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Frühling : : 2016

Wirtschaft im Dreiländereck

Jahre

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jubiläum

Kolumnen Vanja Babic Dr. Gabriel Barell SERGIO BORTOLIN Teresa da graça Martin Dätwyler Maurus Ebneter Jacqueline Etter Dr. Patrick & Dr. Nao Hensel   Frank Linhart Prof. Dr. med. Robert Ed. Oellinger Thomas Ruepp Fabia Spiess Andreas Zappalà

ColoBâle

   ISO-ZERTIFIZIERTES DATACENTER

Francesco Ciringione

Zehn Jahre auf der Erfolgsspur

Omlin Energiesysteme

«Mit unserem Fachwissen sind wir der Branche zehn Jahre voraus»

TRETOR AG

«UNSERE HERZEN SCHLAGEN MITTELSTÄNDISCH!»

Thomas Kessler

«GEMEINSAM   ZUM FUNKTIONALEN RAUM»

3-Sterne-Koch Peter Knogl

«Man muss alles immer wieder infrage stellen!»

Andrea Roth FC Basel 1893 AG TeleBasel // Messe Basel


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Liebe Leserinnen, liebe Leser

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ehn Jahre «Geschäftsführer» und 10. Geburtstag der herausgebenden Prestige media International AG – wir erlauben uns mit der vorliegenden Jubiläumsausgabe nicht nur in einer Grossauflage von 50’000 Exemplaren in der Region zu erscheinen, sondern unter anderem in einem Interview mit dem Verleger, Francesco Ciringione, auch Einblicke in unsere Verlagsphilosophie zu geben. In allererster Linie möchten wir uns aber bei Ihnen – unseren Werbekunden, Partnern, den Abonnenten und Lesern – für Ihren Support bedanken. Sie haben dazu beigetragen, dass der «Geschäftsführer» während dieser zehn Jahre in einem umkämpften Marktumfeld seinen Platz finden und sich etablieren konnte. Einen speziellen Dank möchten wir auch dem Gewerbeverband Basel-Stadt, der Handelskammer beider Basel und dem Arbeitgeberverband Basel aussprechen. Mit ihren jeweiligen zu Wirtschaft und Politik formulierten Beiträgen tragen sie dazu bei, für Gewerbe und Wirtschaft insgesamt wichtige Themenfelder zu beleuchten und weiter in die Öffentlichkeit zu transportieren. Das Konzept, dem regionalen Gewerbe im Dreiland eine attraktive Plattform zu bieten, auf der sich Unternehmen und deren sie leitenden und prägenden Persönlichkeiten in einer inhaltlich und gestalterisch ansprechenden Form vorstellen können sowie den Arbeitsund Lebensstandort «Metropolitanregion Basel» mit seinen vielen Facetten aus den verschiedensten Gesellschaftsbereichen informativ, aber trotzdem unterhaltend abzubilden, ist bei Ihnen angekommen und hat sich bewährt. Dieses Konzept eines regionalen Wirtschaftsmagazins ist übrigens seit rund zwei Jahren auch in Zürich erfolgreich, wo der Bekanntheitsgrad unserer Schwesterpublikation «Geschäftsführer Zürich» von Ausgabe zu Ausgabe steigt. Eine Expansion in weitere schweizerische Grossregionen mit jeweils regional ausgerichteten «Geschäftsführer»-Ausgaben ist intern angedacht und könnte hiesigen, gesamtschweizerisch tätigen Unternehmen eine interessante Möglichkeit anbieten, sich und ihre Leistungen auch überregional zu präsentieren. Doch nun genug der Nabelschau und konzentrieren wir uns auf die unmittelbare Zukunft, denn das «Geschäftsführer»-Team hat sich vorgenommen, Ihnen weiter nicht nur unterhaltsame und informative Impressionen aus den verschiedensten Bereichen des regionalen Wirtschafts- und Lebensstandortes zu liefern, sondern auch weiter zu dokumentieren, wie spannend dieser Standort und seine Protagonisten sind. Dass dies so bleiben wird, kann allerdings nicht allein als «Gott gegeben» erwartet werden, dafür muss viel – und vor allem viel Gescheites – in Gesellschaft, Politik oder Verwaltung getan werden! Der «Geschäftsführer» freut sich jedenfalls, auch in Zukunft darüber berichten zu können.

Ihr Niggi Freundlieb Chefredaktor

Ihr Thomas Lindenmaier Projektleiter

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INHALT

VOLUME

5 MN 201

36 l AUTU

32 62 D •A• CH

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Andrea Roth 10 «Ich bin Dienstleisterin für die Medien»

frutt Resort 48 Vielfalt auf der Melchsee-Frutt

Beetschen Studios 82 178 Meter in 90 Sekunden

V-ZUG AG 14 Schweizer Perfektion für Zuhause

Umfrage 50 «Es liegt oft auch an der Einstellung!»

Thomas Kessler 16 «Gemeinsam, mit Vernunft zum funktionalen Raum»

K5 Basler Kurszentrum 52 Für Menschen aus fünf Kontinenten

iPunkt 84 Label iPunkt macht Arbeitgeber attraktiv

Francesco Ciringione 18 Zehn Jahre auf der Erfolgsspur

Omlin Energiesysteme 56 «Mit unserem Fachwissen sind wir der Branche zehn Jahre voraus»

hotel bildungszentrum 21 22 Basels grösstes Seminar- und Tagungshotel

Finadata Treuhand 58 Der Erfolg unserer Kunden steht an erster Stelle

Brigitte Hasler 24 Eine wie Keine

Kaffeerösterei Buser 62 Die Kaffee-Oase von Binningen

Turi Bautreuhand GmbH 26 Wer findet sich noch im Immobilien-Dschungel zurecht?

CEAmusic 64 Der Mann, der DJs macht

Betten-Haus Bettina 28 Liegen Ist sehr individuell TRETOR 30 «Unsere Herzen schlagen mittelständisch!» Blumen- und Gartencenter 32 Schmitt Da grünt Ihnen was! BAUTEILBÖRSE BASEL 34 Attraktive Preise, neue Verkaufsausstellung Eingliederungsstätte Baselland 38 Hand bieten, wo es Hände braucht!

ColoBâle 68 ISO-zertifiziertes Datacenter Zihlmann Electronics 71 erfüllt Träume! IC Unicon 72 Massgeschneiderte Versicherungslösungen Stöcklin Logistik 74 Die Zeichen stehen auf Wachstum Schneider Sanitär + Spenglerei 76 Kompetent beim Finden  von kreativen Lösungen

MCH Group 40 100 Jahre Zukunft!

MARQUIS Kanalservice 78 Entwässerungssysteme muss man unterhalten

Telebasel 46 Neues TV-Programm, Internetportal und App

LABELSWITCH™ 80 Secondhand-Luxusartikel per Mausklick und im Shop

Geschäftsführer Frühling : : 2016

Anissa Damali 86 «Improvisation spiegelt meinen Lebensstil wider» Arbeitgeberverband Basel 88 «Wettbewerbsfähigkeit muss erhöht werden» Gloor Gartenbau 92 «Wohnzimmer im Grünen» «Lehrling des Jahres 2015» 94 Roger Wenger Lehraufsicht 96 Lehraufsicht unterstützt Ausbildungsbetriebe» Peter Knogl 98 «Man muss alles immer wieder infrage stellen!» MIC Catering Company.ch 102 Kulinarische Horizonte erschliessen Kentucky Saloon & Steakhouse 105 In authentischer Old West Town Daniel Humm 106 Aus dem Aargau nach New York

weiter auf der nächsten Seite >

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100 Jahre Zukunft

MCH Group – Wir schreiben Geschichte(n) Was vor 100 Jahren als «Schweizer Mustermesse» Moderne Event Infrastrukturen für Messen, begonnen hat, präsentiert sich heute als führende Kongresse sowie Events jeder Art – in Basel, Zürich und Lausanne. internationale Live Marketing Gruppe: Rund 90 Eigen- und Gastmessen, darunter die weltweit wichtigsten Messen in den Bereichen Uhren und Schmuck sowie Kunst und Design – Baselword und Art Basel. www.mch-group.com www.100jahrezukunft.ch

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110 114

162 148

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INHALT Palliativzentrum Hildegard 110 Das Team steht im Zentrum

120 VAREM 146 Wohnen mit Stil und dem gewissen Etwas

KOLUMNEN

Aloe Vera 116 Wunder- und Heilmittel

Suter Immobilien Treuhand 150 Schöne Immobilien in der Region Basel

Erbacher Bikes 120 Erbacher macht TV

Krüsi Raum 152 Hochwertige Umbauten aller Art

TCS beider Basel 122 Hat Ihre Autoversicherung Staub angesetzt?

L1 ARCHITEKTEN 154 Architektur mit dem speziellen Etwas!

Fabia Spiess 36 Teresa da graça 60 Vanja Babic 66 SERGIO BORTOLIN 70 Thomas Ruepp 83 Dr. Patrick & Dr. Nao Hensel  93 Maurus Ebneter 108 Jacqueline Etter 118 Andreas Zappalà 128 Prof. Dr. med. Robert Ed. Oellinger 143 Frank Linhart 153 Dr. Gabriel Barell 157 Martin Dätwyler 177

 Emil Frey 124  Lexus RX – Raffinesse bis ins Detail

Plüss Sanitär-Technik 156 5 Jahre der Fachmann für Bad, Küche und Heizsysteme

PUBLIREPORTAGEN

McOptik Basel 112 Hochmoderne Brillentechnologie ist keine Budgetfrage LASER VISTA 114 Der schnellste Europäer

Abt Automobile 130 Very british – Morgan KARTRACELAND 132 Spannende Team-Erlebnisse auf vier Rädern Pascal Zuberbühler 134 «In England geht die Post ab!»

Antonio Stefanelli 148 Architektur und Planung Kreative Architektur, die Lebensqualität schafft

Lotti Partner 158 Gipserhandwerk auf höchstem Niveau Inhouse Immobilien 160 Frischer Wind In der Basler Immobilienszene

ACTIFIT Fitness 136 Fitnesscenter exklusiv für Frauen

Neptune Erster Store der Schweiz eröffnete in Basel

KEL-Modellbau Senn 138 Kleine Modellbauwelt ganz gross!

Krüger  164 Sommerbrise für die Wäsche

Schreinerei D. Monn 140 Mit Hand, Herz und Holz!

Herzog & de Meuron 165 Das Architektenduo

selLED 142 Showroom auf 600 m2 in Basel

Arc-Award Visionen sind erwünscht

GP Immobilien 144 Komplettangebot im ganzen Immobilienbereich

Wohnstadt 176 Moderne Genossenschaftswohnungen

Geschäftsführer Frühling : : 2016

162

172

Fährhof AG Immobilien 44 B & F Partner 54 Beat Heizmann 90 adrian.mueller ImmoTreuhand 166 Gribi Vermarktung 168 HattemerPartner 170 bestesEigenheim.ch 176

News Die goldene Mitte 43 Sportliche Eleganz 126 Nachtglimmen 139


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Aktuell

Andrea Roth

«ICH BIN DIENSTLEISTERIN  FÜR DIE MEDIEN» Interview mit Andrea Roth von Niggi Freundlieb

Seit 1. Juli 2013 ist Andrea Roth Medien- und Kommunikationschefin des FC Basel. Dass sie als erste Frau im professionellen Schweizer Clubfussball diese Position ausübt, war dabei kein Thema der öffentlichen Berichterstattung, denn Andrea Roth überzeugte von Beginn an mit ihrem sachlichen, kompetenten und umgänglichen Auftreten, das sie für ihre Rolle als Bindeglied zwischen Club und der Öffentlichkeit sowie den Medien geradezu prädestiniert.

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ie heute 32-jährige Kommunikationsfachfrau war zuvor bei der Basel United AG, der damaligen Managementfirma des Stadions St. Jakob-Park, für die Kommunikation und Medienarbeit zuständig. Sie trat die Nachfolge von Josef Zindel an, der nach zwölf Jahren als Medien- und Kommunikationschef des FC Basel zurücktrat. Andrea Roth ist eine passionierte Fasnächtlerin und begleitet den FC Basel von Kindesbeinen an, kennt also die Prioritäten, die in dieser Stadt gesetzt werden, aus dem Effeff! Im Interview mit dem «Geschäftsführer» beschreibt

Geschäftsführer Frühling : : 2016

Andrea Roth ihre Tätigkeitsfelder beim FCB und gibt Einblicke in ihr Jobverständnis. «Geschäftsführer»: Zuerst eine Verständnisfrage: Sind Sie nun Medienchefin für die FC Basel 1893 AG oder auch für den Verein FC Basel 1893? Andrea Roth: Gute Frage, denn juristisch gesehen handelt es sich dabei natürlich um zwei verschiedene Gebilde. Operativ gibt es bezüglich meiner Tätigkeit eigentlich keine Trennung, denn auch die Bereiche


Aktuell Frauenfussball und U14 abwärts, welche in der Verantwortung des Vereins FC Basel liegen, gehören, was die Koordination von Medienanfragen betrifft, in mein Pflichtenheft. Ich leite sie dann aber jeweils an die Nachwuchs- oder Frauenfussball-Abteilung weiter. Apropos Verein: Sportlich gesehen ist der FC Basel zwar seit Jahrzehnten das Mass aller Dinge im schweizerischen Fussball, was die Zahl der Vereinsmitglieder anbelangt, ist man aber mit etwas über 4 500 Mitgliedern nur die Nummer vier in der Schweiz – besteht da nicht Handlungsbedarf? Man darf nicht ausser Acht lassen, dass bei gewissen Clubs der Bezug einer Jahreskarte direkt mit einer Mitgliedschaft verknüpft ist, was bei uns nicht der Fall ist. Sonst würden wir mit mehr als 20’000 Dauerkarten die Rangliste anführen. Aber das Thema ist bereits vor einiger Zeit erkannt worden, und wir haben ja letztes Jahr an einer ausserordentlichen GV das im Mai 2015 lancierte Projekt «Verein FC Basel 10’000» vorgestellt. Unter anderem sollen mit einer Halbierung der Mitgliederbeiträge neue Mitglieder gewonnen werden. Da ist also einiges in Gang gekommen, und ich bin sicher, dass zusätzlich mit Marco Streller als Botschafter dieses Projektes auch bei uns die Mitgliederzahl markant steigen wird. Jetzt aber zu Ihnen: Ihre Berufung als Nachfolgerin von Josef Zindel kam 2013 auch für Sie relativ überraschend – wie haben Sie diesen Schritt empfunden? Natürlich war ich überrascht, als mich Bernhard Heusler anfragte. Da ich mich aber durch meine bisherige Arbeit als Kommunikationsfachfrau bei der Basel United AG im selben Umfeld bewegt hatte >

Wir gratulieren! Lieber Geschäftsführer Basel, herzlichen Glückwunsch zum 10-jährigen Jubiläum und weiterhin alles Gute für die Zukunft!

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Aktuell und deshalb wusste, was mich erwartet, nahm ich mit Freude dieses einmalige Angebot an. Sie hatten keine Zweifel, diese Aufgabe bewältigen zu können? Sicherlich hatte ich Respekt davor, aber die gesamte Clubleitung, die Geschäftsstelle und vor allem natürlich Josef Zindel haben mich enorm unterstützt und mich an die Aufgabe herangeführt, sodass ich daran wachsen konnte. Schlaflose Nächte hatte ich deswegen jedenfalls nicht! Josef Zindel hat Sie darauf hingewiesen, dass es im Umgang mit Journalisten manchmal eine dicke Haut braucht – haben Sie dann dementsprechend Haare auf den Zähnen? (lacht) Das müssen Sie die Journalisten fragen! Ich versuche den Journalisten – und grundsätzlich allen Menschen – mit Respekt zu begegnen und habe die Erfahrung gemacht, dass man dann auch selbst mit Respekt behandelt wird. In der Kommunikation mit den Medien geht es ja nicht um meine Person, sondern um den Club, um die Spieler oder den Trainer. Natürlich wird man da manchmal auch mit unangenehmen Fragen konfrontiert, aber ich verstehe mich vor allem als Dienstleisterin für die Medien und versuche, möglichst ruhig und sachlich die Fragen der Journalisten zu beantworten. Natürlich gibt es aber manchmal auch Diskussionen, und dann kann es auch einmal etwas lauter werden. Nach dem Motto «c’est le ton qui fait la musique» funktioniert das in der Regel aber gut.

Andrea Roth Alter: 32 Zivilstand: ledig Erlernter Beruf: Bachelor of Arts in Gesellschafts- und Kommunikationswissenschaften und Master of Arts in vergleichenden Medienwissenschaften Heutige Position: Mediensprecherin und Öffentlichkeitsbeauftragte des FC Basel 1893 Hobby: Fasnacht

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Geschäftsführer Frühling : : 2016

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Aktuell Schulen Sie die Spieler hinsichtlich Interviewtechnik oder schreiben Sie ihnen vor, was sie in Interviews den Journalisten sagen dürfen und was nicht? Man darf nicht vergessen, dass viele Spieler noch sehr jung sind und wenig Erfahrung mit den Medien haben. Es wäre deshalb fahrlässig, sie  – kaum sind sie im Fokus der Öffentlichkeit – ins kalte, mediale Wasser zu werfen. Dies geschieht vor allem zu ihrem persönlichen Schutz, nicht weil wir sie kontrollieren wollen. Zu meinen Aufgaben gehört es, die Spieler auf den Kontakt mit den Medien vorzubereiten. Ich gebe ihnen Tipps, wie sie sich vor dem Mikrofon oder der Kamera verhalten und auf was sie achten sollen, zeige ihnen auch Beispiele und begleite sie dann je nachdem zu den Interviews. Mir geht es vor allem darum, den Spielern bewusst zu machen, dass sie nun in der Öffentlichkeit stehen und somit eine gewisse Verantwortung für den Club, das Team und für sich selbst tragen und dementsprechend mit den Medien kommunizieren. Besonders achte ich darauf, dass sie authentisch – also sich selbst – bleiben. Inwieweit sind Sie als Medien- und Kommunikationschefin in die Entscheidungen des Clubs eingebunden? Ich bin vor allem für die 1. Mannschaft und die gesamte damit zusammenhängende Koordination der Medien zuständig. Als Medienverantwortliche bin ich in das gesamte Team des Bereiches «Corporate Communications», das von Remo Meister geleitet wird, eingebettet. Was die Entscheidungsfindungen betrifft, haben wir beim FCB sehr kurze Kommunikationswege und flache Hierarchien. Das heisst, man tauscht sich auf allen Ebenen täglich aus, spricht miteinander und so entstehen sachbezogene Entscheidungen im Teamwork.

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Haben Sie auch Kontakt zu den Fans? Selbstverständlich habe ich auch zu den Fans immer wieder Kontakt. Dies gilt aber für alle FCB-Abteilungen, denn die Fans und ihre Bedürfnisse sind enorm wichtig. Die Bedeutung der Fans wird durch die Tatsache unterstrichen, dass FCB-Präsident Bernhard Heusler den Dialog mit den Fans zur Chefsache gemacht hat. Was ist Ihre Philosophie hinsichtlich Krisenkommunikation, also wenn einmal etwas nicht so rund läuft oder unangenehme Ereignisse kommuniziert werden müssen? Im Krisenfall sitzen wir, das heisst die Clubverantwortlichen, aber auch ich als Zuständige für die Kommunikation, zusammen, und klären zuerst die Faktenlage. Danach wird entschieden, wer auf welche Weise kommuniziert. Grundsätzlich halte ich dabei Transparenz und wahrheitsgemässe Kommunikation für unerlässlich. Wir geben das auch den Spielern mit, denen bewusst sein muss, dass sie – gerade auf dem Spielfeld – von unzähligen Kameras beobachtet werden und auch ausserhalb des Stadions im Fokus des allgemeinen Interesses stehen. Haben Sie sich schon Gedanken über Ihre berufliche Zukunft ausserhalb des FCB gemacht? Ich habe im Moment beim FCB meinen Traumjob und denke über die Zukunft nicht nach. Generell stehe ich immer im Hier und Jetzt und mache mir nie Gedanken über die Zukunft. Ausserdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass wenn man etwas plant, es sowieso anders kommt!

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Geschäftsführer Frühling : : 2016


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Aktuell

Auf einer grosszügig gestalteten Ausstellungsfläche werden rund 190 Geräte ins beste Licht gerückt. Privatkunden aus der Region Basel können sich hier über die umfangreichen Möglichkeiten der V-ZUG Geräte informieren.

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V-ZUG ist die führende Schweizer Marke für Haushaltgeräte. Seit über 100 Jahren entwickeln und produzieren wir im Herzen der Schweiz Haushaltgeräte, die nicht nur den Alltag erleichtern, sondern auch inspirieren und begeistern – ein Leben lang.

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ie Schweiz ist die Nation der Erfinder, das Land präziser Uhren und die Heimat weltberühmter Schokolade. Mittendrin die pulsierende und prosperierende Wirtschaftsregion Zug. Hier – im Herzen der Schweiz – liegen unsere Wurzeln. Nicht nur geografisch, sondern auch ideologisch: Im Laufe unserer über 100-jährigen Geschichte sind die Markenzeichen unseres Landes mit den Wertvorstellungen des Unternehmens verschmolzen. Den Stolz auf unsere Herkunft tragen wir bis heute im Firmennamen: «V» steht für unsere Geschichte als Verzinkerei, «ZUG» für unser Bekenntnis zur Region Zug und zum Standort Schweiz. Heute schätzen Menschen auf der ganzen Welt die typische Schweizer Innovationskraft, die hohe Präzision und die ausgezeichnete Qualität unserer Premium-Produkte.

Als Haushaltgerätehersteller und Schweizer Marktleader können wir einen grossen Beitrag zu einer nachhaltigen, zukunftsfähigen Welt leisten. Diese Verantwortung prägt unser Schaffen in allen Dimensionen, im Kleinen wie im Grossen. Regional engagieren wir uns als wichtiger Arbeitgeber sowie Repräsentant des Standorts für Wirtschaft, Mensch und Umwelt.

BESTENS BEGLEITET UND VIELSEITIG INSPIRIERT Was für die Produkte von V-ZUG gilt, möchten wir auch mit sämtlichen Service- und Support-Dienstleistungen aus unserem Haus erreichen: begeisternde Qualität, ein Leben lang. In den ZUGORAMA, unseren zehn regionalen Ausstellungs- und Beratungscentern in der ganzen Schweiz, haben Sie die Möglichkeit, sich ganz in Ihrer Nähe von qualifizierten Fachleuten beraten zu lassen. Am besten Standort in Basel finden Sie in unserer Ausstellung alle Produkte des aktuellen Sortiments für Küche und Waschraum zum Anschauen und Anfassen. Nehmen Sie sich Zeit, die Geräte im Detail kennenzulernen: Wenn Sie sich für einen Combi-Steamer oder Steamer interessieren, bieten wir Ihnen als zusätzliche Entscheidungshilfe kostenlos eine Steamervorführung an. Sie erleben live, wie vielseitig Sie die Geräte einsetzen können und dürfen selbst probieren, wie gut frisch Gedämpftes schmeckt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Weitere Informationen V-ZUG AG ZUGORAMA Basel Münchensteinerstrasse 43 CH-4052 Basel

Das motivierte Team in Basel steht Ihnen gerne beratend zur Seite. Dorothea Wyss, Marcel Ehrsam, Alessandro Casadio, Florence Herzog, Andreas Lack, Meinrad Jappert, Evelyne Aeschbacher, Peter Gmünder, Christian Bacher (Verkaufsleiter Nordwestschweiz), Michael Köppli (v.l.)

Geschäftsführer Frühling : : 2016

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Mit dem Combi-Steam kocht man gerne. V-ZUG erleichtert Ihnen das Kochen mit einfachen und individuellen Lösungen. Der neue Combi-Steam MSLQ ist das weltweit erste Gerät, das konventionelle Beheizungsarten, Dampf und Mikrowelle in sich vereint. So macht schnelles und gesundes Kochen Freude: vzug.com Besuchen Sie uns und lassen Sie sich inspirieren. V-ZUG AG, Münchensteinerstrasse 43, 4052 Basel

Schweizer Perfektion für zuhause


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Aktuell

Kantons- und Stadtentwicklung

«GEMEINSAM, MIT VERNUNFT    ZUM FUNKTIONALEN RAUM» Politisch sind sie zwar getrennt – die beiden Basler Halbkantone –, de facto sind sie aber ein einziger, funktionaler Raum, dessen drängendste Fragen der Zukunft nur gemeinsam gelöst werden können.

Fragen: Wie viel Land braucht es zum Beispiel, um die Stadt und die Agglomeration zu ernähren? – Die gesamte Nordwestschweiz. Wo konzentrieren sich Forschung und Bildung sowie die wertschöpfungsintensiven Industrien? – Mehrheitlich im metropolitalen Zentrum Basel. Wo wohnen die Menschen? – In der ganzen Region. Wie vermeiden wir zusätzlichen Pendlerverkehr? – Durch die Nähe von Wohnen und Arbeiten und die Nutzung neuer Kommunikationstechnologien. Diese «Verzahnung» ergibt eine Gesamtbetrachtungsweise einer ganzen Region, die einen hervorragenden Standort für Leben und Arbeiten bietet.

T hom a s K e ss l e r leitet seit 2009 die Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung. Vorher war er Drogen­delegierter (1991–1998) und Leiter der Integrationsstelle (1999–2008). Er ist zudem Mitglied der eidg. Kommis­sion für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ).

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amit das gelingt, müssen aber viele existenzielle Fragen der Zukunft gemeinsam gestellt und zusammen gelöst werden, ist Thomas Kessler, Leiter Kantons- und Stadtentwicklung im Präsidialdepartement Basel-Stadt überzeugt. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» gibt er aber auch zu bedenken, dass man nicht nur zum gemeinsamen Raum insgesamt, sondern auch zu den einzelnen Teilen, zu Stadt, Quartier, Dorf und Grünraum, gezielt Sorge tragen muss.

«Geschäftsführer»: Täuscht der Eindruck, dass in letzter Zeit das Gemeinsame zwischen den beiden Basel immer mehr auseinanderdriftet? Thomas Kessler: Oberflächlich kann das sein, man sollte jetzt aber nicht den Fehler machen, aufgrund bestehender Diskussionspunkte zwischen den beiden Basel, von einem «Spaltpilz» zu sprechen. Verschiedene Meinungen und Standpunkte sind normal und legitim in einer Partnerschaft, und um eine solche handelt es sich ja unzweifelhaft zwischen den beiden Halbkantonen. Aber unabhängig davon, wo jeder von uns politisch steht, sollten wir das vermeintlich oder tatsächlich Trennende nicht betonen, sondern das Gemeinsame als Basis für die weitere Entwicklung sehen und vor allem dafür schauen, dass es diesem Raum «Nordwestschweiz» als Ganzes gut geht. Was ist denn das Gemeinsame der beiden Basel? Wir sind punkto Verkehr, Arbeit, Wohnen, Gesundheit, Kultur, Sport und Freizeit ein eng vernetzter Raum. Entsprechend stellen sich die

Geschäftsführer Frühling : : 2016

Als Kantons- und Stadtentwickler können Sie aber nur für BaselStadt sprechen? Ja, und damit für das Zentrum der trinationalen Region mit 800’000  Einwohnern. Die Entwicklung von Basel-Stadt kann nur mit allen Wechselwirkungen zu den Partnern ganzheitlich und nicht isoliert betrachtet werden. Sie findet immer nur im Zusammenhang mit Effekten, die auch von ausserhalb kommen, statt. Wie schlägt sich zum Beispiel die Anzahl von Wohnungen und Arbeitsplätzen in der Stadt im Pendlerverkehr und der gesamten regionalen Verkehrssituation nieder? Wäre es nicht vernünftiger, der Zersiedelung rund um die Stadt Einhalt zu gebieten und dem die Idee einer «Stadt der kurzen Wege», wo Wohnraum und Arbeitsplätze schnell erreichbar sind, entgegenzustellen? Nicht Basel oder Liestal stehen im Wettbewerb miteinander, sondern die gesamte Region Nordwestschweiz mit Standorten in den USA und Asien. Hohe Produktivität und Wertschöpfung sowie überragende Forschungs- und Entwicklungskompetenzen, erstklassige Bildungs-, Kultur- und Freizeitangebote, sozialer und politischer Friede oder breiter Wohlstand, dies alles macht das «Gesamtpaket Nordwestschweiz» mit Basel als Zentrum nicht nur für die Bewohner, sondern auch für hinzuziehende Fachkräfte sehr attraktiv. Die Erfahrungen, welche man als Zentrum einer trinationalen Region über die Jahrhunderte durch Handel und Wissenschaft erworben hat, sind die besten Voraussetzungen für die Herausforderungen der Zukunft in Richtung Wissensgesellschaft. Vor allem aber dürfen wir nicht mit dem bisher Erreichten zufrieden bleiben, sondern müssen uns ständig fit halten und weiterentwickeln.

Weitere Informationen Präsidialdepartement Kantons- und Stadtentwicklung Marktplatz 30a CH-4001 Basel Telefon +41 (0) 61 267 88 97 Telefax +41 (0) 61 267 88 66 www.entwicklung.bs.ch


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Aktuell

ZEHN JAHRE AUF DER ERFOLGSSPUR

  Francesco Ciringione

Seit nun genau zehn Jahren bietet der GESCHÄFTSFÜHRER ein interessantes und unterhaltsames Bild vom vielfältigen regionalen Wirtschafts- und Lebensstandort im Dreiländereck und bringt der Leserschaft Persönlichkeiten, Meinungsträger, Institutionen und Produkte aus der Region näher. Ebenfalls zehn  Jahre alt ist der herausgebende Verlag, die PRESTIGE MEDIA INTERNATIONAL AG. Dieses Jubiläum nehmen wir erstmalig zum Anlass, den Verlag und deren Gründer sowie Inhaber, Francesco Ciringione, vorzustellen. Interview mit Francesco Ciringione von Niggi Freundlieb

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ie PRESTIGE MEDIA INTERNATIONAL AG ist Herausgeberin der internationalen Lifestyle-Publikation PRESTIGE. Mit einer Gesamtauflage von über 150’000 Exemplaren erscheinen in den jeweiligen Ländern «PRESTIGE SWITZERLAND», «PRESTIGE GERMANY» und «PRESTIGE AUSTRIA» sowie die «PRESTIGE International English Edition». Ebenfalls für ein gehobenes Leser- und Inserentensegment publiziert der Verlag in einer Gesamtauflage von über 130’000 Exemplaren verschiedene hochwertige Publikationen wie das exklusive Reisemagazin «IMAGINE», das Online- und Printmagazin «VECTURA» für motorisierte Fortbewegung sowie «PRESTIGE – Best of Swiss Hotels». Mit «PRESTIGE HOME» werden auserlesene Immobilienunternehmen präsentiert und mit «BANKEN DYNASTIEN Banken und deren herausragende Persönlichkeiten sowie ihre Geschichten vorgestellt.

Als zweites Standbein ihrer Tätigkeit gibt die RUNDSCHAU MEDIEN AG, eine Tochtergesellschaft der PRESTIGE MEDIA INTERNATIONAL AG, verschiedene Fach- und PR-Plattformen auf nationaler und regionaler Ebene heraus: Die «kmuRUNDSCHAU» richtet sich als direkte Kommunikationsplattform an Anbieter aus den Zukunftsbranchen und Entscheidungsträger von Schweizer KMU. Die «energieRUNDSCHAU» beleuchtet aktuelle Brennpunktthemen im Energiesektor und informiert fundiert und kompetent über aktuelle und innovative Marktleistungen. Die «bauRUNDSCHAU» ist das Forum der Bau- und Immobilienindustrie und die «bundesRUNDSCHAU» beinhaltet aktuelle Brennpunktthemen auf Bundesebene und richtet sich an Fachstellen in Bund, Kantonen und Gemeinden, Einkaufsverantwortliche von Industrie, Banken, Versicherungen und KMU, an Spitäler, Umweltfachleute, Architekten, Ingenieure und Generalunternehmer. Und seit zehn Jahren erscheinen der «Geschäftsführer Basel» – die KMU-Plattform für die Dreilandregion  – und seit rund zwei Jahren der «Geschäftsführer Zürich.» Im Interview gibt Francesco Ciringione Einblicke in seine Verlegertätigkeit, seine Unternehmensphilosophie und berichtet, wie er Verleger geworden ist.

Francesco Ciringione Alter: 41 Zivilstand: in fester Partnerschaft; 3 Kinder Erlernter Beruf: Chemikant Heutige Position: Verleger; Beteiligungen an verschiedenen Firmen Hobby: Fussball; Familie

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Aktuell

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dieses Magazins, ein Top Team, Du Niggi Freundlieb als Chefredaktor, der Projektleiter Thomas Lindenmaier und Marco Bernasconi. Ohne dieses Team wäre der Verlag in dieser Form nicht machbar. Seriosität, Professionalität, positive Energie und Loyalität – das ist einfach 1A und unersetzbar. Dieses Team ist für einen nicht unbeachtlichen Teil meines unternehmerischen Erfolges verantwortlich. Vielen Dank dafür.

«Geschäftsführer»: Das Verlegergeschäft ist ein schwieriges. Dennoch haben Sie vor zehn Jahren den Schritt gewagt, Verleger zu werden. Was hat Sie dazu bewogen? Francesco Ciringione: Wie so vieles im Leben stand am Anfang ein Zufall. Vor rund zehn Jahren – ursprünglich bin ich ausgebildeter Chemikant – war ich im Network-Marketing tätig. Zufälligerweise traf ich an einer Tankstelle einen alten Bekannten, der mich um Unterstützung für seine Firma bat. Auf die Frage, was er denn beruflich so tue, antwortete er mir, er sei Verleger. Etwas naiv fragte ich ihn, ob er denn in der Teppichoder Parkettbranche tätig sei, Als dann der Sachverhalt aufgeklärt war, begann mich die Idee eines Verlages immer mehr zu interessieren, und ich machte mich in der Folge sachkundig. Vor allem die Perspektive, Zeitschriften nach meinem Gusto entwickeln zu können und herauszugeben, faszinierte mich. Schon kurze Zeit später gründete ich meinen Verlag und stellte einen Verkäufer, einen Redaktor und eine Sekretärin ein – alle drei arbeiten übrigens bis heute im Verlag! Zu Beginn starteten wir mit einem regionalen KMU-Magazin, aus dem sich bald der «Geschäftsführer Basel» entwickelte. Gleichzeitig lancierte ich die Lifestyle-Publikation «PRESTIGE». In der Folge bauten wir die Palette der Lifestyle-Produkte kontinuierlich aus, ebenso den Bereich Fachpublikationen mit den KMU-Schwerpunkten. Heute ist mein damaliges Ziel, nach zehn Jahren ebenso viele Publikationen herauszugeben, nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen worden, was mich angesichts des immer härter werdenden Verlagsgeschäfts doch ein bisschen stolz macht. Immer wieder scheitern Verleger mit ihren Projekten. Was haben Sie besser gemacht? Auch wir mussten Lehrgeld bezahlen, das ist normal. Aber mir war immer bewusst, dass man ein noch so schönes Produkt herstellen kann, wenn es sich nicht rechnet, kann man auch kein Geld damit verdienen. Geld, das es für Löhne, Infrastruktur, Investitionen etc. braucht. Ich hatte und habe das Glück, dass in meinem Unternehmen nicht nur kreative Köpfe arbeiten, sondern auch Menschen, welche die finanziellen Erfordernisse unseres Verlages mit der Realisation inhaltlich und gestalterisch hochwertiger Produkte verbinden, und damit Inserenten attraktive Plattformen für ihre Botschaften anbieten können. Man muss im umkämpften Werbemarkt innovativ sein und die richtigen Produkte für die passende Leserschaft nicht nur konzipieren und realisieren, sondern schlussendlich auch verkaufen. Aus diesen Grundüberlegungen ist deshalb eine ganze Palette von auf verschiedene Marktsegmente abgestimmten Publikationen entstanden. Welchen Stellenwert hat der «Geschäftsführer» für den Verlag? Ich bin hier in der Region aufgewachsen und es freut mich natürlich sehr, dass wir mit dem Magazin «Geschäftsführer» inzwischen DAS regionale Wirtschaftsmagazin sind. Seit 10 Jahren arbeitet, im Rahmen

Mit den PRESTIGE-Publikationen haben Sie sich im hochwertigen Lifestyle-Markt etabliert – weshalb diese Fokussierung? Ich selbst habe ein Faible für schöne Dinge, schöne Orte oder schöne Menschen, und die verschiedenen PRESTIGE-Ausgaben thematisieren dies inhaltlich und bilden es vor allem auch auf höchst ästhetische Weise ab. Mit «PRESTIGE» habe ich mir auch ein bisschen meinen Traum einer hochwertigen Zeitschrift erfüllt. Darüber hinaus ist «PRESTIGE» im Werbemarkt für die entsprechenden Produkte und Dienstleistungen eine interessante, internationale Plattform. PRESTIGE gibt es mit unterschiedlichen Ausgaben bereits für mehrere Länder und erscheint in Deutsch und in Englisch – ist ein weiterer Ausbau geplant? Wir planen zum Beispiel, «PRESTIGE» nicht nur – wie bis jetzt als «International Edition» auf Englisch – sondern in weiteren, Englisch sprechenden Ländern, jeweils mit landesbezogenen Ausgaben herauszubringen. Ebenfalls arbeiten wir daran, mit dieser internationalen PRESTIGE-Ausgabe europaweit in den führenden europäischen Metropolen präsent zu sein. Mit den Fachzeitschriften sind Sie vor allem im KMU-Bereich unterwegs – was sind da Ihre Überlegungen? Die KMU in der Schweiz stellen immer noch das Rückgrat unserer Wirtschaft dar. Sie beschäftigen den Hauptteil der Arbeitnehmer und sind für den Wohlstand unseres Landes hauptsächlich verantwortlich. Deshalb hat der KMU-Bereich für uns eine zentrale Bedeutung. Mit den RUNDSCHAU-Titeln oder den Basler und Zürcher Ausgaben vom Geschäftsführer stellen wir Unternehmen attraktive Werbe- und interessante Informationsplattformen für praktisch alle Branchen zur Verfügung. Ist der GESCHÄFTSFÜHRER BASEL, dem ja vor rund zwei Jahren eine Zürcher Ausgabe gefolgt ist, so etwas wie ein Modell für weitere, regionalbezogene Ausgaben? Der «Geschäftsführer Basel» ist für den gesamten Verlag modellhaft. Journalistisches Know-how, überragendes Networking, Verkaufstalent, gestalterische Kompetenz und effektive, selbstständige Teamarbeit haben den «Geschäftsführer Basel» zu einer Erfolgsgeschichte gemacht, die mich als Verleger stolz und dankbar macht. Das Konzept eines regionalen Wirtschaftsmagazins, so wie dies der «Geschäftsführer» darstellt, lässt sich natürlich in jeder Region der Schweiz adaptieren. Man muss jedoch in der jeweiligen Region gut verwurzelte Mitarbeiter für die Redaktion und auch im Verkauf haben. In Zürich sind wir nun rund zwei Jahre auf dem Markt, und der Erfolg sowie die Bekanntheit steigen von Ausgabe zu Ausgabe. Im Moment arbeiten wir an Partnerschaften mit Institutionen wie zum Beispiel Money House und anderen, und danach kann auch eine Expansion in die Ostschweiz, in die Romandie und das Tessin ins Auge gefasst werden. Schlussendlich kann ich nur sagen, das Geschäftsführer-Konzept ist genial! Firmen können sich regional auf hochwertigem Papier und ebensolcher Aufmachung präsentieren. Klar, das Internet ist stark, aber aus unzähligen Gesprächen mit Lesern, Inserenten oder Wirtschaftsvertretern weiss ich, dass man den Geschäftsführer auch physisch gerne in die Hand nimmt, darin blättert und sich beim Lesen nicht nur einfach Impressionen aus den verschiedensten Bereichen des regionalen Wirtschafts- und Lebensstandortes, sondern zum Beispiel auch konkrete Ideen für neue Geschäftsbeziehungen holt. >

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Sie haben das Internet erwähnt, das ja immer mehr den Printmedien den Rang abläuft – wie sehen Sie diese Entwicklung? Ich bin hundertprozentig sicher, dass überzeugend gestaltete Printprodukte immer ihren Platz auf dem Markt finden. Ich glaube nicht, dass zum Beispiel der PRESTIGE- oder Geschäftsführer-Abonnent dem Lesen des Magazins auf einem Tablet der gedruckten Ausgabe den Vorzug geben würde, hält er doch ein hochwertiges Produkt in Händen, das er über einen längeren Zeitraum immer wieder nutzen und geniessen kann. Das Internet ist sicherlich im ständig sich aktualisierenden Newsbereich unschlagbar, aber mit unseren Magazinen bewegen wir uns in einem nachhaltigeren und wertbeständigeren Umfeld. Sie haben also keine Angst vor dem Internet? Wir wissen natürlich, dass auch wir als Verlag uns dem Internet nicht verschliessen können. Wir konzentrieren uns aber auf spezifische Dienstleistungen, weil wir dort viel gezielter auf Kundenbedürfnisse eingehen können. So betreibt die PRESTIGE HOME DIGITAL AG, welche ich mehrheitlich besitze, das Immobilienportal «prestigehome.ch», wo ausgewählte Makler Immobilien präsentieren. In Planung sind dabei ein VIP-Tool, wo sich User einloggen können, sowie eine Software für Banken, die dann Kauf und Verkauf von Immobilienobjekten über dieses Portal abwickeln können. Entsprechende Verträge mit Banken sind bereits abgeschlossen. Sind alle datenschutzrechtlichen Fragen geklärt, können diese Tools implementiert werden, und wir können, zum Beispiel durch Verkauf von Lizenzen, ins Ausland expandieren. Als neustes Projekt lancieren wir zudem als Weltneuheit mit «www.prestigenews.com» eine neue Online-Brand-Social-Media-Plattform, an der sich CEOs von renommierten Firmen und Persönlichkeiten beteiligen werden. Um was genau geht es bei «www.prestigenews.com»? Vereinfacht gesagt wollen wir damit Brands und Community verschmelzen. Eine entsprechende Beta-Version ist bereits online, die wir im Moment genau beobachten, um entsprechende Anpassungen vorzunehmen und Erfahrungen zu sammeln. Konkret können die User über das Portal ihre Interessen und die von ihnen gewünschten Brands auswählen und sich über die neusten Produkte-News, welche direkt von den Brands selbst kommen, informieren. Dank einer speziellen Software kann das Verhalten der User gespeichert werden, und sie bekommen nur die Stores und Produkte zu sehen, die ihnen wirklich gefallen, ohne dass sie Zeit zum Suchen und Stöbern verlieren. Das Portal soll zuerst in der Schweiz starten und danach weltweit in 24 Sprachen realisiert werden.

P u b l i k at i o n e n

W e i t e r e I n fo r m at i o n e n

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PRESTIGE MEDIA INTERNATIONAL AG Verlag | Redaktion | Produktion St.-Jakob-Strasse 110 CH-4132 Muttenz / Basel Telefon +41 (0)61 335 60 80 Telefax +41 (0)61 335 60 88

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info@prestigemedia.ch www.prestigemedia.ch

Redaktion Zürich Pfingstweidstrasse 31A CH-8005 Zürich Telefon +41 (0) 44 210 09 20-24 Telefax +41 (0)61 335 60 88


Aktuell

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VECTURA #16

DER NEUE

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P O R T F O LI O P RE S T I G E M E D IA IN T ERNAT I O NAL A G

[ lat.: das Fahren]

#16 | Herbst 2015

D •A• CH

Herbst 2015

VOLUME 36 l AUTUMN 2015

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AUSGABE 01/2016

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Aktuell

  hotel bildungszentrum 21

BASELS GRÖSSTES SEMINARUND TAGUNGSHOTEL

Mit 18  internen und zwei externen Seminar- und Tagungsräumen, welche für die verschiedensten Anlässe und Events genutzt werden können, ist das «hotel bildungszentrum 21» Basels grösstes Seminarhotel. Das 3-Sterne-Parkhotel ist idyllisch im grössten Privatpark der Stadt sowie zentral an der Missionsstrasse  21 gelegen, verkehrsgünstig erschlossen und nur einen Steinwurf von der Altstadt entfernt.

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eben den Seminarräumen stehen den Gästen 73 moderne und zugleich behagliche Zimmer mit TV, Telefon und gratis WLAN, das nicht öffentliche Hotelrestaurant sowie zwei Lounges, ein «Raum der Stille» und ein Fitnessraum zur Verfügung. Für festliche Privat- oder Firmenanlässe kann der Pavillon im Park oder der historische Spalenkeller genutzt werden. Jeden ersten Sonntag, am Ostersonntag, Muttertag, Pfingstsonntag und am 1. August öffnet das «hotel bildungszentrum 21» jeweils ab 10.30 Uhr die Restauranttüren zum feinen «Sunndigs Zmorge» im Park, der sich auch für Apéros oder Barbecue-Anlässe hervorragend eignet.

Das «hotel bildungszentrum 21» befindet sich in einem 1860 erbauten und 2009 unter Denkmalschutz gestellten Gebäude, das seit letztem Jahr nach etappenweiser Renovierung in neuem Glanz erstrahlt. Erst kürzlich wurde der Betrieb ISO 9001: 2015 (Qualität) und ISO 14001:2015 (Umwelt) zertifiziert. Damit verfügt das Hotel auch über das Label Q III, welches das wichtigste Qualitätslabel der Schweizer Tourismusbranche ist.

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Im Gespräch gibt Hoteldirektor Pascal Martin nähere Einblicke in das «hotel bildungszentrum 21», welches dieses Jahr seinen 15. Geburtstag feiert, und in dessen vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. «Geschäftsführer»: Das «hotel bildungszentrum 21» wird durch die Mission21, das Evangelische Missionswerk Basel, geführt, ist aber ein ganz normales Hotel? Pascal Martin: Es ist ein 3-Sterne-Parkhotel in bemerkenswerter Umgebung für Gäste aus aller Welt, ob für Touristen, Messebesucher oder Geschäftsleute. Ein Unterschied zu einem gängigen Hotel ist die Tatsache, dass die erwirtschafteten Gewinne vollumfänglich in die Projekte der Mission 21 fliessen. Vor rund 15  Jahren hat die Basler Mission, welche letztes Jahr das 200-jährige Bestehen mit grossen Feierlichkeiten beging, ihr operatives Geschäft – darunter auch das hotel bildungszentrum 21 – dem neu gegründeten Gemeinschaftswerk Mission21 übertragen. Das «hotel bildungszentrum 21» bietet nicht nur modernsten Hotelkomfort für seine Gäste, sondern ist auch Basels grösstes Seminarund Tagungshotel – was können Sie den Teilnehmenden diesbezüglich anbieten?


Herausragend sind die Nutzungmöglichkeiten für Seminare, Tagungen, Workshops oder Privat- und Geschäftsanlässe. Die 18 Räumlichkeiten sind mit modernster Technik ausgerüstet und können von zwei bis 250 Personen genutzt werden. Bei Bedarf stehen im Ökolampad, unserer externen Tagungs- und Eventlocation, zwei weitere Seminarräume für bis zu 400  Personen zur Verfügung. Insgesamt können wir also 20 Räumlichkeiten für praktisch jegliche Art von Anlass anbieten. Welche Verpflegungsmöglichkeiten bestehen für die Gäste vom «hotel bildungszentrum 21»? Das Hotel verfügt über ein eigenes, nicht öffentliches Restaurant – unsere Küche benutzt hauptsächlich frische und regionale Produkte. Das Restaurant kann für Bankette für zehn bis 250 Personen gemietet werden, ausserdem bieten wir auswärtigen Gästen verschiedenste Events wie zum Beispiel das «Sunndigs Zmorge» im Park oder unseren FonduePlausch im Pavillon. Man kann aber auch im Spalenkeller, umgeben von den alten Stadtmauern, dinieren. Auf Wunsch kann unser wunderbarer Garten für Anlässe jeglicher Art wie Geburtstagsfeiern, Hochzeiten, Geschäftsanlässe usw. genutzt werden, und unser Restaurant übernimmt dabei das Catering.

Weitere Informationen hotel bildungszentrum 21 Missionsstrasse 21 CH-4055 Basel Telefon +41 (0)61 260 21 21 Telefax +41 (0)61 260 21 22 info@bildungszentrum-21.ch www.bz21.ch

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EINE WIE KEINE

  Brigitte Hasler

Die Geschäftsführerin Brigitte Hasler steht mit ihrem Namen und regional etablierten Unternehmen für ein umfassendes Dienstleistungsangebot, welches neben dem Immobilienverkauf und der Projektentwicklung für Bauland auch Renovationen abdeckt.

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en Grundstein für ihr heutiges Tätigkeitsfeld legte Brigitte Hasler vor über 25 Jahren mit dem Einbau und Umbau von Arztpraxen. Im weiteren Verlauf hat sie sich zusätzlich auf den Verkauf von Immobilien aller Art (und jeglicher Preiskategorie) spezialisiert. Neben der klassischen Maklertätigkeit ist das Dienstleistungsspektrum des Unternehmens dabei so vielfältig wie der Immobilienmarkt selbst: von der Beurteilung eines Objektes, im Hinblick auf den Verkaufswert, über die Erarbeitung einer unverbindlichen Bebauungsstudie, bis hin zur Liegenschaftsverwaltung und umfassenden Haussanierung. Der Prozess des Kaufs oder Verkaufs einer Immobilie ist für die meisten Menschen eine Herausforderung. Dies erfordert eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, bei der professionell grundsätzliche Fragen geklärt werden wie zum Beispiel: Wie und wann geht man mit einem Objekt auf den Markt? Wie lässt sich ein optimaler Gegenwert erzielen? Was ist bei einer Erbengemeinschaft zu beachten? Befindet sich eine Baulandreserve auf dem Grundstück und falls ja, welches Nutzungspotenzial ist vorhanden? Wie hoch sind die zu erwartenden Renovations- / Umbaukosten? Bei Brigitte Hasler Innenarchitektur werden all diese Fragen und viele mehr im Rahmen einer persönlichen Betreuung und Beratung kompetent beantwortet – Diskretion ist garantiert!

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Brigitte Hasler bleibt nicht nur ihrer Philosophie treu, sondern auch ihren Honoraren: seit der Firmengründung gleichbleibend bei 1,5 Prozent, zuzüglich Mehrwertsteuer.

Brigitte Hasler, Geschäftsführerin.

Weitere Informationen Brigitte Hasler Innenarchitektur Wenkenhaldenweg 14 Postfach 493 CH-4125 Riehen Telefon +41 (0)61 681 63 55 Mobil +41 (0)79 342 19 90 info@brigittehasler.ch www.brigittehasler.ch


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Turi Bautreuhand GmbH

WER FINDET SICH NOCH IM IMMOBILIEN-DSCHUNGEL ZURECHT? Schwergewichtig setzt sich die Turi Bautreuhand GmbH mit allen Aspekten der Projektentwicklung von Bauprojekten in Zusammenarbeit mit Architekten und Generalunternehmungen sowie Vermarktung von Liegenschaften (MFH, EFH und Eigentumswohnungen) auseinander. Sie entwickelt für Private (Landeigentümer, Erben oder Liegenschaftsbesitzer) sowie institutionelle Investoren massgeschneiderte Lösungen und kennt alle verschlungenen Wege durch das Dickicht der gesetzlichen und behördlichen Vorschriften. So zeigt sie zum Beispiel auf, wie man bei Renovationen oder Sanierungen beträchtlich Steuern sparen kann.

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uri Bautreuhand GmbH, eine unabhängige Immobilien/Bautreuhand Unternehmung, bietet Dienstleistungen im Bereich Immobilienvermarktung, d. h. Kauf, Verkauf und Vermittlung von Immobilien (Wohnungen, Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Büro- und Gewerbegebäude und Baulandparzellen). Im Bereich Bautreuhand bietet die Firma professionelle Unterstützung bei der Führung von Bauprojekten (Bauherrenvertretung, Projektleitung, Bauleitungen und Kostenkontrolle) sowie Immobilienbewertung (Schätzungen) und Mängelbehebung nach Abschluss eines Bauprojektes. Ausserdem hat sich die Turi Bautreuhand GmbH in den letzten Jahren auf komplexe Projektentwicklungen sowie Steueroptimierung bei Renovationen spezialisiert.

Know-how: Claudio Turi, gelernter Zeichner, Maurer, Bauführer und Projektleiter, ist verantwortlich für die praktische Ausführung von Bauprojekten und den Bereich Akquisition. Yvonne Turi beschäftigt sich als ausgebildete Juristin mit Berufserfahrung in der Steuerpraxis – und seit Kurzem mit einem zusätzlichen Master of Advanced Studies in Real Estate (CUREM) – mit den rechtlich komplexen Fragen im Zusammenhang mit der Entwicklung von Bauprojekten und im Bautreuhand-Bereich. Weitere baujuristische Kompetenz steuert die Rechtsanwältin Martina Zentner Mangold bei, die zusätzlich für die Vermarktung zuständig ist. Claudio und Yvonne Turi stellen im Interview mit dem «Geschäftsführer» die Turi Bautreuhand GmbH vor und skizzieren die verschiedenen Tätigkeitsfelder des 2002 gegründeten Unternehmens.

Somit versteht sich die Turi Bautreuhand GmbH als umfassender Dienstleister im Bereich Immobilienentwicklung und -vermarktung, welcher zusätzlich noch bereit ist, auch finanzielle Risiken zu übernehmen, sei es, weil die Banken es ablehnen, Private dazu nicht in der Lage oder Immobilienmakler nicht bereit sind. Das Team der Turi Bautreuhand GmbH kennt den regionalen Immobilienmarkt aus dem Effeff, vereint sämtliche in den Bereichen Bautreuhand, Projektentwicklung und Immobilienvermarktung erforderlichen Kenntnisse und verfügt gleichermassen über ausgeprägtes bauspezifisches sowie juristisches

«Geschäftsführer»: Wenn Sie so die bald 15 Jahre Turi Treuhand GmbH Revue passieren lassen, was hat sich im Immobilienbereich vor allem markant verändert? Claudio Turi: Das Immobiliengeschäft ist sehr komplex geworden. Insbesondere hat die Flut von Regulatorien, gesetzlichen und behördlichen Bestimmungen sowie Vorschriften enorm zugenommen.

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Welche Auswirkungen hatte das auf die Tätigkeit der Turi Bautreuhand GmbH?


Aktuell

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Turi Bautreuhand Bautreuhand §§ Projektentwicklung §§ Bauherrenberatung / Bauherrenvertretung §§ Mängelbehebung §§ Kundenbetreuung §§ Immobilien- und Baurecht Immobilienvermarktung §§ Verkauf & Erwerb §§ Immobilienbewertung

Yvonne Turi: Ich bin ja als Juristin erst später in die Firma meines Mannes eingetreten, nicht zuletzt weil wir beide erkannten, dass die erwähnte, gewachsene Komplexität – gerade im Bereich Projektentwicklung – in der Firma zusätzliches juristisches Know-how nötig machte. Die gesetzlichen Bestimmungen sind von Gemeinde zu Gemeinde und von Kanton zu Kanton verschieden. Es gilt – neben der ebenfalls komplexen Baupraxis, inklusive Bauherrenvertretung, Projekt- und Bauleitung und Kosten – sowie Terminkontrolle – vielfältige Auflagen bezüglich Baurecht, Umweltschutz, Energieverbrauch, Material- und Ausführungsbestimmungen, Zonenvorschriften, Steuern usw. zu berücksichtigen, was selbst arrivierte Architekten und Bauherrschaften überfordert. Alle genannten Vorschriften und Bestimmungen müssen nicht nur beachtet und erfüllt werden, sie müssen auch aufeinander abgestimmt sein und im Kontext der gesamten Planung realisiert und implementiert werden. All dies kann die Turi Bautreuhand GmbH, bei Bedarf in Zusammenarbeit mit hoch qualifizierten und auserwählten Partnern, aus einer Hand anbieten und damit den Kunden ein qualitativ hochstehendes und einzigartiges Gesamtpaket zur Verfügung stellen. Claudio Turi: Die Vorleistungen in einer Projektentwicklung sind oft enorm, auch finanziell. Damit aber Visionen und Ideen trotzdem verwirklicht werden können, müssen sie auch von uns finanziell mitgetragen werden. Diese Bereitschaft, Risiko mitzutragen, unterscheidet uns von den vielen anderen Beratern, ich nenne sie auch Spekulanten, die eben nur beraten und vieles zu wissen scheinen, aber sich selber nicht die Finger verbrennen möchten. Dieser wesentliche Unterschied führt oft dazu, dass Private uns ihr Vertrauen schenken und es so zu spannenden Projekten kommt.

Wie muss man sich den Prozess einer Projektentwicklung durch die Turi Bautreuhand GmbH vorstellen? Claudio Turi: Zusammengefasst – und ich skizziere den Prozess, unabhängig davon, ob es sich jetzt um ein Neubauprojekt oder um ein Bestandesobjekt handelt – stehen zu Beginn eine generelle bauliche Bestandesaufnahme und Analyse, inklusive Land- und Zonennutzung. Wir erarbeiten Machbarkeitsstudien und entwickeln Bebauungs- oder Umnutzungskonzepte, holen Rechtsgrundlagen bis zur Baubewilligung ein, suchen die passenden Fachplaner und Architekten sowie Käufer oder Investoren und kümmern uns um die Kapitalbeschaffung. Bei Sanierungen und Renovationen können Steuern eingespart werden  – wie funktioniert das? Yvonne Turi: Ab dem 1. Januar 2010 sind bei der direkten Bundessteuer Instandstellungskosten für alle Liegenschaften ab Erwerb abzugsfähig. Das sieht auf den ersten Blick einfach aus, wird aber in der steuerlichen Praxis – je nach Kanton – unterschiedlich interpretiert und gehandhabt. So kann es in der Praxis vorkommen, dass Steuerbehörden Gesamtsanierungen als Neubau qualifizieren, womit die Sanierungskosten nicht abzugsberechtigt wären. Leider gibt es zurzeit keine eindeutigen Kriterien, was jetzt nun als Instandstellung oder als Neubau gilt. Aufgrund unser Erfahrung und unseres Wissens können wir aber Hauseigentümern entsprechende Grundlagen liefern. Allen Hausbesitzern ist allerdings dringend zu empfehlen, Instandstellungen und Sanierungsarbeiten über die Jahre hindurch sorgfältig – zum Beispiel mit Fotos – zu dokumentieren, um darauf basierend mit den Steuerbehörden argumentieren zu können. Speziell gestaltet sich die Situation bei Energiespar- und Umweltschutzmassnahmen. Diese können auf Bundesebene und in den meisten Kantonen ebenfalls von der Einkommenssteuer abgezogen werden, auch wenn sie wertvermehrenden Charakter haben.

Weitere Informationen Turi Bautreuhand GmbH Münchensteinerstrasse 2 Postfach CH-4002 Basel Telefon +41 (0) 61 260 26 26 Telefax +41 (0) 61 260 26 27

Familie Turi

ct@turi-bautreuhand.ch www.turi-bautreuhand.ch

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Aktuell

Das Team vom Betten-Haus Bettina

LIEGEN IST SEHR INDIVIDUELL

   Betten-Haus Bettina AG

Matratzen, Lattenroste, Betten, Schränke/Kleinmöbel oder Bettwäsche – auf 800 m2 präsentiert sich in Therwil das Betten-Haus Bettina. Das grösste Bettenfachgeschäft in der Nordwestschweiz hat nicht nur die führenden Marken im Sortiment, sondern berät die Kunden individuell und findet innovative Lösungen für hochwertigen Schlafkomfort.

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er 1993 gegründete Familienbetrieb – mit grossem Parkplatzangebot direkt vor dem Haus – stellt auch in der hauseigenen Schreinerei massangefertigte Betten her sowie entwickelt Sonderanfertigungen und berät auf Anfrage auch die Kunden zu Hause. In der gesamten Nordwestschweiz ist die Lieferung und Montage von Bettgestellen, Lattenrosten und Matratzen sowie deren Entsorgung gratis. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» weist Kurt Hasenfratz, Inhaber und Geschäftsführer der Betten-Haus Bettina AG, auf den direkten Zusammenhang zwischen der Wahl des richtigen Bettes und einem gesunden Schlaf hin und erklärt, wie er und sein fachkundiges Personal den Kunden zu einer diesbezüglichen Verbesserung der Lebensqualität verhelfen können.

«Geschäftsführer»: Wird die Wahl des richtigen Bettes oder der richtigen Matratze unterschätzt? Kurt Hasenfratz: Obwohl man einen nicht unbeträchtlichen Teil seines Lebens im Bett verbringt, ist vielen Menschen nicht bewusst, dass falsche Lattenroste und Matratzen, ja sogar Kissen und Decken direkten Einfluss auf die Schlafqualität haben. Und wie hilft das Betten-Haus Bettina den Kunden diesbezüglich? Unsere fachkundigen Mitarbeitenden evaluieren in intensiven Beratungsgesprächen die individuellen Schlafbedürfnisse der Kunden, ermitteln gesundheitliche Problemfelder und können aufgrund ihrer Erfahrung feststellen, welcher Matratzen- oder Rost-Typ geeignet ist, den Kunden zu einer besseren Schlafqualität zu verhelfen. Dabei steht eine grosse Auswahl an verschiedenen Schlafsystemen namhafter Hersteller, welche individuell an die Bedürfnisse der Kunden angepasst werden können, zur Verfügung. So gibt es zum Beispiel höhenverstellbare Komfortbetten, welche gerade älteren Menschen den Alltag vereinfachen.

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Reicht denn ein kurzes «Probeliegen» bei Ihnen im Geschäft bereits aus, um die richtige Wahl eines Rostes oder einer Matratze zu eruieren? In der Tat ist das natürlich manchmal gar nicht so einfach und braucht Zeit. Wir geben den Kunden deshalb die Möglichkeit, zum Beispiel Marken-Matratzen zu Hause auszuprobieren. Desgleichen justieren wir natürlich die Roste gratis nach, bis sich die Kunden wohlfühlen. Zusätzlich kann das Betten-Haus Bettina auch dank der hauseigenen Schreinerei Spezialwünsche erfüllen. So können wir Masse oder Form des Bettes ändern oder ganz auf die Bedürfnisse des Kunden individuell massschneidern.

Weitere Informationen Betten-Haus Bettina AG Wilmattstrasse 41 CH-4106 Therwil Telefon +41 (0) 61 401 39 90 Telefax +41 (0) 61 401 39 92 verkauf@betten-haus-bettina.ch www.bettenhaus-bettina.ch

Öffnungszeiten: Montag – Freitag 9.00 –12.00 / 13.00 –18.30 Uhr Samstag 9.00 – 16.00 Uhr


Aktuell

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Wir prüfen Ihre Texte in den Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch auf Orthografie Grammatik Interpunktion Typografie Layout Inhalt Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. T +41 61 272 42 80 www.rotstift-ag.ch

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Aktuell

TRETOR AG

«UNSERE HERZEN SCHLAGEN    MITTELSTÄNDISCH!» Die TRETOR AG in Liestal ist durch den kürzlich erfolgten Zusammenschluss mit der Valiba AG in Basel sowie dem neu eröffneten Standort in Aarau zu einem der grössten mittelständischen Treuhand- und Revisions-Unternehmen der Nordwestschweiz geworden.

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as von den Gebrüdern Gilbert und Philipp Hammel 1995 gegründete Unternehmen hat sich kontinuierlich entwickelt und ist mit seinen rund 35 Mitarbeitenden mit den Schwerpunkten Unternehmensberatung, Rechnungswesen, Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, vornehmlich für KMU – und vor allem zu KMU-gerechten Preisen – tätig. Die TRETOR AG engagiert sich stark in der Berufs- und Weiterbildung. Die Mitarbeitenden verfügen über ein profundes Fachwissen und haben Abschlüsse als dipl.  Wirtschaftsprüfer, dipl.  Treuhandexperte, dipl.  Steuerexperte, dipl.  Bankfachexperte, dipl.  Pensionskassenleiter, Treuhänder mit eidg.  Fachausweis, Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen, dipl.  Betriebsökonom, MAS in HR-Management, HR-Fachmann mit eidg. Fachausweis etc. Einige Kadermitarbeitende sind zudem als Dozenten an der Fachhochschule Nordwestschweiz in den Bereichen Rechnungswesen, Controlling und Steuerrecht aktiv. Die Unternehmung bildet zurzeit 3 Lernende aus. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» stellt Philipp Hammel, dipl. Wirtschaftsprüfer sowie Verwaltungsratspräsident und geschäftsführender Partner der TRETOR AG, das Unternehmen mit Hauptsitz in Liestal vor, spricht über seine Unternehmensphilosophie oder die Leidenschaft, sich für KMU einzusetzen.

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«Geschäftsführer»: Im September erfolgte der Zusammenschluss mit der Basler Valiba Treuhand AG und seit kurzem ist die TRETOR AG auch mit einem Standort in Aarau präsent – ist dies Ausdruck einer Wachstumsstrategie Ihres Unternehmens? Philipp Hammel: Erfreulicherweise durften wir in den letzten 20 Jahren ein kontinuierliches organisches Wachstum erfahren. Unsere Kunden befinden mehrheitlich im Baselland, aber auch in Basel-Stadt. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, auf dem Platz Basel stärker präsent zu sein, was uns mit der Integration der renommierten, seit 30 Jahren bestehenden Valiba AG bestens gelungen ist. Den Wirtschaftsraum Aarau betrachten wir ebenfalls als interessanten Markt. Wir haben uns daher entschlossen, dort ebenfalls Fuss zu fassen, zumal ein Geschäftsleitungsmitglied im Raum Aarau bestens verwurzelt ist. Mit unseren 35 Mitarbeitenden heben wir uns klar von unseren Mitbewerbern ab. In der Treuhandbranche gibt es nebst den wenigen international tätigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sehr viele Kleinst-Treuhandunternehmen. Die Komplexität in der Treuhandbranche hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Um Kunden umfassend betreuen können, braucht es einen guten Mix zwischen Generalisten und Spezialisten. Dies bedingt eine gewisse Unternehmensgrösse.


Aktuell Die Dienstleistungen der TRETOR AG richten sich insbesondere an KMU – weshalb diese klare Fokusierung auf regionale Klein- und Mittelbetriebe? «Unser Herz schlägt mittelständisch»! Börsenkotierte Unternehmen aus der Region lassen sich von ebenso international tätigen Dienstleistern betreuen, während wir sehr nahe an den regionalen Kunden sind. Wir verstehen uns auch nicht einfach als reine Dienstleister, sondern als Partner, der grosse Anteilnahme an den mit uns verbundenen Unternehmen, welche oft schon über viele Jahre unsere Kunden sind, nimmt. Wir pflegen persönliche, freundschaftliche Kontakte und sehen unsere Aufgabe auch darin, die Unternehmen voranzubringen und sie in ihrer Innovationsund Entwicklungsfähigkeit zu unterstützen. Wir verstehen uns als Sparringpartner unserer Kunden für deren zukunftsgerichteten Projekte. Dies geht über das rein Fachliche weit hinaus. Wir beschäftigen uns natürlich mit Zahlen und Fakten, aber genauso intensiv beschäftigen wir uns mit den Menschen, die diese Zahlen und Fakten produzieren. Wenn wir die Menschen verstehen, dann können wir auch die für sie besten Lösungen finden. Die KMU bilden das wirtschaftliche Rückgrat dieses Landes und sind für unseren Wohlstand mitverantwortlich. Hinter diesem Erfolg stehen aber vor allem auch Menschen, die mit Schaffenskraft, Ideenreichtum und Verantwortungsgefühl dafür sorgen, dass es uns weiterhin gut geht. Dazu etwas beizutragen – das ist unsere Motivation. Sie sind nebst Ihrer anspruchsvollen Tätigkeit auch Professor an der Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Weitere Geschäftleitungsmitglieder sind ebenfalls als Dozenten an der FHNW tätig. Ist dies Teil Ihrer Firmenstrategie? Der wichtigste Grund, warum ich als Dozent tätig bin, ist, dass mir das Unterrichten – auch nach 15 Jahren – viel Freude bereitet. Ich schätze die Abwechslung und den bereichernden Kontakt zu den Studierenden. Ich spüre, dass auch die Studierenden meinen praxisorientierten Unterricht schätzen. Dank dem guten Kontakt zu den Studierenden haben wir keinerlei Mühe, gute Nachwuchskräfte zu rekrutieren. Viele unserer Mitarbeitenden sind ehemalige Studierende. Wir haben bei der Personalrekrutierung einen wichtigen Vorteil gegenüber unseren Mitbewerbern.

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Sie messen den Mitarbeitenden bei der TRETOR AG einen hohen Stellenwert bei? Den Allerhöchsten! Wie bereits erwähnt, rekrutieren wir unsere Nachwuchskräfte insbesondere ab der Fachhochschule, wo sie sich praxisorientiertes Wissen auf Hochschulniveau aneignen. Selbstverständlich achten wir bei der Anstellung auf den schulischen Rucksack. Ebenso wichtig ist uns jedoch, dass eine neue Mitarbeiterin bzw. ein neuer Mitarbeiter in unser Team, unsere Firmenkultur und zu unseren Kunden passt. Ich muss bei einer Anstellung spüren, dass das Herz für die KMU schlägt. Ich erachte ein gutes Betriebsklima als wichtigsten Erfolgsfaktor. Ein gutes Betriebsklima kommt auch den Kunden zu Gute, denn wir verzeichnen kaum Personalfluktuation und können dadurch eine hohe Kontinuität bei der Kundenbetreuung garantieren. Dies schätzen unsere Kunden sehr, können sie doch so zu ihren Ansprechpartnern bei der TRETOR  AG dauerhafte und fruchtbare Beziehungen auf bauen. Kurzum: Zufriedene Mitarbeitende für zufriedene Kunden.

Dienstleistungen für kmu WIRTSCHAFTSPRÜFUNG §§ Revision §§ Expertisen STEUERN §§ Steuerberatungen §§ Mehrwertsteuer RECHNUNGSWESEN §§ Buchhaltungen §§ Liegenschaftsverwaltungen §§ Lohnadministration UNTERNEHMENSBERATUNG §§ Controlling §§ Finanzierungen §§ Gründungen §§ Human Resources Management §§ Interimsmanagement §§ Nachfolgeregelungen §§ Pensionskassenlösungen §§ Unternehmensbewertungen §§ Verwaltungsratsmandate

Weitere Informationen TRETOR AG Industriestrasse 7, CH-4410 Liestal Telefon +41 (0) 61 926 83 83 Telefax +41 (0) 61 926 83 89 Dornacherstrasse 230, CH-4053 Basel Telefon +41 (0) 61 270 10 70 Telefax +41 (0) 61 272 29 49 Laurenzenvorstadt 11, CH-5000 Aarau Telefon +41 (0) 62 525 83 80 Telefax +41 (0) 61 926 83 89 info@tretor.ch www.tretor.ch

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Aktuell

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Da grünt Ihnen was!

Blumen- und Gartencenter Schmitt

Seit 80 Jahren kommen Gartenliebhaber bei Blumenschmitt in Lörrach auf ihre Kosten. Pflanzen, Stauden und Gehölze in Gärtnerqualität bilden im Frühjahr und Sommer das Hauptsortiment für den interessierten Hobbygärtner. «Durch den hohen Anteil selbst gezogener Pflanzen können wir die Qualität unseres Sortiments konstant hochhalten und garantieren» sagt Wolfgang Schmitt, Gärtnermeister und Mitinhaber des traditionsreichen Familienbetriebs.

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eit nunmehr fünf Jahren hat das Familienunternehmen in Rheinfelden (D) eine Filiale unter dem Namen Gartencenter-Steul eröffnet. Direkt an der Hauptstrasse zum Gewerbegebiet Schildgasse liegt das neue Gebäude mit seiner imposanten Erscheinung. Dort gibt es neben dem Gärtnersotiment einen Gastronomiebetrieb, der während der Geschäftszeiten feine Gerichte, Kaffees, Kuchen, Eiscrème und erfrischende Getränke anbietet.

Für die passenden Möbel im Garten, auf Terrasse und Balkon ist Martin Schmitt zuständig. In den Gartenmöbel-Ausstellungen in Lörrach und Rheinfelden findet der Kunde eine Auswahl aus 60 Sitzganituren und Loungemöbeln aus Aluminium, Edelstahl, Teakholz und dazu die passenden Polsterauflagen. Individuell angefertigt werden Kissen für neue und alte Gartenmöbel aus hochwertigen Stoffen für den Ausseneinsatz. Diese sind abziehbar und waschbar und in 150 verschiedenen Stoffmustern erhältlich. Dazu angeboten werden GLATZ-Sonnenschirme als Freiarmschirm oder konventionell mit Mittelstock und bis zu einem Durchmesser von sieben Metern.

Gewächshaus für Beet- und Balkonblumen mit Hofladen in Binzen An der Strasse zwischen Binzen und Fischingen finden Gartenfreunde und Blumenliebhaber auf einer Fläche von 15’000 m2 die grösste Auswahl an Beet- und Balkonpflanzen der Region. Die von der Familie Schmitt vor über 20 Jahren errichtete Gärtnerei ist in der Hauptsaison von März bis Juli eine wahre Blütenattraktion. Direkt beim Gärtner im Gewächshaus können die schönsten Pflanzen bestaunt und im Hofladen gleich erworben werden. Dazu angeboten werden die nötige Erde, Pflanzgefässe, Dünger und auch Pflanzenschutzmittel für den Hobbygärtner. Der Hofladen ist ganzjährig geöffnet und lädt einfach zum Verweilen ein!

Weitere Informationen Blumen- und Gartencenter Schmitt OHG | Lörrach Brombacherstr.  5 0 D-79539 Lörrach Telefon +49 (0)7621  93  060

Kulinarische Höhepunkte im Freien Gas-, Holzkohle und Elektogrillgeräte der Marken WEBER, NAPOLEON und OUTDOOR-CHEF machen die Freizeit im Garten zum kulinarischen Höhepunkt. Speziell eingerichtete GRILL-SHOPS bieten in beiden Filialen über 50 verschiedene Modelle samt Zubehör und dank eines grossen Lagers sind alle Modelle sofort zum Mitnehmen verfügbar. Grillen ist Trendthema, und mit dem passenden Zubehör lässt sich auf einem Grill ein tolles Menü zubereiten. Für die Dekoration im Haus und Garten findet der Kunde in den Gartencentern eine grosse Boutique-Abteilung. Vom Windlicht über die passende Kerze, Dufttüten, Tischdecken, Vasen, und Geschenkartikel findet man tausend und eine Möglichkeit, um eine Einladung mit Freunden oder ein grosses Gartenfest ansprechend zu gestalten. Die Floristenteams sind die kompetenten Ansprechpartner für alle Dekorationswünsche und bieten sowohl frische Schnittblumen als auch Kunstblumen für jeden Anlass.

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info@blumenschmitt.de www.blumenschmitt.de Gartencenter Steul GbR | Rheinfelden Müßmattstr.  85 D-79618 Rheinfelden Telefon +49 (0)7623 90  98  30 info@blumen-steul.de www.blumensteul.de

Öffnungszeiten: Montag –Freitag 8.00 – 18.30 Uhr Samstag 8.00  – 17.00 Uhr Sonntag 10.00 – 12.00 Uhr (in Lörrach im März, April & Mai)


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Aktuell

(v.l.) Thomas Heiber, Verkaufsleiter / Andreas Merz, Geschäftsleiter / Hans Walter, Stv. GL und Leiter Coaching / Sozialberatung.

BAUTEILBÖRSE BASEL

ATTRAKTIVE PREISE, NEUE VERKAUFSAUSSTELLUNG

Die BAUTEILBÖRSE Basel an der Barcelonastr. 4 auf dem Dreispitz präsentiert seit Kurzem eine neu und kundenfreundlich gestaltete Verkaufsausstellung. Hier finden Liegenschaftsverwalter, Architekten oder Private zu konkurrenzlos günstigen Preisen komplett instandgesetzte Küchen und Badezimmer, Schränke, Tische jeder Art, Fenster, Türen, Parkett, funktionierende Haushaltgeräte oder wiederverwendbare Bauteile bei hervorragender Qualität zu konkurrenzlos günstigen Preisen – in der Regel zwischen 30 und 50 Prozent des Neupreises je nach Zustand.

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m exklusiven Gastrobereich werden Restaurantbesitzern und Wirten Profigeräte sowie Einrichtungsmöbel angeboten. Ebenfalls auf dem Dreispitz befindet sich eine Werkstatt für Holzzuschnitt. Zudem unterhält die BAUTEILBÖRSE an der Turnerstrasse 32 im Kleinbasel die Verkaufsausstellung Bad/Sanitär.

Im Interview stellt Andreas Merz, seit Oktober 2015 Geschäftsführer der BAUTEILBÖRSE BASEL, das von einem privaten Verein getragene Non-Profit-Unternehmen vor, welches neben dem Verkauf von wiederverwendbaren Bauteilen vor allem ein Beschäftigungsprogramm für stellenlose Personen im Auftrag des Amtes für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Basel-Stadt und des KIGA Baselland durchführt. «Geschäftsführer»: Seit unserem letzten Besuch vor rund einem Jahr ist einiges in der BAUTEILBÖRSE BASEL im Dreispitz gegangen – was haben Sie verändert? Andreas Merz: Ins Auge fällt vor allem das modernisierte Erscheinungsbild, insbesondere durch die neu und freundlich gestaltete Verkaufsausstellung. Die Ausstellung ist nach Themengruppen mit einer klaren Kundenführung geordnet. Ausgebaut wurde zudem die Beratung. Die BAUTEILBÖRSE BASEL geht nun noch aktiver auf die Kunden und ihre Bedürfnisse ein. In einem weiteren Schritt werden wir dann in Zukunft auch unser gesamtes Sortiment im Internet präsentieren.

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Die BAUTEILBÖRSE BASEL bietet auch spezifische Dienstleistungen an – welche? Neben dem Verkauf und der Vermittlung gebrauchter Bauteile bietet die BAUTEILBÖRSE eine breite Palette von Dienstleistungen an. Das Dienstleistungsangebot umfasst einen Holzzuschnitt-Service sowie Demontage und Abbrucharbeiten vor Ort durch unser zuverlässiges Personal. Weitere Angebote sind die Vermittlung von Handwerkern für den Wiedereinbau sowie die Beratung zur Verwendung von Bauteilen und deren Wiedereinbau. Die BAUTEILBÖRSE hat grosse Anforderungen an die Qualität der angebotenen Produkte. Möbel und Maschinen werden vor dem Wiederverkauf gereinigt, geprüft und instandgesetzt. Für einen Grossteil der Geräte gibt die BAUTEILBÖRSE sechs Monate Garantie. Privaten und Bauherren steht in der Küchenabteilung eine grosse Auswahl rund um die Küche – von der Abzugshaube über Kochherde jeglicher Art bis hin zu ganzen Küchenkombinationen, Kühlschränken und vielem mehr – zur Verfügung. Die neu gestaltete Abteilung Gastrobereich richtet sich vor allem an Wirte und Restaurantbetreiber. Gerade im Gastrobereich sind neue Geräte extrem teuer, denn sie sind aus hochwertigem Chromstahl und von der Technik her für den Dauerbetrieb ausgerichtet. So kostet ein Profisteamer bis zu 40’000 Franken. In der BAUTEILBÖRSE erhalten die Kunden solche Geräte je nach Zustand zu einem Bruchteil einer Neuanschaffung. So können wertvolle Ressourcen – Stichwort graue Energie – gespart werden. Die Ausstel-


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lung Gastrobereich bietet wirklich alles. Von Fritteusen, Steamern, Pizzaöfen über Warmhalterechauds, Kühlmöbel, Warmhaltemöbel bis hin zu grossen Herden, Kaffeemaschinen und vielem mehr. Besonders erwähnen möchte ich auch noch unsere Bad/Sanitär-Verkaufsausstellung im Kleinbasel. Hier finden Profis und Private eine immens grosse Auswahl an Armaturen, Lavabos, WC-Schüsseln oder Bademöbeln. Wie erfolgreich ist das Beschäftigungs- beziehungsweise Arbeitsintegrationsprogramm, das die BAUTEILBÖRSE BASEL mit einer Leistungs- und Rahmenvereinbarung im Auftrag der Kantone Basel-Stadt und Basel-Land durchführt? Mit ihrem Arbeitsintegrationsprogramm für stellenlose Personen bietet die BAUTEILBÖRSE Arbeitsplätze für stellenlose Menschen im Sinne einer vorübergehenden Beschäftigung an. Diese Stellen erfüllen eine wichtige Funktion zur beruflichen Eingliederung oder Wiedereingliederung der Erwerbslosen. Am Arbeitsintegrationsprogramm der BAUTEILBÖRSE nehmen insgesamt zwischen 135 und 180 Mitarbeitende pro Jahr teil. Davon finden durchschnittlich rund 40 Prozent wieder eine Anstellung, andere absolvieren ein Praktikum oder beginnen eine Lehre. Im Gegensatz zu normalen gewerblichen Betrieben stehen die Teilnehmenden allerdings nicht vollumfänglich im Arbeitseinsatz. Sie nehmen an Fachkursen und Schulungen teil, die wir für sie organisieren. So helfen wir den Teilnehmenden beim Schreiben von Bewerbungen oder coachen sie für Vorstellungsgespräche und begleiten sie sogar direkt zu den Gesprächen. Wir vermitteln Praktika und führen für Personen mit Migrationshintergrund Deutschkurse durch. Alle diese Leistungen werden durch die Subventionsbeiträge der beiden Basel abgegolten, dennoch müssen wir durch unsere Dienstleistungsangebote eigene Mittel generieren, ohne das Gewerbe zu konkurrieren.

Weitere Informationen Bauteilbörse Basel Verwaltung / Verkauf / Werkstatt / Holzzuschnitt Barcelonastrasse 4 CH-4142 Münchenstein Telefon +41 (0)61 332 30 70 Öffnungszeiten: Montag – Freitag 9.00–12.00, 13.00–17.30 Uhr, Samstag 9 .00 –14 Uhr Verkaufsausstellung Bad / Sanitär Turnerstrasse 32 CH-4058 Basel Telefon +41 (0)61 690 90 10 Öffnungszeiten: Montag – Freitag 9.00–12.00, 13.00–17.30 Uhr, Samstag 9 .00 –14 Uhr verkauf@btbbasel.ch www.btbbasel.ch

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Kolumne

Wieso brauche ich einen Vorsorgeauftrag? G i n é s F.  G a r c í a  &  Fa b i a S p i e ss Rechtsanwälte Schweizerische Treuhandgesellschaft AG Lange Gasse 15 CH- 4002 Basel Telefon +41 (0)61 277 01 11 gines.garcia@stg.ch | fabia.spiess@stg.ch www.stg.ch

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ewisse einschneidende Erlebnisse wie ein Unfall, eine schwere Erkrankung, aber auch schleichende Prozesse wie fortschreitende Demenz können dazu führen, dass eine Person ihre Urteilsfähigkeit verliert. Um für solche Situationen selbstbestimmt vorsorgen zu können, hat der Gesetzgeber den Vorsorgeauftrag (Art. 360 ff. Zivilgesetzbuch) geschaffen.

Partners gerichtlich eingefordert werden müssen oder wenn das Unternehmen einem Rechtsnachfolger überschrieben werden muss, weil der Partner dieses nicht mehr führen kann. Für all diese ausserordentlichen Handlungen errichtet die KESB, wenn kein entsprechender Vorsorgeauftrag vorliegt, eine Beistandschaft (ehemals Vormundschaft) und nimmt die erforderlichen Handlungen für den urteilsunfähigen Partner vor.

Der Vorsorgeauftrag

Rolle der KESB mit Vorsorgeauftrag

Mit dem Vorsorgeauftrag kann jede urteilsfähige, volljährige Person (Auftraggeber) für den Fall Vorkehrungen treffen, dass sie eines Tages nicht mehr über ihre eigenen Angelegenheiten entscheiden kann. Der Vorsorgeauftrag schlummert so lange, wie der Auftraggeber gesund und munter ist. Er lebt auf, sobald die Urteilsfähigkeit beim Auftraggeber (i.d.R. in Form eines ärztlichen Attests) festgestellt wurde. Sobald der Vorsorgeauftrag wirksam ist, kommt die beauftragte Person ins Spiel.

Liegt ein umfassender, klarer und gültig errichteter Vorsorgeauftrag vor, kann die Rolle der KESB auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Ihre Aufgabe besteht dann lediglich darin, den bestehenden Vorsorgeauftrag auf Korrektheit zu überprüfen und – im Falle der festgestellten Urteilsunfähigkeit – den gewählten Beistand (als beauftragte Person) offiziell einzusetzen. Dieser übernimmt dann in Vertretung für den urteilsunfähigen Partner die im Vorsorgeauftrag umschriebenen Aufgaben.

Rolle der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) ohne Vorsorgeauftrag Meist wird die KESB auf die eingetretene Urteilsunfähigkeit der betroffenen Person aufmerksam, indem das soziale Umfeld oder eine andere Behörde sie mittels Gefährdungsmeldung informiert. Diese erkundigt sich dann selbstständig nach dem Vorliegen eines Vorsorgeauftrags. Hat der verheiratete oder im Konkubinat lebende Urteilsunfähige keinen oder einen ungültigen Vorsorgeauftrag verfasst, kommt dem Ehegatten oder Konkubinatspartner des Urteilsunfähigen von Gesetzes wegen kein umfassendes Vertretungsrecht zu. Ein Vertretungsrecht besteht nur für Alltagshandlungen. Darunter fällt die Besorgung des täglichen Unterhalts, die ordentliche Vermögensverwaltung und das Öffnen der Post. Für den gesamten Bereich der sog. «ausserordentlichen Vermögensverwaltung» hat der urteilsfähige Partner ohne Vorsorgeauftrag kein Vertretungsrecht (Art. 374 Abs. 3 ZGB). Unter den Bereich der ausserordentlichen Vermögensverwaltung fallen beispielsweise der Verkauf einer Liegenschaft, von (grösseren) Wertgegenständen und Wertpapieren sowie die Führung eines Gerichtsprozesses in vermögensrechtlichen Angelegenheiten. Der urteilsfähige Partner wird in der Regel mit solchen Situationen konfrontiert, wenn es bspw. um die Beschaffung von finanziellen Mitteln für die Heimkosten geht, wenn Versicherungsansprüche des

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Wie kann ich die KESB am effektivsten ausschliessen? Grundsätzlich gilt, je umfassender der Vorsorgeauftrag ausgestaltet ist, je kleiner wird der mögliche Handlungsbereich der KESB. Weiter ist es essenziell, dass der Vorsorgeauftrag inhaltlich klar ist und den strengen gesetzlichen Formvorschriften (vollständig handschriftlich, Unterschrift, Datum) entspricht. Doch selbst der beste Vorsorgeauftrag nützt nichts, wenn er im Fall der Fälle nicht auffindbar ist. Daher ist es empfehlenswert, eine Kopie des Vorsorgeauftrags einerseits bei der beauftragten Person und andererseits bei einer unabhängigen Drittperson (Vermögensverwalter, Treuhänder, Rechtsanwalt) zu hinterlegen oder den Hinterlegungsort (nicht den Vorsorgeauftrag selbst) beim Zivilstandsamt am Wohnort vermerken zu lassen.

Fazit Das schweizerische Recht legt selbst im Falle einer Urteilsunfähigkeit grossen Wert auf die Selbstbestimmung. Daher kann mit den richtigen Instrumenten eine umfassende Eigenvorsorge erreicht werden. Wahren Sie Ihre Entscheidungsfreiheit und nehmen Sie die Erstellung Ihres persönlichen Vorsorgeauftrages rechtzeitig an die Hand.


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HAND BIETEN, WO ES HÄNDE BRAUCHT!

   Eingliederungsstätte Baselland ESB

Die Eingliederungsstätte Baselland ESB bietet Unternehmen in der Region die Ausführung von Tätigkeiten oder Produktionsteilschritten in den Bereichen Mechanik, Montage, Verpackung, Logistik oder Elektronikfertigung, welche diese outsourcen möchten, in hoher Qualität, termingerecht und zu marktgerechten Preisen.

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ie vor 41 Jahren gegründete ESB ist eine Stiftung mit öffentlichem Auftrag. Sie steht im Dienste von Menschen mit einer Behinderung und setzt sich dafür ein, dass diese ihr Potenzial entfalten und so selbstbestimmt wie möglich betreut in 100 Wohnplätzen leben und wohnen können. Als ISO-zertifizierter Betrieb unterhält sie für mehr als 300 Mitarbeitende mit einer Behinderung geschützte Arbeitsplätze an 14 Standorten in den beiden Basel. Die ESB bietet zudem Jugendlichen, die von der Invalidenversicherung unterstützt werden, die Möglichkeit, eine ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechende Lehre auf allen Ausbildungsstufen zu absolvieren. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» erklärt Martin Kreiliger, Leiter PR + Kommunikation sowie Leiter Wohnen bei der ESB in Liestal, wie gut die Integration von Menschen mit Handicap in den Arbeitsmarkt funktioniert und welche Vorteile die Dienstleistungen der ESB für Unternehmen bringen. «Geschäftsführer»: Was bietet die ESB den auftraggebenden Firmen konkret an? Martin Kreiliger: Wir können ganze industrielle Fertigungsprozesse in ihrer Gesamtheit anbieten – von einfacheren Arbeitsschritten bis zu komplexen Tätigkeiten – oder durch unsere Logistik auch Produktionsabläufe optimieren. Die ESB realisiert auf die Auftraggeber genau zugeschnittene Lösungen und kann ihnen somit helfen, flexibel auf Produktionsspitzen zu reagieren und um Manpower im spezifischen Moment einer Produktionskette zu generieren. Damit erreichen wir gleichzeitig eine Win-win-Situation mit unseren Kunden, denn dadurch werden auch die Mitarbeitenden, die eine Beeinträchtigung haben, in den Arbeitsmarkt integriert, was für ihr Selbstwertgefühl enorm wichtig ist. Wer sind die Auftraggeber der ESB? Dies sind rund 300 kleinere und grössere Unternehmen aus der Region. Stellvertretend möchte ich die Endress + Hauser Flowtec AG nennen, wo

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wir durch den ESB-Betrieb Promonta mit rund 50 Arbeitsplätzen im Bereich Elektronikfertigung und Baugruppenmontage tätig sind. Wir stellen für jeden Auftrag die dazu qualifizierten Teams unter professioneller Leitung zusammen, rufen selbstständig die Aufträge ab, tätigen die Wareneinkäufe, stellen nach den Qualitäts- oder ISO-Standards der Auftraggeber die Produkte her, konfektionieren sie und versenden sie im Namen der Kunden. Konkurrenziert die ESB als von der öffentlichen Hand finanzierte Stiftung mit ihren Dienstleistungen nicht das Gewerbe? Nein. Für die Leistungen der ESB gelten marktgerechte Preise, denn wir bieten hohe, marktübliche Qualität und Leistungen, die keinen Vergleich zu scheuen brauchen. Da wir das entsprechende Umfeld und ein wertschätzendes Arbeitsklima schaffen, sind Menschen mit Behinderungen – in der Regel sind dies kognitive, sozial-emotionale oder physische Einschränkungen – absolut in der Lage – und dies stellen sie tagtäglich mit einer hohen Bereitschaft und Fähigkeit unter Beweis –, um gute Leistungen zu erbringen.

Weitere Informationen Eingliederungsstätte Baselland ESB Schauenburgerstrasse 16 CH-4410 Liestal Telefon +41 (0) 61 905 14 84 Telefax +41 (0) 61 905 14 85 liestal@esb-bl.ch www.esb-bl.ch


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Die MCH Group begeht 2016 ihren 100. Geburtstag. Über das ganze Jahr hinweg wird dieses historische Jubiläum mit verschiedenen Events, Aktionen, Wettbewerben, Ausstellungen und anderen Veranstaltungen gefeiert. Interview mit René Kamm von Niggi Freundlieb

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Aktuell

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ls der Basler Regierungsrat am 15. Juli 1916 der Durchführung einer Mustermesse zustimmte, wurde der Grundstein für die heutige, international erfolgreiche Unternehmensgruppe MCH Group gelegt. Das Unternehmen feiert deshalb nicht nur die 100. Muba, sondern gleichzeitig den 100. Geburtstag der Unternehmensgruppe sowie das Gründungsjahr des modernen Messewesens in der Schweiz. Das dreifache Jubiläum steht unter dem Motto «100 Jahre Zukunft», was den Pioniergeist und die Innovationskraft der MCH Group seit ihrer Gründung als Schweizer Mustermesse vor 100 Jahren versinnbildlicht.

Zahlreiche Aktivitäten kennzeichnen dieses Jubiläumsjahr. Diesbezügliche Informationen gibt es auf www.100jahrezukunft.ch. Zu den Höhepunkten der Feierlichkeiten gehören die Herausgabe des Jubiläumsbuches «Im Takt der Zeit – von der Schweizer Mustermesse zur MCH Group», in der auf vielfältige Art und Weise die spannende Geschichte der Mustermesse und der MCH Group dargestellt wird, sowie die Eröffnung der Plakatausstellung «100 Jahre Muba: eine plakative Zeitreise» Anfang März 2016. Zum «offiziellen» Auftakt des Jubiläumsjahres wird natürlich die 100. Muba vom 15. bis 24. April 2016 als eine ganz besondere Messe mit einem speziellen Eröffnungsanlass sowie zahlreichen Jubiläums-Aktionen und -Attraktionen zelebriert.

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messe» – und damit unsere heutige MCH Group – ist. Die Messe gehört zu Basel wie die Fasnacht und der FCB. Sie hat in den letzten 100 Jahren die Entwicklung dieser Stadt und Region mitgeprägt, und Basel zählt heute zu den führenden internationalen Messeplätzen. Darüber dürfen wir uns alle freuen. Die 100 Jahre werden ja in einem Jubiläumsbuch dokumentiert. Ich nehme an, auch für Sie gab es während der Entstehung dieses Buches einiges neu zu entdecken – was hat Sie am meisten in der Entwicklung dieser 100 Jahre des Unternehmens beeindruckt oder/und ist Ihnen besonders aufgefallen? Da gäbe es tatsächlich vieles aufzuzählen. Zuerst einmal der Pioniergeist und die Weitsicht der Gründer der «Mustermesse» – ich zweifle daran, dass ein derart grosser «Wurf» heute noch so einfach zu realisieren >

Im Interview spricht René Kamm, CEO der MCH Group, darüber, was ihm persönlich das Jubiläum bedeutet, was ihn an der 100-jährigen Geschichte der Messe besonders beeindruckt hat, was man aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen kann oder wo er weitere Wachstumspotenziale für die MCH Group sieht. «Geschäftsführer»: Was bedeutet es für Sie persönlich, ein Unternehmen zu leiten, das 100 Jahre Geschichte, insbesondere natürlich auch Basler Geschichte, geschrieben hat? René Kamm: Es bedeutet mir sehr viel. Ein 100. Geburtstag ist natürlich immer etwas Besonderes. Noch mehr als das Jubiläum an sich bedeutet mir allerdings die Tatsache, dass das «Geburtstagskind» die «Muster-

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Aktuell

wäre … Dann die grossen Diskussionen um die Öffnung der «Mustermesse» für ausländische Ausstellungsgüter und schliesslich auch Aussteller. Die Verselbstständigung der Uhren- und Schmuckmesse und die Gründung der Art Basel waren natürlich ebenfalls entscheidende Meilensteine für die weitere erfolgreiche Entwicklung unseres Unternehmens und den internationalen Stellenwert des Messeplatzes Basel. Und natürlich ist auch die jüngere Geschichte des Unternehmens bemerkenswert – vom Zusammenschluss der Messe Basel und der Messe Zürich im Jahr 2001 bis zur heutigen, global tätigen Live-MarketingUnternehmensgruppe. Das Jubiläum steht unter dem Motto «100 Jahre Zukunft». Dabei soll nicht nur auf die Vergangenheit zurückgeblickt, sondern auch in die Zukunft vorausgeschaut werden, um weiterhin Geschichte zu schreiben – was kann man aus der Geschichte lernen und wie soll denn diese Zukunft aussehen? Die 100-jährige Geschichte ist unter anderem davon geprägt, dass die Verantwortlichen immer in die Zukunft geschaut haben. Das heisst, dass sie fähig und bereit waren, Veränderungen zu antizipieren und mitzumachen, alte Zöpfe abzuschneiden – auch wenn das vielleicht wehgetan hat – und neue Wege zu gehen. Diese Fähigkeit und Bereitschaft müssen wir beibehalten. Denn unsere Zukunft wird von noch stärkeren Veränderungen geprägt sein, als dies in unserer Vergangenheit gewesen ist – denken wir zum Beispiel an die weiter rasant fortschreitende Digitalisierung. Die MCH Group ist nicht nur das führende Messeunternehmen in der Schweiz, mit der Art Basel in Miami Beach und Hongkong sowie mit zahlreichen Dienstleistungen ist man auch ein wichtiger internationaler Player – gibt es noch Expansionsmöglichkeiten im In- sowie im Ausland, will man das, oder steht nun eine Konsolidierungsphase an? Ja, wir wollen noch weiterwachsen und sehen durchaus auch weitere Wachstumspotenziale. In der Schweiz sind diese aus verschiedenen Gründen allerdings sehr beschränkt. Wir sehen unsere Potenziale vor allem in drei Bereichen: erstens im weiteren Ausbau unserer internationalen Marktposition in Branchen, in denen wir bereits eine starke Position haben, allen voran im Kunstmarkt. Zweitens in der Erweiterung unserer Angebote an individuellen Dienstleistungen im Bereich Live Marketing, unseren sogenannten «Live Marketing Solutions», wie zum Beispiel Consulting, Event Management und Standbau; und schliesslich drittens im Auf- und Ausbau unserer digitalen Angebote als Ergänzung und Erweiterung des «Live-Marketing-Geschäfts».

Die MCH Group hat immer wieder Bekenntnisse zum Standort Basel abgegeben – gilt dies auch weiterhin, auch wenn – wie wir das z. B. im Verlauf des Prozesses zum Neubauprojekt immer wieder erlebt haben  – nicht gerade immer wirtschaftsfreundliche Stimmungen das politische Klima in Basel beeinträchtigen? Ja, die MCH Group bekennt sich zum Standort Schweiz und Basel – auch wenn wir uns hier tatsächlich in verschiedener Hinsicht optimalere Rahmenbedingungen wünschen würden. Dieses Bekenntnis zu unseren Standorten ändert aber nichts an der Tatsache, dass wir uns primär auf internationaler Ebene und in Standort-unabhängigen Geschäftsbereichen weiterentwickeln müssen. Oder umgekehrt: Die notwendige internationale Ausrichtung ändert nichts am grundsätzlichen Bekenntnis zu unseren heutigen Standorten. Die 100. Muba soll vom 15. bis 24. April 2016 als eine ganz besondere Messe mit einem speziellen Eröffnungsanlass sowie zahlreichen Jubiläums-Aktionen und -Attraktionen zelebriert werden – welche Zukunft sehen Sie für «die Mutter aller Messen»? Natürlich ist die heutige Muba nicht mit der Muba vor 30 oder 50 Jahren oder gar mit der ursprünglichen Mustermesse vergleichbar. Und sie wird die Zukunft unseres Unternehmens natürlich weit weniger stark prägen, als sie dies in der Vergangenheit getan hat. Unser Ziel ist es, dass sie auch in Zukunft eine attraktive Plattform sein wird, die Menschen anspricht und zusammenbringt, ein Ort, an dem die Faszination am Informieren, Vergleichen, Anfassen, Ausprobieren und auch am Kaufen erlebt wird. Dafür wird sie weiterhin ihre Veränderungsfähigkeit und -bereitschaft unter Beweis stellen müssen.

Weitere Informationen MCH Group AG CH-4005 Basel Telefon +41 (0)58 200 20 20 Telefax +41 (0)58 206 21 82 info@mch-group.com www.mch-group.com

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Das regional verankerte Unternehmen Fährhof AG Immobilien in Liestal findet für jede Liegenschaft die richtigen Käufer. Mit dem neu lancierten «Umzugs-gutschein» führt Fährhof als erstes Unternehmen erneut eine Branchen-Neuheit ein.

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n den letzten Jahren hat Fährhof mehr als tausend Liegenschaften in der Nordwestschweiz verkauft. Als eingesessenes Familienunternehmen besitzt die Firma ein sehr gutes Netzwerk und grosse Erfahrungswerte in der Region. Zusammen mit dem Vertrauen der Kunden ist dies die Basis unseres stetig wachsenden Erfolges. Die Nachfrage nach Wohnobjekten hat in der Nordwestschweiz in den vergangenen Jahren zugenommen. Durch verschiedene Einflüsse haben sich die Bedingungen am Immobilienmarkt stark verändert. Umso wichtiger ist es, genaue und vor allem marktkonforme Bewertungen und Immobiliendienstleistungen anzubieten. Es zeigt sich immer wieder, dass die Beratung durch einen Profi unabdingbar ist. Der «Geschäftsführer» hat sich mit dem Leiter Region Nordwestschweiz, Thomas Weber, unterhalten. «Geschäftsführer»: Eine Neuheit ! Umzugs-Gutschein, was ist das? Thomas Weber: Wir haben in letzter Zeit festgestellt, dass der Verkauf einer Immobilie, egal, ob es sich um eine Wohnung oder ein Haus handelt, für die Eigentümer immer komplizierter und zeitaufwendiger wird. Grundsätzlich bieten wir unseren Kunden einen Komplettservice an und möchten sie auf ganzer Linie rund um den Immobilienverkauf entlasten. Mit der aktiven Mithilfe, den Umzug richtig zu planen und auch professionell abzuwickeln, ist dies ein weiterer Service für unsere Kunden.

Weshalb braucht das der Markt? (lacht!): Wer eine Liegenschaft verkauft, möchte nichts dem Zufall überlassen. Hier empfehlen wir uns als Spezialisten in der Region. Damit kann der Kunde nicht nur viele rechtliche Risiken umgehen, sondern spart auch viel Zeit und Aufwand. Mit dem Umzugs-Gutschein und der Zusammenarbeit mit einem Umzugsprofi können wir unseren Kunden eine weitere Belastung abnehmen und Sicherheit für einen reibungslosen Ablauf seines Umzuges garantieren. Wie funktioniert ein Umzugs-Gutschein? Unsere Aktion bietet jedem Kunden, der eine Liegenschaft verkauft, egal, ob Wohnung oder Haus, einen Umzugs-Gutschein im Wert von

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CHF 2 000. – an. Zusammen mit unserem langjährigen Umzugspartner bieten wir ein «Rundum-sorglos-Paket» an. Dort, wo bei anderen die Dienstleistung bereits endet, machen wir mehr und vor allem weiter. Wann erhalte ich einen Umzugs-Gutschein, wie setze ich diesen ein? Möchten Sie Ihre Liegenschaft verkaufen oder auch nur wissen, wie viel Ihre Immobilie heute wert ist, bieten wir Ihnen gerne an, Ihr Objekt kostenfrei zu bewerten. Sollten Sie sich nach dieser unverbindlichen Bewertung entschliessen, die Liegenschaft mit uns zu verkaufen, erhalten Sie unseren Umzugs-Gutschein. Ansonsten ist unsere komplette Bewertung und Kaufpreisermittlung gratis. Weshalb bietet Fährhof diese Dienstleistung an? In unserer Tätigkeit baut unsere Philosophie auf einem einfachen, aber wichtigen Grundsatz auf: Im Mittelpunkt unseres Handelns steht immer der Mensch. Fährhof AG Immobilien versteht sich seit der Gründung vor nun mehr als 40 Jahren als Dienstleister im gesamten Umfeld von Immobilien. «Erfolg ist planbar», deshalb ist der Erfolg unserer Kunden für uns das A und O. Mit unserem Team stehen unseren Kunden Immobilienspezialisten mit umfangreichem Fachwissen im Bereich Immobilienbewertung und -verkauf mit Rat und Tat jederzeit zur Seite. Hier zitiere ich immer wieder gerne Mark Twain: «Der beste Weg, sich selbst eine Freude zu machen, ist zu versuchen, einem andern eine Freude zu bereiten.»

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Aktuell

Telebasel

NEUES TV-PROGRAMM, INTERNETPORTAL UND APP Am 28. Januar 2016 startete Telebasel ein komplett neues Inhaltsangebot für eine breite Zielgruppe in der Nordwestschweiz. Mit einem vollkommen überarbeiteten Inhaltsangebot, bestehend aus einem neuen TV-Programm, einem regionalen Newsportal sowie einer Mobile App, hat Telebasel als erster Regionalsender in der Schweiz Neuland betreten und bedient als Pionier gleichermassen TV- und mobile Nutzer. Parallel dazu wurde ein Corporate Design mit neuem Logo präsentiert sowie ein multimediales Studio im neuen Design in Betrieb genommen. Interview mit Dominik Prétôt von Niggi Freundlieb

U

nter dem Slogan «24/7, was die Region bewegt» produziert die Redaktion Highlights des Inhaltsangebots, wie den TV-Newsblock, täglich ab 18.30 Uhr und zu jeder halben Stunde mit Wetter, sechs Newsthemen aus der Region sowie einem generellen News-Überblick, die grossen regionalen Sportthemen sowie einem aktuellen News-Tagesthema. Neu im Programm ist «Glam», eine Sendung zu Events, Gesellschaft und Persönlichkeiten, die jeweils um 18.55 Uhr erstmalig gesendet wird. Zum Thema «Genuss» wird jeden Freitag ab 19.15  Uhr einer der Sterneköche aus der Region sein Rezept präsentieren. Bisherige Magazine wie «Report», «Gsund», «Diagnose» und «Reihe 8» werden wie das neue «FCB Magazin» ebenfalls an den Wochentagen um 19.15 Uhr ausgestrahlt.

Immer mehr Anleger legen Wert auf eine unabhänigige, neutrale Meinung sowie auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einem externen Vermögensverwalter.

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Aktuell Die gleiche Gliederung findet sich auch im Online- und Mobile-Angebot, in welchem Geschichten 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche in 32  Channels von «News» über «Sport» zu «Glam», «Food» und anderen relevanten Themenfeldern ständig aktuell zur Verfügung stehen. Der hohe Bewegtbildanteil auf den digitalen Kanälen von Telebasel ist in der regionalen Medienszene einmalig. «Geschäftsführer»: Bekommt der Telebasel-Zuschauer nach dem Relaunch nun mehr News als vorher? Dominik Prétôt: Wir sprechen nun nicht mehr nur die Zuschauer am stationären Bildschirm an, sondern die ständig wachsende Zahl von Zuschauern, die Telebasel auch auf mobilen Geräten – unabhängig von Ort und Zeit – verfolgen. Was die News anbelangt, gibt es die nun nicht mehr nur einmal pro Stunde, sondern jede halbe Stunde. Recherchiert und auf bereitet werden die Themen in einem Newsroom, der von 6.00  U hr morgens bis 23.00  U hr abends besetzt ist. Und wer zu den News noch mehr Hintergrundinformationen will, der bekommt diese auf www.telebasel.ch und der iOS Mobile App. Was waren die Gründe für den Relaunch? Wir haben im Rahmen der Konzeption den Medienmarkt in der Nordwestschweiz genau analysiert, und es war schnell klar, dass wir eine jüngere Zielgruppe ihrem veränderten Mediennutzungsverhalten entsprechend ansprechen müssen. Die neue Kernzielgruppe sind Familien in der Altersklasse von 30 bis 50 Jahren mit regionaler Verankerung. Sie werden in Zukunft mit den vier Themenschwerpunkten News, Sport, Gesellschaft und Genuss bedient. Einzelne Kritiker bemängeln, dass Telebasel mit der Lancierung seines Newsportals die Konzession verletzt und sich einen Konkurrenzvorteil mit Geldern aus dem Gebührensplitting verschafft – was entgegnen Sie? Laut BAKOM, mit dem das Ganze abgesprochen ist, liegt keine Konzessionsverletzung vor. Ein knappes Drittel unseres Budgets kommt aus dem Gebührensplitting und wird gemäss dem Leistungsauftrag mit dem BAKOM ausschliesslich für den «Service public régional», also für die News, verwendet. Zwei Drittel des Budgets müssen wir durch Werbung – zum Beispiel auch auf den Onlinekanälen – selbst

At h e n Ve n e d i g L o n d o n Luxembourg Barcelona Palermo Passau Wien Rotterdam St. Moritz Genua Antwerpen Oslo Glasgow Warnemünde Amsterdam Hildesheim Bratislava Monaco Prag Hamburg Menton Olympia Koblenz Budapest Bivio Düsseldorf Rovereto Shetland Hull Patras Grossarl Vik Edinburgh Montecarlo Reykjavik

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erwirtschaften. Wenn wir also unseren Leistungsauftrag erfüllen wollen, müssen wir Telebasel als Ganzes betrachten. Und wenn wir – weil wir nicht die Zeichen der Zeit erkannt haben – Zuschauer verlieren würden, dann könnten wir auch diesem Auftrag, nämlich die Menschen in der Region unabhängig zu informieren, nicht gerecht werden.

DOMINIK PRÉTÔT Alter: 39 Zivilstand: verheiratet Erlernter Beruf: Ökonom Heutige Position: CEO Telebasel Hobbys: Natur, Bergwandern, Outdoor-Aktivitäten generell, Jugendarbeit

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Weitere Informationen Telebasel Steinenschanze 2 Postfach 4443 CH-4002 Basel Telefon +41 (0) 61 226 95 95 Telefax +41 (0) 61 226 95 90 info@telebasel.ch www.telebasel.ch

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Aktuell

Vielfalt auf der Melchsee-Frutt

frutt Resort

Umgeben von einer atemberaubenden Naturkulisse und Berglandschaft bieten die fünf Betriebe der frutt Resort AG für jeden Geschmack und jedes Bedürfnis das passende Angebot. Die Melchsee-Frutt liegt im Herzen der Schweiz, in unmittelbarer Nähe der Leuchtenstadt Luzern und erstreckt sich über ein einzigartiges Hochplateau.

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m 12. Dezember 2015 eröffnete das neue drei Generationen Hotel frutt Family Lodge seine Tore und gehört als jüngstes Mitglied zum frutt Resort. Die 47 grossen Familienzimmer und Suiten, die mit warmem Holz und vielen abgestimmten Details im alpinen Stil ausgestattet sind, strahlen viel Gemütlichkeit aus. Die Pisten und Wanderwege des Ferien- und Erlebnisortes Melchsee-Frutt beginnen gleich vor der Haustüre und wer am Abend noch mehr Lust auf Spiel, Spass und Sport hat, kann sich im hoteleigenen Kino, im Fitnessraum oder beim Mini-Bowling, Dart und Töggelen vergnügen. Die Kinder werden im «Murmeli» Kids Club kostenlos betreut, derweil sich die Eltern im Spa-Bereich (300 m2) mit Ausblick auf den Melchsee und die Bergwelt erholen. Das Hotel frutt Family Lodge ist durch einen Erlebnistunnel mit einem weiteren Mitglied des Frutt Resort’s verbunden. Das 2011 eröffnete Hotel frutt Lodge & Spa steht für Ruhe, Raum und Zeit und versprüht mit dem modernen Alpine Chic einen ganz besonderen Charme.

Das Hotel ist die zeitgemässe, hochalpine Interpretation des Lodge Gedankens. Die grosszügig geschnittenen 58 Zimmer und 3 Suiten, eine Kombination aus alpiner Geborgenheit und dezentem Luxus lassen den Gast aus dem Alltag in eine andere Welt eintauchen. Europas höchstgelegenes 4-Sterne-Superior-Hotel an einem See, bietet neben modernem Alpine Chic auch modernste Technik in den Seminarräumen und lässt das Business-Meeting zu einem besonderen Erlebnis werden. Auch der sinnliche Genuss auf dem Gipfel kommt nicht zu kurz. Mit einer Fusion aus traditioneller Haute Cuisine und alpiner Moderne überrascht und verwöhnt das Gourmet-Restaurant Stübli mit 15 GaultMillau Punkten die Gaumen der Gäste. Neben dem Stübli befindet sich das gemütliche Restaurant Titschli, das durch sein modernes alpines Design besticht. Die Küche ist regional mit internationalen Einflüssen und die Weinkarte des Hauses zählt zu einer der 10 besten der Schweiz. Im Eingangsbereich schaffen die Bar & Lounge durch den grossen, offenen Kamin eine lauschige Stimmung und die Terrasse bietet Sonnenplätze mit

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fantastischer Sicht auf die alpine Bergwelt über dem Melchsee. Neue Kraft für den Alltag tanken ist im Hotel frutt Lodge & Spa ohne Weiteres möglich. Der 900 m 2 grosse Spa- und Wellnessbereich bietet neben Massagen und Treatments eine Wellness-Oase der Extraklasse. Neben diesen zwei Betrieben gehören auch das Hotel & Restaurant Gemsy, das Berggasthaus Tannalp und das Berghotel Bonistock zum frutt Resort. Diese Vielfalt lässt keine Wünsche mehr offen und lässt den Aufenthalt auf der Melchsee-Frutt zu einem Erlebnis werden.

Weitere Informationen frutt Resort AG Frutt 9,  CH-6068 Melchsee-Frutt Telefon +41 (0) 41 669 79 79 info@frutt-resort.ch www.frutt-resort.ch frutt Lodge & Spa Frutt 9,  CH-6068 Melchsee-Frutt Telefon +41 (0) 41 669 79 79 info@fruttlodge.ch www.fruttlodge.ch frutt Family Lodge Frutt 1,  CH-6068 Melchsee-Frutt Telefon +41 (0) 41 669 76 76 info@frutt-familylodge.ch www.frutt-familylodge.ch


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Aktuell

Umfrage

«ES LIEGT OFT VOR ALLEM AUCH AN DER EINSTELLUNG!» IMMER WIEDER HÖRT MAN FIRMENINHABER UND LEHRMEISTER KLAGEN, AUSZUBILDENDE WÜRDEN VON DEN SCHULEN ZU WENIG AUF DIE LEHRE UND DAS BERUFSLEBEN VORBEREITET. IN DER GESCHÄFTSFÜHRER-UMFRAGE ÄUSSERTEN DIE BEFRAGTEN ALLERDINGS UNTERSCHIEDLICHE ERFAHRUNGEN. VOR ALLEM SCHEINEN EHER IM HANDWERKSBEREICH NEGATIVE BEOBACHTUNGEN GEMACHT ZU WERDEN. Umfrage von Niggi Freundlieb

Barbara Gutzwiller Direktorin Arbeitgeberverband Basel

Wir hören diese Klagen, dass die Schulen die Schülerinnen und Schüler zu wenig auf das Berufsleben vorbereiten, schon seit Langem. Insbesondere bestehen oft Defizite in den Grundkompetenzen wie Rechnen oder Schreiben. Auf der anderen Seite bringen viele Jugendliche Fähigkeiten bei den elektronischen Medien mit, welche bislang bei gewissen Ausbildungen noch nicht so ihren Widerhall gefunden haben. Darüber hinaus bin ich der Überzeugung, dass Schule und Gesellschaft noch mehr tun müssen, um darüber zu informieren, dass die duale Berufsbildung im Vergleich zur gymnasialen Laufbahn einen gleichwertigen Bildungsweg darstellt, der die gleichen Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten eröffnet wie der gymnasiale Weg und dass viele attraktive Berufsziele heute über beide Bildungswege erreichbar sind.

Wir bilden vor allem Zeichner aus, und ich kann eigentlich nur positiv über die schulische Vorbildung der Auszubildenden sprechen. Meiner Ansicht nach bereiten die Schulen kompetent auf das Berufsleben vor und werden den gewachsenen Anforderungen an die Auszubildenden gerecht.

Antonio Stefanelli Inhaber Antonio Stefanelli Architektur und Planung GmbH


Unter dem Strich beurteilen wir eigentlich den Rucksack, den die Auszubildenden aus der Schule mitbringen, als genügend an. Wir haben Lehrlinge, die handwerklich sehr gut sind, aber schulische Probleme haben und umgekehrt. Das Wichtigste ist, dass die Auszubildenden vor allem gewillt sind, in der Lehre etwas zu lernen, aber die heutigen Zeiten bieten natürlich viele Ablenkungen, und vielen jungen Leuten ist noch nicht bewusst, was das Berufsleben alles verlangt. Grundsätzlich könnte ich mir auch vorstellen, unsere Berufsausbildungen in der Öffentlichkeit noch populärer zu machen.

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Wir halten die Ausbildung von Lehrlingen für unser Unternehmen für sehr wichtig. Insgesamt bilden Urs Grütter CEO Stöcklin Logistik AG wir über 20 Lehrlinge aus. Was die Fragestellung anbelangt, stellen wir fest, dass es den Schulen nicht gelingt, allen Schülern gleichzeitig das Wissen zu vermitteln, das für eine Berufsausbildung gebraucht wird. So haben wir eine grosse Anzahl von Schülern, welche Potenzial mitbringen, aber auch ebenso eine nicht geringe Zahl, welche niveaumässig nicht genügt. Vor allem beobachten wir bei vielen Schulabgängern Defizite bei ihrer Grundeinstellung zum Leben und zu einer Berufsausbildung.

Als AusbildungsbeAndreas Marquis CEO MARQUIS AG Kanalservice trieb, der bis zu neun Lehrlinge zum Beruf der von unserem Unternehmen initiierten Berufsausbildung des/der Entwässerungstechnologen/-technologin ausbildet, stelle ich fest, dass der schulische Rucksack vieler Auszubildenden seit Jahren abnimmt. Ich beobachte in der schulischen Ausbildung Nivellierungstendenzen, welche durch die neue Schulreform sogar befördert werden. Insgesamt macht mir diese Entwicklung Sorgen, und die Schulen sollten auch mehr über die praktische Lehre mit der Möglichkeit weiterführender Qualifikationen informieren.

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Aktuell

Gabriella Wawrinka

FÜR MENSCHEN AUS FÜNF KONTINENTEN

K5 Basler Kurszentrum

Das K5 Basler Kurszentrum vermittelt Menschen aus fünf Kontinenten nicht nur die deutsche Sprache, sondern bietet umfassende Integrationshilfe, welche das Lebensumfeld der Kursteilnehmenden mit berücksichtigt. Angebote, wie ein Kinderhort mit Sprachförderung, Informationen zum Leben in der Schweiz und Module in Basisbildung zu vielen, zentralen Aspekten des Alltags, erweitern den Sprachunterricht.

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ls gemeinnütziger Verein konstituiert wird das K5 Basler Kurszentrum, das vor ein paar Wochen sein 35-jähriges Bestehen feierte, von verschiedenen in der Migrations- und Integrationsarbeit tätigen Organisationen getragen, darunter namentlich als C-Organisation der GGG. Über 2 000 Erwachsene und über 300 Kinder nutzten 2015 die Angebote des K5 Basler Kurszentrums, das von Gabriella Wawrinka geleitet wird, und in dem rund 100, vornehmlich in Teilzeitpensen, beschäftigte Mitarbeitende, tätig sind. Im Interview beschreibt Gabriella Wawrinka, mit welchen vielfältigen Angeboten im K5 Basler Kurszentrum fremdsprachige Menschen gefördert werden und was für deren soziale und berufliche Integration geleistet wird. «Geschäftsführer»: Wie vermitteln Sie Menschen aus anderen Kulturkreisen die deutsche Sprache? Gabriella Wawrinka: Wir gehen auf diese speziellen Lebensumstände mit verschiedensten Kursformen sehr intensiv ein. So bieten wir neben den Grundlagen in Basiskursen spezifisch auf die Teilnehmenden zugeschnittene Kurse. Zum Beispiel können Eltern Deutsch lernen, während die Kinder unter Betreuung spielen. Im Auftrag der Volksschulleitung Basel-Stadt führen wir für Kinder im Vorschulalter das Sprachobligatorium durch. Es gibt Kurse für Frauen, für Schwangere und Mütter, oder Alphabetisierungskurse, die den individuellen Bildungsbiografien angepasst sind. Das K5 Basler Kurszentrum vermittelt Migranten aber mehr als nur einfach die deutsche Sprache? Zusammengefasst ist das K5 Basler Kurszentrum für Menschen aus fünf Kontinenten ein Bildungszentrum mit Sprachkursen und Kinderbetreuungsangeboten und ein Begegnungszentrum mit den interkulturellen Olla-común-Gruppen. Damit leistet das K5 einen wichtigen Beitrag zum Integrationsprozess sowie zur Förderung der Chancengleichheit in

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der Region Basel. Dabei spielt natürlich für die Menschen das Erlernen der deutschen Sprache eine zentrale Rolle. Wir fördern aber in unseren Kursen und Projekten neben der sprachlichen, auch die soziale und berufliche Integration von fremdsprachigen Menschen. Konkret? Wir bieten für Neuzuziehende Kurse an, welche für uns Einheimische alltägliche Dinge beinhalten. Wie geht man mit Behörden um, wie funktioniert unser Gesundheits- oder unser Bildungssystem oder wie tätigt man Einzahlungen am Postschalter? Dann haben wir in Zusammenarbeit mit der Stiftung ECAP Unterrichtsmodule, wie zum Beispiel handlungsorientierte Mathematik in Alltag und Beruf, erarbeitet. Weiter vermitteln wir ebenfalls mit der Stiftung ECAP im Kurs «World Wide Women» qualifizierten Migrantinnen, die Schwierigkeiten haben, in der Schweiz Arbeit zu finden, Schlüsselkompetenzen, die für den beruflichen Kontext besonders wichtig sind, oder führen in Zusammenarbeit mit Coop und Migros den Kurs «Neubeginn im Verkauf» durch, der sich an stellenlose Frauen und Männer, die in den Verkauf einsteigen oder wiedereinsteigen möchten, richtet.

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Bildung & Finanzen

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Die Firma B & F  Partner GmbH setzt sich aus Fachleuten zusammen, welche sich persönlich um verschiedene Kundenanliegen im Bereich Finanzen, Versicherungen und Bildung kümmern. Alle verfügen über mehrere Jahre Berufserfahrung im Kernbereich ihrer Ausbildung und Erfahrung und haben Sprachkenntnisse in Deutsch, Französisch, Englisch sowie vereinzelt in Italienisch, Spanisch und Kroatisch.

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ie Firma B & F  Partner  GmbH wurde von Jungunternehmern gegründet, mit dem Zweck der Beratung, Vermittlung und Betreuung von individuellen Versicherungs- und Bankenlösungen für Privatkunden sowie für KMU. Wir vermitteln Produkte und Dienstleistungen von führenden Anbietern in der Schweiz. Zusätzlich entwickeln wir auch betriebsspezifische Schulungen in diesem Bereich. Die zentralen Werte der Unternehmung sind, mit viel Engagement und Ehrgeiz Kundinnen und Kunden zu helfen das zu bewahren, was ihnen am Herzen liegt. Dabei sind der persönliche Kontakt und das Schaffen einer partnerschaftlichen Vertrauensbasis oberstes Prinzip. Die einzelnen Kompetenzen und Erfahrungen der Partner stehen für die bisherigen Erfolge der Unternehmung. Der Name steht für B wie Bildung und F wie Finanzen. Damit vereinen wir unsere Dienstleistungen und bleiben transparent.

Wofür stehen wir?

Beratung, Vermittlung und Betreuung von individuellen Versicherungs- und Finanzlösungen für Privatkunden und für KMU. Beratung und Erstellung im Bereich Schulungskonzepte. §§ Ausarbeitung von langfristigen Finanzlösungen §§ Ausarbeitung von Kollektivversicherungslösungen für Unternehmen §§ Beratung in Finanzfragen §§ Beratung bei Hypotheken §§ Beratung und Begleitung bei Steuerangelegenheiten §§ Beratung von Versicherungsprodukten §§ Budgetberatung für Privatpersonen jeder Altersgruppe §§ Informationsveranstaltungen §§ Konzeptentwicklung §§ Schulung von Unternehmen und Endkonsumenten §§ Unterstützung bei Abrechnungen im Versicherungswesen §§ Unterstützung beim Zahlungsverkehr

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Wir machen es zu unserer Herausforderung, auf jeden Kunden individuell angepasste Wege und Lösungen zu finden, welche persönliche Erfolge, Sicherheit und Freiräume ermöglichen. §§ Individuelle und persönliche Betreuung §§ Dienstleister für Privatpersonen und Unternehmungen §§ Fundiertes Fachwissen

Was machen wir?

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Aktuell

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Tiziana Babic-Baldi Jahrgang 1981 (Partnerin, Versicherungsfachfrau) Kauffrau EFZ mit Berufsmatur diplomierte Finanzberaterin Versicherungsvermittlerin  VBV Prüfungsexpertin für kaufmännische Lernende

Is a b e l l a Ko r a d i Jahrgang 1971 (Bankenfachfrau) Kauffrau EFZ Prüfungsexpertin für kaufmännische Lernende

Va n j a B a b i c Jahrgang 1981 (Partner, Finanzplaner FA) Wirtschaftsjahre in Deutschland Versicherungsvermittler  VBV Finanzplaner FA Prüfungsexperte für kaufmännische Lernende

Denise Meier Jahrgang 1961 (Backoffice) Detailhandelsfachfrau EFZ Telemarketing

D om i n i q u e H ä r i n g Jahrgang 1969 (Partnerin, Erwachsenenbildnerin) Kauffrau EFZ Erwachsenenbildnerin FA Bewerbungstrainerin und Coaching Chefexpertin für kaufm. Berufsfachleute Einwohnerratsmitglied

Weitere Informationen B&F Partner GmbH Gerbergasse 30 Postfach 213 CH-4001 Basel Telefon +41 (0)61 261 63 00 www.bf-partner.ch

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Die Heizungen von Cornelia und Martin Omlin (im Bild ein Beispiel aus Pratteln) sind in jeder Hinsicht Spitzenklasse – nicht nur farblich.

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«Mit unserem Fachwissen sind wir der Branche zehn Jahre voraus» Cornelia und Martin Omlin haben vor 20 Jahren ihre eigene Heizungsfachfirma gegründet. Beharrlich sind sie ihren Weg gegangen; stets haben sie auf höchste Qualität und Energieeffizienz gesetzt. Heute ist das Konzept der Omlin Energiesysteme AG einzigartig in der Schweiz.

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err und Frau Omlin, dieses Jahr blicken Sie mit Ihrem Unternehmen auf 20 Jahre zurück. Wie haben Sie damals angefangen? Cornelia Omlin: Wir haben die Firma innerhalb von zwei Wochen auf die Beine gestellt. Martin Omlin: Wobei wir bei null anfangen mussten. Die Gründung der Firma, die Werkstatt, die Büros, die Autos – alles musste organisiert werden. Unser Kundenstamm lag bei null. Alle haben uns von einer Firmengründung abgeraten, auch die Banken. Wie ging es der Branche vor 20 Jahren? Martin Omlin: Es herrschte Rezession, einige grosse Heizungsfirmen sind Konkurs gegangen.

Wie lautet Ihr Erfolgsrezept? Martin Omlin: Wir setzen kompromisslos auf Qualität. Das zeichnet unsere Firma aus, und das bestätigen auch unsere Kunden. Sobald wir eine Anlage per Händedruck übergeben, läuft alles bestens und man sieht uns dort nie wieder: Das beweist unsere hohe Qualität! Cornelia Omlin: Das beginnt schon bei der Offerte: Diese bestand früher aus wenigen Seiten, heute ist es ein ganzes Dossier. Eine Offerte mit unserem Qualitätsanspruch zu erstellen, braucht sehr viele Vorabklärungen: Welche Förderbeiträge erhält man für eine thermische Solaran-

«Dass unsere Heizungen derart hocheffizient laufen, ist immer wieder eine Bestätigung und treibt uns zu neuen Höchstleistungen an.»

Sie mussten also stark kämpfen? Martin Omlin: Kämpfen mussten wir nicht, aber sehr sehr viel arbeiten. Heute sind die Rahmenbedingungen noch schwieriger: Ein Selbstmord auf dem Golfplatz gibt es bei uns nie – wir haben gar keine Zeit, Golf zu spielen.

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Was treibt Sie täglich zu Höchstleistungen an? Cornelia Omlin: Das liegt in unseren Genen: Wir haben gelernt, was harte Arbeit ist und dass es keine halben Sachen gibt! Martin Omlin: Wir streben danach, uns ständig weiter zu entwickeln und das Beste zu erreichen. Dass unsere Heizungen derart hocheffizient laufen, ist immer wieder eine Bestätigung und treibt uns zu neuen Höchstleistungen an.


Aktuell lage? Welche Varianten sind möglich? Um eine Offerte dieser Qualität zu erstellen und Fragen zu beantworten, braucht es fachlich qualifizierte Mitarbeiter. Martin Omlin: Wir bringen die Offerten persönlich bei den Kunden vorbei: Das zeigt, wie hoch wir den direkten Kontakt von Mensch zu Mensch gewichten. Anstatt über E-Mail zu kommunizieren, ziehen wir den Postweg oder das persönliche Gespräch vor.

«Klar ist für uns, dass wir die Qualität vor das Wachstum stellen.»

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Wie gehen Sie mit Konkurrenzdruck um? Cornelia Omlin: Wir schauen nicht, was die Konkurrenz macht, wir gehen beharrlich unseren Weg. Martin Omlin: Uns zu kopieren wird schwierig: Dafür braucht es einen ungemein hohen Arbeitseinsatz. Und eine sehr hohe Fachkompetenz. Warum funktioniert Ihr Konzept so gut? Martin Omlin: Wir setzen konsequent auf topmoderne, hochqualitative Heizungssysteme mit hohem Energieertrag und leisten so einen grossen Beitrag an die Energiewende. Immer mehr Kundinnen und Kunden sind bereit, mit uns diesen Weg zu gehen. Wir waren und sind der Zeit immer voraus, unser Konzept ist einzigartig in der Schweiz. Die Anlagen, die wir heute bauen, werden künftig überall zum geforderten Standard gehören. Was ist Ihre grösste Herausforderung? Martin Omlin: Die richtigen Mitarbeiter zu finden, damit wir uns weiter entwickeln können. Kompetente Fachleute sind kaum verfügbar – vor allem im Bereich Planung. Auch auf anderen Ebenen mangelt es zunehmend an Qualität ¬– zum Beispiel bei Lieferungen von Kleinmaterial. Sie werfen der Politik vor, auf dem Weg zur Energiewende die falschen gesetzlichen Bedingungen zu formulieren. Was genau läuft falsch? Martin Omlin: In unseren Gesetzen steht immer die CO2-Neutralität im Vordergrund. Der Energieertrag ist aber eine viel wichtigere, ja die wichtigste Kennzahl auf dem Weg zur Energiewende. Nur Heizungen mit einem hohen Energieertrag sind nachhaltig und sparen wirklich Energie. Um dieses Bewusstsein zu fördern, haben wir im November 2015 den Verein «EnergieErtragSchweiz» gegründet. Sie gründen einen Verein, exponieren sich in Zeitungen und Magazinen, treten im Fernsehen auf. Wie hoch ist die Gefahr, als Selbstdarsteller wahrgenommen zu werden? Martin Omlin: Wenn man sich öffentlich für eine Sache engagiert und Verantwortung übernimmt, kann das auch falsch verstanden und interpretiert werden. Spätestens wenn es um die Fachkompetenz geht, kommt die Wahrheit ans Licht: Dann spürt man, dass unsere Aussagen nicht nur warme Luft sind, sondern Hand und Fuss haben. Cornelia Omlin: Wir machen das alles ja nicht nur für uns, sondern für die ganze Gesellschaft. Wo steht Ihre Firma in zehn Jahren? Martin Omlin: Das ist schwierig zu sagen, wir sind keine Propheten. Klar ist für uns, dass wir die Qualität vor das Wachstum stellen. Und dass wir unserer Philosophie treu bleiben. Mit unserem Fachwissen sind wir der Branche zehn Jahre voraus.

Weitere Informationen Omlin Energiesysteme AG Salinenstrasse 3 CH-4127 Birsfelden Telefon +41 (0) 61 378 85 00 Telefax +41 (0) 61 378 85 01 Handgefertigte Heizkörper sind Schmuckstücke für jede Wohnung.

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Aktuell

Finadata Treuhand GmbH

Der Erfolg unserer Kunden steht an erster Stelle

Finadata Treuhand ist vor Kurzem an den neuen Sitz an der Steinentorstrasse 35 in Basel gezogen; der Hauptsitz befindet sich in Muralto, Tessin. Kundenstamm und Umsatz erhöhten sich dort exponentiell. Dies ist das Verdienst der anhaltenden Förderung der Professionalität ihrer angestellten Berater, der kontinuierlichen Investitionen und Verbesserungen in der Informatik sowie der Ausbildung, aber vor allem ist dies das Verdienst der Philosophie des Geschäftsführers Nicola Camani, welcher jeden Kunden persönlich betreut: «Um die Verwaltungsaufgaben zu erleichtern und in der Lage zu sein, seine Arbeit am besten zu tun».

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in Motto, das zu einfach scheint. Was meinen Sie genau? Nicola Camani: Es ist sehr einfach, für diejenigen, die in der Gastronomie und Hotellerie beschäftigt sind, wo ein Gesamtarbeitsvertrag besteht, welcher sehr streng ist. Die Frage der Personalführung ist im Vergleich zu anderen Sektoren sehr viel komplexer, die Angestellten arbeiten in einem sehr ausgedehnten Zeitrahmen, auch an Feiertagen. Für einen Betreiber, sich mit diesen aufwendigen Praktiken zu befassen, erfordert, abgesehen von einem grossen Zeitaufwand, eine umfassende Kenntnis des Gesamtarbeitsvertrages kombiniert mit besonderer Aufmerksamkeit, beispielsweise für die Erstellung der Lohnabrechnungen, die jedes Mal je nach Schicht der Mitarbeiter variieren. Mit unserer Leistung befreien wir die Betreiber von dieser administrativen Aufgabe, die wir seit Jahren kennen und ausführen, wir sind spezialisiert in der Verwaltung von Lokalen und Restaurants.Gerade wegen der Komplexität der Lohnabrechnungen, mit denen ich mich noch heute persönlich beschäftige, um unangenehme administrative Probleme zu vermeiden, im Bewusstsein, wie wichtig es ist, «dass alles klappt», wie wir es auch gerne im Motto unseres Treuhandbüros zitieren. Wer wendet sich für Ihre Dienstleistungen an Sie? Wir haben zwei Arten von Kunden, diejenigen, die bereits Kenntnisse in der Gastronomie haben, und diejenigen, die eine geführte Dienstleistung brauchen. Der sorgfältige Gastwirt, vor allem in diesen schwierigen Zeiten, muss frei sein, um Umsatz zu generieren, sich zu beschäftigen mit dem Ausarbeiten von neuen Marketing-Strategien und sich der Public Relation widmen zu können, Daher kommt unsere Rolle, vielleicht anfänglich passiv als Ausführer von administrativen Aufgaben, die sich zu einem kompletteren Service und einem direkten Kontakt mit den Lokalen veränderte. Deshalb steht für uns der Erfolg unserer Kunden an erster Stelle. In Fällen, in denen wir ein Mandat für einen 360-Grad-Service erhalten, demzufolge mit Geschäftsführern eines Lokals verantwortlich für Lohnabrechnungen, folgen wir mit Freude der Geschäftsausübung und seiner progressiven Verbesserung. Dies ist möglich, ausgehend von einem fähigen Leiter und geeigneten Mitarbeitern. Wie entsteht der Kontakt mit einem potenziellen neuen Kunden, der Interesse an Ihren Leistungen hat? Im Tessin, vor allem in unserer Branche sind wir bekannt. Sehr oft werden wir durch die Mund-zu-Mund-Propaganda empfohlen, und das Beste ist ein Lokal, welches sich bei uns gut aufgehoben fühlt und unsern Namen an befreundete Betreiber weitergibt. Was ich besonders

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hervorheben möchte, ist, dass vor Beginn einer Zusammenarbeit es nötig ist ein gutes Feeling zu haben zwischen dem Kunden und seinem Treuhänder. Unser Beruf erlaubt keine Improvisationen, ein professioneller Treuhänder muss sich in die Lage seines Kunden versetzen können, um ständig und rechtzeitig beratend einzugreifen. Deshalb kümmere ich mich persönlich um etliche Arbeiten welche ich ebenso an meine Mitarbeiter delegieren könnte. Ich würde eher ein Mandat aufgeben, als nicht in der Lage zu sein die notwendige Zeit aufzuwenden. Der Qualitätsfaktor ist wichtig für mich und mein Büro welches ich repräsentiere. Dies wird durch unsere sechs spezialisierten Mitarbeiter bestätigt, die beruflich ausgebildet und in den fast zwanzig Jahren mit der Finadata gewachsen sind.

Weitere Informationen Finadata Treuhand GmbH Steinentorstrasse 35 CH-4051 Basel Telefon +41 (0) 61 271 24 31 info@finadata.ch www.finadata.ch


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Kolumne

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it einem damals für die Stadt Basel neuartigen Wellbeing Konzept öffnete Pure Aveda Hair & Spa vor über acht Jahren an der Bäumleingasse  14 seine Türen. Tausende von Gästen liessen sich seit dem in der grosszügig konzipierten städtischen Oase verwöhnen. Bei Pure Aveda werden Beauty und Wellness durch einen ganzheitlichen Ansatz von Schönheit, Natur und Wohlbefinden miteinander verbunden. Der Gast und sein Wohlergehen stehen stets im Vordergrund und bei allen Haar-, Spa- und Schönheits-Dienstleistungen wird grosser Wert auf die Ausgewogenheit von Kreativität, Kompetenz, Intuition und Innovation gelegt und sichergestellt, dass jeder Besuch für den Gast zu einem individuellen Erlebnis wird. Die Wirkung und Qualität der Spa Dienstleistungen auf den Gebieten des Well-ageing und Well-being werden kontinuierlich verbessert. Dazu zählen u.a. integrierte und langfristige Lösungen zur Wiederherstellung, Verjüngung und Verbesserung der natürlichen Schönheit durch nicht-invasive und nicht-chirurgische Anwendungen. Das Produkte-Angebot bei Pure wurde durch qualitativ hochwertige Cosmeceutical-Erzeugnisse erweitert, die auch in Kombination mit Aveda-Produkten verwendet werden können.

SWISSCODE SWISSCODE ist eine hochwertige Pflegelinie, die von der Schweizer Firma Skin Concept hergestellt wird und international grosse Beachtung findet. Skin Concept versteht sich als «Think Tank» und Pionier für innovative Hautpflege. SWISSCODE nutzt neueste wissenschaftliche Erkenntnisse für die Entwicklung herausragender Cosmeceuticals. Unsere Schweizer Produkte werden nach strengsten Qualitätsstandards gefertigt, gehen auf individuelle Hautbedürfnisse ein und erzielen sichtbare Ergebnisse, die klinisch nachgewiesen sind. Die Pflegelinie SWISSCODE bietet hochwirksame Konzentrate (Swisscode Pure) und Seren (Swisscode Bionic), die zusätzlich zur gewohnten täglichen Hautpflege angewendet werden, um deren Wirkung zu erhöhen. Dank ihrer brillanten Formulierung, sorgen die auf bestimmte Hautprobleme zugeschnittenen Produkte für ein überzeugendes Resultat und stehen für einen massgeblichen Wandel in der Hautpflege. Sie sind ausgesprochen komplementär zu sämtlichen führenden Hautpflegemarken und die Resultate sämtlicher Gesichtsbehandlungen können mit SWISSCODE Pure und SWISSCODE Bionic Boosters verbessert und verstärkt werden. SWISSCODE ist der Schlüssel zur Hautpflege von morgen.

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VETIA FLORIS VETIA FLORIS hat aktiv nährende Inhaltsstoffe und regenerierende Eigenschaften, die ein Well-Ageing begünstigen und wird auf der Basis von reinsten Blumenextrakten und ätherischen Ölen hergestellt. VETIA FLORIS unterstützt die natürliche Schönheit mit anspruchsvollen hochstehenden Produkten, die ihren Ursprung in der Erkenntnis der Natur haben. Die Schweizer Firma Skin Concept hat eine einzigartige Philosophie entwickelt, die einerseits naturgetreu ist und andererseits alle Vorzüge der Hautverschönerung aufrechterhält. Die Signature VETIA FLORIS Gesichtsbehandlung sowie die Produkte werden ab März 2016 bei Pure angeboten.

VETIA MARE Die Jugend erhaltende Pflegelinie VETIA MARE besticht durch eine einzigartige Kombination von organischen Inhaltsstoffen aus dem Meer. VETIA MARE wurde basierend auf den Grundsätzen von Derma Oceanic Science entwickelt. Biologisch aktive Komponenten antiker Meeresorganismen entfalten ihre regenerierende Wirkung bei der Anwendung der Produkte. VETIA MARE ist die erste luxuriöse Hautpflege, die auf rein biologischen Meereskomponenten basiert. Die Schweizer Firma Skin Concept extrahierte das Beste aus den Meerestiefen und entwickelte eine 8-teilige Linie mit synergetischen Reinigungsund individuell abgestimmten Pflegeprodukten, die Ihre Haut nicht nur sofort sondern auch langfristig glatter, jünger und strahlender wirken lassen. Die Signature VETIA MARE Gesichtsbehandlung sowie die Produkte werden ab März 2016 bei Pure angeboten. Mit diesen Produkten tauchen Sie in ein neues Zeitalter der Hautpflege ein. Think, Get and Feel Pure! Die Produkte werden von Pure Swiss Aesthetics exklusiv vertrieben und sind bei Pure erhältlich (VETIA FLORIS und VETIA MARE ab März  2016).


Aktuell

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Aktuell

DIE KAFFEE-OASE VON BINNINGEN

  Kaffeerösterei Buser

Täglich frisch gerösteter und nach strengsten Qualitätsvorgaben verarbeiteter Kaffee – die Kaffeerösterei Buser ist ein wahres Eldorado für Kaffee-Liebhaber, welche sich ursprünglichem Geschmack, traditionellem Röstverfahren und der Kreation unvergleichlicher Kaffeemischungen verschrieben haben.

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m Ladenlokal der Rösterei an der Hauptstrasse 101 in Binningen kann der täglich frisch geröstete, qualitativ hochwertige Kaffee degustiert und eingekauft werden. Angeboten werden zahlreiche Sorten und rund 20 Mischungen, auf Wunsch auch nach individuellen Vorgaben und persönlichem Geschmack. Seit bald 113 Jahren röstet die Kaffeerösterei Buser, eines der ältesten Familienunternehmen von Binningen, erlesenen Kaffee aus der ganzen Welt. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» erklärt Claudia Buser, welche seit 2009 den Familienbetrieb in vierter Generation führt, auf was es beim Herstellen der weit über die Region hinaus bekannten Mischungen der Kaffeerösterei Buser ankommt. «Geschäftsführer»: Was zeichnet den Kaffee aus Ihrer Rösterei aus? Claudia Buser: Unser Kaffee wird täglich im schonenden Langzeitröstverfahren frisch geröstet. Dabei verwenden wir ausschliesslich sortenreinen Kaffee. Erst die richtige Mischung aus edlem Rohkaffee und der optimale Röstgrad ergeben den typischen Buser-Kaffee. Unsere Mischungen bieten wir in verschiedenen Stärkegraden – von mild bis ganz stark – an. Selbstverständlich haben wir auch koffeinfreien Kaffee im Angebot. Von wo beziehen Sie die Kaffeebohnen? Die Kaffeebohnen stammen aus Zentralamerika, Afrika und Asien. Dabei verarbeiten wir für die meisten Kaffeemischungen Arabica-Hochlandbohnen und für die stärkeren Mischungen Robusta-Bohnen, welche wir zum grossen Teil von Produzenten beziehen, die wir persönlich kennen und die wir auch immer wieder unangemeldet besuchen, um die Qualität zu prüfen. Dabei achten wir auch darauf, dass der Kaffee, wenn immer möglich, aus nachhaltigem sowie sozial- und umweltverträglichem Anbau stammt.

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Wer sind Ihre Kunden? Schwerpunktmässig konzentrieren wir uns auf die Hotellerie, Gastronomie, Spitäler, Personalrestaurants, Heime oder Firmen. Darüber hinaus dürfen wir einer grossen und treuen Stammkundschaft hier in unserem Geschäft unsere Mischungen präsentieren. Gerade aus dem direkten Kontakt mit den Kunden, welche gerne die Möglichkeit zur Degustation nutzen, ergeben sich auch immer wieder neue Kreationen und Mischungen, welche wir regelmässig lancieren. Und selbstverständlich nehmen wir uns auch gerne Zeit, unseren Kunden nach ihren Wünschen ihre individuelle Mischung zusammenzustellen.

Weitere Informationen Kaffeerösterei Buser Hauptstrasse 101 CH-4102 Binningen Telefon +41 (0) 61 421 24 75 Telefax +41 (0) 61 421 24 69 info@buser-kaffee.ch www.buser-kaffee.ch

Öffnungszeiten: Montag – Freitag 8.00 – 11.30 Uhr oder nach Vereinbarung


CEAmusic

DER MANN, DER DJs MACHT Umberto Cea ist ein erfolgreicher Musikproduzent, Remixer, Komponist und Arrangeur. Das Basler Multitalent ist aber vor allem auch ein erfolgreicher Geschäftsmann. Er realisiert nicht nur eigene Musikprojekte, sondern arbeitet mit seiner Firma CEAmusic mit Stars der internationalen DJ-Szene zusammen und baut die Karrieren junger DJs auf.

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ls «Ghost-Producer» oder Remixer produzierte Umberto Cea Tracks für und mit international renommierten Künstlern aus dem Dance-, Trance- oder House-Bereich wie dem New Yorker DJ Todd Terry, dem Schweizer House-Star DJ Antoine, dem niederländischen Trance-DJ und -Produzenten Armin van Buuren, der deutschen Electro- und House-DJane Micaela Schäfer oder dem bekannten französischen Produzenten, DJ und Remixer Bob Sinclar. Als die Musik noch analog war, hätte man Umberto Cea aber zudem auch als Impressario bezeichnet. Also als Agenten oder Manager, der sich um sämtliche Aspekte der Karriere von Künstlern kümmert. In der digitalen Musikwelt hat aber anstelle des Impressarios der Produzent solche und weit darüber hinaus gehende Aufgaben übernommen. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» erklärt Umberto Cea, wie er die Rolle eines Produzenten interpretiert, und blickt auf seine eigenen Anfänge zurück. «Geschäftsführer»: Wie sind Sie zur Musik gekommen? Umberto Cea: Ich bin nun seit rund 15 Jahren im Geschäft, aber zu Beginn konnte eigentlich nicht abgesehen werden, wie sich das Ganze entwickeln würde. Meine erste musikalische Inspirationsquelle und Vorbild war – und ist es bis heute – der französische Elektropionier Jean Michel Jarre. Ich kaufte mir deshalb ein elektronisches Keyboard, begann zu spielen und hatte eigentlich vor, nach der Matura Musik zu studieren. Rein pragmatische Überlegungen liessen mich aber ein Wirtschaftsstudium beginnen. Schnell merkte ich aber, dass mein Weg ein anderer sein würde und entwickelte eine Geschäftsidee, mit der ich einerseits meine musikalischen Neigungen einbringen und anderseits Geld verdienen konnte. Und wie sah diese Geschäftsidee aus? Ich schrieb alle im Internet aufgeführten DJs in der Schweiz an und bot ihnen verschiedenste Dienstleistungen an. Da ich wusste, dass die meisten DJs ständig neue Musik-Tracks und Remixes brauchten, produzierte und stellte ich diese – zu vertraglich vereinbarten finanziellen Konditionen  – bereit. Zusätzlich – ich war schon dazumal ein guter Kommunikator und gut in der Szene vernetzt – begann ich, DJs für gemeinsame Projekte zusammenzubringen. Überraschenderweise wurde ich in der Folge mit Anfragen überhäuft und konnte so meine Geschäftsidee realisieren. Damit war ich schweizweit ein Pionier und konnte mein Geschäft weiter ausbauen und auch im Ausland Fuss fassen, wo ich begann, mit bekannten DJs zusammenzuarbeiten.

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Wie interpretieren Sie Ihre Rolle als Produzent? Als «Ghost-Producer» bin ich für meine Kunden der Mann im Hintergrund. Ich komponiere und produziere selbst und stelle im Studio Remixes her, gebe aber auch bei bekannten Künstlern Aufträge für Remixes. Ich koordiniere sowie organisiere CD-Projekte und bringe Musiker zusammen. Da ich mittlerweile viel mit internationalen Künstlern arbeite, bin ich viel im Ausland unterwegs. Dank der digitalen Technologie kann ich mit dem Laptop praktisch von jedem Ort der Erde aus die Musik bearbeiten und sehr schnell auf Kundenaufträge reagieren. In wie weit bauen Sie die Karriere junger DJs auf? Als Produzent und durch das ständige Reisen habe ich viele Kontakte zu internationalen DJ Grössen, Veranstaltern & Event Promotern geknüpft, dadurch kann ich meinen Kunden bei internationalen Auftritten weiterhelfen. Meine Erfahrung, der Umgang mit den Leuten der Szene und meine Kommunikationsfähigkeiten helfen mir dabei sehr. Diese Dienstleistung der Managementarbeit ist noch sehr neu und wird in der nächsten Zeit noch weiter ausgebaut. Trotzdem konnten meine DJs schon an verschiedenen Events in Miami (WMC), Porto, Berlin, Hamburg, Ibiza (Ushuaja), Minsk etc. auflegen. Sind Sie jetzt mehr «Businessman» als Musiker? Ich bin in der glücklichen Lage, beides unter einen Hut zu bringen, aber Geld verdiene ich natürlich vor allem als Geschäftsmann. Und wenn ich, wie an der Messe der National Association of Music Merchants (NAMM) in Los Angeles, Stars wie Stevie Wonder persönlich kennenlerne und mit ihm über mein Geschäftsmodell sprechen kann, dann weiss ich, dass ich auf dem richtigen Weg – als Geschäftsmann und Musiker – bin.

Weitere Informationen CEAmusic Frankfurterstr. 36 CH-4023 Basel Telefon +41 (0)79 714 04 13 umberto.cea@cea-ltd.com www.ceamusix.wix.com/ceamusic www.facebook.com/cea.diodato


Mittelstandsbank. Die Firmenkundenbank.

Geschäften Sie hier? Dann besuchen Sie einen unserer 6 Firmenkunden-Standorte in der Schweiz. Weitere Informationen unter: www.commerzbank.ch Ganz gleich, wo auf der Welt Sie geschäften – als exportorientiertes Unternehmen haben Sie spezielle Anforderungen an Ihre Bank. 1870 von hanseatischen Kaufleuten für ihr internationales Geschäft gegründet, ist die Commerzbank heute eine starke, weltweit vertretene Bank für Firmenkunden. Wir bieten Ihnen auch in der Schweiz über Ihre gesamte Wertschöpfungskette konkrete Optimierungsmöglichkeiten in allen Phasen der Zusammenarbeit: Von den ersten Verkaufsverhandlungen bis zum Zahlungseingang richten wir uns exklusiv an den speziellen Bedürfnissen von Unternehmen aus. Deshalb sind wir auch die Firmenkundenbank der Schweiz.


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Kolumne

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Eine moderne Vermögensverwaltung Va n ja Ba b i c Partner, Finanzplaner FA B&F Partner GmbH Gerbergasse 30 Postfach 213 CH-4001 Basel Telefon +41 (0)61 261 63 00 www.bf-partner.ch

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as Bundesgericht hat im Oktober 2012 entschieden, dass Retrozessionen1 und Bestandespflegekommissionen 2 von den Banken an die Kunden zurück zu zahlen sind. Die Umsetzung dieses Entscheides wird von den Finanzhäusern jedoch unterschiedlich angegangen. Die Aufarbeitung dieser Frage mit Blick in die Vergangenheit, beschäftigt heute diverse Anwälte. Spannend bleibt der Umstand, wie Banken zukünftig dieser Thematik entgegen treten werden. So werden immer mehr Fondsprodukte in der Vermögensverwaltung angeboten, die keine Retrozessionen oder Bestandespflegekommissionen zahlen.

Dieser Trend wird sich auch in Zukunft weiter entwickeln, doch kann er nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass Fonds ohne Retrozessionen deutlich weniger angeboten werden können, als jene Fonds mit Retrozessionen. Es wird davon ausgegangen, dass dieses Verhältnis bei 1 zu 3 liegt. Diese Einschränkung bringt das Problem mit, dass die Performance der Fonds mit Retrozessionen besser ist. So bleibt die Entscheidung bei jedem Investor, was nun wichtiger ist: eine Vermögensverwaltung ohne Retrozessionen (keine Provisionszahlungen an die Bank), dafür kann die Entwicklung nicht mit den Fonds mit Retrozessionen mithalten. Eine andere Möglichkeit ist, dass Produkte mit Retrozessionen gewählt werden können und somit wird die Entwicklung nicht beeinträchtigt. Die von der Bank erhaltenen Retros werden aber in regelmässigen Abständen an die Kunden rückvergütet. Eine grosse Schwierigkeit für Kunden ist es, die einzelnen Vermögensverwaltungsmöglichkeiten zu kennen oder gar vergleichen zu können. Zu unterschiedlich sind die Möglichkeiten, so dass ein objektiver Vergleich kaum möglich ist. Jedes Finanzinstitut möchte mit den höchsten Renditen Aufmerksamkeit erzeugen. Doch wie sieht die Anlageleistung aus, wenn die Börse generell negativ ist? Das Tiefzinsumfeld, die Wirtschaftsreformen in China und eine allgemein höhere Volatilität machen das Investitionsumfeld auch für gestandene Profis nicht einfacher. So empfiehlt sich auch ein

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Blick auf die Anlagepolitik, die in einem negativen Umfeld das ersparte Geld vor grösseren Verlusten bewahren. Dabei stehen den Banken verschiedenste Möglichkeiten offen, wie man sowohl auf strategischer, wie aber auch auf taktischer Ebene Vermögenswerte schützen kann. Bestimmt ist es kein Nachteil, wenn man grosse Bandbreiten für die einzelnen Anlageklassen berücksichtigt. Ein Beispiel: eine ausgewogene Vermögensverwaltung mit ca. 40 – 50 % Aktien, kann auch in Extremsituationen eine Aktienquote von gegen 0 % berücksichtigen. Zugegebenermassen, dieser Umstand tritt kaum je auf, aber es erlaubt der Bank mit unkonventionellen Mitteln auf schwierige Situationen zu reagieren. So ist man nicht fix an eine Aktienbandbreite von +/-10 % gebunden, die immer gehalten werden muss. Es ist zu empfehlen, dass jeder Bankkunde die Bank auf die verschiedenen Möglichkeiten anspricht. Nur so kann eine Grundlage erarbeitet werden, wie man das Geld am Besten investieren soll. Des Weiteren kann es sinnvoll sein, dass verschiedene Bankenphilosophien verglichen werden. Denn was ist ärgerlicher, als am Ende des Jahres über eine negative Wertentwicklung informiert zu werden, wenn man auch die Anlagepolitik nicht verstanden hat. Eine gute Kommunikation zwischen den Kunden und der Bank ist heute wichtiger denn je. Wir führen regelmässige Gespräche mit Banken, deren Kerngeschäft die Vermögensverwaltung ist, um uns auf den neuesten Stand zu bringen. Unser breites Wissen des Marktes, der verschiedenen Produkte und Anbieter in diesem Segment, ermöglicht uns eine individuelle Beratung für Sie als Investor. Zögern Sie nicht, ein erstes unverbindliches Gespräch mit uns zu führen. Begriffserläuterung 1)

Retrozessionen: Provision für das Bankenprodukt (z.B. Fonds)

2)

Zahlungen an den Vermögensverwalter für die Bewirtschaftung

    des Fonds.


Raum, Platz, SicheRheit Im Laufental finden sich Häuser, Wohnungen und Bauland in unterschiedlichen Lagen und Preiskategorien. Ob urbanes Umfeld oder ländliche Idylle, das Laufental bietet Ihnen mehr Leben fürs Geld!

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Aktuell

ISO-ZERTIFIZIERTES DATACENTER

  ColoBâle

Nahe des Stadtzentrums von Basel, in Pratteln, steht das hochmoderne, nach ISO/ICE 27001:2013 zertifizierte, energieeffiziente Colocation Center der ColoBâle AG. Bei einem Besuch der 2 000 m2 grossen Anlage begründet Stefan Mayer, Geschäftsführer des ColoBâle, warum wertvolle Daten in einem Datacenter am sichersten aufgehoben sind. Der Betrieb eines eigenen Rechenzentrums ist doch aus Kostengründen für ein KMU gar nicht tragbar. Richtig. Ein eigenes Rechenzentrum lohnt sich in der Regel für kleine Unternehmen nicht. Die Anfangsinvestitionen sind sehr hoch. Denken Sie beispielsweise nur an die eigene Notstromversorgung oder die redundante Kühlung. Genau aus diesem Problem heraus hat sich das ColocationModell entwickelt – mehrere Akteure schliessen sich zusammen und profitieren von Skalen- und Synergieeffekten. Das ist auch die Ausgangsidee, die hinter den Colocation Centern steht, wie sie auch wir vertreten. Da habe ich eine Frage zur Begriffsklärung. Sind Colocation Center eher für kleine Unternehmen und Datacenter für grosse Konzerne geeignet? Nein. Ein Colocation Center ist ebenso ein Datacenter. Colocation bedeutet in erster Linie die Wahl eines externen Standorts für die IT-Infrastruktur. Dabei bleibt die IT-Abteilung des Kunden weiterhin autonom. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass in einem Colocation Center mehrere Kunden mit unterschiedlichen Bedürfnissen eingemietet sind. Lassen Sie mich zur Verdeutlichung einen historischen Vergleich ziehen … … Ich bitte darum. Vor der Erfindung des Kühlschranks stand in fast jedem Dorf ein Kühlhaus. Die einzelnen Familien hatten ein Fach zur Verfügung, um ihr Gefriergut aufzubewahren. Auf die heutige Zeit übertragen macht das ColoBâle eigentlich nichts anders, denn jeder kann sich bei uns ein Fach mieten, um seine Daten sicher zu lagern. Früher konnten sich nicht alle einen Kühlschrank leisten, heute kann sich nicht jeder eine Notstromversorgung leisten. So einfach ist das.

Stefan Mayer ist Geschäftsführer von Colobâle.

Interview mit Stefan Mayer (CEO ColoBâle)

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atacenter sind im Trend. Wo liegen für Sie die zentralen Gründe? Stefan Mayer: Nebst dem steigenden Datenvolumen in allen Branchen ist sicher der rasch voranschreitende technische Fortschritt einer der Hauptgründe. IT-Infrastrukturen sind zum erfolgsrelevanten Faktor geworden. Die Systeme müssen stets auf dem neuesten Stand gehalten werden und sind deswegen dauernd im Umund Ausbau. Schnell nutzbare Expansionsoptionen, wie sie in einem Colocation Center geboten werden, sind eine kosteneffektive Lösung.

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Springen wir in die Praxiswelten von KMU-Verantwortlichen. Oft steht da noch der Server in der Besenkammer. Meist herrschen dort tropische Temperaturen. Können Sie das Bild vervollständigen? Ja, dem kann ich mich anschliessen. Die Datenvolumen wachsen, und die Besenkammern werden immer wärmer. Dadurch kommt es vermehrt zu Systemfehlern und -abstürzen. Kommen dann auch noch – wie im letzten Sommer – vermehrt Stromausfälle der lokalen Energiedienstleister hinzu, stehen die Unternehmen vor einem Problem. Denn die individuellen Notstrom-Lösungen halten die Stromzufuhr gerade mal für eine Viertelstunde aufrecht. In der Praxis dauern aber Stromausfälle meist einiges länger, und die IT-Infrastruktur kollabiert. Die Folge sind immense Gewinneinbussen, weil beispielsweise Kundenbestellungen nicht bearbeitet werden können oder der Zugriff auf wichtige Daten nicht möglich ist. Gleichermassen ist die Problematik bei der Kühlung; übliche Klimageräte stossen viel zu schnell an Grenzen. Das sind die Gründe, warum auch die Verantwortlichen von kleinen Unternehmen zu uns kommen. Man ist bei uns standortunabhängig, Klimatisierung und Stromversorgung sind gewährleistet, die


Effiziente Kühlung ist ein Muss.

Brandbekämpfung mittels CO2 Inergen.

Daten liegen zentral und sicher. Zusätzlich bietet das ColoBâle weitere Dienstleistungen rund um das Thema Daten. Zum Beispiel … Als neutrales Datacenter fungieren wir als Marktplatz für sehr unterschiedliche ICT-Dienstleister. Diese sind bei uns alle lokal verankert, was wiederum den Vorteil bringt, dass die entsprechenden Ansprechpersonen vor Ort sind. Die Abhängigkeit von einzelnen Carrier kommt nicht vor, so profitieren unsere Kunden also auch von der direkten Vergleichbarkeit. Sie selbst stellen aber nur den Raum mit seiner Infrastruktur zur Verfügung? Ja. Der Vorteil für den Kunden besteht darin, dass er klein anfangen kann (z. B. 1/4-Rack), dementsprechend weniger zahlt, aber die Möglichkeit hat, mit seinem Erfolg problemlos zu wachsen. Bei Grosskunden sieht das etwas anders aus. Hier liegt der Fokus auf der Redundanz. Oftmals betreiben Grossunternehmen an ihrem Hauptsitz ein eigenes Datacenter und führen eine parallele Dateninfrastruktur bei uns im ColoBâle. Weiss ich als Kunde, wo meine Daten konkret liegen? Sicher. Swissness ist im Zeichen der Datenskandale ein grosses Thema. Wir sind ein Schweizer Unternehmen mit klaren Strukturen. Und da der Kunde seine Daten auf seinem eigenen IT-Equipment verwaltet und nur er Zugang hat, kann die Frage, ob die Daten ins Ausland gelangen könnten, klar mit NEIN beantwortet werden. Reicht das Versprechen, einen sicheren Betrieb zu führen, aus, wenn es um die Auslagerung von unternehmenskritischen IT-Systemen geht? Wir sind uns der Verantwortung bewusst und wissen, dass Outsourcing immer auch Vertrauenssache ist. Das ColoBâle orientiert sich am Leitsatz, dem Kunden den höchstmöglichen Industriestandard zu bieten, daher geniesst ein richtig gelebtes Qualitäts-Management bei uns einen sehr hohen Stellenwert. Um dieses Bestreben zu unterstreichen, haben wir den ISO/ICE-27001:2013-Standard erfolgreich umgesetzt. Diese Zertifizierung bestätigt, dass das ColoBâle den Aufbau eines Informationssicherheits-Managementsystem ISMS im Sinne der ISO-Normreihe erfolgreich abgeschlossen hat und die Abläufe, die Auswahl von geeigneten und angemessenen Sicherheitskontrollen zum Schutz aller Daten konform mit den vorgegebenen Normen sind. Die Daten sicher zu bewahren bedeutet immer eine doppelte Sicherung. Habe ich das richtig verstanden? Genau. Alle Lösungen und die Infrastruktur sind redundant vorhanden. Das betrifft die Stromversorgung, die Kühlung, Brand- und Sicherheitssysteme. Bei einem Systemausfall springt sofort das zweite System in die Lücke. Gleichzeitig werden alle Experten alarmiert und agieren schnellstmöglich vor Ort.

Sichereren Zugang organisieren.

Die Center sind Stromfresser. Ich versuche, den Einwand zu konkretisieren. Professionelle Datacenter-Anbieter gehen von einer weitgehenden Auslastung des Datacenters aus. Dagegen werden unternehmenseigene Datacenter mit Blick auf Expansion angelegt, um eine Erweiterung in fünf Jahren zu vermeiden. Das führt dazu, dass die Anlage für den aktuellen Bedarf völlig überdimensioniert ist, und oftmals bleibt die Auslastung über die gesamte Nutzungsdauer hinter den Erwartungen zurück. Damit sind die Kosten zu hoch. Kommt Ihnen diese Situation bekannt vor? Ja, da bin ich bei Ihnen. Allerdings bauen wir unser Datacenter modular auf. Wir haben ein Gebäude zur Verfügung, welches wir schrittweise ausbauen können. Das heisst, wir suchen immer die optimale Auslastung, haben aber gleichzeitig noch Luft nach oben. Der überwiegende Anteil des Stromverbrauches betrifft die Systeme der Kunden. In den Centren mutiert Strom in Wärme, und diese wird wieder abgeführt. Hier setzen wir an. Es gilt, den PUE-Wert (Power Usage Efficiency) möglichst tief zu halten, d.h. zwischen einem Wert von 1.1 und 1.3. Und das heisst praktisch? Wir nutzen die Abwärme und kühlen auch bei mittleren Temperaturen mit Aussenluft. Unser System ist so ausgelegt, dass die Kühlung optimal eingestellt ist und nicht über das Ziel hinausschiesst. Können wir noch einen Blick in die Zukunft wagen. Welche zentralen Trends sehen Sie, und wie wollen Sie sich in diesen positionieren? Wir müssen die technologische Entwicklung im Auge behalten. Es wird immer dynamischer, und die Volumen nehmen zu. Vermehrt werden Unternehmen nach Aussenlösungen suchen, bei denen sie dennoch autark operieren können. Das betrifft weltweit operierende Konzerne, aber auch ganz kleine Unternehmen. Um auf die dynamischen Kundenbedürfnisse individuell eingehen zu können, setzen wir bei unseren Dienstleistungen auf Qualität und Flexibilität. So können auch kleine Unternehmen mit geringem Budget sicher sein, dass sie nur das bezahlen, was sie benötigen.

Weitere Informationen ColoBâle AG Zurlindenstrasse 29 CH-4133 Pratteln Telefon +41 (0)61 599 66 33 info@colobale.ch www.colobale.ch

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Kolumne

Die Zeit ist da.

S ER G I O B O R T O LIN Geschäftsführer ASGA Pensionskasse ASGA Pensionskasse Rosenbergstrasse 16 CH-9001 St. Gallen Telefon +41 (0)71 228 52 52 sergio.bortolin@asga.ch asga.ch

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n der 2. Säule kann man davon ausgehen, dass alle Vorsorgeeinrichtungen die gesetzlichen Bestimmungen nach BVG einhalten. Sie werden entsprechend geführt und durch Experten, Revisionsstellen und Aufsichtsbehörden geprüft. Das BVG ist ein Rahmengesetz, das aber – unter Einhaltung der Mindestvorschriften – einen grossen Spielraum zur Ausgestaltung von firmenspezifischen Vorsorgelösungen offen lässt. Diese gilt es zu überprüfen und sowohl dem Marktangebot der Pensionskassen wie auch den wirtschaftlichen Verhältnissen und Bedürfnissen des eigenen Unternehmens anzupassen.

satzkosten. Weiter muss die Übernahme der Leistungsbezieher geklärt werden: Was passiert mit laufenden Renten, entstehen Kosten für die Ausfinanzierung? Insbesondere bei kleinen Unternehmen sind die Zahlungsmodalitäten der Prämien ein wichtiger Faktor. Erfolgt die Belastung vor- oder nachschüssig, jährlich oder quartalsweise? Wie wird das Altersguthaben künftig – im obligatorischen und überobligatorischen Bereich – verzinst?

Die seriöse Empfehlung von Kollegen ist ein zusätzlicher Merkpunkt. Als erstes gilt es, die Vertragsdauer und den Ablauf zu prüfen. Im NorReferenzen beweisen langfristige Sicherheit. Aufschluss über die fimalfall sprechen wir hier von einem nanzielle Sicherheit der Pensionskasse Zeitrahmen von fünf Jahren. Dabei ist geben zudem die Altersstruktur der Ver«Aufschluss über die finanzielle die halbjährige Kündigungsfrist zu beSicherheit der Pensionskasse gibt sicherten, die Anlagestrategie und der achten. Quantitativ stellt sich die Frage, unter anderem ihre Anlagestrategie.» Deckungsgrad. ob vom gleichen Vorsorgeniveau gesprochen wird. Geht es um die gleichen Leistungen im gleichen FinanNur mit vollständigen Angaben sind alle Faktoren wie Finanzierung, zierungsrahmen? Welche überobligatorischen Leistungen sollen zudem Leistung und Kosten vergleichbar. Wichtig ist, dass alle Offertsteller mit einbezogen werden? mit den gleichen Grundlagen wie Versicherungsdaten und Berechnungsstichtag arbeiten. Um zu einer vergleichbaren Grundlage zu kommen ist es wichtig zu fragen, ob alle Offerten auch alle Kostenkomponenten enthalten. Das Gerne unterstützt Sie einer unserer Experten bei der Überprüfung Ihrer betrifft Spar- und Risikobeiträge, Verwaltungskosten und allfällige ZuVorsorgelösung.

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Im Laden am Spalenring 166 werden auch Planungen für die Unterhaltungselektronik für Neu- und Umbauten gemacht.

   Zihlmann Electronics AG

Zihlmann erfüllt Träume! Sie werden staunen! Während früher noch viele verschiedene Geräte und Lautsprecher für den Fernseh- und HiFi-Genuss Platz im Wohnzimmer beanspruchten, lässt sich heute alles sehr einfach und fast unsichtbar in die Wohnwelt integrieren. Zihlmann am Spalenring ist darauf spezialisiert und zeigt wie!

«

Ich kann es mir nicht leisten, billige Sachen zu kaufen!» heisst der Leitsatz eines treuen Zihlmann Kunden. Er kauft gezielt langlebige Produkte auf dem neusten Stand, damit er wieder lange Freude an seiner Investition hat. Hat er recht? Wer sich einen neuen Fernseher oder eine neue HiFi-Anlage kaufen möchte, staunt nicht schlecht, wenn er bei Zihlmann über die Vielfalt und die Einfachheit der heutigen Möglichkeiten aufgeklärt wird. Der Klang eines B & Ooder Loewe-Fernsehers ist unglaublich authentisch, dass oft keine zusätzlichen Lautsprecher mehr für Radio und Musik nötig sind. Beste Unterhaltungselektronik lässt sich heute als edle Möbelstücke ästhetisch und sehr reduziert in den Wohnbereich integrieren.

Hilfe auch nach dem Kauf Wer zu Zihlmann kommt, darf auf eine kompetente Hilfe vertrauen. Zusammen mit dem Verkaufsberater sucht man die für sich optimale Lösung, immer mit Blickwinkel auf seine Wünsche und das Wohnumfeld. Auch nach dem Kauf darf man sich mit Fragen und Unklarheiten jederzeit an das Fachgeschäft wenden und bekommt Hilfe. Zihlmann am Spalenring ist eine von wenigen Loewe-Galerien der Schweiz. Alle aktuellen Loewe-Produkte sind vorführbereit ausgestellt. Ebenso ist als Shop-im-Shop fast das ganze B&O-Sortiment ausgestellt. Ein gutes Gefühl, wenn man weiss, dass die Produkte nachhaltig in Europa produziert werden. Hervorragende Revox-Geräte und eine breite Auswahl an hochwertigem HiFi runden das Angebot ab. Es lohnt sich, bei Zihlmann zu kaufen, denn man bekommt eine fachkundige Beratung, viele Tipps und auf Wunsch eine fachmännische Installation dazu. Das spart Geld, Nerven und Zeit!

Zihlmann am Spalenring 166, gegenüber Schützenhaus, Ecke Schützenmattpark.

Wo gibt es Zihlmann auch noch? Das Zihlmann-Lädeli im Herzen der Stadt, an der Schneidergasse 30, bietet eine breit gefächerte Auswahl an Haushaltgeräten und viel praktisches Zubehör! Der neue Laden in Muttenz beim St. Jakob glänzt mit einer umfangreichen Auswahl an Unterhaltungselektronik, Haushalt-Gross- und Kleingeräten, einem separaten HiFi-Vorführraum und einem edlen Heimkino-Vorführraum. Zihlmann Professional ist neu auch in Muttenz zu Hause und ist u.a. spezialisiert auf die Einrichtung von Schulungs- und Sitzungsräumen mit Audio- und Videoprodukten. Zihlmann ist seit über 50 Jahren ein zuverlässiger regionaler Partner!

Weitere Informationen Zihlmann Electronics AG Unterhaltungselektronik ganz individuell Spalenring 166, CH-4055 Basel Unterhaltungselektronik, Haushaltgeräte und Professional Hagnaustrasse 25, CH-4132 Muttenz Haushaltgeräte Schneidergasse 30, CH-4051 Basel Telefon +41 (0)61 306 77 11 www.zihlmann.ch

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   IC Unicon

MASSGESCHNEIDERTE VERSICHERUNGSLÖSUNGEN IC Unicon ist der bedeutendste Versicherungsbroker mit Sitz in der Nordwestschweiz und gehört zu den Top 20 der grössten Versicherungstreuhänder in der Schweiz. Das Reinacher Unternehmen erarbeitet für jeden Betrieb – vornehmlich aus dem KMU-Bereich – massgeschneiderte Versicherungslösungen.

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«Geschäftsführer»: Wie zufrieden sind Sie mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr unter dem seit Juli 2014 bestehenden neuen Führungstrio? Thomas Schneider: Die IC Unicon blickt auf ein gutes 2015 zurück. Die organisatorischen Veränderungen und die damit verbundenen konzeptionellen Anpassungen haben sich bewährt. Das IC-Unicon-Team ist gut aufgestellt und macht einen guten Job.

Die IC Unicon, welche im Jahr 2014 ihr 20-jähriges Bestehen feierte und seit 2012 zur international tätigen ARTUS GRUPPE gehört, beschäftigt 27 Mitarbeitende, darunter drei Auszubildende. Das Unternehmen wird seit 1. Juli 2014 neu von Geschäftsführer Thomas Schneider, Dieter Schäublin (Vertriebsleiter) sowie Tobias Jöhr (Leiter Innendienst) geleitet.

Wie präsentiert sich der schweizerische Versicherungsmarkt insgesamt? Der Schweizer Versicherungsmarkt ist – im Gegensatz zum EU-Markt  – teilweise noch immer ein «weicher» Markt. Es bestehen immer noch Unterschiede zu den europäischen Trends, wo sich die Prämien im Sach-, Haftpflicht-, aber auch im Motorfahrzeug-Bereich kontinuierlich marktgerechter und -realer entwickeln. Wir stellen allerdings eine markante Verschärfung im Personenversicherungsbereich fest. Vor allem in der Kollektiv-Krankentaggeld-Versicherung wurden Tarifanpassungen von bis zu 30 Prozent realisiert. Für die meisten Krankenversicherer

ie IC Unicon hat sich auf die versicherungstechnische Betreuung von KMU-Unternehmen spezialisiert. Für Kunden-Segmente wie Gemeinden und Städte, öffentlichrechtliche Institutionen, Alters- und Pflegeheime, SpitexOrganisationen oder Unternehmen der Life-Sciences-Industrie arbeitet das Unternehmen teilweise mit sogenannten Verbundslösungen, mit denen Kundengruppen mit gleich gelagerten Risiken zusammengefasst werden. Dies bietet der IC Unicon die Möglichkeit, den Einkauf von Versicherungen zu bündeln und dadurch Vorteile im Leistungskatalog der Policen sowie auch bei den Prämien zu erzielen.

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spielt übrigens der Firmenbereich eine weniger grosse Rolle als der Privatpersonenbereich (Krankenkasse), was uns natürlich die Frage nach der diesbezüglichen Politik der Krankenversicherer stellen lässt. Die IC  Unicon hat sich jedenfalls diesem Thema angenommen und ist bei den Gesellschaften aktiv geworden, dies immer im Interesse der Kunden, welche diese arbeitsintensiven Bemühungen schätzen.

aus Frankreich ist die Krankenversicherung ein Thema. Nach einer Gesetzesänderung kann ja in Frankreich nur noch die gesetzliche Krankenversicherung gewählt werden, womit Zusatzversicherungen empfehlenswert sind, welche bei privaten Versicherungsgesellschaften eingerichtet werden können. Bei den deutschen Grenzgängern ist derzeit das Thema «Änderung Rentenbesteuerung und Sonderausgabenauszug» aktuell.

Wie schätzen Sie die Entwicklungen im BVG-Bereich ein, wo ja der Bundesrat Reformen angekündigt hat? Wir müssen uns intensiv mit den Entwicklungen im BVG-Bereich auseinandersetzen. Die demografische Entwicklung, wo immer weniger Beitragszahler immer mehr Leitungsempfängern gegenüberstehen, wird Auswirkungen haben, und man muss sich in der Zukunft auf Leistungsreduktionen einstellen. Unser sehr kompetentes und professionelles BVG-Team geht da proaktiv auf die Kunden zu und sucht frühzeitig für sie adäquate Lösungsansätze. Viele KMU-Unternehmen legen bereits heute schon grossen Wert auf eine attraktive BVG-Lösung für ihre Mitarbeitenden. Im Life-SciencesBereich zeigt sich dies sehr deutlich, wo man auf hoch qualifizierte Fachkräfte auch aus dem Ausland angewiesen ist. Die Schweiz darf stolz sein auf ihr 3-Säulen-Konzept, welches einen hervorragenden Ruf geniesst.

Die IC Unicon hat bisher drei Fachtagungen für ihre Kunden durchgeführt. Im letzten Juni ging es um das Thema «Kommunikation in Krisensituationen – Sichtweisen vor und hinter der Kamera». Wird es weiterhin solche Anlässe geben? Wir werden auch dieses Jahr solche Fachtagungen, die übrigens immer sehr gut besucht sind – organisieren. Ausserdem führen wir regelmässig sogenannte ERFA-Anlässe durch, bei denen Kunden aus dem Bereich «Akutund Langzeitpflege» über aktuelle Themen informiert werden. Gleichzeitig wird somit eine Plattform geboten, auf der sich Kunden mit gleichgesinnten Führungsverantwortlichen auf Augenhöhe über interessante Themen unterhalten können. Mit Experten aus den verschiedensten Bereichen werden diese ERFA’s in Form von Workshops durchgeführt und begleitet.

Die IC Unicon ist ein nationaler Versicherungsbroker – der grösste mit Sitz in der Nordwestschweiz – und bietet seine Dienstleistungen in der gesamten Schweiz an. Inwieweit können Sie Ihre Dienstleistungen auch im Ausland anbieten respektive Schweizer Unternehmen dort unterstützen? Dank der Integration in die deutsche ARTUS GRUPPE, welche über eine eigene internationale Abteilung verfügt, können wir unsere internationale Kundschaft sowie im Ausland tätige Schweizer Unternehmen hervorragend betreuen. Zu einer erfolgreichen internationalen Tätigkeit gehört aber auch eine entsprechende Vernetzung. Diese wird durch die Mitgliedschaft im internationalen Brokernetzwerk EUBRONET, welches von mittelständischen Maklerunternehmen zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit im internationalen Versicherungsgeschäft gegründet wurde, gewährleistet. Seit Kurzem präsidiert übrigens das IC-Unicon-Geschäftsleitungsmitglied Dieter Schäublin EUBRONET, was der Wichtigkeit, die wir diesem internationalen Netzwerk beimessen, unterstreicht. Apropos Ausland – die IC Unicon bietet seit einiger Zeit auch Versicherungsdienstleistungen für Grenzgänger an? Die IC Unicon arbeitet mit der ALLVES-Services GmbH zusammen, welche speziell für Grenzgänger Nischenlösungen und Beratungen im Bereich Vorsorge, Versicherungen und Vermögen anbietet. Für Grenzgänger

Weitere Informationen IC Unicon AG Kägenstrasse 17 Postfach CH-4153 Reinach Telefon +41 (0)61 716 90 90 Telefax +41 (0)61 716 90 89 icinfo@unicon.ch www.unicon.ch

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Aktuell

DIE ZEICHEN STEHEN AUF WACHSTUM

Stöcklin Logistik AG

Die weltweit tätige Stöcklin Logistik AG mit Hauptsitz und eigener Produktion in Aesch hat 2015 trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds ihre Ziele beim Bestellungseingang gegenüber dem Vorjahr übertroffen und auch ihr Unternehmensergebnis verbessert. Das Unternehmen sieht sich für die Zukunft gut aufgestellt und erwartet auch für das Jahr 2016 eine positive Entwicklung und plant mittelfristig den Bau einer neuen Produktionsstätte und des Hauptsitzes an einem neuen Standort in der Region.

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ie Stöcklin Logistik AG ist die erste Adresse für weltweit innovative und kundenspezifische Logistiklösungen. Sie ist spezialisiert auf Planung, Entwicklung, Konstruktion, Verkauf, Fertigung, Inbetriebnahme, Modernisierungen und Service von Gesamtsystemen in der Intralogistik und für die Entwicklung sowie Herstellung von Förder- und Lagersystemen für verschiedenste Ladeträger sowie Flurförderzeuge.

Wie sehen die Aussichten für die Zukunft aus? Vor allem dank einiger längerfristig angelegten Grossprojekte im Anlagenbereich sowie einer weiterhin wachsenden Weltbevölkerung und damit einer einhergehenden Zunahme des globalen Warenverkehrs und der Verteilung der Güter werden unsere Produkte und Serviceleistungen vermehrt nachgefragt, weshalb das Unternehmen optimistisch ins laufende Jahr blickt.

1934 gegründet beschäftigt die Stöcklin Logistik AG heute in Aesch sowie im Software-Kompetenzzentrum in Jona 340 Mitarbeitende und bildet am Hauptsitz 13 Lehrlinge aus. In den Service- und Vertriebsstandorten in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Grossbritannien, Kroatien, Russland, Mexiko, Brasilien und den USA sowie im Fertigungswerk in Zlín in Tschechien sind insgesamt weitere 140 Mitarbeitende tätig. Delegierter und Präsident des Verwaltungsrates der Stöcklin Logistik AG ist Urs Grütter, der 1995 die Aktienmehrheit des Unternehmens erworben hat.

Die Stöcklin Logistik AG ist national und global tätig – wie verteilt sich prozentual der Umsatz? Im Markt Schweiz, welcher für uns sehr wichtig ist, machen wir zwischen 25 und 30 Prozent unseres Umsatzes und zwischen 70 und 75 Prozent im Ausland, Tendenz zunehmend.

Im Interview mit dem «Geschäftsführer» skizziert Urs Grütter die aktuelle Situation seines Unternehmens, spricht über neue Märkte und schaut in die Zukunft. «Geschäftsführer»: Wie zufrieden sind Sie mit der Geschäftsentwicklung im vergangenen Jahr? Urs Grütter: Wir haben 2015 beim Bestellungseingang unsere Ziele nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen. Zurückzuführen ist dies in erster Line auf einzelne Grossprojekte, die wir schon seit längerer Zeit in der Pipeline hatten. Ebenfalls konnten wir unser Ergebnis gegenüber 2014 verbessern, allerdings wegen der schwierigen Währungssituation nicht in dem Umfang, wie wir uns das erhofft haben. Unter diesem Aspekt können wir aber mit unserer Performance zufrieden sein.

Sie haben Service- und Vertriebsstandorte in ganz Europa, in den USA und Lateinamerika – wie charakterisieren Sie die entsprechenden Märkte? Das Geschäft in Zentral- und Nordeuropa läuft sehr gut, dasjenige in Süd- und Südosteuropa – analog zur dortigen Wirtschaftsentwicklung  – eher harzig. Erfreulich entwickelt sich der US-Markt, wo wir seit Februar 2012 mit einer Tochtergesellschaft unsere Präsenz als ein führender Anbieter von Intralogistik-Lösungen weiter ausbauen konnten. Sehr gut unterwegs sind wir in Latein- und Zentralamerika. In Mexiko bieten wir unseren Kunden seit 2001 und in Brasilien seit 2006 mit unseren Vertriebs- und Serviceniederlassungen unsere Dienstleistungen an. Wie präsent ist die Stöcklin Logistik AG in Asien? Wir bedienen natürlich schon seit Längerem auch die Märkte in Asien und beziehen auch Fabrikationsteile aus China und Indonesien. Noch sind wir in Asien nicht mit Vertriebsstandorten präsent, wir unterhalten aber bereits Testprojekte und evaluieren verschiedene Möglichkeiten. Gerade der chinesische Markt, wo wir industrielle Partner suchen, ist für ein Unternehmen unserer Grösse nicht einfach. Man muss den Markt sorgfältig sondieren und vor allem die entsprechenden Leute finden, die mit der Kultur und Mentalität vertraut sind. Daran arbeiten wir intensiv, denn Asien ist natürlich der Wachstumsmarkt der Zukunft. Auch Russland ist in unserem Fokus, wobei aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation der dortige Markt zurzeit etwas problematisch ist. Viele Schweizer Unternehmen haben ihre Fertigung teilweise oder ganz ins Ausland verlegt – welche diesbezügliche Philosophie verfolgt die Stöcklin Logistik AG? Wir halten am Hauptproduktionsstandort Schweiz fest, wo wir heute 340 Leute beschäftigen. Trotzdem können auch wir uns dem Kosten-

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druck nicht verschliessen und fertigen in unserem Fertigungswerk mit 70 Mitarbeitenden in Zlín in Tschechien vor allem mechanische Teile und führen Schweissarbeiten aus. Das Assembling, also Montage und letztlich die Herstellung eines Produktes/Anlage, findet dann hier in Aesch statt. Inwieweit wir möglicherweise in Asien eine ähnliche Fertigung aufbauen, wird zurzeit geprüft. Trotz starken Frankens und hoher Kosten bietet die Schweiz Vorteile, was liberale Arbeitsgesetze, politische Stabilität oder Arbeitsethik der Mitarbeitenden anbelangt. Nicht zu vergessen natürlich der hohe Ausbildungsstandard in der Schweiz, wobei ich mir in diesem Zusammenhang gerne noch etwas mehr Schweizer Ingenieure in unserem Unternehmen wünschte. Wir selbst bilden 13 Lehrlinge aus, denn nur so können wir auch in Zukunft den Erhalt unseres Know-how und damit den Standortvorteil Schweiz garantieren. Grundsätzlich möchte ich an dieser Stelle nicht nur ein Bekenntnis zum Standort Schweiz, sondern insbesondere zum Standort Nordwestschweiz ablegen. Dies vor allem auch im Kontext unserer Pläne, in ca. drei Jahren den heutigen Standort in Aesch zu verlassen und in der Region eine neue Fabrik zu bauen. Damit bekommen wir die Möglichkeit, unsere Produktionsabläufe markant zu modernisieren, was sich positiv auf unsere Kosten auswirken und damit unsere Konkurrenzfähigkeit verbessern wird. In diesem Zusammenhang möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass die hiesige Regulierungsflut unseren Plänen nicht gerade förderlich ist und uns enorm viel Energie und Ressourcen kostet. Der stetige Ausbau des Staatsapparates kreiert immer neue Vorschriften und unnötige zusätzliche Bürokratie, welche zu höheren Kosten und damit zu einer Reduktion der Konkurrenzfähigkeit führt.

Weitere Informationen Stöcklin Logistik AG Förder- und Lagertechnik Dornacherstrasse 197 CH-4147 Aesch Telefon +41 (0)61 705 81 11 Telefax +41 (0)61 701 30 32 info@stoecklin.com www.stoecklin.com

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   Schneider Sanitär + Spenglerei AG

KOMPETENT BEIM FINDEN  VON KREATIVEN LÖSUNGEN Die Schneider Sanitär + Spenglerei AG bietet neben sanitären Installationen und den Angeboten der Spenglerei unter anderem Flachdacharbeiten, präsentiert im attraktiv eingerichteten Sanitär-Laden sowie in einer Ausstellung Produkte aus den Bereichen «Sanitär und Spenglerei» und erbringt Leistungen im Heizungsbereich durch die Tochterfirma Dieffenbach Heizungen GmbH.

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eit ihrer Gründung vor 109 Jahren befindet sich die Schneider Sanitär + Spenglerei AG am selben Standort in Pratteln an der Hauptstrasse  14. Beschäftigt werden 25  Personen, darunter fünf Auszubildende. Das Unternehmen ist unter anderem aus organisatorischen Gründen in folgende Teilbereiche eingeteilt: «Sanitär», «Spenglerei», «Sanitär-Laden»  – inklusive Ausstellung – und den Heizungsbereich, welcher durch die 2009 erworbene Tochterfirma Dieffenbach Heizungen GmbH betreut wird. Schneider Sanitär + Spenglerei AG ist ein klassisches Familienunter-

nehmen und wird operationell in vierter Generation von Jan Schneider und seiner Schwester Andrea Konrad-Schneider geleitet. Mit Vater Willi Schneider als Verwaltungsratspräsident und Schwester Simone  MieschSchneider als für die Buchhaltung Verantwortliche sind weitere Familienmitglieder an verantwortlichen Positionen in die Firma eingebunden. «Geschäftsführer»: Wie bewährt sich auch nach 109 Jahren für die Schneider Sanitär + Spenglerei AG der Status als klassisches Familienunternehmen? Jan Schneider: Dies ist sicher ein Glücksfall für uns. Wir ziehen alle an einem Strick, haben kurze Kommunikationswege und können schnelle Entscheidungen treffen. Ausserdem garantiert ein Familienunternehmen Kontinuität in den verschiedensten Bereichen. Dank eines familiären Klimas haben wir eine geringe Personalfluktuation. Das wirkt sich sehr positiv auf die Qualität unserer Arbeit und unserer Dienstleistungen aus und ist ein grosser Pluspunkt in Bezug auf die mehrheitlich langjährigen Kundenbeziehungen. Dazu tragen auch unsere Bemühungen bei, unser professionelles Know-how permanent weiterzugeben und Lehrlinge auszubilden, womit unser laufend erworbenes Wissen in der Firma bleibt.


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Dienstleistungen

Können Sie kurz die Dienstleistungen im Sanitärbereich der Schneider Sanitär + Spenglerei AG skizzieren? Wir bieten Planung, Lieferung, Montage sowie Installation von Gas-, Wasser-, Abwasser- und Luftleitungen, Haustechnik-Anlagen und Haushaltgeräten aus einer Hand. Wir kontrollieren regelmässig und warten fachmännisch Boiler und Filter, reparieren und revidieren Spülkästen und führen Reparaturen diverser Apparate und allgemeine Sanitär-Service-Arbeiten durch. Für Kunden besteht zudem ein Notfall-Service-Dienst. Einen grossen Stellenwert bei der Schneider Sanitär + Spenglerei AG haben die Bereiche Bad-Renovationen und Bad-Umbau. Dabei planen wir nicht nur auf Kundenwunsch Design sowie Funktionalität und gewährleisten Qualitätsstandards, sondern übernehmen auch die Bauleitung, koordinieren die ausgewählten Handwerker und überwachen die Termine.

Spenglerei: §§ Fertigung und Montage von Dach- und Fassadenblechen, Dachaufbauten, Metalldächern, Kaminverkleidungen, Dachfenstern und Blitzschutzanlagen §§ Fensterzargen und Fensterbänke §§ Sämtliche Flachdacharbeiten §§ Ausführung von Reparaturen und Unterhaltsarbeiten Sanitärabteilung: §§ Planung, Installation und Wartung von Leitungssystemen für verschiedene Medien (Wasser, Abwasser, Gas, Luft) §§ Lieferung und Montage von Sanitärapparaten, Waschund Trocknungsgeräten §§ Ausführung von Reparaturen sowie Unterhalts-, Renovations- und Servicearbeiten in allen Bereichen der Haustechnik §§ Badplanung, Badgestaltung, Realisierungen von Bädern inkl. Bauleitung und Koordination aller Handwerker Sanitär-Laden und Ausstellung: §§ Präsentation, Beratung und Verkauf von Produkten und Ersatzteilen aus den Bereichen «Sanitär und Spenglerei». §§ Ständig aktualisierte Präsentation von Einrichtungen namhafter Bad-Design-Marken: talsee, Alape, Dornbracht, Vola, Bodenschatz, Laufen, Geberit Leistungen im Bereich «Heizung» durch die Tochterfirma Dieffenbach Heizungen GmbH: §§ Installation von Heizungen (Neu- und Umbauten, Modernisierungen und Renovationen) §§ Sanierung und Reparaturen bestehender Heizungsanlagen

Und die Kunden können sich gleichzeitig im Sanitär-Laden sowie in der Ausstellung an der Hauptstrasse 14 in Pratteln die entsprechenden Inspirationen holen? Genau. Die Ausstellung im attraktiv gestalteten Laden zeigt den Kunden zahlreiche qualitative Lösungen und Produkte namhafter Hersteller sowie Bad-Accessoires – von der Seifenschale über den Badteppich bis zu Duschvorhängen oder Gläsern. Daneben sind auch zahlreiche Ersatzteile, deren Suche und Beschaffung oft nicht einfach ist, erhältlich. Welche Leistungen werden im Heizungsbereich erbracht? Dafür ist unsere Tochterfirma «Dieffenbach Heizungen GmbH» zuständig. Sie ist im Heizungs-Neu- und Umbau, in der Installation, Modernisierung, Sanierung, Renovation und Reparatur tätig. Die Dieffenbach-Fachkräfte bieten eine umfassende Wartung der Heizungsanlagen an, kontrollieren und überprüfen die Wärmeverteilungs-Anlage, die Thermostatventile, den System-Druck, die Heizungspumpe sowie die Steuerung. Was sind die Angebote Ihres Unternehmens im Spenglerei-Bereich? Wir decken sämtliche Spenglerei-Bereiche ab, realisieren Flachdächer, Blechdächer, VELUX-Dachfenster, Dachabdichtungen, Kamineinfassungen, Mauerabdeckungen, Fassaden, Regenrinnen und Spezialanfertigungen nach individuellen Anforderungen. Wir fertigen auch Fensterzargen sowie Fensterbänke an oder installieren individuelle Blitzschutzanlagen. Natürlich führen wir allgemeine SpenglerService-Arbeiten durch, dazu gehören auch Regenrinnen-Reinigungen oder Dachkontrollen.

Weitere Informationen Schneider Sanitär + Spenglerei AG Hauptstrasse 14 CH-4133 Pratteln Telefon +41 (0)61 827 92 92 info@schneider-sss.ch www.schneider-sss.ch

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Aktuell

  MARQUIS AG Kanalservice

ENTWÄSSERUNGSSYsTEME MUSS MAN UNTERHALTEN

Die Marquis-Gruppe mit ihren rund 100 Mitarbeitenden ist der grösste Abwasser- und Entsorgungsspezialist der Region und eines der führenden und innovativsten Unternehmen der Branche in der Schweiz.

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eit über 54 Jahren ist die Marquis-Gruppe für Gewerbe, Industrie, Gemeinden und Stadtverwaltungen, Hausbesitzer oder Immobilienverwaltungen, tätig. Der Name Marquis steht dabei für innovative, grösstenteils selbst entwickelte und auf neustem technischen Standard stehende Lösungen in den Bereichen Reinigung, Prüfung, Untersuchung sowie Sanierung von Abwassersystemen und -kanälen, Entleerung von Gruben und Schächten, Sondermüll-Entsorgung, Tankreinigungen, Schlammtransporte, Weiherentschlammung, Reinigung von Bacheinläufen, Sondereinsätze in Sportstadien oder im Tunnelbau. 2010 sorgte die Marquis-Gruppe für nationale Schlagzeilen, als sie den Zuschlag für die während der Bauarbeiten im neuen Gotthardtunnel anfallenden Reinigungsarbeiten erhielt, die das Unternehmen seither mit dem eigens von ihr entwickelten Spezialfahrzeug ausführt. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» spricht Andreas Marquis, CEO der Marquis-Gruppe, über die gesetzlichen Vorschriften für Hauseigentümer in Bezug auf den Unterhalt von Abwassersystemen, aber auch über die Philosophie des familiengeführten Unternehmens, welche durch eine herausragende Mitarbeiterkultur geprägt wird.

Welchen Stellenwert nimmt die Lehrlingsausbildung bei der MarquisGruppe ein? Der Lehrlingsausbildung messen wir grosse Bedeutung zu. Damit garantieren wir den Know-how-Erhalt innerhalb des Unternehmens. Bei uns werden laufend zwischen sechs und neun Entwässerungstechnologen/-innen ausgebildet, ein neuer, anerkannter Ausbildungsberuf mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis, der nicht zuletzt aufgrund der massgeblichen Impulse der Marquis-Gruppe entstanden ist.

«Geschäftsführer»: Sind sich zum Beispiel private Hausbesitzer bewusst, dass sie gesetzlich verpflichtet sind, in regelmässigen Abständen ihre Abwassersysteme zu unterhalten? Andreas Marquis: Viele Hausbesitzer wissen schon, um was es geht. Grundleitungen und Grundstück-Anschlussleitungen sowie Schächte müssen alle zwei bis fünf Jahre gereinigt werden. Regenwasserkanäle und Drainagen alle ein bis drei Jahre, ebenso Terrassen- und Flachdachabläufe sowie Regenabwasser-Fallleitungen und Waschküchen- sowie Bodenabläufe alle ein bis fünf Jahre. Die VSA-Richtlinien können unter www.vsa.ch bestellt werden. Die Marquis-Gruppe hat letztes Jahr auf dem Firmengelände in Füllinsdorf ein fünftes Gebäude erstellt – sind damit die seit 2010 in Angriff genommenen Bauprojekte abgeschlossen? Mit dem Wirtschaftsgebäude haben wir die letzte Etappe der Bauten auf unserem Firmengelände, wofür wir insgesamt 20 Mio. Franken investiert haben, abgeschlossen. Als inhabergeführtes Familienunternehmen sind wir nicht dem Shareholde Value verpflichtet, sondern reinvestieren die erarbeiteten Gelder wieder in die Firma. Im Mittelpunkt unserer Bemühungen stehen dabei vor allem die Mitarbeitenden, welche unser Kapital sind und die an der Front im Dienste unserer Kunden tagtäglich einen hervorragenden Job machen, getreu unserem Motto «Die Kunden sollen mit unserer Arbeit nicht «nur» zufrieden, sondern darüber begeistert sein!» Unseren Mitarbeitenden gilt unser Vertrauen, und deshalb kümmern wir uns um ihr Wohlergehen. Mit dem neuen Wirtschaftsgebäude verfügen sie nun über eine Kantine, einen Fitnessraum, grosszügige Duschanlagen, und jeder Mitarbeiter hat seinen persönlichen Doppelschrank mit Trocknungsfunktion.

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Weitere Informationen MARQUIS AG Kanalservice Wölferstr. 15 CH-4414 Füllinsdorf Telefon +41 (0)61 717 88 17 Telefax +41 (0)61 717 88 18 Piketnummer:        0800 321 222 (24-Stunden-Service, Gratis) info@marquis.ch www.marquis.ch


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Aktuell

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Luxuskleider oder -taschen von Louis Vuitton, Gucci, Jil Sander oder Dolce & Gabbana, ein original Abendkleid von Fred Spillmann, einen Regenmantel von Pierre Balmain, eine Silberhalskette von Philippe Audibert, eine Hermès-Windjacke oder eine Rolex-Uhr – diese hochkarätigen SecondhandLuxusartikel kann man im Internet über die Plattform LABELSWITCH™ kaufen, beziehungsweise verkaufen, oder direkt im Ladengeschäft im Clarashopping erwerben.

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eit Sommer 2015 führt June Violet Mentel das Ladengeschäft direkt neben Vögtli Mode. Das gleichnamige Internetportal LABELSWITCH™ hat sie jedoch bereits 2010 gegründet. Im rund 40 m2 grossen Laden sind die Artikel, welche man auf www.labelswitch.com finden und auswählen kann, auch in natura zu sehen und können – was sich besonders bei Kleidungsstücken empfiehlt  – gleich anprobiert werden. Im Interview erzählt LABELSWITCH™Inhaberin June Violet Mentel, wie sie auf die Idee einer SecondhandPlattform für Luxusartikel gekommen ist und was die Kriterien sind, um Artikel auf www.labelswitch.com zu erwerben oder zu verkaufen. «Geschäftsführer»: Wie ist die Geschäftsidee für das Internetportal www.labelswitch.com entstanden? June Violet Mentel: Immer wieder habe ich in Gesprächen mit Freundinnen und Bekannten festgestellt, dass sie nicht wussten, was sie mit hochklassigen Kleidern, Taschen oder Accessoires machen sollten, die sie nicht mehr tragen wollten und die bei ihnen zu Hause nur viel Platz zum Aufbewahren benötigten. Und viele können es sich auch nicht leisten, solche Artikel zum Neupreis zu erwerben. Daraus ist die Idee eines Internetportals entstanden, wo die entsprechenden Artikel zum Kauf angeboten und verkauft werden können. Letzten Sommer hat sich dann die Möglichkeit ergeben, zum bestehenden Internetportal im Clarashopping auch einen Laden zu eröffnen. Wie funktioniert www.labelswitch.com in der Praxis? Wer einen Artikel verkaufen will, nimmt mit mir Kontakt auf oder besucht mich gleich im Laden, und ich stelle diesen Artikel mit Foto und Preisangabe dann ins Internet. Zugleich besteht die Möglichkeit, den Artikel auch im Laden zu begutachten und anzuprobieren. In naher Zukunft werden die Kunden ihre zu verkaufenden Produkte selber ins Netz stellen können. Ausserdem nehme ich Suchaufträge entgegen und versuche, den Kunden den von ihnen gesuchten Artikel zu beschaffen.

Geschäftsführer Frühling : : 2016

Was sind die Kriterien, dass Produkte via www.labelswitch.com angeboten beziehungsweise verkauft werden können? Wir akzeptieren nur Artikel und Produkte von gesuchten Marken aus dem Luxus-Segment oder Raritäten wie zum Beispiel Vintage-Kleider aus den 1960er-Jahren. Dabei muss es sich nicht nur um Kleider, Taschen oder Accessoires handeln, auch Uhren und Schmuck oder sogar Oldtimer-Autos können ihren Platz auf www.labelswitch.com finden. Voraussetzung ist natürlich, dass die Artikel gereinigt und in vorzüglichem Zustand sind. Da die Angebote ständig wechseln, lohnt es sich auf jeden Fall, unser Portal täglich zu besuchen! Wir freuen uns auf alle Anfragen und sind stets für Sie da.

Weitere Informationen LABELSWITCH – Your Luxury Plattform Clarashopping, 2. Stock Greifengasse 36 CH-4058 Basel Telefon +41 (0)61691 18 77 Mobil +41 (0)79 251 88 99 info@labelswitch.com www.labelswitch.com


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Aktuell

178 Meter   in 90 Sekunden   Beetschen Studios AG

Solange dauert der Zeitrafferfilm von der Entstehung des 41 Stockwerke umfassenden Bürohochhaus Roche Bau 1, den die Beetschen Studios, Werner Beetschen und Andreas Krause mit ihrem Team, realisiert haben. Von April 2013 bis August 2015 haben sie über 43’000 hochauflösende Einzelbilder aufgezeichnet und eine Auswahl von 2 250 Bildern in einen Filmablauf gebracht.

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ie Grundlage bildet eine Kameraeinheit in einem geschützten Gehäuse, mit Ventilation im Sommer und Heizungselementen im Winter. Der Intervall von Bild zu Bild für die Langzeitaufzeichnung liegt im Normalfall bei 30  Minuten. Bei schnell wachsender Bautätigkeit kann der Abstand beliebig verkürzt werden. Kontrolle und Bedienung dieser Einrichtung erfolgt ferngesteuert.

Über den Dächern von Basel Damit das «Wachsen» des Baus möglichst früh erfasst werden konnte, wurde nach einem hohen Kamerastandort gesucht. Gefunden wurde er auf dem Dach des damals zweithöchsten Gebäudes der Schweiz, dem 105 Meter hohen Messeturm. Für eine weitere Perspektive ab Grossbasler Seite wählte man das St. Alban-Tor, wo im Glockenturm eine zweite Anlage aufgebaut wurde. Beide Zeitrafferfilme wurden medial intensiv eingesetzt, von regionalen TV Stationen bis zur Tagesschau von SRF.

Sicherheit an erster Stelle Bei all ihren Bautätigkeiten hat für Roche die Sicherheit höchste Priorität. Kein Betreten der Baustellen ohne persönliche Schutzausrüstung (Helm, Warnweste, Sicherheitsschuhe) und Sicherheitsschulung. Diese Bauvorschrift galt natürlich auch für das Filmteam der Beetschen Studios, das sich vorgängig für spezielle Höhensicherung im Campus des Schweizerischen Baumeisterverbandes ausbilden lies. Der Film zur Entstehung von Roche Bau 1 ist auf www.bau1.beetschen.ch zu sehen.

Weitere Informationen

Gesamte Baudokumentation Ein Zeitrafferfilm zeigt in seiner Beschleunigung das Wachstum des kompletten Gebäudes, aber er dokumentiert nicht die gesamte Bautätigkeit in allen Details. Dafür produzierten die Beetschen Studios verschiedene Kurzfilme, z. B. über die sogenannte Kletterschalung, die Produktion und Montage der Fassadenelemente, Rundgang durch die Technikzentrale, den Kranabbau, sowie eine Liveübertragung der Richtfestzeremonie aus 178  Metern Höhe für rund 1 000  Baubeteiligte, die sich in einem Festzelt im Solitude-Park versammelt hatten.

Geschäftsführer Frühling : : 2016

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Kolumne

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Sozialversicherung Schweiz – wohin?

T hom a s R u e pp Inhaber und Geschäftsführer Basler Orthopädie® René Ruepp AG Austrasse 109 CH-4051 Basel Telefon +41 (0)61 205 77 77 info@rene-ruepp.ch www.rene-ruepp.ch

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ie Sozialversicherungen der Schweiz galten in der Vergangenheit als vorbildhaft und einzigartig. Heute hat sich das insbesondere in ihrem Verhalten und unter politischem Druck eher ins Gegenteil verkehrt. Behinderte Menschen werden somit ausgegrenzt, obwohl die Gesellschaft sie integrieren möchte, was eigentlich auch durch die noch junge Mitgliedschaft der Schweiz beim Behindertenkonkordat der UN, dem die Schweiz am 15. April 2015 beigetreten ist, dokumentiert wird.

Diese Mitgliedschaft bedeutet, dass die Schweiz besondere Anstrengungen unternehmen muss, um die damit verbundenen Auf lagen zu erfüllen. Es scheint aber, als ob die rechte Hand nicht weiss, was die linke tut. Hier sind demnach die Politiker gefragt, die allerdings der IV Sparmassnahmen aufoktroyieren, welche in der Praxis die eingegangenen Verpflichtungen und Versprechen gegenüber der UN verunmöglichen. Die Sozialversicherungen stehen nun sprichwörtlich zwischen Hammer und Amboss und haben die unschöne Aufgabe, das umzusetzen, was politisch angeordnet worden ist. Zur Erinnerung: 2008 wurde im Nationalrat eine Motion der FDP genehmigt, welche die IV beauftragte, bei den Hilfsmitteln, wie Rollstühlen, Gehhilfen, Schienen und Prothesen, dafür zu sorgen, dass – bei einem IV-Kostenanteil 0.6 % – 20 % einzusparen seien. Konkret bedeutete dies Einsparungen von 15 Mio. Franken. Dabei hatte die IV bereits in der Vergangenheit durch rigorose Sparmassnahmen dafür gesorgt, behinderten Menschen nicht einfach jeden erdenklichen Wunsch zu erfüllen, sondern nur das Notwendigste, um sie am Leben oder sogar am Arbeitsprozess teilnehmen zu lassen.

Besonders stossend ist, dass die kantonale Direktive aus jeder IV-Stelle ein eigenes Königreich macht, welches sich weder an die eidgenössischen Rahmenbedingungen hält – also an die Weisung, allen Schweizern das gleiche Recht zu ermöglichen –, noch diese nach schweizerischem Recht umsetzt. Es werden sogar in der betreffenden IV-Wegleitung Bundesgerichtsurteile zugrunde gelegt, um Sparmassnahmen zu ermöglichen. So werden zum Beispiel behinderte Menschen, die zwar mit Hilfsmitteln stehen könnten und somit ihre hygienischen Verrichtungen sowie das Wechseln vom Rollstuhl auf das Bett mithilfe selbstständig durchführen könnten, genau daran gehindert, weil ihnen die IV auf administrativem Weg den Status «keine Stehfähigkeit; ohne Hilfsmittel» zuerkannt hat, womit ihnen diese Hilfsmittel auch nicht mehr zugesprochen werden. Im Zuge dieser Praxis hebt die IV auch mehrjährige Verfügungen auf, und jedes Hilfsmittel muss jährlich neu beantragt und die entsprechende Verfügung neu erteilt werden, obwohl das Krankheitsbild bekannt ist und es unwahrscheinlich ist, dass ein Leben ohne diese Hilfsmittel lebenswert bleibt, und damit Behinderte so zu Schwerbehinderte gemacht werden. Das Resultat dieser ans Absurde grenzenden Praxis ist, dass die Menschen, welche eigentlich Anspruch auf Leistungen und vor allem Hilfsmittel haben, sich gegen diese staatliche Willkür zur Wehr setzen müssen. Hier gilt es, an die Vertreter von Politik und Gesellschaft heranzutreten und ihnen die Problematik der Kürzungen in aller Deutlichkeit klarzumachen und sie auf die Pflichten und vor allem auf deren Erfüllung aufmerksam zu machen, die durch die Unterschrift der Schweiz zum Behindertenkonkordat der UN entstanden sind.

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Aktuell

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LABEL iPUNKT MACHT ARBEITGEBER ATTRAKTIV

Qualifizierte Arbeitskräfte wissen in der heutigen Zeit um ihren Wert und sind zunehmend kritisch bei der Wahl des Arbeitgebers: Wie tickt ein Unternehmen wirklich? Mit dem neuartigen Label iPunkt schaffen Arbeitgeber Transparenz und stärken ihre Arbeitgebermarke. Der iPunkt steht für konkretes Engagement bei der Integration von Menschen mit Behinderung.

Foto: Guido Herklotz

von Niggi Freundlieb

Hat das Label mitentwickelt: Hanspeter Guarda, Geschäftsführer der BSK Baumann + Schaufelberger Kaiseraugst AG.

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Vermittlung von Know-how für Arbeitgeber

ft wird die Wirtschaft an den Pranger gestellt, weil sie Menschen mit Behinderung trotz hoher Qualifikationen kaum berücksichtigt. Das neuartige Label iPunkt von Impulse Basel zeichnet Unternehmen aus, die unternehmerische Sozialverantwortung wahrnehmen und Menschen mit Behinderung im ersten Arbeitsmarkt anstellen  – unabhängig davon, ob es um eine Neuanstellung oder einen Arbeitsplatzerhalt nach Unfall oder Krankheit geht.

Die Eingliederung bzw. Wiedereingliederung von gesundheitlich beeinträchtigten Menschen ist aus verschiedenen Gründen eine sehr anspruchsvolle Aufgabe: «Arbeitnehmende dürfen nach einem Unfall oder einer Krankheit nicht sich selbst oder gar dem Zufall überlassen werden. Für eine erfolgreiche Begleitung zurück in den Job brauchen wir engagierte Fachleute mit dem nötigen Rüstzeug, die wissen, worauf es ankommt», ist Markus Meier, stv. Direktor der Labelträgerin Wirtschaftskammer Baselland, überzeugt. Genau hier setzt der iPunkt an und legt einen Schwerpunkt auf Know-how-Transfer und Erfahrungsaustausch bei Netzwerkveranstaltungen, HR-Workshops und dem neuen Lehrgang «Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt für Praktiker», welcher in Zusammenarbeit mit der Handelsschule KV Basel und der Advokatur am Rhein im April 2016 lanciert wird.

Das Label wurde mit Arbeitgebern und den regionalen Wirtschaftsverbänden entwickelt. Bis heute sind im Wirtschaftsraum Nordwestschweiz bald 40 Labelträger mit dem iPunkt ausgezeichnet, dazu gehören Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen – von der Gastronomie bis zum Bau. Neben KMU setzen bedeutende Grossunternehmen auf den iPunkt, wie die Genossenschaft Elektra Baselland (EBL) oder der Kanton Basel-Stadt als grösster Arbeitgeber der Region. Als Pioniere zeigen sie mit dem iPunkt auf, dass Integration ein Mehrwert für das Unternehmen ist.

Labelträger werden nicht alleine gelassen Im Wirtschaftsraum Nordwestschweiz vereint das Label iPunkt ein Netzwerk von Unternehmen, den regionalen Wirtschaftsverbänden, Behinderten- und Sozialorganisationen, Kantonen, IV-Stellen sowie dem Bund für ein Ziel: «Für eine erfolgreiche Wiedereingliederung müssen Versicherer, Ärzte, Coaches und Arbeitgeber das gleiche Ziel verfolgen. Nur mit vereinten Kräften erreichen wir den gewünschten Erfolg», bestätigt Thomas Manger, Leiter HRM des iPunkt-Unternehmens MAT TRANSPORT AG.

Orientierungsmarke für Arbeitnehmer und Konsumenten Bewerber und Konsumenten würdigen zunehmend Softfaktoren, die Entlöhnung und der Kaufpreis sind längst nicht mehr alleine ausschlaggebend. Daher lohnt es sich für Unternehmen, ihre Sozialverantwortung in die Waagschale zu legen: «Dank unseres sozialen Engagements haben wir neue Aufträge erhalten», so Hanspeter Guarda, Geschäftsführer der BSK Baumann + Schaufelberger Kaiseraugst AG, einem der ersten iPunkt-Unternehmen.

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Der iPunkt ist mehr als eine Orientierungsmarke und bietet konkrete Dienstleistungen für Unternehmen: Labelträger erhalten beispielsweise Unterstützung bei der Personalgewinnung, wodurch ihnen die Perspektive für den oft unbeachteten Arbeitsmarkt von Menschen mit Behinderung eröffnet wird.

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Aktuell

Anissa Damali

«IMPROVISATION SPIEGELT MEINEN LEBENSSTIL WIDER» Mit ihrem neuen, demnächst erscheinenden Album «Metamorphosis» setzt die Sängerin, Musikerin, Komponistin und Texterin Anissa Damali (www.anissadamali.com). musikalische Akzente der besonderen Art und verspricht, eines der musikalischen Highlights der Basler Musikszene des Jahres zu werden. Interview mit Anissa Damali von Niggi Freundlieb

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ie aus «Metamorphosis» vorab ausgekoppelte Single zeigt bereits das Potenzial der in Basel lebenden Tessinerin, welche schon seit 16 Jahren im internationalen Musikbusiness tätig ist. Ihre Fusion aus Jazz, Bossa Nova, Afro, Samba oder Weltmusik widerspiegelt den musikalischen Reifeprozess einer selbstbewussten, jungen Frau, welche bereits 2012 mit ihrem in Brasilien mit namhaften Musikern wie Magrus Borges oder Eduardo Costa eingespielten Album «Manissadu» ihr grosses Talent offenbarte. Schon früh zog es Anissa Damali von Basel aus in die Welt, um den Traum einer musikalischen Karriere nicht nur zu verwirklichen, sondern vor allem auch zu leben. Nach Gesangsstudien am renommierten «British and Irish Modern Music Institute» in London folgten Aufenthalte in Zürich, in New York und mehrere Jahre in Brasilien, wo sie erfolgreich als Sängerin in Clubs sowie in Studios arbeitete und sich das Rüstzeug holte, das heute ihr künstlerisches Schaffen ausmacht.

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Aktuell

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auch in ganz unterschiedliche Zustände versetzen und sie auf eine spezielle Reise schicken. Was befriedigt Sie mehr: die Arbeit im Studio oder auf der Bühne? Ich habe im Laufe der Zeit grosse Erfahrung und Professionalität im Studio gewonnen und schätze die enormen Möglichkeiten, die sich durch die moderne Studiotechnik ergeben. Meine grosse Leidenschaft ist es aber, live mit einer Band zu singen. Vor allem liebe ich es zu improvisieren – nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Leben! Auf der Bühne entstehen Interaktionen mit den Musikern und dem Publikum, die Neues und Überraschendes hervorbringen.

«Geschäftsführer»: Welchen Stellenwert hat für Sie Ihr neues Album «Metamorphosis»? Anissa Damali: «Metamorphosis» stellt für mich einen wichtigen Schritt in meiner Karriere als Künstlerin dar. Das Album dokumentiert in einem gewissen Sinn auf musikalische Weise meine eigene Lebensgeschichte, meinen Charakter und ist das Resultat meines persönlichen Reifeprozesses. Ich verarbeite darin meine verschiedenen musikalischen Stilrichtungen und kann deshalb die Zuhörer

Schlussendlich geht es mir nicht nur darum, berühmt zu werden und an den Spitzen der Hitparaden herumzuturnen, sondern Musik zu machen, die mich und das Publikum berührt.

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Ein besonderer Höhepunkt bildeten ihre viel beachteten Auftritte im «House of Switzerland» in Rio anlässlich der Fussball-WM. Anissa Damali, welche auch fliessend Portugiesisch, Spanisch, Französisch, Englisch oder Serbisch spricht und natürlich singt, hat sich ausserdem dank ihrer Vielseitigkeit als Sängerin bei Studioproduktionen und als Stimme für international bekannte DJ’s einen Namen gemacht.

Wie «überlebt» es sich in der Schweiz als Sängerin, die sich nicht dem Mainstream der Hitparade verschrieben hat? Dies ist nur möglich, weil ich musikalisch sehr flexibel bin; deswegen werde ich auch regelmässig für Studiojobs und Auftritte weltweit engagiert, obwohl die Auftrittsmöglichkeiten in der kleinen Schweiz begrenzt sind. Klar, Jazz oder brasilianische Musik sind meine Wurzeln und meine Eigenkompositionen sind ein Teil von mir. Aber ich habe mit den Jahren gelernt, dass man seine Seele nicht verkauft, wenn man zum Beispiel Standards oder bekannte Titel singt. Das Entscheidende ist allerdings, authentisch zu sein, sich selbst zu bleiben und jedem Song sein eigenes Gesicht zu geben. Mein persönliches Songbook beinhaltet auch viele Titel aus den verschiedensten Genres und ich interpretiere sie so, dass sie nach Anissa Damali klingen!

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Aktuell

Arbeitgeberverband Basel

«WETTBEWERBSFÄHIGKEIT MUSS ERHÖHT WERDEN» Als Stimme der Arbeitgeber in der Nordwestschweiz spielt der Arbeitgeberverband Basel in der regionalen Politik – insbesondere in der Wirtschaftspolitik – eine gewichtige Rolle. Nicht marktschreierisch, sondern fundiert setzt er sich dabei aktiv für einen starken Wirtschaftsraum Nordwestschweiz ein. Ein aktuelles diesbezügliches Beispiel ist das zusammen mit dem Basler Gewerbeverband erarbeitete Entfesselungspaket zur Frankenstärke, zu dessen daraus entstandenen Vorstössen der Grosse Rat im November vergangenen Jahres Ja gesagt hat, um die Wettbewerbsfähigkeit der stark unter Druck stehenden lokalen Unternehmen zu erhöhen.

Interview mit Barbara Gutzwiller von Niggi Freundlieb

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er Arbeitgeberverband Basel zählt zu einem der grössten regionalen Dachverbände der Arbeitgeber in der Schweiz. Er nimmt nicht nur die Bedürfnisse seiner Mitglieder auf, sondern strukturiert sowie artikuliert diese und vertritt sie insbesondere im politischen Prozess zwischen Staat und Parteien. Er setzt sich für eine liberale Marktwirtschaft sowie eine marktwirtschaftliche Grundordnung ein und anerkennt dabei die soziale Verantwortung der Arbeitgeber. Der Arbeitgeberverband Basel ist per 1. Januar 2007 aus dem Basler Volkswirtschaftsbund und dem früheren Arbeitgeber-Verband Basel hervorgegangen. Er umfasst heute über 2 400  Einzelmitglieder (Firmen) und rund 20 Kollektivmitglieder (lokale oder regionale Wirtschafts- und Branchenverbände) aus den Nordwestschweizer Kantonen Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau und Solothurn. Im Interview mit dem Geschäftsführer beleuchtet Barbara Gutzwiller, Direktorin des Arbeitgeberverbandes Basel, die aktuelle Lage der Basler Unternehmen und spricht über die vom Bundesrat anvisierte Schutzklausel im Zusammenhang mit der Zuwanderung aus der EU oder über die Reduktion von Benachteiligungen des lokalen Gewerbes, welche durch die anhaltende Frankenstärke entstanden sind.

Geschäftsführer: Wie geht es den Basler Unternehmen über ein Jahr nach Aufhebung der Obergrenze für den Frankenwechselkurs zurzeit? Barbara Gutzwiller: Das ist je nach Branche unterschiedlich. Die LifeSciences-Unternehmen konnten sogar zulegen, und Banken sowie Versicherungen sind einigermassen zufrieden. Die exportierenden Unternehmen der Maschinen-, Elektro-, Metall- und der Kunststoffindustrie sowie der Detailhandel und die Gastronomie haben Einbussen erlitten. Insge-

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samt hat sich das Wachstum der Nordwestschweizer Wirtschaft nach dem Frankenschock gegenüber dem Vorjahr in etwa halbiert. Mit der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative sollte die Migration mit Kontingenten und Höchstzahlen beschränkt werden. Wie das konkret umgesetzt werden soll, hat der Bundesrat jetzt angedeutet, nämlich mit einer Schutzklausel – wäre das aus Arbeitgebersicht ein gangbarer Weg? Die Schutzklausel ist ein Ansatz, den die Wirtschaftsverbände nach der Abstimmung gefordert haben. Dabei geht es darum, dass bis zu einem gewissen Schwellenwert die normale Personenfreizügigkeit gelten soll. Wird dieser Wert überschritten, würden Höchstzahlen und Kontingente für eine Beschränkung sorgen. Das System einer Schutzklausel ist in der EU nicht neu und betrifft in erster Linie Personen, welche sich in der Schweiz niederlassen wollen, also nicht Kurzaufenthalter oder Grenzgänger. Die Initianten der Masseneinwanderungsinitiative haben ja zu verstehen gegeben, dass sie diesbezüglich Spielräume sähen und kantonale Regelungen akzeptierten, womit der Arbeitgeberverband Basel leben könnte. Zum Thema Fachkräftemangel: Gerade im Bereich Handwerk fehlen immer mehr die Praktiker. Das duale Bildungssystem fördere die «Akademisierung» sagen viele KMU – wie sehen Sie das Problem? Das duale Bildungssystem ist ein Erfolgsmodell und mit ein Hauptgrund für die tiefe Jugendarbeitslosigkeit in der Schweiz. Ich stelle allerdings immer wieder fest, dass zum Beispiel viele Eltern, insbesondere mit Migrationshintergrund, immer noch zu wenig über die vielfältigen Möglichkeiten, die dieses System ihren Kindern bietet, wissen. Da sähe ich durchaus


noch Aufklärungspotenzial, zum Beispiel durch die Schulen im Vorfeld der beruflichen Ausbildung. Gerade die von Ihnen angesprochenen handwerklichen Berufe bieten ja im Rahmen der dualen Ausbildung hervorragende Karriere- und Verdienstmöglichkeiten. Die Aufhebung der Obergrenze für den Frankenwechselkurs scheint die Schweizer Exportindustrie bis jetzt – trotz Einbussen – besser verarbeitet zu haben als befürchtet. Auguren meinen allerdings, die grossen Probleme kommen noch – was ist zu befürchten? Ich befürchte à la longue eine schleichende Desindustrialisierung, denn wir verzeichnen in der Schweiz weltweit die höchsten Arbeitskosten. Niederschwellige Arbeitsplätze fallen weg oder werden ins Ausland verlagert. Ein weiteres Thema ist die zunehmende Automatisierung von Arbeitsprozessen durch Roboter. Tourismus, Gastronomie oder Handel – gerade in Grenznähe – sind vom starken Franken ebenfalls stark betroffen – müsste hier nicht zum Beispiel die Basler Regierung stärker aktiv werden, anstatt Tramlinien ins Ausland auszubauen? Der Staat sollte immer nur eingreifen, wenn es unumgänglich ist. Aber bereits bestehende Regelungen sollen verbessert werden. Der Arbeitgeberverband Basel hat in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverband in seinem Entfesselungspaket zahlreiche Vorschläge zur Begegnung der Frankenstärke erarbeitet. Diese Vorschläge sind zu einem grossen Teil zu Vorstössen geworden, welche im Grossen Rat – auch von linker Seite  – Zustimmung gefunden haben. Mit den überwiesenen Vorstössen können Benachteiligungen reduziert und Rahmenbedingungen verbessert werden, um die Schweizer Unternehmen im Wettbewerb mit der ausländischen Konkurrenz zu unterstützen. Insgesamt fordern wir – und hier gilt es, noch einiges zu tun – weniger komplizierte Bewilligungen, mehr Transparenz im Basler Gebührendschungel, mehr Erhalt von Parkplätzen, eine Vergünstigung der Parkgebühren in öffentlichen Parkhäusern in den ersten drei Stunden, weniger Einschränkungen des privaten Motorfahrzeugverkehrs oder eine Verlängerung der Öffnungszeiten der Verwaltung. Was die Tramlinien ins Ausland anbelangt, ist offensichtlich, dass diese nicht in erster Linie von Grenzgängern, sondern von Einkaufstouristen genutzt werden. Das ist nicht im Sinne der Basler Wirtschaft.

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Ein weiteres Thema, das vor allem die Basler Life-Sciences-Industrie betrifft, ist die Unternehmenssteuerreform (USR) III – wie sähe Ihrer Ansicht nach eine diesbezüglich den Standort Basel betreffende Revision aus? Die Frage der USR III ist für die ganze Schweiz von grosser Bedeutung. Für die Region Basel als Life-Sciences-Standort ganz besonders wichtig ist dabei das Thema der sogenannten Lizenzboxen, welche die Gewinne aus Forschung und Patenten zusammenfassen und geringer besteuern. Da aber nicht alle Unternehmen von solchen Steuersenkungen profitieren können, braucht es daneben auch generelle Steuersenkungen für alle Unternehmen.

Barbara Gutzwiller Alter: 60 Zivilstand: verheiratet Erlernter Beruf: Juristin Heutige Position: Direktorin Arbeitgeberverband Basel Hobbys: Lesen

Weitere Informationen Thomas Platter Schulhaus

Arbeitgeberverband Basel St.-Jakobs-Strasse 25 Postfach CH-4010 Basel Telefon +41 (0) 61 205 96 00 Telefax +41 (0) 61 205 96 09 info@arbeitgeberbasel.ch www.arbeitgeberbasel.ch Twitter: @arbeitgeberbasl Bethesda Spital Basel Eingangshalle


BESSER HEIZEN MIT HEIZMANN

    Beat Heizmann AG

Ob Ölheizkessel, Fernwärmestationen, Gas-Brennwertkessel, Fussbodenheizungen, Heizkörperthermostaten und -armaturen, solare Systeme oder Radiatoren und Heizwände – die Beat Heizmann AG in Allschwil übernimmt Montage, Service und Reparatur von Heizungsanlagen aller Arten und Systeme.

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eat Heizmann gründete 1977 die gleichnamige Aktiengesellschaft, welche im Oktober 2015 vom interimistischen Geschäftsführer Pascal Gasser übernommen wurde und nun im Sinne des Firmengründers weitergeführt wird. Die Firma ist anerkannter «Contracting Partner» der IWB und zählt auf eine langjährige Stammkundschaft in den Bereichen Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie Gewerbe.

Im Interview spricht Pascal Gasser über seinen Entscheid, die Firma zu übernehmen, und über seine Unternehmensphilosophie. «Geschäftsführer»: Wie fühlt es sich an, nun selbst Unternehmer zu sein? Pascal Gasser: Dies war natürlich ein wichtiger, aber schlussendlich logischer Schritt, nachdem ich 2005 als Heizungsmonteur in die Firma eingetreten war und später die interimistische Geschäftsleitung von Beat Heizmann übernommen hatte. Ich verdanke Beat Heizmann viel, er hat mich sehr unterstützt, und ich habe eine sehr persönliche Beziehung zu ihm. Das alles hat mich dazu bewogen, im Herbst letzten Jahres das Unternehmen zu erwerben. Nun hoffe ich, dass ich es im Sinne von Beat Heizmann weiterführen kann. Wo liegen schwergewichtig die Tätigkeiten der Beat Heizmann AG? Das Schwergewicht liegt auf der Installation von Heizungsanlagen. Hauptsächlich wechseln wir in Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie in Gewerbegebäuden Heizungskessel aus und übernehmen sämtliche Installations-, Service- und Reparaturarbeiten im Gas- und Fernheizungssowie Solaranlagenbereich. Welche Produkte verwenden Sie hauptsächlich? Da die Qualität für uns oberstes Gebot ist, greifen wir vor allem auf Produkte der Firmen HOVAL, Walter Meier oder CTC zurück, mit denen ich immer gute Erfahrungen gemacht habe.


Aktuell

Wie lautet Ihre persönliche Firmenphilosophie? Wie erwähnt, bieten wir höchstmögliche Qualität, wie dies die Kunden verlangen und auch bereit sind, dafür den entsprechenden Preis zu bezahlen. Deshalb erwarten sie aber auch zu Recht absolute Transparenz und Ehrlichkeit bei der Offertenstellung. Wir gewährleisten dies, indem wir Punkt für Punkt mit dem Kunden besprechen und ihn beraten, das heisst, ihm auch verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, sodass er aufgrund der ihm vorliegenden Informationen die für ihn beste Wahl treffen kann. Dazu gehört auch, dass bei den Beratungsgesprächen die Lieferanten dabei sind, aber auch andere Beteiligte wie Elektriker, Kaminbauer oder Vertreter der IWB. Grundsätzlich liefern wir den Kunden die Projekte aus einer Hand. Das heisst, wir sind der einzige Ansprechpartner für die Kunden und kümmern uns um alles. Zu unserer Philosophie zähle ich aber auch unsere Kontinuität – sei es in Bezug auf Qualität, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit – sowie unsere Flexibilität, welche es uns erlaubt, hundertprozentig auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden einzugehen. Schlussendlich wollen die Kunden, dass die eingebauten Anlagen funktionieren und sie damit keine Probleme haben. Gibt es Wachstumspläne für die Beat Heizmann AG in Zukunft? Unser Ziel ist nicht Wachstum, sondern vor allem die Qualität der Beat Heizmann AG im Sinne ihres Gründers weiterzuführen. Herr Gasser, vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg weiterhin.

Weitere Informationen Beat Heizmann AG Lettenweg 118 CH-4123 Allschwil Telefon +41 (0)  61 271 60 20 Telefax +41 (0)  61 271 60 15 Mobil +41 (0) 79 636 25 37 heizmann@heizmannag.ch www.heizmannag.ch

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Gloor Gartenbau GmbH

«Wohnzimmer im Grünen» Die Pratteler Firma Gloor Gartenbau GmbH hat Ideen-Reichtum auf ihre Fahnen geschrieben. In enger Zusammenarbeit mit der Kundschaft wird ein stilvolles Gesamtkonzept geschaffen. «Der Garten als Erweiterung des privaten Wohnraums und Ausdruck persönlichen Geschmacks seiner Bewohner/innen»  – so die Philosophie von Gärtnermeister Urs Gloor und seinem Team.

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b idyllische Teichanlagen, urchige Steingärten oder lauschige Sitzecken; zusammen mit einer artenreichen Bepflanzung entsteht zusätzlicher Lebensraum mit dem Ziel einer nachhaltigen Gartenlandschaft, die langfristig Freude macht und «aktuell» bleibt. Im Gespräch weist Firmeninhaber Urs Gloor darauf hin, dass er mit seinem kleinen, effizienten Team seit 20 Jahren nebst Planung und Realisation von Gartenanlagen sämtliche im Gartenbereich anfallende Unterhalts- und Pflegarbeiten ausführt.

«Geschäftsführer»: Wie entstehen die Ideen für Ihre Gartenkreationen? Urs Gloor: Das Gestalten von Gartenlandschaften ist für mich eine spannende Herausforderung. Durch meine Erfahrung und Fantasie entstehen Ideen, welche in die Kundenwünsche einfliessen. Ich persönlich bevorzuge geschwungene, organische Formen. Ideen-Details, welche zum Gelingen des Projektes wesentlich beitragen, ergeben sich auch während der Bauphase. Gibt es spezielle Trends bei den Kundenwünschen? Natursteine aller Art sind voll im Trend als «Veredlung» des Gartens. Elemente aus Stahl sind stark im Kommen. Immer mehr gefragt ist auch eine optimale Aus- und Beleuchtung der Anlage. Grundsätzlich ist mir wichtig, das vorgefundene Gartenpotenzial zu nutzen und nicht ausschliesslich moderne Strömungen und Tendenzen umzusetzen. Als Gartenbau-Unternehmen ist man aber nicht ausschliesslich mit «Gartenbauen» beauftragt. Das ist richtig. Natürlich macht das Planen, Gestalten und Realisieren enorm viel Spass. Bäume, Sträucher und Rasen müssen jedoch regelmässig gepflegt werden, damit die erstellte Anlage langfristig Freude macht und erhalten bleibt. Die Gloor Gartenbau GmbH bietet diesbezüglich alle Dienstleistungen und entlastet somit Haus- und Gartenbesitzer/innen.

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Weitere Informationen Gloor Gartenbau GmbH Mayenfelserstrasse 56 CH-133 Pratteln Telefon +41 (0) 61 821 20 05 info@gloor-gartenbau.ch www.gloor-gartenbau.ch


Kolumne

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Hauterkrankungen bei Tieren D r . Pat r i c k H e n s e l  &  D r . N a o H e n s e l Veterinärdermatologie Tierdermatologie Basel Emil-Frey-Strasse 127 CH- 4142 Münchenstein Telefon +41 (0)61 411 34 00 kontakt@tierdermatologie.ch www.tierdermatologie.ch www.facebook.com/tierdermatologie

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iere leiden sehr oft an diversen Haut- und Ohrproblemen wie Juckreiz, Entzündungen, Fellverlust etc. Die Ursachen dafür können sehr vielfältig sein. Dazu gehören häufig Parasiten, Hautinfektionen mit Bakterien oder Pilzen, Allergien, hormonelle Störungen und Autoimmunerkrankungen, um einige zu nennen. Man schätzt, dass ca. 30 – 40 % aller Tiere, die wegen eines gesundheitlichen Problems einem Tierarzt vorgestellt werden, an einem Haut- und / oder Ohrproblem leiden. Obwohl die meisten dieser Erkrankungen nicht lebensbedrohlich sind, können diese zu chronischen Leiden und Verschlimmerung der Symptome führen. Dies hat zur Folge, dass die Tiere leiden und die Lebensqualität oft massiv eingeschränkt ist. Darunter leiden dann auch die Tierhalter, die dann oft ratlos sind und Hilfe benötigen.

Die Fortschritte in der Medizin haben auch in der Tiermedizin Einzug gehalten, und das Wissen ist rasant angestiegen. Aufgrund dessen kommen die allgemeinpraktizierenden Tierärzte irgendwann einmal an die Grenzen. Das hatte zur Folge, dass es in den letzten 25 Jahren auch in der Tiermedizin zu Spezialisierungen kam, um den Anforderungen der heutigen Zeit und den Ansprüchen der Tierhalter gerecht zu werden. Die Ausbildung zum Spezialisten ist aufwendig und erfordert neben dem fünfjährigen Veterinärmedizin-Studium, ein einjähriges klinisches Praktikum, gefolgt von einer dreijährigen Ausbildung (Residency) in einem der Spezialgebiete. Während einer Residency wird der Kandidat nicht nur klinisch ausgebildet, sondern muss verschiedene Bedingungen (z. B.  Forschungsstudien, wissenschaftliche Publikationen) erfüllen, um sich für die Prüfungen zu qualifizieren. Bei einem erfolgreichen Abschluss erhält man dann ein international anerkanntes Diplom.

die erste Dermatologie-Praxis für Tiere in der Schweiz Nach 14-jähriger Tätigkeit als Veterinärdermatologe, Professor und Leiter der Dermatologie-Abteilung der Universität of Georgia, USA, hat sich Patrick Hensel entschieden, mit seiner Frau Nao Hensel in seine Heimat Basel zurückzukehren. Mitte 2014 haben dann beide zusammen die erste Dermatologie-Praxis für Tiere in der Schweiz in Münchenstein bei Basel eröffnet. In der Tierdermatologie Basel wird sehr viel Wert auf eine intensive und liebevolle Betreuung der Patienten gelegt. Da dermatologische Probleme oft chronisch und komplex sind, ist eine professionelle Aufarbeitung unumgänglich und sehr zeitaufwendig. Bei einer Erstuntersuchung, die ca. eine Stunden dauert, wird eine detaillierte Vorgeschichte aufgenommen, der Patient gründlich untersucht, je nach Bedarf auch diagnostische Tests durchgeführt und die Befunde und Therapieoptionen mit dem Tierhalter besprochen. Die meisten diagnostischen Tests, wie mikroskopische Untersuchung von Haut- und Ohrproben, intrakutane Allergietests, Video-Otoskopien etc. werden vor Ort durchgeführt und beurteilt, was zu einer rascheren Diagnose führt. Die Durchführung dieser Untersuchungen und die Identifizierung der Ursache der Hautprobleme sind entscheidend für eine erfolgreiche Therapie. Um diesen Erfolg zu gewähren und eine nachhaltige Kontrolle oder Heilung der Erkrankung zu erreichen, ist eine intensive Betreuung notwendig. Die Tierdermatologie Basel betreut nicht nur Kleintiere, sondern auch exotische Tiere und Grosstiere wie Pferde. Sollten Sie ein Haustier haben, das an einem Haut- und / oder Ohrproblem leidet, dann würden wir uns freuen, Ihnen zu helfen. Termine können telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden.

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Aus- & Weiterbildung

   Roger Wenger

«LEHRLING DES JAHRES 2015» Roger Wenger ist «Lehrling des Jahres 2015». Der 22-Jährige absolviert die Ausbildung zum Strassentransportfachmann EFZ bei der Jost Transport AG. Er setzte sich unter 60 Teilnehmenden zuletzt Anfang Dezember 2015 am Finale mit zehn Kandidatinnen und Kandidaten im Congress Center Basel durch.

Auf den zweiten Platz schaffte es Cassandra Schneider (Kauffrau, E-Profil, KV Basel), Drittplatzierter war Nico Provenzano (Detailhandelsfachmann, Textil, Migros M Parc Dreispitz). Mit 500 Zuschauerinnen und Zuschauern verzeichnete die von Dani von Wattenwyl moderierte Final-Show so viel Publikum wie noch nie. Der Wettbewerb «Lehrling des Jahres» wurde bereits zum siebten Mal vom Gewerbeverband Basel-Stadt mit Unterstützung von Migros-Kulturprozent, der Basler Zeitung und erstmals auch von der Suva durchgeführt. Der Gewinner konnte sich über ein grosses Medieninteresse und einen Geldpreis von 2 015 Franken freuen. Zweit- und Drittplatzierte erhielten 1 0 00 respektive 500 Franken. Bewertet wurden die Resultate im Rahmen eines Contest-Tages vom 28. Oktober sowie das Abschneiden im Online-Voting. Über 7 300 Personen stimmten dabei für ihre Favoritin oder ihren Favoriten. Zuletzt wartete am Final-Abend noch eine letzte Aufgabe auf die Finalistinnen und Finalisten, bevor der Gewinner fest-

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stand. Der «Lehrling des Jahres» wurde 2009 lanciert und hat seither zahlreiche Nachahmer gefunden. So veranstaltete zum Beispiel der Kanton Wallis 2014 erstmals einen Lehrlings-wettbewerb, und auch andere Kantone zeigen Interesse am Basler Vorbild. Der «Geschäftsführer» stellt im Gespräch Roger Wenger vor, der nun als «Lehrling des Jahres 2015» beste Werbung für seinen Ausbildungsbetrieb und vor allem auch für den Beruf des Strassentransportfachmannes machen kann. Gesamtschweizerisch über drei Lehrjahre verteilt stehen rund 750 Personen in der Ausbildung. Pro Jahr schliessen 180 bis 200 Lernende die Lehre erfolgreich mit einem Fähigkeitszeugnis ab. In den beiden Basel und im Kanton Solothurn werden aktuell ca. 60 Lernende ausgebildet. Rund 61’000 Personen sind in der Schweiz im Gütertransport mit schweren Motorfahrzeugen und ca. 38’000 Personen im Personentransport tätig. Mit Fug und Recht kann man also behaupten, dass die Strassentransportfachleute die Wirtschaft am Laufen halten.

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Stand und auf unsere firmenspezifischen Bedürfnisse ausgerichtet. Zur Ausbildung gehören natürlich auch die gesetzlichen Vorschriften in Bezug auf Fahrt- und Ruhezeiten oder im Umgang mit Gefahrengütern, aber man lernt auch Administratives, wie man Lieferscheine ausfüllt, Transportpapiere kontrolliert und wie man mit den Kunden umgeht.

«Geschäftsführer»: Wollten Sie schon immer «Truckie» – wie sich die Strassentransportfachleute selbst gerne bezeichnen – werden? Roger Wenger: Ich besuchte zuerst die Sek.-1, dann das Gymnasium, stellte aber immer mehr fest, dass ich eher praktisch veranlagt bin. Da mein Vater in seinem Gartenbaubetrieb schon immer mit Lastwagen zu tun hatte, begann ich mich dafür zu interessieren, wusste aber anfänglich nicht, dass es dafür eine reguläre Ausbildung gibt. Ich habe dann nach der Schule bei der Jost Transport AG eine Schnupperlehre gemacht, die mir ausnehmend gut gefallen hat. Und weil mir Marc Weber, der Geschäftsführer der Jost Transport AG, und mein Ausbildner, Bruno Möser, attestiert haben, dass ich alle Anforderungen erfüllt hätte, ich selbstständig meine Aufgaben erledigt hätte und auch die Kollegen mich positiv beurteilten, bekam ich die Lehrstelle. Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf beziehungsweise an der Ausbildung? Seit anderthalb Jahren darf ich selbstständig fahren. Wenn ich am Steuer meines Lastwagens sitze, dann trage ich grosse Verantwortung, dementsprechend konzentriert bin ich bei der Arbeit, aber gleichzeitig geniesse ich den Freiraum, den der Beruf bietet. Es ist sehr befriedigend zu wissen, dass man eine für die Allgemeinheit wichtige und sinnvolle berufliche Tätigkeit ausübt, gleichzeitig dabei aber auch Spass haben und viel von der Welt sehen und viele Menschen kennenlernen kann. Die Ausbildung ist sehr abwechslungsreich, und man merkt schnell, dass Lastwagenfahren vor allem auch eine Sache des Kopfes ist. Man lernt, so umweltschonend wie möglich verschiedene Fahrzeugtypen zu fahren oder sie mithilfe des Krans zu ent- und zu beladen – ich bin im Besitz der Kran- wie auch der Staplerprüfung. Man muss wissen, wie man die Ladungen sichert, daneben muss man die Fahrzeuge pflegen, kleine Reparaturen ausführen, Reifen wechseln, Schneeketten montieren und sich mit der Elektronik auskennen, denn die heutigen Fahrzeuge sind technologisch auf dem neusten

Welche Bedeutung hat für Sie der Titel «Lehrling des Jahres», und hätten Sie gedacht, dass Sie diesen Wettbewerb gewinnen könnten? Ich bin natürlich stolz und denke vor allem, dass dieser Titel eine gute Werbung für meinen Beruf und nicht zuletzt für «meine» Firma ist. Als Sportler – mein Hobby ist das Springreiten – gebe ich immer mein Bestes. Das allein reicht natürlich noch nicht aus, um als Sieger vom Platz zu gehen, aber wenn man nicht den Willen hat, gewinnen zu wollen, dann schafft man es auch nicht. Um gute Leistungen zu erbringen, braucht es aber auch ein gutes Umfeld und Unterstützung. Das alles habe ich von meinen Kollegen und meinen Vorgesetzten bei der Jost Transport AG bekommen, und dafür bin ich dankbar. Deshalb geht auch ein Teil meines Siegerchecks als Dank an einen gemeinsamen Apéro. Hat Ihnen die Jost Transport AG nach Ihrem Titelgewinn eine Stelle nach Beendigung Ihrer Ausbildungszeit angeboten? (lacht) Nein, schon davor! Wie sehen Sie Ihre berufliche Zukunft? Wenn ich die Ausbildung beendet habe, muss ich zuerst noch in die Rekrutenschule. Danach könnte ich mir vorstellen, mich in Richtung Betriebsleiter weiterzubilden. Ich habe mir aber diesbezüglich noch nicht allzu viele Gedanken gemacht. Früher oder später möchte ich auf jeden Fall in den elterlichen Betrieb einsteigen.

Rog e r W e n g e r Alter: 22 Zivilstand: ledig Beruf: Auszubildender im 3. Lehrjahr als Strassentransportfachmann EFZ Hobby: Springreiten

Lehrgangsstart 18. April 2016 -NDS Betriebswirtschaft HF (Durchführung garantiert!) -Dipl. Betriebstechniker HF -Handelsschule VSH

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Aus- & Weiterbildung

  Lehraufsicht

LEHRAUFSICHT UNTERSTÜTZT AUSBILDUNGSBETRIEBE

Interview mit Brigitta Spalinger von Niggi Freundlieb

«Zu hohe Kosten, zu grosser administrativer Aufwand, zu viel Bürokratie, mangelndes BetreuungsKnow-how oder schwierige Kandidatensuche» – die Argumente vieler Unternehmen, keine Lehrlinge in ihrem Betrieb auszubilden, sind vielfältig, fussen aber oft auf mangelnden Informationen. Zudem scheuen potenzielle Lehrbetriebe davor zurück, Lehrlinge auszubilden, weil sie die Erfüllung der Auflagen und Vorschriften für zu aufwändig und zu kompliziert halten. Hier kommt nun die Lehraufsicht in der Abteilung Mittelschulen und Berufsbildung im Erziehungsdepartement Basel-Stadt ins Spiel, welche Ausbildungsbetriebe unterstützt.

D

ie Lehraufsicht nimmt nicht nur die Aufsicht über die berufliche Grundbildung, im Lehrbetrieb sowie den überbetrieblichen Kursen wahr, sie überwacht die Qualifikationsverfahren und organisiert auch die Ausbildung der Berufsbildnerinnen und Berufsbildner in den Lehrbetrieben. Darüber hinaus berät und unterstützt die Lehraufsicht Unternehmen bei allen Fragen rund um die Ausbildung unbürokratisch und schnell. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» erklärt Brigitta Spalinger, Leiterin der Lehraufsicht, wie es sich für Betriebe lohnt, Lehrlinge auszubilden, wie man Ausbildungsbetrieb wird und wie die Lehraufsicht den Unternehmen mit Rat und Tat zur Seite steht.

«Geschäftsführer»: Wieso lohnt es sich für einen Betrieb, Lehrlinge auszubilden? Brigitta Spalinger: Es lohnt sich, Lehrlinge auszubilden, auch finanziell. Was die Kosten für auszubildende Betriebe anbelangt, kommt auch die 2012 erschienene Studie «Die duale Lehre: eine Erfolgsgeschichte  – auch für die Betriebe» zum Schluss, dass Lernende mehrheitlich für die ausbildenden Betriebe in der Schweiz schon während der Lehrzeit einen Nettonutzen erzielen. Diese bereits dritte Kosten-Nutzen-Studie, welche von der Forschungsstelle für Bildungsökonomie an der Universität Bern in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Statistik im Auftrag des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie durchgeführt wurde, berechnete, dass sich der Nettonutzen im Jahr 2009 über alle Lehrverhältnisse gerechnet

seit 1970

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auf 474  Mio. CHF, bei Bruttoinvestitionen von 5.35 Mia. CHF seitens der Unternehmen, summierte. Es zählen aber nicht nur monetäre Aspekte? Es wäre aber grundfalsch, die Ausbildung von Lernenden nur unter rein monetären Aspekten zu sehen. Mit der Ausbildung machen die Unternehmen etwas für ihre Zukunftssicherung. Sie geben kostbares Wissen an den Nachwuchs weiter und sorgen dafür, dass dieses nicht nur erhalten, sondern durch permanenten Wissenstransfer vergrössert wird. Es spielen aber noch weitere Faktoren eine Rolle. Wer, wie ein Berufsbildner, junge Menschen in seinem Betrieb ausbildet, der hat eine grosse Motivation, nicht nur das fachliche Wissen zu vermitteln, sondern auch die Leidenschaft für seinen Beruf weiterzugeben.» Wie wird man Lehrbetrieb? Den Vorwurf, Bürokratie und administrative Hürden würden Betriebe davon abhalten, Lehrlinge auszubilden, lasse ich nicht gelten. Für die gesetzlich vorgeschriebene Bildungsbewilligung braucht es eigentlich nur ein Formular, wo potenzielle Lehrbetriebe Fragen zu ihrem Betrieb beantworten und welche Voraussetzungen sie erfüllen müssen. Dabei geht es um die Motivation, Jugendliche auszubilden, ob ein geeigneter Arbeitsplatz, eine durch die Firma bestimmte Person mit erforderlicher Berufsausbildung zur Verfügung steht und das entsprechende Fachwissen vorhanden ist. Nach Prüfung des Gesuchs durch den zuständigen Berufsinspektor oder der Berufsinspektorin nimmt die Lehraufsicht mit


Aus- & Weiterbildung

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Berufsbildner können mit dem Diplom-Bildungslehrgang noch eine zusätzliche Qualifikation erlangen. Dieser Lehrgang schliesst mit einem eidgenössisch anerkannten Diplom ab. Wer bestimmt, wie eine Lehrlingsausbildung insgesamt oder Lehrinhalte auszusehen haben? Darüber entscheiden nicht wir, sondern die Berufsverbände. Allerdings kann die Lehraufsicht die Qualität der jeweiligen betrieblichen Ausbildung überprüfen und/oder einen schriftlichen Qualitätsnachweis (QualiCarte) verlangen. Für Betriebe, welche nicht in der Lage sind, ihren Lernenden genügend Aufgaben anzubieten, um die Ausbildung abwechslungsreich zu gestalten, kann eine Verbundlehre die Lösung sein. Bei diesem Modell ergänzen sich verschiedene Betriebe mit ihren Tätigkeiten und gewährleisten so ihren Lernenden eine umfassende Bildung in beruflicher Praxis. dem Unternehmen Kontakt auf und vereinbart einen Termin, an dem sie zusammen mit einem Mitglied der Fachkommission des zuständigen Berufsverbandes den Betrieb besucht. Wie geht es dann weiter? Erfüllt der Betrieb die gesetzlichen Anforderungen für die Ausbildung, erteilt der Kanton die entsprechende Bewilligung. Die im Betrieb für die Ausbildung verantwortliche Person muss nun den obligatorischen, fünftägigen Ausbildungskurs für Berufsbildnerinnen und Berufsbildner besuchen. Dort lernen die Ausbildungsverantwortlichen die für die Betriebe geltenden gesetzlichen Grundlagen, wie man Lehrlinge rekrutiert und richtig instruiert und ausbildet oder wie die Ausbildung geplant werden kann. Weitere Kursinhalte sind Lektionen in Führungsfragen, Psychologie und Kommunikation. Berufsbildnerinnen und

Wie sieht denn die Unterstützung der Lehraufsicht für die Betriebe aus? Die Aufgaben der Lehraufsicht gehen aber über die Evaluierung, ob sich ein Betrieb dazu eignet, Lehrlinge auszubilden, oder die Kontrolle über die Einhaltung der gesetzlichen Normen und Vorschriften weit hinaus. Ebenso wichtig ist es, die Unternehmen auf dem Weg zum Ausbildungsbetrieb mit Rat und Tat zu begleiten. Die Lehraufsicht ist für die Ausbildungsbetriebe, aber auch für die Lernenden erste Ansprechpartnerin bei Fragen oder Problemen und berät auf unbürokratische Weise. Bei Fragen zum Lehrvertrag, Schwierigkeiten in der Ausbildung, Problemen in der Berufsfachschule, Interesse an einer Zusatzausbildung, nicht bestandener Prüfung oder Auflösung des Lehrvertrags haben wir für die Betriebe und für die Lernenden immer ein offenes Ohr und helfen gerne und effektiv.


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Culinarium

Peter Knogl

«MAN MUSS ALLES IMMER WIEDER INFRAGE STELLEN!» Seit letzten Oktober ist es quasi amtlich: In der Schweizer Ausgabe des Guide Michelin 2016 figuriert das «Cheval Blanc» des Basler Grand Hotels «Les Trois Rois» unter Chef de Cuisine Peter Knogl in der Topliga der Drei-Sterne-Lokale, die weltweit nur rund hundert Betriebe umfasst.

© Grand Hotel Les Trois Rois

Interview mit Peter Knogl von Niggi Freundlieb

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amit sind in der Schweiz – neben Andreas Caminadas «Schloss Schauenstein» in Fürstenau und dem «Hôtel de Ville» in Crissier – erstmals drei Restaurants gleichzeitig mit dem Punktemaximum des bedeutendsten RestaurantFührers der Welt ausgezeichnet. Dass Peter Knogl nun in Basel seinen dritten Michelin-Stern erkochte, war für Kenner, die seinen Weg verfolgt haben, eigentlich nicht überraschend. Der heute 48-jährige Niederbayer stieg nach seiner Ausbildung zum Koch schnell in die Sterne-Gastronomie ein und hat in seiner Karriere bisher in rund zehn mit Michelin-Sternen gewürdigten Restaurants gearbeitet und über ein Dutzend Auszeichnungen erhalten. Er arbeitete unter anderem im Münchner Restaurant Tantris unter Heinz Winkler, im Tristan von Gerhard Schwaiger auf Mallorca, in Nizza im Le Chantecler und im Hotel Negresco oder im Les Saveurs in London. Er war Küchenchef im Drei-Sterne-Restaurant Residenz von Heinz

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Winkler in Aschau, erkochte als Executiv Chef jeweils einen Stern im Gourmetrestaurant Lido in Marbella und als Küchenchef im Le Trianon in Mon-Pèlerin bei Vevey. 2007 wurde Peter Knogl Chef de Cuisine im Cheval Blanc im Grand Hotel Les Trois Rois in Basel. Bereits nach sieben Monaten im Cheval Blanc erhielt er einen Michelin-Stern. Ein Jahr später folgten der zweite Michelin-Stern sowie die Auszeichnung zum Aufsteiger des Jahres 2009 und die Bewertung mit 18 Punkten des Gastroführers Gault Millau, welcher Peter Knogl in der Folge dann zweimal zum Koch des Jahres (2011 und 2015) wählte und 2014 das Cheval Blanc mit 19 Punkten bewertete. 2015 erfolgte dann die ultimative Krönung mit dem dritten Michelin-Stern.


© Grand Hotel Les Trois Rois

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Öffnungszeiten

Fo Öffnun Kommen Sie,Öffnungsze Öffnungszeiten Öffnung Tischreservation erwünscht. Fondue Ch Montag bis Freitag

11.00 – 14.00 Uhr Öffnungszeiten 17.00 – 23.00 Uhr Tischreservation erwünscht. Montag bis Freitag 11.00 – 14.00 Uhr Samstag und Sonntag Ruhetag

probieren Sie, Öffnungszeiten Öffnungszeiten geniessen Sie Montag bis Freitag 8.30 Samstag – 23.00 Uhr 17.00 – 23.00 Uhr

Öffnungszeiten Samstag Öffnungszeiten und Sonntag Ruhetag Öffnungsze

Samstag Für11.00 spezielle Anlässe – 14.00 Uhr wie Firmungen, Samstag 17.00 – 23.00 Uhr TischreservationFür erwünscht. Geburtstage, Firmenanlässe, Bestattungen etc. Samstag spezielle Anlässe wie Firmungen, Samstag Montag bis Freitag 8.30 – 23.00 Öffnungszeiten direkt bei Roger Hörmann 076 317 Samstag und Sonntag Ruhetag Samstag Geburtstage, Firmenanlässe, Bestattungen etc.60 90 Uhr Montag bis Freitag

Im Interview mit dem «Geschäftsführer» spricht Peter Knogl über direkt bei Roger Hörmann die Voraussetzungen, die es braucht, um einer der besten Köche der Welt zu werden, über seine Kochphilosophie was ihm die vieFüroder spezielle Anlässe wie Firmungen, len Auszeichnungen bedeuten. Geburtstage, Firmenanlässe, Bestattungen etc.

076 317 60 90

Samstag Samstag Samstag Samstag Samstag 16.00 – 23.00 Uhr Samstag Öffnungszeiten Montag Freitag 8.30 – 23.00 Samstag 16.00 – 23.00 Uhr direkt bei bis Roger Hörmann 076 317 60 90 Uhr Geschäftsführer: Hatten Sie, als Sie Ihre Kochausbildung absolSamstag Samstag Montag vierten, bis Freitag 11.00 – 14.00 Uhr Sonntag Ruhetag pizzeria cucina amici schon damals das Ziel, irgendwann einmal zu den besten Sonntag Ruhetag pizzeria cucina amici Öffn Köchen der Welt zu gehören? pizzeria cucina amici 17.00 – 23.00 Uhr Tischreservation erwünscht. pizzeria cucina amici Samstag 16.00 – 23.0 Angensteinerstrasse 6 Angensteinerstrasse Mont Peter Knogl: So etwas kann man vorher nie wissen. Natürlich hatte Samstag 16.00 – 23.006 Uhr Öffnungszeiten Samstag und Sonntag Ruhetag ich eine Affinität zum Kochen und sicherlich auch Talent. Aber dieTisch Angensteinerstrasse 6 Samstag 16.00 – 23.0 4153 Reinach Angensteinerstrasse 6 4153 Reinach Sonntag Ruhetag pizzeria cucina amici ses Talent musste weiterentwickelt und gefördert werden. Ich hatte Öffnungszeiten pizzeria cucina amici Öf pizzeria cuc Sams pizzeria cucina amici pizzeria amici das Glück, dass ich tolle Chefs und Lehrmeister hatte, die mich in cucina Reinach 4153 Reinach Samstag Angensteinerstrasse 64153 Montag bis Freitag 11 Tel. 061 711 60 90 pizzeria@cucina-amici.ch 4153 Reinach Für spezielle Anlässe wie Firmungen, meiner Entwicklung unterstützt haben. Vor allem haben sie mich 4153 Rein Angensteinerstrasse 6 Tischreservation Tel. 061 711 60 90 pizzeria@cucina-amici.ch pizzeria cuc Angensteinerstras 17 erw Angensteinerstrasse 6 Samstag 4153 man Reinach gelehrt, Firmenanlässe, dass Talent allein nichtBestattungen reicht, sondern auch einen Angensteinerstrasse 6 4153 Geburtstage, etc. Fax 061 713 94 80 www.cucina-amici.ch Reinach Für sp Samstag Angenstein Fax 061 713 948090 80 www.cucina-amici.ch www.cucina-amici. Tel.061 711 60 pizzeria@cucina-am amici starken Willen haben und enorm viel Arbeit investieren muss, 4153 Reinach Fax 713 94 Öffnungszeite Montag bis Freitag 8.30 –pizzeria 23.00 Uhrum cucina pizzeria cucina amic Samstag und 713 Sonntag Ru 4153 Reina Sam direkt bei Roger Hörmann 076 317 60 90 Gebu Angensteinerstras Faxwww.cucina 061 94 8 4153 Reinach 4153 Reinach Erfolg zu haben. Fax 061 713 94 80 Tel. 061 711 60 90 pizzeria@cucina-am Tel. 711 60 90 pizzeria@cu 4153 Reinach pizzeria@cucina-amici.ch Tel. 061 711 60 90 4153 Reinach Mon direk Angensteine Angensteinerstrasse 6061pizzeria Fax 061 Tel.pizzeria@cuc 061 60 71 90 amic 4153 Reina Angensteinerstrasse 6 711 711 60Reinach 90 cucina Faxund061 94Er-80 Tel. www.cucina-amici.ch 4153 Für spezielle Anlässe wie Firm Was bedeuten Ihnen die Auszeichnungen, setzt713 Sie Ihr Tel. 061 711 Fax 713 94 90 80 www.cucina-amici.ch Tel. 061 711 60 pizzeria@cucina-amici.ch Samstag 16.00 – 23.00 Uhr 4153 Reinach Samstag folg nicht auch unter Druck? Geburtstage, Firmenanlässe Angensteinerstrasse 6 Fax 061 713 94 80 www. pizzer Samstag 16.00 – 23.00 Uhr 4153 Reinach Montag bis Freitag Tel. 60 90 pizzeria@cucina-amici.ch Ich freue mich über die Auszeichnungen, denn061 sie sind711 auch die Hörmann Tel. 061 711 60direkt 90 bei Rogerpizzeri Samstag 16.00 – 23.00 Uhr Belohnung für viel Arbeit, Engagement und Verantwortung. Mit Sonntag Ruhetag pizzeria cucina amici Öffnungszeiten dem dritten Michelin-Stern ist natürlich auch ein Traum in Erfül-

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lung gegangen, denn6zu den besten hundert Köchen der Welt zu Angensteinerstrasse

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gehören, das macht mich schon ein bisschen stolz. Dass ich nun 4153 Reinach unter Druck komme, glaube ich nicht, denn ich bin Erfolgserwartung gewohnt und kann gut damit umgehen. Mein Credo ist es, das Beste und meinen Gästen unvergessliche kuliTel. 061 immer 711 60 90 zu geben pizzeria@cucina-amici.ch narische Erlebnisse zu verschaffen, das ist das Wichtigste.

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© Grand Hotel Les Trois Rois

Es heisst, Sie würden Ihre Gerichte gerne mit dem Löffel servieren beziehungsweise essen lassen, weshalb? Einerseits kann man meine Saucen mit Gabel und Messer nicht optimal geniessen (lacht), andererseits bringt ein Löffel das gesamte Geschmacksspektrum gleichzeitig in den Mund und entfaltet so beim Essen seine grösste Wirkung. Wie entstehen Ihre Kreationen beziehungsweise wie muss man sich die kreativen Prozesse des Peter Knogl vorstellen? Ich denke, ausser vielleicht in den Ferien, permanent ans Kochen und bin davon regelrecht besessen. Ich gehe beim «Erfinden» neuer Ideen nicht systematisch vor, sondern probiere, verwerfe, probiere wieder, bis ich endlich das gewünschte Resultat habe. Das kann fünf Minuten, aber auch fünf Wochen dauern. Ich gebe mich beim Kochen auch nie zufrieden, sondern stelle immer alles wieder infrage und entwickle meine Kreationen ständig weiter. Sind Sie in Ihrer Küche im Cheval Blanc Solokünstler oder Teamplayer? Ich habe das Glück, mit einem schon lange bestehenden, gut eingespielten Team zu arbeiten. Kochen ist Teamarbeit, meine Rolle ist – wie bei einer Fussballmannschaft – die des Trainers und Coachs, der dem Team seine Vorstellungen und Ideen vermittelt und schlussendlich den Gerichten den Feinschliff angedeihen lässt. Bleiben wir bei einem Fussballvergleich – werden Sie in absehbarer Zeit weiterziehen und bei einem neuen Club respektive in einem anderen Restaurant arbeiten? Nein, diese Absicht besteht überhaupt nicht. Die Arbeit im Cheval Blanc ist äussert befriedigend und erfolgreich. Mich verbindet mit dem Besitzer des «Grand Hotel Les Trois Rois», Dr. h.c. Thomas Straumann, ein grosses Vertrauensverhältnis und eine tolle Partnerschaft. Ich bin ihm sehr dankbar für seine Unterstützung und die Möglichkeiten, die er mir von Beginn an geboten hat. Dafür möchte ich ihm und dem Hotel – zusammen mit meinem Team – durch unsere Arbeit etwas zurückgeben. Abgesehen davon gefällt es mir in Basel sehr gut, und ich fühle mich hier heimisch.

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© Grand Hotel Les Trois Rois

Wie charakterisieren Sie selbst Ihre Küche? Ich interpretiere die französische Haute Cuisine neu, dazu kommen mediterrane und asiatische Einflüsse. Ich arbeite gerne mit Saucen, um spezielle Geschmackserlebnisse hervorzurufen, und verwende hochwertige Produkte, deren Eigengeschmack – trotz raffinierter Zubereitung – erkennbar bleiben muss. Dass Ziel ist es, für den Gast Gerichte zu schaffen, die einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen und an die er sich auch noch später erinnert. Dabei geht es nicht um möglichst kompliziert gekochte Kreationen, sondern eigentlich eher um das Gegenteil, nämlich die Essenz der Produkte hervorzuheben und Einfaches miteinander zu kombinieren.

Heutzutage vermarkten sich Sterne-Köche intensiv, haben im Fernsehen eigene Kochshows, verkaufen eigene Produktelinien und geben Bücher heraus – wie halten Sie’s damit? Man kann meine Rezepte in meinem Kochbuch «ma cuisine passionée» finden und nachkochen, aber ich gebe zu, bislang war ich im Bereich meiner eigenen Vermarktung noch nicht sehr aktiv. Ich habe aber vor, in Zukunft diesbezüglich einen Zahn zuzulegen und meine Arbeit etwas öffentlichkeitswirksamer zu präsentieren.

P e t e r K n og l Alter: 48 Zivilstand: ledig Erlernter Beruf: Koch Heutige Position: Chef de Cuisine Cheval Blanc (Grand Hotel Les Trois Rois, Basel) Hobbys: Reisen, Wassersport

W e i t e r e I n fo r m at i o n e n Cheval Blanc Grand Hotel Les Trois Rois Blumenrain 8 CH-4001 Basel Tischreservationen: Telefon +41 (0) 61 260 50 07 chevalblanc@lestroisrois.com www.lestroisrois.com Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 12.00 – 14.00 Uhr / 19.00 – 22.00 Uhr


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Mike Fliss, Geschäftsführer & Inhaber MIC Catering Company.ch

Sie nennen uns Ihre geplante Veranstaltung, und wir werden kreativ. Mit Ihnen zusammen planen wir Ihren Event und begleiten Ihre Veranstaltung so, dass Sie und Ihre Gäste sich rundum wohlfühlen. Seit 24 Jahren kümmern wir uns um das leibliche Wohl unserer Kunden und deren Gäste. Ihr Ziel ist unser Ziel. Unser Catering leistet mehr, als Ihren Event nur zu begleiten. Wir sind Teil Ihrer Strategie und nehmen Anteil daran, was Sie Ihren Gästen vermitteln wollen. Die besten Zutaten und Begeisterung sind unser Rezept. Schweizweit köstliche Speisen und erfrischenden Service – lecker und unkompliziert, als wäre das Leben eine ganz einfache Veranstaltung. Sie legen Wert auf Qualität, Präsentation, ein stimmiges Konzept, perfekten Service und das gewisse, unbezahlbare Extra? Dann sind Sie bei uns absolut richtig!

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Weitere Informationen MIC Catering GmbH Rotterdam-Strasse 34-36 (Rampe Rosenmund) CH-4053 Basel Telefon +41 (0) 76 392 03 92 Telefax +41 (0) 61 683 3 335 chef@mic-catering.ch www.mic-catering.ch


Culinarium

FÜR BEWUSSTE GENIESSER.

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Culinarium

Seit 1929 führt die Familie Geyer das ehemalige Hotel St. Gotthard Basel, das seit dem 1. Oktober 2015 GAIA HOTEL heisst. GAIA bedeutet «Mutter Erde» und verkörpert das gesamte Ökosystem unseres Planeten. Im Hotel sind ausschliesslich regionale, bio- und bio-dynamische Produkte erhältlich. Dies ist unser direkter Beitrag zum Wohlergehen, Glück und zur hoffnungsvollen Zukunft der kommenden Generationen. Die historische Altstadt Basels ist nur 10 Gehminuten entfernt. Das 4-Sterne Boutique Hotel bietet seinen Gästen mehr als nur zeitgemässen Komfort. Das Haus vereint modernste Technik und die Gastlichkeit eines Familienbetriebs. Das Motto «Come as a guest, leave as a friend» ist unser Lebensstil. GAIA Hotel | Centralbahnstrasse 13-15 | 4002 Basel Telefon +41 (0)61 225 1313 | Fax +41 (0)61 225 1314 welcome@gaiahotel.ch | www.gaiahotel.ch

Das team des Restaurant gasthof zum Rebstock versteht es gekonnt, tradition und Moderne zu vereinen und die französisch-mediterrane Marktküche innovativ und doch klassisch zu führen. zu unseren spezialitäten gehören «Loup de mer» mit Beurre blanc sauce oder «Chateaubriand», welche wir gerne ab zwei Personen servieren. Da wir ausschliesslich frische Produkte aus der Region verwenden, passen wir unsere speisekarten jeweils saisonal an, um unseren gästen stets zur Jahreszeit passende gerichte servieren zu können.

SaiSonale MarKTKüCHe siegeR Bei «Mini Beiz, Dini Beiz» von sRf!

Kirchplatz 7 CH - 4132 Muttenz Telefon +41 (0) 61 461 04 60 Telefax +41 (0) 61 461 04 60 info@rebstockmuttenz.ch www.rebstockmuttenz.ch Öffnungszeiten Mittwoch bis Samstag von 10 bis 24 Uhr Sonntag von 10 bis 22 Uhr Montag und Dienstag geschlossen


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Kentucky Saloon  & Steakhouse Eine eigentliche – über 16-jährige – Erfolgsstory seit seiner Eröffnung am 9. September 1999! In einer einzigartigen, authentischen Old West Town mit Drugstore, Post Office, Hotel, Jail usw., können – ob à la Carte oder Bankett – die zartesten US Black Angus Steaks mit den besten Tropfen aus dem Napa Valley in einem urgemütlichen Candle-Light-Ambiente genossen werden.

S

eit Jahren zeichnen der Ex-Manager und Inhaber John Billich, seine Partnerin Karin Schafroth als gute Fee des Hauses sowie Junior Yannick Freiermuth (Fachbereich Service & Küche) als verlässliches Familienteam verantwortlich für eine erstklassige Service- und Produktequalität. Das auf immer wiederkehrenden US-Aufenthalten erworbene Wissen erlaubt es den Gastgebern als Spezialisierung, Produkte von bekannten und erstklassigen Fleisch- und Weinproduzenten aus Texas und Kalifornien auf ihrer Steak- und Wein-Menükarte anzubieten.

zialisierung auch auf grössere Gruppen, Privat- und Firmenbankette massgeblich die Erfolgsgeschichte des Kentucky Saloon & Steakhouse mitbestimmen. Das Führungstrio kennt die Wünsche, Sorgen und Budgetvorgaben von Event-Organisatoren oder Firmenchefs somit aus langjähriger Erfahrung; diese zur Zufriedenheit zu lösen gehört zu den Kernkompetenzen des Kentucky-Teams. Frühzeitige Reservation lohnt sich auf jeden Fall.

Nicht umsonst hat sich das «Kentucky Saloon & Steakhouse» als Inbegriff eines amerikanischen Steakhouse endgültig etabliert und es geschafft, zwischen der authentischen Western-Küche und einer gepflegten Gastronomie Brücken zu schlagen. Auf Wunsch zu buchen sind auch Liebes- und Geburtstagsgedecke, Line-Dance-Crash-Kurse für grössere Gruppen, Nagelbalken, Kutschenfahrten, Specials wie z. B. Dolly Parton Show, Bullrider usw.). Diesem einzigartigen Erlebnisgastronomiekonzept, den legendären Kentucky BBQ Buffets und weiteren Vorzügen wie zum Beispiel Autobahnanschluss (1  Min. ab Autobahnausfahrt), Gratisparkplätze für PW wie auch Cars, ÖV-Anbindung (5  Min. zu Fuss) wird es zugeschrieben, dass die Spe-

Weitere Informationen Kentucky Saloon & Steakhouse Gallenweg 22 CH-4133 Pratteln Telefon +41 (0) 61 821 21 21

iten: n gs z e Öffnu is Samstag tag b Diens 24 Uhr 18 bis

info@kentuckysaloon.ch www.kentuckysaloon.ch

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Foto: Francesco Tonelli

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Foto: Francesco Tonelli

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Daniel Humm Mit 38 Jahren hat Daniel Humm alles erreicht, was man als Koch erreichen kann. Sein Restaurant in New York gehört zu den besten der Welt. Der Guide Michelin zeichnet ihn mit drei Sternen aus. Interview mit Daniel Humm von Yvonne Beck

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aniel Humm wurde 1976 in der Aargauer Gemeinde Strengelbach geboren. Mit vierzehn Jahren begann er seine Ausbildung im Zürcher Restaurant Baur au Lac. Zehn Jahre später folgte der erste Michelin-­Stern. Mit 25 Jahren ging er nach San Francisco, ohne ein Wort Englisch zu sprechen, später zog er weiter nach New York. 2011 schaffte er den unglaublichen Sprung von einem Michelin-Stern auf drei Sterne. Humm repräsentiert wie kaum ein anderer die amerikanische Tellerwäscher Karriere. Der gebürtige Aargauer hat es allen gezeigt: Wer hart arbeitet, immer am Ball bliebt und einfach alles richtig macht, dem steht die ganze Welt offen. Im Herbst machte Humm wieder einmal Station in der Schweiz und gab im Hotel Baur au Lac ein k­ ulinarisches Gastspiel. Prestige traf den sympathischen Sternekoch und sprach mit ihm über Schweizer Produkte, die Optik der Gerichte und die besten Inspirationsquellen fürs Kochen.

«Geschäftsführer»: Sie haben mit 14 Jahren die Schule ver­lassen und eine Lehre als Koch begonnen. Bei all Ihren Auszeichnungen nehme ich nicht an, dass Sie den ­Entschluss jemals bereut haben. Oder hat es jemals eine Alternative zum Beruf des Kochs gegeben? Daniel Humm: Als ich als 14-Jähriger von der Schule flog, sah meine Zukunft nicht g­ erade vielversprechend aus. Erst in der Kochlehre blühte ich auf und machte schliesslich den besten Abschluss in der ganzen Schweiz. Kochen ist einfach meine Leidenschaft und mein Leben. Eine Weile schwebte mir vor, Profisportler zu werden, doch irgendwie kam ich nie ganz an die Spitze, so sehr ich mich auch angestrengt habe. Beim Kochen habe ich es erreicht – also war meine Entscheidung damals goldrichtig. Sport treibe ich heute nur noch zum Ausgleich. Sie laufen unter anderem Marathon … Ja, Laufen ist Entspannung pur für mich. Aber gleich­zeitig auch eine weitere Herausforderung. Ich will beim NY-Marathon unbedingt meinen persönlichen Rekord einstellen. (Anm. der Redaktion: Dieser liegt momentan bei 2:42.) Mit welcher Art von Küche sind Sie gross geworden? Und hat diese die Speisenkarten Ihrer Restaurants be­einflusst? Traditionelle Schweizer Küche mit regionalen Produkten. Schon meine Mutter hat immer beim Bauern eingekauft und das habe ich unbewusst übernommen. Die meisten wissen gar nicht, was vor den Toren New

Yorks alles wächst und gedeiht. Für viele zählen Kaviar, Gänseleber oder Trüffel zu den Luxusprodukten – für mich sind frische Bohnen, Rübli oder Kartoffeln Luxusprodukte. Ich denke, nach und nach werden auch die Gäste umdenken und auf Saisonalität und Regionalität setzen. Welches Schweizer Produkt darf im Haushalt Humm nicht fehlen? Ich liebe Schweizer Hartkäse. Bei Käse kann man den Schweizern nichts vormachen. Und in einer Stadt wie New York ist ja einfach alles zu haben. Und obwohl ich gar nicht wirklich so scharf darauf bin, trinke ich jedes Mal,  wenn ich hier bin, ein grünes Rivella – einfach aus nostal­ gischen Gründen. Es wirft mich für einen Moment in meine Kindheit zurück. Das ist ja das Schöne an Geschmäckern – man kann mit ihnen auf Zeitreise gehen. Gibt es etwas, was Sie in New York vermissen? Eigentlich nicht! New York meint es gut mit mir und es ist mein Zuhause. Ich liebe diese Stadt. Ich habe dort meine Kinder und meine Firma mit mehreren Hundert ­Angestellten – ich kann und will dort nicht mehr fort. Sie wurden bereits als bester Küchenchef der USA aus­gezeichnet, Sie besitzen mit dem Eleven Madison Park New York eins der zehn besten Restaurants der Welt (ausgezeichnet mit 3 Michelin-Sternen). Was möchten Sie in der Kochwelt noch erreichen? Warum nicht mal Nummer 1 auf der Weltrangliste der 50 besten Restaurants werden? So viele sind gar nicht mehr vor mir. (lacht) Sonst möchte ich mit viel Spass und Passion einfach weiterarbeiten. Welche «Kochmode» können Sie gar nicht nachvoll­ziehen? Mir ist es ziemlich egal, was andere Köche machen. Ich versuche einfach meinen Weg zu gehen. Deshalb kann ich nicht viel zu den Kochmethoden meiner Kollegen ­sagen. Aber schaut man nicht manchmal, was die Konkurrenz macht? Nein. Ich versuche einfach mein Ding durchzuziehen. Ich will gar nicht zu viel Einfluss von aussen. Wo holen Sie sich neue Inspirationen? Ich gehe sehr viel in die Bibliothek. Dort gibt es Unmengen alter Kochbücher. Uralte Rezepte neu zu interpretieren ist eine spannende Heraus-


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Culinarium

Wie würden Sie Ihre Küche beschreiben? Meine Küche konzentriert sich auf regionale und saisonale Zutaten, die in Kombination mit traditioneller Zubereitung und moderner Technik stehen. Der Geschmack der einzelnen Komponenten steht immer im Vordergrund. Zutaten und Gewürze müssen den Eigengeschmack stets unter­streichen, dürfen ihn niemals übertünchen. Eine ­Tomate muss immer nach einer Tomate schmecken! Am besten nach e­iner sonnengereiften, frisch vom Strauch ge­­pflückten. Ein Gericht bei uns muss stets gut schmecken, schön aussehen, kreativ sein, überraschend sein und eine Geschichte erzählen. Seit September gibt es das Kochbuch «NoMad». In ­diesem legen Sie nicht nur Wert auf Speisen, sondern auch auf Getränke. Wie wichtig sind die passenden Getränke zu Ihren Menüs? Oh, sehr wichtig. Essen und Trinken gehört zusammen. In dem Kochbuch gibt es wie in einem Geheimversteck aus der Prohibitionszeit ein weiteres Buch für Getränke. Früher waren Hotels ein Hort der Unterhaltung, ein Ort, an dem man sich traf, trank, tanzte und feierte. An diese Zeiten würden wir gerne wieder anknüpfen. Ein Hotel soll nicht bloss ein Ort sein, in dem man schläft. Bei uns soll man sich aufhalten und ein Gesamtpaket erleben. Sehen Sie sich eher als Künstler oder Handwerker? Ich bin Koch und Kochen ist ganz klar ein Handwerk.

Ihre Gerichte sehen aber wie kleine Kunstwerke aus … Der Geschmack ist immer das Wichtigste, aber auch die Präsentation ist sehr wichtig. Vor allem auf dem Sterne-Niveau. Wir versuchen unsere Gerichte momentan extrem zu reduzieren. Manche sehen aus wie eine blosse To­matenscheibe, dabei steckt viel mehr dahinter. Je weniger auf dem Teller ist, desto weniger Fehler darf man sich er­lauben. Alles muss perfekt sein. Was ist die oberste Regel in Ihren Restaurants? «Make it nice» steht an der Wand des Eleven Madison Park. Und das ist meine oberste Devise. Das war auch der erste Satz den ich auf Englisch perfekt konnte. Ihre Galgenmahlzeit (Lieblingsgericht) wäre … Oh, … Das ist nicht so einfach. Ich denke, wichtiger als ein bestimmtes Gericht wären die richtigen Menschen, mit ­denen man es isst. Ein mit Liebe zubereitetes Gericht, mit ­f rischen, guten Zutaten in netter Gesellschaft ist unschlagbar. Wer kocht im Hause Humm? Das ist ganz unterschiedlich. Aber sehr häufig koche ich, denn Kochen ist nicht nur mein Job. Es ist meine Passion und ein ganz wichtiger Teil meines Lebens.

Foto: Francesco Tonelli

forderung. Zudem beziehe ich meine Inspirationen aus der Musik, der Kunst, der Architektur und dem Design. Neue Inspiration finde ich zudem auf dem Union Square Market, dem Bauernmarkt im Herzen von Manhattan, wo die Produzenten der Region von Ziegenkäse über Rübli bis hin zu frischen Birnen oder Kräutern alles verkaufen.


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Kolumne

Wer schützt uns vor dem Gesundheitsstaat?

M a u r u s Eb n e t e r Delegierter des Vorstands Wirteverband Basel-Stadt Freie Strasse 82 CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 271 30 10 info@baizer.ch www.baizer.ch

er Bundesrat verabschiedete die «Nationale Strategie Sucht», deren Ziel es offiziell ist, Suchterkrankungen zu verhindern, gefährdete Menschen frühzeitig zu unterstützen und Betroffenen die notwendige Hilfe zukommen zu lassen. Das mag gut gemeint sein, bereitet jedoch das Terrain für staatliche Umerziehung.

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An konkreten Ideen und Programmen mangelt es nicht. So ist das Tabakproduktegesetz in der politischen Pipeline, welches Jugendliche besser vor den Gefahren des Tabaks schützen will. Der Verkauf an Unter-18-Jährige soll verboten werden, desgleichen Werbung für Tabakwaren auf Plakaten, im Kino und in den Medien sowie das Sponsoring internationaler Anlässe durch Tabakfirmen.

Das Strategiepapier sei «die koordinierte Antwort auf Risikoverhalten und Sucht im Rahmen der gesundheitspolitischen Prioritäten», schreibt der Bundesrat. Es gelte, auf wachsende Herausforderungen wie Medikamentenabhängigkeit, Geldspielsucht oder exzessive Internetnutzung zu reagieren. Was vernünftig tönt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Auswuchs einer engherzigen Haltung, die uns in einen Überwachungsstaat zu führen droht.

Auch die Alkoholpräventionskampagne um die Frage «Wie viel ist zu viel?» erweckt den Eindruck, in der Schweiz herrsche ein Notstand. Das Bundesamt für Gesundheit hebt die negativen Effekte des Alkoholkonsums einseitig hervor und rückt ganze Wirtschaftszweige in ein schlechtes Licht. Systematisch verschwiegen wird, dass ein massvoller Konsum zur Schweizer Kultur gehört und positive Auswirkungen auf Gesundheit und Psyche hat.

Zwar heisst es, die Strategie gehe «im Grundsatz davon aus, dass die Menschen Verantwortung für ihre Lebensweise und ihr Verhalten übernehmen». Im Einzelnen atmet das Dokument dennoch den Geist der Unfreiheit und Bevormundung. Es ist zu befürchten, dass die Möglichkeit einer selbständigen Lebensführung bald nur noch auf dem Papier besteht.

Dem Expertengremium, dass die Strategie erarbeitete, gehörte kein einziger Vertreter der Wirtschaft an – dafür umso mehr Leute aus dem staatlichen, halbstaatlichen und NGO-Gesundheitskuchen. Da überrascht es nicht, dass Ausführungen über die rechtliche Grundlage sowie die finanziellen und personellen Konsequenzen fehlen. Die Bundesverwaltung will durch die Hintertür ihre Agenda durchsetzen will, obwohl das Parlament 2012 nach langen Beratungen das überladene Präventionsgesetz abgelehnt hat.

Selbstverantwortung zu übernehmen bedeutet auch, dass es dem Einzelnen unbenommen ist, sich selber zu schaden, doch damit tut sich der paternalistische Staat schwer. Viel lieber schützt er seine Bürgerinnen und Bürger vor jeglichem Risiko. So erteilt sich die Politik einen Freipass für Regulierungen aller Art. Dabei kommt ihr zupass, dass «alle suchtgefährdenden Substanzen und Verhaltensweisen» von der Strategie abgedeckt sind.

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Weil der Begriff «Sucht» im Bericht zu wenig klar eingegrenzt wird, besteht die Gefahr, dass alles, was mit einer gewissen Leidenschaft betrieben wird, ins Visier von Vater Staat geraten könnte. Der hoheitliche Versuch, die Bürger vor Entgleisungen zu schützen, führt auf direktem Weg in die Bevormundung. Auf der Strecke bleibt die Freiheit.


Culinarium

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Gute Aussichten für Ihre Seminare • 13 Seminar- und Gruppenräume • Restaurant mit Sommerterrasse • Team-Events und frische Luft • Tagespauschalen ab CHF 60.00 • Shuttle-Service ab Bahnhof Liestal Hotel Bienenberg CH-4410 Liestal Tel. +41 61 906 78 00

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Das Palliativzentrum Hildegard in Basel steht allen offen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder Religion.

Kühler Kopf, aktive Hand und warmes Herz – Henri Gassler leitet das Palliativzentrum Hildegard.

Das Team steht im Zentrum

Das Palliativzentrum Hildegard betreut Patientinnen und Patienten mit unheilbaren Erkrankungen. Wenn eine Genesung nicht mehr möglich ist, steht die bestmögliche Lebensqualität für die Patientinnen und Patienten im Fokus. Um sie zu erreichen, braucht es ein ganzes Team. Henri Gassler führt die Klinik seit April  2015. Hier berichtet er über seine Erfahrungen während dieser Zeit, über Ziele und Herausforderungen.

Interview mit Henri Gassler von Gabriele Christ

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err Gassler, was ist Palliative Care? Hier im Palliativzentrum Hildegard betreuen wir schwerkranke Menschen, für die leider keine Heilung mehr zu erwarten ist. Für diese Personen ist es ganz wichtig, dass sie nicht unnötig unter Schmerzen leiden, dass sie sich nicht über Atemnot beklagen müssen oder sogar mit Angstzuständen zu kämpfen haben. Wir kümmern uns natürlich auch um die Aspekte der Psyche, um Fragestellungen, die ins Soziale hineingehen, aber auch um spirituelle Anliegen.

Sie sind seit April 2015 Direktor dieser Klinik. Was konnten Sie während dieser Zeit bewegen? Ich habe hier ein Team von Fachleuten angetroffen, die alle Experten sind auf ihrem Gebiet. Alle top motiviert und engagiert. Damit dieses Team noch besser zusammenarbeiten kann, haben wir begonnen, die Infrastruktur und die Prozesse in der täglichen Arbeit zu verbessern, zum Beispiel keine langen Wege, keine langen Suchen nach etwas. Und dies in einem organisierten kontinuierlichen Verbesserungsprozess, an dem alle mitbeteiligt sind. Der erste Schritt ist zu prüfen, wo gibt es Verschwendung, Doppelspurigkeiten, verstellten Platz, und wenn diese Unebenheiten behoben sind, kann man sich den Prozessen widmen und Standards überprüfen oder neu definieren. Die Verantwortung liegt dann in der Hand der Mitarbeitenden. Wir unterstützen sie dabei. Die kontinuierliche Verbesserung ist für alle ein dauernder Lernprozess. Dazu gehören Wissen – Können – Wollen – Dürfen. Dem Dürfen messen wir besondere Bedeutung bei. Die Leute bekommen mehr Kompetenz und können ihre Fähigkeiten noch besser einsetzen. Besonders achten wir auch auf die Balance im Wohlergehen. Den Patienten wie auch den Pflegenden muss es gut gehen. Unsere Mitarbeitenden arbeiten ja mit schwerkranken, traurigen und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen und sind dadurch sehr gefordert. Und unsere Leute wissen auch: Sobald es eine Tätigkeit gibt, die man nicht alleine ausführen kann  – gemeinsam geht es besser. Das ist für mich der Sinn eines Unternehmens: die Gemeinsamkeit. Wie sehen Sie hier Ihre Führungsaufgabe? Das Erste ist Zusammenarbeit organisieren, die nicht von alleine entsteht. Die Verteilung der Aufgaben in der Zusammenarbeit ist Führungsarbeit. Der zweite Punkt ist: Ich muss die Mannschaft zusammenschweissen.

Geschäftsführer Frühling : : 2016

Erst wenn sich jeder auf den anderen verlassen kann, funktioniert es auch. Der nächste Schritt ist: Kooperation einfordern und durchsetzen. Ich muss sehen, dass die Leute in mein Ruderboot einsteigen, und ihnen die Unterstützung dazu geben. So ein Boot ist ja sehr schmal und schwankend, wir müssen alle lernen, wie wir es zusammen stabilisieren können. Haben Sie eine spezielle Führungsphilosophie? Zum einen will ich Vertrauen schaffen. Gegenseitiges Vertrauen ist das Gaspedal, das einer Unternehmung und ihren Mitarbeitenden erlaubt, gemeinsam vorwärtszukommen. Spüren die Mitarbeitenden, dass ihnen vertraut wird, ist dies eine Grundvoraussetzung für «freies» Denken und Handeln im Dienste der eigenen Unternehmung. Das Zweite ist: Wertschätzung zeigen und leben. Bringen Vorgesetzte ihren Mitarbeitenden Wertschätzung und Respekt entgegen, wird es möglich, gemeinsam schwierige Probleme und Themen zu meistern. Was haben Sie während dieser Zeit im Palliativzentrum gelernt? Meine Strategie am Anfang war: Tun durch Nichtstun. Wenn man neu in einen Betrieb kommt, muss man zuerst sehr gut lauschen, was läuft da, und wie läuft es. Nur durch aufmerksames Zuhören weiss man mit der Zeit, was man verändern kann und was nicht – einen Fluss kann man nicht schieben. Mein Vorgehen war erstens: zuhören, wahrnehmen, lernen; zweitens: Herzen gewinnen; drittens: sich mit der Zukunft auseinandersetzen. Ziel ist eine sinngebende Führung, das heisst, das Team in den Vordergrund zu stellen und doch in allem Vorbild zu sein. Was bedeutet die Auseinandersetzung mit der Zukunft? Wir sind jetzt sehr gefordert, weil wir uns auf die neuen Abrechnungsmethoden mit den Fallpauschalen vorbereiten müssen. Das heisst, es stehen grosse Investitionen in unsere Infrastruktur, Umstellung des Buchhaltungssystems mit Hardware, Programmen und Schulungen bevor. Der ganze Erfassungsprozess muss neu aufgegleist werden. Wir müssen hier sehen, dass die Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt bleiben und sich der ganze Wandel nicht in den Vordergrund zwängt. Ein weiterer wichtiger Faktor ist, dass das Palliativzentrum Hildegard von einer Stiftung mitfinanziert wird, das heisst, ein Teil der Grundversorgung wird von dieser querfinanziert. Wir finden, es kann ja nicht sein, dass die Sicherstellung der palliativen Versorgung nur durch Stiftungsgelder zu erreichen ist. Das strukturelle Defizit in unserem Unternehmen wird uns noch intensiv beschäftigen.


Beauty & Gesundheit Welches sind die Ziele für das Palliativzentrum Hildegard? Wir haben das oberste Ziel gerade festgelegt: Wir streben an, als Betrieb selbstständig zu bleiben. Unsere spezielle Art und Weise – die wollen wir pflegen und weiterentwickeln. An den detaillierten Zielen und der gesamten Strategie arbeiten wir zurzeit sehr intensiv. Besonders wichtig sind uns Kooperationen mit anderen Partnern in der palliativen Versorgungskette. Was inhouse nötig ist, braucht es auch im Grossen: Zusammenarbeit zum Wohl der Patienten. Besonders die mobile Betreuung von Menschen zu Hause muss vorwärtsgehen. Erst wenn die Patienten sagen, etwas Neues sei eine echte Verbesserung, dann können wir von Innovation reden. Gibt es eine Zukunft für Palliative Care in der Schweiz? Auf jeden Fall: Erst im August gab es im Zürcher Lighthouse die Gründung eines neuen Verbands: Zehn Hospize mit spezialisiertem, stationärem Palliative-Care-Angebot sind neu unter dem Dachverband «Hospize Schweiz» organisiert. Die neue Kooperation setzt sich für die Förderung des fachlichen Austausches und die Erwirkung von neuen zeit- und aufwandsgerechten Finanzierungsmodellen für Palliativleistungen ein. Palliative Care ist mit massivem Kostendruck verbunden, da immer noch nur ein Teil der Leistungen durch die Krankenkassen gedeckt wird und Hospize auf Spenden und freiwillige Helfer angewiesen sind. Herr Gassler, Sie treffen viele sehr kranke Menschen in Ihrem Haus. Wie empfinden Sie diese Begegnungen? Die meisten Patientinnen und Patienten, die hier sind, haben grosse Leiden. Es beeindruckt mich immer wieder, wie Personen damit umgehen. Die meisten entwickeln sehr persönliche Bewältigungsstrategien für ihre Situation. Unser Team unterstützt sie nicht nur mit Medikamenten, sondern auch darin, ihren Haushalt zu regeln, ihr Testament zu machen, alles zu erledigen, was ihnen am Herzen liegt. Die Betreuenden brauchen oft viel Fingerspitzengefühl, um herauszufinden, was Personen am meisten belastet. Die zentrale Frage ist: Was möchte ein Mensch noch machen, wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist? Wir

Henri Gassler, Direktor Palliativzentrum Hildegard.

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fördern den Aufbau seiner Selbstbestimmung: Jede und jeder kann entscheiden, was, wie und wann sie oder er etwas möchte. Und bald gibt es auch ein neues Kinder-Palliativzentrum in Basel? In Deutschland gibt es mittlerweile elf Kinderhospize, bei uns noch kein einziges. Das neue Kinder- und Jugend-Palliativzentrum Basel folgt dem deutschen Modell. Primäre Ziele sind auch hier die Symptomlinderung und die Lebensqualität. Den betroffenen jungen Menschen und ihren Eltern soll es möglichst gut gehen. Die Institution kann ihnen Raum und Zeit für den inneren – und tatsächlichen Abschied bieten. Hier werden die Anliegen und Probleme der ganzen Familie ernst genommen. Da unheilbar erkrankte Kinder sehr viel Betreuung brauchen, kann es sein, dass die Geschwister oft wenig Aufmerksamkeit erhalten. Aber auch für sie ist es eine grosse Hilfe, über die bevorstehenden Prozesse zu sprechen. Was ist Ihnen ausserhalb des Palliativzentrums wichtig? Generell möchte ich einen Beitrag dazu leisten, dass in der Gesellschaft ein bewusstes Auseinandersetzen mit schweren Erkrankungen, der letzten Lebensphase und dem Tod stattfindet. Ausserdem war und bleibt die Förderung des Kontakts der Jugend zur Wirtschaft immer ein zentrales Thema für mich. Wir müssen dem fehlenden Nachwuchs nicht nur in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen entgegenwirken, sondern auch im Gesundheitswesen. Letzte Frage: Welchen Ausgleich hat ein Spitaldirektor zu seiner Arbeit? Ausgleich ist für mich sehr wichtig, aber die Freude am Job ist bereits ein wichtiger Teil vom Ausgleich für mich. Und sonst: Fasnacht mache ich schon ganz lange. Sie ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Aber nicht im Sinn von Fun und Action – sondern für mich ist sie ein wichtiger Moment, um sich mit kritischen Themen auseinanderzusetzen. Im letzten Jahr habe ich mich mit meinen Basler Bebbi mit dem Thema Mauerbau befasst und eine Veranstaltung mit Vertretern aus acht Religionen organisiert. Weiter lese ich leidenschaftlich Zeitungen und Fachbücher. Ausserdem sehe ich mir gerne Diskussionen am TV an. Ich höre auch viel Radio, weil ich alle Arten von Musik liebe – von Opern über Musicals bis zu Blues. Im Auto drehe immer sehr laut auf, da stört es keinen. Am meisten mag ich Phil Collins, ich bin eben ein typischer 80er-Jahre-Hörer. Ich bin natürlich auch FCB-Fan. Fussball finde ich toll, weil man vom Teamgeist viel lernt. Der Glaube daran, zusammen etwas zu schaffen, verleiht unheimliche Kraft. Ebenfalls koche ich sehr gerne, am liebsten italienisch. Da ich sehr neugierig bin, probiere ich immer wieder neue Rezepte aus. Beim Kochen merkt man, ob man entspannt ist. Ist man hektisch, wird es nichts. An den Wochenenden und in den Ferien koche meistens ich, oft auch mit meinen Kindern, die jetzt zehn, 13 und 17 sind. Das macht sehr grossen Spass. Die Familie ist ein starker Rückhalt für mich.

Henri Gassler Henri Gassler verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der Personalführung, unter anderem als Personalleiter der SBB-Verkaufs- und -Produktionsregion Nordwestschweiz, als Personalleiter und Mitglied der Geschäftsleitung der Industriellen Werke Basel (IWB) und als Head of Division Human Resources bei der im industriellen Mess- und Regelwesen tätigen Firma Endress + Hauser Flowtec AG in Reinach. Der Vater von drei Kindern ist stark in der Region Basel verankert. Besonders bekannt ist er durch seine Aktivitäten zur Förderung der Berufsbildung für junge Menschen, im Speziellen an der Schnittstelle von Schule und Wirtschaft. Henri Gassler wuchs in Muttenz auf und lebt in Biel-Benken.

Weitere Informationen Palliativzentrum Hildegard St.-Alban-Ring 151 CH-4002 Basel Telefon +41 (0)61 319 75 75 info@pzhi.ch www.pzhi.ch

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Ein Ort für «gut sehen und gut aussehen»: McOptik an der Mittleren Brücke in Basel.

McOptik Basel, an der Mittleren Brücke

Hochmoderne Brillentechnologie ist keine Budgetfrage McOptik mit 61 Filialen ist seit Jahren die bekannte und beliebte Schweizer Optikkette. Ein Besuch bei McOptik zeigt, wie man als Brillenkundin und -kunde verwöhnt wird. Und dass engagierter Top-Service auch schon mit normalem Brillenbudget erlebbar ist.

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ls Gilbert Gress vor zwei Jahren seine legendäre Golddesign-Brille gegen eine neue Brille auswechselte, wählte er gern McOptik. Auswahl und Beratung bei McOptik haben von Beginn an überzeugt – und überzeugen Gilbert Gress weiter Tag für Tag.

So wie er schätzen immer mehr Menschen die ganz besondere McOptikPhilosophie. Das herzliche «Willkommen». Das Gefühl, wie bei Freunden zu sein. Die sorgfältig ausgeführte Analyse des Sehvermögens und der Sehkorrekturwerte. Und natürlich das stets modisch aktuelle Brillenangebot, inklusive bekannte Modemarken. McOptik kann Ihnen Zufriedenheit garantieren, weil wir gerne ein Plus an Leistung bringen. Beispiele gefällig? Geniessen Sie jetzt eine der modernsten Brillenglaszentrierungsmethoden weltweit, in Kombination mit einer innovativen Beratungs-Software. Was auch bei Ihnen zu einem unvergleichlich individuellen Seherlebnis führen wird. Oder erleben Sie den Komfort von Individual-Gleitsichtgläsern be 4ty HDZ, hergestellt mit den Daten von 40’000  individuellen Messpunkten und Ihren persönlichen Sehgewohnheiten. Oder schonen Sie Ihre Augen via einen Filter im Glas, der unnatürliches blaues Licht von Handy- oder Computerbildschirmen vermindert. Diese und viele weitere Möglichkeiten bieten wir Ihnen gerne. McOptik ist die richtige Antwort auf Ihre Sehwünsche. Und sehr erfreulich: Es kostet nicht die Welt, diese schöne Welt des Sehens zu geniessen.

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Individuelle Glasanpassung und Schweizer Gleitsichttechnologie erfüllen auch höchste Ansprüche.

Weitere Informationen McOptik (Schweiz) AG  |  Filiale Basel bei der Mittleren Brücke Greifengasse 1 McOptik finden Sie auch in Birsfelden, Laufen, Liestal CH-4058 Basel und Frick. Telefon +41 (0)61 692 04 55 info@mcoptik.ch www.mcoptik.ch

Die Adressen aller 61 McOptik Filialen finden Sie unter www.mcoptik.ch/standorte


Beauty & Gesundheit

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Marco, Blutspendezentrum Mein Name ist nicht beider Basel

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Ergonomie am Arbeitsplatz Die Firma Reha mobil GmbH steht bekanntermassen für Versorgungen von Menschen mit Handicap und im Bereich der Pflege und hat einen renommierten Ruf. Wichtiger als die Versorgung ist die Vorsorge. Nun haben wir für Sie auch hier einiges anzubieten. Warum erst warten, bis es zu spät ist? Die Ergonomie ist mittlerweile eines der wichtigsten Elemente im Arbeitsbereich, um Krankheiten und Missstände im physischen Bereich zu verhindern oder zumindest zu vermindern. Wir möchten auch dann für Sie da sein, bevor es „zu spät“ ist. Diverse anatomisch unterstützende Stühle im Büro- oder sonstigen Arbeitsbereichen werden gerne auch zur Probe überlassen, damit Sie nicht „die Katze im Sack“ kaufen. Im Allgemeinen ist bekannt, dass bereits der Ausfall einer Arbeitskraft dem Unternehmen in den ersten Wochen mehr kostet, als ein richtig ausgestatteter Arbeitsplatz. Ob spezielle Bürostühle, höhenverstellbare Schreibtische in diversen Varianten oder spezielle Arbeitsstühle, sowie Accessoires (Computermäuse, Laptop-Ständer u.v.m.) – die meisten Produkte sind innerhalb wenigen Tagen lieferbar – in vielen Farben, Materialien und Formen.

Sitzen Sie noch oder halten Sie sich schon gut?


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Beauty & Gesundheit

Urs Erbacher

Der schnellste Europäer bei der LASER VISTA

Seit Anfang der 80er Jahre bestreitet Urs Erbacher Beschleunigungsrennen. Der Schweizer Drag Racing Star hat sechs Europameistertitel und möchte sie auf zehn erhöhen. Nebst seiner Tätigkeit als Pilot kreiert Urs Erbacher Bikes und Autos und verkauft diese in seiner «Erbacher Bikes AG» in Arlesheim.

I

m vergangenen Herbst war Urs Erbacher Patient bei der LASER VISTA und liess seine Augen lasern. In diesem Interview erzählt er, wieso er diesen Entscheid getroffen hat, wie der Eingriff war und wie es ihm heute geht.

Sie haben sich vergangenen September für eine Laserbehandlung entschieden, was war der Grund dafür? Urs Erbacher: Ich trug immer eine Brille und bin auch mit dieser meine Rennen gefahren. Mit Linsen hatte ich einfach immer Probleme, das ist nicht so mein Ding. Damit ich in die Weite und doch auf das Armaturenbrett sehen konnte, habe ich mir für die Rennen eine Gleitsichtbrille gekauft. Das Problem mit der Brille war natürlich, dass sie im Helm immer anlief. Da ich aber Angst vor Operationen habe und deshalb auch nicht meine zwei gebrochenen Rippen operieren liess, kam eine Laserbehandlung nicht in Frage. Im September 2015 hatten wir dann ein Rennen in England. Ich stieg ein und setzte wie üblich den Helm auf. Sofort beschlug sich meine Brille. Mit jedem Atemzug mehr und mehr. Ich dachte, nach ein paar Minuten wird der Beschlag weg sein. Doch es wurde immer schlimmer. In letzter Sekunde entschied ich mich dann ohne Brille zu fahren. Ich setzte sie ab. Das war ein Fehler. Als die Ampel vor mir von Orange auf Grün wechselte, reagierte ich zu langsam. Die Reaktionszeit beim Start ist enorm wichtig, denn egal wie viel stärker das Auto ist, man kann die verlorene Zeit fast nicht aufholen. Und so war es auch. In der ersten Runde der Achtelfinals schied ich aus. Das war das erste Mal in meiner Karriere, dass ich einen Fehlstart hatte. Ich war so wütend auf mich, dass ich mich entschied: Es musste etwas passieren. Wieso haben Sie sich für die LASER VISTA entschieden? Nach meiner Ankunft in der Schweiz habe ich mich im Internet erkundigt. Die LASER VISTA hat mich mit ihrem Internetauftritt und der Rubrik «Häufig gestellte Fragen» überzeugt. Da habe ich mich umgehört. Ich muss sagen, ich habe nur Positives gehört und mich deshalb für die LASER VISTA entschieden. Es ist auch schön, dass es in der Nähe ist. Viele machen solche Eingriffe ja im Ausland. Das war definitiv keine Option für mich. Es geht schlussendlich um meine Augen, da bleibe ich lieber in der Nähe, und so viel teurer ist das ja nicht. Wie haben Sie den Eingriff erlebt? Ich muss sagen, ich hatte unglaubliche Angst. Ich habe sowieso Angst vor Operationen. Aber ich dachte mir: Urs, du kannst jederzeit abbrechen. Das hat mir eine gewisse Sicherheit gegeben. Man macht zuerst den Kurztest, da zahlt man 50 Franken, und der Betrag wird bei der zweiten Untersuchung (falls man sich dafür entscheidet) angerechnet. Das fand ich beruhigend. Ich hatte immer das Gefühl, wenn ich nicht mehr will, dann kann ich abbrechen. Beim Kurztest hat man sich wirklich Zeit gelassen, mir alles erklärt. Bei der zweiten Untersuchung auch. Das hat mich schlussendlich überzeugt. Am Tag des Eingriffs ging ich ins Augenlaser-

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zentrum und wurde dann von einem dritten Arzt noch einmal untersucht. Da dachte ich mir: Nun kann nichts mehr schiefgehen. Es wurde alles nochmals vermessen und genau erklärt. Trotzdem wollte ich zehn Minuten vor dem Eingriff abspringen. Das muss doch schmerzen, dachte ich mir. Der Eingriff verlief jedoch einwandfrei. Ich lag da auf diesem Bett und der Arzt sprach die ganze Zeit mit mir. Es hat mich überrascht, dass er meinen Namen, meinen Beruf und alles Besprochene noch wusste. Und es schmerzte wirklich nicht. Man spürt weder etwas, noch sieht man etwas. Es ist alles dunkel, ausser ein Punkt. Auf diesen musste ich schauen. Wie lange der Eingriff genau dauerte, weiss ich nicht. Ich würde sagen, fünf Minuten. Dann war es vorbei. Und Sie werden es nicht glauben, aber schon auf dem Weg zum Auto (ich bin natürlich nicht selbst gefahren) hatte ich das Gefühl, besser zu sehen. Am Abend hatte ich keine Schmerzen, aber den Eindruck, ein Licht zu sehen. So, als hätte man lange in einen Fotoblitz geschaut. Ich ging dann früh schlafen. Am nächsten Tag hatte ich die Nachkontrolle und ging danach schon wieder zur Arbeit. Wie hat sich die Behandlung auf Ihr Leben und Ihren Beruf ausgewirkt? Ich fahre nun ohne Brille. Ein Fehlstart passiert mir hoffentlich nie wieder. Ich kann nun Sachen lesen, für die ich früher eine Brille brauchte. Mein zweites Hobby ist das Schiessen. Ich bin im Schiessverein in Dornach. Und ich brauchte dafür in den letzten Jahren immer stärkere Brillen. Heute schiesse ich ohne. Im Oktober beim Schiessen habe ich die Brille weggelassen und habe Top-Resultate geschossen. So macht’s richtig Spass!

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Beauty & Gesundheit

Aloe Vera Sie ist fleischig und stachelig, doch ein Kaktus ist sie nicht. Sie mag es sandig und trocken, doch leblos ist sie nicht. Sie enthält bitteres Harz, doch giftig ist sie nicht. Sie ist weder Rose noch Orchidee und es glitzern keine Goldpartikel auf ihren leicht verstaubt aussehenden Blättern, doch ein Aschenputtel ist sie nicht. Die Wüstenlilie mit dem klangvollen Namen Aloe Vera, die «wahre Aloe», ist Wunder- und Heilmittel zugleich und ein wahrer Beauty-Doc. Sie ist die Königin der Heilpflanzen.

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Der Arzt hilft, aber die Natur heilt», sagte schon Hippokrates (460–370 v. Chr.), der berühmteste Arzt der Antike und Begründer der Medizin als Wissenschaft. Im Dschungel der Tiegel und Töpfe, Pillen und Pulver, den immer abenteuerlicheren Bezeichnungen für Leidensminimierung und Schönheitsmaximierung, sind jahrtausendealte Kräuter, Pflanzen und Essenzen der Ureinwohner des Planeten Erde trendiger und wirkungsvoller als so manches chemisch hoch entwickelte Produkt.

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Beauty & Gesundheit

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Kolumne

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er erste Arbeitsmarkt stellt Anforderungen, welche Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung meist nicht bewältigen können. Trotzdem wünschen sich viele von ihnen, einer Arbeit nachzugehen. Die Psychiatrie Baselland hilft Menschen, trotz IV-Rente und psychischer Einschränkung, zu einer Tätigkeit, die ihrem Wunsch entspricht.

Job-Coaching etabliert sich Arbeit in geschützten Werkstätten war für viele Menschen mit einer Erwerbsbeeinträchtigung lange die einzige Möglichkeit, ihre Arbeitsfähigkeit einzubringen. Erleichterte Zugänge und neue Formen der Unterstützung, allen voran das Job-Coaching, eröffnen heute ganz neue Wege. Bereits ab 1990 entwickelte die Psychiatrie Baselland ein Job-Coaching für ihre eigenen Betriebe, ab 2006 dann mit Unternehmen in der Nordwestschweiz. Aktuell sind rund 50 Angestellte in Organisationseinheiten der Psychiatrie Baselland oder in Unternehmen der Wirtschaft tätig. Sie sind eingebettet in der Führungsorganisation dieser Betriebe und begleitet durch das Job-Coaching. Diese Mitarbeitenden sind bei der Psychiatrie Baselland angestellt; diese übernimmt auch die administrativen Aufgaben und einen Teil der Sozialleistungen. Das Unternehmen bezahlt die Stunden, die geleistet wurden. Mit diesem Unternehmen haben wir einen Verleihvertrag und einen Zusammenarbeitsvertrag. Das methodische Arbeiten der Fachpersonen des Job-Coaching nach internationalen Standards garantiert eine hohe Qualität und gute Ergebnisse für eine nachhaltige Integration. Diese unterstützte Beschäftigung brachte die Erfahrung, dass das bisher übliche Verfahren wenig zur Integration in der Wirtschaft beitrug: nämlich die Betroffenen zuerst zu qualifizieren und erst dann in einem Unternehmen zu platzieren. Erst der Paradigmenwechsel hin zu «Platzieren – Qualifizieren – Erhalten» war erfolgreich. Die unterstützende Beschäftigung mithilfe von Fachleuten legte den Schwerpunkt auf eine Qualifizierung in einem realistischen Umfeld eines Unternehmens.

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Resultate sind positiv Job-Coaching ist wirksam, wenn es Rücksicht nimmt auf die individuellen Bedürfnisse der Beteiligten und auf Organisation und Strukturen der Unternehmen. Massgebend für den Erfolg ist die intensive Zusammenarbeit unter den Beteiligten. Gemeinsam mit motivierten Menschen in Einsatzbetrieben wird so die beabsichtigte Integration erreicht. Die psychisch beeinträchtigten Menschen gewinnen Selbstvertrauen und Selbstständigkeit. Sie erweitern ihre beruf liche Kompetenz und können die langfristige Genesung fördern. Die Einsatzbetriebe gewinnen durch die Arbeitsleistung einen lohnenden Gegenwert für ihren Aufwand und bleiben durch die Job-Coaches der Psychiatrie Baselland fachlich unterstützt. Ein erhöhtes soziales Engagement trägt zu einer guten Atmosphäre bei, welche sich auf die Motivation anderer Angestellten überträgt. Die Führungskräfte können die Job-Coaches auch für Fragen zu anderen Mitarbeitenden dazuziehen.

Hilfe für IV-Rentner Unser Angebot richtet sich an IV-Rentnerinnen und -Rentner, die einer bezahlten Arbeit nachgehen wollen. Um am Angebot teilnehmen zu können, sollten sie folgende Voraussetzungen erfüllen: §§ Bezug einer IV-Rente aufgrund psychischer Beeinträchtigung §§ keine akute Suchtproblematik §§ in regelmässiger therapeutischer Behandlung §§ arbeitsfähig für ein Pensum von mindestens 40 Prozent §§ hohe Motivation und grosses Engagement Wir können auch Mitarbeitende übernehmen, die in der Firma arbeiten, sofern sie eine IV-Rente aufgrund psychischer Beeinträchtigung beziehen und die erwähnten Voraussetzungen erfüllen. Wir beraten Unternehmen auch in Fragen rund um psychische Auffälligkeiten.


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Auto & Moto

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Urs Erbacher, seit 30 Jahren im Motorsport sehr erfolgreich, startet in diesem Jahr nicht nur zum Anlauf auf die Europameisterschaft im Drag Racing, er wird auch zum Fernseh-Star.

von Christoph Steinmann

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as Jahr 2016 wird ein ganz Besonderes im ohnehin schon sehr turbulenten Leben von Urs Erbacher. Der Arlesheimer Drag Racer wird vom Deutschen Sender DMax während des ganzen Jahres begleitet, sowohl an Rennen wie auch Privat oder im Geschäft. Und daraus wir dann eine mehrteilige Doku-Soap produziert. Die Sendung ist dann in den deutschsprachigen Ländern Europas zu sehen. Das könnte Ihre Chance sein, liebe Leserinnen und Leser, den Namen Ihrer Firma oder Ihres Produktes werbewirksam auf dem Dragster von Urs Erbacher zu platzieren. Denn, trotz Fernsehauftritt bleibt der 55jährige seinem Lieblingssport, dem Rennen fahren treu. Er wird die komplette Europameisterschaft im Top Fuel Dragster unter die Räder nehmen, das sind sieben Rennen in England, Schweden, Finnland und Deutschland, und neu auch in Malta zum Saisonabschluss. Highlight im diesjährigen Racekalender werden natürlich wieder die NitrOlympix in Hockenheim sein, die in diesem Jahr vom 19. bis 21. August stattfinden werden. Natürlich darf auch die Club111-Hospitality nicht fehlen. Für Sie und Ihre Kunden vielleicht mal eine Möglichkeit, im Rennsport mitten drin statt nur dabei zu sein und die unglaubliche Atmosphäre pur einzuatmen.

Doch die Saison geht schon viel eher los, nämlich Ende März Anfang April in Las Vegas. Dort wird nämlich Urs Erbacher’s Tochter Jndia ihr erstes A-Fuel-Rennen bestreiten. Das ganze Team inkl. der Fahrerin sind schon richtig nervös und freuen sich auf ihren Einsatz. Auch hier können Sie dabei sein. Die organisierte Reise startet am Donnerstag, 31. März und dauert bis zum Mittwoch, 6. April 2016.

Geschäftsführer Frühling : : 2016

Wer sich noch weiter an das Raceteam binden will, der hat die Möglichkeit, sich beim Club111 anzumelden. Für 111 Franken gibt es viele interessante Events, die besucht werden können, und vieles mehr. Neu im Sortiment ist die Strom-Uhr, eine eigens für Urs Erbacher designte Uhr vom Schweizer Uhrenhersteller Daniel Strom. Die Uhr ist streng limitiert und nummeriert und für 1 111 oder 2 111 Franken erwerbbar. Mehr zu allen Events, zum Sponsoring, zum Club und zur Uhr gibt es bei Urs Erbacher direkt.

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er neue RX setzt in der Klasse der Premium-Crossover einmal mehr den Massstab neu. Er ist im Vergleich zum Vorgängermodell um ein paar Zentimeter gewachsen. Dadurch kommen die Insassen in den Genuss von einem noch geräumigeren Innenraum, hoher Funktionalität und einem luxuriösen Ambiente, das keine Wünsche offenlässt.

Optisch setzt der neue RX durch seine markante, harmonisch-dynamische Linienführung ein aussagekräftiges ästhetisches Statement. Sein avantgardistischer Look widerspiegelt die Kraft des Lexus Hybrid-Antriebsystems, das in der neuesten Generation an Effizienz nochmals deutlich zugelegt hat. Das 3,5-Liter-V6-Aggregat generiert in Kombination mit zwei leistungsstarken Elektromotoren satte 313 PS. Beeindruckend tief liegt auch sein Verbrauch: Er wurde von 6.3 l / 100 km auf 5.2 l / 100 km gesenkt und verspricht mit lediglich 120 g / k m die geringsten CO2-Emissionen seiner Klasse. Ebenfalls sparsam und nicht weniger dynamisch gibt sich der neue RX 200t, angetrieben von einem 2.0-Liter-Turbo-Benzinmotor mit 238 PS und 350 Nm Drehmoment. Er bietet die gleiche Fülle an Innovationen und raffiniertem Luxus. Passend dazu steht der RX auch als temperamentvolle F SPORT-Version mit speziellem Styling und exklusiven 20"-Leichtmetallfelgen zur Auswahl. Auch in puncto Sicherheit verzeichnet der neue RX signifikante Innovationen. Das Lexus Safety System+ beinhaltet eine Vielzahl von Assistenz-Systemen für maximalen Schutz und noch mehr Fahrkomfort. Es ist ein beruhigendes Gefühl, im neuen RX unterwegs zu sein. Nicht zuletzt wegen der Fülle an komfortablen Neuerungen. Die wichtigsten: ein vollfarbiges Headup-Display, das Lexus Premium-Navigationssystem mit 12.3" grossem Bildschirm und dem neuesten Remote TouchBedienelement, eine 360°-Kamera, eine intelligente elektrische Heckklappe sowie eine kabellose Ladevorrichtung für Smartphones und andere mobile Geräte. Diese Annehmlichkeiten komplettieren zusammen mit vielen anderen tollen Features eine Ausstattung, die bereits in der Basisvariante üppiger und reichhaltiger nicht sein könnte. Den neuen Lexus  RX  200t impression gibt es ab CHF 62 600.–, den RX  450h mit Lexus Hybrid Drive ab CHF 69’900.– inkl. 10 Jahre oder 100’000 km Lexus Premium Free Service.

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III IV I Chivas Regal II Davidoff III Tag heuer IV Rado V Scotch & Soda VI Z Zegna VII Benci Brothers VIII GENTLEMEN’S HARDWARE IX Hublot X Mercedes-Benz C-Klasse Coupé

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Kolumne

Gewichtige Lobby für das Privateigentum

A n d r e a s Z a ppa l à Geschäftsführer HEV Basel-Stadt HEV Basel-Stadt Aeschenvorstadt 71 CH- 4010 Basel Telefon +41 (0)61 205 16 16 info@hev-bs.ch www.hev-bs.ch

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ls bald 125-jährige, traditionsverbundene Institution agiert der Hauseigentümerverband Basel-Stadt am Puls der Zeit. Er wahrt und fördert die Interessen der Eigentümer in der Öffentlichkeit und auf gesetzgeberischer Stufe. Zu diesem Zweck unterstützt er auf der einen Seite alle Bestrebungen, die der Erhaltung des Privateigentums und der breiten Streuung des Haus-, Grundund Stockwerkeigentums dienen. Auf der anderen Seite erbringt der HEV Basel-Stadt auf seiner Geschäftsstelle Dienstleistungen in der Bewertung und Verwaltung von Liegenschaften sowie in der Beratung bei allen Fragen im Zusammenhang mit Immobilien. Beim HEV Basel-Stadt können auch entsprechende Merkblätter, Formulare und Checklisten bezogen werden, praktische Hilfsmittel, welche die Arbeit als Eigentümer, Bewirtschafter oder Vermieter einer Immobilie erleichtern.

Dank seiner über 5 500 Mitglieder und eines vergleichsweise hohen Organisationsgrads von rund 45 Prozent nimmt der HEV Basel-Stadt mit der entsprechenden Öffentlichkeitsarbeit gewichtigen Einfluss auf Legislative, Verwaltung und Wirtschaft. Als Beispiele seien hier genannt: §§ Interessenvertretung auf kantonaler Ebene im Grossen Rat. §§ Offizieller Ansprechpartner der Behörden für Fragen des Wohneigentums. §§ Vertretung in staatlichen Gremien und Kommissionen, z. B. Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten, kantonale Baumschutzkommission, Schatzungskommission der Gebäudeversicherung Basel-Stadt. §§ Herausgabe der eigenen, zehnmal pro Jahr erscheinenden Verbandszeitung «Der Hausbesitzer». §§ Engagement bei eigentumsrelevanten Initiativen und Vorlagen auf kantonaler und nationaler Ebene. Organisiert im Hauseigentümerverband Schweiz mit seinen über 330’000 Mitgliedern ist der HEV Basel-Stadt Teil einer der stärksten nationalen Interessengemeinschaften.

Geschäftsführer Frühling : : 2016

Förderung und Schutz des privaten Eigentums Im Rückblick auf das letzte Jahr waren es hauptsächlich drei Themen, wo sich der HEV Basel-Stadt auf politischer Ebene eingebracht hatte. Im Vorfeld der verworfenen kantonalen Volksinitiative «Wohnen für alle» hat sich der HEV Basel-Stadt in Ablehnung jeglichen staatlichen Eingriffs in den Immobilienmarkt klar gegen eine zu gründende Stiftung ausgesprochen. Auch die Initiative für eine eidgenössische Erbschaftssteuer, gegen die der Hauseigentümerverband schweizweit Partei ergriffen hat, erlitt Schiffbruch. Rasch war klar, dass die Initiative auch am Ständemehr scheitern würde, wurde sie doch in keinem einzigen Kanton angenommen. Im Kanton Basel-Stadt wurde die Erbschaftssteuer für direkte Nachkommen auf kantonaler Ebene übrigens aufgrund einer Initiative des Hauseigentümerverbands bereits vor Jahren abgeschafft. Im Herbst wurden sodann sowohl die kantonale Strasseninitiative wie auch der Gegenvorschlag abgelehnt. Eine Annahme, gegen die sich auch der HEV Basel-Stadt vernehmen liess, hätte nicht nur abstruse Folgen für den mobilisierten Individualverkehr gehabt, sondern darüber hinaus die Lebensqualität in den Quartieren massiv beeinträchtigt. Am 28. Februar 2016 wird das Basler Stimmvolk darüber entscheiden, ob der Kanton Basel-Stadt ein Veräusserungsverbot seiner Immobilien auferlegt bekommt. Eine solche Fixierung beschränkt die Handlungsfähigkeit bei der Bewirtschaftung des Immobilienportefeuilles. Prinzipiell wird bei der Annahme der Initiative das Finanzvermögen laufend erhöht, Reduktionen sind damit langfristig nicht möglich. Der HEV Basel-Stadt steht für eine breite Streuung des privaten Grundeigentums ein, in der Meinung, dass der Staat nicht mehr Liegenschaften besitzen sollte, als er zur Erfüllung seiner Aufgaben benötigt. Aus diesem Grund bekämpft der HEV Basel-Stadt die Initiative aktiv und engagiert sich im Gegenkomitee.


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Auto & Moto

Very brisith – Morgan Foto: Morgan Motor Company Limited

Ein Morgan lebt Vergangenheit. Seine Form, das Material und die familiäre Manufaktur in Malvern stehen für einen Sportwagen, der für üppige Ausstattung nur ein Schulterzucken übrig hat. von David Renner

S

eit 1909 besteht die Morgan Motor Company, die mit dem Morgan 4/4 das am längsten produzierte Auto der Welt herstellt. Der Innenraum ist mit feinstem Leder ausgekleidet. Die Armaturen strahlen beruhigende Funktionalität aus und die Sitzheizung macht wohlig warm. Nachdem man den Motor fast ehrfürchtig zündet, durchfährt das erhoffte Dröhnen des Motors den Körper und entlässt den Fahrer in die brachiale Gewalt der Geschwindigkeit. Jeder Morgan ist eine Reminiszenz an die Eleganz der 30er Jahre, an Benzin, verbrannten Gummi und die eigene Vergangenheit.

Eine Böe der Sentimentalität Den Anfang nimmt die Erfolgsgeschichte Henry Frederick Stanley Morgans, oder schlicht HFM, mit dem ab 1909 verkauften Threewheeler, den der junge Ingenieur in seiner Werkstatt entwickelt hatte. Das Gefährt wird 1910 als Zweisitzer – als erstes und einziges Automobil  – im Schaufenster von Harrods ausgestellt. Bis in die 30er Jahre sind die Cyclocars beliebt und verbreitet und die Morgans stellen Rekorde auf, gewinnen Rennen und Popularität. Die ursprüngliche Werkstatt wird schnell zu klein und so lagert man einen Teil der Produktion auf das 1913 erworbene Gelände an der Picksleigh Road aus, auf dem noch heute das Werk steht. Die Weltkriege unterbrechen die Produktion, doch schafft es das kleine Unternehmen beide Male, sich anschliessend wieder auf dem Markt zu positionieren.

Methusalem auf vier Rädern 1936 veröffentlicht HFM den Morgan 4/4, einen Wagen mit vier Rädern und Zylindern, ein klassisches Automobil mit Stahlchassis auf

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Fotos: Morgan Motor Company Limited

Auto & moto

Eschengestell, das sich schon 1937 in Le Mans mit einem 1098 c. c. Coventry Climax Motor als 13ter beweisen kann. Auch in den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg ist Morgan im Rennsport erfolgreich und 1962 krönen Christopher Lawrence und Richard Sheppard-Baron in dem Plus Four Super Sports, an dessen Entwicklung Lawrence beteiligt war, die Anstrengungen mit dem Sieg in Le Mans in der 2-LiterKlasse (GT-Wagen 1601–2 000 cm³). Nach dem Krieg forciert Peter Morgan, HFMs Sohn, der selbst passionierter Rennfahrer, exzellenter Ingenieur und Konstrukteur ist, die Weiterentwicklung der Autos. Er übernimmt nach dem Tod des Vaters 1959 die Firma. Mit dem Morgan Plus Eight entwickelt Maurice Owen den wohl berühmtesten Klassiker, der von einem Rover-V8-Motor angetrieben wird und unter anderem Mick Jagger begeistert. Für PM sind Wachstum und Gewinnmaximierungen wie auch Komfort für den Fahrer Fremdwörter. Ein Morgan sei komfortabler als ein Motorrad und überhaupt gäbe es für einen Morgan nur einen begrenzten Liebhaberkreis. Er baut ein persönliches Händlernetzwerk auf und so übersteht die Firma die Krisen der 70er Jahre erstaunlich gut. Die Angestellten fühlen sich wohl und bleiben in Malvern. Seit 2013 führt Andrew Duncan, ein Freund des 2003 verstorbenen Peter Morgan, die Geschäfte.

Reminiszenz über moderner Technik Heute werden an der Pickersleigh Road sieben verschiedene Autos in sorgfältiger Handarbeit pro­duziert und seit 2009 wird sogar wieder ein Three-Wheeler angeboten. Der Methusalem ist der 4/4, der mit seinem achtzigjährigen Design als Anachronismus mit modernster Technik aufsehen­erregend besticht. Die drei weiteren Klassiker haben auch

heute eben so wenig von ihrer Eleganz eingebüsst. Weder der Plus 4, dessen Kotflügel und Reifen breiter als die des 4/4 sind und der einen stärkeren Motor besitzt, noch der Roadster, dessen Ford 3.7 Cyclone V6 Motor für den schnörkellosen Sportwagen einsteht. Als Kompro­ miss von Sport- und Stadtwagen ist der Plus 8 mit seinem BMW 4799CC V8 noch heute ein un­bestechliches Statement für Extravaganz. 2 000 veröffentlichte Morgan den Aero 8 auf dem Genfer Auto-Salon, an dessen Entwicklung Christopher Lawrence beteiligt war. Das klassische Design der Firma wurde neu interpretiert und der Aero 8 steht so als modernes Flaggschiff des britischen Sportwagens und dessen Geschichte.

Weitere Informationen Abt Automobile AG, Liestal Altmarktstrasse  /  Lausenerstrasse 11 CH-4410 Liestal Telefon +41 (0)061 926 85 55 info.liestal@abtautomobile.ch www.abtautomobile.ch


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Sport & Freizeit

   KARTRACELAND

SPANNENDE TEAM-ERLEBNISSE AUF VIER RÄDERN

Mit seiner Kartrennbahn, dem gemütlichen Bistro und Event-Räumen unter einem Dach ist das KARTRACELAND in Weil am Rhein multifunktionell nutzbar und bietet Kartsport pur, Spass und Unterhaltung sowie den idealen Rahmen für Geschäfts-, Vereins- und Familienanlässe, Seminare oder Teambuilding-Events.

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itten im Industriegebiet in einer ehemaligen Fabrikhalle 2009 eröffnet, ist das von Herbert Gerteiser und seiner Frau Liane geleitete KARTRACELAND nicht nur Austragungsort spannender Rennserien auf der rund 600 bis 650 Meter langen, mit 23 Kurven gespickten Rennstrecke, sondern vermittelt auch Hobbyfahrern und Jugendlichen Rennspass und unvergessliche Fahrmomente. Im Interview erklärt Herbert Gerteiser, der auch als Teamchef das Kartraceland R.T. – früher Argovia Racing Team – leitet, das 2014 Meister in der Deutschen Team Indoor Kartmeisterschaft DMV wurde, was die KARTRACELAND-Besucher alles erwartet.

Das KARTRACELAND ist aber mehr als nur eine Rennstrecke? Das KARTRACELAND ist für verschiedenste Aktivitäten nutzbar. Neben der Rennstrecke kann man sich im zugehörigen Erlebnis-Bistro verköstigen lassen. Das KARTRACELAND bietet aber auch Räumlichkeiten für Firmen-Events, Seminare oder Familienanlässe. Wir schneidern auf alle Bedürfnisse passende Lösungen zu. Besonders beliebt sind Team-Anlässe, wo die Gäste mit einem Apéro im Bistro begrüsst und anschliessend für den Rennspass instruiert werden. Nach den Rennen kann man dann den Event Ihren Wuenschen entsprechend bei einem mehrgaengigen Menue, einem Spaghetti Plausch oder einem kalt / warmen Buffet im Event-Raum ausklingen lassen.

«Geschäftsführer»: Ist Kartfahren ein Sport für jedermann? Herbert Gerteiser: Kartfahren ist nicht nur einfach ein Sport, den eigentlich jeder ausüben kann, er eignet sich besonders für Fitness, um Stress abzubauen und sein Fahrkönnen in Extremsituationen, auch im normalen Alltagsverkehr, zu optimieren. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Kartfahren eine gute Vorbereitung für das Fahren im normalen Strassenverkehr ist. Der Kartsport fördert ausserdem das räumliche Sehen und ist finanziell der günstigste Motorsport von allen. Ist Kartfahren gefährlich? Nein. In all den Jahren mussten wir nicht einmal einen Krankenwagen anfordern, und generell gilt Kartfahren als äusserst sicher und ist auch dank der Verwendung von Benzol-freiem Benzin als Treibstoff ökologisch unbedenklich. Ausserdem erhält jeder Fahrer eine obligatorische theoretische sowie praktische Einweisung, und wir gewährleisten eine umfassende Überwachung und Kontrolle des gesamten Fahrbetriebs. Für Jugendliche und Erwachsene führen wir regelmässige Ausbildungskurse durch, und die Fahrer können zudem – je nach Können – zwischen zwei unterschiedlich leistungsstarken Kart-Typen auswählen.

Geschäftsführer Frühling : : 2016

Weitere Informationen KARTRACELAND Hegenheimerstrasse 18 D-79576 Weil am Rhein Telefon +49 (0) 76 21 16 36 17 0 info@kartraceland.de www.kartraceland.de


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Sport & Freizeit

Pascal Zuberbühler

«IN ENGLAND GEHT DIE POST AB!» Seit letzten Sommer ist der ehemalige GC-, FCB- und Schweizer Nationalmannschafts-Goalie Pascal Zuberbühler Torhütertrainer beim englischen Zweitligisten Derby County, der als Spitzenclub in der Football League Championship den Aufstieg in die Premier League, aus der er 2008 abgestiegen ist, anvisiert.

Interview mit Pascal Zuberbühler von Niggi Freundlieb

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er 51-fache Internationale hatte soeben den in die Promotion League zwangsrelegierten FC Servette nach zwei Jahren als Technischer Direktor verlassen, als ihn der neue Head Coach von Derby County, Paul Clement, anfragte, ob er ihn als Goalietrainer bei seinen Aufstiegsplänen unterstützen wolle. Dieses Angebot konnte und wollte «Zubi» nicht ablehnen und kehrte nach England zurück, wo er bereits 2006/07 bei West Bromwich Albion unter Vertrag stand und von 2008 bis zu seinem Karrieren-Ende 2011 dritter Torhüter bei Fulham war. Der gebürtige Frauenfelder errang in seiner Karriere mit GC und dem FC Basel sechs Meistertitel, drei Cupsiege und nahm viermal an der Champions League teil. Als Nationalmannschafts-Goalie nahm «Zubi» an den Weltmeisterschaften 2006 teil, wo er das Kunststück schaffte, sein Tor in allen Gruppenspielen reinzuhalten.

Im Interview schildert Pascal Zuberbühler, was das Engagement bei Derby County für ihn bedeutet und wie realistisch die Aufstiegspläne des englischen Traditionsclubs sind. «Geschäftsführer»: Welche Bedeutung hat es für Sie, dass eine Trainerpersönlichkeit wie Paul Clement Sie mit einem Dreijahresvertrag für seinen Trainerstab engagierte? Pascal Zuberbühler: In der Tat ist Paul Clement, der Assistent von Carlo Ancelotti bei Chelsea, Paris St-Germain und Real Madrid war, eine herausragende Trainerpersönlichkeit. Sein Wunsch, mich in seinem Trainerstab zu haben, ist eine grosse Ehre für mich, umso mehr ich aus Erfahrung weiss, dass englische Trainer kaum Ausländer für ihren Staff engagieren. Geholfen hat vielleicht auch, dass ich mit seinem Bruder Neil Clement bei West Bromwich Albion zusammengespielt habe und bei Fulham einen guten Job als Goalietrainer gemacht hatte. Wie beurteilen Sie die Aufstiegsambitionen von Derby County in die Premier League? Nach einem nicht ganz optimalen Start in die Meisterschaft hat sich das Team noch verstärkt und nach vorne gekämpft. Die Chancen für den Aufstieg sind sehr gross, und hier in Derby erwartet man eigentlich auch nichts anderes. Derby ist eine total fussballverrückte Stadt, die Unterstützung der Fans ist gigantisch, und das «iPro Stadium» ist immer mit über 30’000 Zuschauern ausverkauft. Auch bei den Auswärtsspielen füllen die Derby-Fans die Gästesektoren komplett und peitschen das Team voran. In der Schweiz kann man sich gar nicht vorstellen, welche Emotionen hier beim Fussball freigesetzt werden und wie die Post abgeht. Tut auch der Club alles, um diesen Aufstieg zu realisieren? Absolut. Hier sind alle von diesem Ziel beseelt und ziehen an einem Strick. Der Clubbesitzer Mel Morris investiert enorm viel Geld in das Team und in die Infrastruktur. Das Trainingsgelände mit zwölf

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Geschäftsführer Frühling : : 2016

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Sport & Freizeit

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Trainingsplätzen, Schwimmhallen und Rehabilitationsräumen ist eines der besten in England. Für den Aufstieg in die Premier League verschulden sich viele Clubs massiv, um an die horrenden Fernsehgelder zu kommen, bei Derby County ist das anders, denn der Club ist gut geführt, finanzstark und gesund. Sie sind ja junger Vater von Zwillingen – ist Ihre Familie auch nach England gezügelt? Das ist zwar geplant, aber im Moment pendle ich noch fleissig zwischen der Schweiz und England hin und her. Mit dem Flugzeug ist das aber zeitlich problemlos machbar, und ich geniesse es, die Zwillinge und meine Frau, die mich total unterstützt und weiss, was der englische Fussball für mich bedeutet, so oft wie möglich zu sehen.

Pa s c a l Z u b e r b ü h l e r Alter: 45 Zivilstand: verheiratet Erlernter Beruf: Spengler Installateur Heutige Position: Goalietrainer Derby County Hobby: Golf

Geschäftsführer Frühling : : 2016


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Sport & Freizeit

ACTIFIT Fitness AG

FITNESSCENTER EXKLUSIV FÜR FRAUEN

Im grosszügig eingerichteten, mit Tageslicht durchfluteten ACTIFIT Fitnesscenter trainieren ausschliesslich Frauen unter sich. Bei der Heuwaage, zentral gelegen – mit eigenen Parkplätzen direkt vor dem Haus –, finden sie in angenehmer und ungezwungener Atmosphäre Trainingsgeräte nach dem neusten technologischen Standard, ein grosses Kursangebot mit Top-Instruktorinnen, Solarium und Sauna sowie eine Erfrischungsbar.

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b Kraft- oder Ausdauertraining an einem der ausgeklügelten Trainingsgeräte oder Aerobic-, Gymnastik- und Stretchingkurse – zu Beginn stehen die Abklärung des persönlichen Fitness- und Gesundheitszustandes sowie die persönliche Betreuung und Einweisung durch die ausgebildeten Instruktorinnen und durch die hoch qualifizierten, langjährigen Mitarbeiterinnen. Gabriella Bucher, eidg. Fitness-Instruktorin mit Fachausweis, die das ACTIFIT Fitnesscenter leitet (zusammen mit ihrem Mann, René Bucher, der vor allem auf technischer Seite im Hintergrund wirkt), erklärt im Interview mit dem «Geschäftsführer», weshalb das Center seit über einem Jahrzehnt ausschliesslich Frauen vorbehalten ist und welchen Stellenwert die persönliche Betreuung der Besucherinnen des ACTIFIT Fitnesscenters hat.

Im ACTIFIT geht es aber nicht nur allein ums Trainieren? Das Training im ACTIFIT soll zu einer positiven Lebenshaltung beitragen. Bei uns geht es hauptsächlich auch darum, dass sich die Frauen wohlfühlen. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, die innere Balance zu finden. Wir kennen alle unsere Kundinnen persönlich mit Namen und sind bestrebt, die Frauen nicht nur professionell zu instruieren, sondern ihnen eine Atmosphäre zu schaffen, welche ihren Bedürfnissen entgegenkommt und dabei dem «Gemeinsamen» untereinander Rechnung trägt. Dazu gehört auch unsere Erfrischungsbar, an welcher soziale Kontakte gepflegt werden können.

«Geschäftsführer»: Weshalb ist das ACTIFIT Fitnesscenter ausschliesslich Frauen vorbehalten? Gabriella Bucher: Wir hatten, nachdem das Center ursprünglich für Frauen und Männer offenstand, festgestellt, dass für viele Frauen das Bedürfnis bestand, unter sich zu bleiben, wenn sie trainierten. Sie fühlten sich so wohler und haben so auch die Möglichkeit, sich unter Geschlechtsgenossinnen auszutauschen. Diesen Überlegungen haben wir vor rund 13 Jahren Rechnung getragen. Was bieten Sie den Kundinnen konkret an? Wir setzen uns intensiv mit ihren individuellen Anliegen und Bedürfnissen auseinander. Dazu gehören Abklärungen des persönlichen Fitness- und Gesundheitszustandes, nicht nur durch Gespräche, sondern auch mittels Tests – zum Beispiel mit der weltweit patentierten InBody-Technologie, mit der wir den aktuellen Fitnessgrad messen. Basierend darauf entwickeln wir entsprechende Trainingspläne. Unsere Gesundheitstrainings sind übrigens ohne Arztzeugnis von den Krankenkassen anerkannt.

Geschäftsführer Frühling : : 2016

Weitere Informationen Actifit Fitness AG Rümelinbachweg 4 CH-4054 Basel Telefon +41 (0) 61 281 22 22 info@actifit.ch www.actifit.ch


MIT BERLITZ ERFOLGREICHER KOMMUNIZIEREN Wir sind Ihr Weiterbildungspartner

Unsere Sprachtrainings und Business Seminare werden den Anforderungen Ihres Unternehmens angepasst. Wir begleiten Sie von der Bedarfsanalyse und der Konzepterstellung, bis zur Durchführung und Auswertung Ihres Trainings. Gezielte Fremdsprachenkompetenz durch: • Einzelunterricht und Berlitz Total Immersion® • Firmeninterne Gruppenkurse • Business English Workshops z.B. “Presentations in English”

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Bei Fragen steht Ihnen unser Team in Basel gerne zur Verfügung: Berlitz Basel • Gerbergasse 4 • Am Marktplatz • 061 226 90 40 • basel@berlitz.ch • www.berlitz.ch

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Rhytaxi Basel GmbH Stadt- und Hafenrundfahrten

Auf den insgesamt 3 kuschlig warm beheizten Rhytaxi mit jeweils Platz für 12 Fahrgäste (Total 36 Personen) bietet René Didden mit seinem Rhytaxi-Team eines der besten Käsefondue s in Basel mit 6 verschiedenen Käsesorten in heimeliger Atmosphäre zum geniessen an! Auch ein feines Raclette mit bis zu 5 Sorten feinstem Raclette Käse ist eine gute Gelegenheit mit Freunden, Familie und der Firma einen gemütlichen Abend an Bord vom Rhytaxi zu verbringen. Gerne offerieren wir Ihnen auch ein ausgezeichnetes Fondue Chinoise oder eine unserer vielen Menu Varianten nach Ihrem Wunsch! Gekrönt mit einem feinen Dessert fahren die Rhytaxi Ihre Gäste wieder durch die schön beleuchtete Altstadt an den Ausgangspunkt zurück! Die schöne und gemütliche Stimmung auch in der kalten Jahreszeit, ist in unseren kuschlig warm beheizten Rhytaxi besonders beliebt!

Selbstverständlich bieten wir Ihnen auch ganzjährig unsere beliebten Stadt- und kommentierten Hafenrundfahrten mit oder ohne einem feinen Apéro/Apéro Riche an Bord an. Auch interessante SchleusenFahrten nach Rheinfelden, Mulhouse, Breisach oder nach Absprache sind immer eine gute Gelegenheit unseren Rhein und naturbelassene Kanäle zu erkunden. Gerne beraten wir Sie persönlich für einen gelungenen Anlass und freuen uns, Sie und Ihre Gäste an Bord begrüssen zu dürfen!

Rhytaxi Basel GmbH | René Didden | Geschäftsführer | rene.didden@rhytaxi-basel.ch | Westquaistr. 39 | 4019 Basel | www.rhytaxi.ch | offerte@rhytaxi-basel.ch | Tel. 061 273 14 14 | Bordhandy 078 796 98 99


Öf fnungszeiten: ch, Donnerstag 14.00 bis 18.30 Uh r Dienstag geschlo ssen Freitag 11.00 bis 12 .00  Uh r und 14.00 bis 18 Samstag 09.00 bi .30 Uhr s 16.00 Winterze it (09.0 0 bis 13.00  Uhr Sommerzeit) Montag, Mitt wo

KEL-Modellbau Senn

KLEINE MODELLBAUWELT GANZ GROSS!

Ob Drohnen, Flugzeuge, Helikopter, Autos oder Schiffe – bei «KEL-Modellbau Senn» in Muttenz findet man von fixfertigen und sofort einsatzfähigen Modellen über Bausätze und Fernsteuerungen bis zu Ersatzteilen alles, was das grosse und kleine Modellbaufan-Herz begehrt.

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or sechs Jahren hat Michael Senn die «Kel-Modellbau Elsener + Elsener» übernommen und in «KEL-Modellbau Senn» umbenannt. War das Geschäft schon am ehemaligen Standort in Basel Treffpunkt und ein Mekka für Modellbaufans jeglichen Alters, führen Michael Senn und sein Unternehmen seit dem Umzug an die Hofackerstrasse 71 in Muttenz, wo nun auch genügend Kundenparkplätze zur Verfügung stehen, diese Tradition fort. Aus der ganzen Schweiz – wenn sie ihre Bestellungen nicht über den hauseigenen Internetshop abwickeln – kommen Modellbau-Afficionados nach Muttenz und lassen sich von Michael Senn die neusten Modelle zeigen oder geben bei ihm Reparaturen in Auftrag. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» spricht Michael Senn, wie er zum Modellbauerberuf gekommen ist, was seine Spezialität ist oder was es mit dem RC Speedway Reinach auf sich hat. «Geschäftsführer»: Wie sind Sie Inhaber eines Modellbauunternehmens geworden? Michael Senn: Ich bin seit meinem 12. Altersjahr leidenschaftlicher Modellbauer. Beruflich habe ich aber zunächst im Bereich Wirtschaftsprüfung gearbeitet. Bei der Akquisition von möglichen Kunden bin ich auf die «Kel-Modellbau» gestossen und habe die Firma, nachdem ich mich schon seit Längerem mit dem Gedanken herumgeschlagen habe, mich als Modellbauer selbstständig zu machen, schlicht und einfach gekauft! Damit konnte ich mein Hobby zum Beruf machen. Was ist das Faszinierende am Modellbau? Ich sage immer, Modellbau ist das Hobby der 100 Berufe, denn es braucht ein enorm vielfältiges Know-how in verschiedensten Bereichen wie Elektronik, Holz- und Metallbearbeitung, Design, Antriebstechnik, Aerodynamik usw. Was ist Ihre persönliche Spezialität? Wir führen im Laden alles, was fliegt, schwimmt, oder fährt – mit Ausnahme von Eisenbahnen. Mein persönliches Steckenpferd ist die Ent-

Geschäftsführer Frühling : : 2016

wicklung von ferngesteuerten Turbinen-Jets. Diese Fluggeräte kann man allerdings nicht überall fliegen, deshalb bieten wir die Möglichkeit einer entsprechenden Flugausbildung auf einer speziellen Piste in Müllheim  (BRD) an. Ferngesteuerte Rennautos sind – neben Flugzeugen, Helikoptern, Schiffen oder Drohnen – eine weitere Spezialität der «KEL-Modellbau Senn». Was können Sie da den Kunden anbieten? Wir haben in unserem Laden zahlreiche Rennwagenmodelle verschiedenster Grösse und Bauart, die man sowohl kaufen als auch mieten kann. Aber man will diese Fahrzeuge ja auch im Renneinsatz bewegen. Auf meine Initiative hin ist deshalb vor zwei Jahren der RC Speedway in einer geeigneten Halle auf dem ehemaligen Obrist-Areal an der Römerstrasse 50 in Reinach eröffnet worden. Dort kann man auf einem speziellen Teppichbelag jeweils donnerstagabends zwischen 19 und 22 Uhr und samstags 10 bis 18 Uhr rennmässig gegen andere Teilnehmer seine Runden drehen. Auf Anfrage organisieren wir auch ein Catering und schaffen so den idealen Rahmen für Firmen- und Familienanlässe.

Weitere Informationen KEL-Modellbau Senn Hofackerstrasse 71 CH-4132 Muttenz Telefon +41 (0) 61 382 82 82 Telefax +41 (0) 61 382 82 81 info@kel-modellbau.ch www.kel-modellbau.ch


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Bauen & Wohnen

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Die Schreinerei D. Monn realisiert nach Kundenwunsch kreative und innovative Lösungen in Innenausbau, für Küchen, Möbel und Fenster nach Mass. Eine weitere Spezialität der Muttenzer Firma, welche auch einen Glasbruchnotdienst unterhält, ist die Fertigung von Jalousien und Brandschutztüren.

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andwerkliche Tradition, aber auch moderne, zeitgemässe Gestaltung von Schreinerarbeiten kennzeichnen die Firmenphilosophie der Schreinerei D. Monn. Das 1995 von Daniel Monn gegründete Unternehmen bietet nicht nur einwandfreie Qualität zu fairen Preisen, sondern individuelle Beratung und eine f lexible, kundenfreundliche Abwicklung der Aufträge. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» stellt Daniel Monn sein Unternehmen und dessen vielfältige Angebotspalette näher vor. «Geschäftsführer»: Was zeichnet die Kernkompetenzen der Schreinerei D. Monn im Bereich Innenausbau aus? Daniel Monn: Am Anfang steht die fachgerechte und individuelle Beratung der Kunden. In erster Linie gilt es, die individuellen Vorstellungen und Anforderungen der Kunden umzusetzen. Dabei verbinden wir diese in der Realisation mit den gewählten Materialien – ob natürlich gealtertes Holz oder hochwertige moderne Werkstoffe –, der wirtschaftlichen Fertigung und der rationellen, fachgerechten Montage. Der Fokus unserer Arbeit liegt auf hoher Qualität, maximalem Gebrauchsnutzen, Materialharmonie und Langlebigkeit. Die Schreinerei D. Monn fertigt ausschliesslich Unikate nach Massgabe der Kunden? Unser Betrieb zeichnet sich seit Jahren durch den Bau massgeschneiderter Küchen und Möbel aus. Ob Möbel wie Tische, Vitrinen, Garderoben, Side Boards, Regale oder Wohnwände – alle Stücke werden von uns individuell nach Wunsch und aus einer Hand hergestellt. In enger Zusammenarbeit mit den Bauherrn oder den Architekten werden die Küchen für jedes Projekt individuell geplant, hergestellt und montiert. Dabei koordinieren wir sämtliche Handwerkerarbeiten, sodass der Kunde einen einzigen Ansprechpartner hat. Darüber hinaus bieten Sie den Kunden weitere Leistungen an? Die Schreinerei D. Monn montiert auch konstruktiv einwandfreie Holzund Holz-Metall- sowie Dachfenster und unverwüstliche Jalousien in

verschiedenen Ausführungen. Mit unserem Glasbruchnotdienst erledigen wir zudem schnell und speditiv alle möglichen Glas-Reparaturen und installieren nötigenfalls eine Notverglasung oder bestellen das benötigte Glas. Eine weitere Spezialität ist die Gestaltung und Montage von Brand- und Schallschutztüren nach den neusten Vorschriften.

Leistungsangebot §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§

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Weitere Informationen Schreinerei D. Monn Stegackerstrasse 7 CH-4132 Muttenz Telefon +41 (0) 61 461 91 15 Telefax +41 (0) 61 461 91 16 info@d-monn.ch www.d-monn.ch


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Bauen & Wohnen

Clever beleuchten mit LED

    selLED-Showroom auf 600 m2 in Basel

Schon lange weiss man in der Nordwestschweizer Elektro-Branche das LED-Wissen von selLED zu schätzen. Jetzt können auch Sie als Endverbraucher darauf zurückgreifen.

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elLED ist der LED-Profi in der Region Nordwestschweiz. Vom geballten Know-how profitierten bisher vor allem Fachleute wie Elektriker, Elektro-Installateure, Schreiner oder Architekten, die einzelne Produkte oder Komplettlösungen für ihre Projekte einplanen und verbauen. In unserem neuen 600 m2 grossen Showroom (Auf dem Wolf 37) können unterschiedlichste LED-Anwendungen begutachtet werden – unter möglichst realen Bedingungen, sodass unmittelbar ein konkreter Eindruck von der tatsächlichen Wirkung entsteht. Jetzt können auch Sie als Endverbraucher sich das Fachwissen des selLED-Teams zunutze machen.

Wir führen Sie durch den Showroom und zeigen Ihnen Möglichkeiten, wie Sie Ihre Räumlichkeiten mit LED beleuchten können, dabei erfahren Sie Wissenswertes über die technischen Hintergründe, und bei Bedarf können Sie die Fragen stellen, die Sie zum Thema LED schon lange beantwortet haben möchten. Der Clou: selLED hat ein eigenes grosses Produktesortiment von Einbau-, Aufbau-, Aussen- und Innenleuchten, das ab Lager verfügbar ist. Ihre LED-Profilleuchte wird auf Mass angefertigt. Das selLED-Team freut sich auf Ihren Besuch!

Geschäftsführer Frühling : : 2016

en ute ein ch h e o . n in ie m S er baren uch s t 45 Verein room -Bes 287 45 h 1 6 w ) 0 o  ( 1 .c Sh 4 + LED sel nisch info@ T e l e fo E -Mail r e p r ode

Weitere Informationen selLED-Büro & LED-Showroom Auf dem Wolf 37 CH-4052 Basel Telefon +41 (0) 61 287 45 45 info@selled.ch www.selLED.ch

Showroom-Öffnungszeiten: Montag – Freitag 08.00 – 12.00 Uhr, 13.00 – 17.00 Uhr


Kolumne

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Operation Schönheit

P r of. D r . m e d. Rob e r t Ed. O e l l i n g e r Facharzt FMH für Plastische und Ästhetische Chirurgie ALTA AESTHETICA AG Roberstenstrasse 33 CH-4310 Rheinfelden Telefon +41 (0)61 835 0 835 www.altaaesthetica.ch info@altaaesthetica.ch

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chon im 18. Jahrhundert sagte der englische Schriftsteller Jonathan Swift: «Alt werden will jeder, alt sein niemand.» Man könnte diese Aussage noch mit dem Satz ergänzen: «Alt aussehen wollen nur ganz wenige.» All das ist heutzutage aktueller denn je! Wenn ein Mensch einen bestimmten Makel hat, der ihn über längere Zeit stört und von ihm als Behinderung wahrgenommen wird, kann eine operative Beseitigung helfen. Ist man mit seinem Erscheinungsbild zufrieden, so hat man auch einen positiveren Auftritt seiner Umwelt gegenüber. Deshalb erlebt die Ästhetische Medizin einen Boom, dessen Ende nicht absehbar ist. Ein wichtiger Bestandteil davon ist die sogenannte Schönheitschirurgie. Allerdings hören bzw. verwenden Fachärzte für Plastische Chirurgie diesen Begriff nicht gerne. Der Grund dafür ist, dass jeder approbierte Arzt – ohne spezielle Ausbildung – Schönheitseingriffe durchführen kann respektive sich Schönheitschirurg nennen darf. Daraus lässt sich erkennen, wie unüberschaubar das Angebot geworden ist und wie schwer beurteilbar die Qualifikation derer ist, die die Eingriffe ausführen. Ein Qualitätsmerkmal ist der Facharzttitel. So ist der Plastische Chirurg prädestiniert für derartige Operationen. Er lernt in seiner Ausbildung körperübergreifend zu operieren, und er erlernt auch die Techniken, welche in der Ästhetischen Chirurgie wichtig sind. Aber auch hier gilt: «Die Übung macht‘s.» Wie überall im Leben ist die langjährige Erfahrung des Operateurs von vorrangiger Bedeutung. Er hat im Laufe der Jahre viele verschiedene Techniken, Verfahren, Materialien und die unterschiedlichsten Patienten kennengelernt und kann einschätzen, welche Behandlung individuell auf den einzelnen Menschen abgestimmt das beste Ergebnis verspricht und die Risiken der Verfahren minimiert. Trotzdem ist eine kontinuierliche Fortbildung unabdingbar. Wissen vermehrt sich, wenn

man es teilt. Deswegen ist ein regelmässiger Erfahrungsaustauch mit anderen Kollegen nötig, welcher meist auf nationalen und internationalen Kongressen erfolgt. Auch der erfahrenste Mediziner lernt nie aus. Um Licht ins Dunkel der Unwegsamkeiten zu bringen, hat Prof. Oellinger (zusammen mit Prof. Plogmeier) ein neues Buch auf den Markt gebracht. Es nimmt den Schönheitsinteressierten an der Hand und versucht, ihn durch das Labyrinth des Angebotes zu begleiten. Kritische Betrachtungen und gut verständliche fachliche Darstellungen helfen dabei. Gerade bei der täglichen Arbeit in dem Bereich merkt man, dass viele Patienten verunsichert und darum froh über eine objektive Quelle sind, über die man sich eingehend informieren kann.

Geschäftsführer Frühling : : 2016


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Bauen & Wohnen

GP Immobilien GmbH

KOMPLETTANGEBOT IM G   ANZEN IMMOBILIENBEREICH Ob Kauf und Verkauf, Vermietung und Bewirtschaftung von Mietliegenschaften und Stockwerkeigentum, ob Immobilientreuhand und -buchhaltung, Projektplanung, Ausführung von Neubauten sowie Renovationen oder Beratung zu Nutzungs- oder Energiefragen – die GP Immobilien GmbH in Allschwil bietet das komplette Dienstleistungsangebot im Immobilienbereich aus einer Hand.

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ank des beruflichen Know-how und der langjährigen Erfahrungen der beiden geschäftsführenden Partner – Bodo Gerhardt ist dipl. Ing. (FH) Bauwesen/Stahlbau sowie Immobilienbewirtschafter mit eidg. Fachausweis; Alexandre Philipp ist dipl. Arch. Tech. HTL, MBA – vereint das 2011 gegründete Unternehmen sämtliche für die Bereiche Architektur, Bau und Immobilien relevanten Kenntnisse unter einem Dach und ist damit für die Kunden in der gesamten Nordwestschweiz ein idealer Partner.

«Geschäftsführer»: Was sind die Vorteile des kompletten Dienstleistungsangebots im Immobilienbereich? Bodo Gerhardt: Das Zusammenführen sämtlicher Immobilien-Kompetenzen stärkt nicht nur die Stellung der GP Immobilien GmbH als kompetentes und leistungsstarkes Unternehmen im Markt, sondern schafft vor allem für unsere Kunden einen markanten Mehrwert. In welcher Hinsicht? Alexandre Philipp: Hausbesitzer, Stockwerkeigentümer, Mieter oder Bauherren haben mit der GP Immobilien GmbH einen einzigen Ansprechpartner, was Zeit- und Reibungsverluste vermeidet. Weil Analysen, Bewertungen, Vermarktung, Planungen, Projektrealisationen sowie administrative oder organisatorische Dienstleistungsangebote aus einer Hand kommen und wir seit Jahren mit denselben Partnern zusammenarbeiten, können nicht nur Kosten minimiert, sondern enorme SynergieEffekte erzielt werden. Kommt dazu, dass die Kunden von der personellen Kontinuität unseres Teams profitieren, was in Bezug auf Vertrauensbildung und partnerschaftliches Miteinander ein grosses Plus darstellt. Kann man sagen, dass Sie – neben der Vermarktung und den Dienstleistungen im Bereich der Vermietung – die alltäglichen Aufgaben eines Immobilienbesitzers übernehmen? Bodo Gerhardt: Die GP Immobilien GmbH führt die gesamte Bewirtschaftung der ihr anvertrauten Liegenschaften professionell durch. Generell gehört es zu unseren Hauptaufgaben, im Interesse der Besitzer deren Liegenschaft besser zu nutzen, den Ertrag zu optimieren, Leerstand zu minimieren oder den Aufwand zu reduzieren. Welchen Stellenwert nehmen Analyse und Beratung in Ihrer Tätigkeit ein? Alexandre Philipp: Marktwertschätzungen sowie Marktanalysen und Nutzungsstudien, insbesondere die Prüfung der Bausubstanz, von Flächen-, Raum- und Funktionsangeboten sowie energetischen Verbesserungen von Immobilien gehören zum Kerngeschäft der GP Immobilien GmbH. Basierend auf unseren Analysen hinsichtlich dem Potenzial der Werterhaltung und Wertvermehrung oder der zukünftigen Sanierungserwartungen können wir unsere Kunden zielgerichtet und effektiv beraten.

Geschäftsführer Frühling : : 2016

Dienstleistungen §§ Kauf und Verkauf von Immobilien §§ Erstvermietungen  &  Vermietung §§ Bewirtschaftung von Mietliegenschaften (Wohnungen, Gewerbe) & STWEG §§ Bauprojekte & Sanierungen §§ Immobilientreuhand, Architektur & Buchhaltung §§ Beratung zu Nutzungs-, energetischen & juristischen Fragen

Weitere Informationen GP Immobilien GmbH Immobiliendienstleistungen, Treuhand, Planung, Umbauten und Renovation Lettenweg 8 CH-4123 Allschwil Telefon +41 (0) 61 481 46 15 Telefax +41 (0) 61 481 46 29 info@gp-immobilien.info www.gp-immobilien.info


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Bauen & Wohnen

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Bauen & Wohnen

WOHNEN MIT STIL UND DEM GEWISSEN ETWAS

VAREM AG

Die VAREM AG ist eine unabhängige Basler Immobilienfirma, die sich auf die Entwicklung von Grundstücken und hochwertigen Liegenschaften spezialisiert hat. Sie plant und realisiert Überbauungen von Bauland, ist aber auch in der Sanierung und Umnutzung alter Liegenschaften tätig.

Gesamtansicht Gautschi-Park und Kindergarten.

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ls Investor ist die VAREM AG verantwortlich für die Finanzierung und das Projektmanagement inklusive Marketing und Verkauf. Unter dem gemeinsamen VAREM-HoldingDach fungiert zusätzlich die 100-prozentige Schwestergesellschaft VAREM DEVELOPMENT AG, welche für eine professionelle Umsetzung der Konzepte verantwortlich ist.

Die Ende 2009 gegründete VAREM AG mit Sitz in Basel wird von Patrik von Arx geleitet. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» spricht Patrik von Arx über seine Beweggründe, eine Immobilienfirma zu gründen und stellt einige Projekte der VAREM vor. «Geschäftsführer»: Weshalb haben Sie sich 2009 entschlossen, im Immobiliensektor tätig zu sein? Patrik von Arx: Nach 15 Jahren in der Finanzbranche als Projektmanager hatte ich das Bedürfnis, reale Werte zu schaffen und meinen kreativen Neigungen nachzugehen. Dank der Bekanntschaft mit Laura Schneider und Markus Haberstroh, die zuvor als Architekten bei Christ & Gantenbein und Herzog & de Meuron gearbeitet hatten und sich ebenfalls selbstständig machten, entstand 2009 die Idee, ein eigenes Immobilienunternehmen zu gründen. In welchem Preissegment ist die VAREM tätig? Die VAREM hat sich auf die Entwicklung von Grundstücken und hochwertigen Liegenschaften spezialisiert und ist in einem höherpreisigen Segment tätig. Welche Philosophie verfolgen Sie dabei? Es geht uns darum, einen nachhaltigen Mehrwert für die Bewohner zu schaffen. Dazu gehören nicht nur ästhetisch einzigartige Architektur, in

Geschäftsführer Frühling : : 2016

der man sich wohlfühlt, sondern auch moderne Funktionalität, harmonisch eingebettet in eine ausgewählte und einzigartige Umgebung. Natur und Architektur müssen zusammenpassen und einander ergänzen. Dementsprechend sorgfältig erfolgen Evaluation und Planung. Wie muss man sich die Arbeitsteilung zwischen der VAREM AG und ihrer Schwester, der VAREM DEVELOPMENT AG, vorstellen? Die VAREM AG ist die Managementgesellschaft, welche für die Finanzierung und das Projektmanagement inklusive Marketing und Verkauf verantwortlich ist. Die VAREM DEVELOPMENT AG ist das ausführende Totalunternehmen, welches Baufachplaner, Baumeister und Baumanagement organisiert sowie alle den Bau betreffenden Leistungen vor Ort einkauft, womit wir die lokalen Netzwerke der Partner nutzen können. Mit dieser Arbeitsteilung kann der personelle administrative Aufwand tief gehalten werden, und die Kunden haben jeweils während der ganzen Projektphase einen einzigen Ansprechpartner. Greifen wir einige Projekte der VAREM heraus und bitten Sie jeweils um eine kurze Beschreibung – wie weit sind die Pläne für den «Ribetschi Park» oberhalb von Immensee im Kanton Schwyz gediehen? Mit dem Bau für den «Ribetschi Park», am Fuss der Rigi und mit unverbauter und atemberaubender Seesicht 100 Meter über dem Zugersee, wird voraussichtlich im Herbst 2016 begonnen Auf über 28’000 m2 entstehen 77 Eigentumswohnungen und vier Villen. Bei der Planung der Wohnungsgrundrisse haben wir vor allem auf Individualität und Privatsphäre geachtet, was in Bezug auf die Wohnformen den Kunden grosse Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet. Alle Wohnungen sind qualitativ hochwertig ausgestattet, barrierefrei geplant und direkt von der Einstellhalle über den hausinternen Lift zu erreichen. Mit mehr als 2 600 m2 Erholungsfläche über das gesamte Grundstück, mit originell


Ribetschi Park, Immensee b. Küssnacht a. Rigi.

Wohnüberbauung Längenschachen, Oberhofen am Thunersee.

gestalteten Spiel- und Begegnungszonen, ortstypischen Bepflanzungen sowie weitläufigen Grünflächen wird der «Ribetschi Park» zu einem Ort des Wohlfühlens für alle Generationen. Mit der Wohnanlage «Gautschi-Park» in Reinach im Kanton Aargau verwirklicht die VAREM ein anspruchsvolles Neubauprojekt – wie ist da der Stand der Dinge? Mit dem «Gautschi-Park» verbinden wir qualitativ hochwertiges Wohnen in modernen Wohnwelten mit den Bedürfnissen an eine familienfreundliche Umgebung mit viel Raum für Grün- und Begegnungsflächen rund um die historische, denkmalgeschützte Villa der Industriellenfamilie Gautschi aus dem 19. Jahrhundert. Auf rund 9 000 m2 entstehen fünf Gebäudekörper, mit deren Erstellung bereits begonnen worden ist. Die ersten Gebäude werden Mitte dieses Jahres, das Gesamtprojekt Ende 2016 fertiggestellt sein. Insgesamt entstehen im «Gautschi-Park» 32 Mietwohnungen, 25 Eigentumswohnungen und sechs Reiheneinfamilienhäuser für junge Familien, Singles und Menschen im dritten Lebensabschnitt. Das historische Gautschi-Gebäude wird der Mittelpunkt für das soziale Miteinander in der Wohnlage sein und einen Kindergarten sowie einen Gastrobetrieb beherbergen. Weitere Projekte der VAREM in naher Zukunft? In Oberhofen am rechten Thunerseeufer planen wir auf einer unverbauten Parzelle ein aussergewöhnliches Wohnbauprojekt mit hochwertigen Eigentumswohnungen mit einmaliger Sicht auf den See und in die nahen Berge, das sich besonders für Senioren eignet. Und im ländlichen Zénauva im Kanton Freiburg realisieren wir ab Frühjahr 2016 sechs freistehende Einfamilienhäuser mit viereinhalb bis fünfeinhalb Zimmern auf einer Geschossfläche von 175 m² mit geschickt gestalteten Terrassen und eigenen Gärten.

Weitere Informationen VAREM AG von Arx Real Estate Management Peter-Merian-Strasse 54 Postfach CH-4002 Basel Telefon +41 (0) 61 271 71 73 info@varem.biz www.varem.biz

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Bauen & Wohnen

Antonio Stefanelli Architektur und Planung GmbH

KREATIVE ARCHITEKTUR, DIE LEBENSQUALITÄT SCHAFFT

Seit über 25 Jahren hat der Architekt Antonio Stefanelli seine Spuren in der Region hinterlassen. Er verbindet in seinen Bauten Funktionalität mit Design und schafft Lebensqualität durch zeitlose Formen, hochwertige und nachhaltige Materialien.

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it seinem Unternehmen erbringt der in Münchenstein und Muttenz aufgewachsene 51-Jährige nicht nur bemerkenswerte architektonische Leistungen, sondern bietet der Bauherrschaft vom Projektmanagement über Wirtschaftsberechnungen, Investorensuche bis zu Fachplanungen ein umfassendes Leistungsspektrum aus einer Hand. Die Antonio Stefanelli Architektur und Planung GmbH beschäftigt sechs Mitarbeitende und ist gleichzeitig Ausbildungsbetrieb. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» spricht Antonio Stefanelli über kreative Prozesse, über Kundenbedürfnisse und was gute Architektur bewirken soll. «Geschäftsführer»: Was möchten Sie mit Ihrer Architektur bewirken? Antonio Stefanelli: Mein Ziel ist, in meinen Bauten Raum für die Bewohner zu schaffen, damit sie sich wohlfühlen. Raum entsteht nicht einfach nur durch viel Platz oder eine geschickte Raumaufteilung, sondern ist das Resultat des Zusammenspiels von Materialien, Formen und Licht. Wohnen ist eines der wichtigsten Grundbedürfnisse der Menschen, und ich versuche, mit meinen Bauten einen Lebensraum zu schaffen, welche den Bedürfnissen und dem Charakter der Bewohner entspricht.

Geschäftsführer Frühling : : 2016

Wie finden Sie heraus, was Ihre Auftraggeber wollen, was sie brauchen und was ihnen gefällt? Um das alles herauszufinden, nehme ich mir viel Zeit mit den Kunden. Vor allem gilt es in den Gesprächen, einen Prozess in Gang zu bringen, in dem sich die Kunden öffnen und ihre persönlichen Bedürfnisse entdecken. Meine Aufgabe dabei ist es, nicht einfach fixfertige Lösungen aufzuzeigen, sondern die Wünsche herauszufiltern. Durch den intensiven Dialog entstehen Lösungsansätze, welche die Basis für das bilden, was die Bauherren wollen und was realisierbar ist. Ich muss ihnen Grundlagen an die Hand geben, Vertrauen schaffen und ihnen zeigen, dass es mir nicht darum geht, einen schnellen Abschluss zu tätigen, sondern eine Beziehung aufzubauen. Nicht alles, was einem gefällt, kann man sich leisten – wie lösen Sie diesen Konflikt? Teure Lösungen anzubieten ist nicht schwer. Die Kunst ist, innerhalb der finanziellen Möglichkeiten der Kunden qualitative hochstehende Lösungen zu finden. Dies ist der zentrale Teil unserer Philosophie. Deshalb muss von Anfang an ein klarer Budgetrahmen bestehen, der – und darauf lege ich Wert – verbindlich ist.


Antonio Stefanelli ist Architekt und Inhaber von Antonio Stefanelli Architektur und Planung GmbH.

Die Antonio Stefanelli Architektur und Planung GmbH bietet ihren Kunden zahlreiche andere Leistungen wie Projektmanagement, Wirtschaftsberechnungen, Investorensuche und Fachplanungen – was sind die Vorteile? Mit diesem umfassenden Leistungsspektrum bekommen die Bauherren ein Gesamtpaket aus einer Hand. Vor allem haben sie während allen Phasen des Projekts einen einzigen Ansprechpartner. Wir kümmern uns um alles. Das gewährleistet eine schnelle, einfache Kommunikation und gibt uns die Möglichkeit, das Projekt in sämtlichen Bereichen aus nächster Nähe zu begleiten, was sich in Bezug auf Qualität, Kosten und Termine positiv auswirkt. Die Anforderungen an ein Architekturbüro sind heute gestiegen. Bleibt da die Leidenschaft für die Architektur? Heute gehören GU-Kompetenzen und Architektur einfach zusammen. Das ist eine Entwicklung, die sich nicht aufhalten lässt. Die Leidenschaft ist nach vielen Jahren meiner Berufstätigkeit geblieben und die Basis meiner Arbeit. Ohne diese könnte ich die Aufgaben gegenüber den Bauherren nicht glaubwürdig vermitteln. Architektur ist für mich Lebensenergie. Ich entwickle mich laufend weiter und entdecke

immer wieder neue Gestaltungsformen. Es ist äusserst befriedigend, wenn in meinen Projekten meine Handschrift erkennbar ist und die Bauherren merken, dass ich mit meinen Entwürfen keine standardisierten Lösungen anbiete, sondern persönliche Wünsche berücksichtige. Dies gilt übrigens auch für grössere Überbauungen, wo ich trotz fester Vorgaben immer wieder Möglichkeiten für individuelle Ausgestaltungen finde.

Weitere Informationen Antonio Stefanelli Architektur und Planung GmbH Schauenburgerstrasse 6 CH-4133 Pratteln Telefon +41 (0) 61 823 13 13 stefanelli@stefanelli.ch www.stefanelli.ch www.antoniostefanelli.com

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Suter Immobilien Treuhand AG

Schöne Immobilien in der Region Basel

Die Suter Immobilien Treuhand AG ist nicht nur bekannt für ihr Angebot an schönen Kauf-­und Miet­ objekten im Raum Basel, sondern legt auch besonderen Wert auf eine persönliche und kompetente ­Beratung und Betreuung ihrer Kundschaft.

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ereits seit drei Generationen vermittelt das durch Daniel Suter geführte Familienunternehmen Immobilien in der Region Basel. Dabei sei vor allem auch die Vielfalt der angebotenen Objekte für die Interessenten attraktiv, wie er festhält: «Ob Mietwohnung, Eigentumswohnung oder Einfamilienhaus, ob Bauland oder Mehrfamilienhaus, bei uns finden Interessenten das ihnen passende Objekt. Sollte das Wunschobjekt für einmal nicht dabei sein, kann man uns die entsprechenden Kriterien mitteilen und uns einen Suchauftrag erteilen.»

Bei Verkauf und Vermietung von Immobilien ist es jedoch nicht nur entscheidend, den Interessenten die richtige Immobilie zu vermitteln, sondern es setzt auch eine kompetente und freundliche Beratung voraus, wie man sie beim Familienbetrieb in Binningen vorfindet. Nebst der Vermittlung von Kauf- und Mietobjekten zählt auch die Verwaltung von Mietliegenschaften zur Kernkompetenz der Suter Immobilien Treuhand AG. So bewirtschaftet das Unternehmen eine grössere Anzahl an Mehrfamilienhäusern und berät und informiert ihre Kundschaft kompetent und transparent in allen Bereichen der Verwaltungstätigkeit. Sollten bauliche Massnahmen wie beispielsweise Renovationen, Umbauten oder Neubauten anstehen, ist das Immobilienunternehmen mit seiner eigenen Architekturabteilung und den Fachkräften wie Architekten, Hochbauzeichnern und Bauleitern bestens gerüstet. Die seit Jahrzehnten erfolgreiche Geschäftstätigkeit der Suter Immobilien Treuhand AG zeichnet sich nicht nur durch ein breites Immobilien­ angebot und umfassende Leistungen aus, sondern auch durch Fachkompetenz, langjährige und beste Marktkenntnisse, die Qualität der Leistungen und insbesondere auch den persönlichen Kontakt zur Kundschaft, wie Daniel Suter verrät: «Als Familienunternehmen legen wir besonderen Wert auf den persönlichen Austausch mit unserer

Geschäftsführer Frühling : : 2016

Kundschaft, in welchem wir auch allfällige Wünsche und Bedürfnisse erkennen und jeweils bemüht sind, diese entsprechend umzusetzen.» Festzuhalten sei nun letztlich – ob Sie eine Immobilie suchen, eine Liegenschaft zu verkaufen, zu vermieten oder zu verwalten haben, ob klein, gross, einfach oder luxuriös – die Suter Immobilien Treuhand AG hat bestimmt das passende Angebot für Sie und freut sich, Sie persönlich beraten zu dürfen.

Daniel Suter.

Weitere Informationen Suter Immobilien Treuhand AG Hauptsitz Hauptstrasse 1 CH-4102 Binningen Telefon +41 (0)61 425 40 00 daniel.suter@suter-immo.ch www.suter-immo.ch


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Krüsi Raum GmbH

Hochwertige Umbauten aller Art Bereits seit 1991 steht die Krüsi Raum GmbH an der Klarastrasse 2 in Allschwil für qualitativ hochwertige Umbauarbeiten aller Art. Ob für Wohn- Arbeits- oder Gewerberäume, das Team von Krüsi Raum setzt kleinere und mittlere Projekte mit viel Ideenreichtum und Kostentreue termingerecht um.

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in Bauvorhaben steht und fällt mit der Konzeption. Die Krüsi Raum GmbH bietet Privatpersonen und Firmen nebst der fundierten Beratung durch einen persönlichen Ansprechpartner ein professionelles Projektmanagement aus einer Hand. «Wir planen und organisieren die Projekte unserer Kunden vom ersten Bleistiftstrich bis hin zum erfolgreichen Abschluss des Umbau- oder Sanierungsvorhabens», erläutert Geschäftsführer Werner Krüsi. Noch bevor die erste Säge angesetzt wird, zeichnen die Experten von Krüsi Raum mit Hilfe der führenden Planungssoftware CAD ein detailgenaues Bild des fertigen Umbaus in 3D. Weitere zentrale Bestandteile der breiten Dienstleistungspalette von Krüsi Raum sind die exakte Budgetierung, ein lückenloser Terminplan, die Auswahl der besten Handwerker und die präzise Koordination aller auszuführenden Arbeiten.

Unverbindliche Beratung Steht ein Umbauvorhaben ins Haus? Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin unter der Telefonnummer 061 481 09 60 oder via E-Mail info@kruesiraum.ch. Das Team der Krüsi Raum GmbH freut sich darauf, Sie bei allen Fragen und Anliegen kompetent, persönlich und umfassend zu beraten. Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter www.kruesiraum.ch.

Weitere Informationen Krüsi Raum GmbH Klarastrasse 2 CH-4123 Allschwil Telefon +41 (0) 61 481 09 60 Telefax +41 (0) 61 481 09 68 info@kruesiraum.ch www.kruesiraum.ch


Kolumne

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Berufsabschlüsse werden international wertvoller!

Frank Linhart, lic. phil. Leiter Öffentlichkeitsarbeit Arbeitgeberverband Basel Arbeitgeberverband Basel Aeschenvorstadt 7 Postfach CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 205 96 00 Telefax +41 (0)61 205 96 09 info@arbeitgeberbasel.ch www.arbeitgeberbasel.ch

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er in der Schweiz ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis erlangt hat oder sich gar «diplomiert» nennen darf, kann stolz sein – er hat einen Berufsabschluss, auf dem sich seine Karriere aufbauen lässt. Nur, was kann er auf internationaler Ebene damit anfangen? Wie erklärt ein junger Mensch, der soeben seine Ausbildung in der Schweiz abgeschlossen hat, zum Beispiel einem Arbeitgeber in England, dass er zu dieser oder jener Tätigkeit befähigt ist? Schon vor einiger Zeit haben der Bund und die Organisationen der Arbeitswelt damit begonnen, sich Gedanken über solche Fragen zu machen. Dabei entstanden unter anderem Forderungen nach Einführung von international kaum wirklich einzuordnenden Titeln wie «Professional Bachelor» oder «Professional Master». Diese eher unbrauchbaren Wortschöpfungen konnten sich glücklicherweise nicht durchsetzen. Dennoch kam es schliesslich zu einer Lösung. Und diese war nötig; denn andere Länder sind meist nicht mit den Eigenheiten unseres Systems der dualen Berufsbildung vertraut. Ab sofort können die Berufsverbände nun ihre Berufsbildungsabschlüsse international verständlicher bezeichnen. Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) hat gemeinsam mit den Berufsbildungsakteuren englische Terminologien erarbeitet. So dürfen beispielsweise diejenigen, die ein Diplom der höheren Berufsbildung erworben haben, fortan im Ausland ein «Advanced Federal Diploma of Higher Education» vorweisen, Absolventen eines eidgenössischen Berufsattests besitzen ein «Federal Certificate of Vocational Education and Training».

Diese neue Titellösung ist breit abgestützt, durchdacht und fortschrittlich. Die übersetzten Abschlüsse werden im Bildungssystem korrekt positioniert und stärken die Schweizer Berufe auf dem internationalen Parkett. Kurzum: Die neue Terminologie überzeugt. Denn international verständliche englische Titelbezeichnungen sind für die globale Vergleichbarkeit und Anerkennung der höheren Berufsbildung und der beruf lichen Grundbildung sowie für die Mobilität der Absolventen von zentraler Bedeutung. Die Titelbezeichnungen lassen sich den Niveaus unserer Berufsabschlüsse klar zuordnen. Die englischen Titelbezeichnungen wurden im Rahmen der Umsetzung des sogenannten Nationalen Qualifikationsrahmens für Abschlüsse der Berufsbildung (NQR Berufsbildung) und der dazugehörigen Zeugniserläuterungen und Diplomzusätze per Anfang 2016 eingeführt. Sie ersetzen die bisherigen – heterogenen und nicht verbindlichen – englischen Titelbezeichnungen. Für die Berufsverbände bedeutet dies, dass sie künftig im Antrag für die Einstufung in den NQR Berufsbildung die neu verabschiedeten englischen Titelbezeichnungen verwenden sollten. Dabei dürfen die Verbände eine aussagekräftige englische Berufsbezeichnung – wahlweise in Kombination mit einem Zusatz zum Ausdruck einer Reglementierung bzw. Zertifizierung des Abschlusses – oder alternativ der Verweis auf die Fachrichtung wählen. Das SBFI unterstützt sie bei Bedarf und kann Empfehlungen abgeben. Bei der Übersetzung der Zeugniserläuterungen und Diplomzusätze nimmt das SBFI in Absprache mit der Trägerschaft eine sprachliche Qualitätskontrolle vor. Ausführliche Informationen finden Sie unter www.sbfi.admin.ch/hbb. Eine seriöse Umsetzung dieser Neuregelung lohnt sich, schliesslich erhalten unsere Berufsabschlüsse nun auch im Ausland deutlich mehr Wert.

Geschäftsführer Frühling : : 2016


Gabriele Libera, Architekt und Geschäftsführer.

EFH Binningen.

ARCHITEKTUR MIT DEM SPEZIELLEN ETWAS! L1 ARCHITEKTEN AG

DIE LIBERA ARCHITEKTEN GMBH IST IM JUNI 2015 NEU MIT DER L1 ARCHITEKTEN AG ERWEITERT WORDEN. UNTER DIESEM NEUEN NAMEN WERDEN WIR UNSERE ARCHITEKTURPLANUNG UND ENTWICKLUNG FÜHREN. DER NAME LIBERA ARCHITEKTEN GMBH BLEIBT WEITERHIN FÜR DIE IMMOBILIENBETREUUNG, KAUF, VERKAUF, VERMIETUNGEN, SCHATZUNGEN UND BEWERTUNGEN BESTEHEN. DER NAME HAT SICH VERÄNDERT, NICHT ABER DAS, WAS DAS UNTERNEHMEN AUSZEICHNET. UNTER DER LEITUNG VON GABRIELE LIBERA HAT SICH NÄMLICH DAS ARLESHEIMER ARCHITEKTURBÜRO SEINEN AUSGEPRÄGTEN SINN FÜR ARCHITEKTONISCHE KREATIVITÄT BEWAHRT UND MIT SEINER BREITEN DIENSTLEISTUNGSPALETTE SICH ÜBER DIE JAHRE EINEN HERVORRAGENDEN NAMEN GEschaffen.

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achdem Gabriele Libera 2004 sein eigenes Architekturbüro gegründet hatte, konnte er schnell reichhaltigen Erfahrungen, wie zum Beispiel in der Leitung von Grossprojekten wie beim Ausbildungszentrum der UBS in Basel, dem Kunstmuseum in Biel, dem Ausbau und Sanierung Kaserne Liestal, dem Neubau der Crossair VIP Lounge auf dem Euro Airport Basel-Mulhouse oder beim Novartis Pharma Diener Building sammeln. Heute profiliert sich die L1 ARCHITEKTEN AG vor allem im Villen- und Einfamilienhausbereich, Mehrfamilienhäuser oder der gehobenen Altbausanierung. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» stellt Gabriele Libera die L1  ARCHITEKTEN AG kurz vor und spricht über seine Architektur-Philosophie.

«Geschäftsführer»: Dokumentiert die Namensänderung auch ein bisschen den Erfolg der L1 ARCHITEKTEN AG in den letzten elf Jahren? Gabriele Libera: LIBERA ARCHITEKTEN GmbH wird parallel weiter existieren und auch alle bis anhin laufenden Projekte werden weiterhin unter diesem Namen stehen. Sämtliche neue Projekte werden jedoch über L1  ARCHITEKTEN AG abgewickelt. Grundsätzlich ging die Namensänderung vor allem mit einer Änderung der Rechtsform der L1  ARCHITEKTEN AG einher. Gleichzeitig haben wir unseren Aussenauftritt, wie zum Beispiel im Internet, etwas «modifiziert». Aber ich darf schon mit Befriedigung sagen, dass sich unser Büro gut entwickelt hat. Jedenfalls wird der Platz für unser neunköpfiges Team immer enger, und wir planen bereits den Bau eines neuen Domizils der L1  ARCHITEKTEN AG vis-à-vis vom jetzigen Standort in Arlesheim. Was zeichnet die L1 ARCHITEKTEN AG besonders aus? Bauherrschaften beziehen bei uns nicht einfach nur die Leistungen eines «normalen» Architekturbüros – das Unternehmen ist als Total- oder/und Generalplaner gleichzeitig Kostenplaner, Subplaner, Baubegleiter, Berater, Umbau MFH Münchenstein.

Controller und Bauherrenvertreter und bietet in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Kunden kreative Lösungen aus einer Hand. Was sind die Vorteile einer solchen partnerschaftlichen Zusammenarbeit und weshalb sind für Bauherren Gesamtlösungen aus einer Hand, wie sie die L1 ARCHITEKTEN AG anbietet, interessant? Viele Bauherren schätzen es, wenn sie einen einzigen Ansprechpartner haben, bei dem sie die Gewissheit haben, zentral in die verschiedenen Entscheidungsprozesse einbezogen zu werden, die nun ein Bauprojekt mit sich bringt. Auch aufgrund des gegenseitigen Vertrauensverhältnisses und der von uns gelebten Transparenz können die Bauherren die Überzeugung haben, dass ihr Projekt zum Erfolg geführt wird. Was sind die Grundsätze der L1 ARCHITEKTEN AG? Unser Augenmerk gilt vor allem dem ausgewogenen Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen, worin die architektonisch-ästhetischen, die konstruktiv-technologischen, die ökologischen, die funktionellen und die ökonomischen Aspekte ihren eigenen Stellenwert haben. Welche Art von Architektur vertreten denn Sie persönlich? Vereinfacht gesagt mache ich moderne, ansprechende Architektur, die den Menschen gefallen soll. Ich gestalte moderne Architektur, die mir selber gefällt und die in ihrer Funktionalität so angelegt ist, dass sich die Menschen darin wohlfühlen. Ob Neubau oder Umbau einer alten Liegenschaft, die Architektur muss zur Umgebung passen und einen Bezug zu ihr herstellen.

Weitere Informationen L1 ARCHITEKTEN AG Hauptstrasse 32 Postfach 505 CH-4144 Arlesheim Telefon +41 (0)61 702 11 10 Telefax +41 (0)61 702 11 09 mail@L1-architekten.ch www.L1-architekten.ch

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5 Jahre Plüss Sanitär-Technik

DER FACHMANN FÜR BAD, KÜCHE UND HEIZSYSTEME

Seit fünf Jahren steht die Plüss Sanitär-Technik in Muttenz den Kunden bei allem, was sich um Wasser dreht, kompetent und effizient zur Verfügung. «Ob Reparaturen, Service, Unterhalt Planung und Umbau, Rohrbruch, Wasserschaden oder Heizungsausfall».

der Sanitär-Fachbetrieb für §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§

Sanitäre Installationen und Armaturen Reparaturen, Service und Beratung Umbauten Boilerservice Filterservice Gasinstallationen Gasapparate-Austausch Badumbauten

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ie Plüss Sanitär-Technik wurde 2012 gegründet. Der eidgenössisch diplomierte Sanitärinstallateur Norbert Plüss bietet mit seiner Firma für Private, Unternehmen oder Hausverwaltungen, aber auch umfassende Lösungen für Küche, Bad und Heizsysteme aus einer Hand. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» zeichnet Norbert Plüss, der zudem am Ausbildungszentrum der Suissetec in Liestal als Experte Prüfungen abnimmt, das Bild einer Firma, bei der – neben professionellem Know-how und Zuverlässigkeit – vor allem die Bedürfnisse und die Zufriedenheit der Kunden sowie der Service im Mittelpunkt stehen. «Geschäftsführer»: Was sind die Kernkompetenzen der Plüss SanitärTechnik? Norbert Plüss: In unseren Breitengraden sind wir es gewohnt, dass Wasser immer zur Verfügung steht. Erst wenn dies einmal nicht der Fall ist, merken wir, dass Wasser ein wertvolles und unverzichtbares Gut ist. Die Plüss Sanitär-Technik tritt genau dann an, wenn in Haushalten und in Gebäuden diesbezügliche Probleme auftreten. Unsere Stärken sind deshalb das schnelle und kompetente Beheben von

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Schäden an der entsprechenden Infrastruktur bei Küche, Bad oder Heizungssystemen. Dazu gehören auch sämtliche Service- und Unterhaltsleistungen zum Beispiel bei Boilern, Filtern, Armaturen oder der Austausch von Gasapparaten. Wird der Unterhalt der Wasserinfrastrukturen unterschätzt? Die regelmässige und professionelle Wartung von Wasserinfrastrukturen wie von Leitungen, Filtern oder Armaturen sind unabdingbar für die Qualität des Trinkwassers und in Bezug auf den Verbrauch. Wird der Unterhalt vernachlässigt, kann das schnell teuer werden. Sie spielen aber nicht nur Feuerwehrmann bei akuten Problemen? Weitere Geschäftsfelder der Plüss Sanitär-Technik sind die Beratung der Kunden sowie die Planung von Badezimmerumbauten oder die Installation von thermischen Solaranlagen für Warmwasser und Heizung, welche in Zusammenarbeit mit renommierten Firmen realisiert werden. Dabei kümmert sich die Plüss Sanitär-Technik um die gesamte Koordination, sodass die Kunden einen einzigen Ansprechpartner haben.

Weitere Informationen Plüss Sanitär-Technik Norbert Plüss, eidg. dipl. Sanitär-Installateur Frohburgstrasse 9 CH-4142 Muttenz Telefon +41 (0)79 343 26 42 Telefax +41 (0) 61 599 55 48 pluess-st@bluewin.ch www.sanitaer-pluess.ch


Kolumne

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Zämme fahre und parkiere mir besser!

D r .  G a b r i e l B a r e l l Direktor Gewerbeverband Basel-Stadt Elisabethenstrasse 23 Postfach 332 CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 227 50 50 Telefax +41 (0) 61 227 50 56 g.barell@gewerbe-basel.ch www.gewerbe-basel.ch

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er 15.  November  2015 markierte einen Wendepunkt in der baselstädtischen Verkehrspolitik. Die Stimmbevölkerung sprach sich damals klar gegen eine einseitige Verkehrspolitik aus, die den motorisierten Verkehr mit Schikanen aus der Stadt zu verbannen versucht. Das Verdikt gegen die VCS-Strasseninitiative und den Gegenvorschlag waren deutlich. Dies war eine klare Absage an das gegeneinander Ausspielen der verschiedenen Verkehrsträger. Die Zeit der jetzigen Verkehrspolitik, die mit «Management by Stau» und einem klammheimlichen Parkplatzabbau die Kapazitäten auf den Strassen verringert und den Parkplatzsuchverkehr in den Quartieren erhöht, ist abgelaufen.

Es braucht ein «Miteinander» im Verkehr und kein Kampf «Velo vs. Auto», «Fussgänger vs. Velo» etc. Um dies zu erreichen und um den Schwung vom 15. November mitzunehmen, hat der Gewerbeverband Basel-Stadt im Rahmen seines Neujahrsempfangs zwei Initiativen vorgestellt. Das übergeordnete Ziel beider Vorlagen liegt darin, jedem einzelnen Verkehrsträger seine Berechtigung zuzusprechen und das unsinnige gegeneinander Ausspielen ebendieser zu beenden. Die erste Initiative trägt daher passenderweise den Titel «Zämme fahre mir besser» und verlangt eine Neudefinition der verkehrspolitischen Grundsätze im Umweltschutzgesetz. Konkret soll die 2010 beschlossene Reduktion des motorisierten Verkehrs um zehn Prozent bis 2020 wieder gestrichen werden. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass

diese Forderung utopisch, schädlich sowie mit einer wachsenden Stadt nicht zu vereinbaren ist. Mit der Initiative setzt sich Basel-Stadt für eine Verminderung der Verkehrsemissionen sowie einer Erhöhung des Anteils umweltfreundlicher Verkehrsmittel ein – jedoch ohne unrealistische und kontraproduktive Zielvorgaben. Die zweite Initiative mit dem Titel «Parkieren für alle Verkehrsteilnehmer» will die Parkiersituation für sämtliche Verkehrsteilnehmer verbessern. Also für Velos, Roller, Motorräder, aber eben auch für Autos. Die Initiative will den klammheimlichen Parkplatzabbau stoppen. Bei jeder Aufhebung muss in einem Radius von 200 Metern ein gleichwertiger Ersatz geschaffen werden. Und auch für Velos müssen in der ganzen Stadt ausreichend Parkiermöglichkeiten angeboten werden. Davon profitieren nicht nur die Läden und Gewerbetreibenden, sondern gerade auch die Anwohnerinnen und Anwohner in den Quartieren, die heute unter starkem Suchverkehr leiden. Die beiden Initiativen haben zum Ziel, mit der jahrelangen Frontenbildung und Frontenpflege zwischen motorisierten und nicht motorisierten Strassen- und Parkraumbenützern aufzuräumen. Das schaffen wir allerdings nur gemeinsam – ich danke Ihnen darum schon jetzt für Ihre Unterstützung! Weitere Informationen sowie den Unterschriftenbogen zum Herunterladen finden Sie unter: www.zaemme-besser.ch

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Bauen & Wohnen

GIPSERHANDWERK AUF HÖCHSTEM NIVEAU

     Lotti Partner AG

Die Lotti Partner AG ist zwar noch jung an Jahren, dank überzeugenden und innovativen handwerklichen Leistungen hat sich aber der Basler Gipserbetrieb bei Neubauten, Sanierungen und Renovationen für Private, Unternehmen, Genossenschaften und die öffentliche Hand in der ganzen Nordwestschweiz bereits jetzt einen hervorragenden Namen «erarbeitet».

Sascha Zimmermann: 2011 war es erst ein Jahr her, dass Renato Lotti und ich den bis dahin letzten Ausbildungsschritt abgeschlossen hatten und wir waren – und sind es natürlich immer noch (lacht) – voller Energie um ein neues, junges und innovatives Unternehmen auf die Beine zu stellen. Mit der Lotti Partner AG konnten wir nicht nur unsere Vorstellungen eines modernen Handwerkbetriebs verwirklichen, sondern auch ein bisschen frischen Wind in die Branche bringen.

Renato Lotti und Sascha Zimmermann.

S

olides und dennoch kreatives Gipserhandwerk auf hohem Niveau charakterisieren denn auch die Kernkompetenzen des vor drei Jahren gegründeten Familienunternehmens, das 40 feste Mitarbeiter beschäftigt und als Ausbildungsbetrieb auch Lehrlinge ausbildet. Ob beim Umbau der GGG-Stadtbibliothek, beim neuen Geriatriezentrum der Adullam-Stiftung in Riehen oder beim Neubau des europäischen Hauptsitzes der Uhrenfirma Fossil in Basel – um nur ein paar Beispiele zu nennen – die Lotti Partner AG hat den Beweis erbracht, dass sie handwerklich, technologisch, terminlich und qualitativ auf der Höhe der Zeit und damit ein gefragter Partner bei ihren Auftraggebern ist.

Geleitet wird die Lotti Partner AG gemeinsam von Renato Lotti und Sascha Zimmermann. Beide absolvierten die Grundausbildung zum Gipser-Facharbeiter, bestanden die Vorarbeiter- und Polierprüfung sowie eine weiterführende kaufmännische Zusatzausbildung und verantworten in ihrer Position und Funktion als Geschäftsführer Aufträge in der Skala von kleineren Umbauten bis hin zu Projekten von signifikanter Grösse. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» sprechen Renato Lotti und Sascha Zimmermann über ihr Unternehmen und ihre Firmenphilosophie. «Geschäftsführer»: Was waren die Gründe, 2013 das Unternehmen zu gründen? Renato Lotti: Unser Ziel war seit längerer Zeit eine eigene Firma zu führen und im 2013 waren die Umstände so, dass wir die grosse Chance hatten das Wagnis einzugehen und zu beginnen etwas Eigenes aufzubauen. Auf dieses Ziel hin haben wir auch in unsere doch breitgefächerte Ausbildungen investiert.

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Mussten Sie sich als junge Firma speziell beweisen? Renato Lotti: Man muss sich als Unternehmen grundsätzlich immer wieder neu beweisen. Aber gerade als junge Firma muss man immer Top-Arbeit abliefern, wenn man sich einen Namen schaffen und in einem etablierten Markt behaupten will. Ich denke aber, dass uns das bis anhin gut gelungen ist. Das kann man auch daran messen, dass wir auf das neue Jahr hin, nebst unserem Hauptsitz in Basel, eine Zweigniederlassung in Frenkendorf eröffnet haben. Sascha Zimmermann: Das ist nicht zuletzt der Verdienst des gesamten Teams, das aus qualifizierten und erfahrenen Mitarbeitern besteht, die alle mit uns an einem Strick ziehen und unsere Geschäftsphilosophie hervorragend unterstützen und mittragen. Wie lautet Ihre Geschäftsphilosophie? Renato Lotti: Wir können das Gipserhandwerk zwar nicht neu erfinden, wir können aber dank Einsatzbereitschaft in Kombination mit unserem Knowhow die immer grösser werdenden Ansprüche und Tätigkeitsfelder im Gipserhandwerk mit höchster Qualität, Terminsicherheit und Zuverlässigkeit abdecken. Neben unseren handwerklichen Kompetenzen bieten wir unseren Kunden maximale Transparenz von der Offerte bis zur detaillierten Rechnungsstellung. Enorm wichtig für uns ist die Beratung unserer Kunden, denen wir auf sie massgeschneiderte Lösungen anbieten können und wollen. Sascha Zimmermann: Bei der Planung, auf den Baustellen und im administrativen Bereich, aber auch in der Kommunikation nach aussen stützen wir uns auf modernste Arbeitsgeräte und maximalen elektronischen Support. Das erlaubt uns noch besser auf unser Handwerk zu konzentrieren und zusammen mit optimierten Abläufen auch kostengünstiger arbeiten zu können, was wiederum unseren Kunden zugutekommt. Welchen Stellenwert messen Sie der Aus- und Weiterbildung Ihrer Mitarbeitenden zu? Renato Lotti: Die Lotti Partner AG ist ein Ausbildungsbetrieb und um langfristig unsere eigenen Qualitätsansprüche an unsere Arbeit halten zu können ist die Ausbildung von Lehrlingen für uns essentiell und


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Leonardsgymnasium Basel.

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Akustikdecken Gewölbekeller.

unerlässlich. Wie wichtig wir das Thema nehmen kann man auch der Tatsache entnehmen, dass Sascha Zimmermann und ich Prüfungsexperten und Claudio Lotti Prüfungsobmann beim Schweizerischen Gipsermeisterverband sind. Sascha Zimmermann: Die Mitarbeitenden werden permanent intern geschult. Sie erhalten zum Beispiel laufend Unterrichtungen was neue Produkte und Materialien und deren Anwendung betrifft. Wir legen auch grossen Wert die Mitarbeiter in unsere optimierten Abläufe miteinzubeziehen, so erfassen und übermitteln zum Beispiel alle Mitarbeitenden die geleisteten Arbeitsstunden elektronisch. Oder um bestimmte Produkten verarbeiten zu dürfen, wird durch das herstellende Unternehmen immer öfters eine Zertifizierung betreffend korrekter Anwendung und Verarbeitung vorgenommen. So mussten aktuell unsere Facharbeiter durch interne Schulungen um die Zertifizierung für Produkte der «BASWA acoustic AG» aufzufrischen, einer weltweit anerkannten Firma, die einen hervorragenden Ruf für raumakustische Decken und Wände geniesst. Damit sind wir einer von wenigen diesbezüglich zertifizierten Partner im Raum Nordwestschweiz. Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!

Thomas Platter Schulhaus.

Bethesda Spital Basel Eingangshalle.

Tätigkeitsbereiche Lotti Partner AG §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§

Verputzarbeiten Trockenbauwände Stukkaturarbeiten Lehmputze Fliess- und Trockenböden Deckenbekleidungen Metall- und Akustikdecken Fassadenarbeiten Thermische Dämmungen

Weitere Informationen Lotti Partner AG Prattelerstrasse 27 CH-4052 Basel Telefon +41 (0) 61 205 32 00 Telefax +41 (0) 61 205 32 01 info@lottipartner.ch www.lottipartner.ch

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Bauen & Wohnen

Inhouse Immobilien GmbH

FRISCHER WIND IN DER BASLER IMMOBILIENSZENE

Jung an Jahren, dennoch reich an beruflicher Erfahrung – Carole Sacher hat mit ihrer Inhouse Immobilien GmbH frischen Wind in die Basler Immobilienszene gebracht. Sie verbindet die Suche nach dem richtigen Käufer oder Mieter einer Liegenschaft mit grossem Branchen-Knowhow, viel Sensibilität für ihre Kunden und zeitgemässen Sichtweisen.

C

arole Sacher absolvierte ihr Jurastudium zweisprachig in Fribourg. Sie ist zudem eidg. dipl. Immobilienvermarkterin und spricht fünf Sprachen fliessend. Als Mitglied der Geschäftsleitung eines angesehenen Basler Immobiliendienstleisters eignete sie sich einen grossen Erfahrungsschatz über den hiesigen Immobilienmarkt an und wagte 2014 den Schritt in die Selbständigkeit. Mit Erfolg, denn Inhouse Immobilien GmbH an der Elisabethenstrasse  28 in Basel kann bereits heute auf einen grossen – und vor allem zufriedenen – Kundenstamm blicken. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» stellt die Baslerin mit Tessiner Wurzeln ihr Unternehmen vor und spricht darüber, welche Philosophie sie beim Verkauf von Immobilien verfolgt. «Geschäftsführer»: Welche Art von Immobilien vermittelt die Inhouse? Carole Sacher: Inhouse vermittelt vor allem Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie Stockwerkeigentum in der Region Basel. Unabhängig von der Grösse wird jede Liegenschaft mit grösstem Engagement vermittelt. Wer sind Ihre Kunden? Da Inhouse in der Region sehr gut vernetzt ist, kann sie einerseits auf der Angebotsseite auf viele Kontakte zurückgreifen und andererseits auf Kundenseite, zum Beispiel dank erfolgreicher Zusammenarbeit mit grossen, international tätigen Unternehmen im Bereich Expats, auf eine interessante und kaufkräftige Klientel – Familien mit Kindern, Paare oder Einzelpersonen – zählen. Was bieten Sie Ihren Kunden an? Den Käufern und Verkäufern von Liegenschaften bietet die Inhouse jeweils ein attraktives Gesamtpaket an. Ich begleite und betreue die Kunden von Beginn an bis zum Vertragsabschluss beim Notar und bis zur Schlüsselübergabe. Die Inhouse berät die Käufer über Finanzierungsmöglichkeiten und nimmt auf Wunsch die entsprechenden Abklärungen vor. Hauptziel: Vollste Zufriedenheit für die Kunden! Auf was legen Sie bei Ihrer Tätigkeit besonderen Wert? Basierend auf mein Netzwerk und meine über die Jahre erworbenen Kenntnisse des Immobilienmarktes geht es mir darum, den Kunden Vertrauen zu vermitteln und Diskretion zu gewährleisten, denn das sind die Grundlagen einer erfolgversprechenden Geschäftsbeziehung. Darüber hinaus bringe ich aber vor allem meine persönliche Leidenschaft und Affinität für schöne und attraktive Liegenschaftsobjekte ein. Dabei baue ich zu den Kunden ein intensives, partnerschaftliches Verhältnis auf und versuche mit Empathie, Enthusiasmus und Verständnis ihre Wünsche zu ergründen und zu erfüllen. Ein Hauskauf ist nicht einfach nur ein nüchternes Geschäft, sondern wird vor allem auch durch Kompetenz geprägt. Und genau das können die Kunden von der Inhouse Immobilien GmbH erwarten.

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Weitere Informationen Inhouse Immobilien GmbH Elisabethenstrasse 28 CH-4051 Basel Telefon +41 (0) 61 271 71 10 info@inhouse-immobilien.ch www.inhouse-immobilien.ch


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Thomas Thöni.

  Der erste Neptune Store der Schweiz eröffnete in Basel

Neptune Wohnkonzepte im Modern Country Style Neptune Basel ist der erste Home Store der englischen Interior-Marke in der Schweiz. Auf einer Ausstellungsfläche von 140 qm werden die in Manufaktur gefertigten Möbel und ausgesuchten Accessoires für Haus und Garten gezeigt.

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as Team um Thomas Thöni, erfolgreicher Besitzer von Kitchens-In-Bloom, berät zu allen Einrichtungsfragen: vom Fussboden bis zur Sofafarbe und von Geschirr und Accessoires bis hin zur kompletten Küche mit DiningBereich. Das komplette Neptune Wohnkonzept wird hier in den vielfältigen Möglichkeiten präsentiert. Der Kunde kann zwei Küchensituationen, einen Wohnbereich, ein Schlaf- und ein Badezimmer erleben. Die zwei Küchenserien Suffolk und die moderne Limehouse sind in allen Details voll ausgestattet. Ein AGA Standherd, der speziell für den europäischen Markt konzipierte Total Control, unterstreicht den modernen Landhausstil der Suffolk Küche. Im Frühjahr wird noch der Aussenbereich eröffnet, hier werden dann die Gartenkollektionen von Neptune ideal in Szene gesetzt. «Neptune bietet mit seinem umfassenden Sortiment von qualitativ hochwertigen Möbeln und einem einmaligen Angebot von Accessoires, von der dekorativen Hängeleuchte, über den Parkettboden bis zur Farbe für Wände und Möbel, alles was es zum stilvollen Wohnen braucht. Die hohe Qualität der Möbel, ausschliesslich aus massivem Holz gefertigt, gepaart

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mit raffinierten, technischen Details alter Handwerkerkunst, hat mich von der ersten Minute an begeistert. Ich bin ein Ästhet, Harmonie und das Gefühl sich in den eigenen vier Wänden wohl zu fühlen sind mir sehr wichtig. Mit dem umfassenden Programm von Neptune treffen klassische Möbel und moderner Zeitgeist auf einander und bieten die Möglichkeit, in jedem Raum, eine behagliche, stilvolle und aussergewöhnliche Atmosphäre zu schaffen. Im Design Center Neptune Basel erleben sie diese aussergewöhnliche Atmosphäre, mit allen Sinnen.» (Thomas Thöni)

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Der SECOMAT ist in der Energieeffizienzklasse A erhältlich.

Sommerbrise für die Wäsche

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Zeiten, in denen die Wäsche so lange zum Trocknen brauchen konnte wie sie benötigt, sind lange her. Heute muss alles schnell gehen. Mit einem SECOMAT-Wäschetrockner umgibt eine leichte Brise die Wäsche und lässt sie im Nu trocknen. Die neuen Geräte der Energieeffizienzklasse A sind zukunftsweisend.

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ie Krüger + Co. AG lancierte Ende der 70er-Jahre einen Kondensations-Wäschetrockner, der eine neue Ära in den Schweizer Waschküchen einläutete. Damals wurde häufig mit einem Warmluftgebläse Wäsche getrocknet. Die feuchte Luft bleibt mit einem solchen Gerät jedoch im Raum. Schimmelflecken, feuchte Wände und Decken können die Folge sein.

Energieeffizienzklasse A Der SECOMAT arbeitet so lange, bis der gewünschte Trocknungsgrad erreicht ist. Er entzieht mit einer energieeffizienten Wärmepumpe der Raumluft und damit der nassen Wäsche die Feuchtigkeit. Gleichzeitig trocknet er die Luft und gibt sie wieder an den Raum ab. Mit dem SECOMAT umgibt eine leichte Brise die Wäsche und lässt sie weich und wohlriechend trocknen. Mit den drei Geräten der Energieeffizienzklasse A setzt der Trocknungspionier jetzt neue Massstäbe.

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Das Architektenduo Herzog & de Meuron

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«Architektur ist die Ausdehnung des Körpers des Architekten in eine neue, projizierte Erscheinungsform. Sie ist eine Art Reproduktion, ein Abdruck oder eher ein Ausdruck sinnlicher Erfahrungen des Architekten.»

Im Martelacker 10 D-79588 Efringen-Kirchen Tel. +49 (0) 7628 / 9103-0 Fax +49 (0) 7628 / 9103-22 info@regio-kueche-bad.de www.regio-kueche-bad.de

Die Küchenflüsterer im Rebland

Foto: Forgemind ArchiMedia

acques Herzog (*1950) und Pierre de Meuron (*1950) kennen sich schon seit ihrer Kindheit in Basel. Nach dem Studium an der ETH Zürich eröffnen sie 1978 in ihrer Heimatstadt ein gemeinsames Architekturbüro und beginnen vom Rheinufer aus die Welt   zu gestalten. Heute ist Herzog & de Meuron bekannt, erfolgreich und begehrt. Der klare Aufbau ihrer Entwürfe überrascht im Detail als ein Prisma für Umwelt, Material und Funktionalität. Scheinbar träge Gebäude verwandeln sich in ein subtiles Spiel des Wesentlichen, wie beispielsweise ihr frühes Stellwerk für den Bahnhof in Basel. Um den Betonkern ist der Bau mit Kupfer verschalt, das das Licht einfängt und mit den passierenden Zügen zu schwingen beginnt. Nach ihrem internationalen Durchbruch mit dem Ausbau der «Bankside Power Station» für die Tate Modern widmen sie sich grossen wie kleinen Projekten. Für ihre Arbeiten kooperieren sie oft mit Künstlern, wie z. B. mit Ai Weiwei bei dem Bau des Vogelnestes für die olympischen Spiele in Peking. Sie bauen private Wohnhäuser, Wohnblöcke, Hochhäuser, Stadien und Museen. Ihre Fragen an Architektur wenden sich mehr und mehr dem Spiel von Raum und Volumen zu, was sich auch in ihren neueren Gebäuden wiederspiegelt. Beide sind Gastprofessoren in Harvard und der ETH in Zürich.


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IHR PARTNER FÜR HOHE ANSPRÜCHE

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Als «Primus inter pares» sind wir der anerkannte Partner rund um die Immobilie für Kunden mit hohen Ansprüchen, die eine auf sich zugeschnittene Betreuung in einer hohen Dienstleistungsqualität schätzen.

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ir begeistern durch Professionalität, Dynamik und Kundennähe und überzeugen durch individuelle Beratung, Qualität, Leistung und Kompetenz.

Unsere Tätigkeit erledigen wir mit Engagement und Leidenschaft. Wir bauen auf eine aktive Geschäftsbeziehung, die auf Vertrauen basiert und eine Bereicherung für beide Vertragsparteien sein soll. «Individuell, einzigartig, anders» erledigen wir unseren Auftrag. Unsere Kundennähe und Kundenorientierung sind sprichwörtlich. Wir sorgen aktiv für massgeschneiderte Lösungen und Kontinuität in der Beziehung und begleiten unsere Kunden stets kompetent und seriös. Wir sind kein anonymer Konzern sondern ein überschaubares Unternehmen. Wir sind geradlinig und stehen zu unserem Wort. Im Bereich Verwaltung von Wohn- und Geschäftshäusern gilt unser Hauptaugenmerk der Werterhaltung, Wertsteigerung und einer optimalen Rendite der uns anvertrauten Objekte. Durch unsere langjährige Bewirtschaftungstätigkeit und dem damit verbundenen Know-how sind wir in der Lage Spezial- und Erstvermietungsaufträge kompetent abzuwickeln.

Die Entscheidung über den Verkauf einer Immobilie beinhaltet neben dem Erreichen eines bestmöglichen Verkaufserlöses eine Reihe emotionaler Aspekte. Die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Verkaufsprozess sind neben fundiertem Immobilien-Fachwissen, die Kenntnisse der lokalen und regionalen Marktsituation sowie ein grosses Beziehungsnetz. Wir stehen unseren anspruchsvollen Kunden als professioneller Partner zur Seite. Sei es mit einer fachkundigen Beratung, einer markt­

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Bauen & Wohnen

Ihr Premium-Partner für immobilien

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GRIBI ist eine dynamisch und landesweit wachsende Immobiliendienstleisterin mit drei Kompetenz­ bereichen: Vermarktung, Bewirtschaftung und Baumanagement. Unsere erfahrenen Immobilienprofis sind einem persönlichen und engagierten Service für institutionelle und private Kunden verpflichtet.

D

as Familienunternehmen verfügt über zwei Standorte in Basel sowie über Niederlassungen in Aarau, Bern, Frick, Laufen, Liestal, Regensdorf und Zürich. GRIBI hat sich von Basel aus zur führenden Immobiliendienstleisterin der Nordwestschweiz entwickelt. Seit einigen Jahren erweitern wir unseren Radius gezielt und erschliessen die Immobilienmärkte angrenzender Wirtschaftsregionen – mit spannenden Projekten und Potenzialen für unsere Kunden. Als inhabergeführtes Unternehmen sind wir unabhängig und verfügen über rasche Prozesse. Dies erlaubt uns, flexibel auf Kundenanliegen einzugehen. Die ausgebildeten Immobilienprofis bei GRIBI betreuen eine Liegenschaft über den gesamten Lebenszyklus. Unsere Kunden profitieren davon, dass wir alle Kernprozesse aus einer Hand anbieten. Unsere Fachleute wissen genau, wie die lokalen und regionalen Immobilienmärkte funktionieren. Dies kommt unseren Kunden genauso zugute wie unsere ISO-zertifizierten Geschäftsprozesse mit höchsten Qualitätsstandards. Die GRIBI Vermarktung AG bietet privaten und institutionellen Kunden Gesamtlösungen für die Vermarktung von Wohn- und Geschäftsimmobilien. Dazu gehören die Erstellung griffiger Vermarktungskonzepte sowie die erfolgreiche Umsetzung von Erstvermietungs-, Wiedervermietungs- und Verkaufsprozessen. Unsere Bewertungsexperten sind bei Banken akkreditiert und schätzen Liegenschaften nach modernsten Standards. Die ausgezeichneten Fach- und Marktkompetenzen sowie die Vernetzung unserer lokal präsenten Immobilienprofis sind für jeden Hauseigentümer ein Gewinn.

Geschäftsführer Frühling : : 2016

Bruno Tschumi, Direktor.

Weitere Informationen Gribi Vermarktung AG Hauptsitz Birsstrasse 320B CH-4052 Basel Telefon +41 (0) 61 690 40 42 bruno.tschumi@gribi.com www.gribi.com


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Wohnüberbauung Fiume

4 Wohnhäuser mit je zwei Eigentumswohnungen

2 Mehrfamilienhäuser mit 18 Eigentumswohnungen

Direkt am Dorfbach, an ruhiger und sehr schöner Lage in Ettingen, erstellen wir im 2016 diese aussergewöhnliche Wohnüberbauung mit 8 attraktiven Eigentumswohnungen.

In dieser Überbauung erstellen wir günstige Eigentumswohnungen mit einem gehobenen Ausbaustandard.

4½ Zimmer-Wohnungen mit 109 m2 NWF CHF 945'000.-Noch 2 freie Wohnungen im Obergeschoss mit grossem Balkon (22.8 m2) zu verkaufen.

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Bauen & Wohnen

Ein umfassendes Beraterteam

HattemerPartner

Sie suchen eine Immobilie oder wollen eine solche verkaufen oder bewerten und brauchen einen ­ ertrauenswürdigen Partner mit Erfahrung und Fachkompetenz? Dann sind wir die richtige Adresse! v

I

n der Region Basel hat sich HattemerPartner als unabhängiges Unternehmen auf den Verkauf von Luxusimmobilien und Immobilien im mittleren Segment spezialisiert. Zu den Dienstleistungen von HattemerPartner gehören die Immo­bilienbewertung, der Verkauf von Immobilien, die umfassende Beratung bei Immobilieninvestitionen und von Erbengemeinschaften, sowie die Analyse von Machbarkeitsstudien und die Projektierung und Umsetzung von Immobilienumbauten. Das seit vielen Jahren gut eingespielte Immobilienteam von HattemerPartner wird von Pascale C. Hattemer, eidg. dipl. Immobilien-­ Treuhänderin und Immobilien-Bewerterin mit Fachausweis, geleitet und durch qualifizierte Mitarbeiter mit ebenfalls langjähriger Berufser­ fahrung ergänzt.

HattemerPartner hat sich zudem im Länderdreieck Schweiz-Deutsch­­ land-Frankreich auf grenzüberschreitende Steuerfragen konzentriert. Auf diesem Gebiet kooperieren wir mit international ausgewiesenen Steuerexperten. Seit über zehn Jahren sind wir Gründungsmitglied des Drei Regio Teams mit Loeba Treuhand GmbH, Lörrach, und Judicia Conseils, Muhlhouse / Strasbourg. Dies erlaubt uns, Sie in sämtlichen Steuer- und Immobilienfragen speziell in Zusammenhang mit dem Erwerb oder Verkauf einer Immobilie grenzüberschreitend beratend zu unterstützen, Ihre Steuerdeklaration zu übernehmen und durch nachhaltige Optimierung Ihre Steuerlast zu senken. In der Person von Sandro M. Hattemer finden Sie einen internationalen Steuerberater, der zusammen mit dem eidg. dipl. Steuerexperten Stephan Ulm und weiteren Mitarbeitern/-innen das Immobilien-Team bei Steuer- und Treuhandfragen Hand in Hand unterstützt. Sie verfügen alle ebenfalls über langjährige Praxiserfahrung in der Steuer- und Treuhandbranche und runden das umfassende und einmalige Beratungsangebot von ­HattemerPartner ab.

Geschäftsführer Frühling : : 2016

Bei uns stehen Ihre Interessen, die Unabhängigkeit und die Nachhaltigkeit stets im Mittelpunkt. Wir kümmern uns um Ihre Anliegen und führen mit Ihnen einen offenen und ehrlichen Dialog. Wir sind bestrebt, Sie umfassend und individuell aus einer Hand zu beraten. Wenn nötig ergänzen wir uns mit unseren unabhängigen Netzwerkpartnern. Dabei ziehen wir auch gesetzliche Optimierungsmöglichkeiten in die Planung ein und unterstützen Sie in der steuerlichen Optimierungsund Strukturgestaltung bei Immobilieninvestitionen.

Pascale C. Hattemer.

Weitere Informationen HattemerPartner Hauptsitz Holbeinstrasse 102 CH-4051 Basel Telefon +41 (0) 61 225 20 20 welcome@finehomes.ch www.finehomes.ch


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Geschäftsführer Frühling : : 2016


© Jan Henrik Hansen Architekten

Ein innovatives Beispiel: Badmingtonhalle in Langnau, Jan Henrik Hansen Architekten.

  Werkschau und Architekturpreise

Visionen sind erwünscht

von Georg Lutz

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er durch die Agglomeration der Schweiz fährt, erlebt kaum Überraschungen. Die Neubauten gleichen sich oft wie ein Ei dem andern. Die Klötzchenbauten mit den Normgärten strahlen nicht gerade überraschende Momente aus. Um aber die Herausforderungen wie Verdichtung und Siedlungsbrei in innovative Bahnen zu lenken, braucht es immer wieder utopische Anläufe, auch wenn sie nicht gleich realisiert werden können. Die bekannte Architektin Zaha Hadid forderte unlängst die Utopiefähigkeit der Architekten dieser Welt zurück. Die Werkschau architektur0.15 präsentierte solche Utopien. In der Ausstellungshalle verdeutlichten die Modelle und Thesenpapiere Kreativität und Innovationen. So könnten Gedankenbilder entstehen, die auch dem Planer, Architekturkollegen oder dem Investor Fantasiegedanken in seinem beruflichen Arbeitsalltag befruchten.

WETTBEWERB UND PREISE Der nationale Architekturwettbewerb Arc-Award 2015 war eine Plattform, die über den Mainstream der Architektur hinaus wollte. Er richtete sich an alle Architekten, Planer und Architekturbüros, die innerhalb der letzten drei Jahre in der Schweiz Projekte in den Bereichen Wohnen und / oder Arbeiten realisiert haben. Neu wurde 2015 die Kategorie «Der erste Bau» ins Leben gerufen. In dieser Kategorie erhalten junge Architekturbüros die Chance, von der Jury für ihre ersten Erfolge ausgezeichnet zu werden. Mit 222 eingereichten Projekten schliesst die Ausgabe von 2015 des Arc-Award an den Erfolg der drei Vorgänger an  – wobei zu berücksichtigen ist, dass der Zeitraum, innerhalb dessen die eingereichten Projekte realisiert sein mussten, von bisher fünf auf nunmehr drei Jahre angepasst wurde. Architekturstudierende aus der ganzen Schweiz reichten in diesem Jahr mehr Arbeiten ein als im Vorjahr. 77 Abschluss- und Projektarbeiten in der Kategorie «Arc-Award Next Generation» zeugen von der Vielfalt des Architekturstudiums an Schweizer Universitäten und Hochschulen.

Geschäftsführer Frühling : : 2016

1. HAUS MIT BAUM Die feinen Nuancen und der Charme des bestehenden Hauses aus den 1930er-Jahren durften nicht verloren gehen. Das Gebäude sollte sanft saniert und anhand einer Reihe von Mikro-Ergänzungen erweitert werden. Das Überraschende dabei. In jedem anderen Umbaufall wäre der Baum gefällt worden. Hier bilden die markante Rotbuche und die neuen Anbauten eine stimmungsvolle Komposition. Weitere Ziele waren es, die Energiebilanz des Hauses zu verbessern und das Haus vorsichtig mit seiner natürlichen und urbanen Umgebung in Verbindung zu setzen. Als Folge dieser Strategie der städtischen Verdichtung blieben drei Viertel der ursprünglichen Fassaden, aber auch das prägende Sattelwalmdach intakt, während das Innere in weiten Teilen in seinem ursprünglichen Zustand belassen werden konnte. An drei Orten kam es zu wesentlichen räumlichen Erweiterungen: Im Norden akzentuiert ein neuer Holz-Eckturm mit einer äusseren Haut aus recycelten Tannenlatten die spezifischen Eigenschaften der Eckparzelle; im Osten ragt neu aus dem Altbau ein massiver Erker, der zwischen der kristallinen Formensprache der Fassadenerneuerung und den modernistischen Bürobauten gegenüber vermittelt; und im Garten im Westen sticht neu eine filigrane Stahl-Loggia mit transparenten Fotovoltaik-Elementen in die Höhe. Balanceartig und proportional angeglichen bilden Alt und Neu, ein gemeinsames Ensemble. Präzis gesetzte Durchbrüche lassen den im Norden liegenden städtischen Park und die Rotbuche zum Teil der inneren Atmosphäre werden. Nicht kritisch rekonstruierend, sondern spielerisch das Alte im Neuen weiterdenkend. So entsteht ein Dialog zwischen beiden Akteuren, der im Sinne einer gegenseitigen Aktivierung auch deren jeweilige Identität bewahrt. Architektur: Sauter von Moos www.sautervonmoos.com


© Rolf Frei

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© Walter Mair, Basel

Bauen & Wohnen

2.

1. 2. HILTI-INNOVATIONSZENTRUM Das Innovationszentrum bildet als vorgelagerter Sockelbau des Firmenareals den Ausgangspunkt für den Weiterentwicklungsprozess der Firma. Das Herz des Gebäudes stellt die hohe, stützenfreie und tagesbelichtete Versuchshalle dar, welche ein grosses optisches und funktionales Beziehungspotenzial schafft und direkte Kontakte zwischen Versuchsanlagen und Projektarbeit auf den Büroebenen ermöglicht. Das Innovationszentrum liegt am Hangfuss des Bergmassivs und wird vom Tal als liegender Sockelbau für das gesamte Firmenareal gelesen. Das Herz der Anlage bildet die zweigeschossige, stützenfreie Versuchshalle, welche sich in der Mitte um ein Geschoss zum sogenannten Auge erhöht und dreiseitig mit Labors und Büroebenen ummantelt ist. Die Halle schafft ein optisches und funktionales Beziehungspotenzial und ermöglicht direkte Kontakte zur konzentrierten Projektarbeit auf den Büroebenen. Sechs Lichthöfe

und die durchgehenden Bandfenster führen optimales Tageslicht in alle Arbeits- und Aufenthaltsräume ein und reduzieren den Kunstlichtbedarf erheblich. Durch verschiedene Raumprinzipien, Lichtstimmungen und Materialverbindungen werden differenzierte Orte und Atmosphären für individuelle, konzentrierte Arbeit, für Austausch im Team und für entspannten Aufenthalt erzeugt. Die Primärstruktur besteht aus einem Stützenraster von 6.3 x 6.3  Metern, welcher dem Flächenanspruch von vier Arbeitsplätzen entspricht. Die äussere Erscheinung wird geprägt von der horizontalen Schichtung aus verschieden hohen Brüstungen und verschieden hohen Fensterbändern, welche das umgebende Panorama inszenieren und der gewünschten Flexibilität im Inneren Ausdruck verleihen. Daraus abgeleitet besteht die Fassadenkonstruktion aus 3.15 Meter breiten Fassadenelementen mit gedämmten Brüstungen und einer Verglasung als CCF (Closed Cavity Façade) mit integriertem Rafflamellenstoren. Diese entsprechen bezüglich Technik, Bauphysik und Behaglichkeit dem aktuellsten technologischen Stand. Vor den gedämmten Brüstungen sind u-förmige 6.3 Meter lange, eingefärbte Kunststeinelemente vorgehängt, welche durch Schleifen die eingestreuten Labradorsteine zum Vorschein bringen. Der tiefe Baukörper ist kompakt ausgebildet. Dank klarer Tragund Sekundärstruktur (Haustechnik, Trennwände) entsteht innerhalb der Mantelnutzung eine hohe Flexibilität, die den sich stetig wandelnden Projektteams Rechnung trägt. Architekur: giuliani.hönger dipl. architekten eth bsa sia www.giulianihoenger.ch >

Geschäftsführer Frühling : : 2016


© Maris Mezulis

Die Treppe führt entlang der alten Fassade, deren Fenster zur Belichtung der sonst einseitig orientierten Wohnungen beibehalten wurden. Die bestehenden Treppenhäuser wurden abgerissen und die frei gewordene Fläche den Altbauwohnungen zugeschlagen. So konnte die Attraktivität der verbleibenden Altbauten gesteigert und der Bestand und die Vermietbarkeit längerfristig garantiert werden. Architektur: HHF Architekten www.hhf.ch

Die Sieger des Arc-Award 2015

3. 3. LICHTSTRASSE Eine der Qualitäten des Wohn- und Industriequartiers St. Johann in Basel ist das enge Nebeneinander von Alt- und Neubauten und die damit verbundene soziale und kulturelle Durchmischung. Dieses Nebeneinander wurde beim Umbau der Ecke Lichtstrasse / Kraftstrasse bewusst beibehalten. Indem zwei der vier Häuser nur sanft renoviert und aufgefrischt wurden, konnte günstiger Wohnraum erhalten werden: Teilweise sind die Mieter innerhalb der Liegenschaft umgezogen. Dazwischen schieben sich die grossräumigeren Wohnungen im Neubau. Die ursprünglich vier Mehrfamilienhäuser mit Baujahr 1902 waren aussen grösstenteils noch in ihrem Original-Zustand und im Laufe der Zeit nur minimal renoviert und modernisiert worden. Zustand, Grösse und Ausbaustandard entsprachen nicht den heutigen Bedürfnissen. So fehlte in einem Grossteil der Wohnungen ein eigenes Bad, ebenso eine zentrale Anlage für Heizung und Warmwasser. Die ehemals drei Häuser entlang der Kraftstrasse wurden weitgehend in ihrer ursprünglichen Form belassen. Das Gebäude an der Lichtstrasse 9 wurde durch einen architektonisch und ökologisch zeitgemässen Neubau ersetzt. Die Kraftstrasse 3 wurde sanft saniert und durch Bäder in den Wohnungen ergänzt. Im Innenhof verbindet ein neues zentrales Treppenhaus mit Liftanlage die drei Gebäude an der Ecke.

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Arbeitswelten Gold giuliani.hönger ag dipl. architekten eth-bsa-sia, Hilti Innovationszentrum, Schaan, FL Arbeitswelten Silber Diener & Diener Architekten, mit Martin Steinmann, Sanierung und Erweiterung Stadtmuseum Aarau Wohnwelten Gold HHF Architekten ETH SIA BSA, Lichtstrasse, Basel Wohnwelten Silber DEON AG, Dipl. Architekten ETH BSA SIA, Haus Obstverband, Zug Der erste Bau Sauter von Moos Architects ETH SIA, Haus mit Baum, Basel Sonderpreis der Jury DEON AG, Dipl. Architekten ETH BSA SIA, Neubau Pelletsilo Tschopp, Buttisholz Publikumspreis marchwell Valentino Marchisella Architekten AG ETH SIA, Silver house, Egg Next Generation Gold Frédéric Bouvier, Jardin pare-feu, Massif des Maures Next Generation Sonderpreis Klaus Platzgummer, Urban Interior, Zürich-Affoltern Next Generation Anerkennung Team Tibo Smith & Martin Noël, Milvus Milvus, mobil  Sindusan Balasingam, Palazzo in Venice, Venedig

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om kleinen älteren Reihenhaus bis zur Immobilie mit ­Seeanstoss verkauft bestesEigenheim.ch Wohnungen, Häuser, Bauland und Villen in der ganzen Schweiz. Vorwiegend sind es Empfehlungsgeschäfte von ehemaligen Hausverkäufern, die zu einem Auftrag führen. Emil Salathé steht als Vermarkter direkt im Geschehen, und jeder Kunde spürt, dass er ein wichtiger Kunde ist – egal, welches Verkaufsvolumen er überträgt. Kein Hausbesitzer möchte seine Villa neben einer kleinen Wohnung ausgeschrieben sehen, und umgekehrt bringt es auch keinen Erfolg. So steht bestesEigenheim.ch diversen Verkaufsplattformen zur Verfügung, wo verschiedene Kaufkraftklassen angesprochen werden. Was Emil Salathé besonders an seiner Tätigkeit gefällt, ist die Vielfalt der Personenkontakte und der Objekte. Hier werden die kleinen Wohnungen genauso wie das edle Anwesen seiner Kunden mit viel Freude präsentiert.

Kunden im gehobenen Preissegment vertrauen der diskreten Arbeitsweise von Herrn Salathé. Wie beim Hausverkauf gilt auch hier: «Der erste Eindruck zählt. Wenn Sie das Vertrauen gewinnen, dass die Firma und die zuständige Person Ihnen Erfolg bringen werden, so ist das Maklerhonorar nicht wesentlich.» Eine gute Vernetzung des Maklers im entsprechenden Verkaufssegment sowie eine ausgezeichnete Präsentation der Liegenschaft garantieren einen Mehrwert im Verkaufserlös gegenüber den Mitbewerbern. Emil Salathé hat im Verlaufe seines Lebens gelernt, dass eine aufwendigere Investition in Qualität sich rentiert. So garantiert er das Beste für seine Kunden und dass der Kunde nirgends eine bessere Leistung zum gleichen Preis erhalten wird. So bleibt er immer auf der korrekten Seite und darf seiner Arbeitsphilosophie treu bleiben: Erfolgreiche Menschen arbeiten gerne mit erfolgreichen Menschen ­zusammen.

Geschäftsführer Frühling : : 2016

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Weitere Informationen bestesEigenheim.ch Emil Salathé Hauptsitz Baselstrasse 54 CH-4144 Arlesheim Telefon +41 (0)61 701 44 44 emil.salathe@besteseigenheim.ch www.bestesEigenheim.ch


Kolumne

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Intelligentes Mobilitätsmanagement Martin Dätwyler Stv. Direktor, Abteilungsleiter Standortpolitik Handelskammer beider Basel St. Jakobs-Strasse 25 CH-4010 Basel Telefon +41  (0) 61 270 60 80 Telefax +41  (0) 61 270 60 65 m.daetwyler@hkbb.ch www.hkbb.ch

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ie Basler Wirtschaft funktioniert hervorragend. Das macht die Region gesund und stark. Die grossen Pendlerströme führen aber auf Strasse und Schiene zu Kapazitätsengpässen. Die Anzahl Parkplätze ist beschränkt, und die Politik setzt mehrheitlich auf die Förderung des öV sowie die Reduktion des motorisierten Individualverkehrs (MIV). Realistisch betrachtet kann im öV erst eine signifikante Kapazitätssteigerung erreicht werden, wenn zum einen bahnseitig die Durchmesserlinie Herzstück realisiert und zum andern auf der Strasse der Rheintunnel fertiggestellt ist – was frühestens 2035 der Fall sein wird. Die geplanten Infrastrukturausbauten werden also frühestens in 15 bis 20 Jahren greifen.

Stadtverträglich und praktisch Es liegt auf der Hand: Nebst dem Infrastrukturausbau müssen weitere Lösungen zur Überbrückung greifen, damit die Unternehmen so gut wie möglich erreichbar bleiben. Die Handelskammer hat deshalb zusammen mit dem baselstädtischen Bau- und Verkehrsdepartement, der Rapp AG und der Valencia Kommunikation AG Handlungsfelder für das Mobilitätsverhalten definiert. Konkret sind Massnahmen entwickelt worden, die den täglichen Arbeitsverkehr stadtverträglicher machen. Mit dem Projekt «Wirtschaftsfreundliches Mobilitätsmanagement Basel» wollen die Initianten gleichermassen Politiker, Unternehmen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer motivieren, die Verbesserung der Verkehrssituation voranzutreiben. Mobilität und Erreichbarkeit sind für jedes Unternehmen existenziell. Das «Wirtschaftsfreundliche Mobilitätsmanagement Basel» bietet einen Massnahmenkatalog, aus dem sich Unternehmen – alleine oder gemeinsam mit anderen – die für sie passenden Lösungen zusammenstellen können. Hier einige Beispiele zur Anschauung: §§ Mitarbeitende, die keinen Firmenparkplatz besetzen, erhalten einen Umweltbonus, zum Beispiel in Form einer Gutschrift an das U-Abo.

§§ Firmen bieten ihren Mitarbeitenden Veloabstellanlagen an. Diese sind überdacht, stehen unweit des Firmeneingangs und sind gegen Diebstahl gesichert. §§ Die Wahl des Firmenstandorts hat einen entscheidenden Einfluss auf das Mobilitätsverhalten. Unternehmen sollten immer möglichst darauf achten, dass sie gut mit dem öV, Fahrrad oder zu Fuss erreichbar sind. §§ Die Unternehmensleitung prägt die Mobilitätskultur mit, indem sie durch ihr Mobilitätsverhalten eine Vorbildfunktion wahrnimmt. §§ Eine Erhebung und Analyse der Mitarbeitermobilität mittels firmeninternem Fragebogen gibt dem Unternehmen wichtige Inputs zur Wahl der geeigneten Mobilitätsmassnahmen. Möchten Sie den vollständigen Massnahmenkatalog lesen? Dieser steht zum Download bereit: www.hkbb.ch/uploads/3726

Intelligentes Mobilitätsmanagement geht alle an Heute sollte sich jedes Unternehmen mit Mobilitätsfragen auseinandersetzen. Machen Sie deshalb mit und führen Sie ein griffiges Mobilitätsmanagement in Ihrem Unternehmen ein. Sie tragen damit aktiv zu einer verbesserten Verkehrssituation in Basel bei. Bei der Handelskammer beider Basel erhalten Sie detaillierte Informationen zum Thema. Falls Sie eine auf Ihr Unternehmen zugeschnittene Mobilitätsanalyse wünschen, vermitteln wir Ihnen gerne Fachberater. Falls Sie sich mit anderen Firmen, die Mobilitätsmanagement betreiben, austauschen möchten, bringen wir Sie zusammen. Und: Firmen, die ein Mobilitätsmanagement betreiben, können sich für den Award «Vorbildlich mobil» bewerben. Ihr Handelskammer-Direktkontakt: Florian Landolt, Tel. 061 270 60 24, f.landolt@hkbb.ch

Geschäftsführer Frühling : : 2016


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Bauen & Wohnen

Moderne GenossenschaftswohnungeN

  Wohnstadt

Die Wohnstadt Bau- und Verwaltungsgenossenschaft hat seit 43 Jahren ein beachtliches Portefeuille an Genossenschaftswohnungen erworben und erstellt. Verdichtung, Minergie, Systemholzbau, 2 000-WattGesellschaft: Dies sind lauter Stichworte, die bereits vor Jahren oder Jahrzehnten Eingang in den Wohnstadt-Alltag gefunden haben.

W

ie unterscheidet sich eine moderne Genossenschaftswohnung von einer normalen Neubauwohnung? Kaum! Unsere Wohnungen sind etwas dauerhafter und nachhaltiger gedacht und etwas knapper im Flächenzuschnitt. Die Nutzbarkeit einer Wohnung hängt direkt nicht mit den Quadratmetern zusammen, die Kosten aber schon. Wenn Interessierte unsere Wohnungen besichtigen, wissen sie in der Regel schnell, ob sie dort ihr Leben organisieren können. Sie fragen immer nach dem Mietpreis, aber kaum je nach der genauen Fläche. Daher unsere Maxime: Wohnungen sollen grosszügig und praktisch sein statt grossflächig und trendy.

Sind Wohnstadt-Wohnungen günstiger? Ja, weil sie knapper geschnitten sind. Unsere Baukosten sind dieselben, und auch die Anfangsmieten können nicht unter den Selbstkosten angesetzt werden. Nach zehn bis 15 Jahren sind unsere Wohnungen günstiger als diejenigen in vergleichbaren Rendite-Objekten. Der Profit bleibt eben in der Genossenschaft vor Ort. Ist das Genossenschaftsmodell noch zeitgemäss? Im unternehmerischen Sinne sicher. Genossenschaftsunternehmen wie Raiffeisen, Coop, Migros, Mobiliar können dank ihrer Genossenschaftsstruktur zum Teil andere Werte entwickeln und verfolgen und sind weniger den kurzfristigen und einseitigen Finanzmarktstimmungen unterworfen. Auch ist die Verwurzelung wichtig: Auch nach Jahrzehnten finden sich «Kümmerer» vor Ort. Die Bedeutung der Genossenschaft als reine Miliz-Selbsthilfeorganisation – nach dem Motto: «Wir tun uns zusammen und machen alles selbst, auch wenn wir‘s nicht wirklich können»  – nimmt eher ab, dafür sind die Anforderungen an Professionalität zu sehr angestiegen. Wohnstadt erbringt auch Dienstleistungen! Die Mitarbeitenden des neunköpfigen Geschäftsstellenteams erbringen vor allem Dienstleistungen in der Immobilienbewirtschaftung und im Rech-

nungswesen. Dazu kommen Beratung in Bau-, Sanierungs-, Finanzierungs-, Organisations- und Projektentwicklungsfragen für Wohnbauträger. Was macht Wohnstadt anders als andere Liegenschaftseigentümer? Dazu ein aktuelles Beispiel: Wir sanieren aktuell eine 120-jährige Liegenschaft im Matthäusquartier mit Kleinwohnungen, WC im Treppenhaus und mit Ateliersflächen. Zusammen mit den beauftragten Architekten haben wir ein Konzept erarbeitet und der Mieterschaft präsentiert. Wir haben schliesslich erreicht, dass das Haus unbewohnt umgebaut werden kann. In den neuen, teilweise 4- statt 1- bis 2-Zimmer-Wohnungen und den Ateliers ziehen nach der tiefgreifenden Erneuerung in diesem Sommer wieder die gleichen Mieter ein, z. T. in anderen Konstellationen. Ein solcher Prozess (ohne Mieterschlichtungsstelle) kann nur gelingen, wenn man ergebnisoffen agiert und kompromissbereit ist. Bei vielen Immobilienbesitzern sind Erstellung und Betrieb personell getrennt organisiert. Wir kennen unsere Liegenschaften, deren Geschichte, Stärken und Schwächen. Und wir wissen, welche Entscheidungen sich im jahrzehntelangen Betrieb wirklich bewähren. Diesen Erfahrungsschatz nutzen wir. Wie finanziert sich Wohnstadt? Unser Eigenkapital von aktuell CHF  11 Mio. kommt von über 600 Genossenschaftsmitgliedern. Dies sind Mieter, aber auch Ehemalige, Unternehmen, Sympathisanten, und viele mehr. Wir verzinsen das Anteilscheinkapital unserer Mitglieder seit vielen Jahren über 2 % Zins.

Weitere Informationen Wohnstadt Bau- und Verwaltungsgenossenschaft Viaduktstrasse 12 CH-4051 Basel Telefon +41 (0) 61 284 96 66 www.wohnstadt.ch

Baureife Projekte für 100  Wohnungen in Basel: Innenhof Riehenring 3 (Wettsteinquartier) und am Stadtrand Allschwil /Hegenheim (Bachgrabenparkplatz)

Geschäftsführer Frühling : : 2016


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Impressum & Inhaltsverzeichnis

Impressum ISSN 1662-1263 «Geschäftsführer» Frühling  : :   2016

Projektleiter Thomas Lindenmaier t.lindenmaier@prestigemedia.ch

Herausgeber

Verkauf Marco Bernasconi m.bernasconi@prestigemedia.ch

Prestige Media International AG St. Jakob-Strasse 110 CH-4132 Muttenz / Basel Telefon +41 (0) 61 335 60 80 Telefax +41 (0) 61 335 60 88 info@prestigemedia.ch www.prestigemedia.ch Verleger Francesco J. Ciringione Chefredaktor Niggi Freundlieb

Leitung Produktion & Grafik Sandra Schneider s.schneider@prestigemedia.ch Grafik Sandra Rizzi Jochen Schächtele Administration & Abo Service Serpil Dursun info@prestigemedia.ch

Bilder

Autoren Vanja Babic Dr. Gabriel Barell Sergio Bortolin Yvonne Beck Teresa da graça Martin Dätwyler Maurus Ebneter Jacqueline Etter Dr. Patrick Hensel & Dr. Nao Hensel Frank Linhart Georg Lutz Prof. Dr. med. Robert Ed. Oellinger David Renner René Ruepp Fabia Spiess Helena Ugrenovic Andreas Zappalà

Niggi Freun­dlieb, Fee Peper, Arts Vivants Produktionen, Bildagentur. Bei allen übrigen Bildern liegen die Bildrechte bei den jeweiligen Inserenten. Coverfoto: Juri Junkov FOTO & WERBEDESIGN

UG3 JMB Real Estate Management 52 K5 Basler Kurszentrum 62 Kaffeerösterei Buser 109 Kaiserstühler Weinmarketing GmbH 132 Kartraceland Weil am Rhein GmbH 138 KEL-Modellbau Senn 105 Kentucky Steakhouse 12 Kieser Training Schweiz AG 164 Krüger & Co. AG 152 Krüsiraum GmbH 85 Kurt Fankhauser AG 61 L & B Fenster GmbH 154 L1 ARCHITEKTEN AG 79, 80 Labelswitch, L’affaire GmbH 96 Lachenmeier Farben 155 Lampert & Zuckschwert GmbH 114 Laser Vista 33 Lederfärberei & Autosattlerei Schmid AG 96–97 Lehraufsicht, Brigitta Spalinger 94–95 Lehrling des Jahres 117 Linden Apotheke 89, 158–159 Lotti Partner AG 179 madörin der erste AG 53 Marco Schäffler Baugeschäft AG 78 Marquis AG 7, 40–42 MCH Group AG 112 McOptik (Schweiz) AG 139 Merschnigg Teppich & Bodenbeläge 102 MIC Cateringcompany GmbH 151 Möbel Roth AG 139 Nachtglimmen, News 162 Neptune Basel 125 Oldtimer-Galerie Laufenburg 56–57 Omlin Energiesysteme AG 110–111 Palliativzentrum Hildegard 134–135 Pascal Zuberbühler 86 Perfecta Personal AG 98–100 Peter Knogl, Cheval Blanc Trois Rois 123 Phoenix Basel AG 29 Pilum GmbH 99 Pizzeria Cucina Amici 145 PLANA Küchenland 37, 156 Plüss Sanitär Technik 16 Präsidialdepartement BS 175 Prestige Home 18–21 Prestige Media International AG 17 Prestigenews.com 33 Pro Engineering Security AG 67 Promotion Laufental Wirtschaftsförderung 118 Psychiatrie Baselland 60 Pure Aveda Hair & Spa 109 RCB Rutschmann

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Inhaltsverzeichnis 59 A.N.K. Tours AG 37 ABRO Ablauf und Rohrreinigungen 130–131 Abt Automobile AG 127 AC Auto AG 136 ActiFit 166 Adrian.mueller Immo Treuhand 116 Aloe Vera 161 alltech Installationen AG 143 Alta Aesthetica AG 86–87 Anissa Damali 13 Anton Saxer AG 148–149 Antonio Stefanelli Architektur und Planung GmbH 117 aquabasilea AG 88–89, 153 Arbeitgeberverband Basel 172–174 Arc-Award 70 ASGA Pensionskasse 127, 131 Auto Götte AG 39 Avec 54–55, 66 B & F  Partner GmbH 174 Balintra AG, Aquila 44 Banque CIC (Suisse) 11 Basler Kantonalbank 83 Basler Orthopädie René Ruepp AG 163 BauTech Personal AG 34–35 Bauteilbörse 163 Bawa AG 90–91 Beat Heizmann AG 82 Beetschen Studios AG 119 Belmot Swiss BRG Insurance Broker AG 137 Berlitz 176 Bestes Eigenheim 28, 180 Betten-Haus Bettina AG 133 Bike-Corner 134 Bitterli Optik 33 Blindenheim Basel 32, 39 Blumen- & Gartencenter Schmitt 113 Blutspendezentrum SRK beider Basel 37 Boner Elektrohaus 41 BPS Bütter Personal Solution 51 Brauerei Fischerstube 24 Brigitte Hasler Innenarchitektur 37 Bruderer Logistik AG 59 BS Büro Systems AG 39 Bussmann Treuhand 9 Bütler Men's Fashion 64 CEAmusic UG4 Chronometrie Spinnler + Schweizer AG 68–69 ColoBâle AG 65 Commerzbank 106–107 Daniel Humm 141 denova living & design GmbH

43 Die goldene Mitte, News 81 Domino Möbel AG 116 Drogerie Rühle 101 Eiche Metzgerie- und Party Service 38 Eingliederungsstätte Baselland ESB 163 Elektro Struss GmbH 2–3, 124 Emil Frey AG Basel-Dreispitz 40 Envitec AG 88 EP Leitz AG 120–121 Erbacher Bikes AG 165 Erwin Bucher GmbH 63 Ex  Team AG 94 Expressdruckerei GmbH 44 Fährhof Immobilien 10–13 FC  Basel  1893 AG, Andrea Roth 58 Finadata Treuhand GmbH 161 Fred Senn AG 123 Frenken Garage AG 48 frutt Resort AG 133 Funny Diving GmbH 167 Füürparadies GmbH 104 GAIA HOTEL 171 Ganter Basel AG UG2–1 Garage Hollenstein AG 29 Garage Plattner AG 129 Garage Schmid 104 Gasthof zum Rebstock GmbH 169 Geniale & Urban Architekten GmbH 167 Getzmann Wohnen 157 Gewerbeverband Basel-Stadt 97 GIBM Gewerblich-Industrielle Berufsfachschule Muttenz 173 Glatt + Vettiger AG 92 Gloor Gartenbau GmbH 125 Götschi AG 144 GP Immobilien GmbH 168 Gribi Vermarktung AG 53 Grieder Schliess + Sicherheitstechnik 130 H. P.  Gerber Pannendienst AG 177 Handelskammer beider Basel 170 Hattemer Partner GmbH 128 Hauseigentümerverband Basel-Stadt 49 Helvetia Versicherungen 165 Herzog & de Meuron 101 Hofgut Sonnenschein 109 Hotel Bienenberg 22–23 Hotel Bildungszentrum 21 133 Hundesalon Lucky Dog GmbH 72–73, 84 IC Unicon AG 160 Inhouse Immobilien GmbH 169 INSTA Industrie und Handels AG 84–86 iPunkt

113 Reha Mobil GmbH 107 Restaurant La Torre 101 Restaurant Linde 103 Restaurant Rubino 137 Rhytaxi Basel GmbH 171 Roland Boller Wintergärten 87 Rolladen AG 29 Rotstift AG 135 Rüegg Studio Basel 161 SABAG BASEL AG 37 Sautter Malerarbeiten AG 43 Schluchter, Licci & Partner AG 76–77 Schneider Sanitär + Spenglerei AG 155 Schreinerei Ackermann Philipp Vesenmeier 140 Schreinerei D. Monn 37 Schuhhaus Dorenbach 36 Schweizerische Treuhandgesellschaft AG 155 Securiton AG 142 selLED AG 47 SolBus AG 126 Sportliche Eleganz, News 53 Stagecom Event AG 145 Stilobjekt GmbH 74–75 Stöcklin Logistik AG 37 Straumann Rohr- und Abflussreinigungs-Service 150 Suter Immobilien Treuhand AG 95 TEKO Schweizerische Fachschule 46–47 Telebasel 50 The Cambridge Institute 53 Thommen Getränke AG 93 Tierdermatologie Basel 171 Top Immobilien AG 122 Touring Club Schweiz 30–31 Tretor AG 26–27 Turi Bautreuhand GmbH 37 Ulmann-Degen AG 50–51 Umfrage 14–15 V-ZUG AG 146–147 Varem AG 46 Viala AG 5 Victorinox 115 Vitalyse 163 Voellmy + Co. 25 Vögtli Mode 45 Webtimal GmbH 4 WIR Bank 108 Wirteverband Basel-Stadt 178 Wohnstadt Bau- und Verwaltungsgesellschaft 61 Wyss Samen und Pflanzen AG 45 ZESA GmbH 71 Zihlmann Electronics AG

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Jean-Marc Balmer Inhaber


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