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GESCHÄFTSFÜHRER ZURICH

sommer : : 2018

Business TransacTion

firmenverkauf - früh an später denken

jane fine food

teambildung nach rezept

TherapeuTics-Team für ein leben in bewegung

special

scalpswiss

kopfhautpigmentierung

sTimo unTernehmungen bauen mit leidenschaft

The inTernaTional Beer Bar ganz im trend von hell bis dunkel

igor bilic

primework ag – die komponenten des erfolgs

verpflegung am arbeitsplatz


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Liebe Leserinnen, liebe Leser Vor Ihnen liegt die erste Ausgabe, welche ich als Chefredaktor des «Geschäftsführer Zürich» verantworten darf. Zusammen mit meinem inspirierenden Team stellen wir jetzt und in Zukunft interessante Menschen noch mehr in den Mittelpunkt – weil Business immer auch People's Business ist. Das gilt gerade auch im Bereich Recruitment, welchen wir in dieser Sommer-Ausgabe 2018 beleuchten. Das waren noch Zeiten, als Stellenanzeigen die Kassen von grossen Schweizer Verlagen zum Klingeln brachten, die Zeitungen separate Stellenanzeiger beinhalteten. Doch mit dem Wechsel der Generationen Babyboomer und X zu Y / Z, der Verlagerung ins Internet, erfolgte auch die Flurbereinigung des Arbeitsmarktes. Der Stellenmarkt wurde für die Verlagshäuser von der Cashcow zum Mauerblümchen. Umso mehr sind heute innovative Mittel und Wege gefragt, um die richtige Stelle mit der richtigen Person fürs richtige Unternehmen zu besetzen. Igor Bilic verrät uns im grossen Interview der Titelgeschichte, wie er seit zwölf Jahren als strategischer und kreativer Kopf der Primework AG im hart umkämpften Arbeitsmarkt besteht. Innovative Technologien und gezielte Suchsysteme sind das eine. Doch nach wie vor kann der Computer heutzutage hoch motivierte Mitarbeiter nicht ersetzen, mit Werten wie einer feinen Antenne für Menschen, Bauchgefühl, Erfahrung, Erfassen des Momentums. Diese Faktoren sind auch im Sport-Recruitment matchentscheidend. Mit Christoph Graf, Spielervermittler, tauchen wir ein in die Welt des professionellen Managements von Profifussballern und -eishockeyanern. Und erfahren, dass erfolgreiche Karrieren und Transfers schon im Juniorenalter beginnen – der Weg ist das Ziel. Trotzdem sind Online und Soziale Medien unaufhaltsam im Vormarsch. Im Social-­MediaRatgeber präsentieren Barbara Wittmann von LinkedIn und Yves Schneuwly von XING exklusive Tipps fürs Digital Recruitment. In einem Sonderthema mit dem Titel «Verpf legung am Arbeitsplatz» beleuchtet unser Magazin kulinarische Situation rund um den Arbeitsplatz. Hier hat es ohne Frage noch viel Luft nach oben. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen und hoffen, dass Sie mit der Sommerferiendestination ebenso ins Schwarze treffen wie auf der Jagd nach der goldrichtigen Stellenbesetzung oder Ihrem Traumjob.

Mark Seeholzer Chefredaktor

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INHALT

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highlight Primework ERFOLG HAT gründe

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JURA Vertrieb (Schweiz) Perfekter Kaffeegenuss am Arbeitsplatz

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Lavazza 26 Echter italienischer Kaffeegenuss im Büro

Business Ernährungsverhalten im Betrieb Ist das Sandwich Chefsache?

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WIN4, Winterthurer Sportund Eventprojekt SPORTSTADT WINTERTHUR – VIER GEWINNT

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JACK&JO 56 Slow Fast Food

Schweizer Reisekasse (Reka) Genossenschaft 30 Die Verpflegung mit Prepaid zahlen

SULZER WINTERTHUR IM WANDEL DER ZEIT

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Linkedin 32 Werte teilen

genuss

Trinkwasser am Arbeitsplatz 16 Energie aus dem Wasserglas

xing 36 TALENTSUCHE 4.0 MIT SOCIAL MEDIA

Jamailah Grand Cru WELTBESTES OLIVENÖL

60

Business Transaction Firmenverkauf – früh an später denken

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swiss gastro präsentiert business-lunch-tipps

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42

Jane Fine Food Teambildung nach Rezept

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DPD (Schweiz) Punktgenaue Paketlieferung

akari taste Japan in der Flasche

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Exotische Raritäten Pinke Träume

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Dallmayr Automatenservice Jede Pause ein Genuss

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Schweizer lunch check eine leckere währung

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Lyreco Switzerland Pausenverpflegung als Teil der Firmenkultur

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Kaffee Den richtigen Genuss wählen

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Geschäftsführer frühling : : 2018

Contina 46 Buchhaltung einfach gemacht AirPlus Schweiz Im Griff – Das Management von Geschäftsreisen

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Maximum Wellbeing „Was bedeutet Luxus, wenn Sie keine Zeit haben, ihn zu geniessen?“ Maura Wasescha

Luxus bedeutet, sich nicht um Fragen des Luxus kümmern zu müssen. Sondern den perfekten Moment geniessen zu können. Im Kreise der Familie, mit Freunden. Völlig sorgenfrei, im Wissen, dass im Hintergrund ein Team bereit steht, das alle Wünsche erfüllt. Deshalb bietet Maura Wasescha nicht einfach exklusivste Immobilien zum Kauf oder zur Miete. Maura Wasescha bietet mehr. Sie bietet den perfekten Luxusservice. Damit die Magie des Momentes zum zeitlosen Genuss wird.

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INHALT The International Beer Bar 70 Ganz im Trend von hell bis dunkel Acla da Fans Die Kunden kulinarisch überraschen

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mobilität Legenden zum Anschauen 70 Jahre Porsche

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amag 76 elektromobilität in der schweiz

SPORT-RECRUITMENT 78 von oben her denken 82

Geschäftsführer frühling : : 2018

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STS Schweizerische Treuhänder Schule Modernes Lernen modular und flexibel

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beauty & gesundheit

ScalpSwiss 94 Kopfhautpigmentierung Therapeutics-Team 96 Für ein Leben in Bewegung

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VAPORSANA Erholung in den eigenen vier Wänden

style Neue Uhren Die Branche bewegt sich

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Colibri-Fashion 106 In neuem Gewand

Augen Glattzentrum 100 plastisch-ästhetische chirurgie

aus & weiterbildung Führung in der digitalen Welt Mensch bleibt Mensch

SBS Swiss Business School Arbeiten mit Studieren verbinden

Ernährung für mehr schönheit 92 Die Pionierin

sport & freizeit

Sportbahnen Atzmännig Vom Mini-Meeting bis zum Mega-Happening

Karriere-Schritt 86 Für jeden die passende Stelle

bauen & wohnen stimo Unternehmungen Bauen mit Leidenschaft

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Maura Wasescha TRIPLE L

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Custom Maid 112 Wenn das Büro blitzblank erstrahlt Beleuchtung im öffentlichen Raum Es werde Licht Sbb immobilien Eine neue Skyline für Oerlikon

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Kolumnen

102 Stefan Dudas Gerhard Raffling

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Highlight

ERFOLG HAT gründe Primework AG

DIE PRIMEWORK AG IST MIT 50 MITARBEITERINNEN UND MITARBEITERN EINER DER GRÖSSEREN PLAYER IM STELLENVERMITTLUNGSMARKT. IGOR BILIC, GRÜNDER, INHABER UND CEO DER PRIMEWORK AG, BEZIEHT ZU DEN THEMEN STELLENVERMITTLUNG JETZT UND IN ZUKUNFT, ZU SOURCING SOWIE DIGITIALISIERUNG POSITION. ZUDEM BEANTWORTET ER DIE FRAGE, WARUM EIN COMPUTER NIEMALS DAS BAUCHGEFÜHL ERSETZEN WIRD. Interview mit Igor Bilic von Mark Seeholzer

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Highlight

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Sie sind heute als Kopf einer Firma mit 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einem hart umkämpften Markt erfolgreich. Woher kommen Motivation und Ehrgeiz, ein solches Unternehmen aufzubauen? Ich komme aus einer Familie, welche das Unternehmertum im Blut hat – schon mein Grossvater war selbstständig. Ich bin 1980 als Kroate in Chur geboren, mit meinen Eltern nach Zürich gezogen, wo mein Vater als Geschäftsleiter eines Reinigungsinstituts tätig ist. Dass man mit Motivation und Ehrgeiz etwas erreichen kann, habe ich schon in jungen Jahren gespürt und bewiesen. Ich hatte es bis ins Nachwuchs-Kader des FC Zürich geschafft. Meine Position war linkes Mittelfeld.1997 beendete ein Band«Geschäftsführer»: Igor Bilic, Sie haben Ihr Unternehmen am 1. April scheibenvorfall abrupt meine Fussballerkarriere. Trotzdem hat der Sport 2006 gegründet, einem Datum, wo andere ihre Mitmenschen durch meine Persönlichkeit geprägt. 1998 machte ich den Lehrabschluss bei der erfundene oder verfälschte Geschichten hereinlegen. War Primework Zürich Versicherungsgesellschaft, heute Zurich Insurance Group. Zahlen somit eher durch eine Laune entstanden oder hatten Sie einen Plan? waren schon immer mein Ding – nach der Lehre war ich für die State Street Igor Bilic: Ich bin ein Mensch, welcher Wert auf Struktur und Symbolik Corporation, ein amerikanisches Finanzdienstleistungsunternehmen in legt. Der 1. April erschien mir und meinem Partner dannzumal ideal, London. Dort managte ich im Portofolio Kunden im zweistelligen Milliarauch dass wir mit der Zahl 1, welche bekanntlich immer am Anfang denbereich. Aber so gross sind wir mit Primework noch nicht (lacht). Der steht, starten. Der Name Primework hat mit der 1 zu tun Ansporn zur Selbstständigkeit war sicher, dass ich meinen – und entstand aus Komponenten der Numerologie. Wir Lohn selber gestalten kann. Aber Geld ist nicht alles. Der «Es geht um ein starteten zu zweit an der Dienerstrasse, mitten im pulAnsporn zur Selbstständigkeit ist und bleibt nicht reich zu Team, welches sierenden Langstrasse-Quartier in Zürich 4, im Herzen werden, sondern eine Legende: Zurückzuschauen und das mitzieht, und von Zürich. Bis 2011 wurden drei Filialen in Zürich und Gefühl zu haben dass man etwas der Menschheit zurückgekeine Nine-toeine in Aarau eröffnet. 2016 lancierte ich das Modell All- five-Mitarbeiter.» geben hat womit sie Einen kleinen Teil ihres täglichen Bein-One: Die Primework AG konzentriert sich als Unterdarf erfüllen kann. Ich will zurückschauen können mit dem nehmen auf den Standort Zürich-Altstetten – dieses Modell hat sich Gefühl, dass ich die Menschen weitergebracht habe, etwas entwickle, womit sehr schnell bewährt, trägt zu einer einheitlichen Unternehmenskultur sie ihren täglichen Bedarf erfüllen und in der Lage sind, ihr eigenes Leben bei. Und kürzere Wege im Team bedeuten schnellere Entscheidungen. besser und aktiver zu gestalten. > an spürt schon bei der Anmeldung die Aufmerksamkeit, die persönliche und zuvorkommende Atmosphäre am Primework-Empfangsdesk in Zürich-Altstetten. Bevor wir das Interview mit Igor Bilic starten, bringt ein Primework-Mitarbeiter den Sitzungstisch auf Hochglanz. Im Laufe des Gesprächs kristallisiert sich heraus, dass diese Handlung symbolisch für die Philosophie und Arbeitsweise der Primework AG und seines Zugpferdes Igor Bilic steht: nichts wird dem Zufall überlassen – saubere, perfekte Arbeit, durch Authenzität, Professionalität, Zielstrebigkeit.

Kurze Entscheidungswege wählen.

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Highlight

Worauf beruhen Philosophie und Erfolgsgeheimnis der Primework AG? Da habe ich mich schon immer an Warren Buffett orientiert, dem US-amerikanischen Grossinvestor, Unternehmer und Mäzen: «Disziplin, Disziplin, Disziplin!» Für mich beruht ein Unternehmenserfolg in erster Linie auf Disziplin, dass man sein Ziel nie aus den Augen verliert. Mit Ausdauer und Teamspirit, den Komponenten, welche auch im Mannschaftssport entscheiden. Und die wir bei Primework konsequent verfolgen: Wir sind in einem kompetitiven Markt – da zähle ich auf ein Team, welches mitzieht, keine Nine-to-five-Mitarbeiter. Das Zeitalter von «Stelleninserat aufschalten und warten» ist längst vorbei. Bei Primework arbeitet mein Haus proaktiv, mit höchstmöglicher Verantwortung und Selbstverantwortung. Entsprechend werden Einsatz und Erfolg

Die Bausteine Suchen, Finden und Begeistern kommen zusammen.

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auch honoriert. Seit 2011 sind wir an drei Standorten in Zürich und einer in Aarau präsent. Seit 2016 wurde das Unternehmensmodell All In One umgesetzt. Die idealen Kandidatinnen und Kandidaten im Stellenmarkt – wo und wie finden Sie diese? Der Inhalt einer Stellenanzeige ist nach wie vor ein wichtiger Faktor, wie wir Job und Arbeitgeber anpreisen, welche Skills verlangt und geboten werden. Die richtig guten Talente sind On-Job, in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis. Und doch gibt es immer realistische Chancen, jemanden zum Stellenwechsel zu bewegen. Wir leben in einer schnellen Zeit, und viele Arbeitnehmer haben keine starke Bindung


Highlight

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zum Arbeitgeber, selbst wenn sie ihren Job exzellent machen. Da gibt es also einen verhältnismässig hohen Prozentsatz, der wechselwillig ist. Und diese Kandidaten müssen wir für Primework, für unsere Kunden auf Arbeitgeber-Seite gewinnen. Deshalb wird für erfolgreiches Business der proaktive Bereich, die Akquise, immer entscheidender, dass wir mit den richtigen Argumenten die richtigen Kandidaten an die richtige Stelle vermitteln – für einen Job begeistern. Ebenso entscheidend ist die richtige Betreuung der Key Accounts; Professionalität auf dem Gebiet der Kunden. Will ein Unternehmen erstklassige Mitarbeiter, benötigen sie erstklassiges Recruiting. Viele Kunden vertrauen uns den gesamten Prozess der Stellenvermittlung an. Das heisst, wir handeln bis ins letzte Detail die Konditionen aus, machen die Verträge – im Temporär- wie im Fixstellenbereich. Die Digitalisierung hat längst auch den Stellenmarkt erreicht. Was hat sie bewirkt und verändert? Die Social-Media-Giganten dringen in den Stellenmarkt, lancieren Jobs auf ihren Portalen. Einen Kandidaten oder eine Kandidatin mittels Suchmaschinen oder Talentpools aus den sozialen Medien zu identifizieren, ist heutzutage mit der richtigen Technologie und geschickter Anwendung kein Ding der Unmöglichkeit. Doch dies alleine genügt nicht. Primework steht für das Suchen, Finden und Begeistern von Talenten und potenziellen Kandidaten. Jeder dieser einzelnen Prozessschritte benötigt spezifisches Know-how und Erfahrung. Es geht darum, die richtige Ansprache für Kandidaten und Kunden zu finden, mit Empathie, Akribie, Kenntnis und Gefühl für den Stellenmarkt. Da heben wir uns klar gegenüber vielen unqualifizierten Anbietern und Dienstleistern ab, welche auf das vermeintlich schnelle Geld spekulieren. Diese versuchen, mit dem Giesskannenprinzip Kandidaten anzulocken, gehen aber nicht individuell auf die potenziellen Kandidaten zu. Wie proaktiv soll sich ein Unternehmen auf der Stellensuche verhalten? Oft sind die ausgeschriebenen Stellenprofile im Markt nicht kompatibel mit der Realität am Arbeitsmarkt. Das bezieht sich auch auf die Angebote seitens des Kunden: Ein Digitalspezialist beispielsweise wird nie eine auf zwölf Monate befristete Stelle annehmen. Und dann fallen die Unternehmen beim Sourcing mit der Tür ins Haus. Dieses Instrument ist nicht für die unmittelbare Stellenbesetzung geeignet, sondern es gilt Vertrauen und einen Talentpool zu schaffen, um Beziehungspflege. Wir haben festgestellt, dass fast die Hälfte der umschwärmtesten Talente durch penetrantes Sourcing genervt ist. Die Anfragen passen nicht auf ihr Profil, ihre Wünsche und Interessen, haben oft keinen Bezug zum Profil. Mit dem Resultat, dass sich Kandidaten aus den entsprechenden Netzwerken zurückziehen. Weiter führt Sourcing alleine nicht zum Erfolg. Es ist das Gesamtpaket der einzelnen Massnahmen, die Erfahrung, das Beziehungsnetzwerk, das Ziel, die bestmögliche massgeschneiderte Job-Lösung zu finden – darum lautet das Primework-Credo auch «Your job is my job». Welche Kandidaten-Skills sind heutzutage matchentscheidend bei der Stellensuche? Eine gute Ausbildung und stetige Weiterbildung / Entwicklung sind nach wie vor hoch im Kurs. Erfahrung, Kontinuität und Konstanz im Lebenslauf kommen dazu. Eine gepflegte Erscheinung und offene Persönlichkeit ist auch heute wichtig. Nach wie vor sind das Skills, die man nicht anhand eines Computer-PDFs wirklich beurteilen kann – deshalb bringen wir von Primework die Leute an den Tisch. Es ist ein People's Business, nichts geht über ein persönliches Gespräch – nur so kann man sich auch auf Bauchgefühl verlassen, nach wie vor einer der matchentscheidenden Punkte bei der Vermittlung. Das wird ein Computer alleine nicht schaffen, jetzt und in Zukunft. Trotzdem ist die künstliche

Die Motivation von Igor Bilic gibt der Welt etwas zurück.

Intelligenz auch bei uns im Anmarsch. Wir beschäftigen uns intensiv mit neuen innovativen Technologien. Sie werden die Kompatibilität von Kandidat und Job in eine neue Dimension versetzen, so viel kann ich dazu schon jetzt sagen. Wir werden auch auf der digitalen Ebene unsere Marktposition ausbauen und den Vorsprung auf die Mitbewerber massgeblich vergrössern. Das ist mein Anspruch, an dem man mich messen kann.

P ri m e w or k AG Badenerstrasse 734 CH-8048 Zürich Telefon: +41 (0) 58 844 44 4 info@primework.ch : : www.primework.ch : :

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Business

Ist das Sandwich Chefsache? Ernährungsverhalten im Betrieb

Die Art und Weise, wie wir uns ernähren, spielt eine grosse Rolle für unser Wohlbefinden. So weit die Theorie. Die Praxis sieht leider etwas anders aus. «Prävention in Wirtschaft und der Arbeitswelt» ist einer der drei Massnahmenbereiche, die bei der Nationalen Strategie zur Prävention nicht übertragbarer Krankheiten (NCD-Strategie) im Fokus stehen. Bei fünf Millionen Erwerbstätigen in der Schweiz gewinnt das betriebliche Gesundheitsmanagement auf nationaler Ebene an Bedeutung. Denn gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen sind eine wichtige Grundlage für einen gesundheitsförderlichen Lebensstil. von Ronia Schiftan

Dem Mittagsaustausch im Team kommt eine wichtige Bedeutung zu.

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Business

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Im Lunchmeeting wird unbewusst und nebenher gegessen.

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ine genussvolle und ausgewogene Ernährung ist nicht nur für das Körpergewicht bedeutend, sondern hat auch einen entscheidenden Einf luss auf die Prävention von Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus oder Krebs, bei denen die Ernährung ein relevanter Einflussfaktor sein kann. Entsprechend hat eine ausgewogene Ernährung einen hohen Stellenwert in der Gesundheitsförderung und Prävention, so auch im Setting Arbeitsplatz. Aber auch das Thema Stress hat eine hohe Bedeutung für die menschliche Gesundheit und entwickelt sich in der Schweiz zunehmend zu einer Herausforderung. Speziell am Arbeitsplatz entstehen viele Belastungen, die über längere Zeit ihren Tribut an die Gesundheit zollen. Laut den aktuellen Zahlen der Gesundheitsförderung Schweiz (2016) fühlt sich jeder fünfte Schweizer Arbeitnehmende durch seine Arbeit übermässig gestresst, kämpft mit Erschöpfungszuständen oder leidet unter dem arbeitsbezogenen Zeitdruck. Dies verursacht den Arbeitgebenden hohe Kosten, circa 5.7 Milliarden Franken pro Jahr, lautet die Schätzung. Die veränderten Bedingungen unter Stress haben auch grundsätzlich einen Einfluss auf unser Gesundheitsverhalten. So auch im Bezug auf die Ernährung. Der Arbeitsrhythmus bestimmt zu einem grossen Teil das Essverhalten. Gerade am Arbeitsplatz und während der Arbeitszeit werden oft alle guten Vorsätze vergessen. Wir lassen unter Zeitdruck eine Mahlzeit aus, «verdrücken» schnell ein Sandwich vom Imbiss nebenan oder geben dem Heisshunger auf Schokolade stetig nach. Dabei spielt die gesunde Ernährung gerade dann eine Rolle, wenn wir leistungsfähig sein und bleiben wollen. Statt unseren Körper zu unterstützen, setzen wir ihn dem zusätzlichen «Stress» durch falsches, zu schnelles oder vergessenes Essen aus.

Faktor Zeit Die zeitliche Beschleunigung wirkt sich nicht nur auf unsere dichtere Alltagsgestaltung aus, sondern beeinf lusst zwangsläufig auch unsere Essenswahl. So ist es nicht verwunderlich, dass Lebensmittelhersteller ihr Augenmerk auf rasche Zubereitung, handliches Essen für unterwegs und eine vielfältige Auswahl an Convenience Food richten. Die Wandlung der Bedürfnisse beeinflusst das Angebot. Gleichzeitig kann auch das vorhandene Angebot unser Verhalten beeinflussen. Es muss schnell gehen, und dies zeigt sich auch in der Nahrungsaufnahme. Die erhöhte Essgeschwindigkeit bei Zeitdruck ist ein typisches Phänomen dieser Beschleunigung. So zeigt es sich, dass Arbeitnehmende unter Stress das Esstempo erhöhen, häufiger Pausen ausfallen lassen und den Mittag auslassen. Diese Verhaltensweisen haben automatisch eine gesundheitsabträgliche Wirkung. Das Pausenverhalten unter Stress beeinflusst nicht nur die Nahrungsaufnahme, sondern auch die Erholung. Als Folge hoher Arbeitsbelastung schleicht sich in manchen Betrieben das typische Mittagsmeeting ein: Der letzte freie Termin, um seine Projektmitarbeitenden zusammenzubringen, ist der Mittag. Der Lunch wird hastig nebenbei verschlungen oder sogar ganz ausgelassen. Wenn es normal wird, die Pausen durchzuarbeiten oder den Mittag zu überspringen, kann sich dies in einem Team schliesslich kulturell verankern. Zeitdruck ist nur einer der möglichen arbeitsbedingten Belastungen, die zu Stress führen können. Ein stressiger Arbeitsalltag kann zu verschiedenen Reaktionen im Essverhalten führen. Während es den >

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Der Griff zu Knabbereien ist das typische Snacking am Arbeitsplatz.

einen Personen unter Arbeitsdruck den Appetit verschlägt und sie Gewicht verlieren, nehmen wieder andere unter Stress eher zu. Dies kann auf der einen Seite an physiologischen Reaktionen liegen wie einem veränderten Hormonhaushalt unter Stress, aber auch das veränderte Essverhalten, beispielsweise den häufigen Griff zu Süssem und anderen Knabbereien kann diese Gewichtsveränderungen beeinf lussen. Das Snacking-­Verhalten, also das laufende Essen von kleinen Portionen, ohne regulären Pausenrhythmus, scheint in stressigen Situationen weit verbreitet zu sein.

Essen und Emotion Das emotionale Essen, also Essen aufgrund einer Emotion, kann ein möglicher Schlüssel zum veränderten Essverhalten unter Stress sein. Eine enge Koppelung zwischen Emotion und Essen kennen viele Menschen schon aus ihrem Kindheitsalter. Beispielsweise die mütterliche Zuwendung, die mit einem Stück Schokolade ausgedrückt wird. Gerüche, Geschmäcker und Texturen sind tief in unserem Hirn abgespeichert. Eng an Emotionen gekoppelt, lassen sich diese abrufen. Stress löst eine innerliche Anspannung aus, die, sobald sie unser System bedroht, zu negativen Emotionen führen kann. Diese negativen Emotionen können stark durch soziale Konflikte in Form von Spannungen mit Arbeitskollegen oder mit Vorgesetzten entstehen. Wenn das soziale System im Arbeitskontext nicht stimmt, beeinf lusst das unweigerlich unser Verhalten. Auch das Verhalten der Führungspersonen hat hierbei einen wichtigen Einf luss. Speziell der Vorbildcharakter im Pausenverhalten kann ein Zeichen setzen und eine gewisse Gesundheitskultur im Unternehmen stärken. So haben sowohl gesundheitsabträgliche wie auch gesundheitsförderliche Verhaltensweisen im Team oder von Vorgesetzten einen Einfluss auf das individuelle Verhalten.

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Ernährung im Arbeitskontext Zusammengefasst ist zu beachten, dass Arbeitsbedingungen einen Einfluss auf das individuelle Essverhalten haben können. Daher ist es nur logisch, dass dies ein wichtiger Bestandteil des betrieblichen Gesundheitsmanagements BGM sein sollte, um eine ausgewogene Ernährung nachhaltig zu unterstützen. Es ist dabei höchst relevant, nebst einem ausgewogenen Verpflegungsangebot, auch die psychosozialen Einflussfaktoren auf unsere Ernährung zu berücksichtigen. Arbeitszeitgestaltung, Organisationskultur und andere Arbeits- und Organisationsbedingungen haben somit einen Einfluss auf unseren Essalltag und damit auch auf unsere Gesundheit. Darum ist es höchst relevant, dass das Thema Ernährung nicht ausschliesslich mit Einzelmassnahmen, wie einem monatlichen Früchtekorb abgehandelt, sondern grundlegend bei einer gesundheitsförderlichen Organisation mitgedacht wird. Denn jede Arbeitssituation hat ihre ganz spezifischen Eigenheiten und Herausforderungen. So haben Aussendienstmitarbeitende, Personen im Schichtdienst oder auf dem Bau andere Ansprüche im Bereich Ernährung als zum Beispiel Bürofachpersonen. Darum benötigt es eine genaue Analyse der spezifischen Belastungen und Ressourcen, um angepasste Massnahmen realisieren und um die spezifische Zielgruppe schliesslich erreichen zu können. Aus diesen Gründen hat sich die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE, nebst zahlreichen anderen Aktivitäten, auch auf das Setting Arbeitswelt spezialisiert. Dies mit der Intention, die Ernährung nachhaltig in den Arbeitsorganisationen zu verankern und systematisch in die Arbeit des betrieblichen Gesundheitsmanagements zu integrieren. : : www.sge-ssn.ch/arbeitsplatz : :

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Jede Pause ein Genuss Dallmayr Automatenservice

Wie gut schmeckt der Kaffee im Büro wirklich? Und wie steht es um die Verpflegungsqualität und -vielfalt am Arbeitsplatz? Das Bewusstsein für gesundes Essen steigt. Eine ausgewogene Ernährung im Büro leistet einen wertvollen Beitrag zu mehr Wohlbefinden, Konzentration und Vitalität. Deshalb kann ein Unternehmen mit einem ausgewogenen Pausenkonzept für mehr Motivation im Büro sorgen und gleichzeitig sein Image stärken.

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eder liebt das Aroma von frischem Kaffee und gesunden Snacks zwischendurch, aber niemand hat Zeit oder Lust, sich um den Einkauf, die Maschine, die Pf lege, den Service, die Bezahlung und das Geschirr zu kümmern. Deswegen übernimmt das Dallmayr Vending & Office. Als eine der bekanntesten deutschen Kaffeemarken und eines der grössten Delikatessenhäuser Europas bietet Dallmayr Unternehmen in der gesamten Schweiz maximale Kompetenz und perfekten Rundum-Service zur optimalen Verpflegung am Arbeitsplatz. Mit seinen individuellen Komplettlösungen zeigt Dallmayr Vending & Office, dass eine hochwertige und unkomplizierte Pausenverpflegung ganz einfach sein kann. So können Unternehmen nicht nur ein ausgewogenes Pausenkonzept mit leckeren, alternativen Zwischenmahlzeiten bieten, sondern stärken auch ihr Image als modernes, aufgeschlossenes Unternehmen. Denn sie leisten einen wertvollen Beitrag zu mehr Wohlbefinden, Konzentration und Vitalität im Büro.

Individuelle Lösungen Komplett-Lösungen wie die von Dallmayr Vending & Office sind in der Schweiz einzigartig. Damit die Mitarbeitenden den Kopf frei haben für das Wesentliche, bietet sie einen umfassenden Rundum- Service. Dazu gehört viel mehr als nur die professionelle Kaffee- und Teeversorgung aus einer Hand und ein vielfältiges Automatenangebot, das Mitarbeitende im kleinen Büro ebenso gut versorgt wie in grossen Werkhallen. Der Getränke- und Snackautomatendienstleister ist ausserdem offizieller Nespresso-Professional-Partner im Tessin und Graubünden und 360-Grad-sorglos-Dienstleister bei Grosskunden mit mehr als 1’000 Mitarbeitenden. Sie alle schätzen die international einmalige Dallmayr-­ Kaffee-Expertise von der Bohne bis zur Röstung mit einer breiten Palette

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ausgewählter Kaffeespezialitäten in Barista-Qualität. Kein Wunder, denn mit sechs Filialen und rund 300 Mitarbeitenden ist der Familienkonzern seit bereits 50 Jahren in der Schweiz aktiv. Das spricht für sich – und für viel Kompetenz und Erfahrung.

Pausenkonzepte für jedes Büro Das Dallmayr-Serviceteam entwickelt individuelle Konzepte, die optimal zu jedem Unternehmen passen. Dazu zählt nicht nur die Beratung rund um die passenden Kaffee-, Tee-, Wasser- oder Snackautomaten, sondern auch die regelmässige Reinigung, Wartung und Befüllung. Je nach Anspruch, Verbrauch und Platz haben Firmen die Wahl zwischen verschiedenen Automatenlösungen in Gastroqualität mit Frischmilch oder modular geplanten Raumkonzepten vom kompakten Coffeepoint bis zur voll ausgestatteten Kaffeelounge. Die Unternehmensgrösse spielt dabei keine Rolle. Selbst wenn die Pausenverpflegung der Mitarbeitenden an zahlreichen Standorten mit mehreren Tausend Mitarbeitenden zukünftig komfortabel und wohlschmeckend gestaltet sein soll, macht Dallmayr Vending & Office eine Umstellung innerhalb kürzester Zeit möglich. Referenzen wie UPC oder Hilti sprechen hier eine deutliche Sprache, ebenso wie die ISO- und die Gefahrenanalyse und kritische Kontrollpunkte-(HACCP)-Zertifizierungen.

Einfache Zahlung Alle technisch modernen Geräte sind intuitiv bedienbar und nach Bedarf mit unterschiedlichen Zahlungsmöglichkeiten ausgestattet. Gemeinsam mit dem Kunden erarbeitet das Dallmayr-Serviceteam auch hier die passende Lösung, um Getränke oder Snacks einfach und bequem vor Ort und binnen Sekunden zu bezahlen – ganz gleich, ob in einem Unternehmen Zahlungssysteme wie NFC, Twint oder auch LunchCheck zum Einsatz kommen.


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Mehr als nur Kaffee-Kompetenz Dank des vielfältigen Snackangebots von Dallmayr werden Pausen zum gesunden Genuss mit den unterschiedlichsten Wahlmöglichkeiten. So hat Dallmayr zum Beispiel gemeinsam mit dem Liechtensteiner Bautechnologiekonzern Hilti am Hauptsitz ein individuelles und ausgewogenes Pausenkonzept namens «Eat good Feel good» mit vitamin- und mineralstoffreichen Snacks und Getränken entwickelt. Infowände und Flyer bieten Orientierung bei der Wahl der Zwischenmahlzeit. «Mit dem neuen Konzept können wir wesentlich mehr Vielfalt anbieten, was bei den Mitarbeitenden gut ankommt», erläutert Markus Milkovics, Manager General Service Administration bei Hilti. Auf den Punkt bringt es Reto Landert, Facility Manager bei Kabelnetzbetreiber UPC: «Mit Dallmayr pflegen wir eine langjährige kompetente Partnerschaft, die sich immer wieder neu erfindet und unseren wechselnden Ansprüchen stets auch mit Innovation begegnet. »Dallmayr Vending & Office Schweiz ist für jedes Unternehmen ein kompetenter Partner, um mittels Rahmenvertragsmodulen für moderne Verpflegung aus einer Hand und aus gutem Haus zu sorgen – immer einfach und qualitativ vom Feinsten.

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Für den nötigen Energienachschub am Arbeitsplatz sorgen eine kurze Pause und ein erfrischendes Wasser.

Energie aus dem Wasserglas Trinkwasser am Arbeitsplatz

Wasser zu trinken, wird oft vergessen. Dabei hat ein Flüssigkeitsmangel eine sinkende Konzentration, Kopfschmerzen und Müdigkeit zur Folge. Um leistungsfähig zu bleiben, benötigt der Körper Flüssigkeit. Aber was kann auf der Arbeit getan werden, damit wir ausreichend Wasser trinken? von Freya Mohr

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er kennt das nicht aus dem Büroalltag: Die Konzentration nimmt ab, Müdigkeit überkommt einen, die Motivation lässt allmählich nach. Für einen schnellen Energiekick greifen viele zur Kaffeetasse. Dabei ist es oft wirksamer, Wasser zu trinken. So versetzt einen ein Glas Wasser mit einem Spritzer Zitrone zurück in den letzten Sommerurlaub, verfeinert mit Alpenkräutern erinnert es an die abenteuerliche Bergwanderung oder aufgepeppt mit ein paar Scheiben Ingwer geht es auf eine mentale

Reise nach Indien. Und ganz nebenbei versorgt es einen dabei mit wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen für die nötige Energie. Erst ein Glas Wasser zu trinken, wenn der Durst kommt, ist schon zu spät. Durst ist ein klares Signal für Dehydrierung. Die Folgen: schlechte Laune, Müdigkeit, verminderte Konzentration, fehlende Motivation bis hin zu Kopfschmerzen. Für die Produktivität im Job ist das natürlich fatal. Damit es gar nicht erst zu einem Flüssigkeitsdefizit kommt, muss genügend

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Business Wasser über den ganzen Tag verteilt getrunken werden. Als Faustregel gilt, dass der Körper 30 ml Flüssigkeit pro Kilo Körpergewicht benötigt. Das empfohlene Minimum liegt bei 1,5 Litern am Tag.

Mineralien als Energiekick 91 Prozent Wasser, daraus besteht unser Gehirn. Somit ist es eines der wasserreichsten Organe im menschlichen Körper, und um effizient arbeiten zu können, braucht es Flüssigkeit. Zudem erhalten die Gehirnzellen ihre Energie durch Sauerstoff und Glukose, die über das Blut transportiert werden. Wer jedoch zu wenig trinkt, bei dem wird das Blut dickflüssig und die Nährstoffversorgung des Gehirns funktioniert nicht mehr optimal. In Mineralwasser, aber auch in Leitungswasser liegen die Mineralstoffe bereits in gelöster, ionisierter Form vor und können so direkt in den Blutkreislauf übergehen. Somit stehen sie dem Körper sofort zur Verfügung. Das steigert die Konzentration und Aufmerksamkeit, und das Trinkwasser wird zu einem wahren Energiespender. Zudem ist es im Gegensatz zu Softdrinks oder süssen Fruchtsäften kalorienarm und macht nicht dick.

Wasserversorgung im Büro Gerade im Büro wird häufig vergessen, genügend Wasser zu trinken. In Stresssituationen denken viele Berufstätige nicht an den Griff zur Wasserflasche. Auf dem Bürostuhl bei geringer körperlicher Betätigung kommt man weniger ins Schwitzen und verspürt so weniger Durst. Eine kleine Kaffeepause unter Kollegen ist oft verbreiteter als ein kurzer Plausch bei einem Glas Wasser. Viele Arbeitgeber haben das Problem erkannt und stellen Trinkwasser zur freien Verfügung bereit. Ein weit verbreiteter Trend: Wasserspender mit Tank. Sie sind einfach zu installieren, sparen

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Platz im Gegensatz zu Wasserflaschen, und jeder Mitarbeiter kann sich frei bedienen.

Bakterien im Wasserspender Jedoch gerieten Wasserspender mit Tank in den letzten Jahren immer wieder in Kritik. Bei falscher Wartung und unregelmässiger Reinigung weist das Wasser eine zu hohe Konzentration an gefährlichen Keimen auf. Nicht desinfizierte Zapfhähne oder verdreckte Schläuche in den Geräten sind oft der Grund. Auch der Standort des Wasserspenders ist ausschlaggebend: Sind die Wassergallonen direkter Sonneneinstrahlung und Hitze ausgesetzt, werden sie zu einer Brutstätte für Bakterien. Vor allem für Menschen mit schwachem Immunsystem ist das gefährlich. Was sich in Kopfschmerzen, Durchfall und Fieber niederschlagen kann.

Die bessere Alternative Eine andere Lösung sind Wasserspender mit Filtersystem, die direkt an die Wasserversorgung angeschlossen sind. Diese sind in der Installation zwar aufwändiger und benötigen immer eine Wasserleitung und einen Stromanschluss, jedoch haben sie meist ein integriertes Hygienesystem. Aber welches Trinkwassersystem ist nun optimal für einen Betrieb? Ob einzelne Wasserflaschen, Wasserspender mit Gallonen oder Filtersysteme an der Wasserleitung – die richtige Art der Wasserversorgung hängt immer von der Grösse und Mitarbeiteranzahl des Betriebs ab. Und wenn dazu noch ein paar Zitronenscheiben bereitgestellt werden, ist das Wasser auch geschmacklich nicht mehr so langweilig und erinnert schon fast an eine Zitronenlimonade. : : www.rundschaumedien.ch/GF/zh : :

Aquell® "The art of pure water" gekühlt und vitalisiert gesprudelt oder still Wir lösen das für Sie Asatec AG www.asatec.ch erfolgreich seit über 20 Jahren Geschäftsführer Sommer : : 2018


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Business

Individuelle Mitarbeiterverpflegung: Mit Schweizer Lunch-Check lässt es sich schnell und einfach in den Partner-Restaurants bezahlen.

Eine leckere Währung Schweizer Lunch-Check

Zwar heisst es immer, das Frühstück sei die wichtigste Mahlzeit am Tag – aber das Mittagessen ist mindestens genauso bedeutsam. Die tägliche Mitarbeiterverpflegung stellt Arbeitgeber jedoch immer wieder vor Herausforderungen. Schweizer Lunch-Check hat eine günstige Lösung. von Manuela Gehrig

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ahlreiche Studien beweisen es: Für die Arbeitnehmenden ist es gesünder und erholsamer, den Arbeitsplatz während der Mittagspause zu verlassen. Im Beruf kommt es auf Konzentration und Arbeitsleistung an. Mit leerem Magen fällt das oft schwer. Das wissen auch die Arbeitgeber, nur stehen besonders KMU häufig vor der Frage, wie sie ihre Mitarbeiter am besten verpf legen. Kantinen oder Personalrestaurants sind da oft zu aufwändig. Schweizer Lunch-Check stellt seit über 55 Jahren eine Alternative bereit: das bargeldlose Verpf legungssystem für private und öffentliche Unternehmen. Über 700 Arbeitgeber in der ganzen Schweiz schätzen die günstige Alternative zu Personalrestaurants. Mit Lunch-Check können die Mitarbeiter an fast 8000 Gastronomiebetrieben in der Schweiz bezahlen. Dies sorgt in der heutigen hektischen Zeit für Entschleunigung. Davon profitieren dann wiederum die Arbeitgeber. Denn erstens können sie am Nachmittag auf erholte und produktive Mitarbeitende zählen und zweitens fördern sie den Teamspirit sowie den informellen Gedankenaustausch.

Vorteile für Arbeitgeber Neben der Tatsache, dass sinnvolle Lohnbestandteile die Attraktivität eines jeden Arbeitgebers erhöhen und seine Position bei der Rekrutierung guter Mitarbeitender stärkt, bedeutet das vor allem einen wirtschaftlichen Vorteil: Der Arbeitgeber bezahlt bis zum gesetzlich festgelegten Maximalbetrag von 180 Franken pro Mitarbeitenden und Monat keine Sozialleistungen, dies im Gegensatz zu Barentschädigungen. Zudem ist es eine günstige Alternative zu Kantinen oder Personalrestaurants, weil die Kosten für betriebsinterne Verpflegungsinfrastrukturen entfallen. Das faire System bietet eine einheitliche Verpflegungsmöglichkeit für alle Mitarbeitenden im Unternehmen, unabhängig von verschiedenen

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Filialstandorten oder dem Beschäftigungsgrad. Zudem sind die Lunch-­ Check-Guthaben zweckgebunden: Mitarbeitende können es ausschliesslich für die Verpflegung verwenden. Die Karte ist für sämtliche Arbeitnehmenden kostenlos, und Jahresgebühren werden nicht erhoben. Sehr einfach und effizient ist ausserdem die Online-Verwaltung über die Guthaben. So unterstützt Schweizer Lunch-Check mit seinem einfachen, auf einer Prepaid-Karte basierenden System eine moderne Art der Mitarbeiterverpflegung.

Genuss verschenken Schweizer Lunch-Check bietet noch mehr: Ob die Beförderung eines Mitarbeitenden, der Geburtstag eines Familienmitglieds oder das Jubiläum eines Arbeitskollegen – eine Geschenkkarte ist für jeden Geschmack das Richtige. Die beschenkte Person kann auswählen, wann und wo sie essen gehen will: beim Lieblingsitaliener, ein Gourmet-Menü oder doch lieber Sushi? Die Geschenkkarte kann in über 8000 Gastronomiebetrieben eingelöst werden. Und für die Entscheidung kann die beschenkte Person sich Zeit lassen – denn im Gegensatz zu anderen Gutscheinen hat die Lunch-Check-Geschenkkarte kein Verfallsdatum. So viel Entscheidungsfreiheit macht Freude.

Schweizer Lunch-Check Gotthardstrasse 55 CH-8027 Zürich Telefon +41 (0) 44 202 02 08 info@lunch-check.ch : : www.lunch-check.ch : :


Nationale Fachtagung der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung SGE 2018

Ernährung am Arbeitsplatz: Mehr als ein Lunch! Dienstag, 11. September 2018, Inselspital Bern, 8.00 bis 17.00 Uhr

Programmdetails und Anmeldung unter: www.sge-ssn.ch/fachtagung Wissen, was essen. sge-ssn.ch


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Business

Lyreco Switzerland AG

Pausenverpflegung als Teil der Firmenkultur Zufriedene Mitarbeitende sind bessere Mitarbeitende. Erholungspausen und die richtige Pausenverpflegung spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Lyreco Switzerland AG ist nicht nur eine führende Anbieterin im Bereich Verbrauchsmaterialien am Arbeitsplatz, sondern mit dem Geschäftsbereich «Nespresso Business Solutions» auch die passende Partnerin für umfassende Verpflegungskonzepte. Interview mit Michael Mare, kromer gruppe ag

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it der Philosophie «Alles aus einer Hand» bietet Lyreco seinen Kundinnen und Kunden alles für den Mikrokosmos Büro- und Arbeitsplatz. Zu dieser One-Stop-­ Solution-Strategie gehört nicht nur die Versorgung mit Verbrauchsmaterial für den Arbeitsplatz, sondern auch Lösungen im Bereich Pausenverpflegung. Mit massgeschneiderten Servicepaketen und Operating-Lösungen für die Pausenverpflegung kümmert sich Lyreco um alles, wofür Unternehmen meist weder Zeit noch Ressourcen haben.

Nespresso-Genuss und vieles mehr Die Kaffeemaschine im Büro ist nicht nur zur Verpflegung oder für den gastfreundlichen Empfang von Kunden da. In der Arbeitspause ist sie auch ein Treffpunkt für Mitarbeitende, wo Begegnungen und kurze Unterhaltungen stattfinden. Das modulare Verpflegungskonzept von Lyreco baut auf den folgenden vier Grundpfeilern auf: Nespresso Kaffeemaschinen, Wasserspender von Kärcher, Kaltgetränke- und Snackautomaten sowie umfassende Dienstleistungen, von der Installation der Geräte über die Befüllung bis zur Reinigung und Wartung. Ob Dienstleister wie Banken und Versicherungen, öffentliche Verwaltung, Industrie, Hochschulen, Spitäler oder Unternehmen aus vielen weiteren Branchen – Lyreco bietet mit dem Konzept der «Business Break Solutions» Hand für massgeschneiderte Verpflegungslösungen, die genau auf die spezifischen Bedürfnisse abgestimmt sind und die eigenen Ressourcen der jeweiligen Firma berücksichtigen.

Option: Kauf, Miete, Operating, Wartung Das Besondere an dieser Lösung von Lyreco ist nicht nur das umfassende Verpflegungskonzept und die grosse Produkteauswahl, sondern

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auch der umfangreiche Rundumservice. Die Verpflegung am Arbeitsplatz kommt aus einer Hand und je nach Modell und mit ausgewählten Zusatzdienstleistungen. Je nach Servicemodell bestimmt der Kunde selbst, ob er die Geräte kaufen, mieten oder komplett durch Lyreco betreiben lassen möchte. Um Kosten und Umtriebe zu ersparen, bietet Lyreco ein Wartungsund Service-«Sorglospaket» an. Dieses umfasst die Behebung sämtlicher Interventionen sowie alle technischen Unterhaltsarbeiten weit über die Garantiezeit hinaus. Wie viele der zusätzlichen Aufgaben wie Bestellung, Befüllung oder Reinigung Lyreco übernehmen soll, entscheidet die Kundschaft selbst.

Von Operating Light bis zum kompletten Service Heutzutage sind individuelle Verpf legungskonzepte aus dem Büroalltag nicht mehr wegzudenken. Ob Pausenverpflegung, Snack für die Sitzungspause oder Kundenempfang: Für Verpf legung muss in der modernen Business­-Welt oft fast rund um die Uhr gesorgt sein. Der Aufwand für Befüllung, Wartung und Service sprengt dann den Rahmen der firmeninternen Kapazitäten, weshalb die individuell zugeschnittenen Operating-­L ösungen von Lyreco so wertvoll sind. Die verschiedenen Servicemodelle bieten für jeden Betrieb die passende Lösung ganz ohne Investitions-, Service- oder Personalkosten.

Operating Light Service Bei diesem Modell übernimmt der Kunde die Befüllung der Geräte selbst. Er hat so jederzeit die Kontrolle über den Verbrauch der Produkte und kann eigenständig Anpassungen bei Bedarf vornehmen.


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«Geschäftsführer»: Herr Mare, zufriedene Mitarbeitende sind bessere §§ keine Investitionskosten durch Amortisation der Geräte Mitarbeitende. Wie stehen Sie zu dieser Aussage? §§ Installation der Geräte Michael Mare: Absolut, diese Aussage kann ich 100 Prozent unter§§ jährliche Wartung der Geräte und Reparatur schreiben. In unserem Druckereibetrieb mit rund 100 Mitbei Intervention nach Bedarf §§ Cashmanagement für zeitgemäss bargeldloses «Lyreco bietet uns arbeitenden arbeiten wir rund um die Uhr. Uns ist wichtig, Bezahlen via Kredit- / Debitkartenabrechnung absolute Verpfle- dass alle Abteilungen im ganzen Betrieb ausgezeichnet inklusive Ladestation gungssicherheit verpf legt werden können. Das motiviert und geniesst deshalb einen hohen Stellenwert bei uns. und Hygiene.»

Operating Service

Bei diesem Full-Service-Modell müssen sich die Kunden um nichts kümmern. Lyreco füllt die Geräte regelmässig mit frischen Produkten auf und gewährleistet einen reibungslosen Betrieb. §§ keine Investitionskosten §§ Installation der Geräte §§ Bestellung und Befüllung der gewählten Verpflegungsprodukte vor Ort durch das Lyreco Merchandising- und Technikteam §§ Reinigung und Wartung der Geräte §§ Reparatur der Geräte bei Intervention §§ Cashmanagement für zeitgemäss bargeldloses Bezahlen via Kreditoder Debitkartenabrechnung inklusive Ladestation Welche ist für wen die richtige Lösung? Diese Frage lässt sich am besten in einem Gespräch klären, in welchem eine umfassende Bedürfnisanalyse durchgeführt wird: Können gewisse Aufgaben wie das Befüllen der Geräte firmenintern übernommen werden oder ist ein komplettes Outsourcing sinnvoll? Am Ende ist es ganz wie bei einem guten Kaffee: Der Kunde soll nach seinem Gusto entscheiden können.

Wie ist die Zusammenarbeit mit Nespresso Business Solutions von Lyreco entstanden? Im Rahmen des Umzuges in unseren Neubau haben wir ein umfangreiches Evaluierungs-Verfahren durchgeführt mit rund zehn Anbietern. Nebst dem Preis-Leistungs-Verhältnis war auch die Qualität, die wir im Rahmen eines Tastings prüfen konnten, entscheidend. Welche Vorteile bietet das Verpflegungskonzept der Firma und den Mitarbeitenden? Lyreco bietet uns absolute Verpflegungssicherheit und Hygiene. Die Geräte werden regelmässig gewartet und aufgefüllt. Die Kaffeequalität ist so gut, dass sie selbst bei Kundenbesuchen immer wieder für einen Wow-Effekt sorgt. Das ist uns sehr wichtig.

Zufriedene Mitarbeitende Michael Mare, Director Sales & Business Development der Kromer Gruppe in Lenzburg, hat sich für das Verpflegungskonzept von Lyreco entschieden. Der innovative Dienstleister aus der grafischen Branche beschäftigt rund 100 Angestellte. Im Interview spricht Mare über die Zufriedenheit der Mitarbeitenden. Die Aguila-Kaffeemaschine kombiniert traditionelle Kaffeezubereitung mit neuer Technologie von Nespresso.

Unternehmensprofil Ziel von Lyreco ist es, mit einer breiten Palette an Produkten und Dienstleistungen rund um Büro- und Arbeitsplatzlösungen die tägliche Arbeit angenehmer und effizienter zu gestalten. §§ 500 Mitarbeitende in der Schweiz §§ über 11‘000 Artikel an Lager §§ über 6 500 ausgelieferte Mehrwegboxen täglich §§ Customer Service Center in Genf und Dietikon §§ Grobtransport zu Kunden per Bahn (Nachtsprung) §§ Feinverteilung durch eigene Chauffeure

Ly re c o S w it z erla n d AG Riedstrasse 4 CH-8953 Dietikon Telefon +41 (0) 800 484 484 Michael Mare ist Director Sales & Business Development bei der Kromer Gruppe.

: : www.lyreco.ch : : : : www.business-break.ch : :

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Business

Kaffeegenuss als zentraler Baustein im Unternehmensalltag.

Den richtigen Genuss wählen Kaffee

Kaffee hält in den Unternehmen den Betrieb am Laufen. Kaffee ist der Muntermacher im Büro. Inzwischen gibt es auch einige Lieferanten, die Dienstleistungen rund um den Kaffeegenuss im Unternehmen anbieten. von Georg Lutz

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rüher war Kaffee ein Luxusprodukt. Noch in den Fünfzigerjahren schmuggelte man den guten Kaffee aus der Schweiz nach Süddeutschland, wo es oft nur bezahlbaren Getreidekaffee gab. Der Kaffee in den «Kolonialläden» roch gut, war aber für Normalmenschen kaum zu bezahlen. Der Muntermacher übte aber

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eine Faszination aus, die die Ideologen des gesitteten Abendlandes auf den Plan rief. Ältere von uns werden sich noch an das pädagogisch aufgeladene Kinderlied erinnern: «C-a-f-f-e-e, trink nicht so viel Caffee! Nicht für Kinder ist der Türkentrank, schwächt die Nerven, macht dich blass und krank. Sei doch kein Muselmann, der ihn nicht lassen kann!»


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Der Abwehrmechanismus gegen den sündigen Genuss war aber vergeblich. Die sonntägliche Kaffeetafel wurde zum zentralen Symbol des Bürgertums in den Wirtschaftswundertagen. Einige Jahre später entwickelte sich Kaffee dann zu einem industriell gefertigten Massenprodukt. Jetzt gab es Kaffee in Hülle und Fülle, und er wurde auch immer billiger. Allerdings litt die Qualität. Wir erinnern uns sicher mit einem Schaudern, wie schlechter Kaffee stundenlang auf Wärmeplatten oder in Thermoskannen jeden Charakter verlor.

Unterschiedliche Qualität Heute haben wir die Qual der Wahl. Und das ist auch gut so. Inzwischen gibt es Kaffeesommeliers, die den Muntermacher wie einen guten Rotwein testen. Anbau, Bodenbeschaffenheit oder die Art der Aufbereitung sind wichtige Kriterien. Dementsprechend können Geschmacksnoten auch in Richtungen wie Karamell, Pfeffer, Zimt oder Schokolade gehen. Das muss für uns als Kaffeegeniesser auch keine Theorie sein. Es gibt inzwischen unterschiedlichste Kaffeemärkte. Kleinere regionale Röstereien sind voll im Trend. Dort kann man probieren und sich auch gut beraten lassen. Das betrifft nicht nur den Qualitäts- und den Genussfaktor. Die Wertschöpfungsketten sind oft transparenter, direkter und übersichtlicher. Man kann zu den Themen Fair und Bio klarere Fragen stellen. Die Antworten können aber sehr unterschiedlich ausfallen. Wie bei Vinyl-Schallplatten ist auch beim Thema Kaffee wieder ein Retrotrend zu beobachten. Wahre Geniesser trinken frisch gemahlenen Kaffee nicht aus der Maschine, sondern brühen ihn, wegen der besseren Entfaltung der Geschmackshormone, wieder auf. Auf jeden Fall spreizt sich der Markt weiter auf. Einerseits wird in den nächsten Jahren hochwertiger Kaffee wieder in Richtung Luxusprodukt gehen. Grosse Weltmärkte wie China und Indien treten schon jetzt vermehrt als Nachfrager auf. Zudem wird der Klimawandel die Anbauflächen, beispielsweise für den Arabica, reduzieren. Andrerseits gibt es billigen Massenkaffee weiter in den Discountern. Um die Preise zu halten, sind aber technische Tricks zu erwarten. Vaporisierter Billigrobusta ist da ein mögliches Szenario. Schon heute hübscht man dadurch schlechte Bohnen künstlich auf, damit ein Aroma überhaupt vorhanden ist.

Tipps für den Genuss Es gibt einige wenige Stichworte, die beim Kauf zu beachten sind, um Qualität zu bekommen. Kaffee muss frisch sein. Zum Beispiel frisch ge­ röstet, frisch gemahlen und frisch getrunken. Ein guter Kaffee braucht Zeit. Nur eine schonende längere Röstung bei den richtigen Temperaturen führt zu einem Genusserlebnis. Die schnelle industrielle Röstung bei zu hohen Temperaturen schockiert die Bohnen.

Fair ist besser Die Armut und Kaffee gehen leider oft immer noch Hand in Hand. Meist wird Kaffee auf grossen Plantagen angebaut, die wenigen Grossfarmern gehören, die dann auch noch politischen Einfluss haben. Viele Kaffeebauern sind daher gezwungen, sich als billige Tagelöhner zu verkaufen. Auch wir als Kunden oder Anbieter können an diesem Punkt nachfragen. Es gibt Kaffeeanbieter, die in partizipativen Genossenschaften organisiert sind oder ein Siegel vorweisen können. Dabei dürfen aber auch moralische Ansprüche nicht zu hoch gehängt werden. Fairer Handel löst nicht die Probleme dieser Welt. Aber er kann regional bäuerliche Strukturen unterstützen, die Menschen aus der Armut herausholen können. Ein guter Kaffee braucht Zeit – dann stimmt der Genuss.

: : www.rundschaumedien.ch/GF/ZH : :

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Kaffeegenuss für jede Bürogrösse und jeden Geschmack.

JURA Vertrieb (Schweiz) AG

Perfekter Kaffeegenuss am Arbeitsplatz Ein Espresso für den Kundentermin, ein Cappuccino für das Meeting oder ein Lungo nach der Mittagspause – eine Kaffeemaschine in einem Unternehmen muss viel aushalten. Und gleichzeitig die unterschiedlichsten Kaffeewünsche erfüllen. Die Wahl für die richtige Maschine hängt ganz von der gewünschten Tassenleistung und den Vorlieben ab.

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affee – kaum ein anderes Getränk ist derart weltumspannend, vielfältig und beliebt. Auch aus dem Geschäftsleben ist es kaum mehr wegzudenken. Im Gegenteil: Rasant wächst die Anzahl jener Firmen, die sich mit Komplettlösungen ausrüsten, um Mitarbeitende, Kunden und Gäste mit Spezialitäten auf dem Niveau einer Kaffeebar zu verwöhnen. Und dies mit gutem Grund, denn guter Kaffee ist der Schlüssel zu inspirierenden Brainstormings, entspannenden Sitzungen und erfolgreichen Verhandlungen. Ganz egal, ob im kleinen Büro, im Handwerksbetrieb, bei Dienstleistern aller Art, im

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Ladengeschäft oder bei Grossbetrieben in der Kaffeeecke beziehungsweise im Personalverpflegungsbereich –, am Arbeitsplatz wird Kaffee getrunken. Adrian Kühne, Geschäftsführer von JURA Vertrieb (Schweiz) AG, kennt die Ansprüche genau, die moderne Kaffeevollautomaten für den Einsatz im professionellen Umfeld erfüllen müssen: «Gefragt sind kompromisslose Qualität, eine breite Palette von Spezialitäten, intuitive Bedienung, Hygiene auf Knopfdruck, flexible Abrechnungssysteme, ein attraktiver Preis pro Tasse sowie Top-Service.» Überall dort, wo Kapazitäten zwischen


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Professional-Linien von JURA Höchstleistung: GIGA X-Linie Die geballte Potenz von bis zu zwei Mahlwerken, zwei Pumpen und zwei parallelen Fluidsystemen, gepaart mit Bedienerfreundlichkeit und höchster Qualität, führt zu einzigartiger Performance. Mit der GIGA-X-Linie erfährt der Begriff Kaffeegenuss eine neue Definition. Die empfohlene Tageshöchstleistung liegt bei bis zu 200 Tassen. Robuster Allrounder: X-Linie Stilvoll, robust, praktisch und zuverlässig präsentiert sich die für Grossraumbüros, Selbstbedienungszonen oder Cateringbereiche entwickelte, professionelle X-Linie von JURA. Flexibilität, Einfachheit und hohe Kapazität charakterisieren sie genauso wie ein sicheres, intuitives Handling. In Kombination mit Peripheriegeräten ist die X-Linie flexibel skalierbar und bildet somit die ideale Basis für individuelle Kaffee-Komplettlösungen. Bis zu 80 Tassen beträgt die empfohlene Tageshöchstleistung.

Die GIGA X-Linie

Für Spezialitäten-Liebhaber: WE-Linie Kaffee beflügelt die Kreativität, fördert die Kommunikation und steigert den Wohlfühlfaktor. Deshalb schuf JURA die «plug and enjoy»-Geräte für stilvollen Kaffeegenuss am Arbeitsplatz. Flexibilität, Ästhetik, Einfachheit und erhöhte Kapazität von Bohnenbehälter, Wassertank sowie Kaffeesatzbehälter sind ihre grossen Stärken. Die empfohlene Tageshöchstleistung beträgt bis zu 30 Tassen.

zehn und 200 Tassen pro Tag gefragt sind, sind die professionellen Kaffeevollautomaten von JURA deshalb die ideale Wahl.

Die X-Linie

Beste Kaffeequalität bei riesiger Spezialitätenvielfalt Die Vollautomaten von JURA sind ab Werk auf Kaffeegenuss eingestellt. Viele Programmiermöglichkeiten erlauben es, diesen Genuss zu variieren und ganz auf die persönlichen Lieblingskaffeebohnen und Vorlieben abzustimmen. JURA bietet auf Knopfdruck eine grosse Auswahl an Kaffee- und Milchkaffeespezialitäten, von Ristretto bis Cappuccino. Dabei sorgen innovative Technologien für einen perfekten Kaffeegenuss zu jeder Zeit – stets frisch gemahlen, nicht gekapselt.

Minimaler Arbeitsaufwand Ein intuitives Bedienkonzept sowie grosse Kapazitäten und TÜV-zertifizierte Hygiene garantieren minimalen Arbeitsaufwand. Für einwandfreie Hygiene auf Knopfdruck und stets perfekte Kaffeeresultate sorgen integrierte Spül- und Reinigungsprogramme.

Angepasst an das Einsatzgebiet Dank Peripheriegeräten und Zubehör können die Vollautomaten von JURA anlass- und kundenspezifisch individuell zu einer Kaffee-Komplettlösung zusammengestellt werden. Ob in Shops, Büros, Frühstücks­ pensionen oder im Catering- und Seminarbereich, abhängig von der Produktlinie lässt sich das Angebot an Kaffeespezialitäten individuell an das Einsatzgebiet anpassen. Intuitive Programmier- und Sperrfunktionen sorgen dafür.

Die WE-Linie

J U R A Vertrie b ( S c h w ei z ) AG Kaffeeweltstrasse 7 CH-4626 Niederbuchsiten Telefon +41 (0) 62 389 85 83 pcc@jura.com : : www.jura.com : :

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Business

Momente mit den Arbeitskollegen bei einem guten Kaffee.

Echter italienischer Kaffeegenuss im Büro Lavazza

Wie wäre es mit ein bisschen italienischem Lebensgefühl am Schreibtisch? Eine duftende Tasse Kaffee kann einen auf eine gemütliche Piazza versetzen. Die italienische Kaffeemarke Lavazza hat eine über 120 Jahre lange Tradition – jetzt gibt es auch ein einfaches Kapselsystem fürs Büro. von Julian Strunk

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m Jahr 1895 eröffnete Luigi Lavazza das erste Lavazza-Lebensmittelgeschäft an der Via San Tommaso in Turin. Der Lavazza-­ Kaffee, den wir heute trinken, ist das Resultat seiner Idee, Kaffees aus verschiedenen Teilen der Welt zu kombinieren, um den Geschmack von allen zu treffen. Seit seiner Gründung befindet sich das Unternehmen mit Hauptsitz in Turin in der vierten Generation im Besitz der Familie Lavazza.

Durchdachtes Kaffeekapselsystem für Unternehmen Durch Lavazza erhält erstklassiger Premiumkaffee seit 2018 Einzug in Pausenräume, um dort für erlesene Gaumenfreuden zu sorgen. Lavazza-­Firma, das ist die ideale Kombination aus Technologie und Design «Made in Italy» für eine neue Generation von Kaffeemaschinen, die speziell fürs Büro entwickelt wurden. Eine grosse Auswahl an Kaffeemischungen und weiteren Heissgetränken sorgt dafür, dass Mitarbeitende und Geschäftskunden jederzeit Qualität und Vielfalt geniessen können – wie in einer Kaffeebar. Das spezielle Angebot für Firmen

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überzeugt dabei mit vielen Vorteilen: Wir stellen Unternehmen die für ihre Bedürfnisse passende Maschine zur Verfügung. Die Kapseln lassen sich unkompliziert online oder über unseren Kundendienst bestellen. Und falls die Maschine defekt ist, ersetzt Lavazza diese innert 48 Stunden.

La Dolce Vita im Büro Mit den Kaffeemaschinen holt sich jedes Unternehmen die typische Italianità ins Büro und geniesst den unwiderstehlichen Charme italienischer Lebensfreude. Lavazza bedeutet exzellenter Kaffee höchster Güte und macht das Büro zum Café.

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BÜHNE FREI FÜR BARISTA-QUALITÄT IM BÜRO.

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Jetzt Aktionsangebot sichern und das eineistPackung Kapseln geschenkt bekommenund Design Lavazza Firma, die ideale Kombination aus Technologie Made in Italy für eine neue Generation von Kaffeemaschinen, die speziell fürs Einfach eine Mail mit dem Betreff «GESCHÄFTSFÜHRER» an Kaffeemischungen lavazza.ch@cchellenic.com Büro entwickelt wurden. Eine große Auswahl an senden, ein Interesse an FIRMA bekunden und bei Vertragsabschluss schicken wir Ihnen und weiteren Heißgetränken sorgt dafür, dass Sie jederzeit Qualität kostenlos eine genießen Packung Espresso Forte oderin Lungo Aromatico zu. und Vielfalt können – wie einer Kaffeebar. Lavazza Firma. Perfekt für jedes Büro.

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Kolumne

Bodenhaltung versus Legebatterie von Stefan Dudas

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ieser Text wurde von einem Menschen geschrieben, der in Freilandhaltung (in einem Haus auf dem Land) in Bioqualität lebt. Interessiert Sie das? Es beruhigt uns zumindest, wenn wir wissen, dass das, was wir konsumieren, in einigermassen vernünftigen Bedingungen produziert wurde. Wobei die agroindustrielle Landwirtschaft hier noch viel Luft nach oben hat. Das ist aber nicht das zentrale Thema hier.

Schnaps ist Schnaps. Die technische Revolution ist also eigentlich gar nicht die grösste Herausforderung. Die wirkliche Herausforderung ist die geistige Revolution. Machen wir uns an die Arbeit!

Was aber, wenn Sie selber die «produktive Kraft» sind? Wenn es darum geht, ob Sie in Massenmenschenhaltung in Büros eingepfercht zwölf Stunden arbeiten müssen, schon in der inneren Immigration angelangt sind oder eben in einem angenehmen Umfeld so arbeiten dürfen, wie es Ihnen entspricht? Ist das nicht doch die pure Utopie, mit etwas Naivität angereichert? Keineswegs. Denn schliesslich wird in unseren Breitengraden niemand unter Androhung von körperlicher Gewalt zur Arbeit gezwungen. Und somit wären wir frei, diese Umstände für uns zu «optimieren». Gerade Unternehmer stehen vor der Herausforderung, dass alles (auch die internen Befindlichkeiten) sehr transparent nach aussen dringt. Bewertungsplattformen, Social Media und Co. geben genug Möglichkeiten dazu. Sinnfreie und realitätsferne Leitbilder helfen also nicht mehr. Man «muss» sich wirklich um die Mitarbeiter und deren Befindlichkeit kümmern. Das ist eine grossartige, aber auch anspruchsvolle Entwicklung. Und zwar für beide Seiten, Mitarbeiter und Unternehmer. Denn beide Seiten machen sich jetzt Gedanken, wie die Arbeitswelt und die knappe Ressource Lebenszeit mit Sinn (und Produktivität) gefüllt werden kann. Ja, Sie haben richtig gelesen. Mit Sinn. Denn wenn das Sinn für Sie macht, was Sie fünf Tage in der Woche während meist mehr als acht Stunden tun, wird Ihr Leben ganz einfach besser sein. Sie werden zufriedener und glücklicher. So einfach kann diese, von komplexen Verwerfungen durchzogene, Welt sein. Wenn dem so ist, warum machen sich nicht mehr Menschen Gedanken, wie sie mehr Sinn in ihr Leben bringen können? Weil es für die meisten Menschen ausserhalb ihrer Gedankenwelt liegt. Arbeit ist Arbeit. Und

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Business

Reka-Lunch – das elektronische Zahlungsmittel für die Verpflegung der Mitarbeitenden.

Die Verpflegung mit Prepaid zahlen Schweizer Reisekasse (Reka) Genossenschaft

Die Mitarbeitenden-Verpflegung muss rasch und effizient erfolgen. Mit Reka-Lunch bietet die Schweizer Reisekasse Reka ein elektronisches Zahlungsmittel, das einfach in der Handhabung ist. Bezahlt wird mittels Prepaidkarte – sei es im Personalrestaurant, beim Take Away oder in einem Speiselokal.

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orbei ist die zeitraubende Abgabe von Essenscoupons im Personalbüro. Vergangenheit sind auch Diskussionen an der Kasse bezüglich Wechselgeld. Reka-Lunch ist ein vorausbezahltes und zweckbestimmtes Zahlungsmittel, um Konsumationen mittels Debitkarte zu bezahlen.

Lunch-Guthaben definieren und aufladen Das Guthaben lässt sich vorab mittels personalisierter Einzahlungsscheine aufladen. Der Arbeitgeber definiert und offeriert die entsprechende Vergünstigung von Reka-Lunch, die auf den Einzahlungsscheinen berücksichtigt wird. Auf dem Lohnausweis sind bis zu 180 Franken der Vergünstigung durch den Arbeitgeber befreit von Sozialabgaben und Steuern. Die Mitarbeitenden bezahlen den Restbetrag ein und bekommen eine Reka-Card und separat eine PIN zugestellt. So können sie am Terminal des Personalrestaurants, beim Take Away, in der Bäckerei oder in einem Speiselokal rasch und sicher mit Karte bezahlen. Offene Saldi und die Übersicht der Bezüge können die Nutzer online oder per App abfragen.

Auswahl an Verpflegungsbetrieben Sowohl nationale Annahmestellen, grosse Gastronomiegruppen als auch viele lokale Verpflegungsmöglichkeiten und Restaurants akzeptieren Reka-Lunch als Zahlungsmittel. Dazu gehören beispielsweise sämtliche Coop- und Migros-Restaurants in der ganzen Schweiz, aber auch die Manora- und Marché-Restaurants, Autogrill und Brezelkönig. Alle Annahmestellen finden sich online unter rekaguide.ch und in der Reka-Guide App.

Erfahrener Partner Die Schweizer Reisekasse Reka ist seit mehr als 75 Jahren Herausgeberin vergünstigter Lohnnebenleistungen.

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Neben Reka-Lunch ist sie Herausgeberin weiterer Zahlungsmittel wie Reka­-Check für Freizeit und Ferien oder Reka Rail für Dienstleistungen des öffentlichen Verkehrs. Sämtliche Zahlungsmittel sind elektronisch verfügbar, und die Karteninhaber können ihre Reka-Card an den entsprechenden Terminals einsetzen.

Vorteile von Reka-Lunch §§ Bargeldlos und auf den Rappen genau die Verpflegung bezahlen. §§ Bis 180 Franken pro Monat sind befreit von Sozialabgaben und Steuern. §§ Auf den zu bezahlenden Betrag gibt es keine Einschränkungen – der gesamte Betrag im Bereich Verpflegung lässt sich mit Reka-Lunch bezahlen. §§ Mit Reka-Lunch können Mitarbeitende alle Konsumationen von Kaffee und Gipfeli über Mittagessen bis zum Zvieri bezahlen. §§ Bei Verlust der Karte kann diese gesperrt werden und das Guthaben geht nicht verloren.

S c h w ei z er R ei s e k a s s e ( R e k a ) G e n o s s e n s c haft Neuengasse 15 Postfach CH-3001 Bern Telefon +41 (0) 31 329 66 77 sekretariat@reka.ch : : www.reka-lunch.ch : :


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Werte teilen Linkedin

«Es reicht nicht mehr, auf die richtigen Kandidaten zu warten.» Barbara Wittmann, Director Talent Solutions und Mitglied der Geschäftsführung von LinkedIn DACH gibt exklusiv im «Geschäftsführer Zürich» zehn Ratschläge fürs Employer Branding und E-Recruitment im Social-Media-Zeitalter. s Employer Branding und E-Recruitment im Social-Media-Zeitalter. von Beat Hürlimann

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Einblick in die Unternehmenskultur sind ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Teambildung.

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urücklehnen oder ein offenes Fenster der Möglichkeiten zu präsentieren ist heute für Arbeitgeber eine unzureichende oder sogar falsche Strategie. Wer die passenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden will, muss selbst aktiv werden. Das Stichwort vom Employer Branding ist dabei eine wichtige Grundlage.

1. Teilen Sie Ihre Werte Barbara Wittmann: Erfahrungsgemäss stellen viele Unternehmen bei der Ansprache möglicher Kandidaten die Informationen zur vakanten Stelle in den Vordergrund. Da der Arbeitsmarkt inzwischen sehr bewerberzentriert ist und sich gerade spezialisierte Fachkräfte aus vielen attraktiven Stellen die für sie passende aussuchen können, reicht das nicht mehr aus. Kandidaten möchten sich heutzutage auch mit ihrem Arbeitgeber identifizieren und wissen im Vorfeld schon genau, welche Werte er vertritt. Einblicke in die Unternehmenskultur und den Arbeitsalltag sollten daher bei der ersten Kontaktaufnahme bereits Teil der Kommunikation sein.

2. Zeigen Sie sich flexibel und entgegenkommend Wie eine unserer Umfragen gezeigt hat, ist Unzufriedenheit mit der Unternehmensführung der Hauptgrund für einen Wechsel, gefolgt vom Wunsch, den Arbeitsalltag besser mit privaten Belangen vereinbaren zu können. Entgegen der weit verbreiteten Meinung spielt das Gehalt bei

der Zufriedenheit am Arbeitsplatz häufig nur eine untergeordnete Rolle. Dementsprechend möchten sich viele Fachkräfte beruflich umorientieren, um beispielsweise weniger Zeit auf dem Arbeitsweg verbringen zu müssen, f lexiblere Arbeitszeiten zu haben oder mehr von zu Hause arbeiten zu können. Daher würde ich Unternehmen, die nach Fachkräften suchen, empfehlen, Vorzüge wie flexible Arbeitszeitmodelle schon bei der Ansprache aktiv zu kommunizieren.

3. Vermeiden Sie Floskeln Ein ehrliches Bild ist das A und O im Employer Branding. Viele Unternehmen vernachlässigen diesen Aspekt allerdings häufig zugunsten eines möglichst positiven Bildes und verstecken sich hinter Floskeln wie «führend», «innovativ» und «attraktiv». Damit gehen sie nicht nur in der Menge unter, sondern vermitteln auch ein unklares Bild von sich selbst. Unternehmen sollten sich darauf konzentrieren, authentische Einblicke in ihre Kultur zu zeigen. Auf den Unternehmensseiten von LinkedIn haben sie zum Beispiel die Möglichkeit, Videos einzubinden, die wichtige Eindrücke vermitteln. Ausserdem können Mitglieder hier über die «Meet the Team»-Funktion bereits potenzielle Kollegen kennenlernen.

4. Lassen Sie Ihre Mitarbeitenden öffentlich aus Ihrem Alltag erzählen Die eigenen Mitarbeiter haben den grössten Einfluss auf Aussenstehende, wenn sie als Markenbotschafter eingesetzt werden. Deshalb sollte die >

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Business

Barbara Wittmann, Director Talent Solutions und Mitglied der Geschäftsführung von LinkedIn DACH.

Belegschaft immer ein zentraler Bestandteil der Employer-Branding-­ Strategie sein und animiert werden, beispielsweise Eindrücke aus dem Arbeitsalltag mit dem eigenen Netzwerk zu teilen. Diese erscheinen auch auf den Unternehmensseiten und vermitteln deren Besuchern ein besseres Bild. So erhöht sich nicht nur die Reichweite, sondern vor allem die Glaubwürdigkeit.

5. Warten Sie nicht auf den richtigen Kandidaten Es reicht nicht mehr, auf die richtigen Kandidaten zu warten. Recruiter können auf LinkedIn anhand der Suche nach Qualifikationen und Fähigkeiten auch Mitglieder ansprechen, die momentan nicht aktiv auf Jobsuche sind. Die Funktion «Open Candidates» erlaubt es aber andererseits auch Mitgliedern, Interesse an Angeboten zu signalisieren – allerdings ist das kein Ausschlusskriterium für andere Kandidaten. Ausserdem haben Unternehmen auf LinkedIn die Möglichkeit, anhand von Stellenanzeigen Ausschreibungen an qualifizierte Kandidaten zielgenau zu adressieren. Diese erscheinen dann auch bei den Kandidaten, die derzeit nicht aktiv suchen.

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6. Suchen Sie nach dem perfekten Match Die Schweiz ist ein attraktiver Standort für Arbeitnehmer, auch aus dem Ausland. Deshalb ist es für Unternehmen sehr wichtig, eine grosse Reichweite in Bezug auf Talente zu haben. Und das ist die Stärke von LinkedIn als globales Netzwerk – und wir sind wieder beim Thema «Transparenz des Arbeitsmarktes» angekommen. Wenn irgendwann alle Arbeitnehmer wissen, wo ihre Fertigkeiten am gefragtesten sind, und alle Arbeitgeber, wo und wie sie am effizientesten Talente finden und gewinnen können, sind wir schon ganz nah an unserer Vision des Economic Graph. Insofern möchte ich den Schweizer Unternehmen mitgeben: Nutzen Sie die Möglichkeiten unseres Netzwerks und lassen Sie uns immer auch wissen, wie wir Sie noch besser unterstützen können.

7. Personalisieren Sie Ihre Unternehmensseite Die Unternehmensseite sollte alle Informationen enthalten, die für Bewerber und diejenigen, die es werden sollen, wichtig sind. Diese erlauben auch eine personalisierte Ansprache – jemand mit Erfah-

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8. Kommunizieren Sie mit Videos Basierend auf unseren Erfahrungswerten sind Videos aus dem Unternehmensalltag ein sehr effektives Mittel, um Aussenstehenden ein Bild davon zu vermitteln, wie das Unternehmen tickt. Zudem werden hier auch die Inhalte von Mitarbeitern ausgespielt, um Kandidaten bessere Einblicke bereitzustellen. Wir sehen auf LinkedIn generell eine grosse Akzeptanz von Videoformaten. Wir haben beispielsweise festgestellt, dass unsere Mitglieder Videos knapp dreimal so viel Zeit widmen wie statischen Inhalten. Auch für Recruiting-Zwecke eignen sich kurze Filme, um Einblicke über Firmenevents, Stellenbeschreibungen oder einfach den Alltag im Unternehmen oder in bestimmten Abteilungen zu vermitteln.

9. Arbeiten Sie mit datenbasierten Recruitment-Lösungen Es reicht heute nicht mehr, eine Stellenanzeige zu schalten und zu hoffen, dass sich die richtigen Kandidaten melden. Vielmehr müssen Unternehmen selbst aktiv werden und gezielt nach Kandidaten suchen und diese dann aktiv ansprechen. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei, die vorhandenen Informationen effizient zu nutzen, um die richtigen Kandidaten zu identifizieren. Aktueller Fokus im Bereich unserer Rekrutierungslösungen ist das Thema «Talent Intelligence», also mit Daten, die auf LinkedIn zu finden sind, Analysen und Handlungsempfehlungen zu erstellen und es Unternehmen zu ermöglichen, eine langfristige und strategische Mitarbeiterplanung zu entwickeln. Recruiter erhalten dadurch die nötigen Einblicke, um kontinuierlich an Talentpools mit den passenden Kandidaten zu arbeiten. Beispielsweise können sie Kandidaten identifizieren, die noch nicht alle Qualifikationen für eine benötigte Stelle haben und bei der Ansprache Fortbildungsmassnahmen anbieten, um somit vakante Positionen schneller zu besetzen.

10. Zeigen Sie keine Berührungsängste mit neuartigen Tools Zur Mitarbeitergewinnung können HR-Mitarbeiter in Unternehmen auf unser Tool «Recruiter» zurückgreifen. Damit stehen deutlich mehr Möglichkeiten zur Verfügung als bei der normalen Suche. Sie erhalten Zugriff auf das gesamte LinkedIn-Netzwerk mit über 546 Millionen Mitgliedern, die sie per InMail kontaktieren können. Zur besseren Selektion stehen über 20 verschiedene Filter bereit, anhand derer sich die Kandidaten schneller und zielgerichteter mithilfe der Suchkriterien identifizieren lassen. : : www.linkedin.com : :

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Business

TALENTSUCHE 4.0 MIT SOCIAL MEDIA xing

Die Suche nach qualifizierten Mitarbeitenden wird für immer mehr Firmen zum Problem. Gemäss Bundesamt für Statistik beträgt die Lücke alleine bei den ICT-Fachkräften 25'000. Worauf müssen Sie achten, damit die Wahl der besten Talente auf Ihre Firma fällt? Yves Schneuwly ist Geschäftsführer von XING Schweiz und gibt exklusiv im «Geschäftsführer Zürich» 14 Ratschläge fürs E-Recruitment im Social-Media-Zeitalter. von Beat Hürlimann

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ie Suche nach qualifizierten Mitarbeitenden wird für immer mehr Firmen zum Problem. Gemäss Bundesamt für Statistik beträgt die Lücke alleine bei den ICT-Fachkräften 25’000. Worauf müssen Sie achten, damit die Wahl der besten Talente auf Ihre Firma fällt? Yves Schneuwly von XING Schweiz gibt exklusiv im «Geschäftsführer Zürich» 14 Ratschläge fürs E-Recruitment im Social-Media-Zeitalter.

1. Bewegen Sie sich vom Employer Branding zu Employer Transparency Yves Schneuwly: Die gute Nachricht ist: Jedes Unternehmen hat bereits einen Employer Brand. Die Frage ist nur, inwieweit dieser der eigenen Soll-Vorstellung entspricht. Der Employer Brand ist heute viel authentischer und wird stark geprägt durch das, was aktuelle und ehemalige Mitarbeiter über das Unternehmen etwa auf Kununu und XING sagen. Es gibt einen Trend weg vom klassischen Employer Branding hin zu Employer Transparency. Am vielversprechendsten ist es deshalb, frühzeitig eine Beziehung mit möglichen Kandidaten aufzubauen und die eigenen Mitarbeitenden bei der Rekrutierung neuer Kandidaten aktiv einzubeziehen.

2. Kombinieren Sie verschiedene Kanäle Unternehmen fokussieren am Anfang oft auf einen einzelnen Kanal, zum Beispiel die direkte Kandidatenansprache oder das Schalten einer Online-Anzeige, anstatt das Thema Talentsuche strategisch anzugehen. Eine erfolgreiche Talentsuche trägt der Tatsache Rechnung, dass ein möglicher Kandidat je nach Tageszeit auf unterschiedlichen Kanälen

Geschäftsführer Sommer : : 2018

erreichbar ist. XING E-Recruiting 360° ist ein Gesamtpaket, das ein solches Multi-Channel-Recruiting ermöglicht.

3. Spannen Sie Ihre Mitarbeitenden ein In den USA werden vier von zehn Stellen über das Netzwerk der bestehenden Mitarbeitenden gewonnen. XING bietet mit dem Empfehlungsmanager eine Lösung, mit der die persönlichen Netzwerke der eigenen Mitarbeitenden aktiv und zentral gesteuert für Rekrutierungszwecke genutzt werden können. Wichtig dabei: Die Ansprache erfolgt immer direkt durch die Mitarbeitenden. Diese entscheiden, ob sie eine Stelle an ihre Kontakte weiterempfehlen wollen. Eine Stellenempfehlung durch einen vertrauten Kontakt hat einen ganz anderen Stellenwert als eine Kontaktaufnahme durch einen unbekannten Recruiter. Die Antwortraten beim Empfehlungsmanager sind deshalb auch sehr hoch.

4. Passen Sie Ihre HR-Strategie der digitalen Arbeitswelt an Zunächst einmal gilt es das Thema «digitale Arbeitswelt» mit all seinen Facetten zu verstehen und ganzheitlich zu denken. Ich sehe immer noch Unternehmen, die glauben, durch den Wechsel von Print- zu Online-­ Stellenanzeigen hätten sie ihr Recruiting digitalisiert. Mit dieser Sichtweise geraten Unternehmen unweigerlich ins Hintertreffen. Eine zukunftsgerichtete HR-Strategie trägt der zunehmenden Transparenz im Arbeitsmarkt Rechnung und nutzt diese zum eigenen Vorteil. Durch einen Dialog auf Augenhöhe, sowohl mit den eigenen Mitarbeitenden als auch mit möglichen zukünftigen Kandidaten, bauen Unternehmen wertvolle Beziehungen auf, auf die sie sich später bei der Personalsuche


Business stützen können. Online-Plattformen spielen dabei eine entscheidende Rolle, da sie über die nötigen Informationen sowohl auf Kandidatenwie auch auf Unternehmensseite verfügen und damit die Rolle des Matchmakers übernehmen können.

5. Bringen Sie Strategie und Tools in Einklang Ich empfehle, in einem ersten Schritt die eigene Ausgangslage zu analysieren: Was sind die Geschäftsziele und was bedeuten diese für die Personalplanung? Darauf aufbauend kann die Zielsetzung für das Recruiting definiert werden. Diese bildet wiederum die Basis für eine sinnvolle Auswahl der Instrumente. Oft liefert die massgeschneiderte Kombination von passiven und aktiven Rekrutierungsmassnahmen den gewünschten Erfolg. In allen Fällen empfehle ich eine aktive Unternehmenspräsenz auf XING und Kununu, um möglichst früh mit interessierten Kandidaten in Kontakt zu treten. Und wenn ich mir die Entwicklung des Arbeitsmarkts anschaue, so bin ich überzeugt, dass die Rekrutierung über die Netzwerke der eigenen Mitarbeitenden weiter an Bedeutung gewinnen wird. Der Einsatz von Tools wie dem XING-Empfehlungsmanager ist deshalb für mich schon fast ein Muss.

6. Verwenden Sie aktive und passive Rekrutierungsmassnahmen Im Rahmen unseres 360°-Angebots steht die komplette Palette an Online-­ Recruiting-Tools als Flat-Rate-Modell zur Verfügung. Darin enthalten sind aktive Tools wie die Rekrutierung über Mitarbeiternetzwerke und die gezielte Ansprache von Kandidaten in automatisch erstellten Kandidatenpools sowie passive Rekrutierungsformen wie das Schalten

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von Online-Stellenanzeigen und das Employer Branding-Profil auf XING und kununu.

7. Nutzen Sie Bewertungsportale Dank Arbeitgeber-Bewertungsportalen wie kununu werfen mögliche Bewerber heute direkt einen Blick hinter die Kulissen von Unternehmen. Teuer optimierte Websites und Employer-Branding-Auftritte verlieren zunehmend an Bedeutung, denn Bewerber verlassen sich immer weniger auf solche Formen der perfekt inszenierten Selbstdarstellung. In Zeiten des Fachkräftemangels oder Talentüberschusses lohnt es sich mehr denn je, ein wirklich attraktiver Arbeitgeber zu sein und anschliessend einen individuellen Weg zu finden, dies authentisch auf seinen Online-­Präsenzen darzustellen.

8. Denken Sie langfristig Sehr oft sind die Kandidaten, die das Anforderungsprofil perfekt erfüllen, gar nicht auf Jobsuche. Gerade in solchen Fällen lohnt es sich, Recruiting langfristig zu denken. Der Schlüssel liegt im Aufbau von Kandidatenpools mit Personen, die grundsätzlich am eigenen Betrieb interessiert sind. Aufgrund der Wunscharbeitgeber-Funktion in den persönlichen Profilen der XING-Mitglieder und weiteren Kriterien erstellt XING vollautomatisch passende Kandidatenpools. Der Clou dabei: Einmal erstellte Kandidatenpools werden stets aktuell gehalten, sodass jederzeit ersichtlich ist, bei wem sich eine aktive Ansprache lohnen kann. Geht es dann um die Kontaktaufnahme, so ist auch hier der Weg über die eigenen Mitarbeitenden vielversprechend. Kennt jemand im Betrieb bereits den ausgewählten Kandidaten? Falls ja, so kann über diese Verbindung ein erster Kontakt hergestellt werden. >

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Business

9. Setzen Sie auf lokale Kompetenz In der Schweiz haben wir mittelständische, hoch spezialisierte Unternehmen auf der Suche nach Fachkräften im Ausland. Mit unseren Recuiting-Lösungen kann im gesamten XING-Netzwerk nach geeigneten Kandidaten gesucht werden. Mit 14 Millionen Mitgliedern ist XING in Deutschland, Österreich und der Schweiz das grösste beruf liche Online-Netzwerk. Wir sehen aber auch, dass die Jobsuche nach wie vor eine sehr lokale Angelegenheit ist. Natürlich gibt es einen Markt für international mobile, hoch spezialisierte Fachkräfte. Aber gemessen am gesamten Arbeitsmarkt ist der Anteil klein. Unsere Erfahrung zeigt immer wieder, dass es unsere Kenntnis des lokalen Arbeitsmarkts ist, die uns als erfolgreicher Matchmaker zwischen Kandidaten und Unternehmen agieren lässt.

10. Produzieren Sie authentische Videoinhalte

den meisten Social-Media-Anwendungen kennen, verabschiedet. Das Feedback unserer Nutzer auf diese Neuerung ist sehr positiv.

12. Denken Sie an die neue EU-Datenschutzverordnung DSGVO XING wurde in Deutschland gegründet, und Datenschutz liegt in unserer DNA. Wir unterliegen nicht nur den besonders strengen europäischen Datenschutzbestimmungen, sondern ergreifen viele Massnahmen, die sogar darüber hinausgehen. Unser hochkarätiges XING-Security-Team ist bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil eines renommierten Expertenkreises für Cyber-Sicherheit der Bundesregierung in Deutschland. XING-Mitglieder können in ihren Einstellungen selbst entscheiden, wem sie Daten zur Verfügung stellen wollen und wem nicht. Ausserdem nutzen wir technische Methoden, um möglichen Missbrauch zu vermeiden. Eigene Erhebungen zeigen, dass unsere strengen Datenschutzbestimmungen das Vertrauen der Nutzer stärken.

Videos können ein wirkungsvolles Mittel sein, um möglichen Kandidaten einen Eindruck des Betriebs und der verschiedenen Tätigkeiten zu vermitteln. Besonders wertvoll ist dies für Betriebe, deren Arbeitgebermarke aus historischen Gründen oft verzerrt wahrgenommen wird. So vermuten manche Leute hinter IBM immer noch einen klassischen IT-­ Betrieb, während der Fokus des Unternehmens längst auf Beratungsdienstleistungen liegt. Kurze Filmsequenzen bieten zudem die Möglichkeit, bestehende Mitarbeitende zu Wort kommen zu lassen und damit möglichen Kandidaten einen Eindruck der Unternehmenskultur zu vermitteln. Auf kununu haben Unternehmen die Möglichkeit, Videos direkt in ihr Employer-Branding-­Profil einzubauen.

13. Merken Sie sich diese Erfolgsfaktoren für Ihre eigene Stellensuche

11. Stellen Sie mobile Kanäle ins Zentrum

Prognosen für die USA rechnen damit, dass dort bis im Jahr 2020 vier von zehn Berufstätigen als Freelancer arbeiten werden. Der Arbeitsmarkt wandelt sich immer mehr in Richtung Marktplatz, auf dem Arbeitsleistungen direkt gehandelt werden. Für Personen über 50 kann das eine Chance bedeuten, denn auch sie können auf diesem Markt frei mitmischen. Bedingung dafür ist, dass sie über die relevanten Kanäle auffindbar sind und ein digitales Profil besitzen. So können ältere Bevölkerungsgruppen in Zukunft eine wichtige Ressource im Arbeitsmarkt darstellen.

In der Schweiz erfolgt bereits über die Hälfte aller Zugriffe auf XING über unsere Mobile App. Deshalb verfolgen wir eine «Mobile first»-Strategie. Die Verlagerung auf mobile Geräte ist ja bereits seit ein paar Jahren im Gang, und XING trägt diesem Trend mit der laufenden Weiterentwicklung seiner App Rechnung. Erst vor ein paar Wochen haben wir für unsere Mobile App ein neues Bedienkonzept für die Startseite eingeführt, bei dem der Nutzer ganz einfach von rechts nach links durch Inhalte «swipen» kann. Damit haben wir uns vom oft überladenen, vertikalen News-Feed, wie wir ihn aus

Yves Schneuwly ist Geschäftsführer von Xing Schweiz.

Geschäftsführer Sommer : : 2018

Aus meiner Sicht sind Erfolgsfaktoren für die Stellensuche der Aufbau und die aktive Pflege eines beruflichen Netzwerks, der überzeugende digitale Auftritt, dazu gehört XING, und persönliche Begegnungen. Für Letzteres bietet XING mit über 7 000 Schweizer Events pro Jahr in allen Landesteilen zahlreiche Gelegenheiten. Ich bin überzeugt, dass gerade in der digitalen Welt analoge Kontaktpunkte immer wichtiger werden. XING bewegt sich seit seiner Gründung in diesem Spannungsfeld zwischen digital und analog.

14. Sind Sie über fünfzig?

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Business

Teamarbeit baut auf einer Vertrauensbasis auf.

Business Transaction AG

Firmenverkauf – früh an später denken Die Regelung der eigenen Nachfolge ist bei Unternehmern in den wenigsten Fällen ein beliebtes Thema und wird deshalb oftmals auf die lange Bank geschoben. Eine frühzeitige Planung erleichtert den Nachfolgeprozess ungemein. Bei der Vorbereitung und der Umsetzung können Unternehmer heute auf professionelle Unterstützung zählen. von Manuela Olgiati

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ls unabhängiges Beratungsunternehmen ist die Business Transaction AG spezialisiert auf die gesamte Abwicklung von Unternehmenstransaktionen und Nachfolgeregelungen. «Unsere Kunden sind erfolgreiche Unternehmer mit seriösen Firmen. Wir begleiten sie durch den herausfordernden und vor allem zeitintensiven Prozess des Firmenverkaufs, und dies von der Bewertung über die Käufersuche bis zum Vertragsabschluss», sagt Inhaber Fabian Rudin. Mitinhaber und Gründungspartner, Yves Süess, ergänzt: «Als Kompetenzzentrum zum Thema Nachfolge in der Schweiz schaffen wir nicht nur Transparenz in diesem noch jungen Markt, sondern gehören mit der Erfahrung von über 150 erfolgreich abgeschlossenen Transaktionen zu den «Top 3»-Anbietern in der Schweiz».

Der Gründungspartner Fabian Rudin blickt auf über 80 erfolgreiche Firmenverkäufe zurück.

Geschäftsführer Sommer : : 2018

Kompetenz an Bord Wer eine Unternehmensnachfolge plant, holt sich Unterstützung mit einem Transaktionsspezialisten. Sie sind informiert in vielen Belangen: §§ Expertise und Fachwissen §§ Zeitersparnis und Kapazitätsgewinn §§ Käuferdatenbank und Investorennetzwerk §§ Prozesserfahrung und Spezialisierung §§ Vertraulichkeit und Diskretion §§ Sparringpartner mit neutraler Meinung §§ Verhandlungsführung und Moderation §§ Professionalität §§ Transaktionssicherheit

Yves Süess regelt als Gründungspartner erfolgsorientiert die Nachfolge von Unternehmen.


Business Vertrauen schaffen Die beiden Gründer identifizieren sich stark mit den Dienstleistungen ihres Unternehmens. Der Fokus liegt vollends auf dem Transaktionsprozess für Schweizer KMU. Die Business Transaction AG unterscheidet sich deshalb von Anbietern mit anderweitigem Kerngeschäft wie Treuhändern, Banken und Anwälten deutlich. Das Beratungsunternehmen sowie sämtliche Prozesse sind darauf ausgerichtet, Unternehmer von A bis Z bei der Nachfolgeregelung und bei einem Firmenverkauf zu begleiten. «Dank dieser Fokussierung und der hohen Leidenschaft für dieses Thema sind wir voll und ganz in die aktuellen Nachfolge-Projekte involviert. Wir bieten sämtliche Prozessschritte aus einer Hand an», sagt Fabian Rudin. «Je mehr Firmenverkäufe ein Vermittler begleitet hat, desto höher ist seine Expertise», weiss Yves Süess. Denn die Anzahl abgeschlossener Firmenverkäufe lässt auf eine Vielfalt an Lösungen schliessen. Ein grosses Netzwerk bietet weitere Vorteile.

Zuhören können Spezialisierte Transaktionsberater begleiten Unternehmer beim Firmenverkauf ganzheitlich und können somit den Prozess von der Bewertung über die Käufersuche und Transaktionsstrukturierung bis hin zur Vertragsunterzeichnung aus einer Hand anbieten. Dazu gehört eine gute Vertrauensbasis. Den beiden Gründungspartnern ist es wichtig, sich Zeit zu nehmen, um zu erfahren, warum ein Unternehmen verkauft und welche Ziele verfolgt werden wollen. «Nur wer möglichst viel über ein Unternehmen erfährt, erhält den nötigen Einblick in die Struktur einer Organisation und ist in der Lage, den richtigen Nachfolger zu finden», spielt Yves Süess auf die praktische Erfahrung an.

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Um ein Unternehmen in einem überschaubaren Zeitraum zum bestmöglichen Preis verkaufen zu können, muss die Nachfrage abgebildet werden. «Neben unserer intelligenten Käuferdatenbank verfügen wir über ein breites Partnernetzwerk, um eine möglichst hohe Käufervielfalt für jedes Unternehmen aktiv zu generieren. Je nach Projekt nehmen digitale Vermarktungsstrategien wie etwa «Social Targeting» eine immer wichtigere Rolle bei der Käufersuche ein», fügt Fabian Rudin an.

Wissenstransfer unterstützen Neben der Transaktionsbegleitung bietet das Unternehmen aus dem Zürcher Seefeld auch ergänzende Dienstleistungen an. «Dank unserer Erfahrung wissen wir genau, welche vorbereitenden Massnahmen für einen zukünftigen Verkauf wertsteigernd wirken», so Yves Süess. «Nach der erfolgreichen Nachfolgeregelung sind es modulare Angebote im Bereich Wissenstransfer und Kommunikation, denn eine sorgfältige Koordination dieser Übergabephase ist für eine nachhaltige Geschäftsentwicklung entscheidend», weist Fabian Rudin auf die heisse Phase nach dem Firmenverkauf hin.

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INNOVATION

PUR www.baurundschau.ch


Tilmann Schultze ist CEO von DPD Schweiz.

Punktgenaue Paketlieferung DPD (Schweiz) AG

Der rasch wachsende Online-Handel und ein steigendes Bestellaufkommen fordern den Paketdienst heraus. Tilmann Schultze – CEO DPD Schweiz – erklärt, welchen Einfluss E-Commerce und veränderte Kundenbedürfnisse auf das Geschäftsmodell haben. Interview mit Tilmann Schultze von Urs Huebscher

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Auf was legen die Empfänger aus dem B2C-Bereich besonders Wert? Jedes Jahr führt die DPDgroup eine europäische Studie über die Gewohnheiten der Online-Shopper durch. In der Schweiz ist es den Empfängern besonders wichtig, dass sie den Zeitpunkt der Lieferung bestimmen können und dass das Paket auch pünktlich eintrifft. Nach wie vor nimmt der Schweizer sein Paket am liebsten zu Hause in Empfang. wollen

er führende Paketdienstleister feiert 25 Jahre Jubiläum in der Schweiz. Heute ist das Unternehmen mit über 300 Mitarbeitenden, 650 Fahrern und rund 65’000 täglichen Paketlieferungen an Unternehmen und Privatpersonen aus der Schweizer Wirtschaft nicht mehr wegzudenken. Vor allem, weil es auf Innovationen setzt.

«Wir

«Geschäftsführer»: Herr Schultze, was macht Ihnen unseren Kunden am meisten Freude an Ihrem Job? einen erstklassigen Welcher Markt wächst schneller, B2C oder B2B? Tilmann Schultze: meine Mitarbeitenden! Ich bin Im B2B-Markt sehen wir eine leicht rückläufige EntService bieten …» stolz auf mein Team und auf die positive, innovative wicklung (rund –zwei Prozent), hingegen verzeichnet Firmenkultur. Wir überlegen uns täglich, wie wir unsere Dienstleistunder B2C-Markt in den letzten Jahren ein starkes Wachstum von rund gen verbessern können, um unsere Service-Qualität weiter zu steigern. zehn Prozent. Was waren die wichtigsten Innovationen in letzter Zeit? Mit «Predict» und «Follow My Parcel» haben wir erstmals den Empfängern die Kontrolle über die Lieferung übergeben. Mit «Predict» informieren wir den Empfänger auf die Stunde genau, wann er sein Paket erhält. Mit «Follow My Parcel» kann der Empfänger selber entscheiden, wann und wo er sein Paket empfangen möchte. Wie kann sich DPD gegenüber der Post abheben? Die Schweizer Post ist ein unglaublich starker Wettbewerber, der uns täglich motiviert und anspornt. Unser Ziel bleibt: Wir wollen unseren Kunden einen erstklassigen Service bieten und möchten stets mit neuen Initiativen überraschen. Was sind die Herausforderungen im heutigen Markt? Die Herausforderungen ergeben sich in erster Linie aus dem E-Commerce-Boom. Bis vor Kurzem waren die Empfänger mit einer pünktlichen Lieferung zufrieden. Heute möchte der Empfänger selber entscheiden, wann und wo er sein Paket geliefert bekommt. Es ist unsere Verantwortung, unser Business-Model anzupassen, um diese Bedürfnisse zu erfüllen. Daran arbeiten wir schon seit fünf Jahren in der Schweiz.

Geschäftsführer Sommer : : 2018

Was ist in naher Zukunft geplant? Unsere Mitarbeitenden sind unser wichtigstes Kapital. Aus diesem Grund investieren wir in die Aus- und Weiterbildung. Unser neuestes Projekt ist die DPD Academy, ein mobiles Ausbildungszentrum in einem ehemaligen Frachtcontainer, mit dem unser Trainings- & Development-Spezialist von Depot zu Depot fährt, um unsere Mitarbeitenden und Fahrer zu schulen. Und als Konsequenz des Wachstums im E-Commerce-Bereich wird das Thema City-Logistik immer wichtiger. Immer mehr Pakete werden in den Städten an private Haushalte geliefert – dies schafft besondere Herausforderungen für die Zustellungsarten. Ziel ist es, die Umwelt zu schonen und Wohngebiete, die bereits unter starken Verkehrsströmen leiden, nicht zusätzlich zu belasten.

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Kolumne

Neue Rolle – Der CMO als Daten-Manager von Gerhard Raffling

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ie rasch voranschreitende Digitalisierung eröffnet Unternehmen völlig neue Möglichkeiten, um die Kundenzufriedenheit zu steigern, mehr Umsatz mittels neuer Geschäftsmodelle zu generieren sowie bestehende Wertschöpfungsketten und Arbeitsprozesse in die Cloud auszulagern und so zu optimieren. Gleichzeitig stellt die Digitalisierung Marketing-Verantwortliche vor zahlreiche Herausforderungen: Wie bringt man die individuelle Kundenbotschaft sinnvoll mit dem digitalen sowie den unzähligen neuen Touchpoints in Einklang? Wie erkennt man Marktpotenziale möglichst frühzeitig, um sie gewinnbringend für sich zu nutzen? Und wie landet die eigene Botschaft bei potenziellen Kunden zum perfekten Zeitpunkt? Informativer Content auf der Unternehmenswebsite oder dem Corporate-Blog alleine reicht heute nicht mehr aus, um den gestiegenen Erwartungen und Ansprüchen der Kunden im B2B-Segment gerecht zu werden. Marketer müssen Botschaften vermitteln, die glaubwürdig, persönlich relevant und zum richtigen Zeitpunkt veröffentlicht werden. Mithilfe ausgeklügelter Algorithmen und State-of-the-art-Datenmanagement-Lösungen sind CMOs heute in der Lage, Daten in Echtzeit zu erfassen und das Nutzererlebnis individuell zu gestalten – statische Datensets, die im Giesskannenprinzip verteilt werden, gehören damit endlich der Vergangenheit an. Der CMO der Zukunft entwickelt aus der Vielzahl an gesammelten Verbraucher-Demografien, geografischen Mustern sowie sozio-ökonomischen Daten bedeutsamen Content, der den Kunden wirklich interessiert – Kanal-agnostisch und bis ins Detail personalisiert. Das Ergebnis: eine effektive und vollkommen personalisierte Customer Experience, die Marketing-Verantwortlichen enorm viel Zeit und Kosten spart. Marketing- und IT-Abteilungen müssen im engen Schulterschluss auf innovative Datenmanagement-Lösungen setzen, um personalisierte Botschaften zu schaffen, ein persönliches Verhältnis zum (potenziellen) Kunden aufzubauen und in der Folge auf den Wirtschaftsmärkten der Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben. Schweizer Unternehmen müssen die zahlreichen Chancen des digitalen Wandels nutzen, um künftig weiterhin erfolgreich bestehen zu können – die internationale Konkurrenz schläft nicht!

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G erhard R affling Geschäftsführer und Unternehmer Country Manager Österreich und Schweiz bei Commvault. Commvault Switzerland Leutschenbachstrasse 95 World Trade Center CH-8050 Zürich Telefon +41 (0) 44 308 38 68 : : www.commvault.com/de-de : :


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Die Buchhaltung den Profis überlassen.

Buchhaltung einfach gemacht Contina GmbH

Buchhaltung bringt oft einen grossen Aufwand mit sich, für den ungern Zeit aufwendet wird. Genau hier kommt die Contina-Buchhaltung ins Spiel. INTERVIEW MIT TINA SIEBENMANN von Lone K. Halvorsen

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eboren und aufgewachsen ist Tina Siebenmann am Fuss des schönen Uetliberg, in der lebhaften Stadt Zürich. Nach der obligaten Schulzeit hat sie die KV-Lehre in einem Treuhandbüro absolviert, doch auch die grosse weite Welt hatte es ihr angetan. Mehrmals hat sie ihren Rucksack gepackt und ist in der Welt herumgereist – vor allem in Lateinamerika. Mittlerweile ist sie verheiratet und Mutter eines dreijährigen Mädchens und zugleich die Geschäftsführerin von Contina GmbH.

spezialisiert. Ferner habe ich ein System entwickelt, bei welchem die Einkünfte und Erträge für jedes einzelne Portfolio genau ausgewiesen werden können. Zusätzlich zu den Buchhaltungszahlen kann ich auch eine Analyse liefern, im Sinne von welche Titel verloren oder gewonnen haben. Das ist dann wiederum für Vermögensverwalter interessant, welche basierend darauf allenfalls Entscheide betreffend Käufe- und Verkäufe fällen können. Wobei ich betonen möchte, dass ich keine Beratung, sondern nur eine Analyse des Portfolios anbiete.

«Geschäftsführer»: Wie kam es zur Contina GmbH? Tina Siebenmann: Ich denke, die meisten berufstätigen Eltern kennen das: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nicht einfach. Obwohl ich diesbezüglich mit meinem bisherigen Arbeitgeber – bei dem ich 15 Jahre als Buchhalterin tätig war – grosses Glück hatte. Auf dieses Glück kann man sich jedoch nicht verlassen, und da habe ich mir gedacht, ich muss es selbst in die Hand nehmen. Die Erfahrung und Kompetenz habe ich ja, da kann ich genauso gut für mich selbst arbeiten. Darum habe ich vor einem Jahr meine eigene Buchhaltungsfirma im Herzen von Zürich gegründet. Obwohl Buchhaltungsfirma vielleicht etwas zu eng gefasst ist …

Das Thema Wertschriftenbuchhaltung ist uns gesagt eher fremd, wer nimmt diese Dienstleistungen in Anspruch? Meine Kunden sind vor allem Stiftungen, kleinere institutionelle Anleger oder aber mal eine vermögende Privatperson, welche eine Übersicht über die Vermögenswerte haben möchte. Da wird es vor allem interessant, wenn man mehrere Portfolios hat und wissen möchte, welches Portfolio welche Erträge generiert. Und natürlich ob man von den Erträgen lebt oder schon das Kapital angreift. Darüber hinaus sind Stiftungen, welche ihr Vermögen oft in Wertschriften halten, gemäss Schweizerischem Obligationenrecht zur Buchhaltung und Rechnungslegung verpf lichtet. Ausserdem bieten wir innerhalb eines Buchhaltungsmandates auch administrativen und organisatorischen Support, schon fast im Sinne eines Family Office, an, und auch in Sachen Steuern und Recht haben wir ein Netzwerk, auf welches wir zurückgreifen können. Zudem sind wir selbstverständlich versiert in allen gängigen Buchhaltungsangelegenheiten

Wie meinen Sie das? Durch meine jahrelange Arbeit in einem Umfeld von Vermögensverwaltern habe ich mich zum Beispiel auf Wertschriftenbuchhaltung

Geschäftsführer Sommer : : 2018


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wie Finanzbuchhaltung inklusive Zwischen- und Jahresabschlüssen, Lohnbuchhaltung inklusive Sozialversicherungsabrechnungen, MWST-Abrechnungen oder auch spezifische Buchhaltung für Architekturbüros. Sie sehen; definitiv mehr als nur Buchhaltung. Dann haben Sie noch eine Herzensangelegenheit. Auf meinen Reisen durch Lateinamerika ist mir bewusst geworden, wie gut wir es hier in der Schweiz doch eigentlich haben, und seit ich selber Mutter bin, bewegt mich das Thema umso mehr. Entsprechend habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, weniger privilegierten Menschen zu helfen, und da ist mir die Idee gekommen, einen gewissen Prozentsatz unseres Umsatzes zu spenden. Genauer gesagt funktioniert das so: Ich stelle meinen Kunden Rechnung, und je nach Grösse des Umsatzes wird ein Teil davon einer wohltätigen, Zewo-zertifizierten Organisation ihrer Wahl im In- oder Ausland gespendet. Und zwar der Kunde spendet respektive er bezahlt uns entsprechend weniger und kann die getätigte Spende noch bei den Steuern abziehen. So haben wir eine Win-win-Situation.

Co n ti n a G m b H Claridenstrasse 36 CH-8002 Zürich Telefon +41 (0) 44 542 21 20 info@contina-gmbh.ch Tina Siebenmann ist Fachfrau Finanz- & Rechnungswesen bei Contina.

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Business

AirPlus Schweiz

Im Griff – Das Management von Geschäftsreisen Hinter dem Thema Reisekosten stehen sehr unterschiedliche Bedürfnisse. Kleinere Unternehmen brauchen oft nur einige Dienstleistungen und eine digitale Kreditkarte. Etwas grössere Unternehmen haben den Anspruch, das Reisekostenmanagement voll in ihrer ERP-Lösung abzubilden. Auf jeden Fall soll es aber schneller, transparenter und einfacher wie die klassischen Lösungen sein. Wir führten ein Interview mit Andy Stehrenberger, General Manager bei AirPlus Schweiz. Interview mit Andy Stehrenberger von Georg Lutz

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«Geschäftsführer»: Beginnen wir mit einem Vergleich, um die aktuellen Trends beim Thema Geschäftsreisen besser fassen zu können. Wie wurde vor 15 Jahren eine Geschäftsreise üblicherweise abgewickelt? Andy Stehrenberger: Ich bin schon fast mein ganzes Berufsleben in der Reisebranche tätig. Da sind die Erinnerungen präsent. Grundsätzlich wurden Geschäftsreisen meist über ein Reisebüro abgewickelt. Dort habe ich als Kunde einen Flugschein gebucht und bekam dann eine Rechnung. Das Reisebüro hat Zugang zu Dachorganisationen der Fluggesellschaften, die einen Bankenpool betreiben. Dort sind die jeweiligen Bankdaten hinterlegt, und bei einer Buchung wird das Konto belastet. Und dann gab es eine Bestätigung über das Fax? Ja, in der Tat lief noch viel Kommunikation über Telefax. Man hat mit Textbausteinen gearbeitet, die auf sehr banalen IT-Programmen realisiert wurden. Auch das Telefon war als Kommunikationsmittel wichtig, um die Kommunikation zu unterstützen und den Bezahlvorgang voranzubringen. Und wie sieht das heute aus? Den ersten beschriebenen Prozess über den Bankenpool gibt es heute noch. Es gibt aber inzwischen viele Low-Cost-Anbieter, die einen wichtigen Anteil am Gesamtmarkt erobert haben. Da läuft dann alles nur über den Weg der Kreditkarte. Wenn heute eine Firma ein Reisebüro auswählt, dann wird für die Reisenden ein Profil erstellt. Darin sind die benötigten persönlichen Angaben und die Zahlungsart enthalten. In erster Linie geht es um eine Kreditkarte, die hinterlegt wird. Wie haben sich die Preise entwickelt? Fliegen ist ja eigentlich immer billiger geworden? Was die vergangenen Jahre betrifft, liegen Sie richtig. Aktuell hat sich aber eine Veränderung ergeben. 2016 gab es einen weiteren markanten Rückgang wie auch in den Jahren zuvor. Im letzten Jahr haben wir seit langer Zeit eine Stabilisierung der Preise erlebt. Woran liegt das? Ich gehe davon aus, dass hier die Talsohle des Machbaren, innerhalb dieses Rahmens, wie wir heute reisen, erreicht wurde. Das sehen Sie auch an den Ausgabenzahlen in Unternehmen. Auch hier sehen wir eine Verfestigung der Ausgaben.

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as Thema Reisekosten spielt im betrieblichen Alltag oft keine grosse Rolle. Dieser Denkansatz ist aber falsch. Neben Gehältern und Ausgaben für Forschung und Entwicklung zählen Reisekosten mit zu den zentralen Kostenfaktoren in den Unternehmen. Hier braucht es Lösungen, die zum Unternehmen und seinen Reiseprofilen passen, um schlicht die Ausgaben im Rahmen zu halten und Zeitersparnisse zu realisieren. Dabei geht es nicht nur um die direkten Kosten für die Transportmittel oder Hotels, sondern auch um die administrativen Vorgänge rund um die Reiseplanung und -buchung sowie Abrechnung und das Controlling. Das können dann auch komplexe Vorgänge sein, wenn es zum Beispiel darum geht die Lösungen in die eigne IT-Landschaft einzupflegen. Als erster Schritt steht aber eine Analyse des Reiseverhaltens auf der Agenda. Zu diesen und auch anderen Punkten herrscht auf jeden Fall Beratungsbedarf.

Ein wichtiger Punkt ist sicher der reibungslose Umstieg zwischen unterschiedlichen Verkehrsmitteln? Dank der Online-Lösungen, wie Online-Booking-Tools, werden Gesamtangebote dargestellt, die mehrere Verkehrsmittel und ihre Verknüpfung auf dem Schirm haben. Vor Ort, egal wo Sie sind, lässt sich das heute einfach realisieren. Wohin reisen Schweizer Geschäftsleute? Gibt es da eine Prioritätenliste? Europa steht eindeutig im Vordergrund. 74 Prozent aller Reisenden, die über die AirPlus-Kreditkarte gebucht haben, beziehen sich auf Europa. Dabei gibt es klare Trends. London steht auf Platz Nummer eins, gefolgt von Düsseldorf … … Düsseldorf? Ja es gibt dort um die 5 000 ausländische Firmen. Zudem ist Nordrhein-­ Westfalen der führende Medien-, Kreativ- und Kommunikationsstandort Deutschlands und einer der stärksten in Europa. Auch als internationaler Messe- und Kongressstandort hat sich Düsseldorf zu einer wichtigen Destination entwickelt. Im Bereich Unternehmensberatung ist Düsseldorf deutscher Standort Nr. 1 und nicht zuletzt zweitgrösste Börsenstadt Deutschlands. >

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Business

Gibt es eigentlich zwischen Frauen und Männern ein unterschiedliches Ein Herzstück Ihres Angebots ist die virtuelle Kreditkarte. Können Buchungs- und Reiseverhalten? Wie gestaltet sich das Gender-Gap Sie uns Funktion und Einsatzmöglichkeiten erläutern? bei dem Thema Business-Reisen? Lassen Sie mich hier gleich in die Praxis springen. Eine Firma entscheidet Zunächst gilt es festzuhalten, dass der Anteil von sich für AirPlus und bekommt von uns einen Company Frauen zugenommen hat. Bei uns erreicht er inzwi- «Die Prozesse laufen Account. Damit werden die Daten in einem Reisebüro schen 20,5 Prozent. Männer reisen zu 82 Prozent in der hinterlegt. Sämtliche Reisen können nun über eine Karte dann weitgehend Economy Class, Frauen liegen mit über 85 Prozent abgerechnet werden. Wenn der Reisende das Hotel in automatisch im etwas darüber. Männer gönnen sich etwas häufiger die Hintergrund ab …» New York bezahlen möchte, braucht es eine Lösung ohne Business Class. den Einsatz der klassischen Reisestellenkarte. Entweder der Reisende selbst oder der Reiseverantwortliche in der Firma kann mit Das hat vermutlich etwas mit Hierarchien zu tun. Es gibt eindeutig wenigen Klicks eine virtuelle Karte generieren und dabei verschiedene weniger Frauen auf Kaderpositionen. Parameter eintragen. Die virtuelle AirPlus-Karte basiert auf Mastercard, Ja, das sehe ich auch so. Reiserichtlinien sind oft so ausgelegt, dass die deren Akzeptanz auf der ganzen Welt sehr hoch ist. Wenn diese Karte aktiTeppich-Etage da noch etwas mehr Spielraum hat. viert wird, bekommen Sie als Reisender ein pdf-file für Ihre Akten, das die

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Business AirPlus Mastercard von seiner Vorder- und Rückseite zeigt. Zudem sind der BIN-Range, das Ablaufdatum sowie der CVC Code ersichtlich. Das läuft alles elektronisch. Der Prozess beginnt aber nicht erst in der Hotel-Lobby? Nein, der Prozess beginnt schon vor der Reise. Sie können im AirPlus-Business-Portal Schritt für Schritt eine Karte generieren. Das läuft wie beim Kauf eines Online-Produktes ab. Wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, bekommen Sie das schon erwähnte pdf. Ab diesem Moment ist die Karte scharf. Mit der generierten Karte können Sie nun den gewünschten Ein­ kauf – zum Beispiel das Hotel in New York – tätigen. In vielen Firmen kommt ein automatisierter Prozess zur Anwendung, bei dem die virtuelle Karte im Hintergrund generiert und beim Bezahlprozess elektronisch übernommen wird. Damit entfällt der manuelle Prozess.

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Wie sieht es mit dem Thema Sicherheit aus? Die Nummer, die für Sie digital erstellt wird, gilt nur für maximal drei Transaktionen. Das macht in der Praxis Sinn, wenn Sie beispielsweise im gleichen Hotel noch Zusatzausgaben haben oder ein Konferenztermin verschoben wird. Wenn die Nummer danach gehackt werden sollte, ist dies irrelevant, da die Nummer nicht mehr verwendet werden kann. Und jetzt gibt es neue Funktionen? Genau. Es geht beispielsweise darum, dass ich entscheiden kann, in welcher Währung ich bezahlen will. In Düsseldorf kann es sein, dass Sie sich für die Belastung in Euro und nicht in Schweizer Franken entscheiden. Sie können noch flexibler entscheiden, wie oft die Karte eingesetzt werden kann. Zudem haben Sie die Möglichkeit zu sehen, welche Karten Sie generiert haben, welche noch aktiv und welche verfallen sind. Dann gibt es eine Fast-Card-Option, die es Ihnen ermöglicht, mit drei Klicks eine Karte zu generieren. Kommen wir zu den unterschiedlichen Zielgruppen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen. Wir bedienen vier Zielgruppen. Zunächst geht es erstens um die Reisebüros, dann geht es zweitens um KMU-Verantwortliche. Diese nutzen unsere Dienstleitung meistens dann, wenn der Mitarbeiter nur wenige Male im Jahr verreist und eine eigene Kreditkarte ökonomisch wenig Sinn macht. Dann gibt es drittens und viertens die grösseren Betriebe und die globalen Unternehmen. Bei denen geht es in erster Linie um die komplette Integration der Daten. Oftmals gibt es ja noch individuelle Rechnungen. Die Kunden wollen aber zunehmend eine komplette Integration in ihre jeweiligen ERP-Lösungen. Die Prozesse laufen dann weitgehend automatisch im Hintergrund ab und die Buchhaltung wird entlastet. Es gibt weitere Mitbewerber im Markt. Wie sind Sie hier aufgestellt? Wir sind aus dem Grounding der Swissair entstanden. Die Lufthansa hat die damalige Reiselösung der Swissair aufgekauft. Inzwischen sind wir Marktführer im Bereich der Reisebezahlungslösungen. Ein Platzhirsch? Ja, aber neben uns gibt es namhafte in- und ausländische Mitbewerber. Solch eine Position ist kein Ruhekissen. Gibt es ein USP-Alleinstellungsmerkmal? Wir wurden ursprünglich von Fluggesellschaften gegründet. Daher haben wir ein Alleinstellungsmerkmal, was die kompletten Daten und Datenketten betrifft. Wir bekommen die vollumfänglichen Buchungsdaten, sogenannte Level-3-Daten, die der Kunde im AirPlus-Reporting-Tool auswerten und zu Einkaufszwecken benutzen kann.

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Business WIN4, Winterthurer Sport- und Eventprojekt

SPORTSTADT WINTERTHUR – VIER GEWINNT Am 18. August 2018 eröffnet in Winterthur nach zwei Jahren Bauzeit WIN4: die erste Etappe des ehrgeizigen Neubauprojekts mit professionellen Strukturen für Leistungs- und Breitensport, ein Treffpunkt auch für Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft. Interview mit Jürg Hofmann von Mark Seeholzer

Vogelperspektive: Noch befindet sich der Sport- und Gesundheitsbusinesspark WIN4 im Bau.

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interthur ist eine Sportstadt. Eigentlich. LeistungsbeIn der letzten Dekade wurde das Stadion zum Teil renoviert, doch zogen sind drei Mannschaften sogar nationale Spitze: die Sanierung der Haupttribüne wurde aus Kostengründen zurück­ die Unihockeyclubs Red Ants Rygestellt. Die Unihockey-Teams spielen in drei verchenberg der Damen und HC Ryschiedenen Winterthurer Hallen, je nach Kapazität «Mit WIN4 lösen wir chenberg der Herren sowie das Herrenhandballteam uns im Indoor-Sport und Auslastung. Ebenso Pfadi Winterthur – der von Pfadi Winterthur. Doch in Sachen Infrastruktur Club veranstaltete seine Playoff-Halbfinal- und endlich vom war Winterthur lange Zeit keine Komfortzone. Das miefigen Turnhallen-­ -Finalspiele  2017 / 18 in der Zielbau Arena. Diese Stadion Schützenwiese, die «Schützi» ist Spielstätte Eissporthalle, Heimat des EHC Winterthur, ist die Image.» des Challenge-League-Clubs FC Winterthur und hat einzige moderne Arena für Spitzensport in Winter­ vor allem Kultcharakter, auch wegen der legendären Sirup-­Fankurve. thur. Dies ändert sich mit WIN4.

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Business

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metern für mögliche Erweiterungen. Eine Mitte März 2015 gegründete Winterthurer Investorengruppe finanziert den Bau. In der ersten Bauetappe werden die Ballsportarena mit Fassungsvermögen 2 000 Sitzplätze sowie der Sporttrakt 1 mit 5 000 Quadratmetern Fläche realisiert. Bau­ beginn war im Sommer 2016. Das gesamte Bauvolumen beträgt rund 36 Millionen Franken; die Finanzierung kommt von Privat, man ist im Budget. In einer weiteren Bauetappe entsteht eine multifunktionale Trainingshalle, und weitere Bauten sind in Planung.

MISSION UND VISION WIN4 setzt mit seiner Ausrichtung für die Sportstadt Winterthur über deren Grenzen hinaus einen Benchmark. Spitzen- und Breitensport profitieren vom ganzheitlichen Angebot. Die lokalen Indoor-Sportvereine sowie Nationalmannschaften werden sich dank der modernen Sport­ arena und Mantelnutzung im Gesundheitsbereich entwickeln und profilieren. Neue Arbeitsplätze entstehen. Die Unterstützung der Stadt Winterthur ist ein Bekenntnis zu Innovation, zur Sportförderung, Jugend und Ausbau des Wirtschaftsstandortes Winterthur. Doch auch Kultur und Wirtschaft gewinnen mit WIN4.

AUF VIER SÄULEN ZUM ERFOLG Das Neubauprojekt beruht auf dem Vier-Säulen-Prinzip Sport, Gesundheit, Ausbildung und Events. Im Sportbereich garantieren optimale Trainingsmöglichkeiten und eine moderne Arena im Indoor-Ballsport hervorragende Wettkampfbedingungen für Sportler und Zuschauer. Im Bereich Gesundheits- und Health-Management ist WIN4 das Zentrum für Sport- und Allgemeinmedizin, für Radiologie, Sportorthopädie, -traumatologie und -hypnose – mit Leistungsdiagnostik- und Rehabilitationszentren, einem grossen Fitness- und SPA-Bereich.

DAS PROJEKT Hinter der Winterthurer Zielbau Arena, beim Sportpark Deutweg, entsteht WIN4. Der Sport- und Gesundheitsbusinesspark liegt auf einer circa 20’000 Quadratmeter grossen Parzelle, nur drei Kilometer südwestlich des Stadtzentrums. Das Herzstück bildet eine moderne Ballsportarena, umgeben von einer Gewerbeliegenschaft mit sportaffiner Mantelnutzung. Geplant hat den Bau das Architektenbüro EM2N Architekten AG. Mit der Stadt Winterthur hat WIN4 einen Baurechtsvertrag von 60 Jahren abgeschlossen, mit zwei Verlängerungsoptionen von je 15 Jahren. Weiter besteht ein Anspruch auf zusätzliche Landoption von rund 5 000 Quadrat-

Im Gebiet Ausbildung fördert die Olympia-zertifizierte Sportschule Spitzensportlerinnen und -sportler mit der Sportacademy Winter­ thur. Die neue Organisation will mit Know-how und zusätzlichen interdisziplinären Trainingseinheiten die Vereine in der Entwicklung ihrer Talente unterstützen. Zwölf Sportvereine aus der Region Winterthur profitieren von der ganzheitlichen Leistungsentwicklung. Als ehrenamtlicher Leiter der Sportacademy engagiert sich Paddy Kälin, Sportmoderator und -redaktor beim Schweizer Fernsehen (SRF). Sein leistungssportlicher Background ist Fitnesstrainer und Turn- und Sportlehrer ETH, mit hoher Affinität zum Handball. Die K & S Schule Winterthur, welche Kunst- und Sportausbildung kombiniert, ist ebenfalls bei WIN4 eingemietet. Die Säule Events steht zum einen für die einzigartige Infrastruktur der Arena, welche es möglich macht, Sport auf moderne und emotionsgeladene Art und Weise in Szene zu setzen. Sportveranstaltungen werden für die Zuschauer zum besonderen Erlebnis. Zudem bietet auch der multifunktionale Eventbereich der VIPLounge Platz für 300 Gäste.Nutzbar für verschiedenste Veranstaltungen in den Bereichen Sport, Wirtschaft, Politik und Kultur. >

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Visualisierung der geplanten Indoor-Halle.

Jürg Hofmann ist WIN4-Initiant, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates der WIN4 AG und der WIN4 Management AG.

«Geschäftsführer»: Jürg Hofmann, Sie sind einer der Hauptinitianten von WIN4, seit 2014 Präsident von Pfadi Winterthur Handball. Ist WIN4 in erster Linie ein Winterthurer Handballzentrum? Jürg Hofmann: Mitnichten. Die WIN4-Arena steht auch anderen Indoor-Ballsportarten wie Unihockey zur Verfügung. Die beiden Uni­ hockey-Spitzenclubs HC Rychenberg der Herren und Red Ants Rychenberg der Damen werden die Trainings- und Spielmöglichkeiten von WIN4 nutzen. Weiter ist WIN4 das erste Unihockey-Leistungszentrum der Schweiz. Die Schweizer Unihockey-Nationalmannschaften werden hier regelmässig trainieren. Die Motivation der Initianten für WIN4 war demnach der Sport? WIN4 beruht auf vier Säulen, den vier Bereichen Sport, Gesundheit, Ausbildung und Events. WIN4 ist ein Leistungs- und Trainingscenter für den Sport. Mit einer Kunst- und Sportschule sowie einer Sport­ academy setzen wir neuste Standards. Doch ebenso haben Kultur, Politik und Wirtschaft ihren Platz und die Möglichkeit, Events durchzuführen. WIN4 ist also nicht nur auf Sport fokussiert. Initiiert und finanziert wird WIN4 von privaten Investoren aus Winterthur, welche in

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und mit der Stadt und Region Winterthur aufgewachsen sind, eine enge Beziehung haben. Unsere Motivation? Mit WIN4 möchten wir Winterthur danken, der Stadt quasi etwas zurückgeben und uns revanchieren für all das Schöne, welches wir mit Winterthur erleben und erlebt haben. Welches ist Ihre persönliche Motivation und Ambition? Ich bin mit Herzblut Winterthurer – wie alle treibenden Kräfte bei WIN4. Bei mir steht der Sport im Vordergrund, wo ich Winterthur zu Dank verpflichtet bin. Und mir liegen alle Winterthurer Sportvereine am Herzen. Ich war Fussballer beim FC Winterthur, schaffte es in den 1980er-Jahren bis in die damalige Nationalliga B. Publikumssport gestern und heute – da hat sich doch sicherlich einiges verändert. Das Spiel soll im Mittelpunkt stehen, nach wie vor. Doch Sport ist heutzutage auch Event. Man muss den Zuschauerinnen und Zuschauern Komfort und Modernität bieten. Mit WIN4 lösen wir uns im Indoor-Sport endlich vom miefigen Turnhallen-Image. Darüber freue


Der Rohbau unter freiem Himmel – im August ist der Bau fertig.

ich mich sehr, da werden wir alle einen grossen Schritt nach vorne machen, auch im Branding und in der Vermarktung der Sportvereine. Aber Winterthur war doch schon immer eine Sportstadt? Diese Wahrnehmung kommt von aussen und täuscht. Winterthur ist in erster Linie eine Kulturstadt, die Bedeutung des Sports ist nicht so immens. Auch deswegen ist es für viele Sportvereine finanziell eng; ohne grosses persönliches Engagement von Sportlern, Staff, offiziellen Mitarbeitenden, Helferinnen und Helfern funktioniert nichts. Mit WIN4 bekommt der Sport in Winterthur nun mehr Gewicht, mehr Emotionen, bessere Trainingsund Spielmöglichkeiten. Dieser Schub wird sich mittel- und langfristig auswirken – mit sportlichen Erfolgen, in der Professionalität betreffend Auftritt und Wahrnehmung sowie Sponsoringmöglichkeiten. In der Schweiz, vor allem in der Stadt Zürich, stossen Grossprojekte wie WIN4 zumeist auf heftigen Widerstand vonseiten der Bevölkerung wie Politik. Da bin ich schon stolz auf die Winterthurerinnen und Winterthurer, auf unsere Stadt. Alle waren von Anfang an kooperativ, das Projekt stiess auf verhältnismässig geringen Widerstand. Und diese Bedenken konnten wir rasch und positiv zerstreuen. Es ist bemerkenswert, wie gut und unkompliziert die Winterthurer Behörden mit uns zusammenarbeiten wie sie WIN4-Projekt unterstützen. : : www.win-4.ch : :


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Der Low Carb Burger bei JACK&JO

Slow Fast Food JACK&JO

Schnelles und gesundes Essen steht nicht im Widerspruch. Ganz im Gegenteil: Slow Fast Food kommt im JACK&JO schnell und fair auf den Tisch – oder in die Take-Away-Tasche. von Lone K. Halvorsen

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ahnhof Winterthur und Zürcher Europaallee: zwei Standorte, ein Ziel! JACK&JO steht für eine junge, frische und hochwertige Gastronomie und verwöhnt Reisende, Shopping-­ Begeisterte, Anwohner und Business-Gäste mit super-­feinem, schnellem und gesundem Essen. Carlo Petrini, Gründer der Slow-Food-­ Bewegung, definierte in Turin die Slow-Food-Gastronomie als «buono, pulito e giusto» – gut, sauber und fair. Bei JACK&JO wird nach diesem Grundsatz gekocht: hochwertige Zutaten, eine sorgfältige Zubereitung und einzigartige Rezepte.

Homemade, modern und regional Das JACK&JO ist ein Ganztagesbetrieb mit Self-Service vom Morgen bis zum Nachmittag. Zu dieser Zeit bestellt der Gast am Barcounter und nimmt die Getränke sowie alle «ready to eat»-Speisen wie Yoghurt, Müesli, Backwaren, Sandwiches, Sweets und Snacks selber mit an den Tisch. Dies garantiert einen schnellen Service, und ein vibrierender Pager verrät dem Gast, dass seine A-la-Minute-Speisen am Küchentresen bereit zum Abholen sind. Ab 18.00 Uhr wechselt das Servicekonzept und es wird am Tisch bedient. Die Gäste haben am Abend meist mehr Zeit und geniessen es, wenn sie à la Carte bestellen und sich verwöhnen lassen können. Ganz nach dem Motto «More Comfort, More Happy». Abgestimmt auf die Tageszeiten bietet JACK&JO hausgemachte, moderne und nachhaltige Gerichte an. Ein grosser Anteil der Speisen ist vegetarisch, und es werden ausschliesslich Schweizer Fleisch und Freiland-­ Geflügel sowie Kartoffeln, Gemüse, Früchte, Milchprodukte, ja sogar Zopf und Puurebrot von lokalen Bauern verwendet. Zusätzlich zum abwechslungsreichen Angebot stehen auch immer Saisongerichte auf der Karte. Die Getränke präsentieren sich ebenso innovativ wie das Speiseangebot:

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Handcrafted Frucht- und Gemüsesäfte, homemade Lemonades, ausgesuchte Nischengetränke sowie ein grosses Sortiment an offenen Weinen, lokalen Bieren, Apérogetränken und Cocktails sind hier die Highlights. Eine umfangreiche Kaffeeauswahl mit dem aromatischen, selbst gerösteten «Bocafé» rundet das Angebot ab.

No 08 / 15! Die hausgemachten JACK&JO-Burger sind alles andere als 08/15 und lassen jeden Burger-Fan dahinschmelzen. Und das aus gutem Grund! Die aromatischen Fleisch-Pattys werden ausschliesslich aus Schweizer Fleisch von Milchkühen hergestellt – produziert von DasPure – oder wahlweise in der vegetarischen Variante mit Quinoa, Portobello Pilz oder Tofu-Steak. Heiss auf dem Grill gebruzzelt, geniesst man sie dann zum Beispiel in einem der hausgemachten JACK&JO Burger Buns. Von der Mehlmischung bis zum täglichen Backen in der eigenen Bäckerei werden die Buns in liebevoller Handarbeit und Slow Food «at it’s best» hergestellt! Auch «low carb»-Burger sind auf Wunsch in knackigen, grünen Salatblättern zu haben. Wer eine leichtere Mahlzeit bevorzugt, findet in den Salad Super Bowls eine wahre Freude. Die Salate haben sich zu den heimlichen Stars entwickelt. Ob als Vorspeise, gesunde Beilage oder sättigende Mahlzeit gegessen, sie schmecken köstlich und verlocken zum Geniessen ohne Reue. Dabei erfreuen sie in ihrer Farbenpracht nicht nur den Gaumen, sondern auch das Auge. Und auch hier gilt die Devise «no 08/15», denn wer mag, kann seinen Salat mit verschiedenen «Add Ons» selber nach Lust und Laune zusammenstellen. Gar Suppen sind voll im Trend, und der Coolness-Faktor darf nicht unterschätzt werden.


Inhouse or Take Away Das Angebot ist inhouse wie auch im Take Away erhältlich, was in den wärmeren Jahreszeiten ideal ist, da die Standorte zentral am Bahnhof gelegen sind und man so schnell etwas mitnehmen kann. Wer jedoch die Zeit hat, kann im JACK&JO draussen auf der Terrasse sitzen und sein Essen oder seinen Drink geniessen. Für die Schlechtwetter-Variante ist man jedoch ebenso gut aufgehoben. Grad in Winterthur, ganz zentral am Bahnhof, verleiht die alte, denkmalgeschützte Bahnhofshalle dem Restaurant ein einmaliges Ambiente. Die Architekten Otto Bridler und Ernst Jung entwarfen die Winterthurer Bahnhofshalle im 19. Jahrhundert nach dem Vorbild des Berner Bundeshauses. In den mit Stuckatur verzierten, sechs Meter hohen Räumen mit gemütlichen Sitzecken und Nischen geniesst man gerne die moderne Esskultur.

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More Music, More Happy Jeden Samstag und Sonntag sowie an den Feiertagen verwöhnt JACK&JO auch die Langschläfer bis 16.00 Uhr mit einem feinen A-la-carte Brunch. Für Gesund-Esser bieten die Restaurants hausgemachte Muesli, Chia-­ Puddings, Yoghurt mit Früchten und Früchtebecher, und wer es etwas deftiger mag, startet den Tag mit Waffeln, Bun Florentine oder den heissgeliebten Burgern. Wer zum Brunch Live Music geniessen möchte, hat an einem Sonntag im Monat (Winterthur und Europaallee) «Good Sound For Good Food». Darüber hinaus gibt es Live-Bands an ausgewählten Dienstagen und Donnerstagen sowie die Möglichkeit, sich selber auf der Open-Mic-Bühne zu präsentieren – mit Mischpult, Mikrofon und Aktiv-­ Boxen zur freien Verfügung.

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Business © Sulzer

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Das Werk anno 1862 – die ersten Dampfmaschinen werden gebaut.

IM WANDEL DER ZEIT SULZER WINTERTHUR

1834 GEGRÜNDET, IST SULZER HEUTE EIN MILLIARDEN-KONZERN UND MODERNER ANBIETER IN SCHLÜSSELMÄRKTEN  – FÜR PUMPEN, SERVICES FÜR ROTIERENDE MASCHINEN SOWIE TRENN-, MISCH- UND APPLIKATIONSTECHNOLOGIEN. DER NAME SULZER STEHT FÜR WINTERTHURER INDUSTRIETRADITION UND -INNOVATION, MIT HAUPTSITZ AM GRÜNDUNGSORT WINTERTHUR. DORT NAHM DAS UNTERNEHMEN ALS ZWEIMANNBETRIEB SEINEN ANFANG, «GEBRÜDER SULZER, GIESSER IN WINTERTHUR» – EIN HERZ AUS STAHL. von Mark Seeholzer

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ls Johnann Jakob Sulzer-Neuffert 1834 im Tausch von der Stadt Winterthur ein 5 000 Quadratmeter grosses Grundstück an der Zürcherstrasse erwirbt, ahnt er wahrscheinlich nicht, dass sein Unternehmen einst einer der führenden Industriebrands der Schweiz wird. Suzler-Neufferts Söhne, Johann Jakob und Salomon, beginnen mit der Produktion von Eisenguss und dem Bau mechanischer Geräte wie Feuerspritzen, Pumpen, Apparaten für die Textilindustrie sowie Installation von Heizungen. 1836 beschäftigt der Betrieb bereits 40 Gesellen, Handlanger und Lehrbuben, welche von Kost und Logis im Familienwohnhaus profitieren. 1839 wird eine neue Giesserei gebaut. Und zwei Jahre später erregt Sulzer mit Winter­ thurs erster Dampfmaschine grosses Aufsehen.

SulZER MACHT DAMPF 1865 gründet Sulzer den «Kranken-Unterstützungs-Verein für Fabrikarbeiter», den Vorläufer einer Firmenkrankenkasse. 1851 tritt der englische Konstruktionsingenieur Charles Brown bei Sulzer ein. Das Unternehmen etabliert sich mit der Entwicklung und Produktion innovativer Dampfmaschinen. Die Kombination Herstellung / Verkauf – heute würde

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man das All-in-one nennen – bewährt sich. Charles Brown ist der geniale Erfinder und Ingenieur, Johann Jakob Sulzer-Hirzel der Unternehmer und Verkäufer. 1859 werden die Firmenaktivitäten in Fachbereiche aufgegliedert. Mit Risikobereitschaft und unternehmerischem Denken werden Dampfmaschinen und Dampfschiffe hergestellt, ein Jahr später in Turin das erste ausländische Verkaufsbüro eröffnet.

SCHWEIZER LEHRWERKSTÄTTEN, GlobalE BÜROS 1870 kommt es zur Gründung der ersten firmeneigenen Schweizer Berufsschule mit Lehrwerkstätten. 1880 steigt das Unternehmen in den Bau von Kältemaschinen ein. In Ludwigshafen am Rhein entsteht der erste deutsche Filialbetrieb – und um die Jahrhundertwende werden Verkaufsbüros in Mailand, Paris, Kairo, London, Moskau, Bukarest und Kobe Japan eröffnet. In der Produktion löst der Dieselmotor Schritt für Schritt die Dampfmaschinen ab. Sulzer beschäftigt global über 3 000 Mitarbeiter.  

INNOVATIV UND SOZIAL INS 20. JAHRHUNDERT 1914 wandelt sich Sulzer in drei Aktiengesellschaften, von denen eine das gemeinsame Holdingdach bildet. 1919 lanciert man die erste regelmässig


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Mitarbeiter im Ausland als in der Schweiz. 1997 kommt es zum Börsengang von Sulzer Medica. 1999 entsteht das Joint Venture von Sulzer Pumps mit der chinesischen Pumpenfirma Dalian Pumps. Die Biotechnologie wird in der neuen Geschäftseinheit Sulzer Biologics gebündelt  – mit Hauptsitz im texanischen Austin USA.  

MIT VIER DIVISIONEN INs DRITTE JAHRTAUSEND

erscheinende Hauszeitung der Schweiz und gründet die Kundenzeitschrift «Technische Rundschau Sulzer» – den Vorläufer des heutigen Kundenmagazins «Sulzer Technical Review». In den 1930er-Jahren wird auch Sulzer von der Weltwirtschaftskrise erfasst – die Produktion sinkt um mehr als die Hälfte; ein Personalabbau ist unumgänglich. Nach einem knapp verhinderten Sulzer-Streik, wird ein Friedens­ abkommen unterzeichnet. Arbeitgeber und Arbeitnehmer der schweizerischen Maschinenindustrie verpf lichten sich zu Gesprächen auf der Basis von Treu und Glauben. Ab 1945, als der Zweite Weltkrieg zu Ende geht, beginnt eine starke Wachstumsphase, die Konjunktur blüht. Sulzer engagiert sich in der Wohnbauförderung im Grossraum Winter­thur; die Mitarbeiter profitieren von besseren Arbeitsbedingungen und Sozialleistungen. Die Frauenarbeit für leichtere Fabrikarbeiten wird gefördert. Vor allem aus Südeuropa kommen immer mehr Gastarbeiter, um die ständig steigende Produktion zu bewältigen.

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Das Abkommen 1937 bringt Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammen.

Ende 2000 erfolgt die erste Devestition: Sulzer Turbo wird an die MANGruppe verkauft. Der Konzern will die Bereiche Medizinaltechnik und Industrie in Zukunft unabhängig entwickeln. 2001 überschlagen sich die Ereignisse: Incentive Capital startet einen feindlichen Übernahmeversuch. Sulzer empfiehlt ihren Aktionären, das Angebot zurückzuweisen  – was die Aktionäre an der 87. Generalversammlung auch tun. In der Folge zieht Incentive Capital sein Übernahmeangebot zurück. Sulzer Infra sowie Sulzer Textil werden verkauft. 2002 besteht Sulzer aus vier Divisionen: Sulzer Pumps, Sulzer Metco, Sulzer Chemtech und Sulzer Turbo Services. 2004 baut Sulzer die Marktpositionen der Divisionen weiter aus  – mit Akquisitionen von Firmen in Deutschland, den USA, Kanada und China. 2007 initiiert Sulzer ein Programm für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Ziel: ein angemessenes Sicherheitsverhalten auf allen Stufen  – Minimierung von Betriebsunfällen und Berufskrankheiten. 2009 wird das 175-Jahr-Firmenjubiläum unter dem Motto «Experience Sulzer» gefeiert. 2014 wird die Metco-Division an Oerlikon verkauft. Damit konzentriert Sulzer seine Aktivitäten auf die drei  Schlüsselmärkte Öl und Gas, Energie, Wasser – mit den drei Divisionen Pumps Equipment (Pumpentechnologie), Rotating Equipment Services (Services für rotierende Maschinen wie thermische Turbomaschinen, Generatoren, Motoren) und Chemtech (Trenn- und Mischlösungen). 2017 eröffnet Sulzer eine vierte Division: Applicator Systems, für das Marktsegment industrielle Klebstoffe, Kosmetika, Dental- und Medizinalprodukte. Der Konzern macht 2017 mit 15’000 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von rund CHF drei Milliarden, mit einem Reingewinn (nach Minderheiten) von CHF 83 Millionen. Der Bestellungseingang im ersten Quartal  2018 liegt bei CHF 900 Millionen, gegenüber CHF 758 Millionen Vorjahreszeitraum. Das Auftragswachstum wurde vor allem im Öl- und Gasmarkt erzielt. Mit dem Aufwärtstrend sollen auch wieder Konstanz und Stabilität das Unternehmen prägen.

VOM DIESELMOTOR ZUM TECHNOLOGIEKONZERN 1961 übernimmt Sulzer die Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM). Damit sichert sich das Unternehmen hohe Marktanteile im Bereich Grossdieselmotor. 1966 beteiligt sich Sulzer zu 53 Prozent an der Maschinenfabrik Escher Wyss AG, Zürich – und übernimmt sie 1969 zu 100 Prozent. Durch diese Integration steigt die Mitarbeiterzahl auf über 30’000. Das Unternehmen verstärkt sein Engagement in der Materialtechnologie, welche die Grundlage für Produkte in der Medizinaltechnik bildet. In den 1970er-Jahren leitet die Ölkrise das Ende eines weltweiten 25-jährigen Wirtschaftsaufschwungs ein. Und der starke Franken erschwert Sulzers Exporte zusätzlich. In den 1980er-Jahren übernimmt Sulzer die Plasma Technik AG, mit vier Standorten in der Schweiz, den USA, England und Singapur, für Werkstoff- und Oberflächentechnik. Der Ausbau der Medizinaltechnik wird forciert, gleichzeitig wird die Produktepalette gestrafft. In den 1990er-Jahren werden die Winterthurer Maschinenfabrik und die Giesserei Oberwinterthur aufgelöst, Sulzer verkauft die Dieselaktivitäten und hat erstmals mehr

Präzision ist auch heute noch Trumpf bei Sulzer.

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Genuss

Feine Geschmacksnoten lassen sich aus diesem Olivenöl herausschmecken.

WELTBESTES OLIVENÖL Jamailah Grand Cru

Das Zürcher Jungunternehmen Jamailah Switzerland hat sich vor zwei Jahren den Feinheiten von erstklassigem Olivenöl verschrieben. Eben hat es einen internationalen Preis für weltbestes Olivenöl gewonnen. Interview mit Brigitte Ross von Beat Hürlimann

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enkrechtstarterin und Jamailah-Gründerin Brigitte Ross ist in New York auf Kundenbesuch, wie sie Anfang Mai im Gespräch über ihr Erfolgsrezept und anderes erzählt.

Top-Sellern aus unserem Sortiment überzeugen. Ein Gold und ein Silber Award gingen an uns.

Wo kam Ihnen die Idee mit Jamailah? «Geschäftsführer»: Gratulation, Sie haben in New York einen Award Jamailah, das steht für Schön und Erhaben, das kommt aus dem Altarabigewonnen. schen. An das denke ich, wenn ich einen Olivenbaum sehe. Brigitte Ross: Herzlichen Dank! Jedes Jahr werden «Erstklassige unter über 1 0 00 Produzenten die weltbesten Olivenöle Olivenöle müssen Können Sie etwas über Ihr Erfolgsrezept erzählen? prämiert. Die Produkte sind hochwertig, die Jury hochUnsere Produkte sind qualitativ top, aus biologischem fehlerfrei sein.» rangig. Vergleichbar mit der Bewertung von erstklasAnbau, schön verpackt und innovativ. Das ziehen wir sigen Weinen werden die Olivenöle aufgrund ihres geschmacklichen durch. Wir importieren alle Rohstoffe selber und haben damit keine ZwiProfils nominiert. Wir konnten gleich mit zwei Bio-Olivenölen von schenhändler. Die Expansion ins Ausland ist ein wichtiger Teil unserer

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Jede Sorte steht für eine eigene Geschmacksnote.

Brigitte Ross ist Gründerin des Start-ups Jamailah.

Strategie. Es ist wichtig, dass man als Jungunternehmen gut überlegt, ob der Schweizer Markt gross genug ist, um zu wachsen. In unserem Fall ist das nicht gegeben. Die USA sind unser Zielmarkt im Ausland. Welche Ihrer Produkte wurden ausgezeichnet? Jamailah Grand Cru Olivastro aus Italien und Jamailah Grand Cru Mytilini von der Insel Lesbos in Griechenland konnten in New York überzeugen. Beides sind unsere Topseller. Wir suchten in den Mittelmeerländern nach seltenen einheimischen Olivenölsorten und fanden Produzenten, die nach ursprünglichen Anbaumethoden hervorragendes Olivenöl produzieren. Alleine in Italien haben wir 30 Sorten geprüft, bis wir auf die Sorte Itrana gestossen sind. Diese seltene Sorte gedeiht am Fuss der Abruzzen. Und was ist der Beitrag von Jamailah? Jamailah Switzerland fokussiert auf die qualitative Optimierung. Die Olivenbäume wachsen in Mittelmeerregionen, die aufgrund der klimatischen Verhältnisse für Bio­a nbau besonders geeignet sind. Unsere Olivenöle sind sortenrein und stammen ausschliesslich aus biologischem und ökologisch nachhaltigem Anbau. Wie sieht die Zusammenarbeit mit den Produzten Ihrer Olivenöle aus?

In enger Zusammenarbeit mit den Produzten haben wir Anbau, Pflückmethoden und die Pressung optimiert, um aus diesen hervorragenden Sorten ein Olivenöl zu produzieren, welches sich international mit den Besten messen kann. Wir prüfen die Qualität vor Ort, importieren die Olivenöle in die Schweiz und füllen sie ab. Was zeichnet die Herstellung erstklassiger Olivenöle aus? Erstklassige Olivenöle müssen fehlerfrei sein. Dies bedeutet, dass sich keine Eigenschaften von unzulässiger Verarbeitung nachweisen lassen dürfen. Nach der Ernte müssen Oliven sofort gepresst werden. Dauert dieser Prozess zu lange, fängt die Olive an zu oxidieren, und das aus ihr gewonnene Öl weist eine minderwertige Qualität auf. Was macht den Geschmack erstklassiger Olivenöle aus? Das sensorische Profil von Olivenöl ist äusserst weitreichend. Es reicht von Apfel, Baumnuss, Artischocken über frisch geschnittenes Gras und weitere Geschmacksnoten, die sich in erstklassigem Olivenöl erkennen lassen. Oliven­ öle aus Massenproduktion sind Gemische von Sorten aus verschiedenen Ländern. Die feinen Nuancen der spezifischen Olivensorten gehen im Gemisch verloren. : : www.jamailah.com : :

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Genuss

BUSINESS-LUNCH-TIPPS BEST OF SWISS GASTRO PRÄSENTIERT DIE ETWAS ANDEREN

In Zürich geht es zurück zu regionalen Produkten: Auf den Teller kommen Fische aus heimischen Gewässern und Gemüse von Zürcher Bauern. Für ein Business-Lunch mit Ausblick geht es entweder auf eine Rooftop-Bar mit ausgefallenen Drinkkreationen oder in ein Café mit Blick in den Park. von Manuel Gamma

Restaurant parkhuus, 80 02 Zürich Das Restaurant parkhuus setzt auf heimische und nachhaltige Produkte, die ihren Ursprung in Wald, Wiese oder Wasser haben. Um zu wissen, wo das Essen herkommt, wird ganz am Anfang angesetzt. Die Küche geht selber zum Fischen, Sammeln und Jagen; im Wald, auf Feldern, in Seen und Flüssen. Das Resultat: Spitzenküche mit einer klaren Haltung. Teil des Konzeptes ist es auch, dass zu jedem Gourmet-Gericht der Sammler, Jäger oder Fischer seine Geschichte vom respektvollen Umgang mit Natur und Tier erzählen kann: Gerichte mit Schweizer Geschichte. : : bosg.ch/6373 : :

ooo Rooftop Restaurant, 80 01 Zürich Das ooo Rooftop Restaurant ist ein Penthouse mit Terrasse hoch über der Bahnhofstrasse. Ein kosmopolitisches Bar- und Gastrokonzept bringt hier den anspruchsvollen Gast dem Genusshimmel ein gutes Stück näher. Hier feiern Weltstars nach ihren Konzerten im Letzigrund ihre geheimen Afterpartys. Namen werden natürlich nicht erwähnt. Der Grund ihrer Location-Wahl wird aber schnell klar. Die Fusion-Delikatessen direkt vom Wagen auf Degu-Teller sind hitverdächtig. Und an der stylishen Bar werden die wohl verrücktesten Drinks der ganzen Limmatstadt kreiert. : : bosg.ch/6421 : :

PURO – The Social Club, 80 01 Zürich Sich austauschen, miteinander feiern, sich etwas Gutes tun – das ist PURO. Ob bei einem Drink oder gutem Essen, ob drinnen an der Bar, im Living Room oder draussen auf der schönen Terrasse. Jeder ist willkommen. Der Social Club setzt auf hohe Qualität und legt Wert auf Regionalität wie Fische aus dem Zürichsee, ausgewählte Spezialitäten vom Markt am Bürkliplatz oder Milch und Käse von Zürcher Bauern. Ein besonderer Genuss ist auch die eigens für das Lokal kreierte Kaffeemischung. Alles wird frisch vor Ort und mit viel Leidenschaft zubereitet. : : bosg.ch/6323 : :

Café Z am Park, 80 03  Zürich Das Café Z am Park ist eine Plattform für innovative Design-Lösungen, besten Kaffee, ausgedehntes Brunchen am Wochenende und eine marktfrische Bistro-Küche. Neben einem hervorragenden Kaffee gibt es täglich ein frisches Mittagsmenü, hausgemachte Burger und Croques in vielen Variationen. Das helle Interieur, die Aussicht auf die Fritschi-Wiese und ein unkompliziertes Angebot, das auch als Take-Away mitgenommen werden kann, laden ein zu verweilen und die lebhafte Stimmung im Quartier zu beobachten. Und das alles für ein bescheidenes Portemonnaie. : : bosg.ch/6414 : :

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‘Immer kochendes Wasser zur Hand, das empfand ich als sehr praktisch.’

DER KOCHEND-WASSER-HAHN Mit einem Quooker im Haus hat man immer 100°C kochendes Wasser verfügbar. Der Quooker Flex verfügt ausserdem über einen flexiblen Zugauslauf für warmes und kaltes Wasser. Er ist vielfach einsetzbar und äusserst sicher im Gebrauch. Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns unter 043 4112030 oder besuchen Sie www.quooker.ch


Genuss

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Teambildung beim Kochen.

Teambildung nach Rezept Jane Fine Food

Die sympathische Australierin Jane Ingold bietet in ansprechender und entspannter Atmosphäre in ihrem Studio Jane Fine Food «Chef’s Kitchen»-Kochkurse an. Ob Team-Events, Geburtstage oder einen gemeinsamen Kochabend unter Freunden – die Chefköchin führt die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in eine inspirierende Kochwelt der Sinnesreize ein. INTERVIEW MIT JANE INGOLD von Lone K. Halvorsen

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ereits in jungen Jahren entdeckte Jane Ingold ihre Leidenschaft Food Styling. Mein Hauptfokus liegt jedoch auf den Team-Events und fürs Kochen und für gutes Essen. Knappe 20 Jahre jung begann kleinen, privaten Events. sie ihre Kochlehre, was der Beginn einer grossen Leidenschaft werden sollte. Um die Welt der Kochgenüsse Die Kochkurse «Chef‘s Kitchen»; darf hier nur der zu entdecken und zugleich ihr Wissen über Essen zu verChef den Kochlöffel schwingen? «Menschen, die tiefen, ging sie Mitte der Neunzigerjahre auf eine Europa- gemeinsam kochen, Das Ziel in meiner Küche ist, das hier jedermann den reise, die schlussendlich mit dem Heiraten ihres lang- sprechen ganz an- Kochlöffel mit meiner Hilfe schwingen soll. So sehr ich jährigen Brieffreundes Thomas und einer Kochkarriere ders miteinander.» das Kochen liebe, die grösste Freude habe ich, wenn ich in der Schweiz enden sollte. Heute ist sie stolze Untergemeinsam mit anderen kochen kann. nehmerin und Besitzerin von Jane Fine Food, und sie vermag es, mit ihrer australisch-asiatischen Crossover-Küche ihren geschätzten Kunden ein Kann das gemeinsame Kochen Menschen näher zusammenbringen kleines Stück ihrer Heimat Sydney zu überbringen. und einen positiven Beitrag zur Teambildung leisten? Es ist faszinierend zu sehen, wie einzelne Teilnehmer einer Gruppe sich «Geschäftsführer»: Welches Portfolio bietet Jane Fine Food den kulinabeim Eintreffen in meiner Küche verhalten. Wenn ich die Teilnehmer rischen Kunden an, und wo liegt der Hauptfokus? begrüsse, ist die Gruppendynamik meist sehr deutlich zu erkennen. Jane Ingold: Jane Fine Food bietet alles an, was mit Kochen zu tun hat; Während viele sich nervös im Hintergrund verstecken, hat es in einer ob Team-Events, privater Kochabend, Kochschule, Catering oder auch Gruppe meist auch ein paar Extrovertierte dabei, die bereits bei Ankunft

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den Chefkoch spielen. Für mich ist es eine Herausforderung, die Gruppen in Zweiergruppen einzuteilen, denn beim Kochen muss man miteinander und nicht gegeneinander arbeiten. Menschen, die gemeinsam kochen, sprechen ganz anders miteinander. Das Rezept muss gemeinsam verstanden werden, bevor überhaupt das Kochen beginnt. Sie müssen zusammenarbeiten und die kleinen Probleme, die während eines Kochprozesses entstehen können, gemeinsam lösen, bevor sie am Ende das Gericht perfekt auf dem Teller servieren. Die grosse Belohnung ist, wenn man sieht, dass die Teilnehmer während des Kochens immer näher zusammenkommen und gleichzeitig etwas Schönes miteinander erleben. In diesem Sinne kann das Kochen absolut einen positiven Beitrag zur Teambildung leisten. Können Sie uns das Geheimnis Ihrer Koch-Welt beschreiben? Ich bin eine leidenschaftliche Köchin und ich liebe meinen Job. Menschen zu begegnen, ist für mich etwas sehr Schönes, und wenn ich meine Leidenschaft für das Kochen mit anderen Menschen teilen kann, ist das für mich wundervoll. Wenn ich ihnen zudem ein paar Tipps mit auf den Weg geben kann, wie man schönes und einfaches Essen zubereitet, habe ich mein Ziel erreicht. Kann der Kunde selbst entscheiden, was gekocht werden soll? Meine Gäste können zwischen drei verschiedenen Preiskategorien wählen, und jede Kategorie hat drei bis vier verschiedene Fusion-Style-Menüs. Wenn der Kunde etwas anderes möchte, besprechen wir das, und so kommen auch häufig neue Ideen zustande.

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Welche Bedeutung haben Gewürze für Sie? Ich habe viele Jahre als private Chef köchin für Familien gearbeitet, und zugleich habe ich Lunch-Catering gemacht. Zu dieser Zeit habe ich sehr viel alleine und mit wenigen und eher simplen Ingredienzen gekocht. Hier in meinem Kochstudio wurden die Gewürze für mich sehr wichtig, denn ich habe erfahren, wie ich anhand von Gewürzen Gerichten mit den gleichen Bestandteilen eine komplett andere Stilrichtung geben kann. Haben Sie ein Lieblingsgewürz? Mein Lieblingsgewürz ist Zitronenmyrte, welche zu einem der Grundgewürze der australischen Küche gehört. Es eignet sich hervorragend für Fisch und Poulet. Wie gehen Sie bei der Komposition eines Gerichtes vor? Wenn ich neue Rezepte respektive eine neue Idee ausprobieren möchte, versuche ich immer aus Farben, Geschmäckern und Texturen eine Einheit entstehen zu lassen, die miteinander harmoniert und sich ergänzt, um schlussendlich einen kulinarischen Glanzpunkt hervorzubringen. Was ist Ihre Lieblingsfarbe auf dem Teller? Nicht nur eine einzelne Farbe auf dem Teller ist schön, sondern ein Arrangement aus mehreren Farben

JANE FINE FOOD Jane Ingold Erlachstrasse 46 CH-8003 Zürich Telefon +41 (0) 79 759 81 15 info@janefinefood.com Die leidenschaftliche Chefköchin bei der Arbeit.

: : www.janefinefood.com : :

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Genuss

Japan in der Flasche akari taste

Traditionell kommt in der Schweiz ein Salat mit French oder Italian Dressing daher. Es ist Zeit für etwas Neues. Das dachten sich auch die Gründer von akari taste und machten aus dem kleinen Label Kabuki eine grosse Marke für japanische Dressings. Im Interview erklärt der Geschäftsführer Roman Donzé das Rezept für ihren Erfolg. Interview mit Roman Donzé von Freya Mohr

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apanische Küche – da kommt einem als Erstes Sushi in den Sinn, vielleicht noch Sashimi oder auch Wasabi. Aber grüner Salat mit Sesam-Dressing? Das Schweizer Unternehmen akari taste mischt den Dressing-Markt auf, damit japanischer Dressing bald in einem Atemzug mit Italian und French Dressing genannt wird. Akari bedeutet im Japanischen hell, Erfolg, Mond; ein Wort mit vielseitiger Bedeutung. Das ist genau das, wofür akari taste mit ihren Dressings steht: Vielseitigkeit. Ihre Dressings sind charakteristisch für Japan. Mal intensiv, mal würzig im Geschmack, mitunter auch süss und fruchtig. Ein Dressing, das vielfältig in der Küche einsetzbar ist – nicht nur zum Verfeinern von Salat. «Geschäftsführer»: Aus Japan kennt man vor allem Sushi und Wasabi. Wie kann ich Ihre Sauce da einordnen? Roman Donzé: Diese Dressings sind auf Basis von Sojasauce. Das ist das Typische aus Japan. Salat essen Japaner eigentlich erst seit dem Zweiten Weltkrieg. Deshalb nutzen sie diese Saucen nicht nur für Salat, sondern auch für Fisch, Fleisch und zum Würzen. Sie sind sehr vielseitig einsetzbar. Viele Leute benutzen sie auch zum Sushi-Dippen – wenn ihnen das Sushi-­ Wasabi zu scharf ist, nehmen sie einfach unser Sesame Wasabi Dressing. Welches war das erste Dressing in der Kabuki-Familie? Das waren die drei mit Sesam: das Sesame Dressing, das schwarze Sesame Dressing und das Sesame Wasabi Dressing. Nach der Firmenübernahme ging es weiter mit dem Classic Dressing, das ist ein Zwiebeldressing. Auch sehr typisch. Vom Bekanntheitsgrad her ist das Zwiebeldressing

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bei uns mit einem Italian Dressing zu vergleichen und das Sesame Dressing mit dem French Dressing. Jetzt haben wir noch ein Joghurt Curry Dressing mit veganem Sojajoghurt, weil Curry auch sehr stark in der japanischen Küche vorkommt. Und zwei fruchtige: Mango Szechuan und Cherry Umeshu. Ein japanisches Dressing in der traditionellen Schweizer Küche zu etablieren, stelle ich mir mitunter schwierig vor. Welchen Herausforderungen haben Sie sich zu stellen? Ein japanisches Dressing hier zu etablieren, ist schwierig. Aber die Japaner und Schweizer sind in vielen Sachen sehr ähnlich. Schweizer mögen sehr gerne Sesam. Wenn sie die Dressings einmal ausprobiert haben, dann sehen wir das an unseren Verkaufszahlen. Auch immer im Frühling, wenn die Saison für Salate ist, haben wir höhere Absatzzahlen. Aber im Vergleich zu normalen Salatsaucen-Manufakturen sind unsere Schwankungen gering. Kabuki-Dressings werden das ganze Jahr über eingesetzt. Wie kann ich das Dressing in meiner Küche einsetzen? Nur zu japanischen Gerichten? Absolut nicht. Wir müssen natürlich den Kunden erklären, was sie alles mit diesen Dressings machen können. Das geht von Fisch, Pasta, Reis und Couscous bis zu Gemüse, das sich direkt in der Pfanne erwärmen lässt, weil die Dressings so viel Sojasauce beinhalten. Sie werden sehr gut angenommen, weil sie vielseitig einsetzbar sind und lecker schmecken. Es gibt Leute, die machen mit dem Black Sesame Dressing sogar Schokoladenkuchen, einfach, um den Geschmack vom Sesam hervorzuheben.


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Roman Donzé ist Geschäftsführer von akari taste und Japan-Fan.

Gerösteter Rot- und Federkohlsalat plus Sesame Wasabi Dressing – eine Geschmacksexplosion.

Sesame Dressing passt zu einem Salat aus Jungspinat und Kichererbsen.

Also es gibt nichts, was nicht geht mit diesen Saucen. Das macht es so extrem spannend für uns, zu hören, was die Kunden alles mit denen anstellen. Japaner essen natürlich am liebsten Algensalate mit diesen Dressings oder marinierten Fisch mit Reis. Das heisst, diese Dressings gibt es auch so in Japan? Ja, diese Rezeptur kommt aus dem japanischen Restaurant Kabuki in Bern. Dort war es die Haussauce des Besitzers Shinji Tanaka. Der Japaner kam vor etwa 40 Jahren in die Schweiz und hat diese Saucen für den Schweizer Markt entwickelt und die Produktion aufgebaut. 2008 haben Sie den Dressing-Betrieb übernommen. Das war vor zehn Jahren – was hat sich seitdem verändert? Nach der Übernahme haben wir sogleich die Geschmacksverstärker rausgenommen. Weiterhin produzieren wir diese Saucen direkt hier in der Schweiz, das ist unser Markenzeichen. Um das Angebot der Kabuki-­ Familie abzurunden, haben wir verschiedene zusätzliche Dressings entwickelt. Wir bieten jetzt auch zwei fruchtige Dressings an: einen mit Mango und Szechuanpfeffer und einen mit Cherry und Umeshu, ein japanischer Pflaumenwein. Bei der Weiterentwicklung richten wir immer ein Auge nach Japan. Ich selber bin ein grosser Fan des Landes und vom Kulinarischen her, ist die Küche für mich eine der besten der Welt. Deshalb diese Liebe und Freude zu Japan und zu diesen Dressings. Und jetzt dürfen wir wirklich zurückschauen: Wir sind sehr stark geworden im Bereich Dressings und mischen auch für zahlreiche Grossbetriebe und Kleinbetriebe ihre Hausdressings.

Das sind dann auch japanische Saucen? Nein, wir machen die unterschiedlichsten Dressings für andere Betriebe. Wir haben einen Maschinenpark übernommen, und nur mit einem Dressing kann man diesen nicht auslasten. Deshalb lag es auf der Hand, dass wir auch für andere Kunden Dressings machen. Zudem sind wir stark im Abfüllen der Saucen. Die Gesellschaft von heute lebt gesund und ernährt sich immer bewusster. Stichwort vegan und vegetarisch. Wie antworten Sie mit Ihren Dressings auf diesen Trend? Wir mischen authentisch. Das heisst, wir pasteurisieren nicht. Wir machen eine natürliche Sauce mit natürlichen Zutaten – ohne künstliche Zusatzstoffe, ohne Geschmacksverstärker und ohne Konservierungsstoffe. Ausserdem haben die Japaner mit Milchprodukten nicht viel am Hut. Sie haben zwar Milch, aber nicht so standardmässig wie bei uns. Deshalb sind all unsere Kabuki-Dressings vegan.

AKARI TASTE Steinackerstrasse 11 CH-8302 Kloten Telefon +41 (0) 43 817 44 22 info@akaritaste.ch : : www.kabukidressing.ch : :

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Genuss Exotische Raritäten

Pinke Träume Wenn Sie Äpfel, Bananen und Birnen langweilig finden, lassen Sie sich doch einfach von diesen pinken raritäten inspirieren. Vielleicht Kennen Sie auch bereits eine davon? Die Vielfalt der Natur ist nämlich immens. Im Speziellen in der Pflanzenwelt hat sich die Erde eine pompöse vielfalt ausgedacht mit allerlei Farben, Gerüchen und interessanten Geschmacksnoten.

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1 | Purple Yams Lila Yams, auch Yam oder Yamswurzel genannt, ist ein Knollenwurzel­ gemüse mit seinen Ursprüngen in den asiatischen Tropen. Purple Yams ist schon seit der Antike beliebt. Die Schale der Yamswurzelknolle ist braun bis dunkelbraun, innen ist sie lavendelfarben, kann aber bis ins tiefe Lila tendieren. Vom Geschmack her erinnert die Wurzelknolle des Yams an Kartoffeln oder auch Esskastanien. Man beschreibt das Geschmacksfeld als eher süsslich, es ist aber keine Süsskartoffel. Auf keinen Fall sollte man die Yams roh verzehren, da sie eine toxische Wirkung besitzt. Die Wurzel der Yams lässt sich ähnlich wie Kartoffeln zubereiten. Als besondere Delikatesse gelten Eintöpfe aller Art. Yams kann zudem frittiert oder im Ofen gebacken werden. Als Snack, ähnlich wie Chips, schmeckt die Wurzel in dünn gebackenen Scheiben prima und ist etwas fürs Auge. In den Philippinen wird Yams auch oft gekocht oder als eine süsse Marmelade namens «ube halayá» als Brotaufstrich verwendet. Als Heilmittel wird die Yams immer beliebter, jedoch sollte man unbedingt den Rat eines Fachmannes einholen, da auch ihre Nebenwirkungen nicht zu unterschätzen sind.

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2 | Ruby Rosa Darauf hat die Welt gewartet: Kaum zu glauben, aber die gewohnte Farbpalette unserer Scho­koladen ist erweitert worden: Rosa! Anfang September präsentierte der Schweizer Schokoladenhersteller Barry Callebaut der Welt die neue Sorte «Ruby» in Shanghai. Die rosafarbene Schokolade wird aus der Ruby-Kakaobohne gewonnen. Sie hat einen intensiven Geschmack und eine charakteristische rötliche Farbe. Somit kann auf Farbstoffe aller Art sowie Beerenaromen bei der Produktion komplett verzichtet werden  – die Farbe und der Geschmack seien somit vollkommen natürlich. Wann auch wir sie testen können, steht leider noch nicht fest.

3 | Pink Pineapple Eine neue Ananas wurde als Testkultur auf Plantagen von Dole und Del Monte in Hawaii und Costa Rica angebaut und nun in den Vereinigten Staaten zum Verzehr zugelassen. Um die rosa Färbung und die Süsse zu erhalten, wurde die Ananas genetisch verändert. Wie genau, bleibt das süsse Geheimnis von Del Monte. Junge Früchte produzieren in grosser Menge ein Pigment namens Lycopen. Lycopen gehört zur Klasse der Carotinoide und besitzt aufgrund seiner Polyen-Struktur eine rote Farbe, welche zum Beispiel auch den Tomaten ihre charakteristische Färbung verleiht. Es ist als Lebensmittelfarbstoff in der EU zugelassen. Beim normalen Reifeprozess wird dieses Pigment durch Enzyme oder Proteine in der Ananas in gelbe Carotinoide umgewandelt, wodurch die Ananas die gelbe Farbe, die wir gewohnt sind, bekommt. Durch ein spezielles Verfahren konnte nun die Wirkung dieser Enzyme bzw. Proteine fast voll­ ständig gehemmt werden, sodass die Färbung des Lycopen während des Wachstums erhalten bleibt. Die rosa Ananas ist geboren.

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Deine Brand-Social-Media-Plattform Lass dich von Brands, Experts, Stores und Community inspirieren!

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Genuss

Einladend und gemütlich ist das Innenleben der Bar.

Ganz im Trend von hell bis dunkel The International Beer Bar

Craft Beer ist im Trend. Um eine Bar erfolgreich zu führen, braucht es trotzdem innovative Ideen und eine kontinuierliche Weiterentwicklung. Im Interview spricht The-International-Beer-Bar-Mitgründer und Inhaber, Christian Langenegger, über den Umbau der Bar und die Finanzierung über Crowdlending. Interview mit Christian Langenegger von Manuela Olgiati

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he International Beer Bar in Zürich ist ein Ort der Begegnungen. Qualitäts- und Craft-Biere aus ganz Europa werden hier ausgeschenkt. Christian Langenegger, ein Schweizer, der in Kanada aufwuchs, entwickelte mit seinen Geschäftspartnern das besondere Konzept seines Gastrobetriebs. Innovative Ideen zeigen den Erfolg. «Geschäftsführer»: Herr Langenegger, bitte sagen Sie uns, wer Sie sind, und was hat es mit The International Beer Bar auf sich? Christian Langenegger: Mit zwei Kollegen zusammen, Michael Jones und Suresh Pillai, gründete ich die Bar. The International Beer Bar wurde Ende 2014 eröffnet und hat sich innert dreier Jahre etabliert. Das grosse Sortiment an Bieren und das Ambiente locken Zürcher und Auswärtige in Scharen an. Es war ein Glücksfall, dass wir an diesem Standort fündig wurden. In der Nähe des Riff-Raff-Kinos in der Luisenstrasse im Kreis 5 besuchen Stammgäste unsere Bar. Im Sommer öffnen wir die grosse Fensterfront zum Garten und bieten weitere Sitzplätze. Dieser Ort ist einzigartig, um zusammen mit Freunden an lauen Sommerabenden zu entspannen. Wie sieht die Craft-Beer-Szene in der Schweiz aus? Der Markt für Craft Bier wächst, und wir arbeiten Hand in Hand mit Brauereien. Dies zeigt sich in der Vielfalt. Das Craft Beer ist ein alkoholhaltiges Bier, das eine unabhängige Brauerei handwerklich erzeugt hat. In Zürich gibt es Bedarf an Qualitätsbieren. Und wenn man diese in passender Atmosphäre geniessen darf, ist das Kulturgut. Die Bar mit

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über 80 Craft Bieren aus ganz Europa ist beliebt bei unseren Gästen ab 18 Jahren. Auch für jene, die neugierig geworden sind, das Lokal zu erkunden. Unsere wahre Leidenschaft steht voll und ganz hinter unserem Konzept: Bier in allen Variationen zu geniessen. Letztes Jahr ist die Erzbierschof AG Konkurs gegangen. Was bedeutet das für Sie? Die Erzbierschof AG wollte mit einem Sanierungsplan den Konkurs abwenden und sich von allen vier Lokalen trennen. Das war für uns ein Schock! Craft-Bier-Bars sind ein bisschen wie Autohändler. Wenn es einem schlecht geht, geht es vielleicht der Industrie schlecht. Plötzlich hatten wir Angst, dass das Interesse an Craft Bier in der Schweiz fehlt. Doch der Wettbewerb ist gut für Geschäfte und besonders für Kunden. Kurz nachdem der Erzbierschof zumachte, eröffnete The Ale House in der Nähe der Universität Zürich. Also gibt es doch eine Nachfrage für Craft Bier. Weshalb haben Sie sich für einen Umbau der Bar entschieden? Als wir das Lokal eröffneten, erhielten wir einen Mietvertrag über fünf Jahre. Gestartet sind wir mit sehr wenig Anfangskapital. Wir machten uns deswegen keine Sorgen. Die Freude an dieser Arbeit ist nach wie vor unsere Motivation. Im ersten Jahr arbeiteten wir noch mit einem Verlust. Nachdem wir im Herbst 2015 die Seite der Bar renoviert hatten, blieben die Kunden länger und konsumierten mehr. Dadurch konnten wir im zweiten Jahr eine ausgeglichene Rechnung schreiben, und nun gibt es einen kleinen Aufwärtstrend. Weil wir eine Spezialitätenbar sind, brauchten


Jochen Gsell

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Wie wird sich der Markt für Craft Beer weiterentwickeln? Die Biervielfalt ist gewaltig. In den USA sind es rund 2 500 Brauereien. Auch in England, Deutschland, Belgien, Italien und in Südamerika steigt die Zahl der Mikrobrauereien laufend an. In der Schweiz sind es rund 600 Kleinstbrauereien, die den Markt beleben. Durch die Vielfalt der Rohstoffe und Rezepte gibt es eine endlos reiche Vielfalt an Differenzierungsmöglichkeiten. Tausende von Brauern entwickeln so immer neue spannende Biere – das beliebte Craft Beer. Unsere Begeisterung dafür ist ungebrochen gross.

The International Beer Bar Luisenstrasse 7 CH-8005 Zürich beers@theinternational.ch

Glauben Sie wirk lich, dass der Umbau die Zahlen positiv beeinf lusst? Ja, das erlebten wir beim ersten kleinen Umbau der Bar. Wir sind mit einer Crowdlending-Kampagne von 3circlefunding.ch sehr gut gefahren. Es bietet viel Freiheit für Kreditnehmer und -geber. Wir überlegten zwar, weitere Investoren an Bord zu holen. Davor schreckten wir zurück. Wichtig sind uns autonome Entscheidungen. Aber wir wollten mehr tun und die Bar für die Gäste und unsere Unterstützer komfortabler machen. Anstatt einen Kredit von einer Bank einholen zu müssen, hat uns das Crowdlending überzeugt. Im Nu meldeten sich 19 Geldgeber, darunter solche, die wir nicht einmal als Stammgäste kannten. Das hat uns gefreut. In kurzer Zeit kamen 102’000 Franken zusammen. Das Geld zahlen wir innert fünf Jahren zurück. Ende September ist das erste Jahr schon vorbei.

Nadia Quinn

wir etwas länger, um wirklich gut anzukommen. Inzwischen haben wir viele Abläufe optimiert. In unserer Bar ist es eng, es gibt wenig Platz. Das wollten wir ändern. Wir hatten uns überlegt, wie wir mehr Raum auf der Vorderseite der Bar gewinnen können, um diese gemütlich einzurichten. Wir haben beschlossen zu modernisieren und zu renovieren, um sie attraktiver zu machen. Wir bieten ein hochwertiges Produkt an – die Atmosphäre soll dieser Qualität entsprechen. Energiekosten sollten zudem gesenkt werden. Und da war noch die Frage nach der Finanzierung.

Adrian Rosu

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Sind Sie schon fertig mit dem Umbau? Nein, noch nicht. Im Herbst haben wir zusammen mit der Holzwerkstatt Schmocker aus dem Emmental den Garten neu gestaltet. Im März dieses Jahr haben wir endlich einen neuen Bierkühlschrank bekommen. Die neue Gestaltung des Innenraums soll Anfang Juni fertig sein. Sie führen ein abwechselndes Sortiment. Wie gross ist die Herausforderung, an das Bier zu kommen? Das Craft Beer erlebt in der Schweiz einen Boom. Die Nachfrage wird immer grösser. Wir erleben eine wahre Bierkultur mit dem besten und frischesten Bier in Zürich: Jede Woche bekommen wir rund zehn neue Biere. Hopfenintensive Biere muss man frisch trinken. Diese werden ein bis zwei Wochen nach dem Abfüllen geliefert und sind jeweils innert dreier Wochen total ausverkauft. Durch dieses hohe Qualitätsniveau zeichnen wir uns dank der Kundschaft und der Bierbrauer besonders aus. Wir kommen an diese ausgewählten Biere, weil wir, und besonders Aidan Wind, unser Bar-Manager, eine gute persönliche Beziehung zu den Brauereien pflegen. Das nutzen wir für Events, monatlich laden wir Brauer ein.

Christian Langenegger, Mitgründer und Inhaber The International Beer Bar.

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Genuss Acla da Fans

Die Kunden kulinarisch überraschen Seit 18 Jahren ist Bettina Zannier Geschäftsführerin des Einkaufscenters Acla da Fans in der zollfreien Zone Samnaun. Sie ist nicht nur ein glücklicher Familienmensch, sondern auch eine äusserst erfolgreiche Geschäftsfrau. von Lone K. Halvorsen

Alles, was das Herz begehrt, finden die Kunden in der Acla da Fans.

Im hauseigenen Restaurant sorgt die Acla für das leibliche Wohl der Gäste.

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genuss Ich arbeite leidenschaftlich gerne. Daran ist vor allem meine tolle Crew «schuld» und die vielen interessanten und interessierten Kunden, die ich tagtäglich bei uns begrüssen darf.» Dass Bettina Zannier ihre Arbeit Spass macht, liegt aber auch am Sortiment, das sie selber gestalten kann. Da finden sich lokale, kulinarische Spezialitäten, Schokolade in Hülle und Fülle, Slow-Food, eine trendige Accessoires-Abteilung mit Handtaschen, Schals, Brillen, Uhren, Spielwaren und Messern. Mit von der Partie sind selbstverständlich die Evergreens und klassischen Duty-free-Produkte wie Tabakwaren, Spirituosen und das ganze Parfümerie-Sortiment, dem die Acla eine ganze Welt widmet.

362 Tage Duty-free In der Acla da Fans ist jeden Tag etwas los. Und es sind viele Tage, denn das zollfreie Einkaufscenter ist an 362 Tagen im Jahr geöffnet. Die Acla beschäftigt 28 Voll- und Teilzeitangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Detailhandel in Samnaun unterliegt saisonalen Schwankungen, aber auch die einzelnen Tage unterscheiden sich. Bettina Zannier beginnt jeden Tag mit einem Rundgang im Geschäft und bespricht sich regelmässig mit ihren Teamleadern. «Mir ist es wichtig, dass wir eine Linie haben und alle an einem Strang ziehen», sagt die begeisterte Geschäftsleiterin. «Ich habe meist ganz klare Vorstellungen, bin aber stets auch für Inputs offen.» Das zollfreie Einkaufscenter ist ein 7-Tages-Betrieb mit einer Tankstelle und einem Selbstbedienungsrestaurant– notabene alles zu Duty-­f ree-Preisen. Ungefähr 60 Prozent der Gäste kommen aus dem Euro-Raum, daher ist die abenteuerliche Schweizer Zufahrtsstrasse, die Samnaunerstrasse, die Lebensader des Geschäfts. Und wie sieht so ein typischer Warenkorb eines durchschnittlichen Kunden aus? Bettina Zannier zögert nicht: «Zollfrei-Produkte: Tabakwaren, Spirituosen und Produkte aus der Parfümerie sind ganz klar der Renner. Und die meisten tanken auch noch. Auch aus der näheren Umgebung kommen viele hierhin zum Tanken.»

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Whisky Events Spezialisiert hat sich die Acla da Fans vor über 20 Jahren auf Single Malt Whiskys. Die Whiskys verkaufte Zannier anfangs ausschliesslich im Geschäft. Bald schon besuchte man mit den edlen Tropfen die diversen Whisky-Messen in der ganzen Schweiz. Nicht lange, und es wurde ein umfassender Online-Shop eingerichtet. Über 600 Single-Malt-Abfüllungen – der Shop kann sich sehen lassen! Beinahe Kult-Status haben die regelmässigen Acla-Tastings in Wallisellen. Aber auch das war für die Whisky-­Begeisterten noch nicht genug: Seit ein paar Jahren hat sich die Acla da Fans als unabhängige Whisky-Abfüllerin mit eigenen limitierten Serien und Labels einen Namen gemacht. In Zukunft will Bettina Zannier das Single-­Malt-Whisky-Projekt noch weiter ausbauen. Handeln und verkaufen liegt ihr im Blut. «Ich finde es das Coolste, und bin darum von ganzem Herzen Beraterin und Verkäuferin.» Sie möchte ihre Kundinnen und Kunden bei jedem Einkauf mit einem Supplement überraschen. «Ziel ist es, dass sie unser Geschäft immer mit einem Mehrwert verlassen – einmal mit einer netten Geste, einem Degustations-Erlebnis, einer Idee, einem speziellen Service oder mit einem tollen Produkt.» Und es sind nicht nur weitere Whisky-Events in Planung, sondern auch für das übrige Acla-Sortiment sind spezielle Events vorgesehen. Vor allem die Sonntage stehen im Fokus. An den besten Verkaufstagen der Woche will Bettina Zannier das Kauferlebnis in der Acla da Fans zusätzlich inszenieren. Es gibt keinen Zweifel daran, dass es ihr und ihrem Team gelingt. Bettina Zanier und ihr Team freuen sich auf jeden Besuch im zollfreien Einkaufscenter Acla da Fans.

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Bettina Zannier ist Geschäftsführerin der Acla da Fans.

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Mobilität

70 Jahre Porsche Legenden zum Anschauen

Vor sieben Jahrzehnten rollte mit einem 356 Roadster der allererste Porsche auf die Strasse. Den Aufstieg der Marke vom Nischenhersteller hin zum weltweit präsenten und erfolgreichen Produzenten sportlicher Fahrzeuge mit höchstem Anspruch zeichnet ein neuer Bildband zum runden Geburtstag nach. von Andreas Faust

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ind wir einmal ehrlich – ein 70. Geburtstag ist noch lange kein Jubiläum. Diese Einstufung behalten wir uns dann doch lieber einem Vielfachen eines Viertel­jahrhunderts vor. Aber das hält natürlich niemanden in Zuffenhausen vom Feiern ab: Porsche feiert in diesem Jahr diesen runden Geburtstag: Am 8. Juni 1948 wurde der allererste Porsche unter diesem Markennamen eingelöst. Ein 356 Roadster, die Nummer 1 einer langen Reihe von Modellen und Motorsporterfolgen.

Ein Traum Mit dem 356er verwirklichte sich Ferry Porsche seinen Traum vom sportlichen Fahren. Doch das Fundament des Sportwagenbauers bildet das Lebenswerk von Professor Ferdinand Porsche. Er konstruierte schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts wegweisende Automobile, vom Lohner-­Porsche als erstem Elektroauto mit Radnabenantrieb über den ersten benzinelektrischen Hybridantrieb bis hin zum sogenannten «Berlin-­ Rom-Wagen» als Prototyp eines Sportwagens. Das Nachfolgemodell des

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Mobilität

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356, der von Ferry Porsches Sohn Ferdinand Alexander entworfene Porsche  911, verhalf dem Unternehmen endgültig zum Durchbruch. Der Zweitürer, dessen Silhouette angeblich jedes Kind heute kennt, wurde inzwischen mehr als eine Million Mal gebaut. Sein Ruf ist bis heute ungebrochen. Mehrfach zur Ablösung vorgesehen, konnten weder die Transaxle-Modelle 924, 944 und 928, noch der mit Volkswagen produzierte 914 an seinem Nimbus kratzen.

Global aufgestellt Erst als Porsche ab 2002 mit der ersten Cayenne-Generation sich auch im SUV-Bereich engagierte, erwuchs ihm zumindest hinsichtlich der Produktionszahlen ein Konkurrent. Vor allem mit der viertürigen Limousine Panamera und dem Macan hat sich Porsche inzwischen global gut aufgestellt. Und ab 2020 wird das erste rein elektrische Modell der Marke den Aufbruch in die Zukunft symbolisieren. Aber der 911 bleibt die Ikone der Marke.

Mythen in der Praxis Zum runden Geburtstag gehört natürlich die passend euphorische Würdigung in Buchform mit dem Band «Porsche 70 Jahre». Auf 256 Seiten präsentiert Randy Leffingwell, Historiker, Illustrator und vor allem Porsche-Spezialist, die Geschichte der Marke. Nicht als trockene Geschichtsübung und blosse Aneinanderreihung von Zahlen, Daten und Fakten, sondern anhand jener Modelle, die Höhe- und Wendepunkte der Markengeschichte markieren – vom Urahn 356 bis zum Elektro-­ Prototyp Mission E. Und natürlich inklusive der Motorsport-Ikonen wie den Modellen 904, 962 oder den Le-Mans-Monstern der 917erReihe. Zeitgenössische Fotos und seltenes historisches Bildmaterial begleiten die Analyse legendärer Autos und Ereignisse. «Es gibt nichts Vergleichbares», behauptet der Titel. Leffingwell macht die Einmaligkeit von Porsche mit diesem Band spürbar.

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Am 10. Juni startet in Zürich die FIA Formula E zum 10. Lauf der Saison 2018 – auch eine Initialzündung für die E-Mobilität in der Schweiz?

Elektromobilität in der Schweiz AMAG

Am 10. Juni startet die FIA Formula E in Zürich zum zehnten Rennen der aktuellen Meisterschaft. Diverse Autohersteller, darunter Audi, sind dann in der Limmatstadt und kämpfen um Ruhm und Ehre. Ein Novum – nach über 60 Jahren findet in der Schweiz zum ersten Mal wieder ein Rundstreckenrennen statt. Ist das ein Aufbruch in ein komplett neues Zeitalter der Automobilität und der Durchbruch des Elektroantriebs in der Schweiz? von Dino Graf

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ine alte Redensart sagt, dass der Motorsport die Plattform der Ingenieure ist, um Technologien für die Serie unter Extrembelastungen zu testen. Somit wäre die Formula E das Entwicklungssprungbrett für die Elektromobilität. Aktuell übertrumpfen sich alle Automobilhersteller auch mit Ankündigungen bezüglich neuer Mobilitätsformen und Antriebe. China hat mit all den Ankündigungen zur Elektrifizierung das Wettrennen verstärkt, und die Formula E will mit E-Motorsport Emotionen wecken. Wird jetzt alles anders oder ist der klassische Verbrenner auch in den kommenden Jahren noch immer das Mass aller Dinge? Darf man den Aussagen der meisten Automobilhersteller glauben, so wird die Kombination Akku und Elektroantrieb in den kommenden Jahren den Markt tatsächlich am stärksten verändern. Doch streiten sich die Experten, wie schnell das gehen wird oder wie schnell alle Ankündigungen wahrgemacht werden. Und dann, wie schnell man auf der Strasse effektiv eine Veränderung wahrnehmen wird.

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Klar ist heute, ohne aktive Veränderung der verschiedenen Parameter, wie Preis, Verfügbarkeit, gegebenenfalls Lenkungsmassnahmen, dauert es noch eine ganze Weile, bis das klassische Auto mit Verbrennungsmotor verschwindet. Warum? Ganz einfach, weil ein Auto kein Wegwerfartikel, sondern mitunter eine der grössten Investitionen in einem Haushalt ist. Und darum nutzen Verbraucher ein Auto auch länger als beispielsweise ein Smartphone. Ein Vergleich, dass es nur gerade zehn Jahre gedauert hat, um einen Markt komplett zu verändern, greift hier zu kurz. Ein Auto wird im Schnitt etwa 15 Jahre genutzt. Das heisst, heute gekaufte Autos sind mindestens bis 2033 auf der Strasse zu sehen. Neufahrzeuge von heute noch in Zukunft in Betrieb Im vergangenen Jahr verkaufte die Autoindustrie in der Schweiz rund 314’000 Neuwagen. Davon hatten rund 2.7 Prozent einen Elektroantrieb – entweder rein Elektro oder Plug-in-Hybrid. Die Schweizer Autoimporteure haben sich mit «10 / 20» das Ziel gesetzt, den Anteil «Steckerfahrzeuge», also Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride, zu vervierfachen


Mobilität und im Jahr 2020 auf zehn Prozent zu erhöhen. Für das Jahr 2025 wird prognostiziert, dass rund 25 Prozent aller dann verkauften Neufahrzeuge einen elektrischen Antrieb, Elektro oder Plug-in-Hybrid, haben. Das heisst aber im Umkehrschluss, dass in Zukunft noch 75 Prozent einen mehr oder minder konventionellen Antrieb haben. Nehmen wir mal an, dass die Anzahl der Neuzulassungen gleich bleibt und es 2025 rund 315’000 Neuzulassungen gibt, so sind dann immer noch rund 235’000 Neufahrzeuge reine Verbrenner. Wenn man nun in Betracht zieht, dass ein Auto eben rund 15 Jahre genutzt wird, dann werden diese 235’000 Fahrzeuge erst 2040 ausser Verkehr gesetzt sein. Nimmt man den Personenwagenbestand der Schweiz von 2016 mit über 4.5 Millionen Autos volumenmässig unverändert als Grundlage und rechnet die prognostizierten Zuwachsraten von Elektrofahrzeugen, Elektro und Plug-in-Hybrid, der kommenden Jahre dazu, sind 2025 immer noch 4.2 Millionen Autos in der Schweiz mit herkömmlicher Technik unterwegs. Im Jahr 2030 sind es noch rund drei Millionen. Entsprechend dauert es noch eine Weile, bis die Mehrheit in der Schweiz «elektrisch» unterwegs ist. Markante Veränderungen wird es nur geben, wenn sich die Rahmenbedingungen drastisch verändern würden. Das ist aktuell nicht ersichtlich.

Infrastruktur und Convenience entscheiden über den Erfolg Eine Herausforderung für die Marktdurchdringung von Elektrofahrzeugen sind die heute noch fehlende Ladeinfrastruktur und die langen Ladezeiten. Damit das Elektroauto seinen Siegeszug wirklich antreten kann, braucht es eine Ladeinfrastruktur für alle, nicht nur für eine kleine Anzahl von Eigenheimbesitzern, die individuell entscheiden können, ob sie in ihrer Garage investieren wollen. Auch Mieter in Siedlungen mit Tiefgaragen brauchen Zugang zu einer Ladeinfrastruktur – oder all die «Laternenparkierer». Doch das erfordert ein Umdenken bei

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Immobilienbesitzern, Verwaltungen, Bauherrschaften und Kommunen. Die Autohersteller selber gehen mit gutem Beispiel voran und investieren in Europa und auch in der Schweiz in ein flächendeckendes Schnellladenetz. Mit dem Gemeinschaftsunternehmen Ionity versuchen die Hersteller BMW, Daimler, Ford Motor und Volkswagen in Europa eine Schnelllade-Infrastruktur für E-Autos zu schaffen. Ziel ist es, öffentlich zugängliche Stationen mit einer Entfernung von etwa 120 Kilometer zueinander einzurichten. Eines darf man aber nie vergessen: Elektroautos sind im Betrieb genauso umweltfreundlich, wie es ihre Stromquellen sind. Beziehen sie ihren «Treibstoff» vor allem aus Kohlekraftwerken, ist es mit der günstigen CO2-Bilanz sehr schnell aus. Der Kunde kauft dann ein elektrisches Auto, wenn er für sich selber einen Mehrwert sieht und wenn er mit keinen Komforteinbussen rechnen muss. Die Mobilität muss auch elektrisch im täglichen Gebrauch Spass machen und darf keinen Verzicht bedeuten. Die etablierten Hersteller wollen genau dies erreichen. Audi, erfolgreich in der FIA Formula E unterwegs (Fahrertitel 2017), lanciert zum Jahresende das erste rein elektrische Auto mit einer Reichweite von rund 500 Kilometern, und Volkswagen startet 2020 mit einer ganzen Modellfamilie – und mit keinem geringeren Anspruch, als nach Käfer und Golf eine weitere Ikone, jetzt mit Elektroantrieb, im Angebot zu haben.

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Der Audi e-tron ist ab Ende Jahr als erstes Serienfahrzeug von Audi erhältlich. Vorreservationen sind schon jetzt möglich.

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Sport & Freizeit

von oben her denken SPORT-RECRUITMENT

CHRISTOPH GRAF IST IM SPORT-RECRUITMENT TÄTIG, ALS SPIELERVERMITTLER UND MANAGER. ER IST ABER AUCH ANALYST, SCOUT, BETREUER, KONTAKT-DREHSCHEIBE, PSYCHOLOGE UND MENTALTRAINER VON PROFI-MANNSCHAFTSSPORTLERN. SEINE TÄTIGKEITSFELDER SIND EIS UND RASEN – DER UMTRIEBIGE ZÜRCHER BETREUT SOWOHL EISHOCKEYANER WIE AUCH FUSSBALLER – NATIONAL UND INTERNATIONAL. Interview mit Christoph Graf von mark seeholzer

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m Anfang seiner sportlichen Karriere war Christoph Graf im Journalismus tätig – nach seinem Studium war er bis 1995 als stellvertretender Sportchef beim Zürcher Tages-Anzeiger, anschliessend bis 2004 Sportchef beim Blick / Sonntagsblick. Mit Dominic Senn gründete er dann die 4sports & Entertainment AG in Zug. Seit 2011 ist Christoph Graf alleiniger Inhaber von Graf Sports International mit Sitz in Wollerau SZ. Er gibt dem «Geschäftsführer» Zürich einen Einblick in die schillernde, für manche leicht diffuse Welt der Spielervermittler, das Recruitment im Profisport – und natürlich reden wir auch über Fussball und Eishockey, über Spieler und Clubs, die Chancen der Schweizer Fussball-Nati an der bevorstehenden WM in Russland. «Geschäftsführer»: Christoph Graf, welches waren Ihre Beweggründe, vom Sportjournalismus in die Welt des Managements, der Spielervermittlung zu wechseln? Christoph Graf: Ein so fundamentaler Wechsel war es ja nicht – ich bin schliesslich meiner Sportleidenschaft treu geblieben. Und in meiner jetzigen Tätigkeit geht es ebenso ums Beobachten und Analysieren wie im Pressewesen. Nach dem Millennium verlagerte sich der Journalismus immer mehr vom Print ins Internet. Das war für mich der Moment, wo ich die Chance packte, in mein jetziges Business zu wechseln. Ich wollte eine echte Challenge, quasi vom Start weg ein eigenes Projekt aufbauen, mich persönlich und beruflich weiterentwickeln.

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Welche Skills braucht es, um als Spielervermittler und Manager erfolgreich Fuss zu fassen? Viele meinen, es ist relativ easy, mal kurz einen Spieler vom einen zum anderen Club zu transferieren. Aber das sind natürlich völlig falsche Vorstellungen, an denen die allermeisten Neueinsteiger und Glücksritter scheitern. Sie lassen sich von den grossen Transfers mit dreistelligen Millionensummen blenden, welche international bekannte Spielervermittler wie Jorge Mendes oder Mino Raiola einfädeln und managen. Doch es braucht fundierte Kenntnisse, Erfahrung, Cleverness und Leidenschaft für den Sport. Und ein starkes Netzwerk sowie die Bereitschaft, 24 / 7 auf Draht zu sein. Manchmal geht es sehr schnell, müssen Entscheide innert Stunden gefällt werden. Doch dieses Adrenalin nehme ich gerne in Kauf – schliesslich habe ich meine grosse Leidenschaft Sport zum Beruf gemacht. Sie vermitteln als einer der wenigen der Branche Fussball- und Eishockeyspieler. Müssen Sie je nach Sportart den berühmten Schalter umlegen? Es gibt viele Sport-Agenturen, auch in der Schweiz, welche in zwei oder mehr Mannschaftssportarten tätig sind. Aber als Stand-alone-Guy bin ich schon eher die Ausnahme. Auch wenn ich im Eishockey Partnerschaften mit kanadischen und schwedischen Sportagenturen pflege, ist der Fussball grundsätzlich internationaler. Fussball ist lukrativer, der Markt umfassender. Benötigt der SC Bern einen Verteidiger, bieten eine Handvoll


Sport & Freizeit

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Agenten einen Spieler an. Ist hingegen Borussia Dortmund auf der Suche, stehen schon mal 200 Agenten auf der schwarz-gelben Matte. Welche Spieler vertrauen auf Graf Sports International? Im Fussball berate und vermittle ich hauptsächlich Spieler aus der Super-League, im Eishockey habe ich auch schon Schweizer Nationalspieler in die NHL vermittelt. Mit Namen bin ich eher zurückhaltend, das hat mit Diskretion und Vertrauen zu tun. Auf Trainerseite war ich für Lucien Favre tätig, für mich einer der akribischsten und besten Fussballtrainer überhaupt. Doch er hat auch seine Macken, wie alle Ausnahmekönner im Sport (lacht). Zu welchem Zeitpunkt werden die Spieler für Sie als Manager interessant, erfolgt der Erstkontakt, die Rekrutierung? Die Juniorenarbeit wird immer zentraler und professioneller. Für mich als Spielervermittler ist das sehr wichtig, wird aber auch immer komplexer. Die entscheidende Phase für den Schritt Richtung Profi und Spitzensport ist im Juniorenalter von 15, 16 Jahren. Dann beginnt sich die Spreu vom Weizen zu trennen, sind die interessanten Spieler bereits auf meinem Radar. Da sollte ich mich auch auf mein Scouting-Netzwerk verlassen können. Dann muss es mir gelingen, das Vertrauen der jungen Spieler und jenes ihres Umfelds zu erlangen, sozusagen das Momentum einzufangen. Wo und wie geniessen Junioren die beste Ausbildung und Entwicklung? Wir Deutschschweizer schauen ja gerne nach Norden, in die Deutsche Bundesliga. Der Fussball ist schneller, körperbetonter, intensiver geworden. Red Bull Leipzig war für mich lange führend in Sachen Athletik, Analyse, Akribie und Systemtreue. Doch seit einem Jahr befindet sich der Benchmark in München: Das Nachwuchsleistungszentrum FC Bayern Campus lässt keine Wünsche offen. Auf einem 30 Hektar grossen Gelände bietet es seinen Junioren U9 bis U19 erstklassige Trainingsund Spielmöglichkeiten, betreut von Pädagogen, Ärzten, Sportpsychologen, Trainern. Das ist für mich die Zukunft im Ausbildungsbereich – so führt man Junioren Schritt für Schritt an die Profimannschaft heran.

Christoph Graf hat den professionellen Blick auf das Sportgeschehen.

des Erfolgs. Und der Weg der Roma endete in der UEFA Champions League bekanntlich erst im Halbfinale, als sie knapp am FC Liverpool scheiterten. Zidane bei Real Madrid macht einen Superjob. Trainer wie Guardiola oder seinerzeit Sacchi glauben an ihr System, implementieren dieses auf die Spieler. Umgekehrt gibt es Trainer-­ Erfolg beginnt Pragmatiker wie Carlo Ancelotti – er passt sein System den Spielern an.

«Der an der Spitze eines Clubs, wie in der Wirtschaft.»

Was ist das Geheimnis des Erfolgs auf Stufe Clubmanagement und Trainer? Der Erfolg beginnt an der Spitze eines Clubs, wie in der Wirtschaft. Einer der erfolgreichsten Manager der Gegenwart ist Ramón Rodríguez Verdejo, genannt Monchi. In Sevilla entdeckte und förderte er spätere Weltklassespieler wie Dani Alves oder Sergio Ramos. Als Sportdirektor von AS Rom holte Monchi auf vergangene Saison Unay Emeri als Trainer in die Ewige Stadt. Monchi ist der Baumeister

Wie sieht das in der Schweiz aus, Fussball und Eishockey? Die Berner Young Boys sind Schweizer Meister. Das ist kein Zufall. Ich kenne den YB-Sportchef Christoph Spycher von meiner Zeit an der Universität St. Gallen / HSG und auf Schalke, wo wir 2016 zusammen die Lehrgänge fürs CAS Sportmanagement absolvierten. Christoph ist ein intelligenter, überlegter Mensch – ein bodenständiger «Bärner Giu»  >

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Sport & Freizeit GCK Lions. So gesehen sind die Meister auf Rasen und Eis auch Meister im Management, auf jeden Fall in der Saison 2017/18. Wie beurteilen Sie die Fussballsituation in Zürich, FC Zürich und Grasshopper Club? Der FCZ wird monetär und auch emotionell geprägt vom Ehepaar Canepa. Ein Engagement mit viel Herzblut, welches ich bewundere. Ich hoffe, dass der Trainerwechsel von Uli Forte zum offensiven Spielsystem von Ludovic Magnin sich auszahlt, der Club bald wieder ganz vorne mitspielt. Auch GC hat bekanntlich den Trainer ausgetauscht. Murat Yakin, ein grossartiger Stratege, wurde wahrscheinlich Opfer der unwürdigen Grabenkämpfe in Management und Vorstand.

Ein gutes Scouting-Netzwerk ist eine wichtige Grundlage, gerade um solche Spieler wie Dani Alves zu entdecken.

mit Gefühl für die richtige Mischung einer Mannschaft. Er denkt und handelt strategisch, war schon als Spieler, unter anderem bei Bundesligist Eintracht Frankfurt, ein sicherer und stabiler Wert. Im Eishockey waren die ZSC Lions im Playoff-Finale gegen den HC Lugano obenauf. Die professionellste Organisation hat gewonnen: Von Präsident Walter Frey über CEO Peter Zahner bis Sportchef Sven Leuenberger agiert man umsichtig und pragmatisch. Mit der grössten Nachwuchs-Organisation der Schweiz sind die ZSC Lions Pionier auf Juniorenstufe, ebenso mit dem Farmteam

Die Fussball-Weltmeisterschaft in Russland steht vor der Tür. Das Schweizer Nationalteam hat selbstbewusste, hohe Ziele. Wie beurteilen Sie die Chancen? Selbstvertrauen ist immer gut. Und auch ich werde mit den Eidgenossen mitfiebern. Doch schon der Weg ins Achtelfinale wird ein hartes Stück Fussball: Mit Brasilien hat man den vermeintlich schwersten Brocken als Auftaktspiel. Doch ebenso ist Serbien ein Fussball-Land mit grosser Tradition; als aktueller U20-Weltmeister werden sie mit jungen, hungrigen, talentierten Spielern unser Nationalteam fordern. Und Costa Rica? An der WM 2014 in Brasilien scheiterten sie erst im Viertelfinale an Holland – ganz knapp, in einem dramatischen Elfmeterschiessen. Und dann steht mit Keylor Navas von Real Madrid einer der weltbesten Keeper im Tor. Den müssen Shaqiri, Xhaka und Co. erstmal überwinden. : : www.grafsports.com : :

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Vom Mini-Meeting bis zum Mega-Happening Sportbahnen Atzmännig AG

Meetings und Team-Events immer im selben grauen Büro? Das muss nicht sein. Wie wäre es mit ein bisschen Action und einem traumhaften Bergpanorama neben dem Business-Seminar? Auf dem Atzmännig nahe Zürich findet jeder ein passendes Freizeitangebot für Gruppenanlässe. von Roger Meier

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er Atzmännig bietet Spass und Nervenkitzel mitten in der Natur. Mit seiner Rodelbahn, dem Freizeitpark und dem Seilpark ist er ein bekanntes Freizeitparadies vor den Toren Zürichs. Erwachsene und Kinder erfreuen sich hier an zahlreichen Attraktionen, angefangen vom kostenfreien Streichelzoo mit Spielplatz über den luftigen Seilpark und die 700 Meter lange Rodelbahn bis hin zur Sesselbahn, die herrliche Aussichten auf den Obersee und das Alpenpanorama gewährt. Auch Genusssuchende und Erlebnisorientierte zieht es zum Atzmännig. Die Gastronomie, allen voran die Brustenegg-Hütte, macht den Aufenthalt im rustikalen und alpin-schicken Ambiente zu einem Sinneserlebnis. Auch Übernachtungsgäste finden zum einen originelle Möglichkeiten in den Holziglus, sogenannten PODhouses, oder ein einzigartiges, gemütliches und rustikales Raumangebot in den neuen Lodge-Zimmern.

Anlässe für Gruppen In den letzten drei Jahren hat sich der Atzmännig ausserdem besonders auf Firmen- und Privatgruppen ausgerichtet. Darf es eine Geburtstagsfeier oder Hochzeit mit passendem Rahmenprogramm sein? Der Atzmännig bietet alles aus einer Hand. In den Gastronomielokalitäten feiern, am einzigartigen Incentive- und Rahmenprogrammen teilnehmen und danach die originellen Übernachtungsmöglichkeiten nutzen. Ob kleines Meeting oder Grossevent mit 190 Personen: Die neue Atzmännig Lodge bietet Flexibilität und tolle Räumlichkeiten für jeden Anlass. Und das mit topmoderner Infrastruktur inklusive Multimedia-Anlage.

Business und Freude verbinden Keine Lust auf «Nullachtfünfzehn» an Ihrem nächsten Business-Anlass? Dann ab zum Atzmännig! Die Angebotspakete verbinden Action pur mit der perfekten Seminar-Infrastruktur und kulinarischen Höhenflügen.

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Im Sommer wie im Winter. So machen Meetings, Workshops und Teamevents gleich doppelt Spass. Und natürlich schnürt der Atzmännig auch ganz individuelle Eventpakete – exakt auf die Wünsche der Kunden abgestimmt.

Businesspaket «Bahn frei» Drei, zwei, eins – los! Auf der Sommerrodelbahn geht es durch Steilkurven und Tunnel 700 Meter in die Tiefe. Das Adrenalin zaubert jedem ein breites Grinsen ins Gesicht. Und weil niemand davon genug kriegt, hat man die Rodelbahn eine Stunde lang ganz für sich allein. Anschliessend verwöhnt das Restaurant Atzmännig Lodge mit feinen Spezialitäten vom Grill. §§ §§ §§ §§ §§

für 20 bis 200 Personen 16.00 bis 17.30 Uhr Apéro 17.30 bis 18.30 Uhr Rodelbahn 18.30 bis 21.00 Uhr Grill-Plausch anschliessend Abreise

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AURA Event Saal

AURA Event Saal

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AURA: Eine Location, vielfache Möglichkeiten für Ihren Anlass

MODERNSTE EVENT LOCATION AUF ÜBER 2’000m2 IM HERZEN VON ZÜRICH Das AURA, direkt am Paradeplatz in Zürich, kombiniert auf verschiedenen Etagen einen Event Saal, ein GrillRestaurant mit Terrasse direkt am Fluss sowie eine grosse Bar mit Smoker‘s Lounge. EVENT SAAL MIT 360° PROJEKTION Der 450m2 grosse Saal bietet durch das hauseigene Mobiliar zahlreiche Set Up- und Bestuhlungsmöglichkeiten für 80 bis 650 Gäste. Die einzigartige 360° Projektion ermöglicht völlig neue Möglichkeiten, Gäste in eine eigene Welt zu entführen oder mit einem Motto zu begeistern. Der hochmoderne und wandelbare Event Saal eignet sich hervorragend für eindrückliche Firmenpräsentationen oder Gala Dinners.

Kontakt AURA Event Team: Tel. +41 44 448 11 47, events@aura-zurich.ch AURA – 800° Grill & Bar, Event Saal, Club Bleicherweg 5, 8001 Zürich – www.aura-zurich.ch

URBANE BAR IM ERSTEN STOCK Bis zu 250 Gäste finden in der stilvoll eingerichteten Bar im ersten Stock für ein Flying Dinner Platz. Für ungezwungene Firmenanlässe und gemütliches Beisammensein, bietet die AURA Bar den perfekten Ort. 800° GRILL RESTAURANT Eine Besonderheit in Zürich ist das 800° Grill Restaurant welches für bis zu 100 Gäste Platz bietet. Die Speisekarte überrascht mit ausgefallen europäischen und internationalen Köstlichkeiten und Grill Spezialitäten von ausgewählten Farmen, mit bester Fleischqualität, perfekt gereift und zubereitet.

Kontakt AURA 800° Grill & Bar: Tel. +41 44 448 11 44, welcome@aura-zurich.ch


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Aus & weiterbildung

Mensch bleibt Mensch Führung in der digitalen Welt

Führung ist im digitalen Zeitalter wichtiger denn je – das betont Barbara Liebermeister in ihrem neuen Buch «Digital ist egal: Mensch bleibt Mensch – Führung entscheidet». Ein Interview mit der Leiterin des Instituts für Führungskultur im digitalen Zeitalter (IFIDZ). Interview mit Barbara Liebermeister von lukas leist

Gerade in einer sich schnell verändernden Welt suchen Mitarbeitende nach Halt und Orientierung.

Geschäftsführer»: Frau Liebermeister, Sie behaupten, im digitalen Zeitalter werde Führung immer wichtiger. Warum? Barbara Liebermeister: Weil sich aufgrund der sogenannten digitalen Transformation in den Unternehmen zwar vieles verändert, jedoch eines nicht: der Mensch Mitarbeitender. Er wünscht sich weiterhin Halt und Orientierung – und zwar umso mehr, je instabiler sowie von Veränderung geprägter das Umfeld der Unternehmen ist. Und wer kann dem Mensch Mitarbeitender dieses Gefühl vermitteln, wenn im Unternehmen alles permanent auf dem Prüfstand steht? Letztlich können dies nur die Führungskräfte sein. Deshalb ist die These nicht gewagt: Führung wird im digitalen Zeitalter immer wichtiger – gerade weil es im Unternehmenskontext sonst nichts mehr gibt, worauf man als Mitarbeitender bauen und vertrauen kann.

einen uneingeschränkten Zugriff auf ihre Mitarbeitenden und ihr Tun. Sie müssen diese zunehmend an der langen Leine führen und auf ihre Loyalität, Integrität und Kompetenz vertrauen – auch weil sie aufgrund der Aufgaben und der vielen neuen Herausforderungen immer seltener einen Wissens- und Erfahrungsvorsprung vor ihren Mitarbeitenden haben. Deshalb können sie ihnen auch seltener sagen «Tue dies oder tue das, dann haben wir Erfolg». Sie müssen vielmehr mit ihnen kleine Versuchsballons starten, was könnte die richtige Lösung sein, und dann im Prozess ermitteln, was zielführend ist.

Eine beruhigende Aussicht für viele Führungskräfte. Jein. Denn zugleich muss und wird sich Führung im digitalen Zeitalter radikal verändern.

Wie ist in einem solchen Umfeld eine erfolgreiche Führung möglich? Der einzige Lösungsweg ist: Die Führungskräfte müssen sich als Beziehungsmanager verstehen, deren Kernaufgabe es ist, die Beziehungen im sozialen System Unternehmen so zu gestalten, dass die Mitarbeitenden effektiv zusammenarbeiten können; ausserdem als emotionale Leader, deren Aufgabe es ist, ihre Mitarbeitenden zu inspirieren, sodass diese sich freiwillig für das Erreichen der gemeinsamen Ziele engagieren.

Warum? Unter anderem, weil die für den Unternehmenserfolg relevanten Leistungen zunehmend von bereichs- und oft sogar unternehmensübergreifenden Teams erbracht werden. Deshalb haben die Führungskräfte seltener

Das haben viele Führungskräfte in der Vergangenheit schon getan. Ja, doch meist nur bezogen auf die ihnen unterstellten Mitarbeitenden. In den Unternehmen der Zukunft – und in vielen High-Performance-­ Unternehmen bereits heute – sind ihre Bereiche jedoch eng mit den anderen

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Aus & weiterbildung Bereichen verwoben – ausserdem mit der Umwelt. Auch weil die meisten Unternehmen heute eine Vielzahl externer Dienstleister beschäftigen, die für sie wichtige Teilaufgaben erledigen. Und diese verfügen oft über Kompetenzen, ohne die ihre Auftraggeber nicht marktfähig wären. Also gilt es, auch diese Dienstleister zu integrieren und zu führen. Die Führungskräfte müssen also ein immer komplexeres Netzwerk führen oder dirigieren. Ja. Auch weil die Belegschaften und Beziehungsnetzwerke in den Unternehmen immer heterogener werden: «digital natives» müssen mit «digital immigrants» kooperieren, Westeuropäermit Chinesen, festangestellte Mitarbeitende mit Freelancern, reiche Erben, die primär Erfüllung im Job suchen, mit jungen Familienvätern, die Karriere machen möchten, weil sie ihre Eigenheim-Kredite abbezahlen müssen. Und all diese Individuen soll die arme Führungskraft führen und inspirieren – und zwar in einem Umfeld, das von permanenter Veränderung geprägt ist und in dem letztlich niemand weiss, was die Zukunft bringt.

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Und der dritte Kompetenzbereich? Ist die Digitalintelligenz. Ein zentrales Element dieses Kompetenzbereichs ist der Zukunftsblick. Hierzu zählt neben einer Vision, wohin der gemeinsame Weg führen soll, die Bereitschaft, die aus dem technischen Fortschritt sich ergebenden Chancen aktiv zu nutzen. Das setzt neben einem interdisziplinären Denken eine gewisse Digitalkompetenz voraus, weil die moderne Informations- und Kommunikationstechnologie meist der zentrale Veränderungstreiber ist.

Worin zeigt sich diese Kompetenz? Primär darin, dass die betreffende Person sich – alleine oder mit Expertenunterstützung – ein fundiertes Urteil darüber bilden kann, welche Chancen und Risiken sich aus dem technischen Fortschritt ergeben und somit entscheidungs- und handlungsfähig ist. Führungskräfte, die über die genannten Fähigkeiten verfügen, können sich zu den emotionalen Leadern entwickeln, nach denen sich Menschen in einem von Instabilität und Veränderung geprägten Umfeld sehnen. Sie «Die Führungskräfte können sozusagen Persönlichkeitsmarken werden, denen ihre Mitarbeitenden und Netzwerkpartner müssen sich als gerne folgen, weil sie ihnen vertrauen.

Welche Fähigkeiten setzt dies voraus? Beziehungsmanager Das Fähigkeitenbündel, über das eine Führungsverstehen.» kraft hierfür verfügen muss, hat das IFIDZ in einer Können Sie das konkretisieren? Selbstverständlich. Eine Marke kennzeichnen zwei Faktoren. Erstens: Sie mit dem F.A.Z.-Institut durchgeführten Studie mit dem Begriff «Alist aufgrund ihres Auftritts beziehungsweise Erscheinungsbilds wiederpha Intelligence» belegt, da es aus seiner Warte die Alpha-Tiere der erkennbar. Und zweitens: Sie gibt den Kunden ein klares LeistungsverZukunft auszeichnet – also die Personen in den Unternehmen, die etwas sprechen. Ähnlich verhält es sich bei Führungskräften, die aus Sicht ihrer bewirken möchten und denen andere Menschen aufgrund ihrer PersönKontaktpersonen eine Persönlichkeitsmarke sind. Auch sie stehen lichkeit und Kompetenz gerne folgen. erkennbar für konkrete Werte und Überzeugungen, die sich in ihrem Verhalten zeigen. Und diese Werte helfen den Führungskräften wiedeUm welche Kompetenzen handelt es sich hierbei konkret? rum nicht nur an Schön­wettertagen, sondern auch, wenn es im UnterDrei Kompetenzbereiche lassen sich bei der Alpha-Intelligence unternehmen oder Markt «stürmt und schneit», eine souveräne Haltung einscheiden. Der erste ist die sogenannte Persönlichkeitsintelligenz. Er umzunehmen und zu zeigen. Und dies ist wiederum ein Signal für ihre fasst primär die Ebene des eigenen Selbstverständnisses. Dieses ist bei Umwelt: Dieser Marke beziehungsweise Person kann man vertrauen. einer alpha-intelligenten Persönlichkeit dadurch geprägt, dass sie keinen Allmachtsfantasien huldigt, sondern sich als Lernender versteht. Sie Und Vertrauen ist für den Führungs­erfolg in der von Veränderung hinterfragt also ihr Verhalten und dessen Wirkung und entwickelt sich geprägten VUCA-Welt sehr wichtig? als Person weiter. Eng verknüpft damit sind solche Eigenschaften wie Ja. Deshalb sollten alle Führungskräfte daran arbeiten, dass sie für die Neugier und Bereitschaft zur Veränderung sowie der Mut, die hierfür Mitglieder ihres Beziehungsnetzwerks eine Marke werden, der man nötigen Schritte zu ergreifen. Der zweite Kompetenzbereich ist die Bezievertrauen kann, weil sie glaubwürdig, berechenbar und zuverlässig ist. hungsintelligenz. Er umfasst die Fähigkeiten, die zum Auf- und Ausbau Dann ist ihr Führungserfolg im digitalen Zeitalter gesichert. tragfähiger Beziehungen erforderlich sind. Von zentraler Bedeutung ist hierbei die Empathie – also das Einfühlungsvermögen in andere Per: : www.ifidz.de : : sonen und Konstellationen.

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Aus & weiterbildung

Im Gespräch neue Weg finden und in der Karriere einen Schritt weiterkommen.

Für jeden die passende Stelle Karriere-Schritt

Eine offene Stelle richtig zu besetzen, ist oft leichter gesagt als getan. Auf der anderen Seite suchen viele nach dem passenden Job, um ihre beruflichen Ziele zu verwirklichen. An diesem Punkt hilft Tanja Raess-Metzger als Personalberaterin und coach mit ihrem Netzwerk und Know-how weiter. Interview mit Tanja Raess-Metzger von Freya Mohr

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eit über 20 Jahren begleitet und unterstützt Tanja Raess-Metzger Privatpersonen und Firmenkunden mit grossem Engagement und Freude rund um das Thema Stellen. Für Firmen übernimmt sie als externe Personalberaterin die Suche und Selektion von Fachspezialisten, Kader- und Führungskräften sowie Nachfolgeplanungen. Hierbei sind ihre möglichen Einsatzfelder das Erarbeiten der Stellenprofile, Research und Direktansprache, die anzeigengestützte Suche, Telefoninterviews, Interviews vor Ort, Abschluss und die Begleitung während der Probezeit. Jedes Unternehmen entscheidet selbst, in welchen Bereichen es in der Rekrutierung Unterstützung benötigt.

«Geschäftsführer»: Es gibt eine Vielzahl von Personalberatungen und Coaching-Firmen. Was macht Sie einzigartig? Tanja Raess-Metzger: Auf mich kann man bauen und mir vertrauen. Geht nicht – gibt’s nicht. Kreativ, innovativ, mit Herz und Verstand finde ich Lösungen für Probleme unterschiedlicher Zielgruppen. Und das Wichtigste: Fairness und Transparenz sind bei mir grossgeschrieben. Darauf baut auch mein Geschäftsmodell auf. Mit meinem «Mandat auf Stundenbasis» biete ich ein kostengünstiges Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wie funktioniert das kostengünstige Erfolgsmodell? Die Mandate übernehme ich auf Stundenbasis, das heisst, die Kunden zahlen eine zum Voraus vereinbarte Aufwandpauschale sowie Die Karriere-Schritt GmbH betreut jedoch nicht nur Unternehmen bei meinen effektiven Stundenaufwand. So kann sich mein Kunde ganz auf der Stellenbesetzung, sondern hilft auch Einzelpersoseine Kernkompetenzen konzentrieren. Dieses Modell nen, eine passende Anstellung zu finden. Beispiels«Gemeinsam wird kann sich jedes Unternehmen vom KMU bis zum weise durch Standortbestimmung, Dossier-Checks, das Beratungsziel Konzern leisten. Interviewtraining, individuelle Einzelcoachings und definiert …» lösungsorientierte Kurzzeitberatungen sowie durch Haben Sie ein Beispiel? Kurz-Seminare zu unterschiedlichen Themen. Ein weiterer grosser BeEin technisches KMU wollte die Verkaufsabteilung ausbauen. Mit der reich in Raess-Metzgers Portfolio sind die Outplacement- und NewplaceFirmeninhaberin habe ich beim Kundenbesuch das Bedürfnis detailment-Beratungen. Die 46-Jährige ist überzeugt: «Es gibt für jeden die liert abgeklärt und die gesuchten Profile erarbeitet. Schlussendlich hapassende Stelle!» Im Interview erklärt die Macherin, Lösungsfinderin, ben wir innert zweier Monate einen Verkaufsleiter, einen AussendienstNetzwerkerin und Inhaberin von Karriere-Schritt, wie sie passende Stelmitarbeiter und vier Teilzeit-Sachbearbeiterinnen rekrutiert. Dabei len und Bewerber zusammenbringt. habe ich die vollständigen Rekrutierungsarbeiten übernommen.

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Können Sie auch grössere Mandate übernehmen? Aber sicher. Wenn ich einen Auftrag nicht alleine stemmen kann, ziehe ich mein Partnernetzwerk hinzu. Wir sind ein Team mit gleichen Wertvorstellungen und Denkhaltungen. Wir tauschen uns aus und unterstützen uns gegenseitig. So können wir kleine wie grosse Aufträge professionell, effektiv und in hoher Qualität zeitnah ausführen. Sie unterstützen die Firmen auch im Trennungsprozess als Outplacement- beziehungsweise Newplacement-Beraterin. Beim Outplacement steht vor dem Antritt einer neuen Stelle ein Prozess, der mit Höhen und Tiefen verbunden ist. Zukunftsängste und Selbstzweifel können am Selbstwertgefühl und damit am Selbstvertrauen nagen. Vom Trennungsschock bis zum Optimismus beim Erkennen sich bietender Chancen gehen die Betroffenen durch ein Wechselbad der Gefühle. Hier stehe ich zur Seite. Auch Privatpersonen unterstützen und begleiten Sie individuell und zielgerichtet beim nächsten Schritt. Mit welchen Themen kommen die Klienten zu Ihnen? Diese sind ganz unterschiedlich. Das kann eine berufliche Neuorientierung, der Wiedereinstieg in Teilzeit oder Vollzeit nach der Familienzeit oder auch der Schritt in die Selbstständigkeit sein. Häufig sind es auch Traumas, Glaubenssätze oder Ängste, die einen am beruf lichen Fortkommen oder Wiedereinstieg hindern. Da hilft eine lösungsorientierte Kurzzeitberatung.

Tanja Raess-Metzger ist Geschäftsführerin der Karriere-Schritt GmbH.

oder Seminarmöglichkeit ausgewählt und der Zeitrahmen bestimmt. Ein Kurzzeit-Coaching braucht in der Regel je nach Thema eine bis fünf Sitzungen zwischen 60 und 90 Minuten innert dreier Monate.

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Wie läuft ein solches Kurzzeit-Coaching ab? Beim Erstgespräch kläre ich die Situation und nehme die Bedürfnisse auf. Gemeinsam wird das Beratungsziel definiert, die passende Coaching-

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Wer erfolgreich globale und internationale Unternehmen führen möchte, darf nicht aufhören zu lernen.

Arbeiten mit Studieren verbinden SBS Swiss Business School

Wer sich entschieden hat, einen Master zu absolvieren, stellt sich oft folgende Frage: Habe ich überhaupt Zeit dafür? Neben der Arbeit noch studieren oder vielleicht sogar den Job ganz aufgeben, damit es mit dem Studium zeitlich klappt – für viele kommt das nicht infrage. Bei der SBS Swiss Business School ist das auch nicht nötig. Interview mit Dr. Bert Wolfs von Freya Mohr

in Jahr lang gehen an der SBS Swiss Business School der Master of Business Administration (MBA) und der Executive Master of Business Administration (EMBA). Zwölf Module werden in dieser Zeit bearbeitet. Wer es flexibler möchte, macht den Flex MBA mit 15 Modulen in 15 Monaten. Bei einer Präsenzzeit von einmal im Monat am Wochenende bleibt beim EMBA und Flex MBA noch genug Zeit, nebenbei zu arbeiten. Und das ist bei den berufsbegleitenden Studiengängen auch erwünscht: Die SBS legt grossen Wert darauf, die gelernte Theorie gleich in die Praxis umzusetzen.

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akademisches Institut, das nur Theorie unterrichtet. Wir erklären eine Theorie und dann erklären wir, wie man diese in der eigenen Arbeit oder in der eigenen Stelle anwenden kann. Und das machen wir durch Übungen, Projekte und Fallstudien.

«Geschäftsführer»: Oft wird an Schulen viel Theorie unterrichtet. Wie stellen Sie die Verbindung zur Praxis her? Dr. Bert Wolfs: Das ist eigentlich der Hauptunterschied zu anderen Business-Schulen. Wir unterrichten ganz praxisbezogen und sind kein

Die Business-Welt ist im steten Wandel und wird immer internationaler und globaler. Wie bereiten Sie Ihre Studenten darauf vor? Wir bieten ein internationales Curriculum an. Das bedeutet, der Unterricht ist nicht nur auf die Schweiz bezogen, sondern wir unterrichten über die

Was unterscheidet Sie ausserdem von anderen Business-Schulen in der Schweiz? Wir machen zum Beispiel im EMBA ein sogenanntes Action Learning Project. Das bedeutet, unsere Studenten haben ein ganz konkretes Problem in ihrem Unternehmen. Um dieses zu lösen, verwenden sie die gelernte Mit der Case Study Methodology lernen die StudieTheorie. Die meisten anderen Studienprogramme renden, verschiedene Fallstudien zu lösen. «Durch machen hingegen nur eine Abschluss-Thesis. Aber «Wir unterrichten ganz diese Methodologie treffen unsere Studenten viel wir mit unserer praktisch orientierten Philosopraxisbezogen …» schneller Entscheidungen als andere Leute. Ich phie sagen, ein Action Learning Project ist wichtiger, denke, das ist ein Wettbewerbsvorteil», erklärt als nur eine einfache Thesis zu schreiben. Studiendekan Dr. Bert Wolfs. Ganz ähnlich das Action Learning Concept, bei dem die Studierenden in ihrem Unternehmen ein reales Problem An wen richten sich die MBA- und EMBA Programme? selbst lösen, ohne externe Hilfe. Hierbei geht es neben der LösungsAlle, die in den Master oder den Executive MBA kommen, haben bereits findung vor allem darum zu sehen, «wo etwas falsch läuft, wo etwas Arbeitserfahrung oder eine feste Stelle. Das bedeutet, das Studium besser funktionieren könnte und wo es bereits gut läuft», ergänzt Dr. Wolfs. machen sie in ihrer Freizeit als sogenanntes berufsbegleitendes StuIm Interview erklärt der Studiendekan, wie praxisbezogener Unterdium. Es gibt auch ein Vollzeit-MBA-Programm, aber auch dort haben richt funktioniert und wie die SBS Führungskräfte für die globale Welt die Studenten mindestens zwei Jahre Berufserfahrung. So wissen sie, von morgen ausbildet. wie sie bestimmte Konzepte auf bereits Erlebtes anwenden können.

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Aus & weiterbildung

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ganze Welt. Zweitens haben wir internationale Fakultätsmitglieder, die ihre Erfahrungen aus verschiedenen Ländern mitbringen. Und drittens studieren bei uns internationale Studenten, was den interkulturellen Austausch fördert. Zudem haben wir Vertretungen unserer Schule in 17 Ländern – von Lateinamerika über Indien bis Hongkong. Und dadurch, dass hier ein Exchange stattfindet, können wir ganz globale Themen im Unterricht mit einbeziehen. Als abschliessende Frage: Wie sieht ein zukünftiger Leader aus? Was für Eigenschaften muss dieser mitbringen? Ich sage immer, das Wichtigste ist, dass der zukünftige Leader authentisch ist. Er soll seine eigenen Fähigkeiten und seine eigene Persönlichkeit mitbringen. Die wichtigsten Skills für die Zukunft sind die sogenannten Soft Skills: wie man beispielsweise mit neuen Technologien und Artificial Intelligence umgeht, wie man Präsentationen macht, wie man mit Mitarbeitenden kommuniziert und mit kulturellen Unterschieden umgeht. Genauso wichtig ist es auch, sich nicht nur für seine Shareholder, sondern für alle seine Stakeholder einzusetzen.

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Dr. Bert Wolfs ist Studiendekan an der SBS Swiss Business School.

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Aus & weiterbildung

Die Grundlagen des Steuerwesens gehören zum Studienplan.

STS Schweizerische Treuhänder Schule AG

Modernes Lernen modular und flexibel Die STS Schweizerische Treuhänder Schule AG entwickelte auf 2018 ein überarbeitetes Konzept für den Lehrgang «Sachbearbeiter/in Treuhand». Der Lehrgang ist neu in Module gegliedert, welche flexibel und unabhängig voneinander absolviert werden können. Das macht das Angebot auch besonders attraktiv für alle Personen, die sich für Themen rund um Finanzen interessieren oder sich mit Themen wie Arbeitstechnik oder sicheres Auftreten auseinandersetzen möchten. von Lynn Geisinger

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nsere Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Um mit den stetigen Veränderungen mithalten zu können, gewinnen beruf liche Weiterbildungen zunehmend an Bedeutung. Die richtigen Kompetenzen zum richtigen Zeitpunkt zu besitzen, ist entscheidend. Traditionelle Arbeitsmodelle und Karrierepfade verändern sich, werden flexibler und fordern lebenslanges Lernen. In unserer Entwicklung zur Wissensgesellschaft und digitalen Welt werden Qualifikationen und Wissen zu Schlüsselfaktoren. Es sind Menschen gefragt, die bereit sind, Neues zu lernen und kontinuierlich Zeit und Ressourcen in ihre Aus- und Weiterbildung zu investieren.

Moderne Arbeitswelt und modernes Lernen Die STS Schweizerische Treuhänder Schule richtet ihr Studienangebot an den veränderten Bedürfnissen der neuen Arbeitswelt aus und

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bietet attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten: f lexible Module und modernste Lernmethoden. Um eine individuelle Planung sowie erhöhte Flexibilität für die Studierenden zu ermöglichen, bietet die STS Module an, welche die Studierenden unabhängig voneinander oder als gesamten Lehrgang besuchen können.

Blended-Learning-Konzept Die Module basieren auf dem Blended-Learning-Konzept, einer Kombination aus Selbststudium und Präsenzunterricht. Jedes Modul beginnt mit einer Online-Vorbereitung auf der Lernplattform TREUHAND | ­CAMPUS. Die Studierenden eignen sich theoretisches Wissen mittels verschiedener Lernmethoden selbstständig an. Praxisbeispiele, Grafiken, Lernvideos und Zusammenfassungen auf der Wissensplattform unterstützen sie dabei. Ein abschliessendes E-Testing ermöglicht die Überprüfung


Aus & weiterbildung des erworbenen Wissens. Die im Selbststudium erarbeiteten Lerneinheiten werden im Präsenzunterricht anhand von Praxisbeispielen vertieft und anschliessend mittels Praxistransfer geprüft. Nach dem erfolgreichen Absolvieren des Moduls stellt die Schule das entsprechende Zertifikat für das Modul aus. Die STS hat sich in den über 30 Jahren ihres Bestehens zur führenden Adresse für die Aus- und Weiterbildung in der Treuhandbranche entwickelt. Einen entscheidenden Beitrag hierzu leisten die Dozentinnen und Dozenten: profilierte Fachleute, die sich in ihrer Lehrtätigkeit am praxisbezogenen Ansatz der STS orientieren.

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Flexible Module Die STS bietet insgesamt elf Module an, und der Präsenzunterricht findet in den Standorten Zürich, Bern und Luzern statt. §§ Finanzbuchhaltung: Hier lernen die Studierenden die Grundzüge der Finanzbuchhaltung kennen, mit dem Ziel, eine Buchhaltung für ein kleineres Unternehmen selbstständig vornehmen zu können. §§ Grundlagen Recht: Die Studierenden erwerben rechtliches Wissen in den Fachgebieten Zivilrecht, Obligationenrecht, Mietrecht sowie Arbeitsrecht, um verschiedene Alltagssituationen besser beurteilen zu können. §§ Sozialversicherungen und Lohnadministration: Ein erweitertes Grundlagenwissen zum 3-Säulen-Prinzip, AHV, BVG und weiterer Sozialversicherungen. Ausserdem lernen die Studierenden die einzelnen Lohnarten kennen und können daraufhin eine Lohnabrechnung selbstständig erstellen. §§ Grundlagen Mehrwertsteuer: Hier wird einem das Gesamtverständnis von der Schweizer Mehrwertsteuer vermittelt. Anschliessend ist man dazu in der Lage, eine einfache Mehrwertsteuerabrechnung selbstständig auszufüllen. §§ Grundlagen Steuern: Wie wird eine Steuererklärung für natürliche Personen oder für Unternehmen korrekt

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ausgefüllt? Erlernen der Steuerberechnungen und des Verständnisses für die Grundlagen der Verrechnungssteuer und der Grundstückgewinnsteuer. Grundlagen Revision: Hier erwerben die Studierenden Verständnis für die Revision, den dazugehörigen Ablauf und das Wissen, welche Unterlagen vorbereitet werden müssen. Auftrittskompetenz: Die Optimierung von Präsentationsfähigkeiten und -techniken stehen hier im Zentrum. Zudem die Grundlagen verbaler und nonverbaler Kommunikation, um authentischer, selbstsicherer und überzeugender aufzutreten. Umgang mit neuen Medien und Social Media: Der richtige Einsatz der neuen Medien wie Instagram, Facebook, Xing, Twitter und Cloud-Speicherung für die Erreichung der Unternehmensziele. Arbeitskompetenz: Wie kann man die eigene Arbeitstechnik verbessern, um effizienter und gezielter zu arbeiten. Zeitmanagement und Prioritäten setzen spielen dabei eine grosse Rolle. Business mit Stil: Die Entwicklung eines Bewusstsein für Stil und Etikette. Denn wer den Business-Knigge beherrscht, ist im Berufsleben erfolgreicher unterwegs. Grundlagen Excel: Die Vermittlung grundlegende Handlungs- und Methodenkompetenzen zur Anwendung von wichtigen Tabellenkalkulationen.

S T S S c h w ei z eri s c he T re u h ä n d er S c h u le Josefstrasse 53 CH-8005 Zürich Telefon +41 (0) 43 333 36 66 info@sts.ch : : www.sts.edu : :

Die STS Schweizerische Treuhänder Schule bildet kompetente Fachleute aus.

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Beauty & Gesundheit

Models an der «Ann Delafield Health Bar» im Salon von Richard Hudnut. New York, 1943

Die Pionierin Ernährungsplan für mehr schönheit

Ann Delafield gilt als die Pionierin der Kosmetikwelt. Dabei galten Körperbewegung, strenge Diäten, die sie «Schönheitsessen» nannte, und Kosmetik zu ihren Grundpfeilern der Schönheit. Sie entwickelte nicht nur den berühmten «Ann Delafield Reducing Plan», sondern gilt auch als Vorreiterin des modernen Schönheits-Marketings. von nike Schröder

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nn Delafield wurde als May M. MacGregor in Grossbritannien geboren und kam 1920 als Schauspielerin in die USA. Hier legte sie sich ihren Künstlernamen Ann Delafield zu, den sie bis zu ihrem Tode benutzte. Ann D ­ elafield war kein hübsches Mädchen, dessen sie sich auch durch die immer wiederkehrenden Bemerkungen ihrer Mutter bewusst war. Letztlich legten deren Ermahnungen im Kindesalter aber den Grundstein für ihre spätere Karriere. Denn Ann wollte es nicht hinnehmen, den Rest ihres Lebens als «hässlich» zu gelten, sondern war felsenfest davon überzeugt, dass jede Frau einen Mangel an Schönheit durch eigenes Dazutun beseitigen könnte. Sie war sicher, dass «das A und O eines jeden Erfolges im Leben in erster Linie die Selbstdisziplin ist». Nach diesem Motto entwickelte sie ein Konzept für die Damen der Gesellschaft, welche Mutter Natur nicht von vornherein mit Schönheit ausgestattet hatte. Es war ihr ein Bedürfnis, diesen zu «helfen», sich selbst und damit auch die Welt schöner zu machen. Übrigens nicht nur die Damen der Gesellschaft, auch die Herren müssten ihrer Pflicht nachkommen und durch ein gepflegtes Äusseres die Gesellschaft bereichern.

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Der Vorher-nachher-Effekt Massstab für ihren Masterplan waren stets ihre eigenen Regeln, nach denen sie selber lebte: Körperbewegung, eine strenge Diät und Kosmetik waren die Grundpfeiler der Schönheit. Sie war sich stets bewusst, dass es nicht leicht ist, sein Leben um der Schönheit willen umzustellen, aber «das Gute ist eben nur selten leicht zu erreichen». Dabei kamen die Bewegung und die Diät an ­erster Stelle, sie waren die Voraussetzung für alles Weitere. Kosmetik oder elegante Kleidung konnten nur den letzten Schliff geben. So erar­b eitete sie während ihrer Zeit in New York den ersten «Erfolgskurs», um ihren Mitmenschen zu jenem geheimnisvollen «Glamour» zu verhelfen. Die Anzeigen bestanden meist aus zwei Fotos: Foto 1 zeigte eine dicke, unvorteilhaft gekleidete und schlecht frisierte Frau (oder Mann) mit schlaffen Gesichtszügen, Foto 2 zeigte dieselbe Person, schlank, elegant, hübsch und voller Energie und Lebensfreude. Kundinnen, die glaubten, sie bekämen für ihr Geld einen Zaubertrank, wurden durch die strenge Anweisung zur Änderung der Lebensweise, die sie einhalten sollten, eines Besseren belehrt.


Beauty & Gesundheit Positiv denken Das blieb Ann Delafield trotz eiserner Disziplin auch ein ganz wichtiger Punkt. Sie betonte in ihren Regeln die schönen Dinge des Lebens, die ihre «Anhänger» unbedingt geniessen sollten, ihre Diät nannte sie «Schönheitsessen». Man musste bereit sein, das, was man sich vorgenommen hatte, gerne zu tun. Ansonsten sah sie das Projekt scheitern – so warf sie auch Teilnehmer, denen es an der nötigen Energie mangelte und die «faul» waren, schlichtweg aus dem Programm. Um ihre Ideen hinsichtlich wahrer Schönheit zu untermauern, studierte sie Biologie, Chemie, Diät­w issenschaften und Körpererziehung und begann, diese Fächer auch an privaten Schulen zu unterrichten. Nach dem Tod ihres zweiten Mannes nahm sie im Jahre 1930 eine Stellung bei Elizabeth Arden in der 5th Avenue als Leiterin der Gymnastik­abteilung an, zu deren Angebot auch Yoga gehörte! Die Zusammenarbeit von Arden und Delafield war aber aufgrund ihrer Temperamente nicht immer ganz einfach, was zur Folge hatte, dass Ann ihre Anstellung aufgeben musste. In der Folge übernahm sie Richard Hudnut, der ihre ­«Erfolgs­schule» in seinen Beauty-Salon integrierte und dadurch seine Umsätze erheblich steigerte.

Das erste Nahrungsergänzungsmittel der Welt wird geboren Aber auch ihre Zeit bei Hudnut war begrenzt, und sie zog nach Los Angeles, wo man ihr bei Rexall Drug Company die Möglichkeit gab, ihr eigenes Produkt zu kreieren. Hier entwickelte sie ihr erstes eigenes «weight-lossprogram» und ihre eigene Kosmetik-Linie. Sie setzte als Erste ihrer Zeit auf die Wirkung von Vitaminen in ihren Präparaten. Der «Ann D ­ elafield Reducing Plan» für 30 Tage bestand aus einem Buch über Low-calory-Menus, Gymnastik-­Tipps für zu Hause und Schönheitsratschlägen sowie einem Pulver, basierend auf entrahmter Milch und Soja-Mehl wie auch Vitamin-Tabletten. Diese ent­h ielten Proteine, Mineralstoffe, Vitamin B und eine alkalische Substanz. Diese Appetitzügler verkaufte sie als «a food – not a drug!» Für Männer empfahl sie das Programm für zehn Tage. 1953 schliesslich wurde ihre «Golden Beauty»-­ Beauty-Linie im «Plaza Hotel New York» vorgestellt. Sie machte vor, wie man 400 Gäste für ein glitzerndes Produkt begeistern kann, wenn man ihnen bei einem schönen Abendessen und einem Goodie-Bag die Vorzüge ihres Produktes erklärt, und war so die Wegbe­reiterin des modernen Schönheits-Marketings. : : www.rundschaumedien.ch/GF/zh : :

Im legendären «Plaza Hotel New York» stellte Ann Delafield vor 65 Jahren ihre Beauty-Linie vor.

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Beauty & Gesundheit

Viktoria D ́Angelo ist Geschäftsführerin bei ScalpSwiss.

ScalpSwiss

Kopfhautpigmentierung Die Mikropigmentierung der Kopfhaut ist die absolut modernste Lösung für alle Männer und Frauen, die unter Haarausfall leiden. Mit dem Angebot von ScalpSwiss wird diese innovative Methode nun auch in Luzerns grösstem Studio praktiziert. INTERVIEW MIT VIKTORIA D‘ANGELO von Lone K. Halvorsen

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as Studio von Viktoria D’Angelo ist seit 15 Jahren mit kosmetischen Behandlungen, Tätowierungen und Mikropigmentierungen erfolgreich und erweitert sein Portfolio nun mit der ScalpSwiss-Kopfhautbehandlung. Das kosmetische Verfahren ermöglicht es, bei Betroffenen das Problem des Haarausfalls schnell, effizient und ganz ohne Operation oder Medikamente zu lösen.

formation überhaupt möglich sein kann. Die Kopfhautpigmentierung ist sicher, wurde bereits vielfach erfolgreich erprobt und es gibt weder Gegenanzeigen noch Nebenwirkungen. Es kommen ausschliesslich natürliche Farbpigmente zum Einsatz, die ihre Farbe im Laufe der Zeit nicht verändern, und zudem können die Kunden unmittelbar nach dem Eingriff zu ihren täglichen Aktivitäten zurückkehren.

Eine natürliche Transformation

Um ihren Schweizer Kunden die effektivste Lösung in diesem Bereich anbieten zu können, hat ScalpSwiss sich dazu entschieden, die Erfahrungen mit der besten aller bestehenden Methoden in verschiedenen Schulungen auszubauen und durch die Verwendung hochwertiger Produkte zu perfektionieren. Die Technik wird bereits seit 14 Jahren erfolgreich angewandt, und die Kunden sind mit den erzielten Ergebnissen ihrer Behandlung sehr glücklich – eine Zufriedenheit, die man ihnen ansieht! Das Team von ScalpSwiss hatte als einziges europäisches Team die Chance, gemeinsam mit Matthew Iulo zu trainieren – dem besten und prominentesten US-amerikanischen Experten auf dem Gebiet der

Das ScalpSwiss-Studio hilft Männern und Frauen bei der Lösung der folgenden Probleme: teilweiser oder vollständiger Haarausfall, schütteres Haar, Alopezie und Narben, die in der Folge einer Haartransplantation entstanden sind. Bei der Mikropigmentierung werden verschiedene Pigmentschichten direkt in die Kopfhaut injiziert. Das Ergebnis gleicht vollkommen dem natürlichen Haarwuchs und hält für lange Zeit an. Ein individuelles Design und die Auswahl aus einer riesigen Palette an Farbpigmenten machen die Veränderung so perfekt, dass sich nicht einmal enge Freunde und Verwandte erklären können, wie eine solche Trans-

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Beauty & Gesundheit

Kopfhautpigmentierung. In speziellen Schulungen konnten die Spezialistinnen aus dem Luzerner Studio ihre bereits vorhandenen Kenntnisse in der Technik der Mikropigmentierung vertiefen und perfektionieren. Die langjährige Erfahrung in der Beautybranche erweist sich zudem bei der Kopf hautbehandlung als grossen Vorteil. Das Unternehmen verwendet ausschliesslich hochwertige Materialien, Pigmente und Geräte, die den strengen Schweizer Richtlinien in jedem Punkt entsprechen.

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Welche Ergebnisse kann ich von einer Kopfhautpigmentierung erwarten? Eine Mikropigmentierung der Kopfhaut lässt schütteres Haar dichter wirken, deckt kahle Stellen ab und macht Narben und Male unsichtbar. Die Kopf hautpigmentierung bietet sich auch als Nachbehandlung zu einer Haartransplantation an. Wird das Ergebnis auch wirklich meiner natürlichen Haarfarbe ähneln? Ja! Die Palette an Farbpigmenten ist so gross, dass wir jeden Farbton treffen. Wir können auch graue, rote und blonde Haare simulieren.

«Geschäftsführer»: Was ist unter dem Begriff «Mikropigmentierung» zu verstehen? Viktoria D'Angelo: Die Mikropigmentierung ist eine innovative BehandWie lange hält eine Mikropigmentierung? lungsmethode, bei der wir aus natürlichen InAnders als ein Tattoo verblasst die Mikropigmenhaltsstoffen bestehende Farbpigmente direkt «Eine Mikropigmentierung tierung nach einigen Jahren. Abhängig von Ihrem in die Kopfhaut injizieren. Diese Pigmente simuImmunsystem, der Haarpflege und Ihren Verhalder Kopfhaut lieren einen natürlichen Haarwuchs. tensweisen hält das Ergebnis mindestens zwei bis lässt schütteres Haar drei, manchmal jedoch auch bis zu fünf Jahre. dichter wirken ...» Was sind die wichtigsten Unterschiede im VerDann ist es an der Zeit, die Farbe aufzufrischen gleich zur Tätowierung? und sich für einen neuen Look zu entscheiden. Die Kosten für eine AuffriDie Mikropigmentierung der Kopfhaut ist ein kleiner Eingriff, der Ihr schungsbehandlung liegen deutlich unter denen der Erstbehandlung. gesamtes Leben verändern kann. Die Vorgehensweise, Farbpigmente in die Kopfhaut zu injizieren, mag Sie an das Tätowieren erinnern. TatS calpS w i s s G m b H sache ist jedoch, dass zwischen der Mikropigmentierung und der Tätowierung ein wesentlicher Unterschied besteht: Ein Tattoo ist darEisengasse 7 auf angelegt, für immer sichtbar zu bleiben. Die Mikropigmentierung CH-6004 Luzern verblasst dagegen nach einiger Zeit. 18 bis 36 Monate nach der MikroTelefon +41 (0) 78 788 47 73 pigmentierung ist das Ergebnis am deutlichsten sichtbar. Danach hellen info@scalpswiss.ch die Farbpigmente ganz allmählich auf. Mit der richtigen Pflege können Sie einiges dazu beitragen, die Haltbarkeit Ihrer Kopfhautpigmentie: : www.scalpswiss.ch : : rung zu verlängern.

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Beauty & Gesundheit

Für ein Leben in Bewegung Therapeutics-Team

Jeder kennt es: Stress bei der Arbeit, wenig Bewegung und die ersten Anzeichen von gesundheitlichen Beschwerden zeigen sich. Mit den richtigen Methoden lassen sich selbst hartnäckige Beschwerden natürlich, effektiv und nachhaltig verbessern. Das Therapeutics-Team, ein unabhängiges, interdisziplinäres Netzwerk für Patienten, Therapeuten, Ärzte, Dienstleister und Lieferanten, stellt seine Methoden vor. von Roger Fröhli und Nadja Scherle

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ich immer schneller verändernde und unbeständige Anforderungen ziehen stetig ändernde Prozess- und Zielvorgaben nach sich. Dauernde Präsenz und Reaktionszeit wird erwartet, das gilt privat und insbesondere in der Arbeits- und Geschäftswelt. Hinzu kommt das flächendeckende «Sparen, Sparen, Sparen»: Koste es, was es wolle, reduzieren Arbeitgeber Ressourcen und es entsteht Zeitdruck. Stress, Unruhe und Ungewissheit gehören längst zum gewohnten Zustand vieler Arbeitnehmenden. Dass diese Zustände krank machen, ist jedem bekannt. Beschwerden wie Kopfschmerzen, innere Unruhe,

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Verspannungen, Rückenschmerzen, keine Zeit für sich selber und Burnout gehören in der heutigen Zeit zum Normalzustand.

Betriebliches Gesundheitsmanagement Roger Fröhli und Nadja Scherle haben beide im Zweitbildungsweg in den Gesundheitsberuf gewechselt und aus innerer Überzeugung ihre Berufung zum Beruf gemacht. Als die Gründer von Therapeutics-Team kommen beide ursprünglich aus der Wirtschaft und haben langjährige Erfahrungen in Kaderpositionen und in Projekt- und Personalführung.


Beauty & Gesundheit Sie wissen, was es heisst, in Wirtschaft und Gesellschaft Leistung zu erbringen. Deswegen sind die Behandlungsmethoden bei Therapeutics-Team logisch erklärbar, natürlich, effektiv und wirtschaftlich. Die Praxis ist für ihr Behandlungskonzept «Für ein Leben in Bewegung» bekannt. Mit den in der Schweiz entwickelten und produzierten Therapiegeräten sowie mit einer eigenen Praxis- und Dienstleistungs-Software sind sie seit mehreren Jahren auf dem Gebiet der nachhaltigen und natürlichen Gesundheit auf dem Schweizer und internationalen Markt präsent. Die Spezialisierung liegt dabei auf dem nachhaltigen Wiedererlangen der Körpersymmetrie, Körperstatik und Körperdynamik durch eigenständige, geschützte Behandlungsmethoden. Die Erfahrung aus über 5 000 Atlaskorrekturen (Stand Dezember 2017) hat gezeigt, viele Beschwerden haben die Ursache in Fehlstellungen und Fehlhaltungen. Das Konzept ist so aufgebaut, dass in wenigen Sitzungen Beschwerden reduziert oder gar aufgehoben werden können. Manchmal reicht gar eine Sitzung, um beispielsweise Rückenschmerzen, Kopfschmerzen oder Verspannungen zu beseitigen. Dadurch lassen sich Ausfall- und Fehlstunden in einem Unternehmen reduzieren – und Kosten senken. Die einzige Voraussetzung ist die aktive Haltung des Patienten. Und was geschieht mit einem beschwerdefreien Menschen? Er ist motiviert und zufrieden. Er dient als Stütze in unserer Gesellschaft und Wirtschaft. Dies wirkt sich wiederum positiv auf diesen einen Menschen aus und letzthin auf sein gesamtes berufliches und privates Umfeld.

Rückenschmerzen können durch eine Fehlhaltung und Stress entstehen.

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Mit diesem ganzheitlichen Angebot ist es auch KMU möglich, ihren Arbeitnehmenden präventive Unterstützung anzubieten und damit messbar weniger krankheits- und unfallbedingte Absenzen zu bewirken. Das Therapeutics-Team begleitet KMU in der Einführung und Umsetzung eines wirksamen betrieblichen Gesundheitswesens innerhalb der Unternehmenskultur und hilft dem Arbeitgeber dabei, eine attraktivere und nachhaltig gesündere Arbeitsumgebung anzubieten, im Kampf um die besten Fachkräfte.

Das Prinzip ist einfache Physik Viele Betroffene leiden seit Jahren an denselben Beschwerden. Sie haben eine Serie von Abklärungen bei verschiedenen Spezialisten und viele, oft erfolglose, Therapien hinter sich. Deswegen bekämpft das Therapeutics-­ Team nicht die Symptome, sondern geht der Ursache auf den Grund. Das Team behebt Fehlhaltungen und Fehlstellungen und löst dadurch Fehlbelastungen, Engpässe, Verspannungen und Reiz­impulse im Körper auf. Damit erhält der Körper die Möglichkeit, sein Gleichgewicht zu erlangen. Das Therapeutics-Team setzt auf eigenes Wissen und Erfahrungen. Vernetzt mit Spezialisten, Dienstleistern und Lieferanten aus verschiedensten Fachgebieten in der Schul- und Alternativmedizin bilden sie ein interdisziplinäres Netzwerk, das weitreichende, klientenzentrierte und individuell angepasste Therapie- und Arbeitsformen ermöglicht. Orientierung am aktuellen Wissensstand und ständige Weiterbildung ermöglichen eine fortwährende Entwicklung und individuelle Anpassung der Therapieform und Arbeitsmethodik. >

Kopfschmerzen, Migräne, Verspannungen durch eine Atlaskorrektur lösen.

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Beauty & Gesundheit

Die Natur kennt kein Richtig oder Falsch, Schwarz oder Weiss. Sie nutzt alle zur Verfügung stehenden Ressourcen, die Hand in Hand arbeiten und sich den ständig wechselnden Begebenheiten anpassen. Die Praxis arbeitet mit den angewendeten Methoden an der Behebung der ursächlichen Fehlhaltungen, was den Heilungs- und Regenerationsprozess anstösst und wieder zu einem freudvollen Leben in Bewegung verhelfen kann.

Eigenständige und sich ergänzende Behandlungsmethoden

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Je nach Beschwerdebild stehen verschiedene Behandlungsmethoden zur Verfügung. Einzeln oder kombiniert angewendet, tragen die Therapiemethoden zu einer massgeblichen Verbesserung vieler verschiedener Beschwerdebilder bei. So erzielen die Methoden innert kurzer Zeit unter anderem bei folgenden Beschwerden nachhaltige Erfolge: Kopfschmerzen, Migräne, Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfälle (Diskushernie), Verspannungen und Schulterschmerzen. Auch Symptome wie Schwindel und Benommenheit und durch Knirschen und Pressen verursachte Kiefer- und Kopfschmerzen verbessern sich. Ebenso dienen die Methoden zur Prävention oder als Leistungsplus im Sport und Alltag. Zum Einsatz kommen modernste Messgeräte und eigene, in der Schweiz entwickelte und produzierte Therapiegeräte wie das Libero®-Massagegerät, die medizinische 3-B®-Schienentherapie oder die T-T-Faszienrolle. Das Therapeutics-Team arbeitet dabei mit folgenden Behandlungsmethoden: §§ Atlaskorrektur (AtlasC1-Technology®): Im ersten Schritt erfolgt eine Überprüfung – und gegebenenfalls eine Ausrichtung – der Position des Atlaswirbels und der Körperstellung. Ein ausgerichteter Atlas und Körper ist die Behandlungsbasis und Grundlage für einen lang anhaltenden Therapieerfolg. Bei dieser Korrektur richtet der Therapeut in der ersten Sitzung den ersten Halswirbel behutsam, kontrolliert und nachhaltig aus. In der Folge stellt sich der Körper gerade und reduziert Fehlbelastungen und Reizimpulse. Die zweite Sitzung, die Nachkontrolle, dient der Überprüfung und der Erfolgs- und Qualitätskontrolle. §§ Tiefenmassage (MF-T-Technology®): Diese richtet sich an Patienten mit hartnäckigen Verspannungen und sorgt für ein

Eine 3-B® Schienentherapie bekämpft die Ursache von Knirschen und Pressen.

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Maximum an Effektivität und Nachhaltigkeit. In der Regel reichen zwischen ein und vier Sitzungen, um Verspannungen lang anhaltend zu lösen. Myofascial-Therapy (Fascial-Technology®): Das Konzept beruht auf den neusten Erkenntnissen der Faszien-Forschung von Thomas W. Myers, Autor des Buches Anatomy Trains. Die Behandlung zielt auf die Wiederherstellung des Gleichgewichts im ganzen Körper ab. Kieferkorrektur und Schienentherapie (3-B-Technology®): Der AtlasC1-Wirbel, Körper und Kiefer stehen mechanisch in wechselseitiger Wirkung und sind als Einheit zu betrachten. Eine Zahnschiene rundet die vollumfängliche Behandlungsmöglichkeit ab. Sie schützt nicht nur Zähne und Knochen, sondern entspannt die Muskulatur. Somit geht diese Therapie an die Ursachen für Beissen, Pressen und Knirschen, was praktisch alle unbewusst machen. Tagsüber, nachts im Schlaf und auch während dem Sport beim Leistung-Erbringen. Die 3-B®-Schiene ist so konzipiert, dass sie in jeder Situation den Bedürfnissen entsprechend einsetzbar ist. Stress-Release (Stress-Release-Technology®): Diese Therapie trägt dem oft stressigen Alltag Rechnung und verhilft innerhalb einer Sitzung zu vollkommener körperlicher und mentaler Entspannung. Athlet Fitting: Wie aus dem Sport, Sportmassagen, Sport Coaching und Athlet Fitting bekannt, überprüft das Therapeutics-Team die Körperhaltung und Körperstatik mit modernsten Messtechniken. Bevor an teuren Sportgeräten herumgeschraubt – und zum Beispiel das Rennrad an den Athleten angepasst – wird, stellt das Therapeutics-Team sicher, dass die Körpersymmetrie und die natürliche Biomechanik vorhanden sind.

Alle genauen Details erklären die wissenschaftlichen Videos auf der Website der Praxis. Diese veranschaulichen eindrücklich und verständlich die Zusammenhänge von Atlaswirbel, Kiefer und Körper und deren Einflüsse auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit in Alltag und Sport.

Industrie 4.0 in der Gesundheitsbranche Das Therapeutics-Team geht aber noch weiter – besonders was das wirtschaftliche Denken und Handeln angeht. Die Digitalisierung und Industrie 4.0 schaffen Zeit und Ressourcen – auch im Gesundheitsbereich. Deswegen nutzt das Therapiezentrum längst die eigens in der Schweiz

Das Libero® -Massagegerät löst in kürzester Zeit Verspannungen und Blockaden.


Beauty & Gesundheit mitentwickelte Praxis- und Dienstleistungssoftware myCompanion®. Diese bietet vom Gelegenheitsanwender bis hin zum KMU-­B etrieb einen digitalen Geschäftspartner zur Arbeitsunterstützung an. Die Software vernetzt Patienten, Therapeuten, Ärzte, Dienstleister und Lieferanten digital. Das ermöglicht es, Prozessabläufe zu automatisieren, Produkte einfach zu verwalten und die volle Übersicht für alle Beteiligten zu gewähren. Dabei spielt es keine Rolle, ob das interdisziplinäre Netzwerk zentral unter einem Dach oder örtlich getrennt ist. Jeder Netzwerkangehörige bleibt sein unabhängiger, eigenständiger Fachspezialist. Das ermöglicht eine Gemeinschaftspraxis, die über den gesamten Globus verteilt sein kann. myCompanion® ist ein Partnerprodukt von Therapeutics-Team und dem Technologieunternehmen HVB Systems AG. Wenige Klicks ermöglichen Shop-Funktionen, Offertstellungen, Erstellung von Rechnungen und Belegen oder die Einleitung eines Mahnwesens. Gutscheine, Vouchers als Geschenk oder als Gesundheitsinvestition für das Personal können im Sinne vom betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) bequem bestellt oder selber ausgedruckt werden für Krankenkassen-­anerkannte Therapeuten und Ärzte integriert die Software die Kundendaten automatisch in das EMR-konforme Formular (Erfahrungs-Medizinisches Register) nach Tarif 590, die Liste der ambulanten komplementärmedizinischen Leistungen gemäss Zusatzversicherung (VVG). Patienten oder Therapeuten können Terminbuchungen, -verschiebungen oder -stornierungen zu jeder Zeit, ortsunabhängig und selbstständig organisieren und koordinieren. Terminerinnerungsfunktionen per SMS und E-Mail erinnern sowohl den Kunden als auch den Therapeuten an bevorstehende Termine. Diese Funktionen schaffen Zeit und Ressourcen. Sie ermöglichen es dem Therapeuten oder Arzt, seine vollste Aufmerksamkeit dem Patienten zu widmen. Der Therapeut oder Arzt gewinnt dabei Zeit, die er beispielsweise für Freizeit, Weiterbildungen oder Familie nutzen kann.

Arbeitsplätze und Möglichkeiten schaffen Das Konzept zielt nicht nur auf bestehende Praxen und Unternehmen ab. Gleichzeitig bietet es auch Quereinsteigern, Neueinsteigern oder Wiedereinsteigern die Möglichkeit, einem Netzwerk ohne grosse Investitionen und Verpflichtungen beizutreten und in der Gesundheitsbranche Fuss zu fassen.

In den hellen Räumen praktiziert das Therapeutics-Team.

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Immer mehr Arbeitnehmende möchten ein Nebengeschäft beispielsweise als Masseur, Kursleiter oder Berater betreiben. Jeder weiss jedoch, dass ausserdienstliche Tätigkeiten während der Arbeitszeit zu Ärger mit dem Arbeitgeber führen. Die Gedanken und Energien lassen sich weder voll auf die Arbeit im Geschäft noch auf die Nebentätigkeit richten. Bei beidem ist dadurch kein Wachstum möglich. Im Gegenteil: Es löst Stress aus, und weder das eine noch das andere läuft zufriedenstellend. Hier übernimmt das Therapeutics-Team. Für Netzwerkangehörige kümmert sich das Team während der Büroöffnungszeiten um die organisatorischen Arbeiten. So kann sich der Arbeitnehmende sowohl auf die Arbeit im Geschäft konzentrieren als auch das Nebengeschäft angemessen betreiben. Gleiches gilt bei längerer Abwesenheit wie Weiterbildung, Auslandsaufenthalt, Militärdienst oder lang andauerndem Krankenstand. Während dieser Zeit wird das Nebengeschäft durch das Therapeutics-Team vertreten und aktuell gehalten. Zudem erhalten die Netzwerkpartner erweiterte Verdienstmöglichkeiten und Vergünstigungen wie das Behandlungskonzept, die markengeschützten Therapiemethoden und Therapiegeräte sowie die Dienstleistungs-Software und Partnerprodukte von der Therapeutics-Team-­ Praxis. Ohne Verpflichtung und ohne fesselnde Verträge.

T herape u ti c s - T ea m Roger Fröhli Schaffhauserstrasse 115 CH-8302 Zürich Telefon +41 (0) 43 928 25 15 info@therapeutics-team.com Nadja Scherle Erlackerstrasse 14 CH-9300 Wittenbach-St. Gallen Telefon +41 (0) 43 928 25 15 info@therapeutics-team.com : : www.therapeutics-team.com : :

Die Gründer von Therapeutics-Team: Nadja Scherle und Roger Fröhli.

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Beauty & Gesundheit

Hell und freundlich ist die Praxis eingerichtet.

Augen Glattzentrum AG

plastisch-ästhetische chirurgie Das neue Kompetenzzentrum im Einkaufszentrum Glatt ist für Plastisch-Ästhetische Chirurgie eingerichtet. Die Augen Glattzentrum AG baut mit ihrem neuen Partner, Dr. med. Marc A. Peter, ihr Angebot auf das gesamte Spektrum der operativen und nicht operativen Behandlungsmöglichkeiten aus. Es wird Wert auf eine kompetent und seriös durchgeführte Schönheitschirurgie gelegt. Interview mit Dr. med. Marc A. Peter von Manuela Olgiati

Geschäftsführer»: Bitte sagen Sie uns, wer Sie sind und gesamte Brustchirurgie und Straffungsoperationen an Bauch, Oberwelches Ihr Spezialgebiet ist. schenkeln und Oberarmen sowie Fettabsaugen oder Fetttransplantationen Dr. med. Marc A. Peter: Ich bin Facharzt FMH für Plastidazu. Da wir über einen gut ausgerüsteten Operationstrakt und ein sche, Wiederherstellende und Ästhetische Chirurgie. Nach kompetentes Team verfügen, können wir sämtliche Operationen nicht zehnjähriger Ausbildung am Universitätsspital Zürich habe ich 1992 im nur in örtlicher Betäubung, sondern auch in Rückenmarksanästhesie Zentrum von Winterthur meine eigene Tagesklinik für Plastische Chiruroder Vollnarkose anbieten. Selbstverständlich führen wir auch Behandgie eröffnet und während über 25 Jahren erfolgreich geführt. Im Oktober lungen durch, die von der Krankenkasse getragen werden wie Tumorope2017 habe ich meinen Arbeitsort in das Augen rationen im Gesicht und am Körper sowie BrustGlattzentrum im Einkaufszentrum Glatt in Walli«Wir bieten das gesamte krebschirurgie und Wiederherstellungen. sellen verlegt. Dadurch rücke ich näher an Zürich. Spektrum der Ästhetischen Deutsch und Englisch sind meine Muttersprachen. Offensichtlich haben Sie viel Erfahrung in Ihrem Chirurgie an.» Da ich während meiner Ausbildung über ein Jahr Beruf. lang in Brasilien und Mexiko gearbeitet und wiederholt in Spanien als Nach vier Jahren Ausbildung in allgemeiner Chirurgie habe ich 1985 Gast-Arzt operiert habe, spreche ich auch Spanisch und Portugiesisch, mit der Plastischen Chirurgie angefangen und bin seit über 30 Jahren und weil ich beruflich im Tessin tätig war, auch Italienisch. auf dem Gebiet der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie tätig. Man kann in unserem Zentrum Zweitmeinungen zu bevorstehenden oder Welches ist Ihr Angebot im Glattzentrum? schon erfolgten Behandlungen einholen. Wir bieten das gesamte Spektrum der Ästhetischen Chirurgie an. Also ästhetische Korrekturen im Gesicht wie Lidoperationen, Gesichts- und Wie gross ist die Nachfrage für ein weiteres Zentrum für Ästhetische Halsstraffungen, Nasen- und Ohrenoperationen. Ebenso zählen wir die Chirurgie?

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Beauty & Gesundheit Die Frage ist berechtigt, denn in den letzten 20 Jahren hat die «Lifestyle-­ Medizin» einen regelrechten Boom erlebt. Heute gibt es sozusagen an jeder Ecke irgendeine Art von «Beauty»-Behandlung. Der Kunde oder Patient sollte jedoch genau hinschauen, wer diese Behandlung anbietet. Als «Schönheitschirurg» kann sich – unabhängig von seiner Ausbildung – jeder Arzt bezeichnen. Dieser ungeschützte Titel ist nicht gleichzusetzen mit dem Facharzttitel FMH für Plastische Chirurgie, den in der Schweiz nur führen darf, wer die vorgeschriebene, mindestens sechs Jahre dauernde Ausbildung absolviert hat und sich permanent weiterbildet. Eine Kontrolle über die Verwendung des Titels «Schönheitschirurg» gibt es dagegen in der Schweiz leider nicht, weshalb deren Verwendung nichts über die Kompetenz eines Arztes aussagt. Was zeichnet Ihr Kompetenzzentrum noch aus? Der Bedarf an kompetent und seriös durchgeführter Schönheitschirurgie ist vorhanden, und wir sind das einzige Zentrum in Wallisellen und Umgebung. Die Angliederung an das Einkaufszentrum ist ideal: Man darf im Glattzentrum während bis zu vier Stunden gratis parkieren, es gibt eine Kinderbetreuung. Vor oder nach einer Konsultation oder einer wenig aufwendigen Behandlung, etwa mit Botulinumtoxin oder Filler, kann sogar der Einkauf erledigt werden.

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Au ge n G latt z e n tr u m AG Einkaufszentrum Glatt Neue Winterthurerstrasse 99 CH-8304 Wallisellen Telefon +41 (0) 44 878 70 70 info@augenzentrumzuerich.ch : : www.augenzentrumzuerich.ch : :

Dr . m e d. Mar c A . P eter FMH Plastische, Wiederherstellende und Ästhetische Chirurgie Einkaufszentrum Glatt Neue Winterthurerstrasse 99 CH-8304 Wallisellen Telefon +41 (0) 44 878 70 72 info@mapeter.ch : : www.mapeter.ch : :

Wir wollen noch mehr über Ihre häufigsten ästhetischen Operationen, die Augenlidkorrektur, wissen. Können Sie uns dazu einen Überblick geben? Da sprechen wir über die Lidstraffungsoperation oder die Blepharoplastik, wie wir sie medizinisch nennen. Es gibt die obere für das Oberlid und die untere für das Unterlid. Ob nur die Unter- oder nur die Oberlider behandelt werden sollen oder eine umfassende Korrektur erfolgen soll, muss vorweg sorgfältig abgewogen und besprochen werden. Dabei wird auch eruiert, was genau an den Lidern verändert werden soll und ob eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse erfolgen kann. Was gilt es, bei dieser Behandlung zu beachten? Die Operation wird ambulant durchgeführt, entweder in örtlicher Betäubung oder in einem schlafähnlichen Zustand. Nach der Operation kommt es zu Schwellungen und Verfärbungen. In aller Regel dauert es nach Oberlidkorrekturen ein bis zwei und nach Unterlidkorrekturen zwei bis drei Wochen, bis diese abgeklungen sind. Komplikationen sind sehr selten. Sollten sie ausnahmsweise auftreten, ist ein gutes Management gefragt. Dann wird in aller Regel ein gutes Resultat erzielt. Leichte Verbesserungen ohne Schwellungen und Verfärbungen lassen sich aber auch ohne Operation – mit Botulinumtoxin oder Filler – erzielen. Was raten Sie einer Person, die nach einer Schönheitsoperation mit einem unbefriedigenden Resultat konfrontiert ist? Das ist natürlich eine sehr unangenehme Situation. Zuerst sollte das Gespräch mit demjenigen Chirurgen stattfinden, der die Operation durchgeführt hat. Eine seriöse Fachperson bietet in aller Regel gratis eine Korrektur an. Falls die Operation im Ausland durchgeführt wurde, ist das Durchsetzen der Patientenrechte aber schwierig oder unmöglich. Da können unerwartet hohe Kosten für Folgebehandlungen entstehen. Ist das Vertrauen in den erstbehandelnden Chirurgen verloren gegangen, ist der Patient oder die Patientin bei uns an der richtigen Stelle. Wir können eine Beurteilung dazu abgeben, ob es sich um eine medizinisch nicht zu vermeidende Komplikation oder um eine technische nicht optimal durchgeführte Operation – und im Extremfall sogar um einen potenziellen Haftpf lichtfall – handelt und welche zusätzlichen Kosten zu erwarten sind. Ferner führen wir Korrektureingriffe durch. Auch erstellen wir Gutachten zu solchen Fragen.

Die Wirkung ist beeindruckend: vor und nach der Operation der Augenpartien.

Dr. med. Marc A. Peter ist Spezialarzt für Plastische, Wiederherstellende und Ästhetische Chirurgie (FMH).

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Ein Kräuter-Dampfbad der neusten Generation im eigenen Badezimmer.

Erholung in den eigenen vier Wänden VAPORSANA

In einer Welt, wo das Bedürfnis nach Ruhe und Entspannung immer bedeutsamer wird, empfiehlt es sich, das eigene SPA ganz einfach nach Hause zu holen. Was es für Möglichkeiten gibt, zeigt folgender Artikel.

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as Bedürfnis nach Ausgleich und Entspannung rückt für uns Menschen immer mehr in den Mittelpunkt. Warum also nicht das Badezimmer zu einem Hingucker und zu einem Ort der Entspannung gestalten. Ein Ort, um den Alltagsstress zu vergessen und neue Kräfte zu tanken. Baden im Kräuterdampf ist Erholung pur und erst noch gesund. Bei maximal 48 Grad Celsius und hoher Luftfeuchtigkeit tritt ein medizinisch belegter Immunisierungseffekt ein, und zudem erholt und stärkt sich der ganze Organismus.

Wohltuende Dampfbäder und saunen Möglich machen dies patentierte Schweizer Technik mit sanft erzeugtem Dampf und naturbelassenen Schweizer Kräutern ohne Zusätze. Das Kräuter-Dampfbad LOTUS ist perfekt gefertigt und erfüllt dank modularem Aufbau, erstklassiger Materialauswahl und viel Zubehör jeden Kundenwunsch. Dazu überzeugt LOTUS durch seine Doppelfunktion für erfrischendes Duschen oder entspannendes Dampfen bei maximalem Komfort: Die spezielle Dampf-Luft-Umwälzung mit Zeitautomatik schafft von Kopf bis Fuss konstante Temperaturen zwischen 35 und 48 Grad Celsius. Beliebt, bewährt und zuverlässig ist auch das Modell WELLSANA, das mit integrierter Sitzbank und manueller Steuerung reinstes Wohlbefinden in den Alltag bringt. Damit die reinen Kräuter im Dampf bad optimal wirken, erhitzt sie ein patentiertes System schonend und verteilt den sanften, drucklos erzeugten Dampf in der ganzen Kabine. Die ausgeklügelte Dampf- und Luftumwälzung sorgt für konstante Temperaturen von den Zehenspitzen bis zum Kopf ohne Wärmestau.

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Entspannung pur mit modernsten Whirlpool-Systemen und bequemsten Liege- und Sitzwannen stehen dem Kunden zur Auswahl. Der Kunde entscheidet über die gewünschte Form, den passenden Farbton aus 1 900 Möglichkeiten, die Menge und die Platzierung der Düsen sowie den Standort der Technik. Vaporsana verwendet in der Produktion erstklassige Materialien, die inhouse verarbeitet und vom eigenen Montageteam vor Ort installiert werden. Ebenso positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit und einen hohen Wohlfühl-Faktor bietet eine Sauna. Für alle Altersgruppen geeignet, stärkt sie nachhaltig das Immunsystem. Die wohltuende Wärme innerhalb der Sauna löst Muskelverspannungen und sorgt für eine ausreichende Durchblutung. Egal, ob die Sauna eine bestimmte Grösse, zusätzlich mehr Höhe, eine Dachschräge oder eine spezielle Grundfläche benötigt, das Team von VAPORSANA erfüllt jeden Wunsch exakt nach Vorgabe. Die reiche Auswahl an Hölzern, Farben und Designs bietet unendliche Spielräume für ganz persönliche Wellnessoasen.

Wellnessoasen im Garten Als Gesamtlösungsanbieter für Outdoor-Wellnessanlagen arbeitet das Unternehmen mit verschiedenen Kooperationspartnern zusammen und steht so als Ansprechperson während der ganzen Planungs- und Bauphase dem Kunden zur Seite. Seit über 40 Jahren überzeugt HotSpring® mit einem exklusiven und weltweit führenden Sortiment. Die SwissEdition-­Ausführungen sind für Jahreszeiten und Wetterbedingungen


Beauty & Gesundheit in der Schweiz gebaut. Eine vollautomatische Wasserfilterung ohne Bypass und modernste Technik erklären unter anderem, weshalb HotSpring® mit über 1.5 Millionen Kunden weltweit und in der Schweiz die Nummer 1 ist. Eines der wichtigsten Prüfkriterien bei einem Whirlpool ist die Wasserqualität. Dabei ist zu beachten, dass das Wasser möglichst chemiefrei auf bereitet wird. Garantie dafür sind die einzigartige 100-prozentige Wasserfilterung, die 24-Stunden-Ozonisierung und die Silberionen-­ Technologie. Auf Wunsch sind alle HotSpring®-Whirlpools auch mit Salzwasser-Desinfektion aufrüstbar, sodass keine Chlor-Zugabe mehr notwendig ist. Aufgrund der kompletten Isolation und der integrierten Wärmerückgewinnung verbrauchen HotSpring®-SPAs durchschnittlich 2’400 kWh pro Jahr, was einem Energiekonsum von lediglich circa 400 Franken pro Jahr entspricht. Alle HotSpring®-Whirlpools bieten Qualität und Leistung in einem atemberaubenden, modernen Design. Dank einer zeitlosen Linienführung der gesamten Wanne, eindrucksvoller Vielfarben-Lichtpunkte und leistungsstarker Düsen für belebende Massagen kann man sich hier entspannt zurücklehnen.

Individuelle Beratung Um die Produkte besser kennenzulernen und die Wünsche und Ideen klar zu eruieren, lohnt sich gewiss der Besuch in der 1 000 Quadratmeter grossen Verkaufsausstellung. Anhand diverser Objektbeispiele kann sich der Kunde inspirieren lassen. Vaporsana bespricht mit den Kunden eingehend die Ideen und Kosten, macht Anpassungen und

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wählt die passenden Materialien aus. In dieser Projektphase fliessen auch Inputs der jeweiligen Kooperationspartner mit ein, die mit ihrem Wissen in dem jeweiligen Fachgebiet zu der perfekten Wellnessoase beitragen. Die Zusammenarbeit mit den Fachpartnern garantiert eine schnellere und saubere Bauphase. Somit kann die Bauherrschaft der Realisierung ihrer Wellnessoase entspannt entgegenschauen. Seit 1979 stellt Vaporsana Schweizer Kräuter-Dampfbäder und Whirlpools her. Grossen Wert legt der Hochdorfer Betrieb auf persönliche Beratung und individuelle Lösungen, denn wer sich für Vaporsana entscheidet, geniesst eine fachkundige Beratung von der sorgfältigen Planung bis zur Ausführung und Inbetriebnahme. Vaporsana stellt viele Produkte auf Mass her, damit sie ebenso gut zu den persönlichen Bedürfnissen wie zur Raumsituation passen.

VA P O R S A N A AG Ziegeleihof 16 CH-6280 Hochdorf Telefon +41 (0) 41 914 92 92 info@vaporsana.ch : : wwww.vaporsana.ch : :

Die nächste Generation des Whirlpool-Designs für den eigenen Garten.

Zu Hause entspannen: eine Sauna in den eigenen vier Wänden.

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Von links nach rechts: TAG Heuer und Hublot.

Die Branche bewegt sich Neue uhren

Die letzten uhrentrends unter den luxusmarken bieten Uhrenliebhabern, egal ob weiblichen oder männlichen Geschlechts, eine Fülle interessanter Neuigkeiten. von Gisbert L. Brunner

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eicht hat sie es derzeit nicht, die für feine Luxusuhren zuständige Industrie. Das Angebot ist gross, fast zu gross. Gleiches gilt für den Wettbewerb. Erfolg verlangt nach Kreativität im breiten Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation. Dabei ist und bleibt R ­ etrolook ein beliebtes Thema. Klassiker überleben sich schlichtweg nicht. Jubiläen regen zu Sondermodellen an. Mechanische Komplikationen bleiben en vogue, darunter immer auch echte Weltpremieren. Neben Stahl und Titan erfreut sich Keramik als Gehäuseund Bandmaterial zunehmender Beliebtheit. Bei der Gestaltung von Zifferblättern, Schalen und Armbändern ist zunehmend jene Farbe im Spiel, die das oft so graue Alltagsleben erfrischend bereichert. Weil Armbänder ein interessantes Zusatzgeschäft bedeuten, offerieren immer mehr Marken intelligente Systeme zu deren schnellem Wechsel. Selbst technisch Unbedarfte können je nach Lust, Laune und Anlass tauschen. Ganz am Rande sei erwähnt, dass sich die Stimmung gegenüber dem stark von Rezessionssorgen geprägten Jahr 2017 spürbar aufgehellt hat. Optimismus greift um sich. Auch mit Blick auf die zurückhaltenden fernöstlichen Märkte. Das Geschäft mit Uhren verläuft traditionsgemäss zyklisch. Der Vergleich mit einer Berg-und-Tal-Bahn liegt irgendwie nah. Tröstlich ist nur, dass besagtes Auf und Ab nicht nur die feinen Zeitmesser betrifft.

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Variantenreiche Ikone Zu den anerkannten Stilikonen der Uhrengeschichte gehört die «Carrera». Jack W. Heuer, ihr geistiger Vater, wusste sehr genau, worauf es bei funk­tionalen Chronographen ankommt. Zum Zweck optimaler Lesbarkeit strebte der Eigentümer des Familienunternehmens ein reduziert gestaltetes und möglichst grosses Zifferblatt an. Trickreich nutzte er den metallenen Spannring des Plexiglases zum Bedrucken mit der Fünftelsekunden-Indexierung für den Stopper. Bei der Namensgebung half ­Genosse Zufall. Als Zeitnehmer der berühmten «12 Stunden von Sebring» begegnete der rührige Firmenchef Ricardo Rodriguez. Weil der Renn­fahrer begeistert von der «Carrera Panamericana» berichtete, heisst die 1963 lancierte Armbanduhr «Carrera». 55 Jahre später gibt es spezielle Jubi­läumsmodelle. Im Gegensatz zu einst beherbergt das 43 Millimeter messende Modulgehäuse ein selbst entwickeltes und produziertes Automatikwerk mit Stoppfunktion. Den Namen «Carrera Heuer 02» hat TAG Heuer daher ganz bewusst gewählt. Die exklusive Mechanik mit klassisch v-förmig an­geordneten Zählzeigern und Permanentsekunde verfügt über 80 Stunden Gang­autonomie, Schaltradsteuerung des Chronographen und energiesparende Vertikalkupplung. Weil es zur Montage des intelligent konstruierten Schaltwerks nur eine Schraube braucht, besteht der gesamte Mikrokosmos aus lediglich


Style 168 Bauteilen. Beim Outfit können die potenziellen Kunden aus dem Vollen schöpfen. Verfügbar sind nicht weniger als 13 Aus­führungen. Stahl, Karbon, Keramik oder Gold für die Schale lassen sich kombinieren mit einem Armband aus Metall, Kautschuk, Leder oder Keramik.

Erinnerung an einen Metallbaukasten Ricardo Guadalupe muss es wissen: «Diese Uhr ist ein Mega-Erfolg. Unsere ‹Meca-10› bietet sehr viel fürs Geld. Und man bekommt einen echten Hin­g u­cker.» Nach diesem Statement des CEO von Hublot verwundert die konsequente Modellpflege nicht. Das aus 223 Komponenten zusammengefügte Handaufzugskaliber HUB 1201 ist ein Augenschmaus für Mechanik-Freaks. Im Zentrum drehen Zeiger für Stunden und Minuten. Bei «9» findet sich ein Sekundenzeiger. Hohe Priorität geniesst die Gangreserveanzeige. Ein Fenster bei «6» lässt wissen, wie viele Tage das Œuvre noch mit drei Hertz ticken wird. Maximal sind es deren zehn. Ein roter Punkt bei «3» signalisiert Handlungsbedarf. Für Anker und Ankerrad findet leichtes, amagnetisches Silizium Verwendung. Als «Blaues Wunder» präsentiert sich die neue «Big Bang Meca-10 Blue Ceramic». Hublot fertigt Gehäuse, Glasrand und sogar die Faltschliesse aus durchgefärbter Keramik. Dank «One Click» gestaltet sich der Wechsel des Gummi-Armbands zum Kinderspiel.

Explizit für Frauen Dass Mann von Welt Damen den Vortritt lässt, bewies Thierry Stern im Jahr 2009. Der Präsident von Patek Philippe tat dies bei einer chronographischen Weltpremiere. Gemeint ist das erste selbst entwickelte und semi-­ industriell gefertigte Chronographenwerk der traditionsreichen Familienmanufaktur. Bis 2016 stellte das in vielerlei Hinsicht neuartige Kaliber CH 29-535 PS mit Schaltrad sowie klassischer Räderkupplung seine konstruktiven und handwerklichen Qualitäten in der femininen Referenz 7071 unter Beweis. Nun war es höchste Zeit, die Kundinnen mit etwas Neuem zu beglücken. Und das geschieht mit der Roségold-Referenz

Von links nach rechts: Patek Philippe und Zenith.

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7150 / 250R-001, welche während der Baselworld 2018 debütierte. Wie eh und je setzen fachkundige Spezialisten das 26,6 Millimeter grosse und 5,35 Millimeter hohe Uhrwerk aus 270 Komponenten zusammen. Feinbearbeitung und Regulierung auf höchstem Niveau sind dabei selbstverständlich. Energienachschub ist spätestens alle 65 Stunden fällig. Dann jedoch gestaltet sich das Drehen an der Krone zum Hochgenuss. Weil Diamanten bekanntlich die besten Freunde des zarten Geschlechts sind, trägt der Glasrand des 39-Millimeter-­G ehäuses nicht weniger als 72 Top-Wesseltons mit einem Gesamtgewicht von ca. 0,68 Karat. Wasser hat bis drei bar Druck keine Chance, ins Innere vorzudringen.

Zurück im Fluge Gegen Ende der 1950er-Jahre benötigte das italienische Verteidigungsministerium eine Alternative zu dem lange verwendeten, aber zu klein gewordenen Dienst-Chronographen namens «Tipo CP1». Das opulentere Nachfolgemodell «Tipo CP2» lieferte Zenith an A. Cairelli, einen renommierten römischen Uhrenhändler, der die entsprechende Ausschreibung gewonnen hatte. Sammler zahlen für die einst militärisch genutzten Armband stattliche Summen. Deutlich günstiger ist der neue «Tipo CP-2 Flyback zu haben. Dem darin verbauten Manufakturkaliber «El Primero 405B» ist, wie der Modellname unschwer erkennen lässt, eine Temposchaltung zu eigen. Sie gestattet das Null­stellen und Neustarten des Chronographen mit nur einem Knopfdruck. Das Uhrwerk mit beidseitig wirkendem Rotor-Selbstaufzug, rund 50 Stunden Gang­autonomie, Zehntelsekunden-Stoppgenauig­keit, Schaltradsteuerung und klassischer horizontaler Räderkupplung besteht aus 254 Teilen. Die Auflage des 43 Millimeter grossen Stopp-Boliden ist nicht limitiert. Zenith bietet zwei Gehäusetypen an: Bronze oder künstlich gealterter Stahl. Saphirgläser vorne und hinten sowie Wasserdichte bis zehn bar Druck sind beiden Ausführungen gemein. : : wwww.rundschaumedien.ch/GF/ZH : :


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Style

Eine grosse Auswahl an Sneaker und Hemden für Herren.

In neuem Gewand Colibri-Fashion

Es muss nicht immer Shopping in den grossen Modeketten sein. Gerade wer etwas Ausgefallenes sucht, ist in kleinen Boutiquen besser bedient. Colibri-Fashion in Niederhasli (ZH) hat sich auf ein ständig wechselndes Sortiment spezialisiert. von Cornelia Harlacher

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m April 2018 ist Colibri-Fashion auf die andere Seite der Limmat gezügelt – von Schlieren nach Niederhasli. Die Boutique im schönen Wehntal bietet ein grosses Sortiment an trendy und ausgefallener Mode und Accessoires für Damen und Herren. Dazu gehören unter anderem Damenblusen und Herrenhemden mit Spezialeffekten der italienischen Marke 7camicie, Herren-Sneaker aus recycelten Zementsäcken von Elephbo und Schuhe der Marke Grandprix Originals im Rennsport-Stil. Passend gibt es Handtaschen aus Kunst- und Echtleder, Schmuck in verschiedenen Variationen, Ledergürtel für sie und ihn sowie Geschenkartikel.

Ständig neue Auswahl Damit das Angebot interessant bleibt, hat sich Colibri-Fashion darauf spezialisiert, das Sortiment durch ständig neue Artikel zu ergänzen. So sind viele Artikel meist nur kurzfristig an Lager, und es lohnt sich, immer wieder in der Boutique vorbeizuschauen, um die Neuheiten zu entdecken. Zudem ist den Kunden ein Einkaufserlebnis mit fairem Preis-Leistungs-Verhältnis geboten. So ist Colibri-Fashion darauf bedacht, die Kundenwünsche zu erfüllen, und ist immer offen für neue Anregungen.

Ein breites Sortiment für Damen: von Blusen bis Handtaschen.

In Form bleiben Als passende Ergänzung tut Colibri-Fashion etwas für die Gesundheit der Kunden. Die Boutique bietet eine kompetente Beratung zu den Produkten von SWISS SHAPE. Dieses professionelle Stoffwechsel-System bringt den Körper und die Gesundheit wieder nachhaltig in die Balance, indem es für einen gesunden Darm sorgt.

C O L I B R I - FA S H I O N Mandachstrasse 54 / 56 CH-8155 Niederhasli Telefon +41 (0) 44 730 08 10 sales@colibri-fashion.com : : www.colibri-fashion.com : :

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Cornelia Harlacher ist Inhaberin von Colibri-Fashion.


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Bauen & Wohnen

Bauen mit Leidenschaft stimo Unternehmungen

Schön, preiswert und zugleich gut gelegen – im Grossraum Zürich sind bezahlbare Wohnungen selten geworden. Dennoch, es gibt sie, die attraktiven Eigentums- und Mietwohnungen mit einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis, wie sie die stimo Unternehmungen anbieten. von Ralf Doller

Moderner Wohnraum: Innenansicht der Dachwohnung Nassenwil.

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er Generalunternehmer Urs Stieger aus Kloten baut und vermarktet erfolgreich sehr attraktive Eigentums- und Mietwohnungen im Grossraum Zürich. Bekannt wurde der Unternehmer durch sein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis für bezahlbaren Wohnraum. Dabei müssen seine Kunden nicht auf Komfort verzichten! Für den Unternehmer war die Verlockung gross, luxuriöse Wohnungen mit hoher Marge auf den Markt zu bringen. «Mein Team und ich schaffen grosszügigen Wohnraum mit hohem Ausbaustandard zu fairen Preisen», meint er. Und das mit Erfolg! Jährlich werden im Schnitt 100 bis 150 Wohnungen entweder als Eigentumswohnungen verkauft, im eigenen Portfolio behalten oder von Investoren zur Weitervermietung übernommen. Die Verwaltung übernimmt dann die stimo Immo AG.

Die Gründung der stimo Unternehmungen Die unternehmerische Karriere von Stieger begann 1991, als er mit 29 Jahren sein erstes Mehrfamilienhaus kaufen konnte. Diese Gelegenheit nutzte der ehemalige Gipser, und aufgrund einer rasanten Wert­ steigerung konnte ein weiteres Objekt akquiriert werden. Danach gründete er seine erste Firma zusammen mit einem Geschäftspartner. Die Partnerschaft wurde im Jahre 2008 freundschaftlich aufgelöst, und Stieger gründete im selben Jahr die stimo Unternehmungen. Die ersten beiden Mitarbeiter waren Jeannette Müntener in der Buchhaltung, und kurz

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danach kam der heutige stellvertretende Geschäftsleiter Matthias Fellner hinzu. Beide sind noch immer treue und wichtige Mitarbeiter der stimo Unternehmungen. Heute ist die Unternehmung in vier Firmen und eine Plattform unterteilt: die stimo Generalunternehmung AG, die stimo Immo AG, Stieger Immobilien AG, stimo + Partner AG und die Plattform meinwohntraum.ch. «Mit diesen Firmen sind wir so aufgestellt, dass wir jegliche bautechnische Aufgabe optimal bewältigen können», stellt Stieger fest. Mit der Zeit kamen weitere Projekte hinzu. Doch zu seiner grössten Herausforderung wurde das Bauprojekt Stadel. Ganz nah am Rhein gelegen wurde ihm ein Grundstück angeboten, auf dem insgesamt sieben Mehrfamilienhäuser erstellt werden konnten. Als Partner fanden die stimo Unternehmungen schnell die Baugenossenschaft Glattal Zürich (GBZ), welche die Überbauung finanzierte und einen Teil der Überbauung in ihr Portefeuille übernahm. «Auch wenn die Lage etwas ausserhalb der Agglomeration Zürich liegt und die Wohnungen ein gutes Preis-­ Leistungs-Verhältnis aufweisen, kann sich ein beschaulicher Ort weiterentwickeln und neue Einwohner anziehen», bestätigt Stieger.

Wohnprojekt Kernzone Nassenwil Zu seinen aktuellen Projekten zählt eine Überbauung in Nassenwil. Mit den vier geplanten Häusern entsteht die letzte grössere Siedlung in der Kernzone in diesem charmanten Weiler zwischen Dielsdorf, Regensdorf und Niederhasli. Zwei Wohnhäuser werden zur Vermietung erstellt,


Bauen & Wohnen und in den zwei weiteren Häusern baut sein Unternehmen insgesamt 20 Eigentumswohnungen mit 3.5 Zimmern oder 4.5 Zimmern. Gerade die Dachwohnungen mit den in der Dachschräge eingebauten Fenstern haben es ihm angetan: «Dies bringt fantastische Lichtverhältnisse in die Wohnungen.» Ab Herbst 2019 sind die 20 Eigentumswohnungen bezugsbereit. «Die Häuser passen sich ideal dem kleinen Weiler an: Sie verfügen über Giebeldächer und Laubengänge. Nichtsdestotrotz entsprechen sie den modernen Lebensverhältnissen», freut sich Stieger. Im Kaufpreis enthalten sind grosszügige Budgets für Küche, Badezimmer und Böden eingerechnet. So können die Käufer den Wohnstil bestimmen und nach eigenen Wünschen ausbauen. Eine Neuheit ist die interne Abholstation für Online-Bestellungen, bei welcher Stieger mit Partnern zusammenarbeitet. So werden Same-Day-Delivery-Sortimente zu sehr attraktiven Preisen angeboten.

Sti m o I m m o AG Lindengartenstrasse 6 CH-8302 Kloten Telefon +41 (0) 44 800 70 80 : : www.stimo.ch : : : : www.meinwohntraum.ch : :

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Eigentumswohnungen Nassenwil §§ moderne Wohnungen in ländlicher Umgebung §§ von Niederhasli in 19 Minuten am Hauptbahnhof Zürich §§ attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis: schlüsselfertige 3.5-Zimmer-Wohnungen ab CHF 530’000.– und 4.5-Zimmer-Wohnungen ab CHF 755’000.– §§ Fussbodenheizung und Parkett §§ schwellenlose Duschen §§ Waschmaschine und Tumbler in der Wohnung §§ elektrische Lamellen und Markisen §§ rollstuhlgängig §§ Tiefgarage, Keller, Hunde-Duschraum §§ Abholstation für Online-Bestellungen §§ Anschlussleitungen 220V für Elektrofahrzeuge vorbereitet

Dachwohnungen §§ Schiebetüren bei den grossen nach Süden ausgerichteten Terrassen §§ grosser Wirtschaftsraum §§ Nutzung als 3.5-Zimmer-Wohnung mit Loft-Charakter oder 4.5-Zimmer-Wohnung §§ Dachfenster mit elektrischen Rollläden

Innenansicht der Wohnung Nassenwil.

Der Generalunternehmer Urs Stieger am Grubenfest (links).

Das Wohnprojekt Nassenwil.

Geschäftsführer Sommer : : 2018


Ausblick auf den Bergsee: Die richtige Lage zählt.

TRIPLE L Maura Wasescha AG

Maura Wasescha vertrauen die Reichen dieser Welt, denn in ihrem exklusiven Portfolio finden sich Luxusimmobilien der Superlative zum Kaufen und Mieten. Ein Gespräch in ihrem St. Moritzer Büro über den wahren Luxus, Stil und den Optimismus in jeder Wirtschaftslage. Interview mit Maura Wasescha von Anka Refghi

W

armherzig, empathisch und voller Lebensfreude, das ist Maura Wasescha, die Frau, die nicht selten auch die «Immobilien-Königin» genannt wird. Doch Protz ist ganz und gar nicht ihr Business. Im Gegenteil. Stilvoll muss es sein. Wer ihren Job machen will, der muss fest auf dem Boden stehen und schweigen können, sagt die charmante Florentinerin, die es aus einfachen Verhältnissen und aus eigener Kraft an die Spitze des Immobilien-Olymps geschafft hat. Mit ihrer Familie lebt sie in Bern, während der Wintermonate und während zweier Monate im Sommer ist sie in ihrem Büro in St. Moritz anzutreffen. Ihr Gespür für Menschen, ihre Leidenschaft für ihren Beruf und 40 Jahre Erfahrung sind ein Garant für die anspruchsvollen Kunden, dass Maura Wasescha für sie genau das findet, wovon sie träumen. Geschäftsführer: Frau Wasescha, wie wichtig ist Emotionalität in Ihrem Beruf? Maura Wasescha: Sehr wichtig. Nur wenn Sie Emotionen zeigen, können Sie Ihr Gegenüber begeistern. Emotionalität ist die Basis, denn wir sind Menschen und keine Maschinen.

Geschäftsführer Sommer : : 2018

In Ihrem Portfolio findet sich nur das Beste vom Besten. Was braucht ein Haus, damit es den Weg in Ihr Portfolio findet? Ein Objekt muss mich überzeugen, denn nur was mir gefällt, kann ich auch verkaufen. Die Location muss ein «Triple L» haben, also «Lage, Lage, Lage», und wenn es «nur» 2 L hat, dann muss das Interior sensationell und unvergleichbar sein. Das Wichtigste ist ohnehin immer, dass ein Objekt «unique», also einzigartig, ist. Es gibt aber auch den Fall, dass das Haus nicht in bestem Zustand ist, aber ungeheuer viel Potenzial hat. Dann verkaufe ich die Quadratmeter und die Vision. Ihre Kunden sind sehr wohlhabend und bekannt. Sprechen Sie immer mit ihnen persönlich? Ja, das ist sehr wichtig – ob beim Kauf oder der Auswahl des Feriendomizils, denn oft interpretieren vorgeschaltete Berater die Wünsche der Kunden nicht ganz richtig. Wenn ich mit ihnen persönlich spreche, können sie 100 Prozent sicher sein, dass ich die richtigen Fragen stelle, um ihre Wünsche zu erfüllen. Über die Jahre habe ich einen Katalog von Fragen ausgearbeitet, der meine Matrix ist. Ich stelle auch Fragen,


Bauen & Wohnen die für den Kunden erst einmal unwichtig erscheinen, für mich aber von enormem Wert sind. Wie lautet eine dieser Fragen? Wo frühstücken Sie gewöhnlich? In der Küche oder im Esszimmer? Das ist so eine Frage. Der Mensch ist ein «Gewohnheitstier», und ich versuche, mir ein möglichst genaues Bild zu machen.

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die Küche ein überschaubarer Raum. Heute haben wir riesige Kühlschränke und Küchen, die so gross sind wie Wohnzimmer und auch 500’000 Franken und mehr wert sind. Wer heute eine Villa einrichtet, der hat einen Küchenplaner, Interior- und Gartendesigner. So etwas gab es früher eher selten.

Wie definieren Sie den Luxus des Wohnens? Geld ist nicht Glück, und Luxus ist nicht Luxus. Das ist das Erste, was verstanden werden muss. Viele Leute assoziieren mit Luxus Gold und Prunk. Luxus bedeutet auch, wenn du in ein Haus hineingehst und dich Wie verhält sich die Wirtschaftskrise zur Luxusimmobilienbranche? sofort gut fühlst, weil alles so perfekt ist, dass du vielleicht gar nicht weisst, Wir konnten vor zwei Jahren, in einer Zeit der vollen Krise noch 12,5 Proweshalb. Luxus ist auch die Verwendung von edelsten zent mit den Luxusimmobilien gewinnen. Es gibt auch immer Möglichkeiten, ein Objekt zu verkaufen. Entschei«Entscheidend ist, Materialien, die aber vielleicht nur von ganz wenigen erkannt werden. So, wie bei einem Kunden von mir, dend ist, dass ein Haus unique ist. Wenn es das ist, dass ein Haus der zwölf Zentimeter dicke Granitplatten von einer alkönnen Sie ruhig schlafen, denn eines Tages kommt der unique ist.» ten italienischen Kirche verarbeitet hat. Luxus ist Stil Käufer, der genau das möchte. Und das haben viele Leute und bedeutet eben auch, den Reichtum nicht plakativ zu zeigen. Meine nicht verstanden. Während der Krise zwischen 2012 und 2015 war nicht Kunden sind ganz normale Familienmenschen, die hart arbeiten. das Geld das Problem, sondern die eher abwartenden Gedanken der Menschen, die keine Lust hatten zu kaufen. Aber die, die damals gewartet haben, sind heute die Verlierer. Man muss immer optimistisch sein Mau ra Wa s e s c ha AG in diesen Situationen. Inwiefern hat sich der Begriff «Luxus» in Bezug auf das Wohnen in den letzten Jahren verändert? Sehr! Vor 20 Jahren bedeutete Luxus ein schönes Chalet. Mit schönen Bädern, gerne auch aus Marmor oder Stein, aber noch gefliest. Heute sind beispielsweise die Lavabos aus Stein und die Wände aus einem Stück kostbarem Naturstein. Vor 20 Jahren war der Kühlschrank normal gross und

Gewerbestrasse 12 CH-3012 Bern Telefon +41 (0) 31 305 40 81 consulting@maurawasescha.com : : www.maurawasescha.com : :

Stilvoll und exklusiv: die Immobilien im Portfolio von Maura Wasescha.

Maura Wasescha

Antike Holzbohlen im modernen Badezimmer – auch das bedeutet Luxus.

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Am nächsten Morgen in ein sauberes Büro kommen.

Wenn das Büro blitzblank erstrahlt Custom Maid

Im stressigen Büroalltag auch noch die Kaffeetassen in den Geschirrspüler räumen, die Schreibtische wischen oder gar das WC putzen? Diese Aufgaben sollte ein Unternehmen lieber Reinigungsprofis überlassen. Das spart nicht nur Zeit, sondern das Ergebnis sieht auch besser aus. So kann sich das Unternehmen ganz auf seine Kernaufgaben konzentrieren – und das in einem sauberen Büro. von Freya Mohr

I

mmer abends gegen 17.00 Uhr, wenn in den Büros die Computer abgeschaltet werden und das Licht ausgeht, fängt für manche der Arbeitstag erst an. Ganz unbemerkt, wie die Heinzelmännchen, bringen Reinigungskräfte die Räume wieder zum Glänzen. «Am Wochenende und abends sind die Büros frei», erklärt Eva Hudakova, Geschäftsführerin bei Custom Maid. Dann hat das Reinigungspersonal genug Ruhe zum Putzen, damit am nächsten Arbeitstag alles wieder picobello sauber ist.

Professionelle Büroreinigung 2012 hat Eva Hudakova ihre Reinigungsfirma gegründet. Seitdem hat sie bereits einen Stamm von 150 Kunden aufgebaut, darunter viele Büros und Praxen. Der Arbeitsablauf ist genau geplant: Zuerst räumen die Reinigungskräfte das Gröbste weg – sie entsorgen den Abfall und räumen die Gläser in die Spülmaschine. Dann haben sie die Flächen frei, um mit dem Abstauben, Wischen und je nach Bedarf mit dem Desinfizieren zu beginnen. Am Ende steht Staubsaugen und den Boden feucht Aufwischen

Geschäftsführer Sommer : : 2018

auf dem Plan. Meistens ist es ausreichend, das Büro einmal die Woche zu reinigen. bei einem kleinen Büro mit vier Räumen und Küche dauert das im Schnitt zwei bis drei Stunden. Bei grösseren Büros muss entsprechend mehr Zeit eingeplant werden. So ein Reinigungsauftrag will nicht nur gut koordiniert und organisiert sein, es braucht auch die richtigen Materialien. Custom Maid verfügt über sämtliche Reinigungsmittel und -geräte selber: vom grossen Industriestaubsauger für eine gründliche Bodenreinigung bis zu speziellen Reinigungsmitteln für Parkett oder die Desinfektion von Arztpraxen. Hudakova achtet dabei auf die Qualität der Marken: «Dann bin ich mir sicher, dass es auch wirklich desinfiziert und hygienisch ist.»

Kundenbeziehungen pflegen Vonseiten der Kunden, braucht es vor allem Vertrauen. Schliesslich lassen sie jemand Fremden nach Büroschluss in die Räumlichkeiten. Da gibt es vertrauliche Dokumente, Mitarbeiter haben ihre eigene Ordnung


Bauen & Wohnen

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Dienstleistungen §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§

Wohnungsreinigung: Reinigung, Waschen, Bügeln Büroreinigung: Büros, Läden, Praxen, Schulen Umzugs- und Baureinigung Bügelservice Frühlingsputz Reinigung von Fenstern und Fensterläden

auf den Schreibtischen und jeder Kunde hat spezielle Wünsche. Eva Hudakova weiss das. Deswegen hat bei ihr jede Reinigungskraft ihre festen Büros, die sie immer putzt. Wechsel gibt es nur selten. Das schafft diese Vertrautheit zwischen Reinigungskraft und Kunde. Und genau dieser persönliche Service ist es, der Custom Maid unter den vielen anderen Reinigungsfirmen hervorhebt. Besonders zum Tragen kommt das bei Arztpraxen und Kliniken. Hier befinden sich nicht nur Patientenakten, die einer strengen ärztlichen Schweigepflicht unterliegen, sondern es ist auch eine besonders hygienische und sterile Reinigung gefordert. Da muss sich eine Praxis absolut auf die Reinigungskraft verlassen können. Und Hudakova auf ihre Mitarbeitenden.

Kapazität für Gross- und Kleinaufträge Zehn Reinigungskräfte beschäftigt Custom Maid momentan, aber es werden immer mehr, denn das Geschäft läuft gut. Wenn Hudakova die zu reinigenden Büros unter ihren Mitarbeitenden verteilt, achtet sie auch auf deren Wünsche, «denn nicht jede will am Wochenende arbeiten. Da schicke ich nur die Leute, die wirklich Lust dazu haben. Dann sind alle zufrieden: Ich, meine Leute und natürlich auch der Kunde», begründet sie. Für Spezialaufträge kann sie auch schnell weiteres Personal bereitstellen. Flexibilität ist wichtig in ihrer Branche, und zwar zeitlich wie auch personell. Deswegen hatte Custom Maid auch keine Probleme, als die Men’s World das Unternehmen für die gesamte Reinigung vor, während und nach der Veranstaltung beauftragte.

Ein sauberer Schreibtisch erleichtert die Arbeit.

Schon bei der Montage hat das Team mitgeholfen und dann vor dem Messebeginn die Ausstellungshallen nochmals grundgereinigt. Während der Messe waren immer etwa zehn Reinigungskräfte im Einsatz: Sie hielten die Entsorgung, Staubsaugen und die WC-Betreuung so diskret wie möglich, ohne dass die Besucher viel davon mitbekamen. «Von der Organisation her, war das schon eine Herausforderung», sagt Hudakova und ergänzt: «Wir haben über Walkie-Talkies kommuniziert, damit wir immer wussten, wer wo ist und wer was macht.» Bevor alles abgebaut wurde, hat ein siebenköpfiges Custom-Maid-Team über Nacht nochmal alles für das Fotoshooting hergerichtet und in Ordnung gebracht. Erst danach ging es an die Endreinigung; nach dem Abbau hatten sie genau eine Stunde Zeit, alles zu reinigen. Aber dank sechsjähriger Erfahrung, einem eingespielten Team und den professionellen Reinigungsgeräten war auch das ein Kinderspiel.

Custom Maid GmbH Im Ahorn 11 CH-8125 Zollikerberg Telefon +41 (0) 44 55 888 77 info@custommaid.ch : : www.custommaid.ch : :

Eva Hudakova ist Inhaberin von Custom Maid.

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Es werde Licht Beleuchtung im öffentlichen Raum

Licht im Aussenraum ist für unsere Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung. Doch gute Beleuchtung ist nicht einfach hell. Sie muss Ambiente schaffen, den Raum lesbar machen, den Anforderungen der Verkehrssicherheit genügen, Sicherheitsgefühl und persönliche Sicherheit berücksichtigen und dabei möglichst ressourcen- und umweltschonend eingesetzt werden.

© M. Grandchamp

von Pascal Regli

Der Quai du Seujet in Genf stimmungsvoll beleuchtet.

D

er Ausbau der öffentlichen Beleuchtung im Laufe der Zeit hat unsere Lebensweise verändert. Das künstliche Licht hat den Tag in die Nacht hinein verlängert und neue Tätigkeiten ermöglicht. Wurde früher die Nacht als bedrohlich empfunden, findet heute während dieser Zeit ein wichtiger Teil unserer sozialen Aktivitäten statt.

Bedrohliche Nacht Bis in die Neuzeit war es in den Strassen nachts stockfinster. In der spätmittelalterlichen Stadt war es Pf licht, in der Nacht seine eigene Lampe mit sich zu tragen, um als ehrlicher Stadtgänger zu gelten. Wer als «finsterer Geselle» in den Verdacht feind­seliger Absichten geriet, musste mit einer Strafe rechnen. Als erste Städte führten Paris (1667) und London (1668) Strassenbeleuchtungen mit Öl- oder Talglaternen ein. Genf und Bern begannen um 1750, einzelne Plätze zu beleuchten. Aber erst das Aufkommen des Gaslichts schaffte die Voraussetzung für die Ausbreitung der öffentlichen Beleuchtung. In Schweizer Städten

Geschäftsführer Sommer : : 2018

zog die Gasbeleuchtung um die Mitte des 19. Jahrhunderts ein und etwas später das elektrische Licht mit Glüh- und Bogenlampen. Im Laufe des 20. Jahrhunderts kamen dann weitere Beleuchtungen wie die Natriumdampflampe zum Einsatz. Ursprünglich hatte die Einführung der öffentlichen Beleuchtung zum Ziel, vor Unfällen zu schützen, der Kriminalität vorzubeugen und die Orientierung zu erleichtern. Zu diesen funktionalen Aufgaben sind zunehmend atmosphärische Aspekte wie «kommerzielles» Licht durch Leuchtreklamen und die Aufwertung des öffentlichen Raums hinzugekommen.

Differenzierte Beleuchtung Es braucht nicht möglichst viel Licht und nicht jeder Ort muss gleich hell ausgeleuchtet sein. Verschiedene Einsatzzwecke stellen differenzierte Anforderungen. Lichtpunkthöhe, Lichtfarbe und Lichtlenkung sind an die jeweilige Sehaufgabe anzupassen. Relevanz für eine gute,


© M. Grandchamp

Der Quai du Seujet in Genf nüchtern und funktional beleuchtet.

Metallbau

sicherheitsfördernde Beleuchtung haben unter anderem Helligkeit, Gleichmässigkeit, Blendungsbegrenzung und optische Führung: je heller der öffentliche Verkehrsraum, desto besser lassen sich Hindernisse erkennen. Bei gleichmässig ausgeleuchteten öffentlichen Verkehrsräumen mit minimierten Schatten- und Dunkelzonen steigt die Sicherheit. Blendung hingegen erschwert die sichere Wahrnehmung und das Erkennen anderer Verkehrsteilnehmer.

Bei Fussgängerzonen, Plätzen und Einkaufsstrassen bietet die Beleuchtung nicht nur Sicherheit und Orientierung, sondern auch eine attraktive Atmosphäre zum Flanieren, Verweilen, Geniessen und Entspannen erzeugen. Hier prägen die Leuchten als Teil der Möblierung auch tagsüber das Stadtbild mit. Bei Plätzen können dezent angestrahlte Fassaden als reflektierende Flächen eine reizvolle Kulisse bilden, und weitere Gestaltungs­elemente wie Brunnen oder Denkmäler lassen sich akzentuieren. In Parks und Grünanlagen gewährleisten Leuchten primär die Sicherheit der Passanten. Sie markieren den Wegverlauf, geben der Fläche Tiefe und bieten eine Orientierung in der Dunkelheit. Leuchten mit breitstrahlender Charakteristik erzeugen ein angenehmes Ambiente und >

Zeltvermietung

Die Beleuchtung auf Nebenstrassen in den vorzugsweise verkehrsberuhigten Wohnquartieren muss in erster Linie die Sicherheit des Fuss- und Veloverkehrs berücksichtigen. Nicht nur Licht auf der Fahrbahn ist wichtig, sondern die Passanten sollten sich auch gegenseitig gut erkennen können. Dabei darf aber keine Lichtimmission entstehen und die Wohnqualität der Anwohner beeinträchtigen. Deshalb gilt es, Streulicht in Richtung Fenster und Gärten sowie eine Abstrahlung in Richtung Himmel auf ein Minimum zu reduzieren.

Parkett Bodenbeläge

Auf Hauptstrassen innerorts sind unterschiedliche Nutzer auf eine gute Beleuchtung angewiesen, um Objekte und Hindernisse erkennen zu können, aber auch um selbst wahrgenommen zu werden. Die Beleuchtung ist an Übersichtlichkeit, Fussgängeraufkommen, Geschwindigkeitsniveau des Fahrzeugverkehrs, Komplexität der Fahraufgabe, Reflexionseigenschaften der Fahrbahn und angrenzende Nutzung anzupassen. Um den Strassenverlauf nachzuzeichnen und die Funktion zu akzentuieren, ist eine Gleichmässigkeit der Beleuchtung durch in regelmässigen Abständen gesetzte Leuchtkörper anzustreben. Fussgängerstreifen sind heikle Konfliktzonen. Vertikale Beleuchtungsanteile garantieren, dass Fussgänger nachts auch bei regennasser Fahrbahn gut erkennbar sind.

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Bauen & Wohnen

Ausgeleuchtete Fusswege und eine in Szene gesetzte Statue im «Parc du CIO» in Lausanne.

verbessern das subjektive Sicherheitsgefühl. Ebenso lassen sich die Beschaffenheit des Bodens, Hindernisse und Niveau­u nterschiede durch ein ausgewogenes Licht- und Schatten­verhältnis besser erkennen. Und je nach Zentralität der Einrichtung erzeugen angeleuchtete Bäume, Mauern, Skulpturen und Wasserspiele zusätzlich eine besondere Stimmung1.

Licht zum Sehen Nach der Ära einer technisch-funktional dominierten Beleuchtung für den Strassenverkehr, haben Städte Ende des 20. Jahrhunderts den öffentlichen Raum als Bühne wiederentdeckt, der auch nachts attraktiv sein und nicht nur über eine «Notbeleuchtung» verfügen sollte. Gezielt eingesetztes Licht soll die Lesbarkeit des Raums verbessern und eine behagliche Atmosphäre schaffen. In Lyon wurde 1989 erstmals ein sogenannter «Plan Lumière» entwickelt. Ein Instrument, das die Stadt ins «rechte Licht» rücken sollte – was seither auch zahlreiche Schweizer Städte mit einem eigenen «Plan Lumière» versucht haben. Dezent, aber gezielt eingesetztes Licht unterstreicht die städtische Kulisse und lässt die Architektur plastisch erscheinen. Verdeckt angebrachte Lichtquellen sollen nicht blenden, sondern das Licht dahin bringen, wo es gebraucht wird. Die Stadt wird dunkler, aber attraktiver. Hinzu kommt, dass die LED-Technologie der Lichtgestaltung neue Möglichkeiten zur Inszenierung des öffentlichen Raums eröffnet hat. Gegenüber herkömmlichen Beleuchtungssystemen bietet sie Vorteile durch eine hohe Lichtausbeute und die damit einhergehende Energieeffizienz und ihre lange Lebensdauer. Ausserdem besitzen LED-Leuchten ein (warm-)weisses Licht mit guter Farbwiedergabe, sind frei von UV-Strahlung und damit insektenfreundlicher und durch gute Lichtlen-

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Lichtverschmutzung Satellitenaufnahmen der Schweiz zeigen eine Verdoppelung der Lichtemissionen in den letzten 20 Jahren. Der Begriff Lichtverschmutzung bezeichnet die negativen Auswirkungen von künstlichem Licht auf die Umwelt und ist eine inzwischen anerkannte Form von Umweltverschmutzung. Übermässiges oder falsch eingesetztes Licht ist Energieverschwendung und beeinträchtigt die Wahrnehmung des Nachthimmels. Zudem belästigt die Abstrahlung von öffentlicher und privater Beleuchtung in die Wohnräume die Bevölkerung und wirkt sich negativ auf den Biorhythmus aus. Unnötiges Streulicht ist für nachtaktive Tierarten schädlich. So verlieren von Leuchten angezogene Insekten die Orientierung, verbrennen an den Lichtquellen oder Zugvögel werden von ihrem Weg abgelenkt. Die SIANorm 491 «Vermeidung unnötiger Licht­e missionen im Aussenraum» aus dem Jahr 2013 unterscheidet deswegen zwischen nötigem und unnötigem Licht und enthält Bestimmungen zur «Nachtruhe» von Beleuchtungen.

kung verursachen sie weniger Streuverluste. Dazu reihen sich technische Vorteile wie sofortiges Einschalten, und sie sind dimmbar, dynamisch steuerbar und schaltfest.  : : www.fussverkehr.ch/licht : :


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Bauen & Wohnen

Eine neue Skyline für Oerlikon Sbb immobilien

Alle reden von Zürich Nord. Und das aus gutem Grund: Ideale Verkehrsverbindungen und eine dynamische Stadtentwicklung machen das ehemalige Industriequartier zum Hotspot und begehrten Dienstleistungszentrum. von urs huebscher

A

n der Andreasstrasse, auf einem zentral östlich des Bahnhofs Zürich Oerlikon und unmittelbar bei der Verzweigung der Bahnlinien nach Wallisellen und zum Flughafen gelegenen Areal, entsteht auf 19’800 Quadratmetern der Andreasturm – ein modernes Büro- und Dienst­leistungs­gebäude mit attraktiven Retailund Gastronomieangebote im Erdgeschoss, an bester Lage und mit direktem Zugang zum Bahnhof Zürich Oerlikon. Eine Besonderheit am Neubau: Über den neuen Zugang zur Personenunterführung Ost wird das Gebäude fast direkt mit dem Bahnhof Oerlikon verbunden, wodurch Mieter, Passanten und Kunden einen bequemen Zugang erhalten. So entsteht ein neues städtebauliches Bindeglied zwischen dem Bahnhof und dem Leutschenbach Quartier. Das Gross­projekt wird

Moderne Büroräume mit Blick über Zürich Oerlikon.

Andreasturm

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Bauen & Wohnen gemäss dem von der Schweizer Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (SGNI) adaptierten Label «DGNB Platin» erstellt. Der Baustart war im Sommer 2016, Bezugstermin ist dieses Jahr.

Ebenfalls in Zürich Nord entsteht der Franklinturm Der 80 Meter hohe Franklinturm entsteht auf dem Areal zwischen dem Bahnhof Zürich Oerlikon und der Regensbergbrücke, genauer auf einem Grundstück entlang der Hofwiesenstrasse zwischen Franklin- und Schulstrasse. Das Hochhaus mit 15’000 Quadratmeter Bürofläche und 300 Quadratmeter Laden- und Gastronomief lächen im Erdgeschoss wird über die neue Quartierverbindung und eine Personenunter­f ührung ebenfalls direkt mit dem Bahnhof verbunden sein. Damit wird der Franklinturm zum Pendant des Andreasturms, den SBB Immobilien östlich des Bahnhofs baut. Während der Andreasturm vom Architekturbüro Gigon / Guyer entworfen wurde, entsteht der Franklinturm nach Plänen der Armon Semadeni Architekten. Ähnlich sind sich die beiden Entwürfe gleichwohl: zwei schlanke Türme mit markanter Fassade. Der Franklinturm ist ausserdem in der Höhe gestaffelt, so dass er gut mit dem 20 Meter kleineren Hochhaus Neumarkt und dem benachbarten Swissôtel korrespondiert, das wenige Meter höher ist als der Franklinturm. Mit den geplanten und bestehenden Hochhäusern rund um den Oerliker Bahnhof verändert sich die Skyline in diesem wichtigen Nebenzentrum Zürichs. Ohnehin ist das Quartier im Wandel, seit die Stadt Zürich vor mehr als zehn Jahren einen Entwicklungsprozess angestossen hat, um die Lebensqualität in dem eher schmucklosen Stadtteil zu erhöhen.

Franklinturm

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: : SBB Immobilen SBB Immobilien bewirtschaftet und entwickelt rund 3 500 Gebäude und 3 600 Grundstücke. Die Immobilien­ objekte reichen dabei von Bahnhöfen unterschiedlicher Grösse und von kleineren Arealen bis hin zu grossen Anlage­ projekten im Umfeld der Bahnhöfe. Die SBB gestaltet die Bahnhöfe nachfrageorientiert weiter und reagiert so auf steigende Passagierfrequenzen und sich verändernde Kundenbedürfnisse. Zudem wertet sie die Bahnhofareale umsichtig und nachhaltig auf. Dadurch schafft SBB Immobilien moderne und belebte Bahnhofquartiere und prägt so die Entwicklung der Stadtzentren aktiv mit. Dabei entsteht Raum zum Wohnen, Arbeiten, Weiterbilden, Einkaufen und Verweilen. SBB Immobilien veräussert zudem Areale und Gebäude, welche für die SBB strategisch nicht mehr relevant sind.

SBB AG Immobilien Development Vulkanplatz 11 Postfach CH-8048 Zürich : : www.franklinturm.ch : : : : www.andreasturm.ch : :

Die Bürogebäude liegen in Bahnhofsnähe.

Geschäftsführer Sommer : : 2018


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vo r schau & Im p r essum

Vorschau Die nächste Ausgabe erscheint Ende August 2018 Standort-Reportage: Goldküste Zollikon, Küsnacht, Erlenbach ZH, Herrliberg, Meilen, Uetikon am See, Männedorf und Stäfa

Herausgeber rundschauMEDIEN AG St. Jakob-Strasse 110 CH-4132 Muttenz / Basel Telefon +41 (0) 61 335 60 80 Fax +41 (0) 61 335 60 88 info@rundschaumedien.ch www.rundschaumedien.ch Verleger Francesco J. Ciringione Verlagsleitung Hasan Dursun h.dursun@rundschaumedien.ch Mitglied der Geschäftsleitung Boris Jaeggi b.jaeggi@rundschaumedien.ch Serhat Tok s.tok@rundschaumedien.ch Projektleitung Salvatore D’Alessandro s.dalessandro@rundschaumedien.ch Verkauf & Marketing Franco D'Elia f.delia@rundschaumedien.ch Jennifer Bürki j.buerki@rundschaumedien.ch Chefredaktion Mark Seeholzer

Geschäftsführer frühling : : 2018

Redaktion Georg Lutz g.lutz@rundschaumedien.ch Freya Mohr f.mohr@rundschaumedien.ch Leitung Produktion & Grafik Marco Pendt m.pendt@rundschaumedien.ch Grafik Sandra Schneider Korrektorat / Lektorat Brigitte Battaglia Aboservice info@rundschaumedien.ch Autoren Gisbert L. Brunner Igor Bilic Ralf Doller Viktoria D‘Angelo Roman Donzé Stefan Dudas Andreas Faust Roger Fröhli Manuel Gamma Lynn Geisinger Christoph Graf Dino Graf Manuela Gehrig Beat Hürlimann Cornelia Harlacher Jürg Hofmann

Lone K. Halvorsen Urs Huebscher Jane Ingold Christian Langenegger Barbara Liebermeister Lukas Leist Michael Mare Roger Meier Manuela Olgiati Dr. Med. Marc A. Peter Gerhard Raffling Anka Refghi Brigitte Ross Pascal Regli Tanja Raess-Metzger Andy Stehrenberger Nadja Scherle Nike Schröder Ronia Schiftan Tilmann Schultze Tina Siebenmann Julian Strunk Maura Wasescha Dr. Bert Wolfs Bilder Coca-Cola HBC Schweiz AG, Contina GmbH, Dallmayr Automatenservice SAC DPD (Schweiz) AG, JACK&JO, JURA Vertrieb (Schweiz) AG, Linkedin, Business Transaction AG, Schweizer Lunch-Check, Schweizer Reisekasse (Reka) Genossenschaft, WIN4, Acla da Fans, Porsche, AirPlus International AG, akari taste, AMAG Group AG, Augen Glattzentrum AG,

Colibri-Fashion, Fussverkehr Schweiz, Hublot, Jamailah Grand Cru, Karriere-Schritt GmbH, Lyreco Switzerland AG, Maura Wasescha, Patek Philippe, Primework AG (Titel), SBS Swiss Business School, ScalpSwiss GmbH, Shutterstock, Sportbahnen Atzmännig AG, Stimo Immo AG, STS Schweizerische Treuhänder Schule, SULZER WINTERTHUR, Swiss Gastro, TAG Heuer, Therapeutics-Team, VAPORSANA, Zenith Bei allen übrigen Bildern liegen die Bild­rechte bei den jeweiligen Inserenten. Jahresabo Vier Ausgaben CHF 19.– Einzelpreis CHF 6.– info@rundschaumedien.ch ISSN 1662-1263 Wiedergabe von Artikeln und Bildern auszugsweise oder in Ausschnitten erfolgt nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion. Für unverlangte Zusendungen wird von der Redaktion und dem Verlag jede Haftung abgelehnt.


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Geschäftsführer Zürich 02/2018  

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