mit dem Beginn eines neuen Jahres eröffnet sich ein weiterer Abschnitt voller Möglichkeiten, Herausforderungen und Chancen – ob im privaten Umfeld oder auf dem beruflichen Weg.
Zugegeben, der Jahresanfang war geprägt von zahlreichen, leider wenig aufbauenden Nachrichten zur globalen Wirtschaftslage und der damit zusammenhängenden geopolitischen Machtverschiebung der Grossmächte sowie den Machtprojektionen rund um den Kampf um begehrte Ressourcen, neue Allianzen und alte Rivalitäten – oder umgekehrt. Ganz zu schweigen von der Tragödie in Crans Montana, einer der schlimmsten Brandkatastrophen in der Schweizer Geschichte, die landesweit grosse Bestürzung und Trauer ausgelöst hat.
Nichtsdestotrotz: Der Jahreswechsel lädt uns ein, innezuhalten, auf Vergangenes zurückzublicken und zugleich den Blick nach vorn zu richten. Aus Erfahrungen lernen wir, aus Erfolgen schöpfen wir Motivation und aus neuen Zielen entsteht frische Energie. Das noch junge Jahr bietet Raum für Weiterentwicklung und neue Ideen, um mit Engagement, Offenheit und Zuversicht die anstehenden Aufgaben anzugehen und gemeinsam an einer positiven Zukunft zu arbeiten: Menschen und Unternehmen vernetzen sich, weil Zusammenarbeit Vorteile bringt, die man allein nicht hätte, denn Networking ist Beziehungsmanagement.
Das neue Geschäftsjahr ist bereits gestartet – und das gibt Gelegenheit, Bewährtes zu reflektieren und innovative Ziele mit Klarheit und Zuversicht zu verfolgen. Dabei sollten Qualität, Verantwortung und nachhaltiges Wachstum weiterhin im Mittelpunkt unseres Handelns stehen. Das vergangene Jahr hat uns einmal mehr vor Herausforderungen gestellt, zugleich aber auch wertvolle Erfahrungen und Erfolge gebracht, auf denen wir aufbauen können.
Apropos Erfolg: Vor 20 Jahren realisierte Francesco J. Ciringione eine seiner Visionen und hob ein Magazin als Plattform für den Wirtschaftsraum Basel und die Dreiländerregion aus der Taufe: unser Fachmagazin «Geschäftsführer*in Basel». Zwei Jahrzehnte als Erfolgsmodell zu bestehen, ist in unserer kurzlebigen Zeit, die von branchenspezifischen Krisen und einer holprigen Wirtschaft gezeichnet ist, schon eine beachtliche Leistung. Vor allem aber gilt unser Dank den Mitarbeitenden, die stets für frischen Wind in den Segeln gesorgt haben, und im gleichen Masse den Partnern und dem Kundenkreis für ihr Engagement, das entgegengebrachte Vertrauen und ihre Unterstützung. Gemeinsam werden wir wiederum die Chancen des neuen Jahres nutzen und die Zukunft unseres Unternehmens aktiv mitgestalten.
In diesem Sinne – auf weitere 20 Jahre mit Geschichten, die bleiben, und Ideen, die einen Schritt weitergehen.
BARD - ERLEBNISWELT IN MÜNCHENSTEIN
Mit individuellen Schränken, Küchen, Bädern und Büroeinrichtungen erfüllt der Münchensteiner Möbelhersteller seit 70 Jahren individuelle Wohnträume.
Einen erstklassigen Überblick über die unzähligen Möglichkeiten verschafft die Ausstellung auf über 1000 Quadratmetern. Sie ist von Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr und von 13.30 bis 17.00 Uhr (freitags bis 16.30 Uhr) geöffnet, am Samstag durchgehend von 10.00 bis 16.00 Uhr. Weitere Termine nach Vereinbarung.
Besuchen Sie unsere neue Website: www.bard.ch
IHRE GABRIELA RÖTHLISBERGER
CHEFREDAKTORIN
BARD AG Individueller Möbelbau
Dammstrasse 56 | CH-4142 Münchenstein
T. +41 61 416 90 00 | bard@bardag.ch
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DAS BUSINESSNETZWERK MIT STARKEN IMPULSEN, DEN RICHTIGEN PARTNERN UND UNVERGESSLICHEN EVENTS.
Serkan Tastemur ist CEO und Prozessmanager der ALPHA Gruppe AG.
REGIONAL VERANKERT, DIGITAL VORAUS
ALPHA GRUPPE AG
Für Neu- und Umbauten in den Regionen Basel-Stadt und Baselland ist die ALPHA Gruppe AG eine zuverlässige sowie kompetente Anlaufstelle und stellt nicht lediglich ein Unternehmen, sondern einen integralen Bestandteil der Region dar. Mit Eigen-Power und einem Netzwerk aus Profis werden Herausforderungen in Lösungen verwandelt – zugänglich, ansprechbar, aufgeschlossen. Um die Perspektiven der Kundschaft zu verstehen, wird sich in die Lage jedes einzelnen Auftraggebenden versetzt, damit voll und ganz auf dessen Bedürfnisse, Vorlieben und Anliegen eingegangen werden kann, was letztendlich dessen Zufriedenheit und Loyalität erhöht.
Interviewpartner: Serkan Tastemur
Autorin: Gabriela Röthlisberger
GESCHÄFTSFÜHRER*IN BASEL: Herr Tastemur, Sie leiten als CEO und Prozessmanager die ALPHA Gruppe AG. Für alle, die das Unternehmen noch nicht kennen: Wie lautet Ihr Elevator Pitch?
SERKAN TASTEMUR: Die ALPHA Gruppe AG ist ein integrierter Bau- und Dienstleistungsverbund aus der Region Basel. Wir vereinen Dämmung und Brandschutz, Garten- und Tiefbau, Metallbau sowie Facility-Service HLKSE unter einem Dach. Unser Anspruch ist, Projekte ganzheitlich und lösungsorientiert umzusetzen. Wir reduzieren Schnittstellen, erhöhen Qualität und schaffen Mehrwert, indem wir Verantwortung für das gesamte Ergebnis übernehmen.
Ihr Portfolio ist ungewöhnlich breit aufgestellt. Wie ist diese Struktur entstanden – und welchen strategischen Zweck erfüllt sie?
Über die Jahre haben wir Unternehmen gegründet, integriert und schliesslich zur heutigen ALPHA Gruppe AG zusammengeführt. Operativ arbeiten die Bereiche eigenständig, prozessual sind sie über eine zentrale Administration verbunden. Das bringt zwei Vorteile: Unsere Kundschaft erhält einerseits alles aus einer Hand, und andererseits balancieren wir Risiken über mehrere Felder.
Wie sieht Ihre typische Kundschaft aus?
Wir arbeiten mit Privatkundinnen und -kunden ebenso wie mit Immobilienverwaltungen, Gewerbe und der öffentli-
chen Hand zusammen. Privatpersonen schätzen unsere Verbindlichkeit und fairen Preise, viele Aufträge entstehen über Empfehlungen. Mit Geschäftskunden verbinden uns langfristige Partnerschaften. Gemeinsam planen wir vorausschauend, priorisieren nach Nutzen und halten, was wir zusagen.
Sie gelten als treibende Kraft bei der Digitalisierung im Unternehmen. Was heisst das konkret?
Digitalisierung ist für uns kein Selbstzweck, sondern ein Qualitätsversprechen. Wir arbeiten papierlos, steuern Aufträge digital und bilden Prozesse Ende zu Ende ab: von der Anfrage über die Kalkulation bis zur Abschlussdokumentation. Im Service verwenden wir klare Checklisten, Fotos, Messwerte und Berichte – in Echtzeit verfügbar. Dadurch werden Reaktionszeiten kürzer, Fehler seltener und Entscheidungen fundierter. Routinearbeit reduzieren wir gezielt.
Nachhaltigkeit ist in Bau und Gebäudetechnik ein zentrales Thema. Wie setzen Sie das in der Praxis um?
Wir verstehen Nachhaltigkeit als Verpflichtung. In der Isoliertechnik reduzieren wir Energieverluste und damit CO2-Emissionen. Im Einkauf achten wir auf recycelte und langlebige Materialien. Im Garten- und Landschaftsbau schaffen wir Grünräume, fördern Biodiversität und verbessern das Mikroklima. Digital statt Papier spart Ressourcen – und Transparenz hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Unser Ziel ist es, ökologisch verantwortungsvoll und wirtschaftlich zu arbeiten.
Ein Schwerpunkt ist der bauliche Brandschutz. Was ist Ihnen hier besonders wichtig?
Brandschutz beginnt in der Planung. Wir denken Materialwahl, Abschottungen, Fluchtwege und Dokumentation von Anfang an mit. In der Ausführung zählen Präzision und Nachvollziehbarkeit, saubere Montage und lückenlose Prüfprotokolle. Darüber hinaus beraten wir Eigentümerschaften und Verwaltungen zu Inspektionen und Instandhaltung – denn Brandschutz
wirkt nur, wenn er über die gesamte Nutzungszeit gepflegt wird.
Im Bereich Metallbau werben Sie mit «individuell, hochwertig, langlebig». Wie zeigt sich das im Alltag?
Wir planen und fertigen massgeschneiderte Lösungen – von der eleganten Pergola über Wintergärten und Balkone bis hin zu Sichtschutzelementen, Zäunen oder Geländern. Wichtig sind uns präzise Detailplanung, hochwertige Materialien und eine Montage, die auch
nach Jahren überzeugt. Viele Projekte entstehen in Kombination mit Gartenbau: Für einheitliche Gestaltung, einen Ansprechpartner, einen Terminplan – das schafft Sicherheit und steigert den Wert der Immobilie.
Apropos Garten- und Tiefbau: Welche Leistungen beanspruchen die Kund*innen aus diesem Bereich am häufigsten?
Sehr gefragt sind Terrassen, Wege, Dach- und Fassadenbegrünungen, Mauerund Böschungsarbeiten sowie effiziente
Bewässerungslösungen. Im Tiefbau übernehmen wir Grabarbeiten, Fundamente, Entwässerungen und – wo sinnvoll – die Vorbereitung für Wärmepumpenfundamente. Unsere Teams beraten vor Ort, klären die Machbarkeit und erstellen transparente Offerten. So weiss man dadurch früh, was technisch möglich ist und was es kostet.
Kommen wir zum Facility-Service HLKSE. Was unterscheidet Ihren Ansatz im Betrieb von Gebäuden?
HLKSE steht für Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär und Elektro. Unser Ansatz ist: Störungen vermeiden, statt nur zu reagieren. Wir setzen auf regelmässige Wartung, sinnvolle Modernisierungen und ein strukturiertes Störungsmanagement. Wenn etwas ausfällt, zählt Geschwindigkeit – aber ebenso wichtig ist die nachhaltige Lösung der Ursache. Darin sind unsere Teams stark: Diagnose, klare Kommunikation, saubere Übergabe.
Wie führen Sie das Unternehmen – und wie beschreiben Sie die Unternehmenskultur der ALPHA Gruppe AG?
Wir führen klar, respektvoll und pragmatisch. Wir hören zu, entscheiden zügig und stehen zu unseren Zusagen. Unsere Kultur ist familiär, leistungsorientiert und lernbereit. Fehler werden nicht versteckt, sondern genutzt, um besser zu werden. Die Weiterbildung unserer Mitarbeitenden gehört dazu: Fachkurse, Sicherheitstrainings, Produktschulungen. Und als Ausbildungsbetrieb investieren wir bewusst in den Nachwuchs – wer jungen Menschen Perspektiven gibt, sichert die Zukunft des Handwerks.
Die ALPHA Gruppe AG engagiert sich regional – in Schulen, Verbänden und Vereinen. Warum gehen Sie beim Sponsoring einen Schritt weiter?
Weil wir hier leben. Unsere Mitarbeitenden, ihre Familien, unsere Partner – alle sind Teil dieser Region. Engagement bedeutet für uns, Verantwortung zu übernehmen: für Bildung, Integration, Sport und eine starke lokale Wirtschaft. Wir wollen mitgestalten, nicht nur Schilder aufhängen. Und wir wollen zeigen: Handwerk hat Zukunft, gerade hier.
Welche Herausforderungen beschäftigen Sie aktuell am meisten – und wie gehen Sie damit um?
Drei Themen prägen den Alltag: Fachkräfte gewinnen, Materialverfügbarkeit sicherstellen und dabei mit Regulierungen Schritt halten. Wir begegnen dem mit Ausbildung, guten Arbeitsbedingungen und verlässlichen Lieferantennetzwerken. Prozessklarheit hilft uns, flexibel zu bleiben. Und wir pflegen eine offene Kommunikation mit Auftraggebern – j e früher Risiken sichtbar sind, desto besser lassen sie sich lösen.
Ein Blick nach vorn: Von welchen Entwicklungen wird Ihre Branche in den nächsten Jahren massgebend geprägt sein?
Gebäude werden effizienter, vernetzter und kreislauffähiger sein. Vorfertigung, modulare Systeme und intelligente Regelungen werden an Bedeutung gewinnen. Daten werden dabei helfen, den Betrieb und Energieverbrauch zu optimieren – aber nur, wenn sie sauber erhoben und sinnvoll genutzt werden können. Wir sehen zudem Chancen in der Kombination aus Energieeffizienz, Begrünung und hochwertiger Gestaltung: Technik und Lebensqualität gehören zusammen.
Gibt es ein bestimmtes Projekt, das die Stärken der ALPHA Gruppe AG exemplarisch aufzeigt?
Ja, davon gibt es zahlreiche Beispiele. Ein typisches Szenario ist ein Neubauprojekt, bei dem wir die Dämmung direkt mit dem baulichen Brandschutz kombinieren. So entsteht eine durchgehend abgestimmte Lösung aus einer Hand.
Bei Umgebungsarbeiten können wir die komplette Gestaltung übernehmen – von der Umgebungsgestaltung über Terrassen bis hin zu Wintergärten, Pergolen und Zaunanlagen. Auch die Fundamente, die normalerweise von verschiedenen Gewerken erstellt werden, fertigen wir im Metallbau selbst. Das reduziert deutlich die Schnittstellen, vereinfacht den Ablauf und sorgt für klare Zuständigkeiten.
Nach Abschluss eines Projekts übernehmen wir auf Wunsch auch den Unterhalt und das gesamte Störungsmanagement. Damit begleiten wir unsere Kundinnen und Kunden nicht nur während der Bauphase, sondern stellen auch langfristig die Langlebigkeit und Funktionssicherheit aller Anlagen sicher.
Was raten Sie Kundinnen und Kunden, die ein Projekt planen – unabhängig davon, ob klein oder gross?
Frühzeitig ein klärendes Gespräch führen und Prioritäten definieren: Nutzen, Budget, Termine. Gute Planung spart letztendlich Zeit und Kosten. Wichtig ist auch, Varianten ehrlich zu vergleichen – nicht nur beim Preis, sondern über den gesamten Lebenszyklus. Und zuletzt: auf Menschen achten. Ein Team, das zuhört, erklärt und sauber arbeitet, macht den Unterschied.
Zum Schluss: Wofür soll die ALPHA Gruppe AG in fünf Jahren stehen?
Für Verlässlichkeit, Qualität und Fortschritt – in der Region Basel und darüber hinaus. Wir wollen weiterhin Projekte bauen, die technisch überzeugen, nachhaltig wirken und gleichzeitig Freude bereiten. Und wir wollen ein Arbeitgeber sein, auf den man stolz ist. Wenn unsere Kundschaft sagt, «mit ALPHA ist es einfach gut gelaufen», dann haben wir unser Ziel erreicht.
Das Basler Studio von Miquel del Río, Gründer von MIDERI Architekten, spiegelt die Dualität der Stadt am Rheinknie mit ihrer lebendigen Architekturkultur eins zu eins wider: ein gekonnter Balanceakt zwischen den Attributen extrem modern und tief historisch. Das Gespräch erörtert Themen wie «die Falle des Konkurrenzdenkens», «ultimative architektonische Nachhaltigkeit» und warum der bewusste Umgang mit Ressourcen zu einer höheren architektonischen Qualität und Wertbeständigkeit führt.
Interviewpartner: Miquel del Río
Autorin: Gabriela Röthlisberger
«WIR SIND SANFT, WEIL WIR ZUHÖREN UND ZUSAMMENARBEITEN.
GLEICHZEITIG SIND WIR RADIKAL IN UNSEREM STREBEN NACH ARCHITEKTONISCHEN KERNWERTEN.»
MIQUEL DEL RÍO
GESCHÄFTSFÜHRER*IN BASEL: Herr del Río, nebst Ihrem Basler Studio sind Sie mit Satelliten in Barcelona und Medellín international aufgestellt. Wie hat sich das ergeben?
MIQUEL DEL RÍO: Diese Konstellation ist tief in meiner persönlichen Geschichte und meinen Migrationserfahrungen verwurzelt: zunächst in der Migration meiner Mutter von Kolumbien nach Barcelona und später in meinem eigenen Umzug von Barcelona nach Basel. Lustigerweise begannen beide Reisen aus Liebe und führten zu neuen Städten, die jeweils zum zentralen Kontext meiner Arbeit wurden. Das Navigieren zwischen Kulturen bedeutet, dass wir unser globales Talent nutzen können, welches wir mit lokalem Wissen anreichern. Diese crosskulturelle Kompetenz stellt sicher, dass unsere Basler Projekte von den internationalen Ideen profitieren und gleichzeitig die Schweizer Qualitäts- und Regulierungsstandards eingehalten werden.
Das hört sich nach einem interessanten empirischen Prozess an. Aber als wen würden Sie sich am ehesten beschreiben: als Schweizer Pragmatiker, mediterranen Träumer oder kolumbianischen Improvisateur?
Vielleicht als eine Mischung aus allen – oder als keiner von ihnen. Wir sind von einer jungen Stimme, die zunächst Ad-hoc-Möbel entwarf, zu einem Büro mit über 40 realisierten Projekten gewachsen. Dieser Werdegang hat mich verstehen lassen, dass ständige Bewegung und Hinterfragung essenziell sind. Sobald ein Architekt sein einheitliches Gesamtwerk oder eine erkennbare Handschrift sucht, riskiert er, Gefangener seiner eigenen Ideen zu werden.
Sie waren am Umbau des kHaus Basel, einem Kultur- und Kreativzentrum in der ehemaligen Kaserne, beteiligt und gewannen damit einen internationalen Wettbewerb für die Transformation des historischen Gebäudes in einen öffentlichen Raum für die Gemeinschaft. Sie waren die Einzigen, die ein zur Gesellschaft hin offenes Gebäude vorgeschlagen haben – nun ist es ein international anerkanntes Projekt für adaptive Umnutzung geworden. Wollten Sie mit diesem Gebäude eine Demonstration Ihrer Philosophie statuieren?
Ja, irgendwie schon, denn das kHaus war eine monumentale Aufgabe, weil es transformative Architektur verkörperte. Wir haben die ehemalige Kaserne – ein 9 000 Quadratmeter grosses Gebäude am Rande der Bedeutungslosigkeit – genommen und ihren Zweck radikal neu gedacht. Uns war es wichtig, der Vergangenheit des Gebäudes zuzuhören, während wir seine Zukunft programmierten. Indem wir die bestehende Struktur erhielten und radikal anpassten, bewahrten wir das kollektive Gedächtnis des Ortes und verwandelten ihn in einen kulturellen Schmelz tiegel. Sein Erfolg liegt in seiner Flexibilität und seiner Fähigkeit, positive soziale Interaktionen zu fördern.
Beim Wettbewerb für das Kunstmuseum Bern haben Sie und Ihr Team eine ähnlich herausfordernde Vision angewandt – in Konkurrenz mit den grössten Schweizer Büros. Wie sind Sie konkret an die Verbindung einer zeitgenössischen Museumserweiterung mit der bestehenden historischen Struktur herangegangen?
Unser Ansatz wurzelte in Respekt vor dem Bestand, nicht in Nachahmung. Das leitende Konzept war «altneu» – eine Architektur, die sich gleichzeitig alt und neu anfühlt. Wir haben die formale und materielle DNA der historischen Struktur beibehalten und ihre klassische Sprache in eine zeitgenössische Form übersetzt. Der Entwurf der Erweiterung drehte sich darum, eine lebendige, neue öffentliche Piazza zu schaffen, die sich natürlich anfühlen sollte. Dieses Gefühl, «natürliche» Räume zu entdecken, wo sie vorher nicht existierten, stammt aus meiner Kindheit, in der ich Stunden damit verbrachte, zu lesen und Welten in meiner Vorstellung zu bewohnen. Architektur erinnert mich an diesen Prozess – eine Welt zu bewohnen, die über das hinausgeht, was vor mir liegt.
Diese beiden Sanierungsprojekte verankern Ihre Arbeit in dem Konzept «Neue Sätze mit alten Worten sagen». Was
macht Renovierung in einer Zeit, die vom Nachhaltigkeitsdiskurs dominiert wird, für Sie zu mehr als nur einem Trend?
Für mich ist es keine ästhetische Vorliebe, sondern das fundamentale ökologische Statement unserer Zeit: Das nachhaltigste Gebäude ist dasjenige, das nicht abgerissen wird. Das geht über Ressourcenschonung hinaus. Bestehende Architektur sollte nicht als Last oder Vorlage für Tabula rasa angesehen werden, sondern als eine komplexe Bibliothek vergangener Lösungen. Dieser Ansatz passt perfekt zu den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft –einem zentralen Wirtschaftsimperativ für die heutige Region Basel. Unsere ambitionierteste Herausforderung ist: das nächste Kapitel zu sein, nicht eine Fussnote.
Ihr Portfolio weist monumentale Projekte wie das kHaus in Basel und visionäre Vorschläge wie den Sion-Masterplan auf. Worauf konzentriert sich MIDERI zurzeit? Wir verfolgen weiterhin grosse kulturelle und städtische Projekte, oft Hand in Hand mit Investoren oder in öffentlichen Wettbewerben, da dies die Arenen sind, in denen wir unsere Expertise in Resilienz auf urbaner Ebene und systemischem Denken anwenden können. Da wir nun aber fest in der Basler Architekturszene verwurzelt sind, kommen auch private
Bauherrenschaften zu uns, die nach Signaturprojekten suchen. Wir sind im Grunde dabei, unsere Prinzipien der Umbauten und die Aufmerksamkeit für die Bewohnbarkeit von Räumen auf die häusliche Skala zu übertragen. Letztendlich ist eine kohärente Verbindung zwischen den Nutzenden und dem Gebäude nötig, um zukunftssichere Gebäude zu schaffen.
Bei der Recherche zu diesem Interview habe ich gelesen, dass Sie die Position eines Architekten als den des «Universalübersetzers» beschrieben haben. Erfordert dies nicht die Bewältigung einer enormen Komplexität der unterschiedlichen Interessengruppen, besonders in der Schweiz?
Ja, unsere Rolle besteht darin, mit allen Akteuren zu sprechen und die tiefste Vision der Bauherrschaft mit den Tausenden von technischen und regulatorischen Instrumenten zu synthetisieren. Diese Führung ist entscheidend für Investoren, die mit anspruchsvollen Vorschriften konfrontiert sind, oder für private Bauherren, die komplexe Sanierungen in Angriff nehmen. Wir übersetzen diese Komplexität so, dass die Konsequenzen jeder Entscheidung für die Bauherrschaft klar ersichtlich sind. Kurz gesagt: Wir sprechen kein «Architektisch», sondern Klartext.
Wie stellen Sie sicher, dass alle diese verschiedenen Interessengruppen – und die Bauherrschaft – während eines solch komplexen Prozesses aufeinander abgestimmt sind und informiert bleiben?
Der Mehrwert, den wir hinzufügen, ist nicht nur ästhetisch. Es ist die Lösung problematischer konstruktiver Details und die kompetente Anordnung von Haftungen und Regulierungen. Wir verwenden fortschrittliche 3-D-Renderings und aktuelle Modelle nicht nur als Marketinginstrumente, sondern als objektive Projektwerkzeuge. Jede Designentscheidung wird zu einer informierten Entscheidung, weil das Bild eine gemeinsame Realität für Diskussionen schafft. Dies stellt sicher, dass Bauherrschaft, Bauunternehmen sowie Behörden sich über die Entscheidungen und deren langfristige Konsequenzen im Klaren sind, wodurch das Projekt radikal kohärent bleibt.
Dieses pragmatische und doch hochgradig prinzipielle Vorgehen nennen Sie «sanfte Radikalität». Was bedeutet das in der Praxis für eine Bauherrschaft mit grossen Träumen?
Es bedeutet, starke Ideen zu haben, die auf die richtige Weise gebaut werden, um bedeutungsvolle, lebendige Orte zu schaffen. Wir sind sanft, weil wir zuhören und zusammenarbeiten. Gleichzeitig sind wir in unserem Streben nach architektonischen Kernwerten aber auch radikal: Räume zu schaffen, die den Status quo herausfordern und die Vision der Bauherrschaft zu ihrem absoluten Potenzial führen. Dies ist die Art von innovativer Partnerschaft, die für visionäre Aufträge erforderlich ist.
Sie sagen, dass Ihre Arbeit zeitlich schwierig einzuordnen ist, womit Sie eine gewisse Zeitlosigkeit anstreben. Was verleiht einem Gebäude diese dauerhafte Qualität, und was bedeutet dies für die Zukunft des Basler Immobilienmarktes?
Wir hören den Stimmen der Vergangenheit zu, gekoppelt mit einer tiefen Aufmerksamkeit für zukünftige flexible Nutzungen. Wir sind an Architektur interessiert, die in 200 Jahren noch kulturell relevant sein wird. Dies ist die ultimative Nachhaltigkeit, und in einer starken, stabilen Region wie Basel sind wir zuversichtlich, dass unsere Projekte, indem sie sich auf diese langfristige Relevanz konzentrieren, den Markt konstant übertreffen und unverzichtbare, hochwertige Vermögenswerte bleiben werden. Dies ist letztendlich eine andere Art, kulturell relevant zu sagen.
Sie betonen oft, dass Architektur nicht starr sein darf. Wie übersetzen Sie diese Flexibilität in konkreten Mehrwert für einen Investor, der heute baut, aber die Bedürfnisse von morgen noch nicht kennt?
Wir entwerfen Gebäude als robuste und äusserst flexible Rahmenwerke, die Veränderung zulassen, statt sie zu verhindern. Im kHaus haben wir bewusst Räume geschaffen, die nicht bis ins letzte Detail vorprogrammiert sind. Diese «Offenheit» ist kein Mangel, sondern eine strategische Qualität: Sie erlaubt es dem Gebäude, Nutzungen aufzunehmen, die wir heute noch gar nicht vorhersehen können. Für einen Investor bedeutet das maximale Risikominimierung: Ein Gebäude, das sich anpassen kann, veraltet nicht. Es bleibt relevant, marktfähig und profitabel, egal wie sich die Gesellschaft wandelt.
Den Entwurf einer Zeichnung betiteln Sie als «approximativen Orbit», bei dem die Flugbahn langsam um das Problem herum angepasst wird, bis man die ideale Lösung erreicht, anstatt eines direkten Wegs, der oft in einem Absturz endet. Hängt dieser iterative Prozess mit dem Risiko zusammen, in den eigenen Ideen gefangen zu sein?
Absolut. Der Architekt war immer ein Generalist, aber langsam umgeben wir uns mit Vorschriften und Beratenden, die riskieren, uns in Spezialisten zu verwandeln. Doch leider denkt ein Spezialist nicht über fundamentale Fragen nach. Und oft erzeugt diese Hyperspezialisierung Rahmenbedingungen, in denen diejenigen überleben, die eine grenzenlose Leidensfähigkeit haben, was keinen Sinn ergibt. Wenn wir eine Architektur der Verbundenheit anstreben, streben wir auch einen Beruf an, der Zeit zum Nachdenken gibt.
Demnach scheinen Sie eine Architektur ohne Datumsstempel oder Autoren-Markenzeichen anzustreben – stattdessen soll sie im Laufe der Zeit Bedeutung aus der Welt um sie herum aufnehmen. Welche Gründe haben Sie hierfür?
Weil ich nicht lediglich an den nächsten 15 Minuten interessiert bin. Mein Fokus ist definitiv auf die Art Architektur gerichtet, die auch in 200 Jahren noch kulturell relevant sein wird. Das ist für mich die Reinform einer ultimativen sowie nachhaltigen Architektur.
Dank dieser jahrelang gesammelten Erfahrungen in der Architekturbranche ist man bei Erdlen Architektur in der Lage, innovative und vor allem hochwertige Designs zu liefern, die individuell auf jedes Bauprojekt zugeschnitten sind. Mit akribischer Sorgfalt und kreativen Konzepten werden herausragende architektonische Objekte ins Leben gerufen, die durch eine zeitlose Qualität überzeugen.
ALLES AUS EINER HAND
Ob Grundstückssuche, Inneneinrichtung, Kunstintegration, Umbau oder Verkauf – der umfassende Full-Service von Erdlen Architektur für zukünftige Traumvillen lässt keine Wünsche offen. Die gemeinsame Grundstückssuche bietet Support beim Finden des idealen Grundstücks in der Region Basel und Nordwestschweiz, sei es in Hanglage, in Rheinnähe oder mit See- oder Alpenblick. Eine kostenlose Erststudie umfasst Machbarkeitsanalyse, erste Entwurfsideen und Konzept. Das Bespoke High-End-Design ist massgeschneidert, innovativ und nachhaltig – mit skulpturalen Formen und regionalen Materialien. Ergänzend dazu gestaltet Erdlen Architektur komplette Innenräume inklusive Auswahl von Möbeln, Materialien, Beleuchtung und Accessoires für harmonische, luxuriöse Wohnwelten. Die Kunstausstattung und Beratung unterstützt bei der Auswahl passender Werke inklusive Kaufberatung für eine perfekte Harmonie von Design und Lifestyle, ergänzt durch die enge Zusammenarbeit mit Kunstgalerien und den Zugang zu exklusiven Werken
Die Passion für Gebäude wurde der Architektin Elisa Eva Erdlen in dritter Generation sozusagen in die Wiege gelegt, denn ihr Grossvater Erwin sowie ihr Vater Axel prägten sie zum Thema Baukunst mit Tradition und höchster Qualität. Nach dem Bauingenieur- und Architekturstudium in Italien folgte eine Projektleitung in Deutschland und der Schweiz. Seit der Gründung ihres Architekturbüros im Jahr 2023 in Basel designt sie aussergewöhnliche Projekte und Traumvillen in der Region Basel, Zürich, Marbella, London, Miami und Dubai.
internationaler Künstler. Professionelle Villenumbauten und Renovierungen verwandeln bestehende Objekte in moderne Traumhäuser. Die komplette Planung und das Projektmanagement über die SIA-Phasen eins bis fünf sorgen für effiziente Abläufe, Zeit- und Kostenersparnis sowie maximale Rendite. Auch An- und Verkauf sowie die hochwertige Vermarktung der Immobilien werden professionell begleitet. So entstehen «Timeless Unique Creations» – Villen, die inspirieren, gelebt werden und wertsteigernd sind.
EXZELLENTE
REFERENZPROJEKTE
Zu den Referenzprojekten zählen unter anderem die Bespoke Villa Marbella mit mediterranem Luxus, Infinitypool und puristischer Eleganz sowie die Bespoke Villa Schweiz mit modernen Linien, natürlichen Materialien und idealer Landschaftsintegration – perfekt abgestimmt auf die Region Basel.
Erdlen Architektur lässt aus jeder Vision mit viel Liebe zum Detail eine Traumvilla entstehen, die mit einer ausser gewöhnlichen Designsprache begeistert.
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MESSEHALLE WIRD WOHNRAUM
WOHNBAUPROJEKT MIT 170 NEUEN WOHNUNGEN
Der Kanton Basel-Stadt erstellt im Rahmen des Wohnbauprogramms 1 000 + auf dem Areal der Messehalle 3 eine Wohnüberbauung mit rund 170 preisgünstigen Wohnungen. Zudem entstehen auf dem Areal unter anderem ein Doppelkindergarten, eine Tagesstruktur, Gewerberäume und eine Autoeinstellhalle. Die Arbeitsgemeinschaft Clauss Kahl Merz Atelier für Architektur + Städtebau und Truwant + Rodet + konnte den Projektwettbewerb für sich entscheiden. Damit wurde eine erste wesentliche Weiche für diesen neuen Quartierbaustein gestellt, der voraussichtlich bis 2031 realisiert werden soll.
Autor: Jonathan Koellreuter Bilder: Clauss Kahl Merz Atelier und Truwant + Rodet +
Mit dem Heimfall des Baurechts der MCH Group im Jahr 2019 fiel das Areal der Messehalle 3 zurück an den Kanton Basel-Stadt. Aktuell wird die Messehalle 3 von den Basler Verkehrsbetrieben (BVB) als
Garage für Elektrobusse verwendet. Diese Zwischennutzung endet im Jahr 2028. Damit eröffnet sich dem Kanton die Chance, voraussichtlich bis 2031 an zentraler Lage ein Stück Stadt zu entwickeln. Das Areal soll zu einem lebendigen Wohn- und Lebensraum werden.
BUNTER MIX AUS WOHNEN, GEWERBE, KINDERGARTEN UND QUARTIERPARKING
Im Rahmen des Wohnbauprogramms 1 000 + werden rund 170 preisgünstige Wohnungen erstellt. Vorgesehen sind vor allem grosse, familienfreundliche Wohnungen, die durch einen geringeren Anteil an kleinen Wohnungen ergänzt werden. Zudem entstehen auf dem Areal unter anderem ein Doppelkindergarten, eine Tagesstruktur und Gewerberäume. Darüber hinaus werden rund 200 Parkplätze sowohl für die Mietenden als auch für die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers realisiert.
MEHRWERT FÜRS QUARTIER UND UMWELTSCHONENDE BAUWEISE
Zur Umsetzung des Vorhabens hat der Kanton einen anonymen Projektwettbewerb im selektiven Verfahren durchgeführt. Die Arbeitsgemeinschaft Clauss Kahl Merz Atelier für Architektur + Städtebau und Truwant + Rodet + konnte den Wettbewerb mit ihrem Projektvorschlag «Im Wandel» für sich entscheiden. Das Siegerprojekt überzeugte die Jury durch seine hohe Wohn- und Lebensqualität und seinen Beitrag für die umgebenden Quartiere. Das Gebäudeensemble fasst einen grossen Waldhof, der sowohl die Mieterschaft als auch die Allgemeinheit zum Verweilen einlädt. Durch die teilweise ober irdische Anordnung der Autoeinstellhalle entstehen auf deren Dach zwei zusätzliche Aussenflächen für die Mietenden, die unter anderem als Pflanzgärten genutzt werden können. Gleichzeitig wird damit ressourcenschonender gebaut, da weniger tief in den Boden eingegriffen werden muss: Es braucht keinen energieintensiven Aushub und es wird weniger Baumaterial verbraucht. Darüber hinaus setzt das Projekt insgesamt auf eine umweltfreundliche Bauweise, indem verschiedene Bauteile aus der bestehenden Messehalle 3 sowie aus der ehemaligen BVB- Garage Rank wiederverwendet werden.
ZUM WOHNBAUPROGRAMM 1000+
Das geplante Projekt ist Teil des Wohnbauprogramms 1000+, mit dem der Kanton bis 2035 über 1 000 neue preisgünstige Wohnungen in Eigeninvestition erstellt. Die neu entstehenden Wohnungen werden unter anderem nach dem Mietmodell «Mietvertrag Plus» vermietet. In diesem Modell wird die Reduktion der Marktmiete an Vorgaben beispielsweise zu Belegung, Einkommen und Vermögen geknüpft.
HOLZBAU KANN'S
WARM IM WINTER, SOMMERS KÜHL
Derzeit wollen zuhause alle vor allem eines: warm haben. Doch der nächste heisse Sommer kommt bestimmt – und dann soll das Haus kühl bleiben. Holzbauten können beides: Sie halten im Winter die Kälte draussen und sorgen auch im Sommer für Behaglichkeit. Das wird mit dem Klimawandel immer wichtiger.
Autor: Lignum
Bilder: Thomas Telley, St. Antoni / Prix Lignum 2024
In der Schweiz ist der Klimawandel besonders ausgeprägt: Hitze und Trockenheit nehmen zu, Schnee wird seltener, Starkregen häufiger. Neue Klimaszenarien von MeteoSchweiz bestätigen und erweitern die Ergebnisse von 2018. Die Schweiz hat sich seit vorin dustrieller Zeit bereits um 2.9 Grad Celsius erwärmt, höher als der globale Durchschnitt von 1.3 Grad Celsius. Gründe dafür sind unter anderem die geografische Lage. In einer um drei Grad wärmeren Welt ist mit deutlich mehr Hitze zu rechnen. Der heisseste Tag im Jahr wird im Mittel rund 4.4 Grad Celsius wärmer sein als zwischen 1991 und 2020. Hitzetage und Tropennächte nehmen stark zu; in Zürich werden etwa fünfmal mehr Tropennächte erwartet. Besonders betroffen sind tiefe Lagen und Städte, zunehmend aber auch Alpenregionen. Die Reduktion der CO2-Emissionen bleibt zentral. Jeder vermiedene Zehntelgrad mindert die Folgen für die Natur,
Gesellschaft und Wirtschaft. Ambitionierter Klima schutz mit globalen Netto-NullEmissionen bis 2050 könnte einen grossen Teil der künftigen Erwärmung verhindern. Dennoch ist klar: Anpassung ist unvermeidlich.
Das Bauwesen verursacht einen erheblichen Teil der Emissionen. Holzbau gilt als besonders klimafreundlich, da Holz CO 2 speichert und mit geringem Energieaufwand gewonnen und verarbeitet wird. Zudem sind moderne Holzbauten sehr energieeffizient.
Da Gebäude lange Lebensdauern haben, müssen sie auch künftigem Klima standhalten. Untersuchungen zeigen: Mit durchdachtem sommerlichem Wärmeschutz, wirksamem Sonnenschutz, geeigneten Lüftungskonzepten und gegebenenfalls zusätzlichen Speichermassen oder technischen Lösungen kann auch im Holzbau die thermische Behaglichkeit langfristig sichergestellt werden.
www.lignum.ch
Die Hochhäuser des Helvetia Campus wurden so konzipiert, dass sie eine visuelle Verbindung zu den Roche-Türmen schaffen.
Gartensaal des Basler Landguts Bäumlihof
Wohnbebauung Gempenstrasse Birsfelden
ARCHITEKTUR FÜR ALLE
OPEN HOUSE BASEL 2026
OPEN HOUSE BASEL lädt dazu ein, Architektur neu zu entdecken und öffnet
Türen zu bekannten Ikonen ebenso wie zu verborgenen Räumen. Rund 100 Gebäude in Basel und der Region sind zugänglich – viele davon sonst nicht oder nur eingeschränkt. Besucher*innen erleben Baukultur hautnah und kommen direkt mit den Menschen hinter den Projekten ins Gespräch.
Bilder: Open House Basel, Axel Linge
Was sonst verborgen bleibt, wird an einem Wochenende im Mai zugänglich: OPEN HOUSE BASEL ermöglicht Einblicke in ar chitektonische Wahrzeichen ebenso wie in unscheinbare, aber umso spannendere Bauten im Grossraum Basel. Ob Wohnhäuser, Arbeitsorte, Bildungsbauten oder Infrastrukturen – die Vielfalt der geöffneten Gebäude zeigt, wie unterschiedlich hier gelebt, gearbeitet und geplant wird.
Das Besondere an OPEN HOUSE BASEL ist der direkte Austausch. Architekt*innen, Bewohner*innen und Nutzende stehen vor Ort für Gespräche bereit und geben Einblick in Entstehung, Nutzung und Herausforderungen der Gebäude. So wird Architektur nicht nur betrachtet, sondern verständlich und erlebbar gemacht.
FOKUS WOHNGENOSSENSCHAFTEN
Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Ausgabe 2026 liegt auf dem Wohngenossenschaftsbau in der Nordwestschweiz. Diese Bauform steht exemplarisch für innovative, sozial orientierte und zukunftsweisende Ansätze im Wohnungsbau. Zahlreiche Projekte zeigen, wie gemeinschaftliches Wohnen, Nachhaltigkeit und architektonische Qualität miteinander verbunden werden können. Gleichzeitig machen sie sichtbar, welche Antworten Genossenschaften auf aktuelle Fragen nach bezahlbarem Wohnraum, neuen Wohnformen und einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen geben.
BAUKULTUR IM DIALOG
Seit der ersten Durchführung im Jahr 2018 hat sich OPEN HOUSE BASEL als wichtige Plattform für Baukultur etabliert. Die Veranstaltung sensibilisiert ein breites Publikum für architektonische und städtebauliche Themen und fördert den Dialog zwischen Fachleuten und der Öffentlichkeit. Niederschwellig, offen und kostenlos lädt sie dazu ein, die eigene Stadt aus neuen Perspektiven wahrzunehmen.
OPEN HOUSE BASEL versteht Architektur als Teil des Alltags –und öffnet dafür buchstäblich Türen. Wer Basel neu entdecken möchte, findet hier Inspiration, Wissen und Begegnungen an einem Wochenende, das Architektur für alle zugänglich macht.
OPEN HOUSE BASEL 2026
Am Samstag, 9. Mai, und Sonntag, 10. Mai 2026 lädt
OPEN HOUSE BASEL im Grossraum Basel zu einem vielseitigen Architekturwochenende ein. Rund 100 Gebäude öffnen ihre Türen, viele davon sonst nicht öffentlich zugänglich. Führungen und Gespräche mit Architekt*innen, Bewohner*innen und Nutzenden ermöglichen vertiefte Einblicke. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Wohngenossenschaftsbau in der Nordwestschweiz. Alle Veranstaltungen sind kostenlos.
www.openhouse-basel.org
Bäder zum Verlieben
Exklusive Bäder von Brombacher Design
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DIE 200-JAHRE-PERSPEKTIVE:
WARUM ABRISS UNSER GRÖSSTES INVESTITIONSVERSAGEN IST
Autor: Miquel del Río
Abriss wird Bauherren oft als die effiziente Wahl verkauft. Tatsächlich muss er als Kapitalvernichtung gesehen werden. Indem wir bestehende Gebäude als Ressource statt als Hindernis begreifen, schaffen wir Vermögenswerte, die ökologisch überlegen und auf eine Lebensdauer von 200 Jahren ausgelegt sind.
Wir leben in einer Ära, die von Effizienz definiert wird. Dennoch begehen wir in der Architektur unsere wohl grösste ökonomische und ökologische Sünde: den Abriss. Er wird oft als technische Notwendigkeit oder als frischer Neustart verkauft, doch das ist ein Trugschluss. Abriss ist keine Lösung; er ist ein Mangel an Vorstellungskraft und eine Vernichtung von Werten.
Der Mythos der Tabula rasa: Oft ist der Traum des Investors die Tabula rasa – das weisse Blatt Papier. Doch im dichten Ballungsraum von Basel-Stadt und Basel-Landschaft ist dies eine kostspielige Fantasie. Wenn wir abreissen, schaffen wir nicht nur Platz, wir vernichten Kapital. Wir entsorgen Jahrzehnte an grauer Energie, materieller Qualität und historischer Identität, die man heute für Geld kaum mehr kaufen kann. Ein bestehendes Gebäude – ob historische Villa oder pragmatische Industriehalle – ist eine Bibliothek an Lösungen, die bereits investierte Millionen repräsentiert. Wir dürfen das, was eine Chance ist, nicht als Last behandeln. Die wahre Herausforderung unserer Zeit ist nicht, wie man bei null anfängt, sondern wie man diese vorhandene Ressource monetarisiert, ohne sie zu zerstören.
Dienst an drei Sphären: Wie kommen wir voran? Wir müssen einen Ansatz wählen, der drei Sphären gleichzeitig dient: der Bauherrschaft, indem wir die Bedürfnisse der Gegenwart kosteneffizient lösen; der Gesellschaft, indem wir das kollektive Gedächtnis respektieren; dem Planeten, indem wir die Zukunft durch radikale Ressourcenschonung sichern. Vor diesem Hintergrund wird die Bausubstanz nicht zum Hindernis, sondern zum Fundament einer
langlebigen Zukunft. Die alte Substanz bietet eine Qualität und Einbindung, die ein Neubau in einem kosteneffizienten System schlicht nicht replizieren kann. Andernfalls enden wir mit Anbauten, die in 50 Jahren wieder abgerissen werden – genau wie es heute mit der Architektur der 70er- und 80er-Jahre geschieht.
Gegen Zombie-Gebäude: Konservierung allein reicht jedoch nicht. Ein Gebäude, das gerettet wird, aber leblos bleibt, ist ein «Zombie». Um Wert zu schaffen, brauchen wir mutige Eingriffe. Bei MIDERI haben wir dies beim kHaus in Basel bewiesen: Wir nahmen eine alte Kaserne – eine 9 000 Quadratmeter grosse Herausforderung – und öffneten sie für die gesamte Basler Bevölkerung. Und wenn wir darüber sprechen, sehen wir dies in allen Massstäben: zu grosse Häuser, die transformiert werden müssen; alte Schuppen, die neue Zwecke suchen; Bürogebäude, die zu Wohnraum werden müssen. Wir müssen aufhören abzureissen, wir müssen aufhören, künstlich zu konservieren, und wir müssen diese Gebäude in die Zukunft katapultieren. Wir haben bewiesen, dass dies ökonomisch und sozial nicht nur möglich, sondern effektiver ist: Jetzt ist der Moment, lokal zu denken und global zu handeln.
Hören wir auf, für die nächsten 15 Minuten zu bauen. Bauen wir für die nächsten zwei Jahrhunderte.
NEUE REGELN FÜR MIETZINS, UNTERHALT UND ZUSTÄNDIGKEITEN
Seit zwei Jahrzehnten bietet das Wirtschaftsmagazin spannende Einblicke in die regionale Wirtschaft und setzt auf hochwertige Inhalte, Innovation und Nachhaltigkeit.
Quelle: HEV Basel-Stadt
Der Regierungsrat hat Änderungen an der Wohnraumschutzverordnung (WRSchV) vorgenommen. Die wesentlichsten Anpassungen lassen sich wie folgt zusammenfassen: Die Zuständigkeiten und Kompetenzen der Wohnschutzkommission (WSK) sind klar geregelt. Dazu gehören das Festlegen der maximalen Nettomietzinse bei Abbruch und Ersatzneubau einer Liegenschaft, die Bewilligung der maximalen Mietzinserhöhung bei Umbau, Renovation und Sanierung, die Mietzinskontrolle, die Durchführung des Meldeverfahrens sowie die Bewilligung für die Begründung von StocKilowatterkeigentum.
Die WSK genehmigt also die neuen Mietzinse bei Umbau und Ersatzneubau sowie die zulässige Mietzinserhöhung nach einer Sanierung. Sie beurteilt jedoch nicht den Abbruch oder das Umbauvorhaben an sich. Innerhalb der WSK wurden die Zuständigkeiten neu geregelt: So prüft unter anderem der Präsident das Gesuch im vereinfachten Bewilligungsverfahren.
Beim Meldeverfahren können Arbeiten noch bis drei Monate nach deren Ausführung gemeldet werden.
DER EINFACHE
ORDENTLICHE UNTERHALT
Die Definition des einfachen ordentlichen Unterhalts orientiert sich an der Regelung des Mietrechts. So sind darunter alle Investitionen zu verstehen, die zur Erhaltung des Mietobjekts in einem zum vorausgesetzten Gebrauch tauglichen Zustand notwendig sind. Es darf dabei keine Wertvermehrung gemäss Art. 14 VMWG vorliegen oder seitens der Vermieterschaft geltend gemacht werden.
Darüber hinaus gelten Investitionen von maximal 5 000 Franken pro Jahr und Wohnung als einfacher ordentlicher Unterhalt, sofern dafür keine Mietzinserhöhung geltend gemacht wird. Mit dieser Regelung hat man unter anderem eine erstmalige Anschaffung bis zu diesem Betrag im Auge, beispielsweise die erste Installation einer Geschirrwaschmaschine.
Massnahmen, die unter § 20 fallen, benötigen kein Bewilligungs- oder Meldeverfahren. Sie können also ohne Mitwirkung der WSK durchgeführt werden, die höchstens die Miete oder die Mietzinserhöhung festlegt.
Eine spezielle Regelung sieht die WRSchV für die Installation von Photovoltaikanlagen vor. Die entsprechenden Investitionen können ohne Bewilligungsoder Meldeverfahren getätigt werden. Sie berechtigen aber nicht zu einer Mietzinserhöhung. Als Begründung wird angeführt, dass bei einem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) die Investitionskosten bei der Berechnung der Stromkosten, die dem Mieter weiterbelastet werden, berücksichtigt werden dürfen. Wenn der Vermieter keinen ZEV einführen will und den produzierten Strom ins Netz abführt, erhält er eine Entschädigung des Stromlieferanten und ist gemäss Mietrecht nicht berechtigt, den Mietzins zu erhöhen.
VEREINFACHTES BEWILLIGUNGSVERFAHREN
Das vereinfachte Bewilligungsverfahren kommt wie bis anhin zum Zuge, wenn bei der Geltendmachung der Mietzinserhöhung die Bandbreite bis 80 Franken bei Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen, bis 120 Franken bei 3-Zimmer-Wohnungen und bis 160 Franken bei Wohnungen
mit vier und mehr Zimmern (§ 8d Wohnraumfördergesetz) eingehalten wird. Neu muss der Vermieter hingegen über eine Selbstdeklaration glaubhaft machen, dass die überwiegenden Bedürfnisse der Wohnbevölkerung und der Kategorienverbleib gemäss § 5 WRSchV erfüllt sind. Der Präsident der WSK nimmt lediglich eine summarische Prüfung vor und legt aufgrund derer die maximale Mietzinserhöhung fest.
UMFASSENDES
BEWILLIGUNGSVERFAHREN
Im Gegensatz zum vereinfachten Bewilligungsverfahren, bei dem es zu einer Vereinfachung beim Erhalt der Bewilligung kommen dürfte, wurde der Zugang zum umfassenden Bewilligungsverfahren erschwert. Grundsätzlich ist dieses nur noch möglich, wenn im Umbauvorhaben ökologische oder energieeinsparende Massnahmen getätigt wurden oder sich die Liegenschaft in Bezug auf den ökologischen oder energetischen Ausbau bereits auf einem Toplevel befindet. Ohne diese Massnahmen tritt die WSK nicht auf das Gesuch ein.
Konkret muss der Vermieter nachweisen, dass durch das Umbau-, das Renovations- oder das Sanierungsvorhaben eine Energieeinsparung von 15 Prozent erzielt wird. Diesen Nachweis muss der Vermieter anhand eines GEAK plus erbringen. Das Erfordernis dieser Energieeinsparung entfällt, wenn die Liegenschaft im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung nachweislich bereits die GEAK- Gebäudehülleneffizienz B aufweist. Würden Auflagen des Denkmalschutzes, der Erdbebenertüchtigung und dergleichen zu einer unverhältnismässig hohen Erschwerung führen, kann auf die Erfüllung obiger Bedingungen verzichtet werden (§ 25 Abs. 4 lit. c).
Diese Anpassungen führen dazu, dass der Vermieter mindestens einen GEAK plus erstellen lassen muss, um überhaupt offiziell zum umfassenden Bewilligungsverfahren zugelassen zu werden. Die Regierung will damit die Umsetzung ökologischer Massnahmen gezielt fördern. Andererseits besteht aufgrund der hohen Anforderungen weiterhin die Gefahr, dass Hauseigentümer eher auf solche Massnahmen verzichten
und sich stattdessen auf Renovationsarbeiten beschränken, bei denen eine Mietzinserhöhung über das vereinfachte Bewilligungsverfahren ausreicht.
BERECHNUNG DER MIETZINSERHÖHUNG
Ein Hauptpunkt der Kritik zur WRSchV bezog sich auf die Formel zur Berechnung der Mietzinserhöhung. Diese Kritik hat der Regierungsrat gehört und eine Anpassung vorgenommen.
Die Investitionskosten des Vermieters dürfen nur noch um die Kosten der gemäss Wohnraumfördergesetz nicht bewilligungsfähigen Investitionen gekürzt werden. Das ist in der Verordnung klar geregelt. Anfänglich hat die WSK auch reinen Unterhalt von solchen Investitionskosten abgezogen. Als nicht bewilligungsfähig gelten Investitionen, welche die überwiegenden Bedürfnisse der Wohnbevölkerung und den Kategorienverbleib nicht erfüllen.
Neu gelten nur noch 40 Prozent der Investitionskosten als wertvermehrend, bisher waren es 50 Prozent. Begründet wird die Reduktion mit der Erfahrung im mietrechtlichen Bereich, wonach der wertvermehrende Anteil einer umfassenden Überholung meist unter 50 Prozent liegt. Wenn man 50 Prozent fixiert, bestünde die Gefahr, dass man über die Wohnschutzgesetzgebung eine höhere Mietzinserhöhung beanspruchen könnte, als mietrechtlich zulässig wäre. Diese Herleitung ergibt sich vor allem aus der Tatsache, dass man den Überwälzungssatz dem mietrechtlichen Überwälzungssatz angeglichen hat. So fällt die Halbierung dieses Satzes weg. Der Wertvermehrende Anteil bei der
Mietzinsberechnung wurde von 50 Prozent auf 40 Prozent angepasst. Der Überwälzungssatz wurde angepasst, sodass im vereinfachten Verfahren künftig mehr Spielraum für Mietzinsanpassungen besteht.
FAZIT
Mit diesen Verordnungsänderungen können die Hauptprobleme, welche die Wohnschutzgesetzgebung in dieser Art der Legiferierung gebracht hat, nicht gelöst werden. Sie werden weder die Bauwirtschaft ankurbeln, noch grössere Investitionen in den Gebäude bereich fördern. Zu bezweifeln ist auch, ob mit diesen Anpassungen tatsächlich mehr im ökologischen oder energetischen Bereich saniert wird. Mit der Anpassung der Überwälzungsformel verbessert sich wenigstens die Verzinsung der getätigten Investition.
WEITERE INFORMATIONEN
www.hev-bs.ch
EMPFEHLUNGEN
ERFOLGSMODELL FÜR DIE REGION
20
JAHRE «GESCHÄFTSFÜHRER*IN
BASEL»
Seit zwei Jahrzehnten bietet das Wirtschaftsmagazin spannende Einblicke in die regionale Wirtschaft und setzt auf hochwertige Inhalte, Innovation und Nachhaltigkeit.
Seit nun genau 20 Jahren informiert das Magazin «Geschäftsführer*in Basel» die Wirtschaft der Dreiländerregion und hat sich als feste Grösse für regionale Unternehmen, Institutionen und Persönlichkeiten etabliert. Was als Idee für ein regionales KMU-Magazin begann, entwickelte sich über zwei Jahrzehnte hinweg zu einer anerkannten Plattform für Wirtschaft, Vernetzung und unternehmerischen Austausch.
Gegründet wurde der Verlag von Francesco J. Ciringione, der ursprünglich aus einem ganz anderen Berufsfeld stammt. Ohne klassischen verlegerischen Hintergrund, dafür mit Unternehmergeist und Neugier, entstand vor rund 20 Jahren eher zufällig der Gedanke, ein eigenes Magazin herauszugeben. Die Faszination, Inhalte selbst zu gestalten, Themen zu setzen und Persönlichkeiten sichtbar zu machen, führte rasch zur Gründung des Verlags und zur Lancierung eines ersten regionalen Wirtschaftsmagazins. Daraus entwickelte sich in kurzer Zeit «Geschäftsführer*in Basel», womit der Grundstein für den späteren Ausbau der verlegerischen Tätigkeit gelegt wurde. Parallel dazu wurde mit dem internationalen Lifestylemagazin «PRESTIGE» eine zweite verlegerische Säule aufgebaut. «PRESTIGE» steht für hochwertige Inhalte rund um Lifestyle, Reisen, Design und Persönlichkeiten und ergänzt das wirtschaftliche Profil des Verlags um eine emotionale, ästhetische Perspektive. Die Kombination aus Wirtschaftspublikation und Lifestylemagazin unterstreicht den ganzheitlichen Anspruch des Verlags, sowohl unternehmerische Themen als auch Lebenswelten sichtbar zu machen.
Vor 20 Jahren lancierte Francesco J. Ciringione das regionale Wirtschaftsmagazin «Geschäftsführer*in Basel».
Von Beginn an stand fest, dass Qualität ein zentrales Merkmal aller Publikationen sein sollte. Diese Haltung prägt die Arbeit der Schweizer Fachmedien GmbH bis heute. Als Herausgeberin von weiteren Fach- und Lifestylemagazinen wie bauRUNDSCHAU, PRESTIGE TRAVEL und PREFERIST legt sie grossen Wert auf sorgfältige Redaktion, fundierte Inhalte, hochwertige Grafik sowie eine ansprechende Haptik und Materialwahl. Hochwertiger Druck, klare Gestaltung und journalistische Seriosität sind dabei keine Nebensache, sondern bewusster Bestandteil des Konzepts. Diese Arbeitskultur gilt nicht nur für die Printmedien, sondern genauso für die digitalen Produkte, welche knapp 40 Websites und Projekte wie TikiTaka, eine Web-App für Fussballbegeisterte, oder Shoppeo, ein Webshop für Secondhand-Waren, beinhaltet. Ein engagiertes Team aus Redaktion, Grafik, Projektleitung und Verkauf sorgt dafür, dass jede Ausgabe sowohl inhaltlich als auch optisch überzeugt. Dabei entsteht ein durchgehend stimmiges Leseerlebnis, das die Leserinnen und Leser informiert, inspiriert und durch Qualität überzeugt.
Inhaltlich versteht sich «Geschäftsführer*in Basel» als Spiegel der regionalen Wirtschaft. Das Magazin porträtiert Unternehmerinnen und Unternehmer, stellt Institutionen vor, beleuchtet wirtschaftliche Entwicklungen und zeigt Perspektiven für die Zukunft auf. Dabei geht es um Information, Inspiration und konkrete Anknüpfungspunkte für neue Geschäftsbeziehungen. Gerade diese Nähe zur regionalen Wirtschaft und zu den handelnden Personen hat wesentlich zur nachhaltigen Etablierung des Magazins beigetragen.
Auch im zunehmend digitalen Umfeld bleibt der Verlag seiner Überzeugung treu, dass hochwertige Printprodukte ihren festen Platz haben. Gedruckte Magazine bieten Orientierung, Wertigkeit und eine nachhaltige Nutzung, die über den Moment hinausgeht. Gleichzeitig hat die Schweizer Fachmedien GmbH ihr Angebot gezielt erweitert und betreibt mehrere eigenständige Onlineportale. Diese agieren sowohl unabhängig als auch ergänzend zu den Printprodukten und ermöglichen plattformübergreifende Kommunikationslösungen. So entstehen kombi-
nierte Angebote, die Reichweite, Zielgruppengenauigkeit und Markenwirkung sinnvoll verbinden.
Mit dem 20-jährigen Jubiläum blickt «Geschäftsführer*in Basel» auf zwei Jahrzehnte erfolgreicher Publikationstätigkeit zurück. Die Geschichte des Magazins ist geprägt von unterneh merischem Mut, kontinuierlicher Weiterentwick lung und einer starken regionalen Verwurzelung. Es ist ein Beleg dafür, wie Leidenschaft, Vision und Engagement über Jahre hinweg Früchte tragen können. Auch in Zukunft soll das Ma gazin eine verlässliche Plattform für die Wirtschaft der Region bleiben – als Ort des Austauschs, der Orientierung und der In spiration. Dieses Jubiläum ist nicht nur ein Rückblick, sondern auch ein Startpunkt für neue Ideen, Themen und Projekte, die die regionale Wirtschaft weiterhin bereichern werden.
DIE SCHWEIZER FACHMEDIEN GMBH
Die Schweizer Fachmedien GmbH mit Sitz in Reinach BL ist Teil der First Consulenza AG und produziert im Printbereich hochwertige Lifestyle- und anerkannte Fachmagazine und zielgerichtete digitale Medien. Wir legen sehr viel Wert auf Redaktion, Inhalt, Grafik, Haptik und Material der Magazine (Hochglanz). Alle Publikationen sind inhaltlich und gestalterisch hochwertig und für Menschen gemacht, für die «Lebensstil» nicht bloss eine Metapher ist. Für unsere Leser sind die schönen Dinge des Lebens nicht nur einfach Etikette materiellen, gesellschaftlichen Bewusstseins, sondern Ausdruck menschlicher und kultureller Werte, die nicht durch kurzlebige Modeerscheinungen, sondern durch deren Nachhaltigkeit und Zeitlosigkeit geprägt sind. Der Muttergesellschaft First Consulenza AG gehört zum Beispiel die Fussball-App Footbao, welche nach erfolgreichem Start in Brasilien nun den europäischen Markt in Angriff nehmen möchte. Zusätzlich bietet die Gesellschaft den Kunden auch professionelle Redaktionen und das Erstellen von Anzeigensujets, Grafiken und Sonderdrucken wie auch die vollständige Gestaltung von Werbekampagnen und begleitenden Massnahmen an. Die rund 20 Mitarbeiter sorgen für eine sorgfältige und hochwertige Bearbeitung aller Projekte – sowohl vonseiten des Layouts als auch von redaktioneller Seite.
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ATTRAKTIVE VERZINSUNG UND SOLIDE VORSORGE BEI DER ASGA
Die Asga Pensionskasse verzinst 2025 die Altersguthaben ihrer aktiv Versicherten mit attraktiven 5.5 Prozent und liegt damit deutlich über dem BVG-Mindestzins von 1.25 Prozent. Über eine Milliarde Schweizer Franken fliesst so direkt in die Vorsorge der Versicherten.
Willkommen bei der Asga – der Genossenschaft, die dafür sorgt, dass die berufliche Vorsorge in guten Händen ist. Der Anspruch der Pensionskasse ist klar: transparente Kommunikation, faire Erfolgsbeteiligung und eine kontinuierliche Weiterentwicklung ganz zum Vorteil ihrer Mitglieder.
Mit über 180’000 Versicherten gehört die Asga zu den führenden unabhängigen Vorsorgeeinrichtungen der Schweiz. Seit 1962 setzt sie sich für kleine und mittlere Unternehmen aus Gewerbe, Handel, Industrie und Dienstleistung ein. Als KMU ist der Vorsorgeeinrichtung klar, wie wichtig reibungslose Abläufe, exzellenter Service und ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis im Geschäftsalltag sind.
Die Mitglieder profitieren direkt vom Erfolg der Genossenschaft –zum Beispiel durch die regelmässige Mehrverzinsung. Jeder Franken bleibt im System und kommt somit allen zugute.
Die Asga Pensionskasse hat nun bekanntgegeben, dass in den ersten elf Monaten 2025 eine ausgesprochen erfreuliche Performance erzielt wurde. Dank dieser positiven Entwicklung und gestützt auf das Beteiligungsmodell hat der Verwaltungsrat Ende November 2025 beschlossen, die Altersguthaben der aktiv Versicherten erneut überdurchschnittlich zu verzinsen. Mit einem Zinssatz von 5.5 Prozent – deutlich über dem BVG-Mindestzins von 1.25 Prozent – profitieren die Genossenschaftsmitglieder von einer äusserst attraktiven Verzinsung. Insgesamt fliesst damit über eine Milliarde Schweizer Franken direkt in die Altersguthaben der Versicherten.
Die finanzielle Sicherheit der Versicherten hat für die Asga oberste Priorität. Auch nach diesem erhöhten Verzinsungsentscheid weist die Pensionskasse per Ende November 2025 einen Deckungsgrad von mindestens 115 Prozent aus – ein klarer Beleg für die solide und nachhaltige Finanzierungsbasis der Genossenschaft. Auf dieser starken Grundlage wird die Asga Pensionskasse auch in Zukunft eine verlässliche, sichere und partnerschaftliche Begleiterin für ihre Versicherten bleiben.
«Als Genossenschaft handeln wir konsequent im Interesse unserer Mitglieder. Dadurch profitieren die Versicherten nicht nur von einer attraktiven Mehrverzinsung, sondern auch von den stabilen Reserven der Asga. So stehen bei uns die Versicherten stets im Zentrum – ganz im Sinne der Genossenschaft.»
Weitere Informationen über die Asga, ihre Kennzahlen und ihre Angebote finden Sie unter www.asga.ch.
PATRICK BARBLAN
Geschäftsführer der Asga Pensionskasse
Asga Pensionskasse, Rosenbergstrasse 16, CH-9001 St. Gallen, Telefon +41 (0) 71 228 52 52, patrick.barblan@asga.ch, www.asga.ch
Autor: Patrick Barblan
KNOCHENIMPLANTATE, BRILLENGLÄSER UND HAFENSILOS
GROSSE VIELFALT AN DER VIERTEN INDUSTRIENACHT REGIO BASEL
Die nächste Industrienacht lädt dazu ein, die Arbeitswelten der Region aus nächster Nähe kennenzulernen. Rund 50 Unternehmen öffnen ihre Türen und gewähren exklusive Einblicke hinter die Kulissen von Industrie, Gewerbe und Technologie. Besucherinnen und Besucher erhalten niederschwellig Informationen zu Ausbildungs- und Arbeitsplätzen und kommen direkt mit Mitarbeitenden ins Gespräch. Die Industrienacht bietet damit eine einzigartige Gelegenheit, die Vielfalt und Innovationskraft des regionalen Werkplatzes zu erleben.
Nach vier erfolgreichen Ausgaben seit 2022, letztes Jahr mit 16’000 Besuchenden, lädt die Industrienacht 2026 zu einem weiteren Streifzug durch die Arbeitswelten der Region ein. Es präsentieren sich Unternehmen aus diversen Branchen, von der Lebensmittelindustrie über d ie Logistik, Elektrotechnik und Life Sciences bis hin zur Architektur. Wir erfahren, wie Medikamente entwickelt, im grossen Stil Güter umgeschlagen oder Gebäude «intelligent» gemacht werden – und vieles mehr.
NATIONALES LOGISTIKCLUSTER
Besonders im Fokus stehen die Schweizerischen Rheinhäfen, eine wichtige nationale Drehscheibe für den Import und Export. Im Hafen Kleinhüningen geben Contargo, Rhenus Port Logistics, Swissterminal und Ultra-Brag Einblicke in die eindrückliche Welt der Logistik. Im Hafen Birsfelden zeigt Delica, wie dort täglich grosse Mengen Kaffee hergestellt und verschifft werden. Den Warenfluss auf der Strasse erleben wir bei Felix Transport in Arlesheim, den Güter- und Personentransport auf den Schienen bei SBB und BVB. Im IWB-Werkhof wird derweil greifbar, wie unter dem Boden Strom, Wasser, Wärme und Daten zirkulieren.
GLOBALES ZENTRUM FÜR DIE LIFE SCIENCES
Erlebbar werden auch die vielen Facetten der Life Sciences. Mit Roche, Novartis und Bayer nehmen uns drei der global bedeutendsten Pharmaunternehmen mit in ihren Arbeitsalltag. Medartis, ein weltweit führendes Orthopädie-Unternehmen, bietet Einblicke in die Entwicklung und Produktion von Implantaten und ihr spektakuläres Anatomielabor. Zum ersten Mal an einer Industrienacht präsentieren sich zudem das Labor Rothen mitten in der Innenstadt und das junge Unternehmen « ten23 health » auf dem Rosental-Areal.
MASSGESCHNEIDERTES
AUS DER REGION
Die Besuchenden können auch in diverse Handwerkskünste eintauchen: in der Schreinerei Tschudin, in der Backstube von Sutter Begg, im Maschinenpark des Bürgerspitals, in der Werkstatt des Theater Basel und in den Brauereien Birtel und Volta Bräu. Neu dabei ist zudem der Brillenhersteller Optiswiss, der in der Region Basel Brillengläser produziert.
INNOVATIVE AREALE
In unserer Region gibt es viele Transformationsareale: ehemalige Rangierbahnhöfe, stillgelegte Fabriken, verwaiste Zollfreilager. An der Industrienacht erleben wir, wie diese Areale umgenutzt werden. Bei der Alti Papieri, beim Walzwerk und auf dem Franck Areal entsteht jeweils ein vielfältiger Raum für Gewerbe, Handwerk und Kultur. Im Stücki Park wird derweil auf verschiedensten Feldern geforscht, entwickelt und produziert. Tür an Tür werden dort Lösungen für die Energiewende und neue Krebsbehandlungen entwickelt.
STARKE PARTNERSCHAFTEN
Der Verein Industrienacht Basel dankt der Hauptsponsorin Handelskammer beider Basel sowie den Sponsoren IWB, Roche, Novartis, Medartis und Stücki Park für ihr Engagement und die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Die Industrienacht Regio Basel 2026 wäre nicht realisierbar ohne die tatkräftige Unterstützung ihrer Sponsor*innen.
INDUSTRIENACHT REGIO BASEL 2026
Freitag, 24. April 2026, 17 bis 24 Uhr Rund 50 teilnehmende Unternehmen
Programmveröffentlichung: Anfang März 2026
Weitere Informationen: www.industrienacht.com
Bäckerei · Konditorei · Confiserie · Cafés Münchenstein, Emil Frey-Strasse 157, T 061 411 04 13 Arlesheim, Am Postplatz 5, T 061 703 14 00 Reinach, Hauptstrasse 12, T 061 713 75 55 www.konditorei-buchmann.ch
Wer «Tierheim» hört, denkt meist an die vielen Tiere, die sehnsüchtig auf ein neues Zuhause warten. Ausgesetzte Findeltiere, beschlagnahmte Tiere oder solche, die bei den bisherigen Haltern nicht mehr willkommen sind und deshalb im Tierheim abgegeben werden. Doch ein Tierheim ist kein «Hobbybetrieb» und weit mehr als reine Tierbetreuung: Es ist ein regionaler Dienstleister und ein Arbeitgeber mit einer Vielzahl fachlicher und organisatorischer Aufgaben.
Autor und Bilder: Stiftung TBB Schweiz
Die Führung einer Non-Profit-Organisation erfordert zudem nicht weniger Professionalität und strategisches Geschick als die Leitung eines gewinnorientierten Unternehmens –besonders dann, wenn keine staatliche Förderung zur Verfügung steht.
EINE ZENTRALE AUFGABE FÜR DIE REGION
Die Stiftung TBB Schweiz mit ihrem Tierheim an der Birs übernimmt eine zentrale Funktion in der Region Basel. Das Tierheim nimmt Fund- und Abgabetiere auf, arbeitet dabei eng mit Behörden, Polizei und Veterinärämtern zusammen und
«HINTER DEM TÄGLICHEN BETRIEB AUF UNSEREM AREAL STECKT EINE KOMPLEXITÄT, DIE VIELE ÜBERRASCHT. WIR FÜHREN KEINEN STREICHELZOO, SONDERN EINEN MODERNEN 24 / 7-DIENSTLEISTUNGSBETRIEB. WIR ARBEITEN HIER MIT DER GLEICHEN PRÄZISION WIE EIN LOKALES KMU, UM DAS BESTMÖGLICHE ERGEBNIS FÜR UNSERE SCHÜTZLINGE ZU ERZIELEN.»
PATRICK ULMANN, GESCHÄFTSFÜHRER DER STIFTUNG TBB SCHWEIZ
berät Tierhaltende in anspruchsvollen Situationen. Zudem betreibt die Stiftung TBB Schweiz die kantonale Meldestelle für vermisste und gefundene Tiere im Kanton Basel-Landschaft. Diese Rolle als Dienstleister erfordert Verlässlichkeit und klare Abläufe.
EIN TEAM MIT FACHKOMPETENZ, VERANTWORTUNG UND ENGAGEMENT
Im Zentrum des Betriebs steht ein qualifiziertes und engagiertes Team von 34 Personen. 13 Tierpflegerinnen und Tierpfleger mit fundierter Ausbildung sorgen für artgerechte Pflege, Unterbringung und Beschäftigung der Schützlinge im Tierheim. Ergänzt und unterstützt werden sie durch administrative Mitarbeitende, Tierschutzbeauftragte, Mitarbeitende der Reinigung und Infrastruktur sowie eine klar strukturierte Geschäftsführung. Ausserdem bietet das Tierheim eine Tierphysiotherapie und einen Pflegesalon an, in welchen sowohl Schützlinge aus dem Tierheim als auch externe Besucher behandelt und gepflegt werden.
Der Arbeitsalltag ist anspruchsvoll: Tiere kommen oft kurzfristig, teilweise in schlechtem gesundheitlichem oder psychischem Zustand – und dies unabhängig von Zeit, Wochentagen oder Auslastung. Emotionale Belastungen und hohe Verantwortung gehören dazu. Klare Zuständigkeiten, regelmässige Weiterbildungen und eine professionelle Führung sind deshalb unerlässlich.
INFRASTRUKTUR UND LOGISTIK
Ein grosses und modernes Tierheim wie das Tierheim an der Birs benötigt eine leistungsfähige Infrastruktur. Nebst den unterschiedlichen Tierbereichen für Hunde, Katzen, Kleintiere und Vögel braucht es zwingend Quarantäneräume und Lagerflächen sowie ein funktionierendes Reinigungs- und Hygienekonzept. Die Versorgung der Tiere mit Futter und Verbrauchsmaterial erfordert eine präzise Logistik und vorausschauende Planung. Hinzu kommen Unterhalt und Wartung der Infrastruktur.
FÜHRUNG UND MANAGEMENT
WIE IN EINEM KMU
Die Geschäftsführung trägt Verantwortung für Personal, Organisation, Qualität und Finanzen. Mitarbeiterführung, strategische Entscheidungen und langfristige Entwicklung gehören ebenso dazu wie Budgetkontrolle und Transparenz.
Die laufenden Kosten für den Betrieb des Tierheims sind erheblich: Dazu gehören Ausgaben für Futter, tierärztliche Versor-
gung, Unterhalts- und Instandhaltung sowie Fixkosten für Personal und Energie. Besonders belastend sind die vielen Findeltiere, die krank oder verletzt ins Tierheim kommen und dringend intensive medizinische Betreuung benötigen. Eine besondere Herausforderung liegt dabei in der Finanzierung: Das Tierheim erhält keine staatlichen Beiträge und lebt ausschliesslich von Spenden, Mitglieder-, Gönner- und Patenschaftsbeiträgen, Beiträgen von Stiftungen sowie Legaten. Es gibt keine gesicherten regelmässigen Einnahmen wie in klassischen Unternehmen. Schwankungen bei Spendeneingängen oder Förderbeiträgen müssen laufend aufgefangen werden, während die Kosten konstant hoch bleiben.
Den Betrieb dennoch stabil, professionell und zukunftsorientiert zu führen, erfordert unternehmerisches Denken und einen verantwortungsvollen Umgang mit den anvertrauten Mitteln. Jeder Franken wird gezielt eingesetzt, Investitionen werden wohlüberlegt getätigt. Die Stiftung muss sicherstellen sowie den Nachweis erbringen, dass die zur Verfügung gestellten Mittel korrekt verwendet werden. Als Kontrollmechanismen wirken bei der Stiftung TBB Schweiz der Stiftungsrat, die Revisionsgesellschaft, externe Revisionen durch die Ausgleichskasse und MWST und die eidgenössische Stiftungsaufsicht.
VERANTWORTUNG GEMEINSAM TRAGEN
Das Tierheim ist weit mehr als ein Ort für Tiere in Not. Es ist ein professionell geführter regionaler Dienstleister, ein Arbeitgeber, ein Partner für Behörden und eine Institution mit hoher gesellschaftlicher Relevanz.
Ein Blick hinter die Kulissen zeigt: Das Tierheim funktioniert wie ein KMU mit sozialem Auftrag. Und es lebt von Vertrauen – dem Vertrauen der Bevölkerung, der öffentlichen Hand und der Wirtschaft. Dieses Vertrauen ist die Grundlage dafür, dass das Tierheim seine wichtige Aufgabe auch in Zukunft erfüllen kann.
STIFTUNG TBB SCHWEIZ
Birsfelderstrasse
BRAUCHEN WIR WIRKLICH EINE «DU-KULTUR»?
Autorin: Fabienne Ballmer-Gerber
Letztens war ich in einem Restaurant zu Gast. Die Mitarbeitenden waren freundlich, der Ton locker. Schon bei der Reservation meldete sich Anna am Telefon mit dem Vornamen, und ich antwortete automatisch ebenfalls mit meinem. Damit war auch das Du gesetzt. Nicht ausgesprochen, nicht angeboten, einfach da!
Ich gebe zu: Auch ich frage als Seminarleiterin oft, ob wir uns duzen dürfen. In der Zusammenarbeit mit meinen Kunden bin ich ab dem Moment per Du, in dem wir miteinander arbeiten, dort wo die Situation persönlich wird. Wenn ich das Du anbiete, halte ich mich jedoch an gewisse Regeln: Alter, Hierarchie, Kontext und so weiter. Gerade in Arbeitsteams, die täglich eng zusammenarbeiten, empfinde ich das Du als passend.
Zurück zum Restaurantbesuch: Wir sassen am Tisch, als die Chef de Service zu uns kam. Sie duzte uns von Beginn an und sagte irgendwann ganz nebenbei: «Wir haben die Du-Kultur eingeführt. Ich hoffe, das ist für euch okay.» Ja, klar. Was hätten wir auch sonst sagen sollen.
In meiner Erziehung habe ich gelernt, nicht mit der Tür ins Haus zu fallen. Dazu gehörte auch eine gewisse Sie-Kultur. Meine Eltern waren mit ihren Mitarbeitenden nie per Du. Das mag heute als überholt gelten. Und ja, auch ich nerve mich manchmal, wenn jemand stur beim «Sie» bleibt, wenn es nicht mehr passend ist. Ich bin dafür, dass man im Arbeitsumfeld in Teams oder Firmen per Du sein kann.
Aber eben: nicht mit der Tür ins Haus. Und braucht es eine neue Kultur dafür? Du A*** und Sie A*** meinen dasselbe, fühlen sich aber nicht gleich an. Sprache wirkt. In der direkten deutschen Sprache markiert das «Sie» Förmlichkeit und damit eine gewisse emotionale Distanz. Genau darum geht es doch.
Und bitte sagen Sie jetzt nicht: Im Englischen gibt es das auch nicht. Dort gibt es zwar kein Höflichkeitspronomen, aber Nähe und Distanz werden über andere sprachliche Mittel sehr klar geregelt.
Ich weiss: Grosse Unternehmen, Verbände und ganze Branchen führen die «Du-Kultur» ein. In manchen Bereichen, etwa im Sport, ist das doch absolut stimmig. Doch im Dienstleistungsbereich sollten wir genauer hinschauen und sensibler mit unserer Sprache und damit auch mit unserem Gegenüber sein.
Dienstleistung bedeutet, sich in den Dienst eines anderen zu stellen. Dabei ist entscheidend, wie viel Nähe gewünscht ist – und wie viel Distanz. In einer Après-Ski-Bar passt das «Du». Aber gilt das auch in einer Bank oder einem Restaurant oder Hotel, in denen ich bewusst für Atmosphäre, Vertrauen und so wieter bezahle?
Als Mutter beschäftigt mich das besonders. Neben der schulischen Bildung halte ich soziale Erziehung für zentral. Dazu gehört, Nähe und Distanz einschätzen zu können und zu wissen, wie man sich in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten bewegt. Das ist nichts, was man einfach hat. Man wird dazu erzogen.
Sprache ist ein mächtiges Instrument. Sie prägt unser Miteinander und unser Gespür für Grenzen. Vielleicht sollten wir uns deshalb öfter fragen, wann Nähe verbindet und wann Distanz Respekt bedeutet.
Dass in unserer schnelllebigen Zeit noch ein waschechter Familienbetrieb wie die Konditorei Buchmann seit 1953 Bestand hat, ist bedauerlicherweise nicht mehr allzu oft anzutreffen. Seit knapp einem Jahr haben die beiden Geschwister Isabelle und Dominique Buchmann als dritte Generation das Ruder übernommen. Mit Bravour meistern sie die Gratwanderung zwischen Tradition und Innovation. Als wegweisender Schritt in die Zukunft wurde im September 2025 das Café in Münchenstein zu einem modernen Lifestyle-Ort der Begegnung für Jung und Alt umgebaut.
In Münchenstein, Reinach und Arlesheim führt die Konditorei Buchmann ihre Cafés – wahre Orte des Genusses. «Es liegt uns sehr am Herzen, dass die Gäste unsere Liebe zum ehrlichen und regionalen Handwerk spüren», erzählt Isabelle Buchmann, die für den Verkauf sowie das Marketing des Unternehmens mit rund 50 Mitarbeitenden zuständig ist. Ihr Bruder Dominique Buchmann ist mit grosser Passion für die Produktion verantwortlich. «In unserem Arbeitsumfeld gibt es viele Schnittstellen, wir sind mittendrin und nahe an den Leuten. Ob Service oder andere Arbeiten, die anstehen – wir packen da an, wo helfende Hände gebraucht werden», betont die junge Unternehmerin.
QUALITÄT SEIT ÜBER
SIEBEN JAHRZEHNTEN
Der Familienbetrieb Buchmann steht für gesunde Ernährung, verwendet für die
liebevoll von Hand hergestellten Produkte nur die besten natürlichen Zutaten und pflegt in diesem Sinn langjährige regio nale Partnerschaften. So stammt das Ur dinkelmehl von der Mühle in Maisprach, die Butter von der Dorfchäsi in Aarwan gen, das Fleisch von der Metzgerei Jenzer und die Freilandeier vom Riederhof in Rothenfluh im Oberbaselbiet. «Für unsere feinen Kreationen aus Schoggi beziehen wir fair gehandelte Kakaobohnen aus Madagaskar, die von der Max Felchlin AG in Schwyz gekonnt verarbeitet werden. Wir durften selbst mit der Firma Felchlin
nach Madagaskar und die Bauernfamilien besuchen und die wertvolle und nachhaltige Herstellung mit eigenen Augen sehen», erklärt Isabelle Buchmann.
Die Konditorei wurde für ihre kulinarische Schaffenskraft schon mehrfach ausgezeichnet. An verschiedenen Schweizer Wettbewerben konnten die Produkte immer wieder Preise gewinnen. «Wir sind der erste Familienbetrieb, der in der Kategorie Konditorei 100 von 100 Punkten bei der Swiss Bakery Trophy erreichen konnte. Unsere Goldtruffes wie auch der Mandelstollen wurden mit Gold, Thonfischli, Läckerli und das Baslerbrot mit Silber prämiert. Die Zukunft verspricht weitere Exploits, denn mein kreativer Bruder Dominique ist Schweizermeister der Bäcker-Konditoren», berichtet die Geschäftsführende nicht ohne Stolz.
Ob Znüni, Zmittag, Zvieri oder Znacht –die Konditorei Buchmann fühlt sich seit jeher höchster Qualität und nachhaltigem Gedankengut verpflichtet.
KONDITOREI BUCHMANN AG
Emil Frey-Strasse, 157, CH-4142 Münchenstein, Telefon +41 (0)
Am Postplatz 5, CH-4144 Arlesheim, Telefon +41 (0) 61 703 14 00 Hauptstrasse 12, CH-4153 Reinach, Telefon +41 (0) 61 713 75 55, info@konditorei-buchmann.ch, www.konditorei-buchmann.ch
GESUNDHEIT
TRENDS FÜR GESUNDHEIT UND WOHLBEFINDEN
HEALTHEXPO 2026 IN BASEL
Gesundheit lässt sich heute ganzheitlich denken und aktiv erleben. Die HealthEXPO 2026 in Basel greift aktuelle Entwicklungen rund um Prävention, Bewegung und Wohlbefinden auf und macht sie einem breiten Publikum zugänglich. Fachwissen, praktische Angebote sowie persönliche Gespräche stehen im Mittelpunkt dieser Veranstaltung, die Information und Erfahrung miteinander verbindet.
Autor: Alexander Huser
Gesundheit entsteht im Alltag – durch Bewegung, bewusste Ernährung, mentale Ausgeglichenheit und soziale Begegnungen. Die HealthEXPO 2026 greift diese unterschiedlichen Facetten auf und bringt sie in der Messe Basel in einen gemeinsamen Kontext aus Information, Austausch und praktischer Erfahrung.
BREITES THEMENSPEKTRUM UND PRAXISNAHE ZUGÄNGE
Im thematischen Fokus stehen die Bereiche Gesundheit & Medizin, Fitness & Wellness, Ernährung, mentale Gesundheit, Longevity, betriebliches Gesundheitsmanagement sowie Gesundheits- und Fitness-Check-ups. Gemeinsam bilden sie das inhaltliche Fundament der Veranstaltung und spiegeln die Vielfalt aktueller gesundheitlicher Fragestellungen wider – von Prävention und Leistungsfähigkeit bis hin zu langfristiger Lebensqualität. Charakteristisch für die HealthEXPO ist der praxisnahe Zugang zu diesen Themen. Viele Inhalte werden nicht nur vermittelt, sondern lassen sich direkt erleben. An verschiedenen Stationen können Messungen durchgeführt, Angebote ausprobiert und individuelle Fragen gestellt werden. Expertinnen und Experten aus Medizin, Therapie, Coaching und Training stehen für Gespräche zur Verfügung und ordnen Erkenntnisse, Methoden und Ergebnisse verständlich ein.
CHECK-UP-DAY
Ein zentraler Bestandteil der HealthEXPO ist der sogenannte Check-Up-Day. An rund 20 unterschiedlichen Stationen erhalten Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, ihren aktuellen Gesundheitszustand zu erfassen. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für den eigenen Körper zu entwickeln und mögliche Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen. Die erhobenen Daten werden im Anschluss von qualifizierten Health Coaches eingeordnet, die
Hinweise für einen gesundheitsfördernden Lebensstil geben. Für vertiefende medizinische oder trainingsspezifische Fragen stehen Fachpersonen aus verschiedenen Disziplinen bereit.
IMPULSE FÜR EIN AKTIVES MITEINANDER
Die HealthEXPO setzt neben individueller Gesundheitsvorsorge auch auf Bewegung und Gemeinschaft. Ein besonderer Programmpunkt ist der erste Generationentanz der Schweiz, der in Zusammenarbeit mit Pro Senectute beider Basel und der Hopp-LaStiftung realisiert wird. Der intergenerative Bewegungsanlass bringt Menschen unterschiedlichen Alters zusammen und steht sinnbildlich für einen aktiven, inklusiven Zugang zu Gesundheit.
Ergänzt wird das Angebot durch die HealthEXPO Fitness Convention, die direkt vor dem Haupteingang der Messe stattfindet. Internationale Fachpersonen der Fitnessbranche präsentieren dort aktuelle Work-out-Formate und neue Bewegungstrends. Die offene Gestaltung ermöglicht Einblicke in moderne Trainingsansätze und lädt zum Zuschauen oder Mitmachen ein.
Die HealthEXPO 2026 versteht sich als Plattform für Austausch und Vernetzung. Unternehmen, Institutionen, Fachpersonen und interessierte Privatpersonen kommen miteinander ins Gespräch und erhalten Impulse für den Umgang mit Gesundheit im Alltag und im beruflichen Umfeld. Der freie Eintritt trägt dazu bei, den Zugang zu Gesundheitsinformationen für ein breites Publikum zu ermöglichen.
GROSSARTIGES ENGAGEMENT SEIT 1932
IVB BEHINDERTENSELBSTHILFE BEIDER BASEL
Das primäre Ziel der Selbsthilfe- und Dienstleistungs organisation IVB ist klar definiert: die Lebenssituation von Menschen mit einer Behinderung nachhaltig verbessern und sich für die vollwertige Integration von Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft und deren Gleichstellung einsetzen. Dabei unterstützt und fördert der Verein ebenso die kulturellen und sozialen Interessen der Betroffenen. Des Weiteren engagiert sich die IVB intensiv in der regionalen Sozialpolitik.
Interviewpartner: Marcel W. Buess
Autorin: Gabriela Röthlisberger
GESCHÄFTSFÜHRER*IN BASEL: Herr Buess, können Sie mir bitte in Ihrer Funktion als Präsident der IVB Behindertenselbsthilfe beider Basel ein paar Fakten des gemeinnützigen Vereins näherbringen?
MARCEL W. BUESS: Nun, die IVB wurde bereits 1932 unter dem Namen «Invaliden-Vereinigung Basel (IVB)» als soziale, politisch und konfessionell neutrale Selbsthilfeorganisation gegründet. Seither konnten wir viele positive Veränderungen verzeichnen, denn damals gab es weder AHV (ab 1948) noch IV (ab 1960), und auch das Behindertengleichstellungsgesetz auf Bundesebene wurde erst vor 20 Jahren ins Leben gerufen. Übrigens gehörten Basel-Stadt und Baselland zu den ersten Kantonen der Schweiz mit eigenen Behindertenrechtegesetzen, wobei sich der politische Weg zu diesen Gesetzen immer langwierig und zuweilen etwas mühsam gestaltete.
Warum sind derartige Wege Ihrer Meinung nach so holprig?
Solche Gesetze und politischen Prozesse sind einerseits wichtig, andererseits wird aber eine tatsächliche Inklusion erst dann erreicht sein, wenn auch in unseren Köpfen ein Umdenken stattgefunden hat. Im gleichen Atemzug muss eine Verinnerlichung der Ebenbürtigkeit und der gesellschaftlichen Gleichwertig-
keit von Menschen mit Behinderungen und Leistungseinschränkungen nicht nur stattfinden, sondern bewusst gelebt werden.
Als Präsident der IVB, ein Präsidium im Ehren- und Nebenamt, repräsentieren Sie den gemeinnützigen Verein nach aussen. Wie gehen Sie da hauptsächlich vor?
Auf gesellschaftspolitischer und medizinischer Ebene hat sich im Laufe der Zeit natürlich viel verändert, weshalb es ein zentrales Thema für uns darstellt, den zeitgemässen Anforderungen gerecht zu werden. Ebenfalls führen wir für unsere Mitglieder im Sinne der gesellschaftlichen Integration regelmässig Veranstaltungen und Versammlungen durch, etwa einen Lottound Unterhaltungsnachmittag. Anfang September unternehmen wir jeweils mit über 100 teilnehmenden Mitgliedern eine Reise innerhalb der Schweiz. Im November findet eine Sondervorstellung im Häbse-Theater statt und mit einer grossen Weihnachtsfeier im Kronenmattsaal in Binningen lassen wir das Vereinsjahr ausklingen.
Wie genau ist das Dienstleistungsangebot der IVB aufgestellt?
Da deckt die IVB mittlerweile ein breites Spektrum ab –unterteilen lässt es sich in die drei Bereiche Mitgliedschaften, Projekte sowie den Behindertentransport. Nach dem Grundsatz «Hilfe zur Selbsthilfe» für Menschen mit Behinderungen und Betagte, ist die IVB Mitglied der Dachorganisationen Behindertenforum Region Basel und AGILE Behindertenselbsthilfe Schweiz, um in diesen Gremien allfällige soziale und politische Anliegen zu vertreten. Desweiteren bieten wir Rechts- und Sozialberatung an. Auch sorgen wir an den beiden Cortège-Tagen der Basler Fasnacht für geschützte Plätze.
Liegt Ihnen einer dieser Bereiche besonders am Herzen?
Ja, Menschen mit Behinderungen mobil zu machen, denn die Mobilität ist eine wesentliche Voraussetzung, um am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Deswegen unterhalten wir seit bald 70 Jahren einen Behindertentransportdienst, den wir als unsere Kerntätigkeit ansehen. Mit über 70 behindertengerecht ausgebauten Fahrzeugen führen wir jährlich zwischen 130’000 und 140’000 Behindertentransporte durch, womit wir jeden Tag etwa 500 mobilitätsbehinderten Menschen in der Region Basel zu Mobilität verhelfen.
Zudem betreiben wir mit geschultem Personal einen Patiententransport für medizinisch stabile Patienten, also keine Notfalleinsätze, mit jährlich 8000 bis 9 000 Transporten.
Wie viel Personal beschäftigt die IVB im Mobilitätsbereich?
Rund um den Behindertentransport sind insgesamt über 70 Mitarbeitende angestellt, darunter 40 Chauffeusen und Chauffeure. Gut die Hälfte dieser Mitarbeitenden sind Betroffene mit Leistungseinschränkungen, die im ersten Arbeitsmarkt praktisch keine Chancen mehr haben. So leistet die IVB aktiv einen Beitrag zur Arbeitsintegration – wir fordern nicht nur, sondern handeln und gehen mit gutem Beispiel voran.
Wie stark ist die IVB als Non-Profit-Organisation auf Spenden, Zuwendungen und Unterstützung angewiesen?
Unser Jahresaufwand bewegt sich zwischen 5.5 und sechs Millionen Franken, wobei sich die Einnahmen vor allem aus dem Bereich Behindertentransport generieren. Gut ein Fünftel unseres Budgets, also mindestens eine Million Franken, müssen wir
«EINE TATSÄCHLICHE
INKLUSION WIRD ERST DANN ERREICHT SEIN, WENN AUCH IN UNSEREN KÖPFEN EIN UMDENKEN STATTGEFUNDEN HAT. IM GLEICHEN ATEMZUG MUSS EINE VERINNERLICHUNG DER EBENBÜRTIGKEIT UND DER GESELLSCHAFTLICHEN GLEICHWERTIGKEIT VON MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN UND LEISTUNGSEINSCHRÄNKUNGEN NICHT NUR STATTFINDEN, SONDERN BEWUSST GELEBT WERDEN.»
MARCEL W. BUESS
aber mit Spenden und sonstigen Zuwendungen finanzieren. Dem Fundraising kommt somit eine äusserst zentrale Rolle in unserem Verein zu, wobei ich mich als Präsent damit im Besonderen beschäftige.
Eine Vereinsstruktur basiert auf Mitgliedschaften. Wer kann der IVB beitreten und welche Vorteile lassen sich daraus schöpfen?
Grundsätzlich kann jede*r aktiv, passiv, als Gönner oder im Kollektiv Mitglied werden. Wir bieten Informationen durch unsere Vereinszeitung sowie weitere Vorteile in Form von regelmässigen geselligen Veranstaltungen, Sondervorstellungen des Häbse-Theaters oder der Möglichkeit, der Charivari-Generalprobe beizuwohnen.
Stehen in naher Zukunft grössere Aktivitäten auf dem Plan?
Nächstes Jahr wird der IVB Behindertentransport sein 70-jähriges Bestehen feiern, weshalb wir uns aktuell in einem Strategieprozess befinden. Dieses freudige Ereignis nehmen wir zum Anlass, uns für die Zukunft zu positionieren.
Schlossgasse 11,
IVB BEHINDERTENSELBSTHILFE BEIDER BASEL
FELDENKRAIS
KLEINE BEWEGUNG, GROSSE WIRKUNG
Wie lassen sich leichte, einfache Bewegungen nutzen, um auf spielerische Art mehr Klarheit über das eigene Handeln zu erlangen? Wie kann man lernen, durch weniger Anstrengung mehr zu erreichen? Die FELDENKRAIS® Methode macht’s möglich.
Autor: Mario Hetzel
Bilder: Liidia Kucher
Tag für Tag sind wir in Bewegung. Die Frage, wie wir das tun, wird dabei für die meisten nicht so leicht zu beantworten sein. Hier setzt die FELDENKRAIS® Methode an: Es geht um das neue Erlernen von Bewegung, sich selbst kennenlernen in Bewegung, mit sich experimentieren, wie Bewegung einfacher, angenehmer, müheloser erlebt werden kann. Benannt wurde sie nach ihrem Begründer Dr. Moshé Feldenkrais, einem israelischen Wissenschaftler und Judoka. Dieser wollte – selbst von chronischen Knieproblemen geplagt – einer Operation entgehen und begann, seine Genesung selbst in die Hand zu nehmen. Dazu beschäftigte er sich zunächst mit den grundlegenden Eigenschaften des Bewegungsapparats und funktionaler Anatomie, entdeckte seine eigenen Bewegungsmuster und lernte, wie er auf diese positiv
einwirken konnte. Aus diesem Prozess entwickelte er über viele Jahre hinweg seine eigene Methode.
Dabei brachte er zwei Denkrichtungen zusammen. Einerseits war er ganz und gar Naturwissenschaftler und Ingenieur mit einem hohen Verständnis für die «innere Mechanik der Dinge». Andererseits war er als einer der ersten Dan-Träger Westeuropas im Judo tief in den Kampfkünsten verwurzelt. Aus dieser Tradition heraus verstand er Bewegung in einem ganzheitlichen Sinn als grundlegenden Bestandteil menschlichen Seins – neben Denken, Fühlen und Wahrnehmen. Diese vier Elemente waren für ihn nicht trennbar: Tritt Verbesserung bei einem dieser Bereiche ein, wirkt sich dies auch positiv auf die anderen aus. Und so bewegt eine FELDENKRAIS® Stunde immer auch den ganzen Menschen.
WER KOMMT IN EINE FELDENKRAIS® STUNDE?
Grundsätzlich kann jede*r von FELDENKRAIS® profitieren.
Einige verspüren Bewegungseinschränkungen oder Schmerzen und möchten ihre Lebensqualität verbessern, anderen geht es um persönliche Weiterentwicklung und wieder andere möchten gerne zur Prävention oder Regeneration aktiv werden. Somit sind die persönlichen Anliegen vielfältig:
Schmerzlinderung, beispielsweise bei wiederkehrenden Rücken- oder Nackenschmerzen
Suche nach neuen (Bewegungs-)Impulsen für Sport, Karriere, Tanz, Schauspiel, Musik Wiederherstellung von Beweglichkeit, zum Beispiel nach einer Verletzung oder Operation
Mehr Stressresilienz, Suche nach innerer Ruhe und Ausgeglichenheit
Allgemeine Suche nach mehr Lebensqualität und Kreativität, Wunsch nach persönlicher Weiterentwicklung
DIE EIGENEN MUSTER UND NEUE HANDLUNGSSPIELRÄUME
«Wir handeln dem Bild nach, das wir uns von uns machen.» So beginnt Moshé Feldenkrais sein wohl bekanntestes Buch «Bewusstheit durch Bewegung». Dieses Selbstbild Schritt für Schritt zu erweitern, ist dann auch eine der grundlegenden Ideen der FELDENKRAIS® Methode. Wir lernen immer wieder Neues über uns hinzu, mit Bewegung als Vehikel – und das auf organische Art des selbstbestimmten Lernens. FELDENKRAIS® Lehrer*innen öffnen hierfür einen Raum, in dem die Schüler*innen mit ihnen herausfinden können, was sie weiterbringt. Und dieser Prozess des inneren Wachstums, der Entdeckung der eigenen Potenziale ist unbegrenzt, unabhängig von Alter, Vorkenntnissen, Herkunft et cetera. Und so treffen sich zu FELDENKRAIS® Stunden auch die unterschiedlichsten Leute zu denselben Bewegungslektionen – und alle haben die Möglichkeit, auf ihre individuelle Weise zu profitieren.
Der Schlüssel zu nachhaltiger Veränderung war für Moshé das Bewegen mit Bewusstheit / Awareness. Wie finde ich heraus, was ich tue, wenn ich mich bewege? Was passiert zum Beispiel mit meinem Schulterblatt, wenn ich meine Schulter hebe? Bewegen sich auch meine Rippen? Verändert sich dabei meine Atmung? So entdecke ich Schritt für Schritt neue Möglichkeiten, um mein Bewegungsrepertoire zu erweitern. Durch das Lenken von Aufmerksamkeit durch mich hindurch werde ich mir dabei immer klarer, was ich tue. «Und wenn ich weiss, was ich tue», so Moshé, «dann kann ich tun, was ich will.»
IN DER GRUPPE ODER ALS EINZELSTUNDE
Hierzu nutzt die FELDENKRAIS® Methode zwei Ansätze: In den Gruppenstunden in «Bewusstheit durch Bewegung» (engl. «awareness through movement») werden die Teilnehmer*innen über Sprache durch verschiedene Bewegungsabläufe geleitet. Diese machen erlebbar, wie Bewegung immer einfacher wird, wenn unser ganzes Selbst sich an dieser beteiligt. So lassen sich eigene Bewegungsmuster erkennen, muskuläre Spannungen lösen sich und neue, gesündere oder effizientere Bewegungsalternativen werden verfestigt. Zumeist werden die Bewegungen auf dem Boden liegend, langsam und mit möglichst wenig Anstrengung ausgeführt – ein spielerisches Lernen ohne Erfolgszwang.
In den Einzelstunden, «Funktionale Integration» genannt, bewegen FELDENKRAIS® Practicioner*innen ihre Klient*innen mit den Händen auf sanfte, klare Art und Weise durch verschiedene Bewegungsabläufe und -variationen. Dies kann manchmal von aussen betrachtet wie eine sanfte Form der Physiotherapie aussehen. Die Stunden sind auf die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Person und deren Fragestellungen abgestimmt. So lernt das Nervensystem, wo es nicht notwendige Muskelaktivität verringern kann und wie sich Bewegung einfacher, schlüssiger oder auch effizienter organisieren lässt.
NEUGIERIG GEWORDEN?
Einfach mal ausprobieren? Der Autor bietet im Dreiländereck Kurse, Workshops und Einzelstunden an. Für Teams in Unternehmen hat er Themen im Programm wie: Bessere Organisation im Sitzen und Stehen am Arbeitsplatz Resilienter gegen Stress – die innere Balance finden Neugierig auf sich selbst – Kreativität und Spontanität im eigenen Tun Augentraining für müde Bildschirm-Augen Weitere Infos und Kontakt: www.einfach-feldenkrais.de
Das Team von UniqueSmileTurkey bietet höchste Fachkompetenz: Priv.-Doz. Assoz. Prof. Dr. Kemal Cavdarlı, Prof. Dr. med. dent. Ismet Duran, Prof. Dr. med. dent. Sinan Tozoglu und Assoz. Prof. Dr. Ümmühan Tozoglu (v. l. n. r.).
ZAHNBEHANDLUNG, DIE ÜBERZEUGT
UNIQUESMILETURKEY IN ANTALYA, TÜRKEI
Meine persönliche Erfahrung als Patient der Zahnklinik UniqueSmileTurkey lässt sich mit einem Wort beschreiben: perfekt! Es waren keine grossen Überredungskünste für die Reise in die beliebte Feriendestination Antalya nötig, denn das anspruchsvolle Konzept und das breite Spektrum dieser gesundheitsorientierten, mit modernster digitaler Technologie ausgestatteten Zahnklinik faszinierten mich vom ersten Moment an: Implantatbehandlungen, ästhetische Zahnmedizin und Smile- Design sowie komplexe chirurgische Eingriffe.
Bereits ab dem ersten Kontakt mit UniqueSmileTurkey kam ich in den Genuss eines hervorragenden End-to-End-Services – ganz zu schweigen von den massiven Kosteneinsparungen. Nach ausführlichen Telefonaten mit dem Zahnärzteteam wurde der Zustand meiner Zähne für einen provisorischen Behandlungsplan eruiert, der vollends meine Zustimmung fand. Danach begann ich vorfreudig, die Reise zu planen. Schon im Vorfeld wurde mir klar, dass ich in dieser Zahnklinik der Extraklasse nicht nur in guten, sondern in ausgezeichneten Händen war.
Prof. Dr. med. dent. Sinan Tozoğlu gründete 2020 die Klinik UniqueSmileTurkey, um seine hohen Ansprüche an Zahnmedizin zu realisieren, und rekrutierte hierfür bestens ausgebildetes Fachpersonal: Priv.-Doz. Dr. Kemal Cavdarlı, fünf Prothetikspezialisten, einen Professor für Parodontologie sowie weitere Akademiker*innen aus den Bereichen orale Diagnostik, Radiologie und Behandlungsplanung. Mit
diesem kompetenten Team können nun umfassende Leistungen in den Fachrichtungen Kieferchirurgie, Parodontologie, Endodontie, Kieferorthopädie und Kinderzahnheilkunde angeboten werden. Als sehr angenehm empfand ich, dass ich mich in der Klinik mit allen auf Deutsch verständigen konnte, Englisch und diverse andere Sprachen werden ebenfalls gesprochen. Bei den Implantaten wird vorwiegend auf die renommierte Schweizer Qualitätsmarke Straumann gesetzt, was mein Vertrauen zusätzlich vertieft hat.
SUPPORT MIT HERZ
Der Aufenthalt und die Erkundung der geschichtsträchtigen Stadt Antalya haben meiner Zahnbehandlung einen luxuriösen und unvergesslichen Rahmen verliehen. Das fürsorgliche Hospitality-Personal organisierte den Transfer vom Flughafen zum Hotel, ebenso alle Fahrten zur Klinik. Die Einrichtung von UniqueSmileTurkey strahlt eine warme und einladende Atmosphäre aus. Das angenehme Farbschema
Mein Fazit: In Antalya erhielt ich bei UniqueSmileTurkey die beste Zahnbehandlung meines Lebens – denn hier hat der Wohlfühl-Aspekt oberste Priorität!
UNIQUESMILETURKEY
Frau Ayse Ipek, Telefon und WhatsApp +90 545 125 86 07, clinic@uniquesmileturkey.com, www.uniquesmileturkey.com und Sitzgelegenheiten in ergonomischem Design wurden speziell ausgewählt, um jegliches Unbehagen während des Wartens zu minimieren. Dass sich sämtliche zahnärztliche Leistungen unter einem Dach befanden, sorgte für viel Komfort. Auch hat mich die Tatsache beeindruckt, dass Kronen- und Smile-Design-Behandlungen in weniger als einer Woche abgeschlossen werden konnten.
Auto: 5 Minuten ab Zoll Grenzach, Parkplätze vor dem Haus
Bequeme Vorbestellungen möglich per Telefon oder E-Mail
RENAISSANCE DER WIRTSCHAFTSPOLITIK
Autor: Martin Dätwyler
Wir stehen vor grossen Herausforderungen: globale Handelskonflikte, Zollstreitigkeiten, überbordende Regulierungen, Lieferengpässe, hohe P roduktionskosten . Dazu kommen Destabilisierung, Autokratie, Etatismus und die Klimakrise. Die Lage ist schwierig und der Druck wächst. Die Frage ist heute nicht mehr, ob die nächste Krise kommt, sondern wie wir darauf reagieren.
In Zeiten geopolitischer Spannungen und technologischer Umbrüche brauchen nicht nur Menschen, sondern auch Unternehmen Stabilität. Ich bin deshalb überzeugt: Wir brauchen eine Renaissance der Wirtschaftspolitik – klar, verlässlich, zukunftsgerichtet.
Viele Unternehmen in unserer exportorientierten Region Basel stehen in einem weltweiten Wettbewerb. Sorgen wir dafür, dass sie bei uns Bedingungen finden, um erfolgreich zu wirtschaften: ein innovatives Umfeld mit fairen Steuern, genügend qualifizierten Mitarbeitenden, effizienten Verkehrswegen, modernen Wirtschaftsarealen, einer sicheren und bezahlbaren Energieversorgung sowie mit weniger Bürokratie. Das sind keine Luxuswünsche, sondern die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg unserer Region.
Neben den Unternehmen steht auch unsere Region Basel im globalen Wettbewerb um Investitionen und Wohlstand. Andere Wirtschaftsstandorte und Länder buhlen um gute Firmen. Tragen wir Sorge zu unseren Unternehmen, zu den Arbeitsplätzen und den Innovationen, die in unserer Region entstehen. Wir müssen sicherstellen, dass Unternehmen auch in Zukunft in unsere Wirtschaftsregion investieren.
Denn Wirtschaft ist kein Selbstzweck. Unternehmen schaffen Arbeitsplätze und damit Einkommen, tragen unter anderem zur Bildung und sozialen Sicherheit bei. Das ermöglicht uns allen ein besseres Leben. Möglich ist dies nur dank eines guten Zusammenspiels zwischen Gesellschaft und Wirtschaft. Gegenseitiges Vertrauen und Zusammenarbeit sind ein Erfolgsrezept und machen unsere Region stark.
Damit unser Wirtschaftsstandort für Firmen fit und attraktiv bleibt, müssen wir jetzt handeln – und nicht erst, wenn Investitionen bereits abgeflossen sind. Wir alle – Unternehmen, die politisch Verantwortlichen und die Gesellschaft – müssen uns verstärkt für wirtschaftsfreundliche Lösungen einsetzen – und wir dürfen unseren Unternehmen nicht weitere Auflagen aufbürden. Denn eine starke Wirtschaft schafft gerade auch in herausfordernden Zeiten Stabilität – für unsere Region, für unsere Gesellschaft.
Wenn wir Wirtschaftspolitik als Zukunftspolitik, als echte Chancenpolitik verstehen, dann erkennen wir: Jede Herausforderung birgt auch die Möglichkeit, unseren Standort voranzubringen und weiterzuentwickeln. Diese Verantwortung müssen wir als Gesellschaft, als politische Verantwortliche und als Wirtschaft wahrnehmen und unser Handeln unter das Motto «Renaissance der Wirtschaftspolitik» stellen.
Lassen Sie uns die aktuellen Herausforderungen in Chancen verwandeln – mit Neugier, Verantwortung und gesundem Menschenverstand.
150-JÄHRIGES JUBILÄUM
Seit 150 Jahren macht sich die Handelskammer beider Basel für Unternehmen, Wirtschaft und Gesellschaft in unserer Region stark. 1876 von Basler Unternehmern und Politikern gegründet, ist sie heute das Kompetenzzentrum und die Stimme der regionalen Wirtschaft.
MARTIN DÄTWYLER
Direktor der Handelskammer beider Basel
Handelskammer beider Basel, St. Jakobs-Strasse 25, CH-4010 Basel, Telefon +41 (0) 61 270 60 60, info@hkbb.ch, www.hkbb.ch
BEAUTY / FASHION
FÜR ALLE, DIE DAS EINZIGARTIGE LIEBEN
BLICKFANG BASEL 2026
Im Frühling 2026 wird Basel erneut zum Treffpunkt für Liebhaber*innen zeitgenössischen Designs. Vom 20. bis 22. März öffnet die BLICKFANG ihre Türen und präsentiert zeitgenössische Gestaltung, nachhaltige Labels und spannende Neuentdeckungen. Besucher*innen erwartet nicht nur Shopping, sondern ein unmittelbarer Einblick in Gestaltung, Handwerk und die Geschichten hinter den Produkten.
Autor und Bilder: BLICKFANG
Bereits 2025 zog die Messe rund 12’000 Besucher*innen an und festigte ihren Ruf als zentrale Plattform für unabhängige Designer*innen aus der Schweiz und Europa. Die Kombination aus direktem Austausch, hochwertiger, kuratierter Auswahl und einem bewusst gesetzten Fokus auf Nachhaltigkeit hat das Konzept erfolgreich geprägt. Besucher*innen schätzten nicht nur das hochwertige Angebot, sondern auch die Möglichkeit, mit den Designer*innen persönlich ins Gespräch zu kommen – Einblicke in Arbeitsweise, Materialien und Ideen inklusive. Dieses Fundament bildet die Basis, auf der die BLICKFANG Basel 2026 weiter aufbaut, und macht die Messe zu einem unverzichtbaren Termin im Frühling.
DESIGN MIT VERANTWORTUNG
Auch 2026 bleibt das Credo der Messe unverändert: Nachhaltigkeit, Regionalität und soziale Verantwortung stehen im Mittelpunkt. Labels, die in kleinen Manufakturen produzieren, bewusst Materialien auswählen oder soziale Projekte unterstützen, werden besonders sichtbar. Funktionalität trifft auf Materialbewusstsein, Ästhetik auf gesellschaftliche Verantwortung. Jedes ausgestellte Stück erzählt eine Geschichte: von der Herkunft des Rohmaterials über den Herstellungsprozess bis hin zur Vision der Designer*innen. Prämiertes Design zeigt, dass gute Gestaltung weit mehr ist als Dekoration. Mode, Möbel oder Schmuck können gesellschaftliche, kulturelle und ökologische
Fragen aufgreifen. Sie regen zum Nachdenken an, inspirieren zu bewussterem Konsum und setzen Impulse für eine nachhaltige Zukunft. Für Besucher*innen wird Design dadurch greifbar – als Statement, als Idee und als Teil eines Lebensstils.
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BÜHNE FÜR NEUE STIMMEN
Für junge Designer*innen ist die BLICKFANG Basel eine besonders wertvolle Bühne. Hier erhalten sie direkte Rückmeldungen vom Publikum, knüpfen Netzwerke und gewinnen Sichtbarkeit, die in anonymen Grossstrukturen oft schwer zu erreichen ist. Gleichzeitig profitieren Besucher*innen von einer Auswahl, die Trends hinterfragt und unabhängige Positionen in den Vordergrund stellt.
Die Messe präsentiert eine beeindruckende Vielfalt: funktionale Möbel, experimentelle Mode, Schmuckstücke, die Handwerk und Innovation verbinden, sowie Produktdesign, das sowohl praktisch als auch ästhetisch überzeugt. Besucher*innen erleben, wie unterschiedlich Design heute gedacht wird und wie es in den Alltag integriert werden kann – sei es durch ein Möbelstück, das den Alltag erleichtert, oder ein Kleidungsstück, das bewusst produziert wurde.
Darüber hinaus lädt die BLICKFANG zum aktiven Entdecken ein: Workshops, Kurzpräsentationen und Gespräche am Stand ermöglichen einen unmittelbaren Einblick in Kreativprozesse. Das macht die Messe zu einem lebendigen Ort der Inspiration, an dem Lernen, Staunen und Kaufen miteinander verschmelzen.
BASEL ALS IDEALER GASTGEBER
Die Stadt Basel bietet den perfekten Rahmen für diese Mischung aus Kreativwirtschaft und Kulturvermittlung. Ihre lebendige Design-, Kunst- und Architekturszene schafft Synergien, von denen Designer*innen und Besucher*innen gleichermassen profitieren. Historische Gebäude treffen auf moderne Galerien, urbane Plätze auf innovative Concept Stores – die Stadt selbst wird so zu Teil des Messeerlebnisses.
Die BLICKFANG nutzt diesen Nährboden, um Design persönlich und nahbar zu machen. Besucher*innen können direkt sehen, fühlen und ausprobieren, was hinter den Produkten steckt. Für viele ist der Messebesuch im Frühling ein fester Termin, der Inspiration, Begegnung und gezieltes Einkaufen verbindet. Die Stadt wird so zum Schauplatz eines Austauschs, der über das blosse Konsumieren hinausgeht.
DESIGN GREIFBAR ERLEBEN
Die Ausgabe 2026 verspricht erneut eine sorgfältige Auswahl von Labels aus der Schweiz und ganz Europa. Neben bekannten Namen werden neue Designer*innen vorgestellt, die frische Ideen und unkonventionelle Perspektiven einbringen. Besucher*innen können Trends entdecken, die nicht nur ästhetisch überzeugen, sondern auch Haltung zeigen – von nachhaltiger Mode bis zu Möbeln mit innovativen Materialien.
Die BLICKFANG Basel bleibt damit ein Ort, an dem Gestaltung erlebbar wird. Hier wird Design nicht nur gesehen, sondern verstanden: als Erlebnis, als Entscheidung und als Statement. Es ist ein Raum, in dem Ästhetik, Handwerk und Verantwortung aufeinander treffen – persönlich, greifbar und inspirierend.
FORSCHUNGS- UND INNOVATIONSSTANDORT BASEL IN GEFAHR?
Die Region Basel steht als Wirtschaftsregion mit hoher Wertschöpfung – speziell im Bereich Forschung und Innovation – vor grossen Herausforderungen. Verschiedene Entwicklungen wie Fusionen, Zölle, Währungsschwankungen und die demografische Lage setzen den Standort zunehmend unter Druck. Neue Analysen des Kompetenzzentrums «Demografik» zeigen nun: Die Life-Sciences-Branche ist stark vom Zugang zu internationalen Fachkräften abhängig, während gleichzeitig eine grosse Pensionierungswelle bevorsteht. An einer Medienkonferenz hat der Arbeitgeberverband Region Basel – gemeinsam mit «Demografik» sowie dem Ausbildungsbildungsverbund «aprentas» – die Konsequenzen für den Standort Nordwestschweiz erläutert und aufgezeigt, wo Handlungsbedarf besteht.
Aktuell ist allgemein ein Rückgang der Beschäftigten in Branchen mit hoher Wertschöpfung – wie etwa Life Sciences oder Versicherungen – sowie eine starke Zunahme der Beschäftigten in Branchen mit tieferer Wertschöpfung zu beobachten. Die Abhängigkeit von wenigen Branchen stelle die Region Basel vor Herausforderungen und bedrohe die Rolle als Innovationsstandort, sagte Dominik Marbet, Direktor des Arbeitgeberverbands Region Basel, vor den Medien. Umso wichtiger sei die Ausbildung der eigenen Fachkräfte. «Eine zentrale Stärke des Forschungs- und Innovationsstandorts gegenüber dem Ausland ist die Berufsbildung. Die praktische Berufsbildung in der Life-Sciences-Branche stellt sicher, dass wir einen Nährboden haben, welcher Akademiker und Praktiker zusammenführt», so Marbet weiter.
Die neue Studie zur Fachkräftesituation in der Life-Sciences-Industrie der Nordwestschweiz des Kompetenzzentrums «Demografik» zeigt, dass rund 70 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in führenden Life-Sciences-Unternehmen aus dem Ausland stammen. Ein Drittel bilden Grenzgänger. In Forschung und Entwicklung liegt der internationale Anteil sogar bei 80 Prozent. Gleichzeitig werden in den kommenden zehn Jahren bis zu 35 Prozent der Beschäftigten
pensioniert – darunter über ein Drittel Schweizer Fachkräfte. «Die Pensionierungswelle betrifft viele Schlüsselprofile im Innovationsbereich Forschung und Entwicklung», so Zita Brazzola, Projektleiterin bei «Demografik». Hendrik Budliger, CEO von «Demografik», zeigte auf, dass bereits 15 Kantone in einzelnen Altersgruppen von Schrumpfung betroffen sind und dass sich auch in der Nordwestschweiz die Arbeitsmarktschere öffnet: «Mehr ältere Personen gehen in Rente, als junge eintreten.»
Auch «aprentas»-Geschäftsführerin Nicole Koch machte deshalb an der Medienkonferenz deutlich, dass die Innovationskraft der Region Basel auf einer starken, praxisorientierten Berufsbildung beruht. Die demografische Entwicklung, der internationale Wettbewerb und die wachsende Abhängigkeit von wenigen Branchen führten jedoch dazu, dass qualifizierte Fachkräfte – insbesondere im MINT-Bereich – zunehmend zum Engpass werden. «Wenn leistungsstarke Jugendliche systematisch den Weg in die praxisorientierten MINT-Berufe nicht mehr finden, verlieren wir unsere Innovationsbasis», erklärte Koch. Um den Standort langfristig zu sichern, brauche es eine klare Talentstrategie, gezielte Unterstützung der Ausbildungsbetriebe und einen echten Imagewandel: «Wir brauchen nicht nur mehr Berufsbildung –wir brauchen die richtige Berufsbildung.» Diese sei weit mehr als eine Alternative zum Gymnasium: «Berufsbildung ist keine zweite Wahl gegenüber dem Gymnasium – sie ist ein eigenständiger, strategischer Standortvorteil.»
FRANK LINHART
Leiter Öffentlichkeitsarbeit des Arbeitgeberverbands Region Basel
Arbeitgeberverband Region Basel, St. Jakobs-Strasse 25, Postfach, CH-4010 Basel, Telefon +41 (0) 61 205 96 00, info@arbeitgeberbasel.ch, www.arbeitgeberbasel.ch
Autor: Frank Linhart
SPORT / FREIZEIT
DIE BADMINTONWELT IST ZU GAST IN BASEL
YONEX SWISS OPEN 2026
Auch in diesem Jahr findet eines der bedeutendsten Indoor-Sportevents, das in der Schweiz zur Austragung kommt, in Basel statt – und rückt damit die Stadt weltweit als Veranstaltungsort in den Fokus: Vom 10. bis zum 15. März 2026 werden erneut etliche der weltbesten Badmintonspielerinnen und -spieler die Sportfans in der St. Jakobshalle mit ihrem Können beeindrucken. Wer die YONEX Swiss Open schon einmal besucht hat, weiss: Spektakuläre Ballwechsel mit sehenswerten Schlägen, einer genialen Taktik und atemberaubenden Sprüngen stehen dabei auf dem Programm – und das an jedem Tag von morgens beziehungsweise mittags bis spät abends. Wie in den Vorjahren werden insgesamt rund 15’000 Zuschauerinnen und Zuschauer in der Multisportarena erwartet. Zusätzlich kommen alleine am Wochenende rund 250 Millionen TV-Haushalte in 30 Ländern in den Genuss, die Superstars der internationalen Badmintonszene in Aktion zu erleben.
Autor: YONEX Swiss Open
Die YONEX Swiss Open gehören in der Turnierstruktur des Badminton-Weltverbandes BWF auch 2026 der Kategorie «HSBC BWF World Tour Super 300» an und verfügen wie 2025 über ein Gesamtpreisgeld von 250’000 US- Dollar. So dürfen sich etwa der Titelträger im Herreneinzel und die Titelträgerin im Dameneinzel über jeweils 18 ’ 750 US-Dollar freuen.
Ausserdem gibt es wertvolle Punkte für die Weltrangliste zu gewinnen – was unter anderem im Hinblick auf die Individual-Europameisterschaften 2026, die im April in Spanien ausgetragen werden, sowie auf die Individual-Weltmeisterschaften 2026, die im August in Indien stattfinden, von grosser Bedeutung ist. Schliesslich entscheidet die Platzierung in der Weltrangliste auch darüber, ob man als Spieler, Spielerin oder Paarung bei diesen Grossereignissen aufschlagen darf.
Das bedeutendste Badmintonturnier in der Schweiz ist in diesem Jahr erneut Bestandteil einer Serie aus vier Topveranstaltungen in Europa: Die YONEX Swiss Open sind eingebunden in hochklassige Events in Deutschland, England und Frankreich. Dabei ist davon auszugehen, dass insbesondere die unmittelbare Anbindung an die mit einem Preisgeld von 1.45 Millionen US-Dollar ausgestatteten YONEX All England Open Badminton Championships in Birmingham (Kategorie «HSBC BWF World Tour Super 1000») zu einem attraktiven Teilnehmerfeld in Basel beiträgt: Zahlreiche Spielerinnen und Spieler aus den Top 10 bis 20 der Weltrangliste, die bereits bei Welt- und Europameisterschaften oder sogar bei Olympischen Spielen eine Medaille gewonnen haben, werden erwartet. «Wir rechnen damit, dass Delegationen aus mehr als 40 Nationen nach Basel kommen, darunter asiatische Spitzennationen wie China, Thailand, Taiwan und Indien. Am 3. März erfolgt die Auslosung – dann wissen unter anderem die Lokalmatadorinnen und Lokalmatadore, auf welche Begegnungen sie sich mit ihrem Trainerteam per Videoanalyse et cetera vorbereiten müssen.
VERSCHIEDENE TICKETVARIANTEN IM ANGEBOT
Der Kartenvorverkauf läuft bereits auf Hochtouren, und wie gewohnt sind die Eintrittspreise für ein Turnier, an dem die «Crème de la Crème» des Badmintonsports beteiligt ist, moderat und familienfreundlich. An den ersten beiden Veranstaltungstagen (Dienstag und Mittwoch) gewährt das Organisationsteam der YONEX Swiss Open allen Badmintonfans sogar abermals freien Eintritt. «Möglich machen dies unsere Sponsoren Radio Basilisk und Swiss Badminton, die für Dienstag beziehungsweise Mittwoch ein Tagespatronat übernommen haben. Dafür sind wir sehr dankbar – wie auch für die Unterstützung durch unsere zahlreichen anderen Partner», so Christian Wackernagel. Für die nachfolgenden Tage können Einzeltickets (ab 30 Schweizer Franken für Erwachsene) oder ein «Long Weekend-Ticket» (135 Schweizer Franken für Erwachsene), das an den Veranstaltungstagen Freitag bis Sonntag Gültigkeit besitzt, erworben werden. Dabei besteht – unabhängig
von der Art des erworbenen Tickets – an allen Veranstaltungstagen freie Platzwahl. «Dies hat sich in den vergangenen Jahren bewährt. Die Zuschauerinnen und Zuschauer kommen dadurch etwas früher in die Halle und haben vor Spielbeginn noch die Möglichkeit, sich mit anderen Fans zu treffen und auszutauschen. Vor allem aber können sie während der Partien flexibel den Platz wechseln, sodass ihnen immer der bestmögliche Blick auf ihre Lieblingsspielerinnen und -spieler garantiert ist», sagt der OK-Präsident.
GEWOHNTER TURNIERABLAUF
Der Turnierablauf gestaltet sich bei den YONEX Swiss Open 2026 analog zu den vorherigen Ausgaben: Am ersten Veranstaltungstag wird in allen Disziplinen die Qualifikation ausgetragen, ausserdem steht im Herrendoppel und im Damendoppel der Grossteil der Matches aus der ersten Runde des Hauptturniers an. Am zweiten Veranstaltungstag folgen die restlichen Erstrundenbegegnungen, ehe am Donnerstag alle Achtelfinalpartien stattfinden. Der Freitag steht im Zeichen der Viertelfinalspiele, am Samstag geht es in den zehn Halbfinalbegegnungen um den Einzug ins Finale. Die Endspiele beginnen am Sonntag (15. März) um 11.00 Uhr, die Siegerehrung wird jeweils unmittelbar im Anschluss an das betreffende Spiel vorgenommen.
EINE MYSTISCHE REISE DER ERKENNTNIS
CAVALLUNA – TOR ZUR ANDERSWELT
CAVALLUNA präsentiert eine spektakuläre neue Show, die das Publikum in geheimnisvolle Welten eintauchen lässt und eine magisch-fantastische Geschichte erzählt. Auf der achtmonatigen Tour werden rund 500’000 Zuschauer erwartet. Sie dürfen sich auf grandiose Showeffekte, mitreissende Choreografien und vor allem 56 wunderschöne Pferde freuen. Jung und Alt werden für zwei Stunden von überirdischen Wesen und einem herzergreifenden Abenteuer verzaubert.
Autor und Bilder: CAVALLUNA
Erzählt wird in «Tor zur Anderswelt» die mystische Geschichte der jungen Zauberin Meerin, die über die magische Gabe verfügt, ihre Zeichnungen Wirklichkeit werden zu lassen und mit ihnen Gutes zu tun. Ihr Schicksal wendet sich jedoch, als sie aus ihrem Heimatdorf als Hexe verbannt wird und sich auf die abenteuerliche Reise in eine fremde Welt begeben muss. Dort gerät sie in die Fänge eines heimtückischen Hexenmeisters, der den düsteren Plan verfolgt, Meerin für seine Zwecke zu missbrauchen. Auf ihrem Weg muss die junge Zauberin nicht nur gegen die dunklen Mächte, sondern vor allem auch gegen ihre inneren Schatten kämpfen – denn nur das Vertrauen i n sich selbst kann ihr ihre verloren geglaubte Magie zurückbringen. Dabei beginnen die Grenzen zwischen den Welten, zwischen Gut und Böse, zwischen Misstrauen und Hoffnung zu verschwimmen. Wird Meerin es schaffen, das Schicksal noch einmal zu wenden?
«CAVALLUNA – Tor zur Anderswelt» ist nicht nur eine Pferdeshow, sondern ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie, das mit einer fesselnden Geschichte, mitreissender Musik
und einem beeindruckenden Bühnenbild aufwartet. Ein internationales Tanzensemble komplettiert die imposanten Schaubilder der talentierten Pferde und Reiter, die aus ganz Europa stammen. Mit an Bord sind unter anderem stolze Lusitanos aus Portugal und zuckersüsse Miniponys von der Insel Ischia. Eine spektakuläre ungarische Post, waghalsiges Trickreiten und tief berührende Freiheitsdressuren runden das Programm ab. Bekannte Publikumslieblinge wie Bartolo Messina und Kenzie Dysli beeindrucken ebenso wie neue Gesichter – zum Beispiel das Ausnahmetalent Rudj Bellini aus Italien.
WEITERE
AUTO / MOTO
SCHWEIZER AUTO DES JAHRES 2026
DER BMW IX3
Der BMW iX3 gewinnt die wichtigste Autowahl der Schweiz und ist «Schweizer Auto des Jahres 2026». Mit revolutionärer Technologie, faszinierendem Design und einem komplett neuen Bedienkonzept überzeugte das erste Serienfahrzeug der «Neuen Klasse» von BMW die 15-köpfige Fachjury und sicherte sich den Sieg unter den zehn Finalisten.
Autor: Sven Gruetzmacher Bilder: BMW Group
Bei der wichtigsten sprachübergreifenden Autowahl der Schweiz setzt die BMW Group Switzerland mit ih rem innovativen Portfolio erneut ein starkes Zeichen. Die Wahl fand in diesem Jahr bereits zum 15. Mal statt. Eine Fachjury, bestehend aus Mobilitätsjournalisten, Umweltexperten und Branchenkennern, stimmte im Rahmen eines intensiven Testtages über das «Schweizer Auto des Jahres 2026» ab. Die Siegerehrung fand im Rahmen eines Galaabends am 15. Januar 2026 in Safenwil statt.
«Der erste Platz durch die Fachjury bestätigt unseren konsequenten Weg in die elektrifizierte Zukunft. Mit dem BMW iX3 und der Neuen Klasse setzen wir Massstäbe in der Elektromobilität und beweisen, dass vollelektrische Mobilität und faszinierendes Fahrerlebnis keine Gegensätze sind. Diese Auszeichnung erfüllt uns mit grossem Stolz und zeigt: Wir gestalten die Elektromobilität in der Schweiz aktiv mit. Für das ausgesprochene Vertrauen bedanken wir uns ausdrücklich bei allen Jurymitgliedern», sagt Sergio Solero, President & CEO der BMW (Schweiz) AG, der den Preis im Emil Frey Classic Center in Safenwil entgegennahm.
Bei der Abstimmung der Fachjury setzte sich der BMW iX3 in einem starken und vielfältigen Feld von zunächst 39 zur Wahl stehenden Fahrzeugen, von denen es zehn ins Finale schafften, als Sieger durch. Zur 15-köpfigen Jury gehörten renommierte Mobilitätsexperten und Fachjournalisten aus allen Landesteilen der Schweiz. Laut der Begründung durch die Jury hebt sich der BMW iX3 insbesondere in puncto Innovation, Technologie und Fahrdynamik deutlich vom restlichen Feld ab.
UMFASSENDER VERGLEICHSTEST IM TCS-TRAINING ZENTRUM HINWIL
Der Weg zur prestigeträchtigen Auszeichnung führte über einen mehrstufigen Auswahlprozess. Zunächst qualifizierte sich der BMW iX3 für die Finalrunde am 1. Oktober 2025 in Hinwil. Auf dem Gelände des TCS-Training Zentrums führte die Fachjury einen umfassenden Vergleichstest durch, bei dem die zehn Finalisten in Kategorien wie Innovation, PreisLeistungs-Verhältnis, Technik und Design bewertet wurden.
REVOLUTIONÄRE TECHNOLOGIE TRIFFT
AUF «FREUDE AM FAHREN»
Kurz nach der Weltpremiere auf der IAA 2025 in München konnte der BMW iX3 die Jury in Hinwil überzeugen. Der BMW iX3 vereint modernste Batterietechnologie, eine völlig neue Fahrzeugarchitektur und ein innovatives Bedienkonzept. Erstmals in einem BMW Serienfahrzeug kommen Rundzellen der sechsten Generation mit bis zu 805 Kilometer Reichweite und 400 Kilowatt Ladeleistung – genug für 372 Kilometer in nur zehn Minuten – zum Einsatz . Das schafft zusammen mit dem BMW Panoramic iDrive, vier Hochleistungsrechnern mit 20-facher Rechenleistung und dem Heart of Joy ein völlig neues Fahrerlebnis. Auch auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit beginnt mit der Neuen Klasse ein zukunftsweisendes Kapitel: 35 Prozent weniger CO 2 e-Emissionen in der Lieferkette, ein Drittel Sekundärmaterialien und fossilfreie Produktion im Werk Debrecen.
MARKTSTART IM MÄRZ 2026
Der BMW iX3 wird ab März 2026 auf dem Schweizer Markt erhältlich sein und markiert den Beginn einer neuen Ära für die BMW Group Switzerland. Mit dem ersten Serienfahrzeug der «Neuen Klasse» unterstreicht BMW seinen Anspruch als Technologieführer im Premium-Segment und leitet eine neue Ära für das Unternehmen und die elektrische Mobilität ein.
ÜBER DIE WAHL ZUM
«SCHWEIZER AUTO DES JAHRES»
Die renommierte Auszeichnung wird jährlich von einer unabhängigen Fachjury vergeben, die Innovation, Technik, Design und Preis-Leistung bewertet. Zusätzlich bestimmt die Öffentlichkeit in einer Publikumswahl ihren Favoriten.
DIE SIEGER 2026 AUF EINEN BLICK
«Schweizer Auto des Jahres 2026» – Fachjury
1. 1.BMW iX3 (92 Punkte)
2. 2.Smart #5 (52 Punkte)
3. 3.KIA EV4 (42 Punkte)
«Schweizer Auto des Jahres 2026» – Publikumswahl
1. Audi Q3 Sportback (8.41 Prozent)
2. BMW iX3 (7.41 Prozent)
3. Alpine A290 (6.15 Prozent)
NEW KGM ACTYON HYBRID
Auto
AG Christoph Merian-Ring 3 | 4153 Reinach 061 717 94 50 | fabienne@autogoette.ch
KGM Actyon 1.5T HEV Platinum, Energieverbrauch (Fahrbetrieb): 6.1 l/100 km, CO2-Emissionen (Fahrbetrieb): 138 g/km, CO2-Emissionen aus der Treibstoff- und/oder Strombereitstellung: 28 g/km, EnergieeffizienzKategorie: E. Barzahlungspreis: CHF 39’490.–, Leasingrate pro Monat: CHF 319.–, 20.47% Sonderzahlung: CHF 8085.30, Laufzeit: 48 Monate, maximale Fahrleistung: 10’000 km/Jahr, effektiver Jahreszins: 2.99% (exkl. obligatorischer Vollkaskoversicherung). Nur bei teilnehmenden KGM-Partnern in der Schweiz. Eine Leasingvergabe ist verboten, falls sie zur Überschuldung des Konsumenten führt. Irrtümer und Fehler sowie Bewilligung durch CA Auto Finance Suisse SA vorbehalten. Gültig bis 31.03.2026. Abgebildetes Modell: KGM Actyon 1.5T HEV Platinum mit Metallic-Lackierung (+ CHF 800). Alle Beträge inkl. MWST. Unverbindliche Preisempfehlungen; Preisänderungen vorbehalten. Die angegebenen Energiewerte entsprechen den WLTP-Standards. CO2-Zielwert: 93.6 g/km, Durchschnitt der CO2-Emissionen: 111 g/km. MEHR ENTDECKEN
GRENZGEBIET
Quelle: Alban Spitz Eléna Metzger, Gabriel Adan, Marion Spiess
Lea Poespodihardjo
Sandra Stankiewitz
Quelle: Julia Moll-Rakus
INSPIRATION 12
VON TIEREN, BILDERN UND INKLUSIVER KREATIVITÄT
Seit 2013 lädt das Dreiländermuseum Lörrach mit dem inklusiven Kunstprojekt Inspiration dazu ein, Werke aus der Sammlung mit neuen Augen zu betrachten. Zum zwölften Mal –und zum letzten Mal in dieser Form –beschäftigen sich Menschen mit Beeinträchtigungen aus neun inklusiven Einrichtungen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz mit ausgewählten Objekten der Museumssammlung und lassen sich zu eigenen künstlerischen Arbeiten inspirieren. So ist über die Jahre ein Projekt entstanden, das leise wirkt, aber seine Wirkungskraft nicht verfehlt: Es eröffnet Perspektiven, macht Kreativität sichtbar und zeigt, wie Kunst Barrieren überwinden kann.
Autorin: Waltraut Hupfer
Bilder: Dreiländermuseum
Für Inspiration 12 stehen Tiere im Mittelpunkt. Als Inspirationsquellen dienen Gemälde, Grafiken, eine modellierte Keramik aus der Museumssammlung sowie zwei Arbeiten zeitgenössischer Künstlerinnen. Die Originale werden betrachtet, kommentiert und weitergedacht – nicht als Vorlage, sondern als Anstoss für eigene schöpferische Prozesse. So entstehen Werke, die ebenso vielfältig sind wie die Menschen, die sie geschaffen haben: realistisch oder verspielt, ernst oder heiter, vertraut oder geheimnisvoll. Beim Betreten der Ausstellung öffnet sich ein lebendiges, farbenreiches Tierreich: Eine Linie formt ein Fabelwesen, Farben explodieren zu fantasievollen Gestalten, stolze Löwen begegnen schüchternen Eulen, Pferde stehen neben fremdartigen Unterwasserbewohnern. Die historischen und zeitgenössischen Arbeiten treten in einen leisen Dialog mit den Neuschöpfungen der Teilnehmenden und erzählen von Beobachtung, Humor, Fantasie und Nähe, von Individualität und Gemeinschaft. Die Besucherinnen und Besucher werden eingeladen, eigene Assoziationen zu entwickeln und die Vielfalt der Perspektiven zu entdecken.
Noah Drückes
Alexander Korsch
Die Teilnehmenden stammen aus neun inklusiven Einrichtungen im Dreiländereck. Aus Frankreich sind dies die AFapei SUD ALSACE mit dem Institut Médico-Éducatif in Bartenheim und der Plateforme l’Elan in Hirsingue sowie die Association Marie Pire, Centre d’Accueil et de Rencontres de Jour CARJA in Altkirch. Aus Deutschland nehmen die Lebenshilfe Lörrach mit dem Atelier Frida und der Berufsbildung für Menschen mit psychischen Erkrankungen, das Haus Engels, eine stationäre Einrichtung der Behindertenhilfe in Hertingen, die PestalozziSchule, sonderpädagogisches Bildungsund Beratungszentrum Lörrach, sowie die Helen-Keller-Schule, berufsvorbereitende Einrichtung Steinen, teil. Aus der Schweiz sind Le Pavillon, betreute Tagesstruktur der Stiftung Adulta Pratteln, der Verein für Sozialpsychiatrie mit der künstlerisch begleiteten Tagesstruktur Machwerk in Liestal und der Verein JuGru für junge Menschen mit leichter geistiger Beein trächtigung in Binningen vertreten. Diese grenzüberschreitende Zusammenarbeit zeigt, wie kulturelle Vernetzung, Aus tausch und inklusive Kreativität Hand in Hand gehen und die besondere Identität der trinationalen Region prägen. Erstmals wird Inspiration grosszügigen Sonderausstellungsfläche im ersten Obergeschoss präsentiert. Der grosszügige Rahmen erlaubt eine ruhige Betrachtung und unterstreicht die Bedeu tung des Projekts innerhalb der Museums sammlung. Begleitet wird die Ausstellung von einem vielfältigen Programm aus Führungen, Workshops, Musik- und Er
zählformaten, die unterschiedliche Zugänge eröffnen und Teilhabe erlebbar machen. Das Projekt wird unterstützt vom trinationalen Eurodistrict Basel, der Barbara-Carl-Stiftung sowie dem Verein «direct help better future». Ergänzt wird die Ausstellung durch ein museumspädagogisches Angebot: Kinder aus Kindergarten- und Grundschulgruppen nehmen an kostenlosen Werkstätten teil, entdecken die ausgestellten Werke, kommentieren sie und lassen sich inspirieren, eigene Arbeiten zu gestalten, die ebenfalls gezeigt werden. So wird Teilhabe behutsam erfahrbar und früh gefördert.
BEGLEITPROGRAMM (AUSWAHL)
Freitag, 13. Februar 2026, 19.00 Uhr «TIERISCHE Märchen» – der Erzähler Tonio Passlick entführt in bekannte und unbekannte Märchenwelten mit tierischen Motiven
Samstag, 14. Februar 2026, 14.00 Uhr Zeichenworkshop «TIERISCH» für Kinder und Erwachsene – auch für Menschen mit Behinderung (90 Minuten, auf Anmeldung) mit Julia Moll-Rakus und Claudia Gierer-Wurmann
Samstag, 21. Februar 2026, 14.00 Uhr
Tier-Masken-Workshop «TIERISCH» für Kinder und Erwachsene – auch für Menschen mit Behinderung Minuten, auf Anmeldung) mit Julia Moll-Rakus und Claudia Gierer-Wurmann
Freitag, 27. Februar 2026, 18.00 Uhr Tiergeschichten des Dichters und Schriftstellers Markus Manfred Jung, inspiriert von den ausgestellten Tierbildern
Samstag, 28. Februar 2026, 14.00 bis 17.00 Uhr Inklusionstag im Museum mit Maskentheater-Auftritten von UTOPIK FAMILY (Nods, Schweiz), Maskentheater Lörrach und weiteren Performances Mittwoch, 18. März 2026, 10.00 Uhr Mittwoch-Matinee – geführter
Rundgang mit Kunsthistorikerin
Jeanette Gutmann und Museumspädagogin Caroline Buffet
Leon Rothmann
Quelle: Florencia Escalante
Mit Inspiration 12 findet eine über zwölf Jahre gewachsene Reihe ihren Abschluss, die leise, aber nachhaltig vorführt, wie Kunst Räume öffnen kann – für Begegnung, neue Sichtweisen und das gemeinsame Erleben. Sie lädt ein, Geschichten zu entdecken, Fantasie zu entfalten und die Vielfalt der Tier- und Menschenbilder in einem stillen, inklusiven Dialog zu erleben.
MUSEUMSPÄDAGOGISCHES ANGEBOT
Während der gesamten Laufzeit der Ausstellung werden kostenlose Führungen und Malworkshops für Kindergarten gruppen und Grundschulklassen angeboten. Diese finden jeden Dienstag- und Donnerstagvormittag statt, dauern 60 Minuten und sind auf Anmeldung buchbar.
Mit Inspiration 12 endet eine über zwölf Jahre gewachsene Projektreihe, die eindrucksvoll zeigt, wie Kunst Teilhabe ermöglicht, Kreativität fördert und Menschen über Grenzen hinweg miteinander verbindet. www.dreilaendermuseum.eu
Adeline Fellmann
Luc Gschwind
Immanuel Herzog
EVENTS / LIFESTYLE
UNDERSTAND THE FUTURE, SHAPE THE FUTURE
BASEL WIRTSCHAFT BRINGT MIT NETWORKING EVENT DIE ZUKUNFT INS GESPRÄCH
In der Reithalle Wenkenhof in Riehen kamen am 5. Februar führende Basler Wirtschaftsvertreter zu einem exklusiven Netzwerkanlass unter dem Motto «Understand the future. Shape the future» zusammen. Dieser wurde vom Magazin Basel Wirtschaft veranstaltet und von Schweizer Fachmedien sowie Geschäftsführer*in Basel als Medienpartner begleitet.
Autorin: Nathalie Becker
Bilder: Marc Gilgen
Nach der Türöffnung und Registrierung trafen sich die Gäste beim Welcome Apéro in der Lobby der Reithalle Wenkenhof. Die Räumlichkeiten boten einen offenen Rahmen für Begegnungen vor dem offiziellen Programmstart.
Unter den Gästen befanden sich Vertreterinnen und Vertreter aus Architektur, Bau- und Immobilienwirtschaft, aus Stadtund Standortentwicklung sowie aus Finanz- und Versicherungswesen. Darüber hinaus richtete sich die Veranstaltung an Akteure aus Dienstleistung, Gesundheit, Recht, Gastronomie, Detailhandel und vielen weiteren Bereichen.
In den anschliessenden Ansprachen und Gesprächen standen unternehmerische Perspektiven, Leadership und der Blick nach vorne im Mittelpunkt. Amine Tadlaoui-Ouafi, Chief Executive Officer der Airport Casino Basel AG, eröffnete den inhaltlichen Teil des Abends. Diesem folgten weitere spannende Beiträge, die unterschiedliche Branchen und Sichtweisen zusammenbrachten. Ein besonderes Highlight bildete das Interview mit Marco Parroni, CEO und Founder von UNIQ PRIME, das von Dr. Sebastian Hersberger geführt wurde und zentrale Fragen rund um Unternehmertum und Zukunftsgestaltung aufgriff.
Auch Jasmina Stajic gab als CEO der Pink Travel AG Einblicke in ihre unternehmerische Praxis, während Jean-Paul Saija, CMO des FC Basel, über den FC Basel Business Club sprach und einen sportlichen Aspekt in den Abend einbrachte.
Abgerundet wurde der Abend durch ein Apéro riche und eine Networking-Afterparty, voller musikalischer und künstlerischer Elemente, die den Austausch bis in die späten Abendstunden fortsetzten.
Der Netzwerkanlass in der Reithalle Wenkenhof machte spürbar, wie wertvoll persönliche Begegnungen, offener Dialog und interdisziplinärer Austausch für die Gestaltung der Zukunft sind und bot den Teilnehmenden eine Plattform, um diese aktiv mitzugestalten.
Das nächste Networking-Event findet am 27. August 2026 in Basel statt. Weitere Details werden in Kürze exklusiv auf www.basel-wirtschaft.com veröffentlicht.
MODERATION MIT SWISSNESS PUR!
LEIDENSCHAFT AUF BÜHNE UND BILDSCHIRM
Sonia Kälin ist seit 2019 ein bekanntes Gesicht aus der beliebten Unterhaltungssendung «Donnschtig-Jass» auf SRF, wo sie als Jass-Schiedsrichterin amtet. Davor war sie vor allem im sportlichen Bereich präsent, Kälin wurde gleich viermal Schwingerkönigin. Privat ist sie verheiratet, hat zwei kleine Kinder und gilt als unkompliziert, sportlich und spontan.
Interviewpartnerin: Sonia Kälin
Autor: SOLEXPO Entertainment
Bilder: SRF & Pascal Mora
GESCHÄFTSFÜHRER*IN BASEL: Sonia Kälin, welche Station aus Ihrer Vergangenheit hat den grössten Einfluss auf Ihre Moderationstätigkeit?
SONIA KÄLIN: Ich war über 15 Jahre lang als Lehrerin Sek I tätig und habe mir währenddessen eine enorme Präsenz und Aufmerksamkeit fürs Detail angeeignet. In einer Schulklasse musst du wachsam sein, Humor haben und spontan auf Aktionen reagieren können. Ich glaube, diese Kompetenzen sind für die Moderation eines Events Gold wert.
Hat auch der Sport einen Einfluss?
Natürlich: Als Sportlerin hatte ich ein klares Ziel, welches ich fokussiert und diszipliniert verfolgte. Ich musste am Tag X nicht nur abliefern, sondern regelrecht über mich hinauswachsen –ansonsten hätte ich mit meinem Gewicht im Schwingen keine Chance gehabt. Diese Eigenschaften mit einer akribisch genauen Vorbereitung, den Vorgesprächen mit den Mitwirkenden und dem analytischen Denken setze ich eins zu eins bei Moderationen und Speaker-Auftritten um.
Bald steht wieder der Sommer vor der Tür, und Sie rechnen der halben Schweiz die Jasskarten live im TV beim «DonnschtigJass» zusammen. Was bedeutet Ihnen dieses Engagment?
Der «Donnschtig-Jass» hat eine enorme Reichweite, von der ich natürlich schon auch profitieren kann. Allerdings muss ich auch da zuerst meinen Job gut machen. Ab und an passiert ein kleiner Fehler oder Versprecher, über den ich mich grausam ärgere. Die Zuschauerinnen und Zuschauer sehen dies jedoch nicht so eng und finden, genau dies mache mich so menschlich.
Was macht mehr Spass: eine TV-Sendung oder ein Event zu moderieren?
Der grösste Unterschied liegt wohl darin, dass man in einer TV-Sendung in eine schwarze Kamera schaut und spricht, während man an einem Event das echte Publikum vor sich hat, mit dem man eine direkte Verbindung aufbauen kann und sofort eine Interaktion stattfindet. Ich mag es, wenn ich die Menschen spüre. Zwar macht es mich schon auch etwas nervös, wenn ich 1 000 Augenpaare auf mir fühle, aber umso echter fühlt sich das Ganze auch an.
Wie oft sind Sie in Basel unterwegs?
Als das ESAF in Pratteln stattfand, durfte ich alle grossen Pre-Events einer Königspartnerin in Baselland moderieren –daran erinnere ich mich noch heute liebend gerne zurück. Ausserdem gibt es immer wieder Anfragen aus der Region Basel, was mich sehr freut. Die Leute hier sind offen, nahbar und immer für einen Schwatz zu haben.
Sie sind auf dem Land aufgewachsen und heute oft in Städten unterwegs. Was gefällt Ihnen besser: Stadt oder Land?
Es hat beides seinen Reiz. Mein Studium absolvierte ich in Luzern – hier schätzte ich den guten ÖV und die verschiedenen kleinen und grösseren Läden, wo man in kurzen Gehdistanzen einfach alles findet. Da ich nach wie vor sehr sportlich bin, schätze ich auch die Freiheiten auf dem Land: Ich kann aus dem Haus und habe die saftigsten Wiesen für Spaziergänge und Bike-Touren vor den Füssen.
Sie haben zwei kleine Kinder. Wie schaffen Sie den Spagat zwischen Mutterrolle und selbstständiger Unternehmerin?
Da auch mein Mann selbstständig ist, wechseln wir uns mit der Kinderbetreuung ab. Wer zuerst den Termin in der Agenda blockiert, der darf arbeiten gehen. Im Ernst: Weil mein Mann sieht, wie ich für die Events brenne und mit welcher Leidenschaft ich auch die Vorbereitung angehe, unterstützt er meinen Weg zu 100 Prozent. Familie und Business zu trennen, gelingt mir nicht immer – ich möchte E-Mails beispielsweise termingerecht beantwortet haben.
Sie sind auch sehr aktiv auf den sozialen Netzwerken. Warum das?
Die sozialen Netzwerke sind eine gute Plattform. Es gab bereits Engagements, die durch diese Netzwerke entstanden sind – und dies finde ich in der heutigen Zeit eine fantastische Option.
DAS FESTIVAL FÜR FILM-, GAME-, COSPLAY- UND COMIC-FANS
FANTASY BASEL – THE SWISS COMIC CON
Die FANTASY BASEL – The Swiss Comic Con ist das grösste Schweizer Festival für Popkultur, Cosplay und Gaming und findet seit 2015 alljährlich über Auffahrt (14. bis 16. Mai 2026) in der Messe Basel MCH statt.
Autor und Bilder: FANTASY BASEL
An drei Tagen deckt das Festival auf einer Fläche von 100’000 Quadratmetern ein breites Themenspektrum ab. Dieses reicht über Filme und TV-Serien, Games, Cosplay, Co mics, Anime, Manga, Kunst, Content Creation, Mittelalter bis hin zu Brettspielen und vielem mehr.
In den letzten zwölf Jahren hat sich die FANTASY BASEL – The Swiss Comic Con als thematisch vielseitigster Popkulturevent Europas etabliert. Im Jahr 2025 zog das Festival mehr als 97’000 Besuchende an, zur diesjährigen Ausgabe werden über 100’000 erwartet.
STARS & ACTORS
Von Fantasy-Serien bis Superheldinnen-Action: Nur an der FANTASY BASEL –
The Swiss Comic Con trifft Superman auf den Nachtkönig der weissen Wanderer. Jedes Jahr begrüsst das Festival Stars aus aktuellen Film- und Serienwelten. Auf der Gästeliste standen bereits Graham McTavish aus Der Hobbit und The Witcher, Natalia Tena aus Game of Thrones sowie Dan Fogler aus Fantastic Beasts und The Walking Dead, Duncan Lacroix aus Vikings und Outlander, Cara Buono aus Stranger Things oder Kevin Sussmann aus The Big Bang Theory. Neben Social- MediaStars auf Plattformen wie YouTube oder Twitch gehören auch Illustrator*innen, Autor*innen und Kunstschaffende wie Sanit Klamchanuan
(Wētā Workshop), Ulrich Schröder (Disney), Brian Ian Muir (Star Wars) oder Bernhard Hennen (Fantasy-Autor) zu den beliebten Stammgästen des Festivals.
COSPLAY
Das Cosplay Village beherbergt jährlich über 50 nationale und internationale Cosplay-Gäste und -Stände und ist europaweit unvergleichlich. Zu den Höhepunkten gehören die täglichen Cosplay Contests auf der Main Stage. Dort präsentieren Cosplayer*innen ihre selbstgemachten Kostüme und Requisiten von Charakteren aus bekannten Filmen und Videospielen vor einer Jury aus nationalen und internationalen Cosplay-Stars. Für die Besuchenden gilt jedoch keine Kostümpflicht, die meisten kommen in Alltagskleidung oder im Lieblings-Nerd-Shirt.
SPACE & SCI-FI
Im Sci-Fi- & Space-Bereich trifft Wissenschaft auf Fiktion: Das Swiss Space Museum lädt jedes Jahr zu einer interaktiven Reise durchs Weltall ein. Zudem sind hochkarätige Redner*innen und Wissenschaftler*innen zu spannenden Talks eingeladen. Daneben präsentieren internationale Fangruppen riesige Fan-Modelle und Paneldiskussionen aus dem STAR-WARS-Universum und anderen intergalaktischen Sphären.
KUNST: COMIC, MANGA, URBAN & TATTOO
Besuchende treffen auch auf international erfolgreiche Kunstschaffende aus der Urban & Street Art, Fantasy-Illustrator*innen und weltbekannte Comiczeichner*innen. In der Artist Alley stellen über 400 Comic- sowie Manga-Künstler*innen aus der Schweiz, Europa und der ganzen Welt aus und im TattooBereich wird Kunst live unter die Haut gestochen.
Comic-Stars wie Ralf König, Don Rosa oder Enrico Marini waren bisher ebenso dabei wie Stanley Artgerm Lau, Anna Steinbauer, der NICHTLUSTIG- Cartoonist Joscha Sauer oder der «Herr der Ringe»-Illustrator John Howe. Auch renommierte Au tor*innen wie Julia Kuhn oder Markus Heitz waren zu Gast.
GAMING & ESPORTS
Egal ob Tetris, Super Mario, Minecraft, Final Fantasy oder Overwatch: Auf dem Festival werden alle Facetten des Gamings gefeiert! Schweizer Game-Entwickler*innen zeigen ihre neues ten Games, diverse Aussteller*innen machen modernste Ga ming Hardware, Games und Virtual Reality erlebbar und prä sentieren das eine oder andere Schnäppchen. Von Retro Games bis zu aufstrebenden eSports-Teams wird das gesamte Spek trum des Gaming-Universums präsentiert, das sowohl Jung als auch ältere Generationen begeistert. Und wer lieber analog spielt, findet im Brett-, Sammelkarten- und RPG-Spielbereich diverse Highlights.
MERCHANDISE, ACTION & FOOD
Die FANTASY BASEL – The Swiss Comic Con ist nicht nur ein Popkulturfestival; in der grossflächigen Merchandise Area sind Fan-Artikel aller Art erhältlich. Zudem gibt es in kreativen Workshops und in den Action-Zonen neue Hobbies und Handwerke zu entdecken.
Auch für genügend Unterhaltung, Überraschungen, Inspirationen und kulinarische Highlights haben die Veranstalter*innen gesorgt; eine vielseitige Auswahl an europäischem, amerikanischem und asiatischem Street Food füllt hungrige Mägen – auch mit vegetarischem und veganem Angebot.
FACTS & FIGURES
14. bis 16. Mai 2026, Messe Basel
100’000 Quadratmeter Ausstellungsfläche über 800 Ausstellende rund 100’000 erwartete Besuchende
20 Jahre GF Basel 36–39
Allianz Suisse 2
ALPHA Gruppe AG UG1, 8–11
Arbeitgeberverband Region Basel 68–69
Asga Pensionskasse 40–41
Auto Götte 80, 81
BARD AG 3
bauRUNDSCHAU 19
BLICKFANG 64–67
Brombacher Design GmbH 25
CAVALLUNA 75
Erdlen Architektur 18
ERNE AG Bauunternehmung 33
Firalux Design AG UG2 – 1
FANTASY BASEL 94–95
FELDENKRAIS 56–57
Gastro Baselland 46–47
Handelskammer beider Basel 60–61
Health Expo Basel 52–53
HEV Basel–Stadt 30–33
Hostaria Schweiz GmbH 49
Ideepublik GmbH 5
Industrienacht Basel 42–43
Inspiration 12 84–87
Instinct Pictures UG3
IVB beider Basel 54–55
KATAPULS 7
Konditorei Buchmann AG 43, 48
KTB–Treuhand AG 19
Lignum 23
Linden Apotheke 9
Messehalle wird Wohnraum 20–22
Mideri Architekten GmbH 14–17, 26–27
Networking Event 90–91
Opacc Software AG UG4
Open House Basel 24–25
Schweizer Auto des Jahres 2026 78–80
Settelen AG 96
SOLEXPO Entertainment 92–93
Stiftung TBB Schweiz 44–45
Top Immobilien AG 39
UniqueSmileTurkey 39, 58
Wiesner Immobilien 23
YONEX Swiss Open 2026 72–74
HERAUSGEBER
Schweizer Fachmedien GmbH
Pfeffingerstrasse 19
CH-4153 Reinach
Telefon +41 (0) 61 711 13 93 info@schweizerfachmedien.ch www.schweizerfachmedien.ch
Clauss Kahl Merz Atelier und Truwant + Rodet + Dreiländermuseum
FANTASY BASEL
Flavia Schaub
Liidia Kucher
Marc Gilgen
Marco Kunz
Open House Basel, Axel Linge
Samuel Bramley
SRF & Pascal Mora
Stiftung TBB Schweiz
Thomas Telley, St. Antoni / Prix Lignum 2024 Uwe Zinke Shutterstock
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JAHRESABO
Vier Ausgaben CHF 19.–, Einzelpreis CHF 6.–, info@schweizerfachmedien.ch
ISSN Print 1662-1263, ISSN E-Mag 2813-1541
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