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Katharina Schwarz, Chefredakteurin, Examinierte Krankenschwester und Diplom-Journalistin KRANKENPFLEGE AKADEMIE

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IMPRESSUM

Krankenpflege Akademie Praxisnahe Fortbildung für Krankenpflegekräfte. www.krankenpflegeakademie.de Impressum Eigentümerin und Copyright © dck media GmbH 2015 Chefredakteurin: Katharina Schwarz, Bremen Redaktion: Anika Schilder, St. Franziskus-Stiftung Münster; Patrick Büttner, Klinikum Herford; Sascha Leppert, Universitätsklinikum Münster; Mitarbeiter in dieser Ausgabe: Patricia Lorenz, Weinböhla; Heike Bohnes, Aachen; Patrick Büttner, Bünde; Raimond Ehrentraud, Oyten; Susanne Eschkötter, Münster; Rigo Fangemann, Münster; Thomas Lange, Unterhaching; Horst Küpper, Aachen; Rebekka Rieck, Münster; Dr. Armin Secker, Münster; Saskia Wnuck, Gelsenkirchen Herausgeber: Dominik Muhle Akkreditiert durch die Registrierung beruflich Pflegender

Verlag dck media GmbH Königsstraße 32–33 48143 Münster Geschäftsführer: Klaartje Droste und Dominik Muhle Kontakt Telefon: +49 (0) 251 / 32 35 06 90 Telefax: +49 (0) 251 / 32 35 06 99 E-Mail: info@krankenpflegeakademie.de Internet: www.krankenpflegeakademie.de ISSN 2363-9326 ZKZ 3514 Amtsgericht Münster, HR-Nummer HRB 15209 Umsatzsteuer-ID gemäß § 27a UStG: DE297710806 Inhaltlich Verantwortlicher § 55 Abs. 2 RSTV: Programmleitung und Redaktion: Dominik Muhle Satz: Reemers Publishing Services GmbH, Krefeld Druck: Druckhaus Köthen, Köthen (Anhalt) Verkauf: Kontakt für Kliniken / Krankenhäuser: muhle@dck-media.de Kontakt für Privatpersonen: info@krankenpflegeakademie.de Jahresbezugspreis für Privatpersonen: 99,80 Euro inkl. MwSt. zzgl. einmalig 2,95 Euro Versandkosten Krankenpflege Akademie erscheint viermal jährlich. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Krankenpflege Akademie ist ein urheberrechtlich geschütztes Werk der dck media Gmbh. Nachdruck, Übersetzung, Entnahme von Abbildungen, Wiedergabe auf sonstigen Wegen, Speicherung auf elektronischen und anderen Datenträgern sowie die Bereitstellung der Inhalte im Internet oder anderen Kommunikationsdiensten sind nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags möglich. Das gilt auch bei auszugsweiser Verwendung. Haftungsausschluss Medizinisches und pflegerisches Wissen verändert sich ständig. Wenn neue Daten verfügbar sind, können sich Behandlung, Verfahren, Materialien, Geräte sowie Dosierung und Applikation der erforderlichen Medikamente ändern. Unsere Redak­teure, Autoren, Übersetzer und Verleger recherchieren mit größter Sorgfalt, um sicherzustellen, dass die Informationen in diesem Magazin korrekt sind. Alle Angaben in den Artikeln dieser Ausgabe wurden genauestens mehrfach durch Experten geprüft. Die Angaben zu Vorgehensweisen, Dosierungsanweisungen und Applikationsformen wurden genauestens recherchiert und sollen dem aktuellen Wissenstand in Pflege und Medizin entsprechen. Allerdings wird dem Leser stark angeraten zu prüfen, ob die Informationen den neuesten Vorschriften, Behandlungsrichtlinien sowie Dosierungsund Applikationsanleitungen der Hersteller entsprechen. Für die Angaben in diesem Magazin kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Bildquellen Umschlag und Inhaltsverzeichnis: Zeichnungen: AkaMedica GmbH, Raimond Ehrentraut SJS Bremen, Fotolia_71298752_XXL Photographee.eu, Fotolia_81063010_XXL © rufous

FALLBERICHT

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KLINISCHE ABLÄUFE

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Patienten mit Pneu- Die Schmerzthemonie: Therapie & rapie aus pflegeriBehandlung scher Sicht Die Pneumonieprophylaxe ist ein Instrument, um das Erkrankungsrisiko einzuschätzen. Zudem beinhaltet sie alle Maßnahmen zur Vorbeugung oder Behandlung einer Pneumonie. Eine frühzeitige Diagnosestellung und somit schnelle Therapie können den positiven Verlauf einer Lungenentzündung begünstigen und schwere Komplikationen vermeiden. Patricia Lorenz

Pflegefachkräfte können wertvolle Informationen an Ärzte, Physiotherapeuten usw. weitergeben, um eine adäquate Schmerzbehandlung zu ermöglichen. Nationale Expertenstandards und Leitlinien unterstützen sie dabei, generalisiertes, evidenzbasiertes Wissen und damit verbundene Assessments erfolgreich in die Praxis umzusetzen. Raimond Ehrentraud

WEITERE THEMEN IN DIESER AUSGABE: KLINISCHE ABLÄUFE

RISIKOMANAGEMENT

19 Die urologische Katheterkunde im Pflegealltag

36 Mit CIRS zu mehr Patientensicherheit

Dr. med. Armin Secker

Dipl-Päd. Susanne Eschkötter.

PATHOLOGIE & KRANKHEITSBILDER

KOMMUNIKATION

29 Akuter Myokardinfarkt: Grundlagen der Pflege

48 Verantwortliches Handeln in der Pflege

Patrick Büttner

Horst Küpper

Sie möchten für uns schreiben? Dann kontaktieren Sie uns unter redaktion@dck-media.de

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INHALT

PATHOL. & KRANKHEITSBILDER

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PFLEGEWISSENSCHAFTEN

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RECHT

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Die TracheostoPflegeberatung Freiheitsentziemapflege auf pe- bei onkologischen hende Maßnahripheren Stationen Patienten men in der Pflege Die Versorgung von Patienten mit Tracheostoma ist in der Pflege keine Seltenheit. Aus diesem Grund ist es nicht mehr nur für Intensivpflegekräfte von Bedeutung, sich mit der Pflege eines Tracheostomas auszukennen, sondern jeder Pflegende sollte wissen, was bei der Pflege eines Tracheostomas rund um Reinigung, Pflege und Wechsel zu beachten ist. Saskia Wnuck

Die Beratung onkologischer Patienten ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Denn nur in der Beratung können Pflegekräfte und Ärzte auf häufig auftretende Existenzängste, finanzielle Sorgen, soziale Probleme und die Todesangst der Patienten eingehen. So spielt die Psychoonkologie eine tragende Rolle in der Behandlung onkologischer Patienten.

Sobald ein Patient sich oder andere gefährdet, werden vom behandelnden Arzt und den Krankenpflegekräften freiheitseinschränkende Maßnahmen, wie z. B. Fixierungen der Arme und Beine, Feststellen des Rollstuhls, Hochstellen der Bettseitenteile, in Erwägung gezogen. Wann und unter welchen Bedingungen dies gerechtfertigt ist, lesen Sie hier.

Rebekka Rieck, Rigo Fangemannt

Heike Bohnes

TESTFRAGEN FORT- UND WEITERBILDUNG

61 Datenschutz im Alltag eines Pflegenden Thomas Lange

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Die Testfragen zu jedem einzelnen Artikel finden Sie am Ende dieser Ausgabe und natürlich im Internet unter www.krankenpflegeakademie.de – hier erhalten Sie als Abonnent für jeden bestandenen Test einen Fortbildungspunkt sowie ein persönliches Zertifikat.

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FALLBERICHT

Patienten mit Pneumonie: Therapie & Behandlung Der Begriff Pneumonie leitet sich von den griechischen Wörtern „pneumon = Lunge, von Lufthauch, Wehen“ und der Endung „itis“ = Entzündung ab und bezeichnet eine Entzündung der Lunge. Dabei sind die Alveolen (Lungenbläschen) und/oder das Interstitium (Zwischengewebe) betroffen. In Deutschland erkranken jährlich etwa 800.000 Menschen daran. (1) Da eine Pneumonie nicht immer typisch verläuft, wird sie oft erst später diagnostiziert. Besonders anfällig sind Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, bestehenden Vorerkrankungen sowie ältere Menschen und Kinder. Sehr häufig tritt eine Pneumonie in intensivmedizinischen Bereichen auf. Tritt sie erstmals im Krankenhaus auf, spricht man von einer nosokomial erworbenen Pneumonie. Die Pneumonieprophylaxe ist in Kliniken deshalb von großer Bedeutung. Zum einen ist sie ein Instrument, um das Erkrankungsrisiko einzuschätzen. Zum anderen beinhaltet sie alle Maßnahmen zur Vorbeugung oder Behandlung einer Pneumonie. Eine frühzeitige Diagnosestellung und somit schnelle Therapie können den positiven Verlauf einer Lungenentzündung begünstigen und schwere Komplikationen vermeiden. Eine intensive und regelmäßige Krankenbeobachtung durch Pflegekräfte sowie eine gute Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten sind ebenso Voraussetzung für eine erfolgreiche und patientenorientierte Behandlung. Autorin: Patricia Lorenz, examinierte Krankenschwester und Fachgesundheits- und Krankenpflegerin für Onkologie

URSACHEN DER PNEUMONIE

Eine Pneumonie wird meist durch verschiedene Krankheitserreger hervorgerufen. Dazu gehören Bakterien wie z. B. Pneumokokken, Viren, z. B. Influenzaviren, und seltener Pilze oder Parasiten. 90 % aller Lungenentzündungen sind

LERNZIELE

Nach dem Lesen dieses Artikels –– Können Sie wichtige Symptome einer Pneumonie erkennen und beschreiben –– Kennen Sie Ursachen und Verlaufsformen einer Pneumonie –– Wissen Sie, welche Komplikationen bei einer Pneumonie auftreten können –– Wissen Sie, welche Therapiemöglichkeiten es zur Behandlung einer Pneumonie gibt –– Kennen Sie pflegerische Maßnahmen zur Prophylaxe einer Pneumonie STICHWÖRTER

Pneumonie, Lungenentzündung, Symptome, primäre und sekundäre Pneumonie, bronchopulmonal, alveoläre Pneumonie, Pneumonieprophylaxe

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bakteriell bedingt. Eine Pneumonie kann aber auch durch Strahlenbelastung verursacht werden. (2) Am häufigsten wird die Pneumonie über die Atemwege oder durch Tröpfcheninfektion übertragen. Seltener über den Blutstrom. Sie kann aber auch durch Aspiration von Mikroben aus dem Rachen oder Magen hervorgerufen werden. (7) Normalerweise verhindern verschiedene Abwehrmechanismen das Eindringen von Bakterien in die Alveolen. Kleine Härchen, die sogenannten Zilien, befinden sich an der Oberfläche der Luftröhre und in den Bronchien. Durch die regelmäßige Bewegung der Härchen wird Schleim aus der Lunge herausbefördert und somit das Eindringen von Keimen in die Lungenbläschen verhindert. Ist das Abwehrsystem des Betroffenen gestört, z. B. durch eine Krebserkrankung, kann dies eine Pneumonie begünstigen. FALLBERICHT Frau P. (43 Jahre) stellt sich morgens bei ihrem Hausarzt in der Sprechstunde vor. Seit 2 Tagen beklagt sie zunehmenden Husten mit Auswurf. In der Nacht ist er besonders stark, und Frau P. kommt nicht zur Ruhe. Vor 3 Tagen hat Frau P. mit ihrem Ehemann eine kleine Fahrradtour unternommen. Da sich das Wetter jedoch plötzlich verschlechterte, es windig wurde und zu regnen begann, mussten sie die Tour abbrechen. Am Tag darauf traten erstmals die Symptome auf. Bis zu dem Zeitpunkt war KRANKENPFLEGE AKADEMIE  2/2015


sie körperlich gesund. Den Auswurf beschreibt Frau P. nun als gelblich-grün. Sie fühlt sich abgeschlagen und beklagt Kopfund Gliederschmerzen sowie Schmerzen beim Abhusten in der Brust. In der letzten Nacht hatte sie leichtes Fieber (38,6 °C) und Schüttelfrost. Sie vermutet eine starke Erkältung. Da sie aber am Wochenende (in der Gastronomie) arbeiten muss, will sie es lieber ärztlich abklären lassen. DIE VERSCHIEDENEN TYPEN DER PNEUMONIE

Eine Pneumonie kann nach verschiedenen Kriterien eingeteilt werden. •

Nach Art der Ursache Tritt eine Pneumonie bei einem gesunden Menschen, ohne eine Vorerkrankung der Lunge oder des Herzens, auf, wird von einer primären Pneumonie gesprochen. Haupterreger dabei sind Bakterien und Viren. Hat der Betroffene hingegen bereits eine Vorerkrankung, z. B. eine Linksherzinsuffizienz oder COPD, spricht man von einer sekundären Pneumonie. Zu den Haupterregern zählen hier Herpesviren, anaerobe Bakterien und Pilze. Weitere Ursachen können z. B. die Aspiration oder eine pathologische Bronchus-Veränderung sein. Nach Art der Entstehung Von einer ambulant erworbenen Pneumonie (CAP: community acquired pneumonia) spricht man, wenn ein Mensch in seiner natürlichen Umgebung, also

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nicht in der Klinik erkrankt. Die häufigsten Erreger dabei sind Pneumokokken, Grippeviren, Staphylokokken, Chlamydien und Legionellen. (3) Tritt eine Pneumonie während eines Krankenhausaufenthaltes bzw. direkt danach auf (HAP: hospital acquired pneumonia), ohne dass es Anzeichen für eine bestehende Infektion bei Aufnahme gab, spricht man von einer nosokomial erworbenen Pneumonie. Sie ist die häufigste im Krankenhaus erworbene Infektion der Intensivmedizin. Haupterreger sind Enterobakterien, Staphylokokken und E. coli. (3)

Pneumonie

Ambulant erworben

Nosokomial erworben

­Immungeschwächt erworben Abb. 1:  Abbildung: Mögliche Entstehungsarten einer ­Pneumonie

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FALLBERICHT

Fortsetzung: FALLBERICHT RISIKOGRUPPEN: PNEUMONIE

Die Gefahr, an einer Pneumonie zu erkranken, ist bei immungeschwächten Menschen sehr groß. So z. B. bei Menschen mit Organtransplantation, HIV, Chemotherapie und Leukämie. Des Weiteren zählen Kinder und ältere Menschen sowie Patienten mit Beatmung zu den Risikogruppen. Bestehende Grunderkrankungen wie COPD, Diabetes mellitus, Alkoholismus oder auch Allergien können Pneumonien begünstigen. Die Gefahr, an einer Lungenentzündung zu erkranken, steigt ebenfalls bei Patienten mit Lungentumoren, bestehender Linksherzinsuffizienz und Embolien. •

Nach Art der Verlaufsform Eine Pneumonie kann typisch oder atypisch verlaufen. Entscheidend dafür ist die bestehende Symptomatik. Im weiteren Verlauf des Artikels wird noch genauer darauf eingegangen. Nach dem Ort der Lokalisation – Bronchopulmonal : betrifft die gesamte Lunge und die Bronchien – Alveolär: betrifft hauptsächlich die Alveolen (7) – Lobärpneumonie : ein ganzer Lungenlappen ist betroffen – Bronchopneumonie (die Lungenbläschen an mehreren Stellen der Lunge sind betroffen)

Der Arzt befragt Frau P. zu Beginn zu ihren Beschwerden. Danach misst er den Blutdruck, welcher mit 122/65 mmHg im Normalbereich liegt. Die Herzfrequenz ist min 96´min tachykard. Im Anschluss horcht er Frau P. ab. Dabei stellt er im linken Lungenflügel ein leichtes Rasselgeräusch sowie verminderte Atemgeräusche fest. Über dem Hauptbronchus nimmt er hingegen ein verstärktes Atemgeräusch wahr. Des Weiteren untersucht er den Hals-und Rachenraum sowie die Ohren. Dort kann er keine Auffälligkeiten feststellen. Eine Erkältung kann der Hausarzt entsprechend der Symptomatik ausschließen. Zur Sicherung der Diagnose wird Frau P. nun noch zur Blutabnahme zur Arzthelferin geschickt. Bestimmt werden sollen verschiedene Entzündungsparameter und das Blutbild. Die Werte kommen im Laufe des Tages vom untersuchenden Labor. DIAGNOSTIK BEI VERDACHT AUF PNEUMONIE

Zur Feststellung einer Pneumonie wird eine Reihe an Untersuchungsmöglichkeiten genutzt. Meist in deren Kombination. Zu Beginn der Untersuchung erfolgt die Anamnese durch den Arzt. So können Informationen über den Allgemeinzustand des Patienten, bestehende Grunderkrankungen und aktuelle Beschwerden ermittelt werden. Er nutzt außerdem die Auskultation (Abhören) und Perkussion (Abklopfen) zur Diagnostik. Veränderte Atemgeräusche können auf eine Pneumonie hinweisen. Da eine Lungenentzündung nicht immer einfach von einer starken Erkältung unterschieden werden kann, werden zur Diagnosesicherung weitere Untersuchungen genutzt.

SYMPTOME DER PNEUMONIE Typischer Verlauf

Atypischer Verlauf

Meist durch Bakterien hervorgerufen

Meist durch Viren hervorgerufen

Akutes, plötzliches Auftreten

Schleichendes Auftreten

Schüttelfrost, Fieber bis zu 40 °C

Kaum Fieber, langsam steigend, unter 39 °C

Husten mit Auswurf (rostbraun-gelb / grün)

Husten ohne bis klarer Auswurf

Schmerzen beim Husten in der Brust, evtl. Pleuraerguss

Keine Brustschmerzen, kein Pleuraerguss

Dyspnoe, Zyanose der Finger und Lippen

Keine Dyspnoe

Müdigkeit, reduzierte AZ

Kopf- und Gliederschmerzen, Fehldiagnose: Grippe

Tabelle 1  Verlauf einer Pneumonie – typisch oder atypisch 6

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Blutabnahme des Patienten: Nachweis einer Entzündung im Körper durch Entzündungsparameter, z. B. ein erhöhtes CRP (Abk. für C-reaktives Protein), erhöhte Leukozyten bei bakterieller Infektion, verminderte Leukozyten bei viraler Infektion, erhöhte Blutsenkungsgeschwindigkeit

Röntgen Thorax: bei bakterieller Pneumonie erkennt man meist Verdichtungen oder begrenzte Infiltrate auf dem Röntgenbild

Mikrobiologie: Nachweis von Erregern, z. B. Bakterien, Viren, Pilzen, im Sputum, Bronchialsekret oder Blut

Bei unklaren Befunden oder Komplikationen können noch weitere Untersuchungen zur Bestimmung des Ausmaßes der Erkrankung genutzt werden. •

Sonografie: Nachweis eines Pleuraergusses, evtl. Pleurapunktion zum Erregernachweis

Bronchoskopie: mögliche Fremdkörper oder Tumoren in den Atemwegen sichtbar machen, mit Biopsie zum Erregernachweis

Computertomografie: genaue Lage und Ausdehnung der Entzündung ersichtlich

Je nach Verlauf der Pneumonie wird über das Maß der Therapie entschieden. Ist der Betroffene in einem allgemein guten Zustand und seine häusliche Versorgung gesichert, ist eine ambulante Behandlung möglich. Voraussetzung dafür ist eine gute Aufklärung des Patienten über • die Erkrankung, • deren Verlauf und

• mögliche Komplikationen. Treten neue Beschwerden auf oder verschlechtert sich der Zustand, ist eine erneute Vorstellung dringend notwendig.

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Fortsetzung: FALLBERICHT Die Diagnose „Pneumonie“ wird mit Frau P. intensiv besprochen. Ebenso deren Therapie und Maßnahmen zur Linderung der symptomatischen Beschwerden. Frau P. erhält ein Rezept für ein Antibiotikum, welches sie für mindestens 7 Tage oral einnehmen muss. Des Weiteren empfiehlt der Arzt Inhalationen mit Kamillan, eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und zur Senkung des Fiebers bei Bedarf ASS. Frau P. erhält für eine Woche vorerst eine Krankschreibung. Ihr Mann ist selbstständig und viel zu Hause. Er kann ihr so zur Seite stehen und bei Bedarf helfen. Frau P. wird vom Arzt nahegelegt, sich in dieser Zeit körperlich zu schonen. Sollten die Beschwerden in den nächsten Tagen nicht langsam abklingen, wird sie gebeten, sich nochmals vorzustellen. Dann will der Hausarzt weitere Untersuchungen vornehmen. Nach einer Woche soll sie ebenso nochmals zur Kontrolle erscheinen. THERAPIE EINER PNEUMONIE

Bei bestimmten Risikofaktoren, wie z. B. einem Alter ab 65 Jahren, bestehenden Begleiterkrankungen oder eben einer schweren Verlaufsform, müssen eine klinische Behandlung und Überwachung gewährleistet sein, um eine erfolgreiche Therapie zu sichern und weitere Komplikationen zu vermeiden. Patienten mit einer Pneumonie erhalten in der Regel eine Antibiotikatherapie. Je nach bestehender Symptomatik oder Erregernachweis wird das passende Medikament vom Arzt verordnet. Liegt das Ergebnis der Mikrobiologie noch nicht vor, wählt der Arzt ein Präparat aus, welches das passende Keimspektrum beinhaltet. Tritt nach wenigen Tagen keine Verbesserung des Zustandes auf, wird entweder die Dosis oder das Präparat geändert. Häufig bestehen Antibiotika-Resistenzen, was die Wahl des passenden Mittels einschränkt. Eine andere spezielle medikamentöse Therapie ist dann nötig, wenn Viren oder Pilze als Erreger diagnostiziert wurden. Des Weiteren erfolgt eine symptomatische Behandlung. Hat der Patient Fieber, sollte dieses gesenkt und regelmäßig kontrolliert werden. Besonders wichtig ist nun die körperliche Schonung. Jegliche Belastung oder Stress sollten vermieden werden. Dabei muss auch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Ist dies nicht selbstständig oder nur unzureichend möglich, muss die Einfuhr durch das Pflegepersonal unterstützt, gesichert und auch dokumentiert werden. Ausnahmen stellen möglicherweise Patienten mit bestehender Herz- oder Nierenerkrankung dar. Dort kann eine zu hohe Flüssigkeitszufuhr kontraindiziert sein. Die Patienten erhalten regelmäßig eine

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FALLBERICHT

Inhalations- und Atemtherapie unter Anleitung der Physiotherapie und des Pflegepersonals bzw. auch selbstständig zu Hause. Klagt der Betroffene über Dyspnoe, ist eine Sauerstoffgabe über die Nasensonde oder Maske indiziert. Bei Bedarf kann der Arzt schleimlösende und hustenstillende Medikamente verabreichen. Lässt sich der Schleim nur schwer abhusten, kann das Absaugen Erleichterung verschaffen. Unterstützend gibt es noch verschiedene alternative Maßnahmen, wie z. B. die orale Aufnahme von Fenchel, Thymian oder Eukalyptus. Deren ätherische Öle werden über die Bronchien ausgeschieden. Es wurde eine sekretionssteigernde Wirkung nachgewiesen. Genutzt werden diese aber eher in der Häuslichkeit. Während des Krankenhausaufenthaltes ist eine gute Krankenbeobachtung sehr wichtig. So können frühzeitig Probleme wie z. B. hohes Fieber oder Luftnot erkannt, Komplikationen vermieden und weitere Maßnahmen eingeleitet werden. KOMPLIKATIONEN EINER PNEUMONIE

Von den etwa 800 000 Menschen, die allein in Deutschland an einer Pneumonie erkranken, sterben ca. 20 000 Menschen. Im Jahre 2011 waren es 18 014 Menschen. (4) Die Komplikationen können sowohl die Lunge selbst, aber auch andere Organe betreffen. Die respiratorische Insuffizienz ist die schwerwiegendste Komplikation einer Lungenentzündung. Der Patient ist dabei nicht mehr in der Lage, selbstständig zu atmen, es liegt ein Sauerstoffmangel vor. Eine intensiv-medizinische Behandlung ist deshalb nötig. Eine weitere Komplikation ist die Sepsis. Dabei verteilen sich die Erreger über den Blutkreislauf bis hin zu anderen Organen. Dort können dann ebenfalls Entzündungen auftreten. Eine intensive Behandlung und gegebenenfalls eine Beatmung sind auch hier lebensnotwendig. Die Gefahr einer chronischen Pneumonie liegt in der Bildung sogenannter Bronchiektasien. Es kommt zu einer Aussackung der Bronchien, welche weitere Entzündungen oder auch Lungenblutungen hervorrufen können. Durch die Vernarbung des Lungengewebes wird die Dehnbarkeit der Lunge eingeschränkt, was sich wiederum auf die Atmung auswirken kann. Bei einer besonders schweren Pneumonie liegen die Patienten oft lange im Bett. Das Risiko, an einer Thrombose zu erkranken, ist deutlich erhöht. Dabei kommt es zum Verschluss einer Vene durch ein Blutgerinnsel. Löst sich dieses und wird es weiter über den Blutfluss in die Lunge transportiert, kann es dort zu einer Embolie kommen. 8

Eine Pneumonie kann außerdem eine Meningitis oder einen Hirnabszess hervorrufen. Ebenso können Entzündungen an Organen wie Herz, Knochen oder Gelenken entstehen Fortsetzung: FALLBERICHT Zu Hause beginnt Frau P. mit der Einnahme des Antibiotikums. Dieses soll sie regelmäßig alle 8 Stunden einnehmen. Am nächsten Morgen erfragt sie in der Praxis die Laborwerte. Das CRP sowie die Leukozyten und die Blutsenkungsgeschwindigkeit sind allesamt deutlich erhöht. Dies spricht für einen Entzündungsprozess und somit für die Diagnosestellung der Pneumonie. In der folgenden Nacht wird Frau P. munter. Sie schwitzt sehr und fühlt sich heiß an. Schon beim Gang ins Bad bemerkt sie eine leichte Luftnot und starken Hustenreiz sowie Schmerzen in der Brust. Sie fühlt sich schwach und gelangt nur noch mithilfe ihres Mannes zurück ins Bett. Dieser ruft nun den Rettungsdienst, welcher kurze Zeit später eintrifft. Frau P. wird in der internistischen Notaufnahme ihres Heimatkrankenhauses vorgestellt. Vom Pflegepersonal wird sie empfangen und in ein freies Behandlungszimmer begleitet. Ihr wird zu Beginn die Temperatur gemessen, welche bei 39,8 °C liegt. Nachdem der diensthabende Arzt sie aufgenommen und untersucht hat, wird sie in die Diagnostikabteilung gebracht. Dort wird ein Röntgen in 2 Ebenen durchgeführt. Auf dem Röntgenbild sind deutliche Verdichtungen in der Lunge erkennbar. Anschließend wird ihr nochmals Blut abgenommen sowie ein Abstrich des abgehusteten Sekrets entnommen. Dieser dient zum genauen Nachweis der Erreger. Frau P. wird nun auf eine innere Abteilung der Klinik gebracht. Dort erhält sie eine Venenverweilkanüle und darüber ein fiebersenkendes Mittel sowie ein Antibiotikum. Außerdem bekommt sie etwas gegen den Hustenreiz. Frau P. ist sehr geschafft, sodass sie bereits nach kurzer Zeit eingeschlafen ist. Vom Pflegepersonal wird sie regelmäßig überwacht. Die Nacht verlief ruhig, und am nächsten Morgen ist das Fieber auf 37,3 °C gesunken. Frau P. beklagt weiterhin noch Hustenreiz mit Auswurf. Sie wird nun dem behandelnden Stationsarzt vorgestellt. Dieser verordnet mehrmals täglich Inhalationen und die Mobilisation am Bettrand mit der Physiotherapie bzw. dem Pflegepersonal. Die intravenöse Gabe des Antibiotikums wird weiter fortgeführt. Frau P. wird zum Trinken animiert und erhält mehrmals täglich atemstimulierende Einreibungen durch die Physiotherapie und das Pflegepersonal. In den nächsten 4 Tagen geht es Frau P. zunehmend besser. Der Hustenreiz und die Schmerzen klingen ab. Mit der Physiotherapie läuft sie nun auch über die Station. Nach insgesamt 8 Tagen Klinikaufenthalt kann Frau P. wieder in ihre Häuslichkeit entlassen werden. Zur weiteren Kontrolle wird sie an ihren Hausarzt verwiesen. KRANKENPFLEGE AKADEMIE  2/2015


PNEUMONIEPROPHYLAXE IN DER KLINIK

PNEUMONIEPROPHYLAXE: MASSNAHMEN

In den Kliniken und anderen Pflegeeinrichtungen wird regelmäßig die Pneumonieprophylaxe angewendet. Sie ist ein Instrument zur Identifizierung von Patienten mit einer bestehenden Beeinträchtigung der Atmung und/oder einem erhöhten Risiko, an einer Infektion des Atmungssystems zu erkranken. Dazu werden verschiedene Einschätzungsskalen verwendet.

Frühe Mobilisation nach Arztanordnung, die Zilienbeweglichkeit und somit bessere Belüftung der Lunge wird gefördert.

Durchführung der atemfördernden / -stimulierenden Einreibung (ASE) nach C. Bienstein. Hierbei wird der Rücken, möglich auch der Brustkorb, durch rhythmische Bewegungen des Ausübenden eingerieben. Dabei wird je nach Indikation ein leichter (zur Beruhigung) bis festerer (z. B. in der Intensivpflege) Händedruck ausgeübt und der Patient zum Ein- bzw. Ausatmen angeleitet. (6)

Anwendung der dosierten Lippenbremse zur Lösung von Sekret, Belüftung tiefer Lungenareale und Stärkung der Atemmuskulatur. Die Lippen werden dabei schmal aufeinandergelegt und die Oberlippe etwas nach vorn gestülpt sowie die Unterlippe etwas eingezogen. Es bleibt nun ein kleiner Spalt, durch den die Luft mit einem lang gezogenen „fffff “ ausgeatmet werden kann.

Atemfördernde Lagerung des Patienten, bewusste Wahrnehmung und Gasaustausch verbessern

Oberkörperhochlagerung (Entlastung des Zwerchfells)

Hochlagern der oberen Extremitäten (Unterstützung der Atemhilfsmuskulatur)

Verschiedene Dehnlagerungen (bessere Belüftung, aber nicht bei Patienten mit Wirbelsäulenverletzungen)

VATI-Dehnlagerung (Schaubild auf der folgenden Seite)

Am häufigsten in den Kliniken verwendet wird die Atemskala nach Bienstein. (8) Zur Pneumonieprophylaxe gehört außerdem die Bestimmung und Durchführung aller geeigneten Maßnahmen zur Vorbeugung einer Pneumonie. (5)

–– Unterstützung des Abtransportes von Sekret aus dem Bronchialsystem durch: –– Luftbefeuchtung –– Unterstützung bei Abhusten –– Ausreichende Flüssigkeitszufuhr –– Inhalationen, z. B. mit NaCl oder Sole –– Medikamente und Zusätze nach Anordnung –– Brustwickel oder -auflagen Abb. 2:  Atemskala nach Bienstein KRANKENPFLEGE AKADEMIE  2/2015

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FALLBERICHT FALLBERICHT

• • • • •

Beachtung der Händehygiene Hygienemaßnahmen bei eigener Erkrankung, z. B. Tragen von Mundschutz bei Erkältung Gute Mundpflege Schmerzanamnese und Beobachtung, z. B bei Schonhaltung Aspirationsprophylaxe (z. B. Hochlagerung 30 bis 45 Grad bei Sondenernährung, Getränke andicken, Temperatur der Speisen beachten)

DIE ATEMFÖRDERNDE / -STIMULIERENDE EINREIBUNG NACH CHRISTEL BIENSTEIN (6)

• Vom Nacken in Richtung Steiß • Rot ausatmen, mit Druckausübung, blau einatmen ohne Druckausübung • Patient sitzt bequem oder 135°-Grad-Lagerung im Bett • Ohne Handschuhe, keine Uhr, kein Schmuck • Verwendung einer W/0 Lotion, z. B. Nivea Milk • Bedarf einer regelmäßigen Übung und genauen Durchführung Abb. 3: Abbildung: VATI-Lagerung (Förderung des Gasaustausches, Vergrößerung der Atemfläche, Förderung der Wahrnehmung, Belüftung der Lunge)

Das Ziel: eine gleichmäßige, ruhige Atmung, Körperwahrnehmung, gute Belüftung, Angstzustände beseitigen, Vertrauen zw. Patient und Pflegendem (9)

LITERATUR:

BILDQUELLEN:

1 Georg Thieme Verlag, Stuttgart, I care Pflege, 2015 (BMBF 2013) 2 Thiemes Pflege, 10 Auflage S.532 ff, 2004 3 http://www.fh-bingen.de/fileadmin/user_upload/Lehrende/Maciak_ Adam/Medizin_Inform_2010_11/Pneumonie.pdf 4 Statistisches Bundesamt 2013 ,Georg Thieme Verlag Stuttgart. I care Pflege, 2015 5 „Prophylaxen in der Pflege, Ulrich Kamphausen, Kohlhammer Verlag, 5. aktualisierte Auflage (2009) 6 „Basale Stimulation in der Pflege – Die Grundlagen“ von Christel Bienstein und Andreas Fröhlich, Kallmeyer Verlag, Auflage: 1 (2003) 7 www.lungenaerzte-im-netz.de 8 http://www.pflegeschulen-hl.de/wp-content/uploads/2014/08/atemerfassungs-skala_nach_bienstein.pdf 9 http://www.pqsg.de/seiten/openpqsg/hintergrund-standard-ase.htm

Abbildungen: AKA Medica GmbH Fotolia_46621717_L © JPC-PROD

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KRANKENPFLEGE AKADEMIE

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