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Thema: Digital Scouting :: S. 1, 2, 4, 6, 16

Pfadi-Eventübersicht :: S. 15

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Digital Scouting – sind wir noch up to date?

Inhalt Editorial1 Impressum4

Themen

„Sechzig Prozent aller Jugendlichen in Österreich nutzen täglich das Internet.“ Eigentlich Grund genug, sich als Pfadfinder mal genauer mit dem Thema Digitalisierung und Medien­ kompetenz zu beschäftigen – aber nicht nur der Kinder und Jugendlichen wegen man sich dort über zahlreiche Methoden, wie man mit Jugendlichen zu diesem Thema arbeiten kann, informieren.

Von Geo Gegenhuber, PPÖ-Facebook-Team und Betreiber des „Nutzlosen Pfadiwissens“ Als vor einiger Zeit das Gespräch mit meinen Guides und Spähern auf das Thema Social Media kam und ich dabei Facebook erwähnte, bekam ich nur ein „Facebook? Da ist doch keiner mehr von uns. Wir sind alle auf Instagram.“ zu hören. Ich nahm es als Anlass, meinen etwas verwaisten Instagram-Account zu reaktivieren und mich näher mit dieser Plattform zu beschäftigen. Diese Situation hat mir wieder einmal gezeigt, wie schnell man nicht mehr up to date sein kann und so den digitalen Anschluss verliert. Und das, obwohl ich mich selbst als doch sehr Social Media-affinen Menschen bezeichnen würde!

In den 1990er-Jahren war die Welt von Computern und digitalen Netzwerken noch eine heile und relativ einfache. Erste Gruppenhomepages wurden gebastelt, vereinzelt via E-Mail oder SMS kommuniziert. Heute, über zwanzig Jahre später, ist die Medienwelt eine komplett andere. Spätestens mit der Verbreitung von Smartphones, immer schnellerem Internet, der Möglichkeit auch unterwegs ständig online sein zu können und dem kometenhaften Aufstieg von Facebook und anderen sozialen Netzwerken, sind die Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien noch vielfältiger, aber damit auch gleichzeitig unübersichtlicher und anfäl-

Editorial Von Vicky Eckert In dieser Minute im Radio kommt der Hinweis, dass Twitter nun auch Direktnachrichten von jedem ermöglicht. Sicher gibt es bald auf WhatsApp auch noch ein drittes blaues Häkchen. Irgendwie hat man das Gefühl, dass die Medienwelt sekündlich wächst, aber mit ihr auch die Frage nach dem Datenschutz. Um am Ball zu bleiben, muss man sich vor allem auch mit Social Media auseinandersetzen, was den Jüngeren leichter zu fallen scheint. Und daher müssen wir uns die Frage stellen: Sind wir überhaupt noch up-to-date in den digitalen Medien (Leitartikel auf S. 1)? Auf vielen Pfadilagern werden Handys untersagt, aber können sie auch das Programm inspirieren

Das Handy gehört heute zum Alltag von Kindern dazu – aber auch zum Pfadfinderalltag?

liger für Missbrauch geworden. Für Kinder und Jugendliche ist es heute selbstverständlich, sich täglich in sozialen Netzwerken mit Freunden auszutauschen. Sie gehen meist recht unbedarft an die Sache heran. Dabei ist ihnen oft nicht bewusst, welche Konsequenzen ihre Online-Aktivitäten haben können. Mit unserer Arbeit als PfadfinderInnen können wir einen Beitrag dazu leisten, Kinder und Jugend(S. 1-2)? Damit man einen Durch­ blick im Dickicht der sozialen Medien bekommt, haben wir unseren Profi Geo (Kurioses Pfadfinderwissen) um ein Lexikon dazu gebeten (S. 6). Aber nicht nur die digitale Welt bietet Neues, sondern auch die PPÖ. Auf S. 15 findest du eine Übersicht mit den kommenden spannenden Terminen und Ankündigungen und wenn eure Gruppe selbst etwas anzukündigen hat, gleich ein Plakat zur Selbstgestaltung in der Heftmitte. Gespannt sind wir auch auf das Jamboree. Teilnehmer Marcel hat als einer unserer Young Correspondents in seiner Schule den japanischen Botschafter getroffen und sich schon voll auf das Lager eingestimmt (S. 13). Apropos Young Correspondent: Du willst auch einer werden? Die nächste Chance hast du am Pinakarri (S. 13)! Super wäre natürlich, wenn du dich auch mit digitalen Medien auskennst…

liche zu kompetenteren MediennutzerInnen zu machen, die nicht leichtfertig mit der Offenlegung ihrer persönlichen Daten umgehen. Broschüren wie „Smart Surfen – Sicher online gehen“ vom Weltverband WAGGGS (http:// bit.ly/smartsurfen) oder die Seite saferinternet.at bieten LeiterInnen eine Menge an fundiertem Wissen über neue Medien, deren Gefahren und Möglichkeiten. Zudem kann

Foto: © PPÖ/Vero Steinberger

Medienkompetenz stärken

Digital Scouting – Sind wir noch up to date?���������������� 1, 2, 4, 6, 16

Das Engagement, Stufenmethode der RaRo........................................ 3 Unser pädagogisches Konzept....... 3 Die neuen GuSp-Behelfe – Challenge accepted!?.................... 5

Medienkompetenz heißt neben Erlernen eines überlegten Einsatzes von Medien aber auch das Erlernen von Medienabstinenz, denn laut Studien können sich 33,6 % aller österreichischen Jugendlichen ein Leben ohne Handy kaum mehr vorstellen. Welches Umfeld eignet sich wohl besser zum Üben dieser Medienabstinenz als ein Pfadfinder­In­nenlager?

WiWö-Kinderhomepage............. 11

Neue Möglichkeiten

Eine Sprache, viele Länder – Deutschsprachige Konferenz....... 13

Neben all den Gefahren, die das Internet birgt, hat die Digitalisierung der Pfadfinderarbeit auch viele Vorteile gebracht: Der unkomplizierte Zugriff auf Planungsunterlagen und Protokolle über die gemeinsame Gruppen-Dropbox, die schnelle Kommunikation via E-Mail und WhatsApp mit Eltern und Kindern oder die erweiterten Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit mit Hilfe von Facebook, haben auch die Pfadfinderei positiv bereichert und sind heute kaum mehr wegzudenken. Wie auch alle anderen Lebensbereiche kann man daher die Möglichkeiten, die sich durch die Nutzung digitaler Medien eröffnen, nicht nur schwarz oder weiß sehen – darum gilt es ganz im Sinne des Schwerpunktes „Kritisches Auseinandersetzen mit sich und der Umwelt“, Risiken und Chancen neuer Medien und Technologien immer wieder neu und kritisch zu hinterfragen.

Bundesthema coolinarisch.......... 14

Berichte GL-Arbeitskreis März 2015........... 3 Wacheseminar NÖ/Wien............. 3 Spruchreif – Bin ich bereit? – Woodbadgekurs 2015................. 11 BSpS Teamleitung 2015.............. 11 Jamboree KontingentleiterInnentreffen in Japan........................... 13

Infos & Termine GuSp grünzeug.............................. 5 Gütesiegel für Pfadilagerplätze...... 5 Schwerpunktsymbole überarbeitet.. 5 HHH Projekt Nepal nimmt immer mehr Form an............................. 12 Ab zum Roverway 2016............... 12 Kommunikation global – JOTI.... 12 Pfadi-Events – Veranstaltungsübersicht.............. 15 Free being me – Einfach Ich!...... 16 Kurioses Pfadiwissen................... 16 Redaktionsschluss ppö brief 2/2015 14. August 2015

Mittelseite: Blanko-PPÖPoster zum Herausnehmen und selber vervollständigen

Einsatz von Smartphones im Widerspruch zu Natur erleben? Im Projekt Smartphones in Wiesen und Wald sucht eine Gruppe von NaturvermittlerIn­nen und WaldpädagogInnen Antworten auf die zentrale Frage

Von Katharina Bancalari

Einsatz von Smartphones ist Alltag. Ob beruflich oder privat, die meisten Menschen haben eines zur Hand. Telefonieren und Fotografieren sind nur zwei damit verbundene Tätigkeiten, der Zugang zum Internet eröffnet eine Vielzahl an Möglichkeiten: z.B. auch unterwegs fast immer in sozialen Netzwerken aktiv zu sein. Es ist

altersunabhängig, wer ein Smartphone nutzt, zumeist sind Jugendliche jedoch älteren Generationen in Handhabung und Schnelligkeit überlegen und doch oder vielleicht gerade deshalb ist der Einsatz von Smartphones im Schulunterricht oft nicht erlaubt.

Naturerfahrung im Alltag Wann findet Natur entdecken, beobachten und erkunden eigentlich Fortsetzung auf Seite 2 >>

Bei Unzustellbarkeit bitte zurück an: PfadfinderInnen Österreichs A-1170 Wien, Stöberplatz 12

P.b.b. Verlagspostamt A-1050 Wien, Zulassungsnr. GZ 02Z033410 M

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Digital Scouting

>> Fortsetzung von Seite 1

statt? Zufällig, in der Warteschlange? Geplant, bei einem Spaziergang oder Ausflug? Zwischendurch, beim Laufen oder Radfahren? Verordnet, wenn man als Lernende ein Herbarium anlegen oder Exkursionen absolvieren muss? Bewusst, weil es einen hohen persönlichen Stellenwert hat und man sich gerne Zeit dafür nimmt? Beruflich, weil man von und mit der Natur lebt?

reiche, wo der Einsatz von Smartphones inhaltlich sehr attraktiv sein kann. Einerseits ist die Bestimmung von Pflanzen und Tieren vor Ort immer schwierig, weil sie entweder eine große Artkenntnis oder das Mitschleppen von Bestimmungsbüchern voraussetzt. Andererseits ist der Wandel der Tier- und Pflanzenwelt im Laufe der Jahres-

Begeisterung wecken Die Natur ist die Grundlage menschlichen Lebens, sie zu kennen lebensnotwendig für die Menschheit. Man weiß heute, dass Naturerfahrung die Basis für ein Nachhaltigkeitsverständnis darstellt. In der Naturvermittlung ist eine gute Mischung aus Naturerleben und Wissen wichtig. Man möchte Menschen erreichen und begeistern, sie locken, in die Natur zu gehen und sich mit ihr auseinanderzusetzen. So gelang es beispielsweise MitarbeiterInnen von Südrand, der mobilen Jugendarbeit Traisen, Jugendliche mit Hilfe einer digitalen Schnitzeljagd für einen Ausflug in die Natur zu begeistern.

Dokumentation Grundsätzlich ist das Smartphone ein Instrument, über dessen Einsatz frei entschieden werden kann. So sind es gerade besondere Momente, die Menschen in der Natur zum Smartphone greifen lassen: ein Foto als Erinnerung für sich selbst, zur Veranschaulichung bei Erzählungen oder ein Posting auf Facebook, um die Community an diesem Erlebnis teilhaben zu lassen.

Naturbestimmung per App In der Naturvermittlung gibt es Be-

mit einer von SchülerInnen entwickelten Phäno-App zum Tragen kommt. Naturphänologische Daten werden von Schulklassen der LFS Warth, Gießhübl, Hohenlehn, Mistelbach und Edelhof erhoben, sodass die Zusammenhänge von Temperaturverlauf und Naturentwicklung der Wildgehölze bzw. landwirtschaftlicher Kulturarten sowie die Auswirkung der Klimaänderung analysiert werden können. Auch hier sind die Ergebnisse im Internet nachvollziehbar.

Einsatzbereich im Praxistest In der Naturvermittlung und Waldpädagogik stehen das Erlebnis und die Wissensvermittlung

Es geht um einen sinnvollen Einsatz des Smartphones, welches in die naturpädagogische Arbeit, v.a. mit Jugendlichen, integriert wird. Zur Anwendung kam u.a. Actionbound, eine App, mit deren Hilfe eine digitale Schnitzeljagd oder Naturralley speziell zu einer Region erstellt wird.

arbeit. Im Projekt Smartphones in Wiese und Wald, welches vom Bildungsförderungsfonds unterstützt wird, bleibt die Zusammenarbeit der drei Hauptgruppen herausfordernd, denn ProgrammiererInnen, Jugendliche und NaturvermittlerInnen sprechen nicht die „gleiche Sprache“. Es bedarf einiges an Toleranz und Verständnis, um die unterschiedlichen Anliegen zu einem gemeinsamen Ergebnis zu bringen. So haben die Jugendlichen recht rasch auf die zu erzieherisch wirkenden Rätselaufgaben hingewiesen, die NaturpädagogInnen immer wieder die Begegnung mit der Natur eingefordert und die ProgrammiererInnen weiterführende technische Möglichkeiten diskutiert.

MOBILOT Gemeinsam mit Studierenden der FH St. Pölten wurde MOBILOT – das bedeutet mobiler Pilot – erstellt und weiterentwickelt. Das Framework ermöglicht es, schnell und ohne technisches Fachwissen sogenannte „location based services“ anzubieten. Ein weiteres Ziel des Projektes ist es, MOBILOT für Na-

Zielorientiert, aber nicht sinnentleert

zeiten nur durch häufige Exkursionen erlebbar bzw. wird durch Fotografien bzw. Erzählungen sichtbar. Zahlreiche Apps bieten bereits jetzt die Möglichkeit, vor Ort Bäume oder Schwammerln zu bestimmen. Einige haben Studierende der FH St. Pölten getestet und ihre Erfahrungen dazu festgehalten. Die Testergebnisse der kleinen Waldfibel, des NABU Vogelführers, des iForest zum Unterscheiden von Bäumen und Sträuchern sowie eine Käferkunde-App können unter nachstehendem Link abgefragt werden.

Citizen Science Zusätzlich ermöglichen Smartphones die Einbindung von interessieren AmateurInnen in wissenschaftliche Projekte. Diese Methode nennt man Citizen Science, welche beim Sparkling Science Projekt „NaturVerrückt“ in Kombination

In manchen Bereichen der Naturvermittlung kann der Einsatz von Smartphones inhaltlich sehr attraktiv sein

mit ganzheitlichen Methoden im Zentrum der Arbeit. Eine Gruppe NaturvermittlerInnen und WaldpädagogInnen stellte sich dabei die Frage, in wie weit die Verwendung von Smartphones berechtigt ist. Sie entwickelten im Team kleine Einsatzmöglichkeit, die bereits in der Praxis in den Naturparken Purkersdorf und Sparbach getestet wurden. Weder die persönliche Vermittlungsarbeit noch die pädagogischen Grundsätze der naturpädagogischen Arbeit sollen dabei in den Hintergrund geraten.

Foto: © Grischa Schmiedl

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turvermittlung und Waldpädagogik einsatzfähig zu machen. Die TeilnehmerInnen können dabei selbst vor Ort Aufgaben, Lokationen und Wege eingeben. Eingesetzt hat dies bereits die Sportunion Tullnerbach. Derzeit entwickelt sich MOBILOT zu einem anwenderfreundlichen Produkt, wobei bei Kindern und Jugendlichen eine eindeutig raschere Auffassungsgabe beim Erlernen des Tools festgestellt wurde. Im Frühjahr soll es eine weitere Testphase im Naturpark Purkersdorf geben. Herausfordernde Zusammen-

Wichtig erscheint allen im Projekt ein zielorientierter, attraktiver und nicht sinnentleerter Einsatz von Smartphones, welcher stark durch Akkuleistungen und vorhandene Internetverbindungen begrenzt ist. Die Herausforderung liegt auch in der rasanten Entwicklung der Smartphones und Apps, wo Jugendliche zumeist mehr Handhabungswissen haben als Erwachsene. Als Weiterentwicklung der naturpädagogischen Praxis erscheint es daher zeitgemäß, sich mit dem Werkzeug Smartphone auseinander zu setzen. Dipl.-Päd. Katharina Bancalari MA, selbständig mit dem Unternehmen Wald.Bildung.Management, leitet das Projekt Smartphones in Wiese und Wald. Weiterführende Links http://mfg.fhstp.ac.at/allgemein/ waldpaedagogik/ https://tinyurl.com/px3sev9 https://de.actionbound.com/

Alles Handy, oder was? Von Katharina „erbs“ Rollinger, Bundesbeauftragte für Caravelles

Lernen durch ausprobieren und handeln Häufig sind Kinder und Jugendliche uns Erwachsenen im technischen Umgang mit digitalen Medien überlegen. Die Unterstützung durch uns ist trotzdem sehr wichtig, zum Beispiel bei der Einschätzung, ob bestimmte Informationsquellen glaubwürdig sind und welche persönlichen Informationen besser nicht im Internet verbreitet werden. Spätestens mit zwölf Jahren haben, laut Studien, fast alle Jugendlichen ein eigenen Handy, Die Bedienung der Geräte ist für die Jugendlichen ein Kinderspiel und schnell werden die untrennbar mit ihrem Mobiltelefon. Jedoch bedeutet das nicht, dass Jugendliche ein tiefes Verständnis für Technik oder das eigene Nutzungsverhalten haben, geschweige denn, dass sie ihr verhalten kritisch hinterfragen. Soziale Netzwerke wie Facebook, oder Apps wie whatsapp und telegram bieten neue Möglichkeiten, sich mit Freunden, Familie und Bekannten auszutauschen sowie in ständigem Kontakt zu blei-

ben und das am Besten ohne sein Handy aus der Hand zu legen. Bei Jugendlichen gehören der intensive Kontakt zu Gleichaltrigen und die Selbstdarstellung während ihrer Identitätssuche seit jeher zur natürlichen Entwicklung. Interessant ist aber wie sich die Form der Kommunikation verändert hat und wie wenig Jugendliche oft darüber nachdenken was sie in ihr Handy hinein tippen oder sprechen, bzw. an welchem Ort es als „ok“ empfunden wird, auf das Display zu schauen, anstatt einem Gegenüber ins Gesicht.

Zwei Übungen Hier zwei Übungen, die in Heimstunden durchgeführt werden können und ein möglicher Einstieg in dieses umfangreiches Thema darstellen:

Wozu nutze ich mein Smartphone? In einem ersten Schritt soll jeder für dich selbst überlegen wofür sie/er ihr/sein Handy verwenden. Jede Funktion soll auf ein Post-It geschrieben werden. Damit sie in einem weiteren Schritt besprochen und geordnet werden können. Zwei interessante Fragen für die

Selfies – Posen ist ein Lieblingssport

ihr euch an dieser Stelle Zeit nehmen kann: • Wie hätten die Ergebnisse ausgesehen, wenn man diese Befragung ein Jahr früher durchgeführt hätte? • Wie könnten die Ergebnisse aussehen, wenn man diese Befragung in einem Jahr durchführen würde?

Netiquette rund ums Handy Phase 1: Zunächst soll der Satz: „Ich finde, es gehört sich nicht, mit dem Handy oder Smartphone ...“ von den Jugendlichen verlängert werden.

Phase 2: Nun bekommt jedeR Klebepunkte in rot, gelb und grün. Je nach Anzahl der Antworten sollten ca. drei Punkte in jeder Farbe pro Person eingeplant werden. Sie sollen nun einzelne Aussagen nach dem Ampelsystem bewerten: Ampel-Frage: Gehört sich das? rot = „Das geht überhaupt nicht!“ gelb = „Es kommt drauf an ...“ grün = „Das ist okay – kein Problem für mich.“ Dabei müssen nicht von jeder Person alle Aussagen beurteilt werden. Es reicht, die drei mal drei Punkte nach eigenen Interessen zu verteilen. Die eindeutig grün oder rot bepunkteten Aussagen können

Foto: © PPÖ/Albin Brunnbauer

Beim Erwerb technischer Kompetenzen wenden Jugendliche meist erfolgreich das Learning-by-Doing-Prinzip an. als erstes Ergebnis dokumentiert werden. Phase 3: Jetzt geht es um die Karten, die entweder umstritten (grün und rot) oder mit vielen gelben Punkten markiert sind. Diese Aussagen werden nun in Kleingruppen von je drei bis vier Jugendlichen verteilt. In den Kleingruppen sollen die allgemeine Aussage also auf konkrete Situationen hin geprüft werden: „Unter welchen Umständen ist das okay, unter welchen Umständen gehört sich das nicht?“ Die Ergebnisse werden von den Gruppen gegenseitig vorgestellt. Diese Beschreibungen stellen den zweiten Teil der Arbeitsergebnisse dar. Unter http://eetiquette.de sind „101 Leitlinien für die digitale Welt“ gesammelt, die sich nach Schlagworten wie z.B. „Mobil­ telefon“ oder „SMS“ durch­ suchen lassen. Du hast eine der Heimstundenelemente in mit deinen CaEx ausprobiert? Lass uns wissen wie es dir damit gegangen ist, und was deine Erfahrungen waren. Schick ein Mail an caex@ppoe.at.


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Programm/Ausbildung, Stufen: RaRo

www.pfadfinderInnen.at

Das Engagement – „Die“ Stufenmethode der RaRo

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Unser pädagogisches Konzept Die Ausbildung im Bundesverband beschäftigt derzeit unter anderem eine Neufassung des pädagogischen Konzepts

Bald gibt es ein „neues“ Abzeichen für die RaRo in ganz Österreich. Das vom Wiener Landesverband geschaffene Engagement-Abzeichen wird regulär im Scout Shop für alle RaRo, die das Engagement gemacht haben, zu haben sein

Was verstehen wir denn unter Engagement? Es bedeutet, dass sich eine Ranger/ ein Rover aus eigenem Entschluss, außerhalb ihrer/seiner Rotte im Dienste der Gemeinschaft und der Mitmenschen einer Aufgabe stellt und mit Leidenschaft, Interesse und einer gewissen Verpflichtung diese selbst gewählte Tätigkeit durchführt, also Engagement zeigt. Du solltest dich dafür aus eigenem Interesse engagieren, also diesen Schritt bewusst und freiwillig setzen. Das Engagement ist für jede/n einzelne/n Ranger/Rover ganz individuell. Das Engagement hat einen klar definierten Beginn und ein klares Ende, dauert sinnvollerweise zwischen 2 und 6 Monaten und endet jedenfalls vor deinem Aufbruch aus der RaRo-Zeit. In diesem Zeitraum solltest du mindestens einmal die Woche aktiv und bewusst deinem Engagement nachgehen.

Warum soll ich ein Engagement machen? Weil ich mich für etwas einsetzen und etwas bewirken möchte. Ich möchte meine Fähigkeit, Interesse, Lust zu helfen, meine Zeit, meine Stärke, im Dienste der Gemeinschaft und für Mitmenschen einsetzen. Engagement bedeutet, dass ich etwas Gutes tue, das über meine alltägliche und gewöhnliche „Gute Tat“ hinausgeht. Ich setze mich mit der von mir gewählten Aufgabe auseinan-

der und lerne daraus. Ich freue mich, etwas zu bewirken und teile meine Erfahrungen mit meiner Rotte. Ich schaue bewusst hinter die Kulissen und Tabus der Gesellschaft und nehme nicht alles widerspruchslos hin. Ich nehme aktiv mein eigenes Leben in die Hand. Ich habe selbst Unterstützung und Hilfe in meiner Zeit als Pfadfinder­In erfahren und bin bereit, meine Mitmenschen zu unterstützen. Die Möglichkeit zu nutzen, einen kleinen Schritt zu setzen, „die Welt ein bisschen besser zurückzulassen als ich sie vorgefunden habe“ kommt euch bestimmt bekannt vor, oder?

Und wann soll ich mit dem Engagement starten? Am besten gleich! Aber aus folgenden Gründen ist es sinnvoll, die RaRo-Methode „Engagement“ erst im vierten Jahr anzuwenden: • du hast die Projektmethode erlernt und kannst diese anwenden, • du kannst auf drei Jahre RaRoErfahrung zurückblicken/zurückgreifen, • du arbeitest daran, im letzten Jahr dein persönliches Stufenziel nach deinen Interessen und Fähigkeiten zu erreichen, • du hast immer mehr Verantwortung für dich und dein Umfeld übernommen, • du bist bereit, dich uneigennützig, selbstlos im Dienst an der Gemeinschaft und deinen Mitmenschen einer gewählten Aufgabe zu stellen. Das alles ist das Engagement. Was nicht dazu zählt, sind Soziale Aktion, Projekte, Aktionen der gesamten Rotte/Gruppe. Diese sind wünschenswert und sinnvoll, doch für‘s Engagement fehlt hier dein eigenständiger Entschluss und die Durchführung als Einzelperson. Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, selbst das Engagement durchzuführen, werft einen Blick in „Das Buch“ und sprecht in eurer Rotte/Runde darüber.

GL-Arbeitskreis März 2015 Von Susanne Panzenböck, Bundesbeauftragte Gruppenleiterinnen

Es war einmal ein Arbeitskreis, der war bekannt für seinen Fleiß. Das GOLD durch ihn ist einst entstanden, und neue Themen sind bereits vorhanden. Sie werden diesen Herbst verschickt, oder einfach auf der Homepage angeklickt.

Foto: © PPÖ/Susi Panzenböck

Dann gibt’s da noch nen großen Brocken: Ausbildung in der Gruppe – und alle frohlocken! Wir haben ganz fest nachgedacht, was man dazu in der Gruppe macht. Und siehe da, es gibt schon viel! Das aufzuschreiben war ein Kinderspiel! Und freut euch schon in ein paar Wochen gibt’s ein Seminar zum Thema Kochen. Es findet statt im Heim von Wels, ist für alle Interessierten und GL’s. Drum zöger nicht und meld dich an! Damit wenigstens einer von uns kochen kann!

Von Katrin Mayer, Bundesbeauftragte für Ausbildung Zu unserem Aufgabengebiet gehört vor allem die Evaluierung und Weiterentwicklung des Programms – sprich des Teils der Pädagogik, der sich damit beschäftigt, was wir den Kindern und Jugendlichen Spannendes bieten.

Jedem Kind seinen eigenen Weg Mittlerweile hat sich auch herausgestellt, dass die pädagogische Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen heutzutage etwas anders ist als noch vor einigen Jahren. Schlagwörter, die man aus den diversen Diskussionen zur Bildungspolitik kennt, wie „Individualisierung“ oder „Kompetenz­orientierung“, sind auch an uns nicht spurlos vorübergegangen. Man braucht sich die Kinder und Jugendlichen in den Heimstunden/Heimabenden

nur anzusehen und merkt – sie brauchen andere Zugänge zum Lernen. Wir als LeiterInnen schlüpfen viel mehr in die BegleiterInnenRolle, wir sollen individuelles Lernen ermöglichen, die Kinder dabei unterstützen, selbst zu lernen. All das sind Dinge, die nicht neu sind. Wir alle kennen das Konzept des „Learning by Doing“ – dass man lernt, indem man Dinge selbst ausprobieren und auch Fehler machen darf. Dabei geht es aber eben nicht darum, dass ein Kind am Ende der Altersstufe gewisse Dinge können muss, um in die nächste Stufe überstellt zu werden. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo, weshalb es schwierig ist, von „Zielen“ zu sprechen. Was ist, wenn das Kind dieses vorgegebene Ziel für diese Altersstufe nicht erreicht? Wird es dann nicht überstellt? Diese und viele andere Überlegungen sollen nun in ein neu verfasstes pädagogisches Konzept einfließen.

Was ist jetzt dieses „neue“ pädagogische Konzept? So neu ist das, was drin steht, gar nicht. Neu ist, dass wir versuchen, die Bedeutung der einzelnen Bestandteile unserer pädagogischen Arbeit herauszustreichen sowie deren Zusammenhänge klar darzustellen. Die meisten von uns arbeiten in Heimabenden, auf Lagern oder anderen Aktionen mit oder nach diesen Inhalten und Methoden, manchmal bewusst, oft auch unbewusst. Neu ist, dass die Beschreibung dieser Bestandteile und Zusammenhänge losgelöst von Altersstufen passiert, da es hier allgemein um die pädagogischen Hintergründe unserer Bewegung geht. Die Interpretationen der einzelnen Elemente finden sich dann in den diversen Behelfen der einzelnen Stufen. Wenn du wissen möchtest, worum es konkret geht und wie das neue pädagogische Konzept im Detail aussieht, dann informiere dich auf www.ppoe.at/leiter.

Unterschiedliche Arbeitsweisen und Traditionen auf Seminaren ...oder wie ein Wacheseminar, das Feuer entfacht... Von Katrin Mayer, BB Ausbildung und Stephan Grundei, LB RaRo Wien Seit dem Jahr 2011 bieten die RaRo-Teams aus Niederösterreich und Wien das RaRo-Spezialseminar „Die Wache“ gemeinsam an. Das heißt konkret: TrainerInnen und TeilnehmerInnen aus beiden Bundesländern, Seminaradministration und Wahl von Ort und Termin obliegt abwechselnd einem der beiden Bundesländer. Der Vorteil: alle RaRo-LeiterInnen, die sich für das Thema Wache interessieren, können je nach ihren eigenen Vorlieben (Winter oder Sommer) bzw. Terminvorstellungen (Jänner oder Juni) genau das passende Seminar aussuchen. Und jedes Jahr wieder ist die Vorfreude auf dieses Seminar besonders groß, auch wenn es doch auch ein kleiner Ritt ins Ungewisse ist.

Ein spezielles Gefühl... Das Besondere liegt einerseits in der Art des Seminars selbst. Es ist fast unmöglich, vorhersagen zu können, was auf uns zukommt. Als Seminarteam versuchen wir, mit theoretischem Input, gelebten Erfahrungen und einer Methodenvielfalt den Rahmen vorzugeben. Befüllt wird dieser Rahmen, hier so stark wie bei kaum einem anderen Seminar, aber erst durch die TeilnehmerInnen. Ein zweiter Aspekt macht dieses Seminar für das Seminarteam einzigartig und spannend. Es kommt dabei einmalig in der Ausbildung der PPÖ zur Zusammenarbeit von Stufenteams zweier Landesverbände. Eine spezielle Herausforderung ist es da, als länderübergreifende Seminarleitung die Bedürfnisse und Erwartungen der Teammitglieder beider Teams gleichermaßen zu be-

rücksichtigen. Und wie bei jedem Seminar ist es natürlich auch hier extrem wichtig, sich auch mit den Bedürfnissen und Erwartungen der TeilnehmerInnen zu beschäftigen und diese in den Mittelpunkt zu rücken. Geht es doch bei Seminaren darum, dass die LeiterInnen in ihrer Ausbildung die Möglichkeit haben zu lernen und Erfahrungen machen, die ihnen persönlich etwas bringen. Auf einem länder­ übergreifenden Seminar haben sie nun nicht nur die Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit Menschen auszutauschen, mit denen sie schon das eine oder andere Pfadierlebnis geteilt haben, sondern auch, andere Sichtweisen aus anderen Ländern kennenzulernen und sich damit auseinanderzusetzen. Auch für uns TrainerInnen hat es doppelten Mehrwert. Lernt man ohnehin von den TeilnehmerInnen jedes Mal auf‘s Neue etwas dazu, so kommt bei länder- bzw. teamübergreifenden Seminaren auch noch ein weiterer Aspekt hinzu. Momentan finden die meisten Seminare innerhalb des eigenen Stufenteams statt. In diesem Team kennt man sich normalerweise ganz gut, und so sind die Aufgaben und Rollen meistens schon vorher verteilt. Ist das Team nun halb-halb aus zwei

ständig bestehenden Teams zusammengesetzt, müssen diese Rollen klarerweise vorher überdacht und neu vergeben werden. Es entsteht ein neues Lernfeld speziell für die Seminarleitung, aber im Prinzip für alle im Team. Gerade das macht das Arbeiten auf Seminaren spannend. Mit einer durchdachten Zu­sam­mensetzung des TrainerIn­ nenteams wird hier der Boden bereitet, die eigenen blinden Flecke zu verkleinern und mehr über sich und seine Gewohnheiten zu erfahren. Andererseits ermöglicht es einen Blick über den Tellerrand – und hoffentlich nicht nur einen Blick, sondern das Hinaussteigen und Annehmen von Dingen, die man bei anderen erkennt.

Lust bekommen? Für alle, die nun auf den Geschmack gekommen sind: die nächste Chance auf ein Wacheseminar habt ihr Anfang Juni 2016. Oder ein teamübergreifendes Seminar als TrainerIn? Da können wir nur sagen: probiert es aus! Auch wenn es anfangs bedeutet, Dinge, die sich bereits bewährt haben, zu verändern und Neues zuzulassen. Es ist jedes Mal wieder eine großartige Erfahrung.

Frohe Gesichter am winterlichen Wache-Seminar der LVs Niederösterreich und Wien

Foto: © PPÖ/Alois Seiz

Von Johanna MüllerHauszer, Christopher Calliess und Christian Öpplinger, RaRo Bundesrotte


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Digital Scouting

Nachgefragt

Praktisches und Technisches

Was machen andere Kinder- und Jugendorganisationen im Bereich der Medienkompetenz? Der ppö brief hat bei Sebastian Fellner (Webmaster der Katholischen Jugend Wien) nachgefragt

Interne, externe Öffentlichkeitsarbeit? Dazu braucht’s ein bisschen technisches Grundwissen. Was kann ich verwenden und weitergeben, und was eignet sich nicht so gut? Worauf muss ich beim Gestalten meiner Medien besonders achten? Hier eine unvollständige Liste von Tipps

haben das Ziel, zu unterhalten und zu informieren. Lustiges geht immer, weil das sehr rasch geteilt wird. Allerdings sind die InstagramNutzerInnen aktiver. Wir haben ein Event für unsere Firmlinge, die auf eine Art Maturareise fahren, den „Firmsplash“. Was sich dort auf Instagram abgespielt hat – davon kann man auf Facebook nur träumen.

Von Vicki Eckert, Assistentin der Bundesleitung ppö brief: Du bist bei der KJ Wien für Social Media verantwortlich. Welche Kanäle werden genutzt? Sebastian: Facebook nach wie vor stark, allerdings bewegen wir uns hier bei einer Zielgruppe zwischen 20 und 39 Jahren. Wir posten Po-

litisches, Glaubensthemen aber auch Lustiges. Für die jüngere Zielgruppe nutzen wir Instagram mit Followern ab zehn. Das ist zwar nicht direkt unsere Altersstufe, aber es schadet nicht vorzuarbeiten. Es sind aber hauptsächliche Leute jenseits des Geburtsdatums 2000, die ja auch schon 15 sind und täglich zeigen, wie entsetzlich alt wir schon sind. In Gruppen werden oft geheime Facebook-Gruppen gegründet oder WhatsApp wird genutzt. WhatsApp bietet auch einen Service für die Masse an, wo Veranstaltungstipps und News verschickt werden; derzeit gibt es Überlegungen, ob wir das nutzen möchten. Technisch handelt es sich dabei aber um eine Broadcastingliste. Hier kommt der Datenschutz ins Spiel: Was mache ich mit einer Nummer, die mir geschickt wird, wie bewahre ich sie sicher auf? Das sind sehr komplizierte Fragen, mit denen man sich auseinandersetzen muss; man darf nicht die Verantwortung abstreifen. Was kommt denn bei der Facebook-Community und was bei der Instagram-Gruppe gut an? Unterscheiden sie sich? S: Nein, sie sind sich überraschend ähnlich, egal ob 13 oder 33. Wir

S: Zunächst ist es wichtig, nicht sofort zu blockieren: wer schon von vornherein nichts von sozialen Medien hält, wird bei Jugendlichen nicht durchdringen. Aber es ist gut und wichtig darüber zu sprechen und vielleicht auch gezielt eine Diskussion zu führen: Was steht in den Nutzungsbedingungen? Lest ihr sie? Muss mich die App via GPS orten? Wo landen meine Daten? Dadurch kann ein Umdenken passieren. Gut ist es Alternativen aufzuzeigen, die mit einer besseren Datenverschlüsselung arbeiten, wie etwa Threema. Vielleicht lässt sich so etwas für die Gruppenkommunikation einführen; wer das trotzdem nicht möchte, muss über Wichtiges via SMS informiert werden.

Sebastian Fellner (24)

Foto: © Jörg Varga

Facebook, Twitter, Instagram? Kennst du dich aus?

Foto: © PPÖ/Paul Kubalek

Weil du das Thema Datenschutz vorher angesprochen hast: Wie schaffe ich Bewusstsein zu diesem Thema? Und wie gehe ich mit Jugendlichen um, die bestimmte Dienste nicht nutzen dürfen oder wollen?

... arbeitet seit 2013 als Web­ redakteur bei der Katholischen Jugend der Erzdiözese Wien. Er betreut dort unter anderem die diversen Social Media-Kanäle der Organisation. Nebenbei macht er seinen Master in „Journalismus und Neue Medien“ an der FH Wien der WKW und arbeitet als freier Journalist.

Redaktion Viktoria Eckert | redaktion@ppoe.at Design & Layout Paul Kubalek | grafik.kubalek.at Hersteller Grasl Druck

Bei allen Bemühungen um Öffentlichkeitsarbeit brauchen wir – etwa in der Pfadigruppe – zuerst ein grundlegendes Ziel. Daraus folgen Maßnahmen und Strategien, welche Webseiten, Plakate wir produzieren, welche Medien und Social Media-Kanäle wir bespielen. Macht euch bei der Entwicklung dieser Ziele und Maßnahmen von vornherein klar, welche – personellen, zeitlichen und finanziellen – Kapazitäten ihr habt, und was sich dadurch ausgeht und was überfordert. Greift auf Profis oder ambitionierte Freiwillige in der Umgebung eurer Gruppe zurück. Sie stehen oft und gern mit Rat und Tat zur Seite. Oder rührt euch bei LV oder BV und bittet um Rat oder nützliche Kontakte. Geht’s an die konkrete Arbeit, gibt’s einiges zu beachten.

Kurz und informativ Egal, ob dein Text für externe Medien, wie die Regionalzeitung oder deren Website, oder für Interne, wie deine Gruppenzeitung ist, für alle gilt sich zu überlegen: • Für wen schreibe ich Text? (Kids, andere erwachsene Pfadis, Eltern, Menschen, die wenig über PfadfinderInnen wissen?) • Was und welches Ausmaß interessiert diese Menschen? Einen Bericht nett mit Details auszugestalten mag gut klingen, aber interessiert das die Leser­ In­nen wirklich? Du warst vielleicht bei einem aufregenden Event dabei und möchtest das in jedem Detail weitergeben. Aber bewirkt dein Mehr an Information nicht vielleicht, dass das wegen der Textlänge nicht mehr gelesen wird? Vielleicht spricht ein tolles beigestelltes Bild viel mehr als tausend Worte? • Schreibstil: Der Zielgruppe entsprechend, pointiert, witzig, zum Weiterlesen anregend, dem (positiven, jugendlichen, …) Auftritt der PfadfinderInnen entsprechend... • Lass es von jemand anderen gegenlesen! Dabei auch Rechtschreibung und Grammatik checken! Folgt es dem Ziel, das ich damit erreichen wollte?

Spannendes Bildmaterial

ppö brief Impressum Medieninhaber, Verleger und Herausgeber Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs Stöberpl. 12/3-4, 1170 Wien Tel: +43 1 523 31 95 bundesverband@ppoe.at www.pfadfinderInnen.at

Von Paul Kubalek, Foto & Grafik für die PPÖ

Offenlegung gem. §25 Medienges. Medieninhaber (Alleininhaber): Verein „Pfadfinder und Pfadfinderinnen Öster­ reichs“, Stöberplatz 12/3-4, 1170 Wien. Grundlegende Richtung der Zeitschrift: Der ppö brief ist eine unabhängige Zeitschrift, die alle wichtigen Entwicklungen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit, vor allem nach pfadfinderischen Gesichtspunkten, beobachtet und kommentiert. Weiters dient sie der Kommunikation zwischen der Verbandsleitung und den Leitungspersönlichkeiten sowie den Freunden und Interessierten an der Entwicklung des Verbandes.

Anzeigenannahme Monika Zimmerl, Stöberplatz 12/3-4, 1170 Wien Tel: +43 1 523 31 95, E-mail: bundesverband@ppoe.at

Alle Rechte, insbesondere das Recht auf Vervielfältigung, sind dem Herausgeber vorbehalten.

Danke an Marisa Fedrizzi für‘s Korrekturlesen!

Gefördert vom

Der Regionalzeitung einen Text ohne Bild zu übermitteln geht gar nicht. Manchmal kommt da ein Fotograf daher, oft bist du es, die/ der die Bilder zur Verfügung stellt – und damit auch die Aufgabe hat, sie zu erstellen. Auch auf der Gruppenhomepage machen sich gute Bilder besser als x-beliebige Schnappschüsse. • Auch hier: Welches Ziel verfolge ich mit dem Foto? Dass PfadfinderInnen auch Jugendliche von 16 Jahren, Mädchen, Kids mit migrantischem Hintergrund, usw. sind, zeigt ein entsprechend „selbstverständlich“ wirkendes Bild oft viel besser als lange, komplizierte

Texte. Auch wenn das gar nicht Thema des Beschriebenen ist, vermittelt es ein entsprechendes Image. Außerdem unbedingt No-gos aussortieren: Bierflaschen, zweideutig gemischte Zeltszenen usw. • Schau dir Fotos genau an, die du spannend/interessant/fetzig/aussagekräftig/zeitgemäß findest und versuche, deine Bilder so zu gestalten.

ßerdem dem Grundgedanken, dass wir alle, die gesamten PPÖ, eigentlich einheitlich auftreten sollten. Dazu könnten die PPÖ natürlich mehr zur Verfügung stellen, als das im Moment der Fall ist. Aber es gibt zumindest ein bisschen etwas, und das ist zur Verwendung gedacht. Ein Mail an den Bundesverband für weitere Hilfen, Logos in anderen Dateiformaten usw. bringt’s auch.

Am Foto wirken zwei bis drei freundliche Gesichter, bildfüllend, besser als eine anonyme Gruppe Kids, die in der rechten Bildhälfte Völkerball spielt.

• Groß genug fotografieren! Stell deine Kamera auf die Maximalauflösung! Wenn das Bild gedruckt werden soll, brauchst du viele Pixeln. Je größer, desto eher ist es auch im Nachhinein möglich, nur einen Ausschnitt daraus zu verwenden. Minimum 1500 Pixel an der langen Kante, das entspricht 13 cm im Druck. Schicke die größte vorhandene Version des Bildes an die Zeitung! • Licht/Schatten: In der prallen Sonne gibt’s auch tiefe Schatten – in den Augenhöhlen zum Beispiel. Diese Kontraste sind auch in Photoshop kaum zu korrigieren. Besser also das Gruppenfoto unter‘m Baum schießen – außer du hast eine professionelle Blitzanlage dabei... • Rechte/„Privacy“ – Ist das Bild für die vorgesehene Verwendung vom Fotografen freigegeben? Sind alle Personen, die am Bild zu sehen sind, mit dieser Verwendung einverstanden?

Werbung selber machen Bei allen digitalen Auftritten sind oft Folder und Plakate immer noch die geeignetsten Mittel, deine Info an die Frau/den Mann zu bringen. Nicht jede Gruppe hat allerdings eine/n (Hobby-)LayouterIn an der Hand. Und selbst für sie gilt: Besser Vorhandenes verwenden als das Rad neu erfinden. Auf der PPÖWebseite gibt es ein pdf mit Gestaltungstipps und eine Menge Logos zum Download – Siehe Kasten auf Seite 5 unten. Das PPÖ-Logo muss, so wie es ist, überall drauf, alles andere sind „Kann“-Hinweise. Aber warum nicht dein neues Poster so wie die roten PPÖ-Plakate gestalten, die immer im ppö brief daherkommen? Diesmal findest du sogar ein „Dummyposter“ in der Mitte, das du auch mittels Ausschneideund-einklebe-Technik oder Edding und Malfarben vervollständigen kannst. Du kannst es auch mit dem ppö brief downloaden und digital ergänzen (issuu.com/ppoe). Auf ein vorhandenes Erscheinungsbild zurückzugreifen hilft au-

Web Wie auch bei den Druckwerken ist es hilfreich, auf Vorhandenes zurückzugreifen. Deine Webseite braucht nicht unbedingt die 780. Version der Pfadigeschichte, Gesetz und Versprechen, usw. wiederzugeben. Du kannst dafür auch direkt auf www.pfadfinderInnen.at verlinken. Bist du ein/e begabte/r WebdesignerIn, kannst du viel für einen zeitgemäßen Web-Auftritt tun. Für Texte und Bilder, die du verwendest, gilt bereits oben erwähntes. Wichtig ist, dass am ersten Blick klar ist, dass das eine Pfadiwebseite ist (PPÖ-Logo, -Farben, -Bildsprache...) – übrigens auch beim Titelbild deiner PfadigruppenFacebookseite. Mach dir auch hier zuerst bewusst, wer die Zielgruppe ist. Daraus folgt alles Weitere.

Wunschliste Unser aller Leben wäre natürlich leichter, wenn es ein eine PPÖCorporate Identity, also Vorgaben für ein gemeinsames Auftreten in der Öffentlichkeit geben würde. Das wünschen sich viele in unserer Bewegung, wie die erste Phase der Vision2028 gezeigt hat, und ich wage zu behaupten, es ist längst überfällig als Grundlage zeitgemäßer Image- und Öffentlichkeitsarbeit. Daraus könnte zum Beispiel ein Webhosting entwickelt werden, dessen Vorlagen man im Handumdrehen zur fertigen Gruppenwebseite machen kann, außerdem ein Webtool, mit dem vorgelayoutete Folder und Poster produziert werden können, eine Bilddatenbank mit den besten Fotos der letzten PPÖ-Events usw. usw. Nur Träume? Zumindest gibt es ja nun eine erste Strategie-Arbeitsgruppe, die an der Thematik arbeitet. Bis es da Ergebnisse gibt, gilt es wie bisher so gut wir können, Erfahrungen und Ressourcen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit auszutauschen und die Bewegung zeitgemäß zu präsentieren, damit der Kern unserer Arbeit noch viel mehr Kids und Jugendlichen offen steht.

Foto: © PPÖ/Paul Kubalek

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Programm/Ausbildung, Stufen: GuSp, Lagerplätze

www.pfadfinderInnen.at

GuSp-Grünzeug +++ Zum Vormerken: Das GuSpBuLeiLa „Kasnudl“ findet heuer von 4. bis 6. September in Techuana statt. Weitere Infos findest du demnächst auf der PPÖ-Website im Bereich für GuSp-LeiterInnen. +++ Stephi Flammer (Gruppe Wr. Neustadt 1, NÖ) arbeitet seit Anfang März in der Bundespatrulle mit. Auch der Bundesarbeitskreis für Guides und Späher freut sich über engagierte ProjektmitarbeiterInnen. Hanni Pucker (Gruppe Graz 2), Steffi Kleiser (Gruppe Lustenau, Vbg.), Tobi Burghardt (Gruppe 21 Liechtenstein, Wien) und Lukas Maringgele (Vbg.) un-

grüntöne – GuSp-LeiterInnenbehelf

terstützen uns bereits seit Herbst 2014 tatkräftig beim Roll-out der neuen Kinderbehelfe.

+++ Gewinne deinen Lagerbeitrag fürs „Thx A Lot II“. Poste bis 13. Mai auf unserer Facebookseite „GuSp-LeiterInnen Österreichs“ ein Foto von dir am Crashkurs oder mit einer Teaserbox. Falls du noch nicht auf einem Crashkurs warst, poste alternativ ein kreatives Bild von dir zum Thema Teaserbox und neue GuSp-Kinderbehelfe. Unter allen Postings wird ein Gewinner verlost. Bei mehreren Personen am Bild dürft ihr euch selbst ausmachen, wie ihr den gewonnen Lagerbeitrag unter euch aufteilt. Mehr dazu auf der FB-Seite.

Die Neuen Guides/Späher-Behelfe: Challenge Accepted?!

+++ Der Bundesarbeitskreis für GuSp wird in den kommenden zwei Jahren u.a. an der Überarbeitung des JOKER arbeiten. Wenn du meinst, das wäre was für dich, dann melde dich doch einfach bei uns! Wir freuen uns über konstruktive Mitarbeit. gusp@ppoe.at

Ab Mai sind die neuen Kinderbehelfe für „Schritt für Schritt“ und „Meine Schritte zum Versprechen“ sowie die neuen Abzeichen erhältlich. Für einen reibungslosen Start im Herbst möchten wir euch hier einige Anregungen geben. Seit Ende Jänner laufen Crashkurse in allen Bundesländern. Auch auf den Seminaren der Regelausbildung werden die beiden neuen Methoden „Schritt für Schritt“ und „Meine Schritte zum Versprechen“ schon vermittelt. Im Rahmen dieser Crashkurse werden an rund 300 Gruppen die Teaserboxen ausgeteilt. In den Teaserboxen findet ihr die beiden Kinderbehelfe, die neuen Abzeichen und hilfreiche Begleitdokumente. Falls ihr noch keine Crashkurse besuchen konntet: Auf der PPÖ-Website findet ihr die Termine für die nächsten Kurse! Die Rückmeldungen der Gruppen, die teilgenommen haben, waren bis jetzt überwiegend positiv: die meisten Gruppen möchten schon im nächsten PfadiJahr mit den neuen Methoden arbeiten!

+++ Neue grüntöne verfügbar! Ab Anfang Mai werden nicht nur die grüntöne zum „Schritt für Schritt“ und „Meine Schritte zum Versprechen“ online ergrünen, sondern auch die zu den Methoden Hike und Wettbewerb sowie zum Symbolischen Rahmen und Traditionen.

Schwerpunktsymbole neu überarbeitet Wusstest du eigentlich, was das (bisherige) Symbol für den Schwerpunkt „Bereitschaft zum Abenteuer des Lebens“ darstellen soll? Nein, kein Megafon, auch keine Taschenlampe, sondern eine Raumkapsel(!). Du hast vielleicht schon gehört, dass es in der GuSp-Stufe – neben einem neuen Programmkonzept – bald neue Abzeichen geben wird, und die haben etwas mit den Schwerpunkten zu tun. Grund genug, sich sie mal genauer anzuschauen. Und genau das hat das Bundesausbildungsteam getan.

Bewährtes und Neues Jetzt sind sie fertig. Einige der Symbole wurden neu nachgezeichnet, einige andere ersetzt. Ziel war dabei, sie möglichst thematisch erkennbar zu machen und

dort nachzubessern, wo das Symbol nicht mehr zeitgemäß war. Die Symbole sollten aber auch leicht nachzuzeichnen sein.

Farbe In der WiWö-Stufe hatten die Schwerpunkte schon länger Farben, jetzt wird das die „normale“ Verwendungsart. Und so stehen sie auch ab sofort für alle zum Download von der PPÖ-Webseite zur Verfügung. Daneben gibt es sie aber auch wieder, vergleichbar mit den alten Symbolen, in weiß auf schwarzen Quadraten oder auch einfach schwarz auf weiß. Im GestaltungshilfePDF, das ebenfalls auf der Downloadseite zu finden ist, sind auch die Farbcodes der Schwerpunktlogos angeführt, für alle GestalterInnen da draußen.

Hilfe bei der Pfadimaterial-Gestaltung... Auf der Downloadseite www.ppoe.at/service/ download/neu/logo_info sind neben dem PPÖ-Logo in allen gültigen Varianten auch allerhand andere Pfadilogos, -folder und Plakate zu finden. Außerdem gibt es dort ein PDFDokument, das kurze Tipps zur Gestaltung von PPÖ-Postern, Foldern, Website-Elementen usw. gibt, damit sie zu den bestehenden Unterlagen der letzten Jahre dazupassen.

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Die Informationsphase ist geschafft, jetzt kommts zur Planungsphase Informationsphase * ist Mitarbeiter in der Projektleitung des Rollouts von „Schritt für Schritt“ und „Meine Schritte zum Versprechen“

Foto: Tobias Burghardt

ppö brief 1/15

von Tobias „Tobi“ Burghardt

Was, wo, wann? Die Kinderbehelfe „Schritt für Schritt“ und „Meine Schritte zum Versprechen“ sowie die neuen Schwerpunkt- und Allrounder-Abzeichen könnt ihr ab Anfang Mai 2015 im Scout Shop käuflich erwerben. Hilfreiche Dokumente wie die dazugehörigen Grüntöne, FAQs oder Musterheimstunden, die ihr teilweise auch schon mit den Teaserboxen erhalten habt, stehen ebenfalls ab Mai auf der PPÖ-Website im GuSp-Bereich zum Download bereit. Weitere Neuigkeiten, Eindrücke und Platz für Fragen findet ihr auf der Facebook-Seite „GuSp-LeiterInnen Österreich“. Euch steht also alles zur Verfügung,

Planungsphase

Umsetzungsphase

um im September die neuen Schritte zu wagen!

Gut geplant ist halb gewonnen

Informier dich am Thx a Lot II

Für eure Jahresplanung wollen wir euch hier Tipps und Anregungen geben: Das „Schritt für Schritt“ und „Meine Schritte zum Versprechen“ können für die GuSp parallel verwendet werden. Wir empfehlen, diese nacheinander einzuführen, um die Kids nicht zu überfor-

Probiert aus, tauscht euch untereinander aus und seid neugierig – darauf, wie eure GuSp gemeinsam mit euch die neuen Methoden lebendig machen werden. Am „Thx a Lot II“ im Mai habt ihr unter ande-

Weitere Tipps für die Umsetzung von „Schritt für Schritt“ und „Meine Schritte zum Versprechen“ Im grüntöne-Kapitel „Meine Schritte zum Versprechen“ empfehlen wir, dass die Versprechensfeier möglichst bald nach dem Bereitschaftsgespräch stattfindet. Das mag vielleicht euren bisherigen Traditionen der Versprechensfeiern widersprechen – vielleicht lässt sich die Versprechensfeier auch bei einer Wanderung, einem Heimabend, oder einer Weihnachtsaktion stimmig und wertvoll gestalten? Aus der Erfahrung mit den Pilotgruppen rem bei unserem GuSp-Atelier am Freitag ab 19 Uhr die Möglichkeit, Pilotgruppen nach ihren Erfahrungen zu fragen, euch mit dem Projektteam auszutauschen, oder auch einfach nur Rückmeldung zu geben. Am „Thx a Lot II“ findet auch die Siegerehrung für das Gewinnspiel statt (weitere Infos siehe Grünzeug).

Learning by doing Vielleicht könnt ihr euch selbst Herausforderungen wählen, um das „Schritt für Schritt“ selbst auszuprobieren? Als uns LeiterInnen auf einem Crashkurs von ihrer selbst gewählten Herausforderung erzählt hatten, war die Motivation wirklich spürbar – das wollen wir für die Guides und Späher auch! Und während für uns LeiterInnen die beiden Methoden neu und ungewohnt sein mögen, werden sie für die GuSp, die damit aufwachsen und arbeiten, selbstverständlich sein.

wissen wir, dass sich die neuen Methoden problemlos in euer Jahresprogramm einfügen lassen. Nutzt die beiden Musterheimstunden! Ein ausgewogenes und ganzheitliches Jahresprogramm liegt wie bisher in eurer Verantwortung. In der neuen PIK8 werdet ihr ab Herbst viele Ideen finden, wie ihr die acht Schwerpunkte bzw. die Gesetzes­ punkte in euren Heimabenden und auf euren Lagern umsetzen könnt. dern. Welche Methode ihr zuerst einführt, hängt von der Dauer der Patrullenfindungsphase ab. Wenn sich eure Patrullen schon im Herbst finden, beginnt mit dem Kennenlernen in der Patrulle der erste Schritt des „Meine Schritte zum Versprechen“. Dann empfiehlt sich, zuerst mit diesem zu arbeiten und das „Schritt für Schritt“ nach einiger Zeit einzuführen. Dauert die Patrullenfindung bei euch länger, spricht nichts dagegen, mit dem „Schritt für Schritt“ zu beginnen. Für GuSp, die schon das Versprechen gegeben haben und noch am Weg zur 1. oder 2. Klasse sind, empfehlen wir Folgendes: GuSp am Weg zur 1. Klasse können diese noch fertig machen. Euren GuSp, die am Weg zur 2. Klasse sind, sollte die Umstellung hingegen leicht fallen. Wie immer gilt auch hier: Kids reden mit! Während der zweijährigen Übergangsfrist werden die alten Abzeichen jedenfalls noch erhältlich sein.

Gütesiegel für Pfadfinderlagerplätze ASCN – Durch Zusammenarbeit zu höheren Standards...

Von Marisa Fedrizzi, BZW-Team Das ASCN (Austrian Scout Center Network) ist ein Zusammenschluss der Landeslagerplätze Österreichs. Wir treffen uns zweimal jährlich und arbeiten an der qualitätsvollen und nachhaltigen Weiterentwicklung unserer Lagerplätze. Im Zuge der Treffen ist die Idee aufgekommen, ein Gütesiegel für alle Pfadfinderlagerplätze zu entwerfen. Wir möchten Gästen einen guten Standard bieten und gleich-

zeitig Pfadfindergruppen, die daran denken, ihr Lagergelände zu vermieten, ein Werkzeug in die Hand geben, das eine gute Ausrichtung des Angebots am Lagerplatz ermöglicht. So ist ein Kriterienkatalog ent­ standen, der in fünf Kategorien (Ausstattung, Offenheit und Pfadfinderwerte, Programm, Methode und Natur, Service, Sicherheit und Hygiene) Pflicht- und Wahlpunkte enthält, die der Lagerplatz erfüllen muss, um ein, zwei oder auch drei

„Zelte“ (ähnlich den Hotelsternen) zu erreichen. Die Zertifizierung wird durch einen externen Prüfer durchgeführt, das Gütesiegel wird durch das Präsidium des Bundesverbandes der PPÖ verliehen. Wer sich für das Gütesiegel interessiert, wendet sich ab 1. Juni 2015 bitte an guetesiegel@ppoe.at. Informationen über das Austrian Scout Center Network auch unter www.pfadfinder.at/lagerplaetze


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ppö brief 1/15

Digital Scouting

Web 2.0-Lexikon

#Hashtags sind durch das Raute-Symbol markierte Stichwörter, welche die thematische Zuweisung eines Tweets erleichtern sollen. Diese Hashtags kann man anklicken, um Tweets mit dem gleichen Thema zu sehen. Twitter hat die Hashtags eingeführt, mittlerweile sind sie aber auch auf Google+ und Facebook nutzbar, sowie ein wichtiger Bestandteil von Bildmarkierungen auf Instagram. Ein Beispiel wäre ein Tweet wie „Geniale Stimmung! PfadfinderInnen soweit das Auge reicht! #Jamboree #Scouts #WSJ15.“

Hast du noch den Durchblick bei den Social Media-Plattformen? Hier eine kleine Hilfe...

Von Geo Gegenhuber, PPÖ-Facebook-Team

Pfadfinderrelevanz/ Einsatzbereich

Interaktion

Multimedia

Kurzbeschreibung

Mit dem einen oder anderen Sozialen Netzwerk ist man vielleicht schon seit Jahren auf du und du, andere wiederum kennt man bisher nur vom Hörensagen.

Einige davon können auch gut in der Pfadfinderarbeit eingesetzt werden, um mit Mitgliedern, Freunden und Sympathisanten der PfadfinderInnen in Kontakt zu bleiben. Darum möchten wir euch hier kurz einen Überblick über die wichtigsten Sozialen Netzwerke geben.

Web 2.0 – Social Media/Social Networks Web 2.0 ist in gewisser Weise der übergeordnete Begriff: das Web 2.0 stellt Usern digitale Medien und Technologien zurr Vernetzung untereinander zur Verfügung. Social Media und Social Networks sind die Online-Kommunikationskanäle des sozialen Teils des Web 2.0 Mit dem Begriff Social Media sind insbesondere Blogs und Wikis (zB Wikipedia) gemeint. Menschen tauschen sich hier über Themengebiete aus und machen ihr Wissen anderen zugänglich, Inhalte können erstellt, verbreitet und bewertet werden. Daneben existiert der Begriff Social Networks: Menschen sind in sozialen Netzwerken, um sich miteinander zu verbinden, zu netzwerken. Hierzu gehören z.B. Xing und Facebook. Die Grenzen verschwinden aber zunehmend, da Menschen auch in sozialen Netzwerken Wissen weitergeben und sich auch über Blogs untereinander vernetzen.

Instagram

Google+

Twitter

XING/LinkedIn

Flickr

Pinterest

Facebook

Youtube

Blogs

Micro-BloggingDienst, welcher sich auf das Posten von Fotos spezialisiert hat.

Soziales Netzwerk von Google mit Profilen, Status Updates und weiteren Features

MicrobloggingPlattform. Informationen in 140 Zeichen.

Business-Plattformen für geschäftliche Kontakte, Gruppen, Foren

Fotoportal. Ermöglicht es, Fotos nach Themen in Ordnern zu platzieren und mit Stichwörtern zu versehen.

Virtuelle Pinnwand. Jeder Nutzer kann auf seiner Pinnwand Bilder befestigen, kann aber auch die Pinnwände anderer ansehen.

Das größte Netzwerk, wo User ein Profil erstellen, Informationen austauschen und Status Updates posten können.

Weltweit größte VideoPlattform. Beliebt für nutzergenerierten Inhalt. Videoclips und VideoBlogging.

Ein Blog informiert über gezielte Themen und ermöglicht den Dialog mit relevanten Zielgruppen (persönliches Tagebuch, Themenblogs, Bilderblogs, uvm.)

Foto, Text, Hashtag

Status Updates, Text, Bilder, Videos, Links

Text, Link, Bild, Video, Hashtag

Lebenslauf, StatusUpdates, Links

Fotos, kurze Videos

Bilder, Text

Status Updates, Text, Bilder, Videos, Links, Hashtags

Video

Blogartikel, Bilder, Links, Videos

Fotos können geliked, geteilt und kommentiert werden. Alle Funktionen nur über die SmartphoneApp.

Inhalte: +1, kommentieren, teilen (in den Kreisen). Einbinden von Fotos, Videos, Blogeinträgen.

Inhalte können favorisiert, geretweetet werden (mit oder ohne Kommentar).

Inhalte können kommentiert und als interessant befunden werden (Xing), Updates werden aus anderen Netzwerken gespeist.

Inhalte können favorisiert und kommentiert werden. Abhängig von den Rechten, können Bilder heruntergeladen werden.

Pinnwände anderer Nutzer können abonniert werden, Pins geliked und geteilt werden.

Inhalte können geliked, geteilt und kommentiert werden.

Channel können abonniert werden. Inhalte: liken, kommentieren, teilen.

Inhalte können geliked, kommentiert, geteilt und abonniert (RSS) werden.

Gerade bei Jugendlichen läuft Instagram Facebook derzeit den Rang als angesagtestes Social Network ab.

Kaum relevant.

Sehr schnelle Reaktionszeit. Idealer Multiplikator für Bloginhalte. „Liveticker“ bei Veranstaltungen.

Networking im beruflich-pfadfin­ derischen Bereich. Kontakte zu Unternehmen und Sponsoren über PfadfinderKontakte. Wer kennt wen? Wer kann was?

Kann als Fotoplattform für Pfadfindergruppen, Verbände, Großveranstaltungen oder Ähnliches dienen.

Inspirationen holen und Sammeln von Bildern von PfadinderProgrammideen (Technik, Basteleien, uvm).

Eignet sich gut als Dialogplattform, um mit Mitgliedern, Ehemaligen und Freunden in Kontakt zu bleiben.

Optimal, um einer Pfadfindergruppe/ einem Verband mit Videos ein Gesicht zu geben. Rückblicke, Sommerlagervideo, Vorstellungsvideos, von den Jugendlichen im Rahmen des Pfadfinderprogramms erstellte Inhalte.

Gruppenhomepage kann einfach als Blog gestaltet werden. Programmplattformen. Sommerlagerblog.

Facebook: Tipps für die Gruppenseite Die PPÖ und viele Gruppen haben Facebook-Auftritte

Ende 2014 waren es fünf Jahre seit dem die PPÖ auf Facebook vertreten sind. Viele Gruppen berichten ebenfalls seit langem erfolgreich über Pfadiaktivitäten auf dieser Social Media-Plattform. Auch wenn sich Kinder und Jugendliche mittlerweile in anderen Netzwerken austauschen, kann eine Facebook-Seite einer Pfadfindergruppe einen gewissen Mehrwert bringen. Nach wie vor zählt Facebook mit über eine Milliarde Usern zu einem der tonangebenden sozialen Netzwerke. Facebook bietet einer Pfadfindergruppe vor allem gute Möglichkeiten, um mit erwachsenen Gruppenmitgliedern, Pfadfindern anderer Gruppen, ehemaligen Mitgliedern, Eltern oder anderen Sympathisanten der Gruppe in Kontakt zu bleiben. Um möglichst viel aus eurer Facebook-Seite herausholen zu können, haben wir hier einige Tipps für euch zusammengestellt: • Haltet die Sprache eurer Postings einfach, konkret und emotional. • Um mit den Fans in Kontakt zu kommen könnt ihr z.B. Fragen an sie stellen. Z. B.: „Welcher

Sommerlager-Typ bist du? Gatsch oder Sonne?“ • Lasst die Fans am Gruppenleben teilhaben! Macht beim Gruppenrat, in der Heimstunde oder am Lager ein Foto und postet es gemeinsam mit einem kurzen Text gleich auf eurer Facebook-Seite. • Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Kein Posting ohne Foto! • Macht euch – wie auch für eure Homepage – Gedanken über die grafische Gestaltung der Seite (Titelbild, Profilbild). • Teilt Inhalte, die ihr ohnehin schon für andere Medien (Homepage, Gruppenzeitung etc.) produziert habt, auch auf Facebook. • Teilt Artikel anderer Pfadfinderseiten (Bundesverband, Landesverband, andere Gruppen) und andere Artikel, die Pfadfinder auch noch interessieren könnten (Outdoorpädagogik, Camping, Ehrenamt etc.). Eine umfangreiche Sammlung mit Tipps und Tricks speziell für eure Pfadfinder-Facebook-Seite haben wir euch als Download unter www.ppoe.at/ service/download unter „Programm&Training“ zur Verfügung gestellt.

Einladung zu Veranstaltungen.

Digitale Demenz droht Inspiriert von einem Artikel von Veronika Franz und Georg Leyer im „Kurier“ ein paar Gedanken zum Thema „Archivieren“

Von Hanns Strouhal, Leiter des Pfadfindermuseums

Von Geo Gegenhuber, PPÖ-Facebook-Team

Interner Austausch via Gruppen.

Niemand weiß, wie digitale Daten langfristig aufbewahrt werden können. Und diese Frage betrifft insbesondere alle Archive. Ganze Schaffensperioden, ganze Kunstgenres der vergangenen Jahre drohen unwiederbringlich verloren zu gehen. In der Zukunft droht der Kultur der digitale Gedächtnisverlust. Hinterhältiger könnte die Ironie der Geschichte nicht sein: Ausgerechnet das gegenwärtige Zeitalter, in dem so viel kommuniziert wird wie nie zuvor, könnte in künftigen Geschichtsbüchern schwer zu finden sein. Denn die Digitalisierung hat das Riesenproblem mit sich gebracht, dass die Halbwertszeit von Erschaffenem ohne entsprechende technische Nachbearbeitung nur wenige Jahre beträgt. Das trifft Fotos, Filme, Musik, Literatur und alle Archive. Die Siebziger-Jahre waren die Blütezeit der Medienkunst. Video­ arbeiten, elektronische Musik und erste Computer-Kunstwerke bestimmten das zeitgenössische Schaffen – und diese Werke finden sich heute zunehmend in den Museen und Archiven. Nur, viele davon sind heute schon gefährdet, dem Vergessen anheim zu fallen. Während Werke alter Meister die Jahrhunderte recht unbeschadet überdauern können, haben beispielsweise die meisten Videokassetten längst das Ende ihrer Le-

bensdauer erreicht.

Je jünger, desto kurzlebiger? „Je jünger die Technologie ist, desto fragiler ist sie. Filme auf Video haben sich zum Teil schon aufgelöst. Disketten, die noch vor wenigen Jahren verwendet wurden, sind schon obsolet“, sagt Alexander

Horwath, der Leiter des Österreichischen Filmmuseums. Jegliches Material (Filme, Fotos, Dokumente) entstehen zunehmend digital. Es sind Datenströme, die am Leben erhalten werden sollten. Regelmäßig müssen Filme, aber auch die digitalisierten Bücher der Österreichischen Nationalbib­ liothek oder die Musikbestände der Mediatheken daher auf neue Datenträger kopiert werden, bevor die alten kaputt sind. Das geht ein paar Jahre gut. Aber Jahrhunderte, oder, wie bei Papyri, Jahrtausende? Man kennt es von der digitalen Fotosammlung am Privatrechner: Wirklich sicher vor dem Computer­ crash sind diese nur, wenn man sie auf Papier entwickeln lässt. Und damit nicht genug: Es geht nicht nur um die Aufbewahrung der Daten, sie müssen auch verständlich bleiben. Ein Beispiel: Zwar kann eine Partitur mittelalterliche Musik bis heute bereitstel-

len, doch ist dies von begrenztem Nutzen, wenn es die Instrumente nicht mehr gibt, mit der sie gespielt werden kann. Diese Gefahr potenziert sich derzeit. Es fehlen Geräte und Programme, die nur wenige Jahre alte Daten lesen können. Und in den Archiven droht ein „Formatekrieg“.

Digitales im Pfadfindermuseum Auch wir im Pfadfindermuseum und Institut für Pfadfindergeschichte stehen vor diesen Problemen. Viele elektronische Daten, die wir zum Archivieren bekommen haben, sind wahrscheinlich bereits nicht mehr abrufbar, ganz abgesehen von den Datenträger- und Programmformaten (Wer kann heute noch z.B. eine Symphony-Datei lesen?). Zusätzlich stehen wir vor dem Problem, dass wir nicht die Kapazität haben, alles für die Zukunft zu bewahren. Hunderte von CDs und DVDs laufend auf neue Medien zu kopieren, Textdateien auf „neueste, lesbare“ Versionen umzustellen, steht außerhalb unserer Möglichkeiten. Fotos, Protokolle, Namenslisten etc. auf Papier sind noch von der Anfangszeit der Pfadfinderbewegung vorhanden und lesbar. Die Infos stehen allen Interessierten zur Verfügung. Ob das unsere Nachfolger im Pfadfindermuseum und Institut für Pfadfindergeschichte auch über die Daten unserer Zeit sagen können, ist stark zu bezweifeln.


MAMMA MIA! Es ist wieder so weit: Das WiWöBuLeiLa will rock you! Da es noch niemals in New York war und auch keine Rocky Horror Show werden soll, laden wir Evita, den Zauberer von Oz, JC Superstar und natürlich auch dich und deine Les Miserables dazu ein, euch in den Starlight Express zu schwingen und nicht nach Chicago, sondern zu uns ins Ländle zu düsen. Also: Lasst eure Cats und eure Mary Poppins zuhause, stylt euer Hair und findet dort hinterm Horizont beim Sound of Music am Lagerfeuer die Schöne und das Biest. Nach einem Tanz der Vampire, der an Dirty Dancing erinnert, bekommst du schlussendlich die Gelegenheit, unterschiedlichste West Side Stories in Erfahrung zu bringen. Wicked, don't you think?

ANMELDUNG Auf www.pfadfinder.at/buwiwoleila + Überweisung auf folgendes Konto: IBAN: AT25 3740 6100 0102 5683, BIC: RVVGAT2B406 (Raiffeisenbank Bezau-Mellau-Bizau), lautend auf: Isabel Baldreich. Verwendungszweck WiWöBuLeiLa 2015 und deinen Namen bitte unbedigt angeben!

WAS IST EIGENTLICH EIN WIWÖBULEILA? · ein Lager für WiWö-LeiterInnen aus ganz Österreich und den benachbarten Pfadfinderverbänden · ein lustiges, erholsames, spannendes und kreatives Wochenende, an dem du selbst einmal ein bisschen WiWö sein kannst (und trotzdem im Zelt schlafen darfst! :-)) · eine gute Gelegenheit, um Motivation fürs nächste Pfadijahr zu tanken · eine Möglichkeit alte Freunde wieder zu treffen, bzw. neue Freundschaften zu knüpfen · einfach eine unvergessliche Sache! DATEN UND FAKTEN ZUM WIWÖBULEILA: Wo? Landespfadfinderheim Neuburg bei Koblach in Vorarlberg (Unterbringung im eigenen Zelt) Wann? Donnerstag, 27. August, abends, bis Sonntag, 30. August, mittags Kosten? EUR 65,- wenn du dich bis zum 1. Juli anmeldest, danach kostet es EUR 70,– (also zögere nicht lange – sei auch du ein Star! :-)) Anmeldeschluss ist der 1. August 2015. Storno: 50 % des Lagerbeitrages nach dem 1. Juli 2015, ab Lagerbeginn gibt’s nichts mehr zurück Mit der Überweisung bist du fix angemeldet und bekommst weitere Informationen von uns zugeschickt. Wir freuen uns schon auf ein tolles WiWöBuLeiLa bei uns an der West Side und natürlich auf dich! Dein West-Side-Story-Team.

KONTAKT Isabel Baldreich, Tel: 0676 5842274, e-Mail: west-side-story@gmx.at

www.pfadfinderIn.at/buwiwoleila


World Association of Girl Guides and Girl Scouts

www.pfadfinderInnen.at


grafik.kubalek.at, Fotos © PPÖ/Philipp Pertl, Gregor Sams

World Association of Girl Guides and Girl Scouts

Internationales Landeslager 2016 der Niederösterreichischen Pfadfinder und Pfadfinderinnen

Laxenburg bei Wien 1 .- 11. August 2016

International Jamboree 2016 of the Lower Austrian Scouts and Guides

Landeslager

Sei dabei! international

unvergesslich

GuSp CaEx

RaRo

www.pinakarri.at

pinakarri2016


Programm/Ausbildung, Stufen: WiWö

www.pfadfinderInnen.at

Spruchreif – bin ich bereit?

Bundesspezialseminar Teamleitung 2015

Diese Frage stellten sich in der Karwoche fünfzig Pfadfinder­ leiterIn­nen am heurigen Woodbadgekurs

Die zweite Auflage des TeamleiterInnenseminars war wieder sehr aufschlussreich für die teilnehmenden Führungskräfte

Von Daniela Schmied und Michael Etlinger, Seminarleitung

Von Katharina Möschle, Assistentin der LB für WiWö in OÖ

Thema Versprechen Hinter der Frage steckt eine intensive Auseinandersetzung mit dem PfadfinderInnen-Versprechen. Viele persönliche Erfahrungen wurden eingebracht, der pädagogische Hintergrund beleuchtet, die Inhalte des Versprechens diskutiert und einer davon, nämlich Duty to God

für unsere Bewegung wesentlichen Thema. Am Woodbadgekurs geht es vor allem um das Erleben und Reflektieren eines gruppendynamischen Prozesses. Deshalb arbeiteten die fünfzig Pfadfinderleiter­ In­ nen, darunter auch jeweils ein Gast aus Deutschland und Liech-

Wer die Leitung in einem Team übernimmt, trägt eine besondere Verantwortung für die Zusammenarbeit aller KollegInnen und das Gelingen des gemeinsamen Vorhabens. Sei es ein Sommerlager, eine Kolonnenaktion, Gruppenräte oder eine Landestagung. Die Leitung fungiert sozusagen als Schmiermittel an allen „Gelenken“ des Teams. Nach einem erfolgreichen ersten Durchlauf 2014 ist das TeamleiterInnensminar auch dieses Jahr wieder ausgebucht. Um die Zahnräder zu Hause wieder, oder weiterhin am Laufen zu halten, treffen sich 29 Gruppen-/Stufen-/ KolonnenleiterInnen aus ganz Österreich zum Bundesspezialseminar in Wels.

werden besprochen und ausprobiert und so der Sinn und Zweck des kontinuierlichen Verbesserns (als Person, als Team bzw. inhaltlich) erarbeitet.

Konflikte und Lösungen Auch bei den PfadfinderInnen sehen wir uns gelegentlich mit Aufgaben konfrontiert, die zwar zu erledigen sind, mit denen wir uns aber schwer tun. Doch im Motivationsblock stellen die Kleingruppen fest, dass jede Aufgabe immer für irgendein Teammitglied mindes-

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Doch wo gehobelt wird, da fallen auch mal Späne und so sind selbst in eingeschworenen Teams die Konflikte nicht weit. Sie entstehen im günstigsten Fall auf der Sachebene und können über sachliche Argumente zu einer Lösung führen. Schwierig wird es jedoch auf der Beziehungsebene. So vertieft die Wahleinheit „Konflikte“ diverse Lösungsansätze, beleuchtet soziale Kompetenzen und bietet Raum zum Austausch. Während die „Teambesprechungseinheit“ noch einmal in Ruhe auf Entscheidungsfindungen eingeht

Teamgeist und Wertschätzung Gedankenaustausch und Reflexion am Woodbadgekurs – auch mal draußen

bzw. die Verpflichtung gegenüber Gott, war auch noch auf einer sehr persönlichen Ebene Thema. Und das PfadfinderInnen-Versprechen wird die TeilnehmerInnen des Woodbadgekurses auch noch weiter begleiten. Eines der drei Tickets, die sich jedeR TeilnehmerIn selbst formuliert, beschäftigt sich mit diesem Thema – in einer persönlichen Betrachtung, in der Begleitung von Kindern und Jugendlichen oder auch als kritische Auseinandersetzung im eigenen Team.

Erleben und reflektieren Woodbadgekurs, das ist aber nicht nur die Beschäftigung mit einem

tenstein, eine Woche lang intensiv in sieben Kleingruppen an einem gemeinsamen Arbeitsauftrag. Viele spannende Ergebnisse sind dabei entstanden, die TeilnehmerInnen konnten neue Kenntnisse gewinnen, neue Methoden kennenlernen und sich ausführlich untereinander austauschen.

Bin ich bereit? Diese Frage stellen sich die fünfzig PfadfinderleiterInnen wahrscheinlich in Zukunft noch öfter, als sie das bisher getan haben. Wir finden das gut, weil sie dadurch ihr wertvolles Engagement in der PfadfinderInnenbewegung noch gezielter und mit echter Motivation einbringen können.

Praktische Teambuildingübun­ gen und konkrete Ideen führen sie zu der Erkenntnis, dass ein guter Teamgeist und wertschätzender Umgang miteinander die Hauptzutaten für gemeinsame Erfolge sind. Es wird beratschlagt, wie man als TeamleiterIn Vertrauen aufbauen und ein Team zum offenen Umgang auf Augenhöhe leiten und begleiten kann. Die Feedback- und Reflexionseinheit macht noch einmal deutlich, wie wichtig es ist, in angemessenem Rahmen Feedback geben und annehmen zu können und dabei wichtige Spielregeln einzuhalten. Diverse Reflexionsmethoden

Fotos: © PPÖ/Paul Kubalek

tens eine gute Seite hat, die es zu entdecken gilt. So spielt nicht nur Begeisterung, sondern auch das Wahrnehmen und Ausschöpfen aller Fähigkeiten der Teammitglieder eine große Rolle für die Motivation. Die TeamleiterInnen vertiefen deshalb ihre Einschätzung der KollegInnen, um für sich zu klären, was wer braucht und mit welchen Aufgaben und Gesprächsformen sie welchem Typ Mensch noch mehr Energie für die Pfadfinderarbeit mitgeben könnten.

und die „Kreativen Methoden“ den Turnsaal zum Beben bringen. Das abschließende „World Cafe“ vereint Teilnehmerwünsche und Altbewährtes und rundet mit einer „Neue-Leiter-Checkliste“ die „Adults in Scouting Einheit“ ab. Den Bauch voll vom wunderbaren Essen und mit einem erfüllten „einer für alle, alle für einen“ Gefühl geht s zurück in alle Ecken Österreichs, wo hoffentlich viele motivierte und wissbegierige Teams auf ihre LeiterInnen warten.

WiWö-Kinderhomepage 2.0 Medienpädagogische Inhalte kindgerecht aufzubereiten ist eine Herausforderung

Von Wolfgang Rauscher, Landesbeauftragter für WiWö in OÖ

Woodbadgekursversammlung im Sacré Coeur in Pressbaum

Gelebter Teamgeist am Teamleitungsseminar

Wie nähern wir uns Kindern in einer digitalen Welt, in der sie selbstverständlich groß geworden sind? Wie glaubwürdig erklären Erwachsene Kindern die Chancen und Gefahren von Medien, wenn sie sie vorher um den Entsperrcode ihres eigenen Smartphones fragen müssen? Und wie kommen wir damit zurecht, dass Kinder als Digital Natives uns neue Technologien erklären, wo wir doch sonst ihre Entwicklungs- und Lernziele festlegen? Doch der Schein trügt: die Medienkompetenzen von Kindern und Jugendlichen sind oft nur technischer Natur, ein reflektierter Umgang und ethisch korrektes Verhalten in digitalen Welten müssen ihnen gewöhnlich erst beigebracht werden. Flexible Angebote außerhalb starrer Bildungsbereiche können hier einen entscheidenden Beitrag leisten. Starten wir mal bei den WiWö: 2009 ging die WiWö-Kinderhomepage online, die Inhalte aus dem

WiWö-Weg und Erprobungssystem zusammen mit kleinen Spielen in eine Rahmengeschichten-Welt packte. Animationen, Audio und Onlinegames unterstützen eine Navigation, die als „das Gebüsch“ bekannt wurde. Die Seiten waren untereinander in einem komplexen System aus Fragen und Wegweisern verbunden, sodass ein buntes Netz statt der üblichen Website-Hierarchie entstand. In der Zwischenzeit hat sich medial viel getan. Web2.0, Social Media und mobiles Internet haben das NutzerInnen-Verhalten stark beeinflusst. Zeit, auch der WiWöKinderhomepage einen Neuanstrich zu verpassen. Geplant ist eine Ergänzung des WiWö-Wegs, die spielerisch (mit App-Anbindung) Lust auf die WiWö-Stufe macht. Amona/Puck und Mogli führen durch die Seite. Selbst für PfadfinderInnen-Verhältnisse schaut das nach einem Riesenprojekt aus, das die Kapazitäten und Kompetenzen des WiWö-Arbeitskreises bei weitem sprengt. Wir suchen daher nach Team-Verstärkung, besonders nach:

Wir suchen... • TexterInnen • GrafikerInnen • ProgrammiererInnen (HTML, JavaScript, Swift, Java) • ProjektmanagerInnen • SprecherInnen (für „The Voice of Puck & Mogli“ werden wir noch einen Wettbewerb ausschreiben)

Solltest du Interesse haben, dich mit dem Relaunch zu verewigen (zumindest in digitalen Zeitrahmen gemessen), melde dich bei Wolfgang (wiwoe@ooe.pfadfinder.at)

Foto: © PPÖ/Angelika Oberzalek

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Internationales

Ab zum Roverway 2016 nach Frankreich! en Helf

Projekt Nepal nimmt immer mehr Form an

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Dank eures unermüdlichen Einsatzes kann im Tsum Valley immer mehr Baumaterial angeschafft werden

Foto: © PPÖ

Sobald der Schnee weg ist (und anscheinend ist heuer ein Jahrhundertwinter) kann mit dem

Momentan ist noch winterliche Stille, aber mit dem Frühling wird sofort tatkräftigst losgelegt.

Bau begonnen werden. Wir werden euch auf facebook immer mit Fotos oder Kurzmeldungen am laufenden halten. www.facebook.com/HHHNepal www.facebook.com/InternationalesTeam In der Zwischenzeit veranstaltet doch gemeinsam mit euren Kids Heimstunden und/oder Events zum Thema Nepal und lasst euch dabei von unseren Toolkits inspirieren. Als Anregung möchten wir euch eine Gruppe vorstellen, die schon fleißig unser Projekt unterstützt hat (siehe unten!).

Aufruf: Eure Aktionen! Alle Gruppen, die bereits coole

Rieder Pfadfinderchor ersingt 2.700 Euro Über 60 Sängerinnen und Sänger, Musikantinnen und Musikanten begeisterten die Hörerinnen und Hörer mit Ihrer Freude an der schwungvollen Musik, den Liedern, die um die „Hoamat“ und um die Berge schwirrten und eine kleine musikalische Weltreise boten Am 6. Juni 2014 fand in Ried im Innkreis/OÖ. ein Fest der besonderen Art statt. Der Rieder Pfadfinderchor gab ein Benefiz-Konzert zu Gunsten des HHH-Projektes „Medizin im Himalaya“ und wurde von zahlreichen Menschen dabei unterstützt. Bei dem Konzert traten zusätzlich auch das Vokalensemble „Quintessenz“, die Pramer Geigermusi mit Hans Gaisböck und ein Instrumental-Ensemble unter Christa Wienerroither auf und un-

terstützten so das Pfadfinderhilfsprojekt. Das gute, nepalesische Essen vertrug sich zudem hervorragend mit dem heimischen Bier der Buffet-Pächterin Christine Wagner, die uns diese Aktion erst ermöglichte. Der Eintritt von EUR 8,– im Vorverkauf im Modehaus Meißl oder bei Chormitgliedern und an der Abendkasse mit EUR 10,– floss wie die Beiträge von Sponsoren

Aktionen zum Thema HHH Nepal durchgeführt haben, bitte sendet uns eure Berichte mit Fotos! Aus allen Beiträgen entsteht eine Abschlussüberraschung.

& Hand

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Du bist nächsten Sommer zwischen 16 und 22 Jahre alt? Du wolltest schon immer mit deiner RaRo-Rotte ins Ausland? Du hast nächsten Sommer noch nichts vor?

Von Anni Haderer und Christian „Öppi“ Öpplinger, Roverway Kontingentleitung

Auf nach Frankreich! Rezeptvorschlag für eine nepalesische Erfrischung am Sommerlager

Mango-Lassi Erfrischendes Joghurtgetränk (5 min.) Zutaten: ½ reife Mango 200 g Joghurt 500 ml Wasser 1 EL Zucker

Zwölf Tage mit geschätzten 5.000 anderen Pfadfinderinnen und Pfadfindern in deinem Alter aus ganz Europa und darüber hinaus – Die ersten sieben Tage verbringt ihr mit dem Programm eurer Wahl (den Routes) und fünfzig Gleichgesinnten in einer Region Frankreichs.

Danach finden sich alle 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Riesenevent in „Jambville“ im Norden von Paris zusammen und verbringen die restlichen fünf Tage miteinander Darüber hinaus machst du sicher Bekanntschaft mit der französischen Gemütlichkeit, mit französischer Organisiertheit, französischem Essen, der französischen Sprache und ihren begleitenden Gestikulationen, mit Klischees über die Franzosen und ihrer Kultur, und vielem, vielem mehr.

So wird’s gemacht: Die Mango schälen und in Stücke schneiden. Mangostücke, Joghurt, Wasser und Zucker in den Mixer geben und gut verrühren, bis die Flüssigkeit schaumig wird. Servieren: In Gläser gießen und genießen! und die Spenden für das Essen in den Hilfsfonds. Der Reinerlös wurde symbolisch als Scheck der Aktion der PfadfinderInnen Österreichs „Helfen mit Herz und Hand“ an Andreas Hofinger, Mitglied des Präsidiums der oberösterreichischen Pfadfinder und Pfadfinderinnen übergeben und somit insgesamt EUR 2.700,– der Aktion „Helfen mit Herz und Hand“ überwiesen.

Foto: ©Roverway 2016

Von Caro Ocks, Assistentin Internationales

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Und? Neugierig geworden? Weitere Informationen findest du unter: www.roverway2016.org Offizielle Roverway-Homepage oder unter www.roverway.at/2016 Österreichisches Kontingent

oder auf Facebook unter www.facebook.com/roverway2016 www.facebook.com/roverway2016 austria

Kommunikation global

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Fun Games wie Luftburgen und Rutschen, Action Games wie Torschusswand, Riesenwuzzler, Bull Riding und vieles mehr!!!! Bei uns gibt’s den ganz Spaß einfach und günstig zum Mieten!

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Das gute nepalesische Essen...

Rufen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne!

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Von 16. bis 18.  10.  2015 findet wieder das JOTA-JOTI statt. Über Funk und Internet wird die weltweite Dimension der weltgrößten Jugendbewegung erlebbar. Dabei sein können alle Altersstufen als Gruppen oder als Einzelne. Bewährt haben sich Aktionstage mit verschiedenen Workshops. Ihr könnt euch entscheiden, ob ihr Funk und Internet nutzen wollt oder auf ein Medium setzen. Für eine JOTI-Station braucht ihr mehrere Computer und eine stabile Internetverbindung. Für‘s Funken ist ein lizensierter Amateurfunker unumgänglich. Gerne hilft euch Georg Haberfellner (der nationale Koordinator für‘s JOTA) bei der Suche (fanille@aon.at) Was können wir machen: Funken, Chatten, Onlinespiele, morsen, schreibt einen Artikel über eure Pfadfindergruppe im Scouto-wiki, dreht einen Film und stellt ihn auf Youtube, Rätselrallye im Internet, setzt euch mit dem Thema verbale und nonverbale Kommunikation auseinander, kleine Elektronikbasteleien/Elektrobaukasten, Experimente, Geheimschriften, Geochachen, Fuchsjagd mit Peilsendern…

Sara mit selbstgebautem Morsetaster

Viele Ideen und Aktivitäten zum Thema „Sicher im Internet“ findet ihr in der deutschsprachigen Broschüre Surf Smart von WAGGGS: www.wagggs.org/en/ grab/23403/3/internet-safety-web. pdf Infos zu diesem Thema findet ihr auch hier: www.saferinternet.at Die Anmeldung, viele Aktivitäten (z.B. Sinbad oder das Lab) und Infos findet ihr unter: http://jotajoti.info/

Foto: © PPÖ/Philipp Lehar

Von Philipp Lehar, National JOTI Coordinator

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Fotos: © PPÖ/Gruppe Ried

So könnte das dritte Wochenende im Oktober für PfadfinderInnen beschrieben werden


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Vision2028, Spirituelles, Kurioses

www.pfadfinderInnen.at

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Jamboree-KontingentleiterInnentreffen Eine Sprache, in Yamaguchi, Japan viele Länder Von 27. bis 29. März fand das KontingentleiterInnentreffen für das 23. Jamboree in Japan statt und es waren über 120 Personen aus 50 Ländern dabei

drucksvolles Land mit spannender Kultur und sehr freundlichen Leuten. Wir werden im Zuge des Jamborees viele Möglichkeiten haben, um euch an unseren Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben zu lassen.

Von Julius Tacha, Landesjugendratsleiter in Wien Fünf Fragen und Antworten von einem, der zum ersten Mal dabei war.

Ein Teil des Jamboree-Lagerplatzes

Was ist die Deutschsprachige Konferenz (DSK)? Die DSK ist ein jährliches Vernetzungstreffen aller deutschsprachigen PfadfinderInnenVerbände. Aber nicht nur Länder, deren Mehrheitssprache Deutsch ist, nehmen an der DSK teil, sondern auch VertreterInnen aus deutschsprachigen Regionen, wie etwa Südtirol, Polen oder Ungarn. Anders als bei Europa- oder Weltkonferenzen finden auf der DSK keine Wahlen statt und es werden keine Anträge abgestimmt.

Japanischer Informations- und Kulturzentrumsdirektor zu Gast Pünktlich zur Vorbereitung auf das bevorstehende Jamboree stattete der Direktor des japanischen Informations- und Kulturzentrums der japanischen Botschaft in Wien der BHAK/BHAS Bruck an der Leitha einen Besuch ab

von Marcel Gaß

Mit dabei im Gepäck waren spannende Vorträge über Japan und seine Religion. Freitag, der 27. Februar. Es ist ein besonderer Tag für uns, denn hoher Besuch steht an: Tsuyoshi Kawahara, Kulturbeauftragter der japanischen Botschaft in Wien, sowie zwei Mitarbeiterinnen erklärten sich dazu bereit, uns einiges über Japan näher zu bringen. Den Anfang machte ein kurzer Überblick über Japan, wie Topografie, Menschen und die Popkultur – für interessierte Jamboree-TeilnehmerInnen nichts Neues! Danach klärte uns Kawahara auf, was Japaner auf die Frage, welcher Religion sie angehören, antworten. „Als Antwort wird man

wahrscheinlich hören, dass sie es nicht wissen,“, so Takahashi, „denn Japaner übernehmen Bräuche sowohl aus dem Shintoismus als auch aus dem Buddhismus“. Anschließend gab es noch einen kleinen Einblick über die japanische Sprache und das Schriftbild. Einfache Sätze wie die Frage nach dem Befinden oder die eigene Vorstellung gegenüber einem anderen

waren schnell gelernt und wurden gleich angewendet. Zum Schluss meinte Takahashi auf die Frage, ob er schon gehört hat, dass das heurige Jamboree der PfadfinderInnen in Japan stattfinden wird: „Es freut mich, dass Japan bereits zum zweiten Mal die Ehre hat, Host eines Jamborees zu sein. Ich wünsche allen Teilnehmern viel Spaß!

Von links nach rechts: Japanisch-Lehrkraft Iva Maltrovsky, Tsuyoshi Kawahara, Mag. Takako Plank, Schüler, Mag. Bettina Dakura; und Direktorin Ulrike Widersich.

Berichte als Young Correspondent von deinen Lagererlebnissen! Schon am PLANET‘13 erfolgreich erprobt, sucht nun in Österreich auch das kommende Landeslager nach Young Correspondents.

Bewirb dich! Ob als schreibende Berichterstatter, als Grafikerin, Layouter, Foto-

grafin oder Filmemacher, bewirb dich unter yc@pinakarri.at, sag uns Laxenburg bei Wien deinen Namen und Alter, deine 1.-11. August 2016 Gruppe und Stufe und in welchen Bereichen du deine Stärken siehst bzw. wo du Erfahrungen sammeln möchtest! Wir freuen uns schon auf dein E-Mail!

jugendrates auf der DSK. Elli und Julius, die vergangenen Sommer bereits an den beiden Weltkonferenzen teilgenommen hatten (WAGGGS bzw. WOSM) konnten so auf internationale Vorerfahrung aufbauen und den Jugendrat noch besser vernetzen. Gemeinsam mit den anderen Jugendvertreter­ In­ nen wurde auf der DSK bereits das Projekt einer deutschsprachigen Agora ausgearbeitet und präsentiert. Um welche Inhalte ging’s? Thema dieses Jahr war „Demokratie und Partizipation“. So konnten die TeilnehmerInnen zwischen Sessions entscheiden, in denen

ÖsterreicherInnen auf der DSK: Uli, Elena, Öppi, Christopher und Julius

Kloster Heidberg in Eupen. Eupen ist Hauptstadt der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, zugleich Regierungs- und Parlamentssitz der ca. 76.000 Einwohner starken Region.

Dein Lager – deine Ideen – deine Fähigkeiten Begonnen hat alles am Jamboree 2007 in Großbritannien – Jugendliche, die an Pressearbeit interessiert sind, tun genau das – sie berichten, fotografieren, gestalten und geben so unserer Jugendbewegung den jugendlichen Auftritt, der uns authentisch in der Öffentlichkeit präsentiert.

Wo fand die DSK statt? Dieses Jahr veranstalteten „les Scouts“ die DSK im ehemaligen

Foto: © Lydia Weinöhrl

* 16 Jahre alt, seit über neun Jahren Mitglied der Gruppe Bruck/ Leitha ist Teilnehmer auf dem 23. Jamboree in Japan

ger (BB Rover Ass) war wie schon letztes Jahr auch die Bundesrotte beim parallel stattfindenden RaRoVernetzungstreffen aktiv. Was war neu dieses Jahr? Zum ersten Mal waren dieses Jahr auch zwei Mitglieder des Bundes-

Wer war auf der DSK? Knapp achzig Pfadis aus fünfzehn Verbänden und elf Ländern kamen in Eupen zusammen. Für die PPÖ reisten Ulrich Gritsch (Bundesleiter), Christoph Mayer (IC WOSM), Julius Tacha (Landesjugendrat Wien) und Elena Alberti (Bundesjugendrats-Leiterin) an. Mit Christopher Callies (BB Rover) und Christian „Öppi“ Öpplin-

z.B. Mitbestimmung und Organisationsformen verglichen wurden, Beteiligungsevents wie „Utopia“ vorgestellt oder die Hürden der Kommunikation in PfadfinderInnen-Verbänden diskutiert wurden. Durch den regen Austausch wurde etwa sichtbar, dass viele Verbände versuchen, sich in wichtigen Gebieten ihrer Arbeit neu aufzustellen, also sogenannte „ChangeProzesse“ zu durchlaufen (wie etwa die „Vision2028“ in unserem Verband). Mit dem Bundesjugendrat und dem Projekt „Ausbildung neu“ haben die PPÖ auch diesmal durchaus etwas zum Herzeigen gehabt.

Fotos: © Michael Meesen

Das österreichische Kontingent war durch den Kontingentleiter, Christoph Mayer und den Verantwortlichen für Transport & Logistik, Thomas Schmid vertreten. Wir konnten den JamboreeLagerplatz besichtigen, der sehr schön am Meer gelegen ist und sicherlich ausreichend Platz für die über 33.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 150 Ländern bieten wird. Es ist allerdings auch sehr heißes und schwüles Wetter zu erwarten. Die restliche Zeit verbrachten wir mit jeder Menge Infosessions und Austausch mit anderen Kontingenten. Dabei war vor allem die Frage „Wie macht ihr denn das mit dem Materialtransport?“ eine sehr zentrale, da dies aus mehreren Gründen nicht so einfach und je-

denfalls ziemlich kostspielig wird. Thomas und ich hatten vor dem Treffen auch noch 36 Stunden Zeit um uns Tokio anzusehen und ein Treffen mit Vertretern der österreichischen Botschaft zu absolvieren. Japan ist jedenfalls ein sehr ein-

Foto: © PPÖ/Thomas Schmid

Von Christoph Mayer, Kontingentleiter

Jedes Jahr fährt eine Abordnung an PPÖ-VertreterInnen auf die Deutschsprachige Konferenz. Aber was passiert dort eigentlich?


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Bundesthema coolinarisch, Vermischtes

Ja nicht mit dem Essen spielen!!! – Oder doch?

Vom Kochen in Gallneukirchen...

Eine Buchvorstellung

Von Christa Sieder, Bundesbeauftragte für WiWö Schneiden, schnipseln, rühren: All das und mehr war Programm beim WiWö-Bundesspezialseminar zum Bundesthema „coolinarisch“ im Pfadiheim Gallneukirchen/OÖ mit WiWö-LeiterInnen aus fast ganz Österreich. Eva Etlinger, diplomierte Ernährungstrainerin (www.wellbalanced.at), informierte beispielsweise über die Ernährungspyramide, den Transportweg so mancher Lebensmittel, die wir im Supermarkt finden, und hatte auf alle Fragen zu unserem Essen eine kompetente Antwort parat. Danke! Ein gut bestückter Büchertisch und der Austausch der Teilnehmenden untereinander durften natürlich nicht fehlen. Wenn die TeilnehmerInnen nicht selber kochten, sorgte Michael Lechner für ihr leibliches Wohl – vielen Dank auch dafür! Bis zum nächsten Bundesspezialseminar!

WiWö-LeiterInnen in der Küche

„coolitirolerisch“ Cool = kalter im Schnee getauchter Freitag im Januar 2015, Ti = Tiiierisch lecker, Role = Jeder hatte eine andere Rolle beim Kochen, Isch = „Isch echt guat gwesn“

Von den RaRo Innsbruck Pradl

Das Jahr des Bundesthemas „coolinarisch“ ist bald zu Ende, doch ist es eine Tatsache, dass eure WiWö (und GuSp etc. – angeblich sogar LeiterInnen!) auch in Zukunft auf Lagern und Aktionen Hunger haben werden. Das Thema bleibt also wichtig, und wer sich näher damit befassen möchte, dem sei das Buch „Mit dem Essen sollst du spielen“ von Martina Backhausen empfohlen. Das Buch richtet sich an die Kinder selbst und ist sehr ansprechend und für die Altersgruppe passend gestaltet. Themen wie die gesunde Jause, der CO2-Fußabdruck des Essens oder wie die Verdauung eigentlich funktioniert, werden gut aufbereitet und bieten eine Fülle an Material für Heimstunden (wie auch die Spezialabzeichen Koch/Köchin bzw. FeinschmeckerIn – kleine Werbeeinschaltung!). Beigelegt sind ein Zuckerrad, mit dem man spielerisch herausfinden kann, wie viel Zucker in Lebensmitteln enthalten sind, sowie ein 63-seitiges Beiheft für Eltern und PädagogInnen, in dem unter anderem Tipps zum saisonalen Essen, richtigen Einräumen des Kühlschranks und Beispiel-Wo-

chenmenüpläne (praktisch für das Sommerlager!) enthalten sind. Der rote Faden durch das Buch ist die Figur „Schmackofit“ – dieser bezieht sich auf das von der Autorin gegründete Ernährungserziehungsprogramm „Schmackofit“. Auf der Homepage www.schmackofit.at finden sich Downloads zu im Buch vorgestellten Basteleien und Spielen. Wenn du dir das Buch mal anschauen willst – Kontakt: christa. sieder@ppoe.at.

Martina Backhausen: „Mit dem Essen sollst du spielen: Ernährungspower für Vier- bis Elfjährige“. Wien: Braumüller 2014. 160 Seiten, inklusive Beiheft für Eltern und PädagogInnen, ca. EUR 20,–.

Land Salzburg zeichnet ehrenamtliche Jugendarbeit aus Von Fritz Ortner, Pressearbeit LV Salzburg

würfelt und zusammenvermengt zu „tiiierisch leckeren Knödeln“. Fast ohne Absprachen lief es wie am „Schnürchen“, und jeder hatte sich bei der Zubereitung in seiner eigenen gewollten Rolle beteiligen können. Nachdem Knödeln, Salat und sogar der wunderbare schokoladige Brownie nur noch darauf warteten fertig gekocht und beheizt zu werden, schnappten wir uns die Liederbücher und saßen beieinander zu einer Singrunde „a la Pfadi improvisiert“. Mit Liedern wie „Country Roads Take Me Home,…“, das Lieblingslied der RaRo, erlebten wir bei dieser Aktion viele verschiedene

Das internationale Salzburger Landeslager „Wurzl‘14“ mit 1.800 TeilnehmerInnen, das von 3. – 13. August 2014 in Bad Hofgastein stattfand, war für die Landesregierung Anlass, ein Zeichen für die ehrenamtliche Jugendarbeit zu setzen. Salzburger Pfadfinderinnen und Pfadfinder, die an verantwortlicher Stelle mit der Vorbereitung und Durchführung dieser Großveranstaltung betraut waren und darüber hinaus teilweise bereits seit Jahrzehnten ehrenamtlich für die Jugendarbeit tätig sind, wurden im Rahmen eines Ehrungsfestaktes in der Neuen Residenz von Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer ausgezeichnet.

Lebensgeschichten hautnah, deren Probleme die unseren klein und unwichtig erscheinen lassen. Abschließend wurde von unseren Gästen sehr geschätzt, dass sie zusammen mit uns „coolitirolerisches“ Essen zubereiten konnten. Wobei auch wir sagen konnten „Isch echt guat gwesn“ – das Essen, der Austausch, das Lachen, die Freude und die gemeinsamen Erlebnisse. Dies waren zwei „coolturelle“ (Pfadi-)Tage mit wunderbaren Gästen, mit denen wir im Frühjahr 2015 – die Fahrräder wieder fahrtüchtig gemacht – wieder „hotirolerische“ Tage erleben wollen.

Pradler Köchlereien

Fotos: © PPÖ/Jammernegg

Vor nicht allzu langer Zeit starteten „Wir“, die RaRo der Gruppe Insbruck Pradl im Winter 2014/2015 eine Kooperation mit dem Asylantenheim in Mentlberg. Wir hatten im Dezember 2014 den Männern des Heimes eine Stadtführung angeboten, wobei drei von ihnen und zwei von uns dabei sein konnten. Unser Ziele in der Stadt waren der Stadtturm, die Innbrücke, die Stadtbibliothek, das Golden Dacherl und noch viiieles mehr an tollen innsbruckerischen Sehenswürdigkeiten … Da wir gemeinsam bei unserer „Pfadistadtführung-chrr“ viel Freude am gegenseitigen Austausch hatten, luden wir daraufhin neun Männer dazu ein, mit uns ein „coolitirolerisches Abendessen“ zu kochen und gemeinsam zu essen, bzw. zu genießen ;). Da unsere neun Gäste aus den Ländern Afghanistan, Syrien, Iran, Nigeria und Kosovo kamen, durften wir die jeweiligen unterschiedlichen Kulturen in unserem Pfadiheim kennenlernen. An einem kalten im Schnee getauchten Freitag im Januar 2015 war es also nun endlich soweit, dass wir gemeinsam (9 Gäste und 8 Pfadis) selbstgemachte Spinatknödel und Spe“ckrr“knödel zubereitet haben. Das Pfadiheim wurde an diesem Abend zu einer großen Küche umfunktioniert, wo Mehl, Zwiebeln, Spinat, Speck, Eier und auch der Salat sich ausgebreitet und verarbeitet haben lassen. Das Wasser kochte in den Töpfen, der Ofen wurde nicht nur heiß, die Pfannen schmelzten förmlich und auf den Tischen „a la cuisine“ wurde um die Wette geschnibbelt, ge-

Von Christa Sieder, Bundesbeauftragte für WiWö

Bild: © Braumüller

Fotos: © PPÖ/Christa Sieder

WiWö-Bundes-Spezialseminar „coolinarisch“

In der zweijährigen Vorbereitungsphase waren bis zu 300 MitarbeiterInnen ehrenamtlich tätig, dazu kamen am Lager selbst rund 250 LeiterInnen für die Betreuung der Kinder und Jugendlichen. In Summe wurden dafür etwa 130.000 Stunden aufgewendet. „Gerade die aktuellen Ereignisse zeigen, wie wichtig die Jugendarbeit der Pfadfinder ist. Junge Menschen finden damit Wurzeln in unserer Gesellschaft und lernen, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen“, meinte der Landeshauptmann in Anspielung an die jüngsten Terroranschläge in Paris. Die Auszeichnungen des Landes Salzburg sollen Dank und Anerkennung zum Ausdruck bringen, aber auch Motivation sein, weiterhin im Dienst der Kinder und Jugendlichen tätig zu sein.

Salzburger PfadfinderInnen, ausgezeichnet von Landeshauptmann Dr. Haslauer

Fotos: © PPÖ/Fritz Ortner

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Termine, Veranstaltungen

www.pfadfinderInnen.at

Pfadi-Events

Angaben ohne Gewähr, Informationsstand bei Drucklegung des ppö briefs.

Anmeldung bis spätestens Samstag, 1. 5. 2015 ausschließlich über das Online-Formular auf www.ppoe.at/leiter/wiwo/bundesseminar. Achtung! Deine Anmeldung wird erst mit Einlangen deines Seminarbeitrags gültig!

Stufen/Ausbildung 1. - 3. 5. 2015 Trainingskompetenz 1 & 2 (TrainerInnenausbildung) 15. – 17. 5. 2015 thx a lot II, BundesLeiterInnenlager. Scout Camp Austria, St. Georgen i. A., OÖ

Abmeldung Wenn du trotz deiner Anmeldung an diesem Seminar nicht teilnehmen kannst, melde dich bitte bis spätestens 15. 5. 2015 bei Christa Sieder, christa. sieder@ppoe.at oder Daniela Schmied, daniela.schmied@ppoe.at (Seminaradministration) ab. Bei Nichtabmeldung wird der gesamte Seminarbeitrag einbehalten.

23. - 25. 5. 2015 RaRo-Bundespfingsttreffen Die ZombieakopalypseThe Scouting dead Mautern in der Steiermark https://scoutingdead.at/ 7. 6. 2015 „Auf der Spur von Puck und Mogli“ WiWö-Bundesspezialseminar zum Thema Rahmengeschichte Pfadfinderheim Völs bei Innsbruck, Tirol - www.pfadivoels.at Was erwartet dich also auf diesem Seminar? Am 7. 6. werden wir uns mit verschiedenen Möglichkeiten beschäftigen, wie man mit WiWö zur Rahmengeschichte arbeiten kann. Die Freude am Tun und Ausprobieren steht dabei im Vordergrund. Mit folgenden Themen werden wir uns beschäftigen: • Hintergründe zur den beiden Rahmengeschichten • Spiele und Tänze • Ideen für Heimstunden und Lager • Zeremonien und Traditionen Zielgruppe WiWö-LeiterInnen aus ganz Österreich, die bereits ein Grundlagenseminar besucht und das 18. Lebensjahr vollendet haben TeilnehmerInnenzahl ist auf 25 Personen begrenzt (Minimum: 15 Personen). Die Reihung erfolgt nach Eintreffen der Anmeldungen (inkl. Einzahlung des Beitrags!)

Seminarkosten Der Seminarbeitrag beträgt EUR 25,– (Fahrtkosten werden rückerstattet! Bildung von Fahrgemeinschaften nach Möglichkeit!) und ist ab 1. 4. 2015 bis 15. 5. 2015 auf folgendes Konto einzubezahlen: Erste Bank, lautend auf Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs; Kennwort: WiWö-Bundesspezialseminar; IBAN: AT372011100004039742; BIC: GIBAATWWXXX; Frag bitte auch in deinem Landesverband (Landesbeauftragte für Ausbildung bzw. WiWö) nach! Der Seminarbeitrag wird nämlich von einigen Landesverbänden gefördert. Ausrüstung – Verpflegung Hausschuhe, Halstuch, Persönliches, usw. Verpflegung: Mittagessen (außer Getränke). VegetarierInnen bitte angeben! Solltest du schon am Vortag anreisen wollen, gibt es die Möglichkeit, gegen einen Unkostenbeitrag im Pfadfinderheim Völs zu übernachten. Dauer So., 7. 6. 2015, 9 - 16.00 Uhr Kontakt bei den PPÖ Bei Fragen wende dich an Daniela Schmied daniela.schmied@ppoe.at oder Christa Sieder christa.sieder@ppoe.at. Wir freuen uns schon jetzt auf eine zahlreiche Teilnahme. Nähere Infos erhältst du übrigens rechtzeitig vor Seminarbeginn. Wir freuen uns auf dich!

CaEx-BuLeiLa 2015

27. - 30. 8. 2015 West Side Story WiWö-BundesleiterInnenlager Landespfadfinderheim Neuburg, Koblach, Vorarlberg Siehe Poster in der Mitte dieses ppö briefs! www.ppoe.at/leiter/wiwo/buleila 4. - 6. 9. 2015 Kasnudl ‘15 GuSp-BundesleiterInnenlager Techuana, Kärnten

23rd World Scout Jamboree Yamaguchi City Japan 28. 7. - 8. 8. 2015 www.23wsj.jp

11. - 13. 9. 2015 Ab in den Süden 2.0 – CaEx-BundesleiterInnenlager Techuana, Kärnten Vollpension Zusatzangebote buchbar Buchbar nur bis 31. Juli 2015 https://caexbuleila2015.wordpress.com

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,90 € 49 e

Sa, 7. 11. 2015 9. BundesländerHallenfußballturnier Der LV Salzburg lädt ein zum Bundesländer-Hallenfußballturnier. Schon seit acht Jahren treffen sich fußballbegeisterte Pfadfindergruppen im Herbst zu einem Turnier. Zum ersten Mal wird das Fußballturnier nun nicht in Wien ausgetragen. Mit der Austragung in Salzburg, mitten in Österreich, wollen wir Teams aus ganz Österreich zur Teilnahme gewinnen. Das Fußballturnier wird für RaRo, PfadfinderleiterIn­ nen und MitarbeiterInnen ausgetragen. Spielen dürfen der Meister vom Vorjahr und je LV zwei Mannschaften mit registrierten PfadfinderInnen ab Jahrgang 1998 und älter. Für jede Mannschaft sind fünf Feldspieler und ein Tormann nötig. Natürlich gibt es im Anschluss an das Turnier wie immer Party mit Siergehrung.

12. - 13. 9. 2015 „Coolinarisch – Was man so alles aufs Feuer stellen kann“ – Bundesspezialseminar Kochen Essen und trinken sind Grundbedürfnisse der Menschen. So ist das Zubereiten von Speisen und Getränken seit jeher auch bei den PfadfinderInnen ein wichtiger Teil unserer Kinder- und Jugendarbeit. Genauer betrachtet ist das Kochen eine der klassischen Methoden der Erlebnis- und Outdoorpädagogik und aus unserer Bewegung nicht wegzudenken. Mit dem Seminar wollen wir neue Impulse setzen, gemeinsam mit euch experimentieren und neue Köstlichkeiten genießen. Aus dem Inhalt: Kochen als Pfadimethode, Trends in der Outdoorküche, kreatives Kochgeschirr selber gemacht, Gruppendynamik rund um den Kochtopf, Hygiene und Sauberkeit, Kochen mit Freunden, neue Rezepte ausprobieren, Kalkulation und bewusster Einkauf von Lebensmittel, Allergien stellen hohe Anforderungen an die Lagerküche, Sicherer Umgang mit technischen Geräten, internationale Küche und Tischkultur

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Seminarteam: Susi Panzenböck (BB GLw) sowie Christan Letz, Andreas Kranzelmayer und Werner Strobel Das Team vereint Erfahrung, Wissen und Seminarkompetenz. Sie konnten bei zahlreichen nationalen und internationalen Pfadi-Großevents in den Bereichen Organisation, Verpflegung und Programmleitung mitwirken. In leitenden Führungsfunktionen waren sie auf Landes- und Bundesebene beauftragt. Trotz dieses Engagements konnten sie aber immer auch noch mit Freude und Energie Seminare gestalten und sind in vielen Gruppen Österreichs gerne gesehene Gäste. Mindestteilnehmerzahl: 12 Seminarbeitrag ohne Reisekosten: EUR 55,– beinhaltet Seminarverpflegung, Unterkunft im Haus (Unterlagsmatte erforderlich) oder selbst mitgebrachtem Zelt, Seminar­unterlagen, Seminar-Gadget Allfällige Wünsche zur Übernachtung können bei Bedarf besprochen werden. Anmeldeschluss: 31. Mai 2015, im Anschluss erfolgt bis Ende Juni eine Einladung mit weiteren Informationen. 3. - 4. 10. 2015 Basisworkshop (TrainerInnenausbildung) 21. - 22. 11. 2015 WBK-Transferwochenende Bundeszentrum Wasser­gspreng

3. Ranger/Rover-Bundestreffens „mitanand 1984“ neuburg (9. - 11.  Juni 1984) und 4. Ranger/Rover-Bundestreffens „Servus Wien 1985“ (25.-27. Mai 1985) am Samstag, 30. Mai 2015 in Wien Ihr werdet gebeten, euch unter der e-Mail-Adresse raro85@gmx.at anzumelden und bekanntzugeben: 1) Bundesland oder Ort, aus dem Ihr kommt. Über alles weitere werdet Ihr dann per E-Mail verständigt. 2) Programmanregungen (Kann Bilder zur Verfügung stellen u. a.). 3) Ort der Veranstaltung (richtet sich nach der Anzahl der angemeldeten Teilnehmer). Eine Bitte noch: gebt diese Einladung an alle euch bekannten Pfadfinder­In­ nen weiter! 16. - 18. 10. 2015 Bundesrat, Bundesjugendrat, Bundespräsidialrat, Bundestagung

Wann? Sa, 7. 11. 2015, ca. 12 Uhr (je nach Anzahl der teilnehmenden Mannschaften) Wo? Sportzentrum Rif, 10 km südlich von Salzburg, Hartmannweg 4-6, Hallein Wie? Anmeldung mit Pfadfindergruppe, Name des Anmelders, Telefonnummer und E-Mail des Anmelders und Nenngeld unter bewegung@salzburger-pfadfinder.at. Anmeldeschluss: 7. 10. 2015

TeilnehmerInnen/Zielgruppe: GLs, Gruppenfunktionäre und interessierte Pfadis alt fenth n/Au erso Pro P

11. - 13. Sep. 2015

14. - 20. 8. 2015 Explorerbelt Ungarn

Sa, 12. Sept. 2015 10.00 Uhr bis So, 13. Sept. 2015 15.00 Uhr Ort: PfadfinderInnenheim Wels

Aktivurlaub

Selbstanreise Techuana, Kärnten

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Wieviel? Die Anmeldung ist nur gültig bei Zahlung des Nenngelds von EUR 120,– auf das Konto der Salzburger PfadfinderInnen, IBAN AT19 4501 0000 0122 4500, bic/swift: vboeatwwsal Frühbucher zahlen nur EUR 100,– bei Anmeldung bis 9. 6. 2015. Bei Fragen wendet euch an Kathi 0660 110 48 70 oder Adi 0650 430 36 65 oder bewegung@salzburger-pfadfinder.at

Internationale Rover-Woche

Zielgruppe: Interessierte JugendleiterInnen jeder Altersstufe, FunktionärInnen, MitarbeiterInnen der PPÖ Was erwartet dich? Was ist „Internationales“ bei den PfadfinderInnen? Was ist der IAK? Was bringt er mir (als LeiterIn)? Die Vielfalt der Pfadfinderei auf internationaler Ebene. Internationale Basics: Was ist WAGGGS/WOSM, die Weltzentren Internationale Seminare, Lager und Events und wie daran teilnehmen? Welche Materialen stehen mir für meine Heimstunden zur Verfügung? An- und Abmeldung Anmeldeschluss: 1. 9. 2015 (Erst gültig mit Einlangen des Beitrags!) Wenn du trotz Anmeldung am Seminar nicht teilnehmen kannst, melde dich bitte bis spätestens 30. 9. 2015 bei der Seminaradministration ab. Bei Nichtabmeldung wird der Beitrag einbehalten. Kosten/Administration Seminarbeitrag: EUR 65,– (Fahrtkosten werden rückerstattet) und ist ab 1. 9. bis spätestens 30. 9. 2015 auf folgendes Konto einzubezahlen: Erste Bank, „Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs“; IBAN: AT372011100004039742; BIC: GIBAATWWXXX; Verw.zweck: „Bundesspezialseminar Internationales 2015“ Frage bitte bei deiner Ausbildung wegen einer Förderung des Seminars nach! Weitere Details nach Anmeldung. Fragen per E-Mail bitte an Biggi Stockinger-Hofer (Seminaradministration): biggi.stockinger-hofer@ppoe.at Sa, 12. 12. 2015 Friedenslicht 2015 Freiwillige HelferInnen gesucht! Der Erfolg der Veranstaltung zeigt sich durch wachsende TeilnehmerInnenzahlen und durch eine wachsende Zahl an Ländern, die gerne wieder dabei sind. Das Friedenslicht-Team freut sich auf eine tolle Vorbereitungszeit und sucht dich als Erweiterung des Teams. Hast du Lust an dieser großen internationalen Veranstaltung beteiligt zu sein oder uns musikalisch zu unterstützen? Bei Interesse meldet euch unter: friedenslicht@ppoe.at.

Befreiungs-Feier 2015

9 bis 10. Mai 2015

28. 7. - 8. 8. 2015

E-Mail: programme@kisc.ch

Termin und Ort: Sa, 14. 11., 10 Uhr bis So, 15. 11. 2015, ca. 13.15 Uhr, Pfadfinderheim Gallneukirchen Mögliche Anreise ab Freitag, 20:30 Uhr

MAUTHAUSEN

Kandersteg International Scout Center, Schweiz

www.kisc.ch

14. - 15. 11. 2015 „Jam around the world“ – Bundesspezialseminar Internationales JOTA/JOTI, SAGNO, IAK, HHH – Was ist das alles? Hintergründe und Methoden der internationalen Pfadfinderarbeit. Gemeinsam mit dem Internationalen Team erlebst du eine pfadfinderische Raum- und Zeitreise.

mauthausen

ı5 tag

[SAMSTAG » 9.5.¹5] lgasse ffen] Linz 2, Lud 15:00 » [Eintre hop] Zivilcourage 15:30 » [Works [ hen] beginnen 19:30 » mit Koc [ en] 20:00 » Abend Ess schen] eist und [abgewa 21:00 » Fertig gesp orführung 21:15 » [Film]-V n sitzen], ches [beisamme 23:00 » Gemütli n... plauder

„Steinbruch und Zwangsarb eit“ Gedenk- un d Befreiungsf

eiern 2015

[SONNTA G » 10.5.¹5] 07:00 » [Tagw ache] 07:30 » [Frü hstück] 08:00 » [Abfah rt] mit dem Bu s 09:00 » [Befre iungs-Feier] 13:15 » Begleit eter [Rundgan g] im KZ 15:30 » [Rück fahrt] ab Ma uthausen 16:00 » [Ende ] der Veransta ltung in Linz

Weiteres

Ropes-Course-TrainerInnen-Seminar Ausbildung zum/zur HochseilgartentrainerIn nach ERCA Standards

Termin:

28. – 30. August 2015

Info: www.highkix.at Anmeldung : klemens@gansinger.at Liebe/r Teilnehmer/in!

13. 5. 2015 Ziehung der 55. Pfadfinderlotterie Sa, 30. 5. 2015 Erinnerungstreffen

[2. Möglichkeit] nur So. 10. Mai Teilnahme nur an der Befreiungsfeier in Mauthausen (Anreise muss selbst organisiert werden)

Liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer Vorl. Seminarnummer: 144460015

[1. Möglichkeit] Sa. 9. Mai bis So. 10. Mai Teilnahme am gesamten Programm Motto: „Toleranz statt Extremismus“

der Teilnehmer des

[Kosten] » keine [Infos und Anmeldung] » ljr@ooe.pfadfinder.at

Dnalor 01 - CC BY-SA 3.0 Wikimedia Commons

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BJV: Digital Scouting, Kurioses

Sicher informieren – Safer internet Das Internet erreicht mittlerweile ca. 94 % der österreichischen Jugendlichen. Die „Digital Natives“ tragen es buchstäblich in der Hosentasche mit sich herum. Komplett ohne Internet zu leben, ist wohl für die meisten unvorstellbar. Wie aber greift man im Bereich der Jugendarbeit das Thema Internet mit all seinen Facetten auf?

Wie bespricht man sensible Themen wie Selbstdarstellung im Internet, Cybermobbing oder Datenschutz im Heimabend? Die Initiative saferinternet.at bietet dazu sowohl kompakte Informationen wie auch konkrete Methoden, um sich mit dem Thema im schulischen wie außerschulischen Kontext auseinanderzusetzen. Zusätzlich finden in den nächsten Monaten auch wieder die Saferinternet.at-Vernetzungstreffen statt, um einen Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen Organisationen der außerschulischen Jugendarbeit in ganz Österreich zu ermöglichen: Dienstag 21. 4., 9-16 Uhr in Innsbruck, Montag, 18. 5.

@_bjv_ #Positionspapier Jugend und Internet Themen, die junge Menschen beschäftigen, sind immer auch Themen für die Bundesjugendvertretung (BJV) und daher war es höchste Zeit, gerade zum überaus komplexen Thema Internet ein umfassendes Positionspapier zu erarbeiten. Seit Herbst 2014 haben sich VertreterInnen vieler Mitgliedsorganisationen der BJV mit den Bereichen „Jugendschutz/ Diskriminierung im Internet – Meinungsfreiheit vs. Zensur“, „Copyright“, „Datensicherheit“

Free Being Me – Einfach Ich! Das Bundesthema der PPÖ 2015/16 Im kommenden Pfadfinderjahr heißt das Bundesthema der PPÖ Free Being Me, nach einem Projekt des Weltverbandes WAGGGS, welches zum Ziel hat, junge Menschen innerhalb und außerhalb der Pfadfinderei durch Verbesserung ihres Körperbewusstseins und Selbstwertgefühls zu stärken. Es geht also darum, Kindern und Jugendlichen, Mädchen wie Burschen, dabei zu helfen, sich in ihrem Körper wohlzufühlen und sich dadurch in allen Bereichen des Lebens (auch innerhalb der Pfadis) aktiver und motivierter einzubringen. Free Being Me – Einfach Ich! basiert auf drei Arbeitsbehelfen, die Input und Material für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den Heimstunden bereitstellen

drucken

und mit dem inkludierten LeiterIn­ n e n­b e h e l f einfach umzusetzen sind. Das Projekt wird sich also nicht nur durch einzelne Events im Laufe des Jahres bemerkbar machen, sondern auch in die Arbeit mit Kids und Jugendlichen einfließen. Um dies zu erreichen, werden ab Herbst 2015 Schulungen für Leiter und Interessierte, sowie österreichweite Aktionen zum Thema angeboten. Wir freuen uns bereits jetzt auf den Start und rege Teilnahme an Free Being Me – Einfach Ich! Weitere Infos zu Projekt und Materialien folgen im nächsten ppö brief und auf der Homepage.

war gestern, fair

ist

heute.

printen Karl und Walter Grasl stehen für Europas nachhaltigste Druckerei. Höchste Qualität, die nachhaltig und ressourcen­ schonend produziert wird. Das ist Grasl FairPrint. Mit vielfach ausgezeichneten Druck ­ werken. Auch der ppö brief gehört dazu.

und „Inklusion, Partizipation, Bildung“ beschäftigt. Gemeinsam mit ExpertInnen wurden Inhalte, Meinungen und aktuelle Entwicklungen diskutiert. Daraus ist der Entwurf für ein Positionspapier entstanden, der auf der neuen Jugend-BeteiligungsPlattform www.beteiligungsplattform.at online breit zur Diskussion gestellt wurde. Dabei waren insbesondere junge Menschen eingeladen, sich direkt einzubringen. Gemeinsam mit diesem Input entsteht schließlich gerade die Endfassung des Positionspapiers, die vom Vorstand der Bundesjugendvertretung demnächst abgestimmt wird. Das beschlossene Papier „Jugend und Internet“ wird dann ab dem Frühjahr 2015 die Positionen und Forderungen der BJV zum Thema „Internet“ darstellen. Laufend neue Informationen dazu gibt es im Newsletter der BJV und unter www.bjv.at.

Wir.Jetzt.Hier. Rückblick #bjvVV15 Am 20. März 2015 fand in Wien die diesjährige Vollversammlung der Bundesjugendvertretung (BJV)

PPOE_Grasl_Inserat.indd 1

Dialogkonferenz 31. Mai bis 3. Juni Velden am Wörthersee

Jugendbeteiligung einen Schritt voran bringen!

Dialogkonferenz 9. bis 11. September Bregenz

Dabei sind:

• Engagierte Jugendlichen (ab 16 J.) & Jugendorganisationen • VertreterInnen aus Politik/Verwaltung Das passiert:

• Impulse für mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten für junge Leute • Begegnungen auf Augenhöhe • Vernetzung und Austausch • Politik zwischen Bundesland, Österreich und EU • abwechslungsreiches Programm Burgenland Kärnten Jugendbeteiligung Niederösterreich

einen Schritt voran bringen!

Steiermark Dabei Wien sind: • Engagierte Jugendlichen (ab 16 J.) & Jugendorganisationen • VertreterInnen aus Politik/Verwaltung Anmeldung bis 30.4.2015 auf Das passiert: www.strukturierter-dialog.at • Impulse für mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten für junge Leute • Begegnungen auf Augenhöhe • Vernetzung und Austausch • Politik zwischen Region, Land und EU • abwechslungsreiches Programm

Dialogkonferenz 9. bis 11. September Bregenz

Oberösterreich Salzburg Tirol

Vorarlberg Südtirol

Anmeldung bis 15.6.2015 auf www.strukturierter-dialog.at Jugendbeteiligung einen Schritt voran bringen!

die Dabei Fotos auf der Homepage www. sind: • Engagierte Jugendlichen (ab 16 J.) & Jugendorganisationen bjv.at und der (öffentlich zugäng• VertreterInnen aus Politik/Verwaltung lichen) Facebook-Page der BJV. Das passiert: • Impulse für mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten für junge Leute dieauf Augenhöhe Aktivitäten des ganzen •Über Begegnungen • Vernetzung und Austausch letzten Jahres informiert der BJV• Politik zwischen Region, Land und EU • abwechslungsreiches Programm Jahresbericht 2014/15, der im BJVOberösterreich Büro bestellt werden kann. Salzburg Tirol Vorarlberg Südtirol

Anmeldung bis 15.6.2015 auf www.strukturierter-dialog.at

Von Geo Gegenhuber.

Online auf www.nutzlosespfadiwissen.at

20140612 BJV - RollUp.indd 1

u Am 7. Dezember 2009 ging die Facebook-Seite der PPÖ online. Den ppö brief hingegen gibt es bereits seit 31 Jahren. Mal schauen, ob Facebook auch so lange durchhält. u 1912 heirateten Robert Baden-Powell und Olave St. Clair Soames. Anlässlich dieses Ereignisses waren alle britischen Pfadfinder dazu aufgerufen, sich an einem Hochzeitsgeschenk zu beteiligen. Die Buben durften je maximal einen Penny und erwachsene Pfadfinder einen Shilling einzahlen. Bis zum März 1913 kamen so insgesamt £ 411 14s. 1d. zusammen, was weithin als B.P.‘s Penny Wedding Present bekannt wurde. Es wurde entschieden davon ein Auto für BP und Olave zu kaufen, damit diese es leichter hatten, die zahlreichen Pfadfindergruppen im ganzen Land zu besuchen. Die Wahl fiel auf einen 20PS starken, 6-Zylinder Standard Landaulette, Baujahr 1913. Nach dem 20PS Landaulette von 1913 hatte Baden-Powell bis in die 1920er-Jahre hinein vier weiter Autos der Marke Standard. u John Lennon und Paul McCartney waren gemeinsam bei den Cub Scouts (Wölflinge).

2540 Bad Vöslau, Druckhausstraße 1, www.grasl.eu Kontakt: +43 2252 402-0, k.grasl@grasl.eu

statt. Dabei wurden das Vorsitzteam und der Vorstand für die Periode 2015-2017 gewählt. Die PPÖ als eine der größten Jugendorganisationen Österreichs waren mit einer höchst motivierten Delegation von vier Personen vertreten und konnten bei den Wahlen einen großen Erfolg verbuchen: nachdem wir als PPÖ 2013 erstmals ins Vorsitzteam gewählt worden waren, wurde die produktive Arbeit der letzten beiden Jahre durch Wiederwahl von Johanna Tradinik bestätigt. Somit können die PPÖ ihr Engagement im Vorsitz der BJV in den kommenden zwei Jahren weiterführen und intensivieren. Außerdem wurde das Team 2.0, die Jugendorganisation des Team Stronach, als Mitgliedsorganisation aufgenommen und eine adaptierte Version des Aktionsplans Nachhaltigkeit beschlossen. Erstmals gab es eine eigene, ausnehmend gut frequentierte, Twitter-Wall (auch noch nachzulesen unter dem Hashtag #bjvVV15) und einen Live Stream, für all jene, die nicht vor Ort dabei sein konnten. Einige Eindrücke von der Vollversammlung vermitteln dazu

u Am allerersten Welt-Jamboree 1920 in London, nahmen neben 8000 Pfadfindern aus 34 verschiedenen Ländern auch ein Alligator

07.05.13 10:50

12.06.14 17:19

aus Florida, ein Krokodil-Baby aus Jamaica, ein junger Löwe aus Rhodesien (Zimbabwe), mehrere Affen aus Südafrika, sowie ein junger Elefant und ein Kamel teil. u Um auch der englischen Prinzessin und heutigen Königin Elizabeth II die Pfadfinderei zu ermöglichen, wurde eigens die Girl Guide Gruppe 1st Buckingham Palace Company gegründet. Die Gruppe bestand aus zwanzig Girl Guides und setzte sich aus Mitgliedern des Königshauses, sowie Kindern von Palastangestellten zusammen. Das erste Treffen der Gruppe fand am 9. Juni 1937 statt. Bei diesem Treffen wurde Elisabeth zur stellvertretenden Patrullenleiterin der Patrulle Eisvogel gewählt. Patrullenleiterin wurde Patricia Mountbatten. Die Treffen der Pfadfinderinnengruppe fanden in einem Sommerhäuschen im Garten von Buckingham Palace statt. Während des Zweiten Weltkrieges musste die royale Pfadfinderinnenarbeit für einige Zeit ausgesetzt werden, konnte aber 1942 in Windsor wieder aufgenommen werden. Neben dem Girl Guides Trupp wurde auch ein Brownie Trupp (Wichtel) für Elisabeths jünger Schwester, Prinzessin Margret gegründet. Neben der Prinzessin hatte die Gruppe noch 13 weitere königliche Brownies. Nach einer weiteren Auszeit der

Gruppe wurde die 1st Buckingham Palace Company 1959 für Prinzessin Anne erneut wiederbelebt und war nochmals bis 1963 aktiv. u Das wohl bekannteste Portrait von Robert Baden-Powell stammt aus dem Jahr 1929 und wurde von David Jagger gemalt. Es wurde B.P. am 6. August 1929 im Rahmen des 3. World Scout Jamboree im Arrowe Park, Birkenhead, England präsentiert. Das 88 x 62.5 cm große, auf Leinwand gemalte Ölgemälde, war B.P.‘s LieblingsPortrait von sich selbst. Das Original befand sich bis vor einiger Zeit im Baden-Powell House in London, ist aber mittlerweile ins Scout Association Headquarter im Gilwell Park übergesiedelt.

Foto: The Scout Association Archive and Heritage Collection

2015, 10-17 Uhr in Graz, Donnerstag, 28. 5. 2015, 9-16 Uhr in Linz – mehr Informationen und Anmeldung unter saferinternet.at.

Von Johanna Tradinik, BJV

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Zeitung für Kinder- und JugendleiterInnen der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs. Thema dieser Ausgabe: Digital Scouting - sind wir...

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