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Winterausgabe 2014

Wirtschaft im Dreiländereck

SCHILD AG LIESTAL

KOLUMNEN

GROSSES POTENZIAL ALS KMU-STANDORT

GUIDO MÜLLER

ERWIN BUCHER GMBH

FELIX WERNER

DIE «KÜCHENFLÜSTERER»

DOMINIK MARBET

VÖGTLI BÜROTECHNIK AG

THOMAS RUEPP

ALLES FÜRS BÜRO AUS EINER HAND

FABIENNE GLENZ

MARQUIS AG KANALSERVICE

DEBORAH STRUB

FÜHREND AUCH IN DER AUSBILDUNG

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MIT NEUEM KONZEPT NOCH NÄHER AN DEN BEDÜRFNISSEN DER SPONSOREN

IGG-PRÄSIDENT HANS RUDOLF HECHT DAS GUNDELI IST EIGENTLICH EIN RIESIGES EINKAUFSZENTRUM

BERNHARD LEY

JAZZCAMPUS – EIN GESCHENK FÜR DEN JAZZ UND FÜR BASEL

MATTHIAS MÜLLER

CLUB DE BÂLE – DER ORT, WO SICH NETZWERKER WOHL FÜHLEN

HEINZ MARGOT

ICH BIN DA EINFACH REINGERUTSCHT!

SAMUEL T. HOLZACH THEATER BASEL TELE BASEL // MESSE BASEL


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V A N G U A R D


LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER

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ine gewisse Publizität war im Vorfeld der Abstimmung über die sogenannte Fusionsinitiative, bei der es streng genommen ja «nur» darum ging, für oder gegen den Weg zu einem Verfassungsrat zu stimmen, zwar durchaus vorhanden, aber dass der Urnengang tatsächlich jemals Wellen geschlagen hätte, wäre nun doch etwas übertrieben ausgedrückt. In Basel-Stadt wurde ein bisschen akademisch argumentiert und auf der Landschaft themenbezogenes Liedmaterial gesungen. Das zeigt eigentlich schon die unterschiedlichen mentalen Aggregatszustände in den beiden Halbkantonen: hier die pragmatische, nicht allzu sinnesfrohe, vom Protestantismus geprägte Mentalität der Stadt-Basler, welche schlussendlich mit nicht überschwänglichen, knappen 55 Prozent mit Ja stimmten – dort die historisch bedingt auf die Stadt zwangshässigen Baselbieter mit mehr als 68 Prozent Nein. Wenn man allerdings eine rund 52-prozentige Stimmbeteiligung als durchschlagendes Quorum für den Volkswillen hält, dürfte doch vor allem daraus ausgegangen werden, dass das Thema halt schlicht und ergreifend nicht als existenziell enorm wichtig betrachtet wurde. Es hätte ja auch alles anders kommen können. Es gab Zeiten, als die Stadtbasler laut Enea Slivio Piccolomini, dem Schreiber des Basler Konzils in den 1440er-Jahren, «dem Bacchus und der Venus zugetan», also tüchtige Trinker und fröhliche Liebhaber gewesen seien. Ersteres ist heute ansatzweise noch während der Fasnacht zu beobachten, über Zweiteres fehlen aussagekräftige Zahlen. Eine schwindende Leichtigkeit des Seins scheint sich in der Stadt Basel jedenfalls seit der Loslösung von Habsburg, dem Eintritt in die Eidgenossenschaft und der Verdrängung des Katholizismus entwickelt zu haben. In der Folge bedienten sich die Städter ungeniert in den Landgebieten des neuen Kantons Basel, unterdrückten deren weitgehend rechtlosen Bewohner und enthaupteten oder hängten aufmüpfige Baselbieter. Nach dem napoleonischen Zwischenspiel, in dem die Landschaft der Stadt rechtlich gleichgestellt wurde, gingen am Wiener Kongress Teile des Fürstbistums Basel – der Jura und das Laufental – an Bern, und die Basler erhielten das Birseck, worüber sie gar nicht erfreut waren, denn das Birseck war katholisch sowie arm, und dessen Bewohner galten als renitent und aufrührerisch. Die Städter jedenfalls begannen wieder, die Bevölkerung auszubeuten und auszupressen. Das Ende der Geschichte ist bekannt und kulminierte in der offenbar bis heute in Stein gemeisselten Kantonstrennung. Wären also die Stadtbasler bei Habsburg und katholisch geblieben, hätten sie möglicherweise weniger Zeit für die Unterdrückung der Landschäftler verwendet und hätten stattdessen mehr dem Weine und dem Weibe zugesprochen, und es wäre nie zum Fanal auf der Hülftenschanz gekommen. Und die Landschäftler müssten sich nicht ständig an die Gräueltaten und Ungerechtigkeiten der Städter erinnern und hätten heute folglich keinen Grund mehr, gegen Basel zu sein. Hätte, wäre, … das alles ist natürlich reine Spekulation und nicht mehr als ein lustiges Gedankenspiel, zeigt aber doch, dass Wandel meistens nicht durch sachliche Argumentationen, sondern vor allem durch die Kraft der Emotionen erfolgt, mögen sie auch noch so irrational erscheinen – die Entwicklung im Nahen Osten lässt grüssen!

Ihr Niggi Freundlieb Chefredaktor

Ihr Thomas Lindenmaier Projektleiter

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6

INHALT

40 16 24 SPIELZEUG WELTEN MUSEUM

ERWIN BUCHER

REGIO KÜCHE + BAD – DIE «KÜCHENFLÜSTERER»

MARQUIS KANALSERVICE

FÜHREND AUCH IN DER AUSBILDUNG

MINIATURWELTEN SIND EIN SPIEGEL DER ZEIT

INHALT Brigitte Hasler Innenarchitektur Eine wie Keine

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MCH Group 12 Rekord bei operativem Ergebnis und Gewinn Spielzeug Welten Museum 16 Miniaturwelten sind ein Spiegel der Zeit

davidküchen 32 Massgeschneiderte Küchen made in Switzerland General Logistics Services AG 34 So kommt der Tesla heil in die Schweiz

Vögtli Bürotechnik AG Alles fürs Büro aus einer Hand

50

Aktenlager AG Mit externer Aktenlagerung bis zu 50 Prozenz einsparen

52

Club de Bâle der Ort, an dem sich Netzwerker wohlfühlen

36

Eingliederungsstätte Baselland ESB 18 Die Integration von Menschen mit Handicap in den Arbeitsmarkt

schildareal in Liestal Grosses Potenzial als KMU-Standort

38

Abegglen Service AG folgt der Logik des Wachstums

20

Marquis Kanalservice Führend auch in der Ausbildung

40

Erwin Bucher GmbH Die «Küchenflüsterer»

24

Theater Basel 42 Weitere Publikumssegmente erschliessen

Optik Schneider AG Kunden sehen gut und gut aus!

Gundeli 26 Ein riesiges Einkaufszentrum

Telebasel 44 Live-Aussenübertragungen als grosse Herausforderung

Spreng Consulting 66 Nachhaltige Human-Ressources-Dienstleistungen & neue Perspektiven dank Yoga

Verein Netzwerk BerufsbildnerInnen 46 Lehrlingsausbildnerinnen und -ausbildner haben nun eine Lobby

AudioRent Clair AG Die passende Technik für einen eindrucksvollen Auftritt

68

Umfrage 48 Soll Militär die zivile Polizei unterstützen?

Verein Sinnenvoll «Sinnvolle» Wege in den Beruf

72

Norman Data Defense Systems AG 28 Premium-Sicherheitslösungen für KMU gegen Bedrohungen aus dem Netz Teupe Gerüstbau Neue Dimension im Schweizer Gerüstbau

GESCHÄFTSFÜHRER 04 : : 2014

Jazzcampus 54 Ein Geschenk für den Jazz und für Basel «schappo ist …» würdigt nachbarschaftliches Engagement

60

Blaukreuz-Brockenhallen 62 speditiv – kompetent – sozial 64

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7

INHALT

50 130

42

FC BASEL 1893 VÖGTLI BÜROTECHNIK

SAMUEL T. HOLZACH

MIT NEUEM KONZEPT NOCH NÄHER AN DEN BEDÜRFNISSEN DER SPONSOREN

ALLES FÜRS BÜRO AUS EINER HAND

DEM THEATER BASEL WEITERE PUBLIKUMSSEGMENTE ERSCHLIESSEN

KOLUMNEN Guy Savoy Kulinarischer Genuss in Paris

74

Omlin Energiesysteme AG Eine Philosophie, die verbindet

106

Gasthof zum Rebstock Innovative Küche in traditionellem Ambiente

78

Bauen mit Aluminium Ein energieeffizienter Baustoff

111

Heinz Margot 80 «Ich bin da irgendwie reingerutscht!» Emil Frey AG 85 Autocenter Münchenstein: Neu- und Umbau bald abgeschlossen Grosspeter Automobiles SA Hier finden Sie echte «Arbeitstiere»

94

Erbacher Racing 98 Heisse Dragracing-News aus Arlesheim und Las Vegas PrimeEnergy Cleantec 100 Stabile Renditen durch Investitionen in eine sonnige Zukunft Fred Senn AG 102 Ganzheitliche Lösungen bei Heizung, Feuer und Energie

Spa auf den Seychellen 116 Ein tropischer Garten für die Schönheit Spezialisten für jede Haut 118 Täglich gecremt fühlt sich die Haut wohl 75 Jahre FVNWS 126 Ohne ihn geht im regionalen Fussball nichts 5. IWB Basel Marathon 128 Sonnenschein und Teilnehmerrekord FC Basel 1893 130 Mit neuem Konzept noch näher an den Bedürfnissen der Sponsoren Chronometrie Spinnler + Schweizer 132 Superstar Mark Streit zu Besuch in Basel

Guido Müller Felix Werner Dominik Marbet Thomas Ruepp Fabienne Glenz Deborah Strub

82 104 114 120 124 134

PUBLIREPORTAGEN Promotion Laufenthal Dolphin Systems AG Bütler Men's Fashion Job Factory Basel AG OKI Systems (Schweiz) SCHILD Modehaus Team Vertikal Margarethen-Garage AG Libera Architekten Möbel Roth AG

10 14 22 32 56 58 70 90 108 112

News Schmuckstücke 17 Laufsteg 83 Style Men 91 Style Woman 127

GESCHÄFTSFÜHRER 04 : : 2014


Brigitte Hasler – Eine wie Keine Die Geschäftsführerin Brigitte Hasler steht mit ihrem Namen und ihrem regional etablierten Unternehmen für ein umfassendes Dienstleistungsangebot, welches neben dem Immobilienverkauf und der Projektentwicklung für Bauland auch Renovationen abdeckt.

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er Grundstein für das heutige Tätigkeitsfeld wurde­vor über 25 Jahren mit dem Einbau und Umbau von Arztpraxen gelegt. Im Laufe der Jahre hat sich ­Brigitte Hasler darüber hinaus auf den Verkauf von Immobilien aller Art spezialisiert – sei es die exklusive Villa im bevorzugten Basler Quartier, die moderne Stadtwohnung oder das gepflegte Einfamilienhaus auf dem Land. Neben der klassischen Maklertätigkeit ist das Dienstleistungsspektrum des Unternehmens so vielfältig wie der Immobilienmarkt selbst: von der Beurteilung eines Objektes im Hinblick auf den Verkaufswert über die Erarbeitung einer unverbindlichen Bebauungsstudie bis hin zur Liegenschaftsverwaltung und umfassenden Haussanierung. Der Prozess des Kaufs oder Verkaufs einer Immobilie ist für die meisten Menschen eine Herausforderung. Dies bedingt eine vertrauensvolle professionelle Zusammenarbeit, bei der grundsätzliche Fragen geklärt werden.

Wie und wann geht man mit einem Objekt auf den Markt? Wie lässt sich ein optimaler Gegenwert erzielen? Was ist bei einer Erbengemeinschaft zu beachten? Befindet sich eine Baulandreserve auf dem Grundstück? Ist der Wert des gesamten Grundstücks höher als der der bestehenden Immobilie? Welches Nutzungspotenzial hat eine Liegenschaft, und wie hoch sind die zu erwartenden Renovations- / Umbaukosten? Und viele mehr! Bei Brigitte Hasler Innenarchitektur werden all diese Fragen und viele mehr im Rahmen einer persönlichen Betreuung und Beratung kompetent beantwortet – Diskretion ist garantiert! Brigitte Hasler bleibt nicht nur ihrer Philosophie treu, sondern auch ihren Honoraren: seit der Firmengründung gleichbleibend bei 1.5 Prozent zzgl. MwSt.

GESCHÄFTSFÜHRER 04 : : 2014

Brigitte Hasler, Geschäftsführerin

WEITERE INFORMATIONEN Brigitte Hasler Innenarchitektur Hauptsitz Wenkenhaldenweg 14 Postfach 493 CH-4125 Riehen Telefon +41 (0) 61 681 63 55 Mobil +41 (0)79 342 19 90 info@brigittehasler.ch


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AKTUELL

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BESTENS ERSCHLOSSEN – DIE REGION IST MOBIL Das Laufental liegt auf halbem Weg zwischen Basel und Delémont. Verkehrsmässig bestens erschlossen erreichen Sie von hier aus das Wirtschaftszentrum der Nordwestschweiz und das Tor zum Jura innerhalb weniger Fahrminuten.

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WEITERE INFORMATIONEN Promotion Laufental Wirtschaftsförderung Vorstadtplatz 2 CH-4242 Laufen Telefon +41 (0)61 763 13 43 Telefax +41 (0)61 763 13 44 wirtschaft@laufental-bl.ch www.laufental-bl.ch

4242 Laufen, Tel. 061 763 13 43, www.laufental-bl.ch GESCHÄFTSFÜHRER 04 : : 2014


CHRÜTERHÜSLI IMMER EIN BESUCH WERT! Die Drogerie zum Chrüterhüsli ist nicht nur bekannt für seine natürlichen Heilmittel aus eigener Herstellung, sondern auch für das grösste Gewürzsortiment der Schweiz. Ausserdem finden Sie hier über 800 verschiedene Teesorten und schönste Geschenkartikel aller Art. Ein Besuch lohnt sich hier (nicht nur) in der Weihnachtzeit!

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AKTUELL

Halbjahresergebnis 2014 der MCH Group: Rekord bei operativem Ergebnis und Gewinn Mit einem operativen Ergebnis (Ebitda) von CHF 94.7 Mio. hat die MCH Group im ersten Halbjahr 2014 einen neuen Höchstwert in der Geschichte des Unternehmens erwirtschaftet. Der Konzerngewinn liegt bei CHF 56.7 Mio. und stellt ebenfalls einen neuen Höchstwert dar. Interview mit Christian Jecker von Niggi Freundlieb

Testplanungsprojekt Herzog & de Meuron. Testplanungsprojekt Morger-Dettli.

Testplanungsprojekt Buchner-Bruendler.


AKTUELL CHRISTIAN JECKER ALTER: 54 ZIVILSTAND: verheiratet; zwei Kinder ERLERNTER BERUF: phil. I; Journalist; Kommunikationsmanager HEUTIGE POSITION: Leiter Unternehmenskommunikation MCH Group (seit 1992) HOBBYS: Lesen, Sport, Politik

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er Betriebsertrag beläuft sich auf CHF 335.8  M io. und liegt 2.6 % unter der Vergleichsperiode des unter anderem aufgrund der Sondereffekte der «neuen» Baselworld aussergewöhnlichen Vorjahres 2013. Neues gibt es im Bereich der Entwicklung des «Areals Parkhaus Messe Basel», wo eine Testplanung die Möglichkeiten eines Neubaus mit verschiedenen Nutzungen aufgezeigt hat.Im ersten Halbjahr 2014 hat die MCH Group elf Eigenmessen durchgeführt, zehn davon in Basel, Zürich und Lausanne, sowie die Art Basel in Hongkong. Im Weiteren war sie an drei Joint Ventures beteiligt und Gastgeberin von 28 Gastmessen, die von verschiedenen Veranstaltern an den Standorten der MCH Group durchgeführt worden sind. An diesen insgesamt 42 Messen beteiligten sich rund 8 000 ausstellende Firmen, und sie verzeichneten über eine Million Besucherinnen und Besucher. Im Gespräch kommentiert Christian Jecker, Leiter Unternehmenskommunikation MCH Group, das Konzernergebnis für das erste Halbjahr 2014 und spricht darüber, wie es jetzt mit dem Projekt «Areal Parkhaus Messe Basel» weitergehen könnte. Geschäftsführer: Wie kommentieren Sie den vorliegenden Halbjahresabschluss? Christian Jecker: Die MCH Group ist mit dem Halbjahresergebnis 2014 ausserordentlich zufrieden, obwohl in einigen Unternehmensbereichen durchaus noch Optimierungsbedarf gesehen wird. Dank ihrer Ertragsstärke und des starken Messezyklus kann sie die höheren Abschreibungen und Zinsen im Zusammenhang mit dem 2013 fertiggestellten Hallenneubau kompensieren. Obwohl das erste Halbjahr 2014 messezyklisch zu den starken Jahren zu zählen ist, schlagen allerdings in diesem Jahr erstmals in der ganzen Berichtsperiode die höheren Abschreibungen und Finanzaufwendungen für den Hallenneubau in Basel zu Buche. Im Vergleich des ersten Halbjahres 2014 mit der entsprechenden Periode 2013 gilt es zudem zu berücksichtigen, dass 2013 zwar ein messezyklisch schwaches Jahr war, jedoch mit der Baselworld 2013 – insbesondere auch im Bereich Standbau – aussergewöhnliche Umsatzeffekte verbunden waren, welche sich 2014 nicht im gleichen Ausmass wiederholten. Was sind die Erwartungen auf das Gesamtjahr 2014? Angesichts der saisonalen Schwankungen und der messezyklischen Einflüsse dürfen keine linearen Schlüsse vom Halbjahresabschluss auf das zu erwartende Ergebnis 2014 gezogen werden. Im zweiten Semester 2013 und 2012 hatten Vorleistungen im Bereich Standbau für die folgende Baselworld positive Effekte, welche im zweiten Semester 2014

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nicht im gleichen Ausmass anfallen werden. Die MCH Group rechnet für 2014 deshalb mit einem Ergebnis, das im Bereich des aussergewöhnlichen Geschäftsjahres 2013 liegen wird. Wechseln wir das Thema und wenden uns dem «Areal Parkhaus Messe Basel» zu, dessen Testplanungs-Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Welche Erkenntnisse brachte diese Testplanung? Wie die Beiträge der Planungsbüros aufzeigen, besteht beim Parkhausareal tatsächlich ein grosses Entwicklungspotenzial – allerdings nur, wenn das gesamte Parking in Untergeschosse verlegt wird. Neben den unterirdischen 1 448 Parkplätzen sind die vertieften Planungsstudien von folgendem Raumprogramm ausgegangen: rund 1 000 m2 für quartierbezogene Nutzungen im Erdgeschoss, 12’000 bis 18’000 m2 für Wohnungen, 16’000 bis 18’000 m2 für Büros und rund 10’000 m2 für einen Hotelbetrieb. Die Ergebnisse der Testplanung zeigen, dass ein solches Raumprogramm an diesem Standort städtebaulich möglich ist, unter Berücksichtigung der Vorgabe eines 45-Grad-Lichteinfallwinkels auf der Seite Riehenstrasse und der damit verbundenen Beschränkung der Gebäudehöhe auf die ungefähre Höhe des Messeturms. Wie geht es nun weiter? Das Expertengremium, das die Testplanung begleitet hat, ist zum Schluss gekommen, dass zusätzliche Nutzungen am Standort des heutigen Parkhauses eine weitere Belebung und Aufwertung des Standortes erlauben würden. Wie die Besucherumfrage im Rahmen der Ausstellung gezeigt hat, wird diese Meinung in der Öffentlichkeit mehrheitlich geteilt. Die MCH Group hat deshalb entschieden, die Idee eines Neubaus weiterzuverfolgen und beim Kanton Basel-Stadt eine entsprechende Anpassung des Bebauungsplanes beantragt. Nach der Durchführung der notwendigen Fachstudien betreffend Umweltverträglichkeit und Verkehr sollen die Details des Bebauungsplanes erarbeitet und dem politischen Entscheidungsprozess zugeführt werden. Dabei soll auch das Verfahren bezüglich der Entwicklung eines konkreten Bauprojekts festgelegt werden. Es ist davon auszugehen, dass die Anpassung des Bebauungsplanes rund zwei Jahre in Anspruch nehmen wird. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass die MCH Group eine Idee aufgegriffen und mit der Testplanung deren Machbarkeit überprüft hat. Jetzt liegt der Ball bei den Behörden beziehungsweise bei der Bevölkerung, die diskutieren und entscheiden müssen, ob die Idee weiterverfolgt und realisiert werden soll oder nicht. Wir sind überzeugt, dass ein entsprechendes Projekt zu einer weiteren Aufwertung für das Kleinbasel und den Messeplatz führen würde. Für die Messe hat dieses Projekt allerdings nicht die gleiche Notwendigkeit, wie dies beim Hallenneubau der Fall war. Erste Priorität hat für die Messe, dass sie am Messeplatz weiterhin über die rund 1 400 Parkplätze verfügt, die sie hier unbedingt braucht.

WEITERE INFORMATIONEN MCH Group AG CH-4005 Basel Telefon +41 (0)58 200 20 20 Telefax +41 (0)58 206 21 82 info@mch-group.com www.mch-group.com

GESCHÄFTSFÜHRER 04 : : 2014


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AKTUELL

«eCall erlaubt eine weltweite Kommunikation über alle Geräte, die einen Internetzugang besitzen. Dadurch kann von überall auf die Faxnachrichten zugegriffen werden.»

Faxen ohne Faxgerät Ungefähr 1’000’000 Faxgeräte warten in Schweizer Büros rund um die Uhr auf eine Nachricht. Dadurch entstehen unnötige Kosten. Günstiger, effizienter und ökologischer ist der elektronische Versand und Empfang von Faxdokumenten über das Internet per E-Mail. Alte Faxgeräte oder Faxserver lassen sich problemlos durch einen Online-Fax-Service wie eCall.ch ersetzen.

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n zahlreichen Schweizer Unternehmen stehen sie irgendwo, fast vergessen und verstaubt: die Faxgeräte. Neun von zehn Apparaten empfangen nicht mehr als eine Nachricht pro Woche. Trotzdem will man nicht auf diesen Service verzichten. Doch auch im Standby- oder Bereitschaftsmodus brauchen die Geräte ständig Strom. Eine Studie der Schweizerischen Agentur für Energieeffizienz zeigt: Der Energieverbrauch für einen Online-Fax-Service ist im Vergleich zum «traditionellen» Faxen um bis zu 99 % kleiner! eCall funktioniert ohne Infrastruktur und Software, daher fallen die Kosten für zusätzliche Telefonleitungen, Toner, Papier und Unterhalt weg.

PROZESSE OPTIMIEREN Eine Online-Lösung spart aber nicht nur Geld und Ressourcen, sondern ermöglicht auch die Optimierung von Prozessen in der Informationsverarbeitung im Büroalltag. Statt von einem zentralen Gerät pro Abteilung kann man an jedem Arbeitsplatz Faxe senden und empfangen. Das zeitaufwendige Aussortieren der sich stapelnden Nachrichten von Hand entfällt. Ein weiterer Vorteil: Jeder Mitarbeitende verwaltet seine Dokumente am eigenen Computer, wodurch deutlich mehr Ordnung in die Ablage der Informationen kommt.

GESCHÄFTSFÜHRER 04 : : 2014

FAXE SENDEN & EMPFANGEN – ÜBERALL & JEDERZEIT! Dazu kommt, dass Sie eCall auch über ein Smartphone, Tablet oder Notebook benutzen können; also mit jedem Gerät, das einen Internetzugang besitzt. Dies erlaubt den Zugriff auf die Faxnachrichten von überall in der Welt. Der Online-Fax-Service verarbeitet Dateiformate wie beispielsweise Word, Excel, PowerPoint, PDF oder TIFF.

FAXEN PER E-MAIL, INTERNET ODER IT-SCHNITTSTELLE Die Übergabe eines Fax-Auftrags an den Online-Service erfolgt direkt per E-Mail, Internet oder standardisierter IT-Schnittstelle wie http, TCP/IP, SOAP und WebService. Deshalb ist es aus technischer Sicht möglich, den Service unkompliziert ins Büroumfeld einzubinden. Geeignet ist das E-Mail-Programm Microsoft Outlook, aber auch sämtliche anderen Anbieter und sogar Geschäftsanwendungen wie ERPsowie CRM-Systeme. Die Benutzer können den Service zudem aus jedem beliebigen Webbrowser bedienen.

SO FUNKTIONIERT EIN ONLINE-FAX-SERVICE Um beispielsweise ein Word- oder PDF-Dokument zu senden, wird einfach ein E-Mail erstellt, das im «An-Feld» die Zielfaxnummer und als


AKTUELL

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Anhang das gewünschte Dokument enthält. Wenige Sekunden nach dem Senden des E-Mails übermittelt das System die Daten. Beim Empfangen erscheint der eingehende Fax als PDF im Posteingang. Der Versand einer grossen Anzahl Faxmeldungen ist ebenfalls sehr einfach zu realisieren, da eCall praktisch unbegrenzt skalierbar ist – egal, ob zehn oder zehntausend Faxe: Vorhandene Faxnummern einfügen oder importieren, den gewünschten Text erfassen sowie ein vorbereitetes Dokument anhängen und senden! Der Versand erfolgt umgehend, ohne die eigenen Telefonlinien zu belasten.

FAZIT eCall ist die perfekte Alternative zum klassischen Fax-Server oder Faxgerät. Und benötigt keine teure Infrastruktur oder Installation von Software. Faxmeldungen werden einfach per Webbrowser oder E-Mail versandt.

DIE WICHTIGSTEN VORTEILE ZUSAMMENGEFASST: §§ Kosten für Faxgeräte, zusätzliche Telefonleitungen, Toner, Papier und Unterhalt entfallen §§ Funktioniert ohne Infrastruktur und Software §§ Optimierung der Prozesse und Arbeitsabläufe in der Informationsverarbeitung im Büroalltag §§ Verminderung der Ausgaben für Strom §§ Einfaches Handling über den Computer

«eCall lässt sich aus jedem Webbrowser, mit allen E-Mail-Programmen oder über Schnittstellen bedienen.»

WEITERE INFORMATIONEN Dolphin Systems AG Samstagernstrasse 45 CH-8832 Wollerau Telefon +41 (0)44 787 30 70 Telefax +41 (0)44 787 30 71 «Eine Online-Lösung spart Geld für zusätzliche Telefonleitungen, Toner, Papier sowie Wartung und ermöglicht die Optimierung von Prozessen in der Informationsverarbeitung.»

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AKTUELL

«Spielzeug Welten Museum»: Miniaturwelten sind ein Spiegel der Zeit

Das «Spielzeug Welten Museum Basel» am Barfüsserplatz ist mit über 6 000  Exponaten das grösste seiner Art in Europa. Puppen, Kaufmannsläden, Puppenhäuser aus den verschiedensten Epochen, zeitgenössische Miniaturen im Massstab 1:12, die mit über 2 500 Teddys weltgrösste Sammlung alter Teddybären – auf vier Stockwerken, inklusive Museumsshop und Ristorante La Sosta, eröffnen sich den Besuchenden aller Altersklassen sprichwörtlich verschiedenste Welten und machen Lust auf mehr. von Niggi Freundlieb

Z

um Beispiel auf die zahlreichen Sonderausstellungen, welche das Museum regelmässig mit grosser Akribie, Sachverstand und Liebe zum Detail organisiert. «Diese Sonderausstellungen öffnen den Blick auf unbekannte Bräuche, in Vergessenheit geratene Traditionen oder auf ganz alltägliche Dinge, deren Faszination oft verkannt wird», erklärt Geschäftsführerin und Kuratorin Laura Sinanovitch und weist gerade auf die aktuellen Sonderausstellungen «3 000 Jahre Schuhe – Die Geschichte unter den Füssen» hin, welche noch bis 6. April 2015 dauert, und «Ikonen Russlands» vom 29. November 2014 bis 8. Februar 2015. «Diese beiden Sonderausstellungen wie auch die alle zwei Monate neu gestalteten Schaufenster zeigen eindrücklich, wie wir den Museumsbesuchenden laufend neue Themengebiete sowie Eindrücke erschliessen und dafür sorgen, dass sie immer wieder einen Grund haben, unser Museum zu besuchen», merkt Laura Sinanovitch an, und zeigt damit, wie eine Museumsdirektorin nicht nur über fachliche Kompetenzen und Kreativität verfügen, sondern auch grosse Ahnung von Marketing haben muss, um das Publikum an das Museum zu binden oder zum Museumsbesuch zu animieren. Tatsächlich gelingt das dem nicht staatlich subventionierten, sondern von der privaten Steineck-Stiftung getragenen «Spielzeug Welten Museum Basel» hervorragend, denn es steht in der nicht gerade an bedeutenden Museen armen Stadt Basel punkto Besucherzahlen auf Platz fünf. «Natürlich sind wir bestrebt, mit sehenswerten und interessanten Ausstellungen sowie mit publikumswirksamen, begleitenden Aktionen wie Workshops oder Wettbewerben dem Publikum etwas zu bieten, aber darüber hinaus sind wir vor allem bestrebt, hohe und thematisch fundierte Ausstellungsqualität zu bieten», stellt Laura Sinanovitch fest, die es dank des weltweit guten Rufs des Museums und ihres Netzwerks immer wieder schafft, bedeutende Sammlungen nach Basel zu bringen. So konnte man in Zusammenarbeit mit dem «Northampton Museum and Art Gallery» in England, das über die weltgrösste Sammlung historischer Schuhe verfügt, die Sonderausstellung «3 000 Jahre Schuhe – Die Geschichte unter den Füssen» realisieren oder 90 erlesene Ikonen aus der Sammlung Wemhöner-Grabher, welche zu den bedeutendsten Kollektionen in Westeuropa gehört, für die Sonderausstellung «Ikonen Russlands» nach Basel holen.

WEITERE INFORMATIONEN «Spielzeug Welten Museum Basel» Steinenvorstadt 1 CH-4051 Basel Telefon +41 (0)61 225 95 95 Telefax +41 (0)61 225 95 96 www.spielzeug-welten-museum-basel.ch

GESCHÄFTSFÜHRER 04 : : 2014


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AKTUELL

Die Integration von Menschen mit Handicap in den Arbeitsmarkt Bei dem Thema Behinderte und Arbeitsmarkt haben wir noch alte Bilder im Kopf. Bilder von Behinderten in Werkstädten, die Kerzen ziehen oder an Holzwürfel feilen. Die Realität sieht heute anders aus. In professionell und modern organisierten Sozialunternehmen werden die Menschen mit Handicap an die «normale» Arbeitswelt heran geführt. Wir besuchten die Eingliederungsstätten Baselland in Liestal.

Industrielle Fertigungsprozesse von A bis Z können hier realisiert werden.

Interview mit Martin Kreiliger und Peter Grieder von Georg Lutz

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enschen mit Behinderung im Arbeitsalltag, da haben sicher viele Unternehmensverantwortliche Berührungsängste unterschiedlichster Art. Warum sollten Sie diese nicht haben?

Weil Menschen mit Behinderung schlicht Menschen sind, wie alle andern auch. Sie haben nur gewisse Einschränkungen, seien es kognitive oder sozial-emotional oder physische Einschränkungen. Davor muss man keine Angst haben. Aber es ist richtig, oft kommen Auftraggeber zu uns, die schon einen Bezug zu Menschen mit Behinderungen haben. Früher arbeiteten Behinderte in Werkstätten abseits. Heute werden Sie in die Arbeitswelten integriert. Sehe ich das richtig?

Qualitäts- oder ISO-Standards sind inbegriffen.

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Genau das ist das Ziel. Es geht um eine grösstmögliche Integration in den Arbeitsmarkt.


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plexe Tätigkeiten anbieten können. Menschen mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen können so ihre Fähigkeiten einbringen. Sie repräsentieren einen Betrieb, der wettbewerbsfähig ist und auf dem Markt besteht. Es geht nicht um eine caritative Tätigkeit, bei der ich als Unternehmer aus gesellschaftlicher Verantwortung oder aus Mitleid investiere?

Martin Kreiliger ist Leiter Wohnverbund und Kommunikation bei der Eingliederungsstätte Baselland ESB.

Peter Grieder ist Leiter Werkstätten bei der Eingliederungsstätte Baselland ESB in Liestal.

Genau. Es geht auch nicht nur darum einzelne Menschen mit Handicap in Betriebe zu integrieren. Das ist oft zum Scheitern verurteilt. Man sieht das in Deutschland. Dort zahlen Unternehmensverantwortliche eher Konventionalstrafen als Behinderte einzustellen. Wir bieten Unternehmen Lösungen an. Intern können wir da nach flexiblen Lösungen suchen. In der ESB arbeiten rund 300 Menschen mit einer Einschränkung, die sehr flexibel einsetzbar sind.

Wie kommen heute beide Seiten zusammen? Die Integration von Menschen findet in der Arbeit als sekundärer Faktor statt. Dadurch, dass die Menschen nicht mehr abgeschottet arbeiten und wohnen, werden Sie in der Öffentlichkeit sichtbar. Die Werkstätten der ESB sind dafür ein gutes Beispiel. Sie sind ganz bewusst in einem Gewerbegebiet. Hier zum Beispiel in Liestal auf dem Schildareal, wo 70 Unternehmen tätig sind. Dort begegnet man sich auf dem Arbeitsweg, der Kantine oder im Betrieb. Menschen mit Handicap sind sichtbar. Das bringt beide Seiten in Kontakt zueinander. Die Integration ist hier eine Alltäglichkeit.

Sie suchen jetzt aber nicht nur Aufträge für Ihr Unternehmen hier, sondern es gibt auch die Möglichkeit im Rahmen eines Unternehmens mit Ihren Angeboten anzudocken? Ja, das Beispiel Endress + Hauser zeigt, dass wir eine ganze Produktionsstrasse in einem Unternehmen betreiben können. Integrative und kooperative Projekte sind überall möglich, wenn die Voraussetzungen stimmen. Den Einwand, dass Sie von der öffentlichen Hand subventioniert werden und damit den Wettbewerb mit anderen Marktteilnehmern verzerren, haben Sie sicher auch schon gehört?

Wie sieht Ihre Arbeit hier in Liestal konkret aus? Wir arbeiten mit rund 300 kleineren und grösseren Unternehmen der Region aus unterschiedlichsten Branchen zusammen. Können Sie uns da zwei, drei Beispiele verraten? Im Sanitär-Bereich pflegen wir eine nachhaltige Zusammenarbeit im Rahmen eines grossen Auftragsvolumens. Dann verpacken wir Batterien für eine grosse Unternehmung. Zudem fertigen wir Bestandteile für Wasseraufbereitungsanlagen oder Filtersysteme. Es geht in erster Linie um Manpower im spezifischen Moment einer Produktionskette, zum Beispiel beim Thema Mechanik (CNC und konventionell), Metallbau, Verpackung oder Montagearbeiten, wie Elektromontage. Wir bedienen aber auch einen Webshop für einen Kunden. Das Material ist am Lager, wir rufen selbstständig die Aufträge ab, konfektionieren sie und versenden sie im Namen des Kunden.

Ja, aber so wie wir aufgestellt sind, stehen wir nicht in Konkurrenz zu regionalen Unternehmen. Wir verlangen marktgerechte Preise. Unsere Konkurrenz liegt allenfalls bei Fertigungsunternehmen im Ausland. Es geht jetzt aber nicht nur um die betriebswirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit? Der Auftrag ist einerseits eine Win-Win-Situation mit unseren Kunden zu generieren und andererseits ein Selbstwertgefühl und Sinnstiftung für die Mitarbeiter, die eine Beeinträchtigung haben, herzustellen. Ich habe einen Job und gehöre zur Gesellschaft. In diesem Satz lässt sich der zweite Teil unseres Auftrags zusammenfassen. Das ist ja auch der Auftrag, den uns die öffentliche Hand erteilt hat.

Sprich, Sie können auch nicht nur einen Teil der Wertschöpfungskette abdecken, sondern bieten da auch umfassendere Lösungen an? Das ist ja im Rahmen heutiger Automatisierungsgrade wichtig. Ja, in der Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber ist da heute viel möglich. Wir übernehmen seine Qualitäts- oder ISO-Standards. Durch anfangs kleinere Schritte entstehen mit der Zeit dann öfters die grösseren Aufträge. Viele Unternehmensverantwortliche haben sicher noch Bilder im Kopf, dass es in Ihrem Hause nur um die Ausübung von einfachsten Tätigkeiten geht. Das ist aber ein Vorurteil? Wir bieten industrielle Fertigungsprozesse von A bis Z an. Wir können durch unsere Logistik auch Produktionsabläufe optimieren. Das haben wir mit der ISO-Zertifizierung bewiesen. Der Vorteil bei uns ist, dass wir sowohl einfachere Arbeitsschritte, wie eben auch sehr kom-

WEITERE INFORMATIONEN Eingliederungsstätte Baselland ESB Eichenweg 7 (Schild Areal) CH-4410 Liestal Telefon +41 (0)61 905 14 30 Telefax +41 (0)61 905 14 86 martin.kreiliger@esb-bl.ch www.esb-bl.ch

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Ein Basler Unternehmen folgt der Logik des Wachstums

Die Abegglen Service AG wird zur Dussmann Service AG. Abegglen ist in Basel ein etablierter Anbieter im Bereich Gebäudemanagement. 1998 gegründet und in Münchenstein verwurzelt, konnte das Unternehmen über die Jahre seine Kundenbasis über die Region und auch schweizweit in wichtigen Wirtschaftsregionen entwickeln. Mit der Übernahme der Abegglen Service AG durch den Multidienstleister Dussmann Group im Jahr 2011 erfolgte ein wichtiger Schritt, um die gesamtschweizerischen Entwicklungen bei Kunden mit Dienstleistungen rund um das Gebäude zu unterstützen. Die Fusion der zwei Gesellschaften im Januar 2015 ist der logische Schritt, um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein.

Der Basler Eduard D. Löw ist Geschäftsführer Schweiz der Dussmann Service AG. Er lebt mit seiner Familie in der Region Basel.

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um 1.1. 2015 wird die Zusammenführung mit der Namensänderung abgeschlossen. Aber was bewegte die ehemalige Abegglen Service AG, diesen Schritt zu gehen? Was sind die Vorteile und welche Auswirkungen hat das auf bestehende und neue Kunden? Eduard D. Löw, Geschäftsführer Schweiz der Dussmann Service AG, gibt Ihnen in folgendem Interview einen Einblick zu Zahlen, Fakten und Chancen des neuen Unternehmens. Welche Vorteile hat der Zusammenschluss der Abegglen Service AG mit der Dussmann Service AG? Eduard D. Löw: Die Dussmann Group mit mehr als 61’000 Mitarbeitenden und Standorten in 20 Ländern gehört zu den weltweit grössten Dienstleistern im Facility Management. Die Geschäftsbereiche umfassen Gebäudereinigung, Gebäudetechnik, Empfangs-  &  Sicherheitsdienste, PersonenCatering und branchenspezifische Spezialdienstleistungen wie zum Beispiel Baulogistik. Durch die Zugehörigkeit zur Dussmann Group profitieren sowohl unsere bestehenden Kunden wie auch die Neukunden von den hervorragenden Fachkompetenzen, auf welche wir in der Schweiz und auf Bedarf auch innerhalb unseres internationalen Konzerns direkt zugreifen können. Mit den Zertifizierungen im Bereich Qualität, Umwelt und Gesundheit erfüllen wir die hohen Standards unserer Kunden in der Industrie. Können Sie ein paar Beispiele nennen? Gerade grössere und internationale Unternehmungen suchen heute FacilityManagement-Anbieter, welche an mehreren Standorten die ganze Dienstleistungspalette rund um das Gebäude anbieten können. Mit der Unterstützung der Dussmann Group konnten wir in den letzten Jahren Aufträge resp. zufriedene Kunden in diesem Bereich gewinnen. Auch grössere Projekte,

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welche sowohl fachliche Kompetenz als auch eine hohe Finanzkraft erfordern, konnten entwickelt werden. Ein Beispiel dafür ist der «Roche Turm», Bau 1, wo wir während der gesamten Bauphase den «Backbone», die Baulogistik von der Baureinigung über die Entsorgung bis zum Personentransport auf über 40 Stockwerken zeitweise bis zu 40 Mitarbeitende im Einsatz haben. Zudem gilt es, dabei den strengen Sicherheitsbestimmungen gerecht zu werden. Deutliche Synergieeffekte und Know-how-Transfers sind zum Beispiel auch im Bereich der Cleanroom-Reinigung für grössere Pharmaproduzenten sowie bei Multidienstleistungen für globale Technologiefirmen an mehreren Standorten in der Deutsch- und Westschweiz auszumachen. Und wie reagieren kleinere oder mittelgrosse, lokale Kunden auf den Zusammenschluss? Für unsere Kunden ändert abgesehen vom Namen nichts, wir bleiben der Region erhalten. Im Mittelpunkt stehen für uns die Kunden, die Bedürfnisse und ihre Zufriedenheit sowie gute partnerschaftliche Zusammenarbeit. Sie profitieren vom umfassenden Know-how eines der weltweit grössten privaten Multidienstleister rund um das Gebäude.

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Bütler Men’s Fashion – Top in Herrenmode Das renommierte Liestaler Herrenmode-Fachgeschäft neben dem Törli feierte dieses Jahr sein 25-Jahr-Jubiläum. Der Laden erhielt ein komplett neues Gesicht, und das umfangreiche Markenportfolio wurde um weitere, exklusive Highlights erweitert.

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ass sich die Oberbaselbieter den Weg nach Basel sparen können, wenn es um das Thema Herrenmode geht, ist seit Längerem klar, denn die feine Boutique neben dem Stadttor in Liestal zählt mittlerweile zu einem der führenden Herrenmodeausstattern der Region und steht nicht nur für Mode, sondern auch für eine kompetente Serviceleistung am Kunden, welche seinesgleichen sucht. Dahinter steckt ein siebenköpfiges Fachberatungsteam, welches unter der neuen Führung von Inhaber Fabrice Bütler täglich dafür bestrebt ist, dem Kunden ein einzigartiges Einkaufserlebnis zu bieten. «Der Kunde soll sich bei uns ernst genommen und wohlfühlen und muss dabei spüren, dass er sich in einem Fachgeschäft befindet, wo auf

seine individuellen Bedürfnisse eingegangen wird», so Bütler. Ebenfalls eine gewichtige Komponente stellt das umfangreiche Sortiment dar, welches kaum Wünsche offenlässt. Dabei setzt Bütler auf qualitativ hochwertige Markenprodukte, welche durch ihre unterschiedlichen Aussagen ein spannendes und abwechslungsreiches Sortiment bilden. Neben Klassikern wie Armani, Boss, Alberto Brax oder Strellson führt das Modehaus auch Trendmarken wie Scotch & Soda, Diesel, Camp David, Aeronautica Militare und Uniform, welche im PremiumBereich von Labels wie Hackett London, Stone Island und Phil Petter abgerundet werden. Auf einer Fläche von über 220 m 2 findet der modisch interessierte Mann sozusagen alles, was das Herz begehrt – top Service und Beratung inklusive!

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Erwin Bucher GmbH Regio Küche + Bad Die «Küchenflüsterer» Keine Frage: Wer sich den Traum einer perfekten Einbauküche erfüllen will, ist im Martelacker 10 in Efringen-Kirchen an der richtigen Adresse. Dort im prächtigen Rebland, eingebettet zwischen den Weinbergen im Osten und dem mächtigen Rhein im Westen, nahe dem Dreiländereck, hat die Erwin Bucher GmbH Regio Küche + Bad ihren einladenden Sitz. Das Firmendomizil bietet dem Kunden auf 1 200  Quadratmetern ein spektakuläres Küchenerlebnis mit vielen aussergewöhnlichen Extras, mit denen das FamilienUnternehmen seine Kunden verwöhnt.

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irmeninhaber Erwin Bucher mit Tochter Sabine und Sohn Matthias in der Geschäftsleitung und einem schlagkräftigen Team haben das Streben nach Perfektion in Verbindung mit höchsten kreativen Ansprüchen verinnerlicht. Erwin Bucher, der sein Handwerk von der Pieke auf gelernt hat, verwirklichte 1992 seinen Traum vom eigenen Küchenstudio im Gewerbegebiet in Efringen-Kirchen. Kompromissloses Qualitätsbewusstsein ist ihnen in Fleisch und Blut übergegangen. Nach dem Motto «Geht nicht, gibt’s nicht!» sind die Kundenwünsche für die «Küchenflüsterer» das Mass aller Dinge. Dank Bucher werden Küchenträume wahr! Wer sich an die Maxime «Qualität zu wählen, ist die intelligente Form des Sparens» hält, ist bei Bucher an der richtigen Adresse. Angesichts des grenznahen Standorts ist das Unternehmen Bucher mit Recht stolz auf einen grossen Kundenstamm in der Schweiz. Egal, welcher Kanton, Bucher-Küchen sind in der gesamten Eidgenossenschaft zu bewundern. «Wo die Kunden herkommen, da gehen wir hin», betont Sabine Bucher. «Moderne Küchen öffnen sich immer mehr zu den übrigen Wohnbereichen», so Sabine Bucher weiter. 14 Fachkräfte, die sich bei Messen in ganz Europa über Neuheiten informieren, und sich von den Herstellern schulen lassen, gehören fest zum Bucher-Team. Bei Grossprojekten steht ein Pool bewährter Kooperationspartner zur Ver-

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fügung. «Der Kunde erhält alles aus einer Hand bei garantierter Preisund Terminsicherheit», sagt Sabine Bucher. Ihr ist auch die Nachbetreuung der Kunden wichtig, die man zu Events wie Kochworkshops, Degustationen oder Vorführungen einlädt. Wer eine ausführliche Beratung wünscht, dem ist eine Terminabsprache zu empfehlen, ansonsten kann man jederzeit gerne im Martelacker vorbeischauen. Die Lebensdauer einer perfekt geplanten und durchdachten Einbauküche beträgt in der Regel 15, 20 oder sogar mehr als 25 Jahre – Die Küche ist Lebensraum, Genusszentrum und Wohlfühlatmosphäre zugleich! Daher legt die Erwin Bucher GmbH Regio Küche + Bad einen hohen Massstab an, in Bezug auf detaillierte, ausführliche und kompetente Beratung! In der Ideenschmiede von Bucher wird der Küchen-Neueinbau oder die Küchen-Renovierung Schritt für Schritt geplant, ein Rädchen greift verzögerungslos ins andere. Aus einer riesigen Auswahl an hochwertigen Materialien und Geräten entwirft und verwirklicht Bucher «Ihre Traumküche». Der Kunde entscheidet, wie sein zukünftiger Mittelpunkt des Hauses «angerichtet» wird. Erleben, ertasten, erfühlen können Bucher-Kunden auf 1 200 Quadratmetern im Martelacker 10 in Efringen-Kirchen die ganze Welt der Küche! In den Ausstellungspavillons kann der Kunde alle Materia-


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lien, sämtliche Detaillösungen, innovative Innenausstattungen und Schrankausführungen sowie die Einbaugeräte «begreifen». Hier präsentiert Bucher dem Kunden alles auf einen Blick. Die Entscheidungsfindung bei der Produktauswahl sowie bei vielen Planungsdetails wird ihm damit ungemein erleichtert. Für die massgeschneiderte Küchenlösung verbindet das Bucher-Team Wände, Böden und Licht mit Einbauteilen und Geräten zu einem Gesamtkunstwerk. Bucher arbeitet eng mit den Herstellern, mit Lichtprofis, Fussbodenverarbeitern, Malern und Fliesenlegern zusammen, finden auch für ungewöhnliche Grundrisse passende Küchenkonzepte, unabhängig von Design-Diktaten, Quadratmeterzahl oder Budget. Auch bei einem kleineren Budget muss der Kunde bei Bucher nicht auf eine serviceorientierte Beratung verzichten. «Wir erstellen gemeinsam mit ihm eine individuelle Planung, bis die Küche zu ihm passt», so Seniorchef Erwin Bucher. Das Bucher-Team beginnt das Kundengespräch mit einer detaillierten Bedarfsanalyse, denn die Küche, für die sich der Kunde letztendlich entscheidet, soll dessen eigene Handschrift tragen. «Und dazu gehört es eben auch, neben der funktionalen Abfrage, die emotionalen Bedürfnisse des Kunden herauszufinden», informiert Matthias Bucher. Wer noch mehr über die «Küchenflüsterer» im Martelacker erfahren will, dem ist ein Besuch der informativen Homepage (www.regio-kueche-bad.de) zu empfehlen.

WEITERE INFORMATIONEN Erwin Bucher GmbH Regio Küche + Bad Im Martelacker 10 D-79588 Efringen-Kirchen Telefon +49 (0)76 28 91 03 0 Telefax +49 (0)76 28 91 03 22 info@regio-kueche-bad.de www.regio-kueche-bad.de

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«Das Gundeli ist eigentlich ein riesiges Einkaufszentrum» Das Basler Gundeldingerquartier ist mit über 20’000 Bewohnern das grösste Stadtquartier der Schweiz. Mit dem dazugehörigen Bruderholz und dem sich rasant verändernden Dreispitz entwickelt sich das «Gundeli» ständig weiter und die Interessengemeinschaft Gewerbe Gundeldingen Bruderholz Dreispitz (IGG) gehört zu den wichtigen Stimmen und Akteuren in dieser Entwicklung. Neuer Präsident der IGG ist seit Mitte Mai 2014 Hans Rudolf Hecht und damit Nachfolger von Andrea Tarnutzer, der seit 2008 die IGG präsidierte und nun zum Ehrenmitglied gewählt worden ist. Interview mit Hans Rudolf Hecht von Niggi Freundlieb

HANS RUDOLF HECHT ALTER: 67 ZIVILSTAND: in fester Partnerschaft ERLERNTER BERUF: kaufm. Lehre als Tarifeur; Diplom-Volkswirt; eidg. dipl. Immobilien-Treuhänder HEUTIGE POSITION: Präsident IGG; Eigentümer der Hecht IMMO Consult AG; Präsident der Prüfungskommission Immobilienbewerter der SFPKIW; Präsident KMU-Netzwerk für eine zukunftsgerichtete Umwelt-, Energie- und Wirtschaftspolitik (O€CO) HOBBYS: Wirtschaftsentwicklung, von regional bis global, Altbauten, Baukunde, Städtebau, Wirtschafts-, Rechts- und Kirchengeschichte, England, Frankreich, klassische Musik & Bücher, Oldtimer

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ans Rudolf Hecht, bisher Kassier und seit rund einem Vierteljahrhundert im Vorstand in der IGG tätig, absolvierte zunächst eine kaufmännische Lehre als Spediteur und schloss nach dem Begabtenabitur in München das Studium mit dem Diplom-Volkswirt ab. Er hat sich auf die Bewertung von Immobilien spezialisiert, ist seit 2010 Eigentümer der Hecht IMMO Consult AG, Präsident der Prüfungskommission Immobilienbewerter der SFPKIW sowie Präsident KMU-Netzwerk für eine zukunftsgerichtete Umwelt-, Energie und Wirtschaftspolitik (O€CO). Im Gespräch mit dem Geschäftsführer spricht Hans Rudolf Hecht über die Entwicklung des Gundeldingerquartiers, welches sich seit einigen Jahren in einem starken baulichen und gesellschaftlichen Wandel befindet und über die Aufgaben der IGG, die sich mit ihren momentan rund 250 Mitgliedern dabei nicht nur für die Belange der Ladengeschäfte, Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe im Quartier, sondern für die Interessen des gesamten Stadtteils und seiner Bewohnerschaft einsetzt.

Geschäftsführer: Stabwechsel in der Führung der IGG – was wird sich ändern? Hans Rudolf Hecht: Als Andrea Tarnutzer 2008 Präsident der IGG wurde, fand so etwas wie ein Generationenwechsel statt und der Vorstand begann, sich als Gesamtteam zu verstehen und auch dementsprechend zu arbeiten. Der Präsident fungierte fortan als «primus inter pares», was sich sehr bewährt hat. Ich führe das lediglich weiter. Das Gundeli befindet sich in einem rasanten Entwicklungsprozess, es gibt viele positive Entwicklungen, aber natürlich auch Problemfelder, welche wir auch schon an dieser Stelle beleuchtet haben – in welchen Handlungsfeldern setzen Sie Schwerpunkte? Die IGG ist in erster Linie die Interessenvertretung des Gewerbes im Gundeli und setzt sich dementsprechend für die Anliegen ihrer Mitglieder ein. Naturgemäss gehören dazu Themen wie Rahmenbedingungen für das Gewerbe, die KMU und Geschäfte, aber selbstverständlich engagiert sich die IGG auch zum Beispiel im Rahmen der Quartierkoordination mit der Gesamtentwicklung des Gundelis. Offenbar fällt dieses Engagement auf fruchtbaren Boden und wird anerkannt, denn seit 2008 registriert die IGG einen Mitgliederzuwachs von rund 40 Prozent – und wir wachsen immer noch! Die IGG fungiert vor allem auch als Netzwerk-Institution, welche an verschiedenen Anlässen ihre Mitglieder zusammenbringt, geschäftliche und persönliche Beziehungen damit fördert und generell als Plattform für die verschiedenen Bedürfnisse des Gewerbes, aber auch allen am Gundeli Interessierten dient. Das «Gundeldinger Manifest» beklagte vor vier Jahren, dass sich das Gundeli von der Regierung und der Verwaltung vernachlässigt fühle – wie beurteilen Sie die Situation heute? Ich kann natürlich nur für die IGG sprechen. Grundsätzlich erachte ich die Entwicklung im Gundeli als positiv. Das Gundeli ist zum Beispiel immer beliebter als Wohnort, dies nicht zuletzt auch dank vieler Geschäfte,


welche ein breites Waren- und Dienstleistungsangebot für die Bewohner bereithalten. Es wird verdichtet gebaut – Stichwort Meret-OppenheimHochhaus mit 150 Wohnungen, 10’000 m2 Büro- und 2 000 m2 Verkaufsfläche –, auch die Entwicklung auf dem Dreispitz schreitet voran, und im Bereich Bahnhofs-Passarelle ist von den SBB mit der geplanten Unterführung der Handlungsbedarf erkannt worden. Abzuwarten ist hingegen die Entwicklung im Verkehrsbereich, nachdem die Regierung nun die Arbeiten am Konzept Verkehrsberuhigung Gundeldingen sistiert hat.

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… also mehr oder weniger alles eitel Sonnenschein? Nein, aber wir wollen ja nicht immer nur jammern, sondern auch das Positive in der Quartierentwicklung herausstreichen. So ist vielen nicht bewusst, dass das Gundeli über mehrere Parkhäuser im Bereich der Güterstrasse oder auf dem Dreispitz verfügt. Das ermöglicht zum Beispiel die Nutzung der Haupteinkaufsachse Güterstrasse auch als Flaniermeile, wobei die ursprüngliche Idee eines Boulevards selbst vom Baudepartement mittlerweile als gescheitert betrachtet wird. Dies ist nicht erstaunlich, denn ein Boulevard lebt ja davon, dass er belebt ist, was angesichts der hohen Allmendgebühren allerdings stark beeinträchtig wird. Es ist nicht nachzuvollziehen, dass die Verwaltung im Gundeli die gleich hohen Allmendgebühren wie in der Innenstadt, wo die Ladenmieten vier bis zehnmal so hoch pro Quadratmeter liegen, erhebt. Dies erschwert oder verunmöglicht es Cafés und Restaurants oder anderen Dienstleistern, das breite Trottoir zu beleben, was wirklich schade ist, denn das Angebot wäre gross, vielfältig und qualitativ hochstehend. Unsere Forderung lautet deshalb: Anpassung der Allmendgebühren an die quartiergängigen Ladenmieten, dies würde auch zu einer Belebung der Neben- und Querverbindungsstrassen führen, die im grösstenteils quadratisch angelegten Gundeli eine wichtige Aufgabe haben. Wo möchte die IGG in nächster Zeit den Hebel sonst noch ansetzen? Mir schwebt eine Kampagne vor, in der vor allem die Güterstrasse und das Dreispitz als eine Art grosses Einkaufszentrum positioniert werden. Hier gibt es eigentlich alles für den täglichen Bedarf und darüber hinaus. Kurze Wege, breites Waren- und Dienstleistungsangebot, Gastronomie und weitere Attraktionen wie zum Beispiel ein Flohmarkt, aber auch Treffpunkte für verschiedenste gesellschaftliche Aktivitäten – dies alles ist in diesem grossen und lebendigen Quartier möglich und machbar. Die IGG versteht sich jedenfalls in diesem Kontext auch ein bisschen als «Anschieber».

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WEITERE INFORMATIONEN Interessengemeinschaft Gewerbe Gundeldingen Bruderholz Dreispitz (IGG) CH-4053 Basel Telefon +41 (0)61 273 51 10 Telefax +41 (0)61 273 51 11 info@igg-gundeli.ch www.igg-gundeli.ch

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Premium-Sicherheitslösungen für KMU gegen Bedrohungen aus dem Netz Die Norman Data Defense Systems AG stellt KMU und Privaten die komplette Produktpalette an PremiumSicherheitslösungen gegen Bedrohungen aus dem Netz zur Verfügung. Dazu gehören unter anderen das Norman-Security-Portal, ein spezielles Security-Paket für KMU, verschiedene Antivirus-Einzellösungen oder das sichere Versenden von E-Mails sowie ein kostenloser Support-Service.

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ie Norman Data Defense Systems AG ist mit 14 Mitarbeitenden die Schweizer Tochterfirma von Norman Safeground AS, Norwegens einzigem IT-Sicherheitsunternehmen, welches als global tätiges Unternehmen Kunden in mehr als 180 Ländern hat. Geleitet wird die Norman Data Defense Systems AG von François Tschachtli, der nebst der Schweizer Niederlassung von Norman Data Defense auch für Deutschland, Österreich, Benelux und international verantwortlich zeichnet. Geschäftsführer: Wo lauern im Internet die grössten Gefahren für KMU? François Tschachtli: Nach wie vor auf infizierten Webseiten. Diese sind von Hackern mit unsichtbaren Schadcodes verseucht, die bereits beim Aufrufen der Webseite aktiv werden. Es braucht weder ein Zutun des Users, noch merkt dieser etwas davon. Ein perfides, aber leider wirkungsvolles Vorgehen, beim dem Hacker auch vertrauenswürdige Webseiten knacken und so Schadcodes verbreiten. Ein guter Virenscanner, der sich täglich mehrmals updated, ist heute ein Muss. Leider sind auch Phishing Mails nach wie vor sehr «lukrativ» für Hacker. Die «Täter» sprechen gezielt die Neugierde der Menschen an und nutzen vermeintlich vertrauensvolle Absenderadressen wie z.B. UBS, Postfinance etc.

Wichtig ist, dass die Lösungen – auch Antivirus – kontinuierlich aktualisiert werden müssen. Norman SecureSurf führt deshalb automatisch bis zu 1 0 00 tägliche Updates durch. Sind mobile Geräte erfahrungsgemäss ausreichend geschützt? Die wenigsten Smartphones oder Tablets haben leider einen aktiven Schutz. Weil sie vor allem online eingesetzt werden, sind auch sie Risiken ausgesetzt. Dann gibt es Apps, welche verborgene, wenngleich legale, aber nicht unbedingt erwünschte Funktionen haben. Dazu zählt mobile «Adware», welche Kontakte und andere Informationen ungefragt weitergeben kann. Ich empfehle deshalb Unternehmen, den Mitarbeitenden Sicherheits-Software zur Verfügung zu stellen und auf die Gefahren aufmerksam zu machen. Was steckt hinter dem kürzlich lancierten Norman-Security-Portal? Ein einfaches Konzept, das KMU hilft, ihre IT und das gesamte Netzwerk vor Viren zu schützen. KMU müssen nichts mehr lokal installieren, updaten und verwalten. Dies übernimmt der lokale IT-Partner in Form von «Managed Services». Vor allem für Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung ist dies ein enormer Vorteil. Man muss sich um nichts mehr kümmern und hat dennoch höchsten Schutz – und dies ab CHF 34.– pro Jahr und Arbeitsplatz.

Wie kann man dies wirkungsvoll verhindern? Keine sensible Daten auf nachgebauten Seiten eingeben oder angehängte PDF öffnen! Wird das Spam-Mail geöffnet, kann man ohne zu klicken den sich darin befindenden Link «ausleuchten». So wird ersichtlich, dass die Internetadresse nicht mit der Original-URL des Unternehmens übereinstimmt. Und wie begegnet man mit Schadcodes infizierten Webseiten? Durch den Einsatz entsprechender Sicherheits-Software wie zum Beispiel Norman SecureSurf, welche die Webseiten vor dem Öffnen scannt, infizierte Seiten blockiert und für sicheres Surfen sorgt.

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WEITERE INFORMATIONEN Norman Data Defense Systems AG Münchensteinerstrasse 43 CH-4052 Basel Telefon +41 (0)61 317 25 25 Telefax +41 (0)61 317 25 26 norman@norman.ch www.norman.com


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Teupe Gerüstbau AG – neue Dimension im Schweizer Gerüstbau Seit Januar 2014 ist Teupe in der Schweiz aktiv. Der Firmensitz der Teupe Gerüstbau AG ist in Muttenz, der 6’000 m2 grosse Werkhof befindet sich in Sursee. Delegierter des Verwaltungsrates ist Martin Angele, langjähriges Geschäftsleitungsmitglied beim Marktleader und ausgezeichneter Kenner der Branche, der auch als Präsident der «Union of European Scafolding Companies» fungiert und neben der Schweiz ebenso den Standort Österreich für die Teupe-Gruppe aufbauen soll.

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ie Teupe-Gruppe mit sieben Standorten und weiteren Betriebsstätten in ganz Deutschland ist ein auf modernste Gerüstbau- und Hebetechnik spezialisiertes Unternehmen. «Mit der Teupe Gerüstbau AG ist nun ein hoch kompetitiver und innovativer Anbieter neu auf dem Schweizer Markt, welcher vor allem bei komplexen Grossprojekten auf dem neusten technischen Stand befindliche Lösungen realisieren kann», erklärt Martin Angele. Bereits stellt die Teupe Gerüstbau AG unter anderem ihre Möglichkeiten und Fähigkeiten beim Neubau der Sportstadien «Les Stades de Bienne in Biel» – einem multifunktionalen Baukomplex für Fussball, Eishockey und Curling sowie Shopping-Center und Kinos – unter Beweis, weitere, grössere und kleinere Projekte durften in die Auftragsbücher eingetragen werden. Die Teupe Gerüstbau AG ist spezialisiert auf technisch anspruchsvolle Herausforderungen im Gerüstbau und in der Hebetechnik. «Sie ist

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dank des Know-how und der Erfahrung des deutschen Mutterhauses in der Lage, mit wirtschaftlichen Lösungen, einer flexiblen und leistungsfähigen Organisation, einer durchdachten Logistik, vielseitigen Systemen sowie modernsten Planungs- und Kommunikationsmitteln eine neue Dimension des Gerüstbaus in die Schweiz zu bringen», ist Martin Angele überzeugt und kündigt bereits an, bis Ende 2015 weitere Standorte in Zürich und Bern zu eröffnen. Jedenfalls dokumentieren zahlreiche, zum Teil aufsehenerregende Gerüstbauten wie zum Beispiel bei der Severinsbrücke in Köln, der Sengbachtalsperre bei Solingen, der Rheinbrücke in Leverkusen, der Gschnitztalbrücke auf der Brennerautobahn oder der Lanxess-Arena in Köln, welche die Teupe-Gruppe geplant und umgesetzt hat, eindrücklich die Fähigkeiten der deutschen Gerüstbauer, von denen nun die Schweizer Tochter profitieren kann.


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Stades de Bienne 50’000 m2 Gerüste, 15’000 m2 Flächengerüste, div. Spezialgerüstungen.

LEISTUNGSSPEKTRUM DER TEUPE GERÜSTBAU AG §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§

Arbeits- und Schutzgerüste Traggerüste Behelfsbrücken Heben, Senken, Verschieben von Bauwerken Raum-/Deckengerüste Hallen/Zelte/Notüberdachungen Gebäudeeinhausungen Sonderkonstruktionen Treppentürme Baustelleneinrichtungen Industrieklettertechnik Bauaufzüge Personen-Lastaufzüge Transportbühnen Zahnstangen-Kletterbühnen Hubarbeitsbühnen Elektrisch betriebene Hängegerüste Fassadenbefahranlagen Befahranlagen für jede Aufgabenstellung Permanentanlagen Objektbezogen hergestellte Sonderanlagen

WEITERE INFORMATIONEN Teupe Gerüstbau AG Neue Bahnhofstrasse 160 CH-4132 Muttenz Telefon +41 (0)61 461 63 80 info@teupe.ch www.teupe.ch

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davidküchen – Massgeschneiderte Küchen made in Switzerland Die Küchenbaufirma davidküchen ist ein Geschäftsbereich der Job Factory AG, die am Standort Basel massgeschneiderte Küchen produziert. Alle Arbeitsschritte, von der Beratung und Planung über die Produktion bis hin zur Montage, erfolgen aus einer Hand. Dabei verzichtet man bewusst auf Produktionsstrassen und setzt auf die Fähigkeit von motivierten Menschen. Interview mit Martin Hurni

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ie davidküche steht für Design und Qualität in verschiedenen Preisklassen und zahlreichen Ausführungsvarianten. Das dynamische Team geht bewusst auf die Bedürfnisse der Kunden ein, und die Marke zeichnet sich unter anderem durch hohe Gestaltungsfreiheit und Flexibilität in der Planung aus. Vorschläge und Ideen werden aufgenommen und in der Zusammenarbeit mit ausgewiesenen Fachleuten optimiert. Die hohe Qualität der Möbel wird durch den Einsatz von gelernten Schreinern gewährleistet und die fortlaufende Weiterentwicklung und Optimierung des Produktes wird als Selbstverständlichkeit angesehen. Das Unternehmen mit Pioniercharakter verstärkt die Chancen Jugendlicher auf eine Lehrstelle. Sie integriert junge Menschen mit mehrmonatigen Praktika in die Arbeitswelt. Mit dem Kauf einer davidküche investiert der Kunde am richtigen Ort. Er erhält ein qualitativ hochstehendes Produkt zu einem fairen Preis. Gleichzeitig unterstützt er das Anliegen, junge Menschen in die Wirtschaft zu integrieren. (Weitere Informationen zum Geschäftsmodell der Jobfactory finden Sie auf der rechten Seite.) Geschäftsführer: Sie produzieren am Standort Schweiz. Wo sehen Sie die Vorteile? Martin Hurni: Ja, das ist richtig. All unsere Produktionsschritte erfolgen in der Schweiz. Das Verkaufs- und Produktionspersonal arbeitet in der gleichen Firma. Hier unterscheiden wir uns deutlich von den meisten unserer Mitbewerber, welche als Händler am Markt auftreten. Die Nähe der Verkäufer zur Produktion und umgekehrt ist eine Herausforderung und gleichzeitig ein grosser Vorteil. Der Verkäufer spürt den Puls des Marktes und kann auf die Produktion Einfluss nehmen. Dem ständigen Preis-

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AKTUELL druck ausgesetzt muss der Hersteller die wirtschaftlichste Lösung suchen. Durch diese Spannungsfelder entwickelt sich die davidküche fast wie von selber weiter. Auf individuelle Kundenbedürfnisse können wir ohne Berührungsängste eingehen. In der Termingestaltung sind wir flexibel, und der Service funktioniert deutlich schneller. Diese Trümpfe werden von vielen Architekten und Bauleitern sehr geschätzt. Die davidküchen entsprechen höchsten Qualitätsstandards und werden durch qualifiziertes Fachpersonal geplant, hergestellt und montiert. Wir verfügen im Moment über zwei Ausstellungen in Basel und Bern (Gümligen).

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individuellen Möbelproduktion ist das nur sehr bedingt möglich. Bei der Herstellung der davidküchen produzieren wir zweigleisig. Die Normmöbel werden in Serien hergestellt, dort können wir auch die jungen Mitarbeiter sehr gut beschäftigen. Die Spezialmöbel und Fronten werden individuell produziert. Hier braucht es den Fachmann stärker. Im ganzen Arbeitsprozess erleben wir die Zusammenarbeit zwischen den Schreinern und den Jugendlichen als grosse Synergie. Förderung auf der einen Seite und Abnehmen von einfachen Arbeiten auf der anderen. Welches Potenzial sehen Sie für davidküchen?

Beschreiben Sie uns bitte die Produktion Ihrer Küche. In Arbeitsgruppen produzieren qualifizierte Schreiner zusammen mit jungen Menschen ohne Arbeit und Ausbildung die Küchenmöbel. Wir verzichten bewusst auf Produktionsstrassen und setzen auf die Fähigkeiten motivierter Menschen. Dabei fördern wir das unternehmerische Denken auf allen Stufen. Die Kombination zwischen einer sinnvollen Betriebseinrichtung und der besonderen Teamzusammenstellung ermöglicht es uns, den Markt qualitativ und preislich mitzugestalten und gleichzeitig junge Menschen aktiv zu fördern. Sie arbeiten mit jungen Menschen. Wie stellen Sie die Qualität sicher? Die davidküche ist aus einer Schreinerei heraus entstanden. Wir suchten ein Produkt, an welchem wir Jugendliche mitbeschäftigen können. In der

Mit der Gründung der Marke davidküchen malen wir bewusst ein Ausrufezeichen an den Wirtschaftshimmel. Der Mensch ist der wichtigste Produktionsfaktor und darf nicht wegrationalisiert werden. Wir halten diesen Weg für zukunftsweisend, denn neben der sozialen Verantwortung, die man wahrnimmt, entsteht ein tolles aussagekräftiges Produkt. Schon heute produzieren wir mehr als 400 Küchen pro Jahr, und wir freuen uns über die steigende Tendenz. Dabei besteht unser Fokus neben Privatpersonen speziell in Projekten mit Architekten, Genossenschaften und grösseren Liegenschaften, in denen ganze Küchenserien verbaut werden. Unser Ziel ist es, als Unternehmen gesund zu wachsen und die Kunden mit unserem Produkt glücklich zu machen.

WEITERE INFORMATIONEN

davidküchen Bordeaux-Strasse 5 CH-4053 Basel Telefon: +41 (0)61 686 91 31 info@davidkuechen.ch

JOBFACTORY Die Jobfactory ist ein Basler Wirtschaftsunternehmen, das in den Bereichen Produktion, Dienstleistung und Verkauf tätig ist. Dabei übernimmt das Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung und qualifiziert jährlich über 200 junge Menschen ohne Arbeit und Ausbildung durch ein Berufspraktikum in die Berufswelt. Seit über zehn Jahren ein bewährtes System Die Berufspraktikanten arbeiten vier Tage pro Woche in einem der Geschäftsfelder der Jobfactory und sammeln wertvolle Arbeitserfahrungen. Einen weiteren Tag bewerben sie sich aktiv am Markt und bereiten sich gezielt auf die Berufsschule vor (analog dem dualen Bildungssystem). In dieser Zeit wird jeder Praktikant von einem Berufscoach individuell begleitet. Das durchschnittlich sechsmonatige Praktikum dient als Sprungbrett in die Arbeitswelt und verstärkt deutlich die Chancen auf eine Lehrstelle. Der Erfolg spricht für sich: Acht von zehn Berufspraktikanten, die das

Praktikum bei der Jobfactory abschliessen, starten im Anschluss den nächsten beruflichen Schritt. Küchenbau l Print l Verpackung l Informatik l Facility l Industriemontage l Bikes l Mechanikwerkstatt l Gastronomie l Boutique l Fashion l Hairstyle l Music Store

Job Factory Basel AG Bordeaux-Strasse 5 CH-4053 Basel Telefon +41 (0) 61 560 01 01 info@jobfactory.ch www.jobfactory.ch

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Dank der General Logistics Services AG kommt der Tesla heil in die Schweiz Die General Logistics Services AG (GLS) ist dieses Jahr nicht nur zehn Jahre alt geworden, sie sorgt auch dafür, dass der Tesla S, das amerikanische Elektroauto der Superlative, heil in die Schweiz kommt. Das Basler Logistikunternehmen ist auch Schweizer Mit-Pionier im Aufbau des so genannten Through Container Service für den Transport von Automobilen und Ersatzteilen von verschiedenen Standorten in den USA und Kanada direkt nach Basel.

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Interview mit Michel Grasso von Niggi Freundlieb

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eben dem fachgerechten Transport von Automobilen organisiert die General Logistics Services AG weltweite Firmen- sowie Privatumzüge oder Kunsttransporte auf dem Luft-, Land- oder Seeweg. Dabei übernimmt sie sämtliche Aspekte der Umzugsorganisation – von der Beratung und Logistik, inklusive Zollformalitäten über Ein- und Auspacken, Umzugsüberwachung bis zum Beschaffen von Lagermöglichkeiten oder Besorgen der Transport- und Lagerversicherungen. In einem weiteren Geschäftsfeld widmet sich die General Logistics Services AG dem Weinhandel. Sie arbeitet mit grossen italienischen und spanischen Produzenten zusammen. Die Weine, beziehungsweise die Produzenten, werden persönlich von der General Logistics Services AG nach Besichtigung der jeweiligen Cantina oder Bodega ausgewählt. Zurzeit lagern über 15’000 Flaschen im Lager der GLS. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» berichtet der Direktor und Inhaber der GLS, Michel Grasso, unter anderem, wie sein Unternehmen dazu kam, den Tesla S in die Schweiz zu transportieren, und stellt seinen Weinhandel vor. Geschäftsführer: Wie kommt ein Basler Logistikunternehmen dazu, mit dem Tesla S eines der revolutionärsten Autos der Gegenwart in die Schweiz zu transportieren? Michel Grasso: Kerngeschäft der General Logistics Services AG war während rund acht Jahren der Auto-Export aus den USA und Kanada in die Schweiz. Aufgrund der vor rund zweieinhalb Jahren in der Schweiz eingeführten CO2-Bestimmungen wurde uns die Grundlage für unsere Dienstleistungen entzogen, und wir mussten uns neu orientieren. Dank unserer Kontakte und unserer guten Referenzen in den USA konnten wir mit der CFR Rinkens, eine der führenden Auto-Verschiffungsfirmen aus den USA in den Rest der Welt und welche auch der Hausspediteur von Tesla ist, in Verbindung treten und eine Zusammenarbeit vereinbaren. Welche Kriterien müssen Sie erfüllen? Die von Tesla formulierten Anforderungen sind hoch. Die Transporte beziehungsweise das Entladen der Container mit jeweils vier Autos in einem speziellen, so genannten R-Rak, muss schnell und sorgfältig abgewickelt werden. Wenn die Container per Schiff in Antwerpen angekommen sind, werden sie auf die Bahn verladen und nach Basel transportiert. Hier erfolgt dann der Weitertransport per Camion nach Altishofen zu Galliker Transport AG, dem grössten Autotransporteur der Schweiz, wo sie dann in die einzelnen Tesla-Vertretungen in der Schweiz verteilt werden. Weiter wickeln wir für Tesla auch die ganze Verzollung und Zollabfertigung mit Digitalisierung und Weiterleitung aller Dokumente ab. Wie kommt die General Logistics Services AG zum weiteren Standbein Weinhandel? Im Jahre 2003 kauften Martin Rodriguez, mein Vater und ich zum ersten Mal eine Palette Wein bei dem süditalienischen Produzenten «Cantina Soloperto» in Manduria. Mittlerweile arbeiten wir mit grossen italienischen und spanischen Produzenten, wie beispielsweise

mit Jose Garcia Carrion, dem grössten Weinproduzenten Spaniens, zusammen. Vom alten Rioja Gran Reserva aus dem Jahre 1995 über den Ribera del Duero Gran Reserva aus dem Jahre 1999, Spumante, Barolo, Amarone, Garda, Cava, Grappa, Brandy und Olivenöl aus Italien und Spanien befinden sich zahlreiche südländische Köstlichkeiten in unserem Sortiment. Da die GLS als Transport- und Logistikfirma die Transporte und die Lagerung selbst ausführt, fallen keine Kosten für Laden und Verkaufspersonal an und werden Kosten eingespart, was schlussendlich dem Endkunden – ausgewählten Restaurants sowie Privat- und Firmenkunden – zugute kommt. Ausserdem organisieren wir zehn bis zwölf interne Degustationen pro Jahr, auch externe Degustationen sind auf Anfrage möglich. Dadurch, dass wir jeden Weinproduzenten persönlich besuchen, kommen wir auch zu speziellen Produkten, die im offiziellen Handel oft nicht zu finden sind.

10 JAHRE GENERAL LOGISTICS SERVICES AG Nach seiner Ausbildung als Speditionskaufmann arbeitete der heutige Direktor der GLS, Michel Grasso, ab 1988 bei der Firma Universal Express in Zürich und baute dort die Bereiche Automobiltransporte und internationale Privatund Geschäftsumzüge auf. Ende 2000 wechselte er in den Hauptsitz Basel, wo er die Übersee- und Projektleitung übernahm. Im selben Jahr begann der heutige Manager der GLS, Martin Rodriguez, seine Lehre als Speditionskaufmann bei Michel Grasso. 2004 gründete Michel Grasso die Firma General Logistics Services AG. Die Autotransporte sowie die internationalen Privat- und Geschäftsumzüge, welche er zuvor während 16 Jahren aufgebaut hatte, wurden nun zu den Kerngeschäften der General Logistics Services AG. Parallel dazu entwickelte sich der GLS-Weinhandel. Privat ist der 47-jährige Michel Grasso aktiver Wasserballer in der Herrenmannschaft des WSV Basel, Wasserballverantwortlicher des WSV und Mitbegründer der Damenmannschaft im Jahr 1992. Er trainierte die Damen während 16 Jahren und holte dabei acht Schweizer-Meister-Titel. Michel Grasso war zudem Nationaltrainer Damen Elite und Juniorinnen sowie Sport- und Leistungschef der Wasserball-Nationalmannschaften Schweiz. All diese ehrenamtlichen Engagements wurden Anfang 2014 mit dem Sport-Basel-Preis geehrt.

WEITERE INFORMATIONEN General Logistics Services AG Lyon-Strasse 14 CH-4053 Basel Telefon +41 (0)61 336 90 00 Telefax +41 (0)61 336 90 09 info@glswiss.ch | weine@glswiss.ch www.glswiss.ch

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Club de Bâle – der Ort, an dem sich Netzwerker wohlfühlen

Seit August ist der Club de Bâle im neu gestalteten, ehemaligen Café Spillmann der Begegnungsort in Basel für Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur oder Sport. Der private Club zählt rund 150  Mitglieder, welche nicht nur an einmaliger Lage in einem aussergewöhnlichen Ambiente eine herausragende Gastronomie geniessen, sondern auch auf eine perfekte Infrastruktur für geschäftliche und private Anlässe zugreifen können. von Niggi Freundlieb

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n Basel eine private und ungestörte Begegnungsstätte für Entscheidungsträger und Netzwerker zu schaffen war die Vision von Matthias Müller, seines Zeichens Präsident der BALOISE SESSION, und der Mode-Designerin Daniela Spillmann. Als Ort kristallisierte sich bald das im Besitz der Familie Spillmann befindliche Café Spillmann im historischen Gebäude am Grossbasler Brückenkopf heraus, dort, wo einst auch der legendäre Couturier Fred Spillmann residierte. «Wir wollten aus dem Café Spillmann etwas Neues machen, aber anstatt auf das lukrative Angebot einer internationalen Kette einzugehen, die den Charakter der Liegenschaft sicherlich nicht nach unseren

Vorstellungen verändert hätte, beschloss die Familie, den geschmackvollen und den historischen Gegebenheiten der Liegenschaft angemessenen Umbau für den Club de Bâle, den der bekannte Architekt Christian Lang bewerkstelligte», erklärt Daniela Spillmann. Einziger kommerzieller Mieter wird ab nächstem Jahr Davidoff mit einer Dépendance und einer Lounge mit direktem Zugang zum Club. «Wenn im Vorfeld der Eröffnung vor allem in den Medien herumgeboten wurde, beim Club de Bâle handle es sich um eine elitäre, exklusive Männerveranstaltung, dann ist das natürlich bereits jetzt, kurz nach der

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individuell entwickelt Beste Qualität auch für kundenspezifische Lösungen.

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AKTUELL Eröffnung, glänzend widerlegt», schmunzelt ein sichtlich entspannter Matthias Müller. «Erstens sind Frauen genauso willkommen, zweitens geht es bei uns nicht steif und humorlos zu und her, drittens wird einer der Hauptzwecke des Clubs, das Networking, gerade auch von den vielen KMU-Vertretern – sie machen etwa 80 Prozent unserer Mitglieder aus – fleissig genutzt, und viertens ist allein unser hochkarätiges gastronomisches Angebot ein unwiderlegbarer Grund, seinen Business-Lunch auf unserer Terrasse oder im Inneren des Clubs, mit spektakulärem Blick auf den Rhein, einzunehmen.» Natürlich steht für Gespräche, oder einfach einen entspannenden Drink, eine stilvoll eingerichtete Bar zur Verfügung, «wobei ich natürlich keinem Mitglied zumuten möchte, auf meine kulinarischen Kreationen zu verzichten», feixt Sterne-Koch Jean-Claude Wicky, dessen Ruf ja seit seinen Zeiten im Stucki oder im Grand Hôtel Les Trois Rois weit über die Landesgrenzen hinaus gedrungen ist. «Hier kann ich auf Sterne-Niveau kochen, ohne darauf achten zu müssen, Sterne zu ergattern!» Wickys Gastronomie-Konzept für den Club de Bâle beinhaltet denn auch nicht unbedingt exotische und gesuchte Speise-Abfolgen, sondern vielmehr eine auf natürliche und qualitativ hochstehende Produkte basierende, kreative Küche – aber eben mit dem typischen Wicky-Touch! Neben den geschilderten Annehmlichkeiten bietet der Club de Bâle aber auch das perfekte Umfeld für geschäftliche und private Veranstaltungen. «Wir haben verschiedene Räume mit modernster technischer Infrastruktur für Seminare, Vorträge oder Workshops», betont Club-

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Manager Stephan Häberle, «aber man hat auch die Möglichkeit, seine privaten Anlässe hier im Club durchzuführen.» Dass Club-de-BâleVerwaltungsratspräsident Matthias Müller zudem seine berufliche Kernkompetenz als Kulturveranstalter hin und wieder einbringen könnte, ist ebenfalls im Bereich des Möglichen anzusiedeln: «Es ist ja nicht auszuschliessen, dass der eine oder andere Stargast dem Club de Bâle exklusiv einen Besuch abstatten könnte!»

WEITERE INFORMATIONEN Club de Bâle Rheinsprung 5 CH-4051 Basel Telefon +41 (0)61 262 11 11 welcome@clubdebale.ch www.clubdebale.ch

vlnr.: Jean-Claude Wicky, Daniela Spillmann, Matthias Müller, Stephan Häberle

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Das schildareal liegt direkt an der Autobahnausfahrt Liestal-Nord.

Betreibungs- und Konkursamt BL.

Der Neubau ist im Frühjahr 2015 bezugsbereit.

schildareal in Liestal: Grosses Potenzial als KMU-Standort Das schildareal an der Peripherie von Liestal entwickelt sich stetig zu einem der attraktivsten Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungszentren der Region. Rund 60 Unternehmen mit über 600 Arbeitsplätzen haben sich auf dem Areal, auf dem zurzeit ein neues Büro- und Gewerbehaus errichtet wird, angesiedelt. Interview mit Marc Löhle von Niggi Freundlieb

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n acht Gebäudekomplexen sind Handwerks-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe verschiedenster Branchen, Pharma- und Elektronikfirmen sowie Gross- und Detailhandelsunternehmen eingemietet, aber auch die öffentliche Verwaltung, das Gesundheits- und Sozialwesen, Architekturbüros oder Schulungszentren haben ihren Platz auf dem Areal der ehemaligen Textilfabrik gefunden. Das schildareal, ehemals Standort der Tuchproduktion der Schild AG Liestal, hat sich seit Ende der 1980er-Jahre kontinuierlich zu einem

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Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungszentrum entwickelt und präsentiert sich heute als ein gelungener Mix aus sanierten und umgenutzten Industriebauten sowie neuen, modernen Gewerbe- und Bürogebäuden. Im Gespräch mit dem Geschäftsführer schildert Marc Löhle, Geschäftsführer der Schild AG Liestal, was das schildareal mit seinem breiten Angebot an Mietflächen und Infrastruktur alles zu bieten hat.


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Fabrikationsraum H2D electronic ag.

Geschäftsführer: Warum ist es für KMU interessant, sich auf dem schildareal anzusiedeln? Marc Löhle: Wir bieten Gewerbemietflächen in einem äusserst vielseitigen Areal mit einem ebenso vielseitigen Mix an interessanten Mietern aus ganz verschiedenen Bereichen und Branchen mit einer hervorragenden Infrastruktur und optimaler Verkehrsanbindung. Vor allem aber erarbeiten wir zusammen mit den Mietern den auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Grundausbau der Räumlichkeiten und die dazu gehörenden infrastrukturellen Lösungen und sorgen so dafür, dass sie optimale Bedingungen für ihre Tätigkeiten vorfinden. Greifen wir gerade das Thema Infrastruktur heraus – können Sie ein paar Beispiele nennen, was das schildareal diesbezüglich seinen Mietern bietet? Das schildareal bietet eine bedarfsgerechte Energieversorgung. Die Versorgung der ökologisch produzierten Wärmeenergie erfolgt durch die Fernwärme Liestal. Die Umwandlung der Fernwärme in Prozesswärme, Heizwärme und Warmwasser erfolgt in der modernen, eigenen Energiezentrale. Das schildareal fördert eigenes Grundwasser, produziert zentral Druckluft und verfügt über einen Anschluss an das Gasnetz der IWB sowie Anschlusspunkte an das EBL-Telecom-Netz. Gebäude und Anlagen werden durch einen hauseigenen technischen Dienst gewartet, der übrigens auch von unseren Mietern für Dienstleistungen wie Staplerdienste angefordert werden kann. Ein Facility Management System unterstützt Serviceanforderungen und Störungsmeldungen der Mieter via Internet. Abfallentsorgung und andere Dienstleistungen sind zentral organisiert. Auf dem schildareal stehen über 300 Parkplätze zur Verfügung, davon rund 60 Besucherparkplätze. Für Velos und Mopeds stehen eigene Unterstände zur Verfügung. Die Gebäude sind teilweise mit Anlieferungsrampen, Hebebühnen und Anpassrampen ausgestattet. Aber das schildareal bietet natürlich mehr als «nur» die Summe seiner fortschrittlichen Infrastruktur?

Ja. Das ist ein ganz entscheidender Punkt. Wir pflegen partnerschaftliche Beziehungen zu unseren Mietern und stehen im ständigen Dialog mit ihnen. Gemeinsam entwickeln wir massgeschneiderte Lösungen für ihre Anforderungen und Bedürfnisse. Da die administrative Verwaltung vor Ort ist, können wir zudem kompetent und schnell handeln. Dieses Konzept hat sich bewährt, und das schildareal ist so etwas wie ein kleines Dorf geworden, wo sich aufgrund des vielfältigen Mieter-Mix auch viele Synergien ergeben. Hier arbeiten die Menschen nicht nur, sondern sie begegnen sich, zum Beispiel in unserem öffentlichen Restaurant, das sich zudem für Spezialanlässe eignet. Wie entwickelt sich das schildareal weiter? Das schildareal entwickelt sich ständig weiter. So sind in den letzten Jahren zwei neue mehrstöckige Geschäftsgebäude entstanden, und ein weiteres Büro- und Gewerbehaus, das auf vier Geschossen insgesamt 3 500 Quadratmeter Mietfläche und eine Tiefgarage mit 52 Parkplätzen bietet, ist zurzeit im Bau und kann im Frühjahr 2015 bezogen werden. Noch sind Mietflächen zu haben, aber grundsätzlich ist es unsere Philosophie, massvoll sowie gesund zu wachsen und erst bei entsprechendem Bedarf und im Einklang mit den Bedürfnissen des Marktes in den Bau neuer oder in die Renovation alter Gebäude zu investieren. Dabei gilt, Altes wenn möglich durch Erneuerung zu erhalten und nur wenn nötig durch Neubauten zu ersetzen.

WEITERE INFORMATIONEN Schild AG Liestal Eichenweg 1 CH-4410 Liestal Telefon +41 (0)61 906 97 92 Telefax +41 (0)61 901 68 36 liegenschaften@schild.ch www.schildareal.ch

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Marquis Kanalservice: Führend auch in der Ausbildung

Die Marquis-Gruppe ist nicht nur der grösste Abwasser- und Entsorgungsspezialist der Region, sondern auch eines der führenden und innovativsten Unternehmen der Branche in der Schweiz. Dazu gehören auch die wegweisenden Impulse des Unternehmensinhabers Andreas Marquis, mit dem Entwässerungstechnologen/der Entwässerungstechnologin einen neuen, anerkannten Ausbildungsberuf zu etablieren, der mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis abgeschlossen wird. Interview mit Andreas Marquis von Niggi Freundlieb

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eit über 50 Jahren ist die Marquis-Gruppe für Gewerbe, Industrie, Gemeinden und Stadtverwaltungen, Hausbesitzer oder Immobilienverwaltungen tätig. Der Name Marquis steht dabei für innovative, grösstenteils selbst entwickelte und auf neustem technischen Standard stehende Lösungen in den Bereichen Reinigung, Prüfung, Untersuchung sowie Sanierung von Abwassersystemen und -kanälen, Entleerung von Gruben und Schächten, Sondermüll-Entsorgung, Tankreinigungen, Schlammtransporte, Weiherentschlammung, Reinigung von Bacheinläufen, Sondereinsätze in Sportstadien oder im Tunnelbau. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» erklärt Andreas Marquis, weshalb er sich so für die Schaffung des neuen Berufsbildes des/der Entwässerungstechnologen/-login EFZ eingesetzt hat und wie daraus auch ein Imagegewinn für die gesamte Branche resultiert. Geschäftsführer: Warum soll ein Unternehmen Lehrlinge ausbilden? Andreas Marquis: Ich halte es für die Pflicht eines Unternehmens, Lehrlinge auszubilden, so hatten wir in unserem Betrieb schon immer drei KV-Lehrlinge. Leider gab es aber bis vor gut einem Jahr keine in unseren Tätigkeitsfeldern anerkannte Ausbildung. Deshalb haben wir in unserem Unternehmen schon vor zehn Jahren einen eigenen Ausbildungsbereich geschaffen, um jungen Menschen das für unsere vielseitigen Tätigkeiten erforderliche

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Know-how selbst zu vermitteln. Ich selbst habe drei Lehrbücher dazu verfasst und immer wieder den Ausbau der Ausbildung in unserem Betrieb vorangetrieben. Was war Ihre Motivation, sich für das Berufsbild des/der Entwässerungstechnologen/-login EFZ einzusetzen? Obwohl sich die Abwasser- und Entsorgungsbranche in den letzten Jahren stark entwickelt hat, hatte sie immer mit dem Image der «Kanalratte» – oder des «Gülle-Suugers», wie es früher hiess – zu kämpfen, also dem Arbeiter, der sich für seine Arbeit im Untergrund schmutzig machen musste. Ich habe da schon früh gegengesteuert, die Mitarbeitenden mit sauberer, attraktiver Arbeitskleidung sowie modernstem Hightech-Arbeitsgerät ausgerüstet und ihnen vermittelt, dass sie zur Erhaltung unserer Infrastruktur beitragen. Sie müssen sich vorstellen, die Länge des schweizerischen Abwassernetzes beträgt rund 90’000 km. Dies entspricht einer Strecke des zweifachen Erdumfanges! Der Gesamtwert der Entwässerungsanlagen beträgt knapp 100 Mia. Franken. Diese Infrastruktur gilt es, für unsere Zukunft sicherzustellen und somit auch einen grossen Anteil zum Schutze unserer Umwelt zu leisten. Waren denn andere Unternehmen Ihrer Branche nicht auch daran interessiert, Lehrlinge auszubilden? Es brauchte viel Überzeugungsarbeit, die Unternehmen der Branche, welche ja auch Mitbewerber sind, davon zu überzeugen, dass eine gute, anerkannte Ausbildung zukunftssichernd für die Branche ist. Heute hat sich diese Betrachtungsweise durchgesetzt, und es gibt den Ausbil-


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dungsdachverband der Kanalunterhaltsbranche (advk), welcher sich professionell mit der Ausbildung des Nachwuchses auseinandersetzt und auch in der Öffentlichkeit aufzeigen kann, dass der/die Entwässerungstechnologe/-login hoch spezialisierte Experten sind, welche mit modernstem Hightech-Gerät an den unterschiedlichsten Orten unter spannenden Bedingungen und Anforderungen arbeiten. Dabei leistet der/die Entwässerungstechnologe/-login einen immer wichtiger werdenden Beitrag für die Wirtschaft und die Allgemeinheit. Seit August 2014 ist der/die Entwässerungstechnologe/-login EFZ ein anerkannter Beruf – wie viele bilden Sie aus und was sind die Karrierechancen? Am 10. August 2014 haben die ersten beiden Auszubildenden bei der Marquis-Gruppe ihre Ausbildung angefangen. Jedes Jahr werden wir zwei neuen eine Lehrstelle anbieten. Auch bei anderen Unternehmen hat dieser Prozess begonnen – zurzeit gibt es rund 20 Auszubildende in der Schweiz. Die Berufschancen sind natürlich individuell verschieden, in der Regel profiliert man sich nach dem Lehranschluss zum Beispiel als Gruppenchef, führt Kundengespräche, plant die Arbeiten, setzt die Mitarbeiter ein oder ist für die Qualitätskontrolle verantwortlich. Zum Job gehört natürlich das Beherrschen der verschiedenen Technologien und die entsprechenden Weiterbildungen, oder/und man macht die Lastwagen- sowie die Anhänger-Prüfung. Nach der Lehrausbildung kann man sich zum Sanierungs- oder Dichtungsspezialisten weiterbilden, sich zum Vorarbeiter, Disponenten, technischen Kaufmann oder Kundenberater ausbilden. Dank der guten Basisausbildung hat man zudem viele Möglichkeiten für andere Berufe.

WEITERE INFORMATIONEN MARQUIS AG Kanalservice Wölferstr. 15 CH-4414 Füllinsdorf Telefon +41 (0)61 717 17 17 Telefax +41 (0)61 717 17 18 Gratis-Piketnummer +41 (0)800 321 222 (24-Stunden-Service) info@marquis.ch www.marquis.ch

ENTWÄSSERUNGSTECHNOLOGE/-LOGIN EFZ Die Tätigkeitsfelder sind: Reinigung, Entleerung, Wartung, Inspektion und Sanierung von Entwässerungsanlagen im privaten und öffentlichen Bereich. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Siedlungsentwässerung, zum Erhalt und zum reibungslosen Funktionieren von Entwässerungsanlagen (Schächte, Kanäle, Leitungen und Rohre). Die Dauer der Ausbildung beträgt drei Jahre. Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden. Die Weiterbildung erfolgt durch Kursangebote von Fachund Berufsfachschulen sowie vom Ausbildungsdachverband der Kanalunterhaltsbranche (advk) sowie durch Bildungsgänge in verwandten Fachbereichen durch Fachund höhere Fachhochschulen. Weitere Informationen: Ausbildungsdachverband der Kanalunterhaltsbranche (advk) Sekretariat Wohlerstr. 2 CH-5623 Boswil Telefon +41 (0)56 678 80 34 www.advk.ch

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«Dem Theater Basel weitere Publikumssegmente erschliessen» Seit August 2013 ist Samuel T. Holzach Verwaltungsratspräsident der Theatergenossenschaft Basel, der Trägerin des Theater Basel. In seine bisherige Amtszeit fällt unter anderem die Evaluation und Wahl des neuen Theaterdirektors Andreas Beck, welcher auf die Spielzeit 2015/16 hin als Nachfolger des abtretenden Georges Delnon, der zur Hamburger Staatsoper wechselt, gewählt wurde. Interview mit Samuel T. Holzach von Niggi Freundlieb

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nde 2012 von der Basler Regierung als Delegierter des Kantons Basel-Stadt in den Theater-Verwaltungsrat bestimmt, löste Samuel T. Holzach, einstimmig vom Verwaltungsrat zum Präsidenten gewählt, den abgetretenen Martin Batzer ab, der nach sieben Jahren seinen Rücktritt erklärt hatte. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» spricht der ausgebildete Betriebsökonom, Regionaldirektor UBS Basel und bekennende Theaterfan über seine Philosophie, dem Theater Basel weitere Publikumssegmente zu erschliessen, die Erwartungen an den neuen Intendanten oder über die nötig gewordenen baulichen Sanierungsarbeiten am 1975 erstellten Theaterbau. Geschäftsführer: Welche Aufführung des Theater Basel hat Ihnen in letzter Zeit besonders gefallen, und auf was freuen Sie sich speziell? Ihren Leserinnen und Lesern empfehle ich natürlich generell ein Theater-Abo, denn das Theater Basel bietet auf hohem Niveau in allen drei Sparten für jeden Geschmack etwas (lacht). Mir persönlich hat «Frankenstein» sehr gefallen, die Inszenierung von Philipp Stölzl war schlicht grossartig. Leider fand die letzte Vorstellung Mitte Oktober statt, weil aufgrund der besonderen Arena-Bühne «en suite» gespielt werden musste. Aktuell empfehle ich «Dance talks» mit Choreografien von Jean-Philippe Dury, Richard Wherlock und Ed Wubbe. Bis Ende November zeigen die Tänzerinnen und Tänzer von Richard Wherlock, weshalb das Ballett des Theater Basel höchste tänzerische Qualität bietet und zu Recht eine internationale Reputation geniesst. Und dann freue ich mich besonders auf «Don Pasquale, ein Dramma buffo» von Gaetano Donizetti in der Inszenierung des Schauspielers und Komikers Massimo Rocchi. Das darf man nicht verpassen! Wie gross ist der «Brocken», der mit der Sanierung auf das Theater Basel zukommt? Es ist ein grosser Brocken mit einer Investitionssumme von 72 Millionen Franken, welche notabene allein vom Kanton Basel-Stadt getragen wird. Die Sanierung, welche bereits in Teilen angefangen hat, wird über vier Jahre verteilt und findet vor allem während der Sommerpause 2015 statt. Diese Arbeiten sind bei einem Gebäude, das nun knapp 40 Jahre alt ist, kein Luxus, sondern unumgänglich und dienen der Werterhaltung. Während die Bühnentechnik durch die Jahre hindurch laufend modernisiert worden ist, müssen wir vor allem in die Haustechnik, vor allem bei der Lüftung und der Elektrotechnik, investieren. Ein besonderes Anliegen ist uns im Verwaltungsrat eine Verbesserung des Sitzkomforts der Grossen Bühne. Wir werden deshalb die Länge der Sitzreihen mit zurzeit 32 Sitzplätzen reduzieren, um den Zuschauern mehr Knieund Ellbogenfreiheit zu ermöglichen. Gleichzeitig werden die Zugänge zu den Fluchtwegen verbessert. Dies kostet zusätzliche drei Millionen Franken, was aber nicht im ordentlichen Sanierungsbudget enthalten ist

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und auch nicht vom Steuerzahler berappt werden muss, weil wir dafür Sponsoren und Mäzene suchen. Die aktuellen Zuschauerzahlen werden ja erst Ende diesen, Anfang nächsten Jahres ausgewertet sein und bekannt gegeben. Können Sie dennoch jetzt schon bestätigen, dass diverse Massnahmen, welche bereits ergriffen worden sind, erfolgreich waren? Wie Sie erwähnt haben, kann ich den Zahlen nicht vorgreifen, aber man kann sicher sagen, dass spezielle Angebote für Expats, kundenfreundlichere Öffnungszeiten der Billettkasse, Last-Minute-Angebote für Studierende und Schüler sowie massgeschneiderte Angebote für Firmen diese Ziele unterstützen. Generell: Was ist Ihre Philosophie, mehr Menschen ins Theater Basel zu bringen? Das ist ein äusserst komplexes Thema. Das Theater steht heute in Konkurrenz zu schier unermesslichen Kultur- sowie Freizeitangeboten und muss gleichzeitig einen Bildungs- und Unterhaltungsauftrag erfüllen. Damit die Menschen gerne ins Theater gehen wollen, müssen sie sich dort wohlfühlen – mit der laufenden Sanierung werden diesbezügliche Schritte getan – aber verschiedenste Zuschauergruppen mit teilweise völlig unterschiedlichen Ansprüchen wollen auch das sehen, was sie wünschen. Dementsprechend gilt es, programmlich eine ausgewogene Mischung aus Tradition, Moderne, Unterhaltung oder Experimenten anzubieten. Wir brauchen «Blockbuster», welche dank grosser Akzeptanz und Auslastung es ermöglichen, auch weniger Massentaugliches ins Programm aufzunehmen. Da sich auch die Zuschaueransprüche verändern, muss sich das Theater Basel immer wieder neu erfinden, neue künstlerische Akzente setzen, aber auch in der Vermarktung und in der Ansprache an das Publikum – zum Beispiel durch verbesserten Einbezug der neuen Medien – neue Wege gehen. Daran arbeiten wir alle täglich. Hat man mit Andreas Beck einen Direktor gefunden, welcher diese Ansprüche – vor allem im künstlerischen Bereich – erfüllen kann? Davon bin ich überzeugt, sonst wäre er ja nicht ausgewählt worden. Andreas Beck wird ohne Zweifel das Schauspiel etwas stärker gewichten, ohne bei den anderen Sparten Abstriche zu machen. Vor allem hat er angekündigt, die drei Sparten stärker miteinander zu «verschränken» und Synergien zu nutzen, was ein hoch interessanter Ansatz ist, um die enormen Talente im Theater Basel noch besser zur Geltung zu bringen, worauf sich das Publikum sicher freuen kann. Andreas Beck hat auch bei seinen bisherigen Tätigkeiten und zuletzt als Leiter des Schauspielhauses Wien gezeigt, dass er den Vermarktungsmechanismen und der Publikumsbindung einen hohen Stellenwert einräumt.


THEATER BASEL Die Anfänge des Theater Basel gehen bis auf 1828 zurück. Die damals gegründete «Gesellschaft des Stadttheaters» erbaute das im Jahre 1834 fertiggestellte Theater auf dem Blömlein an der Theaterstrasse, das 1875 durch einen Neubau im Barockstil ersetzt wurde. 1909 brannte das Haus nieder, wurde aber wieder aufgebaut. 1975 trat an die Stelle des alten Stadttheaters der heutige Komplex der Architekten Gutmann/Schwarz. Diesem angeschlossen wurde Anfang 2002 auf Initiative der privaten Stiftung «Ladies First» das Schauspielhaus an der Steinentorstrasse, das die Komödie, die 1968 dem Stadttheater angegliedert worden war, ersetzte. Die Grosse Bühne mit rund gut 1000 Plätzen wird vor allem für Opern- und Ballettproduktionen, aber auch für Schauspielaufführungen benützt. Der Schauspielhaus-Neubau umfasst 480 Plätze. Die Kleine Bühne mit 320 Plätzen dient allen drei Sparten als Spielstätte für Produktionen. Das Theater Basel ist eine privatrechtlich organisierte Institution. Es wird getragen von der Theatergenossenschaft Basel, der natürliche und juristische Personen beitreten können. Geschäftsleitendes Organ der Theatergenossenschaft ist der aus neun Mitgliedern bestehende Verwaltungsrat. Die unmittelbare Führung des Theater Basel obliegt dem künstlerischen Direktor und der Verwaltungsdirektorin. Das Theater Basel zählt über 400 festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Rechnet man die Teilzeitbeschäftigten wie z.B. Publikumsgarderobieren, Extrachor und Orchester (das Sinfonieorchester Basel gehört nicht fest zum Theater Basel) dazu, dann kommt man auf rund 1000 Personen, die regelmässig am Theater beschäftigt sind.

S AMUEL T. HOLZACH ALTER: 58 ZIVILSTAND: verheiratet; zwei Töchter ERLERNTER BERUF: Betriebsökonom FH HEUTIGE POSITION: Regionaldirektor UBS Basel; Verwaltungsratspräsident Theater Basel (ab August 2013) HOBBYS: Theater, Kultur, Kino, Lesen, Reisen, Wandern

WEITERE INFORMATIONEN Theater Basel Postfach CH-4010 Basel Zentrale +41(0)61 295 11 00

Billettkasse Theaterstrasse 7 CH-4051 Basel Telefon +41(0)61 295 11 33 billettkasse@theater-basel.ch

info@theater-basel.ch www.theater-basel.ch

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag: 11.00 bis 19.00 Uhr

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Telebasel: Live-Aussenübertragungen als grosse Herausforderung Am 29. November steigt die 32. Ausgabe des Basler Stadtlaufes. Mit dabei auch wieder Telebasel, welches den grössten Laufsport-Event der Region live überträgt. eine Live-Übertragung vielleicht ein, zwei Leute und eine minimale technische Ausrüstung braucht, um auf Sendung gehen zu können. Was bedeutet es denn für Telebasel, wenn man zum Beispiel live an der Fasnacht dabei ist? An der Fasnacht gilt eine Urlaubssperre, denn wir benötigen für die verschiedensten Events – und wir begleiten ja quasi nonstop verschiedenste Fasnachtsveranstaltungen nicht nur in Basel. Im Einsatz sind Kamerasowie Tonleute, Techniker, Reporter und Kommentatoren, Regisseure und Redaktoren, und es müssen kilometerlange Kabel verlegt werden Dazu kommen Querschnittssendungen und Zusammenfassungen, und natürlich bieten wir ja weiter das normale Informationsangebot. Das alles bindet praktisch unser gesamtes Personal und das technische Equipment und kostet enorm viel Geld. Lässt sich denn zumindest der technische Aufwand mit moderner Übertragungstechnologie etwas reduzieren?

Interview mit Dominik Prétôt

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von Niggi Freundlieb

b Stadtlauf, Fasnacht oder FCB-Meisterfeier – die Live-Übertragungen von grossen regionalen Events garantieren hohe Einschaltquoten, sind aber für Telebasel mit einem grossen personellen, technischen und finanziellen Aufwand verbunden. Telebasel-CEO Dominik Prétôt weist im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» deshalb darauf hin, dass für einen privaten TV-Sender wie Telebasel jede Live-Aussenübertragung eine spezielle Herausforderung darstellt. Geschäftsführer: Unterschätzen die Zuschauer den Aufwand, der für einen Fernsehsender bei der Realisation einer Aussenübertragung entsteht? Dominik Prétôt: Ich denke, es ist den wenigsten bewusst, dass Fernsehen generell ein aufwendiges Medium ist. Man ist es sich einfach gewohnt, tolle Bilder geliefert zu bekommen. Gebührenfinanzierte oder grosse nationale und internationale Privat- oder Bezahlsender haben aber ganz andere Ressourcen zur Verfügung als ein kleiner regionaler Sender wie Telebasel. Fernsehen ist auch nicht Radio, wo es für

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Wir benutzen ja bereits schon seit einiger Zeit für kleinere Live-Anlässe oder für die Telebar eine mobile Live-Sendeanlage in Form eines Rucksacks, welcher ermöglicht, mit einer Kamera an jedem Ort mit Handynetz Live-Bilder zu senden. Die Übertragung erfolgt über ein Bündel mit sechs Handy-Streams. Ist das Handynetz überlastet, kann es allerdings zu gelegentlichen Aussetzern kommen, aber wir operieren alternativ mit einem mobilen Satelliten-up-Link, womit wir dieses Problem relativ gut in Griff bekommen haben. Dennoch lässt sich für Grossanlässe, wo wir zum Teil, wie auch beim Stadtlauf, mit über einem Dutzend Kameras operieren, diese Technologie nur teilweise einsetzen. Live-Aussenübertragungen bleiben demnach auch in Zukunft auf ein paar wenige Veranstaltungen beschränkt? Telebasel wird sich auf regionale Events konzentrieren, abgesehen davon, dass wir für gewisse Events gar nicht die Senderechte besitzen. Da man Telebasel nun auch gesamtschweizerisch auf den Kabelnetzen empfangen kann, ist für uns allerdings die Situation im Sponsoringbereich interessanter geworden, sodass wir – vor allem im Sportbereich – die Live-Aussenübertragungen massvoll ausbauen können. Ob das Publikum das überhaupt wünscht, werden wir mit verschiedenen Befragungen eruieren.

WEITERE INFORMATIONEN Telebasel Steinenschanze 2 Postfach 4443 CH-4002 Basel Telefon +41 (0)61 226 95 95 Telefax +41 (0)61 226 95 90 info@telebasel.ch www.telebasel.ch


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Lehrlingsausbildnerinnen und -ausbildner haben nun eine Lobby Das neu geschaffene «Netzwerk BerufsbildnerInnen Region Basel» setzt sich als Plattform für branchenübergreifende Kontakte für die Interessen der Lehrlingsausbildnerinnen und -ausbildner ein. Interview mit Reto Baumgartner von Niggi Freundlieb

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eben dem gegenseitigen Austausch und der Vernetzung der BerufsbildnerInnen über die Berufsfelder hinaus bezweckt der Ende 2013 gegründete, politisch und konfessionell neutrale Verein die Aufbereitung eines Weiterbildungsangebots für BerufsbildnerInnen in der Region Basel und die Stärkung der Funktion «BerufsbildnerInnen» innerhalb der Ausbildungsbetriebe. Darüber hinaus verfolgt der Verein die Wahrung der Interessen der BerufsbildnerInnen gegenüber Politik, Öffentlichkeit, den Kantonen sowie den Berufsfachschulen und die Bereitstellung sowie die Generierung finanzieller Mittel für die Unterstützung von Veranstaltungen und Projekten rund um die Förderung der beruflichen Grundbildung. Präsident ist Reto Baumgartner, Leiter des Bereichs Berufsbildung beim Gewerbeverband Basel-Stadt. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» erklärt er die Hintergründe, die zur Gründung des Vereins Netzwerk BerufsbildnerInnen Region Basel geführt haben, welche Vorteile sich für BerufsbildnerInnen aus einer Mitgliedschaft ergeben oder was es braucht, um die Berufsbildung zum Beruf zu machen. Geschäftsführer: Weshalb braucht es den Verein Netzwerk BerufsbildnerInnen Region Basel? Reto Baumgartner: In der Schweiz gibt es schätzungsweise 200’000 Personen, die voll- und nebenamtlich Lehrlinge ausbilden und betreuen. In der Region Basel sind es rund 10’500 Personen, ungefähr so viele, wie allein im gesamten Detailhandel oder in allen Spitälern von Basel-Stadt beschäftigt sind. Die heterogene Berufsgruppe der Lehrlingsausbildnerinnen und -ausbildner ist also gross, aber nicht branchenübergreifend

organisiert und hatte bisher keine Lobby. Das neu geschaffene «Netzwerk BerufsbildnerInnen Region Basel» schloss nun diese Lücke und setzt sich für die Interessen dieser wichtigen Berufsgruppe ein. Welche Chancen ergeben sich durch eine Mitgliedschaft für BerufsbildnerInnen? Während in grösseren Unternehmen in der Regel vollamtliche AusbildnerInnen sich mit der Rekrutierung von Lehrlingen, der Organisation der Ausbildung und der Betreuung der Lernenden beschäftigen, übernehmen in KMU Betriebsinhaber oder Angestellte als Lehrmeister gemäss dem Berufbildungsgesetz die Ausbildung nebenamtlich und haben dabei im Gegensatz zu ihren vollamtlichen Pendants weitaus geringere Ressourcen. Ausserdem fehlt in vielen KMU für LehrlingsausbildnerInnen ein Netzwerk, das über die Kontakte der jeweiligen Berufsverbände hinausgeht. Und genau hier setzt der Verein «Netzwerk BerufsbildnerInnen Region Basel» an. Lehrlingsausbildnerinnen und -ausbildner können als Mitglieder des Vereins spannende Kontakte auch über die eigene Branche hinaus knüpfen, haben die Möglichkeit für einen aktiven Austausch mit anderen BerufsbildnerInnen und profitieren von interessanten Informationsveranstaltungen über die neusten Entwicklungen und Trends sowie von wertvollen Weiterbildungen und Projekten rund um die Förderung der beruflichen Grundbildung. Wie anspruchsvoll ist die Ausbildungsarbeit mit jungen Menschen? Jeder Ausbildungserfolg steht und fällt mit den Fähigkeiten der BerufsbildnerInnen. Sie legen die Basis für die Ausbildung gut qualifizierter, junger Berufsleute, welche die KMU-Wirtschaft dringend

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RETO BAUMGARTNER ALTER: 47 ZIVILSTAND: verheiratet ERLERNTER BERUF: Kaufmann HEUTIGE POSITION: Präsident, Verein Netzwerk Berufsbildner Innen Region Basel; Vizedirektor Gewerbeverband BaselStadt (Mitglied der Geschäftsleitung, Bereichsleiter Berufsbildung, Leiter Personal) HOBBYS: Sport

braucht. Dabei stehen nicht nur ihre fachlichen Qualifikationen im Vordergrund, ebenso entscheidend sind ihre menschlichen und pädagogischen Talente. Und genau auch um solche Aspekte geht es im «Netzwerk BerufsbildnerInnen Region Basel» Die Ausbildung junger Menschen ist anspruchsvoll und erfordert mehr als nur die Weitergabe von beruflichem Knowhow und sich an das im Ausbildungsreglement festgelegte Lehrprogramm zu halten. Dazu kommt der Wille, sich permanent weiterzubilden und neuste Trends in Beruf, aber auch Gesellschaft aufzunehmen. Vor allem aber sind AusbildnerInnen glaubwürdige Persönlichkeiten, denen man nicht einfach nur den Lehrstoff abnimmt, sondern die auch als Vertrauenspersonen fungieren. Auszubildende entwickeln sich während der Lehre, werden erwachsen, manche sind Früh-, andere Langsamstarter, dies alles gilt es zu berücksichtigen und in die richtigen Bahnen zu lenken. Trotz – oder gerade wegen dieser Voraussetzungen – empfinden viele AusbildnerInnen ihre Tätigkeit als persönlich äusserst bereichernd. Welche Berufswege stehen BerufsbildnerInnen offen? Wer in einem Lehrbetrieb ausbilden will, muss als minimale Voraussetzung ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis im Ausbildungsberuf besitzen, zwei Jahre (in einzelnen Berufen mehr) Berufserfahrung vorweisen und den Grundkurs «Berufsbildner/-in in Lehrbetrieben» absolvieren. Dieser umfasst 40 Lektionen und vermittelt die pädagogischen und fachlichen Grundlagen und wird mit einem schweizweit anerkannten Ausweis abgeschlossen. Basierend auf dem berufspädagogischen Rahmenlehrplan für Berufsbildungsverantwortliche ist weiter ein Bildungsgang für BerufsbildnerInnen in Lehrbetrieben entstanden, der mit einem eidgenössisch anerkannten Diplom abgeschlossen wird. Mit diesem Diplom schaffen AbsolventInnen die Voraussetzungen für neue

berufliche Chancen. Wer die Berufsbildung zum Beruf machen möchte, kann die Ausbildung «Berufsbildungsfachfrau/-mann mit eidg. Fachausweis» absolvieren. Wer die Berufsbildung bereits zum Beruf gemacht hat, findet am Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB) weiterführende Ausbildungen wie zum Beispiel den zweisemestrigen Studiengang «Nebenberufliche Berufsbildner/-innen» oder den viersemestrigen Studiengang «Hauptberufliche Berufsbildner/-innen», welche beide für anspruchsvolle Führungs- und Fachfunktionen in der Berufsbildung qualifizieren. Wer kann Mitglied im «Netzwerk BerufsbildnerInnen Region Basel» werden? Mitglied werden können alle BerufsbildnerInnen sowie PrüfungsexpertInnen aus der Nordwestschweiz. Die Ausbildungsbetriebe können ohne Stimmrecht ebenfalls dem Verein beitreten. Die Mitgliedschaftsbeiträge betragen für Einzelmitglieder CHF 50.– pro Jahr, für Firmen (inkl. Mitgliedschaft von max. sechs BerufsbildnerInnen) CHF 300.–. Anmeldung für eine Mitgliedschaft oder Fragen an: r.baumgartner@gewerbe-basel.ch

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Soll das Militär die zivile Polizei unterstützen?

Laut des Berichts des Bundesrats zur Armeereform soll die Militärpolizei künftig zivile Aufgaben übernehmen. Diese Pläne haben vor allem bei der politischen Linken für schieres Entsetzen gesorgt, denn die Erinnerung an den 9. November 1932, als Rekruten in Genf 13 Teilnehmer einer unbewilligten Demonstration gegen Rechtsextremismus erschossen und 65 Demonstranten verletzten, gilt immer noch als Fanal in der Schweizer Geschichte. Umfrage von Niggi Freundlieb

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rundsätzlich sieht die «Weiterentwicklung der Armee» (WEA), die mit dem sicherheitspolitischen Bericht vom 23. Juni 2010 und dem Armeebericht vom 1. Oktober 2010 angestossen worden ist, nicht vor, dass sich Soldaten und Bevölkerung gegenüberstehen. Die WEA soll vor allem dazu dienen, ab 2017 die Bereitschaft der Armee zu erhöhen, die Ausbildung und Ausrüstung zu verbessern sowie die regionale Verankerung zu stärken. Schliesslich geht es auch darum, das Verhältnis zwischen den Leistungen und den finanziellen Mitteln auf eine nachhaltig solide Basis zu stellen. Die WEA soll damit die Armee in die Lage versetzen, auch in Zukunft die Schweiz und ihre Bevölkerung wirksam gegen moderne Bedrohungen und Gefahren zu verteidigen und zu schützen.

Mit einer Änderung im Militärgesetz soll nun aber eine Rechtsgrundlage für bewaffnete Spontanhilfe der Militärpolizei zugunsten ziviler Polizeikräfte geschaffen werden, wonach auf Anfrage der Kantone künftig die zivile Polizei durch die Militärpolizei entlastet werden kann. Nach ersten Protesten ist nun Bundesrat Maurer zurückgerudert und erklärte, man könne den Paragrafen auch wieder streichen, wenn man gegenüber dieser Lösung misstrauisch sei! Sturm im Wasserglas – oder eher nicht? Der «Geschäftsführer» hat in seiner aktuellen Umfrage von den Befragten wissen wollen, was sie von Ueli Maurers Vorschlag halten oder wie sie sich fühlen, wenn Sie bei einer Polizeikontrolle plötzlich mit Sturmgewehr bewaffneten Soldaten gegenüberstehen?

FRANCO CECERE

Im Gegensatz zu manchen anderen Ländern gehören unsere Militärangehörigen ja glücklicherweise nicht zu einem Unterdrückungsapparat. Ich finde es deshalb vernünftig, wenn das Militär im Bedarfsfall die Polizei unterstützt. Geschäftsführer b2 Renosan GmbH BonAir Schimmelpilz- und Geruchsbekämpfung

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FRED SENN Wenn die Polizei aufgrund der Personalknappheit immer mehr am Anschlag ist, dann wäre es doch sinnvoll, wenn sie Unterstützung durch die Militärpolizei erhält. Allerdings müssten ihre Aufgaben klar formuliert sein und die Federführung müsste klar bei der zivilen Polizei bleiben. Geschäftsführer/Inhaber Fred Senn AG

Sollte die Polizei für gewisse Aufgaben zu wenig Personal haben – und ich rede hier nicht prioritär von Geschwindigkeitskontrollen! –, wäre von Fall zu Fall eine Zusammenarbeit mit der Militärpolizei durchaus denkbar. Präsident Fussballverband Nordwestschweiz

R O L A N D PAO L U C C I

HANS RUDOLF HECHT

Wenn zum Beispiel die Militärpolizei, wie vor einiger Zeit im Kanton Baselland, die Kantonspolizei bei Kontrollen im Rahmen des Kampfes gegen den Einbruchstourismus unterstützt, dann halte ich das für eine gute Sache. Präsident Interessengemeinschaft Gewerbe Gundeldingen Bruderholz Dreispitz (IGG)

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S A M U E L T. H O L Z AC H

Wenn das Militär mit geschulten Militärpolizisten die zivile Polizei darin unterstützt, die Bürger zu schützen oder zum Beispiel im Katastrophenfall den zivilen Behörden Sukkurs gibt, dann ist dagegen nichts einzuwenden. Regionaldirektor UBS Basel; Verwaltungsratspräsident Theater Basel

BERNHARD LEY

Ist unsere Polizei tatsächlich so überfordert, dass sie Unterstützung durch das Militär braucht? Ich würde diese Entwicklung jedenfalls nicht für erfreulich halten. Leiter Jazzcampus Basel

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Vögtli Bürotechnik AG: Alles fürs Büro aus einer Hand Die Planung und Realisierung von Büroeinrichtungen sowie ganzer Bürolandschaften, das grösste Lager in der Region für Büro- und EDV-Verbrauchsmaterial, inklusive ausgebautem Online-Shop, und ein hoch spezialisierter Service- und Reparaturbereich – die Vögtli Bürotechnik AG ist seit 1963 der Partner und Spezialist, wenn es ums Büro geht. Interview mit André Vögtli von Niggi Freundlieb

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as 1963 von René Vögtli gegründete und heute von André Vögtli geleitete Unternehmen befindet sich seit 2001 verkehrsgünstig optimal erschlossen – inklusive Parkplätze – auf dem Dreispitz, zeigt auf über 500 m2 Ausstellungsfläche zukunftsweisende Arbeitsplatzlösungen und präsentiert Produkte namhafter Hersteller. Im Interview beschreibt André Vögtli die vielfältigen Produkt- und Dienstleistungsangebote seines wachsenden Unternehmens, welches rund 30 Personen beschäftigt, erklärt aber auch, wie sich in den letzten Jahrzehnten die Bedürfnisse der Kunden verändert haben. Geschäftsführer: Könnte man die Vögtli Bürotechnik AG nicht eigentlich als grosse Papeterie bezeichnen? André Vögtli: (lacht) Wir führen nicht ein Papeterie-Ladengeschäft im herkömmlichen Sinn, aber selbstverständlich – ein Blick in unseren Web-Katalog zeigt es – stehen in unserem Lager, das rund 6 000 Positionen aufweist, alle klassischen Papeterieartikel sowie eine ausserordentlich grosse Auswahl an Büro- und EDVVerbrauchsmaterial auf Abruf bereit. Tatsächlich arbeiten bei der Vögtli Bürotechnik AG auch ausgebildete Papeteristen. Sie sorgen unter anderem dafür, dass dank EDV-unterstützter Lagerbewirtschaftung alle diese Artikel plus weitere 40’000 innert 24 bis 48 Stunden verfügbar sind und durch unser Lieferpersonal in der ganzen Region bei den Kunden ausgeliefert werden können.

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Welche? Neben der Funktionalität, welche ja auch im Kontext der technologischen Entwicklungen der heutigen Möglichkeiten zu sehen ist, spielen heute Ergonomie, Licht, Flexibilität, Design oder Psychologie eine wichtige Rolle. Gerade im Beleuchtungsbereich, Stichwort LED, hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung stattgefunden. Um an seinem Arbeitsplatz optimale Leistungen zu erbringen, muss man sich wohlfühlen, darf seine Gesundheit nicht ruinieren, muss Zugang zu laufenden Arbeitsprozessen haben, kommunizieren können usw. Die Vögtli Bürotechnik AG kann hier den Kunden eigentlich alles, was irgendwie erdenklich ist, anbieten. Greifen Sie auf bestehende Produkte zurück oder fertigen Sie Komponenten auch nach Sonderwünschen selbst an? Grundsätzlich verwenden wir Produkte namhafter Hersteller, welche heute eine enorm grosse Modellvielfalt für jeden Geschmack und jede Anforderung anbieten. Aber selbstverständlich realisieren wir auf Wunsch in Zusammenarbeit mit unseren langjährigen Partnerfirmen auch Sonderanfertigungen. Welche Dienstleistungen bietet die Vögtli Bürotechnik AG darüber hinaus an? Unser Team, darunter auch eine Auszubildende, besteht neben den erwähnten Papeteristen und Innenarchitekten aus Monteuren, Servicetechnikern oder Kundenberatern, welche teilweise schon seit Jahrzehnten bei uns für personelle Kontinuität sorgen, decken das ganze Spektrum rund ums Büro ab. Dazu gehören auch Reparaturen und Servicearbeiten. Ausserdem empfehle ich natürlich einen Besuch in unserer grossen Ausstellung auf dem Dreispitz. Unser Team steht gerne für eine inspirierende Beratung zur Verfügung.

Bei der Vögtli Bürotechnik AG können sich Unternehmen ihre Büros quasi auf den Leib schneidern lassen? Unternehmen, aber natürlich auch Private kommen mit ihren Ideen zu uns oder lassen sich von unseren Experten und Innenarchitekten beraten. Anhand der Vorabklärungen werden den Kunden dann unsere Vorschläge in zwei- und dreidimensionalen CAD-Planungen vorgelegt. Dabei werden neue und bestehende Produkte berücksichtigt, damit die Kunden ein reelles Bild ihrer neuen Büroumgebung erhalten. Welche Kriterien stehen denn bei der Planung eines neuen Büros im Vordergrund? Natürlich wollen wir die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden optimal umsetzen. Diese kommen aber in der Regel zu uns, weil ihnen bewusst ist, dass wir eine lange Erfahrung in der Planung von Büroeinrichtungen haben und wir wissen, worauf es ankommt. Und worauf kommt es denn Ihrer Ansicht nach an? Die Vögtli Bürotechnik AG pflegt eine ganzheitliche Sicht. Wir analysieren die effektiven Bedürfnisse und die Arbeitsprozesse der Kunden. Je nach Branche oder Personalbestand können diese sehr unterschiedlich sein. Während früher ein Büro mehr oder weniger einfach ein Büro war, das vor allem funktionelle Kriterien erfüllen musste, stehen heute weit komplexere Betrachtungsweisen im Vordergrund.

WEITERE INFORMATIONEN Vögtli Bürotechnik AG Dreispitz/Freilager (Tor 13) Florenz-Strasse 1d Postfach CH-4023 Basel Telefon +41 (0)61 338 50 00 Telefax +41 (0)61 338 50 10 voegtli@voegtli.ch www.voegtli.ch

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Mit externer Aktenlagerung bis zu 50 Prozent Kosten einsparen Platz, und damit Geld sparen sowie Sicherheit gewähren – für Unternehmen jeder Grösse oder Art, Banken und Versicherungen, Arztpraxen, Anwaltskanzleien oder Institutionen bedeutet die externe Lagerung ihrer Akten und Dokumente einen grossen Mehrwert. Die Aktenlager AG erfasst, archiviert, sichert und lagert Daten – ob in Papierform oder digital – und gewährt den dazu Berechtigten innert kürzester Frist den Zugriff darauf. Interview mit Michel Grasso von Niggi Freundlieb

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ie Aktenlager AG ist seit September 2002 mit vier Archivstandorten in Basel, Kreuzlingen, Zürich sowie Luzern vertreten und Mitglied im META-Verbund, einem der führenden Anbieter für externe Archivierung und Aktenmanagement in Deutschland. Als alleiniger Anbieter im Schweizer Markt kann die Aktenlager AG mit der Software «ArchiStore®» auf die am weitesten entwickelte deutschsprachige Archiv-Software zurückgreifen. Der «Geschäftsführer» hat sich mit Michel Grasso, der zusammen mit seinem Partner Markus Mayer die Aktenlager AG mit ihren insgesamt zehn Mitarbeitenden leitet, über die Vorteile der externen Aktenlagerung unterhalten.

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Geschäftsführer: Haben Sie sich auch schon geärgert, weil Sie wichtige Akten nicht mehr gefunden haben? Michel Grasso: (lacht) In der Tat hatte ich es in meiner Arbeit als Speditionskaufmann immer wieder erlebt, wie man fast verzweifeln kann, wenn man Dokumente und Akten in nicht professionell geführten Archiven nicht mehr auffinden kann. Das hat vor rund zwölf Jahren dazu geführt, dass ich zusammen mit Markus Mayer als Partner der deutschen META Archivdepot GmbH in der Schweiz die Aktenlager AG gegründet habe. Wir haben erkannt, dass für Unternehmen nicht nur der schnelle Zugriff auf ihre archivierten Dokumente, welche teilweise gesetzlich vorgeschrieben über zehn Jahre aufbewahrt werden müssen, essentiell wichtig ist, sondern dass darüber hinaus der Platzbedarf


AKTUELL sowie die Sicherung der Daten kostenintensiv sind. Mit der externen Aktenlagerung durch die Aktenlager AG können bis zu 50 Prozent Kosten eingespart werden. Wir leben aber heute im «digitalen Zeitalter», da sollte doch der Platzbedarf keine so grosse Rolle spielen? Schön wäre es, aber die Realität sieht natürlich etwas anders aus. Viele Unternehmen haben erst in jüngerer Vergangenheit begonnen, ihre Akten und Dokumente zu digitalisieren, wenn überhaupt. In der Regel liegen also die meisten älteren Aktenbestände nur in Papierform vor, und eine digitale Erfassung wäre zu kosten- und personalintensiv. Deshalb bietet die Aktenlager AG sowohl physische als auch digitale oder sogenannte hybride Lager und Archivierungslösungen, also eine Kombination aus beiden Möglichkeiten an. Für welche Lösungen sollen sich die Kunden denn entscheiden? Wir stellen den Kunden passgenaue Lösungen für ihre individuellen Bedürfnisse zur Verfügung. Eingeschlossen ist ebenso die ausführliche Beratung, für welche Bereiche sich eine Digitalisierung grundsätzlich anbietet und an welchen Stellen es gerade auch wirtschaftlicher ist, vorhandene Akten papiergebunden zu archivieren. Unabhängig davon, wie ein Unternehmen die Archivierungskonzepte in seinem Haus kombiniert, gewährleistet META Archivdepot jederzeit den schnellen und sicheren Zugriff auf benötigte Dokumente – komfortabel aus einer Hand. Die eigenentwickelte Archivierungs-Software ArchiStore® dient dabei als gemeinsame Plattform sowohl für digitalisierte als auch für physisch archivierte Akten. Digitalisierte Dokumente hosten wir auf eigenen Servern, die ausschliesslich dafür genutzt werden, oder stellen sie den Unternehmen zur Verfügung, die sie auf ihren Servern selbst verwalten können. Die Aktenbestände müssen aber dennoch bewirtschaftet werden, damit man Zugriff hat – es bringt ja nichts, wenn sie einfach in den Lagern der Aktenlager AG verschwinden? Die Akten werden durch unsere erfahrenen Experten analysiert und erfasst. Wir transportieren die Dokumente in unsere Lager, sortieren, ordnen sowie indexieren die Akten und scannen und digitalisieren sie, wenn dies gewünscht wird. Genauso sorgen wir für eine etwaige fachgerechte Entsorgung. Wie gewähren Sie die Sicherheit der Bestände? Die Aktenlager AG ist seit 2009 ISO-9001-zertifiziert. Die Lagerräume entsprechen den modernsten Richtlinien der Gebäudesicherheit und

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sind gegen Einbruch, Feuer und Wasserschäden gesichert. Gelagert werden die Akten in speziellen Archivboxen. Sämtliche Archivierungsvorgänge wie auch Datenverarbeitung und Abfragen in separaten von den Lagern abgetrennten Räumlichkeiten durch unsere überprüften und absolut vertrauenswürdigen Mitarbeitenden werden per Video überwacht und protokolliert.

DIENSTLEISTUNGEN DER AKTENLAGER AG §§ Analyse und Bestandesaufnahme, Neuordnung und Betreuung bestehender Kundenarchive §§ Entwicklung strukturierter und effektiver Prozessabläufe §§ Erfassung mit Barcode und lndexierung von Akten aller Art §§ Ausschliesslicher Einsatz der hauseigenen Archiv-Software §§ Einlagerung von Akten aller Art im Hochregallagersystem in den Standard-Archivboxen oder speziellen Kartonagen §§ Erstellung exakter Lagerlisten §§ Bereitstellung der eingelagerten Akten nach nur wenigen Minuten §§ Schutz vor unbefugten Zugriffen Dritter §§ Lagerung nach Sicherheitsrichtlinien (Einbruch, Diebstahl, Feuerschutz) §§ Permanente Protokollierung der Zugriffe §§ Datenschutzgerechte Aktenvernichtung

WEITERE INFORMATIONEN Aktenlager AG Lyonstr. 14 CH-4053 Basel Telefon +41 (0) 61 336 90 07 info@aktenlager.ch www.aktenlager.ch


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AKTUELL

Jazzcampus – ein Geschenk für den Jazz und für Basel

Der neue Jazzcampus der Musik-Akademie Basel und der Fachhochschule Nordwestschweiz ist gleichzeitig Musik- und Hochschule, wo mehr als 200 Schülerinnen und Schüler sowie über 60  Studierende bei international renommierten Koryphäen alles über Jazz lernen. Er ist aber auch (bald) Jazzclub und Begegnungsort für Musikerinnen und Musiker – nicht nur aus der Sparte Jazz! Interview mit Bernhard Ley von Niggi Freundlieb

DIE GESCHICHTE DES JAZZCAMPUS 1986 gründete Bernhard Ley im Sommercasino das Jazzcasino 1991 erfolgte die Anerkennung der Jazzschule Basel durch das Kantonale Schulabkommen und den Schweizerischen Musikpädagogischen Verband 1996 Umzug an die Reinacherstrasse, finanziert unter anderem mithilfe der Christoph-Merian-Stiftung 2000 wurde die Berufsschule als Abteilung Jazz in die Hochschule für Musik der Musik-Akademie überführt 2007 Integration der Jazzschule in die Musikschule der MusikAkademie 2014 Eröffnung des Jazzcampus

Gelegenheitsinserat

2.11.2004

10:55 Uhr

Bernhard Ley im Aufnahmesaal.

Seite 1

Ein Einblick in den Jazzcampus.

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AKTUELL BERNHARD LEY ALTER: 58 ZIVILSTAND: ledig ERLERNTER BERUF: Feinmechaniker; Musikstudium HEUTIGE POSITION: Leiter der Abteilung Jazz der Hochschule für Musik HOBBYS: Musik, Musik, Musik(!!!), Free Climbing

D

ie Eröffnung des Jazzcampus im September markiert den (vorläufigen) Abschluss einer Entwicklung, welche vor allem durch das hartnäckige Bemühen eines Einzelnen um die Anerkennung und Wissensvermittlung der Kunstform Jazz in Basel geprägt war. Die Rede ist von Bernhard Ley, Musiker und Leiter der Abteilung Jazz der Hochschule für Musik, welcher allerdings im Interview die Lorbeeren gleich weitergibt.

Geschäftsführer: Bei der Eröffnung des Jazzcampus lobte der Basler «Kulturminister» Christoph Eymann Ihre «sympathische Hartnäckigkeit und liebenswerte Sturheit» – sind Sie hartnäckig und stur? Bernhard Ley: (lacht) Nennen wir es Durchhaltevermögen. Wenn man mir Schranken in den Weg stellt, dann gebe ich mir Mühe, diese zu durchbrechen. Die Musik hat mir so viel gegeben, was mich zur Überzeugung gebracht hat, dass die Realisierung des Campus für Basel und für unsere Gesellschaft eminent wichtig ist. Ich möchte aber auch betonen, dass man ein solches Projekt nicht alleine durchziehen kann und viele Mitstreiter braucht.

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stanz und moderne Architektur verbunden und behutsam in den Quartier-Kontext integriert. Und die Musik-Akademie Basel sowie die Fachhochschule Nordwestschweiz haben den Unterhalt vertraglich gesichert. Was war der Auslöser für die Pläne des Jazzcampus, und welche Vision haben Sie? Während meines Studiums in Graz lernte ich hoch interessante Musiker kennen – wie den Weltklassegitarristen Wolfgang Muthspiel, der heute auch Dozent am Jazzcampus ist –, welche mir eine neue Dimension des Musikmachens und -lernens eröffneten. Damals reifte in mir der Gedanke, in Basel etwas Vergleichbares aufzubauen. Meine Vision ist es, den Lernenden zu helfen, ihre Individualität zu entwickeln. Der Jazzcampus soll den Schülern und Studenten Werkzeuge in die Hand legen, die es ihnen ermöglichen, alle Mittel, welche heute der Musik zur Verfügung stehen, in ihr Schaffen einzubeziehen. Der Jazzcampus soll ein Ort der Spiritualität und Emotionen sein, wo man Grenzen überschreiten kann und wo wir auch Lernenden anderer Musiksparten, wie zum Beispiel aus der Klassik, die Fähigkeiten der Improvisation – was ja ein Hauptmerkmal des Jazz ist – näherbringen wollen.

WEITERE INFORMATIONEN

Wer waren diese Mitstreiter? Wenn mich nicht viele Gleich- und Wohlgesinnte auf meinem Weg begleitet und mich unterstützt hätten, wäre das alles nicht möglich gewesen. Hervorheben möchte ich dennoch, dass der Bau des Hauses durch die Stiftung Habitat und der Ausbau für die Jazzschule durch die Stiftung Levedo finanziert wurden. Die Architekten Buol & Zünd haben historische Sub-

FHNW/Musik-Akademie Basel Hochschule für Musik, Abteilung Jazz Jazzcampus Utengasse 15 CH-4058 Basel Telefon +41 (0)61 333 13 13 Telefax +41 (0)61 333 13 14 jazz.hsm.mab@fhnw.ch | info@jsb.ch www.jazzcampus.com

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AKTUELL

Mit der OKI «MC700»-Serie alle Dokumente unter Kontrolle

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ine optimierte Handhabung, Verwaltung und Weiterverarbeitung von Dokumenten innerhalb eines Unternehmens kann den Workflow massgeblich verbessern. Herzstück des Dokumenten-Managements von Oki ist die «MC700»-A4-MFP-Serie.

Die Kombination aus moderner Software und fortschrittlicher Technologie ermöglicht es Unternehmen, die Erfassung, Verarbeitung und Ausgabe ihrer Dokumente zu verbessern und damit ihre Produktivität zu steigern. Mit seinen leistungsstarken A4-LED-Multifunktionsgeräten der «MC700»- Serie unterstützt der japanische Hersteller Unternehmen mit robusten Abteilungs- und Arbeitsgruppen-Systemen,die mit

Daniel Horber, Sales Director OKI System (Schweiz).

ihrer integrierten «smart Extendable Platform» (sXP)für eine effiziente Kommunikation und einen verbesserten Dokumenten-Workflow sorgen. Die neue Serie vereint die Kombination aus Drucken, Faxen, Kopieren und Scannen mit leistungsstarken Software-Lösungen in einem System. Durch eine Vielzahl an Optionen erlauben die neuen Modelle somit eine Anpassung an die individuellen Bedürfnisse eines Unternehmens, ganz gleich ob Finanzinstitut, Schule, Universität, mittelständisches Unternehmen oder grosser Konzern. Die «MC700»-Serie ist mit einer Vielzahl an Standardfunktionen ausgestattet. Dazu gehört unter anderem die Bedienoberfläche für das grosse Farbtouch-Display. Mit Software-Lösungen zur individuellen Steuerung der Druckaufträge und Kostenerfassung sowie einer intelligenten Verwaltung der Nutzerfunktionen lassen sich Kosten optimieren und die Effizienz steigern. Für Produktivität sorgt neben den hohen Druckgeschwindigkeiten von bis zu 40 Seiten in der Minute in Farbe oder Schwarz-Weiss oder flexiblen Finishing-Optionen auch die Möglichkeit, Dokumente intuitiv und einfach zu digitalisieren, verwalten und archivieren.

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In die Bedienoberfläche integriert und individuell anpassbar helfen externe Lösungen bei Erfassung, Analyse und Vertei-lung von Dokumenten und unterstützen die Unternehmens-IT bei der Optimierung des Dokumenten-Workflows. So lassen sich durchsuchbare Scans erstellen oder gescannte Dokumente analysieren und bearbeiten sowie per E-Mail oder Fax versenden, bevor sie archiviert werden. Die Ablage in Akten, Projekten und Favoriten sowie eine leistungsstarke Suche garantieren zudem das schnelle Auffinden jedes Dokuments. Die offene sXP-Plattform ermöglicht die Anbindung an externe Software-Anwendungen und stellt die Werkzeuge für eine effiziente Nutzung der Ressourcen zur Verfügung. Durch die webbasierte Serviceplattform lassen sich die MFPs in eine bestehende Systemlandschaft integrieren oder externe Lösungen wie zum Beispiel die Accounting-Lösung «PaperCut MF» und die Scan-Software «Drivve Image» anbinden. So wird sichergestellt, dass die Erfassung und Verteilung, das Management und die Ausgabe effizient erfolgen und optimiert werden, während sich gleichzeitig die Produktivität des Personals erhöht. Ein Schwerpunkt bei der Entwicklung der neuen Serie lag zudem auf dem Sicherheitsmanagement. Eine fortschrittliche Benutzerauthentifikation verhindert den Zugang durch Unbefugte und schützt Unternehmensdaten durch eine Verschlüsselung der Druckdaten der Festplatte über eine IPSec-Option. Neben umfangreichen Funktionen zum Farbmanagement oder zum Erstellen von In-house-PoS-Materialien wie Marketingbroschüren oder Bannern bieten die neuen Systeme auch vielfältige Mit seiner «MC700»-Serie Werkzeuge zur Überwachung und Kont- vereint Oki leistungsstarke MFPs mit intelligenten rolle der Geräte im Netzwerk. «Der Software-Lösungen. Kunde profitiert von dem integrierten Kopierercontroller, der ‹Oki smart Extendable Platform›. Denn bisher wurden solche umfassenden Funktionen und Lösungen nur mit den teuren A3-MFPs abgebildet», sagt Daniel Horber, Sales Director bei Oki Schweiz. «Mit der ‹MC700›- Serie bieten wir den Unternehmen eine vergleichsweise kostengünstige, aber genauso leistungsfähige und flexible A4-Alternative an.»

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AKTUELL

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«schappo ist …» würdigt nachbarschaftliches Engagement Ohne Freiwilligenarbeit könnte unser Gemeinwesen nicht funktionieren. Der Kanton Basel-Stadt lanciert deshalb in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Privatwirtschaft und in Ergänzung zum Anerkennungspreis Prix schappo das neue Projekt «schappo ist …». Interview mit Thomas Kessler von Niggi Freundlieb

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ewohnerinnen und Bewohner des Kantons werden dazu eingeladen, Geschichten über engagierte Personen, vor denen sie den Hut ziehen, zu verfassen. Auf niederschwellige Art und Weise wird damit sozialer Zusammenhalt gefördert und gewürdigt.

Thomas Kessler, Leiter der Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung im Basler Präsidialdepartement, spricht im Interview mit dem «Geschäftsführer» über den Stellenwert, den die Basler Regierung der Freiwilligenarbeit einräumt, wie freiwilliges Engagement zum sozialen Zusammenhalt beiträgt und wie das Projekt «schappo ist …» funktioniert. Geschäftsführer: Welchen Stellenwert hat für die Basler Regierung das Thema Freiwilligenarbeit? Thomas Kessler: Die Förderung und Anerkennung von Freiwilligenarbeit ist ein wichtiges Anliegen der Basler Regierung. Daher hat sie diese im Legislaturplan 2013 bis 2017 als Massnahme festgelegt. Frei-

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willigenarbeit umfasst organisiertes Engagement in einem Verein oder einer Institution. Genauso wichtig sind aber auch die kleinen Aufmerksamkeiten im Alltag, die sogenannte informelle Freiwilligenarbeit. Wieso ist freiwilliges Engagement der Bevölkerung so wichtig? Unser Gemeinwesen könnte nicht ohne nachbarschaftliche Unterstützungsleistungen für betagte Personen oder Angebote von Mittagstischen für die Kinder funktionieren. Auch jemand, der beim Aufbau eines Strassenfestes mithilft, trägt dazu bei, dass die Lebensqualität im Quartier gesteigert wird. Das vielfältige Engagement im direkten Umfeld ist ein zentraler Bestandteil für den sozialen Zusammenhalt, und es steigert die Identifikation mit dem Lebensumfeld. Gemäss Bundesamt für Statistik sind im Kanton Basel-Stadt 30 % der Wohnbevölkerung freiwillig engagiert, womit Basel unter dem Schweizer Durchschnitt von 33 % liegt. Die Beteiligungszahlen gehen in den letzten Jahren kontinuierlich zurück. Umso wichtiger ist es


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daher, geeignete Formen zur Förderung und Anerkennung von freiwilligem Engagement zu finden, wie dies auch weiterhin durch die Verleihung des Prix schappo geschieht und neu auch mit dem Projekt «schappo ist …». Wie funktioniert «schappo ist …»? Die Leute werden aufgefordert, Geschichten über ihnen bekannte Personen aus ihrem Lebensumfeld zu schreiben, vor deren freiwilligem Engagement sie den Hut ziehen und denen sie «schappo» sagen möchten. Diese Geschichten senden sie via Flyer oder via www.schappo.ch ein, worauf die Person, über die berichtet wird, als Dank für ihr Engagement durch den Kanton und im Namen des/der Geschichtenverfassers/in einen schappo-Pin erhält. Die eingesandten Geschichten werden – nach der Prüfung durch die Projektleitung von schappo – im Web aufgeschaltet. Besonders vorbildliche und eindrückliche Geschichten und ihre Protagonistinnen und Protagonisten werden von der schappo-Kommission ausgewählt und ab Dezember 2014 in verschiedenen Medien porträtiert. Diese haben Vorbildfunktion und sollen die Bedeutung von freiwilligem Engagement auch in der Öffentlichkeit sichtbar machen. Partner aus der Privatwirtschaft tragen das Projekt «schappo ist …» während der Projektdauer von Herbst 2014 bis Ende 2016 finanziell sowie mit Sachleistungen mit. Zudem wird das Projekt von Medienpartnern unterstützt. www.schappo.ch

THOMAS KESSLER Thomas Kessler (*1959) leitet seit 2009 die Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung. Vorher war er Drogendelegierter (1991–1998) und Leiter der Integrationsstelle (1999–2008). Er ist zudem Mitglied der eidg. Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ).

WEITERE INFORMATIONEN Präsidialdepartement | Kantons- und Stadtentwicklung Marktplatz 30a CH-4001 Basel Telefon +41 (0)61 267 88 97 Telefax +41 (0)61 267 88 66 www.entwicklung.bs.ch

Basel Dreispitz: Barcelonastr.4 Verkauf/Lager: Di-Fr 09:00-12:00 13:00-17.30 Sa 09:00-14:00 Tel. 061 332 30 70 btbdreispitz@btbbasel.ch Kleinbasel: Turnerstrasse 32 Vermittlung/Laden: Mo-Fr 09:00-12:00 13:30-17:00 Tel. 061 690 90 10 btbdreispitz@btbbasel.ch

VERWENDEN STATT WEGWERFEN! Im weitläufigen Lager der Bauteilbörse auf zwei Stockwerken lässt sich so manches finden, von Waschmaschinen über komplette Küchen bis zu Sanitäranlagen – wer also das Besondere sucht für seine Hausrenovation oder seinen Neubau, sollte unbedingt bei einem der Läden vorbeischauen oder die Homepage des gesamtschweizerischen Netzwerks unter „www.bauteilclick.ch“ besuchen.


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Blaukreuz-Brockenhallen Reinach und Muttenz: speditiv – kompetent – sozial Die Blaukreuz-Brockenhalle Reinach feiert dieses Jahr ihren 17. Geburtstag. Betrieben wird sie von der Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz Baselland, welche nun im September in Muttenz eine weitere Brockenhalle eröffnet hat.

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tellenlosen Jugendlichen und Erwachsenen werden Integrationsarbeitsplätze zur Verfügung gestellt; in einer Tagesstruktur werden sie in ihrer Eigenverantwortung und in ihrer Selbstständigkeit gefördert. Auch Freiwillige erhalten in den Brockenhallen Möglichkeiten für ihr Engagement. Im Gespräch skizziert Benjamin Singer, gelernter Schreiner und Bachelor in Sozialer Arbeit (FH), der die Brockenhallen in Reinach und Muttenz leitet, deren umfangreiche Dienstleistungsangebote sowie die Anliegen ihrer Brockenstubenarbeit. Geschäftsführer: Welche Dienstleistungen erbringen die Brockenhallen? Das Spektrum der zum Verkauf stehenden Waren reicht von Wohnungseinrichtungen, antiken Möbeln, Kleidern, Geschirr, Büchern, Freizeit- und Flohmarktartikeln bis zu Designer-Raritäten – alles zu günstigen Preisen und übersichtlich präsentiert. Gegen eine Entschädigung liefern wir die gekauften Waren auch nach Hause. Gegenstände können auch im Online-Shop reserviert werden. Wir bieten zudem noch weitere Dienstleistungen an wie zum Beispiel Möbel-Zusammenbauen, Kleintransporte und Kleinumzüge, kostenloser Abholdienst von Möbeln, Haus- und Wohnungsräumungen und Entsorgungen unter ökologischen Aspekten. Inwiefern unterscheiden sich die Brockenhallen in Reinach und Muttenz? Die beiden Brockenhallen haben eine unterschiedliche Ausrichtung, was die Verkaufsstrategie anbelangt. Mit der Umsetzung des Projektes «Fun4Kids» (Riesenrutschbahn mit Kinderspielplatz) richtet sich die Blaukreuz-Brockenhalle Reinach gezielt auf Familien aus. Die Ausrichtung in Muttenz liegt mehr auf dem Verkaufserlebnis und der Fokussierung auf eine eher jüngere Kundschaft. Im Rahmen dieser Strategie sollen in Zukunft auch soziokulturelle Projekte entwickelt werden wie Vernissagen, Konzerte oder Koffermärkte. Zudem wird das Verkaufsangebot auf moderne Möbel angepasst.

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Was sind die zentralen Anliegen der Brockenstubenarbeit der Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz Baselland? Die Stiftung nimmt mit den Brockenstuben eine Vermittlungsrolle zwischen sozial privilegierten und sozial benachteiligten Personen ein. Sie engagiert sich in der Präventionsarbeit sowie in der sozialen und beruflichen Integration. Zum Auftrag gehören die Offene Jugendarbeit, Familienangebote, Betreutes Wohnen und Programme zur Arbeitsintegration. In den Brockenstuben sollen stellenlose Menschen durch arbeitsintegrative Programme profitieren und einkommensschwachen Personen günstige Einkaufsmöglichkeiten geboten werden, wobei der Erlös in soziale Projekte der Stiftung fliesst.

WEITERE INFORMATIONEN Blaukreuz-Brockenhalle Reinach Baselstrasse 14 CH-4153 Reinach Telefon +41 (0)61 712 09 56 Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 13 bis 18 Uhr Samstag von 10 bis 16 Uhr Blaukreuz-Brockenhalle Muttenz Hofackerstrasse 12 CH-4132 Muttenz Telefon +41 (0)61 461 20 11 Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 12 bis 18 Uhr Samstag von 10 bis 16 Uhr www.brocki-jsw.ch www.jugendsozialwerk.ch


MCH Group Global Live Marketing

Event Infrastruktur

Die MCH Group ist eine führende internationale Live Marketing Gruppe. Sie bietet umfassende Dienstleistungen im nationalen und internationalen Messeund Eventmarkt. www.mch-group.com www.messe.ch

Unser Messeinfrastrukturangebot in Basel, Zürich und Lausanne umfasst über 240’000 m2 Ausstellungsfläche. Zudem betreiben wir das Congress Center Basel, das Musical Theater Basel, das Theater 11 in Zürich sowie das Centre de Congrès und das Théâtre Beaulieu in Lausanne.

Event Services Messen Zu unserem Portfolio gehören rund 95 Eigenund Gastmessen, darunter die weltweit wichtigsten Messen in den Bereichen Uhren und Schmuck (BASELWORLD) sowie Kunst (Art Basel).

Mit der Rufener events Ltd. in Zürich, der Expomobilia AG in Effretikon und der Winkler Multi Media Events AG in Wohlen bietet die MCH Group alle relevanten Dienstleistungen im nationalen und internationalen Messe- und Eventmarkt: Event Management, Standbau und Event Technik.


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Kunden von Optik Schneider sehen gut und gut aus! Zufriedene Kunden sind die beste Werbung für ein Unternehmen! Und wenn zufriedene Kunden sich begeistert für eine Imagekampagne zur Verfügung stellen, gewinnt die Werbung an Wirkung und Glaubwürdigkeit. Und sie sehen nicht nur gut aus, die Kundinnen und Kunden von Optik Schneider, welche von den Plakatwänden lächeln, man glaubt ihnen auch sofort, dass sie sich mit den Brillen vom Basler Traditionsgeschäft wohlfühlen – und vor allem gut sehen! Interview mit Nicole Schneider

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von Niggi Freundlieb

ptimal mit dem OeV erschlossen und mit eigenem Kundenparkplatz ist Optik Schneider AG – das Fachgeschäft für trendige Brillenoptik und kompetente Kontaktlinsenanpassung sowie für Sport- und Schutzbrillen – seit über 50 Jahren bekannt für seine innovativen Produkte, seine Qualität und seinen ausserordentlichen Kundenservice. Das von den Geschwistern Nicole und Marc Schneider geführte Familienunternehmen setzt auf eine intensive Kundenbindung und -nähe. Deshalb wissen die langjährigen Mitarbeitenden des Optik-Schneider-Teams genau, was ihre Kunden wünschen. Nicht mit Massenware wird gepunktet, sondern mit sorgfältig ausgesuchten Brillenkollektionen aus der ganzen Welt wie Tom Davies, Munic Eyewear, Maui Jim, George Gina & Lucy, Italia Independent oder Feb31st, um nur einige zu nennen. Nicole Schneider spricht im Interview mit dem «Geschäftsführer» über die Geschäftsphilosophie der Optik Schneider AG, in deren Zentrum Kundenbindung, Individualität und Qualität stehen. Geschäftsführer: Wieso lassen Sie in Ihrer Imagekampagne 2014 vor allem unbekannte Gesichter für Ihr Unternehmen werben? Nicole Schneider: Mit dem Musiker Phil Dankner, auch er langjähriger Kunde, hat sich durchaus ein bekanntes Gesicht zur Verfügung gestellt, aber sonst war es unsere Absicht, die Brillenmode durch einen Querschnitt unserer Kunden präsentieren zu lassen. Dies dokumentiert unser Credo, dass für uns jeder Kunde gleich wichtig ist – unabhängig, ob er nun ein bekanntes Gesicht hat oder nicht. Die vom Basler Fotografen

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Christoph Läser geschossenen Bilder sollen vor allem auch zeigen, dass unsere Kunden Freude an den Brillen von Optik Schneider haben, weil sie ihren individuellen Wünschen und ihrem Typ entsprechen. Die Tatsache, dass die ausgewählten Kunden begeistert an den Fotoshootings mitgemacht haben, war für uns zudem die Bestätigung dafür, dass die Beziehungen zwischen uns und den Kunden mehr als nur rein geschäftlich sind. Wir halten diese Kampagne für sehr gelungen, denn die abgebildeten Menschen wirken sehr sympathisch, authentisch und strahlen grosse Lebensfreude aus – beides passt hervorragend zu dem, was wir als Unternehmen vermitteln wollen. Kunden kaufen bei Optik Schneider nicht einfach nur Brillen, sondern auch Individualität? Auf jeden Fall. Jede unserer rund 1 000 Brillenfassungen wird nur ein Mal eingekauft. Das ergibt ein sehr breites Sortiment und erlaubt uns, an internationalen Messen auf Trends reagieren und so laufend unsere Kollektionen ergänzen zu können. So freuen wir uns aktuell auf die zweite Kollektion von Brillenfassungen, die komplett individualisiert werden kann: Holzbrillen von Feb31st. Bei der anderen Marke, Tom Davies, wo nicht nur die Farbe, sondern auch alle anderen Details verändert werden können, gibt es regelrechte Baupläne, die jedes individuelle Detail enthalten. Mit diesen nach Mass gefertigten Brillen sind grösstmögliche Individualität und Passgenauigkeit gewährleistet. Unikate sind jedoch auch alle anderen Brillen, da erst die optimal an die persönlichen Sehanforderungen angepassten Gläser eine massgeschneiderte Brille ergeben. Wissen denn die Kunden, welche Brille zu ihnen passt, oder müssen Sie da Schützenhilfe geben? Wir sind begeisterte Brillenverkäufer, und viele Kunden wissen, dass wir ein gutes Auge für Proportionen, Farben und Formen haben, und so lassen sie sich gern von unseren Vorschlägen überraschen. Andere schätzen es, wenn ihre konkreten Wünsche möglichst detailgetreu umgesetzt werden – was wir genauso gerne machen. Unsere wichtige Aufgabe ist es, Sinn und Zweck der Brille nicht aus den Augen zu verlieren und die Gläserstärke mit einzubeziehen. Auch hier vertrauen unsere Kunden gerne unseren Empfehlungen. Die Brillenglasberatung in entspannter Atmosphäre rundet das Angebot ab. Das erstklassige Sortiment an zumeist in Basel bei der Optiswiss AG gefertigten Brillengläsern führt zu kurzen Lieferzeiten und deckt sämtliche Anwendungsformen ab. Optik Schneider AG führt alle entsprechenden Arbeiten selbst im Hause aus? Auch wenn uns die heutigen Hightech-Schleifautomaten viel knifflige Arbeit abnehmen, so sind wir doch stolz, alle nötigen handwerklichen Schritte zur Fertigstellung der Brillen in unserem Atelier ausführen zu können. Denn so sind auch Sonderanfertigungen möglich und der Service Après-Vente ist gewährleistet. Selbstverständlich prüfen unsere bestens ausgewiesenen Augenoptiker mittels modernster Infrastruktur auch die Sehkraft der Kunden, bestimmen die Stärke der Brillengläser und Kontaktlinsen, führen Augendruck-Messungen durch oder kontrollieren Kontaktlinsen in enger Zusammenarbeit mit lokalen Augenärzten. Komfort und Sicherheit sind somit garantiert.

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Was können Kunden von Ihnen zukünftig erwarten?

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In Frühjahr werden wir den Laden auffrischen – wir freuen uns sehr darauf! Unsere Philosophie hingegen bleibt wie eh und je: «Erst wenn der Kunde zufrieden ist, sind wir es auch.»

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Spreng Consulting – nachhaltige Human-Resources-Dienstleistungen und neue Perspektiven dank Yoga Die Spreng Consulting GmbH an der Basler Aeschenvorstadt 21 bietet zu ihren klassischen HumanResources-Dienstleistungen zusätzlich individuelle, vor allem auf die Bedürfnisse von Berufsleuten zugeschnittene Yoga-Kurse unter der Überschrift «Business-Meditation» an.

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lisabeth Spreng Troller, seit zehn Jahren Inhaberin und Geschäftsführerin der Spreng Consulting GmbH, berät Unternehmen und Einzelpersonen mit nachhaltigen Human-Resources-Dienstleistungen. Sie begleitet bei Outplacements, beziehungsweise beruflichen Neuorientierungen, unterstützt bei Firmen-Reorganisationen und Teamentwicklungsprozessen, liefert als Coach mit Aussensicht und Sparring-Partnerin neue Denkansätze, erarbeitet als Mediatorin bei Konflikten neue Lösungen oder evaluiert Persönlichkeitsprofile und Kompetenzen.

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anhin versteckt waren. Oft blockieren tradierte persönliche Verhaltensweisen oder verkrustete Firmenkulturen die Lösung von Konflikten oder Optimierungsprozessen. Um es nochmals zu sagen: Yoga, aber auch Techniken aus der Psychologie sind Instrumente, welche es erlauben, Veränderungen anzugehen und erfolgreich zu gestalten. Dazu gehören aber auch der Wille und viel Arbeit, die auf sich zu nehmen in der Regel nicht immer einfach ist. Deshalb braucht es Anleitung, um die entsprechenden Techniken zu erlernen, aber auch um zu erkennen, dass man gleichzeitig seine körperlichen und geistigen Ressourcen bedienen muss, um zu einem Gleichgewicht zwischen Körper und Geist zu kommen.

Die ausgebildete Biochemikerin Elisabeth Spreng Troller verfügt neben ihrer Tätigkeit als Personalfachfrau über breite berufliche Erfahrungen als ehemalige Kaderfrau bei Sandoz, als Kampagnenleiterin im Politikbereich, aktuell als nebenberufliche Zivilrichterin oder Verwaltungsratspräsidentin in der Hotellerie. Sie nimmt unter den im regionalen Human-Resources-Bereich tätigen Unternehmen so etwas wie eine Sonderstellung ein, denn als ausgebildete Yoga-Lehrerin (Yoga Alliance Advanced Teacher YTT-500 RYT®, Yoga 50+ und Meditation) bietet sie auch spezielle «Business-Meditations-Kurse» für Berufsleute oder Yoga für die Altersklasse 50+ an. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» legt Elisabeth Spreng Troller unter anderem Wert auf die Feststellung, dass ihre Angebote im Yoga-Bereich nicht als «Ausflug» in die Esoterik verstanden werden dürfen, sondern eine sinnvolle und effektive Erweiterung ihres Dienstleistungsangebots darstellen.

Globalisierung, neue Technologien, Effizienzsteigerungen, Gewinnmaximierung, Konkurrenzdruck, Informationsflut usw. haben die Arbeitswelt rasant und markant verändert. Viel schneller und nachhaltiger jedenfalls als zum Beispiel traditionelle Firmenkulturen oder Arbeitsplatzund Arbeitszeitmodelle. Der Mensch muss sich heute als Person und als Arbeitskraft ständig weiterentwickeln, sich verändern und lebenslang lernen. Dass dies alles nicht reibungs- und konfliktfrei abläuft, leuchtet ein. Deshalb müssen sich die Unternehmen und die Menschen auf diese Herausforderungen einstellen und auch bereit sein, disziplinenübergreifende Erkenntnisse nicht nur wahrzunehmen, sondern auch zu nutzen.

Geschäftsführer: Sie weisen den Begriff «Esoterik» im Zusammenhang mit Ihren Yoga-Kursen von sich, weshalb?

Was heisst das auf die «klassischen» HR-Dienstleistungsangebote der Spreng Consulting GmbH bezogen?

Elisabeth Spreng Troller: Yoga hat nichts mit Esoterik zu tun, sondern ist in unserer Welt voller Hektik und Unruhe ein Weg, um mit neuem Körpergefühl neues Selbstbewusstsein aufzubauen und den Geist und seine Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen. Das sind alles Faktoren, welche auch im Berufsleben entscheidende Rollen spielen.

Die Tatsache, dass ich meinen Kunden ein einzigartiges, sich ergänzendes Angebot anbieten kann, bedeutet für sie einen deutlichen Mehrwert, auch in Bezug auf die «klassischen» HR-Dienstleistungen.

Wie beurteilen Sie denn als Fachfrau generell die Entwicklung unserer heutigen Arbeitswelt?

DIENSTLEISTUNGEN DER SPRENG CONSULTING

Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihren Kursen? Da ich ja selbst Unternehmerin bin und reichlich Berufs- sowie Lebenserfahrung mitbringe, kann ich Menschen in verschiedenen Berufs-, aber auch Lebenssituationen begleiten und Lösungen aufzeigen. Bewusst richtet sich deshalb mein Angebot an Einzelpersonen oder «Paare». In den Kursen in meinem kleinen, intimen Yoga-Raum an der Aeschenvorstadt 21 – hoch über den Dächern von Basel – geht es vor allem darum, dass die Teilnehmenden das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist erlangen. Dadurch wird man ausgeglichener, widerstandsfähiger, man kann sich besser konzentrieren, ist weniger steif, regt sich nicht mehr so schnell auf und ist deshalb leistungsfähiger, zielorientierter, selbstbewusster und erfolgreicher. Tönt eigentlich einleuchtend und scheint eine Zauberformel für Erfolg zu sein! (lacht) Es gibt keine Zauberformel. Ich gebe den Menschen nur Instrumente in die Hand, welche sie befähigen, ihre persönliche und/oder berufliche Situation zu verbessern oder in neue Richtungen zu stossen. Yoga und klassische Human-Resources-Arbeit widersprechen sich also nicht? Im Gegenteil! Gerade in meiner Arbeit als Personalfachfrau habe ich über die Jahre festgestellt, wie wichtig es ist, festgefahrene Wege zu verlassen, neue Impulse aufzunehmen und persönliche Potenziale zu äufnen, die bis

– Berufliche Neuorientierung/Outplacement – Reorganisation/Teamentwicklung – Coaching – Mediation – Insights® -Discovery-Persönlichkeitsprofil – COMPRO+® Kompetenzmessung – Business-Meditation – Yoga

WEITERE INFORMATIONEN Spreng Consulting GmbH Human Resources und Yoga Aeschenvorstadt 21 CH-4051 Basel Telefon +41 (0)61 271 87 00 Telefax +41 (0)61 271 87 01 spreng@sprengconsulting.ch www.sprengconsulting.ch

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Die passende Technik für einen eindrucksvollen Auftritt Die AudioRent Clair AG gehört zu den führenden Full-Service-Anbietern im Bereich Veranstaltungstechnik. Ob für KMU oder für Grossunternehmen, ob für Sportanlässe oder für internationale Konzertstars – das Unternehmen aus Aesch arrangiert perfekt Ton, Licht und Bild an Generalversammlungen, Kundenanlässen, Konferenzen, Messen, Festivals, internationalen und nationalen Tourneen, Konzerten, Eröffnungsfeiern oder Preisverleihungen.

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ie Länge der Liste der Dienstleistungsangebote (s.  rechte Seite) der AudioRent Clair AG wird nur noch durch die Anzahl ihrer zufriedenen Kunden übertroffen: Novartis, Syngenta, Helvetia, die Kantonalbanken von Basel-Stadt, Baselland oder Bern, Bank Coop, Wirtschaftskammer Baselland, Swiss Indoors, Bâloise Session, Charivari, Garage Hollenstein, Christmas Tattoo, Moon  &  Stars – sie alle setzen auf Know-how. Professionalität, Top-Qualität, Innovation und Erfahrung der AudioRent Clair AG wird seit über 30 Jahren auch im Konzertbereich von den Grossen der internationalen Musikszene in Anspruch genommen. U2, Rolling Stones, Paul McCartney, Elton John, Black Sabbath, Queen, Aerosmith, ZZ Top, um nur einige wenige zu nennen – bessere Referenzen gibt es nicht! Die Anfänge der AudioRent Clair AG liegen rund 40 Jahre zurück, als die Haare generell etwas länger getragen wurden und die Musik Ausdruck eines Lebensgefühls war. Mitten drin im beschaulichen Baselbiet überlegte sich der heutige Verwaltungsratspräsident der AudioRent Clair AG, Jürg Hügin, wie lokale und regionale Bands zumindest ansatzweise ähnlich wie die internationalen Vorbilder klingen könnten. Denn vor allem am guten Sound haperte es bei den meisten einheimischen Musikern bei ihren Live-Auftritten beträchtlich. Mit seiner Idee, Bands sowie Konzert- oder Festivalveranstaltern professionelle Gesangsanlagen, Verstärker, Boxen und Mischpulte zur Verfügung zu stellen, traf Jürg Hügin den Nerv der potenziellen Kundschaft und legte den Grundstein für eine bis heute anhaltende, beispiellose Firmen-Erfolgsgeschichte. Im Interview erklärt Toni Scherrer, CEO der AudioRent Clair AG, worin das Erfolgsgeheimnis des Unternehmens besteht und wie man dank einer vielseitigen, umfassenden Dienstleistungspalette die Bedürfnisse verschiedenster Kundensegmente abdeckt oder wie wichtig die regionale Verankerung auch für ein weltweit tätiges Unternehmen ist. Geschäftsführer: Nennen Sie das Erfolgsgeheimnis der AudioRent Clair AG. Toni Scherrer: Wir haben keine Geheimnisse (lacht). Das Unternehmen hat sich seit seinen Anfängen stark entwickelt. Aus AudioRent wurde durch die Beteiligung des amerikanischen Audio-Systemherstellers Clair die AudioRent Clair AG. Bis heute ist das Unternehmen in jeder Beziehung durch Swissness – also erstklassige Qualität, Seriosität, Zuverlässigkeit, Präzi-

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sion und Innovationskraft – geprägt und kontinuierlich zu einem weltweit führenden Veranstaltungstechnikunternehmen gewachsen. Dahinter stecken aber vor allem auch viel Arbeit und der Wille, sich ständig zu verbessern. Mussten Sie schon begründen, weshalb die gleiche Firma, welche die Stimme von Bono, dem Sänger von U2, auf der Bühne in Szene setzt, auch in der Lage sein kann, diejenige von Novartis-CEO Joe Jimenez verständlich an der GV zu verbreiten? Mittlerweile müssen wir das wohl nicht mehr begründen, denn wer 40 % Marktanteil bei den weltweit 100 grössten Musiktourneen als das für Ton, Licht und Videoprojektionen verantwortliche Unternehmen hat, verfügt über beträchtliches Knowhow, das auch im so genannten Event-Bereich zum Tragen kommt. Selbstverständlich gibt es aber Unterschiede was die Herangehensweise und Anforderungen der Kunden betreffen – die Kunst bei beiden Geschäftsfeldern liegt darin, die Kundenwünsche perfekt und zeitgerecht umsetzen zu können. Kommt dazu, dass wir zwar im Musikbereich angefangen haben, aber der Firmengründer und heutige Verwaltungsratspräsident Jürg Hügin, welcher auch heute noch in der Geschäftsleitung tätig ist, schon früh erkannt hatte, dass ebenfalls die Stimmen der CEOs oder des Vereinsvorstandes bei deren Anlässen verstärkt werden müssen, um gehört zu werden. Dies gilt auch für jede öffentliche Veranstaltung. Gleich, ob es sich um eine Generalversammlung eines Unternehmens oder eines Verbandes, um eine Pressekonferenz, eine Produktepräsentation oder eine Jubiläumsfeier handelt, ohne professionellen Ton, Licht und ebensolche Bild- oder Videoprojektionen sind alle diese Veranstaltungen heute nicht mehr denkbar. Die AudioRent Clair AG verfügt in all diesen Bereichen nicht nur über das nötige Know-how, sondern auch über die entsprechende Logistik zur Umsetzung. Einfach um es sich vorzustellen: Für eine grosse GV in der St.-Jakobs-Halle benötigen wir mehrere Sattelschlepper mit Lautsprecheranlagen, Scheinwerfern, Möblierung, Kabel, Mischpult, Dekorationen usw. Können auch regionale KMU oder Veranstalter die Dienstleistungen der global tätigen AudioRent Clair AG in Anspruch nehmen? Auf jeden Fall. Wir sind ein in der Region stark verankertes Unternehmen, beschäftigen hier rund 60 Festangestellte und um die 100  Freelancer. Wir bieten Unternehmen und Veranstaltern Lösungen auf höchstem Niveau in jeder Grösse. Das kann die Beschallung einer Medienkonferenz oder Sport-Events sein, die Begleitung mit Licht und Ton einer Firmeneröffnung oder eines kleinen regionalen Open Airs.


DIENSTLEISTUNGEN DER AUDIORENT CLAIR AG Corporate Events Beratung, Konzeption und Umsetzung von Ton, Licht und Video sowie Bühnenbau, Dekoration und Spezialeffekte für: –– Generalversammlungen –– Kundenveranstaltungen –– Mitarbeiteranlässe –– Informationsveranstaltungen –– Presseveranstaltungen –– Konferenzen –– Jubiläumsfeiern –– Produktpräsentationen –– Messen –– Ausstellungen Public Events Erstklassige Audio-, Licht- sowie Videotechnik und professionelle Unterstützung bei der Konzeption und Umsetzung von: –– internationalen Tourneen –– Konzerten –– Festivals –– Open Airs –– Sportveranstaltungen –– Musicals & Theater –– Tanz-Events –– Partys –– Eröffnungsfeiern –– Preisverleihungen Dry Hire Vermietung von technischen Geräten wie Lautsprecher, Mikrofone oder LED-Leuchten und Dimmer ohne zusätzliche Dienstleistungen. Verkauf und Installation Warenverkauf sowie Beratung, Konzeption, Planung und Umsetzung von Audio-, Video- und Lichtanlagen bei Festinstallationen.

WEITERE INFORMATIONEN AudioRent Clair AG Industriestrasse 111 CH-4147 Aesch Telefon +41 (0)61 756 98 00 Telefax +41 61(0) 756 98 01 info@audiorentclair.com www.audiorentclair.com

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Team Vertikal –  Ein Teil ihrer Sicherheit Der Name ist Programm: Das Team Vertikal mit Sitz in Pratteln erledigt spezielle Arbeiten in der ganzen Schweiz. Sicherheitsvorkehrungen spielen dabei eine wesentliche Rolle. Egal, ob es sich dabei um den Rückbau eines Hauses, Arbeiten in einem Schacht oder an einem Hochhaus handelt. Die Firma richtet überdies PSAgA Ausbildungskurse aus.

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ie Arbeiten, die das Team Vertikal in Pratteln verrichtet, sind meist spektakulär. Und immer steht am Anfang die Frage: «Wie lässt sich die Aufgabe so erledigen, dass die Sicherheit gewährleistet ist?» Gleich, ob es sich dabei um eine Montage an einer Brücke, um Arbeiten in einem Schacht, in beengten architektonischen Verhältnissen, auf Dächern oder an nur schwer zugänglichen Fassaden handelt. «Wir erledigen Arbeiten dort, wo andere Arbeitskräfte nicht hinkommen. Oder bringen sie an ihren Arbeitsort», sagt Roman Strub. Die fünf Mitarbeitenden des Teams Vertikal sind schweizweit gefragt. Die Spezialisten in Sachen Sicherheit sind bei Montagearbeiten beim neuen Hotel Ibis in Basel ebenso gefragt wie beim Rückbau eines Asbestzementdaches in Möhlin, bei einer Felsräumung oberhalb der Kantonsstrasse oder bei Schachtarbeiten wie im kürzlich erbauten Messeneubau in Basel. Das Team Vertikal ist überall zugegen, wo es in luftiger Höhe oder unwegsamer Tiefe etwas zu tun gibt. Und auch äusserst unangenehme Jobs, etwa die Entfernung von Asbest-Materialien am Bau, gehören zum Arbeitsbereich der Prattler Firma. Roman Strub selbst ist Asbest-Spezialist.

OHNE RISIKO ARBEITEN Wie gefährlich solche Arbeiten sind, verdeutlichen Zahlen der Suva. Jährlich gibt es in der Schweiz nahezu 10’000 Absturzunfälle. Besonders tragische Fälle enden mit Invalidität oder gar mit dem Tod. Der Versicherer hat deshalb für «Arbeiten am hängenden Seil» strengere Vorschriften vor-gegeben. Denn keine Arbeit ist so wichtig, dass man hierfür sein Leben riskieren sollte. Dies gilt nicht nur für Profis im Team Vertikal. Dies gilt auch für eine ganze Reihe anderer Berufsleute: Für den Zimmermann, für Dachdecker, Maurer, Sanitäre, für Reinigungspersonal und viele andere. Dabei müssen diese Berufsleute nicht an einem Hochhaus wie dem Roche-Turm arbeiten. Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen müssen bereits ab einer Höhe von zwei Metern eingehalten werden.

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PSAGA-AUSBILDUNGSKURSE Wer sich wie sichern muss, und wie er das in der Praxis zu tun hat, lernen die genannten und andere Berufsleute in Weiterbildungskursen. Die so genannten PSAgA-Kurse – «persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz» – werden denn auch unter anderem von den Profis des Teams Vertikal angeboten. Angesprochen sind sämtliche Arbeitnehmer, die mit PSAgA arbeiten müssen, Arbeiten mit PSAgA planen, anordnen oder überwachen müssen. Die Ausbildung im Umgang mit PSAgA dauert in der Regel einen Arbeitstag, inklusive einer einfachen Rettung mit einem Rettungsgerät. Spezielle Rettungstechniken müssen separat erlernt werden. Vertieftes Fachwissen für die Kontrolle und Unterhalt für PSAgA muss ebenso zusätzlich erworben werden.

GEFAHREN ERKENNEN Die Lernziele der Ausbildung sehen vor, dass die Teilnehmer im Anschluss über ein ausgewogenes Allgemeinwissen zu PSAgA verfügen. Sie erkennen die Bedeutung einer planmässigen Rettung und wissen, wann und wo sie eine PSAgA einsetzen müssen. Dieses Know-how sei für viele Berufe unerlässlich, so Roman Strub: «Die Sicherheit am Arbeitsplatz ist ein entscheidender Faktor vieler Arbeiten» – vor allem aber der besonders gefährlichen.

WEITERE INFORMATIONEN Team Vertikal Breiteweg 7 CH-4133 Pratteln Telefon +41 (0)61 599 28 28 Telefax +41 (0)61 823 73 38 Mobile +41 (0)79 322 41 37 www.team-vertikal.ch team-vertikal@teleport.ch


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CULINARIUM

«Sinnvolle» Wege in den Beruf Das Projekt «Sinnenvoll» im Landhof in Pratteln bietet jungen Menschen, die es auf dem Ausbildungsmarkt schwer haben, eine Chance für Anlehren oder Attestausbildungen in unterschiedlichen Berufen.

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er Verein «Sinnenvoll» betreibt das bekannte Prattler Restaurant Landhof, wo 32 Lernende unter anderem Attestausbildungen als Küchen- oder Restaurationsangestellte, HauswirtschaftspraktikerInnen, BüroassistentInnen oder eine Anlehre als Abwart absolvieren können. Unter Anleitung professioneller BerufsbildnerInnen wird der Landhof als beliebtes Bio-Restaurant mit lauschigem Garten, inklusive Bioladen und Vinothek sowie Möglichkeiten zur Durchführung von Seminaren und Festen oder Banketten geführt. Darüber hinaus bietet das «Sinnenvoll»-Team weitere Dienstleistungen wie Catering, Wäscherei  &  Hemdenservice, Reinigung von Privathaushalten sowie Hauswartungen und Gartenunterhalt an. Im Interview beschreibt Markus Auf der Maur, der zusammen mit seiner Frau Daniela das Projekt «Sinnenvoll» leitet, die Ausbildungsphilosophie des Vereins, der vor sieben Jahren gegründet worden und mit 15  Vollzeitstellen für Ausbildung und Betrieb ausgestattet ist. Geschäftsführer: Weshalb braucht es das Projekt «Sinnenvoll»? Markus Auf der Maur: Jugendliche mit Lernschwierigkeiten oder mit schwierigem sozialen Hintergrund finden auf dem freien Arbeitsmarkt oft keinen Ausbildungsplatz oder schaffen es nicht, aufgrund ihrer persönlichen Situation die Ausbildung zu beenden. Mit unseren, spezifisch auf ihre Situation zugeschnittenen Ausbildungsangeboten können wir den Jugendlichen den Einstieg oder Wiedereinstieg ins Berufsleben ermöglichen. Mit Erfolg, wie ich betonen möchte, denn bislang haben 100 Prozent aller bei uns ausgebildeten Lernenden ihre Ausbildung abgeschlossen. Was vermitteln Sie den Lernenden? Neben einer erstklassigen fachlichen Ausbildung stärken wir ihr Selbstwertgefühl, fragen sie nach ihren Zielen und fördern sie dabei. Oftmals ist es das erste Mal in ihrem Leben, wenn sie zu uns kommen, dass sie als Persönlichkeiten respektiert werden und menschliche Zuwendung erfahren. Wenn sie merken, dass man an ihnen als Persönlichkeiten Interesse

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hat und ihnen Freude an ihrer Tätigkeit vermittelt, dann sind sie bereit, Regeln einzuhalten und entwickeln Leistungsbereitschaft sowie Ehrgeiz. Wie hat sich der Schritt vor drei Jahren, das Restaurant Landhof zu betreiben, bewährt? Das hat sich sehr bewährt. Wir konnten gerade im Küchenbereich hoch qualifizierte Berufsbildner gewinnen, welche für die Jugendlichen als Vorbilder dienen und demenstprechend erfolgreich Lerninhalte vermitteln können. Da das Restaurant auch beim Publikum sehr gut ankommt, wollen wir es auf anfangs nächsten Jahres ausbauen. Zudem sind wir aktuell daran, in den Räumlichkeiten der ehemaligen Druckerei Hochueli im Zentrum von Muttenz zusammen mit Partnerbetrieben den Bereich hauswirtschaftliche Dienstleistungen – von Reinigungsdiensten, Hauswartung über Gärtnerarbeiten oder Wäscherei bis zu Catering – auszubauen.

WEITERE INFORMATIONEN BIO-Restaurant LANDHOF c/o Sinnenvoll Hertnerstrasse 19 CH-4133 Pratteln Telefon +41(0)61 511 07 00 info@sinnenvoll.ch | landhof@sinnenvoll.ch www.sinnenvoll.ch | www.landhof-pratteln.ch


CULINARIUM

Mittagsbuffet mit Grill-Spezialitäten 11.30 – 15.00 Uhr Montag – Freitag pro Person 9,50 € Samstag pro Person 12,90 € Sonntag & Feiertage pro Person 16,90 € Abendbuffet mit Grill-Spezialitäten 17.30 – 23.00 Uhr Montag – Donnerstag pro Person 15,90 € Freitag – Sonntag & Feiertage pro Person 16,90 €

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Grüttweg 15 79539 Lörrach Telefon & Telefax 0049 (0) 7621 – 2542 www.restaurant-ginza.de www.restaurantginza.de (Neu in Konstanz)

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Kulinarischer Genuss in Paris Paris zählt zu den beliebtesten Reisezielen Europas. Kein Wunder, schliesslich bietet die Stadt unzählige Sehenswürdigkeiten, Kultur und Romantik. Und da Paris ja bekanntlich die Stadt der Liebe ist und Liebe durch den Magen geht, darf man «le plaisir de la bonne cuisine» natürlich nicht vergessen. Interview mit Guy Savoy

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von Dr. Thomas Hauer

ründe für eine Reise nach Paris gibt es viele: den gusseisernen Koloss Gustave Eiffels, die weltberühmten Sammlungen des Louvre und des Musée d'Orsay, den frühgotischen Säulenwald von Notre-Dame, die schneeweisse Basilika Sacré-Cœur, einen Bummel auf den Champs-Élysées oder über den Montmatre, die endlose Reihe von Edelboutiquen entlang der mondänen Rue du Faubourg Saint-Honoré oder eine romantische Lichterfahrt auf der Seine. Aber natürlich ist Frankreichs Kapitale auch eine Topdestination für Foodies. Schliesslich locken hier nicht nur zahllose Märkte und einige der schönsten Delikatessengeschäfte der Welt, sondern auch mehr als 10’000 Cafés, Brasserien und Bistros, die mit einer gastronomischen Bandbreite aufwarten, die London oder New York ebenbürtig ist. Ganz zu schweigen von den legendären Gourmettempeln der Stadt. So glänzen in der Seine-Metropole aktuell gleich über neun Restaurants drei Michelin-Sterne. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» spricht Guy Savoy über seinen Gourmettempel. Geschäftsführer: Monsieur Savoy, in einem Satz: Was unterscheidet Ihr Pariser Signature-Restaurant von den immerhin acht weiteren von drei Michelin-Sternen gekrönten Feinschmeckertempeln der Stadt?

Guy Savoy: Nun, nach einem Besuch in meinem Restaurant können Sie diese Frage sicher besser beantworten als ich selbst … ich bin gespannt auf Ihre Meinung! Aber gibt es nicht doch so etwas wie einen unverwechselbaren Guy Savoy Style? Was meine Gerichte angeht, so habe ich nur eine Regel: nie mehr als drei Elemente auf einem Teller. Ausserdem ist das Produkt heilig! Das be-

deutet, dass ich es respektiere, so wie es ist, und deshalb so unverfälscht wie möglich präsentieren möchte. Was das Restaurant betrifft, habe ich versucht, eine ästhetische und warme Atmosphäre zu schaffen, in der sich meine Gäste wirklich wohlfühlen. Dazu tragen auch zahlreiche Kunstwerke bei: Grafiken und Gemälde für die Wände und kleine Objets d'art auf den Tischen. Gibt es ein typisches Guy-Savoy-Signature-Gericht, etwas, das Gäste bei einem Besuch in der Rue Troyon auf keinen Fall verpassen dürfen? Da haben meine Gäste einen eindeutigen Favoriten: die Artischockensuppe mit schwarzen Trüffeln, begleitet von einer Brioche mit Pilzfüllung und Trüffelbutter. Aber für mich persönlich sind alle meine Rezepte Signature-Gerichte, denn sie sind Ausdruck meiner Persönlichkeit. Für viele Menschen ist Paris nach wie vor die kulinarische Welthauptstadt. Würden Sie dem zustimmen? Als einer der Protagonisten der Pariser Gastroszene – ich betreibe ja alleine in Paris vier Restaurants – würde ich sagen, dass die Stadt in der Tat nach wie vor an der kulinarischen Weltspitze steht. Nicht alleine, aber an erster Stelle. Nicht umsonst beschreiben ja auch Kollegen wie Thomas Keller, Tom Kitchin oder Gordon Ramsay, die alle bei mir gearbeitet haben, ihre Zeit in Frankreich als entscheidenden Impuls. Paris bietet einfach eine schier atemberaubende Vielfalt, und die angebotenen Produkte sind von höchster Qualität. Gleichzeitig sind sie ein Spiegel der unterschiedlichen Regionen Frankreichs und ihrer jeweiligen Terroirs. Die Qualität der Hauptstadtküche ist deshalb untrennbar mit diesem vielfältigen Angebot und seiner erstklassigen Qualität verbunden – beides bedingt sich quasi gegenseitig.

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Für diejenigen, die schon alles gesehen und probiert haben – haben Sie ein paar Tipps für das perfekte kleine Restaurant, Bistro oder Café, wo wir Guy Savoy an einem Samstagabend treffen könnten?

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Ich entdecke jede Woche ein «perfektes kleines Restaurant, Bistro oder Café»! (lacht) Im Ernst: Paris ist voll davon, gehen Sie einfach auf Entdeckungstour und folgen Sie Ihrer Intuition. Wo finden Foodies in Paris das ultimative kulinarische Souvenir? Auch da gilt: Lassen Sie sich einfach durch einen der zahllosen Märkte treiben, schauen Sie aufmerksam in die Auslagen einer traditionellen Charcuterie oder Fromagerie, spazieren Sie in eine Bäckerei, aus der Ihnen der Duft von frisch gebackenem Baguette entgegenströmt und essen Sie ein knuspriges Croissant, lesen Sie die Speisekarte im Fenster eines kleinen Restaurants, träumen Sie rauschenden Fest –und treffen Sie sich Montagvon bis einem Freitag 11.00 14.00 Uhr Montag bis Freitag 11.00 – 14.00 Uhr mit ein paar französischen Freunden zu einem 17.00 – 23.00 Uhr geTischreservation erwünscht. 17.00 Uhr Tischreservation erwünscht. meinsamem Essen, bei dem – Sie23.00 sich über die serSamstag und Sonntag Ruhetag vierten Gerichte,Ruhetag Ihre Lieblingsprodukte und Samstag und Sonntag kulinarische Erfahrungen austauschen. Diese Für spezielle Anlässe wie Firmungen, herrlichen Erinnerungen nehmen Sie dann mit Für spezielle Anlässe wie Firmungen, Samstag Geburtstage, Firmenanlässe, Bestattungen etc. nach Hause – die setzen garantiert keinen Staub an … Samstag

Öffnungszeiten Öffnungszeiten

Fon

Öffnungszeiten

Öffnungszei Fondu Fondue  Rindshuftwürfeli (so viel wie manÖffnungszeit essen kann) Öffnungszeiten Samstag und Sonntag Ruhetag Öffnungszeiten Öffnungszeiten  verschiedene hausgemachte, kalte Saucen Montag bis Freitag

11.00 – 14.00 Uhr

 grüner Salat an franz.erwünscht. Salatsauce 17.00 – 23.00 Uhr Tischreservation Öffnungszeiten Öffnungszeiten Montag Freitag Montag bisbis Freitag

11.00 – 14.00 Uhr 11.00 – 14.00 Uhr

17.00 – 23.00 Uhr Tischreservationerwünscht. erwünscht. 17.00 – 23.00 Uhr Tischreservation Öffnungszeiten Samstag Samstag und Sonntag Ruhetag Öffnungszeiten Samstag und Sonntag Ruhetag  grob geschnittene Früchte, fritierte Bananen Für spezielle Anlässe wie Firmungen, Samstag Geburtstage, Firmenanlässe, Bestattungen etc.  Pommes Frites (Standart) Nudeln oder Reis Samstag Samstag Samstag spezielle Anlässe wie Firmungen, FürFür spezielle Anlässe wie Firmungen, Montag bis Freitag 8.30 – 23.00 Uhr direkt bei Roger Hörmann 076 317 60 90 SamstagFirmenanlässe, Samstag Geburtstage, Firmenanlässe, Bestattungen etc. Geburtstage, Bestattungen etc. Samstag Samstag Montag bis Freitag 8.30 –60 23.00 Uhr Montag bis Freitag 8.30 –317 23.00 Uhr direkt Roger Hörmann 076 60 direkt beibei Roger Hörmann 076 317 9090 Tischreservation erwünscht (s’hed solang‘s s’hed)

Öffnungszeiten Öffnungszeiten

Fondue Fondue Chinoise Chinoise

Öffnungszeiten Öffnungszeiten Samstag Samstag 16.00 – 23.00 Uhr 16.00 Öffnungszeiten Öffnungszeiten Samstag 16.00– Samstag Samstag 16.00– 23.00 – 23.00 Uhr Öffnungszeiten Öffnungszeiten Samstag 16.00 Uhr Samstag Sonntag Ruhetag pizzeria cucina amici Samstag 16.00– Öffnu Samstag 16.00 Sonntag Ruhetag pizzeria cucina amici Samstag Sonntag Ruhetag pizzeria cucina amici Öffnungszeit Öffnungszeiten pizzeria cucina amici Samstag pizzeriacucina cucina amici Angensteinerstrasse 6 pizzeria amici Montag Angensteinerstrasse 6

Samstag Geburtstage, Firmenanlässe, Bestattungen etc.Uhr Montag Freitag – 23.00 Samstag direkt bei bis Roger Hörmann8.30 076 317 60 90 Montag Freitag – 23.00 direkt bei bis Roger Hörmann8.30 076 317 60 90 Uhr

Samstag 16.00Samstag – 23.00 Uhr Samstag Samstag 16.00Samstag – 23.00 Uhr n o i Japanisch à discrétion akt n Sonntag Ruhetag pizzeria cucina amici e Samstag h c (Sushi, Sashimi & Grillspeisen) Wo u . SSonntag 20% Ruhetag pizzeria cucina amiciamici :pizzeria a r cucina D in n e i, D o

Angensteinerstrasse 6

Montag Freita Montag bisbis Freitag

Tischr Angensteinerstrasse 4153 Reinach Tischreservat Angensteinerstrasse Tischreservatio Angensteinerstrasse 66 6 4153 Reinach 4153 Reinach pizzeria cucina amici pizzeria cucina amici Öffnungs Samstag und So Öffnungsz Samsta Samstag und Sonn 4153 Reinach 4153 Reinach 4153 Reinach 4153 Reinach 4153 Reinach 4153 Reinach 061 711 pizzeria@cucina-amici.ch Tel.Tel. 061 711 6060 9090 Tel. 061 711 60 90pizzeria@cucina-amici.ch pizzeria@cucina-amici.ch Angensteinerstrasse 6 Angensteinerstrasse 6 Angensteinerstrasse 6Angensteinerstrasse 16.00 ––www.cucina-amici.ch 23.00 Uhr Angensteinerstrasse 6 Anläs 6 Anlässe 061 713 www.cucina-amici.ch Angensteinerstrass FaxFax 061 713 9494 8080 4153 Reinach spezielle 4153 Reinach FürFür spezielle 16.00 23.00 Uhr Fax 061 713 94 80 www.cucina-amici.ch 4153 Reinach Für spez Fax 061 713 94 80 www.cucina-amici.ch Tel. 711 60 90 pizzeria@cucina-amici.ch Fax 061 713 94 80 www.cucina-amici.ch Tel. 711 60 90 pizzeria@cucina-amici.ch 4153Reinach Reinach 4153 Samstag Samstag Geburtstage, Firm Geburtstage, Fax 061 713 94 80 pizzeria@cucina-amici.ch www.cucina-amici.ch Tel. 711 60 90 pizzeria@cucina-am Angensteinerstrasse 6Firmen Fax 061 71394 94 806Geburts 16.00 – 23.00 Uhr Angensteinerstrasse Fax 061 713 80 w p 4153 Reinach 4153 Reinach 4153 Reinach Tel. 061 711 60 90 pizzeria@cucina-amici.ch Sams Tel. 061 711 60 90 Angensteinerstrasse Fax711 061 713 94 80 16.00 – 23.00 Uhr Montag bis Fr Öffnungszeiten Montag bis Frei direkt Roger 4153 Reinach direkt beibei Roger H Tel. 061 711 60 90 pizzeria@cucina-amic Tel. 061 711 60 90 p Tel. 061 60 90 piz Öffnungszeiten Monta direkt Tel.Uhr061 711 60 90 b Montag bis Freitag 11.00 – 14.00

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pizzeria cucina amici Montag bis Freitag 11.00 17.00 –– 14.00 23.00 Uhr Uhr Tischreservation erwünscht. 17.00 – 23.00 Uhr Tischreservation erwünscht. pizzeria cucina amici Öffnungszeiten pizzeria amici Samstag und Sonntag Ruhetag pizzeria 4153 Reinachcucina amici Öffnungszeiten pizzeria cucina cucina amici

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CULINARIUM

Gasthof zum Rebstock: Innovative Küche in traditionellem Ambiente

Der stilvoll eingerichtete Gasthof zum Rebstock in Muttenz verbindet Tradition mit Moderne. Eine gehobene, saisonorientierte und innovative Küche sowie traditionelle Klassiker und eine Auswahl hervorragender Weine handverlesener Produzenten aus bekannten Weinregionen Europas stehen den mit grosser Aufmerksamkeit betreuten Gästen zur Auswahl.

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itten im historischen Dorfkern von Muttenz gegenüber der bekannten St. Arbogast Kirche gelegen – mit guten Parkiermöglichkeiten und optimal an den öffentlichen Verkehr angebunden – befindet sich der im Landhausstil eingerichtete Gasthof zum Rebstock, der seit über 100 Jahren im Besitz der Familie Burger ist und in der dritten Generation von Margrit und ihrer Tochter Doris Burger geführt wird. In der Küche führt Gourmet-Koch Christophe Vogel das Szepter. Im Restaurant mit Gaststube (inklusive Kachelofen), Speisesaal und gemütlichen Rustica finden ins-

gesamt rund 130 Personen Platz. Für Bankette, Familienfeiern oder Firmenanlässe steht der Saal für 50 Personen zur Verfügung. In lauschiger Atmosphäre können Sie am 31.12. auch das Silvester-Menu bei musikalischer Begleitung geniessen! Ein besonderer Hit sind ausserdem die hausgemachten «Schoggi-Truffes», die auf Anfrage sofort produziert und auch für zuhause oder als Geschenk eingepackt werden.

WEITERE INFORMATIONEN Gasthof zum Rebstock Kirchplatz 7 CH-4132 Muttenz Telefon +41 (0) 61 461 04 60 Telefax +41 (0) 61 461 04 60 info@rebstockmuttenz.ch www.rebstockmuttenz.ch Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag von 10 bis 24 Uhr Sonntag von 10 bis 22 Uhr Montag und Dienstag geschlossen

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CULINARIUM

«Ich bin da irgendwie reingerutscht!» Kaum ist die Basler Herbstmesse vorbei, disloziert Heinz Margot mit seiner Raclette-Stube vom Petersplatz an den Basler Weihnachtsmarkt auf dem Münsterplatz (27.11.– 23.12.). Und Eingeweihte wissen es schon länger: Das beste Mittel gegen den vorweihnachtlichen Päckli-Einkaufsstress ist eine kurze (oder auch längere) Einkehr bei Schauspieler, Moderator und Gastronom Margot direkt beim Münster. Interview mit Heinz Margot

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von Niggi Freundlieb

icht, dass das feine Raclette und ein Glas Wein bei Heinz Margot keine Ausrede wert wären, bei besagtem Einkaufsstress das eine oder andere Geschenk kurzfristig zu vergessen, aber allein schon die Anwesenheit des kürzlich sogar in einem Western aufgetretenen Baslers mit der unverkennbaren Stimme verspricht amüsante und vor allem «heimelige» Stunden mit viel Witz und Lachen.

    

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CULINARIUM

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Im Interview mit dem «Geschäftsführer» spricht Heinz Margot über seine Affinität zur Gastronomie, seine Schauspieler- und ModeratorenTätigkeit und weshalb er generell eigentlich selten einen Plan hat.

den Westen», das kürzlich auch als Film herausgekommen ist, einen Cowboyhut auf den Kopf, einen Schnauz ins Gesicht und einen Revolver in die Hand genommen! Und es hat einen Riesenspass gemacht.

Geschäftsführer: Wie kommt man als Schauspieler und Moderator zur Gastronomie?

Nochmals zurück zu Kulinarischem: Sie haben im «Schällenursli», der Besenbeiz, die Simon Lutz mit Urs Rediger, dem Pächter des romantischen Bauernhofes auf dem Margarethenhügel, betreibt, als Veranstalter unter der Überschrift «Edition» letztes Jahr mit Pascal Schmutz und dieses Jahr mit Nik Gygax zwei Spitzenköche engagieren können – wird dieser kulinarische Spitzen-Event auch 2015 stattfinden?

Heinz Margot: Meine Eltern hatten ein Restaurant, und deshalb sind Kochen und ebenso gern Essen wohl irgendwie in meinen Genen. Dass ich aber am TV oder in der Öffentlichkeit moderierend Kulinarisches präsentieren oder sogar während fast einem Jahrzehnt eigene Restaurants in Zermatt führen würde, das war nicht geplant. Ich bin da irgendwie reingerutscht, wie bei so vielem, was ich gemacht habe! Sie hatten also nie einen Plan? Mein Plan war immer, möglichst keinen zu haben. Ich hatte das Glück, auf verschiedenen Standbeinen – sei es die Schauspielerei oder das Moderieren in Radio und TV – stets wieder interessante, neue Wege gehen zu können, die es mir auch ermöglichten, an neuen Projekten zu arbeiten. Ich bin halt ein ruheloser Geist, der gerne neue Dinge anreisst und realisiert.

Aufgrund der bisher hervorragenden Resonanz sollte es eigentlich so sein. Da ich aber ab März in der Schweizer Uraufführung des Stückes «Die Wunderübung» wieder auf der Bühne stehen werde, kann es sein, dass wir mit der «Edition» eine Pause einlegen. Mal sehen – das ist eben eine Schwierigkeit mit Plänen: Nicht selten überschneiden sie sich mit Ungeplantem.

H EINZ MARGOT

Warum sieht man Sie im Fernsehen nicht mehr so oft? Ich bin seit über 20 Jahren beim Fernsehen, und ehrlich gesagt reizt mich diese Arbeit nur noch sehr bedingt. Die Sendungen zur Fasnacht oder beispielsweise dem Christmas Tattoo, welches an Heiligabend ausgestrahlt wird, sind für mich noch so etwas wie Liebeleien. Ansonsten widme ich mich lieber meinen Gastro-Projekten oder stehe auf einer Theaterbühne …

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… was auch einer der Gründe war, weshalb Sie aus dem Wallis wieder nach Basel zurückgekehrt sind? Nebst Freunden, Familie und Heimweh nach Basel bestimmt auch zum Teil. Nach zwölf Jahren wieder Theater zu spielen, das hat mich schon gereizt. Und so habe ich mit der Basler Theaterfalle im Stück «Im Wil-

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KOLUMNE

Ein Plädoyer für die Unternehmenssteuerreform (USR III)

GUIDO MÜLLER Advokat, dipl. Steuerexperte Ludwig + Partner AG St. Alban-Vorstadt 110 Postfach 419 CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 204 02 02 guido.mueller@ludwigpartner.ch www.ludwigpartner.ch

E

in Plädoyer ist dringend nötig. Denn die «Linken» waren gegen die USR II, also werden sie konsequenterweise auch die USR III bekämpfen – der Inhalt der USR III ist deshalb auch zweitrangig. Die «Rechten» sind mit der zuständigen Bundesrätin dermassen unzufrieden, dass sie sie nur allzu gerne scheitern sehen. Erschwerend kommt hinzu, dass noch nicht genau bekannt ist, was alles noch auf das zu sinken drohende Boot gepackt werden soll. Was heute aber bekannt ist, ist, dass die kantonalen Steuerprivilegien ersatzlos wegfallen werden.

Es handelt sich dabei um das kantonale Holding- sowie Domizilgesellschafts-Privileg (StHG 28), wobei die Domizilgesellschaft je nach Kanton anders bezeichnet wird (z.B. Verwaltungsgesellschaften oder gemischte Gesellschaften). Diese Steuerprivilegien sind vom Ausland unter Beschuss (EU, OECD sowie die jeweiligen Mitgliedstaaten). Warum interessieren sich die Ausländer dafür, dass die Kantone gewisse Gesellschaften steuerlich privilegieren? Bei diesen Privilegien geht es vereinfacht darum, dass gewisse Gewinne gar nicht oder nur um die 10 Prozent auf kantonaler Ebene besteuert werden. Besonders sauer aufgestossen ist bei anderen Staaten, dass bei Domizilgesellschaften Gewinne, die im Ausland erwirtschaftet werden, besonders tief besteuert werden (sog. «ring fencing»). Im Rahmen des internationalen Steuerwettbewerbs ist es für die ausländischen Steuerkonkurrenten ein Leichtes, die Schweiz erneut unter Druck zu setzen. Diesen Druck gilt es einerseits zu beseitigen, und andererseits sollte die Schweiz weiterhin im Steuerbereich wettbewerbsfähig bleiben.

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Die Drohung, mit der sich die Schweiz konfrontiert sieht, ist die «schwarze Liste». Diese hat zur Folge, dass die über 100 Doppelbesteuerungs-Abkommen nicht mehr angewandt werden und somit Zahlungen aus dem Ausland in die Schweiz im jeweiligen Land nicht mehr als Aufwand zugelassen und als Gewinn besteuert würden. Die in der Schweiz erbrachten Leistungen würden sich somit um den hohen Steuersatz des Auslandes verteuern. Dies gilt es um jeden Preis zu vermeiden. Die Abschaffung der kantonalen Steuerprivilegien wird voraussichtlich nicht zu höheren Steuereinnahmen, sondern zu Steuerausfällen führen. Es ist nämlich davon auszugehen, dass Gesellschaften mit einem hohen Ertragsanteil aus dem Ausland sich einen neuen steuergünstigen Ort suchen, wenn sich die Steuerlast in der Schweiz verdoppelt. Die Steuerausfälle aufgrund von Wegzügen ins Ausland lassen sich wohl auch nicht durch eine Senkung des kantonalen Steuersatzes aufhalten. Die absehbaren Steuerausfälle betreffen vor allem Kantone, die im Finanzausgleich zu den Geber-Kantonen gehören (BS, GE, ZG, ZH) und die ihre Ausgleichslast deshalb reduzieren möchten. Damit schlägt die Abschaffung der Privilegien voraussichtlich mit einer Steuererhöhung in sämtlichen Kantonen durch. Der Plan, die Steuerausfälle durch die Wiedereinführung der Kapitalgewinnsteuer auszugleichen, dürfte politisch wohl nicht durchsetzbar sein. Nichtsdestotrotz müssen die Steuerprivilegien im Rahmen der USR III abgeschafft werden. Hier ist ein kühler Kopf gefragt; dies obwohl alle Zeichen auf ein hitziges Wahljahr 2015 stehen. Die Lösung für dieses Problem heisst heute Lizenzbox. Im Hinblick auf die kommende USR III ist die heute privilegierte Gesellschaft gut beraten, sich so zu organisieren, dass in der Zukunft Erträge in diese von der Steuer befreite Box fallen.


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AUTO & MOTO

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Emil Frey AG Autocenter Münchenstein: Neu- und Umbau bald abgeschlossen Die umfangreichen Neu- und Umbauarbeiten im Emil Frey AG Autocenter Münchenstein sind auf gutem Wege und werden bald abgeschlossen sein. Ende März 2015, genau 30 Jahre nach dem Start am Standort an der Grabenackerstrasse 10, wird den Kundinnen und Kunden einer der modernsten Garagenbetriebe der Nordwestschweiz zur Verfügung stehen. Interview mit Steven Schenk

S TEVEN SCHENK

von Niggi Freundlieb

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eben dem exklusiven Angebot klassischer Luxuslimousinen und einer vielfältigen Modellpalette namhafter Hersteller wie Jaguar, Land Rover, Jeep, KIA, Subaru oder Suzuki vertritt das Emil Frey AG Autocenter Münchenstein zudem neu und exklusiv für die Region die Traditionsmarke Bentley.

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Eine neue, über 1 600 m 2 grosse Ausstellungshalle, eine schöne Kaffeeund Smoker’s Lounge, eine neue Waschanlage, 18 neue Werkstattarbeitsplätze sowie eines der modernsten Diagnosecenter, und auch im Ersatzteillager blieb kein Stein auf dem anderen – das Emil Frey AG Autocenter Münchenstein bekommt ein komplett neues Gesicht und wird die Kundinnen und Kunden noch besser bedienen und die Servicequalität weiter steigern können. >

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AUTO & MOTO

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Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» informiert Geschäftsführer Steven Schenk über die Bauarbeiten und über die Übernahme der Exklusiv-Vertretung von Bentley für die Region. Geschäftsführer: Wie ist der Stand der Neu- und Umbauarbeiten? Steven Schenk: Es war und ist immer noch eine intensive Zeit, aber wir sind auf gutem Wege. Von den geplanten 3 500 m2 sind aktuell 2 500 m2 fertig realisiert. Die neue Waschanlage ist in Betrieb, der neue JeepShowroom konnte bezogen und der Bentley-Showroom eröffnet werden. Auch die neue, modernst eingerichtete Werkstatt haben wir in Betrieb genommen. Wie sieht der weitere Fahrplan aus? Ende Januar 2015 beziehen wir den Jaguar-/Land-Rover-Showroom, der nach dem neusten Markenauftritt erbaut und eingerichtet wird. Im Februar ziehen die Marken KIA, Subaru und Suzuki in den bisherigen Jaguar-/Land Rover-Showroom. Und Ende März wird das Emil Frey AG Autocenter Münchenstein in neuem Glanz erstrahlen. Ich möchte an dieser Stelle unseren Kundinnen und Kunden für ihre Geduld danken, vor allem möchte ich aber auch den Mitarbeitenden ein Kränzlein winden, denn ohne ihr Engagement und ihre Flexibilität könnte dieses Projekt nicht realisiert werden. Was bedeutet für Sie die Übernahme der Exklusiv-Vertretung für die Region von Bentley? Das ist natürlich so etwas wie ein Ritterschlag und ein Imagegewinn für das ganze Unternehmen. Ausserdem sind wir der einzige Betrieb innerhalb der Emil-Frey-Schweiz-Gruppe, welcher die Marke Bentley vertritt. Es ist übrigens das erste Mal, dass wir vom Autocenter Münchenstein direkt mit einem Hersteller zusammenarbeiten und die Modelle direkt ab Werk beziehen. Darüber hinaus ist der Bentley technisch und stilistisch eines der überragendsten Autos der Geschichte und repräsentiert Automobil-Kultur vom Feinsten.

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AUTO & MOTO

Der neue Fiat 500X Crossover

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Der Fiat 500X feiert in Paris seinen ersten internationalen Auftritt. Mit dem kompakten Crossover-Modell erschliesst Fiat ein neues Segment. Das neueste Mitglied der Fiat-Familie gibt es mit dem 500X und dem 500X Cross in zwei Ausführungen und ist mit effizienten Diesel- und Benzinmotoren, Schaltgetriebe oder 9-Gang-Automatikgetriebe sowie mit Allradantrieb oder Frontantrieb erhältlich.

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as neue Mitglied der Fiat-500er-Familie überzeugt mit kompakten Abmessungen, einem geräumigen Innenraum, einer Auswahl an erstklassigen Materialien und Stoffen sowie mit einer fortschrittlichen Technik in Bezug auf Sicherheit und Komfort an Bord. Damit ist der 500X das ideale Fahrzeug für Kunden, die nach grosszügigem Raum und nach einer typischen KompaktlimousineAusstattung suchen. Gleichzeitig eignet sich der 500X bestens für den täglichen Stadtverkehr, nicht zuletzt dank seiner Masse (4,25 m Länge, 1,8 m Breite und 1,61 m Höhe). Aussen kompakt, innen einladend: eine umfangreiche und hochwertige Ausstattung unter Verwendung feiner Materialien und praktischen Staufächern. Ein komfortabler Fahrgastraum mit nicht weniger als sieben Innenausstattungslinien mit verschiedenen Stoffarten, Leder und Farben. Der Kunde kann aus zwölf Lackierungen und acht Designs von 16-, 17- und 18-Zoll-Leichtmetallfelgen wählen. Der 500X ist das erste Fahrzeug von Fiat mit einem 9-Gang-Automatikgetriebe. Diesen Antrieb gibt es in Kombination mit dem 170 PS 1,4  Turbo MultiAir II Benzinmotor und dem 140 PS 2,0 MultiJet II Turbodiesel. Mit einer elektronischen Steuereinheit bietet das 9-Gang-Automatikgetriebe die Funktion «Shift on the fly», welche jederzeit auf die manuelle sequenzielle Schaltung zu wechseln vermag. Der Fiat 500X verfügt zudem über eco:Drive, das eine Einsparung der Benzinkosten von 16 % und reduzierte CO₂-Emissionen mit sich bringt. Verfügbar ist der neue Crossover in der Konfiguration mit Zweirad- und Allradantrieb. Ein besonderes Feature des neuen Allradantriebs des Fiat Crossover ist die

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Hinterachsentkopplung. Die neue Hinterachsentkopplung schaltet stufenlos zwischen Front- und Allradantrieb und regelt damit permanent die Drehmomentverteilung ohne jedes Zutun des Fahrers. Dieses Konzept führt zu einem reduzierten Energieverlust und Kraftstoffverbrauch, solange die 4 x 4-Fähigkeiten nicht benötigt werden. Neben dem Jeep Renegade verfügt der Fiat 500X als einziges Fahrzeug dieses Segments über ein solches Feature. Optional (teilweise im Standardpaket) vorhanden sind «Lane Assist» (Spurhalteassistent), «Blind Spot Assist» (Totwinkel-Assistent) sowie eine neue ParkView-Rückfahrkamera und das «Brake Control»-System (Bremsassistent) erhältlich. Der Fiat 500X wird Ende Februar 2015 in der Margarethen-Garage in Basel erhältlich sein.

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ie heissen Nemo, Berlingo, Jumpy oder Jumper, sind allesamt Kastenwagen und fester Bestandteil in der mobilen Geschäftswelt. Ihre Arbeit verrichten sie still, elegant und zuverlässig. Dass sie gerade dadurch viel zum guten Image eines Unternehmens beitragen, macht sie bei vielen Profis so begehrt. Dass sie zudem günstig zu haben sind, umso mehr. Kurzum: Es gibt viele gute Gründe, in der grössten und modernsten Citroën-Vertretung der Region einmal vorbeizuschauen und sich von Daniel Kindler, unserem Verantwortlichen für die Unit Nutzfahrzeuge, die «Arbeitstiere» mal persönlich vorstellen zu lassen. Bis es so weit ist, lassen wir ihn hier mal schwarz auf weiss zu Wort kommen.

GESTATTEN: IHR KOMPETENTER ANSPRECHPARTNER «Bonjour! Nach rund einem Vierteljahrhundert im Autogewerbe bin ich seit einem Jahr in der glücklichen Position, an idealster Lage und umgeben von ausserordentlich gut geschulten Fachkräften einer stetig wachsenden Zahl an Interessenten eine starke Nutzfahrzeug-Flotte zu präsentieren. Viele unserer Showroom-Gäste sind alsdann auch von der Klasse unserer Modelle sowie von deren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten überrascht und staunen, was bei uns zu einem vernünftigen Preis alles möglich ist. Gerade für Interessenten aus dem Gewerbe ist es wichtig, dass ihre individuellen Wünsche erfüllt werden können. Also machen wir passend, was nicht passt. Wobei ich an dieser Stelle gerne erwähne, dass wir viele unserer Modelle bereits in unzähligen Varianten ab Werk anbieten können. Das macht es noch einfacher, für alle Einsatz-


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gebiete eine kompromisslose und massgeschneiderte Lösung zu gewährleisten. Ich persönlich wäre übrigens mit einem Berlingo Elektro unterwegs, da mit diesem Modell die Betriebskosten auf ein Minimum zu reduzieren sind. Viel lieber aber erfülle ich natürlich Ihre individuellen Wünsche und mache auch Sie zu einem zufriedenen Kunden beziehungsweise zu einer zufriedenen Kundin. Ich freue mich auf Ihren unverbindlichen Besuch bei uns.»

LIEBER EFFIZIENT ALS EIN STATUSSYMBOL Der unauffällige Auftritt eines Citroën-Nutzfahrzeugs scheint je länger je mehr auf grosse Sympathien zu stossen. Das freut uns, denn auch wir bei der Grosspeter Automobiles SA überraschen lieber im Stillen, sprich mit einer guten, ehrlichen Beziehung zum Kunden und mit erstklassigen Leistungen, ob beim Service oder bei der Beratung inklusive Budgetierung. Man nennt es auch «transparentes Handeln», da wir aber für solche Ausdrücke fast etwas zu bodenständig sind, halten wir es einfacher und tun tagein, tagaus alles dafür, dass sich unsere Kundinnen und Kunden bei uns wohlfühlen: Bienvenue!

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EIN CITROËN BUSINESS CENTER FÜR ALLE FÄLLE Galten diese Zeilen hauptsächlich unseren «Arbeitstieren», soll zu guter Letzt nicht unerwähnt bleiben, dass wir als rundum fortschrittlicher Garagenbetrieb liebend gerne auch Limousinen für Ihren Aussendienst sowie Ihre Kadermitglieder bereitstellen – kommen Sie vorbei und steigen Sie ein.

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Heisse Dragracing-News aus Arlesheim und Las Vegas Neuigkeiten aus dem Erbacher Ultimate Drag Racing Team, dem Nukleus der regionalen DragsterSzene: Urs Erbacher, dreifacher FIA-Europameister in der Klasse Funny Car und dreifacher Europameister in der Klasse Top Fuel, der Königsklasse des Dragracing, belegte dieses Jahr den dritten Rang in der Europameisterschaft. Noah Stutz, jüngster lizenzierter Top-Fuel-Pilot der Welt und dieses Jahr zweiter Fahrer im Erbacher Racing Team, weilt zurzeit in den USA, um dort seine Karriere mit ersten Renneinsätzen in eine neue Richtung zu lenken. Und last bot not least tritt Urs Erbachers Tochter Jndia in die Fussstapfen ihres Vaters und will in Las Vegas die Supercomp-Lizenz absolvieren. von Niggi Freundlieb

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it Zustimmung und Unterstützung von Urs Erbacher hat Noah Stutz seinen zweiten Fahrersitz im Erbacher Ultimate Drag Racing Team verlassen. «Mein neues Management und ich haben entschieden – wenn ich es schon ernst mit einer internationalen Karriere meine – zu versuchen, in den USA, dem Mutterland des Dragracing, Fuss zu fassen», sagt Noah Stutz, der nun auf Vermittlung von Urs Erbacher in einem Top Fueler von Dominik Lagana, der mit Urs Erbacher befreundet ist und einen Top-8-Wagen zur Verfügung stellt, in Las Vegas an den Start gehen kann.

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Damit hat Noah Stutz, der diesen Sommer in Hockenheim bei den Nitrolympx sensationell den zweiten Platz erreicht hat, nachdem er seinen Teamchef Urs Erbacher erstmals in der Qualifikation geschlagen hatte, bereits einen Fuss in den USA. Mit Unterstützung seines Schweizer Sponsors, der Uhrenmarke Formex, kann sich der 19-jährige Hersberger jetzt Zeit nehmen, weitere Sponsoren auf sich aufmerksam zu machen. «In den USA wird Dragracing von Millionen von Zuschauern verfolgt und millionenschwer sind auch die Budgets der grossen Teams», erklärt Noah Stutz weiter, «und als Fahrer muss

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AUTO & MOTO man entsprechend Sponsoren mitbringen, sonst geht gar nichts, da kann man noch so gut fahren.»

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Jahr werden ich und mein Team wieder am Start sein, um den Europameistertitel wieder in die Schweiz zu holen!»

Noah Stutz, der bereits einmal auf der Homepage der National Hot Rod Association vorgestellt worden ist, hat bereits diverse Gespräche mit potenziellen Top-Teams geführt wie zum Beispiel mit Tom Schuhmacher Racing, wo man durchaus vom Schweizer angetan war. «Zurzeit führe ich viele Gespräche, nicht nur mit Teams, sondern auch mit Geschäftsleuten, die zum Beispiel in der amerikanisch-schweizerischen Handelskammer zusammengeschlossen sind, denn ich könnte mir gut vorstellen, dass gerade transatlantisch tätige Schweizer Unternehmen an einem Sponsoring interessiert sein könnten», gibt sich Noah Stutz überzeugt, der auch optimistisch ist, sein Ziel, in einem grossen Team eine ganze Rennserie zu fahren, erreichen kann. «Und sollte es nicht klappen, habe ich ein grosses Abenteuer erlebt und enorm viel gelernt, alles Dinge, die man mir nicht nehmen kann!» Völlig ungetrübt ist das Verhältnis von Noah Stutz zu Urs Erbacher. «Er ist und bleibt mein Mentor sowie Vorbild und ich kann auf seine Unterstützung zählen.» Urs Erbacher bestätigt das und lässt es sich nicht nehmen, Noah Stutz bei seinem Renneinsatz in Las Vegas vor Ort die Daumen zu drücken: «Aber ich werde nicht nur deswegen in Las Vegas sein, denn meine Tochter Jndia wird dort die Prüfungen zur Supercomp-Lizenz in der Doug-Foley-Schule absolvieren. Im Verlauf des nächsten Jahres sollte dann noch die Top-Fuel-Lizenz dazukommen, damit Jndia im August 2015 erstmals in Hockenheim starten kann.» Einen freien Pilotensitz hätte er ja jetzt anzubieten! Und sein nächstes sportliche Ziel hat Urs Erbacher bereits formuliert: «Nächstes

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eit 2005 hat die PrimeEnergy-Gruppe europaweit ein Energieportfolio von 30 Photovoltaikkraftwerken mit einer Gesamtleistung von über neun Megawatt, die in die öffentlichen Netze eingespeist werden, aufgebaut. Aktuell sind Anlagen mit einer Gesamtleistung von 15 Megawatt in konkreter Planung. Langfristig soll mit weiteren Investitionen eine Leistung von 100 Megawatt erreicht werden. Dies entspricht der Stromproduktion für 120’000 Haushalte und 80’000 t weniger CO2-Ausstoss pro Jahr. Anleger profitieren wie institutionelle Investoren von den Vorteilen einer Obligationenanleihe (zum Beispiel Laufzeit zehn Jahre, 5.15 %/Jahr) und haben die Garantie, dass Ihre Investition ausschliesslich in die Entwicklung von Solarkraftwerken, für die gesetzliche Garantien bestehen, gehen. PrimeEnergy Cleantech garantiert 100 % Rückzahlung des Kapitals bei Fälligkeit und liefert seinen Investoren stabile und kontinuierliche Renditen.

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Ganzheitliche Lösungen bei Heizung, Feuer und Energie Die ausgebildeten Kaminfeger der Fred Senn AG warten und kontrollieren Heizungs- und Feuerungsanlagen, erfüllen kompetent sämtliche Anforderungen, die heute an einen modernen Kaminfegerbetrieb gestellt werden, und sorgen für ganzheitliche Lösungen rund um die Themen Heizen, Feuer und Energie. Weshalb sind denn Wartung und Kontrollen so wichtig? Regelmässige Wartung und Kontrolle von Heizungs- und Feuerungsanlagen helfen, die Umweltkosten zu minimieren, Brände zu verhüten und für bessere Luft zu sorgen. Mit regelmässiger Reinigung spart man zwischen sechs und zehn Prozent Brennstoff ein, die Werterhaltung steigt und die Anlagen halten länger. Neben der Kontrolle beraten die Feuerkontrolleure auch bei Überschreiten von Grenzwerten. Mit unserer Kontrolle wird die Betriebssicherheit gewährleistet und erreicht, dass die Anlagen optimal, das heisst, auch sauber laufen. Sie beraten die Kunden auch bei der Suche nach anderen Energieträgern? Wir sind bisher die Einzigen in Basel-Stadt, welche in Sachen Holzfeuerung beraten. Wir helfen den Kunden, die für sie am besten geeignete Art von Holzfeuerung zu finden, berechnen und planen das Tankvolumen, achten darauf, dass nur geeignetes Holz verwendet wird, womit wir der Feinstaubproblematik Rechnung tragen und sind schlussendlich die kompetente Schnittstelle zwischen Kunde und Installateur. Damit bieten wir optimale und innovative Lösungen für Kunde und Umwelt. Auch im Bereich der Heizungs- und Feuerungsanlagen hat der technologische Wandel nicht haltgemacht, wie halten Sie sich auf dem Laufenden? Interview mit Fred Senn von Niggi Freundlieb

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ei der Wahl einer neuen Feuerungsanlage bietet die Fred Senn AG neutrale Beratung, erarbeitet zusammen mit Hauseigentümern, Bauherren oder Architekten den optimalen Mix zwischen Anschaffungs-, Betriebs-, Unterhaltskosten und Umweltschutz. Sie informiert darüber hinaus über alternative Energieformen und steht bei Sanierungen und Betriebsoptimierungen für ökologische und ökonomische Fragen beratend zur Seite. Die Fred Senn AG ist zudem bislang der einzige Betrieb in Basel-Stadt, der die Kunden in Sachen Holzfeuerung berät. Im Gespräch informiert Firmeninhaber Fred Senn über gesetzliche Vorschriften und erklärt die Vorteile regelmässiger Wartung und Kontrolle von Heizungs- und Feuerungsanlagen. Geschäftsführer: Sind sich Hausbesitzer eigentlich bewusst, dass sie gesetzlich verpflichtet sind, Feuerungskontrollen durchführen zu lassen? Fred Senn: Leider wissen viele Hausbesitzer nicht, dass regelmässiger Service sowie Kontrolle durch das Reinigen der Kamine gesetzlich vorgeschrieben sind und dass die Feuerungskontrollen alle zwei Jahre vorgenommen werden müssen.

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Unser Team besteht ausschliesslich aus Kaminfegern mit anerkannten Fachausweisen, die sich regelmässig weiterbilden – was übrigens gesetzlich vorgeschrieben ist –, und einem Lehrling, der ebenfalls mit den neusten technischen, aber auch ökologischen Entwicklungen und Erkenntnissen vertraut gemacht wird.

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KOLUMNE

Das «Zentrum für Gründungsberatung & Nachfolgeregelung (ZGN)» des Gewerbeverbandes Basel-Stadt

FELIX WERNER Bereichsleiter «Service für KMU und Verbände» Gewerbeverband Basel-Stadt Elisabethenstrasse 23 Postfach 332 CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 227 50 84 Telefax +41 (0)61 227 50 52 f.werner@gewerbe-basel.ch www.gewerbe-basel.ch

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ie Gründung einer Unternehmung und die Regelung der Nachfolge sind für jede Unternehmerin und jeden Unternehmer eine nicht nur aus emotionaler Sicht besondere Situationen. Oft geht es um vielfältige unternehmerische und rechtliche Fragen, meistens um viel Geld und immer darum, mit richtigen Entscheiden die Weichen in Richtung einer erfolgreichen Zukunft zu stellen. Mit dem «Zentrum für Gründungsberatung & Nachfolgeregelung (ZGN)» schafft der Gewerbeverband Basel-Stadt eine neutrale Plattform, welche Unternehmerinnen und Unternehmern in diesen entscheidenden Situationen Knowhow vermittelt und praktische Unterstützung bietet.

VON DER IDEE ZUR ERFOLGREICHEN GRÜNDUNG Beratungs- und Unterstützungsangebote für Jungunternehmerinnen und -unternehmer gibt es so viele, dass es schwer fällt, den Überblick zu behalten und das «ideale» Angebot zu finden. Hier setzt die Gründungsberatung des Gewerbeverbandes Basel-Stadt an, indem sie Interessentinnen und Interessenten dabei unterstützt, die richtigen Angebote zu finden. Die Palette an Leistungen reicht dabei von der Unterstützung bei der Konkretisierung einer Geschäftsidee über die Ausarbeitung von Businessplänen und Marketingkonzepten bis zur Klärung von Finanzierungsfragen und der Suche nach Investoren. Zurückgreifen kann das ZGN dabei unter anderem auf feste Partnerschaften mit Institutionen und auf das neu geschaffene KMU-Beratungsnetzwerk. Profitieren können die Jungunternehmerinnen und -unternehmer dabei nicht nur von viel Know-how, sondern auch von den vielfältigen Dienstleistungen des GVBS für Unternehmen.

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DIE NACHFOLGE ERFOLGREICH REGELN Neben einer erfolgreichen Gründung ist die Regelung der Nachfolge wohl einer der wichtigsten Entscheide in der unternehmerischen Karriere. Mehrere tausend Firmen – gemäss einer unabhängigen wissenschaftliche Studie des «Center for Family Business» aus dem Jahr 2013 jährlich rund 12’000 Betriebe – müssen in den nächsten fünf Jahren die Nachfolge regeln. Es gibt eine unüberschaubare Zahl von Beratungsfirmen und -angeboten. Auch hier stellt sich die Frage, wie das richtige Angebot gefunden werden kann, denn die erwähnte Studie stellt auch fest, dass erfolgreich übergebene KMU mit 95 Prozent Wahrscheinlichkeit überleben. Auch dabei bildet das ZGN mit seinem Netzwerk die Basis des Beratungs- und Unterstützungsangebotes des Gewerbeverbandes Basel-Stadt.

DIE UNTERNEHMENSBÖRSE Die regelmässig stattfindende Unternehmensbörse ist ein wichtiges Element der Dienstleistungs- und Beratungsangebote des ZGN. Sie richtet sich an potenzielle Käufer/innen und Verkäufer/innen sowie kommerzielle und private Investoren. Zum Verkauf stehende Unternehmen und Kaufgesuche werden anhand von Kennzahlen und einer «immatriellen Bilanz» in anonymisierter Form präsentiert und kurze Inputs, eine Podiumsdiskussion sowie persönliche Gespräche ermöglichen Erfolg versprechende Kontakte. Vertraulichkeit ist eines der wichtigsten Merkmale aller Aktivitäten des ZGN. Darum ist eine Teilnahme an der Unternehmensbörse nur nach vorheriger Anmeldung und auf persönliche Einladung möglich. Gerne informiere ich Sie ausführlicher über die Aktivitäten des «Zentrum für Gründungsberatung & Nachfolgeregelung (ZGN)» und nehme Ihre Anmeldung zur Unternehmensbörse entgegen.


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Thomas Jundt (links) und Martin Omlin waren sofort auf der gleichen Wellenlänge.

Eine Philosophie, die verbindet Nachhaltiger Gartenbauer trifft auf nachhaltigen Heizungsbauer – Beide handeln nachhaltig und schützen damit die Umwelt. Deshalb hat die Alabor Gartenbau AG so hervorragend mit der Heizungsfachfirma Omlin Energiesysteme AG zusammengearbeitet. Die neue Luft-/Wasser-Wärmepumpe ist ein hocheffizientes Vorzeigeobjekt.

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m Türschild der Alabor Gartenbau AG steht unmissverständlich «Hier wächst Zukunft». Einige Mitarbeiter fahren mit Elektrovelos herum; im Schaugarten neben dem Werkhof spriessen schöne Gräser und Sträucher. Der Gast spürt unweigerlich, wie wichtig die Nachhaltigkeit bei der Gartenbaufirma ist. «Es ist logisch, dass wir ökologisch denken und handeln. Wir arbeiten ja den ganzen Tag mit Pflanzen und mit der Natur», erklärt Thomas Jundt, Mitinhaber der Firma mit 42 Mitarbeitenden. Als es darum ging, am Firmensitz am Paradieshofweg in Binningen die defekte Ölheizung zu ersetzen, suchte der Gartenbauer – getreu

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seiner Philosophie – eine möglichst nachhaltige Lösung. «Das Billigste wäre gewesen, den Ölbrenner einfach zu ersetzen. Aber das kam für uns nicht in Frage. Wir wollten weg vom Öl», erzählt Jundt.

ALLE BETEILIGTEN HANDWERKER AM TISCH Auf der Suche nach einem nachhaltig denkenden Heizungsbauer traf Thomas Jundt auf Martin Omlin von der Birsfelder Firma Omlin Energiesysteme AG. «Herr Omlin hat eine Lösung präsentiert, die uns sofort gefallen hat», sagt Jundt. Dass bereits bei der Besichtigung der Anlage alle beteiligten Handwerker dabei waren, war für Thomas Jundt ein Grund mehr, mit der Firma Omlin Energiesysteme AG zusammenzuarbeiten.


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Martin Omlin schlug den Einbau einer Luft-/Wasser-Wärmepumpe vor, die mit reiner Naturwärme funktioniert. «Wir haben uns sofort gefunden, weil wir mit derselben Philosophie arbeiten – Nachhaltigkeit ist für beide Firmen wichtig», erklärt Omlin. Die neue Heizung funktioniert zu 100 Prozent mit Naturwärme und ohne Elektroheizeinsatz, wie der Heizungsfachmann ausführt. Die hocheffiziente Wärmepumpe von Stiebel Eltron saugt die Wärme aus der Aussenluft an und wandelt sie in Heizenergie um.

WIE EIN SYMPHONIEORCHESTER Was einfach tönt, ist in Wirklichkeit eine hochkomplizierte Geschichte, die eine genaue Planung erfordert. Als Martin Omlin den alten Heizungsraum betreten hat, begann in seinem Hinterkopf eine Musik zu spielen, wie er erzählt. «Es ging darum, bei der Planung die richtigen Noten zu schreiben, damit das Orchester die Symphonie auch schön spielt.» Die Luft-/Wasser-Wärmepumpe ist gekoppelt mit zwei Energiepufferspeichern und einem Boiler für das Warmwasser. Die Steuerungskomponenten – also die Musiknoten – sorgen dafür, dass die Pufferspeicher und der Boiler nur mit so viel Energie versorgt werden, wie sie für das mit Naturwärme betriebene Heizungssystem gerade benötigen. So kann die Wärmepumpe sanft und auf möglichst tiefem Niveau laufen, was die Energieeffizienz der ganzen Anlage wesentlich erhöht. In der Regel macht eine Wärmepumpe aus einem Teil Strom fünf Teile Wärme. «Wichtig ist, den Stressfaktor möglichst gering zu halten. Je mehr Stress die Wärmepumpe hat, desto ineffizienter wird sie und desto mehr Strom verbraucht sie», erklärt Omlin.

Bei der Omlin Energiesysteme AG sind die Mitarbeiter stets aufgestellt und hilfsbereit.

VOM TIEFEREN STROMTARIF PROFITIEREN Dreimal pro Tag – dann, wenn in der Schweiz am meisten Strom verbraucht wird – schaltet sich die Wärmepumpe automatisch aus. Dank diesem System kann die Alabor Gartenbau AG von einem tieferen Stromtarif profitieren. Und trotzdem intoniert das Orchester stets die richtige Symphonie, wie erste Tests gezeigt haben. Damit das Orchester harmonisch spielt, sind aber auch einige Details wichtig – wie etwa die genaue Position der Instrumente. Im Heizungsraum heisst das für Martin Omlin, dass er jeden Zentimeter ausnutzt. Die Abstände zwischen den Geräten sind so geplant, dass sie für Wartungsarbeiten gut zugänglich sind. Und alles ist gut ausgeleuchtet und schön beschriftet.

SOFORT DIE LEIDENSCHAFT GESPÜRT Thomas Jundt, der die Heizungssanierung eng mitverfolgt hat, ist hochzufrieden. Wenn er von der Arbeitsweise der Firma Omlin Energiesysteme AG berichtet, kommt er ins Schwärmen: «Herr Omlin ist begeistert davon, was er macht. Seine Leidenschaft für die Planung und den Bau von nachhaltigen Heizungen haben wir von Anfang an gespürt.» Überzeugt war Jundt auch von den fachlichen Kenntnissen und vom Erfahrungsschatz von Martin Omlin. «Er weiss, wovon er spricht.» Und nicht zuletzt lobt er den «sensationell guten Ablauf» der Heizungssanierung. So sind zwei Firmen aufeinander getroffen, die sich auf Anhieb verstanden haben. Der Gartenbauer und der Heizungsbauer sind verschmolzen in der gemeinsamen Philosophie, dass in Zukunft nur wachsen kann, was auf einem nachhaltigen Fundament aufgebaut ist.

Martin Omlin in ungewöhnlicher Pose auf der neuen, hocheffizienten Luft-/Wasser-Wärmepumpen-Heizung.

WEITERE INFORMATIONEN Omlin Energiesysteme AG Salinenstrasse 3 CH-4127 Birsfelden Telefon +41 (0)61 378 85 00 Telefax +41 (0)61 378 85 01 www.omlin.com

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Das neue Bauen mit Aluminium Auf den ersten Blick hat Aluminium einen sehr schweren ökologischen Rucksack. Allein bei der Herstellung verschlingt es sehr viel Energie. Auf seinem weiteren Weg entwickelt sich aber Alu zu einem Baustoff, der uns hilft, die Rahmen an den immer grossflächigeren Fenstern immer dünner und gleichzeitig sehr effizient zu halten. Auch die Mobilität kann durch die Leichtbauweise schadstoffärmer gehalten werden. Und am Schluss der Wertstoffkette steht der grosse Pluspunkt Recycling: Aluminium kann beliebig oft und ohne Qualitätseinbussen wiederverwertet werden. von Georg Lutz

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ür 40 Prozent des Energieverbrauchs in der EU ist der Gebäudesektor verantwortlich. In der Schweiz ist das nicht viel anders. Es gibt hier viele Möglichkeiten, Energieeinsparungs-Strategien zu realisieren. Aluminium ist das Material der Wahl, um bestehende Gebäude energieeffizienter zu gestalten. Dazu passt, dass die Schweizer Hersteller von energieeffizienten Aluminiumfenstern, -türen und -fassaden in den letzten Jahren Zuwachsraten erzielen konnten. Last but not least überzeugt Aluminium im Aussen- und Innenbereich optisch. Aluminium-Verbundplatten mit flexiblen Kernen haben eine sehr hohe Biegesteifigkeit und gleichzeitig ein extrem niedriges Gewicht. Da können sich Architekten heute richtig fantasievoll verwirklichen.

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BAUEN & WOHNEN

Sofas so vielseitig wie das Leben Eines der Lieblingsmöbelstücke im Wohnbereich ist zweifelsohne das Sofa. Den vielseitigsten Ansprüchen, die an ein Sofa gestellt werden, wird die Auswahl von Möbel Roth in Reinach gerecht.

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as Sofa ist der Rückzugsort im Wohn- zimmer, wo man sich nach einem stressvollen Arbeitstag bequem drauf fläzt, mit Freunden einen Aperitif geniesst oder sich mit der ganzen Familie einen Film anschaut. Waren Grossmutters Sofas noch klobig und vor allem ein repräsentatives Möbelstück in der guten Stube, so hat sich dies heutzutage grundlegend geändert. Moderne Sofas sind nicht nur bequem und multifunktional, sie sind ebenso formschön und passen sich den unterschiedlichen Raumverhältnissen an.

Brühl setzt auf Qualität und Design Möbel Roth in Reinach bietet exklusiv die Kollektion von Brühl an, einem der führenden PolstermöbelHersteller aus Deutschland. Qualität wird hier gross geschrieben. Das bedeutet in erster Linie Komfort, Langlebigkeit, Ökologie und gutes Design. Klarheit des Designs heisst, dass die Formen im Wesentlichen geradlinigsind mit Rundungen und Schrägen als sorgfältig gesetzten Akzenten. Mit seinem innovativen und zeitlosen Design hat der Sofahersteller Brühl schon viele Preise wie den reddot Design Award gewonnen. Eine nach kurzer Zeit schon erfolgreiche Linie von Brühl ist Roro, Entworfen wurde sie von Roland Meyer-Brühl. Ob als klassischer Zweisitzer, Daybett oder variable U-Lösung – Roro ist ein wahrer Funktionalist. Wenn auf kleinem Raum verschiedene Sitzbedürfnisse erfüllt werden sollen, kommt man an diesen Sofaelementen nicht vorbei.

FUNKTION GEPAART MIT ÄSTHETIK Der Roro-small Liegesessel ist das Basiselement der Roro Wohnobjekte. Er kann gut für sich alleine stehen, oder Element für eine Sitzgruppe sein. Mit Leichtigkeit wird er vom Sessel zur Liege mit mehreren höhenverstellbaren Positionen der Lehne. Je nach Raum oder Positionierung in der Sitzgruppe kann der Drehsitz rechts oder links gewählt werden. Ein beigestellter Hocker schafft einen zusätzlichen Sitzplatz oder verlängert das mittlere Sesselmodul zur Liege.

Eine integrierte, trapezförmige Zwischenplatte, schwarz oder weiss lackiert, betont die Diagonale und verleiht dem grazilen Sofa einen sehr offenen Charakter. Das multifunktionale Ensemble aus Longchair und Zweisitzer zeigt puristische Eleganz. Die Form- und Materialgebung verleihen dem Ganzen eine ansprechende Leichtigkeit. Ebenso lassen sich die vielseitigen Roro-medium-Sofas verändern. Im Handumdrehen entspannt man beim Sitzen, Loungen oder beim flachen Liegen. Die Sofas sind angenehm fest gepolstert und mit abziehbarem Stoff oder hochwertigem Leder bezogen. Dies bietet den Vorteil, dass Stoffüberzüge einfach gereinigt oder nach Lust und Laune ausgetauscht werden können. So entsteht mit geringem Aufwand eine neue Wohnraum-Optik.

DIE AKTUELLE AUSSTELLUNG Auf über 2000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zeigt Möbel Roth einen repräsentativen Querschnitt über zeitgenössisches Wohnen. Eindrücklich die Vielfalt der modernen und funktionalen Polstermöbel; derzeit können über 40 Sofa-Modelle besichtigt und ausprobiert werden. Dabei stehen den Kunden die kompetenten Fachleute von Möbel Roth mit Rat und Tat stets zur Seite.

ÖFFNUNGSZEITEN Mo–Fr 9–18.30, Sa 9–17, So 12–17 Uhr 7 Tage in der Woche für Sie da!

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BAUEN & WOHNEN

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KOLUMNE

Leben ist Arbeiten – oder so DOMINIK MARBET, LIC. IUR. Öffentlichkeitsarbeit und Berufsbildung Arbeitgeberverband Basel Aeschenvorstadt 71 CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 205 96 00 Direkt +41 (0)61 205 96 06 Telefax +41 (0)61 205 96 09 marbet@arbeitgeberbasel.ch www.arbeitgeberbasel.ch Twitter: @arbeitgeberbasl

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rüher hat man gearbeitet, heute hat man auch noch ein Leben. Das hat insbesondere mit unserem Wohlstand und den unzähligen Wahlmöglichkeiten zu tun. Work-Life-Balance lautet der neudeutsche Begriff. Natürlich hatte man auch früher ein Leben, aber man hatte noch kein Smartphone, und hier beginnen die Probleme. Die ständige Erreichbarkeit lässt die Grenzen zwischen Arbeit und Leben verschwimmen. Wobei das Problem grundsätzlich nicht in der Erreichbarkeit liegt, sondern in der vermeintlichen Notwendigkeit, sofort reagieren zu müssen. Der Grossteil der Arbeitnehmenden geniesst heute Freiheiten, von denen unsere Vorfahren im Industriezeitalter nur träumten. Darauf verzichten will niemand, den Umgang mit Freiheiten muss man jedoch lernen. Aber anstatt auf Eigenverantwortung zu setzen, wird der Ruf nach dem Staat laut. Er soll die WorkLife-Balance per Dekret regeln. In Deutschland will die Politik sogar ein Anti-Stress-Gesetz ausarbeiten. Der Staat als Schmied des persönlichen Glückes. Ein Unterfangen, das zum Scheitern verurteilt ist. Schon der US-Ökonom und Nobelpreisträger Edmund Phelps hat herausgefunden, dass 95 Prozent des persönlichen Glücks, vom Glück in der Arbeitswelt bestimmt werden.

EINE FRAGE DER ARBEITSKULTUR Es ist unbestritten, dass viele Menschen unter zunehmenden psychischen Belastungen im Job leiden. Das muss ernst genommen werden. Das Problem löst sich aber nicht mit Gesetzen. Es braucht ein Umdenken bei den Unternehmen und bei den Mitarbeitenden. Die Firmen müssen individuelle Lösungen mit ihren Angestellten anstreben. Schon

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aus arbeitsrechtlicher Sicht tragen die Unternehmen die Verantwortung für die psychische und physische Gesundheit ihrer Mitarbeitenden. Es gibt Phasen, in denen die Firmen ihrem Personal viel abverlangen; im Gegenzug benötigt dieses in anderen Phasen auch Freiräume. So gibt es beispielsweise bei den grossen deutschen Automobilfirmen klare Regeln im Umgang mit E-Mails nach Feierabend oder in den Ferien. Da jeder das Arbeitsleben anders erlebt und jeder sich in einer anderen Lebenssituation befindet, muss eine moderne Arbeitskultur darauf reagieren können. Gefragt sind hier vor allem die Vorgesetzten. Vieles lässt sich mit einer guten Führung abfedern. Ändern müssen sich aber auch die Mitarbeitenden. Jeder muss sich ehrlich fragen, was ihn wirklich antreibt und ob er seine Fähigkeiten und Leidenschaften bei seiner Arbeit auch optimal verwirklichen kann. Denn nur jeder Einzelne weiss, was ihn glücklich macht. Da kann der Staat nicht mit einer «one size fits all»-Lösung aushelfen. Deshalb geht das Thema Work-Life-Balance, wie es heute diskutiert wird, in die falsche Richtung. Der Begriff suggeriert eine Trennung zwischen Arbeit und Leben. Diese Trennung ist im Informations- und Industriezeitalter überholt. Vielmehr sollten wir uns damit beschäftigen, wie ein sinnerfülltes Arbeitsleben möglich ist. Natürlich wird das nicht in jedem Job möglich sein, aber wenn wir die Ursachen angehen, werden mehr Arbeitnehmende glücklich(er), als wenn wir Symptome mit Gesetzen bekämpfen. Denken Sie mal darüber nach, am besten gleich heute Abend.


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BEAUTY & GESUNDHEIT

Ein tropischer Garten für die Schönheit – Spa auf den Seychellen Mitten zwischen den für die Seychellen typischen Granitfelsen befindet sich eines der aussergewöhnlichsten Spas der Welt. Das «Rock Spa» auf der Privatinsel Fregate. von Valeska Jansen

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uf einer Anhöhe mit Blick über den Indischen Ozean werden Schönheitsbehandlungen aus dem eigenen Garten angeboten. Alle Inhaltsstoffe der Pasten, Cremes und Peelings werden auf Fregate Island biologisch angebaut und täglich frisch geerntet. Ein Anti-Aging-Treatment wird z. B. aus frischer Sternfrucht mit Honig und Kokosnussöl angerührt. Leiter des «Rock Spa» ist seit fast einem Jahr der indische Ayurveda-Arzt Dr. Abhilash Haridas. Egal in welchem Bereich, er sieht den Menschen immer als ganzheitliches Wesen. Wir trafen ihn in seiner Oase der Ruhe:

zeige ihnen Wege auf, wie sie Gewicht verlieren können. Mein erster Hinweis dabei ist immer: Gucken Sie nicht in den Spiegel und zählen Sie nicht die Kilos. Natürlich kann ich unseren Küchenchef beauftragen, nur noch Lowcarb-Gerichte für Sie zuzubereiten, Sie verlieren in einer Woche sicher ein bis zwei Kilo, aber wenn Sie wieder zu Hause sind, sind die ruckzuck wieder drauf. Mein Ziel ist es, Menschen in ihrem Lifestyle zu erziehen, den sie dann auch zukünftig so beibehalten können. Was empfehlen Sie Menschen zum Entgiften? Haben Sie da einen speziellen Rat? Oder eine bestimmte Methode?

Geschäftsführer: Dr. Haridas Sie sind ausgebildeter Ayurveda-Arzt? Dr. Haridas: Ich komme aus Kerala an der Südwestküste Indiens. Dort bin ich in einer Ayurveda-Familie aufgewachsen. Meine Mutter und mein Vater waren Ayurveda-Ärzte. Sie hatten in Kerala eine Klinik und ich habe dort meine Ausbildung gemacht.

Erstens muss ein Detox-Programm mindestens 10 Tage andauern. Die ersten drei Tage dürfen nur Frucht- und Gemüsesäfte und gedünstetes Gemüse zu sich genommen werden. Dann gibt es einen Tag Pause. Am fünften Tag sollte dann der Darm gereinigt werden. Danach geht es weiter wie an den ersten drei Tagen. Im Anschluss gibt es drei Tage ausschliesslich leichte und fettarme Kost.

Wollen denn viele Gäste hier eine ayurvedische Behandlung? Ja, Ayurveda ist in der Zwischenzeit auf der ganzen Welt bekannt und oft werde ich nach einer Panchakarma-Kur gefragt. Das lehne ich jedes Mal ab, denn so eine Therapie dauert länger als die meisten Gäste hier verweilen. Zwei Wochen dauert allein ein spezielles Entgiftungsprogramm. Haben Sie oft Gäste die Wunder von Ihnen als Arzt erwarten? Oh ja! Vor allem Menschen, die gerne schnell abnehmen wollen. Sie erwarten von mir, dass ich es fertigbringe, dass sie 10 Kilo in 7 Tagen verlieren. Ich erkläre ihnen dann, dass das nicht so schnell möglich ist, und

Sie haben hier im Spa einige spezielle Beauty-Rezepte? Ja, alles wurde für Fregate speziell entwickelt. Avocado ist z. B. ein bewährtes Mittel für eine Körperpackung. Sie sorgt für eine wunderschöne Haut. Oder Papaya, vermischt mit

FOLGENDE DIENSTLEISTUNGEN KANN ICH IHNEN ANBIETEN: BERATUNG, PFLEGE UND BETREUUNG ZU HAUSE MEDIZINISCHE BEHANDLUNGSPFLEGE NACH ÄRZTLICHER VERORDNUNG (VERBANDWECHSEL, INJEKTIONEN USW.) PFLEGE UND BEGLEITUNG VON STERBENDEN SOWIE UNTERSTÜTZUNG DER ANGEHÖRIGEN

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ede dritte Frau in der Schweiz verwendet täglich eine AntiAging-Pflege. Wer die Wirkstoffkombination noch verstärkt anwenden will, der benutzt zusätzlich zur normalen Pflege ein Serum oder Konzentrat. Hier ist der Inhalt hoch konzentriert. Doch nicht nur im Anti-Falten-Bereich gibt es Seren, auch für alle anderen Hautprobleme gibt es passende Kraftpakete. Gereizte Haut kann mit dem passenden Mittel beruhigt werden, trockene Haut befeuchtet und unreine Haut gelindert. Durch ihre leichtere Textur ziehen Seren und Konzentrate schneller und vor allem tiefer in die Haut ein.

RICHTIGE VORAUSSETZUNGEN SCHAFFEN Vor jeder Anwendung gilt jedoch immer die gleiche Regel: Die Pflege nur auf die gut gereinigte Haut auftragen, am besten morgens und abends. Ein Serum ersetzt aber niemals die Pflegecreme, deshalb sollte diese auch immer im Anschluss angewendet werden. Die meisten Beauty-Firmen bieten ein rundum Sorglospaket, bestehend aus Reinigung, Toner, Serum, Tages- und Nachtcreme an. Abgestimmt auf die verschiedenen Hauttypen versorgen die Produktkombinationen jede Haut optimal. Vor allem Hyaluronsäure und Vitamin C werden bevorzugt in Gesichtsseren integriert. Sie sorgen für eine optimale Befeuchtung der Haut und sind meist ölfrei.

FÜR JEDES BEDÜRFNIS DAS PASSENDE SERUM Bei trockener Haut wird meist ein ölhaltiges Serum verwendet. Es glättet die Hautoberfläche sofort sichtbar. Seren können auch partiell angewendet werden, d. h., spezielle Seren mit aufhellender Wirkung werden direkt auf Pigmentflecken aufgetragen. Heute gibt es für jedes Hautbedürfnis das passende Pflegeprodukt und das passende Serum oder Konzentrat. Hier stellen wir Ihnen die Neuheiten des Jahres vor:


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KOLUMNE

Ist das Sozialversicherungswesen am Sparen oder am Sterben? Oder sind Hilfsmittel Luxusartikel?

THOMAS RUEPP CEO Basler Orthopädie René Ruepp AG Austrasse 109 CH-4003 Basel www.rene-ruepp.ch

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n früherer Zeit haben wir über die hervorragende Institution Sozialversicherung «IV» berichtet und festgestellt, welch gutes System die Schweiz besitzt – eine Sozialversicherung für handicapierte Menschen mit körperlichen Einschränkungen.

EINFACH UND ZWECKMÄSSIG Die Versicherung deckt alle Hilfsmittelkosten für Menschen mit einem Geburtsgebrechen, einer erst später erworbenen Krankheit oder einer Krankheit als Unfallfolge bis über das Pensionsalter hinaus. Generell haben wir im Gesetz festgeschrieben, dass Hilfsmittel in der Schweiz nur vergütet werden, wenn diese einfach und zweckmässig sind. Eine eigentliche klare Definition der Funktion eines Hilfsmittels, aber in der Anwendung nicht immer klar. Es stellen sich hier zwei grundlegende Fragen: «Einfach und zweckmässig im Gleichschritt mit dem Fortschritt und unserem stetig steigenden Lebensstandard?» oder «Einfach und zweckmässig gemäss Standard aus dem Jahre 1961 zur Zeiten der Gründung der Invalidenversicherung?». In der Prothetik hat sich bereits für die Zukunft ein Rückschritt in der Versorgung und Finanzierung von beinamputierten Menschen angebahnt, hervorgerufen durch Sparmassnahmen der Kostenträger IV und Suva. Die Preise der Hilfsmittel Prothesen, Bein und Arm sollen nur noch ohne Marge erstellt werden, dass heisst die schwierige und zeitaufwendige Anpassung der Prothesen wird nicht vergütet. Dies führt automatisch – aus unternehmerischer Sicht – dazu, dass eine Prothese nicht mehr angeboten werden kann und somit die Versorgung von amputierten Menschen eingestellt wird. Leidtragend sind die amputierten Menschen, da sie Prothesen vom Standard aus den 70er-Jahren bezahlt bekommen, aber heutige moderne Prothesen nicht finanziert werden. Ist das einfach und zweckmässig? Dazu ein kurzer Vergleich: Warum soll handicapierten Menschen das Fahren eines Golf mit Baujahr 2014 verwehrt bleiben und nur ein Zuge-

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ständnis für einen Käfer Baujahr 1969 möglich sein? Müssen diese ohne mechanische Sicherheitselemente wie Airbag, Sicherheitsgurte, Gurtenstraffer, Knautschzonen und alle anderen zeitgemässen Ansprüche der «Nicht-Behinderten» auskommen? Analog dazu eine Beinprothese aus den 70er-Jahren und eine von heute: In den 70ern war das Gelenk der Beinprothese eine rein mechanische Sache. Der Träger dieser Prothese konnte nur in einem regelmässigen Tempo gehen, denn wenn sich der Träger dieser Prothese schneller oder langsamer fortbewegen wollte, war die Prothese direkt ersichtlich, da sein Gangbild sich verschlechterte. Heute ist die Beinprothese mit einer elektronischen Prozesssteuerung versehen, sodass das Gangbild des Trägers immer konstant gehalten werden kann. Diese «Mehrfunktion» ist kein Luxus, sondern Fortschritt!

GLÜCK GEHABT Ein Glück ist, die Schweiz hat am 15.April 2014 ratifiziert bei der UN-Behindertenkonvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und ist als 145. Mitgliedstaat diesem beigetreten. Das Übereinkommen verpflichtet die Schweiz zu einer umfassenden Berücksichtigung der Rechte von Menschen mit Behinderungen und bietet der schweizerischen Gleichstellungspolitik eine wertvolle Orientierungshilfe. Die Konvention zeichnet sich dadurch aus, dass sie die Ansprüche und die Fähigkeiten der Menschen mit Behinderungen sowie ihren Beitrag an die Vielfalt der Menschheit in den Mittelpunkt stellt. Demzufolge geht es nicht um Behinderung und Behindertenrechte, sondern um Menschen und Menschenrechte. Die allgemeinen Menschenrechte werden darin so konkretisiert, dass sie für Menschen mit Behinderungen zum Tragen kommen. Für den Bund und seine Sozialversicherung gilt eine breit angelegte staatliche und gesellschaftliche Anstrengung und auch die Bereitschaft zur Übernahme der zur Umsetzung notwendigen Kosten.


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BEAUTY & GESUNDHEIT

Entspannt in die kühle Jahreszeit Das aquabasilea in Pratteln ist die beliebteste Wasser- und Wellnesswelt der Nordwestschweiz. Auf 13’000 Quadratmetern gibt es neben der Bade- und Saunawelt einen wunderschönen Day Spa. 12 Behandlungsräume laden zum Entspannen und Verweilen ein, egal ob allein oder zu zweit. Das grösste Hamam der Schweiz, im orientalischen authentischen Stil, verzaubert die Gäste gleichermassen.

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as aquabasilea bietet für Gross und Klein ein attraktives und vielseitiges Angebot. Mittlerweile hat es sich überregional als Spass- und Freizeitbad einen Namen gemacht und auch das moderne Fitnessstudio ist bekannt. Was aber viele nicht wissen: Das aquabasilea beherbergt auch zwei wunderschöne Wellness Oasen! Gerade jetzt, wo es wieder kühler und nasser wird, sind dies die geheimen Plätze, um sich mal eine kurze Auszeit zu gönnen, die Seele baumeln zu lassen und Energie zu tanken.

PERFEKTE ERHOLUNG IM DAY SPA Der aquabasilea Day Spa lässt im Bereich Massage und Kosmetik keine Wünsche offen. Von der Lomi Lomi Massage, über verschiedene Körperpeelings und Körperanwendungen bis hin zur feinsten Kosmetik und Haarentfernung, gibt es eigentlich alles. Der Badbesuch ist dabei gar nicht nötig, da der Day Spa einen separaten Eingang im 1. Stock hat. Familien mit Kindern, die das beliebte Ausflugsziel in Pratteln ansteuern, müssen übrigens nicht zwangsläufig einen Bogen um den Day Spa machen. Es können auch Wellness-Pakete für die ganze Familie gebucht werden. Beim Angebot «Kleine Helden» zum Beispiel kommt der Nachwuchs (ab 8 Jahren) in den Genuss eines fruchtigen Fussbades mit anschliessendem Fusspeeling. Und während die Kinder sich über die «Schokotraum»-Massage freuen, gönnen sich Mami oder Papi eine 25-minütige Relax-Massage. Für echte Romantiker wiederum hat das Day Spa-Team das Programm «Honeymoon» kreiert. Dabei geniesst man die Zweisamkeit in einer ganz privaten Wellness-Oase.

ORIENTALISCHES HAMAM Wer es lieber ein wenig wärmer und feuchter mag und sich nicht vor einer Körperwaschung scheut, der findet im orientalischen Hamam

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eine Welt für sich. Es ist keine Nacktzone, im Hamam tragen alle ein sogenanntes «Pestemal», ein Tuch zur Bedeckung des Körpers. Die Duschzonen für Damen und Herren sind separat. Damit die Damen dennoch mal unter sich sein können, findet jeweils am Dienstag der «Ladies Tag» im Hamam statt, an dem Herren keinen Zutritt haben. Nach der Zeremonie lädt das orientalische Café mit Wasserbetten und feinen Köstlichkeiten zum Verweilen ein. «Zeit ist das Kostbarste, was der Mensch hat» – Nutzen Sie die Zeit für Ihren Körper und Ihre Seele.

SUCHEN SIE NOCH EIN PASSENDES GESCHENK? Alle aquabasilea Angebote lassen sich bequem über die Internet-Seite von aquabasilea bestellen. Gerade der neue zweistündige Eintritt «Bad, Sauna und Hamam» für CHF 35.– ist sehr empfehlenswert, um alles kennenzulernen. Auf den Gutscheinen können Sie selber Bilder und Texte einfügen.

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KOLUMNE

Zahnmedizin im Wandel der Zeit

FABIENNE GLENZ Dr. med. dent. Alta Aesthetica AG Roberstenstrasse 33 CH-4310 Rheinfelden Telefon +41 (0)61 835 0 835 info@altaaesthetica.ch www.altaaesthetica.ch

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ine gesunde Zahn- und Mundsituation ist entscheidend für das tägliche Wohlbefinden des Menschen. Sprechen, Essen, Lachen sind nur einige Beispiele, die uns Menschen Freude bereiten, die wir aber nicht als selbstverständlich erachten dürfen.

Schmerzende Zähne wurden bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts meist wenig schonend entfernt. Die Möglichkeiten, die fehlenden Zähne zu ersetzen, waren sehr bescheiden und sowohl ästhetisch als auch funktionell nicht zufriedenstellend. Glücklicherweise wurde auch die Zahnmedizin vom Fortschritt des letzten Jahrhunderts erfasst. Verschiedene Möglichkeiten wurden entwickelt, um zerstörte Zahnsubstanzen mithilfe von Füllungen und Kronenversorgungen aufzubauen und somit den eigenen Zahn zu erhalten. Diese Verfahren und Materialien waren und sind immer noch stetigen Weiterentwicklungen hinsichtlich verbesserter Stabilität, aber auch optimaler Ästhetik unterworfen. Parallel zu dieser Entwicklung der Restauration von zerstörten Zähnen wurde in den 60er-Jahren in der Schweiz und in den meisten westlichen Ländern der Prävention oraler Erkrankungen eine entscheidende Bedeutung beigemessen. Ein verstärktes Engagement der zahnärztlichen Prophylaxe, die Einführung der Schulzahnpflege und die Etablierung von verschiedenen Fluoridpräparaten provozierten bei der Bevölkerung ein zunehmendes Bewusstsein der oralen Gesundheit. Die erfreuliche Konsequenz war ein entscheidender Rückgang von kariösen Läsionen der Zahnhartsubstanz (sog. Zahnfäule) sowohl

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bei Kindern als auch Erwachsenen. Mit konsequenter persönlicher Pflege der Mundhygiene und Terminen bei der Dentalhygienikerin konnten kariöse Läsionen, aber auch Erkrankungen des Zahnhalteapparates (sog. Parodontitis, umgangssprachlich Parodontose), beide durch Bakterien verursacht, grösstenteils verhindert werden. Die gesundheitsorientierte Entwicklung ermöglichte den Erhalt der eigenen und somit funktionierenden Zähne bis ins hohe Alter. Dieser Umstand erlaubte die Verlagerung der Patientenbedürfnisse von funktionierenden gesunden Zähnen hin zu einer Optimierung des äusseren Erscheinungsbildes. Zunehmender Medieneinfluss und der Trend zur Schönheit erreichte auch die Zahnmedizin. Da ein attraktives Lächeln zur Erreichung von beruflichen und privaten Erfolgen beiträgt, sind auch die Zahnärzte stetig bemüht, für ihre Patienten ein optimales Behandlungsresultat zu erreichen. Materialweiterentwicklungen und neue Verfahren eröffnen neue Möglichkeiten für die Erreichung eines schönen Lächelns. Da Ästhetik allerdings im Auge des Betrachters liegt, ist zu Beginn ein eingehendes Gespräch zwischen Patient und Behandler notwendig, damit Wünsche und Vorstellungen, aber auch deren effektive Realisierbarkeit gemeinsam besprochen werden können. Entscheidend ist das Bewusstsein, dass Ästhetik ohne Berücksichtigung der oralen Gesundheit auf Dauer nicht funktionieren wird. Nur wer seine Zähne konsequent pflegt und pflegen lässt, wird sich langfristig über seine Zähne und deren Nutzen erfreuen können.


BEAUTY & GESUNDHEIT

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Ergonomie am Arbeitsplatz Die Firma Reha mobil GmbH steht bekanntermassen für Versorgungen von Menschen mit Handicap und im Bereich der Pflege und hat einen renommierten Ruf. Wichtiger als die Versorgung ist die Vorsorge. Nun haben wir für Sie auch hier einiges anzubieten. Warum erst warten, bis es zu spät ist? Die Ergonomie ist mittlerweile eines der wichtigsten Elemente im Arbeitsbereich, um Krankheiten und Missstände im physischen Bereich zu verhindern oder zumindest zu vermindern. Wir möchten auch dann für Sie da sein, bevor es „zu spät“ ist. Diverse anatomisch unterstützende Stühle im Büro- oder sonstigen Arbeitsbereichen werden gerne auch zur Probe überlassen, damit Sie nicht „die Katze im Sack“ kaufen. Im Allgemeinen ist bekannt, dass bereits der Ausfall einer Arbeitskraft dem Unternehmen in den ersten Wochen mehr kostet, als ein richtig ausgestatteter Arbeitsplatz. Ob spezielle Bürostühle, höhenverstellbare Schreibtische in diversen Varianten oder spezielle Arbeitsstühle, sowie Accessoires (Computermäuse, Laptop-Ständer u.v.m.) – die meisten Produkte sind innerhalb wenigen Tagen lieferbar – in vielen Farben, Materialien und Formen.

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SPORT & FREIZEIT

75 Jahre FVNWS – ohne ihn geht im regionalen Fussball nichts Dieses Jahr feiert der Fussballverband Nordwestschweiz (FVNWS) seinen 75. Geburtstag. Dies wird natürlich dieser Tage gebührend mit einer Gala-Veranstaltung gefeiert, vor allem ist aber in Zusammenarbeit mit der Basler Wochenzeitung «TagesWoche» eine Chronik des regionalen Fussballs entstanden, dessen Anfänge bis zum Jahr 1881 zurückgehen, als der «Foot Ball Club» gegründet wurde, und die auf einer Zeitachse als interaktive Geschichte auf der Homepage des FVNWS angeklickt werden kann. Woche als Schiedsrichter, Trainer, Betreuer, Platz- und Materialwarte – und ich habe jetzt sicher Weitere vergessen zu erwähnen – für ihren Sport unterwegs sind, das alles nicht möglich wäre. Wie schafft es denn der FVNWS, all das zu koordinieren?

ROLAND PAOLUCCI ALTER: 67 ZIVILSTAND: verheiratet ERLERNTER BERUF: Spediteur HEUTIGE POSITION: Präsident Fussballverband Nordwestschweiz; Key Account Manager und Mitglied der Geschäftsleitung Ziegler Schweiz AG (Spedition und Logistik); HOBBYS: Fussball; Pilzeln; Garten im Wallis

Interview mit Roland Paolucci von Niggi Freundlieb

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em Verband, am 19. August 1939 im «Braunen Mutz» von 101 Delegierten aus 53 Vereinen als Regionalverband Nordwestschweiz gegründet und 1966 in Fussballverband Nordwestschweiz umbenannt, gehören heute rund 100 regionale Vereine mit 18’000 lizenzierten Fussballerinnen und Fussballern an. Er organisiert als Teil des Schweizerischen Fussballverbandes unter anderem den Spielbetrieb der 2. bis 5. Liga, der Juniorinnen und Junioren, organisiert den Basler Cup, ist verantwortlich für die Trainerausbildungen bis zum B-Diplom oder engagiert sich im Bereich «Fairplay». Im Interview mit dem «Geschäftsführer» windet FCB-Legende und FVNWS-Präsident Roland Paolucci vor allem den Hunderten von Freiwilligen, aber auch den Mitarbeitenden des FVNWS, welche den regionalen Fussball erst möglich machen, ein Kränzlein.

Der Verband ist lediglich mit 320 Stellenprozenten ausgerüstet, wir bilden zudem jeweils einen Lehrling aus – zurzeit ist dies der junge FCB-Stürmer Breel Embolo –, dementsprechend reich befrachtet ist das Arbeitspensum der Mitarbeitenden. Man muss sich vorstellen, was es bedeutet, jedes Wochenende 200 bis 300 Spiele anzusetzen und durchzuführen – wie dies Pascal Buser, Verantwortlicher der Wettspielkommission, bei uns organisiert – und dafür zu sorgen, dass jeweils auch die Schiedsrichter zur Verfügung stehen. Dann gilt es jeweils, nach den Spielen die Rapporte zu sichten sowie auszuwerten und je nachdem Sanktionen auszusprechen, denn auch das gehört zu unseren Aufgaben als Veranstalter des Spielbetriebes. Dank einer neuen Software vom Schweizerischen Fussballverband ist dies allerdings seit nun einem Jahr etwas einfacher geworden. Neben der Organisation des Spielbetriebs, Trainerausbildung oder Nachwuchsförderung engagiert sich der FVNWS auch für Fairplay und gegen Gewalt – wie drängend ist dieses Problem? In den Medien wird natürlich nicht über die Tausenden von Spielen berichtet, welche ohne Vorfälle verlaufen, sondern natürlich über die, wo was passiert. Im Grossen und Ganzen verläuft der Spielbetrieb gewaltfrei und fair, aber natürlich ist jeder Fall einer zu viel. Als Verband erachten wir es jedenfalls als gesellschaftliche Aufgabe, uns für fairen Sport einzusetzen. So haben wir in einer Leistungsvereinbarung mit dem Schweizerischen Fussballverband und dem Basler Sportamt das Projekt «Zoffstopp», eine niederschwellige, vernetzte Anlaufstelle für alles und alle entwickelt sowie umgesetzt, welche als Scharnier zwischen Betroffenen (Jugendlichen, Eltern, Funktionären, Schiedsrichtern usw.) und den je nach Fragestellung kompetenten Fachstellen fungiert.

WEITERE INFORMATIONEN

Geschäftsführer: Statistisch gesehen ist freiwilliges Engagement in Basel in den letzten Jahren zurückgegangen – nicht aber im Fussball?

Fussballverband Nordwestschweiz (FVNWS) Geschäftsstelle St. Jakob-Strasse 110 CH-4132 Muttenz Telefon +41 (0)61 378 88 55 (8.30 – 11.30 Uhr)

Roland Paolucci: Zahlen gibt es nicht, aber Tatsache ist, dass ohne das enorme freiwillige Engagement Fussballbegeisterter, die Woche für

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Sonnenschein und Teilnehmerrekord am 5. IWB Basel Marathon Basel, 28. September 2014 – Bereits ab 6.30 Uhr morgens tobte es am Barfüsserplatz. Man sah die ersten Läuferinnen und Läufer im Wettkampf-Outfit beim Dehnen, Aufwärmen und Startnummern-Organisieren. Gleichzeitig gingen die Vorbereitungen am Start und im Zielbereich langsam dem Ende zu, alle Helfer und Sponsoren sowie der Duschtruck und die Bühne waren bereit.

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drian Schlatter, OK-Präsident des IWB Basel Marathon gab um 8.30 Uhr mit einem lauten Knall und vielen Glückwünschen den Startschuss für die Marathonläuferinnen und -läufer. Im Anschluss schickte Peter Howald, Leiter Abteilung Sport des Erziehungsdepartements um 9.15 Uhr auch die Halbmarathonis und um 9.30 Uhr die Teilnehmer des 10 km-Laufs ins Rennen. Während die Läufer die schönsten Sehenswürdigkeiten Basel laufend erlebten, konnten die Zuschauer am Barfüsserplatz die verschiedenen Aktionen an den Sponsorenständen testen und sich über die neusten Produkte aus dem Laufsportbereich informieren. Besonders eng wurde es um 11.00 Uhr am Start des Team-Laufs, als Dr. Christoph Eymann, Vorsteher des Erziehungsdepartements, den Start für 131 Teams im Kampf um den Team-Lauf-Pokal freigab. 79  Teams liefen um den Titel «schnellstes Firmen-Team». Das Team «suternagel.ch» konnte sich die begehrte Firmenwertung nach 2:46:09 bereits zum dritten Mal in Folge sichern! Die «Rascor-Runner’s» erkämpften sich mit drei Minuten Vorsprung auf das Team «FC Basel 1893» um Bernhard Heusler Rang 2 der Firmen-Teams. Über alle Strecken hinweg gingen dieses Jahr über 3 000 Teilnehmende aus über 25 Ländern an den Start, darunter Mexikaner, Russen, Japaner und Amerikaner. Damit wurde ein neuer Teilnehmerrekord beim IWB Basel Marathon erzielt. Die Sonne strahlte mit zahlreichen Läuferinnen und Läufern um die Wette, die erschöpft und glücklich ins Ziel liefen. Wir gratulieren allen Läuferinnen und Läufern des 5. IWB Basel Marathon nochmal ganz herzlich! An dieser Stelle möchten wir uns auch herzlich bei der Stadt Basel, dem LSVB und unserem ehrenamtlichen Organisationskomitee unter der Leitung von Präsident Adrian Schlatter recht herzlich bedanken. Ausserdem geht ein grosser Dank an unseren Sponsoren – allen voran unserem Titelsponsor IWB, den Swisslos-Fonds Basel-Stadt und Baselland, unseren Dienstleistern und Partnern, sowie allen Helferinnen und Helfern, ohne die ein Event dieser Grösse nicht umsetzbar wäre!

Bilder: sportograf.com

Wir freuen uns schon auf die 6. Austragung am 27. September 2015! Am besten also bereits jetzt mit dem Training beginnen und dabei sein, ganz nach dem Motto: «Gemeinsamer Erfolg ist am Schönsten!»

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Mit neuem Konzept noch näher an den Bedürfnissen der Sponsoren Seit Mitte 2013 bekleidet Martin Blaser bei der FC Basel 1893 AG die neu geschaffene Funktion eines Direktors für Marketing, Verkauf und Business Development. Mit neuen Vermarktungsstrukturen, einem neuen Sponsoring-Konzept und in die Zukunft gerichteten Marketing-Instrumenten verstärkte der FCB damit seine Handlungskompetenz in der Mittelbeschaffung. Interview mit Martin Blaser von Niggi Freundlieb

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em FCB ist es gelungen, mit Martin Blaser einen der führenden Fachmänner im Schweizer Sportmarketing gewonnen zu haben. Der gebürtige Berner war in den vergangenen zwei Jahrzehnten für die Vermarktung bedeutender nationaler Sportrechte in den Bereichen Fussball, Eishockey und Tennis verantwortlich. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» skizziert Martin Blaser, der unter anderem schon die Fussball-Nationalmannschaft, den Schweizer Fussball-Cup, Swiss-Ski und den Spengler Cup Davos vermarktet hat und 13 Jahre für die Komplettvermarktung des Grasshopper Club Zürich verantwortlich war, seine Philosophie der Vermarktungs-Plattform FCB. Geschäftsführer: Sollte man nicht meinen, dass es angesichts seiner Strahlkraft und seiner Erfolge einfach ist, den FCB zu vermarkten? Martin Blaser: Natürlich hat der FCB in allen relevanten Einnahmebereichen in den letzten Jahren sehr gute Ergebnisse erzielt. Aber wir

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Nach der Erneuerung der Logen im St. Jakob-Park vor drei Jahren wird nun der gesamte Hospitality-Bereich im 1. und 2. Obergeschoss per Januar 2015 neu gestaltet und strukturiert. Welche Rolle spielen für die Zukunft digitale Plattformen für die Umsatzgenerierung? Der Blick auf die grossen europäischen Branchenleader zeigt klar auf, dass digitale Plattformen und Anwendungen bereits jetzt – und mit zunehmender Tendenz – nicht mehr wegzudenken sind. So haben auch wir unseren Webauftritt neu gestaltet und entwickeln ihn ständig weiter, zum Beispiel mit der Angleichung der FCB-Applikation für Smartphones. In Kürze wird auch ein neuer Webshop aufgeschaltet. Weitere Pläne betreffen die mögliche Lancierung eines elektronischen Magazins, wobei wir den Printbereich nicht vernachlässigen wollen, wie die Neugestaltung des Magazins «Rotblau» oder die Herausgabe des neuen «Rotblau-Jahrbuchs» zeigen. Zudem denken wir über die Weiterentwicklung des Web-TV nach. Höchst interessante Perspektiven sehe ich zudem bei der Nutzung von Smartphones. Mobile Ticketing und Mobile Payment sind Themenkreise, die uns im Hintergrund stark beschäftigen. Inwieweit kann der FCB weitere Märkte erschliessen?

ALTER: 46 ZIVILSTAND: in Partnerschaft ERLERNTER BERUF: Sportvermarkter HEUTIGE POSITION: Direktor Marketing, Verkauf & Business Development

müssen in die Zukunft schauen, unsere Einnahmequellen festigen und optimieren, für beste strukturelle Voraussetzungen sorgen und neue technologische Entwicklungen in unsere Überlegungen einbeziehen. Auch im Marketing gilt: Stillstand ist Rückschritt! Neben der Vermarktung des St. Jakob-Parks durch die FC Basel 1893 AG sowie der Neuordnung der kompletten Gastronomie per 1. Juli 2014 hat der FCB insbesondere im Bereich Sponsoring Veränderungen vorgenommen – wie sehen diese aus? Vereinfacht gesagt bieten wir nun den Sponsoren in einem auf drei Säulen beruhenden Konzept mehr auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Möglichkeiten an. Ausgehend vom Basis-Paket «Basic» können die Firmen klar strukturierte Leistungen im Rahmen der Sponsoring-Pyramide wahrnehmen und nach ihren Wünschen aus sechs sogenannten Kaufoptionen (z. Bsp. «Advertising & Branding», «Hospitality» oder «Nachwuchs») zusätzliche Module erwerben. Apropos «Hospitality»:

Nun, der FCB ist nicht Real Madrid oder Manchester United. Auch wenn wir sportlich immer wieder international für Schlagzeilen sorgen können, müssen wir vor allem das Potenzial der Fans, Werbepartner und Sponsoren eher in der geografisch näheren Umgebung nutzen. Erst kürzlich hatten wir einen enorm erfolgreichen Auftritt an der HESO in Solothurn, sind während der Schulferien mit FCB-Kids-Camps in den Kantonen Solothurn und Aargau präsent oder organisieren 2015 Golf-Turniere in diesen Kantonen – alles Veranstaltungen, welche einerseits weitere Plattformen für unsere Sponsoren darstellen, aber auch den Namen FCB weiter hinaustragen.

WEITERE INFORMATIONEN FC Basel 1893 Geschäftsstelle Birsstrasse 320 A CH-4002 Basel Telefon +41 (0)61 375 10 10 Telefax +41 (0)61 375 10 11 info@fcb.ch www.fcb.ch

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SPORT & FREIZEIT

Superstar Mark Streit bei der Chronometrie Spinnler + Schweizer in Basel Grosser Auftritt von Mark Streit in Basel. Zur offiziellen Eröffnung des grössten Breitling Corners der Schweiz bei der Chronometrie Spinnler + Schweizer in Basel durfte der Eishockey-Superstar als Breitling-Botschafter natürlich nicht fehlen. Interview mit Mark Streit von Roger Schweizer

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rosser Auftritt von Mark Streit in Basel. Zur offiziellen Eröffnung des grössten Breitling Corners der Schweiz bei der Chronometrie Spinnler + Schweizer in Basel durfte der Eishockey-Superstar als Breitling-Botschafter natürlich nicht fehlen. Der Berner Mark Streit begann mit 17 Jahren seine Profi-Karriere beim HC Fribourg Gotteron. Via HC Davos, Utha Grizzlies und ZSC Lions wechselte er auf die Saison 2005 nach Kanada zu den Montreal Canadiens. 2008 unterschrieb er bei den New York Islanders einen Fünfjahresvertrag über 20.5 Mio. Dollar. Die Philadelphia Flyers sicherten sich 2013 für 21 Mio. Dollar seine Dienste für die nächsten vier Jahre. Damit ist Mark Streit der bestverdienende Mannschaftssportler der Schweiz und wird diesbezüglich nur noch vom Einzelsportler Roger Federer übertroffen.

auch als Captain des Breitling Transatlantic Flyers Club seine Aufwartung machte, gleich selbst zu interviewen. Schwer dürfte ihm dies nicht gefallen sein, denn ihn und Mark Streit verbindet einiges: Beide sind leidenschaftliche Eishockeyspieler, natürlich auf ganz verschiedenen Niveaus, beide lieben Sport, waren zusammen schon Fallschirmspringen, geniessen gerne ein gutes Stück Fleisch und sind begeisterte Uhrenliebhaber.

Roger Schweizer, Mitinhaber der Chronometrie Spinnler + Schweizer, liess es sich nicht nehmen, den immer bescheiden und freundlich auftretenden Mark Streit, der nicht nur als Breitling-Botschafter, sondern

Roger Schweizer: Mark, Du kannst Dir alles leisten, was Du möchtest. Was bedeutet Luxus für Dich? Mark Streit: Zeit haben für meine Freunde, für die Familie, aber auch für mich. Klar überlege ich mir ab und zu, ob ich mir einen coolen Sportwagen zulegen soll. Meist frage ich mich aber dann, wozu? Luxus heisst für mich aber auch,

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SPORT & FREIZEIT

meine Freunde oder Familie zum Essen einzuladen oder dass ich beim Shoppen nicht zu stark auf die Preisetikette schauen muss! Was liebst Du so am Eishockeyspiel? Das Spiel als solches. Die Nervosität vor dem Spiel, die Zeit auf dem Eis und dann das unglaubliche Hochgefühl nach einem Sieg in der Garderobe. Aber auch das Zusammenspiel mit meinen Mannschaftskollegen. Ein Spieler allein kann keinen Match gewinnen. Beim Eishockey müssen wie bei einem Uhrwerk ganz viele Details perfekt zusammenpassen, um erfolgreich zu sein. Du bist der Captain des Breitling Transatlantic Flyers Club. Was ist das für ein Club? Das ist ein Club, der die beiden Welten Uhrmacherei und Eishockey – oder eben Breitling und die aktuell acht Schweizer NHL-Spieler – verbindet. Bei den Piloten gilt Breitling als Mass aller Dinge, im Eishockey ist es die NHL. Präzision, Zuverlässigkeit und Spitzenleistung

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sind Eigenschaften der Breitling Chronographen, aber auch Charakterzüge der acht Schweizer in der NHL. Ich würde mich sehr freuen, wenn in Zukunft noch viele weitere Schweizer die NHL erobern und dem Breitling Transatlantic Flyers Club beitreten könnten.

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KOLUMNE

Ja zum harmonisierten Schulsystem

DEBORAH STRUB Bereichsleiterin Life Sciences der Handelskammer beider Basel und Geschäftsführerin des Vereins SIP NWCH Gewerbeverband Basel-Stadt Aeschenvorstadt 67 Postfach CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 270 60 76 Telefax +41 (0)61 270 60 65 d.strub@hkbb.ch www.hkbb.ch

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ie Umsetzung von HarmoS (Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule) verläuft alles andere als harmonisch. Zumindest darüber sind sich alle beteiligten Akteure einig. Damit ist der Konsens aber auch schon erschöpft, und bevor HarmoS die Chance erhält, sich zu etablieren, werden Ängste geschürt und der Ausstieg gefordert. Jüngstes Beispiel ist ein bedauernswerter Entscheid des Baselbieter Parlamentes, welcher einen Volksentscheid untergräbt und die Harmonisierung mit der baselstädtischen Schule torpediert. Es ist falsch, zu sagen, HarmoS sei gescheitert. Zumindest in unserer Region trägt das Konkordat nämlich bereits Früchte: Die beiden bis anhin unterschiedlichen Basler Schulsysteme wurden vereinheitlicht und die beiden Kantone konnten sich auf die gleiche Stundentafel einigen. Letzteres steht mit den jüngsten Beschlüssen des Landrates nun wieder auf dem Prüfstand. Mit den beiden überwiesenen parlamentarischen Initiativen will der Landrat zum einen die Sekundarschulen dazu verpflichten, die im Lehrplan 21 vorgesehenen Sammelfächer weiterhin als Einzelfächer zu führen und zum anderen dem Parlament die Kompetenz über den Zeitpunkt der Einführung des Lehrplans 21 einräumen. Damit wird dem Bildungsrat – notabene einem vom Landrat gewählten Gremium von Fachleuten – die Entscheidungskompetenz über die Einführung entzogen, noch bevor die endgültige Fassung des neuen Lehrplans vorliegt und noch bevor der Bildungsrat überhaupt die Chance hatte, darüber zu debattieren. Die bikantonale Harmonisierung wird damit torpediert. Denn der Kanton Basel-Stadt führt den neuen Lehrplan ab 2015 ein, während das Baselbiet nun blockiert ist. Dabei hatte das Baselbieter Stimmvolk

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im Jahr 2010 den Beitritt zum HarmoS-Konkordat klar angenommen und damit auch bereits einer interkantonalen Harmonisierung des Lehrplans zugestimmt. Für die Schweiz als rohstoffarmes Land sind Bildung, Forschung und Innovation bedeutende Faktoren für Wertschöpfung und Wohlstand. Dementsprechend wichtig ist die Qualität, aber auch die Entwicklungsbereitschaft eines Bildungssystems. Transparenz und Vergleichbarkeit der kantonalen Schulen sowie eine einfachere Mobilität der erwerbstätigen Bevölkerung mit Familie sind wichtig für die Wirtschaft. Den Unternehmen ermöglicht ein einheitliches Schulsystem mit vergleichbaren Abschlüssen einen Überblick über Ausbildungsstandards, was ihnen wiederum die Rekrutierung von Lehrlingen und Fachkräften erleichtert. Der Beitritt zu HarmoS ist eine Errungenschaft. Diese preiszugeben wäre ein Rückschritt für die ganze Region. Ein Austritt aus dem Konkordat, wie es das Komitee «Starke Schulen Baselland» fordert, wäre frühestens Ende 2017 möglich. Eine Rückkehr zum alten System wäre absurd und würde in den Schulen, der Wirtschaft und der Bevölkerung zu Verunsicherungen und für den Kanton zu unnötigen Kosten führen. Die Konkurrenzfähigkeit der Wirtschaftsregion Basel würde geschwächt und das Hin und Her – HarmoS umsetzen, aber lieber ohne inhaltliche Harmonisierung und dann doch wieder austreten – kann zu einer schmerzhaften Einbusse bei der Bildungsqualität führen. Die Handelskammer beider Basel erwartet von den Verantwortlichen, den Volksentscheid von 2010 zu akzeptieren und HarmoS jetzt umzusetzen.


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IMPRESSUM & INHALTSVERZEICHNIS

IMPRESSUM ISSN 1662-1263 «Geschäftsführer» Herbstausgabe 2014

Projektleiter Thomas Lindenmaier t.lindenmaier@prestigemedia.ch

HERAUSGEBER

Verkauf Marco Bernasconi m.bernasconi@prestigemedia.ch

Prestige Media International AG St. Jakob-Strasse 110 CH-4132 Muttenz / Basel Telefon +41 (0) 61 335 60 80 Telefax +41 (0) 61 335 60 88 info@prestigemedia.ch www.prestigemedia.ch

Grafik Sandra Schneider s.schneider@prestigemedia.ch

AUTOREN

Dr. Thomas Hauer Deborah Strub Dominik Marbet Fabienne Glenz Felix Werner Georg Lutz Guido Müller Roger Schweizer Thomas Ruepp Valeska Jansen

Administration & Abo Service Serpil Dursun info@prestigemedia.ch

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Guy Savoy Paris – Laurence Mouton, ALLEGA, Niggi Freundlieb, Bildagentur. Bei allen übrigen Bildern liegen die Bild-rechte bei den jeweiligen Inserenten.

COPYRIGHT

Nachdruck oder Vervielfältigung ist nur unter genauer Quellenangabe und mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages gestattet. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung der Autoren wieder, die sich nicht automatisch mit der des Verlages deckt. Der Verlag haftet nicht für unverlangt eingesandte Manuskripte.

Verleger Francesco J. Ciringione Chefredaktor Niggi Freundlieb

INHALTSVERZEICHNIS 20 Abegglen Service AG 29 ABRO 52–53 Aktenlager AG 109 Alltech Installationen AG 124 Alta Aesthetica AG 37 Angemessen Angezogen Nr. 10 98 Anton Saxer 122 Aquabasilea 114 Arbeitgeberverband Basel 101 Ariatec Meier & Zanolin GmbH 84 ASAG Auto-Service AG 136 Athleticum Sportmarkets AG 68–69 AudioRent Clair AG 96 Auto Götte 29 Avec 27 Bank CIC (Schweiz) AG 110 Bard AG 120 Basler Orthopädie René Ruepp AG 21 Basler Zeitung Medien 105 BauTech Personal AG 111 Bauen mit Aluminium 61 Bauteilbörse 115 Bawa AG 117 Beauty for Ever bed & breakfast agency of the basle region 47 93 Belmot Swiss BRG Insurance Brocker AG 121 Betten-Haus Bettina AG 135 Bildungszentrum kvBL 62 Blaukreuz-Brockenhalle 45 Blindenheim Basel 113 Blitz Storen AG 123 Blutspendezentrum SRK beider Basel 115 Börlin Haustechnik AG 8–9 Brigitte Hasler Innenarchitektur 132 bürgi.com AG 22 Bütler Men's Fashion 132–133, UG4 Chronometrie Spinnler & Schweizer 36–37 Club de Bâle 32–33 davidküchen 54 Deck AG 116 Deubelbeiss – Pflege zu Hause

14–15 Dolphin Systems AG 11 Drogerie zum Chrüterhüsli AG 81 Eiche Metzgerei 18–19 Eingliederungsstätte Baselland 103 Elektrizität EAGB 88–89, 92 Emil Frey AG Basel 85–87 Emil Frey AG Münchenstein 48 Envitec AG 110 EP Leitz 97, 98–99 Erbacher Bikes AG 24–25, 101 Erwin Bucher GmbH Europa Apotheke – Gesundheitszentrum 123 77 Event-Service Heidmann GmbH 23 Fankhauser Architektur AG 130–131 FC Basel 1893 102 Fred Senn AG 93 Frenken Garage AG 126 Fussballverband Nordwestschweiz 110 Füürparadies GmbH 109 G. Caviola + Co. AG UG1 Garage Hollenstein 92 Garage Schmid, AVB 73 Gasthaus zur Sonne 78 Gasthof zum Rebstock GmbH 34–35 General Logistics Services AG 109 Getzmann Wohnen 104 Gewerbeverband Basel-Stadt 55 Gewerblich-Industrielle Berufsfachschule 103 Glatt + Vettiger 105 Götschi AG 115 GRIBI AG 94–95 Grosspeter Automobiles SA 26–27 Gundeli 74 Guy Savoy 96 H.P. Gerber Pannendienst AG 134 Handelskammer beider Basel 80–81 Heinz Margot 77 Hotel Bad Eptingen 77 Hotel Bienenberg 15 Hotel Euler 135 IC Unicon AG

Bei uns finden Sie keinen Downhillpark. Aber alles andere, für eine abenteuerliche Biketour! GESCHÄFTSFÜHRER 04 : : 2014

128 IMG (Schweiz) AG 54–55 Jazzcampus 1 JMB Real Estate Management 32–33 Job Factory Basel AG 131 Jörg Lienert AG 2 Kahraman Luxury 130 Kurt Fankhauser AG 113 Lederfärberei & Autosattlerei Schmid AG 108 Libera Architekten GmbH 82 Ludwig + Partner AG 45 Marco Schäffler Baugeschäft 90, UG3 Margarethen Garage AG 40–41 Marquis AG 12–13, 63 MCH Groupe AG 121 McOptik (Schweiz) AG 45 Menge AG 112 Möbel Roth AG 29 Modell-Klein 43 MONN SA 101 Moritz Hunziker AG 46 Mundwiler Architektur 29 Näh-und Bügelmaschinen Center 28, 57 Norman Data Defense Systems AG 75 Oishii Sushi & Grill 56, 59 Oki System (Schweiz) 106–107 Omlin Energiesysteme AG 125 Optik Burkart 64–65 Optik Schneider AG 129 Orsini Sprachschule AG 105 Oser GmbH 99 Perfecta Personal AG 75 Pizzeria Cucina Amici 111 PLANA Küchenland 29 Plüss Sanitär Technik 60–61 Präsidialdepartement BS 100 Prime Energy Cleantech SA 59 Pro Engineering AG 10 Promotion Laufental 121 Radon Revital Bad 125 Reha Mobil GmbH 73 Restaurant Au Tilleul

73 Restaurant Ginza 80 Restaurant Linde 74 Restaurant Stucki, Tanja Grandits 45 Rhytaxi Basel GmbH 4 Roland Vögtli & Co. 113 Rüegg Studio Basel 29 Sautter Malerarbeiten 38–39 Schild AG Liestal 58 Schild Modehaus 79 Schindelholz SA 115 Schreinerei Ringgli AG 29 Schuhaus Dorenbach 76 Schwarzwaldmetzgerei Kalbacher 133 Singer HiFi TV Fachgeschäft 116 Spa auf den Seychellen 118–119 Spezialisten für jede Haut 16 Spielzeug Welten Museum 66–67 Spreng Consulting GmbH 113 Stocker Spezialdruck 36 Stöcklin Logisitk AG Straumann Rohr- und Ablaufreinigungs-Service 29 70 Team Vertikal GmbH 129 TEKO Schweizerische Fachhochschule 44 Telebasel 30–31 Teupe Gerüstbau AG 135 The Cambridge Institute 42–43 Theater Basel 100 Top Immoblilien 131 Tribelhorn Dachbautechnik GmbH 71 UBS AG 115 Ulmann-Degen AG 48–49 Umfrage 129 Veloemotion Raimann 46–47 Verein Netzwerk BerufsbildnerInnen 72 Verein Sinnenvoll 3 Victorinox 50–51 Vögtli Bürotechnik AG 17 Weihnachtsbaum – regional 103 Wintergarten-Land GmbH 5 WIR Bank 118,119 Zickenheiner Hörsysteme

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Geschäftsführer Basel 04/2014  

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