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FRÜHLING : : 2016

RAUM ZÜRICH

ROGER HERZOG ABBAU VON LEERSTÄNDEN

JEAN-BAPTISTE FELTEN SCHWINGEN IM TREND

ROGER UND MARCEL BAUMER ROI BEI GEBÄUDESANIERUNGEN

OLIVER JAUSSI REGIONALE UNIVERSALBANK

ANTHONY J. HELBLING DIVERSIFIZIEREN IM GOLF

ANDREA LARDELLI MACHT BRANDS ERLEBBAR

MIMI MÖLLERUS WIE DER VATER, SO DIE TOCHTER

GOLDKÜSTE STANDORT-PORTRAIT

NEWS INFORMATIK BUSINESS TRAVEL LIVING STYLE DRIVE KULINARIK AUSZEIT

MARTIN WITTWER CEO TUI SUISSE


SUN HILL

On the top of Kilchberg www.sun-hill.ch

Auf der Sonnenterrasse von Kilchberg mit herrlicher Nah- und Fernsicht, inmitten einer wunderschönen Naherholungszone, befindet sich die Überbauung „Sun Hill“. Acht Gebäude mit insgesamt 34 Wohnungen sind geschickt in die Umgebung eingebettet. Auch die Stadt ist nah: 10 Minuten braucht es mit dem Auto bis zum Zürcher Bürkliplatz. Es stehen noch 3 grosszügige 4½ Zimmer-Wohnungen (je 145 m2) und 2 3½ Attikawohnungen (je 113 m2) zum Verkauf aus. Interessiert? Gerne zeigen wir Ihnen die möblierten Musterwohnungen und freuen uns auf Ihren Anruf.

Ein Projekt der

Verkauf Kubus Real Estate AG Seefeldstrasse 9, CH-8008 Zürich Tel. +41 44 252 71 80 info@KubusRE.ch


ED ITO R IAL : :

LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER Wenn der Atlas auf dem Tisch mit Norden nach oben zeigt bezeichnet man grundsätzlich das ganze rechte Zürichseeufer von Zollikon bis Rapperswil, als Goldküste. Doch es ist schwierig: Manch einer versteht unter Goldküste nur die Gemeinden Zollikon, Küsnacht, Erlenbach, Herrliberg sowie Meilen mit seinen Ortsteilen Feld-, Berg-, Dorf- und Obermeilen. Ein anderer wiederum zählt die Ortschaften Uetikon, Männedorf und Stäfa dazu, und für den nächsten ist Rapperswil auch noch mit dabei. Womöglich gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen eigenem Wohnort und dem Gefühl, an der Goldküste zu wohnen.

wohner ein Luxusauto. Am rechten Ufer des Zürichsees ist die Dichte doppelt so hoch. Die Zahl der Luxuskarossen korreliert direkt mit dem Preisniveau des Wohnungs- und Immobilienmarktes an der Goldküste und in den angrenzenden Gemeinden auf dem Pfannenstiel. Innerhalb unseres Standort-Portraits besuchten wir einige interessante Unternehmen und Personen an der Goldküste. Lesen Sie mehr darüber ab Seite 58. Urs Huebscher

Seinen Namen hat die Goldküste wohl dem Umstand zu verdanken, dass hier viele wohlhabende Einwohner für ein hohes Steuereinkommen sorgen. Dass der See in der Abendsonne golden glänzt, kann auch zur Namensgebung beigetragen haben. Und wer schon «viel» Steuern bezahlt, möchte auch in einer exklusiven Gegend wohnen. Vorzugsweise wohnt man etwas oberhalb der Ortschaften mit Blick auf den See oder an der zwischen Zürich und Rapperswil verlaufenden Seestrasse.

Chefredaktor

Die Goldküste zieht durch seine privilegierte Lage und das internationale Flair nicht nur Schweizer, sondern auch viele Expats und Prominente an. Die Männer arbeiten meistens in der Banken- oder Versicherungsbranche, die Ehefrauen widmen sich auf hohem Niveau Kindern, Haus und Garten. Hier gehört es zum Alltag, dass das Kindermädchen oder das Au Pair die Kinder mit dem Range Rover zum Kindergarten oder in die internationale Schule bringt. Und der Luxus geht noch weiter: Fast 2 000 Autos der Marken Ferrari, Maserati und Rolls-Royce sind gemäss dem Statistischen Amt im Kanton Zürich immatrikuliert. Umgerechnet kommt im Schnitt auf 760 Ein-

Titelbild: Martin Wittwer Foto: zvg.

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Die Bank der Privat- und Geschäftskunden GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

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Verführt sofort. Das neue C-Klasse Coupé ist die aufregendste Art, einen Weg zum Ziel zu machen. Sein athletisches Design, der Diamantgrill und die rahmenlosen Türen fangen Blicke sofort ein und lassen sie nur schwer wieder los. Entdecken Sie ein Fahrerlebnis, das all Ihre Sinne berührt – jetzt gleich bei einer Probefahrt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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INHALT BUSINESS-TALK

ROGER HERZOG DER ABBAU VON LEERSTÄNDEN – EINE ANSPRUCHSVOLLE AUFGABE

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AKTUELL

EXPOVINAPRIMAVERA 23 WEINFRÜHLING IM PULS 5

OLIVER JAUSSI «DAS EINE TUN, DAS ANDERE NICHT LASSEN»

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MEGASTÄDTE 27 DIE MEGASTADT DER ZUKUNFT IST SMART

ROGER UND MARCEL BAUMER MODERNE GEBÄUDEAUTOMATION ERGIBT DEN BESTEN ROI BEI GEBÄUDESANIERUNGEN

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FACHKRÄFTEMANGEL 32 UNTERNEHMEN MÜSSEN SICH ANPASSEN

JEAN-BAPTISTE FELTEN SCHWINGEN IM TREND

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ROBERT MEIER 20 SCHWIMMEN AUF DER ERFOLGSWELLE ANTHONY J. HELBLING 25 «DIVERSIFIZIEREN IM BEREICH GOLF»

COVER-STORY

MARTIN WITTWER DIE REISEBRANCHE MUSS DIE KOSTEN UM 15 PROZENT REDUZIEREN

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

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ANDREA LARDELLI BRANDS MITTELS INNENARCHITEKTUR ERLEBBAR MACHEN

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FREILAGER ZÜRICH VIELSEITIGES NEUES STADTQUARTIER

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ROYAL BEAUTY NEUER KÖNIGLICHER BEAUTY-HOTSPOT IN ZÜRICH

INCENTIVE

AURA AM PARADEPLATZ EINE WELT DER FASZINATION

INFORMATIK

INFORMATIKTAGE 2016 INFORMATIK VERSTEHEN, ZUKUNFT ERLEBEN

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BEXIO 44 REVOLUTION IN DER BUCHHALTUNG

BUSINESS TRAVEL

FLUGHÄFEN WELTWEIT UMSTEIGEN UND WOHLFÜHLEN

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MOTEL ONE GROUP «VIEL DESIGN FÜR WENIG GELD»

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KULINARIK

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META HILTEBRAND GENUSS & ERFÜLLUNG MIT ALLEN SINNEN

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TONY NAVARRO EINE STADTZÜRCHER INSTITUTION

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GASTHAUS HOFWIESEN AUSSCHLIESSLICH ÖSTERREICHISCH

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INHALT STANDORT

ZÜRCHER GOLDKÜSTE 58 TIEFER STEUERFUSS, HOHE IMMOBILIENPREISE UND EIN INTAKTES GEWERBE NEIDHART STÄFA HOUSE OF BRITISH CARS

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AKTUELLE BAUPROJEKTE «MEILENWEIT LEBENSWERT»

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RUDOLF BOSCH ANTIQUITÄTEN 82 AUS ALT MACH NEU: DIE HANDWERKSKUNST DES RESTAURATORS

HILAL DEMIREL «DIE TÜRKEI IST GASTFREUNDLICH UND HEITER»

MONTE-CARLO BAY HOTEL & RESORT 109 IDEALE INFRASTRUKTUR FÜR ERHOLSAME FAMILIENTAGE AN DER CÔTE D’AZUR

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STROZZI’S TRATTORIA & CHUCHI NEU – DAS GANZE JAHR OFFEN

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ROLF SCHLAGENHAUF AG RUNDUM FREUDE AM GEBÄUDE

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YVES MEILI «ES IST EINIGES MÖGLICH»

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DECORIS INTERIOR DESIGN ZUHÖREN – BERATEN – UMSETZEN

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MIMI MÖLLERUS 72 WENN JUNGE FRAUEN DAS UNTERNEHMEN VON PAPA ÜBERNEHMEN EMIL FREY AG BREITESTE PALETTE AN VOLLHYBRIDMODELLEN

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DIVERSE 79 GASTHOF ZUR SONNE; SPORT BIRRER

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

AUSZEIT

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DIVERSE 85 MYPLACE, MEILEN; VON WYL UHREN + SCHMUCK

MEINDL AUTHENTIC LUXURY STORE WAHRE LEIDENSCHAFT

TERTIANUM PARKRESIDENZ MEILEN 70 UMSTÄNDE MÖGEN SICH ÄNDERN, DER ANSPRUCH BLEIBT

LIVING

BERGSPA HOTEL LA VAL CHALET-CHIC DER EXTRAKLASSE

STYLE

GFK-STUDIE EINKAUFSVERHALTEN 92 FRAUEN UND MÄNNER TRENNEN WELTEN, WENN’S UMS SHOPPEN GEHT BRÜGGLER 95 SCHWEIZER HANDWERKSKUNST MIT FUNKTIONALER ELEGANZ

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NEWS

BUSINESS NEWS 6, 10, 15, 21, 24, 26 BUSINESS TRAVEL NEWS 50, 51 GASTRO TIPPS 54 STYLE NEWS 97, 98, 99 DRIVE NEWS 100, 101 LIVING NEWS 104, 105, 106 AUSZEIT NEWS 110, 111

DR. MED. SASCHA DUNST 96 «FRAUEN LASSEN SICH FETT ABSAUGEN, MÄNNER DIE AUGENLIDER KORRIGIEREN»

5 : :


: : BUSIN ESS N E WS GROSSAUFTRAG FÜR IMPLENIA Implenia sicherte sich in Zürich einen neuen Grossauftrag als Totalunternehmerin über rund CHF 90 Mio. Auf dem rund 10’000 Quadratmeter grossen Areal zwischen Albula- und Hohlstrasse entstehen nach Plänen der Zürcher Architekten Gigon/Guyer acht Gebäude, darunter zwei Hochhäuser von 47 und 64 Metern. Insgesamt realisiert Bauherrin Mobimo auf 40’000 Quadratmetern Geschossfläche 277 Wohnungen mit einer Grösse von 1,5 bis 4,5 Zimmern sowie Flächen für Gewerbe und Läden. Sechs Plätze werden öffentlich zugänglich sein und können flexibel genutzt werden. Nicht zuletzt mit Blick auf die Komplexität des Projekts und die sportliche Bauzeit von nur rund 24 Monaten greift Implenia auf Methoden von «Lean Construction» zurück. Die Anwendung der entsprechenden Prinzipien dient der Optimierung der Bauabläufe. Diese werden so getaktet und standardisiert, dass eine möglichst effiziente und planungssichere Ausführung gewährleistet werden kann. Darüber hinaus setzte Implenia bereits in der Offert-Phase im Rahmen des «Building Information Modelling» (BIM) auf computergestützte 3-D-Modelle. BIM ermöglicht es, sämtliche Schnittstellenpartner von Projektbeginn an in den Bauprozess einzubinden. Zentrale Vorteile sind unter anderem eine präzisere Kosten- und Bauzeitplanung sowie ein vereinfachtes Änderungsmanagement. Seit Sommer 2015 liefen auf dem Areal der ehemaligen Farbenfabrik die Abbrucharbeiten und die Altlastensanierung. Die 277 Wohnungen sollen Anfang 2018 bezugsbereit sein.

HILTL KOCHBUCH ZUR ERSTEN VEGETARISCHEN METZGEREI DER SCHWEIZ Pünktlich zum zweijährigen Jubiläum des Hiltl Laden ist Meat the Green erschienen, das Hiltl Kochbuch zur ersten vegetarischen Metzgerei der Schweiz. Neben klassischen Fleisch- und Fischgerichten wird endlich das streng gehütete MEAT THE GREEN Rezept des berühmten Hiltl Tatar gelüftet! Als ältestes vegetarisches Restaurant der Welt gemäss «Guinness World Records» steht Hiltl seit 1898 für gesunden Genuss ohne Fleisch. 2013 eröffnete der Vorreiter der vegetarischen und veganen Küche, die erste vegetarische Metzgerei der Schweiz, wo seither Gemüse, Tofu, Seitan, Tempeh & Co. geschlachtet werden. Meat the Green interpretiert tief verwurzelte Fleisch- und Fischklassiker vegetarisch Das Hiltl Kochbuch

zur ersten vegetarischen

oder vegan und lüftet viele bislang streng gehütete Hiltl-Geheimrezepte: Wurst-Käse-Salat, Cordon Bleu, Hackbraten, Crab Cake. Das Resultat sind über 60 originelle, überraschende und genussvolle Rezepte, die sogar eingef leischten Karnivoren das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Das Kochbuch aus der Hiltl Vegi-Metzg bietet von Vor- und Hauptspeisen über Sandwiches und Snacks bis hin zu Grillwaren ganz schön viel Fleisch am Knochen.

SCHWEIZER UNTERNEHMERGEIST ÜBER EU-DURCHSCHNITT Der 2015 erstmals erhobene Amway Entrepreneurial Spirit Index (AESI) zeigt den weltweiten Unternehmergeist. Die Schweiz liegt mit Platz 25 unter den 44 untersuchten Ländern vor Deutschland und Frankreich. AESI misst Unternehmergeist in drei Dimensionen. Seit 2009 untersucht der Amway Global Entrepreneurship Report die weltweite Einstellung zum Unternehmertum – mittlerweile in 44 Ländern (Europa, Asien, Amerika, Südafrika). In diesem Jahr wurde erstmals der Amway Entrepreneurial Spirit Index (AESI) erhoben, der drei Faktoren kombiniert: die Erwünschtheit, Unternehmer zu sein, die Stabilität des Gründungswillens gegenüber der Ablehnung von Freunden und Familie sowie die Einschätzung des eigenen Wissens und der eigenen Ressourcen. Der weltweite AESI-Wert liegt bei 51, Spitzenreiter sind Indien, China und Thailand (jeweils 79). Für die EU weist der Report den Durchschnittwert 45 aus. Weltweites Schlusslicht betreffend Unternehmergeist ist Japan, für das die Studie einen AESI Wert von 19 ausweist. Im Amway Entrepreneurial Spirit Index erreicht die Schweiz mit einem Wert von 47 den 25. von 44 Plätzen: 50 Prozent denken, dass sie über die nötigen Fähigkeiten und Ressourcen verfügen, um ihr eigenes Unternehmen zu gründen. 46 Prozent der Schweizer sehen es als wünschenswerte Karrieremöglichkeit, Unternehmer zu sein. 44 Prozent würden sich auch durch Familie oder Freunde nicht von der Gründung abhalten lassen. Deutschland liegt mit einem AESI-Wert von 31 auf dem viertletzten Platz aller untersuchten Länder und damit 16 Plätze hinter der Schweiz. «Mit 88 Prozent sind die Schweizer gegenüber dem Unternehmertum überdurchschnittlich positiv eingestellt», so Prof. Dr. Thierry Volery von der Universität St. Gallen. Zum Vergleich: Weltweit liegt die Zahl bei 75 Prozent. Eine grossem Mehrheit von 66 Prozent der Schweizer bezeichnet das Land als unternehmerfreundlich (internationaler Durchschnitt: 50 Prozent). Als grösstes Hindernis der Selbstständigkeit geben 74 Prozent der Schweizer die Angst vorm Scheitern an.

MEAT THE GREEN

Metzgerei der Schweiz

20.10.15 08:53

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Fotos: zvg.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


“The Circle” wird zu Zürichs zweitem Zentrum – mit Hotels, dem Convention Center, internationalen Firmen und Brands, einem medizinischen Zentrum sowie mit vielen weiteren Angeboten aus den Bereichen Kunst, Kultur, Gastronomie, Unterhaltung und Bildung – in Gehdistanz zu den Terminals.

Zahlreiche Kulturveranstaltungen und eine lebendige Gastroszene schaffen einen elektrisierenden Ort der Begegnung.

Marken und Produkte werden prominent auf Präsentationsplattformen inszeniert. Das Resultat: ein urbanes Zentrum mit kosmopolitischer Atmosphäre.

Grosszügige Büroflächen, ein breites Weiterbildungsangebot und zahlreiche weitere Dienstleistungen begeistern. Zudem überzeugt die optimale Erreichbarkeit.


: : BUSIN ESS -TALK

DER ABBAU VON LEERSTÄNDEN – EINE ANSPRUCHSVOLLE AUFGABE

Roger Herzog, CEO Allreal

ALLREAL KOMBINIERT EIN ERTRAGSSTABILES IMMOBILIENPORTFOLIO MIT DER TÄTIGKEIT DES GENERALUNTERNEHMERS (PROJEKTENTWICKLUNG UND REALISATION). DER WERT DES IMMOBILIENPORTFOLIOS BELÄUFT SICH AUF CHF 3.51 MILLIARDEN. IN ZÜRICH, BASEL, BERN, CHAM UND ST. GALLEN BESCHÄFTIGT DAS IMMOBILIENUNTERNEHMEN ÜBER 370 MITARBEITENDE. ALLREAL IST AUSSCHLIESSLICH IN DER SCHWEIZ TÄTIG.

H

von Patrick Gunti und Urs Huebscher

err Herzog, nach zehn Jahren als Finanzchef von Allreal haben Sie im vergangenen Jahr die Führung des Unter­ nehmens übernommen. Welche persönliche Bilanz zie­ hen Sie nach dem ersten Jahr im Amt? Aufgrund meiner langjährigen Zugehörigkeit zur Gruppenleitung und der engen Zusammenarbeit mit meinem Vorgänger konnte ich in etwa abschätzen, was auf mich zukommt. Die Führung eines über so viele Jahre erfolgreichen börsenkotierten Unternehmens mit über 330 Mitarbeitenden ist zweifellos eine ebenso spannende wie herausfordernde Aufgabe. Allreal verfügt über einen ausgezeichneten Leistungsausweis, grosse Erfahrung in allen Tätigkeitsgebieten sowie über ebenso kompetente wie motivierte Mitarbeitende. Anpassungen der Strategie erachte ich deshalb nur punktuell als notwendig. Ihr Vorgänger Bruno Bettoni hat das Unternehmen über Jahrzehnte geprägt. Während er aus der Baubranche kam, führt mit Ihnen nun ein Betriebsökonom das Unternehmen. Was ändert sich dadurch für Allreal? Allreal kombiniert ein ertragsstabiles Portfolio mit der Tätigkeit des Generalunternehmers. An diesem bewährten Geschäftsmodell werden wir auch zukünftig festhalten. Das vergangene Jahr war für Allreal von markant höheren Miet­ erträgen und einmalig anfallende Gewinnen aus Verkäufen von Lie­ genschaften geprägt. Einen deutlichen Rückgang gab es hingegen beim Erfolg aus der Generalunternehmung. Welches waren die Gründe? 2014 verzeichnete das Portfolio der Renditeliegenschaften ein starkes Wachstum um rund 900 Millionen auf 3.5 Milliarden Franken. Dieser Ausbau führte folgerichtig zum markanten Anstieg der Mieterträge. Anders als bei den Immobilien handelt es sich bei der Generalunternehmertätigkeit um ein Geschäft mit zyklisch anfallenden Gewinnen. Entsprechend gross können die Schwankungen sein. Die 2015 vollzogenen Eigentumsübertragungen wirkten sich ausgleichend auf das Resultat der Generalunternehmung aus.

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GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


BUSIN ESS -TALK : :

Die Leerstandsquote sank um 0.3 auf 7.6 Prozent zurück. Was hat einen markanteren Rückgang verhindert? Im aktuellen Marktumfeld ist der Abbau von Leerständen eine ebenso anspruchsvolle wie aufwendige Aufgabe. Bei den Büroflächen gestalten sich die Verhandlungen in der Regel sehr zeitintensiv und es dauert entsprechend lange, bis ein Abschluss zustande kommt. Ich bin aber zuversichtlich, dass unsere Anstrengungen kurz- bis mittelfristig zu weiteren Vertragsunterzeichnungen führen werden. Das Angebot bei den Büroflächen ist insgesamt deutlich höher als die Nachfrage. Von welcher Entwicklung gehen Sie in diesem Bereich aus? Aufgrund von neu auf den Markt kommenden Flächen ist von einer weiteren Verschärfung des Wettbewerbs auszugehen. In der Folge werden sich Erst- und Wiedervermietung unverändert schwierig gestalten. Beim herrschenden Überangebot und der immer noch relativ grossen Zahl von Neubauten gewinnt die Investition in bereits bestehende Flächen zunehmend an Bedeutung. Am Schiffsbauplatz in Zürich realisiert Allreal ein Geschäftshaus mit fünf bis sechs Geschossen Büro- und Gewerbeflächen. Wie weit konnten diese Flächen bereits vermietet werden? Die 10’700 Quadratmeter Bürof läche im Geschäftshaus am Schiffbauplatz sind bereits voll vermietet, ebenso ein schöner Teil der Gewerbeflächen im Erdgeschoss. Der Baustart für das Gebäude erfolgte im April 2015, die Fertigstellung ist für Ende 2017 geplant. Das Projekt auf dem 2002 erworbenen und grösstenteils immer noch industriell genutzten Escher-Wyss-Areal ist ein gutes Beispiel für die Opportunitäten, die sich aus der Kombination von Immobilien und Generalunternehmung ergeben. Sie haben bei einer Präsentation den Trend zu Incentives angespro­ chen. Inwieweit folgt Allreal diesem Trend? Mietfreie Zeiten von bis zu sechs Monaten, Beiträge an den Mieterausbau und kürzere Vertragslaufzeiten sind heute die Regel. Dieser Entwicklung können auch wir uns nicht entziehen.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

Bei der Realisierung einer 2 000-Watt-Gesellschaft kommt der Bau­ wirtschaft eine Schlüsselrolle zu. Das Engagement von Allreal zeigt sich u.a. bei der nachhaltigen Wohnüberbauung Eikenøtt in Gland oder dem Richti-Areal in Wallisellen. Welche Anforderungen stellen sich Allreal in diesem Bereich? Bei Allreal basieren Entwicklung, Planung und Realisation von Projekten auf der Prämisse eines möglichst sparsamen Umgangs mit Ressourcen und einer minimalen Beeinträchtigung der Umwelt. Seit vielen Jahren ist Allreal Pionier und Wegbereiter von zukunftsweisenden Projekten, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch überzeugen. Daran soll sich auch zukünftig nichts ändern, denn in dieser Rolle fühlen wir uns wohl. Welches sind über die Bausubstanz und die architektonische Gestal­ tung hinaus die Erfolgsfaktoren für eine gelungene Arealentwicklung? Weitere Voraussetzungen für eine wirtschaftlich erfolgreiche Areal­ überbauung sind ein städtebauliches Konzept, das sich an den lokalen Gegebenheiten orientiert, eine sorgfältige und überlegte Planung, ein hohes Qualitätsbewusstsein, profunde Kenntnisse des Marktes sowie der richtige Nutzungsmix. Welches sind die aktuell bedeutendsten Projekte in der AllrealPipeline? In Bülach planen wir auf einem 55’000 Quadratmeter grossen Grundstück in Bahnhofsnähe eine Arealüberbauung mit rund 360 Miet- und Eigentumswohnungen sowie Büro- und Gewerbeflächen. Der Baubeginn ist abhängig vom Bewilligungsverfahren; wir hoffen auf einen Projektstart 2016. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit einer Vielzahl etwas kleinerer, deswegen aber nicht weniger interessanten Projekten, deren Entwicklung und Ausführung wir mit Hochdruck vorantreiben. Fotos: zvg.

: : WWW.MONEYCAB.COM : :

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: : BUSIN ESS N E WS WAS SOLL ICH DÜRFEN MÜSSEN? Kann der Staat Zigaretten verbieten? Mir vorschreiben, wen ich heiraten darf und was mein Kind in der Schule über Sexualität lernt? Wie ich mit Tieren umgehen soll? «Das Recht macht aus jeder sprichwörtlichen ‚philosophischen‘ Frage eine drängende praktische. Es hebt die Philosophie auf die nächste dramaturgische Stufe: Anders als die Philosophie kann das Recht keinen Fall offen lassen», sagt Volker Kitz. In spannenden wahren Fallgeschichten führt er in die grossen Fragen von Recht und Gerechtigkeit ein. Wir leben in einem Rechtsstaat und verlassen uns darauf, dass Recht und Gesetz unser Leben ordnen. Der Rechtsstaat muss auch Antworten geben, die er nicht hat. Volker Kitz nimmt uns in seinem neuen Buch mit auf eine Reise in die Geschichte unseres Landes, zu Ereignissen, die die Menschen in Aufruhr und den Staat an die Grenzen seiner Kraft brachten, z.B. Friedensbewegung, Volkszählung, Beschneidung, Polizeifolter. Daraus entwickelt er die Prinzipien der Gerechtigkeit und leitet die Antworten auf aktuelle Fragen ab: Gibt es ein Recht auf Vergessen werden? Sind Frauenquoten richtig? Wie muss Facebook mit Kommentaren umgehen? Soll der Staat Sterbehilfe verbieten? Muss er mich vor Terroristen schützen? Das Buch schlägt einen Bogen über verschiedene Disziplinen und landet dort, wo alles begann: beim individuellen menschlichen Schicksal. Hinter jeder Entwicklung steht ein Mensch, der für seine Überzeugung kämpfte. So zeigt Volker Kitz nicht nur, wie die Regeln unserer Gesellschaft entstehen – sondern auch, welche Macht wir haben, sie zu ändern. Mit seinen Büchern, Vorträgen und Fernsehauftritten begeistert Dr. Volker Kitz international ein Millionenpublikum. Seine Bücher sind SPIEGEL-Bestseller und wurden in mehr als zehn Sprachen übersetzt. Knaur Taschenbuch, ISBN 978-3-426-78782-3

KALE- CHIPS EROBERN DIE SCHWEIZ Ob Foodblogger, Gesundheitsfanatiker, Sterneköche oder Hollywood-Stars: Alle sind verrückt nach Grünkohl oder Kale, wie das Gemüse international genannt wird. Das junge Schweizer Unternehmen Chirpies hat den Grünkohl jetzt als fixfertige Kale-Chips in drei verschiedenen Sorten auf den Markt gebracht. Der gesunde, vegane Snack wird von der Anpflanzung über die Produktion komplett in der Schweiz hergestellt. Das Gemüse gilt in den USA als super trendy und wird in alles gemixt. Von Kale-Smoothies über Kale-Spaghetti oder Kale-Salate – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Jetzt hat der Lifestyle auch die Schweiz erreicht. Chirpies hat den Ruf der immer gesünder werdenden Bevölkerung erhört und bringt den Grünkohl in Form von Kale-Chips in den Detailhandel. Die knusprige, leichte Stärkung für zwischendurch ist in drei verschiede­ nen Geschmacksrichtungen erhältlich. Für orientalische Geniesser gibt es Bombay Curry, für herzhafte Schweizer die Variante Swiss Cheese, und wer es gerne etwas erfrischend mag, sollte Cool Dill probieren. Eisen, Proteine, Omega-3-Fettsäuren, Folsäure, verschiedene Vitamine und Kalzium – in Kale steckt alles. Zudem ist Federkohl so reich an Vitamin C, dass eine Handvoll davon mehr als einen ganzen Tagesbedarf abdeckt. Kale wirkt ausserdem entgiftend, entzündungshemmend, ist gut fürs Herz und kann Bluthochdruck vorbeugen. Kein Wunder also haben Hollywood-Stars wie Jennifer Aniston, Anne Hathaway oder Beyoncé den kalorienarmen Kale auf ihrem Speiseplan. Auch Fans der tierlosen Ernährung können sich freuen, die Kale-Chips sind vegan und zudem glutenfrei. Die Chirpies Kale-Chips sind ein komplett schweizerisches Produkt: Im Zürcher Unterland wird der Grünkohl angepflanzt und in Oberglatt von der Chirpies Snack AG weiter verarbeitet, abgefüllt und anschliessend vertrieben. Fotos: zvg.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


BUSIN ESS N E WS : :

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: : BUSIN ESS -TALK

«DAS EINE TUN, DAS ANDERE NICHT LASSEN»

Oliver Jaussi, CEO SeeBeteiligungs AG, SeeImmo AG und der BANK ZIMMERBERG AG

EINE REGIONAL FEST VERANKERTE UNIVERSALBANK. EIN BREITES ANGEBOT MIT HÖCHSTEM QUALITÄTSANSPRUCH ZUM FAIREN TARIF STELLT DEN KUNDEN UND DESSEN WÜNSCHE IN DEN MITTELPUNKT. DIE BERATUNG IST VERSTÄNDLICH UND ZIELFÜHREND. DIE ANLIEGEN DER KUNDEN WERDEN ZEITNAH UND FLEXIBEL REALISIERT.

Grösse nicht adäquat. Wir arbeiten mit einer Mischrechnung, welche versucht die effektiven Leistungen möglichst korrekt zu reflektieren. Wir haben einerseits die tatsächlichen Erträge, welche durch die Kundenbedienung- und Betreuung vor Ort erwirtschaftet werden und anderseits die indirekten Erträge aus Vermittlung – Kundenvermittlung an den Hauptsitz. Zudem bestehen weitere, nur schwer kalkulierbare positive Einflüsse, wie Imageträger, lokale Werbung, einzige Bank im Ort, et cetera. Unter Berücksichtigung aller Aspekte erhalten wir einen Mehrwert und ein positives Gesamtresultat. Das macht diese zwei Niederlassungen zu wichtigen strategischen Distributionskanälen. Mit einer Kapitalquote nach Basel III von 15.2 Prozent (Stand 30.9.2015) sind Sie nach der erfolgten Kapitalerhöhung auf der sicheren Seite. Sie hätten sicher Luft für die ein oder andere etwas grössere Investition? Das ist richtig, wir haben uns bewusst für diesen präventiven Weg entschieden, um allfällige Veränderungen am Markt beziehungsweise mögliche weitere regulatorische Veränderungen problemlos schultern zu können. Zudem wird die Bilanzsumme unserer Bank bald die 1-Milliarden-Grenze erreichen, was eine leicht höhere Eigenmittelunterlegung zur Folge haben wird.

von Robert Jakob und Urs Huebscher

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err Jaussi, über eine Million Menschen pendelt pro Jahr über den Zürichsee nach Horgen. Profitiert Ihre Bank von diesem Strom? Das Bankengeschäft ist grundsätzlich ein Beziehungsgeschäft. Es ist relativ selten, dass eine Bank Neukunden aufgrund von Pendlerströmen erhält. Dennoch dürfen wir seit unserer Umfirmierung zur Bank Zimmerberg immer wieder neue Kunden bei uns begrüssen, welche explizit erwähnen, dass sie aufgrund unserer Werbung auf uns aufmerksam wurden. Neben dem Hauptsitz in Horgen Horgen hat die BANK ZIMMERBERG AG Niederlassungen im benachbarten Oberrieden und auf dem Hirzel. Wie hält man eine kleine Bank wie die in Hirzel kostenmässig fit? Eine reine Profitcenter-Rechnung ist für eine Niederlassung in dieser

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Horgen und Oberrieden gehören zu den bevorzugten Wohngemein­ den im erweiterten Einzugsgebiet von Zürich. Hier sind die Immobi­ lienpreise explodiert. Rechnen Sie gar nicht mit Ausfällen in Ihrem Hypothekarportfolio? Das stetige Wachstum der Immobilienpreise in den vergangenen Jahren hat vor allem mit der Attraktivität der Lage am linken Zürichseeufer zu tun. Generell rechnen wir mit einer Verlangsamung der Preisentwicklung, nicht zuletzt aufgrund von regulatorischen Massnahmen und vielleicht mit einem leichten Rückgang im höheren Preissegment. Unsere Bank hat in der Vergangenheit eine eher restriktive Kreditpolitik verfolgt und könnten auch eine umfangreichere Preiskorrektur problemlos verkraften. Können Sie bereits eine Prognose für den Geschäftsabschluss 2015 machen? Es ist mit einem überaus erfreulichen Ergebnis des Geschäftsjahres 2015 zu rechnen. Dieses widerspiegelt die hohe Kundennähe der BANK ZIMMERBERG AG. Der Erfolg dieses Dialogs ist und bleibt auch Verpflichtung, für unsere Kunden, unsere Aktionäre und unsere Mitarbeitenden optimale Voraussetzungen für die weitere positive Entwicklung zu schaffen. Mit der im Januar 2016 eröffneten neu gebauten Niederlassung an der Alten Landstrasse 29 im Herzen von Oberrieden, setzt die Bank neue Massstäbe bei der Kundenbetreuung. Hier schaffen wir Mehrwerte für unsere Kunden in modernen Räumlichkeiten an einem zentral gelegenen Standort.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


BUSIN ESS -TALK : : Die SeeBeteiligungs AG als Dachgesellschaft der BANK ZIMMER­ BERG AG und der SeeImmo AG besitzt auch auch die SeeInvest­ ment AG. Letztere ist aber im Moment inaktiv. Wann kann das ändern? Zurzeit bestehen keine Pläne, die SeeInvestment AG zu aktivieren. Die Bank Zimmerberg gehört der RBA-Bankengruppe an. Ein Aus­ scheren würde sie rund 1 Million Franken kosten. Ist das eine Art goldene Kette? Die RBA hat in den letzten Jahren deutlich an Einfluss verloren. In der nächsten Zeit wird der Verbund auf einzelne Kerndienstleistungen reduziert werden. Bezugspflichten sind nicht weiter relevant.

den gewohnt überdurchschnittlichen und zuvorkommenden Service, den sie verdienen. Anderseits verschliessen wir die Augen nicht vor der Zukunft und legen grossen Wert darauf, bei künftigen Entwicklungen sehr früh mit dabei zu sein. Wir setzten gezielt auf unsere Kernwerte und entwickeln uns dadurch seit Jahren überdurchschnittlich gut. Dies hat dazu geführt, dass wir in einem für Banken eher schwierigen Umfeld sieben Rekordergebnisse in Folge präsentieren konnten. Fotos: zvg.

: : WWW.MONEYCAB.COM : : : : WWW.BANKZIMMERBERG.CH : :

Wie viel Prozent Ihres Bankberatungsgeschäfts läuft denn mittler­ weile übers Internet? Das ist schwer zu quantifizieren. Grundsätzlich informieren sich viele Kunden und potentielle Neukunden über das Internet und nehmen anschliessend mit einem Kundenberater unserer Bank, entweder per Email oder telefonisch, Kontakt auf. Wir bieten alle modernen Möglichkeiten wie Netbanking und Mobile Banking an. Zudem verfügen wir über eine Beratungslösung, die es uns ermöglicht, Kunden im direkten Gespräch mittels iPad und Bildschirmen ihre Situation in Form von Visualisierungen eindrücklich darzustellen. Als beinahe 200-jährige traditionsreiche Universalbank ist es wichtig, laufend die neuesten digitalen Entwicklungen in der Bankenlandschaft zu prüfen und bei Bedarf einzuführen. Da haben Sie ja grosse Pläne. Wie sehen diese aus? Wir arbeiten stets nach dem Motto: «Das Eine tun, das Andere nicht lassen». Das heisst, wir bieten unseren langjährigen und treuen Kunden

Standort der Niederlassung Oberrieden seit Januar 2016 im Neubau mit fünf Wohnungen und einem Gewerberaum neben der Bank.


BUSIN ESS N E WS : : WIRTSCHAFTSSCHULE AUS CHINA MIT ZÜRICH VERNETZT Die China Europe International Business School erweitert ihr Europa-Angebot von Zürich aus. Sponsoren haben das Gebäude des Zürcher Lorange Institute of Business Zurich gekauft, um die Wirtschaftsschule mit Hauptsitz in Schanghai in Europa besser zu vernetzen. Die Tätigkeit des Lorange Institute of Business Zurich (LIBZ) wurde laut einer Meldung der China Europe International Business School von den Freunden der CEIBS Foundation (FCF) übernommen, die in der Schweiz registriert sei. Die Stiftung habe das LIBZ-Gebäude in bester Lage am Zürichsee gekauft und werde das Haus in Horgen im Kanton Zürich zu günstigem Mietzins an das Institut zurückvermieten.

FERIENTRENDS 2016: SCHWEIZER LASSEN SICH DAS REISEN NICHT NEHMEN Der volatile Reisemarkt reagiert bekanntlich sensibel auf finanz- und geopolitische Ereignisse. Dies äusserte sich 2015 in erhöhten Reiseströmen nach Spanien oder Griechenland respektive Buchungsrückgängen in Ägypten, Tunesien oder Paris. Zur hohen Volatilität des Ferienmarktes gehört aber auch seine Fähigkeit zur Erholung. Unter diesem Motto steht das neue Reisejahr. Wie eine aktuelle SRV-Umfrage bei den vier grossen Schweizer Reiseunternehmen belegt, dürfte 2016 ein guter Jahrgang werden.

100 JAHRE DADA – ZEIT FÜR EINE HOMMAGE Bereit, in die Welt der Dadaisten einzutauchen? Das Marktgasse Hotel in der Zürcher Altstadt — in unmittelbarer Nähe des Cabaret Voltaire, der Geburtsstätte des Dadaismus — bietet anlässlich des Jubiläums mit dem attraktiven Dada-Package alles, was Dada-Herzen begehren. Das 100-jährige Jubiläum von Dada ruft dazu auf, die Wertvorstellungen der Gesellschaft für einen Moment in Frage zu stellen und sich der phantasievollen und zugleich provokativen Lebenseinstellung mit Ursprung im Jahre 1916 hinzugeben. Als unmittelbarer Nachbar des Cabaret Voltaire, welches als Ursprung der Bewegung fungierte, hat auch das Boutique-Hotel Marktgasse einen Grund zum Feiern: Als Hommage an den Dadaismus kann im Hotel neu ein Dada-Angebot gebucht werden. Zum grossen Dada Jahr 2016 bietet das Hotel mit dem Dada-Package ein einzigartiges Erlebnis. Vom exklusiven «Dada Century Cocktail» in der Baltho Bar des Hotels über die einzigartige DadaBibliothek mit den spannendsten Werken über Dada bis hin zur Entspannung im Fitnesspark Hamam Münstergasse lässt das Dada-Package des Marktgasse Hotels keine Wünsche offen. Zusätzlich können Gäste mit dem Dada-Package von freien Eintritten im Cabaret Voltaire inklusive Morgenoffizium, Abendveranstaltung und Ausstellung «Obsession Dada» und im Kunsthaus Zürich für die Ausstellung «Dadaglobe Reconstructed» profitieren.

CAPITAL GROUP ERÖFFNET NIEDERLASSUNG IN ZÜRICH Der amerikanische Vermögensverwalter Capital Group eröffnet eine Niederlassung in Zürich. Damit ist das Unternehmen bereits an zwei Orten in der Schweiz vertreten. Capital Group gehört zur Investmentgesellschaft Captital Group Companies mit Sitz in Los Angeles und zählt zu den der grössten Vermögensverwaltern der Welt. Laut einer Mitteilung auf dem Portal finews.ch eröffnet das Unternehmen nun eine Niederlassung an der Zürcher Dreikönigsstrasse. Damit ist es nun sowohl in Genf als auch in Zürich vertreten.

STIFTUNGSRÄTIN DER GZA IN DEN NATIONALRAT GEWÄHLT Dr. Regine Sauter, Stiftungsrätin der Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing und Direktorin der Zürcher Handelskammer ist neue FDP Nationalrätin für den Kanton Zürich. Ihre Kompetenz und ihr Fachwissen werden den Kanton Zürich und den gesamten Wirtschaftsraum Greater Zurich Area in Bern stärken.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

Fotos: zvg.

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: : BUSIN ESS -TALK

MODERNE GEBÄUDEAUTOMATION ERGIBT DEN BESTEN ROI BEI GEBÄUDESANIERUNGEN

Roger und Marcel Baumer, operative Leiter und Mitinhaber Hälg Holding AG

SEIT 1922 ENGAGIERT SICH DAS UNTERNEHMEN IM BREITEN FELD DER GEBÄUDETECHNIK. ANGEFANGEN HAT ALLES MIT HEIZUNGSANLAGEN IN ST. GALLEN. HEUTE REALISIERT MAN PROJEKTE IN DER GANZEN SCHWEIZ IN DEN BEREICHEN LÜFTUNG, KLIMA, KÄLTE UND SANITÄR. HINZU INGENIEURSDIENSTLEISTUNGEN, GEBÄUDE­ AUTOMATION, SERVICE UND UNTERHALT SOWIE AUSGEWÄHLTE NISCHENBEREICHE DER GEBÄUDETECHNIK.

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von Patrick Gunti und Urs Huebscher

ie sind in der Kategorie «Industrie / High-Tech / Life Sciences» mit dem EY Entrepreneur Of The Year-Award 2015 ausge­ zeichnet worden. Als «schlicht vorbildlich» wird Ihre Unter­ nehmensführung umschrieben. Was bedeutet diese Aus­ zeichnung für Sie und Ihr Unternehmen? Roger Baumer: Wir sind sehr stolz und haben riesige Freude. Aus Sicht des Unternehmens ist der Preis Bestätigung, dass wir unsere Sache bisher gut gemacht haben. Was hat Sie dazu bewogen, am Wettbewerb teilzunehmen? Marcel Baumer: Wir stehen mit unseren Dienstleistungen jeden Tag im harten Wettbewerb um Aufträge. Wir wollten uns auch mal gesamtunternehmerisch und mit Firmen aus anderen Branchen messen. Sie haben die Leitung des Unternehmens 2008 übernommen und es in den letzten Jahren zu einem Gesamtdienstleister für gebäude­ technische Anlagen ausgebaut. Wie sieht Ihre Strategie für die kom­ menden Jahre aus? Roger Baumer: Wir verfolgen eine differenzierte und profitable Wachstumsstrategie. Differenziert heisst, dass die Strategie auf die Geschäftsbereiche und die Bedürfnisse der jeweiligen Märkte ausgerichtet ist. Die Hälg Holding ist in den letzten Jahren stark gewachsen, und Sie haben auch Zukäufe getätigt. Sind weitere Akquisitionen geplant und welche Ansprüche müssen für das Unternehmen dabei erfüllt sein? Marcel Baumer: Wir schliessen das für die Zukunft nicht aus. Wir prüfen daher regelmässig Akquisitionsmöglichkeiten, um neue Standorte zu erschliessen oder aber unsere Dienstleistungsangebot an bestehenden Standorten zu erweitern oder zu ergänzen. Voraussetzung ist, dass ein Unternehmen profitabel arbeitet und eine gewisse Mindestgrösse hat. 2015 dürfte für das Bauhauptgewerbe weniger erfolgreich ausfallen als die letzten Jahre, vor allem der Hochbau hat eingebüsst. Wie haben sich Ihre Geschäfte im abgelaufenen Jahr entwickelt?

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Roger Baumer: Die Offerttätigkeit und der Auftragseingang liegen über Vorjahr, obwohl sich der Wettbewerb weiter verschärft hat. Wir sind mit dem Jahr zufrieden. Die Umwelt ist Ihnen ein besonderes Anliegen und das Unterneh­ men nimmt im Bereich der erneuerbaren Energien eine Vorreiter­ rolle ein. Wie zeigt sich dies in Ihren Projekten? Marcel Baumer: Erneuerbare Energien sind heute im Neubau Standard. Herausfordernd war der Auf bau der entsprechenden Kompetenzen. Was wir immer wieder hervorheben, ist der Lebenszyklusgedanke. Eine effizient geplante und gebaute Anlage muss gewartet und

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


BUSIN ESS -TALK : : professionell betrieben werden, damit sie auch effizient und damit umweltschonend bleibt. Über die Energiequellen und eine gute Dämmung hinaus – was kann Gebäudeautomation für die Energieeffizienz leisten? Roger Baumer: Untersuchungen zeigen, dass der Einsatz modernster Gebäudeautomation den besten ROI bei Gebäudesanierungen ergibt. Die Steuerung und Vernetzung trägt dazu bei, dass nur dann Energie verbraucht wird, wenn sie auch benötigt wird. So kann gerade die Vernetzung von Heizung, Lüftung/Klima und der Rolladen- sowie Lichtsteuerung einen enormen Effekt haben. Im Zusammenhang mit Gebäudeautomation und Energieeffizienz ist vielfach auch vom Smart Home die Rede. Welche Möglichkeiten bieten sich im «intelligenten Haus» darüber hinaus? Marcel Baumer: Systeme zu vernetzen und zu steuern. Wir können darüber hinaus auch sehr einfach Nutzungsdaten und Energiedaten sammeln, die wiederum zur Optimierung eingesetzt werden können. Wir gehen für die Zukunft davon aus, dass wir Gebäude energetisch zu ganzen Netzen zusammenfassen. Gebäude können darin Produzenten oder Bezüger sein. Das braucht natürlich sehr ausgefeilte Steuerungen. Die Energiestrategie 2050 sieht eine Vielzahl Massnahmen vor. Kommt den Themen Gebäudetechnik und der energetischen Erneuerung des Gebäudeparks dabei ausreichende Bedeutung zu? Roger Baumer: Rund 50 Prozent der Primärenergie wird für Gebäude verbraucht. Wir haben den Eindruck, dass dies auch in der Energie­ strategie erkannt wurde.

Welche Lösungsansätze sind für Sie zentral? Roger Baumer: Wir sehen drei Ansätze: Die Sanierung oder allenfalls der Ersatzneubau birgt bei knapp einer Million Gebäude, die älter als 25 Jahre sind, ein riesiges Potential. Zweitens muss der Aspekt des Lebenszyklus bestehender Gebäude in den Fokus rücken: Wartung, Unterhalt und Betrieb sind grosse Hebel. Drittens müssen wir weitere Fortschritte in der Automatisierung machen. Das Potenzial ist riesig. Wie sehen Sie Ihr Unternehmen positioniert, daran zu partizipieren? Marcel Baumer: Wir denken, wir sind dafür gerüstet. Und wo wir es noch nicht sind, arbeiten wir definitiv an unserer Fitness. Ihnen ist die Ausbildung des Personals ein besonderes Anliegen. Hat die Gebäudetechnik-Branche genügend ausgebildete Leute, um die grossen Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen? Roger Baumer: Auch wir stellen einen Fachkräftemangel fest und es wäre sehr wünschenswert, dass die Berufe unserer Branche das Renommé haben, das sie verdienen. Unser Handwerk ist wirklich anspruchsvoll und befriedigend: Man sieht am Abend, was man gemacht hat. Durch die Lehrlingsausbildung aber auch durch interne Weiterbildung stellen wir sicher, dass wir für zukünftige Anforderungen gerüstet sind. Und letztlich wollen wir ein guter Arbeitgeber sein, der für die Leute im Markt attraktiv ist. Foto: zvg.

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SCHWINGEN IM TREND

Jean-Baptiste Felten, Vizepräsident

DER FACHVERBAND SPONSORING FASPO IST EIN KLASSISCHER WIRTSCHAFTSVERBAND ZU VERTRETUNG GEMEINSAMER MITGLIEDERINTERESSEN GEGENÜBER POLITIK, WIRTSCHAFT, MEDIEN, GESELLSCHAFT IN DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH UND DER SCHWEIZ. ER VERTRITT ÜBER 60 MITGLIEDSUNTERNEHMEN, DIE SICH AUS SPONSORINGANBIETERN UND -VERMARKTERN, SPONSOREN, SPONSORINGAGENTUREN UND DIENSTLEISTUNGS- UND SERVICEUNTERNEHMEN ZUSAMMENSETZEN. von Patrick Gunti und Urs Huebscher

Welche Branchen engagieren sich am stärksten im Sport-Sponsoring? Über alle Sponsoringbereiche hinweg zählen Versicherungen und Finanzdienstleister zu den aktivsten Sponsoren. Aber auch sämtliche anderen Branchen – sowohl B2C-, als auch B2B-Marken – nutzen Sponsoring im Rahmen ihrer Marktkommunikation wie auch für den Dialog mit weiteren Stakeholdern. Vor allem dank der grossen TV-Präsenz ist Fussball mit 50 Prozent die am stärksten gesponserte Sportart, gefolgt von Eishockey und Laufsport. Wird der Fussball seine Dominanz weiter ausbauen können? Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, ja. UEFA Champions League und UEFA Europa League sind hochprofessionelle Wettbewerbe, die das Interesse am Fussball auch dann wachhalten, wenn die nationalen Ligen oder die Nationalmannschaften einmal weniger spannende Spiele bieten.

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err Felten, der Fachverband für Sponsoring hat in Zu­ sammenarbeit mit der ZHAW und dem WerbeAuftraggeberverband eine empirische Studie zum Spon­ soringmarkt Schweiz erstellt. In welcher Verfassung präsentiert sich der Sponsoringmarkt in der Schweiz? Der Schweizer Sponsoringmarkt präsentiert sich in guter Verfassung. Der Anteil des Sponsorings an den gesamten Investitionen in die Marktkommunikation liegt weiterhin bei über 21 Prozent, die grosse Mehrheit der Befragten ist mit ihren Engagements zufrieden und plant, diese fortzusetzen. Rund drei Viertel der befragten Unternehmen engagieren sich im Sport-Sponsoring und mit 40 Prozent des Sponsoring-Etats flossen auch am meisten finanzielle Mittel in diesen Bereich. Welche Ziele verfolgen die Unternehmen und was macht den Sport zu idealen Sponsoring-Plattform? Sportsponsoring bietet den werbenden Marken ein höheres Wahrnehmungspotenzial, das einerseits auf einer höheren Kadenz der Veranstaltungen (z. B. Ligabetrieb) sowie einer höheren medialen Attraktivität und Reichweite basiert. Für die mediale Aktivierung investieren die Marken aber auch eigene Mittel – mit 1 zu 2.57 betragen die Aktivierungskosten im Sport das doppelte derjenigen von Mediensponsorings.

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Welche Sportarten könnten in Zukunft für die Sponsoren wichtiger werden? Gemäss der Sponsor Visions 2014/15 liegen – neben dem Fussball – der Laufsport, Mountainbike, der Behindertensport und das Schwingen im Trend. Dies deckt sich im Wesentlichen mit der Entwicklung des Publikumsinteresses, das wir über die repräsentativen Daten der MA Sponsoring abbilden können. Allerdings mit einer Ausnahme: Das Schwingen interessiert deutlich weniger Menschen, als man gemeinhin annimmt – nämlich lediglich 11 Prozent der Bevölkerung. Im Gegensatz dazu sind – aus meiner Sicht – die Indoor-Sportarten wie Basketball, Handball, Unihockey und Volleyball «unterbewertet»: Hier ergeben sich, gerade auch durch die neue Kooperation der Ligen, interessante Perspektiven. Sind Sportarten wie Fussball, Ski alpin oder Rad bezüglich Sponso­ ring immun gegen negative Begleiterscheinungen wie Gewalt in den Stadien, die relative Erfolglosigkeit der Skifahrerinnen und Skifah­ rer oder das durch Doping belastete Image des Radsports? Nein, natürlich nicht: Die Raiffeisen Super League kann nach meiner Auffassung ihr Wachstumspotenzial – das durchaus vorhanden ist – nur dann ausschöpfen, wenn sie ihre potenziellen Zielgruppen (Frauen, Jugendliche und Kinder) davon überzeugt, dass sie keine Gewalttätigkeiten gewärtigen müssen. Was passieren würde, wenn es tatsächlich einmal zu einem Zwischenfall mit Todesfolge käme, möchte man sich gar nicht ausmalen. Der Radsport erholt sich zwar langsam von den Dopingskandalen, ist aber immer noch – im Interesse von Zuschauern und Medien wie auch im Hinblick auf die generierten Sponsoringerlöse – weit vom Niveau der 2000er Jahr entfernt. Der sportliche Erfolg ist für alle Angebote zentral: ohne Relevanz schwindet das Interesse – sowohl das der Medien, als auch das der Bevölkerung.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


BUSIN ESS -TALK : :

Der Sport dominiert den Schweizer Sponsoringmarkt, der Kultur­ bereich folgt dahinter und muss sich mit etwa der Hälfte der Budgets begnügen. Welche Veränderungen konnten im Kultur-Sponsoring seit der letzten Erhebung vor zwei Jahren festgestellt werden? Zunächst einmal: Die Kultur spielt für Schweizer Unternehmen eine sehr wichtige Rolle, sowohl im Sponsoring, als auch im Bereich der Förderung. Die Hälfte der befragten Marken fördert die Kultur über ihre Sponsorings hinaus auch auf mäzenatischer Ebene! Neben der Kundenbindung steht bei diesen Engagements die Dokumentation gesellschaftlicher Verantwortung im Mittelpunkt. Die Veränderungen im Kultursponsoringverhalten der Marken verlaufen entlang der Interessen der jüngeren Generationen, an die sich die Unternehmen richten um neue Kunden zu gewinnen und ihren eigenen Markenlebenszyklus zu verjüngen: Während die Veranstalter von Rock-, Pop- sowie Urban-Musik-Events und z.B. die Filmfestivals Sponsoren gewinnen, verlieren die klassische Musik, Oper und Ballet an Bedeutung. Wie sieht es mit anderen Sponsoringbereichen aus? Das seit der Finanzkrise zu beobachtende Interesse an Engagements im Bereich der Corporate Responsibility ist weiterhin stark. Im Bereich des Mediensponsorings zeichnet sich eine intensivere Nutzung von mobilen und online Medien ab. Wie stark sind die Sponsoring-Engagements heute mit Social Media gekoppelt, die einen direkten Kontakt zur Zielgruppe ermöglichen? Sehr stark: 85 Prozent der befragten Marken aktivieren ihre Sponsoringengagements über Social Media: Hierbei werden B2C Plattformen wie Facebook, Youtube und Twitter aber auch B2B-Netzwerke wie Xing und LinkedIn genutzt. Diese Entwicklung steht aus meiner Sicht erst am Anfang. Die grossen Sponsoren arbeiten intensiv an einer Integration ihrer Sponsorings in ihr CRM, um das Instrument für ein effizientes Community-Marketing zu nutzen. Neben der Belohnung und der persönlichen Betreuung (z. B. durch Ticketing und Hospitality) steht hierbei der Aufbau einer konstanten Kommunikation (z. B. auf der Basis von Newsservices mit eigenem / owned Content) im Mittelpunkt.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

Die Studie bestätigt, dass sowohl bei der Sponsoring-Planung wie auch bei der Erfolgskontrolle grosses Optimierungspotenzial besteht. Worauf führen Sie diese Defizite zurück? Für viele Marken sind es wohl die mit einer repräsentativen Marktforschung verbundenen Kosten, die eine Hürde darstellen. Genau hier setzen wir mit Instrumenten wie der MA Sponsoring – die ja von der AG für Werbemedienforschung regelmässig erhoben wird und mit den weiteren Studien der WEMF (Konsumverhalten und Mediennutzung) korrelierbar ist – an. So können Planungsdaten zur Imagekongruenz und zur Reichweite kosteneffizient gewonnen und einzelne Plattformen in Sport und Kultur miteinander verglichen werden. Im Hinblick auf eine Erfolgskontrolle ermöglicht die MA Sponsoring die Durchdringung solcher Communities (z.B. Entwicklung des Marktanteils einer Marke innerhalb der Raiffeisen Super League-Interessierten und/oder -Besucher) im Zeitablauf abzubilden. Aber solche Innovationen brauchen einfach Zeit, um im Markt akzeptiert und dann auch konsequent genutzt zu werden. Wie lauten Ihre Empfehlungen? Aus meiner Sicht sollte jeder Sponsor einen gewissen Betrag – z. B. 3 bis 5 Prozent des Sponsoringbudgets – für Analysen im Bereich der Planung resp. der laufenden Kontrolle der Engagements investieren. Und damit einerseits sicherstellen, dass man die optimale Plattform zum optimalen Preis-/Leistungsverhältnis einkauft und andererseits die Aktivierung des Sponsorings laufend verbessert. Hier wird oft viel Boden verschenkt, sowohl seitens der werbenden Marken als auch seitens der Sponsoringanbieter, der Veranstalter. Denn wie auch im Bereich der klassischen Medien sollten die Veranstalter ihren Kunden aufzeigen, was sie in Bezug auf eine bestimmte Marke zu bieten haben. Eine solche Professionalisierung ist der beste Weg, um den Schweizer Sponsoringmarkt langfristig auf dem hohen Niveau zu halten, auf dem er sich heute – auch im internationalen Vergleich – präsentiert.

Foto: zvg.

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: : BUSIN ESS -TALK

SCHWIMMEN AUF DER ERFOLGSWELLE

Robert Meier, Fashion Fish

IM HERBST 2015 FEIERTE DAS OUTLET-CENTER FASHION FISH SEIN ZEHNJÄHRIGES JUBILÄUM. MIT DERZEIT 47 STORES, ÜBER 100 MARKEN UND MEHR ALS 200 MITARBEITERN GEHÖRT ES ZU DEN GRÖSSTEN OUTLETS DER SCHWEIZ. FRANKENSCHOCK, UMSATZEINBRUCH? NICHT IN SCHÖNENWERD. IM INTERVIEW ERKLÄRT ROBERT MEIER, GESCHÄFTSFÜHRER VON FASHION FISH, WIE ES DIESES JAHR WEITER GEHT.

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Von Urs Huebscher

ie ist die Idee zu Fashion Fish entstanden? Während meiner früheren Tätigkeit konnte ich die Entwicklung im europäischen Outlet-Business konkret verfolgen und war überzeugt, dass dies ein Teil der zukünftigen Detailhandelslandschaft sein wird. Gleicher Meinung waren meine heutigen Partner. Also realisierten wir unser Projekt. Was ist die Strategie von Fashion Fish? Welche Marken werden aufgenommen? Es ist wichtig, aktuelle, begehrte Marken als Partner zu gewinnen. Mal fragen wir angesagte Marken an, mal kommen sie auf uns zu. Wir wollen einen optimalen Markenmix schaffen, damit wir für ein grosses Publikum interessant sind. Und wir möchten breite Sortimente mit möglichst kompletten Size Runs zu attraktiv reduzierten Preisen anbieten. Fashion Fish gehört zu den wenigen grossen Outlets in der Schweiz, die aber auch mit der Wirtschaftslage, dem Wechselkurs und dem nahen, günstigeren Ausland zu kämpfen haben. Wie gehen Sie damit um? Fashion Fish ist in der glücklichen Lage, dass 2015 die Besucherzahl und der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden konnten. Im Zentrum steht für uns die Auswahl. Dafür arbeiten wir mit begehrten Marken zusammen – neu konnten wir Nike gewinnen. Wir bemühen uns sehr um eine hohe Kundenzufriedenheit und legen grossen Wert auf die Kundenbindung. Zudem erhöhen wir die Marketingausgaben.

Was passiert mit nicht verkauften Produkten, wenn neue Ware kommt? Das ist von Firma zu Firma unterschiedlich. Die Ware wird unter anderem an Partner weiterverkauft oder an karitative Institutionen verschenkt. Wie wird sich Fashion Fish weiterentwickeln? 2013 eröffneten wir weitere 4000 m 2 Verkaufsfläche. Pläne für einen weiteren Ausbau bestehen, dürften aber nicht unmittelbar umgesetzt werden. Mit Marken wie Bally, Boss, Bogner, Fogal, Gant, Strenesse, Guess etc. sind wir zurzeit in der Phase der Konsolidierung. Auch Öffnungszeiten und Sonntagsverkäufe sind immer wieder ein Thema, das Outlet in Landquart hatte jüngst Probleme deshalb. Wie regeln Sie das? Das Ladenöffnungsgesetz im Kanton Solothurn erlaubt leider nur vier Sonntagsverkäufe im Jahr. Wir versuchen, im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten, den Kundenbedürfnissen Rechnung zu tragen sowie die Grundlagen für unsere Partner zu schaffen, damit sie ihre Personalplanung optimal erstellen und somit die Lohnkosten in der Balance halten können. Fotos: zvg

Wie wird die Kundenbindung bei Fashion Fish umgesetzt? Einerseits im Store: Freundliche, zuvorkommende und kompetente Bedienung ist das A und O. Andererseits bemühen wir uns über diverse Marketingaktivitäten wie den Info-Newsletter, spannende Events, spezielle Angebote, Wettbewerbe, unsere Website sowie Social Media darum, unsere Kunden zu «belohnen».

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GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


BUSIN ESS N E WS : : MODERNES LOGISTIKCENTER IN REKORDZEIT IN KÖLLIKEN FERTIGGESTELLT Debrunner Acifer hat innerhalb von 15 Monaten in Kölliken (AG) ein neues zentrales Logistikcenter für Befestigungstechnik, Werkzeuge, Maschinen und Arbeitsschutz gebaut. 40’000 Artikel umfasst das automatische Kleinteilelager. Bereits heute erfolgen 30 Prozent der Bestellungen via Webshop; Tendenz steigend. «Unser automatisches Kleinteilelager entspricht dem allerneusten Stand der Technik und ermöglicht dem Unternehmen eine enorme Prozessoptimierung im Bereich Logistik», so Thomas Widmer, Geschäftsleiter in Kölliken. Das neue Hochregallager weist eine Höhe von 16 Metern auf und besteht aus einem automatischen Kleinteilelager mit 57’700 Boxen, aufgeteilt in sieben Gassen und aus 5 500 Palettenplätzen, in denen die Produkte bis zum Versand gelagert werden. Sechs Meter legt die vollelektronische Anlage pro Sekunde zurück, um das bestellte Material zusammenzutragen. Durch diese Vollautomatisierung profitieren die Kunden und Debrunner Acifer Handwerkercenter in der ganzen Schweiz von sehr kurzen Lieferzeiten und einer hohen Verfügbarkeit. Strichcodes und Papierlosigkeit sorgen für einen reibungslosen Prozessablauf. Erfahrene Logistikfachkräfte sind für die optimale Prozesssteuerung verantwortlich. Zusammen mit der Logistik zügelten auch alle anderen Mitarbeitenden des Debrunner Acifer Zentrallagers vom aargauischen Zofingen ins nahe Kölliken. Bewirtschaftet wird das Logistiklager von 50 Mitarbeitenden, und 12 Lernenden in den Bereichen Logistik und Administration. Im neuen Logistikzentrum wurde zudem die Möglichkeit geschaffen, flexibel und bei Bedarf bis zu 20 behindertengerechte Arbeitsplätze für Verpackungsarbeiten anzubieten.

Doppelböden

Innovativ ist auch das Gebäude selbst. «Aufgrund der Bodenbeschaffenheit steht der Bau auf 660 Pfählen, da der Grundwasserspiegel erhöht ist. Davon wird ein Drittel der Pfähle zur Energiegewinnung mittels Wärmepumpe genutzt», erklärt Thomas Widmer.

Parkett Bodenbeläge

Debrunner Acifer mit Hauptsitz in St. Gallen gehört zu den traditionsreichen Schweizer Unternehmen. Gegründet vor über 260 Jahren. Debrunner Acifer ist ein kompetenter B-2-B Handelspartner für Bewehrungen und Bewehrungstechnik, Stahl und Metalle, Wasserversorgung und Tiefbau, Haustechnik, Spenglerei- und Dachbedarf, Befestigungstechnik, Werkzeuge, Maschinen und Arbeitsschutz. Das Unternehmen verfügt über 26 Standorte in der ganzen Schweiz und bildet rund 150 Lehrlinge aus.

Metallbau

Dass der Neubau auf dem 11’000 m2 grossen Grundstück innerhalb von 15 Monaten – vom Spatenstich bis zur Inbetriebnahme – realisiert werden konnte, ist nicht zuletzt der guten Zusammenarbeit mit den Behörden zu verdanken.

Lösung. Leistung. Leidenschaft.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

Lenzlinger Söhne AG Grossrietstrasse 7, 8606 Nänikon/Uster Tel. 058 944 58 58, www.lenzlinger.ch


BUSINESSZENTRUM Produktivität Garantiert. Seit 1920.

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Halle 38.

1920: Die BBC nimmt die Montagehallen 37 und 38 für Grosstransformatoren am Brown Boveri Platz 1 in Betrieb. 2003: Die Hallen werden zur Eventlocation umfunktioniert, inkl. Kinos, Hamam, Fitnessclub, Restaurants und Parkhaus. 2014: Anstelle der Verlängerung der Halle 38 wird ein Neubau mit Hotel, Businesszentrum und Wohnungen eröffnet. Im Hotel stehen 81 Zimmer im Industrielook zur Verfügung. Das Businesszentrum wurde von 4 auf 10 Meetingräume und Tagesbüros erweitert, auch stundenweise buchbar ab 1 Person. Virtuelle Büros mit Geschäftsadresse Brown Boveri Platz 1, 5400 Baden und Telefondienst auch während Ihren Betriebsferien runden unser Angebot ab.

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AK TUELL : :

WEINFRÜHLING IM PULS 5

expovinaPRIMAVERA, 31.März bis 7.April 2016

WEINFREUNDINNEN UND WEINFREUNDE AUFGEPASST: AB DONNERSTAG 31. MÄRZ IST IN DER GIESSEREIHALLE IM PULS 5 WIEDER ZEIT FÜR DIE EXPOVINAPRIMAVERA! AN RUND 80 STÄNDEN WERDEN ÜBER 2 000 WEINE AUS ALLEN WICHTIGEN ANBAUREGIONEN DER WELT ZUR DEGUSTATION ANGEBOTEN.

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etzt ist die ideale Zeit, sich für die kommende Frühjahrs- und Sommerzeit mit leichten, fruchtigen Weinen einzudecken. Bei den Weissweinen können bereits die ersten Tropfen des Jahrgangs 2015 verkostet werden. Auf dem Rundgang durch die Ausstellung erwartet die Besucherinnen und Besucher ein eindrückliches Angebot von über 2 000 Weinen, von «Weinen für jeden Tag» bis zu hochkarätigen Spezialitäten. Prominente Regionen? Neue Traubensorten? Herausragende Jungwinzer? An der expovinaPRIMAVERA können viele Entdeckungen gemacht werden. Man kann seinen Präferenzen und Vorlieben nachgehen, Weine nebeneinander degustieren und vergleichen, dabei viel Neues erfahren und ganz nebenbei vielleicht einen neuen Lieblingswein erküren.

ENTSPANNT DEGUSTIEREN Besucherinnen und Besucher der expovinaPRIMAVERA werden vom Fachpersonal an den Ständen kompetent beraten, und ein ausführlicher Katalog hilft bei der Orientierung und Vorbereitung auf die Degustationen. Der Gegensatz der alten Giessereihalle mit der modernen Ausstellungs-Architektur erzeugt eine einzigartige, grosszügige Atmosphäre. Für Entspannung zwischen den Degustationen und einen Snack gegen den kleinen Hunger ist in der PRIMAVERA-Lounge innerhalb der Ausstellung gesorgt.

ÖFFENTLICH GUT ERREICHBAR Die Giessereihalle im PULS 5 ist nur wenige Gehminuten vom Escher Wyss-Platz entfernt. Vom Zürcher Stadtzentrum aus ist die Weinausstellung in 10 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar: Tramlinie 4 bis Technopark, Tramlinie 17 bis Förrlibuckstrasse oder S-Bahn bis Zürich-Hardbrücke. Für Anreisende in privaten Verkehrsmitteln sind in unmittelbarer Umgebung etliche Parkhäuser vorhanden.

: : EXPOVINAPRIMAVERA 31. März bis 7. April 2016 Öffnungszeiten: Werktags 16 bis 22 Uhr, Samstag 14 bis 22 Uhr, Sonntag 12 bis 18 Uhr (Donnerstag, 26. März 16 bis 21 Uhr) Eintrittspreis CHF 25.–, inkl. Katalog Fotos: zvg.

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GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

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: : BUSIN ESS N E WS IMMOBILIENSTANDORT ZÜRICH BLEIBT AUCH 2016 ATTRAKTIV

KANTONSRAT DES KANTONS ZÜRICH VERABSCHIEDET GZA-BEITRAG

Die Akteure auf den Schweizer Immobilienmärkten sind trotz einer leichten Eintrübung guten Mutes: Auch im Jahr 2016 bleibt Zürich attraktiv für Immobilieninvestments. Rund 40 Investoren, die in den vergangenen Jahren am Immobilienmarkt aktiv waren, haben ihre Einschätzung zum Immobilienmarkt 2016 abgegeben. Die voraussichtlichen Entwicklungen in den Mikromärkten zeigen sich unterschiedlich: Bei Büroliegenschaften an 1A-Standorten gehen über die Hälfte der Investoren von stabilen Preisen fürs Jahr 2016 aus. 35 Prozent der Befragten erwarten sinkende Preise und nur 12 Prozent gehen von einem Preisanstieg aus. Für 1B-Standorte und Peripherie prognostizieren die Investoren grösstenteils sinkende Preise. Die Erwartungen zum Wohnbausektor sehen da wesentlich positiver aus: Für 1A-Standorte rechnen sämtliche Investoren mit stabilen bis steigenden Preisen und auch für 1B-Standorte und Peripherie sieht die Mehrheit eine stabile Preisentwicklung für 2016 voraus. Investoren, die sich für ein Immobilienengagement entscheiden, bevorzugen sowohl für Büro-, Einzelhandel-, wie auch Wohnimmobilien die Region Zürich. Weiter beliebt zeigt sich der Investitionsstandort Basel, gefolgt von Genf im Büroimmobiliensektor und Luzern im Einzelhandel- und Wohnimmobiliensektor. Generell werden die Investoren zukünftig weiter einen klaren Fokus auf Wohnimmobilien legen. Sechs von zehn Befragten werden 2016 Wohnimmobilien gegenüber anderen Nutzungsarten vorziehen.

Der Kanton Zürich hat die Beiträge an die Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing für den Zeitraum von 2016 bis 2019 verabschiedet. Der klare Entscheid des Kantonsrates für ein aktives, fokussiertes und nachhaltig ausgerichtetes Standortmarketing ist ein Ja zu einem starken und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort. Die Greater Zurich Area AG (GZA), die Standortmarketingorganisation der Greater Zurich Area, stärkt und vermarktet den Standort mit einer seit 2011 klar fokussierten Strategie: Sie befriedigt den laufend wachsenden Informationsbedarf über das Angebot und die Rahmenbedingung im Wirtschaftsraum Zürich und unterstützt dabei gleichzeitig die von ihr sorgfältig selektionierten Unternehmen, welche eine Ansiedlung in der Greater Zurich Area erwägen. Die gezielte Bearbeitung der Fokusmärkte USA, China und Europa bewährt sich: Auch im schwieriger werdenden Umfeld und gegenüber wachsender internationaler Konkurrenz kann die GZA jährlich eine stattliche Anzahl von Ansiedlungen ausweisen, welche sich in den Clustern des Wirtschaftsraums entwickeln, Arbeitsplätze schaffen und Steuersubstrat generieren.

Foto: zvg.

HANDEL MIT RENMINBI NUN AUCH IN ZÜRICH MÖGLICH Mit der chinesischen Währung Renminbi kann nun auch in der Schweiz gehandelt werden. Die Zürcher Filiale der China Construction Bank hat von der People’s Bank of China eine entsprechende Lizenz erhalten. Die Zürcher Filiale der China Construction Bank (CCB) darf durch die Autorisierung der People’s Bank of China (PBC) in der Schweiz als Clearing-Bank für Renminbi agieren. Das teilte die Schweizerische Nationalbank (SNB) mit. Durch das Renminbi-Clearing sollen Handelshemmnisse zwischen beiden Ländern abgebaut, Investitionen im jeweils anderen Staat erleichtert und nicht zuletzt Kosten im Bankverkehr gesenkt werden. Die SNB Spricht in ihrer Mitteilung von einem weiteren Meilenstein in den bilateralen Finanzbeziehungen zwischen China und der Schweiz. Das Renminbi-Clearing erleichtere und fördere die Verwendung der chinesischen Währung in grenzüberschreitenden Transaktionen, wenn Unternehmen und Finanzinstitute involviert sind. Die SNB sieht in der Entwicklung eines Renminbi-Marktes eine Stärkung des Finanzzentrums Schweiz.


BUSIN ESS -TALK : :

«DIVERSIFIZIEREN IM BEREICH GOLF»

Anthony J. Helbling, Business Manager House of Swiss Golf AG

DIE HOUSE OF SWISS GOLF AG ENTSTAND AUS DER UMBENENNUNG VON BIRDIE-OPEN.COM AG MIT SITZ IN ZÜRICH. AUS EINER REINER GOLF TURNIER AGENTUR ENTSTEHT EINE ORGANISATION, DIE MEHRERE BEREICH IM SEGMENT GOLF ABDECKEN WIRD.

Unter dem Namen «swigo», wird der Schweizer Golffreund über den Status vor und nach Olympia über die aktuellsten Themen im Bereich Golf informiert. Die Internet-Plattform «Golfoon» bietet dem international reisenden Golfer, Informationen und Aktionen über Golfplätze, Unterkunftsmöglichkeiten und sonstige Angebote. Zu allerletzt kommt noch die Vertretung von «Golf Time Magazin» in der Schweiz. Dieser Titel mit rund 55’000 Exemplaren ist der führende Magazinanbieter im Bereich Golf für den deutschsprachigen Raum. Mit der Schweizer Vertretung dieses Titels wird der Anteil an Schweizer Beiträgen ausgebaut und der DACH Raum mittels Golfinformationen positiv angereichert.

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von Arthur Hardy

err Helbling, die birdie-open.com führte in der Ver­ gangenheit in der Schweiz ca. 110 Turniere durch, wie sehen Sie hier die Zukunft? Seit über 12 Jahren organisieren wir Golfturniere auf einem hohen Level. Wir werden in Zukunft die Golfturniere in Bezug auf ihre Qualität ausbauen und auch die Internationalität vorantreiben. Wir werden neben Turnieren in Deutschland & Österreich auch Turniere in Italien anbieten. Die House of Swiss Golf AG stand aus der birdie-open.com AG, was ist der Hintergrund für diese Namensänderung und welche Vorteile bieten sich den Golfspielern und den Marketingpartnern? Die Idee der «HOSG» ist nicht neu, jedoch ist die Umsetzung auf verschiedenen Stufen bereits vollzogen und die Dachmarke «House of Swiss Golf» beheimatet verschieden Brands und demzufolge Bedürfnisse. Es sind diese wie folgt: House of Swiss Golf wird unter diesem Brand zwei bis drei eigene Turniere durchführen, der Inhalt dieser Turniere ist in der sportlichen Qualität, d.h. zwei Tagesturniere auf verschiedenen Plätzen. Dazu werden unter dieser Marke für Firmen und Organisationen Golfturniere auf eine massgeschneiderte Form organisiert. Die Marke «birdie-open.com» wird weiterhin Golfturniere im bestehenden Format durchführen, die Qualität wird verbessert und auch der Ablauf wird f lüssiger gestaltet. Die internationale Expansion in Deutschland, Österreich und Italien wird vorangetrieben.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

Im Jahre 2015 haben über 4 650 Golfer an Ihren Turnieren teilgenom­ men. Was erwarten Sie für das Jahr 2016, in Anbetracht dessen, dass der Golfmarkt in England und Skandinavien rückläufige Zahlen ausweist? Ihre Feststellung ist richtig, die Zahlen in England und Skandinavien sind nicht gut, auch unser Markt hat ein sehr kleines Wachstum. Die Erhöhung des Handicaps auf 54 wird sicherlich noch einen positiven Effekt beitragen, aber auch bei uns müssen sich die Golfclubs in Zukunft über das Geschäftsmodell Gedanken machen. Wir haben da verschiedene Ideen, die wir im Moment prüfen und zu gegebener Zeit veröffentlichen. Herr Helbling, was hat Sie bewegt diese Funktion als Business Manager – House of Swiss Golf AG zu übernehmen? birdie-open.com ist eine etablierte Marke und der Markt bietet immer wieder neue Formen von Mitstreitern. Diese volkswirtschaftliche Herausforderung gekoppelt mit der sportlichen Herausforderung einer gute Runde Golf war, respektive ist mein Antrieb für diese Funktion bei HOSG. Als abschliessende Frage: Nach einem Jahrtausendsommer, wie wird sich der Sommer 2016 entwickeln, eher verregnet oder sommerliche Temperaturen mit EM & Olympia-Highlights? Leider bin ich kein Wetterfrosch, jedoch ein positiver Mensch. Ich bin überzeugt, dass wir erneut einen tollen Sommer erleben werden und mit der einen oder anderen Überraschung bei der EM sowie bei den Olympischen Spielen!

: : WWW.BIRDIE-OPEN.COM : : Foto: Urs Huebscher

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: : BUSIN ESS N E WS SUISSEDIGITAL — PARTNERSCHAFT MIT DER HWZ HOCHSCHULE FÜR WIRTSCHAFT ZÜRICH EIN SUISSEDIGITAL, der Wirtschaftsverband der Schweizer Kommunikationsnetze, geht eine dreijährige Partnerschaft mit dem Center for Digital Business der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich ein. Hauptziel der Kooperation ist der gegenseitige Wissensaustausch in der Digitalisierung. Dazu gehört auch die Durchführung einer Studie zum Stand der Digitalisierung bei den Schweizer KMU.

SUISSEEMEX FEIERT 10 -JAHRE JUBILÄUM Der grösste Schweizer Messe-Event für Marketing & Kommunikation, Event & Live Communication, Promotion und Digital Business feiert 2016 das zehnjährige Bestehen. Unter dem Motto «Meet the future» entsteht zurzeit die bedeutendste Business-Plattform für den gesam­ ten Marketingmix. Mit innovativen Ausstellerformaten, top Speakern und dem persönlichen Dialog in einem professionellen Ambiente erhält die Messe als B2B Marktplatz in der digitalen Businesswelt einen neuen Stellenwert. Zusammen mit der Partnermesse topsoft für Business Software werden beim Jubiläum 500 Aussteller und 15’000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Die nächste Ausgabe der SuisseEMEX findet am 30. & 31. August 2016 in der Messe Zürich statt. : : WWW.SUISSE-EMEX.CH. : :

CASASOFT NEU IN ZÜRICH Das Jahr 2016 begann für das Unternehmen CASASOFT gleich zweimal. Zum einen in Bottighofen und nun auch in Zürich – am neu gegründeten zweiten Standort. Das ehemalige Vermarktungs-Toolteam von homegate kümmert sich in gewohnter Qualität um Kundenwünsche rund um das Thema Immobilienvermarktung. CASASOFT Zürich bietet alles für die optimale Vermarktung von Immobilien – speziell für Neubau-Projekte und individuelle Gesamtlösungen. Von der Namensgebung und LogoKreation über 3D-Visualisierungen bis zu Verkaufsdokumentationen und Webseiten – alles gesammelt am neuen Standort in Zürich.

MARKTANTEILSGEWINN BEI HOTELPLAN Der Schweizer Reiseveranstalter Hotelplan Suisse zieht nach einem ereignisreichen Geschäftsjahr Bilanz: Einer Steigerung der Passagierzahlen steht ein Umsatzrückgang gegenüber. Mit verschiedenen Produktneuheiten hingegen wartet der Reiseveranstalter für die kommende Sommersaison 2016 auf. Zahlreiche Ereignisse wie der SNB-Entscheid vom 15. Januar 2015, die Stützung des Euro-Mindestkurses aufzugeben, der drohende Grexit, die Flüchtlingsströme oder die diversen Terroranschläge beeinflussten das Buchungsverhalten negativ. Der niederschlagsarme Sommer und Herbst verhinderten zusätzlich ein gutes Last-Minute-Geschäft. Umso erfreulicher sind die im Vergleich zum Vorjahr gesteigerten Passagierzahlen um rund 5 Prozent. Trotz schwierigem Marktumfeld im vergangenen Jahr kann Hotelplan Suisse deshalb sagen, zusätzliche Marktanteile gewonnen zu haben. Insbesondere für die Destinationen Kreta und Zypern konnte ein Zuwachs im zweistelligen Bereich verzeichnet werden. Der Passagierzuwachs vermochte jedoch den Umsatzrückgang aufgrund der Preisnachlässe nicht abzufedern. In der kommenden Sommersaison führt man ein breites Angebot an Kontingentsf lügen. Es werden 42 Destinationen mit insgesamt 134 Flugverbindungen bedient. Die Reisemarken Globus Reisen, Travelhouse, Tourisme Pour Tous, Hotelplan, Migros Ferien und travel.ch bieten abwechslungsreiche Ferienund Reiseerlebnisse.

MANS’ WORLD MESSE IN ZÜRICH Der Massanzug gleich neben dem Tattoostudio. Fern- und selbstgesteuerte Fahrzeuge. Rauch und Feuer, von der Zigarrenlounge bis zum heiss laufenden Kolben. Edles Metall, vom Bohrkopf bis zur Luxusuhr. Ein Erlebnis, massgeschneidert auf den Mann: Die Man’s World feierte anfangs Februar 2016 Premiere in Zürich und hat den Nerv der Zeit getroffen. Mit tollen Attraktionen wie direkt mit der legendären Super Constellation abheben – und während 15 Minuten den lange gehegten Pilotentraum leben und dies in Begleitung des Chefpiloten der Breitling Super Constellation, Kapitän Ernst Frei und vieles andere lockte tausende von Besucher in die Maag Halle. Fotos: zvg.

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Wohlfühlend. Individuell. Ganzheitlich.

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AK TUELL : :

DIE MEGASTADT DER ZUKUNFT IST SMART BIS ZUM JAHR 2030 WERDEN ZWEI DRITTEL DER MENSCHEN IN STÄDTEN, VIELE DAVON IN SOGENANNTEN «MEGASTÄDTEN» MIT MEHR ALS ZEHN MILLIONEN EIN-WOHNERN, LEBEN. DORT ENTSTEHEN DIE TRENDS VON MORGEN UND DORT MÜSSEN WIR ANTWORTEN AUF ENORME HERAUSFORDERUNGEN FINDEN.

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von Urs Huebscher

chon heute gibt es 29 Megacitys, Tendenz steigend. Die Bewohner, Gebäude und Infrastrukturen konzentrieren sich extrem auf immer kleinerem Raum. Viele dieser Städte befinden sich in tiefer gelegenen Küstengebieten, die die Folgen von Extremwetterlagen und Klimawandel besonders zu spüren bekommen. Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung der Menschen in vielen Ländern der Welt, vor allem in Asien. 2030 werden 15 Prozent der Weltbevölkerung älter als 60 Jahre sein. Dieser Prozess erfasst auch die Megastädte. «Wie schaffen wir ein Gleichgewicht zwischen Wachstum, Lebensqualität und Klimaschutz», sagt Axel Theis, Mitglied des Vorstands der Allianz SE verantwortlich für Global Insurance Lines and Anglo Markets, im Rahmen eines Berichts der Allianz mit dem Titel «Leben in der Megastadt: Wie die grössten Städte der Welt unsere Zukunft prägen.» Der Bericht greift Implikationen dieser Entwicklung auf und beschreibt die Rolle der Versicherung. So sagt Theis: «Durch die sich wandelnden Lebensbedingungen in grossen Metropolen entstehen neue Bedürfnisse, die wir als Versicherer bedienen müssen, zum Beispiel was das Risikomanagement von Naturkatastrophen angeht, oder die Unterstützung von Infrastrukturprojekten.»

EXPLOSIONSARTIGES WACHSTUM DER MEGASTÄDTE Die urbanen Räume wachsen rasant und sprengen viele Dimensionen. Überschritten 1950 nur New York und Tokio die 10-Millionen-Einwohner-Marke, werden es 2030 schon über 40 Städte sein. 2020 könnte die Gegend rund um das chinesische Shanghai sogar bereits eine «Gigastadt» sein – mit 170 Millionen Einwohnern mehr als doppelt so gross wie Deutschland. «Momentan ist das Wachstum der Megastädte vor allem ein asiatisches Phänomen. Sechs der zehn einwohnerstärksten Städte befinden sich in diesem Teil der Erde. Laut Schätzungen der OECD wächst die Mittelklasse in Asien bis 2020 auf 1.75 Milliarden Menschen.» Woher kommt die Anziehungskraft? Gerade junge Menschen zieht die Aussicht auf Jobs und bessere Infrastruktur in die Städte. Durch die Wanderungsbewegung konzentrieren sich in den Städten Talente, Chancen, und Investments. Nach der OECD ist es daher nur eine Frage der Zeit, bis die Metropolen mehr Wirtschaftskraft haben als ganze Länder. In der Megastadt der Zukunft werden immer mehr Menschen in kleineren Haushalten leben, denn vielerorts löst sich der traditionelle Familienverbund zunehmend auf. Die Nachfrage nach Wohnraum wird deshalb deutlich ansteigen. Mit innovativer Technologie, zum Beispiel Häusern, die aus 3D-Druckern kommen, lässt sich diese Herausforderung angehen.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

KURZE DISTANZEN SIND DAS A UND O Viele Forscher sehen die Stadt der Zukunft vor allem als kompaktes Gebilde, das geprägt ist von kurzen Wegen. Die ideale Stadt besteht aus vielen autonomen Zentren. Die Menschen wohnen und arbeiten in ihren Vierteln und sparen dadurch viel Zeit und Energie. Weniger Autos lassen mehr Platz für Fussgänger und ein Netzwerk an Grünanlagen verbindet die Nachbarschaften. So ein Aufbau verbessert das Klima und lässt mehr Platz für Freizeitaktivitäten und die Produktion von Lebensmitteln. Unter dem Gesichtspunkt der Widerstandsfähigkeit haben Wissenschaftler, Politiker und Wirtschaftsvertreter die Vision der Smart City entwickelt. Das Nervensystem der intelligenten Stadt von morgen basiert auf dem Internet: Stromversorgung, öffentlicher Verkehr, Verund Entsorgungssysteme sind elektronisch vernetzt. Häuser produzieren ihren Strom selbst und speichern ihn auch, zum Beispiel über leistungsstarke Batteriespeicher. So entsteht ein dezentrales Energieproduktions- und Speichersystem, das im Ernstfall auch die Auswirkungen von Stromausfällen mindert. Verkehrsleitsysteme reagieren auf Echtzeitdaten, reduzieren den Verkehr und leiten ihn bei Bedarf um. Arbeitsplatz und Zuhause verschmelzen. Lieferketten werden optimiert. Ob diese Planung Realität wird, vermag niemand zu sagen. Es gibt kein Patentrezept, nach dem das Leben in der Stadt der Zukunft funktioniert, wohl aber zahlreiche interessante Ideen und Ansätze für die Bewältigung der drängendsten Herausforderungen.

Foto: zvg.

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: : COVER - STO RY

DIE REISEBRANCHE MUSS DIE KOSTEN UM 15 PROZENT REDUZIEREN

Martin Wittwer, CEO TUI Suisse

BEI DER VERGABE DER SWISS TRAVEL AWARDS GEWANN TUI (WWW.TUI.CH) 2015 INSGESAMT SECHS AUSZEICHNUNGEN. BEREITS ZUM ZWEITEN MAL WURDE MAN MIT DEM GOLDAWARD IN DER KATEGORIE «TOUR OPERATOR GENERALISTEN, PAUSCHAL WELTWEIT» AUSGEZEICHNET. IN DER UNTERKATEGORIE «USA/KANADA» ERREICHT TUI FLEXTRAVEL BEI DEN «TOUR OPERATOR INDIVIDUAL FERNREISEN» EBENFALLS DEN ERSTEN PLATZ. TUI SUISSE HAT SICH ALS FÜHRENDER TOURISTIKKONZERN ETABLIERT.

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GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


COVER - STO RY : :

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Von Peter Stöferle und Urs Huebscher

err Wittwer, TUI Suisse hat im vergangenen Sommer ein Buchungsplus von 9 Prozent für Badeferien im Nahund Mittelbereich verzeichnet. Die Spanischen Inseln, insbesondere die Kanaren verzeichneten über Weih­ nachten ein Buchungsplus von 35 %. Welche Destinationen sind in diesem Jahr besonders gefragt? Auch diesen Sommer werden die Mittelmeerdestinationen sehr gut gebucht werden. 2015 war unser Renner Mallorca mit einem Buchungszuwachs von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr, aber auch Griechenland und Italien verzeichneten ein deutliches Plus von je 12 Prozent. Auch die Türkei hatte einen guten Start, litt im Herbst jedoch etwas unter der unsicheren Situation. Schöpft sich der Zugewinn aus Anteilen von der Konkurrenz, oder sind noch nicht alle Schweizerinnen und Schweizer am Reisen? Der Schweizer Markt ist im Sommer mehr oder weniger gleich gross geblieben wie im vergangenen Jahr. Wegen der tieferen Preise nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses sind trotz einem Plus bei den Gästen die Umsätze hingegen zurückgegangen. Wir gehen bei TUI Suisse davon aus, dass wir etwas Marktanteile hinzugewonnen haben. Und wie gesättigt ist der Schweizer Markt? Von der Reiseintensität her ist der hiesige Markt gesättigt. Entsprechend ist eine Marktverdrängung angesagt. Der Wettbewerb läuft entweder über eine Differenzierungs- oder Exklusivstrategie sowie über das beste Preis-Leistungsangebot. Mitentscheidend sind dabei die Technologie und die Bewirtschaftung der unterschiedlichen Vertriebskanäle. Mit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses sind die Preise der Angebote von TUI Suisse, die in Euro eingekauft werden, um rund 15 Prozent gesenkt worden. Trotzdem gehen Schweizer Kunden nach Deutschland um zu buchen. Was unternehmen Sie dagegen? Wichtig ist, dass wir darlegen können, dass vergleichbare Reisen in der Schweiz nicht teurer sind, als wenn sie im Euro-Ausland gebucht werden. Nach dem 15. Januar 2015 ist ein richtiger Hype entstanden, wovon nicht nur der Tourismus, sondern auch andere Branchen und der Konsum allgemein betroffen sind. Wir werden unserer Reiseangebote, deren Preise auf dem Euro basieren, weiterhin zu einem aktuellen Wechselkurs umrechnen und dies den Kunden verstärkt kommunizieren. Ich bin überzeugt, dass der ursprüngliche Trend weiter abflachen wird, zumal der Eurokurs wieder etwas gestiegen ist und deshalb vermehrt in der Schweiz gebucht wird.

Der erste TUI Suisse Concept Store im Einkaufszentrum Glatt.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

Die zum Teil um 15 Prozent tieferen Preise schlagen auf Umsatz und Gewinn. Was bedeutet das für Sie? Die Reisebranche muss die Kosten zwangsläufig um 15 Prozent reduzieren. Wir setzen hier beim Marketing, vor allem bei den Sach- aber auch bei den Personalkosten an. Die günstigeren Reiseangebote sollten jedoch unser Geschäft positiv beeinflussen und mehr Volumen generieren. Davon profitiert der Outgoing-Tourismus – im Gegensatz zum Incoming-Bereich – der die Kosten ebenfalls zurückfahren muss, aber weiterhin unter dem starken Franken leidet. Die Digitalisierung ist auch für die Reisebranche eine grosse He­ rausforderung. Wie stellt sich TUI Suisse diesen Veränderungen? Indem wir nicht dagegen ankämpfen, sondern den Online- und den Offline-Kanal miteinander verbinden. Es gibt nicht einen Kunden für das Internet oder einen Kunden für das Reisebüro, sondern es gibt einen TUI Kunden, und ihn wollen wir auf beiden Kanälen erreichen: Online, indem wir in die richtige Technologie investieren, und offline, indem wir die Digitalisierung auch nutzen wie Reiseportal, ticketloses Reisen etc. So können wir dem Kunden aufzeigen, dass wir aktuell sind und ihn on- und offline abholen können. Die fortschreitende Digitalisierung äussert sich auch beim Dyna­ mic Pricing, indem Airlines und Hotels ihre Preise dynamisch gestal­ ten. Wir kommt das bei Ihren Kunden an? Werden sie nicht verunsi­ chert, wenn Angebote an unterschiedlichen Tagen zu verschiedenen Preisen erhältlich sind? Es ist richtig, dass wir unsere Preise dynamisch nach unten und oben anpassen und die Angebote bei der Buchungsanfrage paketieren und berechnen. Für den Kunden kann ein Reisearrangement von heute beispielsweise 1 490 Franken morgen plötzlich 110 Franken mehr kosten. Dies bedingt ein Umdenken in den Verkaufsgesprächen. Die tagesaktuellen Preise charakterisieren unser Geschäft. Sie werden durch das Angebot und die Nachfrage auf den Reiseplattformen bestimmt. Die Details in den Preislisten werden je länger je mehr durch Richtpreise ersetzt. Diese Veränderung müssen wir verständlich kommunizieren. Im Einkaufszentrum Glatt in Wallisellen wurde der erste TUI Suisse Concept Store eröffnet. Um was handelt es sich hierbei? Unsere Concept Stores entsprechen unserer Strategie, On- und Offline miteinander zu verbinden. Und das nicht nur in Worten, sondern in ersten Ansätzen nun auch praktisch. In den umgebauten Reisebüros im Glattzentrum, Bremgarten und Luzern-Zürichstrasse verzahnen wir die klassische Reisebürowelt mit neuen, digitalen Medien. Damit zeigen wir unseren Kunden: Wir sind aktuell im Angebot und wir haben die aktuellen Preise. Der Kunde verlangt diese. Und etwas ist uns ganz wichtig: Die Kunden erleben wie das Internet und das Reisebüro zusammenhängen und sich ergänzen. Wir bieten eine attraktive Mischung aus virtueller Inspiration und individueller Beratung. Wie kann man sich das vorstellen? Ein klassisches Beispiel: Ich komme an einem Freitag in das TUI Reisebüro im Glattzentrum und buche dort meine Reise. Am Wochenende kommen meine Frau und ich überein, dass wir den Zimmertyp ändern möchten. Dies kann ich nun von zuhause aus über das Internet vornehmen. Umgekehrt läuft es genau gleich: Ich mache meine Internet-Buchung; ich habe dazu aber noch eine Frage. Also gehe ich in das TUI-Reisebüro und kann dort, nebst den Reise-Unterlagen, die heute vollständig digitalisiert sind, gleich noch ein paar Tipps vom Profi abholen oder einen Mietwagen buchen. Diese Kanäle müssen wir auf jeden Fall miteinander verknüpfen. >

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: : COVER - STO RY Lässt sich dazu bereits ein erstes Fazit ziehen? Ja. Die Rückmeldungen der Kunden, ob jung oder alt, sind insgesamt sehr positiv. Die innovative, grosszügige Gestaltung und das greifbare Ferien-Feeling kommen gut an. Wir wissen deshalb, dass dies der Weg ist, denn wir und unsere Kunden beschreiten wollen. Unsere Kunden wollen den Komfort eines Reisebüros; sie wollen aber auch die die Vorteile wie die Schnelligkeit des Internets nutzen. Jährlich werden wir bis zu fünf Filialen nach dem neuen Konzept umgestalten und den Kunden ein rundum individuelles Markenerlebnis bieten. TUI zeichnet sich auch durch mehr Auswahl in der Luft, am Boden und im Wasser aus. Ja, verschiedene Faktoren sind für die positive Entwicklung ausschlaggebend. Wir bauen unser Reise- und Ferienangebot konsequent aus. Haben unsere Premium-Partnerschaft mit der Schweizer Qualitätsfluggesellschaft Edelweiss Air intensiviert. Dadurch ergeben sich zusätzliche Sitzkapazitäten für begehrte Direkt- und Nonstopflüge ab der Schweiz. Vor allem für Fernstreckenziele wie die Dominikanische Republik und Thailand. Dank der Flugpartnerschaft ergibt dies einen Wachstumsschub. Die Kapazitäten auf der Fernstrecke wurden so fast verdoppelt. Parallel dazu kooperieren wir neu mit der deutschen Airline Eurowings, die ab der Schweiz günstige Fernflüge über das Drehkreuz Köln offeriert.

Sie sind seit 1999 an der Spitze von TUI Suisse. Was ist Ihnen beim Führen wichtig? Welches sind Ihre Grundsätze? Ganz wichtig ist für mich, schnell entscheiden und dabei gleichzeitig sowohl Menschlichkeit als auch Emotionalität leben zu können. Das Geschäft und die Prozesse mit den Abhängigkeiten will ich kennen und verstehen. Respekt, Verständnis und Kommunikationsfähigkeit bedeuten mir sehr viel. So möchte ich Vorbild sein, aber nicht abgehoben in einer starren Hierarchiestruktur. Was finden die Mitarbeitenden bei TUI Suisse als Arbeitgeber, und was wird von Ihnen aber auch erwartet? Im Tourismus zu arbeiten ist für mich eine der schönsten Berufstätigkeiten überhaupt. Wir verwirklichen die Ferienträume von Menschen. Viele Mitarbeitende können auf diese Weise ihr Hobby zum Beruf machen – unsere Erwartung ist jedoch, dass sie sehr engagiert, sehr dienstleistungsorientiert sind. Dienstleistung heisst dienen und leisten, und genau um das geht es mir: Wir brauchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche diese Philosophie mit Herzblut umsetzen.

: : TOP10 DER TUI KUNDEN IM JAHR 2015 1. Spanien 2. Griechenland 3. Türkei 4. USA 5. Italien 6. Dominikanische Republik 7. Thailand 8. Malediven 9. Ägypten 10. Vereinigte Arabische Emirate

Mehr Auswahl offerieren wir unseren Gästen auch bei den Landleistungen. Das Portfolio der exklusiven TUI Hotelmarken und -konzepte wie RIU, TUI Magic Life, Best Family oder Robinson wächst laufend. An den Start geht im Sommer 2016 auch die ganz neue Hotelmarke TUI Blue, die sich an moderne, konsumfreudige Individualgäste richtet. Auch die Preiswertmarke 1-2-FLY und die neue Luxuslinie Airtours entwickeln sich überdurchschnittlich positiv. Dazu kommt eine jährliche Gästezunahme im zweistelligen Prozentbereich beim Kreuzfahrtenangebot TUI Cruises mit der Mein-Schiff-Flotte. Gibt es absolute Höhepunkte im 2016? Zum Beispiel ROBINSON. Die Marke setzt den Wachstumskurs konsequent fort: Nach der Eröffnung eines Clubs auf Djerba und der Ankündigung des zweiten Robinson Clubs auf den Malediven eröffnet der Premiumanbieter für Clubferien bereits im Mai 2016 seine fünfte Anlage in der Türkei. Der zukünftige ROBINSON Club Masmavi – benannt nach dem türkischen Wort für «tiefblau», der Farbe des Meerwassers – liegt an der Türkischen Riviera in der Nähe des Ortes Belek, etwa 35 km von Antalya entfernt. Ebenfalls ab Mai 2016 kehrt der ROBINSON Club Kyllini Beach auf der griechischen Halbinsel Peleponnes frisch renoviert zurück ins Angebot des Premium-Clubanbieters. Bereits von 1985 bis 2008 gehörte der bei Stammgästen sehr beliebte Club zum Portfolio. Alle ROBINSON Clubs werden in der Schweiz exklusiv von uns angeboten. TUI Suisse ist Teil der TUI Group, dem weltweit führenden Touri­ stikkonzern. Welche Mehrwerte erwachsen Ihren Kunden aus dieser Verbindung? Ein wichtiger Mehrwert ist die Breite und Tiefe der Angebote mit den exklusiv bei TUI buchbaren Hotelanlagen und Kreuzfahrtschiffen aufgrund der internationalen Grösse. Ein weiterer Mehrwert ist fraglos die ganze Professionalität, inklusive jene im Zielgebiet und in der Sicherheit. Um es kurz zu sagen: Wir sind überall auf der Welt präsent. Last but not least verfügen wir aufgrund unserer Grösse über eine Einkaufsmacht, die sich in guten Preisen, aber auch in Verfügbarkeiten ausdrückt. TUI ist überall bekannt, und wenn man bekannt ist und über einen guten Ruf verfügt, kann der Kunde davon profitieren.

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Fotos: zvg.

: : WWW.MONEYCAB.COM : : : : WWW.TUI.CH : :

Die Veranstaltermarken der TUI Suisse

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


12. Frühlings-Weinmesse 31. März bis 7. April 2016 PULS 5 Giessereihalle, Zürich-West Werktags 16.00 – 22.00 Uhr Samstag 14.00 – 22.00 Uhr Sonntag 12.00 – 18.00 Uhr

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: : AK TUELL

UNTERNEHMEN MÜSSEN SICH ANPASSEN!

Fachkräftemangel in der Schweiz

«BANALE ARBEIT» WIRD WENIGER, WÄHREND «GENIALE ARBEIT» STETIG ZUNIMMT. FÜR LETZTERE WERDEN ABER AUCH DIE PASSENDEN MITARBEITER BENÖTIGT UND DIE SIND RAR. SOMIT WERDEN FACHKRÄFTE ZUNEHMEND «MANGELWARE». DIES HABEN DIE MEISTEN UNTERNEHMEN LÄNGST ERKANNT UND GREIFEN IM KAMPF UM DIE TOP-FACHKRÄFTE IN PUNCTO MITARBEITERBINDUNG IN DIE TRICKKISTE. DIES MAG KURZFRISTIG HELFEN, IST ABER AUF SICHT WENIG SINNVOLL, DENN DAS FINDEN UND HALTEN VON TOP-FACHKRÄFTEN SETZT EIN TIEFES VERSTÄNDNIS DER VERÄNDERTEN SITUATION UND HIERAUS RESULTIEREND GRUNDLEGENDE VERÄNDERUNGEN IN SO MANCHEM UNTERNEHMEN VORAUS.

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von Andreas Franken

iele Unternehmen werden immer noch nach dem Vorbild militärischer Einheiten geführt, denn das Militär hat seine Soldaten von jeher in hierarchische Ordnungen gepresst. Die dort angewandten Ideologien, Techniken und Praktiken haben sich schliesslich auch unter sehr schwierigen Rahmenbedingungen wie einem Krieg bewährt. Bekanntlich sind beim Militär einige oberste Befehlsgeber für die Definition der Ziele und die Entwicklung der Strategie zuständig, welche dann im weiteren Verlauf der Befehlskette taktisch und operativ umgesetzt werden. Jeder hat fest vorgegebene Vorgesetzte/Untergebene und jeder verhält sich analog seiner zugedachten Funktion. Fehlfunktionen oder gar Befehlsverweigerungen werden (drakonisch) bestraft, um ein Drohpotenzial zur Aufrechterhaltung von Ordnung und Moral vorzuhalten. Auf diese Weise «motiviert» sollen Soldaten widerspruchslos alles erledigen, was man ihnen diktiert. Und wie verhält es sich in so manchem Unternehmen? Auch dort existieren ein für Ziele und Strategie zuständiges Management sowie eine Befehlskette über diverse Abteilungen und (viele) hierarchische Ebenen in unterschiedlichen Organisationsformen. Je nach angewandten Führungsgrundsätzen sind die Steuerungs-, Incentivierungs- und Motivationsinstrumente unterschiedlich.

DER WANDEL AUF DEM ARBEITSMARKT Während Soldaten früher zwangsrekrutiert wurden und Berufssoldaten heutzutage einschlägige vertragliche Verpf lichtungen eingehen, sind auch die Arbeitsverträge der Beteiligten in Unternehmen leicht erklärt: Der Arbeitnehmer verkauft dem Arbeitgeber einen Teil seiner Zeit, innerhalb derer er leistungsbereit und leistungsfähig die ihm zugewiesenen Arbeiten erledigt. Hierfür erhält er eine Vergütung, die er zum Bestreiten seines Lebensunterhaltes benötigt. Fehlverhalten wird unter Berücksichtigung gesetzlicher Rahmenbedingungen entsprechend geahndet, sodass auch hier gezielt Druck aufgebaut und zur Leistungserbringung «motiviert» werden kann. Unsere Gesellschaft funktioniert seit Jahrhunderten auf diese Weise und jede Zeit stellte die Unternehmen vor jeweils eigene Herausforderungen. Die derzeitige Herausforderung besteht darin, dass viele Unternehmen kaum noch Bedarf an Arbeitern mit gewöhnlichen Fertig- und Fähigkeiten haben, denn Computer, Roboter und andere digitale

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GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


AK TUELL : : Technologien eignen sich diese Fertig- und Fähigkeiten mit aussergewöhnlicher Geschwindigkeit an. Dies konstatierten die MIT-Ökonomen Andrew McAfee und Erik Brynjolfsson schon in ihrem Buch «The Second Machine Age». Umso dringender werden aber Mitarbeiter mit aussergewöhnlichen Fertig- und Fähigkeiten gesucht. Diese allerdings von sehr vielen Unternehmen, sodass die Top-Fachkräfte in der günstigen Position sind, sich ihren Arbeitgeber aussuchen zu können.

DAS GEÄNDERTE ANFORDERUNGSPROFIL DER ARBEITNEHMER AN ARBEITGEBER Sofern ein Unternehmen im Wertschöpfungsprozess auf die Mitarbeit exzellenter Fachkräfte angewiesen ist, dann empfiehlt es sich, deren Präferenzen zumindest zu kennen, um eine Chance zu bekommen, sich hierauf einzustellen. Die Universität Bamberg stellte auf dem letzten Monster-Symposium im März 2015 hierzu interessante Untersuchungsergebnisse vor. Auf die Frage, was sich die Kandidaten von einem «perfekten Arbeitgeber» wünschen, wurden Umfrageergebnisse aus dem Jahr 2004 mit aktuellen aus dem Jahr 2014 verglichen. Die befragte Gruppe bestand aus GenY, GenX sowie Baby Boomers und antworte statistisch nahezu identisch.

Auffällig ist, dass das Gehalt in 2014 bei den ersten 10 Punkten keine Rolle mehr spielt (Platz 12) und die Themen, die auf ein ausbalanciertes Leben einzahlen, an Bedeutung gewonnen haben. Dies führt dazu, dass die alte Formel «Ich gebe dir meine Zeit und du mir dafür Geld» nicht mehr so funktioniert wie früher, denn die Mitarbeiter haben ebenfalls den Wert von (Lebens-) Zeit erkannt und wollen sich nicht mehr einfach nur «verkaufen». Dies bringt alte Denkmodelle völlig ins Wanken!

sich Mitarbeiter mit «gewöhnlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten» verdingten, ebenfalls bewährt haben, aber wie sind denn die Rahmenbedingungen derzeit? Wir reden über Top-Fachkräfte in einem freien Umfeld, die ihr jeweiliges Leben geniessen möchten und für die ihre Arbeit ein wichtiger Inhalt sein soll, aber kein Joch, von dem sie sich nicht befreien können.

WIR BENÖTIGEN NEUE ORGANISATIONSMODELLE Hierdurch wird es unabdingbar, dass Unternehmen neue Strategien entwickeln, welche ihren Mitarbeitern eine Perspektive auf ein ausgewogenes Leben ermöglichen. Es ist selbstverständlich einzuräumen, dass ein nicht geleiteter Mitarbeiter auch nicht in gewünschter Form zur Wertschöpfung seines Arbeitgebers beitragen wird. Das Überdenken tradierter Führungsmodelle bedeutet aber nicht, dass es zukünftig weder Führung noch Konzept geben soll, sondern vielmehr die Etablierung neuer Steuerungsmechanismen, welche die Leistungsfähigkeit und -bereitschaft der Mitarbeiter maximieren sollen und sie zudem glücklich oder zumindest zufrieden machen werden. Dies im Detail zu erklären bedarf sicher deutlich mehr Raum als den Platz für diesen Artikel, aber für eine kleine Inspiration reicht es dennoch. Man stelle sich das Organigramm eines Unternehmens mit seiner Top-down Hierarchie vor und drehe dieses einfach einmal auf den Kopf. In diesem Fall stehen die Kunden ganz oben und direkt danach kommen die Mitarbeiter, die besonders nah an den Kunden sind. Ganz unten ist die Führungscrew. Nun sieht das Organigramm wie ein Baum aus, der sich nach oben hin verästelt, atmet und wächst. Die nunmehr unteren Etagen übernehmen Mentoren- und Coaching-Funktionen und versetzen ihre Mitarbeiter in die Lage, sich bestmöglich zu entfalten. Hierzu zählt auch das Kreieren neuer Ideen und Konzepte, denn wer könnte dies besser als die Menschen, die besonders nah am Markt sind? Neue Kommunikations- und Bezahlsysteme könnten die ehemals «unmündigen» Mitarbeiter mit hoher Eigenverantwortung in die Prozesse einbinden und deren Potenziale ausschöpfend nutzen. Dies verbessert Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit sowie -bindung. Und dem Unternehmen nützt es hierdurch ebenfalls. Solch eine Organisation käme ohne lähmende Hierarchien und Genehmigungsverfahren aus, die aus grossen nur langsame Unternehmen machen.

DER MITARBEITER ENTSCHEIDET SELBST ÜBER DIE HÖHE SEINES GEHALTS

Die Unterteilung in Arbeits- und Freizeit beispielsweise impliziert, dass man während der Arbeitszeit unfrei ist. Oder der vielgehörte Satz «erst die Arbeit, dann das Vergnügen» macht deutlich, dass der Nutzer dieser geflügelten Worte die Arbeit eben nicht als Vergnügen einstuft. Manager, die so denken, handeln auch entsprechend und schaffen ein Arbeitsumfeld, welches sich durch Zwänge und Unfreiheit auszeichnet.

Die für das einzelne Unternehmen anwendbaren Konzepte sind naturgemäss individuell und können Ausprägungen annehmen, die geeignet sind, bisheriges Denken gehörig aufrütteln. Hier sei exemplarisch die Firma Elbdudler genannt, denn dort darf jeder Mitarbeiter sein Gehalt selbst bestimmen. Allerdings sind hieran einige Bedingungen geknüpft, denn die Mitarbeiter müssen sich in Abstimmung überlegen, wie sie zum optimalen Pro-Kopf-Umsatz beitragen können. Dies geht einher mit einer unternehmerischen Denkweise, die regelmässige Fragen und Antworten zu Themen wie Produktoptimierungen, Projektrentabilität und Kostenmanagement fordert. Der Geschäftsführer ist Förderer und sorgt zudem für absolute Transparenz bezüglich Strategie, Investitionen und Geschäftszahlen inklusive Gehälter.

Die Frage ist aber, ob dies tatsächlich so nötig oder gar sinnvoll ist? Verständlich, dass jemand, den man (gegen seinen Willen) in einen Krieg schicken möchte, ein enges Führungskorsett benötigt und es ist auch nachvollziehbar, wenn sich solche Führungsmodelle in der Montanindustrie oder in anderen vergleichbaren Arbeitsumfeldern, in denen

Solch ein Modell ist bei Konzernen hierzulande kaum vorstellbar, aber viele grosse amerikanische Unternehmen haben ihre jeweils eigenen Modelle zur optimalen Einbindung ihrer Mitarbeiter bereits erschaffen, denn diese sind schliesslich jeweils Wertpositionen, die auch adäquat behandelt werden sollten.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

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: : AK TUELL

FACHKRÄFTE KÖNNEN ES SICH VIELFACH AUSSUCHEN Im Rahmen der bereits zitierten Studie der Universität Bamberg wurde ermittelt, dass bei vielen Mitarbeitern die Bindung zum Arbeitgeber sinkt. Nur noch 57 Prozent der Befragten liegt der Erfolg des Arbeitgebers am Herzen (-19 % gg. 2013) und das Engagement jenseits des Arbeitsvertrags liegt bei schlappen 62 Prozent (-4 %). Dies betrifft besonders die Generation der Baby Boomers. Wenn ich jetzt den Job wechsle … … finde ich (leicht) einen Job, der meinen Ansprüchen genügt (Hälfte) … kann ich sogar meinen Traumjob finden (jeder Vierte) … habe ich höhere Anforderungen an den neuen Arbeitgeber (zwei Drittel) sagen die Befragten und weisen darauf hin, dass sich der Markt deutlich zu ihren Gunsten verändert hat. Sie haben es nicht nötig, sich schlecht behandeln zu lassen oder in ihrem beruflichen Umfeld unglücklich zu sein.

dieser Basis kann Employer Branding funktionieren. Wer mit markigen Werbesprüchen im Markt eine Erwartungshaltung weckt, die dann ob der eigenen alten internen Denke sowieso nicht gehalten werden kann, sorgt nur bei allen Beteiligten für Enttäuschungen. Da nicht damit zu rechnen ist, dass es alsbald wieder Fachkräfte im Überf luss geben wird, sollte die eigene Organisation alsbald überprüft und mit den eigenen Mitarbeitern eine Strategie für die weitere (gemeinsame) Zukunft entwickelt werden. Denn ohne die richtigen Mitarbeiter an Bord wird es für jedes Unternehmen schwer.

: : ANDREAS FRANKEN Andreas Franken schreibt als Experte zu den Themen Strategie, Marketing und Vertrieb. Er verfügt über eine dreissigjährige Management- und Beratungserfahrung. Analog seiner Überzeugung müssen Geschäftsmodelle permanent an sich ständig verändernde Rahmenbedingungen angepasst werden. Seine Unternehmens­ beratung Franken-Consulting unterstützt Unternehmen in puncto Wachstum und Effizienz

DAS MANAGEMENT HAT ES IN DER HAND Es ist nicht zu vergessen, dass jeder Mitarbeiter Botschafter seines Arbeitgebers ist, sodass alles, was der einzelne Mitarbeiter von sich gibt, Auswirkungen auf das Unternehmen hat. Das Management kann und sollte verantwortungsvoll steuern, dass die Mitarbeiter in ihrem jeweiligen Umfeld glücklich oder zumindest zufrieden sind, denn nur auf

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AK TUELL : :

BRANDS MITTELS INNENARCHITEKTUR ERLEBBAR MACHEN

Andrea Lardelli, Boid

ERFOLGREICHE FIRMEN VERFÜGEN ÜBER EIN CORPORATE INTERIOR, WELCHES IN DAS CI INTEGRIERT IST UND VON DER MARKENFÜHRUNG GEPFLEGT WIRD. ANDREA LARDELLI, INNENARCHITEKT, IST IN DER SCHWEIZ DER EINZIGE ANBIETER, DER INTERIOR DESIGN FÜR FIRMENKUNDEN SYSTEMATISCH UND KONSEQUENT PROZESS­ ORIENTIERT ENTWICKELT UND DABEI DAS MANAGEMENT INS TEAM INTEGRIERT. Entwurfsgrundlage. Um Markenwerte in Kundenräumen erlebbar zu machen, ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Brandmanagement unerlässlich: gemeinsam entwickeln wird ein Design-Ethos.» Und weiter: «Als nächstes wird der Gestaltungsprozess mit allen Basiselementen eingeleitet. Durch dieses Vorgehen ist die Entwicklung der Gestaltungselemente eher systematisch und wenig intuitiv. Unsere Kreativität und unser Stilbewusstsein schwingen nebenbei natürlich mit, sind jedoch nicht als Kernelement der Designentwicklung zu verstehen.»

A

ls einer der Wegbereiter des Interior Designs hat Lardelli im Verlaufe der Jahre eine beeindruckende Liste an Kunden gewonnen, die auf die Umsetzung seiner Ideen und Methodik gesetzt haben. Und der Erfolg gibt ihm recht: renommierte Unternehmen wie die Schweizerische Post, Nationalbank, Winterthur Versicherung, Migros Bank, HSBC Private Bank oder Jet Aviation, um nur einige zu nennen, setzen bereits auf «Brand oriented interior design» – kurz: BOID, wie sich die Firma des Innenarchitekten nennt. Lardelli bestätigt: «Firmen haben eine Geschichte, Ziele und Werte, mit denen sie ihr Klientel erreichen möchten. Wie das Unternehmen organisiert ist, welche Gedankengänge von Bestand sind und wie die Firma bisher mit ihren Kunden und Mitarbeitern kommuniziert hat: um all dies zu verstehen, ist eine Auseinandersetzung mit den diversen Themen der Markenentwicklung unerlässlich.»

Für Kunden ist diese Vorgehensweise meist unbekannt und neu. Die Klienten werden auf dem Weg begleitet, ohne jedoch vorher ein konkretes Ziel oder eine Vision formulieren zu wollen. «Das Differenzieren zwischen impliziten und expliziten Emotionen ist der spannendste Teil der Analyse. Zu verstehen, was Firmen und deren Kunden möchten und wie diese Wünsche möglichst authentisch umgesetzt werden können.» Der kreative Denker ist sicher: «Unsere Referenzen helfen dabei sehr, das Vertrauen der Kunden zu gewinnen. Wenn sie die Resultate sehen, ist eine Basis an Vertrauen vorhanden. Und im Laufe des Projektes folgen Verständnis und Engagement, um einen optimalen Wissenstransfer zu gewährleisten.» Ende gut, alles gut? Andrea Lardelli: «Wenn wir alles auf einen gemeinsamen Nenner, auf einen Punkt, gebracht haben, dann bin ich happy!» Fotos: zvg.

: : WWW.BOID.CH : :

Die Anfänge seiner Karriere nahmen im klassischen Innenarchitekturbüro ihren Lauf. Jahrelanges kundenorientiertes und gezieltes Arbeiten in Bezug auf die Unternehmensstruktur hat ihn schliesslich auf die Idee gebracht. «BRANDING INTERIOR DESIGN»“ lautete die Umsetzung in logischer Folge. Eine Vorgehensweise, die er in der Schweiz weit prägend mitgestaltet hat und mit der er sich weit über das Herkömmliche hinaus wagt. Lardelli erklärt: «Nebst einer teilweise sehr umfangreichen Analysephase übersetzen wir alle Inhalte und Ergebnisse in Innenarchitektur-Attribute. Wir destillieren dann die markentypischen und wichtigsten Elemente auf Form, Farbe und Material und bilden somit eine

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

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: : AK TUELL Freilager Zürich

VIELSEITIGES NEUES STADTQUARTIER: «HIER KOMMEN SIE INS GESCHÄFT»

AUF DEM EHEMALIGEN ZOLLFREILAGER IN ZÜRICH-ALBISRIEDEN ENTSTEHT EIN NEUES STADTQUARTIER MIT RUND 800 WOHNUNGEN, 200 ZIMMER FÜR STUDENTISCHES WOHNEN UND EINER GROSSEN ANZAHL UNTERSCHIEDLICHER FLÄCHEN FÜR DIENSTLEISTUNGEN, VERKAUF UND GEWERBE. IN NAHER ZUKUNFT WERDEN HIER ÜBER 2 500 MENSCHEN LEBEN UND ARBEITEN. MIT SEINER SOZIAL DURCHMISCHTEN BEWOHNERSCHAFT UND DER ATTRAKTIVEN INFRASTRUKTUR MIT EINEM QUARTIERLADEN, GASTROBETRIEBEN, KINDERHORT UND KINDERGARTEN IST DAS FREILAGER ZÜRICH NICHT NUR EIN LEBENSWERTES ZUHAUSE, SONDERN AUCH EIN ATTRAKTIVER STANDORT FÜR GEWERBE, VERKAUF UND DIENSTLEISTUNGEN. EIN BEGEGNUNGSZENTRUM, DAS AUCH KUNDEN AUS DEN UMLIEGENDEN GEBIETEN ANZIEHEN WIRD.

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Visualisierung der Flaniermeile in der Marktgasse.

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rbane Individualistinnen und Individualisten beziehen in der Marktgasse eine unkonventionelle Stadtwohnung mit Industrial Chic. Umweltbewusste Familien machen in den Holzbauten der Langhäuser einen grossen Schritt vorwärts zum kleinen ökologischen Fussabdruck. Wer dem Himmel näher sein will, entscheidet sich für einen Wohnsitz in einem der Rautitürme. Und wer sich im Südhof niederlässt, wird die Nähe zur Natur geniessen – etwas abseits von städtischer Betriebsamkeit. Von der künftig vielfältigen Infrastruktur profitieren alle Bewohner. Am Morgen vor dem Arbeitstag quasi im Vorbeigehen einen Kaffee geniessen oder abends gleich um die Ecke noch schnell das Nötigste besorgen – das ist hier kein Problem. Das Freilager Zürich bietet alles, was urbanes Wohnen auszeichnet. Im neuen Quartier werden über 2 500 Bewohnerinnen und Bewohner leben und arbeiten. Hier werden neben den Wohnungen (Aktuell sind noch diverse tolle Wohnungen zu haben) auch ganz unterschiedliche Flächen für Büros, Läden, Praxen, Gewerberäume und Ateliers geschaffen. Sie dienen der Nahversorgung und die Gastronomieflächen fördern auch die zwischenmenschlichen Kontakte und bereichern den Alltag. Das sozial gut durchmischte Wohngebiet ist der ideale Standort für geschäftliche Unternehmungen. Wer hier seine geschäftliche Zukunft plant, profitiert nicht nur von der direkten Umgebung und vom

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nahen Ortszentrum Albisrieden, sondern auch vom Letzigebiet. In nächster Nähe zum Freilager Zürich befinden sich zudem grosse, international tätige Unternehmen.

DIE MARKTGASSE – DIE DOWNTOWN DES FREILAGERS Die Marktgasse erwächst aus den markanten Gründerbauten der Zürcher Freilager AG, die in den Jahren 1926 / 27 gebaut worden sind. Die drei- und vierstöckigen Gebäude wurden mit drei Etagen aufgestockt, und so entstand ein kontrastreiches Gebäude, welches den historischen Charme der sachlichen Industriearchitektur mit modernem Wohnungsbau verknüpft. Der charakteristische Gründungsbau von 1927 bleibt als Zeitzeuge erhalten. Zwischen den beiden langgestreckten Baukörpern entsteht die Marktgasse, die zum Flanieren, zu einem Restaurantbesuch oder zum Einkaufen einlädt. Durch die gemischte Nutzung von Wohnen, Gewerbe und Gastronomie wird die Marktgasse das lebendige und vielfältige Zentrum des Freilager Zürichs. In den Sockelgeschossen der beiden Bauten sind künftig Ateliers, Praxisräume, Gewerberäume, ein Kindergarten, eine Kindertagesstätte, ein Restaurant, ein Lebensmittelgeschäft und vieles mehr anzutreffen. Darüber entstehen 195 Lofts und Stadtwohnungen in über 49 unterschiedlichen Grundrissvarianten. In der Marktgasse finden Individualisten, Stadtschwärmer und anspruchsvolle Urbanisten ihr lang gesuchtes Zuhause. Hier überzeugt jede einzelne

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


AK TUELL : : Wohnung durch eine attraktive Raumaufteilung und spannende architektonische Eigenheiten. Sei es die 2,5-Zimmer-Individualisten-Loge mit immensem Wohn-Essraum und Industrieloft-Ambiente oder die dreistöckige 5,5-Zimmer-Maisonette-Wohnung mit elegantem Ausbau. Die Nutzungsmöglichkeiten der noch freien Gewerbeflächen sind vielfältig: Vom kleinen Verkaufs- oder Atelierraum bis zu einer grösseren Ladenfläche stehen ganz unterschiedliche, individuelle Raumkonzepte zur Auswahl. Die Flächen sind voll ausgebaut und verfügen über einen Unterlagsboden mit Fertigbelag, bereits verputzten Wänden und komplett ausgebauten Lüftungen. Auch Steckdosen und Elektroanschlüsse sind bereits vorhanden und die sanitäre Anlagen werden komplett bereitgestellt. Die Marktgasse wird übrigens im Minergie Eco Standard gebaut. Aktuell stehen nur noch wenige Flächen von ca. 70 m2 bis 300 m2 mit einer Raumhöhe von über 3 Metern zur Verfügung. Bereits bekannte Mieter sind der SPAR, eine private Kindertagesstätte, der städtische Kindergarten mit Hort, ein Coiffeur, eine Vinothek, ein Innenarchitekturbüro, ein Yoga-Studio, ein Postomat und ein Velogeschäft. Das Angebot wird durch ein spannendes Gastronomiekonzept, eine umfangreiche ärztliche Erstversorgung und einem Dienstleistungszentrum für die Mieter ergänzt. Die kommerziellen Flächen werden gemeinsam anfangs Sommer ihre Eröffnung feiern. Für die Kunden steht eine Tiefgarage und zahlreiche Aussen-Besucherparkplätze zur Verfügung.

: : INFO -ZENTRUM An der Rautistrasse 33 (Ecke Flurstrasse) in 8047 Zürich können sich Interessierte persönlich über das neue Quartier, die Gebäude und die Mietangebote informieren. Öffnungszeiten: Mittwochs von 09.00 bis 13.00 Uhr Donnerstags von 14.00 bis 18.00 Uhr Jeden ersten Samstag im Monat von 09.00 bis 12.00 Uhr

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4.5-Zimmer-Wohnung Marktgasse Aufstockung (1)

Für die Vermarktung der Gewerbef lächen ist die SPG Intercity Zürich AG zuständig. Interessenten, welche sich für eine Wohnung interessieren, kontaktieren bitte das Team der Intercity Zürich AG.

Fotos: (1) Zeljko Gataric, www.gataric-fotografie.ch

(2) Business Images AG / Architekturvisualisierungen

: : WWW.FREILAGER-ZÜRICH.CH : : : : WWW.SPGINTERCITY.CH : : : : WWW.INTERCITY.CH : : 3.5-Zimmer-Wohnung Marktgasse Bestand (1)

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Aktuelle Aufnahmen der Marktgasse inkl. Beginn der Umgebungsarbeiten.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

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: : AK TUELL

NEUER KÖNIGLICHER BEAUTY-HOTSPOT IN ZÜRICH IN BESTER LAGE IM KREIS 1 HAT SOEBEN DAS «ROYAL BEAUTY - GESICHTS & BODYFORMING STUDIO» SEINE TORE GEÖFFNET. MIT BEHANDLUNGEN WIE DER VIP LIPO LINE ULTRASCHALL-FETTABSAUGUNG HAT SICH DER BEAUTY-HOTSPOT AUF EXKLUSIVE TREATMENTS SPEZIALISIERT.

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ir kennen es alle: Der kritische Blick in den Spiegel lässt einen immer wieder unebene Stellen, unerwünschte Pölsterchen und Hautunreinheiten erkennen. Insbesondere nach den Festtagen ist man voller Tatendrang und guter Vorsätze, im neuen Jahr vermehrt auf Körper und Gesundheit zu achten. Dafür ist ein Besuch des neuen Gesichts und Bodyforming Studios «Royal Beauty» im Kreis 1 optimal. Von Transion und Isogei über Lymphdranaigen und Micorgei bis hin zur äusserst exklusiven und neuen Vip Lipo Line Behandlung finden Beauty-Liebhaber hier alles, was ihr Herz begehrt. «Wir wollen unseren Kundinnen und Kunden die neusten Behandlungsmethoden in exklusivem Ambiente anbieten», erklärt Back-Office-Managerin Olga Michel. Die zertifizierte Beauty-Expertin weiss, worauf es ankommt und berät jede Kundin und jeden Kunden individuell.

ITALIENS NEUSTER BEAUTY-TREND: VIP LIPO LINE «Royal Beauty» hat sich insbesondere auf die Vip Lipo Line Ultraschall-Fettabsaugung spezialisiert. Die Methode wirkt bereits nach wenigen Anwendungen und reduziert in nur 15 Minuten den Bauchumfang um bis zu 4 cm. Die Behandlungsmethode sowie das Vip Lipo Line Gerät selber stammen aus Italien. Royal Beauty ist schweizweit bisher einer der wenigen Anbieter des neuen Beauty-Trends und die Behandlung kann sowohl für Gesicht als auch für den Körper eingesetzt werden. Die

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Ultraschall-Wellen verändern die Zell-Struktur und können so Unterhautfett und Cellulitis minimieren. Die Wellen bringen die Zell-Partikel zum Bewegen, wodurch die Verknotungen in den Zellen vermindert und die Abstände zwischen den Zellen verringert werden. Zudem wird durch die Bewegung Wärme erzeugt, was die Durchblutung und das Ausscheiden von Schlacken fördert. So steht dem Super-Body nichts mehr im Wege.

ÜBER «ROYAL BEAUTY» Der in Zürichs Kreis 1 neu eröffnete Beauty-Salon «Royal Beauty» bietet – um seinem Namen gerecht zu werden – königliche Treatments im Bereich Gesichts und Bodyforming an. In exklusivem und geschütztem Ambiente können Kundinnen und Kunden von der jahrelangen Erfahrung von Back Office Managerin Olga Michel (r. auf Bild) und ihrem Team profitieren. Neben der einzigartigen Ultraschall-Methode «Vip Lipo Line» können auch Lymphdrainagen und andere Treatments genossen werden. So werden Cellulitis, Haut- und Muskelschlaffheit sowie Alterungsprozessen und ungewünschten Haaren effektiv der Kampf angesagt. Foto: zvg.

: : WWW.BEAUTYSALON-ROYAL.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


: : INCENTIVE

EINE WELT DER FASZINATION

AURA am Paradeplatz

VOR 3 JAHREN ÖFFNETE DAS AURA ZUM ERSTEN MAL SEINE TÜREN. NACH DEM UMBAU DER ALTEN BÖRSE ENTSTAND EIN VÖLLIG NEUES RAUM- UND GASTRONOMIE-KONZEPT IM HERZEN VON ZÜRICH. DIREKT AM PARADEPLATZ WURDEN ÜBER DREI STOCKWERKE MIT DEM AURA EVENT-SAAL, DEM AURA GRILL RESTAURANT, DER BAR & SMOKER’S LOUNGE VÖLLIG NEUE MASSSTÄBE GESETZT. DAS FAMILIÄR GEFÜHRTE UNTERNEHMEN ZEICHNET SICH DURCH DIE HERZLICHKEIT DER MITARBEITER UND DER DAMIT GEMÜTLICHEN ATMOSPHÄRE AUS.

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GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


INCENTIVE : :

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er verstaubte Börsen-Saal wurde vor drei Jahren einer kompletten Renovation unterzogen. An den ehemaligen Saal erinnert nur noch das Giacometti-Gemälde über eine gesamte Wand. Eingezogen ist eine AURA Welt mit einer 360°-Projektion, die individuell bespielt werden kann. Der multifunktionale Saal setzt mit seiner grossen Eventf läche, einer imposanten Raumhöhe von neun Metern und bahnbrechenden Projektionsmöglichkeiten neue Massstäbe. Auf 480 m 2 Leinwand können auf Knopfdruck und in lückenloser Rundumsicht virtuelle Welten, begehbare Landschaften und Kulissen sowie professionelle Produktpräsentationen erzeugt werden. Diese besondere Projektionsmöglichkeit bietet ein völlig neues Erlebnis in der Event-Branche. Jeder Kunde kann dadurch bei der Atmosphäre und dem Ambiente persönlich mitwirken. Acht Hochleistungsbeamer sorgen für eine atemberaubende Bildqualität. Bis zu 48 HD-Filme können parallel abgespielt werden. Diese Technik ist in der Schweiz einzigartig. Passend zu den herausragenden Visualisierungsmöglichkeiten gibt es einen 360°-Sound. 80 Lautsprecher, von denen 70 «unsichtbar» sind, schaffen audiotechnische Highlights. Ob Produktelancierung, Kundenpräsentation oder elegantes Gala Dinner, in Verbindung mit neuster Infrastruktur und modernster Technologie, bietet sich eine optimale Plattform für Präsentations- und Produkteinszenierung. Der Eventsaal bietet Platz für bis zu 500 Personen und eignet sich hervorragend für Galas, Award- und Fashion-Shows, Bankette und Tagungen jeglicher Art. Flexible Bestuhlungsmöglichkeiten und eine 64 m2 grosse und in der Höhe verstellbare Bühne gehören zur Basisausstattung. Die hauseigene Eventküche rundet die Möglichkeiten im Event-Saal perfekt ab. Herausragende Qualität der Produkte sowie Vielfältigkeit der individuellen und liebevoll zusammengestellten Menüs verleihen einem Dinner die perfekte Note.

RESTAURANT AURA GRILL Das Grill-Restaurant sticht mit seinen qualitativ sehr hochwertigen Produkten hervor, die regional und saisonal vom Küchenchef ausgewählt werden. Von der Frische der Produkte überzeugt man sich am besten selber und geniesst einen Lunch oder ein Dinner direkt am offenen Grill und kann zusehen, wie das Fleisch oder der Fisch grilliert werden. Euro-Asiatische Küche mit urbanem Lebensgefühl mit

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

dem Blick für Details an der richtigen Stelle. Um das Dinner abzurunden, bietet das AURA eine grosse Auswahl an kostbaren Weinen aus der ganzen Welt, die zum Grossteil auch im Offenausschank angeboten werden. Das gemütliche Ambiente überzeugt im Winter mit seiner Wärme und im Sommer mit der direkt am Wasser gelegenen Terrasse.

AURA BAR & SMOKER’S LOUNGE Bei Ankunft in der AURA Bar fällt direkt das stil- und liebevolle Interieur auf. Die Ledersessel geben das «Home sweet home» Gefühl und laden zum Unterhalten und Zusammensitzen ein. In der AURA Bar kommen die Nichtraucher und Raucher zum gleichen Teil auf Ihre Kosten. Beide Bereiche sind miteinander verbunden und doch räumlich getrennt und sind im gleichen Stil eingerichtet. Ein junges, dynamisches Bar Team serviert trendige und klassische Cocktails. Hervorsticht der Bartender hinter der Bar, die aus einem langen Stück edlem Holz gefertigt ist. An der Bartender School Barcelona hat er sein Wissen erweitert und bringt internationales Flair in die AURA Bar. Hausgemachte Pürees und Sirupe machen jeden Drink zu einem Genuss. Von eigenen Kreationen wie dem Green Blossom aus Grapefruit und Fernet Mentha bis hin zu einem klassischen Negroni mit Antica Formula. Die aussergewöhnlich grosse Auswahl an Vodka und Gin macht jedem Vodka- oder Gin Tonic-Liebhaber eine Freude. Hauseigen angesetzter Rum macht eine Zigarre in der Smoker’s Lounge zu einem magischen Moment. Eine umfangreiche und breit gefächerte Auswahl an Zigarren steht dem Gast zur Wahl. Von der Special miteda Edition von Davidoff bis hin zur Cohiba Collection – diese Auswahl macht Spass. Die Bar & Smoker’s Lounge ist übrigens von Montag bis Samstag ab 13.30 Uhr geöffnet.

Fotos: zvg.

: : WWW.AURA-ZURICH.CH : :

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WWW.DERGESCHAEFTSFUEHRER.CH


IN F O R MATIK : : Ankündigung: Informatiktage am 3. und 4. Juni 2016

INFORMATIK VERSTEHEN, ZUKUNFT ERLEBEN

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ie Digitalisierung unserer Gesellschaft schreitet voran und verändert dabei auch die Wirtschaft tiefgreifend. Die noch junge Informatikbranche wächst rasant und beschäftigt in der Schweiz rund 5 Prozent aller Arbeitnehmenden. Doch wer arbeitet in dieser Branche und in welchen Berufen? Welches sind die aktuellen Themen und Trends? An den ersten Informatiktagen am 3. und 4. Juni 2016 geben über 70 Unternehmen und Institutionen im Kanton Zürich Antworten auf diese Fragen. Sie öffnen ihre Türen und ermöglichen Einblicke in die faszinierende Welt der Informatik.

DIE WELT HINTER DER DIGITALISIERUNG ENTDECKEN Rund 60’000 Informatikerinnen und Informatiker arbeiten im Grossraum Zürich in den verschiedensten Wirtschaftszweigen. Im Rahmen der Informatiktage, die im Juni 2016 zum ersten Mal im Kanton Zürich stattfinden, öffnen 70 Informatikunternehmen und Anwenderfirmen sowie Bildungs- und Forschungsinstitutionen ihre Türen und laden die Bevölkerung zu einer Entdeckungsreise in die Welt der Informatik ein. Kinder, Jugendliche und Erwachsene erhalten spannende und überraschende Einblicke in die teilweise unbekannte IT-Welt, lernen die Berufsbilder der Informatik kennen und begegnen den Menschen, die mit ihrer Arbeit täglich die Zukunft unserer Gesellschaft mitgestalten.

EIN IT-FEST FÜR ALLE Die Informatiktage 2016 bieten ein IT-Fest mit einem breiten Angebot an diversen Standorten im Kanton Zürich: Die Gastgeberunternehmen laden zu Informations-, Interaktions- und Erlebnisveranstaltungen für alle Altersgruppen. Zur Auswahl stehen Simulationen, Vorführungen, Vorträge, Führungen, Programmierworkshops, Einblicke in die Game-Produktion und vieles mehr. Auch Schulklassen sind herzlich willkommen und erhalten auf Anfrage einen individuell angepassten Programmvorschlag. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos. Das Detailprogramm wird ab Mitte April kommuniziert. Organisiert werden die Informatiktage von eZürich, dem ICT-Kooperationsnetzwerk des Wirtschaftsstandorts Zürich. : : WWW.INFORMATIKTAGE.CH : :

: : ÜBER EZÜRICH Zürich ist die Plattform für Köpfe, Ideen und Projekte, die den ICT-Standort Zürich voranbringen wollen. Sie ist aus den eZürich-Aktivitäten der Stadt Zürich in den Jahren 2010 – 2014 hervorgegangen. eZürich steht seit Mitte 2014 unter der Schirmherrschaft von Stadt und Kanton. Die Koordination der Aktivitäten und Projekte erfolgt über die Standortförderung beim Amt für Wirtschaft und Arbeit. Bei der strategischen Planung ist ein Programm-Komitee mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung sowie von Branchen- und Fachorganisationen involviert. : : WWW.EZUERICH.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

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8853 LACHEN . WWW.OLIVEIRAS.CH


: : IN F O R MATIK

REVOLUTION IN DER BUCHHALTUNG FÜR KLEINUNTERNEHMEN

Bexio, Rapperswil

ERSTMALS IN DER SCHWEIZ KÖNNEN E-BANKING UND BUCHHALTUNGSSOFTWARE EINFACH MITEINANDER VERKNÜPFT WERDEN. DER VORTEIL FÜR KMU DANK DER ZUSAMMENARBEIT VON UBS UND BEXIO: SIE SPAREN ZEIT UND HABEN STETS DEN ÜBERBLICK ÜBER DIE FINANZIELLE SITUATION IHRES UNTERNEHMENS.

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elche Aufgaben verschlingen in der Administration von KMU viel Zeit? Eine Kundenumfrage von bexio, der grössten Anbieterin webbasierter Business Software in der Schweiz, zeigt auf: Der manuelle Abgleich von Zahlungseingängen auf dem Bankkonto mit offenen Kundenrechnungen steht bei vielen Kleinunternehmern ganz oben auf der Liste. bexio, das Online-Startup aus Rapperswil am Zürichsee, hat deshalb in Zusammenarbeit mit UBS eine gemeinsame Lösung entwickelt: Die Verknüpfung der Business Software von bexio mit dem E-Banking.

SCHWEIZER PREMIERE FÜR KMU Seit Ende 2015 sind die über 500’000 Kleinunternehmen in der Schweiz radikal von administrativem Aufwand entlastet: Sie können Gutschrif-

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ten und Belastungen aus dem E-Banking automatisch mit den erfassten Debitoren und Kreditoren in der Buchhaltungssoftware abgleichen. Der mühsame Abgleich von Hand entfällt. Zudem können Zahlungsaufträge an Lieferanten und Kreditoren neu mit einem Klick aus der Buchhaltungssoftware ans E-Banking übermittelt werden. Eine weitere Vereinfachung. Der Gewinn für KMU: Jederzeit den Überblick über den finanziellen Stand des Unternehmens. Und damit Zeitersparnis: Viele Kleinunternehmer, Selbstständige und Startups vergeuden zu viel Zeit mit administrativen Büroarbeiten. Zeit, die sie für andere Aufgaben einsetzen können, die ihr Unternehmen vorwärts bringen. Jeremias Meier, Mitgründer und Geschäftsführer von bexio: «Mit dem vereinfachten Banking revolutionieren wir die Buchhaltung für KMU und erleichtern so Kleinunternehmern das Leben.»

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


IN F O R MATIK : : : : MIT DIESEN FINANZINSTITUTEN FUNKTIONIERTS Dank der Zusammenarbeit mit UBS bietet die automatische Verbindung zwischen dem UBS e-banking und der Business Software von bexio den Nutzern den grössten Komfort. bexio wird das E-Banking für vier weitere Finanz­ institute ermöglichen: Credit Suisse, Raiffeisen, Post­ finance und Zürcher Kantonalbank. Weitere Informationen: : : WWW.BEXIO.COM/BANKING : :

ONLINE-ZUSAMMENARBEIT MIT TREUHÄNDER Kleinunternehmen werden durch Buchhaltungssoftware mit Abgleich und Zahlungsfunktion entlastet. Eine weitere Möglichkeit für KMU, ihre Buchhaltung zu vereinfachen, ist die Online-Zusammenarbeit mit einem Treuhänder. Seit Sommer 2015 können Nutzer der bexio-Software mit einem Klick ihrem Treuhänder kostenlosen Online-Zugang auf ihre Buchhaltungsdaten geben. Der Treuhänder kann die Kunden bei ihrer Buchhaltung sofort unterstützen. Innert sechs Monaten sind so bereits mehr als 200 Treuhänder in der ganzen Schweiz in einem Verzeichnis aufgeführt und von bexio zertifiziert.

: : ÜBER BEXIO bexio ist die führende Anbieterin webbasierter Business Software für Kleinunternehmen. Alle Programme sind online verfügbar und müssen damit nicht auf den Computern der Unternehmen installiert werden. Sämtliche Daten werden ausschliesslich in Schweizer Rechenzentren gelagert. Mit bexio können Firmen Angebote und Rechnungen schreiben, Kundendaten verwalten, die Buchhaltung abwickeln sowie Zahlungen ausführen und abgleichen. bexio mit Sitz in Rapperswil am Zürichsee hat über 5000 Kunden und mehr als 30 Mitarbeitende.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

: : BEXIO AG Alte Jonastrasse 24 8640 Rapperswil Telefon: +41 71 552 00 61 E-Mail: kunden@bexio.com : : WWW.BEXIO.COM : :

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: : BUSIN ESS T R AVEL

UMSTEIGEN UND WOHLFÜHLEN AN FLUGHÄFEN WELTWEIT vielen Annehmlichkeiten einer Lounge, auch den Blick auf die Hügel von Hollywood und die Möglichkeit, sich zu sonnen. Zur Verfügung steht die Lounge Business- und First Class-Gästen der Star Alliance-Airlines.

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aus aus der Kälte und ab in die Ferne: Mit dem Herbst hat auch die Fernreise-Saison begonnen. Aber Langstreckenf lüge mit Zwischenstopp bedeuten oftmals Stress und die Wartezeiten in zugigen Terminals können anstrengend sein. Ein angenehmeres Umfeld zum Überbrücken der Zeit bieten die zahlreichen Flughafen-Lounges, mit den unterschiedlichsten Möglichkeiten sich frisch zu machen und zu entspannen. Von Yoga über Saunalandschaften bis hin zu orientalischen Hot-Stone Massagen bieten Flughäfen heutzutage einiges mehr als nur eine Dusche und Sofas und sind in vielen Fällen nicht nur den Fluggästen der vorderen Reihen vorbehalten. Die Reisesuchmaschine KAYAK.ch präsentiert Angebote, bei denen mit dem Umsteigen bereits die Ferien beginnen. Powernap wirkt Wunder – München Flughafen , Deutschland Eine Auszeit von der Transit-Hektik finden Passagiere in den Napcabs, den «Nickerchen-Kabinen», in Münchens Terminal 2. Auf den Ebenen G und H können Reisende für CHF 17 pro Stunde ein wenig schlafen. Neben den eigenen Akkus können sie auch die ihres Smartphones aufladen. WLAN und MP3-Anschlüsse stehen ebenfalls zur Verfügung. Zwischen Mitternacht und 06.00 Uhr kosten die Napcaps sogar nur CHF 11 pro Stunde. Pool über den Dächern des Flughafens – Changi Airport , Singapur Gleichermassen spannend für Planespotter und Erholungssuchende ist der Poolbereich am Changi Airport in Singapur. Hier können Gestresste gemütlich ins kalte Nass springen und gleichzeitig die Flugzeuge auf dem Rollfeld beobachten. Eine Aussenbar sorgt für Getränke und Snacks. Der Flughafen-Pool befindet sich gegenüber des Transithotels in Terminal 1. Bräunen unter der Sonne Kaliforniens – Los Angeles International Airport, USA Lounges gibt es weltweit viele, aber unter freiem Himmel zu entspannen ist etwas Aussergewöhnliches. Möglich macht es die Star Alliance Lounge am neuen Tom Bradley-Terminal in Los Angeles. Sie wurde in Zusammenarbeit mit Air New Zealand konzipiert und bietet Gästen, neben den

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Hotel im Transitbereich – Dubai International Airport, UAE Das Dubai International Hotel befindet sich an zentraler Lage in den Terminals 1 und 3 und steht exklusiv für Durchgangsreisende zur Verfügung. Der Transit-Passagier kommt in den Genuss aller Annehmlichkeiten eines Hotels, ohne die Sicherheitskontrolle passieren zu müssen. Das Hotel bietet neben komfortablen Zimmern alles, von einem grosszügigen Wellness-Bereich inklusive Whirlpool, bis hin zu einem modern ausgestatteten Fitnessstudio, um den Körper fit und entspannt zu halten. Eine Nacht in einem Deluxe-Zimmer im Dubai International Hotel ist ab CHF 200 buchbar. Ein Schaumbad nehmen – Flughafen Frankfurt am Main , Deutschland Landen und abtauchen: Wer ganz exklusiv als First Class Passagier bei Lufthansa reist, kann in der First Class Lounge der Airline an Frankfurts Flughafen auch exklusiv entspannen. Hier stehen neben Restaurantbereich und Ruhesesseln auch exklusive Badezimmer zur Verfügung. Anders als in vielen Lounges gibt es dort nicht nur Duschen, sondern sogar Badewannen. Auf diese Weise können Gäste zwischen zwei Flügen ein entspannendes Schaumbad geniessen. Durchkneten beim Zwischenstopp – Flughafen Muscat , Oman In den Genuss von Anti-Jetlag-Massagen und Entspannungsbehandlungen kommen Gäste der First und Business Class Lounge der Oman Air am Flughafen Muscat. Im Spa werden Kopf, Schultern und Nacken mit wohltuenden Massagen, heissen Steinen und warmen Kompressen von erfahrenen Therapeuten verwöhnt. Für Business und First Class Passagiere von Oman Air sind die 20-minütigen Entspannungsbehandlungen kostenlos. Wer noch weiter verwöhnt werden will, kann sich in einen der Massagesessel fallen lassen. Ein Spielparadies für Kinder – Zürich Flughafen , Schweiz Für Fluggäste mit Aufenthalt in der Schweiz bietet auch der Flughafen Zürich ein ganz besonderes Angebot: In den Family Services an den Gates A und E können sich Kinder vor oder nach einem langen Flug in kleinen Spielparadiesen austoben, während sich die Eltern entspannen. Für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern stehen Wickeltische sowie ein Schlaf- und Stillzimmer zur Verfügung. Ältere Kinder können sich mit Spielsachen, verschiedenen Computerspielen und einem Fussballtisch unterhalten, oder im Bastelatelier ein Souvenir kreieren. Die Family Services sind für alle Passagiere aller Airlines kostenlos. Foto: Flughafen Zürich

(Quelle: kayak.ch)

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


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BUSIN ESS T R AVEL : : Motel One Group expandiert auch in die Schweiz

«VIEL DESIGN FÜR WENIG GELD» DIE 2000 GEGRÜNDETE MOTEL ONE GRUPPE MIT SITZ IN MÜNCHEN HAT SICH MIT DERZEIT 51 HOTELS UND RUND 13’900 ZIMMERN ALS BUDGET DESIGN HOTELKETTE POSITIONIERT. DIE TRENDIGEN HOTELS ÜBERZEUGEN MIT SCHICKEM DESIGN, HOCHWERTIGER AUSSTATTUNG UND ZENTRALEN LAGEN ZU EINEM ATTRAKTIVEN PREIS. IM KOMMENDEN JAHR GEHT DAS ERSTE SCHWEIZER HAUS IN BASEL AN DEN START. DAS MOTEL ONE ZÜRICH KOMMT VORAUSSICHTLICH ANFANG 2017.

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von Urs Huebscher

otel One steht für ein zukunftsweisendes Hotelkonzept im boomenden Budget Segment. Mit etwa 3,5 Millionen zufriedenen Gästen positionierte sich die Gruppe 2014 erfolgreich als Qualitätsführer in der Low Budget Hotellerie. Der Erfolg liegt massgeblich im Konzept «viel Design für wenig Geld», das an erstklassigen innerstädtischen Standorten geboten wird. Zielgruppe sind neben den Businessgästen auch Freizeitreisende und Städtetouristen. Mit diesem hochinteressanten Produkt will man rasch europaweit expandieren. Ziel ist es, die Qualitätsführerschaft im Budget Segment konsequent weiter auszubauen.

Die Standortstrategie für Motel One konzentriert sich neben den Innenstadtlagen in deutschen Grossstädten und Ballungszentren, auch auf die europäischen Metropolen. Die weitere Entwicklung auf 72 Hotels mit rund 18’000 Zimmern bis 2016 ist bereits gesichert. Hohe Servicestandards, wertige Materialien und gutes Design sind die prägenden Elemente aller Motel One. Die gute Kapitalisierung und langjähriges Branchenwissen machen Motel One zu einem zuverlässigen und professionellen Partner für die Entwicklung neuer Projekte. Zudem hat der Erfolg des Budget Design Konzept von Motel One zunehmend das Interesse von Investoren geweckt. Derzeit befinden sich 20 Hotels mit rund 3 300 Zimmern im Immobilienbestand der Motel One Group, die weiteren 30 Hotels werden im Rahmen langfristiger Mietverträge betrieben.

Das jeweils in Berlin stattfindende Internationale Hotel Investment Forum (IHIF) gehört zu den einflussreichsten Branchentreffen der Hotelindustrie. In jedem Jahr zeichnet das IHIF einen führenden Kopf der Branche für sein Lebenswerk aus. Am 8. März 2016 wird der «IHIF Lifetime Achievement Award» an Dieter Müller, CEO und Gründer Motel One, verliehen. Damit würdigt die Jury das Wachstum, die Qualität und den Erfolg des Unternehmens. An der Freie Strasse in Basel eröffnet noch in diesem Jahr das erste Motel One in der Schweiz. In Zürich entsteht danach innerhalb den nächsten zwei Jahren das zweite Haus der Gruppe in der Schweiz. An der Brandschenkestrasse entstehen in vier zusammenhängenden, aber architektonisch komplett unterschiedlichen Gebäuden ca. 350 Gästezimmer. Bis 2017 entsteht so auf über 12’000 m 2 das drittgrösste Hotel der Schweiz. Fotos: zvg.

: : WWW.MOTEL-ONE.COM : :

DEUTSCHER MARKETING PREIS UND LIFETIME AWARD Im vergangenen Jahr wurde Jahr die Hotelgruppe mit dem Preis ausgezeichnet. Eine 20-köpfige Fachjury entschied sich mit grosser Mehrheit für die ganzheitliche Marketingleistung der europäischen Budget Design Hotelkette. Voraussetzung war ein integriertes Marketing-Konzept, das den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens begründet. Die Jury überzeugte, wie konsequent Motel One ohne grosses Werbe-Budget auf Wordof- Mouth setzt. Ein Selbstläufer, wenn die Gäste das Produkt lieben und von sich aus weiterempfehlen! Dabei verfolgt Motel One eine konsequente Produkt-Politik – und besteht spielend jeden Moment der Wahrheit, wenn der Kunde seine Hotelzimmertür öffnet. Europaweit erlebt der Gast sein Motel One gleich: Ausstattung mit hoher Wiedererkennung, prägnantes Türkis, ein Markenauftritt wie aus dem Lehrbuch. Das Angebot ist durchgehend am wirklichen Bedarf des Kundenausgerichtet – und das über alle Marketing-Disziplinen wie Produkt, Preis und Vermarktung hinweg.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

350 neue Gästezimmer im Herzen Zürichs – hier entsteht das Motel One Zürich.

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: : BUSIN ESS T R AVEL N E WS GERMANIA FLUG AG NIMMT VILNIUS INS SOMMERPROGRAMM 2016 AUF

Die Schweizer Fluggesellschaft baut ihr Streckennetz für den Sommer 2016 kontinuierlich aus und startet ab Juni mit zwei wöchentlichen Verbindungen in die litauische Hauptstadt Vilnius. Geflogen wird jeweils montags und donnerstags nonstop ab Zürich. Mit ihren rund 530’000 Einwohnern gilt Vilnius als wirtschaftliches, politisches sowie auch kulturelles Zentrum des Landes. 2014 reisten gemäss dem statis-

BLICK IN DEN NEUEN 787 DREAMLINER-JET VON OMAN AIR Treibstoffeffizienz, grössere Reichweite und Komfort auf höchstem Niveau: Oman Air gewährt erste Einblicke in das neue Flaggschiff seiner Langstreckenflotte. Ein grosszügiges Raumkonzept und effektive Designlösungen bestimmen das Interieur des neuen Dreamliners von Oman Air, der insgesamt über 267 Sitzplätze verfügt: Die Business Class verfügt über 18 Sitze mit jeweils sechs in einer Sitzreihe Ein be-

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tischen Amt Litauens rund 1,2 Mio. Touristen aus aller Welt ins Land ein – Litauen gilt also nach wie vor als Geheimtipp. «Bislang wird Litauen aus der Schweiz noch nicht direkt bedient, und wir sind davon überzeugt, dass wir mit den zwei wöchentlichen Vilnius-Flügen sowohl Geschäftsreisende als auch Touristen gleichermassen ansprechen», ist Germania-CEO Tobias Somandin überzeugt.

sonderes Kabinenausstattungssystem macht es dabei möglich, dass jeder Gast einen direkten Zugang zum Gang hat. Mit einem Sitzabstand von 203 Zentimetern und einer Sitzbreite von 58 Zentimeter finden Passagiere bequem Platz. Elektronisch verstellbare Rückenlehnen und Fussstützen ermöglichen eine individuell angepasste Sitzposition. Jeder Sitz lässt sich auf Wunsch auch in ein komplett horizontales Bett verwandeln. Zur Unterhaltung steht jedem Gast ein Bildschirm mit 43 Zentimeter Durchmesser mit Zugang zum Entertainment-Programm zu Verfügung. Die Economy Class ist mit 249 Sitzen ausgestattet, mit jeweils neun Plätzen pro Sitzreihe Zwischen den Sitzreihen besteht ein Abstand von 79 Zentimeter. Jeder Gast kann einen eigenen LCD-Bildschirm mit 27 Zentimeter Durchmesser mit jeweils zwei USB-Eingängen nutzen, um beispielsweise sein Smartphone zu laden. Zusätzlich steht Passagieren das Unterhaltungs-System mit Live-TV, einer grossen Auswahl an Filmen, Musik und Spielen zur Verfügung. Oman Air, als Pionier im Segment der Kommunikationsmöglichkeiten, bietet auch an Bord des neuen Dreamliners Mobilfunk und drahtlosen Internetzugang während des Fluges in allen Klassen an. Insgesamt sechs Flugzeuge vom Typ Boeing 787 Dreamliner hat Oman Air geordert. Sie markieren das nächste Kapitel der Expansionsstrategie der Gesellschaft und werden zunächst im Linienflugverkehr nach Europa, eingesetzt. Fotos: zvg.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


BUSIN ESS T R AVEL N E WS : :

REISEN NUR MIT HANDGEPÄCK NACH DEN BILLIG-AIRLINES HABEN JETZT AUCH DIE GROSSEN FLUGLINIEN NACHGEZOGEN UND BIETEN GÜNSTIGERE FLUGTARIFE AN, WENN MAN KEIN GEPÄCK AUFGIBT.

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mmer mehr Menschen verreisen daher nur noch mit Handgepäck. Vor allem Wochendendtrips innerhalb Europas bieten sich dafür an. Wenn Sie diesem Trend folgen und gerne «leicht» unterwegs sind, sollten Sie die wichtigsten Bestimmungen und eventuellen Zusatzkosten kennen. Folgende Eckdaten sollten Sie im Kopf haben, um eventuelle Kosten für zu schweres Gepäck am Gate zu vermeiden: Bei SWISS dürfen Sie nicht mehr als acht Kilogramm im Handgepäck haben und zusätzlich noch eine Handtasche, eine Laptop-Tasche oder eine kleine Schultertasche. Wenn Sie mehr im Koffer haben, müssen Sie beim Check-in oder manchmal sogar noch am Gate mit zusätzlichen Kosten rechnen. SWISS verlangt für die Aufgabe von einem weiteren Gepäckstück, das zu schwer für die Kabine ist, CHF. 50 auf der Kurz- und auf Langstrecken-Flügen. Bei der Billigfluglinie easyJet kann man den Koffer ruhig richtig füllen, denn hier gibt es keine Gewichtsbeschränkungen beim Handgepäck. Allerdings wird hier streng auf die Grösse des Handgepäckstückes geachtet! Falls Sie mit viel Gepäck unterwegs sind und das im Voraus wissen, lohnt es sich, vorher ein weiteres Gepäckstück online dazu zu buchen. Dies ist in den meisten Fällen günstiger, als dies erst beim Check-in oder womöglich erst am Gate zu tun. (Quelle: kayak.ch)

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

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Die Bank für Vielflieger. Mit unserer professionellen Vermögensverwaltung können Sie sich in aller Ruhe um Ihre Geschäfte kümmern. Vereinbaren Sie einen Termin. Wir freuen uns auf Sie. bankzimmerberg.ch


KULINA R IK : :

GENUSS UND ERFÜLLUNG MIT ALLEN SINNEN

Meta Hiltebrand, Le Chef

KOCHEN IST IHRE WAHRE LEIDENSCHAFT UND STAND FÜR DIE SCHRILLE TV-KÖCHIN, AUTORIN UND RESTAURANTBESITZERIN SCHON IMMER AN ERSTER STELLE. DAS DEMONSTRIERT SIE AUCH MIT IHRER HAARFARBE. SCHON ALS KIND STAND DIE ZÜRCHERIN AM LIEBSTEN AM HERD. DIE EXZENTRISCHE UND ORIGINELLE KÖCHIN KOMPONIERT REGELMÄSSIG SPANNENDE GERICHTE IN IHREM LOKAL AN DER KANONENGASSE IM KREIS 4.

Herzens entschliessen, die Kutscherhalle an jemanden neuen abzugeben um sich auf das Restaurant Le Chef zu konzentrieren. Das Hin und Her zwischen den beiden Lokalen, ihre Aktivitäten für diverse Firmen und ihre Auftritte im Fernsehen wurden ihr zu viel.

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von Urs Huebscher

ass sie kochen kann, stellte Meta Hiltebrand während ihrer Lehre in einer Hotelküche unter Beweis. Fernsehköchin wurde sie per Zufall. Eine Kochshow diverser Schweizer Privatsender suchte einen neuen Gastgeber. Die Haare kurz geschnitten und orange gefärbt, eine Farbe, die den Appetit anregt, dazu eine f liederfarbene Kochbluse, die Marke Meta war geboren, und plötzlich war sie in aller Munde. Hiltebrand ist unter den Zürcher Köchen die einzige mit Prominentenstatus.

Während dreieinhalb Jahren drehte Meta ihre Sendung, die landauf, landab auf Privatsendern zu sehen war. Daneben tourte sie als Störköchin durchs Land. Die Marke Meta wurde bekannt und erfolgreich. Nur eines fehlte: ein eigener kulinarischer Heimathafen. Jung und motiviert eröffnete sie 2011 ihr erstes eigenes Lokal, die Kutscherhalle. 2013 konnte Hiltebrand zusätzlich das Le Chef übernehmen, das zuvor vom legendären und 2012 verstorbenen Zürcher Gastronomen Fred Tschanz geführt worden war. Das Lokal hatte sie zu Tschanz’ Zeiten selber oft besucht. Nach vier Jahren musste sie sich dann aber schweren

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

Meta Hiltebrand zelebriert eine frische, mediterrane Marktküche. Und pflegt ein enges persönliches Verhältnis zu ihren lokalen Kleinlieferanten, mit denen sie seit Jahren zusammenarbeitet. Meta liebt es, aus einfachen, guten Dingen überraschende und völlig neue Genüsse zu kreieren. Wer Metas Küche voll auskosten will, wählt am besten ihr Menu Surprise: Hier vermischen sich ihre ganze Spontaneität und Kreativität – gewürzt mit einer Prise Verrücktheit. Die Küchenrebellin weiss alles zu verwerten. «Ich habe 1 000 Ideen und liebe es, zu experimentieren.» So ist sie immer auf der Suche nach überraschenden und völlig neuen Genüssen. Ihre Kreationen sollen ehrlich sein und bunte Farbakzente haben. Getreu ihrem Motto «A passion to cook makes others happy» liebt sie es, Menschen mit ihrer Leidenschaft für gutes Essen anzustecken. Das Traditionslokal «Le Chef» bietet 60 Sitzplätze in stilvollem Ambiente, wo über Mittag aus einer feinen Tageskarte gewählt werden kann. Abends erwartet die Gäste à-la-Carte und Metas Menu Surprise. Zusätzlich wird den Gästen in Gedenken an den verstorbenen Patron des «Le Chef», Fred Tschanz, eine kleine Sélection seiner Lieblingsgerichte offeriert. Im «Le Chef» kann man übrigens das Essen auf Wunsch auch im bedienten, separaten Fumoir geniessen — einzigartig in Zürich. Fotos: zvg.

: : WWW.RESTAURANT-LECHEF.CH : :

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: : GAST R O - EM PFEH LUNG

BUSINESS-LUNCH-TIPPS

BEST OF SWISS GASTRO PRÄSENTIERT DIE ETWAS ANDEREN

ALICE CHOO, 8005 ZÜRICH

Best of 2016 CLASSIC

Wo sich leichte Spitzenküche mit schweren Beats vereint, da treffen sich gerne die Hipster. Denn das «Alice Choo» bietet nicht nur kulinarisches Entertainment auf höchster Ebene. Auch der Nachgesang auf das spielerisch vorgetragene Asian Fine Dining gibt urbanen Trendsettern in Sachen Erlebniskultur neue Noten vor. So spielt das Lokal nicht nur im gastronomischen Konzert der Grossen. Auch die angesagtesten DJs finden hier Einlass – und ein Publikum. : : BOSG.CH/5866 : :

LOCANDA RISTORANTE TICINESE, 8001 ZÜRICH Im Herzen der Zürcher Altstadt dem Tessin nahe sein. Dieses Bild halten sich die Gäste beim Anblick der kürzlich freigelegten Malereien Pietro Chiesas gerne vor Augen, wenn sie sich in die zeitlos raffinierte Speisekarte des neu eröffneten Lokals vertiefen. Letzten Herbst ist in die geschichtsträchtigen Räume des Hotels «Carlton» die südländische Lebenskunst heimgekehrt. Und mit ihr die Möglichkeit, die Tessiner Küche in Zürich neu zu entdecken. Für dieses Erlebnis allein muss hier niemand mehr in die Gotthardröhre gucken.

Best of 2016 FINE DINING

: : BOSG.CH/5880 : :

RESTAURANT-BOUCHERIE AUGUST, 8001 ZÜRICH In einer Esskultur, die zunehmend dem Vegetarischen und Veganen huldigt, schwimmt der «AuGust» gegen den Strom. Beherbergt im «Widder», dem Zunfthaus der Metzger im Herzen von Zürich, wartet er mit deftigen Fleischspezialitäten auf und erfreut sich bereits einer soliden Fan-Gemeinde. Neben der Showküche und der ausladenden Fleischvitrine beeindruckt auch die architektonische Raffinesse, mit welcher der Brasseriestil modern interpretiert wird. Also, Fleischtiger, aufgepasst: Hier kommen Sie an sieben Tagen die Woche voll auf Ihre Kosten!

Best of 2016 ACTIVITY

: : BOSG.CH/5869 : :

RESTAURANT FIRST, 8307 OTTIKON BEI KEMPTTHAL Ein Ausflug hat immer etwas Gutes. Vor allem, wenn ein Ort des Genusses wartet. Doch eignet sich das Restaurant First keineswegs nur für den Zwischenstopp. Hier, wo die Aussicht weit über den Pfäffikersee hinausreicht, lohnt es sich, länger zu verweilen. Und sich mit der saisonalen Küche Nico Barettis anzufreunden. Beim Tête-à-Tête werden die mediterranen Filetstücke genauso gerne geschlemmt wie in der bierseligen Runde im Sommergarten. Und wenn im Winter die Loipe gespurt ist, erholen sich die Sportler gerne am heimeligen Kachelofen. : : BOSG.CH/5821 : : Best of 2016 TREND

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Fotos: zvg.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


KULINA R IK : :

EINE STADTZÜRCHER INSTITUTION

Tony Navarro, 30 Jahre Restaurant Turm

ALS TONY NAVARRO VOR 30 JAHREN DAS RESTAURANT TURM IN ZÜRICH ERÖFFNETE, HAT NIEMAND GEGLAUBT, DASS ER MIT SEINEM RESTAURANT SO VIEL ERFOLG HABEN WIRD. ES WURDE WEGEN SEINER NEUEN KULINARISCHEN IDEEN UND SEINER KÜCHE RUND UMS MITTELMEER OFT STADTGESPRÄCH. TONY PRÄGTE ALS EXZELLENTER GASTGEBER MIT SEINEM 6. SINN FÜR DEN GAST DAS GANZE GESCHEHEN JAHRZEHNTELANG IM RESTAURANT.

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ony eröffnete 1985 im gepachteten «Zunfthaus zur Letzi» sein Restaurant, den «Turm». Seither schreibt das Lokal im Zürcherischen Niederdorf Geschichte durch ein unkonventionelles Gastrokonzept. Das Restaurant besticht durch sein exotisches, ungezwungenes Ambiente. Umgeben von Palmen und tropischen Pflanzen trifft der Gast auf die Düfte des Mittelmeers und der Karibik. In ausgefallener, lockerer Atmosphäre wählt der Kunde zwischen zahlreichen exotischen Rezeptkreationen, die geprägt sind von Frische und Qualität.

GEBURT EINES NEUEN RESTAURATIONS-ZEITALTERS Tony läutete in Zürich das Zeitalter der Trendrestaurants ein. Zuerst war der Turm Treffpunkt der Schickeria von Zürich, ob Fernsehansager/innen oder Fussballstars, alles was Rang und Namen hatte, strömte ins Restaurant Turm. In den 30 Jahren hat sich die Gästeschicht verändert. Heute kommen alle, die etwas erleben und unter den Palmen träumen oder einfach den Alltag vergessen wollen. Über 5 Millionen. Gäste hat Tony bereits in seiner Karriere bewirtet. Er duzt alle Gäste und schafft so eine familiäre, mediterrane und mit Pflanzen und Dekoration eine ganz einmalige Atmosphäre.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

DAS JUBILÄUM – ANLASS FÜR EIN NEUES GASTRO KONZEPT IM «TURM» Tony’s Küche im Turm hat auch eine Wandlung erfahren. Das Flair der Karibik ist einem spannenden Konzept der mediterranen Küche gewichen. Auf der Menü-Karte findet sich vor allem Fleisch und Fisch nebst viel Gemüse. Auch das Interieur hat ein mediterranes Flair erhalten.

: : WETTBEWERB Gewinnen Sie ein Abendessen für 2 x 2 Personen alles inklusive, im Restaurant Turm. Senden Sie ein Mail an: huebscher@rundschaumedien.ch mit dem Vermerk «TURM» . Einsendeschluss ist der 1. März 2016. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Fotos: zvg.

: : WWW.BEI-TONY.CH : :

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Gönnen Sie ihrem Wein endlich was er verdient hat: Ruhe und ein perfektes Klima.

Besuchen Sie uns im Showroom in Kilchberg (ZH) und lassen Sie sich unverbindlich beraten. Klimawatt – ihr Spezialist für Weinklimaschränke, Weinregalsysteme, Weinkeller-Klimatisierung. Klimawatt AG Seestrasse 18, 8802 Kilchberg, 044 716 55 44, klimawatt.ch


KULINA R IK : :

AUSSCHLIESSLICH ÖSTERREICHISCH

Gasthaus Hofwiesen

KLASSISCH ÖSTERREICHISCHE SPEZIALITÄTEN, TYPISCH ÖSTERREICHISCHE GASTFREUNDSCHAFT – AUCH IN ZÜRICH. ANDREA ZIMMERMANN HAT IHR RESTAURANT GANZ AUF UNSER NACHBARLAND ÖSTERREICH AUSRICHTET.

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von Urs Huebscher

hre Idee ist bestechend: obwohl viele Schweizer gerne und oft ins Nachbarland Österreich reisen, werden hierzulande die österreichischen Gaumenfreuden kläglich vernachlässigt. Ihr Konzept ist einfach: sie bietet die delikaten österreichischen Speisen und auserlesenen Weine in einer charmanten Ambiance in Zürich an, genauso, wie wir es in unserem Nachbarland schätzen. So stehen auf der Menu- und Weinkarte im Hofwiesen ausschliesslich hochwertige österreichische Spezialitäten. Für die typisch österreichisch freundliche Bedienung sorgt Johann Knapp. Der Hofwiesen-Restaurantleiter ist in der Steiermark geboren und hat dort eine Lehre als Koch und Servicefachmann absolviert. Seit vielen Jahren ist er ein enger Mitarbeiter von Andrea Zimmermann.

Lokal zu finden ist. 80 Weine und ein grosses Sortiment an österreichischen Obstbränden sind erhältlich. Bekannte und weniger gehörte Namen finden sich in der grosszügig gestalteten Weinkarte.

Das Speiseangebot des Hofwiesen ist vielseitig und bietet für jeden Geschmack etwas Passendes: Schmankerl (kleine Gerichte) zur Vorspeise oder für den Hunger zwischendurch, deftigere Spezialitäten, Leichtes aus dem Wasser oder Klassisches von der Metzg als Hauptgerichte. Und natürlich die unschlagbaren Desserts, die jedes Herz höher schlagen lassen. Tirolerspeck, Schwammerl, Tafelspitz mit Apfelkrenschaum, Wiener Schnitzel, Kärtner Fleischkrapfen, Marillenknödel, Topfenpalatschinken mit Zwetschgenröster oder Kaiserschmarren - dies ist nur eine kleine Auswahl an Spezialitäten, die im Hofwiesen mit Herz und Leidenschaft serviert werden. Im Hofwiesen wird grössten Wert auf Qualität und Frische gelegt. Die Gerichte werden bekömmlich und urban-leicht zubereitet. Täglich stehen neben dem vielfältigen Angebot zwei Mittagsmenus zur Auswahl.

Das Hofwiesen bietet ein Restaurant mit ca. 60 Plätzen, eine Bar / Lounge, ein Fumoir, einen Weinkeller mit ca. 25 Plätzen sowie ab Frühling 2012 einen Garten mit ca. 60 Plätzen. Die Einrichtung des Gasthauses ist modern, aber gleichwohl warm und charmant. In der stilvollen Bar/Lounge können sich die Gäste zu jeder Tageszeit mit den passenden österreichischen Leckereien verwöhnen lassen: Kaffee und Gipfeli, Käskrainer, Schmankerl oder eine Brettljause. Das gemütliche Fumoir lädt die Raucher zu einer anregenden Auszeit ein und im behaglichen Weinkeller können die privaten Gesellschaften ihre Feste ausgelassen unter sich feiern.

Das Hofwiesen ist vielen ein Begriff, war es doch lange Zeit bekannt als Restaurant an der Hauptstrasse von der Zürcher Innenstadt nach Oerlikon. Der Standort in der Nachbarschaft des Hallenstadions, der Messe Zürich, der Schweizer Radio- und Fernsehstudios und unweit des Bahnhofs Oerlikon hat sich bewährt. Insbesondere auch, weil die Tramstation «Bad Allenmoos» (Tram 11) gleich vor der Tür liegt und einige Parkplätze zum Haus gehören.

Fotos: zvg.

Die Getränkekarte dürfte wohl das umfassendste Angebot an Weinspezialitäten aus Österreich beinhalten, welches in einem Schweizer

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

: : WWW.HOFWIESEN.CH : :

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT

ZÜRCHER GOLDKÜSTE DAS RECHTE ZÜRICHSEEUFER BEZEICHNET MAN ALS GOLDKÜSTE. DAZU ZÄHLEN DIE GEMEINDEN ZOLLIKON, KÜSNACHT ZH, ERLENBACH ZH, HERRLIBERG, MEILEN, UETIKON AM SEE, MÄNNEDORF UND STÄFA. SIE ALLE LIEGEN IM BEZIRK MEILEN. DIE REGION GILT ALS WOHLHABEND UND IST DER ABENDSONNE AUSGESETZT. TYPISCH FÜR DIE GOLDKÜSTE SIND EIN TIEFER STEUERFUSS UND HOHE IMMOBILIENPREISE UND EIN INTAKTES GEWERBE.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : :

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von Urs Huebscher

uch wenn am unteren Teil des rechten Ufers «Gold» in verschiedenen Kombinationen erscheint (Goldhalde in Zollikon, Goldbach als Dorfteil von Küsnacht, die Guldenen bei der Forch), ist der Name Goldküste neueren Datums. Er entstand um die Mitte des 20. Jahrhunderts und bezieht sich wohl auf die wohlhabenden Einwohner und das hohe Steuereinkommen. Der goldene Glanz des Ufers in der Abendsonne passte dazu. Als der Name entstand, war der Goldbach im Küsnachter Dorfteil Goldbach schon längst eingedolt. Christoph Blocher, Tina Turner oder Theo Müller: Multimillionäre fühlen sich wohl im Steuerparadies am rechten Zürichsee-Ufer. Im Februar 2009 wurde die Pauschalsteuer abgeschafft — reiche Ausländer sollten keine Sonderbehandlung mehr bekommen. Gross war damals die Sorge der Politiker. Die Schwerverdiener würden abreisen, den Gemeinden Millioneneinnahmen entgehen. Ersteres traf ein, Letzteres nicht. Mehr als die Hälfte der Betroffenen hat die Goldküste bis heute verlassen. Dennoch geben alle Gemeinden an, die Steuererträge seien nicht gesunken. Alle verlassenen Villen wurden sehr rasch wieder durch Neuzuzüger bewohnt. Von Personen, die jetzt voll besteuert werden. Die verbliebenen Reichen zahlen in den meisten Gemeinden mehr Steuern als vorher alle Pauschalbesteuerten zusammen.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

Wer heute in der Region ein Einfamilienhaus sucht, muss genügend Eigenkapital zur Verfügung haben. Ein Haus ist kaum unter zwei Millionen Franken zu haben. Die Gründe für die ungebrochene Attraktivität der Dörfer am rechten Seeufer liegen auf der Hand: Die Lage mit Südausrichtung und Blick auf den See, die Nähe zur Stadt Zürich mit zwei S-Bahn-Linien, die attraktiven Steuersätze und nicht zuletzt die gestiegene Nachfrage durch zahlungskräftige Neuzuzüger aus dem Ausland. Wer hier lebt, kann auf Diskretion zählen – und auf tiefe Steuern. Die Prominentendichte ist am rechten Zürichseeufer denn auch so hoch wie nirgends sonst im Kanton. Die Einwohnerverzeichnisse lesen sich wie ein Who-is-who der Wirtschaftswelt und Promiszene: Christoph Blocher, Jürg Marquard, Thomas Borer, Walter Frey, Klaus J. Jacobs, Tina Turner, Michael Ringier, Lukas Mühlemann, Thomas Wellauer, Beat Curti, Trudie Götz oder der deutsche Multimillionär Theo Müller, um nur einige zu nennen. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen einige interessante Personen und Unternehmen aus der Gegend vor. Foto: Mike Keller, http://glasklar.cc

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT

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GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


Foto: Shutterstock

STAN D O RT- P O RT R AIT : :

Foto: www.faehre.ch

Blick auf den Zürichsee mit der Goldküste auf der rechten Seeseite.

Foto: Shutterstock

Die Autofähre Meilen-Horgen verbindet die rechte Seeseite mit der linken, im Mundart oft Pfnüselküste genannt.

Der schmucke Hafen von Küsnacht. «My home is my castle» sagen viele Bewohner der Goldküste und und loben zugleich, dass sie in 12 Minuten mit der S-Bahn zur Arbeit oder zum Vergnügen in Zürich oder in 30 Minuten direkt am Flughafen sind. Vier Bus-Linien und die Forchbahn sind weitere Träger des öffentlichen Verkehrs. In den Dörfern findet man fast alles für den täglichen Bedarf – auch beliebte Gaststätten. Es gibt etliche Handwerksbetriebe, Gewerbetreibende und verschiedenste Dienstleistungsunternehmen.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

Kirchgasse 45, 8706 Meilen Telefon 044 923 04 81 www.von-wyl.ch, shop@von-wyl.ch

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT

HOUSE OF BRITISH CARS

Neidhart, Stäfa

DAS TRADITIONELLE AUTOHAUS IN STÄFA FÜR ENGLISCHE LUXUSWAGEN, ENGAGIERT SICH TÄGLICH AUS LEIDENSCHAFT FÜR SÄMTLICHE ANLIEGEN UND WÜNSCHE DER KUNDEN, UM FAHRVERGNÜGEN, QUALITÄT UND SICHERHEIT JEDERZEIT ZU GEWÄHRLEISTEN. SEIT 1978 IST MAN FÜR LIEBHABER BRITISCHER FAHRZEUGE IM EINSATZ UND BEI ALLEN FRAGEN RUND UM DAS FAHRZEUG STETS ERREICHBAR. MIT DEM NEUBAU IM FROHBERG LÄUTET NEIDHART EINE NEUE ÄRA EIN: DAS HOUSE OF BRITISH CARS.

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eidhart ist an der Goldküste der einzige Garagist mit offizieller Vertretung von Jaguar und Land-Rover-RangeRover. Zudem verfügt man über langjährige Erfahrung mit den britischen Marken Aston Martin, Lagonda, Bentley oder Rolls-Royce.

Der Standort an der Seestrasse 127 wird längerfristig aufgehoben.

Wenn man ein Auto kaufen will, das zu einem passt, qualitativ hochstehend, perfektes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine gewisse Exklusivität, dann ist man hier an der richtigen Adresse. Automobile Träume werden hier Realität. Ein kompetentes, erfahrenes Verkaufs-Team steht den Kunden zur Seite, so ist eine individuelle und persönliche Beratung gewährleistet. Britische Fahrzeuge sind bekannt für Exklusivität und Performance. Um die schon serienmässig feinen Fahrzeuge noch individueller zu gestalten werden auch fast alle Wünsche erfüllt. Von Felgen mit Swarovski Steinen, Vergoldungen, Tieferlegungen, Karosseriearbeiten, Speziallackierungen, Sattlerarbeiten und Motortuning… fast alles ist möglich. Auch im Bereich der klassischen englischen Fahrzeuge verfügt das Unternehmen über ein sehr grosses Wissen.

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GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : :

DIE NEUE ÄRA An der Seestrasse 127 in Stäfa konnte man bis anhin aus Platzgründen nur einen kleinen Teil des grossen Fahrzeugbestandes zeigen. Zahlreiche Fahrzeuge mussten im «Aussenlager», im Frohberg parkiert werden. Dem Umstand entgegenkommend werden die Anforderungen der Importeure an die lokalen Händler immer anspruchsvoller. Die aktuellen Forderungen werden für einen eher kleineren Betrieb fast nicht mehr tragbar. Deshalb musste Neidhart sich überlegen, ob er gewillt ist die neuen Anforderungen seitens des Importeurs zu erfüllen. Zudem wäre man in der Zukunft sehr eingeschränkt gewesen in Sachen Verkauf und Handel. Inhaber Alex Neidhart hat sich deshalb zu einem Kurswechsel und wichtigen Schritt in die Zukunft entschlossen. Im Frohberg, Stäfa baut er ein neues Geschäftszentrum mit Dienstleistungsflächen, das markenunabhängige House of British Cars.

feld interessant sind für Bürogemeinschaften, ein Fitness-Center aber auch für einen Autosattler oder Oldtimer-Händler. So werden exklusive Büro- und Gewerbeflächen von 80 - 2 000 m2 angeboten, je nach Bedarf. Im Obergeschoss und Parterre entstehen rund 3 200 m2 Verkaufsflächen. In der 4 000 m2 grossen Tiefgarage wird ein Angebot entstehen, welches bis anhin an der Goldküste fehlte. Es werden zwischen 60 - 80 Hotel-/ Kundenparkplätze vermietet. Eine Marktlücke in der Region. Verfügen doch viele Einwohner zwar über ein schönes Haus, haben aber zu wenig Platz für ihre Luxus- oder Hobby-Autos. Diese können so bei Neidhart untergebracht werden und werden auf Wunsch in Schwung gehalten. Visualisierungen: zvg.

: : WWW.NEIDHART-STAEFA.CH : :

Hier wird in naher Zukunft alles auf einem Platz unter dem neuen Brand «Neidhart, Stäfa» zu finden sein. War bis anhin alles an verschiedenen Orten verstreut, ist schon bald alles konzentriert. In einem Gebäude aus einer Stahl-Glas-Konstruktion das auffallen wird. Selbstverständlich bleiben die Dienstleistungen der langjährig vertretenen Marken Jaguar und Range Rover auch am neuen Ort gewährleistet. Zusätzlich werden alle Dienstleistung der Marken Rolls Royce, Bentley oder Aston Martin angeboten. Der Spatenstich erfolgt in den nächsten Monaten und die Eröffnung ist in ca. einem Jahr geplant. Im neuen Gebäude sollen auch andere Mieter ein neues Zuhause finden. Bereits sind zahlreiche Interessenten vorhanden und Neidhart kann sich sehr gut vorstellen, dass die Lage und das Um-

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT

WAHRE LEIDENSCHAFT

MEINDL Authentic Luxury Store Schweiz, Meilen

«FRÜHER WÄREN WIR SELBST UNSERE BESTEN KUNDEN GEWESEN…» SAGT SYLVIA BACHMEIER, DIE GEMEINSAM MIT IHREM MANN MICHAEL DAS WOHL AUSSERGEWÖHNLICHSTE BEKLEIDUNGSHAUS DER GANZEN SCHWEIZ FÜHRT. DEN «MEINDL AUTHENTIC LUXURY STORE SCHWEIZ» UND «KRAFTSTOFF». BEIDE MARKEN HABEN JETZT IN MEILEN, IN EINEM 190 JAHRE ALTEN TRADITIONSGEBÄUDE DIREKT AN DER SEESTRASSE, EIN NEUES ZUHAUSE GEFUNDEN.

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ie kommt man auf die Idee, im «Schiffli», einem ehemaligen Feinschmecker-Restaurant, ein Beklei­ dungshaus zu eröffnen? Das war die Idee meiner Frau. Als wir uns vor 3 Jahren dazu entschlossen haben, zu unserem bisherigen Geschäft auch den «MEINDL Store Schweiz» zu eröffnen, suchten wir gezielt nach einem attraktiven Standort an der Goldküste, idealerweise direkt an der Seestrasse. Warum gerade hier? Kaum eine Bekleidungsmarke verkörpert die Begriffe Tradition, Authentizität und Handwerkskunst so glaubhaft wie MEINDL. Damit wollten wir an einen Ort, der uns noch die Zeit und die Möglichkeiten für die ganz persönliche Kundenbetreuung lässt. Das Zentrum von Zürich war deshalb für uns nie eine Option. Aber hier, an der Goldküste, sind viele unserer Kunden zuhause und in unserem Geschäft treffen sie auf eine sehr entspannte und persönliche Atmosphäre. Wir kennen unsere Kunden beim Namen und wir bedienen ehrlich und ohne Kaufdruck. Wir wissen noch genau, was sie beim letzten Mal gekauft haben und kennen ihren Stil und ihre persönlichen Vorlieben. Unsere Kunden schätzen das persönliche Verhältnis mit uns und, dass wir sie als Inhaber immer persönlich und auf Augenhöhe bedienen.

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GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : :

Was ist denn das Besondere an «MEINDL Bekleidung»? «MEINDL» ist die traditionsreichste Ledermanufaktur in Europa. Seit 1683 wird von MEINDL Bekleidung aus hochwertigsten Materialien und in handwerklich wertvoller Arbeit hergestellt. Produziert wird in Bayern und von Menschen, die noch unsere Sprache sprechen. Das gefällt uns sehr. Man erkennt den Wert jedes einzelnen Stückes und trägt es viel länger, als nur eine kurze Saison. Es ist Bekleidung, die keinem modischen Ablaufdatum unterliegt. Der Stil von MEINDL ist hochwertig, exklusiv, modern und traditionell zugleich. Und es lässt sich mit Worten kaum beschreiben, wie gut sich die Materialien auf der Haut anfühlen. Welche Materialien werden denn verarbeitet? Fast immer sämisch gegerbtes Wildleder, meist vom Hirsch, Reh oder von der Ziege. Die Gerbung erfolgt immer auf Naturbasis, mit echtem Dorschtran. Das macht heute sonst niemand mehr. Es dauert 3 Monate, garantiert aber, dass das Leder frei von jeglichen Schadstoffen ist. Und das spürt man ein Leben lang. Fotos: zvg.

: : WWW.KRAFTSTOFF-SUISSE.CH : : : : WWW.MEINDL-FASHIONS.DE : :

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

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CULTURAL HERITAGE Kulturelles Erbe – Exklusive Mode, Accessoires & Antiquitäten – Ein Besuch bei Rudolf & Ruth Bosch Das Unternehmen, Rudolf Bosch Antiquitäten, verfügt über einen

sönlich die Möbel auch in historischen Gebäuden. Weiter reist man

hervorragenden Ruf bei der Restaurierung antiker Möbel. Seit 1991

auch weltweit zu den Kunden um eine fachliche Expertise über die

widmen wir uns mit grosser Erfahrung und Liebe zum traditionellen

vorhandenen Antiquitäten zu geben. Besuchen Sie das Geschäft

Handwerk dem Verkauf und der Restauration von antiken Möbeln.

in Erlenbach bei Zürich, hier sehen Sie eine tolle Ausstellung für

Unsere Spezialität sind die bekannten Ebenisten des 18. und 19.

Antiquitäten und elegante Accessoires.

Jahrhunderts. Wir erstellen weltweit Expertisen über antike Möbel mit fachmännischer Sorgfalt und der nötigen Diskretion. Möbel die-

Auf der anderen Seite führt seine Frau, Ruth Bosch, zwei führen-

ser Art sind auch eine Investition in die Zukunft, die man jedoch in

de Boutiquen. Sie präsentiert eine Auswahl an Exklusiver Mode,

der Gegenwart geniessen kann; Eigentümer können sich so täglich

Accessoires und Antiquitäten - meist die besten Kleider für Frau-

an der Schönheit der dekorativen Stücke erfreuen. Die Produkte

en, Männer & Kinder, darunter auch Labels wie Polo Ralph Lauren,

sind auch ideal für ein Weihnachtsgeschenk, ob klassisch oder Mo-

Habsburg, Seductiv & Stajan. Die Boutiquen befinden sich in his-

dern sie ergänzen eine Einrichtung perfekt. Neben der Wiederher-

torischen Gebäuden in Niederdorf, in der Altstadt von Zürich und

stellung von antiken Möbeln, bietet Rudolf Bosch Antiquitäten auch

auch mitten in der Altstadt von Zug.

die Dienstleistung von Vertäfelungen und das Team installiert per-

www.rudolf-bosch.ch

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STAN D O RT- P O RT R AIT : :

NEU – DAS GANZE JAHR OFFEN

Strozzi’s Trattoria & Chuchi in Herrliberg

DAS RESTAURANT STROZZI’S TRATTORIA & CHUCHI AN DER SEESTRASSE IN HERRLIBERG HAT MIT NEUEM KONZEPT SEINE TORE WIEDER GEÖFFNET. IM LOKAL AN DER SEESTRASSE FÜHLT MAN SICH SOFORT WOHL: DIE HELLE GASTSTÄTTE IM ERSTEN STOCK WIRKT EINLADEND UND HAT EINE PRÄCHTIGE AUSSICHT AUF DEN SEE. DAS GILT AUCH FÜR DIE GROSSE TERRASSE, DIE DERZEIT NOCH AUF HOCHBETRIEB WARTET. DAS RESTAURANT GEHÖRT ZUR GASTROGRUPPE STROZZI’S, ZU DER IN DER REGION AUCH DAS GEGENÜBERLIEGENDE STRANDHAUS SOWIE DIE ROSTICCERIA IN MÄNNEDORF GEHÖREN.

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as Haus am See setzt auf die Kombination von italienischen Trattoria-Gerichten und Schweizer Küche. Die Gäste sollen dabei einfache, klassische und durchaus auch währschafte Speisen geniessen können. «Gerichte eben, die auch die Seele erwärmen», erklärt Gastgeberin Helen Strozzega. Wie der Name sagt, ist die Gegenüberstellung von italienischer und Schweizer Küche bewusst, hier verführen Lieblingsgerichte aus beiden Ländern. Zum Beispiel Coniglio all’ agrodolce con Polenta (geschmortes, süss-saures Kaninchen mit Polenta) und Hackbraten mit Kartoffelstock. Oder zarte Fegato di vitello con risotto (Geschnetzelte Kalbsleber mit Risotto) und knusprige Eglifilets mit Pommes frites. Die beliebten Pizzas mit dünnem Knusperboden stehen ebenfalls auf dem Programm. Auch bei den Weinen von Vini Vergani geben sich ausgesuchte Schweizer und Italienische Gewächse die Hand. Diese kulinarische Italo-Helvetische Umarmung ist stets begleitet vom traumhaften Blick auf den Zürichsee. Neu ist vor allem auch, dass das Restaurant in Herrliberg, das in den vergangenen Jahren nur im Winter offen war, künftig ganzjährig Gäste empfangen wird. Damit wollen Helen und Denis Strozzega auch die Synergien besser nutzen, die sich aus der Nachbarschaft zu ihrem Strandhaus auf der anderen Strassenseite ergeben. Das Lokal, in dem dank der Top–Lage am Wasser im Sommer Hochbetrieb herrscht, wird hingegen auch künftig eine mediterrane Küche pflegen und im Winter nur für Anlässe buchbar sein.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

Das schlichte Lokal mit knarrendem Holzboden ist in Schwarz, Weiss und hellen Grautönen gehalten. Die grosse Terrasse mit gedeckter Lounge und Schaffellen lädt zum Verweilen ein. Das Restaurant ist neu das ganze Jahr geöffnet. Das Restaurant Strozzi’s Trattoria & Chuchi bietet 50 Plätze, im separaten Spiegelsalon können bis zu 16 Personen im privaten Rahmen feiern.

GASTRONOMIE STROZZI’S Nach dem plötzlichen Tod von Urs Strozzega, der zusammen mit Helen Strozzega-Fey die Strozzi’s Gastronomie 1991 gegründet und aufgebaut hatte, leitet jetzt Sohn Denis, Bankfachmann mit abgeschlossenem Wirtschaftsstudium, die Firma zusammen mit seiner Mutter Helen, Mitbegründerin der Gastronomie Strozzi’s. Nachdem sie, bedingt durch die private Trennung von Ehemann Urs, während sieben Jahren nicht mehr für die Firma tätig war und sich ihren Kunstprojekten widmete, engagiert sie sich heute mit grosser Begeisterung für das Geschäft und bringt ihr fachliches Knowhow sowohl auf konzeptioneller wie gestalterischer und operationeller Ebene ein. Mit frischen Ideen und viel Elan läutet das Power-Duo eine neue Strozzi’s-Ära ein. Qualität, Innovation und Freundlichkeit haben oberste Priorität. Fotos: zvg.

: : WWW.STROZZIS.CH : :

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT

«ES IST EINIGES MÖGLICH»

Yves Meili, Meili Unternehmungen

DIE GOLDENEN JAHRE IN DER IMMOBILIENBRANCHE SEIEN VORBEI, HEISST ES IMMER WIEDER – DOCH MEILI UNTERNEHMUNGEN FLORIERT. WIR SPRACHEN MIT YVES MEILI, SEIT ETWAS MEHR ALS EINEM JAHR CEO DES FAMILIENUNTERNEHMENS, DARÜBER, WIE DAS UNTERNEHMEN DER MARKTLAGE TROTZT.

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as sind Ihre Geschäftsfelder? Zum einen unser eigenes Portfolio, mit dem wir wachsen möchten. Dann «Bau und Entwicklung», also Umbauten, Sanierungen, Instandsetzungen von Bestandsliegenschaften und Neubauten – unsere Leidenschaft. Und drittens unsere sechs Hotelbetriebe, drei in Zürich und drei im Bündnerland. Wie verlief Ihr persönlicher Werdegang? Ich studierte Jura in St. Gallen und machte parallel eine Immobilien-Ausbildung an der Uni Zürich. Nach Praktika und ersten Jobs in Anwaltskanzleien und im Gericht ergab sich 2011 eine Riesenchance: Paul Schnetzer, ehemaliger CEO von Mobimo, stieg bei Meili ein und führte das operative Geschäft. Von ihm wollte ich lernen, also kündigte ich in der Kanzlei. Schnetzer schied nach zwei Jahren aus und ich ging zu Mobimo in die Arealentwicklung. 2014 holten mich mein Bruder und mein Vater zurück. 1933 wurden Meili Unternehmungen als Handelsunternehmen für Uhren und Schmuck gegründet, 1978 kamen die Bereiche Immobili­ en, Kanzlei und Beteiligungen hinzu. Wie kamen Sie zur Hotellerie? Mein Vater war Rechtsanwalt, kaufte nebenher private Immobilien. Mit 50 Jahren wollte er diese in einem Familienunternehmen organisieren. So entstand die heutige Firma. Die Hotelbetriebe waren nie geplant. Ursprünglich haben wir dort Immobilien-Investments getätigt mit einem Mietvertrag. Die Miete war jedoch nicht immer sicher, daher machten wir einen Managementvertrag. In Klosters konnten wir neben dem Hotel Zweitwohnungen realisieren. Das Hotel hat sich für uns dann nicht mehr rentiert, wir konnten aber ein zweites in besserer Lage kaufen: das Hotel National in Davos. Den Gewinn aus den Zweitwohnungen haben wir in die Sanierung des Hotels National gesteckt. So konnten wir das Piz Buin kaufen und wieder durch Zweitwohnungen finanzieren. Weshalb investieren Sie in Büroflächen, obwohl in Zürich viele freie ausgeschrieben sind? Wir haben über 60 Prozent Büro- und Gewerbeimmobilien im Portfolio und Leerstandsquoten von 3.5 Prozent. Das zeigt: Wenn man selektiv ist und sich gut um die Immobilien kümmert, ist einiges möglich. Wir sind sehr zufrieden mit unserer Viermietungssituation. Man merkt aber, dass man mehr investieren muss.

Yves Meili, CEO des Familienunternehmens

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Wo investieren Sie in Büroflächen? Wir versuchen, in der Zentralschweiz zu wachsen, in Zug oder Luzern. Dort gibt es ein sehr gutes regulatorisches Umfeld. Es ist eine attraktive Steuerlandschaft, ein wohlwollendes Umfeld von Seiten der Behörden. Ausserdem sind wir auch in St. Gallen, beiden Basel und Biel tätig. Biel hat in den nächsten 15 Jahren grosses Aufwertungspotenzial, es sind momentan einige Jahrhundertprojekte in Gang. Wir würden gern mehr in Zürich investieren, sind aber bei der aktuellen Marktlage nicht bereit.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : :

Im Besitz des Unternehmens: Hotel Piz Buin, Klosters.

Eigentumswohnungen Sunhill an Traumlage in Kilchberg.

Wenn Sie jetzt ein privates Immobilien-Investment tätigen. Welche Überlegungen wären für Sie wichtig? Die Nachhaltigkeit der Wertanlage stünde im Zentrum. Es müsste ein gutes Preis-/ Leistungs-Verhältnis vorliegen und eine auf lange Frist konstante Wertentwicklung erwartbar sein. Was heisst für «lange Frist»? Wir sind ein Mehrgenerationenbetrieb. Die Diskussion über lange Fristen führen wir immer wieder. Kürzlich haben wir die Gelegenheit gehabt ein tolles Gebäude in der Stadt Zürich zu kaufen. Es wäre aber eines dieser Investments gewesen, das in den ersten 30 Jahren fast keine Rendite abwirft. Die Aussicht, in 30 Jahren erstmals Geld zu verdienen, war uns schlicht und einfach zu langfristig.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

Der Immobilienmarkt lief viele Jahre rund. Glauben Sie, die Markt­ player sind gerüstet, um mit schwierigeren Phasen umzugehen? Sie werden damit umgehen müssen. Die Frage ist, wie werden sie es anstellen. Hier sind die Entscheidungsträger in den Unternehmen gefordert, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und die Firmen so aufzustellen und abzusichern, dass bei Veränderungen die Arbeitsplätze nicht verloren gehen. Fotos: zvg.

: : WWW.MEILI-UNTERNEHMUNGEN.CH : :

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT

UMSTÄNDE MÖGEN SICH ÄNDERN, DER ANSPRUCH BLEIBT

Leben und Wohnen in der Tertianum Parkresidenz Meilen

DIE EXKLUSIVE LAGE MIT HERRLICHEM BLICK AUF DEN MEDITERRANEN PARK UND DEN ZÜRICHSEE SOWIE DIE EDLE ÄSTHETIK DES GEBÄUDES VERMITTELN EIN GEFÜHL VON LEICHTIGKEIT DES SEINS. DIESES GEFÜHL SETZT SICH IM INNEREN FORT. ÜBERALL LOCKEN UND BERUHIGEN PUNKTUELLE FARBAKZENTE.

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ie hell-leuchtenden Sonnenschirme im mediterranen Park konkurrieren mit dem Topazblau des Zürichsees. Als seidig glänzende Tupfer trumpfen die bequemen Lounges auf – neben blühendem Oleander und unter der von Glyzinien duftenden Pergola. Kunst und Kultur werden in der Residenz gross geschrieben. Erstklassige Konzerte, Lesungen und Vorträge werden ergänzt durch wechselnde Kunstausstellungen und Vernissagen. Eine hauseigene Bibliothek mit Literaturclub und fremdsprachige Konversationszirkel ergänzen das umfangreiche Veranstaltungsprogramm. Geniessen, im Park flanieren, eine Schifffahrt, Schwimmen oder mit lieben Freunden beim Nachmittagstee anregende Gespräche führen … All das ist in der Tertianum Parkresidenz Meilen möglich. Und mit Bahn oder Schiff ist auch Zürich in Kürze bequem zu erreichen.

Das körperliche Wohlbefinden, die Beweglichkeit und die Gangsicherheit können im hauseigenen Fit-Center unter Anleitung von fachkundigen Therapeutinnen und Therapeuten trainiert und gestärkt werden. Das Angebot umfasst Vibrationstherapie, Sturzprophylaxe, Kraft- und Ausdauertraining, Physiotherapie, klassische und Wohlfühl-Massagen, Lymphdrainage, Yoga, Pilates, Tai Chi. Personal Coaching und Ernährungsberatung gehören ebenfalls dazu. Aquagym im wohltemperierten, entspannenden Therapiebad und eine private Sauna ergänzen die Wohlfühlpalette. … und übrigens: bei einem Probeaufenthalt – bereits ab 3 Nächten – lernt man die Vorzüge der Tertianum Parkresidenz am besten kennen und schätzen. Fotos: zvg.

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Genauso schön ist es, im eigenen, vertrauten Appartement auf dem Balkon zu sitzen, den direkten Blick auf den See zu geniessen und den nächsten Tag zu planen. Selbstverständlich bietet die Tertianum Parkresidenz im öffentlichen Parkrestaurant mit sonniger Terrasse am Seerosenbecken eine hochstehende, gesunde Gastronomie. Ein abwechslungsreiches, täglich wechselndes 4-Gänge Auswahl-Menu wird ergänzt durch ein saisonal wechselndes à la carte-Angebot. Und wenn auf der Sonnenterrasse süsse, erfrischende Köstlichkeiten aufgetragen werden, möchte man diese Ruhe-Oase gar nicht mehr verlassen. Zur Infrastruktur der Residenz zählen eine Arztpraxis, kosmetische Fusspf lege / Podologie, ein Kosmetikstudio und ein Coiffeur.

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GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


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GESCHÄFTSFÜHRER GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING 01 : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : :

WENN JUNGE FRAUEN DAS UNTERNEHMEN VON PAPA ÜBERNEHMEN

Mimi Möllerus, Wie der Vater, so die Tochter

MANCHMAL FÄLLT DER APFEL NICHT WEIT VOM STAMM – UND DENNOCH KÖNNEN DIE FUSSSTAPFEN DES VÄTERLICHEN PIONIERS GRÖSSER SEIN ALS ERWARTET. WIR BERICHTEN ÜBER DREI JUNGE UND BILDSCHÖNE FRAUEN, DIE SICH DARAN VERSUCHEN, DIE GESCHICKE DER VOM VATER GEGRÜNDETEN FIRMA FORTZUFÜHREN. MIT EIGENEN VISIONEN, IDEEN UND JEDER MENGE LEIDENSCHAFT. OBWOHL DER WEG UNTERNEHMERISCH GESEHEN GEEBNET WURDE, KANN SO EINE NACHFOLGE INKLUSIVE GENERATIONEN- UND GESCHLECHTERWECHSEL MIT GANZ SCHÖN VIELEN STOLPERSTEINEN VERSEHEN SEIN.

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Von Sandra-Stella Triebl

imi Richner Mollerus könnte man als Powerhouse bezeichnen, als unkonventionell oder strahlend schön. Auf jeden Fall ist die 40-Jährige eines: offen für Neues und getrieben von Visionen, die aus ihr herauszusprudeln scheinen wie aus einem warmen Schokoladebrunnen auf dem Buffet eines Neujahrsballs. Die bekennende Biergeniesserin verfügt über eine Lebenslust, einen Charme und schelmischen Witz, der ansteckt. Sie gehört zu jenen Frauen, in deren Anwesenheit man sich gut fühlt – denn diese Lady hat Energie für zwei. Die Mutter eines 15 Monate alten Sohnes und einer 6-jährigen Tochter hat eine einnehmende Ausstrahlung, die viele andere Frauen um sie herum erblassen lassen könnte. In die Firma Maison Mollerus, die von Ernst Mollerus vor 26 Jahren hier in der Schweiz gegründet wurde, trat Mimi 2007 im zweiten Anlauf erneut an die Seite ihres starken Vaters. Wir treffen die Neo-Schweizerin, Taschen- Fashionista und Unternehmerin im Flagshipstore am Zürichsee. Wissen Sie noch, was Sie als Kind werden wollten? Mimi Mollerus (wie aus der Pistole geschossen): Feuerwehrmann! Warum? Was hat Sie daran so fasziniert? Damals im Internat, da gab es eine tolle Gruppe von jungen Leuten, die in der freiwilligen Feuerwehr waren. Und da fand ich: Da muss doch auch eine Frau mit rein. Und wann haben Sie es aufgegeben? Ja, ich glaube, ziemlich bald. Es ging ja auch einfach nicht! Man war ein Mann bei der Feuerwehr. Na gut, als CEO ist man auch ein Mann. Natürlich, unbedingt (lacht). Aber nochmals zurück in Ihre Jugend. Sie waren im Internat. Und wie ging die berufliche Laufbahn weiter? Mit 19 Jahren habe ich mein Abitur in Bayern gemacht. Danach dachte ich, jetzt bist du die ganz Grosse und jetzt will dich jeder im Beruf. Du bewirbst dich irgendwo, du bist ja Abiturientin. Und dann stellte ich

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

schnell fest, dass du eigentlich gar niemand bist und du gar nichts kannst im Berufsleben. Also hab ich einen Abstecher nach Oxford gemacht und bin ein Semester im Nebel gesessen. Ich kam unwissend, aber mit besserem Englisch zurück und habe dann eine Lehre in Düsseldorf begonnen, als Industriekauffrau. Danach hab ich gesagt: Papi, ich gehe jetzt nach Amerika und studiere da. Gesagt, getan! Ich habe mich in Florida, in die Schiller International University eingeschrieben und dort meinen Master in International Business und Marketing gemacht. Da kam die grosse, blonde Deutsche nach Amerika. Wie war das? Das war toll (lacht). Ich hatte ein bisschen Geld von meinen Eltern bekommen und habe als Allererstes ein amerikanisches Auto gekauft. Einen Ford Mustang, gebraucht und sehr alt – aber es war mein erstes Auto. Ja, dann habe ich da studiert und war erstmals so richtig auf eigenen Füssen unterwegs. Wie fühlte sich das an? Grossartig! Es war Florida. Es war Sonne, es war warm, das Leben war leicht. Damals war es noch das Amerika der Freiheit. Du hattest das Gefühl, du bist frei, du kannst deinen Traum hier leben. Hm … wieso kamen Sie überhaupt zurück? Nun, mein Studium war fertig und ich bekam ein Angebot von meinem Vater: Mimi, übernimm doch du den Hauptsitz in Zürich. Und dann bin ich in die Schweiz gekommen, meine Eltern lebten da noch teilweise in Düsseldorf. Und ich hab das hier angepackt – das war 1999. Das hielt sechs Jahre. Als meine Eltern dann für immer in die Schweiz zogen – und ich plötzlich «dem anderen» Chef gegenübersass, war es mehr oder minder vorbei mit der Idylle. Das heisst, es war so lange gut, wie Sie getrennt waren? Ja, es war nicht immer leicht, weil wir natürlich schon unterschiedlichen Generationen angehören und unterschiedliche Ideen haben. Dann war mein Vater plötzlich immer da. Und der Raum, in dem ich mich bewegen konnte, wurde extrem klein. Zu jenem Zeitpunkt habe ich auch meinen Schweizer Mann kennen gelernt und beschlossen, eine kleine berufliche Pause einzulegen. Nach unserer gemeinsamen Probezeit >

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT Und irgendwann habe ich gesagt: Papi, wir machen das jetzt! Dann sagte er: na gut, okay. Und gab klein bei. Und ist es gut für Maison Mollerus? Ich empfinde es sehr gut für MM. Jetzt haben wir erstmals die Möglichkeit, unsere Kunden selbst kennen zu lernen, uns zu präsentieren an einem Ort, der am See liegt, der schön ist und der die MM Welt darstellen kann. Ich möchte nochmals kurz zurückblättern, damit wir die Geschichte von Mollerus verstehen. Wie entstand MM überhaupt? Meine Eltern hatten früher viele Modegeschäfte in Düsseldorf, Gelsenkirchen, im Ruhrgebiet. Und in irgendeiner Form wollten meine Eltern, vor allem meine Mutter, auch Taschen zum Verkauf anbieten. Sie überlegten, welche Marke dies sein könnte – konnten aber nichts finden, was so richtig zu ihnen gepasst hätte. Deshalb wollten meine Eltern mit einer eigenen Kollektion ihr Glück versuchen. Deshalb hiess die Firma am Anfang auch «Monika Mollerus». Es war also eine Art Liebeserklärung meines Vaters an meine Mutter. Haben Sie die Firmengründung damals aktiv miterlebt? Leider nicht, da war ich im Internat. Aber ich denke schon, dass es anfangs nicht einfach war, auch weil er die Firma in der Schweiz gegründet hatte. Wieso eigentlich? Die Schweiz stand für ihn schon immer für höchste Qualität und Präzision. Mein Vater hat hier auch produzieren lassen, wie wir das zur Hauptsache auch heute noch tun. Damals war die erste Produktion noch in Zürich.

haben wir dann am Tegernsee geheiratet, darauf kam unser erstes Kind in München zur Welt und seither leben wir auch wieder in der Schweiz. Und wie kam es dazu, dass Sie doch wieder in die Schweiz kamen? Private Gründe führten uns zurück – mir fehlte das Berufsleben und somit habe ich erst mal bei der Uhrenfirma IWC gearbeitet. Ich habe unter anderem Taschen und Kleinleder für die jeweiligen Uhrenkollektionen kreiert – die bei der Eröffnung eines neuen IWC Flagshipstores in Hongkong vorgestellt wurden. Nach drei Jahren IWC kamen mein Vater und ich wieder geschäftlich zusammen; mit mehr Gelassenheit und Ruhe ging ich den erneuten Versuch an. Ist Ihr Vater ein Patron? Mollerus gibt’s ja seit 26 Jahren. Es hat doch einiges an Innovationsgeist, unternehmerischen Fähigkeiten und Mut gebraucht, um diese Marke damals auf den Weg zu bringen. Daraus entwickeln sich häufig patronale Strukturen. Also … – wenn mein Vater einmal nein sagt, dann geht da meist nichts mehr. Aber ich habe einen ziemlich langen Atem. Ich war es ja, die sich in den Kopf gesetzt hatte, die gesamte Firma nach Erlenbach an den Zürichsee umzusiedeln und dort den ersten Flagshipstore zu eröffnen. Das hat mich gut eineinhalb Jahre Überzeugungsarbeit gekostet. Dann waren der Umzug und der eigene Flagshipstore also Ihr Baby …? Genau, das war mein Baby. Und das hat viele Abende, Gespräche, Briefe und Tränen gekostet, ihn zu überzeugen. Ich habe über unser gesamtes Umfeld versucht, auf ihn einzuwirken und ihn umzustimmen, denn er wollte so gar nicht, dass wir aus dem Textil- und Modecenter ausziehen.

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Inwiefern haben Sie von Kindesbeinen an dieses Unternehmertum, das Ihre Eltern intensiv gelebt haben, mitgekriegt? Da meine Eltern, seit ich denken kann, diese Modegeschäfte zusammen geführt haben, kannte ich nichts anderes, als dass meine Eltern selbstständig sind und sehr hart arbeiten. Und das ist mir natürlich so ins Blut übergegangen. Für mich war es entsprechend selbstverständlich, dass man arbeitet, sein Geld verdient und Dinge vorantreibt. So wie ich es bei meinen Eltern gelernt habe. Meine Eltern sind sicher auch fordernde Menschen. Mein Vater sagt immer: Das letzte Pferd brauchst du beim Rennen nicht mehr antreiben. Da passiert nicht mehr viel. Und welches unternehmerische Motto haben Ihnen die Eltern ent­ sprechend mitgegeben? Der Lieblingsspruch meines Vaters über sein Unternehmen war immer: mein, klein und fein. Dass man mit seinem Unternehmen nicht überschwänglich werden sollte, sich nicht verspekulieren, dass man bescheiden bleibt. Dass man nicht zu stark expandiert und seine Qualität nicht vernachlässigt. Sondern einfach bei sich selbst bleibt. Für diese Werte bin ich dankbar. Wie ist es, in die Fussstapfen eines intelligenten, erfahrenen Unter­ nehmers und starken Vaters zu treten? Noch laufen diese Fussstapfen fast wie nebeneinander (lacht). Wir nähern uns, entfernen uns, versuchen, Kompromisse zu finden. Aber ich spüre eine grosse Verantwortung für die Mitarbeiter und für unsere Marke. Wie viele Mitarbeiter haben Sie ? Wir sind zehn.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : : Wie gehen Sie damit um? Es bereitet mir oft sehr viel Freude und teils wieder Sorgen. Manchmal habe ich schlaflose Nächte. Nicht weil es schlecht läuft, sondern weil ich versuche, nachts Konflikte zu lösen oder Ideen zu durchdenken – nachts habe ich oftmals die Ruhe nachzudenken. Und was ist die grösste Herausforderung für Sie im Moment? Dass das, was wir tun, gut ist. Dass es erfolgreich ist. Und dass die Kunden zufrieden sind, mit dem, was wir tun. Es wäre wahnsinnig frustrierend für mich, wenn die Kunden dich anrufen und sagen, die Kampagne sieht mies aus, uns gefällt die neue Kollektion nicht oder die Umsatzzahlen sinken. Also, mir ist es wichtig, dass die, die mit mir zusammenarbeiten, auch glücklich sind. Damit auch irgendwann der Vater mal sagen kann: Weisst du, jetzt glaube ich, kann ich loslassen. Denn ich glaube, wenn ein Patron sieht, es ist etwas nicht im Lot oder die Kunden sind nicht mehr der Marke zugetan, dann abzugeben ist ja doch sehr viel schwerer oder nahezu unmöglich. Die Sache ist die: Es macht meinem Vater jetzt besonders viel Spass, in dieser Konstellation, in diesem neuen Office, in diesem Flagshipstore, an dieser neuen Location zu arbeiten, dies alles hat ihm auch wieder neuen Aufwind gegeben. Apropos Ihr Papa, inwiefern hat Sie Ihr Vater beeinflusst, in dem, was Sie heute tun? Wie Sie Menschen führen? Wie Sie unternehme­ risch denken? In welchem Bereich hat er Sie am meisten geprägt? Was Design und die Tasche an sich betrifft, haben wir den grössten Gleichschritt. Im Führen von Mitarbeitern, würde ich sagen, bin ich ganz anders als er. Ich bin sehr direkt in der Kommunikation, ich mag auch den direkten Weg, ich mag keine grossen Hierarchien. Die Meinung meiner Mitarbeiter versuche ich so weit wie möglich zu erfragen, sie zu integrieren. Das entspricht dem «alten» Führungsstil eher weniger … Die Mitarbeiter, die Sie übernommen haben, die haben Sie ja nicht selbst ausgesucht – wie gehen sie mit dem Generationenwechsel um?

Mittlerweile haben wir einiges anders strukturiert und manche Mitarbeiter im Team sind neu. Es war zu Beginn, als ich wieder dazukam, wirklich nicht einfach. Aber du brauchst Mitarbeiter mit Leidenschaft, Loyalität und Treue. In Familienunternehmen ist der grösste Konfliktherd an der Spitze der Firma zu finden – aber wenn du Mitarbeiter hast, die das wissen und mit dir für deine Marke arbeiten wollen, ist das grossartig und das Schönste, was dir passieren kann. Wie glücklich sind Sie eigentlich in der Welt der Taschen? Denn Schuhe und Taschen, da kann man doch davon ausgehen, dass Frauen das mögen … Sehr glücklich. Wenn ich nicht die Leidenschaft dafür hätte, könnte ich es nicht machen. Ich kann nur verkaufen, was ich wirklich mit einer grossen Leidenschaft tue. Wie wichtig ist Ihnen unternehmerischer Erfolg? Also der Hinter­ grund meiner Frage: Möchten Sie Ihrem Vater jetzt auch beweisen, dass es gut ist, dass er Sie hat? Natürlich. Ich denke, das möchte doch jeder in einer solchen Konstellation. Das wirst du machen müssen, um die Zügel «bit by bit» zu bekommen. Also, das heisst, Sie müssen Ihrem Vater jetzt beweisen, dass er richtig gehandelt hat? Immer wieder, jeden Tag. Wie geht man damit um, ist das leicht? Nein, leicht ist es nicht. Das ist es nie. Auf der einen Seite weisst du, du hast deinen Vater als Chef und auf der anderen Seite hast du deinen Vater als Vater – und Grossvater deiner Kinder. Was sind die grössten unternehmerischen Herausforderungen für Mollerus zurzeit? Gerne würde ich mit MM ein wenig expandieren. Und ich möchte auch gerne die eine oder andere Kollektion weiter ausbauen. Dies indes bei gleichbleibender Qualität. Immer hochwertig, das ist mir ein grosses Anliegen. Sie sind ja quasi «Louis Vuitton» der Schweiz. Das nehme ich als Kompliment. Das klingt toll. Ich denke auch, dass unsere Schweizer Kundin stolz ist, eine Schweizer Marke mit diesem Image zu tragen. Und ich bin ja Neo-Schweizerin und hab seit Kurzem einen Schweizer Pass! Und wie lange möchten Sie arbeiten? Haben Sie sich das schon überlegt? Nun, gerne würde ich die Firma natürlich in Familienhand lassen. Wenn die Kinder mal so gross sind, dass sie das übernehmen können, wäre ich sehr glücklich. Ein schöner Gedanke eigentlich. Ich denke, Familienunternehmen werden immer rarer, was schade ist, weil in ihnen unheimlich viel Passion liegt. Herzblut kriegst du nicht mit Geld oder einem grossen Investor. Das schaffst du nur, weil es ein Familienunternehmen ist. Weil es über Generationen mit dir verwoben ist. Du brauchst, um erfolgreich sein zu können, eine Leidenschaft für die Sache. Und ich freue mich jeden Montagmorgen aufs Neue, ins Geschäft zu gehen. Das ist wahrlich ein Privileg. Das Interview erschien im Original im Magazin Ladies Drive (www.ladiesdrive.tv). Fotos: zvg.

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GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT

BREITESTE PALETTE AN VOLLHYBRIDMODELLEN

Emil Frey AG, Seegarage Zollikon-Erlenbach

DER GESCHÄFTSFÜHRER DER LÄNGSTEN GARAGE DER SCHWEIZ ZU SEIN, VERPFLICHTET. LÄNGSTE GARAGE DER SCHWEIZ? TATSÄCHLICH: DIE EMIL FREY AG, SEEGARAGE ZOLLIKON-ERLENBACH BEFINDET SICH SOWOHL IN ZOLLIKON ALS AUCH IN ERLENBACH. DAS SIND EXAKT 5.5 KILOMETER, WELCHES DIE BEIDEN STANDORTE TRENNT. WIR SPRACHEN MIT GESCHÄFTSFÜHRER LUCA GIALLELLA.

Seegarage Zollikon und Erlenbach hier werden alle Kunden persönlich betreut, d.h. alle Mitarbeiter kümmern sich individuell um die Wünsche und Anliegen der Kunden.

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an profitiert von einem grossen Einzugsgebiet und ist stolz an dieser privilegierten Lage die Marken Toyota, Lexus und Jeep mit einer tollen Produktepalette zu vertreten. Zusammen mit dem «Alles ist möglich»-Service macht das kleine, aber motivierte Team von der Seegarage ZollikonErlenbach allen Kunden klar: Persönlich.

FILIALE SEEGARAGE ZOLLIKON Die Emil Frey AG, Seegarage Zollikon-Erlenbach ist seit über 37 Jahren der Fachmann rund ums Auto. Im Jahr 2008 wurde die Filiale in Zollikon zur Servicestelle von Toyota und Lexus ernannt und seit 2014 ist man auch für den Service der Marke Jeep verantwortlich. Mit Begeisterung werden die Fahrzeuge dieser führenden Marken fachmännisch betreut. Darüber hinaus findet man einen Occasions- und Ersatzteilverkauf der vertretenen Marken und in den markenspezialisierten Werkstätten kümmern sich qualifizierte Mitarbeitende um die

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Anliegen der Kunden. Ob Service, Unfallreparatur, Karosseriearbeiten oder individuelle Vorstellungen am Fahrzeug – man profitiert von der langjährigen Erfahrung und der persönlichen Beratung.

FILIALE SEEGARAGE ERLENBACH Bei der Emil Frey AG in Erlenbach präsentiert man die beiden führenden Marken Toyota und Lexus, darunter die breiteste Palette an Vollhybridmodellen, sowie den erfahrenen Geländewagenspezialisten Jeep in einem stilvollen Ambiente. Die lichtdurchfluteten Ausstellungsräume des modernen Neubaus lassen die Fahrzeuge in ihren Formen und Farben bestens zur Geltung kommen und vermitteln Wohlfühlatmosphäre. Neben einer repräsentativen Auswahl an Modellen zum Besichtigen, Hineinsitzen und Probefahren lädt eine Bar mit Kaffee und Erfrischungen zur Stärkung ein. Das vielfältige Sortiment bietet für jedes Bedürfnis das passende Fahrzeug. Für welche Automobiltechnologien man sich auch interessiert – die kompetenten Markenspezialisten beraten die Kunden gerne.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


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Luca Giallella, Geschäftsführer Emil Frey AG, Seegarage Zollikon-Erlenbach

Herr Giallella, was unterscheidet Emil Frey Vertretungen von an­ deren Autogaragen? Die Emil Frey Gruppe verfügt über rund 90 Jahre Erfahrung im Automobilgeschäft. Unserem Credo sind wir treu: Wir verkaufen Qualitätsprodukte und leisten fachmännische Arbeit zu fairen Preisen und bedienen alle Kunden prompt und gewissenhaft. Diese Qualitätsansprüche formulierte Firmengründer Emil Frey bereits im Jahre 1935. Wie lange gibt es die Emil Frey Vertretung schon am rechten Zü­ richseeufer? Seit über 37 Jahren gibt es die Emil Frey AG in Zollikon und per 2008 haben wir den Service für Toyota und Lexus übernommen. Zwei Jahre später wurde der Standort in Erlenbach eingeweiht und somit der neue Showroom in einem stilvollen Ambiente eröffnet. Wie viele Mitarbeiter hat die Seegarage Zollikon-Erlenbach und wie ist die Organisation aufgebaut? Unser Name Seegarage Zollikon-Erlenbach verrät unsere zwei Standorte an dieser privilegierten Lage am rechten Zürichsee-Ufer. In Zollikon befindet sich unsere Werkstatt mit unseren acht Fachmännern für Reparaturen und Service unter der Leitung von Herrn Carmelo Vanella. In Erlenbach haben wir unseren exklusiven Showroom, den Verkauf, die Administration sowie Marketing mit sieben Mitarbeiter/Innen.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

Warum sollte ein Auto gerade in Ihrer Garage gekauft werden? Neben Qualitätsprodukten bieten wir als kleines Team eine familiäre Atmosphäre mit kompetenter Beratung. Bei uns werden Sie persönlich betreut und sind jederzeit herzlich willkommen, sei es auf einen Kaffee, zum nächsten Austern-Event, zum Buure-Brunch, zum KürbisSchnitzen oder natürlich zur Probefahrt. Welches Auto fahren Sie und warum? Ein bestimmtes Modell fahre ich nicht. Es ist aber sicher ein Toyota, Lexus oder ein Jeep. Somit bleibe ich mit allen unseren Modellen gut vertraut und kann auch direkt über meine Erfahrungen sprechen. Die Vollhybrid-Modelle von Toyota und Lexus fahre ich am liebsten. Diese bieten mir einen grossen Fahrspass und sind so gleich sehr sparsam und unweltfreundlich. Seestrassse 5, 8702 Zollikon (Werkstatt, Occassionen) Seestrasse 107, 8707 Erlenbach (Showroom Neuwagen) Fotos: zvg.

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Telefon 058 269 99 12 vermarktung@priora.ch


STAN D O RT- P O RT R AIT : : GASTHOF ZUR SONNE, STÄFA ZÜRICHSEE WEINBISTRO Einen Begegnungsort zu schaffen, wo man die Vielfalt und Exzellenz der Weine aus der Region Zürichsee entdecken kann, stand schon lange ganz oben auf der Wunschliste des Weinbauverein am Zürichsee. In Zusammenarbeit mit Patricia und Cäsar Meyer, Gastgeber im Gasthof zur Sonne Stäfa, wurde das Projekt in die Wirklichkeit umgesetzt. Die ehemalige Hotelbar im schönen Gewölbekeller wurde zu einem gepflegten Weinbistro. In regelmässigem Turnus werden über sechzig Weine vom Zürichsee, von über zwanzig verschiedenen Winzern, glasweise ausgeschenkt. Wer sich etwas vertiefter mit den Zürichsee-Weinen auseinander setzen und vergleichen will, kann eines der Degustationssets verkosten. Zum Beispiel mit drei Räuschlingen von verschiedenen Weinproduzenten und Lagen oder etwa mit Pinot Noir von unterschiedlicher Stilistik.

Auch kulinarisch ist im Weinbistro das Regionale Trumpf: Schweizer Trockenfleischspezialitäten, regionale Käsesorten, schmackhafte Eintopfgerichte oder Suppen sowie marktfrische Salate werden serviert. Sitzen tut man gemütlich auf Bistro-Stühlen, die aus alten Weinfässern hergestellt wurden. Grosse Tische aus alter, Meilemer Ulme laden zu genussvollem Beisammensein ein. Unter der Veranstaltungsreihe «Auf Du mit dem Winzer», finden jeden 1. Donnerstag im Monat im Zürichsee Weinbistro Degustationen mit einer Winzerin oder einem Winzer vom Zürichsee statt. Foto: zvg.

: : WWW.SONNESTAEFA.CH : :

SPORT BIRRER, KÜSNACHT LEIDENSCHAFT TRIFFT CHARMANTES AMBIENTE Die persönliche Betreuung und Beratung lockt Kunden aus der ganzen Goldküsten-Region schon seit über dreissig Jahren in das kleine Sportfachgeschäft «Sport Birrer» in Küsnacht. Mit Yves Birrer führt heute der Neffe des ursprünglichen Gründer Bruno Birrer das traditionsreiche Familiengeschäft. Das kleine Schmuckstück im Herzen von Küsnacht präsentiert ein umfangreiches Sortiment für sportliche Evergreens wie Eishockey, Tennis, Running oder Fussball, punktet aber auch mit modischen Highlights im Freizeitbereich. Auf jeden Fall einen Besuch wert. Fotos: zvg.

: : WWW.SPORTBIRRER.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

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STAN D O RT- P O RT R AIT : :

«MEILENWEIT LEBENSWERT»

Aktuelle Bauprojekte

DAS MOTTO DER GEMEINDE MEILEN VERWEIST AUF DIE HOHE LEBENSQUALITÄT, WELCHE MAN HIER GENIESST. FLANIEREN DURCH DEN IDYLLISCHEN DORFKERN, EIN BAD IM ZÜRICHSEE GENIESSEN UND KLEINSTÄDTISCHES ERLEBNIS, QUALITÄT HAUTNAH. IM DORF FINDET MAN DIVERSE EINKAUFSMÖGLICHKEITEN FÜR DEN TÄGLICHEN BEDARF, SPEZIALITÄTENGESCHÄFTE SOWIE ZAHLREICHE RESTAURANTS UND CAFÉS. FAMILIEN FÜHLEN SICH IN MEILEN RUNDUM WOHL – WEGEN DER INTAKTEN NATUR, DES VIELFÄLTIGEN VEREINSLEBENS, DER SPORTANLAGEN UND AUCH DES SCHULISCHEN ANGEBOTS. ALL DIES – UND DER TIEFE STEUERFUSS VON NUR 79% – MACHT MEILEN ZUM SONNIGEN UND BEGEHRTEN WOHNORT DIREKT AM SEE.

Blickpunkt Stocklen, Meilen

16 EIGENTUMSWOHNUNGEN AM SONNENHANG Am Hang über Meilens Dorfkern, an der sonnenverwöhnten Goldküste, entsteht mit dem Blickpunkt Stocklen ein aussergewöhnlicher Ort, dessen Ausstrahlung an die charmanten Qualitäten eines traditionellen Weilers erinnert. Hier, wo der Blick auf den glitzernden Zürichsee jeden Morgen von neuem fasziniert und moderne Architektur auf ländliche Ruhe trifft, wird die Idee vom «Wohnen unter Freunden» Wirklichkeit. Dabei geht es um die Verbindung von Privatsphäre und Gemeinschaft, die das Projekt optimal kombiniert. Es lässt Intimität, aber auch ein bereicherndes, ganz ungezwungenes Zusammenleben mit Freunden von nebenan zu. Die grosszügige Gartengestaltung sowie attraktive Begegnungsplätze mit Dorfplatz-Charakter vereinen das Ensemble aus vier eigenständigen Baukörpern zu einem harmonischen Ganzen. Die 16 sonnenverwöhnten 3½- bis 5½-Zimmer-Wohnungen bieten Wohnf lächen von 99 bis 188 m2. Von den grosszügigen Aussenflächen geniesst man fantastische Ausblicke in die Natur, auf den Zürichsee und in die Berge.

Blickpunkt Giessen, Meilen

LEBEN MIT EINZIGARTIGER SEE- UND WEITSICHT In parkähnlicher Umgebung entstand auf dem Giessen-Areal in Meilen eine vom renommierten Architekturbüro Max Dudler gestaltete urbane Insel. Diese umfasst zehn abgewinkelt angelegte Häuser, die 34 Eigentumswohnungen mit Wohnflächen bis zu 257 m2 und Aussenräumen bis 200 m2 umfassen. Weitere 13 exklusive Eigentumswohnungen mit Wohnf lächen bis 260m 2 und grossen Aussenräumen, gestaltet von Think Architecture, entstanden in zwei archaischen Monolithen. Die ganze Überbauung wurde im MINERGIE-Standard realisiert.

Baubeginn: Frühjahr 2016, Angebot: 8 x 3 ½-Zimmer-Wohnungen, 3 x 4 ½-Zimmer-Wohnungen, 3 x 5 ½-Zimmer-Wohnungen, 2 x 5 ½Zimmer-Maisonette-Wohnungen, Preise ab CHF 1’530’000.-

Die letzten Wohnungen und Ateliers sind ab sofort verfügbar, Preise ab CHF 580’000.-

: : WWW.BLICKPUNKT-STOCKLEN.CH : :

: : WWW.BLICKPUNKT-GIESSEN.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT

AUS ALT MACH NEU: DIE HANDWERKSKUNST DES RESTAURATORS

Rudolf Bosch Antiquitäten, Erlenbach

ECHTE ANTIQUITÄTEN SIND WERTVOLL – DOCH RESTAURATOREN SIND RAR. RUDOLF BOSCH FÜHRT IN ERLENBACH, EINEN ANTIQUITÄTENHANDEL UND VERRÄT, WORAUF ES BEIM HANDWERK DES RESTAURATORS ANKOMMT.

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chlägt man die Zeitung auf, bieten jeden Tag sogenannte Restauratoren ihre Dienste an, um antiken Erbstücken neuen Glanz zu verpassen. Doch wem kann man seine wertvollen Möbel wirklich anvertrauen? Was steckt hinter dem Beruf des Restaurators? Rudolf Bosch ist einer von ihnen. Nach seiner Schreinerlehre machte er noch eine vierjährige Ausbildung zum Restaurator. 1991 machte er sich selbstständig. Seit 15 Jahren betreibt er sein Geschäft mit Werkstatt in Erlenbach und zwei weitere Standorte in Zürich und Zug. Beschäftigt werden drei weitere Restauratoren.

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In seiner Werkstatt wird gearbeitet wie vor 200 Jahren. «Wir verwenden den gleichen Leim wie damals. Schleifen darf man die Möbel aber nicht, damit die Furnierschichten nicht kaputtgehen», erklärt Bosch. Die Möbel werden mit Schelllack aufbereitet und mit Handpolitur eingelassen. «Das ist sehr aufwendig – glänzende Oberflächen haben sicher 80 Lackschichten drauf», so Bosch. Diese Arbeitsweise ist die Grundlage des Restaurators. Wer Mitglied im Verband für Restauratoren und Antiquare werden will, wird anhand solcher Kriterien begutachtet. Echte Restauratoren gibt es nicht mehr viele.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : :

Bosch ist spezialisiert auf Schweizer Ebenisten – Funk, Aebersolt, Hopfengärtner. Und das ist genau das, was seine Kunden suchen: ein Investment. Doch als richtiges Investment eignen sich die wenigsten Möbel. «Sobald es einen Namen hat, wie eine Funk-Kommode, kann sich sein Wert erhalten», betont der Experte. Die meisten Möbel haben jedoch eher einen emotionalen Wert, zum Beispiel weil es Erbstücke sind. Wer kauft denn überhaupt noch Antiquitäten? Denn wie vieles sind auch Möbel kurzlebiger geworden. «Die meisten Leute leben nicht mehr in Museen», lacht Bosch. Die heutige Generation kombiniere modern und alt. Viele haben ihre kalten Wohnungen mit den weissen Wänden satt oder wollen ihre grossen Glaswände, die lange sehr beliebt waren, wieder zu machen. Dem Wohnraum soll mit den antiken Möbeln mehr Wärme und Wohnlichkeit verpasst werden. Dennoch haben es Antiquitäten derzeit schwer. Die Nachfrage ist gering, häufig sind es ausserdem keine Originale, die angeboten werden. Sind es welche, werden sie aufgrund des Überangebots zu billig angeboten. Letztes Jahr führte er erstmals die Antiquitäten-Messe Master Art in Zürich durch. Sie soll auch dieses Jahr wieder stattfinden, dann aber mit der Hilfe von Sponsoren. Damit möchte Bosch seine Handwerkskunst zur Schau stellen – und wieder mehr Leute für wertvolle, alte Möbel begeistern. Fotos: zvg.

: : WWW.BOSCH-ANTIQUITAETEN.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

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BLICKPUNKT GIESSEN Aussichtsreiche Eigentumswohnungen in Meilen am Zürichsee. Jetzt bezugsbereit. Jenny Streichan | T 043 244 05 79

www.blickpunkt-giessen.ch

55 lichtdurchflutete 1½ bis 3½-ZimmerAppartements mit Balkon 25 grosszügige Einzelpflegeappartements mit Balkon oder Gartensitzplatz Hausinterne Spitex-Leistungen mit 24-Stunden Pflegebereitschaftsdienst Öffentliches Parkrestaurant mit grosser Sonnenterrasse am Seerosenbecken Öffentliches Fit-Center mit Therapiehallenbad Massageangebot, Physiotherapie, Coiffeur, Podologie/Fusspflege und Kosmetik Vielfältiges Kultur- und Veranstaltungsangebot Tertianum Parkresidenz Meilen Dorfstrasse 16 | 8706 Meilen | Telefon 044 925 06 00 parkresidenz@tertianum.ch | parkresidenz.tertianum.ch


STAN D O RT- P O RT R AIT : : MYPLACE, MEILEN WOHNEIGENTUM MIT SEEBLICK

VON WYL UHREN + SCHMUCK, MEILEN WÜNSCHE GEHEN IN ERFÜLLUNG

Auch wenn die Architektur von MY PLACE zeitgemäss und luftig-modern ist, fügt sie sich dennoch harmonisch in ein über Jahrzehnte gewachsenes Wohnquartier ein. Durch die bewusst gewählte Anordnung der zwei individuellen Baukörper ergeben sich deutlich voneinander getrennte und private Aussenräume. Das dreieckige, parkähnliche Grundstück mit Südausrichtung liegt über dem Ortsteil Obermeilen an privilegierter Lage und ist zum Teil von blühenden Hecken umgeben, die eine hohe Privatsphäre und einen attraktiven Sichtschutz bieten. Raumhohe Fenster machen den Blick frei in den parkähnlichen Aussenbereich. Das «Boutique-Projekt» mit nur 12 Eigentumswohnungen, verteilt auf zwei kleinere, unterschiedlich gestaltete Häuser, sorgt für eine WohlfühlAtmosphäre, die den höchsten Ansprüchen gerecht wird. Ein spezielles Aussenraumkonzept ermöglicht es, Terrassen, Loggias und Sitzplätze mit Hart- und Holzbelägen nach Wahl zu belegen oder auch mit Grünund Wasserflächen auszustatten. Der dreiseitige Panoramablick der Wohneinheiten ist abwechslungsreich und erlaubt je nach Geschosslage eine fantastische, unverbaubare Aussicht auf den Zürichsee und die Alpenwelt. Die Lebensbedürfnisse sind verschieden – die 12 komfortablen 2 ½ bis 6 ½ Zimmer-Wohnungen sind es auch! Lichtdurchflutete, grosszügig gestaltete Eingangs-, Schlaf- und Wohnbereiche, geräumige, natürlich belichtete Badezimmer und grosse Wohn-Küchen im exklusiven Bulthaup-Design garantieren Wohn- und Lebensqualität pur. Hohe Innenausbau-Budgetpositionen erlauben die individuelle Ausgestaltung der Traumwohnung mit edlen Materialien, ganz nach persönlicher Note.

Bei Uhren und Schmuck von Wyl, dem Fachgeschäft für erlesene Schweizer Uhren, edlem Schmuck und Uhren-Reparaturen in Meilen, wird viel Wert auf die Erfüllung von Kundenwünschen gelegt. Seit mehr als zehn Jahren kann sich die Kundschaft beim Kauf einer neuen Uhr auf eine kompetente Beratung verlassen. Die neuesten Modelle liegen jeweils im Geschäft bereit und können in angenehmer Atmosphäre angeschaut und ausgewählt werden. Qualitätsprodukte aus der Schweiz wie Longines, Rado, Tissot, Certina, Victorinox, modische Modelle von Alfex und die bekannte Mondaine SBB Uhr kann man an der Kirchgasse in Meilen finden. Die Qlocktwo, die Uhr die «Zeit in Worten» angibt, hat schon viele Anhänger gefunden und die Notfalluhr «Limmex» oder eine Garmin Golfuhr findet man auch im Geschäft … Weiter führt man ein grosses Sortiment an Tischuhren bis hin zu Wanduhren der bekannten Marke Erwin Sattler oder auch Wecker.

Fotos: zvg.

Im Schmucksegment findet man auserlesene Kostbarkeiten. Diamantschmuck und Zuchtperlen. Grosses Sortiment von Gold und Edelsteinen wie Anhänger, Eheringe, Damen undHerrenringe, Colliers, Ketten, Ohrschmuck, Perlenschmuck, sowie Silberschmuck. Auserlesener antiker Schmuck- und Uhren aus Erbschaften. Silberschmuck für jedes Budget wie zum Beispiel Engelsrufer oder Julie Julsen Lebensbäume. Man kauft und verkauft auch Altgold, Schmuck aus vergangener Zeit, sowie Goldund Markenuhren. Bernhard von Wyl, ein Uhrmacher mit Leidenschaft und eines der noch wenigen Geschäfte zwischen Zürich und Rapperswil bietet einen umfassenden Uhrenreparatur-Service vieler bekannter Marken an. Auch Marken, die nicht zum offiziellen Sortiment gehören oder Grossuhren werden fachkundig repariert.

: : WWW.MYPLACE-MEILEN.CH : : Fotos: zvg.

: : WWW.VON-WYL.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT

RUNDUM FREUDE AM GEBÄUDE

Rolf Schlagenhauf AG, Meilen

1934 GEGRÜNDET, IST DAS FAMILIENUNTERNEHMEN SCHLAGENHAUF VON GENERATION ZU GENERATION GEWACHSEN. VIELES HAT SICH IM LAUFE DER ZEIT GEWANDELT, EINIGES ABER IST STETS GLEICH GEBLIEBEN: DIE LEIDENSCHAFT ZUM HANDWERK UND DAS STREBEN NACH BESTER QUALITÄT – SOWOHL FÜR MITARBEITER ALS AUCH FÜR DIE KUNDEN.

Aus Liebe zum Handwerk – Seit drei Generationen bietet Schlagenhauf höchste Handwerksqualität zu fairen Preisen. Deshalb hat man mit Schlagenhauf auch «rundum Freude am Gebäude».

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chlagenhauf hat über die Jahre seine Palette an Dienstleistungen kontinuierlich ausgebaut. Malen und Tapeten, Gipserarbeiten, Fassaden- und Gerüstbau, Mauer- und Plattenarbeiten, Gesamtsanierungen und das Spritzwerk – Schlagenhauf ist zu einem Kompetenzzentrum für Baudienstleistungen rund ums Gebäude geworden. Sämtliche Dienstleistungen werden aus einer Hand angeboten. Egal was das Anliegen ist – mit mehreren Standorten im Grossraum Zürich, Zug und Winterthur ist man schon morgen persönlich vor Ort. Ein Team – leistungsstark, flexibel und schnell. Sorgfalt und makellose Qualität stehen stets an oberster Stelle. Alle Mitarbeiter beherrschen ihr Handwerk perfekt. Jeder einzelne verfügt über ein ausgezeichnetes Fachwissen, welches er durch regelmässige und gezielte Weiterbildungen stetig vertieft. Doch auch ein rücksichtsvoller Umgang mit der Umwelt ist ein Anliegen. Mit entsprechendem Engagement leistet das Unternehmen dazu seinen Beitrag.

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Im Jahr 2009 feierte die Rolf Schlagenhauf AG bereits ihren 75. Geburtstag. Aber ohne sich auf den eigenen Lorbeeren auszuruhen, eröffnet die Firma Schlagenhauf noch im selben Jahr die Fassadenabteilung in Zug. 2011 sichert sich das Unternehmen mit der Übernahme und Integration eines Winterthurer Gipsergeschäfts auch einen Standort in Winterthur und somit den Zugang zur Ostschweiz. Bei den «Swiss Arbeitgeber Awards 2013» belegt das Unternehmen den 14. Rang und erhielt die Auszeichnung zu einem der Top 30 Arbeitgeber im Land. Ein Jahr später erreicht man bei den «Swiss Arbeitgeber Awards 2014» den 3. Rang in der Kategorie der mittelgrossen Unternehmen. In Wetzikon wurden im Herbst 2014 verschiedene Standorte und Dienstleistungen zusammengefasst. Ebenso entstand im vergangenen Jahr an der Leutschenbachstrasse in Zürich ein neuer zentraler Standort für die ganze Stadt. Dadurch können die verschiedenen Betriebe zum Vorteil der Kunden enger zusammenarbeiten. Man ist näher beim Kunden und schneller bei der Erledigung der Aufträge.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : :

Wohnung streichen schnell und kostengünstig; wo immer möglich, werden dabei umweltverträgliche Produkte wie EcoColor verwendet. Gerne berät man bezüglich dekorativer Malerarbeiten, spezieller Wandbeläge, neuer Tapeten oder auch notwendigen Schimmelsanierungen.

Die eigenen Maler sind ausgezeichnet ausgebildet und tapezieren Wände fachgerecht und wirkungsvoll. Werden die Räumlichkeiten während der Renovation bewohnt, wird maximale Rücksicht auf die Bedürfnisse der Bewohner genommen.

Gipserarbeiten verlangen Sorgfalt und Geschick. Die Gipser führen ihr Handwerk täglich mit Stolz aus, arbeiten sauber und präzise. Ob Innen- oder Aussenputze, Trockenbauarbeiten, Akustikputze oder Brandabschottungen. Neben klassischen Gipserarbeiten für Um- und Neubauten restauriert man auch alte Bausubstanzen wie Stuckdecken.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

Die Aussenwände eines Gebäudes sorgen nicht nur für eine schöne Optik, sondern haben auch eine Schutzfunktion. Energetische Sanierungen mit Wärmedämmung, hinterlüftete und vorgehängter Fassade, Farbgestaltung und Fassadenreinigung sind Kernkompetenzen des Unternehmens.

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT

Durch Renovationen des Innenbereichs und der Gebäudehülle werden Liegenschaften nicht nur verschönert, sondern auch für die Zukunft fit gemacht. Schlagenhauf begleitet die Kunden durch die gesamte Renovation — von der Beratung über die Planung und die Umsetzung bis zur Schlüsselübergabe. Bei einem Renovationsprojekt erhält der Kunde nur einen Ansprechpartner, der während allen Projektphasen begleitet.

Die Fassadenbauer greifen in diesem Bereich auf langjährige Erfahrung zurück. Es wird mit neuesten Technologien gearbeitet, so werden beispielsweise auch Wärmebildkameras als Analyseinstrument im Minergie® -Bau eingesetzt.

Bei Fassadenarbeiten jeglicher Art gehört das Gerüst zum wichtigsten Arbeitsgerät. Gerade bei Sanierungen sind für das Fassadengerüst erfahrene Gerüstbauer zentral, die ein Auge fürs Detail haben und mit Pflanzen und Umgebung umsichtig umgehen. Dank eigenen Gerüsten ist man bei Fassaden, grossen Treppenhäusern oder Hallen flexibel und unabhängig von anderen Handwerkern oder Unternehmen.

Von Fassadenputze und Kellersanierungen bis zu Bodenplatten: Die Mitarbeiter haben ein Auge fürs Detail und gehen umsichtig ans Werk. Qualität und Nachhaltigkeit stehen im Vordergrund. Erfahrene Kundenmaurer und Plattenleger tragen wesentlich zum Erfolg von Umbauten und Sanierungen bei. Das Schlagenhauf-Team bildet sich regelmässig weiter und arbeitet mit ökologischen Materialien und modernsten Technologien.

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GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : : EHRLICH ENGAGIERT

Gestaltung zum Wohlfühlen – für Innen- wie auch Ausseneinrichtungen. Ob matt oder hochglanz, Strukturlack oder eine individuelle Sujetgestaltung: Das eigene Spritzwerk bringt durch Oberflächenbehandlungen klein- und grossflächige Objekte zum Strahlen. Für Inneneinrichtungen: Metall, Holz oder auch Rattan. Möbel, Schränke, Küchen, Türen, Kleinteile wie Bleche, Leisten, Bretter. Für Ausseneinrichtungen: Gartenmöbel, Jalousien oder weitere Ausseneinrichtungsgegenstände. Im Spritzwerk werden diese Objekte aufgefrischt. Neue wie auch gebrauchte Einrichtungsgegenstände erhalten individuell abgestimmte Oberflächenbehandlungen.

Sozial handeln bedeutet, es auch wirklich zu meinen. Das gesellschaftliche Engagement des Unternehmens entsteht nicht bloss aus einem Pflichtgefühl heraus, sondern kommt von Herzen und ist ehrlich gemeint. Man will ein Vorbild sein und andere dazu motivieren, es gleich zu tun. Was für Schlagenhauf gesund ist, ist auch für die Umwelt gut. Aus diesem Grund werden fast ausschliesslich emissionsarme Deckenund Wandfarben für Innenräume mit dem Label «EcoColor» verwendet. Diese schadstoffarmen Farben erfüllen ökologische Anforderungen, die gemeinsam mit der Firma Bau- und Umweltchemie AG zusammengestellt wurden. Im Detail bedeutet das, dass die eigenen EcoColor-Farben einen Lösemittelanteil von unter 1 % aufweisen. Auch schliessen sie die Verwendung von Schwermetallen, Weichmachern und Formaldehyden aus und unterliegen klaren Regeln was die Verwendung von Konservierungsstoffen betrifft. So dürfen EcoColor-Farben weder krebsverdächtige Konservierungsstoffe, noch chlorhaltige Isothiazolinon-Verbindungen beinhalten. Mit diesem Schritt wurde in der Branche Initiative gezeigt. Zudem wird diese «gesunde» Farbe ganz ohne Preiserhöhungen angeboten. Die Kunden profitieren also auch hier von der gewohnten Qualität zum gewohnten Preis. Fotos: zvg.

: : WWW.SCHLAGENHAUF.CH : :

Qualität in allen Bereichen ist hier der Leitgedanke. An mehreren Standorten werden top ausgebildete und motivierte Mitarbeitende beschäftigt. Man ist stolz auf die offene und partnerschaftliche Unternehmenskultur, welche von allen Mitarbeitenden und Führungskräften geprägt und gelebt wird. Zeitnahe, transparente Kommunikation, moderne Arbeitsmittel und Infrastruktur sowie fortschrittliche Aus- und Weiterbildung unterstützt alle bei dem Ziel, führender Arbeitgeber in dieser Branche zu bleiben.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

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: : STAN D O RT- P O RT R AIT Decoris Interior Design, Zürich

ZUHÖREN – BERATEN – UMSETZEN PLANEN SIE DEN UMBAU IHRES HAUSES, DER WOHNUNG ODER FERIENWOHNUNG, EINE NEUE KÜCHE, EIN NEUES BAD? DANN IST DECORIS INTERIOR DESIGN ZÜRICH, THOMAS MÜLLER UND LUCIANO MAIETTI, DER RICHTIGE ANSPRECHPARTNER. AUCH FÜR NEUBAUTEN IN ZUSAMMENARBEIT MIT IHREM ARCHITEKTEN.

Thomas Müller, Dipl. Innenarchitekt HfG und Luciano Maietti, Inneneinrichter, erarbeiten einzigartige, auf den Kunden persönlich zugeschnittene innenarchitektonische Gesamtkonzepte und Einzellösungen für Häuser, Wohnungen, Feriendomizile, Praxen, Hotel, Restaurants und mehr.

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eit 12. September 2002 besteht das Geschäft Decoris Interior Design Zürich, die Experten für Innenarchitektur am Zürichberg. Zuhören, individuelle Beratung, detaillierte Planung, kompetente, kostenbewusste und termingerechte Umsetzung und Ausführung, kombiniert mit gutem Geschmack, Stilsicherheit, dem Gefühl für Farben und Proportionen, der Verwendung und Verarbeitung bester Materialien, prägen die Stärken von Decoris Interior Design.

Ein aktuelles Projekt zeigen die Bilder. Die Bauherrschaft hat Decoris Interior Design mit dem kompletten Umbau, Planung, Projektierung, Realisierung und Einrichtung dieser im Juli 2015 erworbenen Villa an der Goldküste beauftragt. Fotos: zvg.

: : WWW.DECORIS.CH : :

Ein umfangreiches Netzwerk qualitativ hochstehender Lieferanten und hervorragender Handwerker garantieren Massarbeit bis ins letzte Detail. Spezialanfertigungen von Möbeln, Sofas, Betten und vieles mehr sind dank diesem Netzwerk jedem Wunsch entsprechend realisierbar. Man verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Umsetzung und Ausführung von Projekten im In- und Ausland. Die Experten für Innenarchitektur, am Zürichberg sind für ihre ideenreichen, innovativen und mutigen Konzepte und Projekte eine Adresse, die man sich unbedingt merken muss. Decoris erarbeitet mit dem Kunden ein auf ihn persönlich zugeschnittenes Gesamtkonzept oder Einzellösungen. Selbstverständlich geht man auf die Kundenwünsche und deren Ansprüche ein und visualisiert diese in einem Vorprojekt verständlich.

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GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


STAN D O RT- P O RT R AIT : :

Decoris Interior Design übernahm im Auftrag des Besitzers die komplette Bauleitung. Die Herausforderung war es, mit allen Beteiligten Handwerkern diesen Umbau an der Goldküste innert kurzer Zeit zu Projektieren, Planen, Realisieren und zuletzt auch noch nach den Vorgaben des Kunden einzurichten.

Im Vordergrund stand die Fertigstellung innerhalb von 5 Monaten des gesamten Projektes. Ein sportliches Ziel, welches aber dank dem unermüdlichen Einsatz aller Beteiligten realisiert worden ist.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

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: : ST YLE

FRAUEN UND MÄNNER TRENNEN WELTEN, WENN’S UMS SHOPPEN GEHT

GfK-Studie Einkaufsverhalten

FRAUEN SHOPPEN, MÄNNER KAUFEN EIN – SOWEIT DIE ANNAHME. DAS UNTERSCHIEDLICHE EINKAUFSVERHALTEN IM BEREICH MODE HAT DER GRÖSSTE PERSONAL SHOPPING SERVICE IM RAHMEN EINER VERBRAUCHERBEFRAGUNG DURCH DAS MARKTFORSCHUNGSINSTITUT GFK EINMAL GENAUER UNTER DIE LUPE GENOMMEN.

AUSSAGEN DER BEFRAGTEN 1. Ich finde Bekleidung meist im Internet 2. Ich finde Bekleidung meist in stationären Geschäften 3. Zum Shopping gehe ich am liebsten alleine 4. Zum Shopping gehe ich am liebsten in Begleitung 5. Shopping ist für mich ein Freizeitvergnügen, für das ich mir Zeit nehme 6. Ich lasse mich beim Shopping inspirieren, probiere Neues aus 7. Ich gehe zielstrebig shoppen und kaufe vor allem, was ich brauche 8. Der Einkauf von Kleidung muss für mich schnell gehen und effizient sein 9. Haben Sie schon einmal einen Personal Shopping Service genutzt? Ja Nein, ich habe noch nie im Internet gekauft

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MÄNNER

FRAUEN

33 % 55 % 22 % 39 % 11 % 14 % 40 % 33 %

48 % 48 % 37 % 31 % 24 % 27 % 27 % 25 %

10 % 16 %

6 % 9 %

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


ST YLE : :

I

m Rahmen der repräsentativen Studie wurden insgesamt 1 605 Männer und Frauen im Alter von 25 bis 55 Jahren zu ihrem Einkaufsverhalten befragt. Die Befragung bestätigte, dass Männer und Frauen in puncto Kleidungskauf ein sehr unterschiedliches Verhalten an den Tag legen, brachte aber auch einige Überraschungen an den Tag.

MÄNNER SIND JÄGER – FRAUEN BUMMELN GERNE Männer gehen zielstrebig einkaufen. Laut Studie legt ein Drittel der Männer Wert darauf, dass der Einkauf vor allem schnell und effizient ablaufen muss. Sie wissen genau, was sie brauchen, und suchen gezielt danach. Ein bisschen wie auf der Jagd: Die Beute klar vor Augen, wird nach Wegen gesucht, diese schnell und effizient zu erlegen. Sucht ein Mann einen dunkelblauen Pulli, dann kommt er auch mit einem dunkelblauen Pulli nach Hause. Zeit zum Bummeln, Suchen oder um Neues zu entdecken, lassen sie sich nicht. Nur 14 Prozent der Befragten bejahten, dass sie sich beim Shoppen inspirieren lassen und auch mal Neues ausprobieren. Die Devise lautet also: Rein ins Geschäft, kaufen und wieder raus.

© Zürich Tourismus

In stationären Geschäften fühlen sich Männer derzeit übrigens besser aufgehoben als im Internet: Über 55 Prozent gaben an, Bekleidung meist im stationären Handel zu finden. Das mag vor allem an der riesigen Auswahl im Netz liegen – schwer, da noch den Überblick zu behalten und aus den tausenden von Angeboten das Gesuchte zu finden. 31 Prozent der männlichen Befragten gaben nämlich an, Kleidungskauf oder das Zusammenstellen von Outfits als stressig zu empfinden und das eher ungern zu machen. Weitere 22 Prozent äusserten zudem, sie fänden es aufwändig, sich durch die unterschiedlichen Angebote zu wühlen.

In konventionellen Geschäften klappt das besser. Eine echte Alternative scheint für Männer der kuratierte Einkauf im Internet zu sein: Rund zehn Prozent der Herren nutzen diese Form des betreuten Einkaufs schon. Es ist bequem, geht schnell und ist effizient. Frau shoppt ganz anders. Fast ein Drittel der befragten Frauen gaben an, sich beim Shoppen inspirieren zu lassen und auch mal Neues auszuprobieren. Die «Rein-Raus»-Devise ist also nicht ihr Ding. Frauen lassen sich lieber Zeit und sehen im Shoppen gar ein Freizeitvergnügen. Zumindest sagen das rund 24 Prozent von ihnen. Die Effizienz und Zielstrebigkeit steht bei den Frauen nicht im Vordergrund. Während Mann beim Shoppen mit Tunnelblick auf die gesuchte Beute operiert, guckt Frau auch gerne mal rechts und links. Drum kann es dann schon eher mal vorkommen, dass sie anstatt mit einem dunkelblauen Pulli mit einer Handtasche nach Hause kommt. Frauen suchen also Inspiration und grosse Auswahl. Deshalb shoppt Frau auch so gerne im Internet: Fast die Hälfte der Frauen wird im Netz fündig. Übrigens: 16 Prozent der Männer gab an, noch nie Kleidung im Internet gekauft zu haben – bei den Frauen waren es nur neun Prozent. Mit einem Mythos räumt die Studie aber gründlich auf: Die grundsätzlich als «sozialere Wesen» geltenden Frauen gehen weder mit Partner noch mit Freundin, sondern am liebsten alleine shoppen (37 Prozent). Männer ticken da ganz anders: Der Einkauf soll zwar schnell gehen und zielstrebig sein (40 Prozent) aber das doch bitte in Begleitung. 39 Prozent der Befragten gaben an, am liebsten in Begleitung einkaufen zu gehen. Warum die pragmatisch einkaufenden Männer lieber in Begleitung shoppen? Na, auf die Jagd geht man eben nicht alleine!


«HIER VERSCHMELZEN BRANDS & COMMUNITY» EINE NEUE WELT GEHT ONLINE! REGISTRIERE DICH KOSTENLOS UND SEI EIN TEIL DAVON!


ST YLE : :

SCHWEIZER HANDWERKSKUNST MIT FUNKTIONALER ELEGANZ MIT ÜBER EINER MILLIARDE KOMBINATIONSMÖGLICHKEITEN STELLEN MICHAEL UND KATARINA BRÜGGLER AUS ZÜRICH UHRENLIEBHABERN DEN GRÖSSTEN FREIRAUM DER WELT ZUR VERFÜGUNG, UM IHRER FANTASIE FREIEN LAUF ZU LASSEN. DIESE AUSWAHL IN KOMBINATION MIT DER GEBOTENEN QUALITÄT GILT ALS WELTNEUHEIT IN DIESEM PREISSEGMENT.

M

it dem interaktiven Watch Creator trifft das Unternehmen den heutigen Zeitgeist und setzt neue Massstäbe im Bereich der massgefertigten Luxusgüter. Der OnlineKonfigurator überträgt das Markenversprechen mit einem hochwertigen und intuitiven Design sowie State of the Art Technologien in die digitale Welt. Das Vertriebskonzept ist nicht minder innovativ. Die Chronographen werden nicht über die klassischen Verkaufskanäle angeboten, sondern über den Watch Creator auf bruggler.com. Die Zeit vom online konfigurierten Design bis zum fertig zusammengestellten und ausgelieferten Chronographen beträgt zwischen vier und sechs Wochen. Damit das überdurchschnittlich hohe Qualitätsversprechen zu diesem fairen Preis eingehalten werden kann, verzichtet das Unternehmen auf eigene Läden. Ausgewählte Brand Spots in ausgesuchten Läden oder Unternehmen ermöglichen es zukünftigen Kunden jedoch, die Chronographen vor einem Kaufentscheid live zu betrachten und in den Händen zu halten.

Eine Auswahl von 26 ausgesuchten Farbtönen für Zifferblätter und Zeiger in Kombination mit Materialien wie Rhodium, Gold, Nickel (schwarz) oder gebläutem Stahl setzen den Grundstein für jeden Brüggler-Chronographen. Abgerundet werden die Kreationen mit einem individuellen Uhrenband. Neben der klassischen Option von zwei verschiedenen Stahlbändern passend zum Gehäuse bietet BRÜGGLER eine Auswahl an 35 verschiedenen, hochqualitativen Ledersorten an. Für sportlichere Kreationen stehen vier Textilband-Varianten und 16 verschiedene Kautschukbänder zur Verfügung. Der hohe Anspruch an Individualität von BRÜGGLER geht selbst über die online konfigurierbaren Kreationen hinaus. Falls der Wunsch nach exklusiveren Materialien wie Rosé Gold, Titan oder Carbonfaser besteht, werden solche Kreationen gerne in einem persönlichen Gespräch erarbeitet.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

Weil das Herzstück eines jeden Chronographen das Uhrwerk ist, bietet BRÜGGLER seine Chronographen wahlweise mit einem mechanischen Werk mit automatischem Aufzug oder einem Quartz-Werk mit Batterie an. Die Gehäuse beider Uhrwerkstypen verfügenüber einen Durchmesser von 40 mm. Die Gehäuse aller BRÜGGLER Chronographen bestehen aus einem speziellen 316L Edelstahl. Ganz nach dem Wunsch des Kunden gibt es das Gehäuse in einer polierten, gebürsteten oder schwarzen Ausführung, welche im dianoir® DLC Verfahren beschichtet wurde. Kunden erhalten den selbst konfigurierten BRÜGGLER Chronographen in einer hochwertigen Uhrenbox – zusammen mit einem Service Manual und einem Spezialwerkzeug für das Auswechseln der Armbänder. Aufgrund des hohen Qualitätsversprechens bietet BRÜGGLER eine Garantiezeit von vier Jahren. Die Preise von BRÜGGLER Chronographen bewegen sich zwischen 4 300 und 6 700 CHF. Der exakte Preis ergibt sich aus den persönlichen Konfigurationen im Watch Creator auf bruggler.com.

Fotos: zvg.


: : ST YLE

Dr. med. Sascha Dunst, Skinmed

«FRAUEN LASSEN SICH FETT ABSAUGEN, MÄNNER DIE AUGENLIDER KORRIGIEREN» STAMMZELLEN, EIGENBLUT-PLASMA UND MICRO-NEEDLING: WARUM BIOLOGISCH-REGENERATIVE VERFAHREN IN DER SCHÖNHEITSCHIRURGIE AUF DEM VORMARSCH SIND – UND WESHALB EINIGE PROMINENTE GEWOLLT ENTSTELLTE GESICHTER HABEN.

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r. Dunst, welche Trends gibt es derzeit in Ihrer Branche? Stammzellen sind in aller Munde. Nicht nur, dass es immer einfacher wird, diese hocheffektiven Zellen aus dem eigenen Fettgewebe zu gewinnen, auch die Anwendungsbereiche weiten sich weiter aus. Gerade auf dem Gebiet der Hautauffrischung und -verjüngung erzielen Stammzellen natürlich aussehende Verbesserungen. Generell sind biologisch-regenerative Verfahren auf dem Vormarsch. Hier ist auch das Micro-Needling zu nennen, welches in Verbindung mit Eigenblut-Plasma als sogenanntes «Vampire-Lifting» bekannt geworden ist. Trotz des kreativen Namens und der fälschlichen Bezeichnung «Lifting» ist es ein ernstzunehmendes Verfahren der Hautverjüngung.

Es ist sicher weniger das fehlende technische Niveau als die Sichtweise zu dem, was schön sein soll. Übertriebene Konturen und dysharmonische Proportionen werden von vielen Menschen als unnatürlich und wenig attraktiv wahrgenommen, in bestimmten Promi-Kreisen dagegen nicht. Daher können viele der entstellten Gesichter also durchaus gewollt und keine Unfälle sein. Foto: zvg

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Für welche Behandlungen legen sich Frauen und Männer am häu­ figsten unters Messer? Brustvergrösserungen gehören seit Jahren zu den häufigsten Schönheitsoperationen bei Frauen, sind in letzter Zeit aber von den Fettabsaugungen überholt worden. Bei Männern rangieren die Lidkorrekturen weiter an erster Stelle, gefolgt von den Fettabsaugungen. Stimmt es, dass sich immer mehr Frauen die Brust durch Eigenfett vergrössern lassen? Was ist der Vorteil gegenüber den klassischen Im­ plantaten? Die Eigenfettbehandlung hat sich in den letzten Jahren etabliert und ergänzt die Möglichkeiten, die wir zur Brustvergrösserung haben. Dabei ersetzt die eine Methode aber nicht die andere. Eigenfett funktioniert dann am besten, wenn ausreichend Fettdepots zur Verfügung stehen und der Wunsch nach Volumenvergrösserung nicht mehr als eine Cupgrösse umfasst. Immer wieder kontrovers diskutiert wird die Korrektur des Intimbe­ reichs bei Frauen. Ist diese wirklich notwendig? Der Wunsch nach einer Korrektur besteht bei den betroffenen Frauen nicht nur aus ästhetischen Erwägungen. Oft spielen funktionelle Beeinträchtigungen eine Rolle. Vergrösserte innere Schamlippen können durch Einklemmen zu Schmerzen und Verletzungen führen. Die Verkleinerung sollte aus diesen Gründen etwas anders gesehen werden als die stark in den Fokus gerückte Designer-Genitalchirurgie, die teilweise aus übersteigerten ästhetischen Beweggründen gewünscht wird. Oft sieht man schockierende Fotos von Prominenten mit entstellten Gesichtern. Das dürfte mit den heutigen chirurgischen Standards nicht mehr passieren, oder?

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ST YLE : : Das Scorebook bigdeal wird aus handschuh­ weichem, vegetabil gegerbtem Leder hergestellt. Mit vier Fächern für Kredit- oder Visitenkarten. : : WWW.GOLFART.CH : :

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Halsketten, Ohrringe, Armbänder – der Onlineshop Bijouxdeal.ch lässt Frauen-, aber auch Männerherzen höher schlagen. Und das gleich in doppelter Hinsicht, denn der Shop überrascht mit einem in der Schweiz bisher neuartigen Konzept: Die Preise für den hoch­wertigen Fashionschmuck sind nicht fix vorgegeben, sondern Ver­handlungssache. Der Käufer kann bei vielen Schmuckstücken einen eigenen Preis vorschlagen und seine Lieblingsstücke wie auf dem Markt erwerben.

Dreissig Prozent der Zahnoberfläche befindet sich in den Zahnzwischenräumen. Wer hier nicht putzt, riskiert also ziemlich viel. Zahnseide hilft aus anatomischen Gründen nur bedingt ‒ Interdentalbürsten sind gefragt. Nur einmal täglich rein und wieder raus: Die Interdentalbürsten «CPS prime» von Curaprox verhindern Zahnfleischentzündungen, die zu Zahnausfall führen können. Mit extra langen, feinsten Borsten und ultradünnem Draht. Erhältlich in fünf Grössen, die kleinste ist gerade mal doppelt so dick wie Zahnseide.

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Amway ergänzt seine Farbkollektion um vier Produkte, die die perfekte Unterlage für jeden Look bilden: Beauty Balm Primer, loses Puder, transluzentes Kompaktpuder und Lipliner. Mit Inhaltsstoffen wie Tahiti-Perlen oder norwegischem Fjordwasser und Sonnenschutz sorgen sie für ein strahlendes, gepflegtes Aussehen.

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: : ST YLE N E WS NEUER COSMECEUTICAL BRAND M- CEUTIC

ERSTER EIGENER MAC STORE

RÉNOVATION RADICALE ist die erste Serie des neuen Cosmeceutical Brands M-CEUTIC von THALGO. Sie behandelt im Speziellen unreine und fettende Mischhaut sowie Haut, die zu Unregelmässigkeiten wie Narben, Pigmentierungsstörungen oder Fältchen neigt. Für immer mehr Menschen stellt Akne im Erwachsenenalter ein Problem dar. Dermatologen schätzen, dass mittlerweile jede vierte Frau zwischen 25 und 45 Jahren mit Akne tarda-Erscheinungen zu kämpfen hat. Mit der ersten Pflegeserie RÉNOVATION RADICALE geht M-CEUTIC einen neuen Weg in der Beauty-Behandlung: Die Pflegeprodukte zielen nicht nur einfach auf die Symptome von Spätakne oder Seborrhoe, sondern bekämpfen gezielt deren Ursache: die Funktionsstörung der Talgdrüsen. Der hierfür entwickelte patentierte Wirkstoffkomplex NÉO-SKIN sorgt mit einer einzigartigen Verbindung dreier hochwirksamer Extrakte aus Buchu, der Alge Fucus spiralis und der Alge Tetraselmis chui für eine gesunde und ausgeglichene Talgproduktion: Während Buchu die Sebumproduktion reguliert, wirken die Algenextrakte an der Hautoberfläche beruhigend und antioxidativ.

Lange mussten die Schweizer M·A·C Fans warten. Der erste Freestanding Store in Zürich öffnete Ende 2015 an der Rämistrasse 2 – direkt am Bellevue – seine Türen. Mit diesem neuen Store im Herzen von Zürich betreibt M·A·C neben dem ersten eigenen Store im Bahnhof Luzern, der vor rund einem Jahr eröffnet wurde, zwei attraktive Geschäfte an prominenten Lagen in der Schweiz. Durch seine komplette 360-Grad Ausrichtung sowie das unverwechselbare Retail-Konzept und die kompetenten Make-up Artists kommen die Kunden im Zürcher Store in den Genuss eines ultimativen M·A·C Erlebnisses. Ausserdem werden alle Make-up Services angeboten, darunter Kurz-Make-ups (10-15 Minuten), Make-up Applications und Lessons sowie Make-up für besondere Anlässe. Originalität und Kreativität stehen im rund 46m 2 grossen Store klar an erster Stelle.

Bei Aknenarben, Pigmentstörungen, Fältchen oder Verhornungen setzen die RÉNOVATION RADICALE-Pflegeprodukte auf MÉSOLIFT MARIN in Synergie mit chemischen Peelings: Sie kurbeln die Zellaktivität an und bringen die Hauterneuerung in Gang. Erhältlich in ausgesuchten THALGO Kosmetikinstituten.

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swiss smile cosmetics Produkte sind eine Kombination aus Luxus, Ästhetik und zeitlosem Design. So auch das Lippenpf lege-Set, welches gerade in der kälteren Jahreszeit die Mundpartie optimal pflegt. Optimal dafür ist das neue Lippenpflege-Set von swiss smile, das aus drei sich perfekt ergänzenden Teilen besteht: Der «Glorious Lips Lip Gloss» sorgt tagsüber für volle, mit Feuchtigkeit versorgte Lippen und lässt diese im trendy Nude-Look erstrahlen. Abends sorgen der «Glorious Lips Oxygen Booster» sowie der «Glorious Lips Lip Balm» für die perfekte Nachtpf lege und regenerieren die Mundpartie rundum. Der Booster für um die Lippen wirkt dem allseits bekannten Barcode-Effekt entgegen, der Balm sorgt zusätzlich für Pflege auf den Lippen und regeneriert spröde Stellen. Erhältlich in ausgewählten Fachgeschäften oder online.

Geradeheraus und unverwechselbar kommen die Schuhe in schwarz, weiss und in dezenten Grautönen daher, bis hin zu trendigen Denims und gewobenen Materialen. Besonderen Tribut zollt HUB den Tennislegenden der früheren Zeiten: Neu werden vulkanisierte Sneaker für Damen und Herren präsentiert – inspiriert und abgeleitet von einem 1920er Tennisschuh. Passenderweise heisst der Männerschuh «Timmer», derjenige aus der Damenkollektion nennt sich «Bouman».

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NUDE OF SCANDINAVIA präsentiert cleane Designs, die unabhängig von Trends konzipiert wurden. Kombiniert mit souveräner Handwerkskunst ermöglicht die schwedische Marke die mehrjährige Nutzung der Modelle. Dank der drei Linien Glamorous Sport, Minimalistic Zen und Hippie Deluxe ist für jeden Anlass etwas dabei.

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ST YLE N E WS : : FOSSIL – NEWS

PEAK PERFORMANCE

Dynamische Farben. Faszinierende Designs. Überraschende Details. Die von Scherenschnitten inspirierten Verzierungen fangen die fröhliche Stimmung ein – mit handgefertigten, kunstvollen Elementen, leuchtenden Farben und einer Verspieltheit, die zeigt, dass Geben genauso schön ist wie Nehmen. Von Leonardo da Vinci über Matisse bis hin zu Warhol – wenn Kunst, Wissenschaft und Farbe aufeinanderprallen, explodiert ein Feuerwerk, das Menschen von heute begeistert.

Kleidung, kreiert für ehrgeizige, urbane Menschen und ihr dynamisches Leben. Die Frühling / Sommer 2016 Urban Kollektion beinhaltet zeitgemässe Teile, mit einer veredelten Stadt-Ästhetik sowie trendigen und sportlichen Details.

Der Kaleido-Print auf Lederwaren verkörpert die Magie des Kaleidoskops und beschwört diesen reinen Moment der Verzauberung herauf, den man beim ersten Blick durch die Linse erlebt. Mit jeder Drehung entsteht ein neues Zusammenspiel von Farben und Formen – niemals fallen die Teile zweimal in dieselbe Position, immer entdeckt man ein völlig neues Arrangement. Erhältlich im Fachhandel.

MICHAEL KORS – NEWS Die neue Uhrenserie für Damen und Herren ist Inspiriert vom Sonnenuntergang in den Schweizer Alpen weichen, eleganten und dunklen Farbtönen gehalten. Diese modernen und neutralen Farben – von rosafarbenen Zifferblättern bis hin zu grauen und rötlichen Lederarmbändern – harmonieren mit der eleganten, aber dennoch sportlichen Silhouette der Uhr und den einzigartigen Details, wie beispielsweise der geprägten Einfassung und dem römischen Zifferblatt. Inspiriert von seinen Reisen setzt Michael Kors in dieser Saison Carbonfasern bei zwei seiner legendären Herrenuhren ein: JetMaster und Dylan. Carbonfasern sind extrem leicht und widerstandsfähig und werden in der Herstellung von Flugzeugen, Hubschraubern und Booten verwendet. Als Einfassung oder Detail des Armbands – mit den Carbonfasern drücken diese Uhren das Gefühl des Jetsets wie kein anderes Modell aus. Erhältlich im Fachhandel.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

BENTLEY INFINITE Das legendäre Luxusgefühl der englischen Auto-Ikone Bentley Motors wurde in einen grandiosen Herrenduft eingefangen: modern, aufregend, verführerisch. Der Duft verkörpert den Wunsch nach echter Freiheit und Individualität. Erhältlich im Fachhandel.

VICTORINOX – URBAN BIS OUTDOOR Das Designteam von Victorinox hat sich vom klassischen Schweizer Taschenmesser «Ranger» inspirieren lassen, das die multifunktionale Identität der Marke in idealer Weise wiederspiegelt – dank seinen mehr als 20 Funktionen ist man für jedes Abenteuer gerüstet. Passend zum urbanen sowie zum Outdoor-Lifestyle ist die gesamte Kollektion in einer Vielzahl von Ausführungen erhältlich. Fotos: zvg.

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: : D R IVE N E WS LEXUS GS F

Der GS F ist das vierte Modell der sportlich orientierten Lexus F-Baureihe. Wie jedes F-Modell repräsentiert auch die neue HochleistungsLimousine den dynamischen und emotionalen Charakter der Marke Lexus. Das Kürzel «F» steht für den Fuji Speedway, wo Lexus alle seine F-Modelle entwickelt und testet. Der neue Lexus GS F wird von einem 5,0 Liter V8-Saugmotor mit 477 PS angetrieben. Die exzellenten

Handling-Eigenschaften der Hochleistungs-Limousine sind das Ergebnis anspruchsvoller Rennstreckentests, darunter auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings. Sein elegantes und zugleich sportliches Styling unterstreicht den Charakter als leistungsorientiertes Lexus F-Modell. Der vergrösserte Diabolo-Kühlergrill, die rennsportlichen Lufteinlässe und der breite, gedrungene Stand dominieren die Front des GS F, während die gross dimensionierten Bremszangen, der Carbon-Spoiler am Heck und der Diffusor mit vier trapezförmigen Auspuffendrohren das dynamische Potenzial der Hochleistungs-Limousine zum Ausdruck bringen. Doch obwohl der GS F seine sportlichen Eigenschaften nicht nur auf kurvigen Passstrassen auszuspielen weiss, hat er als echter Lexus seine Alltagsqualitäten bewahrt. Das gilt sowohl für das luxuriöse Ambiente als auch für die hochwertigen Sportsitze, die auf allen fünf Plätzen einen hervorragenden Langstrecken-Komfort bieten. Ergänzt wird das Fahrerlebnis durch eine umfangreiche Hightech-Ausstattung sowie durch ein komplettes Paket an hochmodernen Sicherheits-Technologien, darunter das innovative Lexus Safety System +. Für den Automobil-Liebhaber bietet der GS F alles, was das Fahrerherz begehrt: Er vermittelt gerade auf anspruchsvollen Strecken aufregenden Fahrspass und überzeugt auf der Langstrecke mit Komfort in einem von progressivem Luxus geprägten Ambiente.

LEXUS RX

Der brandneue Lexus RX 450h stellt mit seiner dynamisch gezeichneten Karosserie eine Evolution in Sachen Styling dar und weist die gleiche Design-DNA auf wie die jüngsten Neuvorstellungen im Lexus Modellprogramm. Sein Innenraum zeichnet sich gleichermassen durch hohe Funktionalität, ein grosszügiges Raumangebot und ein luxuriöses Ambiente

aus. Der neu entwickelte Hybridantrieb des RX 450 h mit einem 3,5 Liter V6 Benzin-Direkteinspritzer liefert eine Systemleistung von 230 kW / 313 PS. Sein durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch liegt bei 5,2 Litern auf 100 Kilometer bei klassenbesten CO2-Emissionen ab 120 g/km. Ebenfalls zum Modellprogramm zählt der neue RX 200t, der von einem 2.0 Liter Turbobenzinmotor angetrieben wird. Zu den neuen Komfortund Technikmerkmalen in diesem innovativen und hochentwickelten Premium- SUV zählen beispielsweise ein Head-up Display, das Lexus Premium Navigationssystem mit 12.3 Zoll grossem Bildschirm und dem neuesten Remote Touch Bedienelement, eine 360°-Kamera, eine sensorgesteuerte elektrische Heckklappe sowie eine kabellose Ladevorrichtung für Smartphones und andere mobile Geräte. Lexus legte schon immer besonderes Augenmerk auf die Sicherheit. Deshalb zeichnet sich auch der neue RX durch signifikante Verbesserungen bei aktiver und passiver Sicherheit aus. Zu den Optimierungen zählen das Lexus Safety System +, das mehrere Sicherheitstechnologien und Fahrassistenzsysteme zusammenführt, um Unfälle zu verhindern bzw. deren Folgen zu minimieren; sowie eine überarbeitete Karosseriestruktur, die die passive Sicherheit erhöht.

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D R IVE N E WS : : RANGE ROVER EVOQUE CABRIOLET

JAGUAR F-PACE Das Design, die Leistung und das Fahrwerk des F-PACE besitzen alle Tugenden, für die auch die Jaguar-Limousinen und -Sportwagen bekannt sind. Im neuen F-PACE werden sie ergänzt um einen geräumigen Innenraum mit Platz für fünf Erwachsene und deren Gepäck. Jaguar bietet den zum Grossteil aus Aluminium gefertigten F-PACE mit Heck- und Allradantrieb an. In den leistungsstärkeren Varianten gehören Allradantrieb und 8-Stufen-Automatik zur Serienausstattung. Wie auch bei der «First Edition» – ein auf weltweit 2’000 Einheiten limitiertes Sondermodell. In Anlehnung an den C-X17 glänzt es mit exquisitem Interieur, besonderen Farben und zwei durchzugsstarken Motoren: Dem 221 kW (300 PS) V6-Diesel und dem ansonsten dem Top-Modell F-PACE S vorbehaltenen V6 Kompressor mit 280 kW (380 PS). Auf Basis der bereits bei den Business-Limousinen XE und XF eingesetzten Aluminium-LeichtbauArchitektur von Jaguar Land Rover kombiniert der neue F-PACE Linien, Flächen und Proportionen im gewohnt puristischen und zeitlos-eleganten Jaguar Stil. Die kräftigen hinteren Hüften, die Luftauslässe in den vorderen Kotflügeln und die charakteristische Heckleuchten-Grafik wecken Assoziationen an den Sportwagen F-TYPE.

Mit dem neuen Range Rover Cabriolet betritt Land Rover gleich zwei Mal Neuland: Das weltweit erste Cabrio in der Klasse der kompakten Premium-SUV und das erste Cabrio-Serienmodell mit Range Rover-Logo geht an den Start. Das neue Cabriolet rundet die Evoque-Baureihe nach oben hin ab – und es verschafft dem rund um den Globus überaus erfolgreichen Modell zusätzliche Attraktivität. Gleichzeitig erschliesst sich Land Rover mit der offenen Version seines kompakten Bestsellers neue Zielgruppen. Diese Kunden lockt das neue Evoque Cabriolet mit einer unvergleichlichen Mischung aus Komfort, Vielseitigkeit und OpenAir-Fahrvergnügen auf jedem Terrain. Der britische SUV-Spezialist bietet seine jüngste Modellneuheit in den beiden reichhaltig bestückten Ausstattungsvarianten SE Dynamic und HSE Dynamic an. Beiden Ausführungen gemeinsam ist ein hochwertiges Interieur, unter anderem mit vier lederbezogenen Einzelsitzen und der neuesten Entwicklungsstufe des Infotainmentsystems von Jaguar Land Rover, InControl Touch Pro, das optional exklusiv im Range Rover Evoque Cabriolet verfügbar ist. Von aussen unterscheidet sich das neue Evoque Cabriolet bis auf sein wärme- und schallgedämmtes Stoffdach nur geringfügig von seinen Modellgeschwistern. Wie der Evoque Fünftürer und das Coupé zeigt auch die neue offene Variante ein konsequent modernes Karosseriedesign mit eleganten Proportionen – und dies im geöffneten wie im geschlossenen Zustand. Das Platzangebot im Interieur wie im Kofferraum ist dabei im Übrigen immer gleich gross, da das leichte und praktische Verdeck platzsparend im Heck verschwindet.

ZH-Sihlquai ZH-Tiefenbrunnen ZH-Letzipark Richterswil Volketswil Schlieren Villmergen Aarau GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

Der selbstbewusste Kühlergrill und die muskulös geformte Motorhaube signalisieren das grosse Potenzial der vom 280 kW (380 PS) starken V6 Kompressor angeführten Motorenpalette. Elemente wie die schlanken Voll-LED-Scheinwerfer, geschmiedete Leichtmetallfelgen bis zur Grösse 22 Zoll und der knappe vordere Überhang führen die DesignVision der Studie Jaguar C-X17 nun in den Grossserienbau.

Fotos: zvg.

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: : LIVING

ZEITGEMÄSSER CHALETCHIC DER EXTRAKLASSE

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Bergspa Hotel La Val

nmitten nahezu unberührter Landschaft befindet sich im verträumten, bündnerischen Brigels das Viersterne Bergspa Hotel La Val. Die 33 Zimmer und Suiten sind im urigen Bündner-Stil eingerichtet und bieten mit edlen Materialien und warmen Farben das perfekte Ambiente, um die wohlverdiente Auszeit zu geniessen. Für das Interieur mit viel Liebe zum Detail zeichnen die Innenarchitektin Nicole Gottschall, Inhaberin der Go Interiors GmbH in Zürich, und ihr Team verantwortlich. Als harmonische Verbindung zum ganzen Haus dominieren auch im 500 m 2 grossen Bergspa Wände aus rohem, ungeschliffenem ValserQuarzit und Böden aus geschrobbtem Eichenparkett. Für das kulinarische Verwöhn-Programm sorgt Küchenchef Rudolf Möller mit einer auserlesenen, mediterranen Küche im mit 14 GaultMillau-Punkten ausgezeichneten Restaurant «Ustria Miracla». Für alle, die am liebsten gar nicht mehr weg möchten, stehen 21 exklusive Eigentumswohnungen «Casas Crestas» zum Verkauf (Kauf direkt vom Bauträger). Nur 100 Meter vom Bergspa Hotel La Val entfernt,

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entstehen in Zusammenarbeit mit der GST Immobilien AG aus Pfäffikon, Basel und Landquart zwei Mehrfamilienhäuser mit grosszügigen Ferienwohnungen von 2½- bis 6½-Zimmern. Individuelle Ausbauwünsche können noch berücksichtigt werden. Dabei muss der Gast dank des «La Val Service» nicht einmal auf die Annehmlichkeiten eines Hotels verzichten: Zur Auswahl stehen drei Service-Plus Angebote, welche neben der täglichen Reinigung, einem Wäscheservice und Beauty-Basket auch Brigelser Spezialitäten anbieten. Zusätzlich können beispielsweise auch ein privater Koch, ein Chauffeur oder eine Kinderbetreuung gebucht werden. Fotos: zvg.

: : BERGSPA HOTEL LA VAL CH-7165 Brigels Telefon: +41 81 929 26 26 E-Mail: hotel@laval.ch : : WWW.LAVAL.CH : :

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


LIVING : : ohnen heisst Wohlfühlen, besonders im Hotel. Denn, egal in welchen vier Wänden: Menschen suchen Geborgenheit und Entschleunigung, ein Stück emotionale Heimat. Die Innenarchitektin Nicole Gottschall, Inhaberin der Go Interiors GmbH in Zürich, und ihr Team haben daraus die Philosophie «creating emotions / feeling@home» entwickelt. Sie steht für echtes, nahes und fühlbares Raum- und Wohnerlebnis.

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Abbruchhäuser aus der Region gefertigt worden. Sie sorgen auch am Empfang und in der Bar für authentisches kitschbefreites Bündner Flair. Einer von vielen guten Gründen, sich als Gast ganz in der «guten Stube» oder wie im eigenen Chalet zu fühlen, anstatt im Hotel.

ALPENCHIC TRIFFT MODERNEN ZEITGEIST

: : GO INTERIORS GMBH

Go Interiors, Zürich

Im Bergspa Hotel La Val hat Go Interiors genau das bis ins letzte Detail umgesetzt und eine Wohlfühlatmosphäre der Extraklasse geschaffen, die dem Hotel seine unverwechselbare Identität gibt. Dafür sorgt ein feinabgestimmtes Interior Design-Konzept aus einem Guss. Alles, von den eigens entworfenen Möbeln, über die Beleuchtung und Dekoration bis zur Farbwahl und den Materialien, vermittelt eine gemütliche und warme Atmosphäre. Gepaart mit unaufdringlichem Luxus entsteht natürlicher Alpenchic, fernab klischeehafter «Hüttenromantik». Deshalb wurde z. B. die traditionelle Farbe Rot in diesem Fall komplett ausgeklammert.

Fotos: Francesca Giovanelli

Seestrasse 344 CH-8038 Zürich Telefon: +41 44 463 83 83 E-Mail: info@go-interiors.ch Showroom geöffnet Montag bis Freitag, 8.30 bis 18.30 Uhr : : WWW.GO-INTERIORS.CH : :

Zu den Besonderheiten der Innenraumgestaltung gehört der ausbalancierte Mix aus lokalen und natürlichen Materialien. Er verbindet die traditionell ursprüngliche alpine Welt des Bergdorfs Brigels ebenso gekonnt wie entspannt mit modernem Zeitgeist. Ein Beispiel dafür ist der roh verarbeitete Valser-Quarzit an den Wänden des grosszügigen und für höchste Ansprüche ausgestatteten Spa. Waschbecken aus grob gehauenem Naturstein, kleine Hirschgeweihe als Haken für die Bademäntel und sonnenverbrannte Holzverschalungen runden diesen Bereich ab. Letztere sind aus Teilen alter Alpenscheunen und Altholz alter

Das preisgekrönte SPA – sinnlich, mystisch, entschleunigend.

Suite, liebevoll von Go Interiors bis ins letzte Detail gestaltet, u.a. mit eigens dafür designten Möbeln.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

Empfangsbereich und Lobby. Besonderer Blickfang ist der von roh verarbeitetem Valser-Quarzit umrahmte Kamin mit der Bündner Glocke.

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: : LIVING N E WS HANDFERTIGUNG MACHT KERAMIK ZUM UNIKAT In einer Zeit, wo viele Unternehmen die Produktionen ins Ausland verlagern, setzt das Familienunternehmen Ganz Baukeramik auf echte Handwerksarbeit und produziert in heimischer Manufaktur. In Embrach werden Nachfertigungen nach Originalmuster oder eigene Ideen umgesetzt. Das Wissen wurde im Familienbetrieb von Generation zu Generation weitergegeben. Mit einer eigenen Design- und Formenwerkstatt, mit hausinterner Tonaufbereitung und Glasurenentwicklung ist Ganz Baukeramik nicht nur in der Kreativität und Gestaltung frei, sondern auch in der Produktion flexibel und unabhängig. Mit der grossen Auswahl von über 80 Glasur-Farbnuancen, der Technik und dem daraus resultierenden Mass an Flexibilität kann dem Kunden gewährleistet werden, ein Unikat zu bekommen. Wissen und Innovation sorgen dafür, dass genaue Reproduktionen von historischer Keramik angefertigt werden können. Ganz Baukeramik produziert Sonderanfertigungen für kulturell wertvolle Gebäude, von Bodenplatten bis zu skulpturalen Fassadenelementen aus Terrakotta. Was die Firma vom industriellen Standard abhebt, ist die Handarbeit. «Eine der wichtigsten Ressourcen von Ganz Baukeramik sind die Mitarbeiter, die gut ausgebildet, engagiert und motiviert den Qualitätsanspruch des Hauses und der Kunden umsetzen», sagt Corina Ganz, Mitglied der Geschäftsleitung.

DER EDLE KÜCHENMONOLITH

Mit dem archaisch anmutenden, über vier Meter langen Küchenmonolith Eterno setzt Piatti ein einzigartiges Statement. Robuste Keramik­ fronten in tiefgründigem Opalschwarz unterstreichen die charakterstarke Formensprache dieses Küchenkonzepts auf eine maskuline Weise. Endlich gibt es die perfekte Männerküche! : : WWW.PIATTI.CH : :

DIE WOHLFÜHLOASE ZUM VERWEILEN

Das Familienunternehmen aus Embrach ist über 200 Jahre alt und wird in sechster Generation von geführt. Die Firma führt das grösste Sortiment von hochwertigen Cheminées, Cheminéeöfen, Kachelöfen und keramischen Wand- und Bodenbelägen der Schweiz. Im Zentrum steht dabei immer eine erstklassige Kundenberatung.

Warmes Eichenholz verströmt behagliche Wohnlichkeit und bildet einen natürlichen Kontrast zu den hochwertigen Glasfronten in anmutigem Perlweiss. Das durchdachte Konzept macht diese Küche zur Wohlfühloase und lädt jedes Familienmitglied, von ganz klein bis ganz gross, zum Verweilen ein. Raffinierte Designdetails bilden den fliessenden Übergang von der hochfunktionalen Kochwerkstatt zum heimeligen Wohntraum.

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Tänk an Tank! GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016


LIVIN G N E WS : : COSENTINO DEKTON ® XGLOSS NEUE GLÄNZENDE OBERFLÄCHE Cosentino Group, weltweit führend in der Herstellung und dem Vertrieb von innovativen Oberflächen für Architektur und Design, präsentiert die ultrakompakte, helle und glänzende Oberfläche Dekton® XGloss, die zur High-Tech-Linie Dekton® gehört. Dekton® XGloss wurde in einem technologisch hochstehenden Polierverfahren entwickelt und besticht durch eine aussergewöhnlich helle und glänzende Oberfläche, welche für ihre Stärke und Widerstandsfähigkeit bekannt ist. Keine andere Ober­ f läche mit ähnlichen Eigenschaften erreicht diese Kombination von Ästhetik und technischer Leistung. Um die technologisch hochstehende Oberfläche Dekton® XGloss zu realisieren, hat die Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Cosentino Gruppe in den vergangenen Monaten die revolutionäre Nanotechnologie «Nanobeschichtung Process» entwickelt. Diese Beschichtung garantiert die für die Dekton® XGloss einzigartige wasserabweisende Eigenschaft sowie die aussergewöhnliche Beständigkeit gegen Flecken. Dies ohne Änderungen im Material noch der Zugabe von zusätzlichen Schutzschichten auf der Oberfläche. Dekton® Halo XGloss ist eine weiss polierte Farbe, die einen ähnlichen Glanz wie Kristall hat. Diese Farbe lässt durch Reflektion Räume grösser erscheinen und steht für die neusten Trends im Design.

KALDEWEI - MEISTERSTÜCKE VON MEISTERHAND In Zusammenarbeit mit Star-Designer Arik Levy hat Kaldewei die Premium-Kollektion Meisterstücke erweitert und das neue Wannenmodell gleichzeitig um passende Waschtische ergänzt. Das Ensemble aus Meisterstück Emerso Badewanne und Meisterstück Emerso Waschtisch besticht durch aussergewöhnliche Stilelemente: Die freistehende, vollemaillierte Wanne besitzt einen leicht ansteigenden Rand, der das Auge wie auf einem in sich gedrehten Seidenband scheinbar endlos wandern lässt. Darauf abgestimmt bildet der Waschtisch ein inverses Gegenstück mit einem nach innen in die Grundform eintauchenden Beckenrand. : : WWW.KALDEWEI.CH : :

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NATÜRLICH-SINNLICHE FORMENSPRACHE Zusammen mit Anke Salomon hat Kaldewei eine neue Badkollektion entworfen. Die branchenerfahrene Designerin zeichnet für gleich drei Produktlinien verantwortlich, deren charakteristische Besonderheit eine natürliche und sinnliche Formensprache ist. «Weich fliesst das Material vom präzisen Wannenrand ganz sanft nach innen», beschreibt Salomon die unverwechselbare Ästhetik des Designs. Im Ergebnis zeigen sich die Badewanne Incava, das Meisterstück Incava sowie die Modelllinie Silenio, bestehend aus Badewanne und Waschtisch. : : WWW.KALDEWEI.CH : : Fotos: zvg.

GESCHÄFTSFÜHRER FRÜHLING : : 2016

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: : LIVING N E WS KALDEWEI - BODENEBENES DUSCHEN: EINFACH, FLACH, FLEXIBEL

KERAMIKPLATTEN VERWANDELN BALKONE UND TERRASSEN IN WOHLFÜHLOASEN

Wenn es um die flexible, flache und einfache Installation von bodenebenen Duschen geht, ist Kaldewei der Partner der Wahl. Auf der diesjährigen Swissbau präsentiert der Experte für bodenebenes Duschen die ganze Bandbreite seiner Komplettsysteme. Darüber hinaus stellt Kaldewei die neue besonders flache Ablaufgarnitur KA 90 vor.

Mit der Verwendung von einheitlichen Keramikplatten barrierefrei bis auf die Terrasse oder in den Garten oder zum Poolbereich erhalten Wohnräume eine wirkungsvolle Weite und gewinnen an Grosszügigkeit. Die passenden Bodenplatten verwandeln Aussenräume in ein erweitertes Wohnzimmer. Ganz Baukeramik bietet eine riesige Auswahl an – seien es keramische Beläge in Stein-, Holz-, Naturstein- oder Betonoptik. Durch die lange Lebensdauer und UV-Beständigkeit sind Keramikplatten ideal für den Aussenbereich. Plättli, die ihre Qualität auch bei Temperaturschwankungen, schlechter Witterung und sogar Frost bedingungslos behalten und sowohl Innenräume als auch Terrasse oder Balkon verschönern – sei es mit natürlichen, mediterranen Farben oder in einem modernen, dunklen Look.

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«DIE TÜRKEI IST GASTFREUNDLICH UND HEITER» GEHEIMTIPPS, WO DIE TÜRKEI AM SCHÖNSTEN UND SPANNENDSTEN IST.

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rau Demirel, haben Sie ei­ nen Geheimtipp für eine Destination in der Türkei, die noch nicht so bekannt ist wie die Strände im Süden? Alaçati und Balıkesir sind zwei Geheimtipps. Alaçati ist eine kleine Stadt in Izmir – viele türkische VIPs verbringen dort ihre Ferien. Es ist sehr grün und entspannt. Zudem findet jedes Jahr im Sommer und Herbst das «Vanishing Tastes Festival» dort statt, wo man tolle Gerichte testen kann. Eine Reise Wert ist zudem Ayvalik, eine kleine Stadt von Balıkesir, die wie ein Open Air Museum ist. Welches ist der richtige Ort, wenn man sich für die kulturellen Schätze Ihres Landes interessiert? Der beste Weg ist den Unesco Weltkulturgütern in der Türkei zu folgen. Die Türkei hat grosses Potential für Kulturliebhaber und insgesamt 15 Orte sind auf der Unesco Liste. Zudem gibt es viel anderes zu entdecken, zum Beispiel das grösste Mosaik Museum der Welt, das «Zeugma Mosaik Museum» in Gaziantep. Wohin soll eine Familie, die sich erholen will, mit den Kindern aber gleichzeitig auch verschiedene Aktivitäten unternehmen möchte? Familien mit Kindern können sich am Besten in einem schönen Hotel in der Südtürkei erholen. Gerade Antalya ist der Himmel für stressfreie Ferien, in denen die Kinder unterhalten werden. Zudem gibt es

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viele Möglichkeiten für Wassersport. Aktive Familien können Wanderrouten geniessen – zum Beispiel den Lykischen Weg in Antalya, Türkeis erste lange Trekking Route. Welcher Ort ist der richtige, wenn ich meine Ferienregion auf dem Velosattel erkunden möchte? Trend-Region für Veloferien ist Marmaris. Die Küstenstadt in der Provinz Muğla im südwestlichen Teil der Türkei bietet Touristen mehr als Badeferien mit Sonne, Strand und Meer. Es gibt 20 Velostrecken verschiedenster Schwierigkeitsgrade auf rund 700 Kilometern. Dank einer Smartphone-App und QR-Codes auf den Wegbeschilderungen können Velobegeisterte die Natur und die lokale Kultur individuell entdecken. Können Sie drei Stichworte nennen, die charakteristisch für das Ferienland Türkei sind? Zuhause, Gastfreundlichkeit und Heiterkeit. Wenn man nur wenige Tage Zeit hat: Was muss man als Gast unbe­ dingt gesehen haben? Meine Hotspots sind Kappadokien, Galata- und Mädchenturm in Istanbul sowie die Götterstatuen auf den Bergen Nemrut und Ephesus. Ein Tipp ist auch die Fähre vom asiatischen Teil Istanbuls (Kadıköy) zum europäischen Teil (Eminönü) zu nehmen, dazu ein Simit – eine türkische Street Food Spezialität – zu essen und türkischen Tee zu trinken. Fotos: zvg.

: : WWW.TUERKEITOURISMUS.CH : :

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AUSZEIT : : Monte-Carlo Bay Hotel & Resort, Monaco

TEN YEARS OF COOL

DAS MONTE CARLO BAY HOTEL BIETET DIE IDEALE INFRASTRUKTUR FÜR ERHOLSAME FAMILIENTAGE AN DER CÔTE D’AZUR. DIE LAGE AUF DER REIZVOLLEN PENINSULA MIT SICHT ÜBER ROQUEBRUNE-CAP-MARTIN UND DEN MONTE-CARLO BEACH IST UNVERGLEICHLICH.

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as Monte-Carlo Bay ist bereits ein komplettes Resort, nimmt man dann noch die unzähligen Angebote der übrigen SBM Einrichtungen wahr, ist ein unvergesslicher Urlaub für Gross und Klein gesichert.

Der von Jean Mus kreierte traumhafte Garten mit einzigartiger Sandlagune und Schwimmbad, Jacuzzis und grosser Sonnenterrasse lädt die Gäste ein zum Entspannen und Spass gleichermassen. Ein absolutes Muss ist ein Besuch des weltweit renommierten Cinq Mondes SPA, der bereits diverse Auszeichnungen und Awards wie beispielsweise die «Trophées du spa» als Bestes Resort Spa entgegennehmen durfte. In den Sommermonaten gibt es einen Kids Club, der die Kinder täglich mit diversen Sport-, Spiel- und Bastelaktivitäten unterhält. Und auch die Eltern werden eher die Qual der Wahl haben, wenn es darum geht, sich für ein Freizeitangebot zu entscheiden. Riesig ist die Auswahl an (Wasser-) Sportmöglichkeiten, Yoga, Tennis und Golf.

ZUM LEIBLICHEN WOHL TRAGEN AUCH DIE RESTAURANTS UND BARS BEI: Mediterrane Aromen und internationale Gourmetküche im Restaurant Blue Bay. Leichte, köstliche Gerichte auf der Südterrase über dem Meer im Las Brisas. L'Orange Verte und Il Baretto bieten den ganzen Tag über einfache Gerichte, Salate und Snacks und im Blue Gin klingt der Tag in einzigartigem Ambiente mit eigener Meeresterrasse bei kreativen Cocktails und coolem Sound aus. Der Frühling der Künste von Monte-Carlo wurde 1984 auf Wunsch von I.E. Prinzessin Grace und von Antoine Battaini, dem damaligen Direktor für Kulturangelegenheiten des Fürstentums, ins Leben gerufen. Jedes Jahr wird Monte-Carlo für fünf Wochenenden von März bis April Gast-

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geber aussergewöhnlicher künstlerischer Leistungen. Geboten werden poetische und evokative Veranstaltungen, welche die Zuschauer durch eine Mischung aus Ehrerweisungen an große Klassiker und Entdeckung zeitgenössischer Künstler begeistern. Der Empire-Saal im Hôtel de Paris, der Saal Garnier in der Oper von Monte-Carlo, die Konzerthalle Salle des Etoiles im Sporting Monte-Carlo sowie viele weitere beeindruckende Veranstaltungsorte empfangen jedes Jahr auf ihren Bühnen die größten Künstler und bilden die Kulisse für hervorragende Aufführungen. Fotos: zvg.

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: : AUSZEIT N E WS macht der schwache Euro derzeit viele Reisen ausserhalb der Eurozone eher teuer, in einigen Ländern bekommen Urlauber jedoch einen guten Kurs. Attraktiv sind derzeit beispielsweise Südafrika, Myanmar, Brasilien und Neuseeland. Besser früh als spät Frühes Buchen lohnt sich doppelt: «Paare ersparen sich nicht nur zusätzliche Hektik kurz vor der Hochzeit, sie bekommen auch die besseren Angebote», so der Experte Stefan Menden. Entgegen der verbreiteten Meinung, dass sich Schnäppchen vor allem in letzter Minuten schlagen lassen, bieten Anbieter wie Secret Escapes vergünstigte Luxusreisen oft schon Monate im Voraus an.

FLITTERWOCHEN WOLLEN GUT GEPLANT SEIN Sommerzeit ist Hochzeitszeit: Dann heiraten besonders viele Paare. Meist laufen die Vorbereitungen für die grosse Feier monatelang auf Hochtouren. Doch auch die Flitterwochen wollen gut geplant sein, damit sich nach den aufwendigen Hochzeits-Vorbereitungen die ersehnte Erholung einstellt. «Wer bei der Reiseplanung einige Dinge beachtet, erspart sich viel Stress und kann zugleich das nach der Hochzeit angeschlagene Konto schonen», weiss Reiseexperte Stefan Menden. Der Geschäftsführer des Luxusreiseportals www.SecretEscapes.de ist jüngst von seinen eigenen Flitterwochen zurückgekehrt und gibt Heiratswilligen hilfreiche Tipps, um ihren ersten Urlaub als verheiratetes Paar unbeschwert geniessen zu können. Prioritäten richtig setzen Käfigtauchen in Südafrika oder doch lieber Erholung auf Bali? Ohne zu wissen, welche Art von Reise man bevorzugt, wird die Auswahl schwierig. Paare sollten also zuerst herausfinden, worauf es beiden Partnern ankommt. Bloss kein Stress Ein Pauschalangebot vermeidet unnötigen Stress bei der Buchung und schont die Hochzeitskasse. Damit sich die Frischverheirateten im Urlaub über nichts mehr Gedanken machen müssen, empfiehlt Stefan Menden Urlaubspakete, die neben Hotel und Anreise zusätzliche Annehmlichkeiten wie ein romantisches Dinner, Spa-Anwendungen oder Ausflüge beinhalten. Spenden für die Urlaubskasse Auf ihren Wunschzettel für die Hochzeit können Paare Geldgeschenke für die Reisekasse setzen. So kommt eine hübsche Summe für den Urlaub zusammen und man erspart Freunden und Familie die Suche nach dem passenden Geschenk.

Auf den Zeitpunkt kommt es an Ein Blick in den Kalender erweist sich als hilfreich, um hohe Preise zu umgehen. Am teuersten sind Reisen während der Schulferien, zu nationalen Feiertagen oder Festen im Urlaubsland. Ausserhalb dieser Zeiten lassen sich gute Angebote finden und man reist nicht mit dem grossen Touristenstrom. Mobil machen Auf dem Weg zur Arbeit inspirieren lassen: Um zeitnah über aktuelle Sonderangebote und besondere Reisepakete informiert zu werden, lohnen sich Apps von Reiseanbietern für das Smartphone oder Tablet. So lädt die App des exklusiven Online-Reiseportals Secret Escapes jeden Morgen automatisch die neuesten Angebote für vergünstigte Luxusreisen. Es soll kein Geheimnis bleiben «Gegenüber ihrem Hotel oder Reiseveranstalter sollten Paare ruhig grosszügig das Wort ,Hochzeitsreise‘ fallen lassen», weiss der Secret Escapes-Geschäftsführer. «Oft werden sie dann mit kleinen romantischen Extras wie Pralinen, Champagner oder netten Blumenarrangements auf dem Zimmer überrascht.»

NEUER HOTEL-HOTSPOT IN DAVOS

Minimoon vor dem Honeymoon Wenn der Hochzeitstermin in die Hauptreisezeit fällt, empfiehlt der Reiseexperte, direkt nach der Hochzeit einen romantischen Kurztrip nach Rom oder ein Wellness-Wochenende in den Bergen anzuhängen und die grosse Hochzeitsreise in die Nebensaison zu verschieben. «Für Traumziele wie die Karibik mit ganzjährig warmen Temperaturen bekommen Paare ausserhalb von Spitzenzeiten wesentlich bessere Preise, weil die Nachfrage sinkt», erklärt er.

Das neue Hotel DAS INN bringt weltoffenen Schwung nach Davos. Der Hotspot mit 46 geräumigen Zimmern öffnete seine Pforten im Dezember 2015. Seit 1908 waren darin Hotels, im zweiten Weltkrieg das Deutsche Tuberkulosehilfswerk und eine Herberge für jüdische Flüchtlinge, später dann das Sanatorium «Mon Repos» und das Deutsche Bundeswehr-Sozialwerk untergebracht. Nun wurde es Zeit für einen neuen, glanzvollen Geschichtsabschnitt. Mitten im Herzen des beliebten Ferienziels Davos bietet DAS INN 46 Zimmer, die traditionelles und modernes Ambiente stilvoll miteinander vereinen. Darin kann man dem Alltag wunderbar entfliehen und die Aussicht auf die Bergwelt geniessen.

Wechselkurse vergleichen Bei längeren Hochzeitsreisen lohnt es, sich vorab schlau zu machen, in welchen Ländern man das meiste für seine Euros bekommt. Zwar

Das Konzept entspricht dem der Top-Inn’s dieser Welt: Statt eines üppigen Dinners wird ein kleines Abendbuffet von 17 bis 19 Uhr geboten – begleitet von auserwählten Weinen. Am Morgen verwöhnt das

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AUSZEIT N E WS : : grosse Frühstücks-Buffet von 07 bis 10 Uhr und rüstet einen für die Piste oder Wanderung. Daneben lässt das eindrucksvolle Gästehaus die Tea-Time wieder aufleben, denn am Nachmittag wird man in der Lounge mit Tee, Kaffee, Obst und süssen Kleinigkeiten verwöhnt. Der Meditations- und Yoga-Raum sorgt für die nötige Entspannung und rundet den Besuch gekonnt ab. Betreiber des Hotels ist das Davoser Pärchen Benno Wiederkehr und Sabina Fuchs, das bereits mit dem Bekleidungsshop Poncho Company und der Immobilien Boutique sehr erfolgreich ist. Nach intensiven Renovationsmonaten hat das Team das neue Hotel auf Vordermann gebracht und überrascht mit weltoffenem Flair. Von Dezember bis März und dann wieder ab Juli für die Sommersaison geöffnet, laden 46 geräumige Zimmer zum Verweilen, Entspannen und Geniessen ein.

ANKOMMEN UND WOHLFÜHLEN: PREMIUM-APPARTEMENTS IN KROATIEN Im Urlaub nicht auf die eigenen vier Wände verzichten zu müssen, ist ein grosses Glück. Wenn diese auch noch den Service eines Fünf-Sterne-Hotels bieten, ist es Luxus. Dieser Luxus trägt den klangvollen Namen «Residences Senia» und wird durch Falkensteiner Hotels & Residences greifbar. Luxury4you, eine etablierte Agentur für die Vermittlung und den Verkauf hochwertiger Immobilien an den schönsten Plätzen der Welt, repräsentiert die idyllisch auf einer Halbinsel gelegenen, von klarem Mittelmeerwasser umgebenen «Residences Senia». Auf 29.6 Hektar erbaut, umfasst das Resort «Punta Skala» neben zwei hochrangigen Hotels (4* Family Hotel Diadora mit einem Wasserpark und Kinderbetreuung und das 5* Hotel & SPA Iadera mit einem luxuriösem Fitness-, SPA und Wellnessbereich) zahlreiche Geschäfte, Restaurants und Bars sowie verschiedene Sport- und Freizeitangebote. Eingebettet in dieser traumhaften Kulisse lassen insgesamt 187 Appartements in vier unterschiedlichen Grössen keine Wünsche offen. Jedes der hellen Zwei- bis Vier-Zimmer-Appartements ist bezugsfertig mit edlen, hochwertigen Designermöbeln im modernen italienischen Stil eingerichtet. Die vollausgestattete Küche verfügt über Markengeräte und umfasst neben der kompletten Beleuchtung auch Kochutensilien, Geschirr und Besteck – ganz nach dem Motto «ankommen und wohlfühlen». : : WWW.LUXURY4YOU.EU : :

KLEIN ABER FEIN: HOTEL PORTIXOL, PALMA DE MALLORCA Wer einen kleinen Spaziergang aus dem Zentrum von Palma de Mallorca in Richtung des pittoresken Hafens von Portixol unternimmt, entdeckt das kleine, feine Hotel Portixol. Lediglich eine Promenade trennt das Portixol vom Meer. Exklusiv im schönsten Viertel von Palma gelegen, nur zehn Autominuten vom Flughafen entfernt, ist das Portixol ein besonderer «Place to be» auf der spanischen Mittelmeerinsel. Das 25-Zimmer-Hotel trägt die überzeugende Handschrift des schwedischen Hotelier-Ehepaars Johanna und Mikael Landström und ist eine Augenweide für jeden Liebhaber guten Designs. Seit Jahren hauchen die beiden europaweit traditionellen Hotels frische Lebensgeister ein. Das Restaurant des Portixol mit seiner

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Terrasse am Meer ist längst zu einem angesagten Feinschmeckertreff der Region avanciert. Im Spa des Hauses werden die Gäste von Kopf bis Fuss verwöhnt. Am Outdoor-Pool mit Sonnenterrasse und Schattendeck, in den Zimmern und im Restaurant – stets zieht das Meer die Blicke auf sich. Vor dem Hotel warten die Leihfahrräder für einen Trip in das Zentrum von Palma – zum Bummeln, zum Shoppen, zum Sightseeing u.v.m. Nur 20 Autominuten trennen die Golfer von sechs first-class Golfplätzen rund um das Portixol, die das ganze Jahr über Saison haben (ermässigte Greenfee für Hotelgäste). : : WWW.PORTIXOL.COM : :

SEADREAM YACHT CLUB PRIVATE CHARTERS Von dem Moment an, wo man an Bord der SeaDream I und SeaDream II kommt, fühlt es sich an, als ob man auf der eigenen privaten Yacht angekommen ist. Die beiden Luxus-Mega-Yachten verkörpern exklusive Yacht Erfahrung mit massgeschneiderten Segelrouten im Mittelmeer und der Karibik für bis zu 112 Gäste. Eine perfekte Weise, eine Hochzeit, einen besonderen Geburtstag oder Jahrestag zu feiern oder einfach eine entspannte Zeit mit Freunden und Familie zu geniessen. Im 2016 und 2017 verbringt die SeaDream Yacht die Frühlings- und Sommermonate im Mittelmeer, mit den Möglichkeiten, schicke Häfen an der Italienischen und Französischen Riviera, sagenumwobene griechische Inseln wie Santorini, Mykonos und Patmos oder die atemberaubende kroatische Küste in kundenspezifischen Segelrouten besuchen . Im Herbst und Winter wählt der Gast aus den entlegensten Destinationen in der Karibik. Private Buchten von St. Lucia und Grotten von Virgin Gorda bis zu den weniger bekannten Häfen von Charlestown, Nevis, dem Cluster von fünf unbewohnten Inseln der Tobago Cays oder dem begehrten Rückzugsort von Gustavia, St. Barts. SeaDream Yacht Club private Charter stehen für einen Aufenthalt von drei Nächten bis zu mehreren Wochen zur Verfügung. Familie und Freunde sind in einer der 56 gut ausgestatteten Kabinen untergebracht, darunter 10 Suiten, alle mit herrlichem Meerblick. : : WWW.SEADREAM.COM : : Fotos: zvg.

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VORSCHAU DIE NÄCHSTE AUSGABE ERSCHEINT IM

MAI 2016

STANDORT-REPORTAGEN: GLATTPARK-GLATTAL ZÜRCHER OBERLAND EULACHSTADT WINTERTHUR

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Geschäftsführer Zürich 01/2016  

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