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SOMMER : : 2017

KOLUMNEN PATRICK ERNY STEFANIE GENHART ROLF HELBLING ELENA SEIDEL KARIN VALLONE FRANK LINHART

OMLIN ENERGIESYSTEME

THOMAS RUEPP DR. MED. LUKAS SCHÖB

IN RIEHEN WURDE ENERGIEGESCHICHTE GESCHRIEBEN

M!C CATERING COMPANY

SEIT 25 JAHREN PROFI­CATERER, JEDEN TAG ETWAS EXKLUSIVER

EDITH THALMANN

VERSCHIEDENE NUTZUNGEN FÜR ROSENTALTURM MÖGLICH

ANDREAS BECK

DAS THEATER IST EIN ORT DES BEWUSSTWERDENS

ART BASEL

MEKKA DER KUNST

ZOO BASEL

NEUE ELEFANTENANLAGE EINGEWEIHT

GINÉS F. GARCÍA & LUC GIVORD SCHWEIZERISCHE TREUHANDGESELLSCHAFT AG – SEIT 111 JAHREN : : TELEBASEL : :


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LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER

B

asel gehört nun hinsichtlich Lebensqualität weltweit zu den Top 10. Ex aequo mit Sidney belegt Basel den zehnten Platz in der Erhebung «Quality of Living Survey» des international tätigen Beratungsunternehmens Mercer. Darin werden die Lebensbedingungen beziehungsweise die Lebensqualität von Metropolen der Welt miteinander verglichen. Die Erhebung soll, scheint’s vor allem, von multinationalen Unternehmen und Institutionen konsultiert werden, wenn es darum geht, die Höhe von Löhnen und sonstigen Entschädigungen bei den sogenannten Expats festzulegen.

Der «Mercer Quality of Living Survey» erhebt die Lebensbedingungen der Städte anhand von 39 Faktoren. Fussball ist dabei offensichtlich kein zentraler Faktor, sonst würde Zürich nicht auf dem zweiten und Genf auf dem achten Platz – weltweit – liegen! Bereits dieser Hinweis, dass Zürich und Genf schweizerseits vor Basel platziert sind, macht diese Rangliste natürlich im höchsten Mass verdächtig, ebenso das Faktum, dass Wien die Tabelle anführt oder Städte wie London, Paris, Tokio und New York es nicht in die Top 30 schafften. Dass Mercer in der Schweiz unter anderem Niederlassungen in Zürich und Genf betreibt, könnte natürlich beim Ranking eine Rolle gespielt haben, ebenso die Tatsache, dass die Bewertungen nur bedingt auf statistischem Material fussen, sondern direkt von Mitarbeitenden von Mercer stammen, einem Unternehmen, das rund 20’000 Personen in 40 Ländern beschäftigt. Aber es geht ja bei dieser Erhebung nicht um die Bedeutung und Wichtigkeit der Städte, sondern um deren Lebensqualität, und die kann ja durchaus subjektiv empfunden und wahrgenommen werden. Politische Stabilität, Kriminalität, medizinische Versorgung, Schulen, öffentliche Infrastruktur, Luftverschmutzung, Verkehr oder Erholung – um nur ein paar der 39 von Mercer beleuchteten Themen zu nennen – sind offenbar in Städten höher, die global gesehen nicht die grösste Rolle spielen. Diese Erkenntnis als solche kommt nicht unerwartet, aber der Umkehrschluss, je kleiner die Stadt, desto höher die Lebensqualität, greift auch nicht unbedingt. Trotzdem darf man sich natürlich auch mit Recht darüber freuen, es als Stadt in die Top 10 des «Quality of Living Survey» geschafft zu haben. Insbesondere die für diese Stadt operationell Verantwortlichen können all jenen, die sich über – an dieser Stelle nicht mehr zu wiederholende  – politische Imponderabilien aufregen, mit dem «Quality of Living Survey» vor der Nase herumwedeln und – mit dem zusätzlichen Hinweis der demokratischen Legitimation beziehungsweise der daraus entstandenen, mutmasslichen exekutiven Interpretation – die Hände dann weiter in den Schoss legen, auf dass niemandem in den Sinn kommen sollte, dass politische Stabilität unter Umständen manchmal auch mit Unbeweglichkeit verwechselt werden könnte!

Ihr Niggi Freundlieb Chefredaktor

Ihr Thomas Lindenmaier Projektleiter

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DER NEUE

LC 500


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INHALT SCHWEIZERISCHE TREUHANDGESELLSCHAFT Mit 111 Jahren stärker denn je

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PARKRESTAURANT LANGE ERLEN Gastronomie & Events in einmaliger Umgebung

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ZOO BASEL Neue Elefantenanlage «Tembea» eingeweiht

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«KMU NEWS» Ein erfolgreiches Printprodukt

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70 JAHRE ATLANTIS «Wenn die Musi wieder spuilt!»

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BLAUKREUZ-BROCKENHALLE Brocki räumt mit Feingefühl

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TELEBASEL 18 News mit Untertiteln

ARTAX FIDE CONSULT Kryptowährungen

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WIRTSCHAFTSKAMMER BASELLAND 62 Stärkung der KMU bedeutet Stärkung der Gesamtwirtschaft

CHRONOMETRIE SPINNLER + SCHWEIZER Neue Partnerschaft

MILCHHÜSLI LIESTAL 42 Trotz Bauarbeiten im Stedtli gut erreichbar

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HANDELSSCHULE KV BASEL 26 Berufsbegleitende Weiterbildung für Verwaltungs- und StiftungsrätInnen TRETOR 28 «KMU sind unsere Passion» AGEBA GRUPPE Ihr Partner bei der erfolgreichen Nachfolgeplanung

30

GESELLSCHAFT FÜR ARBEIT UND WOHNEN (GAW) Wieder fit machen für den ersten Arbeitsmarkt

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34 TIERPARK LANGE ERLEN Das Fenster zur ­Natur unserer Region

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

2. BASLER LEHRSTELLENBÖRSE Wo sich Lehrbetriebe und Lehrstellensuchende fanden

VEREIN «ENERGIE ERTRAG SCHWEIZ» 64 Ideologische Politik statt Energieeffizienz

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OMLIN ENERGIESYSTEME 46 in Riehen wurde Energiegeschichte geschrieben STAMM BAU «Wir pflegen eine ganzheitliche Ausrichtung auf unsere Kunden und den Markt!»

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VITA BAD UND VITA GARTEN setzen Träume um

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MUBA 2017 101.  Ausgabe der muba wieder mit vielen Highlights

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THEATER BASEL «Das Theater ist ein Ort der Bewusstwerdung»

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ART SPECIAL Basel – Mekka der Kunst

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NICOLAS KRUPP 72 «Kombination von Kunst und Handel faszinieren mich!» UMFRAGE 74 Generell Tempo 30 nachts auf Basels Strassen? FC AESCH 4. U19-TURNIER FC Liverpool & AS Roma erstmals in Aesch

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104

68 86

70

INHALT

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HORSES 80 Führung & Beziehung

HUBERT DE GIVENCHY Ein Künstler durch und durch

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LEISTUNGSSTARKE KÜCHENGERÄTE Mitdenken ist angesagt

VON FÖN BIS FÖHN Viel heisse Luft

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HENNESSY Eau de Vie

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RESTAURANT APULIA Apulien in Basel

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M!C CATERING COMPANY Seit 25 Jahren Profi­caterer, jeden Tag etwas exklusiver

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CENTRO AM BARFI Das Restaurant mit Blick über den Barfi

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FENSTERGALERIE 86 Alles aus einer Hand KULTURTEMPEL 88 Lichtlösung für die Elbphilharmonie ROSENTALTURM 90 Neubau mit verschiedenen Nutzungen SMART SWEET HOME Intelligente Vernetzung

94

INHOUSE IMMOBILIEN Frischer Wind in der Basler Immobilienszene

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VERNETZTE SYSTEME Mehr als aus und an

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PURE AVEDA HAIR & SPA Frühlingserwachen

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ERBACHER BIKES 129 «The World of Erbacher» – Be a part of it NEF TRUCKCENTER 130 Umweltschutz, Effizienz & Hygiene …

MENDOZA 118 Der Diamant unter den Rotweinen HISTORISCHE MOTORRENNEN Einzigartiges Rennsport-Revival

MARGARETHEN GARAGE Der erste SUV von Alfa Romeo: Alfa Romeo Stelvio

AMG 126 Wie die rote Sau das Fliegen lernte

GLASKULTUR 116 Platz für die Nase

DROGERIE RÜHLE Riesiges Angebot rund um Gesundheit & Wohlbefinden

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

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SEALANDER 122 Das Ufer ist keine Grenze mehr

EMIL FREY Der Lexus LC: Dynamisches LuxusCoupé in jeder Hinsicht

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AUTOMOBILFOTOGRAF MICHEL ZUMBRUNN Am Drücker

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KOLUMNEN FRANK LINHART ELENA SEIDEL ROLF HELBLING STEFANIE GENHART KARIN VALLONE PATRICK ERNY THOMAS RUEPP DR. MED. LUKAS SCHÖB

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AKTUELL

  Schweizerische Treuhandgesellschaft AG

MIT 111 JAHREN STÄRKER DENN JE DIE SCHWEIZERISCHE TREUHANDGESELLSCHAFT AG (STG) IST DAS ÄLTESTE UNABHÄNGIGE UND PARTNERSCHAFTLICH GEFÜHRTE TREUHANDUNTERNEHMEN DER SCHWEIZ. ÜBER DIE 111-JÄHRIGE FIRMENGESCHICHTE HAT DIE STG DIE TRADITIONELLEN WERTE WIE LANGFRISTIGES UND AUF DEN KUNDEN ZUGESCHNITTENES ENGAGEMENT BEWAHRT. DIESE GRUNDWERTE SIND GEPAART MIT MODERNEM TREUHAND-KNOW-HOW, WELCHES DIE KLIENTEN IN DEN STG-­ NIEDERLASSUNGEN IN BASEL, ZÜRICH UND BERN ERWARTEN DÜRFEN. INTERVIEW MIT MATTHIAS SCHLÄFLI, LUC GIVORD UND GINÉS F. GARCÍA

Luc Givord, Stéphane Berbier und Ginés F. García (v. l.) in den Räumlichkeiten der STG

K

MU, Unternehmer, Familien oder Privatpersonen können auf die multidisziplinären STG-Dienstleistungen aus den drei Bereichen Recht & Steuern, Finanzbuchhaltung & Wirtschaftsprüfung sowie Gestion & Spezialmandate zählen. Die STG erarbeitet auf ihre Klienten persönlich zugeschnittene Gesamt­ lösungen aus einer Hand. Mit umfassenden Analysen und professioneller sowie weitsichtiger Beratung legt die STG dabei das Fundament für Entscheidungen, welche auch in der nächsten Generation Bestand haben.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

1906 als erste Gesellschaft der Branche in Basel durch den Schweizerischen Bankverein gegründet, hat die STG eine abwechslungsreiche Geschichte und eine auch durch zahlreiche globale Entwicklungen geprägte Zeit durchlaufen. Ein neues Kapitel wurde 2009 aufgeschlagen, als eine Gruppe von damaligen Mitarbeitenden die Gesellschaft übernahm. Seit 2010 agiert die STG mit Hauptsitz in Basel und den Niederlassungen in Zürich und Bern als ein durch die Partner geführtes Unternehmen, in welchem rund 40 Mitarbeitende beschäftigt sind.


Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» zeichnen Matthias Schläfli, Partner & Präsident des Verwaltungsrates, Luc Givord, Partner & Niederlassungsleiter STG Basel, sowie Ginés F. García, Partner & Stv. Niederlassungsleiter STG Basel, das Bild eines dynamischen Treuhandunternehmens, welches seinen Kunden Treuhand- und Beratungsleistungen von höchster Qualität und Beständigkeit anbietet. «Geschäftsführer»: Was sind die Stärken und Fokussierungen der STG insgesamt? Matthias Schläfli: Mit unseren Niederlassungen in Basel, Zürich und Bern sind wir in den drei wichtigsten Deutschschweizer Wirtschafts­ regionen präsent – das unterscheidet uns bereits von Mitbewerbern – und dementsprechend nah sind wir bei einem Grossteil unserer Klienten in der ganzen Schweiz. Neben den klassischen Treuhandbereichen im unternehmerischen oder familiären Kontext, wie Buchhaltung, Revision, Recht, Steuern, Gestion oder Spezialmandaten, gewinnen aufgrund der demografischen Entwicklung die Unterstützung im Vorsorge-Planungsbereich sowie die Begleitung von älteren Klienten immer mehr an Bedeutung. Die STG-Gruppe ist inhabergeführt – was sind die Vorteile? Matthias Schläfli: Besonders hervorheben möchte ich unsere Unabhängigkeit, welche durch unser Partnermodell unterstützt wird. Es ist besonders wichtig, dass das Unternehmen im Besitz von Personen ist, die auch operativ tätig sind, denn dadurch können wir unseren Klienten enormes Engagement, Leistungsbereitschaft und Qualität anbieten Auf diese Weise entstehen Glaubwürdigkeit und Vertrauen in unseren Kundenbeziehungen, die sich oft über Generationen erstrecken. Luc Givord: Kontinuität ist sicherlich ein weiteres Element, das in diesem Zusammenhang zu erwähnen ist. So haben wir eine äusserst geringe Personalfluktuation. Es gibt Mitarbeitende, die seit vielen Jahren im Unternehmen tätig sind. Konkret bedeutet dies für unsere Klientschaft, über Jahre hinweg die gleiche Ansprechpartnerin oder den gleichen Ansprechpartner zu haben, was natürlich einen effektiven gegenseitigen Informationsaustausch und eine grosse Vertrauensbasis gewährleistet.

BUCHHALTUNG & REVISION §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§

Buchführung für Unternehmungen Finanz- und Betriebsbuchhaltung Abschlussberatung und Controlling Lohnbuchhaltungen und Personaladministration Wirtschaftsprüfung, ordentliche und eingeschränkte Revision Sonderprüfung Bewertungen und Due Diligence, Liquidationen Diverse Auswertungen (Liquiditätsplanung, Budget­controlling) Vermögenskonsolidierungen

Dabei verfügen wir über die höchstmöglichen sicherheitstechnischen Standards. Wichtig ist natürlich auch, dass wir fachlich gut vernetzt sind. So sind wir Mitglied von EXPERTsuisse (Expertenverband für Wirtschaftsprüfung, Steuern & Treuhand), STEP (Society of Trust and Estate Practitioners) sowie von GGI (Geneva Group International – eine internationale Kooperation unabhängiger Anwaltskanzleien, Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sowie Unternehmensberatungen). Diese geballte Fachkompetenz hat bis dato zu einem wachsenden Unternehmenserfolg geführt. Dies hatte zum Beispiel auch zur Folge, dass wir innerhalb des letzten Jahres drei neue Mitarbeitende einstellen konnten und als STG-Gruppe auch in naher Zukunft weiterwachsen werden. Ginés F. García: Gerade die STG-Niederlassung Basel, mit rund 20 Mitarbeitenden die grösste der gesamten STG-Gruppe, verfügt «inhouse» über enormes, multidisziplinäres Fachwissen, von dem nicht nur unsere Klienten aus Basel, sondern aus der ganzen Schweiz profitieren. >

Was müssen die Mitarbeitenden der STG alles mitbringen, um einerseits fachlich auf der Höhe ihrer vielfach anspruchsvollen Tätigkeiten zu sein und andererseits eben dem Vertrauen ihrer Klienten gerecht zu werden? Matthias Schläfli: Unsere Mitarbeitenden sind alle hervorragend ausgebildet und bestens qualifiziert. Bei der STG arbeiten Rechts­ anwälte, dipl. Steuer- und Treuhandexperten, dipl. Wirtschaftsprüfer, IFRS Accountants Trust and Estate Practitioners (TEP), Finanzplaner, Mediatoren und dipl. Direktionsassistentinnen. Bei uns wird Deutsch, Französisch, Englisch, Spanisch und Italienisch gesprochen, und für weitere Sprachen halten wir die passenden Dolmetscher bereit. Selbstredend spielen auch bei der STG digitale Prozesse eine wichtige Rolle.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


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AKTUELL

RECHT & STEUERN

GESTION & SPEZIALMANDATE

§§ §§ §§ §§ §§ §§

§§ Zur Verfügung stellen von Verwaltungs- und Stiftungs­räten §§ Business Administration §§ Beratung bei Vermögensallokationsfragen, Risiko­überwachung §§ Betreuung von Familienvermögen §§ Unterstützung in wohltätigen und philanthropischen Projekten §§ Begleitung und Unterstützung in allen Lebenslagen §§ Kauf- und Verkauf von Immobilien §§ Beschaffen von Aufenthalts-, Arbeitsund Niederlassungsbewilligungen §§ Organisation von Bankverbindungen und Versicherungen §§ Sekretariatsarbeiten

§§ §§ §§

§§

Gesellschaftsrecht Vertrags- und Handelsrecht Familienrecht Immobilienrecht, Bau- und Mietrecht Erbrecht Unterstützung bei Vertragsverhandlungen, Mediation Steuerberatung, Steuerplanung, Erstellen von Steuer­erklärungen Selbstanzeigen Mehrwertsteuer-Beratung, Stempelsteuer, Verrechnungssteuer, Doppelbesteuerungsabkommen Finanz- und Vorsorgeplanung

Luc Givord: Zum fachlichen Wissen der Mitarbeitenden gehört natürlich auch unsere STG-Unternehmenskultur. Die Mitarbeitenden ziehen alle an einem Strang und sind äusserst kundenorientiert. Man unterstützt sich gegenseitig und trägt auch ausserhalb des eigenen Bereichs zu Lösungen bei. Wer bei der STG arbeitet, verfügt nicht nur über einen grossen, fachlichen Rucksack, sondern vor allem auch über grosse soziale Kompetenz. Dies sorgt für ein angenehmes, befruchtendes Arbeitsklima, was sich auch positiv auf die Belange und Bedürfnisse unserer Klienten auswirkt. Oder anders gesagt: Bei der STG gehen die Mitarbeiter täglich gerne zur Arbeit! Wer sind denn hauptsächlich die Klienten des STG-Hauptsitzes in Basel? Ginés F. García: Wir betreuen zahlreiche KMU in den Bereichen Buchhaltung, Lohnbuchhaltung, Recht, Steuern sowie in der jährlichen Abschlusserstellung bzw. Abschlussberatung. Wir verstehen uns als Partner für alle Fragen rund um das Unternehmen des Kunden  – von der Gründung bis zur Liquidation – und bieten den KMU-­ Inhabern einen interessanten «One-Stop-Ansatz»: Sie können bei uns zeiteffizient diejenigen Rechts-, Steuer- oder Finanzbuchhaltungsdienstleistungen abrufen, die sie gerade für ihr Unternehmen benötigen. Wir beraten und begleiten aber auch Privatpersonen und Familien in ihren ganz persönlichen Angelegenheiten, sei es bei der Erstellung der jährlichen Steuererklärung, beim Aufsetzen des Testa­ mentes oder eines Vorsorgeauftrages bis hin zur Ausfertigung der passenden Erbschaftsplanung und deren Umsetzung. Die STG verfügt auch über Expertise als Willensvollstreckerin und wird in komplizierten Erbteilungen von den Erben als Mediatorin eingesetzt. Zudem gehört seit Jahren auch die Betreuung beim Kauf und Verkauf von Immobilien zu unseren Spezialgebieten. Luc Givord: Dann ist Basel ja die Stiftungshauptstadt der Schweiz – wir zählen rund 1000 Stiftungen in der Region –, und dementsprechend sind wir stark im Bereich gemeinnützige Stiftungen engagiert. Gerade im Stiftungsbereich verfügen wir über grosse Erfahrung. Und weil wir oft seit Anbeginn und damit länger als die meisten Stiftungsräte dabei sind, können wir mit unserem Wissen – auch Jahre später  – wertvolle Inputs geben bezüglich des Stiftungszwecks und -willens der Stiftungsgründer. Welche ethischen Grundsätze verfolgt die STG? Matthias Schläfli: Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht natürlich die Wahrung der Interessen und der Privatsphäre der Klienten. Selbstredend erfolgt unsere Beratung stets unter Beachtung sämtlicher gesetz­ licher Vorschriften und unter Wahrung der aktuellen Compliance-­ Anforderungen. Da gibt es kein «Wenn und Aber»!

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

Hauptsitz der STG in Basel

SCHWEIZERISCHE TREUHANDGESELLSCHAFT AG STG Basel, Hauptsitz Lange Gasse 15, Postfach CH-4002 Basel Telefon +41 (0) 61 277 01 11 STG Niederlassung Zürich Wiesenstrasse 17, Postfach CH-8022 Zürich Telefon +41 (0) 44 219 78 00 STG Niederlassung Bern Spitalgasse 2, Postfach CH-3001 Bern Telefon +41 (0) 31 310 97 00 info@stg.ch www.stg.ch


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DER GEWERBEVERBAND BASEL-STADT PRODUZIERT SEIT 15 JAHREN EINE KLASSISCHE VERBANDSZEITUNG, DIE «KMU NEWS». UND DAS MIT STEIGENDER AUFLAGE, MITTLERWEILE 10’400 EXEMPLARE, UND KONSTANTEM INSERATEVOLUMEN. IN DER HEUTIGEN ZEIT ALLES ANDERE ALS SELBSTVERSTÄNDLICH, WIE DAVID WEBER, LEITER KOMMUNIKATION & PR DES GEWERBEVERBANDES BASEL-STADT, ERKLÄRT. INTERVIEW MIT DAVID WEBER von Niggi Freundlieb

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G

eschäftsführer: Heute setzen viele Verbände auf Online-Kommunikation und fahren die Printprodukte zurück. Der Gewerbeverband Basel-Stadt nicht. Warum? David Weber: Auch wir verstärken natürlich die Online-Kommunikation und sind auf den Sozialen Medien wie Twitter, Facebook und Xing aktiv. Mit den «kmu news» setzen wir aber auch auf ein klassisches Printprodukt. Und solange die Auflage steigt und das Inserate- sowie Beilagenvolumen mindestens konstant bleibt, ist das für uns ein klares Zeichen, dass der Bedarf an einer solchen Publikation gegeben ist.


Viele Printprodukte kämpfen mit Auflagen- und Inserateschwund. Warum können sich die «kmu news» halten? Das hat verschiedene Gründe. Sicher ist die Affinität unserer KMU zu einem Printprodukt, das man anfassen kann, gross. Zudem erfährt man in den «kmu news» in kompakter Form, was das Gewerbe gerade beschäftigt. Das ist nicht nur für unsere Mitglieder, sondern auch für viele Personen aus Politik und Verwaltung interessant. Zudem bleiben die Firmen mit den «kmu news» auch über unsere Dienstleistungsangebote und Berufsbildungsprojekte auf dem Laufenden.

FÜR SIE BRÜTEN WIR IDEEN AUS

Und auf der Inserateseite? Wir profitieren sicher davon, dass es nicht mehr viele Publikationen gibt, wo Inserenten eine so grosse Anzahl von potenziellen Firmenkunden erreichen können. Wer diese Zielgruppe sucht, hat mit den «kmu news» einen sehr geringen Streuverlust. Zudem verleiht die Marke «Gewerbe­ verband Basel-Stadt» den Inserenten eine hohe Glaubwürdigkeit beim Zielpublikum. Aber das alles würde nicht funktionieren, wenn wir nicht viel Wert auf eine professionelle Produktion und ein attraktives Layout legen würden. Auffallend ist die bunte Gestaltungsart. Ein bewusster Entscheid? Ja. Wir haben im März 2016 das Layout der «kmu news», das 2008 vom Büro Schwerzmann-­ Rothenfluh entwickelt wurde, einem sanften Facelifting unterzogen. Einerseits haben wir neue Corporate-Design-Elemente integriert wie beispielsweise die gelbe Welle. Andererseits haben wir neue, frische Farben hineingebracht. Unser Layouter Tobias Stöcklin legt zudem Wert auf einen möglichst grossen Bildanteil. Frage zum Schluss: Wie lange gibt es die «kmu news» noch? Wie heisst es so schön: Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. Nein, im Ernst. Solange der Erfolg weiterhin da ist, führen wir diese klassische Verbandszeitschrift fort und entwickeln sie auch zukünftig stetig weiter.

DIE ZEITSCHRIFT FÜR KMU Die «kmu news» erscheinen zehnmal jährlich mit einer Auflage von 10’400 Exemplaren. Die Adressaten sind hauptsächlich Personen aus der regionalen KMU-Wirtschaft, aber auch Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung. Werbekunden können neben klassischen Inseraten auch Publireportagen, Beilagen oder Sticky Notes buchen. Beilagen sind sowohl nur in Basel-Stadt (6000 Exemplare) als auch in der Gesamtauflage möglich. Verantwortlich für das Layout und die Bilder ist Tobias Stöcklin, für den Inhalt David Weber. Mehr zu den Werbemöglichkeiten und den Konditionen erfahren Sie unter: www.gewerbe-basel.ch/medien

Die Bank der Privat- und Geschäftskunden Basel, Fribourg, Genf, Lausanne, Lugano, Neuchâtel, Sion, Zürich www.cic.ch


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KOLUMNE

NOCH WENIGER VERANTWORTUNG? FRANK LINHAR T, LIC. PHIL. Öffentlichkeitsarbeit und Berufsbildung Arbeitgeberverband Basel St. Jakobs-Strasse 25 Postfach CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 205 96 00 Fax +41 (0)61 205 96 09 info@arbeitgeberbasel.ch www.arbeitgeberbasel.ch @arbeitgeberbasl bei Twitter

I

n Basel-Stadt ist zurzeit das sogenannte Lohnabzugsverfahren in Diskussion. Der Regierungsrat hat vor Kurzem – gegen seinen Willen – eine Vorlage zur von linker Seite geforderten und vom Parlament gutgeheissenen Revision des Steuergesetzes vorgelegt. Der Arbeitgeberverband Basel wehrt sich entschieden gegen diese inakzeptable Gesetzesrevision. Diese verlangt, dass ein Verfahren zum Abzug der Steuern vom Lohn der Arbeitnehmer durch die Arbeitgeber eingeführt wird. Die Arbeitnehmer sollen allerdings – im Gegensatz zu den Arbeitgebern – darauf verzichten oder die Höhe des Abzugs selber bestimmen dürfen. Die abgezogenen Beträge sollen von den Arbeit­ gebern der Steuerverwaltung überwiesen und den Arbeitnehmern an die Steuern des laufenden Steuerjahres angerechnet werden. Diese geplante Änderung erweckt erstens den Anschein, Steuerschulden gehörten zu den privilegierten Forderungen und hätten daher Vorrang vor anderen Schulden. Dies ist aber nicht der Fall, denn Steuerschulden sind ganz normale Drittklassforderungen, und es gibt überhaupt keinen Grund, sie anders zu behandeln, als beispielsweise offene Handyrechnungen, Forderungen der Krankenkassen oder der Kreditkartenfirma. Zweitens entmündigt das Lohnabzugsverfahren alle Steuerpf lichtigen, obwohl die meisten ihren Obliegenheiten korrekt nachkommen. Wer Mühe damit hat, seine finanziellen Verpf lichtungen zu erfüllen, oder sich absichern will, kann schon heute dafür sorgen, dass via Bank oder Post Akonto-Zahlungen an die Steuerverwaltung geleistet werden und so die Steuern fristgerecht bezahlt sind. Das staatliche Voraus-Inkasso ist also nicht notwendig und entspricht nicht dem bis anhin in der Schweiz und in Basel gelebten Verhältnis zwischen Staat und Steuersubjekt.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

Drittens macht die Vorlage die Arbeitgeber zu Handlangern der Steuerverwaltung. Zwar bleibt der jeweilige Arbeitnehmer Steuersubjekt. Die Steuerverwaltung entlastet sich aber vom Mahn- und Inkassowesen und überbürdet sowohl die Arbeit als auch die Haftung für die korrekte Überweisung den Arbeitgebern. Zwar ist vorgesehen, die Arbeitgeber für den zusätzlichen Aufwand zu entschädigen; an der Tatsache, dass ihnen verschiedene Haftungsrisiken auferlegt werden, ändert das jedoch nichts. Die Einführung des Lohnabzugsverfahrens hätte beim Kanton jährlich wiederkehrende Mehrkosten von 2.4 Millionen Franken sowie einmalige Ausgaben von rund 2.6 Millionen  Franken zur Folge, ohne dass mit wesentlichen Änderungen bei den Debitorenverlusten zu rechnen wäre. Die Entschädigungskosten für die Arbeitgeber sind dabei noch nicht einmal eingerechnet. Wer die Steuerausstände der natürlichen Personen bekämpfen will, muss sich für die Verbesserung der Zahlungsmoral und/oder für eine Gesetzes­ änderung mit einem Wechsel zur Pränumerandobesteuerung einsetzen. Einfach alle Steuersubjekte einem Generalverdacht auszusetzen und den Schwarzen Peter von der Steuerverwaltung an die Arbeitgeber weiterzureichen, stellt hingegen keine brauchbare Lösung dar. Das vorgebliche Ziel ist jedenfalls mit der Gesetzesrevision nicht zu erreichen, und selbst der Regierungsrat geht eigentlich davon aus, dass genau diejenigen, die ihre Steuern nicht bezahlen wollen oder können, auch vom Lohnabzugsverfahren keinen Gebrauch machen werden. Der Arbeitgeberverband Basel wird sich deshalb weiterhin mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln dafür einsetzen, dass dieser nun nochmals vom Parlament zu beurteilende Plan nicht zur Realität wird.


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AKTUELL

NEWS MIT UNTERTITELN

  Telebasel

SEIT GUT EINEM MONAT SENDET TELEBASEL SEINE NACHRICHTEN MIT UNTERTITELN. DAMIT SETZT DER BASLER REGIONALSENDER EINE VERORDNUNG DES BUNDESAMTES FÜR KOMMUNIKATION (BAKOM) UM, DIE IM ZUGE DER REVISION DES RADIO- UND FERNSEHGESETZES (RTVG), WELCHE AM 14. JUNI 2015 VOM VOLK ANGENOMMEN WURDE, SEIT ANFANG APRIL IN KRAFT IST.

INTERVIEW MIT DOMINIK PRÉTÔT von Niggi Freundlieb

DOMINIK PRÉTÔT Alter: 40 Zivilstand: verheiratet Erlernter Beruf: Ökonom Heutige Position: CEO Telebasel Hobbys: OutdoorTätigkeiten, Bergwandern, Organisation von Anlässen, Newsportale

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iese Verordnung verlangt, dass die 13 regionalen Fernsehstationen in der Schweiz mit einem Abgabenanteil künftig ihre Hauptinformationssendungen untertiteln und sie hörbehinderten Menschen zugänglich machen müssen. Finanziert wird dies vollumfänglich über die Empfangs­gebühr bzw. über die Abgabe für Radio und Fernsehen. Im Interview erklärt Dominik Prétôt, Telebasel-CEO, was die Umsetzung dieser Verordnung für Telebasel bedeutete. «Geschäftsführer»: Die Verordnung verlangt, dass die Nachrichten ab der ersten Wiederholung untertitelt sein müssen – wieso erst nach der ersten Wiederholung?

Dominik Prétôt: Die erste Ausgabe der Nachrichtensendung wird häufig live ausgestrahlt, und aktuelle Berichte werden in der Regel erst kurz vor der Ausstrahlung fertiggestellt, sodass für die Untertitelung keine Zeit besteht. So haben wir nun eine Stunde mehr Zeit, die entsprechenden Untertitelungen zu realisieren. Nach der RTGV-Revision erhält Telebasel ja mehr Geld aus dem Gebührentopf, gerade auch, um diese Untertitelungen für hörbehinderte Menschen anzubieten – vor welche Herausforderungen wurde Telebasel dabei gestellt? In der Tat ist der Aufwand für die Untertitelungen viel grösser, als es auf den ersten Blick erscheint. Wir mussten personell aufstocken, bestehende Mitarbeitende ausbilden und neue Computerprogramme anschaffen. Erst in der Testphase ist uns bewusst geworden, welcher Zeitdruck und welche Belastungen die Untertitelungen mit sich bringen. Zusätzlich sind wir ja – im Gegensatz zum Beispiel zu den Sendern in der Romandie – mit der Tatsache konfrontiert, als Deutschschweizer Sender die Sendeinhalte von Dialekt in die Schriftsprache übersetzen und zusammenfassen zu müssen, was den Aufwand zusätzlich erhöht. Grundsätzlich halten wir diesen «service public»-­ Auftrag aber für eine gute und sinnvolle Sache, der den Aufwand auf jeden Fall lohnt. Plant Telebasel – ausserhalb des RTVG-Auftrages – zukünftig die Untertitelung weiterer Sendungen? Konkrete Pläne gibt es zwar noch nicht, aber wir haben das Thema intern bereits andiskutiert und können uns durchaus vorstellen, zu einem späteren Zeitpunkt auch andere Sendungen mit Untertiteln zu versehen.

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AKTUELL

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Die Hauptinformationssendungen werden untertitelt und so auch hörbehinderten Menschen zugänglich gemacht.

Zum Schluss die mittlerweile fast schon obligate Frage nach der Entwicklung der Nutzerzahlen von Telebasel, unter besonderer Würdigung der Einschaltquoten während der Fasnacht, die sich ja traditionellerweise auf Rekordniveau bewegten. Bei den Live-Übertragungen war Telebasel wieder klar Marktführer. Es haben letztes Jahr etwas mehr Menschen während der Fasnacht ihre Fernsehgeräte eingeschaltet, eine Zunahme von rund 40 % gab es dieses Jahr dafür in der Online-Nutzung. Auch die Sozialen Medien wurden intensiv genutzt, so registrierten wir beispielsweise für einen bestimmten, einzelnen Schnitzelbangg über 60’000 Klicks, was enorm ist. Insgesamt – also, wenn wir alle Nutzungsmöglichkeiten für Telebasel inklusive Smartphones und mobile Computer berücksichtigen – verzeichnen wir wieder eine Zunahme der Nutzer. Auffällig ist auch die wachsende Nutzung für Spezialsendungen wie zum Beispiel den «Telebasel Report» dank Facebook, was uns auf dem eingeschlagenen Weg bestätigt.

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KOLUMNE

FÜHRUNGSKRÄFTE LASSEN SICH BERATEN ELENA SEIDEL Pflegewissenschafterin MScN Direktorin Pflege Psychiatrie Baselland Bienentalstrasse 7 CH-4410 Liestal Telefon +41 (0)61 553 54 01 elena.seidel@pbl.ch www.pbl.ch

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in grosses Problem für die Genesung von psychisch kranken Menschen ist oft die teilweise ungenügende Vernetzung wichtiger Player im Gesundheitswesen: Versicherte wie Patienten oder Unternehmen; Ärzte, Kliniken und andere Leistungserbringer sowie die IV, Krankentaggeld und andere Versicherer. Bei psychischen Problemen in der Arbeitswelt ist diese mangelnde Vernetzung besonders auffällig: IV-Stellen oder Case-Manager der Krankentaggeldversicherer sind selten in Krankheitsfälle involviert, selbst bei längeren Krankschreibungen. Führungskräfte warten oft viel zu lange, bis sie Hilfe holen und versuchen, die Probleme im engsten Kreis anzugehen.

SPEZIELLE BERATUNG UND THERAPIEN Auch der behandelnde Psychiater ist häufig nicht in die Schwierigkeiten psychisch Kranker am Arbeitsplatz einbezogen, obwohl er als entscheidende Hilfe erlebt wird, wenn er denn involviert ist. Die Unterstützung bei der beruflichen Integration und die Förderung des sozialen Wohlbefindens sind wichtige Anliegen der psychiatrischen Rehabilitation und bedeutend für die Genesung von Betroffenen. Diesem Ziel verpflichtet ist eine Kooperation der Psychiatrie Baselland und der Gesundheitsorganisation SWICA. Die beiden Unternehmen bieten seit April 2017 eine Arbeitgeberberatung an. Fachpersonen der Psychiatrie Baselland beraten Führungskräfte im Umgang mit psychisch auffälligen Mitarbeitenden. Gleichzeitig baut das Zentrum für spezifische Psychotherapien und Psychosomatik eine arbeitspsychiatrische Diagnostik mit entsprechenden Therapien auf, damit Betroffene noch gezielter behandelt werden können (siehe «Geschäftsführer» Frühling 2017, S. 20). Schon heute engagiert sich die Psychiatrie Baselland in der Arbeits­ rehabilitation, um psychisch belastete Menschen in der Arbeitswelt zu behalten oder sie wieder zu integrieren. Die Institution stellt dazu

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Arbeitsplätze zur Verfügung, um psychisch Kranke unter geschützten Bedingungen und für ein minimales Taschengeld auf den ersten Arbeitsmarkt und dessen Anforderungen vorzubereiten. Gleichzeitig vermittelt die Psychiatrie Baselland Arbeitsplätze in Unternehmen der freien Wirtschaft.

JE FRÜHER, DESTO BESSER Die Kooperation von SWICA und Psychiatrie Baselland bezweckt, im ersten Arbeitsmarkt beschäftigte Menschen gar nicht erst aus diesem ausscheiden zu lassen. Je früher die Arbeitgeberberatung genutzt wird, desto besser. Leistungsprobleme, Verhaltensauffälligkeiten, Unzuverlässigkeit oder Konflikte können bereits Zeichen psychischer Probleme sein. Bis jedoch eine gesicherte psychiatrische Problematik festgestellt wird, kann es schon zu spät für eine wirksame Hilfe sein. Die Arbeitgeberberatung kann genutzt werden unter Telefon 061 553 56 56 oder Mail arbeitgeberberatung@pbl.ch

INTERPROFESSIONELLE KOMPETENZ Führungskräfte, Personalverantwortliche oder andere Verantwortungsträger im Unternehmen können sich durch den Austausch mit den Fachleuten der Psychiatrie Baselland entlasten. Die Arbeitgeberberatung wird durch ein interprofessionelles Team aus Ärzten, Pflegefachpersonen, Psychologen und Sozialarbeitern angeboten. Unabhängig ihrer Berufszugehörigkeit weisen sich die Mitglieder des Beratungsteams über ausgewiesene psychiatrische Fachkompetenz und über einen grossen Erfahrungshintergrund aus; das heisst über Kompetenz in genesungsrelevanten, sozialpsychiatrischen und arbeitsbezogenen Fragen und durch Beratungskompetenz. Die Ergebnisse von ärztlichen, pflegerischen und psychologischen Interventionen sind bei entsprechender Qualifizierung vergleichbar.


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AKTUELL

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NEUE PARTNERSCHAFT: ORIS WIDMET DER REGA EINE UHR IN LIMITIERTER AUFLAGE

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HRONOMETRIE SPINNLER + SCHWEIZER und Oris freuen sich, die «Oris Altimeter Rega Limited Edition» zu präsentieren. Sie ist der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega in Anerkennung ihrer Dienste für die Luft­­rettung in der Schweiz gewidmet. Inspiriert durch Ansprüche von Piloten, basiert diese limitierte Auflage auf einer der innovativsten Fliegeruhren aller Zeiten: der weltweit ersten automatischen Uhr mit eingebauten mechanischen Höhenmesser, dem Oris Big Crown ProPilot Altimeter.

Die Oris Altimeter Rega Limited Edition ist mit einem automatischen Mechanikwerk und einem mechanischen Höhenmesser ausgestattet.

In das grau PVD-beschichtete Edelstahlgehäuse ist das Rega-Logo eingeprägt sowie die Nummer der limitierten Edition eingraviert.

Die Rega wurde 1952 gegründet und hat sich seither zu einer der ­weltweit führenden Luftrettungsorganisationen entwickelt. Mit ihren ­Rettungshelikoptern und Ambulanzjets bringt sie rasche und professionelle medizinische Hilfe aus der Luft, rund um die Uhr, in der Schweiz und weltweit. Die Rega ist eine gemeinnützige, unabhängige und private Stiftung, die durch die Solidarität ihrer Gönnerinnen und Gönner getragen wird. Neben der Faszination für die Aviatik verbinden ähnliche Wertvorstellungen die beiden durch und durch schweizerische Organisationen. So sind hochwertige Qualität, Zuverlässigkeit und Präzision, Tradition gepaart mit Innovation, Unabhängigkeit und Bodenständigkeit wichtige Elemente, die in die tägliche Arbeit einfliessen. Als besondere technische Ausstattung verfügt die Uhr über einen integrierten mechanischen barometrischen Höhenmesser, der Luftdruck und Höhe (in Meter oder Feet) anzeigt. Diese technische Kombination in Verbindung mit einem mechanischen Automatikwerk ist weltweit einzigartig und wurde von Oris patentiert. Die Uhr zeigt das Rega-Logo bei 9 Uhr am Zifferblatt. Edelstahlgehäuse und Faltschliesse sind mit grauem PVD beschichtet, das graue Stoffband ist auf der Innenseite mit rotem Lederfutter versehen. In den Gehäuseboden ist ein Rega-Helikopter geprägt, zudem ist die limitierte Nummer der Uhr eingraviert – eine von 1 414 Stück, inspiriert durch die Rega Alarmnummer für die Schweiz. «Wir sind sehr stolz, der Rega mit der Oris Altimeter Rega Limited Edition unsere Wertschätzung auszu­ drücken», betont Oris Chairman Ulrich W. Herzog. «Die Rega hat in den letzten 60 Jahren durch un­ermüdlichen Einsatz und viel Passion zehntausenden Menschen in Not geholfen. Wir freuen uns, als Partner mit der Rega zusammenzuarbeiten.» Die «Oris Altimeter Rega Limited Edition» ist bei CHRONOMETRIE SPINNLER + SCHWEIZER erhältlich.

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er Unternehmer fragt, welche Erfahrungen sie in den Krisenjahren mit ihrer Pensionskasse gemacht hätten, erhält zwei Arten von Antworten: Die erfreuliche Variante: Die Pensionskasse war in dieser Phase kein Thema und die Unternehmer konnten sich ganz darauf konzentrieren, ihr Geschäft in Schwung zu halten. Die wenig erfreuliche Variante: Als die Krise spürbar wurde, traf noch eine weitere Hiobsbotschaft ein. Nämlich: Die Sammelstiftung, der man die betriebliche Vorsorge anvertraut hat, sei in Unterdeckung geraten und musste oder muss immer noch Sanierungsmassnahmen ergreifen.

ERSTENS, WEIL SIE DEN UNTERNEHMER IN DER KRISE RUHIG SCHLAFEN LÄSST … Im ersten Beispiel dürften die Unternehmen von einer Vollversicherungslösung profitiert haben, die sie bei einem Lebensversicherer abgeschlossen haben. Oder richtiger: Von deren Garantie, die gesetzlich vorgeschriebenen Leistung unter allen Umständen zu erbringen. Denn hier steht ein Versicherer mit seinem (Eigen-)Kapital dafür ein, dass den Versicherten keine Verluste entstehen, unabhängig davon, wie es der Wirtschaft gerade geht. Wenn nämlich – wie im zweiten Beispiel – von Sanierungsmassnahmen die Rede ist, handelt es sich um eine (teil)autonome Sammelstiftung. Da diese Pensionskassen nicht so strengen Regeln unterworfen sind wie jene der Lebensversicherer, kann es geschehen, dass sie in die so genannte Unterdeckung geraten. Und besonders in wirtschaftlich unsicheren Situationen können dann  – oft recht teure  – Sanierungsmassnahmen unumgänglich werden. Dies kann die konkrete Einzahlung von zusätzlichen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträgen sein insbesondere aber auch die weniger auffällige, aber mit nicht weniger Verzicht verbundene Minder- oder Minusverzinsung der Altersguthaben der Versicherten. Das ist der Preis dafür, dass solche Kassen mehr Risiken eingehen und dadurch manch mal auch mehr Rendite erwirtschaften können. Wich-

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tig ist, dass man sich als Unternehmer bewusst ist, welche Lösung für die eigene Firma die richtige ist.

… UND ZWEITENS, WEIL SIE DEN MITARBEITERN HILFT Es gibt aber noch eine ganz andere Eigenschaft, die eine gute Pensionskassenlösung auszeichnet. Ihre Flexibilität bei der Gestaltung des Übergangs zwischen Arbeitsphase und Rentner-Dasein. Warum? – So wie sich die Altersstruktur unserer Gesellschaft entwickelt, wird in den nächsten Jahren bei vielen Berufszweigen ein Mangel an Fachkräften entstehen. Der Grund: Es werden deutlich mehr ältere Menschen in den Ruhestand treten als junge in den Arbeitsmarkt eintreten. Bisher wurde der Mangel an Fachkräften dadurch kompensiert, dass Jahr für Jahr zusätzliche Fachkräfte aus dem Ausland in die Schweiz gezogen sind. ln der kommenden Zeit wird sich der zunehmende Mangel an Fachkräften jedoch nicht mehr durch die Zuwanderung ausgleichen las sen. Deshalb werden Arbeitgeber in Zukunft vermehrt die Dienste älterer Arbeitnehmer beanspruchen müssen. Experten rechnen da mit, dass sich der Übergang von der 100-Prozent-Anstellung zum 100-Prozent-Rentner Dasein stark verändern wird und immer häufiger Arbeitgeber eine stufenweise Pensionierung ins Auge fassen werden. Der Gesetzgeber hat diese Entwicklung berücksichtigt und 2009 die Möglichkeit der «Pensionierung in Raten» eingeführt. Konkret: Heute ist es möglich, sich mit 62 zu 20 Prozent pensionieren zu lassen und sich eine entsprechende Rente auszahlen zu lassen und weiter zu 80 Prozent zu arbeiten – und weitere Teilschritte folgen zu lassen. Allerdings muss die Pensionskasse diese Möglichkeit in ihrem Reglement vorsehen, so, wie es bei den Lösungen der AXA Winterthur der Fall ist. Als Arbeit­geber hat man damit einen Trumpf in der Hand, denn viele Arbeitnehmer würden, so zeigen es Umfragen, solche stufenweisen Lösungen schätzen  – und wären dann auch bereit, über die offizielle Pensionierungsgrenzen hinaus zu arbeiten. Kontaktieren Sie uns für Ihre persönliche Beratung!


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AKTUELL

  Handelsschule KV Basel

BERUFSBEGLEITENDE WEITERBILDUNG FÜR VERWALTUNGSUND STIFTUNGSRÄTINNEN

VORBEI SIND DIE ZEITEN, ALS MITGLIEDER EINES VERWALTUNGS- ODER STIFTUNGSRATES LEDIGLICH MEHR ODER WENIGER REPRÄSENTATIVE AUFGABEN WAHRNEHMEN MUSSTEN. DIE VERWALTUNGS- UND STIFTUNGSRATSTÄTIGKEIT HAT SICH IN DEN LETZTEN JAHREN ENORM PROFESSIONALISIERT UND STELLT NEUE HERAUSFORDERUNGEN AN DIE FÜHRUNGSKRÄFTE. DEM TRÄGT DER LEHRGANG «INSTRUMENTE & KONZEPTE FÜR VERWALTUNGS-/STIFTUNGSRÄTINNEN» RECHNUNG, DER IM HERBST ZUM DRITTEN MAL VON DER HANDELSSCHULE KV BASEL DURCHGEFÜHRT WIRD. INTERVIEW MIT DOMINIK REUST

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rstmalig bot die Handelsschule KV Basel im Oktober  2 015 diese berufsbegleitende Weiterbildung, an der jeweils rund 15 Personen während dreier Monate in 52 Lektionen teilnehmen, an. Der Lehrgang vermittelt neben theoretischen Grundlagen vor allem praktische Instrumente und konkrete Konzepte für Verantwortungsträger in den Bereichen Finanz- und Rechnungswesen, strategisches Management, Recht, Compliance, Personalwesen, Kommunikation und Firmenkultur. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» gibt Dr. Dominik Reust, Segmentsexperte an der Handelsschule  K V  Basel und selbst Dozent im Lehrgang, Einblicke in den Kurs «Instrumente & Konzepte für Verwaltungs-/StiftungsrätInnen». «Geschäftsführer»: Wir haben es eingangs erwähnt, dass sich die Anforderungen an die Verwaltungsund Stiftungsratstätigkeiten in den letzten Jahren stark erhöht haben. Wird denn entsprechendes Know-how nicht in einer regulären Ausbildung oder an der Universität vermittelt? Dominik Reust: Selbstverständlich können Sie in einer Ausoder Weiterbildung oder an einer Universität die Grundlagen in den Bereichen Finanz- und Rechnungswesen, strategisches Management, Recht, Compliance etc. erwerben. Das ist aber nicht das grundlegende Ziel unseres Lehrgangs. Unser Lehrgang geht spezifisch auf Fragestellungen ein, mit denen Verwaltungs- und StiftungsrätInnen in ihrer Tätigkeit als oberstes Kontroll- und Steuerungsorgan konfrontiert sind: Wie können die knappen Zeitressourcen effektiv und effizient eingesetzt werden? Wie werden Unstimmigkeiten mit der Geschäftsleitung gelöst? Wie gilt es auf finanzielle Unregelmässigkeiten zu reagieren? Wie kann eine Haftung ausgeschlossen werden? Ausserdem bietet der Austausch mit interessierten Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit, das persönliche und berufliche Netzwerk mit einflussreichen Kontakten zu erweitern.

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Können denn die Aufgaben von Verwaltungs- und StiftungsrätInnen miteinander verglichen werden, sodass man sie getrost in einem Kurs behandeln kann? Der Verwaltungsrat ist für die Aufsicht über das Unternehmen zuständig. Dem Stiftungsrat obliegt die Oberleitung der Stiftung. Natürlich gibt es Unterschiede: Eine Aktiengesellschaft hat einen finanziellen Zweck, eine Stiftung einen ideellen. Gemeinsam ist aber beiden eine langfristig angelegte Vision: die Einhaltung der höchsten Standards der Geschäftsethik und die Einbeziehung aller Anspruchsgruppen sowie natürlich das Ziel zu prosperieren. Diese Punkte werden zumeist in Verhaltenscodices festgehalten. Eine Analyse dieser Codices ist hoch spannend. Was war für die Handelsschule KV Basel ausschlaggebend, dieses Kursangebot zu lancieren? Ausschlaggebend war der Entscheid des Basler Grossen Rates, als erster Kanton in Verwaltungsräten von staatsnahen Betrieben eine Geschlechterquote einzuführen. Demzufolge müssen mindestens 30 Prozent der Mitglieder Frauen sein. Dies hat natürlich zu einer gewissen Nachfrage geführt, die wir mit unserem Angebot decken wollten. Gleichzeitig stellten wir fest, dass auch bei KMU und Fürsorgestiftungen Interesse und Ausbildungsbedarf bestand, womit wir neben Frauen auch Männer ansprechen. Kommt dazu, dass Basel die Stiftungshauptstadt der Schweiz ist und wir hier in der Region über 1100 Stiftungen zählen, was wiederum für Kursteilnehmende weitere Möglichkeiten erschliesst, sich für ein Mandat in einem Stiftungsrat zu qualifizieren beziehungsweise sich zu empfehlen. Wie praxisbezogen ist der Lehrgang? Die Praxis steht im Mittelpunkt. Die Dozierenden sind in ihren Gebieten Experten und kommen alle aus der Praxis. Ausgebildet wird fallbezogen, das heisst, den Teilnehmenden werden anhand realer Beispiele – vorzugsweise aus dem eigenen Bereich – Instrumente und Konzepte nähergebracht, um als Verwaltungs- und/oder Stiftungsrät­ Innen zu reüssieren.


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: INFOANLASS , 18.15 UHR 17 20 I N JU KVBS.CH FREITAG, 16. .LOCHER@H A LI JU N A IL A M EPER )61 295 63 63 ANMELDUNG NISCH +41 (0 ODER TELEFO

KURS «INSTRUMENTE & KONZEPTE FÜR VERWALTUNGS-  /  STIFTUNGSRÄTINNEN» Schulungsort: Basel Dauer: 1 Quartal, 52 Lektionen Stundenplan: Dienstag, 17.15 – 20.30 Uhr , ca. vier Samstage, 8.30 – 12.00 Uhr Nächster Kursstart: Samstag, 21. Oktober 2017 KURSINHALTE Finanz- und Rechnungswesen: Organisatorische Pflichten, Handlungspflichten, Unterbilanz (Art. 725 OR), Kontrollpflichten, Risikomanagement, internes Kontrollsystem (IKS), Management Informationssystem (MIS), Führungskennzahlen, Lesen einer Jahresrechnung Strategisches Management: Aufgaben, Profil/Skills, Verantwortungen und Rollen im Verwaltungsrat, Strategieentwicklung und -umsetzung, Kultur und Wertesystem im Unternehmen, Zusammenarbeit im VR und VR/GL, Veränderungsprozess als dauernde Aufgabe, Eigenkontrolle und Personalplanung im VR Recht: Fragen zur Haftung Compliance: Einführung Corporate Governance, Compliance, Einführung in den Swiss Code of Best Practice (SCBP) und den Swiss Foundation Code, Grundzüge eines wirksamen Compliance Managements, Einführung ins Risiko Management Personalwesen: Rolle und Aufgaben des VR/SR bzgl. strategischem HRM, Personalstrategie als Teil der Unternehmensstrategie, Lohnpolitik, Sozialpartnerschaft Kommunikation: Tour d‘Horizon durch die verschiedenen Gebiete der Kommunikation im Hinblick auf die Rolle als Verwaltungs- und/oder Stiftungsrätin und -rat, strategische Kommunikation in der Anwendung, Mechanismen der Medien, Krisenkommunikation Kultur: Unternehmenskultur: weiche Faktoren mit harten Folgen, Definition und Wirkung von Unternehmenskultur, Kultur in unterschiedlichen Entwicklungsstadien erkennen, Messbarkeit von Unternehmenskultur, Möglichkeiten und Grenzen

HANDELSSCHULE KV BASEL Aeschengraben 15 CH-4002 Basel Telefon +41 (0) 61 295 63 63 Telefax +41 (0) 61 295 63 55 dominik.reust@hkvbs.ch www.hkvbs.ch

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AKTUELL

«KMU SIND UNSERE PASSION»

TRETOR AG

DIE TRETOR AG MIT HAUPTSITZ IN LIESTAL UND EINER NIEDERLASSUNG IN BASEL IST EINES DER GRÖSSTEN TREUHAND- UND REVISIONS-UNTERNEHMEN DER NORDWESTSCHWEIZ. DIE TRETOR AG IST MIT DEN SCHWERPUNKTEN UNTERNEHMENS­ BERATUNG, RECHNUNGSWESEN, WIRTSCHAFTSPRÜFUNG SOWIE STEUERBERATUNG, VORNEHMLICH FÜR KMU  – UND VOR ALLEM ZU KMU-GERECHTEN PREISEN – TÄTIG.

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eu hat die TRETOR AG ihre Tätigkeit im Bereich Ärzte und Arzt-Praxen verstärkt. Dank einem Lizenz- und Franchising-­ Vertrag mit der FMH Consulting Services AG ist die TRETOR AG empfohlener Partner der im Baselland tätigen FMH-Ärzte im Treuhandbereich. Dieses Jahr hat das Unternehmen zudem einen wichtigen Schritt im Bereich Digitalisierung getätigt und bietet ihren Kunden nun sichere Cloud-Lösungen für die Verwaltung ihrer Daten und Buchhaltungen an. Das von den Gebrüdern Gilbert und Philipp Hammel 1995 gegründete Unternehmen ist – nicht zuletzt durch den 2015 erfolgten Zusammenschluss mit der Valiba  AG in Basel – in den letzten Jahren in den Kantonen Baselland und Basel-Stadt kontinuierlich gewachsen und beschäftigt heute rund 35 Mitarbeitende. «Erfreulicherweise durften

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wir in den letzten 20 Jahren ein kontinuierliches organisches Wachstum erfahren», sagt Philipp Hammel, dipl. Wirtschaftsprüfer und zugelassener Revisionsexperte. «Weil die Komplexität in der Treuhandbranche in den letzten Jahren stark zugenommen hat, braucht es nämlich, um die Kunden umfassend betreuen zu können, eine gewisse Unternehmensgrösse und vor allem einen guten Mix von Generalisten und Spezialisten.» Die Dienstleistungen der TRETOR AG richten sich insbesondere an KMU. «Der Fokus unserer Dienstleistungen liegt insbesondere auf regio­nalen Klein- und Mittelbetrieben, weil unser Herz mittelständisch schlägt. Börsenkotierte Unternehmen aus der Region lassen sich von ebenso international tätigen Dienstleistern betreuen, während wir sehr nahe an den regionalen Kunden sind», ist Philipp Hammel überzeugt.


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Die TRETOR  AG versteht sich auch nicht einfach als Dienstleister, sondern als Partner, der grosse Anteilnahme an den mit ihren verbundenen Unternehmen, welche oft schon über viele Jahre Kunden sind, nimmt. «Wir pf legen persönliche, freundschaftliche Kontakte und sehen unsere Aufgabe auch darin, die Unternehmen voranzubringen und sie in ihrer Innovations- und Entwicklungsfähigkeit zu unterstützen», erklärt Philipp Hammel. Die TRETOR  AG sieht sich als Sparringpartner ihrer Kunden für deren zukunftsgerichteten Projekte. Dies geht über das rein Fachliche weit hinaus. «Wir beschäftigen uns natürlich mit Zahlen und Fakten, aber genauso intensiv beschäftigen wir uns mit den Menschen, die diese Zahlen und Fakten produzieren. Wenn wir die Menschen verstehen, dann können wir auch die für sie besten Lösungen finden. Die KMU bilden das wirtschaftliche Rückgrat dieses Landes und sind für unseren Wohlstand mitverantwortlich. Hinter diesem Erfolg stehen aber vor allem auch Menschen, die mit Schaffenskraft, Ideenreichtum und Verantwortungsgefühl dafür sorgen, dass es uns weiterhin gut geht. Dazu etwas beizutragen – das ist unsere Motivation.» Philipp Hammel ist neben seiner anspruchsvollen beruf lichen Tätigkeit auch als Professor an der Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) tätig. «Mir bereitet, auch nach 17 Jahren, das Unterrichten viel Freude. Ich mag die Abwechslung und den bereichernden Kontakt zu den Studierenden. Ich spüre, dass auch die Studierenden meinen praxisorientierten Unterricht schätzen. Martin Dettwiler und Adrian Schaller, beide Partner der TRETOR  AG, sind ebenfalls als Dozenten an der FHNW tätig. Und dank dem guten Kontakt zu den Studierenden haben wir keinerlei Mühe, gute Nachwuchskräfte zu rekrutieren, was uns sicherlich einen wichtigen Vorteil gegenüber unseren Mitbewerbern bringt.» Allerhöchsten Stellenwert misst Philipp Hammel den Mitarbeitenden bei der TRETOR  AG bei. «Selbstverständlich achten wir bei der Anstellung auf den schulischen Rucksack. Ebenso wichtig ist uns jedoch, dass eine neue Mitarbeiterin bzw. ein neuer Mitarbeiter in unser Team, unsere Firmenkultur und zu unseren Kunden passt. Ich muss bei einer Anstellung spüren, dass das Herz für die KMU schlägt. Ich erachte ein gutes Betriebsklima als wichtigsten Erfolgsfaktor. Ein gutes Betriebsklima kommt auch den Kunden zugute, denn wir verzeichnen kaum Personalf luktuation und können dadurch eine hohe Kontinuität bei der Kundenbetreuung garantieren. Dies schätzen unsere Kunden sehr, können sie doch so zu ihren Ansprechpartnern bei der TRETOR  AG dauerhafte und fruchtbare Beziehungen aufbauen. Kurzum: zufriedene Mitarbeitende für zufriedene Kunden.»

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© Dominique Zahnd /Regio aktuell

Rätus Donatsch und Thomas Germann

  Ageba Gruppe

IHR PARTNER BEI DER ERFOLGREICHEN NACHFOLGEPLANUNG

SEIT DEM 1. JANUAR 2016 FÜHREN THOMAS GERMANN UND RÄTUS DONATSCH DIE AGEBA GRUPPE IN MUTTENZ GEMEINSAM. DIE BEIDEN HEUTIGEN INHABER HABEN DIE FIRMENGRUPPE VON DER GRÜNDERGENERATION ERWORBEN. DIESER KAUF WAR IN EINEN FÜNF JAHRE DAUERNDEN PROZESS EINGEBETTET. DANK RECHTZEITIGER UND SORGFÄLTIGER PLANUNG KONNTE DIESER FÜR ALLE BETEILIGTEN ERFOLGREICH ABGESCHLOSSEN WERDEN.

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ie Kombination von familieninterner und familienexterner Nachfolge sowie die zeitliche Staffelung der Beteiligungsübernahmen stellten das Unternehmen vor vielfältige Herausforderungen. Dank des erfahrenen Führungsteams und internen Spezialisten wie Steuer- und Treuhandexperten, Juristen, Wirtschaftsprüfer und Betriebswirtschaftler konnten sämtliche Fragestellungen zur Nachfolgeplanung in-house gelöst werden. Diese Kompetenzen und Erfahrungen machen die Ageba Gruppe zum idealen Partner für Nachfolgeplanungen im Bereich KMU.

FRAGESTELLUNGEN BEI DER NACHFOLGEPLANUNG Wer kommt als Nachfolger in Frage? Wichtig ist, dass der Unternehmer frühzeitig beginnt, sich mit der Frage nach seiner Nachfolge zu beschäftigen. Gibt es eine familieninterne oder eine externe Lösung? Allenfalls kann auch eine Mischform ins Auge gefasst werden. Familieninterne oder bereits mitarbeitende Externe im Rahmen eines Management-Buy-out sind rechtzeitig auf die Aufgaben vorzubereiten. Wie steht der Unternehmer nach seinem Rücktritt finanziell da? Die persönliche finanzielle Situation des Unternehmers ist ein wesentlicher Aspekt der Nachfolgeplanung. Hier spielt die Altersvorsorge eine grosse Rolle. Kann der Unternehmer im geplanten Rücktrittsalter den gewünschten Lebensstandard und die aufgeschobenen Ausgaben – zum Beispiel für Reisen oder Investitionen – finanzieren oder nicht? Dabei sollte auch die Situation bezüglich des selbstbewohnten Wohneigentums berücksichtigt werden. Insbesondere stellt sich die Frage, ob zum Zeitpunkt der Pensionierung grössere Amortisationen zu leisten sein werden. Verkauft, verschenkt, vererbt? Soll die Unternehmung verschenkt oder vererbt werden, stellen sich Fragen bezüglich des Ehe- und Erbrechts. Soll sie verkauft werden,

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stellen sich Fragen bezüglich Finanzierung und steuerlich optimaler Ausgestaltung der Transaktion. Wie hoch ist der Unternehmenswert? Insbesondere in Fällen, in denen die Unternehmung an Dritte verkauft werden soll, sollte der Unternehmenswert mit geeigneten Massnahmen vorher optimiert werden. Es kann auch angezeigt sein, die Unternehmung vor der Übergabe in einen betrieblichen Teil und einen Immobilienteil zu spalten, damit die Finanzierung für einen Käufer möglich wird.

GUT BERATEN Die Spezialisten der Ageba Gruppe helfen Ihnen, den Prozess der Nachfolgeregelung zu strukturieren. Sie zeigen Ihnen passende Handlungsvarianten auf und unterstützen Sie bei deren Umsetzung. Die beiden Geschäftsführer Thomas Germann und Rätus Donatsch freuen sich darauf, Sie bei einem unverbindlichen Gespräch kennen zu lernen.

AGEBA GRUPPE Hofackerstrasse 3a CH-4132 Muttenz Telefon +41 (0) 61 467 96 62 Fax +41 (0) 61 467 96 69 info@ageba.ch www.ageba.ch


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VOLVO SPEZIALISIERTER MEISTERBETRIEB

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


Restaurant Rhywälle

  Gesellschaft für Arbeit und Wohnen (gaw)

WIEDER FIT MACHEN FÜR DEN ERSTEN ARBEITSMARKT

DIE GESELLSCHAFT FÜR ARBEIT UND WOHNEN (GAW) FEIERT DIESES JAHR IHREN 30. GEBURTSTAG. SIE BIETET LÖSUNGEN FÜR DIE ARBEITS- UND WOHNINTEGRATION VON MENSCHEN MIT BEEINTRÄCHTIGUNGEN DER ARBEITSLEISTUNG UND DER ALLTAGSBEWÄLTIGUNG AN. DAFÜR STELLT DIE GAW ARBEITS-, AUSBILDUNGS- UND WOHNPLÄTZE IM GESCHÜTZTEN RAHMEN ZUR VERFÜGUNG. INTERVIEW MIT MARTIN MÜLLER

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ie gaw führt professionelle und marktorientierte Betriebe in den Bereichen Detailhandel, Gastronomie, Hauswirtschaft, Versand / Verpackung, Lebensmittelproduktion und Wohnen. Sie bietet mit ihren 85 Mitarbeitenden für rund 200 Klienten geschützte Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie 30 teil­ betreute Wohnplätze an. Im Interview gibt Martin Müller, Betriebswirtschafter HSG mit Vertiefung Marketing und seit  2010 Geschäftsführer der gaw, Einblicke in die als Verein konstituierte Gesellschaft für Arbeit und Wohnen und ihre Tätigkeiten in den Bereichen Arbeits- und Wohnintegration. «Geschäftsführer»: Was muss sich der Laie unter dem Begriff «Ar­ beits­­i ntegration» vorstellen? Martin Müller: Darunter verstehen wir die Einbindung der Menschen mit Beeinträchtigung in den Arbeitsprozess hier in der gaw sowie in einem weiteren Schritt die Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt. Dafür bietet die gaw jungen Menschen mit Lernschwierigkeiten, Lese- oder Rechenschwächen Lehrstellen im geschützten Rahmen an. Die Lernenden werden durch Fachpersonal individuell ausgebildet und zum Lehrabschluss geführt (EFZ, EBA, PrA INSOS, interne Anlehre), was sie schlussendlich befähigt, im ersten Arbeitsmarkt eine geeignete Stelle zu finden. Eine zweite Zielgruppe sind Menschen, welche aufgrund einer psychischen Erkrankung in

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ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sind. Darüber hinaus bietet die gaw Arbeitsplätze im geschützten Rahmen an für IV-Rentner mit einer Leistungsbeeinträchtigung. Hier helfen wir mit, dass sie ihre psychische Stabilität wiedererlangen und die Arbeitsfähigkeit wiederaufbauen können. Uns ist wichtig, dass wir auf ihre individuellen Bedürfnisse eingehen. Jeder Fall ist anders. Was sind das für Lehrstellen und Arbeitsplätze, welche die gaw ihren Klienten anbietet? Die gaw führt selbst Betriebe in den Bereichen Detailhandel, Gastro­ nomie, Hauswirtschaft, Versand / Verpackung und Lebensmittelproduktion, die sich dem Wettbewerb im freien Markt stellen und marktfähige Produkte und Dienstleistungen anbieten. Diese Betriebe können so gefragte und interessante Ausbildungs- und Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Wir führen die zwei Migros-Partner-Filialen an der Zürcherstrasse und an der Blotzheimerstrasse. Dann beschäftigen wir bei der zur gaw gehörenden Glacé-Manufaktur Gasparini in der Produktion, der Verpackung und im Transport auch Mitarbeitende mit Leistungsbeeinträchtigungen. Die gaw betreibt weiter das öffentliche Restaurant «Rhywälle» in der Breite, das übrigens auch für Firmen- und Privatanlässe gemietet werden kann, und unser gaw Catering sorgt dabei für das entsprechende kulinarische Programm. Und am 1. Juli  2016 haben wir unseren neuesten Betrieb, den Breite-Kiosk, eröffnet. Dieses Projekt haben wir zusammen mit der Stadt und dem Quartierverein entwickelt, und der Kiosk hat sich – wie gewünscht – bereits zu einem richtigen Quartier-Treffpunkt entwickelt.

G AW - D I E N S T L E I S T U N G E N §§ §§ §§ §§ §§

gaw Catering gaw Mahlzeitendienst gaw Versand und Verpackung gaw Wäscherei gaw Hauswirtschaft


AKTUELL

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TA G D E R O F F E N E N T Ü R

Restaurant Rhywälle

Versand / Verpackung

Breite Kiosk

gaw – 30 Jahre am Markt! Freitag, 9. Juni 2017 von 13.30 – 17.00 Uhr Alle Interessierten, vor allem aber auch die Menschen im Breite-Quartier, sind herzlich eingeladen, für einmal hinter die Kulissen der gaw zu blicken. Besuchen Sie die Marktstände auf dem Areal der gaw am St.-Alban-Rheinweg  222 und begutachten Sie zum Beispiel die Angebote des gaw-Partners Gelati Gasparini, der gaw-Gastronomie und des neuen Breite-Kioskes! Ein Wettbewerb, musikalische Darbietungen und kulinarische Überraschungen runden die Angebote am Tag der offenen Tür ab.

Welche Qualitätsansprüche verfolgt die gaw mit ihren Dienstleistungen und Produkten? Unsere Fachleute in den Betrieben sorgen für höchste Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen. Dies wird mittels regelmässigen externen und internen Audits gemäss ISO-Norm 9001:2015 überprüft. Die Kunden er­ halten so einwandfreie Leistungen zu wettbewerbsfähigen Preisen. Diese Preise entsprechen übrigens branchenüblichen Kalkulationen. Der behinderungsbedingte Mehraufwand unserer Mit­a rbeitenden wird durch die Tarife von IV und Kantonen gemäss einer Leistungsvereinbarung (keine Subvention) abgegolten und hat keinen Einfluss auf den Preis. Welche Philosophie verfolgt die gaw hinsichtlich dem Thema Wohnintegration? Die gaw stellt ein stationäres und ein ambulantes Wohnangebot für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung zur Verfügung, die vorübergehend oder langfristig einen betreuten Wohnort suchen, um sich ihr Leben neu einzurichten. Wir betreiben zwei Wohnhäuser im Gellert und im St. Johann mit zwölf bzw. 13 Einzelzimmern, verteilt auf mehrere Stockwerke. Auf jedem Stockwerk gibt es einen Aufenthaltsraum, eine Küche und einen Balkon. Die Wohnhäuser werden tagsüber von einem Betreuungsteam, bestehend jeweils aus vier Fachpersonen, ausgebildet in Sozialer Arbeit und Psychiatriepflege, betreut, welche die Bewohner im Erlernen grösstmöglicher Selbstständigkeit und Selbstverantwortung unterstützen. Die gaw bietet auch ambulante Wohn­begleitung für Personen an, die in einer eigenen Wohnung leben. 2014 haben wir zudem ein Wohnprojekt auf der Basis einer Dreier-WG gestartet. Dort werden die Bewohner weniger intensiv betreut und leben selbstständiger. Die bisher positiven Erfahrungen mit der Dreier-WG haben dazu geführt, dass wir ab diesem April eine zweite «3er-Wohn­ gemeinschaft» gegründet haben. Die Philosophie dahinter ist also eine hohe Durchlässigkeit der verschiedenen Wohnformen.

GESELLSCHAFT FÜR ARBEIT UND WOHNEN (GAW) St.-Alban-Rheinweg 222 CH-4052 Basel Telefon +41 (0)61 317 66 66 Fax +41 (0) 61 317 66 67

Migros Partner Filiale

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AKTUELL

DAS FENSTER ZUR ­NATUR UNSERER REGION

Tierpark Lange Erlen

IM ZUGE DER UMSETZUNG DES MASTERPLANS HAT SICH DER TIERPARK LANGE ERLEN SEIT 2006 MARKANT WEITERENTWICKELT. NEUE, NATURNAH GESTALTETE GEHEGE ERMÖGLICHEN DEN TIEREN AUF MEHR FLÄCHE EIN ARTGERECHTES LEBEN. WEITERE UM- UND AUSBAUTEN WIE DIE 2. ETAPPE DER WISENT-ANLAGE, DER BAU DES NEUEN SPIELPLATZES ODER EINER BEGEHBAREN VOLIERE FÜR DEN VOM AUSSTERBEN BEDROHTEN SCHWARZSTORCH SIND AKTUELL GEPLANT ODER STEHEN VOR DER REALISIERUNG. INTERVIEW MIT EDWIN TSCHOPP

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er Tierpark Lange Erlen ist das Ausflugsziel im Kleinbasel schlechthin und steht dem Publikum unentgeltlich offen. Vor allem definiert er sich als «Fenster zur Natur unserer Region» und bringt den Besuchern einheimische Fauna  – im Park leben rund 80 Tierarten – und Flora näher. Eine grosse kulinarische Auswahl finden die Besucher im Parkrestaurant Lange Erlen mit Bistro, Gourmetrestaurant, flexiblen Sälen und der gedeckten Terrasse. Gleich nebenan entsteht der neue Kinderspielplatz, dessen Eröffnung auf das Frühjahr 2018 geplant ist. Für Kinder stehen ausserdem eine Rösslirytti sowie eine Autelibahn oder die Möglichkeit zum Ponyreiten zur Verfügung. Besucher werden zudem für den kleinen Hunger und Durst im Erlen-­ Kiosk bedient oder können sich im Erlebnishof im 1. Stock des ehemaligen Försterhauses interessante Ausstellungen zu Gemüte führen, wie die 2014 neu eingerichtete Spinnenausstellung. Für Privat- und Geschäftsanlässe bis 50 Personen kann der 80 m2 grosse Erlensaal im Erlebnishof gemietet werden. Der Tierpark Lange Erlen ist mit dem BVB-Bus  36 direkt erreichbar. Autofahrer finden eine begrenzte Anzahl Parkplätze beim Restaurant. Im Interview gibt Edwin Tschopp, seit 2010 Geschäftsführer mit einem

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60-Prozent-Pensum und zuvor sieben Jahre Präsident des Erlen-Vereins, weitere Einblicke in den Tierpark Lange Erlen und seine Aktivitäten. «Geschäftsführer»: Seit wann gibt es den Tierpark Lange Erlen? Edwin Tschopp: Der Tierpark Lange Erlen wurde 1871 gegründet. Er ist damit sogar drei Jahre älter als der Basler Zolli. Im ursprünglich als Hirschpark angelegten Tierpark werden heute vorwiegend einheimische Tierarten gehalten. Er ergänzt somit den Zoo Basel ideal, der uns die Tiere aus der weiten Welt näherbringt. Ausnahmen bilden die Kapuzineraffen, welche schon seit 1873 bei uns sind, und die schwarzen Schwäne aus Australien, die der Park 1871 als Geschenk bekommen hat. Der Tierpark wird vom gemeinnützigen Erlen-Verein Basel mit rund 8 600  Mitgliedern und einem ehrenamtlichen Vorstand betrieben. Weitere Aufgaben des Vereins sind die Geldbeschaffung, die Organisation der Vereinsanlässe, wie das Hirschessen, und die Herausgabe der viermal jährlich erscheinenden «Erle-Zytig». Der Park beschäftigt bei zehn Vollstellen 14 Personen. Wie hoch ist das Budget? Das Budget für 2017 beträgt rund 2.6 Mio. Franken, wovon 1.5 Mio. Franken für den laufenden Betrieb verwendet werden. Der Rest wird in den Ausbau des Parks investiert. Ein Drittel des Basisbudgets wird von den Mitgliedern generiert, rund ein Drittel sind Subventionen und ein Drittel stammt von Legaten und der Stiftung Tierpark Lange Erlen. Der Parkausbau wird durch Gönnerinnen und Gönner (Private, Stiftungen, Zünfte, Unternehmen) ermöglicht. 2002 / 03 wurde ein Masterplan erstellt – was war die Zielsetzung? Das Ziel war es, den Tierpark Lange Erlen für die Zukunft «fit» zu machen und den neusten Erkenntnissen in der Tierhaltung und in der Parkgestaltung anzupassen.


AKTUELL

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EITEN: ÖFFNUNGSZ 8 BIS 18 UHR. KTOBER VON –O RZ Ä M : R G GEÖFFNET N 8 BIS 17 UH GANZJÄHRI FEBRUAR VO N IST GRATIS LE ER NOVEMBER– E G N PARK LA T IN DEN TIER DER EINTRIT 00 5193 6 0900 00 00 40 04 H C N 6918 0 A IB -5193- 6, 23 3233 1222 PC -KONTO 40 AN CH21 00 IB , AG S UB DUNG BANKVERBIN

Und wo steht man heute? Seit 2006 sind rund 17 Mio. Franken in die vom Regierungsrat genehmigte Realisation dieses Masterplans – inklusive zonenrechtliche Voraussetzungen – investiert worden, und der Tierpark Lange Erlen hat sich stark gewandelt. Es wurde 2007 der Erlebnishof mit den Nutztieren des Menschen und vom Aussterben bedrohten Haustierrassen erstellt. 2008 wurden die Luchsanlage und der Holzsteg über den oberen Weiher eröffnet. 2009 starteten wir die erste Etappe der Infrastruktur sowie die Erstellung neuer Gehege für Rothirsch, Wildschwein und Fuchs. Ein  Jahr später nahmen wir dann die zweite Infrastrukturetappe mit den neuen Wegen in Angriff. 2011 wurden die neuen Gehege für Gams, Uhu und Wildkatze eröffnet und zusätzlich neue, feste Wege erstellt. 2012 / 13 wurde der Beobachtungspavillon «Hide» und das Terrarium für Kleintiere in Betrieb genommen. 2014 / 15 stand ganz im Zeichen des Baus und der Eröffnung des Tiergesundheitshauses auf dem Betriebshof sowie die 1. Etappe der Wisent-Anlage. 2016 wurde dann der Veloweg entlang des Tierparkes durch den Kanton Basel-Stadt eröffnet. Was steht aktuell und in den nächsten Jahren in Sachen Masterplan konkret an? Aktuell ist der Bau des neuen Spielplatzes «Die Spielaue», der neben dem Parkrestaurant Lange Erlen entstehen und im Frühjahr  2018 offiziell eröffnet wird. Da übernimmt der Kanton zwar den Hauptanteil der Kosten via Mehrwertabgabefonds, Infrastrukturkosten wie Kanalisation oder WC-Häuslein müssen allerdings vom Erlen-Verein selbst und seinen Mitgliedern getragen werden. Glücklicherweise hat uns da der Rotary Club Basel-St. Jakob mit einer grossen Spende unter die Arme gegriffen. Generell möchte ich da an dieser Stelle allen Spendern und Gönnern – ob gross oder klein – für ihr Engagement danken. Als

nächstes, wegweisendes Projekt sind wir nun daran, die 2. Etappe der Wisent-Anlage zu realisieren. Der Wisent war früher auch in unserer Region heimisch, und nun soll aus kleinen Beständen auch hier wieder eine überlebensfähige Population entstehen. Nachdem sich bereits junge Wisent-Kühe bei uns eingelebt haben, soll in naher Zukunft ein junger Stier für Nachwuchs sorgen. Dafür beteiligen wir uns zusammen mit anderen Zoos und Tierparks am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für die Wisente. Für dieses Projekt benötigen wir allerdings weiter die Unterstützung von Gönnerinnen und Gönnern, denn wir bauen nur, wenn wir unsere Projekte auch finanzieren können. Dies gilt auch für die begehbare Voliere für den Schwarzstorch, ein Projekt, das dank Spenden einer Stiftung bereits recht weit gediehen ist. Ebenfalls auf unserer «Wunschliste» stehen Anlagen für Otter und Fische sowie Gehege für Elch und Reh. Hoffen wir, dass wir davon bis zum 150-Jahr-Jubiläum im Jahr 2021 noch einiges realisieren können.

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AKTUELL

  Parkrestaurant Lange Erlen

GASTRONOMIE & EVENTS IN EINMALIGER UMGEBUNG

FÜR BESUCHER DES TIERPARKES LANGE ERLEN, SPAZIERGÄNGER, FAMILIEN MIT KINDERN ODER GESCHÄFTSLEUTE – DAS PARKRESTAURANT LANGE ERLEN BIETET TÄGLICH FÜR DEN KLEINEN HUNGER UND DURST ZU FAMILIENTAUGLICHEN PREISEN BIS ZUM AUSGEKLÜGELTEN MENÜ EIN VIELFÄLTIGES ANGEBOT AN GASTRONOMISCHEN HIGHLIGHTS. DARÜBER HINAUS EMPFIEHLT SICH DAS RESTAURANT DANK ENTSPRECHENDER INFRASTRUKTUR UND FLEXIBLER RAUMKONZEPTION ALS PERFEKTER AUSRICHTER FÜR FAMILIEN- UND GESCHÄFTSANLÄSSE, BANKETTE, GENERALVERSAMMLUNGEN ODER APÉROS JEGLICHER ART.

INTERVIEW MIT ALEXANDRE UND BERNARD SCHMITT

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amit aber nicht genug: Das Parkrestaurant Lange Erlen organisiert von Mitte Mai bis September regelmässig die «musikalischen Sonntage im Park», wo sich die Zuhörer nicht nur musikalisch, sondern auch kulinarisch verwöhnen lassen können. Tanz-Afficionados werden sechsmal diesen Sommer während den «DanzSOMMerias» in den Pavillon im Park gelockt. Auf dem Festplatz und allen Terrassen des Parkrestaurants findet am Wochenende vom 23. und 24. Juni das legendäre Sommer-Guggen-Open-Air «Erle-­ Schittlete» statt. Ausserdem gibt es ab diesem Jahr erneut das Sommertheater für Kinder und die ganze Familie. Diese Veranstaltungen finden während den gesamten Schulferien vom 1. Juli bis 13. August jeweils täglich ausser Sonntag um 15 und 17 Uhr statt. Aufgeführt wird 2017 das Stück «Rotkäppli und Hugo Hirsch» in Partnerschaft mit dem Theater Arlecchino aus Basel. Der Eintritt ist gratis, am Schluss der Aufführung erfolgt eine Hutsammlung. Das Parkrestaurant Lange Erlen – mit direkter ÖV-Anbindung und einer beschränkten Anzahl von Parkplätzen – bietet Platz für 600 Personen plus zusätzliche 500 Personen auf dem Festplatz. Rund 25 bis 30 Beschäftigte teilen sich 15 Vollzeitstellen. Geleitet wird das Restaurant seit dem 1. Januar  2015 von Alexandre Schmitt. Er ist ausgebildeter Gastronomie-Koch, der unter anderem Küchenchef im Golfhotel «Les Hauts de Gstaad» in Saanen Möser sowie in verschiedenen, renommierten Häusern in Frankreich, den USA, Spanien und Deutschland tätig war. Zuletzt leitete er in Basel das Gourmet-Restaurant «Zur Rebe». Bruder Lionel Schmitt, MBA in International Hotel Management & Tourism, ist seit der Übernahme der Liegenschaft per 1.1.2011 Geschäftsführer des Hotel Restaurant Resslirytti. Vater Bernard Schmitt ist Geschäftsführer der Dachgesellschaft der Familie und für Finanzen, HR, PR & Marketing verantwortlich. Alle Betriebe sind zu 100 % im Besitz der Familie. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» sprechen Alexandre und Bernard Schmitt über die Pläne, mit welchen das Parkrestaurant Lange Erlen für seine Besucher noch attraktiver gemacht wird und damit markant zur Belebung von Basels wichtigstem Naherholungsgebiet beiträgt.

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«Geschäftsführer»: Anfang 2015 wurden die Umbauarbeiten im Innenbereich des Restaurants, beziehungsweise vor allem im Küchenbereich, realisiert, sind damit die Bauarbeiten abgeschlossen? Alexandre Schmitt: Zurzeit entsteht ja neben dem Restaurant der neue Kinderspielplatz «Die Spielaue». Dessen Eröffnung ist auf das nächste Frühjahr geplant. Zeitgleich werden wir im Selbstbedienungsbereich neue Angebote präsentieren. Generell werden wir den Aussenbereich aufwerten. Der Musikpavillon wird aufgefrischt, und wir haben mit der schrittweisen Realisierung unseres neuen Überdachungskonzeptes begonnen. Wie sieht dieses Überdachungskonzept aus? Bernard Schmitt: Mit sogenannten Stretchzelten können wir Teile oder auch den ganzen Bereich vor dem Restaurant wasserfest abdecken. Insgesamt können wir so 1200 m2 überdachen und das Parkrestaurant wandelt sich zu einer einzigartigen, regengeschützten Location für Anlässe und Bankette in der Nordwestschweiz. Neben dem regulären Restaurationsbetrieb spielt also der Eventbereich eine wichtige Rolle für das Restaurant? Alexandre Schmitt: Ja natürlich, wir zählen jährlich rund 90’000 Gäste, manchmal begrüssen wir 1000 pro Tag. Alle diese Gäste haben verschiedene Bedürfnisse, und die wollen wir abdecken. Für Gäste


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EITEN: ÖFFNUNGSZ R AG: 9 – 24 UH ST M S SA MONTAG BI R H  U  21 SONNTAG: 9 –

und Parkbesucher stehen das Restaurant mit der Brasserie sowie die Restaurantterrasse und die bioklimatische Pergola für den täglichen Restaurantbetrieb und die Tagesmenüs zur Verfügung. Mit unseren verschiedenen Sälen, den Terrassen, der Pergola und den Aussenbereichen sind bei uns beinahe alle Feste und Events möglich – vom gediegenen Festessen mit runden Tischen bis hin zur grossen Grill-Party mit vielen Stationen im Aussenbereich verteilt. Bernard Schmitt: Auch kleine und mittlere Seminare, Workshops, Versammlungen oder Sitzungen lassen sich in unseren Räumlichkeiten hervorragend durchführen. Wer Wert auf einen massgeschneiderten Anlass in einem aussergewöhnlichen Umfeld und Ambiente und einer kulinarisch hochstehenden Seminarverpflegung legt, ist im Parkrestaurant Lange Erlen vollkommen richtig. Wie sieht Ihre kulinarische Philosophie aus? Bernard Schmitt: Das Ziel des Parkrestaurants Lange Erlen ist es, für ein breites Publikum von Gästen ein adäquates Angebot bereitzustellen, und dies zu fairen Preisen. Den Begriff «familienfreundlich» nehmen wir ernst und haben so zum Beispiel anlässlich der Wiedereröffnung bei mehreren Artikeln den Preis gesenkt. Alexandre Schmitt: Unsere Küche zeichnet sich durch frische und qualitativ hochstehende Produkte aus. Bei uns können Sie davon ausgehen, dass das, was Sie auf den Teller bekommen, auch von uns frisch zubereitet wurde, daher entstehen manchmal ein wenig Warte­ zeiten. Für jede Tageszeit gibt es die entsprechende Menükarte. Die saisonale Mittags- und Abendkarte präsentiert die Tagesmenüs und

den Business-Lunch, die Brasserie-Karte beinhaltet bekannte Klassiker. Zwischen den Hauptzeiten steht die kleine Karte mit warmen und kalten Kleinigkeiten sowie frischen Tageskuchen und Desserts zur Verfügung. Ab dem 1. Juni bieten wir neu täglich die feinen «Swiss-Gourmet Güggeli vom Grill». Diese kann man zum familiengerechten Preis ganz oder als Hälfte geniessen oder auch als Take-­ Away mitnehmen.

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AKTUELL

70 Jahre Atlantis

«WENN DIE MUSI WIEDER SPUILT!» «TOTGESAGTE LEBEN LÄNGER!» – KAUM EIN ZITAT TRIFFT BESSER AUF DAS BASLER KULT- UND MUSIK-LOKAL ATLANTIS ZU, DAS DIESES JAHR AUF EINE 70-JÄHRIGE GESCHICHTE ZURÜCKBLICKEN KANN. von Niggi Freundlieb

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nd weil seit einiger Zeit – und in Zukunft sogar verstärkt  – wieder Live-Musik in den Gemäuern am Klosterberg dargeboten wird, darf sich das «-tis» durchaus auch wieder als «Live-Musik-Lokal» bezeichnen, nachdem es sich über viele Jahre vor allem als Restaurant, Lounge, Bar & Club definiert hat. Inwieweit die partielle Rückbesinnung auf die Wurzeln und die Vergangenheit dazu reichen, dass das «-tis» seinen Kultstatus wiedererlangt, ist vermutlich völlig unerheblich, und die Fragestellung möglicherweise lediglich einer post-faktischen Betrachtungsweise geschuldet, welche wir dennoch  – oder gerade deshalb – aus unserem durch die Jahrzehnte durchaus nicht immer ungetrübten Erinnerungsschatz ableiten! Was die vermuteten Fakten zum «-tis» und seiner Geschichte anbelangt, sei auf das – leider vergriffene – Buch «See You Later, Alligator» von Eva Matti-Zünd, René Lorenceau und René Matti, die vor allem die «wilden Spät-1960er- und 1970er-Jahre» direkt miterlebt haben, hingewiesen. Rechtzeitig zum 70-Jahr-Jubiläum wird zudem im Christoph-Merian-Verlag die Publikation (inkl. Musik-CD) «Atlantis Basel: Kult und Kultur seit 1947» von Christian Platz und Marc Krebs die nächsten Tage erscheinen. Die beiden Autoren, die durch «die Gnade der späteren Geburt» vor allem auch auf die Erinnerungen beteiligter (und noch lebender) Personen abstellen müssen, zeichnen ein sorgfältig recherchiertes Bild einer Institution, welche in ihrer wechselhaften Geschichte Spielort für zahlreiche Höhepunkte in der Schweizer Jazz- und Rockgeschichte war und für einige Zeit zum bekanntesten Musiklokal der Schweiz wurde.

WIE ALLES BEGANN Zum besseren Verständnis müssen an dieser Stelle dennoch ein paar Eckdaten und Personen zum «-tis» genannt werden, denn die Vergangenheit  – je länger sie vom Heute entfernt ist, und vor allem, wenn Jubiläen gefeiert werden – hat enorm viele Väter (und Mütter), der Zahn der Zeit nagt aber hin und wieder am Erinnerungsvermögen tatsächlicher und mutmasslicher Protagonisten.

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ÜBER 50 JAHRE ERFAHRUNG IN TEPPICHWÄSCHE UND REPARATUREN!


AKTUELL 1947 eröffneten die beiden Afrikaforscher Paul und Kurt Seiler in der Steinen das Café Atlantis, in der neben afrikanischer Kunst auch allerlei lebendes Getier zu sehen und Barpianisten sowie vornehmlich Jazzmusik zu hören war. 1956 musste das Atlantis seinen Standort, an dem das Kino Plaza nun hochgezogen wurde, verlassen und eröffnete 1957 am Klosterberg 13 das «neue» Atlantis. Am neuen Ort bekam nicht nur Alligator Hektor seinen eigenen Pool – damals gab es noch keinen WWF, der sich Gedanken über die doch einigermassen einmalige Raubtierhaltung in rauchgeschwängerter Luft und lärmiger Umgebung machte –, vor allem aber brach jetzt eine Zeit an, in der bekannte lokale, nationale und internationale Jazz- und Bluesmusiker wie George Gruntz, Isla Eckinger, Peter Schmidli, Joe Turner oder Champion Jack Dupree den Ruf des «-tis» begründeten. Gegen Ende der 1960er-Jahre wurden allerdings auch im «-tis» die Haare länger und die Musik lauter. Neben Jazzmusikern traten nun Unterhaltungsorchester und Beatbands auf. So konnte man zu Cola und Gauloises schon ab 16 Uhr nachmittags, anstatt in den Konfirmationsunterricht zu gehen, zum Beispiel die Sauterelles hören, um dann anschliessend zwei Stunden mit dem Solex durch die Stadt zu fahren, damit Muttern zuhause nicht den Zigarettenrauch in den Kleidern roch (leider vergeblich), galt doch ein Besuch im Atlantis als Vorstufe zum Absturz ins beginnende Hippietum! Unvergessen auch die gelegentlichen Auftritte von Besitzer Kurt Seiler, der zusammen mit Freundinnen den exotisch eingerichteten Teil im Obergeschoss des Gebäudes bewohnte und hin und wieder während der sonntäglichen Jazz-Matinees den Strom abstellte, weil er sich in seiner Ruhe gestört fühlte. Zu Beginn der 1970er-Jahre wurde die Stimmung im «-tis» zunehmend angespannt. Die Angst vor Langhaarigen und vermeintlichem und tatsächlichem Rauchen exotischer Substanzen  – vulgo Drogenmissbrauch  – führten immer mehr zu unerfreulichen Szenen vornehmlich im Eingangsbereich. Verschiedene Pächterwechsel sowie damit verbundene Konzeptwechsel – so wurde zum Beispiel das Lokal für kurze Zeit zum Boulevard-Theater umfunktioniert  – ruinierten den Ruf des Lokals, das dann im Sommer 1975 geschlossen wurde.

NEUANFANG, HÖHEPUNKTE & SCHWANENGESANG Mit einer neuen Führungscrew namentlich unter der Leitung des Basler Fotografen und Musikliebhabers Onorio Mansutti sowie dem Wirte­ ehepaar Eddi und Cécile Cassini wurde bereits im Herbst 1975 das Atlantis wiedereröffnet. Nun gab es Alkohol, einen Restaurationsbetrieb und vor allem entstand nun am Klosterberg ein gesellschaftlicher und kultureller Treffpunkt, in dem sich «tout Bâle» traf. Internationale und nationale Rockund Jazzstars gaben sich quasi wöchentlich die Klinke in die Hand. Teilweise legendär sind die Auftritte von Black Sabbath, Arthur Brown, Michel Polnareff, Stan Webb, Steve Mariott, Mitch Mitchell, Django Edwards, Dr. Felgood, Stevie Ray Vaughan, Chet Baker, Billy Cobham, Philip Cathérine, John Scofield – um nur ein paar wenige Namen zu nennen. Auch die Basler Rockszene konnte sich auf der Bühne des «-tis» austoben (und an

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den beiden Bars ihren Durst löschen!), eigene Kabarett-Produktionen, wie das legendäre «Cabaret local», sorgten für Gesprächsstoff in der ganzen Stadt, Kunstversteigerungen für die Onorio-Mansuttis-Stiftung «Kinder in Brasilien» brachten Glamour in die Hütte, oder Konzerte und Talkshows wurden live im Radio übertragen, ja selbst Literatur, zum Beispiel mit Allan Ginsberg, fand im Atlantis statt. Kurzum: Im «-tis» war Tag für Tag etwas los, das Lokal war gleichzeitig Konzertsaal, Kantine, Meeting-Point, Kontaktbörse und Pausenzimmer für die Schülerinnen und Schüler der umliegenden Schulhäuser. Gegen Ende der 1990er-Jahre neigten sich aber auch diese goldenen Zeiten dem Ende zu. Der Betrieb eines Lokals mit Live-­ Musik und gleichzeitiger Gastronomie war nicht mehr zu finanzieren, ausserdem sorgten die durch die Musik entstandenen Lärmemissionen immer mehr für Ärger mit der Anwohnerschaft. 1998 schloss das Lokal mit einigen Neben­geräuschen und eine Ära ging definitiv zu Ende.

COMEBACK 1999 wurde aber das Atlantis unter der Leitung von Jürg Wartmann mit neuem Konzept bereits wiedereröffnet. Nun rückten vor allem Club Nights mit bekannten DJs in den Mittelpunkt, und der Speise-Gastronomie wurde mehr Platz eingeräumt. Ausserdem wurde das «-tis» seit 2006 mehrmals umgebaut sowie renoviert und den veränderten Publikumsbedürfnissen angepasst. 2014 übergab Jürg Wartmann die Geschäftsleitung an Claudia Danuser. Heute ist das Atlantis gleichzeitig Restaurant – inklusive Sonnenterrasse in der warmen Jahreszeit und für Events im «Hektor’s Room für bis zu 30 Personen – Lounge, Bar & Club und – wie zu Beginn erwähnt – auch wieder ein Ort für regelmässige Konzerte. So konnte zum Beispiel eine längerfristige Zusammenarbeit mit den Basler Konzertveranstaltern von «Groove Now» aufgegleist werden, um exklusive Konzerte im Bereich Blues, Rhythm’n’Blues und Soul im Atlantis durchzuführen. Das «-tis» lebt also weiter – der Status als Szene-Kultstätte steht dabei allerdings kaum mehr im Vordergrund. Die aufgespannte Haut des verblichenen Alligators Hektor über der Bar im Erdgeschosses erinnert noch an alte Zeiten, die allerdings auch nicht immer so glorreich, dafür umso turbulenter waren!

ATLANTIS Restaurant, Bar & Lounge, Club Klosterberg 13 CH-4051 Basel Telefon +41 (0)61 228 96 96 Fax +41 (0) 61 228 96 97 info@atlan-tis.ch www.atlan-tis.ch

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AKTUELL

KRYPTOWÄHRUNGEN

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DERZEIT GIBT ES WELTWEIT ÜBER 160 OFFIZIELLE WÄHRUNGEN, ABER NUR DER US-DOLLAR UND DER EURO GELTEN ALS INTERNATIONALE LEITWÄHRUNGEN. IN DEN MEISTEN LÄNDERN OBLIEGT DAS NOTENMONOPOL BEI DER NATIONALBANK ODER STAATSBANK, WELCHE UNABHÄNGIG SEIN SOLL. IN MANCHEN STAATEN IST DIE UNABHÄNGIGKEIT ARG GEBEUTELT UND DIE NATIONALBANK STEHT IM DIENSTE DER REGIERUNG. HIER STEHT DIE INFLATION ZUOBERST AUF DER WUNSCHLISTE, UM DAMIT DIE STAATSSCHULDEN ABZUBAUEN. EINE INFLATION VON 5 % REDUZIERT DIE STAATSSCHULDEN IN 13 JAHREN UM DIE HÄLFTE! von Dr.  iur.  Bernhard Madörin

Dr. iur. Bernhard Madörin, Steuer- u. Treuhandexperte

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ine Landeswährung ist stark gekoppelt an das Land. In der Regel gilt; eine starke Währung hat eine starke Wirtschaft. Auf der einen Seite führt eine starke Währung zu Herausforderungen beim Export, was die Schweizer Wirtschaft nach der Aufgabe des fixen Wechselkurses der SNB hart zu spüren bekam, auf der anderen Seite ist eine starke Währung attraktiv für Investoren und beflügelt die Wirtschaft. Landesübergreifende Ersatzwährungen sind das Gold und andere Edelmetalle sowie leicht handelbare Ware. Zigaretten waren es im zweiten Weltkrieg, Bier bei den alten Ägyptern. Allen Währungen ist gemein, dass ihnen kein messbarer Wert zukommt, sondern dass der Wert Ergebnis des kollektiven Glaubens in die Währung ist. Aus dem Glauben in die Werthaltigkeit resultieren Kursschwankungen. Ist man von Schweizer Franken überzeugt, wird er gekauft und er wird teuer, verliert man den Glauben wird er verkauft und kommt unter Druck. Die Zeiten der fixen Wechselkurse sind vorbei und Versprechen der Nationalbanken eine Währung in Gold umzutauschen sind Geschichte. Heute sind alles sogenannte synthetische Währungen, womit die Werthaltigkeit eine reine kollektive Glaubensfrage ist. Das gleiche gilt für das Gold. Dieses ist nur wertvoll, weil es selten ist. Einen anderen Grund zur Werthaltigkeit gibt es nicht. Das gleiche gilt für die teuerste Briefmarke der Welt, die «blaue Mauritius» oder für Gemälde, Antiquitäten, etc. Am besten erkennt man diesen Mechanismus an einem teuren Gemälde. Es hängt im Museum, wird von zahlreichen Leuten bestaunt und den Wert liest man in der Zeitung und der Eigentümer freut sich. Nun stellt sich heraus, es ist eine Fälschung, kaum merklich. Der Wert des Gemäldes sinkt in die Bedeutungslosigkeit und es wird aus dem Museum in einen Keller verbannt. Obwohl eine Unmenge an Personen das Gemälde sehr bewundert haben, und nur eine Handvoll Sachverständige den Unterschied erkannt haben, ist der Wert vernichtet. Der Glaube an den Wert ist verloren gegangen. Schön und dekorativ und aussagekräftig ist das Gemälde weiterhin.

Wohl gibt es Notenmonopole zu Landeswährungen, aber keine Monopole zu Währungen. Neu sind Kryptowährungen, allen voran Bitcoin. Zurzeit existieren rund 200 mehr oder weniger erfolgreiche Krypto­ währungen mit unterschiedlichen Handelbarkeiten. Der Vorteil dieser Währungen: die Transaktionen sind rein elektronisch und ohne Kosten oder mit minimalen Kosten. Vor allem in Drittweltländern bieten sich ungeahnte Möglichkeiten. Stellen Sie sich vor, sie sind auf einer Reise im tiefsten Urwald, möchten etwas kaufen und der Verkäufer hat nur wenig Geld und kann auf 100 Dollar kein Wechselgeld geben. Der Verkäufer nimmt sein Handy hervor, sie verbinden sich über Bluetooth oder ein Netz und tauschen die exakt vereinbarte Menge an «xy-Coins» aus. Perfekt. Es braucht kein Bankkonto, keine Zahlungsaufträge und keine Finanzinfrastruktur. Viele Menschen in der Welt können Kryptowährung gebrauchen. Auch als Parallelwährung zu staatlich dirigierten Währungen, oder wenn Devisenverbot herrscht. Bitcoins sind in manchen Ländern verboten.

AKTUELL

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Kryptowährungen zuständig, da es sich nicht um eine Währung handelt. Genaugenommen ist ein Coin eine immaterielle Ware, eine mathematisch elektronische Singularität. Die Nutzung eines Blockchain-Netzwerkes benötigt sehr viel Rechenleistung und Energie. Hier liegen die grossen Investitionen der Kryptoanbieter. Weiter fordern Compliance und gesuchte Aufsicht der Staaten. Ob Kryptowährungen ökologisch sind, müsste im Vergleich zu konventionellen Währungen wohl einmal untersucht werden. Kryptowährung ist prädestiniert das sauberste Geld der Welt zu sein. Wird die Kryptowährung auf einer Blockchaintechnologie betrieben, so lässt sich der Geldfluss ohne Lücke von der Herstellung des Coins, die elektronische Singularität, bis zum jetzigen Eigentümer lückenlos nachvollziehen. Staaten sollten ein Interesse an diesen Währungen haben, bzw. an Anbietern mit der Blockchaintechnologie. Für Anleger sind Kryptowährungen «nice to have», wohl weniger als strategischer Portfolio-Ansatz. Die Potentiale der Währungen liegen vor Allem in den Entwicklungsländern. Hier wird es so sein, wie mit der Telefonie; vom nichts das Festnetz übersprungen in die drahtlose Kommunikation. Vom Fehlen einer eigentlichen Finanzinfrastruktur in die Kryptowährung mit Zahlungstool Handy! Die Bank der Schwellenländer ist das Mobile. Den Wert der Währung bestimmt der Glaube in die Kryptowährung! Noch unbeantwortet ist die steuerliche Behandlung. Kryptische Währungen sind kein Finanzvermögen sondern bestenfalls eine Sammlung. Zinsen werden keine bezahlt. Wechselkurse dürfen die Betreiber nicht anbieten, ansonsten Sie zur Bank werden. Sind e-Coin realisierte Gewinne steuerfrei? Der Staat steht im Moment noch kritisch den kryptischen Währungen gegenüber und weiss nicht, ob er sich einschalten soll oder nicht. Auf jeden Fall wird er Einkommen daraus besteuern. In dubio pro fisco.

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Mit der Blockchaintechnologie wird eine individuelle Blockkette erstellt und kryptographisch abgesichert. Damit ist eine gesicherte Folge der Handänderungen erreicht. Die kryptographische Codierung der Währung gewährleistet die Sicherheit. Auch hier kommt der Währung wieder der Glaubenscharakter für den Wert zu. Wird der Krypotowährung Sicherheit, Zuverlässigkeit und Transparenz zugebilligt, steigt sie im Kurs und ist nachgefragt. Weiter sorgt für Solidität die Transparenz zur Geldmenge, zu den Wechselkursen, zu den Informationen über den Handel, etc. Die aktuellen Kryptowährungen haben unterschiedliche Qualitäten. Die Finanzaufsichtsbehörden der Länder sind nicht für

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AKTUELL

  MilchHüsli Liestal

TROTZ BAUARBEITEN IM STEDTLI GUT ERREICHBAR

IN DER GANZEN REGION IST DAS MILCHHÜSLI IN LIESTAL FÜR SEINE LEGENDÄREN FONDUE-HAUSMISCHUNGEN UND DIE GROSSE AUSWAHL AN RACLETTE-KÄSE BEKANNT. MITTEN IM STEDTLI HAT DER TRADITIONSLADEN – DER TROTZ DER AKTUELLEN BAUARBEITEN IN DER RATHAUSGASSE AUCH MIT DEM AUTO NACH WIE VOR GUT ERREICHBAR IST – NEBEN FRISCHEN KÄSE- UND MILCHPRODUKTEN AUCH FEINE WEINE UND REGIONALE SPEZIALITÄTEN SOWIE ALLES FÜR DEN TÄGLICHEN BEDARF IM SORTIMENT. ZUM MILCHHÜSLI GEHÖRT AUCH DIE LANDI MIT IHREN ANGEBOTEN VOM GROSSUND KLEINTIERFUTTER SOWIE HAUSTIERBEDARF BIS HIN ZU HEIMWERKER- UND GARTENZUBEHÖR.

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as grosse Detaillisten seit einigen Jahren auf ihre Fahnen geschrieben haben, nämlich der Kundschaft frische Produkte direkt aus der näheren Umgebung anzubieten, pflegt das MilchHüsli Liestal schon seit 1911. Das MilchHüsli und die Landi Liestal befinden sich im Besitz der Milch- und Landwirtschaftsgenossenschaft Liestal, also von insgesamt 15  Genossenschaftern, darunter elf Bauernbetrieben rund um Liestal. «Immer mehr Menschen entdecken unser vielfältiges Angebot frischer Produkte, welche direkt aus der näheren Umgebung kommen», erklärt Geschäftsleiter Thomas Stauffiger. «So gehören wir noch zu einem der wenigen Lebensmittelläden, wo der Landwirt seine Ware persönlich frisch vom Feld anliefert.» Dann ist das MilchHüsli natürlich vor allem für seine exzellenten Fondue-Mischungen und für die grosse Auswahl an Raclette-­Käse weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Insgesamt finden die Kunden im MilchHüsli und in der Landi ein breites Warenangebot bequem mitten im Stedtli – mit Parkplätzen direkt vor dem Laden  – und erfahren durch das engagierte Personal kompetente Bedienung und Beratung. Das MilchHüsli hat rund 180 Käsesorten im Sortiment, da­ runter auch aus regionaler Produktion. «Bei den Fondue-Hausmischungen bieten wir sechs Variationen an, sagt Thomas Stauffiger. «Neben diesen sechs Standard­mischungen führen wir aber zum Beispiel auch Light-Fondue-, Bio-Knospen-, Älpler-, oder Moitié-Moitié-Mischungen. Unser fachkundiges Personal stellt aber auf Wunsch auch individuelle Mischungen her. Wir leihen zudem gratis Rechauds und Fondue-Gabeln aus.» Dann führt das MilchHüsli je nach Saison zwischen sieben und zehn verschiedene Raclette-­ Sorten mit den unterschiedlichsten Aromen. Bei Bedarf können die Kunden die praktischen Twiny-Öfen mit Rechaudkerzen für nur zwei Franken mieten. Das MilchHüsli beliefert auch Gastrobetriebe oder Spitäler mit Milch- und Käseprodukten. «Private können telefonisch die Fondue-­ Mischungen bei uns bestellen und selbst im Laden abholen», betont Thomas Stauffiger. «Und mit unserem Partyservice stellen wir für festliche Anlässe alles zum Abholen bereit oder beliefern die Kunden direkt vor Ort  – ein Geschäftsfeld, das wir in Zukunft intensivieren wollen.»

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AKTUELL

2. Basler Lehrstellenbörse

WO SICH LEHRBETRIEBE & LEHR­ STELLENSUCHENDE FANDEN

KNAPP 500 LEHRSTELLENSUCHENDE UND 40 AUSBILDUNGSBETRIEBE NAHMEN ENDE MÄRZ IN DER VOLTAHALLE AM AMPÈREPLATZ AN DER DIESJÄHRIGEN BASLER LEHRSTELLENBÖRSE TEIL. SIE WURDE VOM GEWERBEVERBAND BASEL-­ STADT IN ZUSAMMENARBEIT MIT DER BERUFSBERATUNG BASEL-STADT UND MIT UNTERSTÜTZUNG DURCH DAS STAATSSEKRETARIAT FÜR BILDUNG, FORSCHUNG & INNOVATION  (SBFI) ORGANISIERT.

von Niggi Freundlieb

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ereits zum zweiten Mal brachte der Gewerbeverband Basel-­ Stadt Lehrstellensuchende und Ausbildungsbetriebe in Form dieser Tischmesse zusammen. Die hohe Teilnehmerzahl zeigt das Bedürfnis an dieser neuen Vermittlungsform. An der Basler Lehrstellenbörse können sich jeweils Lehrstellensuchende und Unternehmen, welche noch Lehrstellen zu vergeben haben, präsentieren. Die Lehrstellenbörse ist eine Plattform, welche einen niederschwelligen Erstkontakt zwischen Lehrstellensuchenden sowie Berufsbildnern und Ausbildungsverantwortlichen ermöglicht. «Dabei können Vorstellungsgespräche, Schnupperwochen oder ein allfälliger, weiterer Bewerbungsprozess vereinbart werden. Lehrstellen-Zusagen jedoch werden keine gemacht», sagt Bianca Jacob, Verantwortliche beim Gewerbeverband für die Durchführung der Lehrstellenbörse. «Schüler, Jugendliche oder junge Erwachsene, welche noch auf der Suche nach einer

Lehrstelle waren, brachten ein komplettes Bewerbungsdossier mit und bereiteten sich so vor, als wenn sie an ein Vorstellungsgespräch gehen würden», erklärt Bianca Jacob. «Lehrbetrieben stellten wir einen Stand mit einem Tisch und zwei bis drei Stühlen zur Verfügung, und sie konnten dort auch ihre Banner, Handouts & Give-aways mitbringen. Mit dem neuen Veranstaltungsort in der Voltahalle am Ampèreplatz konnten Räumlichkeiten gefunden werden, welche gleichermassen den Platz­ bedürfnissen von Lehrbetrieben und Lehrstellensuchenden entgegenkommen.» Die 2. Basler Lehrstellenbörse fand rund einen Monat früher als deren erste Ausgabe vor einem Jahr statt. «Damit kamen wir vor allem den Wünschen der Lehrbetriebe entgegen, die damit mehr Zeit für die Rekrutierung von Auszubildenden bekommen haben», führt Bianca Jacob aus. «Ich bin aber auch überzeugt, je früher Schüler sich mit dem Thema Berufswahl auseinandersetzen und Kontakte zu potenziellen Ausbildungsbetrieben herstellen, desto grösser ist die Chance, dass sie sich für eine Berufsausbildung direkt nach der Schule entscheiden. Deshalb sind Kommunikation, Information und direkter Kontakt wichtig, denn 40 Prozent aller Schulabgänger schlagen den gymnasialen Weg ein. Von den restlichen 60 Prozent absolviert die Hälfte das zehnte Schuljahr, und nur etwa 20 Prozent wechseln direkt in eine Berufsausbildung. Viele Schulabgänger wie auch deren Eltern wissen aber oft nicht, welche beruflichen Chancen sich durch eine Berufsausbildung ergeben.» In den im 30-Minuten-Takt festgelegten Interviewterminen an der Lehrstellenbörse konnten solche Fragenkomplexe beantwortet werden. Vor allem aber lernten sich Lehrbetriebe und Lehrstellensuchende persönlich kennen, was die Erfolgsaussichten für etwaige zukünftige Vorstellungsgespräche markant erhöhen konnte. «Mittlerweile sind sich die Verantwortlichen der an der Lehrstellenbörse anwesenden Lehrbetriebe bewusst, dass ein persönliches Gespräch und ein erster persönlicher Kontakt oft mehr über Bewerberinnen und Bewerber aussagen als eine klassische Bewerbungsunterlage», weiss Bianca Jacob.

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

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AKTUELL

  Omlin Energiesysteme AG

IN RIEHEN WURDE ENERGIEGESCHICHTE GESCHRIEBEN

IM EINFAMILIENHAUS VON OSKAR NEMETH IN RIEHEN HAT DIE OMLIN ENERGIESYSTEME AG EINE HOCHEFFIZIENTE LUFT- / WASSERWÄRMEPUMPE MIT KOMBISPEICHER INSTALLIERT. WARUM DER KANTON SOLCHE PIONIERPROJEKTE NICHT FÖRDERT, BLEIBT SCHLEIERHAFT.

Im Haus von Oskar Nemeth kommt die Energie für die Heizung und das Warmwasser aus einem einzigen Speicher.

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ärmetechnisch hat Oskar Nemeth ein neues Ka­pitel das bewerkstelligen kann – die Omlin Energiesysteme  AG in Birsfelin der baselstädtischen Energiegeschichte geschrieden», sagt Oskar Nemeth. Der Kontakt war bald hergestellt; wenig ben. Die neue Heizung in seinem Ein­f amilien­h aus später konnte Martin Omlin, Mitinhaber der Heizungsfachfirma, in Riehen ist schlicht und einfach sensationell  – eine Lösung präsentieren. «Nach der Auftragserteilung wussten wir, und an Energieeffizienz kaum zu überbieten. Andass hier Basler Energiegeschichte geschrieben statt je einen Energie- und einen Warmwasserwird», erklärt Martin Omlin. «ERST DIE RICHTIGE speicher zu installieren, hat Oskar Nemeth einen VERSCHALTUNG DER DAS GESETZ DER SCHICHTUNG Kombispeicher einbauen lassen. Er wollte wegSYSTEMKOMPONENTEN kommen vom Öl, und in seinem Haus hatte es zu MACHT SPITZEN­L EISTUNGEN «Ein Kombispeicher kann nur energieeffizient betrieben werden, wenn das Gesetz der Schichtung wenig Platz für zwei Energiespeicher. DIESER ART ÜBERHAUPT eingehalten wird», sagt Omlin. Hinter dem SysMÖGLICH.» tem der Schichtung steckt folgender Trick: Für die Eine Heizungsfirma zu finden, die einen KombiHeizung und das Warmwasser wird stets nur dann die nötige Menge speicher nach den Vorgaben von Oskar Nemeth  – also absolut enerEnergie bereitgestellt, wenn sie wirklich verbraucht wird. Anders ausgieeffizient – einbaut, erwies sich als schwieriges Unterfangen. «Ein gedrückt: Durch eine intelligente Schichtung der Energiemengen wird Ingenieur sagte mir, es gebe nur eine Firma in der Region Basel, die

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AKTUELL 21. Dez 16

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Speicherniveau mm T2 [°C] 1710mm 1710 1600 1500 T3 [°C] 1405mm 1405 1300 1200 1100 T5 [°C] 1010mm 1010 900 800 700 T7 [°C] 605mm 605 500 400 300 200 T8 [°C] 65mm 65 Wärmequellen Ladetemp WP Topladung Downladung

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Skala °C 60 55 50 45 40 35 30 25 20 15 10 5 0

Das Wärmeflussdiagramm zeigt, wie das System der Schichtung funktioniert. Senkrecht sind die Höhe des Speichers und die Temperatur abgebildet; waagrecht sieht man den Tageszeitverlauf.

Ladetemp Solar KollektorTemp Wärmesenken Entnahmetemp Heizung Entnahmetemp WW

im Kombispeicher die Energie genau auf den Punkt produziert: Es wird nie zu wenig Energie bereitgestellt  – aber auch nie zu viel, die unnötig verpufft. Das abgebildete Wärmef lussdiagramm zeigt, was damit gemeint ist. Damit das System der Schichtung funktioniert, müssen alle Komponenten des Energiesystems aufeinander abgestimmt sein. «Erst die richtige Verschaltung der Komponenten macht Spitzenleistungen dieser Art überhaupt möglich», erklärt Martin Omlin die hohe Ingenieurskunst.

absolut keine Probleme», freut sich Oskar Nemeth und ist sich mit Martin Omlin einig, dass Kombispeicher in Kombination mit thermischer Solarenergie eine Option für eine weitere Patentanmeldung wären.

«KOMBISPEICHER SIND FÜR NULL FRANKEN FÖRDERMITTEL ÄLTERE EINFAMILIENHÄUSER Führt man sich die gesetzlichen RahmenbedinIN BASEL-STADT SEHR HÄUFIG gungen vor Augen, erhält die Freude über die neue, hocheffiziente Anlage einen argen Dämpfer. DIE BESTE UND ENERGIE­ Weil der Kanton Basel-Stadt die Luft- / WasserEFFIZIENTESTE LÖSUNG.»

Bei Oskar Nemeth kommt die Energie einerseits von der thermischen Solaranlage auf dem Dach, andererseits von der Luft- / Wasserwärmepumpe. «Die Anlage läuft sensationell. Im kalten Januar 2017 hatten wir

Die roh lackierten Heizkörper sind wahre Schmuckstücke.

wärmepumpen als «Billigsysteme» abstraft, gibt es dafür null Franken Fördermittel. Für investitionsbereite Hauseigentümer wie Oskar Nemeth, die voll auf Energieeffizienz setzen, ist dies ein Affront sondergleichen.

Mit dem neuen Energiegesetz, das am 1. Oktober  2 017 rechtskräftig wird, will sich Basel-Stadt bekanntlich von Öl- und Gasheizungen verabschieden. «Wie soll das funktionieren, wenn die Rahmenbedingungen dafür nicht geschaffen werden?», fragt Martin Omlin. Die vom Kanton geförderten Erdwärmebohrungen können in Riehen und Bettingen wegen der Radonbelastung gar nicht durchgeführt werden. Und auch die subventionierte Fernwärme stösst an ihre Grenzen, weil man bis zu einem Jahr auf einen Anschluss warten muss. «Kombispeicher sind für ältere Einfamilienhäuser in Basel-Stadt sehr häufig die beste und energieeffizienteste Lösung – auch, weil sie verhältnismässig wenig Platz brauchen. Deshalb sollten solche Anlagen unbedingt gefördert werden», sagt Martin Omlin.

NOCH BESSER ALS IN DER THEORIE Die Anlage von Oskar Nemeth liefert den Beweis dafür, dass man die mit schlechtem Ruf belegten Kombispeicher mit Wärmepumpentechnik äusserst energieeffizient bewerkstelligen kann. «Nachweislich funktioniert dieses System noch besser als es die Theorie besagt», erklären Martin Omlin und Oskar Nemeth unisono.

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AKTUELL

Stamm Bau AG

«WIR PFLEGEN EINE GANZHEIT LICHE AUSRICHTUNG AUF UNSERE KUNDEN UND DEN MARKT!» SEIT DEM 1. MÄRZ 2017 IST EDWIN VAN VELZEN DER NEUE CEO DER STAMM BAU AG. ER IST NIEDERLÄNDISCHER STAATSBÜRGER UND WAR ZUVOR MITGLIED DER GESCHÄFTSLEITUNG BEI DER IWB INDUSTRIELLE WERKE BASEL IN DER FUNKTION DES LEITERS VERTRIEB, MARKETING UND PRODUKTENTWICKLUNG. INTERVIEW MIT EDWIN VAN VELZEN

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it ihrer auf das Jahr 1844 zurückgehenden Geschichte gehört die Stamm Bau AG zu den traditionsreichsten Unternehmen in der Region Basel mit Kompetenz, langjähriger Erfahrung und ausgezeichnetem Knowhow in den Bereichen Renovation und Unterhalt, Neu- und Umbau. Als diversifizierter Baudienstleiter, mit heute rund 530 Mitarbeitenden, ist es dem Unternehmen möglich, massgeschneiderte Kundenbedürfnisse rund um das Bauen in hervorragender Qualität umzusetzen. Unter dem Motto «Alles aus einer Hand – alles unter einem Dach» verfügt die Stamm Bau AG über die schweizweit grösste Leistungspalette im Handwerk. Von der Projektentwicklung, über die konkrete handwerkliche Umsetzung bis hin zu einer professionellen Baukoordination realisiert sie die Wünsche der Bauherrschaft. Zudem ist sie eine der grössten Lernwerkstätten für das Handwerk; 51 Lernende, in zehn Berufsbildern, haben hier einen Ausbildungsplatz inne. Nach 80 Jahren Werkplatz in Binningen verlegte das Unternehmen seinen Standort auf das ehemalige BBC-Areal an die Aliothstrasse in Arlesheim. Auf diesem Areal renovierte sie – unter Einhaltung der Kriterien der Denkmalpflege – die Gebäudehülle der zwischen 1983 und 1919 erbauten Produktions- und Lagerhalle 63 der damaligen Brown, Bovery & Cie und verhalf dieser Perle aus dem Beginn des industriellen Zeitalters zu neuem Glanz. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» spricht Edwin van Velzen, der sich an der Königlich-Niederländischen Marineakademie zum Berufsoffizier der Marine sowie anschliessend an der Technischen Universität Delft an der Fakultät für Elektrotechnik, Mathematik und Informatik zum diplomierten Elektronikingenieur (MSc EE) ausbilden liess, über seine neue Tätigkeit als CEO eines Unternehmens, das Basler Baugeschichte mitgeschrieben hat. «Geschäftsführer»: Zuerst müssen Sie uns Landratten erklären, wie ein niederländischer Marineoffizier zu einem im Binnenland tätigen Bauunternehmen passt? Edwin van Velzen: (lacht) Besser, als Sie denken! Die Ausbildung zum Marineoffizier beinhaltete viele praktische Tätigund Fertigkeiten, welche man auch in der Baubranche findet. Ich weiss, was es heisst, mit den Händen, aber auch zusammen in Teams zu arbeiten. Auf einem Schiff lernt man,

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

problembezogene Lösungen zu finden. Mit meiner Ausbildung als Elektronikingenieur bin ich zudem in der Lage, analoge und digitale Welten zusammenzuführen, was gerade in heutigen Zeiten für ein Unternehmen enorm wichtig ist. Weitere Vorteile meiner Marine-Karriere sind sicherlich meine praktischen Erfahrungen im Bereich Personalführung und Kompetenzen in Soziologie oder Psychologie. Insgesamt befähigen mich die Werte, welche mir als Marineoffizier vermittelt wurden, die Führungsaufgaben in einem Wirtschaftsunternehmen zu erfüllen. Oder salopp formuliert: An Bord der Schiffe habe ich gelernt, mich auch «vertikal» – durch alle Hierarchien  – zu bewegen! Was hat Sie gereizt, CEO bei der Stamm Bau AG zu werden? Zuerst einmal wohne ich in Arlesheim und fühle mich mit meiner Familie hier sehr wohl. Vor allem ist Stamm aber einfach ein Unternehmen, das breit aufgestellt ist und die Werte lebt, welche auch ich vertrete. Ich bin zwar noch nicht lange dabei, aber mich haben die Menschen, die hier arbeiten, beeindruckt. Engagement, Teamwork, Qualität und Stolz, für dieses Unternehmen tätig zu sein, das steht bei den Mitarbeitenden im Vordergrund. All dies erleichtert und befördert gleichzeitig meine Ziele, einerseits intern die Prozesse und Tools zu optimieren, um die Firma optimal für die Zukunft aufzustellen, und andererseits die Kernkompetenzen zu stärken, um Stamm extern als umfassenden und kundenorientierten Lösungsanbieter für noch grössere und komplexere Projekte zu positionieren. Wie sieht Ihr Rollenverständnis als CEO aus? Ich bin im Unternehmen, um Dinge zu lösen, nicht um sie zu von einem Ort zum anderen zu verschieben. Das ist der Unterschied zwischen Leadership und Management. Ich sehe mich also als Entrepreneur, nicht als Verwalter. Für mich steht eine ganzheitliche Ausrichtung des Unternehmens auf Kunden und Markt im Mittelpunkt meiner Überlegungen. Vor allem muss ich mich in unsere Kunden versetzen und fragen, warum sie Kunden bei Stamm sind und was sie genau wollen. Daraus folgern dann die entsprechenden Schritte und es gilt, die Mitarbeitenden auf diesen Weg mitzunehmen und das Schiff – um wieder einmal die Terminologie aus meiner Marine-Vergangenheit zu gebrauchen – auf seinem erfolgreichen Kurs zu halten.


AKTUELL KOMPETENZEN §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§

Baumanagement Bedachung Fassadenbau Gipserei Holzbau Malerei Maurerei Metallbau & Schlosserei Parkett & Bodenbeläge Projektentwicklung Schreinerei Techn. Rückbau / Bohren & Fräsen Brandabschottungen Beschichtung mit Triflex Kanalisationssanierung Minergie-Fachpartner Fotovoltaik Schadstoff-Sanierung (Asbest) Schimmelpilzbekämpfung

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Wie beurteilen Sie den Firmenstandort auf dem Alioth-Areal? Eigentlich finden ja auf dem Gelände zwölf verschiedene und eigenständige Betriebe Platz. Die neu gebildeten und neu gegliederten Kompetenzbereiche optimieren nicht nur unsere eigenen Prozesse, sondern bieten unseren Kunden einen echten Mehrwert, und wir können noch besser Kundenwünsche gemeinsam beziehungsweise betriebsübergreifend realisieren. Auch aus verkehrstechnischer Sicht ist der Standort dank der nahen Anbindung an die H18 ein Vorteil. Welche Bedeutung hat die Lehrlingsausbildung bei der Stamm Bau  AG? Allein die Tatsache, dass rund zehn Prozent unserer Belegschaft Auszubildende sind, dokumentiert, welchen Stellenwert wir der Ausbildung in unserem Unternehmen beimessen. Lehrlinge auszubilden bedeutet für den Betrieb Know-how-Erhalt, Qualitätssicherung und es zeigt unseren Kunden, dass wir aktiv an der Zukunft des eigenen Unternehmens bauen. Wir sind stolz, dass wir den meisten Lernenden nach der Lehre einen Arbeitsplatz anbieten können. Was ist für Sie der Schlüssel zum Erfolg? Konsequente Kundenorientierung, nachweisbarer Kundennutzen und Mehrwert sind der Schlüssel zum Erfolg und für uns von höchster Priorität. Das bedeutet, das gesamte betriebliche Denken und Handeln auf den Kunden, auf seine Bedürfnisse, Wünsche und Lösungen auszurichten unter Betrachtung ökologischer, ökonomischer und soziokultureller Aspekte. Unsere Kunden verwirklichen ihre Wohnträume, wollen Komfort, Stil und Behaglichkeit oder verbessern einfach die Funktionalität und Nutzung des Bauobjektes. Hierzu konzentrieren wir uns auf die eigenen Stärken, Kostenoptimierung und Wertschöpfung und streben eine ständige Verbesserung der Qualität und Kundenzufriedenheit an.

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KOLUMNE

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ormone dirigieren unser Leben, meist ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Wir spüren sie, wenn wir verliebt sind. Sie sorgen dafür, dass Muskeln wachsen, beeinflussen, ob wir uns unter Stress ängstlich oder mutig verhalten und steuern unseren Schlaf. Doch was passiert, wenn diese Botenstoffe aus dem Gleichgewicht geraten? Unser Hormonsystem ist wie ein feinfühliges Mobile und sorgt für körperliche und psychische Gesundheit. Ist eines seiner Elemente zu gross oder zu schwer, gerät es in Schief lage. Stress, Umweltgifte und vieles mehr sorgen für ein Ungleichgewicht und können Krankheiten wie Nebennierenschwäche, Bluthochdruck, PMS, frühzeitige Wechseljahre, Haarausfall, Gewichtszunahme, plötzliche Hautunreinheiten, Migräne und Stimmungsschwankungen hervorrufen. Dies betrifft nicht nur Frauen, sondern auch Kinder und Männer in jedem Alter.

FAKTOREN BEEINFLUSSEN DEN HORMONHAUSHALT 1. Vitamin-D-Mangel: Das «Sonnen-Vitamin» D regelt wichtige Vorgänge innerhalb des Nervensystems. Fehlt es, können die anderen Hormone ihre Signale nicht mehr ungehindert senden, was bei den Betroffenen zu Stimmungsschwankungen, Depressionen und Reizbarkeit führen kann. 2. Aufputschmittel und Stress: Bei Stress und nach der Einnahme von Aufputschmitteln (Koffein, Nikotin etc.) müssen die Nebennieren, die für die Bildung der Stresshormone zuständig sind, Hochleistungen erbringen. Kurzfristig ist dies für den Körper kein Problem. Wenn der Stress jedoch chronisch wird, Schlafmangel dazu kommt und täglich reichlich Kaffee und Zigaretten konsumiert werden, werden die Nebennieren überlastet, erleiden Zellschäden und produzieren dadurch weniger Hormone.

3. Umweltschadstoffe, Strahlenbelastung und Medikamente:

Schadstoffe aus der Umwelt, Strahlenbelastung sowie Medikamente  – wozu auch die Anti-Baby-Pille gehört – wirken sich störend auf den Hormonhaushalt aus. Besonders davon betroffen ist die Schilddrüse. Eine schlecht arbeitende Schilddrüse wirkt sich

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schwächend auf den gesamten Stoffwechsel sowie irritierend auf die Funktionen aller übrigen Hormondrüsen aus. 4. Substanzen mit Hormonwirkung: Unser Konsumalltag, insbesondere Gebrauchsgegenstände, Lebensmittel und deren Verpackungen, enthalten hormonaktive Substanzen, sogenannte endokrine Disruptoren, die den Hormonhaushalt negativ beein­ flussen. Diese können den Hormonabbau verzögern oder beschleu­ nigen, die Hormonbildung hemmen oder aktivieren oder auch die Wirkung der körpereigenen Hormone verändern. Zu ihnen zählen Schadstoffe wie Polychlorierte Biphenyle (PCB), Pestizide, Schwer­ metalle, Weichmacher, Arzneimittel.

WIE LASSEN SICH HORMONSTÖRUNGEN VERMEIDEN? §§ Bevorzugen Sie Lebensmittel aus biologischer Landwirtschaft. Sie sind gesünder und enthalten weniger belastende Giftstoffe. §§ Kaufen Sie nur Obst und Gemüse, das natürlich duftet und keine klebrige Oberfläche aufweist. Waschen Sie die Lebensmittel vor der Zubereitung gründlich. §§ Essen Sie möglichst selten Fertigprodukte und wechseln Sie öfter die Produktmarken. Denn gleiche Produkte können je nach Hersteller unterschiedliche Mengen an endokrinen Disruptoren in der Verpackung enthalten und daher auch unterschiedlich stark zu Hormonstörungen führen. §§ Reinigen Sie Böden und Teppiche regelmässig mit biologischen Reinigungsmitteln. §§ Neue Textilien wie Bettwäsche, Kleidung, Handtücher sowie Kuscheltiere und Plastikspielzeug sollten vor dem ersten Gebrauch gewaschen werden. §§ Vertrauen Sie Ihrer Nase! Stark riechende Produkte enthalten oft ausgasende Stoffe, die die Gesundheit gefährden und Hormon­störungen begünstigen können. Es ist gar nicht so schwierig, die Aufnahme hormonaktiver Stoffe zu meiden oder wenigstens zu reduzieren. Sehr gerne stehe ich Ihnen beratend zur Seite und zeige Ihnen wie Sie Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden merklich verbessern können.


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VITA BAD UND VITA GARTEN SETZEN TRÄUME UM

DIE VITA BAD AG IST IN DER DEUTSCHSCHWEIZ UND IM TESSIN IM PRIVATEN SCHWIMMBADBEREICH FÜHRENDER ANBIETER VON QUALITATIV HOCHSTEHENDEN SCHWIMMBADANLAGEN INKLUSIVE DER KOMPLETTEN SCHWIMMBADTECHNIK. DIE PASSENDE UMGEBUNGSGESTALTUNG ÜBERNIMMT DIE VITA GARTEN GMBH UND VERHILFT VON DER BERATUNG VOR ORT ÜBER DIE PLANUNG UND UMSETZUNG BIS ZUR PFLEGE ZUM INDIVIDUELLEN TRAUMGARTEN. INTERVIEW MIT UELI ACHERMANN

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ilvia und Anton Achermann gründeten 1983 die Vita Bad AG. In den Anfängen stellt Vita Bad jährlich rund zehn bis 15 Gartenschwimmbad-Anlagen her. Heute verbaut die Vita Bad im Jahr über 80 Pools in Schweizer Privatgärten. 2008 haben die beiden Kinder Ueli Achermann und Gabi Hecht-Achermann – beide mit dem Schwimmbadbau aufgewachsen – die Leitung des Familienbetriebes, in dem über 20 Mitarbeitende beschäftigt sind, übernommen.Von der Eigenkreation VitaPool Classic über Infinity-, Dach-, Edelstahl- und Betonpools bis zu Hallenbädern – die Vita Bad baut auf Kundenwunsch die verschiedensten Poolvariationen, Hallenbäder, Saunen oder Whirlpools. Einen repräsentativen Überblick kann man sich in der grössten Poolausstellung der Deutschschweiz am Firmensitz der Vita Bad in Ermensee LU oder im «stilhaus» in Rothrist verschaffen. Neben Beratung, Planung und Realisation bieten die Vita Bad und die Vita Garten professionelle Dienstleistungen in den Bereichen Pflege, Service und Sanierung an. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» gibt Ueli Acherman Einblicke in die Vita Bad AG sowie die Vita Garten GmbH und spricht über seine Unternehmensphilosophie.

V I TA - B A D - A U S S T E L L U N G Auf über 1500 m2 stehen in der grössten Poolausstellung der Deutschschweiz in Ermensee Luzern acht verschiedene Schwimmbadanlagen (Folienpools, Polyesterpools, Edelstahlpool, Infinitypool), eine Outdoor-Sauna und ein Outdoor-­Whirlpool zur Ansicht und bei Lust und Laune auch zu einem Probe­bad zur Verfügung. Aus Sicherheitsgründen ist die Ausstellung nicht frei zugänglich – Vor­anmeldung per E-Mail oder Telefon 041 917 50 50. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 8–17 Uhr Samstag: 9–13 Uhr oder auf Terminvereinbarung

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«Geschäftsführer»: Was zeichnet die Dienstleistungen der Vita Bad  AG und der Vita Garten GmbH aus? Ueli Achermann: Freundliche, frische und fachmännische Top-Qualität, professionelle Kundenberatung und umfassender Service zeichnen unsere Firma aus. Offerten, Pläne und Baugesuche stammen aus der Feder unserer qualifizierten Mitarbeitenden, sodass wir unseren Kunden eine umfassende Dienstleistungspalette aus einer Hand anbieten können und sie sich um nichts kümmern müssen. Gerade die Tatsache, dass wir als Familienunternehmen eine lange Kontinuität anbieten können  – meine Schwester ist seit 2006, ich seit 1997 im Unternehmen tätig, und wir beide sind ja regelrecht mit dem Schwimmbadbau aufgewachsen – ist mit ein Garant für Qualität, Kreativität und eine starke Kundenbindung. Die Vita Bad bietet eine breite Palette an Poollösungen an – können Sie stellvertretend ein Beispiel machen? Herzstück unseres breit gefächerten Angebotes ist das VitaPool-Classic-­ Gartenschwimmbad. Eine Eigenkreation im Schwimmbadbau. Das umweltfreundliche und sehr langlebige Gartenschwimmbad wird nach Mass angefertigt. Dieser Poolbau ist einzigartig: Die Konstruktion ist selbst­ tragend, und es braucht keinen Beton zur Verstärkung des Pools. Das ist gut fürs Budget und schont die Natur. Jedes VitaPool-Classic-Gartenschwimmbad wird nach Mass gebaut. Verschiedenste Form- und Farbvarianten stehen dabei zur Verfügung. Produziert wird mit Holz, Stahl und wo immer sinnvoll mit Materialien aus der Region. Hergestellt wird hier bei uns in Ermensee. Das Holz schützen wir mit einer umweltfreundlichen Imprägnierung. So hält die komplette Schwimmbad-­Konstruktion über Jahrzehnte. Wir geben jedenfalls 25 Jahre Garantie auf die Tragkonstruktion des VitaPool-­Classic-Gartenschwimmbades. Mit einer Spezial-­ Vollisolation wird zudem für einen geringeren Energieverbrauch bei der Beheizung gesorgt und damit die Badesaison um Wochen verlängert. Neben dem VitaPool-Classic-Gartenschwimmbad bietet die Vita Bad natürlich diverse weitere Pool-Modelle an – wie vielfältig ist denn das


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Angebot im Bereich der Ausstattungsvarianten und wie viel Geld muss man für einen Pool in die Hand nehmen? (Fast) alles ist möglich. Jedenfalls stehen dem Kunden viele Optionen offen, und er kann sich bei der Planung kreativ einbringen. Wir installieren Gegenstromanlagen mit dem beliebten Vita-Bodensprudel, Luftsprudel-Bodendüsen mit Whirlpool-Wirkung, Nackenschwall-Duschen oder Wandmassage-Düsen zur punktuellen Massage. Weiter gibt es Massage-Liegen, Unterwasser-Musik, Unterwasser-Beleuchtung und vieles mehr. Qualitäts-Schwimmbäder aus dem Hause Vita Bad AG sind bereits ab CHF 35’000.– (exkl. 8 % MwSt.) erhältlich, inkl. Filtertechnik, Beleuchtung sowie Lieferung und Montage. Für viele Schwimmbadbesitzer ist die Erhaltung der Wasserqualität ein wichtiges Thema – was kann hier die Vita Bad anbieten? Mit der «Vita Poolcontrol» sorgen wir durch die einmalige Kombination von zwei Wasseraufbereitungstechnologien für eine sanfte Desinfektion des Schwimmbades und Badewasser in Trinkwasserqualität. Zusätzlich kann dieses System per Fernwartung kontrolliert und gesteuert werden. Mit der Vita Garten GmbH sind Sie auch erfolgreich in der Gartengestaltung tätig – was waren die Gründe, auch auf diesem Geschäftsfeld tätig zu werden? Kunden fragten uns beim Kauf einer Poolanlage der Vita Bad AG, wie sie die Umgebung passend dazu gestalten könnten. Mit der Vita Garten  GmbH können wir diesem Bedürfnis entgegen kommen, neben dem Poolbau auch den Garten fachmännisch anzulegen, entgegenkommen und bieten daher die gesamte Gartengestaltung von der Beratung vor Ort über die Planung und Umsetzung bis zur Pflege aus einer Hand. Dabei bringen wir ein grosses Netzwerk qualitativer Lieferanten und kompetenter Handwerker mit. Wir übernehmen für unsere Kunden gerne die Bauleitung. Von der Idee über die Unterstützung beim Einreichen des Baugesuches bis hin zu Ausführung und Nachkontrolle sind wir für den Kunden da.

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101. AUSGABE DER MUBA WIEDER MIT VIELEN HIGHLIGHTS

  muba 2017

AB DIESEM JAHR FINDET DIE MUBA – WIE EINST – WIEDER IM FRÜHJAHR STATT. VOM 12. BIS 21. MAI BIETET DIE «MUTTER ALLER MESSEN» DEN BESUCHERINNEN UND BESUCHERN NICHT NUR DIE GELEGENHEIT, PRODUKTE UNTERSCHIED­LICHER HERSTELLER UND HÄNDLER AUSZUPROBIEREN UND ZU VERGLEICHEN, SONDERN SONDERPRÄSENTATIONEN UND ZAHLREICHE HIGHLIGHTS IN DEN BEREICHEN UNTERHALTUNG, GESELLIGKEIT ODER GENUSS ZU ERLEBEN.

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ie muba ist die grösste und älteste Publikumsmesse der Schweiz. Sie wurde im Jahr 1917 zum ersten Mal – damals unter dem Namen «Schweizer Mustermesse» – durchgeführt. Veranstalter ist heute die MCH Messe Schweiz  AG, welche 2001 aus der Fusion der Messe Basel mit der Messe Zürich entstand. Seit 2009 heisst die Holdinggesellschaft MCH Group und beinhaltet zum Beispiel die Veranstaltungstechnikfirma Winkler, die Standbaufirma Expomobilia und die Agentur Rufener Events sowie Beteiligungen an der Messe Lausanne oder dem Messeveranstalter Exhibit & More. Ein grosser Themenschwerpunkt an der muba 2017 ist dem Thema «Mobilität und Energie» gewidmet. Im Fokus stehen dabei innovative Unternehmen, Institutionen und Technologien. Tägliche Programmhighlights bietet das muba-Unterhaltungsprogramm: Open-airKonzerte und Comedy mit Top Acts aus der Schweiz und aus Deutschland werden auf der grossen Showbühne im Rundhof der Halle 2 bei Jung und Alt für Begeisterung sorgen. Traditionell keine Wünsche offen lassen die vielfältigen Gastronomieangebote der muba. Ob im Rundhof, auf dem Messeplatz oder im Bereich Genuss, an der muba trifft man sich und findet für jeden Geschmack etwas. Und dann kommt mit der Bricklife die weltweit grösste Show für Lego-Fans nach Basel und bringt Kinder und Erwachsene gleichermassen zum Staunen. In der Halle 1 der Messe Basel kann zehn Tage lang nach Herzenslust mit den berühmten Steinen gespielt sowie eigene Kreationen und gemeinsam Werke erschaffen werden.

MCH GROUP: GUTES GESCHÄFTSERGEBNIS TROTZ SCHWIERIGEM MARKTUMFELD IN 2016 Die MCH Group mit Sitz in Basel präsentiert erneut ein gutes Geschäftsergebnis. Die konsolidierte Erfolgsrechnung 2016 weist einen Betriebsertrag von CHF 440.3 Mio. und einen Konzerngewinn von CHF 34.3 Mio. aus. Im Vergleich zu den Vorjahren liegen die Kennzahlen deutlich über 2015 und im Bereich von 2014. Der Betriebsertrag konnte gegenüber 2015 um 5.1 % gesteigert werden, liegt aber -2.6 % unter demjenigen im Geschäftsjahr 2014. Beim Konzerngewinn sind die beiden Vorjahre um 11.0 % beziehungsweise 1.5 % übertroffen worden. Bei den Vorjahresvergleichen gilt es verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Mit der Zweijahresmesse Swissbau sowie den Dreijahresmessen Ilmac und Holz war 2016 im Vergleich zu den Vorjahren ein zyklusbedingt starkes Messejahr. Auf der anderen Seite sind die nationalen und internationalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Geschäfts­ tätigkeit der MCH Group spürbar schwieriger geworden. Marktkonsolidierungen in für sie wichtigen Industriezweigen wie der Uhren- und Schmuckbranche und der Automobil­ industrie sowie die rasant fortschreitende Digitalisierung bilden sich auch im Messe- und Event-Geschäft ab. Angesichts des herausfordernden Umfelds ist die MCH Group mit dem Geschäftsjahr 2016 zufrieden. Sie hat mit Blick auf die aktuellen und voraussehbaren Marktentwicklungen im Geschäftsjahr 2016 verschiedene strategische Initiativen eingeleitet und zum Teil bereits umgesetzt, so unter anderem den Ausbau des Angebots und die Verstärkung der internationalen Präsenz im Bereich der «Live Marketing Solutions sowie die weitere Stärkung der Position im internationalen Kunstmarkt durch den Aufbau eines neuen Portfolios mit regionalen Kunstmessen. Bereits angekündigt wurde zudem die Verkürzung der BASEL WORLD 2018 um zwei Tage.

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Zoo Basel

NEUE ELEFANTENANLAGE «TEMBEA» EINGEWEIHT

NACH GUT DREI JAHREN BAUZEIT ERÖFFNETE MITTE MÄRZ DER ZOO BASEL DIE NEUE ELEFANTENANLAGE «TEMBEA». DEN AFRIKANISCHEN ELEFANTEN STEHEN NUN EINE FREILAUFHALLE UND DREI GROSSZÜGIGE AUSSENANLAGEN MIT DER NATURNAH GESTALTETEN SAVANNENLANDSCHAFT ZUR VERFÜGUNG. MIT EINER FLÄCHE VON RUND­­ 5000 QUADRATMETERN IST DIE ANLAGE MEHR ALS DOPPELT SO GROSS WIE DIE ALTE AUS DEN 1950ER-JAHREN. ZUR ERÖFFNUNG STARTETE DER ZOO BASEL ZUDEM DIE UNTERSTÜTZUNG DES NATURSCHUTZPROJEKTES «ANTI-POACHING» DER BIG LIFE FOUNDATION (BLF) IN KENIA MIT JÄHRLICH 50’000 FRANKEN.

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m 18. und 19. März fand dann ein grosses Fest zur Eröffnung der Elefantenanlage statt. Auf dem Restaurant-Vorplatz erwartete die Besucher ein Spezialprogramm. Dabei konnte man zum Beispiel erfahren, wie und weshalb täglich ein Elefanten-Training stattfindet. Weiter wurde am Infoposten «Stosszähne – das Weisse Gold» über die Bedrohung der Tiere und deren Schutz informiert. Kinder konnten ihre Geschicklichkeit beim «Rüsseln» beweisen, und ein Glücksrad wartete mit Preisen auf.

Die Gesamtkosten des Projektes betragen rund 27 Millionen Franken. Die Finanzierung erfolgte ausschliesslich durch Spenden. Ausserdem

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konnten die Zoobesucher mit einer «Weltrekord-Patenschaft» den Bau der Anlage unterstützen. Per Ende Dezember 2016 wies der Ticker über 23’460 Paten für die Elefantenanlage «Tembea» auf. Die grösste Einzelspende war eine anonyme Spende von CHF 5’000 000.

SELBSTSTÄNDIGE ELEFANTEN Auf der neuen Anlage, auf der sich alles um das Thema «Bewegung» dreht, stehen den vier Elefantenkühen – zu einem späteren Zeitpunkt wird auch ein Elefantenbulle in der Anlage einziehen – nun 121 Futterstellen in unterschiedlichsten Ausführungen zur Verfügung. Die neue Anlage ist in mehrere Kompartimente unterteilbar, und die Verbindungen

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zwischen den Anlagen können variiert werden. So entstehen täglich wechselnde «Wanderrouten». Die Aussenanlagen sind durch schattenspendende Grüninseln, ausserdem durch Pfosten und Seile gegliedert, und die Elefanten können wahlweise Kontakt aufnehmen oder sich zurückziehen. In der neuen Anlage, die auf die neusten Erkenntnisse in der Elefantenhaltung ausgerichtet wurde, findet die Haltung neu im geschützten Kontakt statt. Dazu gehört ein tägliches Training, bei welchem zwischen Mensch und Tier stets eine Barriere besteht. Das Training entspricht der modernen Zootierhaltung, es erleichtert tierärztliche Untersuchungen und erlaubt dem Tierpflegepersonal bei Elefanten die Fuss­ pflege, eine Rüsselspülung oder die Kontrolle der Zähne. Im täglichen Training simuliert das Tierpflegepersonal solche Manipulationen, ­damit sie diese im Ernstfall in entspannter Atmosphäre, gemeinsam mit dem Tier, bewältigen können. Neu können die Besucher dem Training im Haus zusehen.

MITBEWOHNER DER NEUEN ANLAGE Die neuen und vergrösserten Aussenanlagen und das neue Haus werden neben Elefanten auch von Krallenfröschen, mehreren Fischarten, Wander­ ratten und Ernteameisen bewohnt. Ausgewählt wurden diese Tierarten wegen ihren speziellen Eigenschaften, welche zum Thema der Anlage passen. Hier dürfen die Störche als Vielflieger und Zugvögel nicht fehlen. Die vor dem Haus errichtete Beobachtungsplattform wird spektakuläre Einblicke in die auf der Aussenanlage eingerichteten Horst-Plätze bieten. Auch an andere einheimische Tiere wurde gedacht: Im und am Haus wurden Dutzende von Sommer- und Winterquartieren für Fledermäuse und rund 50 Nistmöglichkeiten für einheimische Vögel geschaffen.

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DAS PROJEKT «OZEANIUM» RÜCKT IMMER NÄHER Ebenfalls Geschichte schreiben wird der Basler Zoo mit dem Gross­ aquarium Ozeanium auf der Basler Heuwaage, mit dessen Bau frühestens 2020 begonnen wird, und das dann 2024 eröffnet werden soll. Im Ozeanium werden auf einer Fläche von etwa 10’000 m2 rund 4 600 m3 Wasser in rund 40 Aquarien mit Wasserständen von bis zu acht Metern Höhe als Lebensraum für mehrere tausend Tiere aus allen Klimazonen dienen. Der Bebauungsplan basiert auf dem Projekt «Seacliff» der Boltshauser Architekten aus Zürich, welcher 2014 aus einem anonymen Architekturwettbewerb als Sieger hervorgegangen war. Zolli-Direktor Oliver Pagan ist überzeugt, dass das Ozeanium auch für die Tourismus-Destination Basel ein weiteres Highlight wird, aber nicht nur: «In erster Linie stehen für uns die Erholung für die Bevölkerung, Forschung, Naturschutz und Bildung im Vordergrund und nicht die Show oder der Kommerz. Mit dem Ozeanium wird ein Zentrum für Umweltbildung entstehen, welches ein markantes Zeichen für Naturschutz und Nachhaltigkeit setzt. Damit führen wir unsere Philosophie konsequent fort. Der Zoo Basel pflegt eine professionelle Ausrichtung auf Umweltbildung und ökologische Gesamtsicht und sieht sich als Botschafter zwischen Mensch und Natur. Er möchte seinen Besucherinnen und Besuchern die Natur näherbringen und sie für das Verständnis ­natürlicher Zusammenhänge sensibilisieren. Darüber hinaus vermittelt der Zoo Basel Wissen, indem er Tiere und ihre Lebensräume ver­ anschaulicht und Neugierde weckt. Der Zoo Basel regt dazu an, über die Natur nachzudenken und einen Beitrag zu ihrem Schutz zu leisten und forscht in den Bereichen Artenschutz, Tierhaltung sowie >­


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Tier­gesundheit und arbeitet eng mit Universitäten und anderen wissenschaftlichen Institutionen zusammen. Derzeit ist im Zoo Basel eine Ausstellung zum Projekt «Ozeanium» zu sehen. Im Pavillon auf dem Weg zum Afrikahaus können die Besucherinnen und Besucher ein erstes Mal – zumindest gedanklich – ins Ozeanium eintauchen. Die Ausstellung ist an Wochenenden, Feiertagen und bei grösseren Anlässen von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Mittlerweile hat der Zoo Basel im Einvernehmen mit dem Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt. Der Bericht dazu liegt nun vor und zeigt, dass das Ozeanium die eidgenössischen und kantonalen Umweltvorschriften erfüllt. Der Bebauungsplan wurde nun zusammen mit dem Umweltverträglichkeitsbericht erneut öffentlich aufgelegt. Mit einem Beschluss durch den Regierungsrat kann bis Sommer 2017 und mit einem Beschluss des Grossen Rats bis Herbst 2017 gerechnet werden. Stark verändern wird sich also das Geviert rund um die Heuwaage, wie dies der Grosse Rat 2011 zur Aufwertung des Grünraums zwischen Anzeige «irides», Basel – Geschäftsführer, 180 x 55 mm Motiv 3: Korbflechterei

Heuwaage und Zoo beschlossen hat. Damit schuf er die planerische ­Voraussetzung für den seit Langem geplanten, jedoch aus bisher nicht bekannten Gründen verzögerten Neubau der Kuppel, die Aufwertung des Grünraums Nachtigallenwäldeli – welches nach Abschluss der Arbeiten mit einem Einweihungsfest der Basler Bevölkerung übergeben wird –, die Erweiterung des Zoologischen Gartens sowie auch für die vorgesehene Neugestaltung der Heuwaage. Mit seinen Beschlüssen im Bereich Erdbeergraben ermöglicht der Grosse Rat ausserdem die Verlegung der Zoo-Parkplätze in ein unterirdisches Parking unter den Erdbeergraben. Die Ver­ legung der Parkplätze ist notwendig, um den Zoo Richtung Viadukt erweitern zu können. Offene Fragen hinsichtlich Standort des Ozeaniums könnten allenfalls noch auftreten, wenn an der Urne das kürzlich zustande gekommene Margarethenstich-Referendum angenommen wird.

ERFOLGREICHES 2016 Insgesamt 960 685 Besucherinnen und Besucher kamen im Jahr 2016 in den Zoo Basel. Damit besuchten seit der Eröffnung am 3. Juli 1874 über 86’212 000 Personen den Zolli! Einen Rekord verzeichnen konnte der Zoo Basel 2016 bei der Anzahl verkaufter Jahres-Abonnements. Im vergangenen Jahr wurden 31’689 Abonnements verkauft, 2015 waren es

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noch 29’405. Der bisherige Rekord datiert aus dem Jahr 2014 mit 29 505 verkauften Abonnements. Ebenfalls einen Rekord gab es bei den Einnahmen für die vom Zoo Basel unterstützten Naturschutzprojekte. Dank des per 1. Juli 2016 neu eingeführten freiwilligen Naturschutzfrankens (CHF 1.00) kamen 2016 CHF 214’000.– für den Naturschutz zusammen. Von Anfang Juli bis Ende Dezember 2016 haben über 90 Prozent der Besucherinnen und Besucher den Naturschutzfranken zusammen mit dem Eintrittsticket bezahlt. In den vergangenen Jahren kamen jährlich CHF 100’000.– bis 120’000.– dem Naturschutz zugute, wobei bis Ende Juni 2016 pro Eintrittsticket CHF 0.15 und pro Jahres-­ Abonnement CHF 1.50 einem Fonds für Naturschutzprojekte zugeführt wurden. Pro verkauftes Jahres-Abonnement geht heute weiterhin unverändert ein Betrag von CHF 1.50 an den Fonds.

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RÄUMUNGEN SIND IMMER EINE SCHWIERIGE SACHE. OFT STEHEN SCHWERE SCHICKSALE DAHINTER WIE EIN TODESFALL ODER DER VERLUST DER WOHNUNG. DIE MITARBEITER DER BLAUKREUZ-BROCKENHALLEN REINACH UND MUTTENZ DER STIFTUNG JUGENDSOZIALWERK KENNEN DIESE SITUATIONEN GUT. MIT VIEL FEINGEFÜHL RÄUMEN SIE WOHNUNGEN UND ZEIGEN IHRE WERTSCHÄTZUNG GEGENÜBER DEN MÖBELN UND GEGENÜBER DEN MÖBELBESITZERN.

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s gibt für Eltern kaum einen härteren Schicksalsschlag als den Tod des eigenen Kindes. Marlis, eine über 80-jährige Dame, musste genau dies erleben. Neben der Trauer stürmten Formalitäten auf sie ein. Unter anderem hinterliess der Sohn ein Haus, um das sich nun die Mutter kümmern musste.

TRAURIG UND ÜBERFORDERT Sie entschied sich, das Haus zu verkaufen und begann mit dem Räumen. Mithilfe einer Nachbarin, die sie zur nächsten Brockenstube fuhr, entsorgte sie die ersten Blumentöpfe. Aber wie sollte sie die grossen Möbel, das Sofa, die Schränke aus dem Haus schaffen? Dazu all die vielen Gegenstände wie alte Telefone, die der Sohn im Laufe seines Lebens gesammelt hatte? Marlis war mit dieser schwierigen Situation völlig überfordert. Der Käufer des Hauses wusste Rat. Werner konnte sich gut in die Situation von Marlis einfühlen, hatte er doch vor drei Jahren ebenfalls einen Sohn verloren. Damals bekam er Hilfe von seinen anderen Kindern. Jetzt nahm er die Sache in die Hand. «Ich sagte der Dame, wir übernehmen das.» Unterstützung holte er sich bei der Blaukreuz-­ Brockenhalle Reinach der Stiftung Jugendsozialwerk. Die Brocki-Leute prüften die Möbel, machten Einschätzungen, wie viel Wert sie haben und was am Schluss entsorgt werden muss. Das alles wurde zusammen verrechnet. Das faire Angebot überzeugte Werner.

AUCH ALTE MÖBEL VERDIENEN RESPEKT Eine Hausräumung ist eine heikle Angelegenheit, ganz besonders, wenn eine tragische Geschichte dahinter steht. So konnte Marlis das Schlafzimmer ihres Sohnes seit seinem Tod nicht mehr betreten. Zu viele Erinnerungen lagen darin. Die Brocki-Mitarbeiter öffneten den Raum mit dem nötigen Respekt. «Man spürte die Wertschätzung gegenüber den Gegenständen, die dem früheren Besitzer kostbar waren. Auch wenn man sie heute nicht mehr verkaufen kann.» So fielen während der gan-

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zen Räumung auch nie die Worte: Das ist nutzlos, das werfen wir weg. Sehr persönliche Dinge wurden diskret entsorgt.

EINE CHANCE FÜR STELLENSUCHENDE «Das war eine tolle Gruppe!» schwärmt Werner. Besonders freute ihn auch, wie die Mitarbeiter miteinander umgingen. Man merkte nicht, wer Angestellter und wer Teilnehmer ist. Die Blaukreuz-Brockenhallen des Jugendsozialwerks bieten nämlich nicht nur günstige Möbel zum Verkauf an und organisieren Umzüge und Räumungen, auch die Mitarbeitenden profitieren von dem Angebot. Viele von ihnen sind schon lange stellenlos. Die Arbeit in der Brocki hilft ihnen, eine geregelte Tagesstruktur aufzubauen und die Chancen für den ersten Arbeitsmarkt zu erhöhen. Werner kann die Brocki nur weiterempfehlen. «Fair, familiär und effizient», fasst er die Arbeit der Brocki-Leute zusammen. «Trotz des traurigen Anlasses wurde die Räumung zu einem richtig schönen Tag.»

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AKTUELL

  Wirtschaftskammer Baselland

STÄRKUNG DER KMU BEDEUTET STÄRKUNG DER GESAMTWIRTSCHAFT

DIE WIRTSCHAFTSKAMMER BASELLAND SPIELT EINE GEWICHTIGE ROLLE IN DER POLITIK DES KANTONS. SIE IST NEBEN IHREN ANGESTAMMTEN AUFGABEN ALS INTERESSENVERTRETERIN UND DIENSTLEISTERIN IHRER MEHR ALS 10’000 MITGLIEDER UND MEHR ALS 100 ANGESCHLOSSENEN BERUFS- UND BRANCHENVERBÄNDE SOWIE GEWERBEVEREINE AUCH IMMER WIEDER IMPULSGEBERIN FÜR DIE BEHANDLUNG WIRTSCHAFTLICHER UND POLITISCHER THEMEN SOWIE MIT-INITIATORIN ZAHLREICHER PROJEKTE. INTERVIEW MIT CHRISTOPH BUSER

Bundesrat Ueli Maurer gratuliert am «Tag der Wirtschaft» 2016 in der St. Jakobshalle Christoph von Mandach (Gold  S  AG) im Beisein von Wirtschaftskammerdirektor Christoph Buser und Moderator Rainer Maria Salzgeber (re.) zum Gewinn der zweiten «Swiss Innovation Challenge».

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in wichtiges Projekt der Wirtschaftskammer ist die neu angelaufene Lehrbetriebskampagne der kantonalen Konferenz der Gewerbe- und Industrievereine (KGIV), deren Geschäftsführung bei der Wirtschaftskammer liegt, und die das Thema Berufslehre auf sympathische Art und Weise mit dem Thema Einkaufs­ tourismus verbindet. Weitere Aktivitäten unternimmt die Wirtschaftskammer aktuell im Bereich Denkmalpflege, deren teilweise praxis­fernen Vorschriften die Entwicklung von Dorfkernen – und damit auch den

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Detailhandel – behindern. Als Mitinitiatorin des viel beachteten Wett­ bewerbs «Swiss Innovation Challenge», der dieses Jahr zum dritten Mal durchgeführt wird, weist die Wirtschaftskammer auf die Innovationsfähigkeit von Unternehmen als entscheidender Erfolgsfaktor hin. Apropos Erfolgs- und Standortfaktoren für die Wirtschaft: Dazu gehört auch die Verbesserung der immer mehr aus dem Ruder laufenden Verkehrssituation auf den Strassen der gesamten Region. Unter Federführung der Wirtschaftskammer ist deshalb die Volksinitiative für eine staufreie


AKTUELL Verkehrsinfrastruktur zustande gekommen. Im Interview spricht Christoph Buser, seit 1. September 2012 Direktor der Wirtschaftskammer Baselland und seit 2007 Mitglied des Landrats, wo er Einsitz in der Volkswirtschafts- und Gesundheitskommission und in der Umweltschutz- und Energiekommission hat, über oben genannte Themen und die jeweiligen Standpunkte der Wirtschaftskammer Baselland. «Geschäftsführer»: Seit 2011 gibt es die Lehrbetriebskampagne der Konferenz der GIV, welche dieses Jahr Berufslehre mit dem Thema Einkaufstourismus verbindet – was ist der Hintergrund? Christoph Buser: «Herzlichen Dank für Ihren Einkauf bei einem regionalen Lehrbetrieb» und «Herzlichen Dank für Ihren Einkauf bei einem regionalen Betrieb» – Dies sind die Slogans der soeben gestarteten Lehrbetriebskampagne. Wir weisen damit vor dem Hintergrund des Einkaufstourismus auf die Innovationskraft der Schweizer Unternehmen hin, welche sich dem Wettbewerb stellen, weil sie sich bewusst sind, dass Wettbewerb gesund ist, auch wenn laut Credit-­Suisse rund jeder zehnte von Schweizer Konsumenten ausgegebene Franken in die Kassen ausländischer Detailhändler fliesst. Mit der Kampagne wollen wir auch darauf hinweisen, dass es die Unternehmen in der Schweiz sind, welche hier Jobs und Lehrstellen schaffen. Ein weiteres Thema, das die Wirtschaftskammer, das Gewerbe, aber auch Gemeindevertreter umtreibt, ist die Denkmalpflege – was haben Sie gegen schützenswerte Bauten? Dagegen habe ich natürlich gar nichts. Dorfkerne beleben, dies wäre aus unserer Sicht erstrebenswert, um die Baselbieter Gemeinden auch für Kundinnen und Kunden wieder attraktiver zu machen. Allerdings zeigt eine letztes Jahr durchgeführte Umfrage, dass viele Unternehmen Probleme in der Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege haben. Ein Fünftel der befragten Unternehmen gab an, schon Probleme mit dem Denkmalschutz gehabt zu haben. So wurde zum Beispiel bei Entscheidungen eine gewisse Willkür wahrgenommen. Zudem zeigte sich grosser Unmut über fehlende Planbarkeit und Rechtssicherheit. Dies verteure das Ausführen der Arbeiten massgeblich, und die Investoren würden offenkundig die Finger von diesen Objekten lassen. Die heutige Situation produziert zu viele Verlierer. Was hat die Wirtschaftskammer in dieser Problematik bisher erreicht? Trotz mehreren Treffen mit den Verantwortlichen und der zuständigen Baudirektorin Sabine Pegoraro ist man ehrlich gesagt noch nicht sehr weit. Es sind nur ganz kleine Etappensiege zu verzeichnen: Das Bemängeln der offenbar notorisch schweren Erreichbarkeit der Denkmalpf lege führte dazu, dass bei der kantonalen Denkmalpflege nun jeweils montags von 14 bis 16 Uhr das Telefon entgegengenommen wird. Im Weiteren wurde erreicht, dass für die Gemeinden ein Musterzonenreglement erarbeitet wird. Dies erhöht die Planungssicherheit. Die Leitung der Planungsgruppe unterliegt dem Verband Basellandschaftlicher Gemeinden. Dieser ist derzeit im Begriff, die Arbeitsgruppe zu gründen. Bis Ende Jahr sollen erste Ergebnisse vor-

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liegen. Wir sind gespannt auf die revidierte Vorlage zur Gesetzesrevision «Denkmal- und Heimatschutzgesetz», welche die Regierung demnächst vorstellen will. Sie sind Präsident des Komitees der Baselbieter Strassen-Ausbau-­ Initiative, welche mit 3235 gültigen Unterschriften eingereicht worden ist – was fordert die Initiative? Die zunehmenden, weiträumigen Rückstaus auf den Zu- und Ausfahrtstrassen der A2 und A3 sowie der A22 und A18 verursachen signifikanten volkswirtschaftlichen Schaden. Deshalb fordert die Initiative eine Änderung des kantonalen Strassengesetzes. Demnach soll die Regierung dazu verpflichtet werden, sofort das Hochleistungsstrassennetz so zu entwickeln, dass eine möglichst rückstaufreie Aufnahme des Verkehrs aus dem sonstigen Strassennetz garantiert ist und bestehende Engpässe beseitigt werden können. Die Initiative will die Baselbieter Regierung zu Verhandlungen mit den Nachbarkantonen über eine Zusammenarbeit und entsprechende Schritte gegenüber dem Bund verpflichten – gibt es schon Reaktionen des zuständigen Basler Regierungsrats Hanspeter Wessels? Leider nein, was aber nicht überraschend ist, denn Herr Wessels argumentiert in der Regel nicht praxisorientiert, sondern ideologisch. Er versteckt sich gerne hinter dem Bund, der seinerseits vergeblich darauf hinweist, dass er Entscheide aus Basel benötige. Hier wird also der Schwarze Peter hin- und hergeschoben. Die Leidtragenden sind die Wirtschaft und die Bevölkerung.

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AKTUELL

  Verein «Energie Ertrag Schweiz»

IDEOLOGISCHE POLITIK STATT ENERGIEEFFIZIENZ

DER KANTON BASEL-STADT VERFOLGT MIT SEINER IDEOLOGISCHEN ENERGIEPOLITIK DAS ZIEL, DIE LIEGENSCHAFTEN MEHRHEITLICH AN DAS FERNWÄRMENETZ ANZUSCHLIESSEN  – AUF TEUFEL KOMM RAUS UND NACH DEM MOTTO «KOSTE ES, WAS ES WOLLE!».

von Martin Omlin, Vereinspräsident «EnergieErtragSchweiz»

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er geplante Neubau des Amts für Umwelt und Energie Basel-Stadt (AUE) ist ein eindrücklicher Beweis für die fehlgeleitete Energiepolitik von Regierungsrat Christoph Brutschin (SP). Er stuft seine politische Ideologie höher ein als die weitaus wichtigere Energieeffizienz. Nicht ohne Grund wird im geplanten AUE-Neubau eine Fernheizung eingerichtet. Um das umstrittene Projekt salonfähiger zu machen, befinden sich auf allen vier Fassaden­ seiten Photovoltaikmodule – die Hälfte davon allerdings im Schatten.

AUS DEM BAUSATZ FÜR HOBBYBASTLER Vor der Abstimmung über das AUE-Gebäude hat der Verein «EnergieErtragSchweiz» vergeblich darauf hingewiesen, wie wichtig es wäre, ein hocheffizientes Wärmepumpensystem einzubauen. So könnte man unter Berücksichtigung der sehr guten Isolierung und der grossen Fensterflächen die Kühlung mit alternativer Energie – also mit reiner Naturwärme  – bewerkstelligen. Die stattdessen vorgesehene automatisch gesteuerte Fensterflügeltechnik entspricht eher einem Lösungsansatz aus einem Bausatz für Hobbybastler. Unglaublich, dass sogar die grüne Partei freudig applaudierte, als die Bevölkerung mit 51 Prozent ja gesagt hat zum AUE-Gebäude. Ein weiteres Beispiel für die falsche Energiepolitik ist der geplante Subventionskatalog zur Förderung alternativer Energiesysteme. Ab 1. Oktober  2017, wenn das neue Energiegesetz in Kraft tritt, werden thermische Solaranlagen in Kombination mit Gas- oder Ölheizungen nicht mehr subventioniert. Neu verlangt das Energiegesetz zusätzlich die Isolierung der Fassade, des Daches oder der Fenster.

VERSPRECHEN GILT NICHT MEHR

Martin Omlin, Präsident «EnergieErtragSchweiz».

Energieminister Christoph Brutschin hat auf Telebasel gesagt, der Kanton übernehme die Mehrkosten der alternativen Energiesysteme im Vergleich zu konventionellen Systemen. Dieses Versprechen scheint nicht mehr zu gelten: Bei den Luft- / Wasser­ wärmepumpen, die für viele Ein­ familien­häuser eine äusserst energieeffiziente Lösung darstellen, spricht der Kanton plötzlich von «Billigenergiesystemen», um sie nicht subventionieren zu müssen. Dies ist eindeutig der falsche Weg. Luft- / Wasserwärmepumpen mit Energie- und Warmwasserspeichern sind ebenso kostenaufwendig und nur wenig

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günstiger als etwa die vom Kanton hochgelobten Sole-Wasserwärmepumpen, die mit dem Wärmebezug über das Erdinnere arbeiten.

FEHLENTWICKLUNG BEI DER IWB Eine weitere Fehlentwicklung zeigt sich bei der IWB: Der Energieversorger steigt ab Mitte Jahr wieder in das Energiecontracting mit der Wärmebox ein und kauft – entgegen marktüblicher Spielregeln – die notwendigen Systemkomponenten direkt über den Kanton und am Gewerbe vorbei ein. Die IWB würde sich gescheiter um ihr Kerngeschäft kümmern. Weil der Kanton künftig voll auf das Fernwärmenetz setzt, fehlt nämlich die Unterstützung für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, die innert nützlicher Frist von Öl- oder Gasheizungen auf Fernwärme umsteigen wollen (oder müssen). Darum wird die IWB ab 1. Oktober 2017 einer maximalen Belastungsprobe ausgesetzt. Schon heute dauert es Monate bis zu einem Jahr, bis eine Liegenschaft neu an die Fernwärme angeschlossen werden kann. Eine Entlastung ist nirgendwo in Sicht, was dem guten Ruf der IWB schaden wird. Basel-Stadt hat es versäumt, praxistaugliche Rahmenbedingungen für die künftige Energiepolitik zu setzen. Der Energieminister und sein Departement unternehmen alles, um ihr fehlgeleitetes Energiegesetz mit harter Hand durchzusetzen. Dass es so nicht geht, haben viele begriffen  – doch sie trauen sich nicht, dies öffentlich anzuprangern. Klar ist, dass wichtige kantonale Mitarbeiter innerlich bereits gekündigt haben.

FORDERUNGEN DES VEREINS 1. Der Kanton muss ohne Verzögerung die genaue Umsetzung des Energiegesetzes bekannt geben, damit die Hauseigentümer ihre Investitionen planen können. 2. Luft- / Wasserwärmepumpen in Kombination mit thermischen Solaranlagen sind keine Billig-Systeme und verdienen es, subventioniert zu werden. 3. Der Kanton muss, wie es Regierungsrat Christoph Brutschin versprochen hat, vollumfänglich für die Mehrkosten aufkommen, welche alternative Heizsysteme gegenüber konventionellen Heizsystemen verursachen. 4. Wenn andere Energiequellen nicht möglich sind, muss der Kanton weiterhin Gas- & Ölheizungen zulassen, ohne dass teure Sanierungen von Fenstern oder Fassaden verlangt werden.

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Theater Basel

«DAS THEATER IST EIN ORT DER BEWUSSTWERDUNG» KURZ VOR DER SOMMERPAUSE FREUEN SICH ANDREAS BECK, DIREKTOR DES THEATER BASEL, UND SEIN TEAM DARAUF, AUCH 2017/18 DER GANZEN REGION EIN BREITES, ABER AUCH ANSPRUCHSVOLLES SCHAUSPIEL-, OPERN- UND BALLETTPROGRAMM – INKLUSIVE ATTRAKTIVEM KINDER- UND JUGENDANGEBOT – ANZUBIETEN.

Theater Basel mit den Wiener Festwochen und dem Burgtheater Wien – den Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie «Beste Regie» und wurde in der Kritikerumfrage von «Theater heute» zum «Regisseur des Jahres» ernannt. Zudem vergab die «Opernwelt», eine internationale Fachzeitschrift für Musiktheater, dem Theater Basel das Prädikat «Aufführung des Jahres» für Lydia Steiers Inszenierung von Stockhausens «Donnerstag aus Licht». Im Interview mit dem «Geschäftsführer» gibt Andreas Beck Einblicke in seine Theater-Philosophie und spricht darüber, welche gesellschaftlich relevanten Aufgaben das Theater Basel wahrnehmen muss.

INTERVIEW MIT ANDREAS BECK von Niggi Freundlieb

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ass das grösste Dreispartenhaus der Schweiz erfolgreich auch in die dritte Spielzeit unter Direktor Andreas Beck starten wird, gilt unter Kennern des Theaters als ausgemacht, gelang es doch Andreas Beck bereits in seiner ersten Saison als Direktor – trotz der wegen der Sanierungsarbeiten verkürzten Spielzeit – die Besucherzahlen zu steigern. Seit Becks Amtsantritt im Oktober  2015 konnte aber nicht nur die Publikumsauslastung erhöht werden  – die aktuellen Zahlen für die Spielzeit 2016/17 lagen allerdings bei Redaktionsschluss noch nicht vor – das Theater Basel überzeugte vor allem auch durch seine künstlerische Arbeit und erhielt zahlreiche Festivaleinladungen, wie zum Beispiel aktuell Simon Stones Inszenierung «Drei Schwestern» zum Berliner Theatertreffen, sowie prestigeträchtige Auszeichnungen. So wurde Simon Stone unter anderem für seine Inszenierung von Tony Kushners Theater-Epos «Engel in Amerika» 2016 mit dem Nestroy-Theaterpreis 2016 in der Kategorie «Beste deutschsprachige Aufführung» ausgezeichnet. Simon Stone bekam ausserdem für seine Bearbeitung von Ibsens «John Gabriel Borkman» – eine Koproduktion des

«Geschäftsführer»: Wie kommentieren Sie Ihren trotz schwierigen Rahmenbedingungen guten Start in Basel im Herbst 2015? Andreas Beck: Dieser Start war in der Tat für uns alle glückvoll. Wir haben versucht, mit einem vielfältigen und gleichwohl hochkarätigen Spielplanangebot, den Geschmack des Basler Publikums zu treffen und die hohen künstlerischen Erwartungen seitens Presse wie Publikum zu erfüllen. Wenn es gelingt, das Publikum auch mit einem nicht durchweg gängigen Repertoire mitzunehmen und zu entführen, freut uns das natürlich umso mehr. Die positive Resonanz auf unsere erste Saison wie auch die vielen Einladungen und Auszeichnungen sind daher höchst erfreulich.

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Unter Ihrer Ägide standen bis anhin viele Stücke der klassischen Theater- und Opernliteratur auf dem Spielplan … … alte Stoffe literarisch und inszenatorisch neu zu interpretieren und damit auch Diskussionsbeiträge zu aktuellen Themen zu liefern, gehört zu den zentralen Aufgaben eines Theaters, das auch ein Ort der Bewusstseinswerdung sein muss. Gerade ein sogenanntes «Subventionstheater» hat auch die Aufgabe, gesellschaftlich relevante Themen aufzuarbeiten und in einen aktuellen Kontext zu stellen. Wenn man einen Blick auf unseren Spielplan wirft, wird man feststellen können, dass wir neben den Klassikern und Dramatisierungen von Werken bekannter Autoren zahlreiche Uraufführungen in allen drei Sparten Oper, Schauspiel und Ballett realisiert haben. Neben dem Publikumszuspruch aus der Region freut uns natürlich besonders, dass auch die überregionalen Medien – international wie im gesamten deutschsprachigen Raum – vermehrt darüber berichten, was im Theater Basel geschieht. Wie wichtig ist es, dass Sie mit dem Theater Basel kommerziellen Erfolg haben, dass also die Zahlen stimmen? Das Theater steht heute in Konkurrenz zu schier unermesslichen Kultur- sowie Freizeitangeboten und muss gleichzeitig einen Bildungs- und Unterhaltungsauftrag erfüllen. Theater und Museen sind Leuchttürme, in die man investieren muss, damit sie, und damit die Region, wettbewerbsfähig bleiben. Das Theater Basel nimmt enorm viele Aufgaben wahr, welche möglicherweise gar nicht so im Bewusstsein der Öffentlichkeit sind, die aber den Standort Basel als Arbeits- und Wohnort in Konkurrenz zu anderen Regionen enorm aufwerten. Alle Opernaufführungen werden als Angebot für Expats wie für Touristen in englischer Sprache übertitelt. Das Theater Basel bietet sehr viel für den Nachwuchs-, Jugend- und Familienbereich, arbeitet so aktiv am «Dialog der Generationen» mit, und leistet damit einen weiteren wesentlichen Beitrag für diese Stadt als Lebensstandort und Zentrum einer Metropolitanregion. Damit Menschen mit verschiedenen Ansprüchen gerne ins Theater gehen, müssen sie sich dort wohlfühlen. Deshalb verstehen wir uns nicht nur als Theatermacher, sondern auch als Gastgeber, Dienstleister und kultureller Nahversorger. Dabei geht es zum Beispiel um kundenfreundliche Öffnungszeiten der Billettkasse, Last-Minute-Angebote für Studierende und Schüler und massgeschneiderte Angebote für Familien wie für Firmen. Wenn in Basel über das Theater gesprochen wird, sind das Thema «Subventionen» und insbesondere auch die von vielen für zu niedrig angesehenen Beiträge des Kantons Baselland nicht fern – wie kommentieren Sie diese Problematik? Es gilt der laufende Subventionsvertrag. Für die Spielzeit 2019/20 wird ein neuer Vertrag ausgehandelt. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich diesen Verhandlungen nicht vorgreifen kann.

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© Simon Hallström

AKTUELL

ANDREAS BECK Geboren 1965 in Mülheim/Ruhr, studierte Andreas Beck Kunstgeschichte, Soziologie und Theaterwissenschaft in München und Bologna. Er arbeitete zunächst als Assistent am Wiener Burgtheater und anschliessend als freier Regisseur. Danach war er Dramaturg am Bayerischen Staatsschauspiel in München, Geschäftsführender Dramaturg und Leiter des Autorenprojekts «Dichter ans Theater» am Schauspiel des Staatstheater Stuttgart, Dramaturg und Leiter des Autorenprojekts «Schreibtheater» am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und Dramaturg wiederum am Burgtheater Wien. Von 2007 bis 2015 war er künstlerischer Leiter und Geschäftsführer am Schauspielhaus Wien. Seit der Saison 2015/16 ist Andreas Beck Direktor des Theater Basel.

THEATER BASEL Postfach CH–4010 Basel Telefon +41 (0)61 295 11 00 info@theater-basel.ch www.theater-basel.ch Billettkasse (Montag – Samstag 11 – 19 Uhr) Theaterplatz CH-4051 Basel Telefon +41 (0)61 295 11 33 billettkasse@theater-basel.ch

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AKTUELL

  Art Special

BASEL – MEKKA DER KUNST

IM JUNI WIRD BASEL WIEDER DIE KUNSTHAUPTSTADT DER WELT. VOM 15.–18. JUNI 2017 ÖFFNET DIE 48. AUSGABE DER ART BASEL, DIE WELTWEIT WICHTIGSTE KUNSTMESSE, IHRE TORE. GLEICHZEITIG SIND IM GUT VOR EINEM JAHR ERÖFFNETEN NEUBAU DES KUNSTMUSEUMS MIT «¡HOLA PRADO! – ZWEI SAMMLUNGEN IM DIALOG», «DER VERBORGENE CÉZANNE – VOM SKIZZENBUCH ZUR LEINWAND» UND «OTTO FREUNDLICH – KOSMISCHER KOMMUNISMUS» DREI AUSSTELLUNGEN VON WELTFORMAT ZU SEHEN. UND IN DER FONDATION BEYELER IN RIEHEN, WELCHE DIESES JAHR IHR 20-JÄHRIGES BESTEHEN FEIERT, KANN MAN WÄHREND DER ART UNTER ANDEREM DIE SAMMLUNGSAUSSTELLUNG «SAMMLUNG BEYELER REMIXED» BESUCHEN.

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und 280 Galerien aus über 30 Ländern werden auch dieses Jahr die Stellung der Art Basel als weltweit führende Kunstmesse, an der Werke von über 4 000 Künstlern gezeigt und über 90’000 Sammler, Künstler, Museumsdirektoren, Kuratoren und Kunstliebhaber erwartet werden, bestätigen. Die Art ist neben dem Hauptstandort Basel seit 2002 auch mit Messen in Miami Beach und seit 2013 in Hongkong präsent. Die Art Basel ist in verschiedene Kategorien unterteilt, welche – auch an verschiedenen Standorten in der Stadt – Arbeiten verschiedener Kunstformen, darunter Gemälde, Skulpturen, Installationen, Filme und Videos, Multimedia, Drucke, Fotos und Live-Performances zeigen. Neben den nach wie vor äusserst gefragten Werken der klassischen Moderne ist die Art Basel vor allem die Plattform für zeitgenössische Kunst und aktuelle Trends, und damit auch ein Spiegel der Zeit. Zu reden gibt immer wieder mal, wer von den Basler Galerien an der Art teilnehmen darf, denn eine Teilnahme verspricht in der Regel gute

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Geschäfte. Dieses Jahr hat das für die Auswahl der Galerien zuständige «Selection Committee» folgende Basler Galerien ausgewählt: Carzaniga, von Bartha, Nicolas Krupp, Gisèle Linder, Stampa, Edition Fanal und Freymond-Guth. Vieler Besucher der Art nutzen den Aufenthalt in Basel zusätzlich zu einem Abstecher nach Riehen in die Fondation Beyeler, welche dieses Jahr ihren 20. Geburtstag feiert. Zu sehen ist die grosse Sommerausstellung des deutschen Künstlers Wolfgang Tillmans sowie unter der Überschrift «Sammlung Beyeler Remixed» eine zweite Sammlungsausstellung, welche die Sammlung im Ist-Zustand zeigt. Während der Art präsentiert sich Basel – wie auch während der BASEL WORLD – international und weltoffen. Insbesondere Hotellerie und Gastronomie profitieren von Gästen aus der ganzen Welt, die das Portemonnaie auf dem richtigen Fleck haben, aber auch liberale Geisteshaltung und globales Lebensgefühl ans Rheinknie bringen.


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A R T B A S E L 1 5 .  –  18 .   J U N I   2 0 1 7 Ende der 1960er-Jahre hatte eine Gruppe von Basler Galeristen die Idee, sich mit einer Messe neue Absatzkanäle für Kunst aus dem 20. Jahrhundert zu schaffen. Bei der Messeleitung unter Direktor Hermann Hauswirth stiess die Idee auf fruchtbaren Boden und gemeinsam mit dem Organisationskomitee um Trudl Bruckner, Balz Hilt und Ernst Beyeler als treibende Kraft wurde 1970 die erste Art durchgeführt. Bereits in der ersten Ausgabe nahmen 113 Galerien teil, welche moderne Kunst auf der ganzen Welt anboten. Als besondere Sensation wurde die erstmalige Präsentation von Werken amerikanischer Pop-Art-Künstler in Europa verzeichnet. In der Folge wurde die Art die zentrale Veranstaltung, die amerikanischen Kunsthändlern dem Publikum in Europa einen direkten Zugang zur US-Kunst ermöglichte. Seit über zehn Jahren bilden heute die amerikanischen Galerien die grösste Ausstellergruppe an der Art Basel. Im Dezember 2002 wurde die erste Art Basel Miami Beach mit 180 Ausstellern eröffnet, welche mittlerweile insbesondere für Kunst aus Lateinamerika eine nicht mehr wegzu-

denkende Plattform geworden ist. An der 14. Ausgabe der Art Basel in Miami Beach im Dezember 2015 nahmen 267 führende internationale Galerien aus 32 Ländern teil, rund 77’000 Besucher sahen die Show. 2013 wurde die Art Basel-Familie mit der Art Basel in Hongkong erweitert, die sich seither zur führenden internationalen Kunstmesse in Asien entwickelt hat. Im Mai 2016 kamen 70’000 Besucher nach Hongkong, um die Präsentationen von 239 Galerien aus 35 Ländern zu bestaunen. Noch scheint für die MCH Group die Expansion im Bereich Kunstmessen nicht abgeschlossen zu sein. Der vor gut einem Jahr angekündigten Strategie, sich bei regionalen Kunstmessen zu engagieren, folgte vor Kurzem die Mitteilung, dass die MCH Messe Schweiz (Basel) AG einen Minderheitsanteil an der art.fair International GmbH in Köln, Veranstalterin der neuen Kunstmesse Art Düsseldorf, übernommen hat. Die Beteiligung der MCH Group an der Art Düsseldorf ist ihre zweite Beteiligung an einer regionalen Kunstmesse nach der India Art Fair im Herbst 2016. >

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KUNSTMUSEUM BASEL NEUBAU

AKTUELLE AUSSTELLUNGEN

Nach rund dreieinhalbjähriger Bauzeit wurde am 17. April  2016 der Neubau des Basler Kunstmuseums des Basler Architekturbüros Christ & Gantenbein gemeinsam mit dem teilsanierten Hauptbau eröffnet. Mit dem «Kunstmuseum Basel/Gegenwart» besteht das Kunstmuseum Basel damit nun insgesamt aus drei Häusern. Mit dem Neubau ist ein Ausstellungshaus von höchstem Anspruch an zeitgemässe Kunstpräsentation entstanden, in dem vor allem grosse Sonderausstellungen gezeigt werden. Aber auch für die weltberühmte, ständig wachsende Sammlung des Kunstmuseums Basel stehen mehr Präsentationsflächen zur Verfügung. Zusammen haben alle drei Häuser rund 10 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Nicht zuletzt gewinnt die Stadt Basel mit dem Neubau ein weiteres kulturelles und architektonisches Highlight hinzu. Im 1936 errichteten Hauptbau, der nach rund 13-monatiger Teilsanierung mit neuen Räumlichkeiten für die Buchhandlung und Ateliers der Kunstvermittlung sowie einem baulichen Anschluss an die unterirdische Verbindung zum Neubau wieder­eröffnet wurde, wird die europäische Kunst vom 15. Jahrhundert bis zum späten Picasso und Gerhard Richter gezeigt. Im Erdgeschoss in den Gartensälen steht die Präsentation von Schweizer Kunst, darunter mehrheitlich Werke Basler Künstler, im Fokus. Im Neubau werden neben den Sonderausstellungen Sammlungspräsentationen mit Werken von 1950 bis 1990 mit einem starken Gewicht auf amerikanischer Kunst präsentiert. Das rund fünf Gehminuten vom Neubau entfernte Kunstmuseum Basel / Gegenwart am St.-Alban-Rheinweg schliesslich zeigt schwerpunktmässig das zeitgenössische Kunstschaffen von 1990 bis heute.

¡Hola Prado! – Zwei Sammlungen im Dialog 08.04. 2017–20.08. 2017 2015 hatte das Kunstmuseum Basel während des Umbaus zehn bedeutende Picassos an das Museo Nacional del Prado in Madrid ausgeliehen, die rund 1.4 Millionen Besucher dort gesehen haben. Dem Prado war es ein Anliegen, sich zu revanchieren, und er lässt 2017 deswegen 26 Werke vom späten 15. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts nach Basel reisen. Selbst diese grosszügige Gegenleihgabe erschöpft den Reichtum der Madrider Sammlung natürlich nicht annähernd. Gemeinsam mit den Madrider Kollegen hat das Kunstmuseum Basel daher beschlossen, anhand von 24 Paarungen (einige wenige erweitert zum Tripel) Verbindungslinien zwischen den beiden Häusern zu thematisieren: Tizian, Zurbarán, Velázquez und Goya treten in Dialog mit Memling, Holbein, Goltzius und Rembrandt.

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Der verborgene Cézanne – Vom Skizzenbuch zur Leinwand 10.06.2017– 24.09.2017 Als Begründer der Moderne ist Paul Cézanne (1839–1906) heute der wichtigste und berühmteste Maler des aus­ gehenden 19. Jahrhunderts. Weniger bekannt ist, dass er auch ein wegweisender Zeichner war, denn dieser Aspekt seines Werkes ist bis heute wenig erforscht und selten ausgestellt. Mit 154 Blättern befindet sich im Kupferstich­ kabinett des Kunstmuseums Basel die weltweit grösste Zeichnungssammlung Cézannes. Dass sie bereits in den 1930er-Jahren angelegt wurde, zeugt von der weitsichtigen Basler Sammlungspolitik.


AKTUELL

Otto Freundlich – Kosmischer Kommunismus 10. 06. 2017 – 10.09.2017 Otto Freundlich (1878 –1943) kannte alle und kannte alles. Kaum ein Künstler der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat sich so leidenschaftlich und intelligent mit den unterschiedlichen Strömungen der Kunst auseinandergesetzt. Persönliche Bekanntschaft, oft auch Freundschaft, verband ihn mit den führenden Künstlern von Expressionismus, Fauvismus, Kubismus, Orphismus, Dadaismus, Suprematismus, De Stijl, Bauhaus, Konstruktivismus, mit den Kölner Progressiven und schliesslich den Abstrakten. An gegen­ seitiger Beeinflussung hat es nicht gefehlt. Und doch verfolgte Freundlich mit seinen Gemälden und Skulpturen, mit seinen Mosaiken und Glasmalereien einen ganz eigenen Weg. Die Ausstellung will die Arbeits- und Lebenswege Otto Freundlichs abschreiten und die Entwicklung seines künstlerischen und philosophischen Denkens nachvollziehen.

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«KOMBINATION VON KUNST UND HANDEL FASZINIEREN MICH!» NICOLAS KRUPP GEHÖRT ZUM AUSGEWÄHLTEN KREIS VON BASLER GALERISTEN, WELCHE AN DER ART DABEI SIND. MIT SEINER GALERIE «NICOLAS KRUPP CONTEMPORARY ART», WELCHE NUR ZWEI GEHMINUTEN VON DER MESSE ENTFERNT AN DER ROSENTALSTRASSE 28 ZU FINDEN IST, NIMMT ER SEIT 2008 AN DER WELTWEIT WICHTIGSTEN KUNSTMESSE TEIL.

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INTERVIEW MIT NICOLAS KRUPP von Niggi Freundlieb

Nicolas Krupp Contemporary Art» wurde 2000 gegründet und hat sich der zeitgenössischen Kunst verschrieben. Sie organisiert jedes Jahr jeweils sechs Einzel- oder Gruppenausstellungen und präsentiert sich jedes Jahr an ein bis zwei internationalen Kunstmessen. Die Galerie zeigt neben Malerei, Zeichnungen, Skulpturen und Fotografie auch Video-Installationen und Neue Medien international ausgerichteter Künstler wie dem österreichischen Konzeptkünstler Peter Friedl, der zum wiederholten Mal an der Dokumenta teilnimmt, dem in Frankfurt lebenden Basler Maler Stephan Melzl, der deutschen Objektkünstlerin Lin May Saeed oder dem zürcherisch-baslerischen Computerkünstler-Duo Monica Studer/Christoph van den Berg. Aktuell bis zum 24. Juni ist der italienische Künstler Francesco Barocco mit seinen Skulpturen und Bildern zu sehen. Im Gespräch spricht

Nicolas Krupp über die Faszination seiner Tätigkeit als Galerist, die Bedeutung der Art und wie sich der globale Kunstmarkt zurzeit präsentiert. «Geschäftsführer»: Was war die Motivation, Galerist zu werden? Nicolas Krupp: Auch heute noch ist es pure Neugierde, die mich antreibt. Schon als junger Mensch habe ich mich für moderne Kunst interessiert, denn sie spiegelt unsere Zeit wider, vor allem hat mich aber interessiert, warum Kunst als bedeutend qualifiziert wird und warum sie in Museen ausgestellt wird. Schon als junger Mensch bin ich viel gereist, habe in der ganzen Welt Museen und Galerien besucht und schon früh begonnen, mein eigenes Netzwerk aufzubauen, was für meine Tätigkeit als Galerist, wo man auf Informationen angewiesen ist, unerlässlich ist. Künstler, Galeristen, Sammler und Kuratoren kennenzulernen, das ist enorm spannend und bereichernd. Als besonders faszinierend empfinde ich die Kombination von Kunst und Handel. Im Vordergrund steht für mich aber nicht das Geld, sondern die Leidenschaft für die Kunst. Wie wichtig ist für Sie die Teilnahme an der Art? Als international tätiger Galerist ist die Teilnahme an der Art natürlich unverzichtbar, und ich bin glücklich, daran teilnehmen zu können. Ich denke auch, die Strategie der Art mit den Engagements in Miami, Hongkong und seit Kurzem in Neu-Dehli und Düsseldorf ist zukunftssichernd in einem doch umkämpften Markt. Kann man sich mit einem «normalen» Portemonnaie moderne Kunst überhaupt leisten? Gute moderne Kunst muss nicht teuer sein. In meiner Galerie kann man bereits ab CHF  1 000 .– interessante Kunst erwerben.

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AKTUELL

  Umfrage

GENERELL TEMPO 30 NACHTS AUF BASELS STRASSEN? IN SEINER FEBRUAR-SITZUNG HAT DER BASLER GROSSE RAT MIT 50 ZU 41 STIMMEN ENTSCHIEDEN, DASS DIE VERWALTUNG EINEN ANZUG AUS DEM JAHR 2016 VON ALT SP-GROSSRÄTIN BRIGITTE HEILBRONNER WEITERVERFOLGEN MUSS, IN WELCHEM GEPRÜFT WERDEN SOLL, OB IN DER NACHT TEMPO 30 FLÄCHENDECKEND AUCH AUF HAUPTSTRASSEN EINGEFÜHRT WERDEN KANN. KONKRET SOLL DEMNACH ALSO ZWISCHEN 22 UND 6 UHR ZUM BEISPIEL AUCH AUF DEM WASGENRING, DER FELDBERG- ODER DER NAUENSTRASSE NICHT MEHR 50 KM/H GEFAHREN WERDEN DÜRFEN.

UMFRAGE von Niggi Freundlieb

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er Anzugsstellerin ging es damals vor allem darum, mit Tempo 30 nachts auf Hauptverkehrsachsen die Lärmwerte zu senken. Während die Verkehrsclubs ACS und TCS naturgemäss gar nichts von diesem Vorstoss halten und unter anderem auch rechtliche Bedenken geltend machen und

Nicolas Krupp, Inhaber Nicolas Krupp Contemporary Art Ehrlich gesagt frage ich mich immer mehr, was gewissen Leuten in dieser Stadt sonst noch so einfällt, den individuellen Fahrzeugverkehr zu erschweren. Warum denn nicht gleich ganz verbieten?

auch die Basler Verkehrsbetriebe bei Einführung von flächendeckendem Tempo 30 während der Nacht Fahrzeitverlängerungen und damit Anpassungen bei den Fahrplänen, was Geld kosten würde, befürchten, haben interessanterweise auch einige bürgerliche Grossräte den Vorschlag für die Tempo­reduktion unterstützt. In der «Geschäftsführer»-­ Blitzumfrage antworteten die Befragten allerdings einhellig, dass sie für eine Einführung von Tempo 30 in der Nacht auf den Hauptverkehrsachsen nichts übrighaben.

Thomas Bretscher, Geschäftsführer Betscher Söhne AG Ich wohne nicht in der Stadt, dementsprechend tangiert mich das Problem nicht so. Ich denke aber schon, dass man damit auf­ hören soll, das Autofahren ständig unattraktiver zu machen, wie wenn wir nicht andere Probleme hätten!

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AKTUELL

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Alexandre Schmitt, Geschäftsführer Parkrestaurant Lange Erlen Ich würde Tempo 30 auf den Hauptverkehrsachsen  – unabhängig von der Tageszeit  – für unsinnig halten. Ich höre jetzt schon, wie die Autos hochtourig im zweiten Gang herumfahren. Dann sei die Frage, wie aufwändig die Kontrollen zur Einhaltung von Tempo 30 sind, gestattet, denn es ist kaum anzunehmen, dass plötzlich alle brav dieses Tempolimit einhalten werden. Oder geht es schlussendlich gar nicht um Lärmreduzierung, sondern um zusätzliche Bussen- ­Einnahmen?

David Weber, Leiter Kommunikation & PR des Gewerbeverbandes Basel-Stadt Eigentlich wäre es doch sinnvoll, tagsüber den Verkehrslärm zu reduzieren. Das eher bescheidene Verkehrsaufkommen nachts verlangt meiner Ansicht nach keine solchen Massnahmen. Abgesehen davon baut die Industrie immer leisere Motoren. Zusätzlich ist zu befürchten, dass bei flächendeckendem Tempo 30 wieder mehr Autofahrer die direkten Wege durch die Quartierstrassen, welche bisher vom Verkehr verschont wurden, wählen.

Edwin Tschopp, Geschäftsführer Erlen-Verein Auf Quartierstrassen halte ich Tempo 30 durchaus für sinnvoll. Schneller geht’s ja dort sowieso kaum. Aber auf Hauptverkehrsachsen das Tempo auf 30 zu reduzieren, halte ich für einen Schildbürgerstreich! Und in ein paar Jahren kommen wir sowieso ins elektromobile Zeitalter, wo man die Motoren aus Sicherheits­ gründen künstlich lauter machen muss!

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SPORT & FREIZEIT

FC Aesch 4. U19-Turnier

FC LIVERPOOL & AS ROMA ERSTMALS IN AESCH

ERSTMALIG NEHMEN DER FC LIVERPOOL UND DIE AS ROMA AM U19-TURNIER DES FC AESCH TEIL. DAS TURNIER, DAS NUN BEREITS ZUM VIERTEN MAL AUSGETRAGEN WIRD, FINDET VOM 28. BIS 30. JULI AUF DEM LÖHRENACKER IN AESCH STATT. INTERVIEW MIT ANDREA MARESCALCHI von Niggi Freundlieb

 U19 -TURNIER FC AESCH 4. IN AESCH HRENACKER AUF DEM LÖ 2017  JULI /30. JULI 28. JULI /29. RAD, LG BE N ER TER ST , TEAMS: FK RO FU , FC LHAM L, AS ROMA ORTSP FC LIVERPOO ER RG BU RIN, HAM JUVENTUS TU N (SPIELER CH SELECTIO ES  A FC , IN VERE IA BASEL RD O C H , CO N AUS REINAC SEL Z), U18 FC BA UND MUT TEN H C R. U19-TURNIE

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und 8 000 Zuschauer werden erwartet, wenn neben Liverpool und Roma sowie Titelverteidiger FK Roter Stern Belgrad die Nachwuchsteams von Juventus Turin, des FC Fulham, des Hamburger Sportvereins, des FC Basel und des FC Aesch Selection – mit Spielern aus Reinach und Muttenz sowie dem FC Concordia Basel – um den Turniersieg kämpfen. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» freut sich Turniergründer Andrea Marescalchi über den wachsenden Erfolg des U19-Turniers in Aesch, das auch immer mehr in den Fokus von Scouts namhafter Clubs aus dem In- und Ausland gerät. «Geschäftsführer»: Ein Event trägt dann den Status «traditionell», wenn man im Interview nicht mehr über die Anfänge sprechen muss. Dies scheint auch für das U19-Turnier in Aesch zu gelten? Andrea Marescalchi: (lacht) Ja, das scheint so zu sein und macht mich natürlich auch ein bisschen stolz. Denn wer hätte vor vier, fünf Jahren gedacht, dass sich das Turnier so erfolgreich entwickelt. Deshalb hier auch ein grosser Dank an die rund 80 Helferinnen und Helfer, an die Mitglieder des von mir präsidierten Organisationskomitees, die durch das ganze Jahr hindurch mithelfen und mit enorm viel Liebe und Engagement an der Realisation des Turniers arbeiten, sowie an die Sponsoren, die das alles erst möglich machen. Ein Dank gebührt aber auch den Verantwortlichen der Teams, die an das Konzept des Turniers glauben, sowie natürlich den Zuschauern, welche jedes Jahr auf den Löhrenacker strömen, um die Stars von morgen des internationalen Clubfussballs zu sehen. Offensichtlich stösst das Turnier auch bei den Nachwuchsverantwortlichen der Clubs immer mehr auf Interesse? Diesen Eindruck habe ich auch. Dass der FCB gerne am Turnier teilnimmt, ist bekannt, aber auch die Nachwuchsverantwortlichen ausländischer Spitzenclubs nehmen gerne die Möglichkeit wahr, mit ihren

Nachwuchsmannschaften gegeneinander anzutreten und dabei Leistungsvergleiche anzustellen, umso mehr es nicht viele solche Turniere wie Aesch gibt. Wie ernst man eine solche Teilnahme nimmt, hat übrigens jetzt gerade Liverpool gezeigt, wo Verantwortliche nach Aesch gekommen sind, um sich die Plätze und das Hotel anzuschauen und sich zu informieren. Vielleicht beehrt uns ja dann Steve Lambert, Nachwuchschef von Liverpool, mit seinem Besuch! Aus vielen Gesprächen habe ich jedenfalls erfahren, dass die Clubs gerne nach Aesch kommen, weil ihnen die ländliche Umgebung gefällt und sie hier gut trainieren können. Ausserdem passt das Datum gut, um sich für die jeweiligen nationalen Meisterschaften vorzubereiten. Ebenfalls registrieren wir vermehrt Besuche von Scouts, welche sich über die neusten Talente informieren wollen. In Aesch trifft man auch immer wieder bekannte Namen aus der Welt des Fussballs, was natürlich zusätzlich ein Argument ist, den Löhrenacker zu besuchen! Wie beurteilen Sie die Chancen der FC Aesch Selection angesichts der namhaften Konkurrenz? Obwohl die Mannschaft ja jeweils mit Spielern aus Reinach, Muttenz und von Concordia Basel verstärkt wird und wir extra Personal für das Turnier abstellen, damit die Mannschaft optimal vorbereitet und betreut ist, ist natürlich klar, dass für das Team der Mitmachfaktor im Vordergrund steht. Als Präsident des Aesch halte ich es jedoch für wichtig, dass unsere jungen Spieler die Möglichkeit bekommen, sich mit Spitzenteams zu messen und dieses einmalige Erlebnis zu geniessen. Wie präsentiert sich die Sponsoren-Situation? Die Sponsoren-Situation hat sich positiv entwickelt, ist aber auch immer anspruchsvoller geworden. Mittlerweile hat ja jede Mannschaft einen eigenen Sponsor, der die Kosten des Aufenthalts der Teams übernimmt. >

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SPORT & FREIZEIT ANDREA MARESCALCHI Alter: 51 Erlernter Beruf: eidg. dipl. Buchhalter, Wirtschaftsprüfer Heutige Position: Präsident FC Aesch; OK-Präsident U19-Turnier; Inhaber MTR Treuhand AG Hobbys: Fussball

Sponsoren wie zum Beispiel die Margarethengarage oder das Casino Basel organisieren zusätzlich eine Verlosung und/oder ein Essen, und wir schätzen uns glücklich, dass diverse lokale Sponsoren und Gönner sich für das Turnier engagieren. Letztes Jahr wurden eine Smartphone-App und die Möglichkeit, die Resultate und Leistungen der Teams während des Turniers via Livestream laufend zu verfolgen, lanciert – wie hat sich diese Innovation bewährt? Dies ist vor allem bei den Anhängern und Angehörigen der ausländischen Mannschaften in ihren jeweiligen Heimatländern auf enormes Echo gestossen. So wird natürlich auch der Ruf des Turniers in alle Welt getragen und damit dessen wachsende Bedeutung unterstrichen.

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SPORT & FREIZEIT

FÜHRUNG & BEZIEHUNG

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ufe schlagen, Staub wirbelt auf. Schon preschen die Pferde vorbei, kraftvoll sind sie und anmutig zugleich. Der ehemalige Werbefotograf Tony Stromberg widmet sich den edlen Tieren seit 20 Jahren und hat in dieser Zeit ein beachtliches Bildarchiv aufgebaut. Im Fotoband «Horses» sind die besten Aufnahmen versammelt und als Hommage zu verstehen an jene Einhufer, die den Menschen seit zehntausenden von Jahren begleiten. Den Schwerpunkt des Titels bilden allerdings nicht die verschiedenen Rassen und ihre Einsatzmöglichkeiten, sondern die pure Ästhetik reinrassiger Vollblüter – Pferd pur also, visuell eingefangen ohne Reiter, Sattel und Zaumzeug. Ausserhalb des Stalls ist dies heutzutage ein sehr seltener Anblick, doch Stromberg fotografiert so rein und natürlich, wie es kaum ein anderer schafft – mit perfekter Balance aus Licht und Schatten, einzigartiger Komposition und dem Gespür

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SPORT & FREIZEIT

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für den richtigen Augenblick setzt der Meister der Pferdefotografie die majestätischen Tiere mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit in Szene. Doch dabei sind nicht nur oberf lächlich schöne Aufnahmen entstanden: Vielmehr spürt der Betrachter, dass hier mehr passiert. Tatsächlich gibt es eine Seelenverwandtschaft, seit Stromberg in den 1990er-Jahren erstmals mit Pferden in Berührung kam – zu einer Zeit, in der er sich völlig ausgebrannt fühlte. Doch in den Tieren hat er, wie er selbst sagt, eine Art Lehrer gefunden, die ihm halfen, seine innere Ruhe wiederzufinden: «Sie lehrten mich, welche Kraft Authentizität, Ehrlichkeit und Integrität sie haben. Sie brachten mir auch die wahre Bedeutung von Führung und Beziehung bei – und dass Zusammenarbeit und Gemeinschaft wichtiger sind als Egoismus.» Damals entstand eine tiefe Verbundenheit, die der Amerikaner heute in seinen Bildern einfängt und sie damit einzigartig macht.

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as war in der Schule Ihr Lieblingsfach? Mathematik? Naturwissenschaften? Die wenigsten stimmen dem wohl spontan zu. Dabei bieten die sogenannten MINT-Berufe, also Berufe in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, hervorragende Berufs- und Karrierechancen. Denn der MINT-Bereich leidet notorisch unter Fachkräftemangel. Dem will die Handelskammer beider Basel entgegenwirken. Indem wir beispielsweise bereits Sieben- bis Dreizehnjährige spielerisch an MINT-Themen heranführen, bewusst ausserhalb der Schule. Und was macht mehr Spass, als Technik und Naturwissenschaften im wahrsten Sinn des Wortes zu erleben? Die tunBasel macht’s möglich.

TUNBASEL – EIN ERFOLGREICHES EXPERIMENT Bereits zum vierten Mal organisiert die Handelskammer die tunBasel an der muba. Zum Tüfteln, Experimentieren, Staunen, denn die tun ist ein Erlebnislabor, eine Erlebniswerkstatt, eine eigene Erlebniswelt. Gegen 20 Aussteller stellen MINT auf 700 m2 ins Zentrum. Schülerinnen und Schüler können auf spielerische Weise mit 43 verschiedenen Experimenten, die sie selbst durchführen, Naturwissenschaften und Technik für sich entdecken. So können die jugendlichen Besucher beispielsweise ihr eigenes Duschgel herstellen oder am PC das Lieblingstier zeichnen, dreidimensional ausdrucken und anschliessend bemalen.

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Der anhaltende Erfolg der tunBasel hat sich herumgesprochen: Mittlerweile gibt es die tun-Erlebnisschau auch in Bern, Zürich, Solothurn und in der Ostschweiz.

MINT-FÄCHER WIEDER HOCH IM KURS Doch nicht nur an der tun ist das Interesse für die Naturwissenschaften gross. Auch in der Schule ist die Nachfrage an MINT-Fächern in den letzten Jahren stetig gestiegen. Diese stehen heute bei den angehenden Gymnasiasten hoch im Kurs: 36 Prozent der Schülerinnen und Schüler belegen Biologie und Chemie sowie Physik und Mathematik, gefolgt von Wirtschaft und Recht mit 29 Prozent und den Sprachen mit 23 Prozent. Der Trend Richtung Biologie und Chemie ist also ausgesprochen deutlich: Waren es 2006 noch 16 Prozent, sind es zehn Jahre später ganze 24 Prozent, die diese Fächer wählen. Für die Region Basel ist dies eine erfreuliche Entwicklung. Denn als international angesehener Life-Sciences-Standort sind wir auf Fachkräfte angewiesen. Damit die Region auch in Zukunft auf talentierten Nachwuchs zählen kann, setzt sich die Handelskammer beider Basel seit Jahren für die Förderung der MINT-Fächer ein. Unter anderem mit der tunBasel. Besuchen auch Sie uns an der tunBasel an der muba vom 12. – 21. Mai 2017. Einfach ausprobieren – einfach tun.


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as Megaprojekt der Hansestadt Hamburg ist nach einigen Skandalen am 11. Januar  2017 feierlich eröffnet worden. Die Begeisterung war überwältigend. Die Elbphilharmonie kann punkten. Den Besuchern erschliesst sich damit inmitten der Hafen-City ein neues gesellschaftliches und kulturelles Zentrum. Optisch im wörtlichen Sinne besonders herausragend ist dabei die Sonderlichtlösung zur Allgemeinbeleuchtung im Konzertsaal: Zumtobel greift hier das Architektur-­Konzept – die Verbindung von Alt und Neu  – wieder auf und entwickelte in enger Zusammenarbeit mit Herzog & de Meuron, dem Lichtplanungsbüro Ulrike Brandi Licht in Hamburg und dem Glasgestalter Detlef Tanz aus Wegberg rund 1 200  mundgeblasene Glaskugelleuchten, die wie lichtgefüllte Wasserblasen aus der wellenförmigen Akustikdecke auftauchen – eine Hommage an die sturmerprobte Elbe nebenan. Der Leuchtenkörper ist dabei für den Betrachter unsichtbar in die Decke verbaut. Die traditionelle Handwerkskunst in Kombination mit moderner LED-­ Technologie machte die Entwicklung dieser Licht­ lösung zu einer besonderen Herausforderung für Zumtobel. 

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INTERVIEW MIT EDITH THALMANN von Niggi Freundlieb

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den Grossen Rat. Erst wenn alle Rahmenbedingungen des Bebauungsplans auch politisch abgesegnet sind, erfolgt ein auf diesen Rahmen­ bedingungen basierender Projektwettbewerb, ein sogenanntes Varianzverfahren. Weiter wird ein Investor oder eine Investorengruppe gesucht, welche dieses Projekt realisieren will.

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ie MCH Messe Basel hat beim Kanton Basel-Stadt beantragt, den Bebauungsplan anzupassen und das entsprechende Verfahren in die Wege zu leiten. Die Zonenänderung, die Änderung des Bebauungsplans, des Wohnanteilplans, der Bau- und Strassenlinien sowie der Umweltverträglichkeits­ bericht sind nun öffentlich aufgelegt worden. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» erklärt Edith Thalmann, Kommunikationsleiterin Venues MCH Messe Basel, wie es nun mit dem Projekt «Rosentalturm» weitergeht. «Geschäftsführer»: Die Planungsauflage ist nun abgeschlossen, wie geht es mit dem Projekt konkret weiter? Edith Thalmann: Das Projekt liegt nun beim Bau- und Verkehrs­ departement. Jetzt gilt es, insgesamt drei Einsprachen zu behandeln, wobei wir da zuversichtlich sind, Lösungen zu finden. Danach nimmt das Projekt den üblichen politischen Prozess durch Regierungsrat, Bau- und Raumplanungskommission und kommt dann in

Die teilweise in den Medien verbreitete Meldung, auf dem Messeplatz könne nun ein 110 Meter hoher weiterer Turm entstehen, ist zumindest also etwas spekulativ? Lassen Sie mich zum besseren Verständnis kurz das Prozedere in Bezug auf den Bebauungsplan erläutern, denn allein um diese darin enthaltenen Rahmenbedingungen geht es bislang auf politischer Ebene. Sie sind dann die Basis für die konkrete, architektonische Ausgestaltung. Der heute rechtskräftige Bebauungsplan aus dem Jahr 2008 ermöglicht es, das bestehende Parkhaus am Messeplatz auf die maximal zulässige Anzahl von 1 4 48  Parkplätzen aufzustocken, das würde die Umgebung aber nicht massgeblich aufwerten. Darum wurde das Raumprogramm für die neue Bebauung zugunsten einer markanten Belebung des Messegeländes auch ausserhalb des Messebetriebs erweitert und bietet nun auch die Chance, die Rosentalanlage als quartierbezogene Grün- und Freiraumfläche als Ganzes aufzuwerten. Mit der vorgesehenen Änderung des Bebauungsplanes sollen die Bestimmungen für das Baufeld des Messeparkhauses und für den Bau des Rosentalturms geändert werden. Insbesondere geht es dabei um die maximal zulässige Gebäudehöhe (max. 110 m) und die >

EDITH THALMANN Alter: 46 Erlernter Beruf: Marketingplanerin Heutige Position: Kommunikationsleiterin Venues MCH Group Hobbys: Basler Fasnacht, Malen, Haus in der Ardèche

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Mantellinie. Innerhalb der vorgesehenen Mantellinie kann ein entsprechendes Neubauprojekt realisiert werden. Die maximale Bruttogeschossfläche wird auf 48’000 m2 beschränkt, wovon mindestens 50 % für Wohnnutzungen (Wohnen und Hotel) vorzusehen sind. Zudem wird festgeschrieben, dass für quartierbezogene Nutzungen mindestens 1 0 00 m2 zu planen sind. Die maximale Bruttogeschossfläche kann sich letztlich auf einen schmalen Turm oder auf ein Sockelgeschoss mit mehreren kleineren Türmen verteilen, das Neubauprojekt wird erst im Rahmen eines weiteren Varianzverfahrens entworfen. Welches Resultat hat der Umweltverträglichkeitsbericht erbracht? Mit einem Verkehrsgutachten wurden die Auswirkungen durch den Verkehr überprüft. Als wesentlicher Bestandteil wurde das Verkehrsaufkommen im aufgelegten Bebauungsplan auf maximal 580’529 Fahrten pro  Jahr beschränkt. In der Gesamtbetrachtung kommt der Umweltverträglichkeitsbericht zum Schluss, dass das Projekt die umweltgesetzlichen Zielvorgaben erfülle. Salopp zusammengefasst: Am Messeplatz kann ein 110 Meter hoher Turm entstehen, muss aber nicht, und die in der Testplanung vorgestellten Projekte können mehr oder weniger realisiert werden oder auch nicht, und im noch zu erfolgenden Wettbewerb könnte auch eine völlig neue Variante zum Zuge kommen? (lacht) So könnte es tatsächlich herauskommen. Wir von der MCH Messe Basel sind jedenfalls sehr gespannt auf die weitere Entwicklung und haben keine speziellen Präferenzen, ausser denen, welche wir für 2013 für die Testplanung formuliert haben, nämlich: Die Anzahl der Parkplätze soll erhalten bleiben; der Planungsperimeter muss sich auf das Areal des heutigen Parkhauses beschränken und darf die Rosentalanlage sowie die Grünf läche entlang der Riehen-

strasse nicht tangieren. Ausserdem hat unsere Testplanung insbesondere das Potenzial von zusätzlichen Nutzungen  – quartierbezogenen Nutzungen, Hotelbetrieb, Büros und Wohnungen – aufzeigt und die entsprechenden städtebaulichen Möglichkeiten an diesem Standort ausgelotet, und daran möchten wir festhalten. Welches konkrete Entwicklungspotenzial konnte die Testplanung aufzeigen? Wie die Beiträge der Planungsbüros Herzog & de Meuron sowie Morger Dettli in der Testplanung aufzeigen, besteht beim Parkhausareal tatsächlich ein grosses Entwicklungspotenzial – allerdings nur, wenn das gesamte Parking in Untergeschosse verlegt wird. Neben den unterirdischen 1448 Parkplätzen sind die vertieften Planungsstudien von folgendem Raumprogramm ausgegangen: rund 1000 m2 für quartierbezogene Nutzungen im Erdgeschoss, 12’000 bis 18’000 m 2 für Wohnungen, 16’000  bis 18’000 m2 Büros und rund 10’000 m2 für einen Hotelbetrieb. Die Ergebnisse der Testplanung zeigen, dass ein solches Raum­programm an diesem Standort städtebaulich möglich ist, unter Berücksichtigung der Vorgabe eines 45-Grad-Lichteinfallswinkels auf der Seite Riehenstrasse und der damit verbundenen Beschränkung der Gebäudehöhe auf die ungefähre Höhe des Messeturms.

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Die neusten Inspirationen in der Küche werden auf die Arbeitsplatten projiziert.

  Smart Sweet Home

INTELLIGENTE VERNETZUNG IN HAUS UND KÜCHE

DIGITALE VERNETZUNG IM HAUS IST LÄNGST BESTANDTEIL ZEITGEMÄSSER PLANUNG. NOCH VOR WENIGEN JAHREN WAR DAS THEMA NUR FÜR EIN TECHNOLOGIEBEGEISTERTES NISCHENPUBLIKUM RELEVANT. INZWISCHEN DEMONSTRIEREN VERSCHIEDENE UNTERNEHMEN MIT ANGEBOTEN FÜR DEN MAINSTREAM, WIE EIN HAUS WIRKLICH «SMART» WIRD. von Georg Lutz

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enn es ein Thema gibt, das für Innovation in der Inneneinrichtung steht, ist es das vernetzte Haus. Smarte Technologien, die untereinander vernetzt sind, versprechen eine deutliche Komfortsteigerung

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

und schonen gleichzeitig Umwelt und auf den zweiten Blick auch den Geldbeutel. Auf Messen, wie der imm cologne 2017 im Januar in Köln, Smart Home in der Praxis. Die Entwicklung ist rasant: Jedes Jahr werden die Möglichkeiten, die vernetzte Geräte in Haus und Wohnung


NEUBAU STEINENBERG 23 bieten, vielfältiger. Und jedes Jahr werden weitere Lebensbereiche miteinander gekoppelt. Im Gegensatz zu den Anfängen haben die Technologien heute einen hohen Level an Intelligenz erreicht. Geräte kommunizieren miteinander und regeln sich selbstständig. So werden die Wohnbedingungen automatisch und energieeffizient den individuellen Vorlieben angepasst.

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BÜRO- UND PRAXISFLÄCHEN IM HERZEN VON BASEL

VIELE MÖGLICHKEITEN Dabei kann man sich unterschiedliche Szenarien vorstellen: Öffnet der Bewohner die Haustür mittels eines RFID-Chips, wird automatisch die Alarmanlage abgeschaltet, die Beleuchtung im Eingangsbereich sorgt für einen hellen Empfang. Im Wohnbereich schaltet der Fernseher automatisch auf die Eingangskamera um, wenn es an der Tür klingelt. Geöffnet wird ganz einfach über das Smartphone. Auch der Markt für ein selbstbestimmtes, technologiegestütztes Leben im Alter wird schon wegen der demografischen Kurve an Bedeutung gewinnen. Da kann das Haus ohne beschwerliche Handgriffe in den Nachtmodus versetzt werden. Wenn der Bewohner stürzt, wird automatisch der Pfleger benachrichtigt, und ein Panikschalter stärkt das Sicherheitsempfinden. Diese neuen Technologien können dazu beitragen, dass Bewohner auch im hohen Alter länger und sicher in ihrer Wohnung leben können. Auch für jüngere Generationen kann das Smart Home im Schlafzimmer für zusätzlichen Komfort sorgen – zum Beispiel durch die individuelle Einschlaf-­ Playlist oder durch die automatische dezente Beleuchtung, die aktiviert wird, wenn der Bewohner nachts aufsteht.

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EFFIZIENZ UND STEUERUNG Natürlich tragen neue Entwicklungen auch zur Energieeffizienz bei: Die Rollladensteuerung etwa fährt bei Abwesenheit der Bewohner im Sommer automatisch runter und sorgt so für kühle Räume. Im Winter werden die Rollläden bei Sonneneinstrahlung hochgefahren  – damit die Räume natürliche Wärme aufnehmen können und Heizkosten gespart werden. Die Energiebilanz wird durch eine Fotovoltaikanlage verbessert: Mittels eines intelligenten Energiemanagement-Systems wird der Strom gerade dann genutzt, wenn niemand zu Hause ist. Die Steuerung ist dabei denkbar benutzerfreundlich: Der Bewohner kann je nach Status verschiedene Profile aktivieren. Ausserdem hilft ihm eine einzige App, die verschiedenen Geräte zu koordinieren. Trotz Abwesenheit kann jederzeit alles kontrolliert werden. Für den Paketboten kann sogar das Garagentor geöffnet werden, damit die Päckchen hinterlegt werden können. Und auch an die Datensicherheit wurde gedacht: Alle benötigen Daten werden lokal auf einem Server im Haus gespeichert – und sind damit vor Hacker-Angriffen geschützt.

KLEINE HELFERLEIN FÜR DIE KÜCHE Viele Küchenanbieter wie Nolte Küchen präsentieren neben ihren Angeboten an trendsetzenden Exponaten aus ihren neuen Kollektionen auch zunehmend neue, smarte und technische Produkte, die den Lifestyle der Zukunft prägen werden. So macht bei Nolte die Integration des Xperia Projector aus dem «Future Lab Program» von Sony Oberflächen unterschiedlichster Art zu interaktiven Displays. Der Xperia Projector beamt Fotos, Termine und andere Infos an Wände, auf Arbeitsplatten, Möbelfronten oder Tapeten und macht sie so zum «Touchscreen», Kochrezepte können herunter­ geladen und gelesen werden, es darf geskypt werden, und auch Mr. Google ist nach Aufruf zur Stelle. Das Ganze basiert auf dem Betriebssystem von Android und lässt sich wie ein Smart Phone auf TFT-Basis bedienen. Na dann viel Spass in der «Smarten Küche» und im «Smart Home».

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KOLUMNE

DREI GUTE GRÜNDE GEGEN DEN VELORING AUS SICHT DER WIRTSCHAFT PAT R I C K E R N Y Leiter Politik Gewerbeverband Basel-Stadt Gewerbeverband Basel-Stadt Elisabethenstrasse 23 Postfach 332 CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 227 50 37 Fax +41 (0)61 227 50 51 p.erny@gewerbe-basel.ch www.gewerbe-basel.ch

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n den letzten Wochen wurde ich hie und da gefragt, weshalb sich nebst mehreren bürgerlichen Parteien und Verkehrsverbänden auch die Wirtschaftsverbände, unter ihnen der Gewerbeverband Basel-Stadt, gegen den Veloring engagieren. Ob dieser Veloring gebaut wird oder nicht – das sei für den Schreinermeister im Quartier doch nicht relevant, heisst es dann. Dass diese Sichtweise zu kurz greift, zeigen folgende Argumente: 1. Staatliches Engagement hat die Interessen aller betroffenen Anspruchsgruppen zu berücksichtigen. Auf unseren Strassen bewegen sich nicht nur Velofahrende. Auch Fussgänger, Motorräder, Busse, Trams und Autos stellen ihre Ansprüche an den knappen Raum und sind Teil des wirtschaftlichen Lebens in dieser Stadt. Leider haben die Veloring-Initianten jedoch nur den Veloverkehr im Kopf – die übrigen Verkehrsteilnehmer haben sich unterzuordnen. Der Veloring soll nämlich aus sogenannten «Fahrradstrassen» bestehen, auf welchen Tempo 30 generell sowie Vorfahrt für Velos gegenüber allen kreuzenden Strassen gilt. Ebenso dürfen Velos nebeneinander fahren, während die übrigen Verkehrs-teilnehmer sich gedulden müssen, bis der Weg wieder frei ist. Die Kapazität wird also für alle anderen Verkehrsteilnehmer vermindert. Mehr Verkehrsbehinderungen, mehr Zeitverlust? Das kann nicht im Interesse der KMU-Wirtschaft sein. 2. Staatliches Engagement hat nutzenorientiert zu erfolgen. Weshalb soll die Allgemeinheit ein Gut anbieten, welches nicht einmal von der beabsichtigten Zielgruppe nachgefragt wird? Genau das passiert

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beim Veloring. Velofahrende, die von A nach B gelangen wollen, wählen in aller Regel den direktesten Weg. Im Gegensatz zum Automobilverkehr ist ihnen das gestattet, da sie fast überall auch durch Einbahnstrassen fahren dürfen. Dem motorisierten Individualverkehr ist dies nicht möglich, deshalb werden für ihn Ringstrassen gebaut. Der Veloverkehr braucht solche Ringrouten nicht. Die allermeisten Velofahrer in Basel verkehren zwischen der Innenstadt und den Quartieren. Der Veloring verbindet hingegen nur die Quartiere untereinander. Die Innenstadt als Ziel, welches Velofahrende hauptsächlich erreichen wollen, wird somit ausgeklammert. 3. Staatliches Engagement hat effizient zu erfolgen. Schliesslich geht es um die wirtschaftliche Verwendung unserer Steuergelder. Weshalb also 25 Millionen Franken für ein Projekt ausgeben, das gar nicht nachgefragt wird? Könnte man dieses Geld nicht viel wirkungsvoller zugunsten des Veloverkehrs einsetzen? Auch wenn Basel von den sechs Schweizer Grossstädten heute schon den grössten Anteil Veloverkehr (16 Prozent) am Gesamtverkehr hat: Es gibt noch Potenzial für weitere Massnahmen zugunsten des Veloverkehrs. Aber dann bitte sinnvolle Investitionen. Zum Beispiel für zusätzliche Parkmöglichkeiten bei den Bahnhöfen und im Zentrum. Oder für attraktive Veloverbindungen auf Strecken, auf denen auch tatsächlich Velo gefahren wird. Fazit: Der Veloring ist nicht nur aus verkehrspolitischer, sondern auch aus wirtschaftspolitischer Sicht ein überflüssiges und unsinniges Projekt. Die Position der Wirtschaft ist deshalb klar: Nein zum unnötigen Luxus-Veloring!


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  Inhouse Immobilien GmbH

FRISCHER WIND IN DER BASLER IMMOBILIENSZENE

JUNG AN JAHREN, DENNOCH REICH AN BERUFLICHER ERFAHRUNG – CAROLE SACHER (31) HAT MIT DER GRÜNDUNG DER INHOUSE IMMOBILIEN GMBH IM JAHR 2014 FRISCHEN WIND IN DIE BASLER IMMOBILIENSZENE GEBRACHT. SIE VERBINDET DIE SUCHE NACH DEM RICHTIGEN KÄUFER ODER MIETER EINER LIEGENSCHAFT MIT GROSSEM BRANCHENKNOW-HOW, VIEL SENSIBILITÄT FÜR IHRE KUNDEN UND ZEITGEMÄSSEN SICHTWEISEN.

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arole Sacher absolvierte ihr Jurastudium zweisprachig in Fribourg. Sie ist zudem eidg. dipl. Immobilienvermarkterin und spricht fünf Sprachen fliessend. Seit mittlerweile fast zehn Jahren ist sie ein wichtiger Bestandteil der Basler Immobilienbranche und verfügt über einen grossen Erfahrungsschatz aus mehreren hundert erfolgreichen Immobilienvermittlungen. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» stellt die vife Baslerin ihr Unternehmen vor und spricht darüber, welche Philosophie sie beim Verkauf von Immobilien verfolgt. «Geschäftsführer»: Welche Art von Immobilien vermitteln Sie? Carole Sacher: Wir vermitteln Wohnliegenschaften im Raum Basel. Egal, ob es sich um eine Eigentumswohnung, ein Einfamilienhaus, eine Villa, ein Mehrfamilienhaus oder um Bauland handelt, jede Immobilie wird mit grösstem Engagement und viel Herzblut vermittelt.

Sie sind bekannt als profunde Kennerin des Immobilienmarkts im Raum Basel. Was zeichnet diesen aus? Er ist stets in Bewegung. Wir haben dank der hier ansässigen Grossunternehmen eine Vielzahl an attraktiven Arbeitsplätzen. Der Immobilien­ markt bewegt sich mit dem Arbeitsmarkt. Und da herrscht ein reges Kommen und Gehen, was den Immobilienmarkt stets in Schwung hält. Für Immobilienverkäufer ist deshalb der Raum Basel sehr attraktiv. Dank erfolgreicher Zusammenarbeit mit grossen, international tätigen Unternehmen im Bereich Expats kennen wir potenzielle Käufer und können so den Verkäufern einen breiten Nachfragepool anbieten. Der Immobilienmarkt ist in Bewegung. Das sorgt auch für Verunsicherung. Was sind die grössten Herausforderungen? Die Zinssituation ist für eine Immobilientransaktion ideal. Die Hypothekarzinsen sind tief, der Hausverkauf entsprechend attraktiv. Die Banken sind bei der Kreditvergabe aber restriktiver als auch schon. Dank der engen Zusammenarbeit mit ortsansässigen Banken können wir Käufern wegleitend zu einer Finanzierung verhelfen und so die Grundlagen für eine erfolgreiche Immobilientransaktion schaffen. Die Inhouse Immobilien GmbH hat sich im Raum Basel sehr gut etabliert! Worauf legen Sie als Inhaberin Wert? Vom ersten unverbindlichen Gespräch und der Besichtigung bis hin zum Vertragsabschluss beim Notar begleiten wir den Prozess des Immobilienverkaufs. So entlasten wir die Verkäufer. Dank unserer Erfahrung und dem Know-how kreieren wir massgeschneiderte Lösungen für jede Immobilie. Dabei hilft mir auch meine breit gefächerte Ausbildung. Wir bringen eine objektive Professionalität mit, ohne die emotionale Komponente zu vergessen. Dazu legen wir grossen Wert auf Diskretion. Die marktübliche Verkaufsprovision fällt selbstverständlich nur im Erfolgsfall an. Bis dahin tragen wir auch das unternehmerische Risiko.

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MEHR ALS AUS UND AN

  Vernetzte Systeme

LICHT KONNTE SCHON IMMER IN UNTERSCHIEDLICHE ZUSTÄNDE VERSETZT WERDEN. NUR WAR DIE AUSWAHL FRÜHER BEGRENZT. ES GAB NUR DAS BINÄRE MOTTO «EIN UND AUS». DIE NÄCHSTE STUFE BEGANN MIT DER MÖGLICHKEIT ZU DIMMEN. VOR 20 JAHREN HATTEN WIR DANN SENSOREN ZUR VERFÜGUNG, MIT DENEN MAN DURCH BERÜHREN DAS LICHT STEUERN KONNTE. DAS WIRKT HEUTE FAST SCHON MUSEAL. HEUTE KANN MAN NICHT NUR DAS LICHT, ZUM BEISPIEL ÜBER EINE APP, STEUERN. von Georg Lutz

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ie Licht-emittierenden Dioden, kurz LEDs, gehören zweifellos zu den aktuellen Trend-Technologien. Nische war gestern. LEDs sind ausgereifter und auch billiger geworden. Sie haben einen Massenmarkt erobert. Immer mehr energieeffiziente Lichtwunder sind im Haushalt zu finden. In Unternehmen gibt es aber noch Luft nach oben. Das Business krebst den privaten Konsumenten, wie in anderen Bereichen, hinterher. Die Argumentationslage ist aber eindeutig. Die Halbleiter-basierten Lampen überzeugen durch einen konkurrenzlos hohen Lichtertrag pro Watt. Das verdeutlichen einfache Vergleiche: Eine normale Glühbirne liefert bei 40 Watt rund 500 Lumen, eine LED hingegen benötigt für dieselbe Leuchtstärke nur etwa neun Watt. Zudem sind moderne LEDs mit weit über 10’000 Brennstunden auch enorm lang­lebig. Kombiniert mit aktueller Funktechnik und Smartphone spielen diese smarten Leuchten ihre ganze Stärke aus und eröffnen faszinierende Möglichkeiten.

BEQUEME STEUERUNG PER APP Gemütlich auf dem Sofa entspannen und die richtige Lichtstimmung einstellen? Kein Problem! Mit cleveren LED-Birnen regelt man neben der Helligkeit auch den Farbton ganz individuell. Schliesslich sind LEDs in der Lage, Millionen verschiedener Farben darzustellen. So ergeben sich in den eigenen vier Wänden vollkommen neue Lichtwelten. Per Fingertipp lässt sich die ganze Stimmung in einem Raum ändern  – etwa vom Arbeitsklima in Altweiss hin zu einem entspannten, warmen Gelbton. Wer noch mehr Farbe ins Spiel bringen möchte, wählt je nach Gemütslage entweder einen romantischen Rotton oder ein stylishes nüchternes Blau. Das funktioniert auch, wenn man noch gar nicht im Raum ist. Wie? Ganz einfach übers Internet und sein Smartphone.

FÜR SICHERHEIT SORGEN Der Tag und die Nacht können gestaltet werden. So lässt sich die Weckzeit einstellen, Morgenrot als Farbe und dazu einen leichten Helligkeitsanstieg wählen – schon ahmt die Lampe einen sanften Sonnenaufgang nach. Der

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ganze Tagesablauf kann simuliert werden. Selbstverständlich profitieren auch die Sicherheitsaspekte von cleveren Lampen: Verschiedene Leucht­ szenarien, die sich zu unterschiedlichen Zeiten automatisch einschalten, halten finstere Gestalten in den dunklen Jahreszeiten fern und sorgen bei Abwesenheit für mehr Sicherheit. Lange Zeit waren solch smarte Lichtsteuerungen ein teurer Spass, der sich nur in Kombination mit einer entsprechenden Hausvernetzung realisieren liess. Zum Glück muss man seit Kurzem aber nicht mehr gleich ein neues Haus bauen, um in den Genuss einer vernetzten Beleuchtung zu kommen, denn Hersteller bringen nach und nach interessante Lichtsysteme zur Nachrüstung auf den Markt.

VERNETZUNG MIT DIGITALEM BAUEN Zudem kommen smarte Lichtlösungen und das digitale Bauen zusammen. Das Ziel ist, die unterschiedlichen Automatisierungstechnologien in ihrer Gesamtheit erlebbar zu machen. Zudem gilt es, die Möglichkeiten und neuen Nutzungsoptionen, die die zunehmende Digitalisierung in der Gebäudetechnik bietet, mit Experten auszuloten. Dabei werden verschiedene Subsysteme miteinander vernetzt. Die zentrale Grundlage können einheitliche Ethernet / BACnet / TCP-IP-Lösungen sein. Die im Gebäudemarkt vorhandenen verschiedenen Bustechnologien sollen möglichst durch ein physikalisch gemeinsames Feld- / Automationsbus-Netz als zentrales Übertragungsmedium, zum Beispiel Ethernet, nach Umsetzung auf das BACnet-IP-Protokoll, eingesetzt werden. Diese Vernetzungs- und Automatisierungstechnologie hat den Vorteil, dass sie sehr flexibel ist. So können alle im Gebäude verbauten Elemente, wie beispielsweise Brandmelder, Aufzugsanlagen, die Heizung, Jalousien, Beleuchtung oder Videoüberwachung, je nach Anforderung angesteuert und eingebunden werden. Digitale Vernetzung ermöglichen einen beliebigen Einsatz und ein flexibles Zusammenspiel. Das Gebäudeautomationsnetzwerk ist zudem leicht erweiterbar, es gibt eine zentrale Kommunikation sowie Überwachung, und die Betriebskosten werden reduziert – was die grössten Vorteile für den Nutzer darstellt. Allerdings braucht es dazu fachmännische Beratung.  


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ei der Versorgung des Sportlers muss vor allem seinem individuellen Belastungsmuster aufgrund der ausgeübten Sportart Rechnung getragen werden. Aspekte wie Lauf- und Sportarttechnik, individueller Trainingsstand, Auffälligkeiten im Training, in der Wettkampfvorbereitung oder im Wettkampf sind bereits vor den eigentlichen orthopädietechnischen Versorgungen zu berücksichtigen, um ein adäquates Hilfsmittel herstellen zu können und eine Über- oder Unterversorgung des Fusses zu vermeiden. Aufschluss über ein mögliches Defizit kann auch der getragene Sportschuh liefern; daher ist es immer sinnvoll, dem Orthopädisten auch ältere Schuhe zu zeigen. Zur Entlastung der individuellen Belastungssituation in der Sportversorgung steht eine Vielzahl von Analysemöglichkeiten zur Verfügung. Wichtig ist hierbei, die geeigneten Analyseverfahren auszuwählen und deren Ergebnisse korrekt zu interpretieren. Gegebenenfalls sind auch verschiedene bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder auch Röntgen nötig, um eine medizinische Diagnose zu generieren. Alle Auffälligkeiten und Pathologien sind zusammenzufassen und müssen entsprechend dem angezeigten Beschwerdebild des Sportlers korrekt interpretiert werden. Dabei müssen die Sportler sehr genau analysiert werden. Dies ist oft nur möglich, wenn interdisziplinär am Patienten gearbeitet wird. Um Kompensationsmuster, Überlastungsschäden und akute Verletzungen behandeln zu können, gilt es in jedem Fall, die Ursache zu ermitteln. Dabei ist es sinnvoll, den Sportler in seinen konkreten Bewegungsabläufen zu befunden. Neben dem Abscannen der Füsse in der Statik stehen mit der dynamischen Druckverteilungsmessung und den Messverfahren zur mehrdimensionalen Biege- und Torsionsbelastung auch Messverfahren zur Erfassung der dynamischen Belastung zur Verfügung. Neben den verschiedenen Messsystemen sollte auch eine videogestützte Bewegungsanalyse zum Einsatz kommen, sei es auf dem Laufband, der Fahrradrolle oder auf einer Laufbahn. Damit können in ganz verschiedenen Situationen und Umgebungen die Bewegungen des Sportlers festgehalten und

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anschliessend analysiert werden. Asymmetrische und Kompensationsmuster müssen erkannt und ausgearbeitet werden. Nach dieser aufwändigen Analyse können dann die entsprechenden orthopädietechnischen Veränderungen am oder im Schuh vorgenommen werden. Orthopädisch individuell hergestellte Einlagen stellen wohl die verbreitetste orthopädietechnische Massnahme dar. Hier sind dem Techniker kaum Grenzen gesetzt. Möchte man den Fuss nicht nur passiv unterstützen, sondern auch den Tonus und die Bewegungssteuerung der Muskulatur in der ansteigenden Kette beeinflussen, wird die Einlagengestaltung unter sensomotorischen Gesichtspunkten durchgeführt. Hierbei kann noch individueller auf die muskulären Defizite eingegangen werden, da diese die für das motorische Lernen erforderlichen neuromuskulären Bewegungswiederholungen beeinflussen. Dabei ist zu beachten, dass die gefertigten Einlagen Gelenkbewegungen zulassen und Muskelbäuche nicht komprimieren. Für alle Einlagentechniken gilt es, eine Überkorrektur des Rückfusses zu vermeiden, um natürliche Stossdämpfungsfunktionen des Fusses nicht zu verhindern.

FAZIT Neben der Kenntnis der orthopädietechnischen Möglichkeiten muss der Techniker ein Verständnis für physiologische Bewegungsmuster haben, um die Ergebnisse entsprechend dem Beschwerdebild richtig zu deuten. Kompensationsmuster und muskuläre Dysbalancen korrekt erkennen, dies kann die Technik nicht übernehmen. Nicht selten ist ein Hilfsmittel nicht der einzige Schlüssel zur Beschwerdefreiheit. Gerade die Beckenstabilität mit entsprechender Sporttechnik nimmt einen wichtigen Anteil in der Rekonvaleszenz ein. Zusammen mit Ärzten, Physiotherapeuten und der Orthopädie-Schuhtechnik kann dem Sportler geholfen werden, auch nach einer Verletzung letztlich wieder seine vorherige Leistung zu erreichen oder sie sogar zu optimieren.


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KOLUMNE

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INDIVIDUELLE INTEGRATIVE MEDIZIN

D R .  M E D.  L U K A S S C H Ö B Facharzt für Innere Medizin Ärztlicher Leiter Klinik Arlesheim Pfeffingerweg 1 CH-4144 Arlesheim Mobil +41 (0)79 374 20 10 lukas.schoeb@klinik-arlesheim.ch www.klinik-arlesheim.ch

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eit über 95 Jahren bieten wir in der Klinik Arlesheim unseren Patientinnen und Patienten echte integrative Medizin: vielfältige ergänzende Therapien und Anwendungen auf der Basis der naturwissenschaftlichen Medizin. Damit entsprechen wir genau dem, was viele Menschen heute suchen. In der heutigen Wirtschaft geht es um effiziente Standards, um wirksame Konzepte und Strategien, um Kosten-Nutzen-Analysen etc. Diese Entwicklung macht auch vor dem Gesundheitswesen nicht halt. Und doch geht es in unseren Spitälern um etwas besonders Kostbares: die Gesundheit des Einzelnen. Und die lässt sich eben nicht beliebig standardisieren und auch nicht beliebig verallgemeinern. Mehr denn je ist sich jeder Mensch seiner Individualität bewusst. Das muss auch im Gesundheitssystem Berücksichtigung finden. Für die Anthroposophische Medizin ist das eine Selbstverständlichkeit: Immer geht es um den einzelnen Menschen  – mit seiner Erkrankung, in seiner ganz individuellen Situation.

wendungen wie Wickel und Rhythmische Einreibungen. Zahlreiche Therapien ergänzen das Angebot: Heileurythmie, Physiotherapie, Musik­ therapie, Therapeutische Sprachgestaltung, Therapeutisches Malen und Plastizieren. In diesen Therapien hat der Patient die Möglichkeit, selbst aktiv sein zu können, selbst aktiv zu seiner Gesundung beizutragen. Die Therapien sind geeignet bei akuten Erkrankungen, aber auch in der Rekonvaleszenz oder zur Vorbeugung. Die öffentlichen künstlerischen Kurse haben ebenfalls zumeist den Aspekt der Gesundheitsförderung. Wer sich vom Konzept unserer Medizin ein Bild machen will, hat in der nächsten Zeit mehrmals die Gelegenheit dazu. Während der MUBA geben wir vom 12. bis 21. Mai an diversen Thementagen Einblick in verschiedene Schwerpunkte, so zum Beispiel die Wärmetherapie bei Krebserkrankungen, Mal- und Musiktherapie, Schlafstörungen und Burnout-Prophylaxe. Besuchen Sie uns an unserem Stand E073 in der Messehalle 2. Unsere Mitarbeitenden beantworten Ihnen gern Ihre Fragen.

Die Klinik Arlesheim verfügt als erste anthroposophische Klinik weltweit über eine jahrzehntelange Erfahrung mit dem integrativen Konzept der Anthroposophischen Medizin. Wichtig ist dabei immer, dass sich Schulmedizin und die Erweiterung nicht widersprechen – im Gegenteil: Nur durch das Miteinander und die Integration wird umfassende Hilfe erst möglich.

Am Samstag, 17. Juni, zeigen wir Ihnen gern unsere Psychiatrie / Psychosomatik, die seit wenigen Wochen eine neue Heimat hat. Sowohl die Stationen als auch die ambulanten Angebote dieses Fachbereiches sind im Haus Lukas untergebracht. Am Tag der offenen Tür können Sie sich von den Möglichkeiten dieses Bereiches überzeugen.

Die schulmedizinische Kompetenz wird ergänzt durch verschiedenste Heilmittel – zum Teil aus der klinikeigenen Heilmittelherstellung. Die an allen Spitälern übliche Pflege wird ergänzt durch sogenannte Äussere An-

Wer Fragen zu unserem onkologischen Angebot hat, kann unverbindlich an den öffentlichen Führungen teilnehmen, die wir an jedem ersten Samstag im Monat durchführen.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


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BEAUTY & GESUNDHEIT

  Pure Aveda Hair & Spa

FRÜHLINGSERWACHEN

WIR SEHEN DIE LETZTEN ZEICHEN DES WINTERS, UND DER FRÜHLING STEHT BEREITS VOR DER TÜRE. VORBEI SIND DIE KALTEN, GRAUEN TAGE UND DAMIT VERBUNDEN DIE DICKEN CREMES FÜR DIE TROCKENE HAUT. BELIEBT SIND DIE LEICHTEN FEUCHTIGKEITSSPENDER UND SONNENSCHUTZPRODUKTE, DIE UNSERE HAUT IN DEN KOMMENDEN, WÄRMEREN MONATEN BEGLEITEN. von Vittorio Jenny

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ie bereiten Sie Ihre Haut bestmöglich auf die warmen Monate vor? Nachfolgend eine Checkliste, die das Frühlings-Pflegeregime für jeden Kunden vereinfacht.

FEUCHTIGKEIT Hydration und Feuchtigkeit sind nach wie vor sehr wichtige Faktoren während der Frühlings- und Sommermonate. Tauschen Sie die schwere Feuchtigkeitscreme gegen etwas Leichteres – eine perfekte Hyaluronsäure wie zum Beispiel SWISSCODE Pure Hyaluron. Dieser exzellente Wasserbinder verhindert die Beschädigung des Zellgewebes, verbessert die Elastizität der Haut und erleichtert die Absorbierung von Vitamin C und anderen Aktivwirkstoffen. Darüber hinaus eignet sich SWISSCODE Pure Hyaluron ausgezeichnet sowohl zur Vorbereitung als auch zur Nachsorge in Bezug auf klinische Behandlungen.

REPARIEREN Es ist an der Zeit, sich mit dem zu verteidigen, mit was wir geboren wurden. Unterstützen Sie den hauteigenen Schutz- und Reparaturmechanismus mit SWISSCODE Pure Repair Complex, um den Zeichen von alternder Haut entgegenzuwirken. Fokussiert auf die optimale Zellerneuerung und die Erhaltung der Hautbarriere lindert SWISSCODE Pure Repair Complex durch seine entzündungshemmende und reparierende Eigenschaften Irritationen, die durch Trockenheit und kaltes Wetter verursacht werden. Es erleichtert zudem die Regenerierung von beschädigten Zellen und hat darüber hinaus hervorragende Narbenheilungsfähigkeiten.

NÄHREN Mit wärmerem Wetter richtet sich unser Fokus automatisch auf Themen wie Fitness und gesundes Essen – zumindest wünschen wir uns dies alle.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

Ernährungsexpertin Kim Pearson sagt, dass nährende, pflanzenbasierte Lebensmittel uns helfen, ein längeres und gesünderes Leben zu führen. Dabei sollten wir die Hautpflege nicht ausser Acht lassen. SWISSCODE Bionic Age Control stimuliert die Kollagen­produktion, verbessert die Elastizität und Festigkeit der Haut und hilft ihr, den natürlichen Feuchtigkeitsgehalt aufrechtzuerhalten.

SCHUTZ Unsere Haut kann manchmal vom Frühlingswetter beeinträchtigt werden. Sie ist empfindlich, und wir müssen sie vor den UV-Strahlen der Sonne schützen. Benutzen Sie ein Sonnenschutzprodukt mit SPF 50 in Kombination mit SWISSCODE Pure Kiribirth. Mit der enthaltenen Rotalge hat das Produkt eine starke Hemmungswirkung auf die Pigmentierung.

GLANZ Maskenbildnerin Danielle Hudson empfiehlt ein dezentes Frühlings-­ Make-up für einen warmen, gesunden Glanz. Hierzu empfiehlt sich die Anwendung von SWISSCODE Pure Dynalift HYA. Neben einem strahlenden Glanz glättet das Produkt auch feine Linien und spendet der Haut ausgiebig Feuchtigkeit. Folgen Sie diesen Anweisungen für einen lebendigen, strahlenden Glanz während der ganzen Jahreszeit. Das gesamte SWISSCODE-Sortiment sowie andere innovative Pf legeprodukte sind online erhältlich unter www.pureswissboutique.com oder bei Pure  AG  – Pure Hair & Spa, Bäumleingasse 14, 4051 Basel. Pure Hair & Spa bietet allen Gästen ein individuelles Erlebnis an. Bei allen Haar-, Spa- und Schönheitsdienstleistungen wird grossen Wert auf die Ausgewogenheit von Kreativität, Kompetenz und Intuition gelegt, die erfahrene und engagierte Mitarbeiter einbringen. Pure ist der einzige Standort in der Schweiz, an dem Sie die Marke Aveda in ihrer Ganzheit erleben können, von den Ritualen bis zum persönlichen Service der Mitarbeiter. Neben diesem Alleinstellungsmerkmal gehört zu jedem Angebot ein kostenloses Aveda-Sinneserlebnis, das durch aromatherapeutische Öle seelische Ausgewogenheit und Erneuerung fördert  – von zwar von Kopf bis Fuss. Geniessen Sie Ihr Erlebnis bei uns – Think, Get and Feel Pure!

PURE AVEDA HAIR & SPA Bäumleingasse 14 CH-4051 Basel Telefon +41 (0)61 273 77 73 pure@pureaveda.ch www.pureaveda.ch www.pureswissboutique.com


BEAUTY & GESUNDHEIT

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   Hubert de Givenchy

EIN KÜNSTLER DURCH UND DURCH

ZUM GLÜCK BESUCHTE HUBERT DE GIVENCHY IM JAHRE 1937 DIE WELTAUSSTELLUNG IN PARIS, DENN SONST HÄTTE DIE MODEWELT VERMUTLICH AUF EINEN GROSSEN MODESCHÖPFER VERZICHTEN MÜSSEN. ERST DER BESUCH IM PAVILLON DER GROSSEN COUTURIERS AN DER WELTAUSSTELLUNG WECKTE IN IHM DEN GROSSEN WUNSCH, SPÄTER EINMAL ETWAS IM BEREICH DER MODE MACHEN ZU WOLLEN.

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unächst aber studierte der Sohn einer wohlhabenden Adelsfamilie Jurisprudenz, bevor er sich schliesslich an der «École des Beaux-Arts» in Paris einschrieb und 1952, mit gerade mal 25 Jahren, seinen ersten eigenen Salon eröffnete. Zwar arbeitete der junge Modeschöpfer zu Beginn noch mit günstigen Materialien wie Baumwolle, da die finanziellen Mittel für hochwertigere Stoffe fehlten, doch fanden seine so innovativen wie schlicht und eleganten Kreationen schnell Anklang in den Pariser Modekreisen. Vor allem Schauspielerin Audrey Hepburn war derart von seinen Kleidungsstücken angetan, dass sie darauf bestand, am Filmset ausschliesslich Kleidung von de Givenchy zu tragen. Aus dieser Zusammenarbeit entstand die wohl berühmteste Kreation aus italienischer Seide, auch bekannt als «das kleine Schwarze», das Hepburn im Filmklassiker «Frühstück bei Tiffany» getragen hatte. Im Jahr 2000 wurde das legendäre Original im Londoner Auktionshaus Christie’s für den beachtlichen Preis von rund

600’000 Euro ver­steigert. Mit der Zeit wurde die Schauspielerin nicht nur eine gute Kundin, sondern auch eine enge ­Freundin des Modeschöpfers. Für Hepburn kreierte ­de ­Givenchy sogar ein Parfüm, das er «L’Interdit», «das Verbotene», nannte, weil die Schauspielerin «C’est interdit!» ausgerufen haben soll, als sie erfuhr, dass er den Duft vermarkten wollte. 1988 dann verkaufte Hubert de Givenchy sein Unternehmen an den Luxuskonzern LVMH, blieb aber bis 1996 Chefdesigner, bevor er mit knapp 70 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand ging. Seither entwickelte er sich immer mehr zum Gärtner und Naturliebhaber und verbrachte viel Zeit mit der Ausgestaltung seines Gartens. Der heute 90-Jährige soll sogar dabei geholfen haben, den Gemüsegarten von Sonnen­ könig Ludwig XIV. in Versailles zu restaurieren.

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BEAUTY & GESUNDHEIT

VIEL HEISSE LUFT

  Von Fön bis Föhn

NICHTS ALS HEISSE LUFT? VON WEGEN! DER ELEKTRISCHE HAARTROCKNER NIMMT ES SEIT ÜBER 100 JAHREN NICHT NUR MIT HAAREN ALLER ART AUF, IN SEINER FOLGE SORGTEN FLOTTE FÖNFRISUREN FÜR ABWECHSLUNG AUF DEN KÖPFEN. von Barbara Goerlich

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n gut einem Jahrhundert hat der elektrische Haartrockner eine erstaunliche technische Entwicklung durchlaufen und wurde zum windschnittigen Gerät, leicht, reisetauglich und ausgestattet mit allerlei technischem Schnickschnack. Temperaturregulierung ist ebenso Standard wie die Einstellung der Gebläsestärke, Diffusor, bis hin zur Ionisatorfunktion gegen statisch aufgeladene «elektrifizierte» Haare.

ZEITAUFWÄNDIGE PROZEDUR Unsere Vorfahren sind nicht zu beneiden. Eine Haarwäsche und vor allem das anschliessende Trocknen und Stylen der Haare waren für sie ein Riesenakt. Frau trug lang, denn Bubikopf oder Kurzhaarschnitte für Damen waren weder en vogue noch in Sicht. Stundenlanges Sitzen vor Heizung, Kamin oder in der Sonne war an der Tagesordnung und machte Haare waschen und trocknen zur zeitaufwändigen Prozedur. Die Idee, Haare mit einem elektrischen Gerät zu trocknen, war daher geradezu sensationell. Kein Wunder, dass ausgerechnet ein Pariser Coiffeur das erste Modell kreierte: Schnellere Haartrocknung bedeutete mehr Kundschaft, die bedient werden kann. Vom Alleinstellungsmerkmal ganz abgesehen. Auch die Industrie bastelte an einer elektrischen Lösung, um das letzte bisschen Fell auf dem Kopf, das den Menschen geblieben ist, zu trocknen. Von den bis zu 500’000 Körperhaaren eines Menschen entfällt rund ein Viertel auf den Kopf, im Durchschnitt sind also um die 100’000 Haare zu hegen und zu pflegen.

EINE HEISSE SACHE 1899 kam die elektrische «Haardusche» vom deutschen Unternehmen AEG auf den Markt, der bald ein Vorläufer des elektrischen Haartrockners

folgte. Der war eine heisse Sache, pustete Luft mit 90 Grad Celsius aus dem ­Düsenrohr und war mit gut zwei Kilo Gewicht schwer und unhandlich. Ein Meilenstein der Technik, der als Nebennutzen auch für medizinische Zwecke, zum Beispiel bei Rheuma, Gicht oder zur Behandlung der Furunkulose, eingesetzt wurde. Doch der Anfang war gemacht. Was in den Jahrzehnten seither folgte war Fine Tuning in Sachen Leistung, Handlichkeit und Gewicht. In den 1950er Jahren wurden die ersten Haartrockner aus Plastik hergestellt, was sie erheblich leichter, kleiner und handlicher machte. Die typische «­ Pistolenform» erfand mit dem Ingenieur Jean Mantelet von Moulinex wieder ein Franzose. Heutige Haartrockner lassen sich von 220 auf 110 Volt umschalten, auf Batteriebetrieb wechseln und machen sich dank Klappgriff klein. Brachten sie anfangs 300 Watt Leistung zustande, blasen Profi-Geräte heute mit 2200 Watt. Erst 1987 gelang es, die Föne zum Flüstern zu bringen und das Betriebsgeräusch zu senken.

VON FÖN BIS FÖHN Zu seinem Namen kam der Fön übrigens erst ein paar Jahre nach seiner Erfindung beim Hersteller Sanitas. Dass der Haartrockner seinen Namen einem trockenen, warmen Fallwind verdankt, ist heutzutage allenfalls noch Bewohnern des Alpenraums ein Begriff. Dass es auch die Schreibweise «Foen» gibt, ist AEG zuzuschreiben. Seit gut 50 Jahren hegt und pflegt man dort den Begriff und verteidigt ihn gegen alle, die sich damit unbe­rechtigt schmücken wollen. Der Rest der Nation versteht bei «Fön» nur «Haartrockner», dessen geläufige Schreibweisen von Foen  (AEG) über Fön bis Föhn reichen, die alle dasselbe bezeichnen: einen Haartrockner.

UNSERE LEISTUNGEN

LINDEN APOTHEKE

– ANFERTIGUNG VON INDIVIDUELLEN REZEPTUREN – BLUTDRUCK MESSUNG – BLUTZUCKER MESSUNG

BASLERSTRASSE 15 D-79639 GRENZACH-WYHLEN TEL. +49 7624 5080 FAX. +49 7624 989103 ÖFFNUNGSZEITEN: MO. – FR. 8:00 – 12:30 14:30 – 18:30    SA. 8:00 – 12:30

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BEAUTY & GESUNDHEIT

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ZAHNARZTPRAXIS VILLIGER THE FACE OF BEAUT Y-BASEL DR. MED. MED. DENT. CHRISTOPH VILLIGER Ihre moderne und persönliche Zahnarzt- & Beautypraxis im Herzen von Basel, nicht weit vom Bahnhof Basel und «Zolli» (Tramhaltestelle Zoo Bachletten). Zahnmedizin auf höchstem Niveau, strahlungsarmes digitales Röntgen, Dentalhygiene, Chirurgie, Implantologie, Aesthetik und Faltentherapie. Basel’s Swiss English Speaking Dentist – As Quality in Dentistry Matters!

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CULINARIUM

EAU DE VIE

  Hennessy

HENNESSY IST SEIT JAHREN DIE UNANGEFOCHTENE NUMMER 1 IM COGNAC-MARKT. WIR DURFTEN NUN EXKLUSIV EINEN BLICK INS ALLERHEILIGSTE DES GLOBAL AGIERENDEN TRADITIONSHAUSES WERFEN, DESSEN GESCHICHTE MEHR ALS 250 JAHRE ZURÜCKREICHT.

© Hennessy

von Dr. Thomas Hauer

RESTAURANT & CATERING Bettenstrasse 73 CH-4123 Allschwil +41 (0)61 485 95 84 restaurant@le-paradis.ch www.le-paradis.ch Öffnungszeiten: Montag – Freitag 11 – 15 Uhr Auch am Abend sowie am Wochenende sind wir ab 25 Personen für Sie da !


CULINARIUM

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eit mehr als 100 Jahren spielt sich an fünf Tagen der Woche im ersten Stock eines schmucken Gebäudes in der Rue de la Richonne, das nur einen Steinwurf von den Ufern der Charente entfernt liegt, dasselbe Ritual ab. Um exakt elf Uhr treffen sich dort sieben distinguierte Herren im dunklen Anzug in einem zeitlos möblierten Raum mit Eichenholzparkett. In der Mitte des Zimmers befindet sich ein Tisch, an dem jeder der Anwesenden seinen fest zugewiesenen Platz hat. Entlang den Wänden reihen sich Hunderte kleiner Flaschen in weissen Holzregalen aneinander. Auf der Arbeitsplatte vor ihnen sind endlose Reihen von Degustationsgläsern aufgebaut, akkurat ausgerichtet wie Perlen an einer Schnur. Ihr Inhalt ist mal kristallklar, mal schimmert er in den unterschiedlichsten Brauntönen von hellem Gold bis hin zu tiefem Bernstein. Nach einem prüfenden Blick wird der Glasinhalt zunächst ausgiebig beschnüffelt, bevor schliesslich ein oder zwei winzige Schlucke in den Mund wandern, die aber schon nach wenigen Sekunden wieder elegant in einen Trichter gespuckt werden. Länger brauchen die Profis nicht, um ihr Urteil zu fällen. Routine eben. Gesprochen wird während des Verkostungsmarathons, der trotz 40 bis 60 Proben nicht länger als eine gute Stunde dauert, kaum. Stattdessen werden eifrig Notizen gemacht. Noch Stunden später aber ist die Raumluft erfüllt von einem fast betäu­benden Duft nach dem edelsten aller Eaux de Vie: Cognac. Kopf und Herz dieses illustren Zirkels, der allmorgendlich im Grand Bureau de Dégustation zusammentrifft, ist aktuell Yann Fillioux (69) – in siebenter Generation Kellermeister und Masterblender der Maison Hennessy. Er und seine sechs Kollegen sind verantwortlich, dass aus den zehntausenden Bränden, die in den mehr als 50 Fasslagern von Hennessy ruhen – die ältesten davon mehr als 200 Jahre alt – durch das gekonnte Verschneiden einzelner Eaux de Vie ein harmonisches Gesamtkunstwerk entsteht. Die Kunst liegt dabei vor allem darin, mit jeder neuen Charge ein exakt vorab definiertes Geschmacksprofil zu treffen, denn egal ob V.S., V.S.O.P., Fin de Cognac, X.O., Paradis oder der Top Brand Richard: Ein Hennessy-Cognac soll immer gleich schmecken, egal, aus welchen Basisbränden er komponiert wurde. Je höher die Qualitätsstufe, desto akribischer allerdings die Auswahl. So schaffen es im Schnitt z.B. nur zehn von 10’000 verkosteten Bränden in einen Paradis Impérial. Im Frühjahr 2016 hat Hennessy bekannt gegeben, dass Yann Fillioux den Marschallstab bald an seinen Neffen Renaud Fillioux de Gironde

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und damit die 8. Generation übergeben wird. Tatsächlich spielen Tradition und vor allem jede Menge Geduld im Cognac-­Business eine Schlüsselrolle. So reicht die Geschäftsbeziehung der Familie Fillioux zu den Hennessys bis ins Jahr 1800 zurück, als James Hennessy Yanns Urahn Jean Fillioux zum Kellermeister ernannt hat, den die Familie seither in ungebrochener Reihe stellt. Aktuell verfügt Hennessy über Lagerbestände von insgesamt rund 350’000 Fässern. Die ältesten Reserven werden allerdings nicht mehr in Holz, sondern Glasballons gelagert. Das heisst, sie reifen nicht mehr weiter, halten aber über viele Jahrzehnte ihre einmal erreichte Qualität. Empfangen werden wir bei unserem Besuch der Maison von Thibaut ­ ontanx – ebenfalls Mitglied der exklusiven Verkostertruppe. HonH tanx (38) gehört seit sechs Jahren zu den glorreichen Sieben und ist für die Qualität der Grundweine, aus denen die Eaux de Vie gebrannt werden, verantwortlich. Tatsächlich produziert Hennessy nämlich nur den kleinsten Teil der Grundweine bzw. Basisbrände selbst. Stattdessen unterhält man mit mehr als 1500 Winzern und Dutzenden von Destillateuren teilweise schon jahrzehntelange Geschäftsbeziehungen. Diese enge Partnerschaft ist einer der Schlüssel zum globalen Erfolg des Hauses. Doch Unterstützung kam auch aus einer ganz anderen Ecke, denn nicht nur die Chinesen entdeckten plötzlich ihre Lust am Cognac-Trinken, sondern gleichzeitig begannen in den 1990er Jahren amerikanische Rapper, einige ihrer Songs dem bernsteinfarbenen Gaumenschmeichler zu widmen. Innerhalb weniger Jahre wurde Cognac so zu einem der beliebtesten alkoholischen Getränke junger, männlicher Afroamerikaner, ist mittlerweile aber längst im American Mainstream angekommen. Thibaut plaudert am Rande unserer kleinen Verkostungsrunde natürlich auch ein wenig aus dem Nähkästchen: «Erst nach zehn Jahren im Komitee darf man selbst Brände kommentieren», verrät er, «vorher heisst es zuhören, lernen  – und schweigen. Ich habe also noch vier  Jahre vor mir. Welchen persönlichen Cognac-­ G eschmack man hat, spielt dabei keine Rolle, es geht nur darum, was am Ende gut für Hennessy ist, weil es dem Stil des Hauses entspricht.» Weitere Infos finden Sie unter www.hennessy.com

Im Herzen von Lörrach, direkt am Alten Marktplatz: Der Ort für ehrliche Esskultur und Behaglichkeit. Mediterrane Küche im gehobenen Trattoria-Stil, sowie regionale Klassiker mit frischen, saisonalen Produkten höchster Qualität. Restaurant Drei König, Basler Strasse 169, D-79539 Lörrach, Tel. +49 7621 425 83 33, www.restaurant-dreikoenig.de GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


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CULINARIUM

Inhaber Stefano Giovannini zusammen mit seinem Koch Franco Mastrullo.

APULIEN IN BASEL

  Restaurant Apulia

IM JANUAR 2016 ÜBERNAHM STEFANO GIOVANNINI, INHABER DER TRATTORIA AROMA, ZUSAMMEN MIT SEINEM KOCH FRANCO MASTRULLO, DAS RESTAURANT CHARON. IM NEUEN CHARON, DAS JETZT APULIA HEISST, KANN MAN FRISCHE AUTHENTISCHE KÜCHE AUS APULIEN GENIESSEN. WARUM SIE MIT IHREM KONZEPT SO ERFOLGREICH SIND, VERRATEN UNS DIE BEIDEN. WIR HABEN SIE IN IHREM RESTAURANT BEIM SPALENTOR GETROFFEN.

INTERVIEW MIT STEFANO GIOVANNINI UND FRANCO MASTRULLO von Bela Riethausen

Buratta, Caciocavallo, Oriechiette con Cime di Rapa oder frischen Tintenfischsalat geniessen.

ela Riethausen: Im Januar 2016 haben Sie das Restaurant Charon übernommen, das ja eine Institution in Basel war. Was waren Ihre Motive? Stefano Giovannini: Ich wollte das Konzept einer regionalen italienischen Küche weiterführen, so wie ich es schon mit dem aroma, der ersten römischen Trattoria in Basel, erfolgreich umsetzen konnte. Aufgrund meiner Herkunft haben wir uns im aroma auf die römische Küche spezialisiert. Im neuen Restaurant APULIA, das ich mit dem gebürtigen Puglieser Franco Mastrullo eröffnet habe, steht die Küche Apuliens im Mittelpunkt.

Die Karte ist sehr klein gehalten … Franco Mastrullo: Ja, genau. Das ist unsere Absicht, denn wir arbeiten in der Küche immer mit frischen Zutaten. Stefano Giovannini: Mit einer grossen Karte wäre das nicht mehr möglich. Ausserdem schätzen unsere Gäste die überschaubare Auswahl, weil sie wissen, dass wir die Gerichte frisch für sie zubereiten.

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Das alte Charon war für gehobene französische Küche bekannt. Wie ist der Wechsel zu der süditalienischen Küche angekommen? Stefano Giovannini: Natürlich war das ein Wagnis, in einem Ambiente, das eher einem französischen Bistro ähnelt, eine ganz neue Richtung einzuschlagen. Seit der Eröffnung findet unsere Idee grossen Anklang. Wir sind oft ausgebucht. Das liegt sicher an der frischen und authentischen Zubereitung, am herzlichen Service und vielleicht auch an den farbenfrohen Bildern des italienisch-stämmigen Künstlers Kurt Pauletto. Was macht das APULIA so besonders? Franco Mastrullo: Neben der authentischen Zubereitung liegt mir am Herzen, wirkliche Spezialitäten aus meiner Heimatregion Apulien unseren Gästen näherzubringen. So können sie bei uns frische

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

Was macht euren Erfolg aus? Stefano Giovannini: Neben der ehrlichen, unverfälschten, regionalen Küche, die wir anbieten, fühlen sich unsere Gäste wirklich zu Gast bei uns und kommen gerne wieder. Sicher spielt die einzigartige Geschichte des Restaurants eine Rolle, die sehr viele unserer Gäste mit eigenen Erlebnissen verbinden. Vielen Dank für das Gespräch.

RESTAURANT APULIA Schützengraben 62 CH-4051 Basel Telefon +41 (0) 61 261 99 80 info@apuliabs.ch www.apuliabs.ch


CULINARIUM

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RHEINISCHER HOF ZUHAUSE DES GUTEN GESCHMACKS

Unser Restaurant steht für Gastfreundschaft zwischen Tradition und moderner Gemütlichkeit. Sie finden unser Familienunternehmen direkt an der Schweizer Grenze im schönen Waldshut: Gut bürgerliche Küche, herzlicher Service und gemütliches Ambiente. Täglich von 10.00 – 1.00 Uhr außer Sonntags von 10.00 – 22.00 Uhr

Für Baulüt, Bauheere und dr Architäggt, isch dr Eiche Party-Service grad perfäggt.

osw

Rheinischer Hof | Kaiserstrasse 98 | D-79761 Waldshut-Tiengen info@rheinischer-hof-waldshut.de | Tel.:+49 (0)7751 2555

Z Basel uff em Märtplatz. Und unter www.eiche-metzgerei.ch

Finessenreiche Gerichte vom Weideschwein und Galloway-Rind des Farnsburger Hofes, sensationelle Spitzenweine in 7 Gewölbekeller, gemütliche Stuben, charmante Gästezimmer und grosse Südterrasse Ihre Gastgeber Norman Weissbach & Susi Richter-Dettwiler

Landgasthof & Genussweinkeller FARNSBURG Farnsburgweg 194 | CH-4466 Ormalingen Telefon 061 985 90 30 WWW.FARNSBURG.CH GUTSCHEIN GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017 für ein Glas Hausapéro


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CULINARIUM

M!C Catering Company

SEIT 25 JAHREN PROFI­CATERER, JEDEN TAG ETWAS EXKLUSIVER

M!C CATERING FEIERT 2017 SEIN 25-JÄHRIGES JUBILÄUM IN EINEM HART UMKÄMPFTEN BUSINESS. GRÜNDER UND GESCHÄFTSFÜHRER MIKE FLISS IST DAMALS ZUFÄLLIG IN DIE BRANCHE REINGERUTSCHT. SEITHER HAT ER SEINE FIRMA ZU EINEM UMFASSENDEN CATERINGDIENSTLEISTER INKLUSIVE EVENTPLANUNG UND VERMIETUNG VON VERANSTALTUNGSEQUIPMENT AUSGEBAUT.

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er Defekt einer Kaffeemaschine ebnete Mike Fliss vor etwas mehr als 25 Jahren den Weg zu seinem erfolgreichen Cateringunternehmen M!C Catering. Als das Gerät an einem seiner betreuten Messestände den Geist aufgab, brachte Mike Fliss kurzerhand seine eigene Maschine mit in die Messehalle. Das Personal anderer Stände wurde auf die Vorzüge von offeriertem Kaffee in Verkaufsgesprächen aufmerksam und erkundigte sich nach der Verfügbarkeit weiterer Maschinen. Fliss erkannte die Nische und münzte die Nachfrage sofort in Umsatz um: Bei Familie und Freunden lieh er sich kurzerhand alle verfügbaren Kaffeemaschinen und vermietete sie den Messestandbetreibern. Die Vermietung von Veranstaltungsequipment für Gastronomiezwecke ist nach wie vor ein Eckpfeiler des Full-Service-Caterers. Ebenso gilt dies für die Zusammenarbeit mit der Messe Schweiz (MCH) und der Uhrenund Schmuckmesse Baselworld. Ausgehend von der nach wie vor fruchtbaren Partnerschaft mit diesen beiden Kunden der Anfangszeit machte

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

sich M!C Catering in der Branche rasch einen Namen. Mike Fliss wurde zum gefragten Eventorganisator und Caterer für hohe Ansprüche. Mittlerweile ist M!C Catering ein angesehener Spezialist für Messe-, Businessund Privatcatering mit langjährigem Erfahrungsschatz an grossen Messen und Events wie Firmen-, Hochzeits- oder Jubiläumsfeiern. Die minutiöse Eventplanung und die passende Dekoration der Location gehören ebenfalls zu den Kernkompetenzen von M!C Catering. Bis heute zentral für die Firmenphilosophie von Mike Fliss ist der Grundsatz, den Kunden und deren Gästen auch unmöglich Erscheinendes möglich zu machen. Dazu passt der jüngste Coup von M!C Catering: das Silo2 im Basler Rheinhafen. Das aktiv genutzte Getreidesilo aus den Fünfzigerjahren verfügt in luftigen 69 Metern Höhe über eine Turmkanzel, die Mike Fliss und sein Team exklusiv für massgeschneiderte Events vermieten und – je nach Wünschen und Bedürfnissen der Kunden – auch bespielen. Die 24 m2 grosse Nutzfläche ist für Anlässe verschiedenster Couleur bestens ausgestattet, so ist sie insbesondere «ready for business», unter


CULINARIUM

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Mit Kaffeemaschinen stieg M!C Catering einst ins Business ein, heute gehören Gastrogeräte, Geschirr, Besteck, Getränkeausschankanlagen, Kühlgeräte, Wasserspender, Zelte und Möbel zum fixen Inventar, das in Rahmen von Events je nach Bedarf flexibel zum kulinarischen Angebot dazu gemietet werden kann. Besonders populär und ein eigentlicher M!C-Klassiker ist der Frozen Margarita, der mit seiner Aromenvielfalt und der modischen Maschine als Blickfang bereits viele Kundenevents aufgelockert hat. Ein anderes Beispiel für Mike Fliss' Ideenreichtum ist «QMax the Cube», ein etabliertes Konzept mit geschmackvollen Häppchen aus dem Gourmetglas. Damit gelingt es spielend, die Gäste unabhängig vom Event-Ort mit einer grossen Auswahl an raffinierten Köstlichkeiten zu überraschen. So erstaunt es nicht, dass eine gute Stimmung unter den Gästen an M!C-Events quasi zum Service dazugehört.

M!C CAT E R I N G CO M PA N Y Im Gwidem 17 CH-4148 Pfeffingen Telefon +41 (0)76 392 0 392 info@mic-catering.ch www.mic-catering.ch

anderem dank WLAN, Projektor und Leinwand. In Sitzkonfiguration finden im Silo2 20 Personen Platz. In Stehkonfiguration verfügt der im Stil einer Offiziersmesse ausgekleidete Eventraum mit atemberaubendem Rundum-Blick über Kapazitäten für etwas mehr als 30 Personen. Ob im Silo2 oder anderen Locations: Mit M!C Catering ist Mike Fliss stets auf der Suche nach dem besonderen Erlebnis für seine Kunden. Die Bandbreite der Events ist dabei Markenzeichen und zugleich Beweis für die Flexibilität und den Ideenreichtum des eingespielten Teams. So profitieren Kunden in jedem Fall von der Erfahrung, Kreativität und Infrastruktur von M!C Catering, ganz gleich ob sie ein privates Tête-à-Tête oder ein Motivationsseminar für die Firma buchen. Ein wichtiger Akzent des Angebots ist die Qualität des kulinarischen Teils: Mike Fliss legt besonderen Wert darauf, unabhängig vom Veranstaltungsort Überraschendes und Raffiniertes für alle Sinne aufzutischen. Dafür arbeitet er seit Jahren mit regionalen Partnern zusammen, die seinen Anspruch auf Nachhaltigkeit mit ihm teilen.

SILO 2 Westquaistrasse 38 CH-4057 Basel Telefon +41 (0)76 392 0 392 welcome@silo2.ch www.silo2.ch

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017


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CULINARIUM

EITEN: ÖFFNUNGSZ  14.0 0 UHR 0 – .3 11 MO BIS SO HR 0 U 18.0 0–24.0 FFNET EÖ G ER G N FR + SA LÄ

DAS RESTAURANT MIT BLICK ÜBER DEN BARFI

  Centro am Barfi

SIE MÖCHTEN MITTEN IN DER STADT BASEL GERN TYPISCH UND GUT ITALIENISCH-MEDITERRAN ESSEN. MIT DEM RISTORANTE-­ PIZZERIA CENTRO AM BARFI TREFFEN SIE DIE RICHTIGE WAHL. MIT SEINER GEMÜTLICH-ELEGANTEN EINRICHTUNG UND DEM BLICK ÜBER DEN BARFÜSSERPLATZ VERMITTELT DAS PIZZERIA-RESTAURANT CENTRO EINE ANGENEHME ATMOSPHÄRE DER ENTSPANNUNG. HIER LÄSST ES SICH RICHTIG WOHL SEIN. SOWOHL BEIM GEPFLEGTEN, RASCHEN UND GÜNSTIGEN MITTAGSLUNCH ALS AUCH BEIM GENUSSVOLLEN, ITALIENISCHEN ABENDESSEN ZU ZWEIT, MIT FREUNDEN, KOLLEGEN ODER GESCHÄFTSPARTNERN.

Seele des Ristorante. Er verkörpert noch die Tradition des Chefs, welcher den Gästen direkt mit Rat und Tat zur Verfügung steht. Der Geschäftsleiter hat es verstanden, Mitarbeiter um sich zu scharen, welche grösstenteils seit Jahren im «Centro» am Barfi tätig sind. Diese Kontinuität in Küche und Service wissen die zahlreichen Stammgäste ganz besonders zu schätzen. Testen Sie es aus.

KULINARIK

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eit den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts gibt es im 1. Stock der Liegenschaft Streitgasse 20 am Barfi in Basel ein Restaurant. (Für Nichtbasler: «Barfi» nennen die Einheimischen den Barfüsserplatz) Diese Liegenschaft am Barfi ist vielen noch bekannt unter der Bezeichnung: Centralhallen. Aus dieser Bezeichnung leitet sich auch der Name des «Centro» am Barfi ab. Unter neuer Geschäftsleitung hat sich das ursprüngliche Restaurant in den letzten Jahren zu einem beliebten typisch italienischen Pizzeria-Restaurant in Basel entwickelt. Mit herrlichen Pasta-, Fleisch- und Fischgerichten und logischerweise einer grossen Pizza-Auswahl. Seit 2003 führt Bejta Zimmermann als allseits beliebter Geschäftsleiter und echter Wirt und Gastgeber das «Centro». Er ist das Herz und die

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In der modernst eingerichteten Küche wird ausschliesslich mit Olivenöl gekocht und wir verzichten bewusst auf frittierte Gerichte, weil wir unseren Gästen eine gesunde, vollmundige italienisch-mediterrane Küche bieten wollen. Zudem verwenden wir nur marktfrische Produkte. Überzeugen Sie sich von unseren vorzüglichen Pizza-, Pasta-, Fisch- und Fleisch-Gerichten. Von Montag bis Freitag werden im Restaurant Centro Basel über Mittag jeweils vier preisgünstige Menus offeriert. Diese finden Sie auf täglich auf der Homepage. Eine Karte mit saisonalen Gerichten ergänzt monatlich die bereits herrliche Speisekarte.

CENTRO AM BARFI Streitgasse 20 CH-4051 Basel Telefon +41 (0) 61 262 11 30 info@centroambrafi.ch www.centroambarfi.ch


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PLATZ FÜR DIE NASE

  Glaskultur

DIE CHAMPAGNER-FLÛTE IST TOT, ES LEBE DAS WEISSWEINGLAS, HEISST ES IMMER ÖFTER, DENN KENNER SIND SICH EINIG: SEIT BEGINN DER GLASKULTUR WURDEN SCHAUMWEIN UND CHAMPAGNER IN DEN FALSCHEN GLÄSERN KREDENZT. EIN RÜCKBLICK. von Anka Refghi

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ls genussmordend und gar als massakrierend wird die Verwendung des falschen Glases für edle Tropfen in Kennerkreisen tituliert. Denn nicht nur Kleider machen Leute, sondern Gläser auch Getränke. Und um die fein nuancierten Aromen eines exzellenten Champagners zur Geltung zu bringen, ist der Griff zum richtigen Glas unabdingbar. Doch bis man für Champagner zum heute immer häufiger verwendeten Weissweinglas gefunden hat, mussten im Laufe der Geschichte einige Umwege in Kauf genommen werden.

VON FLÖTEN UND SCHALEN So zum Beispiel wurden im späten 17. Jahrhundert, als der Schaumwein aus der Champagne zunehmend an Beliebtheit gewann, die gängigen Wein­g läser der Epoche verwendet – konisch geformt, klein und mit einem zu kurzen oder gar nicht vorhandenen Stiel. In den 1830ern verlängerte man dann die Gläser leicht bis hin zur Flötenform, die gegen Ende des 18. Jahrhunderts zum Symbol des Champagners schlechthin für Aristokraten und die bürgerliche Oberschicht wurde. Im Laufe der Zeit aber überboten sich die Glaskünstler in aberwitzigster Weise, sodass die bis zu einem halben Meter verlängerten Flöten an Zerbrechlichkeit kaum mehr zu überbieten waren. Den Kontrapunkt zu dieser Entwicklung setzte Anfang des 19. Jahrhunderts dann das Aufkommen der Champagnerschalen, die allerdings keineswegs eine Neuerfindung waren, sondern bis dahin, als Bestandteil des Tafel­geschirrs, vorzugsweise für Desserts verwendet wurden. Doch auch wenn Ende des 19. Jahrhunderts Flöten und Schalen gleichberechtigt neben­einander verwendet wurden, so war es die Schale, die untrennbar mit dem Lebensgefühl der Belle Époque der Jahre 1890 bis 1914 verbunden war.

DAS GLAS ALS FRIEDENSTIFTER Doch sowohl die Flöte als auch die Schale wurden und werden dem Champagner nicht gerecht. So lässt sich in einer Flöte zwar das Prickeln


Traditionelle Tapas

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hochwertige Weine

des Champagners einzigartig präsentieren, doch von seinem Grundstoff, dem Wein, bietet die geringe Öffnung der Nase keinen Platz für den olfaktorischen Genuss. In der Schale hingegen, chic in der Optik und durchaus mondän, wird der edle Tropfen nicht nur rasch handwarm, sondern beendet das Moussieren früh, der grossen Oberf läche «sei Dank». Eine erste Entwicklung, die richtungsweisend für die jüngste Entwicklung gewertet werden darf, war die Erfindung des sogenannten Tulpenglases, das sich ab etwa 1930 immer stärker durchsetzte. Durch die Tulpe, eine bauchigere Flöte, die sich nach oben hin mit einer verjüngenden Öffnung präsentierte, versuchte man, die vorangegangenen Fehlentwicklungen abzufedern. So konnte zwar immer noch bequem eingeschenkt werden, während das Bukett besser im Glas gehalten und doch weiterhin das Aufsteigen der Perlen bewundert werden konnte. Und doch, den vollumfänglichen Genuss, gerade für die Nase, konnte auch die Tulpe nicht zaubern. Das Glas der Stunde ist also das Weissweinglas oder noch besser das bauchige Chardonnay-Glas, das nicht nur genug weit ist, um auch der Nase etwas zu bieten, sondern auch, um das breite Spektrum und die Tiefen des A ­ romas des köstlichen Nasses sich vollumfänglich ent­w ickeln zu lassen.

AUF EIGENE GEFAHR Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein waren Einkellerung und Vertrieb von Champagner gefahren- und verlustträchtig. Infolge unterschiedlicher Glasqualitäten und je nach Mischung unterschiedlich ablaufender Gärungs­prozesse in den Flaschen explodierte ein Teil schon im Keller oder während des Transportes durch den Überdruck der Kohlesäure. Um die Sicherheit der Keller­meister zu gewährleisten, trugen sie Eisenmasken, was ihnen das Aussehen von Folterknechten des Mittelalters verlieh.

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CULINARIUM

DER DIAMANT UNTER DEN ROTWEINEN

  Mendoza

MENDOZA HEISST DIE HEIMAT DES ARGENTINISCHEN WEINS. AUS DIESEM ANBAUGEBIET STAMMT AUCH DER ROTWEIN DER BERÜHMTEN BODEGA NORTON AUS DEM BESITZ DER FAMILIE SWAROVSKI. DAS GEWALTIGE ANDENPANORAMA IST DIE KULISSE EINES DER BEMERKENSWERTESTEN WEINREGIONEN DER WELT. von Nike Schröder

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as extreme Klima, das zwischen kalt und heiss wechselt, die saubere kühle Luft und eine ge­waltige, unverbrauchte Natur bieten eine exzellente Basis für einen aussergewöhnlichen Wein. Mittendrin im Swarovski-Anbau­gebiet findet man ­Reben, die mit einem vollendeten Bewässerungs­s ystem, das nach Inka-Lehren gebaut wurde, durch die Hitze am Leben erhalten werden. Heute ist der Weinanbau für Argentinien sehr bedeutend. Verantwortlich dafür sind die franzö­sischen und italienischen Einwandererfamilien, die im 19. Jahrhundert Reben aus ihrer Heimat importierten, weil sie das Potenzial des extremen Klimas und des ­Bodens zuerst erkannten.

WEINGUT AN DER SPITZE DER WELT Mendoza ist als Weinanbaugebiet seit langer Zeit an der internationalen Spitze. Mehr als die Hälfte der Weinproduktion Argentiniens stammt aus Mendoza, denn die heissen Tage und kühlen Nächte lassen sensationelle Weine entstehen. Die Andenwinde kontrollieren die Alkoholwerte und zeichnen eine frische Säure und Ausgewogenheit des Weines

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aus. ­Bedingt durch die extremen Tem­peraturen sind Rebkrankheiten höchst selten. In Mendoza finden sich sehr viele verschiedene Rebsorten in unterschiedlichen Höhenlagen. In luftigen Höhen entstehen aussergewöhnliche, frische Weissweine, die von Kennern als leicht und ausdrucksvoll beschrieben werden. Die bekannten, würzigen und tiefdunklen Rotweine sind die edelsten Botschafter für Argentinien.

DER SWAROVSKI-DIAMANT Einen wahren Diamanten finden wir dort, wo die Provinz Mendoza am eindrucksvollsten und un­berührtesten ist, im hochgelegenen Distrikt Luján de Cujo. Hier liegt das renommierte Weingut ­Norton: 600 Hektar voller Weinberge mit einer ­farbenfrohen Auswahl verschiedenster Weine und Qualitätsstufen, die bis ins Detail gereift sind. Die österreichische Familie Swarovski ist seit 1989 Vorreiter der Weinproduktion und investierte grosse Summen, um die Bodega Norton zu einem der bedeutendsten Betriebe in Argentinien zu machen. Weltweiten Respekt hat sich Swarovskis Bodega insbesondere mit ihren Rotweinen verschaffen können.


EIN UNIKAT AUS ARGENTINIEN: DIE MALBEC-REBE Der Malbec-Rebe wird eine exponierte Ausnahmestellung zugesprochen. In ihrer französischen Heimat war sie aufgrund ihrer sehr späten Reifung lange Zeit fast in Vergessenheit geraten. Aber in Argentinien fand diese tiefrote Rebe ein Revival, und Weinkenner bescheinigen ihr eine besondere Auszeichnung. Der argentinische Malbec ist mittlerweile zu einer fast eigen­ständigen Sorte geworden und hat geschmacklich kaum noch einen Wiedererkennungswert mit seinem Vorfahren. International beachtet man aber doch auch noch andere Rebsorten wie Barbera und Bonarda, Cabernet Sauvignon und Merlot. Das sind Beispiele, die erfolgreich in den Weinbergen der ­Bodega Norton wachsen. Geniesser lieben vor allem die unvergleichliche Identität des Weines aus der Bodega Norton.

«Wer zu träumen wagt, lässt seinen Wünschen Flügel wachsen.» Hauptstrasse 175 | 4416 Bubendorf | Tel. +41 61 935 27 27 | www.rcb.ch | info@rcb.ch

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EINZIGARTIGES RENNSPORT-REVIVAL

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ie Künstler von «Unique & Limited» aus Tschechien machen dies nun möglich: Mit unvorstellbar grossem Aufwand stellten sie legendäre und riskante Motorrennszenen realistisch nach, wofür sie zunächst alle benötigten Fakten recherchierten und Modelle sowie Requisiten erstellten, um dann am gewünschten Rennplatz mit Statisten echte Fotos zu schiessen und diese wiederum am Computer zu bearbeiten. Daraus entstanden ist der Bildband mit aussergewöhnlichen Kunstwerken. Weitere Infos zu den Bildern unter: www.unique-limited.com.

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AUTO & MOTO

DAS UFER IST KEINE GRENZE MEHR

  Sealander

DER SEALANDER KOMBINIERT DAS ERLEBNIS ZWEIER FREIZEITWELTEN IN EINEM PRODUKT UND BIETET DAMIT VÖLLIG NEUE MÖGLICHKEITEN UND UNGEAHNTE FLEXIBILITÄT DER FREIZEITGESTALTUNG.

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er Sealander ist eine «mobile Freizeitbehausung», welche sowohl an Land, als gezogener Wohnanhänger (Caravan), als auch im Wasser, als voll funktionsfähiges Boot, per Aussenborder bewegt werden kann. Seine Handhabung ist so einfach, dass sowohl die Umrüstung der Einrichtung, als auch das Wassern ohne grosse Mühe von einer Person geleistet werden können. Da der für adäquaten Vorschub nötige Motor unter 8 PS Leistung hat, ist die Nutzung auf dem Wasser Führerscheinfrei. Grundsätzlich ist der Sealander mit zwei Sitzbänken für insgesamt 6 Personen, zwei grosszügigen Staukisten, Seitenschränken und Regalen ausgestattet. Bei Bedarf lassen sich die Sitzbänke in wenigen Handgriffen zu einer Liegefläche von 152 mal 202 cm umbauen, auf der zwei Erwachsene ggf. mit Kind ausreichend Platz zum Liegen und Schlafen finden. Die weitere Ausstattung kann individuell nach Kundenwunsch konfiguriert werden und verfügt optional über die für den autonomen Aufenthalt nötigen Featueres wie Koch- und Waschmodul, Kühlbox, Toilette, Dusche, Bordgrill und Audiosystem. Auch optisch lässt sich der Sealander nach Wunsch und Zweck des Kunden individuell gestalten. Von der Wahl der Aussenfarbe des Kaskos, über die Farbe der Polster, der Gardinen, des Verdecks oder der verarbeiteten Holzarten kann jeder Sealander speziell nach Kundenwunsch und Einsatzzweck individualisiert werden.

Seine Grösse, sowie das geringe Gewicht machen den Sealander sehr agil & leichtgängig im Handling und erlauben zudem eine Nutzung auch mit kleinen Zugfahrzeugen. Der Sealander kann daher auch ohne zusätzlichen Führerschein (mit Führerschein Klasse B) gezogen werden. Um den Sealander über das Wasser zu bewegen, genügt ein 5 – 6 PS starker Aussenbordmotor, so dass kein Sportbootführerschein benötigt wird. Wir versorgen Sie auf Wunsch mit den idealen Aussenbordmotoren des Marktführers Torqeedo. Auch Benzin­motoren können wahlweise eingesetzt werden. Der Sealander ist als Motorboot der CE-Kategorie D klassi­fiziert und darf somit auf allen für Motorboote dieser Klasse zulässigen Gewässern genutzt werden. Das in und aus dem Wasser lassen des Sealander ist ohne grosse Umbauten mit ein paar Handgriffen erledigt. Der Sealander wird komplett in Deutschland entwickelt und hergestellt. Seine Produktion vereint modernste Fertigungsverfahren aus dem Boots- und Karosseriebau mit der Präzision und der Detailliebe traditioneller Manufakturarbeit. Die Kombination aus technischer Innovation, sorgfältiger Verarbeitung und höchster Materialqualität ist in der Caravan-Branche einzigartig. Neben seinem offensichtlichen und innovativen Mehrwert durch die Verbindung zweier beliebter Erlebniswelten steht jeder Sealander auch für höchste Materialqualität, beste Verar­beitung und intelligentes Design – made in Germany. Weitere Informationen finden Sie unter www.sealander.de

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Das Faltverdeck lässt sich über zwei Drittel des Daches öffnen und bietet dadurch ein einzigartiges Erleben der Umgebung. Egal ob an Land oder auf dem Wasser erlaubt der Sealander seinen Nutzern, die Umgebung auf völlig neue Art und Weise zu geniessen, vom Frühstück im

Sonnenaufgang bis zur Nacht unter dem Sterne­h immel – rundum ein völlig neues Draussen-Gefühl.

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AUTO & MOTO

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DER ERSTE SUV VON ALFA ROMEO: ALFA ROMEO STELVIO

ÜBERLEGENE FAHRLEISTUNGEN KOMBINIERT MIT TYPISCH SPORTLICHEM DESIGN – DAS IST DER ALFA ROMEO STELVIO, DER ERSTE SUV VON ALFA ROMEO. von alfaromeopress.ch

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er neue Alfa Romeo Stelvio begeistert mit sehr guten Fahrleistungen, kräftigen Motorisierungen und dynamischem Design. Der Modellname Stelvio ist eine Hommage an den höchsten asphaltierten Pass in den italienischen Alpen, den zweithöchsten in ganz Europa – das Stilfser Joch. Die «Strada Statale 38 dello Stelvio» war seit ihrer Eröffnung im Jahr 1826 nicht nur Bestandteil berühmter Radrennen, sondern etablierte sich als eine der anspruchsvollsten Teststrecken für Automobile. Diese einzigartige Strasse bildete die Inspiration für den Fahrspass und die Leistungsfähigkeit, die der neue Alfa Romeo Stelvio bietet.

SPORTLICHES FAHRVERHALTEN In der Disziplin Fahrverhalten nimmt sich der neue Alfa Romeo Stelvio eher einen Sportwagen als einen herkömmlichen SUV zum Vorbild. Mit nahezu perfekt ausbalancierter Gewichtsverteilung zwischen Vorderund Hinterachse, der direktesten Lenkung im Segment sowie einem modernen Fahrwerk mit innovativer Alfa Link Technologie, bietet der neue Alfa Romeo Stelvio Fahrvergnügen auf höchstem Niveau. Das geringe Gewicht wird durch die gezielte Verwendung von Hightech-Materialien erreicht. Optimale Traktion und sicheres Fahrverhalten auch unter schwierigen Bedingungen garantiert der Allradantrieb Alfa Q4. Für hohen Komfort an Bord auch auf langen Touren sorgt darüber hinaus das grosszügige Platzangebot im Innenraum.

UNVERWECHSELBARES ALFA ROMEO DESIGN Der neue Alfa Romeo Stelvio verbindet Elemente aus der über 100-jährigen Historie der Marke mit Stil und Leistung des 21. Jahrhunderts. Schon die Proportionen des neuen Alfa Romeo Stelvio verkörpern Stärke, Dynamik und Kompaktheit. Diese Optik wird unterstrichen durch insgesamt zehn verfügbare Karosseriefarben sowie ebenfalls sieben unterschiedliche Designs für die Leichtmetallräder.

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INNOVATIVE TECHNOLOGIE FÜR VORBILDLICHE SICHERHEIT Der neue Alfa Romeo Stelvio bietet eine ganze Reihe innovativer Sicherheitseinrichtungen, je nach Modellversion serienmässig oder auf Wunsch. Ein Beispiel dafür ist das exklusive Integrierte Bremssystem (IBS), das in der Alfa Romeo Giulia Premiere feierte. Es vernetzt die Wirkungsweise der elektronischen Regelsysteme mit der mechanischen Bremskraft­unter­ stützung. Das Ergebnis sind überragend schnell ansprechende Bremsen ohne störendes ABS-Pulsieren und sehr kurze Bremswege. Zu den innovativen Sicherheitseinrichtungen zählen ausserdem das Kollisionswarnsystem (Forward Collision Warning FCW) mit autonomer Notbremsfunktion (AEB) und Fussgängererkennung, der Spurhalteassistent (Lane Departure Warning LDW) sowie der Totwinkel-Assistent (Blind Spot Monitoring BSM), der den Fahrer vor in den Spiegeln nicht zu sehenden Fahrzeugen warnt. Die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage (Adaptive Cruise Control) passt die eigene Geschwindigkeit nicht nur dem gewählten Wert an. Sie reagiert auch auf andere Fahrzeuge im direkten Umfeld.

ÜBERLEGENE FAHRLEISTUNGEN Der neue Alfa Romeo Stelvio wird zum Marktstart mit zwei leistungsfähigen Motorisierungen angeboten: einem 2.0-Liter-Turbobenziner mit 280 PS sowie einem 2.2-Liter-Turbodiesel mit 210 PS. Mit einem Wert von 5.7 Sekunden für den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 gehört der Alfa Romeo Stelvio 2.0 Turbo zu den sportlichsten Fahrzeugen im Segment.


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HOHER KOMFORT FÜR FAHRER UND PASSAGIERE Mit einem eleganten, grosszügigen und geschmackvoll eingerichteten Innenraum bringt der neue Alfa Romeo Stelvio italienische Gastfreundlichkeit in die Mittelklasse der Premium-SUVs. Durch die vergleichsweise hohe Sitzposition und die Fahrdynamikregelung Alfa DNA geniesst der Fahrer stets die volle Kontrolle über das Fahrzeug, wie es von einem Alfa Romeo Sportwagen erwartet wird. Für hohen Komfort sorgen unter anderem die 2-Zonen-Klimaautomatik und das innovative Infotainmentsystem Alfa Connect. Die hochwertige Audioanlage garantiert mit – je nach Version – acht, zehn oder 13 Lautsprechern – wiederum je nach Version von HARMAN / KARDON – erstklassigen Sound. Der Kofferraum fasst 525 Liter, die elektrisch betätigte Heckklappe öffnet in acht einstellbaren Positionen.

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WIE DIE ROTE SAU DAS FLIEGEN LERNTE

  AMG

VOR 50 JAHREN GRÜNDETEN HANS-WERNER AUFRECHT UND ERHARD MELCHER AMG. ES WAR EIN LANGER WEG VON IHREM KLEINEN TUNINGBETRIEB ZUR MERCEDES-­EIGENEN SPORTWAGEN- UND KUNDENSPORT-MANUFAKTUR. von Andreas Faust

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Unfallwagen aufgebauter feuerroter Mercedes 300 SEL 6.8 – Spitzname «Rote Sau» – holte bei den 24 Stunden von Spa den Sieg in seiner Klasse und schaffte Platz zwei im Gesamtklassement. Die Werkstatt im schwäbischen Burgstall platzt vor Aufträgen aus allen Nähten; 1976 wird deshalb ein neues Werk am heutigen Standort in Affalterbach eröffnet. Neben dem eigenen Rennteam und der Betreuung von Kundenfahrzeugen für den Rennsport verlegt sich AMG auch auf die Optimierung von Serienmodellen von Mercedes.

Man schlägt sich, man verträgt sich wieder, aber trennt sich im Frühjahr 1971, um künftig in lockerer Form zusammenzuar­beiten. Im Juli des gleichen Jahres wird AMG dann schlagartig bekannt: Ein auf einem

Die Zusammenarbeit mit «dem Daimler» wird enger. Ab 1988 baut AMG die in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft eingesetzten Mercedes 190 E auf, zwei Jahre später beginnt die Kooperation zur

© Werk

m Anfang einer Erfolgsgeschichte steht oft Unzufriedenheit. Auch im Fall von Hans-Werner Aufrecht und Erhard Melcher. Rennmotoren ­wollen die Ingenieure entwickeln, aber abgesehen von ein paar Rallyeeinsätzen mag ihr Arbeitgeber Mercedes Mitte der 1960er-Jahre sich nicht mehr auf Motorsport einlassen. Nach einigen Jahren des gemeinsamen Tüftelns nach Feierabend wagen sie den Schritt in die Selbständigkeit und gründen 1967 AMG – für Aufrecht, Melcher und Grossaspach, Aufrechts Geburtsort.

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Entwicklung sportlich ausgelegter Serienfahrzeuge. Im Jahr 1993 erscheint mit dem C 36 AMG das erste in diesem Rahmen entwickelte AMG-Modell. Im Jahr 1999 übernimmt Daimler Chrysler als Mercedes-­ Mutterkonzern 51 Prozent der AMG-­A nteile; sechs Jahre später wird AMG zur hundertprozentigen Daimler-Tochter. Mit dem Tuningbetrieb von einst hat das Unternehmen heute nichts mehr zu tun. Statt blosser Optimierung von Serienmodellen erhalten die Sportversionen von AMG komplett neu entwickelte Motoren und Fahrwerke, für die oft auch Eingriffe in die Fahrzeugstruktur nötig werden. Mit dem SLS AMG von 2009 und dem aktuellen Mercedes-­ AMG GT lancierte die Marke erstmals komplett im Haus konzipierte und konstruierte Supersport­wagen. Noch in diesem Jahr soll zudem ein Hypersportwagen mit Strassenzulassung und aus der Formel 1 entlehntem, über 1000 PS starkem Hybridantrieb das für AMG technisch Machbare demonstrieren.

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Erbacher Bikes AG

«THE WORLD OF ERBACHER» – BE A PART OF IT DIE NEUE SAISON STEHT IN DEN STARTLÖCHERN, SOWOHL IM TÖFFGESCHÄFT WIE AUCH IM RACETEAM. von Christoph Steinmann

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n den kommenden 1 ½  Jahren werden grosse Veränderung auf uns zukommen. Zum einen werden wir in ein neues Domizil umziehen, zum anderen wird die ganze Firma umstrukturiert. Dies könnte auch für Sie, liebe Leser, von Interesse sein. Für mehr Informationen kontaktieren Sie doch bitte Urs Erbacher. Was bleibt, ist dem Kunden ein Optimum an Knowhow und Qualität bei all unseren Arbeiten abzuliefern.

JNDIA & URS STARTEN GEMEINSAM IN DIE NEUE SAISON Die 2017er-Ausgabe der European Drag Racing Championships steht bevor. Am Wochenende vom 27. – 29. Mai starten Jndia und Urs in Santa Pod / England in die neue Saison. Urs in der Königsklasse der Top Fueler mit rund 12’000, Jndia in der Kategorie A-Fuel mit rund 5 0 00 PS. Jndia wird ausserdem versuchen, die Lizenz für die Topklasse zu machen. Highlight aus unserer Sicht ist auch dieses Jahre wieder das Rennen in Hockenheim vom 18. – 20. August. Es warten spannende Angebote auf Sie, wie Sie diese einzigartige Rennatmosphäre hautnah miterleben können. Schreiben Sie uns unter club111@club111.org.

CLUB111 – CROWDFUNDING FÜR DAS RENNTEAM Werden Sie Mitglied im Erbacher Club111. Mit dem Beitrag von CHF 111.– unterstützt jedes Club-Mitglied das Rennteam tatkräftig. Will man im Motorsport ganz vorne dabei sein, so braucht es finanzielle Resourcen. Dank treuen Sponsoren ist ein Teil der Saison abgedeckt, aber längst nicht alles. Deswegen wurde der Club111 gegründet. Im Mitglieder­beitrag von CHF 111.– inbegriffen sind persönliche Einladungen zu speziellen Events, eine Membercard, mit der günstiger im Erbacher-Shop eingekauft werden kann, sowie ein Welcome-Paket. Wer es noch exklusiver mag, der nimmt das Nitroboost-Paket für 1 111 Franken. Anmeldungen unter club111@club111.org.

NEUHEITEN JNDIAN 2017 Neue Farben, Modellpflege-Massnahmen sowie das wegweisende neue Infotainment-System «Ride Command» prägen die Indian Modell­ palette  2017. Angefangen bei der Scout 60, unserem Einsteigerbike mit 1 0 00 cm3, das speziell auch für Frauen geeignet ist. Weiter geht es über die Klassiker wie Chief Classic, Vintage, Springfield und Chieftain bis hin zum Supertourer Roadmaster. Für jeden Geschmack hält Indian ein Motorrad bereit, mit Motoren «Made in Switzerland».

NEUHEITEN VICTORY 2017 Victory hat zwar die Produktion neuer Bikes eingestellt, trotzdem gewährleistet man die Ersatzteil- und Servicegarantie für die nächsten 10 Jahre. Es sind noch einige Modelle erhältlich, und zwar zu interessanten Konditionen.

HARLEY DAVIDSON WEITERHIN BEI ERBACHER BIKES Urs Erbacher ist ja seit vielen Jahren dafür bekannt, Motorräder der US-Traditionsmarke Harley-Davidson zu Unikaten zu customizen. In den Hallen von Erbacher Bikes wurden in den letzten Jahren schon hunderte Harleys umgebaut, von kleineren Veränderungen bis hin zu Komplett­ umbauten im Wert eines Mittelklasse-Neuwagens. Für Harley-Besitzer werden neben dem Customizing weiterhin auch Reparaturen und Tuning angeboten. Wir führen eine grosse Anzahl an Gebrauchtfahrzeugen.

ERBACHER CARS BIETET AUTO-UMBAUTEN ODER –RESTAURIERUNGEN Ein weiteres Standbein ist der Umbau sowie das Restaurieren von Autos. Natürlich stehen hier amerikanische Klassiker wie Corvette, Mustang, Cobra oder T-Bird im Vordergrund, aber auch ältere Porsche 911 oder Jaguar E-Type finden den Weg in die heiligen Hallen in Arlesheim und werden fachmännisch restauriert. Zur Zeit bauen wir gerade mehrere Porsche zu Unikaten für Kunden um. Haben Sie einen Wunsch, einfach anrufen. Wir können auf über 20 Jahre Knowhow in Sachen Custom Bike-Bau sowie über 30 Jahre Rennerfahrung zurückgreifen. Auch was das Vorführen bei der MFK angeht, sind wir Ihr Ansprechpartner.

ERBACHER-UHR ALS TOLLES GESCHENK Ein schönes und exklusives Präsent hält der Club111-Shop für Euch parat. Daniel Strom, Designer und Uhrenmacher aus Biel hat in Zusammenarbeit mit Urs Erbacher eine exklusive Uhr in limitierter Kleinserie aufgelegt. Je nach Ausstattung sind die Uhren entweder für CHF 1 111.– oder für CHF 2 111.–. In der Mache ist auch eine Damenuhr. Mehr dazu auch auf der Homepage.

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UMWELTSCHUTZ, EFFIZIENZ & HYGIENE …

  Nef Truckcenter AG

TRANSPORTKÜHLANLAGEN SIND HEUTE UNVERZICHTBAR FÜR DIE PHARMA- UND LEBENSMITTELLOGISTIK. TÄGLICH WIRD EINE GROSSE ANZAHL VON LEICHT VERDERBLICHEN WAREN IN DER SCHWEIZ TRANSPORTIERT. JEDER VON UNS MÖCHTE SEINE LEBENSMITTEL UND SEINE MEDIZIN IN EINEM EINWANDFREIEN ZUSTAND ÜBERGEBEN BEKOMMEN. NICHT ZULETZT SORGT DIE TRANSPORTBRANCHE TAGTÄGLICH FÜR EIN PROFESSIONELLES HANDLING DIESER LEICHT VERDERBLICHEN WAREN.

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it hohem Aufwand und Know-How sorgen die vielzähligen Logistik-Unternehmen in der Nordwestschweiz vorbildlich für den gekühlten Transport dieser Waren auf der Strasse von A nach B. Um eine einwandfreie Funktion dieser Transportkühlanlagen sicher zu stellen, bietet das Nef Truckcenter in Frenkendorf/Baselland als Partner von Carrier Transicold Switzerland – (Carrier Kältetechnik Schweiz AG) in der Nordwestschweiz alle Dienstleistungen rund um das Thema Transportkühlung an. Für einen ordnungsgemässen Betrieb einer Kühlanlage und die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen sind viele Dinge und Faktoren zu berücksichtigen. Neben dem Nachweis der Wartung ist eine jährliche Dichtigkeitsprüfung vorgeschrieben. Undichte Anlagen verlieren erheblich an Leistung und belasten die Umwelt. Durch einen jährlichen Service und eine vorbeugende Wartung wird die einwandfreie Funktion der Anlage sichergestellt. Darüber hinaus werden die unvorhergesehen Reparaturkosten und die damit verbundenen Ausfallzeiten reduziert. Nicht zu vernachlässigen ist die Sauberkeit und Hygiene der Anlage. Eine regelmässige Kontrolle und Reinigung der gesamten Anlage bis hin zur Desinfektion des Verdampfersystems mit speziellen Mitteln und Spezialwerkzeugen trägt erheblich zur Hygiene bei, erhöht die Leistung der Anlage und reduziert deutlich den Energieverbrauch. Auf Wunsch kann die Reinigung vom kompletten Frachtraum nach dem HACCP Prinzip durchgeführt und die Wirksamkeit durch spezielle Tests nachgewiesen werden. Ebenso zur Entlastung der Umwelt und Schonung der

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Ressourcen trägt die Kontrolle der Dichtigkeit des Gesamtsystems bei. Ein beschädigter oder undichter Kühlaufbau, undichte Türen oder beschädigte Türdichtungen reduzieren die Kühlleistung und erhöhen deutlich die Energie- und Betriebskosten. Als Kooperationspartner vom TÜV SÜD Industrie-Service ist das Nef Truckcenter in der Lage im Raum Basel und in der Nordwestschweiz die Re-Zertifizierung der ATP Wiederholungsprüfung nach dem Übereinkommen über die internationale Beförderung leicht verderblicher Lebensmittel an dem gesamten Kühlfahrzeug oder Aufbau vorzunehmen. Der Nachweis der Temperaturvergleichsmessung nach DIN EN 13486 kann ebenso erbracht werden. Hier werden Referenzmessungen zum Nachweis der Genauigkeit der Temperaturerfassung der Kühlanlage durchgeführt und in einem Kalibrierungszertifikat dokumentiert und festgehalten. Eine nach Herstellerrichtlinien und gesetzlichen Anforderungen gewartete Kühlanlage trägt zum Umweltschutz und zum Werterhalt der Anlage bei, erhöht die Verfügbarkeit des Gesamtsystems, verringert die TCO (Gesamtkosten) und verlängert die Betriebsdauer. Umfassende Service- und Reparaturverträge für die Kühlanlagen stehen zur Verfügung und bieten die Basis für eine feste Kalkulationsgrundlage für den Kunden. Neben den Hauptaufgaben, wie Service und Wartung der Kühlgeräte, Montage von Neugeräten, Erstellung von Kalibrierung-Zertifikaten, Re-Zertifizierung vom ATP, Telematik-Lösungen, gehört auch die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der mobilen Kühlanlagen rund


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um die Uhr zum Angebot. Weiterhin können auf Kundenwunsch während dem Werkstattaufenthalt zusätzliche Dienstleistungen an den Aufliegern, Anhängern und Aufbauten ausgeführt werden. Somit kommt man gemeinsam der One-Stopp-Strategie ein Stück näher, mit dem Vorteil, dass sich die Fahrzeugverfügbarkeit für den Kunden erhöht und die ungeliebten Standzeiten für den Transportunternehmer sich reduzieren. Die ISO-zertifizierte Nef Truckcenter AG ist seit 2001 offizieller Servicepartner der Carrier Transicold in der Nordwestschweiz und hat für die stetig wachsenden Anforderungen und neuen Aufgaben in der Transportkühlung ein neues Team von Spezialisten zusammengestellt.

NEF TRUCKCENTER AG Flachsackerstrasse 10 CH-4402 Frenkendorf Telefon +41 (0)61 906 96 96 Fax +41 (0)61 901 20 22 info@neftruckcenter.ch www.neftruckcenter.ch

Tel. 0800 838 839 (24h)

Nef Truckcenter AG Flachsackerstrasse 10 CH-4402 Frenkendorf Tel. +41 (0)61 906 96 96 Fax +41 (0)61 901 20 22 info@neftruckcenter.ch www.neftruckcenter.ch

UNSER KÄLTETECHNIK - DIENSTLEISTUNGSANGEBOT ? Carrier Transicold Partner ? 24h Pikettdienst ? Service und Reparatur ? Mobiler Service ? Geräte und Verdampferreinigung ? Telematik und Temperatur-Systeme

? TÜV SÜD Kooperationspartner ? Dichtigkeitsprüfung ? Kalibrierungen nach DIN EN 13486 ?ATP/FRC Wiederholungsprüfung ? Neugeräte Einbau und Montage ? Wartungs- und Serviceverträge


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  Emil Frey AG

DER LEXUS LC: DYNAMISCHES LUXUS-COUPÉ IN JEDER HINSICHT © Toyota

DIE EINFÜHRUNG DES NEUEN LC LUXUS COUPÉS UNTERMAUERT ERNEUT DEN ANSPRUCH VON LEXUS, FAHRZEUGE MIT AUFREGENDEM, EMOTIONSGELADENEM DESIGN UND AUFSEHENERREGENDER LEISTUNG ZU ENTWICKELN.

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n nur 27 Jahren hat Lexus weltweit den Markt von Luxusfahrzeugen nachhaltig verändert. Höchste Ingenieursleistungen haben Generationen von leistungsstarken und ansprechenden Motoren und Getrieben hervorgebracht. Zugleich wurde die wegweisende Hybrid-Technologie hinsichtlich Effizienz und Komfort auf immer neue Ebenen gehoben. Das hochmoderne Design und das richtungsweisende Luxuskonzept basieren auf der Tradition meisterhaften Handwerks und unterstreichen den dokumentierten Status von Lexus als Konstrukteur von Luxusfahrzeugen auf Weltklasse-Niveau. Auf diesen etablierten Stärken baut Lexus nun auf und untermauert seinen Ruf mit einem ausgereiften Ansatz für die Fahrzeugentwicklung, um neue Möglichkeiten in Design und Technologie auszuloten und um seiner Modellpalette einen neuen Auftritt zu verleihen. Der Prozess der Veränderung wird von der Spitze in Person von Akio Toyoda selbst vorangetrieben. In seiner Funktion als Markenvorstand und Chef-Testfahrer gestattet er mehr Freiraum, Autonomie und Mut zu starkem Selbstbewusstsein. Mit dem Vorteil dedizierter Ressourcen, grösserer Flexibilität und schnellen Entscheidungen konnte Lexus mit einer Reihe neuer dynamischer Modelle die Wahrnehmung von Lexus sowohl bei den Kunden als auch in der Autoindustrie global verändern.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017

Der markante neue NX Crossover, die neueste Generation des RX  Luxus-­SUV sowie der RC F und die GS F Leistungsmodelle demonstrieren alle, welch grossen Sprung Lexus bei der Realisierung unverwechselbarer moderner Designs und dynamischer Reife gemacht hat. Zugleich blieb die bekannte Luxusqualität und das Auge für Details eine konstante Grösse. Das LC Luxus-Coupé greift dieses evolutionäre Konzept auf und führt es auf eine neue Ebene. Lexus hat es geschafft, innerhalb von nur fünf Jahren seit der Enthüllung ein kompromissloses Fahrzeug zur Serienreife zu bringen, wofür sowohl Kritiker als auch das Publikum grosses Lob zollten. Möglich wurde diese Leistung durch eine neue Art der Zusammenarbeit der Design- und Ingenieurteams im Verlauf des gesamten Entwicklungsprozesses. Lexus hat für den LC nicht nur ein Design mit hoher visueller Strahlkraft kreiert, sondern zugleich bahnbrechende Konstruktionen und Technologien realisiert. Der LC 500h ist das erste Modell, in dem ein Hybridsystem mit mehrstufiger Untersetzung realisiert wurde, das die Wahrnehmung von Hybridfahrzeugen ändert, indem es eine verbesserte Drehmomententwicklung über das gesamte Geschwindigkeitsspektrum zeigt und noch unmittelbarer auf die Befehle des Fahrers reagiert. Hinzu kommen mehr Leistungsentfaltung und Fahrvergnügen bei der zugleich charakteristischen Geschmeidigkeit


AUTO & MOTO und Effizienz, die Lexus Hybridfahrzeuge auszeichnen. Im LC 500 mit seinem klassischen 5.0  L iter V8 Saugmotor feiert das neue 10-Gang-Direktschalt-­Automatikgetriebe Premiere. Die Gangabstufung ermöglicht eine geschmeidige, lineare Beschleunigung. Die grosse Begeisterung jedes Einzelnen, der an der Entwicklung beteiligt war, machte den LC zu einem Erfolg. Ihr ganz persönlicher Beitrag war entscheidend, ein Fahrzeug wie den LC zu realisieren.

FLAGGSCHIFF-LUXUS-COUPÉ Der LC ist das Flaggschiff 2+2-Luxus-Coupé im globalen Lexus-­ Modellsortiment. Es präsentiert nicht nur die ausgewählte Designqualität, Ästhetik, Ingenieursleistungen und wegweisende Technologien, die Lexus als Produzenten von Premiumfahrzeugen definieren, sondern zugleich den hohen Anspruch als Luxus- Lifestylemarke. Er sieht nicht nur gut aus. Er wurde in jeder Hinsicht so konzipiert, dass er besonderes Fahrerlebnis vermittelt. «Noch klarer und ausgefeilter» waren die zentralen Begriffe für Lexus, alle Aspekte der Leistung, des Fahrerlebnisses und des Handlings verfeinern. Der LC ist eine moderne Interpretation in der klassischen Tradition eines Grand Tourers, ein Coupé, das für die Landstrasse und nicht für die Rennstrecke entwickelt wurde. Sein Handling, seine Direktheit und sein Komfort wurden auf einigen der bedeutendsten Landstrassen der Welt getestet und feingeschliffen, um ein einladendes und begeisterndes Fahrerlebnis zu verwirklichen.

© Toyota

Beide Versionen weisen gleich hohe Qualitätsstandards auf: Der LC 500 und der LC 500h – zwei Automodelle, die ihren Käufern das Angebot einzigartiger Erfahrung bieten. Der LC 500h stellt eine echte Revolution in der Entwicklung der Hybridtechnologie dar. Er ist das

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erste Modell, in dem das brandneue Lexus Hybridsystem mit mehrstufiger Untersetzung zum Einsatz kommt. Die Ergänzung des 3.5 Liter V6 Hybrid-Antriebsstrangs mit einer Schalttechnik mit mehrstufiger Untersetzung schafft eine neue Fahrerfahrung, die sich in höherem Drehmoment, mehr nutzbarer Leistung über eine grössere Geschwindigkeitsbandbreite und linearer Beschleunigung ausdrückt. Der Fahrer gewinnt den einzigartigen Eindruck einer 10-Gang-Automatik. Diese Qualitäten kommen zum Ausdruck mit der umfassenden Geschmeidigkeit und Effizienz, für die der Lexus Hybrid Drive berühmt ist, und führen darüber hinaus zu einer verbesserten Umweltverträglichkeit. Der LC 500 wird angetrieben von der neuesten Entwicklungsstufe des klassischen V8 Benzin-Saugmotors, der hier 477 PS /351 kW leistet. Er bietet dem Fahrer einen verbesserten Beschleunigungseindruck und weist Motoreigenschaften auf, die nur ein klassischer V8 hat. Er ist abgestimmt auf das weltweit erste 10-Gang- Direktschalt-Automatikgetriebe, das jemals in einem Premiumfahrzeug verbaut wurde. Damit liefert er ein wirklich bereicherndes Fahrerlebnis.

EMIL FREY AG Basel-Dreispitz Brüglingerstrasse 2 CH-4002 Basel Telefon +41 (0)61 335 61 11 Fax +41 (0)61 335 61 60 info-basel@emilfrey.ch www.emilfrey.ch/basel


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AUTO & MOTO   Automobilfotograf Michel Zumbrunn

AM DRÜCKER

ALTMEISTER MICHEL ZUMBRUNN IST WIEDER DA, OBWOHL: ER WAR EIGENTLICH NIE WEG … von Matthias Pfannmüller

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n den letzten Jahren schien es, als habe sich einer der grössten Automobilfotografen der Schweiz und Erfinder des «Schwarzen Studios» zurückgezogen: warum auch nicht? Michel Zumbrunn ist schliesslich schon über 70, da darf man es etwas ruhiger angehen lassen. Und tatsächlich hat er seine Räumlichkeiten in Fällanden samt Namen vor zwei Jahren verkauft. Doch Zumbrunn kann von der Kamera einfach nicht lassen. Anders: Man lässt ihn nicht. Denn seit dem vermeintlichen Abschied hat er mehrere interessante Anfragen erhalten, «die ich einfach nicht ablehnen konnte». Eine sagenhafte und auch sehr private Privatsammlung war dabei, die der Routinier in mehreren Wochen sowie der ihm eigenen, unverwechselbaren Handschrift abgelichtet hat. Während diesem Auftrag, bei dem die Kamera zum Auto reisen musste und nicht umgekehrt, wie es zuvor bei Zumbrunn üblich war, kam ihm die Idee zu einem mobilen Studio. Zurück in der Schweiz, hat

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© Michel Zumbrunn

er dann ein solches entwickelt und auch realisiert – gemeinsam mit seinem früheren Lehrling Heinz Unger, der heute selbst ein Studio in Schlieren unterhält. Dieses Rollkommando kommt – mit 700 Kilo Material im Transporter – nun überall dorthin, wo es bestellt wird. Foto-Catering, sozusagen, und überaus bequem für die Besitzer seltener Oldtimer, die ungern ihr trockenes Zuhause verlassen.

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Doch Zumbrunn hat die letzten Jahre auch viel nachgedacht und neue Perspektiven eingenommen. Weg vom plakativen Besitzerstolz mit drei Viertel vorne, davon hatte der Lichtbildner langsam selbst genug. Heute liegt ihm vielmehr daran, Autos thematisch zu behandeln. Zumbrunn  2 .0, sozusagen. Seine jüngeren Arbeiten zur Stromlinie sind ein gutes Beispiel dafür – oder der prächtige Bildband «90 Years Celebration Exhibition» zur gleichnamigen Ausstellung, welche die Zusammenarbeit zwischen Emil Frey und William Lyons dokumentierte: Zu diesem Zweck hatte der Importeur letzten Herbst alle je gebauten 76 SS- und Jaguar-Serienmodelle unter einem Dach vereint – ein weltweit einmaliges Unterfangen, für das nur zwei Fahrzeuge aus England herbeigeschafft werden mussten. Die anderen befinden sich alle in Schweizer Besitz, was unter anderem eindrücklich zeigt, in welch automobilem Schlaraffenland Zumbrunn unterwegs ist. Letzterer ist sichtlich stolz auf das Buch und denkt bereits an das nächste. Derweil mehren sich seine Haus-, pardon, Garagen-Besuche, welche unter info@fotozumbrunn.ch zu buchen sind, bevor der gebürtige Berner ganz unauffällig zum Auslösen anreist – in einem Subaru XV.

Auto Götte AG Christoph Merian-Ring 3 4153 Reinach BL Tel. 061 717 94 50 f.goette@autogoette.ch

WWW.AUTOGOETTE.CH


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IMPRESSUM & INHALTSVERZEICHNIS

IMPRESSUM ISSN 1662-1263 «GESCHÄFTSFÜHRER» SOMMER   : :  2017

HERAUSGEBER rundschauMEDIEN AG St. Jakob-Strasse 110 CH-4132 Muttenz / Basel Telefon +41 (0) 61 335 60 80 Fax +41 (0) 61 335 60 88 info@rundschaumedien.ch www.rundschaumedien.ch

Chefredaktion Niggi Freundlieb Projektleitung Thomas Lindenmaier t.lindenmaier@rundschaumedien.ch Verkauf Marco Bernasconi m.bernasconi@rundschaumedien.ch Leitung Produktion & Grafik Sandra Schneider s.schneider@rundschaumedien.ch

Verleger Francesco J. Ciringione

Grafik Sandra Rizzi

Verlagsleitung Serhat Tok

Korrektorat / Lektorat Brigitte Battaglia Aboservice info@rundschaumedien.ch

AUTOREN

alfaromeopress.ch Patrick Erny Andreas Faust Niggi Freundlieb Martina Gaugler Stefanie Genhart Barbara Goerlich Dr. Thomas Hauer Rolf Helbling HLC Vittorio Jenny Bill Kona Frank Linhart Georg Lutz Dr.  iur.  Bernhard Madörin Martin Omlin Matthias Pfannmüller Anka Refghi Bela Riethausen Thomas Ruepp Dr. med. Lukas Schöb Nike Schröder

Elena Seidel Christoph Steinmann Karin Vallone

BILDER Delius Klasing Verlag, Unique & Limited, Niggi Freundlieb, Simon Hallström, Hennessy, HLC / NEFF, Koelnmesse / Nolte Küchen, Sealander, Toyota, Werk, Dominique Zahnd/Regio aktuell, Michel Zumbrunn, Bildagentur. Bei allen übrigen Bildern liegen die Bild­rechte bei den jeweiligen Inserenten.

COPYRIGHT Nachdruck oder Vervielfältigung ist nur unter genauer Quellenangabe und mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages gestattet. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung der Autoren wieder, die sich nicht automatisch mit der des Verlages deckt. Der Verlag haftet nicht für unverlangt eingesandte Manuskripte.

INHALTSVERZEICHNIS 31 ABRO 30 AGEBA TREUHAND AG 77 Alltech Installationen AG 126 – 127 AMG 76 Anton Saxer AG 110 Apulia Giovannini 16 Arbeitgeberverband 68 – 71 Art Basel 40 – 41 artax Fide Consult AG 38 – 39 Atlantis 72 Au Bijou GmbH 127, 135 Auto Götte AG 134 – 135 Automobilfotograf Michel Zumbrunn 23 Avanti KV Weiterbildungen 24 AXA-Winterthur 15 Banque CIC (Suisse) AG 100 Basler Orthopädie René Ruepp AG 44 Basler Lehrstellenbörse 83 BauTech Personal 83 Bawa AG 51 Beat Heizmann AG 115 beer4you, Feldschlösschen Getränke  123 Belmot Swiss BRG 56 Bitterli Optik 60 Blaukreuz-Brockenhalle 101 Blutspendezentrum SRK beider Basel 65 Carkos Werbetechnik GmbH 114 Centro am Barfi 22, UG4 Chronometrie Spinnler + Schweizer AG 25 Das Zelt Festival 87 Demenga Glas AG 23 Denova Living & Design AG 73 Domino Möbel AG 117 Don Pincho Tapas Bar Restaurant 101, 102 Drogerie Rühle GmbH 108 – 109 Eau de Vie 111 Eiche Metzgerei- und Party Service 87 Elektro Struss GmbH 4 – 5, 132 – 133 Emil Frey AG 3 EP Leitz AG 128 – 129 Erbacher Bikes AG

34 – 35 Erlen-Verein Basel 51 Expressdruckerei GmbH 9 FC Basel 1893 AG 86 Fenstergalerie 65 Felix Transport AG 90 Fisch Gartenbau AG 21 Fischer & Fischer 83 Fred Senn AG 134 Garage Basilisk AG UG2 – 1 Garage Hollenstein AG 13 Garage Nepple AG 32 – 33 GAW Arbeits- und Wohnintegration 79 Genossenschaft Migros Basel 87 Getzmann AG 96 Gewerbeverband Basel-Stadt 14 Gewerblich-Industrielle Berufsfachschule GIBM 116 – 117 Glaskultur 125 Götschi AG 17 Graphax AG 89 Grassi + Co. AG 31 Grieder Schliess- + Sicherheitstechnik  120 H.P. Gerber Pannendienst AG 84 Handelskammer beider Basel 26 – 27 Handelsschule KV Basel 57 Handwerker & OPTIVER AG 67 Hänni + Schmidlin 54 Heinz Zemp 120 – 121 Historische Motorrennen 80 – 81 Horses 105 Hubert De Gewenchy 18 IC Unicon AG 2 Immodepot SA 97 Inhouse Immobilien GmbH 51 Kafferösterei Buser 81 Kieser Training Schweiz AG 103 Klinik Arlesheim AG 14 – 15 kmu News 88 Kulturtempel Elbphilharmonie 66 Kurt Fankhauser AG 45 L'affaire GmbH, Labelswitch

99 L&B Fenster GmbH 91 lallerdesign by moebelcorner 118 Landgasthof Bad Eptingen 111 Landgasthof Farnsburg 89 Lederfärberei & Autosattlerei Schmid 82 Leistungsstarke Küchengeräte 106 Linden Apotheke 71 Lisa Alterspflege 70 Luxor Haushaltsapparate AG 75 M. Wagner + Co. AG 124 – 125, UG3 Margarethen Garage AG 136 Marquis AG 19 McOptik (Schweiz) AG 118 – 119 Mendoza 112 – 113 MIC Catering Company GmbH 42 Milchhüsli Liestal 55 Möbel Roth AG 44 More Fashion AG 94 Moritz Hunziker AG 69 MS Treuhand 54 muba 2017 130 – 131 Nef Truckcenter AG 61 Nemensis AG 116 New York Café AG 72 Nicolas Krupp GmbH 61 Novorent GmbH 46 – 47 Omliin Energiesysteme AG 36 – 37 Parkrestaurant Lange-Erlen 59 Paul Pfirter & Co. AG 78 Perfecta Personal AG 121 Phoenix Basel AG 31 Plüss Sanitär-Technik 43 Pro Engineering AG 20 Psychiatrie Baselland 104 Pure Aveda Hair & Spa 119 RCB GmbH 39 Reisemobil-Center-Lörrach GmbH 108 Restaurant & Catering Le Paradis Indoors AG 109 Restaurant Drei König 111 Rheinischer Hof

Geschäftsführer Basel - Ausgabe 2/2017, 1/3 Seite Inserat, 180 x 87 mm

Mitarbeitende 100 vom Entwässerungstechnologen bis zum KV-Lernenden Spezialfahrzeuge 40 saugstarke LKW‘s und effiziente Kleinspüler Dienstleistungsbereiche 3 Kanalreinigung, Kanalsanierung, Entsorgung Standorte 2 in Füllinsdorf und Basel Notfallnummer 1 0800 321 222 GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2017 Geschäftsführer 2_2017 (Ausgabe Mai).indd 1

31 Roller Automobile GmbH 90 – 92 Rosentalturm 65 Rotstift AG 92 Rüegg Studio Basel 93 Saremo AG 31 Sautter Malerarbeiten AG 31 Schenker Storen AG 93 Schibler Sanitär GmbH 31 Schuhhaus Dorenbach 10 – 12 Schweizerische Treuhandgesellschaft AG 122 Sealander 83 Securiton AG 50 SG Life Design 94 – 95 Smart Sweet Home 105 Sportho GmbH 43 Stagecom Event AG 48 – 49 Stamm Bau AG 58 Stiftung Irides AG 89 Stilobjekt GmbH 99 Stolz GmbH 74 Storen Fust AG 31 Straumann Rohr- und Reinigungs Service 18 – 19 Telebasel 66 – 67 Theater Basel 88 Top Immobilien AG 28 – 29 Tretor AG 76 – 78 U19 Turnier Aesch 38 Ulmann-Degen AG 74 – 75 Umfrage 58 uptown Basel, Fankhauser Architektur 64 Verein «Energie Ertrag Schweiz» 98 Vernetzte Systeme 52 – 53 Vita Bad AG 7 Vögtli Mode 106 – 107 Von Fön bis Föhn 95 Warteck Invest AG 17 WIR Bank 62 – 63 Wirtschaftskammer Baselland 107 Zahnarztpraxis Villiger 56 –59 Zoo Basel Elefantenanlage

Marquis AG Kanalservice Wölferstrasse 15 CH-4414 Füllinsdorf T +41 61 717 17 17 www.marquis.ch 4/21/2017 10:33:37 AM


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Geschäftsführer Basel 02/2017  

Geschäftsführer Basel 02/2017