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HERBST : : 2017

KOLUMNEN DR. PHIL. NIKLAS BAER MARTIN DÄTWYLER LIC. IUR. BARBARA GUTZWILLER MARTIN & CORNELIA OMLIN THOMAS RUEPP DR. MED. LUKAS SCHÖB MARCEL SCHWEIZER PETRA SCHWEIZER

BOHRERHOF WO GUTES GEDEIHT!

NEF TRUCKCENTER

HURRA! WIR SIND VIZE-WELTMEISTER

ALLIANZ SUISSE

INNOVATIVE PRODUKTE KOMMEN BEI DEN KUNDEN AN

GUNDELI-CARROSSERIE

SEIT 50 JAHREN FÜHREND IN INNOVATION & DIVERSIFIKATION

OMLIN ENERGIESYSTEME

«ALTERNATIVE ENERGIESYSTEME SIND FÜR ALLE ERSCHWINGLICH»

ELISABETH SCHNEIDER-SCHNEITER ZWISCHEN WIRTSCHAFT, POLITIK UND GESELLSCHAFT

JEFFREY SCHMIDT WEITERER KARRIERESCHRITT

SEVDA BRUGGMANN IMMODEPOT SA : : TELEBASEL : :


„D’MITGLIEDSCHAFT

BIM FCB:

E GSCHÄNGG „ FÜR JEDE FAN. FCB-10000_RotblauMagazin_A4_Geschenkstreller.indd 1

08.11.16 18:54


LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER

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n einer im Mai 2017 veröffentlichten Studie des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens KPMG gaben rund 60 befragte Vertreter von Schweizer Unternehmen auf C-Level Auskunft, wie sie zukünftig ihre «Cyber Resilience» ausbauen wollen – also vereinfacht ausgedrückt: die Fähigkeit von technischen Systemen, bei einem Teilausfall nicht vollständig zu versagen. Dabei berichteten 88 Prozent der Befragten, dass sie in den letzten zwölf Monaten Opfer von Cyberattacken wurden. Das bedeutet eine Zunahme von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei über der Hälfte der Befragten provozierte der Angriff einen Unterbruch der Geschäftstätigkeit, bei mehr als einem Drittel hatte die Attacke einen finanziellen Schaden zur Folge. Auf mittlerweile allen Ebenen hat der Befall durch Viren, Trojaner, Computerwürmer, Spyware, Ransomware etc. beinahe schon epidemische Ausmasse angenommen. Selbst als privater Anwender wird man nahezu täglich, wenn man nicht wie ein «Häftlimacher» aufpasst, via raffinierter «gefakter» Mails zum Öffnen von scheinbar wichtigen Anhängen verführt. Gerade in Zeiten, wo Banken, Post, Telekommunikations- und Mobilitätsunternehmen, Versandhandel etc. die Kunden fast schon nötigen, auf den elektronischen Zahlungsverkehr umzusteigen, wird es immer schwieriger, «echt» von «falsch» zu unterscheiden. Wenn mittlerweile Mails mit der eigenen, korrekten Adresse als Absender an einen selbst gerichtet werden und man sich nicht gerade daran erinnert, wann man sich zuletzt selbst gemailt hat, dann schnappt die Falle schon zu. Da kann auf allen Kanälen gewarnt werden, dass weder die Polizei noch Banken oder die SBB persönliche Mitteilungen per Mail verschicken – in der täglichen Hektik ist ein unbedachter Click schnell passiert, und das Unheil nimmt seinen Lauf. Glück im Unglück hat der, der merkt, dass er Opfer eines Cyberangriffs geworden ist, wobei dann die Reparatur seines Gerätes, die Sperrung sämtlicher Konten und Kreditkarten sowie die Entfernung der entsprechenden Malware zeit- und kostenaufwändig ist, und je nachdem zum Beispiel externe Speichergeräte weiterhin befallen bleiben, sprich eigentlich nicht mehr zu benutzen sind. Ebenfalls bemerkenswert ist die Erfahrung – zumindest für den Laien –, dass viele sogenannte Profis aus dem Supportbereich durchaus ebenfalls schnell an die Grenzen ihres Könnens kommen, wenn sie mit den immer sich schneller ändernden Schadensteufeln konfrontiert werden. Würde die Automobilbranche derart hilflos wie die Computerbranche mit dem Thema Sicherheit umgehen, würden wir bei uns maximal Verkehrsaufkommen nordkoreanischen Ausmasses registrieren. Keine Behörde würde es riskieren, Fahrzeuge für den täglichen Gebrauch zu genehmigen, welche derart störungsanfällig wären. Beunruhigend genug, dass Atom- und andere Kraftwerke, die Wasserversorgung, Spitäler etc. – wie ja bereits auch schon wiederholt geschehen – Opfer von Hacker-Attacken geworden sind. In diesem Sinn, seien Sie uns nicht böse, wenn wir mal – falls Sie uns mailen sollten – nicht umgehend antworten. Oder, um es mit Lenin zu sagen: «Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser!»

Ihr Niggi Freundlieb Chefredaktor

Ihr Thomas Lindenmaier Projektleiter

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INHALT ZEHN JAHRE IMMODEPOT «Wir wissen – wir spekulieren nicht!»

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DIE IKONE Aussergewöhnliche Handtaschen

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ANNA K. Tolle Taschen

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MODEKLASSIKER Kariert auf Streifzug

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FRED SENN Ganzheitlich denken bei Heizen, Feuer & Energie

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OMLIN ENERGIESYSTEME «Alternative Energiesysteme sind für alle erschwinglich»

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ELISABETH SCHNEIDER-SCHNEITER Zwischen Wirtschaft, Politik & Gesellschaft

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BASLER ORTHOPÄDIE® RENÉ RUEPP 50 «Herausforderung angenommen!» HANDELSKAMMER BEIDER BASEL «Are you digital?»

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MUSEUM KLEINES KLINGENTAL Der Musiksaal in Basel

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CREDIT SUISSE (SCHWEIZ) «Das Unternehmertum ist tief in unserer DNA verankert»

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GLUR REISEN 38 Skandinavien-Spezialist FONDATION BEYELER Ein neuer öffentlicher Park seit 40 Jahren im Herzen von Riehen SONNENBRILLEN 18 ALLIANZ 40 Instant Cool! MARKETING CONSULTING BASEL GENERALAGENTUR BASEL Der Wegbegleiter für Innovative Produkte kommen  BASELAREA.SWISS 22 erfolgreiches Marketing bei den Kunden an Erfolgreiches 2016 LOAFER Penny im Schuh

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68 TERTIANUM RESIDENZ 42 ARTAX FIDE CONSULT TELEBASEL 24 ST. JAKOB-PARK Risiken bei Gesellschaftsgründungen «Wir sind auf dem richtigen Weg!» und beim Mantelhandel Unabhängig & aktiv im Alter wohnen WIRTSCHAFTSKAMMER 26 CHILIWORKS CREATIVE 44 PROMOLUTION 72 BASELLAND ­ Werbeauftritt mit Qualität EVENT SOLUTIONS «Das Hauptproblem bleibt: aus einer Hand Spezialisten für Die Kapazität ist ungenügend» Eventtechnik & -gestaltung «AMIE – BERUFSEINSTIEG 74 UMFRAGE 28 70 JAHRE GEBR. OSER 46 FÜR JUNGE MÜTTER» Landesausstellung  2027  – Job-Perspektiven für junge Mütter Schützen, erhalten, erneuern! nötig oder Wunschdenken?

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017

WEITER AUF DER NÄCHSTEN SEITE    >


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INHALT

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14.  AUTO BASEL «Stelldichein» des regio­nalen Auto­gewerbes

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NEF TRUCKCENTER Hurra! Wir sind Vize-Weltmeister

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ERBACHER BIKES 83 «The World of Erbacher» – Be a part of it BELMOT® SWISS GEMPEN MEMORIAL 2017 Der Mythos lebt!

FC REINACH STEDTLI-ENTWICKLER 98 Zukunft auf der Sport- & THOMAS BRETSCHER Freizeit­­anlage Fiechten gesichert «Es braucht vor allem Begleitung und Impulse!» RTV 1879 BASEL DER CHARME DES NORDENS 100 Handball – ein geiler Sport Der skandinavische Stil OIS KRAV MAGA BASEL «Echte Selbstverteidigung, BSK BAUMANN + SCHAUFELBERGER 102 keine Sportart!» «Ihr Elektriker für alle Fälle»

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GUNDELI-CARROSSERIE 88 Seit 50 Jahren führend in Innovation & Diversifikation

KANTONALE VOLKSINITIATIVE Vernünftige Parkgebühren sollen Stadt beleben

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BESONDERER AKZENT Der Mehrwert von Sonnensegeln

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PURE HAIR & SPA Gepflegt durch den Sommer

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BEAUTY NEWS Wussten Sie schon …?

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ERNÄHRUNGSCOACHING 130 FORMEL-E 90 Das unspektakulärste BOHRERHOF 110 Der Erfolg elektrisiert die Schweiz Ernährungsprogramm … Wo Gutes gedeiht! KESTENHOLZ AUTOMOBIL Unterwegs mit der Mercedes-Benz Pagode

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JEFFREY SCHMIDT Weiter in Richtung 24 Stunden von Le Mans

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HEINRICH SCHMID Begeisterndes Handwerk – überzeugende Leistungen

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GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017

TORTENKUNST 112 Switzerland goes Island meets Japan BISMARCKHERING & CO. Gerichte mit Geschichte

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BELLA ITALIA Leidenschaft essbar machen

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CULINARIUM NEWS Alles neu!

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KOLUMNEN PETRA SCHWEIZER MARCEL SCHWEIZER MARTIN & CORNELIA OMLIN DR. PHIL. NIKLAS BAER LIC. IUR. BARBARA GUTZWILLER MARTIN DÄTWYLER THOMAS RUEPP DR. MED. LUKAS SCHÖB

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AKTUELL

«WIR WISSEN – WIR SPEKULIEREN NICHT!»    

Zehn Jahre Immodepot

SEIT ZEHN JAHREN IST DIE BASLER FIRMA IMMODEPOT SA ERFOLGREICH AUF DEM IMMOBILIENMARKT IN DER NORDWESTSCHWEIZ TÄTIG. IN DIESER ZEIT HAT SIE SICH ZU EINER DER GEFRAGTESTEN ADRESSEN DER BRANCHE IN DER REGION FÜR DEN VERKAUF VON LIEGENSCHAFTEN UND DIENSTLEISTUNGEN RUND UM DIE IMMOBILIE ETABLIERT. INTERVIEW MIT SEVDA BRUGGMANN

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abei bietet die Immodepot SA einen individuellen und professionellen Rundumservice von A bis Z, der die Kunden komplett entlastet. Ob Beratung, Kundenreporting, Marketing­ aktivitäten, Organisation, Koordination und Administration rund um den Verkauf sowie die Verhandlungen mit der Käuferschaft oder eine auf die jeweiligen Anforderungen und Bedürfnisse abgestimmte Verkaufsstrategie – der Kunde erhält Dienstleistungen aus einer Hand, die als Gesamtlösung funktionieren. Die Kunden, welche nur im Erfolgsfall das ortsüblich vereinbarte Honorar bezahlen, profitieren von der hohen Fachkompetenz und der ausgeprägten Marktkenntnisse des bestens ausgebildeten Immodepot-Teams. Die Immodepot SA ist zudem Mitglied der Schweizerischen Maklerkammer (SMK), welche die Dienstleistungen ihrer Mitglieder regelmässig überprüft. Gegründet wurde die Immodepot SA im

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017

September 2007 von Sevda Bruggmann, die das Unternehmen auch leitet. Die eidg. dipl. Immobilientreuhänderin und Immobilienvermarkterin mit eidgenössischem Fachausweis stellt im Interview mit dem «Geschäftsführer» die Immodepot SA vor, skizziert ihre Unternehmensphilosophie und auf was es ihr in ihren Kundenbeziehungen hauptsächlich ankommt. «Geschäftsführer»: Schildern Sie kurz Ihren beruflichen Weg und was die Motivation war, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Sevda Bruggmann: Ich habe bei meiner Tätigkeit in einer General­ unternehmung, einem Architekturbüro und beim Tankstellenbau Erfahrungen im Bereich Projektentwicklung, Planung, Bauleitung und Verkauf gesammelt. Dabei war mir sofort klar, dass dies meine Welt ist. Jedoch galt meine grösste Stärke und Leidenschaft schon immer dem


AKTUELL

10 Eigentumswohnungen im «Gundeli» Quartier

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Herrliches Einfamilienhaus in top Zustand auf dem Bruderholz

Traumhafte Villa in Binningen

Immobilienverkauf und der Projektentwicklung. In Basel und Zürich machte ich meine Ausbildung zur Immobilienvermarkterin und zur Immobilientreuhänderin. Ich kenne Land und Leute, bin im Lehenmattquartier in Basel aufgewachsen und habe mich fachlich und beruflich erfolgreich entfaltet – ich bin ein typisches Basler Kind. Mein eigenes Unternehmen hier in Basel zu gründen, war für mich ein logischer Schritt. Ich kann in der ganzen Region auf ein grosses Beziehungsnetz zurückgreifen, was gerade in der Immobilienbranche enorm wichtig ist und unser Wachstum seit 2007 massgeblich unterstützt hat. Wie lautet die Unternehmensphilosophie der Immodepot SA? Transparenz, Ehrlichkeit, Aktualität, Effizienz und individuelle Betreuung bis zum Abschluss sind die Kernelemente der Unternehmenskultur der lmmodepot SA. Dies findet sich nicht nur in unserer partnerschaftlichen und transparenten Kundenbeziehung, sondern auch in unseren kundenfreundlichen Konditionen. So arbeiten wir nicht mit diktierten Maklerverträgen, versteckten Kosten und Vorabkasse. Konkret heisst das, der Kunde bezahlt nur im Erfolgsfall das vorgängig vereinbarte Honorar. Wer sind die Kunden der Immodepot SA? Unsere Kunden sind vor allem Privatpersonen sowie Immobilienfirmen. Bei den privaten Kunden stehen vor allem die kundenfreundlichen Konditionen der Immodepot SA im Vordergrund und dass die Liegenschaft schnellstmöglich zu einem guten Preis verkauft wird. Für die Immobilienfirmen übernehmen wir die gesamte Planung und Umsetzung des Verkaufs von Promotionsobjekten. Das können z. B. Projekte mit mehreren Einfamilienhäusern oder mehreren Wohnungen sein. Solche Projekte benötigen eine längere und umfangreiche Planung und Begleitung.

Was macht denn einen Haus- oder Wohnungsverkauf so komplex? Wenn es so einfach wäre und ein einfaches Inserat genügen würde, bräuchte es ja uns nicht (lacht)! Jeder Immobilienverkauf gestaltet sich je nach Gegebenheiten, persönlichem Umfeld und Ansprüchen des Verkäufers anders. Es stellen sich finanzielle, gesetzliche und organisatorische Fragen, deren Beantwortung und Umsetzung durch ein Mandat an die Immodepot SA grosse Vorteile bringt. Wie erkennen Sie denn, was die Kunden genau wollen? Mir ist es extrem wichtig, dass die Kunden wissen, dass wir ihnen nicht einfach nur eine Dienstleistung anbieten, sondern dass jeder Kunde mit seinen Bedürfnissen und Wünschen für uns wichtig ist. Ich mag Menschen und baue bei jedem Kunden eine persönliche Beziehung auf, die auf Vertrauen gründet. Nur so ist es möglich, im Gespräch, durch aufmerksames Zuhören, aktives Fragen und ehrlichem Interesse auf den Kunden eingehen zu können. Nach jedem vollendeten Auftrag bitten wir unsere Kunden um eine Bewertung unserer Dienstleistungen. Daher wissen wir genau, was unsere Kunden an der lmmodepot SA besonders schätzen und warum wir weiterempfohlen werden. Die Nähe zu unseren Kunden mit dem individuellen Rundumservice, das umfassende und aktuelle Know-how auf den Gebieten Immobilienvermarktung und Immobilientreuhand, unser grosses Netzwerk und die gelebte Firmenphilosophie mit den vorteilhaften Konditionen werden von unseren Kunden anerkennend gelobt. Dies zeigt am besten, was die lmmodepot SA und ihre Mitarbeitenden ausmacht. Apropos Qualität der Dienstleistungen der Immodepot SA – ist deren Qualität auch objektiv messbar?  >

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AKTUELL

Die Immodepot  SA ist Mitglied der Schweizerischen Maklerkammer  (SMK) und lebt ein hohes Berufsethos. Die Qualität unserer Dienstleistungen wird regelmässig von der SMK überprüft und durch ein Zertifikat mit Gütesiegel bestätigt. Dabei verpf lichtet dieses Gütesiegel seine Mitglieder zu höchster Qualität und Leistung für Dienstleistungen im Bereich von Immobilien. Natürlich sind auch die positiven Feed­ backs unserer Kunden und die ständige Kommunikation mit ihnen für uns Gradmesser, wie unsere Leistungen bewertet werden. Diese Kommunikation ist für uns aber auch extrem wichtig, um nicht nur die Bedürfnisse der Kunden kennenzulernen, sondern auch den Markt richtig zu beurteilen. Denn das Credo der Immodepot SA lautet: «Wir wissen  – wir spekulieren nicht!» Wie beurteilen Sie den aktuellen Immobilienmarkt? Es besteht immer noch eine grosse Nachfrage nach Renditeobjekten. Bei den Luxus-Liegenschaften haben wir ein Abflachen der Nachfrage und somit auch einen Rückgang der Preise bemerkt. Als sehr gut würde ich zurzeit den Markt im Bereich Stockwerkeigentum bezeichnen. Insge-

samt hat sich der Immobilienmarkt dieses Jahr beruhigt. Wir verfolgen und analysieren natürlich ständig den Markt. Gerade in Basel-Stadt ist der Kanton im Wohnungsbereich und der Quartierentwicklung sehr aktiv, und Themen wie «verdichtetes Bauen», Mehrwertabgaben oder Eigenmietwert sorgen für Diskussionen, und wir geben unsere Erkenntnisse und Empfehlungen natürlich an unsere Kunden weiter. Wie feiert die Immodepot SA ihren zehnten Geburtstag? Wir sind natürlich stolz auf die letzten zehn Jahre und auf das, was wir erreicht haben. Deshalb stossen wir im September im Basler Kultlokal Atlantis, das ja ebenfalls dieses Jahr ein rundes Jubiläum feiert, mit Kunden, Geschäftspartnern und Freunden auf unseren Geburtstag – und auf die nächsten zehn Jahre Immodepot SA – an!

DIENSTLEISTUNGEN §§ Vermittlung im Bereich Verkauf und Vermietung §§ Erstellen von Marketingkonzepten §§ Wirtschaftlichkeitsberechnungen bei Renditeund Neubauprojekten §§ Stockwerkeigentumsbegründungen §§ Promotionsprojekte

IMMODEPOT SA St. Jakobs-Strasse 10 CH-4052 Basel Telefon +41 (0) 61 275 90 00 Telefax +41 (0) 61 226 95 90 office@immodepot.ch www.immodepot.ch

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017


Wir schaffen den Spagat zwischen Tradition und Moderne.

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AKTUELL

AUSSERGEWÖHNLICHE HANDTASCHEN

   Die Ikone

SIE SIND MEHR SCHMUCKSTÜCK ALS GEBRAUCHSGEGENSTAND: DIE CLUTCHES, MINAUDIÈRES UND HANDTASCHEN DER DESIGNERIN JUDITH LEIBER. SIE WAREN NICHT NUR BEGLEITERINNEN ZAHLREICHER FIRST LADIES BEI DER INAUGURATION IHRER MÄCHTIGEN MÄNNER, SONDERN SIND BIS HEUTE AUCH DIE WAHREN IKONEN AUF DEN ROTEN TEPPICHEN DIESER WELT.

© Judith Leiber, MAD

von Anouk Delange

Mit Swarovski-Steinen besetzte Minaudières von Judith Leiber.

D

ass Judith Leiber einmal die berühmteste Taschen-Designerin der USA werden sollte, war in den frühen Jahren ihres Lebens noch nicht abzusehen. Am 11. Januar 1921 in Budapest als Tochter von Emil und Helene Peto geboren, standen ihre jungen Jahre im Schatten der Kriege. Genau mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges, man schrieb das Jahr 1939, begann die junge Judith Peto ihre Ausbildung bei der renommierten jüdisch-ungarischen Handtaschen-Firma Pessl, wo sie ihr Handwerk «von der Pike auf» lernte. Doch wie viele andere Familien mussten auch die Petos während der Nazi-Besetzung von Ungarn das Land verlassen. Dank eines Schweizer Schutzpasses, den der Vater besass und freies Geleit versprach, entkam die Familie dem Holocaust.

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EIN KOMETENHAFTER AUFSTIEG Nach der Befreiung Budapests begann Leiber wieder Handtaschen zu produzieren. Doch statt sie in einem Geschäft anzubieten, verkaufte sie ihre Taschen direkt an die Angestellten der amerikanischen Gesandtschaft und U.S. Army vor Ort. Eine Zeit, in der sie ihren späteren Mann, den in Budapest stationierten US-GI Gerson Leiber kennenlernte, mit dem sie Mitte der 1940er Jahre schliesslich nach New York auswanderte. In den ersten Jahren arbeitete sie noch an verschiedenen Stellen in der amerikanischen Handtaschenindustrie, bevor sie im Jahr 1963 ihr eigenes Label gründete. Von da an dauerte es nicht lange, bis ihre fantasievollen Designs die Aufmerksamkeit grosser Magazine wie «Harper’s Bazaar» oder «Vogue» auf sich zogen und Leiber in kürzester Zeit weltberühmt wurde.


FÜR SIE FÜGEN WIR ZUSAMMEN

INSPIRATION AUS DEM GEMÜSEBEET Die Handtaschen von Judith Leiber waren eine Revolution: innovativ, kunstvoll, von erlesener Qualität und  – humorvoll. Bekannt wurde sie ganz besonders für ihre mit Swarovski-­Kristallen besetzten Minaudières, die schnell zu Ikonen auf den roten Teppichen avancierten. Entstanden waren sie, als Leiber aus der Not eine Tugend machte und einen beschädigten Messingrahmen mit Strass-Steinen besetzte, um den Makel zu überdecken. Der Erfolg und die Nachfrage waren so gross, dass sie begann, die kleinen funkelnden Taschen in schier unendlich vielen Variationen zu kreieren. Davon zeugte auch, dass die «Grande Dame der Couture-Handtaschen», wie Leiber oft genannt wurde, während ihrer 30-jährigen Karriere über 3500 Motive erschuf. Zur Inspiration gereichten ihr Obst und Gemüse ebenso wie ihre Liebe zur asiatischen Kultur und ihre Leidenschaft für das Reisen. Doch auch den Künsten war Judith Leiber sehr zugetan und liess sich für ihre Arbeiten von Künstlern und Künstlerinnen wie Sonia Delaunay, Piet Mondrian, Georges Braque, Louis C. Tiffany oder Charles Rennie Mackintosh inspirieren. Ihre Taschen in auffälligen Tier-, Törtchen- oder auch Obst-Formen, Buddha-­Köpfen oder Bonbons waren das absolute «Must-­have». Wer etwas auf sich hielt, trug in den USA eine «Leiber».

VON FIRST LADIES UND ROTEN TEPPICHEN Bezeichnend für ihren durchschlagenden Erfolg war auch die Tatsache, dass beinahe jede First Lady bei der Amtseinführung ihres Mannes, des jeweiligen US-Präsidenten, eine massgeschneiderte Tasche trug. Unter ihnen Mamie Eisenhower, Nancy Reagan und Barbara Bush ebenso wie Hillary Rodham Clinton und Laura Bush. Doch auch zu aktueller Stunde werden sie noch mit Stolz getragen. So war eine ihrer Cupcake-Taschen in einer Schlüssel­ szene im «Sex and the City»-Film von 2008 zu sehen, während die schlichteren Modelle aus dem Hause Leiber gerne auch von Stars wie Marion Cotillard oder Jennifer Lopez auf dem roten Teppich getragen werden. Mehr Kunstobjekt denn Tasche, führen heute renommierte Museen wie das «Victoria and Albert Museum» in London oder auch das «Metropolitan Museum of Art» in New York ihre Kollektionen in ihren Ausstellungskatalogen. Eine ganz besondere Ehre wird Judith Leiber zur aktuellen Stunde vom New Yorker «Museum of Arts and Design» zuteil, das ihr eine grosse Einzel­ausstellung widmet.

Der Blick fürs grosse Ganze – fünf Gründe, weshalb Sie bei uns goldrichtig sind auf

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DAS IMPERIUM 1993 bot ein britisches Unternehmen dem Ehepaar Leiber eine beachtliche Summe für den Kauf des Unternehmens, doch erst fünf Jahre später verkaufte das Ehepaar das Label tatsächlich, bevor es sich zur Ruhe setzte. Das Unternehmen ist heute millionenschwer und gilt als fest etablierte Kult-Marke in der Modeindustrie. Das Label wurde im September 2008 vom New Yorker «Luxury Institute» als eines der renommiertesten Luxushand­taschen­marken bewertet.

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AKTUELL

TOLLE TASCHEN

  ANNA K.

IN DER SECONDHAND-BOUTIQUE VON ANNA-MARIA UND ISABELLA KÖSSLER AM RÜMELINSPLATZ IN BASEL WECHSELT DAS SPANNENDE FIRST- UND SECONDHAND-SORTIMENT FAST TÄGLICH.

von Isabella Kössler

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in reges Kommen und Gehen von Damen und Herren mit vollen Tüten ist bei ANNA K. kein seltenes Bild. An manchem Nachmittag kommen Geschäftsführerin Isabella Kössler und ihre Mitarbeiterinnen kaum mit Kleider-Annehmen und -Verkaufen nach. Lieferantinnen bringen volle Taschen mit Artikeln für den Verkauf, die umgehend angeschrieben und ins Sortiment eingeordnet werden, und zufriedene Kundinnen und Kunden verlassen die Boutique mit neu eingekauften Lieblingsstücken. Bei ANNA K. gibt es einfach mehr fürs Geld: Meist lassen sich im Secondhand-Shop für den ursprünglichen Neupreis eines einzelnen Artikels im Warenkorb gleich mehrere tolle Teile erwerben. Nebst Taschen von bekannten Luxusmarken wie Louis Vuitton, Prada, Gucci oder MCM, finden modebegeisterte Frauen und NEU auch Männer bei ANNA K. modische Kleider und Accessoires von Trend-Labels oder einzigartige Vintage-Stücke. Diese breite Auswahl widerspiegelt den Trend hin zu Outfits, bei denen günstige Basic-Teile mit hochwertigen Designer-Artikeln kombiniert werden. Die Auswahl der Kleider und die Preisgestaltung sind bei ANNA K. Chefsache – so entsteht ein liebevoll zusammengestelltes Sortiment, das für jeden Stil die schönsten Stücke bereithält. Da es bei ANNA K. keinen Annahme-Stopp gibt, wechselt das abwechslungsreiche Sortiment fast täglich. Nebst sorgfältig ausgewählten Secondhand-Artikeln von Privatpersonen findet man bei ANNA K. auch ein erlesenes Sortiment an neuwertigen Second-Season-Artikeln. ANNA K. findet man in der Region Basel vier Mal – in Basel, Binningen, Dornach und Riehen. Herrenmode gibt es ausschliesslich in der Filiale in Basel. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage.

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AKTUELL

KARIERT AUF STREIFZUG

  Modeklassiker

MUSTER BRINGEN VIELFALT IN DIE MODE. SIE KOMMEN UND GEHEN, DOCH SO GANZ AUS DER MODE KOMMEN STREIFEN UND KAROS NICHT. EIN EWIGES AUF UND AB, GERINGELT UND KARIERT GEHEN IMMER, DOCH IN DIESER SAISON SIND SIE UNVERZICHTBAR.

von Barbara Goerlich

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ariert oder gestreift? Keine Frage, in die­ser Saison ist beides hochaktuell. Sie sind Klassiker-Muster und kommen nie aus der Mode. Deshalb erleben Vichy-­ Karos und Ringelstreifen aller Breitenklassen derzeit mehr als ein Comeback: Sie sind hier, um zu bleiben.

LES MARINIÈRES Dass es ein blau-weiss gestreiftes T-Shirt mit U-Boot-Ausschnitt in die erste Mode-Liga geschafft hat, ist Coco Chanel zu verdanken. Die legendäre Couturière verliebte sich während eines Urlaubs an der Küste in das Muster und brachte die Streifenshirts auf den Laufsteg. Die Ringelshirts, die auf Französisch «Marinières» heissen, wurden zu Lieblingsbasics der Fashionistas und fanden die besten Protagonisten, die ein Kleidungsstück nur haben kann. Madame Coco trug es zur schwarzen Hose, auch Audrey Hepburn, Marilyn Monroe, Jackie Kennedy und fast alle Stil-prägenden D amen von Welt wurden irgendwann mit einem gestreiften ­ T-Shirt abgelichtet. Modeschöpfer Jean Paul Gaultier ist ohne Ringelshirt kaum vorstellbar, und Pablo Picasso verführte sogar noch als alter Mann im gestreiften Hemd die Frauen. Das klassische Matrosenshirt mit 21 weissen und 20 blauen Streifen wurde per Gesetz 1858 zur Berufskleidung der französischen Marine erklärt, weil die Farbkombination auch im Wasser besonders gut zu erkennen ist. War ein Matrose über Bord gegangen, konnte man ihn in einem blau-weiss gestreiften Hemd leichter im Wasser wiederfinden. Das war praktisch, weshalb auch die Fischer in der Bretagne den Marine-Look als Arbeitskluft übernahmen. La Marinière war ge­b oren, um von Coco Chanel in den Modehimmel erhoben zu werden. Jede Französin hat mindestens eins im Schrank – als klassisches Basisoberteil zu Kostüm oder Hosenanzug, in der Freizeit zur weissen (Capri-)Hose und Ballerinas wie einst Jean Seberg im Kultfilm «Atemlos». Ob Sträfling oder Matrose, kaum ein Kleidungsstück lässt sich sowohl so lässig als auch so elegant kombinieren. Da vor allem Querstreifen Blicke auf sich ziehen, kann Frau genau die Körperteile in den Fokus rücken, die sie betonen möchte. Auch Stylisten lieben Streifen, weil sich damit tricksen lässt: Schmale Streifen lassen eine üppige Oberweite kleiner wirken, Blockstreifen hingegen täuschen mehr vor, als da ist.

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Neben Streifen sind auch Karos das Muster der Saison. Fashion-­ Spass im Quadrat, denn kaum ein anderes Karomuster schreit so sehr nach Sommer wie der Vichy-Print. Er bringt nicht nur eine gewisse Leichtigkeit, sondern auch eine verspielte Note in jeden Look, ohne dabei kindlich zu wirken. Wer ein besonderes Faible für Retro-Looks à la Brigitte Bardot oder Marilyn Monroe hat, macht mit

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017

Klaus


AKTUELL

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einem Vichy-Kleid nichts falsch. Vichy? Da fällt uns das berühmte Heilwasser mit dem fauligen «Goût» ein, in dem Spitzenköche Karotten zu köstlichen Vichy-Karotten garen. Historisch Bewanderte denken ans Vichy-Regime in Frankreich während des Zweiten Weltkriegs, Thalasso-­ Fans an eine Vichy-Dusche, die im Liegen unter Wasserberieselung stattfindet, es gibt eine Kosmetikmarke des Namens – und es bezeichnet eine Webart für Stoffe: die Vichy-Karos. Man erkennt sie immer: Ihr typisches Muster besteht eigentlich aus Streifen, die sich zu Karos kreuzen. An den Schnittstellen ist das Karo dank der Webart dann dunkler als an den Streifen und das Karomuster daher dreifarbig. Die quadratischen Karos bestehen traditionell aus zwei Farben: Eine davon ist (fast) immer Weiss, die zweite entweder Blau, Rot, Grün oder ein Pastell-Ton.

VOM BAUERNKARO ZUM STAR Ursprünglich war das Vichy-Karo ein beliebtes Muster für Bettwäsche, Tischdecken und Pyjamas, doch längst ist es ein echter Klassiker der Mode­welt. Brigitte Bardot feierte 1959 ihre zweite Hochzeit (mit dem Schauspieler Jacques Charrier) in einem zartrosa Vichy-Karo-Kleid, und der Fussballclub Manchester United trug in der Saison  2012 / 13 karierte Hemden im «Gingham Style», so der Name der englischen Variante. Das einstige Bauernkaro mauserte sich in den Kollektionen der bekanntesten Designer zu Stars des Laufstegs. Ob punkig oder adrett  – Vichy geht immer. Auch zu Streifen.

WUSSTEN SIE SCHON …?! Das Leben besteht nicht nur aus Sommerferien. In Ringel­shirt und Kleidern in Vichy-Karo fühlen wir uns aber so. Ringel­shirts sind ein Meilenstein der Mode­ geschichte, schon Coco Chanel, Jean Seberg und Pablo Picasso sahen darin gut aus. Und den Beweis, dass Vichy-Karo immer geht, trat Brigitte Bardot in einem Kleid aus rosa Vichy-Karo bei ihrer zweiten Hochzeit im Jahr 1959 an. Gestreift oder gewürfelt  – beide Muster machen stets bella figura.

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AKTUELL

PENNY IM SCHUH

  Loafer

KEIN SCHNÜREN, KEIN BÜCKEN, KEIN KNOTEN, IN EINEN LOAFER SCHLÜPFT MAN EINFACH HINEIN. LOAFER SIND SCHUHE FÜR FAULENZER, DER CHARAKTERISTISCHE STEG ÜBER DEM RIST IHR ERKENNUNGSZEICHEN.

© G. H. Bass

von Barbara Goerlich

Iro­kesen kennengelernt. Im heimischen Aurland ­fertigte er daraus seinen «Aurlandssko» (Aurlandschuh) mit Sohle und Absatz. Der neuartige Schuh wurde in Norwegen schnell populär, seinen Durchbruch schaffte er aber erst in den USA, zunächst als Loafer, dann als Penny Loafer. Diesen welt­ berühmten Loafer verdankt die Welt dem In­haber der amerikanischen Schuhfabrik G.H. Bass and Co. Ein Zeitungsartikel machte ihn auf die ­Aurlands aufmerksam. Bass war von der Schlupftechnik ohne Schnürsenkel begeistert und brachte 1936 seine Version unter dem Namen «Weejunns» (Nor«wegians») auf den Markt. Da man ihn nicht schnüren muss  – Kinder und Knoten! –, startete der neue Schuh als Teil amerikanischer Schul­ uniformen voll durch. Über die Schulen gelangte er an Colleges und Unis. Der Loafer als College-­Schuh war geboren und gehörte neben Chino, Buttondown-Hemd und V-Ausschnitt-­Pullover zum angesagten Kleidungsstil modebewusster Studenten. Und da sie als Glücksbringer vor K ­ lausuren einen Penny in den Schlitz des ­Ledersteges steckten, wurden die Weejunns zu «Penny Loafers». Die Idee mit dem Penny machte auch in Nor­wegen Furore. Im Zweiten Weltkrieg steckten patrio­tische Norweger in stillem Protest gegen die Besatzung ihres Landes eine 10-Öre-Münze in den Bund ­ihrer Aurlands. So avancierte der Ur-Loafer ­«Aurlandssko» zum Nationalschuh, und die Aurlands-­Schuhfabrik machte eine Tugend daraus. Sie gab jedem Aurlands-Loafer, der die Fabrik verliess, eine 10-Öre-Münze mit auf den Weg.

VON JAMES DEAN BIS BRIGITTE BARDOT

L

oafer gelten als die amerika­nischen Schuhe schlechthin. Zu­ge­ geben, Schlupfhalbschuh, Slipper oder gar Schlüpfer, wie er in der Schweiz genannt wird, klingt nicht wirklich cool und stylish. Doch sie sind nie aus der Mode gekommen, obwohl sie mehr oder weniger unverändert schon gut hundert Jahre auf dem Buckel haben. Die praktischen Schlupfschuhe sind eine Weiter­entwicklung des Indianer-­ Mokassins, mit Sohle und Absatz aufgerüstet, und wirklich echt nur mit dem charakteristischen Lederriemen (Steg) über dem Rist.

SCHUH MIT GLÜCKSBRINGER Ihr Ursprung liegt im hohen Norden Europas. Auf einer Amerikareise hatte der norwegische Schuh­fabrikant Nils Tveranger die Mokassins der

Sie sind bequem, schick und immer mehr auf dem Vormarsch. So auch ganz besonders der sogenannte «Tassel»-Loafer mit Quasten, mit denen sich einst der US-Schuhgigant Alden in den 1950ern einen Namen machte. Einst völlig verpönt, erlebt der Schuh, der oft despektierlich als «Bommel-­Schuh» bezeichnet wurde, auch in unseren Breitengraden eine wahre Renaissance als Business-­Schuh zum Anzug. Grundsätzlich aber geht der Herr mit Tassel-­Loafern und der passenden Kleidung zur Gartenparty, um dort zu «loafen», was dem Chillen entspricht. Ganz ohne peinlich zu wirken, kann Mann seine Loafer aber auch ohne Strümpfe tragen wie die Stil-Idole James Dean und John F. Kennedy. Auch Audrey Hepburn und Brigitte Bardot trugen welche, Michael Jackson tanzte mit ihnen seinen Moonwalk, und unzählige Couturiers variieren sie mit High Heels, Farben und den abenteuerlichsten Materialien. Der berühmteste ist wohl der Gucci-­Loafer mit der Metall-Trense über dem Steg. In immer neuen Variationen laufstegtauglich getrimmt, macht er bei den Fashion-­ Shows der italienischen Marke sogar zu Abendroben bella figura.


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AKTUELL

INSTANT COOL!

  Sonnenbrillen

FILMSTARS TRUGEN SIE EINST ALS SCHUTZ VOR GLEISSENDEM SCHEINWERFERLICHT, US-KAMPFPILOTEN BRACHTEN SPÄTER DEN COOL-FAKTOR EIN. ES TRAGEN SIE DIE GUTEN WIE DIE BÖSEN, BERÜHMTHEITEN, EXZENTRIKER – UND SELBST DIE ALTEN RÖMER, CHINESEN UND ESKIMOS KANNTEN DIE SONNENBRILLE. IHREN DURCHBRUCH ALS ACCESSOIRE MIT FASHION-STATEMENT LIEGT JEDOCH ERST 75 JAHRE ZURÜCK.

von Barbara Goerlich

DER SCHRITT INS SCHEINWERFERLICHT

S

onnenbrillen zieren die Gesichter von Diktatoren, Diven und Popstars. Karl Lagerfeld, Anna Wintour, Heino und Madonna zeigen sich selten ohne. Sie halten Paparazzi auf Distanz, sorgen für das Rote-Teppich-­Gefühl, demonstrieren Stil und sind als Accessoire herrlich klassenlos. Viele Prominente sind ohne Sonnenbrille gar nicht vorstellbar, etwa Jackie Onassis oder Audrey Hepburn in «Frühstück bei Tiffany». Elton John dürfte die schrillsten Exemplare besitzen, die meisten wohl U2-Sänger Bono, der einst sagte, dass Sonnenbrillen für ihn das sind, was Schuhe für Imelda Marcos sind. So hat die Modeindustrie das Potenzial von Sonnen­brillen längst erkannt. Keine namhafte Marke, die nicht Sonnenbrillen mit ihrem verkaufsfördernden Logo im Sortiment führte und dabei enorme Material- und Formenvielfalt beweisen würde.

VON SMARAGDEN UND SEEHUNDKNOCHEN Der Blick in die Geschichte zeigt: Der Hype um ein Stück Plastik auf der Nase war abzusehen. Kaiser Nero soll Gladiatorenkämpfe standesgemäss durch einen Smaragd verfolgt haben, um sich vor der Sonne zu schützen. Im China des 12. Jahrhunderts schaffte man es, Quarzkristalle zu verdunkeln, später wurden Gläser mit Russ verdunkelt, und auch die Inuit wussten sich zu helfen. Sie ritzten Schlitze in Seehundknochen, um in Eis, Schnee und Sonne nicht «blind» zu werden. Sonnenbrillen mit richtiger Fassung dagegen gibt es erst ab dem 19. Jahrhundert, dank Optikern wie Carl Zeiss und Josef Rodenstock; sie waren mehr medizinisches Hilfsmittel für Menschen mit Augenleiden denn Accessoire.

Erst als Filmstars die Vorzüge von Sonnenbrillen entdeckten und sich damit vor den gleissenden Scheinwerfern bei Dreharbeiten schützten, be­kamen die Augengläser mehr Aufmerksamkeit. Da sie für Normal­ sterbliche unerschwinglich waren, stieg 1929 der Unternehmer Sam Foster in die Massenproduktion ein und verhökerte seine ersten «Sonnen­ brillen zu attraktiven Preisen» an den Stränden von Atlantic City.

COOLNESS ÜBER DEN WOLKEN Die Moderne der Sonnenbrillen-Zeit ist eng mit der Traditionsmarke RayBan verknüpft. Als das US-Militär 1937 seine Fliegerstaffeln mit dem eigens entwickelten Modell «Aviator» von Ray-Ban ausrüstete. Auf den Nasen der coolen US-Piloten brachte die leichte Metallbrille mit den tropfenförmigen, meist grünen Gläsern einen ersten Hauch von grosser Welt ins Nachkriegsdeutschland. Sie wurde zum Kultobjekt. Ein weiterer, damals noch nicht absehbarer Klassiker kam mit der Ray-Ban «Wayfarer» in den 1950er Jahren auf den Markt. Die erste Sonnenbrille aus Kunststoff, mit ihrer von Mid-Century-Klassikern wie dem Design-Chair von Charles Eames inspirierten Form, hatte einen maskulinen Look, der auch der Damenwelt gut zu Gesicht stand. Doch erst die «Blues Brothers»-Darsteller Dan Aykroyd und John Belushi machten sie weltberühmt – und zum coolsten Accessoire. Sagenhafte 1.5 Millionen Wayfarer sollen in guten Jahren über die Laden­ tische gegangen sein. Michael Jackson, Madonna, Debbie Harry von Blondie, Bob Dylan – alle waren mit der schwarzen Kultbrille unterwegs. Als die Wayfarer 2001 dank neuem Material deutlich erleichtert redesignt war, konnten Damen die Brille endlich auch lässig in die Haare stecken.

Die Kunden der Generalagentur Basel bekommen 3.2 Millionen. Dank Genossenschaft erhalten unsere Kunden auch dieses Jahr eine millionenschwere Überraschung. Gesamtschweizerisch fliessen 155 Millionen Franken zurück. Und zwar in Form einer Prämienreduktion auf den Fahrzeug- und Betriebsversicherungen.

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I

ch nehme einfach mal an, Sie bekleiden eine Führungsposition. Sie sind Geschäftsführer, Abteilungs-oder Teamleiter, irgendetwas dieser Art. Oder Sie möchten es werden. Vielleicht verfügen Sie über ausserordentliche Führungsqualitäten. Sie sind offen und klar, wenn Sie kommunizieren und haben ein offenes Ohr für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie erkennen deren Potenziale und können diese gezielt fördern. Sie tolerieren auch Fehler, weil Sie wissen, dass Sie selbst nicht unfehlbar sind. Und Sie übernehmen Verantwortung, auch wenn Sie gleichzeitig Verantwortung abgeben. Kurz: Sie sind nicht nur fachlich, sondern menschlich ein Vorbild für Ihre Mitarbeitenden. Vielleicht.

ihrer Rolle als Chef untergeordnet und oft nicht einmal gemerkt, dass sie ureigene Bedürfnisse vernachlässigt haben. Dabei fühlen sie sich oft ohnmächtig gegenüber einem System, in dem Zahlen und vermeintlich nachweisbare Leistung mehr zählen als die Menschen. Da hilft kein Sportwagen, keine spirituelle Reise. Da hilft nur aufwachen.

Wahrscheinlicher aber ist es, dass Sie nicht der oder die ideale Vorgesetzte sind. Führungskompetenzen und Leadership sind selten Teil einer Ausbildung. Es wird quasi erwartet, dass sie von selbst heranwachsen resp. dass die Leute in die Führungsaufgabe hineinwachsen. Dabei steht einem das eigene Ego mit seinen Schwächen oft kräftig im Weg. Wir meinen, wir führen. Aber eigentlich spielen wir nur den Chef.

Aufwachen! Ein Vorgesetzter soll verantwortlich handeln nicht nur Business-Entscheidungen treffen. Verantwortung übernehmen heisst für seine Mitarbeitenden und sich einstehen, bei Fehlern hinstehen, Lösungen anstatt Schuldige oder Ausreden suchen.

Wahrscheinlicher ist es auch, dass Sie unter dem Druck des Tagesgeschäfts und der Unternehmensziele Ihren Führungsstil genau diesem Druck anpassen und dass dabei Ihre echten Führungsqualitäten in den Hintergrund treten. Liefern, das ist wichtig. Auch darum spielen wir den Chef. Chef spielen ist auf Dauer unbefriedigend. Immer wieder kommen beruflich erfolgreiche Kaderleute ins Coaching. Sie verdienen gut, sind beruflich anerkannt, aber etwas stimmt nicht mehr. Sie fühlen sich ausgebrannt oder ständig auf Adrenalin, sie haben ihren persönlichen Weg aus den Augen verloren oder sind von ihrer Aufgabe, ihren Mitarbeitenden auf komische Weise entfremdet. Jahrelang haben sie sich

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017

Aufwachen! Der Fokus des unternehmerischen Denkens muss sich stärker auf die Mitarbeiter mit ihren Eigenschaften und Bedürfnissen richten. Wer sich als Mensch ernst genommen, gefördert und verstanden fühlt, ist motiviert und bringt bessere Leistungen. Das gilt auch für den Chef.

Aufwachen! Ein guter Leader kennt seine Stärken und steht zu seinen Schwächen. Er oder sie hat auch einen positiven Blick für die Mitmenschen, kann ihre Stärken hervorheben, verurteilt nicht, sondern urteilt sachbezogen. Echte Führungsqualitäten fallen einem nicht in den Schoss. Sie bedingen ein hohes Mass an Empathie und Selbstreflexion. Das will geübt sein. Es braucht Wille, Durchhaltevermögen und Mut, sich stets kritisch zu hinterfragen und verantwortlich zu handeln. Wer das tut, erntet Klarheit, innere Stärke und Gelassenheit. Wer das tut, findet Erfolg und auch Glück. Wer auf diese Weise führt, der spielt nicht mehr den Chef. Er oder sie wird zum Coach, der die Mitarbeitenden dazu bringt, ihre Ressourcen, Motive, Ziele anzuzapfen, auszuspielen und zu wachsen. Werden auch Sie Coach. Nur echte Leader bringen uns weiter.


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AKTUELL

ERFOLGREICHES 2016

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ERFOLGREICHES GESCHÄFTSJAHR 2016 FÜR BASELAREA.SWISS. SEIT 2016 VERFÜGT DIE NORDWESTSCHWEIZ ALS EINZIGE REGION DER SCHWEIZ ÜBER EINE INTEGRIERTE AGENTUR, WELCHE IM AUFTRAG DER KANTONE BASEL-STADT, BASEL-­LANDSCHAFT UND JURA SOWOHL FÜR DIE STANDORTPROMOTION ALS AUCH FÜR DIE INNOVATIONS- UND START-UP-FÖRDERUNG VERANTWORTLICH IST. LAUT BASELAREA.SWISS ERFREUE SICH DAS ANGEBOT EINER WACHSENDEN NACHFRAGE, UND DIE ZAHL DER NEUEN UNTERNEHMENSANSIEDLUNGEN ERHÖHTE SICH IN DER REGION IM VERGLEICH ZUM VORJAHR UM 50 PROZENT.

as Netzwerk von BaselArea.swiss wurde letztes Jahr um 8 500 auf 13’000  Personen ausgebaut, und es konnten mehr als 4 0 00 Gäste an über 80 Veranstaltungen begrüsst werden. Die Region Basel gewann insbesondere als LifeScience-­Standort weiter an Profil, so sind 19 von 36 der sich neu angesiedelten Unternehmen in den Life Sciences tätig.

D

güterindustrie über die Chemie und Entwicklung neuer Materialien bis hin zu Themen wie Industrie 4.0, Robotik und Virtual Reality. Basel­ Area.swiss hält fest, dass der gesamte Wirtschaftsstandort von der Dynamik im Bereich der Life Sciences profitiert und «dass Innovation heute eben dort stattfindet, wo verschiedene Technologien, Disziplinen und nicht zuletzt Menschen zusammenfinden.»

Im Geschäftsbericht 2016 unterstreicht BaselArea.swiss weiter, auch zur Diversifizierung ihres Innovationssystems beigetragen und weitere, zum Teil an die Life Sciences angrenzende Kernbranchen der Region mit gezielten Projekten vorangetrieben zu haben. Die entsprechenden Aktivitäten erstreckten sich vom Bereich der Präzisions- und Investitions­

Mit ihrer Spezialisierung, ihrem Netzwerk und ihrer Erfahrung vereint BaselArea.swiss unter einem Dach ein vielfältiges Wissen, insbesondere Technologie- und Branchenkompetenzen. Auf der Basis ihres Netzwerks vermittelt die Organisation ihren Kunden den gezielten Zugang zu spezialisiertem Know-how.

AUFGABEN UND ZIELE BaselArea.swiss ist die Organisation für Innovations­ förderung und Standortpromotion der Nordwestschweizer Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura. Hervorgegangen ist sie aus den Plattformen BaselArea, i-net innovation networks switzerland sowie der China Business Platform, die per 2016 zusammengelegt wurden. Sie beschäftigt heute 18 Mitarbeitende und verfügte im Jahr 2016 über ein Budget von rund 3.8 Millionen Franken, das von den drei Kantonen sowie vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO getragen wird. Die Kernaufgaben von BaselArea.swiss sind klar um die fünf Themen Standortförderung und Innovation fokussiert: §§ Die Stärken des Wirtschaftsstandorts Nordwestschweiznach aussen tragen und den Standort vermarkten. §§ Ausländische Firmen bei Ansiedlungen beraten. §§ Ein dynamisches Innovations- und Start-up-Ökosystem in der Region kontinuierlich ausbauen. §§ Ein Netzwerk von Entscheidungsträgern, Innovatoren, Experten und Multiplikatoren pflegen. §§ Gründer und Forscher bei Start-up- und Innovations­ vorhaben unterstützen.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017

Zusammenarbeit mit Partnern des regionalen Innovationssystems Basel-­ Jura BaselArea.swiss nimmt innerhalb des durch das SECO definierten regionalen Innovationssystems Basel-Jura eine besondere Stellung ein. Als zentrale, öffentlich finanzierte Innovationsförderungs- und Standortpromotionsorganisation dient BaselArea.swiss ihren Kunden als Anbieterin der wesentlichen Innovationsdienstleistungen und, zusammen mit Switzerland Innovation Park Basel Area, als Drehscheibe für Wissensaustausch zwischen Institutionen aus dem Bildungsbereich auf der einen und wirtschaftlichen Akteuren auf der anderen Seite. Als ein zentraler Dienstleistungsanbieter des regionalen Innovationssystems Basel-Jura hat Basel­Area.swiss die Aufgabe, eng mit Partnerorganisationen zusammenzuarbeiten. Aus diesem Grund erarbeiteten Geschäftsleitung und Vorstand von BaselArea.swiss im Jahr 2016 Prozessvorgaben für die Kooperation zwischen BaselArea.swiss und den Trägerkantonen.

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AKTUELL

«WIR SIND AUF DEM RICHTIGEN WEG!»

Telebasel

DIE BEI TELEBASEL MIT DEM RELAUNCH ANFANG 2016 EINGELEITETEN NEUERUNGEN TRAGEN JE LÄNGER JE MEHR FRÜCHTE. DIE TV-NUTZUNG WÄCHST WIEDER. VOR ALLEM ABER NUTZEN IMMER MEHR ZUSCHAUER DAS PROGRAMM NUN AUCH MOBIL VIA APP UND / ODER INTERNETPORTAL WWW.TELEBASEL.CH. DAMIT BESTÄTIGEN DIE BEMÜHUNGEN DES REGIONALSENDERS, DEN VERÄNDERTEN SEHGEWOHNHEITEN DER ZUSCHAUER RECHNUNG ZU TRAGEN, DEN EINGESCHLAGENEN WEG. INTERVIEW MIT ROBERT VEGO von Niggi Freundlieb

A

m 28. Januar 2016 startete Telebasel ein komplett neues Inhaltsangebot für eine breite Zielgruppe in der Nordwestschweiz. Mit einem neuem TV-Programm, einem regionalen Newsportal sowie einer Mobile App hatte Telebasel als erster Regionalsender in der Schweiz Neuland betreten und bedient als Pionier in der Schweizer Regional-TV-Landschaft seither gleichermassen TV- und mobile Nutzer. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» kommentiert Robert Vego, seit 20. März 2017 bei Telebasel Marketingund Vertriebsleiter sowie Mitglied der Geschäftsleitung, die positiven Trends hinsichtlich Nutzerzahlen und damit auch die Richtigkeit der eingeleiteten Massnahmen. «Geschäftsführer»: Wie viele Menschen nutzten das TV-Angebot von Telebasel? Robert Vego: Die Zahl der TV-Nutzung nimmt wieder zu. So lag die Netto­reichweite im ersten Quartal  2017 bei 92’600 Zuschauerinnen und Zuschauern pro Tag. Besondere Ereignisse, wie zum Beispiel die FCB-Meisterfeier, lockten am 3. Juni sogar 167 000 Menschen vor die Bildschirme. Wie sieht die Entwicklung bei der mobilen Nutzung aus? Die Zunahme bei der Nutzung der Telebasel-App beträgt 170 Prozent. Auf unserem Portal www.telebasel.ch registrieren wir eine halbe Mil-

lion Zugriffe, was ebenfalls ein mehr als bemerkenswerter Wert ist. Desgleichen stellen wir im Bereich soziale Medien – im schweizweiten Vergleich mit Regionalsendern wie TeleZüri oder TeleBärn – die meisten Nutzer fest. Mit anderen Worten: Die Intentionen des Relaunches, mit der Lancierung eines regionalen Newsportals und einer Mobile App sowie mit einem starken Einbezug der Sozialen Medien auf die veränderten Konsumgewohnheiten eines jüngeren Publikums einzugehen, haben sich vollumfänglich bestätigt? Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg, dem Publikum die Möglichkeit eröffnet zu haben, sich die Informations- und Unterhaltungsangebote auf ihre individuellen Bedürfnisse zuzuschneiden. Interessanterweise sind es übrigens nicht nur die ganz Jungen, welche die digitalen Angebote vermehrt nutzen. Auch bei der Altersgruppe 35 + stellen wir zum Beispiel eine Zunahme von 50 Prozent bei der mobilen Nutzung fest. Auch die eingeschlagene «Crosschannel-Strategie» bewährt sich, denn wir beobachten, dass unsere extra für die Online-Nutzung aufbereiteten Berichte fleissig abgerufen und die aktuellsten News aus der Region und aus dem In- sowie dem Ausland angeklickt werden. Der Aufbau einer Webredaktion, welche von sechs Uhr morgens bis abends um halb elf besetzt ist, hat sich jedenfalls gelohnt.

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AKTUELL Wie reagiert die Werbewirtschaft auf die stärkere Gewichtung der digitalen Angebote durch den Sender? Wir konnten bereits neue Kunden gewinnen. Vor allem bei national tätigen Unternehmen stossen die Möglichkeiten, die wir ihnen bieten, auf grosses Interesse. Auch für die Werbewirtschaft ist der Trend der Multi-Device-Nutzung à la longue unumkehrbar, und wir werden deshalb die Onlinepräsenz und Crossmedialität des Senders weiter ausbauen.

ROBERT VEGO Alter: 43 Erlernter Beruf: eidg. diplomierter Verkaufsleiter Heutige Position: Marketing- und Vertriebsleiter, Mitglied Geschäftsleitung Telebasel Hobbys: Tennis, Volleyball, Snowboardfahren, Kochen

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AKTUELL

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«DAS HAUPTPROBLEM BLEIBT: DIE KAPAZITÄT IST UNGENÜGEND» DER «STANDPUNKT DER WIRTSCHAFT», DAS VERBANDSORGAN DER WIRTSCHAFTSKAMMER BASELLAND, HAT VOR DER SOMMERPAUSE EINEN SCHWERPUNKT BEI DER REGIONALEN VERKEHRSPOLITIK GESETZT. IM INTERVIEW MIT DEM GESCHÄFTSFÜHRER SKIZZIERT CHRISTOPH BUSER, DIREKTOR DER WIRTSCHAFTSKAMMER, SEINE VORSTELLUNGEN.

INTERVIEW MIT CHRISTOPH BUSER

Netzsystem weiterentwickelt werden – dies idealerweise mit einem inneren und einem äusseren Ring ums Zentrum.

«Geschäftsführer»: Weshalb konzentrieren Sie sich derart stark auf das Thema? Christoph Buser: Weil die Region in den täglichen Verkehrsstaus erstickt. Laut Verkehrsflussbericht des Bundesamts für Strassen, Astra, wurde im vergangenen Jahr landesweit mit 24’000 Staustunden ein trauriger Rekord erzielt. Unsere Region leidet besonders. Das kostet die Wirtschaft Millionen von Franken.

Wie könnte dieses Netzsystem aussehen? Der erste Teil eines inneren Rings ist zweifellos die von der Baselbieter Stimmbevölkerung beschlossene Umfahrung Allschwil mit dem Zubringer Bachgraben. Ergänzt mit dem Gundelitunnel wäre schon viel gewonnen. Leider sperrt sich der Basler Verkehrsdirektor Hanspeter Wessels dagegen. Das finde ich umso bemerkenswerter, als sich der Bund mit 400 Millionen Franken an dem 600 -Millionen-Projekt beteiligen würde und schon lange auf ein Signal aus Basel wartet.

Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen? Ich nenne eine hochaktuelle: den Schänzlitunnel. Der Knoten ist ein Nadelöhr. Die Kapazität ist ungenügend. Nun wird der Tunnel saniert. Immerhin konnte dank einer Petition mit 18’000 Unterschriften erreicht werden, dass dies nicht sieben lange Jahre dauert, sondern noch dreieinhalb Jahre. Das Hauptproblem aber bleibt: Die Kapazität ist ungenügend  – wie praktisch an allen neuralgischen Punkten. An welche Abschnitte denken Sie konkret? Ganz offensichtlich sind die Engpässe auf der A2. Der angedachte Rheintunnel soll die Osttangente ab 2040 entlasten. Das Astra erachtet aber nur die vom Bund zu finanzierende Basisvariante in Richtung Frankreich als notwendig. Die Variante in Richtung Deutschland wäre aber genauso wichtig. Doch diese müsste von Basel-Stadt bezahlt werden. Zudem: Der Rheintunnel führt nur zu einer Entlastung, wenn die Autobahn im Bereich Hagnau zeitgleich auf acht Spuren ausgebaut wird. Ansonsten kollabiert der Verkehr dort noch schlimmer als heute schon. Welches ist das verkehrspolitische Hauptproblem? Alle Hauptachsen sind in Richtung Basel ausgerichtet. Verkehrsexperten sprechen von einem Korridorsystem. Darum ist das Zentrum konstant überlastet, und in den übrigen Gebieten entwickelt sich die Wirtschaft weit unter ihrem Potenzial. Wenn wir eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur wollen, müssen unsere Strassen vom Korridorsystem in ein

Und der äussere Ring? Die Autobahn A98 auf deutscher Seite wäre eine geeignete Umfahrung der notorisch überlasteten A2 und damit wichtiger Teil dieses äusseren Rings. Doch dies verhindert ein längst überholter Vertrag aus dem Jahr 1999 zwischen Baden-Württemberg, der Oberfinanzdirektion Karlsruhe, der Zollkreisdirektion Basel sowie der Kantone Basel-Stadt, Baselland und Aargau. Was tun Sie diesbezüglich auf politischer Ebene? Ein 2014 vom Landrat überwiesener Vorstoss fordert die Baselbieter Regierung auf, mit den Vertragspartnern Verhandlungen aufzunehmen, um die A98 als Umfahrung nutzbar zu machen. Der von Landratskollege Christof Hiltmann und mir schon 2013 vorgelegte «Fünf-Punkte-Plan gegen den Verkehrskollaps» geht mit entsprechenden Vorstössen die besprochenen Problemfelder an. ­Ü brigens sind die Motionen vom Baselbieter Parlament überwiesen worden. Gefordert sind nun also die Exekutive und das Astra.

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h GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017


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AKTUELL

Umfrage

LANDESAUSSTELLUNG  2027  – NÖTIG ODER WUNSCHDENKEN?

2027 SOLL IN DER SCHWEIZ – WENN ES NACH DEN IDEEN VERSCHIEDENER INITIANTEN GEHT – WIEDER EINE EXPO STATTFINDEN. NACHDEM VOR RUND EINEM JAHR DIE STIMMBÜRGER DER KANTONE THURGAU UND ST. GALLEN EIN ENTSPRECHENDES PROJEKT ABGELEHNT HABEN, BEFINDEN SICH ZURZEIT DREI PROJEKTE IN DEN STARTLÖCHERN, WELCHE MIT UNTERSCHIEDLICHEN KONZEPTEN 25 JAHRE NACH DER DREI-SEEN-EXPO FÜR EINE LANDESAUSSTELLUNG WERBEN.

UMFRAGE von Niggi Freundlieb

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ariante 1: 2027 soll auf dem Flugplatz Dübendorf eine Landesausstellung stattfinden. Erst kürzlich hat der mit dem Projekt befasste Verein «X-27» via Pressemitteilung verlauten lassen, dass er durch Crowdfunding mehr als 100’000  Franken für die Expo 2027 gesammelt habe. Mit dem Geld soll nun ein konkretes Projekt für die Landesausstellung auf dem Flugplatz in Dübendorf (ZH) erarbeitet werden. So sollen unter anderem eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, externe Fachleute eingebunden und eine Geschäftsstelle geschaffen werden.

Variante 2: Die Zürcher Stadtpräsidentin Corinne Mauch hat im November den Vorschlag gemacht, eine dezentrale Landesausstellung in den zehn grössten Städten Basel, Bern, Biel, Genf, Lausanne, Lugano, Luzern, St. Gallen, Winterthur und Zürich zu veranstalten. Variante 3: Nachdem ein ähnliches Projekt in den beiden Basel offenbar wieder eingeschlafen ist, gibt es nun aus dem Aargau ein Projekt «Svizra  27», welches sich mit den beiden Basel und Solothurn zusammentun will. Allerdings soll es sich bei diesem Projekt weniger um eine klassische Expo, sondern um eine Ausstellung handeln, welche sich vorrangig mit den Themenbereichen aus der Arbeitswelt beschäftigt. In der «Geschäftsführer»-Umfrage äussern sich die Befragten zwar zurückhaltend positiv zu einem allfälligen Expo-Projekt, bevorzugen aber vor allem ein Projekt, das den regionalen Standort berücksichtigt.

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AKTUELL

FRED SENN, INHABER FRED SENN AG Die Idee, die Nordwestschweiz mit ihrer Bevölkerung und ihren Vorzeigefirmen aus Industrie und Gewerbe in einer Ausstellung zu integrieren, halte ich eigentlich für gut und würde dem Wirtschafts- und Lebensstandort etwas bringen. Dem­g egen­über stehen grosse Kosten. Deshalb müsste sich die Ausstellung selbst finanzieren.

CHRISTIAN GREIF, GESCHÄFTS­FÜHRER ACS-SEKTION BASEL Falls ein solches Expo-­ Projekt in der Region stattfinden würde, dann wäre das sicher gut für den Standort. Dabei sollte aber die Finanzierung niemanden belasten.

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DOMINIK ZINGG, INHABER, GESCHÄFTSFÜHRER CHILIWORKS CREATIVE EVENT SOLUTIONS Eine Landesausstellung wäre sicher ein spannendes Projekt, ist aber auch ein «Geldfresser». Abgesehen davon stellt sich wahrscheinlich jeder etwas anderes unter der Überschrift Expo vor. Eine Ausstellung, welche spezifisch den Wirtschaftsstandort Basel abbildet, wäre zweifellos eine gute Sache.

MARC HERB, INHABER MARKETING CONSULTING BASEL GMBH Grundsätzlich halte ich die Idee einer Landesausstellung für eine gute Idee, vor allem für jene, welche 2002 nicht die Möglichkeit hatten, die damalige Expo zu besuchen. Und wenn die Region Nordwestschweiz dabei eine wichtige Rolle spielt, würde das natürlich auch den Standort aufwerten.

ELISABETH SCHNEIDER-SCHNEITER, NATIONALRÄTIN; PRÄSIDENTIN HANDELSKAMMER BEIDER BASEL Grundsätzlich müsste man natürlich das Projekt einer Landesausstellung genauer anschauen. Vor allem gilt es, den volkswirtschaftlichen Nutzen erkennbar zu machen und herauszuarbeiten, inwieweit sich die Region und die Wirtschaft einbringen könnten, damit auch ein standortpolitischer Effekt entsteht.

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GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017


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AKTUELL

   Fred Senn AG

GANZHEITLICH DENKEN BEI HEIZEN, FEUER & ENERGIE

DIE AUSGEBILDETEN KAMINFEGER DER FRED SENN AG WARTEN UND KONTROLLIEREN MIT GROSSEM KNOW-HOW SORGFÄLTIG UND ZUVERLÄSSIG HEIZUNGS- SOWIE FEUERUNGSANLAGEN UND SORGEN FÜR GANZHEITLICHE LÖSUNGEN RUND UM DIE THEMEN HEIZEN, FEUER UND ENERGIE.

INTERVIEW MIT FRED SENN

D

ie Fred Senn AG bietet bei der Wahl einer neuen Feuerungsanlage neutrale Beratung und errechnet den persönlichen Wartungsturnus der Heizanlagen und hilft, die Kosten optimal zu halten. Das Basler Traditionsunternehmen kontrolliert regional die Feuerungsanlagen, minimiert dabei die Umweltkosten, hilft, Brände zu verhüten und reduziert dabei die Heizkosten. Die Fred Senn AG informiert darüber hinaus über alternative Energieformen und steht bei Sanierungen und Betriebsoptimierungen für ökologische und ökonomische Fragen beratend zur Seite. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» skizziert Fred Senn die Tätigkeitsfelder seines Unternehmens, das in der Region für Hauseigentümer, Bauherren oder Architekten tätig ist. «Geschäftsführer»: Welche Dienstleitungen neben dem klassischen Kerngeschäft der Wartung und Kontrolle von Heizungs- und Feuerungsanlagen bietet die Fred Senn AG noch an? Fred Senn: Wir bieten bei der Wahl einer neuen Feuerungsanlage unseren Kunden kompetente sowie neutrale Beratung an und erarbeiten den optimalen Mix zwischen Anschaffungs-, Betriebs-, Unterhaltskosten und Umweltschutz. Darüber hinaus informieren wir über alternative Energieformen und stehen bei Sanierungen und Betriebsoptimierungen für ökologische und ökonomische Fragen beratend zur Seite. Ausserdem sind wir bisher die einzige Fachfirma (Kaminfegerbetrieb) in Basel-Stadt, welche in Sachen Holzfeuerung berät. Welche Rolle spielen für die Fred Senn AG ökologische Überlegungen? Die Ökologie ist ein zentrales Element in unserer Arbeit. Wir unterhalten Feuerungsanlagen, sodass sie jederzeit die gesetzlichen Bestimmungen betreffend Luftreinhalteverordnung erfüllen. Mit den fälligen Kontrollen von Feuerungsanlagen helfen wir, die Umweltkosten zu minimieren, Brände zu verhüten und für bessere Luft zu sorgen. Mit regelmässiger Reinigung spart man zwischen sechs und zehn Prozent Brennstoff ein, die Werterhaltung steigt und die Anlagen halten länger. Neben der Kontrolle beraten die Fachpersonen auch bei Überschreiten von Grenzwerten individuell und kompetent. Mit unserer Kontrolle wird die Betriebssicherheit gewährleistet und erreicht, dass die Anlagen optimal, das heisst, auch sauber laufen.

Wir haben uns auch als einer der ersten Kaminfegerbetriebe mit einer personenbezogenen Zertifizierung auf die sicherheitstechnische Prüfung und Reinigung von kondensierenden Gasfeuerungen spezialisiert. Damit kann ein längerer Lebenszyklus der Anlagen und auch ein geringerer Ausstoss der Schadstoffe erreicht werden. Thema Energiestrategie – was bedeutet insbesondere die Gesetzgebung in den Kantonen Basel-Stadt und Baselland für Ihren Betrieb und die Branche insgesamt? Vor allem fordere ich von den Kantonen klare Richtlinien, wonach sich auch der Konsument richten kann. Um zum Beispiel den hohen Stellenwert des Brand- und Umweltschutzes zu gewährleisten, kann dieser nicht einfach den Betreibern überlassen werden. Jeder Besitzer einer wärmetechnischen Anlage, der nicht selber sowieso bereits im Bereich «aktiver Brand- und Umweltschutz» arbeitet, ist heutzutage mit seiner Anlage schlichtweg überfordert. Es muss ein gewisses Mass an ausgebildetem Know-how geben, und das könnten die Kaminfeger-Betriebe leisten.

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AKTUELL

  Omlin Energiesysteme AG

«ALTERNATIVE ENERGIESYSTEME SIND FÜR ALLE ERSCHWINGLICH» DER GESETZLICH VORGESCHRIEBENE UMSTIEG AUF ALTERNATIVE ENERGIESYSTEME IST MIT HOHEN ZUSATZINVESTITIO­ NEN VERBUNDEN. DANK EINER CONTRACTING-LÖSUNG DER OMLIN ENERGIESYSTEME AG KÖNNEN HAUSBESITZERINNEN UND HAUSBESITZER DIE FINANZIELLE BELASTUNG AUF 15 BIS 20 JAHRE AUFTEILEN. DIE VOLLKOSTENRECHNUNG GEWINNT SO AN BEDEUTUNG!

INTERVIEW MIT MARTIN OMLIN

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m 1. Oktober 2017 bricht in Sachen Energieversorgung ein neues Zeitalter an. In Basel-Stadt wird es faktisch verboten sein, Öl- oder Gasheizungen einzubauen. Stattdessen setzt der Stadtkanton auf alternative Energiesysteme. Diese können zwar sehr energieeffizient sein, auf jeden Fall sind sie aber mit hohen Investitionen verbunden. Die Firma Omlin Energiesysteme AG hat einen Ausweg aus dem Dilemma gefunden. Herr Omlin, viel Zeit bleibt nicht mehr, bis im Stadtkanton das neue Energiegesetz in Kraft tritt. Wie reagieren die Hauseigentümer auf das faktische Verbot von Öl- und Gasheizungen? Martin Omlin: Wir sprechen täglich mit Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, die bereit wären, auf alternative Energiesysteme

umzustellen. Sobald sie aber hören, mit welch hohen Investitionen dies verbunden ist, hört bei vielen die Euphorie auf. Wir haben jetzt eine eigene Lösung für das Dilemma gefunden. Für uns ist das ein sehr grosser Schritt. Und es ist ein grosser Vorteil als Finanzierungsvariante für unsere Kundschaft.

Wie sieht Ihre Lösung aus? Das Zauberwort heisst Contracting. In Zusammenarbeit mit einem etablierten, national tätigen Unternehmen der «DER CONTRACTOR INVESTIERT Energiebranche bieten wir Lösungen an, mit der IN DIE NEUE HEIZUNG, WÄHREND sich die finanzielle Belastung auf 15 bis 20 Jahre aufteilen lässt. Der Contractor investiert in die HAUSEIGENTÜMER JÄHRLICH EINEN FESTEN AMORTISATIONS- neue Heizung, während die Hauseigentümer jährlich einen festen Amortisationsbeitrag zahlen. So BEITRAG BEZAHLEN.» sind hocheffiziente alternative Heizungssysteme

Für eine hocheffiziente Anlage braucht es ein komplexes Betriebssystem. Die Mehrkosten dafür lassen sich über das Contracting sehr gut finanzieren.

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AKTUELL

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«Unser neues Diagnosegerät liefert noch mehr Werte, die als Beweise für die hohe Effizienz dienen», freut sich Martin Omlin.

für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer erschwinglich. Auf Wunsch erhält Wie wirtschaftlich sind alternative Heizungssysteme? man ein Sorglos-Paket, das wie eine Versicherung funktioniert: HausbeUnter der Berücksichtigung einer Vollkostenrechnung lohnen sich alternasitzerinnen und Hausbesitzer müssen sich weder tive Heizungssysteme in jedem Fall! Je besser eine um den Unterhalt noch um den Betrieb der «UNSER CONTRACTING-PARTNER Anlage gebaut ist, umso wirtschaftlicher funktioHeizung kümmern. Das Angebot umfasst alle niert sie. Beispielsweise senken unsere WärmeSETZT AUF WIRTSCHAFTLICHE Leistungen – auch die Energie. pumpensysteme die Energiekosten auf einen DritUND NICHT AUF POLITISCHE tel bis einen Viertel. 66 bis 75 Prozent Energie wird LÖSUNGEN.» Können auch Stockwerkeigentümergemeinnachweislich gespart! Auch die Unterhalts- und schaften (StWG) vom Contracting profitieren? Betriebskosten sind viel tiefer. Mit dem Contracting merzen wir eine grosse Ja. Für StWG hat das Contracting den Zusatzvorteil, dass die einzelnen Schwachstelle des Energiegesetzes aus: Dort ist nicht vorgesehen, dass der Parteien nur so lange für die neue Heizung einalternative Energieertrag im Mehrfamilienhauszahlen, wie sie im Haus wohnen. Wenn sie die «AUCH KOMBINATIONEN VON bereich auf der Heizkostenabrechnung berückWohnung verkaufen, übernimmt die neue Eigen­ ÖL- UND GASHEIZUNGEN MIT sichtigt werden kann – ein Grund, warum sich tümerschaft den jährlichen Beitrag. THERMISCHEN SOLARANLAGEN viele Hauseigentümer schwer getan haben mit InSIND ÜBER DAS CONTRACTING vestitionen in alternative Heizungssysteme. Welche Laufzeit empfehlen Sie für das Con­ MÖGLICH.» tracting? In einem 13 -Familien-Haus in Basel haben Sie Das Contracting lässt sich individuell ge­stalten. Meistens empfehlen kürzlich ein neues alternatives Heizungssystem geplant und gebaut. wir eine Laufzeit von 15 bis 20 Jahren, so lange laufen unsere hochWie viel Energie lässt sich damit einsparen? wertigen Heizungen problemlos. Möglich ist auch, einen Teil der Mit der Kombination einer thermischen Solaranlage mit zwei Wärmeneuen Heizung selbst zu bezahlen und den Rest über das Contracting pumpen spart der Hauseigentümer gegenüber der alten Ölheizung zu finanzieren. pro  Jahr bis zu 10’000 Franken. Die beiden Wärmepumpen stehen im Garten und sind über eine 55 Meter lange Leitung mit dem HeizungsSchreibt der Contractor vor, welche Heizung gebaut wird? raum verbunden, wo vier Energiespeicher mit je 1 000 Litern FassungsUnser Contracting-Partner setzt auf wirtschaftliche und nicht auf vermögen stehen. Damit die Anlage hocheffizient läuft, braucht es wie politische Lösungen. Er lässt uns in allen Bereichen freie Hand. So immer ein individuell geplantes Betriebssystem. Dabei kam auch die können wir Heizungssysteme anbieten, die genau auf unsere Kun«ZSBOX by Omlin» zum Einsatz – unsere eigene Zirkulationssparbox, dinnen und Kunden zugeschnitten sind. Auch Kombinationen von die dank ausgeklügelter Sanitärtechnik den Zirkulationsverlust um Öl- und Gasheizungen mit thermischen Solaranlagen sind über das über 90 Prozent verringert. Dies alles ist mit hohen Investitionen verContracting möglich. Mit Blick auf das neue Energiegesetz in Basel-­ bunden, kann aber als Variante mit unserer Contracting-­L ösung einStadt ist dies sehr wichtig: Falls in Ausnahmefällen Öl- oder Gasheifacher finanziert werden. zungen trotzdem zugelassen werden, wird meistens zusätzlich eine Isolierung des Dachs, der Fassade und/oder der Ersatz der Fenster OMLIN ENERGIESYSTEME AG verlangt. Diese unpolitische Lösung funktioniert auch in Baselland? Genau. In Baselland sind seit dem 1. Juli 2017 auch Kombinationen mit alternativen Energiesystemen vorgeschrieben, Gas- und Ölheizungen sind aber noch immer zulässig. Genau darum ist es wichtig, die Kombination von Gas- und Ölheizungen mittels Contracting anbieten zu können. Das ist ein absoluter Wettbewerbsvorteil unseres Contractors.

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AKTUELL

  Elisabeth Schneider-Schneiter

ZWISCHEN WIRTSCHAFT, POLITIK & GESELLSCHAFT

SEIT 12. JUNI IST DIE BASELBIETER CVP-NATIONALRÄTIN ELISABETH SCHNEIDER-SCHNEITER PRÄSIDENTIN DER HANDELSKAMMER BEIDER BASEL. NACHDEM SIE DER VORSTAND DER KAMMER VERGANGENEN DEZEMBER EINSTIMMIG GEWÄHLT HATTE, ÜBERNAHM SIE AN DER GENERALVERSAMMLUNG DAS PRÄSIDIUM VOM BASLER WIRTSCHAFTSANWALT THOMAS STAEHELIN, DER WÄHREND 16 JAHREN ERFOLGREICH DEM BIKANTONALEN WIRTSCHAFTSVERBAND VORSTAND. INTERVIEW MIT ELISABETH SCHNEIDER-SCHNEITER von Niggi Freundlieb

M

it Elisabeth Schneider-Schneiter tritt eine nicht nur in der Region stark verankerte und vernetzte Persönlichkeit, sondern auch eine in Bundesbern stark wahrgenommene Politikerin an die Spitze der einflussreichsten Handelskammer der Schweiz. Bevor sie 2010 für die zurückgetretene Kathrin Amacker in den Nationalrat nachrückte, präsidierte sie 2006/07 den Landrat des Kantons Basel-Landschaft, dem sie ab 1999 angehörte und in dem sie von 2007 bis bis 2010 die CVP/EVP-Fraktion führte. Zurzeit amtiert Elisabeth Schneider-Schneiter als Vizepräsidentin der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates, deren Präsidium sie 2018 übernehmen wird. Weiter ist die Juristin aus Biel-Benken unter anderem Mitglied der Beratenden Kommission für internationale Entwicklungszusammenarbeit, Mitglied der Europaratsdelegation sowie Mitglied im Parteipräsidium der CVP Schweiz. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» spricht Elisabeth Schneider-Schneiter, die in der Region aufgewachsen ist, hier lebt und sich sehr «mit der eigenen Scholle» verbunden fühlt, über ihr neues Amt als Präsidentin der Handelskammer und die Schwerpunkte, die sie setzen will. «Geschäftsführer»: Thomas Staehelin hat in seiner Abschiedsrede gesagt, dass es der Handelskammer immer gelungen sei, «Brücken zu

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schlagen zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft», Sie selbst haben vom «Dialog zwischen Politik und Wirtschaft» gesprochen – gehe ich recht in der Annahme, dass Sie damit die Arbeit von Thomas Staehelin kontinuierlich weiterführen werden und dass keine grossen Änderungen in der Politik der Handelskammer zu erwarten sind? Elisabeth Schneider-Schneiter: Ich bin mir bewusst, dass ich nun in grosse Fussstapfen getreten bin. Ich glaube aber auch, dass ich mich von Thomas Staehelin politisch nicht gross unterscheide und dass unsere Überzeugungen mehr oder weniger deckungsgleich sind. Die Philosophie der Handelskammer, Brücken zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu schlagen, entspricht auch meinen Überzeugungen. Ich sehe es als meine Aufgabe an, die Anliegen der Wirtschaft aufzunehmen, aber auch der Wirtschaft gesellschaftspolitische Fragen näherzubringen und Verständnis in allen Bereichen zu schaffen. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Dialog. Als vom Souverän gewählte Politikerin habe ich es immer auch als Auftrag verstanden, auf dieser Basis Politik zu gestalten. Als Politikerin in Bern und als Präsidentin der Handelskammer beider Basel kann ich von Synergien dieser beiden Ämter profitieren und im Sinne einer Scharnierfunktion in die Standort- und Wirtschaftspolitik unserer Region einbringen. Dabei kann ich mich auf eine hervorragend aufgestellte Handelskammer


AKTUELL

stützen. Vorstand, Geschäftsstelle und die Kommissionen arbeiten höchst professionell und engagiert. So gesehen kann ich Ihre Frage nur bejahen! Apropos Dialog: Bei komplexen Abstimmungsvorlagen scheint der Souverän immer mehr überfordert zu sein – Stichwort Unternehmenssteuerreform III – inwieweit können Sie als Präsidentin der Handelskammer mehr Nähe zum Volk und mehr Interesse für wirtschaftspolitische Fragen schaffen? Es ist richtig, dass viele wirtschaftspolitische Vorlagen immer komplexer werden. Da muss die Politik zusammen mit den Wirtschaftsverbänden dafür sorgen, auf verständliche Art und Weise auch für schwierige wirtschaftspolitische Fragen Antworten zu finden, damit auch wirkliche Dialoge stattfinden können. Dabei darf das Fuder nicht überladen werden. Gerade in einer Region wie der unsrigen, welche stark von global tätigen Akteuren und Unternehmen geprägt ist, sehe ich es als unsere Aufgabe und unseren Auftrag an, Zusammenhänge aufzuzeigen und Vorurteile sowie Misstrauen gegenüber global tätigen Unternehmen abzubauen. Wir müssen der Bevölkerung aufzeigen, wie grosse Firmen und KMU gleichermassen wichtig für unser Wohlergehen sind, und dass wir alle im gleichen Boot sitzen.

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ELISABETH SCHNEIDER-SCHNEITER Alter: 53 Zivilstand: verheiratet; 2 Kinder Erlernter Beruf: Juristin Heutige Position: Präsidentin Handelskammer beider Basel; Nationalrätin CVP Hobbys: Kochen, Garten, Sport

Warum wird die Handelskammer beider Basel in der Öffentlichkeit vielleicht nicht ganz so intensiv wie teilweise andere Verbände wahrgenommen? Ich denke, die Handelskammer beider Basel wird – nicht nur als der Wirtschaftsverband der Region, sondern auch als schweizweit wichtigste Handelskammer – stark wahrgenommen. Allerdings greifen wir nicht so – wie andere Verbände – direkt ins politische Tagesgeschäft ein, sondern arbeiten mehr im Hintergrund, betreiben Wirtschaftspolitik auf konstruktive Art, erkennen Trends, setzen Impulse, aktivieren unsere Netzwerke auf regionaler, kantonaler, nationaler und sogar internationaler Ebene und fördern den Dialog.  >

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AKTUELL

Was werden Ihre Schwerpunkte sein? Ganz aktuell hat die Handelskammer beider Basel zu ihrem 20-jährigen Bestehen die Jubiläumsinitiative «Are you digital?» lanciert, mit der das digitale Unternehmertum in der Region gefördert und KMU bei der digitalen Transformation unterstützt werden. Naturgemäss wird alles rund um das Thema Life Sciences weiterhin ein zentraler Schwerpunkt unserer Arbeit sein. Dabei weise ich auf die neue Life-Sciences- und Healthcare-Konferenz «FutureHealth Basel» hin, an welcher Ende Januar 2018 Führungskräfte aus der ganzen Welt teilnehmen und an der sich die Handelskammer initiierend, ideell und finanziell beteiligt. Neben den Life Sciences wollen wir uns aber auch für eine möglichst breit diversifizierte Wirtschaft in der Region einsetzen. Konkret? Zum Beispiel der Logistikcluster Region Basel. Diese Initiative der Handelskammer beider Basel setzt sich dafür ein, die Interessen der Branche zu vertreten und die Region als wichtigster Logistikstandort der Schweiz zu positionieren. Denn neben den Life Sciences ist die Logistikbranche mit rund 20’000 Arbeitsplätzen einer der grössten Arbeitgeber und eine der wichtigsten Leitbranchen der Region. Nachholbedarf sehe ich bei den Finanzdienstleistungen, insbesondere im Bereich Digitalisierung. Weitere Schwerpunkte sind Bildung, Detailhandel, Raumplanung oder Verkehr. Speziell das Projekt Durchmesserlinie «Herzstück» der RegioS-Bahn sind Themen, an denen wir schon lange in Bern arbeiten und die Handelskammer entsprechende Inputs liefert. Vorwärts sollte es auch beim Rheinhafen beziehungsweise bei den Containerterminals gehen, und nicht zu vernachlässigen sind zahlreiche Strassenprojekte. Fortschritte gibt es im Bahnbereich bei der Hochrheinlinie sowie bei EuroAirport. Dabei gilt für uns grundsätzlich, dass man die verschiedenen Verkehrsträger nicht gegeneinander ausspielt und einen optimalen Modalsplit findet. Dabei dürfen wir nicht ausser Acht lassen, dass wir bei vielen Projekten im Wettbewerb mit anderen Regionen stehen. Ist es deshalb nicht hilfreich für die Region, wenn Sie als Handelskammerpräsidentin beider Basel gleichzeitig ab nächstem Jahr die Aussenpolitische Kommission des Nationalrates präsidieren, damit der Standort Nordwestschweiz in Bundesbern besser wahrgenommen wird? Als Präsidentin der Aussenpolitischen Kommission werde ich natürlich die aussenwirtschaftlichen Interessen vor allem des ganzen Landes vertreten. Selbstverständlich werde ich aber auch die Möglichkeit nutzen, die Bedeutung unserer Region – eine der wichtigsten Wirt-

schaftsregionen der Schweiz – ins rechte Licht zu rücken. Es ist nun mal so, dass die Parlamentarier aus den beiden Basel eher das Understatement und eine gewisse Zurückhaltung pflegen, während Politiker aus anderen Kantonen vielleicht etwas offensiver sind, um es einmal diplomatisch auszudrücken! Sie sind ja bis September noch Präsidentin der Vereinigung für eine starke Region – inwieweit ist das Thema «Fusion» langfristig vom Tisch beziehungsweise gibt es überhaupt noch eine diesbezügliche Perspektive? Nach dem Scheitern der Fusionsinitiative ist das Thema politisch vom Tisch. Gültig und bindend bleibt für mich die vom Baselbieter Stimmvolk angenommene Regio-Kooperationsinitiative, welche eine engere Zusammenarbeit mit anderen Kantonen verlangt. Darüber hinaus bin ich nach wie vor der Meinung, dass unsere regionale Wirtschaft einfachere und grossflächigere Strukturen braucht. Gerade auch die kürzlich veröffentlichten Zahlen des kantonalen Finanzausgleichs sprechen eine deutliche Sprache: Basel-Stadt bezahlt anderen Kantonen knapp 124 Mio. Franken, Basel-Landschaft erhält insgesamt rund 13.4 Mio. Franken. Gäbe es einen fusionierten Kanton Basel – gar nicht zu reden von einem Kanton Nordwestschweiz –, könnte dieses Geld ganz anders verteilt werden und würde nicht in diesem Ausmass in andere Regionen fliessen. In der Vergangenheit hat es immer wieder Divergenzen zwischen der Wirtschaftskammer Baselland in Liestal und der Handelskammer beider Basel gegeben – inwieweit lassen sich diese Probleme lösen? Ja, es gab immer wieder mal verschiedene Auffassungen, und die wird es vielleicht auch in Zukunft geben. Aber das ist in einem demokratischen Gemeinwesen wie der Schweiz nichts Aussergewöhnliches und führt oft auch zu gangbaren Wegen. Ich persönlich möchte zusammen mit Liestal Wirtschaftspolitik betreiben, mich austauschen und den Dialog suchen. Für mich ist vor allem wichtig, dass alle Wirtschaftsverbände zusammenarbeiten und sich ihrer Verantwortung für die Unternehmen, die Mitarbeitenden und die Gesellschaft bewusst sind. Ihr Name wird immer wieder mal als Nachfolgerin von Doris Leuthard genannt – Ihr Kommentar dazu? (lacht) Sie müssen das als Journalist fragen, ich kann Ihnen aber versichern, dass Bundespräsidentin Doris Leuthard einen hervorragenden Job macht und für eine starke Wirtschaft, deren Bedürfnisse sie genau kennt, steht. Ein Rücktritt steht nicht zur Diskussion, und deshalb erübrigt sich diese Frage.

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ereits 1947 führte er seine erste Gruppenreise nach Lappland durch, welche 14 Tage dauerte und gerade mal 265 Franken kostete. Seine Leidenschaft für Reisen in den Norden Europas konnte er während 30 Jahren Berufsausübung bei ESCO, Kuoni und Danzas umsetzen; 1977 wagte er den Schritt in die Unabhängigkeit und gründete sein eigenes Reisebüro für Touren nach Skandinavien: Glur Reisen. 1992 übernahm seine Tochter Heidi Glur die Geschäftsleitung und führte das Unternehmen bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 2013, als sie ihr Reisebüro an den Aargauer Reiseveranstalter Knecht Reisen verkaufte. Sie ist aber weiterhin im Verwaltungsrat von Glur Reisen tätig, begeistert die Kundschaft als Reiseleiterin zu ihren Lieblingsdestinationen im Norden, nach Spitzbergen, Grönland, Norwegen oder auf die Färöer und hält Vorträge über ihre Reisen. Noch heute hat Glur Reisen, einer der führenden Schweizer Reiseveranstalter für Skandinavien, sein Büro am Spalenring 111. 20 Reise-Spezialistinnen und -Spezialisten organisieren von hier aus Reisen in den Norden und beraten Reisebüros wie auch Privatkunden aus der ganzen Schweiz. Zudem ist Glur Reisen seit über 30 Jahren Hauptagentur für die norwegische Postschifflinie Hurtigruten, welche seit 125 Jahren zwischen Bergen und Kirkenes entlang der norwegischen Küste fährt. Zu den Spezialgebieten von Glur Reisen gehören Reisen aller Art in die skandinavischen Destinationen sowie in die Arktis und Antarktis: individuelle Rundreisen, Gruppenreisen mit eigenen, langjährigen Reiseleitern, Städtereisen, Schiffsreisen und Schiffs-Expeditionen in die polaren Regio-

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017

nen. Im Winter sind Reisen nach Lappland sehr beliebt, um das magische Nordlicht zu sehen und um Hundeoder Rentierschlitten zu fahren. Im Sommer geniessen die Kunden von Glur Reisen einen Aufenthalt in einer Block­ hütte am See, eine Hurtigruten-Schiffsreise entlang der norwegischen Küste oder eine Rundreise in den norwegischen Fjorden, zum Der erste Glur-Katalog für den Nordkap, in Südschweden oder Sommer 1978 hatte gerade einmal in der arktischen Tundra Lapp- elf  Seiten, heute sind es 182 Seiten. lands. Dank dem langjährigen Know-how der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann Glur Reisen auch massgeschneiderte, den individuellen Kundenwünschen entsprechende Reisen organisieren, sei dies für eine einzige Person oder eine Gruppe von 100 Personen.

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OB FÜR PRIVATPERSONEN, FAMILIEN ODER KMU – DIE ALLIANZ SUISSE IST EINE DER WENIGEN GESELLSCHAFTEN, WELCHE SÄMTLICHE VERSICHERUNGSSPARTEN MIT QUALITATIV HOCHSTEHENDEN PRODUKTEN ABDECKT. DASS DIE ALLIANZ SUISSE DAMIT NAHE AM PULS DER KUNDEN LIEGT, ZEIGT AUCH DAS BEISPIEL DER GENERALAGENTUR BASEL, KONNTEN SO DOCH IN LETZTER ZEIT DANK DER LANCIERUNG INNOVATIVER VERSICHERUNGSPRODUKTE SPÜRBAR MEHR KUNDEN GEWONNEN WERDEN. INTERVIEW MIT BEAT FREI

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ktuell betreuen 31 Kundenberaterinnen und -berater bei der Generalagentur Basel, zu der auch die Hauptagentur Muttenz sowie die Agentur Therwil gehören, rund 30’000 Privatund Geschäftskunden in der Region. Die Allianz General­ agentur Basel ist Teil der Allianz Suisse Gruppe, welche mit einem Prämienvolumen von über 3.8 Mrd. Franken eine der führenden Versicherungsgesellschaften der Schweiz ist. Ein dichtes Netz von rund 130 Geschäftsstellen sichert die Nähe zu den Kunden in allen Landesteilen. Generalagent Beat Frei, der seit November 2014 die Generalagentur Basel leitet, skizziert im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» beispielhafte Versicherungslösungen der Allianz für Private und KMU. «Geschäftsführer»: Die Rahmenbedingungen im Versicherungs­geschäft sind in den letzten Jahren nicht einfacher geworden, dennoch gelang es der Allianz, viele neue Kunden zu gewinnen, was waren die Gründe dafür? Beat Frei: Mit gut ausgebildeten Mitarbeitenden, welche über die notwendigen Fachkompetenzen verfügen, konnten wir vor allem die von gegenseitigem Vertrauen geprägte Beziehung zu unseren Kunden verbessern. Ausserdem hat die Allianz weiter in Servicelösungen und Digitalisierung investiert, um dem veränderten Kundenverhalten Rechnung zu tragen. Die Allianz wächst aufgrund neuer Produkte, die in den letzten Jahren kontinuierlich entwickelt worden sind – können Sie einen kurzen Überblick geben? Wir haben im Vorsorgebereich mit unserer Produktfamilie «Balance Invest» bereits frühzeitig die richtige Antwort auf das Niedrigzinsumfeld gefunden, indem wir unseren Kunden auf der einen Seite Sicherheit, auf der anderen Seite aber auch attraktive Rendite­ chancen bieten. Mit den «AllRisk-Haushaltversicherungen» bieten wir weiter einen einmaligen Rundumschutz gegen sämtliche Risiken im Privathaushalt. Was bieten Sie im Bereich KMU den Kunden an? Für KMU und Geschäftskunden allgemein haben wir das «Combi-Risk-Business»-Produkt lanciert, welches einem Unternehmen erlaubt, die verschiedenen Versicherungssparten in einer einzigen Police zu vereinen. Dies vereinfacht die administrativen Prozesse und gewährt attraktive Konditionen. Dann stellen wir eine hohe Nachfrage nach Versicherungslösungen in der beruflichen Vorsorge fest. Dementsprechend bietet die Allianz Suisse als eine der wenigen Versicherungsunternehmungen noch die Vollversicherungslösungen an.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017

Im BVG-Bereich ist ja vieles in Bewegung geraten und gerade auf politischer Ebene wird um Lösungen gerungen – wie sehen Sie die kommenden Entwicklungen? Es wird zukünftig starke Veränderungen bei der beruflichen Vorsorge geben. Stichworte sind dabei die demografische Entwicklung, ein sinkender Umwandlungssatz oder eine Erhöhung des AHV-­A lters bei Frauen. Insgesamt wird es dabei auf eine höhere Eigenverantwortlichkeit beziehungsweise eine frühere, private Kapitalbildung für die Vorsorge auf Seiten der Beitragszahler herauslaufen. Die Allianz ­Suisse verfolgt diese Entwicklungen natürlich aufmerksam und wird sich bemühen, für ihre Kunden die für sie optimalen Lösungen zu finden.

ALLIANZ SUISSE Generalagentur Basel Generalagent Beat Frei Birsigstrasse 4 CH-4054 Basel Telefon +41 (0) 58 357 02 02 Telefax +41 (0) 58 357 02 03 beat.frei@allianz.ch www.allianz.ch


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AKTUELL

  Tertianum Residenz St. Jakob-Park

UNABHÄNGIG & AKTIV IM ALTER WOHNEN

DIESES JAHR FEIERT DIE TERTIANUM RESIDENZ ST. JAKOB-PARK IHREN 15. GEBURTSTAG. DIE 120 GÄSTE GENIESSEN DABEI DIE ANNEHMLICHKEITEN DER RESIDENZ. DIE QUALITATIV HOCHSTEHENDEN DIENSTLEISTUNGEN UND DIE KOMBINATION AUS WOHNEN, SERVICE UND – BEI BEDARF – PFLEGE SIND INDIVIDUELL AUF JEDE LEBENSPHASE IM ALTER ABGESTIMMT.

INTERVIEW MIT CORNELIA BRAUN

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ie mit dem öffentlichen Verkehr hervorragend erschlossene Tertianum Residenz St. Jakob-Park bietet eine einmalige Wohn- und Lebensqualität, wie sie ihresgleichen sucht. Im Gebäudekomplex befinden sich die 50 attraktiven Geschäfte des Shoppingcenters St. Jakob, das eigene Restaurant, ein Parkhaus und die exklusive Loge direkt im Fussballstadion «Joggeli».

Auch ausserhalb des von den Basler Stararchitekten Herzog & De Meuron entwickelten Gebäudekomplexes finden die Gäste des Tertianums Abwechslung: In wenigen Gehminuten sind sie mitten im Botanischen Garten. Zu ausgedehnten Spaziergängen laden auch das Naherholungsgebiet der Grün 80 sowie die renaturierte Birs ein. Und für Wasserratten steht vis-à-vis das geheizte Gartenbad St. Jakob zur Verfügung. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» zeichnet Cornelia Braun, ausgebildete Hotelfachfrau, welche die Tertianum Residenz St. Jakob-Park seit Beginn leitet, das Bild einer Institution, die es den Senioren ermöglicht, ihren gewohnten, individuellen Lebensstil auf hohem Niveau weiterzuleben, zahlreiche Aktivitäten auszuüben und ein vielfältiges Dienstleistungsangebot zu geniessen.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017

«Geschäftsführer»: Wird das 15-Jahr-Jubiläum der Tertianum Residenz St.  Jakob-Park gefeiert? Cornelia Braun: Ja, wir haben im März einen Tag der offenen Türe und je ein Jubiläumsabend für die Gäste und die Mitarbeitenden durchgeführt. Zudem findet an jedem 15. des Monats in der Residenz jeweils ein Konzert statt, das auch öffentlich zugänglich ist. Die entsprechenden Informationen kann man unserer Homepage www.stjakobpark.tertianum.ch entnehmen. Wäre es falsch, die Tertianum Residenz St. Jakob-Park eigentlich als Hotel zu bezeichnen? Das wäre sicher nicht falsch, denn die Gäste bewohnen 107 hindernisfreie 1½- bis 3½-Zimmer-Appartements, welche nach ihrem persönlichen Geschmack eingerichtet sind. Die Wohnfläche der Appartements, welche mit Küche und Nasszelle ausgestattet sind und einen nach Süden ausgerichteten Balkon haben, beträgt zwischen 40 und 100 m2. Weiter stehen insgesamt 16 Pflegezimmer zur Verfügung. Insgesamt gibt es in der Tertianum Residenz St. Jakob-Park 22 Appartements mit 3½ Zimmern, 78 Appartements mit 2½ Zimmern, sieben Appartements mit 1½ Zimmern. Zwei voll ausgestattete Hotelzimmer sind fürs Probewoh-


nen reserviert. Beim Probewohnen kann man sich aus erster Hand von der hochstehenden Qualität der Dienstleistungen und der Infrastruktur unserer Residenz überzeugen. Ausserdem besteht die Möglichkeit, Zimmer für Ferienaufenthalte zu buchen. Die Gäste geniessen täglich im Gourmet-Restaurant ein viergängiges Gourmet-Menü. Auch mit der Reinigung des Appartements müssen sie sich nicht belasten. Ausserdem stehen den Gästen Wäscheservice, Coiffeur-, Schönheitspf lege-, Gymnastik-, Fitness-, Physiotherapie- sowie Podologie-­ Angebote zur Auswahl. Zusätzliche, individuelle Dienstleistungen nach Bedarf ergänzen das Angebot: Erledigen von Einkäufen, Botengänge, Begleitung bei Arztbesuchen oder bei Einkäufen, Vorlesen und Gesellschaft leisten, Briefe verschicken und Post sortieren sowie Rechnungen bezahlen oder Haustiere betreuen. Grundsätzlich machen wir für unsere Gäste fast alles möglich. Gerade im Alter ist es wichtig, dass man aktiv ist – wie sehen die entsprechenden Angebote in der Tertianum Residenz St. Jakob-Park aus? Wir organisieren viele interessante Aktivitäten. Es gibt Vorträge, Konzerte, Lesungen, Konversationszirkel in Englisch und Französisch oder Malkurse und Qigong. Viele unserer Gäste sind sehr kulturinteressiert, deshalb besuchen wir Museen und Ausstellungen. Vor Kurzem haben wir an einem generationenübergreifenden Austausch im Kunsthaus Baselland teilgenommen, welcher vom Migros Kulturprozent unterstützt wird. In Tandems kamen unsere Gäste und Gymnasiasten aus Muttenz zusammen und entwickelten Kurzgeschichten zu selbst ausgewählten künstlerischen Arbeiten. Mir ist ausserdem wichtig, dass der Basler Humor durchdringt und im Hause viel gelacht wird. Ich möchte eine lebensbejahende Atmosphäre und Stimmung vermitteln. Wie sieht es mit der gesundheitlichen Versorgung der Bewohner aus? Die Gäste sind diesbezüglich bestens versorgt. Neben unseren Angeboten wie Qigong und «Bewegung macht Spass» können unsere Gäste das Joggeli-Fitnesscenter im gleichen Haus nutzen. Dessen Gesundheitsund Fitnessprogramme sind individuell auf den einzelnen Gast abgestimmt. Eine 24-Stunden-Notrufbereitschaft gibt jedem Gast rund um die Uhr die nötige Sicherheit. Sollte ein Gast nicht mehr ohne fremde Hilfe zurechtkommen, kann er durch die interne Spitex im eigenen Appartement gepflegt werden. Bei Bedarf können Betroffene aber auch in ein Pflegezimmer wechseln. Die Tertianum Residenz St. Jakob-Park bietet auch den idealen Rahmen für einen Geschäftsanlass oder eine private Feier? Ob Seminare oder Bankette – die Tertianum Residenz St. Jakob-Park hat die Möglichkeiten, gediegene Privat- oder Geschäftsevents durchzuführen. Für ein ganz besonderes Ambiente empfehlen wir die Fussball-Lounge «Joggeliblick» mit einmaligem Blick ins Fussballstadion. Der «Joggeliblick» bietet 36 Personen Platz. Auch das grosszügig gestaltete Restaurant «Classico» eignet sich als exklusive Bankett- und Seminarräumlichkeit für bis zu 100 Personen.

TERTIANUM AG Residenz St. Jakob-Park St.-Jakobs-Strasse 395 CH-4052 Basel Telefon +41 (0) 61 315 16 16 Telefax +41 (0) 61 315 16 17 stjakobpark@tertianum.ch www.stjakobpark.tertianum.ch


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AKTUELL

  CHILIWORKS CREATIVE EVENT SOLUTIONS

SPEZIALISTEN FÜR EVENT­TECHNIK & -GESTALTUNG

CHILIWORKS CREATIVE EVENT SOLUTIONS AUS AESCH IST EIN HÖCHST PROFESSIONELLES UND IN DER REGION VERANKERTES UNTERNEHMEN FÜR VERANSTALTUNGSTECHNIK, EVENTTECHNIK, EVENTGESTALTUNG, EVENTPLANUNG UND EVENTDESIGN. TECHNISCHES KOW-HOW, KREATIVE LÖSUNGSANSÄTZE UND ORGANISATORISCHES TALENT – DAS TEAM VON CHILIWORKS CREATIVE EVENT SOLUTIONS VEREINT ALLE FÄHIGKEITEN, UM MASSGESCHNEIDERTE KOMPLETTLÖSUNGEN, ABER AUCH INDIVIDUELLE EINZELLÖSUNGEN IN DEN BEREICHEN FIRMENEVENTS, PRIVATEVENTS, HOCHZEITEN UND KONZERTE ANZUBIETEN.

INTERVIEW MIT DOMINIK ZINGG

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m Jahr 2009 gegründet hat sich das Aescher Unternehmen einen reichen Erfahrungsschatz und einen hervorragenden Ruf in den Bereichen Beleuchtung, Beschallung, Licht und Ton und den unterschiedlichsten Sparten der visuellen Gestaltung erarbeitet. Mehr als zufriedene Kunden wie Valora, Globus, Walter Meier AG, Basler Versicherungen oder die Bürgergemeinde Aesch – um nur ein paar zu nennen – haben die Dienstleistungen von CHILIWORKS CREATIVE EVENT SOLUTIONS bereits in Anspruch genommen, und es werden laufend mehr! Im Interview mit dem «Geschäftsführer» stellt Inhaber und Geschäftsführer Dominik Zingg, der Berufsausbildungen im grafischen Bereich, in der Eventplanung und der Veranstaltungstechnik absolviert hat, CHILIWORKS CREATIVE EVENT SOLUTIONS und deren Dienstleistungen näher vor. «Geschäftsführer»: Ob kleiner Shop bis zu grosser Halle, ob festlicher Privatanlass, hippe Modenschau oder grosses Festival, CHILIWORKS CREATIVE EVENT SOLUTIONS scheint jegliche Art von Event möglich machen zu können – gibt es denn etwas, was für Sie unmöglich ist? Dominik Zingg: (lacht)! Wollen wir einmal so sagen: Was technisch halbwegs zu bewerkstelligen ist und finanziell nicht den Rahmen sprengt – wir sind nämlich für ein vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt – ist tatsächlich machbar. Aber das ist ein bisschen graue Theorie, denn in der Regel bewegen sich die Wünsche unserer Kunden in einigermassen «normalen» Dimensionen. Dennoch wünschen die Kunden natürlich kreative Lösungen für ihre Events, und solche entwickeln wir zusammen mit ihnen, immer auch unter der Massgabe eines transparenten Kostendaches. Haben denn die Kunden genaue Vorstellungen, welche Art von Event sie wollen? Das ist ganz unterschiedlich. Natürlich gibt es Standardlösungen, aber sehr oft soll es dann doch etwas Spezielles sein. Wir geben dabei die entsprechenden Inputs und bringen Ideen ein. Wir unterstützen die Kunden

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AKTUELL

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bei allem, was es rund um eine gelungene Veranstaltung zu be­rück­sichtigen gilt. Wir erstellen Abläufe und Regiepläne inklusive Bestuhlungsplänen und Sicherheitskonzepten. Wir übernehmen die Ab­s prachen mit Künstlern, weiteren Veranstaltungsteilnehmern oder Zulieferern, erstellen Nutzungsänderungsanträge und kümmern uns um die CAD-Planung. Nach dem erarbeiteten Eventkonzept organisieren wir den kompletten Event. Angefangen mit der Eventlocation über die Technik, Dekoration, Mobiliar, Catering, den verschiedenen Attraktionen und Specials bis hin zu den diversen Dienstleistern wie Security, Servicekräften usw. Dann sind wir dafür besorgt, dass die Zusammenarbeit von Agenturen, Künstlern und Kunden, Haustechnikern, Setbauern, Dekorateuren und Caterern reibungslos funktioniert. Bei der Fülle von Dienstleistungen, welche CHILIWORKS CREATIVE EVENT SOLUTIONS anbietet, müssen Sie über sehr viel Personal verfügen? Nein, das könnte man meinen, aber gerade im Eventgeschäft muss man sehr flexibel sein. Und um den Kunden eine vernünftige Preisstruktur bieten zu können, halten wir die Kosten für festangestelltes Personal tief und stellen für jedes Projekt aus einem Pool hochkarätiger Freelancer jeweils entsprechende Teams zusammen. Gerade im Bereich Eventtechnik ist es eigentlich die Regel, dass Ton- oder Lichttechniker projektbezogen arbeiten. Wie wichtig ist – neben den kreativen und organisatorischen Dienstleistungen – der technische Aspekt Ihrer Arbeit zu bewerten? Die gesamte Veranstaltungstechnik – also die Bereiche Ton, Licht, Videotechnik oder 3-D-Animationstechnik – ist der zentrale Teil unserer Arbeit und wird immer wichtiger, denn die technischen Möglichkeiten entwickeln sich im Eventbereich enorm. Wir geben deshalb unseren Kunden unter der Überschrift «Dry Hire» auch die Möglichkeit, Licht-, Ton- und Multimediasysteme zu mieten. Darüber hinaus bieten wir auch Festinstallationen für Konzertsäle, Mehrzweckhallen, Kirchen, Diskotheken, Ladengeschäfte, Restaurants, Hotels, Bars oder Besprechungszimmer an und entwerfen sowie realisieren passende Konzepte nach den Vorstellungen der Kunden und den jeweiligen räumlichen Gegebenheiten. Selbstverständlich betreuen wir entsprechende Projekte von der Schnittstellenkoordination über die Montage bis hin zur Inbetriebnahme und regulären Wartung und vermitteln den Kunden das notwendige Wissen zur Bedienung der Anlagen und leisten technischen Support. Zusätzlich verkaufen wir aus unserem Materialbestand laufend voll funktionstüchtige und erstklassig gewartete Geräte.

CHILIWORKS GMBH Creative Event Solutions Ettingerstrasse 1 Postfach 151 CH-4147 Aesch Telefon +41 (0) 61 751 50 37 Telefax +41 (0) 61 753 00 93 info@chiliworks.ch www.chiliworks.ch

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AKTUELL

SCHÜTZEN, ERHALTEN, ERNEUERN!

70 Jahre Gebr. Oser AG

DIE GEBR. OSER AG IN NENZLINGEN FEIERT DIESES JAHR IHREN 70. GEBURTSTAG. NEBEN DER KERNTÄTIGKEIT ALS TRADITIONELLES GIPSERGESCHÄFT VERPUTZT, ISOLIERT UND REINIGT DER FAMILIENBETRIEB AUS DEM LAUFENTAL FASSADEN, BIETET KÜCHEN- UND BADEZIMMERUMBAUTEN AUS EINER HAND AN, SANIERT WASSER UND BRANDSCHÄDEN UND IST IM GEBÄUDESCHUTZ TÄTIG.

INTERVIEW MIT MARCEL OSER

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b bei Privat- oder Bürobauten, ob Verputzarbeiten, Deckenbekleidungen, Trennwände, Fassadenwärmedämmungen oder Umbauten von ganzen Küchen und Badezimmern – die fachlich bestens ausgebildeten Mitarbeiter der Gebr. Oser AG sind Spezialisten für qualitativ hochstehende Arbeiten im Innen- und Aussenbereich, die für die Kunden – und in enger Abstimmung mit ihnen – massgeschneiderte Lösungen planen und ausführen. Geschäftsführer und Verwaltungsratspräsident der Gebr. Oser AG ist Marcel Oser. Der gelernte Gipser und technische Kaufmann, der insgesamt seit 35 Jahren im Familienbetrieb tätig ist, stellt im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» sein Unternehmen vor und skizziert seine Firmenphilosophie. «Geschäftsführer»: Wie feiert eine traditionsreiche Familienunter­nehmung wie die Gebr. Oser AG ihren 70. Geburtstag? Marcel Oser: Gute Frage (lacht). Eigentlich haben wir uns bis jetzt gar nicht gross mit dem Jubiläum auseinandergesetzt und uns – wie immer – auf die tägliche Arbeit konzentriert. Sie können aber davon ausgehen, dass wir uns vor allem bewusst sind, welchen Stellenwert in der Firmengeschichte unsere 25 bis 30 Mitarbeit­enden für das Unternehmen haben, und wir ihnen

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grosse Wertschätzung entgegenbringen. Ich denke, die Tatsache, dass wir wenig Personalf luktuation verzeichnen und die Mitarbeiter teilweise 35 Jahre lang schon im Betrieb sind, ja, dass sogar ihre Kinder auch schon bei uns mitarbeiten, zeigt eindrücklich, wie wir als Gesamt-Team aufgestellt sind und dementsprechend gut funktionieren. Dies ist schlussendlich nicht nur für den Betrieb, sondern auch für das Verhältnis zu unseren Kunden, welche eine solche personelle Kontinuität schätzen, wichtig. Gleichzeitig legen wir auch Wert darauf, jeweils Nachwuchs auszubilden, damit die fachliche Qualität und Know-how dem Betrieb auch für die Zukunft erhalten bleiben. Um auf Ihre Frage zurückzukommen: In Sachen Jubiläum haben wir bis anhin erst ins Auge gefasst, unsere Firmenautos mit dem Hinweis «70 Jahre» zu beschriften. Was ist das Kerngeschäft der Gebr. Oser AG? Wir decken die gesamte Palette von Gipserarbeiten sowie den Bereich Fas­ saden, inklusive Wärmedämmungen, ab. Dabei stellen wir auch Wärmeberechnungen an und nehmen in diesem Zusammenhang den Kunden auch die Administration im Bereich der ihnen zustehenden staatlichen Förderbeiträgen ab. Gerade zum Beispiel im Kanton Baselland, wo Fassaden­ sanierungen zurzeit mit 70 Franken pro Quadratmeter subventioniert werden, können wir für die Kunden viel herausholen beziehungsweise weitergeben. Grundsätzlich möchten wir höchste Qualität abliefern und betrachten uns als klassische Kundengipser, welche vor allem im Umbaubereich für Private und deren spezifischen Wünsche und Bedürfnisse tätig sind. Dabei sind wir auch zur Stelle, wenn es beispielsweise um die Behebung von Wasser- oder Brandschäden beziehungsweise Brandsanierungen


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DIENSTLEISTUNGEN DER GEBR. OSER AG Neubauten: §§ Verputzarbeiten mit Gipsmörtel §§ Verputzarbeiten mit Zement-Kalkmörtel §§ Trennwände und Verkleidungen aus Vollgipsplatten §§ Leichtbautrennwände §§ Deckenbekleidungen §§ Deckputze wie z . B . Weissputze aus Gips §§ Stuckaturen

und Brandschutz geht, aber auch Themen wie Denkmalschutz, biologischer Putz oder sogar Lösungen im Bereich Akustik werden nachgefragt. Seit nicht allzu langer Zeit ist die Gebr. Oser AG in Zusammenarbeit mit der Firmen Sanitas Troesch AG auch im Umbau von Küchen und Badezimmern tätig – was waren die Überlegungen, auch in diesem Bereich tätig zu werden? Einerseits haben wir viel diesbezügliches Know-how und entsprechendes Equipment schon selbst im Haus, andererseits wollten wir dem Kunden ein attraktives Gesamtpaket anbieten, bei dem wir quasi als Generalunternehmen dem Kunden alles aus einer Hand unterbreiten. Der Vorteil für den Kunden: Er hat einen einzigen Ansprechpartner und muss sich um nichts kümmern, weil wir ihm von der Planung über die Offerte bis zu den Terminen und den zu buchenden Handwerkern, welche vornehmlich aus der näheren Umgebung stammen, alles abnehmen. Wie finden Sie generell heraus, was der Kunde genau will? Uns ist die nachhaltige Beziehung zu den Kunden sehr wichtig. Deshalb legen wir grossen Wert auf eine ausführliche Beratung, um auf deren Basis zusammen mit dem Kunden partnerschaftlich Lösungen zu entwickeln. Bevor es zu einer Offerte kommt, kann der Kunde zwischen mehreren Vorschlägen auswählen. Dabei achte ich auch auf die finanziellen Möglichkeiten, welche dem Kunden zur Verfügung stehen und entwickle dementsprechende Vorschläge. Unter dem Strich bewegen wir uns preislich etwa auf dem Niveau, wie man es vom nahen Ausland her kennt – und dies alles unter dem Aspekt unserer Schweizer Qualität und Zuverlässigkeit!

Gebäude und Bürobauten: §§ Bürotrennwände §§ Deckenbekleidungen §§ Mineralfaserplatten §§ Gipsbauplattendecken §§ Deckenbekleidungen Umbauten und Sanierungen: §§ Dachstockausbauten §§ Wasserschäden §§ Küchen- und Badezimmerumbauten aus einer Hand Fassaden und Gebäudeschutz: §§ Fassadenwärmedämmung mit Steinwolle §§ Fassadenwärmedämmungen mit Hartschaumplatten §§ Riss-Sanierungen §§ Fassadenreinigungen

GEBR. OSER AG Baselstrasse 6 CH-4224 Nenzlingen Telefon +41 (0) 61 751 16 18 Telefax +41 (0) 61 751 32 29 info@osergipser.ch www.osergipser.ch

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KOLUMNE

FÜR MEINE FEHLER SOLLEN GEFÄLLIGST ANDERE BEZAHLEN

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MARCEL SCHWEIZER Präsident Gewerbeverband Basel-Stadt Elisabethenstrasse 23 Postfach 332 CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 227 50 50 Fax +41 (0)61 227 50 56 info@gewerbe-basel.ch www.gewerbe-basel.ch

E

s ist zwar schon einige Monate, seit die Pläne sechs grosser Stromkonzerne publik wurden, eine sogenannte «Grundversorgungsprämie» für die Wasserkraft einzufordern. Meine Verblüffung und mein Ärger über die Dreistigkeit dieser Forderung sind seither jedoch kein bisschen kleiner geworden. Zur Erinnerung: Alpiq, Axpo, Repower, CKW, FMW und AET fordern in einem Positionspapier von der Politik eine zusätzliche Abgabe von 1.6 bis 1.8 Rappen pro Kilowattstunde, um die Investitionen für den Erhalt der Wasserkraftwerke zu finanzieren. «Grundversorgungsprämie» genannt. Grosskunden wären allerdings von der Abgabe befreit, die Zeche bezahlen die Privaten und vor allem die KMU. Schon das allein ist mehr als störend. Anstatt die KMU zur Kasse zu bitten, hätten die Stromkonzerne besser bei ihnen abgeschaut, wie man nachhaltig wirtschaftet. Natürlich ist die Wasserkraft aufgrund der tiefen Marktpreise derzeit ein Verlust­ geschäft. Die finanziellen Probleme der Stromkonzerne sind aber in erster Linie selbst verschuldet. Die Zeitung «Nordwestschweiz» zitierte Bundespräsidentin Doris Leuthard – mit der ich, weiss Gott, nicht immer einig bin, hier aber schon. Doris Leuthard sagte: «Die Eigen- und Fremdkapitalkosten für die Schulden und die entsprechende Zinslast, die viele Werke haben, sind hoch.» Und weiter: «Das hat aber nichts mit dem Markt zu tun, das hat auch nichts mit dem Preiszerfall zu tun.» Das ist vielmehr selbst eingebrockt. Denn zu Zeiten, als die Stromkonzerne dicke Gewinne machten, als die Wasserkraft noch ein Goldesel

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war, haben die Manager keine Schulden abgebaut, keine Rückstellungen für Erneuerungen und Investitionen gemacht, zu wenig in Innovationen investiert. Dafür wurden grosse Dividenden ausbezahlt. Kurz: Die Verantwortlichen haben dafür jahrelang mehr Infrastruktur konsumiert als finanziert. Dass dies auf die Länge nicht funktioniert, weiss jeder verantwortungsvolle Unternehmer und jede Unternehmerin. Und nun sollen die KMU mit Notsubventionen – oder eben: einer Grundversorgungsprämie – die Defizite der Stromkonzerne decken. Das ist dreist und nicht akzeptabel. Dazu passt, dass die Stromkonzerne gar nicht erst die Wirkung der Energiestrategie 2050 abwarten wollen. Denn nach dem Ja am 18. Mai erhalten die Betreiber von Wasserkraftwerken 120 Millionen Franken aus dem Subventionstopf. Ungeachtet dessen fordert man nun von den KMU, dass sie die Stromkonzerne sanieren sollen. 500 Millionen Franken soll die Grundversorgungsprämie in die Stauseen der Stromkonzerne pumpen. Und wenn wir schon bei Millionen sind: Auf die Löhne der Top-Managerinnen und -Manager dürfte wohl auch dieses Sanierungspaket nicht durchschlagen – wie die Stromkrise bis anhin auch nicht. So steigerte die Alpiq-Chefin ihr Einkommen im letzten Jahr von 1,5 auf 1,8 Millionen Franken, wie die «Nordwestschweiz» schrieb. Das dürfte die Abgabelust der KMU nicht gerade steigern. Etwas Positives habe ich zum Schluss dann aber trotzdem noch: Für die Wortschöpfung «Grundversorgungsprämie» hätten die Damen und Herren den Kreativ-Preis 2017 mehr als verdient.


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AKTUELL

«HERAUSFORDERUNG ANGENOMMEN!»

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ALAIN K. (31) LEBT IN ALLSCHWIL. JEDEN WOCHENTAG ARBEITET ER ALS BUSINESS-ANALYST BEI DER UBS AG IN BASEL. ER HAT FIBRODYSPLASIA OSSIFICANS PROGRESSIVA (FOP) UND IST AUF EINEN ELEKTRO-ROLLSTUHL ANGEWIESEN. FOP IST EIN ÄUSSERST SELTENER GEN-DEFEKT, DER BEI ALAIN K. ERSTMALS MIT SIEBEN JAHREN DIAGNOSTIZIERT WURDE. SEITHER VERSTEINERT SEIN KÖRPER ALLMÄHLICH.

«

Die ersten Anzeichen, dass ich FOP habe, war aber eigentlich schon am Tag meiner Geburt ersichtlich, denn ich hatte einwärts gebogene Zehen, aber damals erkannte man das noch nicht», erzählt Alain K. «Als ich vier Jahre alt war, bekam ich nach einem Sturz einen ersten Krankheitsschub und mein Nacken schwoll an. Die Schwellung dehnte sich auf meinen linken Arm aus, den ich dann plötzlich nicht mehr komplett heben konnte, denn am Schultergelenk war ein neuer Knochen gewachsen.» Aus Unkenntnis wurde Alain K. am Arm operiert, obwohl aus medizinischer Sicht bekannt war, dass sich nach einer Operation immer neue Knochen bilden. Im weiteren Verlauf der Krankheit verknöcherten Muskeln, Sehnen und Bänder immer mehr. Die Krankheit tritt in Schüben auf, und Alain K. konnte sich anfänglich als Teenager einigermassen ohne Hilfe bewegen. Nach verschiedenen Krankheitsschüben verschlechterte sich aber seine Beweglichkeit massiv, und er war dauerhaft an den Rollstuhl gefesselt und schlussendlich auf fremde Hilfe angewiesen. «Vor 17 Jahren hat mir die IV einen ersten Elektro-Rollstuhl finanziert», sagt Alain K., «und weil ich zum Besitz von zwei Rollstühlen berechtigt bin, da ich zu 100 % berufstätig bin, kann ich seit 2012 ein zweites Modell benutzen.» Braucht Alain K. aufgrund der Veränderungen seines Krankheitsverlaufs einen neuen Elektro-Rollstuhl, wird dieser von der IV zwar finanziert, er muss aber eines seiner beiden alten Modelle wieder zurückgeben. «Weil FOP die Beweglichkeit immer mehr einschränkt, muss der Elektro-Rollstuhl ständig an die sich verändernden Bedürfnisse von Alain angepasst werden», erklärt Martin Stähli, Abteilungsleiter Reha bei der Basler Orthopädie René Ruepp AG. «Das ist Millimeterarbeit und erfordert unsererseits viel Erfindergeist und Kreativität, um das Basismodell eines schwedischen Herstellers mit sämtlichen Spezifikationen auszurüsten, die auf Alains Bedürfnisse zugeschnitten sind. Da mit Alain mittlerweile eine starke, persönliche Verbundenheit besteht, haben wir natürlich auch den Ehrgeiz, ihm technisch jede mögliche Unterstützung zu geben.»

Tiziano Gentili, Martin Stähli und das gesamte Team der Basler Orthopädie René Ruepp AG mir persönlich nicht nur ihr Wissen, sondern auch ihre Freundschaft entgegenbringen. Nicht zu vergessen natürlich meine Eltern, welche mir eine meinen Bedürfnissen angepasste Wohnsituation erschaffen haben und mich unterstützen, wo sie können. Dasselbe gilt natürlich auch für meinen Arbeitgeber und meine Arbeitskollegen, die es mir ermöglichen, meinen Job auszuüben.» Essen, Trinken, Körperpflege, ja sogar Schlafen – alles, was für gesunde Menschen eine Selbstverständlichkeit ist, gestaltet sich für Alain K. als grosse Herausforderung, und nur mit seinem Willen kann er sich seine Welt formen und seine beruflichen Arbeiten genau gleich ausführen wie seine Arbeitskollegen. «Alain K. hat diese Herausforderung angenommen und verdient jede Unterstützung, die man ihm gewähren kann», fügt Thomas Ruepp, Inhaber und Geschäftsführer der Basler Orthopädie René Ruepp AG, hinzu.

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Der Elektro-Rollstuhl, der übrigens 10 km/h schnell ist, lässt sich via Joystick steuern, verfügt über zahlreiche Bedienungsfunktionen und hat unter anderem eine Lift- und eine Klappfunktion, die es Alain K. erlauben  – allerdings nur noch mit fremder Hilfe seines persönlichen Betreuers Tiziano Gentili oder seiner Eltern –, den Rollstuhl zu verlassen. «Seit 2015 kann ich mir dank des Assistenzbeitrages der IV eine persönliche Betreuung leisten», erzählt Alain K., «und ohne diese Hilfe, würde die ganze Arbeit an meinen Eltern hängen bleiben, wie es die 30 Jahre bisher war. Ich erachte es aber als grosse Qualität in meinem Leben, dass

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Eventtechnik – alles für erlebte Emotionen Ganz egal, welche Art von Event Sie planen – bei uns sind Sie damit garantiert richtig. Sie geben uns den Rahmen vor – und wir designen Ihren Event genau so, wie Sie es sich wünschen. Mit unserer langjährigen Erfahrung stellen wir Ihnen die richtige Beleuchtung, eine glasklare Beschallung, messerscharfe Projektionen und jede Art von Bühne bereit – und auf Wunsch halten wir Ihren Event auch professionell auf Film fest. Teilen Sie uns mit, was Sie sich vorstellen. Wir stellen Ihnen das richtige Paket zusammen.

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KOLUMNE

ICH WILL EINE WÄRMPEPUMPE!

MARTIN  & CORNELIA OMLIN Vereinspräsident & Gründungsmitglied Verein «EnergieErtragSchweiz» Salinenstrasse 3 CH-4127 Birsfelden Telefon +41 (0)61 378 85 00

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Uns ist Nachhaltigkeit wichtig! Wir wollen eine Wärmepumpe!» Das hören wir mittlerweile jede Woche mehrmals. Das Interesse an Wärmepumpen ist riesengross! Aber erhält am Ende wirklich die Wärmepumpe den Vorzug? Oder ist es doch eher die Ölheizung, weil mit dem Griff in den Geldbeutel die guten Vorsätze schnell vorbei sind? Der allgegenwärtige Wunsch nach Wärmepumpen bedeutet für die Gebäudetechnikerinnen und Gebäudetechniker einen maximalen Aufwand für die Erstellung von seriösen Offerten. Ein Aufwand, der die nicht verrechenbare Arbeitszeit in die Höhe schnellen lässt und für KMUs eine wachsende Belastung darstellt! Deshalb sind wir der Ansicht, dass die Offerte für eine Heizungssanierung etwas kosten sollte. Darüber muss sich das Gewerbe der Gebäudetechniker ernsthafte Gedanken machen! Eine Ölheizung 1:1 zu ersetzen, ist ein überschaubarer Eingriff. Da braucht es einen Kaminbauer, der zumeist auch die Baumeisterarbeiten erledigt, einen befähigten Elektriker, einen Heizungsfachmann und gegebenenfalls einen Sanitärspezialisten. Deshalb ist eine Offerte für eine Ölheizung viel weniger aufwendig. Völlig anders sieht es aus, wenn die Ölheizung durch eine Wärmepumpe ersetzt werden soll. Das Zusammenstellen der Systemkomponenten fällt deutlich aufwendiger aus. Nicht nur der viel grössere Platzbedarf, auch die erforderlichen Vorlauftemperaturen zur Beibehaltung des Wärmekomforts müssen abgeklärt werden. Onlineofferten oder Standardlösungen reichen dafür nicht mehr aus. Warum wir dies erwähnen? Weil es leider Unternehmungen gibt, die versuchen, bei der Offerte den Aufwand zu minimieren – mit dem Ergebnis, dass infolge fehlender Abklärungen hohe Mehrkosten entstehen. Sind alle Systemkomponenten zusammengestellt, muss der Gebäudetechniker Abklärungen für den Einbau der neuen Wärmepumpe treffen. Wie kommt der Energiespeicher ins Haus? Sind die Türen dafür gross genug? Wo kann das Aussengerät neutral eingerichtet werden, ohne die Nachbarn zu stören? Sind kurze Gräben mit einer Frosttiefe von 80 cm möglich?

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017

Braucht es ein Baugesuch? Fragen um Fragen, die alle seriös abgeklärt werden müssen. Deshalb fällt der Aufwand für die Erstellung der Offerte bei einer Wärmepumpe bis zu dreimal höher aus als bei einer Ölheizung. Falls die Hauseigentümer eine Vollkostenrechnung machen, stellen sie rasch fest, dass sich eine Wärmepumpe dennoch rechnet: Die höhere Investition lässt sich dank der höheren Energieeinsparung und den sehr geringen Unterhalts- und Betriebskosten relativ schnell amortisieren. Aber dieses Bewusstsein ist noch lange nicht so verbreitet wie der Wunsch «ICH WILL EINE WÄRMEPUMPE!». So kann es passieren, dass eine Heizungsfachfirma mit viel Aufwand eine seriöse Offerte für eine Wärmepumpe erstellt, sich die Bauherrschaft aber trotzdem für die billigste Ölschwarte entscheidet! «Wir würden ja schon gerne auf Wärmepumpentechnik umstellen, aber mit Blick auf die Mehrkosten bleiben wir bei Öl», heisst oft die Begründung. Den Auftrag erhält dann zumeist eine andere Firma, die sich mit energieeffizienten Lösungen zu wenig auskennt. In den meisten Fällen lohnt es sich tatsächlich, eine Variante Öl zu überprüfen. Auch mit Öl kann man auf Nachhaltigkeit setzen, in die Trickkiste greifen und Lösungen anbieten, die den Ölverbrauch durch ein ausgeklügeltes System um rund 20 Prozent zusätzlich reduzieren. Aber auch das gibt es nicht zum Nulltarif. Das Gewerbe muss sich unbedingt die Frage stellen, ob es nicht richtig und wichtig ist, künftig für die Erstellung von Sanierungsofferten, die am Ende einer Beratung bzw. einer Projektausarbeitung gleich kommen, eine Entschädigung zu verlangen. Dies im Wissen darüber, dass es an allen Enden an Fachleuten fehlt und für derart aufwendige Offerten nur hochqualifiziertes Fachpersonal eingesetzt werden kann. Wenn man in ein Elektronikfachgeschäft geht, um eine Maschine reparieren zu lassen, muss man sogar für eine Reparaturofferte bezahlen – wieso gilt das für die Branche der Heizungsfachleute nicht? Wir wollen ja gemeinsam die Energiewende schaffen und nicht daran zerbrechen, oder?


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AKTUELL

«ARE YOU DIGITAL?»

  

Jubiläumsinitiative der Handelskammer beider Basel

ZU IHREM 20-JAHR-JUBILÄUM ZEIGT DIE HANDELSKAMMER BEIDER BASEL, DASS SIE AUF DER HÖHE DER ZEIT IST UND LANCIERTE IHRE INITIATIVE «ARE YOU DIGITAL?», UM DAS DIGITALE UNTERNEHMERTUM IN DER REGION ZU FÖRDERN UND SICHERZUSTELLEN, DASS DIE TECHNOLOGIEFORSCHUNG AN DEN HOCHSCHULEN STÄRKER IN DIE WIRTSCHAFT EINFLIESST. DIE HANDELSKAMMER BEIDER BASEL IST BEREIT, IN DEN NÄCHSTEN JAHREN BIS ZU 1 MIO. FRANKEN PRO JAHR IN «ARE YOU DIGITAL?» ZU INVESTIEREN. INTERVIEW MIT FRANZ A. SALADIN

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ie Initiative besteht aus den drei Teilen «Digital Check­up», «Digital Project» und «Digital Talent». Mit «Digital Check­ ­up» lernen Mitgliedunternehmen der Handelskammer in ein- bis zweitägigen, individuellen Workshops die Möglichkeiten der digitalen Transformation in ihrem Unternehmen kennen. Im Rahmen eines solchen individuellen, massgeschneiderten

Workshops werden Prozesse durchleuchtet und das Potenzial für die Etablierung neuer beziehungsweise für die Verbesserung bestehender Geschäftsmodelle aufgezeigt. Die Handelskammer übernimmt für ihre Mitglieder 75 Prozent der Kosten des Workshops. Die Anmeldung für die «Digital Checkups» erfolgt online auf www.are-you-digital.ch. Über die Vergabe entscheidet die Handelskammer. Ebenfalls kann

Wer sind wir?

Ein Full-Service Personaldienstleister mit spezialisierten Mitarbeitern für Life Science Kunden

Was bieten wir?

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AKTUELL man auf www.are-you-digital.ch mit dem Digi-Quiz sein Wissen in Sachen Digitalisierung auf die Probe zu stellen. Mit etwas Glück bekommt man die Chance, einen der «Digital Checkup»-Workshops zu gewinnen. Das Angebot «Digital Project» richtet sich an Mitgliedunternehmen der Handelskammer beider Basel, die ein Projekt aus einem «Digital Check­up»-Workshop oder ein anderes Forschungs- und Entwicklungs­ projekt im Bereich der Digitalisierung realisieren. Die Handelskammer übernimmt einen Teil des finanziellen Aufwands für das Projekt. Mit «Digital Talent» schliesslich fördert die Handelskammer beider Basel die Gründung von Startups mit digitalen Geschäftsmodellen. Sie unterstützt ausgewählte Jungunternehmerinnen und -unternehmer aus Hochschulen mit einer finanziellen Zuwendung dabei, die Machbarkeit ihrer Geschäftsidee aufzuzeigen. Gleichzeitig werden ihnen gezielt Kontakte innerhalb des Netzwerks der Handelskammer vermittelt. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» spricht Franz A. Saladin, seit 2011 Direktor der Handelskammer beider Basel, über die Hintergründe, die Jubiläumsinitiative «Are you digital?» zu lancieren und was damit erreicht werden soll. «Geschäftsführer»: Was waren für die Handelskammer beider Basel die Gründe, die Initiative «Are you digital?» zu lancieren? Franz A. Saladin: Die Digitalisierung eröffnet neue Chancen, sie bringt aber auch neue Herausforderungen mit sich. Dies gilt für einzelne Unternehmen ebenso wie für ganze Wirtschaftsregionen. Unsere Aufgabe ist es, den Wettbewerb anzunehmen, uns der Digitalisierung zu stellen und im Rahmen unserer Mittel optimal damit umzugehen, damit alle in der Region Basel davon profitieren können. Um die digitale Transformation zu meistern, sind allerdings gemeinsame Anstrengungen von Unternehmen, Wissenschaft, Politik und Verbänden gefordert. Mit der Initiative «Are you digital?» trägt die Handelskammer beider Basel zum erfolgreichen Weg in die digitale Zukunft der Region Basel bei. Welche Ziele hat sich die Handelskammer beider Basel mit der Initiative gesetzt?

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Wir wollen mit der Initiative «Are you digital?» die digitale Transformation in der Region Basel unterstützen. Wir haben in zahlreichen Gesprächen mit unseren Mitgliedern festgestellt, dass die Digitalisierung und der damit verbundene Handlungsdruck den Unternehmen sehr wohl bewusst sind. Doch während die «Grossen» kurzerhand Beratungsfirmen engagieren, herrscht bei den KMU Unsicherheit, wie mit dem Thema umzugehen ist. Es geht dabei nicht in erster Linie um personelle oder finanzielle Ressourcen. In Umfragen wird dies nur selten als Hindernis genannt. Vielmehr herrscht Unsicherheit, wo und wie man überhaupt beginnen soll. Wo und wie soll man dann konkret beginnen? Das hängt natürlich vom individuellen Fall ab, deshalb bieten wir auch individuelle Unterstützung an. Zwei Punkte möchte ich dennoch nennen: Erstens muss die Bereitschaft vorhanden sein, sich nicht nur mit dem Thema zu befassen, sondern Ideen auch in die Tat umzusetzen. Dazu muss sich die Geschäftsleitung voll hinter alle entsprechenden Bemühungen stellen. Zweitens erfordert die digitale Transformation, sich in die Kunden des Unternehmens zu versetzen und zu fragen: Wie lässt sich durch Digitalisierung zusätzlicher Nutzen schaffen? Eine externe Einschätzung kann in diesem Zusammenhang vieles erleichtern, denn das vollständige Potenzial der Digitalisierung zu erfassen, sind ganze Prozesse und Geschäftsmodelle zu hinterfragen. Mit unseren beiden Modulen «Digital Checkup» und «Digital Project» möchten wir Unternehmen genau dabei unterstützen. Wie ist die Region Basel punkto Digitalisierung insgesamt aufgestellt? Der Grad der Digitalisierung ist schwer messbar. Konkrete Zahlen sind mir jedenfalls nicht bekannt. Wir sind eine sehr Technologie-affine Region, resultierend aus der wirtschaftlichen Entwicklung der letzten 150 Jahre mit Fokus auf Logistik, Pharma und Finanzdienstleistungen. Ausserdem verfügen wir über sehr gut ausgebildete Arbeitskräfte; einzig im Bereich IT könnten wir mehr personelle Ressourcen gebrauchen. Ich möchte aber ausdrücklich festhalten: Die Digitalisierung ist kein reines IT-Thema. Ob es weitere Mankos gibt, wird auch unsere Initiative aufzeigen. Als Wirtschaftsverband haben wir die Möglichkeit und den Auftrag, allfällige Erkenntnisse aus dem Projekt politisch umzusetzen und die Rahmenbedingungen für die digitale Transformation zu verbessern.  >

Wir beraten

∙ Gartengestaltung, Gartenplanung, Flachdachbegrünung, Pflanzvorschläge, Koordination von Handwerkern in Zusammenhang mit der Gartenanlage, Bewässerungen.

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∙ Gestaltungsideen, Sitzplätze, Sichtschutz, Treppen und Mauern, Biotope.

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AKTUELL Gibt es spezielle Hürden für die digitale Transformation in der Region Basel? Etwas zulegen könnten wir beim Jungunternehmertum ganz generell. Wir haben einige grossartige Startups in und um Basel, doch es gibt sicher noch Luft nach oben. Unsere Gespräche mit Hochschulvertretern haben gezeigt: Es gibt einen gewissen Gap zwischen der Geschäftsidee einer Studienabgängerin oder eines Studienabgängers und dem Punkt, an dem die Idee reif genug ist, einem potenziellen Investor präsentiert zu werden. Hier braucht es Schützenhilfe, um mehr junge Menschen auf dem Weg zum eigenen Startup zu fördern. Diese leisten wir mit dem Modul «Digital Talent». Wir unterstützen Menschen dabei, die Machbarkeit ihrer Geschäftsidee im Bereich Digitalisierung aufzuzeigen. Einerseits können wir finanzielle Unterstützung bieten, etwa in Form eines befristeten «Gehalts» oder durch Zuschüsse für benötigtes Material oder Mieten. Andererseits können wir aus unserem Netzwerk Kontakte vermitteln, die in unterschiedlichen Belangen zum Erfolg des Startups beitragen können. Stärkt nun die Digitalisierung die Wirtschaft, oder besteht die Gefahr des Abbaus von Arbeitsplätzen? Die Digitalisierung wird Stellen verändern. Dieser Veränderung begegnen wir am besten mit erstklassiger Aus- und regelmässiger Weiterbildung. Wir können aus der Geschichte lernen: Jede industrielle Revolution hatte ihre Vor- und Nachteile. Langfristig haben jedoch alle dazu geführt, dass es den Bürgerinnen und Bürgern besser geht. Schneller Strukturwandel kann in der Tat bewirken, dass das Stellenangebot in einem bestimmten Bereich abnimmt. Gleichzeitig entstehen aber völlig neue Möglichkeiten. Der digitale Wandel lässt sich nicht aufhalten. Wenn er nicht bei uns passiert, dann passiert er anderswo. Dort werden dann auch die neuen Arbeitsplätze entstehen. Deswegen profitieren wir alle in der Region Basel am meisten, wenn wir bei dem Thema vorwärtsmachen. Die Handelskammer leistet mit «Are you digital?» ihren Beitrag dazu.

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AKTUELL

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DER MUSIKSAAL IN BASEL

DER ZWISCHEN 1874 UND 1876 IM BASLER CASINO ENTSTANDENE MUSIKSAAL IST EINER DER ÄLTESTEN IN EUROPA, DER BIS VOR KURZEM AUFGRUND SEINER HERVORRAGENDEN AKUSTIK FÜR ORCHESTERKONZERTE GENUTZT WURDE. DERZEIT WIRD ER VON HERZOG & DE MEURON ERWEITERT, RESTAURIERT UND 2019 NEU ERÖFFNET. DAS MUSEUM KLEINES KLINGENTAL NUTZT DIE BAUPHASE, UM IN EINER BIS 4. FEBRUAR 2018 DAUERNDEN AUSSTELLUNG EINEN SPANNENDEN BLICK AUF DIE GESCHICHTE DES SAALS ZU WERFEN.


AKTUELL

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Dokumentation des originalen Bauwerks ermöglichen vornehmlich Planzeichnungen, Detailstudien und Skizzen aus dem Staatsarchiv Basel-Stadt. Die Blätter sind von unterschiedlichem Charakter: Fein ausgearbeitet oder rasch hingeworfen, auf einem kleinen Papierfetzen oder als Grossformat für die praktische Ausführung. Die meisten Originale werden erstmals in der Ausstellung im Museum Kleines Klingental öffentlich gezeigt.

MUSIKSTADT BASEL

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m von Johann Jakob Stehlin-Burckhardt im Auftrag der Casino-­ Gesellschaft erbauten Musiksaal wurden nicht nur Werke renommierter Komponisten wie Bartók und Honegger uraufgeführt, sondern auch der Impuls zur Staatsgründung Israels gegeben und sogar Boxkämpfe ausgetragen, was allerdings bei bekannten Exponenten des Basler Musiklebens nicht unbedingt auf Gegenliebe stiess! Die von Kuratorin Sandra Fiechter zusammengestellte Ausstellung im Museum Kleines Klingental beleuchtet die Bedeutung der Kulturmeile am Steinenberg vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

MUSIKSAAL VON HERAUSRAGENDER BEDEUTUNG Von ausgezeichneter akustischer Qualität, repräsentiert der Musiksaal einen der wenigen weitgehend original erhaltenen Konzertsäle aus der Entstehungszeit. Der Basler Konzertsaal wird von Experten durchaus mit dem Grossen Musikvereinssaal (1870) in Wien und dem Concertgebouw (1888) in Amsterdam verglichen. Mitte Juli 2016 ist die von Herzog & de Meuron projektierte Erweiterung des Basler Musiksaals angelaufen. Das Projekt, zu dem die Kantonale Denkmalpflege Basel-­ Stadt den Impuls gegeben hatte, führte eine neue Dimension im Umgang mit dem Bauwerk und seinem Umfeld ein. Das zeittypische Bedürfnis nach repräsentativen Bauten zur Pf lege gesellschaftlicher und kultureller Aktivitäten hatte sich zu Ende des 19. Jahrhunderts in Basel in einem Kulturzentrum manifestiert. Die Kulturbauten konzentrierten sich an zentraler Stadtlage am Steinenberg: Casino (1824 – 1826) und Musiksaal (1874 – 1876), Theater (1873 – 1875), Kunsthalle (1869 – 1872) und Skulpturenhalle (1886 / 87). Das Ensemble am Steinenberg ist das visionäre stadtplanerische Werk des Architekten Johann Jakob Stehlin. Die Exklusivität des Musiksaals beruht auf seinen grosszügigen und harmonischen Dimensionen und auf der ausgezeichneten Akustik. Die

Der Musiksaal ermöglichte der ebenfalls 1876 gegründeten Allgemeinen Musik-Gesellschaft Basel die Ausbildung eines öffentlichen Konzert­ betriebs von international geachtetem Standard. Das Publikum kam in den Genuss von Alter Musik, Klassik, zeitgenössischen Kompositionen und erlebte zahlreiche Uraufführungen sowie Auftritte berühmter Solisten und namhafter Klangkörper. Der legendäre Begriff «Musikstadt Basel» ist untrennbar mit dem Musiksaal verbunden. Im Musiksaal fanden während gut hundert Jahren auch unzählige andere Anlässe statt. Aufwendig inszenierte Bälle bildeten gesellschaftliche Ereignisse der lokalen Agenda. Die erste Gewerbeausstellung 1877 war als Vorläuferin der Mustermesse von nationaler Bedeutung. Der erste Zionistenkongress 1897, dem weitere folgten, verlieh Basel internationale Ausstrahlung.

STÄDTEBAULICHE VERÄNDERUNGEN Modernisierungsbestrebungen ab 1930 brachten Eingriffe in die Architektur des Musiksaals mit sich und bewirkten Veränderungen im städtebaulich imposanten Ensemble der Kulturbauten am Steinenberg: erstmals 1939 mit der Errichtung des Stadtcasinos anstelle des ursprünglichen Casinos von Melchior Berri; letztmals mit der Sprengung des Stehlin’schen Theaters 1975 und der Erstellung des heutigen Stadttheaters mit Theater(vor)platz. Eine neue Dimension werden der Musiksaal und sein städtebauliches Umfeld nun mit dem Erweiterungsprojekt von Herzog & de Meuron gewinnen.

MUSEUM KLEINES KLINGENTAL Unterer Rheinweg 26 CH-4058 Basel Telefon +41 (0)61 267 66 25 museum.kl-klingental@bs.ch www.mkk.ch

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AKTUELL

   CREDIT SUISSE (Schweiz) AG

«DAS UNTERNEHMERTUM IST TIEF IN UNSERER DNA VERANKERT» DIE CREDIT SUISSE IST IN BASEL SEIT 1905 VERTRETEN UND DAMIT STARK IN DER REGION VERWURZELT. DIE GESCHÄFTSREGION NORDSCHWEIZ DECKT BASEL-STADT, BASELLAND, DEN AARGAU SOWIE DAS EINZUGSGEBIET OLTEN AB. CREDIT SUISSE BIETET MIT IHREN ÜBER 400 MITARBEITENDEN SOWOHL PRIVATKUNDEN, UNTERNEHMENS­ KUNDEN ALS AUCH INSTITUTIONELLEN KUNDEN DIE GESAMTE BANDBREITE AN BANKDIENSTLEISTUNGEN VOR ORT AN. DANK DEM GROSSEN EINZUGSGEBIET UND DER STARKEN VERTRETUNG AN DEN HAUPTSTANDORTEN IST DIE CREDIT SUISSE EINE DER FÜHRENDEN BANKEN IN DER REGION. DIE BANK MACHT SICH MIT DEN RUND 50 AUSBILDUNGSPLÄTZEN AUCH FÜR DEN NACHWUCHS IN DER REGION STARK.

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INTERVIEW MIT OLIVER ZWEMMER

Geschäftsführer» Sie sind seit fast 15 Jahren für die Credit Suisse tätig. Wo sehen Sie die Stärken, wo die Schwächen der Credit Suisse? Oliver Zwemmer: Aus meiner Sicht liegen die grössten Stärken der Credit Suisse in der ganzheitlichen Beratung unserer Kunden. Wir bieten unseren Kunden mit viel Herzblut sowohl die klassischen Bankgeschäfte als auch komplexere Finanzdienstleistungen an. Dank der breiten und internationalen Geschäftstätigkeit der Bank und grossen Anzahl interner Experten können wir bei Bedarf auch weiteres Know-how für unsere Kunden hier in der Region anzapfen. Wenn Sie mich nach einer Schwäche fragen: vielleicht, dass wir als weltweit tätige Bank manchmal mit Themen konfrontiert sind, welche die Leistung vor Ort vorübergehend in den Hintergrund rücken lässt. Was macht die Bank hier in der Nordschweiz so speziell? Ganz klar der super Spirit unserer Crew. Es macht mir eine riesige Freude, zusammen mit motivierten und loyalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Tag für Tag das Beste für unsere Kundschaft hier in der Region zu leisten. Wir sind hier in der Region in allen Bereichen des Bankgeschäfts präsent und stehen Privatpersonen, Unternehmen und institutionellen Kunden mit unserer Expertise zur Seite. Die so versammelten Kompetenzen machen uns zu einem schlagkräftigen Player auf dem Bankenplatz. Die Credit Suisse will die führende Bank für Unternehmer sein. Wie unterstützt die Credit Suisse das Unternehmertum hier in der Region? Auf sehr vielfältige Art und Weise: Nebst unserem Fokus auf Privatkunden verstehen wir uns auch ganz klar als Unternehmerbank. Dies ist – wenn man an den Gründer der Credit Suisse, Alfred Escher denkt  – ja auch tief in unserer DNA verankert. Nebst unserer grossen Palette an Lösungen für KMU und grössere Firmen beraten wir auch Unternehmer hinsichtlich ihrer privaten finanziellen Bedürfnisse. Hier haben wir über die Jahre sehr grosse Kompetenzen aufgebaut und die entsprechenden Teams ausgebaut. Über unsere Kooperationen,

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017

Oliver Zwemmer, Regionenleiter Nordschweiz der Credit Suisse


zum Beispiel mit start-ups.ch, und der langjährigen Partnerschaft mit dem Swiss Venture Club können wir ausserdem einem breiten Kreis von KMU in der Region einen spürbaren Mehrwert bieten. Digitalisierung ist das grosse Schlagwort in der Wirtschaft. Wie betrifft sie das Bankgeschäft vor Ort? Das Thema Digitalisierung ist natürlich auch für uns als Bank sehr wichtig. Die Bedürfnisse unserer Kunden, ob privat oder geschäftlich, verändern sich. Für viele Bankdienstleistungen muss man heute nicht mehr in eine Filiale gehen. Wir passen uns dem an und bauen darum das Angebot an digitalen Lösungen laufend aus. Kürzlich haben wir zum Beispiel «Credit Suisse Direct Business», die neue Online-Banking-Lösung für Unternehmen, lanciert. Die Plattform beinhaltet unter anderem Innovationen wie Multibanking und Online Leasing. Trotz aller Vorzüge der digitalen Welt sind wir aber auch weiterhin und sehr bewusst auch mit unseren Geschäftsstellen vor Ort präsent. Denn die individuelle, persönliche Beratung kann nicht einfach durch eine Maschine ersetzt werden. Auch wenn die digitalen Kanäle wichtiger werden: Wird auch weiter hier in die Region investiert? Ja, auf jeden Fall! Wir investieren hier vor Ort sowohl in die Infrastruktur als auch in Personal vor Ort, besonders in Bereichen, bei denen wir weiterwachsen wollen. Hinsichtlich Infrastruktur haben wir zum Beispiel im letzten Jahr zwei Geschäftsstellen erneuert und weitere werden folgen. Zudem unterstützen wir auch nach wie vor das kulturelle Leben in der Region – zum Beispiel als Partner des Kunstmuseums Basel, als Unterstützer vielzähliger Vereine, Verbände und Stiftungen, als leidenschaftlicher Kunde für FC Basel Tickets oder – als kleineres Beispiel – das Sponsoring des Gundelifeschts. Letzte Frage: Auf was sind Sie als Basler besonders stolz? Auf sehr vieles! Angefangen bei unserer schönen Stadt, über die Basler Fasnacht, über den FCB bis hin zu den Menschen hier. Sie stehen gemeinsam und mit Leidenschaft zur Region, nehmen sich selbst nicht zu wichtig, begegnen den Herausforderungen auch mal mit Witz und Humor und zeigen spürbar den Willen, diese Region in vielerlei Hinsicht immer wieder weiterzuentwickeln, vorwärtszubringen und dafür auch Dinge zu wagen.

OLIVER ZWEMMER Oliver Zwemmer ist Regionenleiter der Credit Suisse in der Nordschweiz, zusätzlich zu seiner Funktion als Verantwortlicher für das Segment Premium Clients Nordschweiz / Mittelland. Der 41-Jährige ist in Riehen BS und Reinach BL aufgewachsen, seit 2003 bei Credit Suisse tätig und hatte verschiedene Funktionen ausserhalb und innerhalb der Region inne. Er hat an der Universität Basel und an der Universität Freiburg im Breisgau Jura studiert sowie an der University of Rochester NY einen MBA-Abschluss gemacht. Oliver Zwemmer wohnt zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn in Reinach.

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GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017


Fondation Beyeler

EIN NEUER ÖFFENTLICHER PARK IM HERZEN VON RIEHEN

DAS VOM ITALIENISCHEN ARCHITEKTEN RENZO PIANO ENTWORFENE, MEHRFACH AUSGEZEICHNETE MUSEUMS­ GEBÄUDE DER FONDATION BEYELER IN RIEHEN IM IDYLLISCHEN BEROWERPARK GILT ALS EINER DER SCHÖNSTEN KUNSTRÄUME WELTWEIT. ZUM 20. GEBURTSTAG PRÄSENTIERTE NUN DAS MEISTBESUCHTE KUNSTMUSEUM DER SCHWEIZ  – ÜBER 6.5 MIO. MENSCHEN AUS ALLEN KONTINENTEN SIND SEIT DER ERÖFFNUNG 1997 ZU BESUCH GEKOMMEN – DIE PLÄNE DES SCHWEIZER ARCHITEKTEN PETER ZUMTHOR FÜR EINEN ERWEITERUNGSBAU, DER AUF DEM BISHER PRIVATEN, AN DIE FONDATION BEYELER ANGRENZENDEN GRUNDSTÜCK DES ISELIN-WEBER-PARKS GEPLANT IST.

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amit entsteht ein neuer, öffentlicher Park im Herzen von Riehen. Die Fondation Beyeler schafft so ein Ensemble aus Museumsgebäuden, das den Anforderungen an ein besucherfreundliches Museum gerecht wird. Ausserdem wird die Parkfläche verdoppelt. Hauptmotiv für den Erweiterungsbau ist die Tatsache, dass kulturelle Veranstaltungen und Kunstvermittlung heute neben der allgemeinen Ausstellungstätigkeit zu den Hauptaufgaben eines besucherfreundlichen Museums zählen, dass aber im Museumsbau von Renzo Piano dafür keine geeigneten Räume existieren, weshalb Veranstaltungen und Anlässe in den Ausstellungsräumen durchgeführt werden müssen. Was aber nur mit grossem organisatorischem und technischem Aufwand, unter erheblichen Einschränkungen und mit zusätzlichen Kosten möglich ist. Ein anderer Grund ist der Mangel an Räumen, um neben dem aktiven Ausstellungsprogramm auch die stetig wachsende Sammlung der modernen und zeitgenössischen Kunst permanent präsentieren zu können. Es fehlt an Platz, die Schenkungen und Dauerleihgaben von Künstlern, aus Künstlernachlässen und Privatsammlungen zu zeigen. Von daher ist die geplante Erweiterung für die erfolgreiche Entwicklung der Fondation Beyeler essenziell. Iselin-Weber-Park wird der Öffentlichkeit zugänglich gemacht Die einzigartige Chance zur Erweiterung ergibt sich nun durch den Erwerb des benachbarten Iselin-Weber-Parks. Dieser schliesst im Süden beim Museumsrestaurant an den Park der Fondation Beyeler an, von dem er nur durch den Bachtelenweg getrennt ist. Das Erweiterungsprojekt ist entlang des Bachtelenwegs geplant, beide Parks werden miteinander verbunden. Der bisher private Iselin-Weber-Park mit seinen alten Bäumen und einem

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017

Seerosenteich wird damit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Durch die Erweiterung entsteht im Herzen von Riehen ein neuer grüner Erholungsraum für alle. Die Fondation Beyeler rückt damit noch stärker an das Dorfzentrum heran. Wie bisher bleibt der Bachtelenweg für Anwohner, Landwirte, Velofahrer und Spaziergänger zu den Langen Erlen hin offen. Im Rahmen eines Studienauftrags, an dem sich elf renommierte Architekturbüros aus der ganzen Welt beteiligten, wählte ein internationales Expertengremium einstimmig das Atelier Peter Zumthor aus, um das Erweiterungsprojekt der Fondation Beyeler zu realisieren. Der Entwurf von Peter Zumthor verteilt die verschiedenen Funktionen auf drei kleinteilige Gebäude und schlägt damit ein Projekt vor, das sich dem Dorfcharakter Riehens anpasst und sich harmonisch in die umliegende

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Natur integriert. Geplant sind ein schlichtes Servicegebäude für Administration und Anlieferung, ein ebenerdiger, transparenter Pavillon für Veranstaltungen sowie ein Haus für Kunst. Gemeinsam schaffen sie eine kluge Verbindung zwischen beiden Parks, die im frühen 19. Jahrhundert vom selben Landschaftsarchitekten, Jean-François Caillat, entworfen worden sind. Die Fondation Beyeler entwickelt mit dem Erweiterungsprojekt von Atelier Peter Zumthor, dem modernen Museumsbau von Renzo Piano und den historischen Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert ein einzigartiges Ensemble an Museumsbauten. Die Parkfläche, die schon jetzt bei allen Besuchern überaus beliebt ist, wird verdoppelt. Das

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unvergleichliche Erlebnis von Kunst, Architektur und Natur, charakteristisches Merkmal der Fondation Beyeler, wird weiter gestärkt. Der Erweiterungsbau (Erwerb von Land und Liegenschaften, Finanzierung des Neubaus sowie Betrieb und Unterhalt für die ersten zehn Jahre) wird privat finanziert. Dafür liegen bereits feste Zusagen in Höhe von über CHF 50 Mio. vor. Grosszügige Schenkungen der Wyss Foundation sowie der Daros Collection der Familie Stephan Schmidheiny legen den Grundstein für die Realisierung. Insgesamt werden die Kosten für Bau und Inbetriebnahme des Projekts auf CHF 100 Mio. beziffert.

PETER ZUMTHOR Peter Zumthor, der Träger des Pritzker-Preises, des Praemium Imperiale und vieler weiterer Auszeichnungen, wurde 1943 in Basel geboren. Er absolvierte eine Ausbildung als Möbelschreiner in der Werkstatt seines Vaters sowie als Gestalter und Architekt an der Kunstgewerbeschule Basel und am Pratt Institute, New York. 1978 gründete er das eigene Architekturbüro in Haldenstein, Graubünden. Von 1996 bis 2008 war er Professor an der Accademia di architettura, Università della Svizzera italiana in Mendrisio. Peter Zumthor bringt grosse Erfahrung in der Realisierung von Museumsbauten mit, darunter das Kunsthaus Bregenz, das Kolumba-Museum des Erzbistums Köln und aktuell das LACMA (Los Angeles County Museum of Art). Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Zumthor durch die Therme Vals und den Schweizer Pavillon der Expo 2000 in Hannover bekannt. Als gebürtiger Basler ist es ihm eine besondere Freude, den Neubau für die Fondation Beyeler im angrenzenden, kürzlich erworbenen Iselin-Weber-Park zu realisieren. Bisher von Zumthor realisierte oder geplante Projekte: Schutzbauten für Ausgrabung mit römischen Funden, Chur, Schweiz, 1986; Kapelle Sogn Benedetg, Sumvitg, Schweiz, 1988; Therme Vals, Schweiz, 1996; Kunsthaus Bregenz, Österreich, 1997; Klangkörper Schweiz, Schweizer Pavillon, Expo 2000, Hannover, Deutschland, 2000; Kolumba-Museum des Erzbistums Köln, Deutschland, 2007; Feldkapelle Bruder Klaus, Wachendorf, Eifel, Deutschland, 2007; Steilneset, Memorial for the Victims of the Witch Trials in Vardø, Finnmark, Norwegen, 2011; Serpentine Gallery Pavilion, London, England, 2011; Werk­raumhaus, Bregenzerwald, Österreich, 2013; Zinkminen­museum Allmannajuvet, Sauda, Norwegen, 2016; LACMA (Los Angeles County Museum of Art), USA, in Entwicklung.  >

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017


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AKTUELL

A U S S T E L L U N G PA U L K L E E Ausstellung Paul Klee in der Fondation Beyeler, 1. Oktober 2017 – 21. Januar 2018 Die Ausstellung mit retrospektivem Charakter umfasst rund 100 Werke des Künstlers aus allen Schaffensphasen – beginnend mit dem Jahr 1913 – und versammelt wertvolle Leih­gaben aus zahlreichen renommierten Institutionen und Privatsammlungen in Europa und Übersee. Neben den Hauptwerken werden bis jetzt nur selten ausgestellte Arbeiten gezeigt, die den Künstler in einem überraschend neuen Licht erscheinen lassen. So widmet sich die Ausstellung einem bis jetzt noch kaum untersuchten Aspekt in Paul Klees Schaffen  – der Abstraktion. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird die Abkehr vom Gegenständlichen und die Entwicklung abstrakter Kunst zu einem Hauptthema für viele europäische Künstler. Auch der Schweizer Künstler Paul Klee wendet sich dieser Herausforderung zu: In seinem fast 10’000 Arbeiten umfassenden Oeuvre lassen sich – vom Früh- bis zum Spätwerk – überaus spannende Beispiele für die Entwicklung abstrakter Bildwelten sowie für Abstraktionsprozesse in der Malerei beobachten. Die wichtigsten Aspekte in Klees ungegenständlichen Werken sind dabei in seinem ganzen Schaffen von zentraler Bedeutung: Natur, Architektur, Musik und Schriftzeichen. Mit 20 Werken ist Paul Klee zusammen mit Pablo Picasso der am stärksten vertretene Künstler der Sammlung Beyeler. Als Sammler und Galerist engagierte sich der Gründer unseres Museums Ernst Beyeler auf vielfältigste Art und Weise für Paul Klees Schaffen. Rund 500 Werke gingen durch die Hände des Sammlers und Galeristen. Beyelers Sammlungspassion galt haupt­sächlich dem Spätwerk Klees, das er «wegen der farblichen Qualität und der Ausdrucksstärke» besonders schätzte. Im Laufe der Jahre ist es Beyeler gelungen, eine hoch­ karätige Sammlung zusammenzutragen.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017

F O N D AT I O N B E Y E L E R Baselstrasse 101 CH-4125 Riehen Basel Telefon +41 (0) 61 645 97 00 Telefax +41 (0) 61 645 97 19 info@fondationbeyeler.ch www.fondationbeyeler.ch


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AKTUELL

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DER WEGBEGLEITER FÜR ERFOLGREICHES MARKETING

DIE MARKETING CONSULTING BASEL GMBH (MCBS) IST EINE AUF SÄMTLICHE MARKETINGFRAGEN SPEZIALISIERTE FIRMA. UNTERNEHMEN ALLER BRANCHEN – INSBESONDERE KMU – PROFITIEREN VOM FUNDIERTEN MARKETING-FACHWISSEN, DER WISSENSCHAFTLICHEN METHODIK UND GLEICHZEITIG DER QUERDENKERISCHEN KREATIVITÄT DER MCBS.

INTERVIEW MIT MARC HERB

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ie MCBS entwickelt – basierend auf ausgedehnten Marktanalysen – auf die Unternehmen abgestimmte und massgeschneiderte Marketingstrategien, setzt sie partnerschaftlich um und begleitet dabei die Kunden eng. Die MCBS hat gegenüber ihren Kunden in jeder Phase der Auftragsverhältnisse völlige Transparenz auf ihre Fahnen geschrieben und verwendet die Marketingbudgets ihrer Kunden so, dass der maximale Erfolg daraus resultiert. Gegründet wurde die MCBS im Juli 2015 von Marc Herb. Der Marketingfachmann FA / Junior Marketing Manager hat einen breiten beruf lichen Background und hat nach seiner kaufmännischen Lehre bei einem national führenden Detailhandelsunternehmen zahlreiche Zusatzausbildungen absolviert. Er war unter anderem als Informatik­

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017

organisator, Projektspezialist, Netzwerkadministrator, Journalist, Projektleiter und Organisator oder Geschäftsführer der eigenen Werbe­ agentur tätig. Ausgestattet mit 17 Jahren Projekterfahrung, fast zehn Jahren Erfahrung als Berater und acht Jahren als Geschäftsführer verfügt Marc Herb über ausgewiesene Marketing-Fachkenntnisse, kennt die Bedürfnisse der KMU und weiss, wie der regionale Markt funktioniert. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» formuliert Marc Herb seine Unternehmensphilosophie und erklärt, wie er herausfindet, was die Wünsche und Bedürfnisse seiner Kunden sind. «Geschäftsführer»: Wie würden Sie sich selbst beschreiben? Marc Herb: Ich habe viele Ideen und bin ein sehr kreativer Mensch, vor allem bin ich aber «Marketer» durch und durch. Ich «atme» Marketing regelrecht, und meine Kunden spüren auch meine Begeisterung über


AKTUELL

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das Thema, denn ich lasse sie an meinem Engagement teilhaben und beziehe sie in die Entscheidungsfindungen ein.

drei bis fünf Jahre angelegten Strategie sorgt für Kostensicherheit und Planbarkeit, und ist deshalb für Firmen finanziell interessant.

Um erfolgreiches Marketing zu betreiben, muss man aber mehr als einfach kreativ und enthusiastisch sein? Neben Kreativität und guten Ideen braucht es natürlich viel Fachwissen und Erfahrung im Marketing. Erfolg entsteht erst, wenn die verschiedenen Faktoren zusammenspielen.

Welcher Werkzeuge bedienen Sie sich? Ich gehe streng wissenschaftlich vor und bediene mich der entsprechenden Instrumente aus Statistik, Marktforschung und Betriebswirtschaft. Erst durch das professionelle Erfassen von Daten kann man sich ein genaues Bild machen und Ideen entwickeln. Nur so lässt sich auch das Ziel, nämlich mit den vorhandenen Marketinggeldern den maximalen Erfolg zu erzielen, erreichen.

Was verstehen denn Sie eigentlich unter Marketing? Unter Marketing verstehe ich zuallererst, dass man in Unternehmen die Schrauben dort dreht und anzieht, wo es Erfolg bringt. Bevor man allerdings konkrete Massnahmen ergreift, muss man wissen, wie Unternehmen funktionieren und muss deren Abläufe sowie Prozesse kennen. Dabei gilt es, regelrecht in die Eingeweide eines Unternehmens hineinzuschauen. Dann muss man natürlich eine Marktanalyse und eine Konkurrenzbeobachtung vornehmen und evaluieren, wo das Unternehmen diesbezüglich steht. Erst wenn man den Markt kennt, kann man ihn bearbeiten. Und erst anhand einer guten und professionellen Marktanalyse können Massnahmen und Strategien entstehen. Professionell umgesetztes und effizientes Marketing mit einer über

Ob jetzt Unternehmen für ihr gesamtes Unternehmen das Marketing  – also zum Beispiel Kommunikation und Information, Kundendienstleistungen sowie Reklamationsservice – optimieren oder nur den Absatz eines einzelnen Produktes verbessern wollen, wissen sie denn selbst nicht am besten, wie man die eigene Kundschaft erreicht? Viele Unternehmen, gerade im KMU-Bereich, haben oft nicht die personellen Ressourcen dazu. Oft wird auch Marketing mit Werbung verwechselt und unterschätzt, wie dynamisch sich Märkte, auch traditionelle, gerade auch in Zeiten der digitalisierten Medien entwickeln. Ich sehe meine Rolle dabei als Wegbegleiter über einen klar definierten Zeitraum, der einerseits aufgrund des vorliegenden Datenmaterials entsprechende Schlüsse zieht und andererseits Lösungs- und Beratungsansätze entwickelt. Dies geschieht in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Kunden, zum Beispiel in Kreativ-­Workshops, was oft zu erstaunlichen und bemerkenswerten Resultaten führt. Auf Wunsch führe ich auch gemäss ausgearbeiteter Strategie alle Marketingaufgaben temporär auf Mandatsbasis aus oder übermittle das Wissen an eine Marketing-Fachperson. Sie unterrichten im «Campus Unternehmertum» das Fach «Marketing»  – was ist dabei Ihre Motivation? Ich bin mit dem Gewerbeverband Basel-Stadt sehr verbunden. Vor allem aber finde ich es super, wenn sich junge Menschen beruflich engagieren und weiterkommen wollen. Ich unterstütze das sehr, abgesehen davon profitiere ich selbst vom Kontakt mit den angehenden Unternehmern. Zum Schluss: Was fällt Ihnen zum Begriff «Bier» ein? (lacht). Ich braue es selbst! Und zwar im Slowfood-Verfahren seit bald zehn Jahren auf meiner kleinen, eigenen Brauanlage!

DIENSTLEISTUNGEN §§ Marketing-Situationsanalysen (Marktanalyse) §§ Marketingstrategien §§ Temporäre Marketingleitung vor Ort oder Besetzung einer Marketing-Linienstelle §§ Markenaufbau/-entwicklung (Branding) §§ Beratung in Werbefragen §§ Marketing-Massnahmenpläne §§ Koordination mit der Kreation

MARKETING CONSULTING BASEL GMBH St. Jakob-Strasse 41 CH-4132 Muttenz Telefon +41 (0)61 483 03 03 info@mcbs.ch www.mcbs.ch

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AKTUELL

  artax Fide Consult AG

RISIKEN BEI GESELLSCHAFTSGRÜNDUNGEN UND BEIM MANTELHANDEL

DIE GRÜNDUNG VON GESELLSCHAFTEN UND DER VERKAUF UND KAUF VON GESELLSCHAFTEN IST ETWAS ALLTÄG­ LICHES. IN DEN MEISTEN FÄLLEN WIRD DIES PROBLEMLOS ABGEWICKELT, ABER ES GIBT AUCH TÜCKEN. WIR WOLLEN HIER DIE GRÜNDUNG VON KAPITALGESELLSCHAFTEN (GMBH UND AG) ANALYSIEREN UND DEREN VERKAUF. von Dr.  iur.  Bernhard Madörin

Dr. iur. Bernhard Madörin, Steuer- und Treuhandexperte

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ie Bargründung ist die einfachste Methode. Wenn die Firma, somit der Name der Gesellschaft bestimmt ist, wird ein Kapitaleinzahlungskonto bei einer Bank eröffnet. Daraufhin zahlen die Gründer nach dem vereinbarten Schlüssel ein, oder auch nur ein Aktionär. Die Bank bestätigt daraufhin, dass für die Gesellschaft CHF xy einbezahlt wurden. In den meisten Fällen ist dies CHF 20’000 für die GmbH und CHF 100’000 für die AG. Mit dieser Bescheinigung kann die Gesellschaft beim Notar gegründet werden. Durch die gesperrte Hinterlegung des Geldes bei einer Bank steht das Geld der Gesellschaft zur freien Verfügung. Nach dem Eintrag im Handelsregister ist das Kapital frei und die Gesellschaft kann über das Geld frei verfügen. Bei den meisten Banken ist ein neues Konto zu eröffnen und das Geld wird abzüglich einer Bearbeitungsgebühr auf das neue Konto der AG übertragen. Bei wenigen Banken bleibt es dasselbe Konto und es wird entsperrt. Das Geld (Kapital) steht nach der Gründung unmittelbar zur Verfügung der Gesellschaft. Alle Geschäfte die mit dem Gesellschaftszweck in Einklang stehen, sind möglich. Alle anderen Geschäfte sind auch möglich, führen aber zu Haftungsansprüchen von Gläubigern und Aktionären gegenüber der Gesellschaft (anfechtbare gesellschaftszweckwidrige Geschäfte). Rechtswidrig sind natürlich illegale Geschäfte (Drogengeschäfte, etc).

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017

SACHEINLAGEGRÜNDUNG In diesem Fall werden Sachwerte in eine Gesellschaft eingebracht anstelle von Geld oder zusätzlich zu Geld. In einem solchen Fall muss dieser Sacheinlagevertrag von einem Revisor geprüft werden. Er bestätigt die Konformität der Sacheinlage. Im Anschluss daran wird die Gesellschaft gegründet und die Sachwerte gehören der Gesellschaft, anstelle von Bargeld. Problematisch wird diese Gründung, wenn die Sacheinlagen nicht werthaltig sind und später zu einem Konkurs führen. In diesem Fall kann die Gründerhaftung von Verwaltungsrat und Revisor zum Tragen kommen.

BEABSICHTIGTE VERTRÄGE MIT KAPITALEIGNERN Ist geplant, Verträge mit nahestehenden Personen abzuschliessen, so unterliegen auch diese der Prüfung durch einen Revisor. Wenn als Beispiel ein Unternehmer eine Kapitalgesellschaft gründet und er möchte der Gesellschaft einige Aktiven seiner Einzelunternehmung an die Kapitalgesellschaft verkaufen, so ist dieser Vertrag durch einen Revisor zu prüfen. Er muss analysieren, ob die Konditionen fair und marktüblich sind. Auch hier kann die Haftung der Gründer und des Revisors greifen, sollte sich die Werthaltigkeit drastisch vermindern. Damit soll der Glauben in die Gründung und das Bestehen des Kapitals geschützt werden.


AKTUELL

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KAPITALBESCHAFFUNG DES AKTIONÄRS

MANTELHANDEL

In vielen Fällen müssen die Aktionäre sich ihr Kapital zur Gründung der Gesellschaft zusammenkratzen. Darlehen von Verwandten, aufgestaute Steuerschulden, Kleinkredite, etc. kumulieren sich finanziell. Wie der Aktionär oder Gesellschafter dasteht, spielt bei der Gründung der Gesellschaft keine Rolle, solange das Kapital der Gesellschaft zur Verfügung steht. Eine gesetzliche Vorschrift, wonach ein Gründer mindestens das Gesellschaftskapital als Vermögen besitzen muss, gibt es nicht.

Gesellschaften, welche nicht mehr gebraucht werden, werden liquidiert oder werden als sogenannter Mantel gehalten. Teilweise haben sie noch Geld und damit das formelle Kapital, oft sind sie leer und haben keine Geschäftstätigkeit mehr. Die Bilanz sieht in der Regel wie folgt aus (Beispiel  AG): Kontokorrent Gesellschafter: CHF 100’000, Kapital der Gesellschaft CHF 100’000.

VERTRÄGE DER GESELLSCHAFT IN GRÜNDUNG Oft besteht der Bedarf, vor der Gründung bereits Verträge für die Gesellschaft abzuschliessen. Die Garage AG in Gründung schliesst einen Mietvertrag ab, die Handels AG in Gründung kauft ein Fahrzeug, die Beratungs AG in Gründung schliesst Arbeitsverträge ab, etc. Solche Verträge sind zulässig und üblich. In der Gründungsurkunde steht, dass das Kapital zur freien Verfügung der Gesellschaft ist, was nicht heisst, dass schon Verpflichtungen nicht eingegangen werden können und dürfen. Solange es Geschäfte mit Drittpersonen sind, sind diese Verträge in Gründung zulässig. Im Ergebnis kann es so sein, dass gar nicht mehr so viel Kapital frei zur Verfügung steht, oder gar keines mehr.

VERWENDUNG DER GRÜNDUNGSLIQUIDITÄT Bei Konzernen findet oft eine zentrale Verwaltung der Liquiditätsmittel statt. Das kann so weit gehen, dass die einzelnen Gesellschaften gar kein Bankkonto haben, sondern eine zentrale Bankverbindung als Zahlstelle dient. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass die Bank das Cashpooling als Service anbietet. Dabei bestehen verschiedene Bankkonten pro Gesellschaft, wobei die Bank alle Saldi konsolidiert betrachtet. Negative und positive Saldi gleichen sich ohne Zinspflicht aus. So kann es sein, dass aus diesem Cashpool Kapital zur Gründung einer Gesellschaft zur Verfügung gestellt wird und unmittelbar nach Gründung der Gesellschaft das Kapital dem Cashpool wieder zugeführt wird. Diese Darlehensverhältnisse sind zulässig, solange mit der Bonität die Zahlungsbereitschaft gewährt bleibt. Cashpooling ist praktisch und kosteneffizient. Im Falle der Swissair hat es die Nachteile offenbart. Bei Konkurs geht das Geld verloren, bzw. es resultieren reine Forderungen der dritten Klasse. Was für Konzerne möglich ist, muss auch für private Unternehmer gelten. Gesellschaftsrechtlich entscheidend ist die Zahlungsbereitschaft und Zahlungsfähigkeit. Problematisch wird es dann, wenn diese Bonität des Schuldners auf wackligen Beinen steht. Ist er solvent, ist die Gesellschaft nicht gefährdet. Gewisse Behörden kritisieren Darlehen an Aktionäre oder Gesellschafter nach Gründung einer Gesellschaft. Es kann jedoch nach Ansicht des Autors kein Unterschied sein, wann ein Aktionärsdarlehen gewährt wird. Entscheidend ist die Bonität und ob der Gesellschaft das wirtschaftliche Kapital zusteht. Das Obligationenrecht sieht verbis expressis Darlehen an Aktionäre als Anlagekategorie vor.

SCHWINDELGRÜNDUNGEN Eine Privatperson hat 220 Gesellschaften in Serie gegründet (BGer 6B_748 / 2012 vom 13. 06. 2013), was als Schwindelgründung qualifiziert worden ist. Kernpunkt ist, dass der Gesellschaft bei der Gründung das Kapital wirtschaftlich nicht zur Verfügung stand.

GRÜNDUNG VON TOCHTERGESELLSCHATTEN Eine neu gegründete Gesellschaft kann nach der Gründung eine Tochtergesellschaft gründen, und diese wiederum auch. Es gibt noch keine Beurteilung, ab wann solche Kaskadengründungen unzulässig sind. Das Beispiel zeigt, dass das Gründungskapital sehr rasch liquiditätsmässig der Gesellschaft nicht mehr zur Verfügung steht, was ein rechtlich zulässiger Vorgang ist. Entscheidend ist, ob die Kapitalverwendung dem Zweck der Gesellschaft folgt.

Mit dem neuen Eigentümer ändern der Zweck und der Name und die Exekutivorgane (VR, GF). Die Mehrheit der Lehrmeinung vertritt die These, dass solche Handänderungen rechtsgültig sind. Einige wenige Handelsregister sehen darin ein nichtiges Geschäft und löschen die Gesellschaft von Amtes wegen. Ein klärendes Bundesgerichtsurteil dazu existiert nicht. Bei der Handänderung ist darauf zu achten, dass der neue Eigentümer die Schuld gegenüber der Gesellschaft vertraglich übernimmt. Dazu bedarf es eines Schuldübernahmevertrages und einer Zustimmung der Gesellschaft zum neuen Schuldner. Ohne Schuldübernahme kann im Falle eines Konkurses der Gesellschaft die Konkursmasse auf den ehemaligen, bzw. noch bestehenden Schuldner, zurückgreifen und haftbar machen. Steuerlich kann sich das Problem ergeben, dass die Gesellschaft bei bestehenden Verlustvorträgen mit dem Mantelhandel sich steuerbare Gewinne ergeben. Hat, als Beispiel, die Gesellschaft ein Kapital von 100’000 und alte Verluste von CHF 50’000.–, so wird steuerlich beim Mantelhandel das Kapital wieder hergestellt und wir kommen damit zur Bilanz wie oben dargestellt (KK 100’000 und Kapital 100’000). Damit wird ein Gewinn von 50’000 realisiert, der mit Verlustvorträgen verrechnet werden kann. Sind diese älter als 7 Jahre, ist das nicht mehr möglich und es resultiert steuerbarer Gewinn. Daher empfiehlt es sich, mit der Steuerverwaltung ein Ruling zu machen. So oder so gehen alle Verlustvorträge bei einem Mantelhandel verloren.

ZINSPFLICHT: KONTOKORRENT GESELLSCHAFTER, DARLEHEN AN AKTIONÄRE Darlehen an Aktionäre sind üblich und zulässig. Gesellschaftsrechtlich sind diese Darlehen explizit in der Gliederung der Bilanz vorgesehen. Die Darlehenszahlung ist ein legales Geschäft und die Gesellschaft hat Erträge mit den Zinsen. Steuerlich kann damit das zivilrechtliche Verbot der Einlagenrückgewähr verletzt werden. Der Revisor hat darauf hinzuweisen. Zivilrechtlich kann damit eine Schadenersatzpflicht gegenüber dem Aktionär ausgelöst werden. Steuerlich gibt es dazu eine reichhaltige Praxis. Schulden führen zur Zinspflicht nach vorgegebenen Zinssätzen. Bestehen Darlehen und Gewinnvorträge, kann ein Darlehen als Gewinnausschüttung qualifiziert werden mit Verrechnungssteuerpflicht. Zu hohe gegebene Darlehen können als verdecktes Eigenkapital qualifiziert werden. Neuere Tendenzen gehen in die Richtung, dass nicht ordnungsgemäss verzinste Darlehen als verdeckte Gewinnausschüttung (Dividende) qualifiziert werden.

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GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017


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KOLUMNE

ENGAGIERT GEGEN PSYCHISCHE PROBLEME AM ARBEITSPLATZ

D R. P H I L . N I K L A S BA E R Psychologe, Leiter Fachstelle Psychiatrische Rehabilitation Psychiatrie Baselland Bienentalstrasse 7 CH-4410 Liestal Telefon +41 (0)61 553 52 01 niklas.baer@pbl.ch www.pbl.ch

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iele Menschen leiden an psychischen Störungen. Die meisten dieser Krankheiten sind leichterer Natur, sodass die meisten Betroffenen normal arbeiten können. Das Arbeitsumfeld weiss meistens nichts von der psychischen Problematik. Allerdings: Bei etwa jedem zehnten Mitarbeitenden in der Schweiz kann es wegen psychischer Probleme zu ernsthafteren Schwierigkeiten kommen, die für Vorgesetzte und Arbeitskollegen mit erheblichen Belastungen verbunden sein können.

VORGESETZTE REAGIEREN OFT (ZU) SPÄT Führungskräfte merken zwar meist früh, dass mit Mitarbeitenden etwas nicht stimmt. Sie sind aber gehemmt, die Probleme frühzeitig anzusprechen. Damit verpassen sie es, die Schwierigkeiten anzugehen, bevor es zu Belastungen aller Beteiligter kommt und deren Geduld erschöpft ist. Vorgesetzte wollen meist helfen, getrauen sich aber oft nicht oder erst spät, klare Vorgaben zu machen. Häufig warten sie auf die «Einsicht» des Mitarbeiters, dass dieser doch noch sein Verhalten ändere oder sich einer Behandlung unterziehe. Häufig versuchen Chefs viel zu lange, die Probleme mit dem Mitarbeiter alleine zu lösen. Zu selten wird die IV-Stelle kontaktiert oder der Kontakt zum behandelnden Arzt gesucht. Die Psychiatrie Baselland engagiert sich seit Jahren beim Thema Psyche und Arbeit. Wir arbeiten eng mit Fachleuten aus der Wirtschaft, Behörden, mit Versicherungen und anderen Institutionen zusammen. Wir betreiben Forschung, bieten Schulung und Beratung an und setzen uns so für den Arbeitsplatzerhalt und die Reintegration von psychisch kranken Menschen ein.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017

TAGUNG IN BASEL AM 26. OKTOBER 2017 Aktuell laufen Projekte mit dem Ziel, Führungskräften im Umgang mit psychisch belasteten Mitarbeitenden zu helfen. Dazu organisieren wir in Partnerschaft mit den regionalen Arbeitgeber-, Wirtschafts- und Ärzteverbänden am 26. Oktober 2017 in Basel eine Tagung. Ein Zweck des Anlasses ist es beizutragen, die Kooperation von Arbeitgebern und Ärzten zu verstärken. Zahlreiche renommierte Referentinnen und Referenten aus Politik, Wirtschaft und Forschung beleuchten das Thema psychischer Probleme am Arbeitsplatz aus verschiedenen Perspektiven. Zur Tagung anmelden kann man sich unter www.pbl.ch/tagung2017.

UMFRAGE UND ARBEITGEBERBERATUNG Mit einer Befragung von Führungskräften und Personalverantwortlichen von kleinen und mittleren Unternehmen der Nordwestschweiz soll herausgefunden werden, wie es den KMU trotz psychischer Probleme von Mitarbeitenden gelingt, diese erfolgreich zu führen. Die Erhebung läuft noch bis Mitte September 2017. Alle Führungskräfte und Personalverantwortlichen sind eingeladen, sich daran zu beteiligen unter www.my-input.ch/befragungKMU. Die Analyse von erfolgreich verlaufenden Fällen soll helfen, künftig diese Probleme noch besser zu lösen. Weiter bietet die Psychiatrie Baselland eine kostenlose, unverbindliche und natürlich anonyme Arbeitgeberberatung für Führungskräfte und Personalverantwortliche an. Sie kann per E-Mail (arbeitgeberberatung@pbl.ch) oder telefonisch (061 553 56 56) beansprucht werden. Es ist ein Pilotprojekt gemeinsam mit dem Krankentaggeldversicherer SWICA, das noch bis Ende 2017 läuft.

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AKTUELL

Lehrtochter Gestalter Werbetechnik, Narin Sönmez  |  Geschäftsführer, Inhaber Fabian Fischlin  |  Gestalter Werbetechnik EFZ, Mahmud Akbar

Promolution GmbH

WERBEAUFTRITT MIT QUALITÄT AUS EINER HAND

ALS VERANTWORTLICHE IN UNTERNEHMEN WOLLEN WIR IM KLEINEN UND GROSSEN POSITIV AUFFALLEN. MIT FAHRZEUGE- UND GEBÄUDEBESCHRIFTUNGEN, WERBETAFELN ODER AUCH IM TEXTILDRUCK TRANSPORTIEREN WIR UNSERE PHILOSOPHIE. DOCH WIE KOMMT MAN HIER ZU EINER PASSENDEN LÖSUNG? WIR TRAFEN FABIAN FISCHLIN, GESCHÄFTSLEITER DES BESCHRIFTUNGS- UND GRAFIKATELIERS PROMOLUTION, ZUM HINTERGRUNDGESPRÄCH AN SEINEM ARBEITSPLATZ IN AESCH. von Georg Lutz

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ir befinden uns im Zeitalter der Reizüberflutung. Hier wirklich aufzufallen, ist nicht gerade eine einfache Aufgabe. Am Anfang der Überlegungen geht es darum, Ziele zu entwickeln, und die Fragestellung, mit welchen strategischen Schritten man sie erreichen will. Darf man beispielsweise frech sein, da der Kunde sich von seinen Mitbewerbern auch optisch und von den Botschaften klar unterscheiden will, oder orientiert man sich am klassischen vorgegebenen Standard, den man vielleicht nur etwas modern­isieren darf? Am Anfang sollte auch die Entscheidung getroffen werden, die sich mit folgendem Kernsatz von Fabian Fischlin zusammenfassen lässt: «Bei uns bekommen die Kunden Lösungen aus einer Hand.» Die Wertschöpfungskette umfasst Konzeption, Gestaltung und Realisation von Print- und digitalen Medien wie auch Klebefolien. Das nervige Hin und Her zwischen Grafiker, Druckerei, Beschrifter und anderen Dienstleistern, kann man sich ersparen.

EYE-CATCHER SCHAFFEN Der Kern der Geschäftstätigkeit der promolution GmbH ist Beschriftung auf unterschiedlichen Materialien und Objekten. Fahrzeuge beschriften, Fenster bekleben, Werbetafeln realisieren – es gibt vielfältige Aufgaben für die Verantwortlichen der promolution GmbH. «Eigentlich fängt es mit der kleinen Visitenkarte an und hört bei dem grossformatigen Fassadenbeschriftung auf», betont Fischlin. Auf jeden Fall ist der Wiedererkennungswert wichtig. Bei grossen Firmen gibt es meist klare Vorgaben. Es geht dann darum, die Lösung mit identischen Farben, Logos und Schriften zu erarbeiten. Es gilt, eine Corporate Identity und die Reputation des Unternehmens einheitlich zu kommunizieren.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017

Demgegenüber haben Fischlin und seine Mitarbeiter im Rahmen ihres Drei-Mann-Beschriftung- und Grafikbetriebs viel mehr Freiheiten. «Es gilt auch mutiger zu sein, da dieses Werbetechniker-Atelier sich ja von den vielen anderen Anbietern abheben muss.» Das Ziel ist, regionale Eye-Catcher zu schaffen. Im KMU-Bereich setzt das Atelier 80 Prozent selbst um. Das heisst, die Grafik und Beschriftungsexperten dürfen die Ideen grafisch umsetzen und danach die gewünschte Werbung drucken, schneiden und montieren. Bei grossen Kunden läuft das Ergebnis meist auf ein modernes Redesign hinaus. Und dies betrifft dann alle Unternehmensprodukte wie Briefpapier, Werbebanner, Glasdekor, Messestandgestaltung oder Fahrzeugbeschriftungen. Von den Räumlichkeiten ist das Unternehmen in den letzten Jahren immer wieder gewachsen. «Hier arbeiten die Werbetechniker auf 200 Quadratmetern, im Rahmen von zwei Stockwerken. Auch bei Schnee und Regen kann agiert werden, da man in das Atelier mit einem Auto einfahren kann», erläutert Fischlin.

MODERNE TECHNIK Mit welchen Technologien werden die Lösungen umgesetzt? Zwei Hardware-Produkte stehen im Vordergrund. Erstens sind es Eco-Solvent-Grossformatdrucker. Die Masse reichen bis zu bis zu 1.6 Meter in die Breite. Das reicht beispielsweise für die üblichen Fahrzeugbeschriftungen oder Schaufenstergestaltung. Zweitens sind bei promolution Schneideplotter im Einsatz, auf dem die Vektorgrafiken ausgeschnitten werden. Plotter und Druck sind zwei unterschiedliche Technologien. Man kann sie aber auch gemeinsam einsetzen. So wird bei Stickern zunächst gedruckt und dann ausgeschnitten.


AKTUELL

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Bei Textildruck stehen in erster Linie Kleidungsstücke im Vordergrund. Auch bei ihnen ist ein gemeinsames Auftreten Programm. Der Vielfalt sind kaum Grenzen gesetzt. Soft-Shell-Jacken, T-Shirts, Hosen und Mützen stehen auf der Agenda. Im Rahmen kleiner Serien wählt man den Folienschnitt, der dann auf die Textilfläche aufgepresst wird. «Heute überlebt der Druck das T-Shirt, wenn wie bei uns mit Qualität gearbeitet wird.» Bei grossen Auflagen arbeiten die Verantwortlichen mit Plastisol-­Lösungen. Ab 200 Einheiten aufwärts kommt dies infrage. Es geht hier beispielsweise um das einheitliche Einkleiden von Fasnachts- oder Fussballvereinen.

QUALITÄT HAT VORFAHRT Billiger geht immer. Leider erlebt auch Fischlin Kunden, die sich für «Geiz ist geil» entscheiden und dann verwundert sind, wenn die Ergebnisse nicht UV-beständig sind, schnell verblassen, nach wenigen Wochen sich lösen, oder keinen Kratzschutz aufweisen. «Kunden kommen oft mit der Frage: Was heisst Kratzschutz in diesem Zusammenhang? Wir vergleichen dann unsere Lösungen immer mit der Beständigkeit heutiger Auto­ lacke. Normalerweise passiert nichts. Nur bei mutwilligen Beschädigungen kapitulieren der Lack und die Beschriftung. «Wir arbeiten sehr selten mit Billigfolie. Klar, wenn an einer Messe die Lösung nur zwei Wochen im Einsatz ist, kann man das verantworten, sonst aber gilt: Qualität ist Trumpf.» Nach 14 Jahren Erfahrung, haben die Werbeprofis einen grossen Kundenstamm und auf der Website viele Referenzen zu bieten. «Wir setzen hier auf Vertrauen, welches wir von Anfang leben», betont Fabian Fischlin.

Fabian Fischlin mit viel Freude bei der Arbeit.

Ökologie ist heute ein wichtiges Thema. Lösungsmittel sind die Achillesverse in dieser Branche. Was sagt der Verantwortliche dazu? «Wir arbeiten heute nicht mehr mit reinen Lösungsmitteln, trotzdem kommen wir zu qualitativ hochstehenden Lösungen.»

NETZWERK ZUR VERFÜGUNG Trotz vielfältiger Kompetenzen, die durch Weiterbildung immer wieder erneuert werden müssen, gibt es Punkte, an denen promolution mit anderen Experten produktiv zusammenarbeitet. So geschieht dies im Rahmen der Zusammenarbeit mit Werbeagenturen, Druckereien und sogar Eventagenturen. Nehmen wir das Beispiel einer Kampagne für das U-Abo an den Trams. «Die Agentur hat grafisch aufbereitet, und wir haben die Objekte beschriftet.» Was ist gerade aktuell im Projektrahmen auf der Agenda? «Wir dürfen die neuen Glas-Tram-Wartehäuschen der BLT beschriften.» Für solche Projekte bedarf es immer wieder Expertisen von aussen. «Was mir besonders Freude bereitet, sind die Vielfalt und die verschiedenen Branchen, die wir mit unserer Arbeit abdecken.»

DER ZUKUNFT EINE CHANCE Der Arbeitsalltag eines «Gestalter Werbetechnik», so heisst der Beruf von Fischlin, ist geteilt. Einen halben Tag arbeiten die Experten in der digitalen

Die Arbeit mit Folien gehört zum Arbeitsalltag.

Welt am Computer und entwerfen die anstehenden Lösungen. Die andere Hälfte des Tages setzen die Beschrifter die Ergebnisse handwerklich um. Das scheint attraktiv zu sein. «Wir hatten in den letzten Monaten neun Schnupperlehrlinge, und alle wollten sofort weitermachen», freut sich Fischlin. Jetzt ist ein Ausbildungsplatz seit August wieder besetzt. «Wir sind ein Lehrbetrieb. Ich habe das Bedürfnis, auch etwas zurückzugeben und etwas zu bewegen», fasst Fischlin seine Motivation zusammen.

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GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017


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AUS- & WEITERBILDUNG

  «Amie – Berufseinstieg für junge Mütter»

JOB-PERSPEKTIVEN FÜR JUNGE MÜTTER

FÜR JUNGE MÜTTER OHNE AUSBILDUNG IST ES NEBEN DER ZEITLICHEN BELASTUNG UND DER GROSSEN VERANTWORTUNG, DIE SIE FÜR IHR KIND TRAGEN, EINE GROSSE HERAUSFORDERUNG, LÄNGERFRISTIG DEN EINSTIEG IN DIE ERWERBSARBEIT ZU FINDEN. IN BASEL SIND ES RUND 130 JUNGE FRAUEN MIT KIND, WELCHE ÜBER KEINE BERUFSAUSBILDUNG VERFÜGEN UND DIE VON DER SOZIALHILFE ABHÄNGIG SIND. GENAU HIER KANN DER VEREIN «AMIE – BERUFSEINSTIEG FÜR JUNGE MÜTTER» PERSPEKTIVEN ERÖFFNEN.

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um Beispiel für Natalie Grob. Nach der Trennung vom Kindsvater stand auch die Mutter des heute vierjährigen Janis genau vor dieser Problematik. «Ich musste meinen Sohn und mich selbst durchbringen und begann, im Service zu arbeiten. Eine Arbeit, die ich schon vor meiner Schwangerschaft gemacht hatte. Leider waren aber die Arbeitszeiten so ungünstig, dass ich den Job und die Betreuung meines Sohnes nicht mehr unter einen Hut bringen konnte. Darum erwog ich die Möglichkeit, eine Berufsausbildung zu beginnen», erinnert sich die 29-Jährige. «Meine Sozialberaterin hat mich dann auf ‹Amie – Berufseinstieg für junge Mütter› aufmerksam gemacht, und ich meldete mich für den einjährigen Kurs an.»

EINJÄHRIGES PROGRAMM SOLL HELFEN Seit 2007 wurden in der Region Basel rund 200 junge Frauen von Amie unterstützt und begleitet. «Für rund zwei Drittel konnte eine Lehrstelle oder eine Anschlusslösung gefunden werden», sagt Franziska Reinhard. «Amie ist ein Berufsintegrationsprojekt für junge Mütter ab 16 Jahren. Es fördert und begleitet sie, damit sie ihren Weg finden, bei dem sie Mutterschaft und Beruf vereinen können.» Im einjährigen Programm werden jeweils rund 20 junge Mütter auf den Einstieg in eine Berufslehre oder in den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet. Auch für Natalie Grob trug das Absolvieren eines Amie-Kurses Früchte. «Ich bin jetzt in einer Ausbildung zur Medizinischen Praxisassistentin. Ich bin total glücklich, dass ich in der Hausarztpraxis am Bahnhof in Pratteln einen Ausbildungsplatz für meinen Wunschberuf erhalten habe. In der Berufsberatung hat man mir von dieser Berufswahl noch abgeraten, da es wenig Lehrstellen gebe und meine schulischen Leistungen auch nicht optimal waren. Diese Lücken konnte ich aber dank der Kursangebote von Amie schliessen.»

Amie vermittelt keine Lehrstellen. «Die müssen die jungen Frauen selbst suchen», betont Franziska Reinhard, «wir geben ihnen lediglich die passenden Instrumente in die Hand, begleiten sie individuell und unterstützen sie bei der Lehrstellensuche.» Neben einer generellen Standortbestimmung sowie professioneller Berufsberatung und wöchentlichen Auffrischlektionen in Deutsch und Mathematik erhalten die Teilnehmerinnen auch Bewerbungstrainings und Anleitung zur Erstellung der Bewerbungsdossiers. «Mir hat das enorm geholfen, da es schon eine Weile her war, als ich meine letzte Bewerbung geschrieben habe», erinnert sich Natalie Grob.

AUSTAUSCH UND UNTERSTÜTZUNG Weitere Amie-Kursinhalte beschäftigen sich mit der Persönlichkeitsbildung sowie der Stärkung des Selbstvertrauens, und es werden Module zu den Bereichen Work-Life-Balance, Politik, Kommunikation und Allgemeinbildung angeboten. «Ich habe von den Kursinhalten sehr profitiert», bestätigt Natalie Grob. «Vor allem ist aber auch mein Selbstbewusstsein gestärkt worden, und es hat mir gutgetan, mich mit den anderen Frauen auszutauschen. Hilfreich ist auch, dass Amie nach den Kursen während der Lehrzeit bei Bedarf Unterstützung anbietet und regelmässige Treffen mit ehemaligen Teilnehmerinnen durchführt.» Eine zentrale Rolle in der Kursarbeit bei Amie spielt das Thema Erziehung. «Dabei bringen die jungen Mütter jede Woche während eines halben Tages ihre Kinder mit in die Kurse, wo dann mit der Erziehungspädagogin Linda Altherr Themen rund um Erziehung, Beziehung und Entwicklung des Kindes besprochen und angegangen werden», erklärt Franziska Reinhard. Ausserhalb dieses halben Tages müssen die Kinder in Kindertagesstätten betreut werden. In der Regel organisiert «familea» für die Kursteilnehmerinnen einen Platz in einer Kindertagesstätte. Für Teilnehmerinnen aus dem Baselland unterstützt Amie die Mütter bei der Suche nach einem entsprechenden Betreuungsplatz.

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AUS- & WEITERBILDUNG

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DAS PROJEKT UND SEINE GESCHICHTE «Amie – Berufseinstieg für junge Mütter» wurde vor zehn  Jahren als Projekt vom Gewerbeverband Basel-Stadt gegründet und wird seit dem 1. Januar 2015 als selbstständiger Verein unter der Leitung von Franziska Reinhard geführt. Amie ist Pionier im Bereich der Berufseinstiegs­projekte für junge Mütter in der Schweiz. Danach folgte das «Kompetenzzentrum Arbeit» der Stadt Bern mit einem entsprechenden Angebot. Aufgrund der positiven Erfahrungen von Amie Basel hat das Schweizerische Arbeitshilfswerk SAH Zürich 2012 mit Amie Zürich seine Arbeit aufgenommen. Und 2013 entwickelte die Albert-Koechlin-Stiftung mit der Unterstützung von Amie Basel mit «MiA Zentral­schweiz» in Luzern ein entsprechendes Angebot. Mittlerweile findet zwischen den vier Organisationen ein Know-how-Austausch statt, Synergien werden genutzt, und es ist ein breites Netzwerk entstanden. Amie Basel führt jeweils ab August einjährige Kurse durch.

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AUTO & MOTO

«STELLDICHEIN» DES REGIO­NALEN AUTO­GEWERBES

14. Auto Basel

AUCH MIT DER 14. AUSGABE DER AUTO BASEL VON DONNERSTAG, 14. SEPTEMBER, BIS SONNTAG, 17. SEPTEMBER 2017, WIRD BASEL WIEDER ZUR AUTOMOBIL-HAUPTSTADT DER SCHWEIZ. ERWARTET WERDEN ÜBER 30 000 BESUCHERINNEN UND BESUCHER. DER EINTRITT ZUR DRITTGRÖSSTEN SCHWEIZER AUTOMOBILMESSE IN DER RUNDHOFHALLE DER MESSE BASEL BEIM MESSEPLATZ IST WIEDER FREI.

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ehr als 40 Marken mit über 300 Neuwagen, 50 verschiedene Nutzfahrzeuge (bis 3.5 Tonnen) zeigen an der 14. Auto Basel ihre Herbstneuheiten. Der Innenhof der Rundhofhalle ist neu überdacht. Damit wird die im Innenhof stattfindende Nutzfahrzeug-Ausstellung noch attraktiver als bisher. «Das Budget der Auto Basel, die nach wie vor eine Messe vom Autogewerbe für das Autogewerbe ist, beträgt über 800’000 CHF. Und das Marketingbudget alleine liegt bei über 250’000 CHF», stellt Christoph Keigel, CEO der Garage Keigel sowie Mediensprecher und Mitglied der «Auto Basel»-Arbeitsgruppe, fest. An der Auto Basel 2017 kann man in einem Messerundgang einen vollständigen Überblick über alle Automarken, die derzeit in der Region Nordwestschweiz vertreten sind, erwerben. Dabei werden auch einige bedeutende Highlights und Neuigkeiten präsentiert. «Als Weltpremiere wird der Citroën C3 Aircross vorgestellt», sagt Christoph Keigel. «Als Europapremiere können wir das Mercedes-Benz E-Klasse Cabriolet und als Schweizer Premiere den Caterham Seven 485 CSR, den Jeep New Compass oder den Renault Pick-up Alaskan präsentieren.» Daneben sind zahlreiche Anbieter von Tuning und Zubehör sowie Dienstleister und Institutionen vor Ort. So veranstaltet der Autogewerbeverband der Schweiz (AGVS) an seinem

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AUTO & MOTO Stand eine regionale Berufsmeisterschaft für die Lernenden im Autogewerbe. «Bei der regionalen Berufsmeisterschaft handelt es sich um einen Wettkampf unter 16 Lernenden analog der Berufsweltmeisterschaft», erklärt Christoph Keigel. Die Lernenden arbeiten an verschiedenen Posten, zerlegen Getriebe, beheben Motorenpannen, werden an den modernsten Elektrobaukasten Diagnosen stellen etc. Der Wettbewerb zeigt den Beruf des heutigen Mechanikers bei der Arbeit. Die Lernenden arbeiten unter Zeitdruck unter der Aufsicht von Experten. Zu jeder Zeit ist über einen Bildschirm erkennbar, welcher Lernende an der Spitze der Rangliste liegt. Am Donnerstag, 14.  September, werden die Startnummern bei einem Apéro verlost. Eingeladen sind dazu die Mitglieder des AGVS, Schulen und Gäste aus Politik sowie Wirtschaft. Dann widmet die Kantonspolizei Basel-Stadt in einer Sonderausstellung dem Thema «RASER» ihr Augenmerk. Ziel ist es, die Messebesucher zu unterstützen, sodass diese mögliche Gefahren erkennen, vermeiden und gefährliche Situationen, hervorgerufen durch Raserei, derart beeinflussen können, um nicht Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden. Ebenso soll aufgezeigt werden, was ihr allfälliges, gefährliches Handeln für ihre Zukunft bedeutet. Und das Ressort Administrativmassnahmen der Abteilung Verkehr der Kantonspolizei Basel-Stadt informiert darüber, welche administrativen Massnahmen in Zusammenhang mit Raserei zu gewärtigen sind.

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14. AUTO BASEL 2017

DONNERSTAG, 14. SEPTEMBER 2017, BIS SONNTAG, 17. SEPTEMBER 2017 IN DER RUNDHOFHALLE DER MESSE BASEL BEIM MESSEPLATZ. DER EINTRITT IST FREI. ÖFFNUNGSZEITEN: DO 14.9. 16 – 20 UHR FR 15.9.   12 – 20 UHR SA 16.9. 10 – 18 UHR SO17.9. 10 – 17 UHR

Und als besonderes Highlight an der 14. Auto Basel 2017 gibt es beim Wettbewerb der in Arlesheim ansässigen Gasverbund Mittelland AG, welche rund 33  P rozent des nationalen Erdgasbedarfs deckt, als Hauptgewinn einen Skoda Octavia Combi G-TEC DSG zu gewinnen!

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AUTO & MOTO

Nef Truckcenter AG

HURRA! WIR SIND VIZE-WELTMEISTER

VOM 17. BIS 18. MAI  2 017 FAND IN LYON DAS INTERNATIONALE FINALE DES RENAULT-TRUCKS-AFTERMARKET-WETT­ BEWERBS RTEC (ROAD TO EXCELLENCE CHAMPIONSHIP) STATT. INSGESAMT 24 TEAMS AUS 20 LÄNDERN HABEN AM FINALE NOCH UM DEN TITEL «BESTES AFTERMARKET-TEAM VON RENAULT TRUCKS» GEKÄMPFT. LETZTENDLICH DURCHGESETZT HAT SICH DAS DEUTSCHE TEAM AUS ISERNHAGEN. DER SIEGER UND SOMIT VERTRETER AUS DER SCHWEIZ, DAS NEF TRUCKCENTER AUS FRENKENDORF, WURDE VIZE-WELTMEISTER.

von Uwe Kilian

(v.l.n.r.) Olivier De Saint Meleuc (VP Europe North & Russia Sales), Fabian Sütterlin, Manuel Fehlmann, Bruno Blin (EVP VG and President Renault Trucks), Michael Scharkesi, Nico Hertel, Fabian Künzle.

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nsgesamt 5 285 Kandidaten aus 49  Ländern hatten sich für die Vorauswahl des Aftermarket-Wettbewerbs RTEC beworben. Aus dieser enormen Bewerberanzahl haben sich schlussendlich 24  Teams aus Frankreich, Algerien, der Türkei, Ghana, Dänemark, der

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Schweiz, dem Sultanat Oman, Spanien, Belgien, Russland, Deutschland, Polen, der Ukraine, Italien, Portugal, Israel, Österreich, Bulgarien, Slowenien und Grossbritannien für die Teilnahme am internationalen Finale in Lyon qualifiziert.


AUTO & MOTO

VIZE WELTMEISTER – TEAM RTIS VOM NEF TRUCKCENTER FRENKENDORF Die 24 Finalisten-Teams bestanden aus jeweils maximal vier Personen. Diese mussten im Trainingszentrum von Renault Trucks in Lyon sechs unterschiedliche Aufgaben aus Theorie und Praxis perfekt lösen, um so von der Jury die bestmögliche Punktzahl zu erhalten. Geprüfte Themen waren unter anderem die Servolenkung, die Analyse des Motoröls, Bewertung von Datenbussignalen sowie eine Motordiagnose. Fabian Sütterlin, Nico Hertel, Manuel Fehlmann und Michael Scharkesi vom Nef Truckcenter Frenkendorf lösten die anspruchsvollen Aufgaben mit herausragendem Engagement und verwiesen bis auf das deutsche Team alle auf die hinteren Ränge. Das starke Schweizer Team wurde Vize-Weltmeister dank der einmal mehr sehr starken Leistung und seinem grossen Fachwissen. «Renault Trucks (Schweiz) AG gratuliert ganz herzlich zu diesem grossartigen Erfolg! Wir sind alle sehr stolz auf das Team aus Frenkendorf, das durch seine herausragende Leistung und seinen enormen Teamgeist den Vize-Weltmeister-Titel von Renault Trucks in die Schweiz geholt hat», beglückwünscht Paul Wassmer, Director Retail Development, das Vize-Weltmeister-Team. In der Tat hatte das Schweizer Quartett am Wettkampftag nicht nur ein mustergültiges Teamwork, absoluten Teamspirit und grossen Kampfgeist, sondern auch eine exzellente Sach- und Fachkenntnis gezeigt und somit die Jury durchwegs überzeugt. «Ich bin unheimlich stolz und freue mich wahnsinnig für die Jungs. Dies war wirklich eine grossartige Leistung und der Erfolg absolut verdient», erklärt der sichtlich überwältigte Fabian Künzle, Trainer und Teambetreuer, nach der Bekanntgabe des Vize-Weltmeisterschafts-Titels.

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«THE WORLD OF ERBACHER» – BE A PART OF IT DIE NEUE SAISON STEHT IN DEN STARTLÖCHERN, SOWOHL IM TÖFFGESCHÄFT WIE AUCH IM RACETEAM. von Christoph Steinmann

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n den kommenden 1 ½  Jahren werden grosse Veränderung auf uns zukommen. Zum einen werden wir in ein neues Domizil umziehen, zum anderen wird die ganze Firma umstrukturiert. Dies könnte auch für Sie, liebe Leser, von Interesse sein. Für mehr Informationen kontaktieren Sie doch bitte Urs Erbacher. Was bleibt, ist dem Kunden ein Optimum an Knowhow und Qualität bei all unseren Arbeiten abzuliefern.

JNDIA & URS STARTEN GEMEINSAM IN DIE NEUE SAISON Die 2017er-Ausgabe der European Drag Racing Championships steht bevor. Am Wochenende vom 27. – 29. Mai starten Jndia und Urs in Santa Pod / England in die neue Saison. Urs in der Königsklasse der Top Fueler mit rund 12’000, Jndia in der Kategorie A-Fuel mit rund 5 0 00 PS. Jndia wird ausserdem versuchen, die Lizenz für die Topklasse zu machen. Highlight aus unserer Sicht ist auch dieses Jahre wieder das Rennen in Hockenheim vom 18. – 20. August. Es warten spannende Angebote auf Sie, wie Sie diese einzigartige Rennatmosphäre hautnah miterleben können. Schreiben Sie uns unter club111@club111.org.

CLUB111 – CROWDFUNDING FÜR DAS RENNTEAM Werden Sie Mitglied im Erbacher Club111. Mit dem Beitrag von CHF 111.– unterstützt jedes Club-Mitglied das Rennteam tatkräftig. Will man im Motorsport ganz vorne dabei sein, so braucht es finanzielle Resourcen. Dank treuen Sponsoren ist ein Teil der Saison abgedeckt, aber längst nicht alles. Deswegen wurde der Club111 gegründet. Im Mitglieder­beitrag von CHF 111.– inbegriffen sind persönliche Einladungen zu speziellen Events, eine Membercard, mit der günstiger im Erbacher-Shop eingekauft werden kann, sowie ein Welcome-Paket. Wer es noch exklusiver mag, der nimmt das Nitroboost-Paket für 1 111 Franken. Anmeldungen unter club111@club111.org.

NEUHEITEN JNDIAN 2017 Neue Farben, Modellpflege-Massnahmen sowie das wegweisende neue Infotainment-System «Ride Command» prägen die Indian Modell­ palette  2017. Angefangen bei der Scout 60, unserem Einsteigerbike mit 1 0 00 cm3, das speziell auch für Frauen geeignet ist. Weiter geht es über die Klassiker wie Chief Classic, Vintage, Springfield und Chieftain bis hin zum Supertourer Roadmaster. Für jeden Geschmack hält Indian ein Motorrad bereit, mit Motoren «Made in Switzerland».

NEUHEITEN VICTORY 2017 Victory hat zwar die Produktion neuer Bikes eingestellt, trotzdem gewährleistet man die Ersatzteil- und Servicegarantie für die nächsten 10 Jahre. Es sind noch einige Modelle erhältlich, und zwar zu interessanten Konditionen.

HARLEY DAVIDSON WEITERHIN BEI ERBACHER BIKES Urs Erbacher ist ja seit vielen Jahren dafür bekannt, Motorräder der US-Traditionsmarke Harley-Davidson zu Unikaten zu customizen. In den Hallen von Erbacher Bikes wurden in den letzten Jahren schon hunderte Harleys umgebaut, von kleineren Veränderungen bis hin zu Komplett­ umbauten im Wert eines Mittelklasse-Neuwagens. Für Harley-Besitzer werden neben dem Customizing weiterhin auch Reparaturen und Tuning angeboten. Wir führen eine grosse Anzahl an Gebrauchtfahrzeugen.

ERBACHER CARS BIETET AUTO-UMBAUTEN ODER –RESTAURIERUNGEN Ein weiteres Standbein ist der Umbau sowie das Restaurieren von Autos. Natürlich stehen hier amerikanische Klassiker wie Corvette, Mustang, Cobra oder T-Bird im Vordergrund, aber auch ältere Porsche 911 oder Jaguar E-Type finden den Weg in die heiligen Hallen in Arlesheim und werden fachmännisch restauriert. Zur Zeit bauen wir gerade mehrere Porsche zu Unikaten für Kunden um. Haben Sie einen Wunsch, einfach anrufen. Wir können auf über 20 Jahre Knowhow in Sachen Custom Bike-Bau sowie über 30 Jahre Rennerfahrung zurückgreifen. Auch was das Vorführen bei der MFK angeht, sind wir Ihr Ansprechpartner.

ERBACHER-UHR ALS TOLLES GESCHENK Ein schönes und exklusives Präsent hält der Club111-Shop für Euch parat. Daniel Strom, Designer und Uhrenmacher aus Biel hat in Zusammenarbeit mit Urs Erbacher eine exklusive Uhr in limitierter Kleinserie aufgelegt. Je nach Ausstattung sind die Uhren entweder für CHF 1 111.– oder für CHF 2 111.–. In der Mache ist auch eine Damenuhr. Mehr dazu auch auf der Homepage.

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KOLUMNE

AUSBAU IST DER FALSCHE WEG! LIC. IUR. BARBARA GUTZWILLER Direktorin Arbeitgeberverband Basel St. Jakobs-Strasse 25 Postfach CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 205 96 00 Fax +41 (0)61 205 96 09 info@arbeitgeberbasel.ch www.arbeitgeberbasel.ch @arbeitgeberbasl bei Twitter

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m 24. September werden wir an der Urne über die sogenannte «Altersvorsorge 2020» bestimmen. Leider hat zuvor das Parlament die Chance verpasst, unsere Altersvorsorge in der Schweiz auf eine tragfähige Basis zu stellen. Statt­ dessen hat es aus den ursprünglichen Reformzielen eine unsoziale Ausbauvorlage gemacht, die es abzulehnen gilt.

leistungen sind die AHV-Renten aber zu versteuern. Von den höheren Renten bleibt deshalb nichts übrig. Dieses Argument hat vor einem Jahr klar dazu beigetragen, dass die Volksinitiative «AHVplus» des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes deutlich gescheitert ist. Weshalb die Argumente gegen die damaligen Ausbaupläne jetzt plötzlich nicht mehr gelten sollten, ist nicht nachvollziehbar.

Die Altersvorsorge 2020 führt zu einer Zweiklassen-AHV, weil nur Neurentner von den höheren Renten profitieren. Im Gegensatz zum Eindruck, der durch gewisse Medienberichte hervorgerufen worden ist, werden die heutigen Rentner von der Rentenerhöhung nämlich nichts sehen. Hingegen werden auch Neurentnerehepaare mit der Vorlage geködert, denn ihnen werden sogar bis zu 226 Franken im Monat zusätzlich versprochen – ob sie darauf angewiesen sind oder nicht und unabhängig davon, ob sie von der Senkung des Umwandlungssatzes in der zweiten Säule betroffen sind. Besonders grosszügig bedacht werden soll die sogenannte Übergangsgeneration zwischen 45 und 65 Jahren, denn für sie werden die Auswirkungen der Senkung des Umwandlungssatzes in der Beruflichen Vorsorge mit Zahlungen aus dem Sicherheitsfonds ausgeglichen. Sie wird darunter also nicht zu leiden haben und soll trotzdem von der Rentenerhöhung profitieren.

Schliesslich gefährdet die nun zur Abstimmung kommende Vorlage den Generationenvertrag, denn sie überbürdet den Jungen unzumutbare Lasten. Diese müssen sowieso schon die rasch wachsende Rentnerzahl der ehemaligen Babyboomer-Generation unterstützen und sollen nun auch noch für den Ausbau der AHV-Renten aufkommen. Dieses Ansinnen ist unsolidarisch und für die jüngeren Generationen inakzeptabel.

Wenn aber einige profitieren, bezahlen andere. Im vorliegenden Fall sind dies erstens die bisherigen Rentner. Diese müssen zwar die für die Finanzierung der Ausbauvorlage notwendige Mehrwertsteuererhöhung mittragen, können aber ihre eigene Vorsorge nicht mehr verbessern. Zweitens werden durch die Vorlage ausgerechnet diejenigen Rentner schlechter gestellt, die ohne Rentenerhöhung Ergänzungsleistungen beziehen könnten. Im Gegensatz zu den steuerbefreiten Ergänzungs­

Am schwersten aber wiegt, dass die Vorlage gar nicht zur Gesundung des Altersvorsorge-systems führt. Vielmehr muss trotz Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0.6 Prozent und der Lohnbeiträge um 0.7 Prozent bereits 2025 eine nächste Reform umgesetzt werden. Diese wird – wie interessanterweise auch Befürworterinnen und Befürworter der jetzigen Vorlage unmittelbar nach der Abstimmung im Parlament deutlich gemacht haben – zwangsläufig zu einer raschen Anhebung des Rentenalters führen. Denn eines ist klar: Eine auch in Zukunft sichere Altersvorsorge erhalten wir nur, wenn wir Rentenalter, Rentenhöhe und Finanzierung in ein sinnvolles, an der Realität orientiertes Gleich­ gewicht bringen. Ein Ausbau der Leistungen zum jetzigen Zeitpunkt aber gaukelt der Bevölkerung Sicherheit nur vor und führt letztlich zu einem umso grösseren Sanierungsbedarf – den schliesslich die Wirtschaft und damit die Arbeitnehmer bezahlen müssten. Das kann in niemandes Interesse sein.

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AM 23. SEPTEMBER FINDET MIT DEM BELMOT ® SWISS GEMPEN MEMORIAL 2017 EINER DER GRÖSSTEN OLDTIMER-EVENTS DER REGION STATT. EIN ILLUSTRES STARTFELD VON 120 OLDTIMER-FAHRZEUGEN DER JAHRGÄNGE 1911 –1966 WIRD AUF DER BERGSTRECKE ZWISCHEN OBERDORNACH UND GEMPEN EINE RENNATMOSPHÄRE WIE VOR 106 JAHREN SCHAFFEN.

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as BELMOT® SWISS Gempen Memorial 2017 knüpft an die Tradition der Originalveranstaltung von 1911 an. Damals wurde in einer spannenden Bergprüfungsfahrt die «schnellste» Fahrzeit von Oberdornach nach Gempen unter den sehr unterschiedlich motorisierten Fahrzeugen mit einer komplexen Korrekturformel ermittelt. Echte Bergrennen lockten dann in den 1920er-Jahren Tausende von motorsportbegeisterten Zuschauern an die Rennstrecke. 1947 wurde dann das Gempen-Rennen vorerst das letzte Mal ausgetragen. 2011 erweckte die Classic-Gruppe des ACS beider Basel den Mythos «Bergprüfungsfahrt» zum 100. Jubiläum des ersten Wettbewerbs wieder zu neuem Leben. Seither findet das Gempen-Memorial alle drei Jahre statt.

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AUTO & MOTO Auch beim BELMOT® SWISS Gempen Memorial 2017 geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um Präzision. «Die Fahrerteams messen sich auf der attraktiven Bergstrecke am Fusse der Gempenfluh auf kurvenreichen 5200 Metern beim möglichst exakten Erreichen der eigenen Zeitvorgabe aus dem Trainingslauf», erklärt ACS-Sektion-Basel-Geschäfts­ führer Christian Greif. «Es gewinnt also nicht der schnellste Fahrer von Dornach nach Gempen, sondern der Teilnehmer mit der besten Taktik und dem präzisesten fahrerischen Können.» Auch wenn die maximal zulässige Durchschnittsgeschwindigkeit reglementarisch auf 49.9 km /h begrenzt ist, werden die Oldtimer stellenweise doch ziemlich flott um die 30 Kurven fahren. Für nur Fr. 5.– erhalten Besucher ein «Bändeli» für den Zutritt zu allen Zuschauerbereichen und die Fahrt mit dem kostenlosen Shuttle-­­Bus sowie ein Programmheft mit spannenden Informationen rund um das Gempen Memorial. Von 8.00 bis 18.00 Uhr fährt der Shuttle-Bus zwischen Dornach (Abzweigung Richtung Hochwald) und Gempen (Schulanlage und Dorfeingang).

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als Patin- beziehungsweise Titelsponsor für das Gempen Memorial auftritt. «In der Öffentlichkeit, welche heutzutage ja oft kritisch gegenüber dem Auto eingestellt ist, beobachte ich ein wachsendes Interesse an älteren Automobilen und deren kulturhistorischen Bedeutung. Gleichzeitig steigt auch die Zahl begeisterter Auto-Liebhaber, die sich selbst ein historisches Fahrzeug zulegen. Dementsprechend werden auch immer mehr spezifische Versicherungslösungen für die entsprechenden Fahrzeugkategorien nachgefragt.»

BELMOT® SWISS GEMPEN MEMORIAL 2017 Samstag, 23. September 2017 Sperrung der Strecke: ab 08:00 Uhr Siegerehrung (beim Schulhaus Gempen): 18:15 Uhr www.gempen-memorial.ch

«Wir erwarten wieder um die 10’000 Zuschauer an der Rennstrecke», sagt Christian Greif, «auf jeden Fall bitten wir die Besucher, wegen des zu erwartenden Publikumsandrangs mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Parkplätze stehen in Gempen eingangs Dorf und beim Schulhaus zur Verfügung.» Rund 70 Helfer an und neben der Strecke, welche für einen reibungslosen Rennverlauf oder die Sicherheit sorgen, plus weitere freiwillige Helfer diverser Vereine, die zum Beispiel auch für das leibliche Wohl der Besucher bemüht sind, werden das BELMOT® SWISS Gempen Memorial 2017 zu einem unvergesslichen Event für alle die machen, welche sich der Faszination historischer Automobile nicht entziehen können. «Oldtimer-Autos, also Fahrzeuge, die 30 Jahre und älter sind, erfreuen sich steigender Beliebtheit», stellt René Grossenbacher, Inhaber der BELMOT® SWISS fest, welche seit über 20 Jahren spezifische und massgeschneiderte All-Risk-Versicherungslösungen für Old- und auch für 20 bis 25 Jahre alte Youngtimer-Fahrzeuge anbietet und nun

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GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017


Gundeli-Carrosserie AG

SEIT 50 JAHREN FÜHREND IN INNOVATION & DIVERSIFIKATION

LACKIERUNGEN, OPTISCHES AUTO- UND MOTORRAD-TUNING, RESTAURATION VON OLDTIMERN, INDUSTRIELACKIERUNGEN, UNFALLREPARATUREN – DIE GUNDELI-CARROSSERIE AG IN REINACH BIETET SEIT 50 JAHREN DAS KOMPLETTE DIENSTLEISTUNGSANGEBOT EINES MODERNEN CARROSSERIEBETRIEBES AN.

von Barbara Volk

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er VSCI-Eurogarant-zertifizierte Betrieb steht dabei nicht nur für qualitativ hochstehende und ökologisch vorbildhafte Arbeit, sondern auch für Diversifizierung über den Auto­ mobilbereich hinaus. So setzt das Unternehmen Häuser­ fassaden instand, wie zum Beispiel beim Südpark oder beim Stoll-Areal, lackiert Inneneinrichtungen und beschichtet Alltagsgegenstände. Als Vertragspartner von Versicherungsunternehmen wie AXA Winterthur, Zürich oder dem auf Oldtimer spezialisierten Versicherer Belmot aus Arlesheim übernimmt die Gundeli-Carrosserie AG ausserdem für ihre Kunden die gesamte Schadensregulierung.

GARANTIE BLEIBT ERHALTEN Die Gundeli-Carrosserie AG stellt ihren Kunden während den Reparaturarbeiten natürlich Ersatzfahrzeuge zur Verfügung. «Als VSCI-Verbandsmitglied und Eurogarant-Fachbetrieb, was die höchste Zertifizierung im Bereich Reparaturen bedeutet, können wir unseren Kunden optimale Bedingungen anbieten», erläutert Pascal Volk, der zusammen mit seiner Frau Barbara das Unternehmen leitet. «So läuft die Herstellergarantie auch nach einer Reparatur bei uns weiter. Dazu kommt eine fünfjährige Garantie für alle erledigten Carrosserie-Arbeiten. Die Gundeli-Carrosserie AG ist ausserdem seit 2002 ein Drücktech-Stützpunkt. Die Drücktechnik ist eine alternative Reparaturmethode, mit der kleinere Dellen oder Hagelschäden ohne Lackbeschädigung kostengünstig behoben werden können.»

INNOVATIONSFREUDIGER PIONIER In der Branche gilt die Gundeli-Carrosserie AG als innovationsfreudiger und nachhaltig tätiger Betrieb. «Als erster Carrosseriebetrieb der Nordwestschweiz haben wir bereits 1993 auf eine umweltfreundliche Lackierung mit wasserlöslichen Farben umgestellt», stellt Pascal Volk fest. «Und mit dem Wassertransferdruck, mit dem wir fast alle Oberflächen und Gegenstände mit exklusivem Design beschichten können, haben wir schweizweit Akzente gesetzt und sind in der Lage, nicht nur nahezu alle im Fahrzeugbereich anfallenden Teile zu beschichten, sondern auch Velos, Helme, Computer, Telefone, Kaffeemaschinen, Möbel, aber auch Hausfassaden.»

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017

Grossen Wert legt die Gundeli-Carrosserie AG auf die Aus- und Weiterbildung ihrer 14 Mitarbeitenden, darunter fünf Lernende. So wurde das Reinacher Unternehmen vom Schweizerischen Carrosserieverband VSCI, welcher ab nächstem Jahr unter der neuen Bezeichnung «Carrosserie Suisse» auftreten wird, aktuell als «Top-Ausbildungsbetrieb» ausgezeichnet.

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DER ERFOLG ELEKTRISIERT DIE SCHWEIZ

DIE ELEKTRISCHE FORMEL E HAT SICH IN IHRER NUNMEHR DRITTEN SAISON ALS VOLLWERTIGE RENNSERIE ETABLIERT. DAS INTERESSE DER WERKE STEIGT, UND NACH ÜBER 60 JAHREN SCHEINT SOGAR ERSTMALS EIN RUNDSTRECKEN­ RENNEN AUF SCHWEIZER BODEN WIEDER MÖGLICH.

von Thomas Imhof

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eit der grössten Katastrophe des Motorsports, den 24 Stunden von Le Mans 1955 mit über 80 Toten, sind öffentliche Rundstreckenrennen in der Schweiz bekanntlich verboten. Nachdem der Bundesrat im April 2016 das Verbot prinzipiell aufgehoben hat, sind Planungen für ein Rennen in Zürich weit fortgeschritten. Gefahren würde im Mai 2018 mit Monoposti der elektrischen Formel E. «Ich schätze die Chance für ein Formel-E­-Rennen in Zürich weiterhin als ziemlich hoch ein», gibt sich Roger Tognella, Präsident von e-mobil Züri und Delegierter des Verwaltungsrats der ePrix Zürich AG, in einem Interview mit dem Formel-E-Portal «e-Formel.de» optimistisch. Die vorgeschlagene Strecke geht

durch das Bankenviertel, was den Vorteil hat, dass sich am Wochenende nicht viele Anwohner belästigt fühlen können. «Es gibt nicht viele Bewohner, zudem hätten wir direkt am Zürichsee beinahe eine Kulisse wie in Monaco», schwärmt Tognana, der lediglich 300 bis 400 Meter Trambahn-Schienen noch als Problem sieht, «für das wir aber eine technische Lösung finden werden!» Währenddessen hat die dritte Saison der Formel E für den Schweizer Titelverteidiger Sébastien Buemi und sein Renault e-DAMS Team mit Siegen in den beiden ersten Läufen wieder vielversprechend begonnen. Längst gilt die Formel E als etabliert und speziell bei arbeitslosen Formel-1- und Lang­streckenpiloten als lukrative Arbeitsplatz­ alternative. Immer stärker wird das Interesse der Automobilhersteller: Renault und Audi / VW sind über e-dams und Abt Audi Schaeffler Sport, der PSA-Konzern mit der Citroën-Submarke DS und Virgin Racing

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© FIA  /  Jaguar

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präsent. Neu in Saison drei ist Jaguar mit einem lupenreinen Werkteam und zwei I-TYPE, die allerdings noch deutlich hinterherfahren. BMW läuft sich als Partner im Team von Andretti Motorsports schon für einen Werk­einsatz in Saison fünf warm  – wenn eine stärkere Batterie den bislang nötigen Fahrzeugwechsel bei Halbzeit erübrigen wird. Mercedes hat für die Saison 2018 / 19 bereits eine Option gezogen, selbst Ferrari und Porsche sowie McLaren haben ein Auge auf die Elektro-Formel geworfen. «Die Roadmap der Serie ist so ausgelegt, dass viele Entwicklungen sehr relevant für die Serie sein werden», sagt Nick Rogers, Entwicklungschef Jaguar Land Rover. «Und als Testfeld für neue Technologien geht nichts über den Motorsport. Hier wird halt alles bis zum Letzten ausgereizt.» Peter Guzmer, Schaeffler Technikvorstand, pflichtet bei: «Die Formel E ist als Spielfeld für Ingenieure ideal. Wir lernen extrem viel für die Serie, zum Beispiel beim Thermomanagement der Batterie.» Nachdem im ersten Jahr noch mit einem Einheits-­Elektromotor und einem Fünfganggetriebe ge­fahren wurde, dürfen die Teams seit der zweiten

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Saison Eigenentwicklungen betreiben. Freigestellt sind der Motor inklusive Leistungselektronik, das Getriebe, die Hinterachse, das Kühlsystem und die Software. Schaeffler entschied sich für eine Lösung mit einem E-Motor und Dreigang­getriebe. Andere wie e-DAMS und Jaguar fahren mit nur zwei Gängen, wieder andere wie Virgin mit zwei E-Motoren und fester Übersetzung. «Für Ingenieure ist das wie in der Formel 1 der 60er und 70er Jahre, als es noch verschiedene Lösungswege gab», freut sich Vinit Patel, Chefingenieur im Team Mahindra Racing. Das Chassis kommt für alle von Dallara, die flüssigkeitsgekühlte und 28 kWh starke Lithium-Ionen-­B atterie von Williams. Die stärkere Batterie für die Saison  2018 / 19 kommt dann von McLaren und soll 54 kWh liefern. Die maximale Leistung wird zugleich auf (mindestens) 250 kW erhöht. Die mit dem Prädikat des Weltverbandes FIA gesegnete Elektro­formel bringt Motorsport in die Herzen von Weltmetropolen. Im Idealfall können die Zuschauer per ÖPNV zur Strecke fahren, viele erleben dann zum ersten Mal überhaupt im Leben ein Autorennen. Training, Qualifying und das einstündige Rennen werden auf einen Tag komprimiert.

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© Art Konovalov / shutterstock.com

UNTERWEGS MIT DER MERCEDES-BENZ PAGODE

ALS MERCEDES-BENZ 1963 DAS VON PAUL BRACQ IN ZEITLOS-ELEGANTEN LINIEN GEZEICHNETE CABRIO 230 SL VORSTELLTE, ZEIGTEN SICH VIELE BETRACHTER ZUNÄCHST SKEPTISCH. DER 230 SL TRAT DIE NACHFOLGE GLEICH ZWEIER DAIMLER-SPORTLER AN – ZUM EINEN DIE DES IN ERSTER LINIE ALS DAMEN-SPORTWAGEN ANGESEHENEN 190 SL UND NATÜRLICH DES LEGENDÄREN «GULLWING» 300 SL. KONNTE ER VOR ALLEM LETZTEREM DAS WASSER REICHEN, WAR DAS NOCH EIN ECHTER SPORTWAGEN?

von Sabrina Jauslin

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ll diesen Zweiflern nahm Eugen Böhringer gleich im ersten Jahr mit seinem legendären Sieg bei der berüchtigten Fernfahrt Lüttich–Sofia–Lüttich gründlich den Wind aus den Segeln – die «Pagode» hatte ihre Feuertaufe mit Bravour bestanden. Den Spitznamen Pagode erhielt das Fahrzeug übrigens dank des nach innen gewölbten Hardtop-Dachs, das den Einstieg erleichtern sollte – und das in der Tat und mit viel Fantasie an einen japanischen Tempel denken lässt. Die Pagode wurde während ihrer achtjährigen Bauzeit mit immer grösseren Motoren – analog den Mercedes-Benz-Limousinen – und mit Luxus-­Features wie Servolenkung und Automatik ausgestattet, aber das Herz der echten Pagoden-Fans schlägt natürlich für die Urversion. Und das hat seinen Grund, wie wir gleich erfahren werden.

ELEGANZ MIT SPORTLERHERZ Da steht die Pagode also vor uns – ein Design-Meilenstein –, die im Gegensatz zu ihren Vorgängern mit ihrem modischen 50er-Jahre-Appeal auch heute noch zeitlos-elegant wirkt. Chapeau, Paul Bracq! Besonders in Weiss mit rotem – natürlich heute schön patiniertem Leder – ein ästhetischer Hochgenuss. Wenn man einsteigt, fühlt man sich sofort zu Hause. Mercedes-typisch sitzt alles am richtigen Ort, man sitzt auf äusserst kommodem Gestühl und die Hand fällt wie von selbst auf den weissen Knauf der – logisch! – Handschaltung. Ein Dreh am Zündschlüssel, und die 150  Pferde aus 2.3 Litern Hubraum melden sich sonor grollend zu Wort.

Beim Fahren spürt man dann, warum diese Ur-Pagode so begehrt ist: Dieser Sechszylinder ist ein echter «Sportsmann», will gedreht werden und entwickelt dabei eine begeisternde, aber niemals vulgäre Geräuschkulisse. Eine Spitzengeschwindigkeit von 200 km / h kombiniert mit einem brauchbaren Kofferraum – das war 1963 eine echte Ansage und beeindruckt noch heute.

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IDEALER KOMPROMISS Beim Handling wird deutlich, dass der 230 SL doch um einiges leichter ist als seine Nachfolger. Was man aber nicht missverstehen sollte: Dieses Auto ist kein gieriger Kurvenräuber, sondern ein idealer Kompromiss zwischen Sportlichkeit, Komfort und Mercedes-typischen Sicherheitsmerkmalen. Kein Wunder also, dass man sich nach einer Ausfahrt schwertut, das Fahrzeug wieder zurückgeben zu müssen.

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AUTO & MOTO

  Jeffrey Schmidt

WEITER IN RICHTUNG 24 STUNDEN VON LE MANS DER LIESTALER AUTOMOBILRENNFAHRER JEFFREY SCHMIDT HAT 2017 EINEN WEITEREN SCHRITT NACH OBEN IN SEINER OHNEHIN SCHON ERFOLGREICHEN KARRIERE GEMACHT. NACH VIER ERFOLGREICHEN JAHREN IM PORSCHE CARRERA CUP DEUTSCHLAND UND DEM PORSCHE MOBIL 1 SUPERCUP HAT ER IN DAS «ADAC GT MASTERS» GEWECHSELT UND PILOTIERT AN DER SEITE VON AUDI-WERKFAHRER CHRISTOPHER HAASE EINEN AUDI R8 LMS GT3 DES TEAM-VORJAHRESMEISTERS «MONTAPLAST BY LAND MOTORSPORT». JEFFREY SCHMIDTS AUFSTIEG IST NICHT MEHR ALS LOGISCH UND ENTSPRICHT AUCH SEINEM ZIEL, EINMAL ERFOLGREICH BEI DEN 24 STUNDEN VON LE MANS ZU STARTEN.

INTERVIEW MIT JEFFREY SCHMIDT von Niggi Freundlieb

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effrey Schmidt Erfolgsbilanz auf Porsche ist beeindruckend: Nach vier Jahren in den beiden Porsche-Markenpokalen erzielte er fünf Poles, vier Siege und 18 Podestplätze. 2015 wurde er Dritter in der Fahrerwertung des hart umkämpften Porsche Carrera Cup           Deutschland. 2015 / 16 wurde er ausserdem Porsche Middle East Champion (neun Siege in zwölf Rennen). Nachdem er dann im Januar  2017 als Teammitglied von «Land-Motorsport» in einem Audi R8 LMS GT3 am legendären 24-Stunden-Rennen von Daytona teilnehmen konnte und den Sensationssieg nur um 0.293 Sekunden verpasste, eröffnete sich für Jeffrey Schmidt die Möglichkeit, auch ein Cockpit im Audi R8 LMS GT3 von «Montaplast by Land Motorsport» in Europa zu besetzen. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» spricht Jeffrey Schmidt über die erfolgreiche Entwicklung seiner Rennfahrerkarriere, schaut aber auch auf seine Zukunft neben den Rennfahrerpisten.

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Skincare-Produkte für Frauen auf Halal-Basis – das heisst also ohne Tierderivate sowie ohne Alkohol hergestellte Beautyprodukte – vertreiben. Durch meine Erfolge als Porsche-Middle-East-Meister habe ich gute Kontakte bis in die Königshäuser von Saudi-Arabien und Dubai knüpfen können und festgestellt, dass für Halal-Pflegeprodukte, welche zudem das Swiss-Made-Label tragen, ein grosser Markt besteht.

«Geschäftsführer»: Sie müssen sehr zufrieden sein, wie sich Ihre Rennfahrerkarriere in den letzten Jahren entwickelt hat? Jeffrey Schmidt: Man darf nie zufrieden sein (lacht)! Aber selbstverständlich ist es gut gelaufen. Die letzten Jahre waren erfolgreich und vor allem sehr lehrreich. 2017 bin ich gut gestartet und bin als «Rookie» in einem neuen Wagen bei den 24 Stunden von Daytona auf den sensationell zweiten Platz und bei der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf den dritten Platz gefahren. Der Wechsel in ein GT3-Auto mit über 500 PS – einem der weltweit schnellsten Autos im Tourenwagensport – ist natürlich ein Meilenstein für mich. Was sind Ihre nächsten Ziele? Im internationalen Automobilrennsport ist vieles möglich, aber für mich steht vor allem irgendwann einmal ein Start in der Langstrecken Weltmeisterschaft (WEC) und dadurch auch an den 24 Stunden von Le Mans im Vordergrund. Konkret strebe ich in den kommenden Jahren einen Werkvertrag bei einem der grossen Automobilhersteller an und dass ich bei allen grossen Langstreckenklassiker am Start stehen werde. Neben den Autorennen, Ihren Aktivitäten als Coach und Instruktor auf Strassen- und Rennfahrzeugen sowie Organisator eigener Sponsor-­Events studieren Sie ja noch Wirtschaftswissenschaften an der Universität Basel – wann schliessen Sie ab und können sich dann voll auf Ihre Rennfahrerkarriere konzentrieren? Im Herbst – nach sechs Semestern, was sogar leicht unter dem allgemeinen Schnitt liegt – werde ich mein Studium mit dem Bachelor of Arts in Business an Economics abschliessen. Danach werde ich mich aber nicht ausschliesslich dem Rennsport widmen, sondern zusammen mit einem Schweizer Geschäftspartner mit libanesischen Wurzeln, der in Basel den Master abgeschlossen hat, eine Firma auf die Beine stellen. Dieses Unternehmen wird für Retailer im arabischen und iranischen Raum Anzeige «irides», Basel – Geschäftsführer, 180 x 55 mm Motiv 1: Besen & Bürsten

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DIE HEINRICH SCHMID AG AN DER MATTENSTRASSE 24 A IN BASEL IST EIN KLASSISCHER MALERFACHBETRIEB FÜR MALERARBEITEN IM INNEN- UND AUSSENBEREICH, DER SICH GLEICHZEITIG ZUM VIELSEITIGEN KOMPLETTANBIETER IM BEREICH FASSADE, INNENAUSBAU UND BAUWERKSANIERUNG ENTWICKELT HAT.

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INTERVIEW MIT PHILIPP HENZ

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b bei Malerarbeiten, dekorativer Gestaltung und Beschichtungen, bei denkmalpflegerischen Renovierungen oder im Trockenbau und bei Bodenlegearbeiten, ob Privathaus, Industriebau, Wohnung oder Geschäftsräume – die Mitarbeitenden der Heinrich Schmid AG setzen punkto Qualität und fach­ licher Kompetenz genauso Massstäbe wie in Sachen Einhaltung der Termine, Zuverlässigkeit und Sauberkeit. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» spricht Philipp Henz, Basler Niederlassungsleiter der Heinrich Schmid AG, welche in Basel 30 Mitarbeitende über die breite Dienstleistungspalette des Unternehmens, das hinsichtlich Qualität und Kundenbetreuung, aber auch Weiterbildung der eigenen Mitarbeitenden höchste Ansprüche verfolgt. «Geschäftsführer»: Die Heinrich Schmid AG in Basel hat ihre Geschäftsräume auf einem ehemaligen Areal der Chemie-Industrie  – Absicht oder Zufall? Philipp Henz: Wir finden hier an der Mattenstrasse 24a sehr gute Rahmenbedingungen. Aber es stimmt, wir arbeiten hier in Basel für viele Kunden aus der Industrie und der Chemie und sind beispielsweise Vertragspartner eines grossen Pharmakonzerns. In diesem Rahmen führen wir nicht nur Malerarbeiten aus, sondern sind in den Bereichen Bodenbeschichtungen und Korrosionsschutz tätig, Arbeiten, welche unter anspruchsvollen Bedingungen und Sicherheitsbestimmungen – für die sich unsere Mitarbeitenden speziell ausbilden müssen – stattfinden. Darüber hinaus bieten wir natürlich neben der Industrie oder dem Gewerbe auch Privaten und Liegenschaftsverwaltungen unsere gesamte Dienstleistungspalette an.

Wie sieht denn diese Dienstleistungspalette aus? Neben unserem Kerngeschäft, den klassischen Malerarbeiten im Innen- und Aussenbereich, ist die Heinrich Schmid AG ein Komplettanbieter im Bereich Fassade, Innenausbau und Bauwerksanierung. Ebenso verfügen wir in den Bereichen Pulverbeschichtungen, Siebdruck, Gravuren von Schildern, Schriftenmalerei oder Klebefolien grosse Kompetenz. Weiter führen wir Bodenlegearbeiten aus – vom Industrieboden bis zu jenem im Büro- und Privatbereich – und beherrschen auch die Trockenbauweise. Dies spart Kosten sowie Zeit und erfüllt alle bauphysikalischen Anforderungen bezüglich Wärme- und Kälte-, Schall-, Brand und Feuchtigkeitsschutz. Besonderen Wert legen wir auf die kompetente und sorgfältige Beratung unserer Kunden. Welchen Stellenwert hat die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden bei der Heinrich Schmid AG? Wir bilden sieben Lehrlinge aus, was mir in meiner Eigenschaft als Vorstand des baselstädtischen Malermeisterverbandes besonders am Herzen liegt. Als beispielhaft möchte ich dann die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten bezeichnen, welche die Heinrich-­Schmid-Unternehmensgruppe den Mitarbeitenden der ihr angeschlossenen Firmen in ganz Europa zum Beispiel an ihrer Führungsakademie in Deutschland anbietet.

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«ES BRAUCHT VOR ALLEM BEGLEITUNG UND IMPULSE!» NOCH IST DIE NEUGESTALTUNG DER RATHAUSSTRASSE IN LIESTAL IN VOLLEM GANG, ABER AN WEIHNACHTEN SOLL DIE WICHTIGSTE EINKAUFSMEILE DER KANTONSHAUPTSTADT NICHT NUR IN NEUEM GLANZ ERSTRAHLEN, SONDERN EIN PULSIERENDER, ATTRAKTIVER UND LEBENDIGER EINKAUFSSTANDORT WERDEN, AN DEM KUNDEN UND BESUCHER EINKAUFEN, GENIESSEN UND SICH VERLUSTIEREN ODER EINFACH SICH GERNE AUFHALTEN KÖNNEN. DAMIT DIES ERREICHT WERDEN KANN, SIND THOMAS BRETSCHER UND SEINE FIRMA «RETAIL IMPULSE GMBH», WELCHE STÄDTE UND STANDORTE IM KONKURRENZUMFELD VON EINKAUFSTOURISMUS UND ONLINE-HANDEL ERFOLGREICH BEGLEITET, VOM LIESTALER STADTRAT MIT EINEM ZEITLICH BEFRISTETEN MANDAT AUSGESTATTET WORDEN.

INTERVIEW MIT THOMAS BRETSCHER von Niggi Freundlieb

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homas Bretscher ist in Liestal kein Unbekannter. Er arbeitete fast 30 Jahre bei Manor AG in verschiedenen Funktionen. Unter anderem führte er die Filialen in Basel und Zürich und war zuletzt als Regionaldirektor an der Entwicklung des neuen Manor AG in Liestal, der 2013 eröffnet wurde, an verantwortlicher Stelle beteiligt. Seit März 2016 leitet Thomas Bretscher sein eigenes Unternehmen «Retail Impulse GmbH», welche als ganzheitliche Begleiterin, Prozessgestalterin und Umsetzerin in allen branchenübergreifenden Fragen zu urbanen Retail Gesamtkonzepten, Sales-­ Strategien und Retail Coaching tätig ist. «Geschäftsführer»: Leerstehende Geschäfte, schwindende Service-­ public-Angebote, geringe Publikumsfrequenzen – wieso kranken viele Ortskerne an ähnlichen Symptomen? Thomas Bretscher: Online-Handel, ein ungünstiger Ladenmix, un­ attraktive Unterhaltungsangebote, Einkaufszentren auf der grünen Wiese mit Parkplätzen, Einkaufstourismus oder hohe Immobilienpreise – für die Krise im Detailhandel gibt es viele Gründe und Erklärungen. Und ist erst einmal der Wurm drin, kommen immer weniger Kunden in die zentralen Lagen. Und wie lässt sich solchen Entwicklungen begegnen? Zuerst gilt es, die Umwälzungen im Detailhandel als Chance zu verstehen. Vor allem müssen die Verantwortlichen den Dialog mit Detailhandel, Gewerbe, Verbänden, Politik, Geschäftsinhabern, Gastronomen und Immobilienbesitzern – aufnehmen und sich bewusst werden, dass nur ein «Miteinander» die Herausforderungen lösen kann. Dies ist in Liestal übrigens auf beispielhafte Weise geglückt. Was raten Sie denn den Beteiligten? Es gilt, den Erlebnisfaktor der gesamten Strasse durch einen abwechslungsreichen Ladenmix, durch interessante Gastronomieangebote und durch attraktive Kultur- und Freizeitangebote zu steigern. Die Menschen brauchen Gründe, länger an einem Ort verweilen zu wollen. Und dies geschieht nur dadurch, dass sie ihnen entsprechende Angebote vorfinden – zum Beispiel einen Ort, wo sie ihre im Onlinehandel bezogenen Pakete wieder retournieren können – und sie sich wohlfühlen, indem sie schnell in Gehdistanz einen Parkplatz finden, um zum Beispiel in einem Café soziale Kontakte zu pflegen.

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Wie interpretieren Sie Ihre Rolle? Als Begleiter und Impulsgeber unterstütze ich den Detailhandel, die Gastronomie, Immobilienbesitzer und Behörden bei der Definition von nachhaltigen Handlungsfeldern und Massnahmen, welche in einer zukunftsweisenden Strategie verankert werden.

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BAUEN & WOHNEN

  Der Charme des Nordens

DER SKANDINAVISCHE STIL

WIR KENNEN DEN SKANDINAVISCHEN STIL VON KLASSIKERN WIE DES FINNEN ALVAR AALTO UND DES DÄNEN ARNE JACOBSEN. AUCH DER BLAU-GELBE EINRICHTUNGSRIESE IST MIT DER SKANDINAVISCHEN PHILOSOPHIE GROSS GEWORDEN. JETZT IST EIN BUCH AUF DEM MARKT, WELCHES DEN CHARME DER SKANDINAVISCHEN INNENARCHITEKTUR AUF DEN PUNKT BRINGT. von Georg Lutz

SCHLAFEN AUF SKANDINAVISCH Skandinavien schläft nüchtern. Es ist ein praktisches Erlebnis. Nichts ist nur schön, alles ist immer auch funktional. Schlafzimmer sind Räume, die so vieles sein sollen: Stauraum, Bettraum, Wohlfühlraum. Zentrales Thema ist und bleibt, neben dem grossen Bett, darin viele Dinge unterzubringen. Um all dem und sich selbst dort Raum und Ordnung zu geben, sind funktionale Kombilösungen wichtig, die individuell angepasst und verändert werden können.

WOHNEN AUF SKANDINAVISCH

BUCHTIPP

Was zeichnet die skandinavische Attraktivität aus? Sie ist so beruhigend wie gemütlich, so lässig wie elegant. Guter Fussboden, flexible Möbel und kluge Beleuchtung sind die Stellgrössen für die Einrichtung des Wohnraums. Wer es ganz pur mag, schafft sich einen Raum mit Sichtbeton und kleidet die Decke mit Kiefernholz aus. Famos sind die hölzernen Fenster- und Türrahmen sowie die flexiblen pastellfarbigen Regalkuben, die den Raum warm und modern strukturieren.

«Modern Wohnen – Scandinavian Style» Claire Bingham 176 Seiten ISBN: 978-3-8327-3417-6 Kempen (D) 2016

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laire Binghams «Modern Wohnen  – Scandinavian Style» führt in private Wohnungen – ob Loft oder Bauern­haus – und beschreibt die natürliche Schönheit der Einrichtung in neun Kapiteln. Die Autorin beleuchtet dabei die verschiedenen Möglichkeiten und persönlichen Varianten der Gestaltung im langlebigen und zeitlosen skandinavischen Stil. Sie wählt in den klassischen Kapiteln «Ankommen», «Wohnen», «Küche», «Essen», «Schlafen», «Kinder», «Bad», «Arbeiten» und «Garten» Wohnbeispiele in Haus und Garten aus, die vielfältige Anregungen sind, eigene Räume in diesem Stil neu- oder umzugestalten.

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Markus Saner unterhält sich mit Frau Sarah Guarda, Personalfachfrau bei BSK, und Urs Fitz (v. l.).

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B

SK Basel ist seit über 80 Jahren in der eigenen Liegenschaft im Basler Gundeldinger-Quartier vertreten. Von den gesamt 130 Mitarbeitenden arbeiten etwa 90  a m Standort Basel, 20 davon sind Lernende. Am Standort in Basel sind die Abteilungen Neu- und Umbau, Service sowie Telekommunikation beheimatet. Der Standort Kaiseraugst mit den Abteilungen Neu- und Umbau sowie Service ist aus der 1980 gegründeten Elektro Rüegg  AG hervorgegangen und beschäftigt 33 Mitarbeitende, neun davon in Ausbildung. Filialbetriebe werden in Zeiningen und Obermumpf geführt.

JEDER AUFTRAG WIRD ERNST GENOMMEN «Mit dem Slogan «Ihr Elektriker für alle Fälle» dokumentieren wir klar, dass wir für alle Kunden da sind und kleine Aufträge genauso ernst wie grosse nehmen», erklärt Markus Saner, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Kundenservice. «Ob Private oder Unternehmen – wir haben eine grosse Stammkundschaft, und die schätzt es, dass unsere Mitarbeitenden in der Regel schon lange im Betrieb sind und die Kunden deshalb vertraute Ansprechpartner vorfinden.» Bei der BSK Baumann + Schaufelberger Kaiseraugst  AG nehmen aber auch noch die Chefs persönlich das Telefon ab! «Wir sind ein inhabergeführtes Unternehmen, zu 100 Prozent selbstständig und damit unabhängig», stellt Urs Fitz, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Telecom / Sicherheit, nicht ohne Stolz fest. «Alle Aktionäre arbeiten aktiv in der Firma mit. Daraus resultieren kurze Entscheidungswege und ein direkter Draht zu den Kunden, was zu raschen und unkomplizierten Lösungen führt, denn wir sind nahe am Markt und erkennen schnell Trends und Nischen.»

SOZIALES ENGAGEMENT GROSSGESCHRIEBEN Die bestehenden innerbetrieblichen Strukturen werden gleichermassen vom BSK-Team wie von den Kunden geschätzt. «Bei uns herrscht ein Klima wie in einem Familienbetrieb», sagt Urs Fitz, «und wir müssen keine Rendite- und Wachstumserwartungen eines Fremdeigners erfüllen.» Stattdessen stehen Qualität und Kundennähe bei der BSK Baumann + Schaufelberger Kaiseraugst AG, aber auch soziales Engagement im Vordergrund. «Einerseits haben wir einen hohen Anteil an Auszubildenden, fügt Urs Fitz

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hinzu, «andererseits sind wir eines der ersten Unternehmen der Schweiz, welches mit dem Label iPunkt ausgezeichnet worden ist. «Dieses Label zeichnet Nordwestschweizer Unternehmen aus, die Menschen mit Behinderung im ersten Arbeitsmarkt anstellen und deren berufliche Chancen­ gerechtigkeit achten. Dafür sind wir vom Kanton Basel-­Stadt mit dem Basler Sozialpreis  2015 ausgezeichnet worden.»

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KOLUMNE

IMPULSE FÜR DIE REGION

MARTIN DÄTWYLER Stv. Direktor, Abteilungsleiter Standortpolitik Handelskammer beider Basel St. Jakobs-Strasse 25 Postfach CH-4010 Basel Telefon +41  (0) 61 270 60 80 Telefax +41  (0) 61 270 60 65 m.daetwyler@hkbb.ch www.hkbb.ch

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as bringt Basel voran? Welche Weichen müssen wir stellen, damit sich unsere Wirtschaft weiterentwickelt? Und wie steht es mit der Lebensqualität in unserer Region? Diese Fragen haben Sie sich vielleicht schon oft gestellt. Auch wir von der Handelskammer beider Basel stellen uns diese Fragen und suchen nach den richtigen Antworten. Klar ist: Unsere Region ist einzigartig und hebt sich durch ihre hohe Lebensqualität von vielen Standorten ab. Zu diesem Wettbewerbsvorteil müssen wir Sorge tragen. Und genau das fordern wir mit unserem «Legislaturplan der Wirtschaft 2018–2021».

ANREGEN UND IN DIE PFLICHT NEHMEN Unser Legislaturplan zeigt die Bedürfnisse der Wirtschaft über die nächsten vier Jahre auf und formuliert eine Auswahl an konkreten Forderungen und Themen, die als Input für die Regierung des Kantons Basel-Stadt und deren Legislaturplan dienen sollen. So fordern wir funktionierende Verkehrsinfrastrukturen, wettbewerbsfähige Steuersätze für Unternehmen und Privatpersonen sowie ausgezeichnete Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Denn fest steht: Unsere Region braucht gut ausgebildete Fachkräfte, damit die Region auch in Zukunft wächst. Wir müssen innovativ und weltoffen bleiben, damit

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wir weiterhin ein wichtiger Standort im Life-Sciences-Bereich, wertschöpfungsstark und Magnet für Fachkräfte und Unternehmen sind. Und für eine starke Wirtschaftsregion braucht es eine enge Zusammenarbeit über Kantons- und Landesgrenzen hinweg – nur gemeinsam kommen wir voran. Der Legislaturplan der Wirtschaft soll anregen und in die Pflicht nehmen. Und er soll die Grundlage für einen lebhaften, bereichernden Austausch zwischen Wirtschaft und Politik schaffen − die Grundlage für ein gemeinsames Verständnis bilden. Wie und welche unserer Forderungen die Regierung in ihrem Legislaturplan aufnimmt, wird sich spätestens im Herbst zeigen. Dann nämlich erscheint ihr Legislaturplan. Als Impulsgeberin der Region werden wir nicht aufhören, uns für attraktive Rahmenbedingungen einzusetzen, von denen Unternehmen, Einwohner und unsere gesamte Region gleichwohl profitieren. Und als Brücke zwischen Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zu agieren. Getreu unserem Grundsatz: von der Wirtschaft, für die Region. Lesen Sie unseren «Legislaturplan der Wirtschaft 2018–2021» unter www.hkbb.ch


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  Kantonale Volksinitiative

VERNÜNFTIGE PARKGEBÜHREN SOLLEN STADT BELEBEN

EINE VON INHABERN VON BASLER INNENSTADT-BETRIEBEN LANCIERTE KANTONALE VOLKSINITIATIVE VERLANGT, DASS SICH DIE PARKGEBÜHREN IN BASEL AN DEN TARIFEN DER KONKURRENZDESTINATIONEN ORIENTIEREN, DAMIT DIE STADT WIEDER ATTRAKTIVER FÜR AUSWÄRTIGE BESUCHER WIRD. KONKRET FORDERN DIE INITIANTEN, DASS DER KANTON IN PARKHÄUSERN MIT MEHRHEITLICH STAATLICHER BETEILIGUNG UND BEI PARKPLÄTZEN AUF ÖFFENTLICHEM GRUND FÜR «KONSUMENTEN- UND BESUCHERFREUNDLICHE» PARKGEBÜHREN SORGT. AUSSERDEM SOLLEN FÜR OBERIRDISCHE PARKPLÄTZE AUF ÖFFENTLICHEM GRUND NUR ZWISCHEN 8 UND 20 UHR PARKGEBÜHREN ERHOBEN WERDEN KÖNNEN, DIE PARKGEBÜHREN AM SONNTAG ABGESCHAFFT UND BILLIGERE TARIFE AN DEN ANDEREN TAGEN EINGEFÜHRT WERDEN.

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ie Initianten, darunter zahlreiche Inhaber von bekannten Innenstadt-Geschäften, monieren insbesondere, dass in der Nacht und am Sonntag drei Franken pro Stunde für Parkplätze verlangt werden, die anderswo gratis sind. «Die Parkgebühren sind viel zu hoch», erklärt Anna Götenstedt, Inhaberin der Restauration zur Harmonie am Petersgraben. «Am Abend gibt es regelmässig Gäste, die die Parkuhren nicht bedienen, weil sie sich schlicht nicht vorstellen können, dass die oberirdischen Parkplätze etwas kosten – geschweige denn drei Franken pro Stunde!» Die Folge: saftige Bussen und verärgerte Gäste, die in Zukunft einen grossen Bogen um Basel machen

würden. Ebenfalls befürchtet wird deshalb auch der schleichende Verlust der Zentrumsfunktion Basels. «Wir befinden uns in direkter Konkurrenz mit anderen Orten in der Agglomeration, insbesondere auch mit solchen im benachbarten Ausland. Im Vergleich zu diesen Orten haben wir extrem hohe Parkgebühren», findet auch Maurus Ebneter, Sprecher des Initiativkomitees. Deshalb würden manche Konsumenten die Stadt meiden, was zu Umsatz- und Steuerverlusten, aber auch zum Verlust von Arbeitsplätzen führe. «Es gibt viele Gründe, weshalb der Detailhandel, das Gastgewerbe und Freizeitbetriebe in Basel einen schweren Stand haben – darunter auch solche, die auf lokaler Ebene nicht beeinflusst werden können»,


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sagt Maurus Ebneter. «Gerade deshalb sollte der Kanton dort, wo er Möglichkeiten hat, für bessere Rahmenbedingungen sorgen, zum Beispiel bei den Parkgebühren. Leider passiert bei uns genau das Gegenteil. Ein Beispiel dafür sind die exorbitanten Parkgebühren. Es gibt keine uns bekannte Stadt, in der oberirdische Parkplätze in Zentrumsnähe selbst abends, nachts und am Sonntag drei Franken pro Stunde kosten. In fast allen Vergleichsstädten ist das Parkieren in diesem Zeitraum sogar gratis. Die Initianten haben genug davon, dass ihre Kunden und Gäste abgezockt werden. Sie fordern deshalb endlich wieder besucher- und konsumentenfreundliche Parkgebühren. Generell sollten Bemühungen, die Stadt zu beleben, zum Beispiel auch am Sonntag, nicht durch hohe Gebühren sabotiert werden. Und weil diesbezügliche Vorstösse im Grossen Rat bisher kein Ergebnis zeitigten, wurde die Volksinitiative «Stadtbelebung durch

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vernünftige Parkgebühren» lanciert. Man sei sich zwar bewusst, dass der Kanton bei einer Umsetzung der Initiative Mindereinnahmen verzeichnen würde, dies allerdings vor dem Hintergrund, dass die jetzigen Einnahmen aus Parkgebühren völlig ungerechtfertigt seien und es sich hier um überhöhte Zwangsabgaben handle. «Automobilisten bringen der Stadt nachweislich viel Umsatz und Wertschöpfung», ist Maurus Ebneter überzeugt. «Wenn Konsumenten Basel wegen der hohen Parktarife meiden, ist der volkswirtschaftliche Schaden enorm. Eine vernünftige Tarifpolitik würde helfen, Hunderte oder gar Tausende von Arbeitsplätzen zu sichern. Weil es mit attraktiveren Parkgebühren gelingen wird, mehr Kunden in die Stadt zu locken und sie länger hier zu halten, wird der Kanton bei einer gesamtheitlichen Betrachtung besser fahren. Denn mehr Wertschöpfung in der Stadt führt zu höheren Steuereinnahmen.»

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DER MEHRWERT VON SONNENSEGELN

  Besonderer Akzent

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DER SOMMER IST DA UND SCHON BRAUCHEN WIR SCHATTEN. ALS BÜROMENSCHEN KENNEN WIR DIE SITUATION. WIR WOLLEN DEN SOMMER UND DIE SONNE GENIESSEN, GLEICHZEITIG BRAUCHEN WIR ABER SCHUTZ. DAS IST DER PRAKTISCHE UND PROFANE GRUND FÜR SONNENSEGEL. ES GIBT ABER NOCH VIELE MEHR. AUF DEN FOLGENDEN SEITEN PRÄSENTIEREN WIR EINIGE DAVON.

Sonnensegel setzen Akzente unterschiedlichster Art.

von Georg Lutz

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onnensegel wirken auf den Betrachter wie ein optisches Signal. Das edle Weiss oder das knallige Rot können die Konturen der Architektursprache ergänzen oder auch verlängern. Sonnen­ segel sind Zeichen und das Dach für die Wohlfühloase im Garten. Es gilt, den passenden Blend-, Regen- oder Objektschutz für den Garten oder das Gelände zu finden. Dabei hat man heute die Qual der Wahl zwischen verschiedenen Farben und unterschiedlichen Stoffvariationen. Zudem kann man zwischen beweglichen oder starren Modellen wählen. Heute sind der Flexibilität kaum Grenzen gesetzt.

Sonnensegel verbinden sich heute mit Hightech. Es sind kaum tech­ nische Aufbauten wie den Elektromotor zu sehen. Trotzdem funktioniert das stufenlose Ein- und Ausrollen des Segels, und der Neigungswinkel sowie die Höhe lassen sich ebenfalls leicht verstellen. Sonnensegel überzeugen in grossen und kleinen Grössen. 70 Quadratmeter sind für professionelle Anbieter kein Problem. Sonnensegel haben auch in der Dunkelheit ihre besondere Atmosphäre. Mastlichter und LEDs an den Rändern verstärken die Konturen.

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CULINARIUM

Die Inhaber Petra und Bruno Bohrer

  Bohrerhof

WO GUTES GEDEIHT!

IM HERZEN DES MARKGRÄFLERLANDS, 20 KILOMETER SÜDLICH VON FREIBURG I. BR., LIEGT DER BOHRERHOF IN FELDKRICH. DAS AUS KLEINEN ANFÄNGEN GEWACHSENE LANDWIRTSCHAFTLICHE FAMILIENUNTERNEHMEN IST IM LAUFE DER JAHRE ZU EINEM MODERNEN BETRIEB FÜR SONDERKULTUREN INKLUSIVE LANDMARKT MIT ERNTEFRISCHEN ERZEUGNISSEN, EINER HOFBAR UND DEM ÜBER DIE GRENZEN DER REGION BEKANNTEN HOFRESTAURANT – ZU DEM BALD AUCH EIN 4-STERNE-HOTEL KOMMEN WIRD – GEWORDEN.

INTERVIEW MIT BRUNO BOHRER

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m 8. September 2017 ist die Sommerpause beendet und der Bohrerhof präsentiert sich im herbstlichen Kleid. So sorgt die Kürbiswelt mit einer Vielfalt von unzähligen Kürbissen in verschiedenen Sorten und Farben in den Herbstmonaten für ein Ambiente zwischen Landleben und Freizeitpark. Jährlich kommen etwa über 60’000 Gäste auf den Bohrerhof, und die verschiedenen Saison-Veranstaltungen locken auch dieses Jahr regelmässig viele Besucher an, die bei einem Spaziergang über das Hof­ gelände die Hofatmosphäre geniessen können und Einblicke in die Abläufe des landwirtschaftlichen Betriebes erhalten können.

Sehr beliebt sind auch die Besuche im Landmarkt und an der Hofbar mit einer grossen Auswahl an frischen Eigenerzeugnissen und vielen Produkten aus der Region. Als regelrechte Publikumsrenner haben sich die Dinnershows im Frühwinter etabliert. Zum dritten Mal finden vom 17. November bis 17. Dezember 2017 23 Shows – dieses Mal unter der Überschrift «CHIC’ORIA» – auf verschiedenen Bühnen im gläsernen Restaurant statt. Das hochklassige Vier-Gang-Menü wird umrahmt von Livemusik, Darbietungen internationaler Artisten, Comedy und Poesie, welche für ein unvergessliches Erlebnis und einen Abend der Sinne sorgen. Mit 25 Hektar hat Bruno Bohrer den elterlichen Betrieb mit Ackerbau und Tiermast 1985 übernommen, inzwischen bewirtschaften er und seine Frau Petra 250 Hektar. Der Familienbetrieb arbeitet mit 40 festen Mitarbeitern und je nach Erntezeit mit bis zu 180 temporären Erntehelfern. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» spricht Bruno Bohrer über die Philosophie des Bohrerhofs, sein Verständnis von Landwirtschaft und über Zukunftspläne. «Geschäftsführer»: Mit Landwirtwirtschaft, Restaurant, Landmarkt und Hofbar ist der Bohrerhof ja weit mehr als nur ein «gewöhnlicher» Bauernhof – was ist Ihre diesbezügliche Philosophie?

Fantastische Momente in der neuen Show von und mit Reinier Groustra


80 Prozent der Bohrerhof-Ernte gehen für die Linie «Unsere Heimat» an Edeka Südwest, den Rest vermarkten wir direkt im Restaurant und in unserem «Feinen Landmarkt». Was nicht auf den eigenen Feldern wächst, wird ebenso wie Wurst, Wein und vielerlei feine Landprodukte zugekauft. Die hof­ eigene Konditorei und Bäckerei runden das Sortiment ab. Was erwartet den Gast im Restaurant des Bohrerhofes? In den lichtdurchfluteten und je nach Saison entsprechend speziell dekorierten Räumlichkeiten, die 200 Personen Platz bieten – auf der überdachten Terrasse kommen noch einmal gegen 70 Plätze dazu –, werden alle Speisen in einer offenen Küche frisch zubereitet. Je nach Saison erwartet den Gast ein Angebot an heimischen und hausgemachten Spezialitäten aus dem Markgräflerland sowie ausgewählte kulinarische Delikatessen in einer besonderen Atmosphäre. Gemäss unserer Philosophie des saisonalen Anbaus stellen wir unsere Speisekarte im Verlauf des Jahres immer wieder neu zusammen und überraschen die Gäste jede Saison mit einer neuen Auswahl an Gerichten.

Der Bohrerhof bei Freiburg i. B. ist über die Grenzen der Region bekannt.

Im gläsernen Restaurant Produkte vom Bohrerhof geniessen.

Bruno Bohrer: Ich bin Landwirt mit Leib und Seele, aber ich repräsentiere keine Idylle in Gummistiefeln, wie sie gern die Werbung vorgaukelt. Der Bohrerhof ist kein Museum mit alten Ställen und moosbedeckten Bänken, sondern ein moderner Betrieb. Wir verstehen uns dabei vor allem als Unternehmer, die unabhängig von Subventionen nachhaltig und umweltbewusst wirtschaften. Viele Besucher aus der Stadt haben meist keine exakten Vorstellungen, wie ein landwirtschaftlicher Betrieb funktioniert, wie viel Technik und Bürokratie dahinterstecken. Deshalb haben wir den Betrieb für unsere Gäste geöffnet und zeigen ihnen, wie ein moderner Bauernhof funktioniert. Die Gäste sollen sehen, dass Lebensmittel nicht irgendwo entstehen, sondern direkt vor ihren Augen wachsen. Wir erklären, wie Spargel angebaut wird, was die Besonderheiten beim Anbau von Chicorée sind oder warum die Kürbisse am besten weit ab von den Strassen wachsen. Was wird auf dem Bohrerhof vor allem produziert? Wir haben uns auf fünf Erzeugnisse spezialisiert: Spargel im Frühjahr, Zucchini im Sommer, Kürbis im Herbst, Feldsalat und Chicorée im Winter. Insgesamt haben wir 2016 1600 Tonnen Qualitätsgemüse produziert.

Seit geraumer Zeit verfolgen Sie das Projekt «Landlive  2020» – um was geht es konkret? Dabei geht es um die Realisierung eines Vier-Sterne-­ Landhotels mit 120 Betten und Seminarräumen, welches auf dem Gelände des Bohrerhofes bis 2020 entstehen soll. Im Fokus stehen dabei Gäste, die von weiter herkommen, darunter auch viele Schweizer. Die Idee ist, dass sich müde Stadtmenschen erholen und gestresste Manager fortbilden können – Exkur­ sionen auf die Felder und praktische Übungen beim Spargelstechen inklusive. Ein genehmigter Bebauungsplan für ein nachhaltiges Landhotel, das Massstäbe setzen soll, liegt mittlerweile vor, wir suchen aber noch weitere private Anleger, welche sich am Projekt beteiligen wollen. Unser nachhaltiges Verständnis von Wachstum passt nicht besonders gut in die klassischen Denkstrukturen einer Bank, daher setzen wir seit vielen Jahren auf private Investoren aus unserem direkten Umfeld. So haben wir schon 2009 begonnen, das Restaurant, Teile des Landmarktes und der Landwirtschaft über Genussrechte mit privaten Anlegern zu finanzieren. Die meisten unserer Anleger sind Menschen aus der Region, die wissen und erleben wollen, dass mit ihrem URANT: Geld sinnvolle Dinge geEITEN RESTA ÖFFNUNGSZ  UHR 12 B A D EN schehen. Hier auf dem DURCHGEH .30 UHR 11 B FEIERTAGE A Hof sind sie im direkten R SONN - UND TE UN EN G N RESERVIERU Kontakt mit ihrer leben33 21 60 92 3 63 )7 (0 TEL: +49 T & HOFBAR: digen Investition. N LANDMARK EITE ÖFFNUNGSZ  – 20 UHR TÄGLICH 08

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CULINARIUM

SWITZERLAND GOES ISLAND MEETS JAPAN

Tortenkunst

MIT IHREN KUNSTVOLLEN TORTEN HAT SICH DIE ZÜRCHERIN SARA HOCHULI SCHON LÄNGST EINEN NAMEN GEMACHT, GEHÖREN DOCH DIE ROLLING STONES EBENSO ZU IHRER KLIENTEL WIE AMY MACDONALD. MIT IHREM NEUEN KAFFEEUND TEEHAUS KUMIKO IN ISLANDS HAUPTSTADT REYKJAVIK HAT SIE SICH NUN EINEN WEITEREN TRAUM ERFÜLLT – UND SÄNGERIN BJÖRK VERZAUBERT. von Anka Refghi

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ara Hochuli liebt Japan, extra­v agante Torten und Island. In ihrem neuen Teehaus Kumiko in Reykjavik hat sie nun ihre Leidenschaften verbunden. Doch von Anfang an. Bereits bei ihrer ersten Island-­Reise 2009 träumte Sara Hochuli von einem Café in Reykjavik. Da jedoch ein Mangel an Qualitätsschokolade herrschte – und damit ein zentraler Bestandteil ihres süssen Schaffens –, musste dieser Traum verworfen werden. Stattdessen eröffnete sie zwei Jahre später das Café Miyuko in Zürich. Das kleine Café mit seinem von japanischen Mangas inspirierten Interieur wurde schon bald zum Pilgerort für Liebhaber ihrer Köstlichkeiten – und ihr Name wegen der kunstvollen Tortenkreationen international bekannt.

EIN TRAUM WIRD WAHR

© Sara Hochuli

Erst als die ursprüngliche Grafikerin 2014 Islands erste «Bean to bar»-Chocolatiers der jungen Erfolgsmarke Omnom kennenlernt,

nimmt die Geschichte ihren Lauf. Sara Hochuli entscheidet sich, auf der für sie so magischen Vulkaninsel eine «kleine Schwester» des Zürcher «Miyuko» zu eröffnen. Nach monatelanger harter Arbeit dann die Eröffnung im vergangenen Oktober – mit durchschlagendem Erfolg. Das «Kumiko» ist das erste von Japan inspirierte Café- und Teehaus Islands, in dem nicht nur die Sängerin Björk ein und aus geht, sondern auch Jónsi, der Sänger der Kult-Band Sigur Rós. Ob im Bereich der Pâtisserie oder auch in anderen Bereichen wie Kunst oder Design – in Island, so Sara Hochuli, ist vieles noch möglich. So liegt auch das «Kumiko» im boomenden Hafenbezirk «Gandi», dem ursprünglichen Fish-Packing-­District, der an das aufstrebende Brooklyn von damals erinnert. Und auch der Chocolatier Omnom befindet sich in nächster Nachbarschaft zu ihr – originellerweise in einer alten Tankstelle. So sehr sie Island liebt, Zürich, so sagt sie, wird sie dennoch treu bleiben und zwischen den Welten pendeln.

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Bim erschte Biss hets Lotti gschnallt, dass s‘Ässe ihre total gfallt.


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CULINARIUM

GERICHTE MIT GESCHICHTE

  Bismarckhering, Carpaccio & Co.

ZAHLREICHE SPEISEN TRAGEN GROSSE NAMEN, DOCH WAS HABEN DIE NAMENSGEBER EIGENTLICH MIT DIESEN GERICHTEN ZU TUN? UND WOHER STAMMT DER BRAUCH, REZEPTE UND GARNITUREN NACH BERÜHMTEN PERSÖNLICHKEITEN ZU BENENNEN? WIR GEHEN DEN GEHEIMNISSEN VON BISMARCKHERING, CARPACCIO & CO. AUF DEN GRUND.

von Dr. Thomas Hauer

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aris 1955. Gerade hatte man Jean Cocteau in den illustren Zirkel der Académie française berufen. Deren Mitglieder pf legten sich, nicht eben bescheiden, «die Unsterblichen» zu nennen. Am Rande der Feierlichkeiten soll einer seiner Co-Académiciens Cocteau deshalb gefragt haben, ob ihn diese Ehre nicht mächtig mit Stolz erfülle. Darauf Cocteau: «Ach, wissen Sie, wirklich unsterblich ist im Grunde doch nur, wer einem köstlichen Gericht seinen Namen geschenkt hat. Auch wer nie eine Note Rossinis gehört hat, kennt seine Tournedos, die grosse Sängerin Melba lebt heute nur noch in ihren Pfirsichen fort; und wer weiss über Fürst Pückler mehr, als dass ein köstliches Eis nach ihm benannt wurde?» Aber auch Cocteaus Zeitgenosse Igor Strawinsky war überzeugt, «wirklich verewigt» sei man erst dann, wenn eine kulinarische Köstlichkeit nach einem benannt wird.

NAPFKUCHEN UND WEICHKÄSE Da mutet es wohl fast als Ironie der Geschichte an, dass ausgerechnet diesen beiden Herren bisher keine einzige Delikatesse gewidmet wurde. Weitaus mehr Glück hatte da der legendäre Feinschmecker und Bonvivant Jean-Anthelme Brillat-Savarin, dessen Namen unter anderem in einem himmlischen Weichkäse, einem saftigen Napfkuchen und dem Rezept für eine getrüffelte Bresse-­Poularde weiterlebt und der sich zu der Behauptung hinreissen liess, die Entdeckung eines neuen Gerichts sei für das Glück der Menschheit bedeutend wichtiger als die Ent­ deckung eines neuen Gestirns. Wie wahr.

PERLHUHN À LA NOFRETETE Tatsächlich aber reicht die Sitte, Gerichte nach mehr oder weniger berühmten Zeitgenossen zu benennen, bis in die Antike zurück. So stammt das erste überlieferte Rezept dieser Art bereits aus dem Ägypten der Pharaonen, wo ein unbekannter Herdkünstler mit Zwiebeln gefülltes und auf roten Lotosblättern serviertes Federvieh der Gemahlin von Amenophis IV. widmete, das deshalb als Perlhuhn à la Nofretete in die Geschichte der Kochkunst einging. Auch im alten Rom war es üblich, Gerichte entweder nach ihrem Schöpfer zu betiteln oder Celebrities zuzuschreiben. So finden sich in Apicius’ 10-bändigem Standardwerk «De re coquinaria» u. a. ein Spanferkel à la Vitellius oder ein Hasenbraten nach Passenus. Ein Gesetz der griechischen Stadt Sybaris am Golf von Tarent sicherte den Köchen der Stadt gar das Recht zu, ihre Kreationen für eine gewisse Zeit exklusiv anbieten zu dürfen. Kulinarisches Copyright sozusagen. Da machte es natürlich Sinn, dem entsprechenden Rezept auch gleich den eigenen Namen zu geben.

DIE GEBURTSSTUNDE DER HAUTE CUISINE Richtig in Mode kamen solche hochtrabenden Ausschmückungen aber erst im 19. Jahrhundert, also jener Epoche, als in Frankreich unter den Händen von Ausnahmeköchen wie Marie-Antoine Carême und Auguste Escoffier die Haute Cuisine geboren wurde. So widmete alleine Escoffier rund 300 ­seiner Rezepte – teils aus echter Bewunderung, teils auf Bestellung – bekannten Operndiven, Komponisten oder Schauspielern, aber auch ein berühmtes Rennpferd oder die Mannschaft des im ewigen Eis der Arktis verschollenen Forschungsschiffs «USS Jeannette»

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CULINARIUM

wurden von ihm bedacht. Die Zeiten tatsächlich überdauert haben aber nur wenige dieser Kreationen.

CARPACCIO Manchmal machen Gerichte tatsächlich unsterblich. Den Namen des italienischen Renaissancemalers Vittorio Carpaccio (1465–1525) hätten wohl die wenigsten von uns jemals gehört, wäre Guiseppe Cipriani, Inhaber von Harry’s Bar in Venedig, nicht auf die Idee verfallen, dessen Namen für eine Kreation aus hauchzarten Scheiben von ­rohem Contrefilet mit einer leichten Mayonnaise zu entlehnen. Und damit zeigte der Promiwirt durchaus kunsthistorisches Gespür, schliesslich war der Künstler einst berühmt für seine leuch­tenden Rot- und Weisstöne. Die heute oft servierte Variante mit Rucola, Parmesan oder Trüffeln und Olivenöl ist dagegen streng genommen kein C ­ arpaccio, sondern geht auf das Carne Cruda all’Albese zurück.

BISMARCKHERING In der ehemaligen DDR war er als Delikatess­hering bekannt. Schliesslich wäre es politisch wenig opportun gewesen, den in einer süss-­sauren Mari­nade aus Essig, Zwiebeln, Senfkörnern und Lorbeerblättern eingelegten Heringslappen wie im kapitalistischen Westen nach Otto von Bismarck und damit einem waschechten Imperialisten zu benennen. Wer als Erster auf die Idee kam, die Fischspezialität mit dem Namen des eisernen Kanzlers zu adeln, ist bis heute ­umstritten. Allerdings soll der volksnahe Politprofi einst gesagt haben: ­«Wären Heringe genauso teuer wie Kaviar, würden sie den Leuten weitaus besser schmecken.» Und zumindest damit hatte er wohl nicht ­ganz unrecht.

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TOURNEDOS ROSSINI Gioacchino Rossini war nicht nur ein grosser Komponist, sondern auch ein Lebemann. Bereits mit 38 Jahren setzte der Maestro sich zur Ruhe und widmete sein Leben fürderhin in erster Linie leiblichen Genüssen. Eines seiner Lieblingsrestaurants war das Pariser «Maison Dorée» unter Ägide von Casimir Moisson. Und der war es auch, der das Gericht aus dicken Rinderfilettranchen gekrönt von Gänseleber und schwarzem Trüffel in sämiger Madeirasauce seinem Stammgast gewidmet haben soll. Andere Quellen behaupten, das Rezept stamme in Wahrheit von Marie-Antoine Carême. Sicher ist nur, dass erst Auguste Escoffier es als Chef-Koch des Londoner «Savoy» weltbekannt gemacht hat.

KIR Félix Kir galt als lebensfrohes Multitalent. Egal ob als engagierter Kanoniker, tapferer Résistance-­K ämpfer oder im politischen Amt des Bürgermeisters von Dijon, das er mehr als 20 Jahre bekleidete. Offenbar war der Mann aber auch ein pfiffiger Marketingstratege. Kein offizieller Anlass der Stadt, an dem Kir seinen Gästen nicht als Erstes ein gut gekühltes Gläschen Aligoté mit einem Schuss Crème de Cassis servieren liess – die beiden damals bedeutendsten Erzeugnisse der Region. Zwar wurde dieser erfrischende Aperitif in Dijon schon seit Jahrhunderten geschätzt, aber erst Kir machte den Drink zum Exportschlager und lieh ihm schliesslich auch seinen Namen. Der Edel-­Variante mit Crémant de Bourgogne oder Champagner verlieh man zusätzlich das Attribut «Royal».

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it Humor und Emotion wagt Küchenchef Massimo Bottura in seiner Heimatstadt den heiklen Spagat zwischen der Verwendung von lokalen Produkten und kühnen Zubereitungen. Die kulinarischen Ergebnisse könnte man auch mit Molekularküche beschreiben. Massimo Bottura steht für Mut und Experimentierfreude und ist berühmt dafür, die weltbekannten regionalen Delikatessen um das norditalienische Modena in bemerkenswerte, neue Geschmackserlebnisse zu transformieren. Damit gelang ihm die exzellente Platzierung zum besten Restaurant der Welt. «Ups mir ist ein Zitronenkuchen runtergefallen», heisst ein Dessert im Restaurant von Massimo Bottura, das er seit 1995 betreibt. Alleine die Namen der Speisen verleiten schon zum Lächeln. Einfallsreich sind aber nicht nur die Beschreibungen der Kreationen, sondern auch die ungewöhnlichen Menüs der Osteria haben es auf den Olymp des Geschmacks geschafft. Das von aussen unscheinbare Restaurant liegt versteckt in einer kleinen Gasse in Modena. Eigentlich zeugt nur ein bescheidenes Messingschild davon, dass man hier am richtigen Ort ist. Mindestens genauso wie sein Essen wird Küchenchef Massimo Bottura als Person gefeiert. Für den 55-jährigen Italiener ist die Auszeichnung zum besten Restaurant der Welt ein Ritterschlag: «Es ist sehr wichtig für Modena, für die Emilia Romana und für Italien, weil die Welt die italienische Küche endlich über Pizza und Nudeln hinaus wahrnimmt und sieht, dass wir sehr viel mehr zu bieten haben», erklärt Massimo Bottura stolz.


DER WEG ZUM ERFOLG Das Erfolgsrezept des Restaurants ist eine Kombination aus traditionellen und regionalen Zutaten, die neu interpretiert werden. «Wir verwandeln meine Leidenschaft in essbare Bissen. Diese Begeisterungen werden gefiltert von einem zeitgemässen Verstand. Wir sitzen hier inmitten von jahrhundertealter Geschichte, und das alles schafft eine Küche, die kritisch auf die Vergangenheit blickt, aber nicht mit nostalgischem Blick, sondern die versucht, die Vergangenheit in die Zukunft zu bringen», sagt der Küchenchef fast schon philosophisch. Ein 13-köpfiges Küchenteam unterstützt Massimo Bottura. Seine Mitarbeiter kommen aus aller Welt, unter anderem aus Peru, Indien, Kanada oder auch aus Mexiko, um in Modena die besten Speisen der Welt zu kreieren. Mit Erfolg, denn das Restaurant wurde 2016 zum besten Restaurant der Welt gekürt.

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Italienische Reise-Klassiker wie Parmaschinken, Balsamico-Essig und Parmesan werden hier zu gänzlich neuen Gaumenabenteuern verwandelt. Da­f ür steht Bottura selbst am Herd: Sneakers, weisse Kochjacke, der Bart graumeliert, Brille mit schwarzem Rand, dekoriert mit drei Michelin-­Sternen und selbst ein Star. Ein Künstler? «Kein Künstler», brummt er, «eher ein Kunsthandwerker, ich koche.» Davide di Fabio ist die rechte Hand des «Kochkünstlers»: «Wir haben die Zeit miterlebt, als das Restaurant auf Platz eins zugesteuert ist. Wir sehen uns alle als Team. Deshalb sind wir alle so stolz und glücklich. Ich glaube, diese Möglichkeit gibt es nur einmal im Leben», beschreibt er das Glück, in dieser Küche zu kochen.

DIE WICHTIGSTEN ZUTATEN SIND KULTUR UND LEIDENSCHAFT Klasse statt Masse lautet das Motto. Die Osteria Francescana bietet Platz für rund 30 Gäste an insgesamt zwölf Tischen. Die Termine sind Monate im Voraus ausgebucht. Menüs beginnen bei 150 Euro. Wer hier speist, für den steht das Erlebnis im Vordergrund. Filmaufnahmen während des Essens lenken ab und sind deshalb nicht erlaubt. Das Team will sich und seinem Konzept treu bleiben, gerade wegen des Erfolges. «Mit der ganzen Aufmerksamkeit, die wir jetzt bekommen, ist es vor allem wichtig, dass wir als Vorbild dienen. Ich sage der jüngeren Generation: Entdeckt neue Kulturen, aber reist mit offenen Augen und Ohren, um alles aufzunehmen», rät der Küchenchef schwungvoll. Es geht um kulturelle Energie, aber auch darum, nicht zu vergessen, wer man ist und woher man kommt. Die Osteria Francescana hat jetzt schon Geschichte geschrieben, denn erstmals führt ein italienisches Restaurant die Rangliste der weltbesten Restaurants an.

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CULINARIUM

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1 I EIN FULMINANTER NEUSTART

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Es handelt sich um eine weltweit einzigartige Geschichte: Vier Küchenchefs verschiedener Generationen, die nicht miteinander verwandt sind, haben es geschafft, die erstklassigen Bewertungen der Restaurantführer über all die Jahre beizubehalten. 3  Sterne im Guide Michelin, 19 / 20  P unkte von Gault Millau. Die Rede ist vom berühmten «Restaurant de l’Hôtel de Ville» in Crissier. Nach dem tragischen Tod von Benoît Violier im letzten Jahr hat nun Franck Giovanni, der bereits als Sous-Chef unter Benoît arbeitete, die Nachfolge angetreten und «erkocht» in gewohnter Manier des Hauses die höchsten Auszeichnungen. Meisterliche Kompositionen und ein einzigartiger Service machen das Restaurant auch weiterhin zu einem der exzellentesten kulinarischen Pilgerorte der Schweiz. Die Geschichte geht also weiter! : : WWW.RESTAURANTCRISSIER.COM : :

2 I THE HOME OF MACARONS Seit Ende März haben die beliebten Macarons in Wien ein neues Zuhause: im «Macaroom» von Melinda Gebler. In ihrem stylishen, kleinen Shop produziert sie die kunstvollen Köstlichkeiten für den direkten Verkauf, Bestellungen oder Events jeglicher Art. Inspiriert von saisonalen Farben und Geschmacksnoten gibt es neben Klassikern auch immer wieder neue Kollektionen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf höchste Qualität gelegt. Die Macarons werden auf traditionelle Art und mit allergrösster Hingabe von Hand in der Wiener Manufaktur gefertigt. Dabei werden ausschliesslich frische, natürliche, qualitativ hochwertige Zutaten verwendet, auf Aromen, künstliche Farben oder Konservierungsstoffe wird verzichtet. Köstlich! : : WWW.MACAROOM.AT : :

3 I TOLLE KNOLLE «Kartoffeln, jetzt kommt endlich eure Zeit!» heisst der Slogan des im letzten November eröffneten Londoner Restaurants «HipChips». Das Betreiberteam rund um Küchenchef Scott Davis und Mitgründer David Morris huldigt der Kartoffel mit Kreationen jeglicher Couleur. Dabei kommen im «HipChips» auch erlesene alte Sorten wie die Highland Burgundy 1936, die Red Duke of York 1942 oder die Shetland Black 1923 zum Einsatz und werden handverarbeitet. Kredenzt werden die Köstlichkeiten aus der tollen Knolle mit diversen Saucen von pikant bis süss. : : WWW.HIPCHIPS.COM : :

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SPORT & FREIZEIT

ZUKUNFT AUF DER SPORT- & FREIZEIT­­ANLAGE FIECHTEN GESICHERT

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NACH DEM AUFSTIEG DER 1. MANNSCHAFT DES FC REINACH IN DIE 2. LIGA INTERREGIONAL GEHT ES NUN AUCH IN DER PLANUNG DER SPORT- UND FREIZEITANLAGE FIECHTEN, WOHIN DER FC REINACH ZÜGELN WIRD, KONKRET VORWÄRTS. VORAUSSICHTLICH 2022 WERDEN DEM CLUB IM ENDAUSBAU DREI SPIELFELDER MIT BELEUCHTUNG UND EIN GARDEROBENGEBÄUDE MIT CLUBHAUS IM FIECHTEN ZUR VERFÜGUNG STEHEN. INTERVIEW MIT ROLAND MING von Niggi Freundlieb

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SPORT & FREIZEIT

ROLAND MING Alter: 58 Zivilstand: verheiratet Erlernter Beruf: Kaufmann Heutige Position: Stv. Geschäftsführer, Mitglied der Geschäfts­leitung alltech, Installationen AG; ­ Präsident FC Reinach (­ seit 2011) Hobby: Fussball

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ötig wird der Standortwechsel, weil auf dem vom FC Reinach genutzten und im Besitz der Bürgergemeinde befindlichen «Sportplatz Einschlag» der Neubau des Wohn- und Bürozentrums für Körperbehinderte (WBZ) entstehen soll. Nachdem der Einwohnerrat Ende Januar 2017 entschieden hat, dass im Fiechten die geplante Sport- und Freizeitzone gebaut werden soll, arbeitet die Baukommission des FC Reinach zusammen mit der Gemeinde mit Hochdruck an der Planung des Projektes auf der Sport- und Freizeitanlage Fiechten, das in der ersten Etappe Investitionen von knapp vier Millionen Franken beinhaltet. Im Gespräch mit dem «Geschäftsführer» beschreibt Roland Ming, Präsident des FC Reinach, das Projekt und spricht über den Zeitplan für dessen Realisierung. «Geschäftsführer»: Nach den sportlichen Erfolgen der letzten Saison und der positiven Entwicklung in Sachen Sport- und Freizeitanlage Fiechten muss die Welt für den Präsidenten des FC Reinach mehr als in Ordnung sein? Roland Ming: Das kann man getrost sagen. Sportlich lief es hervorragend. Die 1. Mannschaft schaffte den Aufstieg in die 2. Liga Interregional,

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die 2. Mannschaft wurde 4. -Liga-Meister, die C-Junioren schlossen die Coca-Cola Junior League C als Erste ab, die Senioren 30+ stiegen in die Meisterklasse auf und die Senioren +50 wurden Meister. Als erster Verein in der Nordwestschweiz konnten sich zudem gleich vier Mannschaften für die Finals im Basler-Cup qualifizieren. Diese Erfolge führten zum souveränen Sieg im Reini-Erbe-Cup 2016/17. Diese seit der Saison 1958/59 ausgeschriebene Spezialwertung des Fussballverbandes Nordwestschweiz würdigt die beste Gesamtleistung eines Vereins im Verbandsgebiet. Dazu konnten wir zusammen mit der Gemeinde Nägel mit Köpfen in Bezug auf den Bau der Sport- und Freizeitanlage Fiechten machen, sodass der der Trainings- und Spielbetrieb für unsere insgesamt 27 Teams an einem Ort zusammengelegt werden kann und unsere rund 350 Kinder und rund 120 Aktive ihren Lieblingssport weiterhin ausüben können. Ich bin auch sehr glücklich über die partnerschaftliche Beziehung mit der Gemeinde, und dass Reinach unsere Arbeit– insbesondere beim Nachwuchs – schätzt, welche ja weit über das Sportliche hinausgeht und wichtig für Bereiche wie Prävention insgesamt und Integration ist. Können Sie das Projekt Sport- und Freizeitanlage Fiechten kurz beschreiben? Zurzeit arbeiten wir zusammen mit der Gemeinde und Architekten intensiv am Projekt. Es sieht in der ersten Etappe den Bau eines Kunst­ rasenfeldes sowie von Garderoben, Duschen, Geräteräumen und einem Clubhaus vor. In weiteren Etappen kommen ein weiteres Spielfeld und die Sanierung und Vergrösserung des bestehenden Naturrasenfeldes hinzu. Schlussendlich werden wir also drei Spielfelder mit Beleuchtung und ein Garderobengebäude mit Clubhaus zur Verfügung haben. Wie sieht der Zeitrahmen aus? Spatenstich für die Gebäude sowie den Kunstrasen auf der Sport- und Freizeitanlage Fiechten ist im Januar 2018, die Inbetriebnahme erfolgt im Januar 2019. Geplant ist dann, dass die zweite Bauetappe – also Bau eines neuen Spielfeldes sowie die Sanierung des bestehenden Naturrasenfeldes – 2022 abgeschlossen sein wird. In der Zwischenzeit kann noch auf dem alten, aber in die Jahre gekommenen Kunstrasenfeld auf dem «Sportplatz Einschlag» trainiert werden, sodass wir unsere Aktivitäten nicht einschränken müssen.

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SPORT & FREIZEIT

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ABSTIEG HIN, ABSTIEG HER – DIE HANDBALLER DES RTV 1897 BASEL LASSEN SICH NICHT UNTERKRIEGEN. ZWAR STEHT EIN SOFORTIGER WIEDERAUFSTIEG IN DIE HÖCHSTE SPIELKLASSE NICHT ZUVORDERST AUF DER PRIORITÄTENLISTE, MIT DEM PROJEKT «MISSION 2020» IST ABER KLAR, WOHIN DIE REISE GEHEN SOLL.

INTERVIEW MIT ALEX EBI von Niggi Freundlieb

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s waren bittere Momente, als der RTV am 26. April  2017 das Showdown-Spiel gegen den TSV Fortitudo Gossau vor 1 200  Zuschauern sprichwörtlich in den letzten Minuten mit 28 : 30 verlor und damit der Abstieg in die NLB nach zwei Jahren NLA besiegelt wurde. Nur noch ein Sieg hätte gefehlt, aber es hatte nicht sollen sein. Nach einem ordentlichen Start in die Saison verlor die Mannschaft immer mehr den Faden und konnte nur noch gelegentlich zeigen, was eigentlich in ihr steckt. Nach dem Motto «Neue Saison – neue Chancen» starten die Realturner nun am 2. September in der Sporthalle Rankhof gegen HS Biel mit neuem Trainer und teilerneuertem Team in die neue Spielzeit in der NLB. Zuvor, am 25. August, findet im Rankhof eine erste Standortbestimmung mit dem Cupspiel gegen den Vize-Schweizer-Meister Pfadi Winterthur statt. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» schaut RTV-Präsident Alex Ebi zurück, vor allem aber blickt er bereits wieder voller Tatendrang in die Zukunft. «Geschäftsführer»: Ich erinnere mich, wie Sie vor der letzten Saison gesagt haben, dass der RTV realistischerweise ein Abstiegskandidat sei, andererseits waren Sie sehr hoffnungsvoll, da die Mannschaft individuell so stark besetzt war wie seit Jahren nicht mehr  – was ist schiefgelaufen? Alex Ebi: Zusammengefasst würde ich sagen: In dem Masse, wie sich die Mannschaft spielerisch verbessert hatte, verschlechterte sie sich kämpferisch. Welche Erklärung haben Sie dafür? Als ehemaliger Spieler kenne ich das Phänomen. Wenn es einem plötzlich leichter fällt, Tore zu schiessen, weil man spielerisch Fortschritte gemacht hat, vergisst man unbewusst – auch wenn es nur wenige Prozent sind – in der Defensive zu kämpfen und erhält dadurch

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017

mehr Tore. Das ist eine reine Kopfsache. Wenn man dann noch relativ befriedigend in die Saison startet beziehungsweise dann gegen höher dotierte Spitzenteams einkalkulierte Niederlagen kassiert, man vielleicht auch noch hie und da etwas Pech hat, steckt man plötzlich in einer Situation, aus der man kaum mehr herauskommt. Bei einem Abstieg verliert ein Team in der Regel Substanz, auch möglicherweise auf Sponsorenseite – wie sieht die Situation beim RTV aus? Natürlich hat es Abgänge gegeben, wir konnten aber auch neue Spieler verpflichten. Insgesamt bin ich froh, dass uns der harte Kern der Mannschaft erhalten blieb. Mit Samir Sarac haben wir einen neuen Trainer, der als Spieler und Trainer die Schweizer Handballszene bestens kennt. Er ist ausserdem seit Juni 2016 Trainer im regionalen Leistungszentrum  (RLZ) Nordwestschweiz des Schweizerischen Handballverbandes (SHV) tätig und weiss so genau, was sich hier in der Region tut. Was die Sponsoren betrifft, habe ich diesbezüglich viele Gespräche geführt und kann vermelden, dass ich diesbezüglich auf viel Goodwill gestossen bin. Die Situation sieht also nicht schlecht aus. Der RTV hat in den letzten Jahren eine veritable Berg-und-Tal-Fahrt hingelegt – wieso tun Sie sich das als Präsident an? Wer mich kennt, weiss, dass ich mich nicht bei Schwierigkeiten verdrücke. Ausserdem bin ich RTVler durch und durch, und Handball ist einfach eine geile Sportart! Vielleicht trete ich ja zurück, wenn wir Meister geworden sind (lacht)!

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SPORT & FREIZEIT

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lernen Männer, Frauen, aber auch Kinder, wie sie sich selbst, aber auch ihre Familien schützen können. Wir simulieren konkrete Situationen auf der Strasse mit verschiedensten Szenarien mit Stress-­ Parcours. Die Schüler werden mit allen Arten von Hieb- und Stichwaffen, stumpfen Waffen oder auch Schusswaffen konfrontiert. Wir bringen den Schülern aber auch bei, eine Aggression zu entschärfen sowie Konfrontationen zu antizipieren und zu vermeiden. Den Schülern wird weiter die Fähigkeit geschärft, gewalttätiges Verhalten vorauszusehen sowie Präzision, Entscheidungsvermögen und Entschlossenheit bei der Einschätzung von Situationen zu entwickeln und Stress zu kontrollieren beziehungsweise situationsgemäss damit umgehen zu können. Krav Maga ist auch für Kinder geeignet? Natürlich kann man bei Kindern nicht die gleichen körperlichen Kräfte wie bei Erwachsenen voraussetzen, aber man kann ihnen trotzdem vieles punkto Verhalten oder Einschätzen von gefährlichen Situation, und wie sie sich am besten schützen, beibringen. Bilden Sie neben Privatpersonen auch professionelle Anwender aus? Wir bieten auch professionellen Anwendern individuell angepasste Programme an. Dafür entwickle ich laufend neue Übungstypen, welche von meinem Ausbildungsleiter Aaron Elbaze, einem der weltweit anerkanntesten Experten im Kampf gegen Terrorismus und Schwerkriminalität, validiert werden. Daneben bilde ich selbst Krav-Maga-­ InstruktorInnen aus, eine Ausbildung, welche sich an alle wendet, die das OIS selbst unterrichten und weiterentwickeln wollen. Der Studiengang für OIS-Krav-Maga-InstruktorInnen ist die am längsten dauernde und intensivste Ausbildung auf dem Gebiet von OIS Krav Maga.

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BEAUTY & GESUNDHEIT

  Pure Hair & Spa

GEPFLEGT DURCH DEN SOMMER

UNSERE HAUT HAT IN DEN SOMMERMONATEN SPEZIELLE BEDÜRFNISSE. BELIEBT SIND DIE LEICHTEN FEUCHTIGKEITSSPENDER UND SONNENSCHUTZPRODUKTE, DIE UNSERE HAUT IN DEN KOMMENDEN, WÄRMEREN MONATEN BEGLEITEN. von Vittorio Jenny

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ie bereiten Sie Ihre Haut bestmöglich auf die warmen Monate vor? Nachfolgend eine Checkliste, die das Sommer-Pflegeregime für jeden Kunden vereinfacht.

FEUCHTIGKEIT Hydration und Feuchtigkeit sind nach wie vor sehr wichtige Faktoren während der Sommer- und Herbstmonate. Tauschen Sie die schwere Feuchtigkeitscreme gegen etwas Leichteres – eine perfekte Hyaluronsäure wie zum Beispiel SWISSCODE Pure Hyaluron. Dieser exzellente Wasserbinder verhindert die Beschädigung des Zellgewebes, verbessert die Elastizität der Haut und erleichtert die Absorbierung von Vitamin C und anderen Aktivwirkstoffen. Darüber hinaus eignet sich SWISSCODE Pure Hyaluron ausgezeichnet sowohl zur Vorbereitung als auch zur Nachsorge in Bezug auf klinische Behandlungen.

REPARIEREN Es ist an der Zeit, sich mit dem zu verteidigen, mit was wir geboren wurden. Unterstützen Sie den hauteigenen Schutz- und Reparaturmechanismus mit SWISSCODE Pure Repair Complex, um den Zeichen von alternder Haut entgegenzuwirken. Fokussiert auf die optimale Zellerneuerung und die Erhaltung der Hautbarriere lindert SWISSCODE Pure Repair Complex durch seine entzündungshemmende und reparierende Eigenschaften Irritationen, die durch Trockenheit und kaltes Wetter verursacht werden. Es erleichtert zudem die Regenerierung von beschädigten Zellen und hat darüber hinaus hervorragende Narbenheilungsfähigkeiten.

NÄHREN Mit wärmerem Wetter richtet sich unser Fokus automatisch auf Themen wie Fitness und gesundes Essen – zumindest wünschen wir uns dies alle.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017

Ernährungsexpertin Kim Pearson sagt, dass nährende, pflanzenbasierte Lebensmittel uns helfen, ein längeres und gesünderes Leben zu führen. Dabei sollten wir die Hautpflege nicht ausser Acht lassen. SWISSCODE Bionic Age Control stimuliert die Kollagen­produktion, verbessert die Elastizität und Festigkeit der Haut und hilft ihr, den natürlichen Feuchtigkeitsgehalt aufrechtzuerhalten.

SCHUTZ Unsere Haut kann manchmal vom Sommerwetter beeinträchtigt werden. Sie ist empfindlich, und wir müssen sie vor den UV-Strahlen der Sonne schützen. Benutzen Sie ein Sonnenschutzprodukt mit SPF 50 in Kombination mit SWISSCODE Pure Kiribirth. Mit der enthaltenen Rotalge hat das Produkt eine starke Hemmungswirkung auf die Pigmentierung.

GLANZ Maskenbildnerin Danielle Hudson empfiehlt ein dezentes Sommer-­ Make-up für einen warmen, gesunden Glanz. Hierzu empfiehlt sich die Anwendung von SWISSCODE Pure Dynalift HYA. Neben einem strahlenden Glanz glättet das Produkt auch feine Linien und spendet der Haut ausgiebig Feuchtigkeit. Folgen Sie diesen Anweisungen für einen lebendigen, strahlenden Glanz während der ganzen Jahreszeit. Das gesamte SWISSCODE-Sortiment sowie andere innovative Pf legeprodukte sind online erhältlich unter www.pureswissboutique.com oder bei Pure  AG  – Pure Hair & Spa, Bäumleingasse 14, 4051 Basel. Pure Hair & Spa bietet allen Gästen ein individuelles Erlebnis an. Bei allen Haar-, Spa- und Schönheitsdienstleistungen wird grossen Wert auf die Ausgewogenheit von Kreativität, Kompetenz und Intuition gelegt, die erfahrene und engagierte Mitarbeiter einbringen. Pure ist der einzige Standort in der Schweiz, an dem Sie die Marke Aveda in ihrer Ganzheit erleben können, von den Ritualen bis zum persönlichen Service der Mitarbeiter. Neben diesem Alleinstellungsmerkmal gehört zu jedem Angebot ein kostenloses Aveda-Sinneserlebnis, das durch aromatherapeutische Öle seelische Ausgewogenheit und Erneuerung fördert  – von zwar von Kopf bis Fuss. Geniessen Sie Ihr Erlebnis bei uns – Think, Get and Feel Pure!

PURE HAIR & SPA Bäumleingasse 14 CH-4051 Basel Telefon +41 (0)61 273 77 73 pure@pureaveda.ch www.pureaveda.ch www.pureswissboutique.com

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BEAUTY & GESUNDHEIT

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NEWS

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1 I HAUSNUMMER 4711

Auch wenn sich kein anderes Land in Sachen Parfum so positiv hervorgetan hat wie Frankreich, liegen die Wurzeln jedoch ganz woanders: in Köln. 1709 kreierte dort nämlich der italienische Parfumeur Johann Maria Farina ein Elixier, das nach einem italienischen Frühlingsmorgen nach dem Regen duften sollte und das er «Eau de Cologne» nannte. Einer der berühmtesten Düfte aber verdankt seinen Namen einer Hausnummer. Einige Jahrzehnte nach Farina entwickelte Wilhelm Mülhens sein eigenes Parfum, das er nach seiner Hausnummer 4711 benannte. Französische Soldaten entdeckten den Duft während der Besatzung Ende des 18. Jahrhunderts und brachten ihn nach Frankreich. Daraus entstand der Gattungsbegriff Eau de Cologne, der seither für einen leichten Duft steht.

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2 I DUNKLES VERMÄCHTNIS Blendend weisse Zähne sind heute das Mass aller Dinge  – doch das war nicht immer so. Davon zeugt die japanische Tradition «Ohaguro», was soviel wie «Zahnschwärzen» bedeutet. Wer schön sein wollte, färbte sich die Zähne schwarz. Erwähnt wurde diese Tradition erstmals im 11. Jahrhundert, wo sie bei Männern und Frauen des Hofadels gleichermassen angewendet wurde. Stand es lange Zeit auch als Symbol für die Treue des Samurais zu seinem Lehnherrn, wurde es ab dem 18. Jahrhundert von Frauen als Symbol der Treue dem Ehemann gegenüber praktiziert. Das Färbemittel bestand aus Gerbsäure und Eisenacetat, das durch die Erhitzung von Eisenschrott gewonnen wurde. Nachdem die Kaiserin Shöken 1873 erstmals mit weissen Zähnen in Erscheinung trat, setzte sich der natürliche Trend nach und nach durch. Bei einigen Prostituierten jedoch hielt die Tradition bis ins 20. Jahrhundert.

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KOLUMNE

ELEKTROROLLSTÜHLE

THOMAS RUEPP Geschäftsführer und Unternehmer Stiftung Basler Orthopädie CH-4002 Basel Basler Orthopädie® René Ruepp AG Austrasse 109 CH-4051 Basel Telefon +41 (0)61 205 77 77 th.ruepp@rene-ruepp.ch www.rene-ruepp.ch

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er Elektrorollstuhl ist ein Hilfsmittel der Mobilität für Menschen, die sich auf ihren Beinen nicht gut fortbewegen können. Der Elektrorollstuhl ist im Gegensatz zu einem Hand-Rollstuhl mit einer Fremdkraft angetrieben, in der Regel mit Elektromotoren, welche ihre Energie über Batterien beziehen, und er wiegt 80 bis 150 kg. Der Elektrorollstuhl ist in eine Vielzahl von Bauarten gegliedert und immer nach den Bedürfnissen seiner Benutzer ausgelegt. Wenn wir klassifizieren, ist der Behinderungsgrad ein entscheidender Massstab. Bei leichter Behinderung, durch mangelnde Kraft zum Gehen, oder Herz-Lungen-Probleme, die das Laufen einschränken. Bei mittlerer Behinderung sind in der Regel die Funktion der Beine nicht mehr oder nur teilweise gegeben. Bei schweren Behinderungen sind die Funktion von Beinen und Armen sowie die gesamten Körperfunktionen teilweise oder komplett eingeschränkt. Der Elektrorollstuhl besteht aus einem Rahmen, einer Sitzfläche mit Rücken, einer Lenkung oder Joysticksteuerung oder mit speziellen computergesteuerten Einheiten, um den Stuhl mit den Augen oder dem Mund zu steuern. Die einfachsten elektrisch angetriebenen Fahrzeuge sind heute die Scooter in Dreirad oder Vierrad, zum Mitnehmen im Auto und somit faltbar oder von zu Hause in die Stadt. Alle diese Fahrzeuge sind nach der Verkehrsordnung für die Strasse und den öffentlichen Verkehr zugelassen. Ihre Geschwindigkeit beträgt 6 – 12 km/ h, und sie

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017

können auf der Strasse oder auf dem Trottoir gefahren werden. Kosten 2 000   bis 9 000 CHF. Die mittleren Elektrorollstühle sind Rollstühle mit vier Rädern, mit Hinterradantrieb für zu Hause und auf der Strasse sowie Vorderradantrieb für die Strasse sowie dem Mittelmotor für zu Hause wie auch auf der Strasse mit der besten Wendemöglichkeit und der Haftung der Räder unter dem Sitz. Kosten 10’000 bis 20’000 CHF. Die komplexen schweren Elektrorollstühle sind ähnlich wie die mittleren, haben aber zusätzliche Funktionen wie eine Höhenverstellung der Sitzeinheit, der Liegefunktion, der Stehfunktion sowie alle diese Funktionen gemeinsam. Die Funktionen des Elektrorollstuhles müssen eine zweckmässige Aufgabe haben, damit man die Wahl der Funktionen auswählen kann. Das Gleiche gilt auch für die Steuerungen, welche in diesem Bereich vielseitig sind und bis hin zur Augensteuerung reichen. Damit auch verbunden die Umweltsteuerung, z. B. das Handy, die Türe zu Hause, der Lift, das Radio, der Fernseher oder andere Steuerungen. Es ist eine Herausforderung, das richtige Elektrorollstuhl-Modell wie auch die richtigen Funktionen zu erkennen und einzusetzen. Die Kosten sind 5 000 bis 50’000 CHF. In der Regel geht es hier nicht um den Verkauf eines Elektrorollstuhles, sondern um den Verkauf einer angemessenen Lösung, und dazu ist der Elektrorollstuhl nur das Mittel zum Zweck.


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Sie haben schon von Akupunktur gehört, wissen aber nicht, dass diese Medizin wirksame, ganzheitliche und schnelle Resultate erzielen kann?

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Seit 20 Jahren bietet ChinaMed Behandlungen mit Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) an, und dies in 20 Zentren schweizweit. Mit mehr als 80 Jahren klinischer Erfahrung bringt das Team in Basel ein ausgeprägtes, fachliches Wissen in die Praxis. Die ausgewiesenen Spezialisten haben ein universitäres Medizinstudium in ihrem Heimatland absolviert und weisen eine langjährige Erfahrung als Ärzte in China in leitenden Positionen aus. Jetzt, nach Jahrzehnten in der Schweiz tätig, wissen sie, wo den Baslern der Schuh drückt. Alle Therapeuten bei ChinaMed Basel sind ASCA und EMR anerkannt, d.h. die Leistungen der TCM werden grösstenteils von der Zusatzversicherung rückerstattet.

Therapiemethode bei einer Vielfalt von Krankheiten. Die Indikationsliste ist abrufbar unter «Acupuncture» bei www.evidencebasedacupuncture.org . Bei ChinaMed werden u.a. Schmerzen aller Art behandelt, wie z.B. Migräne, Rückenschmerzen, Gelenkbeschwerden und Sportverletzungen, ebenso systemische Beschwerden wie Allergien, Burnout, Magen-Darm-Erkrankungen, Hautprobleme etc. Die Patienten kommen aus allen Altersgruppen, von Babys und Kleinkindern bis ins hohe Alter. ChinaMed erhält täglich Überweisungen von Ärzten in der Schweiz, da eine Kombination von chinesischen und westlichen Methoden besonders erfolgsversprechend ist.

Seit 14 Jahren unterstützt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die TCM als eine durch Forschung geprüfte, wissenschaftlich nachgewiesene und durch ihre jahrtausendalte Erfahrung bewiesene

Zur Abklärung, ob die TCM für Sie oder für jemanden in Ihrem Bekanntenkreis eine geeignete Behandlungsmethode wäre, steht ChinaMed Basel zur Verfügung und gibt gerne Auskunft.

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BEAUTY & GESUNDHEIT

 ERNÄHRUNGSCOACHING

DAS UNSPEKTAKULÄRSTE ERNÄHRUNGSPROGRAMM …

… VOR 25 JAHREN IN BERN ENTWICKELT, ÜBERLEBT ALLE MODE-DIÄTEN UND IST GEFRAGTER DENN JE!

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ein, damit nehmen Sie nicht zehn Kilo in drei Wochen ab. Nein, es geht nicht um eine neue Stoffwechsel-Diät, einen noch besseren Diätdrink oder eine weitere mysteriöse Blutanalyse. Nein, Sie müssen nicht hungern oder Zwischenmahlzeiten, Kohlenhydrate und Einladungen streichen. Und nein, es handelt sich auch nicht um einen neu erfundenen Stoffwechseltyp, der Ihre Nahrungsauswahl noch mehr einschränkt. Das unspektakulärste Gewichtsreduktionsprogramm funktioniert ohne Firlefanz – und gibt es seit 2013 auch in Basel.Das Vitalyse Ernährungsprogramm wurde 1990 mit dem Ziel entwickelt, der Ursache für Gewichtsprobleme auf den Grund zu gehen. Es basiert auf den drei Phasen «Gewichtsabnahme», «Stabilisierung» und «Gewichtserhaltung». In der Durchführung ist es unkompliziert. Es gibt weder fixe Diätpläne noch Ersatzmahlzeiten.

SCHLANK SEIN IST LERNBAR, RICHTIG ESSEN AUCH Yolanda Unger, dipl. Ernährungscoach von Vitalyse Basel, hilf t Ihnen persönlich, Ihr Essverhalten auf gesunde Art zu verändern und es konsequent im Alltag umzusetzen – vielleicht unspektakulär, aber dauerhaft und mit Einfühlungsvermögen. Denn Essen soll Spass machen, kein schlechtes Gewissen.

«MEIN UNMITTELBARES UMFELD GAB MIR ZUSÄTZLICHE MOTIVATION DURCH KOMPLIMENTE UND ES GEHT MIR JETZT SEHR GUT. ICH HABE 20 KILO ABGENOMMEN, FÜHLE MICH FITTER, ATTRAKTIVER UND AUFGEWECKTER»

Persönliche und professionelle Einzelberatung durch Yolanda Unger

Priscilla Casadei, Basel

PERSÖNLICHE BERATUNGEN Indem Sie sich unter kompetenter Aufsicht ein definitiv neues Essverhalten aneignen, beseitigen Sie die Ursache Ihres Gewichtsproblems. Sie nehmen ab (rund 0,8 kg pro Woche), bekommen Ihr Gewicht, Ihre Figur und Ihre Ernährung Schritt für Schritt unter Kontrolle. Somit lernen Sie, eine erneute Gewichtszunahme zu verhindern. Dank individuellen, regelmässigen Einzelberatungen ist es Yolanda Unger möglich, den Erfolg zu steuern und wirklich auf Ihre Bedürfnisse einzugehen. Das Resultat: Sie nehmen rationell ab und bleiben motiviert.

V I TA LY S E B A S E L

VON PROF. DR. MED. THIERRY CARREL EMPFOHLEN

Yolanda Unger dipl. Ernährungscoach Selbständige Lizenzpartnerin von Vitalance

Das Vitalyse-Ernährungsprogramm ist alltagstauglich in der Umsetzung, wissenschaftlich fundiert und wird von Prof. Dr. med. Thierry Carrel, Direk tor der Universitätsklinik für Herz- und Gefässchirurgie, Inselspital Bern, persönlich empfohlen.

Innere Margarethenstrasse 10 CH-4051 Basel Telefon +41 (0) 61 272 22 24

TERMIN JETZT RESERVIEREN Wenn Sie nachhaltig abnehmen und Ihre Essgewohnheiten optimieren möchten, bietet Ihnen Vitalyse Basel ein unverbindliches Abklärungs­ gespräch an. Rufen Sie jetzt an und reservieren Sie sich einen Termin.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017

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KOLUMNE

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EIN GROSSER ERFOLG FÜR DIE KOMPLEMENTÄRMEDIZIN

D R .  M E D.  L U K A S S C H Ö B Facharzt für Innere Medizin Ärztlicher Leiter Klinik Arlesheim Pfeffingerweg 1 CH-4144 Arlesheim Mobil +41 (0)79 374 20 10 lukas.schoeb@klinik-arlesheim.ch www.klinik-arlesheim.ch

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eit einigen Wochen ist es amtlich: Die ärztliche Komplementärmedizin ist ab 1. August 2017 definitiv in den Grund­ versorgungskatalog aufgenommen. Das ist ein grosser und wichtiger Erfolg in der Landschaft des Schweizerischen Gesundheitswesens. Zur Erinnerung: Im Jahr 2009 wurde die Verfassungsinitiative «Ja zur Komplementärmedizin» mit einer Zweidrittelmehrheit angenommen. Acht Jahre sind es bereits her, dass sich das Schweizer Stimmvolk mit überwältigender Mehrheit für die Volksinitiative «Ja zur Komplementär­ medizin» ausgesprochen hat. Dank dieser 67-Prozent-Zustimmung steht nun in der Bundesverfassung: «Bund und Kantone sorgen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten für die Berücksichtigung der Komplementärmedizin.» Eine offene Formulierung, aber dennoch eine deutliche Forderung. Die Initiative beinhaltete fünf Kern-Forderungen: die Integrative Medizin zu fördern, die traditionelle Heilmittelvielfalt zu erhalten und die Berufsanerkennung und Qualitätssicherung von nicht ärztlichen Therapeuten zu sichern. Die ärztlichen Leistungen in der Phytotherapie, Homöopathie, Traditionellen Chinesischen Medizin, der Neuraltherapie und der Anthroposophischen Medizin sollten wieder in den Grundleistungskatalog aufgenommen werden. Zudem sollten Lehre und Forschung an öffentlichen Institutionen wie Universitäten und Fachhochschulen gefördert werden.

Wie sieht das nun acht Jahre später aus? Mit der definitiven Aufnahme der fünf komplementärmedizinischen Richtungen in den Grundleistungskatalog wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht. Die nicht ärztlichen Therapien werden weiterhin über die Zusatzversicherungen abgerechnet. Im Bereich Berufsanerkennung und Qualitätssicherung nicht ärztlicher Therapeuten wurde in den letzten Jahren bereits viel getan. Die Komplementärmedizin wird mittlerweile im Lehrkatalog anerkannt, zudem gibt es an der Universität Zürich seit einigen Jahren den ersten staatlich finanzierten Lehrstuhl für Komplementärmedizin. Auch dies ist ein Erfolg, der vor allem der jahrelangen intensiven Arbeit des Dachverbandes Komplementärmedizin in der Schweiz (DAKOMED) zu verdanken ist. Mehrere Kernforderungen des Verfassungsartikels 118a sind umgesetzt oder auf gutem Weg. Das Ziel einer gleichberechtigten Zusammenarbeit von Schul- und Komplementärmedizin ist allerdings noch nicht erreicht – es bleibt noch einiges zu tun. Die Klinik Arlesheim ist die grösste und älteste komplementärmedizinische Klinik der Schweiz. Sie engagiert sich mit ihren Ausbildungsangeboten sehr stark dafür, dass auch in Zukunft qualifiziertes Fachpersonal für die Anthroposophische Medizin zur Verfügung steht. In vier Jahren feiern wir «Hundert Jahre Anthroposophische Medizin in Arlesheim». Wir sind überzeugt, dass der aktuelle Trend weitergeht in Richtung seriöser Komplementärmedizin und freuen uns auf die Entwicklungen der nächsten hundert Jahre.

GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017


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IMPRESSUM & INHALTSVERZEICHNIS

IMPRESSUM ISSN 1662-1263 «GESCHÄFTSFÜHRER» HERBST   : :  2017

HERAUSGEBER rundschauMEDIEN AG St. Jakob-Strasse 110 CH-4132 Muttenz / Basel Telefon +41 (0) 61 335 60 80 Fax +41 (0) 61 335 60 88 info@rundschaumedien.ch www.rundschaumedien.ch

Chefredaktion Niggi Freundlieb

AUTOREN

Marcel Schweizer Petra Schweizer Christoph Steinmann Barbara Volk

Aboservice info@rundschaumedien.ch

Dr. phil. Niklas Baer Martin Dätwyler Anouk Delange Niggi Freundlieb Barbara Goerlich lic. iur. Barbara Gutzwiller Dr. Thomas Hauer Thomas Imhof Sabrina Jauslin Vittorio Jenny Philipp Jordi Uwe Kilian Isabella Kössler Georg Lutz Dr.  iur.  Bernhard Madörin Martin & Cornelia Omlin Anka Refgh Thomas Ruepp Dr. med. Lukas Schöb Nike Schröder

129 Drogerie Rühle GmbH 113 Eiche Metzgerei- und Party Service 27 Elektro Struss GmbH 76 – 77 Emil Frey AG 1 EP Leitz AG 82 – 83 Erbacher Bikes AG 61 Erlen-Verein Basel 23 F+T Fensterabdichtung GmbH UG2 FC Basel 1893 AG 120 – 121 FC Reinach 55 Fisch Gartenbau AG 41 Fischer & Fischer 49 Flexo-Handlauf Basel 62 – 64 Fondation Beyeler Erweiterungsbau Ausstellung Paul Klee   90 – 91 Formel-E 32 Fred Senn AG 36 Gally Websolutions GmbH 93 Garage Basilisk AG 3, 5 Garage Hollenstein AG 21 Garage Nepple AG 89 Garage Max Umiker AG 24 GAW Arbeits- und Wohnintegration 46 – 47 Gebrüder Oser AG 86 – 87 Gempen Memorial 2017 114 – 115 Gerichte mit Geschichte 99 Getzmann AG 101 Gewerbeunion 48 Gewerbeverband 34 Glatt + Vettiger AG 38 Glur Reisen AG 90 Götschi AG 107, 109 GRIBI Vermarktung AG 23 Grieder Schliess- + Sicherheitstechnik 19 Grotte Boutique AG 88 Gundeli-Carrosserie AG 16 H. von Euw 86 H. P. Gerber Pannendienst AG 54 – 56, 104 Handelskammer beider Basel     63 Hänni + Schmidlin 53 Hauseigentümerverband Basel-Stadt 96 Heinrich Schmid AG

49 Hotel Bildungszentrum 21 35 IC Unicon AG 6 –8 Immodepot SA 74 Immooffice GmbH 18 Instant Cool! Sonnenbrillen 94 – 95 Jeffrey Schmidt Autorennfahrer         53 Kaffeerösterei Buser 106 – 107 Kantonale Volksinitiative «Stadtbelebung durch vernünftige Parkgebühren» 14 – 15 Kariert auf Streifzug 92, UG3 Kestenholz Holding AG 131 Klinik Arlesheim AG 99 L & B Fenster GmbH 119 Landgasthof Farnsburg 123 Lederfärberei & Auttosattlerei Schmid 116 – 117 Leidenschaft essbar machen 124 Lisa Alterspflege 53 Luxor Haushaltsapparate AG 66 – 67 Marketing Consulting GmbH 27 Marquis AG 25 Mc Optik (Schweiz) AG 101 Meister Immobilien-Treuhand 58 Meyer Reinigung GmbH 71 Möbel Roth AG 57 Mövenpick Schweiz AG 58 – 59 Musiksaal Ausstellung Museum kleines Klingental 34 – 36 Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter 80 – 81, 91 Nef Truckcenter AG 54 Nemensis AG 116 New York Café AG 124 – 125 OIS KRAV MAGA Selbstverteidigung Adrien Siwiec 32 – 33, 52 Omlin Energiesysteme AG 28 Optik Burkart 123 Orsini Sprachschule AG 115 Paphos-Weine GmbH 16 Penny im Schuh 87 Perfecta Personal AG 78 Phoenix Basel AG 23 Plüss Sanitär-Technik 27 Pro Engineering AG

Projektleitung Thomas Lindenmaier t.lindenmaier@rundschaumedien.ch Verkauf Marco Bernasconi m.bernasconi@rundschaumedien.ch Leitung Produktion & Grafik Sandra Schneider s.schneider@rundschaumedien.ch

Verleger Francesco J. Ciringione

Grafik Lorena Saum

Verlagsleitung Serhat Tok

Korrektorat / Lektorat Brigitte Battaglia

BILDER

Art Konovalov, FIA /  Jaguar, G.H. Bass, Judith Leiber, MAD, Martin Mischkulnig, Niggi Freundlieb, Sara Hochuli, teNeues, Bildagentur. Bei allen übrigen Bildern liegen die Bild­rechte bei den jeweiligen Inserenten.

COPYRIGHT Nachdruck oder Vervielfältigung ist nur unter genauer Quellenangabe und mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages gestattet. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung der Autoren wieder, die sich nicht automatisch mit der des Verlages deckt. Der Verlag haftet nicht für unverlangt eingesandte Manuskripte.

INHALTSVERZEICHNIS

23 ABRO 59 AGEBA TREUHAND AG 40 Allianz Suisse 51 Allseal 122 Alltech Installationen AG 29 Alters- und Pflegeheim Käppeli 74 – 76 Amie – Berufseinstieg für junge Mütter 15 Angemessen angezogen No.-10 12 Anna K. 121 Anton Saxer 84 Arbeitgeberverband Basel 70 – 71 Artax Fide Consult AG 10  – 11 Aussergewöhnliche Taschen 78 – 79, 93 Auto Basel 2017, Garage Schmid 79, 89 Auto Götte AG 75 Avanti KV Weiterbildungen 23 Avec 11 Banque CIC (Suisse) AG 22 Basel Area Ergebnis 2016 50, 128 Basler Orthopädie ® René Ruepp AG 103 BauTech Personal 103 Bawa AG 26 BBS AG 127 Beauty News 85 Belmot Swiss BRG 132 Bettenhaus Bettina AG 94 Bitterli Optik 125 Blaukreuz-Brockenhalle 110 – 111 Bohrerhof 113 Brauerei Unser Bier AG 102 BSK Baumann + Schaufelberger 9 Bütler Men's Fashion 13 Capaul Mode AG 44 – 45 Chiliworks GmbH 129 ChinaMed Zentrum UG4 Chronometrie Spinnler + Schweizer AG 20 Coaching Institut living sense 60 – 61 Crédit Suisse (Schweiz) AG 118 Culinarium News 103 Demenga Glas AG 18 Die Mobiliar 117 Don Pincho Tapas Bar Restaurant

72 – 73 Promolution GmbH 70 Psychiatrie Basellland 126 Pure Hair & Spa 62 Qualis Vita AG 37 Quooker Schweiz AG 113 RCB GmbH 119 Restaurant Aeschenplatz 114 Restaurant / Pizzeria Bonanza 98 Retail Impulse GmbH Thomas Bretscher Stadtentwickler Liestal 123 Rhytaxi Basel GmbH 103 Rieflex Lift GmbH 119 Ristorante Roma 89 Roller Automobile GmbH 49 Rotstift AG 122 RTV 1879 Basel 120 Rüegg Studio Basel 23 Sautter Malerarbeiten AG 23 Schuhhaus Dorenbach 97 Securiton AG 31 Selmoni AG 100 Skandinavischer Stil 108 Sonnensegel 39 Spielzeug Welten Museum 51 Stagecom Event AG 95 Stiftung Irides AG 97 Stilobjekt GmbH 106 Stolz GmbH 112 Switzerland goes Island meets Japan Sara Hochuli 24 – 25 Telebasel 42 – 43, 65 Tertianum AG 56 Ulmann-Degen AG 28 – 29 Umfrage 105 uptownBasel AG 130 Vitalyse 64 Voellmy AG 39 Vögtli Bürotechnik AG 17 Vögtli Mode 23 Wenger 2-Rad Shop GmbH 26 Wirtschaftskammer Baselland 127 Zahnarztpraxis Villiger

Alles für Ihren guten Schlaf. Willkommen in unserer aktuellen Ausstellung des schönen Schlafens in Therwil. Betten-Haus Bettina AG Wilmattstrasse 41 4106 Therwil Telefon 061 401 39 90 www.bettenhaus-bettina.ch Parkplätze vorhanden GESCHÄFTSFÜHRER HERBST : : 2017

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Geschäftsführer Basel 03/2017  
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