Die 46. Ausgabe der ART BASEL wurde allseits für ihre vielen qualitativ hochwertigen Kunstwerke und die fokussiert präsentierten Stände gelobt. Die Galeristen berichteten über hervorragende Umsätze in allen Marktsegmenten und viele erklärten, dass dies für sie die bisher beste Ausgabe der ART BASEL gewesen sei. Die ART ist das Mass aller Dinge in der internationalen Kunstwelt. Allein die Tatsache, dass insgesamt 14 Galerien aus China, Frankreich, Deutschland, Hongkong, Israel, Italien, Japan, der Schweiz, den Vereinigten Arabischen Emiraten und den USA in diesem Jahr erstmals in Basel ausstellten, dokumentiert die ungebrochene Attraktivität dieser Messe. Über Umsatzzahlen sprechen Sie auch angesichts der diesbezüglich äusserst positiven Rückmeldungen der ausstellenden Galerien nicht? (lacht) Da die Galerien die konkreten Zahlen nicht kommunizieren, muss ich diese Antwort schuldig bleiben. Aber vielleicht ein paar Eck-

werte, um die Dimensionen sichtbar zu machen: Der globale Kunstmarkt wird jährlich mit ca. 50 Mia. Dollar veranschlagt. Die Hälfte davon entfällt auf moderne Kunst – also dem Segment, in welchem die ART positioniert ist. Insgesamt werden an Kunstmessen weltweit jährlich rund 10 Mia. Dollar umgesetzt, sie sind damit der zweitwichtigste Verkaufskanal nach den Galerien selber. Stark zugenommen hat der Online-Handel, der pro Jahr mit zwischen drei und vier Milliarden zu Buche schlägt. Angesichts des globalen Status und des Erfolges, welche die von der MCH Group ausgerichteten «Leuchtturmmessen» ART oder BASELWORLD geniessen, kann man also – trotz teilweise schwieriger wirtschaft licher Faktoren wie zum Beispiel dem starken Franken – mit Optimismus in die Zukunft schauen? Mit der ART in Basel, Miami und Hongkong und der BASELWORLD ist die MCH Group sehr gut aufgestellt. Man muss sich aberbewusst sein, dass diese Weltmessen keine Selbstläufer sind. Und man muss zu >


ihnen Sorge tragen. Als Veranstalterin kann die MCH Group den Ausstellern zwar hervorragende Lösungen anbieten, weniger Einfluss haben wir aber in Bezug auf erschwerende Rahmenbedingungen und administrative Hürden durch Politik und Verwaltung oder gar auf Störmanöver mit kriminellem Hintergrund wie zum Beispiel einer Bombendrohung an der letzten ART BASEL in Basel. Gesellschaft liches Klima, Sicherheit, Ordnung, aber auch das Image der Schweiz im Rest der Welt sind nach wie vor positive Standortfaktoren und für die Aussteller und Besucher wichtige Kriterien, Jahr für Jahr nach Basel zu kommen. Die Frankenstärke ist hingegen ein starker negativer Faktor, auch wenn diese Problematik bei den international ausgerichteten Messen noch weniger im Vordergrund steht. Und wie sieht die Situation bei den national ausgerichteten Messen aus?

CHRISTIAN JECKER

In Bezug auf die Frankenstärke sind mehr und mehr negative Auswirkungen auf die Präsenz von international tätigen und/oder exportorientierten Unternehmen zu erwarten. Sie beschleunigt die Konsolidierungstendenzen, die im nationalen Messewesen aufgrund des gesättigten Messemarktes und der abnehmenden Bedeutung des nationalen Absatzmarktes notwendig sind. Messen sind ein Spiegel des Marktes. Als Messeorganisation müssen wir die Bedürfnisse der Aussteller und Besucher ernst nehmen, aber natürlich auch unsere betriebswirtschaftlichen Ziele verfolgen. Deshalb haben sich zum Beispiel die MCH Messe Basel und die Easyfairs GmbH darauf geeinigt, die beiden Fachmessen Pack & Move/ Basel sowie die Transport & Logistics /Bern in einem neuen Konzept zusammenzuführen. Die neue Messe wird ab 2016 jährlich parallel zu den drei Verpackungsmessen von Easyfairs in Zürich stattfinden. Ebenfalls nicht mehr in Basel stattfinden werden die beiden Bildungsmessen Worlddidac und Didacta Schweiz. Der bis Ende 2014 zwischen der MCH Messe Schweiz (Basel) AG und der veranstaltenden Worlddidac Association gültige Zusammenarbeitsvertrag wurde Ende März 2015 nach mehrmonatigen Verhandlungen ohne Konsens nicht verlängert.

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AudioRent Clair: Veranstaltungstechnik modern inszeniert AC/DC – Lionel Richie – Swiss Indoors – Basler Kantonalbank: Nicht nur sie setzen bei der Konzeption, Organisation und Realisierung ihrer Auftritte auf AudioRent Clair. Der Basler Full-Service-Veranstaltungstechniker sorgt bei vielen Grössen in Unterhaltung, Sport und Wirtschaft für perfekt abgestimmten Ton, ideales Licht und eindrucksvolle Videobilder.

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rogramm gut, Stimmung gut, alles gut: Doch was für den Open-Air-Besucher oft mals in Vergessenheit gerät, ist das Essenziellste jedes Festivals: Der Ton und die Bühneninszenierung müssen perfekt sein. Der Grund, warum dieses Argument häufig fast unbeachtet bleibt, ist, weil es meist reibungslos funktioniert. Dies ist bei vielen grossen Festivals auf die langjährige Erfahrung von AudioRent Clair zurückzuführen.

EIN GUTES KONZERT BRAUCHT AUSGEZEICHNETEN TON «Wer ein Festival organisiert, will sich bei Ton und Bühneninszenierung auf seinen Partner verlassen können», meint Toni Scherrer, CEO AudioRent Clair. Die über 30-jährige Erfahrung von AudioRent Clair steht für Verlässlichkeit sowie Qualität. Über die Jahre konnte AudioRent Clair immer mehr Festivals mit seinen Leistungen überzeugen und ist heute das wichtigste Schweizer Unternehmen im Bereich der Festival-Ausstattung. «Dank unserer fundierten Tourenerfahrung arbeiten unsere Crews kosteneffi zient, schnell und verlässlich», ergänzt Toni Scherrer weiter. AudioRent Clair betreut heute zahlreiche grosse Schweizer Festivals wie unter anderem das Moon and Stars, das Gurtenfestival, das Live at Sunset oder das OpenAir St. Gallen. Da über drei Viertel dieser Veranstaltungen während eines Monats sowie im Freien stattfinden, ist eine einwandfreie Vorbereitung und Planung unerlässlich.

sind nur einige der grossen Künstler dieser Welt, mit denen AudioRent Clair auf den Bühnen aller Kontinente zu Hause ist. AudioRent Clair verfügt auch bei Generalversammlungen, Mitarbeiteranlässen, Jubiläumsfeiern bis hin zu Messen und Ausstellungen über ein grosses Knowhow in der Konzeption, Organisation und Durchführung. Der gekonnte Einsatz von Ton, Licht, Video und Dekoration bei Corporate Events visualisiert Botschaften, setzt Themen in einen emotionalen Rahmen und macht ein Unternehmen für seine Stakeholder erlebbar.

REGIONAL UND WELTOFFEN AudioRent Clair hat seinen Firmensitz in Aesch BL und ist für die Region mit seinen rund 60 Festangestellten sowie 100 freien Mitarbeitenden ein wichtiger Arbeitgeber. Mit Jürg Hügin, dem heutigen Verwaltungsratspräsidenten, sowie Toni Scherrer, Geschäft sführer von AudioRent Clair, wird das erfolgreiche Unternehmen von zwei Persönlichkeiten geführt, welche über langjährige Erfahrung in der Veranstaltungstechnik verfügen und die beruflichen Gegebenheiten ausgezeichnet kennen.

WEITERE INFORMATIONEN PERFEKTER TON BIS IN DIE LETZTE REIHE – OB CORPORATE EVENTS ODER PUBLIC EVENTS Nicht nur an Festivals ist Perfektion von Technik und Licht entscheidend. Konzerte, Sportanlässe oder Theaterauff ührungen sind Public Events, bei welchen AudioRent Clair über vertieftes Fachwissen verfügt. Der Veranstaltungstechniker realisiert aber nicht nur einzelne Public Events, sondern begleitet Bands auf ihren Tourneen, selbst dann, wenn weltweite Gastspiele mehrere Monate dauern und weit über 100 Shows gezeigt werden. AC/DC, Jonny Hallyday, Lionel Richie und Paul Mc Cartney

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AKTUELL

Verschiedene Neuerungen bei Allianz Suisse Beat Frei ist seit einem guten halben Jahr neuer Generalagent bei Allianz Suisse in Basel. Nur neun Monate später eröffnet die Generalagentur in Therwil einen dritten Standort in der Region. Und seit dem ersten Juni bietet der Versicherer mit dem CombiRisk Business eine All-in-one-Versicherung für KMUs an.

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itte November vergangenen Jahres hat Beat Frei die Allianz-Generalagentur in Basel übernommen. In den ersten Monaten war er damit beschäftigt, die Generalagentur personell neu aufzustellen. Nun ist er dabei, die Standorte in seinem weiten Betreuungsgebiet zu organisieren.

NEUE AGENTUR IN THERWIL Nebst dem Standort Basel ist die Allianz Suisse seit längerem mit einer Hauptagentur in Muttenz in der Region vertreten. Und vor kurzem öffnete in Therwil eine neue Allianz-Niederlassung ihre Pforten. «Damit», so Frei, «decken wir nebst Basel-Stadt und dem Birstal auch das Leimental von Allschwil bis Rodersdorf optimal ab. Wir möchten in den relevanten Einzugsgebieten gut präsent und erreichbar sein.»

Agentur-Standort: Oberwilerstrasse 40 in Therwil.

WEITERE INFORMATIONEN NEUES KMU-PRODUKT Erst vor kurzem, vergangenen Juni, lancierte Allianz-Suisse im KMU-Segment ein neues Produkt namens CombiRisk Business. «Hier hat der Kunde die Möglichkeit, sämtliche Sparten seines Betriebs mit einer einzigen Police abzudecken.» Eine «All-in-one-Lösung», wie sie im Privatkunden-Bereich bereits seit längerem mit Allianz Family angeboten wird. Beat Frei ist davon überzeugt, dass die Allianz Suisse damit eine Lücke gegenüber ihren Mitbewerbern geschlossen hat. «Darüber hinaus bieten wir mit dem neuen Angebot im Vergleich einen äusserst interessanten und zeitgemässen Leistungskatalog zu sehr attraktiven Konditionen an.»

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«Basel braucht eine der Entwicklung angepasste Infrastruktur» Im Mai ist Balthasar Settelen zum neuen Präsidenten der Pro Innerstadt gewählt worden. Der in Basel bestens vernetzte Anwalt löste damit Miriam Blocher ab, die plangemäss nach drei Jahren das Präsidium der grössten Detailhandelsvereinigung der ganzen Nordwestschweiz abgab. Interview mit Balthasar Settelen von Niggi Freundlieb

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ie Pro Innerstadt, Ende der 1970er-Jahre zuerst als lose Vereinigung entstanden, ist ein Verein, in dem Basler Detaillisten, Gastro- und Kulturbetriebe und Dienstleister zusammengeschlossen sind und der sich die Erhaltung und Weiterentwicklung der Attraktivität der Basler City als Erlebnisund Einkaufsort auf die Fahne geschrieben hat. Er zählt heute rund 300 Mitglieder. Damit sich Basel als grösstes Erlebnis- und Einkaufszentrum der Region behauptet, ergreift die Pro Innerstadt Massnahmen für ein besseres Stadtbild, sie betreibt im Interesse ihrer Mitglieder unter anderem aktiv Werbung sowie Öffentlichkeitsarbeit und führt ebenso Weiterbildungs- und Informationsanlässe durch. Die Pro Innerstadt vertritt die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber den Behörden und arbeitet mit Organisationen ähnlicher Richtung zusammen. Eine Erfolgsgeschichte ist zudem der Pro-Innerstadt-Bon, der jährlich einen Umsatz von rund neun Millionen Franken generiert. Dieses Jahr feiert der Bon seinen 40. Geburtstag, Anlass für die Pro Innerstadt, dazu die ganze Bevölkerung zu einem einmaligen und in Basel einzigartigen Anlass einzuladen. Unter dem Titel «White Dinner Basel» werden am Freitag, 11. September 2015, ab 19.30 Uhr 10’000 Gäste festlich in Weiss gekleidet gemeinsam in der Basler Innenstadt dinieren. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» verrät Balthasar Settelen mehr über das «White Dinner Basel», vor allem aber spricht er über sein neues Amt als Präsident der Pro Innerstadt und wo er Handlungsfelder ortet. «Geschäftsführer»: Werden Sie als Präsident etwas weniger zurückhaltend als Ihre Vorgängerin mit den Medien und der Öffentlichkeit kommunizieren? Balthasar Settelen: Zuerst einmal möchte ich Miriam Blocher für ihre ausgezeichnete Arbeit danken. Unter ihr sind neue Strukturen in der Pro Innerstadt verwirklicht worden, in deren Zug auch mit Mathias F. Böhm ein vollamtlicher Geschäftsführer eingesetzt worden ist. Miriam Blochers

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Intention war es, dass Mathias F. Böhm in der Öffentlichkeit quasi als operativ tätiger «Mister Pro Innerstadt» wahrgenommen wird, was so auch gelungen ist. Dementsprechend agierte sie mehr im Hintergrund und war bewusst kommunikativ nicht so präsent. Ich persönlich werde mich diesbezüglich stärker einbringen und den Geschäftsführer unterstützen. Die Pro Innerstadt hat seinerzeit das neue Verkehrskonzept für die Innenstadt unterstützt, nun – nach Inkraft treten – gehört die Pro Innerstadt zu den Kritikern. Weshalb der Meinungswandel? Wir haben die Haltung, dass mit einer Fussgängerzone und einem vernünft igen Verkehrskonzept die Attraktivität der Innenstadt gesteigert werden kann, nicht geändert. Die Betonung liegt aber auf dem Begriff «vernünftig»! Vor allem kritisieren wir die Umsetzung durch Politik und Verwaltung. In anderen Städten schafft man bei vergleichbaren Projekten zuerst die Voraussetzungen, und erst wenn diese Voraussetzungen geschaffen sind, wird umgesetzt. Basel tickt aber offenbar diesbezüglich wirklich anders. Anstatt Parkhäuser an der Peripherie zu bauen, werden einfach Strassen gesperrt und Parkraum ersatzlos gestrichen. Oder denken Sie an die völlig praxisfernen Lösungen für die Zufahrtsbewilligungen oder zentrale Parkuhren, welche nur mit Kleingeld gefüttert werden können. Immerhin konnten nun dank der Intervention von Pro Innerstadt, dem Gewerbeverband und anderen Institutionen gewisse Verbesserungen erreicht werden. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass weiterhin Handlungsbedarf besteht und man auch den Konsumenten, welche mit dem Auto unterwegs sind, entgegenkommt. Sonst werden immer mehr Kunden der Innenstadtgeschäfte wegbleiben. Was schlagen Sie vor? Als Anreiz könnte man zum Beispiel in den jetzt schon vorhandenen Parkhäusern die erste Stunde gratis parkieren. Wenn man schon den


AKTUELL

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ÖV subventioniert, wäre es sicherlich legitim, auch den Individualverkehr zu unterstützen, damit potenzielle Innenstadt-Kunden nicht auf Einkaufsmöglichkeiten mit genügend Parkplätzen ausserhalb der Stadt ausweichen. Grundsätzlich sollte sowieso jeder Konsument selber entscheiden können, mit welchem Verkehrsmittel er einkaufen geht. Abends ist die Innenstadt teilweise sehr unbelebt, um es vorsichtig auszudrücken – müssten die fi xen Ladenöff nungszeiten nicht definitiv fallen? Der Souverän hat ja entsprechende Regelungen mehr als einmal verworfen. Dennoch bin ich dezidiert der Meinung, dass jeder Geschäftsinhaber seinen Laden dann geöff net haben soll, wenn er glaubt, Kundschaft zu haben. Deshalb bin ich generell gegen ein Ladenschlussgesetz. Wie kommentieren Sie die Zunahme von Ladenschliessungen in der Innenstadt?

BALTHASAR SETTELEN Jede Schliessung ist ein Verlust. Wir bedauern dies natürlich. Insgesamt registrieren wir aber auch eine Zunahme von attraktiven Einkaufsmöglichkeiten in den Quartieren. Zurück aber zur angesprochenen Problematik: Der starke Franken, und damit der einhergehende Einkaufstourismus in den Euroraum, oder hohe Mieten werden ja als Hauptgründe für diese Schliessungen genannt. Die Pro Innerstadt hat diesbezüglich naturgemäss wenige Einflussmöglichkeiten. Als Institution können wir aber darauf hinarbeiten, dass das «Produkt» Innenstadt als gesamtes für die Kundschaft und die Besucher attraktiv ist. Dazu gehören auch Gastro-, Kultur- und Freizeitangebote, welche das Einkaufen zum Erlebnis machen. Dies entbindet aber die Unternehmen nicht, ihrerseits sich zu bewegen und zum Beispiel auf veränderte Konsumgewohnheiten – Stichwort Online-Handel – einzugehen. Die Pro Innerstadt ist sich dieses strukturellen Wandels bewusst, und wir thematisieren dies auch verstärkt gegenüber unseren Mitgliedern.

Alter: 57 Zivilstand: verheiratet; 2 Kinder Erlernter Beruf: Dr. iur.; Rechtsanwalt Heutige Position: Anwalt und Partner bei SwissLegal Dürr+Partner; Präsident Pro Innerstadt; Verwaltungsrat der Settelen AG; Fraktionspräsident LDP/FDP Bürgergemeinderat Basel-Stadt, Vorstand Verein Freunde des Historischen Museums; Präsident Stiftung Basler Münster; Vorgesetzter E.E. Zunft zu Hausgenossen Hobbys: Geschichte, Lesen, Oldtimer, Reisen

WEITERE INFORMATIONEN

Dieses Jahr feiert der Pro-Innerstadt-Geschenkbon sein 40-JahrJubliäum, was am 11. September mit dem «White Dinner Basel» gefeiert wird. Um was geht es genau?

Pro Innerstadt Basel Geschäftsstelle Wallstr. 14 CH-4051 Basel Telefon: +41 (0)61 271 67 84 Telefax: +41 (0)61 271 67 85

Unter dem Titel «White Dinner Basel» treffen sich auf dem Marktplatz, der Mittleren Brücke, in der Greifen- und der Eisengasse 10’000 Gäste und dinieren gemeinsam, ganz in Weiss gekleidet, an 1 250 festlich gedeckten Tischen. Jeder Gast, der im Vorfeld seinen nummerierten WhiteDinner-Stuhl für je Fr. 40.– gekauft hat, bringt Speisen und Gedeck selbst mit. Mit dem Anlass möchte Pro Innerstadt Basel Fr. 100’000.– zugunsten des Basler Spendenparlaments für Projekte in Basel generieren.

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Grösster mobiler Langarm-Kran in der Region für die H. P. Gerber Pannendienst AG Seit Ende 2014 befindet sich die H. P. Gerber Pannendienst AG auf dem neuen Gelände in der Hardmatt mit dem markanten Neubau. Im Zuge der bereits vor über zehn Jahren eingeleiteten Erweiterung der Geschäftsfelder auf weitere Spezialaufgaben, zum Beispiel auf Kranarbeiten im Baubereich, hat das Pratteler Unternehmen in den letzten Jahren markante Investitionen in modernes Gerät getätigt.

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ie neuste Akquisition der H. P. Gerber Pannendienst AG ist der auf einem 5-Achs-Lkw aufgebaute, mobile hydraulische Ladekran PK 200002 L SH von Palfi nger, einem international führenden Hersteller innovativer Hebe-Lösungen, die auf Nutzfahrzeugen zum Einsatz kommen.

«Der PK 200002 L SH ist vielseitig einsetzbar», führt Roman Gerber weiter aus, «schwere Kranarbeiten sind auch unter schwierigen Bedingungen – selbst in Gebäuden und unter eingeschränkten Platzverhältnissen – problemlos möglich. Und mit dem integrierten Arbeitskorb für zwei Personen können zusätzliche Arbeiten, wie Installations- und Wartungsarbeiten, durch den Kran erledigt werden.»

«Bereits 2002 haben wir unser Kerngeschäft von umfassenden Dienstleistungen im Bereich Pannendienst erweitert und den damals leistungsstärksten mobilen Lkw-Ladekran in der Region in Betrieb genommen», sagt Roman Gerber, Geschäftsführer der H. P. Gerber Pannendienst AG. «Mit dem neuen, mobilen Langarmkran von Palfi nger können wir nun den vornehmlich aus dem Baubereich stammenden Kunden eine neue Dimension an Kran-Dienstleistungen anbieten.»

WEITERE INFORMATIONEN

Mit der Neuentwicklung des PK 200002 L SH schliesst Palfinger die Lücke zwischen Knickarmkran und Mobilkran. Im Gegensatz zum klassischen Ladekran, der sich auf Fahrzeugbreite zusammenlegen lässt, hat man sich beim PK 200002 L SH für ein Langarmkonzept entschieden. «Die Langarmbauweise ist vor allem für Einsätze mit grosser Reichweite konzipiert», erklärt Roman Gerber, der von der technischen Ausgestaltung des neuen Langarm-Krans begeistert ist.

H. P. Gerber Pannendienst AG Hardstrasse 43 CH-4133 Pratteln Gratisnummer: +41 (0)800 811 111 Pannendienst und Autovermietung: Telefon +41 (0)61 826 26 26 Telefax: +41 (0)61 826 26 25

So verfügt der Kran – bei einer maximalen Hubkraft von 40 Tonnen im Nahbereich und ausgestattet mit acht hydraulischen Ausschüben – über eine Reichweite von 25,4 Metern. Dort können noch 3.95 Tonnen gehoben werden. Mit dem zweiten Knickarm und weiteren sieben Ausschüben wird sogar eine hydraulische Reichweite von 45.1 Metern erreicht. Die Hubkraft bei Maximalreichweite beträgt immer noch 500 Kilogramm. Insgesamt ermöglicht die Langarmbauweise eine hydraulische Hubhöhe von annähernd 49 Metern. Ein spezielles Abstützkonzept mit ausfahrbarem Heck- und fi xem Frontabstützzylinder garantiert auch bei Schwerlastbetrieb ein Höchstmass an Standfestigkeit.

Betrieb Bern: Wankdorffeldstrasse 88 CH-3014 Bern Gratisnummer: +41 (0)800 811 111 Pannendienst und Autovermietung: Telefon +41 (0)31 970 50 50 Telefax +41 (0)31 970 50 51

GESCHÄFTSFÜHRER 03 : : 2015

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AKTUELL

DÄGE: «Meiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt» Wenn der Begriff «Tausendsassa» zutrifft, dann für DÄGE. Der Grafiker, Illustrator und Cartoonist sprudelt vor Ideen. Er malt, zeichnet, designt und kreiert für Private, Firmen oder Fasnächtler und setzt deren Wünsche mit unverwechselbarer Handschrift um. Interview mit DÄGE von Niggi Freundlieb

aneben ist der 62-jährige Basler Buchillustrator und Herausgeber von zahlreichen Publikationen – vom Gastro-Kalender über Kochbücher bis zu Cartoons –, malt Fasnachtslaternen, konzipiert für Unternehmen deren Corporate-Design, gestaltet Krawatten oder Uhren, stellt LED-Leuchtbilder her oder führt in Gruppenkursen die Teilnehmenden in die Geheimnisse des Malens als Naturerlebnis, der Illustration, des Cartoonzeichnens – zum Beispiel für Firmenmitarbeitende als Teamerlebnis – oder der Fasnachtskunst ein. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» gibt DÄGE, der neu seit dem 1. April im Ladenlokal Ecke Weilerweg 10/Kleinhüningeranlage, das gleichzeitig als Atelier, Galerie und Schulungsraum dient, residiert, einen kleinen Einblick in sein Universum, in dem offenbar nichts – oder zumindest fast nichts – unmöglich ist!

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Wie gross ist Ihr Gestaltungsspielraum zum Beispiel bei Firmenauft rägen?

«Geschäftsführer»: Trotz vieler eigener Ausstellungen bezeichnen Sie sich dennoch nicht als Künstler – warum nicht?

Apropos neue Ideen – um was handelt es sich bei den von Ihnen entwickelten Leuchtbildern?

DÄGE: Ich glaube zwar schon, dass ich einen eigenen, unverkennbaren Stil pflege, und selbstverständlich male und zeichne ich auch meine eigenen Sachen, aber der Respekt vor den grossen Malern gebietet es mir, mich in erster Linie als kreativen Handwerker zu bezeichnen. Ich sehe mich vor allem als Gestalter und Dienstleister, der für seine Kunden hilfreich da ist. Kommt dazu, dass ich immer wieder gerne neue Wege gehe und ständig daran bin, interessante Ideen zu entwickeln, aber auch versuche, deren Realisation möglich zu machen. Dies bedingt auch viel Recherche-Arbeit, das Erlernen von verschiedensten Produktionstechniken oder die Pflege meines grossen Netzwerkes. Schlussendlich ist niemandem gedient, wenn ich zwar tolle Bilder male, aber niemand kauft sie. Für mein Selbstverständnis ist es nicht so wichtig, wie man mich bezeichnet. Wichtig ist, dass ich meine Persönlichkeit – also auch meine Gefühle, meinen Humor, aber auch meinen Spott – in meine Arbeit einbringen kann. Umso befriedigender ist es, wenn die Kunden dies offenbar auch schätzen.

Die Leuchtbilder basieren zwar auf der Maltechnik der traditionellen Basler-Fasnachts-Laternenmalerei, bei meinen Leuchtbildern interpretiere ich aber das sogenannte Hintermalen ganz neu, denn bei den Leuchtbildern wechselt und ergänzt sich das Bild jeweils laufend durch ein LEDLicht. Dabei sind die Leuchtbilder quasi als wechselnde Lichtquelle im Alltag anwendbar und passen als leuchtende Dekoration überall.

Als Profi finde ich es äusserst spannend, Firmen zu einem zu ihnen passenden grafischen und illustrativen Auftritt und einem entsprechenden Corporate Design zu verhelfen. In der Regel ist es ja so, dass sich die Unternehmen von mir beraten lassen, weil sie sich etwas Spezielles wünschen. Daraus folgen kreative und kommunikative Prozesse, bei denen verschiedene Möglichkeiten und Ideen evaluiert werden. So gesehen gibt es eigentlich wenige Unterschiede zwischen Aufträgen von Privaten und Firmen – am Anfang steht meistens ein leeres Blatt Papier, das darauf wartet, dass der Grafiker oder Illustrator von der Muse geküsst wird (lacht)!

Und diese Leuchtbilder realisieren Sie nach den Wünschen Ihrer Kunden? Ob für Private, zum Beispiel mit einer persönlichen Botschaft als Geschenk, oder Unternehmen mit Firmenlogo – alles ist möglich. Dies gilt eigentlich für alle meine Arbeiten. Auf Wunsch illustriere und gestalte ich sämtliche Materialien oder Gegenstände nach individuellen Massgaben. Am Schluss halten die Kunden jedenfalls immer als Unikat einen Original-DÄGE in den Händen!

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Fasnacht und Kochen gehören zu Ihren grossen Leidenschaften? Mit 16 habe ich meine erste Laterne gemalt, und seither hat mich die Laternenmalkunst nie mehr losgelassen. Heute male ich Laternen von diversen Stammcliquen, im Moment sind es vier grössere «Lampen». Im Keller der Privé Waggis, wo ich Aktivmitglied bin, organisieren wir praktisch jeden Freitag einen Koch-Event, wo oft auch bekannte Gastronomen mit ausgesuchten Leckereien für das leibliche Wohl der Gäste besorgt sind. Im Sinne der Anklage gestehe ich also, dass auch Kochen und Essen zu einer meiner grossen Leidenschaften gehören (lacht)! Beim Kochen ist es allerdings nicht geblieben, so war ich von 2001 bis 2010 Herausgeber der «Koch-Kunstkalender», und bei den Büchern «KochArena – an der Muba», «Syt 1915 am Barfi» oder «Gastro 100» war ich der Ideenlieferant, Initiant und Gestalter und konnte auf die Unterstützung von zahlreichen Prominenten, Gastro-Koryphäen und Sterne-Köchen zählen.

DÄGE Alter: 62 Zivilstand: verheiratet; 2 Kinder Erlernter Beruf: eidg. dipl. Positiv-Retoucheur Heutige Position: Grafiker, Illustrator, Cartoonist Hobbys: Kochen, Fasnacht, Wandern

Sie veranstalten auch Kurse für jene, die gerne einmal ein Aquarell oder eine Fasnachtslaterne malen, ein Buch illustrieren oder einen Cartoon zeichnen wollen – was bringen Sie den Teilnehmenden bei? In erster Linie vermittle ich die wichtigsten technischen Grundlagen, wie man gestalterisch und inhaltlich richtig an eine Arbeit heranwächst oder wie man seine eigene Kreativität öffnen kann. Es geht nicht darum, aus den Teilnehmenden grosse Künstler zu machen, sondern ihnen wichtige Hilfestellungen zu geben, um die eigene Kreativität zu entdecken, umzusetzen und in den «Rahmen zu bringen». Ebenso wichtig ist das Gemeinschaftserlebnis. Wenn zum Beispiel die Mitarbeitenden eines KMU oder einer Unternehmensabteilung gemeinsam lernen, Cartoons zu zeichnen, dann fördert das auch Team-Prozesse. Dies allerdings in kreativer, fast schon spielerischer Form – Apéro davor und Häppchen sowie Getränke dazwischen natürlich inklusive! Wo finden die Kurse statt?

WEITERE INFORMATIONEN In der Regel finden die Kurse hier im DÄGE-Grafik- und KunschtAtelier, Ecke Weilerweg 10/Kleinhüningeranlage, statt. Eine Ausnahme bildet der Aquarell-Kurs «Erlebnismalen», der jeweils in schöner Natur abgehalten wird. So waren wir dieses Jahr im Sommer im Apart Collina in Nauders im Dreiländereck Österreich–Italien–Schweiz. Gerade die exklusiven Aquarell-Kurse eignen sich auch dank erstklassiger Unterbringung dazu, Kreatives mit Erholung zu verbinden. Selbstverständlich kann man auch Lebens- und Ehepartner, welche nicht zwangsläufig den Kurs absolvieren möchten, mitbringen.

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icht zuletzt wegen einzelner Meldungen über Fast-Havarien in letzter Zeit sei die Mittlere Brücke in Basel eine der gefährlichsten Stellen auf dem Rhein zwischen Rotterdam und Birsfelden, sagen Exponenten von Rheinschifffahrts-Unternehmen oder Logistikbetrieben. Gleichzeitig hört man von verschiedenen Seiten, nur ein Neu- oder Umbau der Brücke könnte den Sicherheitsstandards von Tankschiffen und den gestiegenen Kapazitäten von modernen Containerfrachtern gerecht werden, um die sichere Durchfahrt zu ermöglichen. Rund ein Fünftel des Benzins, Diesels und Heizöls, das in die Schweiz importiert wird, findet seinen Weg durch

Basel in die Tanklager in Birsfelden und im Auhafen. Unbestritten ist, dass der Wasserweg einer der sichersten Verkehrswege darstellt, allerdings immer unter der Massgabe eines nicht zu hohen Pegelstandes! In seiner Umfrage wollte der «Geschäftsführer» von den Befragten wissen, ob sie strikt gegen einen Abriss der 1905 neu erstellten Mittleren Brücke sind oder sich zum Beispiel einen Umbau vorstellen könnten, bei dem die Brückenbogen vergrössert beziehungsweise von sechs auf drei reduziert und angehoben werden müssten, wie dies von Experten angeregt wird.

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AKTUELL

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CHRISTOPH KEIGEL CEO Garage Keigel Angesichts der Wichtigkeit der Basler Häfen für den gesamtschweizerischen Import sollte man zuerst Klarheit darüber bekommen, wie die langfristige Planung h und -entwicklung der Basler Häfen konkret aussieht. Erst dann ist es sinnvoll, sich über das Projekt «Mittlere Brücke» – gleich, wie es aussehen soll – zu unterhalten.. Grundsätzlich finde ich aber, dass man sich Neuem nicht verschliessen soll.

DOMINIK PRÉTÔT CEO Telebasel Als Basler bin ich voll dagegen, war mein erster Impuls, als ich von Überlegungen hörte, die Mittlere Brücke abzureissen. Sie ist schliesslich ein Wahrzeichen von Basel. Nach ein bisschen Nachdenken muss ich aber einräumen, dass man die wirtschaftlichen Aspekte und die ganze Hafenentwicklung ebenso betrachten muss, ehe man sich mit einer neuen oder neu gestalteten Mittleren Brücke auseinandersetzt. Gleichwohl könnte ich einen neuen Vorschlag in die Runde werfen, denn jetzt, wo die Mittlere Brücke ja autofrei ist, könnte man sie doch zu einer Ziehbrücke umbauen, und die Probleme wären für die Schifffahrt gelöst!

SEBASTIAN FREHNER Inhaber, Geschäftsführer Dr. Sebastian Frehner Consulting; Nationalrat Die Mittlere Brücke sollte man nicht abreissen. Ich votiere aber dafür, genau zu prüfen, inwieweit sich die Brücke zum Beispiel durch eine Reduktion und damit Vergrösserung der Brückenbogen erhalten und modernisieren lässt. Dass das Käppelijoch erhalten bleibt, sollte zudem ja kein Problem sein! >

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AKTUELL

BALZ SETTELEN Präsident Pro Innerstadt; Anwalt und Partner bei SwissLegal Dürr+Partner Die Mittlere Brücke ist zusammen mit dem Münster und dem Spalentor weltweit eines der bekanntesten Fotosujets aus Basel. Als ehemals aktiver Denkmalpfleger habe ich natürlich h an einen Aprilscherz gedacht, als ich über einen möglichen Abriss der Mittleren Brücke las. Grundsätzlich sollte man sowieso überdenken, wie riskant es ist, täglich grosse Mengen an leicht entzündlichen Stoffen mitten durch Basel zu transportieren. Aus diesen Überlegungen hinaus wären Gedanken für ein zentrales Hafengebiet im Bereich Dreiländereck durchaus sinnvoll.

R O L A N D VÖ G T L I Inhaber Vögtli Mode An dem Basler Kulturerbe «Mittlere Brücke» sollte nicht gerüttelt werden. Vor allem ein Abriss wäre ein Hirngespinst sondergleichen! Nun rächt es sich vielleicht, dass man den Kleinhüninger Hafen aufgehoben und nicht weiter ausgebaut hat.


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AUTO & MOTO

12. «Auto Basel»: Leistungsschau des regionalen Autogewerbes Mit der 12. Ausgabe der «Auto Basel» vom Donnerstag, 17. September, bis Sonntag, 20. September 2015, wird Basel wieder zur Automobil-Hauptstadt der Schweiz. Die Leistungsschau des regionalen Autogewerbes erfreut sich gleichermassen beim Publikum und den ausstellenden Garage-Betrieben anhaltender Beliebtheit. Interview mit Bettina Schmid und Christoph Keigel von Niggi Freundlieb

r 2015 . Septembe SEL 2015 Sonntag, 20 s 12. AUTO BA bi r z be at pl em se 17. Sept l beim M es Donnerstag, r M esse Base hofhalle de nd Ru r de In frei. D er Eintrit t ist iten Öffnungsze bis 20 Uhr 17.9.2015: 16 Donnerstag, 20 Uhr .2015: 12 bis Freitag, 18.9 s 18 Uhr bi .9.2015: 10 Samstag, 19 s 17 Uhr bi 10 5: .9.201 Sonntag, 20 h | CH -4147 Aesc esse nstrasse 21 te Kontak tadr ar | G bH ting Gm Birseck Marke )61 717 95 01 (0 1 +4 n: fo Tele asel.ch info @auto -b sel.ch ba out .a w ww

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n der «Auto Basel» kann man in einem Messerundgang einen vollständigen Überblick über alle Automarken, die derzeit in der Region Nordwestschweiz vertreten sind, erwerben. Dabei werden auch einige bedeutende Highlights und Neuigkeiten präsentiert. Erwartet werden gegen 30’000 Besucherinnen und Besucher. Der Eintritt zur drittgrössten Schweizer Automobilmesse in der Rundhof halle der Messe Basel beim Messeplatz ist wieder frei. Im Interview mit dem «Geschäftsführer»: geben Bettina Schmid, Geschäftsleitungsmitglied der Garage Schmid sowie Geschäftsführerin der die «Auto Basel» organisierenden Birseck Marketing GmbH, und Christoph Keigel, CEO der Garage Keigel sowie Mediensprecher und Mitglied der «Auto Basel»-Arbeitsgruppe, schon einen kleinen Vorgeschmack auf die Traditionsmesse und sprechen über aktuelle Entwicklungen in der regionalen Branche. «Geschäftsführer»: Können Sie schon einen kleinen Eindruck geben, was die Besucherinnen und Besucher an der diesjährigen «Auto Basel» erwartet? Bettina Schmid: Mehr als 40 Marken mit über 300 Neuwagen, 50 verschiedene Nutzfahrzeuge (bis 3,5 Tonnen), Anbieter von Tuning und Zubehör sowie Dienstleister präsentieren ihre Herbstneuheiten. Zu sehen ist zum Beispiel als Europa-Premiere der Mercedes Benz GLC. Gegen 150 regionale Garagenbetriebe nehmen an der Messe teil, aber auch die Vertreter der wichtigsten Importeure werden erwartet – ihre Präsenz unterstreicht den Stellenwert, den die «Auto Basel» bei Handel und Herstellern geniesst. Unter anderem sind natürlich auch die bei-

den Automobilclubs ACS und TCS, die Polizei Basel-Stadt oder die Behindertentransport-IVB mit einem Stand vertreten, und einmal mehr bieten zahlreiche Aussteller die Möglichkeiten für Probefahrten an. Ist die «Auto Basel» eine Publikums- oder mehr eine Verkaufsmesse? Christoph Keigel: Die «Auto Basel» ist sowohl Publikums- als auch Verkaufsmesse, wobei sich der Verkaufsaspekt in den letzten Jahren immer stärker akzentuiert hat. Sie ist explizit auf das regionale Autogewerbe sowie potenzielle Käufer aus der Region ausgerichtet und mittlerweile zu einer Kontaktplattform geworden. Um die 200 Direktverkäufe werden jährlich an der Messe getätigt, und das Interesse an einer Teilnahme nimmt beim Automobilgewerbe zu. So konnten wir für dieses Jahr ca. fünf Prozent mehr Buchungen verzeichnen und mussten mehr Standfläche zur Verfügung stellen. Inwieweit spielt das Thema Ökologie an der «Auto Basel» eine Rolle? Bettina Schmid: Wie immer in den letzten Jahren ist die Ökologie natürlich ein Thema. Man könnte auch sagen, dass die «Auto Basel» durchaus auch eine Diskussions- und Informationsplattform für das verkehrspolitisch doch eher alternative Basel darstellt, denn wir zeigen nicht nur die neusten Fahrzeuge mit alternativen Antriebsformen, sondern dokumentieren mit den ausgestellten Marken, welche fortschrittlichen Technologien heute bei den Fahrzeugen verwendet werden. Kleinere Motoren bei gleicher Leistung, weniger Spritverbrauch oder geringerer CO2-Ausstoss – dies sind alles Resultate ökologisch ausgereifter Lösungen im aktuellen Automobilbau, was in den ideologisch geführten Diskussionen über den mobilen Verkehr oft unterschlagen wird. Wie haben sich die Neuwagenverkäufe in letzter Zeit entwickelt? Christoph Keigel: Dank Nachlässen der Importeure infolge der Aufhebung des Euro-Mindestkurses sind die Neuwagen in der Schweiz billiger geworden. Aus Sicht der Garage Keigel konnten wir – Stand Ende Mai – gegenüber dem Vorjahr etwa zehn Prozent mehr Neuwagen verkaufen. Gesamtschweizerisch wurden laut «Auto-Schweiz» in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 161’798 Personenwagen immatrikuliert. Das waren 7,9 Prozent mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. >

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AUTO & MOTO

MARTIN RUF Geschäftsführer und Inhaber Garage Ruf Die «Auto Basel» hat sich als Verkaufs- und Informationsmesse etabliert, ist auch so etwas wie ein Indikator für die regionale Branche und deshalb wichtig für die Garage Ruf, welche die neusten Modelle von Suzuki und Hyundai dort vorstellt. Als Aussteller können wir eine steigende Zahl von Erstkontakten registrieren, das heisst, die Konsumenten informieren sich nicht nur über die aktuellen Angebote der verschiedenen Hersteller, sondern fällen vermehrt direkt aufgrund des Kontaktes mit uns an der Messe ihre Verkaufsentscheidungen.

STEVEN SCHENK Geschäftsführer Emil Frey AG Autocenter Münchenstein Das Emil Frey AG Autocenter Münchenstein wird an der Messe mit allen seinen Marken, also Jaguar, Jeep, Land Rover, Ford sowie Bentley, vertreten sein. Für uns regionale Garagisten ist die «Auto Basel» ein wichtiger Anlass, denn er ermöglicht uns, in einem adäquaten Rahmen unsere Marken – auch solche, die nicht in jedermanns Garage stehen – vorzustellen. Der Zuspruch des Publikums in den letzten Jahren zeigt, dass ein grosses Bedürfnis bei allen Interessierten besteht, vereint an einem Ort einen Überblick über die Neuheiten zu bekommen.

MARCEL HOLLENSTEIN Geschäftsführer Garage Hollenstein AG Der hohe Stellenwert der «Auto Basel» für die Garage Hollenstein AG lässt sich schon allein aus der Tatsache e ableiten, dass wir seit Beginn dabei sind. Wir können an der Messe die Marken BMW und Mini präsentieren und d wertvolle Kontakte mit Interessenten knüpfen. Die «Auto Basel» ist auch für das regionale Publikum von grosser Bedeutung, kann es sich doch hier über Neuheiten informieren, ohne an den Autosalon in Genf fahren zu müssen.

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AUTO & MOTO

Ford senkt Listenpreise um durchschnittlich 10 Prozent Neuste Autos, neuste Technologien, neuste Preise: Pünktlich zum Start des Sommers zückt Ford den Rotstift. Die Listenpreise sinken um durchschnittlich 10 Prozent. m. es Jubiläu r 4 5 -jährig ih 2015. r rt e ie b o fe + 25.O kt n -Garag e ch am 24. auf su n e e D ie Frenke B lg n fo re st Ih e biläumsf uns üb er Wir freu en s grosse Ju s über da fo g e.ch In ra a re g n ite We w w w.frenke

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udem profitieren die Kunden vom neuen EcoBonus. Wer sich für einen besonders sparsamen 1.0 Liter EcoBoost-Benzinmotor oder einen Dieselmotor entscheidet, erhält einen zusätzlichen Rabatt von 5 %. Wer einen der anderen Motoren auswählt, spart immer noch 3 %. Zudem offeriert Ford eine Eintauschprämie auf Fahrzeuge, die drei oder mehr Jahre alt sind. Mit dem EcoBonus fördert Ford die besonders effizienten Motoren. Der 1.0 Liter Dreizylinder EcoBoost-Motor wurde zum vierten Mal in Folge von einer unabhängingen, internationalen Fachjury zum Motor des Jahres in der Einliter-Kategorie gewählt. Er leistet bis zu 140 PS bei einem Normverbrauch von bloss 4.3 Liter. Die Dieselaggregate wurden alle erneuert, sie erfüllen die Euro 6-Norm und erlauben viel Fahrspass bei tiefem Verbrauch. Diese Sommeraktion gilt ab sofort bis auf Weiteres für alle Personenwagen, inklusive Mondeo Hybrid und die neuen Mondeo-, Galaxy- und S-Max-Modelle mit intelligentem Allradantrieb. Ausgenommen sind Nutzfahrzeuge und der neue Ford Mustang. Für Nutzfahrzeuge und Flottenkunden gelten andere, sehr attraktive Konditionen. Jetzt profitieren in den folgenden Ford-Garagen: § Frenken-Garage AG, Pratteln § Landhof-Garage AG, Basel § Wiesenplatz Garage AG, Basel § Schaub AG, Buus § Garage Heinz Schaub, Ormalingen

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eit 1. Januar 2014 ist Lukas Ott als Geschäftsführer des TCS beider Basel im Amt. Vorgängig war er 23 Jahre als Jurist im Kanton Basel-Stadt tätig.

«Geschäft sführer»: Wie wird ein grüner Stadtpräsident Geschäft sführer beim TCS? Lukas Ott: Diese Verwechslung mit meinem Namensvetter musste ich vor allem zu Beginn meiner Tätigkeit einige Male hören. Aber allen wurde relativ schnell klar, dass es sich um zwei verschiedene Personen handeln muss. Mit dem «grünen» Lukas Ott gab es schon zu meinen Studentenzeiten Verwechslungen. Ich habe dann jeweils Post oder Päckli, die für ihn bestimmt waren, weitergeleitet. Dass ich darauf angesprochen wurde, war also nichts Neues für mich. Sie waren über 20 Jahre als Jurist tätig. Was hat Sie dazu animiert, Geschäftsführer beim TCS zu werden? Hobbymässig war ich über 15 Jahre als Vorstand in einem europäischen Automobilmarkenclub tätig. Dort habe ich die Schweizer Mitglieder betreut und zahlreiche Treffen, Pässetouren und Fahrsicherheitstrainings, vor allem auf der Rennstrecke, organisiert und Stände an Auto-Messen betreut. Ende der 80er-Jahre war ich viel auf der Nordschleife (Nürburgring) unterwegs. Ich kann also sagen, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte. Für mich ein Glücksfall. Gerade die grosse Bandbreite an Themen macht die Tätigkeit hier beim TCS Tag für Tag sehr spannend. Einerseits führe ich das TCS-Center mit der Waschstrasse, der Prüfbahn, der Innenreinigung und der Tankstelle, Shop und Bistro wie einen KMU-Betrieb, andererseits haben wir vom Kursangebot über Marketing, Verkauf der TCS-Produkte und Verkehrspolitik bis hin zu den Einsprache- und Rekurserhebungen gegen Tempo-30-Zonen, Parkplatzabbau etc. eine breite Palette an Dienstleistungen für unsere TCS-Mitglieder. Welche Ziele setzen Sie sich? Die Fortführung der Sanierung der Sektion und des Centers in Füllinsdorf hat nach wie vor oberste Priorität. Daneben war es von Anfang an mein Ziel, dass einerseits der TCS in der Region Basel vermehrt als verkehrspolitische Kraft wahrgenommen wird und andererseits der Club-

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gedanke wieder mehr zum Tragen kommt. Die Emotionen rund um das Auto dürfen ruhig wieder spürbarer sein. Da sind wir auf einem guten Weg. Allein bei den AMG Mercedes-Werksführungen könnte ich jeweils dreimal so viel Teilnehmer mitnehmen. Auch die Tesla-Drive-Events waren ausgebucht, und unser Sicherheitstag und Tag der offenen Tür Ende April war mit über 2 000 Besuchern ein voller Erfolg. Erlebnisse und Emotionen findet man auch bei unseren sieben Untersektionen. Besonders bei der Untersektion Youngtimer & Classic, welche sich den Oldtimern und Youngtimern widmet, steigen die Mitgliederzahlen stetig. Was gibt es Neues im TCS Center? Seit Anfang 2015 bieten wir im Center Beratungen für unsere TCSAutoversicherung an. Unsere Prämien sind sehr attraktiv, vielleicht auch deshalb, weil sich TCS-Mitglieder mit Fahrsicherheitskursen laufend weiterbilden und so das Unfallrisiko aktiv tief halten.

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Cadillac ATS Coupé – Das «Gewisse Etwas» inklusive Auch wenn man in einem schönen BMW 5er, einem C-Mercedes Coupé oder in einem Audi A5 mit Sicherheit einen stilechten und guten Eindruck hinterlässt, so suchen einige Menschen doch das «gewisse Etwas» in Sachen Optik und Stil. Besonders jene, die Understatement und Individualität kombinieren wollen, haben da einen Geheimtipp: Den Cadillac ATS Coupé.

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em Namen Cadillac alle Ehre zu tun ist eine Herausforderung. Unter anderem auch, weil nach wie vor in vielen Köpfen die Vorstellung geistert, es handle sich bei einem Cadillac um so genannte riesige «Schlachtschiffe» und Cruiser mit V8-Motoren mit hohem Kraft stoff verbrauch. Ausserdem stehe Cadillac nicht für Understatement. Ja, soweit die Vorurteile. In Tat und Wahrheit wird die Marke diesen Attributen schon längst nicht mehr gerecht, da eben genau auf Understatement und ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis (Einsteigermodelle bereits ab 40’000 Franken) Wert gelegt wird. Ausserdem werden die aktuellen Modelle vor allem von Vierzylinder-Turbomotoren angetrieben. Besonders interessant hierbei ist die Coupévariante des ATS. Ein echter Geheimtipp auch für die jüngere Klientel mit dem gewissen Flair für den besonderen Auft ritt und einem Auto das einhält, was es verspricht. Die Marke Cadillac hat seit zwei bis drei Jahren in Europa viel Imagemarketing betrieben und Info-Kampagnen lanciert, um sein Zielpublikum speziell für die Einstiegsmodellreihe ATS zu forcieren. Denn diese Modelle treffen den aktuellen Zeitgeist. Besonders das zweitürige ATS Coupé lässt die Schweizer Kundschaft aufhorchen, denn es widerspricht keineswegs dem Markenversprechen im Bereich der Optik und Linienführung der Carrosserie. Auf Schweizer Strassen fällt man hiermit auf, ohne jedoch «protzig» zu wirken.

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Markenversprechen bedeutet auch, dass die bisherige Kundschaft und Cadillac-Fangemeinde auch bei den neuen Modellen die Aspekte wieder erkennt, die bisher bei Cadillac zu den Alleinstellungsmerkmalen gehörten. Das gilt auch für das Intérieur, welches mit Lederkomfort und äusserst angenehmen Sitzen glänzt. Wie nicht anders bei einem ZweitürerCoupé zu erwarten, ist der Einstieg in den Fondbereich etwas umständlicher, aber keineswegs etwa kompliziert oder störend. Was aber besonders auff ällt ist die grosse Kopf- und Beinfreiheit. Auch bei den Instrumenten und Armaturen fällt auf, die man auf Understatement und Qualität setzt und sogar berührungsempfindlichen Tasten im Repertoire hat. Ein zusätzliches Highlight ist zudem noch die LenkradHeizung. Im Detail liegt der Unterschied. Natürlich gehört es auch zum guten Ton, dass man heuer bei einem Coupé verschiedene Einstellungen des Fahrwerks von sportlich-straff bis komfortabel wählen kann. Und so sind manche Modelle sind mit der Option «Magnetic Ride Control» ausgerüstet: Dies bedeutet, dass die Dämpfer auf Knopfdruck unterschiedlich eingestellt werden können. Absolut auf der Höhe der Erwartungen sind die Mehrlenker-Hinterachse und die satt zupackenden Brembo-Vorderradbremsen. Gleiches gilt für die Servolenkung, die äusserst präzis antwortet. In der Schweiz ist das Cadillac ATS Coupé in einer einzigen Motorenvariante zu haben: Und zwar als Zweiliter-Turbobenziner mit 276 PS. Das rund


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1.6 Tonnen schwere Fahrzeug verfügt über eine Sechsgang-Automatik, die mit der verfügbaren Motorleistung und dem maximalen Drehmoment von 400 Nm umgehen muss auch per Lenkradpaddel manuell zu betätigen ist. Optional gibt es auch einen Allradantrieb im Angebot. In der Premiumliga macht der ATS Coupé auf jeden Fall eine gute Figur. Nicht zuletzt auch, weil sich der Spritverbrauch beim 4x4 in Grenzen hält. Auch wenn der vom Werk angegebene Verbrauch von 8.4 Litern auf 100 Kilometer in einigen Testberichten leicht überstiegen wurde. Dies lässt sich erklären, da ein kleiner Anteil am Mehrverbrauch aufgrund der auf serienmässigen 18-Zoll-Felgen aufgezogenen Reifen zurück zu führen ist. Das Fazit: Der Cadillac ATS ist nach wie vor ein «Amerikaner», der aber absolut auf Europa abgestimmt wurde. Und er bietet als Coupé mit Allradantrieb nicht viel Revolutionäres, aber kann mit dem Standard der Top-Konkurrenz absolut mithalten. Und er versprüht ganz sicher eines: Einen Hauch an Exklusivem, Besonderem … und er verleiht der Individualität seiner Besitzerin oder seines Besitzers das gewisse Etwas.

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Die Strassen-Initiative – eine verkehrspolitische Schicksalsabstimmung

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an sollte bekanntlich vorsichtig sein mit Superlativen. So erleben wir unterdessen alle paar Jahre DAS Jahrhunderthochwasser, und es ereignen sich jährlich Stürme oder Hitzewellen von nie dagewesenem Ausmass. Und doch muss gesagt sein: Im Herbst kommt ein verkehrspolitisches Unwetter auf Basel zu, wie wir es kaum je erlebt haben: die zerstörerische Strassen-Initiative des VCS und der nicht minder radikale Gegenvorschlag des Grossen Rats. Am 15. November stimmt der Kanton Basel-Stadt über seine verkehrspolitische Zukunft ab. Um was geht es? Sowohl die Initiative als auch der Gegenvorschlag verlangen eine systematische und umfassende Bevorteilung des Fuss-, Velo- und öffentlichen Verkehrs gegenüber dem motorisierten Individualverkehr auf sämtlichen verkehrsorientierten Strassen im Kanton Basel-Stadt. Dies vor dem Hintergrund, die schwächsten Verkehrsteilnehmer stärken zu wollen. Leider ist aber genau das Gegenteil der Fall: Initiative als auch Gegenvorschlag schwächen sämtliche Verkehrsträger in erheblichem Masse. Die konsequente Umsetzung von Initiative oder Gegenvorschlag hätte zur Folge, dass auf den verkehrsorientierten Strassen im Kanton Basel-Stadt bis zu 1 900 Parkplätze verschwinden würden und dass mehrspurige Fahrbahnen respektive Vorsortierstreifen aufgehoben werden müssten. Wo die nötigen Ausbauten der Trottoirs, Radwege und öV-Spuren nicht möglich sind, wäre Tempo 30 zu signalisieren.

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Sogar Tempo 20 wäre möglich. All dies hätte einen massiven Kapazitätsabbau für den motorisierten Individualverkehr, Parkplatz-Suchverkehr in den Quartieren und noch viel mehr Stau als heute zur Folge. Dies würde ironischerweise gerade die schwächsten Verkehrsteilnehmer – die Fussgänger und Velofahrer – in ihrer Sicherheit am stärksten treffen. Für die regionale Wirtschaft stellt eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur einen essenziellen Standortfaktor dar. Mit Blick auf die durch die Frankenstärke ohnehin angespannte Wirtschaftslage wäre die Annahme der Initiative oder des Gegenvorschlags ein empfindlicher Schlag für den Standort Basel. Es ist zentral, dass die Verkehrsinfrastruktur nach den Bedürfnissen ihrer Nutzer ausgerichtet wird. Diese sind sehr vielfältig. Aus diesem Grund braucht es eine ganzheitliche Verkehrspolitik und nicht eine, welche die einzelnen Verkehrsträger gegeneinander ausspielt. Am 15. November werden die verkehrspolitischen Weichen gestellt. Basel hat die Wahl zwischen einer einseitigen, wachstumsfeindlichen und zutiefst egoistischen oder einer ausgleichenden, modernen und offenen Verkehrsplanung. Wenn sich Basel nicht zu einem zweiten Ballenberg zurückentwickeln soll, gibt es nur eine Lösung: 2 x nein zur VCS-StrassenInitiative und zum Gegenvorschlag des Grossen Rats! Unter diesen Vorzeichen von einer Schicksalsabstimmung für Basel zu sprechen ist somit sicher nicht übertrieben.


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AUTO & MOTO

BELMOT® SWISS – optimale Versicherungslösungen für Old- und Youngtimer BELMOT® SWISS versichert seit 20 Jahren Old- und Youngtimer-Fahrzeuge, bietet für alle Fahrzeugarten die massgeschneiderte Versicherungslösung an und deckt mit der ersten All-Risk-Versicherung so gut wie alle denkbaren Gefahren ab – weit über die übliche Vollkasko hinaus. Interview mit René Grossenbacher von Niggi Freundlieb

n der Schweiz gibt es über eine Viertelmillion Fahrzeuge, die als Young- beziehungsweise Oldtimer gelten. Und weil der Markt stark wächst, werden auch immer mehr spezifische Versicherungslösungen für die entsprechenden Fahrzeugkategorien nachgefragt. Youngtimer sind Autos, die zwischen 20 und 25 Jahre alt sind, als Oldtimer gelten Autos ab 30 Jahre. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» erklärt René Grossenbacher, Inhaber der BELMOT® SWISS, die Vorzüge der All-Risk-Versicherung und spricht über Old- und YoungtimerFahrzeuge als Wertanlage.

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Police zu decken, egal, ob die Fahrzeuge regelmässig oder an Rallyes gefahren werden oder sich zerlegt in einer Werksatt befinden. Mit der BELMOT® SWISS All-RiskVersicherung kann man ausserdem das ganze Jahr hindurch so günstig fahren, dass man sich das Abmelden im Winter sparen kann.

«Geschäftsführer»: Was wird durch die All-Risk-Versicherung abgedeckt?

Was passiert, wenn ein Young-/Oldtimer bei einem nicht selbst verschuldeten Unfall Totalschaden erleidet?

René Grossenbacher: Mit wenigen Ausnahmen sind alle Gefahren versichert, welchen das Fahrzeug ausgesetzt ist. Konkret bietet unsere All-Risk-Versicherung eine Grunddeckung wie unter Teilkasko-Versicherung und deckt Kollisionsschäden gemäss Vollkaskoversicherung. Zusätzlich – und das ist einzigartig – sind sämtliche mechanischen Schädigungen des Fahrzeuges versichert wie zum Beispiel versehentliches Verschalten, Beschädigung der Aufhängung nach dem Durchfahren eines Schlaglochs etc.

Bei einem nicht selbst verschuldeten Verkehrsunfall muss der Haftpflichtversicherer des Schädigers für den Schaden am Fahrzeug aufkommen. Bei einem Totalschaden erfolgt die Entschädigung zum sogenannten Zeitwert. Die eine Gesellschaft versteht allerdings unter dem Zeitwert den Marktwert, den das Fahrzeug zum Zeitpunkt des Unfalls hatte. Andere wiederum gehen vom effektiven Zeitwert aus, welcher viel tiefer als der Marktwert ist. Die BELMOT® SWISS Oldtimer-Kaskoversicherung übernimmt in solchen Fällen die Differenz zwischen der Zahlung des gegnerischen Haftpflichtversicherers und der bei der BELMOT® SWISS, gemäss Vertrag, versicherten Summe.

Benötigt jedes Fahrzeug eine eigene Police? Nein. Die All-Risk-Versicherung bietet dem Oldtimer-Besitzer die Möglichkeit, alle seine Klassiker und Liebhaberfahrzeuge mit einer einzigen

R E N É G R O S S E N BAC H E R Alter: 62 Zivilstand: verheiratet Erlernter Beruf: Versicherungskaufmann Heutige Position: Inhaber BELMOT SWISS / BRG Insurance Broker AG; Jury-Mitglied Concours d’Élégance (RAID PARISBASEL); Ehrenmitglied des Jaguar Drivers’ Club Switzerland Hobbys: Old- und Youngtimer, Familie

Eignen sich Old- und Youngtimer-Fahrzeuge als Wertanlage? Zurzeit sind vor allem Oldtimer als Wertanlage sehr gefragt. Grund sind die tiefen Zinsen und der volatile Anlagemarkt, während bei Oldtimern enorme Wertsteigerungen zu beobachten sind. In diesem Zusammenhang möchte ich davon abraten, Oldtimer aus den USA zu erstehen, da die Transport- und Zollkosten hoch sind und die Fahrzeuge in der Regel nicht den europäischen technischen Standards entsprechen.

WEITERE INFORMATIONEN BELMOT® SWISS Kompetenzzentrum René Grossenbacher Im Langacker 5 CH-4144 Arlesheim Telefon +41 (0)61 706 77 77 Telefax +41 (0)61 706 77 78 info@belmot www.belmot.ch


AUTO & MOTO

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CULINARIUM

Kulinarischer Treffpunkt im Baselbiet Das historische Hotel und Landgasthaus Bad Eptingen versteht sich als ein Traditionshaus im Stil der Zeit. Gastlichkeit und Genuss stehen an oberster Stelle.

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eit sechs Jahrzehnten ist Familie Schwander Gastgeberin im Bad Eptingen. Geführt wird der Betrieb von Heinz Schwander und Stefano Spata. Beide verstehen Tradition nicht als musealen Begriff, der unter der Glasglocke aufbewahrt werden soll. Vielmehr dient die Tradition als Inspiration und Basis für neue Ideen. Das Ambiente in den Restaurants ist gediegen und gemütlich zugleich. Auf den weiss gedeckten Tischen glänzen poliertes Tafelsilber und schöne Gläser. Dass Heinz Schwander die Malerei liebt, davon zeugt die eindrückliche Kunstsammlung an den Wänden des Restaurants. Eine rundum geglückte Kombination von Alt und Neu. Bei gutem Wetter lädt die üppig begrünte und mit bequemen Stühlen bestückte Gartenterrasse – übrigens eine der schönsten der Region – zum Verweilen und Geniessen im Freien ein.

sich im grossen und im grünen Saal wunderbare Feste feiern. Von einzigartigem Charme sind die altehrwürdigen Gemäuer hinter dem Haupthaus, bestehend aus Remise und alter Abfüllhalle. Sie wurden umfunktioniert zu ausgefallenen Event-Räumen.

DAS ERHOLSAME ÜBERNACHTEN Das Hotel verfügt über rund ein Dutzend Einzel- und Doppelzimmer, komfortabel und bequem eingerichtet, kostenloses WLAN inklusive. Ob Seminargäste oder Durchreisende, in den modern ausgestatteten Zimmern lässt es sich gut ausruhen. Am nächsten Morgen wartet ein reich gedecktes Frühstücksbuffet auf die Hotelgäste.

WEITERE INFORMATIONEN DIE FRISCHE SAISONKÜCHE In der Küche schwingt Emmanuel Friedmann das Zepter, besser gesagt den Kochlöffel. Er und sein engagiertes Team zaubern täglich kulinarische Köstlichkeiten auf die Teller der Gäste. Ob regional oder mediterran, gutbürgerlich oder verspielt – alles ist frisch und hausgemacht. Im Sommer locken wieder die köstlichen leichten Spezialitäten wie der beliebte Assiette Lucullus oder der Schwedenteller mit einer Auswahl an Edelfischen. Und der hauseigene Patissier lässt zudem süsse Träume wahr werden. Diesen September wird anlässlich der «Baselbieter Genusswochen 2015» ein Menü mit typischen Baselbieter Gerichten serviert.

DER STIMMUNGSVOLLE ORT FÜR ALLE ANLÄSSE Verschiedene Räume bilden den festlichen Rahmen für den individuellen Privat- oder Geschäftsanlass. Im 1. Stock des Hauses lassen

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CULINARIUM

Legendärer Landgasthof Pony Ranch in Seewen wiedereröffnet! Mit dem Landgasthof Pony Ranch auf dem Bödeli in Seewen hat am 4. Juli – dem amerikanischen Nationalfeiertag – eines der legendärsten Ausflugsziele der Region wieder geöffnet. Das einstmals beliebte Ziel für Wanderer, Ausflügler, Reiter sowie Fahrrad- und Motorradfahrer ist frisch renoviert und präsentiert amerikanische Lebensart pur mit Spareribs, Barbecue, T-Bone- und anderen Steaks sowie weiteren Spezialitäten aus den USA und eigenen Burger-Kreationen. Bis in einem Jahr soll neben dem Restaurant ausserdem auch ein Spielplatz und Streichelzoo für Familien mit ihren Kindern entstehen.

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ach 17 Jahren Dornröschenschlaf hat Familie Kirschner das unter Denkmalschutz stehende Haus, das früher als Pferde- und Poststation diente, sorgfältig und geschmackvoll umgestaltet. «Eine stilsichere Mischung aus regionalen Antiquitäten und moderner Einrichtung sorgt dafür, dass sich die Gäste wohlfühlen», ist Nadja Kirschner überzeugt. «Nun gibt es neben dem Speiselokal auch eine gemütliche Lounge mit einem Cheminée, wo man in einem klassischen Chesterfield-Sofa natürlich ein amerikanisches Bier, kalifornischen Wein oder einen Whiskey geniessen kann.»

ATMOSPHÄRE WIE IM WILDEN WESTEN Auch wenn der frühere Ponyhof und das Restaurant als getrennte Betriebe geführt werden, wird im Landgasthof das Thema Pferde und Ponys gross geschrieben und die Gäste fühlen sich dank der entsprechend gestalteten Inneneinrichtung in den Wilden Westen versetzt. Insgesamt stehen den Gästen nun in der Gaststube 45 Sitzplätze und zwei

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Sääli mit einmal 16 Plätzen und einmal bis 50 Plätzen zur Verfügung, was den Landgasthof gleichzeitig für Anlässe jeder Art – von der Geburtstagsfeieroder der Hochzeit bis zum Firmenbankett – prädestiniert. Besonders beliebt ist natürlich die frisch gestaltete Gartenterrasse mit 50 Plätzen. Ebenfalls neu wurden im oberen Stockwerk des rollstuhlgängigen Hauses fünf Doppelzimmer mit modernstem Komfort, wie TV und Internet, eingerichtet.

AMERIKANISCHE KÜCHE UND SCHWEIZER SPEZIALITÄTEN Auch kulinarisch orientiert sich der Landgasthof Pony Ranch an Amerika. Für die entsprechenden Kompetenzen ist ein Küchenchef mit amerikanischen Wurzeln besorgt. Neben amerikanischen Fleischspezialitäten und selbstgemachten Saucen stehen aber auch klassisch schweizerische Gerichte, wie Cordon Bleu, Wienerschnitzel, Wurstsalat oder Menüs mit Poulet- und Lammfleisch auf der Karte.


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d Steaks un n Sie tolle e -Steak ss e ie n n o e B g TH ier . Speziell: rt A r e st r e in tt Burger fe K räuterbu emachter mit hau sg

Mutter und Sohn, zusammen ammen ein starkes Team!

Ebenfalls berücksichtigt werden vegetarische und vegane ne Gelüste üche», er«Wir legen Wert auf eine frische, gesunde und saisonale Küche», glich, Proklärt Nadja Kirschner, «und verwenden, wenn immer möglich, dukte regionaler Produzenten und Lieferanten.»

EIN BELIEBTER TREFFPUNKT IM SCHWARZBUBENENLAND FEIERT WIEDERAUFERSTEHUNG! «Die Wiedereröff nung ist auf eine enorme Resonanz gestossen», sen», freut hrem Sohn sich Nadja Kirschner, welche gleichzeitig zusammen mit ihrem Chris seit rund einem Jahr als Pächterin in Reigoldswil das Restaurant Motorraadfahrerin Ryfenstein führt. «Ich selbst war eine begeisterte Motorradfahrerin und habe früher viele schöne Stunden auf der Pony Ranch verbracht ss hier in idyllischer Umgeund ich bin sicher, dass ffpunkt bung wieder ein Treff punkt entsteht, der Menschen aus der ganzen Region ins Schwarzächlich hat sich das bubenland lockt. Tatsächlich chon jetzt schnell bei Motorradfahrern schon d jeden Donnersherumgesprochen, und effen. Geplant ist tagabend ist Biker-Treff lmässige Anlässe zudem, ab Herbst regelmässige k- und Bluessowie Country-, Rocken. Konzerte durchzuführen. n mit Aber auch für Familien dKindern bietet der Landgasthof Pony Ranch Freizeitvergnügen und Unterhaltung. «Bis in einem Jahr soll neben dem Restaurant auch ein Spielplatz und Streizählt chelzoo entstehen», erzählt Nadja Kirschner.

ÖFFNUNGSZEITEN Mittwoch – Donnerstag 8 – 24 Uhr Freitag – Samstag 8 – 2 Uhr Sonntag 8 – 24 Uhr Montag und Dienstag für Gruppen auf Anfrage

WEITERE INFORMATIONEN LANDGASTHOF PONY RANCH Bödeli 2 CH-4206 Seewen Telefon +41 (0)61 911 17 71 www.pony-ranch.ch

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CULINARIUM

Für den stilvollen Anlass an speziellem Ort Im Schloss Wildenstein, im Klingentalmuseum, im Cliquenkeller, in der Firma oder bei Ihnen zu Hause.

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mmer beliebter werden Anlässe zu Hause oder an einem besonders ausgewählten Ort. Dabei stellt sich die Frage nach den perfekten Räumlichkeiten sowie dem kulinarischen Angebot. Im persönlichen Gespräch mit den Kunden vor Ort entwickeln Christian Nussbaumer und sein Team das auf die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Kunden massgeschneiderte Konzept. Ob ein kleiner Apéro in den Räumen der Firma, ein Apéro riche mit Freunden oder ein gediegenes Hochzeitsdiner, ob privat oder geschäft lich, schlicht oder extravagant, die Catering-Abteilung der Brauerei ist Ihr Partner für jeglichen Anlass.

ENGAGEMENT GEPAART MIT ERFAHRUNG Die Vorteile eines Caterings liegen auf der Hand. Der Gastgeber kann sich entspannt zurücklehnen und den Anlass selbst im von ihm gewünschten Rahmen geniessen. Das Team der Brauerei zählt auf 17-jährige Erfahrung, ist eingespielt und verfügt über zahlreiche Referenzen.

DAS UMFASSENDE ANGEBOT Aufgrund der unterschiedlichen Infrastrukturen in den Catering-Lokalitäten verlangt jeder Anlass eine individuelle, auf den Kunden und die Räumlichkeit zugeschnittene Offerte. Die Catering-Abteilung der Brauerei erfüllt fast jeden Wunsch. Schon ab 20 Personen werden Anlässe im kleineren Rahmen ausgerichtet. Jedoch auch Veranstaltungen bis zu 300 Gästen werden kreativ bewerkstelligt. Wählen Sie aus folgenden kulinarischen Möglichkeiten: Fingerfood Apéro, Apéro riche, Buffets mit kalten und warmen Vorspeisen, Hauptgängen und feinen Desserts, Wine & Dines, Menüs mit mehreren Gängen, Flammenkuchen, Paella in der grossen Pfanne zubereitet. Die Weine wählen Sie entweder in der hauseigenen Enothek Siebe Dupf oder Sie kredenzen Tropfen aus dem eigenen Weinkeller.

FEIERN IN STILVOLLEM AMBIENTE Nebst den kulinarischen Genüssen spielt für einen gelungenen Anlass die Ambiance eine ebenso wichtige Rolle. Bei der Suche nach der passenden Lokalität – sei dies nun ein altes romantisches Gemäuer oder ein cooler Industrial Space – können die Kunden auf die Erfahrung der Brauerei zählen. Ebenso hilft das Team bei Rahmenprogrammen und speziellen Dekorationen. Damit Ihr Anlass individuell abgestimmt nach Wunsch und Budget zu einem Erfolgserlebnis wird.

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WEITERE INFORMATIONEN WEINLOFT GmbH Grenzacherstrasse 60/62 CH-4058 Basel Telefon +41 (0)61 692 49 36 Telefax +41 (0)61 692 10 75 info@weinloft-basel.ch www.weinloft-basel.ch www.brauerei-basel.ch


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Das Starke Duo bei Basel

Hotel Restaurant Eremitage – Die Perle bei Basel Der Ort für Ihren Anlass & Aufenthalt mit Grosser gratis Tiefgarage / direkt beim Tram 10 Gartenweg 2, 4144 Arlesheim Tel. 061 701 54 20 – Fax 061 701 37 20 www.eremitage.ch – info@eremitage.ch


Landgasthof Talhaus in Bubendorf: Mit Herzblut kochen Ein Stern im Guide Michelin Schweiz, 15 Punkte im Gault Millau, sieben Punkte im Guide Bleu – der Landgasthof Talhaus in Bubendorf gehört zu den spannendsten italienischen Restaurants nicht nur in der Region, sondern laut dem deutschen Internetportal «Restaurant Rangliste.de» zu den zehn besten der ganzen Schweiz. Interview mit Gianluca Garigliano

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tarkoch Gianluca Garigliano, der zuvor als Küchenchef im Restaurant Tre im Hotel Bad Bubendorf bereits einen Stern im Guide Michelin und 15 Punkte im Gault Millau «erkochte», und seine Frau Illijana, Gerantin im Talhaus und ausgebildete Hotelfachfrau, verfolgen konsequent ihr Gastronomiekonzept. Dies beruht auf einer einfachen und unverfälschten italienischen, mediterranen Küche von bester Qualität nach dem Slow-Food-Prinzip mit ausschliesslich frischen und handgemachten Produkten. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» skizziert Gianluca Garigliano seine kulinarische Philosophie, die abends im Wintergarten «Puro» Gourmetküche auf höchstem Niveau und auch über Mittag in der Stube «Ida» sowie auf der lauschigen Terrasse natürliche italienische Küche à la carte vorsieht. «Geschäftsführer»: Was zeichnet Ihre Küche aus?

dabei, Tradition mit Moderne zu verknüpfen und auf meine eigene Art und Weise zu interpretieren. Wichtig ist natürlich auch die Abfolge der Speisen und wie sie dargereicht werden. So servieren wir jeweils zwei «Amuses bouches» und schicken dann die Gäste mit unseren mehrgängigen Menüs auf eine einmalige kulinarische Reise. Daneben haben die Gäste ebenso eine A-la-carte-Auswahl, und wir bieten über Mittag auch eine kleine Mittagskarte an. Zu einem vorzüglichen Essen gehört auch der richtige Wein – wie sieht hier Ihre Philosophie aus? Bewusst beschränken wir uns auf ausgesuchte Weine aus Italien, der Schweiz und Österreich. Dabei suchen wir bei kleinen Produzenten, die nur kleine Stückzahlen mit ihren eigenen Händen produzieren, spezielle Trouvaillen wie zum Beispiel einen Pinot Noir aus der Toskana oder einen Chardonnay aus dem Kanton Aargau.

Gianluca Garigliano: Zum einen bieten wir unseren Gästen einen kulinarischen «Giro d’Italia dal nord al sud» mit Spezialitäten aus allen Regionen Italiens. Dabei verwenden wir ausschliesslich erstklassige und frische Produkte von handverlesenen italienischen Produzenten. Bei uns ist das Produkt der Star! Dementsprechend bereiten wir unsere Speisen einfach, hochwertig und unverfälscht zu, damit der natürliche und ursprüngliche Geschmack zum Tragen kommt.

WEITERE INFORMATIONEN Ist die Annahme richtig, dass Sie bei der Auswahl Ihrer Gerichte nicht einfach die in vielen italienischen Restaurants gängigen Klassiker kochen und servieren? Ich bin von Natur aus sehr neugierig sowie kreativ und entwickle ständig neue Ideen. Keinesfalls kopiere ich. Gerne bringen wir den Gästen Spezialitäten wie Brasato, Kalbsbäckchen, Lammbauch und natürlich Fischspezialitäten näher, wie man sie so nicht überall bekommt. Mein Credo ist

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CULINARIUM

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C CULINARIUM ULINARIUM

Purer Genuss: Chili Die kleinen Scharfmacher gibt es in Süd- und Mittelamerika seit vielen tausend Jahren. Kolumbus brachte sie nach Europa. Seitdem geben sie vielen Speisen den scharfen Pfiff. von Yvonne Beck

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hili, Peperoni oder Pfefferoni: Im Handel sind die scharfen Schoten unter allen drei Namen zu kaufen. «Chil» ist von den Azteken überliefert und die eigentlich richtige Bezeichnung. «Peperoni» sowie «Peperoncini» leiten sich von «Pfeffer» ab, denn Kolumbus hielt Chilis für Pfeffergewächse. Heute findet man Hunderte verschiedener Sorten in unterschiedlichen Formen, Farben und Schärfen. Die wildwachsende Urform der Chilis, Chiltepin, ist jedoch nur erbsengross (6–8 mm). Auch die Gemüsepaprika gehört zu den Chilis. Sie ist der mildeste Chili der Welt, aus ihr wurde das Capsaicin gezielt herausgezüchtet. Als schärfster Chili der Welt hingegen gilt der Naga Jolokia aus Assam. Er dient der Bevölkerung jedoch nicht zum Verzehr oder zur Zubereitung von Speisen, da er zu scharf wäre. In seiner Heimatregion wird der Chili zerstossen und zu einer Paste verarbeitet, die man auf Zäune streicht, um Elefanten fernzuhalten. Angeblich soll

idi idigungsministei it sich sogar das indische Verteidigungsministeieren. rium für diesen Chili interessieren. Chilis sind eigentlich nicht scharf, ntheit sondern «pikant», denn Pikantheit ist nämlich kein Geschmack, sondern eine Schmerzreaktion, was d, für jeden offensichtlich wird, ider sich nach dem Schnein den von Chilis die Augen reibt. Chili umgehen die Geschmacksnerven und beeinf lussen direkt die n. Schmerzempfi ndungsnerven. eDas Capsaicin, der aktive Bestandteil von Chili, ist in der entHaut um die Samen konzentickelt riert und könnte sich entwickelt ere abhaben, um schnuppernde Tiere ensch auf zuschrecken. Warum der Mensch den Schmerz steht, der mit dem Genuss von Chili einhergeht? Chilis Wirkung auf das en Körper, ähnlich Nervensystem stimuliert den

Bad Eptingen Landgasthaus Seminarhotel Hotel Bad Eptingen Läufelfingerstrasse 2 CH- 4458 Eptingen Tel. 062 285 20 10 www.badeptingen.ch

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wie bei Opium schmerzstillende sch Endorphine zu produzieren, p , die Chili einen wahrhaft süchtig machenden mache Geschmack geben. Mit Was Wasser lässt sich das Brennen von Ch Chili nicht löschen, da das Capsa Capsaicin im Chili sich darin nicht auflöst. Milch oder Joghur ghurtgetränke funktionieren da schon besser, da Milcheiwei weiss eine reinigende Wirkung hat hat. Das beste Mittel, wenn auc auch unappetitlich, ist reines Spe Speiseöl. Ausser seiner Schärfe soll Chili auch noch körperliche B Beschwerden heilen können: Er hi hilft gegen Herzprobleme, wird aals Krebsmittel erforscht, senkt den Blutzucker und das Cholesterin und regt den Stoff wechsel an. Zudem hat Chili Chi 2,5-mal so viel Vitamin C wie Orangen, daz dazu Karotin, Vitamin B und Eisen. Kurz: ein gesund gesunder Scharfmacher.

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BAUEN & WOHNEN

Das individuelle System «cubus» von Team 7 bei Möbel Roth ELEGANTE LÖSUNGEN FÜRS HOME ENTERTAINMENT Oft erfüllen die Räume in Wohnung oder Haus mehrere Funktionen in einem. Nicht immer ist dabei der Anblick eines TV-Gerätes erwünscht. Mit der «cubus» TV-Anrichte bietet Team 7 eine ebenso komfortable wie ansprechende Lösung. Mit einer Fernbedienung lässt sich die Deckplatte der Anrichte öffnen, gleichzeitig wird der Fernseher von einem elektrischen Bildschirmlift stufenlos emporgehoben. Durch eine vorgesetzte Innenwand entsteht ein Hohlraum, in dem Fernseher und Kabel unsichtbar verschwinden. So kann das TV-Möbel als klassische Anrichte genutzt werden. Flächenbündige Schiebetüren mit Touch-Funktion und elektrischem Öffnungsimpuls sorgen für optimalen Komfort. So kann das gesamte Home Entertainment auf elegante Weise unsichtbar gemacht werden.

MAXIMALER WÄHRUNGSVORTEIL AUF MÖBEL AUS DEM EURO-RAUM

Das «cubus» Wohnprogramm überzeugt durch Gestaltungsreichtum der natürlichen Art. Gefertigt aus edlem Naturholz passt sich «cubus» flexibel an Wohnsituationen an. Bei Möbel Roth in Reinach sind aktuell viele Möbel aus dem «cubus» Programm ausgestellt.

Team 7 mit Hauptsitz in Österreich gehört zu den hochwertigen Anbietern von Massivholz-Möbeln. Das Unternehmen stellt keine vorgefertigten Möbel her, sondern lediglich auf Bestellung hin. Somit ist jedes Teil ein Einzelstück. Qualität wird bei Team 7 gross geschrieben. Dass Qualität zu attraktiven Preisen erstanden werden kann, beweist Möbel Roth. «Wir bieten unseren Kunden bis auf Weiteres maximalen Währungsvorteil auf sämtliche Möbel aus dem Euro-Raum. Darin inbegriffen sind Lieferung und Montage. Somit geben wir den günstigen Eurokurs direkt an unsere Kunden weiter.» Ein Besuch bei Möbel Roth wird so zum Einkaufserlebnis.

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eit jeher ist Team 7 für seine zeitlosen, geradlinigen Möbel bekannt. Das Haus setzt auf absolute Qualität, sei dies nun bei der Auswahl der charakteristischen Hölzer und deren sorgfältiger Verarbeitung. Die verwendeten Hölzer der Laubbäume wie Wild-Eiche, Nussbaum oder Kernbuche wachsen während Jahrzehnten in nachhaltiger Forstwirtschaft. Das «cubus» Wohnprogramm von Team 7 überzeugt durch Gestaltungsreichtum der natürlichen Art. Gefertigt aus edlen Naturhölzern passt sich «cubus» flexibel jeglichen Raumsituationen und Gestaltungswünschen an. Die Kombinationsmöglichkeiten aus Korpus- und Regalsystem machen das «cubus» Wohnprogramm zu einem Instrument der eigenen Kreativität. «cubus» funktioniert ähnlich einem grossen Baukasten. So lassen sich mit Korpus- und Regalelementen Sideboards, Highboards, Bibliotheken und raffinierte TV- und Home Entertainment-Lösungen kreieren. Dabei sind die Grössen- und Material-Varianten fast grenzenlos. Ob in Naturholz massiv oder in Kombination von Holz und Glasfronten: Die eigene Phantasie kann sich bei «cubus» frei ausleben. Dies gewährt ein Höchstmass an Gestaltungsfreiheit und Individualität. «Wir von Möbel Roth stehen unseren Kunden bei der Auswahl, der Planung sowie der Gestaltung jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite», so Aldo Roth.

GERADLINIGES DESIGN Speziell sind bei «cubus» die Kombinationsmöglichkeiten von Massivholz mit Glasfronten und Glasoberflächen. Dazu bietet Team 7 eine riesige Palette von über 200 Farben in Glanz- oder Mattglas an. Dank des schlichten, geradlinigen Designs kommen die edlen Materialien noch besser zur Geltung. Gefragt nach Trends sagt Nicole Kohler: «Sehr gefragt ist derzeit Wildeiche kombiniert mit Glas Matt in der Farbe Bronze, gerade bei Esstischen mit Auszug und passenden Sideboards. Diese Kombination wirkt sehr elegant und passt gut in ein modern eingerichtetes Haus.»

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BAUEN & WOHNEN

Designklassiker Das Geheimnis seines Erfolges ist die geometrische Form, die Kugel. von Lone K. Halvorsen

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er ÂŤBall ChairÂť war Zukunft und deshalb stand der Stuhl nicht nur in Wohnzimmern herum, sondern in vielen Filmkulissen. In dem knallbunten Sessel verweilten so manch ein Geheimagent oder halbnackte Supermodels. Wer schon mal einen alten JamesBond-Film gesehen hat, kennt vermutlich Aarnios MĂśbel. Eero Aarnio ist der Meister des Bequemen und des Runden â&#x20AC;&#x201C; er hat das Mobiliar der Popkultur der sechziger Jahre geschaffen. Der kugelfĂśrmige Ball Chair gehĂśrt zu Eero Aarnios bekanntesten Werken und verkĂśrpert wie kaum ein anderes Objekt diese Epoche. Von Hollywood ins Wohnzimmer war der Einzug relativ schnell geschafft. Aarnio verscheuchte den Mief aus den Häusern der Nachkriegszeit mit seinen futuristischen EntwĂźrfen â&#x20AC;&#x201C; die ihre zeitlose SchĂśnheit bis in die Gegenwart bewahrt haben.

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BAUEN & WO WOHNEN

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Die Idee zum Stuhl kam Aarnio, als er mit einem Freund einen Bootsausf lug machte. Das Boot war aus Fiberglas. Daraus müsste man Möbel machen, dachte er sich … Da er jedoch nicht vermutete, dass eine Möbelfirma diesen Unfug übernehmen würde, wurde der Sessel zuhause gebaut. Mithilfe der einfachsten geometrischen Formel – einer Kugel – wurde dann der Ball Chair gebaut. Erst als er von den Vertretern einer Möbelfi rma, die an anderen Entwürfen des Designers interessiert waren, entdeckt wurde, wurde Aarnio aufgefordert, den Sessel in grösserer Stückzahl zu produzieren. Der Sessel war auf so vielen Ebenen in der Tat bahnbrechend, und seine von einer vollendeten Kugel abgeleitete Form war so restlos originell, da sie seither nie nachgebildet wurde. Während die glänzend polierte Kugel nach aussen futuristisch und kühl wirkt, verbirgt sich im Inneren für den Sitzenden ein gänzlich privater Raum. Aarnio empfand diesen Innenraum als so intim, dass er ein rotes Telefon in den Prototyp, den er für sich selbst gemacht hatte, installieren liess. 1966 wurde dann der Ball Chair auf der Internationalen Möbelmesse in Köln vorgestellt. Er wurde die Sensation der Messe und der internationale Durchbruch für Eero Aarnio sowie der Beginn einer ganzen Kollektion von Fiberglasentwürfen Aarnios.

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BAUEN & WOHNEN

Individuell und kostengünstig – Einrichtungen nach Mass Form und Funktion als Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Ob Einbauküchen, Badezimmereinrichtungen, Wandschränke und Wohnmöbel oder Büroeinrichtungen für zu Hause und am Arbeitsplatz – man kann alles individuell nach seinen Bedürfnissen planen und gestalten lassen.

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räumen Sie von einem neuen Einbauschrank, einer Ankleide, Einbauküche, Wohnmöbel oder Badeinrichtung mit Glasdusche? Oder wollen Sie Ihr Büro optimal gestalten und einrichten? Die Einrichtungsspezialisten der Inform Möbelsysteme AG können weiterhelfen. Sie planen und liefern Einrichtungen nach Mass und das Ganze auch noch kostengünstig.

DER EIGENE STIL ZU VERNÜNFTIGEN PREISEN Massgeschneiderte Einrichtungen müssen nicht sehr teuer sein. Inform-Einrichtungen sind individuell gefertigte Möbel in bester Qualität. Der Kundenstamm reicht von Privatkunden über Architekten bis hin zu Geschäftskunden. Ob komplette Büroeinrichtungen, Schulungsräume oder Konferenzzimmer, Bürostühle, Besuchersessel oder Schulungsbestuhlungen – das breite Angebot erfüllt jeden Kundenwunsch. Auch individuelle Ladeneinrichtungen, Arztpraxen und Archiveinrichtungen gehören zum Angebot.

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BAUEN & WOHNEN

Ein Sommertraum – Gartenparty mit Stil Mit dem Sommer kommt die Sonne – und mit ihr die Zeit, die im Grünen verbracht wird. Wir sind mitten drin und gönnen uns einen zarten Sommertraum. Mit qualitativ hochwertigen Gartenund Wohnaccessoires lassen sich so manche Gartenfeste mit Stil feiern. Die optische Bildersprache weist auf ein chilliges Mädelswochenende hin. Die gemütliche Rahmenatmosphäre dürfte aber auch einige Herren anlocken. von Cecile Moser/Anja Wurm, IDIL

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ie Sonne im Sommer lässt die Gegenstände glitzern und funkeln. Selbst eine dezente Optik der Gebrauchsgegenstände erscheint jetzt wirkungsmächtig. Die neue Sommerkollektion «Garten-Party» der Zürcher Interior-Boutique IDIL zaubert auch ohne parkähnliche Grünumgebung eine Blumenpracht in jedermanns Garten. Tischtücher, Stoffservietten und Küchenschürzen mit Blumenprint lassen den Sommer erst richtig Einzug halten. Ergänzende Blumengebinde und grüne Rahmen sind natürlich herzlich willkommen. Mit den trendy Pompoms, coolen Papierstrohhalmen oder hübschem Geschirr bietet die Kollektion alles, was für eine richtige Gartenparty benötigt wird. Liebevoll designte Sitzgelegenheiten aus Holz und Leder-Poufs laden zudem zum Plaudern und Verweilen ein. So wird jeder Garten zum farbenfrohen Unikat. Mit viel Liebe zum Detail beweist die Kollektion, dass richtig gewählte Wohnaccessoires auch den Aussenbereich eines Zuhauses zu einem idyllischen Ort des Verweilens machen. Der Sommer ist da, und wir können dort verweilen.

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Reinhard Ott AG: Die Experten, die von der Pike auf gelernt haben Seit 63 Jahren ist die Reinhard Ott AG das Kompetenzzentrum in der Nordwestschweiz für die fachmännische Ausführung aller keramischen Beläge sowie Naturstein- und Mosaikarbeiten. Grosses fachliches sowie praktisches Know-how, nachhaltige Qualität und ein korrektes Preis-Leistungs-Verhältnis gehören zum Credo des Familienunternehmens, das sich insbesondere auch stark in der Lehrlings- und firmeninternen Ausbildung engagiert. Interview mit Nicole Ott

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b Neubauten, Umbauten oder Sanierungen, von der Hausfassade über Schwimmbäder bis zu einzelnen Plattenreparaturen – die Reinhard Ott AG hat sich dank des hohen Qualitätsstandards der Plattenarbeiten einen ausgezeichneten Ruf bei Architekten und weiteren Entscheidungsträgern rund um den Bau erarbeitet. Als Referenzobjekte seien hier die Wohnungen im St.-Jakobs-Turm genannt, das Pantheon in Muttenz, das Hamam im Aquabasilea in Pratteln, das «Sydetor» in Arlesheim mit 72 Eigentumswohnungen, das Leichtathletikstadion St. Jakob oder das neue Novotel Ibis beim Grosspeter. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer»: spricht Nicole Ott, die das Familienunternehmen in dritter Generation zukünftig operativ leiten wird, über das praktische Know-how aller Mitarbeitenden oder über die Vorzüge eines Familienbetriebes als Grundstein für den geschäft lichen Erfolg. «Geschäftsführer»: Sie werden inskünft ig die Geschicke der Reinhard Ott AG operativ lenken – Bürde oder Würde für Sie?

des Jahres dazukommen. Ziel ist es, diese Auszubildenden wann immer möglich nach ihrer Ausbildung zu übernehmen, denn qualifi zierter Nachwuchs ist für die Zukunft eines Unternehmens enorm wichtig. Besonderen Wert legen wir auch darauf, Praktiker und nicht Theoretiker in unseren Reihen zu haben, deshalb haben alle unsere Bauleiter und das Kader eine Ausbildung als Plattenleger. Auch Sie? Auch ich (lacht)! Zuerst habe ich allerdings das Diplom zur Hauswirtschaft lichen Betriebsleiterin HHF gemacht, dann bei der Swissair als Flight Attendant und zwei Jahre als Key Account Manager in einer Reinigungsfirma gearbeitet, ehe ich 2004 in die Familienfirma eingestiegen bin. Mit 30 Jahren habe ich dann hier die Plattenlegerlehre und den Plattenlegerchef abgeschlossen. 2013 bestand ich zudem die Prüfung zur eidg. dipl. Plattenlegermeisterin.

Nicole Ott: Es ist vor allem die Verpflichtung, das Unternehmen im Sinne meines Grossvaters und Vaters, der weiterhin als Verwaltungsratspräsident tätig sein wird, weiterzuführen. Für mich ist es vor allem befriedigend, eine starke persönliche Beziehung zu «unserer» Firma zu haben, die durch jahrzehntelange Kontinuität in jeder Hinsicht geprägt ist. Kontinuität auch beim Personal? Von den rund 40, alle dem GAV unterstehenden Mitarbeitenden sind tatsächlich viele schon sehr lange dabei, teilweise haben sie sogar ihre Ausbildung bei uns absolviert und sind damit auch Träger unserer Werte punkto nachhaltigem Qualitätsbewusstsein, kundenfreundlichem Service und schneller Auft ragserledigung.

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Welche Rolle spielt die Ausbildung bei der Reinhard Ott AG?

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Wir führen jedes Jahr interne Schulungen durch und bilden laufend Lehrlinge aus. Im Moment sind es drei, zwei weitere werden im Verlaufe

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Bauteilbörse hat neue Küchenabteilung mit exklusivem Gastrobereich eröffnet

Die Bauteilbörse an der Barcelonastrasse 4 auf dem Dreispitz hat neu im zweiten Obergeschoss eine Verkaufsabteilung für Küchen eingerichtet. Seit Mai finden dort Bauherren und Private alles, was es für eine Kücheneinrichtung braucht. Im ebenfalls neuen und exklusiven Gastrobereich werden Restaurantbesitzern und Wirten Profi -Gerätae sowie Einrichtungsmöbel angeboten. Mit Thomas Heiber hat zudem Mitte Juli ein neuer Verkaufsleiter seine Tätigkeit aufgenommen.

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ie Bauteilbörse ist ein von einer privaten Trägerschaft getragenes Non-Profit-Unternehmen, welches neben dem Verkauf von wiederverwendbaren Bauteilen ein Beschäft igungsprogramm für jeweils rund 50 stellenlose Personen im Auft rag des Amtes für Wirtschaft und Arbeit des Kantons BaselStadt und Baselland durchführt.

ERFOLGREICHES ARBEITSINTEGRATIONSPROGRAMM Mit ihrem Arbeitsintegrationsprogramm bietet die Bauteilbörse Arbeitsplätze für stellenlose Menschen im Sinne einer vorübergehenden

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Beschäft igung an. Diese Stellen erfüllen eine wichtige Funktion zur berufl ichen Eingliederung oder Wiedereingliederung der Erwerbslosen. Am Arbeitsintegrationsprogramm der Bauteilbörse nehmen insgesamt zwischen 135 und 180 Mitarbeitende pro Jahr teil. Davon fi ndet ein Drittel wieder eine Stelle, andere absolvieren ein Praktikum oder beginnen eine Lehre. An der Barcelonastrasse 4 auf dem Dreispitzareal umfasst die Bauteilbörse 1 500 Quadratmeter Verkaufsausstellung, Büros und Lager, eine Warenannahme und eine Werkstatt für Holzzuschnitt. An der Turnerstrasse 32 im Kleinbasel befindet sich ausserdem ein Sanitärladen.


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KONKURRENZLOS GÜNSTIGE PREISE Bei der Bauteilbörse Basel fi nden Liegenschaft sverwalter, Architekten oder Private zu konkurrenzlos günstigen Preisen komplett instand gesetzte Küchen und Badezimmer, Schränke, Tische jeder Art, Fenster, Türen, Parkett, funktionierende Haushaltgeräte oder wiederverwendbare Bauteile bei hervorragender Qualität zu konkurrenzlos günstigen Preisen – in der Regel zwischen 30 und 50 Prozent des Neupreises.

GROSSES DIENSTLEISTUNGSANGEBOT Neben dem Verkauf und der Vermittlung gebrauchter Bauteile bietet die Bauteilbörse eine breite Palette von Dienstleistungen an. Das Dienstleistungsangebot umfasst Demontage und Abbrucharbeiten vor Ort durch das zuverlässige Personal der Bauteilbörse, Aufnahme von Bauteilen in die schweizweite Internetdatenbank, Vermittlung von Handwerkern für den Wiedereinbau sowie Beratung zur Verwendung von Bauteilen und deren Wiedereinbau. Die Bauteilbörse hat grosse Anforderungen an die Qualität der angebotenen Produkte. Möbel und Maschinen werden vor dem Wiederverkauf gereinigt, geprüft und wenn nötig instand gesetzt. Für einen Grossteil der Geräte gewährt die Bauteilbörse sechs Monate Garantie.

NEUE KÜCHEABTEILUNG UND SPEZIELLER GASTROBEREICH Privaten und Bauherren steht in der neuen Küchenabteilung eine grosse Auswahl rund um die Küche – von der Abzugshaube über Kochherde jeglicher Art bis hin zu ganzen Küchenkombinationen, Kühlschränken und vielem mehr – zur Verfügung. Ebenfalls neu präsentiert sich die spezielle Abteilung im Gastrobereich, die sich vor allem an Wirte und Restaurantbetreiber richtet. Gerade im Gastrobereich sind neue Geräte extrem teuer, denn sie sind aus hochwertigem Stahl und von der Technik her für den Dauerbetrieb ausgerichtet. So kostet ein Profi steamer zwischen 20’000 und 40’000 Franken. In der Bauteilbörse erhalten die Kunden solche Geräte aber zwischen 2 000 und 4 000 Franken. Die Ausstellung des Gastrobereiches bietet wirklich alles. Von Fritteusen, Steamer, Pizzaöfen über Warmhalterechauds, Kühlmöbel, Warmhaltemöbel bis hin zu grossen Herden, Kaffeemaschinen und vielem mehr. In der Ausstellung befindet sich auch eine Verkaufstheke, die während der Öff nungszeiten mit einem Mitarbeiter besetzt ist, der für Informationen und Beratung zur Verfügung steht.

WEITERE INFORMATIONEN Bauteilbörse Basel Basel Dreispitz: Barcelonastrasse 4 Verkauf/Lager: Di–Fr 9–12, 13–17.30, Sa 9–14 Uhr Telefon +41 (0)61 332 30 70 btbdreispitz@btbbasel.ch www.btbbasel.ch Kleinbasel: Turnerstrasse 32 Sanitärladen: Mo–Fr 9–12, 13–17.30 Uhr, SA 9 -14 Uhr Telefon +41 (0)61 690 90 10 btbbasel@btbbasel.ch www.bauteilclick.ch (Katalog Bauteilnetz Schweiz)

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KOLUMNE

Den Firmen drückt der Schuh – wirklich!

FRANK LINHART, LIC. PHIL., Leiter Öffentlichkeitsarbeit Arbeitgeberverband Basel Arbeitgeberverband Basel Aeschenvorstadt 7 Postfach CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 205 96 00 Telefax: +41 (0)61 205 96 09 info@arbeitgeberbasel.ch www.arbeitgeberbasel.ch

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mmer wieder ist die Rede davon, dass viele Unternehmen in der Schweiz aufgrund der Eurokrise und anderer Rahmenbedingungen massiv unter Druck stehen. Und immer wieder ist leider auch festzustellen, dass viele die Situation unterschätzen, sie als «Jammerei der reichen Wirtschaft» abstempeln. Dabei ist die Lage tatsächlich mehr als ernst. Eine Umfrage des Arbeitgeberverbandes Basel in Zusammenarbeit mit dem Institut für Unternehmensführung der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW hat dies nun bestätigt. Das sogenannte «Arbeitgeberbarometer» lancieren wir alle zwei Jahre (also nicht bloss aus aktuellem Anlass bzw. um die oben genannten Schwierigkeiten wissenschaft lich beweisen zu lassen) – und mussten diesmal feststellen, dass die Sorgen gegenüber 2013 deutlich grösser geworden sind. Schon alleine der stärkere Rücklauf zeigt: Die Stimmung ist angespannt. 319 Betriebe aus der Region Nordwestschweiz haben sich an der Umfrage beteiligt. Die regionale Verteilung der beteiligten Unternehmen entspricht fast exakt der Mitgliederstruktur des Arbeitgeberverbandes Basel: 56 % der Firmen haben ihren Sitz im Kanton Basel-Stadt, 33 % im Kanton Baselland, die restlichen 11 % verteilen sich auf die Kantone Aargau und Solothurn sowie auf die übrige Schweiz. Bei rund 94 % der beteiligten Firmen sind maximal 250 Personen angestellt – somit dürfen wir hier von einer repräsentativen Befragung für die regionale KMU-Landschaft sprechen. Betrachtet man die Umfrageergebnisse im Detail, so zeigt sich, dass die Zufriedenheit mit den Standortfaktoren (vor allem punkto «Erreichbarkeit mit ÖV») generell relativ hoch ausfällt. Erfreulich ist auch, dass die

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wirtschaft liche Entwicklung bei den meisten Firmen in fast allen Bereichen zugenommen hat – am stärksten die Faktoren Lohnniveau, Umsatz und wöchentliche Arbeitszeit. So weit so gut, könnte man meinen. Doch die Zukunftsaussichten für die nächsten zwölf Monate fallen deutlich negativ aus. Besonders häufig und als deutlich abnehmend geben die Firmen die Gewinne und das Investitionsvolumen an. Als grösste Herausforderungen nennen sie den Wechselkurs CHF-EUR, den Fachkräftemangel und die immer noch unsichere Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative. Grosse Sorgen bereitet ihnen die «Verengung des unternehmerischen Spielraums». In diesem Zusammenhang ist auch nicht weiter verwunderlich, dass sich viele Betriebe eine Reduktion der für sie relevanten staatlichen Vorschriften wünschen. Die Umfrage zeigt ausserdem relativ deutlich, dass Unternehmen noch immer sehr zurückhaltend sind bei der Einstellung älterer Arbeitnehmer/innen. Fazit: Die aktuellen Umstände sind deutlich spürbar – der «Spielraum» wird für viele Unternehmen enger und enger. Zwar prognostizieren einige Konjunkturforscher, dass sich die Lage in den nächsten zwei bis drei Jahren wieder verbessern wird. Nur hilft das den Betrieben heute kaum: Viele müssen in der ganz nahen Zukunft reagieren. Teilweise schmerzhafte Einschnitte hier und dort sind kaum vermeidbar. Immerhin wird den Unternehmen nun nicht auch noch eine Erbschaftssteuer aufgedrückt. Zumindest ein grosser Teil der Schweizer Bevölkerung ist sich also erfreulicherweise bewusst, dass unsere Wirtschaft momentan alles braucht, nur sicher nicht noch weitere fi nanzielle und administrative Belastungen.


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Ihre Ansprechpartner:

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Unsere Ausstellung


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BEAUTY & GESUNDHEIT

«Roland Stohler wohnen.schlafen. entspannen» – einfach gut schlafen! Das richtige Bettsystem, die richtige Matratze oder das richtige Kissen – «Roland Stohler wohnen.schlafen. entspannen» ist das Kompetenzzentrum in den beiden Basel gegen Liege- und Schlafprobleme. Die zertifizierten Schlaf- und Liegeberater Roland Stohler und Brigitte Frei finden auf die individuellen Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden zugeschnittene Bett- und Matratzenlösungen zu äusserst erschwinglichen Preisen. Interview mit Roland Stohler und Brigitte Frei

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b Rücken- und Kreuzschmerzen, Nacken- und Schulterverspannungen oder Ein- und Durchschlafprobleme – für einen gesunden Schlaf spielen die Matratze, der Lattenrost und das Kissen dabei eine wesentliche Rolle. Seit rund zehn Jahren bietet «Roland Stohler wohnen.schlafen.entspannen» die entsprechenden Produkte – vor allem auch die von der «Interessengemeinschaft Richtig Liegen und Schlafen» (IG RLS) entwickelten Eigenmarken – im Zentrum von Pratteln an. Roland Stohler und Brigitte Frei passen dabei auf wissenschaft licher und medizinischer Basis Bettsystem und Matratzen individuell an die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden an. Zentraler Teil ihrer Tätigkeit ist ausserdem die Beratung. Roland Stohler und Brigitte Frei geben dabei Tipps und Ratschläge, wie man gut schlafen, morgens erholt und ohne Verspannungen sowie ohne Schmerzen in den Tag starten kann. In kostenlosen Beratungsterminen und monatlich stattfindenden Informations-Abenden werden zudem gesundheitsbewussten und gesundheitlich beeinträchtigten Menschen, insbesondere solchen mit Liege- und Schlafproblemen, Hilfestellungen und Problemlösungen geboten. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» skizzieren Roland Stohler und Brigitte Frei praktische Lösungsansätze.

Roland Stohler überprüft die Liegelage.

«Geschäft sführer»: Schlaf- und Liegeprobleme und daraus entstehende gesundheitliche Auswirkungen sind mittlerweile in allen Altersschichten zu beobachten – wie teuer ist da guter Rat? Roland Stohler: Ein perfekt an die individuellen Bedürfnisse angepasstes Bett kann Schlaf- und Liegeprobleme tatsächlich wesentlich beeinflussen. Als zertifizierte Liege- und Schlafberater helfen wir in allen für Liegen und Schlafen wichtigen Bereichen – und dies auf höchstem, fachlichem Niveau. Ärzte und Therapeuten empfehlen uns übrigens weiter an ihre Patienten. Zu Ihrer Frage: Die Liege- und Schlafberatung bei uns ist kostenlos. Brigitte Frei erklärt Verhaltensprävention im Alltag.

Wird allgemeinhin unterschätzt, wie man sich «betten» soll? Brigitte Frei: Wir verbringen rund einen Drittel unseres Lebens im Bett. Viele Menschen sind sich dabei nicht bewusst, dass handelsübliche Matratzen und Lattenroste nicht auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Benutzer ausgerichtet sind. Ist ein Bett nicht genau auf die Körperform des Benutzers abgestimmt, liegt man nicht optimal, die Muskeln verspannen während des Liegens, und Schmerzen im Rücken- und Nackenbereich sind die Folge. Wie gehen Sie vor, um den Kundinnen und Kunden ein perfektes Schlaf- und Liegeerlebnis zu ermöglichen? Roland Stohler: Wir erfragen die persönlichen Bedürfnisse der Kunden und vermessen ihre Körperform. Aufgrund der dabei gewonnenen Informationen und Fakten entsteht dann ein genau auf die Bedürfnisse des

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Roland Stohler bei der Liege- und Schlafberatung.


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Kunden abgestimmtes Bett. Insbesondere achten wir darauf, dass die richichtige Lagerung der Wirbelsäule im Liegen am besten auf einer flexiblen Unterfederung mit einer darauf abgestimmten Matratze erreicht wird. Die piel Wirbelsäule soll dort unterstützt werden, wo es nötig ist, also zum Beispiel bei der Taille, gleichzeitig soll die Unterlage an Schultern, Becken und Hüfn. ten nachgeben und sich der natürlichen Form der Wirbelsäule anpassen. uell Brigitte Frei: Unsere hochwertigen Bettsysteme lassen sich individuell dem Benutzer anpassen und können auf veränderte Anforderungen, wie tellt Körpergewicht, Gesundheitszustand, Alter etc., ein- und nachgestellt ichwerden. Ausserdem ermöglichen gute Bettsysteme die ergonomisch richng. tige Verstellung von Liegepositionen bis hin zur aufrechten Sitzhaltung. Sind solche Bettsysteme nicht teuer? lich Brigitte Frei: Nein, im Vergleich zu Möbelhäusern müssen wir preislich eradie Konkurrenz nicht scheuen. Und wenn man unsere kostenlosen Beraiertungen, die ganzheitlichen Abklärungen und fachlich hoch qualifiziereich ten Dienstleistungen sowie unsere Erfahrung im medizinischen Bereich eht, inklusive die Heimlieferungen und Service-Leistungen in Betracht zieht, kann man von äusserst erschwinglichen Angeboten sprechen. rten Schlafprobleme können auch andere als die von Ihnen geschilderten Ursachen haben? nten Roland Stohler: Das stimmt. Wir haben im Zuge unserer permanenten erzWeiterbildung als zertifizierte Schlaf- und Liegeberater, als Schmerztherapeuten nach Liebscher & Bracht sowie als diplomierte Gesundheitsberater, aber auch dank des Wissenstransfers und der Zusammenarbeit innerhalb unseres Netzwerkes, wie zum Beispiel der IG RLS, gelernt, dass es viele Gründe für Schlafstörungen gibt. Dementsprechend hat sich in den letzten Jahren natürlich auch unser Kenntnis- und Wissensstand enorm erweitert. Als Beispiel möchte ich nur der Einfluss von Magnet und Elektrofeldern auf das individuelle Schlafverhalten nennen. Heute sind wir dank wissenschaft lich fundierter Mess-Systeme und -Methoden in der Lage, solche Faktoren genau zu ermitteln und den Kundinnen und Kunden entsprechende Lösungen aufzuzeigen. Brigitte Frei: Solche Lösungen und gute Einschlaftechniken vermitteln wir auch in unseren kostenlosen, monatlich stattfinden Informationsveranstaltungen in unseren Geschäftsräumlichkeiten, bei denen übrigens keine Produkte verkauft werden! Die nächste Veranstaltung findet am 1. September um 19 Uhr statt.

Brigitte Frei und Roland Stohler bei der persönlichen Bettenlieferung.

Peter Mesmer, Steinbildhauer und Kunstmaler, Muttenz Dass die Anschaffung des neuen Bettes von Roland Stohler so viele positive Auswirkungen hat, hätte ich mir nicht träumen lassen. Die Rückenschmerzen haben sich in kurzer Zeit auf ein Minimum reduziert, und meine Schlafqualität hat sich maximal gesteigert. Thomas Pfirter, Füllinsdorf Die Schulterschmerzen, als Spätfolge diverser Luxationen durch den Handballsport, sind mit der optimalen Abstimmung des Bettsystems von Roland Stohler auf meinen Körper kaum mehr wahrzunehmen.

ÖFFENTLICHER VORTRAG WEITERE INFORMATIONEN Roland Stohler wohnen.schlafen.entspannen Hauptstrasse 32 CH-4133 Pratteln Telefon +41 (0)61 821 53 95 info@rolandstohler.ch einfach-gut-schlafen.ch

Rückenschmerzen? Verspannter Nacken? Gerädert od. steif am Morgen? Mehrere Kissen – doch keines hilft? Datum: Dienstag, 1. September 2015, 19 Uhr Wo: Roland Stohler, Hauptstrasse 32, Pratteln Dauer: ca. 2 Stunden inkl. Pause (kleiner Apéro) Wir bitten Sie um Anmeldung unter 061 821 53 95 oder E-Mail: info@rolandstohler.ch – Platzzahl beschränkt. Der Informationsabend ist kostenlos. Es findet an diesem Abend kein Verkauf statt!

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OASE REVITALIS: Revitalisieren, Wohlfühlen und Abnehmen Die OASE REVITALIS in Todtnauberg im südlichen Schwarzwald bietet ein einmaliges Wohlfühlerlebnis für Körper Geist und Seele. Im Mittelpunkt steht dabei die heilsame Kartoffel-Kräuter-Kur, welche den Körper entschlackt, entsäuert und regeneriert sowie das Wohlbefinden stärkt. Interview mit Florian Trickes

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assagen, Fussreflexzonen-Behandlung, Lymphdrainage, Nierenwickel, Gymnastik, Kosmetik und vieles mehr sind fester Bestandteil der Kur. Jeder Gast erhält ein optimal auf die Aufenthaltszeit abgestimmtes Behandlungsprogramm und wird von erfahrenen, medizinischen Fachkräften betreut. Eine Kur in der OASE REVITALIS hilft, Stress abzubauen und zu entspannen sowie auch ein paar Pfunde zu verlieren. Der Begriff Oase trifft auf das behagliche sowie liebevoll und bequem eingerichtete Haus in idyllischer Umgebung mehr als zu. Individuell eingerichtete Zimmer – nur 25 Betten, wahlweise als Einzel-, Doppelzimmer oder Apartment – ohne die Stressfaktoren Radio, Internet und TV, dafür in familiärer, lockerer Atmosphäre sowie mit aufmerksamer und kompetenter Betreuung bieten die besten Voraussetzungen für eine Woche zum Entspannen und Revitalisieren. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» erklärt Florian Trickes, der zusammen mit seinem Bruder Tobias die OASE REVITALIS in der drit-

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ten Generation führt, unter anderem, um was es sich bei der Kartoffelkur genau handelt, was sie bewirkt oder welche Philosophie die OASE REVITALIS verfolgt. «Geschäftsführer»: Welche Ziele stehen für die Gäste bei einem Besuch der OASE REVITALIS im Vordergrund? Florian Trickes: Der Aufenthalt in der OASE REVITALIS ist dazu da, Stress abzubauen, zu entspannen und sich nachhaltig zu erholen. Das Ausspannen fördert die Regeneration des Körpers. Das Abschalten vom Alltagsstress in Verbindung mit unserer Kartoffel-Kräuter-Kur sowie weiteren Anwendungen helfen, zu Einklang von Körper und Geist und neuer Vitalität zu kommen. Äussere Einflüsse werden von den Gästen ferngehalten? In der OASE REVITALIS gibt es weder TV, Radio noch Internetzugang. Unsere Gäste sollen sich entschleunigen und ohne äussere Ablenkungen


BEAUTY & GESUNDHEIT

zu sich kommen. Diese Art der ErhoE nen FerienFerieenlung im malerisch gelegenen hr als pure pu ure ort Todtnauberg ist mehr hhaltig und und Wellness, sie ist sehr nachhaltig hr genos sen. wird von den Gästen sehr genossen. er der Kartoff artoffelkur elkur vorstellen? Was muss man sich unter chubnell vor bald 40 Jahren hier im Haus entDie von Elfriede Fuhr-Schubnell wickelte Kartoffel-Kräuter-Kur ist das Herzstück unserer gesunden Kur-Ernährung. Dabei handelt es sich um eine sanfte Fastenkur mit einer basenreichen Ernährung mit genügend Kalorien, welche mit den Jahren ständig optimiert und weiterentwickelt wurde. Dank ihrer basischen Eigenschaften bringen die Kartoffeln den Säure-Basen-Haushalt des Körpers wieder ins Gleichgewicht. Was sind denn die Gründe dafür, dass der Körper in ein entsprechendes Ungleichgewicht gerät?

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exzon Fussreflexzonen-Behandlungen oder treiben Gymnastik. Vor allem aber entsp entspannen sie sich und kosten die Ruhe aus, die ihnen REV die OASE REVITALIS bietet. Darüber hinaus geben wir unseren z Erhaltung und Förderung ihrer Gesundheit. Gästen Tipps zur 3. bis 19. Septe Vom 13 13. September führen Sie eine Kartoffelkur speziell für Männer durch – wesh weshalb speziell für Männer? Kartoffelku in der OASE REVITALIS in der Regel fast ausWeil die Kartoffelkur schliesslich von Frauen besucht wird. Auch wenn vereinzelt Männer mit ihren Frauen zum Kuren kommen, so wollten wir doch auch den Herren die Möglichkeit bieten, einmal eine Woche unter sich zu geniessen. Auch die Männerwoche basiert auf unserer erfolgreich angewandten basenüberschüssigen Kartoffelkur. Die in der Männerwoche angebotenen medizinischen und kosmetischen Anwendungen sind ausserdem für die männliche Haut und Bedürfnisse bestens geeignet. Das Wochenprogramm ist so optimal abgestimmt, dass innerhalb von sechs Tagen ein Maximum an nachhaltiger Erholung und Entsäuerung stattfi nden kann.

Zu viel tierisches Eiweiss wie Fleisch, Milch, Eier, Fisch, aber auch Kaffee, Zucker oder Stress übersäuern den Organismus. Die basenreichen Kartofn feln können dem entgegenwirken. Der hohe Kaliumgehalt der Kartoffeln h fördert zudem die Nierentätigkeit und wirkt entwässernd, weshalb sich die Kartoffelkur auch zum Abnehmen eignet. So kann man – je nach Veranlagung – in einer Woche zwischen vier und acht Pfund abnehmen. Wie läuft dann eine solche Kartoffelkur konkret ab? b Als Basenbildnerin bringt die Kartoffel nicht nur sorggt auch für das Ausscheiden von Pfunde weg, sie sorgt Säuren und Giften. Dazu unterstützen Heilkräuter Ku denn sie regen die SelbstheiK die Wirkung der Kur, ö lungskräfte des Kö Körpers an. Unsere Gäste profitiem reichen Erfahrungsschatz in ren von unsere unserem h trinken kundig zusammendiesem Bereic Bereich, g gestellte Kräutertees, geniessen entschlackende Kräuterbäder, unterstützende Nierenwickel, Massagen, Lymphdrainagen,

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BEAUTY & GESUNDHEIT

Pure Aveda Hair & Spa – Ort für Schönheit und Wohlbefinden Mit einem damals für die Stadt Basel neuartigen Well-being-Konzept öffnete Pure Aveda Hair & Spa vor genau acht Jahren an der Bäumleingasse 14 seine Türen. Tausende von Gästen lassen sich seitdem in der grosszügig konzipierten städtischen Oase verwöhnen.

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ei Pure Aveda werden Beauty und Wellness durch einen ganzheitlichen Ansatz von Schönheit, Natur und Wohlbefinden miteinander verbunden. Für das mittlerweile auf 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewachsene internationale Team stehen der Gast und sein Wohlbefinden stets im Vordergrund. Bei allen Haar-, Spa- und Schönheits-Dienstleistungen wird grosser Wert auf die Ausgewogenheit von Kreativität, Kompetenz und Intuition gelegt und sichergestellt, dass jeder Besuch für den Gast zu einem individuellen Erlebnis wird. Dank regelmässiger Aus- und Weiterbildungen sowie Teilnahmen an internationalen Fashion-Shows (z.B. New York Fashion Week, Mercedes Fashion Show Berlin) können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die neuesten Trends in ihre Arbeit einfliessen lassen. Einige sind sogar als AVEDA Educator/Trainer für die Schweiz, Deutschland, Österreich und Frankreich tätig. Viele Event- Veranstalter (z. B. BaselWorld, Hugo Boss) lassen ihre Modelle bei Pure Aveda stylen und für die Art Basel ist Pure Aveda der Wellness-Partner. Die Mehrsprachigkeit des Teams bietet eine ideale Plattform für ein internationales Publikum. Während den letzten Jahren wurde das Spa-Dienstleistungsangebot optimiert, um den sich veränderten Ansprüchen der Gäste gerecht zu werden. Pure MediSpa bietet eine grosse Auswahl an Services auf den Gebieten des Well-ageing und Well-being an, die die bestehenden Aveda-SpaBehandlungen ergänzen und deren Resultate verstärken. Dazu zählen u.a. integrierte und langfristige Lösungen zur Wiederherstellung, Verjüngung und Verbesserung der natürlichen Schönheit durch nicht-invasive und nicht-chirurgische Anwendungen. Die Zusammenarbeit mit Londons führenden Ästhetik-Instituten, wie zum Beispiel Beyond MediSpa in

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Harvey Nichols, untermauern Pure’s Bestreben, Behandlungen anzubieten, die dem neuesten Qualitäts-Standard entsprechen. Das Produkte-Angebot bei Pure MediSpa wurde durch qualitativ hochwertige Cosmeceutical-Erzeugnisse erweitert, die auch in Kombination mit Aveda-Produkten verwendet werden können. Swisscode Pure ist eine Verbindung von sieben Konzentraten, die die Hautstruktur «dekodiert» und den Hautalterungsprozess wirkungsvoll korrigiert. Dieses ausgewählte Sortiment hochwirksamer Wirkstoffe in ihrer reinsten Form ist ausgesprochen komplementär zu sämtlichen führenden Hautpf legemarken. Swisscode Bionic ist ein konzentrierter pf lanzlicher Stammzellen-Cocktail, die reine und natürliche Antioxidanten sind und einen sanften sowie wirksamen Schutz gegen die Auswirkungen von UV- Strahlen, Feuchtigkeits- und Kollagenverlust darstellen. Diese leistungsstarken Seren wurden entwickelt, um in Verbindung mit den täglichen Hautpf lege-Aktivitäten verwendet zu werden und um die Swisscode-Pure-Konzentrate zu ergänzen. Die Resultate sämtlicher Gesichtsbehandlungen können mit den Swisscode Pure und Swisscode Bionic Boosters verbessert und verstärkt werden. pH Advantage ist eine sehr gute, medizinisch eingestufte Pflegelinie. Eine einfach anzuwendende No-Nonsense-Hautpflegelinie, die sichtbare Ergebnisse liefert und in klar abgegrenzte Anwendungen aufgeteilt ist. pH Advantage verwendet Inhaltsstoffe in sinnvoller Konzentration, die dafür bekannt sind, mit perfekt ausgeglichenen PH-Niveaus zu arbeiten und dadurch die Wirksamkeit jedes einzelnen Produktes zu verbessern. Hier kann sich jeder Gast sprichwörtlich von «Kopf bis Fuss» an einem Ort verwöhnen lassen und dem Alltag entfl iehen. Geniessen Sie Ihr Erlebnis bei Pure – Think, Get and Feel Pure!


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BEAUTY & GESUNDHEIT

Mythos Blond Barbie, Marilyn Monroe, Paris Hilton, Reese Witherspoon, Kate Blanchet, Pamela Anderson und Heidi Klum – sie alle sind es: blond! Viele Blondinen haben es zu Weltruhm gebracht, einige gelten gar als Sexsymbol. Was ist dran am Mythos: «Blondinen bevorzugt»? von Lilly Steffen

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londe Frauen entsprachen über die Epochen hinweg einem besonderen Schönheitsideal. Schon bei den Griechen galt Blond als «göttliche Haarfarbe». Ihre Götter stellten die Griechen stets mit blonden Haaren dar, wie Farbreste und Reste von Gold an alten Statuen beweisen. Auch Helena, die als schönste Frau in der Mythologie gilt, war blond. Sie war der Streitgegenstand, der zum Ausbruch des Trojanischen Krieges führte. Blonde Haare waren bei den Römern so begehrt, dass sie auf Kriegszügen in Nordeuropa ihren Gegnern helle Zöpfe raubten und daraus Perücken fertigten. Davon, dass Blond durch die Jahrhunderte en vogue blieb, zeugen vor allem Gemälde der Renaissance und des Barocks. Und selbstverständlich ist auch Botticellis Venus eine Blondine. Blond ist also immer schon mehr als eine blosse Haarfarbe gewesen. Blond ist ein Mythos! Mal steht es für mädchenhafte Unschuld, mal für Verführung pur – immer jedoch für das Weibliche.

MOGELPACKUNG BLOND Wer nicht von Geburt aus zu den privilegierten Blondschöpfen gehörte, hatte auch zu damaliger Zeit bereits die Möglichkeit, ein wenig nachzuhelfen. Die Damenwelt trug zum einen halboffene Hüte, um Haare durch das Sonnenlicht zu bleichen, zum anderen waren bestimmte Kräuteressenzen und Pferdeurin beliebte Aufheller. Heute wie damals halfen Frauen ihrem Äusseren auf die Sprünge. Marilyn Monroe, eine der bekanntesten Blondinen, war beispielsweise von Natur aus brünett. Mit ein wenig Wasserstoff peroxid verfielen ihr die Männer zuhauf. Limitierte Stückzahlen fördern den Wunsch nach Besitz. Was selten ist, wird mehr und häufiger begehrt, da gibt es keinen grossen Unterschied zwischen einem Whiskey, einer Kelly Bag oder einer Frau. Und da es auf Erden schon immer weniger Blondinen als dunkelhaarige Menschen gab, standen Blondinen immer hoch im Kurs. Hinzu kommt laut neuster Forschung ein bestimmter Beschützerinstinkt, den blonde Haare beim männlichen Geschlecht wecken sollen. Nicht ohne Grund haben die meisten Babys und Kleinkinder nach der Geburt erst mal helle Haare. Blonde Haare stehen für Unschuld und eine gewisse Bedürft igkeit. Klar, dass die Formel, aus der eine Marilyn Monroe bestand, eine explosive Mischung für die Männerwelt war: erotische Kurven gepaart mit einer kindlichen Naivität. Eine überaus attraktive Versuchung.

ALLES, NUR KEIN BLÖDCHEN Blondinenwitze sind ein weitverbreitetes Phänomen, aber was ist dran an der Theorie: «Je heller die Haare, desto niedriger der IQ»? Die Antwort lautet: «nichts!» Zwar spielen einige Prominente wie Daniela

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Katzenberger gerade virtuos mit diesem Vorurteil, doch zeigt ihr Motto: «Sei schlau, stell dich dumm» gerade die heimliche Cleverness der Blondinen. Tatsächlich sind viele Blondinen sehr erfolgreiche Frauen mit einem überdurchschnittlichen IQ. Sharon Stone hat beispielsweise einen IQ von 154. Die Wahrnehmung von Blondinen wurde durch den Film und seine Stars wie Marlene Dietrich, Jean Harlow bereits in den 1920er-Jahren verstärkt. So zählten zu ihrem Image auch häufig Stereotype wie die «kühle Blonde» oder das «blonde Gift ». Häufig kennzeichnen die Haarfarben Blond und Dunkel auch die gute und die böse Protagonistin, so wie in dem Märchen «Frau Holle» Goldmarie und Pechmarie. Und was Marilyn Monroe erfolgreich in den 50ern vermarktete, machte ihr Pamela Anderson mit grossem Erfolg in den 90ern nach. Und so bleibt Blond allen Unkenrufen zum Trotz auch in diesem Jahr der Liebling vieler Haarstylisten und Friseure. Denn Blond kennt viele Spielarten – von erotischem Vamp zur Landmädchen-Unschuld. Es kommt einzig und allein aufs Styling und den richtigen Farbton an. Ein frecher weissblonder Pixie wirkt völlig anders als eine sinnliche honigblonde Flechtfrisur oder eine HollywoodWelle. Aschblond, Honigblond, Goldblond – dieser Haarfarbe sind kaum Grenzen gesetzt.

NEUSTER TREND Doch auch dunkelhaarige Frauen müssen nicht verzweifeln. Der neuste Trend der Haarstylisten heisst nämlich «Bronde» (Brown + Blonde = Bronde). Laut L’Oréal-Professionnel-Experten ist dies die ideale Kombination von Braun- und Blond-Tönen, perfekt für Frauen mit einer dunkleren Basis (also 78 % aller Frauen), die dem Blond-Trend nachgehen möchten. Ziel dieses Farbstylings ist es, mehr Licht um das Gesicht zu platzieren. Bronde steht also für einen Look, bei dem die Haarlängen und -spitzen mit blonden Strähnen verfeinert werden. Das Ergebnis ist ein natürliches Farbspiel, bei dem sich die einzelnen Strähnen miteinander vermischen – für Haar wie von der Sonne geküsst. Der Bronde-Look eignet sich insbesondere für Frauen mit einer dunkelblonden bis braunen Ausgangshaarfarbe. Für einen klassisch-edlen Bronde-Look empfiehlt das L’Oréal-Professionnel-Team, den Kontrast zwischen dunkleren und helleren Nuancen eher gering zu halten. So wirkt der Farbverlauf weicher und fl iessender.


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BEAUTY & GESUNDHEIT

Das Konzept Kindertagesklinik Liestal: Ein innovativer Lösungsansatz zur Kostensenkung im Gesundheitswesen Die kleinen und grossen Patienten der Kindertagesklinik (KTK) Liestal sollen sich rundum wohlfühlen. Das Beste: Egal ob Operation oder Vorsorgeuntersuchung – die Sprösslinge dürfen nach der Behandlung am selben Abend wieder nach Hause zu Mama und Papa. Interview mit Dr. med. Elke Maritz

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in sonniges Herbstwochenende, Familien vergnügen sich draussen im Park. Liebevoll wird der kleine Julius von seinem Vater in die Luft geworfen. Der Junge kreischt vor Freude: «Nochmals, Papa!» Beim dritten Mal macht es «klack» und der Arm des Sprösslings ist ausgekugelt. «Ich sagte doch, passt auf!», schreit die Mutter des Fünfjährigen. Julius weint verängstigt. Was nun? Die Praxis des Hausarztes ist an den Wochenenden geschlossen. Mit dem aufgelösten Kleinkind in die überfüllte Notaufnahme, wo man in den meisten Fällen erst nach langer Wartezeit behandelt wird? Das muss nicht sein! «Die Kindertagesklinik Liestal schliesst im Baselbiet eine wichtige Versorgungslücke»: Ein Gespräch mit Chefärztin Frau Dr. med. Elke Maritz zeigt, wieso die KTK nicht nur an Wochenenden, sondern auc unter der Woche eine gute Anlaufstelle auch fü Klein und Gross ist. für F Frau Dr. Maritz, in welchen Fällen darf m sich an die KTK wenden? man D med. Elke Maritz: Die Fälle, die wir in Dr. d KTK behandeln, sind bunt gemischt. der Wir kümmern uns um kleine bis mittelgradige Notfälle, führen Verlaufskontrollen durch, weil der Kinder- und Hausarzt der kleinen Patienten in den Ferien oder seine Praxis geschlossen ist. Zunehmend suchen uns auch verunsicherte Eltern für sogenannte «Second Opinions» auf. Sie wünschen sich eine Überprüfung beziehungsweise Bestätigung der Erstdiagnose, die wir ihnen in den meisten Fällen auch geben können. Diese Zweitmeinung gibt den Eltern eine wichtige Sicherheit. Ausserdem führen wir je nach Krankheitsbild diverse Ultraschall-, Röntgen- und Laboruntersuchungen durch. Zum Beispiel bei Fehlbildungen oder Rückstau in den

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Nieren oder bei unklaren Kopfoder Bauchschmerzen, oder bei Verdacht auf Knochenbruch. Wir verfügen über eine sehr umfassende Ultraschalltechnik und können dadurch viele Diagnosen stellen. Insbesondere sogenannte Grünholzbrüche – Knochenbrüche bei Kleinkindern –, wo zwar der Knochen, nicht aber die Knochenhaut gebrochen ist, können wir mittels Ultraschall, ganz ohne Röntgen, erkennen. Was tun bei einem Notfall? Bei nicht lebensbedrohlichen Notfällen wie beispielsweise Verdacht auf Mittelohrentzündung, ausgerenkten Gelenken und leichten Knochenbrüchen darf man uns während unserer Öff nungszeiten jederzeit gerne auch ohne Voranmeldung aufsuchen. Dazu ist kein Verweis des Kinderoder Hausarztes notwendig und wir sind natürlich Krankenkassen anerkannt. Wenn das Kind nach ein paar einfachen Handgriffen zum Wiedereinrenken eines Gelenkes wieder lachen kann und die Eltern froh sind, fühle ich mich als Ärztin sehr erfüllt. Wird in der KTK auch operiert? Ein- bis zweimal im Monat gibt es bei uns einen sogenannten Operationstag mit ganz tollen, sehr erfahrenen Kinderchirurgen, an denen kleinere Operationen tagesstationär durchgeführt werden. Die Bandbreite dieser Operationen umfasst von der Leistenbruch- über die Phimosen-OP (bei Verengung der Vorhaut) bis hin zur Entfernung von Metallkörpern wie Schrauben und Platten nach komplizierten Operationen. Besonders letztere OP ist ein sehr kleiner Eingriff und kann problemlos in einer kurzen Narkose erledigt werden – die Kinder sind nach Erwachen wieder fit und können direkt nach Hause zu Mami und Papi. Was ist Ihrer Meinung nach der grösste Vorteil der KTK Liestal? Von 100 Kindern verweisen wir nur zirka fünf Prozent mit schweren Erkrankungen weiter an das UKBB oder das Kantonsspital. Wir sind somit ein sehr effi zienter Filter für kleine bis mittlere Notfälle. Besteht bei einem Kind eine unklare Diagnose oder ist der Befund schwerwiegender, verweisen wir den Patienten direkt an unsere Partner, mit denen wir eng zusammenarbeiten, weiter und organisieren eine reibungslose Übernahme beim weiterbehandelnden Kollegen. Wer schon mit seinem Kind in der Notfallambulanz war, kennt das Problem der langen Wartezeiten aufgrund von Überlastung des


Personals. Bei uns ist das anders. Der Prozess von der Patientenvorbereitung über Röntgen oder Ultraschall bis hin zur Besprechung des Befundes ist sehr effizient und somit zeitsparend. Diese Effizienz können wir insbesondere durch einen Punkt gewährleisten, der uns von grossen Spitälern unterscheidet: Wir haben keine schwerstkranken Patienten. Ich habe selber in grossen Kliniken gearbeitet und festgestellt, dass die schwerstkranken Patienten die meiste Zeit beanspruchen und oft zu wenig Zeit für kleine bis mittelschwere Patientenfälle bleibt und diese dann leider oft zu kurz kommen. Das einzigartige Konzept der Kindertagesklinik hat sich aber genau auf diese Fälle spezialisiert. Wir sind ein kleines, sehr eng und harmonisch zusammenarbeitendes Team. Zudem verfügen wir über sehr viel Platz und Raum zum Arbeiten, in angenehmer Atmosphäre, was dazu führt, dass sich unser eingespieltes Team, bestehend aus Ärzten, MPA und Krankenschwestern, sehr viel Zeit für unsere leichtkranken oder verletzten Patienten nehmen kann. Was gefällt Ihnen in der KTK besonders? Was ich hier total klasse fi nde, ist die Bobbycar-Autobahn, welche durch die ganze Klinik führt. Der grosszügige Spielbereich mit rosa Puppenecken und sonstigen Sachen lädt zum Spielen ein. Der deutsche Arzt Carl Ludwig Schleich hat mal gesagt: «Ein nicht fröhliches Kind ist unter allen Umständen ein krankes Kind.» Flitzt ein kleiner Patient also mit gefühlten 100km/h durch die Gänge und den Spielbereich, können wir meist davon ausgehen, dass er nicht schwerkrank ist. Das ist auch sehr beruhigend für die Eltern, denn zu Hause ist es immer schwierig abzuschätzen, wie krank das Kind wirklich ist. Wir freuen uns immer, wenn die Kinder gar nicht mehr nach Hause wollen (lacht). Wie sehen Sie die Zukunft der KTK in Liestal? Die Zukunftsaussichten für die KTK sind ausgezeichnet. Die ambulante Behandlung von Patienten, dort wo es sinnvoll und verantwortbar ist, wird in nächster Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnen. Die Versicherten und der Staat können sich die jedes Jahr ansteigenden Gesundheitskosten nicht mehr lange leisten. Diese wachsen in schwindelerregende Höhen und werden zunehmend untragbar. Statistiken zeigen, dass zum Beispiel in Norwegen 80 Prozent aller Patienten ambulant behandelt werden und dadurch keinen Nachteil erleiden. Wir haben eine Vergleichsstudie gemacht und den Aufwand der KTK für 22 typische Fälle mit dem des UKBB verglichen. Die verrechneten Beträge waren bei der grossen Klinik um Faktor 4 teurer. Wir möchten unbedingt am Ball bleiben und unser Angebot erweitern, indem wir Informationsabende und Kurse für Eltern zu aktuellen Themen anbieten. Ausserdem führen wir auch zahnmedizinische Eingriffe unter Vollnarkose für Menschen mit Behinderung (auch Erwachsene) durch. Dieses Angebot würden wir gerne noch etwas bekannter machen. Es ist ein einmaliges Gefühl zu erleben, wie ein cerebral gelähmter Patient nach dem Flicken eines Loch im Zahn langsam aus der Narkose erwacht und alle seine Glieder vollständig entspannt sind – ein Zustand, der für cerebral gelähmte Menschen sonst nie möglich ist – und er uns danach schmerz- und angstfrei verlassen kann.

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offen ! 365 Tage 18 Uhr Freitag 8 – – g ta Mon 10 –16 Uhr g Feierta e Sa, So und

Kindertagesklinik Liestal AG Oristalstrasse 87a CH-4410 Liestal Telefon +41 (0)61 927 94 27 Telefax +41 (0)61 927 94 29 info@kindertagesklinik.ch www.kindertagesklinik.ch

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KOLUMNE

Wachstum? Natürlich!

DR. FRANZ SALADIN Direktor Handelskammer beider Basel St. Jakobs-Strasse 25 Postfach CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 270 60 60 Telefax +41 (0)61 270 60 05 hkbb@hkbb.ch www.hkbb.ch

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achstumskritiker haben dann Hochkonjunktur, wenn es einem gut geht. Das war beim Club of Rome in den 1970er-Jahren nicht anders als heute. Sie jedoch als Wohlstandsverwöhnte zu schelten, greift zu kurz.

Wachstumsmüde sind oft verunsichert oder überfordert. Verunsichert, weil sie fürchten, unter die Räder der wirtschaft lichen Entwicklungen zu kommen und zum Beispiel den Job zu verlieren. Überfordert, weil der stete Fortschritt sie kaum zur Ruhe kommen lässt. Permanent Erreichbare meinen, sie stünden im Dauereinsatz. Neben diesen Unbehagen kursieren aber auch Denkfehler. Wachstum heisst zum Beispiel nicht, dass mengenmässig immer mehr konsumiert und dafür mehr gearbeitet werden muss. Fakt ist, dass die Menschen in der Schweiz immer weniger lange arbeiten und dass der Privatkonsum in erster Linie wertmässig steigt, da die Qualität der konsumierten Produkte steigt. Ein biologisch produzierter Apfel bleibt ein Apfel, sein Preis und damit sein Beitrag an die Wertschöpfung ist jedoch höher als bei der üblichen Produktion. Konsumenten leisten also einen Beitrag zum Wirtschaftswachstum, wenn sie ihren Früchtekonsum auf «bio» umstellen.

DAS VERHÄLTNIS VON WACHSTUM UND VERBRAUCH Wachstum schadet auch nicht zwingend der Umwelt. Nachdem Ende des 19. Jahrhunderts in London ernsthaft befürchtet wurde, dass bei einem weiteren Wachstum der Stadt und deren Transportbedürfnissen die Strassen innerhalb von 50 Jahren täglich unter einer drei Meter dicken Schicht Pferdemist begraben würden, kam es anders. Innovation – in diesem Fall in Form eines Automobils – strafte alle Beschwörer dieser «Grenze des Wachstums» Lügen. Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch heisst die Devise. Hier sind wir noch

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nicht am Ziel, aber zumindest in der Schweiz wachsen Wirtschaft und Energieverbrauch seit ca. 1995 nicht mehr im Gleichschritt, und in jüngster Tendenz zeichnet sich sogar trotz anhaltenden Wachstums ein sinkender Energieverbrauch ab. Auch diese Entwicklung war nur dank qualitativen Wachstums möglich. Ein Golf GTI fährt heute mit doppelter Leistung und geringerem Benzinverbrauch als vor 30 Jahren.

EIN BESSERES LEBEN Wachstum lässt sich politisch nicht verhindern. Dank des technologischen Fortschritts braucht es immer weniger Beschäft igte, um die gleichen Güter und Dienstleistungen herzustellen. Also entweder man stellt mit den frei werdenden Kapazitäten neue, bessere Produkte und Dienstleistungen her oder man lässt die Arbeitslosigkeit wachsen. Je höher das Wirtschaftswachstum in den letzten 20 Jahren in der Schweiz war, desto positiver entwickelte sich denn auch jeweils die Beschäft igungssituation. Wachstum hat aber nicht nur in Bezug auf die Arbeitsplatzsicherheit positive Seiten. So haben zum Beispiel Fortschritte in der Medizin vielen Krankheiten, die früher tödlich verliefen, einen Teil ihres Schreckens genommen. Wer möchte schon darauf und auf die noch zu erwartenden Fortschritte verzichten? Das Verlangen nach einer Verbesserung oder Vereinfachung unseres Lebens ist natürlich. Wenn ein Ereignis eintritt, das besser ist, als wir erwarten, werden in unserem Frontalhirn Endorphine – eine Art Opium – ausgeschüttet, die für ein Glücksgefühl sorgen. Dieser Mechanismus sorgt seit Urzeiten für unser Streben nach Besserem. Das hat uns von den Bäumen herunter und aus den Höhlen heraus in die Häuser geholt, wo wir unseren Wohlstand geniessen. Dafür ein schlechtes Gewissen zu haben, ist unangebracht. Im Gegenteil. Wir müssen dafür sorgen, dass auch unsere Nachkommen vom Fortschritt profitieren können.


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aber sein Blut hat mein Leben gerettet.

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Ergonomie am Arbeitsplatz Die Firma Reha mobil GmbH steht bekanntermassen für Versorgungen von 0HQVFKHQPLW+DQGLFDSXQGLP%HUHLFKGHU3ÁHJHXQGKDWHLQHQUHQRPmierten Ruf. Wichtiger als die Versorgung ist die Vorsorge. Nun haben wir für Sie auch hier einiges anzubieten. Warum erst warten, bis es zu spät ist? Die Ergonomie ist mittlerweile eines der wichtigsten Elemente im Arbeitsbereich, um Krankheiten und Missstände im physischen Bereich zu verhindern oder zumindest zu vermindern. Wir möchten auch dann für Sie da sein, bevor es „zu spät“ ist. Diverse anatomisch unterstützende Stühle im Büro- oder sonstigen Arbeitsbereichen werden gerne auch zur Probe überlassen, damit Sie nicht „die Katze im Sack“ kaufen. Im Allgemeinen ist bekannt, dass bereits der Ausfall einer Arbeitskraft dem Unternehmen in den ersten Wochen mehr kostet, als ein richtig ausgestatteter Arbeitsplatz. Ob spezielle Bürostühle, höhenverstellbare Schreibtische in diversen Varianten oder spezielle Arbeitsstühle, sowie Accessoires (Computermäuse, Laptop-Ständer u.v.m.) – die meisten Produkte sind innerhalb wenigen Tagen lieferbar – in vielen Farben, Materialien und Formen.

Sitzen Sie noch oder halten Sie sich schon gut?

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Das Wandern ist des Schweizers Lust! Über eine neue alte Trendsportart Wandern und Trekken zählen in der Schweiz zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten. Auch die Jüngeren packen jetzt am Wochenende wieder regelmässig ihre Rucksäcke, um neue Gipfel zu erklimmen und den Alltagsstress hinter sich zu lassen. Wir zeigen Ihnen, welche Trekkingtouren man in seinem Leben unbedingt einmal begangen haben sollte. von Hendrik Stary

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orbei sind die Zeiten, da man für seine Ferien den All-inclusive-Club-Urlaub in Spanien gebucht und sich für zwei Wochen am Strand einen faulen Lenz gemacht hat. Heute schnürt sich der moderne Schweizer seine Trekkingstiefel, wirft sich seinen Ultra-leicht-Rucksack über und stöckelt mit den neuen Carbon-Speedsticks mitten hinein ins nächste Wanderabenteuer. Neueste Forschungen haben ergeben, dass das regelmässige Gehen in freier Natur zu den gesündesten Sportarten überhaupt gehört. Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht können

beim Wandern sogar noch besser bekämpft werden als durch Joggen oder Fahrradfahren. Gerade untrainierte oder ältere Menschen sollten sich allerdings einem Gesundheitscheck unterziehen, um etwaige Herzoder Kreislaufprobleme, die gerade bei längeren Touren auft reten können, zu vermeiden.

«STOCK UND HUT» WAR GESTERN Während der klassische Wanderer vor einigen Jahrzehnten nicht mehr als festes Schuhwerk um die Füsse und etwas Wegproviant im Gepäck

go for impressive speed. Am 17. Juni wurde Eddy Merckx 70. Der erfolgreichste Rennfahrer aller Zeiten (525 Profi Siege) hat aber auch über 35 Jahre Erfahrung als Premium Fahrradhersteller und meldet sich jetzt zurück in der Schweiz.

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SPORT & FREIZEIT hatte, gibt es inzwischen eine ganze Outdoor-Industrie, die vom einfachen Gaskocher bis zur Wanderrouten-App alles anbietet, was das Trekkingherz begehrt. Am besten ist es, erst mal klein anzufangen und seine Ausrüstung – je nach Grösse und Schwierigkeitsgrad der Touren – nach und nach an die neuen Herausforderungen anzupassen. Gerade für Outdoor-Anfänger sind gute Schuhe, adäquate Kleidung und eine Trinkflasche völlig ausreichend, um die ersten Nahziele zu erreichen.

QUERFELDEIN MIT HIGHTECH-AUSRÜSTUNG So vielfältig wie die mittlerweile erhältlichen Outdoor-Produkte – es werden unterdessen tatsächlich mehr Sommer- als Skistöcke verkauft – sind natürlich auch die Wanderziele: Ob im Schwarzwald, in Skandinavien, auf Mallorca oder den chilenischen Anden – die Zahl der Trekkingdestinationen steigt ins Unendliche, jedes Jahr werden auf der ganzen Welt neue Routen und Premiumwanderwege erschlossen. Einige der schönsten haben wir hier für Sie zusammengestellt:

WANDERPARADIES SCHWARZWALD Der Schwarzwald gilt als Geburtsort des deutschen Wanderwesens. Bereits im Jahr 1864 wurde hier der erste Wanderverein gegründet. Heute bietet er allen Naturfreunden eine Vielzahl an markierten Premiumwanderwegen und Geniesserpfade, die sich insgesamt auf 24’000 Kilometer erstrecken. Eine der schönsten Routen ist hier sicherlich die «Gernsbacher Runde», eine 3-Tages-Tour, die beim Wanderportal im Laufbachtal ihren Anfang nimmt und in der pittoresken Gernsbacher Altstadt endet. Auf der ca. 42 Kilometer langen und durchaus sportlichen Strecke bekommt das Wanderherz wirklich alles, was es begehrt: Traumhafte Wald- und Hügellandschaften mit uralten Eichen- und Mammutbaumbeständen, wilde Wasserfälle und Bachläufe sowie der «Gernsbacher Sagenweg» sind nur einige der Highlights, die hier auf die Trekkingbegeisterten warten. Zahlreiche Einkehrmöglichkeiten, in denen ausgezeichnete regionale Weine, Obstbrände sowie der typische Schwarzwälder Schinken angeboten werden, sorgen für die richtige Stärkung vor dem nächsten Streckenabschnitt.

EXTREMTREKKING IN ISLAND Island ist bekannt für seine mystischen und wilden Urlandschaften, in denen es Vulkane, bizarre Eisformationen und vielleicht sogar noch das eine oder andere Sagenwesen gibt. Der schönste und bekannteste Wanderweg des Landes ist der 55 Kilometer lange «Laugevegur», für den etwa vier Tagesetappen eingeplant werden müssen. Die anspruchsvolle

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Route führt entlang von spektakulären Ryolithbergen und einsamen Canyons, deren Gipfel immer wieder prachtvolle Ausblicke gewähren. Am Ende der Tour können sich die Trekker mit einem Bad in den heissen Quellen von Landmannalaugar belohnen – ein wahrhaft einzigartiges Naturerlebnis! Wer hier wandert, sollte allerdings schon einiges an Trekkingerfahrung mitbringen. Schnelle Wetterumschwünge und zäher Nebel, der sich hier schon auch mal über mehrere Tage hinweg halten kann, machen gute Kompass- bzw. Navigationskenntnisse unbedingt erforderlich.

MALLORCA MAL GANZ ANDERS Die beliebte spanische Ferieninsel Mallorca hat weit mehr zu bieten als Touristenhochburgen und Sangria aus Eimern. Gerade das Hinterland besticht durch seine ruhige Berglandschaft und bietet den Wanderern eine einzigartige mediterrane Flora und Fauna. Wer ein bisschen Zeit mitgebracht hat, sollte unbedingt die «Ruta de Piedra en Seco» (GR 221) ausprobieren. Dieser ca. 150 Kilometer lange und zum Teil alpine Wanderweg schlängelt sich durch die wunderschönen Hochebenen der Serra de Tramuntana – eine traumhafte Bergregion, die von der UNESCO sogar zum Weltkulturerbe erklärt wurde – und macht Stationen in Port d’Àndratx, Pollenca und an der malerischen Bucht Sa Calobra.


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AUS- & WEITERBILDUNG

Die Führungskräfte von morgen Eine Bewusstseinsveränderung Die Manager von morgen werden «empathische Netzwerker» sein. Das ist die Kernthese einer Studie des Instituts für Führungskultur im digitalen Zeitalter (IFIDZ) in Frankfurt (D). Was heisst dies in der Praxis? Im folgenden Beitrag beantwortet Barbara Liebermeister, die Leiterin des Instituts, diese Frage. von Barbara Liebermeister

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as digitale Zeitalter ist angebrochen, und auch Führungskräfte müssen sich neu erfi nden. Der Siegeszug der modernen Informations- und Kommunikationstechnologie und die Arbeitsstrukturen und -beziehungen in den Betrieben haben sich radikal gewandelt. Aus diesem Grund haben sich auch die Anforderungen an Führung verändert. Ein konservativer Stillstand ist in dieser Situation schlicht das falsche Rezept. Wir gehen von dem empathischen Netzwerker als Leitbild aus. Führungskräfte müssen mit Internet und den sozialen Medien umgehen können. Information und Kommunikation bekommen eine immer wichtigere Bedeutung. Es greift jedoch zu kurz, wenn man die veränderten Anforderungen auf die Medienkompetenz reduziert. Denn dann wird nur die Oberfläche gestreift. Heute wird in den meisten Unternehmen die Leistung weitgehend in bereichsübergreifender Team- und Projektarbeit erbracht. Das heisst, die Performance eines Bereichs hängt auch stark davon ab, wie gut dieser mit den anderen Bereichen kooperiert. Also darf das Denken einer Führungskraft nicht an der Grenze des eigenen Bereichs enden. Sie muss vielmehr versuchen, ihren Bereich mit den anderen so zu vernetzen, dass Top-Leistungen erbracht werden. Das setzt voraus, dass die Führungskraft auch die Mitarbeiter der anderen Bereiche sowie deren Vorgesetzte für ihre Ziele beziehungsweise die übergeordneten Ziele inspirieren kann. Das gelingt ihr nur, wenn sie bei ihrem Denken und Handeln auch berücksichtigt: Welche Interessen haben die anderen Bereiche und deren Mitarbeiter? Sonst kann sie keine tragfähigen Bündnisse schmieden. Dabei sollten in allen Bereichen alle Mitarbeiter am selben Strang ziehen. Diese These ist aber theoretisches Wunschdenken, das mit der Praxis wenig zu tun hat. Faktisch bleibt es eine der grössten Herausforderungen für Unternehmen: Wie können wir die Zahl der Schnittstellen möglichst reduzieren beziehungsweise aus ihnen sozusagen Nahtstellen machen, sodass kaum Reibungsverluste entstehen? Deshalb überraschte es uns nicht, dass in unserer Studie fast zwei Drittel der befragten Führungskräfte die Aussage «voll und ganz» bejahten, ver-

netztes Denken und Handeln sei künft ig eine Voraussetzung für erfolgreiche Führung – zudem bejahten 31 Prozent diese Aussage teilweise.

DAS BEISPIEL DER IT-BRANCHE Springen wir in die Praxis, um die Unterscheide besser fassen zu können. Betrachten wir zum Beispiel die Hightech-Unternehmen – unabhängig davon, in welcher Branche sie zu Hause sind. Wie erbringen diese heute ihre Leistung? Meist im Dialog mit ihren Kunden. Das heisst: Wie gut ihre Leistung ist, hängt auch stark davon ab, wie sie die Beziehung zu ihren Kunden gestalten. Ebenso verhält es sich auf der Lieferanten- und Zuliefererebene. Zum Beispiel im IT-Sektor. Auch hier agieren die Unternehmen, wenn sie zum Beispiel ein neues Produkt entwickeln möchten, meist im Verbund. Das bedeutet, sie engagieren Heerscharen externer Software-Entwickler und vergeben Teilaufträge an hoch qualifizierte Spezialisten, von deren Expertise sie faktisch oft abhängig sind, wenn das Endprodukt wirklich Spitze sein soll. Also müssen die Verantwortlichen dazu fähig sein, tragfähige Beziehungsnetze zu knüpfen, die Spitzenleistungen erbringen. Dabei sollten die Beteiligten auf Augenhöhe agieren. Früher waren die Zulieferer meist von ihren Auftraggebern abhängig. Heute ist dies teilweise umgekehrt. Ohne deren Spezialwissen und Unterstützung könnten viele grosse Unternehmen ihre Leistung gar nicht mehr erbringen – oder sie würden sich in kurzer Zeit zu Dinosauriern in ihrem Markt entwickeln und von diesem verschwinden.

DAS BEISPIEL DER AUTOMOBILBRANCHE Wenden wir uns der Automobilproduktion zu. Hier lässt sich immer schwieriger sagen, wer in diesem Produktionsverbund der stärkere Partner ist: die Autohersteller, die die Fahrzeuge produzieren, oder die Elektronikhersteller, die die Autoelektronik entwickeln? Zuweilen gewinnt man den Eindruck: Die Elektronikhersteller sitzen am längeren Hebel, weil aus ihrem Know-how faktisch die technische Innovation der Fahrzeuge resultiert, die diese wiederum für Kunden attraktiv macht.Daher grassiert das

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Gerücht, Google beabsichtige, selbst Autos zu bauen. Die Argumentationsfigur kommt in der Öffentlichkeit nur durch, da die Experten, dies als möglich erachten. Daraus folgt für die Manager in der Autoindustrie: Sie müssen ihre Organisation mit anderen Unternehmen so vernetzen, dass ihr Unternehmen auch noch in zehn Jahren marktfähige Autos baut.

NETZWERKER UND EMPATHISCH An diesem Punkt stellt sich die Frage, wie zu dem Begriff Netzwerker der Begriff empathisch dazukommt. Auch hier hilft ein Beispiel. Ich merke bei meiner Arbeit als Managementberaterin immer wieder: Für manche Kunden arbeite ich gern, für andere weniger gern. Und das hat nichts mit dem Honorar zu tun, das sie mir zahlen, sondern damit: Wie ist die Kommunikation mit ihnen? Fühle ich mich von ihnen, obwohl ich eine externe Beraterin bin, als Person wahr- und ernst genommen? Wie verbindlich sind Absprachen? Und, und, und … Stimmt die Chemie, dann erbringe ich für Kunden auch gerne gewisse Mehrleistungen, weil ich mich mit ihnen und ihren Zielen identifiziere. Ähnlich verhält es sich mit den Dienstleistern, die für mich arbeiten. Habe ich bei ihnen das Gefühl, dass sie mich und meine Bedürfnisse verstehen, dann bin auch ich für ihre Bedürfnisse offener, was sich positiv auf die Zusammenarbeit und die Ergebnisse auswirkt, wodurch wiederum unsere Beziehung stabiler wird. Wenn die Partner die Bedürfnisse des jeweils anderen wahrnehmen und respektieren und sich ernsthaft um die Beziehung bemühen, dann werden aus den ehemaligen Schnittstellen Nahtstellen, was letztlich zu Spitzenleistungen führt. Das setzt jedoch voraus, dass die Partner keine emotionalen Autisten sind.

«ALPHA INTELLIGENCE» Die fachliche Kompetenz der Führungskräfte muss sich mit ihrer analytischen und emotionalen Intelligenz paaren, damit sie die grösste Wirksamkeit haben. Um dies deutlicher in der Praxis herausstellen zu können, verwenden wir in unserer Studie für diese «Symbiose» den Begriff «Alpha

Intelligence», da aus unserer Warte die Menschen, die künftig die echten Leader in den Unternehmen sind – also die Personen, denen andere Menschen bereitwillig folgen – ein solches Persönlichkeits- und Kompetenzprofil haben. Mehr Kommunikationskanäle zur Verfügung zu haben, bedeutet aber noch lange nicht automatisch, dass sie empathische Netzwerker sind. Sie nutzen zwar häufig die neuen Medien intensiv, faktisch denken sie aber noch in alten «top down»-Kategorien. In unserer Studie verdeutlicht dies die Diskrepanz im Antwortverhalten der jüngeren und älteren Führungskräfte. So erachten es zum Beispiel 85 Prozent der jüngeren, aber nur 63 Prozent der älteren Führungskräfte als sehr wichtig, dass Informationen regelmässig weitergegeben und nicht als Herrschaftswissen zurückgehalten werden. Zugleich erwarten aber nur 36 Prozent der jüngeren Führungskräfte, dass die digitale Vernetzung sozusagen automatisch zu einer transparenteren Mitarbeiterführung führt, während 60 Prozent der älteren Führungskräfte hiervon überzeugt sind.

EIN MENTALER TURNAROUND Jungen Führungskräften ist stärker bewusst, dass allein dadurch, dass mehr Kommunikationskanäle zur Verfügung stehen, sich qualitativ noch nichts ändert, so lange kein mentaler Turnaround in den Köpfen stattfindet. Die Gründe liegen auf der Hand. Zum einen haben die jungen Führungskräfte, weil sie mit den neuen Technologien aufgewachsen sind, vermutlich ein feineres Gespür dafür, was deren Möglichkeiten, aber auch Grenzen sind, wenn es um die zwischenmenschliche Kommunikation geht. Eine weitere Ursache dürfte sein: Die jüngeren Führungskräfte sind in der Unternehmenshierarchie meist noch tiefer als ihre älteren Kollegen angesiedelt. Deshalb sammeln sie im Betriebsalltag häufiger die Erfahrung: Unsere Chefs setzen uns zwar immer öfter ins Cc, wenn sie irgendwelche Entscheidungen treffen und kommunizieren, sie binden uns aber nicht stärker in ihre Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozesse ein. Das heisst: Faktisch haben sie oft noch das alte Top-down-Denken verinnerlicht, selbst wenn sie glauben, bereits empathische Netzwerker zu sein.

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AUS- & WEITERBILDUNG

Auf die Plätze, fertig, los! Präsentationen im Handumdrehen planen Kurzfristig eine Präsentation planen und halten – vor dieser Herausforderung stehen auch Führungskräfte immer wieder – meist auch noch unerwartet. Im folgenden Beitrag gibt eine Expertin Tipps, wie Sie im Handumdrehen eine überzeugende Präsentation konzipieren und beim Präsentieren Ihr Ziel erreichen. von Dr. Gudrun Fey

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nternehmensverantwortliche stehen oft vor der Situation, eine Präsentation vorzubereiten und zu halten. Fällt Ihnen das leicht? Wenn nein, dann helfen Ihnen folgende Tipps.

SCHRITT 1: DAS ZIEL DEFINIEREN Angenommen die Kollegen der Geschäftsleitung bitten Sie morgens früh um 8 Uhr, einem Kunden zwei Stunden später, also um 10 Uhr, einen zehnminütigen Bericht über den Stand Ihres Projekts zu geben. Dann sollten Sie sich zunächst fragen: Was ist mein Anliegen beziehungsweise Ziel bei der Präsentation? Zum Beispiel mehr Ressourcen bekommen? Oder dem Kunden vermitteln «Alles läuft wie geschmiert»?

flüssig ist? Das lassen Sie einfach weg. Bewährt hat sich beim Planen des Aufbaus einer Präsentation die «Problemlösungsformel»: § Was ist die aktuelle Situation? § Wie sollte die Situation sein? § Wie können wir das erreichen? § Vorteile und Nutzen der vorgeschlagenen Lösung § Auffordernder Schlusssatz (zum Beispiel: «Ich halte den Termin sicher, wenn Sie uns eine Hilfskraft gewähren. Deshalb bitte ich Sie …») Für das Ordnen Ihrer Kärtchen gemäss dieser Gliederung benötigen Sie etwa zehn bis 15 Minuten.

SCHRITT 5: DIE PRÄSENTATION LAUT ÜBEN SCHRITT 2: EINEN ZWECKSATZ FORMULIEREN Wenn Sie das Ziel kennen, sollten Sie dieses in einem «Zwecksatz» formulieren – zum Beispiel: «Ich möchte erreichen, dass …» Hierfür benötigen Sie vielleicht fünf Minuten. Der Zwecksatz hilft Ihnen, das für die Präsentation Wichtige zu erkennen. Das reduziert die Gefahr, dass Sie sich beim Präsentieren verzetteln und «vom Hundertstel ins Tausendstel» kommen. Und weil Sie wissen, was Sie wollen, können Sie Ihre Präsentation auch so aufbauen und gestalten, dass sie überzeugend ist. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihr Ziel erreichen. Angenommen Ihr Projekt «läuft wie geschmiert». Dann kann es Ihr Anliegen sein, genau darauf hinzuweisen – mit dem Ziel, dass Ihr Ansehen bei dem Kunden steigt. Oder dass dieser die Zügel lockerer lässt und Sie seltener zum Rapport bittet. Dann könnte Ihr Zwecksatz lauten: «Ich möchte Ihnen vermitteln, dass das Projekt termingerecht fertig wird und wir den Kostenrahmen voraussichtlich um zehn Prozent unterschreiten, weshalb sie …» Doch Projekte verlaufen selten wie geplant. Also kann Ihr Zwecksatz auch lauten: «Ich möchte dem Kunden vermitteln, dass wir aus den Gründen a, b und c, um den geplanten Termin zu halten, noch eine Arbeitskraft benötigen, und erreichen, dass diese bewilligt wird.»

SCHRITT 3: DATEN, FAKTEN UND ARGUMENTE SAMMELN Wenn der Zwecksatz formuliert ist, beginnt die Stoffsammlung. Nun tragen Sie alle für Ihr Anliegen relevanten Daten, Fakten und Argumente zusammen und schreiben diese jeweils auf ein DIN-A7-Kärtchen – noch unsortiert. Das dürfte zirka 15 Minuten dauern.

SCHRITT 4: DIE PRÄSENTATION ZIELFÜHREND AUFBAUEN Nach der Stoffsammlung beginnt das Planen des Aufbaus Ihrer Präsentation. Das ist sehr einfach. Sie müssen hierfür nur die Kärtchen in eine Reihenfolge bringen, die aus Ihrer Warte logisch, psychologisch geschickt und zielführend ist. Und was zum Erreichen des Ziels über-

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Danach sollten Sie Ihre Präsentation anhand der sortierten Kärtchen laut üben. Das ist wichtig! Denn beim lauten Sprechen merken Sie, wo Ihre Präsentation noch «holpert» und Sie zum Beispiel noch ein Argument oder einen Übergangssatz brauchen. Kalkulieren Sie für das Üben und Überarbeiten einzelner Passagen Ihrer Präsentation nochmals zirka 20 Minuten. Erst danach sollten Sie überlegen: «Brauche ich zur Visualisierung Powerpoint-Charts, oder wirkt es überzeugender, wenn ich mein Anliegen mit Kärtchen, die ich als Spickzettel nutze, frei vortrage – und den Zuhörern dabei in die Augen schaue?»

SCHRITT 6: ENTSPANNT EINEN TEE ODER KAFFEE TRINKEN Wenn Sie für die Präsentation tatsächlich zwei, drei Charts benötigen, haben Sie für deren Gestaltung noch ausreichend Zeit. Denn seit Ihnen die Kollegen der Geschäftsleitung den Präsentationsauftrag erteilt haben, ist maximal eine Stunde vergangen. Also können Sie vor der Präsentation auch noch relaxt eine Tasse Tee oder Kaffee trinken.


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IMPRESSUM & INHALTSVERZEICHNIS

IMPRESSUM ISSN 1662-1263 «GESCHÄFTSFÜHRER» HERBST : : 2015

Projektleiter Thomas Lindenmaier t.lindenmaier@prestigemedia.ch

HERAUSGEBER

Verkauf Marco Bernasconi m.bernasconi@prestigemedia.ch

Prestige Media International AG St. Jakob-Strasse 110 CH-4132 Muttenz / Basel Telefon +41 (0) 61 335 60 80 Telefax +41 (0) 61 335 60 88 info@prestigemedia.ch www.prestigemedia.ch

Leitung Produktion & Grafik Sandra Schneider s.schneider@prestigemedia.ch Administration & Abo Service Serpil Dursun info@prestigemedia.ch

Verleger Francesco J. Ciringione

AUTOREN

COPYRIGHT

Yvonne Beck Patrick Erny Dr. Gudrun Fey Lone K. Halvorsen Barbara Liebermeister Frank Linhart, lic. phil., Cecile Moser Guido Müller Anselmo Renz Dr. Franz Saladin Hendrik Stary Lilly Steffen Anja Wurm

Nachdruck oder Vervielfältigung ist nur unter genauer Quellenangabe und mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages gestattet. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung der Autoren wieder, die sich nicht automatisch mit der des Verlages deckt. Der Verlag haftet nicht für unverlangt eingesandte Manuskripte.

BILDER Niggi Freundlieb, Bildagentur. Bei allen übrigen Bildern liegen die Bildrechte bei den jeweiligen Inserenten.

Chefredaktor Niggi Freundlieb

INHALTSVERZEICHNIS 31 ABRO 6–8 Alex Ebi, RTV 1879 Basel 60 Allianz Suisse 68 alltech Installationen AG 69 Anton Saxer AG 116 Arbeitgeberverband Basel 67 Artax Fide Consult AG 58 AudioRent Clair AG 76–78 AUTO BASEL 85, 91 Auto Götte AG 31 Avec 41 Banque CIC (Suisse) 109 BauTech Personal AG 27, 114–115 Bauteilbörse 109 Bawa AG 89, 92 Belmot Swiss BRG Insurance Broker AG 136 Betten-Haus Bettina AG 131 Bike-Corner 135 Bildungszentrum kvBL 101 Bio-Restaurant Landhof 49 Blaukreuz-Brockenhalle 27 Blindenheim Basel 129 Blutspendezentrum SRK beider Basel 133 BPS Bütter Personal Solution 32–33 Bruderer-Logisitk AG 11 Bütler Men's Fashion 12–13, UG4 Chronometrie Spinnler + Schweizer AG 68 Däge 73 denova living & design GmbH 106–107 Designklassiker «Ball Chair»

51 Ex Team AG

72 Kurhotel Bad Ramsach AG

64 Fitnesstreff Niklaus AG 80, 91 Frenken Garage AG 132–133 Führungskräfte von morgen 113 Füürparadies GmbH 50 Ganz in weiss News 93 Garage Max Umiker AH 86–87 Garage Nepple AG 30 Gärtnermeister beider Basel

37 Envitec AG 81 Erbacher Bikes AG 61 Event-Service Heidmann GmbH

100 Landgasthof Talhaus 31 Marco Schäffler Baugeschäft AG UG3 Margarethen Garage AG 9, 54–56 MCH Groupe AG

90 Gewerbeverband Basel-Stadt

123 McOptik (Schweiz) AG

28 Schlichte Eleganz News

36–38 Sebastian Frehner, Nationalrat

104 Möbel Roth AG

109 Securiton AG

56 Morisset + Partner GmbH 47 Mundwiler Architektur

48 Guido Müller (Ludwig + Partner AG) 66 H. P. Gerber AG 6–8, 63 Helvetia Versicherungen UG2 Hollenstein AG 99 Hotel Eremitage 18–19 Hotel Frutt Lodge & SPA 94, 102 Hotel Landgasthof Seminarhotel Bad Eptingen AG 46 IC Unicon AG 110 IDIL – Gartenparty mit Stil 2 Immodepot SA

1 JMB Real Estate Management Beilage Kaffee Partner Schweiz AG 95 Kaiserstühler Weinmarketing GmbH 44 Kartraceland Weil am Rhein GmbH 31 KEL-Modellbau Senn 126–127 Kindertagesklinik Liestal AG 60 Kolanda-Regina, Espresso Club AG

107 Schreinerei Ackermann Philipp Vesenmeier 31 Schuhhaus Dorenbach

99 Mittenza

132 goSecurity GmbH

128 Handelskammer beider Basel

41 Rolladen AG 109 Rüegg Studio Basel 101 Schindelholz SA

31 Menge AG

105 Glatt + Vettiger AG 85 Götschi AG

118–119 Roland Stohler – wohnen, schlafen, entspannen

31 Sautter Malerarbeiten AG

27 Merschnigg Teppich & Bodenbeläge

16–17 Getzmann Wohnen

112 Reinhard Ott AG 105 RE/MAX twoforone 95 Restaurant Linde

49 Lederfärberei & Autosattlerei Schmid AG

79 Mitel Schweiz AG

108 Inform Möbelsysteme AG

106 EP Leitz AG

96–97 Landgasthof Pony Ranch GmbH

113 Geniale & Urban Architekten GmbH

95 Eiche Metzgerei- und Party Service AG 105 Elektrizitäts AG EAGB

129 Reha Mobil GmbH

101 Gasthof zum Rebstock GmbH

135 Infoguard AG

74–75 Emil Frey AG Münchenstein

24–25, 27 putzART GmbH

65 Kurt Fankhauser AG

70 Drogerie Rühle

82–83, 88–89 Emil Frey AG Dreispitz

111 Krüger + Co. AG

22–23 Fankhauser Architektur AG 42–44 FC Basel 1893 AG

20 selLED AG 34–35 SolBus AG

40–41 Museums-PASS-Musées

125 Sonnmatt Luzern

124 Mythos Blond

62 Stocker Spezialdruck

120–121 Oase Revitalis Fuhr-Schubnell GmbH 49 OKI Systems (Deutschalnd) GmbH 52–53 Omlin Energiesysteme AG 117 Parkett Lounge

71 Stöcklin Logistik AG 62 Strahlender Look News 31 Straumann Rohr- und Abflussreinigungs-Service 84 TCS Sektion beider Basel

61 Pelluch GmbH

61 TEKO Basel

57 Piguet Uhren-Bijouterie

26 Telebasel

103 Pizzeria Cucina Amici

36 The Cambridge Institute

29 Plan B Projekt GmbH

27 Ulmann-Degen AG

117 PLANA Küchenland

70–72 Umfrage Neue Rheinbrücke

38 Plüss Sanitär Technik

45 V-ZUG AG

93 Poenix Basel AG

130 Veloemotion Raimann

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3 Victorinox

10 Präsidialdepartement BS 59 Prestigenews.com

17 Wahlievents GmbH

39 Pro Engineering AG

130–131 Wandern – Die Trendsportart

64–65 Pro Innerstadt Basel

98 WEINLOFT GmbH

46–47 PROBIGUA – Verein Schweiz c/o Max Umiker 122–123 Pure AG

14–15 Vögtli Mode

21 WIR Bank 39 World of Dinosaurs Langenbruck 127 Zickenheiner Hörsysteme

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Geschäftsführer Basel 03/2015  

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