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SOMMER : : 2016

WIRTSCHAFT IM DREILÄNDERECK

KOLUMNEN VANJA BABIC SERGIO BORTOLIN MAURUS EBNETER FRANK LINHART THOMAS RUEPP DR. FRANZ A. SALADIN THOMAS SCHNEIDER PD DR. DR. DANIEL SOLLBERGER ANDREAS ZAPPALÀ

ERIK JUILLARD «FEEL THE BEAT!»

KIESER TRAINING

EFFIZIENTES TRAINING FÜR BUSINESSWELTEN

THOMAS KESSLER

«CHANCEN FÜR DIE ZUKUNFT ERGREIFEN»

STANDORT LIESTAL

POLITIK UND GEWERBE ZIEHEN AN EINEM STRANG

THAI HOUSE ORIENTAL

DAS THAI-RESTAURANT DER NACHHALTIGEN ART

ZAHNTECHNIK JÜRG WERMUTH SCHÖNE ZÄHNE SIND EIN STÜCK LEBENSQUALITÄT

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LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER

G

emäss der Ende März veröffentlichten UBS-Studie «Kantonaler Wettbewerbsindikator 2016» hat Basel-Stadt hinter den Kantonen Zug und Zürich seinen dritten Platz behaupten können, während Basel-Land zwei Plätze verloren hat und auf den 9. Rang abgerutscht ist. Generell scheint sich das Baselbiet in einem Abwärtstrend zu bewegen und befindet sich bei den Finanzen, dem Arbeitsmarkt und dem Kostenumfeld nicht mehr unter den besten 13 Kantonen. Basel-Stadt hingegen hat seinen Abstand gegenüber Spitzenreiter Zug verkürzt und belegt im Bereich der Innovation, der Wirtschaftsstruktur und der Erreichbarkeit sogar den ersten Platz. Bemerkenswert sind übrigens auch die Aussagen der Studie, wonach zum Beispiel die Wettbewerbsfähigkeit des Kantons Jura – letzter im UBS-Ranking – immer noch über jener von Frankreich liegt, oder diejenige des auf dem ebenfalls nicht glorreichen 22. Platz liegenden Kantons Glarus sich mit jener von Deutschland vergleichen lässt. «Tu felix Helvetia» könnte man da ob solcher Wahrheiten beglückt ausrufen und deshalb sollte man sich auch nicht wundern, wenn hierzulande ein aus religiösen Gründen verweigerter Handschlag oder das Torverhältnis des FC Basel für mehr mediale Aufmerksamkeit als die gute wirtschaftliche Kunde sorgen. Themenwechsel: Als auf Werbeeinnahmen angewiesene Publikation ist es uns natürlich ein grosses Anliegen, dass die Werbewirtschaft unter vernünftigen Rahmenbedingungen arbeiten kann. Als wenig vernünftig erachten wir es allerdings, dass Callcenter – teilweise aus dem Ausland – uns mit Werbeanrufe teilweise regelrecht terrorisieren. Der in den elektronischen Telefonbüchern mit einem Stern markierte Wunsch, keine Werbung erhalten zu wollen, wird dabei auf nicht gesetzeskonforme Weise ignoriert. Zwar kann das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) auf Grund von Beschwerden, die bei ihm eingehen, Strafantrag bei der zuständigen kantonalen Staatsanwaltschaft stellen, die in der Folge ein Strafverfahren gegen Firmen und Personen einleitet, welche den Sterneintrag im Telefonbuch nicht beachten. In der Praxis verspricht eine Meldung an das SECO aber nicht sofortige Abhilfe, da das Interventionsrecht des SECO an die Verletzung von Kollektivinteressen geknüpft ist, was eine grössere Anzahl betroffener Personen voraussetzt. Hilfreich sind allerdings zahlreiche Informationen, welche im Internet unter www.seco.admin.ch im Bereich «Werbe- und Geschäftsmethoden» zu finden sind. Darunter sind auch Listen mit Telefonnummern, welche Gegenstand von aktuellen Strafklagen sind, aufgeführt. Das SECO hat keine rechtlichen Kompetenzen, eine Telefonnummer zu blockieren oder zu sperren, als Konsument hat man aber mit den meisten modernen Telefonapparaten, Handys und Smartphones die Möglichkeit, unerwünschte Telefonnummern selbst zu sperren. Nicht empfehlen möchten wir, wenn man das Telefon trotzdem abnimmt, die Verwendung von Kraftausdrücken, denn man kann ja nicht sofort wissen, ob es sich dabei um einen unerwünschten Werbeanruf handelt. Aber unter uns gesagt: Man muss nicht immer jeder Empfehlung folgen!

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INHALT GARAGE HOLLENSTEIN Gelebte Partnerschaft mit den Kunden

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THOMAS KESSLER «Nicht nörgeln – Chancen  für die Zukunft ergreifen!»

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EINKAUFSSTANDORT LIESTAL Politik und Gewerbe ziehen an einem Strang

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MILCHHÜSLI LIESTAL Regionaler und frischer geht nicht!

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OMLIN ENERGIESYSTEME Heizungssanierung – leider ohne Fördergelder

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BASCHI DÜRR «Mehr Präsenz in der Öffentlichkeit»

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KIESER TRAINING Effizientes Training für Businesswelten «CAMPUS UNTERNEHMERTUM» Start zum ersten Lehrgang «Nach der Lehre»

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

TELEBASEL 38 Neu nun auch Live-Motorsport BURCKHARDT+PARTNER Neue Bürokultur dank Umbau

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RHYTAXI BASEL Neues Schiff zum 15. Geburtstag

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MOSCHINO HEIDI BERGER & CON 46 CUORE FIRST UND SECOND HAND Von chic über casual bis zu sportlich! RESTAURANT ADLER «Der Adler ist Kult!»

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MESSNER OPTIK Neues Ladendesign im Retro-Stil

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FRUTT RESORT Vielfalt auf der Melchsee-Frutt

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RAPHAEL BLECHSCHMIDT Haute Couture Modeschau bei Möbel Roesch

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PARKHOTEL BEAU SITE Das Matterhorn – der Berg der Berge

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REGION WASSERFALLEN Seminare und mehr in der Region Wasserfallen

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ZAHNTECHNIK JÜRG WERMUTH Schöne Zähne sind ein Stück Lebensqualität

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MMB KITCHEN & MORE 62 Küchen mit Liebe zum Detail bauen UMFRAGE 64 Soll die Armee Flüchtlinge abwehren? TIERPARK LANGE ERLEN Es ist endlich Frühling geworden, …

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BASEL TATTOO 2016 «Feel the Beat!»

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FONDATION BEYELER «Die Kunstvermittlung steht bei uns an erster Stelle»

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INHALT LEWIS HAMILTON Auf der Überholspur

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FORD STORE BASEL Willkommen in der Welt von Ford

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L1 ARCHITEKTEN Architektur mit dem speziellen Etwas!

MASERATI AUF EIS Kein Halten mehr   NEF TRUCKCENTER Der Sommer kann kommen …

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DESIGNKLASSIKER 110 Serie 7

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MARIO BOTTA Aus Licht und Schatten

ERBACHER BIKES Urs Erbacher strebt siebten Europameistertitel an

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GESICHTSGYMNASTIK 118 Das Beauty-Training

MOTODESIGN Die Welt von Honda in ihrer ganzen Pracht PURER GENUSS – RUM Vom Seeräuber- zum Kultgetränk

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MAURUS EBNETER VANJA BABIC THOMAS SCHNEIDER FRANK LINHART PD DR. DR. DANIEL SOLLBERGER DR. FRANZ A. SALADIN SERGIO BORTOLIN ANDREAS ZAPPALÀ THOMAS RUEPP

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THE BIG FIVE Fünf Beauty-Klassiker

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U19-TURNIER DES FC AESCH Die Stars von morgen in Aesch

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 THAI HOUSE ORIENTAL Das Thai-Restaurant der nachhaltigen Art

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EHC BASEL KLH Daniel Schnellmann: «Ich will die  Stärken stärken!»

KARSTEN RANITZSCH Der Herr des Kaffees

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UEFA EUROPA LEAGUE FINAL Die Fussballwelt schaut auf Basel

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

KOLUMNEN

PFEFFER 106 Eine Geschichte des Luxus

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PUBLIREPORTAGEN LANDGASTHOF PONY RANCH PURE AVEDA HAIR & SPA AGEBA TREUHAND GARAGE HOLLENSTEIN MARGARETHEN-GARAGE BASEL

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NEWS VERFÜHRUNG IM SOMMER KLASSIKER & KULT AUF ZWEI RÄDERN MOTORISIERTE BÜCHER NEUIGKEITEN DES DESIGNS

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AKTUELL

   Garage Hollenstein AG

GELEBTE PARTNERSCHAFT MIT DEN KUNDEN INTERVIEW MIT MARCEL HOLLENSTEIN von Niggi Freundlieb

SEIT 2013 BEFINDET SICH DER NEU ERSTELLTE GEBÄUDEKOMPLEX DER GARAGE HOLLENSTEIN AG MIT DEM MODERNSTEN BMW- UND MINI-CENTER DER SCHWEIZ AN DER THERWILERSTRASSE 2 IN AESCH-NORD. DAS 1974 GEGRÜNDETE UNTERNEHMEN VERBINDET DABEI FÜR DIE KUNDEN DIE NEUSTEN, ZUKUNFTSWEISENDEN AUTOMOBILTECHNOLOGIEN UND SÄMTLICHE DIENSTLEISTUNGEN EINES MODERNEN GARAGENBETRIEBS MIT DEN KUNDENFREUNDLICHEN ANNEHMLICHKEITEN SOWIE DEN PERSÖNLICHEN UND PARTNERSCHAFTLICHEN BEZIEHUNGEN, DIE NUR EIN FAMILIENBETRIEB BIETEN KANN.

MARCEL HOLLENSTEIN Alter: 48 Zivilstand: verheiratet; 2 Söhne Erlernter Beruf: Automechaniker; Meisterschule Heutige Position: Geschäftsführer, Mitinhaber Garage Hollenstein AG Hobbys: Familie, Wandern, Ski


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ie familientauglichen Modelle der 2er-Reihe, die 7erModelle im gehobenen Segment, die sportlichen M-Modelle  – etwa jeder vierte verkaufte BMW ist eine BMW 3er Limousine – die beliebten SUV’s aus der X-Reihe, die vollelektrischen i3 BMW’s oder der neue BMW i8 Plug-in-Hybrid – die Garage Hollenstein AG bietet die umfassende BMW-Modellpalette an Neu,- Vorführ- und Occasionsfahrzeugen. Im Aescher Autohaus ist aber auch die Kultmarke MINI mit deren Flaggschiffen MINI Countryman JCW und natürlich dem MINI Clubman zu finden. Dass die Garage Hollenstein aber nicht einfach nur Autos und / oder Reparaturdienstleistungen verkauft, sondern sich zum zukunftsorientierten Kompetenzzentrum für Mobilität entwickelt hat, das die Kunden auf dem Weg des rasanten technologischen Wandels in der Automobilbranche begleitet, oder auch wie wichtig die Kundenbeziehungen und  – bindungen für das Unternehmen sind, erklärt Geschäftsleiter Marcel Hollenstein im Interview mit dem «Geschäftsführer». «Geschäftsführer»: Hat sich der Entscheid, vor drei Jahren in AeschNord einen komplett neuen Garagenbetrieb zu eröffnen, als richtig erwiesen? Marcel Hollenstein: Hundertprozentig. Einerseits aufgrund unserer eigenen, betrieblichen Bedürfnisse, andererseits aber auch weil sich der Standort Aesch-Nord insgesamt sehr gut entwickelt. Viele Unternehmen, darunter auch ein Mitbewerber – aber Konkurrenz belebt das Geschäft – siedeln sich hier an, was ein positives, dynamisches Geschäftsumfeld mit viel Publikumsverkehr gestaltet. Ausserdem bekommt Aesch-Nord im 2019 einen direkten Autobahnanschluss – diesen Herbst ist Baubeginn – was den Standort noch attraktiver macht. Die gesamte Automobilbranche steht in einem unglaublichen technologischen Wandlungsprozess – inwiefern hat dies Auswirkungen auf Ihr Unternehmen? Es ist ja nicht nur ein technologischer Wandel, die heutige Generation hat auch andere Mobilitätsbedürfnisse als meine Generation oder die meiner Eltern. Dies alles schlägt sich auch in den Innovationen der Hersteller nieder. Mit BMW haben wir glücklicherweise diesbezüglich einen der weltweit innovativsten Marken als Partner. Als Unternehmen müssen wir natürlich diesen technologischen Wandel an der Front nicht nur aufnehmen – das heisst also, wir müssen unser technisches Knowhow und die entsprechenden Fähigkeiten laufend erweitern. Dank vorausschauender Planung können wir am Standort Aesch-Nord auch auf absehbare Zeit die dazu nötige Infrastruktur integrieren. Markant gegenüber früher verändert hat sich die Beratung und die Begleitung der Kunden. Wollten die Kunden früher einfach ein funktionierendes Auto kaufen, das sie so komfortabel wie möglich von A nach B fuhr, gilt es heute ganz andere Anforderungen zu berücksichtigen.

Welche? Im Gespräch mit den Kunden muss man herausfinden, welche Bedürfnisse der Kunde hat, und was für ihn das richtige Auto ist. Zentral ist heute aber, den Kunden die vielfältigen Assistenz- und teilweise untereinander verbundenen Bedienungs-, Steuerungs- sowie Kommunikationssysteme näher zu bringen und sie darin zu unterweisen. Ob Einparkierhilfe, automatische Abstandsregelung, Steuerung von Temperatur, Navigation, Telefon oder der Lautstärke des Entertainmentsystems via Gestik, ob Anpassung von Motorenleistung, beziehungsweise Treibstoffverbrauch an die tatsächlichen Erfordernisse im Strassenverkehr – die heutigen Autos verfügen über eine Vielzahl an digitalisierten Systemen, die man zu bedienen und zu gebrauchen lernen muss. Das Stichwort lautet Konnektivität. Das moderne Auto ist vernetzt, die verschiedenen Systeme kommunizieren miteinander, aber auch mit der Aussenwelt. Moderne Autos senden Daten in die Cloud oder zu anderen Fahrzeugen, um zum Beispiel Meldungen über Staus oder Glatteis zu übermitteln, oder tauschen Datenströme mit der Werkstatt aus. Und die Entwicklung geht rasant weiter – bis zum selbstfahrenden Auto! Kann man denn als normaler Autofahrer ohne die entsprechenden Kenntnisse überhaupt noch ein Fahrzeug bewegen? (lacht) Glücklicherweise lassen sich Fahrzeuge von BMW und MINI auch noch ohne die Nutzung der geschilderten Systeme steuern. Wir haben auch Kunden, die es immer noch vorziehen, einfach loszufahren, ohne all die technischen Features in Anspruch zu nehmen! Laienhaft gefragt: Verliert das doch mit starken Emotionen verbundene Auto nicht seine Seele ob der ganzen technologischen Entwicklung und welche Auswirkungen hat das auf ein Unternehmen wie die Garage Hollenstein? Wie bereits erwähnt, verändern sich die Bedürfnisse der Kunden. Als Unternehmen müssen wir dem Rechnung tragen. Aber Sie haben recht, das Thema Auto ist nach wie vor emotionell stark besetzt. Und ich bin überzeugt, dass das auch weiterhin – wenngleich in veränderter Weise  – so bleiben wird. Für uns ist es deshalb von eminenter Bedeutung, eine starke Beziehung zu unseren Kunden aufzubauen und ihnen auf dem Weg dieses technologischen Wandels zur Seite zu stehen. Wir wollen nicht einfach nur Autos verkaufen, sondern für die Kunden individuell zugeschnittene, nachhaltige Mobilitätslösungen zur Verfügung stellen. Dafür müssen wir die Kunden kennenlernen. Dies geschieht nicht nur bei uns im Verkaufsraum in Aesch, sondern auch durch viele Veranstaltungen, die wir organisieren. Mit Fahrtrainings, Besuchen auf Rennstrecken oder bei BMW in München, Volksfesten, Grill-Events oder kulturellen Anlässen schaffen wir eine starke Bindung zu den Kunden, die uns vor allem als kompetenten Partner in Fragen der Mobilität sehen sollen. >

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


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AKTUELL

42 JAHRE GARAGE HOLLENSTEIN AG 1974 als Einmannbetrieb und BMW-Vertretung in Birsfelden von Albin Hollenstein, dem Vater der heutigen Mitinhaber Dominic (Leiter After Sales), Martin (Verkauf) und Geschäftsführer Marcel Hollenstein gegründet, beschäftigt die Garage Hollenstein AG heute 44 Mitarbeitende und bildet zwischen vier und sechs Lehrlinge aus. Sie gehört zu den grössten BMW-Händlern in der Schweiz und vertritt mit dem MINI eine weitere Kult-Marke. Die Gründung einer Autogarage Mitte der 1970er Jahre, also in Zeiten der Ölkrise und der autofreien Sonntage, war zweifellos ein Wagnis, dennoch wuchs das Unternehmen dank Beharrlichkeit und handwerklicher Kompetenz stetig. Gleichzeitig machte Sohn Martin seine Ausbildungen im Betrieb, der 1989 im Industriegebiet Kägen in Reinach einen neuen Standort bezog. Ein Jahr später trat dann auch der jüngste Sohn Dominic in den elterlichen Betrieb ein und absolvierte seine Lehre. 1996 übernahm Marcel Hollenstein die Geschäftsleitung, sein Vater Albin Hollenstein zog sich aus dem Unternehmen zurück. Im Jahr 2000 wurde zusätzlich die Marke MINI ins Portfolio des Unternehmens aufgenommen, dafür wurde 2004 ein zusätzliches Gebäude im Industriegebiet Kägen in Reinach bezogen. Eng mit BMW verbunden wurde für die Garage Hollenstein, mit mittlerweile über 30 Mitarbeitenden, die räumliche Situation im Gewerbegebiet Kägen aber zunehmend beengt, denn die Verkaufszahlen stiegen kontinuierlich und damit auch die Flächenansprüche. Dementsprechend wurden schon relativ früh Überlegungen für einen Neubau an einem neuen Standort angestellt. Nach längerer Planung ist in der Folge in Aesch-Nord auf 7 500 m2 ein Hauptgebäude mit Showroom und einer Werkstatt sowie ein Anex-Bau mit betriebsinterner Waschstrasse und einem Waschraum entstanden. Die beiden Gebäude sind unterirdisch miteinander verbunden. Das nach BMW CI-Richtlinien gestaltete und nach neusten ökologischen Erkenntnissen erstellte Hauptgebäude wurde zum BMW-Vorzeige- und Referenzbetrieb in der Schweiz. So hat die Garage Hollenstein eine Fotovoltaik-Anlage auf den Dachflächen ihres Garagen-Komplexes realisiert, die rund 100 KWh Strom ins Netz einspeist. Dazu wird eine der bis anhin raren Stromtankstellen in der Region betrieben, bei der zum Beispiel der i3 innerhalb von 20 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen werden kann. Weiterhin vertreten wird die Marke MINI, deren Bereich als schwarzer, optisch abgegrenzter Gebäudekörper in den Gesamtbau integriert wurde, der in punkto Design dem besonderen Auftritt des MINI gerecht wird. Eröffnet wurde der neue Garagen-Komplex 2013.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

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1994

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AKTUELL

Kantons- und Stadtentwicklung

«NICHT NÖRGELN – CHANCEN  FÜR DIE ZUKUNFT ERGREIFEN!» AUCH WENN ES QUASI ZUM GUTEN TON IN DER LOKALEN POLITIK UND IM ÖFFENTLICHEN DISKURS ZU GEHÖREN SCHEINT, ÜBER ALLES UND JEDES ZU NÖRGELN UND BEI EINEM AUSSENSTEHENDEN DADURCH DAS GEFÜHL ENTSTEHEN KÖNNTE, BASEL HABE MIT BETRÄCHTLICHEN PROBLEMEN ZU KÄMPFEN, IST DAS PURE GEGENTEIL DER FALL. BASEL GEHT ES NÄMLICH SEHR GUT, UND ZAHLREICHE AKTUELLE BAU-PROJEKTE DOKUMENTIEREN EINE POSITIVE ENTWICKLUNG, WIE SIE BASEL SEIT DEN SOGENANNTEN GRÜNDERJAHREN IN DER ZWEITEN HÄLFTE DES 19. JAHRHUNDERTS NICHT MEHR ERLEBT HAT. INTERVIEW MIT THOMAS KESSLER von Niggi Freundlieb

THOMAS KESSLER (*1959) leitet seit 2009 die Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung, welche die vier Fachstellen Wohnraumförderung, Stadtteilentwicklung, Grundlagen und Strategien sowie Diversität und Integration umfasst. Vorher war er in Basel-Stadt Drogendelegierter (1991 –1   998) und Leiter der Integrationsstelle (1998 – 2009).

V

ielen ist es gar nicht so bewusst, aber Basel boomt in gewissen Bereichen regelrecht. Für Thomas Kessler, Leiter der Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung im baselstädtischen Präsidialamt, sind dies die besten Voraussetzungen für nachhaltige Investitionen in den Bau und Erhalt der städtischen Infrastruktur, damit auch künftige Generationen von einem prosperierenden Lebens- und Arbeitsstandort profitieren können. «Geschäftsführer»: Ist es nicht gerade in wirtschaftlich guten Zeiten sinnvoll, mit den Mitteln sparsam umzugehen und besonders im Bereich baulicher Infrastruktur – seien es Erhalt bestehender Substanz oder neue Projekte – massvoll das finanzielle Füllhorn auszuschütten?

Thomas Kessler: Damit der prosperierende Lebens- und Arbeitsstandort Basel auch für kommende Generationen erhalten bleibt, dafür muss gerade in guten Zeiten investiert werden, denn in schlechten Zeiten fehlen dazu die Mittel. Ob Grossprojekte wie der neue Kunstmuseumsbau, der Neubau Naturhistorisches Museum, der Neubau des Biozentrums, das Kasernenprojekt oder einfach die Aufwertung der Innenstadt durch einen neuen Bodenbelag – um nur ein paar Projekte zu nennen – sind Ausdruck dafür, dass wir heute Verantwortung für kommende Generationen übernehmen. Stellen Sie sich vor, wie Basel heute aussehen würde, wenn in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nicht kluge und vorausschauende Köpfe für grosszügige Strassenführungen, eindrückliche Schulhäuser und prägende Architektur in der Stadt gesorgt hätten. Nun sind gerade beim Kasernenprojekt plötzlich Stimmen laut geworden, die das Projekt hinterfragen – ärgert Sie das? Hinterfragen gehört zum Diskurs, erstaunlich ist der späte Zeitpunkt in einem jahrelangen Prozess und das Bedürfnis nach fixen Regulierungen für die nächsten Jahrzehnte. Die Kaserne ist als ein zentraler städtischer Treffpunkt und Kulturort geplant, der als integratives Zentrum für verschiedene kulturelle Szenen und für zahlreiche Bevölkerungsgruppen ausgestaltet werden soll. Die Kaserne wird weit ausstrahlen und das gesamte Kleinbasel markant aufwerten und damit für die Bevölkerung und das Gewerbe einen enormen Mehrwert bringen. Können Sie die Opposition gegen das Kasernenprojekt nachvollziehen? Eigenartig sind die ausgewählten Kritikpunkte. Die Substanzsicherung in einem historischen Gebäude ist nicht billiger zu haben, und den Kulturbetrieb der 2020er-Jahre sollten wir nicht heute unnötig genau vorregulieren. Statt vom Blick auf die Bedeutung der Kaserne für die ganze Stadt und für zukünftige Generationen sind einige Angriffspunkte von der heutigen Tagespolitik geprägt. Wer eine Stadt mit kurzen Wegen will, in der die Menschen gleichzeitig leben und arbeiten, wer die Pendlerströme eindämmen will, um die Zersiedelung der Umgebung zu stoppen, und wer eine lebenswerte, lebendige Stadt für künftige Generationen sowie und für eine funktionierende Wirtschaft will, sollte vorausschauen. Man sollte sich nicht in Detailfragen nach Öffnungszeiten oder temporärem Baulärm erschöpfen, sondern sich den Blick für das Ganze und damit die Zukunft von Basel erhalten. So haben unsere visionären Ahnen zur Gründerzeit die Grundstruktur zum erfolgreichen, heutigen Basel geschaffen.

WEITERE INFORMATIONEN Präsidialdepartement Kantons- und Stadtentwicklung Marktplatz 30a CH-4001 Basel Telefon +41 (0) 61 267 88 97 Telefax +41 (0) 61 267 88 66 www.entwicklung.bs.ch


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AKTUELL SPECIAL LIESTAL

    Einkaufsstandort Liestal

POLITIK UND GEWERBE ZIEHEN AN EINEM STRANG von Niggi Freundlieb

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iestal entwickelt sich immer mehr zum weit über die Stadtgrenzen hinaus reichenden, attraktiven Einkaufsstandort. Der reichhaltige Ladenmix im historischen «Stedtli», insbesondere in und rund um die autofreie Rathausstrasse, wird gleichermassen von den Konsumenten, als auch von den Ladenbesitzern, positiv bewertet. Während vor allem die Freie Strasse in Basel immer wieder im Mittelpunkt der Berichterstattung über Unternehmen, welche gezwungen sind, das Geschäft aufzugeben oder Basels renommierte Einkaufsmeile zu verlassen, steht (s. a. «Geschäftsführer 04 /2015»), präsentiert sich die Situation in Liestals Pendant, der Rathausstrasse, deutlich entspannter. Zwar kämpfen auch die Ladenbesitzer im «Stedtli» mit den Folgen des veränderten Einkaufsverhaltens der Konsumenten, und auch in der Rathausstrasse ist in den letzten Jahren eine nicht unbeträchtliche Fluktuation unter den Läden zu beobachten, dennoch herrscht beim Gewerbe eine weitaus optimistischere Grundstimmung als zum Beispiel bei den Ladenbetreibern der Freien Strasse in Basel. Einerseits übernehmen im «Stedtli» vor allem ein-

heimische Unternehmen in der Regel in kurzer Zeit freigewordene Ladenflächen und schaffen einen reichhaltigen Ladenmix, andererseits ist das Parkieren aufgrund der kurzen Wege und den beiden Parkhäusern in Gehdistanz vergleichsweise komfortabel. Vor allem – wie dies auch im folgenden Interview mit Fabrice Bütler, Geschäftsleiter von BÜTLER MEN’S FASHION sowie in persönlichen Statements von Andreas Zbinden, Präsident KMU Liestal, und vom Stadtpräsidenten von Liestal, Lukas Ott, ersichtlich wird – sorgen innovative Ladenkonzepte und ein enger Schulterschluss zwischen Gewerbe und Politik für ein positives Klima für Konsumenten und für Unternehmen am Einkaufsstandort Liestal. Im Interview erläutert Fabrice Bütler (33), Detailhandelsfachmann sowie Eidg. dipl. Textildetailhandelsspezialist, und seit 2014 Geschäftsleiter von BÜTLER MEN’S FASHION, warum sich der Einkaufsstandort rund um die Rathausstrasse positiv entwickelt, aber auch wie es seinem Geschäft gelungen ist, auch nach 27 Jahren zuversichtlich in die Zukunft zu schauen.  >


AKTUELL SPECIAL LIESTAL

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AKTUELL SPECIAL LIESTAL

Fairtrade-Produktion – prägen unser Sortiment, das in sämtlichen Grössen – von extraschlank bis 3XL erhältlich ist. Eine weitere Spezialität  – neben einem grossen Angebot an Freizeitmode – ist die grosse Auswahl an festlicher und formeller Kleidung.

«Geschäftsführer»: Was ist das Erfolgsrezept für BÜTLER MEN’S FASHION am Standort Rathausstrasse 69? Fabrice Bütler: Wir sind zwar direkt vor dem Törli mit der Rathausstrasse verbunden, können unseren Kunden aber direkt vor dem Geschäft drei Parkplätze anbieten. Es ist ganz offensichtlich, dass wir damit den Kunden ein wichtiges Argument bieten, bei uns einzukaufen. Viele Kunden melden sich sogar an, um einen Parkplatz zu reservieren – auch aus Basel! Die Kunden wollen heute nicht nur kompetent beraten werden und aus einem anspruchsvollen Sortiment auswählen können, sondern sie wollen effizient einkaufen und dabei wenig Zeit verlieren. Mit diesem Gesamtpaket können wir auf die zeitgemässen Einkaufsbedürfnisse der Kunden eingehen. Zum Erfolgsrezept gehören aber auch kontinuierliche Anstrengungen, den Kunden laufend nicht nur die neuste Mode zu präsentieren, sondern ihnen auch in speziellen Aktionen immer wieder auf unsere Angebote aufmerksam zu machen. Als Ladenbesitzer muss man sich auch immer wieder neu erfinden, sich verändern und auch in Werbung investieren. Was zeichnet das Sortiment von BÜTLER MEN’S FASHION aus? Bei uns finden die Kunden hohe Qualität bekannter Labels. Nachhaltige, mehrheitlich in Europa produzierte Produkte – teilweise sogar aus

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Auch die Rathausstrasse ist nicht vom Wegzug von Ladengeschäften und Unternehmens-Aufgaben verschont geblieben. Zudem ist mit dem Bücheli-Center ein gewichtiger Konkurrent für den Detailhandel entstanden, trotzdem ist eine positive Grundstimmung zu spüren – wie erklären Sie sich den Optimismus? Der Detailhandel und die Einkaufsgewohnheiten der Konsumenten verändern sich natürlich  – zum Beispiel Stichwort Internet – aber als Unternehmer darf man diesen Wandel nicht einfach beklagen, sondern muss ihn aufnehmen und mit Emotionen und positiven Erlebnissen die Kunden dazu zu animieren, in die Läden hineinzugehen. Dazu gehören aber auch Rahmenbedingungen, welche es den Unternehmen erlauben, sich zu entwickeln. Hier in Liestal sind wir in der glücklichen Lage, dass das Gewerbe zusammenarbeitet und vor allem von der Politik nicht alleine gelassen wird. Bei baulichen Massnahmen – wie die Sanierung der Rathausstrasse im nächsten Jahr – werden wir Ladeninhaber frühzeitig informiert, wir werden zu den entsprechenden Baustellensitzungen eingeladen und unsere Anliegen werden bei den Planungen berücksichtigt. Die Stadt sucht den Dialog mit uns und gemeinsam werden Vorschläge entwickelt, wie man die Attraktivität des Einkaufstandortes durch verschiedene Massnahmen steigern kann. Zur Aufwertung der Rathausstrasse gehören neben einer Neugestaltung zum Beispiel auch neue Gastronomieangebote, eine hohe Aufenthaltsqualität durch Begrünung und die Schaffung von Sitzmöglichkeiten, aber auch eine längerfristig angestrebte Attraktivitätssteigerung des gesamten Einkaufstandortes durch die Arealentwicklung bei Post und Bahnhof. Insgesamt kann ich sagen, dass das Gewerbe und die Stadt an einem Strang ziehen, und dass ich als Landebesitzer in die Gesamtentwicklung einbezogen werde. Was Ihre Frage nach der Konkurrenzsituation durch das Bücheli-Center betrifft, so kann ich aus meiner Sicht von einer positiven Situation sprechen. Wir von gewerblicher Seite arbeiten eng mit dem Center zusammen, sprechen uns miteinander ab und wir Läden im «Stedtli» profitieren von den steigenden Kundenfrequenzen des Centers.


AKTUELL

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SPECIAL LIESTAL

Altstadt beinhalten ein künftiges Potenzial für neue Nutzungen und Formate, das es zu nutzen gilt. Folgende Themenfelder müssen bei der Entwicklung der Rathausstrasse im Vordergrund stehen: Orientierung der Dienstleistung an den Bedürfnissen der Kunden, Erneuerung des Gastronomieangebots, Stärkung des Erlebnisfaktors und Steigerung der Aufenthaltsqualität. Beim letzten Punkt ist insbesondere die Stadt Liestal selbst gefordert: Durch die Neugestaltung der Rathausstrasse soll der Aussenraum aufgewertet und die Zugänge zur Altstadt im Rahmen der Arealentwicklungen im Zentrum attraktiviert werden.

VIEL POTENTIAL FÜR EINKAUFSSTANDORT LIESTAL von Lukas Ott, Stadtpräsident Liestal

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er Detailhandel befindet sich insbesondere wegen der Verlagerung in den Onlinehandel und der Konkurrenz aus dem grenznahen Ausland in einer Umbruchphase. Die Liestaler Innenstadt muss sich zukünftig noch stärker um ihre Kunden bemühen. Trotzdem verfügen unsere Anbieter grundsätzlich über eine gute Ausgangslage: Liestal hat eine starke Zentrumsfunktion, weist in der Region mit Abstand am meisten Verkaufsflächen auf und verfügt über hervorragende ÖV-Anbindungen. Überdurchschnittlich ist sowohl die Zahl der Arbeitsplätze gemessen an der Einwohnerzahl, wie auch die Kaufkraft. Zudem ist eine deutliche Auf bruchsstimmung zu verspüren – öffentliche und private Investitionen wirken als wichtige Triebfedern der städtischen und regionalen Entwicklung. Der Vierspurausbau der SBB hat das allgemeine Aufbruchssignal gegeben, das ganze Quartier rund um Bahnhof und Post mitten im Zentrum von Liestal zu erneuern. Diese Entwicklungen und weitere Projekte im Wohnungs-und Gewerbebau rund um die

Diese Entwicklungen stellen einen längerfristigen Prozess dar, bei dem Grundeigentümer, Betreiber und Stadt gleichgerichtete Aktivitäten entfalten müssen. Der Stadtrat und der Vorstand KMU Liestal gehen die weiteren Schritte deshalb in einem gemeinsamen Projektteam an. Zur Begleitung dieses Prozesses hat der Stadtrat mit Thomas Bretscher als ehemaligem Regionaldirektor der Manor AG und Vorstandsmitglied der Pro Innerstadt Basel einen erfahrenen Fachmann mandatiert. Die Chancen, die sich daraus ergeben, wollen und müssen wir packen. >

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


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AKTUELL SPECIAL LIESTAL

LIESTAL IM UMBRUCH von Andres Zbinden, Präsident KMU Liestal

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eine Zukunftsvision: Ich stehe beim Regierungsgebäude und betrachte mit viel Liebe unsere historische Rathausstrasse, wie sie sich in einem sanften Bogen bis zum Törli, dem Wahrzeichen von Liestal, hochzieht. Die Abendsonne lässt sie in einem sanften Licht erstrahlen. Links und rechts laden Gastronomiebetriebe die Passanten zum Verweilen und Konsumieren ein. Ladenbesitzer preisen ihre unterschiedlichen Waren, teilweise vor Ihrem Ladenlokal, feil, und die Passanten flanieren gemütlich durch die Strasse. Es herrscht eine fröhliche und zuvorkommende Stimmung, wie ich sie bis jetzt nur aus meinen Ferien im Süden kenne. Die Sanierung der Rathausstrasse hat sich also gelohnt! Viele Elemente meiner obigen Zukunftsvision sind meiner Meinung nach heute schon umgesetzt und unser «Stedtli» und Liestal im Allgemeinen sind im Aufwind. Politische Behörden, Ladenbesitzer, Planer und KMU Liestal arbeiten in enger Zusammenarbeit an der Attraktivitätssteigerung von Liestal. Projekte wie die Sanierung der Rathausstrasse, der Bahnhofplatz oder die verschiedenen Quartierpläne werden Liestal in das Einkaufszentrum der Zukunft führen. Die bestehende historische Altstadt verleiht Liestal ein Cachet, welches das Einkaufen im «Stedtli» zu einem besonderen Erlebnis macht. Deshalb bin ich überzeugt davon, dass die Rathausstrasse eine blühende Zukunft vor sich hat und der von mir oben in Zukunft gerichtete Blick, bald von der Gegenwart eingeholt wird.

824 Tiere wurden im Jahr 2015 in neue Zuhause vermittelt

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

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Ihre Unterstützung hilft auch 2016 Hunderten von Tieren in Not.


BEZUGSBEREIT ANFANG 2017

Im Herzen Liestals: Lebendig. Erholsam. Die neue Überbauung Weierweg Liestal überzeugt mit viel Charme und Komfort. 2½- bis 4½-Zimmerwohnungen Raffinierte Grundrisse und optimale Raumaufteilung. www.weierweg-liestal.ch

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REGIONALER UND FRISCHER GEHT NICHT!

    MilchHüsli Liestal

IN DER GANZEN REGION IST DAS MILCHHÜSLI IN LIESTAL FÜR SEINE LEGENDÄREN FONDUE-HAUSMISCHUNGEN UND DIE GROSSE AUSWAHL AN RACLETTE-KÄSE BEKANNT. MITTEN IM STEDTLI HAT DER TRADITIONSLADEN NEBEN FRISCHEN KÄSE- UND MILCHPRODUKTEN ABER AUCH FEINE WEINE UND REGIONALE SPEZIALITÄTEN SOWIE ALLES FÜR DEN TÄGLICHEN BEDARF IM SORTIMENT. INTERVIEW MIT THOMAS STAUFFIGER

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um MilchHüsli gehört auch die Landi mit ihren Angeboten vom Gross- und Kleintierfutter sowie Haustierbedarf bis hin zu Heimwerker- und Gartenzubehör. Was grosse Detaillisten seit einigen Jahren auf ihre Fahnen geschrieben haben, nämlich der Kundschaft frische Produkte direkt aus der näheren Umgebung anzubieten, pf legt das MilchHüsli Liestal eigentlich schon seit 1911. Das MilchHüsli und die Landi Liestal befinden sich im Besitz der Milch- und Landwirtschaftsgenossenschaft Liestal, also von insgesamt 17 Genossenschaftern, darunter 13 Bauernbetrieben rund um Liestal. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» stellt Thomas Stauffiger, gelernter Schreiner und ausgebildeter technischer Kaufmann, der seit anderthalb Jahren das MilchHüsli und die Landi leitet, das Traditionsunternehmen am Liestaler Zeughausplatz kurz vor.

«Geschäftsführer»: Was ist das Erfolgsrezept des MilchHüsli? Thomas Stauffiger: Immer mehr Menschen entdecken unser vielfältiges Angebot frischer Produkte, welche direkt aus der näheren Umgebung kommen. So gehören wir noch zu einem der wenigen Lebensmittelläden, wo der Landwirt seine Ware persönlich frisch vom Feld anliefert. Dann ist das MilchHüsli natürlich vor allem für seine exzellenten Fondue-Mischungen und grosse Auswahl an Raclette-Käse weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Darüber hinaus finden die Kunden im MilchHüsli und in der Landi ein breites Warenangebot bequem mitten im Stedtli – mit Parkplätzen direkt vor dem Laden – und erfahren durch unser engagiertes Personal kompetente Bedienung und Beratung. Milch- und Käseprodukte nehmen traditionell einen wichtigen Platz im MilchHüsli-Sortiment ein, wieso lohnt sich insbesondere für Liebhaber von Fondue und Raclette der Weg an den Zeughausplatz?

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Das MilchHüsli hat rund 180 Käsesorten im Sortiment, darunter auch aus regionaler Produktion. Bei den Fondue-Hausmischungen bieten wir sechs Variationen an. Wie beliebt die sind, lässt sich allein schon aus der Tatsache ableiten, dass wir letztes Jahr 8 000 Mischungen verkauft haben. Neben diesen sechs Standardmischungen führen wir aber zum Beispiel auch Light-Fondue-, Bio-Knospen-, Älpler- oder Moitié-MoitiéMischungen. Unser fachkundiges Personal stellt aber auf Wunsch auch individuelle Mischungen her. Wir leihen zudem gratis Rechauds und Fondue-Gabeln aus. Dann führt das MilchHüsli je nach Saison zwischen sieben und zehn verschiedene Raclette-Sorten mit den unterschiedlichsten Aromen. Bei Bedarf können die Kunden unsere praktischen Twiny-Öfen mit Rechaudkerzen für nur zwei Franken mieten. Machen Sie auch Ausserhaus-Lieferungen? Das MilchHüsli beliefert auch Gastrobetriebe oder Spitäler mit Milchund Käseprodukten. Private können telefonisch die Fondue-Mischungen bei uns bestellen und selbst im Laden abholen. Und mit unserem Partyservice stellen wir für festliche Anlässe alles zum Abholen bereit oder beliefern die Kunden direkt vor Ort.

WEITERE INFORMATIONEN MilchHüsli Liestal Zeughausplatz 16 – 20 CH-4410 Liestal Telefon +41 (0) 61 927 88 22 Laden Telefax +41 (0) 61 927 88 29 milchhuesli@landi-liestal.ch www.milchhuesli-liestal.ch


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AKTUELL

  Landgasthof Pony Ranch

REVIVAL-PARTY UND STREICHELZOO-ERÖFFNUNG

AM 2. JULI FEIERT DIE PONY RANCH IHR EINJÄHRIGES BESTEHEN SEIT DER WIEDERERÖFFNUNG IM LETZTEN JAHR. NACH 17 JAHREN DORNRÖSCHENSCHLAF HATTE FAMILIE KIRSCHNER DAS UNTER DENKMALSCHUTZ STEHENDE HAUS, DAS FRÜHER ALS PFERDE- UND POSTSTATION DIENTE, SORGFÄLTIG UND GESCHMACKVOLL UMGESTALTET.

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n der Pony-Ranch-Revival-Party am 2. Juli spielt die Rockband «Nightshift» aus der Region und auch unser StammMusiker «Harry Prendergast» aus Dublin wird seine Lieder wieder spielen. Zudem gibt es einen lustigen Parcours mit Hufeisen-Werfen, Kuhmelken und Bullriding. Für Freizeitvergnügen und Unterhaltung wird an diesem Tag gesorgt. Der neue Streichelzoo wird zusammen mit seinen Paten eröffnet. Für die Kinder gibt es eine Hüpfburg auf der sie ausgelassen toben können. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr, die Band «Nightshift» spielt ab 18 Uhr und Harry legt um 20 Uhr los.

Im neuen Streichelzoo gibt es vorerst einmal Zwerg-Geissen, Hasen und Meersäuli, Hühner, Schildkröten und Säuli. Geplant ist, dass man immer Samstags und Sonntags, jeweils von 14 Uhr bis 17 Uhr die Tiere in Begleitung eines Pflegers streicheln kann. Mit dem Streichelzoo möchte die Pony Ranch nun auch noch vermehrt Familien mit ihren Kindern einen schönen Platz zur Erholung anbieten! Einen kleinen Spielplatz gibt es auch noch dazu, auf dem sich die Kinder

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«Nightshift» aus der Region

vergnügen können. Frau Kirschner erinnert sich: «Als meine Kinder klein waren, sind wir nur an Orte gegangen wo Kinder willkommen waren und wir die Kinder auch mal haben rennen lassen können ohne das wir Angst haben mussten, dass etwas passiert. Und vor allem war es für uns als Eltern auch entspannend zu wissen, dass die Kinder beschäftigt sind und Freude haben! Wir konnten dann auch mal in Ruhe sitzen bleiben und geniessen.». Die Pony Ranch blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück, hatte einen guten Start und das Konzept geht voll und ganz auf. Dank der entsprechend gestalteten Inneneinrichtung fühlen sich die Gäste in den Wilden Westen versetzt. Insgesamt stehen den Gästen in der Gaststube 45 Sitzplätze und zwei Sääli mit einmal 20 Plätzen und einmal bis 50 Plätzen zur Verfügung, was den Landgasthof gleichzeitig für Anlässe jeder Art  – von der Geburtstagsfeieroder der Hochzeit bis zum Firmenbankett – prädestiniert. Besonders beliebt ist natürlich die Gartenterrasse mit 50 Plätzen, welche nun um weitere 20 Plätze grösser wird.

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Harry Prendergast» aus Dublin

WEITERE INFORMATIONEN LANDGASTHOF PONY RANCH Bödeli 2 CH-4206 Seewen Telefon +41 (0)61 911 17 71 info@pony-ranch.ch www.pony-ranch.ch Öffnungszeiten Montag – Samstag 8 – 24 Uhr Sonntag 8 – 22 Uhr

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Auf den ersten Blick freut sich Oskar Stoll über die neuen Wärmepumpen in seinem Garten. Sorgen bereitet ihm, dass er auf versprochene Förderbeiträge warten muss.

    OMLIN ENERGIESYSTEME AG

HEIZUNGSSANIERUNG – LEIDER OHNE FÖRDERGELDER DIE HEIZUNG VON OSKAR STOLL ENTSPRICHT EINEM HÖCHSTMASS AN ENERGIEEFFIZIENZ UND ERZIELT EINE JAHRESRENDITE VON FÜNF PROZENT. ALLES KÖNNTE SO SCHÖN SEIN: DOCH WEGEN AUSBLEIBENDEN FÖRDERBEITRÄGEN STEHT DIE GRÜNE WÄRMEPUMPE NUN IN EINER ÖDEN GARTENLANDSCHAFT.

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nergiesparen ist für Oskar Stoll sehr wichtig; er unterstützt die Stirn des Rentners ab. Mitten in der Bauphase hat der HauseigentüEnergiewende mit Engagement und Herzblut. Für viel Geld mer erfahren, dass vorerst keine kantonalen Förderbeiträge in der hat er in seinen beiden Einfamilienhäusern in Pratteln hochHöhe von rund 6 000  Franken aus dem Baselbieter Energiepaket effiziente Heizungssysteme einbauen lassen, die sich rechnen. mehr ausbezahlt werden. Gründe dafür sind Rückstände aus früheren Technisch laufen die Wärmepumpen absolut einwandfrei und der EnerJahren und kürzlich beschlossene Sparmassnahmen der Regierung. gieertrag kann sich mehr als sehen lassen. Die Heizungen produzieren «Dabei sind mir die Förderbeiträge schriftlich versprochen worden», so effizient Wärmeenergie, dass Stoll sagt Stoll mit einem Kopfschütteln. künftig pro Haus und Jahr mit Stromkos- «DIE POLITIK HAT DIE ENERGIEWENDE ten von nur 500 Franken rechnet: «Das ist Auch auf andere Vergütungen in der Höhe BESCHLOSSEN, BEHINDERT SIE ein riesiger Unterschied, wenn man bevon rund 8000 Franken wartet Oskar Stoll ABER IMMER WIEDER denkt, dass uns die alte Elektroheizung bis bis jetzt vergeblich. So hat etwa der regioSELBST MIT STOLPERSTEINEN.» zu 3 500 Franken pro Jahr gekostet hat.» nale Energieversorger EBL seinen Beitrag für die deutlich tiefer abonnierte Stromleistung noch nicht ausbezahlt. «Jeder investierte Franken rechnet sich in der Zukunft. Herr Stoll erzielt Aus Gründen der Energieeffizienz hat Stoll eine neue Umwälzpumpe mit seiner Heizung eine Jahresrendite von mindestens fünf Prozent», beeinbauen lassen, obwohl dies nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Der stätigt Martin Omlin, der mit seiner Firma Omlin Energiesysteme AG die Unterstützungsbeitrag für die Umwälzpumpe lässt ebenfalls auf sich Heizungen geplant und gebaut hat. warten. Dass der Energieversorger noch keine Zeit fand, einen neuen Stromzähler an die Heizung anzuschliessen, schlägt dem Fass endgültig TIEFE SORGENFALTEN den Boden aus. «Ich möchte jetzt endlich wissen, wie viel Strom meine Statt dass sich Oskar Stoll nun über die neue Anlage und die Rendite Heizung genau braucht», betont Stoll, der früher einen Produktionsbevon fünf Prozent freuen kann, zeichnen sich tiefe Sorgenfalten auf der trieb für Schweizer Qualitätstextilien geleitet hat.

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STEINIGER WEG ZUR ENERGIEWENDE

Weil der Heizungsraum zu klein war für eine alternative Heizung, boten «Was Herr Stoll erlebt, ist kein Einzelfall», erklärt der Heizungsfachsich als einzige Lösung Aussengeräte an. Um diese mit den Wärmespeimann Martin Omlin. Er berichtet von Hauseigentümern, deren Hypochern im Haus zu verbinden, musste im Garten ein zwei Meter tiefer thekar- oder Finanzpläne für die Heizungssanierung total durcheinGraben ausgehoben und die Hauswand durchbohrt werden. ander geraten sind, nachdem versprochene Förderbeiträge nicht oder ALLE RESSOURCEN ANGEZAPFT nur mit Verspätung eingetroffen sind. «Wir fragen Damit nicht genug: Bevor die Leitungen in den uns, was die Politik den Hauseigentümern noch «DIE FÖRDERBEITRÄGE Heizungsraum führen, durchqueren sie einen alles zumuten will. Die Politik hat die EnergieSIND MIR SCHRIFTLICH wende beschlossen, behindert sie aber immer wie- VERSPROCHEN WORDEN.» Schutzraum. «Auch die Vorschriften für Zivilschutzanlagen mussten wir beachten. Bei dieder selbst mit Stolpersteinen», erklärt Omlin, Präsem Projekt haben wir alle Ressourcen angezapft, um am Ende eine sident des Vereins «Energie Ertrag Schweiz» (www.energie-ertrag.ch). wirklich nachhaltige Lösung zu erreichen», sagt Martin Omlin, der die Firma mit seiner Frau Cornelia führt. Den Leistungen der Firma Inzwischen hat Oskar Stoll erfahren, dass die Förderbeiträge nächstes Omlin Energiesysteme AG zollt Oskar Stoll höchsten Respekt. «Ich beJahr eintreffen sollen. Darüber kann er nur weiter den Kopf schütteln, fasse mich seit den Siebzigerjahren mit Energiesparen. Was die Firma denn er hat die Beiträge für den Garten vorgesehen, den er nach der hier geleistet hat, ist seriöse, hochstehende Ingenieurskunst», betont Heizungssanierung wiederherstellen lassen und mit Blumen verschöStoll und fügt vielsagend hinzu: «Alles könnte so schön sein …» nern wollte. «Sinnbildlich lässt die aktuelle Energiepolitik die grüne Wärmepumpe in einer öden Gartenlandschaft stehen – das kann es doch einfach nicht sein!», sagt Martin Omlin.

MEHRFACHE MEISTERLEISTUNG Die Heizungssanierung bei Familie Stoll war nicht nur eine Meisterleistung in Sachen Energieeffizienz, sondern auch in Sachen Logistik. Die Wärmepumpen kamen durch die Luft geflogen und wurden mit einem Kran über das Hausdach in den dahinter liegenden Garten gehievt. Dort stehen nun zwei hocheffiziente Luft-/Wasserwärmepumpen von Viessmann und versorgen die zusammengebauten Einfamilienhäuser individuell mit Energie aus reiner Naturwärme.

Die Wärmepumpen wurden mit einem Kran über das Hausdach in den Garten transportiert.

WEITERE INFORMATIONEN Omlin Energiesysteme AG Salinenstrasse 3 CH-4127 Birsfelden Telefon +41 (0) 61 378 85 00 Telefax +41 (0) 61 378 85 01 www.omlin.com

Die Leitungen führen durch die Hauswand und sogar durch einen Luftschutzraum.

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Baschi Dürr

«WIR WOLLEN MEHR PRÄSENZ IN DER ÖFFENTLICHKEIT» SEIT DEM 1. FEBRUAR 2013 IST BASCHI DÜRR MITGLIED DER BASLER REGIERUNG UND LEITET DAS JUSTIZ- UND SICHERHEITSDEPARTEMENT. IN SEINER AMTSZEIT SIND BISHER ZAHLREICHE POLITISCHE UND ORGANISATORISCHE PROJEKTE INITIIERT UND UMGESETZT WORDEN, WELCHE DIE VORAUSSETZUNGEN BILDEN, DAS DEPARTEMENT ERFOLGREICH IN DIE ZUKUNFT ZU FÜHREN. INTERVIEW MIT BASCHI DÜRR von Niggi Freundlieb

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er freisinnige Politiker hat in diversen Bereichen des Departements einen Kulturwandel dank neuer Kader, Strukturen und weiterer Massnahmen erreicht. In seiner Amtszeit ist eine neue Führungskultur eingeleitet und die interne Kommunikation verbessert worden. Baschi Dürr wird an der Regierungsratswahl am 23. Oktober 2016 erneut als Kandidat antreten. Beschlossen ist zudem auch seine Kandidatur für das Amt des Regierungspräsidenten.

Das Justiz- und Sicherheitsdepartement verfügt über rund 1 700 Vollzeitstellen, knapp 2 000  M itarbeitende und ein Budget von rund 350 Millionen Franken. Es umfasst neben den Stabsbereichen die Kantonspolizei, die Rettung (Feuerwehr, Sanität, Militär und Zivilschutz), die Ämter für die Aufgaben des Einwohner- und Zivilstandswesens und der Migration, das Handelsregister und den Strafvollzug, ferner die Vollzugsanstalten und die weiteren Belange der Justiz. Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt ist administrativ zugeordnet.

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Im Interview mit dem «Geschäftsführer» bilanziert Baschi Dürr seine bisherige Amtszeit und skizziert Massnahmen, mit welchen die Effizienz seines Departements, insbesondere im Polizeibereich, gesteigert werden soll. «Geschäftsführer»: Als Sie Ihr Amt im Spiegelhof antraten, was waren da die ersten Eindrücke? Baschi Dürr: Bei meiner Wahl wusste ich mit grosser Sicherheit, dass ich das Justiz- und Sicherheitsdepartement übernehmen werde. Es ist dies ein sehr spannendes Departement, denn es verbindet politische, strategische und operative Aufgaben. Gerade im operativen Bereich gibt es grosse Herausforderungen – wie wohl in keinem anderen Departement. Ich erinnere mich sehr gut daran, wie ich von der Leistungsbereitschaft, den Fähigkeiten der Mitarbeitenden und der Vielfältigkeit der Aufgabenstellungen beeindruckt war, als ich zum ersten Mal in meiner Eigenschaft als Departementsvorsteher die Polizei, die Sanität oder die Feuerwehr bei Einsätzen begleiten konnte. Ich lernte die Mitarbeitenden an der Front kennen, besuchte auch die Gefängnisse und konnte viele Gespräche führen, die meinen Horizont erweitert haben. Auch heute bin ich regelmässig mit und im Betrieb unterwegs. Hat Sie die Fülle der Aufgaben, die auf Sie warteten, überrascht? Ich wusste nicht zuletzt von meiner bisherigen Tätigkeit als Parlamentarier, was mich im neuen Amt erwartete und hatte recht klare Vorstellungen, welche Aufgaben, insbesondere im organisatorischen und strukturellen Bereich, anzupacken waren, um den Bedürfnissen der Bevölkerung, aber auch denjenigen der Mitarbeitenden gerecht zu werden. Wie fällt Ihr persönliches Fazit aus? Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden, was wir in den letzten drei Jahren erreicht haben. Wir konnten auf zahlreichen Gebieten messbare Erfolge erzielen. Lassen Sie mich ein paar Themen herausgreifen: Im Rettungsbereich haben wir durch verschiedene Massnahmen und Reorganisationen einen Kulturwandel, insbesondere im Führungsbereich herbeigeführt. Mit dem Projekt «Kapo2016» sind die Voraussetzungen geschaffen worden, die administrativen Aufgaben der Polizei um 50 Prozent zu reduzieren. Durch den Einsatz moderner Kommunikationstechnologien erreichen wir, dass die Polizei markant mehr direkt in der Stadt, auf der Strasse, präsent und für die Sicherheit der Bevölkerung tätig sein kann. Weitere wichtige Projekte, die es zu realisieren gilt, sind der Umbau und die Instandsetzung der neuen Einsatzzentrale der Kantonspolizei im Spiegelhof und der neuen Einsatzzentrale Rettung im Lützelhof. Mit den Bauvorbereitungen für «Bässlergut II» können die Gefängniskapazitäten erhöht werden. Erwähnen möchte ich auch den deutlichen Ausbau >

seit 1970

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unserer E-Government-Angebote, die Änderung des Polizeigesetzes durch den Grossen Rat hinsichtlich Einführung von bewaffneten Sicherheitsassistenten, das neue Taxi-Gesetz oder die erstmalige Schwerpunktsetzung bei der Kriminalitätsbekämpfung und Strafverfolgung gemäss dem Ratschlag Gerichtsorganisationsgesetz.

reich. Solange sich die Flüchtlingssituation an unseren Grenzen nicht dramatisch verschärft, bin ich überzeugt, dass im traditionell weltoffenen Basel, in dem viele Menschen der unterschiedlichsten Kulturen leben, auch die Flüchtlingsfrage nüchtern und pragmatisch diskutiert und angegangen werden kann.

Wie gehen Sie mit den verschiedenen internen und externen Anspruchsgruppen um? Die Bevölkerungsbefragung 2015 zeigt eindrücklich, welche hohe Erwartungshaltung die Baslerinnen und Basler in die Kantonspolizei haben. Wir können aber auch auf das hohe Vertrauen zählen, welches die Kantonspolizei laut einer eigenen Kundenbefragung bei der Bevölkerung geniesst. 2015 konnten wir zwölf neue Stellen für Polizistinnen und Polizisten schaffen. Ausserdem konnte die Fluktuationsrate reduziert sowie die Überstunden um zwölf Prozent abgebaut werden. Dem steht eine Zunahme der Polizeieinsätze um rund vier Prozent – auf insgesamt rund 30’000 – gegenüber. Bei der Kriminalität verzeichneten wir gesamthaft jeweils in den letzten drei Jahren einen leichten Rückgang. Damit wir weiterhin die Sicherheit für die Bevölkerung verbessern können, sind wir alle darauf angewiesen, dass vor allem die Mitarbeitenden der Kantonspolizei verantwortungsvoll und engagiert ihre Arbeit verrichten können. Dazu gehören nicht nur optimale Arbeits- und Anstellungsbedingungen sowie eine umsichtige Führungskultur, sondern weitere Projekte wie die Verbesserung der internen Kommunikation oder die Einführung des neuen Programms «Aktiv mittendrin» zur Unterstützung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die 50 Jahre alt werden.

Themenwechsel zum Schluss: Der Wahlkampf nimmt langsam Fahrt auf – sind Sie eigentlich gerne Wahlkämpfer? Ich habe noch nie Wahlkampf als «Bisheriger» gemacht, das ist für mich neu. So oder so freue ich mich darauf. Wahlkampf ist Kommunikation und Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern, man kann argumentieren, muss sich messen lassen. Wahlkampf ist aber immer auch ein bisschen Showbusiness, man stellt sich der Öffentlichkeit mit Taten und Worten. Wenn ich dies nicht mögen würde, hätte ich nicht Politiker werden dürfen!

Die Flüchtlingsproblematik ist möglicherweise ein Thema, das uns noch stark beschäftigen wird – wie gut gerüstet ist Basel-Stadt auf diese Herausforderung, und rechnen Sie – wie wir dies in anderen europäischen Ländern beobachten können – mit diesbezüglichen, innenpolitischen Verwerfungen? Im Moment ist schwer abzuschätzen, wie gravierend sich die Flüchtlingsproblematik in unserer Region entwickeln könnte. Insgesamt glaube ich, dass wir mit der Arbeitsteilung zwischen Bund und Kantonen beziehungsweise mit den verschiedenen Kompetenzen der beteiligten Akteure gut aufgestellt sind. Die Federführung für den Asylbereich im Kanton liegt beim Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt. Die Sicherung der Grenzen obliegt dem Bund, und die Kantonspolizei ist verantwortlich für die ihr gesetzlich aufgetragenen Aufgaben auf dem Kantonsgebiet. Ferner sind wir in der Lage – und haben dies jüngst auch gezeigt –, Zivilschutzanlagen sehr schnell für Flüchtlinge zu öffnen. Die Kantonspolizei hat enge Kontakte zu den Nachbarschaftskantonen, und wir führen auch konstruktive Gespräche über operationelle Zusammenarbeit mit den Kollegen aus Deutschland und Frank-

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BASCHI DÜRR Alter: 39 Zivilstand: ledig; 2 Kinder Erlernter Beruf: lic. rer. pol. Heutige Position: Vorsteher des Basler Justiz- und Sicherheitsdepartementes Hobbys: etwas Kultur, etwas Sport, etwas gar nichts tun …

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KOLUMNE

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DER FLICKENTEPPICH MUSS WEG

MAURUS EBNETER Delegierter des Vorstands Wirteverband Basel-Stadt Freie Strasse 82 CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 271 30 10 info@baizer.ch www.baizer.ch

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ie Sperrung der Mittleren Brücke war ein verkehrspolitischer Fehler, der immerhin den Vorteil hat, dass in der Rheingasse ein Boulevard mit Terrassenwirtschaften entstehen konnte. Dieser wird vom Publikum gut angenommen. Allerdings sind die erlaubten Öffnungszeiten der Aussengastronomie bis lediglich 22 Uhr und am Wochenende bis 23 Uhr weltfremd und rechtlich fragwürdig. Das Grundproblem liegt bei einer falschen Lärmempfindlichkeitsstufeneinteilung. Es ist widersinnig, dass der neue Ausgeh-Boulevard an der Rheingasse zum Teil in dessen Empfindlichkeitsstufe 2 liegt, wie sie eigentlich für reine Wohnzonen ohne störende Betriebe vorgesehen ist. Ohnehin wäre es vernünftig, das ganze Zentrum der Empfindlichkeitsstufe 3 zuzuteilen. Nur dies entspräche einer wirklich bundesrechtskonformen Einteilung, wonach – gemäss geltendem kantonalem Zonenplan – die Innenstadt als eine Mischzone mit Gewerbe und Wohnen schon ursprünglich der Stufe 3 zuzuteilen gewesen wäre. Der Flickenteppich mit ausgenommenen Empfindlichkeitsstufen 2 war daher von jeher fragwürdig. Er führt zu Nutzungskonflikten und entpuppt sich zunehmend als Grundpfeiler einer zu beruhigenden Stadt. Im Rahmen der Zonenplanrevision sollte deshalb auch der LESP angepasst werden. Eine Planbeständigkeit kann nunmehr zwölf Jahre nach dessen Erlass nicht geltend gemacht werden. Es tritt hinzu: Ein LESP ist raumplanungsrechtlich grundsätzlich stets auch einer geänderten kantonalen Zonenplanrevision anzupassen. Durch die Verkehrsberuhigung und die autofreie Innenstadt wird Basel immer leiser. Entsprechend sinken auch die Dezibel-Vorbelastungswerte. Mittelfristig droht die Gefahr, dass grössere Teile des Zentrums

der Empfindlichkeitsstufe 2 zugeteilt werden, was städtisches Leben endgültig erschweren würde. Diese Abwärtsspirale würde kaum mehr Gastronomie zulassen, weshalb genau das Umgekehrte passieren sollte: Jene Teile der Innenstadt, die heute in einer Empfindlichkeitsstufe 2 liegen, gehören künftig in die Stufe 3! Die Rheingasse muss nicht zur Partymeile werden, aber urbanes Leben gibt es nun einmal nicht ohne Immissionen. Eine eigentliche Ausgehzone in die Stufe 2 einzuteilen, geht wirklich nicht. Wie absurd der bestehende LESP ist, zeigt sich an folgendem Beispiel: Das enge und akustisch leitende Schafgässlein liegt in der Stufe 3, während um die Ecke vor dem Schwarzen Bären wegen Stufe 2 bereits eine Stunde früher – um 22 Uhr – keine Gäste mehr sitzen dürfen. Der Regierungsrat prüft aufgrund eines Vorstosses von SP-Grossrätin Kerstin Wenk, ob mit einem zweistufigen Verfahren zunächst der Lärmempfindlichkeitsstufenplan angepasst und danach über einen speziellen Nutzungsplan die Boulevard-Öffnungszeiten an der Rheingasse bis 24 Uhr (am Wochenende bis 1 U hr) ausgedehnt werden können. Bei allem Verständnis für die Anwohner, die nach vorne zum Rhein hin schon manche Ruhestörung hinnehmen müssen: Die Rheingasse ist seit 600 Jahren eine «Beizenstrasse». Diese Tradition kann man nicht einfach wegwischen. Wenn an der Rheingasse kein abendliches Treiben möglich sein soll – wo dann? Die Politik muss handeln. Sonst wird der «Boulevard» auf die Länge kaum wirtschaftlich zu betreiben sein. Kastriert man die geschichtsträchtige Strasse zur ruhigen Wohnzone, wird das von der Regierung viel gerühmte Verkehrskonzept Innenstadt endgültig zu Ödnis und Leere führen.

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Trainingsplan für den nachhaltigen Aufbau der Muskeln.

EFFIZIENTES TRAINING FÜR BUSINESSWELTEN

    Gesundheit durch Kraft

STUDIOS, DIE FITNESS VERSPRECHEN, SIND IN DEN LETZTEN JAHREN, MIT UNTERSCHIEDLICHSTEN PHILOSOPHIEN, WIE PILZE AUS DEM BODEN GESCHOSSEN. WIR HABEN DIE QUAL DER WAHL. KIESER GEHT DEN ETWAS ANDEREN WEG. DAS ZENTRALE STICHWORT HEISST KRAFTTRAINING. DAS KLINGT NACH MUSKELBUDE ODER ARBEIT AM PERFEKTEN KÖRPER. DAS TRAINING BEI KIESER IST ABER ANDERS. WIR HABEN BEI MARCEL HAASTERS, DER LEITER STUDIOS DER KIESER TRAINING SCHWEIZ AG IST, NACHGEFRAGT. INTERVIEW MIT MARCEL HAASTERS von Georg Lutz

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enschen im Business haben viel Energie, aber wenig Zeit  – so jedenfalls die Selbsteinschätzung vieler Akteure. Ihre Philosophie sagt, sie haben im Durchschnitt zu wenig Energie im Körper. Ist das richtig? Da habe ich zunächst eine Gegenfrage: Was verstehen Sie unter Energie? Unser Büroalltag liefert uns schlaffe Muskeln und dicke Bäuche. Uns geht die Puste aus, wir haben kaum noch Energie. In unserem Selbstverständnis sprechen wir von zu wenig Kraft.

Können Sie mir das erläutern? Wir beziehen uns auf die Kraftproduktion der Muskeln. Wir sind der Meinung, dass Kraft eine Notwendigkeit für den Alltag ist, um möglichst lange unabhängig zu sein. Leider schwindet diese im Verlauf des Lebens. Zwischen 40 und 50 Jahren nimmt die Muskelmasse bei Untrainierten im Durchschnitt massiv ab. Mit einem jeweils angepassten Krafttraining kann man hier etwas entgegensetzen. Oft hört man viele Stichworte, die unseren Alltag negativ beeinflussen. Falsche Ernährung, falsche Sitzhaltung, zu wenig Bewegung oder Stress. Dazu gibt es dann unterschiedlichste Lösungswerkzeuge wie Yoga, Pilates, Joggen oder Diätpläne. Die Stichworte können fortgesetzt werden. Warum setzen Sie auf Kraft?

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Unser Leben wird von der Schwerkraft diktiert. Selbst im Stehen zieht uns die Schwerkraft gegen den Erdmittelpunkt hin, und wir müssen ständig gegen die Schwerkraft ankämpfen. Dazu brauchen wir unsere Muskeln, ohne sie könnten wir uns nicht fortbewegen. Die Kraft ist die Grundlage jeder Bewegung. Die logische Kette heisst, keine Muskeln führt zu weniger Kraft. Je trainierter ich bin, desto mehr Kraft steht mir zur Verfügung. Krafttraining bildet somit die Basis, um die negativen Momente, die Sie erwähnt haben, zu minimieren. Natürlich spielt eine richtige Ernährung auch eine wichtige Rolle. Wir arbeiten aber mit dem Thema Kraft, weil die vielfältigen Wirkungen von Krafttraining belegt sind. Ich muss da nochmals nachfragen. Als Laie habe ich mit verschiedenen Experten zu tun, die jeweils einen andern Ausgangspunkt wählen. Warum ist für Sie Kraft wichtiger als beispielsweise Ernährung? Kommen Sie mit der richtigen Ernährung die Treppen zum dritten Stock eines Hauses hoch oder mit Kraft? Wir sind uns der Interaktion von Krafttraining und Ernährung bewusst und fördern mittels Kooperationen eine ständige Wissensvermittlung. Wir selbst sind Spezialisten für Krafttraining. Darum konzentrieren wir uns auf Krafttraining. Das klingt nüchtern. Ja, aber die Realität ist nüchtern. Wir müssen Zähne putzen, um hier nicht böse Überraschungen zu erleben. Bei Muskeln ist es ähnlich. Ich


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Auch die Konzentration auf das Wesentliche braucht professionelle Beratung.

pflege meine Muskeln durch regelmässiges Training und gezielte Aktivitäten und erhalte so meine Lebensqualität aufrecht. Auch Ihre Räume sind nüchtern ausgestattet. Es gibt keine Musik, Animateure oder Wellnessoasen. Können Sie diese Philosophie erläutern? Es ist richtig. Bei uns steht der Unterhaltungsfaktor nicht im Vordergrund. Es geht darum, eine konzentrierte und intensive Trainingsatmosphäre zu schaffen. Architektonisch folgt das Konzept der Bauhausarchitektur. Das heisst, funktional und auf den Nutzen ausgerichtete Innenarchitektur bestimmt das Szenario. Weiss und hell sind zwei weitere Stichworte beim Bauhaus. Richtig. Daher gibt es bei uns weisse Wände und keine Bilder an den Wänden. Geschmack kann bekanntlich sehr unterschiedlich sein. Das Gleiche gilt für das Thema Musik. Unsere Kunden sind sich ihrer Eigenverantwortung bewusst, und die intrinsische Motivation steht im Vordergrund. Das wollen wir fördern. Wir brauchen keinen künstlichen Motivator und folgen keinem Fitnesstrend. Bei uns bekommen Sie positive Ergebnisse, gehen zurück in Ihre Welt und können dann sagen: «Jetzt will ich Spass. Ich habe jetzt Kraft für meine Freizeit.» Die Farbe kommt in Ihr Leben zurück.

zirka 30 Minuten, und schon haben Sie ein Training, das effizient und effektiv ist – genau richtig für Menschen mit einem stressigen Berufsleben.

Sie sind in Basel präsent, es steht aber ein Umzug vor der Tür. Worin liegen die Gründe, und was soll sich verändern? Was heisst dies in der Praxis, wenn ich mich bei Ihnen melde? Die Räumlichkeiten im Hirschgässlein sind in die Jahre gekommen Wir steigen mit einer Bedürfnisanalyse ein, und dann erstellen wir Traiund entsprechen nicht mehr unseren hohen Ansprüchen. Daher sind ningsprogramme. Es kommt auf Traiwir ab dem 1.  August in der ningsziele und /oder Beschwerdebilder «WIR BRINGEN UNGLEICHGEWICHTE Steinenvorstadt  67 in einem an. Wir bringen Ungleichgewichte wieehemaligen Kino angesieWIEDER IN EIN GLEICHGEWICHT.» der in ein Gleichgewicht. delt. Das sind tolle, zentral gelegene Räumlichkeiten, die von uns komplett neu Sie selbst haben ja auch unterschiedliche Schwerpunkte im Angebot. eingerichtet werden. Gibt es hier für Menschen, die ein stressiges Berufsleben haben, spezielle Angebote? WEITERE INFORMATIONEN Wir haben nur ein Angebot, und das heisst Krafttraining. Es kommt jedoch darauf an, welche Schwerpunkte Sie setzen möchten und welchen Kieser Training Beruf Sie ausüben. Beispielsweise kann berücksichtigt werden, ob Sie Hirschgässlein 30 mehr sitzende oder stehende Tätigkeiten im Berufsalltag erleben oder ob CH-4051 Basel Sie schwer heben müssen. Auf der anderen Seite können wir Sie aber auch Telefon +41 (0)61 273 42 92 auf Ihre Freizeitaktivitäten wie Golfen oder Tennis vorbereiten. Was muss ich bei Kieser an Zeit mitbringen? Generell kann man sagen, dass eine harte Beanspruchung desselben Muskels ein- bis zweimal pro Woche reicht. Planen Sie für ein Training

basel@kieser-training.com facebook.com/KieserTrainingBasel www.kieser-training.ch

Marcel Haasters ist Leiter Studios der Kieser Training Schweiz AG.


«Campus Unternehmertum»

START ZUM ERSTEN LEHRGANG «NACH DER LEHRE»

IM NEUEN «CAMPUS UNTERNEHMERTUM» AUF DEM DREISPITZ LAUFEN DIE VORBEREITUNGEN FÜR DEN LEHRGANG «NACH DER LEHRE», DER AM 20. AUGUST 2016 MIT EINER EINFÜHRUNGSVERANSTALTUNG ERÖFFNET WIRD, AUF HOCHTOUREN. 20 JUNGE ERWACHSENE WERDEN DANN WÄHREND EINES JAHRES JEWEILS EINEN TAG IM MONAT IN BERUFSÜBERGREIFENDEN GRUPPEN AN SPANNENDEN SEMINAREN, WORKSHOPS, PRAXISTAGEN SOWIE WEITEREN VERANSTALTUNGEN ZU EINEM BREIT GEFÄCHERTEN THEMENANGEBOT TEILNEHMEN. ES SIND NOCH EIN PAAR PLÄTZE FREI, FÜR DIE MAN SICH BIS ZU DEN SOMMERFERIEN BEWERBEN KANN.

INTERVIEW MIT FABIENNE HÜRLIMANN UND STEPHAN KLUGGER von Niggi Freundlieb

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ereits am 22. Januar 2016 startete im neuen Campus der erste Kurs zum Ausbildungsmodul «Während der Lehre». Im einjährigen Lehrgang werden talentierten und motivierten Lernenden ab dem 2. Lehrjahr mit den CampusModulen zusätzliche Fähigkeiten vermittelt, die für eine spätere unternehmerische Tätigkeit wichtig sind. Mit dem Projekt «Campus Unternehmertum» will der Gewerbeverband Basel-Stadt die Spitzenförderung auch in der Berufsbildung verankern. Nach dem Motto «Lenke Deine Zukunft!» soll deshalb im Campus eine individuelle Förderung von Berufsbildungstalenten stattfinden. Dies unter dem Aspekt, dass heute in der beruflichen Grundbildung ausserhalb von Grossfirmen keine eigentliche Talentförderung stattfindet. Die Vision

des Gewerbeverbandes Basel-Stadt für den Campus ist es, dass sich vermehrt leistungsstarke Jugendliche für eine Berufslehre entscheiden. Durch den Gedanken des Unternehmertums soll die Attraktivität der Berufslehre in der Gesellschaft steigen und somit die Motivation bei Jugendlichen, aber auch bei deren Eltern und den Lehrpersonen, sich für den dualen Weg zu entscheiden. Der Campus soll sich als Leuchtturmprojekt zur Anlaufstelle für eine individuelle Karriereplanung nach der beruflichen Grundbildung und somit zur Talentschmiede für zukünftige Unternehmer und Unternehmerinnen entwickeln. Der «Geschäftsführer» hat sich mit Fabienne Hürlimann, HR  Fachfrau und beim Gewerbeverband Basel-Stadt verantwortlich für den «Campus Unternehmertum», speziell über den ersten Lehrgang «Nach der Lehre» unterhalten. Im Interview zu Wort kommt auch Stephan Klugger, der sich für diesen Lehrgang angemeldet hat und Auskunft über seine Motive, warum er daran teilnimmt, gibt.

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AKTUELL «Geschäftsführer»: Was genau sind Ihre Aufgaben im «Campus Unternehmertum»? Fabienne Hürlimann: Primär beschäftige ich mich persönlich eingehend mit jedem Bewerbenden. Ich bin für die Teilnehmenden Ansprechpartnerin, begleite sie während des gesamten Lehrgangs  – sowie darüber hinaus, wenn nötig  – und setze mich mit den verschiedenen Erwartungshaltungen der Teilnehmenden, für die ich immer ein offenes Ohr habe, auseinander. Wie ist bei Ihnen nach dem erfolgreichen Start des «Campus Unternehmertum» die Stimmungslage? Fabienne Hürlimann: Nach umfangreichen Vorarbeiten ist es natürlich toll, dass der Campus nun den Betrieb aufgenommen hat. Ich bin sicher, der Campus wird einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den Unternehmernachwuchs von morgen zu sichern. Die Rückmeldungen der 16 Kursteilnehmenden des Moduls «Während der Lehre» sind jedenfalls vielversprechend und zeigen, dass mit diesem zusätzlichen und spezifischen Angebot während der Lehre den Auszubildenden neue und interessante Perspektiven eröffnet werden können. Was lernen die Teilnehmenden in diesem Modul «Während der Lehre»? Fabienne Hürlimann: In diesem Kurs werden Jugendliche in ihrem Sozialverhalten und in wichtigen Eigenschaften wie beispielsweise Kommunikation, Kreativität, Teamfähigkeit oder Zeitmanagement gefördert. Diese Fähigkeiten sind nicht nur nützlich für die zukünftige Übernahme unternehmerischer Aufgaben, sie unterstützen die teilnehmenden Lernenden auch schon bei der Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung. Wie ist das Interesse am Lehrgang «Nach der Lehre», der nach den Sommerferien beginnt? Fabienne Hürlimann: Aufgrund der Anmeldungen kann das Interesse als sehr erfreulich bezeichnet werden. Noch besteht allerdings die Möglichkeit, sich für ein paar freie Plätze zu bewerben. Bewerbungen nehmen wir bis zu den Sommerferien entgegen.

Nun die Fragen an Stephan Klugger: Was hat Ihr Interesse am Kurs «Nach der Lehre» geweckt? Stephan Klugger: Mich hat vor allem der Praxisbezug dazu bewogen, mich für den Campus-Lehrgang «Nach der Lehre» zu bewerben. Ob ich jemals tatsächlich Unternehmer werde, weiss ich zwar noch nicht, aber während meiner Ausbildung zum Restaurationsfachmann EFZ im Restaurant Stucki bei Tanja Grandits bekam ich das Bedürfnis, über den sprichwörtlichen Tellerrand zu blicken und mich weiterzuentwickeln. Und dieser Blick über den Tellerrand führte weg von der Gastronomie? Stephan Klugger: Zufälligerweise ja. Durch einen Stammgast ergab sich für mich nach meinem Zivildienst ein dreimonatiges Praktikum bei der Copartner Revision AG. Die Bereiche Treuhand und Revision waren mir bis anhin nicht sehr geläufig, aber das Praktikum hat mich begeistert, und ich hatte das Glück, anschliessend eine Festanstellung als Assistent in der Wirtschaftsprüfung zu bekommen. Die neuen Tätigkeiten haben mir Einblicke in eine neue Branche gegeben, die ich bis anhin nicht gekannt habe. Vor allem der Kontakt zu Menschen und das Kennenlernen unterschiedlichster Unternehmen – im Revisionsgeschäft hat man das Privileg, in verschiedene Firmen zu blicken – haben mich fasziniert und mir den Blick auf neue berufliche Horizonte ermöglicht. Als ich dann vom Campus und seinem Ausbildungsangebot erfahren habe, war mein Entschluss klar, und ich habe mich für den Lehrgang beworben. Was erwarten Sie vom Lehrgang? Stephan Klugger: Insbesondere die gezielte und individuelle Betreuung während des Lehrganges – auch unter Mitwirkung von Mentoren, welche selbst über Unternehmer-Erfahrung verfügen – haben mich überzeugt. Das Ausbildungsprogramm, das zahlreiche praxisorientierte Lehrinhalte vorsieht, sowie die persönliche, individuelle Betreuung werden mich auf jeden Fall in meiner neuen Tätigkeit weiterbringen und mir vor allem neue Impulse vermitteln. Davon wird sicher auch mein Arbeitgeber profitieren, der mich dementsprechend unterstützt. >

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Kann man denn Unternehmer einfach «züchten»? Fabienne Hürlimann: Zwar beinhaltet das Ausbildungsmodul «Nach der Lehre» in erster Linie das Ziel, einen wichtigen Beitrag dazu zu leisten, den Unternehmernachwuchs von morgen zu sichern, aber ich bin mir bewusst, dass man nicht einfach Unternehmerinnen und Unternehmer «züchten» kann. Die Aufgabe des Campus ist es, leistungsbereite und

-fähige junge Erwachsene an die Aufgaben im Bereich von Führungspositionen und / oder Geschäftsführung heranzuführen. Dafür haben wir Ausbildungsinhalte geschaffen, die von praxisorientierten, aus der Wirtschaft stammenden Fachpersonen vermittelt werden, die genau wissen, welche realen Anforderungen an Führungspersönlichkeiten gestellt werden.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


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AKTUELL

CA M P U S - U N T E R N E H M E R T U M Der «Campus Unternehmertum» wird vom Gewerbeverband Basel-Stadt getragen. Unterstützt wird er durch verschiedene Stiftungen, Berufs- und Branchenverbände und namhafte Unternehmen. Mit dem Lehrgang «Nach der Lehre» sollen interessierte und leistungsbereite junge Erwachsene nach der Ausbildung an die Aufgaben als Unternehmer /  in (Führungsposition und /oder Geschäftsführung) herangeführt werden. Der Lehrgang «Nach der Lehre» (Einführungsveranstaltung: 20. August 2016/Kursbeginn: 26. August 2016) beinhaltet folgende Themenschwerpunkte: §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§

Businessplan, Finanzierung, Cashplanung Controlling in Start-ups und KMU Human Resources Ethik Internationalisierung, Interkulturelle Kompetenz Persönlichkeit, Verantwortung, Führung Verkauf IT PR, Cross Media, Social Media, Social Networking Kalkulation, Finanzen und Controlling Marketing und seine Grundlagen, Marketingkonzept Unternehmensstrategie und Planung mit Controlling der Massnahmen Organisation, Behörden, Gesetz

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KOLUMNE

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F

ragen über die Pensionierung, Immobilie, Pensionskasse, Steuern oder Absicherungen sind oftmals kompliziert. Sehr lange werden diese Fragen beiseite geschoben, einerseits aus dem Glauben dass eine Finanzplanung nur für Menschen mit entsprechenden Vermögen sinnvoll ist, anderseits aus mangelnder Kenntnis. Spätestens ab der zweiten Hälfte des Berufslebens sind die Fragen über die finanzielle Absicherung für die Familie und sich selber unausweichlich. Oftmals werden diese Fragen mit dem vertrauten Bank- oder Versicherungsberater besprochen. Es bleibt jedoch zweifelhaft, ob der Berater einen unabhängigen Blick wahren und folglich auch weiterhelfen kann. Sich einer unabhängigen Fachperson anzuvertrauen, welche sich mit allen Themenpunkten auskennt, ist der bessere Weg. Eine seriöse Finanzplanung beginnt mit einer Analyse der aktuellen Lebenssituation mit den Bedürfnissen und Zielen. Der Finanzplaner versucht sich in einem persönlichen Erstgespräch ein umfangreiches Bild vom Kunden zu machen, dabei alle notwendigen Unterlagen und Daten, Angaben zur Familie, zur Vermögenssituation, der Steuererklärung, Versicherungspolicen oder Angaben zur Pensionskasse einzubeziehen. Wichtig ist, dass die einzelnen Parameter wie Budgetsituation, Steuerfragen, Versicherungssituation, Erbrecht, Vorsorgesituation und Wohneigentum gesamtheitlich mit ihren Wechselwirkungen betrachtet und zu einem Ganzen ineinander verwoben werden. Nur so lässt sich das persönliche Optimierungspotenzial erkennen. Der Optimierungsweg hängt direkt von den individuellen zukünftigen Zielen und Bedürfnissen ab. Idealerweise wird berücksichtigt, wie sich die finanziellen Lebensumstände entwickeln und ob sich die Ziele und Wünsche realisieren lassen. Der Weg dorthin ist mit konkreten

Empfehlungen versehen. Nach der Einsicht in die jetzige Situation sowie der Besprechung des Finanzplanes geht es in die Umsetzung. Der Finanzplaner begleitet die Umsetzung und zeigt Produktvergleiche, Möglichkeiten und Strategien auf. Ebenfalls zeigt der erstellte Finanzplan grundsätzliches Potenzial zum Geldsparen auf, wie z. B.: ein oder mehrere 3a-Konti, oder lebenslange Rente versus Kapitalbezug der beruflichen Vorsorge. Der Kunde erhält eine gezielte Antwort, weil sie auf einer Berechnung der eigenen Lebens- und Steuerumstände beruht. Eine Fehlberatung durch einen unqualifizierten Berater kann in dieser entscheidenden Frage buchstäblich lebenslänglich teuer zu stehen kommen. Da sich jeder Finanzplaner nennen kann, sollte der Kunde auf einen seriösen Titel / Ausbildung, wie z. B. Finanzplaner mit eidgenössischen Fachausweis (FA) achten. Somit kann eine Qualität gesichert werden. Der unabhängige Finanzplaner ist keiner Bank oder Versicherung verpflichtet und kann daher Produkte nach den Bedürfnissen der Kunden im Markt heraussuchen. Professionelle und seriöse Finanzplaner arbeiten grundsätzlich auf Honorarbasis. Mögliche Provisionen und/oder Kommissionen der erarbeiteten Lösungen werden dem Kunden offengelegt. Eine Gratisberatung, die durch Provisionen der angebotenen Produkte finanziert wird, ist wenig seriös. Provisionen und Kommissionen sollten dem Kunden in jedem Fall offengelegt oder vergütet werden. Im Verlauf des Lebens verändern sich die Bedürfnisse gewiss, gewollt oder ungewollt. Wir helfen Ihnen, Ihre Wünsche vor und nach dem Ruhestand zu planen, den möglichen Weg auszuarbeiten und Sie während dieser Phase zu begleiten.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


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AKTUELL

NEU NUN AUCH LIVE-MOTORSPORT

   Telebasel

SEIT ENDE JANUAR BEDIENT TELEBASEL IN NEUEM DESIGN MIT EINEM VOLLKOMMEN ÜBERARBEITETEN INHALTSANGEBOT, BESTEHEND AUS EINEM NEUEN TV-PROGRAMM, EINEM REGIONALEN NEWSPORTAL SOWIE EINER MOBILE-APP, GLEICHERMASSEN TV- UND MOBILE-NUTZER. INTERVIEW MIT DOMINIK PRÉTÔT von Niggi Freundlieb


AKTUELL

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er Innovationsprozess beim Basler Regionalsender ist aber noch längst nicht abgeschlossen. So überträgt Telebasel zum Beispiel als einziger Schweizer TV-Sender seit 7. Mai die Rennen des Porsche Carrera Cup, an dem das Liestaler Ausnahmetalent Jeffrey Schmidt teilnimmt. Im Zuge des Relaunches verstärkte Telebasel zudem die Zuschauerbefragungen über die sozialen Netzwerke, um noch näher an den Bedürfnissen der Zuschauerinnen und Zuschauer zu sein. Telebasel-CEO Dominik Prétôt zieht im Interview mit dem «Geschäftsführer» über den Relaunch sowie den neuen Auftritt des TV-Senders ein erstes Fazit und erklärt, wieso ein Regionalsender die internationalen Automobilrennen des Porsche Carrera Cup überträgt. «Geschäftsführer»: Wie ist aus Ihrer Sicht der Relaunch von Telebasel geglückt? Dominik Prétôt: Auf technischer und inhaltlicher Seite ist der Relaunch sehr gut gelungen. Dies ist nicht selbstverständlich, denn es ging ja nicht einfach darum, ein paar neue Sendungen und ein neues Design zu lancieren, sondern den Sender auch für die mobile Nutzung als regionales Newsportal zu positionieren und für die Zukunft fit zu machen. Das war vor allem technisch sehr anspruchsvoll, und ich danke dem gesamten Team für seinen unglaublichen Einsatz, der dies erst ermöglichte. Wie waren die Publikumsreaktionen? Wir stützen uns ja nicht nur auf die Einschaltquoten, sondern haben in Zusammenarbeit mit «Atizo360o» eine Benchmarking-Umfrage mit über 400 Teilnehmern und ein kontinuierliches Panel bestehend aus über 100 Zuschauern aufgebaut. Die daraus generierten Erkenntnisse helfen uns, uns stetig weiterzuentwickeln ohne die Zuschauer aus dem Fokus zu verlieren und insbesondere die Verzahnung von TV und Internet zu berücksichtigen. Dementsprechend haben wir viele Reaktionen erhalten, die uns bereits wertvolle Erkenntnisse lieferten und uns auf unserem Weg zur Erschliessung neuer Zuschauer- und Nutzersegmente bestätigen. Naturgemäss müssen wir einen gewissen Gewöhnungsprozess abwarten, aber wir konnten zum Beispiel bereits während der Fasnacht die höchsten Einschaltquoten in der Geschichte von Telebasel registrieren. Weshalb überträgt Telebasel nun auch Autorennen? Gemäss unserem Anspruch und Auftrag, Themen aus regionaler Sicht aufzugreifen, haben wir die Möglichkeit bekommen, die Renneinsätze des Liestalers Jeffrey Schmidt im Porsche Carrera Cup als einziger Schweizer TV-Sender zu übertragen. Jeffrey Schmidt war Sieger der prestigeträchtigen Porsche-GT3-Serie und gilt als eines der grössten Talente im internationalen Automobilrennsport. Dass die Zuschauer von Telebasel und die Nutzer unserer mobilen Angebote in der ganzen Schweiz nun diesen Ausnahmefahrer auch live sehen können, ist natürlich eine grosse Bereicherung unseres Programmangebotes.

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NEUE BÜROKULTUR DANK UMBAU UND AUFSTOCKUNG

VOR 65 JAHREN GEGRÜNDET, HAT SICH DAS BASLER ARCHITEKTUR- UND GENERALPLANERUNTERNEHMEN BURCKHARDT+PARTNER MIT WEGWEISENDEN PROJEKTEN IM WOHNUNGS-, INDUSTRIE-, BÜRO-, GESUNDHEITS- UND VERKEHRSBEREICH ZU EINEM DER FÜHRENDEN UNTERNEHMEN SEINER BRANCHE IN DER SCHWEIZ ENTWICKELT. MIT DEM UMBAU UND DER AUFSTOCKUNG DER BÜROFLÄCHEN AM HAUPTSITZ AN DER DORNACHERSTRASSE 210 IN BASEL KONNTE LETZTES JAHR ZUDEM DEM WACHSENDEN PLATZBEDARF DES UNTERNEHMENS RECHNUNG GETRAGEN UND AUF BEISPIELHAFTE WEISE – AUF ZWEI STOCKWERKEN VERTEILT – DAS KONZEPT BARRIEREFREIER ZUSAMMENARBEIT INNERHALB DER VERSCHIEDENEN TEAMS VERWIRKLICHT WERDEN. INTERVIEW MIT SAMUEL SCHULTZE von Niggi Freundlieb

über 102  M io. im Vorjahr. 2015 haben die rund 330 Mitarbeitenden an über 450 Aufträgen, 66 Projektentwicklungen, 22 Wettbewerben und an elf selbstfinanzierten Bauprojekten gearbeitet. Die Burckhardt+Partner  AG gilt heute auch als ein Arbeitgeber, der mit seinem Beteiligungsmodell – die Aktien sind vollumfänglich im Besitz von rund 50 leitenden Mitarbeitenden – der Ganzjahresarbeitszeit sowie einem Modell für eine flexible Pensionierung Pionierarbeit im Bereich der sozialen Verantwortung leistet. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» kommentiert Samuel Schultze, Vorsitzender der Geschäftsleitung und Standortleiter Basel von Burckhardt+Partner, das hervorragende Geschäftsergebnis 2015 und spricht über den Umbau und die Vergrösserung der Büroflächen am Hauptsitz an der Dornacherstrasse 210 in Basel.

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er Umbau und die Sanierung der Niederlassung des Versicherungskonzerns Helvetia am Basler Steinengraben, Neubauten wie der «Grosspeter Tower», die Schweizer Botschaft in Seoul, das Einkaufs- und Erlebniszentrum «Mall of Switzerland» in Ebikon oder die Wohnüberbauung «Sky Lights Schoren» im Basler Hirzbrunnenquartier – um nur ein paar wenige aktuelle Beispiele zu nennen, dokumentieren eindrücklich, wie Burckhardt+Partner Zukunftstrends aufgreift und globale, wirtschaftliche, politische, gesellschaftliche und technische Veränderungen in ihr Denken und Arbeiten einbezieht. Das Basler Unternehmen mit verschiedenen Tochterfirmen und Standorten in Zürich, Bern, Lausanne, Genf und Grenzach erwirtschaftete 2015 einen Umsatz von 112.7 Mio.  Franken  – gegen-

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

«Geschäftsführer»: Seit letztem Juni präsentiert sich Burckhardt+Partner in den erweiterten und umgebauten Räumlichkeiten an ihrem Hauptsitz – können Sie uns einen kurzen Einblick gewähren? Samuel Schultze: Insgesamt haben wir an der Dornacherstrasse 3 600 m2  Fläche auf zwei Stockwerken neu gestaltet. Nachdem das Erdgeschoss, wo sich früher ein Discounter befand, frei wurde, haben wir dort 50 Arbeitsplätze in einem einzigen, grossen Raum realisiert. Dabei galt es, eine Art Werkstatt-Atmosphäre zu schaffen, was auch von aussen dank der grossen Schaufenster gut sichtbar ist. Hier befinden sich auch der Empfang, die Sitzungszimmer und eine Küche für das Personal. Im angrenzenden Auditorium können grössere Veranstaltungen durchgeführt werden. Die freien Flächen im Erdgeschoss können zudem als Ausstellungsbereich genutzt werden. Im ersten Stock befinden sich für 120 Mitarbeitende offene, lichtdurchflutete Arbeitsplätze unter holzverkleideten Decken, die grosszügige Bibliothek – mein persönlicher Lieblingsplatz – der IT-Bereich, Besprechungszimmer, Erholungszonen oder zwei Innenhöfe mit Feigenbäumen und Kräutern.


AKTUELL

Was war der Grund für den Umbau? Seit mehr als 40 Jahren sind wir im Gebäude an der Dornacherstrasse 210. Weil wir in den letzten Jahren gewachsen sind, brauchten wir einfach mehr Platz. Durch die Möglichkeit, die leerstehenden Ladenflächen im Erdgeschoss zu mieten, ergab sich für uns ausserdem die Möglichkeit, «barrierefrei» zusammenarbeiten zu können, anstatt auf Einzelbüros über mehrere Etagen verteilt zu sein. Mit der Neugestaltung, weg von den Einzelbüros hin zu grossräumigen Arbeitsflächen, konnte Transparenz geschaffen werden, denn in den offenen Bereichen ist nun zu sehen, woran gearbeitet wird. Dadurch ist die Kommunikation zwischen den Mitarbeitenden erheblich verbessert worden, was schlussendlich den Projekten zugutekommt. Gerade die Planung von grossen Projekten im Gesundheitswesen, in Industrie, Pharma oder Dienstleistung sind heute sehr komplex und erfordern das reibungslose Zusammenspiel von Mitarbeitenden mit Spezialwissen. Mit der neu geschaffenen Bürokultur können wir dies optimieren. Wie kommentieren Sie die erfreuliche Geschäftsentwicklung von Burckhardt+Partner? Unser Wachstum beruht natürlich einmal auf unserer 65-jährigen Erfahrung, einer kontinuierlichen und klugen Weiterentwicklung, dem enormen Knowhow der Mitarbeitenden sowie der Tatsache, dass wir aufgrund unserer Grösse die gesamte Wertschöpfungskette unter einem Dach haben. So haben unsere Tochterfirmen Burckhardt Immobilien oder die AG für Planung und Überbauung / tk3  AG wesentlich zu unserem Umsatzwachstum beigetragen. Ein entscheidender und vor allem langfristiger Erfolgsfaktor ist sicher unser Qualitätsanspruch, den wir seit vielen Jahren konsequent verfolgen. Heute ernten wir, was wir vor zehn Jahren gesät haben. Zu diesem Prozess tragen die Mitarbeitenden mit Spezialwissen bei, die wir nur dank unserer

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Grösse beschäftigen können. Dank deren Talenten können wir nicht nur hochkomplexe Planungen erbringen, sondern auch die Chancen, die Machbarkeit sowie den Nutzen von Projekten erkennen, was uns wiederum auch befähigt, Projekte und potentielle Investoren zusammenzubringen. Sie lassen sich als gefragter Experte immer wieder zu aktuellen Themen der Stadtentwicklung vernehmen – inwieweit engagiert sich Burckhardt+Partner diesbezüglich? Wenn ich mich zum Beispiel für die Entwicklung beim Rankhof einsetze, dann geht es mir nicht darum, für Burckhardt+Partner beim Kanton neue Aufträge «an Land zu ziehen». Mit geht es – auch als verantwortungsvollem Staatsbürger – darum, die Vorteile einer prosperierenden Stadtentwicklung aufzuzeigen. Dafür braucht es vernünftige Rahmenbedingungen, die es leistungsstarken Unternehmen ermöglicht, die Voraussetzungen zu schaffen, dass es Basel auch in Zukunft gut geht. Dies gelingt nur, wenn die verschiedenen planerischen Aspekte aus Arbeiten, Wohnen und Mobilität zukunftsgerecht  – und vor allem unideologisch -zusammengeführt und berücksichtigt werden.

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


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AKTUELL

NEUES SCHIFF ZUM 15. GEBURTSTAG

    Rhytaxi Basel GmbH

PÜNKTLICH ZU IHREM 15. GEBURTSTAG BEKOMMT AM 1. JUNI DIE RHYTAXI BASEL GMBH EIN NEUES SCHIFF. DIE SCHIFFSTAUFE WIRD IM BEISEIN VON REGIERUNGSRÄTIN ESTHER HERZOG UND WEITEREN PROMINENTEN GÄSTEN ERFOLGEN. INTERVIEW MIT RENÉ DIDDEN von Niggi Freundlieb

RENÉ DIDDEN Alter: 53 Erlernter Beruf: Kaufmann Heutige Position: Inhaber, Geschäftsführer Rhytaxi Basel GmbH Hobby: Schifffahren!

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eben dem «Rhydampferli», der «Rhymugge» und der «Rhyperle» wird die Flotte der Rhytaxi Basel GmbH dann vier Schiffe umfassen, welche während des ganzen Jahres (im Winter beheizt) eine breite Palette verschiedenster Fahrtangebote für jeweils bis zu zwölf Personen pro Rhytaxi auf dem Rhein ermöglicht. Ob für familiäre oder geschäftliche Anlässe, ob für Vereine, Schulklassen, Reisegruppen, Fasnachtscliquen oder einfach für verliebte Pärchen   –

die Rhytaxi Basel GmbH bietet nicht nur kommentierte Stadt- und Hafenrundfahrten, sondern steuert eigentlich jedes gewünschte Ziel auf den Strecken bis Rheinfelden, Breisach und Mulhouse an. Grosser Beliebtheit erfreuen sich auch die Rhytaxi-Brunch-, -Mittag-, -Abendessenoder Apéro-Fahrten, wie Firmengründer und Geschäftsführer René Didden unter anderem im Interview mit dem «Geschäftsführer» bestätigt. «Geschäftsführer»: Wie wird man Chef einer eigenen Flotte auf dem Rhein? René Didden: Mein Grossvater fuhr bereits auf einem Dampfschiff, mein Vater war Kapitän auf einem Rheinfrachter, auf dem ich dann meine ersten Lebensjahre verbrachte. Und auch mein Sohn ist schon als gelernter Bootsmann von diesem Virus infiziert. Bei mir hat es allerdings eine Weile gedauert, bis ich vom Inhaber einer Transportfirma und als Buschauffeur von der Strasse aufs Wasser wechseln und endlich meinen Traum vom eigenen Schiff auf dem Rhein verwirklichen konnte. Vor 15 Jahren konnte ich dann ein vom Militär gebautes Fährboot übernehmen. Das war der Grundstein für das Unternehmen Rhytaxi Basel. In der Folge kamen weitere Schiffe dazu, ältere wurden durch neue ersetzt und ab 15. Juni 2016 zählt unsere Flotte dann vier moderne Schiffe, die alle von kompetenten Schiffsführern mit dem entsprechenden Patent – und bis dato unfall- und havariefrei – gesteuert werden. Die Rhytaxi Basel GmbH bietet aber mehr als einfach reine Personentransporte auf dem Rhein? Unser Ziel ist es, den Passagieren Wissen über Basel und die Umgebung sowie den Rhein zu vermitteln, ihnen aber auch den Reiz und den Charme einer Fahrt auf dem Rhein näherzubringen. Schlussendlich soll eine Rheinfahrt mit uns ein unvergessliches Erlebnis werden. Dazu gehört auch ein reichhaltiges gastronomisches Angebot des RhytaxiCaterings, aus dem die Passagiere das für sie Passende – vom Fondue


FÜR SIE NEHMEN WIR UNS ZEIT

oder Raclette über Fondue Chinoise bis zu Wurst- und Käseplatten oder Sushi – auswählen können. Grundsätzlich können wir aber für jeden Anlass auf die Wünsche der Kunden eingehen und ihnen, was Gastronomie oder Streckenführung anbelangt, individuelle und exklusive Lösungen anbieten. Gibt es eine weitergehende Vision, welche Sie für das Rhytaxi verfolgen? Die Rhytaxi-Flotte transportiert mittlerweile so zwischen 12’000 und 15’000 Passagiere pro Jahr. Der Rhein ist ein ökologisch hervorragender Verkehrsträger und würde sich gerade für den Pendlerverkehr sehr gut eignen. Diese Idee verfolge ich schon seit Langem und bekomme dafür auch von grossen Unternehmen direkt am Rhein Support, konkret zum Beispiel durch den Bau eines Anlegestegs. Für einen regelmässigen Pendlerbetrieb braucht es feste Anlegeplätze an verschiedenen Orten entlang einer definierten Strecke, was leider nicht der Fall ist. Ich bin aber hartnäckig genug, um auf dieses Ziel hinzuarbeiten.

WEITERE INFORMATIONEN Rhytaxi Basel GmbH | Stadt- und Hafenrundfahrten Catering für Firmen-, Vereins- und Familienanlässe Westquaistrasse 39 Postfach CH-4019 Basel Telefon +41 (0) 61 273 14 14 Bordhandy +41 (0) 78 796 98 99

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JUGENDLICH STRAHLENDE HAUT Auch die Gesichtshaut lässt sich ideal für den Sommer vorbereiten mit einem 3-D Gommage Facial. Diese luxuriöse Gesichtsbehandlung reduziert Linien und Fältchen um bis zu 45%, verfeinert die Haut und intensiviert die Kollagenbildung. Es ist ratsam, bei hoher Sonneneinstrahlung nie ohne Sonnenschutz mit dem richtigen Faktor aus dem Haus zu gehen um Sonnenschädigungen und Altersflecken vorzubeugen. Eine ideale diesbezügliche Massnahme ist die ganzjährige Anwendung von Swisscode Pure Kiribirth und Swisscode Pure Hyaluron.

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AKTUELL

VON CHIC ÜBER CASUAL BIS ZU SPORTLICH!

  MOSCHINO Heidi Berger & Con Cuore First und Second Hand

NEU, AN PROMINENTER STELLE MITTEN IN DER BASLER ALTSTADT, BEFINDET SICH SEIT LETZTEN OKTOBER DIE BOUTIQUE «MOSCHINO HEIDI BERGER & CON CUORE FIRST UND SECOND HAND». IM STILVOLL EINGERICHTETEN LADENGESCHÄFT AM GERBERGÄSSLEIN 26 FINDEN DIE KUNDINNEN EINE AUSGESUCHTE UND VIELFÄLTIGE AUSWAHL AN BEKLEIDUNG, ACCESSOIRES UND SCHUHEN DER ITALIENISCHEN KULTMARKE «MOSCHINO», MODE DES ÖSTERREICHISCHEN LABELS «SPORTALM» ODER KREATIONEN DER ITALIENISCHEN TRENDSETTERMARKE «COCCAPANI». GLEICHZEITIG PRÄSENTIERT HEIDI BERGER IN DER BOUTIQUE QUASI ALS «SHOP-IN-SHOP» DAS «CON CUORE» MIT GEHOBENER FIRST- UND SECONDHAND-BEKLEIDUNG. INTERVIEW MIT HEIDI BERGER


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Dabei kann ich mich auch auf das Gefühl, das Know-how und die Erfahrung meiner Mitarbeiterinnen Elena Gatto und Susanna Boss verlassen, die mich beide seit rund 25 Jahren auf meinem Weg begleiten und vor allem den Kundinnen kompetent mit Rat und Tat zur Seite stehen. Gerade auf Kundinnenseite wird diese personelle Kontinuität sehr geschätzt.

Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» erklärt Heidi Berger, wieso sich der Umzug der Boutique «MOSCHINO Heidi Berger & Con Cuore First und Second Hand» an das Gerbergässlein 26 gelohnt hat, was sie an der Marke «Moschino» fasziniert und welche Philosophie sie im Secondhand-Bereich verfolgt.

Mit dem «Con Cuore» bieten Sie auch Secondhand-Kleider an – was ist Ihre diesbezügliche Philosophie? Neben unseren Neuwaren-Kollektionen führen wir auch exklusive, saisonorientierte Marken-Secondhand-Artikel. Bei uns findet «frau» Kleidung und Accessoires aus zweiter Hand. Wir haben auch Secondhand-Schuhe im Angebot, wobei der Begriff Secondhand bei Schuhen vielleicht etwas irreführend ist (lacht). Jedenfalls sind diese Schuhe nur einmal getragen, das kann ich garantieren, wie auch generell die Top-Qualität jedes einzelnen Artikels in unserer Boutique. Ausserdem ist kein Stück, das wir verkaufen, älter als ein Jahr alt.

or bald 30 Jahren begann Heidi Berger mit dem Verkauf von exklusiven und hochwertigen Seconhand-Kleidungsstücken und eröffnete das erste «Con Cuore» am Gerbergässlein 25. Mitte der 1990er-Jahre kam das «MOSCHINO» am Barfüsserplatz 23 dazu. Damit erfüllte sich Heidi Berger als bekennender Fan der italienischen Modemarke des 1994 verstorbenen italienischen Stardesigners Franco Moschino nicht nur einen Traum, sondern brachte mit den teilweise extravaganten Kreationen des Labels auch eine besondere Note in die Basler Modeszene. Nach 19 Jahren verliess Heidi Berger den Barfüsserplatz und legte am neuen Standort im Gerbergässlein 26 das «MOSCHINO» und das «Con Cuore» zusammen.

«Geschäftsführer»: Wie zufrieden sind Sie mit dem neuen Standort der Boutique am Gerbergässlein 26? Heidi Berger: Der neue Standort ist ein Glücksfall. Wir sind zentral in der Basler Altstadt und konnten dank entsprechender Ladenfläche das «MOSCHINO» und das «Con Cuore» so zusammenlegen, dass in geschmackvollem Ambiente für unsere Kundinnen eine grosse und vielfältige Auswahl aus verschiedenen Bereichen für verschiedene Bedürfnisse – von chic über casual bis zu sportlich – auf gehobenem Niveau angeboten werden kann. Pflegen Sie mit «Moschino», «Sportalm» oder «Coccapani» als Labels bewusst Marken, die allesamt einem gehobenen Stil entsprechen? Mich hat schon immer Mode mit einer gewissen Handschrift und Originalität interessiert. Begonnen hat es so in den 1980er-Jahren mit der Faszination für die Kreationen von Franco Moschino, dessen Mode spektakulär, unkonventionell und ausgefallen war. Diese Art von origineller, innovativer Mode und ein Flair für gehobenen Stil sowie Trends haben mich stark geprägt und waren auch immer Leitmotiv für meine berufliche Tätigkeit. Mode zu verkaufen ist aber für Sie mehr als einfach eine berufliche Tätigkeit? Auf jeden Fall. Schöne Kleider, Schuhe oder Accessoires sind ja nicht einfach gewöhnliche Gebrauchsgegenstände, sondern auch und vor allem Ausdruck des persönlichen Geschmacks und Befindens. Mode ist auch Identifikation, Ausdruck von Lebensfreude und ein Statement der eigenen Individualität. Dies meinen Kundinnen zu vermitteln und das Richtige für sie zu finden, das ist sehr befriedigend und macht viel Spass.

Wer sind Ihre Kundinnen? Ob jetzt im «MOSCHINO» oder im «Con Cuore» – wir haben einerseits eine langjährige, treue Stammkundschaft, die über einen besonders kreativen und originellen Modegeschmack, aber auch das Bedürfnis nach klassischer Eleganz verfügt, andererseits stelle ich fest, dass immer mehr auch jüngere Frauen sich von unserem Angebot ansprechen lassen, um dem allgemeinen Mode-Allerlei zu entfliehen. Was ist – in wenigen Worten – der Trend für diesen Sommer? Diesen Sommer trägt «frau» zweiteilige Kleider. Bevorzugte Farben sind Gelb und Rot oder zumindest bunt und blumig.

WEITERE INFORMATIONEN MOSCHINO Heidi Berger & Con Cuore First und Second Hand Gerbergässlein 26 CH-4051 Basel Telefon +41 (0) 61 261 60 44 boutique.heidiberger@bluewin.ch www.boutique-heidi-berger.ch Öffnungszeiten Montag 13.30 – 18.30 Uhr Dienstag bis Freitag 10.00 – 18.30 Uhr Samstag 10.00 – 17.00 Uhr

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


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«DER ADLER IST KULT!»

Restaurant Adler

DAS RESTAURANT ADLER HAT BEWEGTE ZEITEN HINTER SICH. SEIT ABER BARBARA MUCHENBERGER – ODER EINFACH «BABS», WIE SIE ALLE GÄSTE NENNEN – AB 1. OKTOBER  2015 WIRTIN DES RESTAURANTS IST, KNÜPFT DAS KULTLOKAL AN DER OCHSENGASSE  27 AN ALTE ZEITEN AN UND IST WIEDER EIN BELIEBTER TREFFPUNKT FÜR EIN BREITES PUBLIKUM IM HERZEN VON KLEINBASEL. INTERVIEW MIT BABS MUCHENBERGER

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nnert kürzester Zeit hat es Babs geschafft, dass aus allen Gesellschaftsschichten Junge und Alte, Männer – und vor allem auch wieder vermehrt Frauen – sich ungestört oder zumindest unbedrängt  – wobei im Verlaufe des Abends die friedliche Stimmung durchaus etwas heisser werden kann – in der gemütlichen Beiz unterhalten können. Hoch zu und her geht es im Adler, dem Stammlokal von insgesamt sieben Guggenmusiken – Negro Rhygass, Mohreköpf, Ohregribler, Schränz Gritte, Alti Sägg, Kanibale und Gülleschlüch – natürlich vor allem während der Fasnacht oder dem Vogel Gryff. Bei Kaffee und Gipfeli am Morgen, zu einem Schwatz beim Feierabendbier und einem Stück vorzüglichen Flammenkuchen oder unter der Woche bis um zwei Uhr früh bei einem Prosecco – im Adler sind alle willkommen, die ursprüngliche Beizenkultur geniessen wollen. Und in der warmen Jahreszeit können die Gäste vor dem Lokal, das seit Kurzem auch am Sonntag geöffnet ist, entspannte Momente an den Tischen in der Gartenwirtschaft bei einem Wurstsalat oder einer Gulaschsuppe verbringen. «Geschäftsführer»: Was ist Ihr Geheimnis, dass sich die Gäste im Adler wohlfühlen? Babs Muchenberger: Ich bin sehr kontaktfreudig und gehe auf die Gäste, die ich alle gleich behandle, mit Offenheit und einem Lachen zu. Gleichzeitig achte ich auf Ordnung und dulde keinerlei Aggression. Die Leute wissen, dass ich meine eigene Linie habe und die auch durchsetze. Sie wissen aber auch, dass sie mit mir viel Spass haben können. Die meisten Gäste kenne ich mit Namen, und es ist mir ein Anliegen, zu ihnen ein Vertrauensverhältnis aufzubauen.

Sie agieren als Gastgeberin, wie wenn Sie noch nie etwas anderes getan hätten, aber eigentlich sind Sie eine Quereinsteigerin im Gastgewerbe? Ursprünglich bin ich ausgebildete Krankenpflegerin und habe später während 25 Jahren in einer Speditionsfirma gearbeitet. Ich habe aber immer wieder in der Gastronomie gearbeitet wie zum Beispiel während vieler Jahre an der FCB-Bar in der Muba oder als Wirtin im Clubhüttli des SC  Muttenz. Das Gastgewerbe hat mich immer fasziniert, und es war mein grosser Traum, einmal eine Beiz zu führen. Nachdem mich der Besitzer des Adlers angefragt hat, ist dieser Traum nun wahr geworden. Sie tragen mehrere Uhren an beiden Handgelenken – Angst, die Zeit zu vergessen? (lacht) Nein, ich bin Fussballfan, genauer vom FCB, von Bayern München und von Juventus Turin, deshalb trage ich Uhren dieser Vereine. Und weil ich an der Eröffnung eine Uhr der Guggemuusig «Negro Rhygass» erhalten habe, trage ich halt eben auch von ihnen. Ohne meine Uhren würde ich mich nackt fühlen!

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

WEITERE INFORMATIONEN Restaurant Adler Ochsengasse 27 CH-4058 Basel Telefon +41 (0) 61 681 29 92 rest.adler@gmx.ch


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AKTUELL

NEUES LADENDESIGN IM RETRO-STIL

   Messner Optik GmbH

SEIT ENDE 2015 PRÄSENTIERT SICH MESSNER OPTIK AN DER AESCHENVORSTADT 57 IN KOMPLETT NEUEM LOOK. AUS DEM URSPRÜNGLICH AUF ZWEI STOCKWERKEN ANGESIEDELTEN OPTIKERGESCHÄFT IM KLASSISCHEN LADENDESIGN IST NUN AUF EINER EBENE IM ERDGESCHOSS – EINEM GROSSEN LOFT GLEICH – EINE GROSSZÜGIGE, ZEITGENÖSSISCHE LADENKONZEPTION IN RUSTIKALEM INDUSTRIE-DESIGN MIT WOHNLICHEM AMBIENTE ENTSTANDEN. INTERVIEW MIT CHRISTIAN MESSNER

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


AKTUELL

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ährend im vorderen Bereich des Optikergeschäfts, das von einer freigelegten Backsteinwand und offen sichtbaren Stahlträgern geprägt wird, der Fokus auf der Beratung und dem Verkauf liegt, gewährt ein offenes Atelier Einblicke in das Optikerhandwerk. Dahinter sind in einem freiliegenden Kubus Räumlichkeiten für die sensiblen Messgeräte für Sehtests, weitere Werkstätten, ein Personalraum sowie Büros untergebracht. Die vor 42 Jahren von Roger Messner gegründete Messner Optik GmbH befindet sich seit 1976 in der damals neu gebauten Liegenschaft an der Aeschenvorstadt 57. Vor rund einem Jahr übergab Roger Messner die Unternehmensleitung an seinen Sohn Christian, der die gleichzeitig beginnende Gesamtsanierung der Liegenschaft zum Anlass nahm, die Räumlichkeiten des Optikergeschäfts grundlegend umzubauen und mit einem neuen Look zu versehen. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» schildert Christian Messner, dipl. Augenoptiker und Kontaktlinsenspezialist SBAO, was die Beweggründe für den Umbau und die komplette Neugestaltung des Ladengeschäfts waren. «Geschäftsführer»: Industrielles Design, eine geschickt zwischen Alt und Neu gemischte Einrichtung, viel Raum für die Kunden – welche Überlegungen standen beim Umbau im Vordergrund? Christian Messner: Als wir von der Gesamtsanierung des Gebäudes erfuhren, ergab sich die einmalige Gelegenheit, sich Gedanken darüber zu machen, wie man diese Sanierung nutzen kann, um für unser Geschäft und für unsere Kundinnen und Kunden einen Mehrwert zu schaffen. Im Mittelpunkt stand dabei die Idee, unser gesamtes Angebot auf einer einzigen Ladenfläche im Erdgeschoss unterzubringen. Die Ladenkonzeption beinhaltet angrenzend zum grosszügig gehaltenen Verkaufsbereich das offene Werkatelier. Wir wollen damit den Kundinnen und Kunden Einblicke in ein Handwerk geben, welches viele Optikergeschäfte ausgelagert haben oder gar nicht mehr pflegen. Im Verkaufsbereich mit seiner flexiblen Möblierung aus Ledersesseln und Holztischen haben wir mit unserer Brillenpräsentation an der unverputzten Backsteinwand eine einladende Atmosphäre geschaffen, die gleichzeitig den Geist von früher und der Gegenwart spiegelt. Wie ist die Idee eines eigentlichen Lofts, in dem Alt und Neu zusammengeführt werden, entstanden? Wir wollten die im alten Laden verwendeten, ursprünglichen Materialien und Konstruktionselemente, also den geschliffenen Betonboden, die natürlich vorhandene Backsteinwand oder die das Gebäude tragenden

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Stahlstützen beibehalten und mit den neu gestalteten Einbauten aus natürlichen Materialien wie Holz oder Leder kombinieren. Somit dokumentieren wir auch etwas von unserer eigenen Geschichte und schaffen gleichzeitig eine gemütliche Wohnzimmeratmosphäre. Dem Architekturbüro Mirlo Urbano ist es dabei gelungen, all diese Überlegungen auf fantastische Art und Weise umzusetzen. Wie viel vom alten Geschäft ist im neuen Messner Optik drin? Unser Know-how und unsere Philosophie: der Kundschaft ein Optimum an Leistung, Beratung, Qualität sowie handwerkliches Können zu bieten. Ich behaupte sogar, dass wir dank des einzigartig eingerichteten Ladens noch besser auf sie eingehen können, weil die Ladengestaltung aus Retro- und modernen Design-Elementen ein äusserst angenehmes und inspirierendes Ambiente schafft. Darüber hinaus präsentieren wir den Kundinnen und Kunden nicht beliebige Brillenmarken, sondern haben uns auf innovative und originelle Labels spezialisiert. Stellvertretend möchte ich hier die Brillen von Meyer SLS aus dem 3D-Drucker erwähnen, welche aus biokompatiblem Polyamid und edelstem Titan hergestellt werden, oder die Paperstyle-Brillen aus Papier. Dabei werden in einem aufwändigen Verfahren bis zu 20 Schichten edelstes italienisches Feinpapier von Fedrigoni übereinandergelegt, in Form gebracht und anschliessend unter Vakuum mit hautverträglichem Kunstharz untrennbar verbunden.

WEITERE INFORMATIONEN Messner Optik GmbH Aeschenvorstadt 57 CH-4051 Basel Telefon +41 (0) 61 271 16 86 info@messner.ch www.messner.ch Öffnungszeiten Montag 13.00 – 18.30 Uhr Dienstag bis Freitag 9.00 – 18.30 Uhr Samstag 9.00 – 16.00 Uhr Termine ausserhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung möglich!

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


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AKTUELL

VIELFALT AUF DER MELCHSEE-FRUTT

frutt Resort

UMGEBEN VON EINER ATEMBERAUBENDEN NATURKULISSE UND BERGLANDSCHAFT BIETEN DIE FÜNF BETRIEBE DER FRUTT RESORT AG FÜR JEDEN GESCHMACK UND JEDES BEDÜRFNIS DAS PASSENDE ANGEBOT. DIE MELCHSEE-FRUTT LIEGT IM HERZEN DER SCHWEIZ, IN UNMITTELBARER NÄHE DER LEUCHTENSTADT LUZERN UND ERSTRECKT SICH ÜBER EIN EINZIGARTIGES HOCHPLATEAU.

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m 12. Dezember 2015 eröffnete das neue drei Generationen Hotel frutt Family Lodge seine Tore und gehört als jüngstes Mitglied zum frutt Resort. Die 47 grossen Familienzimmer und Suiten, die mit warmem Holz und vielen abgestimmten Details im alpinen Stil ausgestattet sind, strahlen viel Gemütlichkeit aus. Die Pisten und Wanderwege des Ferien- und Erlebnisortes Melchsee-Frutt beginnen gleich vor der Haustüre und wer am Abend noch mehr Lust auf Spiel, Spass und Sport hat, kann sich im hoteleigenen Kino, im Fitnessraum oder beim Mini-Bowling, Dart und Töggelen vergnügen. Die Kinder werden im «Murmeli» Kids Club kostenlos betreut, derweil sich die Eltern im Spa-Bereich (300 m2) mit Ausblick auf den Melchsee und die Bergwelt erholen. Das Hotel frutt Family Lodge ist durch einen Erlebnistunnel mit einem weiteren Mitglied des Frutt Resort’s verbunden. Das 2011 eröffnete Hotel frutt Lodge & Spa steht für Ruhe, Raum und Zeit und versprüht mit dem modernen Alpine Chic einen ganz besonderen Charme. Das Hotel ist die zeitgemässe, hochalpine Interpretation des Lodge Gedankens. Die grosszügig geschnittenen 58 Zimmer und 3 Suiten, eine Kombination aus alpiner Geborgenheit und dezentem Luxus lassen den Gast aus dem Alltag in eine andere Welt eintauchen. Europas höchstgelegenes 4-Sterne-Superior-Hotel an einem See, bietet neben modernem Alpine Chic auch modernste Technik in den Seminarräumen und lässt das Business-Meeting zu einem besonderen Erlebnis werden. Auch der sinnliche Genuss auf dem Gipfel kommt nicht zu kurz. Mit einer Fusion aus traditioneller Haute Cuisine und alpiner Moderne überrascht und verwöhnt das Gourmet-Restaurant Stübli mit 15 GaultMillau Punkten die Gaumen der Gäste. Neben dem Stübli befindet sich das gemütliche Restaurant Titschli, das durch sein modernes alpines Design besticht. Die Küche ist regional mit internationalen Einflüssen und die Weinkarte des Hauses zählt zu einer der 10 besten der Schweiz. Im Eingangsbereich schaffen die Bar & Lounge durch den grossen, offenen Kamin eine lauschige Stimmung und die Terrasse bietet Sonnenplätze mit

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fantastischer Sicht auf die alpine Bergwelt über dem Melchsee. Neue Kraft für den Alltag tanken ist im Hotel frutt Lodge & Spa ohne Weiteres möglich. Der 900 m 2 grosse Spa- und Wellnessbereich bietet neben Massagen und Treatments eine Wellness-Oase der Extraklasse. Neben diesen zwei Betrieben gehören auch das Hotel & Restaurant Gemsy, das Berggasthaus Tannalp und das Berghotel Bonistock zum frutt Resort. Diese Vielfalt lässt keine Wünsche mehr offen und lässt den Aufenthalt auf der Melchsee-Frutt zu einem Erlebnis werden.

WEITERE INFORMATIONEN frutt Resort AG Frutt 9,  CH-6068 Melchsee-Frutt Telefon +41 (0) 41 669 79 79 info@frutt-resort.ch www.frutt-resort.ch frutt Lodge & Spa Frutt 9,  CH-6068 Melchsee-Frutt Telefon +41 (0) 41 669 79 79 info@fruttlodge.ch www.fruttlodge.ch frutt Family Lodge Frutt 1,  CH-6068 Melchsee-Frutt Telefon +41 (0) 41 669 76 76 info@frutt-familylodge.ch www.frutt-familylodge.ch


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AKTUELL

«ICH WÜRDE DEN WEG NOCH EINMAL GEHEN!»

Raphael Blechschmidt Haute Couture

RAPHAEL BLECHSCHMIDT HAUTE COUTURE FEIERTE ERST KÜRZLICH DEN 25. GEBURTSTAG. DAS MODEGESCHÄFT VON RAPHAEL BLECHSCHMIDT, BASELS BEKANNTESTEM COUTURIER, BEFINDET SICH AN DER BÄUMLEINGASSE 22 UND IST ERSTE ADRESSE FÜR EINE AUSGEWÄHLTE KUNDSCHAFT, DIE EINZIGARTIGE, UNVERWECHSELBARE HAUTE COUTURE SCHÄTZT, WELCHE NUR HIER ZU FINDEN IST. INTERVIEW MIT RAPHAEL BLECHSCHMIDT von Niggi Freundlieb

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m stilvollen Geschäft mit einem kleinen Atelier – ein weiteres Atelier befindet sich in der Freien Strasse – empfängt Raphael Blechschmidt seine Kundinnen. Hier verkauft er die Kreationen aus seinen aktuellen Kollektionen, welche er jeweils zwei Mal pro Jahr an grossen Modeschauen vorstellt. Hier berät er aber auch seine Kundinnen, die etwas Besonderes suchen und denen er exklusiv Träume aus erlesenen Stoffen massschneidert. Raphael Blechschmidt begann seine Karriere als Couturier nach seiner Ausbildung vor einem Vierteljahrhundert mit einem kleinen Atelier im Schmiedenhof. Nach vier Jahren verlegte er seinen Standort an den Rheinsprung, wo er bereits eine Mitarbeiterin und einen Lernenden beschäftigte. Schon damals sorgte er mit seinen originellen Kollektionen, die er jeweils alljährlich an der Muba präsentierte, für Aufsehen und Gesprächsstoff. Er gehörte schon damals zu den wenigen Modemachern in der Schweiz, die mit eigenen Kreationen und Kollektionen aufwarten konnten. Nach fünf Jahren bezog er neue Geschäftsräumlichkeiten am Blumenrain, ehe er 2001 an den heutigen Standort in der Bäumleingasse wechselte. Als Modemacher verfolgt Raphael Blechschmidt konsequent seinen eigenen Stil. Seine Markenzeichen sind perfekt verarbeitete edle Stoffe, raffinierte, aber schlichte Schnitte, spezielle Farbgebungen, Liebe zum Detail und vor allem natürlich die unverwechselbaren Kelchkrägen in allen Variationen sowie die speziellen Ausschnitte und Ärmelabschlüsse. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» gibt der begeisterte Schwimmer  – er ist auch Mitglied des Schwimmvereins Beider Basel  – Einblicke in seine Arbeit und spricht über seine legendären Modeschauen sowie seinen Modestil. «Geschäftsführer»: Zum zweiten Mal haben Sie vom 9. bis 12. März Ihre legendären Modeschauen nicht an den Bäumleingasse durchgeführt, sondern in den Räumlichkeiten von Möbel Rösch an der Güterstrasse in Basel – was ist der Grund für den Standortwechsel? Raphael Blechschmidt: Ich bin ja in meiner Arbeit Experimenten und Neuem nie abgeneigt. Dies gilt auch für die Inszenierung meiner Modeschauen. Sie müssen wissen, es war schon als Lehrling mein absoluter Traum, meine eigene Kollektion an einer eigenen Modeschau vorzustellen. Ich wollte aber dazu immer einen

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Raphael Blechschmidt (re.)

RAPHAEL BLECHSCHMIDT Alter: 52 Erlernter Beruf: Damenschneider,Bekleidungsgestalter Heutige Position: Modemacher, Couturier; Inhaber Raphael Blechschmidt Haute Couture; Präsident Freunde Sinfonieorchester Basel Hobbys: Schwimmen

besonderen Ort und eine – dem Stil meiner Kreationen entsprechend – spezielle Inszenierung. Angefangen mit der ersten Modeschau im damaligen Füglistaller, am Bahnhof SBB, als die Models in meinen Kreationen aus dem Zug stiegen, im Schützenhaus, an der Muba, im Noohn, im Acqua oder in einer grandiosen Show auf der Freitreppe im Foyer des Theater Basel mit Operngesang und Klavierbegleitung – es war immer mein Anspruch, mehr als einfach Kleider vorzuführen, sondern Stil, Kreation und Lebensfreude sicht- und an einem tollen Event auch spürbar zu machen. Letzten Herbst haben wir dann das erste Mal die Modeschauen nicht mehr an der Bäumleingasse durchgeführt, sondern bei Möbel Roesch, dessen Inhaber Michael Federer mir dazu den Vorschlag gemacht hatte. Und weil er mir dann auch einen elf Meter langen Laufsteg in Aussicht gestellt hatte, konnte ich natürlich nicht widerstehen (lacht)! Am 18., 19. und 21. Oktober werde ich dann ebenfalls bei Möbel Roesch meine neue Herbst- / Winterkollektion präsentieren. Letzten Endes sind Sie ja auch Unternehmer, der neben kreativen auch kommerzielle Überlegungen tätigen, sprich die vorgeführten Kreationen auch verkaufen muss  – Wie sind Sie denn mit dem Resultat der letzten Modeschauen im März zufrieden? Wir konnten insgesamt gegen 1 000 Besucherinnen und Besucher begrüssen. Ich darf doch etwas stolz feststellen, dass wir noch eine dermassen positive Resonanz hatten. Man kann ja nie genau voraussehen, wie gut die Kreationen der Kollektion ankommen, und deshalb ist es auch für mich schwierig, den Erfolg konkret in Worte zu fassen. Ich denke, ich konnte sehr tragbare Mode präsentieren, die sehr viele spezielle Details beinhaltet und die in den Materialien, den Farben und vor allem in den Schnitten sehr stimmig ist.


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Wie ist Ihr persönliches Fazit nach über 25 Jahren? Es war eine anforderungsreiche, aber vor allem eine enorm inspirierende Zeit. Ich würde diesen Weg auf jeden Fall wieder gehen. Vor allem ist mir aber auch wichtig, dass Werte wie Qualität, Genauigkeit, Individualität und Persönlichkeit erhalten bleiben. Dies geht in der heutigen Zeit manchmal etwas unter, und deshalb stehe ich mit meinem kleinen Unternehmen und meiner Arbeit für diese Werte ein. Es macht mich glücklich, wenn ich mit meinen Kreationen Freude bereiten kann. Das alles aber wäre nicht ohne das Engagement und das hoch professionelle Können meiner langjährigen Mitarbeitenden und die Unterstützung meines Lebenspartners und vieler Menschen, die an mich glaubten, möglich gewesen.

WEITERE INFORMATIONEN Wie machen Sie denn Ihre Mode «stimmig»? Wie gesagt, das ist schwierig zu erklären. Es ist ein fortlaufender Prozess. Und während dieses Prozesses, also in der Vorbereitung bis zur Modeschau, bin ich manchmal der einsamste Mensch, denn ich bin der Einzige, der weiss, wie man sich das alles vorstellen kann. Ich kreiere sehr intuitiv, arbeite mit den Proportionen, experimentiere mit den Materialien und den Farben, bis es dann passt. Wobei dies erst sichtbar wird, wenn ein Mannequin das Kleid trägt. Sonst wäre es wie eine Hülle ohne Seele. Meine Mode soll in erster Linie eine Harmonie zwischen Design, Materialien und der sie tragenden Frau herstellen. Ich möchte die Frauen verschönern, sie attraktiv und manchmal auch sexy, aber niemals billig kleiden. Meine Kreationen sollen die Persönlichkeit einer Frau auf eine ganz spezielle Weise betonen.

Raphael Blechschmidt Haute Couture Bäumleingasse 22 CH-4051 Basel Telefon +41 (0) 61 271 25 26 Telefax +41 (0) 61 271 25 27 info@raphaelblechschmidt.ch www.raphaelblechschmidt.ch Öffnungszeiten Montag bis Freitag: 09.00 – 18.30 Uhr Samstag: 10.00 – 17.00 Uhr

Wohnen und Arbeiten. Güterstrasse 210. www.roesch-basel.ch GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


DAS MATTERHORN – DER BERG DER BERGE

     Parkhotel Beau Site

ENTSPANNT TRINKE ICH MEINEN KAFFEE AUF DER PANORAMATERRASSE MIT GEMÜTLICHEN LOUNGEMÖBELN, LASSE MIR DIE SONNE INS GESICHT SCHEINEN UND KANN DEN BLICK NICHT VON DIESEM BEEINDRUCKENDEN BERG ABWENDEN. ICH SITZE IN EINEM BERGKINO UND HABE EINEN LOGENPLATZ. GENAU SO GUT KÖNNTE ES AUCH IHNEN GEHEN!

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s sollten ruhige Ferien in der Natur mit ausgedehnten Wanderungen werden zur Erholung von Geist und Seele – genau das, was ich als Ausgleich vom Stadtleben brauchte. Die beeindruckende Bergwelt rund um das Matterhorn ist ein wahres Naturparadies. Mit einem Wanderwegnetz von 400 km ist Zermatt der ideale Ausgangspunkt für erlebnisreiche Wanderungen. Schon die Fahrt nach Zermatt war fantastisch. Bis weithin waren Breithorn und Kleinmatterhorn zu sehen. Mit dem Auto konnte ich nur bis Täsch fahren, dem nächsten Dorf unterhalb von Zermatt. Das Matterhorndorf selbst ist nämlich autofrei. Doch mit dem Shuttlezug zwischen Täsch und Zermatt, der direkt vom Parkterminal abfuhr, war die Auffahrt kein Problem. In Zermatt angekommen erwartete mich bereits ein sympathischer Portier mit dem Elektrowagen. Er chauffierte mich direkt zum Hotel, welches mit seinen Türmchen und Rundungen auf einer Anhöhe thront – das Parkhotel Beau Site setzt sich gekonnt in Szene. Wer im «Beau Site» ankommt, der muss sich einfach wie in einem zweiten Zuhause fühlen. Auch über 100 Jahre nach seiner Eröffnung hat das Beau Site die Erhabenheit eines «Grand Hotels» bewahrt: Nostalgie und modernes Ambiente stehen im perfekten Zusammenspiel. Der Geist der Belle Epoque findet sich sowohl im warmen, luxuriös verarbeiteten Interieur als auch in der gelebten Gastfreundschaft wieder. Der Schlüsselkasten im Foyer ist ein antikes Schmuckstück und in den Salons oder an der Bar herrscht jenes Flair, das für ein Schweizer Grand Hotel seit Beginn des 20. Jahrhunderts unverzichtbar ist. Eines der entscheidende Kriterien meiner Wahl des Parkhotels Beau Site war seine unmittelbare Nähe zum Dorfzentrum (fünf Minuten) und

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dem Bus (zwei Minuten), der mich zu den Bergbahnen bringt. Doch kann ich mir nun – während ich im fünfzehn Mal sieben Meter grossen Innenpool sitze – nur zu dieser glücklichen Entscheidung gratulieren. Gemütliche Liegen säumen das Becken und laden dazu ein, die herrliche Aussicht auf das Matterhorn und die Dächern von Zermatt zu geniessen. Neben dem Schwimmbecken und dem Wintergarten bietet die Badelandschaft noch 2 Whirlpools mit einer perfekten Wohlfühltemperatur von 36  °C. In der Saunalandschaft ist tatsächlich für jede Befindlichkeit etwas dabei: Ich fühle mich im Vitarium, der Niedrigtemperatursauna, am wohlsten. Doch es gibt noch die klassische Finnische Sauna, ein Aromadampfbad sowie eine Infrarotkabine. Im Ruheraum laden grosse Liegen bei gedämpftem Licht zur Erholung ein. Somit ist das «Beau Site» der Ort zum Wohlfühlen, an dem man die Seele baumeln lassen und dem Alltagsstress entfliehen kann. In diesem Sinne verbringe ich einen sonnigen Nachmittag bei Tee und Kuchen auf der Panoramaterrasse – schliesslich habe ich mir nach all den Wanderungen der letzten Tage etwas Süsses redlich verdient – und lasse ich mich von kleinen Aufmerksamkeiten verwöhnen, die das Herzstück der Servicekultur ausmachen. Abseits der weitläufigen und ruhigen Wanderwege finde ich den Inbegriff des Hochgenusses im hoteleigenen Restaurant, dessen Küche von Burkhard Sattler unter dem Motto «marktfrische Schweizer Gastronomie mit internationalen Einf lüssen» steht. Heute ist, wie jeden Sonntag, «Schweizer Abend» mit Spezialitäten wie Käse-Fondue oder Raclette. Doch das Gourmetprogramm reicht weiter über das GalaMenü mittwochs bis hin zum Grillabend am Freitag. Das sind wahre Gaumenfreuden!


AKTUELL

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TIPP AN HÖHE GEWINNEN Ihre Schnuppertage – Reine Alpenluft inklusive! Buchbar ab 2 Übernachtungen. §§ 2 Übernachtungen mit Halbpension §§ 3 Tage Zermatt Peak Pass für unbegrenzte Fahrt mit allen Zermatter Bergbahnen §§ 1 Eintritt für das Matterhorn Museum «ZERMATLANTIS», §§ 1 Rösti-Lunch im höchstgelegenen Hotel der Schweiz «3100 Kulmhotel Gornergrat» (ohne Getränke) ausserdem … §§ Wellness-Anlage und Indoor-Pool mit Blick aufs Matterhorn §§ Reichhaltiges Frühstücksbuffet mit Front Cooking von 7 bis 11 Uhr §§ Kaffee, Tee und Kuchen am Nachmittag §§ Jeden Abend kulinarische Beau Site-Highlights vom Feinsten Preis im Doppelzimmer ab CHF 512.– pro Person Dieses Angebot ist gültig vom 04.06.2016 bis zum 10.10.2016.

BLÜTENPRACHT AUF ZERMATTER ALPENWIESEN Entdecken Sie die farbenfrohen Alpenblumen des Zermatter Sommers! Buchbar ab 4 Übernachtungen. §§ 4 Übernachtungen mit Halbpension §§ 3 Tage Zermatt Peak Pass für unbegrenzte Fahrt mit allen Zermatter Bergbahnen §§ 1 «Unsere Alpenflora» – Der Pflanzenführer für Wanderer und Bergsteiger §§ 1 Körperbehandlung 75 Minuten – nach Wahl §§ 1 Forelle im Restaurant Alm – Die ideale Mittagspause zwischen Zermatt und Furi ausserdem … §§ Wellness-Anlage und Indoor-Pool mit Blick aufs Matterhorn §§ Reichhaltiges Frühstücksbuffet mit Front Cooking von 7 bis 11 Uhr §§ Kaffee, Tee und Kuchen am Nachmittag §§ Jeden Abend kulinarische Beau Site-Highlights vom Feinsten Preis im Doppelzimmer ab CHF 973.– pro Person Dieses Angebot ist gültig vom 04.06.2016 bis 30.07.2016. Den Lesern des «Geschäftsführer Basel»-Magazins offerieren wir exklusiv einen Gourmetrucksack für unterwegs.

WEITERE INFORMATIONEN Parkhotel Beau Site Brunnmattgasse 9 CH-3920 Zermatt Telefon +41 (0) 27 966 68 68 info@parkhotel-beausite.ch www.parkhotel-beausite.ch

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Region Wasserfallen

SEMINARE UND MEHR IN DER REGION WASSERFALLEN

DER AUSFLUGSBERG WASSERFALLEN IST IN DER REGION BASEL FÜR TOLLE FAMILIEN-, GRUPPEN- ODER WANDERAUSFLÜGE BEKANNT. DOCH NICHT NUR DAS: DER GEHEIMTIPP FÜR SEMINARE ALLER ART BIETET NEBST DER SEMINARINFRASTRUKTUR IN AUSSERGEWÖHNLICHEM AMBIENTE VIELSEITIGE VARIANTEN ZUM AUSGLEICH, OB IM SPORTLICHEN, GEMÜTLICHEN, LEHRREICHEN ODER KULINARISCHEN BEREICH. WIR ZAUBERN FÜR ALLE BEDÜRFNISSE DAS BESTE HERAUS.

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hr Seminar beginnt in Reigoldswil im Baselbiet, zuhinterst im malerischen «Fünflibertal». Der Ort ist mit dem öffentlichen Verkehr sehr gut erschlossen. Die Panoramagondeln lassen Sie bei der Bergfahrt einen herrlichen Ausblick übers Baselbiet bis in den Schwarzwald und ins Elsass geniessen.

WO DIE KREATIVITÄT SPRUDELT WIE DAS WASSER … Inspiriert durch die Wasserfälle, die aus der Panoramagondel zu erblicken sind, sprudelt die Kreativität Ihrer Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer fast von alleine. Die intakte Natur und Landschaft sowie der Weitblick über die Region Basel bis in den Schwarzwald und die Vogesen tragen dazu genauso bei, wie die bestens geeigneten Seminarräume im Hotel Wasserfallen. Jederzeit lässt sich bei schöpferischen Pausen auf der herrlichen Sonnenterrasse verweilen. Bei einem Spaziergang kann man den Pferden und Lamas auf der Weise zusehen und den Kopf wunderbar

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auslüften. Die schönen, individuell gestalteten Hotelzimmer und die feine Küche im Hotel schaffen optimale Rahmenbedingungen. Etwas «Sport und Spiel» zum Ausgleich bietet die Wasserfallen zum gedankenlastigen Seminarbetrieb ebenfalls. Die Freizeitangebote laden ausserdem dazu ein, nach dem Seminar mit der Familie oder Freunden dem Baselbieter Ausflugsberg einen individuellen Besuch abzustatten.

EINER DER SCHÖNSTEN SEILPÄRKE DER SCHWEIZ Rund um die Bergstation der Gondelbahn, landschaftlich schön angeordnet, lässt es sich gut, sicher und mit viel Spass klettern. Der Waldseilpark verfügt über ein hochmodernes Sicherungssystem. Dieses sorgt für maximale Sicherheit. Die Elemente zwischen den Plattformen sind sehr vielseitig: Da geht es mit dem Schlitten daher, da fliegt man mit dem «Wassi-Flyer» übers Tal oder stellt seinen Mut beim «Forest Jump» unter Beweis.


AKTUELL

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FARMER CHALLENGE & WEITERE URCHIGE AKTIVITÄTEN Bekannt für Kirschenbäume und sämtliche Erzeugnisse davon, darf im Baselbiet das „Chirsistei“-Spucken nicht fehlen. Bei der Farmer Challenge auf dem Wasserfallenhof stellen dieser Posten und weitere Wettspiele das Zusammenwirken der teilnehmenden Teams auf eine so harte wie lustige Probe. Der Spass steht natürlich im Vordergrund – und dies in authentischer, landwirtschaftlicher Umgebung. Das Angebot lässt sich auch gerne ausbauen: Beim «Wilhelm Tell» üben Sie sich mit der Armbrust, beim Lama-Trekking führen Sie die putzigen Tiere über Stock und Stein. Es gilt aufzupassen, dass nicht plötzlich die Geführten führen …

SPEIS, TRANK UND BEQUEME BETTEN Eine Vielfalt an gemütlichen Berghütten sorgt für Ihr kulinarisches Wohl. Dabei wählen Sie Ihre gewünschte Wanderdistanz selber aus. Diese reicht von «erreichbar mit High Heels» – im Falle des HeidiStüblis bei der Bergstation – bis zur mit Fernwanderung erschlossenen Hütte. Ihr Ausflug darf bei uns gut und gerne auch zweitägig sein. Nebst den bequemen Hotelzimmern stehen auch gut ausgebaute Gruppenunterkünfte zur Verfügung.

KULTUR UND LEHRREICHES ZUM AUSGLEICH In der Region Wasserfallen können Sie gut und gerne auch Kulturelles und Lehrreiches in Ihr Seminar- oder Ausflugsprogramm einfliessen lassen. Vom landesweit bekannten Spielautomaten-Museum bis zum Velosolex-Museum, der Schnapsbrennerei oder dem mystischen Schloss Wildenstein gibt es bei uns viel Interessantes zu entdecken. Von wegen interessant: Unsere Führer erzählen Ihnen gerne Spannendes zu Geschichte, Seilbahntechnik, Naturkunde und Tourismuswirtschaft in unserer Region.

DER AUSSERGEWÖHNLICHSTE SEMINARORT IN DER REGION Aussergewöhnlich die Lage: das höchstgelegene Baselbieter Hotel für Blicke über Grenzen hinaus Aussergewöhnlich die Anfahrt: die Bergfahrt mit der Gondelbahn macht den Kopf frei für Ihr Thema Aussergewöhnlich das Ambiente: helle Seminarräume, individuell gestaltete Zimmer und Lagerfeuer für Gespräche in die Nacht Aussergewöhnlich das Essen: leicht, verführerisch und herzerwärmend – die Garnitur zu Ihrem Arbeitstag Gewöhnlich? Die Seminar Infrastruktur: Beamer, Flipchart, Moderationsmaterial, WLAN etc. Aussergewöhnlich: Seminar Hotel Wasserfallen – www.hotel-wasserfallen.ch

TROTTI BIKE ZUM ABSCHLUSS Nach einem spannenden Aufenthalt auf der Wasserfallen geht’s mit der Gondelbahn zurück ins Tal. Wer’s etwas rasanter mag, bucht für seine Gruppe unsere Trotti-Bikes für die Talfahrt durch Wälder, einen Tunnel, über Wiesen und an den namensgebenden Wasserfällen vorbei. Unser freundliches Personal hilft Ihnen gerne dabei, Unbekanntes zu entdecken und Ihr Seminar oder Ihren Ausflug optimal zu organisieren.

WEITERE INFORMATIONEN Region Wasserfallen Oberbiel 62 CH-4418 Reigoldswil Telefon +41 (0) 61 941 18 20 info@wasserfallenbahn.ch www.region-wasserfallen.ch

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AKTUELL

Zahntechnik Jürg Wermuth AG

SCHÖNE ZÄHNE SIND EIN STÜCK LEBENSQUALITÄT

GENAU VOR 60 JAHREN GEGRÜNDET, IST DIE ZAHNTECHNIK JÜRG WERMUTH AG EINES DER FÜHRENDEN ZAHNTECHNISCHEN LABORS IN DER REGION. IM MIT DEN MODERNSTEN GERÄTEN AUSGESTATTETEN LABOR AN DER SCHÖNBEINSTRASSE 23 IN BASEL WIRD DER FOKUS GLEICHERMASSEN AUF ÄSTHETIK UND FUNKTIONALITÄT GELEGT, UM BEI PATIENTEN MAXIMALE ZUFRIEDENHEIT ZU ERREICHEN. 60 JAHRE HOCHSTEHENDE HANDWERKLICHE QUALITÄT UND KOMPETENTE BERATUNG BILDEN DABEI DIE BASIS FÜR DIE VERTRAUENSVOLLE ZUSAMMENARBEIT MIT DEN PATIENTEN UND DEN ZAHNÄRZTEN. INTERVIEW MIT JÜRG WERMUTH

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ie Zahntechnik Jürg Wermuth AG besteht aus Experten, die nichts dem Zufall überlassen. Ob im gesamten ProthetikBereich, bei Implantaten, Kronen, Brücken, Kunststoffverblendungen, Inlays, Veneers, Schienen oder Sportschutz  – das 14-köpfige Team versteht sich als Dienstleister, welcher die Aufträge für Patienten und Zahnärzte schnell und effizient erledigt. Kostenlos dabei sind Kostenvoranschläge, Abholung und Zustellung der Arbeiten im Raum Basel-Stadt. Auf Wunsch werden Farbbestimmungen und Anproben im Labor der Zahntechnik Jürg Wermuth AG durchgeführt. Persönliche Betreuung und Beratung der Patienten wird im Labor oder direkt beim Zahnarzt in dessen Praxis angeboten. Die Zahntechnik Jürg Wermuth AG hat sich die Hochhaltung des international führenden Standards schweizerischer Zahntechnik auf die

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Fahne geschrieben, damit Patienten optimal versorgt sind und Zahnarztpraxen zu ihrer vollsten Zufriedenheit bedient werden. Als Meisterbetrieb, welcher aktuell zwei Zahntechniker und eine Zahntechnikerin ausbildet, unterliegt die Zahntechnik Jürg Wermuth AG einem Qualitätsmanagement und verarbeitet ausschliesslich zertifizierte, hoch qualitative und biokompatible Materialien. Im Interview spricht Jürg Wermuth, über seine Arbeit, sein Unternehmen und die aktuelle Entwicklung der Branche. «Geschäftsführer»: Was ist bei Ihrer Arbeit wichtiger: Funktionalität oder Ästhetik? Jürg Wermuth: Auf einen einfachen Nenner gebracht: Was gut funktioniert, sieht auch gut aus und umgekehrt! Die Ansprüche der Patienten sind in den letzten Jahren gestiegen, lassen sich aber aufgrund des technologischen Fortschritts, neuer Werkstoffe und Fertigungsmethoden problemlos bewerkstelligen. Eine gute Mischung von bewährten und neuen Techniken sowie Materialien bilden die Basis für die Zufriedenheit der Zahnärzte und Patienten. Wir garantieren auf das Label «SWISS MADE». Wie stark haben sich denn die Branche und Ihre Arbeit durch den technologischen Fortschritt in den letzten Jahren verändert? Die Zahntechnik ist ja ein Handwerk, das bereits in der Antike auf einem erstaunlich hohen Niveau ausgeübt und immer weiter bis in die Neuzeit entwickelt wurde. In den letzten 15 Jahren hat dann ein markanter Technologiewandel eingesetzt, der sich in letzter Zeit sogar beschleunigt hat. Die computergestützte Zahnheilkunde gewinnt zunehmend an Bedeutung. Wirtschaftliche CAD / CAM-Frästechnologie, Digitalisierung und moderne Materialien – sowohl aus Keramik als auch aus Kunststoff – nehmen heute einen grossen Stellenwert ein. Handwerkliche, ja – man könnte sagen – kunstgewerbliche Fähigkeiten sind natürlich weiterhin gefordert, aber gleichzeitig müssen nicht unerhebliche Investitionen in moderne Geräte wie Fräsmaschinen, Scanner, 3-D-Drucker usw. getätigt werden. Dies ist für kleinere Labors und traditionelle Zahntechnikbetriebe kaum mehr zu machen, sodass Betriebe ohne eine gewisse Grösse immer mehr verschwinden werden. Neue Technologien und neue Werkstoffe bedingen auch die entsprechenden Ausbildungen bei den Mitarbeitenden – welche Auswirkungen hat das auf Ihr Unternehmen? Wir wenden zirka zehn Prozent unserer Arbeitszeit für Aus- und Weiterbildung durch regelmässige Kurse und Seminare aus – auch das können sich nur Labors ab einer gewissen Grösse leisten. Unser Wissen geben wir auch unseren drei auszubildenden Zahntechnikern weiter, und als ehemaliger Kursleiter zur Vorbereitung der Lehrabschlussprüfung für Kronen-, Brückenprothetik an der Allg. Gewerbeschule (AGS) sowie als Prüfungsexperte für die praktische Lehrabschlussprüfung Zahntechnik an der AGS muss ich naturgemäss auf dem neusten Stand der Entwicklung sein. Eine gute zahntechnische Versorgung benötigt zum Gelingen: Können, Wissen, Erfahrung und Begeisterung. Sie verstehen sich, vor allem für Zahnärzte, als Dienstleister – was sind deren hauptsächlichen Bedürfnisse? Die Zahnärzte benötigen hochwertige Lösungen ihrer individuellen Situationen der Material- und Verfahrenskompetenz eines Zahntechnikers. Die Entwicklungen in der Zahntechnik und in der Zahnheilkunde insgesamt haben dazu geführt, dass Zahntechniker und Zahnärzte voneinander und miteinander lernen. Qualität geht vor Schnelligkeit. Davon profitieren natürlich vor allem auch die Patienten, die gerade in der Schweiz von einer hohen Qualität im Bereich Zahntechnik profitieren können.

WEITERE INFORMATIONEN Zahntechnik Jürg Wermuth AG Schönbeinstrasse 21/ 23 CH-4056 Basel Telefon +41 (0) 61 261 01 01 info@wermuth-zahntechnik.ch www.wermuth-zahntechnik.ch Mitglied des VZLS Verbandes

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KÜCHEN MIT LIEBE ZUM DETAIL BAUEN

     MMB Kitchen & More AG

OB MODERNE, TRADITIONELLE, RUSTIKALE ODER KÜCHEN IM VINTAGE-STIL – DIE MMB KITCHEN & MORE AG PLANT, DESIGNT UND REALISIERT MASSGESCHNEIDERTE, AUF DIE INDIVIDUELLEN WÜNSCHE UND BEDÜRFNISSE DER KUNDEN ZUGESCHNITTENE, KOMPLETTE KÜCHEN. EINEN ÜBERBLICK ÜBER DIE ATTRAKTIVEN KÜCHENKREATIONEN DER MMB KITCHEN & MORE AG KANN MAN SICH IN DER GROSSEN AUSSTELLUNG AN DER REINACHERSTRASSE 129 IN BASEL VERSCHAFFEN. INTERVIEW MIT HENRY SCHIRMER

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ort können auch Haushaltsgeräte von Siemens, deren Hauptvertreterin die MMB Kitchen & More  AG in der Nordwestschweiz ist, besichtigt werden. Produziert werden die im mittleren bis oberen Preissegment angesiedelten Küchen der MMB Kitchen & More AG vom deutschen Hersteller Störmer, der hochstehende Qualität, Ästhetik und Funktionalität garantiert. Im Angebot stehen auch Einbauschränke von «Cabinet», deren Massanfertigungen von MMB Kitchen & More AG exklusiv in einem Grossteil der Schweiz vertrieben werden. Seit Kurzem werden in der hauseigenen Schreinerei auch Badezimmermöbel angefertigt. Geschäftsführer des 1956 gegründeten Unternehmens ist der gelernte Möbelschreiner Henry Schirmer, der das Unternehmen, für das er während 16 Jahren bereits tätig war, am 1. Januar 2015 übernommen hat. «Geschäftsführer»: Welche Philosophie verfolgen Sie, um Ihren Kunden den Traum der unverwechselbar eigenen Küche zu verwirklichen? Henry Schirmer: Wer eine Küche «ab Stange» kauft, der erwirbt das, was die Industrie für ihn bereit- und für das Richtige hält. Wer sich für eine Küche von MMB Kitchen & More entscheidet, hat hingegen eine auf seine individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Lösung, sei es in puncto Design, Materialien oder in puncto Funktionalität. Wussten Sie zum Beispiel, dass wir Küchen speziell für Linkshänder gestalten?

Welchen Stellenwert hat die Beratung der Kunden bei der MMB Kitchen & More AG? Unser Anspruch ist es, ein Fachgeschäft zu sein, das dem Kunden einerseits hoch qualitatives, traditionelles Handwerk liefert – schlussendlich besteht die MMB Kitchen & More AG mehrheitlich aus qualifizierten und erfahrenen Möbelschreinern, die auch kurzfristig auf Kundenwünsche eingehen können –, andererseits gilt es, bei der Beratung in aus-

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führlichen Gesprächen die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden zu evaluieren. Dabei bedienen wir uns modernster Mittel und erstellen 3-D-Visualpläne mit Vorschlägen. Wie positioniert man sich als Unternehmen Ihrer Branche auf einem hart umkämpften Markt? Als Unternehmer sollte man nicht klagen, sondern mit kundenfreundlichen Leistungen, hoher Qualität und vor allem mit innovativen Ideen aufwarten, um auf sich aufmerksam zu machen. So hat sich zum Beispiel an zwei Tagen der offenen Tür Ende April nicht nur die MMB Kitchen & More AG der Öffentlichkeit präsentiert, sondern zusammen mit weiteren Firmen und Partnerunternehmen eine Plattform geschaffen, sich gemeinsam vorzustellen, was wiederum für die Kunden eine interessante Möglichkeit war, sich zu informieren.

WEITERE INFORMATIONEN MMB Kitchen & More AG Reinacherstrasse 129 CH-4053 Basel Telefon +41 (0) 61 331 23 42 Telefax +41 (0) 61 331 37 10 info@mmbkitchen.ch www.mmbkitchen.ch Öffnungszeiten Ausstellung Montag bis Freitag 9.00 – 12.00 / 13.30 – 18.00 Uhr Samstag 9.00–16.00 Uhr durchgehend Kunden- und Besucherparkplätze im UG 1, Rotterdamstr. 12


KOLUMNE

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PEGEBA: FLEXIBLE, KMUORIENTIERTE VORSORGELÖSUNG

THOMAS SCHNEIDER Leiter Berufliche Vorsorge

«

Good News» für alle Selbstständigerwerbenden ohne Personal. Die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (OAK BV) hat die bislang existierenden Einschränkungen, was die Gestaltung der beruf lichen Vorsorge betrifft, aufgehoben. Neu können sich also auch Ein-Mann- und Ein-Frau-Unternehmen der Sammelstiftung des Gewerbeverbandes Basel-Stadt anschliessen. Die Zeiten, in denen sich Selbstständige ohne Personal nur bei der Vorsorgeeinrichtung «ihres» Berufes oder bei der Auffangeinrichtung versichern lassen durften, sind vorbei. Das eröffnet neue Möglichkeiten bei der Gestaltung der beruflichen Vorsorge. Denn im Rahmen der 2. Säule ist eine viel bessere und flexiblere Vorsorge möglich als über die Säule 3a. Bei der PEGEBA sind alle, die eine f lexible, unkomplizierte und KMU-orientierte Vorsorgelösung möchten, an der richtigen Adresse. Bei uns können Sie aus drei verschiedenen Vorsorgeplänen auswählen  – je nach Ihren individuellen Bedürfnissen. Unter anderem können Sie die Leistungen im Fall von Invalidität oder Tod deutlich erhöhen. Für die Familie und weitere Angehörige kann das unglaublich wichtig sein, sollte solch ein tragisches Ereignis eintreffen. Die Vorsorge über die 2 Säule zu organisieren – statt wie bisher über die Säule 3a – hat auch steuerliche Vorteile. Bei der Säule 3a gibt es einen jährlichen Maximalbetrag von 6 768 Franken (Personen mit einer 2. Säule) beziehungsweise 33’840 Franken (Personen ohne 2. Säule), den

Gewerbeverband Basel-Stadt Elisabethenstrasse 23 Postfach 332 CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 227 50 46 Telefax +41 (0)61 227 50 56 t.schneider@gewerbe-basel.ch www.gewerbe-basel.ch

man einbezahlen und von den Steuern abziehen kann. Schliesst sich ein Unternehmer ohne Personal nun der PEGEBA an, hat er deutlich mehr Spielraum, was die Beiträge und das «Einkaufen» betrifft. Das heisst, es können auch höhere Beträge steuerlich abgezogen werden. Wer seine berufliche Vorsorge bisher mit der Säule 3a organisiert hat, kann jederzeit der PEGEBA beitreten. Eine Kündigungsfrist bei einer bisherigen Vorsorgeeinrichtung entfällt somit. Wenn ein Selbstständigerwerbender ohne Personal bisher bei der Vorsorgeeinrichtung «seines» Berufsverbandes versichert war, kann er jeweils auf 1. Januar zur KMU-Pensionskasse PEGEBA wechseln. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten und begleiten Interessierte gerne bei allen erforderlichen Schritten. Grundsätzlich ist ein Wechsel einfach, schnell und problemlos realisierbar. Auch kleine und mittlere Unternehmen sind bei der PEGEBA goldrichtig. Warum? Weil die Pensionskasse Gewerbe Basel eine eigenständige Sammelstiftung mit 30-jähriger Erfahrung im KMU-Bereich ist. Bei uns erhalten die Kunden einen vollständigen Service inklusive einer weitergehenden Beratung zu den zusammenhängenden Bereichen AHV, Pensionskasse und Säule 3a. Die PEGEBA kennt keine Minimalprämie. Auch gibt es bei uns keine Einschränkungen, was die Grösse der Betriebe betrifft. Auch für sie bietet die PEGEBA gute, individuelle Vorsorgepläne zu vernünftigen Konditionen. Weitere Informationen: www.pegeba.ch

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AKTUELL

   Umfrage

SOLL DIE ARMEE FLÜCHTLINGE ABWEHREN? DIE IN DEN LETZTEN MONATEN ZUGESPITZTE FLÜCHTLINGSSITUATION AN DEN AUSSENGRENZEN DER EU SOWIE AUF DEN TRANSITWEGEN INNERHALB EUROPAS HAT ZU SCHWERWIEGENDEN VERWERFUNGEN INNERHALB DER EUROPÄISCHEN UNION GEFÜHRT. INWIEWEIT SICH VERÄNDERNDE FLÜCHTLINGSROUTEN AUCH AUF DIE SCHWEIZ AUSWIRKEN, KANN NOCH NICHT SCHLÜSSIG BEANTWORTET WERDEN. UMFRAGE von Niggi Freundlieb

A

uch in der Schweiz gibt es allerdings seit einiger Zeit Stimmen  – vornehmlich aus dem rechts-bürgerlichen Lager –, die zum Schutz der Schweizer Grenzen und zur Abwehr von Flüchtlingsströmen den Einsatz der Armee fordern, auch

wenn dies gesetzlich nicht vorgesehen ist. In der aktuellen «Geschäftsführer»-Umfrage sagen die Befragten Ja zu Kontrolle und einem Schutz der Schweizer Grenzen, verwerfen aber militärische Einsätze, können sich teilweise aber durchaus Hilfestellungen durch die Armee vorstellen.

Dominik Prétôt, CEO Telebasel Ich habe selbst als WK-Soldat Flüchtlingskinder betreut und dabei viel gelernt. Eine solche Erfahrung ist durchaus zu empfehlen. Allerdings bin ich dezidiert der Meinung, dass die Armee grundsätzlich nur ihre per Gesetz vorgeschriebenen Aufgaben verrichtet, und dazu gehört nicht die Abwehr von Flüchtlingen.

Ein Ansprechpartner für alle Versicherungsfragen! Die IC Unicon ist seit 1994 der zuverlässige Versicherungsbroker für Ihr Unternehmen. Der Umgang mit Risiken ist unser Beruf. Wir können die Zukunft zwar nicht vorhersagen, jedoch adäquate und komplexe Versicherungslösungen verständlich aufzeigen. IC Unicon AG 061 716 90 90 icinfo@unicon.ch www.unicon.ch GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Thomas Stauffiger, Leiter MilchHüsli Liestal Ich verstehe die Ängste der Bevölkerung vor den Flüchtlingsströmen. Ich denke, die Schweiz hat aber auch die Pflicht, humanitäre Aufgaben wahrzunehmen. Dabei könnte die Armee durchaus unterstützend eingesetzt werden, aber nicht mit der Waffe.


AKTUELL

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Jürg Wermuth, Inhaber Zahntechnik Jürg Wermuth AG Schon rein praktisch kann ich mir nicht vorstellen, wie man Flüchtlinge wegschicken könnte. Die Armee, welche nicht dafür ausgebildet ist, wäre sicher dazu nicht geeignet. Abgesehen davon, wie und wer soll entscheiden, wer ein wirklicher Flüchtling ist?

Raphael Blechschmidt, Inhaber Raphael Blechschmidt Haute Couture Ein militärischer Einsatz ist keine Lösung. Es ist aber sicher auch keine Lösung, einfach Flüchtlinge aufzunehmen, ohne Perspektiven zu schaffen, welche einerseits der humanitären Tradition der Schweiz entsprechen und gleichzeitig die Ängste der einheimischen Bevölkerung berücksichtigen. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass solche Ängste entstehen, wenn Menschen aus fremden Kulturkreisen mit anderen Wertvorstellungen zu uns kommen. Es lässt sich sicher auch fragen, inwieweit jene für die Flüchtlingsströme verantwortlich zu machen sind, welche Waffen in die Konfliktländer verkaufen.

Samuel Schultze, Vorsitzender der Geschäftsleitung und Standortleiter Basel von Burckhardt+Partner Die Armeeangehörigen sind nicht dafür ausgebildet, mit der Waffe Flüchtlinge abzuwehren. Es ist auch nicht ihr gesetzlicher Auftrag. Dieser bezieht sich auf die reine Grenzsicherung im militärischen Sinne. Die Armee hat keine Entscheidungsbefugnisse im Bereiche der Anwendung der zoll-, asyl- und fremdenpolizeilichen Gesetzgebung. In der Praxis kann die Militärpolizei allerdings das Grenzwachtkorps unterstützen. Das ganze Thema ist äusserst emotionell und dementsprechend schwierig. Was sich aber mit Sicherheit feststellen lässt, ist das komplette Scheitern der EU in dieser Frage.

Tagen und feiern im hotel bildungszentrum 21

Planen Sie eine grössere Tagung, Feier, Ausstellung oder einen grösseren Event? Unsere Räumlichkeiten im Oekolampad bieten Ihnen für bis zu 400 Personen wunderbare Möglichkeiten.

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AKTUELL

    Tierpark Lange Erlen

ES IST ENDLICH FRÜHLING GEWORDEN, …

… UND DER TIERPARK ZEIGT SICH NUN WIEDER VON SEINER SCHÖNSTEN SEITE. GENIESSEN SIE AUF EINEM SPAZIERGANG DIE WUNDERSCHÖNE NATUR UND SPANNENDE TIERBEGEGNUNGEN. MIT ETWAS GLÜCK ENTDECKEN SIE DIE ERSTEN JUNGTIERE. DIE HECKEN UND STRÄUCHER ZEIGEN SICH IM SCHÖNSTEN GRÜNEN KLEID, UND AUCH DAS GRAS UND DIE BLUMEN HABEN AUFS TEMPO GEDRÜCKT. DIES ZUR FREUDE DER BIENEN, DIE SEHR FLEISSIG VON DEN BLÜTEN PROFITIEREN. VIELE VÖGEL SIND NUN MIT DEM NESTBAU UND BRÜTEN BESCHÄFTIGT.

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ie Laubfrösche und die Ringelnattern haben die Winterruhe im Beobachtungspavillon «Hide» gut überstanden und sind nun wieder in den Terrarien zu sehen. Im dritten Terrarium der Schilfbewohner sind die winzigen Zwergmäuse zu entdecken, von denen der erste Nachwuchs bereits in die richtige Schilflandschaft draussen entlassen werden konnte. Den männlichen Laubfröschen kann der aufmerksame Besucher beim «Singen» zuhören. Mit dem Singen locken sie die Weibchen an.

OSTERLAMM BEI DEN WALLISER LANDSCHAFEN

EIN RÜSSEL FÜR ALLE FÄLLE

VON BIENEN UND HONIG

Schweine wühlen für ihr Leben gerne. Bereits gut zu beobachten ist dieses Verhalten bei unseren sechs im März geborenen Wollschweinferkeln. Auf der Suche nach Fressbarem graben sie mit ihrem Rüssel ihr ganzes Gehege um. Schweine gehören in Sachen Futter zu den vielseitigsten Tieren der Welt und können praktisch alles fressen! Sie mögen Wurzeln, Knollen und Pilze und sind auch in der Lage, Gras zu verdauen. Würmer, Schnecken und sogar Muscheln stehen genauso auf ihrem Menüplan wie Obst, Gemüse und Getreide. Auch Vogeleier oder mal eine Maus werden nicht verschmäht, wenn sich die Gelegenheit bietet. Sie können mit ihrer durch Knorpel verstärkten Rüsselscheibe aber nicht nur gut graben, sondern auch sehr vorsichtig fühlen und tasten. So ist der vielseitige Rüssel auch wichtig, um Kontakte zu Artgenossen aufzunehmen und zu pflegen.

Süss- und Leckermäuler können sich freuen. Der Bienenzüchterverein Basel führt am Samstag, 2. Juli 2016, wiederum das beliebte Honigschleudern durch. Dabei werden die vollen Waben vom Imker aus dem Bienenstock entfernt und in einer Art Zentrifuge geschleudert. Der so gewonnene Honig wird in einem Kessel aufgefangen. Kinder können beim Schleudern tatkräftig mithelfen. Für Besucher stehen verschiedene Honigsorten zum Degustieren parat. Honig ist nicht gleich Honig, und es ist spannend, die Unterschiede zwischen Wald-, Blüten- oder Alpwiesenhonig zu kosten. Der Anlass findet von ca. 14 bis 17 Uhr im Pavillon im Erlebnishof statt.

Pünktlich zu Ostern sind drei kleine Lämmlein bei den Walliser Landschafen geboren worden. Am Anfang sind die jungen Landschafe schwarz und nehmen erst mit der Zeit die typische braun-blonde Farbe an. Die erwachsenen Schafe werden am 11. Mai am Nachmittag, ca. 15 Uhr im Erlebnishof des Tierparks Lange Erlen fachmännisch geschoren. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen zu diesem interessanten und lehrreichen Anlass.

WEITERE INFORMATIONEN Tierpark Lange Erlen Erlenparkweg 110 CH-4058 Basel Telefon +41 (0) 61 681 43 44 info@erlen-verein.ch www.erlen-verein.ch Öffnungszeiten Mai bis Oktober täglich 8 – 18 Uhr

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


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DER TIERHEIM-NEUBAU IST IM ZEITPLAN

Im September 2015 fand der Spatenstich für den Neubau unseres Tierheims statt. Der Bezug des Gebäudes ist für Herbst 2017 geplant. Für die in Auftrag gegebenen Arbeiten ist die Finanzierung gesichert. Für den Neubau werden weitere Gelder gesucht, damit der Baukredit und jedes Darlehen mit Zinsen zurückbezahlt werden können.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, damit der TbB auch in Zukunft seinen Aufgaben nachkommen kann. Spendenkonto «Neubau» Basellandschaftliche Kantonalbank, 4410 Liestal IBAN: CH46 0076 9016 2153 0470 6

www.tbb.ch, info@tbb.ch, Tel. 061 319 20 46, Fax 061 378 78 00 | Tierschutz beider Basel, Postfach, 4020 Basel GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


AKTUELL

© Dominique Zahnd /Regio aktuell

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Rätus Donatsch und Thomas Germann.

Das Team der AGEBA TREUHAND AG.

AGEBA TREUHAND AG

«TREUHANDBERATUNG IST  EINE FRAGE DES VERTRAUENS» DIE AGEBA GRUPPE IN MUTTENZ BLICKT AUF EINE 30-JÄHRIGE ERFOLGSGESCHICHTE. SEIT ANFANG JAHR FÜHREN THOMAS GERMANN UND RÄTUS DONATSCH DIE TREUHANDFIRMA. WAS DEN ERFOLG DES UNTERNEHMENS AUSMACHT, VERRATEN DIE BEIDEN GESCHÄFTSFÜHRER IM INTERVIEW. INTERVIEW MIT RÄTUS DONATSCH UND THOMAS GERMANN

T

homas Germann ist Jurist und Steuerexperte, Rätus Donatsch ist Betriebswirtschafter und Wirtschaftsprüfer. Die beiden sind beruflich wie auch privat ein eingespieltes Team  – ihre Kompetenzen ergänzen sich ideal. Und damit setzen sie eine Tradition fort, denn das war bereits bei ihren Vorgängern so. Die AGEBA Gruppe besteht hauptsächlich aus der AGEBA TREUHAND AG und der STEPHAN REVISIONS AG. Die Partner bieten eine breite Palette an Dienstleistungen in den Bereichen Treuhand, Wirtschaftsprüfung und Wirtschaftsberatung an. Sie betreuen KMU, Freischaffende sowie Privatkunden. Dabei legen sie grossen Wert auf persönliche Beratung und individuelle Lösungen aus einer Hand. «Geschäftsführer»: Was macht die AGEBA Gruppe so erfolgreich? Rätus Donatsch: Wir sind eine klassische Treuhandfirma mit Experten aus den Bereichen Buchhaltung, Lohn, Steuern, Liegenschaften, Revision, Betriebswirtschaft und Recht. Über die Jahre sind wir konstant gewachsen, das Kernteam ist jedoch dasselbe geblieben. Wir bieten Konstanz und Verlässlichkeit sowie Qualität zu fairen Preisen. Thomas Germann: Heute zählen wir 23 Mitarbeitende. Damit sind wir gross genug, um alle wichtigen Bereiche mit unseren eigenen Spezialisten abzudecken. Sie beraten Unternehmen über den gesamten Lebenszyklus bis hin zu Nachfolgeregelungen. Thomas Germann: Nachfolgeregelungen sind komplex und erfordern Fingerspitzengefühl. Wir haben diesen Prozess gerade selbst durchlaufen. Nach einem fünfjährigen Übergangsprozess haben Rätus

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Donatsch und ich die Firmenleitung Anfang Jahr übernommen. Die beiden Gründer – mein Vater Rolf Germann und Peter Stephan – sind heute Verwaltungsratspräsidenten. Sie betreuen weiterhin die ältere Stammkundschaft. Was schätzen Ihre Kunden besonders? Rätus Donatsch: Treuhandberatung ist eine Frage des Vertrauens. Neben Fachkompetenz bieten wir eine familiäre Atmosphäre. Ob Student oder Unternehmer – wir pflegen mit all unseren Kunden eine persönliche Beziehung und legen Wert auf ehrliche, transparente Beratung. Thomas Germann: Wir beraten Unternehmen, aber auch Unternehmerfamilien und Privatpersonen. Dabei betrachten wir immer das Ganze. Bei vielen Kunden kommen im Dreiland grenzüberschreitende Aspekte dazu. Diese ganzheitliche Sichtweise in Kombination mit unserem breit aufgestellten Team macht uns einzigartig und wird von unseren Kunden sehr geschätzt.

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KOLUMNE

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ARBEIT UND BETREUUNG ANGEHÖRIGER FRANK LINHART, LIC. PHIL. Leiter Öffentlichkeitsarbeit Arbeitgeberverband Basel Arbeitgeberverband Basel Aeschenvorstadt 7 Postfach CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 205 96 00 Telefax +41 (0)61 205 96 09 info@arbeitgeberbasel.ch www.arbeitgeberbasel.ch

S

pricht man von der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, meint man meist die Schwierigkeiten, Kinderbetreuung und Erwerbstätigkeit unter einen Hut zu bringen. Ebenso anspruchsvoll ist es aber, die Betreuung und Pflege von Angehörigen mit der Berufstätigkeit in Einklang zu bringen. Mit steigender Lebenserwartung wird dieses Thema immer akuter. Aufgrund der demografischen Entwicklung ist davon auszugehen, dass die Anzahl pflegebedürftiger älterer Menschen bis 2030 um schätzungsweise 46 Prozent zunehmen wird. Der Bundesrat hat bereits 2014 eine Situationsanalyse in Auftrag gegeben und anschliessend klaren Handlungsbedarf festgestellt. Der grosse und rasch wachsende Bedarf an Betreuung und Pflege kann nicht allein von professioneller und institutioneller Pflege geleistet werden, da weder die personellen noch die finanziellen Ressourcen dafür vorhanden sind. Fachleute gehen bis 2020 von einem zusätzlichen Personalbedarf von ca. 18’000 Fachpersonen aus. Gleichzeitig sind in diesem Zeitraum ca. 60’000 Personen wegen Pensionierung zu ersetzen. Auf Angehörige, die Betreuungsarbeit übernehmen, kann also nicht verzichtet werden. Zusätzlich gilt es zu beachten, dass die stetig steigende Erwerbsquote der Frauen die Situation erschwert. Für viele Paare beruht die beidseitige Erwerbstätigkeit nicht nur auf einem freiwilligen Entscheid, sondern stellt eine finanzielle Notwendigkeit dar. Es muss also darum gehen, Erwerbstätigkeit und Angehörigenpflege je länger, desto besser miteinander zu vereinbaren. Studien gehen davon aus, dass dies möglich ist – vorausgesetzt es kommen keine zusätzlichen Belastungen dazu wie beispielsweise eine grosse geografische Distanz zwischen der betreuenden und der pflegebedürftigen Person. Übersteigt der Betreuungsaufwand 30 Stunden pro Woche, oder dauert die Doppelbelastung

lange an, muss sich der Arbeitnehmer in aller Regel zwischen Betreuung und Berufstätigkeit entscheiden bzw. eine andere Lösung finden. Die Voraussetzungen dafür, dass möglichst lange beide Aktivitäten miteinander kombiniert werden können, liegen auf der Hand: f lexible Arbeitszeiten, die Erlaubnis kurzfristiger Abwesenheiten sowie Verständnis für die Situation und Rücksichtnahme von Vorgesetzten und Kollegen sind gefragt. Also genau dieselben Dinge, die auch berufstätigen Eltern die Vereinbarkeit erleichtern. Für den häufig bestehenden Wunsch von Arbeitnehmern, das Arbeitspensum vorübergehend zu reduzieren oder eine Auszeit zu nehmen, besteht aber keine explizite gesetzliche Regelung. Heute wird häufig unbezahlter Urlaub genommen, um der zeitlichen Beanspruchung gewachsen zu sein. Das kann allerdings erhebliche Einkommenseinbussen und Vorsorgelücken nach sich ziehen, wenn die Betreuungssituation länger dauert. Der Bundesrat lässt daher zurzeit prüfen, mit welchen Massnahmen pflegenden und betreuenden Angehörigen geholfen werden kann. Die Rede ist beispielsweise von Betreuungsurlaub mit und ohne Lohnfortzahlung, geregeltem Anspruch auf Arbeitszeitreduktion oder verschiedenen Formen von Betreuungsgutschriften. Momentan ist also viel in Bewegung im Zusammenhang mit der Angehörigenbetreuung. Was den politischen Entscheidungsprozess überstehen und was wann realisiert werden wird, lässt sich heute noch nicht sagen. Klar ist nur, dass das Thema lanciert ist und das Bewusstsein für die Problemstellung laufend zunimmt. Alle Seiten werden gefordert sein.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


Verführung

I

IM SOMMER

MIT KL AREN LINIEN UND FORMEN WERDEN SIE IHREN SELBSTBEWUSSTEN SCHRIT T NICHT VERLIEREN – ANDERE DAFÜR DEN KOPF. EIN WEISSER GRUND HEBT VEREINZELT KL ARE FARBEN ODER ORNAMENTE DES ORIENTS HERVOR. DAS VERSPRÜHT EINEN VERFÜHRERISCHEN HAUCH DES ERBLÜHENDEN LEBENS MIT EINER AROMATISCHEN

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NOTE DES SÜDENS.

BY LAURA

I BULGARI II BULGARI III ROBERTO CAVALLI IV RALPH LAUREN V LONGCHAMP VI MICHAEL KORS VII PHILIPP PLEIN VIII GÜBELIN

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VI

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

IV

III


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KOLUMNE

PSYCHISCHE PROBLEME AM ARBEITSPLATZ

P D D R .  M E D.  D R .  P H I L .  DA N I E L S O L L B E R G E R Chefarzt Zentrum für spezifische Psychotherapien und Psychosomatik und Zentrum für psychosoziale Therapien Psychiatrie Baselland Bienentalstrasse 7 CH-4410 Liestal Telefon +41 (0)61 553 51 15 daniel.sollberger@pbl.ch www.pbl.ch

A

us der Forschung ist bekannt, dass 75 Prozent aller psychischen Störungen vor dem 25. Altersjahr beginnen. Dieser Befund lässt erahnen, wie negativ er sich auf die seelische Entwicklung junger Menschen auswirkt, auf ihre Orientierung im privaten Beziehungsleben, auf ihre berufliche Ausrichtung – kurzum: auf ihre Identitätsbildung. Häufig zeigen sich Beziehungsabbrüche in der Biografie der Betroffenen, soziale Isolation, Schwierigkeiten in der Autonomie-Entwicklung und Ablösung vom Elternhaus sowie vor allem auch Probleme in der Schule, der Berufsausbildung oder im Studium. Die Folgen einer frühen psychischen Erkrankung zeigen sich in einem weiteren Forschungsbefund: 65 Prozent der IV-Berentungen junger Menschen unter 30 Jahren in der Schweiz erfolgen aus psychischen Gründen. Neben dem frühen Erkrankungsalter spielt auch die Diagnose eine entscheidende Rolle. So ist bekannt, dass schwere psychische Störungen wie eine Schizophrenie oder manisch-depressive Erkrankungen und ihr Schweregrad zu einem Knick in der Lebenslinie des Betroffenen führen können. Für die Probleme, die sich häufig am Arbeitsplatz zeigen, sind aber vor allem Störungen in der Persönlichkeit verantwortlich. Persönlichkeitsstörungen sind in der Schweiz der häufigste Grund für eine Invalidisierung aus psychischen Gründen.

WIE SICH PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNGEN ÄUSSERN Unsere Persönlichkeit setzt sich aus verschiedenen Anteilen zusammen, welche bei einer gesunden Entwicklung eine integrierte Gesamtheit ergeben: aus dem Temperament, der Intelligenz, der Fähigkeit zu erkennen, der Neigung zu Gefühlsäusserungen, dem Charakter, der Identität sowie aus einem internalisierten Wertesystem. Bei entwicklungsbedingten Einschränkungen einer dieser Dimensionen kann es zu einer Störung der

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Persönlichkeit kommen, die dann sowohl auf Verhaltensebene wie in der subjektiven Erlebensweise von Betroffenen erkennbar wird. Nicht selten führt diese subjektive Erlebensweise beim Betroffenen zu verzerrten Wahrnehmungen sozialer Realitäten. Beispielsweise wird die Kritik an der Ausführung eines Auftrags im Betrieb von Betroffenen als generelle Ablehnung ihrer Person aufgefasst. Es resultieren Kränkungen oder Beschämungen, die von den Mitarbeitenden schwer ertragen werden, sodass in der Folge rasch interaktionelle Probleme entstehen. Diese Probleme zeigen sich bei Menschen mit geringer Frustrationstoleranz und Schwierigkeiten, ihre Affekte und Impulse zu regulieren, häufig durch ein nach aussen gekehrtes Verhalten. Das können Schuldzuweisungen sein, Wut- oder Hassgefühle gegen die als Täter erlebten andern oder die Sicht auf sich selbst als Opfer. Nicht selten verbergen sich hinter dem Vorwurf des Mobbings am Arbeitsplatz solche Dynamiken. Es lohnt sich bei diesen, genauer hinzusehen, um weitere Eskalationen zu vermeiden oder für das Team hilfreich zu intervenieren.

PSYCHIATRIE BASELLAND HILFT Die Erwachsenenpsychiatrie der Psychiatrie Baselland behandelt Patienten mit Persönlichkeitsstörungen in spezifischen Therapieprogrammen. Sie sind darauf ausgerichtet, die aus Defiziten in der Persönlichkeitsintegration hervorgehenden interaktionellen Schwierigkeiten in der Diagnostik und Therapie spezifisch auch im Blick auf Schwierigkeiten am Arbeitsplatz zu fokussieren: Zusammen mit der Fachstelle für Psychiatrische Rehabilitation sollen in Zukunft sowohl die Patienten im Umgang mit ihren Schwierigkeiten wie auch die Arbeitgeber im Umgang mit «schwierigen Mitarbeitern» noch intensiver beraten, in ein gemeinsames Gespräch gebracht und in Ausrichtung auf die Arbeit durch gezielte therapeutische Interventionen unterstützt werden.


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AKTUELL

«FEEL THE BEAT!»

BASEL TATTOO 2016

UNTER DEM MOTTO «FEEL THE BEAT!» WIRD VOM 21. – 30. JULI 2016 DIE 11. AUSGABE DES BASEL TATTOO ALS EINER DER ALLJÄHRLICHEN HÖHEPUNKTE DES BASLER VERANSTALTUNGSKALENDERS ÜBER DIE BÜHNE GEHEN. AUCH DIE DIESJÄHRIGE AUSGABE DES BASEL TATTOO VERSPRICHT WIEDER EIN FEUERWERK AN SPEKTAKULÄREN AUFTRITTEN VON FORMATIONEN AUS JAPAN, GROSSBRITANNIEN, KANADA, RUSSLAND, SÜDAFRIKA, MALTA, DEN USA, SCHOTTLAND UND DER SCHWEIZ. INTERVIEW MIT ERIK JULLIARD von Niggi Freundlieb

W

 ährend seiner ersten zehn Jahre hat das BASEL TATTOO insgesamt nicht nur rund 900’000 Besucher auf das Kasernenareal gelockt, sondern sich zu einem der weltweit grössten Tattoos und zur grössten sowie erfolgreichsten Outdoor-Musikshow Europas entwickelt. Für die Stadt Basel stellt das BASEL TATTOO ausserdem ein bedeutender wirtschaftlicher Faktor dar, der mittlerweile jeweils eine Wertschöpfung von 25  M io. Franken generiert. Mit elf Abend- und drei Frühvorstellungen wurde das Angebot des BASEL TATTOO 2016 auf die Bedürfnisse des Publikums angepasst. Neu wird eine Familienvorstellung angeboten, deren Programm sich speziell auf Familien mit Kindern ausrichtet. Auch 2016 wird die Basel Tattoo Parade durch die Basler Innenstadt wieder Abertausende von Zuschauern erfreuen. Neu findet diese am ersten Aufführungssamstag, dem 23. Juli 2016, um 14.00 Uhr statt. Äusserst attraktiv präsentieren sich für die Gäste des BASEL TATTOO auch die verschiedenen Hospitality-Angebote: Ob in stilvollem Ambiente in der Basel Tattoo Lounge oder bodenständiger Pub-Atmosphäre mit exzellentem Catering und in der gemütlichen Davidoff Cigar Lounge – das BASEL TATTOO bietet den perfekten Rahmen, damit ein Besuch zu einem einmaligen Erlebnis wird. Zusätzlich steht in den Lounges Museum Kleines Klingental und Rappaz Museum Platz für grössere Anlässe zur Verfügung, und beste Sicht auf die Show wird in den exklusiven Skyboxen auf den gedeckten Sitzplätzen garantiert. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» macht Erik Julliard, Gründer, CEO und Produzent des BASEL TATTOO, Lust auf einen Besuch der diesjährigen Ausgabe, spricht über die musikalische Öffnung des Festivals oder seine Zukunft auf dem Kasernenareal.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

«Geschäftsführer»: Wieso findet das BASEL TATTOO dieses Jahr später als sonst statt? Erik Julliard: Einerseits mussten wir uns an den internationalen TattooKalender anpassen, andererseits wäre dieses Jahr der Aufbau auf dem Kasernenareal noch in die Schulzeit gefallen, was wir den Schülern dort aber nicht zumuten wollten. Welche Highlights erwarten die Besucher des 11. BASEL TATTOO? Ein Höhepunkt werden sicher unsere Gäste aus Japan sein. Das Silent Marching Team der Nippon University marschiert die schwierigsten Choreografien und überzeugt durch absolute Präzision und faszinierende Perfektion. Ebenfalls aus Japan kommt die Japan Maritime Self-Defense Force Band, Tokyo. Mit der Band of Her Majesty’s Royal Marines aus Grossbritannien konnte ein absoluter Publikumsliebling erneut verpflichtet werden. Aus Kanada kommt eine Gruppe von 36 Spitzentänzerinnen, die anmutigen Canadiana Celtic Highland Dancers. Für ein wenig Auflockerung wird die lustige und unterhaltsame Formation aus Russland, The Orchestra of the Central Military District, sorgen. Selbstverständlich wird das Tattoo wie jedes Jahr von den Massed Pipes and Drums aus der ganzen Welt vervollständigt. Weil dieses Jahr keine Schweizer Formation auftritt, kommen die Fans einheimischer Militärmusik für einmal nicht auf die Rechnung  – weshalb dieser Entscheid? Zum einen möchte ich klarstellen, dass das BASEL TATTOO nicht ein explizites Militärmusik-Festival ist. Zwar treten bei uns viele Formationen mit militärischem Hintergrund auf, wir haben aber ganz bewusst in den letzten Jahren eine Öffnung weg von reiner Militärmusik vorange-


trieben, was uns übrigens von einigen Militärmusikfans angekreidet worden ist. Heute liegt der Fokus vor allem auf Grossformationen und fantastischen Showbands sowie Massed Pipes and Drums aus der ganzen Welt. Heute wird zu klassischen Tönen marschiert und getanzt, zu Klassikern der Pop- und Rockgeschichte gerockt, es erklingen schottische Hochlandklänge oder musikalische Traditionen aus fernen Ländern. Die diesjährige Abwesenheit von Schweizer Militärformationen, welche übrigens auch international einen hervorragenden Ruf geniessen, hat mehrere Gründe. So ist das Schweizer Armee-Spiel WK-bedingt eigentlich nur während dreier Wochen im Jahr verfügbar, die Swiss Army Concert Band ist abgeschafft worden, und weil das Rekruten-Spiel schon oft am BASEL TATTOO aufgetreten ist, haben wir für dieses Jahr auf einen Auftritt verzichtet. Das BASEL TATTOO findet aber dieses Jahr trotzdem mit Schweizer Beteiligung statt, denn das «Top Secret Drum Corps» feiert ja seinen 25. Geburtstag, und rund 50 aktive und ehemalige Mitglieder werden sich zu einer Jubiläumsformation, dem «Top Secret Jubilee Corps», zusammenschliessen und am diesjährigen BASEL TATTOO mit einer speziellen Show aufwarten. Wird dieses Jahr die Patrouille Suisse wieder an der Dernière über Basel fliegen? (lacht) Nein, das war letztes Jahr quasi ein Geburtstagsgeschenk zu unserem 10-Jahr-Jubiläum. Dieses Jahr wird es auch keine Jubiläums-DVD oder ein Jubiläumsbuch geben. Aber das nächste Jubiläum kommt bestimmt! Mit anderen Worten: Sie fühlen sich am Standort Kaserne – trotz Nebengeräuschen von Anwohnern – wohl und planen längerfristig? Die Kaserne ist natürlich ein idealer und toller Standort. Zurzeit ist es allerdings schwierig, diesbezüglich allzu weit in die Zukunft denken zu können, obwohl ich grundsätzlich positiv gestimmt bin. Im Moment konzentriere ich mich deshalb darauf, nicht einfach nur das Festival auf hohem Niveau zu konsolidieren, sondern vor allem den Brand BASEL TATTOO als weltweites Qualitätssiegel weiterzuentwickeln. Bekommen Sie von der Stadt Basel die gewünschte Wertschätzung und Unterstützung? Absolut. Wir haben ein sehr gutes Einvernehmen mit der Stadt und spüren sehr viel Goodwill. Die Stadt weiss, was sie am BASEL TATTOO hat, was ja allein schon die Äusserung des Standortmarketings, dass wir in zehn Jahren für Basel eine Wertschöpfung von 188 Mio. Franken generiert haben, belegt. Dass sich die Stadt quasi von Amtes wegen zum Beispiel mit Einsprachen und Reklamationen auseinandersetzen muss, trübt dieses gute Verhältnis nicht. Eigentlicher Nukleus des BASEL TATTOO ist ja eigentlich die Trommelformation «Top Secret», die Sie 1991 mitbegründet haben und deren Manager Sie heute sind – trommeln Sie heute eigentlich mit dem Drum Corps mit? Ich trommle zwar immer noch leidenschaftlich gerne, aber primär aus zeitlichen Gründen nicht mehr mit «Top Secret». Die Mitglieder des «Top Secret Drum Corps» kommen sehr gut ohne mich als Tambour, aber nicht ohne mich als Manager aus (lacht)! Es ist wahr, am Anfang der Geschichte des BASEL TATTOO stand tatsächlich «Top Secret». 2001 wurden wir am Royal Nova Scotia International Tattoo in Halifax entdeckt und erhielten eine Einladung für das weltberühmte Royal Edinburgh Military Tattoo, wo wir dann 2003 auftreten konnten, was dann auch unseren Durchbruch bedeutete. In den beiden folgenden Jahren habe ich dann mit «Top Secret» in der Basler Eishalle jeweils einen erfolgreichen Trommel-Event organisiert. 2006 folgte dann das erste BASEL TATTOO auf der Kaserne, und statt ein Vollzeit-Jurist zu werden, wurde ich halt Tattoo-Produzent!

ERIK JULLIARD Alter: 39 Zivilstand: in fester Partnerschaft Erlernter Beruf: Jurist Heutige Position: CEO &  Produzent Basel Tattoo; Manager Top Secret Drum Corps; Schwedischer Honorarkonsul Hobbys: Trommeln

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


© Mark Niedermann, Mathias Mangold

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AKTUELL

  FONDATION BEYELER

«DIE KUNSTVERMITTLUNG STEHT BEI UNS AN ERSTER STELLE» MIT GEGEN 482’000 BESUCHENDEN VERZEICHNETE DIE FONDATION BEYELER 2015 EINEN NEUEN REKORD. ALLEIN 370’000 PERSONEN ZOG DIE AUSSTELLUNG «PAUL GAUGUIN» – DIE BISHER ERFOLGREICHSTE IN DER GESCHICHTE DES MUSEUMS – AN. INTERVIEW MIT ULRIKE ERBSLÖH von Niggi Freundlieb

D

ie Fondation Beyeler hat sich als meistbesuchtes Kunstmuseum der Schweiz etabliert. Sechs Millionen Menschen aus allen Kontinenten haben bisher den weltweit als einer der schönsten Kunsträume geltende Bau im Berowergut besucht. 1982 wurde die von Hildy und Ernst Beyeler zusammengetragene Sammlung mit einzigartigen Werken vornehmlich aus dem Bereich der klassischen Moderne und der Gegenwartskunst in die Fondation Beyeler überführt und 1989 erstmals im Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía in Madrid gezeigt. Seit 1997 ist die Fondation Beyeler im von Renzo Piano entworfenen Museumsgebäude in Riehen beheimatet. Mit den soeben abgeschlossenen «Metamorphosen der Landschaft» mit Werken von Jean Dubuffet und den nun folgenden Ausstellungen «Alexander Calder & Fischli / Weiss», «Kandinsky, Marc & Der Blaue Reiter» und «Roni Horn» sowie mit der Eröffnung von «24 Stops», dem Projekt von Tobias Rehberger in Zusammenarbeit mit Vitra, der Gemeinde Riehen, der Stadt Weil am Rhein und dem Presenting Partner Swatch, bietet die Fondation Beyeler auch 2016 ein international geprägtes Programm auf höchstem Niveau. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» gibt Ulrike Erbslöh, kaufmännische Direktorin der Fondation Beyeler, Einblicke in die Programm-Philosophie des Museums, spricht über die Bedeutung von digitalen und Social Media oder den geplanten Erweiterungsbau.

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«Geschäftsführer»: Sind Publikumserfolge – wie bei der GauguinAusstellung – planbar, und was bedeuten sie für die Fondation Beyeler? Ulrike Erbslöh: Bis zu einem gewissen Grad muss der Erfolg planbar sein, sonst dürfte man das Risiko nicht eingehen. Hinter einer grossen Ausstellung liegen vier bis fünf Jahre intensivster Vorbereitungszeit, in der man enorm viele Faktoren mitberücksichtigen muss. Vor allem muss es aber unsere Motivation sein, nicht einfach eine simple Werkschau zu organisieren, sondern eine ganz spezielle Ausstellung zu machen, welche die einmalige Chance bietet, die wichtigsten Werke eines Künstlers an einem Ort zusammenzubringen und sie in Verbindung mit einem inhaltlichen Gesamt- und Erlebnispaket den Menschen zu zeigen. Dementsprechend muss man auch in Öffentlichkeitsarbeit und Marketing investieren, denn selbstverständlich sind wir auf den Publikumserfolg und die entsprechenden Einnahmen angewiesen. Man sollte Erfolg aber nicht nur an der Zahl der verkauften Eintrittstickets bemessen, … … sondern? … ob und wie es uns gelingt, unseren Stiftungsauftrag der Vermittlung von Kunst und deren Kontext für die Besucher– einschliesslich Kinder und Jugendliche – zu erfüllen, wie es dies bereits Ernst und Hildy Beyeler


ausdrücklich gewünscht hattenDafür stellen wir neben den Ausstellungen ein hochkarätiges Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm zusammen. So haben wir letztes Jahr die Anzahl der Führungen, die wir in mehreren Sprachen sowie für Seh- und Hörbehinderte anbieten, auf knapp 2 000 erhöht. Dazu besuchten 670 Schulklassen das Museum, womit wir insgesamt 33’000 Personen eine vertiefte Kunstvermittlung anbieten konnten. Zum ersten Mal wurden übrigens im Rahmen der Gauguin-Ausstellung eigens konzipierte, kostenfreie Audioguides für Kinder zur Verfügung gestellt. Für jeweils zwei Monate, im August und zur vorweihnachtlichen Zeit, bot die Fondation Beyeler zusätzlich allen Personen unter 25 Jahren einen kostenlosen Eintritt. Zu jeder Ausstellung gab es Familientage mit Workshops für Kinder und Eltern mit einer Gesamtbesucherzahl von knapp 8 000  Personen. Daneben präsentierten wir prominent besetzte Rahmenprogramme mit Kulturveranstaltungen zu den Ausstellungen und Special Guests aus unterschiedlichen Disziplinen. Welche Bedeutung hat das Internet und die sozialen Medien für die Fondation Beyeler? Eine immer wichtiger werdende, und wir investieren viel darin, um unsere führende Rolle im internationalen Vergleich nicht nur zu behaupten, sondern auch auszubauen. Im letzten Jahr registrierten wir über ein Million Besucher auf unserer Homepage und über 50’000  FacebookFans. Für 2017, zum 20. Geburtstag des Museums hier in Riehen wird übrigens eine komplett neu gestaltete Website, welche sich von der heutigen wesentlich unterscheiden wird, vorbereitet. Das Museum ist weiterhin führend im Social-Media-Ranking der Schweizer Museen und besetzt im deutschsprachigen Raum Platz  9 im Ranking. Der erste Instagram-Event in einem deutschsprachigen Museum fand in der Fondation Beyeler im Sommer 2015 statt. Insgesamt wurden auf der Webseite über 1.7  M io Multimedia-Views gezählt, der YouTube-Kanal verzeichnete eine Steigerung der Views von 164 Prozent für die insgesamt publizierten 115 Videos. Eigens konzipierte Aktionen wie #GauguinSounds und der Anti-Selfie-Club erweiterten die Ausstellungsrezeption auf den virtuellen Raum. Anfang Jahr wurde bekannt, dass die Fondation Beyeler das Kaufrecht für den angrenzenden Iselin-Weber-Park in Riehen erwirbt und dort eine weitere Verbindung von Natur und Kultur plant. Dort soll ein ergänzender Museumsbau entstehen – wie weit ist man mit den Planungen und können Sie schon etwas über das Projekt sagen? Es soll ein architektonisch hochwertiges Gebäude entstehen, das Platz für Kunst und einen multifunktionalen Raum bietet. Dieser Erweiterungsbau wird kleiner als der bestehende Museumsbau sein und sich ebenso harmonisch in die umgebende Landschaft einfügen. Wir führen nun zur Auswahl eines Architekturbüros einen Studienauftrag durch und haben elf führende nationale und internationale Architekten dazu eingeladen. Erste Resultate und die nächsten Schritte werden in der zweiten Jahreshälfte bekanntgegeben.

ULRIKE ERBSLÖH Seit 1. Januar 2015 ist Ulrike Erbslöh kaufmännische Direktorin der Fondation Beyeler. Die gebürtige Kölnerin entwickelte zwischen 2006 und 2014 als kaufmännische und stellvertretende Direktorin des Stedelijk Van Abbemuseum in Eindhoven in enger Zusammenarbeit mit der dortigen künstlerischen Leitung innovative Konzepte für eine Vernetzung des Museums auf lokaler und internationaler Ebene. Zuvor war die Diplom-Betriebswirtin der Fachhochschule Köln als Geschäftsführerin der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen und als Projektleiterin und Beraterin im Medienund Kulturbereich tätig.

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WER NICHT MIT DER ZEIT GEHT, DER GEHT MIT DER ZEIT …

WIR HABEN DEN ANSPRUCH, DASS MAN BMW ALS VORDENKER ERLEBT, DESSEN MARKEN AUCH IN ZUKUNFT SO EMOTIONAL – WIE BEGEHRLICH BLEIBEN. DABEI GEHT DAS DARGESTELLTE ZUKUNFTSBILD WEIT ÜBER KURZFRISTIGE LÖSUNGSANSÄTZE HINAUS UND SKIZZIERT EINEN FACETTENREICHEN UND INSPIRIERENDEN AUSBLICK AUF ZUKÜNFTIGE TRENDS, DIE NICHT NUR DIE AUTOMOBILBRANCHE, SONDERN UNSEREN GESAMTEN ALLTAG BEEINFLUSSEN WERDEN.

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it einem BMW möchte der Fahrer auch in Zukunft immer noch hauptsächlich selbst fahren. Im BMW  VISION NEXT 100 steht der Fahrer auch in Zukunft im Mittelpunkt. Ständige Vernetzung, digitale Intelligenz und modernste Technologien unterstützen ihn lediglich. Mehr noch: Er wird durch sie zum perfekten Piloten, zum Ultimate Driver. Die Welt wird sich ändern, doch die Freude am Fahren bleibt – intensiver denn je. Ausgangspunkt des Designprozesses war der Innenraum. Das Wohlbefinden des Fahrers wird in Zukunft immer wichtiger werden. Ihm soll das Gefühl gegeben werden, in einer für ihn persönlich konzipierten Maschine zu sitzen, die nicht nur autonom fährt. Daraus ergibt sich eine Architektur, bei der die Kabine im Vergleich zur kompletten Grösse des Fahrzeugs besonders grosszügig wirkt. Gleichzeitig ist der BMW  VISION NEXT 100 durch seine Linienführung eindeutig als BMW erkennbar. Er verfügt optisch trotz seines kuppelförmigen Innenraums wie eine BMW Limousine über die sportliche und BMW typische Silhouette. Die Gestaltung des Interieurs sollte verschiedene Fahrmodi zulassen: das Selberfahren – Boost Modus – und das Gefahrenwerden  – Ease Modus. Im Ease Modus kann sich der Fahrer zurücklehnen und wird gefahren. Das Fahrzeug bietet ihm dabei einen Rückzugsort an, mit viel Platz, angenehmem Licht und einer ansprechenden Haptik. Im Boost Modus fährt er selbst. Die Maschine unterstützt ihn dabei auf eine sehr subtile und intuitive Weise. Gleichzeitig lernt sie den Fahrer immer besser kennen, dabei hilft eine sensorische und digitale Intelligenz, den die BMW Group den Companion nennt. Der Companion lernt den Fahrer immer besser zu unterstützen – der BMW VISION NEXT 100 macht dadurch aus seinem Fahrer den Ultimate Driver. Ein besonders wichtiges Element des Visionsfahrzeugs ist die Alive Geometry – etwas, das man so im Automobil noch nie gesehen hat. Es ist eine Art dreidimensionale Skulptur, die im Interieur wie im Exterieur wirkt.

Der Fahrer nimmt hier selbst kleinste Regungen im Randbereich seines Sichtfelds wahr. Gemeinsam mit dem Head-Up Display haben wir eine einzigartige Verschmelzung von Analogem und Digitalem.In einer gemeinsamen Bewegung in der Art eines kontrolliert fliegenden Vogelschwarms formen die beweglichen Dreiecke einfach verständliche Signale für die Passagiere. In Verbindung mit der digitalen Anzeige durch das kontaktanaloge Head-Up Display ergibt sich so eine Form der vorbewussten Kommunikation. Wir erhalten dabei unmittelbar vor einem realen Ereignis ein intuitives Signal. Ansätze, dass so etwas möglich sein wird, kann man in der heutigen Zeit deutlich erkennen. Die Themen Rapid Prototyping und Rapid Manufacturing werden von Tag zu Tag wichtiger. Die Annahme ist, dass diese Technologie in 30 Jahren weit verbreitet sein wird. Heute ist es noch schwer vorstellbar, wie die Abstimmung von Hunderten kleiner Dreiecke funktionieren soll, doch in Zukunft wird das kein Hindernis mehr sein. Wie wir heute Autos bauen, wird künftig nicht mehr der Standard sein. Man wird viel komplexere, flexiblere Formen herstellen können. Die BMW Group spricht deshalb beim BMW VISION NEXT 100 auch vom 4D-Druck, wegen der Erweiterung um eine vierte funktionale Ebene. Denn die gedruckten Teile übernehmen Funktionen, die heute noch eigens konstruiert, produziert und hinzugefügt werden müssen. Im Moment ist die digitale Welt mit Displays verbunden. Der nächste Schritt sind organische LEDs, also frei formbare Displays. Die These im Visionsfahrzeug ist aber, dass es im Auto gar keine Displays mehr geben wird, dieses wird durch ein riesiges Display direkt vor dem Fahrer abgelöst: der Scheibe, die komplett bespielt wird. Zukünftig wird es zu einer starken Verschränkung zwischen digitaler und physischer Welt kommen. Auch das drückt sich in der Alive Geometry aus, zum Beispiel indem das analoge Dashboard mit dem digitalen Head-Up Display in der Frontscheibe interagiert.

ALIVE GEOMETRY SORGT FÜR INTERAKTION ZWISCHEN FAHRER UND FAHRZEUG

FAHRMODI BOOST UND EASE

Bei der Alive Geometry handelt es sich um knapp 800 bewegliche Dreiecke, eingelassen in die Instrumententafel und in Teile der Seitenverkleidung. Sie wirken wie eine Skulptur und kommunizieren durch Bewegung auf eine sehr unmittelbare, direkte Art mit dem Fahrer. Sie entspricht eher einer Geste und hat nicht die Flächigkeit eines Displays.

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Sowohl im Boost wie auch im Ease Modus bewirken alle relevanten Elemente und Technologien im Fahrzeug ein maximal intensives oder entspannendes Fahrerlebnis. Der Wechsel von einem Modus in den anderen wird dabei zu einem beeindruckenden, inszenierten Erlebnis. Die Alive Geometry spielt auch bei den Fahrmodi eine wichtige Rolle: Im Boost Modus, wenn der Fahrer ganz auf die Strasse konzentriert


AUTO & MOTO ist, formt sie für ihn beispielsweise eine Ideallinie, einen Einlenkpunkt oder ein Warnsignal bei entgegenkommenden Fahrzeugen. Dadurch soll er nicht in erster Linie schneller fahren, sondern einfach spürbar besser. Die intuitive Gestik wirkt zudem körperlicher und unmittelbarer als eine Roboterstimme oder Anweisungen auf einem Bildschirm. Im Ease Modus bewegt sich die Alive Geometry zurückhaltender und informiert so die Passagiere über Fahrsituationen wie den Strassenverlauf, Beschleunigungs- oder Bremsvorgänge. Im Boost Modus fokussiert sich das gesamte Fahrzeug auf den Piloten und unterstützt ihn durch Intelligenz für ein maximales Fahrerlebnis. Neben Sitzposition und Lenkrad verändert sich auch die Stellung der Mittelkonsole. Sie orientiert sich stärker zum Fahrer. Dieser kann während der Fahrt mit Gestiksteuerung interagieren. Das kontaktanaloge BMW Head-Up Display der Zukunft nutzt die komplette Frontscheibe für die Kommunikation mit dem Fahrer. Im Boost Modus konzentriert sich die technologische Kompetenz des BMW VISION NEXT 100 nur auf die für den Fahrer wirklich relevanten Dinge. Unter anderem sieht der Fahrer seine Ideallinie, Einlenkpunkte und die optimale Fahrgeschwindigkeit. Durch umfassende Vernetzung, intelligente Sensorik und ständigen Datenaustausch erzeugt das Head-Up Display ein digitales Abbild der Umgebung. Beispielsweise erhält der Fahrer so trotz Nebels wichtige Informationen – etwa über kreuzende Fahrzeuge, bevor sie in seinem Blickfeld erscheinen. Die Unterstützung des Fahrers erfolgt dabei sehr reduziert, dezent und individuell. Das System verbessert sich ständig, indem es mehr über den Fahrer lernt. Wobei ein möglichst persönliches und intensives Fahrerlebnis immer im Mittelpunkt bleibt. Beim Übergang in den Ease Modus verändert sich die gesamte Atmosphäre im Innenraum: Das Lenkrad und die Mittelkonsole ziehen sich zurück, die Kopfstützen schwenken zur Seite und es entsteht eine entspannt-wohnliche Atmosphäre. Die Sitze bilden eine Einheit mit der Türverkleidung, sodass Fahrer und Mitfahrer sich leicht schräg setzen und einander zuwenden können. Diese entspannte Haltung erlaubt auch eine angenehmere Kommunikation. Das kontaktanaloge Head-Up Display versorgt die Passagiere jetzt mit individuell auf bereiteten Inhalten, es informiert und unterhält wunschgemäss. Während der Blick im Boost Modus auf das für den Fahrer Wesentliche konzentriert wird, lenkt der Ease Modus je nach Umgebung und Stimmung die Aufmerksamkeit beispielsweise auf die beeindruckende Landschaft. Ob sich das Auto gerade im Boost oder Ease Modus befindet, wird für alle Verkehrsteilnehmer sichtbar: die typischen BMW Nieren verwandeln sich gemeinsam mit den für die Marke typischen Doppelscheinwerfern und den L-förmigen Heckleuchten

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in ein Kommunikationstool. Sie verdeutlichen unter anderem durch die Farbe des Lichts, in welchem Modus sich das Fahrzeug befindet.

COMPANION: INTELLIGENTER BEGLEITER Eine kleine Skulptur symbolisiert den Companion – die Verbindung zwischen Fahrer und Automobil. Die Skulptur hat die Form eines grossen geschliffenen Edelsteins und sitzt zentral unter der Frontscheibe auf der Instrumententafel. Der Companion visualisiert die Intelligenz, die Vernetzung und die Dienstbereitschaft des BMW VISION NEXT 100. Gleichzeitig symbolisiert er einen stetigen Austausch von Daten. Durch immer neue Erfahrungen mit seinem Besitzer und dessen Mobilitätsgewohnheiten verbessert er sich ständig. Dadurch erledigt er alltägliche Dinge für ihn irgendwann von selbst und gibt passende Empfehlungen. Unabhängig vom eigentlichen Fahrzeug wird er so für seinen Besitzer ständig wertvoller. Eine wichtige Rolle in der Kommunikation zwischen Fahrer und Fahrzeug übernimmt der Companion auch beim Übergang vom Boost in den Ease Modus. So lange im Boost die volle Konzentration des Fahrers der Strasse gehört, verharrt der Companion flach in der Instrumententafel. Bei der Übergabe der Verantwortung vom Fahrer an den BMW VISION NEXT 100 erhebt er sich und verbindet sich mit der Windschutzscheibe. Ein entsprechendes Lichtsignal zeigt dem Fahrer die Bereitschaft zum vollkommen automatisierten Fahren. Eine ähnliche Funktion übernimmt der Companion gegenüber der Fahrzeugumgebung und anderen Verkehrsteilnehmern. Diese erkennen an seiner Beleuchtung in Verbindung mit der Lichtinszenierung des Fahrzeugs den voll automatisierten Fahrmodus. In bestimmten Verkehrssituationen gibt der Companion Verkehrsteilnehmern eine optische Rückmeldung und signalisiert beispielsweise Fussgängern durch einen grünen Lichtverlauf in der Front, in welcher Richtung sie gefahrlos die Strasse überqueren können.

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AUTO & MOTO

ALFA ROMEO NEU IN DER MARGARETHEN-GARAGE

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DIE AKTUELLEN MODELLE FINDEN SIE BEI UNS IN DER MARGARETHEN GARAGE AG. WIR VERSTEHEN UNS ALS REINER DIENSTLEISTUNGSBETRIEB. BEI UNS STEHEN NICHT NUR DIE AUTOS, SONDERN VOR ALLEM DIE MENSCHEN IM MITTELPUNKT, WELCHE MIT «UNSEREN» AUTOS DURCHS LEBEN FAHREN. von fiatpresse.ch

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uf die Marken Fiat, Lancia und Abarth sind wir spezialisiert und neu jetzt auch auf Alfa Romeo. Aber bei uns steht die Ampel auch auf grün für alle anderen Marken. Und zwar dann, wenn es um den Kauf einer Occasion (12 Monate Garantie!), um einen Eintausch, um Wartungsarbeiten oder um kleinere als auch grössere Reparaturen geht. Wir sind Ihre kompetenter Ansprechpartner wenn es um Carrosserieschäden aller Art geht.

ALFA ROMEO 4C UND ALFA ROMEO 4C SPIDER Wie kaum ein anderes Fahrzeug der Marke verkörpern Alfa Romeo 4C und Alfa Romeo 4C Spider die Werte Höchstleistung, exzellente Technologie und atemberaubendes Design. Ihre Vierzylinder-Mittelmotoren mit 1 750  Kubikzentimeter Hubraum, Turbolader, Benzindirekteinspritzung und variabler Nockenwellensteuerung garantieren Fahrleistungen auf dem Niveau von Supersportwagen.

Alfa Romeo 4C Spider

Alfa Romeo 4C und Alfa Romeo 4C Spider beschleunigen aus dem Stand auf Tempo 100 in 4.5 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 257 km / h. In Kurven erreicht die Querbeschleunigung bis zu 1.1 g. Bei einer Vollbremsung wirken Verzögerungskräfte von 1.25 g auf die Passagiere. Zum Supersportwagen-Konzept gehört ausserdem die Fahrgastzelle (Monocoque) aus Kohlefaser. Die Karosserie ist aus dem Faser-Kunststoff-Verbundwerkstoff SMC (Sheet Moulding Compound) gefertigt, der im Vergleich zu Stahl und sogar dem Leichtmetall Aluminium einen deutlichen Gewichtsvorteil bringt.

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AUTO & MOTO

AUF DER ÜBERHOLSPUR

        Lewis Hamilton

ER IST SCHON JETZT DER ERFOLGREICHSTE FORMEL-1FAHRER IN DER BRITISCHEN GESCHICHTE UND LEWIS CARL DAVIDSON HAMILTON WEISS SCHON FRÜH, DASS ER ES MIT MCLAREN WERDEN WILL. von David Renner

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ls zehnjähriger Kart-Fahrer tritt er dem damaligen McLaren-­ Teamchef Rod Dennis entgegen: «Ich will für Sie fahren!», soll er gesagt haben. Nur drei Jahre später ist er im Nachwuchsprogramm von McLaren. Bereits 2007 schafft er den Sprung in die Formel 1 und überzeugt. Mit Alonso hat er einen zweifachen Weltmeister im Team, doch der Rookie setzt ihm zu. In Brasilien kommt es zum Kopf an Kopf Finale der Teamkollegen und Kimi Räikkönen. Der Finne wird nach einem Fahrfehler Hamiltons Weltmeister, doch schon in der Saison darauf wird Hamilton in der letzten Kurve zum jüngsten Weltmeister – bis Vettel ihn 2010 unterbietet. Nach seinem ersten Weltmeistertitel wird er zum «Member of the British Empire» gekürt. Hamilton adaptiert seinen Fahrstil von Ayrton Senna, den er schon als Kind bewunderte und wird in den nächsten Jahren auf der Strecke reifer. Nach sechs titellosen Jahren wird er 2014 in seinem zweiten Jahr bei Mercedes Weltmeister und holt sich auch 2015  – ungefährdet – den Titel. Lewis Hamilton: «In meiner ersten Saison in der Formel 1, und das im Team eines Weltmeisters – ein zweifacher Weltmeister – und ich habe ihn umgehauen. Ich habe ihn geschlagen. Niemand hat es geschafft, im ersten Jahr an die Spitze zu fahren, aber einen Weltmeister zu schlagen, seine Mentalität und seine Erfahrungen, die er schon hat, muss man gut nennen.» «Wir sind in unserem Element, ich bin in meinem Element. Ich bin in der Form meines Lebens, am besten Ort, an dem ich sein könnte. Als ich letztes Jahr Weltmeister wurde, dachte ich, es könnte nicht besser werden, doch es wurde noch besser und ich bin dafür dankbar und hoffe, dass es so weitergeht.»

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


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AUTO & MOTO

WILLKOMMEN IN DER WELT VON FORD

  Ford Store Basel

IM ERSTEN FORD STORE DER SCHWEIZ IN MÜNCHENSTEIN LÄSST SICH DIE «FASZINATION FORD» ERLEBEN. ER GEHÖRT ZU DEN HANDVERLESENEN FLAGSHIP STORES, IN DENEN DIE GESAMTE MODELLPALETTE VON FORD EXKLUSIV PRÄSENTIERT WIRD. IM FORD BUSINESS CENTER ERSTELLEN FLOTTEN-PROFIS MASSGESCHNEIDERTE LÖSUNGEN FÜR GESCHÄFTSKUNDEN.

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ie Marke Ford besitzt jetzt auch in der Region Basel wieder ein repräsentatives Zuhause: Im April 2015 eröffnete die Emil Frey AG, Autocenter Münchenstein den Ford Store Basel. Dieser Tage sind die letzten Bauhandwerker abgezogen, die dem nach neusten Erkenntnissen konzipierten Neubau den abschliessenden Schliff verpasst hatten. Der Besucher kann die neuen Modelle in einem einmaligen Wohlfühl-Ambiente begutachten. Es ist Fords Einstieg in ein neues Zeitalter. Das Ford-Store-Label bleibt Garagenbetrieben vorbehalten, welche die geforderten Markenerlebnis-Standards erfüllen. Im Showroom soll für die Besucher die «Faszination Ford» erlebbar werden. In Europa sind maximal 500 dieser «Leuchttürme der Marke» geplant. Nur in einem Ford Store lässt sich die gesamte Personenwagen- und Nutzfahrzeugpalette des fünftgrössten Herstellers der Welt entdecken. Denn nur hier werden Ford-Perlen wie der neue, atemberaubende Mustang oder die luxuriöse Vignale-Modellfamilie angeboten. Der Showroom des Ford Store Basel mit ausgesuchten Fahrzeugen ist hell und gemütlich. Sitzgelegenheiten stehen zur Verfügung und iPads auf Tischen regen zum Surfen in der Welt von Ford an. Videos dienen dazu, den Kunden Assistenzsysteme und moderne Technologien leichter verständlich zu machen. Besonders stolz ist das Team auf die sogenannte Powerwall: Auf ihr können die Kunden mit dem Verkaufsberater ihr Wunschauto fast in Lebensgrösse konfigurieren. Eine gelungene Verschmelzung von Präsenzhandel und digitalem Verkauf!

MASSGESCHNEIDERTE FUHRPARK-LÖSUNGEN Gleichwertig neben dem klassischen Verkauf an Privatkunden steht im Ford Store Basel das Flottengeschäft. Das breite Modellangebot von Ford, Personenwagen wie Nutzfahrzeuge, deckt fast alle Transportbedürfnisse von Unternehmen ab. Das Ford Business Center wartet überdies mit massgeschneiderten Finanzierungslösungen für Flottenbesitzer auf. Seit Anfang dieses Jahres betreut Julian Fischer die Geschäftskunden. Der Flotten-Profi bietet Gewähr dafür, dass sie für ihre Investitionen in den Fuhrpark einen optimalen Gegenwert erhalten  – egal, ob es sich um ein repräsentatives Firmenfahrzeug oder einen Kleintransporter handelt. Die innovativen PW-Modelle Focus, S-Max, Mondeo und Galaxy, die es teils auch mit Allradantrieb gibt, gehören zu den beliebtesten Geschäftsautos in der Schweiz. Dazu kommt die vielseitige, kürzlich runderneuerte Transit-Modellreihe. Seit seiner Lancierung 1965 ist der Transit bis heute das Mass aller Dinge im Segment der Kleintransporter geblieben. «Wir orientieren uns konsequent an den Bedürfnissen unserer Kunden», erklärt Steven Schenk, Geschäftsführer des Autocenters Münchenstein. «Mit dem Ford Store Basel setzen wir neue Standards, welche Geschäftswie Privatkunden begeistern werden.»

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WEITERE INFORMATIONEN Ford Store Basel Emil Frey AG Autocenter Münchenstein Grabenackerstrasse 10 CH-4142 Münchenstein Telefon +41 (0)61 416 45 45 muenchenstein@emilfrey.ch

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AUTO & MOTO

KEIN HALTEN MEHR – MASERATI AUF EIS MIT DEM MASERATI LEVANTE MACHT DAS ITALIENISCHE TRADITIONSHAUS DEN GRÖSSTEN SCHRITT RICHTUNG MARKTERWEITERUNG – EIN SUV GEHÖRT EINFACH INS PROGRAMM EINER SELBSTBEWUSSTEN MARKE. MASERATI HATTE ERST 2013 MIT DEM GHIBLI EINEN OBEREN MITTELKLASSEWAGEN AUF DEN MARKT GEBRACHT, DER DIE VERKAUFSZAHLEN ZU RECHT IN DIE HÖHE SCHRAUBTE. von David Renner

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n der Kralle erkennt man den Löwen und an dem Motor einen sportlichen Italiener. Es schnurrt und brüllt hinter dem Dreizack des Ghibli S Q4 ein Meisterwerk aus Maranello mit 410 PS. Die reine Luft fürchtet nicht den Donner der Motoren, wenn wir schnell und leicht den Pass erklimmen, als wäre Hannibal hinter uns her. Um uns ragen die Berge nahezu waagrecht gen Himmel, wo sich die Wege von Süd- nach Nordeuropa treffen. Der Gotthard, das Nadelöhr der Alpen, liegt noch im Schnee und die Passstrassen müssen fast stündlich geräumt werden und so malen die Reifen bis zu unserem Ziel, einem See aus Eis, ihre Spur auf den jungen Schnee. Noch fahren wir den Ghibli mit der vollen elektronischen Unterstützung wie eine ­Limousine, die jede Kurve zu einem Hort der ­Sicherheit macht. Der Vierradantrieb setzt automatisch ein und steigert sich je nach Situation auf eine Umsetzung von bis zu 50 /50. Im Innenraum fühle ich mich geborgen und von der Lederausstattung geschmeichelt wie ein Löwe nach der Jagd. Die letzten Kurven bringen ein lachendes und ein weinendes Auge, da es nun aufs Eis geht, weg von den Serpentinen aus Asphalt. Das Ziel ist die Maschine ohne elektronische Unterstützung – «la Macchina». Kräftig und laut, der reine Fahrspass. Mit einem Knopfdruck öffnen wir den Auspuff und fahren die Unterstützung herunter, bis wir

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sie gänzlich auf­geben. Vor uns liegt eine weisse Fläche, unter der das glatte Eis lauert. ­«Lieber ein Jahr wie ein Löwe, als hundert Jahre wie ein Schaf», denke ich und treibe die Drehzahlen in die Höhe, den Wagen in den Parcours und das Heck hinaus. Ohne die Unterstützung der Elektronik gibt es kaum ein Halten mehr – ­ungewollt auf der Strasse gefährlich, gezielt auf dem Eis eine Freude. Kurbeln, warten, bis die Vorderreifen greifen, und Gas geben und manchmal gegenlenken. Erst Slalom, dann eine weite Kurve und später einen gemischten Parcours. In Italien heisst es, «mit gutem Wind kann jeder zur See fahren», und die weite Eisfläche erschafft Rallyemeister. Mit der Dämmerung geht es wieder hinab ins Tal, für den Fahrspass mit der mittleren Unterstützung des Sportmodus. Während die Schneeflocken im Scheinwerferlicht aufleuchten, fliegt die karge, blaue Bergwelt vorbei – «der weiche Gang geschmeidig starker Schritte» jagt wieder den Asphalt. Der Ghibli stammt aus dem modernsten MaseratiWerk, das in Grugliasco unter der Leitung von Ferrari entstand und 2013 die Tore öffnete. Sauber und gut von Hand produziert, kann der neue Ghibli zwar die Luft des Namenspatrons ­atmen, ist aber ansonsten eine freundliche Limou­sine. Wird der SUV Levante auch so gut, dann gehören die Vorurteile gegenüber Italienern endgültig der Vergangenheit an.


Höchstleistungen liegen bei uns in der Familie.

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AUTO & MOTO

KLASSIKER UND KULT AUF ZWEI RÄDERN von David Renner

FLYING PIGEON: PA-02 & PA-06 1950 rollte auf Befehl Maos das erste Flying Pigeon vom Band und China wurde zum «Königreich der Fahrräder». Das Fahrrad wurde zum Symbol für eine egalitäre Gesellschaft und das vom Staat geförderte Transportmittel. Das PA-02 ist ein bequemes, einfaches und langlebiges Fahrrad, das noch immer unverändert gebaut wird. Damit ist es wohl das meistproduzierte Velo der Welt, auch wenn es in Europa nicht sehr bekannt ist. Schwarz, mit Kettenschutz, Dynamo und Metallkorb samt Schutzblechen und einfachen Bremsen strahlt es noch immer den Charme der 50er aus. Für den Transport von Tieren und Waren gibt es das PA-06, das mit einem zweiten Oberrohr stabiler ist.

SPECIALIZED: STUMPJUMPER Als sich das Mountainbiken zum neuen Trend mauserte, suchte man die passenden Rahmen. Der Erste, der Mountainbikes in grosser Serie fertigte, war Mike Sinyard mit seiner Firma Specialized. Das Stumpjumper hatte griffige Knubbelreifen, um im Gelände bestehen zu können, eine ARX-Schaltung, ein Kettenblatt von Suntour und Mafac-Bremsen. Seit 1983 werden bei den Stumpjumpern die unverwüstlichen Deore-Schaltgruppen montiert, die speziell für Mountainbikes entwickelt worden waren. Der Stumpjumper ist unter Kennern legendär und noch immer im Katalog von Specialized zu finden.

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TEODORO CARNIELLI & CO. BOTTECCHIA: GRAZIELLA Wenn Klassiker wiederbelebt werden, dann erfreut das das Herz. Die Graziella war das erste italienische Klapprad und es eroberte in den 60ern und 70ern die Herzen von Klein und Gross, von Mann und Frau, von Salvador Dalí und Brigitte Bardot. Rinaldo Donzelli konzipierte ein elegantes und stabiles Faltrad als modische Alternative zu Stadträdern. Über den zentralen Zug lässt es sich einklappen, die Lenker lassen sich leicht abmontieren und das Rad ist so überall hin mitzunehmen. Die neuen Klassiker gibt es golden, schwarz, weiss und blau. Unverändert ist die Klingel, die mit ihrem «G» unverkennbar ist.

BMC: TEAMMACHINE SLR01 In der Vergangenheit tüftelten die Meister des Rahmens mit ihrer Intuition, um die besten Rahmen zu entwerfen. Bei BMC tüftelt ACE, ein Computerprogramm, das mir nichts, dir nichts 34’000 Prototypen zur Perfektion generiert. Das Ergebnis ist das SLR01, das 2011 die Tour de France und ein Jahr später die Strassenweltmeisterschaft gewinnen konnte. 790 Gramm Perfektion für Philippe Gilbert und den Rest seines Teams, ob am Berg oder für den Zielsprint. Ausgestattet ist das SLR01 mit dem Besten des Besten und ist trotz seiner Herkunft eine elegante, bequeme und wendige Rennmaschine.

COLNAGO & DA ROSA: EDDI MERCKX Es gibt die Räder, deren Geschichte sie einmalig macht. Grosse Siege und grosse Namen fallen in solchen Meisterwerken zusammen. Der beste Fahrer seiner Zeit, wenn nicht sogar aller Zeiten, war Eddi Merckx, der in den 70er Jahren Rekord um Rekord aufstellte. Seine Räder wurden zuerst von Ernesto Colnago, dann von Ugo da Rosa gebaut. Beide Meister des Rahmens. Das typische Orange macht die Klassiker noch heute auf den ersten Blick erkennbar und, obwohl aus Stahl, wiegen sie kaum mehr als die heutigen Räder. Nach seiner Karriere lernt Merckx von Ugo de Rosa den Rahmenbau und gründet seine eigene Firma, die noch heute bei der Tour de France fährt.

STÖCKLI: BERYLL Jolanda Neff ist nicht nur die jüngste Europameisterin aller Zeiten im Cross Country, sondern auch die Beste im Gesamtweltcup. Wenn sie sich 2016 in Rio als Vertreterin der Mountainbike-Nation Schweiz auf die Jagd nach der ersten Goldmedaille macht, wird ihr das «Beryll» wohl gute Dienste leisten. Das Beryll RSC von 2016 ist ein kompromissloses Sportgerät, das auf Sieg konzipiert ist. Der leichte Carbon-Rahmen setzt bei dem Gewicht neue Massstäbe und die Ausstattung lässt jeden Berg erklimmen. Mit den 29-Zoll-Rädern setzten schon seine Vorgänger den jüngsten Trend am Berg.

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AUTO & MOTO

DER SOMMER KANN KOMMEN …

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DIE NEF TRUCKCENTER AG MIT SITZ IN FRENKENDORF ERWEITERT IHR DIENSTLEISTUNGSANGEBOT IM BEREICH TRANSPORTKÜHLANLAGEN FÜR DIE PHARMA- UND LEBENSMITTELLOGISTIK.

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ie Carrier Transicold Switzerland – (Carrier Kältetechnik Schweiz AG) mit Sitz in Pratteln hat den kompletten Dienstleistungsbereich in der Nordwestschweiz (Service, Reparatur, Kalibrierungen, Ersatzteile, Neugerätemontage und den Pikettdienst) an die Nef Truckcenter AG mit Sitz in Frenkendorf übertragen. Der bisherigen Reparatur- und Servicestandort für Transportkühlanlagen an der Wasenstrasse in Pratteln wurde aufgelöst. Die Nef Truckcenter AG hat die Mitarbeiter aus dem Werkstattbereich und die Ausstattung vom bisherigen Carrier Transicold Switzerland Servicestützpunkt übernommen und am Truckcenter-Standort in Frenkendorf integrieren. Die Carrier Transicold Switzerland wird weiterhin die Schweizweiten Tätigkeiten und Aufgaben, wie Beratung und Vertrieb von Kühlgeräten, die landesweite Service- und Notdienstorganisation, die technische Hotline, sowie der Kühlgerät- und Ersatzteil-Import, mit den vertrauten und bekannten Ansprechpartnern am Hauptsitz der Carrier Kältetechnik Schweiz AG von der Netzibodenstrasse 32 in Pratteln betreuen. Gemeinsam sind die beteiligten Unternehmen zum Entschluss gekommen, dass durch die Umsetzung dieser Massnahme auch in Zukunft, mit den wachsenden Anforderungen der Kühltransportbranche, eine optimale Dienstleistung rund um die Themen der Transportkühlung gewährleistet werden kann. Neben den Hauptaufgaben, wie Service und Wartung der Kühlgeräte, Erstellung von Kalibrierungs-Zertifikaten, gehört auch die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der mobilen

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Kühlanlagen rund um die Uhr zum Angebot. Weiterhin können auf Kundenwunsch während dem Werkstattaufenthalt zusätzliche Dienstleistungen an den Auf liegern, Anhängern und Auf bauten ausgeführt werden. Somit kommt man gemeinsam der One-Stop-Strategie ein Stück näher, mit dem Vorteil, dass sich die Fahrzeugverfügbarkeit für den Kunden erhöht und die Standzeiten sich reduzieren. Die ISO-zertifizierte Nef Truckcenter AG ist seit 2001 offizieller Servicepartner von Carrier Transicold und betreut in der Nordwestschweiz bereits heute schon einen Grossteil der vielzähligen Carrier Transicold Kunden aus dem vielseitigen Transportgewerbe. Mit der Übernahme der vorgesehenen Betriebsteile wird die Belegschaft der Nef Truckcenter  AG auf fast 40 Mitarbeiter ansteigen.

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D R . F R A N Z A .  S A L A D I N Direktor Handelskammer beider Basel St. Jakobs-Strasse 25 Postfach CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 270 60 60 Telefax +41 (0)61 270 60 05 hkbb@hkbb.ch www.hkbb.ch

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nternehmen, Politik und die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen erarbeiten politische Ergebnisse gemeinsam. Aber alle Akteure folgen dabei je einer eigenen Logik mit eigenen Zeithorizonten und Einflussfaktoren. Alle vier Jahre endet die Legislatur auf Bundesebene und definiert den Beginn einer neuen Vierjahresperiode, zwischendurch stehen kantonale Wahlen und Regierungsrats-Ersatzwahlen an. Diese Rhythmen prägen die Politik: Im Wahlkampf werden Themen tendenziell kontroverser diskutiert und zugespitzt. Die Kontroverse überschattet im öffentlichen Diskurs den Konsens, der eher hinter den Kulissen ausgehandelt wird. Unternehmen verfolgen auch ihren eigenen Takt, der sehr stark durch die Märkte geprägt ist, durch das Wechselkursgeschehen, die Preisentwicklung für Konsum- und Zulieferprodukte. Die Region braucht einen beständigen Vermittler ausserhalb der politischen und betrieblichen Zyklen, einen eigentlichen Stabilisator, der Themen im politischen Prozess langfristig und systematisch vorantreiben kann. Besonders wichtig ist dies, weil es vielfach um komplexe Politikentwicklungsprojekte geht, die sich über eine oder mehrere Legislaturperioden erstrecken und an deren Umsetzung mehrere politische Ebenen und Akteure beteiligt sind. Es sind zum einen Infrastrukturprojekte, Raumplanungs- und Stadtentwicklungsprojekte oder Innovationsförderungen. Grundsätzlich sind es eher übergreifende Themen, die über keine direkte Lobby verfügen, aber Nutzen für «die» Unternehmen, «den» Wirtschaftsstandort und «die» Bürger stiften. Zum anderen sind es politische Vorstösse, welche die engeren wirtschafts-

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politischen Rahmenbedingungen betreffen wie die Unternehmensbesteuerung, Forschungsförderung oder spezifische bildungspolitische Bedürfnisse wie etwa die MINT-Förderung.

ZENTRALE ROLLE IM GESTALTUNGSPROZESS Verbänden wie der Handelskammer beider Basel kommt eine zentrale Rolle im wirtschaftspolitischen Gestaltungsprozess zu: 1. Sie können die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit langfristig auf einem Thema halten. Dabei funktionieren sie nicht zuletzt auch für die Medien als Inputgeber. 2. Sie sind eine wichtige Schnittstelle zwischen der nationalen und der kantonalen Ebene, indem sie einerseits Finanzierungs- und andererseits Gestaltungs- und Umsetzungsallianzen schmieden. 3. Sie sind unabhängig von Prozessen, die für Politik und Wirtschaft den Takt angeben, und können daher ein Thema über mehrere Legislaturen hinweg sicher durch den politischen Prozess ins Ziel bringen. 4. Zusammen mit den Standortförderern sind sie wichtige Verdichter und Wegbereiter von regionalen Standortentwicklungsthemen – über die Landesgrenzen hinaus. Es braucht starke und wirkungsmächtige Verbandsintermediäre, um im vielstimmigen Schweizer Politstimmenorchester Standortpolitik für übermorgen betreiben zu können. Verbände erweitern die Leistungsgrenzen von Politik und Wirtschaft und nutzen so auch der Gesellschaft.


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AUTO & MOTO

BÜCHER

TORISIERTE

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Vespas grosse Konkurrenten Noch während des Zweiten Weltkriegs machte sich die italienische Firma Innocenti in Mailand Gedanken über ein preiswertes Fahrzeug für die Bevölkerung. Als endlich Frieden herrschte, setzten die Mailänder ihre Ideen in die Tat um und kreierten mit der Lambretta einen Motorroller, der nicht nur preiswert war, sondern das Zeug zu einem echten Klassiker haben sollte und auch im Ausland heiss begehrt war. Peter J. Davies stellt in diesem Prachtband alle Modelle dieser italienischen Kultmarke, die ab 1945 bis 1971 produziert wurden, detailliert und reichhaltig illustriert vor. Auch die bekannte NSU-Lambretta wird ausführlich beschrieben.

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Lambretta Peter J. Davies Motorbuch Verlag

Roadstory à la Vespa Drei Freunde in der Mitte ihres Lebens suchen nach einem Abenteuer. Als Team Motorliebe kreuzen sie mit drei alten Vespas durch die USA. Start ist in Los Angeles, Ziel der Reise: New York City. Rund 9000 km auf kleinen Strassen, durch riesige Weiten, unbekannte Orte, glitzernde Metropolen. Mit nur zehn PS tuckern die drei durch das drittgrösste Land der Erde. Neben bunten Abenteuern, Routen- und Reisebeschreibungen, technischen Infos zum italienischen Kultgefährt und vielen humorvollen Anekdoten liefert diese Roadstory fantastische Fotos. Jede Etappe wird beschrieben, keine der vielen Reparaturen ausgelassen. Auch die einzelnen Koordinaten, Höhenmeter, Steigungen, Benzin- und Ölverbrauch sind exakt für alle angegeben, die die Route nachfahren wollen. Auf der Vespa durch die USA Motorliebe präsentiert Delius Klasing Verlag

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Würdige Hommage an die Motorräder von BMW BMW Motorrad, ein Klassiker der Motorradgeschichte, blickt heute auf 90 Jahre Firmentradition zurück. Dieser Band feiert das Jubiläum nicht nur als klassische Retrospektive, sondern verbindet anhand von beein­druckenden Geschichten und Bildern die Vergangenheit mit der Gegenwart. In aussergewöhnlichen Fotografien präsentieren sich die bekanntesten Maschinen neben manch verlockender Rarität. Wir werden Zeuge, wie die Marke im Verlauf der Zeit ihre tonangebende Technik in einige der bemerkenswertesten Motorradmodelle integriert hat, die jemals gebaut wurden. Als ständiger Vorreiter erfindet BMW Motorrad immer wieder neue Designs, die zu Legenden werden. Ob wir also einen ganzen Kontinent durchqueren oder nur eine Stadt – die Fahrt auf einer BMW ist unvergesslich. Das Buch fängt dieses Gefühl in all seiner Vielfalt und Einzigartigkeit ein. BMW Motorrad Fascination, Innovation, Myth TeNeues Verlag


AUTO & MOTO

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Das Unternehmen mit den vier Ringen In jenen Zeiten, als Audi 1909 gegründet wurde, gab es in Deutschland etwa 50 Automobilmarken. Geblieben sind von ihnen bis heute noch drei – zwei von ihnen unter gleichem Namen wie damals. Eine davon ist Audi. Die Geschichte dieser Marke, die zum Uradel deutscher Automobilbauer zählt, wird hier für die ersten drei Jahrzehnte ausgebreitet. Typen und Modelle werden in bisher einmaliger Ausführlichkeit und Präzision dargestellt, das Wachstum und die Metamorphosen des aus dem Mittelstand im sächsischen Zwickau stammenden Unternehmens auf der Grundlage bisher unerschlossener Quellen verfolgt. Audi-Pioniertaten wie zum Beispiel die Beteiligung an den ersten Versuchen mit Stromlinienkarosserien, die Entwicklung von Leichtmetallmotoren, die erstmalige Einführung der Linkslenkung und die Etablierung des Frontantriebs im Automobilbau werden ausführlich ge­würdigt. In Erinnerung gerufen werden unter anderem die für Audi unvergleichlich ruhmreichen Sport-Triumphe bei den Internationalen Österreichischen Alpenfahrten vor dem Ersten Weltkrieg. Ausführliche und vollständige Tabellen zur Technik der Autos, zu den Fertigungszeiten und -zahlen sowie das noch nie veröffentlichte Register aller heute noch existierenden AudiWagen aus dieser Zeit machen das Buch zum Nachschlagewerk nicht nur für Enthusiasten von Audi. Audi Automobile 1909–1940 Das Unternehmen ∙ Die Marke ∙ Die Autos Ralf Hornung, Peter Kirchberg Delius Klasing Verlag

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© Alain Sauquet

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   Erbacher Bikes AG

URS ERBACHER STREBT SIEBTEN EUROPAMEISTERTITEL AN DIE VORBEREITUNGEN DES RENNTEAMS VON URS ERBACHER LAUFEN AUF HOCHTOUREN. ABER AUCH IM BIKESHOP UND IM CLUB111 BRUMMT ES GEWALTIG. von Christoph Steinmann

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ange bevor am 26. Mai in Santa Pod in England die Motoren zum ersten Mal rennmässig angeworfen werden, beginnen die Saisonvorbereitungen des Top Fuel Racing Teams des sechsfachen Europameisters Urs Erbacher. Am 19. März konnten sich die geladenen Club111-Gäste beim ersten Rollout davon überzeugen, dass bei Urs’ Dragster alle rund 9 000 Pferdestärken an Bord sind. Somit wäre der Saisonstart erstmal geglückt. Wir dürfen alle gespannt sein, wie die Saison 2016 mit ihren insgesamt sieben Europameisterschaftsläufen in England, Schweden, Finnland, Deutschland und erstmals Malta so läuft, die am Wochenende vom 26. – 29. Mai 2016 in Santa Pod / England beginnt.

VIP-ANLASS IN HOCKENHEIM Am Wochenende vom 19. – 21. August 2016 findet in Hockenheim der nächste NitrOlympX-Event statt. Selbstverständlich ist das Erbacher Top Fuel Racing Team auch in diesem Jahr wieder mit dabei, inklusive eigener Hospitality. Ihr könnt ebenfalls dabei sein. Für Fr. 600.– erhaltet Ihr das Full Package, darin enthalten sind ein Sitzplatz auf der VIP-Tribüne, der Eintritt auf die Quartermile während 3 Tagen, ein BBQ am Samstag-Abend, freie Getränke an allen drei Tagen, ein Erbacher Cap und T-Shirt sowie der Zugang zum Fahrerlager. Als Alternative gibt es für Fr. 290.– das Light Package ohne Tickets. Fragen zum VIP-Anlass werden unter vip@club111.org beantwortet. Im Zusammenhang mit Hockenheim sei erwähnt, dass Firmen oder Private sich auf den Einsatzfahrzeugen, die zum Rennen starten, verewigen können. Privatpersonen bezahlen Fr. 150.– , für Firmen gibt es den Werbebanner ab Fr. 1 000.–. Bei Interesse bitte den Club111 unter club111@club111.org informieren.

VICTORY / JNDIAN-VERTRETUNG – NEUE MODELLE Nicht nur der Rennbetrieb ist wieder zum Leben erwacht, auch die Biker-Saison hat mit den ersten warmen Frühlingstagen wieder begonnen. Urs Erbacher ist ja seit vielen Jahren dafür bekannt, Motorräder der US-Traditionsmarke Harley-Davidson zu Unikaten zu customizen. In den Hallen von Fat Attack wurden in den letzten Jahren schon hunderte Harleys umgebaut, von einzelnen kleineren Veränderungen bis hin zu Komplettumbauten im Wert eines Mittelklasse-Neuwagens. Die beiden US-Marken Victory und Indian haben sich kräftig ins Zeug gelegt, um 2016 ein komplettes Sortiment an Cruisern, Baggern oder Touring-

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Maschinen für den Schweizer Markt bereit zu stellen. Entsprechend gross ist dementsprechend mittlerweile auch das Sortiment, wo sicher fast jeder etwas für seinen Geschmack findet. Bei uns finden Sie auch die 16er-Neuheiten wie die Victory Octane sowie die Indian-Modelle Springfield, Scout Sixty oder White Horse.

FAT ATTACK BIETET NEU AUCH AUTO-UMBAUTEN ODER –RESTAURIERUNGEN Neustes Standbein in Arlesheim ist der Umbau sowie das Restaurieren von Autos. Natürlich stehen auch hier amerikanische Klassiker wie Corvette, Mustang oder T-Bird im Vordergrund, aber auch ältere Porsche 911 oder Jaguar E-Type fanden den Weg in die heiligen Hallen in Arlesheim und wurde fachmännisch restauriert. Haben Sie einen Wunsch, einfach anrufen.

CLUB111 – CROWDFUNDING FÜR DAS RENNTEAM Werden Sie Mitglied im Erbacher Club111. Mit dem Beitrag von Fr. 111.– unterstützt jedes Club-Mitglied das Rennteam tatkräftig. Will man im Motorsport ganz vorne dabei sein, so braucht es finanzielle Resourcen. Dank treuen Sponsoren ist ein Teil der Saison abgedeckt, aber längst nicht alles. Deswegen wurde der Club111 gegründet. Im Mitgliederbeitrag von Fr. 111.– inbegriffen sind persönliche Einladungen zu speziellen Events, eine Membercard, mit der günstiger im Erbacher-Shop eingekauft werden kann, sowie ein Welcome-Paket mit Aufkleber und Autogrammkarte. Wer es noch exklusiver mag, der nimmt das Nitroboost-Paket für 1 111 Franken. Anmeldungen unter club111@club111.org.

LIMITIERTE ERBACHER-UHREN Ein schönes und exklusives Präsent hält der Club111-Shop für Euch parat. Daniel Strom, Designer und Uhrenmacher aus Biel hat in Zusammenarbeit mit Urs Erbacher eine exklusive Uhr in limitierter Kleinserie aufgelegt. Je nach Ausstattung sind die Uhren entweder für Fr. 1 111.– oder für Fr. 2 111.–. Mehr dazu auf der Homepage.

WEITERE INFORMATIONEN Erbacher Bikes AG Talstrasse 82 CH-4144 Arlesheim Telefon +41 (0)61 743 04 00 bikes@fatattack.ch www.erbacher.biz | www.club111.org


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© Werner Getzmann

    motodesign AG

DIE WELT VON HONDA IN IHRER GANZEN PRACHT DIE MOTODESIGN AG IN PRATTELN ERSTRAHLT NACH EINEM UMBAU IM NEUSTEN HONDA-GLANZ. DER GRÖSSTE HONDA-VERTRETER WEIT ÜBER DIE REGION HINAUS BIETET ALLES, WAS DAS HERZ DER MOTORRADFAHRER BEGEHRT. DAZU GEHÖRT AUCH WIEDER DIE LEGENDÄRE AFRICA TWIN.

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er Showroom der motodesign AG erstrahlt im für jeden Motorradliebhaber bekannten Rot und Weiss. Das FlügelLogo sticht sofort ins Auge. Hier spürt man die pure Leidenschaft für Honda. Modern, elegant, sportlich. «Genau wie die Motorräder von Honda», schwärmt Geschäftsführer Cyrill Schärz. Ein Wow-Gefühl kommt beim Betreten des Showrooms hoch. Die motodesign AG ist die erste Vertreterin mit dem neuen Honda-Design weit über die Region hinaus.

SPEZIALISIERT AUF INDIVIDUELLE WÜNSCHE Die modernste Einrichtung und die grösste Fahrzeugpallette. «Und was wir nicht gerade an Lager haben, können wir natürlich bestellen», betont Schärz. Verkauf, Service, Diagnose, mechanischer und optischer Umbau sowie diverse Tuningvarianten – das Angebot der motodesign AG ist breit und tief zugleich. Bis ins letzte Detail wird an den Motorrädern gearbeitet. «Wir sind alle selber grosse Liebhaber», betont Cyrill Schärz. In der Werkstatt sind alle Marken willkommen. Die Experten der motodesign AG sind spezialisiert auf individuelle Wünsche beim Umbau der Maschine.

DIE LEGENDE AFRICA TWIN WIEDER DA Unter den Dutzenden an Motorrädern im Showroom befindet sich seit Anfang des Jahres wieder eine Ikone in neuster Ausführung, die CRF  1000L, die legendäre Africa Twin. Die handliche Enduro ist sowohl auf die Strasse wie auch auf das Gelände hin zugeschnitten und für den Alltags- und Freizeitgebrauch geeignet. Mit ihrem unverwechselbaren Fahrgefühl und ihrem eigenständigen Charakter wurde die vierfache Rally Dakar-Siegerin zur Ikone. Honda produziert sie mit dem DCT-Getriebe und normal geschalten. «Da geht einem das Herz auf», strahlt Cyrill Schärz.

WEITERE INFORMATIONEN motodesign AG Muttenzerstrasse 119 CH-4133 Pratteln Telefon +41 (0)61 821 75 00 info@motodesign.ch www.motodesign.ch

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KOLUMNE

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ASGA: BERUFLICHE VORSORGE, EINFACH SICHER.

SERGIO BORTOLIN Geschäftsführer ASGA Pensionskasse ASGA Pensionskasse Rosenbergstrasse 16 CH-9001 St. Gallen Telefon +41 (0)71 228 52 52 sergio.bortolin@asga.ch asga.ch

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as schwierige Anlagejahr 2015 ging auch an der ASGA Pensionskasse nicht spurlos vorbei. Die Auswirkungen des aktuellen Tiefzinsumfeldes drückten auf die Gesamtperformance. Mit 0.61 % lag diese jedoch immer noch im vorderen Drittel der vergleichbaren Pensionskassen. Auch der Deckungsgrad blieb mit 110.9 % relativ stabil, trotz Einführung der Generationentafel mit einem technischen Zins von 2.5 %.

POSITIVES ERGEBNIS UND WACHSTUM Im 53. Geschäftsjahr liegt die Bilanzsumme der ASGA Pensionskasse bei 12.37 Mia. Franken. Wie bereits im Vorjahr konnten die Altersguthaben der aktiv Versicherten über dem BVG-Mindestzinssatz, das heisst mit 2.5 % statt mit 1.75 % verzinst werden. Zu diesem positiven Ergebnis trägt unter anderem die vorteilhafte Versichertenstruktur sowie das kontinuierliche Wachstum bei. Mit 10’913 Mitgliedfirmen und 87’822 versicherten Personen kann ein Zuwachs von rund 6 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden. Auch das Vorsorgekapital der Aktiven und Rentner stieg um 11.8 % auf 9.6 Mia. Franken.

ANPASSUNG DER ANLAGE- UND LEISTUNGSSTRATEGIE Zum langfristigen Schutz der Renten hat die ASGA beschlossen, die versicherungs- und anlagetechnischen Parameter anzupassen. Dazu gehören die Senkung des überobligatorischen Umwandlungssatzes um 0.1 % ab 2017 und des technischen Zinses auf 2.5 %. «Damit erreichen wir eine bessere Abbildung der Langlebigkeit bei der Bewertung der Vorsorge-

verpflichtungen», sagt Sergio Bortolin, Geschäftsführer der ASGA. Die Risikoprämien werden per 1. Januar  2017 gesenkt und ein transparentes, attraktives Beteiligungsmodell zeigt auf, wie die Versicherten und Rentner am Erfolg der ASGA teilhaben. «Wir sind überzeugt, mit diesen Massnahmen den Grundwerten der ASGA, nämlich Sicherheit, Verlässlichkeit und Stabilität der Genossenschaft gerecht zu werden. Die neuartige Beteiligungsstrategie entspricht dem genossenschaftlichen Grundgedanken», führt Sergio Bortolin aus. Die Details zu den neuen Grundlagen können auf der Website asga.ch nachgelesen werden.

ASGA AUF EINEN BLICK Kennzahlen per 31.12. 2015 Mitgliedfirmen 10’913 Versicherte Personen 87’822 Altersrentner 6 415 Performance Gesamtvermögen 0.61 % Deckungsgrad 110.9 % Betriebsrechnung Mio. CHF Beiträge (Sparbeiträge/Risikoprämien) 652.6 Einlagen /Freizügigkeitsleistungen 1 166.7 Leistungen an Versicherte (Kapital und Renten) 1 002.0 Bilanz Mio. CHF Bilanzsumme 12’368.6 Technische Rückstellungen 762.4 Wertschwankungsreserve inkl. freie Mittel 1 136.2

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CULINARIUM

PURER GENUSS – RUM

    Vom Seeräuber- zum Kultgetränk

DIE WELT DES RUMS IST SO VIELFÄLTIG WIE SEINE HERKUNFT: INSELN IN DER KARIBIK, LÄNDER IN SÜDAMERIKA UND SOGAR INDIEN UND MADAGASKAR. ÜBERALL ENTSTEHEN HIER WUNDERBARE RUM-SORTEN. KEIN WUNDER, DASS RUM VOLL IM TREND LIEGT. von Yvonne Beck

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um ist nicht gleich Rum, das weiss jeder, der sich an seinem Geschmack erfreut – pur oder auch in Cocktails und Longdrinks. Die Unterschiede können gross sein und reichen vom süssen Rum bis hin zu eher herberen Sorten. Mit seinen verschiedenen Nuancen ist jeder Rum auf seine Weise ganz besonders. Einige schmecken frisch und fruchtig nach Beeren, andere eher sanft und süss mit Noten von Karamell oder Schokolade und wieder andere begeistern mit einer besonderen Milde oder einer kräftigen Würze.

Wichtigster Bestandteil bei der Rumherstellung ist stets das Zuckerrohr, welches besonders in der Karibik prächtig gedeiht. Bereits im 17. Jahrhundert wurden die Abfälle der Zuckerherstellung zu einem alkoholischen Getränk verarbeitet. Rum galt als das Kultgetränk der Seefahrer. Matrosen konsumierten es, weil sie glaubten, so das ­Auftreten von Skorbut zu verhindern. In Wahrheit genossen Seeleute auf hoher See Rum mit Zitronensaft, um dem Rum einen milderen Geschmack zu verleihen. Die Zugabe des Vitamin-C-­haltigen Zitronensaftes verwies die gefürchtete Vitaminmangelkrankheit in ihre Schranken! Doch durch den Irrglauben, der Rum sei das Heilmittel, war es üblich, für die Besatzung stets mehrere Flaschen Rum an Bord zu haben. Das alkoholische Gebräu diente zudem zur Stimmungsaufhellung und Steigerung der Leistungsfähigkeit, daher wurde es auch häufig an Sklaven verteilt. Im Laufe des 18. Jahrhunderts erreichte der Rum Europa und die USA. Er wurde in Holzfässer abgefüllt und verschifft. Die lange Überfahrt hatte positive Auswirkungen, denn das Holz der Fässer nahm die nicht gern gesehenen Inhaltsstoffe in sich auf und liess sie verdunsten. Aus dem einst

so scharfen Schnaps entwickelte sich ein feiner «Trank». Die heutigen Grundzutaten des Rums sind Wasser, Zuckerrohrsaft und gehäckseltes ­Zuckerrohr. Doch auch der Melasse-Extrakt spielt eine grosse Rolle bei der Rumherstellung. Rohrzucker färbt den Rum weiss, Melasse, ein Nebenerzeugnis in der Zuckerproduktion aus ­Zuckerrohr, verleiht der Spirituose eine eher bräunliche Farbe. Wie auch bei einem guten Wein bestimmt die Lage des Zuckerrohrs über die Qualität des späteren Rums und dessen Geschmack. Vor der Ernte wird genauestens geprüft, welche Pflanzen für die Herstellung von Rum in Frage kommen. Doch auch der Reifeprozess ist beim Rum eine hochkomplexe Angelegenheit. Ob der Rum in einem neuen Fass oder in einem Bourbon- oder Sherry-Fass gereift wird, hat enormen Einfluss auf sein Aromenspektrum. Die Karibik ist immer noch das Epizentrum der weltweiten Rumproduktion. Praktisch jede Inselgruppe produziert ihren eigenen Rum. Die Dominikanische Republik ist bekannt für ihre vollmundigen Rumsorten, Guyana produziert reichhaltige, schwere Demerara Rums, Kuba liebt leichte, klare, saubere Rums und Barbados produziert bevorzugt leichte, süssliche Destillate. Doch so unterschiedliche Sorten Rum es auch gibt, eines ist allen gemein: Rum umweht stets ein Hauch von Exotik und Rebellion.

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CULINARIUM

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CULINARIUM

    Thai House Oriental

DAS THAI-RESTAURANT DER NACHHALTIGEN ART

ESSEN WIE AN ORIGINALSCHAUPLÄTZEN IN THAILAND – DAS NEU ERÖFFNETE THAI HOUSE ORIENTAL AN DER CLARASTRASSE  3 4 IN BASEL BIETET GLEICHERMASSEN KULINARISCHE UND ATMOSPHÄRISCHE AUTHENTIZITÄT FÜR DEN SCHNELLEN HUNGER ZWISCHENDURCH ODER FÜR EIN AUSGEDEHNTES, EINMALIGES GASTRONOMISCHES ERLEBNIS. INTERVIEW MIT CAROLINE IMHOF

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b im einer Strassenküche nachempfundenen Take Away im vorderen Teil oder im gehobenen Ambiente des dahinter liegenden Restaurants- und Loungebereichs – den Besucher erwarten im Thai House Oriental südostasiatische Gastfreundschaft und leichte thailändische Küche mit frischen, nachhaltig hergestellten Produkten direkt aus Thailand. Das Thai House Oriental ist Teil der TH Group (www.thgroup-switzerland.ch), welche bereits das Thai House – THe Guest Olten, mit dem Wok & Go – Take Away & Shop Olten sowie das Golfrestaurant Pieterlen betreibt. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» beschreibt Caroline Imhof, Gründerin und Inhaberin der in Balsthal domizilierten TH Gruppe, ihr in der Schweiz einzigartiges Gastronomiekonzept.

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CULINARIUM

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«Geschäftsführer»: Was erwartet die Gäste im Thai House Oriental? Caroline Imhof: Ich bin in Thailand geboren und in der Schweiz aufgewachsen, habe beide Kulturen also quasi verinnerlicht und möchte in unseren Restaurants Thailand in seinen verschiedenen Facetten unseren Gästen auf authentische Weise näherbringen. Das Thai House Oriental bietet im vorderen Teil das klassische Angebot einer thailändischen Strassenküche, wo man sich schnell, gesund und reichhaltig – wie das die meisten Menschen in Thailand tun – verpflegen kann. Im hinteren Teil haben wir das Ambiente und die Ausstattung eines gehobenen Restaurants geschaffen, wo die Gäste in einer Lounge zuerst empfangen und dann an die Tische zum Essen geführt werden. Dabei werden die Gäste auf traditionelle thailändische Weise begrüsst und bedient. Welche Philosophie verfolgen Sie im Thai House Oriental und mit der gesamten TH Group? Im Mittelpunkt steht Authentizität, was Atmosphäre, Service und traditionelle Zubereitung der leichten und gesunden Speisen anbelangt. So rekrutieren wir unsere Köche ausschliesslich in Thailand. Vor allem legen wir Wert auf frische und nachhaltig in Thailand hergestellte Produkte ohne Konservierungsmittel, Farbstoffe und Geschmacksverstärker. Wie gewährleisten Sie die Nachhaltigkeit der in Thailand hergestellten Produkte? Die TH Group pflegt enge und intensive Kontakte mit unseren zertifizierten Produzenten in Thailand. Dabei haben wir die organisatorischen Strukturen geschaffen, um nicht nur die Qualität der Produkte in Thailand zu gewährleisten, sondern auch die thailändischen Produzenten in puncto nachhaltige und zum Beispiel pestizidfreie Herstellung zu unterweisen. Mittlerweile sind rund 9 000 Personen für uns in Thailand tätig, welche nach Standards der TH Group arbeiten. Somit haben wir die Gewissheit, unseren Gästen nicht nur frische, authentische und geschmacklich ausgezeichnete, sondern auch gesunde und leichte Produkte anbieten zu können. Darüber hinaus beliefern wir auch die Schweizer Gastronomie und grosse Schweizer Detaillisten mit unseren Produkten nach original thailändischen Rezepturen und mit frischen Erzeugnissen aus nachhaltiger Produktion. Dieses Geschäftsfeld nimmt einen immer wichtiger werdenden Stellenwert in den Aktivitäten der TH  Group ein. So sind wir die Ersten, welche in Thailand Bio-Shrimps züchten, welche frei von Antibiotika und Pestiziden sind.

WEITERE INFORMATIONEN Thai House Oriental Clarastrasse 34 CH-4058 Basel Telefon +41 (0) 61 313 00 15 info@thaihouse.ch www.thaihouse.ch Öffnungszeiten Street Kitchen Montag bis Samstag 11.30 – 20.30 Uhr Sonntag  11.30 – 18.30 Uhr Öffnungszeiten Restaurant Dienstag bis Donnerstag 11.30 – 14.00 / 17.30 – 22.00 Uhr Freitag 11.30 – 14.00 / 17.30 – 22.30 Uhr Samstag 17.30 – 22.30 Uhr Montag und Sonntag geschlossen

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CULINARIUM

DER HERR DES KAFFEES

Karsten Ranitzsch

KARSTEN RANITZSCH HAT EINE DER COOLSTEN BERUFSBEZEICHNUNGEN DER WELT. ER IST «HEAD OF COFFEE». SEIN METIER SIND DER ROHKAFFEE UND DIE PRODUKTENTWICKLUNG BEI NESPRESSO. ER TRÄGT DAFÜR SORGE, DASS NUR DAS BESTE IN DEN KLEINEN BUNTEN KAPSELN LANDET. INTERVIEW MIT KARSTEN RANITZSCH von Yvonne Beck

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arsten Ranitzsch hat sich dem perfekten Kaffeegenuss verschieben. Er ist verantwortlich für die Entwicklung neuer Grand Crus und Limited Editions beim Kapselhersteller Nespresso. Zudem pflegt er sehr enge Beziehungen zu Kaffeebauern auf der ganzen Welt. Nur so kann er sicherstellen, dass die verwendeten Kaffeesorten unter den bestmöglichen Bedingungen angebaut werden. Als Head of Coffee überschaut er für Nespresso die gesamte Reise des Kaffees – vom Baum bis zur Tasse. Der «Geschäftsführer» traf den auch privat passio­ nierten Kaffeetrinker in Berlin im Rahmen des «Nespresso Ateliers 2016» und sprach mit ihm über die Kunst der Sensorik, Nachhaltigkeit und den ultimativen Kaffeegenuss. «Geschäftsführer»: Herr Ranitzsch, Sie haben einen spannenden Jobtitel «Head of Coffee». Was ist das und wie wird man so was? Karsten Ranitzsch: Im Grunde genommen geht es um die Auswahl des Kaffees, die Selektierung der Regionen, von denen wir Kaffee kaufen, über die Komposition der Produkte bis hin zur fertigen Mischung. Das Ganze läuft alles unter dem Banner der Produktentwicklung, ich arbeite jedoch ganz eng mit dem Marketing zusammen. Zudem machen wir Konsumentenstudien, testen unterschiedliche Prototypen, um herauszufinden, welche neuen Trends es gibt und welche zukünftigen Entwicklungen wir anstreben sollten. Da wir mit den Kaffeebauern zusammenarbeiten und nicht einfach über Dritte Kaffee ankaufen, haben wir zudem ein enormes Fachwissen und sind ständig am Puls des KaffeeGeschehens. Zudem gehören zu meinem Aufgabenbereich alle wissenschaftlichen Kaffee-Themen im Unternehmen und die Schulungen unserer weltweiten Kaffee-Experten. Sie müssen einen guten Geruchs- und Geschmackssinn haben. Kann man Sensorik lernen? Schmecken kann jeder Mensch, aber jeder Mensch hat eine unterschiedliche Sensibilität. Der eine schmeckt eher sauer, der andere ist Süssem gegenüber sensibler – jeder Mensch hat also eine bestimmte Veranlagung. Das Wichtigste ist Übung und Training, denn das, was man schmeckt, ist relativ schwer zu beschreiben. Untrai-

«Wer zu träumen wagt, lässt seinen Wünschen Flügel wachsen.» Hauptstrasse 175 | 4416 Bubendorf | Tel. +41 61 935 27 27 | www.rcb.ch | info@rcb.ch GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


CULINARIUM nierte haben ein sehr begrenztes Vokabular. Man muss lernen, persönliche Präferenz möglichst objektiv beurteilen zu können. Der persönliche Geschmack muss in den Hintergrund gestellt werden. Zum anderen muss man ein Vokabular entwickeln, damit man sich mit seinen Kollegen verständigen kann. Dieses ist dem Wein­vokabular sehr ähnlich. Wenn ich zum Beispiel von «Potatoe Flavour» spreche, ist für den Fachmann klar, dass ich nicht den Geschmack einer gekochten Kartoffel meine, sondern eher der Geruch einer aufgeschnittenen rohen Kartoffel  – sprich, der Geschmack erinnert an diesen Geruch. Wie können Sie gleichbleibende Qualität sicherstellen? Und wie wichtig ist für Sie der Begriff Nachhaltigkeit? Wir arbeiten mit 70’000 Kaffeebauern zusammen. Allein in Kolumbien haben wir ein Cluster von 10’000 Kaffeebauern. Doch wir arbeiten systematisch mit den einzelnen Bauern auf ihren Plantagen. Sprich, die Bäume werden regelmässig zurückgeschnitten, wir analysieren das Erdreich auf Nährstoffe, wir stellen Windbarrieren auf, pflanzen Schattenbäume, legen Korridore an usw. Nur so können wir sicherstellen, dass wir den Kaffee, den wir einsetzen, auch in Zukunft weiter beziehen können. Deshalb bringen wir uns ganz stark in unsere Wertstoffkette ein und arbeiten direkt mit den Bauern vor Ort. Jedes Agrarprodukt ist anfällig, und gerade Kaffee ist recht empfindlich. Wir können den Bauern vor Ort helfen, Schädlinge in den Griff zu bekommen. Wir schaffen für Kaffeebauern vor Ort wieder Anreize, guten Kaffee anzubauen. Wir dürfen nie vergessen, wie abhängig wir von den Kaffeebauern sind, und daher geben wir jegliche erdenkliche Unterstützung vor Ort. Nachhaltigkeit ist daher eine ganz natürliche und tägliche Geschichte für uns. Denn ohne gute Kaffeebauern gäbe es Nespresso nicht mehr lange. Nespresso bringt in regelmässigen Abständen Limited Editions heraus. Die Vorarbeit, bevor eine solche Edition auf den Markt kommt, ist recht gross. Warum betreibt Nespresso einen solchen Aufwand für etwas, was relativ schnell wieder vom Markt verschwindet? Wir überraschen gerne mit ganz neuen Sorten, und bei den Limited Editions haben wir hierfür eine tolle Möglichkeit. Bei den Limited Editions können wir ausprobieren, wie Neues ankommt. Als bestes Beispiel gilt Kazaar. Es war der erste Kaffee mit einer 12er-Intensität, in dem zudem der Robusta-Anteil dominiert. Kazaar ist so gut angekommen, dass wir ihn in das feste Programm aufnehmen mussten. Was gar nicht so einfach ist, denn wir mussten mit den Kaffeebauern eng zusammenarbeiten,

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um ein Robusta-Niveau zu erlangen, das den Markt nicht für sechs Wochen, wie bei der Limited Edition, befriedigt, sondern für zwölf Monate pro Jahr. Kommt dieser starke Kaffee in jedem Land gleich gut an? Nein, der Kazaar ist ein Kaffee, der ganz klar polarisiert. Aber in den südlichen Ländern, vor allem in Portugal, ist er der Renner. Die verschiedenen Lieblingssorten haben immer etwas mit der Kaffeekultur des einzelnen Landes zu tun. Bei der Intensität ist beispielsweise ein Süd-Nord-Gefälle zu verzeichnen. Deutschland ist ganz klar ein LungoLand. Es ist und bleibt das Kaffee-und-Kuchen-Land, in dem ­Filterkaffee aus dem guten Geschirr getrunken wird. Und dieses Geschirr hat die Grösse unserer Lungos. Man merkt den Ländern ihre historische Kaffeekultur ganz deutlich an. Trinken Sie privat noch gerne Kaffee, und wenn ja, was trinken Sie am liebsten? Ich trinke zirka zwölf Tassen am Tag. Meine Kaffeesorten variieren über den Tag, denn ich habe nicht immer die gleiche Laune, und ich passe meinen Kaffee meinen Mahlzeiten an. Ich starte den Tag meist mit einem Lungo, im Laufe des Tages tendiere ich dann zu einem leichteren ­E spresso, und nach dem Essen genehmige ich mir auch mal einen Kazaar – abhängig davon, ob mein Essen scharf war oder vornehmlich aus Gemüse bestand. Das ist w ­ iederum ganz ähnlich wie beim Wein. Beim Weingenuss spielt das richtige Glas eine grosse Rolle. Wie sieht das beim Kaffee aus? Woraus trinkt ein Head of Coffee seinen Kaffee? Natürlich nur aus Riedelgläsern … Ich durfte diese Gläser miteinwickeln und finde es ganz spannend zu beobachten, wie der Kaffeegenuss aus einem Glas ein Ritual provoziert. Ähnlich wie beim Wein schaut und riecht man, bevor man trinkt. Das geschieht ganz automatisch, und man schmeckt ganz deutlich einen Unterschied. Die Zusammenarbeit mit der Firma Riedel war eine sehr spannende und bereichernde Sache, und ich trinke wirklich auch zu Hause meinen Kaffee sehr oft aus diesen Gläsern. Kaffee ist für Sie in drei Worten … Ich kann nicht ohne! Okay, das waren vier Worte. Mich begleitet Kaffee nun seit über 30 Jahren, und es ist nach wie vor ein sehr spannendes Feld, da ständig etwas Neues passiert.

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Wein mit allen Sinnen erleben. Wir bieten Ihnen auf unserem Hofgut Weinproben und Betriebsführungen für Gruppen von 10 bis 30 Personen. Modernster Weinbau der Welt – Minimalschnitt im Spalier – so werden höchste Qualitäten erzeugt. Viele Weine wurden mit Goldmedaillen prämiert.

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CULINARIUM

PFEFFER

   Eine Geschichte des Luxus

ES IST EIN UNSCHEINBARES LIANENGEWÄCHS, DAS SICH IN DEN WÄLDERN DER MALABARKÜSTE BIS ZU 15 METER AN DEN BÄUMEN HINAUFRANKT UND DIE TRÄUME UND DAS ESSEN IN EUROPA WÜRZT. PFEFFER IST HEUTE AUS DER EUROPÄISCHEN KÜCHE NICHT MEHR WEGZUDENKEN, DIE KLEINE FRUCHT, DIE SCHARF UND AROMATISCH IN IHREN VIER FARBEN FAST IN JEDEM SUPERMARKT ZU KAUFEN IST. DAS GESCHENK DER GÖTTER WIRD IN INDIEN SEIT 3500 JAHREN GEHANDELT. von David Renner

D

er Weg des Pfeffers nach Europa ist weit. Nachdem die Früchte ihre charakteristische Farbe angenommen haben, ge­­langen sie zuerst über den indischen Handel an persische und arbabische Kaufleute, die diese auf der sich weit verzweigenden Gewürzstrasse – teils per Schiff – über die hohen Gebirge und durch die sengenden Wüsten bis an die Levante von Station zu Station weitervertreiben. Von Samarkand über Bagdad und Palmyra gelangen sie an die Häfen des östlichen Mittelmeeres und werden nachweislich seit 600 v. Chr. gen Westen verschifft. Da die ätherischen Öle im Kern sich erst nach dem Zerstossen verflüchtigen, ist der Pfeffer ein ausgezeichnetes Handelsgut.

ORGIASTISCHER GENUSS Pfeffer ist lang gereist, selten und vor allem eins: teuer. Bis ins 18. Jahrhundert wird er vornehmlich als Medikament und erst in zweiter Linie als Gewürz verwendet. Wie in der ayurvedischen Medizin wird Pfeffer auch in Europa gegen rheumatische Erkrankungen, Darmentzündun-

gen, Reizmagen und Appetitlosigkeit verschrieben. (Mit Honig und Ingwer gereicht oder als Gewürzwein.) Mit der Expansion Roms im 3. Jhd. v. Chr. wird der Pfeffer auch in der Küche immer bedeutender. Die Bar­barei im Kochtopf weicht einer exzessiven Würzkultur. Es wird Mode, seinen sozialen Status an seiner Tafel zu demonstrieren. Anders als heute geht es den Köchen nicht darum, den eigentlichen Geschmack zu unterstützen, sondern es wird förmlich ein Spiel daraus zu raten, was man eben isst. Nachdem Augustus Ägypten erobert, rückt Indien in erreichbare Nähe und als im 1. Jhd. n. Chr. die Monsunwinde entschlüsselt werden, kann Rom eigene Handelsschiffe im Frühjahr nach Indien schicken, die im Winter mit Gewürzen und anderen Kostbarkeiten beladen zurückkehren. Im Apicius-Kochbuch, das ca. 400 n. Chr. geschrieben wurde (nicht zu verwechseln mit dem adligen Feinschmecker), kann man lesen, dass Pfeffer das am meisten verwendete Gewürz in der römischen Küche geworden ist. Durch die eigene See-Route ist er erschwinglich geworden und er verbreitet sich im gesamten Römischen Reich.

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CULINARIUM

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EIN KÖRNCHEN GOLD

TRIEBFEDER DER ENTDECKER

Mit dem Untergang Roms wird Pfeffer jedoch wieder selten, teuer und begehrt. So gibt Alarich, der als König der Westgoten Rom belagert, die Stadt erst gegen eine Zahlung von 3000 Pfund Pfeffer wieder frei. Mit der Verbreitung des Islams brechen die alten Handelsrouten fast gänzlich zusammen. Da Christen und Moslems miteinander keinen direkten Handel trieben, sind es jüdische Kaufleute, die kleine Mengen Pfeffer nach Europa bringen. Durch seine Haltbarkeit wird Pfeffer sogar zum Zahlungsmittel. Zölle, Pachten und Steuern werden oft in Pfeffer erhoben und der Aufstieg Venedigs zu Weltruhm verdankt die Lagunenstadt den kleinen Körnchen. Pfeffer ist wieder Luxusgut und wird in der Küche der reichen Höfe als Repräsentationszweck verwendet. So wird Pfeffer, den man mit Gold aufwiegen kann, als kandierter Snack vor Gelagen gereicht, um den Durst anzufeuern. Nachdem die Kreuzzüge den östlichen Handel wieder beleben, wird die scharfe Frucht erschwinglich und an den Höfen zeigt man seinen Reichtum lieber mit Nelken, Muskatnuss und Macis und dennoch sichert sich Venedig durch sein quasi Handelsmonopol mit Pfeffer seinen unermesslichen Reichtum. Im Osten sichern sich die arabischen Kaufleute ihr Monopol mit schauer­lichen Erzählungen. Der Pfeffer, sagen sie, wächst in den Wäldern am Fusse des Kaukasus und wird von giftigen Schlangen bewacht. Wenn die Früchte reif sind, legen die Bewohner Feuer, das die Schlangen vertreibt, damit man die Früchte ernten kann. Der schwarze Pfeffer erhält seine Schärfe und die Farbe durch das Feuer. Solche Märchen und die grossen Gewinne, die Venedig und die Händler, die den Pfeffer über die Alpen bringen, einstreichen, befeuern die Sehnsucht nach einem eigenen Handelsweg nach Indien.

Der Portugiese Vasco da Gama erreicht, nachdem er als erster Seefahrer das Kap der Guten Hoffnung umsegelte, 1498 Indien und landet, nach­ dem ihn arabische Händler erfolglos versuchen in Mombassa aufzuhalten, am 20. Mai an der Mala­barküste. Für 100 Jahre teilen sich nun Venedig und Portugal den Pfefferimport, Venedig über die klassische Mittelmeerroute und Portugal über den Atlantik. Um 1600 greifen England mit der «East India Company» und Holland mit der «Verenigde Oost-Indische Compagnie» deren Vor­macht­stel­lung an und sichern sich durch ihre ­militärische Überlegenheit den Indienhandel. Da der Pfeffer nicht mehr ausschliesslich in Indien wächst, ist ein Monopolhandel nicht mehr möglich und der Preis verfällt. Dennoch fahren die Händler mit dem Pfeffer dicke Gewinne ein.

Das team des Restaurant gasthof zum Rebstock versteht es gekonnt, tradition und Moderne zu vereinen und die französisch-mediterrane Marktküche innovativ und doch klassisch zu führen. zu unseren spezialitäten gehören «Loup de mer» mit Beurre blanc sauce oder «Chateaubriand», welche wir gerne ab zwei Personen servieren. Da wir ausschliesslich frische Produkte aus der Region verwenden, passen wir unsere speisekarten jeweils saisonal an, um unseren gästen stets zur Jahreszeit passende gerichte servieren zu können.

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MFH Arlesheim.

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ARCHITEKTUR MIT DEM SPEZIELLEN ETWAS! L1 ARCHITEKTEN AG

DIE LIBERA ARCHITEKTEN GMBH IST IM JUNI 2015 NEU MIT DER L1 ARCHITEKTEN AG ERWEITERT WORDEN. UNTER DIESEM NEUEN NAMEN WERDEN WIR UNSERE ARCHITEKTURPLANUNG UND ENTWICKLUNG FÜHREN. DER NAME LIBERA ARCHITEKTEN GMBH BLEIBT WEITERHIN FÜR DIE IMMOBILIENBETREUUNG, KAUF, VERKAUF, VERMIETUNGEN, SCHATZUNGEN UND BEWERTUNGEN BESTEHEN. DER NAME HAT SICH VERÄNDERT, NICHT ABER DAS, WAS DAS UNTERNEHMEN AUSZEICHNET. UNTER DER LEITUNG VON GABRIELE LIBERA HAT SICH NÄMLICH DAS ARLESHEIMER ARCHITEKTURBÜRO SEINEN AUSGEPRÄGTEN SINN FÜR ARCHITEKTONISCHE KREATIVITÄT BEWAHRT UND MIT SEINER BREITEN DIENSTLEISTUNGSPALETTE SICH ÜBER DIE JAHRE EINEN HERVORRAGENDEN NAMEN GESCHAFFEN.

N

achdem Gabriele Libera 2004 sein eigenes Architekturbüro gegründet hatte, konnte er schnell reichhaltige Erfahrungen, wie zum Beispiel in der Leitung von Grossprojekten wie beim Ausbildungszentrum der UBS in Basel, dem Kunstmuseum in Biel, dem Ausbau und Sanierung Kaserne Liestal, dem Neubau der Crossair VIP Lounge auf dem Euro Airport Basel-Mulhouse oder beim Novartis Pharma Diener Building sammeln. Heute profiliert sich die L1 ARCHITEKTEN AG vor allem im Villen- und Einfamilienhausbereich, Mehrfamilienhäuser oder der gehobenen Altbausanierung. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» stellt Gabriele Libera die L1  ARCHITEKTEN AG kurz vor und spricht über seine Architektur-Philosophie. «Geschäftsführer»: Dokumentiert die Namensänderung auch ein bisschen den Erfolg der L1 ARCHITEKTEN AG in den letzten elf Jahren? Gabriele Libera: LIBERA ARCHITEKTEN GmbH wird parallel weiter existieren und auch alle bis anhin laufenden Projekte werden weiterhin unter diesem Namen stehen. Sämtliche neue Projekte werden jedoch über L1  A RCHITEKTEN AG abgewickelt. Grundsätzlich ging die Namensänderung vor allem mit einer Änderung der Rechtsform der L1  A RCHITEKTEN AG einher. Gleichzeitig haben wir unseren Aussenauftritt, wie zum Beispiel im Internet, etwas «modifiziert». Aber ich darf schon mit Befriedigung sagen, dass sich unser Büro gut entwickelt hat. Jedenfalls wird der Platz für unser neunköpfiges Team immer enger, und wir planen bereits den Bau eines neuen Domizils der L1  A RCHITEKTEN AG vis-à-vis vom jetzigen Standort in Arlesheim. Was zeichnet die L1 ARCHITEKTEN AG besonders aus? Bauherrschaften beziehen bei uns nicht einfach nur die Leistungen eines «normalen» Architekturbüros – das Unternehmen ist als Total- oder/und Generalplaner gleichzeitig Kostenplaner, Subplaner, Baubegleiter, Berater, Gabriele Libera, Architekt und Geschäftsführer.

Controller und Bauherrenvertreter und bietet in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Kunden kreative Lösungen aus einer Hand. Was sind die Vorteile einer solchen partnerschaftlichen Zusammenarbeit und weshalb sind für Bauherren Gesamtlösungen aus einer Hand, wie sie die L1 ARCHITEKTEN AG anbietet, interessant? Viele Bauherren schätzen es, wenn sie einen einzigen Ansprechpartner haben, bei dem sie die Gewissheit haben, zentral in die verschiedenen Entscheidungsprozesse einbezogen zu werden, die nun ein Bauprojekt mit sich bringt. Auch aufgrund des gegenseitigen Vertrauensverhältnisses und der von uns gelebten Transparenz können die Bauherren die Überzeugung haben, dass ihr Projekt zum Erfolg geführt wird. Was sind die Grundsätze der L1 ARCHITEKTEN AG? Unser Augenmerk gilt vor allem dem ausgewogenen Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen, worin die architektonisch-ästhetischen, die konstruktiv-technologischen, die ökologischen, die funktionellen und die ökonomischen Aspekte ihren eigenen Stellenwert haben. Welche Art von Architektur vertreten denn Sie persönlich? Vereinfacht gesagt mache ich moderne, ansprechende Architektur, die den Menschen gefallen soll. Ich gestalte moderne Architektur, die mir selber gefällt und die in ihrer Funktionalität so angelegt ist, dass sich die Menschen darin wohlfühlen. Ob Neubau oder Umbau einer alten Liegenschaft, die Architektur muss zur Umgebung passen und einen Bezug zu ihr herstellen.

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BAUEN & WOHNEN

© Republic of Fritz Hansen

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DESIGNKLASSIKER

   Serie 7

VOR 60 JAHREN ENTWARF ARNE JACOBSEN DIE STUHLSERIE 7 FÜR DEN HERSTELLER FRITZ HANSEN UND SCHUF SO DESSEN MEISTVERKAUFTES OBJEKT. von Lone K. Halvorsen

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rne Jacobsen hat mehr als jeder andere Designer den Weg für das Konzept des nordischen Minimalismus geebnet. Seine Serie 7 brachte ihm und der «Republic of Fritz Hansen» einen Ehrenplatz in der Designgeschichte ein. Mit dem Stuhl knüpfte Jacobsen an das Gestaltungsprinzip des Welt­erfolg-Stuhls «Ameise» an. Der Vierbeiner 7 ist nicht nur funktionell und ein ästhetisches Meisterwerk, sondern auch eines der Beschichtungstechnik. Der Visionär nutzt diese in Perfektion aus und schuf somit einen langlebigen Stuhl mit einer perfekten Form, der so aktuell ist wie je.

7 ARCHITEKTEN / 7 KONTEXTE Zum Anlass des 60-jährigen Stuhl-Jubiläums initiierte Fritz Hansen 2015 «7 Cool Architects». Sieben hervorragende Architekten wurden dazu einge­laden, ihre architektonische und persönliche Sicht auf die Serie 7 zum Ausdruck zu bringen und sie neu zu interpretieren. Die Designs dieser sieben Architekten wurden zu einer Reise um die Welt, von London über Berlin nach Tokio geschickt. «Vor 60 Jahren hat Arne Jacobsen die Serie 7 entworfen. Nun gehören Bjarke Ingels Group (BIG), Jean Nouvel, Snøhetta, Jun Igarashi, Carlos Ott & Carlos Ponce León, Neri & Hu sowie Zaha Hadid zu den Architekten, die der Einla-

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dung gefolgt sind, diesen Stuhl zu interpretieren. Das Ergebnis zeigt einmal mehr die Stärke des zeitlosen Designs und verdeutlicht die Relevanz dieses Stuhls in der heutigen Zeit», sagt Jacob Holm, CEO von Fritz Hansen. Als Fritz Hansen die Architekten dazu einlud, den Stuhl in einem neuen Kontext neu zu entwerfen, gab es wenige Vorgaben. Die Architekten wurden nur gebeten, sich einen Rahmen auszusuchen und für diesen speziellen Ort eine individuelle Version zu entwerfen. Das Gestell sowie das Material und die Oberfläche der Sitzschale wurden verändert. Auch bei der Funktion machte die Vielfalt nicht Halt. So haben sich einige Architekten einen Outdoor-Stuhl, andere einen Tête-­ à-Tête einfallen lassen. In allen Ideen spiegelten sich völlig neue Art und Weisen der Anpassung des legendären Designs an neue Kontexte wider. «Wenn wir uns auf unserem Designerbe ausruhen, werden die Objekte zu Museumsstücken. Und wenn das passiert, bringt es der Gegenwart keinen neuen Nutzen», erklärte Jacob Holm. Es braucht Neugier und die Bereitschaft, Form und Funktion zu hinterfragen, um aus hoher Qualität ein Design zu schaffen, das die Zeit überdauert. Arne Jacobsen hat da­mals einen Stuhl entworfen, dessen Design zeitlos ist und selbst die Qualität im Herstellungsprozess macht den Stuhl zu einem nahezu zeitlosen Gegenstand.


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BAUEN & WOHNEN

Neuigkeiten

DES DESIGNS

BJHON Bjhon von Agape ist ein minimalistisches Waschbecken von skulpturaler Form, das durch seine konische Säule und das kreisrunde Becken geprägt ist. Erstmals wurde der Entwurf von Angelo Mangiarotti im Jahre 2011 in der Standardausführung aus Cristalplant realisiert. Aus dem charakteristischen Marmor Nero Marquina gefertigt, wirkt der Entwurf edel und luxuriös. www.agapedesign.it

RUBELLI Das venezianische Textil-Traditions­haus Rubelli präsentiert seine neue Kollektion 2016: eine Vielfalt an zarten, eleganten, frischen, lebhaften und intensiven Farben aussagekräftiger Unistoffe. Eine neue Interpretation der Textur. Material­bedingte Kontrastspiele. Dreidimensio­nalität und Überlagerung. Modern interpretierte Seidenstoffe mit geschichtsträchtigen Motiven. Eine Chenille mit reliefartigem Welleneffekt und ge­ musterte Stoffe, bei denen das Aufwändige wirkungsvoller ist als das Dessin an sich. Der Baumwollsamt «Spritz 30159» besticht durch die changierende Optik, die dank eines speziellen Druckverfahrens erreicht wird. Dieses besteht aus einer minutiös abgestimmten Überlagerung von Farbtönen, die in fünf verschiedenen Passagen erfolgt. «Rembrandt», ein Jacquard mit einer Fülle an Schussfäden, ist einer originalen Skizze auf Reispapier entnommen. Bei diesem Stoff wollte man die Optik der Pinselstriche wiedergeben, die durch das flächendeckende Muster noch stärker hervorgehoben wird – ein Gemälde der modernen Kunst. www.rubelli.com

MONACO Das dänische Traditionsunternehmen BoConcept ist bekannt für sein zeitloses, elegantes und funktionales Design. Erstmals konnte man den renommierten niederländischen Star-Designer Frans Schrofer, Gewinner des Red Dot Awards 2015, für eine Zusammenarbeit gewinnen. Dabei entstand das modulare Monaco Sofa, welches nach eigenen Bedürfnissen und Vorlieben individualisiert werden kann. Der Kunde kann aus über 100 Leder- und Stoffqualitäten «sein» Monaco Sofa zusammenstellen. www.boconcept.com

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ls wohl weltweites Unikum kennt die Schweiz beim selbstgenutzten Wohneigentum den zum steuerbaren Einkommen gezählten Eigenmietwert. Die Berechnung ist kantonal sehr unterschiedlich und basiert auf diversen Komponenten. Im Gegenzug darf der Eigenheimbesitzer Abzüge vom steuerbaren Einkommen machen: Dies sind insbesondere die Hypothekarzinsen und die Unterhaltskosten. Das Bundesgericht begründet den Eigenmietwert mit dem Gleichheitsgebot. Der Mietwert der eigenen Wohnung stellt ein echtes Naturaleinkommen in der Höhe des Mietzinses dar, das der Eigentümer bei einer Vermietung seiner Liegenschaft erzielen könnte. Der geldwerte Vorteil oder Nutzen, der ihm zukommt, liegt in der Miete, die er als Mieter für eine gleichwertige Liegenschaft entrichten müsste oder die er für seine Liegenschaft als Vermieter verlangen könnte, wird argumentiert. Generell fraglich ist, ob es nicht sinnvoll wäre, die Besteuerung des Eigenmietwerts auf bundesgesetzlicher Ebene ganz aufzuheben. Politisch durchsetzbar ist diese Forderung aber nur, wenn man auch die Abzüge einschränkt. Dies führt aber zu Ungerechtigkeiten bei jenen Eigenheimbesitzern, die ihre Liegenschaft mit Hypotheken finanziert haben, also in der Regel vor allem bei jungen Familien. In Kenntnis der Sachlage hat der HEV Schweiz die Volksinitiative «Sicheres Wohnen im Alter» lanciert, die 2012 knapp abgelehnt wurde. Gemäss VOXAnalyse stimmte aber weit über ein Drittel der Mieter Ja und damit für mehr Gerechtigkeit. In der Folge reichte Hans Egloff, Präs. HEV Schweiz, die Motion «Sicheres Wohnen. Einmaliges Wahlrecht beim Eigenmietwert» im Parlament ein. Die Vorlage wurde im 2014 vom Nationalrat gutgeheissen und kommt nun in den Ständerat. Bei der Motion geht es darum, mit einer einmaligen Wahlmöglichkeit eine nachhaltige Lösung für diesen Problemfall zu finden.

BENACHTEILIGTE WOHNEIGENTÜMER Vergleicht man Wohneigentümer und Mieter in gleichen wirtschaftlichen Verhältnissen, so steht Eigentümern oftmals weniger Einkom-

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men zur freien Verfügung als Mietern. Dies vor allem dann, wenn keine oder wenig Schulden vorhanden sind. Häufig wird argumentiert, die Eigentümer könnten dafür steuerlich den Schuldzinsabzug geltend machen. Doch der Schuldzinsabzug bis zur Höhe der Vermögenserträge zuzüglich 50’000  Franken steht allen Steuerpf lichtigen offen. Auch Mieter können sich verschulden und die Schuldzinsen vom steuerbaren Einkommen abziehen. Das ist auch richtig, denn massgebend für die Steuerbelastung muss die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sein. Willkürlich ist es dagegen, wenn nicht die wirtschaftliche Kraft die Steuerbelastung festlegt, sondern die Tatsache, ob man ein Haus oder z. B. Aktien oder ein Kunstwerk kauft.

IN BASEL DROHT UNGEMACH Grundsätzlich sollte der Eigenmietwert einer Miete entsprechen, die der Eigentümer für sein Haus auf dem Markt verlangen könnte. Zur Eigentumsförderung reduzieren viele Kantone den Eigenmietwert auf rund zwei Drittel einer Marktmiete. In regelmässigen Abständen wird die Höhe der Vermögens- und Eigenmietwerte überprüft. Auch in Basel-Stadt wird zurzeit am Eigenmietwert geschraubt. Der Kanton will eine Neubewertung der Liegenschaften für selbstgenutztes Wohneigentum vornehmen. Den rund 20’000 Eigenheim-Besitzer steht infolge Heraufsetzung des Eigenmietwerts von 30 % eine Steuererhöhung ins Haus, dies obschon die Mietzinsen infolge günstiger Hypotheken tendenziell zurückgegangen sind. Da aus wirtschaftlicher Sicht eine Erhöhung der Eigenmietwerte nicht gerechtfertigt ist, rührt sich dagegen Widerstand. Der Einwand richtet sich vor allem gegen die Berechnungsart, die eine eigenständige Überprüfung der Höhe der Eigenmiete nicht zulässt. Zudem führt sie zu Werten, die wesentlich über der Höhe liegen, die von andern Kantonen verlangt und vom Bundesgericht als Mindestmass anerkannt werden. Der HEV BaselStadt wird alles daran setzen, diese ungerechtfertigte Benachteiligung der Eigenheimbesitzer zu verhindern.


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BAUEN & WOHNEN

AUS LICHT UND SCHATTEN

Mario Botta

MARIO BOTTA STAMMT AUS DEM TESSIN UND IST HEUTE EINER DER ERFOLGREICHSTEN ARCHITEKTEN DER SCHWEIZ. SEIN RATIONALISTISCHER STIL SETZT SICH AUS EINER STRENG GEOMETRISCHEN, SCHLICHTEN FORMENSPRACHE UND BESTANDTEILEN WIE LICHT UND SCHATTEN ZUSAMMEN. FÜR LALIQUE HAT BOTTA JÜNGST DIE VASENKOLLEKTION «GÉO» ENTWORFEN UND «DER GESCHÄFTSFÜHRER» TRAF IHN BEI DEREN PRÄSENTATION.

Geschäftsführer»: Wie wurden Sie Architekt? Mario Botta: Ich war sehr jung, als ich beschloss, A ­ rchitekt zu werden. Ich war in der Ausbildung zum Hochbauzeichner, und nach drei Jahren Lernen und praktischem Arbeiten habe ich erkannt, dass dieses Metier darauf aufbaut, eine Linie zu zeichnen, die dann eine Mauer wird. Das war zauberhaft. Eine Linie zu zeichnen, die eine Grenze oder ein Raum wird. Ich habe mich in das verliebt, ohne von den Schwierigkeiten dahinter zu wissen. Ich machte eine künstlerische Matura und ging nach Venedig, um Architektur zu studieren. Was interessiert Sie noch heute an der Architektur? In der Architektur geht es darum, die Organisation des Lebens und des Raumes zu reflektieren und ihn zu verstehen, bevor es überhaupt um seine Verwirklichung geht. Ich liebe an diesem Beruf den Prozess des Entstehens fast mehr als die fertigen Projekte. Denn um es anders zu sagen: Architektur ist die Transformation eines natürlichen Zustandes in einen kulturellen.

Foto: Beat-Pfandler

Als der Mensch in die Höhlen ging, wurde er Künstler, als er Hütten baute, wurde er sesshaft. Was ist heute das Haus für den Menschen? Das Haus ist noch heute der Ort, um Kraft zu sammeln. Wenn ich müde bin, dann gehe ich nach Hause. Inmitten unserer ganzen Psychosen ist es das letzte Refugium geblieben, um Kraft für den Kampf des nächsten Tages zu sammeln. Der Mensch braucht das Haus, um sich selbst wiederzufinden, um wieder am sozialen und kollektiven Leben teilnehmen zu können, und er braucht es auch, um in einer Beziehung zum Zyklus der Sonne und der Jahreszeiten stehen zu können. Das Zuhause ist die Verlängerung des Lebensraumes. Es ist notwendig wie die Luft, die wir atmen. In diesem Sinn tragen das Haus, die Hütte und die Höhle denselben primären Wert. Ein Ort, an dem der Mensch sich nach dem Kampf und nach der Liebe wiederfinden kann: ein Unterschlupf für Körper und Psyche. Ihre Gebäude sind rationalistisch. Sie arbeiten mit geometrischen Formen, die Sie in der Vertikale unterbrechen, wodurch spielerische Wechsel von Licht und Schatten entstehen. Welche Bedeutung hat Licht für Sie? Das Licht ist die wahre Schöpferin von Raum. Ohne Licht würden alle Räume verschwinden. Für meine Arbeit benutze ich natürliches Licht, damit es den Raum erschafft. Erst danach benutze ich die Geometrie, um ein Gleichgewicht in diesen Raum zu setzen. Die Geometrie ist aber nicht das Erzeugende, da ohne Licht und Material nichts bleibt. Das sind die drei Elemente der Architektur: das Licht, die Geometrie und das Material.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Normalerweise benutzen Sie massive Materialien wie Ziegel oder Stein. Für Lalique haben Sie nun mit Kristallglas gearbeitet. Wie war das für Sie? Ich bevorzuge es, mit natürlichen Materialien zu arbeiten: Stein, Ziegel, Holz oder Zement. Ich versuche, jedem Material seinen Ausdruck zu verleihen. Bei der Vase für Lalique habe ich mit Kristallglas gearbeitet. Das Beste in Sachen Reinheit und Reflektion von Licht. Ich habe diese Vase mit der Idee von aufgebrochenen Details gezeichnet. Details von alten Gebäuden wie dem Palazzo Diamanti in Ferrara, dessen Fassade mit spitzen Winkeln das Tageslicht aufnimmt. Bei der Vase ist es das Licht aus dem Inneren. Ich habe diese geometrischen Formen so benutzt, dass sie dem Kristallglas Kraft geben. Die Vase ist symbolisch. Im Inneren dieser kleinen Hülle finden Sie die Geometrie des Universums, die Tiefe des Himmels und des Kosmos. Was ist die Besonderheit der heutigen Architektur? Architektur ist die Reflektion des Lebens. Das heisst, dass die Architektur immer in der Form der Geschichte seiner Zeit vorkommt. Unsere Architektur ist also die Geschichte unserer Zeit – eine Zeit grosser Widersprüche und Konflikte. Vieles ist durchmischt, und Gegensätze begegnen sich. Die Philosophie hat sich in die Biologie eingeschrieben, die Biologie in die Wissenschaft und die Wissenschaft in die Kunst. Die Welt ist so komplex geworden wie niemals zuvor. Und das drückt sich in der Mode, in der Musik und in der Architektur aus. Foto: Pino-Musi

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von David Renner


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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


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DAS BEAUTYTRAINING

SIE WIRD ALS NICHT-INVASIVE ALTERNATIVE ZU BOTOX UND FACELIFTINGS GEFEIERT. DOCH HILFT GESICHTSGYMNASTIK TATSÄCHLICH, FÄLTCHEN UND ERSCHLAFFUNGSZEICHEN ZU VERBANNEN? von Steffi Hidber

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ie furchteinflössenden Sta­tis­tiken kennt man längst: Je älter man wird, desto rascher baut sich das hauteigene Kollagen ab. Das Leben, UV-Strahlung und Umweltverschmutzung tragen dazu bei, dass erste Anzeichen der Hautalterung bereits ab 30 Jahren sichtbar werden. Doch zwischen der teuren Anti-AgingCrème und den ersten straf­fenden, faltenmildernden Eingriffen gibt es noch die gute alte «Do it yourself»-Art jünger zu wirken: Und zwar durch das gezielte Training der 43 einzelnen Gesichtsmuskeln.

SCHÖN TRAINIERT Die britische Gesichtsyoga-Expertin Danielle Collins erklärt die Wirkung eines solchen «Fitnessprogramms» so: «Entsprechende Übungen aktivieren jeweils die Hypodermis, die Dermis oder die Epidermis. Wer diese «Schichten» richtig zum Arbeiten bringt, verbessert die Durchblutung und erhöht damit die Sauer- und Nährstoffzufuhr der Zellen.» Das Resultat sei ein klarer, gesunder Teint mit einem wunderschönen «Glow» – der auch viel besser Feuchtigkeit aufnehmen könne. Die 63-jährige «Face Gym»-Erfinderin Jennifer Wade setzt ebenfalls auf Muskelkraft zur Verschönerung. Ihr sanftes Gesichts-Workout soll ­ «fünf bis zehn Jahre verjüngen» und schon mit fünf Minuten pro Tag vorhandene F ­ ältchen glätten. Die Tanzpädagogin rät, die Übungen vor einem Spiegel zu machen und dabei jeden Muskel einzeln zu trainieren  – und sich dabei wirklich nur auf diesen zu konzentrieren. Auch die Schweiz hat einen eigenen Gesichts-Training-Guru: Benita Cantieni ist ehemalige Chefredakteurin der Vogue und Annabelle und in zweiter Karriere Fitnessunternehmerin. Ihre «CANTIENICA®»-Methode lässt sich als «Faceforming» auch aufs Gesicht anwenden und soll – neben der kosmetischen Auswirkung – auch noch bei chronischen Spannungskopfschmerzen und weiteren Beschwerden helfen.

BEGLEITETES TRAINING Wer lieber unter Profi-Anleitung trainiert – auch im Gesicht – kann im Spa Junkie Face Gym bei Selfridges in London ein komplettes Workout buchen: Vom 30-minütigen «Signature Workout» bis hin zur «Jet Lag Cure» oder dem luxuriösen «Hollywood Lunchtime Lift» mit Radiofrequenz, Ultraschall und Kollagenbooster. Hier werden sichtbare Resultate versprochen, in ­luxuriösem Ambiente. Ob nun mit Yoga, Laut-Übungen oder spezialisierten Fitnessmethoden: Gesichtstraining ist einfach, überall praktizierbar und gratis. Wenn das kein Ansporn ist, diese Anti-Aging-Kur selbst auszuprobieren! Die Grimassen und Verrenkungen, die zu jüngerer, strafferer Haut führen, lohnen

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


BEAUTY & GESUNDHEIT sich bei regelmässigem Training offenbar dermassen, dass man sich dafür ruhig für zehn Minuten am Tag irgendwo einsperren kann, um unter Ausschluss der Öffentlichkeit sein Gesichtstraining zu absolvieren. Hier einige Übungen für Beginner und Fortgeschrittene DIY-Anti-Ager: Mundpartie verschönern: Die Lippen über die Zähne ziehen, um sie zu verstecken, und mit dem Mund ein «O»-Laut formen. Breit lächeln, ohne die Zähne zu zeigen. Sechsmal wiederholen. Hals straffen: Die Zähne zusammenbeissen und dabei die Unterlippe kräftig nach unten ziehen. Die Spannung sollte man fast bis zum Brustansatz spüren können. Spannung zehn Sekunden halten und lösen. Stirn glätten: Die Fingerspitzen beider Hände in die Stirnmitte platzieren, sodass sie sich berühren. Zehnmal mit kleinen, kreisenden

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Bewegungen nach aussen massieren. Anschliessend zehnmal sanft nach aussen streichen. Augenfältchen mildern: Die Augen so weit wie möglich aufreissen. Dann nach oben schauen, bis es im oberen Augenbereich etwas zieht. Spannung fünf Sekunden halten, dann jeweils fünf ­Sekunden nach links und nach rechts schauen. Spannung lösen und entspannen, insgesamt fünfmal wiederholen.

BUCHTIPPS §§ «Entfaltung – Gesichtstraining für strahlendes Aussehen mit Soforteffekt» mit DVD von Tanja Kuntze, Koha Verlag §§ «Faceforming mit Tigerfeeling für sie und ihn» von Benita Cantieni, Südwest Verlag §§ «The 5-Minute Facial Workout» von Catherine Pez, Robert Rose Verlag

YOUTUBE-CLIPS §§ «Understanding Face Yoga» mit Ranjana Khan ein 8-Minuten-Clip §§ «Face Gym»-Clips mit Asha Bachanni rund 30 Clips à 2 Minuten §§ «Face Yoga – 6 Exercizes To Do at Home» mit Danielle Collins ein 6 Minuten-Clip

Lassen Sie sich verlocken von Neo Beach Waves & sanft verlaufendem Farbspiel.

Der Trend 2016 ist geprägt von den Malibu Surfer Girls. Die Surfer Girls tragen die neuen Neo Beach Waves im Haar. Diese Wellen wirken so natürlich, als wären sie im Wind entstanden. Ihre fließende Bewegung wird durch sanft verlaufende Farbspiele wunderbar betont: Goldblonde, sonnige Schattierungen, sinnliche Bronzetöne und zartes Perlmutt. Kreiert mit anspruchsvollen Farbtechniken, die die Hand des Profis erkennen lassen. Denn Natur kann nur nachahmen und veredeln, wer das Handwerk 1A beherrscht! Lassen Sie sich von unserem kompetenten Team beraten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Jutta Peter & Ihr Hair Cut Corner Team Wi r l i e ben Haare Dein SchönheitSexperte in Weil am rhein

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KOLUMNE

WARUM FUSSEINLAGEN …

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ls Fussgänger sind wir geboren und bewegen uns auf unseren Beinen. Das Gehen, das Laufen, das Rennen und das Springen geschehen ausschliesslich über den Fuss. Am menschlichen Körper gibt es kein Gelenk, das so komplex und strapazierfähig wie der Fuss ist – und dies ein Leben lang. Viele Jahrzehnte mit höchster Leistung und den Grenzbelastungen einer Sprungfeder – eigentlich funktioniert der Fuss ohne Wartung und Service. Dennoch können natürlich Probleme entstehen. Sie geschehen sporadisch durch Überbelastungen des Gelenkapparates mit seiner tragenden Struktur, also den Knochen und vor allem den Muskeln, welche mit dem Bandapparat die hohen Sofort- oder Ausdauer-Leistungen ermöglichen. Als Kleinkind lernt der Mensch in den ersten vier Jahren so viel wie sein ganzes Leben danach nicht mehr. Dazu gehört auch das Laufen. Zuerst noch im Kauergang (Kniebeugung) und mit platten Füssen, lernt der Mensch das Gehen und richtet sich in seiner Entwicklung, was man ja im wahrsten Sinn des Wortes auch als Training bezeichnen kann, immer mehr auf. Die Hüfte streckt sich immer mehr, die Knie ebenso und der Fuss fängt auch an, sich aufzurichten. Kinder mit einem guten Training ihrer Füsse sollten – sofern sie keine Fehlstellungen des Fussskelettes sowie korrekte Beinachsen haben – einen unkomplizierten Gang erreichen. Die erhöhte Belastung des Fusses durch Sport oder Aktivität sollte problemlos verlaufen, wenn die statischen Gegebenheiten vorhanden sind und der Muskelapparat trainiert ist.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Durch seine Individualität ist jeder Mensch anders. Und so ist auch jeder Fuss verschieden, was wiederum in Zusammenhang mit der gesamten Körperhaltung steht und ob der Mensch mehr oder weniger trainiert ist. Verletzungen des Fusses sind vorübergehend, dauerhaft oder auch mit chirurgischen Behandlungen wieder heilbar, zum Teil komplett, aber auch – wie zum Beispiel durch eine Fusseinlage – mitkompensatorischen Hilfen. Die Fusseinlage hat eine mechanische Funktion und ist ein stützendes Hilfsmittel mit spezifischen Eigenschaften, den Fuss zu lenken. Grundsätzlich soll die Fusseinlage dem Fuss «diktieren», seine Gelenke in geordnete mechanische Bahnen zu lenken, damit der Motor, also die Muskeln, ihre Arbeit korrekt verrichten können. Dabei muss eine Fusseinlage das Gehen, das Laufen, das Rennen und das Springen so weit dirigieren, dass man sich wohlfühlt. Eine Fusseinlage, die drückt oder Schmerzen erzeugt, bewirkt eine automatische Anpassung des Fusses an die Sohle, um dem Schmerz auszuweichen. Damit stehen Sie falsch auf dem Fuss, was zu einem späteren Zeitpunkt zu neuen Beschwerden führen kann. Meine Empfehlung an Sie; mit und auf Ihren neuen Fusseinlagen muss es Ihnen von Anfang an wohl sein. Auch wenn es zu Beginn vielleicht ein ungewohntes, aber angenehmes Gefühl ist, dann liegen beziehungsweise «gehen» Sie wahrscheinlich richtig! Wollen Sie mehr wissen, dann lesen Sie die nächste Kolumne 3/2016.


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Ergonomie am Arbeitsplatz

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Die Firma Reha mobil GmbH steht bekanntermassen für Versorgungen von Menschen mit Handicap und im Bereich der Pflege und hat einen renommierten Ruf. Wichtiger als die Versorgung ist die Vorsorge. Nun haben wir für Sie auch hier einiges anzubieten. Warum erst warten, bis es zu spät ist? Die Ergonomie ist mittlerweile eines der wichtigsten Elemente im Arbeitsbereich, um Krankheiten und Missstände im physischen Bereich zu verhindern oder zumindest zu vermindern. Wir möchten auch dann für Sie da sein, bevor es „zu spät“ ist. Diverse anatomisch unterstützende Stühle im Büro- oder sonstigen Arbeitsbereichen werden gerne auch zur Probe überlassen, damit Sie nicht „die Katze im Sack“ kaufen. Im Allgemeinen ist bekannt, dass bereits der Ausfall einer Arbeitskraft dem Unternehmen in den ersten Wochen mehr kostet, als ein richtig ausgestatteter Arbeitsplatz. Ob spezielle Bürostühle, höhenverstellbare Schreibtische in diversen Varianten oder spezielle Arbeitsstühle, sowie Accessoires (Computermäuse, Laptop-Ständer u.v.m.) – die meisten Produkte sind innerhalb wenigen Tagen lieferbar – in vielen Farben, Materialien und Formen.

Sitzen Sie noch oder halten Sie sich schon gut? GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


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BEAUTY & GESUNDHEIT

    The Big Five

FÜNF BEAUTY-KLASSIKER

ES GIBT PRODUKTE, VON DENEN MAN ZU RECHT SAGT, SIE SEIEN UNVERZICHTBAR. «DER GESCHÄFTSFÜHRER» HAT ZEHN KLASSIKER DER SCHÖNHEIT AUSERWÄHLT, DIE DEN NAMEN «KLASSIKER» ABSOLUT VERDIENEN. von Steffi Hidber

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|  CRÈME DE LA MER | LANCIERUNGSJAHR: 1995

Ihre Entstehungsgeschichte ist schon fast legendär: Was der Astrophysiker Dr. Max Huber als hochpersönliche Aufgabe in Angriff nahm, um seine bei einem Laborunfall verbrannte Haut zu heilen, gilt heute als eine der ­besten – und luxuriösesten Gesichtspflegen der Welt. Herzstück der reichhaltigen, stets von Hand abgefüllten Creme ist der sogenannte «Miracle Broth», einem Ferment auf Seetangbasis, für dessen Entwicklung über 6­  000 Experimente nötig waren und der zu einer «sichtbaren Verwandlung» des Hautbildes führte. Fakt ist, dass die Crème de la Mer auch dank gutem Marketing und konsequenter Positionierung im Luxusmarkt viele treue An­hänger gefunden hat, die auf die Wirkung der seidigen Pflege schwören – und diese auch fast religiös korrekt auftragen  – sie erwärmen sie für einige ­Sekunden zwischen den Fingerspitzen, bis sie transparent wird, und tragen sie erst dann auf.

2 | LAURA MERCIER TINTED MOISTURIZER SPF 20 | LANCIERUNGSJAHR: 1998 Es werden nicht wenige Kundinnen sein, die erst nachdem sie zum zehnten Mal in einer Zeitschrift gelesen haben, wie grossartig diese getönte Tagespflege sei, die etwas unscheinbar wirkende Tube kauften, um sie selbst zu testen. Doch die allermeisten Newcomer werden ihr treu geblieben sein, selbst nach der Erfindung der BB Cream! Laura Mercier’s Tinted Moisturizer räumt noch immer regelmässig Auszeichnungen ab für seine einzigartig leichte Textur mit genau dem richtigen Mass an Abdeckung. Entwickelt hat sie die französische Make-up-Artistin, nachdem sie sich bei ihren Models einen zwar ver­schönerten, aber nicht zugekleisterten Teint wünschte, bei dem man die ­natürliche Haut noch erkennen kann. Seit einigen Jahren ist ihre Erfolgspflege auch noch mit einem Sonnenschutzfaktor von 20 versehen, was sie zum perfekten Alltagsbegleiter macht.

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

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BEAUTY & GESUNDHEIT

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3 | GUERLAIN MÉTÉORITES | LANCIERUNGSJAHR: 1987 «Glow» war eines der ganz grossen Schlagwörter der Beautywelt 2015. Doch der Trick mit dem strahlenden Teint ist schon längst bekannt … auch dank den «Météorites» von Guerlain. Ende der 80er-Jahre sorgte das damals etwas angestaubt wirkende Beautylabel mit einem komplett neuen Produkt für Furore: Zartschimmernder, loser Puder in verschiedenen hautschmeichelnden Farbtönen wurde zu kleinen Kügelchen gepresst, die dann vermischt – mit einem dicken, weichen Pinsel aufgetragen – dem Teint eine ganz neue Leuchtkraft schenkten. Das einzigartige Packaging mit der jährlich neu gestalteten, sammelbaren Dose machte die Météorites zu einem Dauer­brenner der Beauty-Welt, die heute mit der «Strobing»-Manie erneuten Aufschwung erhalten.

4 | NARS ORGASM BLUSH | LANCIERUNGSJAHR: 1999 Visagist und Fotograf François Nars hat mit diesem kleinen Tiegel wohl mehr Frauen glücklich gemacht als jeder andere Mann vor ihm – und das nicht nur wegen des pikanten Produktenamens! «Orgasm», ein pfirsichfarbenes Wangenrouge mit goldenen Schimmerpigmenten, wurde kurz vor der Jahrtausendwende lanciert, interessanterweise aber erst zwei Jahre später zum plötzlichen Hype-Produkt, nachdem unzählige Make-upArtisten und B ­ eautyredakteurinnen davon schwärmten. Der Gewinner von unzähligen Beauty-Preisen wird alleine in den USA jede Minute zweimal verkauft  – und laut NARS entspricht das Gesamtgewicht der jährlich verkauften «Orgasms» ziemlich genau einem Lamborghini Diablo.

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5 | YSL TOUCHE ECLAT | LANCIERUNGSJAHR: 1992 Den Abdeckstift, um Schatten und Makel abzu­decken: Das kannte man schon immer. Was Yves Saint Laurent jedoch 1992 der Weltöffentlichkeit präsentierte, bedeutete schon fast ein Quantensprung in Sachen Make-up  – denn dieser kleine Stift mit dem frisch füllbaren Pinsel war der erste Highlighter seiner Art, der viel mehr konnte, als nur Augenringe zu kaschieren. Spannenderweise war eine ebenfalls sehr berühmte Frau für diesen Coup verantwortlich: Terry de Gunzberg, eine der berühmtesten Visagistinnen Frankreichs, die heute ihr eigenes Beautylabel betreibt, hat nämlich während 15 Jahren eng mit Yves Saint Laurent zusammengearbeitet und ist für die «revolutionäre» ­Formel des Touche Éclat verantwortlich. Dass das Produkt seit seiner ­Lancierung weder in Textur noch in Optik verändert wurde, spricht natürlich für seine Einzigartigkeit: Weltweit wird alle zehn Sekunden ein Touche Éclat verkauft.

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DIE STARS VON MORGEN IN AESCH

   U19-Turnier des FC Aesch

MIT DEM FLUMINENSE FC AUS RIO DE JANEIRO NIMMT ERSTMALS EIN SÜDAMERIKANISCHER SPITZENCLUB AM U19-TURNIER DES FC AESCH TEIL, DAS NUN BEREITS ZUM DRITTEN MAL AUSGETRAGEN WIRD. EBENFALLS ERSTMALIG GEHT DAS TEAM DES PORTUGIESISCHEN SPITZENCLUBS SPORTING LISSABON VOM 30. JULI BIS 1. AUGUST 2016 AUF DEM LÖHRENACKER AN DEN START. INTERVIEW MIT ANDREA MARESCALCHI UND MASSIMO CECCARONI von Niggi Freundlieb

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SAXER AG ABFALL-TRANSLOGISTIK eben dem Titelverteidiger FC Basel kämpfen auch die Nachwuchsteams von Juventus Turin, dem FC Fulham, dem Hamburger Sportverein und der FC  Aesch Selection  – mit Spielern aus Reinach und Muttenz sowie dem

FC Concordia Basel – um den Turniersieg. Traditionell wird das Turnier von einem Volksfest – inklusive Familienangebote wie zum Beispiel einer Sprungburg für Kinder – umrahmt. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» konstatiert Turniergründer Andrea Mareschalchi

er grösseN! CoNtaiNerreiNiguNg all Neu – ProfessioNelle

ANTON SAXER AG ABFALL-TRANSLOGISTIK

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SPORT & FREIZEIT

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heute Sportdirektor der Turiner Nachwuchsabteilung, kennengelernt. Ich habe ihm die Idee eines Nachwuchsturniers in Aesch skizziert und er war so begeistert, dass er für eine Teilnahme zusagte. Mit der Zusage von Juve in der Hand fand ich dann auch bei anderen Vereinen offene Ohren für die Idee, umso mehr es in Europa sehr wenige Möglichkeiten für die Clubs gibt, mit ihren U19-Mannschaften gegeneinander anzutreten und dabei Leistungsvergleiche anzustellen. Deshalb ergreifen die angefragten Clubs diese Chance.

ANDREA MARESCALCHI Alter: 51 Erlernter Beruf: eidg. dipl. Buchhalter, Wirtschaftsprüfer Heutige Position: Präsident FC Aesch; OK-Präsident U19-Turnier; Inhaber mtr Treuhand AG Hobbys: Fussball

ein wachsendes Interesse internationaler Spitzenclubs an einer Teilnahme in Aesch. Ausserdem kündigt er die Lancierung einer Smartphone-App an, auf der das Turnier zeitgleich verfolgt werden kann. «Geschäftsführer»: Hat sich das U19-Turnier des FC Aesch so entwickelt, wie Sie sich das ursprünglich vorgestellt haben? Andrea Mareschalchi: Ehrlich gesagt hatten wir vor drei, vier Jahren nie gedacht, dass sich das Turnier dermassen erfolgreich entwickelt. Ausgehend von der traditionellen Nachwuchsförderung beim FC Aesch, aus der ja zum Beispiel Spieler wie Marco Streller oder Alex Frei hervorgegangen sind, hatte ich die Vision eines grossen, internationalen U19-Turniers, um den Fussballfans der Region die Möglichkeit zu geben, die Stars von morgen bereits heute zu sehen. Vor drei Jahren konnten wir dann dank Sponsoren und mithilfe von rund 80 Freiwilligen des FC Aesch diese Vision erstmalig realisieren.

Das tönt aber nach viel Arbeit und Networking für Sie und Ihr Team … … das tönt nicht nur so, sondern ist es natürlich auch! Aber bereits heute präsentiert sich die Situation so, dass wir nun, wie zum Beispiel im Fall von Sporting Lissabon, auch von namhaften internationalen Clubs selbst angefragt werden, ob sie in Aesch antreten können. Das Turnier hat sich in kürzester Zeit einen enorm guten Namen gemacht, und die Clubverantwortlichen schätzen auch unsere Bemühungen, den Mannschaften ein hervorragendes Umfeld zu schaffen. So hängt Fluminense nach dem Turnier in Aesch gerade noch ein Trainingslager in der Region – inklusive Testspiele – an. Wir sorgen natürlich dafür, dass die jungen Spieler auch abseits der Fussballfelder etwas von der Region und von Basel sehen. Sie bezahlen den Mannschaften keine Antrittsgagen, dafür aber die Reise und die Unterkunft – wie finanzieren Sie das? Wir haben ein Modell entwickelt, bei dem jede Mannschaft jeweils von Sponsoren finanziert wird. Dies ermöglicht den Sponsoren einen hervorragenden Auftritt und eine spezielle Identifikations-Plattform, nicht nur bei der steigenden Anzahl von Turnierbesuchern, sondern auch in den Medien und der Öffentlichkeit. Dazu gehört auch die Lancierung einer Smartphone-App, die den Anhängern der Mannschaften in ihren jeweiligen Heimatländern erlaubt, die Resultate und Leistungen ihrer Teams während des Turniers laufend zu verfolgen. >

Um ein solches Turnier konkret zu realisieren, braucht es aber mehr als eine Vision? Das stimmt, es braucht viele Puzzleteile, um ein solches Turnier auf die Beine zu stellen. Als Juve-Fan bin ich Dauerkartenbesitzer für die Heimspiele in Turin und habe dort Gianluca Pessotto, früherer Juve-Profi und

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um dritten Mal nimmt auch die U18 des FC Basel am Turnier des FC  Aesch teil, und dieses Mal sogar als Titelverteidger, der letztes Jahr im Final gegen Juventus Turin im Penaltyschiessen knapp die Oberhand behielt. Für Massimom Ceccaroni, Technischer Leiter Nachwuchs beim FCB, ist eine Teilnahme am U19-Turnier in Aesch mittlerweile Pflicht, wie er im Interview mit dem «Geschäftsführer» verrät. «Geschäftsführer»: Welchen Stellenwert hat das Turnier in Aesch für den FCB? Massimo Ceccaroni: Das U19-Turnier in Aesch ist in puncto Organisation und Teilnehmerfeld ein europäisches Top-Turnier, das dem

Fussball-Standort Nordwestschweiz auch über die Grenzen hinweg grosse Aufmerksamkeit beschert. Das Turnier ist ein fixer Termin in der Sommervorbereitung für unser U18-Team. Wie kommentieren Sie die Tatsache, dass der FCB als Titelverteidiger nicht nur im Konzert namhafter europäischer Mannschaften mithalten, sondern sogar mehr als konkurrenzfähig ist? Wir haben uns in den letzten drei Jahren, im taktischen, technischen und athletischen Bereich nochmals klar steigern können und sind auf Augenhöhe mit den europäischen Top-Ausbildungsvereinen. Dazu kommt die spezielle FCB-Mentalität, das heisst, wir spielen, damit wir uns individuell verbessern. Und vor allem: Wir spielen, um zu gewinnen!

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Mit Afimico Pululu steht ein neues, vielversprechendes Talent in den Reihen der FCB U18 – Wie ist der FCB auf ihn gestossen beziehungsweise was waren die Gründe, ihn ins Team aufzunehmen? Afimico Pululu spielt seit der U13 beim FC Basel. Er ist in Mülhausen  (F) aufgewachsen und vom FC Ilzach (F), einem Kooperationspartner vom FC Basel, zu uns gestossen. Afimico hat bei seinem alten Verein in jedem Spiel mindestens zwei bis drei Tore erzielt. So sind wir auf ihn aufmerksam geworden. Was sind seine Stärken? Er ist wendig, schnell und stark im Dribbling. Er geht gerne in den Abschluss und will immer Tore erzielen. Afimico Pululu ist schon letztes Jahr in Aesch als Torschütze aufgefallen. Wie schätzen Sie sein Zukunftspotenzial ein, wird er ein neuer Breel Embolo? Ich mag die Spieler nicht miteinander vergleichen. Afimico Pululu hat aber, wie Breel Embolo auch, ein interessantes Profil mit grossem Entwicklungspotenzial. Aber auch er braucht seine Zeit, um sich jeweils an das nächsthöhere Niveau zu gewöhnen.

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«ICH WILL DIE  STÄRKEN STÄRKEN!»

Daniel Schnellmann

SEIT 1. FEBRUAR 2016 IST DANIEL SCHNELLMANN DER NEUE GESCHÄFTSFÜHRER DES EISHOCKEY-1.-LIGISTEN EHC BASEL KLH. IHM STELLT SICH PRIMÄR DIE AUFGABE, DEN CLUB UND DIE NACHWUCHS AG ZU KONSOLIDIEREN. DAS WIRTSCHAFTLICHE ZIEL HEISST STABILITÄT, UND SPORTLICH GILT ES, EINE SCHLAGKRÄFTIGE MANNSCHAFT FÜR DEN SAISONSTART IM SEPTEMBER ZUSAMMENZUSTELLEN. INTERVIEW MIT DANIEL SCHNELLMANN von Niggi Freundlieb

DANIEL SCHNELLMANN Alter: 54 Zivilstand: verheiratet Erlernter Beruf: Kaufmann Heutige Position: Geschäftsführer EHC Basel KLH Hobbys: Sport; Reisen

Immer mehr Anleger legen Wert auf eine unabhänigige, neutrale Meinung sowie auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einem externen Vermögensverwalter.

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SPORT & FREIZEIT

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aniel Schnellmann, Vater von EHC-Verteidiger Joshua Schnellmann, hat als Nachwuchstrainer und Präsident des EHC Rheinfelden bereits Erfahrungen im regionalen Eishockey gesammelt. Der gebürtige Zuger, der zuletzt bis 2013 als General Manager Schweiz für einen deutschen Konzern arbeitete, verfügt über lange Führungserfahrungen in der Wirtschaft. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» skizziert Daniel Schnellmann seine Vorstellungen über die Zukunft des EHC Basel KHL und seine persönliche Philosophie als Geschäftsführer. «Geschäftsführer»: Wenn man die Medienberichte der letzten Jahre über den EHC Basel KHL liest, dann könnte man durchaus den Eindruck bekommen, dass Sie einen Job in einem nicht einfachen Umfeld angetreten haben – wie kommentieren Sie das? Daniel Schnellmann: Mein Interesse gilt vor allem der Zukunft für den EHC Basel KLH, und ich bin überzeugt, dass unter der umsichtigen Führung von Präsident Hans Peter Gerber, der gleichzeitig als Delegierter des Verwaltungsrates für die EHC Basel Nachwuchs AG amtet, pragmatische Wege eingeschlagen werden, um Schritt für Schritt die Entwicklung des Clubs voranzutreiben. Dazu gehört auch der Entscheid, Reto Waldmeier als Headcoach und Roger Gerber als Co-Trainer für die neue Saison einzusetzen. Zu meinen Hauptaufgaben wird es in nächster Zeit sicher auch gehören, mit sämtlichen Exponenten des Clubs, mit Donatoren und Sponsoren in Dialog zu treten. Mir ist es wichtig, deren Meinungen zu hören und gewisse Altlasten abzutragen, aber auch klar meinen eigenen Weg deutlich zu machen und zu verfolgen. Welche Ziele haben Sie sich gesetzt? Das sportliche Ziel der letzten Saison, nämlich die Playoffs zu erreichen, wurde erreicht. Mit etwas Glück wäre sogar der Einzug ins Halbfinale möglich gewesen. Daran müssen wir anknüpfen. Vor allem möchte ich in Zusammenarbeit mit den Trainern und meinen Mitarbeitern auf der Geschäftsstelle dafür sorgen, dass der eingeschlagene Weg der nachhaltigen Integration des eigenen Nachwuchses in die 1. Mannschaft weiter vorangetrieben wird. Der EHC Basel KLH ist, was die Nachwuchsarbeit betrifft, im gesamtschweizerischen Vergleich sehr gut aufgestellt, und ich sehe da sehr viel Potenzial. Auf wirtschaftlicher Seite muss unser Ziel klar Stabilität heissen. Wir sind

angehalten, unsere finanziellen Mittel sinnvoll und nachhaltig einzusetzen. Schlussendlich dürfen wir nicht mehr ausgeben, als wir einnehmen. Welche Führungsphilosophie haben Sie sich auf die Fahne geschrieben? Als Geschäftsführer nehme ich die volle Verantwortung im operativen, aber auch im strategischen Bereich wahr. Dementsprechend nehme ich Einfluss auf Strukturen und Aufgabenprofile und werde diese auch umsetzen. Dies soll in einem Klima des Dialogs, der offenen Gesprächskultur und einer Fähigkeit zur Sozialkompetenz auf allen Clubebenen stattfinden. Gerade für die jungen Spieler soll der Verein Ansprechpartner sein und Unterstützung in Bezug auf ihre Ausbildung und Karriereplanung bieten. Meine Philosophie ist, die Menschen im Verein ihrer eigenen Stärken entsprechend einzusetzen, damit sie sich entfalten und weiterentwickeln können. Ich bin zuversichtlich, dass dies den EHC Basel KLH in eine erfolgreiche Zukunft führen kann!

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EHC Basel KLH Mittlere Allee 18 CH-4052 Basel Telefon +41 (0)61 311 88 00 Telefax +41 (0)61 311 88 00 info@ehcbaselklh.ch www.ehcbaselklh.ch

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


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SPORT & FREIZEIT

DIE FUSSBALLWELT SCHAUT AUF BASEL

  UEFA EUROPA LEAGUE FINAL

AM 18. MAI 2016 BLICKT DIE FUSSBALLWELT NACH BASEL. DANN FINDET NÄMLICH DAS FINALSPIEL DER UEFA EUROPA LEAGUE 2016 – DAS ENDSPIEL EINES DER GRÖSSTEN CLUBWETTBEWERBE DER WELT – IM BASLER ST. JAKOB-PARK STATT. FEDERFÜHREND FÜR DIE ORGANISATION IN UND RUND UM DAS STADION IST DAS LOKALE ORGANISATIONSKOMITEE, DAS EINERSEITS AUS MITARBEITENDEN DER FC BASEL 1893 AG BESTEHT UND ANDERERSEITS AUS VERTRETERN DER STADT BASEL. INTERVIEW MIT BARBARA BIGLER UND DORIS KELLER von Niggi Freundlieb

wo – einziger Wehmutstropfen aus Basler Sicht – leider nicht der FC  Basel 1893, welcher im Achtelfinal gegen den bisher viermaligen UEFA Europa League-Gewinner Sevilla FC ausgeschieden ist, auftreten wird.

B

asel ist damit zum fünften Mal Austragungsort eines Europacup-Finals. Die bisherigen Finals (1969, 1975, 1979 und 1984) waren Endspiele im mittlerweile abgeschafften CupsiegerCup und wurden noch im alten «Joggeli» ausgetragen. Die Sieger hiessen damals Slovan Bratislava (1969), Dynamo Kiew (1975), FC  Barcelona (1979) und Juventus Turin (1984). Rund 35’000 Zuschauer werden nun zur erstmaligen Austragung im neuen St. Jakob-Park erwartet,

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Nachdem die UEFA im September 2014 den Final der UEFA Europa League 2016 nach Basel vergeben hat, hat das lokale Organisationskomitee (LOC) im Auftrag des Schweizerischen Fussballverbandes die umfangreichen Organisationsarbeiten in Angriff genommen. In Zusammenarbeit mit zahlreichen beteiligten Behörden und Institutionen sind nun vom LOC die Voraussetzungen für ein grossartiges Fussballfest, aber auch für eine positive Aussendarstellung Basels in aller Welt geschaffen worden. Das LOC besteht aus den FC Basel 1893 AG-Mitarbeitenden Barbara Bigler, Direktorin Spielbetrieb, Beat Meier, Sicherheits-Verantwortlicher, und Michael Widmer, mitverantwortlich beim FCB für Spielbetrieb und Matchorganisation. Von aussen verstärkt wurde das LOC mit Doris Keller, welche sich als Mitarbeiterin von Team Marketing und Kentaro viel Erfahrung in der Organisation von grossen Anlässen erarbeitet hatte, bevor sie nun auf Mandatsbasis als Projektleiterin ihr


SPORT & FREIZEIT Knowhow bei der Organisation des UEFA Europa League Finals 2016 weiter gibt. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» – das aus produktionstechnischen Gründen zu einem Zeitpunkt stattfand, an welchem die beiden Finalisten noch nicht bekannt waren - geben Barbara Bigler und Doris Keller Einblicke in die Organisation eines auch für Basel nicht alltäglichen Gross-Anlasses.

«Geschäftsführer»: Wie haben Sie es geschafft, neben der alltäglichen Arbeit bei der FC Basel  1893  AG zusätzlich die Organisation des UEFA Europa League-Finals zu bewältigen? Barbara Bigler: In der Tat war und ist der Aufwand für diesen Event enorm. Nur dank dem Engagement vieler Mitarbeitenden ist das möglich. Wir können uns aber auch auf eine gewisse Erfahrung stützen, die wir bereits bei der EURO 2008 machen konnten, und durch die zahlreichen Auftritte des FCB in der UEFA Champions- und Europa-League wussten wir natürlich schon, was auf uns zu kommt. Allerdings ist die Ausrichtung eines Finales nochmals etwas ganz Spezielles, und wir sind froh, dass wir mit Doris Keller jemanden an Bord haben, der über das entsprechende Wissen verfügt. Wie erleben Sie die Zusammenarbeit? Doris Keller: Als sehr gut. Für mich war es wichtig, dass ich mit Menschen zusammenarbeiten kann, die wissen, um was es geht, und die Erfahrung in der Organisation von grossen Anlässen haben. Die Mitarbeitenden der FC Basel 1893 AG erfüllen dies Voraussetzungen hervorragend. Was macht denn die Organisation des Finals der Europa League so anforderungsreich? Doris Keller: Das LOC ist ja schwergewichtig «nur» mit der Organisation in und rund um das Stadion befasst. 35‘000 Fussballfans ins, und nach dem Spiel wieder aus dem Stadion zu bringen, Sicherheitsdispositive, Arbeitsplätze für die Medien zu schaffen und die Infrastruktur für die TV-Anstalten aufzubauen – das ist teilweise sehr komplex. Dazu kommt die Betreuung der Ehrengäste, Parkraum für die Reise-Busse zu organisieren, die Bewohner des St. Jakobturmes und des Tertianums sowie die Geschäfte im Shopping-Center zu informieren, damit ihnen der Zugang gewährt bleibt und Lösungen für ihre Bedürfnisse zu finden – das alles unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach. Barbara Bigler: Dann müssen wir wegen der Umbauarbeiten in der St. Jakobshalle in die St. Jakob-Arena ausweichen, um das Akkreditierungszentrum, das Staff-Bistro sowie das Warehouse der UEFA unterzubringen. Im St. Jakob-Turm nutzen wir leerstehende Räume, um den rund 200 UEFA-Mitarbeitenden Büros zur Verfügung zu stellen und

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Arbeitsplätze für die Medien unterzubringen. Und weil unser HospitalityBereich für einen UEFA Europa League-Final nicht ausreicht, muss wie bei der Euro  08 ein Zelt auf dem Areal des Gartenbads St. Jakob aufgebaut werden. Das Finale findet ja nicht nur im Stadion statt, sondern auch ausserhalb, was automatisch noch andere «Player» in die Organisation und Vorbereitung involviert – wie bilanzieren Sie die entsprechende Zusammenarbeit? Doris Keller: Die Zusammenarbeit ist sehr konstruktiv, pragmatisch und findet in einem guten Klima statt. Allen Beteiligten ist bewusst, dass man den Event als Ganzes zu betrachten muss, der eben nicht nur im Stadion, sondern auch in der Stadt, auf den Zufahrtswegen, an den Landesgrenzen, im Bahnhof oder auf dem Flugplatz stattfindet. Zentrale Themen wie Sicherheit, Verkehr, Transport und Verköstigung oder Beherbergung der auswärtigen Besucher bedingen ein perfektes Zusammenspiel besagter «Player». Aber es gilt auch bei der Bevölkerung Verständnis zu schaffen, dass für eine gewisse Zeit der ÖV auf gewissen Strecken nicht wie gewohnt abläuft, oder dass das Nachtflugverbot kurzfristig aufgehoben werden muss, um die Fans, die per Flugzeug angereist sind, nach dem Spiel schnell wieder nach Hause bringen können. Barbara Bigler: Wir erleben auch eine grosse Unterstützung durch Behörden, der Polizei, der Rettungsdienste, dem Sportamt, den Verkehrsbetrieben und weiteren Institutionen oder den Basler Regierungsrat. Letzterer hat einen grossen Betrag aus dem Swisslos-Fonds zur Verfügung gestellt und die Projektorganisation «UEFA Europa League Final 2016» ins Leben gerufen, welche sämtliche Massnahmen der Stadt koordiniert sowie mit uns abstimmt und mit der wir eng zusammenarbeiten. Dies hat es auch unter anderem möglich gemacht, dass auf dem Münsterplatz am 17. und 18. Mai eine neutrale Fan Zone eingerichtet werden kann, wo unter anderem ein Fussballturnier für Schülerinnen und Schüler durchgeführt wird. Diese von der UEFA bespielte und finanzierte Fan Zone ist nur tagsüber in Betrieb und es gibt kein Public Viewing. Stattdessen werden auf dem Barfüsserplatz und dem Claraplatz zwei Fan-Meeting-Points eingerichtet, die als Sammelpunkt vor dem Spiel für die Fans der beiden Finalteilnehmer dienen sollen. Das Thema Sicherheit spielt leider heute eine immer wichtigere Rolle  – sind Sie diesbezüglich vorbereitet? Doris Keller: Seit Beginn der Planungen im 2014 hat sich das Thema wegen der bekannten Vorkommnisse akzentuiert. Wir haben aber die entsprechenden Anpassungen gemacht und betreiben einen grossen Aufwand. So müssen beispielsweise alle Personen, die rund um dieses Finalspiel im Einsatz stehen, über eine entsprechend gültige Akkreditierung verfügen. Dann müssen wir einen 2.5 Kilometer langen Sicherheitszaun, der das ganze Areal, von der Birs, zum «Kilometerweglein», Gartenbad, Eishalle und natürlich dem Stadion absichert, bauen. Barbara Bigler: Grundsätzlich sind wir überzeugt, dass wir und alle Beteiligten alles Menschenmögliche getan haben und tun werden, um nicht nur ein sicheres Finale, sondern vor allem ein tolles Fussballfest, auf das wir uns enorm freuen, zu organisieren.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


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IMPRESSUM & INHALTSVERZEICHNIS

IMPRESSUM ISSN 1662-1263 «GESCHÄFTSFÜHRER» SOMMER   : :  2016

Projektleiter Thomas Lindenmaier t.lindenmaier@prestigemedia.ch

HERAUSGEBER

Verkauf Marco Bernasconi m.bernasconi@prestigemedia.ch

Prestige Media International AG St. Jakob-Strasse 110 CH-4132 Muttenz / Basel

Leitung Produktion & Grafik Sandra Schneider s.schneider@prestigemedia.ch

Telefon +41 (0) 61 335 60 80 Telefax +41 (0) 61 335 60 88

Administration & Abo Service Serpil Dursun info@prestigemedia.ch

info@prestigemedia.ch www.prestigemedia.ch Verleger Francesco J. Ciringione

BILDER

AUTOREN

Niggi Freun­d lieb, Fee Peper, Arts Vivants Produktionen, fiatpresse.ch, Bildagentur. Bei allen übrigen Bildern liegen die Bildrechte bei den jeweiligen Inserenten.

Vanja Babic Yvonne Beck Sergio Bortolin Maurus Ebneter fiatpresse.ch Lone K. Halvorsen Steffi Hidber Frank Linhart Georg Lutz David Renner Thomas Ruepp Dr. Franz A. Saladin Thomas Schneider PD Dr. Dr. Daniel Sollberger Christoph Steinmann Andreas Zappalà

COPYRIGHT Nachdruck oder Vervielfältigung ist nur unter genauer Quellenangabe und mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages gestattet. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung der Autoren wieder, die sich nicht automatisch mit der des Verlages deckt. Der Verlag haftet nicht für unverlangt eingesandte Manuskripte.

Chefredaktor Niggi Freundlieb

INHALTSVERZEICHNIS 49 ABRO

93 AC Auto AG

68 AGEBA TREUHAND AG

125 alltech Installationen AG

124 Anton Saxer AG

36 Finadata Treuhand GmbH

34 Fisch Gartenbau AG

76–77 Fondation Beyeler 117 Fred Senn AG 52 frutt Resort AG

69 Arbeitgeberverband Basel

UG1–1, 10–12, 78–79 Garage Hollenstein AG

99 ASGA Pensionskasse

82, 88 Auto Götte AG

83 Garage Nepple AG 107 Gasthof zum Rebstock GmbH

121 Reha Mobil GmbH 67 Reisemobil-Center-Lörrach GmbH

76 Leitz Multimedia & Solar AG

48 Restaurant Adler

42–43 Rhytaxi René Didden

82 Lewis Hamilton 108 L1 ARCHITEKTEN AG

16–23 Liestal Einkaufsstandort

80–81 Margarethen Garage AG

93 AVB Autovermietung Basel AG 49 Avec

Das Beauty-Training

37 B & F Partner GmbH

43 Banque CIC (Suisse)

63 Gewerbeverband Basel-Stadt

104 RCB GmbH 58–59 Region Wasserfallen

115 Getzmann Wohnen

71 Lederfärberei & Autosattlerei Schmid AG

118–119 Gesichtsgymnastik –

101 Landgasthaus Bad Eptingen

109 Lampert & Zuckschwert GmbH 24–25 Landgasthof Pony Ranch

116 Mario Botta – Aus Licht und Schatten 86 Maserati auf Eis

28–30 Baschi Dürr

17 Gitterli Sport- und Volksbad

50–51 Messner Optik

74–75 Basel Tattoo

67 Glatt + Vettiger AG

35 Milano Outlet

19 Rotstift AG

49 Sautter Malerarbeiten AG

123 Mc Optik (Schweiz) AG

49 Schuhhaus Dorenbach 112 Securiton AG 23 Spiess Schuhe Freizeit Lifestyle AG

111 Stolz GmbH

49 Straumann

Rohr- und Ablaufreinigungs-Service

120 Basler Orthopädie René Ruepp AG

95 Götschi AG

117 BauTech Personal AG

21 GRIBI Vermarktung AG

62 MMB Kitchen & More AG

117 Bawa AG

49 Grieder Schliess + Sicherheitstechnik

55 Möbel Rösch AG

102–103 Thai House Oriental

122–123 The Big Five – Fünf Beauty-Klassiker

97 Belmot Swiss BRG Insurance Broker AG 132 Betten-Haus Bettina AG 45 Blindenheim Basel 121 Blutspendezentrum SRK beider Basel

119 Hair Cut Corner

Con Cuore First und Second Hand

98 motodesign ag

94–95 Motorisierte Bücher

87, 90, 97 Nef Truckcenter AG

40–41 Burckhardt+Partner AG

15 Bütler Men’s Fashion

34–36 Campus Unternehmertum UG4 Chronometrie Spinnler + Schweizer AG 53 denova living & design GmbH 110 Designklassiker – Serie 7 122 Drogerie Rühle 128–129 EHC Basel KLH 101 Eiche Metzgerie- und Party Service 30 Elektro Struss GmbH

92 Handelskammer beider Basel 114 Hauseigentümerverband Basel-Stadt 9 Helvetia Versicherungen 105 Hofgut Sonnenschein

65 Hotel Bildungszentrum 21

64 IC Unicon AG

16 Ingrid’s

101 Kaiserstühler Weinmarketing GmbH 104–105 Karsten Ranitzsch –

124–127 U19-Turnier Aesch 130–131 UEFA Europa League Final

45 Orsini Sprachschule AG

56–57 Parkhotel Beau Site Zermatt

127 Perfecta Personal AG

106 Pfeffer – Eine Geschichte des Luxus

32–33 Kieser Training Schweiz AG

88–89 Klassiker & Kult auf zwei Rädern

66 Erlen-Verein Basel

73 Ex Team AG

4 FC Basel 1893 AG

49 Plüss Sanitär Technik

2–3 Emil Frey AG Basel-Dreispitz

113 Krüger & Co. AG 28 Kurt Fankhauser AG 111 L & B Fenster GmbH 29 Lachenmeier Farben 117 Lallerdesign – moebelcorner

87 Touring Club Schweiz

112 Neuigkeiten des Designs

91, 96 Erbacher Bikes AG

126 Tischtennis Gubler AG

26–27 Omlin Energiesysteme AG

84–85 Emil Frey AG Münchenstein

38 The Cambridge Institute 100 The Seventh Sense 20, 67 Tierschutz beider Basel

49 KEL-Modellbau Senn

71 TEKO Basel 38–39 Telebasel

89 Phoenix Basel AG

115 Fankhauser Architektur AG

46–47 Moschino Heidi Berger & 

Der Herr des Kaffees

109 Moritz Hunziker AG

129 H. P. Gerber Pannendienst AG

UG3 Grosspeter AG

22 MilchHüsli Liestal

14 Präsidialdepartement BS

45 Pro Engineering Basel AG

72 Psychiatrie Baselland

44 Pure Avenda Hair & Spa

100 Purer Genuss – Rum

13 Quickline Business AG

54–55 Raphael Blechschmid Haute Couture

77 Ulmann-Degen AG 64–65 Umfrage 70 Verführung im Sommer 128 Viala AG 5 Victorinox 106 Vino Vintana Dornach 39 Voellmy + Co. 7 Vögtli Mode 43 Wenger 2-Rad-Shop GmbH 109 Wintergarten-Land GmbH 31 Wirteverband Basel-Stadt 71 Wyss Samen und Pflanzen AG 60–61 Zahntechnik Jürg Wermuth AG

Alles für Ihren guten Schlaf. Willkommen in unserer aktuellen Ausstellung des schönen Schlafens in Therwil. Betten-Haus Bettina AG Wilmattstrasse 41 4106 Therwil Telefon 061 401 39 90 www.bettenhaus-bettina.ch Parkplätze vorhanden GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


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Geschäftsführer Basel 02/2016