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Wirtschaft im Dreiländereck

200 JAHRE BASLER MISSION MISSION 21 – EVANGELISCHES MISSIONSWERK BASEL

KOLUMNEN DR. MED.  DENT.  BENNY MÖLLER

HOLLENSTEIN AG

DR. FRANZ SALADIN

MIT BMW IN DIE AUTOMOBILE ZUKUNFT

DOMINIK MARBET, LIC. JUR.

EHC-BASEL/KLEINHÜNINGENPRÄSIDENT HANS-PETER GERBER

GABRIELL BARELL GUIDO MÜLLER, ADVOKAT

MIT KLEINEN SCHRITTEN IN DIE ZUKUNFT

FRANCO CECERE

SCHIMMELPILZ – DIE UNTERSCHÄTZTE GEFAHR

TELEBASEL-CHEFREDAKTORIN KARIN MÜLLER JE GLOBALER DIE NACHRICHTEN, DESTO WICHTIGER WIRD DER REGIONALJOURNALISMUS

OLIVIER PAGAN

ZOO BASEL MIT WEGWEISENDEN PROJEKTEN IN DIE ZUKUNFT

SAMANTHA STÄHLI

IM ZWEITEN LEHRJAHR ZUM «LEHRLING DES JAHRES 2014»

SPITAL DORNACH

STREBT QUALITATIVES UND QUANTITATIVES WACHSTUM AN

MARTIN OMLIN OMLIN ENERGIESYSTEME AG TELE BASEL // MESSE BASEL


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LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER

N

un geht der «Geschäftsführer» in sein zehntes Erscheinungsjahr – aber keine Angst, wir ersparen Ihnen Lobhudeleien jeglicher Art und schauen auch nicht zurück, weder im Zorn noch sonstwie. Vorausschauen oder voraussagen bringt irgendwie, angesichts einer aus allen Nähten platzenden Welt, aber auch nicht allzu viel, denn was aus heutiger Sicht morgen sein könnte, ist in der Regel schon heute Abend Makulatur. Immerhin könnten wir uns dann dennoch Experten nennen, denn laut Winston Churchill sind das Leute – vorzugsweise Wirtschaftswissenschaftler –, welche hinterher genau sagen können, warum ihre Prognosen nicht gestimmt haben. Churchill zu zitieren kommt übrigens immer gut an, auch wenn eigentlich niemand so recht weiss, warum, denn unter dem dicken Mann mit der Zigarre hat England letztlich seine Rolle als Weltmacht definitiv eingebüsst, was allerdings nicht ihm allein angelastet werden kann und vor allem, was viele Briten bis heute noch gar nicht bemerkt haben! Immerhin konnte Churchill reden und schreiben, was ihm sogar einen Nobelpreis für Literatur einbrachte. Das bedeutet aber auch nicht alles, denn einen Nobelpreis – allerdings in einer anderen Abteilung – haben auch begnadete Friedensstifter wie Henry Kissinger, Jassir Arafat oder Barack Obama erhalten  – um nur ein paar zu nennen, und um sich gleichzeitig die Frage zu stellen, weshalb denn eigentlich Francine Jordi bisher nicht in die Helene-Fischer-Hall-of-Fame aufgenommen worden ist, Roger Schawinski die Polo-Hofer-Gedächtnisverlustmedaille noch nicht erhalten hat, Sepp Blatter bislang nicht mit dem Gotti-Dienst-Erinnerungspreis bedacht worden oder Sacha Wigdorovits nicht einmal in der Kategorie «Schlaumeier» für die am Hosenband hängende Geri-Müller-Selfie-Plakette nominiert worden ist. Sie alle hätten es verdient, nicht nur mit Preisen und Ehrungen über-, sondern zugeschüttet zu werden, auf dass sie wenigstens in ihren ureigenen Domänen historisch korrekten Eingang in die Geschichtsbücher fänden. Sollten Sie allerdings auf bohrende Fragestellungen dieser Art zugunsten unterhaltender ­Informationen aus dem Wirtschaftsraum Nordwestschweiz und dem Dreiland verzichten wollen, sind Sie natürlich herzlich eingeladen, weiterhin der «Geschäftsführer»-Lektüre zu frönen, frei ohne Selbstbeweihräucherungen unsererseits – ob wir nun bereits im zehnten Erscheinungsjahr sind oder nicht.

Ihr Niggi Freundlieb Chefredaktor

RANGERGRIP

Ihr Thomas Lindenmaier Projektleiter

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INHALT

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OMLIN ENERGIE­ SYSTEME AG

ZOO BASEL

ROCHE-TÜRME

WEGWEISENDE PROJEKTE IN DIE ZUKUNFT

NEUE WAHRZEICHEN

HEIZEN MIT LEIDENSCHAFT

INHALT Omlin Energiesysteme AG Heizen mit Leidenschaft

6

Thomas Kessler Wohnraum, Grünraum und Naturschutz

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Der teuerste Schatz der Welt Die britischen Kronjuwelen

Spital Dornach Qualitativer und quantitativer Wachstum

28

Auto-Interleasing AG Das Flottenmanagement

58

«energiesparpriX» 30 Im Alltag Energie sparen

Markisenland 62 zaubert den Sommer auf Balkon und in den Garten

12

Helvetia Generalagent Alex Ebi

32

hotel bildungszentrum  21 Neuer Glanz

BASELWORLD 14 ist auch eine weltweite Medienplattform

Instinct Pictures Preiswert in Szene setzen

36

Klingeli 68 Die Legende geht mit der Zeit

Karin Müller Chefredaktorin von Telebasel

38

Chef de Cave Floriane Eznack

70

Therwil 40 Ist jetzt eine Stadt

«Grüner Heinrich» Geniessen auf neuzeitliche Art

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Roche-Türme 48 Neue Wahrzeichen

HOTEL MERIAN am RHEIN Bald ist es wieder so weit

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VIALA AG flexiblen Strategien

LWS Wärmeservice GmbH Vielfalt aus einer Hand

80

Grand Repos Die Qualität des Sitzens

84

Zoo Basel Wegweisende Projekte in die Zukunft

18

Schimmelpilz 22 die unterschätzte Gefahr Frenken-Garage 24 Neu gestalteter Ausstellungsraum Schuhhaus Dorenbach Das Fachgeschäft für Qualitätsschuhe

GESCHÄFTSFÜHRER 01 : : 2015

50

66

26 Museumsperlen 56 Schweizer Orte der Kunst


INHALT

66

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122 HOTEL BILDUNGS­ ZENTRUM 21

20 JAHRE «JANUS»

LEHRLING DES JAHRES

HEROINGESTÜTZTE BEHANDLUNG

SAMANTHA STÄHLI

NEUER GLANZ

KOLUMNEN Parkett-Lounge 86 Gut beraten zum Traumboden

Bad Ramsach Gesundheit, Wellness, Seminare

116

Urs Schaub AG Flexibel, nachhaltig und kundennah

88

Deutscher Verlag für Gesundheitsinformation GmbH Medizinische Experten stellen sich vor

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Roof Top Garden Über den Dächern der Stadt

90

Fraser Island/­Australien Verrückte Sand-Autobahn

96

46 94 110 120 126

PUBLIREPORTAGEN

McOptik 121 Gilbert Gress 20 Jahre «Janus» Heroingestützte Behandlung

Guido Müller Dominik Marbet, lic. iur. Gabriel Barell Dr. med. dent. Benny Möller Dr. Franz Saladin

122

Emil Frey AG, Basel Der Toyota Sienna 3.5 V6 AWD Luxuriöses Raumwunder

100

NEF Truckcenter AG Dealer of the year 2014

102

Lehrling des Jahres 2014 Samantha Stähli

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Garage Hollenstein Mit BMW in die automobile Zukunft

104

Mach dich auf dem Weg Werde Profi

130

Auto Götte AG, Reinach Korando PLUS Edition Strahlend in den Frühling

112

EHC Basel / Kleinhüningen 124 Mit kleinen Schritten in die Zukunft

Iannalfo & Sgariglia Mode von Euw AG Gärtnermeister beider Basel Schwabe Pharma AG JACQUET Osiro AG

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Inform Möbelsysteme AG

64

«Le Murenberg» 74 Domino Möbel AG 78 Zihlmann 82 Möbel Roth AG 92 sole uno 119

News Gentleman like

114

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AKTUELL

Omlin Energiesysteme AG – Heizen mit Leidenschaft Energie ist sein Leben. Ob im Beruf oder im Sport – Martin Omlin gehört zu jenen Menschen, für die der Tag zu kurz ist, um all das zu erreichen, was er sich vorgenommen hat. Dass dies dem Mitinhaber und Mitgeschäftsführer der Omlin Energiesysteme AG trotzdem immer wieder gelingt, spricht für sein Organisationstalent und seine Kreativität – und für seine bedingungslose Leidenschaft für alles, was er tut. Oder eben für seine Energie, die sein Leben sprichwörtlich bestimmt. Interview mit Martin Omlin von Niggi Freundlieb

M

artin Omlin plant und baut rund 100 Heizungsanlagen pro Jahr und leitet zusammen mit seiner Frau Cornelia die Unternehmung Omlin Energiesysteme AG mit rund 15 Mitarbeitenden. Er bestreitet Marathonläufe und Triathlons und schaufelt seit Kurzem auch wieder Zeit frei zum Mitwirken als Tambour an der Basler Fasnacht.

­ pportunismus nachweist. Er macht Behörden auf fehlende KontrollO mechanismen oder unsachgemässe Auflagen – wie zum Beispiel den Solardach-Zwang im Kanton Basel-Stadt – aufmerksam und verschont auch die eigene Branche nicht mit kritischen Anmerkungen. Nachhaltigkeit versteht er nicht als Marktsegment, sondern als grundsätzliche Verpflichtung eines Fachbetriebs.

Die Firma Omlin Energiesysteme AG ist spezialisiert auf hocheffiziente Öl- und Gasheizungen, hochwertige Fernwärmeheizungssysteme in den verschiedensten Zusammensetzungen, rein mit Naturwärme betriebene Wärmepumpen aller Arten und thermische Solaranlagen, die in ihrer Art und Weise kaum zu übertreffen sind. Dabei versteht sich das Birsfelder Unternehmen nicht als Installationsfirma, die einfach handelsübliche Anlagen einbaut, sondern als nachhaltiger Anlagebauer mit analytischem und innovativem Hintergrund. Ein Beispiel ist die Eisspeicherheizung ohne konventionelle Heizungsunterstützung, welche die Unternehmung Omlin Energiesysteme AG geplant und gebaut hat und als Referenzobjekt für den deutschen Heizungshersteller Viessmann sowie als Forschungsprojekt für die Fachhochschule Nordwestschweiz dient.

Im Interview mit dem Geschäftsführer gibt Martin Omlin nicht nur das Bild des ständig nach neuen, nachhaltigen und qualitativ hoch stehenden Lösungen suchenden Fachmannes und Unternehmers ab, der sich nie mit dem Erreichten zufriedengibt, sondern auch des streitbaren Experten, der sich nicht scheut, Ross und Reiter beim Namen zu nennen.

In der Öffentlichkeit wird Martin Omlin aber nicht nur als erfolgreicher Unternehmer wahrgenommen, sondern vor allem auch als scharf denkender und reflektierender Energiefachmann – sowie als innovativer Heizungsprofi, der mit profilierten Meinungen in zahlreichen Fachartikeln, Kolumnen und Publikationen mit seinen Meinungen nicht hinter dem Berg hält. Dabei lässt sich Martin Omlin nicht in eine Schablone pressen, sondern postuliert in Zeiten der sogenannten Energiewende pragmatische und nicht auf Ideologien basierende Lösungsansätze. Unverblümt kritisiert er Politiker, denen er mangelndes Fachwissen in Energiefragen und

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Herr Omlin, würden Sie sich als Querdenker bezeichnen? Martin Omlin: Ich wehre mich gegen eine unheilige Allianz von ideologisch geprägten, sogenannten Energieexperten in Politik und Verwaltung oder von auf Gewinnmaximierung ausgerichteten Unternehmen, die den Begriff Nachhaltigkeit nach ihrem eigenen Gusto interpretieren. Das heisst aber noch lange nicht, dass ich ein Exot bin. In meiner Arbeit und meinem Streben geht es vor allem darum, unserer Kundschaft bedürfnisgerechte und tatsächlich nachhaltige Lösungen anzubieten. Dies in allen Energiebereichen zu erreichen, erfordert eine erhöhte Fachkompetenz. Darum bieten wir nach wie vor auch hocheffiziente Ölheizungen an, die einer Wärmepumpe in nichts nachstehen. Unsere Devise heisst, lieber konventionell hocheffizient den Bedürfnissen zu entsprechen, als alternativ völlig danebenzugreifen.


Dies alles erreicht man nicht mit plakativen Sprüchen, sondern nur mit einem breiten Fachwissen und mit gesundem Menschenverstand. Daran fehlt es – ich muss es so klar ausdrücken – vielen Politikern, die vor allem als Interessenvertreter fungieren. Leider hinkt auch unser Branchenverband dem Begriff Nachhaltigkeit hinterher und setzt sich nicht für die dringend notwendigen Rahmenbedingungen ein, um wirklich nachhaltig an breiter Front zu wirken. Dass es in unserer Branche an breitem, alternativem Fachwissen fehlt, ist eine harte Tatsache mit weitereilend negativen Folgen. Beispielsweise haben wir eine Stelle als Heizungsplaner/in seit Monaten offen, ohne diese mit einer entsprechend ausgewiesenen Fachkraft besetzen zu können. Nicht ohne Grund gehen bei uns im Büro vermehrt um 2 Uhr morgens die Lichter an. Um Ressourcen sparen zu können, müssen Ressourcen freigesetzt werden – und an denen fehlt es an allen Ecken und Enden. Was spricht gegen den Solardach-Zwang im Kanton Basel-Stadt? Seit vier Jahren schreibt das Energiegesetz Basel-Stadt vor, dass bei der Sanierung von Heizungsanlagen mit konventionellen Energieträgern wie Gas oder Öl das Warmwasser zu 50 % mit alternativer Energie aufgeheizt werden muss. Falls eine Solaranlage als Alternativvariante nicht möglich ist, wird ein Fernwärmeanschluss verlangt, sofern sich das Haus im Versorgungsgebiet der Fernwärme Basel-Stadt befindet. Als krassen Gegensatz zu diesem harten Gesetz darf man einen Aussenpool in Basel-Stadt, Riehen oder Bettingen mit Holz beheizen! Der Kanton kennt leider keine Kontrollen darüber, ob sich die vorschriftsgemässen Solaranlagen nachhaltig in Betrieb befinden. Dies führt dazu, dass die Energiebilanz vieler Solaranlagen negativ ausfällt, ohne dass dies jemand bemerkt. Das kann doch nicht das Ziel des Ge­ setzes sein! Generell prangern wir an, dass man im Gegensatz zu konventionellen Energiesystemen für alternative Anlagen keine Kontrollpflicht kennt. Stellen Sie sich einen Fahrradzwang in Basel-Stadt ohne Ver­ kehrspolizei vor. So geht es nun wirklich nicht – und mit Nachhaltigkeit hat dies schon gar nichts zu tun! >

MARTIN OMLIN Alter: 46 Zivilstand: verheiratet Erlernter Beruf: Sanitär- und Heizungsinstallateur EFZ und Gebäudetechnikplaner Heizung EFZ, mit fachspezifischen Weiterbildungen, zum Beispiel als zertifizierter Solarwärmeplaner Heutige Position: Mitinhaber und Mitgeschäftsführer Omlin Energiesysteme AG Hobbys: alles, was mit Energie zu tun hat

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AKTUELL

Weshalb hinterfragen Sie die Nachhaltigkeit der Fernwärme im Kanton Basel-Stadt? Die Fernwärme wird erst durch den Verbrennungsanteil des städtischen Abfalls zum alternativen Energieträger. Je mehr Abfall die Stadt produziert, desto positiver fallen die Energiebilanz und somit der CO2-Ausstoss der Fernwärme Basel-Stadt aus – die CO2-intensive Verbrennung wird ganz einfach in Abzug gebracht. Aufgrund des Energiegesetzes Basel-Stadt explodiert zudem der Bedarf an Fernwärmeheizungen ungerechtfertigt – das Fernwärmenetz muss so stetig ausgebaut werden, was hohe Kosten zur Folge hat. Als negative Folge dieses Zusatzbedarfs müssen wir immer mehr Abfall produzieren, um so eine positive CO2-Bilanz zu erhalten. Das ist ein Grundziel des aktuellen Energiegesetzes. Die Fernwärme ist also kein ökologischer Volltreffer? Die Fernwärme Basel-Stadt verbietet aus technischen Gründen, eine thermische Solaranlage einzubinden, obwohl dies möglich und sinnvoll wäre. So ist das Fernwärmenetz Basel-Stadt im Sommer nur in Betrieb, um flächendeckend Warmwasser aufzubereiten. Das macht die Fernwärme zur teuersten Energie. Und sie ist keinesfalls ökologisch grün. Deswegen können die Hauseigentümer die Kosten einer Umstellung auf Fernwärme auch nicht als Zusatzinvestition verrechnen. Im Gegensatz zur Fernwärme reduziert sich beim Einbau einer Gas- oder Ölheizung mit einer einwandfrei funktionierenden thermi-

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schen Solaranlage die Energiebilanz der Liegenschaft. Und die Zusatzinvestition für die thermische Solaranlage darf den Mietern nach einem festen Zinssatz anteilmässig verrechnet werden. Dieser Gegensatz ist für mich unverständlich und absurd! Warum kritisieren Sie das Energiesparpaket Baselland? Hauptsächlich geht es um die Dominanz der beiden Energieversorger EBM und EBL und ihre Rolle im Energiesparpaket Baselland. Zudem stellt die EBL nicht nur Energie her. Sie baut auch neue Energiesysteme u. a. in bestehenden Bauten ein und konkurrenziert damit den freien Wettbewerb. Und am Ende versorgt die EBL die von ihr gebauten Heizungssysteme u. a. mit eigener Energie. Beide Energieversorger ­ kommen als Partner des Energiesparpakets zu vom Kanton mitfinanzierten Beratungsmandaten und können so beim Einbau von Heizungsoder Solarsystemen direkt Einfluss auf den freien Wettbewerb nehmen. Besonders stossend ist, dass der Einbau neuer Wärmepumpenanlagen ohne öffentliche Kontrolle erfolgt, so wie man dies bei Öl- oder Gasheizungen kennt. Wo keine Kontrollen bestehen, fehlen dringend erforderliche rechtliche Beweismittel – zum Beispiel wenn eine alternative Wärmepumpenanlage ihrem Anspruch der Nachhaltigkeit nicht gerecht wird und trotz eisiger Kälte im Haus zum Energiefresser wird. Ich frage mich ernsthaft, wie lange es noch dauert, bis die Kaminfegermeister die Lücke im Kontrollsystem erkennen und füllen. Der Kaminfegermeisterverband ist ein flächendeckendes Kontrollsystem, das hier eine wichtige Rolle spielen sollte.


AKTUELL

9

Was ist nun die richtige Lösung für mein Haus?

D IENSTLEISTUNGEN

Die richtige Lösung muss jedes Mal nach Gebäudetyp und individuellen Bedürfnissen genau evaluiert werden. Bedürfnisgerecht heisst, dass wir bei der Planung einer Anlage nicht ideologisch, sondern mit gesundem Menschenverstand vorgehen und die individuellen Bedürfnisse an eine Heizung berücksichtigen. Deshalb lautet unser Firmencredo: lieber eine richtig gebaute und dimensionierte konventionelle Heizung als eine falsch gebaute Alternativanlage!

§§ Spezialisiert auf u. a. Ölheizungen, Gasheizungen, Fernwärme, Wärmepumpen aller Art, thermische Solaranlagen, Eisspeicherheizungen §§ Heizungssanierung mit Gesamtkoordination §§ Fehleranalyse mit Gesamtbeurteilung §§ Installation u. a. von Heizkörpern, Fussbodenheizungen, Thermostaten-Ventilen, Expansionsgefässen, Umwälzpumpen §§ Heizungsunterhalt und Boiler-Reinigungen

An welchen aktuellen Projekten arbeiten Sie gerade? Aktuell sind von uns mehrere grössere thermische Solaranlagen in ­Betrieb, die sich aus den technisch neuesten Errungenschaften zusammensetzen und von uns gemessen und ausgewertet werden. Schon zu Beginn des solaren Booms stellten wir mit unseren Messungen fest, dass die Reichweite des solaren Nutzens über 24 Stunden ein wichtiger Faktor ist. Diesem muss man unbedingt Rechnung tragen, wenn man das Ziel der Nachhaltigkeit erreichen will. Doch leider ist es eine Tatsache, dass die meisten thermischen Solaranlagen nur knapp zur Deckung der Stand-by-Verluste ausreichen. Mit unseren professionalisierten sanitärseitigen Rückkühlungssystemen reduzieren wir den Stand-byVerlust eines Systems zur Warmwasserbereitung auch in grösseren Liegenschaften auf ein absolutes Minimum. So kann man sich über Warmwasser freuen, das wirklich mit Sonne erwärmt wurde! Wir arbeiten zudem an Systemlösungen, die es im Sommer auch in grösseren Liegenschaften ermöglichen, den Gas- oder Ölbrenner zur Warmwasserbereitung auszuschalten. Hierzu setzen wir Ladesysteme ein, die zur Bereitstellung von Warmwasser mit Naturwärme geeignet sind. Sehr wichtig für den effizienten Betrieb von mit Naturwärme betriebenen Solarsystemen ist also die Produktionsdauer ohne Berücksichtigung konventioneller Energieträger. Je rascher Warmwasser zur Verfügung gestellt werden muss, desto geringer fällt der solare Nutzen aus. Dass der Kanton Basel-Stadt lediglich die Einhaltung einer Kollektorenfläche mit Bezug auf die Wohnfläche fordert, ohne andere wichtige Faktoren einzubeziehen, löst bei mir als Fachmann nur noch heftiges Kopfschütteln aus. Omlin Energiesysteme – Heizen mit Leidenschaft, heisst Ihr Slogan. Warum mit Leidenschaft? Mit unserem Mehrwissen gehen wir eigene Wege. Wir setzen uns für einwandfrei funktionierende und nachhaltige Energie- und Heizungssysteme ein. An unseren Heizungssystemen hat man ganz einfach Freude. Dass wir uns abheben und mit den Marktbegleitern ganz einfach nicht mehr vergleichbar sind, bedeutet «Freund»- und «Leiden»-schaft in einem. Freundschaft, wenn dieser Mehrwert erkannt wird und man sich am Ende gemeinsam an einer neuen Heizungsanlage erfreuen kann. So entstehen wirklich rasch Freundschaften. Leidenschaft, wenn man diesen Mehrwert nicht zu schätzen weiss und wir für die Heizungssanierung dann nicht den Zuschlag bekommen. Grundsätzlich betrachten wir es als ausgewiesener Fachbetrieb als unsere Pflicht, mit unserem Mehrwissen Räume zu schaffen, um diese mit technisch nachhaltigen Systemen auszustatten. Wir bieten alles aus einer Hand an, um das Ziel der Nachhaltigkeit zu 100 % zu erreichen. Ein lohnenswerter Weg, der uns täglich Freude bereitet – in Zusammenarbeit mit einer Kundschaft, für die unsere Arbeit mehr wert, also ein echter Mehrwert ist!

WEITERE INFORMATIONEN Omlin Energiesysteme AG Salinenstrasse 3 CH-4127 Birsfelden Telefon +41 (0)61 378 85 00 Telefax +41 (0)61 378 85 01 www.omlin.com

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AKTUELL

«Wohnraum, Grünraum und Naturschutz widersprechen sich nicht» Nach dem Nein des Souveräns zum Grossratsbeschluss betreffend Stadtrandentwicklung Ost von Ende September 2014 prüft die Basler Regierung nun alternative Lösungen. Interview mit Thomas Kessler von Niggi Freundlieb

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abei geht es darum, dem Volkswillen nach Grünraum und ­Naturschutz zu entsprechen und gleichzeitig dringend be­ nötigten Wohnraum im Bereich Badischer Bahnhof, Wettstein, Rosental und Rankhof zu schaffen, dies nicht zuletzt aufgrund des Roche-Entscheids, über drei Milliarden Franken in den Standort Basel zu investieren, der auch die Schaffung von 2 000 Arbeitsplätzen beinhaltet.

Im Interview mit dem «Geschäftsfüherer» bekräftigt Kantons- und Entwicklungskonzept Stadtentwickler Thomas Kessler die Notwendigkeit, die angespannte Wohnraumsituation zu entspannen, den Volkswillen zu respektieren und zusammen im Dialog mit Kritikern und potenziellen Investoren der angedachten Stadtrandentwicklung Ost verträgliche Lösungen zu entwickeln. Konzeptkarte Planungsperimeter Stadtachse Rosentalstrasse aufwerten

WIESE

Bahnhofplatz neu gestalten Bahnhof Zugänge Bahnhof öffnen

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Nutzungspotentiale Kulturangebot sichern Öffentlichen Raum attraktivieren

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Städtebau Raumprägende Kante gestalten Neue Bebauung und H städtebauliche Akzente prüfen

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Wegnetz Fuss- und / oder Veloverkehrsnetz verdichten

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Fuss- und Veloweg schaffen

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Frei- und Strassenräume Attraktive Strassenräume gestalten

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Bestand

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Haltestelle Tram / Bus Raumprägende Kante

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Thomas Kessler: Der Eindruck, dass die Regierung sich um den Volkswillen foutiert, ist nicht richtig. Das Gegenteil ist der Fall, denn das gleichzeitige Nein zur Stadtrand­ entwicklung Süd oder die ablehnende Haltung insbesondere in Riehen zu baulichen Grossprojekten haben vor allem gezeigt, dass die Bevölkerung den Erhalt von Grünzonen und den Naturschutz hoch bewertet, was die Regierung aufnehmen und in ihre Überlegungen einbeziehen wird. Wir werden nun Gespräche mit betroffenen Bewohnern, Kritikern und potenziellen Investoren führen, um im Dialog deren Inputs aufzunehmen, um sowohl den Erhalt von Grünflächen und den Naturschutz als auch den Bedarf an Wohnraum möglichst unter einen Hut zu bringen. Wieso wird der Stadtrandentwicklung Ost so viel Bedeutung beigemessen? Zum einen benötigen wir dringend mehr Wohnraum in Basel.

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Geschäftsführer: Kurz nach der Abstimmung zur Stadtrandentwicklung Ost, beziehungsweise dem Nein des Volkes zum Bau von 12 Wohntürmen kündigte der Regierungspräsident die Auflage eines neuen diesbezüglichen Projektes an, was zumindest bei den Abstimmungsgewinnern für Irritationen sorgte. Können Sie das nachvollziehen?

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AKTUELL Zudem ist mit dem Entscheid der Roche, einen zweiten Turm zu bauen und erfreulicherweise insgesamt 3,4 Milliarden Franken in den Standort Basel zu investieren – was sich unter anderem in der Schaffung von Arbeitsplätzen für rund 2 000 Menschen niederschlägt –, eine neue Ausgangslage entstanden, auf die Basel reagieren muss. Zusätzlicher Wohnraum in der Nähe der Roche würde einerseits die Pendler- und Mobilitätsproblematik nachhaltig lösen. Anderseits würde der Druck insbesondere auf Wohnungen in den anliegenden Quartieren ge­ mildert.

THOMAS KESSLER leitet seit 2009 die Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung. Vorher war er Drogen­ delegierter (1991–1998) und Leiter der Integrationsstelle (1999–2008). Er ist zudem Mitglied der Eidg. Kommis­ sion für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ).

Was sind denn die Alternativen zu den zwölf Wohntürmen, die ja nicht gebaut werden sollen, denn mehr Platz steht ja eigentlich nicht zur Verfügung? Wir sollten das gesamte Gebiet rund um den Badischen Bahnhof, inklusive Rosental, Wettstein, Erlenmatt und Rankhof, in unsere Überlegungen einbeziehen. Dabei geht es nicht darum, neue Hochhäuser zu planen, sondern den bestehenden Baubestand und vorhandene Nutzungsflächen zu optimieren und für Erweiterungen als Wohnraum zu nutzen. So wurden in den letzten Jahren jeweils einige Dutzend Wohnungen durch Dachstockausbauten gewonnen. Dabei macht der Kanton in Beratungsangeboten auf Ausbaumöglichkeiten aufmerksam, der Investitionsentscheid liegt jedoch bei den Eigentümern.

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WEITERE INFORMATIONEN Präsidialdepartement | Kantons- und Stadtentwicklung Marktplatz 30a CH-4001 Basel Telefon +41 (0)61 267 88 97 Telefax +41 (0)61 267 88 66 www.entwicklung.bs.ch

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AKTUELL

Der teuerste Schatz der Welt Die britischen Kronjuwelen

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ie viel sie zusammen genau wert sind, weiss keiner so genau. Sicher ist aber: Bei den britischen Kronjuwelen handelt es sich um die weltweit wertvollste Sammlung an Juwelen und Diamanten. Die meisten der teuren Prachtstücke werden im «Tower of London» aufbewahrt, gut gesichert hinter mehreren tonnenschweren Stahltüren. Neben ausgewählten Schwertern, Zeptern und Ringen sind es vor allem die mit einigen der teuersten Diamanten der Welt bestückten königlichen Kronen, die den Preis der Sammlung ins Unermessliche steigen lassen. Eines der wertvollen Unikate ist die 1661 a­ ngefertigte «St Edward’s Crown», bei der 444 Perlen und Edelsteine auf massivem Gold um die Wette strahlen. Die über zwei Kilogramm schwere Krone erfüllt auch heute noch eine wichtige Funktion: Bei jeder Krönungsmesse wird sie aus ihrer Vitrine geholt und als Symbol der neuen königlichen Autorität eingesetzt. Noch  teurer dürfte aber die «Imperial State Crown» sein. Mit ihren 2868 Diaman­ten, 17 Saphiren, elf Smaragden, 269 Perlen und fünf ­Rubinen gilt sie zu Recht als das Glanzstück der britischen Kron­juwelen. Allein der «Cullinan II», der grösste Diamant auf der Krone, muss ein Vermögen wert sei. Mit 317 Karat ist er einer der grössten und teuersten Diamanten der Welt. Auch sie wird nach wie vor getragen: Bei jeder neuen Par­lamentseröffnung darf die Queen ihr Haupt damit schmücken. Ein e­ chtes Kuriosum der Sammlung ist die «Grand Punch Bowl», die fast fünf Zentner wiegt und ­144 Flaschen Wein fasst. Am 65. Geburtstag von William IV. wurde sie als Weinkühler benutzt, s­ päter dann zum Bowlengefäss umfunktioniert. So könig­lich trinkt man nur bei den Royals! Die Geschichte des «Cullinan-Diamanten» Der grösste Diamant, der jemals gefunden wurde, ist der ­«Cullinan-Diamant». Er wog im Rohzustand 3106,75 Karat und wurde 1905 per Zufall von dem Engländer Frederick Wells in einer südafrikanischen Mine entdeckt. Später wurde der Riesendiamant in Amsterdam in 105 Steine gespalten. Der «Cullinan I» ist der grösste Teildiamant und auch unter dem Namen «Great Star of Africa» bekannt. Der tropfen­förmig geschliffene

Ausnahmestein wiegt 530,2 Karat und ziert das königliche Zepter von König Edward VII. Der «Cullinan II» schmückt die «Imperial State Crown», der «Cullinan III» (94,4 Karat) die Krone von Köni­ gin Mary. Die   restlichen Teildiamanten wurden zur Verzierung von Broschen oder Ringen eingesetzt.

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AKTUELL

Die BASELWORLD ist auch eine weltweite Medienplattform Die 43. Ausgabe der BASELWORLD findet dieses Jahr vom 19. bis 26. März statt. An der wichtigsten Branchenplattform für die Uhren- und Schmuckindustrie weltweit werden die wichtigsten Uhren- und Schmuckhersteller, Diamanten-, Perlen- und Edelsteinhändler sowie Maschinenhersteller und Zulieferer vertreten sein. Erwartet werden rund 1’500 ausstellende Firmen aus über 40 Ländern, 4’000 Journalisten aus über 70 Ländern sowie rund 150’000 Besuchende. Interview mit Christian Jecker von Niggi Freundlieb

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ie BASELWORLD ist nicht nur für die organisierende MCH Group, zu der die MCH Messe Basel, die MCH Messe Zürich, die MCH Beaulieu Lausanne sowie mehrere Event-Services-Gesellschaften gehören, von herausragender Bedeutung; ihre wirtschaftlichen Auswirkungen insgesamt sind enorm. So verzeichnete die Schweizer Uhrenindustrie, die zu 95 Prozent an der BASELWORLD vertreten ist, Exporte von rund 22 Milliarden Schweizer Franken. Aber nicht nur die Uhren- und Schmuckindustrie profitiert, sondern auch die ganze Schweiz, da die BASELWORLD etwa 2,4 Milliarden Schweizer Franken direkte und indirekte Umsätze pro Jahr generiert und damit ungefähr 13’000 Stellen schafft. Im «Geschäftsführer»-Interview spricht Christian Jecker, Leiter Unternehmenskommunikation MCH Group, darüber, wie wichtig der neue Hallenkomplex für die BASELWORLD ist, welche Anstrengungen die MCH Group unternimmt, um die Aussteller an die Messe zu binden oder welche Rolle den Medien an der BASELWORLD zukommt. Geschäftsführer: Wie ist Ihr Fazit nach der Eröffnung des neuen Hallenkomplexes vor zwei Jahren in Bezug auf dessen Funktionalität und die konzeptionellen Anpassungen sowie Neuerungen, was die Durchführung der BASELWORLD anbelangt?

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Christian Jecker: Das Fazit fällt äusserst positiv aus. Mit dem neuen Hallenkomplex ist ja nicht einfach eine neue bauliche Situation, sondern es sind die Voraussetzungen für das neue Konzept der BASELWORLD geschaffen worden. Können Sie dieses neue Konzept kurz skizzieren? Früher hatte man eine Sektorierung nach Branchen, welche auf die verschiedenen Gebäude aufgeteilt war. Mit der neuen Halle konnte man ein Platzierungskonzept nach Markenrelevanz realisieren. Konkret haben wir nun eine Aufteilung nach globalen und internationalen Uhren- und Schmuckmarken, Steinen und Perlen sowie Länderpavillons und verwandte Branchen. Diese Aufteilung, welche den Bedürfnissen der Aussteller entgegenkommt, ist nur dank der durchgehenden Halle möglich geworden. Haben denn die Aussteller die neuen Möglichkeiten, welche der Neubaukomplex bietet, auch genutzt? Es ist ja nicht so, dass die MCH Group aus reinem Spass an der Freud’ diesen neuen Hallenkomplex gebaut hat. Vielmehr galt es, die Bedürfnisse der Aussteller, mit denen wir bereits im Planungsprozess einen


engen diesbezüglichen Gedankenaustausch gepflegt haben, zu erfüllen. Dementsprechend haben 2013 praktisch alle Aussteller an ihren neuen Standorten neue Stände entwickelt. Weitere haben letztes Jahr nachgezogen, und die Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. So haben wir dieses Jahr für den Stand der Firma Hublot das Erdgeschoss durchgebrochen, um im Keller Platz für zwei zusätzliche Geschosse zu schaffen. Wieso war dies nötig? Zum einen benötigen gerade grosse Marken wie Hublot mehr Platz für Büros und Räumlichkeiten, wo Kunden empfangen werden können, zum anderen muss vor allem dem wachsenden Raum- und Infrastrukturbedarf aufgrund des grossen Medieninteresses Rechnung getragen werden. Letzteres ist im Fall der Firma Hublot der Auslöser für die Vergrösserung. Welche Rolle spielen denn die Medien an der BASELWORLD? Mit der BASELWORLD schaffen wir hier für die ganze Branche eine Medienplattform, wie sie einzelne Unternehmen nicht schaffen könn-

ten. Rund 4’000 Vertreter der weltweit wichtigsten Medien berichten jeweils über die BASELWORLD. Sie transportieren die Botschaften der ausstellenden Firmen in alle Welt und stellen deren Produkte vor. An der BASELWORLD widmen Führungskräfte der ausstellenden Firmen zum Teil 70 bis 80 Prozent ihrer Zeit den Medien. Das zeigt, wie wichtig ihnen die globale mediale Aufmerksamkeit ist. Die MCH Group entwickelt deshalb den gesamten Kommunikationsbereich laufend weiter. So hat sie letztes Jahr das Medienzentrum erneuert und modernisiert und zusätzliche Arbeitsplätze sowie Verpflegungsmöglichkeiten für Journalisten geschaffen. 2013 haben die Gewerkschaften im Vorfeld der BASELWORLD im Bereich Standbau Verstösse gegen den Gesamtarbeitsvertrag (GAV) geortet – wie sieht die diesbezügliche Situation im Moment aus? Grundsätzlich weiss nach wie vor niemand so genau, wie der Schreiner-GAV, der noch bis 2016 auch für den Messestandbau Gültigkeit hat, umgesetzt werden soll – weil er für das Messewesen untauglich und nicht umsetzbar ist. Die MCH Group hat in den letzten Jahren grosse Anstrengungen unternommen, dass konstruktive Lösungen  >

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geschaffen werden, die den Absichten des Gesetzgebers, aber auch der speziellen Situation des Messebaus entsprechen. So hat sie 2014 unter anderem Zutrittskontrollen für die Standbauer eingeführt, wie es dies auf keinem anderen Messeplatz gibt. Der Aufbau der BASELWORLD 2014 verlief sehr ruhig – zumindest haben wir seitens der Kontrollorgane keine anderslautenden Informationen. Mittlerweile ist nun etwas Bewegung in die ganze Angelegenheit gekommen: Der Bundesrat hat die Sozialpartner angewiesen, bis 2016 eine Standbau-gerechte Lösung zu finden. Zur Diskussion stehen dabei Korrekturen im bestehenden GAV oder die Schaffung eines eigenen Standbauer-Gesamtarbeitsvertrages, welcher die spezifischen Gegebenheiten dieser Branche berücksichtigt. Die MCH Group wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass es zu einer Lösung kommt, welche es erlauben wird, eine Messe wie BASELWORLD weiterhin in der Schweiz beziehungsweise in Basel durchzuführen.

CHRISTIAN JECKER Alter: 55 Zivilstand: verheiratet; 2 Kinder Erlernter Beruf: phil I; Journalist; Kommunikationsmanager Heutige Position: Leiter Unternehmenskommunikation MCH Group (seit 1992) Hobbys: Lesen, Sport, Politik

WEITERE INFORMATIONEN MCH Group AG CH-4005 Basel Telefon +41 (0)58 200 20 20 Telefax +41 (0)58 206 21 82 info@mch-group.com www.mch-group.com www.baselworld.com

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Zoo Basel mit wegweisenden Projekten in die Zukunft Mit gegen zwei Millionen Besuchen verzeichnete der Zoo Basel 2013 einen neuen Rekord. Dass die Strahlkraft dieser ur-baslerischen Institution und des ältesten zoologischen Gartens der Schweiz mit heute rund 7’000 Tieren in über 600 Arten weit über die Landesgrenzen hinaus ungebrochen ist, wird damit eindrücklich dokumentiert. Eine Maximierung der Besucherzahlen steht jedoch nicht im Zentrum der Bemühungen des Teams um Zoo-Direktor Olivier Pagan. Die Schwerpunkte sind Erholung, Bildung, ­Naturschutz und Forschung. Dafür stehen zahlreiche wegweisende Projekte, welche in den letzten Jahren realisiert wurden und vor allem für die nähere Zukunft geplant sind oder vor der Vollendung stehen. Interview mit Olivier Pagan von Niggi Freundlieb

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it Anlagen wie Etoscha und Australis, der neuen Nashornanlage oder der Geigy-Anlage mit grossen Aussenanlagen für Menschenaffen, hat der Zoo Basel in der jüngeren Vergangenheit ein neues Konzept in der Tierhaltung verwirklicht. Es ist thematisch ausgerichtet und zielt darauf, dass die artgerecht gehaltenen Tiere wenn immer möglich gemeinsam mit anderen Arten leben und die Gestaltung zusammen mit den Pflanzen eine Übersetzung des heimatlichen Lebensraumes der Tiere vermitteln soll. Im Interview mit dem Geschäftsführer spricht Zolli-Direktor Olivier Pagan über die Philosophie des 1874 gegründeten Zoo Basel und gibt unter anderem Auskunft über die zurzeit im Bau befindliche Elefantenanlage «Tembea», den Umbau des Zoorestaurants, den geplanten Ein-bezug des heute als Parkplatz genutzten Geländes beim Haupteingang für eine Afrika-Anlage, über das «Ozeanium» bei der Heuwaage sowie über die Pläne eines unterirdischen Parkings am Erdbeergraben.

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Geschäftsführer: Wie weit ist man beim Bau der Elefantenanlage «Tembea»? Olivier Pagan: Der Bau der Bullen-Aussenanlage ist bereits fortgeschritten. Als nächster Schritt wird die Anlage mit unterschiedlichen Bodensubstraten, Wasser, Totholz und Pflanzen eingerichtet und ab Spätsommer 2015 den Kühen zur Verfügung gestellt. Das sich ebenfalls im Rohbau befindende Elefantenhaus wird im Frühling 2016 bezugsbereit sein. Nach dem Umzug ins neue Haus wird das alte Elefantenhaus abgerissen. Ganz zum Schluss werden der Zugang zum Haus von der Restaurantseite sowie die Beobachtungsplattform zwischen Restaurant und Elefantenanlage gebaut. Die Fertigstellung der Gesamtanlage ist auf Ende 2016 geplant. Wie schreitet der Umbau des Zoorestaurants voran? Die Arbeiten für den Umbau des Zoorestaurants sind in vollem Gange. Das Restaurant soll in zwei Schritten eröffnet werden. Im Frühling 2015 werden der Selbstbedienungsteil im Parterre und Anfang Sommer der


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erste Stock eröffnet. Im neuen Restaurant werden die Gäste durch ein grosses Fenster Aussicht auf die Elefantenanlage haben. Bis zur Eröffnung ist die Verpflegung mit einem provisorischen Restaurationsbetrieb gewährleistet. Was ist neu im umgebauten Zoorestaurant? Mit dem Umbau wird das 1935 eingeweihte Gebäude des Architekten Heinrich Flügel in einen an die heutigen Bedürfnisse angepassten Restaurationsbetrieb überführt. Neben einem Eventsaal, einem grosszü­ gigen Foyer und Sitzungsräumen für Anlässe, Bankette und Seminare dürfen sich die Zoobesucher auf ein grosszügiges Selbstbedienungs­ restaurant mit Ausblick auf die Elefantenanlage freuen. Das erweiterte Selbstbedienungsrestaurant im Parterre wird mit einem bedienten Teil und einem Spielbereich für Kinder ergänzt. Der Aussenbereich des Restaurants ist mittels einer grossen Terrasse auf eine Ebene angehoben worden. Darunter sind Schulungsräume und vor der Terrasse ein grosszügiger Picknickplatz entstanden. Die neuen Räume im ersten >

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Stock bieten Platz für kleine Meetings bis hin zu grossen Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Firmenanlässe. Wie sieht das kulinarische Angebot im neuen Zoorestaurant aus? Das kulinarische Angebot im neuen Restaurant reicht vom Salat- und Dessertbuffet, der Binggis-Ecke, einem grossen Grillangebot bis zu Pasta-Angeboten und einer Wok-Ecke. Dies alles wird in Zukunft im Front-Cooking vor dem Kunden zubereitet, und die angebotenen Menüs können flexibler als bisher zusammengestellt werden. Beim Angebot wird vermehrt auf regionale und saisonale Produkte geachtet. Als zukünftiges Leuchtturmprojekt des Zoo Basel gilt das «Ozeanium» auf der Heuwaage – wie weit ist man mit der Konkretisierung dieses Projektes? Nachdem das aus einem Architekturwettbwerb hervorgegangene Siegerprojekt «Seacliff» von Boltshauser Architekten der Öffentlichkeit vorgestellt werden konnte, liefert nun das Vorprojekt die Basis für die Gestaltung des Bebauungsplans, welcher dann vom Grossen Rat abgesegnet werden muss. Um dies zu finanzieren, haben wir bereits eine Reserve von rund zehn Prozent der zu erwartenden Kosten zurückgelegt … … ursprünglich war von 80 Mio. Franken für das «Ozeanium» die Rede – bleibt es bei diesem Kostenhorizont? Da wir grösstmögliche Planungssicherheit haben wollten, haben wir auf der Heuwaage Bodensondierungen vornehmen lassen. Dabei hat sich herausgestellt, dass die Bodenqualität zusätzliche Stabilisierungsmassnahmen benötigt, was sich wiederum auf die Kosten auswirken wird. Deshalb gehen wir heute von Gesamtkosten von rund 100 Mio. Franken aus. Im Moment sind wir daran, bei Spendern, Gönnern und Mäzenen die Finanzierung auszuloten, denn das «Ozeanium» ist ein Projekt des Zoo Basel als unabhängige Institution, dessen Kosten für Bau, Betrieb und Unterhalt nicht durch den Staat finanziert werden. Parallel dazu müssen nun diverse Planungen vor allem im Bereich Tierhaltung in Angriff genommen werden. Es wird auch eine unabhängige Überprüfung mit externen Expertisen geben, damit wir sicher sind, dass alle Fragen beantwortet sind, wenn wir konkret mit dem Bau starten. Stand heute rechne ich damit, dass das «Ozeanium» 2021 eröffnet werden kann. Entspricht denn das «Ozeanium» der Philosophie des Zoo Basel, oder soll es vor allem ein Publikumsmagnet mit internationaler Ausstrahlung werden? Natürlich sind wir überzeugt, dass das «Ozeanium» auch für die Tourismus-Destination Basel ein weiteres Highlight wird. Aber in erster Linie stehen für uns die Erholung für die Bevölkerung, Forschung, Naturschutz und Bildung im Vordergrund und nicht die Show oder der Kommerz. Mit dem «Ozeanium» wird ein Zentrum für Umweltbildung entstehen, welches ein markantes Zeichen für Naturschutz und Nachhaltigkeit setzt. Damit führen wir unsere Philosophie konsequent fort. Der Zoo Basel pflegt eine professionelle Ausrichtung auf Umweltbildung und ökologische Gesamtsicht und sieht sich als Botschafter zwischen Mensch und Natur. Er möchte seinen Besucherinnen

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und Besuchern die Natur näherbringen und sie für das Verständnis natürlicher Zusammenhänge sensibilisieren. Darüber hinaus vermittelt der Zoo Basel Wissen, indem er Tiere und ihre Lebensräume veranschaulicht und Neugierde weckt. Der Zoo Basel regt dazu an, über die Natur nachzudenken und einen Beitrag zu ihrem Schutz zu leisten und forscht in den Bereichen Artenschutz, Tierhaltung sowie Tiergesundheit und arbeitet eng mit Universitäten und anderen wissenschaftlichen Institutionen zusammen. Wie konkret sind die Pläne für eine Arealerweiterung des Zollis auf dem Gebiet des heutigen Parkplatzes? Dort, wo sich heute der Zolli-Parkplatz befindet, könnte eine AfrikaAnlage entstehen, welche bis zum Viadukt reichen könnte. Eine solche Erweiterung wäre aber nur möglich, wenn die Parkplätze in ein Parkhaus unter dem Erdbeergraben, neben dem Zoo-Haupteingang, verlegt werden könnten. Die rechtliche Möglichkeit dazu hat der Grosse Rat 2011 geschaffen. Der Zoo Basel wird ein solches Parkhaus aber weder bauen noch betreiben. Dennoch haben wir letzten August ein generelles Baubegehren eingereicht, um rechtliche Fragen zu klären, die auch für die Kosten relevant sind. Mit diesem generellen Baubegehren wollen wir einem noch zu suchenden Investor, den wir im Verlauf von 2015 zu finden hoffen, mehr Klarheit verschaffen. Mittlerweile sind Sie Manager eines grossen Unternehmens – vermissen Sie nicht die Zeiten, als Sie sich als Tierarzt um Ihre Tiere kümmern konnten? (lacht) Ich bereue es nicht, dass ich nicht mehr als Tierarzt arbeite. Dies war ein bewusster Entscheid, denn ich halte es für unvereinbar mit meinen Aufgaben als Direktor, die Tiermedizin quasi nebenbei als Hobby auszuüben. Abgesehen davon kann ich auf einen hervorragenden tierärztlichen Dienst hier im Zolli zählen. Ich empfinde es als äusserst spannend, an der Entwicklung des Zollis massgebend mitzuwirken. Mein Job ist es, die Entwicklung des Zoos nicht bloss für heute oder morgen, sondern für übermorgen mit zu planen. Dabei gilt es durchaus, Schritte ins Unbekannte zu machen, was allerdings angesichts der immer grösser werdenden bürokratischen Hürden nicht einfach ist.

O L I V I E R PAGA N Alter: 52 Zivilstand: verheiratet Erlernter Beruf: Tierarzt Heutige Position: Direktor des Basler Zolli (seit 2001) Hobbys: Segeln, Musik spielen und hören, Ausdauersport, Wandern

WEITERE INFORMATIONEN ZOO BASEL Binningerstrasse 40 CH-4054 Basel Telefon +41 (0)61 295 35 35 Telefax +41 (0)61 281 00 05 zoo@zoobasel.ch www.zoobasel.ch

GLAS FELBER | Mühlemattstrasse 41 | 4104 Oberwil | Telefon 061 401 21 30 | info@glasfelber.ch | www.glasfelber.ch

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Schimmelpilz – die unterschätzte Gefahr Laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist in der Schweiz jede vierte bis fünfte Wohnung von Feuchtigkeitsproblemen betroffen und bietet damit einen idealen Nährboden für den Befall durch Schimmel. Interview mit Franco Cecere von Niggi Freundlieb

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er im Herbst 2009 gegründete Verband Schimmelpilz- und Raumgiftsanierung SPR Schweiz bietet Betroffenen die Gewähr, dass die im Verband zusammengeschlossenen Firmen über die nachweislichen Qualifikationen verfügen, die optimalen Sanierungsverfahren durchzuführen und die erforderlichen Schutzmassnahmen zu ergreifen. Der SPR Schweiz ist mittlerweile anerkannter Ansprechpartner bei Behörden, Bauherren, Architekten, Immobilienverwaltungen usw. Franco Cecere, Marketingverantwortlicher und Vorstandsmitglied des SPR Schweiz sowie Inhaber der Firma BonAir – Schimmelpilz- & Geruchsbekämpfung an der Missionsstrasse 19 in Basel, erläutert im ­Interview die nach wie vor unterschätzte Schimmelpilzproblematik und stellt den SPR Schweiz vor. Geschäftsführer: Wie entsteht denn Schimmelpilz? Franco Cecere: Schimmelpilze mögen eine Luftfeuchtigkeit über 70 %. Schlecht gelüftete Innenräume mit feuchten Stellen sind daher eine ideale Wachstumsumgebung. Eine besondere Rolle spielt die relative Luftfeuchtigkeit. Gerade heute, wo aus energetischen Gründen zum Beispiel Fenster immer luftdichter werden, findet kein genügender Luftaustausch in den Räumen statt, was die Bildung von Schimmelpilz fördert. Weitere Ursachen sind Bauschäden, mangelhafte Isolation oder ungenügende Beseitigung eines früheren Schimmelbefalls. Täuscht der Eindruck, oder wird die Schimmelpilzproblematik allgemein nach wie vor unterschätzt? Haus- und Wohnungsbesitzer, Mieter, Immobilienverwaltungen, aber auch Versicherungen, Architekten und Baufirmen unterschätzen sehr oft immer noch die Gefahren und vor allem die Auswirkungen auf den Menschen durch Schimmelpilzbefall. Aus Sicht der Umweltmedizin kann eine überproportionale Belastung durch Schimmelpilze die Ge­sundheit gefährden beziehungsweise stark beeinträchtigen. Die Folgen sind Allergien, Asthmaanfälle, Schlafprobleme oder Unwohlsein. Schimmelbefall hat aber auch schädigenden Einfluss auf Möbel, Lacke, Kleider, Schuhe und Bilder. Leider werden oft aus Kostengründen oder Unkenntnis Schimmelpilzschäden einfach mit Farbe überstrichen. Und immer noch geistert die Mär herum, dass mit Javelwasser solche Probleme gelöst werden können! Tatsächlich bergen unsachgemäss oder nur oberflächlich durchgeführte Schimmelpilzsanierungen neben den schweren gesundheitlichen Risiken vor allem auch wirtschaftliche Schäden hinsichtlich Nutzung, Weitervermietung oder Verkauf von Immobilien.

Wie muss man sich eine solche Schimmelpilzsanierung vorstellen? Zuerst gilt es, die Ursachen des Schimmelbefalls zu ermitteln. Diese können in Baumängeln, veränderter Bauphysik oder dem Verhalten der Bewohner liegen. Abklatschproben, verschiedene Messverfahren oder Labor-Analysen geben Aufschluss über Art, Verbreitung und Ursachen des Schimmelbefalls. Jeder Schimmelbefall ist einzigartig. Für die erfolgreiche und dauerhafte Beseitigung müssen deshalb individuelle Massnahmen getroffen werden. Sanierungsarbeiten ohne Beseitigung der Ursachen sind in der Regel nur kurzfristig wirksam. Für die Sanierung sollten speziell entwickelte Produkte und Mittel verwendet werden, welche umweltverträglich sind, auf mineralischen Stoffen basieren und nicht toxisch für Mensch und Tier sowie lang andauernd und hochwirksam gegen Bakterien, Viren und Sporen sind. Sie haben erwähnt, dass mangelndes Wissen über die Schimmelpilzproblematik und verbreitet unsachgemässe oder oberflächliche Schimmelpilzbehandlungen zu konstatieren sind – wie lässt sich das verhindern? Diese Beobachtungen haben Unternehmen der Branche im Herbst 2009 dazu bewogen, den Verband Schimmelpilz- und Raumgiftsanierung SPR Schweiz zu gründen. Heute zählt der Verband bereits schweizweit rund 70 Mitgliedsfirmen und Einzelpersonen. Neben der Interessenwahrung unserer Branche in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft sowie der Öffentlichkeit setzt sich der SPR Schweiz für die Transparenz und Sicherheit im Bereich von Schimmelpilz, Wohngift- und Wohngeruchssanierungen in der Schweiz ein. Der SPR Schweiz fördert den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern und Partnern. So haben wir letzten Oktober gemeinsam mit dem Schweizerischen Maler- und GipserunternehmerVerband (SMGV) die erste Fachtagung für biogene Schadstoffe mit Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland in Zürich durchgeführt. Diese Fachtagung mit Teilnehmenden aus den Bereichen Immobilienbewirtschaftung, Architektur und Bauherrschaft sowie von Branchenvertretern aus dem ausführenden Gewerbe und der Industrie stiess auf grosses Interesse und wird dieses Jahr, am 12. November, eine Fortsetzung erfahren.


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Über welche Fachgebiete wurde an dieser ersten Fachtagung für biogene Schadstoffe referiert und diskutiert? Die verschiedenen Referate und Diskussionsgrundlagen haben exemplarisch gezeigt, wir vielfältig und komplex das Thema Schimmelpilz ist. Erstmalig in der Schweiz erhielten die Teilnehmenden während einer Tagung einen vertieften Einblick in Themen wie «Was sind Schimmelpilze mikrobiologisch gesehen?», «Gesundheitliche Auswirkungen verschiedener Schimmelpilzsanierungsformen», «Bauphysikalische Grundlagen zur Ermittlung von Schimmelpilzschäden», «Norm SIA 180 – Wärmeschutz, Feuchteschutz und Raumklima in Gebäuden», «Anstrichstoffe und ihre Wirkung gegen Schimmelbefall», «Kommunikation bei Schimmelschäden mit der Bauherrschaft» oder «Rechtliche Aspekte aus Mieter- und Eigentümersicht. Für besonderes Aufsehen sorgte der Auftritt von zwei belgischen Schäferhunden, welche in einer eindrücklichen Demonstration die Einsatzmöglichkeiten als Schimmelspürhunde aufzeigten. Parallel zur Fachtagung präsentierten zudem in einer Ausstellung rund ein Dutzend Unternehmen ihre fachspezifischen Produkte und Dienstleistungen. Weitere Ziele des SPR Schweiz? Die Wissensvermittlung ist ein zentrales Element in der Arbeit des SPR Schweiz. Wir führen – teilweise zusammen mit dem SMGV – für unsere Mitglieder obligatorische Lehrgänge mit Abschlussprüfung und entsprechendem Zertifikat durch, erlassen Richtlinien und Empfehlungen, stellen die Qualitätskontrolle sicher – das Ziel ist die Schaffung eines allgemeinverbindlichen Gütesiegels – und das Erbringen mitgliederspezifischer Dienstleistung, einschliesslich professioneller Rechtsberatung. Als professioneller Berufsverband sind wir bestrebt, aus den Erfahrungen der Nachbarländer zu profitieren. Insbesondere wollen wir im Rahmen des Austausches von «best practise»-­ Beispielen unsere Mitglieder für die kommenden Aufgaben in der Marktbearbeitung vorbereiten. Ein grosses Synergiepotenzial mit dem Ausland wird in der Erarbeitung von technischen Branchennormen gesehen.

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FRANCO CECERE Alter: 53 Zivilstand: verheiratet Erlernter Beruf: Maler Heutige Position: Besitzer, Geschäftsführer BonAir; Marketingverantwortlicher, Vorstandsmitglied SPR Schweiz Hobbys: Sport, Kultur

WEITERE INFORMATIONEN BonAir Schimmelpilz- & Geruchsbekämpfung Missionsstrasse 19 CH-4055 Basel Postfach 325 CH-4102 Binningen Telefon +41 (0)61 421 96 60 Telefax +41 (0)61 421 96 70 info@bon-air.ch www.bon-air.ch SPR Schweiz Elfenstrasse 19 Postfach CH-3000 Bern 6 Telefon +41 (0)840 00 44 99 info@sprschweiz.ch www.sprschweiz.ch


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Frenken-Garage mit komplett neu gestaltetem Ausstellungsraum Die Frenken-Garage ist der grösste Ford-Haupthändler in der Region. Vor Kurzem nun wurde der komplett neue Ausstellungsraum fertiggestellt und eingeweiht. Damit hat die Frenken-Garage, welche dieses Jahr nicht nur ihren 45. Geburtstag, sondern auch 25 Jahre Zusammenarbeit mit der Marke Ford feiert, einen weiteren Meilenstein in ihrer Geschichte gesetzt. Interview mit Guido Schaub von Niggi Freundlieb

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n der Frenken-Garage in Pratteln am Wannenweg 1 stehen die neusten Ford-Personenwagen wie die neuen Modelle der Focusund Mondeo Reihe sowie die gesamte Nutzfahrzeugpalette von Ford für die Kunden bereit. Neben dem Neu- und Occasionswagenverkauf, inklusive Finanzierungsberatung, decken die 23 Mitarbeitenden der Frenken-Garage, welche zurzeit fünf Lehrlinge ausbildet, auch sämtliche Dienstleistungen eines modernen Garagenbetriebs kompetent ab. Hier findet sich auch die Carrosserie Pratteln GmbH, welche sich aus der Frenken-Garage entwickelt hat und nun von Spezialisten in Eigenregie geführt wird. Äusserst erfolgreich und beliebt bei den Kunden ist die Direktannahme bei der Frenken-Garage AG. Kein langwieriges Anmeldeprozedere, keine unangenehmen Überraschungen beim Erhalt der Rechnung – in der Direktannahme schaut der Kunde zusammen mit dem Serviceberater das Fahrzeug an, bevor mit den Arbeiten begonnen wird, erhält sofort einen Kostenvoranschlag und entscheidet dann, welche Arbeiten ausgeführt werden. Ein Hol-und–bring-Service, die Bereitstellung von Ersatzwagen, Ersatzteil- und Zubehörverkauf sowie kompetente Beratung runden die Angebotspalette ab. Auch am Samstagvormittag ist ein Werkstattfachmann der Frenken-Garage direkt beim Kreisel für die Kunden da. In der gemütlichen Cafeteria kann man sich zudem für einen Rundgang durch den neu gestalteten Ausstellungsbereich stärken. Die Frenken-Garage ist zudem ein CAREX-Center, wo der Kunde ausgesuchtes Autozubehör und Tuningprogramme finden kann. Die Frenken-Garage hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1970 kontinuierlich entwickelt. Ursprünglich an der Rheinstrasse in Frenkendorf ­domiziliert eröffnete der rasch wachsende Familienbetrieb 1981 den

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Garagenbetrieb am heutigen Standort in Pratteln, der im Laufe der Jahre kontinuierlich erweitert wurde. Das Unternehmen wird heute von Geschäftsführer Guido Schaub, Markus Tschudin sowie Edith und ­Simone Schaub geführt und hat trotz modernster Ausrichtung seinen Charakter als Familienbetrieb erhalten. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» spricht Guido Schaub über den neu gestalteten Ausstellungsraum, die neuen Ford-Modelle, aber auch wie die Frenken-Garage sich technologisch auf dem Laufenden hält. Geschäftsführer: Wie präsentiert sich der neue Ausstellungsraum in der Frenken-Garage? Guido Schaub: Auf über 300 m 2 ist nicht nur die Ausstellungsfläche für die neuen Ford-Modelle, sondern auch die Wartezone für die Kunden und die Reparaturannahme sowie der gesamte Verkaufsbereich – der sich nun offen und transparent mit neuster LED-Beleuchtungstechnologie präsentiert – neu ge­ staltet worden. Dadurch konnte insgesamt mehr Platz geschaffen werden, welcher den Kunden den Kauf eines Autos zum Erlebnis macht. Dazu gehört auch die Möglichkeit, mittels iPad und Tablet den Kunden individuell auf ihre Wünsche und Bedürfnisse zugeschnitten virtuell «ihr» neues Auto zu konfigurieren und zu visualisieren. Mit dem neuen, mit Ford abgestimmten Ausstel-


lungs- und Verkaufskonzept werden sich unsere Kunden noch wohler fühlen und sich noch besser informieren können. … und im neuen Ausstellungsraum kommen nun die neusten Ford-­ Modelle noch besser zur Geltung? … und dies zum richtigen Zeitpunkt, denn gerade dieses Jahr präsentiert Ford eine grosse Zahl von bemerkenswerten Neuigkeiten, welche die Innovationskraft dieser Traditionsmarke eindrücklich unter Beweis stellt. Machen Sie uns doch ein bisschen «gluschtig»! Der neue Focus, das meistverkaufte Auto der Welt, basierend auf der gleichen Plattform wie der Ford C-Max, ist schon da. Bei den Motoren hat man die Wahl zwischen sparsamen EcoBoost-Benzin-Motoren, darunter auch der 1.0 EcoBoost, der jetzt bereits zum dritten Mal von einer unabhängigen, internationalen Fachjury zum Motor des Jahres gewählt wurde, und den Turbodiesel-Motoren. Dazu kommen natürlich intelligente Sicherheits-, Komfort- und Assistenzsysteme, welche früher der Oberklasse vorbehalten waren – eine Entwicklung, welche immer mehr die modernen Autos prägen wird. Dies gilt natürlich auch für die neuen Modelle der Ford-Mondeo-Reihe auf Basis des S-Max, welche ebenfalls in der Frenken-Garage erhältlich und mit Allradantrieb ausgerüstet sind. Dann möchte ich die Hybrid-Version des Mondeo erwähnen sowie die neuen Modelle von Ford Galaxy, welche im Herbst für die Kunden da sein werden. Schon im Mai/Juni kommt die neue, sechste Generation des Ford Mustang. Das Kultauto wird als Coupé und als Cabriolet angeboten. Und Ende Jahr dürfen wir uns auf den Ford Edge freuen, welcher im Bereich der SUV-Oberklasse, aber vor allem auch als Familienauto punkten wird.

Sie haben die fortschreitende technologische Entwicklung ange­ sprochen – wie bleibt die Frenken-Garage auf dem Laufenden? Unsere Mitarbeitenden werden laufend weitergebildet – dies intern, aber auch in Zusammenarbeit mit dem Hersteller. Dann ziehen wir als Lehrbetrieb den Nachwuchs nach und bilden Lehrlinge aus, welche naturgemäss eine grosse Affinität zu neuen Technologien mitbringen. Ganz zentral sind aber das grosse Know-how und die Erfahrung, die unsere, teilweise über Jahrzehnte bei uns tätigen Mitarbeitenden und für den Technikbereich Verantwortlichen mitbringen. So garantieren wir für unsere langjährigen Kunden auch den Erhalt von technischem Wissen.

WEITERE INFORMATIONEN Frenken-Garage AG Wannenweg 1 CH-4133 Pratteln Telefon +41 (0)061 826 25 25 www.frenkengarage.ch

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Schuhhaus Dorenbach: Das Fachgeschäft für Qualitätsschuhe Damen-, Herren- und Kinderschuhe, Schuhe für den Alltag, für spezielle Gelegenheiten, für die Arbeit oder zu Hause, für Sport und Freizeit, Gesundheitsschuhe sowie individuelle Anfertigung von Einlagen nach Mass, Reparaturen und Schuhpflegemittel – das sind die Markenzeichen des Schuhhauses Dorenbach an der Hauptstrasse 7 in Binningen. Interview mit Yvonne Béboux von Niggi Freundlieb

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as Schuhhaus Dorenbach ist nicht nur Binningens einziges Schuhgeschäft, es ist auch eines der ältesten im ganzen Leimental. Seit 1977 bietet das Fachgeschäft mit der persönlichen Note individuelle und kompetente Beratung, wo dank des grossen und vielfältigen Sortiments die ganze Familie das passende Schuhwerk findet. Im Gespräch mit dem Geschftsführer spricht Inhaberin und Geschäftsführerin Yvonne Béboux über die Bedürfnisse ihrer Kundinnen und Kunden, über Dienstleistungen, wie sie Discounter nicht anbieten oder wie wichtig individuelle Beratung ist. Geschäftsführer: Ich nehme an, wer schon so lange mit seinem Geschäft präsent ist, der kennt viele seiner Kundinnen und Kunden persönlich? Yvonne Béboux: Wir haben eine grosse Stammkundschaft und kennen natürlich genau deren Geschmack und Bedürfnisse. Diese persönlichen Beziehungen helfen natürlich, auf ihre Wünsche einzugehen. Was sind denn die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden? Neben dem ganz normalen Schuhkauf, wo wir saisonal jeweils eine entsprechend grosse Auswahl anbieten, sind unser Angebot und unsere Beratung auch auf spezifische, individuelle Bedürfnisse ausgerichtet. Viele Menschen benötigen aufgrund von Fussproblemen speziell angepasste Schuhe. Mit unserer Erfahrung können wir die Probleme erkennen, entsprechende Schuhe empfehlen oder zum Beispiel Einlagen nach Mass anfertigen lassen. Als spezielle Dienstleistung, welche sehr geschätzt und genutzt wird – und die bei Schuh-Discountern nicht ange-

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boten wird –, ist jeden Dienstagnachmittag auf Voranmeldung ein Orthopäde zugegen, der die Abklärungen direkt vornimmt und nach dessen Anweisungen die entsprechenden orthopädischen Massnahmen ergriffen werden. Wir haben auch Gesundheitsschuhe im Sortiment, welche speziell bei Rücken- und Hüftproblemen getragen werden können. Unsere Kundschaft kann aber auch ihre Schuhe für Reparaturen zu uns bringen, ein externer Schuhmacher erledigt diese Arbeiten in unserem Auftrag. Ausserdem erhalten die Kundinnen und Kunden bei uns Pflegemittel oder Schnürsenkel und alles, was es so rund um den Schuh braucht. Die Schuhmode verändert sich ständig – wie werden Sie dem gerecht? Wir passen das Sortiment natürlich saisonal jeweils an und sind somit auch diesbezüglich «à jour». Ausserdem kennen wir die Wünsche unserer Kundschaft genau, für die neben modischen Aspekten vor allem auch der Preis und die Qualität stimmen müssen.

WEITERE INFORMATIONEN Schuhhaus Dorenbach Hauptstrasse 7 CH-4102 Binningen Telefon +41 (0)61 421 33 22 Telefax +41 (0)61 421 33 22 Öffnungszeiten Montag bis Freitag 8.00 – 12.00 und 13.30 – 18.30 Uhr Samstag 8.00 – 12.00 und 13.30 – 16.00 Uhr


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Spital Dornach strebt qualitatives und quantitatives Wachstum an Persönlich, familiär, übersichtlich und kompetent – das Spital Dornach steht als Nordwestschweizer Regionalspital mit hoher Aufenthaltsqualität in harmonischer Umgebung nicht nur Patientinnen und Patienten aus Solothurn, sondern auch aus Basel-Stadt und Baselland offen. Interview mit Barbara Schunk von Niggi Freundlieb

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as zur Solothurner Spitäler AG (soH) – mit den weiteren Standorten Bürgerspital Solothurn sowie Kantonsspital Olten – gehörende Spital Dornach stellt die stationäre medizinische und chirurgische Akutversorgung (Grundversorgung) der Bevölkerung, inklusive durchgehendem Notfalldienst, in seinem Einzugsgebiet sicher. Ausserdem besitzt das Spital Dornach mit der 2013 gegründeten Orthoklinik einen orthopädischen Schwerpunkt. Weitere Kernkompetenzen sind die Onkologie und die Hämatologie, Viszeral- und Adipositas-­ Chirurgie – die sogenannte Bariatrische Chirurgie – sowie die HalsNasen-­Ohren-Heilkunde. Das Spital Dornach arbeitet in diesen und weiteren Fachdisziplinen eng mit Beleg- und Konsiliarärztinnen und -ärzten aus der Region zusammen. Wie Barbara Schunk, seit Februar 2014 Direktorin des Spitals Dornach und Mitglied der soH-Geschäftsleitung, im Interview mit dem «Geschäftsführer» betont, strebt das Spital für die Zukunft ein qualitatives

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und quantitatives Wachstum an. Gleichzeitig soll mit dem Ausbau der medizinischen Schwerpunkte die bisher schon starke Verankerung bei den Patienten noch mehr gestärkt werden. Geschäftsführer: Der Verwaltungsrat der soH hat beschlossen, das Profil des Spitals Dornach in den nächsten Jahren sukzessive zu stärken – was bedeutet das konkret? Barbara Schunk: Aufgrund der guten Verankerung des Spitals Dornach im Schwarzbubenland und in der Region bei Patientinnen, Patienten sowie den daraus resultierenden zahlenmässig erfreulichen Ergebnissen soll das Angebotsprofil des auch bei Zusatzversicherten beliebten Spitalstandorts weiter geschärft werden und in Zukunft auf mehreren Säulen beruhen. Neben der Grundversorgung in der Inneren Medizin und in der Chirurgie wird die soH zusätzlich zwei bis drei Angebotsschwerpunkte weiter ausbauen, für welche das Spital Dornach über die geeignete Infrastruktur verfügt. Auch wird die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Orthoklinik Dornach fortgesetzt. Die 2013 erfolgte Integration der eigenständigen Orthoklinik ist ein Meilenstein in der Geschichte des Spitals Dornach. Kürz-


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lich wurde eine eigene orthopädische Pflegestation eröffnet. Die Klinik führt mittlerweile rund 6 000 ambulante Konsultationen und 850 stationäre Eingriffe pro Jahr durch. Können Sie schon sagen, welche Angebotsschwerpunkte das Spital Dornach in Zukunft anbieten wird? Nach dem strategischen Entscheid des Verwaltungsrats der soH das radiologische Angebot durch die Integration eines MRI auszubauen, habe ich nun den Auftrag die entsprechenden Abklärungen zu treffen und Vorschläge zu erarbeiten. Das ist eine extrem spannende Aufgabe und macht auch viel Freude, denn das Spital Dornach bietet neben der internistischen und chirurgischen Grundversorgung inklusive Notfall und der Orthopädischen Chirurgie jetzt schon starke Kernkompetenzen in Bereichen wie Onkologie, Hämatologie, Viszeralchirurgie, Bariatrische Chirurgie oder HNO, um nur ein paar zu nennen. Sind mit dem Entscheid, die bestehenden Angebotsschwerpunkte weiter zu schärfen auch bauliche Massnahmen verbunden? Natürlich sind aufgrund der wachsenden Fallzahlen und der Weiterentwicklung des Leistungsspektrums auch Überlegungen bezüglich der räumlichen Entwicklung anzustellen. In einem ersten Schritt werden in einem eigenen Anbau die Diagnosemöglichkeiten in der Radiologie durch die Anschaffung und baldigen Inbetriebnahme eines Magnetresonanztomographie-Gerätes verbessert. Dieses neue Angebot erlaubt uns noch bessere Diagnose-und Behandlungsprozesse und kürzere Wege für unsere Patientinnen und Patienten. Der Erfolg eines Spitals ist aber nicht nur die Summe des medizinischen Angebots? Das ist richtig. Deshalb achten wir darauf, dass wir als «Spital für die Region» der Ansprechpartner für die alltäglichen Bedürfnisse der Patienten sind. Unser Spital ist klein und überschaubar, man kennt sich, und das schafft eine familiäre Atmosphäre. Das Spital Dornach ist die Alternative zum grossen, eher anonymen Spital. Wer bei uns in Behandlung ist, kennt seine ärztlichen und pflegerischen Betreuerinnen und Betreuer und umgekehrt. Das ist eine gute Grundlage, um ein nachhaltiges Vertrauensverhältnis aufzubauen.

Was bedeutet es für die Patientinnen und Patienten, dass das Spital Dornach Bestandteil der soH ist? Dadurch können unsere Mitarbeitenden Fachwissen und Erfahrungen aus allen soH-Spitälern jederzeit zum Wohl der Patienten abrufen. Der Ausbau und die Profilschärfung in Dornach entsprechen aber auch der in den strategischen Zielsetzungen des Gesamtunternehmens formulierten Absicht, das Leistungsangebot gezielt und bedarfsgerecht an allen Standorten für die Bevölkerung weiterzuentwickeln. Die zusätzliche medizinische Schwerpunktbildung ist eingebettet in das gesamtmedizinische Leistungsangebot der soH.

WEITERE INFORMATIONEN Spital Dornach Spitalweg 11 CH-4143 Dornach Telefon +41 (0)61 704 44 44 Telefax +41 (0)61 704 45 97 info.do@spital.so.ch www.so-h.ch/spital-dornach/

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AKTUELL

Im Alltag Energie sparen – 1. Basler «energiesparpriX» vergeben Radio X vergab Ende November zum ersten Mal den «energiesparpriX» in Höhe von 5 000 Franken. Prämiert wurde das Projekt von der Pios Pfadi Dornach. Es will Eltern dazu bewegen, Fahrgemeinschaften zu bilden, um ihre Kinder zur Schule zu bringen. Der Preis wurde von Box-Europameister Arnold Gjergjaj übergeben, welcher selber im Team mit seinem Trainer Angelo Gallina um den «energiesparpriX» kämpfte.

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ie Verleihung ging in der Basler Markthalle vor zahlreichem, begeistertem Publikum über die Bühne; parallel votete die Radio-X-Hörerschaft im Netz. 2 500 Franken gingen an die zweitplatzierten el Quattro, 1 500 an das Caffè Bologna. Der Ökoenergiefonds der IWB stiftete die Preissumme.

lösung als Lager-Wassersparidee. Jugendhaus-Hintergrund hat Energy-­ Lava, welche Gesundheit und Energiesparen verbinden: Mit ihrem selbst umgebauten Hometrainer lassen sich Handys aufladen. Im Bereich Neue Medien bewegt sich das Team Erde werde verde mit seiner Energiespar-App.

Niederschwelligkeit, Partizipation, Innovation: Dies sind drei Leitwerte des Basler Jugend- und Kultursenders Radio X, welche er auch mit seinen Spezialsendereihen verwirklicht. Letzten Herbst stand das Thema Sensibilisierung für den Ressourcenverbrauch von Herrn und Frau Basler im Vordergrund. Mit dem neu lancierten «energiesparpriX» war die breite Öffentlichkeit eingeladen, Energie um die Wette zu sparen. 20 meist junge Teams nahmen die Herausforderung an. Ihre Energiesparideen wurden von einer Jury und per Publikumsvoting auf Effizienz und Originalität geprüft; die sechs besten schafften es ins Finale. Dazu gehörte das studentische Caffè Bologna mit seinen umweltschonenden Menüs oder das Pfadi-Team elQuattro mit einer Filter-

Das Gewinnerteam der Pios Pfadi Dornach nimmt eine akute Problematik auf und löst sie, indem essie Fahrgemeinschaften für SchülerInnen organisiert. Last but not least zeigen Happy Bebbi Expats mit einem Video den Entsorgungsmeister. Beim Siegerteam Pios Pfadi Dornach würdigte die Jury besonders den einfachen Ansatz, einzig durch bessere Organisation im Alltag Energie zu sparen – passend zum Pfadi-Leitspruch «täglich eine gute Tat».

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Das Projekt «energiesparpriX» wird unterstützt vom Amt für Umwelt und Energie des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt des Kantons Basel-Stadt und dem Ökoenergie-Fonds der IWB.


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AKTUELL

Helvetia Generalagent Alex Ebi: «Wir kennen unsere Kunden – und sie kennen uns!» Ob private oder berufliche Vorsorge, ob Schadenversicherung oder Hypothek – die Helvetia Schweiz mit Hauptsitz in Basel bietet eine umfassende Produktpalette für Privatpersonen und für KMU. Interview mit Alex Ebi von Niggi Freundlieb

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ie 1858 gegründete Helvetia Schweiz zählt zu den führenden Versicherungsunternehmen in der Schweiz. Die qualitätsorientierte Allbranchenversicherung ist Teil einer starken Gruppe, die auch in Deutschland, Italien, Spanien, Österreich und Frankreich tätig ist. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» erklärt Generalagent Alex Ebi von der Generalagentur Basel an der Münchensteinerstrasse 41 die Bedeutung der regionalen Verankerung für seine Arbeit, den persönlichen Kontakt zu den Kundinnen und Kunden und beschreibt die private und berufliche Vorsorge als wichtigen Leistungsbereich der Helvetia Versicherungen. Geschäftsführer: Was glauben Sie: Wie gut kennen die Baslerinnen und Basler die Helvetia? Alex Ebi: In Basel und Umgebung wird die Helvetia als urbaslerische Institution wahrgenommen. Unsere Generalagentur ist dafür bekannt, dass wir mit unseren Kundinnen und Kunden sehr partnerschaftliche Kontakte pflegen. Die persönliche Beziehung zu unseren Kunden und unsere unbürokratische Art geben uns sicher einen starken Wiedererkennungswert. Die Helvetia Versicherungen bieten ja die gesamte Palette eines grossen Versicherungsunternehmens an – welcher Bereich ist für Sie besonders zentral? Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle den Bereich der privaten und beruflichen Vorsorge. Wir beobachten dabei in letzter Zeit ein stark gewachsenes Bedürfnis der Menschen, sich mit diesem Thema rechtzeitig auseinanderzusetzen. Weshalb dieses Interesse? Dieses Interesse entspricht einer wachsenden Besorgnis über die Zukunft. Wir stellen fest, dass immer mehr das Materielle einer nachhaltigen Lebensplanung vorangestellt wird. Und plötzlich kommt dann die Über­ raschung, wenn man sich mit der eigenen

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finanziellen Zukunft auseinandersetzt und merkt, dass man in seinem Leben bisher vielleicht zu wenig Eigenverantwortung übernommen hat. Und ab wann beginnt diese Eigenverantwortung? Spätestens bei der Geburt des ersten Kindes sollte man sich als Eltern konkret eine persönliche Vorsorgeanalyse erstellen lassen, ab dem ­40. Altersjahr sorgsam mit seiner Altersvorsorge auseinandersetzen und im Detail darum bemühen – und dabei stehen wir gerne mit Rat und Tat zur Seite –, wie die finanzielle Situation bei Rentenantritt tatsächlich aussieht beziehungsweise wie sich diese Situation auf sichere Art gegebenenfalls verbessern liesse.

WEITERE INFORMATIONEN Helvetia Versicherungen Generalagentur Basel Münchensteinerstrasse 41 CH-4052 Basel Telefon 058 280 36 11 (Telefon 24 h) Telefax 058 280 36 00 alexander.ebi@helvetia.ch www.helvetia.ch Generalagent: Alex Ebi


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AKTUELL

IANNALFO & SGARIGLIA Ob Teamsitzung oder Traualtar – modische Herrenkleidung für jedes Portemonnaie. Von den Herren der Schöpfung wird heutzutage mehr denn je ein angemessenes und gepflegtes Auftreten erwartet. Dass dabei Qualität nicht zuletzt auch eine Kostenfrage darstellt, dem widersetzt sich die Herrenmodeboutique IANNALFO & SGARIGLIA im 1. Stock der Freien Strasse 20 in Basel.

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er schönste Tag im Leben sollte es sein, so die Erwartungen vieler an jenen Tag, an welchem sie ihrer Partnerin oder ihrem Partner das Ja-Wort geben. Dass sich Bräutigame an ihrem schönsten Tag auch von ihrer schönsten Seite zeigen wollen, ist selbstverständlich, jedoch nicht immer so einfach umzusetzen. Einerseits spielt fehlendes modisches Gespür eine Rolle, andererseits oftmals auch das Budget. Beiden Umständen wird seit nunmehr vier Jahren mitten in Basel Abhilfe geschaffen! IANNALFO & SGARIGLIA – das Herrenkleidergeschäft an der Freien Strasse 20 – hat sich dem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis verschrieben und schafft durch ein kluges Konzept, woran viele andere scheitern: hochwertige Materialien direkt ab Fabrik ohne Zwischenhandel, modische bis extravagante Schnitte und dazu einen Service, welcher nebst kompetenter Beratung im Laden auch die Durchführung individueller Änderungen beinhaltet. «Wir möchten uns nebst dem bisherigen Standardsortiment nun auch vermehrt auf Hochzeitsbekleidung spezialisieren, um die Nachfrage unserer Kundschaft zu befriedigen», sagt Geschäftsführer Simon Coletta und weist auf das breite Angebot im Laden hin. Dieses umfasst beispielsweise einen Hochzeitsanzug für bereits CHF 359.–, wobei sich im Sor­ timent von IANNALFO & SGARIGLIA dazu passend auch elegante Seidengilets mit passender Seidenkrawatte finden. Rahmengenähte Schuhe für CHF 189.– runden das modische Erlebnis ab! Selbstverständlich liegt der Fokus jedoch weiterhin darauf, bezahlbare Männermode in bestmöglicher Qualität bereitzustellen, zum Beispiel Anzüge aus Merino-Wolle ab CHF 269.– oder doppeltgezwirnte Baumwollhemden für CHF 59.–. Ein Rundum-sorglos-Paket aus Qualität und Beratung, welches Auge und Portemonnaie erfreut. Ein Traum, welcher im 1. Stock der Freien Strasse 20 Realität wird.

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AKTUELL

Instinct Pictures setzt Unternehmen preiswert in Szene Image- und Werbefilme, Unternehmensporträts, Dokumentationen oder Reportagen – die Basler Produktionsfirma Instinct Pictures gehört zur jungen Garde innovativer Filmemacher, welche mit überraschenden Konzepten, zeitgemässer Bildsprache und journalistischem Tiefgang insbesondere Unternehmen mit hoher Qualität und dennoch konkurrenzlos preiswert inszenieren. Interview mit Andy Klossner

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von Niggi Freundlieb

as Instinct-Pictures-Team um den Regisseur und Kameramann Andy Klossner und die Produzentin Bettina Speich – beide mit langjähriger Erfahrung als TV-Journalisten – erfindet für seine Auftraggeber sprichwörtlich die Welt immer neu. Individuelle, auf die Bedürfnisse der Kunden massgeschneiderte Filmkonzepte werden mit dem modernsten, hauseigenen Equipment realisiert.

Im Interview erklärt Firmeninhaber Andy Klossner, weshalb Unternehmen wie Novartis, Roche, Oris, Rado und Syngenta, aber auch TV-Sender wie RTL, SRF oder Star TV auf die Kreativität und Qualität von Instinct Pictures zählen und warum dies auch für KMU bezahlbar ist. Geschäftsführer: Können sich auch kleinere Unternehmen Filme von Instinct Pictures überhaupt leisten? Andy Klossner: Die Frage müsste lauten: Können sie es sich leisten, sich NICHT audiovisuell zu präsentieren? Aber die Frage ist natürlich berechtigt und klar mit Ja zu beantworten. Zum einen bieten heutige Kommunikationsplattformen wie z. B. YouTube oder Facebook die Möglichkeit, ­bewegte Bilder zu verbreiten – man ist also nicht mehr ausschliesslich darauf angewiesen, teure Sendezeit bei TV-Sendern einzukaufen –,

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andererseits können wir Unternehmen kostengünstige und dennoch qualitativ hochwertige Produktionen anbieten. Wichtig ist: Ein verwackeltes Amateurvideo sollte man nicht auf seine Homepage stellen. Der Schaden ist grösser als der Nutzen. Das muss aber nicht heissen, dass man ein Vermögen für eine professionelle Produktion aufwerfen muss. Es gibt einen Mittelweg, und das ist die Stärke von Instinct Pictures. Durch jahrelange Erfahrung in unterschiedlichen medialen Tätigkeitsfeldern vereinigt Instinct Pictures alle wichtigen Fähigkeiten unter einem Dach. Deshalb muss Instinct Pictures keine Fremdleistungen einkaufen und ist darum in der Lage, sehr moderate Preise anzubieten. Wohin gehen die Trends, was Unternehmensfilme angeht? Es ist eine starke Tendenz spürbar, dass Unternehmen ihre Stelleninserate vermehrt audiovisuell umsetzen. Das Stellenprofil wird nicht bloss Zeile für Zeile aufgelistet, es wird in einem kleinen Film gezeigt. Das hat zwei Vorteile. Zum einen: Allein der Umstand, dass moderne Medien für die Stellenanzeige genutzt werden, lässt das Unternehmen modern und innovativ erscheinen. Zum anderen gibt es die Möglichkeit, die Stelle in all ihren Facetten und all ihrer Faszination darzustellen. Die Rechnung ist einfach: je attraktiver die Stelle, desto potenter die Bewerbungen.


Welche Rolle spielt der Faktor Kreativität bei Ihrer Arbeit? Kreativität spielt naturgemäss beim Medium Film eine grosse Rolle. Bei Reportagen und Dokumentationen – was Instinct Pictures ja ebenfalls anbietet – gilt es vor allem auch, inhaltliche Aussagen oder journalistische Fakten sach- und zuschauergerecht ins Bild zu setzen. Bei Werbe- oder Imagefilmen für Unternehmen und Institutionen stehen natürlich die Bedürfnisse und Vorgaben der Kunden im Vordergrund. Unsere Aufgabe ist es allerdings – und dafür werden wir ja schlussendlich auch als Dienstleister engagiert –, eine dem Kunden gemässe Mischung aus Kreativität, Information und Kernaussage in adäquate Bildsprache umzusetzen. Hierbei ist Kreativität natürlich sehr wichtig, sie darf aber nie Selbstzweck sein. Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler. Filmen ist Kunst und Handwerk, bei dem darüber hinaus auch die technischen Aspekte stimmen müssen. Was ist das Credo oder der Geist von Instinct Pictures? Schönheit steckt in allem. Das ist der Kernsatz, nach dem wir uns richten. Unsere Aufgabe ist es, sie zu finden und in ihrer ganzen Kraft zu zeigen. Oft steckt die Schönheit auch in den kleinen Dingen, in ganz kleinen und unscheinbaren Prozess-Schritten. Sie hervorzuheben, sie quasi auf die grosse Bühne zu hieven, ist eine äussert spannende Herausforderung.

WEITERE INFORMATIONEN Instinct Pictures Erlenparkweg 110 CH-4058 Basel Telefon +41 (0)61 535 66 60 hello@instinct-pictures.com www.instinct-pictures.com


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AKTUELL

«Je globaler die Nachrichten, desto wichtiger der Regionaljournalismus» Seit 1. November 2014 ist Karin Müller Chefredaktorin von Telebasel. Die 49-jährige Aescherin wurde von der Delegation des Telebasel-Stiftungsrates einstimmig zur Nachfolgerin von Willy Surbeck gewählt. Interview mit Karin Müller von Niggi Freundlieb

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ach der Matur am Gymnasium Münchenstein finanzierte sich Karin Müller ihr Studium der Medienwissenschaften, Germanistik und Hispanistik als Moderatorin bei Radio Basilisk. Anschliessend wechselte sie zu Radio DRS, wo sie unter anderem als Morgenstimme von DRS 3 schweizweit bekannt wurde. Als Redaktionsleiterin dieses Sendegefässes und In­haberin der DRS-Stabsstelle «Coaching» war sie massgeblich am 1999er-Relaunch von DRS 3 beteiligt. Weitere Strategie- und Führungserfahrung erwarb sie sich als Programmleiterin von Radio Pilatus Luzern und Geschäftsführerin / Chefredaktorin von Radio 24. Zuletzt trug sie als Programmdirektorin von Hitradio RTL bei BCS Sachsen die strategische und ­inhaltliche Gesamtverantwortung für das landesweite Programm mit sechs Stadtsendern und 140 Mitarbeitenden. Ihre Fernseherfahrung sammelte Karin Müller als Moderatorin und Redaktorin bei der «Kulturzeit» von 3sat in Mainz.

Arbeiten wir die drei Punkte ab: Was reizt Sie am regionalen Journalismus? Regionaler Journalismus ist sehr spannend, denn man sitzt an der Quelle der Informationen und Geschichten, welche unmittelbar rund um einen passieren. Je globaler die Nachrichten sind, desto wichtiger wird der Regionaljournalismus, denn die Menschen wollen nicht nur wissen, was in fernen Gegenden, sondern vor allem was vor der eigenen Haustüre passiert.

Im Gespräch mit dem Geschäftsführer spricht Karin Müller über die Motivation, sich als Chefredaktorin bei Telebasel zu bewerben oder weshalb auch in einer globalisierten Welt der regionale Journalismus eine wichtige Rolle spielt.

Stichwort «Modernisierungsprozess» – was können Sie nach der kurzen Zeit bei Telebasel schon sagen? Ohne jetzt in einzelne Details in Bezug auf einzelne Sendegefässe zu gehen – dafür wäre es noch zu früh –, muss man sich vergegenwärtigen, dass gerade beim Medium Fernsehen die verschiedenen Prozesse, die technologischen Mittel oder die Nutzung einer viel schnelleren Kadenz unterworfen sind als früher. Arbeitete man früher mit Fünfjahresplänen, muss man sich heute halbjährlich den ständig verändernden Entwicklungen stellen. Diese zu erkennen und die entsprechenden Antworten darauf zu finden, das ist meine hoch spannende Aufgabe und die des Teams.

Geschäftsführer: Was hat Sie dazu bewogen, sich für die Stelle als Chefredaktorin bei Telebasel zu bewerben? Karin Müller: Drei Gründe haben den Ausschlag gegeben: erstens die Möglichkeit, in meiner Heimatregion als Journalistin tätig zu sein, zweitens die Chance, den Modernisierungsprozess des Senders zu begleiten sowie vor allem mitzugestalten und drittens wieder in Basel arbeiten zu können.

Und schlussendlich: Was bedeutet es für Sie, wieder in Basel zu arbeiten? Egal, wo ich gearbeitet habe, mein Herz war immer in Basel und in der Region, und dass ich hier diesen Beruf ausüben kann, dafür bin ich dankbar. Und ich denke, es ist auch für den Sender ein Vorteil, dass ich  – trotz meiner Wurzeln – mit einer gewissen Aussensicht an die neuen Aufgaben herangehen kann.

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AKTUELL

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KARIN MÜLLER Alter: 49 Zivilstand: ledig Erlernter Beruf: Spanisch/Deutsch/Medienwissenschaften (Uni BS bis Mittelseminar); Diplom KMU-Managerin (Fachhochschule Olten), Wirtschaftskommunikation (ZHAW), Journalistin, Moderatorin, Medienmanagerin Heutige Position: Chefredaktorin Telebasel Hobbys: Fitnesszentrum, Zeitung lesen, Serien gucken, Musik

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AKTUELL Empfang der 9 999. Therwilerin. Im Bild zu sehen von links nach rechts: Theo Kim (Gemeindeverwalter), Simon Zumsteg (10’000.  Einwohner und Lebenspartner von Christina Wilhelm), Christina Wilhelm (9 999.  Einwohnerin), Reto Wolf (Gemeindepräsident)

Therwil ist jetzt eine Stadt – und bleibt dennoch ein Dorf Am 30. Juni 2014 waren es noch 9 947 Einwohner – im November 2014 hat Therwil die Einwohnerzahlgrenze von 10’000 erreicht und gilt damit inoffiziell nun als Stadt und zählt so viele Einwohnerinnen und Einwohner wie noch nie. von Niggi Freundlieb

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ls sich Christina Wilhelm und ihr Freund Simon Zumsteg als neue Einwohner von Therwil anmeldeten, leuchtete auf dem Bildschirm in der Therwiler Gemeindeverwaltung bei ihr die Zahl 9 999, anschliessend bei ihm die 10’000 auf.

Nach landläufiger Meinung hat Therwil damit den Status einer Stadt erreicht. Allerdings will das Bundesamt für Statistik seine aktuellen Definitionskriterien ändern, sodass künftig nicht mehr alle Gemeinden mit mehr als 10’000 Einwohnern automatisch als Stadt gelten. «Für uns spielt das eigentlich keine Rolle», sagt Gemeindeverwalter Theo Kim, «wir verstehen uns nach wie vor als Dorf. Ausserdem feiert Therwil als echtes 99 er-Dorf vor allem die 9 999. Einwohnerin als Jubilarin. Natürlich wurde nicht nur Christina Wilhelm gefeiert, sondern auch ihr Partner.» Wieso aber wird Therwil als 99er-Dorf bezeichnet? Laut den «Baselbieter Sagen» von Paul Suter und Eduard Strübin aus dem Jahr 1976 gibt es vier überlieferte Versionen, weshalb die Therwiler die «99er» geheissen werden:

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Variante 1: Früher folgte die Grenze zwischen den Bännen Therwil und Reinach der Wasserscheide. Da die Therwiler ihren Wald zu klein fanden, zogen sie mit hundert Eseln aus und schleiften die Bannsteine gegen Reinach. Dabei stand ein Esel um, und es waren nur noch neunundneunzig. Seitdem nennt man die Therwiler Neunundneunziger oder Marchsteinschleifer. Variante 2: Es rückten einst hundert Therwiler Soldaten gegen Arlesheim. Auf dem Chäppeli zählte sie der Anführer. Da er sich aber nicht mitzählte, kam er immer nur auf neunundneunzig. Variante 3: Anno 1499 schauten die Therwiler beim Gefecht auf dem Bruderholz zu. Einige halfen den Eidgenossen, indem sie Gabeln, Kärste und Sensen herausgaben. Nachher prahlten sie: «Ja, ja, anno Neunundneunzig, da sind wir Therwiler auch dabei gewesen.» Variante 4: Der Neckname Nünenüünzger, d. h. die Zahl 99, ergibt sich, wenn man die Buchstaben des Alphabets nummeriert und die Zahlen für «Derwyll» zusammenzählt. Die Summe beträgt dann 99.


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AKTUELL

Im Wandel der Zeit – wie sich ein Modehaus verändert Vom Traditionsunternehmen zum modernen Loft für womens- & menswear in der Region Basel

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n den letzten zwei Jahren veränderte sich der alteingesessene und in die Jahre gekommene Modebetrieb Mode von Euw AG in Dornach unter neuer Leitung zu einem Modehaus mit exklusiven Marken aus den Modemetropolen dieser Welt und Produktionsstätten in Europa.

Made to Measure! Anzüge und Sakkos nach Mass werden in diesem Jahr ihre Blütezeit erleben – nutzen Sie die Möglichkeit, aktiv Ihr ­K leidungsstück mitzugestalten, indem Sie den Knopflochstil, die Form der Revers, die Taschenart, die Kantensteppung, die Farbe, das Innenfutter, Stickereien, die Ärmelschlitzvariante etc. auswählen.

Wir zeigen die neuesten Trends der Marken Windsor, MaxMara, Jacob Cohën, Mason’s, Circolo, Stenströms, Thomas Rath, Henry Cotton’s, Schneiders, Gant u. v. m. in einer entspannten Lounge-Atmosphäre mit gutem Sound und Whisky-Bar. Im Sommer bieten wir gerne auch eine gute Zigarre zum Genuss im Freien an.

Um endgültig das «graue Kleid» abzulegen und in neuem strahlenden Glanz zu erscheinen, werden wir 2015 unseren Wandel mit einem neuen Namen für unseren Standort in Dornach abschliessen – mehr verraten wir Ihnen jetzt aber noch nicht, lassen Sie sich über­raschen.

WELCHES SIND DIE MODE-NEWS 2015? Relax! Vor Beginn der kommenden Saison hätte man denken können, dass der Turnschuh von den Laufstegen verschwinden würde – Schon in der letzten Couture-Saison haben es die Sneaker von der Strasse auf die Laufstege geschafft, und jetzt geben sie vielen Labels wiederum neue Leichtigkeit.

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AKTUELL

Hier wächst Zukunft

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Der Verband «Gärtnermeister beider Basel» feiert 2015 das 125-Jahr-Jubiläum. Aus Anlass dieses Jubi­ läums stellt sich der Verband hier vor und wird in den nächsten Ausgaben mit einer Kolumne im «Geschäftsführer» präsent sein.

Gärtner verschönern die Umwelt und verbessern damit unsere Lebensqualität.

D

er Verband «Gärtnermeister beider Basel» (GmbB) wurde 1890 als schweizweit erster Gartenbauverband gegründet. Er wird aktuell von Thomas Schulte (Präsident) und seinen Vorstandskollegen Heiner Senn, Beat Breitenstein, Anselmo Renz, Caspar Kerdijk und Luzius Gschwind geleitet und ist die Regionalsektion des nationalen Dachverbandes «jardin suisse». Die ca. 70 Mitgliedsfirmen des Verbandes bieten alle Dienstleistungen rund um den Garten an und beschäftigen ca. 800 Arbeitnehmer sowie 180 Lernende. Nebst den klassischen Gartenbaubetrieben, welche Gärten bauen, umgestalten und pflegen, sind auch regionale Pflanzenproduktions- und Verkaufsbetriebe im GmbB zusammengeschlossen. Sie bieten Pflanzen in guter Qualität und teils aus heimischer Produktion an.

kurz vor der Übernahme und nationalen Einführung durch «jardin ­suisse». Auch der vom GmbB im Jahr 2012 entwickelte Claim «Hier wächst Zukunft» wurde von «jardin suisse» übernommen und wird seit dem letzten Jahr national für die Gartenbaubranche verwendet. Im Verantwortungsbereich von «Gärtnermeister beider Basel» liegen aber auch Teile der Berufslehre wie z. B. die Durchführung der überbetrieblichen Kurse (ÜK) sowie des Qualifikationsverfahrens (QV). Mit der Auftragsvergabe an einen Verbandsbetrieb tragen die Gartenbesitzer dazu bei, den Berufsstand qualitativ zu fördern und weiterzuentwickeln und sichern gleichzeitig Arbeitsplätze und Lehrstellen in der Region. Weitere Informationen über den GmbB und sämtliche Mitgliederfirmen finden Sie auf unserer Website.

Oberstes Ziel des Verbandes ist es, dem Berufsstand Ansehen und Stärke zu sichern sowie seine Mitglieder in ihren unternehmerischen oder beruflichen Interessen zu unterstützen. Diese Aufgaben nimmt der Verband über die vier Grundpfeiler Aus-/Weiterbildung, Netzwerk, Mitgliederdienste und Öffentlichkeitsarbeit wahr. Zeit seines Bestehens übernahm der GmbB immer wieder Vorreiter­ rollen und zeichnete sich durch hohe Innovationskraft aus. So stach er national durch die Einführung des ersten, allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsvertrages der Branche im Jahr 2004 sowie durch die Herausgabe eines Pflanzenlehrmittels für die Lernenden im Jahr 2010 aus den 23 schweizerischen Regionalsektionen heraus. Dieses Pflanzenlehrmittel wurde in den letzten Jahren zu einem App weiterentwickelt und steht

GESCHÄFTSFÜHRER 01 : : 2015

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KOLUMNE

Schenkungssteuer zum Verschenken

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oraussichtlich in diesem Jahr, am 14. Juni 2015, wird in der Schweiz über die sogenannte Erbschaftssteuer-Initiative abstimmen. Früher hätte man sich über die Annahme von Initiativen keine Sorgen machen müssen, doch in den letzten Jahren ist die Frequenz der angenommenen Initiativen bedenklich gestiegen. Da das Steuerrecht immer mehr politische Aufgaben erfüllen soll, kann die nun vorliegende Initiative zur Schenkungs- und Erbschaftssteuer nicht überraschen – diese Initiative sollte versenkt bzw. verschenkt werden. Die Initiative ist eingängig und deshalb nicht unbedenklich und vereinfacht gesagt mit folgendem Inhalt versehen: Die Steuerhoheit soll (im Bereich Schenkung und Erbschaft) von den Kantonen an den Bund abgegeben werden. Zwei Drittel der erhofften Steuereinnahmen sollen der AHV zufliessen und ein Drittel wieder zurück an die Kantone. Der Steuersatz beträgt 20 % und der Freibetrag vorerst CHF 2 Mio. Dieser hohe Freibetrag wird nur einen kleinen Teil der Bevölkerung mit ihrem Vermögen übersteigen und macht die Initiative attraktiv – die Senkung des Freibetrages in der Zukunft ist m. E. jedoch absehbar, da dieser ertragreicher sein wird als die Erhöhung des Steuersatzes. Die überlebenden Ehegatten bzw. registrierten Partner sind bisher in allen Kantonen von den Erbschafts- und Schenkungssteuern ausgenommen, die Nachkommen in den meisten Kantonen ebenso – mit den folgenden Ausnahmen: AI (Abzug CHF 300’000), VD (Freibetrag der ersten CHF 250’000, danach degressiver Abzug bis CHF 500’000) und NE (Abzug CHF 50’000). Die Besteuerung der Nachkommen im Kanton Waadt hat folgenden Hintergrund: In diesem Kanton wohnt rund ein Viertel der Pauschalbesteuerten, dieser bezahlt den Löwenanteil seiner Steuer dann meistens

GESCHÄFTSFÜHRER 01 : : 2015

zum Lebensende. Dieses Konzept würde für den Kanton Waadt nicht mehr funktionieren, wenn die Erbschafts-Initiative angenommen werden würde. Für den Kanton Waadt ist diese Abstimmung deshalb im Ergebnis nichts anderes als die Wiederholung der abgelehnten Pauschalsteuer-­ Initiative. Der Fall «Sika» (d. h. Aktionäre wollen ihre erfolgreiche Unternehmung nicht weiterführen und veräussern ihre Anteile) aus dem letzten Jahr ging nicht unkritisiert über die Bühne, da der Verlust von Arbeitsplätzen in der Schweiz befürchtet wird. Sollte die Erbschaftssteuer-Initiative angenommen werden, ist die Wiederholung dieser Geschichten bei anderen Unternehmen zu befürchten. Zwar sind bei Unternehmen (und Landwirtschaftsbetrieben) heute noch unbekannte Steuererleichterungen vorgesehen. Diese Erleichterungen sowie andere Details gesetzlich umzusetzen, wird nicht ganz unproblematisch sein (wie z. B. der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts am 17. Dezember 2014 festgestellt hat: ­verlangt Gleichbehandlung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit auch bei der Vererbung von Unternehmen). Es stellt sich natürlich noch eine Reihe weiterer unbeantworteter Fragen: Rückwirkung von Schenkungen seit dem 1. Januar 2012; Liegenschaften von Schweizern im Ausland oder Liegenschaften von Ausländern in der Schweiz; Behandlung von Familienstiftungen und Versicherungen, Verkehrswertbestimmung von Aktiven und Passiven (auch im Hinblick auf den Freibetrag) usw. Sollte die Erbschafts-Initiative angenommen werden und wurde das kurze Zeitfenster vor dem 1. Januar 2012 verpasst, dann ist man gut beraten, allfällige Gesetzeslücken zu nutzen – Lücken, die fast alle neuen Gesetze offerieren, wie z. B. die Verbringung des Lebensabends in einer steuerfreien Zone.


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AKTUELL

Roche-Türme: Neue Wahrzeichen als Bekenntnis zu Basel

Gegen Ende 2015 wird der «Roche-Tower», oder der «Bau 1», wie es im offiziellen Roche-Sprachgebrauch heisst, bezugsbereit sein und mit seinen 178 Metern Höhe den Prime Tower in Zürich mit 126 Metern Höhe als höchstes Gebäude der Schweiz ablösen. Der nächste Rekord ist aber vorprogrammiert, denn ebenfalls auf dem Firmenareal ist bereits der «Bau 2» mit einer Höhe von 205 Metern geplant, dessen Bezug voraussichtlich 2021 sein wird. Umfrage von Niggi Freundlieb

D

ie beiden Gebäude sind Teil eines über drei Milliarden Franken teuren Investitionsprogramms in den Standort Basel, dessen Infrastruktur erneuert wird. Dazu gehört auch die Errichtung eines neuen Forschungszentrums, welches aus vier integrierten Büro/Laborgebäuden unterschiedlicher Höhe auf dem Gelände des heutigen Bau 74 bestehen wird und voraussichtlich zwischen 2021 und 2022 bezogen werden kann.

alige örten die Roche, die dam Schon als junger Bub geh les hat sich Vie el. Bas zu h fac ein Ciba oder der Bankverein vor allem der Name Roche – und seither verändert, aber und das ist en, lieb geb sind – en natürlich das Unternehm h einzuordhe-Türme architektonisc gut so. Inwieweit die Roc lt vor allem zäh h beurteilen, für mic nen sind, kann ich nicht el bekennt. Bas rt ndo Sta zum he Roc die Tatsache, dass sich vetia Versicherungen Hel el Generalagent Bas

Zusätzlich entsteht ein Gebäude für In-vivo-Forschungsaktivitäten auf dem Gelände von Bau 61 an der Wettsteinallee, das bereits Ende 2018 fertiggestellt wird. Vollständig renoviert wird das architektonisch herausragende, von Otto R. Salvisberg entworfene und 1937 erbaute Verwaltungsgebäude. Die Renovierungsarbeiten werden Anfang 2016 beginnen und etwa zwei Jahre dauern. Dass die Roche-Türme die «Skyline» von Basel nachhaltig verändern, ist jetzt bereits durch den vor seiner Vollendung stehenden «Bau 1» zu sehen und wird von vielen Baslerinnen und Baslern als gewöhnungsbedürftig eingestuft. Dennoch halten die vom «Geschäftsführer» Befragten die Bauaktivitäten des Konzerns auf dem Areal der Roche-Türme an der Grenzacherstrasse grundsätzlich für ein starkes Bekenntnis zu Basel.

ALEX EBI

Grundsätzlich begrüsse ich das Bekenntnis von Roche zur Stadt Bas el, indem sie nun sogar noch einen zweiten Turm baut. Ich werde demnächst für Freunde eine Besichtigung des aktuellen Baus organi sieren – mein Inte resse ist also gross. Ich hab e allerdings auch Verständnis dafür, dass viele Menschen sich mit dem durch den Bau sich verändernden Stadtbild schwer tun, und habe auch ein bisschen die Sorge, das s mit der neuen Philosophie der verdichte ten Bauweise nun jedem Tür und Tor für wei tere Turmprojekte geöffnet werden. Direktor, Geschäftsfüh rer VIALA AG

C H R I S TO P H O E T I K E R

GESCHÄFTSFÜHRER 01 : : 2015


AKTUELL en. Basel ktur der Roche-Türme leb Ich kann mit der Archite n wolliere ver n che nflä Grü ht alle wächst, und wenn wir nic den in he Roc s Das Höhe bauen. len, dann muss man in die denn daitiv, pos als ich de pfin em Standort Basel investiert, ert und t dieses Standortes gesteig durch wird die Attraktivitä iv unterstützt. litat qua h auc tum chs das wirtschaftliche Wa entrums Janus und des Leiter des Behandlungsz dlung ht für Methadon -Behan Ambulanten Dienstes Suc Kliniken Basel en sch atri chi Psy ren an den Universitä

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Mich fasziniert da s Roche- Projekt, ich kann aber au nachvollziehen ch ein bisschen , dass es Mensc hen gibt, die sic der Architektur h mit der Höhe schwer tun. Ange und sichts der knap der Stadt ist es pen Platzreser ve allerdings zwing n end, verdichtet, zu bauen. Ich sprich in die Hö persönlich halte he die architektonis der Türme für int che Gestaltung eressant und fre ue mich auf di chen von Base e neuen Wahrze l. Für eine Stadt i, di e solche Projekte sich weiterent wi sehr wichtig. ckeln will, sind Geschäftsführer, Mitinhaber Gara ge Hollenstein AG

MARCEL HOLLENSTEIN

OT TO S C H M I D dass sich Basel an Die Roche-Türme zeigen, befindet und sich kt Pun n nde einem spanne e! Mit diesen und Höh bewegt – auch in die bauprojek ten doNeu en end teh ans weiteren Status als promien sein h auc kumentiert Basel rt. nenter Architekturstando el Chefredak torin Telebas

KARIN MÜLLER

Die Roche-Türm e sind eine gute Sache. Das Un ternehmen setzt damit ein Zeich en und unterstreicht sein Be kenntnis zu Base l als Wirtschaftsstandor t. Unse re Stadt will ja wachsen und braucht solche HANS-PETER GERBER Pro jek te, die auch fü Unternehmen ein r andere e gewisse Signa lwirkung haben. Franchisenehm er und Leiter de r McDonald’s-R am Badischen estaurants Bahnhof, am M arktplat z, im Stücki- Einka ufszentrum un d beim Bahnho Ob einem die Architektu f SBB r der Roche-Türme gefällt, ist vermutlich Geschmackssache. Mir persönlich hat das ursp rüngliche Projekt mit der Doppel -He lix auch besser gefallen. Andererseits halte ich jede Innova tion grundsätzlich für ein en For tschritt, und dementspre chend gibt es vonseiten DA N I E L B E N E D E T T I der Roche kein besseres Bekenntnis zum Standort Basel. Präsident EHC Basel/Klein hüningen; VR- Präsident Gerber Pan nendienst

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AKTUELL

Mit flexiblen Strategien zurück zu den Wurzeln des Anlagegeschäfts

Die VIALA AG betreut Vermögen privater Kunden aus dem In- und Ausland. Mit individueller und ganzheitlicher Kundenbetreuung sowie mit flexiblen Anlagestrategien ermöglicht die VIALA AG realen Vermögenszuwachs und langfristige Erhaltung des Vermögens. Interview mit Christoph Oetiker

D

von Niggi Freundlieb

ie Kunden der 2009 gegründeten, unabhängigen VIALA AG erhalten eine persönliche, auf ihre Bedürfnisse abge­stimmte Beratung und nicht einfach standardisierte Lösungen. ­Dabei erfolgt die Betreuung jeweils durch einen festen Ansprechpartner, was Transparenz und Kontinuität garantiert. Ebenfalls gewährleistet ist höchste fachliche Kompetenz, da das VALA-Team über langjährige Erfahrung im Private Banking, Anlagegeschäft und der Vermögensverwaltung verfügt. Christoph Oetiker, Begründer und Geschäftsführer der VIALA AG, ist eidgenössisch diplomierter Bankfachmann und verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Finanzindustrie. Seine berufliche Karriere startete er mit einer Banklehre beim damaligen Schweizerischen Bankverein (SBV), welcher später zur UBS fusionierte. Seine berufliche Weiter­ bildung verbrachte er beim SBV Genf und anschliessend in Colchester. Christoph Oetiker erlernte beim SBV das schweizerische Private Banking von Grund auf und arbeitete seit 1990 in diesem Bereich, wo er in der Folge auch mehrere Führungspositionen bekleidete. Zuletzt leitete er als Managing Director bei der UBS ein Team für Unternehmer und Führungskräfte (E&E). Insgesamt verbrachte er 28 Jahre seiner beruflichen Tätigkeit bei der UBS.

GESCHÄFTSFÜHRER 01 : : 2015

Mit seiner Ehefrau Cornelia bildet Christoph Oetiker nicht nur privat ein Team – die als Delegierte des Verwaltungsrates in der Geschäftsleitung der VIALA AG tätige Mutter zweier heute erwachsenen Kinder startete ihre Karriere in der Finanzindustrie ebenfalls beim SBV, wo sie unter anderem im Bereich HR-Ausland arbeitete. Nach Tätigkeiten bei der Ciba-Geigy im Bereich Marketing Pigmente folgte bis zum Wiedereinstieg ins Berufsleben 2009 eine Familienpause. Cornelia Oetiker verantwortet heute den Administrations- und Organisationsbereich bei der VIALA AG. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» skizziert Christoph Oetiker ­unter anderem die Philosophie der VIALA AG – in der insgesamt fünf Personen, davon drei im Tagesgeschäft, arbeiten – oder erklärt die Wichtigkeit des Vertrauensverhältnisses zu seinen Kunden. Geschäftsführer: Trifft die Beschreibung «klein, aber fein» auf die VIALA AG zu? Christoph Oetiker: In der Tat sind wir ein kleines Unternehmen, und es ist nicht unser primäres Ziel, gross zu wachsen. Man sollte zwar nie «nie» sagen, aber ich denke, mit der heutigen Grösse liegen wir in Bezug auf unsere Fähigkeiten, jedem unserer Kunden ein Optimum an Betreuung


AKTUELL

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Was verstehen Sie unter «ganzheitlicher» Kundenbetreuung? Mit unseren Dienstleistungsangeboten sind wir sehr nahe an den Bedürfnissen unserer Kunden. Zentral sind der Aufbau eines Vertrauensverhältnisses und die Kenntnis der persönlichen Situation der Kunden. Ganzheitlich bedeutet, dass wir zum Beispiel auch die steuerlichen Belange, welche sich aus einer Vermögensverwaltung ergeben, anschauen und durch Vertrauenspartner abklären lassen können. Oder nehmen wir die Nachfolgeplanung, wo sich ja oft komplexe Fragen gerade in Bezug auf vorhandene Vermögenswerte, Teilungsproblematiken usw. ergeben. Darüber hinaus können wir auf Wunsch und fallweise administrative Aufgaben übernehmen sowie Kontakt mit Erbschaftsämtern und Steuerbehörden pflegen.

C H R I S TO P H O E T I K E R ALTER: 50 ZIVILSTAND: verheiratet ERLERNTER BERUF: eidgenössisch diplomierter Bankfachmann HEUTIGE POSITION: Direktor, Geschäftsführer VIALA AG HOBBYS: Ski, Golf, Wandern, Velo

zu ermöglichen, nicht falsch. Den Begriff «fein» unterschreibe ich ­natürlich ebenfalls gern, denn ich bin überzeugt, dass wir nicht einfach ein vor allem auf quantitative Ergebnisse ausgerichtete Dienstleistungen, sondern vielmehr jedem einzelnen Kunden ein auf seine Bedürfnisse und Wünsche ausgerichtetes Paket anbieten können. Geht es denn bei Vermögensverwaltung nicht primär darum, quantitativ messbare Resultate, also finanziellen Gewinn zu realisieren? (lacht) Natürlich. Unsere Kunden kommen ja nicht zu uns, weil sie Geld verlieren wollen. Die Erfahrungen der teilweise schwierigen letzten Jahre haben aber auch gezeigt, dass die Themen Sicherheit, Risikominimierung und die gesamtheitliche Betrachtungsweise bei einer Vermögensverwaltung eine immer wichtigere Rolle spielen. Können Sie das konkretisieren? In Bezug auf unsere Anlagestrategie setzen wir Anlagefonds oder strukturierte Produkte eher zurückhaltend ein. Unsere Kunden sollen die Umsetzung ihrer Vorgaben nachvollziehen und verstehen können. Unser Credo beruht darauf, mit flexiblen Strategien zurück zu den Wurzeln des Anlagegeschäfts zu kehren. Einerseits operieren wir mit längerfristigen Zeithorizonten, andererseits mit einer flexiblen Anlagestrategie. Das heisst, je nach Situation variieren wir den Aktienanteil der Portfolios zwischen ca. 30 und 70 Prozent. Weil wir zum Beispiel während der Eurokrise – im Gegensatz zur aktuellen Situation, wo wir mit einem eher hohen Aktienanteil unterwegs sind – die Portfolios unserer Kunden mit einem sehr tiefen Aktienanteil ausstatteten, haben wir, und damit unsere Kunden, kaum Geld verloren. Ziel dieser ausgewogenen Strategie ist der langfristige reale Vermögenszuwachs unter vertretbaren Kursschwankungen, Ertrag durch Zins- und Dividendeneingänge, ergänzt durch Kapitalgewinne. Eine weitere Variante beruht auf dem Verzicht von Aktien, stattdessen ermöglichen wir die langfristige Erhaltung des Vermögens unter minimalen Kursschwankungen durch festverzinsliche Papiere. Dabei stehen regelmässige Erträge durch Zinseingänge im Vordergrund.

Wie schwer ist es, das Vertrauen der Kunden zu gewinnen – gerade in Zeiten, wo die Finanzbranche immer wieder im Fokus der öffentlichen Berichterstattung steht? Einer der ausschlaggebenden Gründe, Banker zu werden, war für mich die Möglichkeit, Kontakt mit Menschen zu haben. Ich tausche mich gerne aus, kann zuhören und gehe auf die Menschen zu. Dazu habe ich ein ziemlich ausgeglichenes Temperament, sodass es mir nicht schwerfällt, einen persönlichen Draht zu finden. Die Kunden merken jedenfalls, dass ich sie und ihre Belange ernst nehme und mich für sie einsetze. Was hat Sie dazu bewogen, Ihre sichere Kaderstelle bei der UBS gegen die Selbstständigkeit einzutauschen? Nach 28 Jahren bei der UBS – die ich nicht missen möchte – hatte ich einfach das Gefühl, dass ich eine Veränderung brauchte. Insbesondere die Aussicht auf mehr Freiraum, wie sie nun halt ein eigenes Unternehmen eher bietet, hat mich zu diesem Schritt bewogen. Kam dazu, dass meine Frau, welche mich während meiner ganzen Karriere unterstützte und auf vieles zugunsten unserer Familie verzichtet hat, mir Mut gemacht hat, diesen Weg zu gehen. Gleichzeitig ergab sich dadurch, und aufgrund der Tatsache, dass unsere beiden Kinder nun studieren, die Möglichkeit, dass auch meine Frau den beruflichen Wiedereinstieg – und das erst noch im eigenen Unternehmen – realisieren konnte.

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GESCHÄFTSFÜHRER 01 : : 2015


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AKTUELL

Hilfe bei Stress und Überarbeitung Gemäss einer Umfrage vom SECO fühlt sich in der Schweiz mehr als jeder dritte Erwerbstätige häufig bis sehr häufig gestresst. Mit einem zweifachen Wirkmechanismus für Körper und Geist unterstützt die Heilpflanze Rosenwurz Betroffene, die aktiv etwas bei Stress und Überarbeitung tun möchten. ROSENWURZ – ZWEIFACH WIRKSAM BEI STRESS UND ÜBERARBEITUNG Rosenwurz löst ein Problem, das bei vielen Heilmitteln aufgrund ihrer einseitigen Wirkung aufkommt: Stressbelastete Anwender müssen sich nicht entscheiden, ob sie entweder mehr Energie haben wollen oder etwas für ihr Gemüt tun möchten – sie können beide Bereiche angehen. Möglich macht das der besondere, zweifache Wirkmechanismus von Rosenwurz. Während eine aktive Senkung von Stresshormonen für mehr Gelassenheit im Geist sorgt, wird die Energieproduktion im Körper angeregt, und die Leistungskraft kehrt zurück. Mit diesen Eigenschaften eignet sich Rosenwurz sowohl zur Linderung von geistigen als auch körperlichen Stress-Symptomen wie Müdigkeit, Erschöpfung, Reizbarkeit und Anspannung.

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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Stress zur grössten Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts erklärt – und die nüchternen Zahlen zeigen, wie diese Gefahr während der letzten Jahren zugenommen hat: Fühlten sich im Jahr 2 0 00 26,6 % aller Schweizer Erwerbstätigen häufig bis sehr häufig gestresst, ging das 2010 bereits 34,4 % so. Dass es hier nicht nur um ein Gefühl, sondern auch um ein volkswirtschaftliches Problem geht, wird angesichts entstehender Kosten deutlich. Sechs Mrd. Franken lassen sich in der Schweiz direkt und indirekt den Folgen von Stress zurechnen – Tendenz steigend.

Auf die stressmindernden und leistungssteigernden Eigenschaften des Rosenwurz vertraut man in der Volksmedizin Russlands, Chinas und Skandinaviens bereits seit Jahrhunderten. Die dabei gewonnenen Er­ fahrungen kommen der heutigen Anwendung zugute und stossen neue Rosenwurz-Initiativen an – auch in der Schweiz. Gegenwärtig gibt es im Wallis unter der Leitung der Agroscope einen Versuchsanbau, bei dem geklärt werden soll, ob Rosenwurz eine neue Kulturpflanze für Schweizer Bergbauern sein könnte. Und bereits seit über vier Jahren ist in Apotheken und Drogerien ein erstes Rosenwurz-Präparat erhältlich. Sein Name: ­Vitango®.

g gestresster Erwerbstätiger in der Schweiz 40 % 30 %

34,4 % 26,6 %

20 % 10 % 0%

2000

2010

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WIE SICH STRESS MEISTERN LÄSST

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Stress lässt sich grundsätzlich auf zwei Arten begegnen. Bei anhaltendem Stress kann einerseits die Situation selbst geändert werden: Man versucht, dem Stress auszuweichen und zu lernen, «Nein» zu sagen bzw. seinen Alltag zu verändern (z. B. nicht ständig erreichbar zu sein). Alternativ oder in Ergänzung lässt sich versuchen, die Einstellung zum Stress zu korrigieren: Erwartungen und Ansichten werden der Situation angepasst oder vorhandener Stress als solcher akzeptiert.

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AKTUELL

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Hochwertige Zuschnitte und Bauteile aus Edelstahl Rostfrei und Nickelbasislegierungen. von Robert Müller, Geschäftsführer JAQUET Osiro AG

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ls Tochterunternehmen der weltweit tätigen JACQUET Metal Service ist die JACQUET Osiro AG in der Schweiz Marktleader für massgefertigte Zuschnitte und Bauteile in Edelstahl Rostfrei und Nickelbasislegierungen. Im modernen Produktionssbetrieb in CH-4147 Aesch werden Ringe, Ronden, Form- und ­Zeichnungsteile nach den Vorgaben der Kunden auf Mass gefertigt. Für die Teile mit einer Dicke von 6 mm bis 150 mm kommen je nach den spezi­ fizierten Anforderungen die CNC-Wasserstrahlschneid- oder -Plasmaschneidtechnik zur Anwendung. Sägezuschnitte und Laserteile werden von anderen Tochtergesellschaften der JACQUET Gruppe zu geliefert.

GÜNSTIGE PREISE DANK GLOBALEM BESCHAFFUNGS-NETZWERK Die JACQUET Osiro AG profitiert bei der Materialbeschaffung und ­ agerung vom weltweiten Netzwerk der JACQUET Metals Service L Gruppe. Die Gruppe ist in 22 Ländern in Europa, der Türkei, China und den USA vertreten und ist mit ihren Produkten in praktisch allen ­Industriesektoren präsent: Lebensmittelindustrie, Energie, Chemie und Petrochemie, Papierindustrie, Bauindustrie, allgemeiner Maschinenbau, Recycling, der Abwasseraufbereitung und viele mehr.

KURZE LIEFERTERMINE FÜR EINZELTEILE UND GRÖSSERE SERIEN Dank dem grossen Lager an ihrem Standort in der Schweiz kann die JACQUET Osiro AG sehr schnell und flexibel auf Kundenwünsche reagieren, mit kurzen und zuverlässigen Lieferterminen. Das hoch ­ ­motivierte und engagierte Team mit seiner langjährigen Erfahrung in der Metallbearbeitung unterstützt die Kunden bei der erfolgreichen Abwicklung ihrer Aufträge und berät sie gerne bei der richtigen Materialwahl oder bei produktionstechnischen Fragen.

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GESCHÄFTSFÜHRER 01 : : 2015


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AKTUELL

Museumsperlen – Schweizer Orte der Kunst Museen sind keine angestaubten Fossilien und «KultTouren» liegen bei Reisenden und Einheimischen im Trend. Auch die Schweiz hat in dieser Hinsicht einiges zu bieten.

FONDATION BEYELER RIEHEN Die Sammlung Beyeler hat 1997 mit dem Museumsbau von Renzo Piano einen öffentlich zugänglichen Ort erhalten. Mit rund 230 Werken dokumentiert sie den Blick des Ehepaars Hildy und Ernst Beyeler auf die Kunst des 20. Jahr­hunderts und vermittelt zentrale malerische Aspekte der Klassischen Moderne, von Monet, Cézanne und van Gogh über Picasso hin zu Warhol, Lichtenstein oder Bacon. Den Kunstwerken der Klassischen Moderne werden Objekte der Stammeskunst aus Afrika, Ozeanien und Alaska gegenübergestellt.

KUNSTMUSEUM BASEL

Foto: Kunstm ue

sum Basel,

Martin P. Bü

hler

Das Museum beherbergt eine der grössten und ersten öffentlichen Kunstsammlungen Europas. Die Sammlung mit ihrer einzigartigen Geschichte umfasst Werke vom frühen 15. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart. Es beherbergt die Sammlungen der Galerie und des Kupferstichkabinetts. Die Schwerpunkte sind Malerei und Zeichnung oberrheinischer Künstler von 1400 bis 1600 sowie die Kunst des 19. bis 21. Jahrhunderts. Zudem besitzt es die grösste Sammlung der Welt von Arbeiten der Holbein-Familie. Die Renaissance ist ausserdem mit bedeutenden Werken von Konrad Witz, Martin Schongauer, Lucas Cranach dem Älteren, Matthias Grünewald und anderen vertreten. Einen Glanzpunkt im 19. Jahrhundert stellen die Gemälde des Baslers Arnold Böcklin dar. Bei der Kunst des 20. Jahrhunderts liegen die Haupt­gewichte auf dem Kubismus (Picasso, Braque, Léger), dem deutschen Expressionismus, dem Abstrakten Expressionismus und amerikanischer Kunst seit 1950. Zeitge­nössische Kunst ist im Museum für Gegenwartskunst ausgestellt.

BASLER PAPIERMÜHLE Untergebracht in einer mittelalterlichen Papiermühle bietet das Museum eine ­faszinierende Atmosphäre mit einer Mischung aus Museum und Produktionswerkstätten. Als eines der wenigen europäischen Museen pflegt und bewahrt die Basler Papiermühle historische Techniken an einem authentischen Ort. Im Jahre 2011 wurde das Gebäude der Basler Papiermühle umfassend saniert. Ebenso wurde die Dauerausstellung inhaltlich sowie gestalterisch gesamthaft erneuert, die ­Besucherführung neu konzipiert und attraktiver gestaltet. Mit erweiterten Angeboten an Besucheraktivstellen, praktischen Demonstrationen sowie Workshops ist die Basler Papiermühle seit Mitte 2011 neu zu entdecken.

GESCHÄFTSFÜHRER 01 : : 2015


MCH Group Global Live Marketing

AKTUELL

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Event Infrastruktur

Die MCH Group ist eine führende internationale Live Marketing Gruppe. Sie bietet umfassende Dienstleistungen im nationalen und internationalen Messeund Eventmarkt. www.mch-group.com www.messe.ch

Unser Messeinfrastrukturangebot in Basel, Zürich und Lausanne umfasst über 240’000 m2 Ausstellungsfläche. Zudem betreiben wir das Congress Center Basel, das Musical Theater Basel, das Theater 11 in Zürich sowie das Centre de Congrès und das Théâtre Beaulieu in Lausanne.

Event Services Messen Zu unserem Portfolio gehören rund 95 Eigenund Gastmessen, darunter die weltweit wichtigsten Messen in den Bereichen Uhren und Schmuck (BASELWORLD) sowie Kunst (Art Basel).

Mit der Rufener events Ltd. in Zürich, der Expomobilia AG in Effretikon und der Winkler Multi Media Events AG in Wohlen bietet die MCH Group alle relevanten Dienstleistungen im nationalen und internationalen Messe- und Eventmarkt: Event Management, Standbau und Event Technik. GESCHÄFTSFÜHRER 01 : : 2015


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AKTUELL

Das Flottenmanagement der Auto-Interleasing AG für die WIR Bank: «Eine tolle Lösung!»

Fotos: fischerundryser, Basel

Die Kundenberaterinnen und Kundenberater der WIR Bank sind seit Mitte Dezember des vergangenen Jahres «ganz in Weiss» auf den Schweizer Strassen unterwegs. Grund dafür ist die neue Flotte bestehend aus 33 weissen BMWs der 1er-Reihe, welche dank eines massgeschneiderten Angebots der Auto-Interleasing  AG, den Spezialisten im Bereich Flottenmanagement, angeschafft werden konnte.

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ut Ding will Weile haben: Nach rund sechs Jahren Verhandlungsdauer konnten die Kundenberater der WIR Bank ihr exklusives «Weihnachtsgeschenk» im feierlich geschmückten Pantheon in Muttenz abholen und damit zur Jungfernfahrt starten. In welche Region der Schweiz die Reise ging, war an den Nummernschildern der eingelösten Fahrzeuge ab­ zulesen: BS, VD, ZH, BE, LU, SG, GR. Bereits im Vorfeld durften die Damen und Herren je nach persönlicher Vorliebe zwischen Heck- und Allradantrieb sowie zwischen Handschaltung oder automatischem Getriebe wählen. «Sogar die Grösse der Beschriftung war auf Wunsch des Kunden für die Mitarbeitenden wählbar», bemerkte David Cimino.

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Der Leiter der Auto-Interleasing-Niederlassung Muttenz ist entsprechend stolz über das für alle Beteiligten erfreuliche Geschäft.

WIR MACHT MOBIL In der Vergangenheit waren die Kundenberater der WIR Bank mit ihren Privatautos auf Kundenbesuch. Die Abrechnung der geleisteten Kilometer über den Spesenaufwand bedeutete sowohl für die Berater wie für die WIR Bank einen nicht zu unterschätzenden administra­ tiven Aufwand. Damit ist jetzt Schluss. So dürfen einerseits die Firmenkundenberater für eine bescheidene Monatspauschale ihren BMW 1er auch privat nutzen, andererseits liegt das Management der von Abt


AKTUELL

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Die Übergabe der 33 BMW 1er -Modelle an die WIR Bank fand im Pantheon in Muttenz statt. Vertreten waren die WIR Bank Genossenschaft durch Bruno Stiegeler, Leiter Kundenbetreuung sowie stv. Vorsitzender der Geschäftsleitung (1. v. l.), Peter Ingold, Leiter Personal (2.), und Thomas von Arx, Filialleiter Basel (8.), die Abt Automobile AG durch Thomas Keller, Geschäftsführer Muttenz (4.), und Michel Ellenberger, Verkauf (5.), und die Auto-Interleasing AG durch Beat Imwinkelried, Vorsitzender der Geschäftsleitung (3.), David Cimino, Leiter Niederlassung Muttenz (6.), und Fabian Saner, Verkauf (7.).

Automobile AG in Muttenz ausgelieferten BMW-Flotte jetzt in den Händen der Spezialisten von der Auto-Interleasing AG. Dieses be­ inhaltet beispielsweise alle Serviceleistungen, die Reifenwechsel, das Kraftstoffmanagement mit einer Tankkarte, die Versicherung des Fahrzeugs sowie die allfällige Abwicklung von Unfällen. Bei der WIR Bank sind sich denn auch alle Verantwortlichen über das massgeschneiderte Angebot ihres Leasingpartners einig: «Eine tolle Lösung!»

UNSER FLOTTENMANAGEMENT ZAHLT SICH AUS Die Auto-Interleasing AG war die erste Leasingfirma in der Schweiz und verwaltet heute an den drei Standorten Muttenz, Dietikon und Nyon Firmenflotten mit 2 bis 2 0 00 Fahrzeugen im Outsourcing. Unser f lexibles und markenunabhängiges Flottenmanagement bedeutet Kostenersparnis bei höchster Servicequalität. Wer auf die Kompe­­tenz und das Know-how unserer Berater und Kundenbetreuer vertraut, wird individuell betreut und erhält transparente Leistungen  – damit man sich voll und ganz auf die eigenen Aufgaben konzentrieren kann.

WIR DENKEN, SIE LENKEN Sie haben Gefallen gefunden am Beispiel der WIR Bank? Gerne stellen wir auch Ihnen aus unseren umfassenden Dienstleistungen ein massgeschneidertes Angebot für das Fullservice-Leasing oder die Flottenverwaltung («Management only») zusammen oder geben Ihnen Auskunft über unser Finanzleasing. Ausserdem rüsten wir mit Intersharing, u nserem Produkt für Business Carsharing (siehe nebenstehender ­ ­Beschrieb) selbstverständlich auch Fahrzeuge von untereinander unabhängigen Firmen, welche diese gemeinsam zu attraktiven Mietpreisen von zwei Stunden bis zu einem Tag nutzen wollen, mit einem Bord­ computer aus – das «Rundumsorglospaket» inklusive.

INTERSHARING DAS CARSHARING-PRODUKT SPEZIELL FÜR FIRMEN MIT POOLFAHRZEUGEN: Einsteigen, losfahren, Kosten sparen. Mit Intersharing bietet die Auto-Interleasing AG ein «Rundumsorglospaket» im Bereich Pool-Fahrzeug­ management an. Die mit einem Bordcomputer ausge­ rüsteten Fahrzeuge können durch die Mitarbeitenden jederzeit webbasiert gebucht werden. Fahrzeugnutzung sowie -auslastung lassen sich so leicht analysieren und optimieren. Zusätzlich werden die Fahrzeuge gereinigt, gewartet und regelmässig auf ihre Betriebstauglichkeit geprüft. Kurzum: Intersharing bereitet alles vor, damit die Mitarbeitenden einsteigen und losfahren können. Mehr Informationen dazu gibt’s unter www.intersharing.ch

WEITERE INFORMATIONEN Auto-Interleasing AG St. Jakob-Strasse 72 CH-4132 Muttenz Telefon: +41 (0)61 319 32 32 info@auto-interleasing.ch www.autointerleasing.ch

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AKTUELL Piccadilly-Shop Jeans- und Freizeitmode für Damen und Herren

Piccadilly-Shop

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Die Eingliederungsstätte Baselland ESB ist ein regionaler Wirtschaftsfaktor. Ihre Werkstätten in Liestal und Reinach liefern Dienstleistung in den Bereichen Mechanik, Montage, Verpackung, Ausrüstung und Logistik. • • •

Auf Qualität, Termin und Preise können Sie sich bei uns verlassen. Flexibilität kennzeichnet unsere Arbeitsweise. Über 400 Mitarbeitende sind stolz auf �ihre“ jeweiligen Fachgebiete. Zu den Kunden der ESB gehören rund 300 Unternehmen aus der Region.

Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet Arbeit gesellschaftliche Teilhabe und fördert Eigenständigkeit, Eigenverantwortung und Leistung. Unsere Standorte: • • •

ESB Schauenburgerstrasse 16, 4410 Liestal, Tel +41 60 905 14 84, esb@esb-bl.ch Werkstätten Liestal, Eichenweg 7, 4410 Liestal, Tel. +14 (0)61 905 14 84, liestal@esb-bl.ch Werkstätten Reinach, Kirschgarten 10, 4153 Reinach, Tel. +41 (0)61 717 00 00, reinach@esb-bl.ch

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Markisenland zaubert den Sommer auf Balkon und in den Garten Das Winterhalter Markisenland im Gewerbepark Binzen zeigt in seiner grossen Ausstellung, wie man mit der richtigen Markise jeden Balkon und jeden Garten zur Sommeroase macht. Interview mit Peter Winterhalter

M

von Niggi Freundlieb

arkisen erhöhen als Sonnen-, Sicht- oder Witterungsschutz nicht nur die Wohnqualität, sie erweitern auch den Wohnraum an der frischen Luft. Das Winterhalter Markisenland bietet seinen Kunden ein grosses Spektrum an Modellen mit tollen Designs und modernster Technik für Private, aber auch für gewerbliche Nutzung, wie zum Beispiel für Restaurants oder Hotels, an. Firmeninhaber Peter Winterhalter, der als gelernter Rollladen- und Jalousienbauer die 1965 von seinem Vater Heinz Winterhalter gegründete Firma «Winterhalter Sonnenschutz und Rollladen» im Jahr 1996 übernommen hatte, eröffnete 2013 zusätzlich zu den Standorten in Munzingen und Rheinweiler das «Winterhalter Markisenland» in Binzen. Im Gespräch mit dem Geschäftsführer weist er aufgrund seiner über 40-jährigen Berufs- und Branchenerfahrung darauf hin, dass man den Kunden nicht nur eine attraktive Programmpalette präsentieren, sondern auch individuell massgeschneiderte Lösungen zu bezahlbaren Preisen sowie die entsprechenden Montage- und Serviceleistungen aus einer Hand anbieten muss.

Geschäftsführer: Was erwartet die Besucher des Markisenlandes in Binzen? Peter Winterhalter: Die Kunden können sich einen umfassenden Überblick über unser grosses Angebot machen. Dieses reicht von Senkrechtund Seitenmarkisen über Gelenkarm-, Hülsen- und Kassettenmarkisen bis hin zu Fallarm-, Klemm- und Bogenmarkisen. Ebenso gibt es Campingmarkisen für Wohnwagen oder Terrassendächer mit integrierter Markise und Beleuchtung. Auf alle Markisen gewähren wir übrigens fünf Jahre Garantie. Auch punkto Antriebe bieten wir eine grosse Auswahl an, und die Kunden können sich zwischen dem klassischen Kurbelmechanismus oder Elektro- und Solarantrieb mit moderner Funksteuerung und Handsender sowie Sonnen- und Windwächter entscheiden.

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Inwiefern können sich die Kunden für individuelle Lösungen entscheiden? Die Kunden können aus einer Vielzahl von Modellen namhafter Hersteller auswählen. Dabei beraten wir die Kunden vor Ort, zeigen ihnen Lösungen auf und fertigen die Markisen millimetergenau auf Mass und auch bezüglich Materialien und Design nach ihren Wünschen. Unser fünfköpfiges Montage-Team verfügt über grosses Fachwissen und Erfahrung und ist in der Lage, die Wünsche der Kunden qualitativ auf höchstem Niveau zu realisieren. Können auch Schweizer Kunden von Ihren Dienstleistungen profitieren? Selbstverständlich erbringen wir unsere Leistungen für die Kunden auch direkt in der Schweiz und montieren nicht nur die ausgewählten Markisen, sondern führen auch die entsprechenden Wartungs- und Pflegearbeiten vor Ort durch.

WEITERE INFORMATIONEN Winterhalter Markisenland Pasteurallee 7 D-79589 Binzen Telefon +49 (0)7621 770 5811 Telefax +49 (0)7621 770 5813 info@winterhalter-markisenland.com www.winterhalter-markisenland.com


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VERWENDEN STATT WEGWERFEN! Im weitläufigen Lager der Bauteilbörse auf zwei Stockwerken lässt sich so manches finden, von Waschmaschinen über komplette Küchen bis zu Sanitäranlagen – wer also das Besondere sucht für seine Hausrenovation oder seinen Neubau, sollte unbedingt bei einem der Läden vorbeischauen oder die Homepage des gesamtschweizerischen Netzwerks unter „www.bauteilclick.ch“ besuchen. GESCHÄFTSFÜHRER 01 : : 2015


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AKTUELL

Individuell und kostengünstig – Einrichtungen nach Mass Form und Funktion als Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Ob Einbauküchen, Badezimmereinrichtungen, Wandschränke und Wohnmöbel oder Büroeinrichtungen für zu Hause und am Arbeitsplatz – man kann alles individuell nach seinen Bedürfnissen planen und gestalten lassen.

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räumen Sie von einem neuen Einbauschrank, einer Ankleide, Einbauküche, Wohnmöbel oder Badeinrichtung mit Glas­ dusche? Oder wollen Sie Ihr Büro optimal gestalten und einrichten? Die Einrichtungsspezialisten der Inform Möbel­ systeme AG können weiterhelfen. Sie planen und liefern Einrichtungen nach Mass und das Ganze auch noch kostengünstig.

DER EIGENE STIL ZU VERNÜNFTIGEN PREISEN Massgeschneiderte Einrichtungen müssen nicht sehr teuer sein. ­Inform-Einrichtungen sind individuell gefertigte Möbel in bester Qua­ lität. Der Kundenstamm reicht von Privatkunden über Architekten bis hin zu Geschäftskunden. Ob komplette Büroeinrichtungen, Schulungsräume oder Konferenzzimmer, Bürostühle, Besuchersessel oder Schulungsbestuhlungen – das breite Angebot erfüllt jeden Kundenwunsch. Auch individuelle Ladeneinrichtungen, Arztpraxen und Archiveinrichtungen gehören zum Angebot.

Flügel- oder Schiebetüren, Ankleiden, Garderoben, Vitrinen, Regale, Büros zu Hause sowie Einbauküchen und Badezimmermöbel.

VIELSEITIGE MATERIALIEN Glas in vielen Farben und Oberflächen, Edelstahl, Natursteine und edle Holzoberflächen sind ebenso möglich wie unifarbige Oberflächen oder Holzdecore. Raffinierte Auszugsysteme mit Selbsteinzug und Dämpfung sind Standard. Die grosse Auswahl an Möbelgriffen vervollständigt die vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten.

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Die Inform Möbelsysteme AG verfügt über eigene Einrichtungsprogramme, die sich für massgeschneiderte und individuell geplante Möbel eignen. Im Wohnbereich bieten sie Lösungen für Wandschränke mit

info@inform-ag.ch www.inform-einrichtungen.ch

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D Faasnacht - Noochhaltiger als alli Solaraalage zämme! «Faasnacht» isch e groosses Wort und jeede verstoot drunder ebbis anders und ainewääg – d Faasnacht verbindet. Wenns am Määntig am Moorge Vieri schloot, denn hätt uns dä spezielli Virus bis am Donnschtig am Moorge fescht im Griff. Am Änd sin alli mied und heeren am andere Daag s Pfyffe und s Drummle in de Gasse no immer in den Oore. Ych schryb dä Täggscht, wie wänn ych das nit vor allzue langer Zyt sälber erläbt hät; was aber gar nit stimmt. Vor fascht zwanzig Joor han ych d Schleegel uff d Syte gleggt und ha mi ganz mym Bruef gwidmet. Au no hitte bestimmt my Bruef maasgääbend myn Alldaag. Aaber jetzt, mit 45 Joor, han y gmerggt: Wenn nit jetzt, denn nie mee! Jedes Joor han y glitte. s letscht Joor zem Byspiil han y «on-line» in Oman bi de Araaber d Frau Faasnacht live kenne verfolge und zwoor vom Aafang bis zem Änd. Dangg der Zytverschiebig han y sogar am Moorge am siibeni kenne der Ändstraich «gniesse». Es hätt weh tue, miesse z wisse, dass wiider e Faasnacht z Änd gangen isch, ooni dass y ha kenne mit derby sii. Won y mi mit Noochhaltigkeit befasst ha, um kenne z begriffe, was do draa so guet sell sii, han y miesse feschtschtelle, dass Noochhaltigkeit vill mee isch als numme Energiispaare. Noochhaltigkeit isch au e Wort für ebbis Bsundrigs. Noochhaltigkeit stoot genauso fir Brüüch, wo mir als Gsellschaft pfläägen und exaggt die Brüüch sin e ganz wichtige und noochhaltige Faggtor in unserem Doosyy. Statt die ganzi Zyyt «on-line» z sy, stoot men aane und macht Muusig. Jeede bringt das yy, was iim meeglig isch. Die ainte mache besser Muusig – die andere sin besser im Reggwisitte baue. D Viilfaalt isch genau das, was e Glygge, was unseri Gsellschaft uusmacht. Je neecher d Faasnacht kunnt, um so mee het me d Schleegel oder s Piggolo in de Händ und als wie me isch me sich der Verantwortig bewusst, dass me e Dail vom Ganzen isch. Der Vogel Gryff, s Bryysdrummle, d Marschiebige im Wald, d Ladäärne abhoole und denne die «Hailigi Nacht» – der grooss Momänt! Der Ybergang ins energyyglaadeni Faasnachtstryybe! Ych waiss, was d Solaraalage und d Wärmipumpene Noochhaltigs fir d Gsellschaft laischte kennte und wie effiziänt so Syschteem sin. Vo der Laischtigsmeeglichkait vo der Frau Faasnacht sin sy aaber wyt ewägg. D Faasnacht isch «trendiger» denn jee! Martin Omlin – Omlin Energiesystem AG

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Das hotel bildungszentrum  21 erstrahlt nach etappenweiser Renovierung in neuem Glanz Das 3-Sterne-Parkhotel, zentral an der Missionsstrasse 21 und nur einen Steinwurf von der Altstadt gelegen, befindet sich in Basels grösstem Privatpark. Es stehen 73 moderne und zugleich behagliche Zimmer mit TV, Telefon und Gratis-WLAN sowie 18 Seminarräume, welche für die verschiedensten Anlässe genutzt werden können, zur Verfügung. Interview mit Pascal G. Martin von Niggi Freundlieb

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m 1860 erbauten und 2009 unter Denkmalschutz gestellten Gebäude befindet sich seit 2001 das durch die Mission 21, dem Evangelischen Missionswerk Basel, geführte hotel bildungszentrum 21. Im Gespräch gibt Hoteldirektor Pascal G. Martin nähere Einblicke in das frisch renovierte Haus und dessen vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Geschäftsführer: Ist das hotel bildungszentrum 21 ist ein ganz normales Hotel? Pascal G. Martin: Ja! Es ist ein 3-SterneParkhotel in bemerkenswerter Umgebung für Gäste aus aller Welt, ob für Touristen, Messebesucher oder Geschäftsleute. Herausragend sind die Nutzungsmöglichkeiten für Seminare, Tagungen, Workshops oder Privat- und Geschäftsanlässe in unseren 18 mit modernster Technik ausgerüsteten Räumlichkeiten, welche von zwei bis 250  Personen genutzt werden

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können. Bei Bedarf stehen im Oekolampad, unserer externen Tagungsund Event-Location, zwei weitere ­Seminarräume für bis zu 400 Personen zur Verfügung. Ein Unterschied zu einem gängigen Hotel ist die Tatsache, dass die erwirtschafteten Gewinne vollumfänglich in die Projekte der Mission 21 fliessen. Vor gut zehn Jahren hat die Basler Mission, welche dieses Jahr das 200-jährige Bestehen mit grossen Feierlichkeiten begeht, ihr operatives Geschäft – darunter auch das hotel bildungszentrum 21 – dem neu gegründeten Gemeinschaftswerk Mission 21 übertragen. Welche Verpflegungsmöglichkeiten bestehen für die Gäste? Das Hotel verfügt über ein eigenes, nicht öffentliches Restaurant – ­u nsere Küche benutzt ausschliesslich frische und regionale Produkte. Das Restaurant kann für Bankette für zehn bis 250 Personen gemietet werden, ausserdem bieten wir auswärtigen Gästen auf Reservation hin jeden ersten Sonntag des Monats einen Sonntagsbrunch an. Zu empfehlen ist auch unser Fondue-Plausch im Pavillon mitten im Park. Man kann aber auch im Spalenkeller, umgeben von den alten Stadtmauern, dinieren. Auf Wunsch kann unser wunderbarer Garten für Anlässe jeglicher Art genutzt werden.


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Wie zufrieden sind Sie mit den Resultaten der Renovation? Sehr! Alle Zimmer sind modernisiert, die Eingangshalle, in die wir eine Bar integriert haben, ist umgebaut und bietet nun mehr Sitzmöglichkeiten. Aussen wurde die ganze Fassade saniert, und es wurden Energiesparmassnahmen ergriffen. So wurden 485 Fenster ersetzt. Insgesamt ist es gelungen, den Originalcharakter dieses denk­ malgeschützten, romantisch-klassizistischen Gebäudes wiederherzustellen.

WEITERE INFORMATIONEN hotel bildungszentrum 21 Missionsstrasse 21 CH-4055 Basel Telefon +41 (0)61 260 21 21 Telefax +41 (0)61 260 21 22 info@bildungszentrum-21.ch www.bz21.ch

Auf den insgesamt 3 kuschlig warm beheizten Rhytaxi mit jeweils Platz für 12 Fahrgäste (Total 36 Personen) bietet René Didden mit seinem Rhytaxi-Team eines der besten Käsefondue�s in Basel mit 6 verschiedenen Käsesorten in heimeliger Atmosphäre zum geniessen an! Auch ein feines Raclette mit bis zu 5 Sorten feinstem Raclette Käse ist eine gute Gelegenheit mit Freunden, Familie und der Firma einen gemütlichen Abend an Bord vom Rhytaxi zu verbringen. Gerne offerieren wir Ihnen auch ein ausgezeichnetes Fondue Chinoise oder eine unserer vielen Menu Varianten nach Ihrem Wunsch! Gekrönt mit einem feinen Dessert fahren die Rhytaxi Ihre Gäste wieder durch die schön beleuchtete Altstadt an den Ausgangspunkt zurück! Die schöne und gemütliche Stimmung auch in der kalten Jahreszeit, ist in unseren kuschlig warm beheizten Rhytaxi besonders beliebt!

Selbstverständlich bieten wir Ihnen auch ganzjährig unsere beliebten Stadt- und kommentierten Hafenrundfahrten mit oder ohne einem feinen Apéro/Apéro Riche an Bord an. Auch interessante SchleusenFahrten nach Rheinfelden, Mulhouse, Breisach oder nach Absprache sind immer eine gute Gelegenheit unseren Rhein und naturbelassene Kanäle zu erkunden. Gerne beraten wir Sie persönlich für einen gelungenen Anlass und freuen uns, Sie und Ihre Gäste an Bord begrüssen zu dürfen!

Rhytaxi Basel GmbH | René Didden | Geschäftsführer | rene.didden@rhytaxi-basel.ch | Westquaistr. 39 | 4019 Basel | www.rhytaxi.ch | offerte@rhytaxi-basel.ch | Tel. 061 273 14 14 | Bordhandy 078 796 98 99

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Klingeli: Die Legende geht mit der Zeit Das Restaurant Klingental in Kleinbasel ist noch eine der wenig übriggebliebenen Beizen-Legenden in der ganzen Stadt. Und dies nicht nur wegen der traditionellen Klingeli-Spezialitäten, welche bis vier Uhr morgens serviert werden. Das Klingeli ist der Treffpunkt für Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten. von Niggi Freundlieb

D

as Lokal ist in seiner rund 60-jährigen Geschichte sich selbst treu geblieben. Hier treffen sich Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten. Arbeiter, Manager, (Lebens-) Künstler, Angestellte, Studenten, Damen der Halbwelt – sie alle geben sich hier quasi die Klinke in die Hand, reden miteinander, essen eine der zahlreichen, traditionellen Klingeli-Spezialitäten oder trinken in der Klingeli-Bar. Das Leben im Klingeli beginnt eigentlich erst, wenn die Sonne untergeht, und die Tatsache, dass man bis vier Uhr morgens zu reellen Preisen mit grossen Portionen Läberli in zahlreichen Variationen, Miesmuscheln nach Matrosenart, Cordon bleu, Klingeli-Schnitzel, Rindsfiletbeefsteak, T-Bone-Steak oder einfach einer Bratwurst sowie den entsprechenden Getränken bedient wird, machen das Lokal zu einem Magnet für Nachtschwärmer, Lebenslustige oder einfach für die, welche einfach Hunger haben. «Das Klingeli ist eine Institution», sagt Bernhard Thommen, seit rund 30 Jahren Inhaber des Klingeli. «Das Lokal strahlt Leben pur aus, manchmal ist es laut, aber immer echt und unverfälscht.» Aber auch das Klingeli mit seinen 70 Restaurantplätzen – in der warmen Jahreszeit kommen noch 80 Plätze auf dem Platz vor dem Restaurant dazu – wird sich mittel- und langfristig veränderten Konsumationsgewohnheiten anpassen müssen, ist Bernhard Thommen überzeugt. Generell glaubt Bernhard Thommen, dass die Einmaligkeit der Atmosphäre im Restaurant Klingental und seiner Bar sowie des kulinarischen Angebots auch für Zukunft eine gesunde Basis für den Betrieb darstellen. «Dennoch müssen wir dafür sorgen, dass auch die Bedürfnisse der

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jungen Leute, welche vermehrt zu uns kommen, erfüllt werden. Daran arbeiten wir ständig und entwickeln das Lokal stetig.» Insgesamt stellt Bernhard Thommen einen Wandel im ganzen Geviert um das Klingeli fest. «Ein kultureller, aber auch demografischer Wandel verändert das Quartier und insbesondere auch den Charakter als Rotlichtviertel.» Skeptisch beobachtet Bernhard Thommen zudem das neue Verkehrsregime, «ich bin aber überzeugt, dass das Klingeli wegen seiner hervorragenden Lage als direkter Nachbar zu den Kulturveranstaltungen oder dem Tattoo in der Kaserne und natürlich während der Fasnacht sowie dem Vogel Gryff weiterhin einer der Fixpunkte für die Menschen im Kleibasel sein wird.»

WEITERE INFORMATIONEN Restaurant Klingental Klingental 20 CH-4058 Basel Telefon +41 (0)61 681 62 48 Telefax +41 (0)61 681 97 26 klingental@bluewin.ch www.klingental.ch Warme Küche: Montag– Sonntag 17.30 – 04.00 Uhr


CULINARIUM

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SAISONALE MARKTKÜCHE Kirchplatz 7 CH - 4132 Muttenz Telefon +41 (0) 61 461 04 60 Telefax +41 (0) 61 461 04 60 info@rebstockmuttenz.ch www.rebstockmuttenz.ch ÖFFNUNGSZEITEN Mittwoch bis Samstag von 10 bis 24 Uhr Sonntag von 10 bis 22 Uhr Montag und Dienstag geschlossen

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CULINARIUM

Chef de Cave Floriane Eznack Die junge Französin Floriane Eznack ist seit 2011 Chef de Cave beim traditionsreichen Champagner­haus Jacquart, das nicht nur weit gereisten Champagner-Aficionados ein Begriff sein dürfte. Als eine der wenigen weiblichen Kellermeisterinnen ist sie für die Qualität und Vermarktung der circa drei ­Millionen Champagner- und Weinflaschen, die hier Jahr für Jahr produziert werden, verantwortlich. Die Leidenschaft für Spitzen­weine und -champagner hat sie von ihrem Vater, einem ausgewiesenen Feinschmecker aus der G ­ ascogne, in die Wiege gelegt bekommen. Schon früh kam sie über ihn mit vielen erlesenen Tropfen in Kontakt, für ihren ausgezeichneten Geschmacks- und Geruchssinn war sie schon als Jugendliche bekannt. Mit einem Bio­chemie-Studium in ­Paris und einem Master in Önologie in Reims hat die ­erfolgreiche Weinmacherin ihre Sinne noch weiter verfeinert und die Grundsteine für ihre steile Karriere gelegt. Bei LVMH (Veuve Clicquot, Moët & Chandon) sammelte sie später nicht nur erste Berufserfahrungen, sondern arbeitete sich gleich bis an die Spitze des Winemaker-Teams hoch. Heute behauptet sich Eznack erfolgreich in der nach wie vor männerdominierten Champagnerwelt und produziert jedes Jahr einen der besten «Brut ­Mosaïque» der Welt. Frau Eznack, wie kamen Sie auf die Idee, Önologin zu werden? Eine wichtige Rolle spielte sicherlich mein Vater, der früher zusammen mit Freunden selbst Wein produziert hat. Schon als junger Teenager durfte ich immer auf Weinproben mitkommen und habe früh Freude daran gefunden, an den verschiedenen Tropfen zu riechen und sie wiederzuer­kennen. Als Kind wollte ich aber eigentlich Tierärztin oder Kampfpilotin werden – es hätte also auch alles ganz anders kommen können! Was braucht es alles für einen guten Jacquart-­Champagner? Chardonnay ist die Hauptzutat, mit seiner Frische und Eleganz ist er sozusagen die Seele von Jacquart. Wir mischen ihn dann mit Pinot Noir und Pinot Meunier, wobei wir über mehrere Wochen hinweg bis zu 1000 verschiedene Weine probieren müssen, um am Ende ein Topergebnis hinzubekommen. Zu welchem Essen passen Ihre Produkte am besten? Unser Rosé passt zum Beispiel ausgezeichnet zu Thai Food oder Ziegenkäse. Der Blanc de Blancs harmoniert hervorragend mit e­ iner Crème brûlée. Was den Champagner angeht, ist gar nicht immer nur Haute ­Cuisine gefragt. Auch zu knusprigem Schweinebauch oder Tapas passt er ganz hervorragend!

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hotel restaurant kongresszentrum muttenz Der Ort für Ihren Anlass & Aufenthalt mit Grossem Gratisparkplatz / direkt beim Tram 14 Hauptstrasse 4, CH-4132 Muttenz Tel. 061 465 50 50 – Fax 061 465 50 51 www.mittenza.ch – info@mittenza.ch

Das Starke Duo bei Basel

Hotel Restaurant Eremitage – Die Perle bei Basel Der Ort für Ihren Anlass & Aufenthalt mit Grosser gratis Tiefgarage / direkt beim Tram 10 Gartenweg 2, 4144 Arlesheim Tel. 061 701 54 20 – Fax 061 701 37 20 www.eremitage.ch – info@eremitage.ch


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CULINARIUM

Neuer «Grüner Heinrich» – Geniessen auf neuzeitliche Art Ein Glas Wein oder ein Apéro in der Lounge, am Mittag ein schneller Lunch oder am Abend ein genussvolles Menü mit regionalen Produkten und Spezialitäten aus verschiedenen Kochkulturen wie zum Beispiel dem selbst geräucherten Lachs oder den selbst gemachten Teigwaren – seit September vorigen Jahres bereichert der «Grüne Heinrich» an der Schneidergasse 21 in an die Neuzeit angepasster Form wieder die Basler Gastro-Szene. Interview mit Daniel Rieder von Niggi Freundlieb

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eim Namen «Grüner Heinrich» wissen viele Basler natürlich, dass es sich dabei um Gottfried Kellers teilweise autobiografischen Roman, einen der bedeutendsten Bildungsromane der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts, handelt, aber eigentlich noch näher liegt ihnen das Restaurant «Grüner Heinrich» mitten im Herzen von Basel, das in der Vergangenheit über Jahrzehnte zum festen Bestandteil der Basler Ausgehkultur gehörte. Geschäftsführer: Nach rund 20 Jahren gibt es den «Grünen Heinrich» wieder – Ihr gastronomisches Konzept knüpft aber nicht nur an die alten Zeiten an, wieso nicht? Daniel Rieder: Der Gast hat heute andere Bedürfnisse als früher. Die Gastro-Kultur und das Ausgehverhalten haben sich verändert. Der Konsument ist kritischer geworden, sucht die Abwechslung und er gibt sich nicht allein mit dem Wiederaufleben nostalgischer Erinnerungen zufrieden. Was bleibt wie früher und was wird neu? Geblieben ist der geschichtsträchtige Name «Grüner Heinrich» als Treffpunkt mitten in der Stadt. Neu ist, dass wir das Getränke- und Speiseangebot den veränderten Konsumgewohnheiten der heutigen Zeit angepasst haben.

lockerer Atmosphäre zum Apéro oder zu einem Glas Wein treffen ­können, andererseits bieten wir im Restaurant zum Lunch eine kleine Auswahl von gutbürgerlichen Gerichten und zum Abendessen eine welt­ offene, unkomplizierte und saisonale Küche an. Was verstehen Sie unter weltoffener und unkomplizierter Küche? Wir verbinden die traditionelle mit der neuzeitlichen Küche. Verwenden die neusten Zubereitungsmetoden und kreieren aus verschiedenen kulinarischen Einflüssen saisonal geprägte Gerichte. Dabei stellen wir zum Beispiel unsere Teigwaren und Glaces selbst her und räuchern auch den Lachs selbst. Grundsätzlich bieten wir unseren Gästen eine sich laufend veränderte Karte an.

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Einerseits haben wir dem Barbereich im «Grünen Heinrich» ein bisschen den Charakter einer gemütlichen Lounge gegeben, wo sich die Gäste in

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WASCHPARTNER Öffnungszeiten Reservationen und PUTZPARTNER B i o - R e s t a u ra nt L a n d hGARTENPARTNER of Mo – Fr 11 – 15 Uhr Auskünfte unter WASCHPARTNER GARTENPARTNERBÜROPARTNER Hertnerstr. 19, 4133 Pratteln PUTZPARTNER Fr + Sa 18 – 23 Uhr Tel. 061 511 07 07 www.landhof-pratteln.ch GARTENPARTNERBÜROPARTNER WASCHPARTNER PUTZPARTNER weitere BetriebeHAUSPARTNER von PUTZPARTNER HAUSPARTNER

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Fischfestival

23. JANUAR BIS ENDE MÄRZ

Bad Eptingen

HOTEL BAD EPTINGEN

LÄUFELFINGERSTRASSE 2

4458 EPTINGEN

062 285 20 10

WWW.BADEPTINGEN.CH

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CULINARIUM

«Le Murenberg» Das wärmstens zu empfehlende « Le Murenberg» ist nicht nur an Feiertagen oder speziellen Anlässen einen Umweg wert.

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um Konzept von Denis und Melanie Schmitt gehören täglich wechselnde Menüs, die auf einer mobilen Tafel verkündet werden. Das Angebot ist ebenso überschaubar wie frisch. ­G enau das ist es, was die beiden Gastronomen in ihrem ­Restaurant anstreben: eine lebhafte, kreative und saisongerechte Küche mit guten Produkten, in der es schon mal vorkommen kann, dass die letzte Portion des Hauptgerichts oder der Vorspeise gerade von der Tischnachbarin verzehrt wird. Am wichtigsten ist dem aus dem Elsass stammenden innovativen Koch Denis Schmitt und seiner Melanie die Zufriedenheit der Gäste. Zur vollständig umgestalteten, hellen, modernen Lokalität gesellt sich ein kleines Säli für rund zehn Gäste. Und die Terrasse mit 30 Plätzen bietet in der warmen Jahreszeit einen attraktiven Outdoor-Bereich. Über Mittag bietet das Restaurant den Le Murenberg Lunch an, einen Zwei- oder Dreigänger für 38 beziehungsweise 45 Franken – einen Kaffee und 33cl Mineralwasser inklusive. Jeweils an Sonntagen kann man im «Le Murenberg» ein 4-Gang-Menü für 82 Franken geniessen. Das ­Küchenangebot wird überdies auch in vier- bis sechsgängigen Degustationsmenüs gereicht. Bald können einige hausgemachte Produkte auch online bestellt werden, um Ihre Familie zu Hause verwöhnen zu können. Mehr erfahren Sie unter www.lemurenberg.ch

WEITERE INFORMATIONEN Restaurant Le Murenberg Melanie & Denis Schmitt Krummackerstrasse 4 CH-4416 Bubendorf Telefon: +41 (0)61 931 14 54 info@lemurenberg.ch www.lemurenberg.ch Mittwoch bis Sonntag: 12.00 – 14.30 Uhr / 18.30 – 23.00 Uhr Montag & Dienstag: Ruhetag

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3499/11BSR08

Hotel zum Ochsen Schönwald · Südschwarzwald

www.OchSen.cOm

Tel. +49 7722 86648-0

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CULINARIUM

Bald ist es wieder so weit Die Tage werden schon ein bisschen länger – bald ist die Fasnacht vorbei und dann geht es mit grossen Schritten dem Sommer entgegen. Wir freuen uns mit Ihnen auf die kommenden warmen Abende auf der Terrasse über dem Rhein und unseren Holzkohlengrill.

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is dahin empfehlen wir Ihnen den heissen Stein – spezieller Gotthard-Granit auf über 300 Grad geheizt, ein gut gelagertes Stück Fleisch oder einen fangfrischen Fisch und das Vergnügen kann beginnen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass absolut keine Gefahr besteht, mit heissem Fett bespritzt zu werden. Das Fleisch oder der Fisch werden ohne Öl oder andere Fettstoffe angebraten und können somit auch nicht rauchen und sind erst noch gut für die Linie. Und warum mal nicht im Sommer ein kleines Danke an Ihre Angestellten und sie mit einem Abend mit Poulets oder einem saftigen Braten vom grossen Holzkohlengrill überraschen. Bis zu 40 Poulets haben auf den Spiessen Platz und glauben Sie uns, der Geschmack ist eine Überraschung – ganz was anderes als Sie sonst gewohnt sind. Und auch der Preis wird Sie überraschen. Auch wenn Sie noch kurzfristig für die Fasnacht einen Halt oder ein Nachtessen organisieren müssen, wir finden eine passende Lösung für Ihre Bedürfnisse.

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Ein voller Erfolg waren die Krimi-Dinners bei uns – selbst wenn Sie sagen, wir seien doch noch ein bisschen früh – aber die Planung mit den Schauspielern braucht ein wenig mehr Zeit – überlegen Sie sich, ob es nicht was für Sie wäre – für internationale Gruppen können die Veranstaltungen auch in englischer Sprache durchgeführt werden. Wir freuen uns immer, Ihnen mit Rat und Tat bei Planung und Durchführung Ihres kleinen oder grossen Anlasses beizustehen.

WEITERE INFORMATIONEN Best Western Swiss Hotels HOTEL MERIAN am RHEIN Rheingasse 2 CH-4058 Basel Telefon +41 (0)61 685 11 11 Telefax +41 (0)61 685 11 12 www.bestwestern-merian.ch


Weinbar invino im invino pflegen wir unsere Weinpassion. Wir sind stetig auf der Suche nach speziellen Weinen, was die Herkunft, die Traubensorten, die Winzer, die anbauweise oder die Kelterung anbelangt. im invino können Sie jeweils aus fünf roten und fünf weissen Weinen auswählen. Dazu servieren wir feines brot, ausgesuchtes olivenöl und basler Wasser. Wenn Sie zum Wein einen würzigen Käse oder noch etwas Fleischiges möchten – auch das bieten wir ihnen an. Die Weine wechseln wir alle 5-6 Wochen. vor jedem Wechsel degustieren wir eine auswahl an neuen Weinen – natürlich zusammen mit unseren Gästen. Die Weine welche am meisten Liebhaber gefunden haben, nach dem Motto – JLF (je leerer die Flasche) werden dann im invino ausgeschenkt. Wenn Sie das nächste Mal dabei sein möchten – registrieren Sie sich für unseren newsletter auf www.rubino-basel.ch oder noch einfacher – kommen Sie demnächst im invino vorbei, trinken ein Glas Wein und schreiben sich für die nächste Degustation ein. Dienstag – Samstag 17 – 23 h Sonntag & Montag geschlossen

invino bäumleingasse 9, 4051 basel T: +41 61 333 7770 M: +41 79 611 2555 info@invino-basel.ch


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BAUEN & WOHNEN

Markus Oberholzer, Geschäftsführer und Inhaber

… und plötzlich hat alles Platz – dank Schrank- und Regallösungen von Domino Möbel AG! Ordnung, die das Leben angenehmer macht, es aber nicht einschränkt, ist der Anspruch, dem sich die Domino Möbel AG in Muttenz stellt. Seit über 40 Jahren ist sie spezialisiert auf Schränke, Garderoben, Sideboards und Regale nach Mass. Auch Schränke in Dachschrägen und begehbare Ankleiden sowie Schiebeschränke und Raumteiler gehören zum Sortiment.

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as wichtigste zuerst: Wir nehmen uns Zeit für Sie! Denn was so langlebig ist wie Domino-Schränke, das muss von Anfang an gut sein – von der ersten Skizze bis zum Detail der Innenausstattung.

Ihr Zuhause, und wie Sie darin leben, liefert den Schlüssel dazu, denn Ihre Wohnsituation ist einzigartig und von Ihnen geprägt. Schränke sind darin in erster Linie praktisch, aber nicht nur. Als unverzichtbarer Stauraum sind sie idealerweise auch ein wichtiger, täglich genutzter Teil Ihrer Wohnidee. Deshalb lassen sich individuell gestaltete Räume, die geschmackvoll und mit Liebe zum Detail eingerichtet wurden, mit massgefertigten Schränken nachhaltig aufwerten. Bei Schränken nach Mass kommt es aufs Handwerk an, auf erfahrene Mitarbeitende, modernste Fertigungsmethoden, saubere Verarbeitung von erstklassigen Materialien und auf Verbindlichkeit bei Preisen und Terminen. Sämtliche Produkte der Domino Möbel AG werden in der eigenen Produktion in Muttenz gefertigt.

«domInno», DIE INNOVATIVEN EXTRAS Die Mitarbeitenden der Domino Möbel AG sind jeden Tag nahe bei den Kunden. Sie lernen deren Bedürfnisse kennen und wissen, wo Verbesserungen an den Produkten gewünscht werden oder noch möglich sind. Aus diesen täglichen Erfahrungen wurde eine eigene Ausstattungslinie geschaffen: «domInno» steht für die Innovationskraft der

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Domino Möbel AG und dafür, dass auch etwas Alltägliches wie ein Schrank noch Raum für Verbesserungen lässt. «domInno reflex», der am Schrankhimmel montierte Spiegel, «dom­Inno aromex», der im Schrank integrierte Duftspender, «domInno perfex», ein von Künstlerhand kreiertes Schranktür-Design, «domInno greenex», der Golfschrank für die stilvolle Verstauung von sperrigen Golfutensilien oder «domInno duplex» für die sichere Aufbewahrung privater Dinge, stehen für gelebte Innovation.

GROSSE AUSSTELLUNG IN MUTTENZ Auf 250 Quadratmetern lichtdurchfluteter Ausstellungsfläche werden massgefertigte Schranklösungen, Regale und Sideboards in den neuesten Material- und Designtrends präsentiert.

WEITERE INFORMATIONEN Domino Möbel AG Homburgerstrasse 24 CH-4132 Muttenz info@dominoag.ch www.dominoag.ch


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Die Marquis AG ist ein Familienunternehmen und führender Anbieter in den Bereichen Kanalreinigung, Kanal-TV und Kanalsanierung sowie Entsorgung von Strassenschlämmen in der Region Nordwestschweiz. Mit der rund 100-köpfi gen Crew, über 30 leistungsfähigen Fahrzeugen und neuestem High-Tech-Equipment erbringt die Marquis AG einen zuverlässigen 24 Stunden-Service, 356 Tage im Jahr. Die Marquis AG stellt ihr gesamtes, in mehr als 50 Jahren erworbenes Know-how gerne in den Dienst von privaten Hausbesitzern, Gemeinden, Ämtern, Industrie, Immobilienverwaltungen, Ingenieur- und Architekturbüros.

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Marquis AG Kanalservice Wölferstrasse 15 CH-4414 Füllinsdorf T 061 717 17 17 F 061 717 17 18 info@marquis.ch www.marquis.ch Filiale: Kembserweg 1 CH-4055 Basel

Sind Sie auf der Suche nach qualitativ hochwertigem Wohneigentum zu erschwinglichen Preisen? Wir beraten Sie gerne! In Kürze haben wir tolle neue Projekte in Basel im Bereich 4054 und 4055. Falls Sie Interesse haben, melden Sie sich bei uns und wir informieren Sie gerne. Sollte dieses mal nichts für Sie dabei sein, informieren wir Sie gerne bei unsern nächsten Projekten vor dem offiziellen Start. Neue Projekte finden Sie auf unserer Website www.whimmo.ch oder Sie rufen uns an unter 061 481 80 00 Welcome Home Immobilien GmbH Wanderstrasse 7 4054 Basel www.whimmo.ch Tel. +41 (0)61 481 80 00 * contact@whimmo.ch

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LWS Wärme und Solarenergie  – Vielfalt aus einer Hand für individuelle Energielösungen Die LWS Wärmeservice GmbH berät seit 15 Jahren erfolgreich Kunden in den Bereichen Wärmeerzeugung und Energiegewinnung. Dank vielfältiger Kompetenz plant und installiert sie sowohl Heizanlagen wie auch Komplettsysteme zur Warmwassererzeugung. Sei es mit Öl-, Gas- oder Pellet-Brennern wie auch mit Sonnenkollektoren – von der individuellen Bedarfsanalyse über die Inbetriebnahme bis zur Revision und Wartung. Für die autonome Stromerzeugung setzt sie auf innovative, effiziente Fotovoltaik-Anlagen.

Interview mit Thomas Lützelschwab von Niggi Freundlieb

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eschäftsführer: Welche Kunden sprechen Sie mit Ihren Dienstleistungen an? Thomas Lützelschwab: Unsere Kundschaft bewegt sich in der gesamten Bandbreite vom Einfamilienhaus über Mehrfamilienhäuser bis zu ganzen Überbauungen und Hotels. Da ­u nser Angebotsspektrum sehr breit ist, sind wir eigentlich für jeden der richtige Ansprechpartner.

Die LWS bietet Vielfalt aus einer Hand, was verstehen Sie darunter? Nun, unser Service aus einer Hand beginnt schon bei der Reparatur einer alten Anlage. Denn viele Kunden wollen in der Regel zuerst einmal ihre bestehende Heizung so lange wie möglich behalten, wenn sie damit zufrieden sind. Besteht aber Bedarf an einer neuen Anlage oder muss von Gesetzes wegen eine neue Heizung angeschafft werden, so stehen wir unseren Kunden mit unserem Know-how sowohl bei der Planung wie auch bei der Installation und der nachfolgenden Wartung mit Rat und Tat zur Seite. Wir bieten sozusagen ein Rundumsorglos-Paket.

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Weshalb legen Sie den Schwerpunkt auf alternative Energien? Wir sind zwar in allen Energiebereichen tätig, doch erneuerbare Energien wie Holz und Sonne liegen mir persönlich aus innerer Überzeugung aber auch aus wirtschaftlichen und umwelttechnischen Gründen ganz klar näher. Die Zukunft unserer Umwelt und die unserer Kinder liegt mir am Herzen. Deshalb setze ich mich für saubere und nachhaltige Energieformen ein. Vielleicht ist ein Wärmesystem im Alternativbereich in der Anschaffung etwas teurer, aber langfristig zahlt es sich aus, da die Beschaffung der Brennstoffe günstiger oder im Falle von Solarenergie sogar gratis ist, während Erdöl und konventioneller Strom künftig immer teurer werden. Wie weit sind Kunden bereit und überzeugt, auf erneuerbare Energien zu setzen? In unserm Einzugsgebiet in der Region Nordwestschweiz, den umliegenden Kantonen oder sogar im benachbarten Ausland bauen und betreuen wir viele alternative Anlagen. Die Leute haben ein hohes Bewusstsein für nachhaltige Energiegewinnung. In ländlichen Gebieten wird die Sanierung tendenziell etwas länger hinausgeschoben, während in der städtischen Region der ökologische Gedanke deutlicher präsent ist und hier die Hausbesitzer gerne bereit sind, in eine erneuerbare Zukunft zu investieren.


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Welche Vorteile haben Holz-, Pellet- und Schnitzelfeuerungen, abgesehen davon, dass der Brennstoff günstiger ist als beispielsweise Heizöl? Pelletheizungen sind ökologisch sinnvolle und technisch ebenbürtige Alternativen zu konventionellen Öl- und Gasfeuerungen. Moderne, von der Vereinigung Holzenergie (VHE) geprüfte Anlagen sind wartungsarm und brauchen wenig Betreuung. Pellet- oder Schnitzelfeuerungen sind moderne, vollautomatische Holzfeuerungen. Sie bieten den gleichen Komfort und die gleiche Funktionalität wie Öl- oder Gas­kessel. Stückholz- oder Schnitzelheizungen empfehlen wir vor allem für Liegenschaften, deren Eigentümer eigenen Wald oder erleichterten Zugang zum Brennmaterial haben. Auch sie sind in Bezug auf Wirkungsgrad und Wartung in hohem Masse optimiert. Allen Holzbrennstoffen gemeinsam ist die CO2-Neutralität, d. h. dass die Ver- brennung den CO2-Haushalt der Erde nicht belastet. Das kann Ihr Beitrag zur Verminderung des Treibhauseffektes sein. Wo liegen die Vorzüge von Solaranlagen? Sie suchen eine Energiequelle, die gratis ist und erst noch von vielen Kantonen gefördert wird? Dann entscheiden Sie sich für eine Solaranlage zur Erwärmung Ihres Brauchwassers oder zur Unterstützung ­Ihrer Zentralheizung. Geprüfte Kompaktanlagen kombinieren seit Jahrzehnten bewährte Technik mit einfacher und kostengünstiger Montage. Unsere Angebote reichen von kleineren Anlagen (fünf bis zehn Quadratmeter) zur Unterstützung der Brauchwassererwärmung über mittlere Installationen (ab zehn Quadratmeter) für die vollständige Abdeckung des Warmwasserbedarfs. Grössere Einheiten von zwölf und mehr Quadratmetern, die zusätzlich zur Wassererwärmung auch die Heizung des Gebäudes wesentlich unterstützen, runden unsere Palette nach oben ab. Werden nur Solaranlagen staatlich gefördert oder auch andere erneuerbare Energien? Bund und Kantone fördern die erneuerbaren Energien. Davon können alle profitieren. Sowohl für Pellets, Wärmepumpen und Solaranlagen gibt es je nach Kanton unterschiedliche Vergütungen und Fördergelder. Auch Elektrizitätswerke und Energieversorger bieten attraktive Vergütungen wie auch interessante Finanzierungsmodelle. Selbstverständlich beraten wir unsere Kunden auch in diesem Bereich. Daher ist es ganz gut, sich frühzeitig mit der Planung einer Neuanlage zu beschäftigen und die Installation zeitlich optimal zu planen und sich mit uns frühzeitig in Verbindung zu setzen. Welche Produkte empfehlen Sie? Wir beziehen unsere Produkte von namhaften Herstellern, die seit Jahren bewährte Qualität bieten. Jeder unserer Lieferanten ist auf seinem Gebiet führend. Wir konfigurieren dann die Systeme individuell, damit unsere Kunden eine optimale, bedarfsgerechte Lösung erhalten. Wo sehen Sie die Zukunft von LWS? Sicher bleiben wir in diesem Segment, in dem wir heute stark sind. Wir haben schon früh auf Solar- und Fotovoltaik-Anlagen gesetzt und bieten dadurch einen Vorsprung gegenüber vielen Mitbewerbern. Auch wenn die Montage von Gas- oder Ölheizungen im Gegensatz zum Erstellen einer Pellet-Anlage oder Sonnenkollektoren auf dem Dach einfacher ist, scheuen wir den Aufwand nicht, für unsere Kunden den bestmöglichen Service zu bieten. Für mich ist aber eben auch die Ideologie dahinter wichtig. Daher versuche ich, einen möglichst optimalen Mix aus beidem zu finden. Letztendlich ist der Kunde König und es ist für uns das Wichtigste, ihm die beste Lösung für sein Heizproblem zu bieten.

WEITERE INFORMATIONEN LWS Wärmeservice GmbH Ringstrasse 39 CH-4106 Therwil Telefon +41 (0)61 733 18 08 Telefax +41 (0)61 733 18 09 info@waermeservice.ch www.waermeservice.ch

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Zihlmann neu beim St. Jakob Now open! Zihlmann hat beim St. Jakob einen wunderbaren Laden eröffnet, der fast keine Wünsche offen lässt! Es lohnt sich, das neue Kompetenzzentrum für Haushaltgeräte, Unterhaltungselektronik und Professional zu besuchen.

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ur ein paar Schritte vom St. Jakob-Park, Richtung Muttenz, präsentiert Zihlmann eine grosszügige und moderne Ausstellung von neusten Geräten der Unterhaltungselektronik und dem Haushaltbereich. Auch das Service-Center, die Werkstatt und Zihlmann Professional sind nun neu hier angesiedelt. Der versteckte Laden in Binningen wurde aufgelöst. «Wer Wert auf feinen HiFi-Sound legt, freut sich über unseren separaten HiFi-Raum, wo Lautsprecher in direktem Vergleich ausgesucht werden können,» erläutert der Geschäftsstellenleiter Christoph Geissmann. «Sehr beliebt ist unser neues 4K-Heimkino. Die fein aufgelösten Bilder sind enorm eindrucksvoll! Hier können zudem diverse Business-Beamer direkt verglichen werden.» Eine grosse Fernsehwand, Multiraum-Musiksysteme (u. a. von Sonos), Soundbars, DAB-PlusRadios, Kompakt-HiFi-Anlagen, umfangreiches Zubehör und vieles mehr ergänzen das tolle Angebot der Unterhaltungselektronik.

Der neue Zihlmann beim St. Jakob, Hagnaustrasse 25, Muttenz. Grosse Auswahl an Unterhaltungselektronik, Haushaltgeräten und neues Domizil von Zihlmann Professional.

STARK IM HAUSHALT- UND GERÄTE-ERSATZMARKT! Nicht weniger wichtig ist die umfangreiche Auswahl an Haushalt-Grossund Kleingeräten. Ob freistehend oder eingebaut, kann man hier viele Küchen- und Waschküchengeräte der Marken Electrolux, V-Zug, Miele und Liebherr besichtigen und sich darüber fachkundig informieren. Natürlich kümmert sich Zihlmann auch gleich um die Lieferung und die Installation der neuen Haushalthelfer! «Ob gekapselt oder gemahlen», Kaffeeliebhaber finden unter den vielen testbereiten Vollautomaten im Jura-Shop oder unter den Nespresso-Modellen bestimmt das passende Gerät!

VIELFÄLTIGE ZIHLMANN-GESCHÄFTSSTELLEN Viele dieser Produkte findet man auch in den weiteren ZihlmannGeschäftsstellen. Der moderne Laden am Spalenring 166 (beim Schützenmattpark) hat sich ganz den individuellen Lösungen mit Loewe, Bang & Olufsen, Revox und vielen hochwertigen HiFi-Marken verschrieben. Wobei individuell nicht gleich sehr teuer heisst!

Viel Ausstellfläche, qualitativ gute Produkte und kompetente Beratung.

Das Zihlmann Lädeli «Klein und Fein» an der Schneidergasse 30, dem Geburtshaus von Zihlmann, punktet mit einer breit gefächerten Auswahl an Haushalt-Kleingeräten und Zubehör. In Sissach an der Hauptstrasse 30 findet man ein ausgesuchtes Sortiment an Haushaltgeräten und Unterhaltungselektronik. Zihlmann Professional ist neu auch in Muttenz beim St. Jakob und ist u. a. spezialisiert auf die Einrichtung von Schulungs- und Sitzungsräumen mit Audio-/Videoprodukten. Bemerkenswert, wie es das Basler Fachgeschäft immer wieder schafft, sich wohltuend und kundenorientiert von der Discount-Konkurrenz abzuheben! Einkaufen mit freundlicher und fachkundiger Beratung und einem umfangreichen Service-Hintergrund lohnt sich langfristig immer! Zihlmann ist seit über 50 Jahren ein zuverlässiger regionaler Partner!

Grosse Auswahl an gutem HiFi.

Basel, Spalenring 166, Unterhaltungselektronik ganz individuell Basel, Schneidergasse 30, Haushaltkleingeräte Klein & Fein Muttenz-St. Jakob, Hagnaustrasse 25, Unterhaltungselektronik, Haushaltgeräte und Professional Sissach, Hauptstrasse 11, Unterhaltungselektronik und Haushaltgeräte Telefon 061 306 77 11 • www.zihlmann.ch

Breites Sortiment an Gross- und Kleingeräten für den Haushalt.


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Im Martelacker 10 D-79588 Efringen-Kirchen Tel. +49 (0) 7628 / 9103-0 Fax +49 (0) 7628 / 9103-22 info@regio-kueche-bad.de www.regio-kueche-bad.de

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Die Qualität des Sitzens Der Grand Repos von Antonio Citterio vereinigt das Know-how der Büro-Sitztechnologie mit dem Komfort eines bequemen Lounge-Sessels. von Georg Lutz, Bilder Florian Böhm © Vitra (www.vitra.com)

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as Sitzen ist in den letzten Jahren etwas in Verruf geraten. Von den Fitnessfanatikern hört man den Leitsatz: Das ist ungesund. Andrerseits macht uns das Sitzen erst zum ­denkenden und arbeitenden Homo sapiens. Zudem kann Sitzen die pure Erholung sein. Und genau um das geht es hier. «Es war eine grosse Verantwortung für mich, nach einem Meisterwerk wie dem Eames Lounge Chair einen neuen Sessel für Vitra zu ent­ werfen», meint Antonio Citterio zu seinem Entwurf des Grand Repos. Der grosse, bequeme Ruhesessel des italienischen Designers markiert einen wichtigen Schritt in der Evolution seiner Typologie und setzt neue Massstäbe für Nutzer. Sein Grand Repos erfüllt jeden Wunsch nach ­Bequemlichkeit – wie ein aufmerksamer Gastgeber und Freund.

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Rund 25 Jahre arbeitet Antonio Citterio bereits kontinuierlich mit Vitra zusammen und entwickelte in dieser Zeit zahlreiche Objekte für den Bürobereich. Für den Grand Repos – sowie den Repos, das Modell ohne Ohren – transferierte Citterio erstmals das Know-how der Büro-Sitztechnologie in die private Wohnwelt. Dank seines biomechanischen ­Ablaufs passt sich der drehbare Lounge-Sessel an jede Körperposition an. Die Winkel von Sitz und Rückenlehne verändern sich synchron ­zueinander, und die unsichtbare Mechanik lässt sich auf das Körper­ gewicht des Nutzers einstellen und ist stufenlos arretierbar. Ergonomie, Bewegung und Ruhe werden im Grand Repos zu einer Einheit, die ein erholsames Zuhause bildet.


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Service Service

alltech Installationen AG | Hofackerstrasse 40 B | 4132 Muttenz | Tel. +41 61 639 73 73 | Fax +41 61 639 73 74 Service Filiale Arlesheim: Untertalweg 54 | 4144 Arlesheim | Tel. +41 61 639 73 05 | Fax +41 61 639 73 74

GEMÜTLICHKEIT AM

WÄRMENDEN FEUER

GROS PE R MA S E N E NTE AUS ST E L LU N G!

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Parkett-Lounge: Gut beraten zum Traumboden Über 330 ausgewählte Bodenbeläge – mit diesem immensen Angebot empfängt die im November 2012 eröffnete Parkett Lounge im Wohnpark Binzen ihre Kunden. Die Parkett Lounge ist der zweite Filialbetrieb des renommierten Waldshuter Holzgroßhändlers Holzwarth, der seit mehr als 50 Jahren erfolgreich am Markt ist. Die stilvolle Ausstellungsfläche befindet sich gleich im Eingangsbereich des Wohnparks und erstreckt sich über rund 140 Quadratmeter. PARKETT FÜR DRINNEN UND DRAUSSEN Neben den klassischen Parkettböden in allen gängigen Holzarten werden auch Laminat, Kork, Vinyl und andere Neuentwicklungen gezeigt. Schwerpunkt in der Ausstellung sind Landhausdielen in Eiche mit verschiedenen Oberflächen. Ob handgehobelt mit Sägeschnittoptik oder gealtert, in der Parkett Lounge bleiben keine Wünsche offen. Terrassenbeläge aus Holz, WPC oder Resysta ergänzen das große Sortiment.

Beratung und Know-how Beratung als Kernkompetenz steht im Vordergrund. Gut ausgebildetes Personal und Erfahrung bilden die Grundlage dafür, so Frank Schepull – der kompetente Ansprechpartner für alle Fragen rund um den passenden Traumboden. Gerne nimmt er sich Zeit, um in dividuelle Kundenwünsche zu realisieren. Und wer sich einfach nur mal umschauen möchte, ist ebenfalls herzlich willkommen.

KOMPETENZSERVICE IM DREILAND Hat man sich für den passenden Boden entschieden, kümmert sich das Team um eine möglichst unkomplizierte Abwicklung. Von der Zufuhr durch eigene LKWs bis zu den Verlegarbeiten, die von einem qualifizierten Parkettlegerbetrieb durchgeführt werden, oder sämtliche Ausfuhrformalitäten für die Schweizer Kundschaft.

Auf rund 140 Quadratmeter Ausstellungsfläche können in der Parkett Lounge über 330 Bodenbeläge in Augenschein genommen werden.

Aufleben – dank dem starken Sicherheitspaket für Private und KMU. Grosse Alarmtechnik für kleinere Objekte

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Zu spät? Wir sanieren Ihr Klima. Wer auf Baustellen arbeitet, kennt den Staub nur zu gut. Der neue Hochleistungsluftreiniger sorgt bei Sanierungsarbeiten dafür, dass Staub und Schadstoffe gleich an der Entstehungsstelle abgesaugt werden. Und falls es gar zu einem Rohrbruch gekommen ist, sorgen unsere Profis in der Leckortung und Wasserschadentrocknung umgehend dafür, dass die Räume wieder benutzbar sind. Mit Hilfe von Thermo grafie entdecken wir Schwachstellen in der Gebäudehülle genauso, wie wir Schimmelpilz effektiv beseitigen. Interessiert? Krüger hat für jedes Klima die optimale Lösung. Krüger + Co. AG ⁄ 4203 Grellingen ⁄ T 061 745 98 98 ⁄ grellingen@krueger.ch ⁄ www.krueger.ch

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Urs Schaub AG – flexibel, nachhaltig und kundennah

Ob nachhaltige Badsanierung oder Einbau einer neuen Küche – die Urs Schaub AG übernimmt bei Neu- und Umbauten von Ein- und Mehrfamilienhäusern sämtliche Arbeiten im Sanitärbereich und bietet massgeschneiderte Lösungen – von der Planung bis zur Realisation – nach den Wünschen der Kunden. Aber auch im Service- und Reparaturbereich ist das Familienunternehmen aus Binningen schnell, flexibel, qualitätsorientiert und kundennah. von Niggi Freundlieb

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as 1871 gegründete Traditionsunternehmen, das seit 2013 gemeinsam von Michael Frei und Olivia Jeker-Schaub geleitet wird, plant und realisiert für Ein- oder Mehrfamilienhäuser, Wohngenossenschaften oder Gewerbeliegenschaften alle sanitären Installationen und ist die richtige Adresse bei allen Fragen rund um das Thema Wasser im Haus. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» erklärt Geschäftsführer Michael Frei, eidg. dipl. Sanitärplaner, dass bei der Urs Schaub AG, welche auch zwei Lehrlinge ausbildet, die Kommunikationswege zu den Kunden kurz und effizient sind und warum Nachhaltigkeit, Qualität sowie Transparenz gegenüber den Kunden zu den herausragenden Merkmalen der Unternehmensphilosophie der Urs Schaub AG gehören. «Geschäftsführer»: Wie definieren Sie Ihre Service- und Reparaturorganisation, und wie schnell können die Fachleute der Urs Schaub AG auf die Anfrage reagieren? Michael Frei: Alle Sanitärarbeiten, ob tropfende Wasserhähne, Abläufe, die nicht richtig ablaufen, zu wenig Wasserdruck oder verstopfte WCs – ein Anruf genügt und wir finden schnellstmöglich einen Termin, um die Arbeiten auszuführen. Wie erreichen Sie eine optimale Kundennähe? Die Kunden haben jeweils einen einzigen Ansprechpartner. Dabei nimmt die Beratung einen grossen Platz ein. Umfangreichere Arbeiten werden zuerst zusammen mit den Kunden vor Ort angeschaut, besprochen und dann offeriert. So sind die Kunden von der Planung bis zur Realisation über alles auf dem Laufenden und wissen genau, was passiert und was es kostet. Damit können unangenehme Überraschungen vermieden werden. Wenn wir Projekte wie Bad- oder Küchensanierungen realisieren, übernehmen wir die Koordination aller zu tätigenden Arbeiten von Plattenlegern, Malern oder Elektrikern und der damit ­betrauten Unternehmen und entlasten damit die Kunden. Welchen Stellenwert nimmt für die Urs Schaub AG Nachhaltigkeit ein? Nachhaltigkeit bedeutet Werterhaltung und lange Lebensdauer und ist damit im Sinne der Kunden. Die Urs Schaub AG verfügt gerade deswegen über viele lange Kundenbeziehungen, weil man unserem Know-how, aber vor allem auch unserem Qualitätsbewusstsein vertraut. Wir verwenden gerne Produkte und Materialien von Schweizer Lieferanten, welche wir den Kunden in verschiedenen Preissegmenten anbieten können.

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WEITERE INFORMATIONEN Urs Schaub AG Sanitär § Service § Badumbau § Planung Postgasse 14 CH-4102 Binningen Telefon +41 (0)61 421 61 80 Telefax +41 (0)61 421 61 19 info@ursschaubag.ch www.ursschaubag.ch


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Roof Top Garden – Über den Dächern der Stadt Viele kennen sie, aber nur wenige haben Zugang dazu. Die Dachterrassen: die urbanen Oasen über den Dächern. von Lone K. Halvorsen

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chnell wachsende Städte, moderne Wohnblocks und immer ­weniger grüne Höfe sowie Parks. Die Grünflächen verschwinden und aus kleinstem Wohnraum werden vermehrt Wohnflächen gezaubert.

DEN STERNEN VORBEHALTEN Über Jahrhunderte vergessen, gelangte die Gartenkultur der Antike zur Zeit der Renaissance zuerst nach Florenz, Rom und Venedig, um bald darauf auch andere europäische Städte zu erreichen. Vorwiegend Dachflächen auf Schlössern verwandelten sich so zu wunderbaren Dach­­­ anlagen. Erst zur Zeit des Barocks erkannten in unseren Breiten die Bauherren die Bedeutung von begrünten Dachflächen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts beschäftigten sich in Europa einzelne avantgardistische Architekten mit der Formsprache des neuen Bauens, und der bekannteste unter ihnen war Le Corbusier. Kaum ein anderer hat das Flachdach und dessen Nutzung als Wohnterrasse so entschieden propagiert. Das ehemals als elitär gehaltene flache Dach wurde nun als eine neue Form des Bauens zur Erweiterung des Wohnraumes entdeckt. Le Corbusiers

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philosophische Äusserung dazu: «Ist es nicht wahrhaft wider alle Logik, wenn eine ganze Stadtoberfläche ungenützt unter Zwiesprache der Schiefer mit den Sternen vorbehalten bleibt?»

WOHNRAUM UMWANDELN Doch als Wohnraum werden die Dächer tatsächlich erst seit gut 30 Jahren genutzt, und schliesslich haben auch die grossen Hotels die zauberhafte Welt der Dächer mit dem Blick auf die Skyline der Stadt entdeckt. Neben der exponierten Lage hoch über der Stadt besticht die Dachterrasse mit besonders viel Platz und viel Sonnenlicht. Was liegt da näher, als die Platzfülle zu nutzen und die Dachterrasse als luftiges Refugium zu gestalten. Dachterrassen sind die einzigen verbliebenen grünen Oasen, die ein bisschen Freiheitsgefühl in der schnelllebigen urbanen Welt ­vermitteln. Auch mit einfachen und kostengünstigen Gestaltungsideen kann die Dachterrasse in ein kleines, grünes Paradies verwandelt ­werden, wo man in den sommerlichen Monaten schöne Stunden mit Blick auf den Sonnenuntergang über den Dächern der Stadt geniessen kann.


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Sprenger Design sprengt Normen Möbel Roth in Reinach gehört seit 25 Jahren zu den führenden Möbelhäusern in der Region. Das Credo des Erfolges lautet ganz einfach: Qualität. Dies zeigt auch die exklusive Möbelkollektion von Sprenger.

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andwerkliche Meisterstücke in Massivholz Möbel Roth gehört zu den wenigen Möbelhäusern, die eine eigene Schreinerei haben. Aldo Roth meint dazu: «So sind wir flexibel, wenn es darum geht, individuelle Kundenwünsche zu er­ füllen. Zudem wissen wir als Spezialisten haargenau, worauf es bei der Verarbeitung von Möbeln ankommt. Daher überzeugt uns auch die Kollektion von Sprenger.» Seit über 30 Jahren besticht der in Chur ansässige Familienbetrieb Sprenger Möbel durch exklusive handgefertigte Massivholzmöbel. Was einst mit Bauernmöbeln aus antiker Tanne begann, entwickelte sich zu einem breiten Sortiment an Massivholzmöbeln. Damals wie heute legt das Unternehmen viel Wert auf erlesene Materialien, echtes Handwerk und aussergewöhnliche Formgebung. Sprenger setzt auf traditionelles Handwerk, kombiniert mit innovativem Design. In der Schreinerei sind keine computergesteuerten Maschinen anzutreffen. Daher sieht sich das Unternehmen als eine Möbelschreinerei und nicht als Möbelfabrik. Zum Einsatz kommen Materialien, die oft gar nicht im Handel erhältlich sind. Vor allem die verwendeten Holzarten wie Sumpfeiche, die bis zu 150 Jahre lang gewachsen und in ihrer Maserung einzigartig ist. Selbst nach deren Verarbeitung können noch Risse auftreten, die jedoch den Möbeln ihren charakteristischen natürlich-rustikalen Look verleihen. Bei der antiken Eiche handelt es sich um Eichenhölzer, die vor 100 bis 200 Jahren für den Bau von Häusern und Ställen benutzt wurden und nach deren Abriss nun erneut Verwendung finden. Daneben stellt die Schreinerei auch Möbel aus euro­ päischen Hölzern wie Nussbaum, Wildbuche und Kirschbaum her.

FRECHES DESIGN Ausgewählte Materialien und handwerkliches Können sind ein Merkmal der Möbelstücke von Sprenger, aussergewöhnliches Design ein anderes. Vor allem die Formgebung und der Materialmix überraschen. Stets zeichnet sich ein Nebeneinander von zeitgenössischem Design,

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edlen Materialien und bodenständigen Naturhölzern ab. Zu den beliebtesten Teilen gehört das solide Balkenbett mit den dazu passenden Nachttischen. Die Ecken sind nach traditioneller Handwerkskunst gezinkt. Betten mit integrierter Beleuchtung sorgen zudem für ein gemütliches Licht im Schlafbereich. Faszinierend ist der Kreuzfuss-Tisch. Seine optische Leichtigkeit und gleichzeitig die Solidität bestechen. Dazu kommt die Kombination von edlem Chromstahl, welche diesen Tisch auszeichnet. Die Tischoberfläche ist geschroppt. Das bedeutet, dass ein grober Handhobel dem Tischblatt eine unebene Oberfläche verleiht. Diese wird, wie übrigens alle Möbelstücke, geölt. So wird auch das Anfassen eines Tisches zu einem haptischen Erlebnis. Ein solcher Tisch lädt erst recht ein zu einem gemütlichen Essen oder zu einem Jass. Die passenden Anrichten runden den Essbereich stilvoll ab. Sprenger Möbel decken den gesamten Wohnbereich wie Essen, Wohnen oder Schlafen ab. Die Möbel passen dank ihres zeitgenössisch rustikalen Designs in ein klassisches, urchiges oder modernes Heim. Denn Holz schafft gleich wo immer eine sehr wohnliche Atmosphäre. Möbel Roth präsentiert eine Auswahl der Sprenger Kollektion auf drei Etagen.

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Das Wohlstandsproblem

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ir haben ein Problem: Es geht uns zu gut. Verstehen Sie mich nicht falsch, es ist toll, dass wir uns in den vergangenen Jahrzehnten ein solches Wohlstandsniveau erarbeitet haben. Die Arbeitslosigkeit verharrt auf europaweit tiefstem Niveau, trotz Finanz- und Wirtschaftskrise. Die gut ausgebauten Sozialsysteme bieten ein vergleichsweise sicheres Auffangnetz, und unsere breit gefächerte Bildungslandschaft ermöglicht fast jedem gute Arbeitsmarktchancen. Aber der Wohlstand vernebelt den Blick für die Zukunft. Wir sollten nicht warten, bis die finanziellen Probleme den Handlungsspielraum einschränken. Zurzeit sieht es aber nicht danach aus, als ob die Politik aktiv würde. Müsste man ein Ranking der meistgebrauchten Sätze erstellen, wäre «Wir können es uns ja leisten» seit Jahren regelmässig in den Top 3. Anstatt absehbare Probleme aktiv anzugehen, wird einfach der Wohlstand umverteilt. Es scheint, als könne man sich nicht vorstellen, dass die Arbeitsmarktchancen vielleicht einmal sinken, die Löhne (bestenfalls) stagnieren oder die Sozialsysteme gekürzt werden könnten. Man tut, wie wenn die Steuereinnahmen immer sprudeln würden. Die Diskussionen rund um die Abstimmungen in Sachen Zuwanderung haben aber gezeigt, dass eine gewisse Unsicherheit besteht. Die Angst, das Wohlstandsniveau nicht ewig halten zu können, widerspiegelt sich in den Sorgen betreffend die Zuwanderungsthematik, obwohl die Wirtschaftsentwicklung derzeit keine Zeichen eines Abschwungs zeigt.

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Heute wären wir noch in einer Position der Stärke, um die Weichen für die nächsten Jahrzehnte zu stellen. Allerdings lässt sich kaum eine weitsichtige Wirtschaftspolitik erkennen. Stattdessen nimmt die Regulierungsdichte für KMU und Grossunternehmen seit Jahren zu und bindet damit Ressourcen, welche eigentlich in die Innovation und die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit gesteckt werden könnten. Ohne Not greift der Bundesrat immer wieder in die Privatwirtschaft ein, zuletzt hat er die geplante Aktienrechtsrevision mit einer Frauenquote kombiniert und die Kontingente für Drittstaatenangehörige gekürzt. Der Staat vergisst, dass er «nur» Leitplanken setzen muss und dort eingreifen soll, wo ein echtes und dringendes Problem besteht. Solche wären in der Sicherung der Sozialsysteme oder in der Bekämpfung des Fachkräftemangels zu finden. Wir schlagen uns aber stattdessen mit Wohlstandsproblemen herum und setzen damit denselben aufs Spiel. Unternehmerinnen und Unternehmer brauchen politische Stabilität und Freiheit, um sich zu entwickeln und erfolgreich zu sein. Der Erfolg schlägt sich direkt in Arbeitsplätzen nieder, welche geschaffen und erhalten werden können. Es ist zu hoffen, dass sich die Politik trotz eidgenössischem Wahljahr dies vor Augen hält und sich darauf besinnt, die Stärken zu erhalten. Das Geld der Unternehmen zu verteilen und diese mit immer neuen Gesetzen zu belasten, gehören nicht dazu.


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AUTO & MOTO

Verrückte Sand-Autobahn

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inen Highway der etwas anderen Art gibt es auf Fraser Island/­Australien, der grössten Sandinsel der Welt, zu bestaunen. Die 75-Mile-­Beach-Road ist 120 Kilometer lang und gehört zum öffentlichen austra­lischen Strassennetz. Sie ist Teil des Highway 1, jener 14’000 Kilometer langen Strasse, auf der sich der ganze Kontinent umrunden lässt. Leitpfosten oder Markie-

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rungen sucht man auf dieser irren Sand-­Autobahn vergebens. Auch wird man auf manchen Streckenabschnitten ziemlich durchgerüttelt, die Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h macht hier also durchaus Sinn. Das Autofahren mit Meerblick birgt aber auch Gefahren. So verwandelt die Flut den Highway regelmässig in eine matschige Offroadpiste, die sich nur mit einem allradbetrieben Wagen bewältigen lässt.

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as Raumwunder Sienna 3.5 V6 AWD ist ausschliesslich in der Schweiz mit 6-Jahre- oder 60’000 km-Gratisservice und 3-Jahre- oder 100’000 km-Vollgarantie erhältlich. Preis mit voller Luxusausstattung von CHF 59’900.– (inkl. Cash-­ Bonus von CHF 7 000.–). Acht Jahre nach der Einstellung des beliebten Familienvans Previa kehrt Toyota Schweiz mit dem neuen 7-Sitzer Sienna ins Segment der Grossraumlimousinen zurück. Das in den USA gebaute Fahrzeug basiert auf Komponenten der Baureihe Avensis und ergänzt die Palette der geräumigen Modelle Urban Cruiser, Verso S, Prius+ Wagon Hybrid und Verso nach oben.

RAUMGLEITER IM LUXUSSEGMENT Der Sienna, der von den Schweizer Toyota-Partnern ausschliesslich in der Version 3.5 V6 und mit Allradantrieb angeboten wird, ist ein klassischer Full-Size-Van für grössere Familien, anspruchsvolle Geschäftsreisende, Hotelbetriebe und Leute mit einem überdurchschnittlichen Platzbedarf, die auf Luxus nicht verzichten wollen. Seine Aussenmasse lassen das fast unerschöpfliche Platzangebot bereits erahnen. Das 5,08 Meter lange Mono­volumen-Fahrzeug ist 1,985 Meter breit und 1,81 Meter hoch.

REKORDVERDÄCHTIGES LADEVOLUMEN Der Innenraum ist serienmässig mit sieben, mit perforiertem Leder bezogenen Sitzen in drei Reihen bestückt. Fahrer- und Beifahrersitz sind beheizt und elektrisch verstellbar. Die hochwertigen, mit aufklappbaren Seitenlehnen versehenen Mittelsitze vom Typ Captains chair vermitteln hervorragenden Langstreckenkomfort. Sie verfügen über eine aufklappbare, zusätzliche Unterschenkelauflage wie in der Business-Class, sind längs verschiebbar und herausnehmbar. Die dritte Sitzreihe lässt sich mit einem Handgriff getrennt abklappen und bei Bedarf ohne Demontage der Kopfstützen flach im Fahrzeugboden versenken. Als 7-Sitzer fasst der Laderaum des Sienna rekordverdächtige 1 110 Liter, mit versenkter dritter Sitzreihe sind es 2 470 Liter und mit demontierten mittleren Sitzen stehen gar 4 250 Liter Laderaum zur Verfügung.

ELEKTRISCH BETÄTIGTE SCHIEBETÜREN MIT FERNBEDIENUNG Zugang zum modern und komfortabel gestalteten Innenraum bieten zwei elektrisch betätigte Schiebetüren mit grosser Öffnung, was auch in engen

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Parklücken bequemes Ein- und Aussteigen erlaubt. Sie verfügen über einen Einklemmschutz und lassen sich auch mittels Funkfernbedienung betätigen. Für gutes Klima sorgen eine 3-Zonen-Klimaautomatik mit separater Temperaturregelung im Fond sowie Lüftungsdüsen im Dachhimmel und Sonnenstoren an den Seitenscheiben. Dem Komfort dienen zudem zahlreiche Ablagemöglichkeiten, insgesamt elf Becherhalter und drei 12-Volt-Steckdosen.

HARMONISCHER V6-ZYLINDER Als Antrieb dient dem Toyota Sienna 3.5 V6 AWD ein samtweich laufender V6-Benziner mit intelligenter, variabler Ventilsteuerung (VVT-i). Mit 3.5 Liter Hubraum generiert er 269 PS und ein maximales Drehmoment von 332 Nm. Damit erlaubt er souveräne Fahrleistungen und Kraftreserven, auch bei voller Beladung und an Steigungen. Der Normverbrauch beträgt 11,3 l /100 km.

ELEKTRONISCH GEREGELTER ALLRADANTRIEB Die Kraftübertragung übernimmt ein modernes 6-Gang-Automatikgetriebe. Besonders interessant für Schweizer Kunden dürfte das serienmässige AWD-Allradsystem sein. Es tangiert weder den flachen Fahrzeugboden noch die Platzverhältnisse im Laderaum. Je nach Fahrzustand und Strassenbeschaffenheit verteilt die Elektronik das Drehmoment stufenlos auf die vier Antriebsräder. Beim Anfahren und bei rutschiger Fahrbahn gehen bis 50 % an die Hinterachse. Bei trockener Fahrbahn und hohen Geschwindigkeiten wird die Antriebskraft auf die Vorderräder geleitet, was den Verbrauch reduziert.

HOHES AUSSTATTUNGSNIVEAU Zur luxuriösen Premium-Serienausstattung gehören LED-Tagfahrlichter, ein grosser, zentraler Bildschirm mit Rückfahrkamera und ToyotaTouch-&-Go-Navigationssystem, die Toyota-Totwinkelüberwachung BSM (Blind Spot Monitor), 18-Zoll-Runflat-Reifen sowie eine praktische, geräumige Mittelkonsole, die sich bis zur Fahrzeugmitte verschieben lässt, und vieles mehr.

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NEF Truckcenter AG Dealer of the year 2014 –Volvo Trucks Schweiz AG Durch die hohe Einsatzbereitschaft und den Top-Service im Pannendienst hat das Nef Truckcenter in den Jahren 2011, 2012, 2013 und 2014 nun zum vierten Mal in Folge die hohen Anforderungen und Erwartungen der Nutzfahrzeugkunden in der Nordwestschweiz und des Importeurs zur vollsten Zufriedenheit erfüllt. Aus diesem Grund wurde die Nef Truckcenter AG mit Sitz in Frenkendorf BL erneut mit der «Dealer of the year»-Urkunde ausgezeichnet und gehört somit zu den besten Volvo-Trucks-Werkstätten in der Schweiz.

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as Unternehmen Volvo Trucks legt grössten Wert auf die Einsatzbereitschaft seiner Fahrzeuge. Die Verlässlichkeit von Fahrzeug und Servicepartner ist heutzutage einer der wichtigsten Gründe der vielzähligen Kunden in der Nordwestschweiz für den Kauf der Marke Volvo Trucks. Weiterhin investiert das weltweit agierende Unternehmen Volvo Trucks sehr viel in einzigartige Innovation und Techniken seiner Produkte, um zum Beispiel die Fahrzeugsicherheit weiter zu erhöhen und den Kraftstoffverbrauch und die Umweltbelastung zu minimieren. Die neuste Fahrzeuggeneration (FH, FMX, FM) bietet seinen Nutzern eine Vielzahl von hochmodernen Innovationen aus der komplexen Nutzfahrzeugtechnik. Neben dem weltweit ersten Doppelkupplungs-Getriebe (I-Shift) für schwere Nutzfahrzeuge stehen weitere wegweisende Entwicklungen wie Dynamic Steering, Einzelradaufhängung (IFS) an der Vorderachse oder dem intelligenten Tempomat I-See den Transportkunden zur Verfügung. Technologien, die einen hohen Einfluss auf die Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs haben, das Wohlbefinden des Fahrers und die Effizienz der Transportunternehmer deutlich steigern. Im Mittelpunkt eines jeden Transportunternehmens steht heute der Fahrer. Aus diesem Grund bietet das Nef Truckcenter, in Zusammenarbeit mit der Volvo Trucks Fahrerakademie, seinen Nutzfahrzeugkunden am 25.4.2015 einen CZV-anerkannten Technik-Kurs an. Darüber hinaus wird unter dem weltweiten Motto von Volvo Trucks «Jeder Tropfen zählt» am 19.9.2015 ein ebenfalls CZV-anerkannter Eco-Drive-Kurs zum verbrauchsarmen Fahren von Nutzfahrzeugen angeboten. Dieses Angebot gilt nicht nur für die Kunden des Nef Truckcenters oder für alle Volvo-Trucks-Kunden, sondern richtet sich an alle interessierten Transportunternehmer in der Nordwestschweiz.

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WEITERE INFORMATIONEN Nef Truckcenter AG Flachsackerstrasse 10 CH-4402 Frenkendorf Telefon +41 (0)61 906 96 96 Telefax +41 (0)61 901 20 22 info@neftruckcenter.ch www.neftruckcenter.ch | www.drivingtraining.ch


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Garage Hollenstein – mit BMW in die automobile Zukunft Vor rund zwei Jahren hat die Garage Hollenstein AG ihren neu erstellten Garagenkomplex bezogen. Seither befindet sich an der Therwilerstrasse 2 in Aesch Nord das modernste BMW- und MINI-Center der Schweiz. Letztes Jahr feierte das Familienunternehmen ausserdem mit zahlreichen Aktivitäten seinen 40. Geburtstag.

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Interview mit Marcel Hollenstein von Niggi Freundlieb

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b am dreitägigen Event-Weekend mit rund 1’500 Besuchenden im Herbst am Firmenstandort – mit den jedes Tanzbein elektrisierenden Auftritten der Sissacher Funkband Groovepack und der ebenfalls aus der Region stammenden Formation Bluestonique, mit den reichhaltigen kulinarischen Verköstigungen an Buffet und Sonntagsbrunch oder dem abwechslungsreichen Programm von Clown Manu für die Kinder, ob am Doppelkonzert im Showroom mit dem Männerchor Aesch und dem Jodlerclub Arlesheim oder beim höchst instruktiven Besuch der gesamten Hollenstein-Belegschaft bei BMW in München – auch wenn gefeiert wird, präsentierte sich die Garage Hollenstein AG im Jubiläumsjahr gleichzeitig als ge­ erdetes, aber auch als modernes Unternehmen, das auf der Tradition als Familienbetrieb aufbauend zusammen mit den Mitarbeitenden und den Kunden in die automobile Zukunft blickt. 1974 als Einmannbetrieb und BMW-Vertretung in Birsfelden von Albin Hollenstein, dem Vater der heutigen Mitinhaber Dominic (Leiter After Kulinarische Verköstigungen beim Sonntagsbrunch.

Sales), Martin (Verkauf) und Geschäftsführer Marcel Hollenstein gegründet, beschäftigt die Garage Hollenstein AG heute 44 Mitarbeitende. Sie gehört zu den grössten BMW-Händlern in der Schweiz und hat in der Region die exklusive Vertretung sämtlicher M-Modelle von BMW  – die Premium-Modellpalette von BMW – und vertritt mit dem MINI eine weitere Kultmarke. Die Gründung einer Autogarage Mitte der 1970er-Jahre, also in Zeiten der Ölkrise und der autofreien Sonntage, war keine einfache Sache, dennoch wuchs das Unternehmen dank Beharrlichkeit und handwerklicher Kompetenz stetig. Gleichzeitig machten die Söhne Martin und Dominic Hollenstein ihre Ausbildungen im Betrieb, der damals 19 Mitarbeitende beschäftigte und 1989 im Industriegebiet Kägen in Reinach einen neuen Standort bezog. Ein Jahr später trat dann auch der jüngste Sohn Dominic in den elterlichen Betrieb ein und absolvierte seine Lehre.1996 übernahm Marcel Hollenstein die Geschäftsleitung, sein Vater Albin Hollenstein zog sich aus dem Unternehmen zurück. Im Jahr 2000 wurde zusätzlich die Marke MINI ins Portfolio des Unternehmens aufgenommen, dafür wurde 2004 ein zusätzliches Gebäude im Industriegebiet Kägen in Reinach bezogen. Eng mit BMW – einem der innovativsten und umweltfreundlichsten Autohersteller der Welt – verbunden, wurde für die Garage Hollenstein, mit mittlerweile über 30 Mitarbeitenden, die räumliche Situation im Gewerbegebiet Kägen aber zunehmend beengt, denn die Verkaufszahlen stiegen kontinuierlich und damit auch die Flächenansprüche.


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Team der Garage Hollenstein in München.

Dementsprechend wurden schon relativ früh Überlegungen für einen Neubau an einem neuen Standort angestellt. Nach längerer Planung sind in der Folge in Aesch Nord auf 7’500 m 2 ein Hauptgebäude mit Showroom und einer Werkstatt sowie ein Anex-Bau mit betriebsinterner Waschstrasse und einem Waschraum entstanden. Die beiden Gebäude sind unterirdisch miteinander verbunden. Das nach BMW-CI-Richt­ linien gestaltete Hauptgebäude wurde nach neusten ökologischen Erkenntnissen erstellt und entwickelte sich somit zum BMW-Vorzeigeund Referenzbetrieb in der Schweiz. Weiterhin vertreten wird die Marke MINI, deren Bereich als schwarzer, optisch abgegrenzter Gebäudekörper in den Gesamtbau integriert wurde, der punkto Design dem besonderen Auftritt des MINI gerecht wird. Eröffnet wurde der neue Garagenkomplex 2013. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» reflektiert Geschäftsführer Marcel Hollenstein 40 Jahre Firmengeschichte, zeigt sich sehr zufrieden über den neuen Standort in Aesch Nord und hebt die Vorteile der Partnerschaft mit BMW hervor.

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enormen Entwicklung sehr bewusst und sind auf das Erreichte stolz. Wenn ich zum Beispiel alte Fotos von unserem ersten Standort in Birsfelden anschaue, dann erinnere ich mich sehr gut daran, wie es damals war. Es gibt natürlich auch objektive Fakten, welche die Entwicklung dokumentieren. So haben sich die Verkaufszahlen gegenüber 1974 um rund das Dreissigfache gesteigert. In Aesch werden heute jährlich rund 600 Neuwagen und Occasionsfahrzeuge verkauft. Aber Zahlen sind das eine, viel wichtiger scheint mir, dass sich die Philosophie unserer Eltern bis zum heutigen Tag als richtig erwiesen hat. Dass man nämlich mit Fleiss, Engagement und höchstem Qualitätsanspruch arbeitet und die Interessen und Bedürfnisse der Kunden, aber auch der Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellt. Ihre Bilanz zum neuen Standort in Aesch Nord fällt nach rund zwei Jahren positiv aus? Absolut. Wir haben grosse Freude am Neubau und unsere Kunden auch, denn wir konnten gerade auch im Service- und Verkaufsbereich nicht nur grössere, sondern eben auch kundenfreundlichere Facilitäten schaffen – zum Beispiel ist der Empfang nun auch samstags besetzt. Mit dem Neubau ist unsere Stellung als traditionsreiche Vertretung, die ausschliesslich die Marken BMW und MINI verkauft, in der Region definitiv noch stärker geworden. Wir fühlen uns auch von der Gemeinde sehr gut aufgenommen, und es tut uns als Unternehmen gut, von der Gemeindepräsidentin zu hören, wie glücklich sie darüber ist, dass wir in Aesch über 40 Arbeitsplätze geschaffen haben und erst noch Werbung für die Gemeinde machen. Wie wichtig ist die Partnerschaft und Zusammenarbeit mit BMW?

Geschäftsführer: Sie haben ja die Entwicklung des Betriebes von 1974 bis heute hautnah miterlebt – ist Ihnen als Insider der enorme Wandel der letzten 40 Jahre überhaupt bewusst oder wächst man automatisch einfach mit? Marcel Hollenstein: Man wächst bis zu einem gewissen Grad sicher mit, aber als Familienbetrieb ist das Unternehmen ja auch ein zentraler Teil der persönlichen Existenz, und wir Hollensteins sind uns der

Mit BMW haben wir einen der innovativsten Autohersteller der Welt als Partner. Allein die Tatsache, dass wir exklusiv die M-Modelle in der Region vertreten, als eine von elf Vertretungen in der Schweiz mit den Elektromodellen in die automobile Zukunft schreiten oder auch die neusten BMW-Modelle, wie zum Beispiel aus der i3-Serie oder den BMW-i8, mit dem der Plug-in-Hybridantrieb auch im Sportwagenbereich Einzug hält, präsentieren können, zeigt, dass sich die   >

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Partnerschaft mit BMW nicht nur bewährt, sondern auch ein Vertrauensbeweis für uns als Unternehmen ist. Die Zukunft des Autos ist definitiv elektrisch? BMW treibt die diesbezügliche Entwicklung stark voran und hat, neben den bestehenden Modellen, innovative Lösungen in der Pipeline. Nehmen wir nur den BMW i3, den wir exklusiv in der Region vertreten. Der i3, den wir in einer rein elektrischen Version oder mit Range-Extender anbieten, ist punkto Verkaufszahlen eine Erfolgsgeschichte. Auch die Garage Hollenstein geht einen zukunftsgerichteten Weg. Wir haben eine Fotovoltaikanlage auf den Dachflächen unseres Garagen-Komplexes realisiert, die rund 100 KWh Strom ins Netz einspeisen wird. Dazu betreiben wir hier in Aesch eine der bis anhin raren Stromtankstellen in der Region, bei der die Elektrofahrzeuge innerhalb von 20,25 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen werden können.

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MARCEL HOLLENSTEIN Alter: 47 Zivilstand: verheiratet; 2 Söhne Erlernter Beruf: Automechaniker; Meisterschule Heutige Position: Geschäftsführer, Mitinhaber Garage Hollenstein AG Hobbys: Familie, Wandern, Ski


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Eine «Piranha-Zone» auf dem Lysbüchel-Areal? Nein danke!

GA B R I E L BA R E L L Direktor Gewerbeverband Basel-Stadt Elisabethenstrasse 23 Postfach 332 CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 227 50 50 Telefax +41 (0)61 227 50 51 g.barell@gewerbe-basel.ch www.gewerbe-basel.ch

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as denken Sie, wenn Sie folgendes Inserat lesen? «Wohnungen zu vermieten! An malerischer Lage zwischen der Kehrichtverbrennungsanlage, der Bahnverbindung Schweiz–Frankreich, dem Schlachthof und einer gigantischen Betonsiloschlucht.» Möchten Sie da hinziehen? Sicher nicht. Das Wohnungsinserat ist natürlich erfunden. Reine Fiktion ist die Sache aber keineswegs. Denn auf dem Gewerbe- und Industrieareal Lysbüchel liebäugeln die Stadtplaner tatsächlich mit neuem Wohnraum in exakt einer solchen Umgebung. Allerdings wird der Gewerbeverband Basel-Stadt zusammen mit der IG Lysbüchel alles daran setzen, dass dies nicht passiert. Um was geht es? Lassen Sie mich von vorne beginnen: Auf dem Industrieareal Lysbüchel in Basel-West an der französischen Grenze sind heute rund 30 Gewerbe- und Industriebetriebe mit zirka 400 Arbeitsplätzen angesiedelt, von der Gipserei bis zum Recycling-Park. Diese Unternehmen haben Baurechts- und Mietverträge mit der Eigentümerin der Parzelle, das ist grösstenteils die Immobilienabteilung der SBB. Diese Verträge können zum Teil ordentlich innert Frist gekündigt werden, die längerfristigen laufen zwischen 2015 und 2021 aus.

Wenn das so weit ist, wollen Kanton und SBB das Areal einer – Achtung! – «höherwertigen Nutzung» zuführen. Die Wortwahl an sich ist schon verräterisch; offenbar ist das Gewerbe minderwertig. Die Planer prüfen also auf dem Lysbüchel eine sogenannte «gemischte Zone» für

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Wohnen und Gewerbe und treiben dieses Projekt voran. Ich nenne solche Zonen «Piranha-Zonen»; nach einer ersten Euphorie über das kleinräumige Beisammensein von Wohnungen und Gewerbe kommt nämlich das Unvermeidbare – mehr und mehr Anwohner werden jede nur erdenkliche Energie daran setzen, die Gewerbler aus dem Gebiet zu verdrängen, auch wenn diese nur marginal lärmig, stinkig oder was auch immer sind. Und das Gesetz wird, so sicher wie das Amen in der Kirche, zulasten der Gewerbler und auf die Seite der Wohnenden kippen. Gewerbegebiet Lysbüchel. Es hat manchen Brief und manches Telefon gebraucht, bis das Bau- und Verkehrsdepartement respektive die SBB die IG Lysbüchel als Vertreterin der gewerblichen Interessen überhaupt einmal angehört haben. Konkrete Zusagen, dass die Interessen des Gewerbes gewahrt würden, gab es dabei aber nicht. Für den Gewerbeverband Basel-Stadt und die IG Lysbüchel jedoch ist klar: Der Lysbüchel muss als eines der letzten zusammenhängenden Industrieareale des Kantons mit grossen Chancen zur industriellen Verdichtung und gewerblichen Weiterentwicklung erhalten bleiben. Gemäss Richtplan (Seite 66) ist das Lysbüchel-Areal ein «wirtschaftliches Schwerpunktgebiet». Zu Recht, würde ich sagen, denn wie bereits eingangs erwähnt: Die Leute möchte ich sehen, die dort hinziehen wollen. «Schöner Wohnen» zwischen Kehrichtverbrennungsanlage und Schlacht­ hof! Bei aller Sympathie für die Notwendigkeit, genügend Wohnraum zu bauen: Auf dem Lysbüchel wäre das eine Fehlplanung, und davor müssen wir die Planer schützen.


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AUTO & MOTO

Strahlend in den Frühling mit dem Sondermodell Korando PLUS Edition SsangYong lanciert den Korando «PLUS Edition» mit vielen kostenlosen Optionen wie Nebelscheinwerfer ­und Parksensoren.

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iese limitierte Sonderausführung des Korando Basis-­ Modells bietet mehr Komfort und Sicherheit als vergleichbare Fahrzeuge seiner Klasse.

§§ Der 149-PS-starke 2,0-Liter-Eco-Dieselmotor e3 – Low Emission erzielt die tiefsten Emissions- und Verbrauchswerte der Marke SsangYong §§ Die Korando «PLUS Edition» mit Gangschalt-und Reifendruck­ anzeige für noch tiefere Verbrauchswerte §§ Limitiertes Sondermodell, ab sofort im Handel, Kundenvorteil ­ CHF 2 000.–

FÜR DIE STRAHLENDEN FRÜHLINGSTAGE Nebst der umfassenden Sicherheitsausstattung gibt’s am Komfort nichts zu bemängeln: der neue Korando «PLUS Edition» verfügt zusätzlich zur Ausrüstung der Basis-Ausstattungslinie Crystal über Nebelschein­ werfer und Parksensoren. Für den edlen Touch sorgen die abgedunkelte Heckscheibe inklusive der hinteren Seitenscheiben. Im Inneren verleiht ein Lederlenkrad zusätzlichen Charme. Zudem verfügt die «PLUS ­Edition» erstmalig über die neusten Kontrollsysteme Gangschaltanzeige (GSI) und Reifendruckanzeige (TPMS) für ein noch umweltbewussteres Fahren. Schliesslich ziert ein angebrachter Batch am Heck «PLUS Edition» das Fahrzeug und kennzeichnet so die limitierte ­Sonderserie.

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MEHR UMWELTVERTRÄGLICHKEIT Das neue Sondermodell Korando «PLUS Edition» erhältlich mit Frontoder Allradantrieb, ist mit dem 149-PS-starken 2,0-Liter-Eco-Dieselmotor ausgestattet. Er lässt dank neuester Technologie den CO2-Aus­ stoss weiter sinken, ohne dabei Kompromisse beim Drehmoment (360 Nm bei 1500–2800 U/min) einzugehen. Daraus resultieren mit 5,8 l pro 100 km die tiefsten Verbrauchswerte des gesamten SsangYong-Model­l­ angebots und die CO2-Emissionen betragen gerade noch 147 g/km. SsangYong Korando D20T 149PS Crystal «PLUS Edition» (inkl. Gratis-Sonderausstattung im Wert von CHF 2 500.–): §§ Nebelscheinwerfer §§ Parksensoren §§ Privacy Glass §§ Lederlenkrad §§ Gangschaltanzeige (GSI) §§ Reifendruckanzeige (TPMS) §§ Batch Sondermodell «PLUS Edition» Optional: Metallic-Lackierung für CHF 750.– inkl. MwSt Verkaufspreis*: 2WD ab CHF 21’690.– inkl. MwSt 4WD ab CHF 24’190.– inkl. MwSt *Preise inkl. CHF 3 000.– Umweltbonus


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BEAUTY & GESUNDHEIT

Bad Ramsach: Gesundheit, Erholung, Wellness, Seminare Mit atemberaubendem Panoramablick über den Baselbieter Tafel-Jura, in den Schwarzwald und in die Vogesen liegt oberhalb von Läufelfingen auf 740 Metern Höhe das Kurhotel Bad Ramsach. Das noch einzige und von den Krankenkassen unterstützte Heilbad des Kantons ist gleichzeitig Ort der Erholung für Kurgäste, Entspannungs- sowie Wellnessoase für Urlauber in einzigartiger Umgebung, moderner Tagungsort für Unternehmen abseits von Alltagsstress und Hektik sowie kulinarischer Treffpunkt für Liebhaber gutbürgerlicher, regionaler Küche im hoteleigenen Restaurant. Interview mit Silvia Bergo von Niggi Freundlieb

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as 3-Sterne-Kurhotel Bad Ramsach hat in der Tat viel zu bieten: 50 grosszügige, mit modernem Komfort eingerichtete Hotelzimmer – alle mit Balkon – garantieren den Gästen ein Höchstmass an Erholung – Kurgästen stehen ein Arzt sowie therapeutische Angebote zur Verfügung. Eine Sauna, ein Dampfbad und ein Fitnesscenter ergänzen das Angebot. Absolutes Highlight ist natürlich das Mineralheilbad. Seit über 500 Jahren fliesst aus der Hausquelle das hochwertige Calzium-Sulfat-Mineralheilwasser, welches nicht nur traumhaftes Entspannen beim Baden verspricht, sondern direkt ab Quelle abgefüllt, sich auch zum Trinken eignet. Das Kurhotel Bad Ramsach beschäftigt 65 Personen und wird seit 1. August 2014 von Silvia Bergo als Nachfolgerin von Vreni Kälin, die 52 Jahre lang die Geschicke des Traditionshauses gelenkt hatte, geleitet. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» bekräftigt Silvia Bergo die Fortführung der Kontinuität in Bezug auf den Charakter des Hauses als Kurhotel, aber auch die Schärfung des Hotelprofils für «normale» Urlaubsgäste und Unternehmen, welche die vorhandenen Tagungsräume für Seminare nutzen wollen.

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Geschäftsführer: Mit Ihnen hat das Kurhotel Bad Ramsach nach über 50 Jahren eine neue Leitung bekommen – geht damit auch ein Wechsel der Unternehmensphilosophie einher? Silvia Bergo: Die Einmaligkeit der vielen unterschiedlichen Angebote und der Charakter des Kurhotels Bad Ramsach bedürfen eigentlich keiner Änderung. Vielmehr gilt es, darauf aufzubauen, die Angebote weiterzuentwickeln und vor allem den Menschen in der Region und darüber hinaus noch bekannter zu machen. So arbeiten wir zum Beispiel mit Baselland Tourismus zusammen, um einerseits Bedürfnisse der Gäste zu evaluieren und andererseits entsprechende Angebote zu kreieren. Ich bin froh und stolz, dass ich zusammen im Teamwork mit meinen grossartigen Mitarbeitenden und dank deren Engagement und Knowhow diesen Weg verfolgen kann. Was macht denn das Kurhotel Bad Ramsach so einmalig? Neben der aussergewöhnlichen Lage sind wir einerseits ein Kurhotel für erholungsbedürftige oder rekonvaleszente Gäste zum Beispiel nach orthopädischen Eingriffen. Dafür steht ein kompetentes Team unter der Leitung von Dr. med. Thomas Schmutz zur Verfügung. Zusätzlich gibt es


BEAUTY & GESUNDHEIT

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ein Angebot mit Chinesischer Medizin durch Stefan Fiechter, diplomierter Akupunkteur und Herbalist SBO-TCM. Andererseits ist Bad Ramsach ein Ort, wo man als Gast einfach die Seele baumeln lassen und zum Beispiel sich bei Wanderungen oder Velotouren in der wunderschönen Umgebung entspannen kann. Dazu steht zum Beispiel ab April ein «Rent a Bike Service» zur Verfügung – die Gäste können auf verschiedenen Routen spezielle, durch uns vorbereitete Picknickplätze anfahren. Geplant sind weiter ein Barfussweg und die Errichtung von Outdoor-Liegeplätzen. Wohlbefinden und Gesundheit stehen auch bei weiteren Gesundheitsangeboten, welche man bei Pauschalwochen oder Kurzaufenthalten geniessen kann, im Vordergrund – was sind das für Angebote? Das können verschiedene Massagen sein, spezielle Ernährung und Behandlungen zur Säure-Basen-Balance mit SwissVitalWorld, oder wie man schlank im Schlaf wird – ein bewährtes Konzept, wo man durch eine Kombination von gutem Essen mit Eiweiss-Trennkost, Bewegung und Entspannen Gewicht verlieren kann. Generell bieten wir durch erfahrene und kompetente Fachleute zahlreiche Gesundheits-, Wellnessund Fitness-Angebote an, die es dem Gast ermöglichen, das ihm passende auszuwählen. Apropos Essen – was bietet Bad Ramsach punkto Gastronomie sonst seinen Gästen an? Die Hotelgäste im Speisesaal mit Panoramablick und die auswärtigen Gäste im hoteleigenen Restaurant kommen in den Genuss einer abwechslungsreichen Küche, welche als gutbürgerlich zu bezeichnen ist und die vor allem frische regionale Produkte verwendet. Wenn immer möglich beziehen wir die Produkte direkt von Bauernhöfen aus der Umgebung. In diesem Zusammenhang möchte ich noch das Carnozet erwähnen, den neu ausgebauten Gewölbekeller, wo Gesellschaften bis zu 24 Personen Platz für ein Geschäfts- oder Familienessen finden. Bad Ramsach eignet sich auch für die Durchführung von Tagungen und Seminaren? Wegen seiner traumhaften und inspirierenden Umgebung ist Bad Ramsach als Tagungs- und Seminarort äusserst beliebt. Wir verfügen im Haus über fünf, mit modernster Technik ausgerüstete Seminarräume verschiedener Grösse, welche Raum für sechs bis rund 60 Personen bieten. In der warmen Jahreszeit besteht zudem die Möglichkeit, die Seminare auf der grossen Terrasse durchzuführen oder unter den Lindenbäumen einen lauschigen Platz für Gruppenarbeiten und Workshops zu finden. Ausserdem können Verpflegung und Apéros «outdoor» oder in speziell dafür errichteten Zelten gereicht werden.

WEITERE INFORMATIONEN Kurhotel Bad Ramsach CH-4448 Läufelfingen Telefon +41 (0)62 285 15 15 Telefax: +41 (0)62 285 15 00 hotel@bad-ramsach.ch www.bad-ramsach.ch

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BEAUTY & GESUNDHEIT

Medizinische Experten stellen sich vor

Foto: iStock

Schweiz – Österreich – Deutschland

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er Leading Medicine Guide unterstützt informationssuchende Patienten aus dem In- und Ausland bei der Suche nach renommierten Medizinern in der Schweiz, Österreich (im Aufbau) und Deutschland. Ziel ist es, Patienten weltweit umfassende mehrsprachige (englisch, russisch, arabisch, französisch) Informationen über die bestmögliche medizinische Versorgung zu bieten.

TRANSPARENTE INFORMATIONEN ÜBER ÄRZTE / KLINIKEN / PRAXEN Die einzelnen Experten-Präsentationen informieren sowohl über die Behandlungsschwerpunkte und das diagnostische und therapeutische Leistungsspektrum der dargestellten Spezialisten, als auch über die verschiedenen Kontaktmöglichkeiten. Auf diese Weise stellt die ExpertenSuche des Leading Medicine Guide für Patienten nachweislich weltweit den direkten Draht zu ausgesuchten und empfohlenen medizinischen Experten her.

§§ Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie | Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Dr. h. c. H. Zeilhofer §§ Onkologische Chirurgie | Prof. Dr. med. C. Maurer §§ Pneumologie | Prof. Dr. med. M. Tamm §§ Strahlentherapie / Radioonkologie | Prof. Dr. med. F. Zimmermann §§ Urologie | Prof. Dr. med. T. Gasser §§ Minimal-invasive Bauchchirurgie | Prof. Dr. med. R. Rosenberg §§ Premium Implantology Experts | Prof. Dr. med. dent. Dr. med. J. Lambrecht §§ Plastische und Ästhetische Chirurgie | Dr. med. D. Löffler

FÜR MEDIZINER Anträge zur Aufnahme in unser medizinisches Netzwerk nehmen wir gerne unter www.leading-medicine-guide.ch oder +49 (0)6221-50297-66 bzw. kundenservice@dvfgi.de entgegen.

INTERNATIONALE EXPERTENPLATTFORM Der Leading Medicine Guide ist eine internationale Expertenplattform über medizinische Spezialisten in Kliniken und Praxen. Er präsentiert  – wertneutral und unter hohen Qualitätsanforderungen – ausgesuchte und empfohlene medizinische Experten und Kliniken aus dem deutschsprachigen Raum (Schweiz: auch französischsprachig). Einfache und kostenfreie Suche unter www.leading-medicine-guide.ch Nehmen auch Sie noch heute Kontakt zu diesen Medizinern auf. Hier ein aktueller Auszug der bereits im Leading Medicine Guide gelisteten Experten aus der Schweiz (Kanton Basel-Stadt / Basel-Landschaft): §§ Augenheilkunde | Dr. med. F. Sachers §§ Hals-, Nasen- & Ohrenheilkunde | Prof. Dr. med. D. à Wengen

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WEITERE INFORMATIONEN Deutscher Verlag für Gesundheitsinformation GmbH Belfortstraße 2 D-69115 Heidelberg Telefon +49 (0)6221 /  50297 -  66 kundenservice@dvfgi.de www.dvfgi.de


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KOLUMNE

Quo vadis minimalinvasive Zahnimplantologie

BENNY MÖLLER Dr. med. dent. Zahnklinik Rennbahn Birsfelder Strasse 3 CH-4132 Muttenz-Basel Telefon +41 (0)61 826 10 10 Gebührenfreies Telefon +41 (0)800  0 0 10 19 info@zahnklinik-rennbahn.ch www.zahnklinik-rennbahn.ch

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itat aus der NZZ vom 13. Oktober  2013: Christian Klaiber, † Oktober 2013, bis 2005 Chefarzt am Regionalspital Aarberg, hat die Chirurgie in der Schweiz entscheidend vorangebracht. Er setzte dem lange Zeit gültigen Dogma «grosser Schnitt – grosser Chirurg» ein Ende: «Das gehört der Vergangenheit an», schrieb er 1992 in einem ganzseitigen Aufsatz in der NZZ.

Heute würde niemand die minimalinvasive Chirurgie wegwünschen. Allein eine «Google Suche» bringt tausende Einträge. Nur bei der Zahnimplantologie hapert es. Sehr präzise und schonende minimalinvasive Methoden sind seit mehr als zehn Jahren vorhanden. Es liegen Daten vor, die überzeugend andeuten, dass die computerunterstützte minimalinvasive Zahnimplantologie nicht nur schonender ist, als die «konventionelle» Methode mit Aufschneiden des Zahnfleisches, Freilegung des Operationsfeldes und anschliessender Vernähung der Wunde. Die Methode scheint auch genauer zu sein. Wir waren eine der ersten Kliniken in der Schweiz, die sich seit 2005 für die neuen, computerunterstützten, minimalinvasiven Verfahren eingesetzt haben. Mit mehr als 4 000 minimalinvasiv gesetzten Implantaten zählen wir in der Schweiz zu den absoluten Vorreitern in der computerunterstützten sanften Implantologie. Die konventionelle Implantation bedeutet für den Patienten, dass sein Zahnfleisch aufgeschnitten und der Knochen darunter freigelegt werden

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müssen, um die Implantate setzen zu können. Die entstandene Wunde muss vernäht werden, heilen und nach ca. einer Woche müssen die ­Fäden entfernt werden. Das Besondere an der sanften Implantologie ist die gewebeschonende Vorgehensweise. Das Aufschneiden des Zahnfleisches und die Frei­ legung der Knochenoberfläche entfallen. Auf Basis der digitalen Volumentomographie wird mit einer speziellen Software die komplette Implantatinsertion am Computer geplant. Mit dem Einsatz von digitaler Diagnostik lassen sich die anatomischen Strukturen von Gesicht, Zähnen und Knochen sehr genau darstellen. Befundaufnahmen, Be­ handlungsplanung und die Behandlungen selbst werden noch genauer, gewebeschonender und effizienter. Für die Implantation werden nur ­ca. 4 mm kleine Löcher durch die Schleimhaut gestanzt, durch die die Implantate gesetzt werden. Die virtuelle Planung ermöglicht eine genaue Positionierung der Implantate, bei der das Knochenangebot optimal ausgenutzt werden kann. Mein Kollege med. dent Sören Nielsen und ich arbeiten seit fast zehn Jahren mit der sanften Implantologie und stellen immer wieder fest, dass Patienten behandelt werden können, die einen konventionellen kieferchirurgischen Eingriff sonst nicht vertragen würden. Die Zukunft hat schon begonnen!


Bei McOptik Basel, an der Mittleren Brücke, fand Gilbert Gress viele Brillen, die ihm gefallen.

Gilbert Gress: Täglich glücklich mit den Brillen von McOptik Greifengasse Wer Höchstleistungen bringen muss, braucht eine Brille, auf die man sich zu 100 % verlassen kann. Das gilt erst recht, wenn es sich um Gleitsicht­ brillen handelt, also um Brillen mit kombinierter Korrektur für Nähe wie für Ferne. Gilbert Gress wählt deshalb zur vollsten Zufriedenheit für sich Brillen von McOptik. Genauer gesagt von der McOptik-Filiale in Basel Ecke Greifengasse/Mittlere Brücke.

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b im Fernsehen oder in der Presse, ob als bekannter Fussballexperte, als Redner zum Thema Motivation, oder im sozialen Bereich: Wer Gilbert Gress sieht und erlebt, spürt sogleich die Energie und den Professionalismus des Mannes, der jederzeit mit Kompetenz und Charme agiert, aber auch einen ­hohen Anspruch an die Qualität aller Dinge stellt.

McOptik sorgt bei Gilbert Gress für Freude am Brillentragen.

Entsprechend war für Gilbert Gress vergangenes Jahr das Abschiednehmen von seiner bekannten Golddesign-Brille auch etwas, das er genau geprüft hat. Nicht nur er, sondern auch seine charmante Frau Beatrice, seit Jahrzehnten seine Gefährtin, begutachteten an der Greifengasse das McOptik-Sortiment intensiv. Das Ergebnis hat dann beide überzeugt. Gress: «Mir und meiner Frau sind dort so viele schöne Brillen aufgefallen, dass wir uns gleich für vier verschiedene Markenmodelle entschieden.»

WEITERE INFORMATIONEN

Vom Service in der Filiale wie auch von dem in der Filiale sorgfältig durchgeführten Sehtest zur Ermittlung der passenden Glasstärke war Gilbert Gress ebenfalls beeindruckt. Er meint: «Ich habe diese neuen Brillen vom ersten Moment an mit Freude getragen und bekomme seither regelmässig Komplimente dafür. Das schönste Kompliment ist natürlich das von meiner Frau.»

Birsfelden Hauptstrasse 56 Telefon +41 (0)61 373 25 58

Bei allen seinen Brillen schleift McOptik ausschliesslich Qualitätsbrillengläser vom grössten Schweizer Brillenglashersteller in Basel ein. Noch etwas, was dem Kult-Trainer mit Schweizerpass bei McOptik zusagt.

zu Gilbert Gress, McOptik und dem Brillensortiment von McOptik gibt es unter www.mcoptik.ch. Basel Greifengasse 1 / Ecke Mittlere Brücke Telefon +41 (0)61 692 04 55

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20 Jahre «Janus» – Pionier für heroingestützte Behandlung Letzten Herbst wurde das Zentrum «Janus» der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) 20 Jahre alt. Was vordergründig nach einem normalen Jubiläum aussieht, ist allerdings die bemerkenswerte Erfolgsgeschichte einer Institution, welche die erste heroingestütze Behandlung von Abhängigen als wissenschaftliches Projekt in Angriff nahm.

Interview mit Otto Schmid von Niggi Freundlieb

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ies hatte unter anderem die Verankerung der heroingestützten Behandlung im Jahr 2008 im Betäubungsmittelgesetz zur Folge. Heute gibt es in der Schweiz 23 derartige Behandlungszentren. Wie Otto Schmid, Leiter des Behandlungszentrums «Janus» und des Ambulanten Dienstes Sucht für Methadon-Behandlung an den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel, im Gespräch mit dem Geschäftdführer ausführt, gilt «Janus» als Vorzeigeprojekt der fortschrittlichen baslerischen Drogenpolitik und entstand als Reaktion auf die offene Drogenszene im Kleinbasel Anfang der 1990 er-Jahre. 1994 sprach der Grosse Rat einen Kredit von 1,2 Millionen Franken für das ambulante Angebot eines Behandlungszentrums, welches die Vergabe von pharmazeutischem Heroin in einer krankenkassenpflichtigen Therapie anbot. Im Laufe der 20 Jahre wurden im «Janus» rund 700 Patienten behandelt, zurzeit sind 160 Menschen in Behandlung.

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Geschäftsführer: Wie fortschrittlich war vor 20 Jahren der Entscheid, eine Institution wie «Janus» ins Leben zu rufen beziehungsweise die heroingestützte Behandlung einzuführen? Otto Schmid: Aufgrund der offenen Drogenszene, der HIV-Problematik oder der Beschaffungskriminalität in den 1990 er Jahren waren die Ängste in der Bevölkerung und in der Politik gross. Es ist unter anderem Persönlichkeiten wie dem damaligen Regierungsrast Hans-Jörg Schild oder dem Drogendelegierten Thomas Kessler zu verdanken, dass sich die Einsicht durchsetzte, dass mit Repression die Drogenproblematik nicht zu lösen war. Generell lässt sich sagen, dass dank «Janus» die Mortalitätsrate einer ganzen Bevölkerungsgruppe gesenkt und für die Patienten ein Stück weit die Lebensqualität erhöht werden konnte. Der Heroinkonsum in der Schweiz hat abgenommen – weshalb braucht es das Behandlungszentrum «Janus» immer noch? Es stimmt, die Zahl der Heroinkonsumenten in der ganzen Schweiz nimmt ab, dennoch sind im «Janus» meist immer noch alle Plätze belegt. «Die Behandlungen im «Janus» braucht es, denn Heroinabhängige ­leiden an einer chronischen Krankheit. Heroinabhängige sind in der Regel vor 20 und mehr Jahren mit der Droge in Kontakt gekommen, sind frühzeitig gealtert und haben bereits mit 50 Jahren Krankheiten,


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die sonst erst mit 70 Jahren auftreten. Im «Janus» geht es deshalb nicht nur um die Abgabe von Heroin, sondern auch um eine weitergehende medizinische, psychologische und soziale Betreuung. Um es deutlich zu sagen: Es ist unrealistisch, die Abhängigen von den Drogen wegzubringen. Es kann nur unser Ziel sein, dass die Betroffenen ihr Leben wieder selbst bestimmen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Wie sieht die Zukunft von «Janus» aus? Damit das Ambulatorium auch für kommende Drogenprobleme gerüstet ist, soll ein Kompetenzzentrum für alle Abhängigkeitserkrankungen geschaffen werden. Deshalb ist geplant, dass «Janus» mit dem Ambulanten Dienst Sucht der UPK fusioniert.

WEITERE INFORMATIONEN Janus Abt. für heroingestützte Behandlung Psychiatrische Dienste Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel Spitalstrasse 2 CH-4056 Basel Telefon +41 (0)61 262 20 80 Telefax +41 (0)61 262 20 81 info.janus@upkbs.ch www.upkbs.ch

OTTO SCHMID Alter: 47 Zivilstand: verheiratet; 3 Kinder Heutige Position: Krankenpfleger; Suchtberater; Nach­d iplomstudium im betriebswirtschaftlichen Management; Master in Psychologie; Dr. in Sozialwissenschaften Heutige Position: Leiter des Behandlungszentrums Janus und des Ambulanten Dienstes Sucht für MethadonBehandlung an den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel; Dozent Fachhochschulen Nordwestschweiz, Bern und Luzern; Grossrat (SP) Hobbys: Klettern; Imkern; Bierbrauen

Ergonomie am Arbeitsplatz Die Firma Reha mobil GmbH steht bekanntermassen für Versorgungen von Menschen mit Handicap und im Bereich der Pflege und hat einen renommierten Ruf. Wichtiger als die Versorgung ist die Vorsorge. Nun haben wir für Sie auch hier einiges anzubieten. Warum erst warten, bis es zu spät ist? Die Ergonomie ist mittlerweile eines der wichtigsten Elemente im Arbeitsbereich, um Krankheiten und Missstände im physischen Bereich zu verhindern oder zumindest zu vermindern. Wir möchten auch dann für Sie da sein, bevor es „zu spät“ ist. Diverse anatomisch unterstützende Stühle im Büro- oder sonstigen Arbeitsbereichen werden gerne auch zur Probe überlassen, damit Sie nicht „die Katze im Sack“ kaufen. Im Allgemeinen ist bekannt, dass bereits der Ausfall einer Arbeitskraft dem Unternehmen in den ersten Wochen mehr kostet, als ein richtig ausgestatteter Arbeitsplatz. Ob spezielle Bürostühle, höhenverstellbare Schreibtische in diversen Varianten oder spezielle Arbeitsstühle, sowie Accessoires (Computermäuse, Laptop-Ständer u.v.m.) – die meisten Produkte sind innerhalb wenigen Tagen lieferbar – in vielen Farben, Materialien und Formen.

Sitzen Sie noch oder halten Sie sich schon gut?

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SPORT & FREIZEIT

EHC Basel / Kleinhüningen: Mit kleinen Schritten in die Zukunft Der Katzenjammer war gross, als im Sommer 2014 die EHC Basel AG in Konkurs ging und die Mannschaft der EHC Basel Sharks sich aus der Nationalliga B zurückziehen musste. Das Basler Eishockey wird nun wieder vom bisherigen Farmteam und Stammverein EHC Basel/Kleinhüningen, der nicht vom Konkurs betroffen war, repräsentiert.

Interview mit Hans-Peter Gerber

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von Niggi Freundlieb

er EHC Basel/KLH startete Ende September 2014 in die 1. -Liga-Saison und schlug damit ein neues Kapitel in seiner wechselhaften Geschichte auf, die von zahlreichen Fusionen – zuletzt fusionierte der EHC Basel 1990 mit dem EHC Kleinhüningen – sowie sportlichen und finanziellen Berg-undTal-Fahrten seit der Gründung 1932 geprägt war. Im Gespräch mit dem Geschäftsführer spricht der Präsident des EHC Basel/KLH über die Zukunft des Vereins, über Saisonziele und die Nachwuchsarbeit. Geschäftsführer: Wie ist es, als ehemaliger Verwaltungsrat der EHC Basel AG nun plötzlich als Präsident des EHC Basel/KLH im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses zu stehen? Hans-Peter Gerber: (lacht) Was sollte ich machen, ich war ja schon vorher Präsident des EHC Basel/KLH, und weil mir der Verein sowie die ganze Nachwuchsarbeit am Herzen liegen, konnte und wollte ich nicht einfach den Bettel hinschmeissen. Insbesondere die Nachwuchsarbeit – ich gründete ja die Young Sharks – ist eine Aufgabe, die weit über das Sportliche hinausgeht. Mit den Young Sharks haben wir eine eigenständige Struktur geschaffen, welche sportlich erfolgreich ist, auch wenn die Zusammenarbeit mit anderen regionalen Clubs nicht wie gewünscht funktionierte. Für einen Laien war das Konstrukt EHC Basel AG – EHC Basel /KLH nicht immer leicht zu verstehen. Wie haben Sie das erlebt? Mein Ziel war es, die beiden Organisationen zusammenzubringen, aber ich habe das nicht erreicht, denn – um es vorsichtig auszudrücken – die Zusammenarbeit war schwierig, weil man zwischen der AG und dem EHC Basel/KLH zerstritten war. Was sind die unmittelbaren sportlichen Ziele des EHC Basel / KLH? Als Saisonziel wurde das Erreichen der Playoffs definiert. Ziel für die ­Saison 2015 / 16 ist dann das Erreichen eines Spitzenplatzes in der 1. Liga und eine Konsolidierung auf diesem Niveau.

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Und danach? Ich bin Realist und weiss, dass sportliche Ambitionen viel Geld kosten. Damit für Sponsoren ein Engagement interessant ist, muss zuerst die sportliche Leistung stimmen. Eishockey muss aber auch als Spektakel wahrgenommen werden. Mit unseren tollen Fans in der St. -Jakobs-Arena, welche wir ja lediglich als Mieter nutzen, sind diesbezüglich schon gute Voraussetzungen gegeben. Jetzt gilt es, auch im Bereich Hospitality in der Arena vorwärtszumachen und generell daran zu arbeiten, dass der Besuch eines Spiels des EHC Basel / KLH auch für eine grössere ­Öffentlichkeit attraktiv ist. Finden sich denn in der reichen Region Basel keine solventen Sponsoren? Meine Philosophie geht eher in Richtung breiter Abstützung. Mir wäre es lieber, wenn viele kleinere Sponsoren sich bei uns engagieren – gerade für KMU würde ein Engagement beim EHC Basel /KLH sehr viel Glaubwürdigkeit und Verankerung in der Region bringen. Luft nach oben gäbe es ausserdem sicher im Bereich der Rahmenbedingungen – teilweise sind da Clubs in anderen Städten bessergestellt – immerhin bekommt unser Nachwuchs von Basel eine Eisgutsprache, und wir führen gute Gespräche mit Christoph Eymann, dem Basler Sportminister, sodass ich mir diesbezüglich schon noch eine gewisse Unterstützung verspreche. Grundsätzlich gilt: Der EHC Basel / KLH lässt sich auf keine finanziellen Experimente ein, und es wird nur so viel ausgegeben, wie erwirtschaftet wird. Zentral ist zudem unsere Nachwuchsarbeit, damit einheimische Talente an die sportliche Spitze herangeführt werden können.

HANS-PETER GERBER

Alter: 63 Zivilstand: verheiratet Heutige Position: Präsident EHC Basel Kleinhüningen; VR-Präsident Gerber Pannendienst Hobbys: Eishockey; gutes Essen; Wein


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KOLUMNE

Energiegesetz Baselland: teuer und aufwändig DR. FRANZ SALADIN Direktor Handelskammer beider Basel Aeschenvorstadt 67 Postfach CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 270 60 60 Telefax +41 (0)61 270 60 05 hkbb@hkbb.ch www.hkbb.ch

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it dem neuen Energiegesetz will der Kanton die bisherigen Verpflichtungskredite zur Förderung der rationellen Energienutzung und der Nutzung von erneuerbaren Energien von rund fünf Millionen Franken jährlich durch eine neue Steuer von bis zu 30 Millionen Franken ersetzen. Es ist fraglich, ob ein solch hoher Betrag überhaupt sinnvoll eingesetzt werden kann. Ein Blick nach Basel-Stadt, wo die Förderabgabe jährlich rund zehn Millionen Franken einspielt, zeigt an Beispielen wie einem Wettbewerb für das schönste Flachdach oder der Finanzierung einer Beilage «Neue Energie für die Schweiz» in mehreren Schweizer Zeitungen, dass es erstens schwierig ist, sinnvolle Projekte zu finden, dass aber zweitens Geld, wenn es einmal im Topf gelandet ist, sicher auch ausgegeben wird.

STEUER AUF NICHT ERNEUERBAR PRODUZIERTEN STROM IST NICHT PRAKTIKABEL Die neue Steuer des Kantons Basel-Landschaft soll auf Heizöl und Erdgas sowie nicht erneuerbar produzierten Strom erhoben werden. Die fossilen Energieträger besteuert der Bund bereits durch eine CO2Abgabe, die – ursprünglich als reine Lenkungsabgabe eingeführt – mittlerweile dank einer Teilzweckbindung in die Gebäudesanierung fliesst. Nicht nur das kantonale Aufstocken der Steuer auf die fossilen Energieträger für denselben Zweck (Gebäudesanierungen) ist störend: Es ist zudem fraglich, ob die Kantone überhaupt berechtigt sind, zusätzlich zum Bund Abgaben auf Brennstoffe zu erheben, wie ein Rechtsgutachten zu Händen der Energiedirektorenkonferenz belegt. Die Steuer auf nicht erneuerbar produzierten Strom schliesslich ist nicht praktikabel. In einem liberalisierten Strommarkt werden End-

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kunden ihren Strom auch bei ausserkantonalen Anbietern beziehen, sodass die Informationen über dessen Produktion kaum erhältlich sind, schon gar nicht für die durchleitenden Energieversorgungsunternehmen, bei welchen gemäss Gesetzesentwurf die Steuer erhoben werden würde.

FREIWILLIGE VEREINBARUNGEN ALS ERFOLGSMODELL Viele Unternehmen der Region haben gemeinsam mit der Energieagentur der Wirtschaft (EnAW) freiwillige Vereinbarungen zum Energiesparen getroffen und dazu beigetragen, die mit dem Kyoto-Protokoll abgestimmten Ziele der Schweiz zu übertreffen. Der Kanton BaselLandschaft will mit der Einführung eines neuen, zusätzlichen Grossverbraucherartikels nicht nur diese Vereinbarungen erneut prüfen, sondern darüber hinaus Firmen verpflichten, gewisse Massnahmen zu realisieren. Das Erfolgsmodell der freiwilligen Vereinbarungen wird damit untergraben und Firmen, die sich diesen Vereinbarungen bereits unterzogen haben, werden vor den Kopf gestossen. Der hohe administrative Aufwand, der das neue Gesetz nicht nur in diesem Bereich mit sich bringen wird, steht in keinem Verhältnis zu dessen Nutzen und die im Zweckartikel genannte Vorgabe, eine «im volkswirtschaftlichen Interesse liegende (…) Energieversorgung zu gewährleisten», wird damit nicht umgesetzt. Das neue Energiegesetz Baselland ist gut gemeint, aber überladen. Die Handelskammer beider Basel wird sich gegen dessen Einführung einsetzen.


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AUS- & WEITERBILDUNG

Im zweiten Lehrjahr zum «Lehrling des Jahres 2014» Samantha Stähli (21) ist «Lehrling des Jahres 2014». Die angehende Systemgastronomiefachfrau macht damit beste Werbung für eine neu geschaffene Berufsausbildung, denn die Ausbildung zum / zur ­Systemgastronomiefachmann/-frau EFZ gibt es in der Schweiz erst seit 2013. Interview mit Samantha Stähli von Niggi Freundlieb

Weiterbildungsmesse vor rund 400 Personen an acht Posten in unterschiedlichen berufsübergreifenden Disziplinen massen. Neben kognitiven Fähigkeiten wurden auch Geschicklichkeit, gestalterisches Können und soziale Kompetenz geprüft. Über den Sieg entschieden die Ergebnisse des Contests, ein Online-Voting mit rund 4 000 Abstimmenden und eine letzte Aufgabe auf der Bühne während der Preisverleihung. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» spricht Samantha Stähli, was die Auszeichnung für sie bedeutet, wieso sie sich für die Ausbildung zur Systemgastronomiefachfrau EFZ entschied und welche Karrierechancen Geschäftsführer: Ihr Chef, Daniel Benedetti, Franchise-Nehmer und Leiter der Mc Donald’s-Restaurants am Badischen Bahnhof, am Marktplatz, im Stücki Einkaufszentrum und beim Bahnhof SBB, war über Ihren Erfolg nicht erstaunt, weil Sie engagiert, leistungsbereit, loyal und lernfähig seien, eine schnelle Auffassung hätten und mit einem Notendurchschnitt von 5.7 eine hervorragende Schülerin sind  – was bedeutet der Titel «Lehrling des Jahres» für Sie? Samantha Stähli: (lacht) Ich widerspreche meinem Chef natürlich grundsätzlich nicht, ausserdem hat er mich ja auch für den Wettbewerb angemeldet, und ich durfte ihn natürlich nicht enttäuschen. Nein, ernsthaft, für mich ist dieser Titel eine grosse Ehre, vor allem freut mich aber, dass ich dazu beitragen konnte, diese neue Berufsausbildung bekannt zu machen. Und dann bestärkt mich diese Auszeichnung natürlich in meinem Entscheid, diesen Ausbildungsweg eingeschlagen zu haben.

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er Wettbewerb «Lehrling des Jahres» wird seit 2009 vom Gewerbeverband Basel-Stadt in Zusammenarbeit mit Migros Kulturprozent und der Basler Zeitung durchgeführt. Das Ziel dieser attraktiven Plattform ist es, die Bekanntheit und die Popularität der beruflichen Grundbildung und das Image der Berufslehre weiter zu verbessern. Das Basler Pilotprojekt hat mittlerweile auch in anderen Kantonen – zum Beispiel im Wallis – Nachahmer gefunden. In Basel können sich alle Lernenden für den «Lehrling des Jahres» bewerben, die über einen gültigen Lehrvertrag in den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt verfügen und sich zum Zeitpunkt der Ausschreibung in einem laufenden Lehrverhältnis befinden. Jeder Ausbildungsbetrieb in den beiden Kantonen kann Lernende ins Rennen schicken. Rund 50 Lernende standen 2014 im Wettbewerb. Eine Jury wählte zehn Kandidaten aus, die sich am Contest-Tag im Rahmen der Berufs- und

Und weshalb haben Sie sich für diesen Ausbildungsweg entschieden? Nach sechs Jahren Gymnasium stand für mich fest, dass ich nicht ­länger theoretisches Wissen pauken wollte, sondern meine berufliche Zukunft eher in praktischem Arbeiten mit meinen Händen und im Kontakt mit Menschen sah. Ich interessierte mich zunächst für eine Ausbildung als Restaurationsfachfrau, absolvierte Schnuppertage in verschiedenen Hotels, bewarb mich aber auch bei Mc Donald’s für die neu geschaffene Ausbildung als Systemgastronomiefachfrau. Offenbar konnte ich Daniel Benedetti beeindrucken, denn er bot mir die Lehrstelle an. Wissen Sie, weshalb das neue Berufsbild Systemgastronomiefachmann/-frau geschaffen wurde? Weil sich die Gastronomiebranche in den letzten Jahren aufgrund veränderter Konsum- und Essgewohnheiten gewandelt hat und immer mehr Betriebe entstanden sind, welche nach standardisierten Konzepten geführt werden, habe sich Mc Donald’s mit anderen namhaften An­ bietern zusammen mit GastroSuisse und Hotel & Gastro formation für eine neue Grundbildung gemäss den Bedürfnissen der Systemgastro­


AUS- & WEITERBILDUNG

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nomie eingesetzt. Entstanden ist das neue Berufsbild Systemgastronomiefachmann/-frau, dessen eidgenössisches Fähigkeitszeugnis nach drei Jahren erlangt werden kann. Der Fokus der neuen Grundbildung liegt auf der Umsetzung und auch der Mitgestaltung des Gastronomie­ konzeptes. Fachleute für Systemgastronomie organisieren alle Bereiche eines Restaurants nach einem zentral festgelegten Konzept und achten auf die Einhaltung der vorgegebenen Standards. Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf? Mich fasziniert die Vielfältigkeit des Berufes. Als Systemgastronomiefachfrau lerne ich die unterschiedlichen Bereiche von der Tagesplanung, Lagerbewirtschaftung und dem Bestellwesen über die Zubereitung und Präsentation der Produkte bis zu Gästeberatung, Verkauf, Organisation und Personalführung kennen. Auch Marketing und Qualitätskontrolle sind wesentlicher Bestandteil der Ausbildung – und gehören zur täglichen Arbeit dazu. Wie geht es nun in Ihrer Ausbildung konkret weiter? Ich lerne schon während der Ausbildung als Teilschichtleiterin ganze Teams zu führen. Bis zum Abschluss der Ausbildung 2016 werde ich zudem praxisnah den gesamten Managementbereich kennenlernen. Danach – so die Empfehlung meines Chefs – werde ich ein, zwei Jahre zum Beispiel als Schichtleiterin Erfahrungen sammeln. Und so wie es aussieht, wird Mc Donald’s mir nach der Lehre eine Stelle anbieten. Haben Sie sich schon überlegt, inwieweit Sie sich eventuell weiterbilden wollen? Noch habe ich mich nicht entschieden. Zuerst möchte ich die Aus­ bildung abschliessen. Vielleicht absolviere ich dann die Berufsmaturität mit dem Fernziel Betriebswirtschaft oder lege die Berufsprüfung als Gastro-Betriebsleiterin oder Bereichsleiterin Restauration ab. Weitere Möglichkeiten wären die höhere Fachprüfung zur Leiterin Gemeinschaftsgastronomie mit eidg. Diplom oder zur dipl. Gastro-Unternehmerin, der Lehrgang zur diplomierten Hôtelière oder Restaurateutrice HF oder ein Studium an der Fachhochschule zum Bachelor of Science in Lebensmitteltechnologie.

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AUS- & WEITERBILDUNG

«MACH DICH AUF DEN WEG – WERDE PROFI»

Eine neue Broschüre des Erziehungsdepartements Basel-Stadt und des Amts für Berufsbildung und Berufsberatung Basel-Landschaft verschafft Auszubildenden einen Gesamtüberblick über die berufliche Grundbildung. von Niggi Freundlieb

I

nformationsmaterial, Flyer oder Broschüren zu den verschiedenen Berufen und zur Berufslehre gibt es zwar zuhauf, mit «MACH DICH AUF DEN WEG – WERDE PROFI» gibt es nun aber schweizweit das erste Mal eine Broschüre, die in kompakter und verständlicher Form die verschiedenen Wege, welche das Schweizerische Berufsbildungssystem bietet, zusammenfasst. Grafisch lesefreundlich aufbereitet, informiert die Broschüre kurz und knapp über die Vorteile einer Berufslehre und der beruflichen Grundbildung, inklusive Berufsmaturität, über Abschlüsse und Weiterbildungsmöglichkeiten, über Berufsfelder, über die Ausbildungen in den Betrieben und den überbetrieblichen Kursen sowie den Unterricht in einer Berufsfachschule. Aufgelockert durch attraktive Porträtfotos junger Lernender und deren Statements über ihre Ausbildung ist «MACH DICH AUF DEN WEG – WERDE PROFI» ein ausgezeichneter Leit­ faden, der angehenden Auszubildenden, aber auch ihren Eltern das Schweizerische Berufsbildungssystem einfach und verständlich erklärt.

HOHE DURCHLÄSSIGKEIT KENNZEICHNET DIE SCHWEIZERISCHE BERUFSBILDUNG Zwei Drittel aller Jugendlichen in der Schweiz wählen die berufliche Grundbildung als Einstieg in die Arbeitswelt. Weil die Vernetzung von Wirtschaft und Berufsfachschulen für hochstehende Qualität der Ausbildung sorgt, stehen den Auszubildenden nach der Lehre entweder im Beruf oder in einer Weiterbildung praktisch alle Türen offen. Die schweizerische Berufslehre gilt deshalb als Erfolgsmodell. In der Broschüre «MACH DICH AUF DEN WEG – WERDE PROFI» werden die Vorteile eine Berufslehre – als Kombination von praktischer Ausbildung und schulischer Ausbildung – aufgezeigt und dass man mit jedem Berufsabschluss die Möglichkeit bekommt, eine weiterführende Ausbildung mit guten Karriereaussichten zu absolvieren. Nach der obligatorischen Schulzeit kann grundsätzlich zum Einstieg ins Berufsleben zwischen der zweijährigen beruflichen Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) und der drei- oder vierjährigen beruflichen Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) gewählt werden. Dazu kommt als weiteres Element die Berufsmaturität (BM), welche die drei- oder vierjährige Lehre ergänzt. Mit dem EBA kann die berufliche Grundbildung EFZ je nach Beruf und Ausbildung eventuell sogar mit verkürzter Ausbildungszeit nachge-

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holt werden, weil das EBA angerechnet wird. Mit dem EFZ wird für jene, welche längerfristig eine Führungs- oder Fachfunktion anstreben, der Zugang zu den Ausbildungsangeboten der Höheren Berufsbildung gesichert. Als praxisorientierte Alternative zur gymnasialen Maturität bietet die Berufsmaturität zusammen mit der Lehre die Vorteile der unmittel­ baren Berufserfahrung. Die Berufsmaturität kann lehr- oder schulbegleitend absolviert oder nach einer abgeschlossenen Berufslehre nachgeholt werden. Mit diesem Abschluss bekommt man direkten Zugang

MACH DICH AUF DEN WEG

WERDE PROFI Die berufliche Grundbildung im Überblick


AUS- & WEITERBILDUNG zum Studium an einer Schweizer Fachhochschule oder mit Zusatzqualifikationen beziehungsweise Berufspraxis zur Universität oder ETH.

BERUFSWAHL UND DUALES SYSTEM «MACH DICH AUF DEN WEG – WERDE PROFI» beschäftigt sich auch mit der nicht immer leichten Wahl des Lehrberufes. Gilt es doch, «seinen» Beruf aus 22 Berufsfeldern und aus rund 250 Lehrberufen auszuwählen. Eine Liste von entsprechenden Links hilft bei der Auswahl. Natürlich wird in der Broschüre auch auf die Ausbildung insgesamt eingegangen. Die Berufsausbildung in der Schweiz basiert auf dem dualen System, das heisst, an drei bis vier Tagen findet die praktische Ausbildung im Lehrbetrieb statt, wo sich die Auszubildenden durch produktive Arbeit mit dem Berufsalltag vertraut machen, an ein bis zwei Tagen der Woche wird in der Berufsfachschule in berufskundlichen und allgemeinbildenden Fächern unterrichtet. Einen entscheidenden Bestandteil der Ausbildung bedeuten zudem die überbetrieblichen Kurse, welche die betriebliche Bildung ergänzen sowie praktische und theoretische Fertigkeiten vermitteln. Wer sich im vermeintlichen Dschungel des Schweizerischen Berufsbildungssystems nicht auskennt, wird durch die Lektüre der Broschüre «MACH DICH AUF DEN WEG – WERDE PROFI» schnell merken, dass das System eigentlich gar nicht so kompliziert ist. Ausbildungswege und -varianten werden klar dargestellt, ebenso die Voraussetzungen für Weiterbildungen. Die Broschüre ist trotz hohen Informationsgehalts

leicht lesbar und dokumentiert auf verständliche Weise, dass man mit einer beruflichen Grundausbildung einen perfekten Start als Profi erhält und sich alle Möglichkeiten zum Weiterkommen sichert.

MACH DICH AUF DEN WEG – WERDE PROFI Die berufliche Grundbildung im Überblick Herausgeber Erziehungsdepartement Basel-Stadt, Mittelschulen und Berufsbildung; Amt für Berufsbildung und Berufsberatung Basel-Landschaft Konzept / Gestaltung Die Werft GmbH für Kommunikation, Basel Druck Werner Druck & Medien AG, Basel Fotografie Sven Germann, Photographer, Lenzburg Erhältlich bei Berufsberatung Basel-Stadt Rebgasse 14, CH-4058 Basel BiZ Bottmingen Wuhrmattstrasse 23, CH-4103 Bottmingen BiZ Liestal Rosenstrasse 25, CH-4410 Liestal

Alles drin. Meine Zukunft. Höhere Berufsbildung Höhere Fachschule für Wirtschaft • Diplomstudium Wirtschaftsinformatik • Diplomstudium Betriebswirtschaft • Diplomstudium Rechtsassistent/in • Nachdiplomstudium Leadership & Management • Nachdiplomstudium Projektmanagement • Nachdiplomstudium HR-Management • Eidg. Fachausweis HR-Fachleute • Eidg. Fachausweis Sozialversicherung • Eidg. Fachausweis technische Kaufleute • Eidg. Fachausweis im Finanz- und Rechnungswesen • Eidg. Fachausweis Marketing-Fachleute • Eidg. Fachausweis Verkaufs-Fachleute

Berufsorientierte Weiterbildung • Handelsschule für Erwachsene • Höheres Wirtschaftsdiplom • Sachbearbeiter/in Rechnungswesen • Sachbearbeiter/in Treuhand • Sachbearbeiter/in Steuern • Sachbearbeiter/in Personalwesen • Sachbearbeiter/in Sozialversicherung • Sachbearbeiter/in Marketing & Verkauf • Fachfrau/Fachmann KMU • Eventmanager/in • Informatik Anwender SIZ • ICT Power User / Supporter SIZ • Wirtschaft, Informatik, Sprachen Train the Trainer (AdA) • Zertifikat SVEB1 • Eidg. Fachausweis Ausbilder/in • Eidg. Diplom Dozent/in HF im Nebenamt

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IMPRESSUM & INHALTSVERZEICHNIS

IMPRESSUM ISSN 1662-1263 «Geschäftsführer» 01 : : 2015

Projektleiter Thomas Lindenmaier t.lindenmaier@prestigemedia.ch

HERAUSGEBER

Verkauf Marco Bernasconi m.bernasconi@prestigemedia.ch

Prestige Media International AG St. Jakob-Strasse 110 CH-4132 Muttenz / Basel Telefon +41 (0) 61 335 60 80 Telefax +41 (0) 61 335 60 88 info@prestigemedia.ch www.prestigemedia.ch

Grafik Sandra Schneider s.schneider@prestigemedia.ch

BILDER

AUTOREN

Florian Böhm © Vitra (www.vitra.com), Niggi Freun­ dlieb, Bildagentur. Bei allen übrigen Bildern liegen die Bild-rechte bei den jeweiligen Inserenten.

Dr. med. dent. Benny Möller Dr. Franz Saladin Dominik Marbet Gabriell Barell Georg Lutz Guido Müller Lone K. Halvorsen Robert Müller Yvonne Beck

COPYRIGHT

Nachdruck oder Vervielfältigung ist nur unter genauer Quellenangabe und mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages gestattet. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung der Autoren wieder, die sich nicht automatisch mit der des Verlages deckt. Der Verlag haftet nicht für unverlangt eingesandte Manuskripte.

Administration & Abo Service Serpil Dursun info@prestigemedia.ch

Verleger Francesco J. Ciringione Chefredaktor Niggi Freundlieb

INHALTSVERZEICHNIS 122–123 20 Jahre JANUS, Otto Schmid 33 ABRO 44 Gärtnermeister beider Basel 85 alltech Installationen AG 96 Anton Saxer AG 94 Arbeitgeberverband Dominik Marbet 35 Ariatec Meier & Zanolin GmbH 27 Artax Fide Consult AG 97 ASAG Auto-Service AG 95, 112–113 Auto Götte AG 58– 59 Auto-Interleasing AG 33 Avec 11 Bachmann Malergeschäft GmbH 73 Bad Eptingen 19 Bank CIC (Schweiz) AG 91 BauTech Personal AG 63 Bauteilbörse 85 Bawa AG 75 Bed and Breakfast 101 Belmot Swiss BRG Insurance Broker AG 129 Berlitz 132 Betten-Haus Bettina AG 131 Bildungszentrum kvBL 41 Blaukreuz-Brockenhalle 41 Blindenheim Basel 119 Blutspendezentrum SRK beider Basel 55 Boutique c'est-moi 22–23 BonAir 63 BPS Bütter Personal Solution 61 Brombacher Design 130 –131 Broschüre Berufsbildung 17 Bütler Men’s Fashion 70 Chef de Cave UG4 Chronometrie Spinnler + Schweizer AG 118 Deuscher Verlag für Gesundheitsorganisationen 12 Die britischen Kronjuwelen 78 Domino Möbel AG 124 EHC Präsident Hans-Peter Gerber 69 Eiche Metzgerei- und Party Service AG 60 Eingliederungsstätte Baselland ESB

89 Elektrizitäts AG EAGB 98, 101 Emil Frey AG, Dreispitz 43 Emil Frey AG, Münchenstein 30 Energiesparpreis RadioX 122 Engels AG 48 Envitec AG 79 EP Leitz AG 107 Erbacher Bikes AG 83 Erwin Bucher GmbH Regio, Küche & Bad 24–25, 95 Frenken Garage AG 85 Füürparadies GmbH 103 Garage Basilisk 104–106, UG2 Garage Hollenstein AG 115 Garage Nepple AG 69 Gasthof zum Rebstock GmbH 39 GB Immovision GmbH 114 Gentleman Like by Laura G. 91 Getzmann Wohnen 110 Gewerbeverband 21 Glas Felber AG 35 Glatt + Vettiger AG 72 Grüner Heinrich 106 Götschi AG 46 Guido Müller (Ludwig + Partner) 96 H. P. Gerber Pannendienst 126 Handelskammer Franz Saladin 32 Helvetia Versicherungen 73 Hotel Bienenberg 66– 67 Hotel Bildungszentrum 21 76 Hotel Merian 75 Hotel zum Ochsen 60 Hundesalon Lucky Dog 40 IC Unicon AG 2 Immodepot SA 64 Inform Möbelsysteme AG 89 Inhouse Immobilien GmbH 36 –37 Instinct Pictures GmbH 54 Jacquet Osiro AG 1 JMB Real Estate Management 69 Kaiserstühler Weinmarketing GmbH

49 Kessler Baumschulen 87 Krüger + Co. AG 68 Klingental Restarant 116–117 Kurhotel Bad Ramsach AG 12 Kurt Fankhauser AG 47 La Faya 11 Lederfärberei & Autosattlerei Schmid AG 128–129 Lehrling des Jahres 38 Linden Apotheke 80 –81 LWS Lützelschwab Wärmeservices GmbH 33 Marco Schäffler Baugeschäft AG UG3 Margarethen Garage AG 79 Marquis AG 14–16, 57 MCH Groupe AG 121 McOptik (Schweiz) AG 33 Menge AG 13 Mirjam Ginsberg – Fine Art Jewellery 71–72 Mittenza Hotel Restaurant 92 Möbel Roth AG 42 Mode von Euw AG 83 Morisset + Partner GmbH 89 Moritz Hunziker AG 30 Mundwiler Architektur 56 Museumsperlen 127 MyFIT 33 Näh- und Bügelmaschinen Center 108–109 Nef Sportwagen AG 102, 111 NEF Truckcenter AG/ Volvo Trucks (Schweiz) AG 37 OKI Systems (Deutschland) GmbH 6–9, 65 Omlin Energiesysteme AG 56 Orsini Sprachschule AG 86 Parkett Lounge 102 Perfecta Personal AG 103 Phoenix Basel AG 60 Piccadilly-Shop 33 Plüss Sanitär Technik 125 Prestige Home 10 –11 Präsidialdepartement BS 45 Pro Engineering AG 123 Reha Mobil GmbH

74 Restaurant Le Murenberg 77 Invino 67 Rhytaxi Basel GmbH 31 Roland Vögtli & Co. 90 Roof Top Garden 91 Rüegg Studio Basel 93 SABAG Basel AG 33 Sautter Malerarbeiten AG 75 Schindelholz SA 26 Schuhhaus Dorenbach 52 Schwabe Pharma AG 86 Securiton AG 119 sole uno Parkresort Rheinfelden 28–29 Spital Dornach 34 IANNALFO & SGARIGLIA 22–23 SPR Schweiz 55 Spreng Consulting 35 Stocker Spezialdruck 55 Stöcklin Logistik AG 33 Straumann Rohr- und Abflussreinigungs Service 127 TEKO 38–39 Telebasel 127 The Cambridge Institute 40 Therwil, 10’000 Einwohner 45 Tonwerk Lausen AG 48– 49 Umfrage: Rochetürme 88 Urs Schaub AG 73 Bio-Restaurant Landhof 96 Verrückte Sand-Autobahn 50 – 51 Viala AG 3 Victorinox 84 Vitra 41 Vögtli Bürotechnik AG 79 Welcome Home Immobilien GmbH 62 , 83 Winterhalter Markisenland 53 WIR Bank 63 Wyss Samen und Pflanzen AG 120 Zahnklinik Rennbahn AG 82 Zihlmann Electronics AG 18–21 Zoo Basel

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Geschäftsführer Basel 01/2015  

Geschäftsführer Basel 01/2015