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2.3

Kirchenmusik im Advent und zu Weihnachten – von Kantor Christoph Zimmermann

4.5

Weltgrößte Sammlung erzgebirgischer Volkskunst zieht Besucher an

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Weihnachtsmarkt in Annaberg-Buchholz

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PREMISSIMA-Buchtipp: Weißes Gold im Erzgebirge?

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Statements

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Das Schloss zu Schwarzenberg

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Kultur lebt in Jugendstilvilla

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Zeiss ist auch in Schneeberg

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Klangzauber auf sechs Saiten

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Spielzeug für kreative Kinder und Erwachsene

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Die Kunst zum Leben

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KNOX – Räucherkerzen seit 1865

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Die Manufaktur der Genüsse – Weihnachtsstollen „echt erzgebirge”

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Das Nussknackerhotel – die Adresse für Hochzeiten und Feste aller Art

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3. PREMISSIMA-Feinschmeckertreff

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Statements

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Einrichten vom Feinsten mit Weber

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Fachwissen stärkt Wettbewerbsfähigkeit

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Werksverkauf in Sachen Mode

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Textile Tradition seit 50 Jahren

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Möckel Uhren – das Besondere

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Wo Küchen nicht nur Küchen sind

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Düfte, die Sie und Ihn verzaubern

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Das Wunder von Stützengrün

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Annaberger Hochzeitsetage

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10 000. Reisebus bei Lautergold

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1. Erzgebirgische Genuss- & Lifestylemesse

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Statements

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Zahnmedizin mit neuen Perspektiven

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Die Synergie von Medizin & Natur

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Geschenkidee Gesundheitsbad

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Kamera ersetzt Zahnabdruck

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Lebensraum und Erfolgsfaktor Büro

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Energie mit Herz und mehr

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Ziele erreichen, Vermögen schaffen

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Zwei Jahrzehnte Steuerberatung

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Statements

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7. Benefizkonzert „Klassik im Autohaus”

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Audi Top Service Partner 2011

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20 Jahre Lueg in Stollberg

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Zimpel – aus Tradition stark

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PREMISSIMA News

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Sachsens beste Handballer

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Aue: Premiummarke im Erzgebirge

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Sparkassen-Skiarena Oberwiesenthal: Mekka für Asse und Freizeit

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In eigener Sache

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Das Heilbad Jachymov

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Prokop – köstlich mit Siegel

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Ein Becherovka zu jeder Jahreszeit

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Das Einrichtungshaus Weber

Freiberger Dom © Fotolia.com

Inhalt


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PREMISSIMA

Kirchenmusik im Advent und zu Weihnachten

as Weihnachtsfest spielt für die Menschen im Erzgebirge eine besondere Rolle. Gerade die erzgebirgischen Kantoreien spüren das sehr intensiv. Das erste große Fest im Kirchenjahr ist Weihnachten. Die davor liegende Adventszeit ist eigentlich eine Zeit der Erinnerung und der Erwartung, der Vorbereitung und der Buße. Diese Zeit zu einer gemütlichen und kommerzbestimmten „Vorweihnachtszeit” werden zu lassen, entspricht nicht der Entstehung. Trotzdem wird in allen Kantoreien und Kirchenchören des Erzgebirges in ganz besonderer Weise das Weihnachtsfest vorbereitet. Dabei stehen die Chöre in einer langen Tradition, die Geburt Christi singend zu verkünden. Gerade das Singen zur Christmette macht die Unverwechselbarkeit des jeweiligen Ortes am deutlichsten. Für die meisten Besucher der Christmetten wird erst „richtig” Weihnachten, wenn sie gemeinsam die vertrauten Lieder wieder singen oder hören, die sie schon seit der Kindheit mit diesem Fest verbinden. Die Freude am Singen erlebe ich als Kantor immer wieder bei den Vorbereitungen auf das Weihnachtsfest. Für viele Sängerinnen und Sänger ist das Mitsingen in diesen Tagen eine Angelegenheit ihres Herzens. Doch die Traditionen sind auch im Wandel

begriffen beziehungsweise entwickeln sich. So gab es früher meist gar keinen Gottesdienst am Heiligen Abend, denn das war ja nur der Vorabend des Festes. Der eigentliche Weihnachtsgottesdienst fand am 25. Dezember in aller Frühe als Christmette statt. Noch heute gibt es Kirchgemeinden im Erzgebirge, in denen am 24. Dezember keine Christvesper stattfindet.

staltung von Rudolf Mauersberger, der selbst im Erzgebirge aufwuchs, noch heute an jedem 25. Dezember in der Dresdner Kreuzkirche erklingt. Eine wichtige Entwicklung der letzten 50 Jahre sind die Aufführungen des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach. Alle großen Kantoreien in unserem Landkreis führen das Werk regelmäßig auf

Doch die Kantoreien sind kein Projektchor für die Weihnachtszeit. Um diese Leistungen zu erbringen, ist eine kontinuierliche musikalische Arbeit im ganzen Jahr notwendig, die sich beim Singen in den Gottesdiensten und bei Konzerten erleben lässt. Oft begleitet die hiesigen Sängerinnen und Sänger schon seit der Kindheit eine Verbindung zur Kirchenmusik. Typisch für die kirchenmusikalische Arbeit im Erzgebirge ist das Singen mit Kindern – in der Kurrende. Oft für Außenstehende allein mit Weihnachten in Verbindung gebracht, ist es dagegen eine kontinuierliche, ganzjährige musikalische Kinderarbeit, die auch die weihnachtlichen Traditionen aufnimmt und an die neue Generation weitergibt. Dass diese Traditionen Menschen ein Leben lang begleiten, wird daran deutlich, wie viele Kantoren, die aus dem Erzgebirge stammen, sie an ihren Wirkungsstätten außerhalb ihrer Heimat pflegen. Das wohl prominenteste Beispiel ist die Christmette des Dresdner Kreuzchores, die in der Ge-

und in kleineren gehört es zu den Höhepunkten der Chorarbeit. In den meisten Kirchen erklingen die Kantaten schon in der Adventszeit, obwohl sie eigentlich für die Weihnachtsgottesdienste bis hin zum Epiphaniasfest komponiert wurden. Hat dies etwas mit unserer Vorfreude und der Ungeduld vor dem Fest zu tun? Dass das Weihnachtsoratorium in der Schwarzenberger St. Georgenkirche (Foto) immer am 27. Dezember zur Aufführung kommt, empfinde ich als besonderen Glücksfall: Zu diesem Zeitpunkt feiern wir schon zwei Tage die Geburt des Retters der Welt und dann können wir nach den hastigen Tagen der Adventzeit freudig in den Jubel mit Chor und Orchester einstimmen. Ich wünsche Ihnen eine gute Advents- und Weihnachtszeit, in der Sie sich ansprechen lassen von der guten Nachricht: Christ, der Retter ist da!

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Christoph Zimmermann Kantor an St. Georgen Schwarzenberg


Mit einer traumhaften Inszenierung wurde am 29. Oktober die „Manufaktur der Träume – Sammlung Erika Pohl-Ströher” in Annaberg-Buchholz eröffnet. In der Annaberger Altstadt, auf dem Markt, im Haus des Gastes Erzhammer und in der Ausstellung

Sammlung Erika Pohl-Ströher ein echter Schatz. Die ,Manufaktur der Träume’ nimmt den Besucher mit hinein in den Zauber der Erzgebirgsweihnacht, in die geheimnisvolle Untertagewelt, in ein wunderbares Spielzeugland. Sie spricht alle Sinne an.” Und

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (links) und Oberbürgermeisterin Barbara Klepsch (Mitte) eröffnen die „Manufaktur der Träume” am 29. Oktober. selbst wurden Erzgebirgsträume wahr. Musik, Volkskunst und Kunsthandwerk standen im Mittelpunkt. Besondere Glanzlichter waren eine Multimediashow, die 1.500 Besucher in Bann zog, und die Eröffnungsveranstaltung der „Manufaktur der Träume”. Oberbürgermeisterin Barbara Klepsch prägte dabei die Worte: „Für uns als Stadt, für ganz Sachsen und all seine Gäste ist die

Ministerpräsident Stanislaw Tillich fügte hinzu: „Diese Ausstellung bereichert die Kulturlandschaft Sachsens und überwindet Grenzen. Sie zeigt Bürgersinn und hervorragendes Mäzenatentum, stellt die Arbeit, die Tradition und die Volkskunst der Menschen im Erzgebirge in wunderbarer Weise dar.” Das Erlebnismuseum „Manufaktur der Träume” in Annaberg-Buchholz bildet die Heim-

statt für 1.000 außergewöhnliche und seltene Exponate, die Dr. Erika Pohl-Ströher in jahrelanger Arbeit zusammengetragen hat. Spielzeug- und Weihnachtsproduktion, bergbauliche und sakrale Themen, Schnitzkunst, Weihnachtsberge und Pyramiden, Lichterträger und Massefiguren bilden die Schwerpunkte. Wunderbare Kinderspielzeuge, voll funktionsfähige Weihnachtsberge, uralte Buckelbergwerke und Flaschenpyramiden, ganze Bergparaden, eine begehbare Weihnachtsvitrine und ein großer Engelchor bieten außergewöhnliche Einblicke in Volkskunst und Handwerk des Erzgebirges. Neben den Exponaten in Annaberg-Buchholz werden etwa 300 Stücke im Regionalmuseum Chomutov und rund 200 im Regionalmuseum Most in Tschechien ausgestellt. Der christliche Glaube und seine Reflektion in der Volkskunst ist ein besonderes Thema. Ein besonderer Glanzpunkt: der große Weihnachtsberg mit acht mechanischen Ebenen. In einer elfminütigen Inszenierung zeigt er Jesu Leben von der Geburt bis zur Aussendung der zwölf Apostel. Unter dem Motto „Sehen – Machen – Staunen” ist die gesamte Sammlung gestaltet. Interaktive Installationen, eine bunte Annaberger Kät, Miniaturwelten und Bergparaden nehmen die Gäste mit hinein in echte Traumwelten. Kindheitserinnerungen werden wach geru-


fen, Töne, Lichteffekte und Geräusche setzen die Ausstellungsstücke in Szene. Besucher werden selbst aktiv, gehen auf Entdeckungsreise, lassen sich verzaubern, kommen ins Träumen und Schwärmen angesichts der wunderbaren und einzigartigen Stücke. Multimedia- und Audio-Stationen, Informationstafeln und Filme vertiefen die Eindrücke. Mit fast 1.500 Exponaten stellt die Sammlung Erika Pohl-Ströher die weltweit größte Privatsammlung erzgebirgischer Volkskunst dar. Ein gläserner Treppenturm erschließt alle Etagen. Gekrönt wird das neue Haus von einer Terrasse, die einen traumhaften Blick über die Stadt bis hin zum Fichtelberg bietet. Etwa 5,5 Millionen Euro wurden in die bauliche Hülle investiert, etwa zwei Millionen waren für Gestaltung, Inszenierung und wissenschaftliche Betreuung der Ausstellung notwendig. „Künftig wird die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien einen Schwerpunkt bilden. Derzeit werden museumspädagogische Angebote entwickelt, die der jungen Generation die Inhalte der ,Manufaktur der Träume’ auf vielfältige Weise nahe bringen sollen. Workshops zu den Themen ,Kinder lernen im Museum’ und ,Museum und Schule’ haben dafür erste Grundlagen gelegt. Darüber hinaus wird es eine enge Zusammenarbeit zwischen der ,Schokoladenma-

nufaktur’ und der ,Manufaktur der Träume’ geben”, so Dr. Silke Kral, die Leiterin der städtischen Museen in Annaberg-Buchholz. Und Dr. Peggy Kreller, Fachbereichsleiterin für Kultur, Marketing und Tourismus, ergänzt: „Für Reisegruppen und Touristen wollen wir neue interessante Pakete schnüren, die einen Aufenthalt in Annaberg-Buchholz und im Erzgebirge attraktiv machen.”

Manufaktur der Träume Buchholzer Straße 2 D-09456 Annaberg-Buchholz Telefon 03733 19433 manufaktur@annaberg-buchholz.de www.manufaktur-der-traeume.de

Die Geschichte der Sammlung führt vom Erzgebirge über das Vogtland und Westdeutschland in die Schweiz und wieder zurück ins Erzgebirge. Entstanden ist sie im Andenken an Marie Ströher, die Großmutter der Sammlerin. Die Vorfahren stammen aus dem Erzgebirge. Anfangs in Böhmen beheimatet, kamen sie im 17. Jahrhundert als evangelische Glaubensflüchtlinge nach Sachsen. Ein Vorfahr gehörte zu den Mitbegründern der erzgebirgischen Bergbaustadt Johanngeorgenstadt. Später ließ sich die Familie in Oberwiesenthal nieder. Franz Ströher, der Großvater der Sammlerin Dr. Erika PohlStröher, gründete 1880 in Oberwiesenthal eine Perückenmacherei. Ab 1904 führte er im vogtländischen Rothenkirchen das Unternehmen als Franz Ströher AG weiter. Nach 1945 mussten die Ströhers ihre Heimat verlassen und bauten im hessischen Hünfeld und später in Darmstadt die Firma Wella auf. Heute lebt Dr. Erika Pohl-Ströher in der französischen Schweiz. Während der Flucht aus Ostdeutschland rettete sie nur einen Koffer mit erzgebirgischem Spielzeug. Dieser bildete den Grundstock für die spätere Sammlung. Ihre Liebe zum Erzgebirge blieb. In Freiberg hat Frau Pohl-Ströher mit der Terra mineralia bereits der TU Bergakademie eine wertvolle Sammlung als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.


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PREMISSIMA

„Weißes Gold im Erzgebirge?” 22,5 x 22,5 cm, 144 Seiten, zahlreiche farbige Fotos und Abbildungen. ISBN 978-3-937654-57-7, 19,90 Euro. as Jahr 2010 steht in Sachsen unter dem Motto „300 Jahre Porzellan”. 1710 nahm die Geschichte des europäischen Porzellans ihren Anfang. Wichtige Voraussetzungen für diese herausragende Leistung kamen aus dem Erzgebirge. Die reichen Rohstoffvorkommen in der Region waren die Grundlage des Erfolges des ersten europäischen Hartporzellans. Dessen Erfinder waren ohne Zweifel Johann Fried-

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rich Böttger und Ehrenfried von Tschirnhaus. Aber ohne das Finden von Kaolin am Ende des 17. Jahrhunderts, der „weissen Erde” zwischen Schneeberg und Aue durch die Bergleute des Bergherren Veit Hans Schnorr von Carolsfeld (1644 bis 1715), gäbe es heute kein Meissener Porzellan. Genau hier knüpft das Buch „Weißes Gold aus dem Erzgebirge?” an. Unter Leitung von Professor Eberhard Görner führen Fachleute verschiedener Disziplinen in gut lesbaren und reich illustrierten Beiträgen den Nachweis, dass die Innovation „Meissener Porzellan” weder auf eine Einzelleistung Böttgers noch auf die des von Tschirnhaus zurückzuführen ist. Die Autoren belegen überzeugend, dass in der Erzgebirgsregion bereits seit dem 12. Jahrhundert technologische Erfahrungen in der Lagerstättenerkundung, dem Bergbau, der Erzschmelze, der Glasherstellung, der Holzverkohlung und diverser Brennprozesse gewonnen wurden. Der sächsische Kurfürst Friedrich August I. (1670 bis 1733) setzte dieses technologische Potenzial vorwiegend in Freiberg gezielt zur Entwicklung neuer Werkstoffe und Produkte ein.

Im Juni 2010 hatte mein Buch „Weißes Gold im Erzgebirge?” in der Nickelhütte zu Aue seine Premiere. Als Herausgeber war ich Gast im Hotel „Blauer Engel” – dort fand ich Ihr Premissima-Magazin, das ich mit Begeisterung zur Kenntnis genommen habe. Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer innovativen Idee „Menschen, Marken & feine Adressen im Erzgebirge”. Zu den Marken gehört auch die Kultur, welche die inhaltliche Bandbreite von Premissima erheblich erweitern und noch mehr Qualität in das Magazin bringen würde. Sozusagen als Co-Referat zum Vorwort des Sächsischen Staatsministers Sven Morlok „Sachsens Glanz stammt aus dem Erzgebirge” (Premissima 1/2010, Seite 3) steht auch unser Buch „Weißes Gold im Erzgebirge?” Die Auftraggeber des Buches, die Städte Freiberg, Schneeberg und Aue, würde es sicher sehr freuen, wenn dieses Werk in Premissima Beachtung fände. Für Ihr Unternehmen wünsche ich alles Gute, viele schöne Ideen, verlässliche Partner, auf dass auf unser Erzgebirge jenes Licht fällt, das ihm gebührt; als ein seit Jahrhunderten kreativer Raum von großer Geschichte, ohne die Europa ärmer wäre!

Beste Grüße, Ihr

Prof. Eberhard Görner


Liebe Musikfreunde,

Kultur in der Baldauf Villa Damals wie heute prägend für Marienberg und Umgebung, zeugt die Baldauf Villa von der Qualität und Leistungsfähigkeit des Bauhandwerks am Beginn des 20. Jahrhunderts. Nach umfangreicher Sanierung bietet sie für Begegnungen von Vertretern aus Wirtschaft, Kunst und Kultur das ideale Ambiente. In der geschichtsträchtigen Jugendstilvilla, welche 1912 erbaut wurde, hat vieles Platz gefunden, angefangen bei erzgebirgischen Traditionen und Handwerkstechniken bis zur Moderne. Veranstaltungen wie die Erzgebirgischen Musiktage, die Kunst- und Literaturtage oder die Film- und Fototage mit dem Fernsehpreis „Grenzgänger” präsentieren die überregionale Bedeutung der Baldauf Villa im Kul(T)ourbetrieb des Erzgebirgskreises. Sie wurde erbaut von einem Knopffabrikanten und Stadtrat und steht unter Denkmalschutz. Hier kam man zusammen und tauschte sich aus. Solche Einrichtungen gilt es zu pflegen. Überzeugen Sie sich, seien Sie unser Gast in der Villa mit ihrem Wintergarten und der schönen Parkanlage! Constanze Ulbricht, Leiterin des Kultur- und Freizeitzentrums Baldauf Villa Marienberg

Gute Gründe für Unbescheidenheit Der Erzgebirger ist stolz auf seine Bescheidenheit. Gerade die Beispiele in „Premissima” aber zeigen, dass es so viele eigene Leistungen gibt, auf die er stolz sein darf. Leider sind diese selbst im Erzgebirge häufig kaum bekannt. „Wer ist der junge Mann auf dem Titel der letzten ,Premissima’?” So entdeckte ich Vicente Patíz, einen „Magier der Gitarre” von internationalem Rang und: aus Johanngeorgenstadt. Wir AnnabergBuchholzer besitzen seit diesem Herbst mit der „Manufaktur der Träume – Sammlung Erika PohlStröher” eine weitere hochkarätige Sehenswürdigkeit. Angesichts ihrer traumhaften Schätze bescheiden zu sein, wäre ein Unding. Davon soll jeder im Erzgebirge, soll alle Welt erfahren. Schön, dass „Premissima” unter jenen ist, die den Ruf dieser Marke, dieser neuen feinen Adresse klingen lassen. Und ich finde gut, wenn das Wort „Menschen” im Untertitel jedes Heftes vornan steht. All die Menschen hinter der „Manufaktur der Träume” zu nennen, fehlt in „Premissima” zwar der Platz. Doch bei aller Bescheidenheit, auf ihre Leistung dürfen sie stolz sein. Dr. Peggy Kreller Fachbereichsleiterin für Kultur, Marketing und Tourismus der Stadt Annaberg-Buchholz

seit über 100 Jahren ist das Sinfonieorchester Aue fester Bestandteil der sächsischen Kulturlandschaft. Nach der Fusion 1997 mit dem Orchester des Eduard-von-Winterstein-Theaters mit ebenso langer Tradition trägt es dazu bei, das Erzgebirge in nah und fern musikalisch zu vertreten. Mit einem weit gefächerten Programm mit Sinfonik, Musiktheater, Kirchen- und Schülerkonzerten, Konzertreihen usw. versuchen wir, die Ohren nicht nur der Erzgebirger zu erreichen und uns in ihren Herzen einen Platz erobern. Mit Altbewährtem, aber auch mutigen ersten Schritten wie den drei Uraufführungen von Thomas Schmidt-Kowalski, mit namhaften Dirigenten, Solisten und jungen Talenten möchten wir eine abwechslungsreiche Spielzeit gestalten. In dieser schnelllebigen und lauten Zeit ist uns besonders daran gelegen, den kleinen Erzgebirgern auch die „leisen” Töne zu vermitteln, sie an die Musik und an ein Instrument heran zu führen. Wir hoffen, Sie an unseren vielen bekannten und neuen Spielstätten zahlreich begrüßen zu können und wünschen uns und Ihnen, dass die Philharmonie Aue auf lange Zeit ein treuer Begleiter in Ihrem Leben sein wird. Naoshi Takahashi, Chefdirigent der Erzgebirgischen Philharmonie Aue, GMD Eduard-von-WintersteinTheater Annaberg-Buchholz


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Geschafft! Am 25. September 2010 hat der in Johanngeorgenstadt beheimatete Gitarrist und Entertainer Vicente Patíz einen spektakulären Weltrekord ins Erzgebirge geholt. Er gab acht Konzerte in acht verschiedenen Ländern und das innerhalb von 24 Stunden. Damit wurde der charmante Musiker in dieser Kategorie zum schnellsten Gitarristen der Welt. Auf seiner Weltrekordtour durch halb Europa wurde Vicente Patíz von zahlreichen nationalen und internationalen Fernsehsendern (MDR, BRF, ORF ) begleitet. Es folgten weltweite Berichterstattung und Interviews von Russland über Brasilien bis nach Australien. Der sympathische Sachse lenkte mit dieser einzigartigen Aktion alle Blicke auf seine gerade produzierte CD mit dem treffenden Titel „La vita è bella – Das Leben ist schön”.

Musik zum Träumen Ganz sicher ist das neue Werk von Vicente Patíz musikalisch ein Riesensprung nach vorn. Wunderschöne Melodien und mediterrane Klanglandschaften, die die Seele streicheln und den Sommer zurückholen. Automatisch fühlt man sich in den Urlaub versetzt: Sommer, Sonne, Strand und gute Laune. La vita è bella ist die Art von CD, die den Player nicht mehr verlässt. Diese Musik macht auf positive Art süchtig.

Vicente Patíz, Telefon 0157 71491582 el-joergos@web.de, www.vicentepatiz.com

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SINA Spielzeug GmbH Bahnhofstraße 17 D-09544 Neuhausen info@sina-spielzeug.de www.sina-spielzeug.de

FÜR KREATIVE KINDER UND ERWACHSENE Mal wieder jung sein, wer träumt davon nicht? Ein Rezept dafür mit Garantie weiß Barbara Seidler: Die Inhaberin der SINA GmbH aus Neuhausen im mittleren Erzgebirge und ihre Mitarbeiter entwickeln und fertigen didaktisches Holzspielzeug für Kinder und Erwachsene. Kleine und große Leute gemeinsam begeistern, sie zum Kommunizieren und Umwelt entdecken anregen, die Sinne beflügeln, sie zum Hören, Sehen und Fühlen sowie (Be-) Greifen einladen – das ist kein Kinderspiel. SINA nutzt dafür auch das Werk von Friedrich Fröbel, der 1840 den ersten deutschen Kindergarten gründete, sowie die erzgebirgische Baukastentradition, die im Seiffener Land vor anderthalb Jahrhunderten geboren wurde. „Kinder sind neugierig und orientieren sich später an Werten, die sie von klein auf kennen, darum muss gutes Spielzeug etwas wert sein”, meint man in dem 1991 gegründeten Familienbetrieb, der von erst fünf auf heute 18 Beschäftigte wuchs. Gemessen an der Größe erhielt er die vielleicht meisten Auszeichnungen, darunter mehrere Deutsche SpielzeugDesignpreise. Auch Künstler wie Ursula Wünsch, Fred Voß, Yasuo Aizawa und andere verleihen vielen der insgesamt gut 100 Produkte kreative Noten. Design allein freilich, wissen die Seidlers, ist nie genug, Holz will leben, braucht das Herz und die Einfälle des SINA-Teams. Ohne ein familiäres, lebendiges Klima ginge es nicht, betont die Firmenchefin. Die Chemie müsse stim-

men. Bei allem Anspruch vergisst die Kauffrau nie zu fragen: Was will der Markt, was brauchen Kinder und natürlich: Was die Eltern, Omas, Opas? (Lern-) Spielzeug mit Seele aus Neuhausen soll zeitgemäß und traditionell sein, im Internet ebenso einschlagen wie im Werksverkauf. Es will behinderten Mädchen und Jungen Freude bringen und Therapeuten sowie in Schulen und Kindergärten nützen. Und sich in Deutschland so gut verkaufen wie in Westeuropa oder Ostasien. 30 Prozent sind Export und Barbara Seidler schaut zuweilen nachdenklich nach Übersee, wo wie in Japan das „Made in Germany” und Anspruchsvolles oft höher geschätzt sind als in Deutschland. Doch womöglich waren die schrillen, lauten, elektronischen „Toys”, die Sachsen nach 1990 überschwemmten, Motiv für die eigene mutige Philosophie. In wenigen Betrieben überlebten im Sozialismus Holzbaukästen oder Fröbelspielzeug. Der Devisen wegen wurde es im Westen verhökert, nach der Wende waren die alten Fabriken unwirtschaftlich, überall gingen Lichter aus. Wir machen unsere an, dachten Seidlers. Immer unterstützt von der Belegschaft, trotzten die Enthusiasten allen Schwierigkeiten. Qualität, Spielzeugsicherheit, Wertbeständigkeit, liebevolle Gestaltung anstatt billiger Massenproduktion sind selbstverständlich. „Was ich verkaufe, dahinter steh’ ich”, betont Barbara Seidler. „Unsere Kinder sind es wert.”

Werksverkauf mit guter Parkmöglichkeit direkt am Geschäft, Öffnungszeiten: Mo. bis Do. 9 – 16 Uhr, Fr. 9 – 13 Uhr sowie nach vorheriger Anmeldung unter Telefon 037361 4630.

Barbara Seidler, Geschäftsführerin


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DURCH TRADITION ZEITLOSES SCHAFFEN UND WERTE BEWAHREN

Die Kunst zum Leben. Weihnachtszeit auch in wenigen Wochen wieder das Schmücken der Weihnachtsbäume mit original erzgebirgischem Baumschmuck in der Sächsischen Staatskanzlei Dresden an. Es wird je ein Baum im Foyer und einer im Beratungsraum des Ministerpräsidenten mit den unvergleichlichen echt erzgebirgischen Kunstwerken behangen.

Die Entdeckung des Wunderbaren im Alltäglichen bedarf der Fähigkeit, mit dem Herzen sehen zu können – diesen Satz prägte Ernst Ferstl. Er trifft den Kern der erzgebirgischen Handwerkskunst, einer einzigartigen Tradition, die Jahrhunderte überdauert und weltweit ihre Fans gefunden hat. Was gibt es denn Schöneres, als anderen oder sich selbst eine Freude zu bereiten? Die Holzkunst aus dem Erzgebirge steht für diese Freude am Schönen, die Freude am Sammeln und die Freude am Schenken.

Wie es den erzgebirgischen Holzkünstlern gelingt, so viel Liebe und Seele in ihre Figuren zu legen, dass sie die Menschen mitten ins Herz treffen, mag vielleicht daran liegen, dass die Exemplare noch immer in Handarbeit im Erzgebirge gefertigt werden, die Motive mit Räuchermännchen, Blumenkindern und vieles mehr aus dem Leben gegriffen sind, dass der Figurenschatz bewahrt und mit immer neuen Ideen bereichert wird. So ist die Erzgebirgskunst eine wahre „Kunst zum Leben”, die Geschichten erzählt, Freude bringt und das Leben ein Stück lebenswerter macht. Um für die gesamte Holzkunstbranche Imagewerbung zu betreiben und auch dem Beruf Holzspielzeugmacher wieder Anerkennung zu verschaffen, gründete sich im Jahre 1990 der Verband Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller

Volkskunst aus dem Erzgebirge entsteht in Handarbeit wie eh und je. Foto: Verband Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller

e. V. „Dies war zweifellos die richtige Entscheidung”, sagt Geschäftsführer Dieter Uhlmann. Heute zählt der Verband 70 Mitglieder. Zu ihren Aktivitäten gehört beispielsweise die Präsenz auf Weihnachtsmärken und Messen. Gern lassen sie sich dort bei Schauvorführungen über die Schulter sehen. Zu erleben ist dies auch auf einem kleinen erzgebirgischen Weihnachtsmarkt im Sächsischen Verbindungsbüro bei der EU in Brüssel. Um noch ein Beispiel zu nennen, steht in Vorbereitung auf die

Wenn auch die Vorweihnachtszeit für die Macher von Räuchermännchen, Nussknackern, Pyramiden, Schwibbögen und natürlich Engel und Bergmann recht quirlig ist, bleibt es doch auch für sie die schönste Zeit des Jahres. Verbandschef Dieter Uhlmann kann vom Vorweihnachtsstress ein Lied singen und meint: „Trotz verschiedener Einflüsse hat diese Zeit immer wieder etwas Emotionales, sowohl privat als auch im Verband. Sind dann am Mittag des Heiligen Abends die Arbeiten getan und alle Wege erledigt, kehrt langsam Ruhe und Frieden ein. Diese Atmosphäre ist einmalig, man muss sie auf sich wirken lassen und genießen, denn dann ist Weihnachten.” Verband Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller e. V. Telefon 037360 6690 Albertstraße 15, D-09526 Olbernhau verband@erzgebirge.org > www.erzgebirge.org


PREMISSIMA

it der Landfleischerei Pink Bulle garantieren wir allen, denen regionale Herkunft, Frische und somit Gesundheit wichtig sind, eine echte Alternative. Nach erzgebirgischen Rezepturen natürlich gewürzt, bieten wir tolle Spezialitäten, von der herzhaften Leberwurst bis zum Rouladenstück von heimischen Rindern. Übrigens, wir schlachten, zerlegen und stellen selbst her.

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Etwas ganz Besonderes ist unser wöchentlicher „Landmarkt”, der jeden Donnerstag von 9 bis 16 Uhr stattfindet. Von regionalen Direkterzeugern unter anderem angeboten: leckeres Holzofenbrot und frischer Blechkuchen, knackiges Gemüse direkt aus dem Garten, heimische Kräuter, frischer oder geräucherter Fisch, erzgebirgische Schnäpse, Säfte, Honig, Käse sowie Nudeln aus eigener Herstellung und vieles mehr. In der Kinderspielecke ist bis sechs Jahre alles gratis. Genießen Sie preiswerte Hausmannskost, köstlichen Kuchen oder ein Glas gute Buttermilch. Einfach wieder mal Land erleben! Unsere „Landhalle” in einem besonders orginellen erzgebirgischen Ambiente

bietet Platz für bis zu 300 Personen und garantiert bei musikalischen und kulturellen Veranstaltungen, Familien- oder Betriebsfeiern unvergessliche Erlebnisse. Genießen Sie auf unserer großen Freiterrasse den wunderschönen Blick auf den Erzgebirgskamm. Einfach, urig ländlich und irgendwie anders.

Schlema im Frischemarkt mit ganz besonderen Delikatessen verwöhnen zu können. Einfach genial – regional!

Unser „Pink Bulle Partyservice” bringt Ihnen alle diese Spezialitäten zu Ihrem Fest, ob für zwei oder 300 Personen mit Geschirr, Zelt oder was Sie sonst noch brauchen. Auch fertigen wir ansprechende Präsente und versenden unsere Produkte. 365 Tage Service im Jahr, wann, wo und wie Sie es wünschen! Am Stammsitz neue Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch und Samstag 8 bis 18 Uhr, Donnerstag und Freitag 8 bis 19 Uhr oder 24 Stunden lang unter www.bullenshop.com. Wir freuen uns, Sie im Raschauer Ortsteil Langenberg, im Schwarzenberger Ringcenter, in Aue in der Nicolaipassage und an den Verkaufsmobilen, in Annaberg auf dem Gewerbering (gegenüber von Mercedes) als auch in Bad

Landfarm pro agrar GmbH D-08352 Raschau-Markersbach, Ortsteil Langenberg Gewerbestrasse 9/9a, Telefon 03774 26237 > www.pinkbulle.de

Hallo Frauen… der „BULLEN-ALARM” überwacht Ihren Kühlschrank und Sie erhalten eine SMS auf dem Handy, wenn Ihr Mann „unerlaubt” am Kühlschrank ist. Ansonsten sichert Sie der „BULLEN-ALARM” gegen Einbruch und Brand – für Handwerk, Haus, Garten, Wohnmobil. Als mobile und stationäre Anlage inklusive telefonischer Meldung, Brandmeldung und Sirene.

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PREMISSIMA

eit September und bis weit in den Januar herrscht in der Stollberger Bäckerei Weißbach Stollen-Hochzeit. Tag für Tag werden mehrere hundert Mohn-, Mandel- und besonders der volle Premium-Butterstollen als der Klassiker im Zweischichtbetrieb vermengt, geknetet, gebacken, mit feinem Zucker „gepudert” und liebevoll verpackt. Doch mit Massenproduktion hat dies gar nichts zu tun. „Lass’ dem Teig seine Zeit, sie bringt Qualität und Geschmack. Wie bei einem edlen Rotwein!” Den Rat gab Kurt Weißbach seinem Sohn Gunter zusammen mit traditionellen Rezepten und Gewürzmischungen auf den Berufsweg, als der 1980 das elterliche Meistergeschäft an der Stollberger Antonstraße übernahm. Heidi und Gunter Weißbach sowie die 28 Mitarbeiter lassen ihren Stollen jene Ruhe, die schon oberstes Erfolgsrezept des Firmengründers war. Überzeugen kann man sich vom köstlichen Ergebnis nicht nur in Stollberg, sondern überall auf der Welt. Wie das geht, verrät Heidi Weißbach: „Immer häufiger werden Festtagsgrüße zusammen mit einem typisch erzgebirgischen Qualitätserzeugnis in einer speziellen Geschenkdose übermittelt, ganz bequem an die gewünschten Adressen. Das kommt bei privaten Kunden ebenso an wie

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bei namhaften Konzernen und Geldinstituten, bei Architekten, Behörden und Handwerksbetrieben.” Auf der Internetseite der Bäckerei ist dazu mehr zu erfahren. „Besonders freuen sich jene, die im Erzgebirge ihre Wurzeln haben und in der Ferne einen traditionellen Gruß aus der Heimat erhalten, denn Stollen macht süchtig”, weiß Bäckermeister Gunter Weißbach und zählt auf, was er auf Wunsch aus dem reichen Weihnachtssortiment mit in die Pakete füllt: Leb- und Stollenkuchen, Kokosmakronen, Plätzchen aller Art… In der Geschenkdose bleibt all das wunderbar frisch. Dafür garantiert der Stollberger Meisterbetrieb, denn seit etlichen Jahren ist er eine Fünfsternebäckerei. Das bundesweite Spitzenprädikat der gleichnamigen Bäckergesellschaft wird erst nach strengsten und anonymen Tests vergeben. „Gehaltvoll und feucht mag ich ihn, reich an Aromen und umhüllt vom strahlend weißen Puderzuckermantel” – das Stollenschwärmen verlernt Gunter Weißbach auch nach 40 Berufsjahren nicht. Längst pflichten dem Lob der erzgebirgischen Kenner Kunden in

der ganzen Welt bei. Alle Jahre wieder sind die Stollberger Botschafter des Erzgebirges auf Weihnachtsmärkten in Düsseldorf, Bonn und natürlich hierzulande. Und bei sächsischen Unternehmen, die ihre Geschäftspartner, Mitarbeiter und Freunde mit köstlichem Premium-Butter-, Mohn- und Mandelstollen erfreuen.

Bäckerei Weißbach in Stollberg Telefon 037296 3219 baeckerei-weissbach@t-online.de > www.baeckerei-weissbach.de


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IHRE GASTGEBER: DAS HOTEL „BLAUER ENGEL” UND DIE AGENTUR ERZ.ART, HERAUSGEBERIN VON PREMISSIMA Freuen Sie sich auf den nunmehr schon dritten Premissima-Feinschmeckertreff! Genießen Sie am 4. Februar 2010 erlesene kulinarische Highlights unter dem Motto „300 Jahre Weißes Gold”, eine Hommage an den 300. Geburtstag des Meissner Porzellans und in Erinnerung an die „Weiße Erde” aus Aue. Erleben Sie genussvolle Stunden und Tischkultur auf allerhöchstem Niveau, u. a. mit original Wellner Silberbestecken und edler Tischwäsche von Curt Bauer aus Aue sowie feinstem Meissner Porzellan. Exzellente kulinarische Spezialitäten in einer romantischen und eleganten Atmosphäre bei Kaminfeuer und Kerzenschein. Termin: 4. Februar 2011, 19 Uhr Karten können Sie direkt im Hotel Blauer Engel in Aue, per Telefon 03771 5920, E-Mail: info@hotel-blauerengel.de oder über info@premissima.de bestellen.

Köstlichkeiten aus dem kulinarischen Konzept „300 Jahre Weißes Gold” Ein Auszug aus der aktuellen Speisekarte:

Zweierlei von der Gänsestopfleber und Zwetschge Seeteufel an Petersiliencrème und Zitrone Etoufé-Taube an Artischocke, Steinpilzen und Aubergine Feines vom Breitenbrunner Reh mit Süßholzjus, Rotkohl und Sellerie Sinfonie von Venezuelaschokolade und Pralinen aus der eigenen Confiserie sowie andere kulinarische Überraschungen

Preis pro Person: 44,00 Euro

Das „St. Andreas” – eines der fünf besten Restaurants in Sachsen Das Restaurant „St. Andreas” unter Leitung von Benjamin Unger gilt als eines der fünf besten in Sachsen, das beweisen unter anderem folgende aktuelle Auszeichnungen der wichtigsten Restaurantführer • Gault Millau mit 16 Punkten und zwei Hauben • Michelin Restaurant Guide mit dem Bib Gourmand • Aral Schlemmer Atlas mit 3 Bestecken • Bertelsmann Restaurant Guide mit 3 Hauben • Varta Guide mit 3 Diamanten • Der Feinschmecker 1 1/2 F • Savoir Vivre 1+ Sonnen • Service Oase Deutschland

Hotel Blauer Engel / Restaurant „St. Andreas”, Altmarkt 1, D-08280 Aue Telefon 03771 5920, Telefax 03771 23173, info@hotel-blauerengel.de, www.hotel-blauerengel.de


Beindruckt von der „unbekannten Schönen” Zwischen Z & Z jede Menge los Zwönitz – vorne Z, hinten Z und dazwischen ist jede Menge los. Alle unsere Feste sind echte Marken, angefangen mit den Hutzentagen rund um den ersten Advent. Der Andreasumzug am Freitag, heuer der 26. November, ist Auftakt der Erzgebirgsweihnacht, die bei uns länger als anderswo dauert. Denn erst am 2. Februar, zu Maria Lichtmess, erlischt der festliche Zauber in der Bergstadt. Wir fünf Nachtwächter als „Zwäntzer” Symbolgestalten laden bei diesem einzigartigen Vergnügen zu Riesenbratwurst und Hirsebrei ein. Ebenso wie zu jeder Menge Party übers Jahr: zu den Sommeroldies Anfang August 2011 mit Oldtimern und Boogie Woogie, zu „150 Jahre Feuerwehr” Mitte September und wenig später zum Obererzgebirgischen Pferdetag, um nur drei zu nennen. Doch nicht nur in Zwönitz selbst, sondern auch in allen Ortsteilen wissen die Leut’ zu feiern, so wie im kommenden Jahr die „525 Jahre Brünlos”. Werner Störzel Redakteur Zwönitzer Amtsblatt & „Nachtwächter ehrenhalber”

Seit April bin ich Geschäftsführerin des Tourismusverbands Erzgebirge. Voran gingen viele Jahre leitender Tätigkeiten in der Tourismuswirtschaft Baden-Württembergs. Damals war das Erzgebirge für mich kaum mehr als ein landschaftlicher Begriff, den ich mit „Räuchermänneln und Bergbau” assoziierte. In Vorbereitung auf die neue berufliche Herausforderung stieß ich auf Aussagen wie: Das Erzgebirge ist der „schlafende Riese” oder die „unbekannte Schöne” Sachsens. Nun bin ich Erzgebirgerin, beruflich wie wohnsitzlich. Was ich erkundet und erlebt oder in ansprechenden Produkten wie Premissima gelesen habe, übertraf meine Erwartungen. Die Symbiose landschaftlicher Schönheit, kultureller wie traditioneller Vielfalt, wirtschaftlicher Kraft und sportlicher Höchstleistungen auf vielen Gebieten sucht deutschlandweit ihresgleichen. Zurecht gehört das Erzgebirge zu den beliebtesten Tourismusregionen Sachsens, mit wachsender Bedeutung für ganz Deutschland. Letzteres ist vor allem der Gastfreundschaft und Herzlichkeit seiner Menschen zu danken. Es macht Freude mitzuwirken, die Region auch aus touristischer Sicht dort zu positionieren, wo sie hingehört: in die Spitzengruppe der deutschen Feriengebiete. Veronika Hiebl Geschäftsführerin Tourismusverband Erzgebirge e. V., Annaberg-Buchholz

Textile Qualität aus Tradition „Das wiederentdeckte Erzgebirge” titelt ein Bildband und schlägt eindrucksvoll den Bogen von der Vergangenheit zur Gegenwart. Dies gilt in gleicher Weise für die hier seit Jahrzehnten beheimatete Textil- und Bekleidungsindustrie. Wie das Erzgebirge Grenzen überwindet, hat auch sie sich zur global wirtschaftenden, innovativen Branche entwickelt. Spitzenleistungen, Marken und High-Tech-Produkte aus der Heimtextilienindustrie, der Mode oder dem zukunftsträchtigen Teil der Technischen Textilien prägen die Region. Diese Produkte sichern mit Brief und Siegel Qualität und Tradition. Sie flüstern „Ich bin aus gutem Haus, bei mir kannst du keinen Fehler machen.” Gutes noch besser zu machen, ist Maxime der Erzgebirger wie auch der Textilbranche. So bündeln findige Unternehmer auch die Kräfte, wenn es gilt, den FC Erzgebirge Aue zu unterstützen und so das „Wunder von Aue” möglich zu machen. Schön, dass mit Premissima eine hochwertige Plattform für erzgebirgische Spitzenleistungen in Sport, Kultur und Wirtschaft entstanden ist. Bertram Höfer Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie


BILDUNGSWERK DER SÄCHSISCHEN WIRTSCHAFT IN SCHWARZENBERG – PARTNER DES MITTELSTANDS Der Verband der Nord-Ostdeutschen Textilund Bekleidungsindustrie e. V. (vti) mit Sitz in Chemnitz sieht in der Ausbildung hoch qualifizierten Berufsnachwuchses eine Voraussetzung, um die Herausforderungen der Branche zu meistern. Dazu hat der vti mit dem Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft (bsw) einen leistungsstarken Premiumpartner gewonnen. Die über 250 bswMitarbeiter qualifizieren im Freistaat an 19 Standorten Fach- und Führungskräfte zielgenau für den Bedarf der mittelständischen Wirtschaft – von der Lehrausbildung über ständige Weiterbildungen bis ins hohe Lebensalter. Diese Aufgaben erfüllt im Erzgebirge seit mehr als 18 Jahren das bsw-Bildungszentrum Schwarzenberg. Seit 1992 nahmen mehr als 9.000 Erzgebirger hier erfolgreich an Bildungsmaßnahmen teil. Zu den Kernkompetenzen gehören Kurse für nahezu alle Schweißverfahren. Im CNC-Kompetenzzentrum trainieren Spezialisten das Programmieren an modernen Steuerungen und prüfen die Ergebnisse danach im CNC-Bearbeitungszentrum. Auch konventionelle Metallbearbeitung wie Drehen, Fräsen und Erodieren wird geschult. In einer Umschulung kann der Beruf des Konstruktions-, Indus-

Glück auf im vti-ErzgebirgsHotel „An der Kammloipe”

bsw und Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie nutzen das vti-eigene Ausbildungs- und Tagungshotel in Johanngeorgenstadt. Das Erzgebirgshotel „An der Kammloipe” verfügt über moderne Schulungsund Seminarräume für bis 60 Personen sowie komfortable Unterkünfte. Auch für erholsame Tage in herrlicher Natur ganz in der Nähe der Kammloipe, von Besucherbergwerken und attraktiven Zielen in Tschechien bietet das Haus mit Sauna beste Bedingungen.

trie- und Zerspanungsmechanikers erlernt werden. Stark nachgefragt sind Befähigungsnachweise zum Bedienen von Flurförderzeugen, Gabelstaplern und Kettensägen, Schulungen in Qualitätssicherung mit 3-D-Messtechnik, Elektrotechnik/Elektronik sowie Weiterbildungen im kaufmännischen Bereich. In EDV-Kabinetten werden Grundlagen der Bedienung von Computern und der Arbeit mit anspruchsvollen PC- und Buchhaltungsprogrammen geschult. Praxisgerechte Ausbildung sichert die Kooperation mit leistungsstarken erzgebirgischen Industrieunternehmen. (OS) bsw-Bildungszentrum Schwarzenberg Ansprechpartner: Lutz Tuchscherer Gartenstraße 13–15 D-08340 Schwarzenberg Telefon 03774 6628280 lutz.tuchscherer@bsw-mail.de www.bsw-sachsen.de www.vti-online.de www.hotel-kammloipe.de


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PREMISSIMA

FEINE MARKEN & ADRESSEN: WERKSVERKAUF-EMPFEHLUNGEN Werksverkauf von Herren-, Damen- und Kinderartikeln, Bodies, Herrenobertrikotagen und Ergonomic-Sportartikeln Falke Strumpffabrik GmbH, D-08297 Zwönitz, Ortsteil Dorfchemnitz, Fabrikstraße 4, Telefon 037754 34-0, Öffnungszeiten: Mo. & Fr. 14 – 16.30 Uhr Werksverkauf von Bettwäsche, Bettlaken, Bettwaren, Frottierwaren, Objektausstattungen z. B. Hotels, Restaurants, Kindergärten, Krankenhäuser, Pflegeheime, Jugendherbergen etc., Geschenke aus Frottierwaren, Tischwäsche, Küchentextilien, Reinigungstücher I Service: Stickerei, Bedruckungen, individueller Transferdruck Brändl Textil GmbH, Im Innenring 1, D-09468 Geyer, Telefon 037346 6640, Fax 037346 66445, E-Mail: braendl@braendl.de, www.braendl.de, Werksverkauf: Mo. bis Fr. 8 – 18 Uhr, Sa. 8 – 12 Uhr Werksverkauf von modischer Damen-Tag- und Nachtwäsche, Strand- und Hauskleider graziella Wäschemoden GmbH – Wäsche-Shop, Straße der Einheit 31, D-09337 Hohenstein-Ernstthal, Ortsteil Wüstenbrand, Telefon 03723 6543-25, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 14 bis 18 Uhr

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Werksverkauf von Damenstrickmoden WEISBACH FASHION, Obere Hauptstraße 67, D-09235 Burkhardtsdorf Telefon 03721 268465, Fax 03721 273312, E-Mail: info@weisbach-fashion.de, www.weisbach-fashion.de, Öffnungszeiten Betriebsladen: Dienstag und Donnerstag von 13 – 18 Uhr und immer am 1. Samstag des Monats von 9 – 13 Uhr Werksverkauf von Damen-, Herren- und Kinderuntertrikotagen, Nachtwäsche, BHs, T-Shirts und vieles mehr OLI-Gewerbepark (direkt an der A 4, Ausfahrt Chemnitz-Ost), Sachsenstraße 9, D-09244 Lichtenau, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.30 bis 18.30 Uhr, Samstag 9.30 bis 14 Uhr Straße der Einheit 2, D-09387 Jahnsdorf (Produktionsstandort Näherei, Strickerei) Telefon 03721 273345, Montag bis Freitag 8 bis 15 Uhr Carl-Spengler-Straße 1, D-08451 Crimmitschau, Telefon 03762 705869, Mittwoch bis Freitag 10 bis 17.30 Uhr Online-Werksverkauf: www.diashop-lindner.de Strumpfwerk Lindner GmbH, Goldbachstraße 40, D-09337 Hohenstein-Ernstthal Telefon 03723 49010, Telefax 03723 490118 info@lindner-socks.com www.lindner-socks.com


TEXTILE TRADITION SEIT 50 JAHREN Auer Werkstube – eine Erfolgsgeschichte mit Qualität & Farbe Was sieben junge Frauen vor fünfzig Jahren in Aue auf den Weg brachten, bleibt bis heute eine Erfolgsgeschichte. Sie gründeten am 1. September die Genossenschaft Auer

Werkstube, um kunsthandwerkliche Kleidung und verschiedene Gebrauchsgegenstände zu fertigen. Bald spezialisierte sich das Unternehmen auf Textildruck. Irmgard Bauer, sie hatte gerade das Studium an der Kunsthochschule in Schneeberg abgeschlossen, entwarf die Motive. Viele werden heute noch genutzt. Damals wie heute entstehen aus eigenen ausdrucksstarken Designs im Siebdruckverfahren Kollektionen von Raumtextilien, die in Form und Farbe die Tradition widerspiegeln. Tiere, Blumen, Punkte, Karos und Schleifen ergänzen sich in klaren Mustern auf Gardinen, Klammerkleidern, Tischdecken, Schürzen, Kissen und vielem mehr. Die Baumwolldrucke sind durch ein spezielles Verfahren wasch-, koch- und lichtecht, schaffen eine behagliche Wohnatmosphäre und bewähren sich

im täglichen Gebrauch. Ein zweites Standbein sicherte sich die Werkstube durch Zusammenarbeit mit einem fränkischen Betrieb, für den in Aue hochwertige Bettwäsche vom Zuschnitt bis zum Versand konfektioniert wird. So konnten nach der Wende Arbeitsplätze erhalten und wieder geschaffen werden. Heute stehen neben der Geschäftsführerin Ines Ruzicka elf Mitarbeiterinnen und ein Mitarbeiter in Lohn und Brot. Im Frühjahr wurde die erste Etage ausgebaut und die Lohnkonfektion erweitert. Hier arbeitet jetzt eine automatische Zuschnittmaschine. Alle textilen Produkte, die übrigens auf Wunsch auch in Sondergrößen angefertigt werden, sind im Werksverkauf erhältlich. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 bis 16 Uhr, samstags nach Vereinbarung.

Auer Werkstube – textiles Kunsthandwerk e. G. Alfred-Brodauf-Straße 21 Postfach 1112 D-08271 Aue Telefon 03771 22688 info@auer-werkstube.de www.auer-werkstube.de

Auch Landrat Frank Vogel (links) zeigt sich von der Arbeit in der Auer Werkstube beeindruckt. Anlässlich des fünfzigjährigen Firmenjubiläums besuchte er im Oktober das erzgebirgische Unternehmen.


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Die Adresse im Erzgebirge für Küchen mit dem besonderen Etwas ie Erfolgsgeschichte begann vor 14 Jahren, als Tino Münklich ein kleines Küchenstudio in Niederdorf bei Stollberg eröffnete. Mit Blick auf die Erfordernisse des Marktes wurde 2001 ein neues Haus mit großzügigem Ausstellungsbereich in der Chemnitzer Straße 53 gebaut, wo die Kunden hochwertige Küchen und Geräte erleben. Gleichzeitig startete „das küchenhaus” mit dem Internet-Shop und Elektromarkt24 einen zusätzlichen Geschäftsbereich, der heute zu den zehn führenden Internethändlern in der Elektrosparte in Deutschland

D

Schauen Sie vorbei oder kontaktieren Sie uns. dk das küchenhaus D-09366 Niederdorf, Chemnitzer Straße 53 Telefon Küchenplanung: 037296 5100 Telefon Internet: 037296 5180 Wir öffenen für Sie: Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr Samtsag 9 bis 12 Uhr sowie nach Absprache auch außerhalb dieser Zeiten.

zählt. Der renommierte Power-Seller und andere Auszeichnungen unterstreichen diesen Stellenwert. Der Bereich Küchenateliers in Niederdorf zeichnet sich durch hochwertige, kreative Modelle aus. Dabei haben sich die Küchenplaner die Philosophie, dass Menschen ihre Küche als zentralen Lebensraum sehen, zu eigen gemacht. Das Küchenhaus-Team um Tino Münklich sucht in seinen Planungsvorschlägen nach durchdachten Raumkonzepten mit individuellen Ideen und Akzenten.

Es stellt sich dabei dem Anspruch nach kreativen und innovativen Lösungen unter Einsatz hochwertiger Materialen und Marken für jeden persönlichen Lebensstil. Moderne und effiziente Einbaugeräte namhafter Hersteller bilden eine wesentliche Grundlage und verleihen den Küchen Eigenständigkeit und Vitalität. Selbstverständlich ist eine ehrliche Beratung – zuhören, mitdenken, wo nötig auch abraten und neue Vorschläge entwerfen – damit jeder bekommt, was für ihn sinnvoll und gut ist. Seien Sie anspruchsvoll, es ist Ihre Küche!


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„Oh, es riecht gut…”, so beginnt ein bekanntes Weihnachtslied. Ganz sicher mischt sich in den weihnachtlichen Duft diesmal auch der von „Casino de luxe” und „Casino classic man”. Der legendäre Damenduft erfreute seit 1965 die Ostdeutschen. 2006 war Schluss. Ermutigt von anhaltender Nachfrage und unterstützt vom Pobershauer Unternehmer Torsten Enders wagte Gabriele Fritzsche aus Marienberg die Marke zu übernehmen. Im neuen Design erobert der Duft seit einem Jahr im Sturm die Parfümbranche. Über 100 Händler führen bundesweit dieses sächsische Markenprodukt. Rechtzeitig zum Fest kreierte die Firma ihren ersten Herrenduft „Casino classic man”. Engel und Bergmann sind für diese Weihnacht die Boten der Herkunft der Marke geworden. Dem „Weihnachtsland Erzgebirge” und ihrer Verbundenheit zur bergmännischen Tradition will Gabriele Fritzsche damit Ausdruck verleihen – und sie hat im Advent Zeit für die Fans von Casino eingeplant. Mit ihrem Team wird sie an zwei Terminen persönlich gern alle Fragen beantworten. Am Samstag vorm 1. Advent (27.11.) werden ab 15 Uhr in der Parfümerie Kaßner in Freiberg Flaschen abgefüllt und gern auch signiert und am 3. Advent (19.12.) etwa 15 Uhr nach der Bergparade im Laden von Frau Fritzsche in Marienberg. Sie sind herzlich willkommen!


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Das Wunder von Stützengrün Dachshaarpinsel begründet den über sechzigjährigen MÜHLE-Mythos November 2010. Wer in diesen Tagen über das Werksgelände der Hans-Jürgen Müller GmbH & Co. KG im westerzgebirgischen Stützengrün streift, mag an ein Wunder glauben. Vor 20 Jahren begann der heutige Seniorchef Hans-Jürgen Müller mit dem Wiederaufbau. Von seiner einst florierenden Firma existierte kaum noch etwas. Zu DDRZeiten war MÜHLE-PINSEL ein verstaatlicher Betrieb, dessen Massenartikel vor allem osteuropäische Länder versorgten. Zu Spitzenzeiten betrug die Tagesproduktion 6.000 Stück. Der Markenname aber wurde ersetzt. „Rein Dachs” oder „rein Borste” stand zum Schluss nur auf den Waren. „Trotzdem konnten sich noch viele an MÜHLE erinnern”, bestätigt Müller, „irgendwie hatten wir im Bewusstsein westdeutscher Kunden überlebt.” Bis zum ersten großen Industrieauftrag 1995 und dem Gefühl „Wir haben es geschafft” vergingen sorgenvolle Jahre. „Angefangen haben wir mit 500 Pinseln am Tag.” Zu seinem 65jährigen Jubiläum wird dem Traditionsunternehmen erneut Wachstum beschert: Für 2010 erwarten die Nassrasur-

Spezialisten einen Jahresumsatz von rund 4,7 Millionen Euro (Steigerung gegenüber dem Vorjahr: plus 12,7 Prozent). Ein zweites Mal hat sich die Gründeridee von Otto Johannes Müller verwirklicht. Self-made – dieses Attribut bestimmt die Geschicke der „Pinselmenschen” von Anfang an. Müller I. studierte internationale Verzeichnisse, gab Inserate in Übersee auf und bereiste ferne Länder, um neue Abnehmer zu finden. Als der Betrieb 1949 durch einen Brand zerstört wurde, baute er ihn binnen kurzer Zeit wieder auf. Die Bereitschaft, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, ist ein Familienerbe. „Wir haben das Pinsel-Gen”, sagen seine Enkel, „etwas anderes als MÜHLE stand nie zur Debatte.” Auch der dritten Generation fallen die Erfolge nicht in den Schoß. Andreas Müller, zuständig für Marketing, reist mehrere Monate im Jahr rund um die Welt. Bruder Christian, der die Produktion leitet, beginnt seinen langen Arbeitstag morgens um 7 Uhr. Insgesamt sind bei der Hans-Jürgen Müller GmbH 30 Mitarbeiter beschäftigt. Kontinui-

tät ist für sie selbstverständlich. Von denjenigen, die 1990 wieder in den Betrieb eintraten, gehören drei noch immer der Firma an. Am 26. November 2010 werden die neue Produktionshalle mit 850 Quadratmeter Fläche und ein Hochregallager mit 500 Palettenplätzen in Betrieb genommen. Die Neubauten erweitern den Gebäudebestand für Serienfertigung, Logistik und Verwaltung fast um das Doppelte. In den Firmenausbau wurden in den letzten beiden Jahren rund 1,5 Millionen Euro investiert. Damit hat sich der Standort zu einem vollstufigen Unternehmen mit beispielhafter Fertigungstiefe entwickelt. Für HansJürgen Müller vollendet sich ein Lebenswerk. MÜHLE, Hans-Jürgen Müller GmbH & Co. KG, Hauptstraße 18 D-08328 Stützengrün-Hundshübel Telefon 037462 6520 info@muehle-shaving.com www.muehle-shaving.com


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Dem Verein Annaberger Hochzeitsetage gehören Gewerbetreibende der Bergstadt Annaberg-Buchholz und Umgebung an. Auf über 220 Quadratmeter Fläche präsentieren sich Partnergeschäfte, Hotels und Firmen mit ihren Produkten und Leistungen rund um das Thema Hochzeit. Wir verstehen uns als Ihr Partner in Sachen Beratung und Findung ausgefallener und exklusiver Geschenkideen für die Hochzeit, die Flitterwochen und die vielen Jahre der Gemeinsamkeit.

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Lautergold – edle Tropfen seit 1734 Traditionsunternehmen feiert 10 000. Reisebus Die „Lautergold” Paul Schubert GmbH ist eine Reise wert. Jüngster Beweis: Am 11. November rollte der 10 000. Reisebus ins Firmengelände und brachte Gäste aus dem Freiberger Raum in das Familienunternehmen mit Stammhaus seit 1734. Dem beson-

der Privatisierung in der Nachwendezeit zudem Bestätigung eines touristischen Konzeptes, welches eng mit dem Namen KarlOtto Schubert verbunden ist. Das 2007 eröffnete „Lauterer Laborantenstübel”, die „Sonderausstellung alte Laborantenkunst”,

Lautergold-Geschäftsführer Jürgen Siegl (l.) überreicht Marianne und Manfred Heinig die Ehrenurkunde. Der 10 000. Reisebus gehört zu „Hennigs Reisen” und hatte an Bord eine unternehmungslustige Gesellschaft aus dem Freiberger Raum. Bei einem „Lauterer Vugelbeertroppn” erlebten die Osterzgebirger die Gastfreundschaft der Firma. deren Anlass entsprechend, begrüßte nicht nur Firmenchef Jürgen Siegl die Jubiläumsbesucher. Auch Thomas Kunzmann, Bürgermeister der „Stadt der Vogelbeere”, die 15. Lauterer Vugelbeerkönigin Theresa Müller, die 4. Lauterer Vugelbeerprinzessin Tina Rentsch und ein Trio des Erzgebirgsensembles Aue sorgten für einen „standesgemäßen” Empfang. Besonders für Marianne und Manfred Heinig bleibt dieser Tag unvergessen. Sie nahmen die Ehrenurkunde für den 10000. Reisebus entgegen und freuten sich darüber, dass ihr Reiseunternehmen, welches sie von 1961 bis 1994 führten, auf diese Weise in den Mittelpunkt rückt. Für „Lautergold” bedeuten die etwa 500000 Besucher seit

der Kräutergarten, die Videovorträge im früheren betrieblichen Kulturraum, das Probierstübel mit Verkaufsraum sowie die besucherfreundliche Gestaltung des Firmengeländes vermitteln den Gästen interessante Einblicke in das Laborantenwesen vergangener Zeiten. Letztlich verdankt das Lauterer Vugelbeerfast einen Gutteil seines Erfolges dem Lautergold-Engagement. Etwa eine Million Euro flossen in den letzten Jahren in das Unternehmen, um diese Erlebnisbereiche zu schaffen. Die Stammbelegschaft von 17 Mitarbeitern erwirtschaftete 2009 zirka zwei Millionen Euro (ohne Branntweinsteuer) und verzeichnet in diesem Jahr eine Steigerung um etwa fünf Prozent. Produkte wie der „Vugelbeer-

troppn”, der „Steinholder”, die „Lauterer Luft” oder der „Stülpner Trunk” sind in fast allen bedeutenden Handelsketten gelistet und besonders der „Vugelbeerpunsch” steht in der Sympathie der Erzgebirger an vorderer Stelle. „Einen Stillstand kann es allerdings nicht geben. Wir wollen die touristischen Angebote zwar weiter ausbauen, müssen aber auch beispielsweise in moderne Abfülltechnik investieren”, hebt Jürgen Siegl hervor. Auch künftig soll es heißen: „Jeder Tropfen Lautergold köstlich durch die Kehle rollt”.

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PREMISSIMA I EVENT

„Diese Veranstaltung war schon ein bisschen eine neue Dimension” 1. Erzgebirgische Genuss- und Lifestylemesse im Besucherbergwerk Fortunastolln Das Huthaus des Abenteuerbergwerkes Fortunastolln, seit zwölf Jahren Ausgangspunkt diverser Suchaktionen zum legendären Bernsteinzimmer, war am 18. und 19. September ein bestens gewählter Schauplatz der 1. Erzgebirgischen Genuss- und Lifestylemesse. Den Mut beziehungsweise die Idee zu dieser für das Schwartenberggebiet eher ungewöhnlichen Veranstaltung hatte – hervorragend unterstützt von der Agentur ERZ.art – Unternehmer Christoph Wiesner, Inhaber des Freiberger Restaurants Le Bambou. Innerhalb des sagenumwobenen Bergbauensembles präsentierten sich renommierte regionale Firmen mit ihren Produkten, so Pyramiden und Schwibbögen der Saico GmbH Seiffen, großartige Schnitzarbeiten von Meister Hans Lichtenberger aus Olbernhau, Satzunger Bleiglas der Firma Uhlig, Erzeugnisse der Galerie Siebental aus Olbernhau, feine Liköre von Ernst F. Ullmann aus Lauterbach, Weine des Freiberger Weinhandels Maison des Vins und noch vieles mehr. Neben der Messe nutzten viele Besucher auch den Tag der offenen Tür im Besucherbergwerk, schauten sich bei Führungen im Fortunastolln einmal länger um. Einer der abendlichen Höhepunkte war dann die stimmungsvolle Winter-Modenschau des Olbernhauer Unternehmens Paul Scholz, einem Modehaus mit immer-

hin 105jähriger Tradition. „Trüffel-Ravioli im weißen Trüffelschaum”, „Rosa Kalbsfilet mit Zweierlei vom Steinpilz an Portweinjuice” oder „Mangogelee mit Schokoladenmoussee und Himbeersauce” hieß es dann im Rahmen eines mehrgängigen Galadinners mit jeweils passendem Rotwein, welches von MeisterköchInnen von Le Bambou aus Freiberg, des Trakehnerhofs Großwaltersdorf sowie vom Kleinen Vorwerk Sayda gezaubert wurde. Der Abend klang mit einem tollen Feuerwerk am glitzernden Schweinitztal-Sternenhimmel und mit Sektanstoß tief im Bergwerk – es gab zwei Geburtstagskinder – aus. Viele Gäste der 1. Erzgebirgischen Genuss- und Lifestylemesse zeigten sich insbesondere von der äußerst gemütlichen und stilvollen Treff- und Gesprächsatmosphäre begeistert und hoffen somit auf eine baldige Fortsetzung. Angetan von der Veranstaltung war auch Deutschneudorfs Bürgermeister, Unternehmer, Schatzsucher und Bundestagsabgeordneter Heinz-Peter Haustein: „So eine neue Sache in unserem idyllischen Grenzwinkel zu machen ist toll. Wir haben in unserer Region starke Produkte und wir brauchen uns auch in Sachen Gastronomie überhaupt nicht zu verstecken. Diese Veranstaltung war schon ein bisschen neue Dimension in Sachen touristischer Angebote im Erzgebirge.”


Stärken der Heimat nutzen

Schätze heben im Erzgebirge Holz unserer Heimat zu nutzen, es nicht zu verbrennen oder zu verbauen, sondern kunstvoll zu gestalten, ist seit je her mein Wunsch gewesen. Nunmehr seit 20 Jahren – die Wende machte es möglich – darf dies mein(e) Beruf(ung) als Holzgestalter sein. „Verkündigung in Holz” ist mein Hauptanliegen, das zeigen sakrale Arbeiten in christlichen Einrichtungen in Deutschland und darüber hinaus, aber auch in unserer Gegend. In unserem Laden für erzgebirgische Holzkunst und im Atelier in der Bockauer Straße in Lauter kann sich jeder dazu informieren. Ebenso wie über die Künstlergruppe „exponaRt”. Hier gibt es Schätze zu heben, die wenig bekannt sind. Außergewöhnliche, einzigartige Werke, die unterschiedlicher nicht sein können, werden in der 9. Jahresausstellung der Gruppe – 2011 in Annaberg-Buchholz und einiges schon ab 11.11.2010 in der Sonderausstellung der „Manufaktur der Träume” – zu sehen sein. Schön, dass es ein so qualitativ hochwertiges Magazin wie „Premissima” gibt, das vermitteln möchte zwischen den Schätzen unseres Erzgebirges und denen, die Schätze suchen und finden möchten. Tobias Michael Holzgestalter aus Lauter Künstlergruppe „exponaRt”

Maßstäbe setzen Seit geraumer Zeit werfe ich einen Blick in „Premissima” und dies mit zunehmendem Interesse. Den Gestaltern meine Anerkennung. Die Zeitschrift ist in Aufmachung und Inhalt eine sehr gute Orientierung und Anregung, schafft Transparenz über die Leistungsfähigkeit erzgebirgischer Unternehmen. Aber nicht nur als Verbraucher lohnt sich der Blick, sondern auch als Mitgestalter. Seit 1995 bietet „Lauckner Pflege” Dienstleistungen für Senioren in der ambulanten und stationären Versorgung und im Betreuten Wohnen in der Region Marienberg, Olbernhau und Dresden an. Die sich präsentierenden Firmen und Marken setzen durchaus Maßstäbe und sind für unsere Branche und unternehmerische Ausrichtung eine gute Orientierung. Weiter so! Wolfgang Kempf Geschäftsführer Seniorenzentrum „Haus Lauckner” in Marienberg

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch unmittelbar vor der Haustür zu finden ist? Als Unternehmer vertrete ich diese Meinung und kann den Verbrauchern nur raten, sich vor einer Anschaffung erst einmal in der Heimat kundig zu machen, ob, wann und wo welche Ware zu erwerben ist, bevor andere Ziele angesteuert werden. Ansprechpartner gibt es außerdem vor Ort und ersparen dem Kunden lange Wege und Zeit bei Fragen. Darüber hinaus geht es dadurch auch im Erzgebirge wirtschaftlich weiter bergauf, wenn die Stärken hier genutzt werden. Was unsere Region an Top-Unternehmen und erstklassigen Marken zu bieten hat, ist enorm. Das Hochglanzmagazin „Premissima”, auf dessen nächstes Heft ich persönlich schon wieder warte, bietet immer aufs Neue einen Überblick dazu. Was mich ebenso freut: Im Inhalt des Magazins erhält auch der regionale Sport einen ihm gebührenden Stellenwert. Bertram Winkler, Inhaber Hausgeräte Winkler Großolbersdorf und Org.-Leiter Steilhangrennen (Speedhill)


Der Einsatz digitaler Technologien hat sich bereits in vielen medizinischen Bereichen bewährt. Die Herstellung von Zahnersatz im CAD/CAM-Verfahren ist in unserem Dentallabor schon seit Jahren fest etabliert.

Zahntechnikermeister Sören Just vor der CAD-CAM-Fräsanlage.

Mit unserer neuesten Innovation wird nun die „konventionelle” Abdrucknahme beim Zahnarzt bis hin zur Modellherstellung aus Gips zunehmend digitalisiert. Die digitale Abdrucknahme ist die innovative und präzise Methode der Abdrucknahme. Die bei dieser Methode erfassten Bilddaten werden

in ein 3-D-Datenmodell umgerechnet und direkt auf unsere Konstruktionsrechner übertragen. Damit entfällt in zahlreichen Restaurationsfällen für Ihren Zahnersatz der traditionelle Abdruck. Aus den übertragenen 3-D-Daten fertigen unsere Maschinen das hochpräzise Grundgerüst des Zahnersatzes. Dieser wird dann in traditioneller Handarbeit individuell auf Ihre Zahnfarbe bis ins kleinste Detail veredelt, bis letztendlich unsere CAMKRONE „just perfekt” entsteht. Vorteile der digitalen Abdrucknahme für Sie als Patient: - kein Würgereiz durch Abdrucklöffel - kein unangenehmer Geschmack durch Abformmaterialien - unerreichte Präzision bei der Herstellung Ihres Zahnersatzes - Zeitgewinn durch sofortige und direkte Abstimmung mit Ihrem Zahnarzt Sie möchten noch mehr rund um die Möglichkeiten von CAD/CAM-Technologien bei der Herstellung von hochpräzisem Zahner-

satz erfahren? Auf unserer Internetseite www.dentallaborjust.de, per Telefon unter 03774 179690 oder direkt bei Ihrem Zahnarzt erhalten Sie mehr Informationen. Dentallabor Just GmbH Grünhainer Straße 41 D-08340 Schwarzenberg Telefon 03774 179690 Telefax 03774 179691 email@dentallaborjust.de > www.dentallaborjust.de


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Wissen schafft Schönheit Die Synergie von Medizin & Natur mann in Aue ab 2011 mit ihrem Kooperationspartner „aesthetica cosmetics” als exklusivem Anwender von DOCTOR-BABOR-Produkten einen weiteren Baustein in Sachen Schönheit an. Das innovative, medizinischkosmetische Konzept umfasst Vorsorge, Anti-aging sowie Vorbereitung, Nachsorge

Eine faszinierende Ausstrahlung haben, natürlich sein und die Extraportion Charme besitzen – individuelle Eigenschaften machen jeden Menschen unverwechselbar und attraktiv. Entsprechend nimmt die Nachfrage an ästhetisch-chirurgischen Eingriffen zu. Vor zehn Jahren noch ein Tabuthema, spricht man heute offen über den Gang zum Gesichtschirurgen. Doch nicht jedes Fältchen erfordert sofort den Griff zum Skalpell. Modernste Hightech-Kosmetika vermögen der

Haut frühzeitig die Stoffe zuzuführen, welche im Laufe des Lebens verloren gehen und entfalten so eine Anti-aging-Wirkung. Wird dennoch eine Operation notwendig, beeinflusst die optimale Vorbereitung und Nachbehandlung der Haut mit medizinischen Kosmetika maßgeblich die Brillanz des Operationsergebnisses. In Ergänzung des bekannten Leistungsangebotes im Bereich Implantologie und ästhetische Gesichtschirurgie bietet die aesthetica clinic Dr. Uhl-

und Begleitung gesichtschirurgischer Eingriffe. Außergewöhnliche Produktlinien aus dem Hause DOCTOR BABOR, die nur in ärztlich unterstützten Instituten verwendet werden dürfen, vereinen den neuesten Stand der Wissenschaft und Medizin mit langer Erfahrung im Umgang mit hoch effizienten Wirkstoffen. Sie werden von speziell geschulten DOCTOR-BABOR-Kosmetikerinnen in Absprache mit dem Arzt angewendet.

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as gibt es Schöneres als Zeit zum Wohlfühlen und Entspannen zu verschenken? Das Gesundheitsbad „ACTINON” hält für diesen Anlass über 80 verschiedene Angebote bereit. Neben dem reinen Eintritt in die Bade- und Saunalandschaft des Gesundheitsbades „ACTINON” (erhältlich als

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Unser Wellness-Tipp: Schokolade macht glücklich - Willkommenstrunk - Eintritt für Ganztagesbesuch in Bad, Saunalandschaft und Wellnessoase - Kaffeepeeling

Baobab – Afrika-Treatment Anlässlich des zwölfjährigen Bestehens des Gesundheitsbades wurde das Angebot in der Wellnessoase des „ACTINON” um die African BaobabMassage erweitert. Es handelt sich dabei um eine aktivierende Ganzkörpermassage mit Einsatz von Holzstempeln, Holzsteinen, Körperpinseln sowie afrikanischen Ölen. Hinzu kommt ein Körperpeeling mit dem aus den zerriebenen Baobab-Früchten gewonnenen Pulver. Diese Massage ist nach dem afrikanischen Affenbrotbaum benannt. Er steht als Symbol für Schutz und Nahrung. Seine sehr trockenen Früchte enthalten sechsmal mehr Vitamin C als Orangen und doppelt soviel Kalzium wie Milch. Ihre entzündungshemmende, desinfizierende und antioxidative Wirkung spielt in der afrikanischen Heilkunst eine große Rolle.

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Tages- oder Geldwertkarte in Höhe von 25 bis 300 Euro zzgl. 5 Euro Kartenpfand) können unsere Gäste aus einem umfangreichen Angebot an nordischen, mediterranen, asiatischen, orientalischen und indischen Behandlungen wählen. Vielfältige ayurvedische Anwendungen, Rituale aus Tibet und den asiatischen Kulturkreisen sowie polynesische Behandlungen werden in authentisch gestalteten Räumen, verteilt auf drei Ebenen, angeboten. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Samvahana – einer sanften und doch sehr intensiv wirkenden Schönheitsbehandlung im Ayurveda oder einer Padabhyanga – einer äußerst filigranen und wirkungsvollen Massagetechnik mit speziellen Griffen an den Füßen, Waden und Knien. Die orientalische

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Massage ist eine fein abgestimmte Gesichtsund Ganzkörpermassage, die mit wertvollen Ölen, wohl riechenden Essenzen und Seidentüchern nach orientalischen Klängen ausgeführt wird. Die sanften Berührungen und Ausstreichungen erfüllen das innerste Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit und erwecken Träume aus 1001 Nacht. Die Lomi Lomi ist eine Ganzkörpermassage aus Hawaii, die aus den Elementen Massage, Tanz und Energiearbeit besteht. Lange fließende Massagestriche wechseln mit sanfter Gelenklockerung. Diese Art der Berührung in Verbindung mit warmem Körperöl und zu hawaiianischen Klängen bewirkt tiefe Entspannung und Loslassen. Danach ist es leicht, sich selbst und der Welt mit einem Lächeln zu begegnen. Gutscheine für diese und viele weitere Anwendungen erhalten Sie täglich von 9 bis 23 Uhr an der Rezeption des Gesundheitsbades. Selbstverständlich senden wir Ihnen die Gutscheine auch gern per Post zu.

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PREMISSIMA Steffen Oelschlägel (links) vom VZD-Dentallabor mit dem neuen Cerec-Connect-System

Auf dem Weg zur abdruckfreien Zahnarztpraxis Der „digitale Abdruck”, bislang nur für den Einzelzahn möglich, vermag jetzt mit der neuen „Blue-Cam” und aktueller Hard- und Software mehrere Zähne bis zur kompletten Zahnreihe samt Gegenkiefer und sogar die Bisslage exakt zu erfassen. Damit kann zunehmend auf den sperrigen „Abdrucklöffel” mit oft eigenartig schmeckenden Abformmassen verzichtet werden. Würgereiz und Luftnot gehören nun der Vergangenheit an. Nach dem Beschleifen, also Präparieren der zu versorgenden Zähne durch den Zahnarzt, erfolgt fast der gesamte Herstellungsprozess des Zahnersatzes digital. Damit können die Passgenauigkeit weiter verbessert und Nacharbeiten weitgehend vermieden werden. Dipl.-Stom. Detlef Schürer aus Markersbach hierzu: „Die Möglichkeit, präparierte Zähne zur Herstellung von Kronen und Brücken voll digital abzuformen, passt sehr gut in unser ganzheitliches Behandlungs- und Betreuungskonzept. Dieses umfasst neben der umfassenden Diagnostik unter Zuhilfenahme modernster digitaler Technik, anschließender Beratung und einem breit aufgestellten Therapiespektrum (zum Beispiel Parodontosebehandlung, Implantologie, oralchirugische Eingriffe mit atraumatischer Piezo-Technologie, amalgamfreie Füllungen, ästhetischer Zahnersatz) die Prophylaxeorientierung, professionelle Zahnreinigung und Mundgeruchbehandlung. Wichtig ist ebenso die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Fachkollegen. All das geschieht mit dem Ziel der oralen Gesamtrehabilitation und einer nachhaltigen, serviceorientierten Betreuung von klein an bis ins hohe Alter.

und Dipl.-Stom. Detlef Schürer mit dem dazugehörigen Blue-Cam-Scanner. Foto: Roland Hempel

Zahnmedizin der Zukunft in Schwarzenberg

Kamera ersetzt Zahnabdruck: Würgereiz war gestern – digital ist heute Viele Patienten haben Respekt, ja Angst, wenn es beim Zahnarzt zum Abformen der Mundsituation kommt, um Zahnersatz zu fertigen. VZD Volker Zeibig Dental, ein seit fast 20 Jahren in Glauchau, Hagen und im erzgebirgischen Schwarzenberg arbeitendes Dentallabor, hat nun auch hierzulande das Tor einer neuen Ära aufgestoßen: die abdruckfreie, digitale Abformung zieht in Zahnarztpraxen ein: mit großen Vorteilen für Patient, Zahnarzt und Zahntechniker. Seit 2001 hat sich die CAD/CAM-Technologie in der dentalen Welt etabliert. Der Ablauf sieht bisher so aus: Anhand eines Modells, das der Zahnarzt nach dem Abdruck aus Gips erstellt, werden die Situation in ein CAD-Programm eingescannt, die Daten mittels Software bearbeitet und Krone oder Brücke am Monitor konstruiert. Danach werden die Konstruktionsdaten mittels CAM-Verfahren an eine Fräsmaschine gegeben und der Zahnersatz vollautomatisch hergestellt. Bislang sind dabei Abdrucknahme beim Patienten und Erstellung des Arbeitsmodells aus Gips nicht digital, sondern analog. Mit der Kamera wird dieser Vorgang digitalisiert, vergleichbar

mit der Entwicklung von der Schallplatte zur MP3-Datei. Vorteil für den Patienten: kein Abformlöffel, kein Abdruckmaterial, kein Würgereiz mehr. Vorteil für Zahnarzt und Zahntechniker: hochpräzise, unverfälschte Daten aus dem Mund direkt in den Konstruktionscomputer des Dental-Labors und somit unvergleichliche Passgenauigkeit. Als eine der ersten setzt diese neue Technologie die Zahnarztpraxis von Diplom-Stomatologe Detlef Schürer in Markersbach ein.

Zahnarztpraxis Detlef Schürer Hammerstraße 9 D-08352 Raschau-Markersbach Telefon 03774 81048 > www.zahnarzt-detlef-schuerer.com VZD Volker Zeibig Dental GmbH Bahnhofstraße 6 D-08344 Schwarzenberg Telefon 03774 176800


Lebensraum & Erfolgsfaktor Büro Wir sorgen für gesunde, effiziente und glückliche Mitarbeiter sowie Kostenersparnis

Seit Erfindung des Büros hat sich viel getan. Allein in den letzten Jahren veränderte sich die Arbeit – vor allem durch Computer und Internet – grundlegend. Vorbei die Zeiten von Schreibmaschine, Kohlepapier und Ärmelschoner. Das Büro ist längst zum entscheidenden Ort der Wertschöpfung geworden. Während in den letzten 100 Jahren im industriellen Produktionssektor außerordentliche, nahezu revolutionäre Produktivitätssteigerungen erzielt wurden, hat sich die Produktivität im Bürobereich trotz Computer & Co. nur vergleichsweise evolutionär entwickelt. Die letzten Auswertungen des renommierten Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) bestätigen, dass mit der Qualität des Büros auch die Effektivität der Arbeit steigt. Eine Vernachlässigung etwa der „Wohlfühlqualität und Arbeitszufriedenheit” führt zu Produktivitätsverlusten von bis zu 54 Prozent. Mit einem optimierten „OfficeDesign” im Sinne hoher Gestaltungs- und Ausstattungsqualität lässt sich die Performance dagegen um bis zu 36 Prozent steigern, so die IAO-Ergebnisse. Die Grzanna

Büro-Service GmbH bietet ihren Kunden seit 18 Jahren ganzheitliche Büroeinrichtungsleistungen an, welche die individuellen Bedürfnisse der Unternehmen und Mitarbeiter berücksichtigen und durch eine ergonomische, attraktive, qualitative, ökonomische und ökologische Ausstattung mit Mobiliar, Technik und Bürobedarf bestimmt sind. Dabei kommt besonders das perfekte Zusammenspiel von Einrichtung, Licht, Boden, Akustik und Medientechnik zum Tragen, um eine Arbeitsatmosphäre für Motivation, Identifikation und Produktivität zu schaffen. Welches Objekt Sie auch ausstatten möchten, funktional durchdachte und optisch ansprechende Einrichtungslösungen von Grzanna sorgen in allen Bereichen für ein Maximum an Effizienz, Ergonomie und Wohlbefinden. Wir sind in allen Branchen zuhause: Industrie, Handwerk und Gewerbe, Handel, für Dienstleister und Freiberufler, öffentliche Verwaltung und Behörden – vom Bürostuhl, Schrank- und Ablagesysteme, Lager- und Werkstattmöbel über die notwendige Datentechnik bis zu kompletten Bürolandschaften. Wir sind lizenzierter Partner aller Krankenkassen und Berufsgenossenschaften zur ergonomischen Ausgestaltung des „Lebensraumes Büro”. Von unserer Firmenzentrale in Lauter aus sind wir seit 20

Jahren in Sachsen aktiv. Mit unserer Partnerschaft im internationalen Einkaufsverbund OfficeStar sichern wir unseren Kunden die innovativsten Lösungen, beste Preise und den schnellsten Service. In Ergänzung des Geschäftsfeldes Büroausstattung bieten wir komplexe Leistungen in der kostenstellenbezogenen Lieferung von Bürobedarf inklusive 3-Stunden-Express-Service sowie im Bereich Druck und Kopiertechnik. Wir freuen uns auf eine Zusammenarbeit – informieren Sie sich über die Kosteneinsparungspotenziale und lassen Sie sich von unseren Erfahrungen und vielen Referenzen überzeugen!

Thomas Grzanna Grzanna Büro-Service GmbH Anton-Günter-Straße 39, D-08312 Lauter Telefon 03771 70470, info@grzanna.de > www.grzanna.de


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Stadtwerke Aue MIT „ENERGIE MIT HERZ” UND DEN SONDERPRODUKTEN „VEILCHENSTROM”, „VEILCHENGAS” UND „GLÜCK AUF GAS” SPAREN! „Energie mit Herz für das Erzgebirge” heißt der Slogan, mit dem die Auer Stadtwerke nicht nur Kunden aus Aue, sondern dem ganzen Erzgebirge überzeugen wollen. Die Bilanz ist gut, denn mehr als 13.000 Stromund mehr als 4.500 Gaskunden vertrauen dem örtlichen Anbieter Stadtwerke Aue. Eine der Geschäftspraktiken der Auer Stadtwerke, die offensichtlich ankommt, ist es, dem Kunden immer die günstigste Vertragsvariante anzubieten. Empfehlenswert für kühle Rechner sind auch Sonderprodukte wie „Veilchenstrom” und „Veilchengas”. Diese kann übrigens jeder haben, egal ob in Aue oder anderswo. Hinter „Veilchenstrom” und Veilchengas”, bei deren Vertragsabschluss ein Einkaufsgutschein für den Fanshop beziehungsweise die Bäckerei Schellenberger winkt, verbergen sich Verträge, denen eine Festpreisgarantie bis Dezember 2011 zugrunde liegt. Um herauszufinden, ob sie mit dem angebotenen Tarif bei ihrem jetzigen Verbrauch

sparen können, empfehlen wir, sich von unseren Mitarbeitern im Kundenbüro und dem Vertriebsbereich beraten zu lassen, die Ihnen entsprechend ihrem Verbrauch die jeweiligen Einsparungen errechnen können. Immerhin haben Stichproben bei vertraglich neu gebundenen Kunden ergeben, dass bis zu 300 Euro jährlich gespart werden können. Bei einem Verbrauch von mehr als 5.000 kWh/a empfehlen wir allen Sparfüchsen, zu unserem neuen Produkt „Glück Auf Gas”, das seit dem 1. November 2010 angeboten wird, zu wechseln. Bei allen Fragen zur Energieversorgung sollte man den Kundendienst im Kundenbüro in der Mühlstraße 4 in Aue in Anspruch nehmen und vermeintlich günstige Angebote anderer Anbieter prüfen lassen. Auch Bürger, die noch keine Kunden bei den Stadtwerken sind, informieren und beraten wir sehr gern, denn die Stadtwerke Aue sind für Sie da – mit Energie und Herz für die Region!

Kundenbüro: Stadtwerke Aue GmbH, Mühlstraße 4, D-08280 Aue Öffnungszeiten: Mo. und Mi. 9 – 12 und 13 – 15.30 Uhr Di. 9 – 12 und 13 – 18 Uhr Do. und Fr. 9 – 12 Uhr Telefon: Das Kundenbüro ist telefonisch unter 03771 5566-33 oder 5566-34 zu erreichen. Kostenlose Notrufnummer 0800-14 78 523 und bei Gasgeruch 0371 451444. Internet: Jederzeit gut informiert unter www.swaue.de. Hier finden Sie neben der aktuellen Ausgabe des Kundenmagazins „eprosa” auch alles Wissenswerte zur Energieversorgung vor Ort.


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20 Jahre Steuerberatung Böttges • Papendorf • Weiler in Stollberg >> EINE DEUTSCH-DEUTSCHE ERFOLGSGESCHICHTE dungsklärende Antwort auf ihre Fragen erwarten. Zunehmend stehen Fragen zum internationalen Steuerrecht an. 800.000 deutsche Unternehmen haben Auslandsbeziehungen, immer mehr Menschen sind grenzüberschreitend tätig. Daraus entstehen viele steuerliche Fragen. Um diesen Herausforderungen gewachsen zu

Bild links: Die fünf Partner von bpw freuen sich über 20 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit in Stollberg. Von Anfang an dabei sind (von rechts) Dr. Heinrich Weiler, erster Mitarbeiter 1990 und heute

Vor 20 Jahren zog es die Partner der 1984 im rheinischen Bornheim gegründeten Kanzlei ins Erzgebirge. In Stollberg wurde 1990 die erste Niederlassung eröffnet. Im Laufe der Zeit expandierte die überörtlich tätige Kanzlei stetig weiter, es wurden weitere Partner aufgenommen und Niederlassungen in Bonn, Berlin sowie als jüngster Spross im März 2009 im erzgebirgischen Zwönitz gegründet. Von Anfang an war die Zusammenarbeit zwischen allen Niederlassungen von einem kollegialen Miteinander geprägt. Dazu gehören ein reger Gedankenund Erfahrungsaustausch zwischen den Partnern der Kanzlei wie auch den Mitarbeitern im Rahmen gemeinsamer Workshops und Fortbildungen. Niederlassungsleiter und Sozietätspartner vor Ort ist Dipl.-Kfm./Dipl. Ing. (FH) und Steuerberater Dirk Vettermann. Er und seine Partner Dipl.-Kfm. Gerhard Papendorf, zugleich Wirtschaftsprüfer, und Dipl.-Vw. Dr. Dorothee BöttgesPapendorf sowie ein Team von 15 Mitarbeitern beraten und helfen ihren Mandanten in allen Finanz- und Steuerfragen – produktunabhängig, persönlich und professionell. Da spielt es keine Rolle, ob Sie privater Steuerzahler, Hausbesitzer, Kapitalanleger, Betriebs- oder Praxisinhaber, Geschäftsführer, Unternehmensgründer oder Unternehmensnachfolger, (Finanz-) Vorstand oder eine Persönlichkeit mit Fach- und Führungsverantwortung im privaten oder öffentlichen Bereich sind: bpw ist stets der richtige Ansprechpartner. Auch in schwierigsten Angelegenheiten dürfen Sie stets eine klare und entschei-

Partner und Niederlassungsleiter Dirk Vettermann, Gerhard Papendorf, Dr. Dorothee Böttges-Papendorf und aus Bonn angereist

sein, hat sich die Mitbegründerin der Sozietät Dr. Dorothee Böttges-Papendorf zur Fachberaterin für Internationales Steuerrecht fortgebildet. Basis für die Beratungsqualität ist auch der eigene Nachwuchs. Als ausbildungsfreundliches Unternehmen hat die Sozietät in der Niederlassung in Stollberg seit 1991 14 Auszubildende, FHund BA-Studenten erfolgreich begleitet. Ein Großteil der ehemaligen Auszubildenden gehört heute zum Mitarbeiterstamm der Kanzlei.

Edith Ketter. Aufnahme rechts: Das bpw-Team Stollberg und Zwönitz ist seit den Anfängen 1990 bis heute stetig gewachsen und feierte 20 Jahre bpw Stollberg mit Mandanten,

Ihre Ansprechpartner: Dirk Vettermann, Steuerberater • Dr. Dorothee Böttges-Papendorf, Steuerberaterin / FBin für IStR • Gerhard Papendorf, Wirtschaftsprüfer/ Steuerberater • Kathleen Hecker, Steuerberaterin (angestellt gemäß § 58 StBerG) Postplatz 1, D-09366 Stollberg, Telefon 037296 6910, stollberg@bpw-online.de Lößnitzer Straße 3, D-08297 Zwönitz, Telefon 037754 337490, zwoenitz@bpw-online.de www.bpw-online.de, www.bpw.eu

Geschäftspartnern und Chefs bis in die frühen Morgenstunden.


„Was hilft es, gut zu sein, aber keiner weiß es!” Beispiele für Unternehmergeist Seit der Jugend stand für mich fest: Du willst selbstständig arbeiten, niemanden fragen müssen. Kontakte im Motorsport halfen, dass ich seit 1960 mit meiner Frau Evelyn eine private Autowerkstatt betreibe. Nebenbei entwickelte ich eigene Motoren, als DDR-Handwerksmeister musste man immer improvisieren und als Rennfahrer sowieso. Begeistert startete ich 1990, damals war ich schon 57, neu durch: Im September vor 20 Jahren eröffneten wir das erste moderne Opel-Autohaus im Osten überhaupt. Heute zählt die Zimpel& Franke Gruppe 250 Mitarbeiter an acht sächsischen Standorten. Ich denke, der Unternehmergeist steckt von je her in uns Erzgebirgern. Deshalb bin ich stolz, was meine Generation in der DDR und nach der Wiedervereinigung geschafft hat. Und ich möchte mehr darüber erfahren, was findige Leute in meiner Heimat heute ersinnen und bewegen. Möglich ist das auch dank „Premissima”; schön, dass ich in jedem Heft interessante Beispiele dafür entdecke. Dietmar Zimpel Mitinhaber Zimpel & Franke Gruppe, Zschorlau

Die Premissima ist ein guter Werbebotschafter, wo sich gleichgesinnte Unternehmer werblich gern begegnen. In jedem Fall ist sie im Erzgebirge auf dem Premium-Segment das einzige Journal seiner Art und nimmt sich das Recht heraus, positive Storys und Entwicklungen an den Leser zu bringen. Warum ich in der Premissima werbe? Was hilft es, gut zu sein, aber keiner weiß es! Zudem kann ich in der Premissima auch einmal eine Erfolgsstory an den Leser weiter geben. Walter Walliser Geschäftsleitung Mercedes-Benz-Autohaus Schloz Wöllenstein, Annaberg-Buchholz

Autotradition als Welt-Marke In Sachsen wurde und wird Fahrzeugbaugeschichte geschrieben. Horch, Audi, DKW, Wanderer, später Auto Union, Motorräder aus Zschopau, Trabant sowie heute VW sind weltberühmte Marken. Das August Horch Museum als Mitglied im Tourismusverband Erzgebirge erzählt ihre spannende(n) Geschichte(n) und unterstützt das Bemühen, die Traditionen lebendig zu halten. Dazu zählten bis 2008 die Internationalen TrabantfahrerTreffen (ITT), die unser Museum in Kooperation mit Trabifreunden vom 24. bis 26. Juni 2011 zu neuem Leben erwecken will. Ich freue mich, in „Premissima” einen Partner zu finden, der hilft, auch die Marke August Horch Museum bekannter zu machen. Aus dem Inund Ausland reisen Technikfreunde eigens nach Zwickau, um unsere an raren Exponaten reiche Ausstellung zu erleben, viele verbinden den Besuch mit Touren ins Erzgebirge. Die Sonderschau „20 Jahre Volkswagen Sachsen” ist ab Mitte Dezember eine zusätzliche Attraktion im Weihnachtsland. Rudolf Vollnhals Geschäftsführer des August Horch Museums Zwickau


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Aufgrund unserer exzellenten Kompetenz hat uns die AUDI AG – zum nunmehr fünften Mal in Folge – mit dem Titel „Audi Top Service Partner 2011” ausgezeichnet. Das bedeutet für unsere Kunden: hoch qualifizierte Mitarbeiter, modernste Diagnose- und Reparaturmethoden, ein umfassendes Leistungsangebot, Premium-Qualität und höchste Zuverlässigkeit. Diese Leistungsmerkmale beziehen sich ebenso auf unsere Arbeit für die Marken Volkswagen sowie Skoda und bestätigen unseren Anspruch und unser Versprechen an unsere Kunden – Vorsprung durch Service!

Auto

Nutzfahrzeuge

Leonhardt Auto Leonhardt GmbH Eisenbrückenweg 13, D-08280 Aue, Telefon 03771 39000 Hauptstraße 2 b, D-08301 Bad Schlema, Telefon 03771 2530020 www.auto-leonhardt.de

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das Versprechen „Lueg – Wir begeistern Menschen” jeden Tag in der Praxis zu erfüllen. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen 20 Jahre Lueg zu feiern.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, liebe Kundinnen und Kunden, vor genau 20 Jahren wurde unser Unternehmen Lueg Sachsen mit seinen nunmehr drei Mercedes-Benz-Centern in Zwickau, Bernsdorf und Stollberg gegründet. Stolz sind wir, als eigenständige Gesellschaft Bestandteil der Fahrzeugwerke Lueg AG zu sein – eines bereits 1868 gegründeten und seitdem im Familienbesitz befindlichen Unternehmens. Die wichtigste Grundlage für unsere erfolgreiche Entwicklung war und bleibt die Partnerschaft mit vielen Tausend Kunden. Dafür ganz herzlichen Dank! Ziel unserer Arbeit ist, die hohen Erwartungen unserer Kunden zu übertreffen und so

Unsere Geburtstags-Danke-Angebote gelten bis zum 31. Dezember 2010: Ein E-KlasseCabrio von Mercedes-Benz kann 2011 Ihnen gehören! Jubiläumsverlosung bei Lueg. Unter allen Kunden, die 2010 bei uns ein Fahrzeug kaufen, wird ein Gewinner ausgelost, welcher das komplette Jahr 2011 ein E-Klasse-Cabrio von Mercedes-Benz auf unsere Kosten nutzen kann. Jeder 20. Kunde im Bereich Werkstatt-Service erhält einen Tankgutschein im Wert von 20 Euro. Beim Kauf eines unserer Jung- und Gebrauchtwagen erhält jeder Kunde einen Lueg-Gebrauchtwagencheck ohne Berechnung. Alle Kunden, die ebenso wie wir 2010 ihren 20. Geburtstag feiern, können aus einer Auswahl verschiedener Geburtstagsgutscheine im Wert von bis zu 200 Euro wählen. Für alle Kunden im Bereich Lkw und Transporter halten wir ganz spezielle Finanzierungs-

lösungen unseres Konzerns Lueg AG – größter Vertriebs- und Servicepartner der Daimler AG in Deutschland – bereit, zum Beispiel besonders günstige Reparatur-Finanzierungsangebote. Lueg Stollberg – bequem und in wenigen Fahrminuten aus vielen Orten des Erzgebirges erreichbar – bietet den bekannt großen Service der Marke Mercedes-Benz, sowohl im Bereich Pkw wie auch Nutzfahrzeuge. Aus unserer Zugehörigkeit zur Lueg AG mit 16 Mercedes-Benz-Centern und den damit bestehenden Synergien begründen sich ganz besondere Möglichkeiten – ebenso wie die Herausforderung, besondere Kundenwünsche zu erfüllen. Entdecken Sie unsere Möglichkeiten und unser Versprechen: „Wir begeistern Menschen!” Mercedes-Benz-Center Lueg Stollberg Auer Straße 18 D-09366 Stollberg Telefon 037296 7120 > www.lueg-sachsen.de


Zimpel: traditionell eine starke Marke Sechs starke Marken, eine starke Gruppe in Westsachsen und dem Erzgebirge – das ist Zimpel & Franke. Schon in der DDR betrieben die Firmengründer Dietmar Zimpel und Eberhard Franke selbstständige Fahrzeugwerkstätten. In diesem Oktober feierte Familie Zimpel zusammen mit Weggefährten, Mitarbeitern und Kunden fünfzigjähriges Firmenjubiläum. Bis 1989 erwarb der Zschorlauer Handwerksmeisterbetrieb mit zehn Beschäftigten einen hervorragenden Ruf, zumal der dreifache DDR-Meister Dietmar Zimpel als Motorsportler und Rennmotorenentwickler über die Grenzen der ostdeutschen Republik hinaus Anerkennung fand. 1990 schlug die Familie aus dem Erzgebirge ein neues Firmenkapitel auf, dem OpelHändlervertrag folgte im September die Eröffnung des ersten modernen Opel-Auto-

hauses in den neuen Bundesländern und nur drei Jahre später in Bad Schlema der zweite Neubau. Seit 1995 gehen die Autohäuser Zimpel und Franke gemeinsam einen sehr erfolgreichen Weg. Heute ist die Gruppe mit 250 Beschäftigten in Sachsen sowie einem Unternehmen im ukrainischen Lviv gut aufgestellt. Spezialisiert ist Zimpel & Franke auf die Marken Opel, Chevrolet, Saab, Subaru, Isuzu und Peugeot. Um den Kundenerwartungen noch besser zu entsprechen, wird stetig in Gebäude, Technik und vor allem das Können der Mitarbeiter investiert. So entstanden Ersatzteillager und Lackiererei in Zschorlau sowie ein Saab- und ein Peugeot-Zentrum in Zwickau. Noch in diesem Jahr erfolgt der erste Spatenstich für ein neues PeugeotAutohaus am Gewerbering in AnnabergBuchholz, das im Frühjahr 2011 in Betrieb

Evelyn und Dietmar Zimpel gründeten vor 50 Jahren ihr Unternehmen. geht. 2009 wurde eine Stiftung zum Bau von Kindergarten und -krippe in Zschorlau initiiert. Zum 50. Firmengeburtstag nutzen Evelyn und Dietmar Zimpel die Gelegenheit, dem gesamten Team der Firmengruppe für die geleistete Arbeit und vor allem den Kunden ganz herzlich zu danken.

Zur Festveranstaltung am 30. Oktober ehrte Familie Zimpel acht Mitarbeiter, die bereits vor 1990 und teilweise mehr als 40 Jahre im Unternehmen arbeiten. Bild rechts: Zum Jubiläum pflanzten Jens Becker (l.), Geschäftsführer von Subaru Deutschland, und Ingo Harbodt (r.), Vertriebsleiter von Subaru Deutschland, gemeinsam mit Dietmar und Evelyn Zimpel sowie Stefan Markus (2. v. r.), Geschäftsführer der Zimpel & Franke GmbH, in Zschorlau einen Apfelbaum. Fotos: Zimpel (2), Zenker (1)

Autohaus Zimpel & Franke Zwickau Reichenbacher Straße 119, D-08056 Zwickau Telefon 0375 2717790

Peugeot-Autohaus Zimpel & Franke Zwickau Reichenbacher Straße 121, D-08056 Zwickau Telefon 0375 27119120

Autohaus Zimpel Zschorlau Schneeberger Straße 19, D-08321 Zschorlau Telefon 03771 45080

Erstes Annaberger Autohaus Gewerbering 3, D-09456 Annaberg-B. Telefon 03733 56300

Subaru Autohaus Zimpel & Franke Fritz-Reuter-Straße 4, D-08340 Schwarzenberg Telefon 03774 22331

Autohaus Zimpel Bad Schlema Auer Straße 71, D-08301 Bad Schlema Telefon 03772 35000

Autohaus Franke & Ebert Friedrichsgrün Gewerbestraße 3, D-08141 Reinsdorf Telefon 0375 282860

Autohaus Klingenthal Talstraße 3, D-08248 Klingenthal Telefon 037467 289868

www.zimpelundfranke.de


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NEWS

 Willkommen an Bord: Kerzenscheinabend am

BEGRÜSSUNGSCOCKTAIL 4-GANG-GOURMETMENÜ & MITTERNACHTSBUFFET SHOW-ACTS, KARODANCERS, FEUERWERK…

3. Dezember, ab 18.00 Uhr im Einrichtungshaus Weber: Wir freuen uns, Ihnen die MS Deutschland präsentieren zu können. Sie dürfen Traumschiff-Atmosphäre schnuppern, sich „in der Südsee” fotografieren lassen und dabei tolle Cocktails genießen. Einrichtungshaus Weber und Ullmann Reisen freuen sich auf Ihren Besuch! Einrichtungshaus Weber GmbH Adam-Ries-Straße 20 D-09456 Annaberg-Buchholz Telefon 03733 16090

Im Salon Wolfsbrunn Kategorie B 149,- EURO P. P.

 Die charmanten Hostessen Sophie Schmidt (links) und Tina Auerswald werben zum Heimspiel der Auer „Veilchen” am 25. Oktober im VIP-Zelt des FC Erzgebirge für „Premissima”. Bei Verein und FCE-Partnern kommt gut an, dass Sport und zahlreiche Sponsoren im

Stein 8, D-08118 Hartenstein,Tel. 037605 760 info@gaestehaus-wolfsbrunn.de

Magazin werbewirksam vertreten sind.

 Im Wettkampfkalender des Wintersportclubs Erzgebirge Oberwiesenthal geblättert – Sparkassen-Skiarena am Fichtelberg

Hotel & Restaurant „Am Kurhaus” Bad Schlema Richard-Friedrich-Boulevard 16, D-08301 Bad Schlema Herzlich willkommen zu unserem Buffetabend am Freitag, 07.01., 04.02., 04.03., 01.04., 06.05. und 03.06.2011

+++ 12. Dezember 2010: Eröffnungslanglauf Ski +++ 6. bis 9. Januar 2011: Continental-Cup im Skilanglauf +++ 15./16. Januar: 7. Erzgebirgsskimarathon mit Deutscher Meisterschaft der Senioren +++ 23. Januar: Sparkassencup Skimarathon +++ 12. Februar: Sparkassen-Langlauf Erzgebirge +++ 17. bis 20. Februar: Deutscher Schülercup Biathlon +++ 5./6. März: Sparkassencup Biathlon +++ 26./27. März: Deutschlandpokalfinale Ski +++ 23./24.7.: Fichtelberg-Challenge (Mountainbike) +++ Und 2012: vom 1. bis 9. März Masters World Cup – die Senioren-WM im Skilanglauf! +++

 Sopranistin Annett Illig zur Weihnachtszeit im Erzgebirge

Unsere Brunchtermine: Sonntag, 16.01., 20.02., 20.03., 17.04., 08.05. (Muttertagsbrunch), 15.05. und 19.06.2011

Auch zur diesjährigen Adventszeit ist die bekannte erzgebirgische Sopranistin auf Konzert-

Weitere Veranstaltungen sowie unsere Arrangements finden Sie unter www.am-kurhaus.com oder rufen Sie uns an: 03772 3717-0

„So klingt's bei uns im Arzgebirg” zu Heiligabend wirkt die gebürtige Bermsgrünerin mit.

tour in ihrer Heimat. Ihr Programm „Jedes Kind braucht einen Engel” ist am 17.12., 19.30 Uhr im Kultur- und Freizeitzentrum Marienberg sowie am 19.12., 17 Uhr im Schneeberger Kulturzentrum Goldne Sonne zu erleben. Auch in der traditionellen MDR-Fernsehsendung Weitere Termine sind der 29.12., wo ab 19 Uhr in der Kirche Mauersberg das Konzert „Es ist ein Ros’ entsprungen” erklingt, gleichen Orts gibt die Sängerin am 1. Februar 2011, 19 Uhr ein Konzert zur Lichtmess.


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„Sachsens beste Handballer werden die 2. Bundesliga halten” Der Erzgebirgische Handballverin Aue (EHV) spielt seit 1991 in der 2. Bundesliga, die damit dienstälteste Mannschaft in dieser Klasse ist und zugleich der aktuell beste sächsische Verein. In dieser Saison müssen die Schützlinge von Trainer Maik Nowak mindestens Tabellenplatz neun schaffen, wollen sie sich für die ab kommendem Jahr einheitliche 2. Liga qualifizieren. Über die größte Herausforderung für den EHV seit der Wende sprach Olaf Seifert mit Präsident und Sponsor Lutz Lorenz. Statt Nord- und Süd-Staffel gibt es ab Sommer 2011 die eingleisige 2. Bundesliga. Welche Chancen bietet sie dem EHV?

Da sich die jeweils neun stärksten Mannschaften aus dem Norden und aus unserer Südstaffel qualifizieren, wachsen sportliche Klasse und Attraktivität für Sponsoren und Werbepartner enorm. Profihandball auf klar höherem Niveau belohnt nicht nur Spieler, treue Zuschauer und alle Freunde des EHV. Er macht das Erzgebirge noch bekannter in ganz Deutschland und unterstützt so Wirtschaft und Tourismus. Er wird dem Nachwuchs Impulse geben und im Fernsehen hoffentlich präsenter sein als momentan. Dafür müssen wir jetzt aber mehr denn je Ideen, Kraft und Geld investieren. Eine Mammutaufgabe.

Was bedeutet das konkret? Derzeit geht es im Mittelfeld extrem eng zu, alle 18 Konkurrenten kämpfen für das gleiche Ziel neue 2. Bundesliga. Unter großen Anstrengungen namentlich der Sponsoren konnte Aue für die überlebenswichtige Saison einen Etat stemmen, der erheblich höher als im Vorjahr ist. Wirtschaftlich zu bestehen

ist für den EHV seit 20 Jahren ein stetiger Kampf, dass Wirtschaft und Fans nun noch mehr leisten, ist großartig. Doch es müssen alle Reserven erschlossen werden. Woran denken Sie dabei? Viele Sportfreunde sehen gern Handball, wir brauchen sie jetzt zu den Heimspielen in der Erzgebirgshalle und auch auswärts als 12. Mann. Wir haben bewusst die Ticketpreise stabil gehalten und freuen uns, wenn AueFans beide Zweitligisten anfeuern: den FC Erzgebirge und den EHV. Mein Appell ist an Unternehmer, Politiker und Vereine gerichtet: Es geht um die Zukunft des Auer Handballs, dessen Tradition fast neunzig Jahre zurückreicht! Mit Rang neun würden wir unser Ziel ohne Relegation packen. Aber der Vorstand stellt zugleich sicher: Sollte die Mannschaft die neue 2. Liga nicht schaffen, wird es dennoch weiter Handball in der Region und beim EHV geben. Wer jetzt helfen will, setzt sich einfach mit dem Verein in Verbindung. EHV Aue, Erzgebirgshalle, Ringstraße 15 D-08294 Lößnitz, Telefon 03771 54774 EHV-Aue@web.de, www.ehv-aue.org


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Zum Auftakt des 12. Spieltages eroberte Fußball-Zweitbundesligist FC Erzgebirge Aue am 12. November sensationell Tabellenplatz eins. Der beeindruckende sportliche Aufwind beim Aufsteiger weht auch in dessen Sponsorenfamilie. Das bestätigt gern Herbert Ischt, Vorsitzender des Förderkreises mit aktuell 224 Aue-Freunden aus Wirtschaft und Gesellschaft – gut zwei Dutzend mehr als noch im Mai. „Angesichts des Superlaufs unserer Zweitligaprofis werben wir vor allem im Erzgebirge um weitere Partner und Mittel, beim Mitgliedertreffen im Herbst haben wir die Messlatte für die eigenen Anstrengungen noch höher gelegt und uns eine halbe Million Euro als Förderkreis-Unterstützung zugunsten des FCE in dieser Saison zum Ziel gesetzt. Der Vorschlag, die 500.000er Schallmauer anzugehen, kam von Sponsoren selbst”, erläutert Unternehmer Ischt, der den Veilchen auch als Sponsor seit 16 Jahren aktiv hilft. Nach Ansicht von FCE-Präsident Bernd Keller trägt auch Premissima bei, die Herausforderungen beim besten Fußballklub Mitteldeutschlands zu meistern. In Ausgabe 2/2010 lobt er, dass „die Marke FCE auch in Premissima für Schlagzeilen sorgt. Das kann unserem Sportverein helfen, zusätzliche überregionale Sponsoren zu gewin-

nen. Fußballdeutschland nimmt jetzt noch mehr Notiz von Aue, das ist gut fürs ganze Erzgebirge und kann durch Premissima in Wirtschaft und Politik nachhaltig kommuniziert werden. Ich freue mich, über so

„Premissima hilft, Sponsoren zu gewinnen” FCE-Präsident Bernd Keller

viele langjährige FCE-Partner in dem neuen, hochwertigen Magazin zu lesen.” Dieses wird übrigens zu den Heimspielen in den VIP- und Sponsorenbereichen angeboten und bietet so den Inserenten eine zusätzliche exzellente Werbebühne. Damit die Sponsorenzahl wächst, soll möglichst jedes bisherige Förderkreismitglied ein neues hinzu gewinnen. Hier sind die drei bestehenden Regionalgruppen der FCE-Sponsoren sehr aktiv. Sie gibt es für die Gebiete Aue-Schwarzenberg, AnnabergMarienberg-Zschopau sowie ChemnitzStollberg, über Vertretungen in den Gebieten Zwickau-Vogtland wird nachgedacht. Die Plattform des Förderkreises bietet Un-

ternehmern über das gemeinsame Interesse am Auer Fußball weitere Möglichkeiten des Austausches, nicht zuletzt können geschäftliche Kontakte geknüpft werden. „Besonders intensiv funktioniert dies unter den rund 20 regionalen Betrieben der Textil- und Bekleidungsbranche”, nennt Aufsichtsratsmitglied Bertram Höfer ein Beispiel. „Die Medienpräsenz in Liga 2 ist ungleich besser als bisher, Werbung über den FC Erzgebirge bietet bei vertretbarem Einsatz bundesweit optimale Erfolgschancen”, meint Vizepräsident Jens Stopp, Unternehmer und Sponsor aus Schneeberg. Doch auch freizeitsportliche Aktivitäten wie die Hobbykicks des Sponsorenteams „Die Wilden Alten”, von Volleyballern und Golfern bereichern das Vereinsprogramm des Förderkreises. Höhepunkte bleiben freilich die Heimspiele des FC Erzgebirge, aber auch gemeinsame Bustouren zu Auswärtsbegegnungen so wie zum Topspiel am 12. Dezember bei Ex-Bundesligist Hertha BSC. In Regie des Förderkreises laufen zudem die FCE-Weihnachtsfeier am 18. Dezember in der Sporthalle Zschorlau sowie eine VIPReise von Veilchenpartnern Anfang Januar 2011 ins türkische Trainingscamp nach Antalya. www.fc-erzgebirge.de


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Sparkassen-Skiarena: Mekka Der erste Schnee Mitte November am Fichtelberg sagt Wintersportfans, es geht los! Welcher Termin ist in der Sparkassen-Skiarena Oberwiesenthal der erste? Der Skilanglauf-Continental-Cup vom 6. bis 9. Januar 2011, vom Rang her ein Ereignis an der Schwelle zum Weltcup. Dabei begrüßen wir zusammen mit Hauptsponsor Sparkasse Erzgebirge einen Großteil der europäischen Elite, so die Asse aus den Alpenländern und natürlich aus der gesamten Bundesrepublik. Danach bleibt nur eine

Woche Luft bis zum 7. Erzgebirgsskimarathon, Auftakt der DSV-Langlaufserie dieser Saison. Hierher entsenden Vereine aus ganz Deutschland am 15. und 16. Januar ihre Besten, hier geben sich Leistungssportler und ambitionierte Hobbyläufer ein Stelldichein. Ein erzgebirgischer Vasalauf sozusagen. Kaum sind diese Wettkämpfe vorbei, beginnt die heiße Vorbereitung zweier herausragender Juniorenvergleiche.

Worum handelt es sich da? Zunächst um den Deutschen Schülercup im Biathlon, vertreten ist die gesamte Nachwuchsspitze bis zur Altersklasse 16. Der Termin zum Vormerken: 17. bis 20. Februar. Die älteren Junioren freuen sich ebenfalls aufs Erzgebirge, die Crème der über 16-Jährigen heißt der WSC am 26. und 27. März willkommen zum Deutschlandpokalfinale im Skilanglauf. Bei den genannten Höhepunkten gehen natürlich auch Athleten aus unserem Verein an den Start, schon deshalb hoffe ich auf ganz viele Zuschauer aus Sachsen, die ihre Lokalmatadore anfeuern. Doch natürlich darf jeder Einheimische und Urlauber auch zu anderen Wettbewerben und beim täglichen Training live dabei sein. Oder noch besser: selbst sportlich aktiv! Was bietet Ihr? Wie wär’s mit einer Besichtigung der modernen Skiarena? Wer mag, darf dort selbst Runden auf Skiern beziehungsweise im Sommer Rollerski drehen oder beim Gästeschießen mitmachen. Wir vom WSC freuen uns auf Nachfragen und Anmeldungen, wenn es mit den Plänen der Leistungssportler passt, dürfen auch die Anlagen der Asse genutzt werden. Loipenhaus und Areal können zudem gemietet werden. Bei Wintersportvereinen im Erzgebirge spricht es sich

herum, dass sie unsere schneesicheren Anlagen auch für eigene Trainings und Wettkämpfe buchen können. Gut möglich, dass man bei einer Stippvisite auch einen unserer Spitzenathleten trifft oder Asse wie René Sommerfeld und Torsten Wustlich, die uns hoffentlich als Trainer weiter unterstützen. Apropos unterstützen, wer hilft dem WSC, seine Ziele zu erreichen? Allen voran die Sparkasse Erzgebirge, unser Hauptsponsor und Namensgeber der Skiarena. Zudem möchte ich aus der Vielzahl engagierter Sponsoren und Partner hervorheben die Tageszeitung „Freie Presse”, die Getränkehersteller Oppacher und Hasseröder, das Ahorn-Hotel am Fichtelberg, das Wolkensteiner Unternehmen Paper + Design sowie die Stadt Oberwiesenthal und den Erzgebirgskreis. Rathauschef Mirko Ernst und Wolfgang Drechsler, wie wir sagen „unser Sportbür-


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a für Asse & Freizeit germeister”, helfen ebenso wie viele Bürger, wo sie können. Auf wem ruhen in diesem Winter die Oberwiesenthaler Hoffnungen? Um nur die international Bekanntesten zu nennen: auf den Rodlerinen Tatjana Hüfner mit Gold und Anke Wischnewski mit Platz 5 bei den Olympischen Spielen in Vancouver sowie Eric Frenzel, der dort in Kanada Bronze mit der Mannschaft der Nordisch Kombinierten gewann. Bei den Läuferinnen denke ich an Denise Herrmann und Monique Siegel, die auf gutem Wege ins Weltcupteam sind, sowie an Tom Reichelt, der den A-Kader im Visier hat. Wichtigste Termine in diesem Winter sind die Weltmeisterschaften Ski Nordisch in Oslo und der Rodler in Italien. Tschechien liegt in Blickweite der Sparkassen-Skiarena, gibt es Kontakte zu Sportlern drüben?

Ja, zum Beispiel trainiert Lukas Bauer häufig bei uns, der Tour de Ski-Sieger zählt zu den aktuell besten Wintersportlern der Welt und kommt aus dem benachbarten Bozi Dar. Doch ich wünsche mir, dass Sachsen und Tschechen die enormen Potenziale hier auf dem Dach des Erzgebirges gemeinsam noch viel stärker nutzen.

Bei einer jungen Frau darf man’s verraten, Sie sind 24 – tragen aber schon Geschäftsführerverantwortung in einem international bekannten Verein. Lampenfieber vor der Saison? Das nicht, aber die Herausforderung ist mir als Berufsanfängerin schon klar. Ich weiß unser WSC-Team hinter mir, kenne die Begeisterung der Ehrenamtlichen und habe meinen Freund Benjamin Seifert an der Seite: als ehemaliger Ski-Leistungssportler nicht nur aufmunternd, sondern obendrein mit Rat und Tipps. Wir beide kennen darum auch das beste Rezept, um den Kopf frei zu bekommen: Ski laufen.

Jennifer Hengst steht von Kindesbeinen an auf „Brettern”, Opa Claus in Neuhausen weckte die Liebe zum Skilanglauf. Ab 2000 Training an der Eliteschule des Wintersports in Oberwiesenthal und Mitglied in Junioren-Nationalteams, nach dem Abitur Sportmanagementstudium in Leipzig und Bachelor-Abschluss. Seit 18. Oktober 2010 Geschäftsführerin des seit acht Jahren bestehenden Wintersportclubs Oberwiesenthal e. V. (WSC) mit über 300 Mitgliedern. Mit zwei Mitarbeitern und vielen ehrenamtlichen Betreuern und Trainern kümmert sie sich um die Abteilungen Rennschlitten-, Biathlon-, Skilanglauf und Skisprung/ Nordische Kombination sowie zahlreiche hochkarätige Veranstaltungen, die in diesem Winter in der Sparkassen-Skiarena am Fichtelberg geplant sind. Interview: Olaf Seifert

WSC Erzgebirge Oberwiesenthal Sparkassen-Skiarena Fichtelbergstraße 1 a D-09484 Kurort Oberwiesenthal Telefon 037348 23342 info@wsc-erzgebirge.de www.wsc-erzgebirge.de


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IMPRESSUM Herausgeber: ERZ.art GmbH Agentur für Werbung und Event Markt 9 D-09456 Annaberg Buchholz Telefon 03733 5002933 Telefax 03733 5002934 info@erz-art.de www.erz-art.de

Ein Dankeschön mit Feinschmeckertreff

www.premissima.de Geschäftsführer: Gerd Mädler, Uwe Tippner Ein Unternehmen der Verlagsgesellschaft BERGstraße mbH Aue

ach den ersten vier Ausgaben

Dass unser Dankeschön nicht nur

Projektleitung:

des Magazins „PREMISSIMA

verbaler Art ist, lesen Sie auf Seite

Uwe Tippner

– Menschen, Marken & feine Adres-

19 dieser Ausgabe. PREMISSIMA

Telefon 03733 5002931

sen im Erzgebirge” möchten wir

und Flair-Hotel „Blauer Engel” in

u.tippner@erz-art.de

allen, die dieses Projekt in der Start-

Aue laden zum 3. PREMISSIMA-

phase unterstützten und auch schon

Feinschmeckertreff ein. Das hotelei-

für das kommende Jahr enge Zu-

gene Restaurant „St. Andreas” ge-

sammenarbeit zugesichert haben,

hört zu den fünf besten seiner Art in

herzlich danken.

Sachsen – PREMISSIMA-würdig,

Titelfoto:

Im vielfältigen erzgebirgischen Blät-

wie die Teilnehmer des Feinschme-

Lars Rosenkranz

terwald ist es für alle Beteiligten

ckertreffs erleben werden.

eine große Herausforderung, ein

In regelmäßigen Abständen sollen

Magazin dieser optischen wie in-

kulinarische oder kulturelle Events

Birgit Hiemer, Dieter Knoblauch,

haltlichen Qualität zu etablieren.

das Top-Magazin begleiten. Manche

Jana Kretzschmann, Alexander

Umso bemerkenswerter war und ist

Überraschung für 2011 wird schon

Gerber, Fotolia, Privat, WSC, bsw

die Resonanz unter den ausgewähl-

jetzt vorbereitet.

Uwe Zenker, Marcel Weidlich,

ten Kunden und Lesern. Zumeist

Die vorliegende PREMISSIMA ver-

und zurecht schwingt Stolz auf die

binden wir mit den besten Wün-

erzgebirgische Heimat mit, die mit-

schen für eine besinnliche Weih-

Auflage:

tels PREMISSIMA in vielen interes-

nachtszeit, einen guten Jahreswech-

20.000 Exemplare

santen Facetten dargestellt wird.

sel und ein erfolgreiches Jahr 2011.

N

Gerd Mädler Telefon 03733 5002933 g.maedler@erz-art.de

Fotos: Olaf Seifert, Lars Rosenkranz,

Steffen Oeser, André Kaiser, Dr. Schwochow, Archiv

Druck: Druckerei Vetters, Radeburg Nachdruck von Berichten und Fotos, auch auszugsweise, nur mit vorheriger Genehmigung des Herausgebers. Die Urheberrechte der von PREMISSIMA konzipierten Anzeigen liegen bei der Agentur.

ERZ.art GmbH, Markt 9, D-09456 Annaberg-Buchholz Telefon 03733 5002933, info@erz-art.de, www.erz-art.de

© 2010


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Die Behandlung mit Radon ist eine rein natürliche Energiequelle. Das Gas setzt sich in Erdrissen frei und gelangt so ins Grundwasser. Für Menschen, die Probleme mit dem Bewegungsapparat haben oder solchen vorbeugen wollen, sind die St. Joachimsthaler Bäder die richtige Wahl. Marie Curie-Sklodowska entdeckte der Welt in Jáchymov nicht nur die Radioaktivität, sondern trug auch dazu bei, dass sich Tausende jährlich besser und jünger fühlen und sich von Schmerzen befreien. Gerade Radonbäder gehören zu den wirkungsvollsten balneologi-

GESUNDHEITSFÖRDERNDE RADONQUELLE INMITTEN DER ERZGEBIRGSNATUR schen Mitteln. Während des Bades gelangt eine weiche Alphastrahlung in den Körper, die eine minimale Menge von Radon (0,5 Prozent) enthält. Innerhalb einer halben Stunde entweichen 75 Prozent des Radons wieder aus dem Körper. Die Strahlungsmenge, die der Mensch so bei einer dreiwöchigen Behandlung aufnimmt, entspricht einer Röntgenaufnahme der Lunge. Das Radon ist daher vollkommen unschädlich, es aktiviert jedoch die Regenerationsfähigkeiten des

Körpers und erhöht wesentlich die Widerstandsfähigkeit des Organismus. Es trägt zur Durchblutung der Knochen und Gelenke bei, heilt Erkrankungen von Wirbelsäule und Gelenken, wirkt als Mittel gegen Rheuma ohne Nebenwirkungen und lindert Schmerzen für eine Zeit von bis zu zehn Monaten nach der Behandlung. Radon hilft auch nach Unfällen und Operationen sowie Menschen mit Diabetes oder Gicht, bei Rheumatismus oder Spondylitis ankylosans. Radonkuren können im Rahmen eines dreiwöchigen Heilprogramms des St. Joachimsthaler Bades absolviert werden, ebenso kann man einzelne Bäder ambulant in Anspruch nehmen. Bedingung für eine erfolgreiche Reaktion des Organismus sind mindestens elf Bäder. Eine weitere Form der Radonbehandlung sind die so genannten Joachimsthaler Schachteln. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Bestrahlungsmethode mit der Bezeichnung Brachyradiumtherapie. Der Patient erhält eine minimale Dosis von Gammastrahlung gegen Entzündungen und Schmerzen, deren Quelle Radiumsalze sind.

Die Schachteln werden direkt auf die schmerzhaften Gelenke gelegt. Ins Heilbad Jáchymov können Sie auch zu einem kurzfristigen Wochen- oder Wochenendprogramm, zu einem romantischen Programm mit Ihrem Gatten oder Ihrer Gattin, zu einem Ausflug mit der ganzen Familie oder einer Firmenschulung oder einer Konferenz kommen – wir bereiten für Sie gern ein Programm nach Ihren Wünschen vor. In St. Joachimsthal werden Träume erfüllt!

www.laznejachymov.cz


Prokop – köstlich mit Siegel Schloss und Schlossbrauerei Chyse lohnen den Ausflug nach Böhmen Schloss Chyse, Chiesch im Deutschen, liegt 35 Kilometer von Karlsbad entfernt in Richtung Prag. Die Geschichte dieser Residenz beginnt schon 1169. Zuerst war es eine gotische Burg, später ein Renaissance- und Barockschloss. Zuletzt veränderte es sein Aussehen Mitte des 19. Jahrhunderts, als der Umbau im Stil der englischen Gotik erfolgte. Jede dieser Veränderungen hinterließ am Schloss markante Spuren. Am wertvollsten ist das Deckenölgemälde von anno 1699, geschaffen vom größten Meister des böhmischen Barock Petr J. Brandl. Die Herrschaft Chyse ist seit 1766 im Besitz der Grafenfamilie Lazansky von Buková, deren entfernte Nachkommen das verwüstete Schloss im Jahr 1996 erwarben. Kommen Sie und entdecken Sie die einzigartige Familienatmosphäre dieses alten Adelssitzes. In der Nachbarschaft befindet sich die Schlossbrauerei Chyse. Die Bierbrauerei hat in dem Ort schon seit 1580 Tradition. Die Brauerei beendete ihre Tätigkeit zu Beginn der 1930er Jahre, als sie den Kon-

kurrenzbrauereien der umliegenden Städte unterlag. Die düstere Epoche des Kommunismus brachte dem einst stolzen Brauhaus Drangsale in Form der Installation eines Kohlekesselraums oder der Nutzung seiner Räume als Getreidelager. Fast schien es, das Schicksal des verkommenden Gebäudes werde durch den Einsturz besiegelt, da trat 2003 die einem antiken Drama gleichende Wende ein. Die Brauerei wurde ebenfalls von der Familie Lazansky gekauft. Das Wappen an der Fassade des Brauereigebäudes gewann damit pietätvoll seinen Sinn zurück. Im Jahre 2006 wurde die Brauerei der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und gleichzeitig nach 74 Jahren die Produktion qualitativen, natürlichen und nicht pasteurisierten Bieres erneuert. Im historischen Gebäude der Brauerei, wo sich ein gemütliches Restaurant mit wohl bekanntem Angebot an Spezialitäten der Bierküche befindet, können Sie den Braumeister in Aktion beobachten, denn die Siederei ist vor dem Blick der schmausenden Besucher installiert. Für Ken-

ner sei hinzugefügt, dass die Braukesselanlage in Kupferabdeckung ausgeführt ist, die Kapazität eines Kessels beträgt zehn Hektoliter. Das ständige Angebot an Bier besteht aus hellem, halbdunklem und dunklem Lagerbier „Prokop”, gleichzeitig werden während des Jahres kontinuierlich Saisonspezialitäten gebraut. Die Qualität der Arbeit des hiesigen Braumeisters dokumentieren wohl am besten die ausgestellten Diplome von Degustationswettbewerben. Übrigens, das Tschechische Biersiegel gewann 2010 eben das helle Lagerbier Prokop 11º aus Chyse. Ob Sie sich nun das hiesige Bier und eines der wohlschmeckenden Gerichte gönnen oder einfach nur bei der Besichtigung des Schlosses und des Schlossparks entspannen wollen, glauben Sie uns: Es lohnt sich, einen Abstecher nach Chyse zu machen. Telefon +420 728 948 868 info@chyse.com www.chyse.com



PREMISSIMA 03/2010