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SOMMER : : 2015

WIRTSCHAFT IM DREILÄNDERECK

KOLUMNEN GABRIEL BARELL

ALLIANZ SUISSE

SERGIO BORTOLIN

NEUER GENERALAGENT BEAT FREI

LIC. IUR. BARBARA GUTZWILLER-HOLLIGER

ÄGÄIS YACHTING

DR. MED. EDUARD HAEFLIGER DR. MED.  DENT.  BENNY MÖLLER

DEN FERIEN DIE KRONE AUFSETZEN!

GUIDO MÜLLER

EMIL FREY AG

AUTOCENTER MÜNCHENSTEIN NUN MIT FORD STORE

H. P. GERBER PANNENDIENST AG

PROF. DR. MED. ROBERT OELLINGER DR. THOMAS STAEHELIN

AM NEU ERBAUTEN DOMIZIL IN PRATTELN

RE/MAX

IMMOBILIEN-KOMPETENZ-SHOP BEI DER MARKTHALLE IN BASEL

GÄRTNERMEISTER BEIDER BASEL 125-JÄHRIGES JUBILÄUM

CHRISTOPHE HALLER

«NEUE BASLER VERKEHRSPOLITIK IST NÖTIG!»

ROLAND VÖGTLI

«ICH WERDE MEINE STIMME WEITERHIN ERHEBEN!»

2. U19-TURNIER DES FC AESCH DIE STARS VON MORGEN SCHON HEUTE SEHEN!

MATHIAS BÖHM

«DETAILHANDELS-STANDORT BASEL NICHT SCHLECHTREDEN!»

TINO KRATTIGER

«MAN KANN DIE STADT NICHT ‹PAR ORDRE DE MUFTI› BELEBEN!»

THOMAS KESSLER «LEBEN UND LEBEN LASSEN!»

DR. IUR. BERNHARD MADÖRIN ARTAX FIDE CONSULT AG TELEBASEL // MESSE BASEL


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LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER

I

n Basel-Stadt finden die nächsten Grossratswahlen zwar erst im Herbst 2016 statt, aber bereits hört man aus bürgerlichen Kreisen verhaltenen Optimismus, Rot-Grün zumindest schwächen zu können – so nach dem Motto «Was wahlstrategisch im Baselbiet möglich war, sollte doch in etwa auch in der Stadt machbar sein!» Doch bereits zeigt sich bei der Aufstellung der bürgerlichen Parteien zur Nationalrats- und Ständeratswahl diesen Herbst, dass das mit der bürgerlichen Koalition in Basel so eine Sache ist, denn die Basler CVP gibt den bürgerlichen Parteien einen Korb und steigt mit einer Mitte-Allianz mit GLP, EVP und BDP in die Nationalratswahlen, um ihren Sitz zu verteidigen. Klar, Nationalund Ständeratswahlen funktionieren anders als Grossratswahlen. Dennoch hört man bis jetzt kein Bekenntnis zu einer Gesamtstrategie der Bürgerlichen für den Herbst 2016.

Und dabei bräuchte es eigentlich nicht einmal klare Programme. Eigentlich müsste man doch nur mehr Stimmberechtigte mobilisieren. Ausgehend von der Beobachtung, dass Wählende mit bürgerlichen Präferenzen «stimm-fauler» als jene der Linken und Grünen sind, könnte man durch eine Mobilisierung von relativ wenigen bürgerlich Abstimmenden den «Turnaround» schaffen. 2012 betrug die Wählerbeteiligung an den Grossratswahlen Ende Oktober in Basel-Stadt 41.6 Prozent. Immerhin kein Vergleich zur noch geringeren Wahlbeteiligung bei den Baselbieter Regierungsrats- und Landratswahlen vom 8.  Februar 2015, welche bei 33.15  Prozent lag, oder den Zürcher Kantonsratswahlen Mitte April, bei denen sich 32.65  Prozent der Stimmberechtigten zur Stimmabgabe mühten. Trotzdem: Die 41.6 Prozent in Basel von 2012 fühlen sich einfach nicht besonders gut an. Wir hören jetzt schon wieder die Stammtischstrategen, welche sich nach den Wahlen 2016 lautstark über die «falsche Politik der da oben» beschweren, und dann stellt sich heraus, dass weniger als jeder Zweite abgestimmt hat. Leider lässt sich auch das nutzerfreundliche Abstimmen mittels Internet offenbar weniger schnell realisieren. Dies angesichts einer Regierung, welche die Einführung eines öffentlichen WLAN-Netzes in Basel für zu teuer hält, auch nicht unbedingt erstaunlich. Im Sinne einer noch erleichterten Stimmabgabe wäre aber ein solches Prozedere durchaus wünschbar. Für viele ist ja leider die Möglichkeit, brieflich abzustimmen, bereits mit zu schweren Rahmenbedingungen verbunden, wissen doch im Zeitalter der E-Mails bereits manche Mitbürgerinnen und Mitbürger nichts mehr von der Existenz von Briefkästen. Wann dies allerdings der Fall sein wird, steht in den Sternen geschrieben. Und sind wir ehrlich, als Ausrede für das Nicht-Stimmen hätten wir schon bessere Argumente gehört. Und auch sonst: Bis zu den Wahlen 2016 ist noch lange hin, und was kann sich da nicht noch alles tun! Oder anders gesagt: Die Hoffnung stirbt zuletzt! Ihr Niggi Freundlieb Chefredaktor

Ihr Thomas Lindenmaier Projektleiter

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INHALT

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ARTAX FIDE CONSULT AG

DR. IUR. BERNHARD MADÖRIN: DER WIDER DEN STACHEL LÖKT

ÄGÄIS YACHTING

DEN FERIEN DIE KRONE AUFSETZEN

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INHALT Artax Fide Consult AG Dr. iur. Bernhard Madörin: Der wider den Stachel lökt

TINO KRATTIGER

DIE STADT SOLL WIEDER BELEBT WERDEN

H. P. GERBER PANNENDIENST AG

NEUES DOMIZIL IN PRATTELN 6

Gärtnermeister beider Basel 125-jähriges Jubiläum

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JMB Real Estate Management Dank körperlicher Fitness auch im Beruf Höchstleistungen bringen

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Telebasel 30 macht sich fit für die Zukunft

Thomas Kessler «Leben und leben lassen!»

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selLED 32 Innovative Beleuchtungstechnik im neuen Showroom

F.  Hoffmann-La Roche AG 14 Die Angebote der Roche-Berufsbildung RE/MAX 16 Immobilien-Kompetenz-Shop bei der Markthalle in Basel Morisset + Partner GmbH 18 Elektroinstallationen aus einer Hand Boutique «C'est moi» Mode für die Frau mit Stil

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Allianz Suisse Neuer Generalagent Beat Frei

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ägäis yachting ag Den Ferien die Krone aufsetzen

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GESCHÄFTSFÜHRER 02 : : 2015

Immodepot 34 «Was wirklich zählt, ist ein top Ergebnis» H. P. Gerber Pannendienst AG Neues Domizil in Pratteln

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Pro Innerstadt Basel 40 Mit innovativem Basler Detailhandel in die Zukunft KurierZentrale GmbH 44 Seit mehr als 25 Jahren schnell und umweltfreundlich unterwegs MCH Group AG 46 verbesserte Gewinn und Profitabilität Tino Krattiger 52 Die Stadt soll wieder belebt werden

AMIE 54 bereitet junge Mütter auf den Berufseinstieg vor Roland Vögtli 56 «Ich werde meine Stimme weiterhin erheben!» Omlin Energiesysteme AG 62 Eisspeicherheizung: Die Weltneuheit hat ihre Bewährungsprobe bestanden! Umfrage 64 Kaufen Sie im grenznahen Ausland ein? wahlievents 68 Die Kreativagentur zwischen Event und eigenem Catering Eurobus Saner Erholung fängt beim Einsteigen an

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Turi Bautreuhand GmbH 74 «Grienmattpark» im Herzen von Liestal Paolo Basso «Wein muss Spass machen!»

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Purer Genuss Austern

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INHALT

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W   AHLIEVENTS EMIL FREY AG ZWISCHEN EVENT UND EIGENEM CATERING

FC AESCH

AUTOCENTER MÜNCHENSTEIN NUN MIT FORD STORE

2. U19-TURNIER: DIE STARS VON MORGEN SCHON HEUTE SEHEN

KOLUMNEN Fankhauser Architektur AG 86 Professionelle Arealentwicklung und Immobilienverkauf Kleine Wohnräume 88 Balkone und Terrassen im Aufschwung Wärmeverbund Riehen AG Der einzige GeothermieWärmeverbund der Schweiz

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Emil Frey AG, Münchenstein Autocenter Münchenstein nun mit Ford Store

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Heinz Oertle Gebühren für Roller-Parkplätze sorgen für heisse Köpfe

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AC Rent AG Fahrzeug mieten für Fahrspass oder Nutzen bei der Arbeit

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Emil Frey AG, Basel-Dreispitz Lexus: von gelassen bis gewaltig

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Goldmarie 124 Das Metall des Lichts FC Aesch 128 2. U19-Turnier: Die Stars von morgen schon heute sehen Andreas Kieling Abenteurer & Tierfilmer

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Handelsschule KV Basel 134 Nachfolgeplanung will gelernt sein! TEKO Schweizerische Fachschule 138 Abheben mit einer Weiterbildung

Jndia Erbacher 112 Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm! TCS Sektion beider Basel 114 Christophe Haller: «Neue Basler Verkehrspolitik ist nötig!»

Sergio Bortolin Dr. med. Eduard Haefliger Gabriel Barell Guido Müller Dr. Thomas Staehelin Dr. med.  dent.  Benny Möller Prof. Dr. med. Robert Oellinger lic. iur. Barbara Gutzwiller-Holliger

58 70 78 84 94 122 126 136

PUBLIREPORTAGEN Stöcklin Logistik AG 26 STEIGER,PARTNER GmbH 38 Mitel Schweiz AG 48 Banque CIC (Suisse) 60 World of Dinosaurs Langenbruck 76 Möbel Roth AG 90 Inform Möbelsysteme AG 96 Parkett Lounge 98 Elatus 137

NEWS Business News for Men Beauty News

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AKTUELL

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AKTUELL

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Der wider den Stachel lökt Treuhänder, Steuerexperte, Unternehmensberater, Firmeninhaber, Fachautor, Schriftsteller, Querdenker, Politiker – der Basler Jurist Bernhard Madörin lässt sich nicht in eine Schablone pressen. Vor allem aber lässt er sich nicht den Mund verbieten, geht Konflikten nicht aus dem Weg und exponiert sich für seine Überzeugungen. Interview mit Bernhard Madörin

BERNHARD MADÖRIN Alter: 56 Zivilstand: verheiratet Erlernter Beruf: Dr. iur. (Steuerrecht); Versicherungsvermittler VBV, Revisionsexperte RAB Heutige Position: Geschäftsführer, Inhaber und Mitglied des Verwaltungsrates der artax Fide Consult AG; Verwaltungsrat Industrielle Werke Basel (IWB); Präsident des Verbandes Treuhand und Beratung; Präsident Stiftungsrat Water For Life Foundation (ehrenamtlich) Hobbys: Gartenarbeit, Walking, Skifahren, Essen & Trinken, Theater, Schreiben

I

m Zivilberuf ist Bernhard Madörin CEO, Inhaber und Verwaltungsratsmitglied der in der Allfinanz, Treuhand und Unternehmensberatung tätigen artax-Gruppe, welche letztes Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feierte, und bekleidet rund 50 Mandate in Verwaltungs- und Exekutivorganen. Daneben schreibt der 56-jährige Jurist Fachbücher und Fachartikel zu den Themen strategische Führung, Financial Consulting, Aktienrecht, Rechnungslegung mit der Wirtschaftsprüfung oder Coaching, hat aber auch schon mit «Tödliche Gene» einen spannenden Kriminalroman veröffentlicht oder zusammen mit Dr. med. Hanspeter Braun den Ratgeber «Wärme, Schärfe und Gesundheit» über Traditionelle Chinesische Medizin, der den «Preis für Alternativmedizin 2008» erhielt, publiziert. Bernhard Madörin ist zudem Präsident des Verbands Treuhand und Beratung, war von 1999 bis 2006 als Grossrat im Kanton Basel-Stadt politisch aktiv, ist vom Grossen Rat gewählter Verwaltungsrat bei den Industriellen Werken Basel (IWB) und engagiert sich ehrenamtlich in gemeinnützigen Stiftungen. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» beschreibt Bernhard Madörin das Betätigungsfeld der artax-Gruppe, spricht über seine Leidenschaft als Schriftsteller und Autor, hält aber auch mit seinen Meinungen als politischer Querdenker, der sich immer wieder gegen einen seiner Ansicht nach übermächtigen und überregulierenden Staat wehrt, nicht hinter dem Berg. «Geschäftsführer»: Was genau macht die artax Fide Consult AG? Bernhard Madörin: Die artax-Gruppe bietet Unternehmens-, Steuer-, Rechts- und Finanzberatung für Klein- und mittelgrosse Unternehmen sowie Privatpersonen an. Die Beratung ist auf die jeweilige individuelle Situation abgestimmt, damit die Kunden von einer passenden, umfassenden und kreativen Lösung profitieren. Die artax-Gruppe ist eine Treuhandunternehmung mit über 25-jähriger Tradition. Sie ist mit >

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AKTUELL Tödliche Gene Kriminalroman von Bernhard Madörin Deutsche Erstausgabe 444 Seiten Erschienen im Münsterverlag Basel ISBN 978-3-905896-10-7

Der KMU-Verwaltungsrat Von Bernhard Madörin Stämpfli Verlag AG Erschienen: 04/2013 1. Auflage gebunden, 112 Seiten ISBN 978-3-7272-8861-6

Wärme, Schärfe und Gesundheit – Einführung in die Traditionelle Chinesische Medizin Von Hanspeter Braun und Bernhard Madörin Simowa-Verlag Zweite, erweiterte Auflage 2012 ISBN 978-3-908152-29-3

Partnerschaften im Dreiländereck grenzüberschreitend sowie mit der Mitgliedschaft bei Morison International auch weltweit vernetzt. Mit der meditax Fide Consult AG verfügen wir über spezielle Kompetenz für Ärzte. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BM Swiss Audit AG deckt den Bereich der Revision ab. Wir betreuen mit rund 20  Mitarbeitenden 300  Unternehmen und 1 200  Privatkunden in langjährigen Mandaten. Die artax Fide Consult AG versendet ausserdem zweimal im Monat einen Newsletter zu ausgewählten Themen aus den Bereichen Finanzen, Steuern und Recht und informiert über kommende Events. Den artax-Newsletter gibt es in deutscher und englischer Sprache, er ist viel beachtet und geht jeweils an rund 20’000 Abonnenten.

Sie engagieren sich auch auf sogenannter Pro-bono-Basis ehrenamtlich für gemeinnützige Stiftungen – was motiviert Sie zu dieser Tätigkeit? Es ist mir und den Mitarbeitenden der artax-Gruppe ein wichtiges Anliegen, unser Fachwissen und unsere Erfahrung auch gemeinnützig einzusetzen. Wir möchten damit auch der Gesellschaft etwas zurückgeben. Namentlich möchte ich die «Water for Life Foundation», deren Stiftungsratspräsident ich bin, erwähnen. Die Stiftung unterstützt unter dem Motto «Wasser als mittelbare und unmittelbare Lebensgrundlage» humanitäre Projekte und verfolgt als Ziel die Hilfe zur Selbsthilfe. Ich erachte dieses Engagement für äusserst wichtig, denn das Thema ist das brisanteste Gegenwarts- und Zukunftsthema für die gesamte Menschheit.

Welche Rolle spielt die Mitgliedschaft bei Morison International? Die artax Fide Consult AG ist seit zehn Jahren Mitglied bei Morison International, einer weltweit tätigen Vereinigung von unabhängigen Buchhaltern, Revisoren, Steuerberatern, Business Consultants und Anwälten mit 300 Mitgliedern aus rund 100 Ländern. Morison International ist für uns sehr wichtig, da wir viele internationale Steuermandate betreuen und dank des Morison-Netzwerks unseren Kunden auf der ganzen Welt professionelle Lösungen bieten können. Im Rahmen der Morison-International-Jahreskonferenz leite und organisiere ich übrigens als sogenannter Tax-Leader die Steuer-Konferenz.

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Wie kommentieren Sie die generelle Entwicklung des Treuhandgeschäfts? Zuerst einmal möchte ich dem Eindruck entgegenwirken, dass wir Treuhänder in erster Linie Steuerverhinderer sind. Unsere Aufgabe ist es, den Kunden zu den ihnen gesetzlich zustehenden Vorteilen zu verhelfen, nicht mehr und nicht weniger! Die Kernkundschaft der artax Fide Consult AG besteht aus Privatkunden und KMU, welche – im Gegensatz zu grossen, multinationalen Unternehmen – nicht die Ressourcen und das Knowhow haben, sich in der wachsenden Flut von Regulatorien zurechtzufin-


AKTUELL

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Sie haben als Mitautor ein preisgekröntes Buch über Traditionelle Chinesische Medizin geschrieben, einen Krimi veröffentlicht, daneben publizieren Sie viel Fachliteratur, unter anderem haben Sie auch einen «Knigge» für Verwaltungsräte und alle, die es werden möchten, mit dem Titel «Der KMU-Verwaltungsrat», veröffentlicht – ist es Ihnen als Treuhänder langweilig?

den. Unser Aufwand, diese Vorschriften und Gesetze zu erfüllen, betrug vor fünf Jahren ein Prozent, heute hat sich dieser Aufwand verzehnfacht. Ob national oder international, das Treuhandgeschäft ist aufgrund der Regulatorien oder Weissgeldstrategien derart komplex geworden, dass es zum Beispiel für ausländische Kunden fast unmöglich geworden ist, ein Bankkonto in der Schweiz zu eröffnen. Das Bankgeheimnis nach aussen, eine der Grundlagen für die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Schweiz, gibt es durch den automatischen Informationsaustausch nicht mehr, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis dieser Informationsaustausch im Inland, der ja für Lohneinkommen bereits Realität ist, gesamthaft eingeführt wird und das Bankgeheimnis auch hier in der Schweiz fällt. Und wie wollen Sie der Regulatorienflut entgegenwirken? Ich möchte vermehrt wieder auf der politischen Ebene Einfluss nehmen und werde deshalb bei den Grossratswahlen 2016 wieder als Kandidat antreten. Ich sass ja bereits von 1999 bis 2006 im Parlament, bin zurzeit erster Nachrückender für die SVP in Grossbasel-Ost und bin überzeugt, dass man der links-grünen Tendenz, alles zu reglementieren, was einen übermächtigen Staat zur Folge hat, einen starken bürgerlichen Akzent entgegensetzen muss. Ich bin nicht grundsätzlich gegen einen starken Staat, aber er sollte primär die Rahmenbedingungen für ein gesundes Miteinander von Wirtschaft und Sozialem sorgen, dem Menschen die Instrumente für Selbstbestimmung und Selbstverantwortung in die Hand geben und nicht mit einer Flut von Vorschriften individuelle Freiheiten und die Spielräume einer kreativen und leistungsstarken Wirtschaft, welche ja schlussendlich für unseren Wohlstand verantwortlich ist, beschneiden. Vor allem denke ich, dass es in der Politik wieder mehr mittelständische und unabhängige Unternehmer mit ihrem praktischen Denken braucht, denn die KMU bilden immer noch das Gerüst unserer Wirtschaft. Sie stellen über 80 Prozent der Arbeitsplätze, und ich halte es für verheerend, wenn man  – bildlich gesprochen – vor allem jene Kuh melkt, die am meisten Milch gibt! Stört es Sie, dass Sie in der Öffentlichkeit immer wieder als Querdenker, der auch manchmal aneckt, hin und wieder für Schlagzeilen sorgt und sich nicht in eine Schablone pressen lässt, wahrgenommen werden? Ich glaube nicht, dass ich mich dafür entschuldigen oder rechtfertigen muss, wenn ich «wider den Stachel löke» und mich für meine Überzeugungen sowie gegen Ungerechtigkeit oder Fehler einsetze. Ich bin etwas erstaunt, dass man schon als Querdenker bezeichnet wird, wenn man lediglich freiheitliches, unabhängiges Denken praktiziert und in gutschweizerischer Tradition nicht vorbehalt- und kritiklos jeden Hut auf irgendeiner gearteten Stange grüsst!

(lacht) Nein, ich habe einen hoch spannenden Beruf, und es ist mir noch nie langweilig geworden. Viele Menschen glauben, der Treuhandbereich sei ein trockenes Zahlengeschäft und vergessen, dass man es mit Menschen, Schicksalen, Geschichten und speziellen Konstellationen zu tun hat. Dabei braucht es neben der nötigen Fachkompetenz sehr viel Einfühlungsvermögen und soziale Kompetenz. Dies alles und eine grosse Leidenschaft für das Schreiben haben halt dazu geführt, dass ich als Autor thematisch «fremdgegangen» bin. Ich würde allerdings jetzt nicht so weit gehen, meiner Tätigkeit als Schriftsteller eine katharsische Motivation oder Wirkung zu unterstellen, aber ich erlebe faszinierende Lerneffekte beim Schreiben und grosse, innere Befriedigung- oder anders gesagt: Es macht mir sehr viel Spass!

DIENSTLEISTUNGEN ARTAX FIDE CONSULT AG §§ STEUERN: Privatpersonen, Unternehmen, Steuern im internationalen Kontext §§ RECHNUNGSWESEN: Finanzbuchhaltung und Jahresabschluss, Lohnadministration und Personalwesen, Internet Accounting §§ REVISION CONSULTING: Unternehmens- und Rechtsberatung, Gründung und Erweiterung, Operatives Tagesgeschäft, Restrukturierung, Rechtsberatung §§ DIENSTLEISTUNGEN FÜR ÄRZTE: Treuhand, Finanzen, Steuern, Unternehmens- und Rechtsberatung, Umfassende Beratung für die Praxiseröffnung oder -übernahme, Businesspläne, Begleitung der Finanzierungsverhandlungen, Personaladministration, Praxisadministration §§ EXEKUTIVMANDATE: Verwaltungsratsmandate & Geschäftsführung §§ BACKOFFICE ADMINISTRATION

WEITERE INFORMATIONEN artax Fide Consult AG Gartenstrasse 95 CH-4052 Basel Postadresse: Postfach CH-4002 Basel Telefon +41 (0)61 225 66 66 Telefax +41 (0)61 225 66 67 info@artax.ch www.artax.ch

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AKTUELL

«Leben und leben lassen!» Hat sich der Umgangston in Basel unter den Menschen verschärft? Stimmt die Wahrnehmung, dass die Toleranzschwellen generell tiefer geworden sind? – Für den Leiter der Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung im Präsidialdepartement, Thomas Kessler, sind die Antworten auf diese beiden Fragestellungen Gradmesser für das Befinden der Bevölkerung. Interview mit Thomas Kessler von Niggi Freundlieb

S

ich als Staat bei der Erfüllung seiner Aufgaben am Wohlergehen und an den Bedürfnissen der Bevölkerung zu orientieren, ist in der baselstädtischen Verfassung festgeschrieben. Und deshalb macht es mehr als Sinn, dass der Kanton gesellschaftliche Entwicklungen und Veränderungen wahrnimmt, das Verhalten der Menschen, ihre Bedürfnisse, ihre Ansichten und was ihnen wichtig ist, kennt. Entsprechende Einsichten zu gewinnen gehört auch zu den Aufgaben der Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung. Sie befindet sich durch zahlreiche Projekte nahe am Puls der Quartiere und der Bevölkerung und nimmt Veränderungen schnell wahr. Und dass es solche Veränderung in der Stimmungslage, oder zumindest in der Tonalität gibt, bestätigt teilweise auch Thomas Kessler im Interview.

vorsieht, fördert und die entsprechenden Rahmbedingungen dafür geschaffen hat. Nehmen wir das Kleinbasler Freiheitspodium, aus dessen konstruktiven Diskussionen ein grossrätlicher Vorstoss entstanden ist, der zu einer Verlängerung der Betriebsdauer bei den Buvetten, die am Rheinbord zu Orten der Begegnung geworden sind, geführt hat. Ein gutes Beispiel für das Erreichen gemeinsamer Ziele sind auch die Bemühungen der IG Rheingasse, wo sich Bewohner und Gastronomiebetriebe für die Belebung der Rheingasse zusammengetan und kreative Lösungen erreicht haben. Generell möchte ich aber an alle appellieren, in gutbaslerischer, humanistischer und liberaler Tradition nach dem Motto «Leben und leben lassen» vielleicht auch etwas gelassener auf die Herausforderungen des täglichen Lebens zu reagieren, anstatt rechthaberisch die eigene Position als die für alle selig machende Wahrheit durchsetzen zu wollen!

«Geschäftsführer»: Stellen auch Sie eine Verwilderung der Sitten oder des Umgangstons in Basel fest? Thomas Kessler: Von einer Verwilderung der Sitten kann sicher nicht die Rede sein. Aber auch ich stelle fest, dass heute in Diskussionen auf dem politischen Parkett, in den Medien, aber auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen härter auf den Mann und die Frau gespielt wird. Man sollte jetzt aber nicht den Fehler machen, von einer besorgniserregenden «Entwicklung» zu sprechen. Was erkennen Sie sonst? In vielen Bereichen unseres täglichen Zusammenlebens konstatiere ich in Basel eine hohe Gesprächskultur und einen toleranten Umgang miteinander. Dennoch sollten wir die Anzeichen und Gründe erkennen, weshalb und wo Konfliktbereiche entstehen. Wo sehen Sie denn Konfliktbereiche? Als Leiter der Verkehrskultur-Arbeitsgruppe im Rahmen des Projektes DP Sicura, dem Handlungsprogramm für mehr Sicherheit im Strassenverkehr, kenne ich zum Beispiel das Phänomen des verbal ausrastenden, aggressiven Autofahrers. Gerade im Verkehr wird der Individualismus, der unsere Gesellschaft prägt, auf die Spitze getrieben, und im Verkehr offenbart sich der Charakter des Einzelnen schnell. Auch im öffentlichen Raum zeigt sich Konfliktpotenzial. Ebenso in der politischen Auseinandersetzung oder überall dort, wo Menschen oder ganze Bevölkerungsgruppen für ihre Interessen und Anliegen eintreten, können Konflikte entstehen. Und wie soll man mit solchen Konflikten umgehen? Durch gelebte Demokratie und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an politischen Prozessen, wie sie unsere Verfassung ausdrücklich

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THOMAS KESSLER leitet seit 2009 die Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung. Vorher war er Drogen­delegierter (1991–1998) und Leiter der Integrationsstelle (1999–2008). Er ist zudem Mitglied der Eidg. Kommis­sion für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ).

WEITERE INFORMATIONEN Präsidialdepartement | Kantons- und Stadtentwicklung Marktplatz 30a CH-4001 Basel Telefon +41 (0)61 267 88 97 Telefax +41 (0)61 267 88 66 www.entwicklung.bs.ch


VILLA «CASTELLETTO VIGNARDA» – LAGO MAGGIORE – CANNOBIO – ITALIEN Ein Ferien-Traum im Süden ist diese historische Villa mit direktem Seeanstoss, 50 m privater Strand, 1 Boje, eine Badeplattform mit Steg, verschiedene Terrassen mit mediterraner Bepflanzung. Das Haus wurde von 1992 – 2001 komplett von Grund an neu aufgebaut. Das klassische italienische Interieur steht für Komfort, Luxus und Lebensqualität mit warmen Farben und edlen Materialien. Ein einmaliges «Bijou» am Ufer des Lago Maggiore unweit der Schweizer Grenze. Wohnfläche ca. 200 m2 - Grundstück 600 m2 - VP Euro 1’600’000 verhandelbar. ERICA HOHLER IMMOBILIEN CH-6645 Brione sopra Minusio – Via Contra 49 – Tel. +41 91 791 81 81 – Fax +41 91 791 81 83 info@immohohler.ch – www.immohohler.ch


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AKTUELL

Dank körperlicher Fitness auch im Beruf Höchstleistungen bringen Fitness und Sport – für Jean-Marc Balmer, Inhaber der «JMB Real Estate Management», gehört das zu den Grundvoraussetzungen, seinen Job gut zu machen. Dafür trainiert er mehrmals wöchentlich im «Fitnesstreff Niklaus» der Schweizer Zehnkampf-Ikone Stephan Niklaus in Reinach, dessen Schweizer Rekord von 8334 Punkten, 1983 aufgestellt, bis heute gilt.

W

enn man Jean-Marc Balmer im wohlsitzenden Anzug in seinem Büro gegenübersitzt, dann erahnt man, dass der eidg. dipl. Finanzberater körperlich «gut im Schuss» ist. Wie gut, sieht man allerdings erst, wenn er im Trainings-Outfit seine Fitness und seinen Körper an einem der modernen Geräte im «Fitnesstreff Niklaus» stählt. Der heute 43-Jährige, der mit 16 Jahren der einzige Schweizer war, der eine Sonderlizenz für Full-Contact-Kampfsport erhalten hatte und mit 19 Schweizer Juniorenmeister im Body Building war, erfreut sich auch noch heute einer beneidenswerten Form. «Interessante, zukunftsgerichtete und nachhaltige Investmentmöglichkeiten im Immobilienbereich für Investoren, welche ihre Anlagestrategien weiter diversifizieren möchten, zu finden ist zwar vor allem Kopfarbeit, aber wenn ich mich nicht körperlich fit fühlte, könnte ich beruflich nicht die Leistung bringen, die es braucht, um erfolgreich zu sein», sagt Jean-Marc Balmer und fährt – wie er das dreimal die Woche tut – mit seiner Trainingseinheit fort. Stephan Niklaus, ehemaliger Olympia-Teilnehmer und europäischer Spitzen-Zehnkämpfer, hat sich nach seiner aktiven Karriere zum eidg. dipl. Fitnessinstruktor sowie zum Prüfungsexperten des schweizerischen Fitnesscenter-Verbandes ausgebildet und eröffnete 1988 sein Fitnesscenter, den «Fitnesstreff Niklaus». «Wir haben viele Berufsleute, welche regelmässig bei uns Trainings absolvieren. Die Erkenntnis, dass trainierte und fitte Mitarbeitende weniger krank werden und leistungsfähiger sind, hat sich auch in den Unternehmen durchgesetzt», weiss Stephan Niklaus, «ja, es gibt sogar Firmen, die aus diesem Grund Trainings bezuschussen.»

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Im Gegensatz zu Jean-Marc Balmer, der aufgrund seiner Erfahrung und seiner körperlichen Grundkonstellation eigentlich keine Trainingsanleitungen benötigt, legt Stephan Niklaus bei den Besuchern des Fitnesstreffs, der auch ein breites Wellness-Programm für die verschiedensten Bedürfnisse anbietet, grossen Wert auf eine persönliche Begleitung und Betreuung. «Ob sich jemand für Gruppen- oder Einzeltrainings anmeldet, zuerst führen wir ein Beratungsgespräch durch und machen medizinische Abklärungen sowie eine umfassende Risikoabklärung oder schauen uns die Ernährungsgewohnheiten unserer Kunden an und erteilen gegebenenfalls entsprechende Tipps», erläutert Stephan Niklaus. Unterdessen hat Jean-Marc Balmer seine Trainingseinheit abgeschlossen und bestellt an der Bar ein Getränk. «Für mich besonders wichtig ist, dass ich mich hier wohlfühle und nach dem Training auch die Möglichkeit habe, mich im optimal eingerichteten Wellness-Bereich zu entspannen sowie professionelle Ansprechpartner in familiärer Atmosphäre finde», und – auch wenn der Schweiss in Strömen fliesst – für Jean-Marc Balmer ist auch der Faktor Spass im «Fitnesstreff Niklaus» ein nicht zu überbietendes Argument, etwas für seine Gesundheit und Fitness zu tun!

JMB REAL ESTATE MANAGEMENT Jean-Marc Balmer Benkenstrasse 26 CH-4153 Reinach Telefon +41 (0)61 751 34 35 info@jmb-realestate.ch www.jmb-realestate.ch

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AKTUELL

Die Angebote der Roche-Berufsbildung Mit einer Berufslehre bei Roche setzen Sie ein Zeichen für ein besseres Leben.

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ine Lehre bei Roche, in einem der weltweit führenden Unternehmen im forschungsorientierten Gesundheitswesen, legt den Grundstein für einen vielversprechenden Berufsweg. Denn die Berufsbildung Roche bietet erstklassige Ausbildungsgänge in 14 verschiedenen zukunftsorientierten Berufen an. Bei Roche entwickeln sich so rund 300 Lernende zu Fachleuten, die jetzt und in Zukunft gefragt sind. Wer bei Roche lernt, kann auf eine erstklassige Ausbildung zählen. Dafür sorgen kompetente Fachpersonen, von den Berufsbildnern über die Ausbildungsleiter bis hin zur Leitung der Berufsausbildung.

MODERNSTE INFRASTRUKTUR IM ROCHE AUSBILDUNGSZENTRUM IN KAISERAUGST In dem neuen, im Januar eingeweihten Ausbildungszentrum in Kaiseraugst befindet sich eine moderne Labor- und Werkstattinfrastruktur, die optimal auf die Bedürfnisse der Lernenden und der Fachbereiche bei Roche zugeschnitten ist. Die Jugendlichen können unter besten Bedingungen komplexe Aufgabenstellungen selbstständig lösen, wichtige Erfahrungen sammeln und in den Beruf hineinwachsen – so werden sie im Laufe der Ausbildung zu Experten auf dem jeweils gewünschten Gebiet. Die Investition von 86 Millionen Franken in das Ausbildungszentrum unterstreicht die Bedeutung von bestens ausgebildeten Fachkräften für Roche.

BERUFSAUSBILDUNG BEI ROCHE MIT LANGER TRADITION Roche bildet seit 1957 junge Menschen in unterschiedlichen Berufen aus. 3 500 Lernende wurden seit 1957 bei Roche in Basel / Kaiseraugst ausgebildet, alle beruflichen Grundbildungen schliessen mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) ab. Die Erfolgsquote an der Lehrabschlussprüfung beträgt 98.5 Prozent. Roche hat das duale Modell der Schweizer Berufsbildung ausgebaut und bildet heute nach dem trialen Modell aus. Dabei teilen sich drei Bildungspartner – die interne Werkschule, die Linienausbildungsplätze und die staatliche Berufsfachschule – die Aufgabe der Berufsbildung. Im globalen Vergleich ist dieses Bildungssystem einmalig und ein Hauptgrund für die erfolgreiche Berufsbildung bei Roche. Neben der reinen Ausbildung bietet Roche den Lernenden auch zusätzliche attraktive Leistungen an – wer den Ausbildungsplatz in Basel oder Kaiseraugst nicht durch tägliches Pendeln erreichen kann, erhält eine Unterkunft im Wohnheim von Roche. Mit verschiedenen Programmen nach der Ausbildung stellt Roche zudem sicher, dass den Lernenden der erfolgreiche Übergang in die Berufswelt gelingt.

DAS SCHULLABOR EXPERIO ROCHE – BEGEISTERT, WECKT UND FÖRDERT INTERESSEN Roche bietet mit dem Schullabor Experio Schülerinnen und Schülern ab der 4. Primarklasse Workshops zur Frühförderung der MINTBerufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) an. Somit möchte Roche bei Kindern und Jugendlichen das Forscherdenken gezielt fördern und ihnen erste praktische Erfahrungen mit Naturwissenschaften, Technik und Informatik ermöglichen. Roche setzt mit dem Schullabor Massstäbe bei der Förderung der MINTBerufe, denn sowohl in der Qualität der Ausstattung wie auch der fachlichen und pädagogischen Betreuung ist das Roche-Schullabor einzigartig in der Schweiz. Weitere Infos über das Schullabor und Buchungen für die Workshops unter: : : WWW.EXPERIO-ROCHE.CH : :

DAS LEHRSTELLENANGEBOT VON ROCHE Präsidialdepartement | Kantons- und Stadtentwicklung §§ Laborant / in EFZ Fachrichtung Biologie §§ Laborant / in EFZ Fachrichtung Chemie §§ Chemie- und Pharmatechnologe/technologin EFZ §§ Anlagen- und Apparatebauer / in EFZ §§ Automatiker / in EFZ §§ Elektroniker / in EFZ §§ Hochbauzeichner / in EFZ §§ Informatiker / in EFZ §§ Kaufmann/Kauffrau EFZ §§ Konstrukteur / in EFZ §§ Logistiker / in EFZ §§ Medizinische Praxisassistentin EFZ §§ Polymechaniker / in EFZ §§ Tierpfleger / in EFZ

WEITERE INFORMATIONEN F. Hoffmann-La Roche AG Urs Kilcher | Berufsbildung Bau 229/2.512 CH-4070 Basel Telefon +41 (0)61 688 22 33

Weitere Informationen zur Berufsausbildung bei Roche unter: : : WWW.BERUFSLEHRE.ROCHE.CH : :

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AKTUELL

RE/MAX Immobilien-Kompetenz-Shop am neuen Standort bei der Markthalle in Basel Seit 1. Februar 2015 sind die drei Immobilien-Sparten von RE/MAX in Basel, «Residential», «Collection» und «Commercial», neu an einem Ort zusammengefasst. Sie präsentieren sich – schweizweit erstmalig  – zusammen im grosszügig und attraktiv eingerichteten Immobilien-Kompetenz-Shop, kundenfreundlich nur ein paar Schritte vom Elisabethen-Parking entfernt, am Steinentorberg 18. Interview mit RE/MAX Basel

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E/MAX ist seit 1973 weltweit eine Erfolgsstory. Als international tätiges Franchise-System ist RE/MAX seit 1999 auch in der Schweiz präsent und innert weniger Jahre zur Nummer eins in der professionellen Immobilienvermittlung avanciert. RE/MAX ist in der Schweiz an rund 100 Standorten mit 360  selbstständigen, lizenznehmenden Maklerinnen und Maklern vertreten, welche jährlich rund 4 000  I mmobilientransaktionen im Wert von 1,5 Mrd. Franken abwickeln. Mit über 3 200  Immobilien präsentiert RE/MAX das grösste nationale Kaufangebot. RE/MAX

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vermarktet klassische Wohnimmobilien unter dem Brand «RE/MAX Residential», Rendite- und Gewerbeobjekte unter «RE/MAX Commercial» sowie exklusive Luxusliegenschaften unter «RE/MAX Collection». Im Interview erklärt RE/MAX Basel die Vorzüge des neuen Immobilien-Kompetenz-Shops für die Kunden, erläutert den Kundennutzen durch das RE/MAX-Netzwerk und gibt eine Einschätzung des aktuellen, regionalen Immobilienmarktes ab.


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«Geschäftsführer»: Was war die Grundidee, in Basel den RE/MAX Immobilien-Kompetenz-Shop zu eröffnen?

Wie gewährleistet RE/MAX die Qualifikation der Maklerinnen und Makler?

RE/MAX Basel: Erstmalig in der Schweiz konnten die drei ImmobilienBrands von RE/MAX «Residential», «Collection» und «Commercial» an einem Ort zusammengefasst werden. Dies zudem an einer repräsentativen und kundenfreundlichen Lage bei der Markthalle. Für die Kunden, welche jeweils vollumfänglich von einem einzigen Ansprechpartner betreut werden, ergibt die Konzentration der drei RE/MAX-Immobiliensparten an einem Ort vielfältige Vorteile. Mit sieben Maklerinnen und Maklern aus den verschiedenen Bereichen kann jetzt dem Kunden enormes Know-how und Erfahrung über den gesamten lokalen, regionalen und nationalen Immobilienmarkt zur Verfügung gestellt werden. Wir bieten Käufern oder Verkäufern eine umfangreiche und individuelle Beratung über alle Immobilienfragen an. Wir bewerten sowie analysieren die Objekte anhand anerkannter Kriterien und erstellen für jedes Objekt einen individuellen Marketingplan. Kurze Informationswege sowie Zugriff auf die RE/MAX-Infrastruktur ermöglichen Anbietern und Käufern von Objekten eine optimale Dienstleistung.

Die hohe Qualität der Aus- und Weiterbildung ist ein wichtiger strategischer Erfolgsfaktor für RE/MAX. Um ein hohes Qualitätsniveau sicherzustellen, hat RE/MAX Schweiz ein eigenes Ausbildungsinstitut gegründet. NIMS – die Neue Immobilien Maklerschule Schweiz – ist mit ein Garant, dass die ausgewiesene Beratungskompetenz, für die RE/MAX bekannt ist, über das gesamte Netzwerk gewährleistet wird. Daneben wird der Erfahrungsaustausch an nationalen und internationalen Conventions, regelmässigen Meetings oder Symposien gefördert. Weiter ist jeder Makler verpflichtet, sich laufend weiterzubilden.

Wie muss man sich diese Infrastruktur konkret vorstellen? RE/MAX ist kein Grossunternehmen im Bereich Immobilien, sondern als Franchiseunternehmen organisiert, in dem rechtlich selbstständige Maklerinnen und Makler ein hoch professionelles Netzwerk bilden und vom gemeinsamen Markenauftritt sowie von den RE/MAX Kommunikations- und Vermarktungsplattformen profitieren. Standardisierte und anerkannte Bewertungs- und Analysekriterien sowie einheitliche, hochwertige und aussagekräftige Dokumentationen bilden die Grundlagen für unsere Arbeit. Damit erleichtern wir die Entscheidungen der Kunden und tragen zu einem raschen Verkaufserfolg bei. Dank eigenem CRM-System können wir Objekte und Kundendaten einfach verwalten, Gemeinschaftsgeschäfte fördern, die Administration vereinfachen und Angebote mit wichtigen Immo-Websites verlinken. Zusätzlich haben wir Zugang zum Bewertungs- und Analysesystem IMBAS/Fahrländer, welches eine schnelle und aussagekräftige Bewertung einzelner Immobilien oder ganzer Portfolios ermöglicht.

Wie beurteilen Sie den aktuellen regionalen Immobilienmarkt? Im Bereich klassischer Wohnimmobilien und exklusiver Luxusliegenschaften erachten wir die Situation zum Kaufen oder Verkaufen als interessant. Die Preis- und Zinssituation ist stabil und attraktiv, und wir konstatieren genügend Angebote. Ebenfalls ausgewogen präsentiert sich die Lage bei den Gewerbeobjekten. Insbesondere internationale Kunden zeigen ein erhöhtes Interesse an Objekten.

WEITERE INFORMATIONEN RE/MAX Immobilien-Kompetenz-Shop Steinentorberg 18 CH -4051 Basel Telefon: +41 (0)61 201 24 00 Telefax: +41 (0)61 201 24 09 info-basel@remax.ch www.remax.ch Auch samstags für Sie geöffnet!

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AKTUELL

Morisset + Partner GmbH – Elektroinstallationen aus einer Hand Die Morisset + Partner GmbH an der Elsässerstrasse 130 in Basel plant und realisiert sämtliche Elektroinstallationsarbeiten für Private und Unternehmen, ist im Bereich Telefonie und Informatik tätig, bringt Glasfaser zum Endverbraucher und installiert Telekommunikations- oder Photovoltaikanlagen. Interview mit Dominique Morisset

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ominique Morisset, der zuvor in verantwortlichen Positionen bei namhaften Firmen der Branche tätig war, gründete 1998 das Unternehmen. Von der Ein-Mann-Firma entwickelte sich die Morisset + Partner GmbH zu einem in der Region führenden Anbieter in allen elektrischen Belangen mit heute 31 Mitarbeitenden, darunter acht Auszubildenden.

Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» skizziert Dominique Morisset, eidg. dipl. Elektroinstallateur und Meister, die Tätigkeitsbereiche seines Unternehmens und spricht über Kontinuität in den Kundenbeziehungen oder weshalb er Lernende ausbildet. «Geschäftsführer» Kann man die Morisset + Partner GmbH als klassische Elektroinstallationsfirma bezeichnen? Dominique Morisset: Wir installieren von der Steckdose bis zur Gartenbeleuchtung alles im Stark- sowie Schwachstrombereich und übernehmen auch Kleinaufträge. Wir planen und installieren TelefonieAnlagen, Multimedia- und EDV-Netzwerke, bringen Glasfaser in die Wohnungen oder realisieren universelle Kommunikationsverkabelungen. Neben Planung und Installationen bieten wir unseren Kunden Beratungen in allen Bereichen an, die mit Elektrizität zu tun haben. Grossen Wert legen wir auf unseren ausgebauten Reparatur- und Servicebereich. Wir nehmen auch kleinere Umbauten vor, sind im Unterhalt von elektrischen Installationen oder als konzessioniertes Unternehmen in der Kontrolle von Anlagen tätig. Wer sind Ihre Kunden? Unsere Kunden sind Private, das Gewerbe oder Generalunternehmer. Hauptsächlich sind wir im Umbaubereich tätig, zu rund 30 Prozent arbeiten wir für Liegenschaftsverwaltungen. Was ist Ihre Firmenphilosophie? Qualität, Vertrauen, Transparenz und Kontinuität prägen unsere Kundenbeziehungen. Die Morisset + Partner GmbH ist quasi in drei Profitcenter, welche jeweils unter der Leitung eines Chefmonteurs ste-

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hen, aufgeteilt. Dadurch haben die Kunden einen einzigen Ansprechpartner und wir verfügen über die nötige Flexibilität, um schnell und professionell auf die Bedürfnisse der Kunden reagieren zu können. Die Morisset + Partner GmbH ist auch ein Ausbildungsbetrieb – wie wichtig ist es Ihnen, Lernende auszubilden? Das Kapital unserer Firma sind vor allem die Mitarbeitenden, von denen einige schon viele Jahre für uns tätig sind – der am längsten für uns tätige Mitarbeiter ist schon 17 Jahre in der Firma. Dazu kommt unser Bestreben, gute, talentierte Berufsleute – ob als Elektroinstallateure, Planer oder im KV-Bereich – für unsere Firma auszubilden. Im Moment sind acht Auszubildende im Betrieb, jährlich kommen zwei neue Lernende dazu.

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AKTUELL

Boutique «c’est moi» – Mode für die Frau mit Stil Nach Rheinfelden ist die Modeboutique «c’est moi» seit letzten August auch in Basel präsent. An der Schnabelgasse 3 findet die Frau mit Stil die Kreationen von Annette Görtz, Rundholz, Oleana, Loft Design oder Umit Unal.

Interview mit Josette Haas

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ls «c’est moi»-Inhaberin Josette Haas davon hörte, dass die Besitzerin von «Crista Bis» an der Schnabelgasse die Aufgabe ihres Traditionsgeschäftes plante, wuchs in ihr der Gedanke, auch in Basel eine Boutique zu eröffnen. Da «c’est moi» in Rheinfelden ihre Kollektionen aus der gleichen Quelle wie «Crista Bis» bezog, konnte schnell ein Kontakt zwischen den beiden Besitzerinnen hergestellt werden, und Josette Haas übernahm die Ladenräumlichkeiten an bester Lage im Herzen von Basel. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» erzählt Josette Haas, wie sie zur Mode gekommen ist, beschreibt, an welche Kundinnen sich das Angebot der Boutique «c’est moi» richtet und was das Spezielle der von ihr geführten Labels ist. «Geschäftsführer»: Ist die eigene Modeboutique – in Ihrem Fall sind es sogar zwei – die Erfüllung eines Traums? Josette Haas: Eigentlich bin ich eine Quereinsteigerin. Ursprünglich habe ich in einem umgebauten Stall in dem von meiner Familie bewohnten Bauernhaus eine kleine Galerie betrieben, wo ich regionale Künstler ausstellte und drei- bis viermal im Jahr Vernissagen durchführte. Als wir dann anstelle der alten Gebäulichkeiten ein neues Haus bauten, gab ich die Galerie auf. Ins Modegeschäft kam ich, als ich von einer Boutique für eine Mitarbeit angefragt wurde. Weil ich schon während meiner Zeit als Galeristin merkte, dass ich ein Flair dafür hatte, mit Kunden umzugehen und schöne Dinge weiterzuge-

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ben beziehungsweise zu verkaufen, habe ich zugesagt. So bin ich eigentlich eher zufällig ins Modegeschäft gekommen. Später habe ich in Rheinfelden in einer Seitengasse mit meiner ersten eigenen Boutique angefangen. Zu Beginn wollte ich einfach herausfinden, ob ich mit meinem Angebot überhaupt Kundinnen anspreche. Als sich das positiv entwickelte, eröffnete ich an der Marktgasse 8 «c’est moi». Und jetzt nach acht Jahren konnte ich die Möglichkeit ergreifen, auch in Basel mit meiner Boutique an einem hervorragenden Standort präsent zu sein. Wer sind Ihre Kundinnen, und welche Geschäftsphilosophe vertreten Sie mit «c’est moi»? Meine Kundinnen sind selbstbewusste Frauen, die ihren Stil gefunden haben. Das «c’est moi»-Sortiment stützt sich auf zeitlose, hochklassige, dennoch bezahlbare Kollektionen ausgewählter Labels, welche sich durch Qualität, originelle Schnitte und Materialien und Alltagstauglichkeit auszeichnen. Ich selbst identifiziere mich total mit dieser Mode und trage sie auch selbst, was ich für besonders wichtig erachte, denn so können sich die Kundinnen ein genaues Bild machen. Mein Motto dabei: Was man selbst überzeugend trägt, das sieht auch gut aus! Davon überzeugen kann «frau» sich bei einem Besuch bei «c’est moi» oder spätestens Ende August beim nächsten Mode-Apéro! Können Sie ein paar Labels nennen, welche in «c’est moi» erhältlich sind?


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© Fotos: Anette Görtz

AKTUELL

Bekannt für ihr progressives Design mit klaren Schnitten im puristischen Stil sowie mit Tupfen und Streifen sind die Kreationen von «Annette Görtz». Etwas ausgefallener, flippiger und sportlicher ist die Mode von «Rundholz». Dann führen wir die anspruchsvollen Strickarbeiten des norwegischen Labels «Oleana». Dessen Strickjacken passen übrigens hervorragend zu den äusserst originellen Seidenröcken von «Loft Design», einem kleinen Label aus Luzern. Etwas frech und mit vielen handgefertigten Details, légère verarbeitet, präsentieren sich die Kollektionen des bekannten türkischen Modedesigners Umit Unal. Welche Trends werden denn im Moment von Ihren Kundinnen nachgefragt? Mit den in der Boutique «c’est moi» vertretenen Labels gehen wir eigentlich nicht einem bestimmten oder aktuellen Trend nach. Unsere Labels zeichnen sich vor allem durch Zeitlosigkeit, Qualität und spezielle Stoffe aus, welche teilweise mit Kunstdrucken und Motiven versehen sind. Erwähnen möchte ich zum Beispiel die perforierten und durchlöcherten Stoffe und Leder aus dem Hause «Annette Görtz». Sogenannte Modefarben sind nicht mehr so wichtig und werden dementsprechend auch nicht so nachgefragt. Unsere Kundinnen schätzen es auch sehr, dass sie die Auswahl zwischen verschiedenen Stilrichtungen haben. Unsere Aufgabe ist es, sich an die Wünsche und Vorstellungen der Kundinnen heranzutasten und sie mit Überzeugung ehrlich zu beraten, denn wenn man selbst nicht hinter den eigenen Kollektionen steht, kann man sie auch nicht verkaufen.

WEITERE INFORMATIONEN Boutique c’est moi Schnabelgasse 3 CH-4051 Basel Telefon: +41 (0)61 261 00 80 Öffnungszeiten: Montag 13.30 –18.30 Uhr, Dienstag–Freitag 10.00 –18.30 Uhr, Samstag 10.00 –17.00 Uhr Boutique c’est moi Marktgasse 8 CH -4310 Rheinfelden Telefon: +41 (0)61 831 25 36 Öffnungszeiten: Montag 13.30 –18.00 Uhr, Dienstag– Freitag 10.00 –12.00 Uhr, 13.30 –18.00 Uhr, Samstag 10.00 –16.00 Uhr info@cest-moi.ch www.cest-moi.ch

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AKTUELL

Allianz-Generalagentur Basel hat mit Beat Frei einen neuen Generalagenten Die Allianz Suisse Gruppe – eine der führenden Versicherungsgesellschaften der Schweiz – zeigte in einem schwierigen Marktumfeld weiterhin Kontinuität und verzeichnete auch 2014 ein solides Geschäftsergebnis. Auch in der Region ist das Unternehmen mit der Generalagentur Basel und dem Generalagenten Beat Frei an der Birsigstrasse 4, mit der Hauptagentur Muttenz sowie der Agentur Riehen gut aufgestellt. Interview mit Beat Frei

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ie Allianz-Generalagentur Basel versichert Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen auf allen Gebieten mit den Schwerpunkten Motorfahrzeug-, Hausrat-, Lebensund Rechtsschutzversicherungen und ist kompetenter Partner in Vorsorge- und Vermögensfragen. Seit November 2014 leitet Generalagent Beat Frei die Generalagentur Basel. Er hat das Versicherungsgeschäft von der Pike auf gelernt und sein Fachwissen an der Universität St. Gallen (HSG) um moderne ­Management-Erkenntnisse aus Forschung und Praxis mit dem Weiterbildungsdiplom Insurance Management erweitert. Der gebürtige Basler ist aber vor allem ein Mann der Praxis, der durch seine 28-jährige Tätigkeit bei der Basler Versicherung unter anderem als Kundenberater im Privat- und Firmengeschäft oder als langjähriger Leiter der Bâloise ­A kademie das Versicherungsgeschäft und vor allem auch den Basler Markt besonders gut kennt. Nach seinem Wechsel zur Allianz Suisse vor fünf Jahren übernahm Beat Frei unter anderem die Projektverant­ wortung in den Bereichen Vertriebsstrategie und Vertriebssteuerung und leitete danach während dreier Jahre den Bereich Agenturprozesse und -analysen.

kunden aus einer Hand vor Ort beim Kunden. Die Allianz Suisse ist eine der wenigen Gesellschaften, welche sämtliche Versicherungssparten mit qualitativ hoch stehenden Produkten abdeckt. Für alle Versicherungsfragen verfügen die gut ausgebildeten Mitarbeitenden über die not­ wendige Fachkompetenz. Neben den rein fachlichen Aspekten steht aber vor allem auch die von gegenseitigem Vertrauen geprägte Beziehung zu unseren Kunden, die auf soliden Werten wie Zuverlässigkeit, Integrität, Ehrlichkeit und Transparenz basieren. Jedem Kunden, ob gross oder klein, wird mit Respekt begegnet, und seine Anliegen werden in einer Atmosphäre des Vertrauens ernst genommen. Dabei geht es nicht darum, um jeden Preis einen Abschluss zu tätigen, sondern den Blick auf seine persönlichen Bedürfnisse zu richten. Das heisst auch, ­gegebenenfalls auf einen Abschluss zu verzichten, wenn wir dies im Sinne des Kunden für richtig halten.

Im Interview mit dem «Geschäftsführer» stellt Beat Frei die Allianz-­ Generalagentur Basel vor und spricht über seine Unternehmensphilosophie oder den Stellenwert persönlicher Kundenbeziehungen. «Geschäftsführer»: Wie viele Mitarbeitende und Kunden zählt die Allianz-Generalagentur mit Ihnen als ­Generalagenten in Basel? Beat Frei: Zurzeit betreuen ca. 25 Kundenberaterinnen und -berater rund 25’000 Kundinnen und Kunden. Welche zentrale Firmenphilosophie verfolgen Sie? Die Philosophie unserer General­ agentur beinhaltet eine kompetente Betreuung von Privat- und Geschäfts-

Hauptagentur Muttenz.


AKTUELL Geht das denn nicht auf Kosten Ihrer Mitarbeitenden, die ja Provi­ sionen für getätigte Abschlüsse erhalten? Die Mitarbeitenden partizipieren mit Provisionen am Unternehmens­ erfolg, das ist richtig. Trotzdem, unsere Kunden schätzen es, wenn sie nicht zu Abschlüssen gedrängt werden. Wir streben nachhaltige Be­ ziehungen zu unseren Kunden an. Nur wenn wir deren Bedürfnisse und Befindlichkeiten ins Zentrum stellen, können wir langjährige ­Kundenbeziehungen aufbauen und erhalten. Apropos Kundenbedürfnisse und -befindlichkeiten – inwieweit sind Sie als Versicherer gefordert, in den Bereichen Kundenkontakt und Produkteauswahl allfällig verändertem Kundenverhalten Rechnung zu tragen? Die Allianz wird weiter in Servicelösungen und Digitalisierung investieren, um dem veränderten Kundenverhalten Rechnung zu tragen. So lancieren wir zum Beispiel Kundenportale, auf denen wir unseren Kunden die Möglichkeit bieten, schnell und unkompliziert einen Schaden zu melden oder die eigenen Versicherungspolicen zu verwalten. Mit einer solch umfassenden Lösung werden wir auf dem Schweizer Versicherungsmarkt unsere Kunden zeitgemäss bedienen. Weiter darf man zudem auch nicht ausser Acht lassen, dass sich die Marktbe­ dingungen für die Versicherungswirtschaft durch die jüngsten geld­ politischen Entscheidungen in Europa und der Schweiz und den damit verbundenen Niedrigzinsen noch einmal verschärft haben. Deshalb müssen wir – bei gleichzeitigem Fokus auf Profitabilität im Leben- und Sachgeschäft – den Kunden attraktive Lösungen anbieten können.

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sämtliche Risiken im Privathaushalt. Immer wichtiger wird auch unser Engagement im KMU-Bereich, wo wir eine hohe Nachfrage nach Ver­ sicherungslösungen in der beruflichen Vorsorge feststellen. Dementsprechend bietet die Allianz Suisse als eine der wenigen Versicherungsunternehmungen die Vollversicherungslösungen an. Zudem lancieren wir ab Mitte Jahr das neue Combi-Risk-Business-Produkt, welches einem Unternehmen erlaubt, verschiedene Versicherungssparten in einer einzigen Police zu vereinen. Dies vereinfacht die administrativen Prozesse und gewährt somit durchaus attraktive Konditionen.

DIE ALLIANZ SUISSE GRUPPE Die Allianz Suisse Gruppe ist mit einem Prämienvolumen von über 3.8 Mrd. Franken eine der führenden Versiche­ rungsgesellschaften der Schweiz. Zur Allianz Suisse Gruppe gehören unter anderem die Allianz Suisse Ver­ sicherungs-Gesellschaft AG, die Allianz Suisse Lebens­ versicherungs-Gesellschaft AG, die CAP Rechtsschutz-­ Versicherungsgesellschaft AG und die Quality1 AG. Die Geschäftstätigkeit der Allianz Suisse Gruppe umfasst Versicherung, Vorsorge und Vermögen. Sie beschäftigt rund 3 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist Teil der internationalen Allianz Gruppe, die in über 70 Ländern auf allen Kontinenten präsent ist. 2013 wurde die Allianz Gruppe als Super Sector Leader des Dow Jones Sustainability Index (DJSI) ausgezeichnet. Seit dem Jahr 2000 ist das Unternehmen mit Spitzenpositionen in dem weltweit beachteten Nachhaltigkeitsindex vertreten.

… zum Beispiel? Wir haben mit unserer Produktfamilie Balance Invest bereits frühzeitig die richtige Antwort auf das Niedrigzinsumfeld gefunden, indem wir unseren Kunden auf der einen Seite Sicherheit, auf der anderen Seite aber auch attraktive Renditechancen bieten. Mit der AllRisk-Haus­ haltversicherung bieten wir einen einmaligen Rundumschutz gegen

In der Schweiz verlassen sich über 930’000 Privatpersonen und über 100’000 Unternehmen in allen Lebens- und Entwicklungsphasen auf die Beratung und den Versicherungs- und Vorsorgeschutz der Allianz Suisse. Ein dichtes Netz von 130 Geschäftsstellen sichert die Nähe zu den Kunden in allen Landesteilen. Die Allianz Suisse ist offizieller Partner des Schweizerischen Roten Kreuzes, von Swiss Paralympic und des Swiss Economic Forum (SEF). Seit der Saison 2012 /13 unterstützt die Allianz Suisse als Sponsor die Swiss Football League.

WEITERE INFORMATIONEN Allianz Suisse Generalagentur Basel Generalagent Beat Frei Birsigstrasse 4 CH - 4054 Basel Telefon +41 (0)58 357 02 02 Telefax +41 (0)58 357 02 03 beat.frei@allianz.ch www.allianz.ch

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AKTUELL

Mit König Reisen und ägäis yachting den Ferien die Krone aufsetzen! Die König Reisen AG ist die Expertin an der Angensteinerstr. 6 in Reinach für USA-Reisen, Städtereisen, Kreuzfahrten, Bade- und Individualferien. Mit der ägäis yachting ag sind die Reisefachleute an der gleichen Adresse zudem Segelyacht-Charterspezialisten, welche nach den individuellen Wünschen der Kunden weltweit Segelyachten, aber auch Hausboote, Gulets oder Motoryachten – mit oder ohne Skipper – vermitteln. Interview mit Monika Trüssel

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ls langjähriger Partner bekannter Qualitätsreiseveranstal  ter berät König Reisen seit über 20 Jahren die Kunden zielgerichtet und ist in der Lage, mit den aktuellsten Buchungssystemen Traumferien und -reisen schnell und preiswert zu offerieren. ägäis yachting bietet seit über 25 Jahren vor allem Segelbegeisterten vom Chartern der Yacht über günstige Flugtickets, Versicherungen bis zu den Transfers zur Marina und Hotel vor Ort alles aus einer Hand. In der Region sehr beliebt sind ausserdem die angebotenen Oldtimer-Taxifahrten für Hochzeiten, Geburtstage und andere spezielle Anlässe mit dem original Citroën Traction Avant, Jahrgang 1953. Seit 2008 sind die Reisefachfrau Monika und ihr Ehemann Oliver Trüssel, eidg. FA als Buchhalter und Personalfach- sowie Speditionskaufmann, Inhaber der ägäis yachting ag und seit 2012 auch der König Reisen AG. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» stellt Monika Trüssel die beiden Unternehmen vor, welche unter einem Dach vereint einmalige und dennoch erschwingliche Urlaubs- und Reiseangebote für konventionelle, aber auch individuelle und etwas speziellere Ansprüche anbieten.

«Geschäftsführer»: Sie bieten mit König Reisen und ägäis yachting zwei konzeptionell verschieden gelagerte Reise- und Urlaubsegmente zusammen an einem Standort in Reinach an – was ist der Hintergrund? Monika Trüssel: Was Reinach anbetrifft: Ich bin in Reinach geboren, und unsere Familie lebt hier, wir sind also – wie König Reisen – stark in Reinach verankert. Nach der Übernahme von ägäis yachting im Jahre 2008 haben wir 2012 den Standort bei der König Reisen AG in Reinach eröffnet. Als Inhaber Hans König keinen Geschäftsnachfolger fand, haben mein Mann und ich die König Reisen AG übernommen und führen jetzt an derselben Adresse die beiden Unternehmen. Dahinter steckt die Überzeugung, dass man als Reisebüro mit einem breiten und unterschiedlichen, aber auch vor allem mit einem aussergewöhnlichen und nicht alltäglichen Angebot, welches verschiedenste Bedürfnisse der Kunden abdeckt, eine synergetische und gut abgestützte Geschäftsphilosophie betreiben kann. Kommt dazu, dass wir als passionierte Segler mit ägäis yachting nicht nur bis zu einem gewissen Grad unsere Leidenschaft zum Beruf machen konnten, sondern durch die langjährigen Erfahrungen und Kontakte, die beim Segeln entstanden sind, unseren Kunden enormes Know-how anbieten können. Mit diesem Mix aus klassischen Pauschalreisen und verschiedensten, individuellen Angeboten, welche wir für unsere Kunden massschneidern, können wir für jeden das Richtige finden. Was sind zusammengefasst die Angebote der Reise König AG? Die Reise König AG bietet als langjähriger Partner von HOTELPLAN, TUI, KUONI, NECKERMANN/ THOMAS COOK, UNIVERSAL und


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vielen anderen klassische Pauschal- und Städtereisen, Badeferien, USA-Reisen sowie mit den bekanntesten Gesellschaften Kreuzfahrten im Mittelmeer, in Nordeuropa, in der Ostsee, in der Karibik, in Südamerika, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Fernost oder im Indischen Ozean an. Wir haben uns auch auf Individualreisen zum Tauchen, Radfahren, per Bahn oder zum Trekking spezialisiert. Für Kunden, welche das Abenteuer an ausgewählten Orten suchen oder Wert auf nachhaltigen und ökologisch sinnvollen Urlaub legen, können wir ebenfalls individuell zusammengestellte Angebote machen. Wir haben übrigens festgestellt, dass zwar viele Menschen via Internet ihre Ferien und Reisen buchen, dass aber wieder vermehrt geschätzt wird, wenn man sich in einem persönlichen Gespräch bei uns an der Angensteinerstrasse 6 beraten lassen kann, denn erst dadurch erschliessen sich die tatsächlichen Wünsche der Kunden, denen man dann auch entsprechend sorgfältig gerecht werden kann. Muss man ein brevetierter Segler sein, um die Angebote der ägäis yachting wahrnehmen zu können? Nein, man kann, muss aber nicht! Die ägäis yachting vermittelt in den schönsten Segelregionen der Welt – vor Kroatien, der Türkei, Griechenland, Palma oder in der Karibik – für brevetierte Segler, aber auch für Einzelpersonen oder Familien, welche nicht selbst segeln – da werden die Skipper und wenn nötig, weiteres Personal gestellt – für jedes Budget eine breite Palette von Yachten an. Die Auswahl geht vom 2-Kabinen- bis 6-Kabinen-Boot. Man kann aber auch lediglich die Möglichkeit zum Mitsegeln in Einzelkabinen nutzen. ägäis yachting arbeitet an den verschiedenen Standorten seit Jahren mit den entsprechenden Anbietern zusammen. Wir kennen die Verantwortlichen persönlich und besuchen sie regelmässig. Dadurch können wir unseren Kunden immer die aktuellsten Hintergrundinformationen geben und sie mit den Gegebenheiten vertraut machen. Wir kümmern uns natürlich um Flüge, Versicherungen, Transfers zu den Schiffen, den Proviant und alles, was es so für einen Segeltörn braucht. Natürlich beraten wir die Kunden im Vorfeld ausführlich und geben ihnen die ihren Bedürfnissen entsprechenden Empfehlungen ab. Sie vermitteln auch Hausbootreisen auf den Kanälen Europas – welche Voraussetzungen braucht es, um ein solches Boot zu steuern? Ab 18 Jahren kann man diese Boote ohne Führerschein steuern. Kinder dürfen übrigens unter Aufsicht Erwachsener die Boote auch steuern. Vor Ort bekommt man eine gründliche Einweisung, damit man weiss, wie das Boot funktioniert. Und wir liefern ein detailliertes Skipper-Bordbuch, in dem alle Strecken genau beschrieben sind – man möchte ja wissen, wo die nächste Schleuse ist und wo die nächste Nahrungsaufnahme stattfinden sollte!

KÖNIG REISEN AG Angensteinerstr. 6 CH-4153 Reinach Telefon +41 (0)61 711 22 33 mtruessel@koenigreisen.ch www.koenigreisen.ch

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Stöcklin Logistik AG ist europäischer OEM-Hersteller Explosionsgeschützte Geräte von Stöcklin Logistik an der ACHEMA 2015 in Frankfurt.

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ie Stöcklin Stapler sind bekannt für beste Qualität, lange Lebensdauer und höchste Wartungsfreundlichkeit. Durch die Vielseitigkeit des Angebotes sind Sie auf keine Kompromisse angewiesen. Sie wählen genau das Gerät, welches Ihren Bedarf am idealsten abdeckt. Ob INOX Stapler in Edelstahl-Ausführung für den Hygieneschutz, Geräte für den explosionsgeschützten Bereich nach Richtlinie 94/9/EG, oder individuelle Anfertigungen speziell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten –Stöcklin baut alles, was die Physik erlaubt. Stöcklin ist nun selbst europäischer OEM-Hersteller. Vorab konzentriert man sich auf eine neue Baureihe EX aus Deichsel-Nieder- und Hochhubwagen, deren Basiskomponenten wie Steuerung, Masten, Lastenträger und Radarme bereits in anderen Baureihen eingesetzt werden. Der neue  Zone-1 Hochhubwagen mit Initialhub vom Typ EXI 16 entspricht der Klassifizierung «II 2G Ex de IIB + H2 T4 Gb» und «II 2D Ex tb IIIB t 100°C Db». Dies bedeutet, dass diese Geräte ohne Umrüstung bei Gas und Staub ein-

gesetzt werden können. Neben dem ansprechenden Design besticht der EXI  16 auch durch seine im Vergleich zum Markt geringen Abmessungen. Wir haben bewusst die auffällige Farbkombination gelb-rot gewählt. Andere Farbkombination können Sie optional für Ihre Bedürfnisse wählen. Verpassen Sie keines der Ausstellungsgeräte aus dem Hygieneschutzund Explosionsschutz Bereich sowie unsere Spezialgeräte – eine Kernkompetenz von Stöcklin. Unsere Spezialisten und Kundenbetreuer erwarten Sie am Stand A59 in Halle 9.1. : : WWW.STOECKLIN.COM : :

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AKTUELL

V E R A N S TA LT U N G E N Freitag, 5. Juni 2015 18.00 Uhr Eröffnung Lehrlingsprojekt Grün 80, Restaurant Seegarten Samstag, 22. August 2015 Regionale Vorausscheidung Berufsmeisterschaft Barfüsserplatz

Thomas Schulte, Präsident Gärtnermeister beider Basel.

Gärtnermeister beider Basel feiern ihr 125-jähriges Jubiläum «Am 5. September 1890 versammelten sich im kleinen Saal der Geltenzunft zehn Basler Handelsgärtner zur konstituierenden Sitzung und gründeten den Verein Basler Handelsgärtner.» So lautet – handgeschrieben  – der erste Eintrag im Protokollbuch des Verbandes aus dem Jahr 1890.

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ie Statuten bezeichneten als Ziele die «Hebung des Handelsgärtnerstandes und die Pflege der Kollegialität unter den Mitgliedern». Die Basler Gärtner nahmen mit dieser Verbandsgründung eine Vorreiterrolle in der Schweiz ein. Erst ganze acht Jahre später wurde der schweizerische Dachverband gegründet. Die Zahl der Mitglieder des Basler Verbandes hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als verdreifacht. 1989 gehörten ihm 32 Mitglieder an und 1919 ganze 118. Spannend ist auch ein Blick in die Aufstellung «Lohnbewegungen und Streiks» der ersten Jahre. Einen Tageslohn von 4 Franken bei einem 11-stündigen Arbeitstag forderten die «Arbeitnehmer» 1891 für Landschaftsgärtner und einen Wochenlohn von 10 Franken inklusive Kost für Topfpflanzengärtner. «Von den Meistern bewilligt» wurden Ersteren 3.50 Franken pro Tag und Letzteren 8 Franken pro Woche. Nicht nur die Arbeitsbedingungen haben sich seither merklich verbessert, sondern auch das Verständnis für die Notwendigkeit und die Vorteile einer fairen Sozialpartnerschaft. Ausserordentliche Innovationen und viel Engagement sind seit der Gründung ein Merkmal des Verbandes, der Vorstände und der Mitglieder. So hatten sie unter anderem einen grossen Anteil am Erfolg der Landesausstellung 1914 in Bern, der Mustermesse in Basel, wo sie 1924 eine ganze Messehalle bepflanzten oder 1929, als dank dem Engagement der Gärtnermeister die Markthalle in Basel errichtet wurde. Projekte mit einer Ausstrahlung weit über die Branche und die Region hinaus gab es auch in jüngerer Zeit. So ist beispielsweise die «Grün80» dank massgeblicher Unterstützung der Gärtner aus beiden Basel entstanden, genauso wie 2012 das Lehrlingsprojekt «Split Rocker» zur Ausstellung von Jeff Koons in der Fondation Beyeler in Riehen. Für die zahlreichen Kundinnen und Kunden in der Region ist die tägliche Arbeit «ihrer» Gärtnerinnen und Gärtner aber mindestens ebenso wichtig wie die vielbeachteten Grossprojekte. Die Liebe zur Natur und das Talent, Pflanzen zu hegen und zu einem harmonischen Ganzen zusammenzufügen sind zwei Merkmale, die auf alle in der Branche tätigen Mitarbeitenden zutreffen und den Beruf zu einer Berufung machen. Dabei ist die Vielfältigkeit nicht nur ein Merkmal der Natur selber sondern auch der Gärtnerberufe. Pflanzenproduzenten,

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Baumschulisten, Zierpflanzen- und Landschaftsgärtner sind vier Fachrichtungen, in denen Gärtnerinnen und Gärtner tätig sind. Grossen Wert legen der Verband und seine Mitglieder traditionellerweise auf die Ausbildung. Regelmässig finden Lehrlingsprojekte grosse Beachtung. Im Jubiläumsjahr gibt es gleich zwei davon. Gleichzeitig mit der offiziellen Jubiläumsfeier der Gärtnermeister beider Basel in der «Grün 80» werden am 5. Juni 2015 eine neu bepflanzte Rabatte und die Pflanzentröge beim Restaurant Seegarten eingeweiht. Am 22. August 2015 findet auf dem Barfüsserplatz die regionale Vorausscheidung der Berufsmeisterschaft statt. Solche Projekte können jeweils nur durch die Unterstützung weiterer Institutionen realisiert werden. Daher geht mein Dank an die Stiftung «Park im Grünen» der Migros sowie der Stadtgärtnerei Basel. Lanciert wurde im Jubiläumsjahr auch das Projekt für ein eigenes Berufsbildungszentrum, in welchem die angehenden Berufsleute in einigen Jahren die praktischen Teile ihrer Ausbildung und ihrer Prüfungen absolvieren können. 125 Jahre Gärtnermeister beider Basel, vom Gemüseanbau zum Raumgestalter mit Pflanzen, Mauern, Belagsflächen, Wasser u.v. a.m. Was wird er Ihnen wohl in 125 Jahren alles bieten können? Lassen Sie sich von den kreativen Ideen unserer Fachbetriebe oder vom neuen online-Tool www.gartendialog.ch inspirieren und gönnen Sie sich Ihren individuellen Gartentraum.

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AKTUELL

Telebasel macht sich fit für die Zukunft Telebasel hat sich in seiner nun 22-jährigen Geschichte zu einem der erfolgreichsten Regionalsender der Schweiz entwickelt. Kein Grund allerdings für die Verantwortlichen, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Gestiegene Anforderungen und Ansprüche, veränderte Sehgewohnheiten der Zuschauer, neue technische Möglichkeiten – das sind Faktoren, die die Entwicklung eines RegionalTV-Senders prägen.

D O M I N I K P R É TÔT Alter: 38 Zivilstand: verlobt Erlernter Beruf: Ökonom Heutige Position: CEO Telebasel Hobbys: Natur, Bergwandern, Outdoor-Aktivitäten generell, Jugendarbeit

Interview mit Dominik Prétôt von Niggi Freundlieb

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ie erfolgte Umstellung auf das HD-Format, die Aufschaltung des Programms in den Kabelnetzen von 45 deutschen Gemeinden im Grenzgebiet oder die Arbeiten zur Realisierung einer Multichannel-Strategie – die Macherinnen und Macher von Telebasel befinden sich am Puls der Zeit und machen den Sender für die Zukunft fit. Telebasel-CEO Dominik Prétôt skizziert im Interview, welches die neuen Herausforderungen sind und wie sich Telebasel dafür rüstet.

Woran arbeitet Telebasel denn zurzeit konkret? Wir verstärken die Ressourcen im Bereich der sozialen Netzwerke, um vermehrt mit den Zuschauern interagieren und kommunizieren zu können. Dies wird uns ermöglichen, die Wünsche und Bedürfnisse der Zuschauer besser zu kennen und schneller darauf reagieren zu können. Wenn wir zum Beispiel sehen, dass eine bestimmte Aussage eines Politikers beim Publikum auf ein grosses Echo stösst, können wir das aufgreifen und journalistisch bearbeiten beziehungsweise auf den verschiedenen Plattformen den Zuschauern zur Verfügung stellen.

«Geschäftsführer»: Wie verändert sich das Fernsehen zurzeit? Was versprechen Sie sich davon? Dominik Prétôt: Die Art und Weise fernzusehen, ändert sich gerade fundamental. Klassisches Fernsehen, wo also die Sender ein Programm zusammenstellen, dazwischen Werbung schalten und das alles den Zuschauern nach Hause auf den Fernsehschirm schicken, wo es dann 1:1 konsumiert wird, gehört bald der Vergangenheit an. In welche Richtung geht denn der Fernsehkonsum? Untersuchungen zeigen, dass sich zum Beispiel in den letzten Jahren die tägliche Sehdauer der 15- bis 19-Jährigen in der Deutschschweiz von 92 auf 66 Minuten reduziert hat. Das heisst nicht, dass diese Generation weniger gern Fernsehen schaut, aber sie schauen die Sendungen nicht mehr zu Hause am TV-Gerät zu einem fixen Zeitpunkt an, sondern auf ihren Smartphones, Tablets oder Computern, dann wenn sie Lust und Zeit dazu haben. Oder sie schauen auf sozialen Netzwerken und entsprechenden Anbietern Clips sowie Filme an und kommunizieren darüber in den Netzwerken. Um jetzt diesen veränderten Sehgewohnheiten, aber auch den dadurch tangierten Interessen und Bedürfnissen der Werbewirtschaft gerecht zu werden, müssen wir als Fernsehsender reagieren und ebenfalls entsprechende Plattformen und technische Möglichkeiten zur Verfügung stellen.

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Daraus entsteht ein Mehrwert für den Zuschauer, aber auch Telebasel wird in die Lage versetzt, daraus neue Inhalte zu kreieren. Dementsprechend investieren wir auch beträchtliche Mittel in den Ausbau unseres Internetauftritts und der Realisierung einer Telebasel-App. Ziel dieser sogenannten Multichannel-Strategie ist es, Telebasel nicht nur standortund zeitunabhängig zu sehen, sondern auch näher an den Bedürfnissen der Zuschauer zu sein.

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AKTUELL

Immodepot – «Was wirklich zählt, ist ein top Ergebnis» Seit dem Jahr 2007 ist die Immodepot SA erfolgreich auf dem Immobilienmarkt tätig. Wer in Basel und Umgebung seine Liegenschaft verkaufen möchte, ist hier genau richtig. Sevda Bruggmann, Gründerin und Inhaberin der Immodepot SA, verpflichtet sich zu einer kompetenten Beratung und umfassenden Betreuung jedes Kunden. Dabei bezahlt der Kunde nur im Erfolgsfall – ohne diktierte Maklerverträge und Nebenkosten. Interview mit Sevda Bruggmann von Sabine Rempert

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evda Bruggmann, welche Fragen stellt sich ein Eigentümer vor einem Liegenschaftsverkauf? In den meisten Fällen beschäftigen sich die Eigentümer schon länger mit dem Gedanken, ihre Liegenschaft zu verkaufen. Dabei tauchen verschiedene Fragen auf, die individuell beantwortet und gelöst werden müssen. Typisch sind vor allem Fragen zum Wert der Immobilie und zur Grundstückgewinnsteuer sowie Fragen rund um Erbschaften, Schenkungen und das Güterrecht, bei denen wir unsere Kunden unterstützen. Was bietet die Immodepot SA ihren Kunden? Mit einem Mandat an die Immodepot SA entscheiden Sie sich für einen Partner, der Ihnen alle Aufgaben rund um den Immobilienverkauf abnimmt. So ist ein Immobilienverkauf nach dem Notartermin nicht zwingend abgeschlossen und ein Mandat kann lange vor der Objektaufnahme beginnen. Mit unseren Fachkenntnissen, der langjährigen Berufserfahrung und dem grossen Netzwerk bieten wir unseren Kunden einen zielorientierten und sorglosen Verkauf. Sie bezahlen bei uns nur im Erfolgsfall das vereinbarte, ortsübliche Honorar – ohne diktierte Maklerverträge und ohne Nebenkosten. Was ist Ihrer Meinung nach massgebend für einen erfolgreichen Immobilienverkauf? Eine umfassende Beratung vor dem Verkauf ist unumgänglich, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Denn ein unüberlegter Verkauf kann für den Verkäufer im Nachhinein mehr Schaden verursachen als Gewinn bringen. Eine seriöse Beratung können jedoch nur Firmen gewährleisten, die über ausgebildete Fachleute verfügen. Alles andere ist in Anbetracht des hohen Vermögenswertes einer Immobilie ungenügend. Engagieren Sie sich für jeden Kunden gleich – unabhängig vom Immobilienwert? Auf jeden Fall, denn wir klassifizieren unsere Kunden nicht! Denn für jeden Eigentümer hat seine Liegenschaft einen hohen Stellenwert. Es ist für uns selbstverständlich, dass jeder Kunde den bestmöglichen Service erhält unabhängig vom Immobilienwert. Was zeichnet die Immodepot SA gegenüber anderen Immobilienfirmen aus? Die Mitarbeiter und ihr Engagement! Unser kleines, dynamisches und modernes Team ist stetig in Bewegung. Wir sind immer auf dem neusten Stand – ob nach einer Weiterbildung oder mit dem Einsatz von neuen Marketinginstrumenten. Um beim Verkauf das gewünschte Resultat zu erzielen, betreuen wir zudem jedes Objekt individuell. Denn was für den Verkäufer am Ende wirklich zählt, ist ein top Ergebnis!

GESCHÄFTSFÜHRER 02 : : 2015

Sevda Bruggmann, eidg. dipl. Immobilientreuhänderin, Immobilienvermarkterin mit eidg. FA.

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AKTUELL

Die H. P. Gerber Pannendienst AG am neu erbauten Domizil in Pratteln Mit dem Umzug vom alten Firmensitz am Götzisboden auf das neue Gelände in der Hardmatt und dem markanten Neubau setzt die H. P. Gerber Pannendienst AG einen weiteren Meilenstein in ihrer erfolgreichen Firmengeschichte und schuf damit die Grundlagen für weiteres Wachstum.

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ie H. P. Gerber Pannendienst AG – mit einem Filialbetrieb in Bern – ist schweizweit ein führendes Unternehmen in den Bereichen Pannen- und Unfalldienst und steht als Vertragspartner von Automobilclubs, Versicherungen und der Polizei sowie als Dienstleister für Private und Unternehmen ihren Kunden täglich 24 Stunden zur Verfügung. Die H. P. Gerber Pannendienst AG führt zusätzlich eine Agentur der Europcar Autovermietung, verfügt über Pannen- und Unfallhilfefahrzeuge – auch für den Bereich Schwerverkehr – führt mit eigenen Fahrzeugtransport-LKW Pannen- und Unfallfahrzeuge schweizweit der gewünschten Reparaturwerkstätten zu. Kranarbeiten für das Bau- und Industriegewerbe runden das Angebot ab. Die Anfänge der H. P. Gerber Pannendienst AG gehen auf das Jahr 1977 zurück als Hans-Peter Gerber die Texaco-Tankstelle an der Hohenrainstrasse in Pratteln übernahm. Dass der junge Bernbieter bald zum schweizerischen Pionier in Sachen Pannen- und Unfalldienst werden würde war noch nicht abzusehen. Aber er erkannte schnell, dass in Zeiten des rasch wachsenden Verkehrsaufkommens und der

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dementsprechenden Zunahme von Fahrzeugen professionelle Hilfedienstleistungen für Pannen- und Unfallfahrzeuge die Grundlagen für ein zukunftträchtiges Unternehmen darstellten. Aus dieser Idee entstand 1979 die CARAG Pannendienst AG. Hans-Peter Gerber wurde 1980 Alleinaktionär und die Firma hiess fortan H. P. Gerber Pannendienst AG. Zielgerichtet wurde in der Folge in Pannen- und Unfalldienstfahrzeuge investiert. 1984 zog die H. P. Gerber Pannendienst AG in das neu erbaute Gewerbehaus Götzisboden. Immer mehr wurde die H. P. Gerber Pannendienst AG auch zu Lastwagenunfällen gerufen. Der wachsende Handlungsbedarf hatte weitere Investitionen in ein entsprechendes Bergungsgerät, welches 1988 als erstes 4-Achsiges Bergungsfahrzeug mit Schwerlastkran Europas in den Dienst gestellt wurde, zur Folge. Auch im Jahre 1988 wurde die H. P. Gerber Pannendienst AG zum Lizenznehmer der AVIS Autovermietung. Nach einer zwischenzeitlichen Agenturzeit für die Hertz Autovermietung ist das Unternehmen seit Mai 2003 in Pratteln und Bern Agentur der Europcar Autovermietung für Personenwagen und Nutzfahrzeuge. 1993 dislozierte das Unternehmen in das neu errichtete Betriebsgebäude am Götzisbodenweg in Pratteln und erweiterte die am alten Standort zu klein gewordene Betriebsfläche auf 6 000 m2. Anfang 2000 eröffnete die H. P. Gerber Pannendienst AG dann eine Filiale in Liebefeld bei Bern, welche Pannen- und Unfalldienste für Personen- und Lastwagen sowie


AKTUELL

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mer bessere und den heutigen Anforderungen angepasste Dienstleistungen anzubieten, immer wichtiger. Sehen Sie für die nächsten Jahre vor allem ein quantitatives oder doch eher ein qualitatives Wachstum der H. P. Gerber Pannendienst AG?

eine Autovermietung, und damit dasselbe Leistungsspektrum wie das Mutterhaus in Pratteln, anbietet. Am 1. Februar 2014 dann zog die Filiale an ihren neuen Standort an der Wankdorffeldstrasse 88 in Bern. Im Gespräch mit dem «Geschäftsührer» erklärt Roman Gerber, der Anfang Jahr seinen Vater Hans-Peter Gerber – weiterhin Präsident des Verwaltungsrates – in der operativen Leitung des Unternehmens abgelöst hat, weshalb der Umzug und Neubau nötig waren. «Geschäftsührer»: Wie viel Mitarbeitende sind in der H. P. Gerber Pannendienst AG tätig und wie viele Einsätze bewältigt das Unternehmen? Roman Gerber: Im Pannen- und Unfalldienst, in der Werkstatt, im Transport National und in der Administration beschäftigen wir rund 40 Mitarbeitende. Heute bewältigen wir von Pratteln und Bern aus rund 26’000 Einsätze pro Jahr, zwei Drittel davon in Basel, wo täglich zwischen 30 und 70 Einsätze anfallen. Was waren die Gründe für den Umzug in die Hardmatt beziehungsweise für den Neubau? Mittlerweile umfasst unsere Fahrzeugflotte rund 50 Fahrzeuge für jegliche Art von Einsätzen, die wir wegen ihrer teilweise aufwändigen Technologie auch in dafür geschaffenen Arbeitsstationen entsprechend warten und betreuen müssen. Mit dem Wachstum musste die Infrastruktur, die Werkstätten und die Zahl der Arbeitsplätze immer wieder erweitert werden, was dazu führte, dass die Platzverhältnisse am alten Standort immer schwieriger wurden. In der Hardmatt haben wir nun über 3000 m 2 mehr, also insgesamt 9 300 m 2 Grundfläche zur Verfügung, was uns Möglichkeiten für weiteres Wachstum und Schaffung von Arbeitsplätzen gibt. Im Neubau haben wir nun auch Schulungsräume für die Weiterbildung der Mitarbeitenden untergebracht. Denn dieser Bereich wird angesichts immer komplexerer Technik und unseres Bestrebens den Kunden in den verschiedenen Bereichen im-

Das eine lässt sich eigentlich nicht vom anderen trennen. Als Vollanbieter in unserem Kerngeschäft – also in den Bereichen Pannen- und Unfalldienst sowie der Autovermietung und dem Transport sowie der Bergung von Unfall- und Pannenfahrzeugen – wollen wir natürlich quantitativ wachsen, was allerdings auch eine stetige Entwicklung unseres Know-how bedingt. Ausserdem wollen wir unsere durch die Jahre erworbenen Kompetenzen für Spezialaufgaben, die wir dank entsprechendem Fahrzeugpark und Gerät umsetzen können, für weitere Betätigungsfelder, zum Beispiel für das Bau- und Industriegewerbe, nutzbar machen. Nur am Rande: Die H. P. Gerber Pannendienst AG fungiert schweizweit auch als Notdienstorganisation, welche bei Stromausfällen die Funktion von Telefonzentralen oder Sendeanlagen mit mobilen Notstromaggregaten sicherstellt oder für einen liegen gebliebenen LKW in Chur einen Reifendienst organisiert.

WEITERE INFORMATIONEN H. P. Gerber Pannendienst AG Hardstrasse 43 CH-4133 Pratteln Gratisnummer: +41 (0)800 811 111 Pannendienst und Autovermietung: Telefon +41 (0)61 826 26 26 Telefax: +41 (0)61 826 26 25 Betrieb Bern: Wankdorffeldstrasse 88 CH-3014 Bern Gratisnummer: +41 (0)800 811 111 Pannendienst und Autovermietung: Telefon +41 (0)31 970 50 50 Telefax +41 (0)31 970 50 51 info@hp-gerber.ch www.hp-gerber.ch

GESCHÄFTSFÜHRER 02 : : 2015


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AKTUELL

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Mit innovativem Basler Detailhandel in die Zukunft Welche mittel- und langfristigen Folgen, die durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) Mitte Januar bekannt gegebene Aufhebung der Euro-Untergrenze für die Schweizer Wirtschaft entstanden sind, kann noch nicht abschliessend beurteilt werden. Erste Auswirkungen vor allem für die Ex­portindustrie, aber auch für Konsum­güterindustrie, Detailhandel oder Gastronomie sind allerdings bereits spürbar. Die Pro Innerstadt Basel, die grösste Detailhandelsvereinigung der Nordwestschweiz, warnt allerdings – ohne die Situation zu verharm­losen – vor Panikmache und legt den Fokus stattdessen auf die Inno­­vationskraft und die Wandlungsfähigkeit des Detailhandels-Standortes Basel. Interview mit Mathias F. Böhm von Niggi Freundlieb

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ie Pro Innerstadt Basel entstand Ende der 1970er-Jahre als lose Vereinigung und zählt heute rund 300 Mitglieder. Sie wird von Miriam Blocher, Inhaberin und Geschäftsführerin Läckerli Huus AG, präsidiert. Geschäftsführer ist seit Anfang 2012 Mathias F. Böhm. Damit sich Basel als grösstes Erlebnis- und Einkaufszentrum der Region behauptet, ergreift die Pro Innerstadt Basel Massnahmen für ein besseres Stadtbild, sie betreibt im Interesse ihrer Mitglieder unter anderem aktiv Werbung sowie Öffentlichkeitsarbeit und führt ebenso Weiter­ bildungs- und Informationsanlässe durch. Die Pro Innerstadt Basel vertritt die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber den Behörden und arbeitet mit Organisationen ähnlicher Richtung zusammen. Eine Erfolgsgeschichte ist zudem der Pro-Innerstadt-Bon, der jährlich einen Umsatz von rund acht Millionen Franken generiert und der in diesem Jahr sein 40-Jahr-Jubiläum feiert. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» warnt Mathias F. Böhm, Geschäftsführer der Pro Innerstadt Basel, davor, den DetailhandelsStandort Basel, der aufgrund seiner Grenznähe besonders vom starken Franken betroffen ist, deswegen schlechtzureden, und spricht über die Notwendigkeit, sich durch Wandel den Herausforderungen der Zukunft zu stellen.

«Geschäftsführer»: Was war Ihre erste Reaktion, als Sie Mitte Januar vom Entscheid der Nationalbank erfuhren, die Euro-Untergrenze von Fr. 1.20 gegenüber dem Euro aufzuheben? Mathias F. Böhm: Die SNB hat ja immer gesagt, dass diese Untergrenze nur temporär begrenzt ist und dass die Unternehmen lediglich Zeit bekommen, sich anzupassen. Allerdings hat uns dann der Zeitpunkt doch überrascht. Ich möchte den Schritt der SNB und den Zeitpunkt nicht weiter kommentieren, gehe aber davon aus, dass die SNB aufgrund ihres Wissenstandes, über den wir nicht verfügen, gute Gründe für ihren Entscheid hatte. Können Sie abschätzen, inwieweit nun die Aufhebung der EuroUntergrenze den regionalen Detailhandel – Stichwort Einkaufs­ tourismus – bereits beeinflusst hat? Die Euro-Anbindung der letzten Jahre hat ja den Einkaufstourismus nicht reduzieren können. Und als nach dem SNB-Entscheid auch im schweizerischen Detailhandel teilweise Preisreduktionen wirksam geworden sind, hat sich die Situation ein wenig stabilisiert. Es ist ja auch so, dass viele der Detaillisten Ware aus dem Euroraum importieren, welche dementsprechend günstiger eingekauft werden können. Aber unbestreitbar ist das Einkaufen im grenznahen Ausland wegen der tieferen Preise nach wie vor attraktiv? Ich bestreite dies nicht und möchte auch nicht die damit zusammenhängenden Herausforderungen kleinreden. Aber es ist absolut nicht


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zukunftsgerichtet, wenn sich unsere Detailhandels-Unternehmen allein über den Preis definieren beziehungsweise einen tiefen Preis als Hauptargument dafür ansehen, dass man bei ihnen einkaufen sollte.

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… sondern? Die Stärken des Einkaufsstandortes Basel müssen gesamthaft betrachtet werden: Breite und Vielfältigkeit des Warenangebots, kundenorientierter Servicegedanke, qualifiziertes Personal, kurze Wege, dazu ein hervorragendes Umfeld mit attraktiven Kultur- und Freizeitangeboten, welche das Einkaufen auch zum Erlebnis machen. Nicht umsonst verknüpft die Pro Innerstadt Basel ihre neue Kampagne mit den vier Hauptaussagen «Basel einkaufen», «Basel staunen», «Basel geniessen» und «Basel erleben». Gehört dazu auch das neue Verkehrskonzept? Grundsätzlich steigert eine fussgängerfreundliche Innenstadt die Attraktivität des Einkaufstandortes Basel, das ist unbestritten. In Bezug

Alter: 39 Zivilstand: verheiratet, ein Sohn Erlernter Beruf: Konditor/Confiseur/Chocolatier Heutige Position: Geschäftsführer Pro Innerstadt Basel Hobbys: Familie, Natur, Sport: Ski, Bike, FCB, Wissen

auf das neue Verkehrskonzept möchte ich aber die Vorgehensweise zur Umsetzung und teilweise mangelnden Pragmatismus monieren. Meiner Meinung nach hätte man die Regelungen für die Zufahrten besser überdenken und praxisnaher gestalten, bauliche Veränderungen oder Strassensanierungen realisieren und Parkraum schaffen müssen, bevor das neue Regime in Kraft tritt. >

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AKTUELL

Immer wieder hört man das Wort «Lädelisterben» oder – zum Beispiel in der Freien Strasse – von einer Verdrängung einheimischer Geschäfte durch internationale Ketten, wie kommentieren Sie das? Natürlich gibt es immer wieder Geschäfte, die verschwinden oder an neue Standorte ziehen, aber von einem «Lädelisterben» kann man nicht reden. Aufs Ganze bezogen hat sich in den letzten Jahren das Angebot in allen Segmenten vergrössert. Und betrachten wir doch auch die Entwicklung gerade in der Freien Strasse aus einem anderen Blick­winkel: Basels Einkaufsmeile Nummer eins erlebt eine grosse Nachfrage. International tätige Unternehmen und Top-Marken siedeln sich hier an und bieten ein Angebot, wie wir es noch nie hatten. Was die Mietpreise anbelangt, liegt Basel hinter Zürich und Genf, was ein zusätzlicher Anreiz für Firmen ist, an Basels Top-Adressen präsent zu sein, allerdings fehlt es an genügend Flächen. Dies hat allerdings den positiven Effekt, dass sich auch in den Vorstädten, also in der Spalen, im Gundeli oder im St. Johann, immer mehr neue Läden und Geschäfte ansiedeln, was die Stadt als Einkaufsstandort mit einem sehr guten Angebots-Mix zusätzlich attraktiv macht. Der Detailhandel befindet sich auch in einem strukturellen Wandel – Stichwort Multi Channel –, wie sehen Sie diese Entwicklung? Ich denke, der Detailhandel steht inmitten einer Entwicklung, welche unumkehrbar ist und enorme Veränderungen bringt, die allerdings auch als grosse Chance für neue Ideen verstanden werden müssen. Die Kunden kaufen anders ein als früher, sie informieren sich im Internet und tätigen auch dort immer mehr Einkäufe. Den Kunden von morgen muss man deshalb mehr als einfach ein Warenangebot unterbreiten. Neben einer ausgeprägten Service- und Dienstleistungskultur muss man ihnen zu regelrechten Einkaufserlebnissen, zum Beispiel gekoppelt mit gastronomischen oder kulturellen Angeboten in attraktiver Umgebung, verhelfen. Weiter braucht es eine stärkere Zusammenarbeit und Vernetzung von Unternehmen, Läden, Institutionen, aber auch der Verwaltung, wie dies die Pro Innerstadt Basel schon seit Langem erkannt hat und dies­ bezügliche Inputs laufend in die verschiedensten Gremien einbringt. Dementsprechend fordern wir auch von der Verwaltung und der Politik weniger Vorschriften und starre Regulatorien, welche die freie und kreative Entwicklung der Unternehmen bremsen und behindern.

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AKTUELL

Seit mehr als 25 Jahren schnell und umweltfreundlich unterwegs Seit Ende 2014 radeln die Velokuriere der KurierZentrale GmbH vom neuen Sitz aus an der Ecke Margarethen-/Dachsfelderstrasse. Und auf Anfang 2015 hat das 1989 gegründete Unternehmen mit Jérôme Thiriet, der bis anhin als Co-Geschäftsleiter amtierte, auch einen neuen Chef bekommen.

Interview mit Jérôme Thiriet von Niggi Freundlieb

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er Umzug der KurierZentrale war nötig geworden, weil das alte Domizil an der Meret-Oppenheim-Strasse durch den Umbau des SBB-Areals wegfiel. Die KurierZentrale beschäftigt rund 70 Personen und erledigt täglich 400 bis 500 Aufträge. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» beschreibt Jérôme Thiriet die Faszination der Arbeit als Velokurier, spricht über die Verbundenheit der weltweiten Community der Velokuriere, aber auch über die Notwendigkeit, sich als Postdienstleister auf dem Markt zu positionieren. «Geschäftsführer»: Die Kurierzentrale ist mittlerweile mehr als einfach nur ein Velokurierdienst, der mit Velo, Triporteur oder Cargovelo Sendungen befördert? Jérôme Thiriet: Für grössere Distanzen in der Region Basel und im benachbarten Ausland setzt die KurierZentrale erdgasbetriebene Autos ein. Schweizweite Transporte werden in Zusammenarbeit mit der Bahn und Swissconnect via Schiene erledigt. Zudem bedient die KurierZentrale mit ihrem Partner GO! Express & Logistics AG nicht nur die wichtigsten Wirtschaftszentren, sondern liefert auch in die ganze Welt. Via KurierZentrale kann man sich auch aus diversen Restaurants Mahlzeiten liefern lassen. Der entsprechende Dienst, welcher kürzlich aus der KurierZentrale ausgegliedert worden ist, läuft über den Partner «velogourmet.ch». Diese Diver-

sifikationen waren nötig, um als Postdienstleister im Markt konkurrenzfähig zu bleiben, denn in Zeiten des E-Mail-Verkehrs hat das ursprüngliche Kerngeschäft des Brief- und Dokumententransports via Velo abgenommen. Sie waren zweimal Velokurier-Weltmeister, einmal Europameister und haben zahlreiche Schweizer-Meister-Titel errungen – hat es Sie nie gereizt, in den «normalen» Radrennsport einzusteigen? (lacht) Ich bin zwar sehr gerne auch mit dem Rennvelo unterwegs, aber für eine sportliche Karriere hat mir vielleicht die letzte Disziplin gefehlt. Immerhin bin ich Mitbegründer des Veloclubs «Peloton», in dem wir, das heisst andere Radsportbegeisterte und Ex-Velokuriere, diverse Raddisziplinen aktiv und kompetitiv betreiben. Ausserdem richtet der Club zum Beispiel regelmässig ein Velo-Kriterium in Riehen aus. Ihnen ist kürzlich der «Markus Cook Award» verliehen worden – erklären Sie einem Laien, um was es bei dieser Auszeichnung geht und weshalb die Community der Velokuriere so speziell ist? Man muss wissen, wir Velokuriere sind eine spezielle Spezies von Velofahrern mit grossem Gemeinschaftssinn. Wir sind weltweit sehr gut organisiert sowie vernetzt und haben einen grossen Zusammenhalt. Wir

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AKTUELL

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pflegen auf der ganzen Welt unsere Freundschaften, treffen uns und organisieren Meisterschaften. Uns allen gemein ist die Leidenschaft fürs Velofahren. Wir lieben es, bei jedem Wetter durch die Städte zu fahren und unsere Aufträge so schnell und vor allem natürlich auch so umweltschonend wie möglich auszuführen. Mit dem «Markus Cook Award» wurden meine besonderen Verdienste um die Velokurierszene – so habe ich schon grosse Meisterschaften organisiert oder mich im Bereich Fundraising engagiert – belohnt. Der Preis ist eine grosse Ehre für mich, nicht zuletzt weil ich erst der vierte Europäer bin, dem der Award in seiner 17-jährigen Geschichte verliehen wurde.

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AKTUELL

MCH Group verbesserte 2014 Gewinn und Profitabilität Mit einem Konzerngewinn von CHF 32.8 Mio. steigerte die MCH Group Gewinn und Profitabilität im Vergleich zu den Geschäftsjahren 2013 und 2012. Mit einem Betriebsertrag von CHF 449.4 Mio. lag der Umsatz leicht unter dem aussergewöhnlichen Geschäftsjahr 2013, aber deutlich über dem vergleichbaren Geschäftsjahr 2012. Interview mit Christian Jecker von Niggi Freundlieb

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ie diesjährige Ausgabe der BASELWORLD – wichtigste Messe der MCH Group – bestätigte ihre Führungsposition als weltweit richtungsweisende und trendsetzende Veranstaltung der Uhren- und Schmuckindustrie. Bei einem leichten Minus von drei Prozent unter den Einkäufern gegenüber 2014 besuchten wieder etwa 150’000 Personen aus über 100 Ländern – einschliesslich der Vertreter der 1’500 ausstellenden Firmen, der Einkäufer, Journalisten und Besucher – die diesjährige BASELWORLD. Ein wichtiger Indikator für die globale Bedeutung der BASELWORLD stellt das Interesse der Medien dar. Mit gut 4 300 Pressevertretern aus mehr als ­70 Ländern, 7,5 Prozent mehr gegenüber 2014, wurde ein neuer Rekordwert erzielt. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» erläutert Christian Jecker, Leiter Unternehmenskommunikation MCH Group, unter anderem das Geschäftsergebnis und spricht über die Erweiterung des Dienst­ leistungsangebots in den Bereichen «Strategisches Marketing» sowie «Sponsoring & Events». Weiter bilanziert er die BASELWORLD 2015 und hat Neuigkeiten in Bezug auf die Muba 2016.

«Geschäftsführer»: Ganz schnell zu Beginn: Wann findet die Muba 2016 statt? Christian Jecker: Die MCH Group feiert 2016 ihren 100. Geburtstag. Im Jahr 1917 wurde mit der ersten «Mustermesse» der Grundstein ­gelegt für unsere heutige, international erfolgreiche Unternehmensgruppe. Im Rahmen des Jubiläumsjahres wird die 100. Muba deshalb vom 15. bis 24. April 2016 als eine ganz besondere Messe mit einem ­speziellen Eröffnungsanlass sowie zahlreichen Jubi­ läumsaktionen und -attraktionen zelebriert.

Wie kommentieren Sie das Geschäftsergebnis 2014 der MCH Group? Die Entwicklung des Betriebsertrags und des Konzerngewinns ist im Vergleich zu den Vorjahren als sehr erfreulich zu bezeichnen. ­Neben  dem Messezyklus – insbesondere mit der nur in den geraden Jahren stattfindenden Swissbau – profitierte die MCH Group im Geschäftsjahr 2014 nochmals von Sondereffekten im Zusammenhang mit der BASELWORLD, allerdings nicht mehr im gleichen Ausmass wie im aussergewöhnlichen Jahr zuvor. Hinzu kommt die Übernahme der restlichen 40 % der Asian Art Fairs Limited. Auf der negativen Seite schlugen erstmals für ein ganzes Jahr die Abschreibungen und Finanzierungsaufwände für den Neubau der Messe Basel zu Buche. In der Rechnung 2014 sind zudem Rückstellungen von CHF 3 Mio. für die notwendige Restrukturierung am Standort Lausanne enthalten. Welche Strategie wird denn die MCH Group am Standort Lausanne in Zukunft verfolgen? Wir werden uns in Lausanne künftig auf unser Kerngeschäft – also die Veranstaltung von Fach- und Publikumsmessen – konzentrieren. Der Betrieb des Kongresszentrums und des Theaters der Beaulieu Lausanne sollen an andere Betreiber übergeben werden. Im Weiteren ist vorge­ sehen, den Betrieb des Parkings einem neuen Partner zu übertragen. Zudem beabsichtigt die MCH Group, den Bereich Facility Management auf die nicht auslagerbaren Management-Aufgaben zu reduzieren und die Erbringung der Dienstleistungen an externe Partner auszulagern. Die MCH Group hat die Marketing-Agentur «Reflection Marke­ ting  AG» in Dübendorf übernommen – welche Idee steckt hinter ­dieser Übernahme?


Die «Reflection Marketing» ist spezialisiert auf «Strategisches Marketing» sowie Reviews und Lösungen im Bereich «Sponsoring & Events». Das Dienstleistungsangebot umfasst die Strategie-Entwicklung und -Umsetzung sowie die entsprechende Analyse und Konzeption. Damit können wir das einzigartige Netzwerk unseres Live-Marketing-Unternehmens und das Dienstleistungsangebot für unsere Kunden weiter ausbauen und gleichzeitig auch unsere interne Marketing-Kompetenz verstärken, dies auch unter dem Aspekt unserer globalen Aktivitäten, Stichworte Miami oder Hongkong. Die BASELWORLD, Ausgabe 2015, verzeichnete drei Prozent weniger Besucher – Folgen des starken Schweizer Frankens? Nein, die Frankenstärke war an der BASELWORLD kein Thema, weil im weltweiten Uhren- und Schmuckhandel die Leitwährung der  US-Dollar ist. Einen Rückgang war bei den russischen Gästen zu verzeichnen, was vor allem mit dem starken Zerfall des Rubels zu tun hatte. Auch bei Einkäufern aus China war ein leichter Rück­ gang  fest­zustellen, weil die entsandten Delegationen gegenüber den Vorjahren kleiner ausfielen. Eine Zunahme konnten wir hingegen bei  den Europäern und vor allem Amerikanern registrieren. Stark ­zugenommen hat wiederum das mediale Interesse an der BASELWORLD. Welche neuen Trends, wie zum Beispiel das Thema «Smartwatch», haben die BASELWORLD 2015 geprägt? Die Digitalisierung ist vor allem noch ein Medienthema. An der Messe präsentierten nur wenige Hersteller entsprechende Produkte. Zu beo­ bachten war allerdings die ungebrochene Innovationskraft der Branche. Praktisch jeder Hersteller stellte mehrere Neuheiten vor, womit die diesjährige BASELWORLD hinsichtlich Innovationskraft gegenüber den Vorjahren deutlich zulegte und damit auch diesbezüglich ihre weltweit führende Stellung festigte. Wie kommentieren Sie die Präsentation einiger Marken ausserhalb der Messe an ausgewählten Orten in Basel? Dabei handelte es sich vor allem um Präsentationen vereinzelter Her­ steller, für die ein Auftritt an der BASELWORLD zu aufwändig gewesen wäre und welche parallel zur Messe trotzdem in Basel für ihre Kunden präsent sein wollten. Das ist toll für die Stadt, bereichert auch das ­An­gebot über die Messe hinaus und ist ein weiteres Beispiel für die ­Anziehungskraft und Ausstrahlung der BASELWORLD.

CHRISTIAN JECKER Alter: 56 Zivilstand: verheiratet; 2 Kinder Erlernter Beruf: phil I; Journalist; Kommunikationsmanager Heutige Position: Leiter Unternehmenskommunikation MCH Group (seit 1992) Hobbys: Lesen, Sport, Politik

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Eine multifunktionelle Steuerzentrale namens Telefon Türen öffnen, die Beleuchtung dimmen, das Raumklima regulieren und gleichzeitig die Sonnenstoren bedienen oder noch viel anderes mehr – alles dies ist bequem vom Telefon aus machbar. Man muss dafür nicht einmal im Gebäude sein: KNX, die spezielle Technologie für Gebäudeautomation und ein geeigneter Communication Server machen es möglich. von Stefan Züger

Der Weg von der Lampe bis zum Telefon führt über KNX-Buskabel, CPU-2 (OIP-Server) und MiVoice Office 400-System.

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er kennt es nicht: Vor Sitzungen muss die Leinwand runtergefahren, die Lampe gedimmt und der Beamer eingeschaltet werden. Jedes Gerät verfügt über eine eigene Fernbedienung, die der Vorbenutzer natürlich nicht ordnungsgemäss versorgt hat. Findet man endlich die Geräte, sind die Batterien leer. Solche Momente konnten bisweilen nervend oder sogar schweisstreibend sein. Wie bequem wäre es, wenn all diese Handgriffe mit nur einem Knopfdruck vom eigenen Mobil- oder Pulttelefon aus möglich wären? Was nach Zukunftsmusik klingt, ist längst real. Ein Beispiel: Verschiedene Schweizer Privatradiostationen haben auf die «KNXTechnologie» umgerüstet und steuern Redaktionstelefone oder Klimaanlagen vom Mischpult aus oder bedienen Sonnenstoren via Telefon.

FLEXIBEL DANK DEM OFFENEN KNX-STANDARD KNX steht für Konnex, dem lateinischen Wort für Verbindung. Es bezeichnet die weltweit erste offene, lizenzfreie und unabhängige Technologie für elektrische Haus- und Gebäudeleittechnik. KNX verbindet

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Beamer, Sonnenstoren, Lampen und andere Geräte mit einem OIP-Server («Open Interfaces Platform»). Waren früher hierfür verschiedene Leitungen notwendig, genügt heute ein einziges KNX-Buskabel. Da die Technologie genormt ist, bieten diverse Hersteller KNX-Exponenten an. Egal ob Waschmaschinen, Überwachungskameras oder elektrische Türen per Telefon bedient werden sollen: Dank offenem Standard gibt es in der Haustechnik für jede Aufgabe eine passende KNX-Lösung. Der Kunde hat zwar die Qual der Wahl, kann bei der Installation aber erhebliche Kosten einsparen. Grosser Vorteil: Bei neuen Gebäuden oder Renovationen müssen Elektroinstallateure weniger Kabel verlegen, da weniger ortsgebundene Schalter notwendig sind. Ein entsprechender Kommunikationsserver wie beispielsweise der MiVoice Office 470 von Mitel sorgt als letztes Passstück dafür, dass Lampen, Beamer, Jalousien sowie andere Geräte mit dem Telefon kommunizieren können. Probleme an den Schnittstellen gibt es keine, da alles aufeinander abgestimmt ist.


AKTUELL

Theoretisch kann die gesamte Gebäudeautomatisation einfach von einem zentralen Ort gesteuert und überwacht werden. Dies ermöglicht ein effizientes Energiemanagement, wodurch Energie gespart werden kann.

WIE VON ZAUBERHAND Wer den Beamer einschaltet, dimmt fast immer auch das Licht. Gewisse Handgriffe gehören zusammen wie Salz und Pfeffer. Damit nicht jedes Gerät einzeln bedient werden muss, kann man Szenarien festlegen und sie in der Anlage abspeichern. Drückt man beispielsweise die Szenen-Funktionstaste eins, gehen gleichzeitig die Storen runter, der Beamer an, das Licht wird gedimmt und die elektrische Anzeige an der Türe schaltet automatisch auf «Besetzt». Solche Szenarien kann auch der Outlook-Kalender auslösen. So ist es möglich, dass sich ein Sitzungszimmer wie von Zauberhand einrichtet, weil die Gebäudeautomation im Kalender einen entsprechenden Eintrag erkennt. Ein manueller Auftrag muss nicht erteilt werden. Beim Betreten des Zimmers ist alles parat – nur Stühle und Tische müssen noch von Hand verschoben werden.

DAS ALARMSYSTEM INKLUSIVE Weiteres Einsatzgebiet für die KNX-Technologie ist die Benachrichtigung im Alarmfall. Tritt eine technische Störung auf, die beispielsweise einen Heizungs-, Lüftungs-, Motoren- oder Liftalarm auslöst, wird der Alarm über KNX am Telefon oder direkt an einem PC-Bild-

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schirm angezeigt. Anschliessend kann der Nutzer weitere individuelle Aktionen mittels der Funktionstasten auslösen. Ebenso ist es möglich, in sensiblen Umgebungen wie bei Behörden, Banken oder Kiosken, einen batterielosen Funkschalter unter dem Schreibtisch zu platzieren, mit dem Mitarbeitende unbemerkt einen Alarm auslösen können. Dieser wird via ein Kommunikationssystem an ein bestimmtes oder mehrere Telefone weitergeleitet. Ein Alarm kann so entweder direkt an das DECT-Telefon des Wachtdienstes oder an alle Kollegen gelangen. Das ist beispielsweise im Sozialdienst oder auf einem RAV von Vorteil, da diese Institutionen über keinen hauseigenen Wachtdienst verfügen. Bedroht ein Klient eine Beraterin oder einen Berater, sind die Kollegen schnell vor Ort und können die Situation beruhigen. Auch Türen lassen sich aus der Ferne per Tastendruck öffnen. So kann beispielsweise nach Aktivieren einer Klingeltaste die Mitteilung «Bitte warten» oder «Besetzt» angezeigt werden. Steht eine Überwachungskamera im Eingangsbereich, können Aufnahmen direkt an den Empfangsbereich weitergeleitet werden. Die Eingangstüre lässt sich bequem vom Telefon aus öffnen. Auch Gabelstaplerfahrer schätzen KNX-Lösungen. Sie müssen zum Öffnen der Tore nicht mehr mit ihrem Gefährt anhalten, um den Zugschalter zu betätigen. Tore lassen sich komfortabel via Knopfdruck auf dem DECT-Telefon öffnen. >

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NICHT NUR IN GESCHÄFTSGEBÄUDEN Grundsätzlich ist Gebäudeautomation auch im Privathaushalt möglich. Via App auf dem Mobiltelefon kann zu Hause vor Abreise die Heizung des Ferienhauses aufgedreht werden, damit es bei Ankunft wohlig warm ist. Oder man bedient von unterwegs die Sonnenstoren, wenn Regen aufzieht. Schon heute ist dies alles möglich. Vorerst zieht die Automatisation jedoch in Geschäftsräume ein. Bei modernen Architekturen und in Grossraumbüros können nur wenige Schalter montiert werden – es fehlen die Wände. Ein Telefon steht aber auf jedem Pult. Wird ein Gebäude renoviert oder neu gebaut, führt daher kein Weg an einer Gebäudeautomation vorbei. Zudem haben sich in den letzten Jahren viele Fachhändler mit der Technik vertraut gemacht. Heute können sie Anlagen unterhalten und Kunden kompetent beraten.

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STEFAN ZÜGER Stefan Züger ist Head of Marketing & Communication bei der Mitel Schweiz AG in Solothurn, der schweizerischen Landesgesellschaft von Mitel Networks Ltd, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Unternehmenskommunikation.


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Die MCH Group ist eine führende internationale Live Marketing Gruppe. Sie bietet umfassende Dienstleistungen im nationalen und internationalen Messeund Eventmarkt. www.mch-group.com www.messe.ch

Unser Messeinfrastrukturangebot in Basel, Zürich und Lausanne umfasst über 240’000 m2 Ausstellungsfläche. Zudem betreiben wir das Congress Center Basel, das Musical Theater Basel, das Theater 11 in Zürich sowie das Centre de Congrès und das Théâtre Beaulieu in Lausanne.

Event Services Messen Zu unserem Portfolio gehören rund 95 Eigenund Gastmessen, darunter die weltweit wichtigsten Messen in den Bereichen Uhren und Schmuck (BASELWORLD) sowie Kunst (Art Basel).

Mit der Rufener events Ltd. in Zürich, der Expomobilia AG in Effretikon und der Winkler Multi Media Events AG in Wohlen bietet die MCH Group alle relevanten Dienstleistungen im nationalen und internationalen Messe- und Eventmarkt: Event Management, Standbau und Event Technik.


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AKTUELL

Man kann die Stadt nicht «par ordre de mufti» beleben! Vom 28. Juli bis 15. August 2015 verwandelt das «Kulturfloss» wieder das Kleinbasler Rheinufer bei der Mittleren Brücke in Basels stimmungsvollste Open-Air-Konzertarena. Einer der Höhepunkte wird zweifellos der Auftritt der Berner Mundartpioniere «Span» sein, welche dieses Jahr ihr 40-Jahr-Bühnenjubiläum feiern. Dank Sponsoring und Beiträgen zahlreicher Basler KMU und Institutionen sowie freiwilligem Obulus der Besuchenden können die Konzerte hochkarätiger lokaler, regionaler und nationaler Künstler und Bands gratis besucht werden. Interview mit Tino Krattiger von Niggi Freundlieb

Die Rheingasse soll wieder belebt werden.

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as aus dem Theaterfloss hervorgegangene Projekt «im Fluss» wird vom Initianten Tino Krattiger und seiner Crew dieses Jahr zum 16. Mal durchgeführt. Breites stilistisches Spektrum, aussergewöhnliche musikalische Begegnungen und publikumsnahe Unterhaltung, gepaart mit gastronomischen Angeboten und hoher Aufenthaltsqualität direkt am Rhein – die Vision Tino Krattigers, wie der öffentliche Raum undogmatisch, den Bedürfnissen der Menschen entsprechend bespielt und vor allem be- und gelebt werden kann, gilt mittlerweile weit über die Stadtgrenzen hinaus als Vorzeigebeispiel auf privater Initiative basierender, urbaner Kulturgestaltung. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» relativiert Tino Krattiger sofort Begriffe wie «Kulturgestaltung» oder «Kulturvermittlung» im Zusammenhang mit dem Projekt «im Fluss», denn ihm geht es vor allem auch darum, den öffentlichen Raum der Bevölkerung zurückzugeben und zu beleben, wie ihm dies auch im Bereich der seit dem neuen Basler Verkehrskonzept leblosen Rheingasse vorschwebt. «Geschäftsführer»: Was haben Sie gegen den Begriff «Kultur» im Zusammenhang mit dem Projekt «im Fluss» einzuwenden? Tino Krattiger: Ich möchte hier nicht eine Diskussion, was nun Kultur ist oder nicht, was sie bezwecken soll oder für wen sie da ist,

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T I N O K R AT T I G E R Alter: 54 Zivilstand: ledig Erlernter Beruf: Schauspieler Heutiger Beruf: Initiant, Leiter «Im Fluss»; Kulturveranstalter; Architekt


führen. Natürlich bietet «im Fluss» eine Menge Kultur, aber meine Intention ist es vor allem, dass jeder und jede ans Rhein­ufer kommt, ohne gleich in den Verdacht zu geraten, explizit an eine kulturelle Veranstaltung zu gehen …

Reine Form. Pure Schönheit.

… sondern? … a n einen Ort im öffentlichen Raum, wo man feiern, geniessen, sich wohlfühlen und wo man gemeinsam ein paar tolle Stunden verleben kann, ohne gesellschaftliche Zwänge und Unterschiede. Mit einem gewissen Stolz darf ich behaupten, dass «im Fluss» quasi eine klassenlose Veranstaltung für Musikbegeisterte jeglichen Alters, Festfreudige, Anwohner und die Bevölkerung ist. Besonders freut mich auch, dass die uns unterstützenden KMU «im Fluss» auch als Netzwerkanlass nutzen und ihre Kunden und Geschäftspartner ans Rheinbord einladen. Die Belebung des öffentlichen Raums ist Ihnen auch als Bewohner der Rheingasse und als Mitglied der IG Rheingasse ein Anliegen. Wieso ist das denn, jetzt nachdem das neue Verkehrskonzept die diesbezüglichen Voraussetzungen geschaffen haben soll, nötig? Es ist ein Irrtum zu glauben, dass die Politik oder die Verwaltung allein durch das Inkraftsetzen von neuen Vorschriften eine Belebung des öffentlichen Raumes erreicht. Ein Augenschein im Kleinbasel nach der Einführung des neuen Innenstadt-Verkehrskonzeptes ergibt momentan ein tristes Bild. Die betroffenen Strassenzüge sind zwar mehrheitlich autofrei, aber auch sonst weitgehend unbelebt. Wir wollen das ändern und die eigentlich in früheren Zeiten klassische Beizenmeile Rheingasse neuen Boulevardflächen wieder beleben, aber auch sonst, zusammen mit den Anwohnern und den hier ansässigen Unternehmen, für Aktivitäten sorgen und den fast schon dörflichen Charakter der Rheingassen wieder auferstehen lassen. Einen ersten Erfolg konnten wir bereits verzeichnen: Unser Vorschlag, die hässliche, 50-Meter lange Mauer zwischen Arbeitsamt und Brunnen abzureissen, damit rund um den Brunnen ein neuer Platz entsteht, ist im Baudepartement auf offene Ohren gestossen.

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AMIE bereitet junge Mütter auf den Berufseinstieg vor AMIE ist ein Berufs-Integrationsprojekt für junge Mütter ab 16 Jahren. Es fördert und begleitet junge Mütter, damit sie ihren Weg finden, auf dem sie Mutterschaft und Beruf vereinen können. Im einjährigen Programm, das jeweils im August startet, werden die jungen Mütter jeweils an wöchentlich fünf Halbtagen auf den Einstieg in eine Berufslehre oder in den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet.

Interview mit Franziska Reinhard von Niggi Freundlieb

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MIE wurde 2007 als Projekt vom Gewerbeverband BaselStadt gegründet und wird seit 1. Januar 2015 als selbstständiger Verein unter der Leitung von Franziska Reinhard geführt. AMIE ist Pionier im Bereich der Berufseinstiegsprojekte für junge Mütter in der Schweiz. In der Folge ist das «Kompetenzzentrum Arbeit» der Stadt Bern mit einem entsprechenden Angebot gestartet. Aufgrund der positiven Erfahrungen von  AMIE Basel hat das Schweizerische Arbeitshilfswerk SAH Zürich 2012 mit AMIE Zürich seine Arbeit aufgenommen. Und 2013 entwickelte die Albert-Koechlin-Stiftung mit der Unterstützung von AMIE Basel mit «MiA Zentralschweiz» in Luzern ein entsprechendes Angebot. Mittlerweile findet zwischen den vier Organisationen ein Know-howAustausch statt, Synergien werden genutzt, und es ist ein breites Netzwerk entstanden.

Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» stellt AMIE-Leiterin Franziska Reinhard das Projekt vor und erklärt, weshalb es diese Institution braucht. «Geschäftsführer»: Für wen genau ist das Angebot von AMIE gedacht? Franziska Reinhard: In Basel gibt es rund 130 junge Frauen mit Kind, welche über keine Berufsausbildung verfügen und von der Sozialhilfe abhängig sind. Auch für junge Mütter ohne Ausbildung, welche nicht unmittelbar auf Leistungen aus dem Sozialamt angewiesen sind, ist es neben der zeitlichen Belastung und der grossen Verantwortung, die sie für ihr Kind tragen, eine Herausforderung, eine Lehrstelle zu finden und den Einstieg in die Erwerbsarbeit zu bewältigen.

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Was bietet AMIE genau an?

Was kosten die Kurse?

AMIE nimmt bei jeder Kursteilnehmerin eine generelle Standortbestimmung sowie professionelle Berufsberatung vor und unterstützt die jungen Mütter bei der Lehrstellensuche. Die jungen Frauen müssen allerdings ihre Lehrstellen selbst suchen, wir geben ihnen lediglich die passenden Instrumente in die Hand und unterstützen sie. Während der Kurse erhalten die Teilnehmerinnen Bewerbungstrainings und Anleitung zur Erstellung der Bewerbungsdossiers. Weitere Kursinhalte beschäftigen sich mit der Persönlichkeitsbildung sowie der Stärkung des Selbstvertrauens, und es werden Module zu den Bereichen Work-Life-Balance, Selbstmanagement, Kommunikation oder Geld und Konsum angeboten. Einmal die Woche wird zudem das Schulwissen in Deutsch und Mathematik aufgebessert.

Für die Frauen, die staatlich unterstützt werden (meistens Sozialhilfe), bekommt AMIE eine Fallpauschale. Für die Mütter, die keine staatliche Unterstützung bekommen, ist AMIE immer bestrebt, Lösungen zu finden, damit sie trotzdem im Programm teilnehmen können. Hier braucht AMIE zusätzliche Mittel, um junge Frauen bei Bedarf beraten und unterstützen zu können. Sie ist deshalb auf Spenden angewiesen.

Welchen Platz nimmt das Thema Erziehung ein? Das Thema Erziehung nimmt einen zentralen Platz in der Kursarbeit ein. Deshalb bringen die jungen Mütter jede Woche während eines halben Tages ihre Kinder mit in die Kurse, wo dann mit der Erziehungspädagogin Linda Altherr Themen rund um die Erziehung, Beziehung und Entwicklung vom Kind besprochen und angegangen werden. Ausserhalb dieses halben Tages müssen die Kinder in Kindertagesstätten betreut werden. In der Regel organisiert «familea» für die Kursteilnehmerinnen einen Platz in einer Kindertagestätte. Für Teilnehmerinnen aus dem Baselland unterstützt AMIE bei der Suche nach einem entsprechenden Betreuungsplatz. Verfolgen Sie die Wege der Teilnehmerinnen auch nach den Kursen? AMIE begleitet die jungen Frauen individuell, und sie werden auch nach den Kursen während der Lehrzeit bei Bedarf weiterhin unterstützt. Mehrmals im Jahr findet ein Treffen aller ehemaligen Teilnehmerinnen statt, um offene Fragen zu klären und Fragen auszutauschen. Wenn Schwierigkeiten auftreten, besteht die Möglichkeit eines Einzelcoachings. Wie sieht die Erfolgsbilanz von AMIE aus? Seit 2007 wurden in der Region Basel rund 130 junge Frauen von AMIE unterstützt und begleitet. Gut die Hälfte hat eine Lehrstelle oder eine Arbeitsstelle und ein Viertel konnte berufliche Übergangslösungen realisieren. Lediglich für ein Viertel konnte keine Anschlusslösung gefunden werden.

WEITERE INFORMATIONEN AMIE – Berufseinstieg für Mütter Münchensteinerstrasse 1 CH-4052 Basel, Telefon +41 (0)61 511 49 49 info@amie-basel.ch www.amie-basel.ch Spendenkonto: Postcheck-Konto 40-585929-8/ IBAN CH81 0900 0000 4058 5929 8

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AKTUELL

Roland Vögtli: «Ich werde meine Stimme weiterhin erheben!» Anfang nächstes Jahr wird Roland Vögtli den Grossen Rat, dem er seit 2001 angehört, verlassen. Der FDP-Politiker, der sich schwergewichtig immer wieder für die Belange des Kleinbasels eingesetzt hat, wird nun zwar politisch kürzertreten, seine Stimme wird er aber weiterhin erheben. Ausserdem hat Roland Vögtli soeben sein zweites Buch – mit dem Titel «Black Mamba» – veröffentlicht. Interview mit Roland Vögtli von Niggi Freundlieb

P

olitiker, Unternehmer, ehemaliger IGK-Vorstand, Mitbegründer des Claramattenfests, Wurzengraber, Gesellschaftsbruder der 3E zum Rebhaus oder Buchautor – Roland Vögtli hat es immer wieder verstanden, seine vielfältigen Interessen, Anliegen und sein grosses Beziehungsnetz miteinander zu verknüpfen und in seine Arbeit als Politiker und Unternehmer einzubringen. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» kommt Roland Vögtli einmal mehr nicht umhin, sich mit das Kleinbasel betreffenden verkehrspolitischen Fragen zu beschäftigen, er spricht aber auch über VÖGTLI MODE oder sein neues Buch. «Geschäftsführer»: Sie haben sich immer wieder pointiert zur Verkehrspolitik im Kleinbasel eingebracht – wie kommentieren Sie nach der Einführung des neuen Verkehrskonzeptes die aktuelle Situation? Roland Vögtli: Ich stelle vor allem im historischen Kern Kleinbasels eine Verödung fest. Leere Strassenzüge, wo sich die Menschen kaum mehr hintrauen, was insbesondere auch für Gewerbe, Detailhandel oder Gastronomie spürbare Folgen hat. Seit Jahren setze ich mich zudem auch für eine Öffnung der Klybeckausfahrt ein, denn dadurch könnten die Quartierstrassen im Bereich Klybeck effektiv entlastet werden. Die damals vom Bau- und Verkehrsdepartement vorgebrachten Argumente für eine Schliessung aufgrund vorliegender Zahlen betreffend Verkehrsaufkommen haben sich meiner Ansicht nach aufgrund des neuen Verkehrskonzeptes geändert, und man sollte deshalb über die Bücher gehen. Auch die Schliessung der Mittleren Brücke für den motorisierten Individualverkehr halte ich nach wie vor für falsch. Die IG Kleinbasel (IGK) hat die Initiative gegen eine Schliessung der Mittleren Brücke nicht zustande gebracht – was sagen Sie dazu?

Dass ich jetzt aus dem aktiven politischen Leben ausscheide, heisst nicht, dass ich mich nicht mehr zu politischen Themen äussere. Als Privatmann muss ich nicht mehr so viele Rücksichten nehmen. Was die Initiative zur Mittleren Brücke betrifft, muss ich klar festhalten, dass die IGK hier schlicht und einfach versagt hat. Generell finde ich, dass die Bürgerlichen auch im Parlament verkehrspolitisch eine schwache Figur abgeben und nicht in der Lage sind, Regierungsrat Wessels, der ja auch im eigenen Lager immer mehr Gegenwind erfährt, und seinen ideologisch geprägten Vorstellungen Paroli zu bieten. Sie selbst führen ja im Clara-Shopping mit VÖGTLI MODE ein eigenes Geschäft – sind auch Sie von den erschwerten Verkehrsbedingungen betroffen? Das Kleinbasel war ja auch schon vor dem neuen Innenstadtkonzept von einer schwierigen Verkehrssituation betroffen, was auch Auswirkungen auf mein Geschäft hatte. Nach einer Redimensionierung der Verkaufsfläche habe ich mich aber dazu entschlossen, das Geschäft wieder zu vergrössern. Dies auch im Hinblick darauf, dass 2017 VÖGTLI MODE den 70. Geburtstag feiern und somit dann eines der ältesten Einzelhandelsgeschäfte Basels sein wird. Dieser Tage erscheint mit «Black Mamba» Ihr zweites Buch – ist es ebenso autobiografisch wie Ihr Erstling «… und morgen ist ein neuer Tag», den Sie zusammen mit René Matti verfasst haben? Auch «Black Mamba» beinhaltet viele autobiografische Elemente, ist aber eher philosophisch oder erkenntnisorientiert konzipiert. Ich beschreibe Erfahrungen aus meinem Leben – positive wie negative, wie zum Beispiel, dass man auch einmal Nein sagen sollte, was mir immer schwer gefallen ist!

ROLAND VÖGTLI Alter: 66 Erlernter Beruf: Kaufmann Jetzige Position: Inhaber VÖGTLI MODE (www.voegtli-mode.ch); Inhaber R. Vögtli Immobilien und Verwaltungen; Grossrat FDP (Mitglied Petitionskommission; Kommission für Denkmalsubventionen) Hobby: Tessin


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SNB-Entscheid vom 15. Januar 2015: Auswirkungen für Pensionskassen SERGIO BORTOLIN Geschäftsführer ASGA Pensionskasse ASGA Pensionskasse Rosenbergstrasse 16 CH -9001 St. Gallen Telefon +41 (0)71 228 52 52 Telefax +41 (0)71 228 52 55 sergio.bortolin@asga.ch www.asga.ch

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er dem Bund für zehn Jahre Geld leiht, darf derzeit für das Privileg sogar noch etwas bezahlen. Die enorm tiefen Zinsen führen vielerorts in der Volkswirtschaft zu Spannungen. Auch die Pensionskassen haben damit ein Problem, weil die Renditen sinken. Herr Berset gibt sich mit seinem Reformprojekt «Altersvorsorge 2020» sehr optimistisch und will den Umwandlungssatz von derzeit 6.8 % (bei welchem pro 100’000 Franken Alterskapital 6 800 Franken Jahresrente fliessen) schrittweise auf 6 % senken, doch auch dies würde aus heutiger Sicht noch hohe Renditen von zirka 3.5 % verlangen. Die vom BSV bestellte Analyse des Basler Wirtschaftsinstituts BAK mit Szenarien über mögliche Anlagerenditen bis 2035 stützt diesen Optimismus aber kaum, obwohl sie im Herbst 2014 erstellt wurde, als der Mindestkurs von CHF 1.20 noch galt. Bei einem Aktienanteil von 25 % am Gesamtvermögen liegen laut den sechs gezeichneten Szenarien durchschnittliche Jahresrenditen von 2 % bis 3 % drin. Zieht man davon Verwaltungsgebühren von bis zu 0.5 Prozentpunkte ab, würden netto 1.5 % bis 2.5 % als «technischer Zinssatz» verbleiben (mit dem technischen Zinssatz rechnen Pensionskassen künftige Verpflichtungen auf den heutigen Wert herunter). Die Kammer der Pensionskassenexperten empfiehlt einen Umwandlungssatz von 5.6 %. Auch damit ergeben sich jedoch nach Einfüh-

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rung des Reformprojektes weiterhin Transferzahlungen von den Aktiven zu den Rentnern. Zurzeit belaufen sich die Pensionierungsverluste bei einem Umwandlungssatz von 6.66 % (2/3 Obligatorium, 1/3 Überobligatorium) im Schnitt auf 13 %. Das bedeutet, dass bei jedem Neurentner die vorhandenen Deckungskapitalien um 13 % angehoben werden müssen  – aus den Mitteln der aktiven Versicherten, denen auf diese Weise ihr eigenes Guthaben geringer verzinst wird. Dies führt zu intransparenten Umverteilungen von Jung zu Alt. Zudem kompensieren manche Pensionskassen schon seit Längerem die überhöhten Umwandlungssätze im Obligatorium durch massiv tiefere Sätze im Überobligatorium. Auch dies führt zu intransparenten Umverteilungen. Aufgrund des negativen Zinsumfeldes ist es ungewiss, ob die Pensionskassen zukünftig in der Lage sind, den Mindestzins zu erwirtschaften. Die Vorsorgeeinrichtungen laufen Gefahr, überproportionale Risiken einzugehen, was ein hohes Schadenpotenzial mit sich bringen kann. Die demografische Entwicklung sowie die aktuelle Situation an den Finanzmärkten lassen keinen Aufschub der Reform zu. Deshalb ist es von zentraler Wichtigkeit, dass die Vorlage des Bundesrates rasch vom Parlament behandelt, nicht überladen wird und wenn immer möglich noch vor 2020 in Kraft tritt.


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AKTUELL

Finanzierungen für Unternehmer – Ein Expertenkommentar aus der Praxis Die Wahl der richtigen Finanzierungsform einerseits und die Ausgestaltung der Konditionen andererseits sichern die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Es gibt jedoch keine Patentlösung. Die beste Lösung ist stets auf die individuellen Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten. Und da gibt es im Markt noch Luft nach oben. von Reto Bornhauser

Nicht jede Bank passt zu jedem Unternehmer: Fragen Sie nach.

I

n den vergangenen Jahren ist das Angebot an Finanzierungs­ formen gewachsen, Leasing beispielsweise ist heute Standard ­für viele Investitionsvorhaben. Auch das Factoring und die For­ faitierung sind heute eine zunehmend bedeutende Form der Betriebsmittelfinanzierung. Auf Seiten der Unternehmer hat in der vergangenen Dekade parallel dazu eine Professionalisierung stattgefunden. Unternehmer wissen in der Regel gut Bescheid über die gängigsten Möglichkeiten und auch über die notwendigen Grundlagen, die erfüllt sein müssen, um eine Finanzierung zu erhalten. Die Studie zur Financial Literacy von Unternehmern von 2014 bestätigt diese Entwicklung. ­Nahezu alle befragten Unternehmer kennen die gängigsten Finanzierungsmodelle. Knapp ein Drittel der befragten Unternehmer sieht dennoch Optimierungspotenzial in der Finanzierung ihrer Unternehmen. Im Vergleich zum Cashmanagement und zum Devisenmanagement ist dieser Anteil weniger hoch, jedoch nicht minder relevant, wenn man sich die oftmals langfristigen Laufzeiten von Finanzierungen vor Augen hält.

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Die richtige Finanzierungslösung ist immer die individuelle. Damit diese zustande kommt, braucht es einen Dialog und in den meisten Fällen eine strukturierte Beratung. So erstaunt es mich nicht, dass ein Drittel der in der Studie befragten Unternehmer unzufrieden ist mit der Beratung durch die Bank. Unter Rechtsanwälten, Ärzten und Architekten geht der Anteil Unzufriedener gar bis 50 Prozent.

EINE INDIVIDUELLE BERATUNG BRAUCHT ZEIT Wir verfolgen bei uns einen mehrstufigen Ansatz, der auf gegenseitiger Qualität und Transparenz beruht. Die Gegenseitigkeit ist elementar. Ich erwarte von meinen Kunden umfassende Transparenz. Umgekehrt biete ich meinen Kunden von Beginn weg eine ebensolche Transparenz und informiere über unsere Kreditpolitik, unsere einem Kreditentscheid zugrundeliegenden Kriterien, die Berechnung der Konditionen und über die Abläufe. Wir legen Wert auf Qualität: Dies äussert sich beispielsweise darin, wie viel Zeit wir uns nehmen, unsere Kunden zu beraten. Wir nehmen uns die Zeit, ganzheitlich zu beraten, das heisst,


AKTUELL

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M E I N E KO N K R E T E N T I P P S AN UNTERNEHMER

Reto Bornhauser, Leiter Key Clients der Banque CIC (Suisse).

wir ziehen alle Aspekte mit ein: vom Liquiditäts- und Devisenmanagement über Anlagen bis hin zu Zahlungsverkehr und Steuersituation.

EINE AKTIVE BERATUNG IST DIE RICHTIGE Im Rahmen der Studie wurden die Unternehmer gefragt, was sie sich konkret von ihrer Bank wünschen. Flexibilität und eine aktivere Beratung waren die häufigsten Antworten und nicht wie man annehmen könnte, die Konditionen. Was ich daraus lese, deckt sich mit meiner Erfahrung und offenbart signifikante Opportunitäten bei vielen Unternehmen. Eine Frage aus der Studie illustriert diesen Punkt konkret: Welcher Zinssatz ist höher – der Zins für ein Kontokorrentkredit oder der Zins für einen festen Vorschuss? Lässt man die Treuhänder weg, haben zwischen 42 Prozent (Industrieunternehmen) und 72 Prozent (Architekten) der befragten ­Un­ter­nehmer mit «Weiss nicht» oder falsch mit «Fester Vorschuss» geantwortet. Der feste Vorschuss ist jedoch günstiger als der Kontokorrent­k re­ dit. Gut beratene Unternehmer kennen den Unterschied. Deshalb ist der Wunsch nach aktiverer Beratung und flexibler Lösungserbringung richtig.

§§ Zeigen Sie Ihre finanzielle Situation vollständig und transparent. Gehen Sie so früh wie möglich auf Ihre Bank zu, wenn sich etwas daran ändert. Je umfassender und rascher die Bank informiert ist, desto vielfältiger sind die Optionen und desto besser die Lösung. §§ Fragen Sie ungeniert nach der Kreditpolitik einer Bank. Ein Kreditprozess ist für alle Parteien aufwändig, und es lohnt sich deshalb, die Erwartungen und Möglichkeiten frühzeitig abzustecken. §§ Wir sehen eine Kundenbeziehung als langfristige Partnerschaft. Auf dieser Basis können wir unsere Kunden ganzheitlich beraten und dabei so flexibel wie möglich sein. Denken Sie langfristig, es lohnt sich. §§ Nicht jede Bank passt zu jedem Unternehmen, und das ist gut so. Klären Sie ab, ob die Bank zu Ihnen passt, fragen Sie auch informell nach einer Einschätzung.

WEITERE INFORMATIONEN Banque CIC (Suisse) Marktplatz 13 CH-4001 Basel www.cic.ch

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AKTUELL

Eisspeicherheizung: Die Weltneuheit aus Oberwil hat ihre Bewährungsprobe bestanden! Die Firma Omlin Energiesysteme AG hat in Oberwil eine weltweit einzigartige Eisspeicherheizung gebaut. Die Wärmepumpenanlage ohne Elektroheizeinsatz ist ein Beispiel für Energieeffizienz auf allerhöchstem Niveau.

Urs Renggli-Ferrari und Doris Ferrari Renggli geniessen den Feierabend in ihrem Einfamilienhaus in Oberwil.

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oris Ferrari Renggli sitzt in ihrem Lieblingssessel und blickt entspannt auf einen Strauss weisser Orchideen. Seit die neue Eisspeicherheizung im sanierten Einfamilienhaus am Rosenweg 11 in Oberwil fertig ist, geniesst sie die freie Zeit mit ihrem Mann noch intensiver. «Die neue Heizung läuft perfekt und geräuschlos; das ist ein technisches Wunderwerk», sinniert sie vor sich hin. Urs Renggli-Ferrari nickt zustimmend und meint: «Wir sind absolut fasziniert von dieser Anlage. Im vergangenen Winter hat sie ihre Bewährungsprobe bestanden.»

MIT 100 PROZENT NATURWÄRME IN EINEM SANIERTEN HAUS Die Heizung der Familie Renggli-Ferrari ist einmalig auf der Welt. «Erstmals ist es gelungen, eine solche Anlage ohne Elektroheizeinsatz zu betreiben. Die Heizung läuft mit 100 Prozent Naturwärme. Das ist Energieeffizienz auf allerhöchstem Niveau», erklärt Martin Omlin von

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der Birsfelder Firma Omlin Energiesysteme AG, welche die Heizung meisterlich geplant und gebaut hat. Die Anlage besteht aus einer Sole-/Wasserwärmepumpe, die über hochsensible Wärmeabsorber Energie vom Dach holt. Die empfindlichen «Kollektoren» produzieren ständig Energie – auch nachts. Voraussetzung ist eine Temperatur über dem Gefrierpunkt. Sobald es weniger als null Grad hat, greift die Wärmepumpe auf den Energiespeicher aus einem 10’000 Liter grossen Wassertank zurück, der sich im Erdreich befindet. Während des stetigen Wärmebezugs bildet sich bei tiefen Temperaturen Eis im Wassertank – daher der Name «Eisspeicher». «Ziel war es jedoch, dass sich nie Eis bildet, um so von einem nahezu endlosen Energiespeicher profitieren zu können», erklärt Martin Omlin. «Im vergangenen Winter war dies tatsächlich der Fall. Die Energiereserven waren immer 100-prozentig gesichert. Der Speicher ist nie gefroren.»


AKTUELL

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INGENIEUR- UND HANDWERKSLEISTUNG AUF HÖCHSTER STUFE Nach einer langen und intensiven Kälteperiode kann es passieren, dass weder vom Wärmeabsorber auf dem Dach noch vom Wassertank Energie bezogen werden kann. Normalerweise werden in diesem Fall Elektroheizeinsätze von bis zu 10  kW zugeschaltet. Nicht so beim Konzept der Birsfelder Firma Omlin Energiesysteme AG am Rosenweg in Oberwil: Die dortige Eisspeicherheizung verfügt über keinen einzigen Elektroheizeinsatz und setzt trotzdem nie Eis an. «Unsere Messungen und Auswertungen zeigen, dass die Eisspeicherheizung selbst dann genug Energie liefert, wenn es während drei bis vier Wochen minus 20 Grad kalt ist», sagt Martin Omlin. Voraussetzungen dafür sind eine genügend grosse Dachfläche für die Wärmeabsorber, ein sehr gut isoliertes Haus und ein Gesamtkonzept, das die Vorteile einer alternativen, nachhaltigen Heizungsanlage voll und ganz ausschöpft. Die Planung und Ausführung aus einer Hand ist ganz klar die einzigartige Stärke der Firma Omlin Energiesysteme AG. «Hier trennt sich die Spreu vom Weizen!», sagt Martin Omlin. «Mit unserem Fachwissen stehen wir bereits heute inmitten der Energiewende!» Dank der guten Isolierung wird das Einfamilienhaus über Nacht um maximal zwei Grad ausgekühlt. So kann die Heizung nachts zur Regeneration ausgeschaltet werden. Zwei zusätzliche Energiespeicher sorgen dafür, dass die Wärmepumpe auch tagsüber drei Mal für je zwei Stunden abgeschaltet werden kann, um vom günstigeren WärmepumpenStromtarif profitieren zu können. Dieser Zusatz ist sehr wichtig auf dem Weg zur Einzigartigkeit.

ERSPARNIS BIS 2 000 FRANKEN PRO JAHR Klar, dass so viel komplexe Technik ihren Preis hat. Doch die auf den ersten Blick hohen Investitionen sind absolut nachhaltig und rechnen sich über die Jahre immer, wie Martin Omlin ausführt. «Im Vergleich mit einer neuen Ölheizung spart die Familie Renggli-Ferrari bis zu 2 000 Franken pro Jahr. Zudem bereitet die neue Heizungsanlage grosse Freude – vergleichbar mit einem Tesla.» Die Eisspeicherheizung in Oberwil stösst auf ein riesiges Interesse. Dem Wärmepumpenhersteller Viessmann dient die Anlage als Referenzprojekt; mit der Auswertung wurde die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Muttenz beauftragt. Martin Omlin räumt den Eisspeicherheizungen grosse Zukunftschancen ein – vor allem, weil sie immer mehr als Ersatzlösungen für Erdsonden in Frage kommen. «Bei Erdsonden ist Vorsicht geboten. In Deutschland kam es bei Bohrungen zu Unterspülungen und Gebäudeschäden», sagt Martin Omlin, der die Firma mit seiner Frau Cornelia führt.

VERTRAUEN UND UNTERNEHMERISCHES DENKEN Martin Omlin bedankt sich bei Familie Renggli-Ferrari für das Vertrauen und für das unternehmerische (Mit)Denken. «Nur so war es möglich, diese Weltneuheit realisieren zu können. Im Gegenzug haben wir uns kompromisslos an den Kostenvoranschlag gehalten und mit Herzblut eine einwandfreie Ausführung umgesetzt.» Urs Renggli-Ferrari spielt den Ball prompt zurück. «Wir haben sofort gemerkt, dass Martin Omlin absolut weiss, wovon er spricht. Er hat uns den Mehrwert dieser Anlage in einfachen Worten anschaulich erläutert», sagt der Friedensrichter im Nebenamt. Und seine Frau Doris ergänzt: «Die Heizung verströmt eine regelmässige Wärme. Nicht nur die ganze Familie fühlt sich hier sehr wohl – auch die Orchideen gedeihen prächtig.»

Cornelia und Martin Omlin haben mit ihrer Firma Omlin Energiesysteme AG die Eisspeicherheizung realisiert.

WEITERE INFORMATIONEN Omlin Energiesysteme AG Salinenstrasse 3 CH-4127 Birsfelden Telefon +41 (0)61 378 85 00 Telefax +41 (0)61 378 85 01 www.omlin.com

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Kaufen Sie im grenznahen Ausland ein? Im Februar, im ersten kompletten Monat seit Aufhebung des Euro-Mindestkurses, sanken die Detailhandelsumsätze in der Schweiz laut Bundesamt für Statistik um gesamthaft 2.7 Prozent. Die Schweizer Detailhändler hatten damit den stärksten Umsatzrückgang seit zwölf Jahren zu beklagen. Einer der Hauptgründe für diesen Rückgang soll auch der Einkaufstourismus sein. Umfrage von Niggi Freundlieb

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eit 2003 hat es keinen so starken Einbruch im Vorjahresvergleich mehr gegeben. Besonders schlecht lief das Geschäft mit den Non-Food-Artikeln mit einem Minus von sogar 3,7 Prozent. Allerdings sei die Entwicklung in den letzten Wochen abgeflacht, wie zum Beispiel aus Kreisen des süddeutschen Detailhandels zu hören ist. Nichtsdestotrotz fordert der SVP-Nationalrat Roland Borer aus dem solothurnischen Kleinlützel, der schätzt, dass 2015 für über elf Milliarden Franken Waren im Ausland eingekauft werden, in einer Motion einen Stopp der fiskalpolitischen Förderung des Einkaufstourismus im Ausland durch das Finanzdepartement. Demnach soll die Wertfreigrenze reisenden Personen nur für Gegenstände gewährt werden, welche sie zu ihrem privaten Gebrauch oder zum Verschenken einführen und für welche nicht aktiv die ausländische Mehrwertsteuer zurückgefordert wird.

Dass besagter Nationalrat aus dem solothurnischen Kleinlützel übrigens auf einem mit einer Handykamera aufgenommenen Bild in der Basler Zeitung genüsslich vor einem Baumarkt in Lörrach gezeigt wurde, wie er sein Auto mit mehreren Kartonkisten belud, beantwortete er in einer Replik damit, dass er damals bloss einem Freund beim Wareneinkauf und beim Verladen geholfen hätte und besagter Wareneinkauf am deutschen Zoll als ausgeführte Ware dokumentiert, am Schweizer Zoll angemeldet und die dafür notwendigen Abgaben vor Ort korrekt entrichtet wurden. Was der Fotograf besagter Szene vor dem Lörracher Baumarkt zu suchen hatte, ist übrigens nicht überliefert! Überliefert hingegen ist in der aktuellen «Geschäftsführer»-Umfrage die Meinung der befragten Personen, wie sie es denn mit dem Einkaufen im grenznahen Ausland halten.

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CHRISTOPHE HALLER Präsident Verwaltungsrat TCS beider Basel; Generalagent Vaudoise Versicherungen; Grossrat FDP Ich kaufe selten in Deutschland oder Frankreich ein. Wenn, ist es nicht wegen des Preises, sondern wegen des reichhaltigen regionalen Angebots, wie man es zum Beispiel auf dem Lörracher Markt oder dem Bauernmarkt in St. Louis findet. Ich bin überzeugt, dass sich gerade die Kunden unserer Grossverteiler freuen würden, wenn sie solche Produkte vermehrt auch in den Regalen hier finden würden. So gesehen könnte die Situation des starken Frankens auch ein Impuls für unseren Detailhandel sein, entsprechende Produkte kundenfreundlich auch hier anzubieten.

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JOSETTE HAAS Inhaberin, Geschäftsführerin Modeboutique «c’est-moi» Basel, Rheinfelden Ich gehe eigentlich prinzipiell nicht ins grenznahe Ausland einkaufen. Ja, ich nutze dort nicht einmal Wellness-Angebote. Als Detailhandelsunternehmen spüren wir den Einkaufstourismus sehr stark. Und dies schon seit Jahren – nicht erst seit Aufhebung des Euro-Mindestkurses. Als Inhaberin eines Geschäfts erachte ich die Situation als zunehmend schwierig und kritisch. Deshalb nutze ich auch als Konsumentin ausschliesslich die Angebote schweizerischer Unternehmen.

JÉRÔME THIRIET Geschäftsleiter KurierZentrale GmbH Ich kaufe nicht im Ausland ein, weil ich in der glücklichen Lage bin, nicht so sparen zu müssen. Ausserdem ist ja der Aufwand zeitlich und unter dem Aspekt der Ökologie nicht ganz unbeträchtlich, wenn man über die Grenze fahren muss. Der starke Franken ist für unsere Wirtschaft natürlich ein grosses Problem, aber ich denke, dass sich unser Gewerbe oder der Detailhandel dieser Herausforderung stellen und innovative Lösungen suchen muss. >

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AKTUELL BERNHARD MADÖRIN Geschäftsführer, Inhaber und Präsident des Verwaltungsrates der artax Fide Consult AG Ich wohne hier in der Stadt und profitiere von deren Lebensqualität, wozu auch ein gesundes Gewerbe und ein konkurrenzfähiger Detailhandel gehören. Deshalb kaufe ich für meinen täglichen und wöchentlichen Bedarf ausschliesslich in der Schweiz ein. Das schliesst natürlich nicht aus, dass ich auf Reisen im Ausland hin und wieder Einkäufe tätige.

ROLAND VÖGTLI Inhaber, Geschäftsführer VÖGTLI MODE Nein, ich kaufe nicht im Ausland ein. Das Geld, das wir hier verdienen, sollten wir auch hier ausgeben. Als Unternehmer und Politiker, der sich immer für das lokale Gewerbe eingesetzt hat, sollte ich natürlich auch diesbezüglich mit dem guten Beispiel vorangehen!

TINO KRATTIGER Initiant, Leiter «Im Fluss»; Kulturveranstalter; Architekt Ich kaufe nicht im grenznahen Ausland ein. Ich habe allerdings bis zu einem gewissen Grad Verständnis, wenn dies gering Verdienende tun. Ich tue es nicht, weil ich es mir leisten kann und weil ich solidarisch zum lokalen Gewerbe bin.

J N D I A E R BAC H E R Drag Racerin; Praktikantin Ich bin noch in der Ausbildung und verdiene dementsprechend nicht so viel. Deshalb kaufe ich hin und wieder im Ausland ein. Ich würde mich allerdings als gemässigte Einkaufstouristin bezeichnen, tätige keine Grosseinkäufe oder kaufe kein Fleisch im Ausland.

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wahlievents – Die Kreativagentur zwischen Event und eigenem Catering Kunden- oder Mitarbeiter-Event, Jubiläum oder Privatanlass – wahlievents macht nicht einfach Events, sie kreiert sie – und erst noch mit exklusivem Catering aus der eigenen Küche! Die von wahlievents gestalteten und organisierten Events bieten unvergessliche Eindrücke in einmaliger Atmosphäre und lassen einzigartige Erlebniswelten entstehen.

Interview mit Sabine Wahli

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ahlievents evaluiert die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden, entwickelt darauf basierend Ideen – von konventionell bis aussergewöhnlich –, plant und realisiert diese von A bis Z, findet die passende Location, organisiert das entsprechende Rahmenprogramm und ist gleichzeitig für das Catering besorgt. wahlievents bietet diese Leistungen aus einer Hand und steht den Kunden während der gesamten Planungsphase als alleiniger Ansprechpartner zur Verfügung. Die Kombination von überraschender Kreativität, professioneller Organisation und kulinarischen Leckerbissen zeichnen die Aktivitäten und das Know-how der Kreativagentur wahlievents aus, wie Sabine

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Wahli, die zusammen mit ihrem Mann Daniel Wahli die ihnen gehörende Agentur leitet, im Interview mit dem «Geschäftsführer» erklärt. «Geschäftsführer»: Was ist die Philosophie von wahlievents? Sabine Wahli: Ob Business-Meeting, Produkteinführung, Kundenpräsentation oder Messeauftritt, ob Mitarbeiter-Event, Jubiläumsoder Privatanlass – wir verleihen jedem Anlass das passende Gesicht und ziehen den roten Faden durch sämtliche Phasen der EventPlanung und -Durchführung. Durch das Zusammenspiel von vielen unterschiedlichen Faktoren lassen wir Events entstehen, die sich durch eine spezielle Atmosphäre auszeichnen. Das setzt eine präzise Planung voraus und das Wissen, welche Fäden zu welchem Zeitpunkt gezogen werden müssen.


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Wie gehen Sie vor? In Zusammenarbeit mit den Kunden entwickelt wahlievents Ideen für Anlässe jeglicher Art und setzt sie kreativ um. Dazu suchen und engagieren wir Moderatoren, Artisten oder Künstler und kümmern uns um die passende Location, um Licht- und Tontechnik und Dekoration. Ein grosses Plus ist unser eigenes exklusives Catering. Zum einen werden dadurch Zeit und Geld verschlingende Abklärungen auf ein Minimum reduziert, zum anderen können wir – je nach Wunsch – vom klassischen Apéro oder Apéro riche bis zum mehrgängigen Menü oder themenbezogenen Buffet dank eigener Küche kulinarische Highlights anbieten, die fast keine Wünsche offen lassen. Dabei bevorzugen wir mehrheitlich Produkte aus der Region, denn wir stehen für Qualität und leben Nachhaltigkeit. Auf welche Erfahrungen können Sie zurückgreifen, welche die hauptsächliche Grundlage von wahlievents ausmacht? Die beruflichen Erfahrungen meines Mannes und von mir spielen sicher eine zentrale Rolle für eine professionelle Arbeitsteilung. Diese ist allerdings nicht Selbstzweck, sondern das Instrument für kreative Lösungen und professionelle Realisierung. Mein Mann, verantwortlich für die Bereiche Food & Catering, ist der kreative Kopf. Als gelernter Koch sammelte er grosse Erfahrungen im gastronomischen sowie kulturellen Bereich, wie zum Beispiel als Koch in der gehobenen Gastronomie eines Punkterestaurants oder auch als Koch und Künstler beim «Broadway

Variété». Ich bin für die Bereiche Services & Marketing zuständig und Ansprechperson, wenn es um Fragen rund um die Planung und Organisation, das Marketing und das Back Office geht. Mein Hintergrund ist ein abgeschlossenes BWL-Studium mit Schwerpunkt Marketing. Meine beruflichen Erfahrungen sammelte ich beim Abteilungsaufbau für die Eigenmarken im Foodsektor einer renommierten Warenhaus-Kette, bei der strategischen Weiterentwicklung eines Event-Unternehmens und als Projektleiterin in der Versicherungsbranche. Vor allem können wir aber auch auf das professionelle Know-how im Event- und Gastro-Bereich unseres gesamten, engagierten Teams zählen, das nach dem Motto «Nichts ist unmöglich» die Wünsche unserer Kunden wahr werden lässt.

WEITERE INFORMATIONEN wahlievents GmbH Oberwilerstrasse 17 CH-4106 Therwil Telefon +41 (0)61 721 44 46 events@wahlievents.ch www.wahlievents.ch GESCHÄFTSFÜHRER 02 : : 2015


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KOLUMNE

Brillenfrei ab 45

DR. MED. EDUARD HAEFLIGER Gründer und Leiter der LASER VISTA Augenlaserzentren LASER VISTA Steinentorberg 20 CH-4051 Basel Telefon +41 (0)61 426 50 00 Telefax +41 (0)61 426 50 01 basel@laservista.ch www.laservista.ch

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lterssichtigkeit, in der Fachsprache Presbyopie genannt, betrifft früher oder später uns alle. Sie ist eine Fehlsichtigkeit, welche durch den normalen Alterungsprozess der menschlichen Linse entsteht und ungefähr ab dem 45. Lebensjahr die meisten Menschen betrifft.

krümmung wird eine Gleitsichtbrille notwendig, welche durch die Mehrstärkengläser das Sehen in der Ferne, im Zwischenbereich und in der Nähe ermöglicht. Neben der herkömmlichen Lesebrille bietet die moderne Medizin aber auch weitaus komfortablere Behandlungen der Alterssichtigkeit.

Die menschliche Linse hat die Aufgabe, wie in einer Kamera das Bild zu fokussieren, so dass wir in der Nähe sowie auch in der Distanz scharf sehen können. Diese Fähigkeit des menschlichen Auges wird auch Akkommodation genannt.

Die LASER VISTA hat sich für diejenigen Methoden entschieden, mit welchen wir unsere Kunden sicher, erfolgreich und nachhaltig zufriedenstellen können. Bei der sogenannten Monovision wird mittels Laserbehandlung oder Implantation von Kunstlinsen, ein Auge für die Fernsicht und das andere für das nahe Sehen korrigiert. Zusammen ergibt sich für das Gehirn ein gut erkennbares Gesamtbild. Bei dieser Methode wird ein Auge für die Ferne, das andere auf einen bevorzugten Nahbereich (z.B. PC, Smartphone, Musiknoten etc.) eingestellt.

Mit dem Alter verliert die menschliche Linse jedoch immer mehr an Elastizität und der Sehbereich, in welchem wir scharf sehen, nimmt zunehmend ab. Wir spüren dies, indem wir in der Nähe immer schlechter sehen. In der Anfangsphase macht sich die Alterssichtigkeit so bemerkbar, dass kleine Buchstaben trotz des normalen Abstands zum Text unscharf und nicht mehr klar zu erkennen sind. Der Text muss weiter vom Auge weggehalten werden um die Lesedistanz zu vergrössern. Beim Fortschreiten der Alterssichtigkeit müssen wir eine Lesebrille zu Hilfe nehmen, um zum Beispiel das Preisschild im Einkaufsgeschäft oder die Menükarte im Restaurant lesen zu können. Für die Verrichtung vieler alltäglicher Tätigkeiten werden wir somit immer mehr von einer Lesehilfe abhängig, was von vielen als störend empfunden wird. In Kombination mit einer bestehenden Fehlsichtigkeit wie der Kurz- oder der Weitsichtigkeit oder einer Hornhautver-

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Bei der Behandlung der Alterssichtigkeit mit Multifokalen SpezialLinsen wird in beiden Augen die eigene, natürliche Linse entfernt und durch eine Kunstlinse mit mehreren Brennpunkten ersetzt. Dieser Eingriff wird «refraktiver Linsentausch» oder auch «Clear Lens Exchange» genannt. Die neueste Gruppe von Spezial-Linsen zur Korrektur der Alterssichtigkeit sind die «Extended-Focus-Linsen», welche sich besonders für nachtaktive Personen eignen. Durch eine ausführliche Voruntersuchung zeigen wir unseren Patienten Lösungen auf, die auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet sind um das qualitativ beste und nachhaltigste Ergebnis zu erzielen.


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AKTUELL

Eurobus Saner: Erholung fängt beim Einsteigen an Das bekannte, in Laufen beheimatete Carunternehmen Erich Saner und die Eurobus AG, das grösste private Busunternehmen der Schweiz, fahren gemeinsam in die Zukunft. Per 1. Januar 2015 hat sich das Familienunternehmen im Zuge der Nachfolgeregelung der in Windisch ansässigen Eurobus AG angeschlossen und tritt nun unter der Marke «Eurobus Saner» auf. Interview mit Christian Saner

v.l. Christian Saner, Sylvia Saner, Armin Portner und Daniel Saner.

D

ie zur Knecht-Gruppe gehörende Eurobus AG ist das grösste private Busunternehmen der Schweiz. Die Flotte umfasst 245 Linien- und Reisebusse. An acht Standorten in der Deutschschweiz ist Eurobus auch im öffentlichen Verkehr tätig. Als einziges grosses Bus- und Reiseunternehmen hat die Eurobus AG die Q-III-Zertifizierung erreicht. Zudem sind alle Eurobus-Betriebe ISO-9001- und ISO-14001-Umweltmanagement-zertifiziert. Die Eurobus AG betreibt überdies vier eigene Abfahrtsterminals in Arbon, Ruswil, Windisch und Zürich. Die 1956 gegründete Erich Saner AG hat sich mit ihren Qualitätsangeboten einen hervorragenden Ruf als Carunternehmen und Reiseveran-

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stalter in der Region Basel erarbeitet. Nebst Erlebnisreisen, Berg-, Badeund Skiferien hat sich die Erich Saner AG im Bereich «klassischer Musikreisen» mit Reisen zu den berühmten Opernhäusern bei musikinteressierten Schweizern einen sehr guten Namen gemacht. Auch unter der Marke «Eurobus Saner» stellt das Unternehmen für Gruppenreisende, Firmen und Vereine nach wie vor entsprechende Angebote zusammen. Mit dem Anschluss an die Eurobus AG haben die Geschäftsführer Christian und Daniel Saner dafür gesorgt, dass das Familienunternehmen weiterhin für seine Kunden und Mitarbeitenden da ist – dies allerdings unter dem Dach eines starken Partners, der seine Position in der Nordwestschweiz damit deutlich stärken konnte, wie Christian Saner im Interview dem «Geschäftsführer» erklärt.


AKTUELL

«Geschäftsführer»: Was waren die Beweggründe für den Anschluss der Erich Saner AG an die Eurobus AG? Christian Saner: Nach bald 60-jähriger erfolgreicher Geschichte kümmerten wir uns – auch im Interesse unserer Mitarbeitenden und Kunden – rechtzeitig um die Nachfolgeregelung. Ich bin überzeugt, dass wir mit Eurobus den idealen Partner gefunden haben. Unter der Marke «Eurobus Saner» profitieren unsere Kunden in vielfältiger Weise von Synergien. So zum Beispiel vom viel breiteren Reise- und Terminangebot, einer hohen Fahrzeugvielfalt und natürlich den beliebten Fluss- und Schiffsreisen. Was ändert sich dadurch für die Kunden der «Eurobus Saner»? Mit der Eurobus AG haben wir einen Garanten bezüglich der qualitativen Anforderungen, die heute an ein modernes Bus- und Reiseunternehmen gestellt werden, gefunden. Unsere Kunden kommen in den Genuss des schweizweit führenden Eurobus-Standards in Bezug auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit. Und wie schon erwähnt, haben unsere Gäste nun die Möglichkeit zwischen den drei Klassen «Comfort», «Deluxe» oder «Premium» zu wählen. Mein Bruder Daniel und ich bearbeiten, koordinieren und planen nach wie vor die Reisen von Gruppen, Vereinen und Firmen. An dieser Stelle möchten wir unseren treuen Kunden ein Dankeschön aussprechen. Wie wissen Sie, was die Wünsche und Bedürfnisse Ihrer Reisenden sind? (lacht) Ach wär das schön, wenn man das wüsste. Es gibt natürlich Trends, aber auch die sind meist keine Selbstläufer. Die Inspiration holen wir uns in Gesprächen mit Kunden, Kollegen und auf Messen. Natürlich vertrauen wir auf unsere langjährige Erfahrung, man muss ja auch nicht jedes Jahr alles wieder neu erfinden.

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Ein grösseres Problem ist eigentlich folgendes: Wie bringen wir Nicht-Carkunden in den Reisecar. Carreisen lastet immer noch ein gewisser Touch von «old fashioned» an. Aber genau das Gegenteil ist der Fall, reisen mit dem Car ist «sexy». Beim Einsteigen beginnen die Ferien, man fährt direkt an den gewünschten Ort, die Tickets sind gerüstet, das Zimmer ist zum Bezug bereit, einfacher und komfortabler geht’s nicht, und dies alles für einen sehr fairen Preis. Wie sehen Sie die Zukunft für Eurobus Saner? Spannend und positiv. In erster Linie sind wir sehr glücklich, dass unsere Mitarbeitenden uns in diese neue Situation gefolgt sind. Auch viele unserer Kunden haben grosses Verständnis gezeigt. Von einigen unserer Gäste, die mittlerweile mit Eurobus gereist sind, erhielten wir durchwegs ein positives Feedback. Wir freuen uns auf die Zukunft.

WEITERE INFORMATIONEN EUROBUS AG Schwimmbadstrasse 1 CH-5210 Windisch Telefon +41 (0)56 461 63 63 www.eurobus.ch

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AKTUELL

Wohnüberbauung «Grienmattpark» im Herzen von Liestal Im Herzen von Liestal entsteht ab März 2015 die Wohnüberbauung «Grienmattpark» mit 22 modernen Eigentumswohnungen und 3 Reiheneinfamilienhäusern.

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rotz sehr zentraler Lage, mit allen Infrastrukturen in Geh distanz (Altstadt ca. 3  Minuten, Bushaltestelle ca. 1  Minute und Bahnhof ca. 8  M inuten), bietet das «Grienmattpark»Projekt eine ruhige Wohnsituation. Die grosszügig konzipierte Grünfläche zwischen dem Neubau und der bestehenden Bebauung macht den Ort zu einer grünen Oase im Zentrum von Liestal. Der nördlich angrenzende Fluss- und Grünraum der Ergolz erhöht zusätzlich die Attraktivität dieser Wohnlage. Die südlich vorgelagerte, historische Wohnhäuserzeile schirmt den Verkehr der Gerberstrasse optimal ab.

KONZEPT Die drei Gebäudeteile C4, C5 und C6 bilden zusammen den U-förmigen Wohnneubau «Grienmattpark». Durch die U-Form und die unterschiedlichen Gebäudehöhen entstehen sehr interessante Ausblicke. Die Überbauung setzt sich aus einer 2 1/2 Zimmer-Wohnung (60.4 m 2), diversen Wohnungen mit 3 1/2 (88 m 2 bis 110 m 2) und 4 1/2  Zimmern (110.1 m 2 bis 122.3 m 2), sowie drei Reiheneinfamilienhäusern (133.0 m 2 bis 136.2 m2) mit eigenem Gartenanteil zusammen. Bis heute wurden, dank dem interessanten Wohnungsmix und dem kundenfreundlichen Finanzierungsmodell, welches der Investor anbietet, 50 % der Wohnungen verkauft. Sowohl die modern gestalteten 22 Geschosswohnungen als auch die drei Reiheneinfamilienhäuser weisen eine hohe Nutzungs- und Möblierbarkeitsflexibilität auf. Die Grundrisse können je nach Baufortschritt den Bedürfnissen der Käufer/innen angepasst werden. Sowohl die gedeckten Sitzplätze als auch die gut proportionierten, gedeckten Balkone garantieren dank ihrer Süd-West-Ausrichtung eine ausgezeichnete Besonnung. Bei der Grundrisskonzeption der einzelnen Wohnungen wurde auf ein Höchstmass an Privatheit geachtet. Die grosszügige Grünanlage lädt mit schattenspendenden Bäumen und der geplanten Begegnungszone zum Verweilen ein. Die Parkierung erfolgt ausschliesslich über die Tiefgarage mit jeweils einem Parkplatz pro Wohneinheit. Es besteht ein direkter Zugang mittels Lift aus der Tiefgarage zu den Wohnungen. Alle Wohnungen sind rollstuhlgängig. Bei der Konzeption der Wohnüberbauung wird selbstverständlich auch grossen Wert auf eine zukunftsorientierte, nachhal-

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tige Bauweise gelegt. Die Häuser werden im Minergie Standard ohne Zertifizierung erstellt. Pro Haus ist eine Komfortlüftung geplant, welche in jeder Wohnung individuell geregelt werden kann. Der Wärmebezug erfolgt über einen Fernwärmeanschluss. Preise zwischen CHF 455’000.– und CHF 865’000.–, je nach Wohnungstyp. Bezug ab Spätsommer 2016.

AUSSTELLUNGSPAVILLON Ab sofort können Sie unter Voranmeldung (siehe nachfolgende Kontaktdaten für den Verkauf) den Ausstellungspavillon, welcher mit einer Musterküche und Materialisierungsvorschlägen ausgestattet ist, vor Ort in Liestal besuchen.

WEITERE INFORMATIONEN : : WWW.GRIENMATTPARK.CH : : : : WWW.NEWHOME.CH : : : : WWW.HOMEGATE.CH : :

AUF EINEN BLICK Bauträger/Totalunternehmer Mettler2Invest AG Birsigstrasse 34, CH - 4054 Basel www.mettler2invest.ch

Verkauf Turi Bautreuhand GmbH Münchensteinerstrasse 2, Postfach, CH -4002 Basel Telefon +41 (0)61 260 26 26 ct@turi-bautreuhand.ch www.turi-bautreuhand.ch


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AKTUELL

«Jurassic Park» im Basler Land ! Es ist eine der spektakulärsten Dinosaurier- Erlebnis-Ausstellungen der Gegenwart, «THE WORLD OF DINOSAURS», welche seit 28. März bis 28. Juni 2015 in der «Dinoworld» in Langenbruck zu sehen ist.

Ü

ber 50 Modelle von Dinosauriern und deren Nachfahren in Lebensgröße sorgen für ein wahres «Urzeit-Feeling». Weltweit einzigartig: alle Rekonstruktionen / Figuren wurden unter wissenschaftlicher Anleitung hergestellt, sind also wissenschaftlich fundiert. Der Besucher kann so ganz genaue Eindrücke von dieser Spezies mit nach Hause nehmen!

DIE DINOSAURIER – DER REALITÄT SEHR NAHE … Vom 8 Meter hohen Tyrannosaurus Rex, dem 2 Tonnen schweren Triceratops mitsamt Babys oder dem 30 Meter langen Diplodocus, es wurde keiner der «bekannten» Dinos vergessen, man kann sie «hautnah» und in voller Lebensgröße bestaunen. Mit integriert ist eine sehenswerte Zusatzausstellung: «DIE NACHFAHREN DER DINOSAURIER»! So sind nicht nur die durch den «Ice Age»-Film wieder in alle Munde gekommenen «Mammut», «Faultier» oder «Säbelzahntiger» zu sehen, sondern auch uns kaum bekannte Wesen aus der Tierwelt der Eiszeit …

ERFOLGSSTORY … Vor etwa 230 Mio. Jahren begann die bislang einzigartige Erfolgsstory einer Spezies in der Geschichte der Evolution: Die Dinosaurier eroberten die Erde und beherrschten in atemberaubender Artenvielfalt das ökologische System, bis sie – gemessen an der Zeit ihres Daseins – ur-

plötzlich vor 65 Mio. Jahren von der Erdoberfläche verschwanden. Diese rätselhaften Wesen beflügeln seit ihrer Entdeckung in fossiler Form nun schon Jahrzehnte lang die Fantasie von Jung und Alt.

WAS WILL DIE AUSSTELLUNG VERMITTELN ? Das erklärte Ziel der Schau ist es, diese Urzeitgiganten so natur- und wirklichkeitsgetreu wie möglich in Verbindung mit fundierten Informationen darzustellen. Besonders interessant und lehrreich ist der Bildungsaspekt. Eindrucksvoll, wissenschaftlich belegt, und trotzdem leicht nachvollziehbar, bietet die Ausstellung einen Einblick in die Lebensbedingungen und Dimensionen einer Spezies, die einmal unsere Erde dominiert hat!

SIE SIND LIVE ZU BESTAUNEN – DIE «GIGANTEN DER URZEIT»  In der einzigartigen Erlebnis – Ausstellung «WORLD OF DINOSAURS» können sich die Besucher – basierend auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen – ein Bild machen von der Spezies Dinosaurier und für kurze Zeit eintauchen in die längst vergangene Epoche der Urzeit-Monster. Die «DINOWORLD» begeisterte bereits unzählige Besucher in halb Europa, u.a. in Wien, Budapest, Kiew, Krim, Odessa, Florenz, Belgrad, Zagreb, Frankfurt, Lausanne, Berlin, Grenoble …

WEITERE INFORMATIONEN THE WORLD OF DINOSAURS CH-4438 Langenbruck www.dinomania.ch Öffnungszeiten Täglich von 9.00 – 18.00 Uhr

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KOLUMNE

Von der Mediensteuer befreit? Von wegen!

GABRIEL BARELL Direktor Gewerbeverband Basel-Stadt Gewerbeverband Basel-Stadt Elisabethenstrasse 23 Postfach 332 CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 227 50 50 Telefax +41 (0)61 227 50 51 g.barell@gewerbe-basel.ch www.gewerbe-basel.ch

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issen Sie, was ein Friedhofsgärtner bei der Arbeit macht? Genau. Er schaut auf seinem Taschenfernseher «Glanz und Gloria»! Genauso wie der Strassenbauer am Presslufthammer und der Schreiner an der Kreissäge. Und der Zahnarzt? Er guckt sich natürlich während des Bohrens das «10vor10» von gestern Abend auf seinem Tablet an. Das ist natürlich Quatsch. Davon scheint aber die neue Billag-Mediensteuer absurderweise auszugehen, über die wir am 14. Juni abstimmen. Alle zahlen künftig Radio- und Fernsehgebühren, egal, ob sie überhaupt die Sender und Dienstleistungen der SRG konsumieren oder nicht. Das ist neu. Bis jetzt konnte sich selbstverständlich von den Billag-Gebühren befreien lassen, wer die Programme – oder einen Teil davon – nicht nutzte. Dem Bundesrat ist so viel Selbstbestimmung der Bevölkerung aber offensichtlich ein Dorn im Auge. Und deshalb: Billag-Mediensteuer für alle! Und für viele gleich doppelt.

Manchmal höre ich den Einwand: «Aber ein Teil der kleinen Betriebe wird doch von der Billag-Mediensteuer befreit!» Mit Verlaub: Das ist reine Augenwischerei. Heute sind wir offensichtlich schon so weit, dass man bereits dankbar sein sollte, wenn man nicht gleich doppelt besteuert wird! Denn befreit wird niemand. Künftig werden ausnahmslos alle Billag-Mediensteuer zahlen. Jeder Einzelunternehmer zahlt als Privatperson Billag-Mediensteuer, der kleinste Familienbetrieb, egal, welcher Umsatz erzielt wird, zahlt über die Familie Billag-Mediensteuer, und jedes Mikrounternehmen liefert über den Unternehmer oder die Unternehmerin Billag-Mediensteuer ab. Von der Billag-Steuer befreit? Von wegen! Es macht die unsägliche neue Mediensteuer keinen Deut besser, wenn ein Teil der Unternehmerinnen, der Patrons und deren Angestellten «nur» einfach und nicht doppelt abgezockt wird.

Unternehmerinnen und Unternehmer auch von kleinen Firmen ab einem Umsatz von 500’000 Franken zahlen für dieselbe aufgezwungene Leistung gleich zweimal, privat und im Betrieb. Wegen des starken Frankens kämpfen viele KMU um ihre Existenz. Statt sie zu entlasten, werden sie mit der absurden Billag-Mediensteuer zur Kasse gebeten.

Apropos Augenwischerei. Das Zückerchen der Vorlage ist ja, dass künftig Privatpersonen ein bisschen weniger Billag-Gebühren zahlen sollen. Eine süsse Versprechung, die bald bitter schmecken wird. Denn schaut man die Gebührenentwicklung der letzten Jahre an, dann dürfte es bald für alle teurer werden. Das kann dann übrigens der Bundesrat in Eigenregie entscheiden …

Diese belastet unsere Wirtschaft jährlich mit rund 200 Millionen Franken. Das ist fünfmal mehr als heute. Und das obwohl ein Unternehmen gar nicht Radio hören oder Fernsehen schauen kann. Deshalb hat der Schweizerische Gewerbeverband das Referendum gegen diese Vorlage ergriffen.

Sorgen wir mit einem klaren Nein dafür, dass Bevölkerung, Gewerbe und Unternehmen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht noch mehr belastet werden. Wir müssen uns nicht widerstandslos immer mehr Steuern und Abgaben aufbürden lassen.

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AKTUELL

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CULINARIUM

«Wein muss Spass machen!» Seit dem Jahr 2013 trägt der Schweiz-Italiener Paolo Basso den Titel «Bester Sommelier der Welt». Der «Geschäftsführer» sprach mit ihm über seine Leidenschaft für Wein und eine Reise für Weinliebhaber. von Yvonne Beck

Regen und Frost und so vielen anderen Faktoren. Im Herbst beispielsweise beeinflusst der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht die Qualität des Weines. Oder der Regen während der Blütezeit, der sich auf die Ernte auswirkt. Oder die Beschaffenheit des Bodens. All das begeistert mich. Mein Wunsch war es immer zu verstehen, was die Unterschiede ausmacht – nicht nur im Geschmack, sondern auch im Preis. War das das Wichtigste, was Sie als Sommelier gelernt haben?

«Geschäftsführer»: Herr Basso, Sie tragen den glanzvollen Titel «Bester Sommelier der Welt 2013». Was muss man tun, um zum besten Sommelier gekrönt zu werden? Paolo Basso: Um der weltbeste Sommelier zu sein, ist es absolut unerlässlich, sich kontinuierlich fortzubilden, ein Buch nach dem anderen zu lesen, in die Weinregionen zu fahren und immer wieder zu probieren. Erfahrung und Leidenschaft dürfen dabei natürlich auch nicht fehlen. Der Wettbewerb selbst ist unterteilt in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Es geht allerdings nicht nur um das Wissen zu Weinen aus aller Welt. Nein. Auch das Thema Weinanbau sowie die gesetzlichen Grundlagen dazu werden geprüft. Ebenso wie das Wissen zu Bier, Spirituosen, Kaffee, Tee, Mineralwasser und sämtlichen Getränken, die in Restaurants serviert werden – auch Sake zum Beispiel. Wann und wo haben Sie Ihre Leidenschaft für Wein zum ersten Mal bemerkt? Ich war von jeher von Wein fasziniert. Das Spannende ist ja, dass Wein ein ganz natürliches Produkt ist und sich von Flasche zu Flasche und von Jahr zu Jahr unterscheiden kann – abhängig von Sonnenstunden,

Nein. Das Wichtigste, was ich gelernt habe, ist: Wein muss Spass machen! Als Sommelier müssen Sie sensibel sein, genau zuhören und versuchen, sich in den Gast hineinzuversetzen. Was erwartet er? Was schmeckt ihm? Meine Gäste sollen sich gut beraten fühlen und sich sicher sein können, dass sie die beste Weinbegleitung zu einem akzeptablen Preis bekommen. Daher ist es wichtig, die Gefühle und Wünsche des Gastes innerhalb von Sekunden zu durchschauen. Es macht mich einfach glücklich zu sehen, wie andere ihren Wein geniessen. Ich habe viele positive Rückmeldungen erhalten, die mich angespornt haben, meine Weinkenntnisse weiter zu vertiefen und weltweit nach schönen Weinen zu suchen. Gibt es Ihrer Meinung nach irgendwelche speziellen Weintrends? Ich sehe eine Rückkehr zu klassischen Weinen: elegant und ausgewogen im Geschmack, mit einem angemessenen Alkoholgehalt. Vor Jahren wurde das Bouquet des Weines stark betont; ein intensiv holziges Aroma war gefragt. Das galt insbesondere für die Weine aus der so genannten Neuen Welt. Inzwischen sind die Weine wieder harmonischer, haben einen zurückhaltenderen Charakter im Bouquet, aber nicht in der Gesamtkomposition. Das macht aus meiner Sicht den Unterschied. Was ist Ihr persönlicher Favorit bei Rebsorten und Wein und weshalb? Ich habe keine bestimmte Vorliebe; das hängt stark von der Zeit, der Situation und dem Ort ab. Ausserdem muss ich in meinem Job immer offen sein für Neues und für Trauben aus aller Welt. Das ist es ja auch, was ich an meinem Beruf so liebe.

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CULINARIUM

Purer Genuss: Austern

Die einen lieben sie, die andern hassen sie. Man isst sie nicht, man schlürft sie. Trotzdem galten sie bereits in der Römerzeit als Luxusfeinkost. Und wurden sprichwörtlich in Gold aufgewogen. von Yvonne Beck

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ustern sind also die Königinnen unter den Muscheln und werden seit Jahrtausenden als Delikatesse verspeist. Üblicherweise werden sie roh gegessen und erst kurz vor dem Anrichten mit einem Messer geöffnet, das Fleisch in den Schalen gelöst und mit Zitronensaft beträufelt. Grundsätzlich sind Austern das ganze Jahr über geniessbar. Die Monate September bis April (die «R-Monate») gelten jedoch als die schmackhaftesten Monate. Beim Kauf sollten die Schalen immer fest verschlossen sein, so stellen Sie die Frische der Auster sicher.

UNTERSCHIEDLICHES FLEISCHVOLUMEN Austern lassen sich in zwei grundverschiedene Gruppen einteilen: kulinarische Austern und Perlenaustern. Zwar können alle Austern theoretisch Perlen erzeugen, doch wer beim Verzehr von Austern auf eine Perle stösst und ungeahnten Reichtum wähnt, liegt falsch, denn kulinarischen Austernarten gelingen lediglich sehr kleine und mindere Exemplare, welche praktisch wertlos sind. Und auch bei den kulinarischen Austernarten gibt es grosse Unterschiede. So notierte beispielsweise der bekannte englische Schriftsteller William Makepeace Thackeray während eines Besuches in den USA über die Amerikanische Auster: «Ich glaube, ich habe gerade ein Baby verschluckt!» Kein Wunder, war er doch nur die kleinen Europäischen Austern gewohnt. Vom Fleischvolumen können zehn typische Europäische Austern durchaus einer einzigen grossen Amerikanischen oder Pazifischen Auster gleichkommen.

Man unterscheidet zwischen flachen und tiefen Austern. Zu den flachen Austern zählt die Europäische Auster: Ihre Schale ist hellgrün oder sandfarben, ihr zartes, weiches Fleisch grauweiss. Besonders beliebt sind Bouzigues, Gravettes d’Arcachon, Bélon-Austern aus Frankreich; Zeeland-Austern aus Holland; Limfjord-Austern aus Dänemark und die Galways aus Irland. Zu den tiefen Austern zählen die Pazifischen Felsenaustern, die besten werden in Frankreich in Austernteichen um Marenne-Oléron in «Claires» gezüchtet; ihr Fleisch ist zartgrün. Die Königin unter ihnen heisst: «Marenne de Claire» und schmeckt leicht nussig. Auch die Amerikanischen Austern gehören zu den tiefen Austern. Sie tragen schmucke Namen wie: Blue Point Long Island, Cape Cod, Kent Island aus den USA und aus Deutschland die Sylter Royal.

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CULINARIUM

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Unser Restaurant steht für Gastfreundschaft zwischen Tradition und moderner Gemütlichkeit. Sie finden unser Familienunternehmen direkt an der Schweizer Grenze im schönen Waldshut: Gut bürgerliche Küche, herzlicher Service und gemütliches Ambiente. Täglich von 10.00 – 1.00 Uhr außer Sonntags von 10.00 – 22.00 Uhr

Rheinischer Hof | Kaiserstrasse 98 | D-79761 Waldshut-Tiengen info@rheinischer-hof-waldshut.de | Tel.:+49 (0)7751 2555

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KOLUMNE

Das Sprachproblem bei den Steuern

GUIDO MÜLLER Advokat, dipl. Steuerexperte

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Das primäre Ziel der Steuern ist es, dem Staat die finanziellen Mittel für seine Aufgaben zu beschaffen. Das Wort «Steuer» impliziert aber auch, dass etwas gesteuert werden soll. Die Vergangenheit zeigt auch, dass viele Politiker und bestimmt auch einige Politikerinnen die Meinung vertreten, dass sämtliche Steuern eine Art Lenkungsabgabe darstellen und nur als ein Mittel erscheinen, die Welt nach ihrer Ideologie zu formen. Ein Blick über die Sprachgrenze hinaus lohnt sich deshalb. In der englischen Sprache wird die «Steuer» «tax» genannt, dieses Wort «tax» kommt vom lateinischen Wort «taxo» und bedeutet «Satz». Das Wort «tax» wird im Französischen auch als «Gebühr» verwendet. Diese ist ein Teilaspekt der Steuer und suggeriert, dass der Staat für deren Bezahlung eine direkte Gegenleistung erbracht hat. Deshalb spricht man in der Schweiz auch von «Kurtaxe». In der französischen Sprache wird das Wort «Steuer» mit dem Wort «impôts» übersetzt. Ohne einen Sprachforscher zu bemühen; dieses Wort erinnert an das Verb «imposer», was übersetzt etwa als «auferlegen» oder «aufzwingen» verstanden werden kann.

anhand eines Beispiels kurz aufgezeigt werden: Wenn die Lenkungs­ abgabe für Zigaretten (per 2014: 53.2 % bei 20 Zigaretten zu CHF 8.40) auf eine unerschwingliche Höhe angehoben wird, dann fallen zwar die Einnahmen weg, die «Lenkung» hingegen wird jedoch erzielt (sog. PingouSteuer). Wenn die Erhöhung zu tief ist, dann wird sie nicht wahrge­ nommen und verfehlt dadurch die gewünschte Marktkorrektur, aber dem Staat fliessen Einnahmen zu. In der Schweiz sind auch die VOC-Abgabe, die CO2-Abgabe sowie die LSV-Abgabe bekannt. Ob dadurch weniger geheizt oder der Lastwagenverkehr eingeschränkt wurde, darf genauso bezweifelt werden wie die Tatsache, dass der Tabakkonsum durch die Tabaksteuer zurückgegangen ist. Was die VOC-Abgabe anbelangt, kann festgehalten werden, dass sich die Betriebe, die davon betroffen sind, zum grössten Teil über diese Steuer nicht bewusst sind und diese deshalb oft in Vergessenheit gerät.

Der englische und der französische Begriff kommen dem Sinn und Zweck der Steuer am nächsten. Denn die Steuer ist vorbehaltlos geschuldet und ergibt sich durch einen bestimmten Satz von einer definierten Bemessungsgrundlage (Einkommen, Gewinn, Umsatz, Vermögen usw.).

Zu Recht hat die Schweiz bei der letzten Abstimmung am 8. März 2015 dann auch die Initiative «Energie- statt Mehrwertsteuer» mit einer historisch wuchtigen Mehrheit abgelehnt. Der Stromspar-Fonds im Kanton Basel-Stadt dümpelt jedoch weiterhin vor sich hin. Ich gehe nicht davon aus, dass im Kanton Basel-Stadt weniger Strom verbraucht wird. Im Gegenteil: Meiner Meinung nach kostet dieser StromsparFonds aufgrund der Erledigung der Bürokratie Strom, und es kann deshalb gar kein Strom gespart werden.

Das Wort «Steuer» in der deutschen Sprache suggeriert leider eine Lenkungsabgabe. Lenkungsabgaben sind aber gänzlich untaugliche Mittel für den Staat, sich seine Geldmittel zu beschaffen; diese Behauptung soll

Sollten Sie wieder einmal vergessen haben, das Licht zu löschen, dann machen Sie es wie ich: Sehen Sie es als stummen, aber leuchtenden Protest gegen die Lenkungsabgabe.

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BAUEN & WOHNEN

Professionelle Arealentwicklung und Immobilienverkauf Der Architekt Hans-Jörg Fankhauser aus Reinach ist einer der profiliertesten und kreativsten Immobilienentwickler in der Region Basel. Er hat in den letzten 20 Jahren zahlreiche innovative Projekte realisiert und ist ein kompetenter sowie hervorragend vernetzter Ansprechpartner für private Investoren oder Unternehmen, welche ihr Geschäftsareal verkaufen oder ihre Betriebsliegenschaft umbauen und optimieren möchten.

Das Industrieareal Schappe um 1970.

Wo einst Industrie und Lagerhallen standen, wird heute naturnah gewohnt. Das Seidentor in Arlesheim an der Birs entstand auf dem ehemaligen Areal Schappe-Fabrik. Eine Arealentwicklung von Fankhauser Architektur AG mit Umzonung und Quartierplanung sowie Verkauf der Eigentumswohnungen durch Fankhauser. Realisierung durch HRS Real Estate AG, Basel.

«AUF DIESES WISSEN KÖNNEN SIE BAUEN» §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§

Gebäude- und Grundstücksanalysen Entwicklung von Projektideen Umsetzen von wirtschaftlichen Anforderungen Moderne, zukunftsweisende Architektur und Technik Ökologische Anforderungen an die Haustechnik Innenarchitektur mit Menschenmass und Charme Umgebungsgestaltung mit hohem Naturfaktor

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Interview mit Hans-Jörg Fankhauser

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ans-Jörg Fankhauser und das Team der Fankhauser Architektur und Immobilienentwicklungen AG entwickeln Gebäude mit hoher Qualität und bleibendem Wert. Sie verbinden professionelle Architektur, Innenarchitektur und Immobilientreuhandwissen. Vom Erstkontakt bis zur Übergabe bietet Fankhauser dem Kunden jeweils den gleichen Ansprechpartner. Ein grosser Vorteil, den eben ein mittleres KMU-Unternehmen bieten kann.


BAUEN & WOHNEN Spezialisiert ist Hans-Jörg Fankhauser insbesondere auf die Entwicklung von ganzen Arealen und Quartieren für multifunktionale Gewerbef lächen und individuelle Wohnbauten. Der Name Fankhauser verbindet sich teilweise mit wegweisenden Projekten wie dem Airport-Hotel in Basel mit 180 Zimmern, dem mondänen Erlentor mit 240 Stadtwohnungen oder der Wohnsiedlung Seidentor in Arlesheim an der Birs sowie mit dem TechCenter Reinach, wo sich mittlerweile diverse Weltkonzerne mit 700 Arbeitsplätzen angesiedelt haben. Auch das bekannte Baudienstleistungsunternehmen Stamm hat seine neuen Werkstatt- und Büro-Arbeitsplätze in einem Projekt von Fankhauser Architektur AG, mitten in der Birsstadt, in Arlesheim eingerichtet.

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Im Herbst sind die ersten Wohnungen der Siedlung Steinreben in Reinach bezugsbereit – können Sie kurz dieses Projekt beschreiben? Auf dem 14’000 Quadratmeter grossen Areal entstehen bis Frühsommer 2016 vier Gebäude mit total 90 Eigentumswohnungen von 2½ bis 5½ Zimmern. Alle mit grossen Fenstern und sehr grossen Terrassen. Attikawohnungen mit Terrassen von 100 m 2 sind der Standard, den wir uns gesetzt haben. Das gesamte Projekt wurde ähnlich wie das Seidentor in Arlesheim konzipiert. Dadurch dass die Besucherparkplätze ins Untergeschoss verlegt wurden, kann eine ruhige, charmante und parkähnliche Wohnanlage gebaut werden. Ebenfalls seiner Vollendung nähert sich die Überbauung Duradero in Allschwil – was ist das Herausragende an diesem Projekt?

Im Interview mit dem «Geschäftsführer» erklärt Hans-Jörg Fankhauser, was er unter einer zukunftsfähigen Projek tent w ick lu ng versteht beziehungsweise welche Anforderungen an einen Projektentwickler gestellt werden und spricht über ausgewählte Projekte.

Auf dem ehemaligen Gelände der Sportanlagen der CIBA am Baselmattweg, die direkt neben dem Alterszentrum nur noch wenig genutzt wurden, entstehen bis Ende 2016 total 220 Mietwohnungen und 40 Eigentumswohnungen. Auch hier basiert das Konzept auf unterschiedlichsten Wohnungstypen für alle Altersgruppen. Viele der Wohnungen sind bereits vor Fertigstellung vermietet. Auch in diesem Projekt sind die Besucherparkplätze im Untergeschoss angeordnet, sodass ein zentraler Park mit ca. 10’000  m 2 Grösse entsteht. Direkt an der Bachgrabenpromenade gelegen ein idealer Ort für das stadtnahe Wohnen im Grünen. Verraten Sie uns, welches Projekt Sie aktuell entwickeln?

« G e s c hä f t sf ü h rer » Was sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Projektentwicklung?

Hans-Jörg Fankhauser, Architekt und Immobilienentwickler.

Hans-Jörg Fankhauser: Für eine Projektentwicklung braucht es das Zusammenführen einer überzeugender Projektidee mit der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit einer Aufgabenstellung.

Wir entwickeln mitten in der Birsstadt, auf einem Areal von 35’000 m 2 , hoch moderne und flexible Gebäude, die campusartig angeordnet werden. Wir entwickeln dies für Unternehmen, die sich verkleinern und verbessern möchten und dafür hervorragend mit Lastwagen und ÖV erschlossene Flächen mieten oder kaufen wollen. Die Erfahrungen aus den zehn Jahren Entwicklungszeit, die in das Projekt TechCenter Reinach eingeflossen sind, werden mit weiteren flexiblen Ansätzen weiterentwickelt. Wer sich für diese wirtschaftlich hoch interessanten Flächen interessiert, darf sich bei uns melden.

Welche Anforderungen werden dabei an Sie als Projektentwickler gestellt, beziehungsweise welche Philosophie verfolgen Sie? Neben einer hoch qualifizierten Ausbildung in Architektur, Immobilientreuhand und Rechtswissenschaften benötigt man ein hohes technisches Wissen und grosse Erfahrung mit Verwaltungsbehörden, deren internen Prozessen sowie mit den verschiedenen Finanzierungsinstituten und deren spezifischen Anforderungen. Als Projektentwickler muss man in der Lage sein, disziplinenübergreifend zu denken. Ebenso zentral ist ein grosses Verantwortungsbewusstsein für Mensch und Umwelt. Meine diesbezügliche Philosophie lautet: Wir bauen mit Menschen für Menschen.

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Greifen wir aus den zahlreichen Projekten, die Sie als Entwickler verantworten, exemplarisch ein paar heraus, um konkret kurz aufzuzeigen, wie Sie arbeiten. Was zeichnet zum Beispiel die Wohnüberbauung Erlentor aus?

Ein spannendes Projekt, das Freiraum für neue Wohn- und Lebensperspektiven schafft. Ein Wohnstandard, der hohe Qualität garantiert.

R E I N A C H

◆ Zentrale Lage mitten in Reinach ◆ Grosse Vielfalt an Wohnungstypen:

2 K bis 5 K Zimmer, Garten-, Etagenund Terrassenwohnungen ◆ Beste Wohnqualität mit direkter

Bei der Wohnüberbauung Erlentor ging es darum, in einem neu entstehenden Stadtquartier mit zukunftsweisender Architektur 240 neuartige Stadtwohnungen zu gestalten. Dazu entwickelten wir ein Konzept, das es möglich machte, 40 verschiedene Wohnungstypen anzubieten. Daraus entstanden ist ein Projekt, das in kürzester Zeit voll vermietet werden konnte.

Anbindung an die Natur ◆ Energieeffiziente Bauweise für ein kom-

fortables und zeitgemässes Wohnen

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Kleine Wohnräume – Balkone und Terrassen im Aufschwung Gärtnern ohne Garten ist zweifellos der wichtigste Wohntrend der Schweiz. Der Wunsch nach einem individuellen Stück Natur lässt Balkongärten und Kleinterrassen entstehen, die den Wohnraum raffiniert nach aussen erweitern und ein Maximum an Komfort und Genuss bieten. Die hochwertige und individuelle Gestaltung von begrenzten Flächen war ein Fokus-Thema der Giardina 2015. von Georg Lutz

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icht jeder hat einen Landschaftsgarten zur Verfügung. «Balcony Gardening» heisst der neuste Gartentrend, der bunt und individuell Wohnbalkone und Kleinterrassen in sinnliche Wohlfühl-Oasen verwandelt. Ein Freiluftzimmer, sei dieses noch so klein, verheisst Erholung und Entspannung. Entsprechend steht die Gestaltung und Einrichtung von Balkonen, Loggias oder Sitzplätzen bei Eigentümern und Mietern in urbanen Umgebungen im Brennpunkt des Interesses. Nie zuvor haben Outdoor-Räume so viel Aufmerksamkeit erfahren wie heute. Sie bilden einen wertvollen, zusätzlichen Lebensraum und können idealerweise bei jeder Witterung ganzjährig genutzt und genossen werden. Voraussetzung dafür ist eine wohldurchdachte, ideenreiche Planung und Gestaltung.

DIE JAHRESZEITEN ALS HERAUSFORDERUNG Das Wetter in unseren Breitengraden ist zuweilen extrem. Im Sommer wird es besonders auf Terrassen und Balkonen sehr heiss, im Winter eiskalt. Neuartige, mobile Balkonverglasungen bieten Geborgenheit und erleichtern die Pflanzenwahl. «Für jede Ausgangslage gibt es die geeigneten Pflanzen. Gerade bei Balkon- oder Kleinterrassengärten, die dauerhaft blühen und gedeihen sollen, müssen die Himmelsrichtung, die Lichtverhältnisse, der Temperaturverlauf wie auch die Luftfeuchtig-

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keit beachtet werden. Nicht zuletzt hängt aber die Pflanzenwahl auch von den Wünschen, Pflegeansprüchen und Fähigkeiten der Gärtnerin oder des Gärtners ab», so Andreas Schedler von der Hauenstein AG, Baumschule & Gartencenter Rafz.

GOURMETGARTEN ODER BLÜTENPARADIES Egal, ob farbenprächtiger Rückzugsort oder kompaktes Kräuter- und Gemüsegärtchen, jeder Wunsch lässt sich erfüllen. Dank neuer Obstsorten, welche als Zwerg- oder Säulenobstbäume erhältlich sind, reichen schon wenige Quadratmeter für ein fruchtiges Schlaraffenland aus. «Ob Apfel, Birne oder Aprikose – nahezu jede Sorte von Obst kann auf dem Balkon gedeihen. Im Sommer ist es auf Dachterrassen so warm, dass Früchte sehr gut ausreifen können», betont Patrick Daepp, Geschäftsführer von Gartenpflanzen Daepp. «Mediterrane Kübelpflanzen, Kräuter- und Duftpflanzen stehen gerne auf der sonnigen Südseite und verwandeln den Balkon in ein duftendes Paradies.» Einen dekorativen Blickfang stellen professionell bepflanzte Gefässe aller Art dar. «Richtig kombiniert unterstreichen sie den Charakter einer Pflanze, harmonieren mit ihrer Umgebung oder stehen im spannenden Kontrast dazu. Die Auswahl reicht von betörenden Rosen- über aromatische Kräuter- bis zu frischen Zitruspflanzen», ergänzt Erwin Meier vom Garten-Center Ernst Meier AG. «Mit dem passend gewählten Substrat zum Gefässtyp wird sogar der Pflegeaufwand reduziert, hier lohnt sich eine professionelle Beratung», fügt der Fachmann an.

spreche ich natürlich auch deren Vorlieben für Stillrichtungen mit meinen Kunden. Sie bestimmen den Pflegeaufwand der Bepflanzung erheblich mit», so die Gartengestalterin, die mit ihrem Unternehmen Fior di Terrazza exklusive Beratungen und Gestaltungen macht. : : WWW.GIARDINA.CH : :

INTERIOR-DESIGN VERSUS OUTDOOR-DESIGN Vom Outdoor-Teppich bis zur Ornamenttapete, von der Designlampe mit integriertem Soundsystem bis zum ausklappbaren Laptoptisch – moderne Gartenbalkone und Kleinterrassen sind heute wie ein Wohnzimmer vollständig eingerichtet. Die Materialien sind für die Atmosphäre von grosser Bedeutung. Innen- und Aussenraum stehen idealerweise in harmonischer Beziehung zueinander. «Die gelungene Gestaltung einer Terrasse hängt weniger vom Budget als viel mehr von der konsequenten Verwendung einiger weniger ausgesuchter Materialien, Formen und Gegenstände ab. Mein Ziel sind stets eigenwillig kreative Lösungen, gepaart mit grösstmöglicher Ökologie», erklärt Kathrin Stengele. Die diplomierte Fachfrau für Gartengestaltung weiss, auf was es bei einer hochwertigen Einrichtung ankommt: «Bei meiner Arbeit stelle ich Strukturen und Texturen in den Mittelpunkt, denn sie geben dem Garten oder der Terrasse das ganze Jahr über ästhetischen Halt. Im Vorfeld meiner Arbeit be-

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Das individuelle System «cubus» von Team 7 bei Möbel Roth ELEGANTE LÖSUNGEN FÜRS HOME ENTERTAINMENT Oft erfüllen die Räume in Wohnung oder Haus mehrere Funktionen in einem. Nicht immer ist dabei der Anblick eines TV-Gerätes erwünscht. Mit der «cubus» TV-Anrichte bietet Team 7 eine ebenso komfortable wie ansprechende Lösung. Mit einer Fernbedienung lässt sich die Deckplatte der Anrichte öffnen, gleichzeitig wird der Fernseher von einem elektrischen Bildschirmlift stufenlos emporgehoben. Durch eine vorgesetzte Innenwand entsteht ein Hohlraum, in dem Fernseher und Kabel unsichtbar verschwinden. So kann das TV-Möbel als klassische Anrichte genutzt werden. Flächenbündige Schiebetüren mit Touch-Funktion und elektrischem Öffnungsimpuls sorgen für optimalen Komfort. So kann das gesamte Home Entertainment auf elegante Weise unsichtbar gemacht werden.

MAXIMALER WÄHRUNGSVORTEIL AUF MÖBEL AUS DEM EURO-RAUM Das «cubus» Wohnprogramm überzeugt durch Gestaltungsreichtum der natürlichen Art. Gefertigt aus edlem Naturholz passt sich «cubus» flexibel an Wohnsituationen an. Bei Möbel Roth in Reinach sind aktuell viele Möbel aus dem «cubus» Programm ausgestellt.

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eit jeher ist Team  7 für seine zeitlosen, geradlinigen Möbel bekannt. Das Haus setzt auf absolute Qualität, sei dies nun bei der Auswahl der charakteristischen Hölzer und deren sorgfältiger Verarbeitung. Die verwendeten Hölzer der Laubbäume wie Wild-Eiche, Nussbaum oder Kernbuche wachsen während Jahrzehnten in nachhaltiger Forstwirtschaft. Das «cubus» Wohnprogramm von Team 7 überzeugt durch Gestaltungsreichtum der natürlichen Art. Gefertigt aus edlen Naturhölzern passt sich «cubus» flexibel jeglichen Raumsituationen und Gestaltungswünschen an. Die Kombinationsmöglichkeiten aus Korpus- und Regalsystem machen das «cubus» Wohnprogramm zu einem Instrument der eigenen Kreativität. «cubus» funktioniert ähnlich einem grossen Baukasten. So lassen sich mit Korpus- und Regalelementen Sideboards, Highboards, Bibliotheken und raffinierte TV- und Home Entertainment-Lösungen kreieren. Dabei sind die Grössen- und Material-Varianten fast grenzenlos. Ob in Naturholz massiv oder in Kombination von Holz und Glasfronten: Die eigene Phantasie kann sich bei «cubus» frei ausleben. Dies gewährt ein Höchstmass an Gestaltungsfreiheit und Individualität. «Wir von Möbel Roth stehen unseren Kunden bei der Auswahl, der Planung sowie der Gestaltung jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite», so Aldo Roth.

GERADLINIGES DESIGN Speziell sind bei «cubus» die Kombinationsmöglichkeiten von Massivholz mit Glasfronten und Glasoberflächen. Dazu bietet Team 7 eine riesige Palette von über 200 Farben in Glanz- oder Mattglas an. Dank des schlichten, geradlinigen Designs kommen die edlen Materialien noch besser zur Geltung. Gefragt nach Trends sagt Nicole Kohler: «Sehr gefragt ist derzeit Wildeiche kombiniert mit Glas Matt in der Farbe Bronze, gerade bei Esstischen mit Auszug und passenden Sideboards. Diese Kombination wirkt sehr elegant und passt gut in ein modern eingerichtetes Haus.»

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Team 7 mit Hauptsitz in Österreich gehört zu den hochwertigen Anbietern von Massivholz-Möbeln. Das Unternehmen stellt keine vorgefertigten Möbel her, sondern lediglich auf Bestellung hin. Somit ist jedes Teil ein Einzelstück. Qualität wird bei Team 7 gross geschrieben. Dass Qualität zu attraktiven Preisen erstanden werden kann, beweist Möbel Roth. «Wir bieten unseren Kunden bis auf Weiteres maximalen Währungsvorteil auf sämtliche Möbel aus dem Euro-Raum. Darin inbegriffen sind Lieferung und Montage. Somit geben wir den günstigen Eurokurs direkt an unsere Kunden weiter.» Ein Besuch bei Möbel Roth wird so zum Einkaufserlebnis.

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WEITERE INFORMATIONEN Wärmeverbund Riehen AG Wettsteinstrasse 1 CH-4125 Riehen Telefon +41 (0)61 275 53 00 Telefax +41 (0)61 275 59 50 info@erdwaermeriehen.ch www.erdwaermeriehen.ch

Der einzige GeothermieWärmeverbund der Schweiz Der Wärmeverbund Riehen ist der einzige Geothermie-Wärmeverbund der Schweiz. Er versorgt 6 150  Riehener – oder fast einen Drittel der Riehener Bevölkerung – mit Wärme. Die Energie für die Wärme­­versorgung stammt im normalen Betrieb zu 50 Prozent aus der in Riehen gewonnenen Geothermie. Interview mit Matthias Meier von Niggi Freundlieb

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it der Gründung der Wärmeverbund Riehen AG im Jahre 2009 durch die beiden Aktionärinnen Gemeinde Riehen (Aktienanteil 87.5 %) und IWB (Aktienanteil 12.5 %) entstand aus den bisher autonomen drei Wärmeverbunde Riehen Dorf, Niederholz und Wasserstelzen ein grosser Wärmeverbund. Damit konnte die seit 1994 im Riehen Dorf installierte Geothermieanlage CO2-freie Wärme in ein doppelt so grosses Versorgungsnetz abgeben. Es wird nicht nur die Gemeinde Riehen mit Wärme beliefert, sondern, als einzige länderübergreifende Wärmeversorgung, auch der Wärmeverbund Stetten Süd auf deutschem Boden. Seit 2010 wird die Fernwärme in Riehen unter dem Label «erdwärmeriehen» angeboten.

Im Gespräch erklärt Matthias Meier, Geschäftsführer der Wärmeverbund Riehen AG, wie die Geothermieanlage funktioniert, weshalb es für die Versorgung mit Gas betriebene Blockheizkraftwerke braucht und welche Ausbauziele in naher Zukunft formuliert werden. «Geschäftsführer»: Wie funktioniert die Geothermieanlage? Matthias Meier: Die Anlage – sie ist das Herzstück in unserer Grundlastzentrale – besteht aus einem Entnahmebrunnen mit einer Tiefe von rund 1 547 Metern, der Wärmeauskopplungsanlage und dem Rückgabebrunnen mit einer Tiefe von rund 1 247 Metern. In dieser Tiefe befindet sich eine Muschelkalkschicht, welche natürlich Wasser führt. Das Geothermiewasser wird mit rund 65° C bis zu 25 Liter pro Sekunde aus dieser Schicht entnommen und nach der Wärmeauskopplung mit ca. 25° C im zweiten Brunnen wieder in diese Schicht zurückgegeben. Es wird aber nicht nur mit der Geothermieanlage allein Energie produziert?

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2010 beziehungsweise 2011 wurden neben drei neuen, leistungsstarken Wärmepumpen für die Geothermieanlage zwei grosse Gas-Blockheizkraftwerke eingebaut. Diese produzieren Wärme, welche ins Netz der «erdwärmeriehen» eingeleitet wird, und Strom, welcher an die IWB verkauft werden kann. Neben diesen Anlagen sind noch weitere mit Gas und Holz betriebene Kesselanlagen, um bei kalten Aussentemperaturen die benötigte Spitzenlast an «erdwärmeriehen» für die Versorgung unserer angeschlossenen Kunden erzeugen zu können. Ein zentrales Ziel von «erdwärmeriehen» ist die Reduktion der CO2-Emissionen – wieso werden dann mit Gas betriebene Blockheizkraftwerke benötigt? Wegen des sehr hohen Wirkungsgrades sind die Blockheizkraftwerke umweltfreundlicher als herkömmliche Heizkessel, da sich so ca. 40 % der Primärenergie einsparen lassen. Wir bieten eine sehr ökologische Lösung durch den intelligenten Verbund der zur Verfügung stehenden Ressourcen. Zusätzlich lässt sich sagen, dass wir mit der Inbetriebnahme der neu erstellten Spitzenlastzentrale Süd im Frühjahr 2013 einen weiteren Schritt zu Senkung der CO2-Emission machen konnten. So wird in dieser Zentrale Wärme aus dem Fernwärmenetz der IWB ausgekoppelt. Die Fernwärme von IWB ist zu über 60 % CO2-neutral. Die neue Zentrale ersetzt die bisherige Zentrale-Niederholz, welche mit zwei Öl /Gas-Kesselanlagen ausgerüstet war. Mit dieser Massnahme können ca. 935 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Baut «erdwärmeriehen» weiter aus? Natürlich! Die Nachfrage ist so gross, dass wir unser Aktienkapital um 5 Mio. Franken erhöhen wollen, um Netzerweiterungen zu realisieren, immer natürlich unter dem Aspekt, dass sie nachfrageorientiert und langfristig wirtschaftlich sind. Mit jedem Hausanschluss lässt sich der Anteil Geothermie der «erdwärmeriehen» weiter erhöhen.


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Erbschaftssteuer belastet KMU und Familienunternehmen

DR. THOMAS STAEHELIN Präsident der Handelskammer beider Basel Handelskammer beider Basel Aeschenvorstadt 67 Postfach CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 270 60 60 Telefax +41 (0)61 270 60 05 hkbb@hkbb.ch www.hkbb.ch

A

m 14. Juni 2015 entscheidet das Schweizer Stimmvolk über die Erbschaftssteuerinitiative. Diese will Erbschaften über zwei Millionen Franken und Schenkungen von mehr als 20’000 Franken pro Jahr und beschenkter Person auf Bundesebene mit einem einheitlichen Satz von 20 Prozent besteuern. Betroffene Schenkungen sollen zudem bei einer Annahme der Initiative rückwirkend auf den 1. Januar 2012 dem Nachlass hinzugerechnet und versteuert werden. Von dieser nationalen Erbschaftssteuer wären – im Gegensatz zu direkten Nachkommen – lediglich Ehepartner und Hilfswerke ausgenommen. Damit belastet die Steuer vornehmlich KMU und Familienunternehmen und schränkt zudem die Kantone in ihrer Handlungsfreiheit ein.

EINSCHNITT IN DIE UNTERNEHMERISCHE FREIHEIT 80 Prozent der rund 300’000 Schweizer Unternehmen sind Familienbetriebe. Jedes fünfte soll in den nächsten fünf Jahren an die nächste Generation übergeben werden. Nachfolgeregelungen würden bei der Annahme dieser Initiative stark erschwert: Die Erbschaftssteuer entzieht Unternehmen beim Übergang auf die nächste Generation Geld oder blockiert wichtige Mittel. Damit fehlen diese für Investitionen und die Schaffung oder den Erhalt von Arbeitsplätzen. Eine neue Bundessteuer würde bei vielen KMU zu einer erheblichen finanziellen Mehrbelastung führen, wodurch diese starken Wettbewerbsnachteilen ausgesetzt würden. Zwar sind im Rahmen der Erbschaftssteuerreform noch nicht weiter definierte Erleichterungen für Unternehmen vorgesehen, diese gelten aber nur, sofern die Betriebe mindestens zehn Jahre weitergeführt werden. Sobald diese Frist nicht eingehalten werden kann, wird die volle

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Erbschaftssteuer nachträglich fällig. Diese gravierende Mittelbindung lässt kein Kapital für Wachstum übrig und ist ein Einschnitt in die unternehmerische Freiheit. Einen Familienbetrieb weiterzuführen wird dadurch finanziell unattraktiv. Viele Unternehmen würden von grösseren Firmen übernommen – als Konsequenz nimmt die Anzahl langfristig orientierter Familienbetriebe mit sicheren Arbeitsplätzen ab.

MEHRFACHBESTEUERUNG VON EINKOMMEN UND VERMÖGEN Aber nicht nur KMU und Unternehmen in Familienbesitz sind von der Steuerreform betroffen, sondern auch die Familie allgemein und mit ihr der Mittelstand und die Kantone. Denn die meisten Kantone haben die Besteuerung von Erbschaften für direkte Nachkommen inzwischen abgeschafft. Wollen Eltern ihren Kindern ihr Vermögen oder Immobilien vererben, würden die Nachkommen neu gleich besteuert wie Fremde, womit es zu einer Mehrfachbesteuerung käme – das ersparte Erbe wurde schliesslich bereits zu Lebzeiten jedes Jahr als Einkommen und Vermögen versteuert. Mit der Einführung einer auf Bundes- statt auf Kantonsebene geregelten Erbschaftssteuer ginge die Steuerhoheit der Kantone und damit ein grosses Stück Eigenverantwortung und Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern verloren. Ob die Kantone durch die neue Bundessteuer gleich viel einnehmen würden, ist zudem höchst fraglich, da die nationalen Einnahmen zu zwei Dritteln in die AHV und bloss zu einem Drittel an die Kantone zurückfliessen sollen. Die Handelskammer beider Basel lehnt die Initiative deshalb entschieden ab.


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Pflästern hat Tradition. Seit 2000 Jahren ist der Pflästerer für den Bau von sicheren Verkehrswegen verantwortlich. Der Pflästerer führt kunstvoll Strassenbeläge, Vorplätze und Terrassen aus. Entscheidend für eine gute Pflästerung ist die Auswahl der Steine, welche sorgfältig vom Pflästerer getroffen werden muss. Geschäftsführer André Salgado hat sich schon als kleiner Junge für Strassenbaustellen interessiert. Nach Abschluss der Schule hat er die Ausbildung zum Strassenbauer EFZ und anschliessend die Ausbildung zum Pflästerer EFZ gemacht. Nach mehrjähriger Berufserfahrung, wo er auf vielen verschiedenen Baustellen sein Können unter Beweis stellen durfte, hat André Salgado den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Am 10. Oktober 2014 gründete er die Firma AS Bauservice GmbH. Schwerpunkte sind Natur- und Betonsteinpflästerungen sowie Umgebungsarbeiten. Mittlerweile konnte die Firma schon verschiedene Objekte im Innen- und Aussenbereich mit Naturstein- und Keramikbelägen realisieren. Die AS Bauservice bietet ganzheitliche Lösungen an. Ziel der AS Bauservice sowie auch das persönliche Ziel von André Salgado sind zufriedene Kunden, welche viel Freude an ihren neuen Anlagen haben. Dies gibt ihm grosse Motivation, an neuen Aufträgen zu arbeiten und somit auch den Ausbau seiner Firma voranzutreiben. Bei André Salgado sieht und spürt man die Freude am Bauen! AS Bauservice GmbH Neue Bahnhofstrasse 160 CH-4132 Muttenz +41 (0)61 461 36 50 www.asbauservice.ch


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BAUEN & WOHNEN

Parkett-Lounge: Gut beraten zum Traumboden Über 330 ausgewählte Bodenbeläge – mit diesem immensen Angebot empfängt die im November 2012 eröffnete Parkett Lounge im Wohnpark Binzen ihre Kunden. Die Parkett Lounge ist der zweite Filialbetrieb des renommierten Waldshuter Holzgroßhändlers Holzwarth, der seit mehr als 50 Jahren erfolgreich am Markt ist. Die stilvolle Ausstellungsfläche befindet sich gleich im Eingangsbereich des Wohnparks und erstreckt sich über rund 140 Quadratmeter. PARKETT FÜR DRINNEN UND DRAUSSEN

KOMPETENZSERVICE IM DREILAND

Neben den klassischen Parkettböden in allen gängigen Holzarten werden auch Laminat, Kork, Vinyl und andere Neuentwicklungen gezeigt. Schwerpunkt in der Ausstellung sind Landhausdielen in Eiche mit verschiedenen Oberflächen. Ob handgehobelt mit Sägeschnittoptik oder gealtert, in der Parkett Lounge bleiben keine Wünsche offen. Terrassenbeläge aus Holz, WPC oder Resysta ergänzen das große Sortiment.

Hat man sich für den passenden Boden entschieden, kümmert sich das Team um eine möglichst unkomplizierte Abwicklung. Von der Zufuhr durch eigene LKWs bis zu den Verlegarbeiten, die von einem qualifizierten Parkettlegerbetrieb durchgeführt werden, oder sämtliche Ausfuhrformalitäten für die Schweizer Kundschaft.

Beratung und Know-how Beratung als Kernkompetenz steht im Vordergrund. Gut ausgebildetes Personal und Erfahrung bilden die Grundlage dafür, so Frank Schepull – der kompetente Ansprechpartner für alle Fragen rund um den passenden Traumboden. Gerne nimmt er sich Zeit, um individuelle Kundenwünsche zu realisieren. Und wer sich einfach nur mal umschauen möchte, ist ebenfalls herzlich willkommen.

Parkett Lounge by Holzwarth In der Parkett Lounge by Holzwarth im Wohnpark Binzen im Gewerbegebiet sind die neusten Trends an Bodenbelägen zu finden. Parkett Lounge by Holzwarth  – Ihr Spezialist für hochwertige Parkettböden, Bodenbeläge und Terrassendielen. Erleben Sie mehr in der großen und modernen Ausstellung und lassen Sie sich inspirieren von den vielen Möglichkeiten für Ihren Wohnstil, dabei sind wir Ihnen gerne behilflich bei der Suche nach Ihrem Wunschboden. Natürlich bieten wir Ihnen auf Wunsch auch eine breite Palette an Serviceoptionen an. Auf Ihren Besuch freuen wir uns!  

GESCHÄFTSFÜHRER 02 : : 2015

Ihre Ansprechpartner:

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Unsere Ausstellung


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AUTO & MOTO

Rundum erneuertes Autocenter Münchenstein nun mit Ford Store Am mit vielen Attraktionen gespickten Eröffnungswochenende vom 18. und 19. April präsentierte sich das rundum erneuerte Emil Frey AG Autocenter Münchenstein offiziell erstmals dem Publikum. Auf grosses Interesse stiess dabei der neue Ford Store, den ersten in der Deutschschweiz. Interview mit Steven Schenk

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eit 30 Jahren befindet sich die Emil Frey AG mit ihrem Autocenter am Standort Münchenstein. Nach einem 15 Monate dauernden Um- und Ausbau verfügt das Autocenter nun über 1 800  Quadratmeter Showroom-Fläche. Die Werkstatt misst 1 000  Quadratmeter, und das neue Diagnosecenter gehört zu den modernsten der Schweiz. Neben den bisherigen Marken Jaguar, Jeep und Land Rover vertritt das Emil Frey AG Autocenter Münchenstein zudem nun neu die Marke Ford sowie exklusiv für die Region die Traditionsmarke Bentley. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» spricht Steven Schenk, Geschäftsführer des Emil Frey AG Autocenter Münchenstein, über den Um- und Ausbau sowie den neuen Ford Store und die damit gewonnene Kompetenz im Nutzfahrzeugbereich. >


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AUTO & MOTO «Geschäftsführer» Können Sie aufatmen, da jetzt der Um- und Ausbau des Autocenters abgeschlossen ist? Steven Schenk: Die letzten 15 Monate waren in der Tat eine anforderungsreiche und intensive Zeit, aber wenn ich das Resultat betrachte, dann hat sich jede Minute gelohnt. Mit der Rundumerneuerung hat die Garage einen Riesenschritt vorwärts gemacht und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. An dieser Stelle möchte ich auch unseren Kunden für das Verständnis und den Mitarbeitenden für ihren unermüdlichen Einsatz danken, denn auch ihnen forderten die Bauarbeiten viel ab. Neben Bentley vertritt das Autocenter Münchenstein neu auch die Marke Ford – was bedeutet das für die Emil Frey AG? Was Bentley betrifft, sind wir der einzige Betrieb innerhalb der EmilFrey-Schweiz-Gruppe, welcher diese Marke vertritt, was natürlich ein enormer Imagegewinn für das gesamte Unternehmen darstellt. Besonders freut mich aber auch, dass hier in Münchenstein der erste Ford Store in der Deutschschweiz mit entsprechendem Showroom entstanden ist. Damit können einerseits die Modelle emotional und exklusiv, wie zum Beispiel der neue Mustang, präsentiert werden, andererseits haben wir nun die Möglichkeit, durch kompetente Markenspezialisten die Kunden zu beraten. Und Ford-Besitzer können sich natürlich für Service- und Reparaturarbeiten auf hoch qualifizierte Fachleute verlassen. Ein weiterer Meilenstein für uns ist aber auch, dass das Autocenter offiziell zum Ford Transit Center ernannt worden ist, und wir nun auch den Nutzfahrzeugbereich abdecken können. Mit der vielseitigen Transit-Modellreihe – im Segment der leichten Nutzfahrzeuge nach wie vor das Mass aller Dinge – lohnt sich nun auch für Gewerbetreibende, die nach Transportlösungen suchen, der Weg nach Münchenstein. Ihnen steht Peter Imobersteg, Verantwortlicher für das neue Ford Transit Center und Business Center, welches professionelle Lösungen für die Mobilität im Arbeitsumfeld liefert, als Ansprechpartner zur Verfügung. Was geschieht mit den Marken Subaru, Suzuki und Kia, welche ebenfalls bis dato in Münchenstein vertreten waren? Diese drei Marken werden weiterhin von der Emil Frey AG vertreten, neu jedoch nicht mehr hier in Münchenstein, sondern bei der Emil Frey AG Autowelt Basel im Dreispitz.

WEITERE INFORMATIONEN EMIL FREY AG AUTOCENTER MÜNCHENSTEIN Grabenackerstrasse 10 CH-4142 Münchenstein Telefon +41 (0)61 416 45 45 Telefax +41 (0)61 416 45 46 Peter Imobersteg, Leiter Nutzfahrzeuge und Business Center Ford. Ihr Fachmann für die Gewerbe - Mobilität. peter.imobersteg@emilfrey.ch

GESCHÄFTSFÜHRER 02 : : 2015

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AUTO & MOTO

Gebühren für Roller-Parkplätze sorgen für heisse Köpfe Das neue Verkehrsregime in der Basler Innerstadt sorgt vor allem beim Gewerbe, bei der Gastronomie oder beim Detailhandel für heftige Diskussionen und Ärger. Unverständnis gibt es allerorten auch über die geplante Einführung einer Parkgebühr für Motorräder und Roller, welche in der Basler Innerstadt demnach bald nicht mehr gratis abgestellt werden können. Damit wäre Basel die erste Schweizer Stadt, die eine solche Gebühr einführen würde.

Interview mit Heinz Oertle von Niggi Freundlieb

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eplant sind gegen 340  Motorrad-Parkfelder an etwa 35  Standorten in der Innerstadt auf beiden Seiten des Rheins und beim Bahnhof SBB, entlang der neuen Fussgängerzone. Die Gebühr beträgt 50 Rappen pro Stunde und muss unter der Woche von 8  bis 19  Uhr bezahlt werden. Nachdem der Grosse Rat einen Zusatzkredit zur Anschaffung neuer Parkuhren genehmigt hatte, wäre der Einführung von Rollerparkgebühren eigentlich nichts mehr im Wege gestanden, wenn nicht die


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Junge CVP Basel-Stadt, die Junge SVP, die Jungliberalen und die Jungfreisinnigen die Volksinitiative «für kostenloses Parkieren von Zweirädern auf Allmendgebiet» lanciert hätten.

Baslern eine Tramlinie nach Deutschland, damit sie dort günstig einkaufen können, was – wie wir in letzter Zeit sehen – für das Basler Gewerbe schädliche Auswirkungen hat.

Im Interview mit dem «Geschäftsführer» zeigt Motorrad- und Roller-­ Händler Heinz Oertle, Inhaber und Geschäftsführer der Phoenix Basel AG an der Reinacherstrasse 80 + 84, gar kein Verständnis für die geplante Einführung einer Parkgebühr für Motorräder und Roller und hält mit seinem Ärger nicht hinter dem Berg.

Welche Folgen befürchten Sie bei der Einführung der Parkgebühr für Roller?

«Geschäftsführer»: Was haben Sie gegen eine verkehrsfreie Basler Innerstadt? Heinz Oertle: Die Innerstadt ist ja nicht verkehrsfrei, sondern «privatmotorfahrzeug-verkehrsfrei», was doch ein Unterschied ist! Aber darum geht es bei meinem Ärger nicht einmal primär. … sondern?

Die Parkgebühren schaden der Umwelt, weil der Suchverkehr erhöht wird und Rollerfahrer wieder auf das Auto umsteigen. Zu erwarten ist auch, dass vermehrt wild parkiert wird. Ich befürchte auch, dass die Parkgebühren für den Kanton ein Verlustgeschäft sein werden, weil die Kosten für die Erstellung der Parkfelder und die Kontrollen der Park­ uhren höher sind als die voraussichtlichen Einnahmen. Was halten Sie von der Schaffung von Rollerparkplätzen in Parkhäusern? Ich denke, wenn die Politik gedeckte und geschützte Parkmöglichkeiten für Velos propagiert, dann wäre das doch auch für Roller angebracht.

Mich ärgert vor allem, dass mit dem Roller ein Fahrzeug betroffen ist, das wohl das ökologischste Verkehrsmittel mit Verbrennungsmotor ist, weil es wenig Benzin verbraucht, wenig Platz benötigt und immer zu mindestens 50 Prozent ausgelastet ist, was man zum Beispiel vom ÖV nicht behaupten kann. Dazu kommt ein weiterer, sozialer Aspekt dazu, denn gerade für weniger gut Verdienende ist der Roller die einzig erschwingliche Möglichkeit für individuelle Mobilität. Insgesamt könnte man sogar überspitzt sagen, dass die Einführung der Parkgebühren für Roller eine asoziale Idee ist. Lieber «schenkt» man den Baslerinnen und

Spüren Sie als Händler schon die angekündigten Parkgebühren? Mir haben tatsächlich potenzielle Kunden mitgeteilt – gerade solche, die mit dem Roller zur Arbeit fahren wollen –, dass sie nun den Kauf eines Rollers nicht mehr in Erwägung ziehen, weil ihnen mit den Gebühren zusätzliche Kosten von ca. CHF 100.– pro Monat entstehen würden. Und es gibt auch Kunden, welche angekündigt haben, ihren Roller wieder zu verkaufen, wenn die Gebühr eingeführt wird.

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AC Rent AG: Fahrzeug mieten für Fahrspass oder Nutzen bei der Arbeit Die AC Rent AG an der Langenhagstrasse 21 in Aesch BL vermietet so gut wie fast jedes Fahrzeug, auch ganz spezielle. Vom Lamborghini und dem Maserati für Fahrspass, über die Lincoln Stretch Limousine für Hochzeiten oder Gala-Auftritte, genauso verschiedene Nutzfahrzeuge für Personen und Materialtransporte sowie Skyworker.

Claudio Acquistapace und seine AC Rent AG an der Langen­hag­strasse 21 in Aesch BL vermieten exklusive Luxus-Sportwagen.

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um 40. Geburtstag hat Philipps Familie ihm einen Herzenswunsch erfüllt: Er durfte für einen Tag und 125 Fahrkilometer einen Lamborghini Superleggera LP 570 geniessen! Möglich gemacht hat dies die AC Rent AG im basellandschaftlichen Aesch. Claudio Acquistapace, der Vermieter exklusiver Autos und von Nutzfahrzeugen, bestätigt: «Bei uns kann man fast jedes Fahrzeug mieten, sei es aus Spass am Fahren und Ausfahren oder zum Nutzen bei einer Arbeit.» Klar, wer den Spider 520 PS, den Superleggera LP 570 (beide von Lamborghini) oder den Maserati Quattroporte mieten und fahren will, muss das 25. Lebensjahr erreicht und fünf Jahre Fahrerlaubnis haben. Und dass die flotten Flitzer nicht für einen Apfel und ein Ei zu mieten sind, versteht sich von selbst. Wer allerdings den be­ sonderen Auftritt sucht, kann dies bei der AC Rent AG auch günstiger haben. Zum Beispiel mit dem Flughafen-Limousinen-Service oder mit der Lincoln Stretch Limousine (nur mit Chauffeur) im Pauschal- oder im Stundentarif-Angebot. Die AC Rent AG vermietet ebenso diverse Nutzfahrzeuge, sei dies ein Ford Transit mit Hebebühne, ein Personentransporter mit neun und gar 13 Plätzen, ein Kühlwagen oder ein «Hand­ werker-Fahrzeug» mit Sortimoinnenausbau (alle von Renault). Praktisch und oft gewünscht sind auch die beiden Skyworker, welche Claudio ­Acquistapace und sein Team vermieten: ein Mercedes Skyworker, der auf 18 Meter hochgefahren werden kann, oder der fahrbare 8-Meter-­ Skyworker. Selbstredend findet man bei der AC Rent AG auch Anhänger, einen mit Doppelachse und Plane, ein solcher für Kleinwagen sowie Fahrzeugtransporter. Wie Claudio Acquistapace vorab gesagt hat: «Bei uns kann man fast jedes Fahrzeug mieten…» Recht hat er!

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WEITERE INFORMATIONEN AC Rent AG Langenhagstrasse 21 4147 Aesch Telefon +41 (0)61 577 97 97 Telefax +41 (0)61 577 97 98 info@ac-rent.ch www.ac-rent.ch


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AUTO & MOTO

Jndia Erbacher: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm! Jndia Erbacher, Tochter des Arlesheimer Drag Racing Champion und Besitzers des Ultimate Drag Racing Team, Urs Erbacher, hat die ersten Schritte gemacht, um in die Fussstapfen ihres Vaters zu treten: Letzten November hat sie die Super-Comp-Lizenz und im April die A-Fuel-Lizenz in der Dough Foley School in Las Vegas geschafft. Interview mit Jndia Erbacher

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von Niggi Freundlieb

ach der Rundstreckenlizenz in Hockenheim sollen dieser Tage nun in England noch die Prüfungen für die TopFuel-Lizenz absolviert werden, und Jndia Erbacher wäre weltweit die jüngste unter nur einem halben Dutzend Frauen in der Königsklasse des Drag Racing und könnte im August an den Hockenheimer Nitrolympx erstmals die Viertelmeile rennmässig absolvieren. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» spricht Jndia Erbacher über die Faszination des Drag-Racing-Sports, Familienzusammenhalt und ihre Zukunftspläne. «Geschäftsführer»: Geschwindigkeit liegt Ihnen im Blut? Jndia Erbacher: (lacht) Bei diesen Erbanlagen! Mein erstes Rennen habe ich als drei Wochen altes Baby erlebt, seit meinem sechsten Lebensjahr reite ich. Ich bin ein Adrenalin-Junkie, ob auf dem Rücken meines Pferdes oder eben am Steuer eines Rennboliden – je wilder und schneller es geht, desto besser. Und vor einiger Zeit habe ich mich entschieden, ebenfalls in den Drag-Racing-Sport einzusteigen. Die Faszination dieses Sports liegt aber nicht nur allein in der Geschwindigkeit und der Technik, sondern auch im menschlichen Zusammenhalt. Unser Team ist wie eine grosse Familie, aber auch mit den Konkurrenten ist man kollegial und freundschaftlich verbunden. Was meinte Ihr Vater zu Ihrem Entscheid, mit einem Nitromethan betriebenen Boliden über 540 km/h schnell zu fahren?

J N D I A E R BAC H E R Alter: 20 Zivilstand: ledig Beruf: kaufmännische Ausbildung an der Wirtschaftsmittelschule (Berufsmaturität); berufsbegleitendes Praktikum bei der Kestenholz AG Hobbys: Drag Racing; Springreiten

Na ja, er musste sich zuerst an diesen Gedanken gewöhnen, aber dann willigte er unter der Bedingung, dass ich das professionell durchziehe und die entsprechenden Ausbildungen mache beziehungsweise Lizenzen erwerbe, ein. Sein Motto ist ja «Wenn man dran bleibt, dann kann man alles erreichen». Dem eifere ich nun nach und werde von ihm auch stark unterstützt. Aber auch das Team steht voll hinter mir und hat zum Beispiel alle ehemaligen Mechaniker nach Hockenheim eingeladen, um mir bei meinem voraussichtlich ersten offiziellen Start im August die Daumen zu drücken. Welche Ziele haben Sie sich für die Zukunft gesetzt? Ich möchte 2016 die gesamte Meisterschaft in Europa bestreiten. Das grosse Ziel ist natürlich, in den USA an Rennen teilzunehmen. Dazu gehört aber auch die Suche nach Sponsoren, was natürlich direkt auch von meinen Leistungen abhängen wird. Schlussendlich habe ich die Vision – und dafür wird mir auch meine berufliche Ausbildung mit dem Ziel eines betriebswirtschaftlichen Studiums nützen –, Urs und Jndia Erbacher als Vater-Tochter-Team zu vermarkten, eine international einmalige Kombination, die gerade für die USA, wo Drag Racing enorm gross und populär ist, einiges verspricht.

GESCHÄFTSFÜHRER 02 : : 2015


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AUTO & MOTO

Wahlen 2016 sollen in Basel auch eine neue Verkehrspolitik bringen Christophe Haller, Präsident des TCS beider Basel und Grossrat, setzt bereits jetzt auf eine Verschiebung der Kräfteverhältnisse an den Gesamterneuerungswahlen 2016 im Kanton Basel-Stadt, welche auch eine Veränderung der bisherigen Basler Verkehrspolitik bringen sollen.

Interview mit Christophe Haller von Niggi Freundlieb

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deologisch gefärbte Erschwerungen des motorisierten Individualverkehrs, Ignoranz gegenüber den Bedürfnissen des Gewerbes, Verhinderungspolitik statt pragmatische und zukunftsträchtige Lösungen durch eine aufgeblähte Verwaltung, mangelnde Abstimmung in der regionalen Verkehrspolitik und -planung – Christophe Hallers Mängelliste der aktuellen Basler Verkehrspolitik liesse sich weiter fortsetzen. Als erfahrener Verkehrspolitiker weiss er aber auch, dass es nicht genügt zu wissen, wo der Wurm drin ist, sondern dass es eine Bündelung der politisch gleichgesinnten Kräfte braucht, um einen Wandel herbeizuführen, wie er unter anderem im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» erläutert.

GESCHÄFTSFÜHRER 02 : : 2015


AUTO & MOTO «Geschäftsführer»: Sie plädieren für eine neue Basler Verkehrspolitik, welche allerdings nur durch eine Verschiebung der politischen Kräfteverhältnisse durch die Wahlen 2016 möglich ist. Wie realistisch halten Sie die Chancen dafür, und bedeutet das, dass bis dann grössere verkehrspolitische Initiativen aus bürgerlicher Sicht auf Eis gelegt werden? Christophe Haller: Ich halte eine Verschiebung hin zu einer bürgerlichen Mehrheit für realistisch. Das setzt allerdings ein starkes bürgerliches Zusammengehen voraus. Dass dies möglich ist, haben die Wahlen in Baselland gezeigt. Was den zweiten Teil Ihrer Frage betrifft, kann ich natürlich nur für meine Person und in meiner Eigenschaft als TCS-Präsident beider Basel antworten, aber ich glaube nicht, dass es sinnvoll wäre, den Flickenteppich der aktuellen Verkehrspolitik noch durch weiteres Flickwerk zu «ergänzen». Was es braucht, ist eine zukunftsorientierte Gesamtstrategie, welche die verschiedenen Planungen miteinander verknüpft und gleichermassen den Bedürfnissen von Wirtschaft und Bevölkerung entspricht. Eine gesamthafte Betrachtungsweise fehlt bis anhin, die verantwortlichen Departemente wursteln vor sich hin oder kochen ihre eigenen Süppchen, und die Koordination innerhalb der Region ist mangelhaft. Welche konkreten Baustellen sehen Sie denn? Ich nenne nur ein paar: neues Verkehrsregime Innenstadt, Fahrverbot Mittlere Brücke, Bussenpraxis der Polizei, Parkgebühr für Roller, Desaster Verkehrsplanung Gundeli, Gundeli-Tunnel, Osttangente oder Sanierung Schänzlitunnel. Apropos Baustellen: Bis jetzt konnte man mich nicht glaubhaft davon überzeugen, dass die Baustellenbewirtschaftung des Bau- und Verkehrsdepartementes nicht tatsächlich darauf angelegt ist, durch provozierte Staus den Leuten das Autofahren zu erschweren. Ebenfalls erhebliche Zweifel habe ich – entsprechende Fragen habe ich in einer schriftlichen Anfrage zuhanden der Regierung deponiert –, ob das vor noch nicht so langer Zeit eingeführte «Geschäftsmodell Infrastruktur» im Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) zur möglichst grossen Geringhaltung der negativen Effekten

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von Baustellen praktiziert wird sowie die grossen Baustellenverursacher IWB und BVB einbezogen werden und ob der Regierungsrat tatsächlich der Meinung ist, dass in Basel-Stadt die Einführung eines Bonus-/Malussystems zur Verkürzung der jeweiligen Baustellenzeit keinen Nutzen bringen würde. Greifen wir ein paar weitere Punkte heraus: Welches Fazit ziehen Sie bis jetzt zum Verkehrskonzept Innenstadt? Es ist noch etwas früh, ein abschliessendes Fazit zu ziehen. Nach vielen Gesprächen kristallisieren sich aber bereits gewisse Problempunkte heraus. Betroffen sind zum Beispiel Anwohner, die krankheitsbedingt auf ein Fahrzeug angewiesen sind oder sich von einem Bekannten den Grosseinkauf nach Hause bringen lassen wollen. Für den Detailhandel oder Restaurants sind die eingeschränkten Zufahrtszeiten ungünstig, da sich Warenlieferungen nicht telquel auf diese Zeiten legen lassen und wenn ja, für das Personal teilweise Mehrarbeitszeit anfällt. Wegen der eingeschränkten Liefermöglichkeiten muss teilweise auch teurer Lagerraum hinzugemietet werden. Ebenfalls noch nicht zur Zufriedenheit ist die Problematik von Notfallservice und Handwerkern wegen des administrativen Mehraufwandes gelöst. Ungelöst ist auch das Problem mit den Zufahrtsbewilligungen bei Veranstaltungen. Im Moment wiehert da der Amtsschimmel nach allen Kräften. Aus dem Kleinbasel höre ich vor allem vom Gastgewerbe und dem Detailhandel von Umsatzeinbussen, und ebenfalls moniert wird die Situation der Mittleren Brücke, deren Sperrung für den Individualverkehr als eigentlich nutzlos bezeichnet wird. Apropos Kleinbasel: An der Wettsteinallee sollen 21 Parkplätze aufgehoben werden – Ihr Kommentar dazu? Der TCS beider Basel kann die Aufhebung von 21  Parkplätzen an der Wettsteinallee nicht akzeptieren. Darum hat er Einsprache gegen die Planauflage erhoben. Das BVD soll die Fahrbahnerneuerung mit Werkleitungssanierung so vornehmen, dass die bestehende Anzahl an Parkplätzen erhalten bleibt. Wir wenden uns gegen dieses Projekt, weil >

C H R I S TO P H E H A L L E R Alter: 58 Zivilstand: verheiratet; 3 Kinder, 2 Enkel Erlernter Beruf: Betriebswirtschafter Heutige Position: Präsident Verwaltungsrat TCS beider Basel (seit 2010); Generalagent Vaudoise Versicherungen; Grossrat FDP (seit 2005), Präsident der Wirtschafts- und Abgabekommission; Statthalter Zunft zum Goldenen Sternen. Vorstand IG Luftverkehr Hobbys: Fussball, Lesen, mit Freunden zusammen sein, Reisen, Fasnacht


erst letzten Herbst an der Riehenstrasse 20 Parkplätze aufgehoben wurden. Zudem soll eine geplante Wohnüberbauung am Riehenring mit rund 40  Wohnungen völlig ohne Parkplätze erstellt werden. Der Parkplatzdruck im Quartier ist durch die Nähe zur Messe schon jetzt sehr hoch und wird sich mit den zusätzlichen Arbeitsplätzen bei der Roche noch verstärken. Wie beurteilen Sie die Bussenpraxis der Basler Polizei? Beim TCS stellen wir fest, dass die Anzahl Bussen zunehmen. Wir verzeichnen immer mehr Reklamationen von Mitgliedern, die sich über das fehlende Augenmass, ja Sturheit von Verkehrsdienstmitarbeitenden beklagen, welche rigoros, auch in Grenzfällen, Bussen verteilen. Der Eindruck, dass dies auf höhere Weisung geschieht, ist jedenfalls nicht von der Hand zu weisen. Der TCS beobachtet diese unerfreuliche Entwicklung, und wir überlegen, wie wir darauf reagieren wollen. In diesem Zusammenhang halte ich auch die Einführung von Parkgebühren für Roller für ein Unding. Man soll entweder alle Zweiräder, also auch Velos, mit einer Parkgebühr belasten oder alle davon befreien. Wie kommentieren Sie die Sistierung des Verkehrskonzeptes Gundeli durch die Regierung? Das Ganze ist ein Desaster und ein Beispiel für die Führungsschwächen im BVD, auch wenn ich natürlich nicht unglücklich bin, dass die geplanten Massnahmen nicht umgesetzt werden. Die ganze Planungsübung hat rund 100’000.– Franken gekostet – was ich in einem Vorstoss moniert habe – und stand von Anfang an unter keinem glücklichen Stern. Die als beispielhaft gepriesene Mitwirkung der Quartierbevölkerung war völlig einseitig durch die Positionen von Personen, die extreme Standpunkte vertraten, geprägt und entsprach, wie die Reaktionen schlussendlich zeigten, keineswegs einem allgemeinen Konsens. Immerhin könnte man jetzt endlich die Planung eines verkehrsentlastenden Gundeli-Tunnels, der in die Nordtangente führt, in Angriff nehmen, aber so weit ich das sehe, scheint das für das federführende BVD nicht allzu dringlich zu sein! Was sagen Sie zur angedachten Einführung von Tempo 30 auf Durchgangs- und Kantonsstrassen oder auf dem Cityring? Auf Quartierstrassen, wo man sowieso kaum schneller als mit 30 km/h fahren kann, ist Tempo 30 sicher nicht unvernünftig, nicht aber auf wichtigen Verkehrsachsen, wo ja auch der ÖV davon betroffen wäre. Laut einer Studie, die der TCS in Auftrag gegeben hat, nimmt der Verbrauch von Benzin und Diesel bei der Herabsetzung von Tempo 50 auf Tempo 30 um 20 Prozent zu. Die Stickoxid-Emissionen nehmen um rund fünf Prozent zu. Und weil es in Tempo-30-Zonen häufiger zu Brems- und Beschleunigungsphasen kommt, ist auch nicht mit Lärmreduktionen zu rechnen.

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Und wie sind Ihre Positionen in Bezug auf die Sanierung des Schänzlitunnels und des Ausbaus der Osttangente? Wie dies die FDP Baselland in einer Initiative verlangt, teile ich die Meinung, dass man bei der Sanierung des Schänzlitunnels Alternativen – wie zum Beispiel den Bau einer zusätzlichen Sanierungs-Tunnelröhre – schaffen muss, um die Bauzeit von sage und schreibe fast vier Jahren zu verkürzen. Ansonsten ist der permanente Verkehrs-GAU, von dem wir ja schon jetzt nicht mehr weit entfernt sind, vorprogrammiert. Auch wenn dies alles auf Baselbieter Boden stattfindet, hat dies Auswirkungen zum Beispiel auf das Gellert, aber wieder einmal hört man diesbezüglich aus dem Basler BVD wenig bis nichts. Genauso wie beim Ausbau der A2 beziehungsweise der Osttangente, weil man lieber legalistisch argumentiert und – anstatt Initiative zu zeigen – auf die Zuständigkeiten des Bundes und offene Fragen nach der Finanzierung verweist. Gerade die Tunnelvariante, die ich favorisiere, würde rund 1.4 Milliarden Franken, also deutlich mehr als die ursprünglich geplante oberirdische Lösung kosten. Was mir aber auch fehlt, ist die Bereitschaft, mittelfristig – und vor allem mit Nachdruck – Lösungen zur Verkehrsentlastung zu suchen. Mir schwebt dabei eine teilweise Umlagerung des Verkehrs auf die deutsche A98 vor, was eine bis zu 20-prozentige Verringerung des Verkehrs auf der A2 – zumindest zwischenzeitlich – bringen würde. Dass die betroffenen deutschen Gemeinden oder Rheinfelden von einer solchen Lösung nicht begeistert sind, ist mir schon bewusst, aber ich denke, dass gerade hier die beiden Basler Regierungen proaktiv und partnerschaftlich tätig werden sollten. Aber vielleicht müssen wir halt wirklich bis 2016 warten, wenn eine dann neu zusammengesetzte baselstädtische Regierung endlich die Initiative ergreift!

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Leistung ohne Ende: Satte 477 PS schickt das neue Hochleistungscoupé RC F an die Hinterräder.

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Jetzt auch mit Turbo: Als Ergänzung zur Hybridversion folgt der 238 PS starke NX 200t.

3+4 Hybridantrieb serienmässig: Bei der eleganten Limousine

IS 300h und beim luxuriösen Kompakten CT 200h sorgen ein Benzin- und ein Elektro­motor für hervorragende Effizienz.

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Lexus: von gelassen bis gewaltig Lexus ist der Experte für komfortablen und effizienten Hybridantrieb. Die Premium-Marke kann aber auch richtig sportlich sein, wie der NX 200t und der 477 PS starke RC F eindrücklich beweisen.

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as eine echte Premium-Marke sein will, muss schon einiges zu bieten haben. Qualität, zum Beispiel. Und innovative Technologie. Aber auch genug Leistung. All das gibt es bei den Modellen von Lexus zweifelsohne. Die herausragende Qualität wird regelmässig mit Spitzenplätzen bei Zufriedenheitsumfragen und Zuverlässigkeitsstatistiken belegt, die innovative Technologie verkörpert der ausgeklügelte Vollhybridantrieb, und genug Power ist bei Lexus sowieso selbstverständlich. Manchmal auch noch etwas mehr als genug.

HOCHLEISTUNGSSPORTLER Nicht weniger als 477 PS stehen zum Beispiel im neuen Lexus RC F zur Verfügung. Die vielen Pferdestärken stellt ein handgefertigter V8-Benziner unter der Motorhaube bereit und schickt sie via 8-Gang-Sportschaltgetriebe an die Hinterachse. Damit die ganze Kraft auch souverän auf die Strasse kommt, verbaut Lexus ein sogenanntes Torque-Vectoring-Differenzial an der Hinterachse. Dessen Abstimmung kann mit den Modi Standard, Slalom und Track vom Cockpit aus verändert werden, sodass der RC F in jedem Bereich den idealen Vortrieb garantiert. Neben dem speziellen Differenzial vermitteln diverse weitere Features echtes Motorsportfeeling. Von viel Seitenhalt bietenden und doch sehr bequemen Sportledersitzen über das extrem

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steife Chassis bis hin zu vom Supersportler LFA inspirierten Cockpitinstrumenten ist der RC F ein Hochleistungs-Coupé, wie es im Buche steht. Dazu passen auch diese Zahlen: 4.5 Sekunden von 0 auf 100!

KOMPAKT-SUV MIT TURBOPOWER Eine weitere sportliche Neuheit von Lexus heisst NX 200t. Nach der Hybridvariante des markant gestylten Kompakt-SUVs folgt jetzt eine zusätzliche Version mit 2.0-Liter-Turbo, der 238 PS leistet und die Kraft serienmässig an alle vier Räder verteilt. So sprintet der charakterstarke SUV-Vertreter in nur 7.1 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Ansonsten teilt sich der NX 200t sämtliche Vorzüge mit seinem Hybrid-Bruder. Dazu gehören neben dem markanten Design auch ein edles Ambiente im Interieur sowie eine reichhaltige Komfort- und Sicherheitsausstattung: Eine Rückfahrkamera, Anti-Schleudertrauma-Sitze und LED-Abblendlicht sind bei allen NX ab Werk an Bord. Je nach Variante verwöhnt der Kompakt-SUV die Passagiere mit einem adaptiven Tempomaten, belüfteten Vordersitzen, beheiztem Lenkrad oder einem Premium-Soundsystem von Mark Levinson. Bei aller Sportlichkeit der neuen Modelle verliert Lexus einen seiner grössten Trümpfe natürlich nicht aus den Augen. Und das ist eindeutig der Hybridantrieb, der im Prinzip für die ganze Palette – vom kompak-


AUTO & MOTO

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ten CT 200h über den eleganten GS bis hin zum luxuriösen LS – zu haben ist. Die geniale Kombination aus Benzin- und Elektroantrieb sorgt auf der e­ inen Seite für wenig Durst und anderer­seits für viel Power.

HYBRID BLEIBT TRUMPF Weil die Modelle mit Hybridantrieb stets einige Kilometer rein elektrisch zurücklegen können, gehört das System vor allem im Stadtverkehr zum effizientesten, was es gibt. Der IS 300h, notabene eine ausgewachsene Sportlimousine mit einer Systemleistung von 223 PS, verbraucht im Gesamtschnitt zum Beispiel nur 4.2  Liter Benzin und ist so locker in der besten Energieeffizienzkategorie A unterwegs. Genauso wie der CT 200 h, der GS 300h und der NX 300 h. Zur unschlagbaren Effizienz der Vollhybridmodelle kommt eine extreme Laufruhe, die Sie auf einer Probefahrt am besten selbst erleben sollten.

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iele Menschen haben Angst vor einem Zahnarztbesuch. Sie haben ein mulmiges Gefühl, wenn der Zahnarzttermin näher rückt. Der Gang zum Zahnarzt, selbst zur einfachen Untersuchung, fällt ihnen schwer. Ist ein konkreter Eingriff geplant, wird der Kloss im Hals noch grösser. Etwa 20 % aller Patienten haben panische Angst vor dem Zahnarzt. Diese Angst kann sich zu einem Teufelskreis entwickeln. Wer jeglichen Zahnarztkontakt vermeidet und die Pflege vernachlässigt, kann früher oder später massive Zahnprobleme bekommen und seine allgemeine Gesundheit gefährden. Vernachlässigte Zähne können von Jahr zu Jahr mehr zerfallen, poröser werden und letztendlich starke Entzündungen auslösen. Diese Zahnerkrankungen können die Gesundheit erheblich beeinträchtigen, weil sie Wechselwirkungen mit dem ganzen Organismus haben und zu weiteren Erkrankungen führen können. Es ist bei allen Patienten wichtig, dass sie sich sicher und gut betreut fühlen. Eine Behandlung soll so wenig unangenehm wie möglich erfolgen. Dies gilt insbesondere bei Angstpatienten. Es soll grösster Wert auf eine schmerz- und angstfreie Behandlung gelegt werden. Völlige Schmerzausschaltung ist ein Muss, und Patienten sollen nicht das Gefühl bekommen, sich dem Zahnarzt auszuliefern. Auch bei kleinen Eingriffen oder bei der Prophylaxe sollen ihre Ängste ernst genommen werden. Wenn erwünscht, gibt es auch Möglichkeiten mit Medikamenten die Ängste zu unterdrücken, um eine schmerz-, stress- und angstfreie Zahnbehandlung durchführen zu können. Die Kombination von Beruhigungsmitten und örtlicher Schmerzausschaltung ist nach unserer Erfahrung weit weniger aufwendig als eine Vollnarkose.

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Auch moderne Technik, gewebeschonende Verfahren und minimal invasive Behandlungen unterstützen bei der gezielten Angstbewältigung. Wenn Patienten in einem vertrauensvollen Beratungsgespräch erfahren, dass eine Zahnsanierung schmerzfrei und ohne Belastung erfolgen kann, fällt die Entscheidung für eine Behandlung leichter. Besonders die minimal invasive, computerunterstützte Implantologie bietet angenehme und gewebeschonende Möglichkeiten. Bei komplexen Fällen ist diese dank ihrer hohen Planungssicherheit und Präzision zum «Goldstandard» in der Implantologie geworden. Bei der minimal invasiven, computerunterstützten Implantologie kann weitestgehend auf das Aufschneiden des Zahnfleisches verzichtet werden. Implantate können ohne oder mit nur minimalen, kleinen Schnitten unter örtlicher Betäubung einfach und schmerzfrei und sehr präzise gesetzt werden. Mit über 4 000 minimal invasiv gesetzten Zahnimplantaten gehört die Zahnklinik Rennbahn in Muttenz im Bereich der sanften Implantologie zu den führenden Adressen in der Schweiz. Die minimal invasive Vorgehensweise mit nur kurzer Behandlungszeit ist ein wichtiges Argument für ängstliche Patienten. Seit über zehn Jahren bietet die Zahnklinik Rennbahn auch sensiblen Patienten zuverlässige Implantatlösungen, mit denen sich wieder eine neue Lebensqualität geniessen lässt. Es macht Freude, wenn zuvor ängstliche Patienten berichten, dass sie sich bei einem gemeinsamen Essen mit der Familie wieder wohlfühlen und auch der beherzte Biss in einen Apfel oder in knackiges Gemüse wieder Spass macht. Die beste Lösung bleibt jedoch ein gesunder, natürlicher Zahn.


BEAUTY & GESUNDHEIT

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BEAUTY & GESUNDHEIT

Goldmarie – Das Metall des Lichts

«Gold ist eine Kostbarkeit. Jedem, der es besitzt, erfüllt es alle Wünsche dieser Welt und verhilft den Seelen ins Paradies.» (Christopher Columbus, Seefahrer, 1451–1506) von Helena Ugrenovic

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chon seit jeher übt es eine besondere Faszination auf die Menschheit aus. So suchte der spanische Eroberer Hernán Cortés im Reich der Azteken nach den Städten aus purem Gold, plünderte die spanische Armada den goldenen «Sesam öffne dich» der Inkas und schlummern 1040 Tonnen schimmernde Goldbarren in der Schweizerischen Nationalbank. Als Investition, Reserve, Schmuck, Zierde und Zahnersatz ist es allgegenwärtig und eines der ältesten Medikamente in der Geschichte der Menschheit.

GOLDKUR Seit Jahrtausenden wird das edle Metall in der Rheumatherapie und als korrosionsbeständiges Ersatz- und Füllmaterial in der Zahnheilkunde verwendet. In früheren Jahrhunderten galt es als Symbol für Ansehen und Reichtum und es soll insbesondere in der Homöopathie bei Kraftlosigkeit, Angstzuständen und Depressionen wahre Wunder bewirken. Noch heute geniesst das «Danziger Goldwasser», dessen Rezeptur aus Zucker, Alkohol und Blattgold sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen lässt, den Ruf als Stimmungsaufheller. Wie Wissenschaftler vor einigen Jahren entschlüsselten, sind es die Goldsalze Natriumaurothiomalat und Auranofin, die, in winzigen Mengen dosiert, als Basistherapie bei Rheuma und Arthritis eingesetzt werden und einen ausgleichenden Einfluss auf das menschliche Immunsystem haben.

GOLDEN LIFT Jugendliches Aussehen und eine straffe Haut ohne Skalpell und chirurgische Eingriffe verspricht die relativ neue Methode Faden- oder Aptos-Lifting, bei der mikroskopisch dünne Fäden mithilfe einer Kanüle, meist in einer Gitterstruktur, in die tieferen Hautschichten eingebracht werden. Der Moskauer Chirurg Dr. Marlen Sulamanidze ist der Begründer dieser modernen Facelift-Methode, in der die Fäden im Unterhautfettgewebe platziert werden. Mit dieser sanften Behandlungsweise werden Haut und Bindegewebe angehoben und an den entsprechenden Stellen gestrafft. Anders als beim Aptos-Lift mit nichtauflösenden Fäden oder dem Happy-Lift mit auflösbaren Zuckerfäden entstehen beim Goldfaden-Lifting oder Gold-Lifting keine Wunden und Narben. Das goldene Netz wird in örtlicher Betäubung unter die Haut eingewoben, wobei die feinen Goldstränge durch Begleitfäden verstärkt werden. Rund um die Fäden bildet sich neues Bindegewebe, wodurch eine zusätzliche Straffung der Haut erzeugt wird.

SPIEGLEIN, SPIEGLEIN … Der Wunsch nach ewiger Jugend und lang währender Schönheit lässt die Kosmetikindustrie nicht nur boomen, sondern in der Kreation der Wundermittel aus dem Vollen schöpfen. Die magische Wirkung von Gold und die Mysterien, die das Edelmetall umwehen, sowie seine antibakterielle Wirkung versprechen, in Crèmes verarbeitet, genau den Effekt, nach dem insbesondere reifere Haut dürstet. Sie wird geschmeidig, glatt und erstrahlt neu, denn der Einsatz von Gold, das das Dreihundertfache seines Gewichts an Feuchtigkeit speichert, schiebt der Hautalterung ein Riegel vor.

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«Die Schönheit des Mannes liegt in seinem Verstand. Der Verstand der Frau liegt in ihrer Schönheit.» Eine intelligente Frau weiss also genau, mit welchen

Produkten ihre Schönheit am besten zur Geltung kommt.

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neuer Strahlkraft verhilft

9 COURRÈGES & ESTÉE LAUDER Zwei Visionäre der Fashion- und Beautywelt entwickeln nun ge­ meinsam eine von den 60er-Jahren inspirierte & limitierte Kollektion.

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KOLUMNE

Schönheitschirurgie für mehr Lebensfreude und Erfolg

PROF. DR. MED. ROBERT OELLINGER Facharzt FMH für Plastische und Ästhetische Chirurgie Chefarzt der Privatklinik ALTA AESTHETICA ALTA AESTHETICA AG Roberstenstrasse 33 CH-4310 Rheinfelden Telefon: +41 (0)61 835 0 835 www.altaaesthetica.ch info@altaaesthetica.ch

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ie Ästhetisch-Plastische Chirurgie, umgangssprachlich meist als «Schönheitschirurgie» bezeichnet, boomt seit Jahren. Dies kommt nicht von ungefähr, denn sie bietet heute aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und erheblicher Weiterentwicklungen von Techniken und Materialien viele noch vor Jahren ungeahnte Möglichkeiten. Parallel ist das Streben nach Schönheit omnipräsent; wer jung und gut aussieht, hat nachweislich die besten Chancen im Beruf und Privatleben. Somit ist es kein Wunder, dass immer mehr Menschen die Chancen der modernen Ästhetischen Chirurgie für sich nutzen: Um ihren ganz individuellen Vorstellungen von Schönheit Ausdruck zu verleihen oder ihr äusseres Erscheinungsbild der inneren Vorstellung vom «Ich» anzupassen. Schätzungen zufolge wurden 2013 allein in Europa rund 870 Millionen Euro mit medizinischen Beauty-Treatments umgesetzt, Experten zufolge liegt das weltweite Wachstum über 5 %. In der Schweiz wird die Beliebtheitsskala der chirurgischen Verschönerungen von der Brustvergrösserung angeführt, gefolgt von Fettabsaugen, Augenlidund Nasenkorrekturen. Dass Schönheitschirurgie happy macht – insbesondere Frauen und Männer, die unter einem speziellen Makel über einen längeren Zeitraum leiden – ist jetzt sogar wissenschaftlich bewiesen: In einer grossen Langzeitstudie mit 550 Patienten fand ein Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie (Prof. Dr. Jürgen Margraf) unlängst heraus, dass Patienten nach einem schönheitschirurgischen Eingriff wesentlich mehr Selbstwertgefühl und Lebensfreude haben. Doch Vorsicht: Wer dabei kein unnötiges Risiko eingehen möchte, wendet sich an einen versierten Facharzt für Plasti-

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sche und Ästhetische Chirurgie. Denn Begriffe wie «Schönheitschirurg» sind nicht geschützt und können von jedem Arzt gleich welcher Fachrichtung benutzt werden. Aber wie in allen Bereichen gilt auch hier: Neben der qualifizierten Aus- und Weiterbildung ist und bleibt Erfahrung das beste Rezept. Erst dann kann eine Beauty-OP zur tagtäglichen Routine werden. Einer dieser erfahrenen Spezialisten ist Prof. Dr. Robert Oellinger. Als Facharzt FMH für Plastische und Ästhetische Chirurgie spezialisierte er sich bereits vor über 20 Jahren ausschliesslich auf Ästhetische Eingriffe und praktiziert seit 2014 als Chefarzt an der Klinik ALTA AESTHETICA in Rheinfelden, eines der schönsten und modernsten Zentren für Ästhetische Chirurgie im europäischen Raum. Ein Höchstmass an Qualität, Transparenz und Patientensicherheit versteht sich beim exklusiven Leistungsangebot von selbst. Natürliche, einzigartige Schönheit statt «vorgefertigter Einheitslook» von der ersten kleinen Faltenkorrektur bis hin zu «einschneidenden» Eingriffen wie Facelifts oder Bauchdeckenstraffungen: Auf unser Umfeld einfach wieder strahlend schön, frisch und erholt – und nicht wie frisch operiert – wirken, das ist die hohe Kunst der Ästhetischen Chirurgie; Haute Couture für Gesicht und Körper … und die Seele. Beauty goes social – die andere Welt der Plastischen Chirurgie: Als aktives Mitglied von Interplast gehört Prof. Oellingers soziales Engagement den Kindern und Hilfsbedürftigen in Ländern der Dritten Welt. Was ihn motiviert? «Ich möchte von dem, was ich selbst bekommen habe, etwas zurückgeben», sagt Prof. Oellinger.


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rasch möglichst wieder in Ihren Alltag und die gewohnte Umgebung zurückkehren können. Ihre Bedürfnisse stehen bei uns an erster Stelle. Sie werden sich in unseren komfortablen Zweibettzimmern mit Parksicht – unabhängig von Ihrer Versicherungsklasse – natürlich auch wohlfühlen. Dafür sorgt nicht zuletzt unser Gastronomieteam mit abwechslungsreichen und gesunden Köstlichkeiten. Das Spital Dornach gehört zu den Solothurner Spitälern (soH). Die Patienten profitieren vom fachlichen Austausch zwischen den Häusern und von den Behandlungsmöglichkeiten an allen Standorten.

Spital Dornach, Spitalweg 11, 4143 Dornach Telefon +41 61 704 44 44, Telefax +41 61 704 45 97 info.do@spital.so.ch, solothurnerspitaeler, www.so-H.ch


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SPORT & FREIZEIT

2. U19-Turnier des FC Aesch: Die Stars von morgen schon heute sehen Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr führt der FC Aesch am 31. Juli, 1. und 2. August 2015 wiederum sein internationales U19-Turnier durch. Verbunden mit einem grossen Volksfest präsentieren sich auf dem Löhrenacker die Stars von morgen namhafter europäischer Clubs bei freiem Eintritt. Interview mit Andrea Marescalchi von Niggi Freundlieb

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SPORT & FREIZEIT

F C A E S C H 2 . U19 - T U R N I E R Auf dem Löhrenacker in Aesch 31. Juli, 1. und 2. August 2015 Teams: Redbull Salzburg, Hamburger SV, Juventus Turin, FC Fulham, Besiktas Istanbul, FK Roter Stern Belgrad, FC Aesch Selection (Spieler aus Reinach, Concordia Basel und Muttenz), U18 FC Basel

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N

eu komplettieren Beşiktaş Istanbul und FK Roter Stern Belgrad das illustre Teilnehmerfeld mit Vorjahressieger Redbull Salzburg, Hamburger SV, Juventus Turin, FC Fulham, FC Basel sowie der FC Aesch Selection mit Spielern von FC Reinach, Concordia Basel und SV Muttenz. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» berichtet Andrea Marescalchi, Präsident des FC Aesch und des Organisationskomitees, wie ein regionaler Traditions-Zweitligaclub dazu kommt, eines der attraktivsten Nachwuchsturniere Europas zu organisieren. «Geschäftsführer»: Was war Ihre Motivation, ein derart attraktives Nachwuchsturnier aus der Taufe zu heben?

A N D R E A M A R E S CA L C H I Alter: 49 Erlernter Beruf: eidg. dipl. Buchhalter, Wirtschaftsprüfer Heutige Position: Präsident FC Aesch; OK-Präsident U19-Turnier; Inhaber mtr Hobby: Fussball

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Andrea Marescalchi: Die Nachwuchsförderung hatte beim FC Aesch schon immer einen grossen Stellenwert. Nur zur Erinnerung: Alex Frei und Marco Streller sind aus dem FC Aesch hervorgegangen. Die Aescher Fussballschule, welche letztes Jahr ihren 20. Geburtstag feierte, der MarcoStreller-Cup, das F & G-Junioren-Hallenturnier, der FC-Aesch-Sponsorenlauf oder das Streetsoccer-Turnier dokumentieren, wie wichtig uns die Nachwuchsförderung ist. Dazu hatte ich schon lange die Vision eines grossen, internationalen U19-Turniers, um den Fussballfans der Region die Möglichkeit zu geben, die Stars von morgen bereits heute zu sehen. Letztes Jahr konnten wir dann dank Sponsoren und mithilfe von rund 80 Freiwilligen des FC Aesch diese Vision erstmalig realisieren. Aber so einfach wie es tönt, war es sicher nicht, europäische Gross­ clubs nach Aesch zu locken? >

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SPORT & FREIZEIT

Als Juve-Fan bin ich Dauerkartenbesitzer für die Heimspiele in Turin und habe dort Gianluca Pessotto, früherer Juve-Profi und heute Sportdirektor der Turiner Nachwuchsabteilung, kennengelernt. Ich habe ihm die Idee eines Nachwuchsturniers in Aesch skizziert, und er war so begeistert, dass er für eine Teilnahme zusagte. Mit der Zusage von Juve in der Hand fand ich dann auch bei anderen Vereinen offene Ohren für die Idee.

ander anzutreten und dabei Leistungsvergleiche anzustellen. Deshalb ergriffen die angefragten Clubs diese Chance, umso mehr wir zwar keine Antrittsgage, dafür aber die Reise und Unterkunft bezahlen.

Jetzt ist Aesch ja nicht unbedingt das Mekka des europäischen Fussballs – weshalb kommen europäische Renommierclubs mit ihrem besten Nachwuchs in die Region?

Beşiktaş Istanbul und FK Roter Stern Belgrad sind natürlich ebenfalls grosse Namen mit einer langen Tradition im europäischen Clubfuss­ ball. Hinzu kam die Überlegung, den vielen türkischen und serbischen Landsleuten, welche in der Region leben, arbeiten und natürlich Fussball spielen, etwas Spezielles zu bieten und sie ebenfalls zu motivieren, das Turnier in Aesch zu besuchen.

Es tönt fast ein bisschen paradox, aber es gibt in Europa sehr wenige Möglichkeiten für die Clubs, mit ihren U19-Mannschaften gegenein­

ERNI MAISSEN Die FCB-Legende Erni Maissen, seines Zeichens 29-facher Schweizer Nationalspieler, der seine Karriere beim FC Reinach begonnen hat, ist vom internationalen U19-Turnier des FC Aesch begeistert: «Es ist einfach toll, dass ein kleiner Verein wie der FC Aesch so etwas auf die Beine stellt und dafür sorgt, dass nicht nur der FC Basel die Region als Standort für guten Fussball in alle Welt trägt. Ich kann mir auch vorstellen, dass es vor allem für die Junioren von Aesch ein ganz spezielles Erlebnis ist, mit den besten Nachwuchsspielern Europas in Kontakt zu kommen und gegen sie zu spielen.»

Dieses Jahr wurden neu die U19-Teams von Beşiktaş Istanbul und FK Roter Stern Belgrad nach Aesch eingeladen – weshalb fiel die Wahl auf diese Clubs?

M ASSIMO CECCARONI Massimo Ceccaroni, Technischer Leiter Nachwuchs beim FC Basel und FCB- Ikone, freut sich wiederum auf die Teilnahme des U18-FCB-Teams am Turnier in Aesch: «Für unsere Spieler ist es natürlich eine grosse Herausforderung, aber vor allem auch ein grosses Erlebnis, gegen solche europäischen Spitzenteams, wie sie in Aesch auflaufen, antreten zu können. Ich möchte aber auch dem FC Aesch ein grosses Lob aussprechen, ein derart gut besetztes Turnier auszurichten. Damit erhält der Fussball-Standort Nordwestschweiz auch über die Grenzen hinweg grosse Aufmerksamkeit.»

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SPORT & FREIZEIT ROLAND MING Roland Ming, Präsident des FC Reinach, dessen beste U19-Spieler als Mitglieder der am internationalen U19-­ Turnier auflaufenden FC Aesch Selection teilnehmen, hält die Ausrichtung dieses Turniers für einen Meilenstein: «Es ist sensationell, wenn ein Club wie der FC Aesch ein solches Turnier organisiert und vor allem die Stars von morgen präsentiert. Mit diesem Turnier wird die FussballRegion Nordwestschweiz gestärkt und erhält europaweite Beachtung. Für unsere teilnehmenden Junioren wird es ein besonderes Erlebnis sein zu sehen, dass sie für einmal im Rampenlicht stehen und durchaus mit Spielern aus weltberühmten Clubs mithalten können.»

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ADRIAN KNUP Adrian Knup, der in 49 Einsätzen für die Nationalmannschaft 26 Tore erzielte und heute als Vizepräsident des FCB für den Nachwuchsbereich verantwortlich ist, spricht nur in den höchsten Tönen vom U19-Turnier in Aesch: «Ein internationales U19-Turnier mit derart renommierten Teams aus sieben Nationen auf die Beine zu stellen ist einfach grossartig. Dass dieses Kunststück dem FC Aesch mit seinem innovativen Präsidenten Andrea Marescalchi gelingt, ist nicht ganz zufällig. Die ausgezeichnete Infrastruktur auf dem Löhrenacker und der hohe Stellenwert der Aescher Nachwuchsförderung, gepaart mit unglaublich viel Enthusiasmus beim OK, den Sponsoren und den vielen freiwilligen Helfer/Innen, führen schlussendlich dazu einen derartigen Event organisieren zu können. Wir vom FC Basel sind sehr stolz, eines der teilnehmenden Teams zu stellen. Für unsere jungen Spieler sind internationale Vergleiche immer ungemein spannend und herausfordernd zugleich. Sie können sich dabei mit den besten Spielern ihres Jahrganges messen und lernen viel über technische/taktische/konditionelle und mentale Aspekte. Dadurch bekommen sie ein konkretes Feedback auf ihren aktuellen Leistungsstand, was ihnen wiederum enorm in der weiteren fussballerischen Entwicklung hilft. Wir vom FC Basel freuen uns darum sehr, ein Teil dieses, über die Grenzen hinausstrahlenden Turniers sein zu dürfen.»

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SPORT & FREIZEIT

Abenteurer & Tierfilmer Andreas Kieling Filmemacher, Regisseur, Produzent und Drehbuchautor Andreas Kieling ist seit 19 Jahren im Filmbusiness tätig. Seine Leidenschaft sind Natur- und Tierfilme. von Yvonne Beck

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er 55-jährige Naturfotograf und Dokumentarfilmer reiste durch Grönland, fuhr mit dem Mountainbike durch den Himalaja, arbeitete als Seemann und Förster. Für Kieling sind Abenteuer nicht Selbstzweck; sie dienen ihm dazu, das Leben in der Wildnis zu dokumentieren, davon zu lernen, ohne die eigenen Grenzen zu vergessen. Heute ist Andreas Kieling einer der bekanntesten deutschen Tierfilmer; seine Filme wurden vielfach preisgekrönt. Vor allem den grossen Grizzlys kam er bei seiner Arbeit besonders nahe. Kaum jemand hat so viel Zeit mit den braunen Riesen verbracht und ist mit deren Gewohnheiten und Eigenarten so vertraut wie er. Mehrere Monate im Jahr ist er auf Expeditionen und Drehreisen rund um den Globus unterwegs, vorwiegend in den dünn besiedelten Gegenden Alaskas. Die restliche Zeit lebt Andreas Kieling mit seiner Familie auf einem Bauernhof in der Eifel. Für den ARD-Dreiteiler «Abenteuer Erde – Yukon River» wurde er mit dem Panda Award, dem Oscar des Tierfilms, ausgezeichnet. Damit tritt er in die grossen Fussstapfen eines Heinz Sielmann und eines Bernhard Grzimek.

Andreas Kieling: Die Wahrnehmung im Fernsehen ist eine andere. Damals gab es nur zwei Fernsehkanäle. Vor 30 Jahren schauten ein Drittel der deutschsprachigen Bevölkerung Tierfilme von Sielmann oder die Sendungen Grzimeks. Heute muss man als Tierfilmer ganz neue Wege beschreiten. Bei uns steht häufig die Suche nach den Tieren im Fokus. Es sind ganz andere Tierfilme, die in den 70er-Jahren gedreht wurden.

«Geschäftsführer»: Was hat sich seit Grzimek und Sielmann im Medium Tierfilm verändert?

Erfahrung, einen guten Instinkt und einen grossen theoretischen Wissensschatz über Tiere.

Sie haben eine treue Begleiterin, ihre Hündin Cleo. Ist sie häufig auf Ihren Reisen dabei? Ja, es gibt viele Situationen in der Natur, in der ein Hund durch seine spezielle Wahrnehmung helfen kann. Aber es gibt auch Reisen, da kann ich sie nicht mitnehmen. Für Raubtiere wäre sie eine Provokation und daher habe ich sie bei solchen Drehs natürlich nicht mit dabei. Was muss ein guter Tierfilmer mitbringen?

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AUS- & WEITERBILDUNG

Nachfolgeplanung will gelernt sein! Für Inhaber von KMU-Betrieben, die in den kommenden Jahren im Zuge der Nachfolgeregelung nach einem neuen Inhaber respektive Geschäftsführer suchen, gestaltet sich dieser Prozess äusserst komplex und ist in der Regel mit vielen Unwägbarkeiten verbunden. Abhilfe schafft der rund zehnmonatige, praxisorientierte «Lehrgang Nachfolgeplanung KMU» an der HKV Basel. Interview mit Fredi Zwahlen

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is 2018 stehen von den insgesamt 320’000 KMU der Schweiz rund 71’000, oder 22 Prozent, vor einem Eigentümerwechsel. Rund ein Drittel dieser Unternehmen kann allerdings nicht erfolgreich übertragen werden, weil sich die Inhaber nicht oder zu spät um die Nachfolge gekümmert haben. Laut einer Studie der BISNODE D&B SCHWEIZ AG gibt es übrigens den grössten Anteil an Unternehmungen mit einer potenziell offenen Nachfolge in der Nordwestschweiz. Über 14 Prozent der hier ansässigen KMU müssen ihre Nachfolge noch regeln. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» beschreibt Fredi Zwahlen, Initiant und Mit-Referent des «Lehrgangs für KMU-Nachfolgeplanung»,

die Lehrgangsinhalte und erläutert die Problematik rund um gescheiterte oder nicht realisierte Nachfolgelösungen für die KMU, welche beträchtliche volkswirtschaftliche Schäden verursachen. «Geschäftsführer»: Welche volkswirtschaftlich relevanten Auswirkungen entstehen, wenn für KMU keine Nachfolgelösungen gefunden werden können? Fredi Zwahlen: Wenn keine Nachfolgelösungen gefunden werden, bedeutet dies in der Regel das Aus für die betroffenen Firmen. Wenn wir davon ausgehen, dass rund ein Drittel der Unternehmen, welche in den nächsten drei, vier Jahren mit dieser Problematik konfrontiert sind, nicht erfolgreich an neue Eigentümer übertragen werden kann, gehen in der Schweiz mehr als 120’000 Arbeitsplätze verloren. Auch wenn Neugründungen und Firmenausbauten diesen Verlust nominell zum Teil wieder kompensieren, resultiert daraus ein enormer Verlust an Know-how und Steuereinnahmen. Welche sind die Gründe, die Nachfolgelösungen so schwierig machen? Es gibt viele Gründe. Meistens kann innerhalb der Familie kein Nachfolger gefunden werden. Es gilt, erhebliche steuer- und /oder erbrechtliche Fragen zu lösen. Mögliche, für KMU diesbezüglich erschwerende Bestimmungen gelangen übrigens am 14. Juni vor das Volk, wenn über die Volksinitiative «Millionen-Erbschaften besteuern für unsere AHV» abgestimmt wird. Vor allem aber können viele Firmeninhaber «nicht loslassen» oder beschäftigen sich nicht oder zu spät mit der Planung ihrer Nachfolge. Welche Nachfolgelösungen kommen in Frage? Entweder gibt es eine Lösung innerhalb der Familie, eine Übertragung an das bestehende Management, die Übertragung an ein neues Management, ein Verkauf oder eine Fusion. Wann sollte man dann mit der Nachfolgeplanung beginnen? Eine seriöse Nachfolgeplanung dauert vom Zeitpunkt der ersten Planung bis zur realisierten Umsetzung fünf bis acht Jahre. Dieser Prozess lässt sich – wie wir das auch im «Lehrgang Nachfolgeplanung KMU» darlegen und durchspielen – am besten in sieben Schritten unterteilen.

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AUS- & WEITERBILDUNG

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Wie sehen diese Schritte aus? Am Anfang steht natürlich eine grundlegende Situationsanalyse mit Zielsetzungen, strategischen und operativen Vorgaben, Zeithorizonten usw. Dann muss man sich über Vor- und Nachteile verschiedener Nachfolgevarianten, vor allem auch aus der individuellen Sicht des Inhabers sowie seiner persönlichen Bedürfnisse, beschäftigen. Darauf folgt eine Bewertung dieser Faktoren, um Grundlagen für einen Vorentscheid und für die Favorisierung einer Lösungsvariante zu legen. Als Nächstes kommen die konkrete Nachfolger- oder Käufersuche mit den entsprechenden Profilanforderungen sowie die Bewertung des Unternehmenswertes und dem Entscheid, was genau verkauft werden soll. Im nächsten Schritt geht es um vertragliche Grundlagen, Zielpreis, Gewährleistungen, Finanzierung und Risikoprüfung. In einem weiteren Schritt stehen Verhandlungstaktiken und Vertragsinhalte im Vordergrund, und zuletzt muss die Umsetzung der Nachfolgelösung genau geplant werden. Welchen methodisch-didaktischen Ansatz verfolgen Sie im «Lehrgang Nachfolgeplanung KMU»? Dieser Lehrgang bereitet mit erfahrenen Experten – nach der Devise «von Praktikern für Praktiker» – interaktiv (Theorie-Inputs und Arbeit an Business-Cases) auf eine erfolgreiche Übernahme vor und zeigt praxisnah und auch anhand des eigenen, konkreten Falles, wie der Nachfolgeprozess selbstständig geführt werden kann. Das heisst, die Teilnehmenden können direkt auf ihre eigene Situation bezogen im Lehrgang für sie geeignete Lösungen finden? Genau. Die Teilnehmenden können in den Workshops ihre eigene Situation und Problemstellungen einfliessen lassen, erhalten konkrete, individuelle Lösungsansätze und haben so einen unmittelbaren Nutzen vom Besuch des Lehrgangs, der nicht nur konkretes Case-Management bietet, sondern dafür sorgt, dass Probleme erkannt und kapitalverschlingende Leerläufe und Fehlentwicklungen vermieden werden.

LEHRGANG NACHFOLGEPLANUNG KMU 21. AUGUST 2015 BIS JUNI 2016 Der Kurs beinhaltet elf Blocktage à acht Lektionen (Freitag, jeweils ganztags / Samstag, jeweils morgens) und wird mit dem Leistungsnachweis Zertifikat Nachfolgeplanung HKV Basel abgeschlossen. Der Schulungsort ist Basel. Zielgruppe: §§ Inhaber von KMU-Betrieben (Übergeber, die in den kommenden Jahren ihr Unternehmen übergeben werden) §§ Potenzielle Unternehmer (Übernehmer, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen möchten) Ziel: §§ Selbstständige Führung des Nachfolgeprozesses unter Beizug der nötigen Experten §§ Entwicklung oder Förderung der Mitsprachekompetenz Anmeldung: Handelsschule KV Basel Weiter- und Kaderbildung Telefon +41 (0)61 295 63 63

FREDI ZWAHLEN Fredi Zwahlen ist selbstständiger Unternehmer. Er betreut seit Jahren Unternehmer und KMU in Strategie, Nachfolgeplanung, Unternehmensentwicklung und Veränderungsprozessen. Zuvor war der eidg. dipl. Bankfachmann mit einem Nachdiplomstudium in Strategie und Marketing unter anderem bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank als Sitzdirektor und in verschiedenen andern Führungsfunktionen tätig. Bei der Bank Heusser war er Mitglied der Geschäftsleitung und hat danach während 15 Jahren als geschäftsführender Partner bei der Gsponer Consulting Group das internationale Unternehmen mit aufgebaut. Aktuell präsidiert Fredi Zwahlen den Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Liestal-Oberbaselbiet, ist Vizepräsident des Raiffeisenverbandes Nordwestschweiz und Mitglied von strategischen Arbeitsgruppen bei Raiffeisen Schweiz. Zudem ist er Verwaltungsrat und Präsident Strategieausschuss am Universitätskinderspital beider Basel (UKBB), Beirat bei WERO-MEDICAL in Wiesbaden sowie Stiftungsrat der Stiftung Gesundheit und Natur, Basel (SGN). Weiter fungiert er an der Hochschule für Wirtschaft, Basel (HFW), als Dozent und Prüfungsexperte für «strategische Unternehmensführung» und «Businessplan» und ist an der Handelsschule KV Basel Dozent am Lehrgang «Starter Kit für Verwaltungsräte und Stiftungsräte». : : WWW.FREDIZWAHLEN.CH : :


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KOLUMNE

Lohngleichheit ist Tatsache! LIC. IUR. BARBARA GUTZWILLER-HOLLIGER Direktorin, Arbeitgeberverband Basel Arbeitgeberverband Basel Aeschenvorstadt 7 Postfach CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 205 96 00 Telefax: +41 (0)61 205 96 09 info@arbeitgeberbasel.ch www.arbeitgeberbasel.ch

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twas Falsches wird durch ständiges Wiederholen nicht richtig. Trotzdem haben neulich diverse linke Organisationen und Persönlichkeiten wieder einmal mit viel Tamtam Lohngleichheit im Lande verlangt. Eigentlich dachte ich, auch dieser Seite sei bewusst, dass sich die Wirtschaft seit dem Entscheid der Schweizerischen Nationalbank vom 15. Januar in einer schwierigen Lage befindet. Leider müssen wir uns nun aber darüber belehren lassen, dass «Lohngleichheit keine Frage der Konjunktur» sei. Zwar beweist gerade dieser Satz aus dem sogenannten «Lohngleichheitsmanifest», dass die Protestierenden den Unterschied zwischen konjunktureller Schwankung und Strukturwandel nicht kennen. Dennoch behaupten sie zum wiederholten Male auf stereotype Art und Weise, Frauen würden für gleichwertige Arbeit rund 20 Prozent weniger verdienen als Männer. Nur die Hälfte des Lohnunterschieds könne durch objektive Kriterien erklärt werden, und dieser Umstand sei gleichbedeutend mit Lohndiskriminierung. Mich führt dies unweigerlich zum Schluss, dass hier offenbar keine Bereitschaft besteht, die Fakten zur Kenntnis zu nehmen. Zunächst muss nämlich festgehalten werden, dass die von den Lohngleichheitspredigern als Basis für ihre Forderung benutzten Daten veraltet sind, denn es handelt sich um die Daten der Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundes aus dem Jahr 2008. Ausserdem weist die Methode zur Berechnung der Lohndiskriminierung erhebliche Mängel auf, weil sie klar lohnrelevante Merkmale vollkommen unberücksichtigt lässt. So gibt die LSE zwar Aufschluss über Alter, Geschlecht, Aufenthaltsstatus, Zivilstand, Aus-

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bildungsstand und Dienstalter einer Person, zieht aber weder das Absolvieren von Weiterbildungen noch Berufs- oder Führungserfahrung in Betracht. Ebenso wenig kommen besondere Kenntnisse (wie etwa Fremdsprachen) sowie Pausen in der Erwerbstätigkeit (beispielsweise Mutterschaft) zum Tragen. Sogar der Bund anerkennt heute, dass sich aufgrund seiner LSE nicht seriös ermitteln lässt, ob und gegebenenfalls weshalb Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen bestehen. Nur noch die Linke weigert sich beharrlich, zwischen Lohnungleichheit und Lohndiskriminierung zu differenzieren und ignoriert zudem bewusst, dass es oft Entscheidungen der Frauen selbst sind, die sich direkt auf die Löhne auswirken. Zu diesen Entscheidungen gehört in erster Linie die Wahl des Arbeitsplatzes: Wer in der Sozial- oder Gesundheitsbranche arbeiten möchte, weiss, dass er oder sie weniger verdienen wird als in einer Bank oder einer Forschungsabteilung. Das hat aber mit dem Geschlecht nichts zu tun, sondern gilt generell. Dafür lässt sich in einem Spital, einer Schule oder einer Kindertagesstätte einfacher eine Teilzeitstelle finden, was vielen Frauen sehr wichtig ist. Anstatt also die unqualifizierten Behauptungen unbeirrt zu wiederholen, sollten die Lohnapostel ihr Augenmerk auf neue, seriöse Analysen richten. Dazu braucht es kein staatliches Eingreifen, denn entsprechende Lohnkontrollsysteme werden in der Privatwirtschaft seit Jahren eingesetzt. Sie belegen, dass die Lohngleichheit Tatsache ist.


AUS- & WEITERBILDUNG

Elatus schult Stadt Basel

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Edgar Flükiger Projekt WPBS Schulungsorganisation und ELATUS GmbH Christine Imsand Verkauf & Marketing Die öffentliche Verwaltung des Kantons Basel Stadt hat im 2013 die ­Schulungen für die Migration von Windows XP und Office 2003 nach Windows 7 und Office 2010 ausgeschrieben. Elatus GmbH aus Basel erhielt letztlich den Zuschlag. Sie bildete rund 2 000 Mitarbeitende aus den beteiligten Departementen und Dienststellen in halbtägigen Einführungskursen aus. Vertiefungskurse der Office 2010 – Module nutzten weitere 450 Mitarbeiter des Kantons. Die Elatus GmbH ist stolz darauf, zum Erfolg des Migrationsprojektes beigetragen zu haben. Massgeschneiderte Unterlagen, sowie genau auf die Bedürfnisse der Teilnehmerinnen und

Teilnehmer abgestimmte Schulungsthemen, führten zu einem ausgezeichneten Ergebnis. Die engagierten und praxiserfahrenen Trainer erhielten durchweg beste Bewertungen der Teilnehmerinnen und Teil­ nehmer. Das Projekt «Workplace BS» enthielt das Schulungsangebot für elektronisches Lernen, Umsteigerkurse und Vertiefungskurse. Dank intensiver und kontinuierlicher Zusammenarbeit zwischen den Projektverantwortlichen, den Koordinationsstellen und Elatus ist es gelungen, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Unterschiede von WinXP/Office 2003 zu Win7 / Office 2010 angenehm und rasch zu vermitteln.

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AUS- & WEITERBILDUNG

Abheben mit einer Weiterbildung an der TEKO Basel Ihre persönliche und berufliche Entwicklung ist massgeblich vom Wissen abhängig, welches Sie im Laufe der Jahre ansammeln konnten. Da sich die Wirtschaft stetig weiterentwickelt, sollten Sie auch Ihr Wissen entsprechend auf den neuesten Stand bringen und laufend ergänzen. Interview mit Terry Tschumi

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rau Terry Tschumi, Schulleiterin der TEKO Basel, verrät uns, welche Möglichkeiten vorhanden sind und worauf Sie achten sollten, damit Sie das Richtige für sich finden können:

v.l.: Martina Tato, Terry Tschumi, Caroline Berthoud.

Frau Tschumi, was bietet TEKO für Weiterbildungen an?

Terry Tschumi: An der TEKO steht Ihnen in den drei Bereichen Technik, Wirtschaft/Management und Handel von kaufmännischen über betriebswirtschaftlichen Lehrgängen bis zu Studien an der Höheren Fachschule HF und Nachdiplomstudien NDS HF ein breites Aus- und Weiterbildungsangebot offen. Dieses richtet sich in erster Linie an Berufstätige, welche neben ihrer beruflichen Tätigkeit einen Lehrgang besuchen möchten, um am Ball zu bleiben und/oder auf der Karriereleiter weiterzukommen. Hier die Details dazu: 1) Technik: Die Lehrgänge der Höheren Fachschule für Technik der TEKO zum dipl. Techniker HF dauern drei Jahre. Sie können aus den Bereichen Maschinenbau, Flugzeugtechnik, Elektrotechnik, Informatik, Telematik, Hoch- und Tiefbau, Betriebstechnik sowie Energie und Umwelt wählen. Wenn Sie bereits ein Studium absolviert haben, können Sie ein Nachdiplomstudium NDS HF Technik in den Bereichen Informatik, Telematik sowie Energie und Umwelt besuchen. 2) Wirtschaft /Management: An der Höheren Fachschule für Wirtschaft der TEKO können Sie den Abschluss zum /zur dipl. Wirtschaftsinformatiker/in HF oder zum/zur dipl. Betriebswirtschafter/in HF erlangen. Beide Studiengänge dauern sechs Semester. Zusätzlich können Sie sich an der TEKO auf eidg. Berufsprüfungen wie Technische Kaufleute oder Führungsfachleute mit eidg. Fachausweis vorbereiten. Mit einem Nachdiplomstudium NDS HF Wirtschaft können ausserdem in den Bereichen Management oder Strategische Unternehmensführung Führungsqualitäten erlangt werden. 3) Handel: Sie suchen den perfekten Einstieg ins Büro? In nur zwei Semestern können Sie das Bürofachdiplom VSH erlangen. Mit einem zusätzlichen Semester schliessen Sie mit dem Handelsdiplom VSH ab.

Studium – auch wenn dieses beispielsweise drei Jahre dauert – bis zum Schluss durchzuziehen. Sie müssen neben dem Schulunterricht aber auch die Hausaufgaben, die Lerngruppentreffen sowie das Lernen für Prüfungen fix im Terminkalender einplanen und sich strikte daran halten. Es gilt, so hart das tönen mag, die Devise: «Von nichts kommt nichts.» Der Verzicht auf die Freizeit (Familie, Partnerschaft, Kollegen, Ausgang, Hobby oder Ferien) ist aber, zieht man es bis zum Schluss durch, eine Investition in die eigene Zukunft. Das lohnt sich auf jeden Fall! Wie soll ich vorgehen, wenn ich nicht sicher bin, welcher Lehrgang für mich passend ist? Es ist auf jeden Fall wichtig, sich gründlich zu informieren. Am besten ist es, einen unserer Infoanlässe zu besuchen oder sich für ein unverbindliches Beratungsgespräch anzumelden. Bei Letzterem profitieren Sie besonders, da ich individuell auf Ihre persönlichen Fragen eingehen kann und wir Ihre spezielle Situation gemeinsam vertieft prüfen können. Für mehr Informationen zu den verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten besuchen Sie www.teko.ch oder melden Sie sich telefonisch 061 683 51 10 oder per Mail basel@teko.ch bei uns – bei TEKO finden Sie sicherlich das Richtige, um abheben zu können!

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IMPRESSUM & INHALTSVERZEICHNIS

IMPRESSUM ISSN 1662-1263 «Geschäftsführer» 02 : : 2015

Projektleiter Thomas Lindenmaier t.lindenmaier@prestigemedia.ch

HERAUSGEBER

Verkauf Marco Bernasconi m.bernasconi@prestigemedia.ch

Prestige Media International AG St. Jakob-Strasse 110 CH-4132 Muttenz / Basel Telefon +41 (0) 61 335 60 80 Telefax +41 (0) 61 335 60 88 info@prestigemedia.ch www.prestigemedia.ch Verleger Francesco J. Ciringione Chefredaktor Niggi Freundlieb

Leitung Produktion & Grafik Sandra Schneider s.schneider@prestigemedia.ch Grafik Corinna Kost Sandra Rizzi

BILDER

AUTOREN

Gabriel Barell Yvonne Beck Reto Bornhauser Sergio Bortolin lic. iur. Barbara Gutzwiller-Holliger Dr. med. Eduard Haefliger Dr. med.  dent.  Benny Möller Georg Lutz Guido Müller Prof. Dr. med. Robert Oellinger Sabine Rempert Dr. Thomas Staehelin Helena Ugrenovic Stefan Züger

Anette Görtz, Niggi Freun­dlieb, Bildagentur. Bei allen übrigen Bildern liegen die Bildrechte bei den jeweiligen Inserenten.

77 99 124 2, 34 96 67 81, 132 1, 12 112 83 19 39 88–89 44–45 54 85 70 79 35 46–47, 51 123 71 35 41 48–50, 139 90 18 95 79 100–101 39 62–63 80 98 131 111 35 10 133 26

40–42 Pro Innerstadt Basel 55 Reiff Herrenmode 16–17 RE/MAX Twoforone 83 Rheinischer Hof 56 Roland Vögtli 35 Sautter Malerarbeiten AG 88 Schreinerei Ackermann Philipp Vesenmeier 44 Schreinerei D. Monn 39 Schuhhaus Dorenbach 53 Seilnacht Juwelier 32 selLED AG 127 Spital Dornach 38 Steiger, Partner GmbH 67 Stocker Spezialdruck 26, 45 Stöcklin Logisitk AG 35 Straumann 114–116 TCS Sektion beider Basel 138 TEKO Basel 30 Telebasel 40 The Cambridge Institute 52–53 Tino Krattiger «Im Fluss» 128 Tischtennis Gubler AG 85 Trattoria il Nuraghe 74 Turi Bautreuhand GmbH 43 UBS AG 35 Ulmann-Degen AG 64–66 Umfrage: Kaufen Sie auch im Ausland ein? 42 Viala AG 3 Victorinox 93 Voellmy & Co. 75 Vögtli Bürotechnik AG 15 Vögtli Mode 68–69 Wahlievents GmbH 92 Wärmeverbund Riehen AG 33 WIR Bank 76 World of Dinosaurs Langenbruck 77 Wyss Gartenhaus 122 Zahnklinik Rennbahn AG

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INHALTSVERZEICHNIS 35 ABRO 110 AC Rent AG 24–25 ägäis yachting ag 22–23 Allianz Suisse 130 alltech Installationen AG 126 Alta Aesthetica AG 54–55 AMIE 132 Andreas Kieling 129 Anton Saxer AG 136 Arbeitgeberverband Basel 80 aroma cuccina romana 6–9, 31 Artax Fide Consult AG 97 AS Bauservice GmbH UG3 ASAG Auto-Service AG 58 ASGA Pensionskasse 113 Aumatt Garage 82 Austern – Purer Genuss 111, 120 Auto Götte AG 35 Avec 60–61, 65 Banque CIC (Suisse) 91 BauTech Personal AG 67 Bauteilbörse 91 Bawa AG 125 Beauty News 119 Belmot Swiss BRG Insurance Broker AG 140 Betten-Haus Bettina AG 137 Bildungszentrum kvBL 85 Bio-Restaurant Landhof 75 Blaukreuz-Brockenhalle 75 Blindenheim Basel 127 Blutspendezentrum SRK beider Basel 39 Börlin Haustechnik AG 20–21 Boutique c'est-moi 81 Brauerei Unser Bier 120 Business News 13 Bütler Men's Fashion UG4 Chronometrie Spinnler + Schweizer AG 29 Commerzbank AG 59 denova living & design GmbH 89 Dussmann Service AG

82 Eiche Metzgerei- und Party Service AG 137 Elatus GmbH 93 Elektrizitäts AG EAGB 77 Elektro Struss GmbH 106/7, 118/9 Emil Frey AG Dreispitz 102–104 Emil Frey AG Münchenstein 123 Engels AG 79 Envitec AG 95 EP Leitz AG 105 Erbacher Bikes AG 11 Erica Hohler Immobilien 72–73 Eurobus AG 27 Ex Team AG 14 F. Hoffmann-La Roche Ltd. 86–87 Fankhauser Architektur AG 128–131 FC Aesch Juniorenturnier 123 Feeling 7 109 Frenken Garage AG 91 Füürparadies GmbH 111 Garage Max Umiker AG 117 Garage Nepple AG 121 Garage Schmid 28 Gärtnermeister beider Basel 83 Gasthof zum Rebstock GmbH 95 Getzmann Wohnen 78 Gewerbeverband Basel-Stadt 64 GIBM Gewerblich-Industrielle Berufsfachschule Muttenz 93 Glatt + Vettiger AG 124 Goldmarie 108 Götschi AG 39 Grieder Schliess + Sicherheitstechnik 84 Guido Müller (Ludwig + Partner AG) 36–37 H. P. Gerber Pannendienst AG 94 Handelskammer beider Basel 134–135 Handelsschule KV Basel 108–109 Heinz Oertle 57 Helvetia Versicherungen UG2 Hollenstein AG

Hotel Bildungszentrum 21 HRS Investment AG IC Unicon AG Immodepot SA Inform Möbelsysteme AG Inhouse Immobilien GmbH Jenzer Fleisch + Feinkost AG JMB Real Estate Management Jndia Erbacher Kaiserstühler Weinmarketing GmbH Kantonsspital Baselland KEL-Modellbau Senn Kleine Wohnräume KurierZentrale GmbH Kurt Fankhauser AG Landgasthaus Bad Eptingen Laser Vista Lederfärberei & Autosattlerei Schmid AG Marco Schäffler Baugeschäft AG MCH Groupe AG McOptik (Schweiz) AG Mein Laden Menge AG Merschnigg Teppich & Bodenbeläge Mitel Schweiz AG (Aastra Telecom) Möbel Roth AG Morisset + Partner GmbH Moritz Hunziker AG MST Treuhand GmbH Nef Sportwagen AG OKI Systems (Deutschland) GmbH Omlin Energiesysteme AG Paolo Basso Sommelier Parkett Lounge Perfecta Personal AG Phoenix Basel AG Plüss Sanitär Technik Präsidialdepartement BS Prestige Home Pro Engineering AG

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Geschäftsführer Basel 02/2015  

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