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SOMMER : : 2016

RAUM ZÜRICH

OLIVER NIEDERER EXKLUSIVE LIFESTYLE GETRÄNKE

DANIELLE HELLER FONTANA FRAU DR. HAPPY SMILE

TITUS MEIER HOHE ERWARTUNGEN

ANDREAS WIEBE GOOGLE ALTERNATIVE

CARMEN STRAGKAS LAUFENDES WACHSTUM

SARA BACHMANN AUF ERFOLGSKURS

WINTERTHUR GLATTPARK ZÜRCHER OBERLAND STANDORT-PORTRAITS

NEWS INFORMATIK BUSINESS TRAVEL LIVING STYLE DRIVE KULINARIK AUSZEIT

DIETER MEIER

MUSIKER, KÜNSTLER, WELTENBUMMLER, UNTERNEHMER, RESTAURANT-BESITZER


LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER

ED ITO IAL : : FÜR SIE RFÜGEN WIR ZUSAMMEN

Winterthur ist die sechstgrösste Stadt der Schweiz und liegt ideal positioniert nahe dem Flughafen Zürich, zwischen der Metropole Zürich und der Ostschweiz. Dank der attraktiven Lage haben sich ein eigenständiges Wirtschaftszentrum und eine lebendige Wohnregion mit erstklassigen Infrastrukturen entwickelt. Winterthur besticht vor allem durch die hohe Lebensqualität. Das faire Preis-Leistungsangebot und der persönliche Charakter überzeugen immer mehr Zuziehende und Unternehmen von den Vorteilen einer Ansiedlung. Ein überdurchschnittlich hohes Angebot an renommierten Kulturinstitutionen mit internationalem Renommee, die vielen Grünflächen und die verkehrsfreie Altstadt mit ihren vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten sorgen für eine reizvolle Mischung aus grossstädtischen Annehmlichkeiten und kleinstädtischem Charme. Jeder der sieben Stadtteile hat sein eigenes Gesicht. Familien geniessen die gute Infrastruktur mit Schulen und Einkaufsmöglichkeiten. In den verkehrsberuhigten Quartieren und den grosszügigen Freizeitanlagen ist Platz für Spiel und Sport. Jede und jeder findet in Winterthur seine ­bevorzugte Wohnform. Dank der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) mit ihren rund 9 000 Studierenden pulsiert Winterthur. Internationale Schulen und der International Club Winterthur sorgen dafür, dass sich auch Weltbürgerinnen und Weltbürger in Winterthur wohl fühlen. Das innovative, wirtschaftsfreundliche Klima in Winterthur eröffnet viele Entwicklungsmöglichkeiten für technologie- und dienstleistungsorientierte Unternehmen, insbesondere in den Bereichen Gesundheitswesen, Medizinaltechnik, Automatisierungstechnik, Mechatronik, Informationstechnologie, Versicherungen und Bildungswesen. In der Stadt und Region Winterthur warten ein breites Angebot an qualifizierten Fachkräften und Landreserven sowie Gewerbef lächen an bester Lage. Erfahren Sie mehr über die Region in unserem Standort-­Portrait ab Seite 44. Urs Huebscher Chefredaktor

Der Blick fürs grosse Ganze – fünf Gründe, weshalb Sie bei uns goldrichtig sind auf

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Titelbild: Dieter Meier Foto: Andreas Zimmermann Fotografie, www.andreaszimmermann.ch.

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

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INHALT

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BUSINESS-TALK TITUS MEIER DIE ERWARTUNGEN SIND SEHR HOCH

BUSINESS TRAVEL 8

BOUTIQUEHOTEL ALTSTADT VIENNA 35 KUNST MIT WIENER LEBENSGEFÜHL

DANIELLE HELLER FONTANA ÄSTHETISCHE ZAHNMEDIZIN FÜR EIN STRAHLENDES LÄCHELN

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COVER-STORY

OLIVER NIEDERER LEIDENSCHAFT – INNOVATION & QUALITÄT

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DIETER MEIER «ALT WERDEN IST NICHTS FÜR FEIGLINGE»

CARMEN STRAGKAS «DIE MULTICHANNELSTRATEGIE BEWÄHRT SICH»

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SARA BACHMANN «WER GUTE ARBEIT LEISTET, WIRD BELOHNT»

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PETER MERZ «GIA SETZT AUF EIGENE DATACENTER IN DER SCHWEIZ»

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ANDREAS WIEBE DIE ALTERNATIVE ZU GOOGLE

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KULINARIK RESTAURANT-BAR-TERRASSE AURORA 40 CULINARY DELIGHTS …

AKTUELL LANDESMUSEUM ZÜRICH ES GEHT VORWÄRTS …

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LEBENSQUALITÄT ZÜRICH WELTWEIT AUF PLATZ 2

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DIAFORA AG PRIVATE SHOPPING

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

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BRUNO BÖTSCHI 9 WISSENSWERTE REGELN ÜBER TRINKGELD

ERICH LANDOLT KUNST UND LEIDENSCHAFT

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CASINO THEATER THEATER, RESTAURANT UND EVENT UNTER EINEM DACH

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OPTIMO SERVICE AG MASSGESCHNEIDERTE DIENSTLEISTUNGEN

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BLICKPUNKT GARTENMÖBEL GRÖSSTE AUSSTELLUNG DER REGION WINTERTHUR

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BRAUEREI STADTGUET AG BIER AUS LEIDENSCHAFT

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CHRISTOF HASLER PARTNER FÜRS GEWERBE

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WERNER RONNER «VOR 10 JAHREN STARTETEN WIR ZU ZWEIT»

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STANDORT–PORTRAIT WINTERTHUR MITTEN IN DER BOOMENDEN WIRTSCHAFTSREGION GREATER ZURICH AREA

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MICHAEL DOMEISEN EINSATZ FÜR EIN PROSPERIERENDES WINTERTHUR

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SISKA HEUBERGER HOLDING AG NEUES ZHAWGESUNDHEITSZENTRUM

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KMU VERBAND WINTERTHUR WICHTIGSTER VERTRETER DER KMU

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CLUB OF ROME «THINK GLOBAL, ACT LOCAL»

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KARIN SCHOCH TRADITION SEIT 1882

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MARTINA HIRAYAMA TROTZ SKEPSIS – SOCIAL MEDIA IMMER ZENTRALER IN DER KOMMUNIKATION

HUTTER DYNAMICS TRADITION MIT ZUKUNFT

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VINOVERSUM 67 DEM GUTEN GESCHMACK VERPFLICHTET

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84 109 89

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INHALT STANDORT–PORTRAIT BEAT BALTENSPERGER «DIE LEHRLINGE HABEN EINEN HOHEN STELLENWERT»

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AQUATIKON 94 INSPIRIERENDES UND PRODUKTIVES UMFELD 94

PHILIP BUCHER «CHOPFAB» – DIE FRECHE BIERMARKE

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STARS AND STRIPES BIETET ALLES, WAS IN DEN USA VON NORD BIS SÜD BELIEBT IST

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SCHLOSS WÜLFLINGEN EIN FEST FÜR AUGE UND GAUMEN

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EHRLER IMMOBILEN IHR PARTNER FÜR WOHN­EIGENTUM IN UND UM ZÜRICH!

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ZÜRCHER OBERLAND DIE PERFEKTE WOHNREGION

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KATARZYNA MAZUR-HOFSÄSS ATTRAKTIVER ARBEITGEBER

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MAMMAS BEST HAUSGEMACHTE GERICHTE EINFACH BESTELLEN

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OLIVER HOFMANN BREITES LEISTUNGSSPEKTRUM SCHREIBER FINANZ WER FÜHRT DIE BUCHHALTERIN?

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NEUE SPINNEREI RESTAURANT UND BAR

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ALBANESE® BAUMATERIALIEN AG FÜR SCHWEIZER BAUSTELLEN UND DARÜBER HINAUS, SCHNELL, SICHER UND SPARSAM

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AVENTURA TRAVELSHOP OUTDOOR – WIEDER ERSTAUNLICH NEU!

101

SCHULTHESS MASCHINEN AG INNOVATIONSKRAFT, QUALITÄT UND VERANTWORTUNG

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«DATE A RENTNER» «DAS IST TRAURIG!»

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BERUFSBILDUNGSKONGRESS 84 WINTERTHUR – HAUPTSTADT DER BERUFSBILDUNG GLATTPARK 89 EINER DER ATTRAKTIVSTEN UND DYNAMISCHSTEN STANDORTE IM GROSSRAUM ZÜRICH

STYLE GYNIAL 109 «WISSENSCHAFTLICHE KOMMUNI­KATION DARF BUNT SEIN»

PORTIKON 94 ELEGANT UND KLAR STRUKTURIERT

VIU 111 VIU SCHAFFT DIE BRILLENREVOLUTION

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

VENUS CONCEPT 113 «NON-INVASIVE UND SCHMERZFREIE BEHANDLUNGEN SIND DIE ZUKUNFT»

LIVING STEIGENDER RAUMKONSUM WIE VIEL PLATZ BRAUCHT EIN MENSCH, UM GLÜCKLICH ZU SEIN?

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SILVEDES AG EIN NEUES GEFÜHL – TERRASSEN ZUM WOHLFÜHLEN

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FINANZIERUNG 118 DIE RICHTIGE HAUSFINANZIERUNG

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WRIGHT PLACE PUNKTLANDUNG IM WRIGHT PLACE

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SUNREFLEX 119 INNENBESCHATTUNG MIT MEHRWERT

AUSZEIT HEINRÜTI RANK WIDEN 122 UNSER KULINARISCHES ANGEBOT IST FEIN UND FRISCH UND UNKOMPLIZIERT HÉVÍZER HEILWASSER-SEE «QUELLE DES LEBENS»

124

NEWS BUSINESS NEWS 6, 10, 12, 15, 24, 31 BUSINESS TRAVEL NEWS 34 GASTRO EMPFEHLUNG 43 STYLE NEWS 106, 108, 110, 112 LIVING NEWS 114, 116 DRIVE NEWS 120, 121 AUSZEIT NEWS 123

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: : BUSIN ESS N E WS REAL ESTATE AWARD 2016 Bereits zum sechsten Mal wird am 21. Juni der Real Estate Award vergeben. In den folgenden Kategorien können Preise gewonnen werden: «Bewirtschaftung», «Projektentwicklung», «Vermarktung», «Immobilien-Persönlichkeit des Jahres» und «Immobilien-­ Investment des Jahres». Die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement (SVSM) wird dieses Jahr zum ersten Mal am Real Estate Award teilnehmen und auch Preise vergeben. Damit wird die Real Estate Night 2016 definitiv ein Höhepunkt für die Immobilienwirtschaft.

NEUES WEITERBILDUNGS -FLAGGSCHIFF FÜR BILDUNGSSTANDORT ZÜRICH Für die Schule ist der neue Standort beim Zürcher HB ein wichtiger Meilenstein. Berufstätige möchten ihre Weiterbildung heute vermehrt tagsüber statt abends oder am Wochenende absolvieren. Diesem ­B edürfnis konnte die KVZBS am alten Standort Escher-Wyss-Platz, wo auch die KV-Lernenden zur Schule gehen, nur bedingt entsprechen. «In der Sihlpost bieten wir unseren Studierenden neu beides an: ein umfassendes Angebot an kaufmännischen Weiterbildungen sowie maximale Flexibilität – und das alles in einer einzigartigen Kombination aus ­geschichtsträchtigem Haus, moderner Infrastruktur und zentraler Lage», erläutert Urs Achermann, Direktor Weiterbildung an der KVZBS, die Gründe für den Umzug. Für Rolf Butz, Geschäftsführer des Kaufmännischen Verbandes Zürich, bekennen sich Verband und Schule mit dem neuen Bildungszentrum nicht nur zum Bildungs- und Wirtschaftsstandort Zürich, sondern auch zur Dualen Berufsbildung und zur Zukunft der Kaufmännischen Berufe. Unterrichtet wird in der Sihlpost in 24 Schulungsräumen, die Platz für 16 bis 100 Personen bieten und alle über modernste Technik verfügen.

ZWIBACK BISTRO, HOTEL UND TAKE AWAY Das neue Bistro, das zugleich Take Away und Hotel ist, liegt im Areal Zwicky-Süd. Daher kommt auch der erste Teil seines Namens. Der zweite Teil erklärt das Angebot: Backwaren, ofenfrisches Brot und Sandwiches spielen im Bistro eine Hauptrolle. Das Bistro ist ab 6.30 Uhr offen zum Frühstücken und Kaffee trinken. Danach verwöhnt es seine Gäste bis 18.30 Uhr mit wechselnden Mittagsmenüs, Quiches, Salaten und Pasta. Alle Speisen gibt es auch zum Mitnehmen. Ausserhalb der Öffnungszeiten steht das Bistro als Eventlokal für Bankette, Aperos und andere Anlässe zur Verfügung. In den 14 Hotelzimmern finden Ferienund Geschäftsreisende ein preiswertes Zuhause auf Zeit. A ­ usgestattet mit Parkettboden, Doppelbett, TV, Kühlschrank, ­Dusche / WC sowie frei zugänglichem WLAN kosten die Zimmer ab 115 Franken inklusive Frühstück. Hinter dem ZwiBack steht eine gute Sache: die Stiftung Altried. Sie bietet Menschen mit Behinderung eine geeignete Wohnund Arbeitsform. So auch im Bistro, Hotel und Take Away ZwiBack. In der Küche, im Service, im Verkauf und im ­Facility Management finden rund 30 Menschen mit einer Beeinträchtigung einen geschützten Arbeitsplatz.

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LES HALLES – SEIT BALD 20 JAHREN DIE INSTITUTION FÜR EIN GEMISCHTES PUBLIKUM IN ZÜRICH WEST Les halles ist in der Industriebrache von Zürich West entstanden und war eine Kombination aus Grosshandel, Restaurant und Quartierladen. Heute ist das Quartier zu einer publikumswirksamen Down Town geworden. Geblieben ist die charmante Liegenschaft und das etwas improvisiert wirkende grosse Restaurant mit Lebensmittelladen im Originalstil des Industriequartieres. Nicht chic, sondern ein Treffpunkt für jung und alt, laut und lebendig, überbordende Deko, kleine Karte mit mediterraner Mama Küche. Leaderprodukt Moules & Frites. Die 75 jährige Besucherin aus Hamburg meinte an der Bar: ist ja ein Hammer-Laden!

CHICORÉE GRUPPE UMSATZWACHSTUM UND WHATSAPP-BERATUNG Trotz schwierigem Marktumfeld im Detailhandel geprägt durch den anhaltenden ­Einkaufstourismus, Frankenstärke und zunehmenden Onlinehandel ist die Chicorée Gruppe erfolgreich. Als erste Unternehmung im stationären Schweizer Detailhandel lancierte Chicorée die persönliche Kundenberatung über Whatsapp. Ein eigenes Beratungs- und Stylingteam beantwortet Anfragen der Kundinnen. So können sich Kundinnen bei auftretenden Fragen beispielsweise in den Filialen zu Kombinationsmöglichkeiten der Kleidung, Stylingtipps oder der Verfügbarkeit von Grössen neu direkt über Whatsapp beraten lassen. Der Service funktioniert natürlich in beide Richtungen.

SWISS INDUSTRY 4.0 AWARD Die Autexis in Villmergen – ein führendes Schweizer Unternehmen für die Realisierung intelligenter Automationsund Industrie 4.0 Lösungen – lädt zusammen mit Partnern zur «Swiss Industry 4.0 Conference» ein: Dienstagnachmittag, 30. August 2016, Trafohalle Baden. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird erstmals der «Swiss Industry 4.0 Award» verliehen. Dieser Award geht jedes Jahr an eine Hochschule, eine Institution, ein Unternehmen oder eine Persönlichkeit, welche sich für die Weiterentwicklung des Werkplatzes Schweiz unter Einsatz von Industrie 4.0 Lösungen eingesetzt hat. Der Anlass richtet sich an Geschäftsleitungsmitglieder, Produktionsverantwortliche und am Thema Industrie 4.0 interessierte Personen.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


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: : BUSIN ESS -TALK

DIE ERWARTUNGEN SIND SEHR HOCH

Betriebsgesellschaft Kongresshaus Zürich AG

2020 SOLL DIE INSTANDSETZUNG DES KONGRESSHAUSES UND DER TONHALLE ABGESCHLOSSEN SEIN. MIT DEM STANDORT AM SEE WIRD DAS EINMALIGE UND DENKMALGESCHÜTZTE KONGRESSHAUS EINE ERSTE ADRESSE IM INTERNATIONALEN KONGRESSMARKT WERDEN.

Während eines Umbaus muss auch der Kongressbetrieb weiterlaufen. Gibt es schon definitive Entscheide oder zumindest Weichenstel­ lungen, wie die Übergangslösung aussehen wird? Im Gegensatz zum Tonhalle Orchester, das in die Maag Eventhall ausweichen wird, gibt es für den Kongresshausbetrieb keinen Ersatzstandort. Die Betriebsgesellschaft Kongresshaus Zürich AG hat verschiedene Optionen intensiv geprüft. Aber wir mussten leider zum Schluss kommen, dass das Einrichten eines Provisoriums unter den gegebenen ­Umständen keine befriedigende Lösung darstellen würde und zudem nicht finanzierbar wäre. Wir unterstützen aber unsere bestehenden Kunden bei der Suche nach passenden Übergangslösungen und setzen alles daran, wichtige Veranstaltungen in Zürich halten zu können.

INTERVIEW MIT TITUS MEIER, CEO von Robert Jakob und Urs Huebscher

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in Umbau des Gartensaaltraktes und ein neues Terrassen-­ Restaurant machen das Haus auch für die Bevölkerung attraktiver. Stadt– und Gemeinderat setzen auf die beiden traditionellen Häuser und die Stimmbevölkerung wird demnächst über die Finanzierung der Instandsetzung entscheiden.

«Geschäftsführer»: Herr Meier, wenn das Zürcher Stimmvolk dem Umbau des Kongresshauses zustimmt, kommen ab Mitte 2017 die ­Baugerüste. Warum ist die Vorlaufzeit so lange? Titus Meier: Erst wenn die Finanzierung der Renovation durch das Zürcher Stimmvolk angenommen wird, beginnt die Einsprachefrist zu laufen. Diese Phase gilt es abzuwarten und allfällige Einsprachen zu bearbeiten. Zudem ist die Tonhalle Gesellschaft mit dem Tonhalle Orchester an ihre Konzertsaison gebunden; ein Wechsel während der Konzertsaison wäre mit grösseren Schwierigkeiten verbunden. Aus diesen Gründen ist der Baustart für den Sommer vorgesehen.

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Drei Jahre soll dann gebaut werden. Was passiert, wenn sich Ihre Kunden an die Ersatzlösung gewöhnt haben? Das Risiko besteht natürlich. Der eine oder andere Kunde stellt vielleicht fest, dass seine Veranstaltung auch in einer anderen Location funktioniert. Jeder Wechsel des Veranstaltungsorts ist mit konzeptionellen Anpassungen, also auch mit Mehrarbeit und Kosten seitens des Veranstalters verbunden – daher werden solche Wechsel in der Regel gut überlegt. Grundsätzlich sind wir zuversichtlich: Wir haben uns über viele Jahre als kompetenter und zuverlässiger Partner für Kongresse und Veranstaltungen aller Art etabliert und können auf viele enge Kundenbeziehungen zählen. Wir werden auch während der Umbau­ zeit den Kontakt zu unseren Kunden und generell zu Veranstaltern pflegen und aufrechterhalten und setzen alles daran, sie ins renovierte Kongresshaus zurückzugewinnen. Dabei haben wir einige Trümpfe auf unserer Seite: die einzigartige und zentrale Lage am See, das Renommee des Kongresshaus Zürich und natürlich der neue Glanz des umgebauten und technisch aufgerüsteten Hauses. Die meisten Kongresse werden sehr langfristig geplant. Da dürfen sie keine Bauverzögerung haben. Ist daher die Umbauzeit von drei Jahren grosszügig kalkuliert? Richtig, internationale Kongresse werden drei bis fünf Jahre im Voraus reserviert. So liegen uns bereits provisorische Kongressreservationen für 2020 und 2021 vor. In den drei Jahren Bauzeit ist ein «kleines Zeitpolster» eingerechnet, da bei einem Umbau eines derart komplexen Gebäudes mit einzelnen Verzögerungen zu kalkulieren ist. Was passiert, wenn Sie, wovon wir eigentlich ausgehen, früher fertig werden? Die Restaurierung der Tonhalle-Räumlichkeiten wird länger dauern als der Bereich Kongresshaus. So wäre eine frühzeitige Eröffnung des einen Gebäudeteils durchaus schon wenige Monate vor dem anderen denkbar –

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


© Foto: ARGE Boesch / Diener Architekten

BUSIN ESS -TALK : :

vorausgesetzt, die gemeinsame Gebäudetechnik lässt dies zu. Die genaue Terminplanung steht noch nicht fest und kann erst erfolgen, wenn die verschiedenen Arbeiten ausgeschrieben und vergeben sind. Ein Publikumsmagnet wird sicher das neue Restaurant mit Panorama­ blick über den See werden. Kann sich der Normalbürger dort einen Kaffee leisten? Auf das neue Terrassen-Restaurant an einmaliger Lage im ersten Stock, mit traumhaftem Blick auf den See und die Alpen, freue ich mich ganz besonders. Ziel ist es, dass sich der Normalbürger, der Tourist wie auch der Veranstaltungs- und Konzertgast dort wohlfühlen kann. Wenn wir auch von einer höheren Positionierung der Dienstleistungen an diesem Standort ausgehen, so möchten wir das Pricing doch nicht zu hoch ­a nsetzen, um den verschiedenen Gästesegmenten gerecht zu werden. Durch den Umbau entstehen flexible Raumkombinationen, damit vielfältigere Möglichkeiten der Nutzung und insgesamt wohl auch ein Gewinn an Nutzfläche. Das dürfte langfristig wiederum mehr Umsatz bringen. Wieviel schätzen Sie? Im Bereich des verkleinerten Gartensaals gewinnen wir mit dem neuen Foyer und einem neuen Sitzungszimmer an Bespielbarkeiten. Das Kongresshaus-Vestibül gewinnt mit der zusätzlichen Fläche des heutigen Clubs Le Bal an Fläche und Attraktivität. Im ersten Stock verlieren wir mit dem Rückbau des grosszügigen Panoramasaals und seinen beiden Foyers an Veranstaltungs- und Betriebsfläche. Die Fläche des heutigen Clubs Adagio wird der Tonhalle zugesprochen. So wird uns insgesamt künftig etwa die gleiche Betriebsfläche zur Verfügung stehen. Wir rechnen mit einem Umsatzplus von ca. 12-18 Prozent. Wird das Geschäft mit dem Essen und Trinken, das zurzeit knapp zwei Drittel Ihres Umsatzes ausmacht, weiter Anteile gegenüber dem Saalgeschäft gewinnen? Im Saalgeschäft wird der Anteil an F & B, also food und beverage, voraussichtlich ungefähr gleich bleiben. Durch den anteiligen Zugewinn im Restaurant rechnen wir aber tatsächlich mit einem höheren F & B-Anteil. Ihre Mietkosten liegen jetzt bei rund 3 Millionen Franken jährlich. Wo werden sie 2020 stehen? Die Betriebsgesellschaft wird nach der Renovation eine fixe Sockelmiete von 2.8 Millionen Franken zuzüglich einer umsatzabhängigen variablen Miete entrichten. Zudem werden wir neu auch den Ausbau

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

des Restaurants sowie das Mobiliar und Kleininventar des Kongressbetriebes finanzieren. Wird sich auch der Beitrag der Kongresshaus AG am zukünftigen Unterhalt erhöhen? Der bauliche Unterhalt wird mit der Miete abgedeckt. Die Betriebs­ gesellschaft muss aber für den Unterhalt des eigens finanzierten Restaurantausbaus sowie des Kongressmobiliars aufkommen. Die USP des Kongresshauses ist die Lage direkt am See und in der Innenstadt. Wie kann man diese noch mehr vergolden? Die prominente Lage war und bleibt eine wesentliche Stärke. Mit der tollen Terrasse und dem einzigartigen Aussichtsrestaurant wird dieser Vorteil zusätzlich aufgewertet. Das Kongresshaus Zürich hat sich aber stets vor allem dadurch ausgezeichnet, dass an diesem traditionsreichen Standort Kongresse, Messen und Events verschiedenster Art stattgefunden haben – diese grosse wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Vielfalt hat für eine breite und starke Verankerung in der Veranstaltungsszene und Bevölkerung gesorgt. Unser Ziel ist es, im erneuerten Kongresshaus noch mehr interessante Kongresse und Veranstaltungen zu uns zu holen und damit auch einen substanziellen Wertschöpfungsbeitrag zum Kongress- und Tourismusstandort Zürich zu leisten. : : WWW.KONGRESSHAUS.CH : : : : WWW.MONEYCAB.COM : :

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: : BUSIN ESS N E WS AMAG UND SWISS START UP FACTORY VEREINBAREN PARTNERSCHAFT Die AMAG startet eine Kooperation mit der Swiss Start Up Factory, welche von Zürich aus als «Accelerator» – Förderer oder Berater – für Jungunternehmen tätig ist. Ziel der Kooperation ist die Entwicklung von Jungunternehmen im Mobilitätsumfeld. Im Rahmen eines dreimonatigen «Accelerator-Programms» bietet die Swiss Start Up Factory eine Plattform für Dienstleistungen, Coaching, Mentoring und Büroflächen im Herzen von Zürich an, flankiert von einem grossen Unternehmernetzwerk. Die digitale Transformation findet überall statt, so auch in der Mobilitätswelt. Die Kundenbedürfnisse hinsichtlich Gesamtmobilität verändern sich einerseits generell, aber auch sehr spezifisch für die Schweiz. Die Grenzen zwischen privatem oder öffentlichem Verkehr sind fliessend, und mit dem Aufkommen von neuen Mobilitätsdienstleistern erhält die Sharing Economy starken Zulauf und gewinnt weiter an Bedeutung. Dafür braucht es die passenden Lösungen und neue Technologien. Die Förderung von Startup Aktivitäten für Innovationen im Mobilitätsbereich ist Bestandteil der Strategie der AMAG, nebst dem klassischen Vertriebs- und Servicegeschäft von Neuwagen und Occasionen auch weitere Mobilitätsdienstleistungen anzubieten. Dazu gehören beispielsweise die Beteiligungen bei Mobilitätsanbietern wie Mobility «catch a car» oder der Carsharing Plattform sharoo. «Mit der Swiss Start Up Factory haben wir den idealen Kooperationspartner gefunden, um unseren eigenen Innovationsprozess zu ergänzen und gleichzeitig zu beschleunigen. Gemeinsam schaffen wir die beste Ausgangslage für die Suche, die Selektion und die Pilotierung von eigenen Initiativen sowie die Entwicklung und Unterstützung von möglichen Startups. Wir fördern damit unser eigenes Innovationsdenken und das Unternehmertum in unserem Mobilitätsmarkt», meint Bernhard Soltermann, Managing Director & COO der AMAG Import. : : WWW.SWISSSTARTUPFACTORY.COM : : : : WWW.AMAG.CH : :

WORD TIPPS UND TRICKS FÜR DUMMIES Die Frage ist nicht, ob Sie Word nutzen, sondern, wie Sie es nutzen! Kennen Sie schon alle Kniffe und Tricks? Dieses Buch schafft es, Ihnen den trockenen Stoff dieser unverzichtbaren Textverarbeitungssoftware flüssig zu erzählen. Zeigen Sie, was Sie alles können und machen Sie richtig Eindruck mit schnellen Befehlen und Ruck-­ Zuck-­Tastenkombinationen. Ob ein-oder Umsteiger, ob Anfänger, Fortgeschrittene oder Profi – setzen Sie Word mit Tipps und Tricks richtig ein! Mit viel Charme und Witz vermittelt die … für Dummies-Reihe Ihnen den wichtigen Aha-Effekt und zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Arbeitsabläufe effektiver gestalten. Mit Word Tipps und Tricks für Dummies schöpfen sie aus dem Word-Vollem. Sie kennen Word bereits? Sie werden es noch besser kennenlernen! Word-Experte Rainer Schwabe zeigt Ihnen welche versteckten Funktionen es gibt, wie Sie PDF-­Dateien mit nur einem Mausklick erstellen oder schnell formatieren können. Heben Sie sich aus der Word-Masse mit richtigen Serienbriefen, schönem Layout und übersichtlichen Tabellen heraus. ISBN3-527-71182-1

IPAD IM BERUF FÜR DUMMIES Das iPad ist ein grossartiges Werkzeug für Leute in praktisch jeglichem Berufszweig. Egal ob Freiberufler, in einem kleinen oder grossen Unter­ nehmen tätig, die Arten von Tätigkeiten, denen die Leser dieses Buches nachgehen, sind breit gefächert. Wie Sie es gewohnt sind, erklärt Ihnen die … für Dummies–Reihe, wie Sie das iPad am Schreibtisch, in Meetings und unterwegs ideal für sich einsetzen. Es werden die Grundlagen, wie die richtigen Einstellungen und den Umgang mit Textverarbeitungsprogrammen erläutert, aber auch das Wichtigste zu Tabellenkalkulationen, Aufgaben- und Projektmanagement. iPad im Beruf für Dummies steht in der Tradition einer weltbekannten Ratgeberreihe, die inzwischen quer durch alle Gesellschaftsschichten Kultstatus besitzt. Dieses Buch hilft, die richtigen Werkzeuge für sich auszusuchen und zu benutzen. Es wird Sie ausserdem unterstützen, das iPad effizient und sicher in Ihrer Arbeitsumgebung einzusetzen, indem zum Beispiel das Trennen von beruflichen und privaten Daten angesprochen wird. ISBN3-527-71215-1

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


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1920: Die BBC nimmt die Montagehallen 37 und 38 für Grosstransformatoren am Brown Boveri Platz 1 in Betrieb. 2003: Die Hallen werden zur Eventlocation umfunktioniert, inkl. Kinos, Hamam, Fitnessclub, Restaurants und Parkhaus. 2014: Anstelle der Verlängerung der Halle 38 wird ein Neubau mit Hotel, Businesszentrum und Wohnungen eröffnet. Im Hotel stehen 81 Zimmer im Industrielook zur Verfügung. Das Businesszentrum wurde von 4 auf 10 Meetingräume und Tagesbüros erweitert, auch stundenweise buchbar ab 1 Person. Virtuelle Büros mit Geschäftsadresse Brown Boveri Platz 1, 5400 Baden und Telefondienst auch während Ihren Betriebsferien runden unser Angebot ab.

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: : BUSIN ESS N E WS GRÖSSERES GASTRO -ANGEBOT IM SHOPPING TIVOLI Das Shoppi Tivoli investiert weiter und entwickelt sich zum innovativen Gastro-Center. In Kürze lockt ein Food Court der neusten Generation auf über 800 zusätzlichen Quadratmetern im TivoliFirst mit gleich vier neuen Food-Konzepten: Italianità, Salads & frische Burger, Wok und Sushi e­ rgänzen das bestehende kulinarische Angebot. Der neue Food Court wird vom Gastronomie-Unternehmen SV Schweiz geplant und umgesetzt.

: : 5 FRAGEN AN CENTERLEITER PATRICK STÄUBLE, CENTER-LEITER, SHOPPING TIVOLI Das Shoppi Tivoli rüstet auf und investiert in sein Gastro-Angebot. Was sind die Gründe dafür? Das Mood-Management wird immer wichtiger. Der Kunde soll sich wohlfühlen, möchte ein Einkaufserlebnis inklusive Verpflegung geniessen. Wird mit dem neuen Food Court nun die gesamte ­kulinarische Breite abgedeckt oder haben Sie noch weitere Formate auf Ihrer Wunschliste? Das Shoppi Tivoli deckt eine sehr grosse kulinarische Breite ab. Ebenfalls wurden Trends in der Ernährung aufgenommen. Die Kunden können in einer hellen und freundlichen Atmosphäre an einem Tisch zusammensitzen und von verschieden Angebote auswählen. Der Kunde muss sich so nicht für ein Gastro-Angebot entscheiden. Wie viele Food-Sitzplätze wird das Shoppi Tivoli mit dem neuen Gastro-Angebot ab Sommer total anbieten können? Wir werden über 1 200 Sitzplätze anbieten können. Diese sind auf 10 Gastronomie-Angebote verteilt. Also es hat für jeden etwas.

Wie hoch belaufen sich die Investitionen für den neuen Food Court? Die Investitionen liegen über 6 Millionen Franken, die von den Eigentümerin und dem Mieter investiert werden. Welche weiteren Neuerungen sind für das Jahr 2016 geplant? Im September eröffnen wir gleich zwei grosse Geschäfte. Ochsner Sport eröffnet auf 2 400m² einen Store, der keine Wünsche offen lässt. Ski-, Bike-, Service-, NikeStore, ­Outdoor-Store und vieles mehr findet man im neuen Ochsner Sport. Interdiscount eröffnet zudem einen XXLStore auf 11’000 m², der die neusten Multimedia-Trends zeigt und den Kunden optimal bedient.

WERTVOLLSTE MARKE ÜBER DEN WOLKEN: EMIRATES Mit einem Markenwert von 7.7 Mil­ liarden US-Dollar steht Emi­r ates erneut für die mit Abstand wertvollste Marke unter den weltweiten Airlines: Nach dem jüngsten Brand Finance Global 500 Report für 2016 konnte Emirates seine P ­ osition unter den Top 200 der weltweit stärksten Marken im abgelaufenen Jahr noch einmal deutlich um weitere 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. Aktuell rangiert Emirates nach dem weltweit anerkannten ­renommierten Index auf Platz 171 und liegt damit 47 Positionen vor der nächstplatzierten Fluggesellschaft. In der Region «Middle East» ist Emirates, wie in den vergangenen Jahren, erneut die wertvollste Marke überhaupt. Emirates wurde erstmals im Jahre 2009 im Brand Financial Global 500-Report aufgeführt. Seitdem hat sich der Markenwert der in Dubai beheimateten Fluggesellschaft mehr als verdoppelt. Die Positionierung unter den weltweit herausragenden Brands schreibt die Airline dem Markenversprechen zu, das beste Produkt und die besten Serviceleistungen sowohl in der Luft als auch am Boden, stets auf Kundenbedürfnisse ­zugeschnitten, zu liefern. Das Jahr 2015 stand für Emirates für weiteres Wachstums und Innovationsausbau: Sechs neue Ziele wurden in das ­weltweite Streckennetz aufgenommen und 26 neue Flugzeuge ausgeliefert. Damit konnte die Airline ihre Position als der weltweit größte Betreiber der Boeing 777 und des Airbus A380 weiter ausbauen.

Hotelzimmer, Restaurant, Bankett, Seminar Egal, ob Sie nur eine Übernachtungsmöglichkeit, Veranstaltungsräume für ein Seminar oder ein Bankettraum für eine Hochzeit oder einen Geburtstag suchen, bei uns, hoch über dem Zürichsee, abseits von der Alltagshektik, werden Sie bestimmt fündig. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Boldernstrasse 83, 8708 Männedorf, www.boldern.ch

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


AK TUELL : :

ES GEHT VORWÄRTS … Landesmuseum Zürich vor Neubaueröffnung

DOPPELTE FREUDE BEIM SCHWEIZERISCHEN NATIONALMUSEUM: EINERSEITS DARF AUF EIN ERFOLGREICHES JAHR ZURÜCKGEBLICKT WERDEN, ES WAR WIEDERUM EIN BESUCHERSTARKES JAHR FÜR DIE MUSEUMSGRUPPE. ANDERERSEITS STEHT MIT DER ERÖFFNUNG DES NEUBAUS DES LANDESMUSEUMS ZÜRICH EIN ­JAHRHUNDERTPROJEKT VOR SEINER REALISATION: AM 1. AUGUST 2016 WIRD DER NEUBAU ERÖFFNET.

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achdem in den vergangenen Jahren die Eröffnungen der neuen Dauerausstellungen in Schwyz und Prangins im ­Fokus standen, richtet sich der Blick nun auf das neue Landesmuseum. Der 1. August 2016 wird in die Geschichtsschreibung des Landesmuseums Zürich eingehen. Nach rund 15 Jahren für Ausschreibung, Wettbewerb, Bauprojekt, Planung und Ausführung wird der Neubau feierlich eröffnet. Er ergänzt den Bau von 1898 des ­Architekten Gustav Gull auf der Seite des Platzspitzparks. Alt- und Neubau werden direkt miteinander verbunden und formen ein stadträumliches und architektonisches Ensemble. Geschichte und Gegenwart ­stehen sich gleichsam in architektonischer Form gegenüber.

ZUM AUFTAKT ZWEI AUSSTELLUNGEN IN DEN NEUEN HALLEN Die neuen Hallen werden gleich mit zwei Ausstellungen eingeweiht: ­«Europa in der Renaissance», eine Ausstellung über die Kultur des Dialogs, der Ideenflüge, der Verwandlungen und des kulturellen Transfers über weite Räume und «Archäologie Schweiz», die das reiche archäologische Schweizer Kulturerbe vor Augen führt. Im Château de Prangins steht seit März 2016 ein Ausstellungshighlight auf dem Programm – «De Prangins à Versailles» zeigt Leben und Werk von Louis-Auguste

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Brun, dem Schweizer Hofmaler von Marie-Antoinette. Das Forum Schweizer Geschichte Schwyz widmet sich aus aktuellem Anlass dem Tunnelbau. Der längste Eisenbahntunnel der Welt – die NEAT – ist ­eröffnet, hierzu zeigt das Forum Schweizer Geschichte die Ausstellung «Gotthard. Ab durch den Berg».

BESUCHERSTARKES 2015 Neben dem qualitativen Anspruch an die Ausstellungen misst man einer breiten Themenpalette grosse Bedeutung bei. So bot sich das letzte Jahr an, einerseits an historische Ereignisse der Schweizer Geschichte zu erinnern, andererseits die Veränderungen der Arbeitswelten zum Thema zu machen, den Wechsel des Wetters oder das Schaffen von Alois Carigiet zu präsentieren. Die erfreulichen Besucherzahlen zeigen, dass die viel­ gestaltige Themenauswahl bei den Besucherinnen und Besuchern ­A nklang fand. Das Forum Schweizer Geschichte Schwyz knüpfte auch dank der eindrucksvollen «Schwarzen Stube» mit 23’200 Besuchern an die erfreulichen Vorjahre an. Das Landesmuseum konnte trotz Bautriebs mit 230’527 Besucherzahlen noch einmal übertreffen. : : WWW.NATIONALMUSEUM.CH : : : : WWW.MONEYCAB.COM : :

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BUSIN ESS N E WS : : HOTEL HILTON IN SPREITENBACH Aushub und Zufahrtstrasse sind erstellt, in Anwesenheit von Gemeinde, Investoren, Bauherren, Architekten und Hotelbetreiber fand der Spatenstich zu Beginn des Jahres statt. Damit verbunden war der erfolgreiche Start der Vermietung der rund 120 Wohnungen und 14’000 m 2 Gewerbef läche in Spreitenbach, die ab erstem Quartal 2017 bezugsbereit sind. Fest steht zudem, dass ein Hilton Garden Inn Hotel mit 117 Gästezimmern, Restaurant, Bar mit Fumoir und Eventflächen anfangs 2017 eröffnen wird, ebenso der Betrieb von einem Kindergarten, einer Kindertagesstätte und einem Fitnesscenter. Spreitenbachs Gemeindepräsident Valetin Schmid freut sich auf die Realisierung des Areals Kreuzäcker, der eine langjährige und konstruktive raumplanerische Debatte vorausgegangen ist: «Dem Limmattal wird in den nächsten 10 bis 20 Jahren eine grosse Entwicklung vorausgesagt. Für Spreitenbach bedeutet das eine Zunahme der Einwohner von heute rund 11’000 auf ca. 15’000 Einwohner. Grund für die rege aktuelle Bautätigkeit ist die Limmattalbahn, welche in wenigen Jahren ihren Betrieb aufnehmen wird. Das Areal Kreuz­äcker bildet von Zürich her den Auftakt zu Spreitenbach. Städtebaulich ist die Überbauung Kreuzäcker bedeutend. Wichtig für uns als Gemeinde ist hier die kluge Verdichtung und eine hohe architektonische und bauliche Qualität.»

BASELWORLD – TRENDORIENTIERT, GLANZVOLL

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Das ist beispiellos: Wie keiner anderen Branchenveranstaltung gelingt es der Basel­ world, alle Bereiche und Akteure unter einem Dach zu versammeln – die grössten und wichtigsten Uhren- und Schmuckmarken der Welt ebenso wie aufstrebende Designtalente, die angesehensten Händler und internationale Pressevertreter. Über 150’000 Besucher sowie rund 4 000 Journalisten aus der ganzen Welt reisten zum Premium-Event. Fest etabliert hat die Baselworld auch ihre Position als wichtigste Trendplattform. An spektakulären Ständen auf 141’000 Quadratmetern war zu sehen, worüber die Welt im kommenden Jahr spricht: 1 500 Marken aus über 40 Ländern präsentierten richtungsweisende Innovationen und ihre neuesten Kollektionen. Aber nicht nur für die internationalen Uhren- und Schmuckmarken und deren Kunden, auch für Diamant-, Edelstein- und Perlenhändler sowie für Maschinenhersteller und andere ­Zulieferer der gesamten Branche ist die Baselworld das führende globale Event.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

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Die Haut ist ein Spiegel für unser Wohlbefinden. Dr. med. Mandana Péclard ist Spezialistin für Hautprobleme und ästhetische Medizin. Jetzt hat die erfahrene Fachärztin ihre eigene Praxis eröffnet. In den exklusiven und geschmackvollen Räumlichkeiten bietet sie Behandlungen mit Hightechgeräten der jüngsten Generation an. Damit werden Falten, Fettpolster und sogar Schweiss bekämpft. Ob Kälte, Laser, Spritze oder Hitze — die moderne Beauty-Medizin ist sanft und dennoch effektiv. «Ziel ist ein natürliches Aussehen, das nicht künstlich wirkt», so Mandana Péclard. In der Praxis am Paradeplatz bietet die Fachärztin das ganze Spektrum an nicht-invasiven Methoden zur Verschönerung von Gesicht und Körper an – also ohne chirurgische Eingriffe. «Ich kann die ästhetische Chirurgie nicht ersetzen. Aber mit gezieltem Einsatz von Lasern, natürlichen Fillern oder ­Ultraschall wird das Hautbild optimiert und verjüngt», meint die Expertin.

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: : BUSIN ESS -TALK Danielle Heller Fontana, Dr. med. dent., eidg. dipl. Zahnärztin

ÄSTHETISCHE ZAHNMEDIZIN FÜR EIN STRAHLENDES LÄCHELN SIE VERSCHAFFT IHREN PATIENTINNEN UND PATIENTEN EIN, WIE SIE SELBER SAGT, GLÜCKLICHES LÄCHELN. ­DANIELLE HELLER FONTANA BETREIBT IN ZÜRICH EINE PRAXIS FÜR ZAHNÄSTHETIK UND DAMIT EIN UNTER­NEHMEN, DAS SICH ERFOLGREICH DEN ANFORDERUNGEN DES MARKTES STELLT. DAZU GEHÖREN AUCH AUF DIE ­KUNDSCHAFT MASSGESCHNEIDERTE SERVICELEISTUNGEN UND PATIENTENFREUNDLICHE ­ÖFFNUNGSZEITEN.

Auf beiden Gebieten ist sie durch die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich zertifiziert und darf daher die Auszeichnung «Praxis für Ästhetische Zahnmedizin und Implantologie» in ihrem Praxisnamen führen.

«INVISALIGN»-PLATINUMSTATUS Als Frau liegt Danielle Heller Fontana Ästhetik und somit auch die Ästhetische Zahnmedizin ganz besonders am Herzen. Kaum aus Amerika zurück, eröffnete sie ihre eigene Praxis für Ästhetische Zahnmedizin in Zürich. Bereits fünf Jahre später benötigte sie grössere Räumlichkeiten und zog mit ihrem ganzen Team um ans Zürcher Bellevue. Im Laufe der Jahre baute sie die Praxis auf sieben Behandlungsräume aus und beschäftigte 25 Zahnärzte, Dentalhygienikerinnen und Assistentinnen. 2011 ging sie eine Geschäftspartnerschaft ein mit ihrem Zahnarztkollegen Dr. Steffen Kübler, und im Jahr 2014 stiess als Dritter im Bunde Dr. Thomas Truninger zum Ärzteteam. Über die Zeit vertiefte Danielle Heller ­Fontana ihre Kenntnisse in Kieferorthopädie. Auch war sie eine der ersten A ­ nwenderinnen in der Schweiz, welche die unsichtbare Zahnspange «Invisalign» einführte. Im Jahr 2013 erhielt sie den «Invisalign»-Platinumstatus, nachdem sie 500 «Invisalign»-Zahnstellungskorrekturen erfolgreich durchgeführt hatte. Bei «Invisalign»-Behandlungen spricht man von einer praktisch unsichtbaren, abnehmbaren Zahnspange zur Begradigung der Zähne. Bereits 2002 war Heller Fontana eine der ersten Zahnärzte in der Schweiz, die «Invisalign»-Behandlungen durchführte. INTERVIEW MIT DR. HELLER von Urs Huebscher

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anielle Heller Fontana kam 1985 in Amerika mit der ästhetischen Zahnmedizin in Kontakt. Seitdem setzt sie sich als Zahnärztin nicht nur für gesunde sondern vor allem auch für schöne Zähne ein. In Zürich habe sich die Nachfrage nach schönen Zähnen erst etablieren müssen, erzählt sie. Heute ist sie eine der führenden Zahnärztinnen im Bereiche der Ästhetischen Zahnmedizin. Sie absolvierte ihr Staatsexamen 1981 am Zahnärztlichen Institut der Universität Zürich. Ein Jahr später erfolgte die Promotion zum Dr. med. dent. an der Universität Zürich. Dank verschiedener lehrreicher Stationen in ihrem Lebenslauf und aufgrund steter Weiterbildung in der allgemeinen Zahnmedizin, Kieferorthopädie und der Implantologie vertiefte sie ihre Kenntnisse im weitgefächerten Spektrum der Zahnmedizin. Ihre Schwerpunkte liegen heute im Bereich der Zahnimplantologie und der ästhetischen Zahnmedizin.

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DER MUND – EINE INTIME ANGELEGENHEIT Der persönliche Kontakt und die Professionalität gegenüber dem Patienten sind der Zahnärztin und ihrem Team sehr wichtig. Patientinnen und Patienten sollen sich in der Praxis wie in einem «zweiten Zuhause» fühlen. Danielle Heller Fontana ist sich bewusst, dass für die meisten Patienten der Zahnarztbesuch etwas Unangenehmes ist. Umso mehr Wert legt sie darauf, dass das Personal diesbezüglich geschult ist und den Patienten individuell nach ihren Bedürfnissen begegnet. «Es ist eine Tatsache, dass viele Patienten unangenehme Gefühle, häufig auch Angst haben vor der Zahnbehandlung. Der Mund ist schliesslich eine intime Angelegenheit», sagt sie. «Er ist da zum Essen, Lachen, Küssen». Als Zahnärztin dringe man in diese empfindliche Zone ein. Wenn sich die Brauen eines Patienten zusammenzögen während der Behandlung, signalisiere das Stress; ein Zahnarzt müsse dies erkennen und entsprechend reagieren. «Schmerz ist nicht nötig», ist sie überzeugt. Es gehe auch ohne. Und es gäbe in ihrer Praxis alle Möglichkeiten, von der Spritze über Lachgas bis zur Vollnarkose.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


BUSIN ESS -TALK : : MARKTVERÄNDERUNGEN UND WACHSTUM Hat sich das Berufsbild des Zahnarztes verändert, seit Heller Fontana vor 25 Jahren zu praktizieren begann? Heller Fontana: «Damals führten Zahnärzte einen verzweifelten Kampf gegen die Karies. Man konnte diese bestenfalls kontrollieren, niemals aber besiegen». Doch diese Zeiten sind längst vorbei. «Das Bild des Zahnarztes hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert», sagt sie. Heutzutage spielen neben gesund­heitlichen Motiven häufig auch ästhetische Aspekte eine wichtige Rolle beim Zahnarztbesuch. Mit ästhetischen Wünschen, wie zum Beispiel einer farblich angepassten Einzelkrone bis hin zu einer kompletten Rekonstruktion im Ober- und Unterkiefer durch Implantate und Vollporzellankronen kann man heute fast alle Wünsche erfüllen und jedem Patienten zu einem gesunden und strahlenden Lächeln verhelfen. Nach modernsten Standards geht die Planung von Implantaten vonstatten. Der Mund wird in 3-D geröntgt. Die Bilder, die dadurch entstehen, sind plastisch. So können die Implantate auch bei prekären Knochenverhältnissen sicher und optimal platziert werden. Mit digitalen Abdrücken können Kronen per Computer angefertigt werden, was wiederum Kosten für den Patienten einspart. Im ästhetischen Frontbereich aber werden Kronen immer noch in Handarbeit gefertigt – ein Kunstwerk, die Zähne in ihrer Natürlichkeit zu imitieren. Am Ende ist es das, was den grossen kleinen Unterschied ausmacht zwischen falsch und echt …

DIE WICHTIGSTEN DISZIPLINEN UNTER EINEM DACH «Die Stärke unserer Praxis gründet auf der fachlichen und menschlichen Kompetenz des Teams, das sich aus Zahnärzten, Dentalhygienikerinnen, Dentalassistenten sowie führenden Zahntechnikern zusammensetzt», beschreibt Heller Fontana das Geheimnis ihres Erfolgs. «Weitere Erfolgs­ faktoren sind Premiumstandards in der Behandlungsqualität, bei der Praxishygiene und in der Patientenbetreuung». Eine Zahnarztpraxis ist eben auch ein klassisches KMU, das sich permanent den Herausfor­ derungen eines sich verändernden Marktes stellen muss: «Ja, auch wir müssen wachsen, sind laufend auf neue Patienten angewiesen und müssen flexibel auf neue Bedürfnisse reagieren. Früher hatte mancher Siebzigjährige schon die dritten Zähne. Das hat sich dank Prophylaxe etc. fundamental geändert. Diese Altersgruppe erfreut sich heutzutage bei uns noch ihrer eigenen Zähne. Die Menschen leben länger, und sie wollen sich auch länger ihre Jungendlichkeit bewahren. Dazu gehört, dass man sich auch in fortgeschrittenem Alter ein schönes Lächeln erhalten will. Für uns also eine sehr wichtige Zielgruppe». Weitere Schwerpunkte liegen in der klaren Unterscheidung von anderen Praxen sowie in der Servicequalität: «Wir legen grossen Wert darauf, dass wir uns deutlich differenzieren. Mit vertieft ausgebildeten und erfahrenen Zahnärzten, alle unter einem Praxisdach, die zu den besten auf ihrem Gebiet gehören.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Unser Fokus liegt auf der umfassenden Betreuung unserer Patienten. Dank regelmässiger Schulung aller Mitarbeitenden werden unsere ­Patienten so empfangen und betreut, wie sie es wünschen. Auch sind unsere Öffnungszeiten kundenfreundlich. Wochentags durchgehend von 7.00 bis 20.00 Uhr. Auf Wunsch sind wir auch am Samstag oder Sonntag da».

UNTERNEHMERIN, FORSCHERIN, VERWALTUNGSRÄTIN Danielle Heller Fontanas Praxis war die erste metallfreie zahnärztliche Praxis in Zürich. Sie und ihre Praxispartner investieren permanent und viel in ihre persönliche Weiterbildung . «Es ist wichtig, sich stets auf dem neuesten Stand der Zahnmedizin zu halten und sich an modernen, aber auch bewährten Entwicklungen zu orientieren». Implantologie ist ein ganz besonderes Steckenpferd von Danielle Heller Fontana, in das sie viel Zeit und auch eigene finanzielle Mittel investiert. Schon seit vielen Jahren ist sie massgeblich an der Entwicklung von keramischen Zahnimplantaten beteiligt. Die metallfreien ZERAMEX® Implantate von Dentalpoint AG, einer sich in starkem Wachstum befindenden Herstellerfirma von Zahn­ implantaten, sind aus Zirkondyoxid gefertigt. Damit erfüllen sie nicht nur höchste ästhetische Bedürfnisse, sie sind auch biokompatibel. Und damit gibt es auch keine Probleme mehr mit Zahnfleischentzündungen oder allenfalls sogar Korrosion des Titans. «Mein Baby», meint Heller Fontana nicht ohne Stolz. Seit letztem Jahr ist sie Mitglied des Verwaltungsrats von Dentalpoint.

SWISS ESTHETIC DENTISTS SWISS ESTHETIC DENTISTS – Praxis für Ästhetische Zahnmedizin und Implantologie: So nennt sich das Zahnarztunternehmen von Danielle Heller Fontana und ihrer Partner in Zürich. Zentrales Anliegen sind und bleiben die Qualität der zahnärztlichen Leistungen, der persönliche ­Kontakt zu den Patientinnen und Patienten sowie die langjährige Zusammenarbeit mit einem professionellen Team. Geboten wird das ­gesamte Spektrum moderner Zahnmedizin mit Schwergewicht Ästhetik, Implantologie, Kieferorthopädie und Kieferchirurgie. Für jede zahn­ ärztliche Leistung stehen herausragende, erfahrene Zahnärzte zur Verfügung. Danielle Heller Fontana, ihre Geschäftspartner und das ganze Team von SWISS ESTHETIC DENTISTS haben schon viel erreicht. Und sie werden auch in Zukunft nicht müde, ihren Patientinnen und Patienten ein strahlendes Lächeln ins Gesicht zu zaubern. : : WWW.SWISS-ESTHETIC-DENTISTS.CH : : : : WWW.INVISALIGNPRAXIS.CH : :

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AK TUELL : :

LEBENSQUALITÄT: ZÜRICH WELTWEIT AUF PLATZ 2 ZÜRICH IST 2016 DIE STADT MIT DER ZWEITHÖCHSTEN LEBENSQUALITÄT WELTWEIT. MIT GENF (RANG 8) PLATZIERT SICH EINE WEITERE SCHWEIZER STADT IN DEN TOP-TEN. ZU DIESEM ERGEBNIS KOMMT DIE JÄHRLICH VON DER BERATUNGSGESELLSCHAFT MERCER DURCHGEFÜHRTE WELTWEITE VERGLEICHSSTUDIE ZUR BEWERTUNG DER LEBENSQUALITÄT VON EXPATRIATES IN 230 GROSSSTÄDTEN.

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ur Beurteilung der Lebensqualität jeder Stadt wurden 39 Kriterien analysiert, die aus Sicht von Mitarbeiter, die ins Ausland entsandt wurden, eine zentrale Rolle spielen. Diese Merkmale schliessen unter anderem politische, soziale, wirtschaftliche und umweltorientierte Aspekte ein. Hinzu kommen Faktoren wie Gesundheit, Bildungs- und Verkehrsangebote sowie andere öffentliche Dienstleistungen. Für die aktuelle Studie untersuchte Mercer erstmalig gesondert das Merkmal «persönliche Sicherheit». Denn die politische und soziale Stabilität am Einsatzort hat den grössten Einfluss auf die ­Lebensqualität von Expatriates. Massgebliche Kriterien zur Beurteilung sind beispielsweise innere Stabilität, Kriminalitätsraten und Leistungsfähigkeit der örtlichen Strafverfolgungsbehörden. Die Rangliste der sichersten Städte weltweit wird von Luxembourg angeführt, gefolgt von Bern und Zürich (beide Platz 2) sowie Genf (6). Damit finden sich drei Schweizer Städte auf den vorderen Plätzen des weltweiten Sicherheitsvergleichs. Ebenfalls Platz 2 belegt Helsinki, Wien folgt auf dem 5. Rang. Bagdad und Damaskus sind gemäss der Rangliste die unsichersten Städte der Welt. «Viele Mitarbeiter, die von ihren Unternehmen ins Ausland entsendet werden, nehmen ihre Familie mit an den neuen Arbeitsort. Auch deshalb steht für sie der Sicherheitsgedanke an erster Stelle und bestimmt ihre Lebensqualität», sagt Mercer-Expertin Narcisa Chelaru. «In Schweizer Städten herrscht vergleichsweise wenig Kriminalität, die Strafverfolgung ist effizient, die sozialen und politischen Verhältnisse sind stabil. Sie werden daher als sehr sicher empfunden und landen im internationalen Vergleich ganz weit vorne.» Im Gegensatz dazu hatten Terrorismus und soziale Unruhen zur

Folge, dass einige europäische Städte im Ranking schlechter dastehen, wie beispielsweise Paris (71), London (72), Madrid (84) und Athen (124).

HERAUSFORDERUNG FÜR UNTERNEHMEN «Erhöhte Sicherheitsrisiken im In- und Ausland, Massenvertreibungen durch Gewalt sowie soziale Unruhen in wichtigen Wirtschaftszentren auf der ganzen Welt fordern multinationale Unternehmen bei der Analyse von Sicherheit und Gesundheit ihrer im Ausland tätigen Belegschaft heraus», so Ilya Bonic, Seniorpartner und President Talent Management von Mercer. Sie benötigen exakte Daten und objektive Methoden, um die finanziellen Auswirkungen eines geringeren Lebensstandards und Fragen der persönlichen Sicherheit bei der Entlohnung von Expats festzustellen. Gleichzeitig ermöglicht die vorliegende Studie, geeignete Sicherheitsvorkehrungen für Expats zu treffen. «Für die meisten multinationalen Unternehmen ist es im Rahmen der Mitarbeiterbindung und Rekrutierung selbstverständlich, die Bedürfnisse von Expatriates und ihren Familien im Ausland zu erfüllen», ergänzt Slagin Parakatil, Principal bei Mercer und verantwortlich für die Lebens­ qualität-Studie. «Vor allem für Mitarbeiter, die mit Familie umziehen, ist der Umgang mit Sicherheits- und Gesundheitsanliegen von grösster Bedeutung.» So müssen Unternehmen zu den üblichen Sicherheitsmassnahmen und -kosten an ausländischen Standorten weitere Ausgaben einkalkulieren. Beispielsweise für eine gut gesicherte Unterkunft, ein hauseigenes Expat-Sicherheitsprogramm, die Bereitstellung professioneller Sicherheitsexperten und medizinischer Dienstleister sowie schliesslich für Sicherheitstraining und bewachte Büroräume.

DIE TOP TEN DES MERCER «QUALITY OF LIVING»-RANKINGS 2016

© Foto: Zürich Tourismus

1 Wien 2 Zürich 3 Auckland 4 München 5 Vancouver 6 Düsseldorf

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

7 Frankfurt 8 Genf 9 Kopenhagen 10 Sydney 14 Bern

Mercer veröffentlicht jährlich Ranglisten zur Lebensqualität weltweit aus seinen Worldwide Quality of Living Surveys. Für jede untersuchte Stadt werden einzelne Berichte erstellt. Zudem sind vergleichende ­Indizes zur Lebensqualität zwischen einer Basis- und einer Gastgeberstadt sowie Vergleiche zwischen mehreren Städten verfügbar. : : WWW.MERCER.COM : : : : WWW.MERCER.COM/QUALITYOFLIVING : :

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: : BUSIN ESS -TALK

LEIDENSCHAFT – INNOVATION & QUALITÄT

Innovative drink company, Bülach

INTRODRINK IST EIN JUNGES UNTERNEHMEN, WELCHES TREND- UND LIFESTYLE-GETRÄNKE EXKLUSIV IMPORTIERT UND AUF DEM SCHWEIZER MARKT VERMARKTET UND VERTREIBT.

Konsumgüterindustrie tätig. Zuerst 12 Jahre bei Heineken Schweiz als Sales Manager und danach 12 Jahre bei Campari in verschiedenen Funktionen auch im Ausland. Introdrink nennt sich «The innovative drink company». Was machen Sie genau? Introdrink ist ein junges Unternehmen, welches Trend- und LifestyleGetränke exklusiv importiert und auf dem Schweizer Markt vermarktet und vertreibt. 0815-Produkte wird man bei uns keine finden, sondern interessante, trendige Nischenprodukte, die in der Schweiz sonst nicht oder nur schwer erhältlich sind. Wir setzen aber auch auf Getränke mit Zusatznutzen, wie zum Beispiel das glutenfreie Estrella Daura Bier aus Spanien. Ziel ist es, unsere Produkte mit einem konsequenten Markenaufbau in der Schweiz zu etablieren. Welches sind die wichtigsten Marken in Ihrem Sortiment? Natürlich sind alle unsere Produkte für uns wichtig. Herausstreichen möchte ich aber das glutenfreie Estrella Bier, mit dem wir bei Coop vertreten sind und natürlich das original Budweiser Bier aus Tschechien, das wir seit 2015 exklusiv in der Schweiz vertreiben. Was bieten Sie Ihren Kunden – neben dem Vertrieb Ihres Getränke­ sortiments – als Mehrwert? Introdrink will mehr sein als nur eine Vertriebsfirma. Wir sehen uns auch als Vermarktungsfirma und engagieren uns deshalb stark im Markenaufbau, um unsere Produkte auf dem Schweizer Markt langfris­ tig zu positionieren und zu etablieren. Ein weiterer Mehrwert ist sicher auch unser starkes Netzwerk in der Gastronomie. Und wir u ­ nterstützen unsere Kunden mit Produktschulungen, um Ihnen unsere innovativen Produkte näher zu bringen.

INTERVIEW MIT OLIVER NIEDERER von Michel Haefeli

eben trendigen Limonaden und Eistee aus Südafrika umfasst das Portfolio auch internationale Biere wie Kona aus Hawaii und Budweiser aus Tschechien.

Introdrink hat ein kleines, aber globales Sortiment. Sie importieren zum Beispiel Bier aus Hawaii. Macht das in der heutigen Zeit noch Sinn? Ich denke es macht dann Sinn, wenn für das Produkt ein Markt, resp. eine Nachfrage da ist. Das Kona Bier aus Hawaii, das Sie ansprechen ist vor allem in der Surferszene sehr beliebt und in der Schweiz hat es sehr viele Konsumenten die eine hohe Affinität zur Surfszene haben. Kona Bier trifft genau die Ansprüche dieses Zielpublikums.

«Geschäftsführer»: Herr Niederer, erzählen Sie uns zuerst etwas über sich. Wer sind Sie? Oliver Niederer: Ich bin verheiratet und stolzer Vater von zwei Kindern. Seit 1. Januar 2014 bin ich Partner und ­Geschäftsführer bei Intro­drink. Beruflich war ich schon immer in der

Nach welchen Kriterien evaluieren Sie neue Getränke für Ihr Sortiment? Wir erhalten fast täglich Produktmuster von neuen Getränken aber nur die wenigsten finden Aufnahme in unser Sortiment. Wichtige Kriterien sind für uns, dass es sich um ein Nischenprodukt mit Ausbau-­ Potential handelt. Die Produkte müssen aussergewöhnlich und trendig sein und natürlich auch geschmacklich überzeugen.

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


BUSIN ESS -TALK : : 2015 haben Sie den Budweiser Import GmbH über­nommen. Wie ist es dazu gekommen? Als wir erfahren haben, dass ein Nachfolger gesucht wird, haben wir sofort Kontakt aufgenommen. Wir konnten die Brauerei mit unserem Business­ plan überzeugen und haben den Zuschlag erhalten. Wir freuen uns sehr diese Marke mit Kultcharakter in unserem Sortiment zu haben. Welche Ziele haben Sie sich in Bezug auf den Vertrieb von Budweiser Bier in der Schweiz gesetzt? Als bekannter ehemaliger Eishockey-Spieler und passionierter Golf- und Tennisspieler hat Jaroslav Krupicka mit Budweiser vor allem den Sport­bereich gut abgedeckt. Unser Ziel ist es weitere interessante Segmente zu erschliessen. Dazu gehört vor allem auch das junge, urbane Publikum. Was haben Sie für die nächste Zukunft geplant? Im Moment liegt unser Fokus darauf, die Marke Budweiser breiter im Schweizer Markt zu etablieren. Ansonsten haben wir nichts

neues und weltbewegendes in der Pipeline. Aber das kann sich in der heutigen Zeit s­ chnell ändern. Es kommen immer wieder interessante Produkte auf den Markt und hat man ein solches an der Hand, muss man schnell handeln, damit einem das niemand von der Nase wegschnappt. Deutschland ist im Getränkebereich sehr innovativ: Neue Limonaden, neue Gins, Whiskys kommen fast täglich auf den Markt. In der Schweiz muss man innovative Neuentwicklungen fast mit der Lupe suchen. Woran liegt das? Das hat einerseits natürlich mit der Grösse des Landes zu tun. Andererseits sind in Deutschland aber auch die Investitionskosten tiefer als bei uns. Und dann spielt auch eine Rolle, dass bei uns 90 Prozent des Detailhandels von Migros und Coop beherrscht werden. In Deutschland ist der Retailbereich vielfältiger und damit auch die Absatzmöglichkeiten breiter gefächert. Wenn Sie im Ausgang sind, welchen Drink bestellen Sie bevorzugt an der Bartheke? Bei den alkoholfreien Getränken am Liebsten eine Galvanina Century Limonade Pompelmo Rosso. Sonst einen Bourbon Soda oder ­einen Campari – alte Liebe rostet nicht. : : WWW.INTRODRINK.CH : : : : WWW.DRINKS-AND-MORE.CH : :

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2002 BMW Z8 Roadster

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1958 Porsche 356 A Speedster

1953 Aston Martin DB 2Vantage

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INTERVIEW MIT CARMEN STRAGKAS, GESCHÄFTSFÜHRERIN Von Urs Huebscher

Wie wichtig ist der Schweizer Markt in Bezug auf die anderen ­L änder, wo Sie tätig sind? Für uns ist die Schweiz sehr wichtig, das Land liegt mitten in Europa und ist ein attraktiver Markt mit vielen kleinen, mittelständischen Unter­nehmen und Kreativ-Agenturen. Das ist unsere Kernzielgruppe, die wir mit unserem dreisprachigen Webshop ansprechen möchten. Welche Vorteile bringt die Verbindung von online und offline? Wir haben es ja vorgemacht: Multichannel ist eine Strategie, die gerade im E-Commerce grosse Vorteile verspricht. Als erstes Online-­ Unternehmen sind wir vor mehr als zehn Jahren in die Innenstädte gegangen und haben Stores eröffnet. Damals war das neu und ungewöhnlich. Jetzt ziehen sogar große E-Commerce-Unternehmen wie Amazon nach. Aus unserer Sicht ist die Verzahnung von On- und Offline ein, wenn nicht sogar der wichtigste Erfolgsfaktor. Die Kombination bringt den maximalen Kundennutzen: Wir bieten Online-­ Preise, zeigen aber offline wie gut unsere Qualität ist, wie gross das Sortiment ist und welche Möglichkeiten es im Layout gibt. Viele ­Menschen schätzen den persönlichen Kontakt und die haptischen Möglichkeiten in den Stores.

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Geschäftsführer:» Wie hat sich der Schweizer Markt in den letzten zwei Jahren entwickelt? Carmen Stragkas: Wir sind mit der Entwicklung in der Schweiz sehr zufrieden, wir verzeichnen von Beginn an steigende Wachstumszahlen. Nach dem Launch unseres Webshops haben wir kontinuierlich wachsende Besucherzahlen und entsprechend viele neue Aufträge generiert. Das alles hat nun durch die Eröffnung des Stores in Zürich nochmals einen Schub bekommen. Welche Expansions-Strategie verfolgen Sie? Wir sind mittlerweile in 15 Ländern vertreten, für uns gibt es aber eigentlich keine Landesgrenzen: Wir sehen uns als europäischen Anbieter, der es am liebsten überall möglich macht, einfach und aus einem grossen Sortiment auszuwählen und zu bestellen. Wir möchten immer den grössten Kundennutzen bieten, dazu gehört auch ein persönlicher Ansprechpartner in einem unserer Stores, mit denen wir mittlerweile 22 Mal in ganz Europa vertreten sind. In den Stores können sich Kunden beraten lassen, Produktmuster testen, Papierqualitäten betrachten, Aufträge abgeben und auch abholen. Das verstehen wir unter Kundenservice und deshalb war der Schritt nach Zürich nur logisch.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Sie sprechen vom ständigen Start-Up-Geist. Wie schlägt sich dieser nieder? Wendigkeit und Neugierde sind zentral. Wir probieren gerne Dinge aus und testen, wie sich Innovationen technisch umsetzen lassen. Steve Jobs hat einmal gesagt: «Stay foolish, stay hungry». Wie ist der Pionier-Geist heute noch ersichtlich, wie bleiben Sie i­ nnovativ? Ohne Untertreibung: Der Pionier-Geist ist so etwas wie unsere DNA. FLYERALARM hat seinerzeit das so genannte Sammeldruck-Verfahren für die industrielle Produktion perfektioniert und damit die Druckbranche revolutioniert. Durch die platzsparende Anordnung möglichst vieler Druckaufträge auf einer Druckplatte konnte damit wesentlich effizienter produziert werden. Diesen kreativen Output haben wir in einer eigenen Abteilung gebündelt: Die FLYERALARM Future Labs tüftelt bereits an den Marketing-Ideen für morgen. Sie engagieren sich im Sport-Sponsoring. Warum? Wir unterstützen vor allem Fussball und Basketball, in der Schweiz ausserdem Eishockey. Nach unserer Erfahrung der vergangenen Jahre lässt sich feststellen, dass wir es schaffen, mit Sportsponsoring unsere Werte zu transportieren: Geschwindigkeit, Effizienz, Teamgeist, Leiden­ schaft, Erfolg, Einzigartigkeit oder Präzision. : : WWW.FLYERALARM.CH : :

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: : BUSIN ESS N E WS PROVENCE IN DER ALTSTADT Französische Küche muss weder kompliziert noch teuer sein. Das beweist die neue Bistrokarte im Mère Catherineim Nägelihof in Zürich. «Wir haben die Preise leicht nach unten angepasst», so Nicolas von Graffenried, CEO der Commercio Gruppe. Statt viel Schnickschnack setzt man im Lokal am Nägelihof auf authentische Produkte. Auch wer es vegetarisch mag, kommt im Mère Catherine nicht zu kurz. Verantwortlich für die hohe Qualität im Restaurant am Nägelihof ist seit kurzem der neue Küchenchef Frank Linde. Er hatte zuvor für das Restaurant Schwanen in Rapperswil erfolgreich gekocht. Einfachere Gerichte mit hochwertigen Produkten sorgen für erfrischende Gaumenfreuden à la Provence. Klassiker wie Moules oder Bouillabaisse werden ergänzt mit Salade Niçoise, hausgemachtem Ziegenkäse und «La Ratte», einer alten französischen Kartoffelsorte. In der angrenzenden Bar Le Philosophe steht wieder eine Jukebox – über die freut sich auch das junge Publikum.

AUF ERFOLGSKURS: POINZ Poinz hat sich in den letzten drei Jahren zum Marktführer im ­Bereich digitaler Treuekarten entwickelt. Rund 1 000 Geschäfte setzen auf die Poinz App als zeitgemässes Instrument zur Pflege von Kundenbeziehungen und mehr als 200’000 Treuekarten wurden ­bereits digitalisiert. Das vielfältige Partner-­Netz­ werk ist über verschiedene Branchen verteilt und umfasst neben vielen lokalen Geschäften auch nationale Part­ nerschaften von stra­tegischer Bedeutung. Darunter ­b efinden sich bekannte internationale Top-­ Marken wie Coca Cola, Guess, Marc O’Polo, und Geox, aber auch namhafte Schweizer Unternehmen wie Seven Group by Ivo Adam, Alpamare, der Sternen Grill oder die Bäckerei John Baker. Und seit kurzem zählt Poinz auch Branchengrössen wie Bimbosan, Domino’s Pizza oder Manor sowie das kürzlich lancierten Take Away Konzept Più der Bindella Gruppe und das Mövenpick Hotel Zürich-Flughafen zu seinen Kunden. Robert Blum, CEO von Poinz: «Wir freuen uns sehr, dass diese renommierten Unternehmen auf unsere Dienstleistungen setzen. Es ist für uns der Beweis, dass wir das richtige Produkt zur richtigen Zeit lanciert haben und eine erfolgsversprechende Strategie verfolgen.» Der Service von Poinz geht weit über das digitale Punktesammeln hinaus: Poinz dient den Unternehmen als innovativer und effektiver Kommunikationskanal im strategischen Management ihrer Kundschaft. Mit dem ersten gesammelten Punkt wird die digitale Treuekarte eröffnet und Nachrichten können via Poinz App direkt aufs Smartphone gesendet sowie Neuigkeiten, Aktionen oder Events kommuniziert werden. Zudem ist die «digitale Visitenkarte» integriert und enthält wichtige

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I­ nformationen zu den einzelnen Geschäften. Der Suchaufwand für die Öffnungszeiten, Kontaktangaben etc. bleibt der Kundschaft erspart und mit nur drei Fingertips können Kunden die einzelnen Geschäfte kontaktieren oder direkt in der Poinz App reservieren, bestellen oder einen Termin vereinbaren.

FUTURISTISCH MINIMALISTISCH: DER MICROLINO

Die Schweizer Firma Micro Mobility Systems sorgt mit ihrem «Microlino» für Wirbel im Bereich der Elektromobile. Getreu der Vision ­«Reduce to the max» präsentierte sich die Neuauflage der legendären «Knutschkugel» am Genfer Autosalon. Die hochmoderne Mobilitätslösung besticht besonders durch ihr mondänes Retrodesign. Das innovative Leichtfahrzeug wurde von der Schweizer Firma Micro Mobility Systems gemeinsam mit der Zürcher Hochschule für Angewandte ­Wissenschaften entwickelt. Mit einem Leergewicht von nur 400 Kilogramm bringt der Microlino bis zu fünfmal weniger auf die Waage als ein konventionelles Auto. Das zeigt sich auch im Energieverbrauch; dieser liegt umgerechnet in Benzin bei weniger als einem Liter auf 100 Kilometern. Der drehmomentstarke Elektromotor macht den Microlino zum regelrechten City-Flitzer. Trotz einer Maximalgeschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde muss das Quadricycle von Micro erst nach eben diesen wieder an die Steckdose. Ein weiterer Vorteil des ­Newcomers liegt in seinen überschaubaren Abmessungen, die das ­Parken zur Freude werden lassen. Bis zu drei Stück der Zweisitzer finden auf einem normalen Parkplatz Platz. Eine erste limitierte Kleinserie ist für das vierte Quartal 2017 geplant.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


AK TUELL : :

PRIVATE SHOPPING Diafora AG

ALS EINER DER ERSTEN ANBIETER FOKUSSIERTE SICH DIE DIAFORA AG MIT IHREN MITARBEITERSHOPS AUF ­GESCHLOSSENE BENUTZERGRUPPEN UND BEDIENT DAMIT EIN EXKLUSIVES KUNDENSEGMENT. URSPRÜNGLICH AUS EINER MITARBEITERAKTION ENTSTANDEN, ENTWICKELTE SICH DAS KONZEPT SCHNELL UND DYNA­ MISCH WEITER. NACH EINEM MANAGEMENT BUY-OUT GEWANN DAS UNTERNEHMEN UNTER DEM NAMEN ­MASHOP.CH (MITARBEITERSHOP) RASCH WEITERE GROSSUNTERNEHMEN ALS ARBEITGEBER SOWIE HERSTELLER ALS LIEFERANTEN HINZU. HEUTE UMFASST DAS ANGEBOT EINE VIELZAHL VON PRODUKTGRUPPEN UND ­DIENSTLEITUNGEN. ALLEN MITARBEITERSHOPS GEMEINSAM IST, DASS SIE AUF DIE INDIVIDUELLEN BEDÜRFNISSE DER KOOPERIERENDEN UNTERNEHMEN ZUGESCHNITTEN SIND.

Die Mitarbeiterplattform «mashop.ch» gehört zu Ihrem Unterneh­ men und bildet im Bereich real private Shopping sozusagen das Kernstück. Wem ist diese Plattform zugänglich? Viele Firmen nutzen diese Möglichkeit, um ihren Angestellten mit wenig Aufwand einen «more value» zu bieten. Mitarbeiter kommen so zu besseren Konditionen, was deren Zufriedenheit und somit auch die Attraktivität der Arbeitgeber steigert. Sie verschmelzen den Online- und Offline Handel seit vielen Jahren erfolgreich. Wo liegt die Zukunft Ihres bestehenden Businessmodells? Wir betreiben auch ein Ladenlokal, wo viele Produkte ausgestellt sind und bezogen werden können. Dies schafft noch mehr Kundennähe. Wo liegt der Vorteil für die angeschlossenen Mitarbeiter und jenen Arbeitgebern, die zu Ihren Kunden zählen? Es liegt auf der Hand: Die Mitarbeiter kaufen zu besten Konditionen ein, während die Arbeitgeber ein Fringe Benefit Programm zu sehr günstigen Konditionen erhalten. Zufriedene Mitarbeiter sind immer noch das wichtigste Asset einer Unternehmung. Herr Alexander Müller, CEO und Inhaber der Firma Diafora AG

INTERVIEW MIT ALEXANDER MÜLLER, CEO UND INHABER

H

eute erzielt der mashop.ch über die angeschlossenen 90 Unternehmen eine Reichweite von mehr als 400’000 Angestellten. Als weiteres Standbein unterhält die Diafora AG auch Membershops, welche die partizipierenden Unter­ nehmen zur Bedienung von Kundenbindungsprogrammen nutzen ­können. Im permanenten Austausch mit Herstellern und Lieferanten ist die Diafora AG ständig auf der Suche nach innovativen und attraktiven Angeboten für die Bereiche Unterhaltungselektronik, Computer und IT, Haushalt und Wohnen, Beauty und Healthcare, Uhren und Schmuck, Freizeit und Sport sowie Hobby und Lifestyle. «Geschäftsführer:» Herr Müller die Diafora AG ist in der Schweiz der führende Anbieter von geschlossenen, firmeninternen Mitar­ beitershops. Was macht Ihren Erfolg aus? Alexander Müller: Attraktive Angebote, Vertrauen, Kundenservice und Beratung.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Sie gelten sicher als (geschlossener) Referenzmarkt. Der Handel ist heute mehr im Wandel denn je. Ihre Prognosen und Ideen für die Zukunft? Weg vom reinen Handel, hin zu mehr Beratung und Dienstleistung. Billig alleine reicht nur bei einfachen Produkten; komplexe Anfor­ derungen verlangen kompetente Beratung. Sie betreiben nebst der Diafora AG weitere Unternehmen. Wo liegen die Synergien und wie nutzen Sie diese? Viele Produkte, die wir anbieten, sind Produkte, die wir auch gerne selber nutzen. Dies fördert nicht zuletzt auch unser Verständnis für Kundenbedürfnisse.

: : DIAFORA AG Grubenstrasse 40 8045 Zürich Telefon 043 411 85 75 info@diafora.ch : : DIAFORA.CH : : : : MASHOP.CH : :

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BUSIN ESS -TALK : :

«WER GUTE ARBEIT LEISTET, WIRD BELOHNT» Sara Bachmann, «Sara machts»

SEIT GENAU 10 JAHREN FLIMMERT IHRE SENDUNG «SARA MACHTS» ÜBER DIE SCHWEIZER TV-BILDSCHIRME. WIR SPRACHEN MIT IHR ÜBER DAS NÄCHSTE JAHRZEHNT UND WEITERE BUSINESS-PLÄNE IHRER PRODUKTIONSFIRMA.

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INTERVIEW MIT SARA BACHMANN Von Urs Huebscher

Geschäftsführer:» Dieses Jahr feiert Ihre Sendung «Sara machts» bereits das 10-jährige Jubiläum. Wie blicken Sie auf die Zeit zurück? Sara Bachmann: 10 Jahre – das ist eine grosse Zahl in der heutigen schnelllebigen TV-Welt und wir sind immer noch auf ­Erfolgskurs – ein tolles Gefühl! Seit einem Jahrzehnt stecke ich mein ganzes Herzblut in diese wöchentliche Sendung. Dass mir die Zuschauer über so viele Jahre hindurch treu geblieben sind und mich noch immer gerne schauen, das freut mich einfach sehr und macht mich stolz.

© Wing Lung Choong/Avarel Studios

Wie geht es in den nächsten 10 Jahren weiter? Die Auftragslage ist gut, Videos sind nach wie vor im Aufwärtstrend. Von daher denke ich, dass wir mit «Sara machts» sicherlich noch einige

Jährchen weitermachen können und daneben konzipieren wir fleissig neue TV-Konzepte, welche dann hoffentlich auch so erfolgreich werden wie «Sara machts». Gibt es Pläne für nach «Sara machts»? Eine gute Geschäftsfrau hat immer Plan B & C. Wir sind ständig dran, Konzepte zu schreiben für neue TV-Sendungen. Die Unterhaltungsabteilung von SRF darf sich also gerne bei uns melden, wir sind bereit. Wie war das damals, plötzlich selbständig zu sein? Das war schon schwierig, man steht ohne finanzielle Sicherheit da, plötzlich ist man selber der Chef, hat die Verantwortung für Angestellte. Auch weiss man nie so genau, was in 3 oder 6 Monaten ist. Am Anfang hatte ich dadurch regelrechte Existenzängste. Heute habe ich gelernt, mit diesem Druck umzugehen und bin mir sicher, wer gute Arbeit leistet, wird dafür eines Tages belohnt. Neben der Sendung haben Sie auch eine Produktionsfirma. Was ­genau bieten Sie an? Mit der «Sara machts GmbH» bieten wir alles rund um TV- und Video­ produktionen an. Neben der kompletten Produktion von Imagefilmen und Webvideos sind wir spezialisiert aufs Schreiben von neuen Konzepten, aber auch auf Sprech- und Moderationsschulungen von angehenden Medienprofis oder Politikern etc. Ein weiteres wichtiges Standbein sind die Eventmoderationen, wo ich Galas oder Firmenanlässe moderiere. Ganz neu leihe ich Firmen auch mein Gesicht und meine Stimme für ihre Radio-, Print- oder TV-Werbung. Wie lautet Ihre Firmenphilosophie? Unser Motto lautet: «Wir machen es für Sie so angenehm wie möglich!» Die meisten Firmen würden zum Beispiel sehr gerne regelmässig Videos produzieren lassen, haben aber verständlicherweise meist keine Zeit, sich darum zu kümmern. Bei vielen anderen Produktionsfirmen muss der Kunde Ideen bringen, muss das Projekt immer wieder überwachen. Daher scheuen die Firmen dann solche Produktionen. Bei uns steht im Vordergrund, dass der Kunde möglichst keinen Aufwand hat, und trotzdem am Schluss sein perfektes Produkt geniessen kann. Was ist Ihrer Meinung nach bei einem guten Video wichtig? Ein gutes Video muss authentisch sein, vor allem die Protagonisten in dem Video. Dies gilt für Spots und Webvideos genauso wie für TV-­ Sendungen. Alles, was gestellt wirkt, hat meiner Meinung nach nur wenig Aussicht auf langfristigen Erfolg.

: : WWW.SARAMACHTS.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

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: : BUSIN ESS -TALK GIA Informatik AG

«GIA SETZT AUF EIGENE DATACENTER IN DER SCHWEIZ» SWISSNESS IST BEI DER GIA INFORMATIK AG IN OFTRINGEN SEIT JAHREN HOCH IM KURS. WELCHE WERTE DEM UNTERNEHMEN WICHTIG SIND UND WELCHE TECHNOLOGIEN AUF UNS ZUKOMMEN, SAGT GESCHÄFTSFÜHRER PETER MERZ IM INTERVIEW. INTERVIEW MIT PETER MERZ, GESCHÄFTSFÜHRER von Christian Wild, Redaktor der Online Marketing AG

«WIR SIND SCHWEIZWEIT DAS EINZIGE SYSTEMHAUS, DAS ALLE PROZESSE FÜR UNSERE KUNDEN IN IT-SYSTEMEN ABBILDEN KANN.»

Verlässlichkeit, geringe Fluktuation und hohe Zufriedenheit prägen die Mitarbeiterpolitik der GIA Informatik AG.

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ie GIA Informatik AG (GIA) ist ein führendes Unter­ nehmen für Informatik-Dienstleistungen im KMUMarkt. Welche Attribute zeichnen sie aus? Peter Merz: Wir sind verlässlich, fair und kompetent. Zudem verfügen wir über langjährige, etablierte Partnerschaften zu unseren Kunden, Mitarbeitenden und Lieferanten. In diesem Netzwerk vertrauen wir einander. Wie schafft es GIA, ihre Performance laufend hochzuhalten? Wir beschäftigen uns konsequent mit den einfachen Dingen: Die Bedürfnisse der bestehenden und potenziellen Kunden verstehen, einen Mehrwert generieren, die Sorgen der Kunden und Mitarbeitenden adressieren und so rasch wie möglich beheben. Dazu braucht es ein solides technisches Fundament, vor allem aber Menschen, die mit anderen Menschen tagtäglich zusammenarbeiten wollen.

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Ihre Kernkompetenzen liegen im Erarbeiten von Lösungen aus ­einer Hand – in den Bereichen betriebswirtschaftliche Standard­ software von SAP, IT-Services und Produktentwicklung von PTC. Was heisst das konkret? In diesem Punkt findet sich unser Alleinstellungsmerkmal: Wir sind das schweizweit einzige Systemhaus, das alle Prozesse (physisch und finanziell) – von der Produktentwicklung über die Vermarktung, den Verkauf, die Fertigung und Montage von Produkten bis zur Buchhaltung – für unsere Kunden in IT-Systemen abbilden kann. Mit unseren IT-Services bieten wir auch die notwendige Infrastruktur an, also Netzwerke, Computer- und Speicherlösungen. Sie legen im IT-Dienstleistungsgeschäft Wert auf die Differenzierung am Markt. Was meinen Sie damit? Die IT ist ein sehr fragmentierter Markt; es gibt unzählige kleine bis sehr

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


BUSIN ESS -TALK : : grosse Anbieter. Eine Differenzierung Die Arbeitgeberbewertungsplattform ist notwendig, um überhaupt wahrge«Kununu» zeigt auf, dass GIA als über­ «DAS POSITIVE FEEDBACK VON nommen zu werden. Wir arbeiten desdurchschnittlich gute Arbeitgeberin MITARBEITENDEN UND STELLENBEWERBERN FREUT MICH.» halb seit vielen Jahren daran, neben dem benotet wird. Wie beurteilen Sie die­ Anbieten von reiner Fachkompetenz ses Ergebnis? echte Partner für unsere Kunden zu sein. Wir suchen gemeinsam LöEs freut mich natürlich sehr, dass wir seit Jahren ein so positives sungen, verhalten uns jederzeit fair und sind stets zuverlässig. Das tönt Feedback von Mitarbeitenden und Stellenbewerbern erhalten. Gleichwenig spektakulär, ist aber nicht immer ganz einfach in der Umsetzung. zeitig ist es aber auch eine Verpflichtung, nicht stehenzubleiben, sondern unsere Werte zu pflegen und auszubauen. Gesetzt der Fall, ein Unternehmen verfügt seit vielen Jahren über ein ERP-/SAP-System. Wann ist der geeignete Zeitpunkt, um es Hilft Ihnen «Kununu» auch bei der Mitarbeiter- und Neukunden­ auszutauschen? akquisition? Dies ist nicht primär eine Frage des Alters einer ERP-Lösung. Wichtig Ja. Gemessen an unserer Grösse wird unsere Firmenseite auf «Kununu» ist, dass die Lösung die Anforderungen abdeckt. Sobald die Lücke des sehr intensiv angeschaut. Ebenso informieren sich interessierte Stellenbevorhandenen Systems zu den Anforderungen für eine effiziente Abwerber und potenzielle Neukunden heute auf dieser Plattform über GIA. wicklung der Unternehmensprozesse gross wird, sollte man ein Upgrade oder eine Neuevaluation anstossen. Welche nächsten Schritte unternimmt GIA, um in Zukunft fit zu bleiben? Zwei Bereiche sind mir besonders wichtig: Zum einen erarbeiteten wir Wie sollen sich Unternehmer auf die Technologien der Zukunft ein Leitbild, wie wir unsere Kunden sehen und sie behandeln wollen. vorbereiten? Ein Beispiel ist Cloud Computing. Derzeit beschäftigen wir uns intensiv mit der Umsetzung. Zum andeIn der Tat ist das ein grosser Trend. ren schufen wir vor etwas mehr als Von Cloud Computing können Untereinem halben Jahr die Stelle eines «In«JEDES UNTERNEHMEN IST GEHALTEN, nehmen bereits heute profitieren, innovationsmanagers». Zusammen mit EINE AUF SEINE BEDÜRFNISSE dem sie keine eigene IT-­I nfrastruktur einem neuen Innovationsprozess wollen ZUGESCHNITTENE DESASTERPOLITIK ZU aufbauen und betreiben müssen, sondern wir die zentralen Technologiethemen ENTWICKELN.» diese bedarfsgerecht aus der Cloud bezieso früh wie möglich erkennen. Daraus hen können. Zu beachten ist dabei insleiten wir entsprechende Massnahmen besondere der Standort der Daten. Wir bei GIA setzen auf eigene Data­ ab, um unsere Kunden weiterhin optimal zu unterstützen. center in der Schweiz, in denen wir unseren Kunden jederzeit die volle : : WWW.GIA.CH : : Transparenz über ihre Daten garantieren. Stichwort «Internet der Dinge». Beim «Internet der Dinge» (IoT) sind wir heute soweit, dass wir unzählige Sensordaten in eine Datenbank bringen und diese mit geeigneten Tools analysieren können. Die grosse Schwierigkeit liegt darin, aus diesen Informationen die richtigen Schlüsse zu ziehen und daraus neue Business­ modelle abzuleiten. Dies ist eine primäre Aufgabe der Linie, in Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung. Entwicklungs- und Serviceingenieure legen gemeinsam fest, welche Key-Performance-Indikatoren den ­«Gesundheitszustand» einer Maschine kennzeichnen. Wie sieht es bei «Big Data» aus? ERP- und CAD-Daten generieren eine grosse Informationsmenge. Dazu kommen die Datenfluten aus sozialen Medien und anderen Quellen. Alles zusammen ergibt «Big Data». Was kann ich nun mit diesen Daten machen? Und welchen Mehrwert kann ich dank diesen Informationen erzielen? «Big Data» ist nur zum Teil ein IT-Thema; wie bei IoT ist die Linie zusammen mit den IT-Spezialisten gefordert, diesen Nutzen sicherzustellen. Die Unternehmen sollen sich vergegenwärtigen, dass die IT kein reiner Kostenfaktor ist, sondern diesen Mehrwert erst ermöglicht. Welche Bedeutung nimmt in Unternehmen eine Strategie für Kata­ strophenwiederherstellung ein? Eine Auseinandersetzung mit Desaster-Szenarien ist unumgänglich, da wir heute auf Daten und IT-Systeme nicht mehr verzichten können. Die Daten sind dabei ein Aspekt; das Organisieren der Arbeiten mit diesen Informationen ein weiterer. Das zeigten beispielsweise die DDoS-Attacken im März auf einige grosse Schweizer Webshops schmerzlich auf. Jedes Unternehmen ist gehalten, eine auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Desasterpolitik zu entwickeln.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Geschäftsführer Peter Merz ist stolz auf mehrere hundert erfolgreich abgeschlossene Projekte und eine Referenzliste mit dem «Who is who» der Schweizer Wirtschaft.

: : PETER MERZ Der studierte Ingenieur Peter Merz (56) begann seine berufliche Karriere mit einer Stelle als Junior-Unternehmensberater und Industrieplaner. 1990 wechselte er als Verkaufsleiter zur OWL AG Logistik-Systeme (heute Swisslog). Einige Zeit später wurde er Leiter Beratung sowie stellvertretender Geschäftsführer und baute auch den asiatischen Markt auf. Seit bald 18 Jahren ist Peter Merz nun Geschäftsführer der GIA Informatik AG in Oftringen. Fairness gegenüber Kunden und Mitarbeitenden, Toleranz und ein Bekenntnis zu Leistung sind für ihn seit jeher prägende Werte. Den Ausgleich zum Beruf findet er bei seiner Familie mit 4 Kindern und 2 Enkelkindern, bei sportlichen Aktivitäten wie Skifahren und Handball sowie bei schönen Autos und Motorrädern.

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: : BUSIN ESS N E WS

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


BUSIN ESS N E WS : : JETZT AUCH KAPSELKAFFEE VON MÖVENPICK Authentischer Genuss, beste Qualität und erstklassigen Service – seit jeher führt Mövenpick eine innige Beziehung zur Kaffeekunst. Mit der Eröffnung des ersten Mövenpick Restaurants in Zürich beginnt auch die Erfolgsgeschichte des Mövenpick Kaffees. 1963 war Der Himmlische aus reinen Arabica-Bohnen der erste Mövenpick Kaffee für zu Hause. Heute wagt diese Liebe einen neuen Schritt: Mövenpick präsentiert als erste Marke in der Schweiz ein exklusives Angebot von hochwertigen Kaffeekapseln und ist damit die erste echte Alternative für Nespresso*-­ Liebhaber und Liebhaberinnen. Die Kapseln sind mit allen bestehenden Nespresso* Maschinen kompatibel. Die Kapseln sind ab sofort in allen ­Geschäften von Mövenpick Wein und online unter moevenpick-cafe.com ­erhältlich.

DER GOLDENE GRAL: ROMAN-THRILLER / OLGA MICHEL

BEISAMMENSEIN BEI SONNENSCHEIN Das Zürcher Bauschänzli mit Gartenwirtschaft mit Biergarten, bedientem Restaurant Limmatblick und Live-Tanzmusik lädt noch bis Mitte September die. Die einmalige Lage direkt an der Limmat, mit freiem Blick auf Berge, See und Altstadt, versetzt Zürcher in Ferienstimmung und zeigt Touristen die Stadt von ihrer schönsten Seite. Das kulinarische Angebot ist so vielfältig wie die Gäste: Aufgetischt wird von der Bratwurst bis zum Rindsfilet und vom Bier bis zum Champagner. Das Restaurant Bauschänzli ist im Besitz der Stadt Zürich und Teil der Fred Tschanz Gruppe. Bei trockenem Wetter ist das Bauschänzli täglich offen von 11.00 bis 23.00 Uhr.

Die in Zürich lebende Ukrainerin Olga Michel präsentiert stolz die 2. Auflage ihres erfolgreichen Buches in russischer Sprache. Die Handlung des kriminellen Roman-Thrillers spielt in der Schweiz. Valeria Schmidt ist Assistentin in einer kleinen Schweizer Anwaltskanzlei und hatte lange davon geträumt, einmal selber einen Kriminalfall zu untersuchen. Als sich ihr diese Chance plötzlich bot, konnte sie nicht ahnen, wie radikal sich ihr eintöniges Leben damit ändern sollte. Auf den Spuren von Verbrechern reist Valeria durch Deutschland, England, Griechenland und die Ukraine. Sie hat es dabei nicht nur mit einem äusserst kniffligen Fall zu tun, sondern muss auch eine grosse Gefahr von ihrem Verlobten abwenden. ISBN 978-966-374-774-3, 2. Auflage

Geniessen Sie von Montag bis Freitag unser exklusives Businesslunch-Buffet. Dorint Airport-Hotel Zürich Riethofstrasse 40 – 8152 Glattbrugg, Schweiz www.dorint.com Tel.: +41 44 808 10 00 – Fax: +41 44 808 10 10 Öffnungszeiten Restaurant 11:45 - 14:00 Uhr Lunch (Montag bis Freitag) 18:00 - 22:00 Uhr Dinner (täglich) GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


BUSIN ESS -TALK : :

DIE ALTERNATIVE ZU GOOGLE

Swisscows

MILLIONEN MENSCHEN WELTWEIT SUCHEN MIT DER DATENSICHEREN SUCHMASCHINE SWISSCOWS AUS DER SCHWEIZ. SIE WURDE ALS DIE SICHERSTE SUCHMASCHINE DER WELT NOMINIERT. JETZT SUCHT ANDREAS WIEBE NACH SPENDEN FÜR DAS INNOVATIVE PROJEKT.

sich ganz sicher ändern, denn Swisscows ist ein Pionier als daten­ sichere Suchmaschine. Da die Nutzer den Schutz vor Überwachung suchen, kommen täglich viele neue User zu uns. Wie hat Google auf Sie reagiert? Google bot uns mehrfach eine Kooperation an, die wir freundlich ­abgelehnt haben. In welchen Ländern sind Sie tätig? Swisscows wächst derzeit sehr stark und ist bereits auf dem deutschsprachigen Markt, sowie in den USA präsent. Swisscows bietet ebenfalls eine weltweite Suche. Wie kam die Idee mit Crowfunding? Es ist mittlerweile modern, dass Unternehmen durch Unterstützter eigene Unternehmungen und Projekte starten. Als Beispiele dienten für uns Wikipedia und Mozilla Firefox. Diese Dienste werden durch Spenden finanziert.

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INTERVIEW MIT ANDREAS WIEBE, CEO von Urs Huebscher

Geschäftsführer:» Was ist Swisscows genau? Andreas Wiebe: Swisscows ist die datensichere Suchmaschine, die den Nutzer nicht verfolgt und keine Daten speichert. Ausserdem ist Swisscows die Technologie Made Swiss, dabei stehen alle Server in einem DataCenter in der Schweiz. Ebenfalls nehmen wir die jüngere Generation in Schutz. Die Jugendlichen sind mittlerweile deutlich häufiger als die Erwachsenen im Internet, dabei wächst auch die Altersgruppe der Kinder unter 10 Jahren. Aus diesem Grund gibt es auf Swisscows keine Gewalt und keine Pornografie. Wer sind Ihre Kunden? Swisscows ist eine gute Alternative zu Google. Falls jemand auf ­Swisscows werben möchte, so werden hier Unternehmen angesprochen, die Online Werbung schalten möchten. Jedoch sollten sich die Kunden im Vorfeld darüber im Klaren sein, dass sie bei uns keine Nutzerdaten erhalten werden. Ist es schwierig, Werbepartner zu finden? Es ist nicht einfach, das stimmt. Da wir nichts über unsere Nutzer wissen, wollen manche keine Werbung bei uns schalten. Das wird

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Was sind die nächsten Pläne? Bis zum Sommer planen wir unseren Übersetzungs-Dienst zu erweitern und möchten einen Karten-Dienst anzubieten. Anschliessend ist ein sicheres E-Mail-Postfach und irgendwann auch einen sicheren Browser in Planung. Welche Projekte haben Sie mit ihrer Dach-Firma Hulbee aktuell? Wir sind ein Forschungsunternehmen durch und durch und widmen uns dem Thema Informationsanalyse und BigData. Die Informationsflut steigt von Tag zu Tag. Wie sollen alle nützlichen Informationen in so einer grossen Menge gefunden werden? Den Unternehmen bieten wir deshalb die Enterprise Suchmaschine. Diese ist sowohl für Dokumente, als auch für die gesamten Informationen in einem Unternehmen geeignet. Übrigens, unsere Enterprise Suchmaschine hat den Award für die Beste Innovation 2016 im Bereich Business Intelligenz gewonnen. Haben Sie weitere Projekte in der Pipeline? Oh ja! Unter anderem eine Bilder und Videoanalyse und da wir seit vielen Jahren im Bereich der künstliche Intelligenz forschen, haben wir natürlich ein ganz grosses Thema «Robotik» im Blick. : : HTTPS://SWISSCOWS.CH/DONATION : :

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: : BUSIN ESS T R AVEL N E WS MANDARIN ORIENTAL, MILAN: TRIBUTE AN PIERO FORNASETTI UND GIO PONTI

GESCHÄFTSREISEN 2016: HERAUSFORDERUNGEN BLEIBEN GROSS

Inspiriert von den bekannten Mailänder Künstlern und Designern eröffnete das Mandarin Oriental, Milan zwei neue Suiten. Mit Blick über den Innenhof des hoteleigenen Gourmet­res­ tau­r ants Seta und den malerischen Vicolo Giardino könnten die beiden 100 Quadratmeter grossen Suiten, die auch vom Designbüro Antonio Citterio gestaltet wurden, nicht gegensätzlicher sein und strahlen doch eine typische Mailänder Eleganz aus. Das Mandarin Oriental, Milan, das im Sommer 2015 eröffnete, ist ein stylisches City-Hotel. Es besteht aus vier komplett neugestalteten historischen Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert. Ideal gelegen, nur wenige Schritte von der Via Manzoni und der Via Montenapoleone, dem Fashionzentrum Mailands, entfernt, bildet das Hotel den perfekten Ausgangspunkt zu den wichtigsten Wirtschafts-, Mode- und Kulturzentren der Stadt. Sehenswürdigkeiten wie La Scala, eines der bedeutendsten Opernhäuser der Welt, sind nur wenige Gehminuten entfernt.

Die Erwartungshaltung der Schweizer Travel Manager ist eine Auswirkung des «Frankenschocks», der durch die Aufhebung des Euro-Mindest­k urses im Januar 2015 ausgelöst wurde, so ein Fazit der International Travel Management Study. Der Schweizer Franken ist noch immer sehr stark – gerade in einem auf die Produktion hochpreisiger Luxusgüter spezialisierten Markt stellt dies eine besondere Herausforderung dar. Vor diesem Hintergrund ist die zurückhaltende positive Erwartungshaltung der Schweizer nicht verwunderlich. Wenn Exporte leiden, liegt es nahe, dass weniger Travel Manager eine Zunahme des Reisegeschäfts erwarten als noch vor einem Jahr. Viele Unternehmen vertreten jedoch die Meinung, gerade in schwierigen Zeiten die Verkaufsbemühungen zu verstärken, was sich positiv auf die Zahl der Geschäftsreisen auswirkt. Dies erklärt auch die Zahl von lediglich 16 % der Travel ­Manager, die weniger Reisen erwarten als letztes Jahr. Ausserdem erwar­ ten 33 % der Schweizer Manager aufgrund des starken Frankens sinkende Reisekosten – eine deutliche Zunahme gegenüber 2015 (9 %). Die International Travel Management Study von AirPlus International wurde zum mittlerweile 11. Mal durchgeführt und gilt als Branchenbarometer im Bereich der Geschäftsreisen. Für den ersten Teil der aktuellen Studie befragte das internationale Marktforschungsunternehmen 2 hm im Herbst 2015 insgesamt 874 Travel Manager und erstmals auch 1158 Geschäftsreisende in 24 Ländern.

MANDARIN ORIENTAL, BANGKOK: DIE GRÖSSTE SUITE IN BANGKOK Pünktlich zum 140. Jubiläum des Mandarin Oriental, Bangkok wurde die neue Grand Royal Suite eröffnet. Die neue Suite mit eigenem Aufzug erstreckt sich über die gesamte erste Etage des legendären Author’s Wing, der anlässlich des Jubiläums mit grossem Aufwand restauriert wurde. Die Suite verfügt über zahlreiche repräsentative Räume, wie zwei grosszügige Wohnzimmer, Bibliothek, Küche, Speisezimmer für bis zu zwölf Gäste und einem lichtdurchfluteten Wintergarten im klassischen Viktorianischen Stil. An den ursprünglichen Bau von 1876 angelehnt, wurden die Balkone wieder geöffnet, damit die Gäste den traumhaften Blick über die Gärten und den Fluss geniessen können. Die Grand Royal Suite zieren zahlreiche Kunstwerke und eine Sammlung an historischen Fotografien der thailändischen Königsfamilie und von Staatsoberhäuptern, die im Mandarin Oriental, Bangkok zu Gast waren.

«UNENDLICHE MÖGLICHKEITEN» MIT EMIRATES Zum ersten Mal wurde eine originalgetreue Nachbildung des neuen Business-Class-Sitzes, mit denen Flugzeuge vom Typ Boeing 777 ab November 2016 ausgestattet werden präsentiert. Die neuen Business-Class-Sitze von BE Aerospace bieten einen Sitzabstand von rund 183 Zenti­metern und sind unter anderen mit eigener Minibar sowie grossen Bildschirmen mit einer Bilddiagonale von rund 59 Zentimeter ausgestattet. Emirates verbindet mit zwei täglichen Liniendiensten ab Zürich sowie einem täglichen Flug ab Genf Menschen und Orte auf der ganzen Welt. Seit 1992 fliegt Emirates in die Schweiz, inspiriert zum Reisen und fördert Handelsbeziehungen weltweit. Beide täglichen Zürich-Verbindungen werden mit dem einzigartigen Airbus A380 durchgeführt.

Die einzigarTige Oase im Herzen vOn züricH.

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Hotel Florhof, Florhofgasse 4, CH-8001 Zürich Telefon +41 44 250 26 26, Fax +41 44 250 26 27, info@hotelflorhof.ch GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016 www.hotelflorhof.ch


BUSIN ESS T R AVEL : :

KUNST MIT WIENER LEBENSGEFÜHL Boutiquehotel Altstadt Vienna

KREATIVITÄT VERBUNDEN MIT WIENER LEBENSGEFÜHL, SO LAUTET DAS ERFOLGSREZEPT DES BOUTIQUE­ HOTELS ALTSTADT VIENNA. ALS LEIDENSCHAFTLICHER KUNSTSAMMLER ERFÜLLTE SICH INHABER OTTO E. WIESENTHAL DEN TRAUM VON EINEM HAUS, DAS HOTEL, GEMÜTLICHE WOHNUNG UND GALERIE ZUGLEICH IST. DABEI WIRD AUSGESTELLT, WAS IHM, SEINEN TÖCHTERN UND DEN MITARBEITERN GEFÄLLT. IN DEM HISTORISCHEN GEBÄUDE, IN DEM SICH EBENFALLS WOHNUNGEN BEFINDEN, LEBEN GÄSTE TÜR AN TÜR MIT WASCHECHTEN WIENERN. von Urs Huebscher

Lena Hoschek Suite

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verweilen», so Geschäftsführer Philipp Patzel zur Auswahl der Designer und Kunstwerke. Alle 45 Zimmer, Suiten und Appartements sind individuell gestaltet. Designermöbel, Lichtinstallationen, Bilder und Liebe zum Detail geben jedem Domizil ein besonderes Flair.

Von Retrochic inspiriert, verlieh die österreichische Modedesignerin Lena Hoschek einer Suite ihre persönliche Note. Kreativ ausleben durften sich auch der italienische Stararchitekt Matteo Thun, das Designduo POLKA sowie Creative Director von perfectprops Andi Lackner, der 2016 ausserdem den Karneval in Venedig mitgestaltet. «Hinter unseren Kunstwerken und Designzimmern stehen Kreative mit einer starken Persönlichkeit, interessante Menschen, die inspirieren und Steine ins Rollen bringen. Was gute Kunst für uns ausmacht? Gute Kunst wirft Fragen auf. Gute Kunst inspiriert. Und gute Kunst lässt einen im Moment

Eine Übernachtung in der Kategorie Altstadt Reloaded «L» ist ab 160 Euro für zwei Personen inklusive Frühstück, Nachmittagstee und hausgemachtem Kuchen buchbar.

as Altstadt Vienna im siebten Wiener Bezirk wird 2016 ein viertel Jahrhundert alt und wartet dazu mit spannenden Events und Neuerungen auf. So finden über das gesamte Jahr verteilt Veranstaltungen angelehnt an die vergangenen 25 Jahre und im Juni das grosse Geburtstagsfest statt. Das 1902 erbaute Wohnhaus im aufstrebenden Künstlerviertel am Spittelberg beherbergt eine grosse Sammlung zeitgenössischer Werke und arbeitet seit Beginn mit Künstlern, Designern und Architekten zusammen. Auch dieses Jahr lädt es talentierte Köpfe dazu ein, die Kunst der Gastfreundschaft neu zu interpretieren. Von seinen Gästen erhielt Altstadt Vienna bereits ein Geburtstagsgeschenk. Aufgrund der zahlreichen positiven Kommentare auf dem weltgrössten Reisebewertungs-Portal TripAdvisor wurde das Haus 2016 mit dem Travelers’ Choice Award als bestes Hotel in Österreich ausgezeichnet.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Einen öffentlichen Raum mitten in der Stadt schaffen, in dem Gäste sich zurückziehen und sich wie im eigenen Wohnzimmer fühlen – dieses Kunststück ist den Gastgebern mit dem Roten Salon gelungen. Ein Frühstück mit regionalen Produkten, ein gutes Glas Wein oder ein Abendsnack schmecken im Herzstück des Hauses bei Kaminfeuer umgeben von Kunstwerken am besten. Nach Meetings, Sightseeingoder Shoppingtouren gibt es nichts Schöneres, als es sich mit einer Tasse Tee auf dem Sofa oder im Sessel gemütlich zu machen. Ruhesuchende wählen kostenfrei aus der qualitativ hochwertigen, österreichischen Teeauswahl von Sonnentor. Die Idee dahinter greift das Motto des Hotels auf: Entschleunigen, sich bewusst Zeit nehmen und in ungezwungener Atmosphäre entspannen.

: : WWW.ALTSTADT.AT : :

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© Foto: Andreas Zimmermann Fotografie, www.andreaszimmermann.ch

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Dieter Meier produziert seit über zehn Jahren biologische Top-Weine undSOMMER nun auch : : Gin GESCHÄFTSFÜHRER 2016


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«ALT WERDEN IST NICHTS FÜR FEIGLINGE» Dieter Meier, Musiker, Künstler, Weltenbummler, Unternehmer, Restaurant-Besitzer

MEISTENS IM SAKKO, GUT SITZENDES HEMD, PASSENDES SEIDENHALS- UND EINSTECKTUCH. DIETER MEIER, VON DER PRESSE GERN GENANNTER TAUSENDSASSA. TAUSENDSASSA? PER DEFINITION EINE PERSON, DIE SICH DURCH ZAHLREICHE BEGABUNGEN AUSZEICHNET. EIN MULTITALENT ODER ALLESKÖNNER EBEN. INTERVIEW MIT DIETER MEIER von Michel Haefeli und Urs Huebscher

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usammen mit Boris Blank erreichte er mit Yello Kultstatus und Weltruhm. Dieter Meier ist aber auch Farmbesitzer ­i n Argentinien. Dort produziert er auf einer Fläche von ca. 20’000 Hektaren unter dem Label Ojo de Agua Bio-Fleisch und Bio-Wein. Seit kurzem ist er auch noch Gin-Produzent. «Geschäftsführer»: Was macht den Menschen Dieter Meier aus? Dieter Meier: Also, das ist ein weites Feld. Ich bin ein Mensch, der versucht nichts vorzugeben, was ich nicht bin. Bei allem, was ich mache geht es um die Echtheit und die Wahrhaftigkeit. Der Wein und das Fleisch, das wir in Argentinien produzieren, sind biologisch. In der Musik und in der Kunst versuche ich einfach mich selbst zu sein. Ich habe nie etwas vorgespielt, sondern ich habe einfach getan, was ich tun musste. Erfolg zu haben mit meinen Projekten war weder Kalkül noch Ziel. Das war sozusagen nur ein Nebenprodukt meines Tuns. Sie sind mittlerweile über 70 Jahre alt. Wie gehen Sie mit dem Älter­ werden um? Joachim Fuchsberger hat eine Autobiografie geschrieben mit dem Titel «Alt werden ist nichts für Feiglinge». Ich hoffe, dass ich in dieser Beziehung auch kein Feigling bin und mich ziere und fürchte vor dem Alter. Aber da ist die äussere Uhr, die die Zahl 70 anzeigt und das andere ist die innere Uhr. Diese beiden Uhren laufen je länger je mehr synchron und irgendwann ist das Gastspiel zu Ende. Vor allem finde ich, dass alles viel zu schnell gegangen ist. Die letzten zwanzig Jahre gingen vorbei wie ein Schnellzug. Ich bemühe mich in den kommenden Jahren etwas konzentrierter vorzugehen und mich wieder auf meine artistischen Projekte zu besinnen. Die letzten Jahre waren sehr stark geprägt vom Aufbau von Marken wie beim Fleisch, dem Wein und den Restaurants. Ich hoffe, dass ich die richtigen Leute um mich scharen kann, die mich in diesen ­Bereichen entlasten, damit ich wieder mehr Artist sein kann. Ruhig auf’s Alter wird Dieter Meier anscheinend nicht. Vor allem als Unternehmer bin ich sehr aktiv. Ich habe eine unglaubliche Freude, Dinge zu entwickeln und in unbekannte Gebiete vorzustossen. Für mich gibt es nichts schöneres als in Patagonien auf einem Stück Land zu stehen, den Fluss zu betrachten und zu überlegen, ob wir hier vielleicht Haselnüsse oder Sonnenblumen anbauen könnten, um etwas neues zu erschaffen mit dem Wasser und der Sonnenenergie. Das ist für mich ein absolutes Glücksgefühl. Das hat nichts mit Arbeit zu tun. Etwas aufzubauen und zu sehen, wie es wächst ist etwas vom Schönsten, was man haben kann im Leben.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Ihr neustes Projekt ist der Gin Ojo de Agua. Wie ist die Idee ent­ standen einen Gin zu kreieren? Ich habe Adrian Baumgartner von der Paul Ullrich AG in Basel getroffen und ihn gefragt, ob er einen guten Destillierer kennt in der Schweiz mit dem ich etwas aussergewöhnliches im Bereich Spirituosen kreieren könnte. Er hat mir dann Oliver Matter aus Kallnach im Kanton Bern empfohlen. Ich habe ihn angerufen und nach 5 Minuten war klar, dass wir zusammen etwas auf die Beine stellen würden. Ihnen schwebte sozusagen eine schweizerisch-argentinische Co-­ Produktion vor. Ja, der Gin sollte etwas mit meinen argentinischen Produkten zu tun haben. Da ist einmal der Wein und dann sind da die Brombeeren, die auf meiner Farm wild wuchern. Weil ich die Brombeeren auf meiner Biofarm nicht mit irgendwelchen chemischen Mittel bekämpfen darf, muss ich mich irgendwie mit diesem Feind arrangieren. Oliver Matter, ein Crack seines Fachs, war sofort begeistert davon, Weinbrand und Brombeergeist als Basis für einen Gin zu verwenden. Dass es dann so gut rauskommt, hat doch alle ein bisschen überrascht. Der Gin hat durch die Brombeeren eine aussergewöhnliche Fruchtigkeit, ist trotzdem mild und verleugnet nicht die Basis des Gin, den Wacholder. Warum ausgerechnet einen Gin? Warum nicht einen Wodka oder einen Fruchtbrand? Wodka ist ja eigentlich nur ein Marketingprodukt. Der beste Wodka der Welt riecht nach nichts. Als ich vor dreissig Jahren in Russland war, da gab es nur Wodka der gestunken hat und solchen der nicht gestunken hat. Verschiedene Wodkasorten lassen sich in einem Tasting kaum voneinander unterscheiden. Und das finde ich nicht spannend. Mit Fruchtbränden habe ich eigentlich gar nichts am Hut. Aber in Argentinien habe ich nun einen ausgezeichneten Grappa-Produzenten gefunden und mit ihm zusammen werde ich einen Grappa machen aus dem Trester meiner Weintrauben. >

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© Foto: Andreas Zimmermann Fotografie, www.andreaszimmermann.ch

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Künstler, Musiker, Gastronom, Wein-GESCHÄFTSFÜHRER und Fleischproduzent, Dieter Meier : : 2016 SOMMER


© Foto: Andreas Zimmermann Fotografie, www.andreaszimmermann.ch

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Zusammen mit Oliver Matter, Destillerie Matter-Luginbühl und Adrian Baumgartner, Paul Ullrich AG hat er den Ojo de Agua Gin entwickelt. Aus den feinsten argentinischen Zutaten und Gewürzen wurde ein einzigartiger Dry Gin destilliert.

Wie lange dauerte die Entwicklungsarbeit, bis ein Endresultat vorlag, mit dem Sie zufrieden waren? Am meisten Zeitaufwand beanspruchte das Finden der Ingredienzien in Argentinien. Es sind ja auch Mate-Tee und getrocknete Zitronenund Orangenschalen aus Tucuman drin. Man sagt, das seien die besten Zitrusfrüchte der Welt. Aber ingesamt dauerte die Entwicklung des Ojo de Agua Gin’s nicht mehr als 7-8 Monate. Gins gibt es ja mittlerweile fast wie Sand am Meer. Was ist das Besondere am Ojo de Agua Gin? Wir wollten nicht nochmals einen Gin machen, wie es schon so viele gibt. Es ist unter anderem das speziell argentinische, wie der Mate, der Weinbrand und die Brombeeren von meiner Farm, die den Gin so unvergleichlich machen. Sie haben in Ihrem Leben viele Sachen gemacht: Sie sind Künstler, Musiker, Gastronom, Weinund Fleischproduzent auf Ihrer Farm in Argenti­n ien und vieles mehr. Eigentlich waren Sie mit fast allem, das Sie angefasst haben erfolgreich. Warum ist das so? Am Geld allein kann das nicht liegen. Ich habe natürlich auch Misserfolge gehabt. Eines meiner grössten Unternehmen befand sich im Silicon Valley und war technisch ein grosser Erfolg. Wir haben die ersten voll digitalen Mischpulte für Film- und Musikmischung gebaut. Wir haben damit sechs oder sieben Oscars gewonnen. Die Umsetzung in ein Consumer Produkt hat zwar geklappt aber dort spielen dann Marktkräfte, die für mich eine Nummer zu gross waren. Ich hab die Firma mit Verlust verkauft und bin sozusagen mit einem blauen Auge aus dem Ring gekommen. Aber wenn du mich nach den Erfolgen fragst, sind es die Offenheit für neues und der Dialog mit Leuten

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

vom Fach, von denen ich etwas lernen kann. Ich muss nie vorgeben, der grosse Zampano zu sein, ich kann mich den neuem nähern wie ein «gwundriges Kind». Die Musik von Yello war ja auch einzigartig und der Erfolg nicht geplant. Wenn Du einmal Yello gehört hast und hörst ein anderes Stück von uns, dann weisst du nach dem zweiten Takt, das ist Yello. Boris Blank und ich haben nie Musik gemacht um Erfolg zu haben. Wir haben durch die Musik uns Selbst und unsere Fantasie erobert. Und dass wir dann 15 Millionen Tonträger verkauft haben, war zwar sehr schön, aber wenn uns jemand vor 35 Jahren gesagt hätte, dass wir diesen Erfolg haben und sogar Musik für Hollywood-Filme produzieren dürfen, hätte ich diesen für verrückt erklärt. Wir waren damals wie zwei Kinder in einem Spielzimmer in der Roten Fabrik und haben auf einem kleinen Küchentisch unsere Gerätschaften stehen gehabt. Das waren die Anfänge von Yello. Wir haben unser Ding gemacht, ohne danach zu fragen, ob das jemandem gefällt oder ob das je einmal kommerziell Erfolg haben wird. Ich denke mal, wer Wein, Fleisch und Gin produziert muss ein Genuss­ mensch sein. Was bedeutet für Sie Genuss? Genuss ist eigentlich eine Auseinandersetzung mit dem was man hört, sieht, riecht und schmeckt. Genuss ist auch immer eine Herausfor­ derung. Genuss ist nicht ein hedonistisches konsumieren, sondern es ist ein Dialog mit den Sinnen. Ich werde nächste Woche nach Amsterdam gehen, um das Spätwerk von Rembrandt zu sehen. Das ist für mich eine grosse Herausforderung vor diesen unglaublichen Bildern zu stehen, von ihnen berührt zu werden und diesen in Dialog zu treten. Und das geht mir beim Wein genauso und es ist beim einfachsten Essen nicht anders. Für mich ist eine Kartoffel im Sous-Vide-Verfahren mit frischem Rosmarin und einem Löffel Olivenöl gegart ein absoluter Hochgenuss. Genuss ist Arbeit. Man munkelt, dass Sie gerade ein Buch schreiben. Ja, das stimmt. Das Manuskript liegt im Atelier neben meiner Schreib­ maschine. Ich müsste mich wieder Mal geografisch in ein Gebiet der völligen Leere und Langeweile begeben. Nur an einem solchen Ort finde ich die Konzentration, die es braucht dieses Buch zu vollenden. Das Buch heisst «Die Maske des Erzählers» und ist keine konventionelle Erzählung, sondern der Versuch mit Worten das mit Sprache Ausdrückbare zu untersuchen. Es geht um einen Erzähler, der wie ein Maler oder Bildhauer seine Form zu finden sucht und sich in einem sprachlichen Findungs­ prozess befindet, der nie abgeschlossen werden kann. Kehren wir zurück zu den Spirituosen. Mit Ihrem Gin sind Sie jetzt auch ins Spirituosengeschäft eingestiegen. Würde mich nicht wun­ dern, wenn Sie nicht schon eine weitere Idee mit Ihnen rumtragen. Einen Rum vielleicht? Wie ich schon erwähnt habe, arbeite ich zusammen mit einem Grappa-­ Produzenten an einem Bio-Malbec-Grappa. Aber das mit dem Rum ist nicht schlecht geraten. Wir haben vor Jahren Rum aus der Domini­ kanischen Republik importiert und diesen in gebrauchte Weinfässer eingelagert. Irgendwann in nächster Zeit wird der Moment kommen und wir werden ihn in Flaschen abfüllen. : : : : : : : : : :

WWW.DIETERMEIER.COM : : WWW.DRINKS-AND-MORE.CH : : WWW.OJODEAGUA.CH : : WWW.GLOBALWINE.COM : : WWW.ULLRICH.CH : :

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: : KULINA R IK

CULINARY DELIGHTS …

Restaurant-Bar-Terrasse Aurora, Zürich

DIREKT AN ZÜRICH’S BEKANNTER BAHNHOFSTRASSE, INMITTEN DES TREIBENDEN BANKEN- GESCHÄFTSSOWIE SHOPPINGVIERTELS, BEFINDET SICH EIN NEUER HOT SPOT DER ZÜRCHER TRENDGASTRONOMIE. RESTAURANT, BAR, TERRASSE - DAS AURORA LÄSST DIE HERZEN EINES JEDEN FEINSCHMECKERS WIEDER ETWAS HÖHER SCHLAGEN. von Urs Huebscher

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aufmerksam. Die Menükarte sehr übersichtlich. Täglich findet man einen feinen und für Zürcher Verhältnisse doch preiswerten Business-­Lunch zu Mittag. Erde, Wasser oder Luft heissen hier die Speisen, was gleich­ bedeutend ist wie Fleisch, Fisch oder Vegi. Am Abend steht den Gästen dann eine umfangreiche Speisekarte zur Verfügung. Das AURORA ist ganz definitiv ein Gewinn für die Bahnhofstrasse.

Um ins Restaurant zu kommen, steigt man zuerst eine Treppe hinauf. Oben angekommen lädt ein schönes Ambiente zum verweilen ein. Der Blick auf die Bahnhofstrasse ist super! Die Bedienung freundlich und

Für einen kurzen Boxenstopp an der Bahnhofstrasse ist die AURORA Bar im Erdgeschoss der neue Insider Hotspot. Wein, Champagner, Café, Snack’s und feinste Cocktails geniesst man in der kleinen, aber feinen Bar. Von morgens bis abends kann man sich hier den Genüssen des Lebens hingeben. Zum Beispiel mit einem Espresso aus dem Hause Stoll.

as Lokal in den Räumlichkeiten des ehemaligen Café Ernst hat Anfang des Jahres einen Neustart gewagt. Stefano Corrado, Chef de Cuisine im AURORA mit seinen 27 Jahren einer der jüngsten Küchenchefs der Stadt, entführt die ­Gäste mit seiner Küchencrew in die Welt der Trendgastronomie. Hier erlebt man die vielen Facetten der mediterranen Cross-Over Küche neu. Nebst vielen Gaumenexplosionen verwöhnen die Gastgeber, mit Ihrem erfahrenen Serviceteam, im AURORA persönlich.

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


KULINA R IK : :

Kürzlich wurde vielleicht eine der gemütlichsten Terrassen direkt an der Bahnhofstrasse eröffnet. Jetzt kann man endlich auch an der Bahnhofstrasse seinen Mittags-Lunch oder das feine Abendessen an der Freiluft geniessen. Überzeugen Sie sich selbst — beobachten Sie das rege Treiben an der Bahnhofstrasse von der Ferne oder lassen Sie sich von Serviceteam verwöhnen. : : WWW.AURORA-RESTAURANT.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

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Ital

ità

a Kilchberg Klimawatt an der Seestrasse 18 in Kilchberg

Unser voll ausgestatteter Showroom

Die Firma Klimawatt AG lädt Sie herzlich zu den Italianità-Event-Tagen ein. Benvenuti! Freitag, 27. Mai (16-20 Uhr) und Samstag, 28. Mai (11-16 Uhr) Seestrasse 18 in 8802 Kilchberg Als ausgewiesener Klimaspezialist sorgt Klimawatt für die besten klimatischen Bedingungen für Sie, Ihre Familie und ganz besonders auch für Ihre edlen Weine. Unser Motto lautet: Leistung überzeugt, Individualität fasziniert – mit Know-how und persönlichem Engagement setzen wir uns für Sie ein. Wir sorgen für geregelte Lufttemperatur, angenehme Luftfeuchtigkeit und eine Luftqualität, die den höchsten hygienischen Ansprüchen genügt und schaffen in Ihrem Zuhause ein optimales Raumklima. Beim Weinklima setzen wir seit 30 Jahren auf EuroCave Weinklimaschränke «Perfektes Weinklima vom Profi». Bitte notieren Sie sich den Termin. Es gibt viele Gründe, um an unseren Italianità-Event-Tagen die Korken knallen zu lassen: • WEINKLIMA: Lassen Sie sich begeistern von den innovativen Produkte-Neuheiten von EuroCave und profitieren Sie von sensationellen Schnäppchen! • BELLA ITALIA: Zu Gast ist die renommierte Weinhandlung Gastrovin – der Spezialist für italienische Weine! Degustieren Sie feine Tropfen und profitieren Sie von exklusiven Angeboten. • RAUMKLIMA: Lernen Sie innovative Produktneuheiten im Bereich Raumklimatisierung kennen, lassen Sie sich überraschen wie preiswert eine angenehme Temperatur sein kann und profitieren Sie vom «hot summer sale» • Auch für DAS LEIBLICHE WOHL ist gesorgt und das gemütliche Zusammensitzen und Fachsimpeln kommt bestimmt auch nicht zu kurz. Wir begrüssen Sie gerne in unserem voll ausgestatteten Showroom. Feiern Sie mit uns, das Klimawatt-Team freut sich auf Ihren Besuch.

klimawatt.ch, Tel. 044 716 55 44, Seestrasse 18, 8802 Kilchberg

Bruno Bötschi’s Regeln zum Thema Trinkgeld

9 WISSENSWERTE REGELN ÜBER TRINKGELD Es soll Paare geben, die sich wegen der Trinkgeld-Frage scheiden lassen haben. Auch unter besten Freundinnen und Freunden führt das Thema regelmässig zu heftigen, oft abendfüllenden Gesprächsrunden. Muss ich ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich der Kellnerin oder dem Barmann einmal kein Trinkgeld gebe? Sie haben keine Lust mehr auf diese ständigen Diskussionen fast ohne Ende? Dann nehmen Sie sich künftig diese 9 Trinkgeld-Regeln zu Herzen: 1. Trinkgeld ist inbegriffen Fakt ist: Seit 1974 muss man in der Schweiz in Restaurants und Bars kein Trinkgeld mehr geben – es ist im Preis inbegriffen. 2. Ade schlechtes Gewissen ... Sie müssen also absolut kein schlechtes Gewissen haben, wenn Sie einmal der Kellnerin oder dem Barmann kein Trinkgeld hinlegen. 3. … wären da nicht die gesellschaftlichen Konventionen Die Realität sieht jedoch total anders aus: Den Preis aufzurunden oder sogar ein paar Franken draufzuschlagen gehört hierzulande in Beizen und Baren zum guten Ton. Kabarettist Franz Hohler hatte halt doch recht, als er vor über 35 Jahren das Dilemma der Schweiz besang: «Es si alli so nätt». 4. Anerkenne gute Leistung Trinkgeld heisst Anerkennung. Und ehrlich gesagt, die dürfen Sie grosszügig verteilen. Vor allem wenn sich ein Mensch einen Abend lang wunderbar in einem Lokal um Sie und Ihre Freundinnen und Freunde gekümmert hat. – Anerkennung haben wir alle gerne. Geben Sie zu, Sie auch! 5. Kein Trinkgeld, wenn... Aber geben Sie nie nur aus Pf lichtgefühl Trinkgeld. Und schon gar nicht, wenn der Service mies war. Geben Sie auch keines, wenn die Suppe versalzen oder der Kaffee bitter war, Sie freundlich aber bestimmt reklamiert haben und der Kellner danach nur die Schultern hochzog, aber sonst weiter nichts unternommen hat. 6. 10 Prozent als Faustregel 10 Prozent Trinkgeld sind in der Schweiz normal. Für alle Kafitanten, die nicht gerne rechnen, nehmen sich folgende Faustregel zu Herzen: Auf den nächsten Franken runden – und noch einen drauf. 7. Ehrlich bleiben Unfein, unfair und unlogisch ist hingegen dieses Vorgehen: Über­ mässig viel Trinkgeld geben und später lauthals über den Service in ­einer Beiz motzen. 8. Zu schweres Portemonnaie? Laden Sie nicht Ihr Münz ab. Servicemitarbeiter sind keine Münzablage. Es gibt Leute, die regel­ mässig fünf Rappen Trinkgeld geben. Sorry, dann lieber lassen. – Sie haben zu wenig Geld im Portemonnaie? Manchmal reicht auch ein Lächeln als Anerkennung. 9. Wie’s die Anderen machen Und was gilt ennet der Grenze? Je nördlicher, desto weniger Trinkgeld ist in Europa üblich. Je südlicher, desto mehr. Aber Achtung: In Japan, China und Südkorea reagieren Angestellte konsterniert, wenn man sie mit Geld belohnen will. : : WWW.BRUNOBOETSCHI.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


GAST R O - EM PFEH LUNG : :

BUSINESS-LUNCH-TIPPS

BEST OF SWISS GASTRO PRÄSENTIERT DIE ETWAS ANDEREN

GEORGE BAR & GRILL, 8001 ZÜRICH Trotz Weitläufigkeit, Lifemusik und reichlich Personal herrscht hier komfortable Wohnzimmeratmosphäre Im George treffen sich Menschen diverser Generationen, welche die offene englische Klubatmosphäre, eine traditionelle Bar und Servicekultur sowie die vielseitige Küche schätzen. In deren Mittelpunkt steht der Lavasteingrill für die Zubereitung von gereiftem Schweizer Black Angus, Fisch und Krustentieren höchster Qualität. Das Lokal mit Weltstadtcharakter bietet über Zürichs Dächern ein abendfüllendes Gesamterlebnis der exklusiven Art.

Best of 2016 FINE DINING

: : BOSG.CH/5804 : :

MAISON MANESSE, 8045 ZÜRICH «Ein fantasievoll herausgeforderter Gaumen ist nicht an Krawatten und verhalten geführte Tischgespräche gebunden.» So sieht es Fabian Spiquel und freut sich, wenn die Gäste seine Überzeugung teilen. Er pflegt die experimentelle Küche, wahlweise vegetarisch und f leischhaltig, und zelebriert Fine Dining, das gut ohne weisse Tischtücher auskommt. Im Spiel sind dabei ebenso viel Leidenschaft wie Augenzwinkern, und so füllt sich auch dieses Motto des «Maison Manesse» mit Leben: «Liebe in Gläsern und auf Tellern – von einem Freund serviert». Best of 2016 TREND

: : BOSG.CH/5890 : :

RESTAURANT RAZZIA, 8008 ZÜRICH

Best of 2016 ON THE MOVE

Im einstigen Stummfilmkino ertönt heute angeregtes Palaver, gedämpft durch englische Textilien und Tapeten, die mit den Empire-Lüstern, Leder­stühlen und alten Fresken ein exklusives, international anmutendes Ensemble bilden. An die unruhigen 1960er- und 1980er-Jahre erinnert ein Graffiti. Der hohe, hingebungsvoll renovierte Raum mit bewegter Vergangenheit fasst rund 120 Plätze auf verschiedenen Ebenen, der Innenhof bietet 50 bis 70 Gästen Platz. Diese werden vom Küchen­team mit Klassikern aus aller Welt verwöhnt – für kleine und grosse Budgets. : : BOSG.CH/5958 : :

GÄRTNEREI STOCKERSTRASSE, 8002 ZÜRICH Die gesunde Alternative zu anderen Take-aways und Selfservice-­ Restaurants befindet sich auf dem Erfolgskurs ihrer Glücksmission: Soeben ist die «Gärtnerei» mitsamt ihrem entspannten Ambiente nach Bern expandiert. Ihr Fastfood aus frischen, regionalen Zutaten spricht insbesondere Menschen an, die es eilig haben, nicht aber auf bewusste Ernährung verzichten möchten. Ihnen kommen die hausgemachte Suppe, das knackige Pausenbrot und die vielfältig gefüllte Salatbar gerade recht – und auch, dass hier künstliche Zusatzstoffe out sind. : : BOSG.CH/5924 : :

Best of 2016 TREND

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT

WIRTSCHAFTSSTANDORT WINTERTHUR WINTERTHUR LIEGT AN DER GRENZE DER BEIDEN GROSSEN WIRTSCHAFTSRÄUME ZÜRICH UND OSTSCHWEIZ UND DAMIT MITTEN IN DER BOOMENDEN WIRTSCHAFTSREGION GREATER ZURICH AREA. DIES BEDEUTET BESTE VERKEHRSLAGE, AUSGEZEICHNETE VERFÜGBARKEIT QUALIFIZIERTER MITARBEITENDER UND NÄCHSTE NÄHE ZUM GRÖSSTEN BINNENMARKT DER SCHWEIZ.

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : :

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Von Urs Huebscher

ie Lebensqualität in 162 Städten der Schweiz hat das Bera­ tungs­u nter­nehmen Wüest & Partner in Zürich anhand von 122 Kriterien in elf Themenbereichen von Arbeitsmarkt bis Steuerbelastung definiert. Die eigenständige Wirtschaftsregion Winterthur schneidet dabei auf dem 5. Rang ab (Ranking 2015). Winterthur ist traditionelles Zentrum für Maschinenbau und Engineering, für Sensortechnik und Medizinaltechnik. Zudem ist Winterthur ein Versicherungszentrum und der Gesundheitsbereich wächst seit geraumer Zeit überdurchschnittlich. Immer mehr werden Stadt und Region Winterthur auch zu einem Zentrum für praxisorientierte Ausund Weiterbildung.

© Foto: www.winterthur-tourismus.ch

Der Wirtschaftsstandort Winterthur bietet beste Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit mit Hochschulen und anderen Forschungs­ ins­t itutionen. Zudem bietet der Technopark Winterthur die ideale Plattform für innovative Unternehmen die im Austausch mit der Hochschule stehen. >

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT TECHNOPARK WINTERTHUR

WIRTSCHAFTSCLUSTER

Der Technopark Winterthur bietet innovativen Unternehmen ein inspirierendes Umfeld. Zudem sind die Büros einiger Departemente der Hochschule im Technopark oder in nächster Nähe zu finden. Der Technopark ist aber auch Sinnbild des wieder zum Leben erweckten Sulzerareals Stadtmitte.

Die Region Winterthur ist heute eines der letzten grossen Zentren für Maschinenbau in der Schweiz. Zudem wachsen die Bereiche Life Sciences und Gesundheitsökonomie überdurchschnittlich. Mit den Hauptsitzen einiger grösserer Versicherungsgesellschaften hat Winterthur den Ruf als Versicherungszentrum gefestigt. Neu setzen Stadt und Region Winter­ thur stark auf die neuen Technologien aus dem Energie- und Mobilitätsbereich.

BRANCHENSTRUKTUR Winterthur ist als Standort der Industrie bekannt geworden und g­ eniesst heute den exzellenten Ruf, eines der grossen Zentren für Maschinenbau, Mechatronik & High-Tech-Engineering in der Schweiz zu sein. Der Dienstleistungssektor hat aber auch in Winterthur klar die Überhand gewonnen. Im tertiären Sektor ist die Wirtschaftsregion insbesondere in der Gesundheits- und Versicherungsbranche ein bedeutender Standort.

UNTERNEHMENSGRÜNDUNG Stadt und Region Winterthur besitzt eine hohe Neugründerdynamik – dies besonders in den Bereichen Informatik und Unternehmensdienstleistungen. Zudem ist die Region Winterthur besonders unterstützendes Umfeld für Jungunternehmen und erfreut sich einer sehr aktiven Start-up-Szene.

Gemeinsam mit ihren Partnern entwickelt die Standortförderung Region Winterthur die Wirtschaftscluster weiter und bietet so den ansässigen Unternehmen einen echten Mehrwert.

BILDUNG Winterthur bietet ein Gesamtpaket an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Von der Vorschule bis zur Fachhochschule kann in Winter­ thur jeder Abschluss erworben werden. Damit sind Stadt und Region Winterthur Heimat vieler ausgezeichnet ausgebildeter Fachkräfte, die in ganz unterschiedlichen Branchen tätig sind. Seit Dezember 2012 ist die Standortförderung Region Winterthur mit der Organisation einer dreiteiligen Reihe Internationaler Berufsbildungskongresse beauftragt. Die nächste Ausgabe findet vom 20.-22. Juni 2016 statt.

GEWERBEFLÄCHEN Gewerbe- und Büroflächen stehen an besten Lagen zur Verfügung. Die Grossstadt bietet eine top Infrastruktur, beste Verkehrsanbindungen nach Zürich, zum Flughafen sowie in die Bodenseeregion, ausserdem sämtliche Angebote in den Bereichen Freizeit, Wohnen, Einkauf, und das alles zu fairen Miet- oder Kaufpreisen.

© Fotos: www.winterthur-tourismus.ch

: : WWW.STANDORT-WINTERTHUR.CH : : : : STADT.WINTERTHUR.CH : : : : WWW.WINTERTHUR-TOURISMUS.CH : :

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


In Winterthur finden Sie auf über 400 m2 alles für Ihren Arbeitsschutz.

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STAN D O RT- P O RT R AIT : : Standortförderung Region Winterthur

EINSATZ FÜR EIN PROSPERIERENDES WINTERTHUR

BOOMENDER BILDUNGSSTANDORT MIT FAST 9 000 STUDIERENDEN, KULTURSTADT MIT LANGER MÄZENEN-­ TRADITION, REGION MIT INTERESSANTEN AREALEN UND GEWERBEIMMOBILIEN UND LAUFEND ERFOLGREICHE UNTERNEHMENSANSIEDLUNGEN.

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INTERVIEW MIT MICHAEL DOMEISEN,GESCHÄFTSFÜHRER STANDORTFÖRDERUNG von Urs Huebscher

Geschäftsführer:» Herr Domeisen, erklären Sie uns kurz, wer die Standortförderung Winterthur ist. Michael Domeisen: Die Standortförderung Region Winterthur ist ein Verein mit breiter Basis und vertritt eine starke Region mit rund 190’000 Einwohnerinnen und Einwohnern und 78’000 Beschäftigten. Vereinsmitglieder sind 2 Städte, 18 Gemeinden, über 120 Unternehmen, 14 Wirtschaftsverbände und –vereine und ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Die Organisation finanziert sich im Public-Private-Partnership-Modell durch die Jahresbeiträge ihrer über 140 Mitglieder, darunter die Stadt Winterthur, die umliegenden ­Gemeinden sowie zahlreiche private Unternehmen. Winterthur ist sehr beliebt, was steckt dahinter? Ja, die Lebensqualität in 162 Städten der Schweiz wurde gerade kürzlich wieder anhand von 122 Kriterien in diversen Themenbereichen von ­Arbeitsmarkt bis Steuerbelastung definiert. Winterthur schneidet dabei auf dem guten 5 Rang ab. Die eigenständige Wirtschaftsregion Winter­ thur liegt an der Grenze der beiden grossen Wirtschaftsräume Zürich und Ostschweiz und damit mitten in der boomenden Wirtschaftsregion Greater Zurich Area. Dies bedeutet beste Verkehrslage, ausgezeichnete Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeitender und nächste Nähe zum ­grössten Binnenmarkt der Schweiz. Zudem ist Winterthur traditionelles Zentrum für Maschinenbau und Engineering, für Sensortechnik und Medizinaltechnik. Zudem ist Winterthur ein Versicherungszentrum und der Gesundheitsbereich wächst seit geraumer Zeit überdurchschnittlich. Mehr und mehr werden Stadt und Region Winterthur auch zu einem Zentrum für praxisorientierte Aus- und Weiterbildung. Was ist für Sie persönlich Winterthur? Winterthur ist für mich eine Stadt mit vielen Gesichtern und hat sicherlich schweizweit eine der schnellsten Entwicklungen in den letzten 200 Jahren erlebt. Winterthur war während langer Zeit einer der wichtigsten Industriestandorte der Schweiz. Die berühmten Lokomotiven, auf welche die Schweizer stolz waren, stammten aus Winterthur, ebenso Textilmaschinen und Dieselmotoren für Ozeanriesen und noch viel mehr. Der Name «Sulzer» war Weltmarke. Die Verlagerung von Industriefirmen, aber auch die Verringerung des Platzbedarfs für die Herstellung von industriellen Gütern, führten dazu, dass es in Winterthur und Umgebung zu flächenmässig grossen Industriebrachen kam. Winterthur verlor an Bedeutung. Die Winterthurer legten die Arme nicht in den Schoss, sondern stellten sich auf die global herrschenden Bedingungen ein. Eine aktive, umfassend gestaltete Standortförderung und die Gründung eines Technoparks führten dazu, dass heute Winterthur zu den aufstrebenden Wirtschaftsstandorten der Schweiz zählt. Der Übergang zur wissens­ basierten Wirtschaft ist geglückt.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Was sind die Aufgaben der Standortförderung? Als schweizweit erste Stadtmarketing-Organisation setzen wir uns tatkräftig und professionell für eine attraktive und prosperierende Region Winterthur ein. Wir tragen dazu bei, dass Wirtschaft, Politik und die ganze Region konstruktiv zusammenarbeiten. Weiter bieten wir eine Vernetzungsplattform für Unternehmen, Behörden und Institutionen und sorgen für gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen in Stadt und Region. Was habe ich als Mitglied für Vorteile? Für viele Unternehmen aus der Region ist eine Mitgliedschaft eine Selbstverständlichkeit. Damit kann sich die Firma für einen attraktiven Wirtschaftsstandort engagieren und gleichzeitig eine hervorragende Plattform zur ­Vernetzung mit Partnern, Behörden und künftigen Mitarbeitenden nutzen. Unser Verein existiert ja bereits über 20 Jahre und wir haben eine solide Finanzierung. Zudem legen wir unseren Fokus auf die ganze Region mit den beiden Städten Winterthur und Illnau-Effretikon und total 19 Gemeinden. Sie positionieren Winterthur als Wirtschaftsstandort auch im Ausland … Ja, wir werben mit der Idee «The fast lane». Die internationale Ausrichtung, immer fest verankert im Lokalen, zeigt sich bereits darin, dass wichtige Botschaften auf Englisch daher kommen. Winterthur, einst eine in Industriesiedlungen weitgehend geschlossene Stadt, ist heute eine Vorzeigestadt bezüglich guter Durchmischung verschiedener Branchen, Einkaufsmöglichkeiten, Schulungs- und Weiterbildungsangeboten, Kultur und Erholungsmöglichkeiten. Ihre Organisation – eine Erfolgsgeschichte? Wir sind seit über 20 Jahren verzahnt mit einer Reihe von anderen Akteuren, so u.a. mit «Greater Zurich Area» und der ZHAW (Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften). Der Erfolg der Standortförderung dürfte nicht zuletzt auf die geschickt gewählte Organisationsform zurückzuführen sein, welche als privater Verein fungiert und Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Bildung umfasst. Das Partnernetzwerk umfasst alle denkbaren Akteure, welche sich für ­Belange der Stadt und der Region Winterthur einsetzen. Die Standortförderung hält sich nicht bei Fragen der Ansiedlung und Beratung neuer F ­ irmen auf, sondern kümmert sich u.a. auch um Fragen des Wohnortmarketings. Zusammenfassend kann man festhalten, dass die Standortförderung Winterthur und Umgebung den Denk- und Werkplatz Winterthur stärkt. : : WWW.STANDORT-WINTERTHUR.CH : :

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT

WICHTIGSTER VERTRETER DER KMU

KMU Verband Winterthur und Umgebung

DER KMU-VERBAND WINTERTHUR UND UMGEBUNG VERTRITT DIE ANLIEGEN VON KLEINEN UND MITTLEREN BETRIEBEN (KMU) SOWIE VON MITGLIEDERORGANISATIONEN AUS WINTERTHUR UND DER REGION. ER SETZT SICH FÜR BESTMÖGLICHE RAHMENBEDINGUNGEN EIN UND STÄRKT MIT GEZIELTEN LEISTUNGEN DIE WETTBEWERBSFÄHIGKEIT DER MITGLIEDER. anderen Berufsgruppen Mitglied geworden sind. Der neue Name ab 2000 «KMU-Verband Winterthur und Umgebung» drückt diesen Wandel aus. Die Ziele sind die gleichen geblieben, obwohl sich in diesem Rahmen viele neue Tätigkeiten ergeben haben und immer wieder ergeben werden.

© Foto: www.winterthur-tourismus.ch

RESSORT WINTERTHUR  /  PROJEKTE

Von Urs Huebscher

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er KMU-Verband legt Wert auf eine schlanke Struktur. Der Vorstand setzt Ausschüsse für verschiedene Aufgaben­ bereiche ein, um durch die Einbeziehung von Fachleuten und Mitgliedern effizient arbeiten zu können. Als der wichtigste Vertreter der KMU in Winterthur und Umgebung wird der Verband von Politik, Behörden, Verbänden und Arbeitgebern als ­a nerkannter und unumgänglicher Gesprächspartner wahrgenommen. Man ist ist parteiunabhängig und achtet alle Menschen gleichermassen. Er setzt sich aktiv für ein wirtschaftsfreundliches, demokratisches, tolerantes und offenes Klima ein, ist geradlinig und fair.

VOM GEWERBEVERBAND WINTERTHUR ZUM KMU-VERBAND WINTERTHUR UND UMGEBUNG Im Jahr 1874 wurde in Winterthur von den Gewerbetreibenden zur gemeinsamen Vertretung ihrer wirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Anliegen, aber auch zum geselligen Zusammensein, der Gewerbeverband Winterthur gegründet. 125 Jahre später hatte sich der Verband so gewandelt, dass neben dem «Gewerbetreibenden», Unternehmer aus vielen

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Dieses Ressort beschäftigt sich mit den wirtschaftlichen beziehungsweise betrieblichen Anliegen der Mitglieder. Es pflegt einen engen Gedankenaustausch mit der Standortförderung Region Winterthur, ist Gesprächs­ partner für die Stadt Winterthur in Verkehrsfragen, kümmert sich um angemessene Zufahrtsmöglichkeiten in der Sperrzone für Handwerker bis hin zu ökologischer Entsorgung von Gewerbeabfall (getrennte Abfallentsorgung auf Baustellen, Papierentsorgung etc.). Auch findet ein regelmässiger Gedankenaustausch mit dem Stadtwerk Winterthur für angemessene Stromtarife für Gewerbetreibende statt.

VERKEHR Als Gründungsmitglied des Vereins Winterthur: agil – mobil engagiert sich der Verband für eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik für alle Verkehrsteilnehmer. Viele der ortsansässigen Unternehmen sind auf Fahrzeuge angewiesen, um die Wünsche ihrer Kunden zu erfüllen. Nicht immer geht dies zu Fuss oder mit dem Bus. Hier setzt das Engagement ein, um das Nebeneinander der Verkehrsteilnehmer zu verbessern. Staus zu jeder Tageszeit, bis hin zum Verkehrskollaps, sind wirtschaftlich nicht zu vertreten. Zu einfach ist die Argumentation, Fahrzeuge und Lieferwagen aus dem Verkehrsbild zu verbannen und Parkplätze aufzuheben. Zusammen mit anderen Verbänden und der Stadt Winterthur werden nachhaltige und zukunftsträchtige Lösungen erarbeitet.

UMWELT UND ENERGIE Alle Mitglieder sind sich ihrer Verantwortung im Umgang mit natürlichen Ressourcen und gegenüber der Natur seit vielen Jahren bewusst. So engagiert sich der Verband in Umweltprojekten, wie die freiwillige Senkung des CO2-Verbrauchs in Betrieben. Wiederholt wurde eine Zerti­ fizierung vorbildlicher Unternehmen in diesem Bereich in Zusammenarbeit mit der Stadt Winterthur durchgeführt. Zum Nutzen der Mitglieder, die Geld einsparen oder sogar Förderbeiträge erhalten.

RESSORT WIRTSCHAFT   /   P OLITIK Dieses Ressort beschäftigt sich parteiunabhängig mit wirtschaftspolitischen Fragen, wobei kommunale, kantonale, aber auch eidgenössische Abstimmungen und Wahlen im Zentrum stehen. Man äussert sich für die Mitglieder zu wirtschaftspolitischen Vorlagen und unterstützt KMU-orientierte Politiker bei ihren Wahlen.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


Regelmässige Aussprachen mit allen politischen Parteien sowie Treffen mit den Fraktionspräsidentinnen und -präsidenten der im Grossen G ­ emeinderat vertretenen Parteien schaffen ein Vertrauensklima und fördern den wirtschaftspolitischen Diskurs. Aufgrund der guten Kontakte lassen sich viele Probleme einfacher lösen und wir können sicherstellen, dass die Anliegen auch bei Politikerinnen und Politikern – sei es in der Legislative oder Exekutive – ernst genommen werden.

RESSORT ARBEITGEBER / BILDUNG Dieses Ressort, das sich ausschliesslich mit Arbeitgeberbelangen beschäf­tigt, wird zusammen mit der Handelskammer und Arbeitgeberver­einigung Winterthur geführt. Vertreter aus Grossfirmen, aber auch ­Vertreter aus KMU, behandeln dort relevante Themen wie Arbeitsmarkt, Sozialpartnerschaft, Lehrlingsausbildung, arbeitsrechtliche Fragen, Caremanagement etc.

AUSBILDUNG Der KMU-Verband wertet Bildung als zentrales Gut unserer Gesellschaft. Er initiiert und begleitet Projekte, welche Mitglieder und Jugendliche für die Bedeutung der Berufsausbildung sensibilisieren. Die Wichtigkeit des Berufsnachwuchses wird in der Lehrstellenbörse dokumentiert. Die Interessen Mitglieder werden gegenüber Behörden und Fachgremien in Bildungsfragen vertreten.

QUALIFIZIERTES ARZTZEUGNIS Die Mitglieder schätzen den Einsatz ihrer Arbeitnehmenden sehr. Trotzdem kann es vorkommen, dass jemand wegen Krankheit oder Unfall ausfällt, ohne dass das zu Problemen führt. Leider kommt es aber auch immer wieder vor, dass die Frage der Arbeitsunfähigkeit unterschiedlich beurteilt wird, sei es durch den Arbeitgeber, sei es durch den Arbeitnehmenden. Ja, auch Ärzte sind sich nicht immer einig. Hier soll das qualifizierte Arztzeugnis Abhilfe schaffen. Es führt zu Transparenz und ermöglicht es dem behandelnden Arzt, klare Aussagen betreffend Arbeitsunfähigkeit zu treffen.

FAMILIE UND BERUF Positionspapier der HAW zum Thema Vereinbarkeit Familie / Beruf: Krippensituation in der Stadt Winterthur. Die Arbeitgeber sind generell interessiert, kinderbetreuende Personen in die Wirtschaft zu integrieren und damit Lösungen für die Schnittstelle Kinderbetreuung und Beruf zu finden.

Mit Liebe fürs Besondere Vinoversum zieht Trouvaillen in kleineren Auflagen den Massenprodukten vor. Den Einzug ins Sortiment – das exklusiv aus Eigenimporten besteht – schaffen nur Produkte, die mit gekonntem Handwerk, Raffinesse und Leidenschaft erzeugt worden sind. Jedes einzelne muss die erfahrenen Geschmackssinne der Vinoversum-Gründer Pascale und Adrian Gatti zu 100 % überzeugen. Und erst wenn sie damit auch den Geschmack ihrer Kunden treffen, sind sie richtig zufrieden. «Was der Applaus einem Künstler bedeutet, ist für uns ein Mmh! aus einem glücklichen Mund». Adrian und Pascale Gatti, Inhaber Vinoversum

Es ist festzustellen, dass heute eine breite Diversität zur Thematik in den Unternehmungen besteht, von Firmen mit grosszügigen Förderprogrammen bis zu keiner ­Relevanz. Elemente der grosszügigen Förderungsprogramme sind firmeneigene Krippen, finanzielle Unterstützung für die Kinderbetreuung und sehr f lexible Arbeitszeiten. Die weitaus grösste Anzahl der Betreuungslösungen sind aber private und privatwirtschaftliche Lösungen (familienintern, externe Betreuungspersonen, Eigenfinanzierung der Krippenbetreuung). Diese privatwirt­ schaftlichen Lösungen werden auch durch das Angebot des durch die Handelskammer mit­ initiierten Familienservices (Vermittlungsservice für Betreuungslösungen) gefördert. Die Förderung und finanzielle Unterstützung der familienexternen Familienbetreuung durch die Stadt Winterthur ist über die letzten 15 Jahre stark gewachsen. Heute beträgt die Unterstützung 12 Mio. CHF und damit über 1 Prozent des städtischen Budgets. Seitens der Handelskammer wird das heutige Ausmass der Unterstützung als gute, aber klar genügende Ergänzung empfunden. : : WWW.KMU-WIN.CH : :

: : KMU -APÉRO Neun Mal im Jahr, jeweils am 3. Mittwoch im Monat (ausser Juli / August / Dezember), lädt der KMU-Verband zu diesem beliebten Anlass im l­egendären Music-­Club Albani an der Steinberggasse in Winterthur ein. ­Fachleute und prominente Special Guests stehen bei einem Glas Wein Red und Antwort oder informieren über aktuelle Themen aus Wirtschaft, Recht, Verwaltung, ­Marketing, Kommunikation etc. Eine besondere G ­ elegenheit, auch für Nichtmitglieder, Kontakte zu knüpfen.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

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STAN D O RT- P O RT R AIT : : Martina Hirayama, Leiterin der School of Engineering, ZHAW

TROTZ SKEPSIS – SOCIAL MEDIA IMMER ZENTRALER IN DER KOMMUNIKATION LAUT DER «BERNET ZHAW STUDIE SOCIAL MEDIA SCHWEIZ 2016» IST DAS SOCIAL-MEDIA-ENGAGEMENT VON SCHWEIZER ORGANISATIONEN DEUTLICH GESTIEGEN: NEUN VON ZEHN ORGANISATIONEN SIND HEUTE AUF EINER PLATTFORM WIE FACEBOOK, TWITTER ODER YOUTUBE PRÄSENT.

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m Jahr 2013 hatten erst zwei Drittel der befragten Organisationen erste Erfahrungen mit Social Media gesammelt. Dabei sind die ­K anäle heute mehr als nur ein digitales Experimentierfeld – sie werden als zentrales Werkzeug der Kommunikation wahrgenommen. In der Bedeutung schwingen Facebook und Youtube obenaus, ­gefolgt von Twitter und den Business-Plattformen Linkedin und Xing. Dem Monitoring und der Messung von Resultaten wird mehr Beachtung geschenkt. Als kritische Faktoren sehen die Unternehmen den grossen Aufwand für die Produktion von Inhalten.

UNSICHERHEIT RUND UM INTEGRATION, MESSBARKEIT, ROI Zwischenzeitlich haben die Organisationen Erfahrungen gesammelt und Strategien entwickelt. Verfügten vor drei Jahren erst die Hälfte der Befragten über eine verschriftlichte Social-Media-Strategie, sind es heute 83 Prozent. Trotz diesem strategischen Ansatz werden die neuen Kanäle vor allem für Markenpf lege und Kampagnen genutzt. Kundennahe ­Bereiche wie Service oder Verkauf sind weniger in die Aktivitäten integriert. Erreichen will man vor allem Reputations-Ziele und Sichtbarkeit. Die Ziele werden vorwiegend quantitativ gemessen – mit Webtraffic, der Anzahl Fans und Likes. Skepsis gibt es bei der Beurteilung von Aufwand und Nutzen: Für 41 Prozent der Befragten halten sie sich die Waage, 31 Prozent bewerten den Aufwand höher. In Zukunft will man die digitale Kommunikation noch mehr in die Gesamtorganisationen integrieren. Die Bedeutung für das Personalmarketing und für Image/Absatz wird als steigend wahrgenommen.

DIE WICHTIGSTEN ERKENNTNISSE IM ÜBERBLICK: Deutliche Zunahme im Engagement – 89 Prozent dabei Fast neun von zehn Schweizer Unternehmen, Behörden und Nonprofit-­ Organisationen sind in den Sozialen Medien präsent. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Organisationstypen haben sich deutlich ­reduziert. Alle befragten Grossunternehmen sind bei Social Media aktiv, ebenso sämtliche Nonprofit-Organisationen. Auch Verwaltungen / Behörden (89 Prozent) sind mit grossem Anteil auf den Kanälen präsent. Weniger Anfänger, mehr Routine Ein grosser Teil (42 Prozent) der Befragten sind seit über drei Jahren ­a ktiv, während nur eine Minderheit erst seit einem Jahr Kanäle führt. Das bedeutet, dass der Erfahrungsschatz im Umgang mit Dialog und ­Inhalten steigt. Jedoch sind auch zwei Fünftel der Organisationen seit einem bis drei Jahren aktiv. Viele sind noch am Lernen und Entwickeln. Social Media im Zentrum – mehr strategische Überlegungen Die dialogischen Online-Kanäle rücken immer mehr in das Zentrum der Gesamtkommunikation. Über drei Viertel aller Befragten betreiben die

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Kanäle «im Zentrum» ihrer Aktivitäten (27 %) oder zumindest «ernsthaft» (49 Prozent). Nur noch rund jeder Zehnte steht in der Experimentierphase. Stark gestiegen ist auch die Anzahl Organisationen mit einer Social Media Strategie. 83 Prozent haben Social Media für das Image – wenig Service Die Social-Media-Kanäle werden am stärksten genutzt für die Markenführung und für Kampagnen. Nur wenige Befragte sehen eine gute Integration von Rekrutierung, Service, interne Kommunikation oder Verkauf. Wichtig bleiben die unternehmensweite Verankerung und der Einbezug aller Abteilungen bei Inhaltspflege und Dialog. Sichtbarkeit, Reichweite, Nähe Die Befragten streben mit Social Media vor allem eine erhöhte Sichtbarkeit, eine bessere Reputation, eine grössere Reichweite und mehr Traffic auf der eigenen Website an. Deutlich weniger wollen mit Social Media Ziele in der Medienarbeit, bei den Suchmaschinen oder im Verkauf erreichen. Youtube und Facebook vorweg Veränderungen zeigen sich in der Rangliste der meistgenutzten Social-­ Media-Plattformen: Youtube hat zu Facebook aufgeschlossen (beide 87 Prozent), Twitter liegt 12 Prozent dahinter, gefolgt von den punktgleichen Business-Plattformen Linkedin und Xing. Blogs haben sich mit 44 Prozent wieder drei Positionen nach vorne gearbeitet. Ebenso positiv entwickelt hat sich die Bilderplattform Instagram. Noch wenig genutzt werden neuere Plattformen wie Pinterest, Snapchat, Vine oder Live-­ Streaming-Dienste wie Periscope. Trotz Skepsis: in Zukunft noch mehr Integration Die Befragten sind sich uneinig, wie genau sich Social-Media-Aktivitäten messen lassen. Skeptisch ist man insbesondere gegenüber dem Verhältnis von Aufwand und Ertrag. 41 Prozent glauben, diese halten sich die Waage. 31 Prozent sehen den Aufwand im Plus. In Zukunft will man die Aktivitäten noch mehr in die Gesamtorganisation tragen und glaubt an eine steigende Bedeutung für das Personalmarketing und den Verkauf. strategische Überlegungen verschriftlicht (2013: 55 Prozent), davon 36 Prozent nur für Teilbereiche der Organisation.

: : PROF. DR. MARTINA HIRAYAMA engagiert sich in ihren verschiedenen Funktionen – als Direktorin der ZHAW School of Engineering, als Vizepräsi­ dentin der KTI oder auch als Präsidentin des Institutsrats des Eidgenössischen Instituts für Metrologie – stark dafür, dass das Verständnis für Technik in der ­Gesellschaft gefördert wird.

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STAN D O RT- P O RT R AIT : : Landolt Maler AG

KUNST UND LEIDENSCHAFT

DIE KUNDEN UND DEREN WÜNSCHE STEHEN IM ZENTRUM BEIM WINTERTHUR MALERUNTERNEHMEN. LANGJÄHRIGE KUNDENBEZIEHUNGEN UND VERTRAUEN SIND PRIORITÄR IN DER DENK- UND HANDLUNGSWEISE. MESSBARER UND NACHHALTIGER NUTZEN SIND IMMER IM MITTELPUNKT DER TÄTIGKEITEN. und dürfen so immer tolle junge Leute ausbilden. Zurzeit sind übrigens alle Lehrlinge Frauen … Letztes Jahr hat unsere Lernende Rahel Handel ihre Lehrabschlussprüfung mit der Note 5.1 abgeschlossen und ist so eine der besten Nachwuchs-­Malerinnen im Kanton Zürich.

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INTERVIEW MIT ERICH LANDOLT, INHABER von Urs Huebscher

Geschäftsführer:» Herr Landolt, erzählen Sie uns kurz was zu Ihrem Unternehmen. Erich Landolt: Das Malergeschäft existiert bereits seit 1945. 1993 habe ich es übernommen und führe es seither als ­Inhaber mit 17 Angestellten. Wer sind Ihre Kunden bzw. wo liegt Ihr Tätigkeitsbereich haupt­ sächlich? Unser Schwergewicht sind Privatkunden im Renovationsbereich. Uns inte­ ressiert alles was nicht Standard ist. Wir arbeiten am liebsten mit u ­ nseren Kunden «Face to Face» oder «Business to Business». Rund 60–70 Prozent unseres Umsatzes generieren wir im Innen- und Aussenbereich mit Privatkunden. Sind Objektgeschäfte nicht mehr lukrativ? Selbstverständlich haben wir auch Aufträge von Architekten, Verwaltungen und der öffentlichen Hand. Vor allem Verwaltungs-Wohnungen machen wir sehr oft. Aber wie schon erwähnt, unser Fokus liegt beim Privatkunden. Warum ist der Privatkunde für Ihr Unternehmen interessanter? Bei uns ist es historisch bedingt. Wir haben uns in all den Jahren mit unserer Fachkompetenz bei vielen Privatkunden einen sehr guten Ruf und Vertrauen erschaffen. Diese pflegen wir sehr, bedenken Sie, welcher Hauseigentümer übergibt Ihnen gerne den Code für die Alarmanlage oder den Schlüssel zur Villa, wenn da teure Gemälde an der Wand hängen? Das ist ein absolutes Vertrauen, welches der Kunde uns überträgt. Sie beschäftigen 17 Personen. Wie ist die Lehrlingssituation? Die Fähigkeiten unserer Mitarbeitenden sind von zentraler Bedeutung für ein erfolgreiches Wirken unserer Unternehmung. Eine fundierte Lehrlingsausbildung ist uns wichtig. Vor 5 Jahren hatten wir noch hundert Bewerbungen für eine Lehrstelle. Heute sind es maximal noch zirka 5 – 10 prüfenswerte Interessenten. So hat sich dieses Berufsbild verändert … Wir haben den Vorteil, auch unter Lernenden einen guten Ruf zu haben

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Warum, glauben Sie, ist der Frauenanteil im Malergewerbe bzw. bei Ihnen so hoch? Unser Unternehmen stellt sich nicht die Geschlechterfrage, sondern richtet den Blick auf die zu unserer Kultur passenden Persönlichkeiten und deren entsprechenden Fähigkeiten. Und im jetzigen Zeitpunkt ist der Frauen­ anteil tatsächlich, vor allem bei den Lernenden, entsprechend hoch. Das Bild des Malers hat sich im Gegensatz zu früher doch sehr ­verändert  … Ja. Ich gehe beispielsweise immer ohne Muster zum Erstgespräch. Ich muss zuerst spüren, was der Kunde möchte, seine Umgebung sehen. Klar wir Maler müssen heute schon auch informiert sein in den Bereichen Licht oder Stoffe. Aber ich sage mir auch immer «Schuster bleib bei deinen Leisten». «Ganz Ihr Stil» steht dafür, dass wir die Ideen erkennen und verstehen, fachkundig beraten und die individuellen Gestaltungswünsche sorgfältig umsetzen. Wenn es darum geht, professionelle Ausschreibungsgrundlagen zu erstellen, eine Malerarbeit fachlich zu beurteilen oder eine Problemsituation einzuschätzen, stehen wir mit unserem Wissen gerne beratend und ausführend zur Seite. Malen ist also nicht gleich Malen? Wir sind stolz auf unser tolles Handwerk und die Möglichkeiten, Oberflächen zu schützen und zu verschönern. Malen bedeutet für uns nicht einfach Farbe auf Oberflächen aufzutragen. Malen, wie wir es verstehen, ist «Kunst und Leidenschaft» zugleich. Dies beinhaltet, in einem ersten Schritt bestehende oder neue Oberflächen, sowohl in Innen- wie auch Aussenbereichen, auf ihre Anstrichtauglichkeit zu überprüfen und zu beurteilen. Auf dieser Basis bieten wir unseren Kunden eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Lösung an. Funktionalität und Ästhetik lassen sich sehr wohl miteinander verbinden. Auch mit Tapeten lassen sich heute individuelle, spannende, persönliche und kreative Akzente setzen, sodass aus langweiligen Oberflächen echte Hingucker werden. Da sind heute Materialien aus Papier, Textil, Gewebe, Metall, Foto- oder Digitaldrucktapeten mit interessanten Muster und Texturen gefragt. Und der Farbenvielfalt sind kaum Grenzen gesetzt. Bei Umbauarbeiten sind wir nicht nur ein starker Partner in der Beratung und Ausführung. Auf Wunsch übernehmen wir gerne auch die Koordi­ nation aller Abläufe und Termine der beteiligten Unternehmen. Denn schlecht geplant und koordiniert wird ein Umbau schnell zu einem nervenaufreibenden Unterfangen. Und wir wollen, unsere Kunden Freude am Bauen haben. : : WWW.LANDOLT-MALER.CH : :

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT Casino Theater

THEATER, RESTAURANT UND EVENT UNTER EINEM DACH

DAS CASINOTHEATER IST EIN VON KÜNSTLERN UND SYMPATHISANTEN GETRAGENES KULTURHAUS, DAS SEIT 2002 AUF EIGENES RISIKO OHNE ÖFFENTLICHE BEITRÄGE EINEN GANZJÄHRIGEN THEATERBETRIEB FÜHRT. ES HAT SICH ZU EINER IN DER SCHWEIZ EINMALIGEN PLATTFORM FÜR KLEINBÜHNEN-KUNST UND KABARETT ENTWICKELT. DAS HAUSEIGENE RESTAURANT UND DIE VERANSTALTUNGEN IN DEN CHARISMATISCHEN EVENT-RÄUMEN MACHEN DAS CASINOTHEATER ZU EINEM «DREISPARTENHAUS» DER ETWAS ANDEREN ART: THEATER, RESTAURANT UND EVENT SIND UNTER EINEM DACH VEREINT. von Urs Huebscher

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as Casinotheater hat eine über 150-jährige Geschichte als Eine Initiativgruppe bestehend aus Schweizer Künstlern entschloss sich Haus der Unterhaltung und der Begegnung. Im 19. Jahrhun1999, im Casino ein einmaliges Kulturprojekt zu lancieren. Ihr Plan war dert gehörte es zum kulturellen Leben einer Kleinstadt wie ein Haus von Künstlern für Künstler. Das neue Casinotheater sollte ein Winterthur, Salons für das gesellschaftliche Leben zu betreiZentrum der Schweizer Comedy- und Kabarett-Szene werden – ein Vorben – sogenannte Casinos, die damals noch nichts mit den heutigen Spielhaben, das ihnen bestens gelungen ist. banken zu tun hatten. Im März 1850 setzten sich Abgeordnete zweier WinDIE GRÜNDUNG terthurer Lesegesellschaften und des Musikkollegiums dafür ein, ein Einer Gruppe von Künstlern fiel die Liegenschaft des Casinotheaters gemeinsames Gesellschaftshaus zu errichten. Die Umsetzung des Projekts auf. Das 130-jährige Gebäude befand sich in traurigem Zustand: gelang etwa 10 Jahre später. 1860 erwarb die Casino-Gesellschaft das heubröckelnde Fassaden, veraltete Haustige Grundstück des Casinotheaters und baute das klassizistische Gebäude, wie es «MIT STOLZ ENGAGIERE ICH MICH FÜR DIE technik – ein Betrieb ohne Perspektive. FÜHRENDE KABARETTBÜHNE DER Die Künstlerfreunde begannen, die Über­ heute noch steht. Bereits im Dezember SCHWEIZ. SCHON EINIGE DER AUFTRETENDEN nahme des Hauses zu planen. Ihre Vision 1862 konnte die Wirtschaft im Casino KÜNSTLER DURFTE ICH AUCH FÜR UNSERE war ein von öffentlichen Subventionen eröffnet werden und erfreute sich zu MANEGE VERPFLICHTEN.» unabhängiges Theater, dessen Besitzer dieser Zeit als ein Ort der Freiheit über Fredy Knie, Circus Knie die Künstler selber sind. grossen Zuspruch. Es war von nun an ein beliebter Treffpunkt für das gesellschaftliche Leben in Winterthur. Die Stadt Winterthur hatte verschiedene Varianten geprüft, um das Das Haus bot seinem Publikum ein breites Spektrum an Darbietungen, Gebäude besser zu nutzen. Ihre Vorlage beabsichtigte einen Umbau, dazu zählten unter anderem Konzerte, Ballettinszenierungen und der Kosten von über 20 Millionen Franken mit sich gebracht hätte. Theaterabende.

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : : Das Gemeindeparlament lehnte die Vorlage ab und beauftragte den Stadtrat, nach anderen Lösungen zu suchen. Auch ein Verkauf wurde nicht ausgeschlossen. Das war die Chance für die Initiantengruppe, einen Kaufvertrag mit der Stadt abzuschliessen, der schliesslich mit einer Volksabstimmung besiegelt wurde – mit einer überragenden Mehrheit von über 70 Prozent Ja-Stimmen. Der Plan sah vor, das Theater an 200 bis 250 Tagen im Jahr zu betreiben, eine kreative Gastronomie zu pf legen und in den Sälen Platz zu bieten für Events und öffentliche Veranstaltungen. Eben das, was heute das Casinotheater Winterthur ausmacht. Die Liegenschaft wird durch die Casino Immobilien AG gehalten und von der Casino Theater AG, die das Betriebsrisiko trägt, für den Betrieb gemietet. Die Minimum-Miete wurde so angesetzt, dass die Casino Immo­ bilien AG ihre Kosten, einschliesslich der erforderlichen Abschreibungen, jedoch ohne Verzinsung des Eigenkapitals, decken kann. Das Kapital der Casino Theater AG wird durch Künstler / Projektinitianten gehalten, die auch über die Stimmenmehrheit in der Casino Immobilien AG verfügen. Diese gegenseitigen Beteiligungsverhältnisse sind in einem Aktionärsbindungsvertrag geregelt. Die Künstleraktionäre bilden den künstlerischen Beirat, der zusammen mit dem künstlerischen Leiter die programmatische Ausrichtung des Hauses bestimmt.

FOLGENDE KÜNSTLER SIND ALS AKTIONÄRE AM CASINOTHEATER BETEILIGT: Fritz Bisenz, Domenico Blass, Anet Corti, Rolf Corver, Bettina Dieterle, Regula Esposito, Peter Fischli, Peter Freiburghaus, Patrick Frey, Marco Fritsche, Katja Früh, Denise Geiser, Esther Gemsch, Viktor Giacobbo, Roger Graf, Ernesto Graf, Peter Gut, Charlotte Heinimann, Gögi Hofmann, Franz Hohler, Stefan Huber, Gardi Hutter, Andrea Jansen, Chris­ tian Jott Jenny, Vera Kaa, Pia Keel, Lorenz Keiser, Fredy Knie, Röbi Koller, Lapsus, Mike Müller, Walter Andreas Müller, Oropax, Beatrice Petri, Luigi Prezioso, Joachim Rittmeyer, Felix Schaad, Monika Schärer, Hanna Scheuring, schön & gut, Nadja Sieger, Peter Niklaus Steiner, Sandra Studer, Bernhard Thurnheer, Ruth Waldburger, Urs Wehrli, Paul Weilenmann, Roman Weissert, Werner Widmer.

: : AKTUELL IM PROGRAMM: Stefan Büsser – Au(r)a Mens sana in corpore sano – ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Stefan Büsser hat weder das eine noch das andere. Aber Lachen ist bekanntlich die beste Medizin, vor allem gegen die Langeweile, die er im Spital erlebt hat. In seinem neuen Programm macht der frechste Comedian der Schweiz sein gesundheitliches Handicap zum Kapital und nimmt die Zuschauer mit auf eine witzige Reise durch die Welt der Medizin. In «Au(r)a» trifft Stefan Büsser auf kranke Schwestern, die eigentlich kerngesund sind, er zeigt Promis, die mit schrägen Videos zurück ins Rampenlicht wollen, und er erklärt uns, warum Facebook mehr Menschen heilt als jeder Arzt. Das gefeierte zweite Programm begeisterte bereits das Publikum am Swiss Comedy Award 2014 und am Arosa Humor Festival; nun erobert Stefan Büsser die Kleinkunstbühnen der Nation. Der Kredit – Eine ruinöse Komödie Was ist uns unser Glück wert? Was ist der Preis einer Beziehung? Es sind hochaktuelle Fragen, denen das Stück «Der Kredit» nachgeht. Das Finanzmilieu ist zwar die Kulisse dieser gewieften Komödie – fernab von wirtschaftlichen Debatten kreist sie aber darum, was unsere Gesellschaft und unsere Beziehungen ausmacht. Das wohlgeordnete Leben eines Bankfilialleiters wird aus den Angeln gehoben, als ein Kunde einen Kredit beantragt – ein scheinbar alltäglicher Vorgang. Als der Banker ihm den Kredit verweigert, droht der Antragsteller, dessen Frau zu verführen. Was zuerst nur absurd scheint, wird für den Filialleiter zum Albtraum, und er verstrickt sich immer mehr in den Fängen des Kunden. Ein erfrischend komisches Duell voller Wendungen und Wortwitz, das einen empfindlichen Nerv unserer Gesellschaft trifft.

«DAS GEBÄUDE BEFAND SICH IN EINEM MISERABLEN ZUSTAND, DAS RESTAURANT WAR FURCHTBAR SCHMUDDELIG. VIKTOR SCHLUG VOR, DAS HAUS DER STADT ABZUKAUFEN. ICH ZÖGERTE KEINEN AUGENBLICK, SAGTE SOFORT ZU.» Der Festsaal eignet sich auch für Firmenanlässe, Versammlungen etc.

Patrick Frey, Kabarettist und Schauspieler

: : VERLOSUNG Wir verlosen 3 x 2 Tickets für die Vorstellung «Der Kredit» vom Sonntag, 12. Juni. Senden Sie eine E–Mail mit dem Vermerk «Theater» bis spätestens 5. Juni 2016 an huebscher@rundschaumedien.ch. Die Gewinner werden schrifltich benachrichtigt.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT

MASSGESCHNEIDERTE DIENSTLEISTUNGEN

Peter Uhlmann, CEO Optimo Service AG

DIE OPTIMO SERVICE AG ENTSTAND 2001 DURCH EIN MANAGEMENT-BUYOUT AUS DEN DIENSTLEISTUNGSBEREICHEN DES SULZER-KONZERNS. HEUTE UNTERSTÜTZEN GEGEN 300 MITARBEITENDE UND GEGEN 22 LER­ NENDE IHRE KUNDEN MIT INDIVIDUELLEN UND MASSGESCHNEIDERTEN SERVICELÖSUNGEN IN DEN B ­ EREICHEN PRODUKTION, LOGISTIK UND DATENMANAGEMENT. OPTIMO SERVICE NIMMT DEN KUNDEN AB, WAS NICHT ZUM EIGENEN KERNGESCHÄFT GEHÖRT. von Urs Huebscher

Jobcorner: Man hat den Auftrag – jedoch keine Personallösung. Optimo liefert Fachpersonal für die Montage im Inund Ausland, Personal für die Produktion und Administration, Personalvermittlung, Try and Hire, Temporärarbeit.

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as Aushängeschild und Logo der Firma aus Winterthur ist seit Jahren Signalrot, so bleibt es bei Kunden, Partnern und Interessierten stets in bleibender Erinnerung. Das Unternehmen hat seit der Gründung im Jahre 2001 stetig expandiert. Mittlerweile gibt es viele Standorte in der Schweiz. Die Firma hat beispielsweise Sitze in Zürich, Zürich-Oerlikon, Luzern, Brugg, Birr, Bern und Lausanne. Der Hauptsitz befindet sich im Industriepark Oberwinterthur. «Wir beschäftigten mittlerweile gegen 300 Mitarbeiter und bilden den Nachwuchs in sieben verschiedenen Berufen aus» , sagt CEO Peter Uhlmann. Aktuell gibt es 22 Auszubildende, die im kaufmännischen sowie im technischen Bereich ausgebildet werden. Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, seinen Kunden mass­ geschneiderte Serviceangebote für die drei Oberbereiche Produktion, Logistik und Datenmanagement anzubieten. Getragen wird die Firmen­ philosophie von Grundwerten wie Initiative und Dynamik, Optimismus und Leistungsorientierung, Flexibilität und Schnelligkeit sowie Innovation und Einfachheit. „Fair und offen zu Kunden wie auch zu Mitar-

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beitenden zu sein, ist bei uns oberstes Gebot», betont CEO Peter Uhlmann. Er kennt das Serviceunternehmen wie seine eigene Westentasche, ist es doch damals unter anderem auch durch seine Initiative via Management-­ Buyout aus dem Sulzer-Konzern entstanden. Uhlmann steckt viel Zeit und Herzblut in die Firma, und bis heute bekam das Unternehmen dank weitsichtigem Handeln immer wieder Zuwachs. Die Geschäftsfelder von Optimo haben sich in den letzten Jahren immer wieder ­erweitert, ob internationale Logistik, IT-Solutions oder auch Personalvermittlung, das Angebot ist vielseitig gewachsen. «Wir umfassen aktuell mittlerweile sieben Geschäftsbereiche, jeder ist für sich eigenständig und finanziell transparent», konkretisiert der CEO. «Unsere Dienstleistungen sind sehr vielfältig und beinhalten Personalverleih und -vermittlung, Instandhaltung von Krananlagen und Werkzeugmaschinen, Werkzeugschärferei, Maschinen- und Werkzeugvermietung, internationale Logistik und nationale Transporte sowie Lagerlogis­ tik, Daten + Print und IT-Solutions. Zu den Kunden gehören KMU bis Grossbetriebe sowie auch die öffentliche Hand», erklärt uns der CEO weiter.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : :

Mit Mut und Wille zum Erfolg: Peter Uhlmann, CEO der Optimo Service AG

Internationale Transportabwicklungen und Industrieverpackungen: Optimo besorgt eine fachgerechte Verpackung der Güter und erledigt auch das organisatorische.

Instandhaltung: Produktionsmittel sind wichtig – Optimo hält sie in Schwung mit Wartung, Reparatur und Modifikation von Fertigungseinrichtungen, Krananlagen und thermischen Anlagen.

Die Logistik beispielsweise ist ein wichtiges Geschäftsfeld für das Unter­ nehmen. Die Abteilung Internationale Logistik bietet einen Verpackungsservice für Land-, See- und Luftfracht. Die Transportverpackungen für sämtliche Verkehrsträger werden selber hergestellt und die Abwicklung und Durchführung der Spedition wird auch gleicht erledigt. In der Schweiz führt man einen Stückgut- und Expresstransport mit festen Touren. Zwischen Zürich und Winterthur verkehrt ein Kurierund Expressdienst und in Zürich-Oerlikon unterhält man ein Logistikzentrum.

Für Politik hat der Unternehmer und SVP-Kantonsrat viel übrig, ganz besonders für Wirtschaftspolitik – «die kann ich schliesslich aufgrund meiner Position als CEO mit beeinflussen». Wie sollte es anders sein, privat ist der Geschäftsinhaber genauso aktiv wie im Business. Und wo holt der Vielbeschäftige Erholung? «Mit Wandern, Ski fahren und mal einem Glas guten Wein.» : : WWW.OPTIMO-SERVICE.COM : :

«Mein Arbeitsalltag ist sehr abwechslungsreich und vielseitig», so Uhlmann. Er mag seinen Job sehr und übernimmt als CEO nicht nur eine grosse Verantwortung für das Unternehmen und seine Mitarbeiter, nein er packt auch da an, wo Unterstützung zeitnah nötig ist. «Ich führe, coache und motiviere sehr gerne.» Das Klima im Unternehmen, zufriedene und freudige Mitarbeiter seien ihm besonders wichtig, denn erst wenn diese Faktoren stimmen, kann der finanzielle Erfolg kommen.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT Blickpunkt Gartenmöbel

GRÖSSTE AUSSTELLUNG DER REGION WINTERTHUR

IHRE HOHEN ANSPRÜCHE AN NEUE GARTENMÖBEL SIND AUCH DIE DER HOBI WOHNSCHREINEREI. ABSOLUT WETTERFEST, QUALITATIV HOCHSTEHEND, GUTES DESSIN UND PFLEGELEITCHT. SO SOLLEN DIE MÖBEL SEIN, DIE SIE DURCH DIE SCHÖNSTE JAHRESZEIT BEGLEITEN UND IHNEN DIE STUNDEN IM FREIEN SO GEMÜTLICH UND ANGENEHM MACHEN, ALS SÄSSEN SIE IN IHREM WOHNZIMMER.

A

lle in Oberohringen ausgestellten Outdoormöbel sind aus hochwertigen Materialien und absolut wetterbeständig. Edelstahl, Aluminium, Keramik, HPL, Granit, Streckmetall, hochwertige Gef lechte und spezielle Outdoorstoffe garantieren eine lange Lebensdauer.

der einzelnen Modelle werden in den hauseigenen Werkstätten ausgeführt, die Edelstahlarbeiten von einem schweizer Metallbauer. ­Spezialgrössen und Sonderwünsche sind bei diesen Modellen kein Problem.

GROSSER ANTEIL AN SCHWEIZERMÖBEL

Für Sonnenschirmlösungen im Garte, auf Balkon und Terrasse ist die Hobi Wohnschreinerei ebenfalls der richtige Partner. In der Ausstellung wird das vollständige Schirmsortiment der Firma Glatz aus Frauenfeld geführt. Nebst einer kompetenten Beratung gehören auch die Lieferung und Montage, sowie das Wechseln von Stoffbezügen und Reparaturen der Glatzprodukte zum Dienstleistungsangebot.

Besonders stolz ist man auf die beiden herausragenden schweizer ­Marken. Es sind dies die stilsicheren, bunten Klassiker von Schaffner, hergestellt im nahen Thurgau und die modernen, technisch ausgeklügelten und exklusiven Tische und Sidebords von Zumsteg, der im Aargau produziert. Das grosse Sortiment umfasst zudem Möbel der Marken Zebra, Mazuvo, Royal Botania, Weishäupl, Fast, Kettler und Lafuma. Terrassenböden, Sichtschutz und Stauraumlösungen ergänzen das Sortiment für den Aussenbereich.

SCHATTENLÖSUNGEN MIT GLATZ

PRODUKTION UND WOHNAUSSTELLUNG

EIGENMODELLE

Nebst den Gartenmöbeln in der Outdoorausstellung bietet die Wohnausstellung mit Möbeln für den Innenbereich - aus der eigenen Produktion – stimmige Ideen und Anregungen für Einrichtungen, die ganz auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt werden. Vorhänge aus dem hausinternen Atelier runden das Einrichtungsangebot ab.

Ergänzt wird das umfangreiche Gartenmöbelangebot mit drei eigenen Tischgruppen und einer Lounge. Die Holz- und Polsterarbeiten

: : WWW.WOHNSCHREINEREI.CH : :

: : 6 0

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : :

BIER AUS LEIDENSCHAFT

Brauerei Stadtguet AG

NACH DER VERLAGERUNG DER HALDENGUT-BIERPRODUKTION NACH CHUR (2002) GRÜNDETEN BIERLIEBHABER IHRE EIGENE BRAUEREI, UM DIE WINTERTHURER BRAUTRADITION FORTZUFÜHREN. UNTER IHNEN REINHARD MÜLLER UND EIN PAAR KOLLEGEN. NACH EINER INITIALEN VERSAMMLUNG WURDE DER VEREIN STADTGUET BIER INS LEBEN GERUFEN — DER WEG WAR FREI FÜR EIN NEUES WINTERTHURER BIER. näre jammern nicht über den steten Konzentrationsprozess im Biermarkt, sondern haben sich mit dem Erwerb von Stadtguet-Aktien für die lokale Produktion und für den lokalen Konsum engagiert. Die Marke ist mittlerweile regional sehr gut verankert und man stösst zur Zeit rund 1 500 Hektoliter im Jahr aus. Nebst zahlreichen Detaillisten und Getränkehändlern in der Region ist das Stadtguet auch in rund 20 Coop Filialen im Raum Winterthur erhältlich. Das Team der zentral in Winterthur gelegenen Kleinbrauerei besteht aus den beiden Geschäftsführern Reinhard Müller, der sich um das Marketing und die Finanzen kümmert, und Beat Spälti, dem passionierten und innovativen Brauer. Ergänzt wird das Team um die beiden Inhaber ausserdem mit dem vollberuflich engagierten Brauereimitarbeiter Pascal Weiss. Ihr Ziel besteht darin, Biere aus regionalen Rohstoffen mit einem hohen Mass an Leidenschaft und Erfahrung zu brauen. Dabei soll das Stadtguet nicht nur getrunken werden, sondern auch ein einzigartiges Erlebnis darstellen! Die Brauerei Stadtguet überzeugt auch heute noch mit ihrer unvergleichlichen Experimentierfreudigkeit. So entwickelte der Brauer Beat Spälti bereits bei den ersten in der eigenen Küche gebrauten Biersuden einzigartige Kreationen. Heute bietet die Brauerei sieben verschiedene Sorten an. Nebst den drei Hauptbieren Blond, Amber und Schwarz wird ausserdem noch das köstliche Stadtguet Weizen vertrieben. Zu den saisonalen Bierdelikatessen gehören das Ziro-Sommerbier, das im Herbst angebotene dunkle Marroni-Bier und das mit Honig gebraute Weihnachtsbier.

Von Urs Huebscher

Z

iel war es von Anfang an die Winterthurer Bierkultur zu pflegen und den Markt mit feinsten Premium Bieren zu bereichern. Schon bald wurde klar, dass eine Brauerei nur mit eigenen Anlagen glaubwürdig ist. So wurde im Juni 2004 die Brauerei Stadtguet AG dank über 200 Aktionären und einem Kapital von 150’000 Franken gegründet. Im Frühling 2005 startete die Produktion an der Industriestrasse 35 in Winterthur Grüze. Der Absatz erhöhte sich in den folgenden Jahren laufend so dass die Anlagen vergrössert und professionalisiert werden konnten. Dank weiterer Kapitalerhöhungen sind heute 3 Personen vollzeitbeschäftigt, die Anlagen wurden vergrössert und professionalisiert. Man ist stolzer Besitzer von einem 3-Geräte Sudhaus, einem stattlichen Tanklager und eigenen Anlagen zum Reinigen und Abfüllen von Flaschen und Kegs. Die über 550 Aktio­

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Mit Leidenschaft und Erfahrung aus den besten regionalen Rohstoffen gebraut. Stadtguet Bier kann man erleben und nicht nur trinken! Die aktuellen Biere sind ab Fass zum Degustieren und zum Philosophieren mit Gleichgesinnten erhältlich, oder in Flaschen für nach Hause. Der Rampenverkauf ist jeden Samstag von 10 bis 14 Uhr geöffnet. : : WWW.STADTGUET.CH : :

: : VERLOSUNG Wir verlosen 5x je 1 Six-Pack Stadtguet-Bier nach Wahl. Senden Sie eine E–Mail mit dem Stichwort «Stadtguet» bis 15. Juni 2016 an huebscher@rundschaumedien.ch. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT

PARTNER FÜRS GEWERBE

Christof Hasler, CEO Hasler + Co. AG und Präsident KMU-Verband Winterthur

SEIT 16 JAHREN FÜHRT CHRISTOF HASLER DAS KLASSISCHE HANDELSUNTERNEHMEN IN FÜNFTER GENERATION DIE FAMILIEN-AG. AN VERSCHIEDENEN STANDORTEN IN DER SCHWEIZ BETREIBT DIE GRUPPE DETAILGESCHÄFTE DER EISENWAREN-, WERKZEUG- UND HAUSHALTBRANCHE. DIE HASLER-PROFICENTER SIND AUF WERKZEUGE UND EISENWAREN FÜR DAS BAUGEWERBE, FÜR PROFESSIONELLE HANDWERKER UND ANSPRUCHSVOLLE HEIMWERKER SPEZIALISIERT.

INTERVIEW MIT CHRISTOF HASLER von Urs Huebscher

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eeindruckende 150’000 Artikel führt das Hasler Proficenter in seinem Angebot, 45’000 davon an Lager und somit spätestens am Folgetag einer Bestellung verfügbar. Von der einzelnen Schraube über verschiedene Werkzeuge, Beschläge, Leitern und Gerüste bis hin zu Büro- und Betriebseinrichtungen, Baustellen­ signalisationen, Klima- und Reinigungsgeräten finden die Kunden alles, was das Hobby- und Profiherz begehrt. Mit regelmässigen Events sorgt das Unternehmen ausserdem für eine intensive Kundenbindung. Heute bezeichnet man das Unternehmen als Proficenter für das Gewerbe, öffentliche Hand, Verwaltung und Industrie. Man bietet alles an, was diese benötigen. «Geschäftsführer:» Sind sie mit Ihren Preisen noch konkurrenzfähig? Christof Hasler: Wir sind mit unseren Preisen locker konkurrenzfähig. Der klassiche Do-it-yourself Kunde ist zudem nicht unser primärer Kunde. Wir sind kein klassischer Heimwerker-Markt wie man es kennt. Unsere Dienstleis­tung für den Profi mit unserem Lager, Service und unserer Beratung ist da viel professioneller und umfangreicher. Wir sind national vergleichbar mit Firmen wie Würth oder Hilti. In

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Sachen Umsatz liegt der Privatkundenanteil nur bei ca. 15 Prozent. In gewissen Regionen gar nur bei 5 Prozent. Sie verfügen über zahlreiche Standorte, wie kam es dazu? Wir sind in Winterthur gross geworden, waren auch im Grosshandel tätig und haben im Laufe der Jahre und in Folge der Marktregulierung Kunden übernommen, oft durch Nachfolgelösungen oder wir haben bewusst gewisse Absatzkanäle oder neue Standorte übernommen. Sie haben kürzlich ein neues Zwischenlager und Logistikzentrum in Betrieb genommen. Wie kam es dazu? Wir generieren die Hälfte unseres Umsatz mittlerweile über unseren Online-Shop, den Aussendienst und telefonischen Bestellungen. Heute bestellen und nächsten Morgen ausliefern, heisst die Devise. An allen Standorten verfügen wir gar über einen eigenen Lieferservice. Mit der stetigen Vergrösserung von Laden und dem Angebot sind in den letzten Jahren auch die Anforderungen an die Logistik gestiegen. Aus diesem Grund haben wir in der Zwischenzeit unser eigenes Zentrallager hier auf dem Areal in der Grüze. Wir haben die gesamte

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : : Logistik umgestellt. Was vorher manuell zusammengestellt und per Warenlift transportiert wurde, läuft nun voll automatisiert über Rollbänder und vertikal über ein Schachtsystem. Auf jeder der drei Etagen des Lagers gibt es Hubs, in denen Logistiker Bestellboxen empfangen und ergänzen. Besonders praktisch ist das neue Zwischenlager. Manche Artikel führen selbst wir nicht an Lager und müssen sie bestellen. Treffen sie ein und die Bestellung ist komplett, löst das System den Auftrag aus und die Ware geht zum Kunden. Für uns bringt das System zwei wesentliche Vorteile: Volumen und Zeit. Mehr Produkte können schneller verarbeitet und verteilt werden. Wie stark sind Sie noch selbst im Tagesgeschäft aktiv? Ich habe natürlich die Gesamtverantwortung, aber die vierköpfige Geschäftsleitung entlastet mich sehr. Zudem verfügen wir glücklicherweise über professionelle und langjährige Kadermitarbeiter, welche zum Teil schon die Lehre bei uns gemacht haben. Wie viele Personen beschäftigen Sie ? Wir beschäftigen insgesamt 250 Angestellte; 24 davon sind Lernende. Wir haben eine sehr tiefe Fluktuation. Nicht wenige Mitarbeiter konnten bereits ihr 10-, 20-, 30- oder 40 jähriges Jubiläum feiern. Unsere Mitar­ beiter sind spezialisierte Berufsleute und stehen der Kundschaft mit kompetenter Beratung zur Seite. Zwanzig Aussendienstmitarbeiter stehen für Beratung und Bestellungen auch ausserhalb des Ladengeschäfts zur Verfügung. Unser jährliches Mitarbeiterfest sorgt dafür, dass neben der Arbeit auch das Gesellige nicht zu kurz kommt.

Sie haben kürzlich auch eine Ladenfläche im gleichen Gebäude übernommen… Ja, durch den Weggang des Schuhgeschäftes konnten wir unser Laden­ geschäft um weitere 700m2 ausbauen. Hier wird alles im Bereich Arbeitsschutz für Beruf und Freizeit angeboten. Eine sinnvolle Erweiterung, denn das Thema hat in den vergangenen Jahren in der Arbeitswelt massiv an Bedeutung ­gewonnen. Sie sind seit 11 Jahren Präsident des KMU Verband Winterthur? Was bringt mir eine Mitgliedschaft? Aus meiner Sicht ist der Nutzen einer Mitgliedschaft im KMU-Verband die Vernetzung untereinander, man sieht über die eigene Branche hinaus. Es ist auch ein Erfahrungs- und Informationsaustausch was läuft in Winterthur läuft. Wir sind mit unseren 600 Mitgliedern doch eine wichtige Stimme wenn es um wirtschaftspolitische Themen in Winter­thur geht. Ob Aussprachen mit dem Stadtrat oder Verwaltung, zusammen mit der Handelskammer und dem Forum Winterthur verfügen wir doch über eine gewisse Kraft um die Interessen des Gewerbes im Umgang mit den Behörden vertreten zu können. : : WWW.HASLER.CH : :

Als weiterer Firmenbereich kamen Anfang des Jahrtausends die Hasler-Zutrittsexperten dazu. Was ist darunter zu verstehen? Die Hasler-Zutrittsexperten sind ein eigener Firmenbereich der Hasler-­ Gruppe. Rund 25 Fachleute sorgen mit ihrem Know-how für überzeugende Lösungen in der Zugangs- und Schliesstechnik und für Gebäudeausrüstung. Die Zutrittsexperten bieten eine umfassende Beratung und alles für ein erstklassiges Tür-, Zugangs- und Schliessmanagement in und um das Gebäude. Darüber hinaus haben diese auch den Überblick über die Anbieter, die Qualität der Produkte und über Neuheiten. Durch permanente Marktbeobachtung und Weiterbildung sind sie am Puls der Zeit.

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT WIRAG AG, Winterthur

«VOR 10 JAHREN STARTETEN WIR ZU ZWEIT» DIE WIRAG AG MIT SITZ IN RICKENBACH BEI WIL UND WINTERTHUR IST SEIT 1987 BEKANNT FÜR IHRE FLEXIBLE UND KUNDENORIENTIERTE NUTZFAHRZEUGKOMPETENZ IN DER SCHWEIZ. IM OKTOBER FEIERT DER STANDORT IN WINTERTHUR UNTER DER LEITUNG VON WERNER RONNER SEIN 10-JÄHRIGES JUBILÄUM.

Was hiess das für das Gebäude der ehemaligen Firma FARAG AG konkret? Weil wir erfahren haben, dass die WIRAG AG in den Raum Zürich expandieren wollte, haben wir mit Bruno Zuberbühler, Inhaber der WIRAG AG Kontakt aufgenommen, dieser kam in Begleitung von Rolf Schoch (Verkaufsleiter) in der ehemaligen FARAG AG vorbei und entschloss sich umgehend etwas aus dieser Firma zu machen. Das klappte dann aber nicht, und erst durch die Vermittlung der Firma Andres Transport aus Effretikon, kam es dann einige Zeit später dazu, dass man das zum Teil leerstehende Gebäude der ehemaligen Firma Ernst Daniel’s Erben nutzen konnte. Dies war im Oktober 2005.

Werner Ronner, langjähriger Geschäftsleiter.

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INTERVIEW MIT WERNER RONNER, GESCHÄFTSLEITER von Urs Huebscher

Geschäftsführer:» Herr Ronner, wer ist die WIRAG AG? Werner Ronner: In den WIRAG Betrieben finden Sie Menschen, welche ihre Aufgabe rund um Nutzfahrzeuge mit viel Begeisterung und Fachkompetenz angehen. Auch unter ­oftmals schwierigen Bedingungen und grossem Termindruck ist es uns ein Anliegen, unseren Kunden die bestmögliche Dienstleistung zu erbringen. Der Grundausbildung junger Berufsleute wie auch der dauernden Weiterbildung wird daher grosse Aufmerksamkeit geschenkt. Wie sind Sie persönlich zur WIRAG AG gekommen? Seit ich 16 Jahre alt bin, bin ich mit einigen kurzen Unterbrüchen im Nutzfahrzeug-Gewerbe tätig. Ursprünglich bin ich gelernter Lastwagen­ mechaniker. Nach diversen Weiterbildungen kam ich dann zur Firma FARAG Fahrzeughandel AG, welche zum Erb Konzern gehörte, wo ich bis im Jahr 2003 arbeiten durfte. Danach begannen die Jahre der grossen Wechsel, Übernahmeversuch des ehemaligen FARAG Gebäudes und der Suche nach neuen Ideen und vor allem Investoren.

Die WIRAG ist offizieller Servicepartner von Renault Trucks Nutzfahrzeugen in Winterthur

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Wann war genau die Gründung des Standorts WIRAG AG Winterthur? Im Frühling 2006. Am Anfang im Oktober 2005 waren wir nur zu zweit und wandelten das «dunkle Loch» um, damit man mit der Arbeit starten konnte (lacht). Das kann man sich heute, zum 10-jährigen Jubiläum des Standorts Winterthur, kaum noch vorstellen! Dieses Jubiläum wollen wir am 14. und 15. Oktober mit unseren Kunden, Mitarbeitern und Freunden feiern. Was hat sich in den letzten zehn Jahren verändert? Wir sind zum Beispiel nicht mehr nur zu zweit. Wir zählen heute zwölf Mitarbeiter und wollen noch immer wachsen. Auch haben wir mittlerweile diverse internationale Partner, mit welchen wir eine enge Zusammenarbeit pflegen. Wer sind Ihre Kunden? Kunden sind natürlich KMU-Firmen mit Nutzfahrzeugen, vielfach auch kleinere Kunden mit einem oder zwei Last- oder Lieferwagen. Wir sind für alle Arbeiten rund um die Fahrzeuge zuständig. Unsere Kunden sind regional, national, aber auch international tätig. Auf welche Marken sind Sie spezialisiert? Auf Renault Trucks und auf die holländischen DAF Trucks. DAF kommt daher, dass diese Marke bereits durch den Standort Rickenbach bei Wil als Haupthändler für die Ostschweiz vertreten war. Beide Marken haben sehr gute Lastwagen, Renault Trucks haben zusätzlich noch leichte

DAF Trucks bietet eine komplette Nutzfahrzeugfamilie von 6 - über 100 Tonnen Gesamt(zug)gewicht. Modernste Fahrzeuge welche höchsten Qualitätsansprüchen genügen.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : :

Seit 10 Jahren begleiten Flexibilität und Kundenorientiertheit das Denken und Handeln. Der Betrieb konnte dank einer sehr treuen Kundschaft kontinuierlich wachsen.

Nutzfahrzeuge, sprich Lieferwagen von bis zu 7.5 Tonnen. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir diese tollen Brands in der Schweiz vertreten dürfen. Erzählen Sie uns was über Ihre Dienstleistungen. Wir bieten das gesamte Dienstleistungsangebot eines modernen Nutzfahrzeugbetriebes mit: Tachografenservice Digital + Analog, Emotach Einbau und Instandstellung, Bremsprüfungen mit amtlichem Protokoll, Gelenkspieltester und Spurprüfplatte, Standheizungen und Klima­ anlagen, MFK Bereitstellungen, Service und Reparaturen an allen Nutzfahrzeugen, Anhängern, Sattelauflieger und Aufbauten, Abgastester für Diesel-, Benzin- und OBD-Fahrzeuge, Unfallinstandstellungen, Frontscheiben Ersatz und Reparaturen, Blachenservice, Ersatzteile und Zubehör für Nutzfahrzeuge, Neuwagen­b eratung und -verkauf von Liefer­wagen und Lastwagen, Offizieller Service­partner von «Mammut-­ Lift» Hebebühnen und einen 24 Stunden Pannendienst. In der PW-Branche ist es heutzutage so, dass die Hersteller den Händlern sehr harte Bedingungen vorgeben, wenn sie deren Autos verkaufen möchten. Ist das in Ihrer Branche auch so? Bei uns bei den Lastwagen gibt es natürlich auch einige Vorschriften, zum Beispiel wie man neue Gebäude bauen muss. Allerdings ist das nicht so schlimm, wie bei gewissen PW-Marken. Bei uns müssen die Grund-Standards bei der Werkstattausrüstung und dem Ausbildungsstand der Mitarbeiter erfüllt sein, damit ein Werkstattaufenthalt möglichst kurz ist. Darauf legen auch unsere Kunden grossen Wert, was auch absolut legitim ist.

Modernste Werkstatt an der Stäffelistrasse in Winterthur.

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Dank Leitlinien sind Blinde und Sehbehinderte im öffentlichen Raum sicher unterwegs. Wenn Sehbehinderte und Blinde von A nach B kommen wollen, sind eine Reihe von Vorbereitungen und Rahmenbedingungen nötig, damit sie sich unterwegs sicher bewegen können. Das Einsetzen des weissen Stockes sowie Leitlinien z.B. am Bahnhof sind dabei entscheidende Hilfen. Sehende sind immer wieder erstaunt, wie sich Sehbehinderte und Blinde mit dem weissen Stock im öffentlichen Raum orientieren. Für Betroffene ist dies anfangs oft mit Überwindung verbunden. Denn Sehbehinderte und Blinde zeigen damit offen, dass sie eine Seheinschränkung haben, auch wenn sie diese vielleicht eher verstecken wollen. Dabei handelt es sich aber um einen wichtigen Schritt, damit die Umwelt Betroffene besser wahrnimmt und ihre Handlungen unterwegs richtig deutet. Damit entsteht mehr Sicherheit für Sehbehinderte und Blinde wie auch für Sehende im öffentlichen Raum. Für die richtige Handhabung des weissen Stockes absolvieren Betroffene eine Schulung in Orientierung und Mobilität. Diese befähigt sehbehinderte und blinde Personen, sich in der Umwelt sicher und möglichst selbständig zu bewegen. Wir helfen, wenn das Augenlicht unwiederbringlich verloren geht. Kostenlos seit 1958. Bitte helfen Sie uns dabei. GEMEINSAM NACH VORNE SEHEN.

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DEM GUTEN GESCHMACK VERPFLICHTET

Vinoversum, Neftenbach

VORZÜGLICHE WEINE, AUSERWÄHLTE SPIRITUOSEN, KÖSTLICHE LECKERBISSEN, EXQUISITE GLÄSER UND KARAFFEN – DAS SORTIMENT DER KULINARISCHEN WEINHANDLUNG HAT EINEN GEMEINSAMEN NENNER: DER GUTE GESCHMACK. keit in der Informatik, so zurück in den Genussbereich. Seit dem Start vor über 20 Jahren bewegt sich das Paar mit Vinoversum geschmackssicher in der kulinarischen Profi-Liga. Den perfekten Ort dazu haben sie in Neftenbach bei Winterthur erschaffen lassen. Mit dem Einzug in den eigens für ihre Genusswelt konzipierten Neubau ging für Pascale und Adrian Gatti ein Traum in Erfüllung. Mit der Neugestaltung des Ladens im April 2016, zeigt sich Vinoversum von einer neuen, noch attraktiveren Seite. Das Gebäude trägt die Handschrift der Vinoversum-Gastgeber. Es beherbergt nebst dem Verkaufs- und Degustationsbereich auch ein topmodernes klimatisiertes Lager für über 1 000 verschiedene Produkte und vor allem eigene Parkplätze.

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eschmackvolle Höhenflüge mit Sofortwirkung verspricht Vinoversum: das gesamte Sortiment zum Anfassen, besondere Tropfen zum Degustieren, feine Delikatessen zum Ausprobieren und eine persönliche Beratung abseits der Hektik. Die Oase für Feinschmecker wurde vor rund 9 Jahren an der Hauptstrasse (Tössallmend) in Neftenbach erbaut, wo täglich rund 18’000 Autos vorbeirauschen. «Zahlreiche Stammkunden haben wir dank unserer Lage gewonnen», so Adrian Gatti, Inhaber des Vinoversum. «Im ersten Jahr durften wir über 1 000 Neukunden begrüssen», erzählt uns Adrian Gatti stolz.

Die Spezialangebote mit 16 Weinen erscheinen vier Mal pro Jahr und sind jeweils den ganzen Monat März, Mai, September und November gültig. Während diesen Monaten können die Weine kostenlos und ohne Voranmeldung degustiert werden.

: : ÖFFNUNGSZEITEN Montag bis Freitag: 09.00 – 12.00 / 14.00 – 18.30 Uhr Samstag: 09.00 – 16.00 Uhr : : WWW.VINOVERSUM.CH : :

Die Kunden kommen mittlerweile aus der ganzen Schweiz und werden viermal jährlich mit einem hauseigenen Newsletter über Neuheiten und Spezialangebote auf dem Laufenden gehalten. Vinoversum beliefert auch Weinhändler, Delikatessenläden und Gastrobetriebe mit dem direkt importierten Sortiment. Pascale und Adrian Gatti haben ihre Passion zum Beruf gemacht. 1994 starteten die beiden mit einer kleinen Weinhandlung, da der Wunsch nach einer beruf lichen Veränderung schon lange gegeben war. Als gelernter Koch fand Adrian Gatti nach jahrelanger Tätig-

Pascale und Adrian Gatti haben ihre Passion zum Beruf gemacht.


: : STAN D O RT- P O RT R AIT

NEUES ZHAWGESUNDHEITSZENTRUM

SISKA Heuberger Holding AG

AUF DEM SULZERAREAL ENTSTEHT DAS GRÖSSTE SCHWEIZER AUSBILDUNGSZENTRUM FÜR ERGOTHERAPIE, HEBAMMEN, PFLEGE UND PHYSIOTHERAPIE. DIE WINTERTHURER SISKA HOLDING INVESTIERT RUND 100 MIO IN DAS PROJEKT. IMPLENIA IST TOTALUNTERNEHMERIN.

Dort, wo heute noch die Zeugen der Industriegeschichte der Halle 52 sichtbar sind, wird ab 2017 das Ausbildungszentrum entstehen.

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mplenia tritt die Halle 52 auf dem Winterthurer Sulzerareal an die neue Eigentümerin SISKA Heuberger Holding AG ab. Gleichzeitig wird Implenia das neue Zentrum des Departments Gesund­ heit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) als Totalunternehmerin bauen. Damit entsteht auf dem Sulzerareal das dereinst grösste Ausbildungszentrum für Ergotherapie, Hebammen, Pflege und Physiotherapie der Schweiz. Die Investitionssumme beträgt insgesamt knapp CHF 100 Mio. Günter Heuberger, ­D elegierter des Verwaltungsrats der SISKA Heuberger Holding AG, sagt: «Als regional verankerte und dem Standort Winterthur verpflichtete Firma freuen wir uns besonders, dieses für die Entwicklung des Areals so wichtige Projekt gemeinsam mit dem Kanton und Implenia zu realisieren.» Den Mietvertrag für das neue Gebäude, den Implenia mit dem Kanton Zürich bereits im April 2013 unterzeichnet hatte, geht ebenfalls auf die neue Eigen­tümerin über. Das Projekt wird den Richtlinien des SIA-Energie­effizienzpfades 2040 entsprechen, den Minergie-Standard erfüllen und ohne Parkplätze auskommen. Vorgesehen sind rund 24’500 Quadratmeter Geschossfläche verteilt über sechs oberirdische Stockwerke. Für die Gestaltung des Neubaus hatte Implenia im Frühling 2013 zusammen mit der Stadt Winterthur, dem Kanton Zürich und der ZHAW einen Architekturwettbewerb durchgeführt. Gewonnen

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Die Industriegeschichte wird durch den teilweisen Erhalt der am Gebäude entlang verlaufenden Kranbahn dokumentiert.

hat ihn das Team des Zürcher Büros «pool Architekten». Die Industriegeschichte des Standorts wird durch den teilweisen Erhalt der am ­G ebäude entlang verlaufenden Kranbahn sowie über den integralen Schutz der benachbarten Halle 53 dokumentiert. Zudem trägt die neue Fassade zum KatharinaSulzer-Platz hin den Strukturen des alten Gebäudes auch weiterhin Rechnung. Ab Mitte 2016 beginnen die Rückbau­ arbeiten sowie die Altlastenteilsanierung, so dass nach Erhalt der Baubewilligung voraussichtlich Anfang 2017 mit der Realisierung begonnen werden kann. Beim Werk 1 hat Implenia Mitte Dezember 2015 in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Winterthur das erste Architektur-Konkurrenzverfahren gestartet. Die Jury hat für die Baufelder 3, 5b und 5c das Studienprogramm verabschiedet und sechs Architekturteams ausgewählt. Das Siegerprojekt wird Mitte Jahr präsentiert. Mit dem Studienauftrag schafft Implenia die Grundlage für eine architektonisch hochwertige und nachhaltige Wohn­ überbauung. Geplant wird nach den Zielen der 2 000-Watt-Gesellschaft (SIA Energieeffizienzpfad – Merkblatt 2040). Auf dem Baufeld 3 entstehen rund 300 Wohnungen. Als Investoren konnten die Anlagestif­tung Adimora der Pensimo Management AG sowie die Winterthurer Genossenschaften Gesewo und gaiwo gewonnen werden.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : :

« THINK GLOBAL, ACT LOCAL»

Club of Rome

SEIT 2008 BEHERBERGT WINTERTHUR DEN HAUPTSITZ DES WELTWEIT TÄTIGEN CLUB OF ROME, DER INTERNATIONALEN DENKFABRIK FÜR ZUKUNFTSFRAGEN ZUR UMWELT UND UNSEREM UMGANG DAMIT. DASS DIE WELTBEKANNTE INSTITUTION WINTERTHUR EUROPÄISCHEN METROPOLEN WIE STOCKHOLM ODER MADRID VORZOG, HAT SEINE GRÜNDE.

G

ross war die Überraschung und allgemeine Begeisterung, als im April 2008 bekannt wurde, dass der «Club of Rome» seinen Hauptsitz nach Winterthur verlegen würde. «Stadt angelt sich den Club of Rome» titelte der Landbote auf der Frontseite, «Herzlich willkommen in Winterthur!» war der euphorische Kommentar des Lokalredaktors überschrieben, und im Blattinnern waren dem Ereignis weitere drei Seiten gewidmet. Eigentlich hätte die prominente Nicht-Regierungsorganisation sich gerne in Zürich niederlassen wollen. Die Stimmbürger verweigerten jedoch an der Urne einen finanziellen Beitrag aus der Stadtkasse und gaben so der bisher in Hamburg domizilierten Denkfabrik einen Korb. Dass diese dann nicht nach Stockholm, Madrid oder Genf weiterzog, die sich ebenfalls um die Ansiedlung der Institution bewarben, sondern an die Eulach kam, ist dem Winterthurer Immobilienunter­ nehmer Robert Heuberger und dem damaligen Stadtpräsidenten Ernst Wohlwend zu verdanken. Er habe es «beim besten Willen nicht verstanden, dass die wichtige Gruppe von globalen Entscheidungsträgern, die sich für eine ökologische und nachhaltige Zukunft stark machte, nicht jede mögliche Unterstützung erhielt», sagte Heuberger im Interview. Und als er vom Zürcher Nein erfuhr, habe er den Stadtpräsidenten angerufen und vorgeschlagen, Winterthur als Standort anzubieten. Wohlwend, der die Chance für Winterthurs Renommee erkannte, nahm den Ball auf und kontaktierte umgehend die «Club of Rome»-Verantwortlichen. Heuberger zeigte sich bereit, Büroräume in Bahnhofsnähe zur Verfügung zu stellen. Dazu übernahm seine Familienstiftung die von den Zürchern verweigerte Anschubsfinanzierung von 1.8 Millionen Franken für die ersten fünf Jahre. Die Verhandlungen waren von Erfolg gekrönt. Im August 2008 bezog das Generalsekretariat der weltweit operierenden Institution seinen neuen Sitz im Apollo-­ Geschäftshaus an der Lagerhaustrasse. Und ist seit damals aktiv «bei Entscheidungsträgern in Politik, Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft für ein langfristig orientiertes, verantwortungsvolles und ganz­heitliches Denken und Handeln», wie in der Vereinbarung mit der Stadt festgehalten ist.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Was aber ist und tut der «Club of Rome» eigentlich? 1968 gegründet sorgte der nach der Ursprungsstadt benannte «Club» mit seinem Report «Die Grenzen des Wachstums» für weltweites Aufsehen. Der Bericht zeigte erstmals auf, dass ohne s­ teuernde Massnahmen die Mensch­heit spätestens Mitte des 21. Jahrhunderts in grosse Schwierigkeiten kommen könnte. Das Buch, in dem erstmals wissenschaftlich fundiert von der Endlichkeit der Erdressourcen gewarnt wurde, verkaufte sich 30 Millionen Mal und wird als Wendepunkt, als Geburtsstunde des weltweiten Umweltdenkens ange­ sehen. Derzeit (2016) gehören ihm einerseits rund hundert Mitglieder an, hochkarätige Wissenschaftlerinnen, Ökonomen, Politiker und Wirtschaftsführer, allesamt Experten und Expertinnen auf ihrem Gebiet. ­A ndererseits gibt es 35 assoziierte Vereinigungen in ebenso vielen ­L ändern auf der ganzen Welt. Ziel des Clubs ist es, die Zukunftsprobleme der Menschheit zu analysieren und der weiteren Öffentlichkeit bewusst zu machen; beziehungsweise Lösungsansätze und Alternativszenarien aufzuzeigen. In der Vergangenheit wurde der Club of Rome auch schon als Lobbyorga­ nisation der Nachhaltigkeit bezeichnet. Als Mittel dienen ihm und seinen engagierten Mitgliedern Publikationen, Konferenzen, Seminare, auch und immer öfter im digitalen Raum abgehalten. Nebst zahlreichen hochkarätig besetzten Veranstaltungen auf der ganzen Welt, verfassen die Club-Mitglieder Gutachten und Reports für Gremien wie die Uno oder die G8-Staatsführungen. Auch in Winterthur sind unter dem ­Patronat des Clubs in den vergangenen Jahren verschiedentlich Konferenzen mit internationaler Beteiligung organisiert worden. Adressaten sind Behörden, Entscheidungsträger, die Öffentlichkeit. Als Think Tank, als «Denkfabrik», wurde und wird der Club immer wieder für Inputs bei internationalen Konferenzen insbesondere zur Umwelt- und Zukunftspolitik angefragt und eingeladen. : : WWW.CLUBOFROME.ORG : :

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT

TRADITION SEIT 1882

Karin Schoch, Papeterie Schoch

AUCH NACH ÜBER 130 JAHREN IST DAS KONZEPT DER FIRMENGRÜNDER DER BÜRO SCHOCH AG NOCH LÄNGST NICHT ÜBERHOLT: HOHE FACHLICHE KOMPETENZ UND BERATUNG MIT 21 ANGESTELLTEN.

Karin Schoch

«

INTERVIEW MIT KARIN SCHOCH von Urs Huebscher

Geschäftsführer:» Sie sind 2006 als Quereinsteigerin zur Büro Schoch AG gestossen und vertreten heute die vierte Generation. Was hat Sie damals dazu bewogen? Karin Schoch: Nun, ich bin ja sozusagen in diesem Betrieb gross geworden und kenne ihn von Kindesbeinen an. Das prägt, auch wenn mich meine beruf liche Lauf bahn als Flugbegleiterin anfänglich in andere Gefilde geführt hat. Dann haben mich meine Kinder auf Trab gehalten. Dann waren sie gross genug, so dass ich mich beruflich wieder engagieren konnte. Mir liegt viel daran, dass dieses Familienunternehmen im Geiste der Gründer weitergeführt wird. Was verstehen Sie darunter? Es war schon immer die hohe fachliche Kompetenz des Personals, die diese Firma ausgezeichnet hat. Wir beraten, bevor wir verkaufen, unabhängig davon, ob es um ein Blatt Papier geht oder ein exklusives Schreibgerät. Das hebt uns bis heute ab von unserer Konkurrenz. Dazu kommt eine soziale Verantwortung, die wir gegenüber unseren Mitarbeitern empfinden. Das zeigt sich etwa im hohen Stellenwert, den die Lehrlingsausbildung geniesst. Wir haben das Glück, dass wir in Winterthur sehr bekannt sind und eine hohe Anzahl Stammkunden haben. Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus? Ich bin jeden Tag im Geschäft anzutreffen, habe aber einen tollen Geschäftsführer welcher mich sehr gut vertritt. Über die Mittagszeit bin ich oft im Laden anzutreffen, da ich den persönlichen Kontakt zu den Kunden liebe. Ich muss das Bedürfnis der Kunden spüren …

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Kindermalfarben, Stifte, Papier, Staffeleien, Aufbewahrungs­ mappen, Acryl, Öl, Farben zum Mischen und alles, was dazu gehört.

Was hat eine Papeterie vor 100 Jahren und eine Papeterie heute gemeinsam? Bleistifte, Schreibpapier, Büromaterial: die klassischen Papeterieartikel. Sie spielen bis heute eine wichtige Rolle. Aber das Sortiment ist viel, viel breiter geworden und umfasst heute Bereiche, an die man vor 100 Jahren noch nicht einmal gedacht hat. Zum Beispiel? Unsere Papeterie ist auch eine Geschenk-Boutique, wir haben ein grosses Sortiment an Geschenkpapier, Grusskarten, Zubehör für den Informatik-­ Bereich, eine stattliche Auswahl an Schülerartikeln, Agenden, exklusive Schreibgeräte, Pultzubehör und praktisch alles rund ums Malen. ­Insgesamt führen wir heute über 30’000 Artikel im Sortiment. Bei uns erhalten Sie ein einzelnes Papier 80 Gramm, einen Globus mit Swarovski-­ Steinen und andere Spezialitäten. Wie findet sich ein Kunde darin zurecht? Fachberatung ist in unserem Unternehmen das A und O. Das macht den entscheidenden Unterschied zum Discounter und zum Online-­ Handel aus. Dazu kommt eine hohe Servicequalität. Hat eine handgeschriebene Karte noch Chancen in der digitalen Welt? Ja, auf jeden Fall, eine handgeschriebene Glückwunschkarte erreicht heute eine sehr hohe Aufmerksamkeit beim Empfänger. Auch Trauerkarten können nicht digital versendet werden, da braucht es nach wie vor die Karte. Beratung kostet Geld. Sind die Kunden bereit, dafür mehr zu bezahlen? Unsere Preise sind marktüblich, und wir brauchen uns vor den Discountern keineswegs zu verstecken.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : : Wie organisieren Sie den Einkauf für eine solche Fülle von Artikeln? Wir sind regelmässig an Einkaufsmessen, um uns von Trends und Neuheiten inspirieren zu lassen und so das Kundenbedürfnis entsprechend abzudecken. Ein gewichtiges Wort reden auch unsere Rayonleiterinnen mit. Auch wenn die Lehrlinge eine zündende Idee für ein Produkt haben, sind wir dafür offen. Sie beschäftigen 7 Lehrlinge. Was haben diese für einen Stellenwert? Ausbildung spielt in unserem Betrieb traditionell eine grosse Rolle. Unsere Anzahl Lehrlinge darf durchaus als Bekenntnis zu unserer Branche verstanden werden. Die dreijährige Lehre ist sehr anspruchsvoll – gerade in einem Betrieb mit einem so vielfältigen Artikelsortiment. Sie zählen in der Winterthurer Altstadt zu den wenigen Betrieben, die das Feld noch nicht einer Ladenkette geräumt haben. Das haben wir auch nicht vor. An entsprechenden Angeboten besteht allerdings kein Mangel. Wir sind glücklich mit der Shop-in-Shop Lösung welche wir mit Sunrise haben.

Glückwunsch- oder Trauerkarten - da bleibt kein Wunsch unerfüllt.

BÜRO SCHOCH WERKHAUS AG Wo früher Transformatoren gebaut und Kräne repariert wurden, ist seit 1997 das Schoch Werkhaus zu Hause. In der ehemaligen Halle 39 des Sulzerareals erlebt man die aussergewöhnliche Atmosphäre der Büro-, Ausstellungs- und Verkaufsräumen. Schoch Werkhaus ist Hersteller und Vertreiber von hochwertigen und designorientierten Büro- und Objekteinrichtungen und ein renommierter Anbieter von Gesamtlösungen für kleine und grosse Arbeitswelten. Die Firma entwickelte sich ständig weiter und gilt heute als marktführender Gesamtanbieter in der Branche. Die Firmenphilosophie spiegelt Professionalität, Fairness und Nachhaltigkeit wieder. Schoch Werkhaus setzt sich für das Schweizer Qualitätslabel ein und zeichnet sich durch Innovation, Ergonomie, Funktionalität und einer ökologischen Grundhaltung aus.

Das zeichnet eine Papeterie von heute aus: Einzelpapiere in allen Farben und Grössen.

BÜRO SCHOCH DIRECT AG – SCHOCH VÖGTLI AG Im Webshop der Schoch Direct findet man alles, was Sie für Büro und Schule benötigt wird. Vom Schulheft oder Locher über den Kaffee bis hin zum Früchtekorb. Heute bestellt – am nächsten Morgen Tagwird geliefert. Büro Schoch direct und Vögtli Bürotechnik aus Basel haben sich kürzlich ihren Zusammenschluss bekannt gegeben zusammengeschlossen und bedienen ab dem 01.07.16 unter dem Namen Schoch Vögtli AG den Markt. Die Hauptstandorte Winterthur, und Basel und Aarburg bleiben unverändert bestehen. Die neue Schoch Vögtli konzentriert sich auf die Hauptmärkte Grosskunden, Schulen, öffentliche Verwaltung und Spitäler sowie mittlere und kleine Unter­ nehmen. Die Unternehmung wird an Ihren drei Standorten gesamthaft rund 100 Mitarbeitende beschäftigen.

Papetiere Schoch führt weit über die Region hinaus die grösste Auswahl an Schülertheks.

: : WEITERE INFORMATIONEN Die Schoch Gruppe ist in Winterthur stark verankert. Das Unternehmen wurde 1882 gegründet und ist noch immer in Familienbesitz. Die Büro Schoch Gruppe besteht heute aus drei AG’s mit 128 Angestellten: Die Büro Schoch AG am Untertor 7 mit Papeterie und Bürotechnik, die Büro Schoch direct AG (neu Schoch-Vögtli AG) in Ober-Ohringen mit dem Versand von Büro- und Schulbedarf und die Büro Schoch Werkhaus AG an der Zürcherstrasse mit Büroeinrichtungen. Jede AG steht je unter der Leitung der Geschwister Karin Schoch, Thomas und Jan Schoch, der vierten Schoch-Generation.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT Hutter Dynamics

TRADITION MIT ZUKUNFT

HUTTER DYNAMICS IST EIN TRADITIONSREICHES UNABHÄNGIGES FAMILIENUNTERNEHMEN. ES WURDE 1962 GEGRÜNDET UND IST SEIT 1966 DIE OFFIZIELLE BMW VERTRETUNG IM GROSSRAUM WINTERTHUR UND SCHAFFHAUSEN.

Hutter Dynamics am Standort Winterthur

I

m September 1966 hat Hans Hutter-Brunner die BMW-Vertretung übernommen und mit dieser Partnerschaft die tragende Säule für das Unternehmen geschaffen. Die Firma Hutter Dynamics – damals war es noch die «Oberi Auto AG» – gibt es allerdings schon seit 1962. Die Autos, die dazumal in Winterthur vertreten wurden, ­waren englischer Herkunft und hatten wohlklingende Namen wie Morris, MG, Austin, Wolseley und – man staune – auch MINI. Ein halbes Jahrhundert BMW-Vertretung ist angesichts der aktuell ablaufenden, rasanten digitalen Revolution schon fast eine Ewigkeit. Vor allem aber sind 50 Jahre BMW-Vertretung ein riesiger Strauss von Geschichten. Beispielsweise von einem Familienunternehmen, das von rund 100 verkauften Autos im Jahr 1966 auf 1100 Autoverkäufe im Jahr gewachsen ist. Diese eindrückliche Entwicklung widerspiegelt sich auch in den Markenvertretungen: Während am Anfang zu den vielen Verkäufen englischer Autos nur einzelne BMW-Fahrzeuge dazukamen, hat sich

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schon in den 70er Jahren das Blatt gewendet, indem immer weniger englische Autos, dafür immer mehr solche mit dem weiss-blauen Markenlogo aus München verkauft wurden. Als Inhaber, Geschäftsleiter und Präsident des Verwaltungsrates trägt Markus Hutter seit über 30 Jahren die Verantwortung für Qualität, Erfolg und Kontinuität des Unternehmens. Er vertritt darüber hinaus die Anliegen der Automobilisten sowie der gesamten Branche in verschiedenen Institutionen unseres Landes – so beispielsweise als Nationalrat zwischen 2003 und 2014. Mit der Eröffnung des Neubaus an der Solenbergstrasse 1 im Schaffhauser Herblingertal im April 2015 ist die Idee einer kundengerechten und modernen Garage auch in der Munotstadt Wirklichkeit geworden. Damit begann für das traditionsreiche und inhabergeführte Familienunternehmen «Hutter Dynamics Schaffhausen» eine neue Ära.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : :

Das firmeneigene Reifen-Hotel.

Das Design und die Konzeption des ersten BMW M2 Coupé lassen sich auf die historischen Wurzeln der BMW M zurückführen. Hohe Leistungsfähigkeit und den klassischen Hinterradantrieb mit der Präzision und Agilität eines modernen M Automobils.

Markus Hutter, Inhaber und Geschäftsleiter.

: : FIRMENKUNDEN Seit über zehn Jahren bietet Hutter Dynamics für Firmenkunden jeder Grösse und Branche spezielle Konditionen auf BMW und MINI Fahrzeuge an. Dieser Geschäftszweig hat sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt, sodass seit 2013 ein eigener Geschäftsbereich dafür geschaffen und das Produkt- und Dienstleistungsangebot erweitert wurde. Die speziell auf Firmenkunden zugeschnittenen professionellen Beratungen behandeln nicht nur die Fahrzeugbeschaffung, sondern gehen weiter über das Flottenmanagement bis hin zur Unterstützung bei der Ausarbeitung von Fahrzeugreglementen.

: : LEISTUNGEN

Wind im Haar, Sonne im Nacken und Freiheit vor Augen – im neuen MINI Cabrio erlebt man das legendäre Gokart-Feeling auf völlig neue Art: unter freiem Himmel.

Aktuell findet man bei Hutter Dynamics über 250 neue und gebrauchte Automobile, einen persönlichen Kundendienst und ein modernes Carrosserie-Center mit Autospenglerei und Lackiererei – seit Jahren wird der gesamte Betrieb nach den BMW-QMA Richtlinien geführt und geprüft , denn erstklassige Qualität heisst die konsequente Umsetzung der Kundenansprüche. Mit über 88 qualifizierten und motivierten Mitarbeitenden an den Standorten Winterthur und Schaffhausen ist Hutter Dynamics Marktführer in der Region. : : WWW.HUTTERDYNAMICS.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

§§ Verkauf von BMW & MINI Neuwagen §§ Handel mit Gebrauchtwagen der Marken BMW und Mini sowie weiterer Qualitätsmarken §§ Service und Gewährleistung von BMW und MINI Automobilen §§ Verkauf von Teilen und Zubehör §§ Betrieb eines markenunabhängigen CarosserieCenters mit Autospenglerei und Lackiererei §§ Innovative Serviceleistungen wie z. B. die Online-­Service-Anmeldung §§ Mobilitätsangebote §§ Modernes Waschanlagecenter in Winterthur und Schaffhausen §§ BMW Servicemobil §§ Rad-/Reifeneinlagerung im eigenen Räderhotel §§ Verschiedene Wellnessangebote für das Fahrzeug §§ Eigenes Carrosserie-Center §§ Eigenes Occasions-Center

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT Baltensperger AG Hochbau Tiefbau Holzbau

«DIE LEHRLINGE HABEN EINEN HOHEN STELLENWERT» DAS BAUGESCHÄFT BALTENSPERGER REALISIERT AUFTRÄGE VOM WASCHMASCHINEN-SOCKEL BIS ZUM 25-MILLIONEN-PROJEKT. INHABER BEAT BALTENSPERGER ÜBER WACHSTUMSPOTENTIAL UND LEHRLINGE INTERVIEW MIT BEAT BALTENSPERGER, CEO von Urs Huebscher

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Geschäftsführer:» Herr Baltensperger, stellen Sie sich doch kurz vor. Beat Baltensperger: Ich bin 50 Jahre alt, gelernter Maurer, Bauingenieur und Betriebswirtschafter. Ich bin seit rund 21 Jahren in der Firma Baltensperger AG Hochbau Tiefbau Holzbau, habe aber meine Ausbildung ausserhalb der Firma Baltensperger absolviert. Seit 2000 bin ich Geschäftsführer der Unternehmung und Hauptaktionär seit rund 10 Jahren. Als Verwaltungsratspräsident führe ich die Firma seit 5 Jahren auch auf dieser Ebene.

25 Millionen-Grossprojekt. Im Bereich Holzbauarbeiten wünscht der Kunde je länger je mehr Gesamtlösungen. Hier erstellen wir nicht nur einzelne Zimmereiarbeiten wie Dachbauten, Fassaden, Treppen, Böden etc. sondern auch Anbauten und ganze Häuser in Elementbauweise. Mit unserem RAUM-Modul in Holzbauweise haben wir ein ökonomisch und ökologisch sehr nachhaltiges Produkt entwickelt. Damit schaffen wir ein äusserst angenehmes Raumklima und ermöglichen den Benützern ein behagliches Wohnen. Mit diesem System haben wir schon einige Schulhäuser realisiert und erstellen seit kurzem auch Asylunterkünfte. Mit dem Modulbau wollen wir uns aber auch im Bürobereich bzw. Büromodulbereich weiterentwickeln.

Wie ist Ihr Unternehmen aufgestellt? Der Hauptbereich ist das Baugeschäft mit rund 200 Mitarbeitern. Wir sind im Grossraum Winterthur und Zürich, aber auch in der Ostschweiz bis zum Bodensee tätig. Das zweite Standbein ist unsere Holzbauabteilung mit rund 45 Mitarbeitern. Eine kleine Immobilienabteilung rundet das Angebot ab.

Ist das ein Bereich, wo es Wachstums-Potenzial vorhanden ist? Ja, je länger je mehr. Ökologie und Nachhaltigkeit spielen immer mehr eine grosse Rolle und mit dem Holzbau haben wir einige Vorteile geschaffen. Die Elementbauweise und das RAUM-Modul sind funktionell, wirtschaftlich und nachhaltig.

Sind es mehrheitlich Fremdaufträge die Sie im Namen eines GU ausführen? Ja, das sind mehrheitlich Fremdaufträge. Wir bieten in jedem Kundensegment alles an. Wir verfügen einerseits über eine ausgebaute und kompetente Kundenabteilung, die Kleinaufträge ausführt. Unsere Teams ­erledigen Baumeisterarbeiten vom Waschmaschinen-Sockel bis zum

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In der Baubranche gab es sehr lange eine Zeit, wo man Schwierig­ keiten hatte Lehrlinge zu finden. Seit Bestehen unserer Unternehmung haben Lehrlinge einen hohen Stellenwert. Wir bauen momentan ein Mehrfamilienhaus nur mit Lehrlingen und einem Lehrlingsbetreuer. Ein erstes solches Mehrfamilienhaus wurde letztes Jahr fertig und konnte erfolgreich übergeben und in Betrieb genommen werden.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : :

Unserer Projekt «Lehrlingsbaustelle» ist eine sehr gute Werbung für uns. Wir schaffen es meistens, alle unsere Lehrstellen zu besetzen. Dies ist aber auch nur möglich, weil wir uns für die Lehrlinge einsetzen und ­ihnen einiges zu bieten haben. In Ihrem persönlichen Alltag, wie fest sind Sie noch im Alltags­ geschäft involviert? Wir sind ein Familienunternehmen. Ein Familienunternehmen hat Vorund Nachteile. Einer der grossen Nachteile ist, dass die letzte Entscheidung immer beim Inhaber des Geschäfts liegt. Das führt dazu, dass ich auch privat immer stark im Daily Business involviert bin. Der grosse Freiraum, selbst Entscheidungen zu treffen, hat aber auch seine Vorteile. Ich involviere die Geschäftsleitung immer in der Entscheidungsfindung und setze mich nie über die GL hinweg. Wir sind meistens gleicher Meinung, was den weiteren Verlauf der Firma vereinfacht. Der Konkurrenzkampf auf dem Baugewerbe ist ja auch sonst genug hart. Ist es heute so, dass der Bessere oder der Günstigere den Auftrag erhält? Die Baumeister sind ein sehr neidisches Volk. Niemand mag dem ­a nderen den Erfolg gönnen. Das ist leider so und das führt auch zu vielen Schwierigkeiten und einen grossen Konkurrenzkampf. Der Auftraggeber übt den Druck auf den Baumeister aus, er erzieht ihn sozusagen und hat freie Wahl. Der Preis bestimmt meistens die Wahl. Jegliche Schwankungen oder Negativ-Berichte in den Medien führen zu Verunsicherungen und zu einem Preissturz.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Sie werden vom Standort Seuzach wegziehen. Wie hat sich das ergeben? Die Überlegungen und erste Gespräche in der Geschäftsleitung haben bereits vor ca. sieben Jahren angefangen. Wir waren und sind mit der Art, wie wir in der Holzbau-Abteilung produziert und gearbeitet haben, wirtschaftlich gesehen bei mittleren und grösseren Objekten nicht konkurrenzfähig. Wir haben uns daher Gedanken gemacht, wie wir uns im Bereich Holzbau weiterentwickeln wollen. Es gab zwei Varianten, entweder personell zurückzufahren und uns mit nur noch 10-15 Arbeitern im ­Bereich Holzbau auf kleine Bereiche wie Umbauten zu konzentrieren oder unsere Produktion zu verbessern bzw. einen Neubau zu planen. Hinzu kam, dass unser Betrieb hier in Seuzach umzingelt ist von reinen Wohnbauten und wir auch für das Büropersonal resp. unser wachsendes Kader Platz benötigen. So war das Thema Neubau bzw. neuer Standort gegeben. Leider wurden wir in Seuzach nicht fündig. Jetzt freuen wir uns auf einen reibungslosen Produktionsbetrieb für unseren Holzbau, bessere Arbeitsbedingungen für den Zimmereibetrieb aber auch in der ­Verwaltung auf viel kürzere Kommunikationswege am neuen Standort an der Albert-Einstein-Strasse 17 in Oberwinterthur ab diesem Sommer bzw. Frühling 2017. : : WWW.BALTENSPERGER.CH : :

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT

«CHOPFAB» – DIE FRECHE BIERMARKE

Brauwerkstatt Doppelleu Winterthur

DIE BRAUWERKSTATT DOPPELLEU IST IM JAHR 2013 MIT EINER KAPAZITÄT VON 5 000 HEKTOLITERN GESTARTET. HEUTE SIND DIE WINTERTHURER CRAFT BIER BRAUER BEREITS MARKTFÜHRER BEI DEN OBERGÄRIGEN BIEREN UND HABEN IHRE KAPAZITÄT AUF 35’000 HEKTOLITER AUSGEBAUT.

INTERVIEW MIT PHILIP BUCHER, CEO von Michel Haefeli

H

err Bucher, Sie sind – zusammen mit Jörg Schönberg – der «Chopf» hinter dem Chopfab-Bier. Wer sind Sie und wie ist Ihr Werdegang? Philip Bucher: Jörg Schönberg und ich sind beide verheiratet und haben beide Kinder. Er hat eher einen kaufmännischen Hintergrund mit BWL Abschluss, während meine Stärken im Vertrieb und Marketing liegen. Ursprünglich arbeitete ich als Ingenieur mit Schwerpunkt Anlagetechnik bei der Firma Hilti. Habe mich später aber immer mehr in Richtung V ­ ertrieb und Marketing orientiert. Bevor wir Doppelleu gründeten, war ich Marketingleiter bei Geberit. Wie kamen Sie auf die Idee, eine Brauerei zu gründen? Da spielten natürlich verschiedene Faktoren mit. Erstens hatten Jörg Schönberg und ich schon immer ein Faible für gutes Bier. Schon vor Jahren besuchten wir immer wieder Geschäfte, wie zum Beispiel Drinks of the World und kauften uns ausländische Biere, die wir dann zuhause degustierten. Wir haben beide lange in grossen Unternehmen gearbeitet und hatten den Wunsch selber Unternehmer zu werden. Hauptgrund war aber, dass wir im Schweizer Biermarkt eine grosse Chance sahen. Als Antwort auf die Dominanz der beiden grossen industriellen Brauereien entstanden an viele Orten neue, kleine, regionale Brauereien. Neben dem Lagerbier-­ Einerlei kamen immer neue Bierstile auf und auch die Konsumenten zeigten Interesse an den spannenden und interessanten Bierkreationen. In dieser Marktnische wollten wir uns mit Doppelleu positionieren.

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Aber mit der Bierherstellung hatten Sie damals ja nicht viel Erfahrung. Eigentlich gar keine. Wir haben uns zwar mit vielen verschiedenen Biersorten und auch mit deren Inhaltsstoffen auseinandergesetzt, aber das ganze Wissen über die Herstellung, die verschiedenen Hopfenarten etc. mussten wir uns Schritt für Schritt aneignen. Und dann gründeten Sie im September 2012 Doppelleu Brauwerkstatt AG und fanden in Winterthur eine geeignete Produktionshalle. Wie lief die Startphase ab, bis das erste Bier auf den Markt kam? Eigentlich ging alles sehr schnell. Im November 2012 begannen wir mit dem Aufbau der Brauanlage. Wie hatten das Glück, dass wir eine gebrauchte Brauanlage aus Holland erwerben konnten. Die Abfüllanlage fanden wir in Deutschland bei einer Brauerei, für die diese zu wenig ­Kapazität hatte. Im Januar 2013 führten wir die ersten Tests durch und natürlich gab es auch kleinere Rückschläge, bis wir dann im Februar erstmals das Bier brauten, das wir uns vorstellten. Im März 2013 feierten wir dann offiziell Eröffnung. Craft-Biere sind heute der grosse Trend. Auch Sie sehen sich als CraftBier Produzent. Wie definieren Sie Craft-Bier? Craft Bier heisst für mich so natürlich und authentisch wie möglich, und somit charakterstark und geschmackvoll. Unsere Doppelleu-Linie ist Craft Beer in reinster Form, die Chopfab-Linie definiert den Einstieg in die schöne Welt des Craft Beers. Die Chopfab Biere sind spannender und aromatischer als ein Lager, aber doch nicht allzu extrem. Ein ganz wichtiger Aspekt ist aber auch, dass unsere Biere alle obergärig gebraut werden; also bei einer höheren Temperatur als die untergärigen. Dadurch

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : : wird das Bier aromatischer und fruchtiger. Craft heisst für mich aber auch, dass nur hochwertige und möglichst naturbelassene Rohstoffe verwendet werden. Wir verwenden ausschliesslich hochwertige und teils auch ausgefallene Hopfen- und Malzsorten, die unsere Biere so aromatisch und schmackhaft machen. 2012 sind Sie gestartet und haben mittlerweile die Kapazität der Brauerei Doppelleu bereits dreimal erweitert und deren Kapazität von 5 000 auf 15’000 und vor kurzem auf 35’000 Hektoliter verdrei­ facht. Doppelleu ist im Segment der obergärigen Bier Marktführer in der Schweiz und bereits im Globus, Coop und vielen Gastrobetrie­ ben erhältlich. Was sind die Gründe für diesen phänomenalen Start? Es ist schon so: Selten ist eine Brauerei in der Schweiz in so kurzer Zeit so schnell gewachsen. Die Gründe liegen einerseits darin, dass wir mit unserem Sortiment von obergärigen Bieren eine ideale Ergänzung zum konventionellen Biersortiment darstellen. Anderseits haben wir auch vom Craft Bier Trend profitiert und daran, dass viele Konsumenten heute experimentierfreudiger sind und nicht immer das Gleiche trinken wollen. Und sicher hat auch unserer frecher Auftritt mit der Marke «Chopfab» Anteil am Erfolg. Heute werden vor allem untergärige, also Lagerbiere produziert. Sie haben von Anfang an nicht auf Mainstream gesetzt und produzieren aromatische, obergärige Biere. Was sind die Hintergründe für diese Ausrichtung? Obergärige Biere sind einfach aromatischer und spannender als Lagerbier. Der andere Grund ist, dass die Zuwachsraten bei den konventionellen Bieren sich praktisch bei Null eingependelt haben. Anderseits verzeichnen zum Beispiel belgische Craft Biere jährliche Zuwachsraten von 20 Prozent. Auch der Name «Chopfab» ist unkonventionell. Was steckt hinter dieser Namensgebung? «Chopfab» ist ein eindeutig schweizerdeutscher Name, der zugleich frech und einprägsam ist. Das ist das, was wir suchten. Er versinnbildlicht mit dem CH den Schweizer Qualitätsanspruch und gleichzeitig die Freude nach einem harten Arbeitstag runterzufahren, indem man ein Bier «köpft». Heute entscheidet oft auch das Marketing über den Erfolg oder Misser­ folg eines Getränks. Sie betreiben ein unkonventionelles aber aggressi­ ves Marketing. Welchen Anteil am Erfolg hat das Marketing? Sagen wir es so: Marketing ist heute wichtiger denn je. Der erste Kontakt den man hat, wenn man ein Bier nicht kennt, ist ein rein visueller. Als neue Biermarke mussten wir auffallen und das ist uns mit dem Namen und dem Flaschendesign auch gelungen. Doch schliesslich entscheidet das, was drin ist, über den Erfolg. Inzwischen führen Sie 13 Biersorten in Ihrem Sortiment. Welche Strategie fahren Sie bei der Sortimentsgestaltung? Doppelleu sind unsere kompromisslosen Craft Biere, die sich auch sehr gut als Essensbegleiter anstelle von Wein eignen. Chopfab ist die Einstiegs-Craft Bier Linie, mit der wir die breite Schicht von Bier­ konsumenten ansprechen. Das Chopfab Draft in der Dose ist ein süffiges, leichtes und dennoch aromatisches Bier, mit dem wir eine eher junge Käuferschicht ansprechen. Wir verfügen also heute schon über ein abgerundetes, vielseitiges Basissortiment. Allerdings verfolgen wir den Markt und die Bedürfnisse der Konsumenten genau. Es kann also durchaus sein, dass in einigen Monaten noch weitere Biere dazukommen.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Erfolg hat zwei Seiten. Sie mussten innert kurzer Zeit stark expandieren und damit auch viel Geld investieren. Wie ist es Ihnen gelungen, das alles zu finanzieren? Aus Eigenmitteln wäre unserer starker Wachstumskurs sicher nicht zu finanzieren gewesen. Aufgrund unserer klaren Positionierung und ­unseres Backgrounds haben wir bereits am Anfang Banken gefunden, die an uns und unsere Idee geglaubt haben. Etwas später erhielten wir das Qualitätslabel «SEF.High-Potential-KMU». Diese Initiative des Swiss Economic Forums bietet ausgewählten Unternehmen mit einer soliden Marktpräsenz eine hochwertige, praxisbezogene und umfassende Unterstützung. Dank diesem Label erhielten wir von der UBS Finanzierungszusagen und konnten so unsere Expansionspläne in die Tat umsetzen. Wozu andere Jahre brauchen, haben Sie in kurzer Zeit erreicht: eine starke Präsenz im Detailhandel und in der Gastronomie. Es wird ­gemunkelt, dass der Erfolg von Chopfab-Bier zum Teil durch exzessives Marketing und Dumpingpreise erkauft wurde und damit nicht nach­ haltig sein könne. Was sagen Sie dazu? Also rein preislich liegen wir mit Chopfab im oberen und mit Doppelleu im obersten Bereich. Schon deshalb ist es schwer nachzuvollziehen, wenn da jemand von Dumping spricht. Wir zahlen auch nicht horrende Listinggebühren, um im Markt präsent zu sein. Dass wir heute im Detailhandel gut aufgestellt sind hat vielmehr damit zu tun, dass unsere Produkte bei den Konsumenten sehr gut ankommen und daraus entsprechend gute Verkaufszahlen resultieren. Die Brauwerkstatt Doppelleu ist in Winterthur zuhause, Sie sehen sich aber vor allem als Brauerei für den Kanton Zürich. Wie sind Sie im Rest der Schweiz vertreten mit Ihren Produkten? Im Moment sind unsere Vertriebsanstrengungen auf den Kanton Zürich ausgerichtet. Hier sind wir sowohl in der Gastronomie als auch im Handel sehr gut vertreten. Unser Logistikkonzept ist aber bereits heute so aufgestellt, dass wir problemlos in die ganze Schweiz liefern können. Wir gehen das Ganze aber behutsam an und wollen den restlichen Schweizer Markt Schritt für Schritt für uns gewinnen. Im Coop sind wir aber schon jetzt auch in den Nachbarkantonen vertreten und wir erhalten auch immer mehr Anfragen von Gastronomen und Händlern aus der ganzen Schweiz, die unsere Biere in ihr Sortiment aufnehmen wollen. Erzählen Sie uns etwas über Ihre Sponsoringstrategie. Auch wenn wir stark wachsen sind wir immer noch ein kleines Unternehmen, das mit seinen Werbemitteln sorgsam umgehen muss. Im Bereich Sponsoring sind wir vor allem an solchen Anlässen mit dabei, wo wir eine Chance sehen unsere Produkte an jene Konsumenten zu bringen, die wir sonst nicht erreichen können. Zurzeit fokussieren wir uns auf Musikfestivals oder die ­Winterthurer Musikfestwochen hier sind wir als Partner mit dabei und liefern unser Bier. Welches ist Ihr Lieblingsbier und warum? Eindeutig unser Single Hop Black Ale. Eine extrem spannende Kombination von starken Röst- und Schokoladearomen sowie einem betörenden Hopfen­ bouquet. Dieses obergärige, schwarze Bier passt zu Grilladen und perfekt zu Blauschimmelkäse. : : WWW.DOPPELLEU.CH : : : : WWW.DRINKS-AND-MORE.CH : :

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Schloss Wülflingen

EIN FEST FÜR AUGE UND GAUMEN

WER MIT OFFENEN SINNEN DURCH DAS SCHLOSS WÜLFLINGEN WANDERT, ENTDECKT EINMALIGE SCHÄTZE UND SCHÖNHEITEN: WUNDERBARE KACHELÖFEN, BEEINDRUCKENDE JAGDTROPHÄEN, EDLES GETÄFER UND WERTVOLLES ANTIKES MTOBILIAR SCHMÜCKEN DIE VERSCHIEDENEN GASTSTUBEN. EIN BESUCH IM SCHLOSS IST NICHT NUR EIN GAUMENSCHMAUS, SONDERN WIRD AUCH FÜR DAS ANSPRUCHSVOLLE, ÄSTHETISCHE AUGE EIN UNVERGESSLICHEN ERLEBNIS. DAS GASTRONOMISCHE ANGEBOT WIRD LIEBEVOLL BIS INS DETAIL GEPFLEGT. IN DEN ALTEHRWÜRDIGEN STUBEN WERDEN GÄSTE VON A BIS Z VERWÖHNT.

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n der historisch bedeutsamen Gerichtsstube, in welcher ab dem 17. Jahrhundert über Recht und Unrecht entschieden wurde, finden dreissig Gäste Platz. Über Mittag werden hier hier die feinen, preiswerten Mittagsmenus sowie das komplette A-la-carte-Angebot serviert. Abends wird neben dem A-la-carte das mehrgängige Abendmenü angeboten. Je nach Art des Anlasses und Anzahl der Gäste eignet sich die eine oder andere Stube des Hauses ganz besonders. Auch das kulinarische Angebot wird sorgfältig und detailbewusst auf den jeweiligen Event oder Anlass abgestimmt.

GEHOBENE KÜCHE Ein hoher Anspruch, Kreativität und Leidenschaft zeichnen den ambitionierten Küchenchef und sein Team aus. Offeriert wird eine gehobene Gastronomie, die sich an ausgewählten Themen und an der jeweiligen Saison orientiert und jederzeit erschwinglich bleibt. Das kulinarische Angebot wird durch gezielt ausgewählte internationale Spezialitäten inspiriert – vom japanischen Sashimi über die bunte mediterrane Gemüseauswahl bis zum hochwertigen Fleisch. Qualität und eine attraktive, vielseitige Auswahl stehen dabei im Zentrum. Die Zutaten werden auf dem Markt sowie bei ausgesuchten Herstellern und Lieferanten eingekauft und in der eigenen modernen Küche in überzeugende Kreationen verwandelt.

HERRSCHAFTLICH TAFELN Im Obergeschoss stehen vier repräsentative Räume für Anlässe zur Verfügung. Der spektakulärste darunter mag dabei die Herrenstube sein. Sie bietet 30 Personen Platz und beeindruckt durch das üppig ornamentierte Täfer sowie die mehrstufige Kassettendecke aus Nussbaum- und Eschenholz. Die Erbauer haben im 17. Jahrhundert ihren Reichtum unaufdringlich, aber ohne falsche Bescheidenheit gezeigt. Als integraler Bestandteil des Täfers steht neben der Türe das imposante Buffet. Mit fein ausgearbeiteten Schuppenornamenten, Halbrundsäulen, Muschelnischen, stilisierten Blütenkelchen und Knospen sowie weiteren verspielten Verzierungen zieht es die Aufmerksamkeit auf sich. Ebenso viel Ausstrahlung besitzt der ­herrliche Turmofen, der als markanter Zeitzeuge des Winterthurer Hafnergewerbes fungiert. Auf dem unteren Teil des grün glasierten Turmofens reihen sich verschiedene biblische Darstellungen aneinander.

FREIRAUM UND EINE RUHIGE UMGEBUNG Ist die Gesellschaft etwas grösser, bietet man gerne die Obere Gaststube an. Bis zu 45 Gäste werden in diesem ruhigen und eleganten Raum bewirtet, zusammen mit der angrenzenden Holzhalb-Stube sogar bis

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zu 55 Personen. In acht verschiedenen Räumen können übrigens bis zu 200 Gäste im Schloss empfangen werden.

INTIMER ANLASS Das Holzhalb-Zimmer, benannt nach dem einstigen Besitzer und Bewohner, dem Bürgermeister Hans Heinrich Holzhalb, der es im Jahr 1616 erschaffen liess, ist gleichzeitig Zeitzeuge für die damalige Handwerkskunst sowie eigentliches Statussymbol. Es stammt aus der Liegenschaft «Zum wilden Mann» an den «Unteren Zäunen» in Zürich und wurde erst 1925 in den Nordflügel des Schlosses eingebaut. Die Innenausstattung des kleinen Raumes gefällt neben der Üppigkeit durch eine vornehm städtische ­Eleganz. Edle Hölzer wurden in unterschiedlicher Weise sorgfältig ineinander gearbeitet. Hier steht auch der berühmte Turmofen von Ludwig Pfau aus dem Jahr 1617. Die Türen sind geschmückt mit kunstvoller ­Ornamentik. Engel breiten ihre Flügel aus. Ihre Federn ziehen sich um die ganze Türfüllung und lösen sich in schwungvollen Pflanzenornamenten auf. Idealer Raum für eine gediegene, kleine Feier mit bis zu acht Gästen.

LIEBLICHE ROMANTIK Das Rosenzimmer entführt in eine heile, romantische Welt. Als befände man sich in einer lauschigen Gartenlaube, kann man den Blick unter illusionistischen Torbögen hindurch über liebliche und idyllische Landschaften schweifen lassen. Die eindrücklichen und fantasievollen Gemälde geben dem Raum eine ganz spezielle, fast zauberhafte Ausstrahlung. Sie inspirieren zu kreativen Gedankengängen und laden zu Musse und genussvollen Stunden ein. Die fröhliche Familienfeier und der gesellige Vereinsabend mit bis zu 18 Gästen an einer Tafel finden hier die passende Umgebung.

ROMANTISCHER APERITIF Der prächtige Gewölbe-Weinkeller diente während Jahrhunderten als Weinlager und Vorratskammer und ist heute ein beliebter Ort für Gesellschaften ab ca. 20 bis 100 Personen für stimmungsvolle Apéros und Degustationen an.

LAUSCHIGER SCHLOSSPARK Im Sommer, wenn die Temperaturen angenehm sind, öffnet das Schloss seine wunderschöne Gartenlounge und lädt zu knackigen Salaten, verführerischen Desserts und fröhlichen Gesprächen unter dem Sonnenschirm. Die ländliche Umgebung, die gepflegte Anlage und das delikate Angebot an Speis und Trank ermöglichen entspannte und genussreiche Stunden. : : WWW.SCHLOSS-WUELFLINGEN.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : : Katarzyna Mazur-Hofsäss, Europa-Chefin Zimmer

Oliver Hofmann, CEO Wincasa

ATTRAKTIVER ARBEITGEBER

BREITES LEISTUNGSSPEKTRUM

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ie ist Medizinerin, stammt aus Polen und leitet das Europa-­ Geschäft des US-Medizinaltechnikkonzerns Zimmer, dem Besitzer von Centerpulse (Ex- Sulzer Medica). Die einstige Sulzer Medica, die danach Centerpulse hiess, bevor sie von Zimmer übernommen wurde, ist heute in der Eulachstadt mit 1 050 Arbeitsplätzen die wichtigste industrielle Arbeitgeberin, vor Sulzer und Rieter. Das ist erstaunlich, wenn man sich daran erinnert, dass allein Sulzer zu den besten Zeiten mehr als 15’000 Menschen in Winterthur Arbeit bot. Zimmer Biomet Holdings, Inc. ist ein US-amerikanisches Medizin­ technik-­Unternehmen, das weltweit zu den grössten Anbietern von ­orthopädischen Implantaten gehört. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Warsaw, Bundesstaat Indiana. Europa-Chefin Katarzyna Mazur-Hofsäss wuchs als Einzelkind in einfachen Verhältnissen in Danzig auf. Sie begann ihr Medizinstudium während des Kalten Kriegs und von 1987 bis 1993 praktizierte sie an der Universitätsklinik in Danzig als Fachärztin für Innere Medizin und wirkte auch als Dozentin. Mit 30 folgte der Wechsel in die Industrie. Es war die Zeit nach der Wende, als die westlichen Konzerne nach Osteuropa drängten und auf viele junge und gut Ausgebildete eine grosse Faszination ausübten.

incasa ist ein kompetenter Immobilien-­ Dienstleister entlang des gesamten Lebenszyklus einer Immobilie.

Hofmann ist CEO des Immobiliendienstleisters Wincasa, der seit 2012 Swiss Prime Site gehört. Die 1999 gegründete Firma mit Hauptsitz in Winterthur ist mit 750 Beschäftigten an 24 Standorten in allen Landesteilen präsent. Das Unternehmen bewirtschaftet rund 220’000 Objekte, die ein Anlage­ vermögen von mehr als 59 Mrd. CHF r­ epräsentieren. Hofmann ist ausgebildeter Bankkaufmann und hat sich zum Betriebsökonomen HWV sowie an der Controller-Akademie weitergebildet.

Sie war beim Auf bau von Roche Polen dabei und hatte die Entwicklung von anfänglich 20 bis zu 300 Mitarbeitenden erlebt, als sie nach fünf Jahren das Unternehmen wieder verliess. Ihr Hintergrund als Ärztin bringt ihr heute viel. Sie ist eine inspirierende Chefin und als ihre wichtigste Aufgabe sieht sie auch die Rekrutierung der besten Leute, was sie sehr genau nimmt. Lieber wartet sie länger, statt jemanden anzustellen, von dem sie nicht 100-prozentig überzeugt ist. Bei neuen Leuten interessiert es sie in erster Linie, was jemand tatsächlich gemacht habe und nicht, was er künftig zu tun gedenke.

«Grosse Kundenorientierung, hohe Innovationskraft und erstklassige Qualitätsstandards sowie natürlich unsere Mitarbeitenden stehen hinter unserem Erfolg. Und der zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind», sagt Oliver Hofmann selbstbewusst und verweist auf die kontinuierlich wachsende Anzahl Kunden und Mitar­beitende. «Unser umfangreiches Dienst­leistungsportfolio ist nicht nur Lebenszyklusübergreifend, sondern umfasst auch verwandte Themen wie Mehrwert­steuerberatung, Immobilienrecht oder Nachhaltigkeit. Bei uns arbeiten alle Hand in Hand», so Hofmann. Er und sein Team kennen die Verhältnisse in den verschiedenen Regionen der Schweiz sehr genau. Dank hoher Datenqualität und fundierten Marktkenntnissen liefert seine Researchabteilung aussagekräftige Analysen zu regionalen und Gesamtschweizer Immobilientrends. So beispielsweise im vierteljährlich erscheinenden Retail Snap­shot, der sieben Shoppingcenter mit rund 400 Geschäften bzw. 155’000 Quadratmeter Gesamtfläche analytisch im Blick hat und zuletzt vor allem ein starkes Umsatzwachstum bei der Gastronomie feststellte.

: : WWW.ZIMMERBIOMET.CH : :

: : WWW.WINCASA.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

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Was dürfen wir für Sie tun?

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Internationale Logistik

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STAN D O RT- P O RT R AIT : :

WER FÜHRT DIE BUCHHALTERIN?

Christian Schreiber, Schreiber Finanz

UND WER SETZT DIE PERIODISCHE INVENTUR DER WARENVORRÄTE SOWIE DIE BEWERTUNG VON WAREN­ VORRÄTEN UND ANGEFANGENEN ARBEITEN IN DIE FINANZBUCHHALTUNG UM? WER MERKT, WENN STAMMDATEN IM ERP NICHT MEHR STIMMEN UND OPTIMIERT DIE BETROFFENEN PROZESSE ZUSAMMEN MIT DEN ZUSTÄNDIGEN MITARBEITERN ENTSPRECHEND, WER ÜBERPRÜFT DIE KALKULATIONSGRUNDLAGEN WIE STUNDENSÄTZE UND GEMEINKOSTENZUSCHLÄGE EINMAL JÄHRLICH?

d.h. zwischen Chef(in) und Controller(in) besprochen und bei Bedarf neu festgelegt. Oft gehört die Mitwirkung im Führungsprozess dazu – die vornehmste und wichtigste Aufgabe eines Controllers: Hilfe zur Selbsthilfe für das Kader, Sparringpartner und Berater der Geschäfts­ leitung. Daraus ergeben sich dann auch weitere Aufgaben, wie die Abbildung und Überwachung der Strategie in einer mittelfristigen Finanzplanung und Umgang mit Banken und Aktionären. In diesen Fällen wird der oder die externe Controller/-in zum externen Finanzchef.

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ine Controllerin oder ein Controller, bzw die Finanzchefin oder der Finanzchef. Sie fragen, woher nehmen, wenn nicht stehlen? Vorschlag: tageweise «mieten», was in einer auch für KMU angemessenen Kostendimension stattfinden kann. Die Alternative sind nämlich meistens Sie selber als Geschäftsführer/-in oder Ihr/e Partner/-in, welche per Zufall betriebswirtschaftlich geschult und erfahren ist. Aber ist Ihre Zeit so wirklich gewinnbringend eingesetzt? Wir beobachten eine steigende Zahl an Unternehmer/-innen und Geschäftsführer/-innen, welche finden dass sie mit der bisher in die finanzielle Führung investierten Zeit deutlich mehr Gewinn erwirtschaften können als sie das Honorar für den externen Controller kostet: denken Sie an die Kundenkontakte, welche Sie in dieser Zeit pflegen könnten, an die Einflussnahme in wichtigen Projekten und Aufträgen, an die Gespräche mit Mitarbeitern – gar nicht zu reden von den Wochen­ enden, die sie gemeinsam mit Ihrer Partnerin oder ihrem Partner anders verbringen wollen, als über den Zahlen des Unternehmens zu brüten. Nicht alle Instrumente aus Controllers Werkzeugkasten sind immer gleich nützlich – die Aufgaben werden sinnvollerweise in Abständen von einem halben bis einem ganzen Jahr zwischen Kunde und Dienstleister,

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Die Alternative zum externen Dienstleister als Controller ist die Alleskönnerin oder der Alleskönner, sprich der / die Alleinbuchhalter/-in, welche einerseits die Buchhaltung und den formell korrekten Abschluss schmeisst – je nach Grösse und Komplexität des Unternehmens mit einer oder einem Mitarbeiter/-in – und gleichzeitig ein Controlling betreibt, welches diesen Namen verdient. (Wussten Sie übrigens: Controlling ­heisst auf Englisch steuern … nicht kontrollieren). Solche Kolleginnen und Kollegen gibt es am Arbeitsmarkt, und ich habe grössten Respekt für sie, aber sie sind dünn gesät. Und auch deren Woche endet nach 168 Stunden. Die weitaus meisten von uns Finanzern sind zudem entweder stark in Buchhaltung und Rechnungslegung, wo es um die präzise und rasche Bearbeitung von vielen Belegen geht – nach einer Vielzahl von Regeln und Erfahrungen, welche die spätere Auswertung (z. B. durch die Controllerin) und Dinge wie die MwSt-Deklaration und Sozialversicherungs­ abrechnungen überhaupt erst ermöglichen. Oder sie sind stark im Controlling, wo es um vorausschauende Analysen, «Wenn-dann» Frage­ stellungen und Annahmen geht, welche zu treffen sind, weil die Fakten im Voraus halt nicht bekannt sind. Auch die Schnittstellenpflege im Unternehmen, sprich die prozessorientierte Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen vom Verkauf über den Service, über die Disposition/Produktion bis hin zu Entwicklung und Einkauf zu fördern und zu optimieren, gehört zu den wichtigen Aufgaben des Controllers oder der Controllerin. Buchhaltung und Controlling zusammen in einer Person? Das gibt es, aber selten.

: : SCHREIBER FINANZ, CONTROLLING UND UNTERNEHMENSBEWERTUNG Technoparkstrasse 2 CH-8406 Winterthur Tel: +41 (0) 52 301 00 50 : : WWW.SCHREIBERFINANZ.CH : :

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT ALBANESE ® Baumaterialien AG, WINTERTHUR

FÜR SCHWEIZER BAUSTELLEN UND DARÜBER HINAUS, SCHNELL, SICHER UND SPARSAM

SEIT ÜBER 39 JAHREN STEHT DER NAME ALBANESE® BAUMATERIALIEN AG FÜR RATIONALISIERUNG VON BAUABLÄUFEN, STEIGERUNG DER PRODUKTIVITÄT UND EINSPARUNG VON KOSTEN. GLEICHZEITIG SORGT DAS WINTERTHURER FAMILIENUNTER-NEHMEN FÜR MEHR QUALITÄT UND SICHERHEIT AUF DEN BAUSTELLEN.

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irmengründer Giulio Albanese positionierte 1977 das Unternehmen gleich mit einer einschneidenden Erfindung: dem ersten Deckenrand-Abschalungssystem. Mit diesem ersten Patent setzte er eine Erfolgsgeschichte in Gang, die bis heute in der zweiten Generation weitergelebt und weitergehegt wird. Es war damals ebenfalls das erste ALBANESE®-Produkt, das die Begriffe schnell, sicher und sparsam in Zusammenhang brachte. Heute besitzt Albanese über 230 Patente und dank der eigenen Entwicklungsabteilung erhöht sich die Zahl stetig. 1997 machte der gute Geschäftsgang den Bezug des neuen Geschäftshauses in Winterthur-Wülflingen notwendig. Kurze Zeit später wurde das Geschäftshaus zum ersten Mal vergrössert. In den darauf folgenden Jahren wurden weitere drei Vergrösserungen realisiert. Heute steht das Unternehmen bereits wieder vor zwei weiteren Vergrösserungsplänen. Ganz nebenbei wurde in Oensingen eine Niederlassung gegründet. Die Unternehmensleitung weist mittlerweile mit der zweiten Albanese-Generation in die Zukunft. Es sind dies die drei Söhne vom Firmengründer: §§ Pino Albanese, Leitung Technik, Entwicklung, Rechtswesen §§ Franco Albanese, Leitung Finanzen, Einkauf und Ausbildung §§ Roland Albanese, Leitung Verkauf, Kommunikation und Informatik v.l.n.r.: Pino Albanese, Franco Albanese, Roland Albanese

BEKENNTNIS ZUM STANDORT SCHWEIZ Einer der Erfolgsfaktoren ist die Standorttreue und damit das Bekennen zum Standort Winterthur. Und auch in Zukunft wird dies gemäss ­Albanese so bleiben. In den Schweizer Produktionsstandort wird weiter investiert und er wird weiter ausgebaut. Ein grosses Anliegen der Unternehmung ist die Schaffung heimischer Arbeitsplätze. Arbeitsplätze, an denen sich die Mitarbeiter wohlfühlen und gerne arbeiten. Denn neben der Standorttreue sind die Mitarbeiter für das Winterthurer Familien-Unternehmen die Basis zum Erfolg. Das Label «Made in Switzerland» wird bei Albanese hochgehalten, denn auch der Export der Eigenfabrikate soll weiter ausgebaut werden. Bei Albanese denkt man langfristig und garantiert höchste Qualität und Sicherheit zu konkurrenzfähigen Preisen. Dies gelingt Albanese nicht zuletzt wegen der permanenten Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und Techniken. All dies geschieht nur mit dem Ziel, die Bauabläufe zu rationalisieren, die Produktivität zu steigern, und somit Kosten bei gleichzeitiger Qualitätssicherung und Steigerung der Sicherheit auf den Baustellen zu senken.

ALLES FÜR DIE BAUSTELLE Die Produktpalette umfasst unter dem Aspekt des rationellen Arbeitens, das heisst, Einsparung von Zeit und Vermeidung von Fehlern sowie unproduktiven Bauabläufen, folgende Bereiche: Abschalungstechnik, Schutzgeländer, Verankerungstechnik, Mauerverankerungen, Scha­ lungszubehör und Werkzeuge. Wir hatten die Möglichkeit, Franco Albanese, Mitglied der Geschäftsleitung und Milizpolitiker (Gemeinde- und Kantonsrat CVP), einige Fragen zu stellen. Franco Albanese ist, selbstverständlich auch stellvertretend für seine beiden Brüder, vom Wirtschaftsstandort Winterthur überzeugt. Er sieht allerdings neben den Vorteilen auch die Schwierigkeiten. «Geschäftsführer:» Wie sind Sie mit Wülflingen verbunden? Franco Albanese: Persönlich verbringe ich in Wülflingen mehr Zeit als dort, wo ich tatsächlich wohne. Wobei ich froh bin, dass Wohn- und Arbeitsort getrennt sind. Zu gross wäre sonst die Gefahr, dass noch mehr Erholungs- und «Freizeit» im Büro verbracht würde. In unseren Büroräumlichkeiten in Wülflingen arbeiten zu dürfen, empfinde ich ausserdem als ein besonderes Privileg, weil unser Standort nicht zuletzt von einer wunderschönen ländlichen Umgebung gesegnet ist.

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : :

Viele Schweizer Firmen verlagern ihre Produktion ins Ausland. Ist das auch für Sie ein Thema? Nein! Und ist es auch noch nie gewesen. Wir sind ein Schweizer Familienunternehmen aus Winterthur und produzieren und verkaufen hier seit nunmehr 39 Jahren. Wir fühlen uns hier wohl und können uns mit Überzeugung zum Standort Winterthur bekennen. Aber insbesondere von den niedrigen Produktionskosten versprechen sich viele Firmen Vorteile bei der Auslandsproduktion. Könnten Sie davon nicht profitieren? So einfach und pauschal lässt sich die Sache nicht sehen. Eine Produktionsverlagerung ins Ausland kann zwar kurzfristig einen Nutzen bringen, in unserem Bereich allerdings nur in Verbindung mit einer Qualitätsminderung. Es entstehen mehr Fehler, deren Korrektur am Ende teuer zu stehen kommen kann. Auf der anderen Seite steht auch noch der Verlust an Fachwissen. Wir würden durch Auslagerungen zusehends Gefahr laufen, unseren technischen Vorsprung freiwillig aufzugeben, wenn wir langfristig in ein Billiglohnland investieren und dadurch gleichzeitig unsere heimische Konjunktur schwächen. Es gilt allerdings, in die Produktionsweise und -technologie stetig zu investieren und die Abläufe zu automatisieren. Sie sagen also, mit der Produktionsverlegung ins Ausland würde sich die Position Ihres Unternehmens verschlechtern? Richtig! Zumindest langfristig gesehen. Das heisst aber für uns nicht, dass man sich nach aussen verschliessen sollte. Der Weg sollte aber hauptsächlich über den Export eines fertigen Produkts gehen. Dabei darf man nicht vergessen, dass das internationale Geschäft um ein Vielfaches komplizierter und das Risiko entsprechend zu kalkulieren ist. Der internationale Markt ist für Sie doch eine Option? Selbstverständlich! Aber nur dann, wenn entsprechende Produkte und das nötige Potenzial, um neue Märkte beliefern zu können, vorhanden sind. Albanese geniesst auch im Ausland einen ausgezeichneten Ruf und trotzdem sind wir vorsichtig. Schliesslich sind wir jenseits der Grenzen für die dortigen Unternehmen eine ausländische Firma. Akzeptanz muss auch dort hart erarbeitet werden.

Wülflingen statt. Damit versuchen wir nicht nur Arbeitsplätze zu sichern, sondern auch neue zu schaffen und unseren technologischen Vorsprung auch in der Produktionstechnik im eigenen Hause beizubehalten. Zudem legen wir Wert auf einen nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen und auf eine umweltbewusste Produktion. Und mit diesen Ansprüchen sehen Sie in Winterthur Ihre Firmen­ zukunft? Nicht nur die Firmenzukunft, sondern auch meine eigene und die der ganzen Familie. Winterthur hat als Wirtschaftsstandort viel Potenzial, wie zum Beispiel seine zentrale, strategisch günstige Lage. Dabei spielen die Verkehrswege und der zeitgemässe Ausbaustand des Strassen- und Schienennetzes eine wichtige Rolle. Um dies jedoch aufrechtzuerhalten, braucht Winterthur insbesondere als wachsende Grossstadt eine wirtschaftsnahe Politik, die sich kontinuierlich und konstruktiv mit den kleinen und mittleren Unternehmen austauscht. Ein ausgewogenes und von Selbstverantwortung geprägtes Verhältnis zwischen Bürgern und dem Staat sowie ein wirksamer und investitionsfreundlicher Eigentumsschutz sind für eine erfolgreiche Standortförderung ebenso unverzichtbar. Nachteile sehen Sie keine? Klar gibt es auch negative Punkte, die sich aber mit einer, sagen wir vernunftorientierten Reformfreudigkeit in naher Zukunft in Vorteile umwandeln lassen. Die steuerliche und die administrative Belastung insbesondere für die erwähnten Klein– und Mittelbetriebe sind ebenfalls von zentraler Bedeutung und unter ständigem Beschuss. Wir haben im Laufe unseres Um– und Ausbaus des Firmensitzes in Wülf lingen auch immer wieder am eigenen Leibe erfahren müssen, welche Steine einem KMU im Bestreben um ein langfristiges Weiterbestehen in den Weg gelegt werden. Obwohl einige Male das Zünglein an der Waage in die falsche Richtung ausschlug, haben wir uns schliesslich doch über einige zu Zeiten schwerfällige, aber bis anhin letztendlich glückliche Ausgänge freuen können. : : WWW.ALBANESE.CH : :

Und die Schweizer Wurzeln bleiben dabei fest verankert? Im Hause Albanese verfügen wir über eine eigene Entwicklungsabteilung, in der innovative Techniken und Ideen mit modernsten Mess– und Prüfgeräten zu fertigen Produkten entwickelt werden. Die maximale passive Sicherheit und die Effizienzsteigerung auf den Baustellen sind oberstes Gebot. Unsere Produkte werden in der Schweiz hergestellt. Rund ein Viertel der Gesamtproduktion findet am Firmenhauptsitz in Winterthur

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT

WINTERTHUR – HAUPTSTADT DER BERUFSBILDUNG ZUM ZWEITEN MAL ORGANISIERT DIE STANDORTFÖRDERUNG REGION WINTERTHUR DEN INTERNATIONALEN BERUFSBILDUNGSKONGRESS FÜR OPINION LEADER UND INTERESSIERTE AUS BILDUNG UND WIRTSCHAFT. LANCIERT WURDE DIE INTERNATIONALE AUSTAUSCHPLATTFORM VOM BUND, MITGETRAGEN WIRD SIE VON

© Standortförderung Region Winterthur

WIRTSCHAFTSVERBÄNDEN, UNTERNEHMEN UND BILDUNGSINSTITUTIONEN.

Erster Internationaler Berufsbildungskongress 2014 in Winterthur: Dr. Jill Biden, Gattin des US-Vizepräsidenten Joe Biden und Bildungsexpertin, erzählt vom erwachten Engagement der US-Administration, die Berufsbildung auch in Zusammenarbeit mit der Schweiz zu etablieren.

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ie Wirtschaft und die Berufswelt preisen das duale Bildungssystem, also die gleichzeitige Ausbildung junger Schulabsolventinnen und -absolventen in Theorie und Berufspraxis. In der Schweiz gilt das Modell als Erfolgsgeschichte, als Export­schlager, als USP. Im Ausland hat sich dies herum­ gesprochen. Vertreter vieler Länder, deren Ausbildungssysteme nicht so solide aufgebaut sind, reisen in die Schweiz und wollen mehr erfahren. Dass das kleine Land von einer sehr geringen Jugendarbeitslosigkeit betroffen ist, dass die Integration von Jugendlichen mit Migrations­ hintergrund im Vergleich sehr gut funktioniert, schreiben Experten nicht zuletzt der praxisorientierten Ausbildung zu. Denn hier haben nicht nur Akademikerinnen und Akademiker eine Perspektive auf Berufs­ erfolg. Und qualifizierte Arbeitskräfte sind gefragter denn je. Die duale Berufsbildung bereitet sie dank des durchläs­sigen Systems auf vielfältige Weiterbildungswege an Fachhochschulen vor.

NICHT MIT «EXPORTSCHLAGER» BRÜSTEN

einen Beitrag zu leisten und die Welt mit dem dualen Schweizer Bildungs­ system vertraut zu machen, wobei der Bund mit gewohnt schweizerischer Zurückhaltung Wert darauf legt, das Schweizer Modell nicht als das einzig richtige zu propagieren, sondern es der globalen Bildungselite als einen unter vielen Wegen zum Erfolg näherzubringen. Es entstand die Idee des Internationalen Berufsbildungskongresses, der insbesondere den Bildungsfachleuten sowie Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft als Austauschplattform dienen soll. >

«DIE BERUFSBILDUNG TRÄGT AUCH ZUR BEKÄMPFUNG DER JUGENDARBEITSLOSIGKEIT UND ZUR INTEGRATION VON AUSLÄNDERN BEI. DAMIT HAT SIE EINE HOHE GESELLSCHAFTSPOLITISCHE BEDEUTUNG UND IST ­INFOLGEDESSEN VON HOHER BEDEUTUNG FÜR DIE WIRTSCHAFT.» Valentin Vogt, Präsident Schweizerischer Arbeitgeberverband, VR-Präsident Burckhardt Compression, Winterthur

© Standortförderung Region Winterthur

Der Bund, konkret das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), sah sich in der Pflicht, im internationalen Umfeld

STAN D O RT- P O RT R AIT : :

Stefan Wolter, Direktor Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung (SKBF), erklärt am ersten Internationalen Berufsbildungskongress in Winterthur 2014, wie die Schweizer Wirtschaft vom dualen Bildungssystem profitiert.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

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Der Weltkonzern Sulzer richtete als erstes Industrieunternehmen der Schweiz eine betriebseigene Lehrlingsausbildung ein.

«BERUFSBILDUNGSINSTITUTIONEN VERHELFEN DEN LEUTEN ZU GUT BEZAHLTEN JOBS UND GEBEN IHNEN DAS RÜSTZEUG, DAS SIE BENÖTIGEN, UM IN DER VON IHNEN ANGEPEILTEN BERUFSLAUFBAHN ZU WACHSEN.»

© Sulzer Management Ltd.

© Sulzer Management Ltd.

: : STAN D O RT- P O RT R AIT

Jill Biden, Bildungsexpertin und Ehefrau von US-Vizepräsident Joe Biden, Referentin am ersten Internationalen ­Berufsbildungskongress 2014 in Winterthur

PIONIERGEIST IN WINTERTHUR Aus Sicht des Bundes eignet sich die Stadt Winterthur für die Austragung der Kongress-Reihe besonders, hat sie doch als ehemaliger Industrieund Werkplatz eine lange Berufsbildungstradition. Zu dieser Tradition – in Winterthur spricht man sogar von der DNA – beigetragen hat ein Unternehmen in besonderem Masse: Der für die Stadt in wirtschaftlicher, historischer, gesellschaftspolitischer und städtebaulicher Hinsicht so bedeutende Weltkonzern Sulzer war nicht nur Pionier in der Entwicklung von Hüftgelenken, Dieselmotoren oder Kompressoren – er war es auch in der Berufsbildung: 1870 führte die Firma als erstes Industrieunternehmen der Schweiz eine firmeneigene Berufsschule ein. Zunächst wurden Maschinenschlosser umfassend in Praxis und Theorie ausgebildet, später auch Giesser, Dreher, Modellschreiner und Zeichner. Zu diesem Schritt nach angelsächsischem und deutschem Vorbild hatte sich Sulzer insbesondere aus Mangel an qualifiziertem Nachwuchs entschlossen. Denn Fachkenntnisse zur Bedienung der stets kompli-

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zierter funktionierenden Maschinen wurden wichtiger. Auf eine gute Ausbildung setzte Sulzer bereits in den 1840er-Jahren. Der erste offizielle Lehrvertrag datiert vom 29. März 1853, wie die 2015 erschienene Sulzer-Chronik von Anna Bálint aufzeigt. Auch Unternehmen wie Rieter oder die Winterthur Versicherungen (heute Axa Winterthur) setzten früh auf die Berufsbildung und verhalfen Winterthur zum Status der Berufsbildungsstadt. In den Bereichen KV, Informatik und Mediamatik macht der Versicherungskonzern heute noch über 200 Lernende gleichzeitig für den Arbeitsmarkt fit. Zu erwähnen sind zudem Berufsbildungsinstitutionen mit grossem Renommée, etwa die Mechatronikschule oder das Ausbildungszentrum Winterthur,

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


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STAN D O RT- P O RT R AIT : :

und nicht zuletzt die ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften: Sie hält ein vielfältiges Weiterbildungsangebot auf Hochschulniveau für Lehrabsolventinnen und -absolventen mit Berufsmatur bereit und ist Ausdruck für ein heute sehr durchlässiges Ausbildungssystem. Dank dieser Komponenten verfügt die Region Winterthur heute über ein grosses Potenzial an qualifizierten Fachkräften.

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Winterthur erwartet im Juni Wirtschafts- und Bildungsexperten aus über 60 Nationen zum zweiten Internationalen Berufsbildungskongress.

BEWÄHRTE SYSTEME AUS ALLER WELT GEFRAGT

Aus dieser Beobachtung heraus, aber auch auf Wunsch vieler Teil­ nehmenden, zumindest Fragmente unseres Bildungssystems in ihren Ländern einzuführen, hat sich die Organisation für den zweiten Inter­ nationalen Berufsbildungskongress zum Ziel gesetzt, den Schwerpunkt auf die Übertragbarkeit einzelner Systemelemente zu legen. Dazu kommt neu ein sogenanntes Skills Village, wo die Lernenden >

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Impressionen aus dem ersten Berufsbildungskongress 2014: Bundesrat und Volkswirtschaftsminister Johann Schneider-­ Ammann (r.) tauscht sich mit Bildungsexperten aus aller Welt aus.

© Standortförderung Region Winterthur

Der nächste Kongress, der vom 20.-22. Juni 2016 wieder in Winter­ thur stattfindet, soll zum Austausch von Fachwissen und Erfahrungen in den verschiedenen weltweiten Ausbildungsstrategien anregen und dazu führen, dass sich die Nationen gemeinsam für die Berufsbildung starkmachen. Kongressprojektleiterin Anna Ostini von der Standortförderung Region Winterthur hat sich bereits sehr tief in die Materie eingearbeitet: «Die Erfahrung zeigt, dass Systeme nie eins zu eins auf andere Länder übertragen werden können. Dasselbe gilt auch für das Berufsbildungssystem», sagt sie. «So erfolgreich das Modell der dualen Berufsbildung in der Schweiz, in Deutschland und Österreich sein mag – dies bedeutet nicht, dass die uns bekannte Lehre in einem x-beliebigen Land funktioniert. Zu stark fallen da und dort kulturelle, politische und sozioökonomische Einflüsse ins Gewicht.»

Podiumsdiskussion mit Bildungsexperten und Wirtschaftsführern.

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT : : MEHR INFORMATIONEN:

ihr Können präsentieren. Ostini ist überzeugt, «dass es inspirierende Gespräche und einen spannenden Austausch geben wird. Und wer weiss – vielleicht ist es der Anfang neuer Kooperationen?»

Standortförderung Region Winterthur Im Hauptbahnhof Postfach 8401 Winterthur +41 (0) 52 267 67 97 office@standort-winterthur.ch

ERFOLGSVERSPRECHENDES ABKOMMEN Dieser Wunsch ist durchaus realistisch, kam es doch im Herbst 2014 zu vielversprechenden Gesprächen hinter den Kulissen des Kongresses in Winterthur: Damals legte das SBFI den Grundstein für Abkommen mit Lettland und den USA. Im vergangenen September dann unterzeichneten die USA und die Schweiz die Absichtserklärung für eine vertiefte Zusammenarbeit in der Berufsbildung. © Standortförderung Region Winterthur

: : WWW.STANDORT-WINTERTHUR.CH : : : : WWW.VPET-CONGRESS.CH : :

«GUTE UND INTENSIVE KOOPERATIONSFORMEN ZWISCHEN DEN AKTEUREN DES BILDUNGS- UND BESCHÄFTIGUNGSSYSTEMS SIND EIN ERFOLGSREZEPT STARKER BERUFSBILDUNGSSYSTEME.»

© Standortförderung Region Winterthur

Dr. Ursula Renold, Leiterin Forschungsbereich Bildungssysteme, KOF Konjunkturforschungsstelle ETH Zürich, Referentin am ­z weiten Internationalen Berufsbildungskongress in Winterthur

Impressionen aus der Erstausgabe des ­Berufsbildungskongresses: Lernende zeigen den Kongressteilnehmenden vor Ort ihre erworbenen Kompetenzen …

… und markieren Präsenz am Kongress, an ­welchem sich alles um die Berufsbildung dreht.

20 - 22 June 2016 in Winterthur, Switzerland www.vpet-congress.ch Founder

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : :

GLATTPARK

AUF DER ZÜRCHER LANDKARTE ZEIGTE SICH BIS VOR WENIGEN JAHREN EIN GROSSER WEISSER FLECK – DER OPFIKER STADTTEIL GLATTPARK AM NÖRDLICHEN STADTTAND VON ZÜRICH. DER GLATTPARK STELLT MIT EINER F­ LÄCHE VON RUND 670’000 M2 DIE GRÖSSTE SIEDLUNGSRESERVE DER STADT OPFIKON DAR. NACH VOLLENDUNG WERDEN HIER RUND 7 000 EINWOHNER LEBEN UND EBENSO VIELE MENSCHEN EINEN ARBEITSPLATZ FINDEN.

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as Gebiet bietet eine äussert hohe Standortqualität. Die Lage bietet mit ihrer verkehrstechnisch optimalen Anbindung und der Nähe zum Zentrum von Zürich sowie dem Flughafen grösstmögliche Flexibilität. Der Glattpark hat sich dank seiner hervorragenden städtebaulichen Konzeption und seiner Nutzungsvielfalt in den letzten Jahren zu einem der attraktivsten und dynamischsten Standorte im Grossraum Zürich entwickelt.

Marketingaktivitäten des Gebietsmarketings wurden interessierte Investoren und Entwickler zusammengeführt. Das sich daraus etablierte Verkaufsverfahren, welche sich schlussendlich sogar in den Kaufverträgen abbildete, gab den Verkäufern aber auch den Käufern eine grosse Sicherheit. Beide Parteien profitierten sehr von der Transparenz. Das Gebietsmarketing konnte meist aus erster Hand aufzeigen, auf welcher Parzelle was und in welcher Zeit geplant war.

KURZINTERVIEW MIT TINO MARGADANT, PRÄSIDENT GEBIETSMARKETING

Welche Vorteile bringt das Gebietsmarketing der Identität Glattpark? In der aktuellen, dritten Phase der Areal Entwicklung sind vorwiegend schon die Endinvestoren dem Gebietsmarketing beigetreten. Diese haben ein grosses Interesse, dass der Glattpark zu einem nachhaltigen Investment wird. Die Koordination der Bedürfnisse der Nutzer im Glattpark, dabei zählen neben den Wohn- und Büronutzer vor allem auch die Nutzer entlang der Erdgeschosse am Boulevard Lilienthal, ist für die nächsten zwei Jahre im Fokus des Gebietsmarketings. Es gilt ein ausgewogener Nutzungsmix unter den verschiedenen Grundeigentümer abzustimmen. Dies ist durch die zentrale Stellung und die Erfahrung des Gebietsmarketings gut möglich.

Warum haben sich rund 30 Grundeigentü­ mer seit 10 Jahren zu einem freiwilligen Gebietsmarketing zusammen geschlossen? Die Grundeigentümer haben während der Entwicklung in den letzten 20 Jahren realisiert, dass sie zusammen mehr Wert generieren können als alleine. Dabei ist im Speziellen das koordinierte Vorgehen in Bezug auf die Rechts­ sicherheit durch den Quartierplan in der ersten Phase der Entwicklung des ganzen Areals zentral. Was hält die heterogene Gemeinschaft zusammen? Das Gebietsmarketing hat durch professionelle Unterstützung das Vertrauen der Grundeigentümer gewonnen. Es wurde schnell klar, dass es nicht nur um die grossen Themen wie Ausnutzung, Dichte und (Neu-) Parzellierung geht, sondern dass auch die kleinen Themen wie Umgebungs- und Aufenthaltsqualität, Parkierung und Versorgung wichtig sind. Welche Vorteile bringt das Gebietsmarketing den einzelnen Grundei­ gentümern? In der zweiten Phase der Vermarktung der Grundstücke hat sich der Zusammenschluss als sehr fördernd und wertsteigernd erwiesen. Durch die

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: : WWW.GLOW.CH : : : : WWW.FLUGHAFENREGION.CH : : : : WWW.GLATTPARK.CH : : Nicht mehr wegzudenken – die Glatttalbahn verbindet den Glattpark mit der Stadt


: : STAN D O RT- P O RT R AIT Wright Place – The Right Place

PUNKTLANDUNG IM WRIGHT PLACE

DER GLATTPARK IST STADTGESPRÄCH. INNERHALB KURZER ZEIT HAT SICH DAS NEUE OPFIKER QUARTIER ZU EINEM LEBENDIGEN STADTTEIL GEWANDELT. ÜBERZEUGEND SPIELEN HIER STÄDTEBAULICHE WEITSICHT, IDEALE VERKEHRSANBINDUNG UND ARCHITEKTUR ZUSAMMEN. EINES DER ARCHITEKTONISCH ANSPRUCHSVOLLSTEN UND SPANNENDSTEN PROJEKTE IST DAS WRIGHT PLACE.

Welcome to the Wright Place: der richtige Ort um komfortabel zu leben und zu arbeiten.

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right Place, das zeugt von Pioniergeist, geht doch der Name auf die Flugpioniere Wilbur und Orville Wright zurück. Die Strassennamen - Boulevard Lilienthal, Lindbergh-Allee oder Wright Strasse - geben dem Stadtteil Glattpark seine Identität. Sie erinnern an die Historie der Fliegerei und den nahe gelegenen Flughafen.

cherung. Hinzu kommt, dass die Haltestelle der Tramlinien 10, 11 und 12, eine eigene Bushaltestelle und die 130 öffentlichen Parkplätze in der Tiefgarage das Wright Place zum Dreh- und Angelpunkt des Glattparks machen.

Statt anonymer Büroliegenschaften erlebt man im Glattpark ein facettenreiches Angebot und hohe Lebensqualität. Das Zusammenspiel von moderner Architektur und grosszügigen Grünflächen inspiriert. Hier entsteht ein eigenes Lebensgefühl. Mitten in diesem aufstrebenden Stadtteil, liegt das Wright Place, welches Arbeitende, Bewohner und Besucher zusammen bringt. Wright Place vereint Büro, Verkauf, Gastronomie und Wohnen unter einem Dach. Doch nicht nur die inneren Werte überzeugen: Die Fassade präsentiert sich markant und doch feingliedrig. Direkt am «Tor zum Glattpark» glänzt der Standort durch seine enorme Visibilität – perfekt für erfolgreiche Unternehmen. So haben die Detailhändler ­Migros und Denner sowie der grösste Schweizer Fitnesspark hier bereits eine neue Heimat gefunden. Selbiges gilt auch für die Mobiliar Versi-

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v.l.n.r. Lukas Vytisk Souffray, Senior Consultant Retail Services; Reto Gurtner, Consultant Tenant & Landlord Representation; Ines Silvestri, Leiterin Erstvermietung Wohnen Zürich; Simon Forster, Beratung Wohnen

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Business-Lunch oder Wocheneinkauf: Im Wright Place entdecken Sie den Alltag immer wieder neu.

FLÄCHEN MASSGESCHNEIDERT Insgesamt stehen noch rund ein Dutzend Büroflächen von 200 m² bis 1 320 m² zur Auswahl. Interessant für Mieter ist sicher die Tatsache, dass die Flächen auch im massgeschneiderten Vollausbau offeriert werden. Moderne Büros – wie im Wright Place – verfügen heute über Annehmlichkeiten wie Doppelboden, Lüftung sowie Kühlung und beeinflussen die Mitarbeiterzufriedenheit positiv. Ein besonderes Highlight sind die Terrassen und Balkone, die zu jeder Fläche gehören. Dies ist ein Komfort, über den die wenigsten Bürogebäude verfügen. Noch stehen rund 8 000 m² frei. Für Unternehmen auf der Suche nach dem Aussergewöhnlichen bietet sich hier die Chance, Teil eines wachsenden Stadtteils zu werden.

LÄDEN, DIE EINLADEN Auch die Retailangebote sind auf die individuellen Bedürfnisse und Budgets abgestimmt. So können die Mieter ihre Wunschfläche im Rohbau oder im ausgebauten Zustand beziehen. Die Ladenflächen bestechen allesamt durch grosse, komplett verglaste Schaufensterfronten.

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Büroflächen: nach Mass oder vollausgestattet «Plug & Play».

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Von den rund 2 500 m² Ladenf lächen im Erdgeschoss ist bereits ein Grossteil vermietet. Ein attraktiver Mietermix mit Anbietern wie Migros, Denner, Migros Fitnesspark, Post, m-way E-Zweiradhandel, TopPharm Apotheke, Erlebnisrestaurant Stars & Stripes, Kosmetikstudio Orchidqueen, ISP Küchen AG und eine chemische Reinigung bietet genug Lauf kundschaft für weitere spannende Ladenkonzepte. Es stellt sich nur noch die Frage, welche der vier verbleibenden Flächen am besten passt: 71 m², 238 m², 309 m² oder 454 m²? Bei Bedarf können diese Flächen auch in kleinere Mieteinheiten unterteilt werden.

Wohnen im Wright Place: Platz für überraschende Perspektiven.

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WOHNEN MIT AUSBLICK Die Vielfalt im Wright Place bietet etwas für jeden: 88 Wohnungen mit 2 ½ bis 5 ½ Zimmern, 5 Loftwohnungen, 53 verschiedene Grundrisstypen. Raumhohe Fenster sorgen für Licht und schaffen Durchblick. Der Innenausbau besticht durch hochwertige Materialien wie Böden aus geräuchertem Eichenparkett. Geschirrspülmaschine und Waschturm sind inklusive, Parkplätze in der Tiefgarage optional mietbar. Dachgärten, Terrassen, Balkone und Loggien schaffen – je nach Wohnungstyp – Aussenräume mit bis zu sagenhaften 74 m². Bei einigen Wohnungen laden gleich mehrere Aussenflächen zum Entspannen. Denn der Glattpark ist ein ruhiger Stadtteil – Durchgangsverkehr existiert nicht. Der grosse Innenhof ist gemeinsamer Erholungsort. Die meisten Wohnungen sind zum Innenhof ausgerichtet.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


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Viele Mieter haben hier bereits perfekte Bedingungen für ihre Ansprüche und ihr Budget gefunden. Welche Wohnungen noch zu haben sind, können Sie auf der Projekthompage www.wright-place.ch entnehmen.

FITNESS UND WELLNESS Der Opfikerpark mit See, Sandstrand und Wiesen ist die grüne Seele des Glattparks, Raum für Sport, Spass und Entspannung. Die breiten Promenaden zwischen den Häuserzeilen laden zum Flanieren. Für mehr Aktivität bietet der modernste Migros Fitnesspark auf über 3 500 m² das grösste Kursangebot der Region Zürich: über 250 Kurse, von Aqua Well über Bodytoning bis Zumba. Hier trainieren Fitnessfans nach aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen, mit einer riesigen Auswahl an Equipment. Alternativ gibt es exklusive Atmosphäre und Wellness-Erlebnis in der Bäderwelt und der Saunalandschaft. Oder im Private Spa für zwei bis vier Personen: mit Whirlpool, Sauna, Dampfbad und Erlebnisdusche. Anwohner, Mitarbeitende und Kunden schätzen die Dichte an Restaurants und Cafés im Quartier gleichermassen. Sollte ein Besucher über Nacht bleiben wollen, bietet sich eines der nahegelegenen Hotels. Das grösstenteils verkehrsfreie Stadtquartier mit seinen Grünzonen verspricht hohe Lebensqualität. Und wenn es mal weiter weg geht: Autobahnen in Richtung Flughafen /Schaff hausen, Bern /Basel und Winterthur / St. Gallen sind in weniger als 2 Minuten erreichbar, das Schienennetz ist gut angebunden. So ist der Rest der Welt immer in Reichweite.

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: : WWW.WRIGHT-PLACE.CH : : : : WWW.SPGINTERCITY.CH : : : : WWW.INTERCITY.CH : :

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT PORTIKON, GLATTPARK ZÜRICH AQUATIKON wird auf einem Gelände mit aussergewöhnlich hoher Standortqualität errichtet. Die Adresse in Glattpark ist dank ihrer verkehrstechnisch optimalen Anbindung und der Nähe zum Zentrum von Zürich sowie dem Flughafen bestens erreichbar. Glattpark hat sich dank seiner hervorragenden städtebaulichen Konzeption und seiner Nutzungsvielfalt in den letzten Jahren zu einem der attraktivsten und dynamischsten Standorte von Zürich entwickelt.

STARS AND STRIPES AMERICAN BAR, RESTAURANT, GLATTPARK

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ie mit Aluminiumelementen gestaltete Fassade der Büroimmobilie Portikon verleiht dem Gebäude eine elegante und klar strukturierte Gestalt. Portikon öffnet sich zur Thurgauerstrasse mit einer grosszügig angelegten Lobby. Der Empfangsbereich mündet in ein zentrales, lichtdurchf lutetes Atrium, das alle Stockwerke mit Licht versorgt. Im Erdgeschoss befinden sich die Besprechungs- und Konferenzräume des Hauptmieters. Für das leibliche Wohl sorgt ein Restaurant mit Atrium- und Aussenterrasse. Portikon ist ein nach Minergie-P®-Energiestandard flexibel und umweltfreundlich konzipiertes Gebäude, das nach neuesten elektrobiologischen Erkenntnissen errichtet wurde.

AQUATIKON, GLATTPARK ZÜRICH

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nspiriert durch die Erkenntnis von Thales von Milet, Das Prinzip aller Dinge ist Wasser; aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück, plant die HOCHTIEF Development Schweiz AG eine weitere Gewerbeimmobilie in Glattpark, Zürich-Opfikon. Das Projektkonzept steht ganz im Zeichen des Wassers, der Fluss Glatt hat den Standort über Jahrhunderte geprägt. Die 16’000 Quadratmeter grosse Büroimmobilie mit hauseigenem Restaurant greift das Thema von der Fassade bis hin zur Innenraumgestaltung auf. Hierbei kommt Wasser aber nicht nur als dekoratives Gestaltungselement zum Einsatz, sondern soll das «Herzstück» der Immobilie bilden. Die Massgaben eines Green Buildings sind die Grundlagen dieses unter nachhaltigen Gesichtspunkten angelegten Konzepts. Es ist uns ein per­sönliches Anliegen, Ihnen mit AQUATIKON ein Bürogebäude zur Verfügung zu stellen, welches ein inspirierendes und produktives Umfeld für Ihre tägliche Arbeit bietet.

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b Caesar Salad, Steaks, Burgers oder Pikantes aus dem Süden wie Jambalaya – das reichhaltige Speiseangebot im neuen Stars and Stripes bietet alles, was in den USA von Nord bis Süd beliebt ist. Stars and Stripes seit Jahren ein bekannter und bewährter Name an diversen Standorten in Sachen American Food. Das neue sich im Glattpark im Gebäude Wright Place befindende Lokal kann gut mit den öffentlichen Verkehr erreicht werden. Zudem stehen viele Parkplätze im Parkhaus der Migros zur Verfügung. Jeden Sonntag geniessen die Gäste vom reichhaltigen American Brunch Buffet Köstlichkeiten wie Pancakes, Gipfeli, Brownies, Spare Ribs, Chicken Wings, Mardi Gras Rice, Baked Potatos, würzig marinierten Braten, Salatbuffet, Rio Grande Chicken, gebratener Speck, Zopf, Vollkornbrot, Butter, Marmelade, Nutella, Honig, frische Früchte, Orangensaft, Grapefruitsaft, Milch, Ovomaltine, Schoggi, Kaffee, Müesli, Corn Flakes, Maplesirup, Aufschnitt, Käse, Spiegeleier, Rühreier, Schinken, Sausages, Chuckwagonbeans, Maiskolben, steamed Veggies, Jambalaya, Bratkartoffeln, Schoggimousse, Fruchtsalat, Cheesecake und vieles mehr …

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : : Ehrler Immobilen, Glattpark

IHR PARTNER FÜR WOHN­ EIGENTUM IN UND UM ZÜRICH!

IMMOBILIENKAUF UND VERKAUF IST VERTRAUENSSACHE! WER DEN «KAUF DES LEBENS» ANGEHT, SOLLTE UNBEDINGT MIT EINEM PROFI ZUSAMMENARBEITEN. DIE KOMPLEXITÄT DES IMMOBILIENGESCHÄFTS IST NICHT ZU UNTERSCHÄTZEN. ROGER EHRLER IST SPEZIALISIERT AUF DEN ERFOLGREICHEN VERKAUF VON IMMOBILIEN ALLER ART. gegenwärtig erzielbaren Marktpreis differieren. So benötigt Ehrler für einen Verkauf der Immobilie, bei welcher eine saubere Schätzung erstellt wurde, dauert es durchschnittlich 4 bis 8 Wochen, bis ein liquider Käufer gefunden wird. Man ist über das Marktgeschehen informiert und kennt vergleichbare Immobilien, insbesondere den tatsächlichen Preis, den diese erzielen können!

SIE MÖCHTEN VERKAUFEN? Zu aller erst schätzt Ehrler das Objekt, um sicherzustellen, dass die Immo­ bilie zu einem marktüblichen und fairen Preis angeboten wird. Für ­jedes angebotene Haus und jede Wohnung wird eine detailreiche und professionelle Dokumentation gestaltet, die interessierten Käufern weit mehr bietet als nur den Grundriss und Beschrieb eines Objekts. Somit wird sichergestellt, dass sich zu einer Besichtigung vor Ort nur wirklich interessierte Bewerber melden.

SIE WOLLEN VERMIETEN?

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hrler Immobilien GmbH wurde 2007 gegründet und ist spezialisiert auf den erfolgreichen Verkauf von Immobilien aller Art. Einerseits werden bestehende Liegenschaften angeboten, andererseits werden Neubauprojekte mitentwickelt und zum Verkauf angeboten. Die Stärken der Firma sind die langjährige Erfahrung im Immobilienwesen, das entsprechende Know-how auf Grund unzähliger verkaufter Immobilien, Einsatzbereitschaft, Diskretion und Sorgfalt bei der Abwicklung des ganzen Verkaufsauftrages. Firmen­ inhaber Roger Ehrler kümmert sich persönlich um die Kunden und ihre Immobilien. Über 15 Jahre Erfahrung in Konstruktion, Verkauf, Vermietung, Marketing, ­Finanzierung und vielem mehr garantieren Ihnen einen kompetenten und professionellen Verkaufsauftritt.

SUCHEN SIE EINEN KÄUFER FÜR IHRE IMMOBILIE? Ehrler Immobilien bietet den Service der Kaufpreisermittlung kostenlos! Diese Kauf­ preisermittlung bietet nicht nur eine ober­ f lächliche, marktorientierte Analyse, sondern bezieht sich auch auf die Bausubstanz und die statistischen Werte vorangegangener Verkäufe in der Region mit in die Berechnung ein. Dies liefert für den Verkauf gute Argumentationshilfen. Der sogenannte Verkehrswert der Immobilie kann erheblich vom

Für eine erfolgreiche Vermietung ist Erfahrung ein wesentlicher Schlüssel. Die Vermietung von Wohnungen und Häuser zählt ebenfalls zu den Dienstleistungen von Ehrler. Dieses Know-how kombiniert mit der Markt-Erfahrung gibt den Kunden Gewähr, bei der Festlegung der Mietzinse das Optimum zu erreichen und den Markt auf ideale Weise kostenminimiert zu bearbeiten.

SIE SUCHEN EINE VERWALTUNG FÜR IHRE LIEGENSCHAFT? Mietliegenschaften – Sie möchten eine Immobilie kurz- oder langfristig vermieten? Auch hier findet Ehrler den Wunschmieter, vereinbart Mietverträge, Übergaben und Abnahmen – unkompliziert und kompetent. Sie erreichen so das Ziel einer nachhaltigen Vollvermietung mit guten Mietern und klar formulierten Verträgen

3 GUTE GRÜNDE FÜR EINE ZUSAMMENARBEIT MIT EHRLER IMMOBILIEN: 1. ... Roger Ehrler kennt seinen Immobilienmarkt in und um Zürich wie seine Westentasche 2. ... Roger Ehrler ist Ihr direkter und alleiniger Ansprechpartner 3. ... Roger Ehrler‘s Immo-Erfolgsquote liegt bei über 95 Prozent Oberstes Ziel ist immer die Zufriedenheit aller Beteiligten ob Verkauf, Kauf oder Miete. Firmeninhaber, Roger Ehrler ist der direkte Ansprechpartner und begleitet die Kunden von A-Z auf dem Weg zum Kauf Ihres Lebens! : : WWW.EHRLER-IMMOBILIEN.CH : :

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT

info@toitoi.ch www.toitoi.ch

DAMIT DER GENUSS NICHT ENDET...

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STAN D O RT- P O RT R AIT : :

ZÜRCHER OBERLAND

DAS OBERLAND UMFASST DIE BEZIRKE USTER, HINWIL, PFÄFFIKON UND DAS MITTLERE TÖSSTAL IM BEZIRK WINTERTHUR. RUND UM GREIFEN- UND PFÄFFIKERSEE FINDEN SICH NOCH FLACHE UND LEICHT HÜGELIGE GEBIETE, OFT AUCH VON GESCHÜTZTEN MOORLANDSCHAFTEN UND DRUMLINEN GEPRÄGT. WEITER ÖSTLICH ERHEBEN SICH DIE BERGE DES OBERLANDS MIT BACHTEL, SCHNEBELHORN UND HÖRNLI. DAS OBERLAND GILT UNTER DEN EINWOHNERINNEN ALS DIE PERFEKTE WOHNREGION: NAHE GELEGEN ZU DEN STÄDTEN ZÜRICH UND WINTERTHUR UND SEHR GUT AN DAS NETZ DES ÖFFENTLICHEN VERKEHRS ANGESCHLOSSEN, IST DIE ERREICHBARKEIT AUSGEZEICHNET.

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fäffikon neben der einzigartigen Natur und der traumhaften Landschaft, runden zeitgemässe Arbeitsplätze, vielfältige Einkaufsmöglichkeiten und ein reichhaltiges Bildungsangebot das attraktive Profil für Pfäffikon als Ort ab. Eingebettet in eine attraktive Landschaft liegt der Bezirkshauptort an verkehrsgünstiger Lage im Zürcher Oberland.

Uster ist ein beliebter Wohnort. Dies zeigt die ständig wachsende Bevölkerung. Die zentrale Lage der Stadt Uster inmitten einer vielfältigen, herrlichen Landschaft wird sehr geschätzt. Die Landschaft ist in vier unterschiedliche Bereiche gegliedert. Da ist der Greifensee mit seinen weitgehend unverbauten natürlichen Ufern, die anschliessende Ebene von Riedikon bis Niederuster, dann die einzigartige Hügellandschaft (Drumlins) und zuletzt die Anhöhe von Freudwil-Wermatswil, die das Glattal gegen die Talmulde des Pfäffikersees abgrenzt. Uster als drittgrösste Stadt des Kantons hat auch im Kulturbereich und Sport viel zu bieten. All die vielen Ausstellungen, Konzerte und Veranstaltungen im qtopia, Musikcontainer oder im Stadthofsaal bereichern das kulturelle Leben von Uster enorm. Die Sportinfrastrukturen wie z.B. Hallenbad, Dorfbad, Strandbad Niederuster, Sportanlagen Buchholz usw. halten fit und dienen den rund 250 Vereinen unserer Stadt für ihre vielfältigen Aktivitäten. Nebst den öffentlichen Schulen verfügt Uster über eine Reihe weiterer Bildungsinstitutionen wie z.B. das Bildungszentrum, die Kunst- und Sportschule, die Schloss-Schule oder die Japanische Schule. Uster ist auch Standort einer Kantonsschule: Das derzeit genutzte Provisorium soll ab 2018 von einem Neubau abgelöst werden. Auch zu erwähnen sind die Studienangebote in Zürich (Universität und ETH) wie auch die Zürcher Hochschule Winterthur. Auch Einkaufen lässt es sich gut in Uster. Die vielen Gewerbebetriebe, Detaillisten und Einkaufzentren lassen keine Wünsche offen. Mit der S-Bahn und den drei Autobahnanschlüssen verfügt Uster über schnelle Anschlüsse und kurze Wege nach Zürich und zum Flughafen Zürich. Wetzikon ist als Regionalzentrum eine dynamische Wirtschaftsstadt im Zürcher Oberland. Die Vielzahl von Klein- und Mittelbetrieben, die zentrale und verkehrsgünstige Lage (Nähe zu Deutschland und Österreich) sowie die hohe Lebensqualität der Region haben sich als krisensicherer Stabilitätsfaktor erwiesen. Nahezu die Hälfte der Unternehmen

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

sind in Industrie, verarbeitendem Gewerbe, Handel und Unterhalt tätig. Aufgrund seiner Lage ist Wetzikon auch Sitz einer Reihe von national und international bedeutenden Unternehmen.

: : 7. KMU FORUM ZÜRCHER OBERLAND – DER UNTERNEHMER- UND GEWERBLER-TREFFPUNKT Freitag, 2. September 2016, 10.00 Uhr Die jährlich stattfindende Veranstaltung legt seinen Schwerpunkt auf den qualitativen Ausbau der regionalen Netzwerkplattform für Begegnung, Wissens- und Erfahrungsaustausch. Ausserdem sollen durch die Thematisierung aktueller Entwicklungen und Probleme im Bereich der Unternehmerwelt neue Impulse vermittelt werden. Die Plattform eignet sich ausgezeichnet, sich mit anderen Unternehmern auszutauschen, Kontakte zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen. : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : :

WWW.USTER.CH : : WWW.WETZIKON.CH : : WWW.WIRTSCHAFTSFOERDERUNG-USTER.CH : : WWW.GEWERBEVERBANDUSTER.CH : : WWW.KMUFORUM-ZO.CH : : WWW.ZUERIOBERLAND-WIRTSCHAFT.CH : : WWW.IVV.CH : : WWW.WF-WETZIKON.CH : : WWW.BGV-HINWIL.CH : : WWW.BGV-PFAEFFIKON.CH : : WWW.KMUFORUM-ZO.CH : : WWW.WFU.CH : : WWW.BAERETSWIL.CH : : WWW.BAUMA.CH : : WWW.BUBIKON.CH : : WWW.FEHRALTORF.CH : : WWW.GOSSAU-ZH.CH : : WWW.GRUENINGEN.CH : : WWW.HINWIL.CH : : WWW.HITTNAU.CH : : WWW.ILLNAU-EFFRETIKON.CH : : WWW.PFAEFFIKON.CH : : WWW.RUSSIKON.CH : : WWW.SEEGRAEBEN.CH : : WWW.TURBENTHAL.CH : :

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WWW.DERGESCHAEFTSFUEHRER.CH

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STAN D O RT- P O RT R AIT : : «Mammas Best», Uster

HAUSGEMACHTE GERICHTE EINFACH BESTELLEN

LIEBEVOLLE HERGESTELLTE GERICHTE, MÜTTER, DIE DIESE KOCHEN UND ZWEI DYNAMISCHE JUNGUNTERNEHMER: MARCO FLÜCK UND PHILIPP MERKT BELIEFERN IN UND UM ZÜRICH FIRMEN MIT AUSSERGEWÖHNLICHEN, INDIVIDUELL HERGESTELLTEN MENUS. Fixabnahmen, ohne administrativen Aufwand. Menues die nicht gegessen werden, nimmt Mammas Best wieder zurück, so findet der Mitarbeiter alle zwei Tage frische Mahlzeiten vor. 30 Gerichte sind es total pro Saison. 15 Vegetarier-Gerichte, 5 Veganer-­ Menus, 5 Spezialgerichte für Allergiker, viele gesunde, vitaminreiche Malzeiten. Der Preis pro Menu beträgt zwischen 7 und 16 Franken. ­Bezahlt werden kann direkt vor Ort in die «Mammas Best» Kasse. Ohne administrativen Aufwand. Die Menus, die niemand will, nimmt Flück ohne abzurechnen wieder mit. «Oft kommt dies allerdings nicht vor. Unsere Menus kommen sehr gut an, einige nehmen sogar zwei oder drei Malzeiten, ein oder zwei Menus für am Abend», sagt Flück. Wachsend ist auch das Interesse. «Inzwischen hat sich herumgesprochen, wie gut die Malzeiten sind und wie einfach das Aufbereiten. Selbst grössere Firmen haben Interesse an einer Zusammenarbeit. Mittlerweile ­b edienen wir diverse Spitex Standorte und sogar die Stadtpolizei ist Kunde», sagt Marco Flück stolz. Und erinnert sich schmunzelnd an den Anfang zurück. Damals arbeitete Flück als Schreiner in einem Zürcher Industriequartier: «Da gab es zwar eine Imbissbude um die Ecke, aber irgendwann hatte ich genug von Pommes, Würstchen oder Hamburger. Meine Mutter bot mir an, da sie ganz in der Nähe wohnte, dass ich doch ab und zu bei ihr über Mittag etwas essen könne.»

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ie Firma «Mammas Best» trifft den Nerv der Zeit. Sie setzt auf Mahlzeiten, wie sie Mütter herstellen. Frisch. Köstlich. Mit viel Liebe, Herzblut und Können und in kleinen Portionen gemacht. Zum einfachen Genuss – im Freien, im Büro oder im Pausenraum. Und garantiert gesund: „Alle unsere Salate, Suppen und Menus werden immer frisch und ohne jegliche Zusatzstoffe gekocht und eignen sich für bewusste Esser“, bestätigt dann auch Marco Flück, Mitinhaber des Unternehmens. Selbst Allergiker, Vegetarier und Veganer kommen bei «Mammas Best» voll auf ihre Kosten: «Unsere Mamis sind – da sie selber betroffen oder bewusste Vegetarierinnen oder Veganer sind – auf besondere Menus spezialisiert.»

Marco Flück und sein Kurier-Team liefern den Firmen die Gerichte frisch gekocht direkt in den Kühlschrank. Bereit für den Mikrowellenherd. Den Kühlschrank dazu liefert das Unternehmen auch gleich mit. Die Dienstleistung ist für Firmen kostenlos, ohne Depot, ohne

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Marco Flück genoss dies. «Man merkt dem Essen eben extrem an, wie es zubereitet wird: Ob mit frischen Kräutern und in kleinen Mengen oder mit Fertigsaucen in Grosstöpfen», sagt Flück. Als ihn ein Kollege ansprach, er solle doch seine Mutter fragen, ob sie für ihn über Mittag auch kochen könne, war für ihn klar: Kochende Mütter – hausgemachte Menüs – und ein guter Service – direkt in den Firmenkühlschrank – «draus lässt sich doch ein Geschäft aufbauen.» Inzwischen hat er einen passenden Partner, einen Firmennamen und kochbegeisterte Mütter gefunden, ein Lieferungsservice aufgebaut und die ersten Hürden genommen. «Denn: Alle unsere Mütter mussten zuerst sorgfältig ausgesucht, ihre Malzeiten getestet und von uns und dem Lebensmittelinspektorat überprüft werden.» Einmal jährlich besucht das Kantonale Labor Zürich die 7 Mitarbeiterinnen von «Mammas Best», überprüft alle Zutaten, die Küche und die Arbeitsmethoden. «Die Hygienevorschriften sind sehr hoch», sagt Marco Flück. «Nicht nur vom Kantonalen Labor, sondern auch von uns.» Und auch sonst ist Flück wählerisch. «Ich bin als Esser sehr anspruchsvoll und wir wählen unsere kochenden Mütter sehr sorgfältig aus.» Der Name «Mammas Best» stehe ja schliesslich für gesundes feines Essen. : : WWW.MAMMASBEST.CH : :

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Überlebt jeden Musikgeschmack. Ausserordentlich langlebig und einzigartig innovativ: Die NEUEN Schulthess-Spirit-Waschmaschinen und -Wäschetrockner setzen bedeutende Massstäbe beim Waschen und Trocknen: • 3D-Waschen • 3D-Powerclean, Bügelfinish, Quickwash, Pollenclean und viele weitere Spezialprogramme • Äusserst einfache Bedienung Entwickelt und produziert im Zürcher Oberland, erhältlich beim Fachhändler oder auf www.schulthess.ch.

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Mehr erleben: #WaescheleineDesLebens

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STAN D O RT- P O RT R AIT : : RESTAURANT UND BAR NEUE SPINNEREI, AATHAL-SEEGRÄBEN

zartes Gemüse, Teigwaren oder ein saftiges Stück Fleisch – jeder Wunsch findet das passende Angebot oft mit Zutaten direkt aus der Region. Dazu geniesst man spannende Weine oder eines der frischen Biere. An der trendigen Bar und Lounge mit 100 Plätzen wählt man zum Beispiel aus einer breiten Palette von frischen Schweizer Bieren direkt vom Fass. Ein umfangreiches Angebot an Flaschenbier-Spezialitäten aus dem In- und Ausland runden das Angebot ab. Die Barkeeper mixen auch erfrischende Cocktails oder servieren ein Glas Wein bester Qualität. Ein lauschiger Garten mit 200 Sitzplätzen im grosszügigen Hof hinter dem Gebäude lässt die Hektik der Strasse durch das Aathal vollends vergessen. Das leichte Rauschen des «Millionenbachs» und das satte Grün des Waldes und der zwei alten Birken im Hof inszenieren hier Natur pur.

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eues Leben ist erwacht in den Räumen der ehemaligen Baumwollspinnerei Aathal. Wie die Patrons der Familie Streiff ihr Spinnerei-Unternehmen immer mit höchstem Qualitätsanspruch und viel Persönlichkeit führten, geben auch die neuen Gastgeber maximalen Einsatz für Wohlbefinden im Restaurant, im Garten oder an der Bar. Im Restaurant mit 150 Sitzplätzen wird ein kreatives Angebot an frisch gekochten Speisen serviert. Ein kleiner Snack, ein marktfrischer Salat,

Der neue Parkplatz mit 300 Plätzen und die S-Bahnstation Aathal direkt hinter dem Gebäude garantieren einfachstes Erreichen des Restaurants. Täglich geöffnet. Um 11.00 Uhr serviert man den ersten aromatischen Kaffee, bis um 23.30 Uhr das letzte Bier angezapft wird. Am Freitag und Samstag ist die Bar gar bis um 02.00 Uhr geöffnet.

: : WWW.NEUE-SPINNEREI.CH : :

OUTDOOR – WIEDER ERSTAUNLICH NEU!

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eit bald 30 Jahren schafft es das Reise- und Treckinggeschäft AVENTURA TRAVELSHOP in Uster, revolutionäre Neuigkeiten für das Draussen-­S ein zu bieten! Dabei ist das Grundrezept ­einmal mehr: «die Einfachheit der Natur selbst». Nach Tipis, Schlittenhunden und Kamelen, den Merino-Wolle-Bekleidungen und Voll-Lederschuhen kommen jetzt erstaunlich körperschonende, federleichte und revolutionäre Wanderausrüstungen ins Zentrum des Geschehens. Geschmeidige Barfuss- und Zehenschuhe lösen schwere, harte Wan-

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derschuhe ab und die neuesten Rucksäcke lassen 25 Kilogramm auf dem Rücken «verschwinden», sodass sogar Rückengeschädigte wieder frei tragen können! «Wir wollten nie grösser, sondern immer besser werden», meint Inhaber Heinz Berchtold. Das geballte Angebot im Laden ist bereits ein Abenteuer und hier wird alles mit Herzblut verkauft, denn: Tausende Wanderer tragen Falsches am Rücken und zu Hartes am Fuss. Wurde unsere Erde doch in Fellschuhen und ohne Wanderwege erobert, so benötigt man heute einen Gebirgsschuh bis zur Wanderkneipe – das ist ein Witz und mehr als ein Schlag in den Körper! Wer in diesem aussergewöhnlichen Travel-Shop die Barfuss-Schuhe empfunden hat und erfährt dass Fuss-, Rücken-, Knie- und viele andere Beschwerden auf hören, gerät in eine ganz neue, geschmeidige (Gefühlserlebnis-) Welt. Das gleiche gilt auch für das schwerelose Rücken-Gepäck. Und das ist nur der Anfang. Der Laden ist gespickt mit erstaunlicher Qualität und Kreativität, was für das Leben draussen und auf Reisen Sinn macht … : : WWW.AVENTURA-TRAVEL.CH : :

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT

Die Produktion in Wolfhausen bietet einige Vorteile: ausgewiesene Fachkräfte, die gute Arbeitsmoral, keine Streiks, der Gesamtarbeitsvertrag und aus Personalsicht die guten Arbeitsbedingungen.

Schulthess Maschinen AG

INNOVATIONSKRAFT, QUALITÄT UND VERANTWORTUNG

DIE VERNETZUNG VON HAUSHALTSGERÄTEN WIRD IN EINIGEN JAHREN STANDARD SEIN. SCHULTHESS ARBEITET AN LÖSUNGEN, DIE SICH NACH DEN BEDÜRFNISSEN DER KONSUMENTINNEN UND KONSUMENTEN RICHTEN UND VERNÜNFTIG SIND. SEIT MEHR ALS 170 JAHREN BIETET SCHULTHESS MODERNSTE TECHNOLOGIEN IN HOCHWERTIGER QUALITÄT AN. AUF BASIS DIESER ERFAHRUNG ENTSTEHEN STETS VON NEUEM WELTNEUHEITEN UND ZUKUNFTSWEISENDE INNOVATIONEN.

von Urs Huebscher

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015 feierte Schulthess Maschinen AG sein 170jähriges bestehen. Als Highlight lancierte das Unternehmen die neue Gerätegeneration Spirit. In deren Entwicklung hatte Schulthess rund dreieinhalb Jahre Entwicklungszeit und einen zweistelligen Millionenbetrag investiert. Die neuen Spirit-Geräte haben Handel und Endverbraucher gleichermassen überrascht; sie warteten mit Neuheiten wie 3D-Waschen, übersichtliche Programmgruppen, zahlreiche praktische Zusatzfunktionen, sehr kurze Waschzeiten und die noch einfachere Bedienung in Front- oder Top-Ausführung auf. Die neuen ­Maschinen beweisen, dass Schulthess in Sachen Know-how, Technik und Innovationsgeist die Nase vorn hat. Modernste Technologien und die eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Wolf hausen ­garantieren Schweizer Qualität bei der Fertigung und Montage. «Dank dem Produktionsstandort Schweiz sichert sich Schulthess eine hohe Flexibilität bei der Produktion, qualifizierte Fachkräfte und äusserst kurze Transportwege», betont Thomas Marder, CEO von Schulthess,

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nicht ohne Stolz. Nach der Neulancierung konnte aufgrund der grossen Nachfrage die Produktion ausgebaut und die Arbeitskräfte um 10 Prozent aufgestockt werden.

HÖCHSTE AUSZEICHNUNG MIT RED DOT AWARD Waschmaschinen und Wäschetrockner sind heute Teil des Wohnraums. Deshalb repräsentiert das elegante, geradlinige, formschöne Design der neuen Schulthess-Spirit-Waschmaschinen und -Wäschetrockner auch von aussen, was in ihnen steckt: ausgeklügelte Technik und überzeugende Innovationen. Die neue Gerätelinie wurde mit grossem Erfolg lanciert, Fachhändler und Endkunden reagierten gleichermassen begeistert auf die Neuheiten aus dem Hause Schulthess. Diesen Erfolg krönte die ­Ehrung der internationalen Fachjury, die jährlich den Red Dot Award verleiht. 41 unabhängige Jurorinnen und Juroren beurteilten individuell verschiedene Kriterien wie Innovationsgrad, Ergonomie, Produkt­ silhouette, symbolischer und emotionaler Wert, Qualitätsbewusstsein und Ökologie eines Produkts. Sie zeichneten die neuen Schulthess-­ Spirit-Waschmaschinen und -Wäschetrockner mit dem begehrten Red

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : : Dot Award «Best of the Best» im Bereich Product-Design in der Kategorie Haushalt aus.

NEUHEITEN, DIE ­Ü BERZEUGEN Zu den wichtigsten Neuerungen der lancierten Spirit-Gerätegeneration gehören die Weltneuheit 3D-Waschen – waschen in einer neuen D ­ imension: Die Wäsche wird nicht nur wie bisher von oben nach u ­ nten und von rechts nach links, sondern zusätzlich von vorne nach hinten bewegt. Ausserdem sorgen die verfeinerte Trommellochung und die speziell angeordneten Mitnehmer für ein ­exzellentes Waschresultat in kürzester Zeit. Das Smart-Control-Farbdisplay sorgt für noch einfachere Bedienung mit logischer Benutzerführung. Mit einem einzigen Tastendruck sind verschiedene Spezialfunktionen und Programmgruppen anwählbar. Das kapazitive Smart-Control-­ Bedienungsfeld ist absolut wasserdicht und schmutzresistent. Und: Ob man die Spirit wie bis anhin von vorne oder neu von oben bedienen möchte, ist individuell wählbar.

PRODUKTIONSSTEIGERUNG DANK GROSSER NACHFRAGE Die neuen Spirit-Waschmaschinen und -Wäschetrockner wurden bereits an verschiedenen Messen dem interessierten Publikum präsentiert. «Das Interesse an der neuen Schulthess-Spirit war enorm», freut sich Thomas Marder. Durchwegs positive Kundenfeedbacks seien der beste Beweis ­d afür, dass Schulthess die richtigen Trends aufgespürt und umgesetzt habe, so Marder. Ein willkommener Nebeneffekt: Nach der Neulancierung konnte aufgrund der grossen Nachfrage die Produktion ausgebaut und die Arbeitskräfte um 10 Prozent aufgestockt werden.

SWISS MADE ALS VERSPRECHEN Swiss Made verpflichtet, dessen ist sich Schulthess bewusst. Was als Argument dient, um sich von der Konkurrenz abzuheben, ist auch ein Versprechen. Schulthess Maschinen AG setzt konsequent auf Lang­ lebigkeit, Robustheit und Qualität. Auch da, wo man sie nicht sieht. So sind zum Beispiel die Laugenbehälter von Schulthess-Waschmaschinen aus hochwertigem Chromstahl und nicht bloss aus Plastik. Auch nach dem Kauf sind Schulthess-Kundinnen und -Kunden auf der sicheren Seite: Das Schulthess-Servicenetz ist sehr dicht und im professionellen Bereich rund um die Uhr erreichbar. : : WWW.SCHULTHESS.CH : : : : WWW.VIEL-EINFACHER.CH : :

Die Waschmaschine Spirit 530 und der Wäschetrockner Spirit 630 sind mit der Weltneuheit Front- oder Top-Bedienung erhältlich und sorgen für E ­ rgonomie beim Waschen und Trocknen.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

: : 5 FRAGEN AN THOMAS MARDER, CEO SCHULTHESS MASCHINEN AG: Im Jahre 1904 stellte Schulthess das erste Waschgerät her, 1951 produzierten Sie den ersten Haushaltswaschautomaten Europas. Danach folgten die Spirit-­Grossmaschinen für den Gewerbebereich und Haushaltmaschinen fürs Eigenheim und Gemeinschaftswaschküchen. Welche besonderen Anforderungen müssen gewerbliche und industrielle Waschmaschinen erfüllen? Als einer der führenden Wäschereimaschinen-Anbieter in der Schweiz kennen wir die hohen Anforderungen, denen die Geräte täglich unter härtesten Bedingungen gerecht werden müssen: grosse Wäschevolumen, hohe Auslastung, 24-Stunden-Betrieb, strenge Hygiene- und Desinfektionsvorgaben und absolute Prozesssicherheit sind für Gewerbe- und Industriebetriebe unabdingbar. Neben der hohen Waschqualität sparen Schulthess-WMI-Geräte ausserdem im Vergleich zu den Vorgängermodellen bis zu 40 Prozent Wasser und 20 Prozent Strom. Die industriellen Waschmaschinen Ihrer WMI-Serie verfügen erstmalig über eine USB-Schnittstelle. Welche Möglichkeiten eröffnen sich Hotels, Restaurants, Spitälern etc. mit den neuen Maschinen? Die USB-Schnittstelle, die es nur bei Schulthess-Maschinen gibt, beschleunigt den Waschalltag im professionellen Bereich: Die Waschprogramme können per USB-Stick geladen werden. Damit werden Software- und Programm-Updates sowie individuelle Waschprogramme schnell und mühelos auf die Maschine übertragen. So lässt sich die Programmierung unkompliziert vom Büro aus erledigen, und der Tagesablauf in der Wäscherei wird nicht zu lange gestört. Immer häufiger ist vom Smart Home die Rede. Wie lassen sich die neuen Maschinen der Spirit-Linie im Eigenheim vernetzen? Und welche Entwicklungen erwarten Sie in diesem Bereich in den kommenden Jahren? Die Vernetzung von Haushaltsgeräten wird in einigen Jahren Standard sein. Wir arbeiten an Lösungen, die sich nach den Bedürfnissen der Konsumentinnen und Konsumenten richten und vernünftig sind. Welche Rolle spielen bei Neuentwicklungen über die Technik hinaus Themen wie Design oder Farbe? Die Zeiten, als Waschmaschinen und Trockner nur im Keller standen, sind definitiv vorbei. Die Geräte haben Einzug im Wohnbereich gehalten, deshalb spielt das Design natürlich eine entsprechend grosse Rolle. Sie haben mit harter Konkurrenz zu kämpfen. Wie ­differenzieren Sie sich über Swiss made hinaus? Swiss made ist natürlich ein wichtiges Argument für Schulthess. Wir setzen konsequent auf Langlebigkeit, Robustheit und Qualität – auch da, wo man sie nicht sieht. So sind zum Beispiel die Laugenbehälter von Schulthess-Waschmaschinen aus hochwertigem Chromstahl und nicht bloss aus Plastik. Unsere Waschmaschinen gehören zudem zu den schnellsten, sind äusserst einfach und ergonomisch zu bedienen und schonen Textilien und die Umwelt.

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STAN D O RT- P O RT R AIT : :

«DAS IST TRAURIG!»

«Date a Rentner»

SARAH HILTEBRAND, DIE SCHWESTER VON TV-KÖCHIN META, HAT MIT «DATE A RENTNER» EINE ONLINE-­ PLATTFORM FÜR MENSCHEN ÜBER 55 JAHRE GESCHAFFEN.

S

ie ist erfolgreiche Werberin und hat schon mit «Rent a Rentner» ein Herz für ältere Menschen bewiesen. Nun folgt der zweite Streich von Sara Hiltebrand: Gemeinsam mit ihren Partnern Reto Dürrenberger und Peter Hiltebrand möchte sie dafür ­sorgen, dass ältere Menschen ihren Lebensabend nicht alleine verbringen müssen.

Gibt es Berührungspunkte zwischen «Rent a Rentner» und «Date a Rentner»? Ja, die gibt es. In der Werbung beispielsweise arbeiten wir mit den ­bekannten Symbolen «alte Säcke» und «alte Schachteln». Künftig werden wir zudem vermehrt Events, Anlässe, Reisen oder andere Dinge gemeinsam unter einem Dach realisieren.

«Geschäftsführer:» Frau Hiltebrand, wie sind Sie auf «Date a Rent­ ner» gekommen? Sarah Hiltebrand: Wir haben dank unserer Plattform www.rentarentner.ch bemerkt, dass viel zu viele Männer und Frauen über 55 Jahre alleine sind. Das ist traurig! Man soll den Lebensabend nicht alleine verbringen. Es muss ja nicht immer die grosse Liebe sein. Vielfach suchen ältere Menschen einfach nur Gleichgesinnte. Wir vermitteln gemeinsame Freizeitaktivitäten, wie zum Beispiel zusammen wandern, eine Reise machen oder auch nur mal einen Kaffee trinken.

Wie erleben Sie die heutigen Rentner? Die heutigen Menschen über 55 Jahre verdienen das Wort «Rentner» gar nicht mehr. Noch vor 20 Jahren war man mit 60 oder 65 Jahren alt und bereitete sich langsam auf den Tod vor. Heute sind Menschen in diesem Alter unglaublich agil, frisch, voller Ideen und motiviert, noch vieles in ihrem Leben tun zu wollen.

Was unterscheidet «Date a Rentner» von anderen Portalen? Wir bieten eine ehrliche, faire Schweizer Plattform an, die keine Abofallen stellt. Da werden weder Mitgliedschaften automatisch verlängert noch Geldbeträge von der Kreditkarte abgezogen. Mein Vater hatte entsprechende schlechte Erfahrungen gemacht, als er vor Jahren auf einer Dating-­ Plattform seine heutige Partnerin kennengelernt hat. Auch wurden ihm ständig Frauen aus dem Ausland vorgeschlagen. Wir sind eine Schweizer Plattform.

Wird diese Zielgruppe aus Ihrer Sicht in der Werbung genügend wahrgenommen? Leider nein. Angesichts der Tatsache, dass bald jeder Vierte in der Schweiz Rentner oder Rentnerin sein wird, ist es unglaublich, dass die ältere ­Generation immer noch zu wenig in die Marketing- und Werbeanstrengungen berücksichtigt wird.

Wie viel kostet es denn, eine «alte Schachtel» oder einen «alten Sack» zu finden? Vom Kostenmodell halten wir es so wie unsere Mitbewerber. Nur bieten wir mehr Leistungen an, wie zum Beispiel Kontaktanzeigen, Foren, Chats oder auch ein Date-Roulette. Ab 19 Franken pro Monat ist man beim Abschluss einer Jahresmitgliedschaft dabei. Momentan haben wir noch Aktionswochen, da kostet es nur ab 12 Franken monatlich.

Wir wissen, dass die Auswahl gross ist. Für Ihr Vertrauen danken wir.

ASSOFIDE SA - IMMOBILIEN AGENTUR

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

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: : ST YLE N E WS COLUMBIA CONSPIRACY TITANIUM OUTDRY Dieser leichte und schnelle Schuh wurde speziell für Menschen entworfen, die einen bequemen und verlässlichen Schuh für Ihre Aktivitäten im Freien brauchen. Optimale Passform und beste Technologie. Premium-Gummimischung für ­unnachlässigen Schutz bei aussergewöhnlicher Haltbarkeit. Komfort-Einlegesohle, Fluid-Frame-Technologie und leichtem Aufbau und wird so mit allem fertig, was ihm vor die Füsse kommt – Kilo­ meter für Kilometer, Saison für Saison. Und ja, er hält trocken: dank der marktführenden wasserdichten OutDry-Technologie.

AEROWATCH – RENAISSANCE 7 TIME ZONES Neben der Ortszeit signalisiert sie die Zeit in nicht weniger als sechs verschiedenen Weltstädten gleichzeitig. Diese hauseigene Entwicklung ist ein unverzichtbares Arbeits­ instrument für alle Frauen und Männer, die häufig mit der ganzen Welt in Verbindung stehen. Auf einen Blick und dank der 24-Stunden-Anzeige sehen sie, welche Stadt gerade aufwacht, welche einschläft und welche arbeitet.

ARMIN STROM – TOURBILLON SKELETON EARTH Dank der umfassenden Öffnung des Kalibers ATC11-S wird die Struktur der Tourbillon Skeleton Earth schön sichtbar. Ausgestattet ist die Exklusivität aus der Manufaktur weiter mit einer Tourbillonhemmung. Auch deren Kom­ponenten sind skelettiert. Ein techni­s ches Kunststück angesichts der Gangreserve von 10 Tagen. Aber auch ein gewaltiges Schauspiel im grossen 43.40 mm grossen Gehäuse.

DIAMANTEN-ZAHNPASTA BRINGT MUNDKOSMETIK AUF EIN NEUES LUXUS -LEVEL Manchmal ist nur das Edelste gut genug: Die neue swiss smile Zahnpasta diamond glow punktet mit dem härtesten aller Materialien, dem Diamanten. Ausserdem mit natürlichen Inhaltsstoffen zur optimalen Reinigung, eleganter weisser Tube sowie einem betörend frischen und anhaltenden Geschmack. diamond glow erfüllt höchste Zahnreinigungsansprüche. Ideal für KundInnen, die das Einzigartige suchen und Zahnpflege-Luxus auf ein neues Level bringen wollen. Ab sofort erhältlich in erlesenen Apotheken und Drogerien, Parfümerien und exklusiven Warenhäusern (Jelmoli, Globusetc.) sowie in renommierten Zahnarztpraxen und im Webshop.

LUXURIÖSE, MASSGEFERTIGTE UHRENARMBÄNDER

HUBLOT – BIG BANG UNICO SAPPHIRE Nach einigen absolut schwarzen und opaken Uhrenserien gibt Hublot radikal Gegensteuer und setzt auf absolute Transparenz. Lünette, Gehäuse, Boden, ­Gläser: die gesamte Verkleidung der Big Bang Unico Sapphire ist integral aus dem härtesten Material, das die Uhrmacherei kennt, aus Saphir.

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May Twenty spezialisiert sich auf massgefertigte Leder – und Stoffarmbänder für Luxus-Armbanduhren im Sekundärmarkt (Ersatzbeschaffung). Einzigartig in der Schweiz ist die Auswahl von Ledersorten, Farben, ­Formen und Dicken. Armbänder von den klassischsten Ausführungen bis hin zu den technischeren Exemplaren mit Einsätzen an. Zur maximalen Zufriedenstellung der Kunden sind alle Armbänder nur individuell angepasst erhältlich. Die Armbänder sind über eine Auswahl traditioneller Händler sowie online (www.maytwenty.com) erhältlich.

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/angebote

Wir nehmen an den folgenden Immobilienmessen teil: SVIT Immobilien-Messe in Zürich

8. - 10. April 2016, Kongresshaus Zürich

Zürcherstrasse 124 Postfach 322 8406 Winterthur Telefon 052 / 235 80 00

Eigenheimmesse Schweiz in Zürich

8. - 11. Sept. 2016, Messe Zürich, Halle 6

Stand Januar 2016

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: : ST YLE N E WS DIE METHOD REVOLUTION Das sind Eric und Adam, auf Mission für die saubere Sache. Mit vereinten Superkräften haben die beiden die Welt des Reinemachens revolutioniert. Alles begann vor über 10 Jahren in einer sehr schmutzigen WG in San Francisco. Die damaligen Mitbewohner hatten die Nase voll von chemisch riechenden, aggressiven Reinigungsmitteln, die man lieber im Putzschrank verstecken will. Gemeinsam entwickelten sie die Idee: stylische und nachhaltige Produkte, die himmlisch gut duften und höllisch gut sauber machen! Die beiden Freunde gründeten die Firma method und stellten mit ihren Reinigungsprodukten und Handseifen den Markt in den USA völlig auf den Kopf – und jetzt auch bei uns! Adam, das grüne Herz von method, ist Umweltwissenschaftler und wirkte bereits in den neunziger Jahren beim Kyoto-­ Protokoll mit. Als Chef-Greenskeeper weiss er, wie man kraftvolle Produkte ohne «schmutzige» Substanzen herstellt. Die Handseifen von method reinigen die Hände mit geballter Pflanzenkraft und duften dabei blumig nach Lavendel, fruchtig wie eine Pink Grapefruit oder frisch wie eine Meeresbrise. Einen ganzen Kopf kleiner, aber oho ist Eric – der Designund Marketing-Guru von method. Er bringt Farbe, Design und Witz zusammen und sorgt so für stylische Handseifen, die einfach unverschämt gut aussehen. Aussen hui, innen oh yeah! Eric und Adam sind sich sicher: «Everybody needs soap. It’s a dirty world out there.» Im Fachhandel.

TROCKENSHAMPOOS «BLUSH», «WILD» UND «TROPICAL» Batiste macht Schluss mit bad hair days: Die ­neuartige und innovative Trockenshampoo-­ Generation lässt keinerlei Spuren zurück und kann ganz ohne Wasser angewandt werden. Ob gegen fettiges Haar, aufgrund von wenig Zeit oder einfach nur zum Styling – Batiste lässt die Haarpracht voluminös erstrahlen. Die Batiste Trockenshampoo’ sind unschlagbar und hinterlassen keinerlei Rückstände. Bei Manor, Douglas, Müller und im Online-Shop.

PEAK PERFORMANCE

BEARD DESIGNER VON BABYLISS

Für Läufer hält die SS 16 Running Kollektion von Peak Performance einige überarbeitete Favouriten wie die beliebte Focal Jacket und Lavvu Tights bereit. Neu ist die gut sichtbare Demon Tights für spät abendliche Läufe. Die Linie besticht in dezenten Farben mit Akzenten in Neon. Alle Teile der Running Kollektion können mit den Linien Black Light und Outdoor ideal kombiniert werden. Running Tights Speziell für späte Abendläufe konzipiert, wartet die Demon Running Tights für sie und ihn für mehr Sicherheit mit sehr gut sichtbaren, reflektierenden Prints auf Oberschenkeln und Waden auf. Aus dem gleichen Material wie die Lavvu Running Tights, leistet die Hose beste Performance, hält Feuchtigkeit ab und trocknet schnell.

YOUTH REFRESH – JÜNGERE UND STRAFFERE HAUT

Der Bart ist das Markenzeichen des Mannes. Er unterstützt die Persönlichkeit des Bartträgers und hat einen grossen Einfluss auf den Gesichtsausdruck und das gesamte Erscheinungsbild. Ob Dreitagebart, Vollbart oder Schnurrbart – es gibt unzählige Möglichkeiten für Männer, ihren Bart zu stylen. Der Beard Designer von BaByliss ist der ideale Begleiter für stilbewusste Männer. Im Fachhandel.

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Die neue Schweizer Kosmetikmarke Natureskin verbindet Luxus mit Natur. In ihrer ersten hergestellten Gesichts­ creme sind neben dem nährstoffreichen Elixir Marvel ­Remedy aus Aloe vera und Kokosnuss eine Vielzahl an rein pf lanzlichen, wertvollen Inhaltsstoffen verarbeitet. So ­pflegen und befeuchten Sheabutter, Mandel- und Leinöl die Gesichtshaut, aber auch Ginkgo biloba, Traubenblatt ­Extrakt und Rosmarin unterstützen die Wirkung und wirken antioxidativ. Online oder im Fachhandel.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


ST YLE : : Gynial

«WISSENSCHAFTLICHE KOMMUNI­ KATION DARF BUNT SEIN» DIE ÖSTERREICHISCHE MARKE GYNIAL SETZT SICH IN DER SCHWEIZ FÜR VERHÜTUNG MIT VERANTWORTUNG UND FRAUENGESUNDHEIT EIN. WARUM FÜR GYNIAL TABUS GANZ KLAR TABU SIND. Wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab? Das beginnt bereits beim Namen, der ja sehr untypisch für die Pharma­ industrie ist, aber ganz simpel das aussagt wofür wir stehen: geniale Frauenprodukte für geniale Frauen! Dieser unkonventionelle Zugang zieht sich stark durch unsere gesamte Kommunikation, nicht nur mit Frauen, sondern auch mit Gynäkologinnen und Gynäkologen. Ihr Auftritt ist sehr frisch und jung. Wen wollen Sie ansprechen? Frauen jeden Alters. Ich bin der Meinung, dass seriöse und wissenschaftliche Kommunikation auch ruhig bunt und ansprechend sein darf, wir wollen ja dass unsere Inhalte gelesen und verstanden werden, dazu arbeiten wir gerne mit möglichst einfachen Informationsgrafiken. Auf dem Verhütungsmarkt herrschen vielen Mythen. Womit räumen Sie auf? Hormonfreie Verhütung mit Kupfer ist unsere Leidenschaft, da wir überzeugt sind, dass es gute Alternativen zur hormonellen Verhütung gibt und diese Methoden einfach zu wenig bekannt sind. Leider exis­ tieren gerade hier viele Mythen und Missverständnisse, die wir versuchen aus der Welt zu schaffen. Heute gibt es moderne Kupferverhütungsmethoden, die auch für junge Frauen geeignet sind, die noch kein Kind geboren haben, wie z.B. den Kupferball.

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INTERVIEW MIT DANIELA SCHARDINGER, GESCHÄFTSFÜHRERIN von Urs Huebscher

Geschäftsführer:» Frau Schardinger, neu gibt es Gynial auch in der Schweiz. Warum dieser Schritt? Daniela Schardinger: Die Schweiz ist für uns aufgrund der Ähnlichkeit des Marktes und Nähe zu Österreich, der erste logische Schritt in eine internationale Zukunft. Den Schweizer Markt, mit seinen hohen Anforderungen, können wir dank unserer Fokussierung auf qualitativ hochwertige und innovative Lösungen im Bereich Frauengesundheit und Gynäkologie sehr gut bedienen. Wir halten uns dabei schon lange – auch in Österreich – an die Empfehlungen der Swissmedic, da die Schweiz als pharmazeutischer Schlüssel­markt sehr wissenschaftlich orientiert ist. Wie lautet die Mission von Gynial? Unsere Mission lautet «Verhütung mit Verantwortung». Uns geht es dabei vor allem um den verantwortungsvollen Umgang mit Themen wie Familienplanung, ungewollte Schwangerschaft und Sexualität – die adäquate Aufklärung steht dabei im Vordergrund. Tabus sind für uns klar Tabu! Deshalb informieren wir offen und ehrlich, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Das erste Produkt, das Sie einführen, ist der Kupferball. Können Sie kurz erläutern was ihn ausmacht? Der Kupferball ist eine Schwangerschaftsverhütungsmethode, die ganz ohne Hormone auskommt und für 5 Jahre wirksam ist. Er besteht aus einem flexiblen Faden auf den 17 Kupferperlen aufgefädelt sind. Kaum ist er durch das Einführungsröhrchen in die Gebärmutter gerutscht, erinnert er sich an seine dreidimensionale Vergangenheit und nimmt wieder seine rundliche Form an. Diese spezielle Formgedächtnis­legie­ rung wird in der Medizin schon seit langem für Implantate wie z.B. Stents verwendet. Der Kupferball wird von der Gynäkologin oder dem Gynäkologen in die Gebärmutterhöhle eingelegt. Das Sortiment von Gynial ist in Österreich bereits grösser als in der Schweiz. Sind hierzulande auch noch Erweiterungen geplant? Wir planen auch in der Schweiz ein ähnliches Portfolio wie in Österreich aufzubauen, wo sich alles zu 100 Prozent um die Frauengesundheit dreht. Abgesehen von der Verhütung sind uns vor allem Themen wie Sexualität und Intimgesundheit besonders wichtig, um Frauen dabei zu helfen, ihre Weiblichkeit in vollen Zügen geniessen zu können.

: : WWW.GYNIAL.CH : :

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: : ST YLE N E WS NAVYBOOT

FOSSIL

Weiss wie Sand und tiefstes Seemannsblau auf erstklassigen Materialien wie Kalbsleder. Eine Herrenkollektion, die Lust auf Meer macht. Über Jahre hinweg dient die Marine schon als Inspirationsquelle für den Traditionsschuh aus dem Hause Navyboot: Der Navyboot Original. Ein Herrenschuh der durch seinen besonders hohen Tragekomfort, seine unvergleichbare Leichtigkeit und eine perfekte Passform, zeigt, was man(n) braucht. Maritimes Flair präsentiert auch der beliebte Car Shoe in den Farben red und navy. Das Schuhmodell Derby überzeugt durch sein schlichtes, weisses Design und bietet eine Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten.

Eine frische Brise weht zu uns herüber und kündigt einen Neu­ anfang an. Blumen beginnen zu blühen und üppige Felder werden wieder grün. In der eleganten Kombination aus weissem Leder mit frechen Akzenten von Zypressengrün wird die wahre Essenz des Frühlings der neuen Fossil Cypress Breeze dargestellt. Der moderne Marmorakzent verleiht der frühlingshaften Wärme einen Hauch von Frische und fühlt sich kühl auf der Haut an.

CERJO

: : WWW.NAVYBOOT.COM : :

BULLFROG Bullfrog präsentiert sein erstes Parfüm und drei neue Produkte für die Bartpf lege und die Rasur. Das Parfüm «SECRET POTION N° 1» riecht sensationell und ist inspiriert von der «Speakeasy Ära» der 20iger Jahre. Dazu gibt’s neue Must-Haves für den schnieken Bart: Multifunktionales Bartöl, Peelingpaste sowie Rasiercreme. WOMO hingegen trumpft mit den wohlriechenden Duschgels Black Tobacco und Black Oud auf. Erhältlich im Bullfrog Modern Electric Barber & Womostore in der Niederdorf Strasse 18, Zürich.

Mit der neuen «Sauvage Collection» sorgt die Schweizer Marke für den perfekten Auftritt. Mit schwungvollen Rahmen, Animal Prints, Verläufen und einer Prise Retrocharm sind die neusten cerjo-Shades das Highlight jedes Sommeroutfits. Der optimale Schutz für die Augen ist natürlich auch garantiert. Die Modelle sind in verschiedenen Warenhäusern und Fachmärkten in der ganzen Schweiz erhältlich.

Z ZEGNA Ein Gefühl der schwerelosen Freiheit wird durch die moderne Ästhetik der neuen Z Zegna Mann Kollektion verkörpert, wie sie in der Vitalität der Stadt stattfindet, während sich mit einem Gefühl der Bewegung Neugier aus der Masse zu unterscheiden.

FOSSIL Der Pilot 54 von Fossil ist ebenso stabil ­gebaut wie der Stahl, aus dem er geschmiedet wurde. Weitere Zutaten: Mut, Charakterstärke und eine Funktionstüchtigkeit, die keine Kompromisse kennt. Sein Design spricht eine klare und unkomplizierte Sprache.

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BAUME & MERCIER Eine Uhr im Miniaturformat, die eine Verbindung zu unseren Liebsten herstellt. Eine wundervolle Begleiterin für grossartige Momente und schöne Stunden. Farbenfroh und feminin macht die Petite Promesse von Baume & Mercier alles mit. Sie beweist Stil, Esprit und Lebensfreude. Die Uhr verkörpert den Inbegriff des Chics und modernes Lebensgefühl für charakterstarke Frauen von heute.


ST YLE : :

VIU SCHAFFT DIE BRILLENREVOLUTION MIT DEM ZIEL, DEN BRILLENMARKT ZU REVOLUTIONIEREN, WURDE DAS SCHWEIZER BRILLENLABEL VIU VOR DREI JAHREN VON EINEM FÜNFKÖPFIGEN TEAM GEGRÜNDET. MITTLERWEILE GIBT ES BEREITS ZWÖLF VIU LÄDEN DAVON SECHS IN DER SCHWEIZ.

A

uch der Verkauf stieg rasant. Hat VIU im Jahr 2014 noch 7 000 Brillen verkauft, waren es im letzten Jahr bereits mehr als 20’000. CEO Kilian Wagner und Kreativdirektor Fabrice Aeberhard sind mit der Entwicklung sehr zufrieden. «Wir haben uns in einem hart umkämpften Markt sehr klar positionieren können. Das Wichtigste für uns ist aber die Zufriedenheit der Kunden – dies ist der Schlüssel zum Erfolg», resümiert Wagner. Und ergänzt: «Jeder zweite Kauf erfolgt aufgrund einer Empfehlung von Freunden – ein besseres Gütesiegel gibt es nicht.»

SCHWEIZER DESIGN UND PRÄZISES HANDWERK ZU UNSCHLAGBAREN PREISEN Zwei der Erfolgsfaktoren von VIU sind das herausragende Design und die hochwertige Fertigung der Brillen. Sämtliche VIU-Modelle werden von Kreativdirektor Fabrice Aeberhard in Zürich entworfen. Die Fertigung erfolgt in den italienischen Dolomiten. «Ein Traditionsbetrieb, der sich auf unabhängige Kleinlabels spezialisiert hat, fertigt jede VIU Brille in rund 80 Schritten von Hand», erklärt Aeberhard. Danach erfolge die Ausstattung mit Schweizer Qualitätsgläsern von Optiswiss. Das Resultat sind hochwertige Korrektur- und Sonnenbrillen aus nachhaltiger Produktion und zu günstigen Preisen. Die Korrekturbrille gibt es schon ab 195 Franken. Diese Preise seien möglich, da VIU selbst entwerfe und selber auch die Produkte vertreibe, sagt Designchef Aeberhard. «Die Kosten des Zwischenhandels fallen weg.»

OMNI- CHANNEL: OFFLINE UND ONLINE KANÄLE VERSCHMELZEN Anfangs setzte VIU fast ausschliesslich auf den Online Handel. Mit einem Try-At-Home-Konzept, wie man es von Online-Modestores kennt. Es stellte sich aber heraus, dass der Brillenmarkt nicht wie die

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Modebranche funktioniert. «Es besteht bei Brillen ein klares Bedürfnis nach persönlicher Beratung», erläutert CEO Kilian Wagner. So passte man das Geschäftsmodell an. Heute ist es hybrid und verbindet Online mit Offline. «Wir schicken den Kunden zwar nach wie vor gratis vier Modelle zur Anprobe nach Hause, lassen sie aber auch in den Flag­ shipstores in Zürich, Luzern, Basel, Bern, St. Gallen, Berlin, Hamburg, Frankfurt und München mit beratender Hilfe testen. Der Kunde darf selber probieren, kann sich aber auch Rat holen.» Dieses «Do-it-yourself» Shoppingerlebnis mit Beratung findet besseren Anklang als die reine Online-Lösung.

: : INFORMATIONEN Gründer Die HSG Absolventen Kilian Wagner und Peter Kaeser, die Designer Fabrice Aeberhard und Christian Paul Kägi, sowie der Zürcher Optiker Dominik Müller Käser gründeten im Jahr 2013 das Label VIU - Kägi überliess kürzlich Aeberhard die alleinige Rolle als Designer. Idee Die VIU Ventures AG bietet Sonnen- und Korrekturbrillen ohne Zwischenhändler an. Investoren Der Gründungskapital belief sich auf einen tiefen sechsstelligen Betrag. Investoren sind das Gründerteam sowie Bekannte und zwei Kapitalgeber.

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: : ST YLE N E WS BAUME & MERCIER Die Capeland Shelby® Cobra Kollektion bringt die Hartnäckigkeit zum Ausdruck, die es für die Verwirklichung seiner Träume braucht. Sie verkörpert das Selbstbewusstsein und die Ausdauer eines Rennstalls auf dem Höhepunkt seiner Karriere, kombiniert mit dem schlichten Design und der Präzision, dank derer Baume & Mercier seit über einhundert Jahren so geschätzt wird. Mit ihren drei asymmetrischen Zählern erinnert die Vorderseite der Uhr auf den ersten Blick an das legendäre Armaturenbrett der Cobra. Das tiefschwarze Zifferblatt mit Zeigern in Form des Lenkrads unterstreicht diese Hommage ebenso wie die beiden gleichfarbigen Querstreifen. Abgerundet wird die Komposition vom Sekundenzeiger des Chronographen mit dem Logo der Cobra, dem Symbol für unermüdliches Streben nach Geschwindigkeit.

EDDINE BELAID: TRADITIONAL ZÜRICH

PEAK PERFORMANCE

Genaue Massarbeit, innovative Technologien und stylishes Design – die neue Golf-Kollektion von Peak Performance ist den Bedürfnissen der Golfer gerecht! Eine grosse Auswahl an Midlayern, Hosen und Polos ausgestattet mit den neuesten Technologien und Materialien macht die Modelle zum idealen Begleiter über den Golfplatz. Die komplette Kollektion bietet besten Komfort und Schutz bei jeglichen Bedingungen.

MULTIFUNKTIONSGRILL GRIDDLER PRO VON CUISINART

Bereits als junger Friseur in Berlin kreierte Eddine Belaid Shampoos und Haarkuren für seine Kunden. Nun bringt der Zürcher Coiffeur und ­Masterbarbier seine ersten professionellen Bartpflegeprodukte für den stilbewussten Mann auf den Markt. Mit jahrelanger Erfahrung, altem Wissen und aus den edelsten, natürlichen Rohstoffen ist eine feine, kleine Pflegelinie entstanden, die dem Gentleman von heute alles bietet, was er für Rasur, Bart und Haut braucht. Mit seinem Unternehmen ehrt Eddine Belaid auch seine grösste Inspiration: Jene Stadt nämlich, die seit Jahrhunderten Maler, Dichter und andere Künstler anzieht. Der Name TRADITIONAL ZÜRICH verpflichtet sich den Werten Tradition, Eleganz und Nachhaltigkeit. Die regionale Produktion wird von Eddine Belaid persönlich überwacht. Die Forming Creme versorgt die Gesichtshaut und den Bart mit nährender Feuchtigkeit. Mit der Creme kann man seinen Bart natürlich stylen und abstehende Haare anlegen. Die Beard Luxury Treatment and Forming Cream wirkt entzündungshemmend und pflegt Haut und Barthaar, ohne diese zu beschweren. Durch den hohen Anteil an natürlichen Ölen wird Ihr Bart geschmeidiger. Dezente Duftnoten runden das einzigartige Produkt elegant ab.

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Der Tischgrill von Cuisinart mit zwei Grillflächen ist ein wahrer Tausendsassa. Egal ob aus Gemüse, Fisch, Fleisch oder Käse: Das Multifunktionsgerät zaubert leckere und knackige Gerichte. Die Macher liessen sich von Streetfood inspirieren und kreierten einen Tischgrill, bei dem man beliebte Strassengerichte auch zu Hause machen kann. Dank der innovativen Booster-Funktion erreicht der Grill für zwei Minuten sogar eine Temperatur von 270 Grad — perfekt um dem Fleisch eine kräftige Kruste zu verpassen. Wenn man den Grill aufklappt, entsteht eine besonders grosse Grillfläche. Zwei Platten sind geriffelt, eine dritte ist glatt. Letztere eignet sich besonders zum Anbraten von sensiblem Grillgut wie Jakobsmuscheln sowie Süssspeisen. Die Grillplatten sind bewusst nicht um­ drehbar, damit die Hitze direkt einwirkt und wesentlich besser und ­umfassender verteilt wird. Im Fachhandel.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


ST YLE : : Venus Concept

«NON-INVASIVE UND SCHMERZFREIE BEHANDLUNGEN SIND DIE ZUKUNFT»

VENUS CONCEPT SETZT AUF NICHT OPERATIVE BEHANDLUNGSGERÄTE IM BEAUTY-BEREICH. JETZT WILL DIE KANADISCHE FIRMA AUCH DIE SCHWEIZ EROBERN. CEO DOMENIC SERAFINO ERKLÄRT, WAS DIE BEDÜRFNISSE IN DER BRANCHE SIND UND WIE IHRE ZUKUNFT AUSSIEHT.

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INTERVIEW MIT DOMENIC SERAFINO, CEO von Urs Huebscher

Geschäftsführer:» Nach Frankreich und anderen europäischen Ländern erobern Sie nun auch die Schweiz. Warum dieser Schritt? Domenic Serafino: Wir verfolgen generell eine globale Expansions-Strategie, um den Wiedererkennungswert unserer Marke zu stärken. Wir sind die am schnellsten wachsende Firma im Bereich von medizinisch-ästhetischen Geräten. Wir wollen Ärzten und Beauty-Centern Zugang zu sicherer, bewährter und beständiger Technologie ermöglichen. Bereits sind wir in über 60 Ländern weltweit vertreten. Welche Erfahrungen haben Sie bis jetzt mit dem Schweizer oder dem europäischen Markt gemacht? In der Schweiz haben wir ja erst gerade angefangen. Die Wirtschaftslage hat alle Märkte vor neue Herausforderungen gestellt. Ärzte tun sich noch immer schwer damit, Technologien für ihre Kliniken einzukaufen. Mit unseren hervorragenden Konditionen und unserem Business-­ Modell kommen wir da wie gerufen, denke ich. Wie genau sieht Ihre Strategie aus? Die Technologie macht rasante Fortschritte, dass es für alle Beteiligten in der Branche enorm schwierig geworden ist. Es galt also ein Business-­ Modell zu entwicklen, das dieser Schnelligkeit entgegenwirkt bzw. standhält. So haben wir das Vorabverkaufsverfahren entwickelt, eine branchenweite Neuheit, das den Ärzten und Ärztinnen Zugang zu den neusten Technologien ermöglicht, ohne dabei im Voraus finanzielle Belastungen zu haben. Im Gegenzug fordert das auch uns als Firma, in diesem Bereich Verantwortung zu übernehmen, insbesondere in Bezug auf den klinischen sowie medizinischen Support. Was ist Ihre zentrale Mission? Im Fokus steht ganz klar der Erfolg der Patienten. Viel zu lange wurden teure Technologien auf dem Markt verkauft, die eine geringe Wirkung

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

hatten. Das hat grosse finanzielle Löcher in die Praxen von Ärzten etc. gerissen. Dem wollen wir langfristig entgegenwirken. Zudem ist Venus Concept im Marketing-Bereich sehr aktiv, was für unsere Kunden, die Ärzte, ein grosser Vorteil ist. Mit dieser Kombination aus starkem klinischen und medizinischen Support, gleichzeitig aber auch vielen Marketing-­ Aktvitäten, werden wir schnell zum Branchen-Leader werden. Was macht Ihr Konzept für die Kundschaft attraktiv? Das Gute an unserem Konzept ist, dass wir den Markt effizient erweitern. Man ist nicht mehr nur auf die Dermatologie und plastische Chirurgie eingeschränkt. Wir konnten der Industrie beweisen, dass unsere einfach handhabbaren, sicheren und klinisch effektiven Geräte in einem attraktiven Preis-Leistungssystem sehr vorteilhaft und als gute Ergänzung im Bereich von ästhetischen Behandlungen angeboten werden können. Zudem sind alle Behandlungen komplett schmerzfrei und angehem. Welchen Patienten-Feedbacks gibt es denn bisher? Die absolute Mehrheit ist sehr zufrieden mit Venus Concept. Jährlich werden weltweit rund 3 Millionen Behandlungen mit unseren Geräten durchgeführt. Wir haben beinahe keine Reklamationen und die Resultate sind verblüffend. Welche Behandlungen sind besonders beliebt? Alle Problemzonen und Körperregionen können mit Venus Concept ­behandelt werden. Besonders beliebt erweisen sich aber Behandlungen im Gesichtsbereich: Falten reduzieren, die Hautoberfläche verbessern, die Haut straffen etc. – all das scheint mit Venus Concept besonders gut zu funktionieren und ist daher sehr gefragt. Wie lange dauert eine Behandlung? Wir empfehlen immer 6-8 Behandlungen jeweils einmal wöchentlich, bis man erste wirkliche Resultate und Erfolge sehen kann. Ihr Image ist sehr bedacht auf Lifestyle. Bewährt sich das? Absolut! Unser Ziel ist es, schmerzfreie und non-invasive Behandlungs­ alternativen anzubieten. Unsere Patienten wollen natürlich aussehen und keine «Ausfallzeiten» auf sich nehmen müssen. Nicht operative Behandlungen sind deshalb generell sehr gefragt, wodurch Patienten ihren Alltag ganz normal weiterleben können, ohne Einschränkungen. Venus Concept ist genau dafür die perfekte Lösung.

: : WWW.VENUSCONCEPT.COM : :

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: : LIVING N E WS DESIGN, DAS ALLES IN DEN SCHATTEN STELLT: OMBRELLONI VON WB FORM

CARO MODERATO– SCHLANKER ARBEITSTISCH UND PLATZ FÜR KREATIVES SCHAFFEN

Das archetypische Design der ­Ombrelloni (it.: Sonnenschirme) zeichnet sich durch einen klaren, natürlichen Stil aus, zu dem auch das warmweiße Segeltuch und das robuste Holzgestell beitragen. Der Originalentwurf stammt aus dem Jahr 1925, schnell wurden die Ombrelloni zum festen Bestandteil italienischer Märkte und Restaurants. Heute wird der Klassiker exklusiv von wb form vertrieben und noch immer in Italien produziert. In sechs verschiedenen Größen und Ausführungen erhältlich, zählt er seit jeher zu den beliebtesten Schattenspendern im Sommer. Alle Schirme sind mit einem Seilzug versehen, was das Öffnen und Schließen gerade bei den großen Versionen ­erleichtert. Der helle Bezugsstoff von Ombrelloni verkörpert Sommerlaune: Er schützt vor Hitze und Sonneneinstrahlung, ohne das Sonnenlicht vollkommen abzuschirmen. Das hohe Gestell aus Massivholz unterstreicht die natürliche, warme Optik des Segels. Dank seiner Höhe bis zu 2.90 m lässt der Schirm zudem Luft für frische Briesen. Ombrellonis einfacher, reduzierter Stil macht ihn zu einem passenden Outdoor-Möbel in jeder Sommer-Location – sein Design fügt sich unprätentiös in jede Umgebung ein, vom kleinen Balkon über große Gärten bis zu Hotelterrassen oder ganzen Strandpromenaden. www.wbform.com

Schlank und elegant – der puristische Arbeitstisch «Moderato» aus der CARO-Kollektion von WOGG ist eine raffinierte Lösung für das moderne Homeoffice oder wohnliche Büro. Das von Christophe Marchand entworfene Möbel passt in jede noch so kleine Nische und macht Platz für kreatives Schaffen mitten in der Wohnung. Unabhängig von der Tätigkeit zu Hause am Arbeitstisch: Das moderne Homeoffice soll persönlicher und wohnlicher sein als ein Büro, ein Ort, an dem man kreativ ist, Dinge tut, die man liebt und seine Talente und Leidenschaften auslebt. Um einen solch wichtigen Ort ansprechend einzurichten, ist eine intelligente Lösung gefragt. «Moderato» ist ein Möbel von technischer Raffinesse sowie eine elegante Lösung speziell für engere Platzverhältnisse. Die verschiedenen Stauräume sind mehr als Ablageflächen, sie sind zugleich Gestaltungselement. Das filigrane Untergestell trägt zu seiner Leichtigkeit bei und unterstützt die Form. Verschieden farbige Boxen können präzise in die Nischen eingesetzt werden. So lassen sich Schreibzeug, Papier und Kleinigkeiten wegräumen und schnell wiederfinden. Mit Geduld und höchster Präzision werden die unverkennbaren Wogg Möbel von qualifizierten Mitarbeitern entwickelt, gefertigt und zusammengebaut. Mit technischer Raffinesse, höchster Funktionalität und zeitlosem Design bereichert der «Moderato Arbeitstisch» aus der CARO-Kollektion von WOGG jeden Wohnbereich, ­jedes Home Office und Büro. www.wogg.ch

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LIVING : :

Steigender Raumkonsum

WIE VIEL PLATZ BRAUCHT EIN MENSCH, UM GLÜCKLICH ZU SEIN?

RAUM BEDEUTET LEBEN – RAUM PRÄGT UND BEEINFLUSST STETIG UNSER DASEIN. UNSERE ANSPRÜCHE STEIGEN, DIES NICHT NUR IM PRIVATLEBEN, SONDERN AUCH BEZÜGLICH DES ARBEITSRAUMS UND DES ÖFFENTLICHEN RAUMS.

von Claudia Aepli, Leiterin Marketing und Kommunikation Priora AG

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ie viel Raum benötigen wir, um glücklich zu sein? Immer mehr. Der beanspruchte Raum ist in den ­letzten 30 Jahren in der Schweiz pro Einwohner von durchschnittlich 36 Quadratmetern auf rund 45  Qua­dratmeter angestiegen.

Der wachsende Konsum von Lebensraum ist das Ergebnis unseres (immer noch) zunehmenden Wohlstands. Wir verdienen mehr, bekommen weniger und später Nachwuchs – und haben mehr Geld für Freizeit und «schöneres Wohnen». Auch die Veränderung der Wohnformen beansprucht zusätzlichen Raum. Viele Paare verfügen über zwei Wohnungen, auch Patchworkfamilien besitzen häufig zwei Wohninfrastrukturen. Ältere Menschen leben dank neuer Pflegemethoden und der höheren Lebenserwartung länger in ihren eigenen vier Wänden. Und Gutverdiener können eine Zweitwohnung als Weekend- oder Feriendomizil ihr Eigen nennen. Dies ist aber nicht überall der Fall. Je grösser die Städte werden, desto knapper und teurer wird der Wohnraum. Vergleichen wir Zürich mit einer grossen Metropole unserer Welt, so leben zum Beispiel die Menschen in Tokio auf weniger als 15 Quadratmetern. Der Reiskocher auf dem Tatami-­Fussboden neben dem Fernseher, die Audioanlage auf der Mini-­ Küchenanrichte, die Wäsche zum Trocknen an der Lampe und stapelweise Kartons mit Kleidern und Habseligkeiten. Mit Gemütlichkeit, Design oder Stil hat das Wohnen in dieser Grossstadt nichts zu tun.

sich die Berliner Architekten ausdenken: Lauben, Wochenendhäuser – alles, was kleiner ist als ein Einfamilienhaus. «Je intellektueller der Hintergrund des Bauherrn, desto einfacher will er bauen», sagte Schönert. Gibt es denn hierzulande genügend Argumente, sich im Platz einzu­ schränken? Vieles, womit wir uns umgeben, wird kleiner. Die grossen Röhrenfernsehgeräte haben wir längst durch Flachbildschirme ersetzt, welche wir an die Wand hängen, der unhandliche Computer hat Platz für den Laptop gemacht, unser Natel oder iPod ersetzt die grosse Stereoanlage – und die Bücherregale sind aus unseren Wohnungen verschwunden, seit es die E-Books gibt. Auch psychologisch betrachtet, konzentriert sich der Mensch in unseren Breitengraden wieder mehr auf das Wesentliche. Effizienz und Fokussierung sind Schlagwörter unserer Zeit. Ist weniger wirklich mehr in Bezug auf unseren Wohnraum? Was mich betrifft, macht genügend (was ja im Auge des Betrachters liegt) bis viel Platz glücklich. Ich möchte mein Gästebad nicht missen, auch die Ankleide und das Büro finde ich toll, obwohl ich stets am Esstisch in der offenen Küche arbeite, wenn Homeoffice auf dem Plan steht. Und obwohl nicht permanent Gäste eingeladen sind, ist eine «grosse Wohnung» einfach super. Und für mich dürfte es auch ein bisschen mehr sein. Und wie viel Platz macht Sie glücklich? Quellen: Wikipedia, Zeit online, huetten-und-palaeste.de,

Macht jetzt viel Raum glücklich? Oder macht wenig Platz zufriedener? Das Small House Movement, auch Tiny House Movement («Bewegung für winzige Häuser») genannt, ist eine gesellschaftliche Bewegung in Amerika, die das Leben in kleinen Häusern propagiert. Die Bewegung findet auch ihren Ausdruck in der Architektur, indem zunehmend auch Klein- und Minihäuser geplant und realisiert werden, wobei sich die Minihäuser durch eine Wohnfläche bis etwa 55 Quadratmeter definieren und Kleinhäuser eine für amerikanische Verhältnisse kleine Wohnfläche bis etwa 110 Quadratmeter haben.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Tank!

Auch in Deutschland gibt es ein Architekturbüro, welches sich auf Kleinhäuser spezialisiert hat. Frank Schönert, Architekt und Inhaber von Hütten & Paläste, hat die Antwort nach dem Platz in einem Interview in der «Zeit Online» so beantwortet: «Eigentlich so viel wie in einem Schlafwagenabteil», das wären etwa 3.7 Quadratmeter. Zwischen zwölf und 45 Quadratmetern messen die Grundflächen der Kleinbauten, die

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: : LIVING N E WS ALEXO BY MOLLERUS UND GLATZ Mit der GLATZ – Limited Edition by Maison Mollerus liegen GLATZ und Mollerus mehr als im Trend. Vielmehr entspricht das Schirmmodell ALEXO® im Mollerus Look dem Zeitgeist. Individualisierung ist gefragt, Mainstream ist passé! In ist Swissness! Auch im Outdoorbereich. «Von modischen Accessoires bis zum Mobiliar für die Terrasse – der Kunde von heute ist auf der Suche nach etwas Besonderem, das sich von der Masse abhebt und seinen persönlichen Stil unterstreicht», betonen Mimi Mollerus, CEO Maison Mollerus AG und Isabelle Dürselen, Head of Marketing GLATZ AG. «Produkte ‚made in Switzerland’ sind gefragt wie noch nie. Verstärkt besinnen sich die Kunden auf Qualität und Herkunft und legen grossen Wert auf Transparenz im Produktionsprozess.» Mit der GLATZ Limited Edition by Mollerus gehen just zwei Schweizer Traditionsmarken sprichwörtlich auf Tuchfühlung. Der ALEXO® by Mollerus ist für 649 Schweizer Franken, mit einem Durchmesser von 200 cm, in den Mollerus-Farben ‚black‘, ‚taupe‘, ‚pearl‘ und ‚coral‘ im Flag-Shipstore Maison Mollerus in ­Erlenbach (CH), Seestrasse 74, oder online unter www.glatz.ch oder www.mollerus.com erhältlich.


LIVING : : Silvedes AG

EIN NEUES GEFÜHL – TERRASSEN ZUM WOHLFÜHLEN

EINE STIMMUNGSVOLL BEPFLANZTE TERRASSE IST PURE LEBENSQUALITÄT. BLOSS, WELCHE PFLANZEN EIGNEN SICH DAFÜR? WIE WIRD EIN HARMONISCHES GESAMTBILD ERREICHT? EINE FUNDIERTE PLANUNG UNTER BERÜCKSICHTIGUNG DER STANDORTFAKTOREN UND DER PERSÖNLICHEN VORLIEBEN DER EIGENTÜMER LÄSST EINE GANZJÄHRIG NUTZBARE TERRASSENLANDSCHAFT DAUERHAFT WIRKLICHKEIT WERDEN.

Der fliessende Übergang zwischen Innen und Aussen macht die durchdacht gestaltete Terrasse ganzjährig erlebbar.

L

aue Frühlings- und Sommerabende mit lieben Menschen an einer reich gedeckten Tafel unter freiem Himmel – den Gedanken an die Terrasse verbinden wir stets mit Sonne, Wärme und wohligem Gefühl. Der lebendige Aussenwohnraum muss aber nicht nur dem Sommerhalbjahr vorbehalten bleiben. Ein durch­ dachtes Pf lanzkonzept verbindet Innen- und Aussenraum zu einem stimmigen Ganzen und bringt das lebendige Grün zu jeder Jahres­ zeit zur Geltung.

KÖNIGSDISZIPLIN PFLANZENAUSWAHL Lebendiges Grün gehört auf die Terrasse und prägt dort die Atmosphäre. Für Pflanzen gelten Terrassen aber als Extremstandorte. Sie haben es nicht einfach: Grosse Hitze, klirrende Kälte und raue Winde stellen besondere Anforderungen an die pflanzlichen Protagonisten. Das macht eine sorgfältige Auswahl sowohl nach gärtnerischen als auch gestalterischen Gesichtspunkten notwendig. Zudem müssen die Gehölze für eine langfristige Verwendung im Gefäss geeignet sein. Nicht jeder Gartenbewohner fühlt sich an einem Terrassenstandort gleichermassen wohl, was genaue Kenntnis der Pf lanzenansprüche bedingt und langjährige Erfahrungswerte für die treffende Auswahl unverzichtbar macht. Generell sind langsam wachsende oder formierte Gehölzarten zweckmässiger als diejenigen, welche allzu schnell ins Kraut schiessen. Es sind die malerisch gewachsenen Charakterpflanzen, die ein besonderes Flair verströmen – erhabene Pflanzenpersönlichkeiten, an welchen sich die Besitzer jeden Tag aufs Neue erfreuen können. Bei einem Rundgang durch die Baumschule werden die einzigartigen Solitärpflanzen persönlich auserwählt.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Im lichten Schatten des malerischen Ahornbaumes werden heisse Sommertage auf der Terrasse zum Genuss.

EIN NEUES RAUMGEFÜHL Ein gutes Gespür für räumliche Effekte ist wichtig bei der Anordnung der Stilelemente. Von Anfang an werden Sichtachsen und Blickwinkel – besonders auch diejenigen von innen nach aussen – in das Design ­m it einbezogen. Ausblicke werden unterstrichen, unerwünschte Einblicke andernorts diskret abgeschirmt. Die sorgfältig gestaltete Terrasse erstreckt ihre Wirkung auf den Wohnbereich, ohne sofort jedes Detail preiszugeben. Je nach Aufenthaltsort im Innenbereich erschliessen sich unterschiedliche Aspekte. Gezielte Lichtakzente machen einen eindrucks­vollen Grossbonsai auch bei dämmrigem Winterlicht vom Wohnraum aus erlebbar, und an langen Sommerabenden tauchen sie die Szenerie in ein stimmungsvolles Ambiente. In der warmen Jahreszeit kann das Leben draussen stattfinden, und im Winter endet die Stube nicht mehr im schwarzen Nichts der Fensterscheibe, sondern erstreckt sich auf die charakterstarken Pflanzenpersönlichkeiten, was dem Raum eine neue Dimension verleiht. Wer eine solche Terrassenlandschaft sein Eigen nennen darf, kann das ganze Jahr hindurch entspannt geniessen und sich an der wohltuenden Wirkung des lebendigen Grüns erfreuen.

: : SILVEDES AG Bellevue CH-8311 Brütten Tel: +41 (0) 52 355 01 02 : : WWW.SILVEDES.CH : :

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: : LIVING

DER WEG ZUR RICHTIGEN HAUSFINANZIERUNG DER SCHWEIZER IMMOBILIENMARKT BOOMT. DANK DER HISTORISCH NIEDRIGEN ZINSEN ERFÜLLEN SICH HEUTE MEHR MENSCHEN DEN TRAUM VON DEN EIGENEN VIER WÄNDEN ALS JE ZUVOR. DOCH BEI DER FINANZIERUNG IST EINIGES ZU BEACHTEN.

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ie Mietpreise in der Schweiz sind in vielen Regionen gestiegen. Das gilt insbesondere für Zürich, Luzern und St. Gallen. Wenn die Mietkosten höher sind, als die laufenden Kosten einer Wunschimmobilie, erscheinen Hausbau oder Hauskauf besonders lukrativ und sinnvoll – auch im Hinblick auf den Vermögensaufbau und die Altersvorsorge.

NIEDRIGE ZINSEN SORGEN FÜR NACHFRAGE Für eine hohe Nachfrage nach Immobilien sorgen vor allem die niedrigen Zinsen. Die günstige Finanzierung ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Entscheidung für ein Eigenheim. Doch Kredit ist nicht gleich Kredit. Auf die Details kommt es an. Die Finanzierung hängt sowohl vom Objektpreis selbst als auch von der individuellen finanziellen Situation des Käufers ab.

GUT KALKULIERT – RISIKEN MINIMIERT Eine schlecht kalkulierte Finanzierung kann den finanziellen Ruin bedeuten. Deshalb sind der vorherige Kassensturz, eine sorgfältige Planung und intensive Beratung das A und O vor dem Kauf oder dem Bau eines Eigenheims. Am Anfang kann ein Baufinanzierungsrechner einen ersten unverbindlichen Einblick darüber geben, wie realistisch das Vorhaben ist und welche Finanzierungsoptionen für die individuelle finanzielle Situation in Frage kommen. Die Kosten des Eigenheims dürfen höchstens ein Drittel des Bruttoeinkommens ausmachen – Zinsen, Amortisationen und die gesamten Nebenkosten der Immobilie inbegriffen. Gerade Nebenkosten wie die

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Grunderwerbssteuer, die Gebühr für den Eintrag ins Grundbuch und die Notargebühren werden häufig unterschätzt.

NICHT NUR DIE ZINSEN ZÄHLEN Sind die Zinsen auch noch so verlockend niedrig, ist eine Mindesthöhe an Eigenkapital die Grundvoraussetzung für fast jeden Immobilienkredit. Wer mindestens 20 Prozent der Kauf- oder Bausumme durch Erspartes begleicht, verringert die monatlichen Kreditraten und kann das Haus schneller abbezahlen. Auch Sondertilgungen können sinnvoll sein, müssen aber beim Vertragsabschluss extra vereinbart werden. Bei der Vergabe von Hypotheken gelten seit Herbst 2014 in der Schweiz ohnehin strengere Regeln, um den Immobilienmarkt vor einer Überhitzung zu schützen. 20 Prozent Eigenkapital müssen seitdem je zur Hälfte vom eigenen Bankkonto und aus Wertschriften stammen. Andere Geldquellen wie Schenkungen, Erbvorbezüge und Darlehen sind ebenfalls möglich, dürfen aber keiner Rückzahlungspflicht unterliegen. Nur noch 10 Prozent der Bau- oder Kaufsumme darf aus der Pensionskasse stammen. Bei der Rückzahlung von Hypothekarschulden gilt die Frist von maximal 15 Jahren. Vor 2014 waren es noch 10 Jahre. Mit dieser fünf Jahre längeren Amortisationsfrist erhöht sich auch die Belastung für Immobilien­ käufer und die Wahrscheinlichkeit, dass die Bank einen potenziellen Käufer für nicht kreditwürdig erklärt. : : WWW.MONEYCAB.COM : :

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


LIVING : :

Aussenansicht: individuell einstellbare Innenbeschattung

Sunreflex Trend-Line Rollos in Privatvilla: Innenansicht

INNENBESCHATTUNG MIT MEHRWERT LICHT UND LEICHTIGKEIT, TRANSPARENZ UND ELEGANZ: DAS SIND DIE VORZÜGE VON GLAS AM BAU. DOCH WENN DIE SONNE HEIZT UND BLENDET, IST PLÖTZLICH ANDERES GEFRAGT: EIN EFFIZIENTES BESCHATTUNGSSYSTEM MIT DURCHBLICK, WIE DASJENIGE VON SUNREFLEX.

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ür Fenster und Glasfassaden jeder Form und Grösse installiert Sunreflex einzigartige Sonnenschutz-Rollos, die einen freien Blick nach aussen gewähren und optimal vor Hitze und Blendung schützen. Die Systeme werden auf der Innenseite der Fenster, direkt hinter dem Glas montiert. So funktionieren sie unabhängig von Wind und Wetter und müssen nicht gewartet werden. Das sind entscheidende Vorteile. Denn herkömmliche Rollläden halten zwar die Hitze fern, aber sie verdunkeln die Räume und versperren die Aussensicht. Sonnenstoren lassen eine freie Sicht zu, sind aber Wind und Wetter ausgesetzt und nicht immer einsetzbar.

HOHE FUNKTIONALITÄT UND ÄSTHETIK Die Sunreflex Rollo-Systeme, erhältlich mit einer grossen Auswahl an technischen Textil- oder Folienbehängen, besitzen eine dem Glas zugewandte, reflektierende Aussenseite. Durch die Beschichtung und die Nähe zum Glas wirkt der Behang wie ein Spiegel und reflektiert bis zu 84 Prozent der durch das Glas ankommenden Sonnenstrahlung. Das ­verhindert die Aufheizung der Innenräume. Die Strahlung wird nach aussen zurück geschickt und erst ausserhalb des Gebäudes in Wärme umgewandelt und absorbiert. Das Resultat ist ein angenehmes Raumklima und eine optimale Nutzung des Tageslichtes. Für Architekten und Nutzer oftmals noch wichtiger ist die Ästhetik, von innen und von aussen. Und auch hier punktet Sunreflex. Verschiedene Kassetten, Seitenführungen und Behangmaterialien erlauben eine zur Liegenschaft passende Ausstattung – auch für Glasfassaden und Wintergärten. So gibt es zum Beispiel Rollos, die von unten nach oben schliessen und eine optimale Nutzung des Tageslichtes zulassen. Oder Gegenzuganlagen für Dachfenster und Glasdächer. Besonders beliebt bei Privathäusern ist die stilvolle

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Produktlinie Trend-Line, ein innenliegendes Rollo ohne Seitenführung mit dekorativem Charakter.

VON XS BIS XXL Sunref lex bietet ein breites Sortiment von Beschattungssystemen: grossf lächige Fassadensysteme, Rollos, Lamellen- oder Flächenvorhänge. Der grosse Vorteil dieser Systeme ist deren Vielfältigkeit und Individualität. Sie lassen sich manuell oder elektrisch bedienen und werden auf Mass gefertigt. Für bestehende und neue Bauten sowie für jede Grösse, Geometrie und Neigung von Fenstern verfügt Sunreflex über das passende Produkt.

DIE MEHRWERTE AUF EINEN BLICK: §§ Sonnenschutz, Blendschutz, Sichtschutz und UV-Schutz vereint in einem einzigen System §§ Transparenz und Nutzung des Tageslichtes (freie Sicht nach aussen) §§ automatisch oder manuell bedienbar §§ Wärmedämmung §§ witterungsunabhängig, zuverlässig und langlebig (Innenmontage) Die Sunreflex Fensterrollos werden von MULTIFILM®, dem führenden Spezialisten für Sonnen- und Blendschutz in Europa produziert. Die Produkte der MULTIFILM® sind in der Schweiz und in Liechtenstein nur durch Sunreflex erhältlich. Sunreflex ist eine Marke der Frontwork AG mit Firmensitz in Wallisellen (ZH), dort präsentiert Sunreflex das breite Produktesortiment im eigenen Showroom. : : WWW.SUNREFLEX.CH : :

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: : D R IVE N E WS MERCEDES -BENZ E-KLASSE

PORSCHE 718 BOXSTER

Der neue Vierzylinder-Diesel OM 654 markiert den Start einer richtungsweisenden Motorenfamilie bei Mercedes-Benz. Vorbildliche Effizienzund Emissionswerte machen den Premium-Diesel zukunftssicher und unterstreichen die zentrale Rolle, die der Dieselantrieb beim Erreichen der anspruchsvollen weltweiten Klimaziele spielt. Die modular aufgebaute Motorenfamilie wird breite Verwendung im gesamten Portfolio von Mercedes-Benz Cars und Vans finden.

20 Jahre nach dem Debüt des ersten Boxster stellt Porsche seine Mittelmotor-Roadster neu auf: Die neue Modell-Generation heisst 718 Boxster und 718 Boxster S. Die offenen Zweisitzer sind leistungsstärker und zugleich effizienter. Mit ihnen knüpft Porsche an die Tradition der Vierzylinder-­Boxermotoren der 718 Mittelmotor-Sportwagen an.

PORSCHE 911 TURBO UND 911 TURBO S Die Spitzenmodelle der 911-Baureihe – 911 Turbo und 911 Turbo S – zeichnen sich durch 15 kW (20 PS) mehr Leistung, ein geschärftes Design und eine verbesserte Ausstattung aus. Die Modelle sind vom Start weg als Coupé und Cabriolet verfügbar. Der Biturbo-Sechszylinder mit 3.8 Liter ­Hubraum im 911 Turbo leistet jetzt 397 kW (540 PS). Porsche setzt dabei weiterhin als einziger Hersteller Turbolader mit variabler Turbinengeometrie in Verbindung mit Benzinmotoren ein.

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Sowohl das deutliche Leistungsplus von 26 kW (35  PS) überzeugt im Vergleich zu den bisherigen Boxster-Modellen, als auch die Effizienz der neuen Turbo-Motoren: Bis zu 13 Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen die neuen 718 Boxster Modelle. Die 718-Familie ist auf den ersten Blick zu erkennen: Das Bugteil des neuen Roadster zeigt eine deutlich stärker profilierte Formgebung. Die Front wirkt breiter und maskuliner. Die deutlich grösseren Kühllufteinlässe in der Front stellen das neue Turbomotoren-Konzept auch äusserlich prägnant dar. Abgerundet wird die Front des 718 Boxster durch die neu gestalteten Bi-Xenon-Hauptscheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht. Als neue Option stehen LED-Hauptscheinwerfer mit Vierpunkt-Tagfahrlicht zur Wahl.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


D R IVE N E WS : : SMART FORTWO CABRIO

LEXUS LC 500H LUXUS COUPÉ

Mit dem neuen smart fortwo cabrio startet eine ganz besonders kultige Variante der neuen Baureihe. Drei Autos in einem: Auf Knopfdruck verwandelt sich das neue smart fortwo cabrio vom geschlossenen Zweisitzer zu einem Auto mit grossem Faltschiebedach bis hin zum Cabriolet mit komplett geöffnetem Verdeck. So lässt sich das Frischluftvergnügen an Wetter, Lust und Laune anpassen. Diese Flexibilität, ermöglicht durch das «tritop» Faltverdeck und die herausnehmbaren Dachholme, ist eine Besonderheit nicht nur in diesem Segment. Zugleich ist das neue smart fortwo cabrio das einzig echte Cabrio in seiner Fahrzeugklasse. Das neue smart fortwo cabrio (Länge/ Breite / Höhe: 2.69 / 1.66 / 1.55 m) ist klar als Mitglied der neuen smart ­Generation zu erkennen: Auch das dritte Modell verkörpert selbstverständlich die smart Designphilosophie des FUN.ctional Design, geprägt von den beiden Polen Herz und Verstand. Die Designsprache ist klar-­ puristisch und sehr progressiv. Dazu gehören die typische Silhouette mit den ultrakurzen Überhängen, die klaren Linien, Formen und Flächen und natürlich die tridion Sicherheitszelle.

TOYOTA PRIUS

Der LC 500h ist mit der nächsten Generation des Lexus Hybrid Drive mit mehrstufiger Untersetzung ausgestattet, das sich durch ein Plus an Leistung, mehr Fahrspaß und höhere Effizienz auszeichnet. Gleichzeitig verspricht der Aufbau herausragende Fahrdynamik. Der LC wurde von der vielbeachteten LF-LC Konzeptstudie inspiriert, die 2012 ihr Debüt ­feierte. Er markiert einen Wandel bei der Fahrzeugherstellung und beim Design von Lexus und läutet damit eine neue Phase für die Marke ein.

TOYOTA PROACE VERSO Platz für bis zu neun Passagiere bietet der neue Toyota Proace Verso. Der GrossraumVan wird in drei verschiedenen Karosserielängen angeboten. Mit zahlreichen modernen ­Sicherheits- und Komfortelementen ist der Proace Verso der ideale Reiseund Freizeitpartner für Familien und Gruppen.

TOYOTA HILUX Mit komplett neuem Design, einem stärkeren Leiterrahmen-Chassis und einem effizienteren 2,4-Liter D-4D Dieselmotor ist er kraftvoller als jemals zuvor und verkörpert Qualität und Zuverlässigkeit à la Toyota.

BENTLEY FLYING SPUR V8 S Die vierte Generation des legendären Toyota Prius setzt in Sachen Effizienz neue Massstäbe. Das umfassend überarbeitete Hybrid-System sowie sein aerodynamisches Design leisten dazu einen wesentlichen Beitrag. ­Neben der gesteigerten Fahrdynamik bewältig der Pionier neu auch eine Anhängelast von 725 Kilogramm. Effizientes und ökologisches Vorwärtskommen gehörten schon immer zu den Kernwerten des Prius. Die 4. Generation erzielt mit 3.0 l / 100 km neue Verbrauchsbestwerte und ist somit so sparsam wie kein anderes Fahrzeug ohne externe Stromversorgung. Seine CO2-Emissionen von 70 g / km liegen rund 20 Gramm tiefer als jene seines Vorgängers.

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GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Er ordnet sich zwischen dem Flying Spur V8 und dem Flaggschiff der Flotte, dem W12, ein und ist mit seiner erhöhten Motorleistung und der überarbeiteten Aufhängung auf Kraft und Leistung getrimmt.

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DIE BRASSERIE-TERRASSE HEINRÜTI RANK AM SONNENHANG DES MUTSCHELLEN VERBINDET STILVOLLES AMBIENTE, KLASSE, KULINARISCHE VIELFALT UND GASTFREUNDLICHE PROFESSIONALITÄT. SANDRA UND PASCAL LAERI VERWEBEN MIT IHREM 25-KÖPFIGEN TEAM KREATIVITÄT UND KÖNNEN ZU VERBLÜFFENDEN UND ÜBERRASCHENDEN GENÜSSEN.

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ine Brasserie war ursprünglich die zu einer Brauerei gehörende Gaststätte. Dieser Tradition huldigt der «Heinrütirank» in eigenem Ambiente, das Alt und Neu im Flair einer französischen Brasserie im Jugendstil mit modernen Elementen vereint. Als Blickfang dienen die über einen Meter hohe kupferne Ausschankanlage und die Abzugshaube über dem Stammtisch in Form eines Braukessels. Das eigengebraute «Widehopf» ergänzt als Bierspezialität Feldschlösschen. Man setzt sich an schöne kombinierbare Zweiertische. Der ultimative Apéro- und Business-Treff ebenso beliebt über Mittag gerade wegen der übersichtlichen Karte mit den verblüffenden einfachen Menues. Am Abend empfiehlt sich eine Voranmeldung. Draussen lockt die über dem Reusstal thronende Terrasse mit herrlicher Aussicht in die Berge, man nimmt in über 100 bequemen Rattan-Sitzen Platz. Hier erholt man sich vom Alltagsstress, geniesst das südliche Ambiente bei einem Glas prickelndem Cava oder einem Sangria und stimmt sich ein auf einen unvergesslichen kulinarischen Abend, beispielsweise mit unseren Sommerköstlichkeiten. Ihr Anlass darf aber auch in der eleganten Wintergarten-Lounge beginnen, wo Sie Apéro geniessen oder sich bei hausgemachten Tapas auf die Familienfeier, den Geburtstag und den Firmenevent einstimmen oder einfach so Ihre Gedanken flattern lassen. Unser Reusstalsaal mit seinen Bodenplatten aus Dubai-Sand, den Kronleuchtern im Jugendstil und der aussergewöhnlichen Wasser-

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wand aus schwarzem Granit bietet Platz für 45 Personen. Für kleinere Feiern und Events – aber auch für Seminare – eignet sich der gediegene Cheminéeraum ausgezeichnet. Das gut erreichbare einladende Geschäftshotel mit den vielen Parkplätzen und der eigenen Bahnhaltestelle bietet zudem 18 moderne ausgezeichnet frequentierte Zimmer an. Das Herzstück ist die Küche, wo Roman Goldenbein mit fünf Köchen und zwei Lehrlingen für überzeugende Qualität bürgt. Die stellvertretende Geschäftsführerin Latife Saglam leitet das aufgestellte Serviceteam, welches jederzeit mit Professionalität und Freundlichkeit überzeugt. Unser kulinarisches Angebot ist fein, frisch und unkompliziert. Klassische altbewährte Speisen wie Cordon bleu, Wiener Schnitzel, Entrecôte im Pfännli, Crevetten, Fischgerichte, Züri Gschnätzlets, Leberli oder gar französische Spezialitäten wie Entenleber und Moules kommen in oft überraschenden Kombinationen auf Sie zu. Und als Hommage an die Familiengeschichte darf die Königin der spanischen Küche, die Paella (im Originalrezept) nicht fehlen. Verlängern Sie damit Ihre Sommerferienfreuden. Dass die ganze Karte alle drei Monate wechselt und sich saisonalen Spezialitäten anpasst, ist eine Selbstverständlichkeit und dem Küchenteam eine freudige Herausforderung. Ihr Appetitt ist die schönste Herausforderung für uns. Herzlich willkommen also in der Brasserie-Terrasse Heinrüti Rank. Sandra und Pascal Laeri und ihr Team freuen sich auf Sie.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


AUSZEIT N E WS : : HOTELPLAN LANCIERT APP «HOLIDAY BOX» Auf der Suche nach dem nächsten Weekendtrip oder den ­langersehnten Traumferien, bei der Buchung des ausgewählten Arrangements, beim vorfreudigen Studium der Reiseunter­ lagen oder beim Lesen des Reiseführers – mit der neuen ­Hotelplan-App «Holiday Box» hat man alles gleich selbst in der Hand. So verfügt die App beispielsweise über einen PreisAlarm. Dieser informiert den User, wenn in den Suchergebnissen der Preis unter die gewünschte Limite fällt. Desweiteren zeigt die App nach getätigter Buchung den Countdown bis zur Abreise, informiert über das Wetter vor Ort, den aktuellen Wechselkurs und gibt Tipps zum Ferienziel.

Pool-Landschaften, vier Spas sowie ein umfangreiches Sport- und Freizeitangebot machen das Sani Resort zum Traumziel für aktive Urlauber und Familien. Einen besonderen Namen gemacht hat sich das Resort auch durch die jährlichen Events: diese reichen vom Sani Gourmet Festival, über die Eco-Days, bis hin zum Sani Festival mit renommierten Künstlern aus Jazz und Weltmusik.

MANDARIN ORIENTAL, BODRUM

NEUE LUXUSHOTEL-MARKE AUF MALLORCA

Mit der Einführung der neuen Hotelmarke Pure Salt ist Mallorca in diesem Jahr um eine Luxushotelgruppe reicher. Die mallorquinische Hotelier­ familie Amengual hat bereits im vergangenen Jahr das Pure Salt Garonda an der Playa de Palma als Fünf-Sterne Haus vorgestellt. Nach einer kompletten Renovierung konnte das zweite Haus Pure Salt Port Adriano in Calvià als Fünf-Sterne-Haus mit 93 Zimmern im April 2016 die ersten Gäste begrüssen. Die beiden Hotels operieren beide nach dem Adults-Only ­Prinzip und garantieren Ruhe und Entspannung kombiniert mit viel Privatsphäre und Premium-Service. Jedes der eleganten Zimmer des Pure Salt Port Adriano verfügt über einen Balkon, der einmalige Ausblicke auf das Meer ermöglicht, wobei einige davon auch direkten Zugang zum Hotelpool (Swim-Up Zimmer) und zum Restaurantbereich bieten. Das Hotel mit innovativem Innendesign-Konzept liegt rund 20 Kilometer von Palma de Mallorca entfernt in El Toro, direkt am Sporthafen Port Adriano, seinem Namensgeber.

Die Halbinsel Bodrum ist auch diesen Sommer wieder einer der In-­ Hotspots in der Mittelmeerregion – das «St. Tropez der Türkei»! Im Hafen «Palmarina» in Yalikavak, dem einzigen Yachthafen der Türkei für Mega- und Giga-Yachten, sind alleine 30 Plätze für Roman Abramowitsch und andere Milliardäre vorgesehen. Der Hafen mit Marmorpromenade und eigenen Helikopterlandeplätzen lockt mit einem Ableger des «Billionaire Clubs» von Flavio Briatore, dem «Zuma Beach Club», einem «NOBU» und diversen anderen Nobel-Restaurants. Auf einem 60 Hektar Grund mit zwei Kilometern Sandstrand rund 20 km nördlich von Bodrum, nahe des ­bezaubernden Küstenortes Göltürkbükü, gelegen, besticht das neue Luxus­resort in seinem 2700 qm Spa mit dem besten Wellness-Angebot, 109 Zimmern und Suiten mit Panoramablick über die türkische Ägäis.

HOCHKARÄTIGES KULTURPROGRAMM IM INTERALPEN-HOTEL TYROL

SANI BEACH HOTEL: NOCH MEHR PLATZ FÜR GENUSS UND ERHOLUNG

An der Küste der bekannten Kassandra-Halbinsel gelegen, präsentiert sich das familiengeführte Sani Resort auf einem 1 000 Hektar grossen Gelände mit Naturschutzgebiet als wahres Hideaway. Es umfasst gleich vier Fünf-Sterne-Hotels: das Sani Beach Hotel, den Sani Beach Club, das Porto Sani Village und die Sani Asterias Suites. Gleich 20 Restaurants und diverse Bars laden zu kulinarischen Höchstgenüssen aus aller Welt ein. Die moderne, hauseigene Marina bietet auch Superyachten ganzjährig ein sicheres Zuhause. Gäste von nah und fern können sich hier auch an den noblen Boutiquen und Restaurants erfreuen. Lagunenartige

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Ein atemberaubender Fernblick, stilvolles Understatement, internationale Einflüsse – das Interalpen-­Hotel Tyrol ist mit seiner erhabenen Bergkulisse und der offenen Gastfreundschaft wie geschaffen für musikalische Erlebnisse und kulturelle Höhepunkte. Das Fünf-Sterne-Superior-Hotel nahe Seefeld verzaubert mit einem fulminanten Veranstaltungsprogramm, das mühelos zwischen meisterhafter Klassik, rhythmischem Flamenco und kulinarischem Hochgenuss wandelt.

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: : AUSZEIT

«QUELLE DES LEBENS» Abtauchen im Hévízer Heilwasser-See in Ungarn

DIE ZAHL DER KUR- UND WELLNESSURLAUBER, DIE INS UNGARISCHE BAD HÉVIZ REISEN, LIEGT BEREITS BEI ­EINER MILLION PRO JAHR, DER STAMMGÄSTEANTEIL BEI 80 PROZENT. EIN GRUND FÜR DEN HOHEN ZUSPRUCH IST DER GRÖSSTE NATÜRLICHE UND BIOLOGISCH AKTIVE THERMALSEE DER WELT, WELCHER DEN ORT ­BEREITS VOR 200 JAHREN ZUM BEKANNTEN HEILBAD MACHTE. NEBEN KUREN AUF BASIS DES THERMALWASSERS BIETET DER ORT MEDICAL-WELLNESS UND ALLE ARTEN VON BEAUTY- UND SPA-TREATMENTS AN. AUCH GOLFSPIELER KOMMEN DANK ZWEI IN DER NÄHE LIEGENDEN RESORTS NICHT ZU KURZ. von Urs Huebscher

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ie berühmte Hévízer Heilkur erfährt im Herzen des ungarischen Kurortes Hévíz gelegen – eine moderne Ausrichtung, die weit über eine Kur im klassischen Sinne hinausgeht. Freilich steht das heilkräftige Wasser des grössten natürlichen und biologisch aktiven Thermalsees der Welt im Mittelpunkt

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nachhaltiger Therapien. Die Expertenteams in den ausgezeichneten Kurund Wellnesshotels beziehen zudem wesentliche Aspekte rund um Erholung, Entspannung und Gesundheitsprävention in ihre Programme mit ein. Alternative Heilmethoden finden ebenso ihre Berücksichtigung wie neuartige Verwöhntherapien.

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


AUSZEIT : :

Wegen der hektischen Lebensführung von heute und wegen des vielen Stresses braucht unser Körper die Regeneration.

Die Heilfaktoren des Sees, ergänzt mit modernsten Behandlungsmethoden, mit 200 Jahre ärztlichen und therapeutischen Erfahrungen, erzielen positive Ergebnisse für die Gesundheit.

DIE HÉVÍZER HEILKUR Schon die Römer legten den Grundstein für die Badekultur im ungarischen Bad Hévíz, nur 200 Kilometer von Wien. Seit über 200 Jahren ist Hévíz ein Kurort – und berühmt für seinen aussergewöhnlichen Heilwasser-See. Einzigartig ist die Ergiebigkeit der Quelle im 38 Meter tiefen Krater des Sees, welche das gesamte Wasser innerhalb von 48 Stunden komplett erneuert. Die natürliche Wassertemperatur beträgt im Sommer um 35°C und im Winter um 25°C. Das Thermalwasser und Schlammpackungen aus der acht Meter dicken Torfschicht am Grund des Sees bilden die Grundlage der erfolgreichen Hévízer Heilkur. Besonders zu empfehlen ist eine Behandlung mit dem Hévízer Wasser bei Rheuma und anderen Beschwerden der Gelenke oder Knochen. Zudem hilft es bei Magen- und Verdauungsbeschwerden. Seine Dämpfe wirken beruhigend auf die Stimmbänder.

Die wirksamste natürliche Heilmethode der Allergie und Atemwegskrankheiten ist die Salztherapie.

MEDICAL WELLNESS IM GROSSEN STIL In praktisch allen besseren Hotels baden Hotelgäste in Hévízer Heil­ wasser. Aus den hoteleigenen Quellen werden die Thermalbecken mit dem gesunden Wasser befüllt. Der Gast spürt es sofort: Baden im Thermalwasser entspannt und baut Stress ab. Geführte Meditationen tun ihr ­Ü briges, um die innere Balance wieder zu finden. In den Medical Wellness Centers der Häuser wird das gesunde Nass für eine Vielzahl von Behandlungen eingesetzt. Von Hydro- und Sprudelmassagen über das traditionelle Hévízer Gewichtsbad, Kohlensäurebäder, Wechselbäder, Unterwassermassagen bis hin zu Trinkkuren u.v.m. reicht die umfangreiche Anwendungspalette. Massagen, Bewegungstherapie, Heilgymnastik, Elektrotherapie, Humino-Behandlungen, Kinesio-Tape-­ Behandlungen, Ganzkörperkältetherapie, Inhalationen, Ernährungs­ beratung u.v.m. bereichern das professionelle Medical Wellness Angebot im Európa fit Hotel. Ein hochqualifiziertes, deutschsprachiges Expertenund Ärzteteam betreut dabei die Gäste. Selbst ein Laser Center für gynäkologische und dermatologische Behandlungen oder für eine Schnarch­ therapie und die grösste Zahnklinik Ungarns sind hier zu finden.

Laserbehandlungen gegen Inkontinenz, Behandlung gegen Schnarchen oder eine einfache Schlammbehandlung. Wellnessund Heilbehandlungen für Körper, Geist und Seele.

WELLNESS AUF INTERNATIONALEM TOPNIVEAU Körper, Geist und Seele werden in den Kur- und Wellnesshotels auf eine hervorragende Art und Weise in Einklang gebracht. Jedem das Seine, jeder wählt aus einem beeindruckend grossen Angebot, was ihm persönlich gut tut. Es fehlt an nichts: Fernöstliche Massagen, Ayurveda, Shiatsu, Yumeiho, Thai- und Aromamassagen verwöhnen Hotelgäste ebenso wie Yoga, Watercycling, Aquafitness, Nordic Walking und, und, und …

GOLFEN IM ZALA SPRINGS GOLF RESORT Der grösste Steppensee Mitteleuropas der Balaton ist nur sechs Kilometer von Bad Hévíz entfernt. Die Umgebung bietet sich zum Wandern, >

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016

Das Konzept des 18-Loch Golfplatzes, macht es möglich, dass hier Golfer mit niedrigerem als auch mit höherem Handicap voll auf ihre Kosten kommen.

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: : AUSZEIT Angeln, Segeln, Wasserskifahren, Bootsfahrten und Golfen an. Am Fusse der vulkanischen Hügel verlocken alle paar Kilometer kleine Weinkeller und Tschardas zum Einkehren. Das Hévízer Qualitätsweinbaugebiet am Weinberg Egregy mit seinen romantischen Kellergassen ist das Ziel für Geniesser, die rassige Weine und ungarische Spezialitäten schätzen. Das kurze zehn Auto-Minuten entfernte Zala Springs Golf ­Resort hat sich zum Ziel gesetzt, einer der niveauvollsten und bekanntesten Golfclubs Ungarns und Europas zu werden, der seinen Gästen erstklassige Leistungen zu bieten hat. Zala Springs bedeutet nicht nur eine fantastische Golfanlage und ein reges Clubleben, sondern auch ein Immobilienprojekt von hervorragender Qualität. Die Pläne für die Golfanlage, die auch innerhalb Europas als besonders niveauvoll und hervorragend konzipiert gilt, gestaltete der weltberühmte Golfplatz-Architekt Robert Trent Jones Jr. Die 18-Loch-Championship-Anlage, die sich auf 160 Hektar über 6 650 m Länge erstreckt und mit abwechslungsreichen Seen durchsetzt ist, wurde entsprechend den Amerikanischen Standards der USGA erbaut, sodass hier auch eines Tages internationale Wettkämpfe ausgetragen werden können. Das Konzept des Golfplatzes sorgt dafür, dass hier sowohl Golfer mit niedrigeren als auch mit höheren Handicaps auf ihre Kosten kommen. Die Anlage fügt sich hervorragend in die malerische Landschaft des Zala-Tals; umgeben von Weinbergen und verschiedenen Seen schmiegt sie sich in die seichter Hügellandschaft, die ein ­gewisses Toskana-Flair aufkommen lässt. Für das Wohlbefinden der ­Besucher sorgt das dreistöckige 3 000 m2-Clubhaus.

Das Zala Springs Golf Resort ist weiter ein exzellentes Immobilienbauvorhaben in Ungarn, bei dem ein Gelände von 160 ha erschlossen wird. Der Bau von Luxuswohnungen und Villen bilden einen Teil des Projektes. Wohnungen mit einer Grundfläche zwischen 53-135 m2, 32 kleinere Appartements entstehen, überwiegend in der Grösse von Hotelzimmern. Neben dem Kauf von Appartements, besteht auch die Möglichkeit, Villen in Auftrag zu geben, die individuell nach den ganz persönlichen Vorstellungen des Käufers gestaltet werden.

: : LOTUS THERME HOTEL & SPA ***** Einziges 5-Sterne Haus mit 222 Zimmer und 10 Suiten bietet perfekte Erholung. Mit eigener Spa & Wellness ­Abteilung für perfekte Erholung. Wenige Fussminuten bis zum Thermalsee. Verwöhnen Sie sich in unserer Spa & Wellness Abteilung, und geniessen Sie die zahlreichen entspannenden, erfrischenden Anwendungen! Finden Sie Ihre Harmonie durch das heilende Wasser wieder!

: : DANUBIUS HEALTH SPA RESORT HÉVÍZ **** In malerischer naturbelassener Umgebung, 5 Minuten zu Fuss vom Thermalsee entfernt.

: : KUR- UND WELLNESSHOTEL EURÓPA FIT SUPERIOR **** Zentral und ruhig im Herzen des Thermalkurorts. ­Grosszügige Badelandschaft mit Saunen, verschiedenen Thermal-, Erlebnis- und Aussenbecken. Therapeutische Anwendungen, hoteleigene Aktiv-Programme, Wellnessund Schönheitsbehandlungen. Den nur 400 m entfernt gelegenen Thermalsee erreicht man durch die Fussgängerzone.

: : NATURMED HOTEL CARBONA SUPERIOR **** im Zentrum der Bäderstadt Hévíz, in einem 4.6 Hektar grossen Naturpark. In einer Umgebung mit mediterranem Flair mit wunderschönem Erlebnisbad mit 1 000 m2 Wasserfläche, klimatisierten Zimmern, eine Therme wie aus der Römerzeit und zahlreiche Therapie- und Wellnessmöglichkeiten.

: : INFORMATIONEN Praktisch alle Hotels bieten einen bequemen Abholdienst von den Flughäfen Hévíz-Balaton, Budapest, Wien oder Graz an. : : : : : : : : : : : :

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WWW.HEVIZ.HU : : WWW.DANUBIUSHOTELS.HU : : WWW.CARBONA.HU : : WWW.LOTUSTHERME.ACCENTHOTELS.COM : : WWW.EUROPAFIT.HU : : WWW.ZALASPRINGS.HU : :

GESCHÄFTSFÜHRER SOMMER : : 2016


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as NaturMed Hotel Carbona liegt in einem 4 Hektar grossen Park mitten im bezaubernden Thermalort Hévíz. Es bietet seinen Gästen ein grosses Erlebnisfreibad und ein Restaurant mit qualitativ hochwertigen Köstlichkeiten. Für die vollkommene Erholung sorgen die wundervolle Umgebung, das gastfreundliche Team des Hotels und einer der aussergewöhnlichsten Thermalwasser-­ Schätze der Welt, auf welchen das Angebot basiert. Das als «Best Medical Spa» ­ausgezeichnete Hotel bietet ausser den traditionellen Kuren auch moderne Gesundheitschecks und massgeschneiderte Gesundheits- und Kosmetikbehandlungen an. Das aussergewöhnlich wirkungsvolle Heilwasser der Hotel­therme – welches an römische Zeiten erinnert – bietet in Kombination mit modernen Bade- und Heilkuren Entspannung und Genesung für den ganzen Körper. Das Heilwasser der Thermal­ becken im Carbona ist identisch mit der Zusammensetzung des Wassers im Thermalsee und so geniesst man seine positive Auswirkung in exklusivem Umfeld. An diesem ­besonderen Ort kann man sich der heilenden Kraft dieses weltberühmten Thermalwassers hingeben und die sich im Körper verbreitende streichelnde Wärme geniessen.

«WO KÖRPER UND GEIST ZUR RUHE KOMMEN» Klimatisierte Zimmer mit Balkon, Dusche / Badewanne, Fön, Telefon, SatTV, Radio, Minibar und Zimmersafe.

GESUNDHEIT / MEDICAL THERAPY Die Fachärzte des Hotels schenken sowohl der Gesundheit als auch der Schönheit ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. Nach einem schnellen G ­ esundheitscheck werden massgeschneiderte Behandlungen, die der Gesundheitsvorsorge dienen, empfohlen. Die im Hotel angebotenen Behandlungen bieten Lösungen bei Erkrankungen des ­B ewegungsapparates, bei Gelenks- oder auch bei organischen Problemen. Die Gesund­heitskuren stärken die Kondition und bescheren einem neue Energie, um die Hürden des Alltags leichter zu nehmen. Im Hotel ist zudem die Zahnklinik und Dentallabor Gelencsér ansässig welche ihren Patienten ein breites Spektrum an zahnmedizinischen Behandlungen in familiärer Atmosphäre anbietet.

Das Freiluft-Erlebnisbad mit Sprudelliegen, Sprudelbad, Schwallbrausen und Massagedüsen bieten perfekte Tage der Erholung.

WELLNESS Das Carbona bietet Wellness-Anwendungen und Massagen, die auf ­n atürlichen Heilmethoden beruhen und für Harmonie von Körper und Geist sorgen. Dank dieser besonderen, aus den verschiedensten Gebieten der Welt stammenden Methoden kann der Körper seine Gesundheit und Schönheit wieder zurückgewinnen.

RELAX Die Wohlfühlwelt des Hotels bietet die Möglichkeit seine innere Harmonie wieder zu finden, die verantwortlich für unsere tiefen physischen und geistigen Leistungsfähigkeiten und die Quelle unserer Gesundheit ist. Besondere Trainings und Relaxations-­ Programme helfen, dass die Aussenwelt draussen bleibt, wir endlich auf uns selbst achten und den beruhigenden Frieden suchen können, der in der Hektik des Alltages so oft verlorengeht.

Ganz wie in den Luxusbädern der Römer! Die Bäder werden aus der hauseigenen Thermalquelle gespeist. Das Sprudelbecken, das Kaltwasser-Kneippbecken und der stimmungsvolle Ruheraum sichern die ersehnte Entspannung.

Umfassende Zustandserhebung der Gesundheit mit dem Wellness-Vital-Programm. Erfrischung für Geist und Körper mit auf Naturheilmethoden basierenden Massagen, Aroma- oder Heilkräuterbäder und - packungen.

Imposantes Hallenbad mit Sauna, Aromakammer, Dampfbad, Tepidarium, Stehsolarium, Salzhöhle, Well­ nessbecken, Massagedüsen und Ruheraum. NATURMED HOTEL CARBONA****superior H-8380 Hévíz, Attila u. 1.

Die vor Ort erfahrenen Kosmetikerinnen warten mit individuellen kosmetischen Behandlungen und wirkungsvollen Straffungsprogrammen auf.

Tel.: (00-36) 83/501-500 hotel@carbona.hu www.carbona.hu/de


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VORSCHAU DIE NÄCHSTE AUSGABE ERSCHEINT IM

AUGUST 2016

STANDORT-REPORTAGE: LIMMATTAL SONDERTHEMEN: BAUEN, SANIEREN, ENERGIE, IMMOBILIEN, LOGISTIK, IMPORT-EXPORT

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Lassen Sie sich durch eine exzellente K端che und ein herrliches Ambiente 端berraschen, wir freuen uns auf Ihren Besuch. Hotel Heinr端ti Rank AG Brasserie Terrasse Wolfeggstrasse 1 8967 Widen

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Geschäftsführer Zürich 02/2016  

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