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Industriemagazin: zum Thema

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Die heutigen und zuk端nftigen Grenzen der Mikroaktorik

ellMit Schn zugriff

Dossier: Transportieren, Lagern, Logistik, Industriebau

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MFI-Logistik f端r Elfen, Ritter und Tierfiguren

Nr. 12 Dezember 2012

Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

Dossier: Mess-, Steuerund Regeltechnik

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Ganzheitliche Erfassung von Messobjekten


Im p r e s s u m

41. Jahrgang www.maschinenbau-schweiz.ch

Herausgeber Olympia-Verlag AG CH-8041 Zürich

Redaktion | Verlagsleitung Aboverwaltung Publica-Press Heiden AG Redaktion Maschinenbau Im Bad 8, Postfach 262 CH-9410 Heiden Telefon +41 (0)71 898 80 10 Fax +41 (0)71 898 80 19 maschinenbau@pph.ch Redaktion: Thomas Brosch, brosch@pph.ch Peter Göldi, goeldi@pph.ch IT-Redaktion: Andreas Wisler, wisler@pph.ch

Layout Publica-Press Heiden AG

Anzeigenverwaltung Wincons AG Fischingerstrasse 66, Postfach CH-8370 Sirnach Telefon +41 (0)71 969 60 30 Fax +41 (0)71 969 60 31 info@wincons.ch Verkauf: Beni Meier, bme@wincons.ch Hermann Rohner, hro@wincons.ch Manuel Keel, mk@wincons.ch

Druck gdz AG, Spindelstrasse 2 CH-8041 Zürich

Abonnementpreise (inkl. MwSt) Jahresabonnement/Einzel-Nr. Inland CHF 75.–/   8.– Ausland EUR 85,–/  9,– Ausland EUR 100,–/ 10,– (Übersee)

Auflage Druckauflage 7500 Ex. Erscheint monatlich zuzüglich eine Jahreshauptausgabe

Nachdruck | Sonderdruck Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und elektronische Wiedergabe, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags. Für Sonderdrucke wenden Sie sich bitte an den Verlag.

Maschinenbau Editorial

Das hohe Lied der Werkstofftechnik In keinem Monat des Jahres wird soviel gesungen wie im Dezember. Warum nicht auch einmal einen Lobgesang auf neue Materialien anstimmen? Sie sind der Motor für neue Produktionsverfahren und Produkte. In den Industrieländern hängen von der Werkstofftechnik direkt und indirekt Millionen von Arbeitsplätzen ab. Themen wie Gesundheit, Mobilität, Information/ Kommunikation, Energieversorgung und Ressourceneffizienz – sie alle sind «werkstoffrelevant». Auch aus Kostengründen wird überall fieberhaft an neuen Materialien geforscht. Immerhin beträgt der Materialkostenanteil an den Produktionskosten in der verarbeitenden Industrie rund 50 Prozent. Einsparungen durch einen effizienten Materialeinsatz bringen daher erhebliche Wettbewerbsvorteile. Ob klassische Materialentwicklung, werkstofforientierte chemische Technologien oder die nanotechnologischen Werkstoffkonzepte – es bleibt aber auch vieles offen. Fragen nach den Eigenschaften von Materialien müssen sicher beantwortet werden. Deshalb gehört die Werkstoffprüfung genauso zur Entwicklung wie die Werkstoffe selbst. Hierbei nehmen Verfahren der zerstörungsfreien Prüfung wie die industrielle Bildverarbeitung und optische Mess- und Prüftechnik eine Schlüsselrolle ein. Mit der Terahertz-Technik können nun sogar moderne Hightech-Materialien und Leichtbaustrukturen auf innere und äussere Qualitätsabweichungen geprüft werden, inline direkt in der Produktionslinie (siehe Beitrag Seite 24). Das ganze Maschinenbau-Team wünscht Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, ein frohes Weihnachtsfest. Ihr

Thomas Brosch Chefredaktor

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maschinenbau 12/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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Maschinenbau 12/2012 I n h a lt s v e r z e i c h n i s

Z u m T i t e l b il d

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BAUBERGER-Mechaniker für Fabrikumzüge im In- und Ausland

S z e ne News

6 Kürze

Brancheninfos in

Maschinenbau Schleifmaschine

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Indust ri ema g a zi n

Do s s i er

Zum Thema

Transportieren, Lagern, Logistik, Industriebau

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Die heutigen und zukünftigen Grenzen der Mikroaktorik Unter dem nicht eindeutigen Begriff «Mikroaktorik» versteht man einerseits Antriebe und Antriebsvorrichtungen, welche exakte Positionierungen im Mikrometerbereich erlauben. Hierzu gibt es seit vielen Jahren bereits bewährte Lösungen, die dennoch stets weiter verbessert werden. Dazu zählen Piezoantriebe, Hexapoden und auch Schrittmotorantriebe mit ihrem bewährten Mikroschrittbetrieb.

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Auslagern statt Einlagern

Stapler orten und steuern Grafische Wegeoptimierung, mobile Dialoge sowie Staplerortung und -steuerung sind erstmals in einer einzigen, direktinstallierten SAP®-Systemlösung für innerbetriebliche Transporte vereint.

MB-Report

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Lean Manufacturing – noch einfacher umgesetzt

«Superschnelle Schwenkzeiten»

Laserbearbeitung

9 Präzision

Pikosekundenlaser für maximale MFI-Logistik für Elfen, Ritter

Das «K-Lean Rohrsystem» von KANYA unterstützt auf einzigartige Weise die Umsetzung von Lean Manufacturing. Die Realisierung von Arbeitsplatz­ lösungen, Zuführsystemen wie Kanban-Lagern und Durchlaufregale oder Bestückungswagen, wird noch einfacher.

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Biegemaschine

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Mehr Zeit zum Biegen

Werkzeuge

11 Aufbohrkonzepte Werkstück-Spanntechnik von 12 A bis Z Neue Tiefbohr- und

21 und Tierfiguren 22 Das Fahrverhalten ist entscheidend r

Dimensionelle Prüfung Wie in allen Industriezweigen werden auch in der Automobilindustrie ständig höhere Qualitätsanforderungen gestellt. Dass es dabei nicht ausschliesslich um die technische Leistungsfähigkeit geht, sondern ebenso um visuelle Aspekte, wird besonders bei der dimensionellen Prüfung der Karosserieteile deutlich.

Do s s i er

Mess-, Steuer- und Regeltechnik

24 Messobjekten Die digiloge Revolution – 28 jetzt auch ohne Kabel 29 Mobile Plug&Play-Lösung

Ganzheitliche Erfassung von

Aus- und Weiterbildung

30 Nachhaltig weiterbilden

Messen

34 Veranstaltungen

Messen | Tagungen |

Sw i s s MTM

33 Jahresprogramm 2013

Neue Ausrichtung und Schwerpunkte

Ru b r i k en 3

Impressum

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Kurse, Aus- und Weiterbildung

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News & Trends | Advertorials

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Vorschau Nr. 1 | Januar 2013

41 Kapazitäten | Occasionen | Verschiedenes 42

Sachregister | Bezugsquellen

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Inserentenverzeichnis

maschinenbau 12/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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S z e ne N e ws

Entgegengenommen

Z U M T I TE L B I L D BAUBERGER-Mechaniker für Fabrikumzüge im In- und Ausland Als führende Schweizer Generalunternehmung plant und realisiert die Spezialfirma aus CH-8353 Elgg seit 1974 komplette Demontage-, Umzugs-, Reparatur- und Montageprojekte von Werkzeugmaschinen und Anlagen, inklusive Verankerungen, Nivellieren und Inbetriebnahmen am Aufstellungsort. BAUBERGER AG als zentraler Ansprechpartner für die Schweiz, Europa und Übersee garantiert höchste Flexibilität durch persönliche Beratung vor Ort und motivierte Mechaniker mit modernsten Messmitteln, Lasermessgeräten sowie Hebe- und Verschiebemitteln. Zu den Spezial­ geräten zählen Luftkissen, luftgefederte PlanenTiefgangfahrzeuge, Kranlastwagen und hydrau­ lische Hubanlagen – total 16 Hubsäulen bis 360 Tonnen Hubkraft. Basierend auf 35 festangestellten Mitarbeitern stehen bis 15 Arbeitsgruppen im nationalen und internationalen Einsatz. Für Problemlösungen in engen Fabrikhallen werden insgesamt 32 Spezialgeräte – vom 1,5 Tonnen Minikran-Gabelstapler bis zum 75 Tonnen Spezialgerät-Hubylift – eingesetzt. Zu den vielseitigen Dienstleistungen zählt auch die flexible Mietdauer und variable Flächen im 4000 m2 Schwergutlager mit XXL-Show­ räumen für Verkaufspräsentationen oder Hausmessen mit Schulungen. Stationäre Krananlagen

garantieren rationelle Zwischenlagerungen sowie Umschlag, Ein- und Auspacken von Maschinen. Für Vorführungen können Maschinen mit einer Gesamtleistung von 630 Ampere parallel im Betrieb gezeigt werden, dabei steht auch eine zentrale Luftversorgung zur Verfügung.

I n fos | Kontakt BAUBERGER AG St. Gallerstrasse 19 CH-8353 Elgg Telefon +41 (0)52 368 60 60 www.fabrikumzuege.ch info@bauberger.ch

6 maschinenbau 12/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

Andreas Preisinger und Alexander Reichenbach (Arbeitsschutz-Management-Beauftragter Baumüller Reparaturwerk GmbH & Co. KG) bei der Zertifikatsübergabe.

Sicher zum Erfolg n Baumüller Reparaturwerk GmbH & Co. KG erhält international anerkannte Zertifizierung für die erfolgreiche Einführung eines Arbeitsschutz-Management-Systems. Die Mitarbeiter sind Grundlage für den Erfolg jedes Unternehmens, darum steht beim Baumüller Reparaturwerk die Sicherheit und Gesundheit des Teams ganz oben. Nun wurde dem InstandhaltungsDienstleister von der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BGETEM) die erfolgreiche Einführung ­eines Arbeitsschutz-Management-Systems bestätigt.   Mit der Ausstellung des Zertifikates bestätigt die Berufsgenossenschaft dem Baumüller Reparaturwerk die Durchsetzung von systematischem und wirksamem Arbeitsschutz. Die Prüfung hatten die Auditoren auf Basis des branchenspezifischen nationalen Leitfadens NLF/ILO-OHS2001 und gemäss der Anforderungen der in­ ternational anerkannten Spezifikation für Arbeitsschutz-Management-Systeme OHSAS 18001 durchgeführt.  Drei Jahre gilt nun die Zertifizierung für das Baumüller Reparaturwerk in Nürnberg sowie die beiden Standorte in Kamenz und München. Während der Laufzeit finden jährliche Überwachungsaudits statt und nach Ablauf der Gültigkeit wird das Unternehmen erneut auf die aktuellen Kriterien hin geprüft.   Durch die Einführung des Arbeitsschutz-Management-Systems ist auch intern bei der Belegschaft das Sicherheitsbewusstsein gestiegen und die Zertifizierung bedeutet eine Bestätigung für die Bemühungen aller Mitarbeiter. Für Ralf Dietrich, Geschäftsführer der Baumüller Reparaturwerk GmbH & Co. KG, ist das Thema Sicherheit von primärer Bedeutung. «Wir möchten, dass unsere Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz sicher sind und das ­ ­Unfallrisiko so gering wie nur möglich gehalten wird», betont Dietrich. Infos: www.baumueller.de

n Für das neuartige Schichtsystem Triondur® CX+ erhielt Schaeffler auf der diesjährigen Materialica in München den «Materialica Design + Technology Award 2012» in der Kategorie «Surface + Technology». Das kohlenstoffbasierte Schichtsystem wurde von der hochkarätig besetzten Jury aus Wissenschaft und Industrie mit einem «Gold Award» ausgezeichnet. Der Einsatz der neuen Oberflächenbeschichtung ermöglicht es, Reibung und Verschleiss von Bauteilen wie Wälzlagern in Maschinen oder Ventiltriebelementen in Automobilen deutlich zu reduzieren. «Wir freuen uns und sind sehr stolz über diese Auszeichnung. Die Kompetenz von Schaeffler für funktionale Oberflächen und Beschichtungen ist weltweit führend. Triondur® CX+ kann in der Produktentwicklung ge-

I N K Ü R ZE Übernahme

n Der deutsche Präzisionswerkzeughersteller Mapal baut seine Kapazitäten bei den Vollhartmetall-Werkzeugen durch die Übernahme der Weisskopf Werkzeuge GmbH in D-98617 Meinigen aus. Infos: www.mapal.com

Neu im Programm

n Rotronic vertreibt ab Januar das Produktsortiment von ATEN. Die Produktbereiche reichen von KVMSwitchen, Monitor-/Videoverteilern bis hin zu Arbeitskonsolen. Infos: www.rotronic.ch

Neuer Geschäftsführer

n Urs Röthlisberger übernahm am 1. Dezember die Führung der Schweizer Vertriebsgesellschaft des Elektrowerkzeug-Herstellers Metabo. Mit inzwischen fast 20 Jahren Branchen-Erfahrung kennt er den Schweizer Markt für Elektrowerkzeuge wie seine Westentasche. Infos: www.metabo.de

Ausgeliefert

n Als Haas Automation im Jahr 1988 mit der VF-1 sein erstes Bearbeitungszentrum vorstellte, war es das erste in den USA hergestellte vertikale Bearbeitungszentrum, das für den damals undenkbaren Preis von weniger als 50’000 US-Dollar angeboten wurde. Jetzt wurde die 125’000ste Maschine aus­ geliefert. Infos: www.urma.ch

Neuer CEO

n Der SNV-Vorstand hat Stefan Georg Guggisberg zum neuen CEO der SNV Schweizerische Normen-Vereinigung ernannt. Er ist der Nachfolger von Dr. Hans Peter Homberger, der aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt bereits im Mai bekannt gegeben hat. Infos: www.snv.ch


S zen e N ew s

Schweizer Meister gekürt

Dr.-Ing. Yashar Musayev (Mitte) nahm den Award in der Kategorie «Surface + Technology» von Robert Metzger (links), MunichExpo Veranstaltungs GmbH, und Christian Labonte, Audi AG, entgegen.

zielt als Konstruktionselement eingesetzt werden, mit dem Ziel Ressourcen zu schonen und die Lebensdauer von Maschinen, Aggregaten und Motoren zu erhöhen», so Prof. Dr.-Ing. Peter Gutzmer, Vorstand für Forschung & Entwicklung der Schaeffler AG. Infos: www.schaeffler.com

Erweitert

n Die FHS Frech-Hoch AG, Sissach, ist eine enge Zusammenarbeit mit der ESTECH-Gruppe eingegangen. Die ESTECH Industries AG hat gleichzeitig die Mehrheitsbeteiligung übernommen. FHS ist eines der führenden Schweizer Unternehmen für die Herstellung von Stahl-, Aluminium- und Edelstahlkomponenten. Infos: www.frech-hoch.ch, www.estech.ch

Neue Leitung

n Daniel Böhm ist seit Juni 2012 neuer Geschäftsführer der BitoLagertechnik Bittmann AG in Rotkreuz. Damit ist er unter anderem auch für die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens sowie für die Führung und Entwicklung der Mitarbeiter verantwortlich. Wichtig ist ihm dabei, das Geschäft in der Schweiz auszubauen und die Organisation breiter aufzustellen. Infos: www.bito.ch

Nachfolge

n SWISSMECHANIC führte zum vierten Mal die Berufs-Schweizermeisterschaft der Polymechaniker in den Disziplinen Automation, CNC-Drehen und CNC-Fräsen durch. Die Messebesucher konnten die besten acht Kandidaten jeder Disziplin während den Messetagen live bei ihren Arbeiten verfolgen. Diese drei Gewinner können nächstes Jahr an die Berufs-Weltmeisterschaft in Leipzig die Schweiz vertreten: – Disziplin Automation: Armin Beckerbauer, RUAG Schweiz AG/Aviation, Alpnach – Disziplin CNC-Drehen: Tobias Gallusser, Unisto AG, Horn – Disziplin CNC-Fräsen: Pascal Sieber, Josef Hasler Maschinenbau AG, Hinterforst Zum dritten Mal wurde aus den Erstplatzierten der «Best of all» erkoren. Der Sieger, Armin Beckerbauer vom Lehrbetrieb RUAG Schweiz AG/Aviation, darf ein ganzes Jahr einen Kleinwagen, gesponsert von Fraisa, fahren. Infos: www.swisstech-messe.ch

PRODEX Award 2012 verliehen n Bereits zum dritten Mal wurde der PRODEX Award in Zusammenarbeit des Messeveranstalters Exhibit & More und der Vogel Business Media AG verleihen. Nur Schweizer Unternehmen ist es in diesem Jahr gelungen, sich auf die ersten drei Plätze zu platzieren. Diese Platzierung zeigt klar auf, dass Schweizer Unternehmen im internationalen Wettbewerb in Sachen Innovation absolut Top sind. Platz eins ging an den Schleifmaschinenhersteller Fritz Studer AG, Platz zwei an Mikron Tool SA Agno und Platz drei an GF Agie Charmilles. Das in diesem Jahr eine Softwarelösung auf Platz 1 liegt, zeigt den Wandel der MEMIndustrie auf. Die Softwarelösung, die den Schleifvorgang von Werkstücken vereinfacht, optimiert und letztlich perfektioniert, ist für einen WZM-Hersteller eine neue Herausforderungen in der Steuerungstechnik und Softwareentwicklung. Hier hat die Fritz Studer AG in den letzten Jahren erheblich investiert. Platz zwei und drei gehen jeweils ins Tessin: zum einen an den Werkzeughersteller Mikron Tool SA Agno, der mit hochflexiblen Hartmetall Kleinstbohrern Akzente setzt. Platz drei geht an GF Agie Charmilles, das für das Drahterodieren ein Drahtwechselsystem entwickelt hat, das den Erodierprozess erheblich beschleunigt. Die weiteren Platzierungen der Plätze 4 bis 10 lauten wie folgt: 4. Bachmann Engineering AG: Beim FM Bachmann Feedmaster handelt es sich um einen Knickarmroboter, der ohne Schutzeinrichtung Werkzeugmaschinen beladen kann. Das Besondere: in unmittelbarer Nähe zu Roboter dürfen Mitarbeiter arbeiten. 5. Fein Suisse AG: Das Kernbohrsystem KBH 25 ist ein handgeführtes Kernbohrsystem für Bleche bis 20 mm Wandstärke, das bis 25 mm Bohrduchmesser bringt. 6. Helfina AG: Ölrauchfilter A-Smoke ist eine Filtertechnologie, die dank spezifischer Auslegung einen sehr hohen Abscheidegrad generiert. 7. Röhm Spanntechnik AG: Der Kunststoffgreifer RRMP ist ein individuell auf das Werkstück schnell realisierbarer Greifer auf Kunststoffbasis. 8. Hexagon Metrology SA: Der Romer Absolute Arm überzeugte neben seiner Geschwindigkeit auch durch eine hohe Datendichte. 9. VFM Maschinen AG: Roku-Roku MegaS500 ist ein Hochpräzisionsbearbeitungszentrum, das in Sachen Wiederholgenauigkeit Massstäbe setzt. 10. Beutler Nova AG: Das Loadmaster System verkettet Werkzeugmaschinen und sorgt für einen reibungslosen Materialfluss innerhalb der Fertigung. Infos: www.prodex.ch

n Professor Berthold Leibinger wird den Vorsitz des Aufsichtsrats der TRUMPF Gruppe altershalber zum Jahresende niederlegen. Zu seinem Nachfolger hat der Aufsichtsrat des Unternehmens Dr. Jürgen Hambrecht, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der BASF SE, gewählt. Infos: www.ch.trumpf.com

Angebot erweitert

n RS Components (RS), weltweit führender High Service Distributor für Produkte aus der Elektronik, Automation und Instandhaltung, hat eine globale ­ Reseller-Vereinbarung mit Diodes Incorporated abgeschlossen. Diodes Incorporated ist führender Hersteller und Anbieter von hochwertigen applikationsspezi­ fischen Standardprodukten innerhalb des breiten Marktes für diskrete Logik- und Analog-Halbleiter. Infos: www.rsonline.ch

Die diesjährigen PRODEX Award-Preisträger flankiert von Iris Sorgalla (rechts, Exhibit & More) und Matthias Böhm (links, Vogel Business Media AG). maschinenbau 12/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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Maschinenbau Schleifmaschine

«Superschnelle Schwenkzeiten»

konzeption hat die B-Achse keine Auflagefläche mehr, ist komplett geschlossen und somit verschleiss­ frei und noch schneller in der Bewegung. Mit ihrer Genauigkeit von <1/10’000° liegt die Maschine im Bereich des kaum noch Messbaren.

Details für noch grössere Präzision

S

eit zehn Jahren ist die CT960 von STUDER auf dem Markt – nun wurde die Universal-Innenrundschleifmaschine weiterentwickelt. Die Alleskönnerin mit vier Spindeln für komplexe Schleifaufgaben erhielt revoluti­ onäre Neuerungen im Bereich der B-Achse und des SchleifspindelRevolvers – für noch grössere Präzision und Schnelligkeit. Für jede InnenrundschleifAnwendung bietet STUDER die optimale Maschine – vorwiegend für den Einsatz im Maschinenund Werkzeugbau sowie für die Flug- und Fahrzeugindustrie. Die Schwerpunkte liegen in der Bearbeitung von Teilen kleinerer bis mittlerer Dimension: Matrizen, Spannzangen, Werkzeugaufnahmen, Hydraulikkomponenten, Medizinalteile, Gewindelehrringe und viele weitere Werkstücke aus Werkzeugstahl, Hartmetall, Keramik und Glas. Eine dieser Alleskönnerinnen ist die CT960 mit vier Spindeln und einer voll interpolierenden B-Achse – eine ­komplette Universal-Innenrundund Matrizenschleifmaschine mit Möglichkeiten zum Aussenschleifen. Auf dieses Jahr hin hat die Fritz Studer AG in ihrem Kompe-

Neuer Schleifspindel-Revolver mit Direktantrieb – ermöglicht den Einsatz von bis zu vier Schleifspindeln und einem Messtaster.

Die CT960 im neuen Kleid.

tenzzentrum Innenrundschleifen am Standort Biel die CT960 weiterentwickelt. Der komplett überarbeitete Schleifspindel-Revolver verfügt neu über einen hochdynamischen Direktantrieb. «Dieser ermöglicht künftig superschnelle Schwenkzeiten», betont Michel Rottet, Produkt Manager Innenschleifen bei STUDER.

Stufenlose Winkelstellung in vier Bereichen Der neue Revolver mit Direktantrieb ist eine sehr wichtige Komponente zur Komplett-Bearbeitung. Er ermöglicht den Einsatz von bis zu vier Schleifspindeln und einem Messtaster. Werkstücke lassen sich dadurch in der gleichen Aufspannung komplett bearbeiten und prozessunterstützt messen – bei minimalen Nebenzeiten und gleichzeitig höherer Präzision. Die Schwenkzeit bei 90° beträgt <2 Sekunden, bei 270° <3 Sekunden. Die Winkelstellung der Schleifspindeln ist in allen vier Positionen von –5 bis +30° stufenlos möglich. Was früher mechanisch indexiert wurde, erfolgt bei der Weiterentwicklung

8 maschinenbau 12/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

alles über die StuderSimCT-Software.

Bei der Realisation optimaler Schleifergebnisse zählen aber auch Details. Und ebensolche sind bei den Neuerungen an der CT960 berücksichtigt worden: ­Einerseits sorgt ein neuer Kühlmittelverteiler für geordnete Verhältnisse im Innenraum, andererseits wurde der Maschinensockel, welcher aus Guss GGG60 hergestellt wird, überarbeitet. Die neue Form und die damit verbundene höhere Steifigkeit wirken sich positiv auf das gesamte Achssystem aus. Eine schnittige Schleifscheibe ist die Voraussetzung für wirtschaftliches Schleifen und für hohe Schleifqualität. Deshalb wurde auch die Abrichteinheit der CT960 im Grundsockel überarbeitet und der Abrichter mit einem neuen Anschlag verstärkt – für eine noch höhere Genauigkeit beim Abrichten der Schleifscheiben.

Schnelle und verschleissfreie B-Achse Die entscheidende Neuheit der CT960 liegt bei der automatischen B-Achse des Werkstückspindelstocks mit Schwenkbereich +61 bis –91° und einem Direktantrieb, der sehr schnell und präzise positioniert sowie auch ein sehr genaues Schleifen mit Interpolation der B-Achse zum Schleifen von Radien erlaubt. Dank der Neu-

Neuer Abrichter – noch stabilerer Aufbau.

INF OS | Ko n TA KT Fritz Studer AG Thunstrasse 15 CH-3613 Steffisburg Telefon +41 (0)33 439 11 11 www.studer.com info@studer.com


Maschinenbau Laserbearbeitung

Pikosekundenlaser für maximale Präzision

ausrichten von Bauteilen, ­Automatische Positionierung mittels Bilderkennung – Machbarkeit senkrechter Wände durch 6-Achs-Technologie (in Abhängigkeit vom Material) – LASERSOFT 3D mit DMG ERGOline® Control-Panel mit speziellen Softwarefeatures (zum Beispiel Softwareoption: Gravuren, Konturlasern, Graustufen-Bitmaps, Zylinderbearbeitung).

Optionale Rundachse für zylindrische Teile und 4-Seiten-Bearbeitung.

Rundachse ist darüber hinaus auch die Bearbeitung zylindrischer Teile möglich – auch dafür steht ein spezielles Softwarefeature zur Verfügung.

Hochgenau und prozesssicher: die LASERTEC 40 Shape.

H

ochpräzise Laserbearbeitung und intelligente Softwarefeatures – die LASERTEC 40 Shape überzeugt in der Bearbeitung von Präzisionswerkzeugen. Mit der SHAPE-Technologie setzt SAUER LASERTEC Massstäbe in Qualität und Prozesssicherheit bei der Herstellung von feinsten Konturen, 3D-Lasergravuren und komplexen Bauteilen mit steilen Wänden. Von der Vielseitigkeit der ­LASERTEC 40 Shape profitieren Anwender unterschiedlicher Branchen da aufgrund des modularen Baukastens für jede Applikation eine geeignete Laserquelle zur Verfügung steht. Die Maschine ist damit auch in der Herstellung von Präzisionswerkzeugen eine attraktive Alternative zu konventionellen Schleifverfahren. In der Herstellung einzelner Prototypen von Wendeplatten aus Hartmetall zeigt die LASERTEC 40 Shape ebenso ihre Stärken wie in der Serienproduktion von Spanleitstufen in PKD- und CBN-Werkzeugen. Der optional verfügbare Pikosekundenlaser ist darüber hinaus ein perfektes Instrument, ­ um Pressstempel für Hartmetall-

Wendeplatten zu bearbeiten. Oberflächengüten von Ra 0,3 µm sind hier ein beeindruckendes Resultat. Rund 100 Maschinen sind bereits bei Werkzeugherstellern in der Entwicklung, in der Pressstempelfertigung sowie in der Herstellung von PKD-Werkzeugen erfolgreich im Einsatz.

Hochgenaue und effiziente Bearbeitung Neben der hohen Bearbeitungsqualität und der maximalen Prozesssicherheit hat die Laserbearbeitung gegenüber dem Schleifen weiteren gravierenden Vorteil: Es entstehen keine Werkzeugkosten. Die Fertigung auf der LASERTEC 40 Shape erfolgt allein auf Basis von CAD-Dateien – einfach und schnell unabhängig von der Komplexität der Bauteile. In diesem Punkt profitieren Anwender von der innovativen Steuerungstechnologie. Die LASERSOFT 3D mit DMG ERGOline® Control-Bedienpult ist mit eigens entwickelten Softwarefeatures beispielsweise für Gravuren, Konturlasern und Graustufen-Bitmaps ausgestattet. Mit der optional verfügbaren

Highlights der LASERTEC 40 Shape – Herstellung von WSP-Proto­ typen, Presswerkzeugen und Spanleitgeometrien in PKD Werkzeuge sowie Beschriftungen und Gravuren mittels Laser­ abtragen (Shape-Technologie) – Für jede Applikation die passende Laserquelle (Faserlaser mit 20/50/100 W, Vanadat-Laser mit 12 W, Pikosekundenlaser mit 25/50 W) – Scanfeld: 60x60 mm, 0,3 µm Laserspot – Hochauflösendes Kamerasystem für das automatische Fein-

INF OS | Ko n TA KT DMG MORI SEIKI Schweiz AG Lagerstrasse 14 CH-8600 Dübendorf Telefon +41 (0)44 824 48 48 ch-de.dmg.com service.dmgschweiz@ gildemeister.com

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Maschinenbau Biegemaschine

Mehr Zeit zum Biegen Zudem reduziert sich die körper­ liche Belastung erheblich.

Kompakte Lagerfläche Ein zusätzlicher Vorteil des Tool­ Shuttles: Es spart Platz. Mit weniger als 6 m2 Platzbedarf bietet das ToolShuttle 32 Lagerfächer für bis zu je 5 m Biegewerkzeuge. Die Fächer verteilen sich auf vier Ebenen. Die Bestückung des Tool­ Shuttles erfolgt flexibel. Je nach Bedarf können die Biegewerkzeuge nach Werkzeugtypen, vorkommissioniert nach Aufträgen oder nach Teilefamilien organisiert sein. Da das ToolShuttle ein geschlossenes System ist, bleiben die gelagerten Werkzeuge sauber. Für einen erweiterten Korrosionsschutz sorgt optional ein integ­rierter Lufttrockner.

wand verbunden. Durch das ToolShuttle sind keine Werkzeugwagen mehr nötig. Das passende Biegewerkzeug lässt sich einfach über die Steuerung abrufen, und der Transport von der Ein- und Ausgabestation zur Maschine erfolgt ganz leicht über einen Transferschlitten. Das spart etwa 50 Prozent an Rüstzeit – Zeit, in der die Biegemaschine produktiv arbeiten kann.

Rüstzeit einsparen

Das ToolShuttle lagert nicht nur Werkzeuge sauber und sicher. Es hilft auch, Rüstzeiten zu minimieren und die produktive Hauptzeit der Biegemaschinen zu erhöhen.

D

as neue ToolShuttle reduziert die Rüstzeit für Biegemaschinen und erleichtert die Arbeit des Maschinenbedieners. Auf vier Ebenen lagert das ToolShuttle bis zu 160 m Biegewerkzeuge in einem geschlossenen System. Über eine Steuerung lassen sich die benötigten Werkzeuge jederzeit abrufen und an einer zentralen Ein- und Ausgabestation entnehmen. Das ToolShuttle steht idealerweise zwischen zwei Biegemaschinen.

Denn so können die Biegewerkzeuge über einen Transferschlitten direkt zur Werkzeugklemmung verschoben werden und der Maschinenbediener spart sich lange Such- und Wegezeiten.

Das ToolShuttle lagert nicht nur Werkzeuge sauber und sicher. Es hilft auch Rüstzeiten zu minimieren und die produktive Hauptzeit der Biegemaschinen zu erhöhen. Ohne ToolShuttle lagern die einzelnen Werkzeuge häufig auf mehreren Werkzeugwagen in der Nähe der Maschinen. Die benötigten Werkzeuge zu finden und zur Maschine zu transportieren ist so zum Teil mit hohem logistischem und körperlichem Auf-

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Der Transport der Biegewerkzeuge zur Maschine erfolgt ganz leicht über einen Transferschlitten.

10 maschinenbau 12/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

INF OS | Ko n TA KT TRUMPF Maschinen AG Ruessenstrasse 8 CH-6340 Baar Telefon +41 (0)41 769 66 66 www.ch.trumpf.com info@ch.trumpf.com


Maschinenbau W E r kz e u g e

Neue Tiefbohr- und Aufbohrkonzepte im Durchmesserbereich von 66,7 bis 165,1 mm.

Vorteile über Vorteile

Prozesssicherheit, Flexibilität und Einstellbarkeit sind Stärken des neuen CoroDrill® 818 Aufbohrwerkzeuges für Tiefbohrungen.

S

andvik Coromant stellt mit dem neuen CoroDrill® 801 und CoroDrill® 818 zwei neue Konzepte für produktives Tiefbohren – speziell für grosse Bohrdurchmesser – vor. Der CoroDrill® 801 wurde entwickelt, um sichere Bohrprozesse bei schwer zerspanbaren Werkstoffen zu ermöglichen. Neben seiner stabilen Konstruktion und der neuesten Platten- und Führungsleisten-Technologie für eine verbesserte Leistungsfähigkeit bei gleichbleibender Standzeit, bietet der neue Bohrer eine n Anzeige

ausgezeichnete Spankontrolle. Zudem gehören eine verbesserte Spanabfuhr sowie ein optimiertes Kühl- und Spankanal-Design zu seinen innovativen Leistungsmerkmalen. Darüber hinaus ist die ein­ fache Bedienung ein weiterer Vorteil des CoroDrill® 801 – beispielsweise gibt es eine geschliffene Fläche zur Rundlaufprüfung und eine integrierte Markierung, die eine leichte Positionierung im Bohrrohr ermöglicht. Zudem bietet die radiale Einstellbarkeit um 2,5 mm eine grössere Flexibilität

Prozesssicherheit, Flexibilität und Einstellbarkeit sind auch die Stärken des neuen CoroDrill® 818Aufbohrwerkzeugs für Tiefbohr­ operationen – dabei wird eine hohe Stabilität durch die T-RailSchnittstelle am Plattensitz und den n ­euen TXN-Schneidplatten mit verbesserter Sorte und Geometrie gewährleistet. Der CoroDrill® 818 ist im Durchmesserbereich von 65 bis 222,2 mm verfügbar, mit einer radialen Einstellbarkeit von 2,5 oder 8 mm. Das stabile, leicht zu bedienende Werkzeug bietet eine optimierte Spanabfuhr, grosse ra-

diale Einstellbarkeit und eine Markierung für die einfache Positionierung im Bohrrohr.

Highend-Anwendungen Auch wenn die beiden Bohrer besonders effektiv bei der Bearbeitung von schwer zu zerspanenden Materialien wie Superlegierungen und Titan eingesetzt werden können, überzeugen der CoroDrill® 801 und CoroDrill® 818 auch bei der Bearbeitung von Stahl- und Edelstahl-Bauteilen. Typische Anwendungsfelder für die neuen Werkzeuge finden sich in den Öl- und Gas-, Luftfahrtund Metallindustrien.

INF OS | Ko n TA KT Sandvik AG Alpenquai 14 CH-6002 Luzern Telefon +41 (0)41 368 34 34 www.sandvik.coromant.com coromant.luzern@sandvik.com

Der CoroDrill® 801 wurde für sichere Bohrprozesse bei schwer zerspanbaren Werkstoffen entwickelt.


Maschinenbau W e r kz e u g e

Werkstück-Spann­ technik von A bis Z baut und für 40 mm Backen vorgesehen, zeichnet sich der solinos 40 besonders durch seine hohe Genauigkeit (Grundkörper und Festbacke sind aus einem Teil gefertigt) bei Spannkräften bis 12 kN aus. Mit einer Länge von nur 132 mm und einem Gewicht von 1,7 kg eignen sich die Kleinteil-Einfachspanner solinos 40 sehr gut zum Spannen von kleinen Werkstücken. Des Weiteren eignen sich die solinos 40 auch sehr gut zum Aufbau von multifunktionalen Mehrfach-Spannsystemen auf Basis von Paletten, Türmen, Raster- und Maschinengrundplatten.

In mechanischer oder hydraulischer Ausführung Kleinteil-Einfachspanner solinos 40 als Mehrfachspannlösung auf einem Aufspannturm.

M

it einem beispiellosen Innovations-Feuerwerk sorgt der bekannte Schweizer Spezialist für Werkstück-Spanntechnik, GRESSEL AG, CH-8355 Aadorf, wieder für Furore. Ausgehend vom heute schon umfassenden Liefer- und Leistungsprogramm an Werkstück-Spanntechnik sowie an spanntechnischen Komplettlösungen, erfährt das Portfolio in vielfacher Hinsicht eine Abrundung nach «oben» wie nach «unten». Nämlich dahingehend, dass sich der Bogen an praxisgerechten und sofort Nutzen bringenden Innovationen buchstäblich vom neuen solinos 40, einem Kleinteil-Einfachspanner, bis zum kreativen Mehrfachspannsystem mit integriertem mechanischen Nullpunktspannsystem «gredoc Pyramide», spannt.

Der Einfachspanner solinos 100 ist als kompaktes, komplett gekapseltes Universal-Spannsystem (Ausführungsvarianten: Standard-Backen, 5-Achsen-Backen, Pendelbacken-System, VS-Backen – vergrösserte Spannweite) in mechanischer sowie in hydraulischer Ausführung erhältlich. Zu bestücken mit modularen Wechselbacken, und als Einzel- oder als Mehrfach-Spannsystem sowie für den Einsatz auf Teilapparaten oder in automatischen Werkstück-Handlingsystemen geeignet, können mit dem solinos 100 in vielen Fällen aus Stan­dard-

Komponenten individuelle Spann­ lösungen erstellt werden. Der mit 100 mm Backenbreite versehene Einfachspanner solinos 100 hat einen Spannbereich 0 bis 243 mm. Mit bis zu 40 kN Spannkraft ist die sichere Roh- und Fertigteilspannung für alle vorkommenden Zerspanaufgaben gewährleistet. Kommt die Hydraulikversion zur Verwendung, sorgt der hydraulische Krafthub von 5 mm für die schnelle, sichere sowie energiesparende Spannung.

Drei Einsatzmöglichkeiten mit einer Backe Die modularen Aufsatzbacken sind als hochpräzise Spanntechnik-Komponenten zum reproduzierbaren und sicheren weil kraftund formschlüssigen Spannen von Roh- bis Fertigteilen ausgelegt. Ob Spannen von Rohteilen mit GRESSEL grip Backen, mit GRESSEL Stufenbacken grip mit T-Nut, oder mit GRESSEL Federblatt-Niederzugbacken, oder ob rationelles Mehrfachspannen mit GRESSELschwimmenden Mittelbacken oder Zweiseitenbearbeitung mit GRESSEL-Präzisions-Niederzugbacken beziehungsweise mit Federblech-Niederzugbacken, in jedem Fall lassen sich aus dem Standard-Backensortiment die optimalen Spannbacken auswählen. Als Neuheit für die erste Seitenbear-

Kompakt mit hoher Genauigkeit Der Kleinteil-Einfachspanner solinos 40 ist konzipiert als Kleinteil-Einfachspannsystem in mechanischer und komplett gekapselter Ausführung. Kompakt ge-

Der Einfachspanner solinos 100 hydraulisch auf einer Palette als hydraulische Aufspannlösung.

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Ein GRESSEL Kreuzturm mit mechanischem Nullpunkt-Spannsystem gredoc bestückt. Rüstzeiten senken mit flexiblem und kostengünstigem System.

beitung präsentiert GRESSEL erstmalig die «Stufenbacke grip mit T-Nut». Highlight: Drei Einsatzmöglichkeiten mit einer Backe. Sie kann als Stufenbacke grip, als Stufenbacke grip mit integriertem Seitenanschlag und als Stufenbacke grip mit unterschiedlichen Einspanntiefen eingesetzt werden. Ebenfalls als Neuheit für die Finishbearbeitung zeigt GRESSEL erstmals die zum Patent angemeldete Federblech-Niederzugbacken. Mit diesen ist es möglich, Werkstücke mit empfindlichen Spannstellen, an denen keine Abdrücke sichtbar oder keine Mass-Beeinträchtigungen feststellbar sein dürfen, anforderungsgerecht und sicher zu spannen. Die aus rostfreiem Stahlblech gefertigten und per Laserschweissen paketierten sowie präzisionsgeschliffenen Federblech-Niederzugbacken haben eine glatte und saubere Spann­ (Ober)fläche, verschmutzen nicht und sind zudem kostengünstig. Die Aufspanntürme sind in den vier unterschiedlichen Bauformen (Doppelwinkel, Würfel, Dreieck und Kreuz/Achteck) Aufbau auf 400er- und 500er-Paletten erhältlich. Alle diese Varianten gibt es als Standardtürme unbearbeitet, komplett bearbeitet mit GRESSEL-Raster für alle GRESSEL-Spannsysteme passend und als Bohrungsraster 50 mm durchgehend. Gekennzeichnet durch eine optimale Zugänglich-


Maschinenbau W ER K Z EUGE

Die neue Stufenbacke grip mit T-Nut im Einsatz mit integriertem Anschlag.

keit für die Maschinenspindel sowie durch minimale Störkonturen, erlauben allein schon die 24 Standard plus weitere sechs gredocTurmvarianten (mit dem mechanischen Nu llpunkt-Spannsystem gredoc versehen) bis zu 30 Grundkonfigurationen aus dem StandardBaukasten. Mit den Aufspanntürmen plus den darauf exakt installierten GRESSEL-Werkstück-Spannsystemen erhalten die Bearbeitungszentren, Fräsmaschinen und Transfersysteme aller Art (5-, 4-, 3-Achsen-Maschinen) einen starken Produktivitäts-Push, weil sich die unproduktiven Nebenzeiten auf den reinen Palettenwechsel reduzieren und ansonsten die Mehrfachbearbeitung hoch dynamisch durchgeführt werden kann.

Konzipiert für Mehrfachspannungen Mit der gredoc-Pyramide stellt GRESSEL den Anwendern eine hoch innovative, strikt am Roten Faden «Steigerung der Produktivität» ausgerichtete Spanntechnik-Komplettlösung zur Verfügung. Konzipiert für Mehrfachspannungen auf 5-Achsen-CNC-Bearbeitungszentren, ist die gredoc-Pyramide tatsächlich pyramidenförmig aufgebaut und bietet im Kompaktformat fünf Aufspannflächen. Diese sind mit dem hier voll integrierten gredoc (mechanisches) Nullpunkt-Spannsystem versehen, das wiederum alle denkbaren Standard-Spannsysteme von GRESSEL sowie auch Sonderspannmittel, sofern sie mit der gredoc-Schnittstelle ausgerüstet sind, aufnehmen kann. Der niedrige Aufbau der gredoc Pyramide hat den Vorteil, dass der Z-Achsen-Weg des BAZs nur wenig beeinträchtigt und die 5-Achsen-Funktionalität nicht eingeschränkt wird. Mit dem Mehrfachspannsystem gredoc-Pyramide verbinden sich weniger Werkzeugwechsel und kürzere Verfahrwege, was wiederum zu längeren Spindellaufzeiten beziehungsweise zu kürzeren Bearbeitungszeiten führt. Nicht zuletzt erlaubt die sehr gute Zugänglichkeit das optimale Anstellen von Werkzeugen, die dadurch kürzer sein können und damit stabiler sind. Komplette hydraulische Spannlösungen sind elementare Komponenten, wenn es um die teil- oder vollautomatisierte Fertigung von einfacheren bis hochkomplexen Werkstücken

Die gredoc-Pyramide als Mehrfach-Spannsystem für 5-AchsMaschinen mit vier Zentrischspannern centrinos 100 bestückt auf einer Hermle Maschine.

geht. Um die Kunden hierbei wirkungsvoll unterstützen zu können, projektiert, konstruiert, baut und installiert GRESSEL komplette hydraulische Aufspannlösungen nach Mass. Solche kundenspezifische Aufspannlösungen basieren auf Standard- oder Sonderpaletten ­ oder Vorrichtungsgrundplatten, die dann nach Bedarf zum Beispiel mit Einfachspannern solinos 65-H, mit Einfachspannern solinos 100-H, mit Maschinenschraubstöcken gripos 125-H und mit Maschinenschraubstöcken gripos 160-H ausgerüstet werden (H steht für Hydraulikversion). Die Paletten oder Grundplatten sind bei Bedarf auch unterschiedlich zu bestücken, um beispielsweise Präzisionsteile-Paarungen oder Werkstückfamilien in einem Bearbeitungsprozess komplett fertigen zu können. Die hydraulischen Aufspannlösungen von GRESSEL werden komplett und anschlussfertig inklusive Verrohrung und Hydraulikaggregat sowie Schalteinheit geliefert. Mit den im Handling sehr einfachen hydrau­ lischen Aufspannsystemen reduzieren sich die Rüstzeiten, und weil die Spannsysteme komplett auf einer Palette/Grundplatte aufgebaut sind, können sie auch sehr schnell gewechselt werden, was wiederum die Stillstandzeiten des Bearbeitungszenters minimieren hilft.

INFO S | K onTA KT GRESSEL AG Schützenstrasse 25 CH-8355 Aadorf Telefon +41 (0)52 368 16 16 www.gressel.ch info@gressel.ch


Industriemagazin zum thema

Die heutigen und zukünftigen Grenzen der Mikroaktorik Unter dem nicht eindeutigen Begriff «Mikroaktorik» versteht man einerseits Antriebe und Antriebsvorrichtungen, welche exakte Positionierungen im Mikro­meterbereich erlauben. Hierzu gibt es seit vielen Jahren bereits be­währte Lösungen, die dennoch stets weiter verbessert werden. Dazu zählen Piezoantriebe, Hexapoden und auch Schrittmotorantriebe mit ihrem bewährten Mikroschrittbetrieb.

A

dererseits bezeichnet man mit dem Begriff auch sehr kleine Aktoren, welche Komponenten und Bauteile enthalten, deren Abmessungen einige 100 Mikrometer betragen. Letztere wiederum lassen sich von der Technologie her nochmals differenzieren: Man unterscheidet Mikroaktoren, die mikromechanisch herstellbar sind, und solche die in lithografischen Maskenverfahren (ähnlich wie bei Halbleitern) hergestellt werden. Dabei werden die einzelnen Komponenten aus einer Grundstruktur herausgeätzt.

Fertigungsprobleme weitgehend gelöst Beide Arten von Mikroantrieben mit kleinen mechanischen Abmessungen lassen sich heute stabil reproduzierbar herstellen. Die intensive Forschung auf diesen Gebieten während der letzten 15 Jahre, insbesondere auch in dazu speziell eingerichteten Sonderforschungsbereichen, hat einen ­immensen Technologieschub bewirkt. Machbar ist damit heute beeindruckend viel. Machbarkeit und Einsatz in der industriellen Praxis sind unterschiedliche Dinge. Ein Antrieb dient seinem ureigensten Zwecke nach dazu, eine Last entlang einer bestimmten Bahn zu bewegen. Antriebe mit den Abmessungen von etwa 1 mm und weniger erzeugen naturgemäss nur äusserst geringe Drehmomente und Kräfte. Die damit erzeugbaren Kräfte und Drehmomente sind oftmals so gering, dass es bereits ein Prob-

lem darstellt die eigenen inneren Reibkräfte und Reibmomente zu überwinden. Bei mikromechanisch hergestellten Antrieben im Durchmesserbereich 2 bis 5 mm werden dagegen bereits ausreichend hohe Kräfte und Drehmomente erzielt, mit denen sich reale Antriebsaufgaben bewältigen lassen. Bei diesen Antrieben entstehen jetzt ­allmählich mehr und mehr Anwendungsmöglichkeiten. Einsatzbereiche, die bereits in der industriellen Umsetzung sind, finden sich momentan vorrangig bei Medizingeräten: Dies sind Geräte für die minimalinvasive Chirurgie und Diagnosewerkzeuge die im menschlichen Körper eingesetzt werden, wie beispielsweise Herzkatheter oder Röntgenkapseln. Aber auch in der Optik werden Kleinstantriebe mittlerweile eingesetzt, wie zum Beispiel in einem Minibeamer.

Rahmenbedingungen behindern Marktnachfrage Wichtig für die Weiterentwicklung und weitere Verbreitung von Mikroantrieben ist ein vorhandener Anwendungsbedarf. Ohne eine solche Nachfrage werden diese Antriebe nicht gezielt weiterentwickelt und werden auch keine weite Verbreitung finden. Es sind Anwendungen notwendig, die einen mechanisch sehr kleinen Antrieb brauchen, die ohne einen solchen Antrieb also nicht zu realisieren sind. Nur über den «Technology-Pull», das heisst die Nachfrage des Marktes, wer-

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gebung, also zum Beispiel FlowBoxen oder gar einen Reinraum. Eine höhere Qualifikation von Mitarbeitern und besonderer Umgang in einer Wareneingangsprüfung ist ebenfalls notwendig. Dies sind nur einige Punkte die an deuten, welcher Aufwand und welche Veränderungen notwendig sind, um mit Mikroantrieben arbeiten zu können. Aus meiner Sicht werden Kleinstantriebe im Durchmesserbereich 2 bis 5 mm in den nächsten fünf Jahren in vielen Anwendungen eingesetzt werden, den Einsatz noch kleinerer Antriebe im industriellen Bereich sehe ich derzeit nicht. Somit wird sich der Markt für Mikroaktoren insgesamt verzögert entwickeln. Das vor vielen Jahren prognostizierte hohe Umsatzpotenzial kann damit aber durchaus erreicht werden. Die Verbreitung von Mikroaktoren ist interessanterweise keine Frage der Technologie – man kann heute bereits mehr als man braucht – es ist in der Tat eine Frage der Einsetzbarkeit.

«Marktnachfrage bestimmt die Serien­ fertigung bei technisch Machbarem», Dr. Thomas Bertolini; DR. FRITZ FAULHABER GMBH & CO. KG.

den Mikroantriebe in industrielle Anwendungen gelangen. Wie oben erwähnt wird die Technologie bereits seit längerer Zeit beherrscht, um Mikroantriebe herzustellen, aber über den «Technology-Push», das heisst das Hineindrücken einer vorhandenen und beherrschten Technologie in einen Markt, wird das nicht funktionieren. Die Verbreitung von Mikroantrieben wird sich auch wegen der Rahmenbedingungen für diese Antriebe nur verzögert weiterentwickeln: Die Kunden dieser Antriebe müssen erst lernen damit umzugehen. Um Mikroantriebe verarbeiten zu können, ist ein anderes Umfeld notwendig als bei Antrieben mit konventionell bekannten Abmessungen. Beginnend bei einer anderen Messtechnik erfordert der Umgang mit Mik­ roaktoren viel höhere Reinheitsanforderungen an die Um-

I n f os | Kon tak t FAULHABER MINIMOTOR SA CH-6980 Croglio Telefon +41 (0)91 611 31 00 www.faulhaber.com info@minimotor.ch


Industriemagazin mb-report

Lean Manufacturing – noch einfacher umgesetzt Das «K-Lean Rohrsystem» von KANYA unterstützt auf einzigartige Weise die Umsetzung von Lean Manufacturing. Die Realisierung von Arbeitsplatz­ lösungen, Zuführsystemen wie Kanban-Lagern und Durchlaufregale oder Bestückungswagen, wird noch einfacher.

H

erkömmliche Rohrsysteme, die Stahlrohre mit Durchmesser 28 mm einsetzen, ermög­ lichen einfache Anwendungen im Betriebsmittelbau. Ohne grosse Konstruktionen können Lösungen einfach zusammen gebaut werden ganz nach dem Prinzip: Nicht lange planen sondern einfach machen! Ganz in

Das neuartige «K-Lean Rohrsystem» von KANYA.

diesem Sinne ist K-Lean entstanden. K-Lean geht aber einen Schritt weiter. Dieses Rohrsystem ist modular kombinierbar mit dem KANYA Alu-Profilsystem und lässt damit alle Konstruktionslösungen zum optimalen Preis zu, unabhängig von den Anforderungen an Komplexität und Stabilität.

K-Lean-Komponenten Einzigartig ist das eloxierte Alu-Rohr mit Durchmesser 28 mm und 2 mm Wandstärke im Sortiment von K-Lean (siehe untenstehendes Bild). Unschlagbar im Preis lässt es sich mit allen Zubehörartikeln von K-Lean kombinieren. Spezielle Adapterstücke ermöglichen aber auch ästhetisch schöne System­ lösungen in Kombination mit dem ­KANYA-Alu-Profilsystem mit über 1500 Artikeln aus dem Baukastensortiment.

Kompatibel mit allen Systemen und abriebfest Die K-Lean Stahlrohre mit dem Standardaussendurchmesser von 28 mm können mit allen Zubehörartikeln marktgängiger Systeme verbunden werden. Ein Vorteil ist die Epoxid-Beschichtung der Stahlrohre, welche eine hohe Beständigkeit gegen Abrieb haben und den Einsatz von säurehaltigen Reinigungsmitteln erlaubt. Elektrisch leitfähige Rohre (ESD) sind ebenfalls im Sortiment – diese ESDRohre haben eine kohlestoffhal­ tige Epoxidbeschichtung. Die Verbinderklemmen von K-Lean sind aus 2 mm Stahl, schwarz pulverbeschichtet, und haben mit einer Klemmbreite von 47 mm eine unvergleichliche Stabilität bei der Konstruktion von Lösungen. Das Verbindersortiment lässt alle Anbaumöglichkeiten für jede individuelle Anwendung zu. Selbstverständlich sind alle Verbinder auch in ESD-Ausführung erhältlich. Auch das Rollbahnsystem von K-Lean mit dazugehörigen Klemmen und Führungen kann sowohl als Standard- wie auch ESD-Version geliefert werden.

Automation, Winterthur Stand B02 I n f os | Kon tak t KANYA AG K-Lean Rohrsystem Neuhofstrasse 9 CH-8630 Rüti Telefon +41 (0)55 251 58 58 www.kanya.ch info@kanya.ch

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Industriemagazin mb-report

Dimensionelle Prüfung

Witte «Fixbase»-Würfel konfiguriert zur Aufnahme der Frontteile.

Wie in allen Industriezweigen werden auch in der Automobilindustrie ständig höhere Qualitätsanforderungen gestellt. Dass es dabei nicht ausschliesslich um die technische Leistungsfähigkeit geht, sondern ebenso um visuelle Aspekte, wird besonders bei der dimensionellen Prüfung der Karosserieteile deutlich.

E

in Beispiel für einen gelungenen Qualitätsprozess, der auch wirtschaftliche Vorteile bietet, ist die Zusammenarbeit von Horst Witte Gerätebau und der Adam Opel AG in Rüsselsheim. Die Firma Witte aus D-21423 Bleckede entwickelte die innovative, ausgeklügelte Spannvorrichtung die es ermöglicht, jedes einzelne Bauteil und schliesslich die Karosserie als Ganze exakt im dreidimensionalen Raum zu platzieren. Dies ist erforderlich, um die Passgenauigkeit der Bauteile zu prüfen, die am CAD-Bildschirm entstanden sind. Gemessen wird mit dem Lasertracker und argu-

Die Türen des zu prüfenden Fahrzeugs sind separat auf ausziehbaren Adaptionen fixiert.

mentiert im Bereich von 1/10 mm für eine geringe Fehlertoleranz.

Dimensionelle Prüfung der Blechkarosserie im Bereich des Modell-Neuanlaufs Bisher wurde von Opel für jedes neue Auto eine aufwendig gefräste, individuelle Spannvorrichtung gebaut, die entsorgt wurde, sobald ein Fahrzeug aus der Entwicklung in die Serienproduktion ging. Ein Verfahren das optimiert werden sollte. Die Entscheidung fiel zugunsten des modularen Baukastensystems unter dem Namen «Alufix» von der Firma Witte Gerätebau. Das System ist als Baukasten konzipiert und dadurch absolut endlos variabel und flexibel. Die Vorrichtung kann immer wieder neu verwendet und angepasst werden. Dieses Konzept erlaubt es, die ganze Produktpalette aufzunehmen, vom grössten bis zum kleinsten PKW-Modell, in Höhe und Breite variabel. Die Konfiguration im Analyse-Center in Rüsselsheim besteht aus einer Grundplatte, auf welcher der Witte Meisterbock fixiert ist. Dieser besteht aus drei Blöcken, die je nach Opel-Modell in

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ihrer Position zueinander variiert werden können (Witte Fix Base). Adaptionen aus der Welt von «Alufix Classic» halten die Spanner und Bolzen, die dafür sorgen, dass jedes Karosserieteil im Ko­ ordinatensystem von X, Y und Z nominal platziert werden kann. «Durch dieses modulare und exakt vermessbare Haltesystem ­ von Witte haben wir in unserer Prüftechnologie einen Quantensprung gemacht», kommentiert Matthias Becker, Manager in der Zentralen Qualitätssicherung. «Wir prüfen gezielter, in kürzerer Zeit und mit höherer Qualitätsausprägung», erläutert der internationale Einkäufer von Kontrollmitteln bei Opel.

leiter Scanning im Bereich der zentralen Qualitätssicherung hervor, «auch wenn es sich um Details wie die Zugänglichkeit von Spannern handelt.» Diese Form der praxisnahen Produktentwicklung im Regelkreis ist nie abgeschlossen, weil die Messlatte für Qualitätsanforderungen bei der Adam Opel AG ständig noch ein wenig höher gelegt wird – dies sei man einem anspruchsvollen internationalen Käuferpublikum schuldig, so Matthias Becker, CQA Measuring Systems in Rüsselsheim. Sein Counterpart bei Witte, Gebietsverkaufsleiter Stephan Sauthoff, fügt hinzu: «Wer sich mit dem Erreichten zufrieden gibt, fällt zurück».

Wiederverwendbarkeit des Systems Weil durch die Entscheidung für die Witte-Technologie der Nutzen signifikant erhöht und aufgrund der Wiederverwendbarkeit des Systems die Investitionskosten über mehrere Perioden betrachtet, gesenkt werden konnten, wurde das Projekt von Opel für den internen GM-Award nominiert. Die Firma Witte Gerätebau und die Adam Opel AG sind zu Systempartnern geworden, die Optimierungen in einem Regelkreis gemeinsam zügig umsetzten. «Erfahrungen aus unserer Anwenderpraxis fliessen in die Produktentwicklung bei Witte ein», hebt Dirk Kissinger, Projekt-

I n f os | Kon tak t Brütsch/Rüegger Werkzeuge AG In der Luberzen 1 CH-8902 Urdorf Telefon +41 (0)44 736 63 63 www.brw.ch info@brw.ch FN Niederhauser AG Allmend 39 CH-6204 Sempach Telefon +41 (0)41 340 50 75 www.niederhauser.ch info@niederhauser.ch www.horst-witte.de

Würfel bestückt mit verschiedenen Anlagen/Spannerkombinationen.


P u b l i r epo r tage S teinbock han d l ing ag

STEINBOCK Handling AG feierte das 40-Jahr-Jubiläum

Aus diesem Grund bestiegen wir am 30. März das Jungfraujoch, wo wir unser Jubiläum ausgiebig feierten.

D

ie STEINBOCK Handling AG startete 1972 als eigenständige Firma mit dem Verkauf von Gabelstaplern. Wie der Firmenname schon verrät, verkaufte man die bekannten STEINBOCK-Gabelstapler aus Moosburg DE. Doch

Verladehebebühne mit Stahlschürzen und seitenverschieb­ barem Überfahrblech mit Traglasten bis 120 t.

schon bald kamen weitere Marken wie Ma­ riotti und OM-Pimespo dazu. Im April 2005 entschied man sich dann definitiv für die Hausmarke Mitsubishi MCF (MCF = Mitsubishi-­ Caterpillar-Forklift). Mitsubishi-Caterpillar-Forklift ist ein echter Fördertechnik-Full-Liner. Neben den Gabelstaplern produziert Mitsubishi auch alle Lagertechnikgeräte. Wenn Sie Qualität auf ­ höchstem Niveau suchen, sind Sie mit diesen Geräten, die in Europa produziert werden, sehr gut beraten. Seit über 20 Jahren verkauft STEINBOCK Handling AG auch Hebebühnen, Behindertenlifte und Güteraufzüge. In den vergangenen Jahren vergrösserte sich das Sortiment laufend weiter, sodass die STEINBOCK Handling AG

Güteraufzug mit oder ohne Personenbegleitung sowie Unterfluraufzüge mit Traglasten bis 40 t.

nun auch immer mehr die unterschiedlichsten Materialhandling-Geräte verkauft. Kurzum gesagt: es gibt kaum etwas, was man mit den Geräten von STEINBOCK Handling AG nicht bewegen kann. Das Jubiläum ist ein willkommener Anlass, Ihnen eine Freude zu bereiten. Und deshalb haben wir verschiedene Aktionen auf www.steinbock-ag.ch für Sie bereitgestellt. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Ihr Steinbock-Team. I n f os | Kontakt STEINBOCK Handling AG Gewerbestrasse 14 CH-8132 Egg bei Zürich Telefon +41 (0)44 986 30 30 www.steinbock-ag.ch info@steinbock-ag.ch

Behindertenhebebühne individuell nach Kundenwunsch gefertigt.

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Dossier Tr a ns p o rt i e r e n , Lagern, Logistik, Indus tr i eb a u

Auslagern statt Einlagern nahme automatisch gewogen, was einer rollenden Inventur entspricht. Die Bestandesfüh­ rung erfolgt nach Chargen ge­ trennt, was dann auch die Rück­ verfolgbarkeit garantiert. Rund zwei Drittel der Kassetten sind von den Kunden fix gemietet, doch nach Auskunft von Martin Rüegg, Leiter dieses sehr speziel­ len Lagers, sind aber noch etliche Kassetten frei und freuen sich auf neue Kunden.

Eigene Absägerei Blick in das imposante Hochregallager, wo rund 2000 t Stangenmaterial lagern.

Das Winterthurer Dienstleistungsunternehmen Optimo Service AG bietet produzierenden Unternehmen die Möglichkeit, stangenförmiges Rohmaterial einzulagern.

D

ie Kunden können den so nicht benötigten Lagerplatz für ihr Kerngeschäft nutzen. Das bestens eingespielte und erfahre­ ne Team von Optimo Service sorgt für die termingenaue Belie­ ferung der Produktionsanlagen. Das recht voluminöse und mit einer modernen Infrastruk­ tur ausgestattete Stangenlager von Optimo Service ist in einem eigenen Gebäude im Industrie­ park Oberwinterthur unterge­ bracht. In den rund 3600 Kasset­ ten ­lagern rund 2000 t Stangen­ material mit unterschiedlichsten Zusammensetzungen, vom ein­ fachen Baustahl bis zu hoch­ legierten Materialen, wie sie bei­ spielsweise für die Herstellung von Hüftgelenkprothesen oder hochbelasteten Maschinenteilen benötigt werden. Das Lager ist in den Jahren 2008/09 mit um­ fangreichen Investitionen mo­ dernisiert und erneuert worden. Eine komplett neue Steuerung sowie neue Hubmotoren brach­ ten viel Schwung in die bewähr­ te Anlage und vereinfachten de­ ren Bedienung. Die maximal 6 m langen Stangen können bis zu 340 mm Durchmesser haben und rund 5 t schwer sein; als

Einzelfälle sind aber auch mal Durchmesser bis 600 mm und 10 t Gewicht eingelagert.

Vernetzte Betriebsführung Die Verwaltung und der Bezug der Materialien erfolgt im Navi­ sion, dem ERP-System von Opti­ mo Service. Die Disponenten nutzen bei grösseren Kunden einen Online-Zugriff auf deren ­ Produktionsplanungssystem oder ERP. Mit der Buchung von Wa­ reneingängen oder der Meldung des entnommenen Materials unterstützt Optimo Service die ­ Kunden in der Administration. Das Material wird bei der Ent­

Zum Lager gehört eine eigene mit zahlreichen neuen Maschi­ nen ausgestattete Absägerei. Auf zehn Sägeautomaten von Kasto, Behringer und Meba werden die von den Kunden bestellten Ma­ terialien portioniert und dann meist durch den Optimo-eige­ nen Transportservice genau zum gewünschten Zeitpunkt dem Kunden geliefert. Dieser Service wird seit vielen Jahren von alten und neuen Kunden sehr ge­ schätzt. In den letzten Jahren sind zahlreiche kleinere und mittlere Betriebe in der Region auf Vor­ teile dieses Dienstes gestossen. Sie haben ihre eigene Lagerhal­ tung drastisch reduziert oder so­ gar ganz abgeschafft und sind mit dem von Optimo Service ge­ botenen individuellen Dienst sehr zufrieden.

Stark in Dienstleistungspaketen In der Firma Optimo Service AG, die in Oberwinterthur, Winterthur und in Zürich domiziliert ist, unterstützen 200 Mitarbeitende, 40 bis 60 Temporärangestellte sowie 17 Lernende Indus­trie- und Gewerbebetriebe sowie Verwaltungen mit zuverlässigen Servicelösungen rund um Produktion, ­Logistik und Datenmanagement. Zu den besonderen Stärken des Unternehmens gehören massgeschneiderte Dienstleistungspakete: Viele Kunden konzentrieren sich gerade in wirtschaftlich härteren Zeiten auf ihr Kerngeschäft und überlassen vor- und nachgelagerte sowie prozessbegleitende Dienstleistungen bedürfnisgerecht einem vertrauenswürdigen Partner. Zu den von Optimo Service angebotenen Dienstleistungen gehören unter anderem das Vermitteln von qualifizierten Temporärarbeitskräften, die Instandhaltung von Fertigungseinrichtungen, das Herstellen und Schärfen von Werkzeugen sowie das Verpacken und Versenden von Industriegütern. Eigene Last- und Lieferwagen besorgen den Transport von Stückgütern inkl. Einlagerungen. Der individuell auf die Kundenbedürfnisse abgestimmte Post- und Kurierdienst besorgt für seine Kunden die Postadministration. Der Geschäftsbereich Daten+Print bietet Unterstützung bei der Gestaltung und dem Druck von Geschäftspapieren. Gefragt von kleineren und mittleren Firmen ist schliesslich das solide Know-how der Optimo-Informatik-Spezialisten.

Zertifizierter Betrieb Materialbeschaffung und Ver­ waltung können von den Kun­ den je nach Wunsch in Kombi­ nation oder getrennt in An­ spruch genommen werden. Eine grosse Stärke von Optimo Ser­ vice ist der Umgang mit Sonder­ stählen. Optimo Service ist nach ISO 9001:2008 zertifiziert und verfügt auch über die Berechti­ gung des TÜV zum Umstempeln von Materialien.

I n f os | kon takt Optimo Service AG Im Link 11 CH-8404 Winterthur

Moderne Sägeautomaten portionieren fast rund um die Uhr das Rohmaterial für die Kunden.

18 maschinenbau 12/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

Telefon +41 (0)52 262 67 12 www.optimo-service.com stahl@optimo-service.com


Do s s i er T r a n s p o rt i eren, Lagern, Logistik, Indu s tr i eb a u

Stapler orten und steuern Grafische Wegeoptimierung, mobile Dialoge sowie Staplerortung und -steuerung sind erstmals in einer einzigen, direktinstallierten SAP®-Systemlösung für innerbetriebliche Transporte vereint.

Mit dem Staplerleitsystem ICS SLS können Fahraufträge direkt in SAP® WM, MM, PP und SD mittels mobiler Stapler-Dialoge abgearbeitet und per Barcode-Scanning oder kamerabasierter Erfassung bestätigt werden.

D

urch die Kombination des Staplerleit­ systems ICS SLS für SAP® mit dem kamerabasierten Ortungssystem ICS Stapler-Track werden Flurförderzeuge im Lager und Aussenbereich auf zirka

10 cm genau geortet und die innerbe­ trieb­lichen Transportprozesse automa­ti­ siert. Hierbei sind alle Daten aus den SAP®-Modulen WM, MM, PP und SD voll integriert. Sowohl Monitoring, Steu­ erung als auch mobile Dialoge erfolgen direkt im SAP® ERP. Fahraufträge wer­ den routenoptimiert bearbeitet und Leerfahrten sowie Fehler minimiert. Die Auslastung und Produktivität der Stap­ lerflotte steigen deutlich mit der IT-ge­ stützten Stapler-Lokalisierung und auto­ matischen Warenidentifikation bei ei­ nem interessanten Return on Invest­ ment. Das Staplerleitsystem ICS SLS wird direkt ohne Middleware, IDocs so­ wie ohne SAP® TRM installiert und un­ terstützt alle gängigen Lagertypen, ein­ stufige oder mehrstufige Kommissio­ nieraufträge sowie Doppelspielfunktion. Das Fundament bildet, neben den in SAP® integrierten Stammdaten, die 3D-­ Lagervisualisierung. Anhand der grafi­ schen Lagerplanung werden Knoten und Wege zunächst visuell dargestellt und bei Bedarf modifiziert. Dies dient

Das Ortungssystem ICS Stapler-Track übermittelt durch eine rückwärtig auf dem Stapler fixierte Kamera anhand der Bodenkennzeichnung jeweils die genaue Fahrzeugposition. Die Frontkamera dient zur Dokumentation und Identifikation von Waren.


Dossier Tr a ns p o rt i e r e n , Lagern, Logistik, Indus tr i eb a u

Das Staplerleitsystem ICS SLS wird direkt ohne Middleware, IDocs sowie ohne SAP® TRM installiert und unterstützt alle gängigen Lagertypen, einstufige oder mehrstufige Kommissionieraufträge sowie Doppelspielfunktion. Das Fundament bildet, neben den in SAP® integrierten Stammdaten, die 3D-Lagervisualisierung.

zur Berechnung der kürzesten Wege und Routen. Der Stapler­ fahrer erhält seine Kommissio­ nier- und Fahraufträge wegeop­ timiert und prioritätsgesteuert in Form von mobilen Fahrzeugdia­ logen auf seinem Staplertermi­ nal angezeigt. Der Logistikleiter kann durch den zentralen Stap­ lerleitstand seine Ressourcen in Echtzeit überwachen und aktiv

steuern. Im Leitstandscockpit sind jederzeit Komplettübersich­ ten zu allen Fahr­auf­­trägen und ereignisaktuelle Meldungsanzei­ gen sichtbar. Der Aufwand in der Administration wird hierdurch deutlich reduziert und die Pro­ zesse transparent gestaltet. So­ wohl Staplerfahrer als auch Lo­ gistikleiter werden mit ICS SLS aktiv in ihrer Arbeit unterstützt

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20 maschinenbau 12/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

Die grafische Lagerplanung direkt im SAP® ist Teil des Staplerleitsystems ICS SLS. Hier werden die Knoten und Wege zunächst visuell dargestellt und bei Bedarf modifiziert. Dies dient zur Berechnung der kürzesten Fahrwege und Routen.

und können bei Betriebsstörun­ gen sofort reagieren.

Transportabwicklung aufzeigen In Kombination mit dem integ­ rierten Ortungsmodul ICS Stap­ ler-Track erhält der Anwender ein multifunktionales Gesamtpa­ ket mit maximalem Return on Investment. Im ICS StaplerTrack übermittelt eine auf dem Stapler fixierte Kamera anhand der Bodenkennzeichnung je­ weils die genaue Fahrzeugpositi­ on. Dank der ausgereiften und bei Kunden erprobten Lösung funktioniert die Ortung auf bis zu 10 cm genau. Hierdurch wer­ den die Fahrzeugbewegungen in Echtzeit transparent erfasst und für den effizienten Einsatz der Staplerflotte genutzt. Mit Fea­ tures wie 3D-Fahrernavigation, Fahrerassistenz, Identifikation und Dokumentation von Waren mit einer Stapler-Frontkamera lässt sich jede kundenindividuel­ le Anforderung realisieren. ICS stellt Interessenten optional ein Stapler-Track-Testsystem zur Verfügung, das Optimierungspo­ tenziale für die innerbetriebliche Transportabwicklung aufzeigt. «Als Softwareanbieter und Systemintegrator bieten wir ne­ ben der integrierten SLS-Lösung alle Leistungen aus einer Hand – von der Kennzeichnung, über den Funk bis zur optimierten Hardware und dem Support. Kunden wie die Firma KSB in Frankenthal haben diese Vorteile erkannt und optimieren bereits Ihre Prozesse mit unserem SLS», so José da Silva, Leiter IT-Logis­ tik Systeme der ICS Interna­

tional AG. Mit Einführung der integ­ rierten Systemlösung und Automatisierung der Logistik­ prozesse profitiert der Anwender neben Produktivitätszuwächsen auch von erheblichen Kosten­ senkungen. Zudem wird die Koh­ lendioxid-Emission reduziert und die Betriebssicherheit erhöht.

I n f os | kon takt ICS International AG Siemensstrasse 11 D-61267 Neu-Anspach Telefon +49 (0)6081 940 00 www.ics-ident.de info@ics-ident.de


D o s s i er Tra nsp o rti eren, Lag er n, Log i s ti k , Indu s t r i eb a u

MFI-Logistik für Elfen, Ritter und Tierfiguren

Bevor weltweit Kinderaugen zum Staunen und Lachen gebracht werden, bedarf es einer intelligenten Logistik, um die einzelnen Aufträge zeit­ gerecht zusammenzufassen und im Versand bereitzustellen. Für die Firma Schleich hat die MFI AG ein neues Kommissionierlager gebaut.

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ie Firma Schleich produziert seit mittlerweile über 75 Jah­ ren sehr erfolgreich Figuren, die vor allem bei Kindern sehr be­ liebt sind. Wer kennt nicht Biene Maja, die Schlümpfe, Snoopy, Muppet Show, Dinosaurier, El­ fen, Ritter, Tierfiguren und vieles mehr. Ob eigene Produkte oder in Lizenz hergestellt, Schleich hat sich mit der Herstellung und auch mit der Logistik dem Stand­ ort Schwäbisch Gmünd ver­ pflichtet, und von hier geht es hinaus in die grosse weite Welt. Mit dem Lagerneubau, der ca. 5 km von der Produktion ent­ fernt ist, wurde 2011 begonnen. Hiermit wurde die MFI AG be­ auftragt. Das mittelständische Unternehmen ist Produzent und Generalunternehmer für Intra­ logistik. MFI, mit Sitz in Ben­ ningen am Neckar und 5 weite­ ren Niederlassungen in ganz Deutschland beliefert Herstellerund Zuliefererbetriebe aus allen Branchen, so unter anderem auch die Lebensmittel-, Automo­ bil- und Textilindustrie. Das La­

ger besteht aus den Bereichen Palettenlager und Verschiebe­ regal für Europaletten sowie einer 3-geschossigen Kommissio­ nieranlage als Fachbodenanlage. Die Kommissionieranlage besteht aus Palettenstellplätzen und Durchlaufregalen für Kar­ tons. Die Ebenen sind über eine Fördertechnik angeschlossen,

die für Kartons und Behälter ausgelegt ist. Im 1. und 2. OG ist jeweils ein manueller Karton­ start; anschliessend werden die Kartons auf die jeweiligen Bahn­ höfe ausgeschleust und kommis­ sioniert. In Summe sind 32 Zielbahn­ höfe im 1. und 2. OG vorgese­ hen. Hier erfolgt die Kommisio­ nierung mit Pick by light aus Durchlaufregalen oder Paletten­ regalen. Im Erdgeschoss findet die Kommissionierung nur aus Paletten statt, hier werden nach dem Prinzip Pick-to-Belt nur Ganzkartons kommissioniert. Nach dem Kontrollwiegen wird die Ware entweder zum Clearing oder zum Lieferschein­ platz gefahren. Anschliessend wird abhängig von der Karton­ grösse auf 2 automatische Kar­ tondeckler verteilt. Als Bypass ist noch ein manueller Umreifer zum verschliessen der Kartons angebunden. Jeder Karton erhält zusätz­ lich zwei Kartonaufkleber: ein mal Versand und ein mal Pack­ stückinhalt. Die Etiketten wer­ den mit einem Stempel von oben aufgebracht. Über das seit­ liche Etikett, das bereits mit dem

Kartonstart appliziert wird, wer­ den die unterschiedlichen Ziele im Warenausgang angedient. In Summe sind 6 Ziele für die un­ terschiedlichen Kunden vorgese­ hen, hier können Aufträge noch­ mals verdichtet beziehungsweise konsolidiert werden, bevor die Ware auf Paletten gepackt wird. Für die Ebenen 1. und 2. OG ist zusätzlich eine LeerkartonFördertechnik für die Entsor­ gung der Leerkartons aus den Durchlaufregalen und aus den Palettenstellplätzen vorgesehen. Unterhalb der Abwurfschächte verläuft die Fördertechnik, die die Kartons direkt zu der Karton­ presse transportiert, welche in der angrenzenden Halle steht.

Technische Daten Stollenlager –– 10’000 Kartonstellplätze –– 1400 Palettenstellplätze –– 110 m Leerkarton-FT –– 615 m Karton-FT, zwei Kartondeckler –– zwei Umreifer, zwei Etiket­ tierer –– ein Brandschutztor –– eine Waage

I n f os | kon takt MFI AG Hirschmann-Ring 13 D-71726 Benningen Telefon +49 (0)7141 252 080 www.mfi-lb.de info@mfi-lb.de

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Dossier Tr a ns p o rt i e r e n , Lagern, Logistik, Indus tr i eb a u

Das Fahrverhalten ist entscheidend Mehr als zwei Jahrzehnte unabhängiger Tests haben bewiesen, dass der einzig wichtige Faktor zur Erhöhung der Produktivität eines Gabelstaplers sein Fahrverhalten ist.

D

ieser Erkenntnis hat die Pro­ duktentwicklung von Mitsu­ bishi Gabelstapler jahrelang an­ getrieben. Und es ist die Fahr­ philosophie hinter EDIA EM – der aktuellen Serie der 3- und 4-Rad-Elektro-Gegengewichts­ stapler von 1,3 bis 2,0 t mit 48 V.

Fahrer und Maschine als vollkommene Einheit Bei der Entwicklung des EDIA EM – dem Elektrischen Diamant (Electric Diamond) – hatten sich die Mitsubishi-Designer zum Ziel gesetzt, seine Bedienung beson­ ders intuitiv zu gestalten und dem Fahrer so ein besonderes Gefühl von Vertrauen und Kont­ rolle zu geben. Hier kommt es auf die kleinsten Details an. Ein solches extrem bediener­ freundliches Detail ist beispiels­ weise die elektronische Feather­ Touch-Lenkung, die nur die Hälf­ te an Kraft im Vergleich zu kon­ ventionellen Systemen erfordert und für präzise Manöver über eine Kraftrückkopplung verfügt. Der Komfort wird zusätzlich durch den ungewöhnlich ruhi­ gen und leisen Lenkantrieb er­ höht. Tatsächlich ist der durch­

schnittliche Geräuschpegel des Staplers als Ganzes, gemessen in einem Standard-Industrietest, weniger als 66 dp(A) beim 3-Rad und 67 dp(A) beim 4-Rad. Dies entspricht dem Niveau einer nor­ malen Konversation. Mitsubishi nennt das Design, bei dem der Gabelstapler rund um die Bedürfnisse des Fahrers konstruiert wird, «ErgoCentric». ErgoCentric steht zum Beispiel für eine besonders grosse, flache und geräumige Bodenfläche, für eine freie Rundumsicht und für die bequeme, tief sitzende grosse Trittstufe sowie für die weit zu öffnenden Türen. Mitsubishi betont bei dem EDIA EM die Liebe zum Detail. So ist das Design jeden Teiles und dessen Position genau durch­ dacht – wie die hydraulischen Hebel, die nicht nur präzises Ar­ beiten ermöglichen, sondern dem Fahrer auch dieses sichere Gefühl von Präzision und Kontrolle ver­ mitteln. Alternativ können die Kunden sich für die FingertippSteuerung entscheiden, die in der preisgekrönten, einstellbaren Armlehne integriert ist. In eini­ gen Situationen «denkt» EDIA

sogar für den Fahrer mit. Mit sei­ nem Integrated Presence System (IPS) gilt Mitsubishi als Pionier in der Hydraulik- und Fahrver­ riegelungstechnik und hat nun die EDIA EM-Serie mit der nächsten Genera­tion IPS2 ausge­ stattet. Dies verhindert jegliche Bewegung, wenn kein Fahrer auf dem Stapler sitzt und erin­ nert automatisch daran, sich an­ zuschnallen und die Parkbremse zu lösen. Für noch mehr Extrasicher­ heit aktiviert IPS2 sofort eine elektronische Parkbremse, wenn der Fahrer seinen Sitz verlässt. Und im Betrieb verhindert die Rampen-Stopp-Funktion auch auf steilen Rampen das unge­ wollte Zurückrollen. Das neue Controlled Corne­ ring System (CCS) reguliert die Fahrgeschwindigkeit bei jeder Kurvenfahrt. Die EDIA Stapler

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Bedienerfreundlich und übersichtlich.

22 maschinenbau 12/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

sind alle programmierbar; die Leistungsparameter können so verändert werden, dass sie ge­ nau zu einem bestimmten Fah­ rer und einer bestimmten Auf­ gabe passen. Besonders wichtig: Eine ganze Reihe von einfachen Einstellungen kann der Fahrer über das neue MultifunktionsFarbdisplay leicht selbst auswäh­ len.

Einfach Fahren Während die Fahrer durch Mit­ subishi ermutigt werden, intuitiv zu fahren, haben die Konstruk­ teure auf der anderen Seite auch viel dafür getan, die Arbeit von Chef und Fuhrparkleiter zu er­ leichtern – unter jeglichen Rah­ menbedingungen. Für Aussen- wie Innenein­ sätze geeignet, entspricht die EDIA-Baureihe dem IPX4 Spritz­ wasserschutz-Standard der In­ dustrie und ist nicht nur resistent gegenüber Sprühregen, sondern auch gegen Wasser, das aus allen Richtungen spritzt. Entscheidend ist dabei, dass Hydraulik- und Antriebsmotor komplett verkapselt sind und weder Wasser noch Staub ein­ dringen kann. Dadurch erfüllt man zusätzlich die offizielle Schutzklasse IP54.


Dos s i er Tra n s p o rt i e r e n , L a gern, Logistik, Industri eb a u

Einen Allwetterschutz für den Fahrer bieten die VersaCab-Vollkabinen.

Einen Allwetterschutz für den Fahrer bieten die Versa­Cab-Vollkabinen, die über das preisgekrönte Hi-Vis-FreisichtSchutzdach verfügen. Die Ölbadlamellenbremsen sind Standard beim EDIA und ebenso gegen das Eindringen von Wasser und Schmutz versie­ gelt. Das verhindert Korrosion und Schäden, insbesondere in nassen, salzigen, staubigen oder schmutzigen Arbeitsumgebun­ gen. Zusätzlich sind sie beson­ ders geeignet für Einsätze in der Nahrungsmittelproduktion, weil sie keine Abriebpartikeln freiset­ zen. Wie die elektrische Lenkung sind auch diese Bremsen prak­ tisch wartungsfrei. Überhaupt sind die notwendigen Wartungs­ arbeiten auf ein Minimum redu­ ziert worden, und das Rapid­ Access Design sorgt für eine enorme Beschleunigung bei al­ len Routinechecks. Die Betriebskosten werden durch den guten Energienut­ zungsgrad des Staplers gesenkt – eine Folge der fortschrittlichen Lenksystem-Technologie. Das Ergebnis sind längere Schicht­ einsätze und weniger Ladevor­ gänge. Wenn Betriebsleiter oder Fahrer es wünschen, können sie sogar die Betriebsart «niedriger Energieverbrauch» vorab aus­

wählen. Die neue Option des seit­ lichen Batteriewechsels ist nun verfügbar und sorgt für ein­ fachen und schnellen Austausch der Batterie zu jeder Zeit und an jedem Ort ohne Hebevorrich­ tung. Daraus ergibt sich ein nicht zu vernachlässigender Zeitge­ winn, besonders bei Einsätzen im Mehrschichtbetrieb oder bei intensivem Gebrauch. Natürlich bietet es auch einen wichtigen Sicherheitsvorteil für alle Stap­ lernutzer. Für eine grosse Kompatibi­ lität mit vorhandenen Batterien verfügen die EDIA-Stapler über einen Universal-Batterieraum, in den alle DIN- und BS-Bat­ terien mit den unterschiedlichs­ ten Kapazitäten passen. Insge­ samt gibt es zwölf EDIA EM-­ Modelle mit Tragfähigkeiten von 1,3 bis 2,0 t mit den durch­ schnittlich höchsten Resttragfä­ higkeiten auf dem Markt.

Info s | k o nta k t STEINBOCK Handling AG Gewerbestrasse 14 CH-8132 Egg bei Zürich Telefon +41 (0)44 986 30 30 www.steinbock-ag.ch info@steinbock-ag.ch


Dossier M e s s -, S t e u e r - u n d Regelt echnik

Ganzheitliche Erfassung von Messobjekten Der Trend im Messraum entwickelt sich weg von der Bearbeitung von Standardaufgaben in Richtung von Sonder- und Spezialaufgaben. Die Verfügbarkeit unterschiedlicher Sensorprinzipien und deren Kombination gestattet es, umfassender und schneller auf neue Anforderungen zu reagieren, deren Bearbeitung mit Standardgeräten konventioneller Bauweise nicht möglich ist.

D

ie Anforderungen, die an Produkte gestellt werden, steigen ständig. Das Voranschreiten der Miniaturisierung, die Steigerung der Produktlebensdauer sowie erhöhte Effizienz ganzer Baugruppen wie zum Beispiel in der Automobilbranche oder im Energiesektor führen dazu, dass immer engere Toleranzen für einzelne Werkstücke gefordert werden. Die Fertigungsmesstechnik ist seit Beginn der Industrialisierung eine Schlüsselkomponente in der Entwicklung, Fertigung und Qualitätssicherung von ProZ u d e n Aut ore n Prof. Dr.-Ing. Claus P. Keferstein, Dipl. Ing. (FH) Reto Götti, Dr.-Ing. (FH) Michael Marxer, Institut für Produktionsmesstechnik, Werkstoffe und Optik (PWO), NTB Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs, Werdenbergstrasse 4, CH-9471 Buchs Telefon +41 (0)81 755 34 50 www.ntb.ch pwo@ntb.ch

dukten. Eine wichtige Aufgabe der Fertigungsmesstechnik ist die Überprüfung der funktionsrelevanten Merkmale von Werkstücken. Ursprünglich bestand die Fertigungsmesstechnik hauptsächlich aus der Erfassung von Zwei-Punkt-Massen mit Handmessmitteln, was nur eine ein­ geschränkte Information über die Funktionseigenschaften von Werk­stücken gibt. In den 70erJahren wurden die ersten Ko­ ordinatenmessgeräte eingeführt, mit dem Ziel, die Geometrie von Werkstücken vollständiger zu erfassen und somit eine treffendere Aussage bezüglich der Gewährleistung der Funktion machen zu können.

Berührende Koordinaten­ messtechnik Die berührende Koordinatenmesstechnik hat sich im Verlauf der Zeit sehr stark weiterent­ wickelt. Sie zählt heute zu den bedeutendsten Technologien in der Produktionsmesstechnik. Die Möglichkeit, Merkmale mit einer Vielzahl von Messpunkten zu er-

Bild 1: Berührende Koordinatentechnik zur Erfassung von Merkmalen an einer Kurvenscheibe.

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fassen, funktionsorientierte Ausgleichsverfahren anzuwenden und in einem 3D-Koordinatensystem mit anderen Geometrieelementen zu verknüpfen, ist bestechend. Die Automatisierung von Messabläufen bringt grosse Vorteile in Bezug auf die Effi­ zienz (Bild 1). Das Einsatzgebiet der berührenden Koordinatenmesstechnik erstreckt sich von fertigungs­ naher Prozessüberwachung bis hin zu Präzisionsmessungen in Messlabors. Sie hat sich international als universelles Messverfahren etabliert. Mit diesem Verfahren können vergleichbare und rückführbare Messergebnisse erzielt werden. Dies wird nicht zuletzt aufgrund der relativ «einfachen» Interaktion einer Tastkugel mit der Oberfläche bei berührender Antastung ermöglicht.

Optische Verfahren Die optischen Messtechniken haben sich unter anderem auf Basis von Profilprojektoren, Triangulationsverfahren und interferometrischen Technologien entwickelt. Sie haben in den letzten Jahren stark an Bedeutung zugenommen und sich rasant weiterentwickelt. Vorteile dieser Messverfahren zeigen sich zum Beispiel bei Messungen an

weichen Materialien oder an Werkstücken mit sehr dünnen Wandstärken. Hierbei können durch berührende Antastung elastische oder plastische Verformungen auftreten, die sich negativ auf das Messergebnis oder das Messobjekt auswirken können. Zudem können mit optischen Verfahren auch Objekte gemessen werden, die mikroskopische Ausdehnungen haben, wie zum Beispiel Bauteile aus der Mikrotechnik. Es besteht bereits eine Vielzahl rein optischer Koordinatenmessgeräte am Markt, die diese Vorteile nutzen. Aufgrund der berührungslosen Antastung können mit diesen Verfahren sehr hohe Messgeschwindigkeiten und hohe Punktedichten ­realisiert werden (Bild 2).

Berührend oder optisch? Ob es sinnvoller ist, mit optischen oder berührenden Messverfahren zu arbeiten, kann nicht generell, sondern nur aufgabenspezifisch entschieden wer­ den. Jedes Messverfahren bietet Vorteile für gewisse Messaufgaben und eröffnet somit ein anderes Anwendungsfeld. Aus messtechnischer Sicht ist ein Gerät wünschenswert, das die Vorteile unterschiedlichster Messverfahren und somit die Möglichkeiten verschiedenster Technologien in sich vereint. In den letzten Jahren sind bei vielen Herstellern von Koordinatenmessgeräten grosse Entwicklungen in Richtung von Multisensor-Koordinatenmessgeräten zu beobachten, die sich die Kombination der verschiedenen Messverfahren zunutze machen. In der Vergangenheit haben die hohe Komplexität und Integ-

Bild 2: Einsatz eines Bildverarbeitungssensors in der berührungslosen Koordinatenmesstechnik.


D o s s i er M ess-, St euer- und Reg eltech ni k

Bild 3: Mehrere Messkopfsysteme auf einem Multisensor-Koordinatenmessgerät.

rationskosten verschiedener Sensoren auf Koordinatenmessgeräten die Verbreitung moderner Sensoren im grossen Stil verhindert. Dabei stellten die verschiedenen auf dem Markt verfügbaren Sensorprinzipien und das Fehlen von anwendbaren Richt­ li­nien und Normen zur Integration derartiger Systeme ein hohes technisches und finanzielles Risiko dar. Dies traf sowohl für die Hersteller von Koordinatenmessgeräten und Sensorsystemen als auch für die Integratoren und die Endkunden zu. Vor diesem Hintergrund wurde die industrielle Initiative OSIS (Optical Sensor Interface Standard) gegründet, die diese Risiken minimierte und den Weg zur Integration neuer Sensortechnolo­ gien und Messkopfsysteme in Koordinatenmessgeräte ebnete [1].

Multisensor-Koordinaten­messtechnik Mit der Integration moderner Sensoren auf einer Bewegungsplattform deckt die Multisensor- Koordinatenmesstechnik ein immer breiter werdendes Feld messtechnischer Anwendungen ab. Durch den Einsatz von optischen, berührenden und röntgentomografisch arbeitenden Messkopfsystemen und deren Kombination lassen sich Aufgaben zur Ermittlung von Mass-, Form- und Lageabweichungen durchführen, die mit konventionellen Mitteln nicht möglich wären. –– Wichtige Vertreter optischer Verfahren sind Bildverarbeitung, Lichtschnitt, Autofokus, Laserpunkt und -linie, Streifenprojektion, chromatische Fokusverfahren und interferometrische Verfahren wie zum Beispiel die Weisslichtinterferometrie. –– Bei den berührenden Verfahren ist die klassische Kombination aus Tastelement

und schaltenden oder messenden Messkopfsystemen verfügbar. Auch hier geht die Entwicklung in Richtung steigende Messgeschwindigkeit und höhere Punktedichte. –– Die Bedeutung von Verfahren, die nicht nur die Oberfläche von Werkstücken, sondern auch deren Innenleben messtechnisch erfassen können, steigt. Die Anwendung der Computertomografie eröffnet der industriellen Messtechnik eine Ergänzung zur herkömmlichen Art der Datenerfassung. –– Es existieren bereits integrierbare Messkopfsysteme, die sogar Rauheitsmessungen ermöglichen. Jedes der eingesetzten Messkopfsysteme hat jedoch seine individuellen Eigenheiten (Bild 3). Die Kombination der positiven Eigenschaften verschiedener Messkopfsysteme ermöglicht das Lösen komplexer Messaufgaben durch eine ganzheitlichere Messdatenerfassung als bei der Anwendung nur eines Messverfahrens. Die geeignete Fusion der Daten, die aus unterschiedlichen Messkopfsystemen stammen, spielt hierbei eine entscheidende Rolle und bringt neue Herausforderungen mit sich. Messergebnisse sollten möglichst unabhängig vom verwendeten Messverfahren untereinander vergleichbar und rückführbar sein [2]. Dies gilt auch für Messergebnisse, die über Datenfusion entstanden sind.

Messkopfsysteme mit kleinsten Tastelementen Die zunehmende Miniaturisierung von Bauteilen und Werkzeugen erfordert die Verfügbarkeit von Messkopfsystemen und Tastele-


Dossier M e s s -, S t e u e r - u n d Regelt echnik

jekten mit kleinsten Tastelementen zu ermitteln, hat zu einer kontinuierlichen Weiterentwicklung geführt. Die aktuelle Forschung und Entwicklung zur Erfassung der dritten Dimension geht in Richtung Integration eines Lasermesssystems zur genaueren Bestimmung der Z-Position. Die Ge­ schwindigkeit und die Genauigkeit, mit denen Merkmale erfasst werden können, werden bei diesen Systemen nochmals massiv gesteigert werden. Es kann davon ausgegangen werden, in diesem Bereich in naher Zukunft 3D-fähige Messkopfsysteme mit einer Antastabweichung von unter 100 Nanometern zur Verfügung zu haben [3].

Rückführbarkeit

Bild 4: Berührungslose Koordinatenmesstechnik angewendet an einem Mikrobauteil.

menten, die es erlauben, Messungen an immer feineren Strukturen an Kleinst- und ­Mikrobauteilen vorzunehmen. Merkmale an Bauteilen dieser Art sind zum Beispiel die Ermittlung von Teilungsabweichungen an Mikrozahnrädern oder die Erfassung von Merkmalen an Mikro-Bearbeitungswerkzeugen mit Durchmessern von wenigen Hundertsteln Millimetern. Hierbei übliche Toleranzen liegen im Bereich von einigen wenigen Mikrometern. Messungen an Bauteilen dieser Art können heute mit Multisensor-Koordinatenmessgeräten durchgeführt werden, die zum Beispiel mit einem Fasertaster und Tastele­ ment-Durchmessern bis zu 10 Mikrometern ausgestattet sind (Bild 4). Die Antastkräfte können bei der Messung mit Messkopfsystemen dieser Art sehr gering gehalten werden. Sie liegen im Bereich von wenigen Millinewton, was die Rückwirkung der Antastvorgänge auf die Oberfläche

des Messobjekts minimiert. Dadurch sind hohe Messgenauigkeiten erreichbar, die ein vernünftiges Verhältnis von Mess­ unsicherheit zu Toleranz ermöglichen. Die Entwicklung der in Multisensor-Koordinatenmessgeräten eingesetzten Sensoren geht mit rasanter Geschwindigkeit voran. Hierbei kommt die Kombination der Vorteile von unterschiedlichen Messprinzipien teilweise auch in einzelnen Sensoren zur Anwendung. Beim ­Fasertaster beispielsweise wird be­­rührend angetastet und die Position des Tastelements über optische Messverfahren ermittelt (Bild 5). Dieses Verfahren wird ständig weiterentwickelt. Bis heute wurden Fasertaster vorzugsweise für Messungen von Merkmalen in nur einer Ebene eingesetzt. Die Auslenkung des Tast­ elements an der Faser wird hierbei mit einer CCD-Kamera erfasst. Die Anforderung, auch die dritte Dimension an Messob-

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Die Rückführbarkeit ist eine zent­rale Anforderung an Messergebnisse. Aus historischen Gründen stammen die dazu verwendeten Verfahren und Richtlinien auf dem Gebiet der Koordinatenmesstechnik grösstenteils aus der Welt der berührenden Messtechnik. Sie können deshalb nur sehr eingeschränkt auf berührungslos arbeitende Messkopfsysteme angewendet werden, die unterschiedliche physikalische Effekte nutzen. Der Vergleich von Messdaten, die mit unterschiedlichen Sensoren erfasst wurden, ist schwierig. Dies liegt daran, dass die Interaktion unterschiedlicher Messverfahren und der Oberfläche abhängig vom Sensorprinzip ist. Zudem hat die Oberflächenstruktur der Werkstücke einen Einfluss auf das Messergebnis von optischen Messverfahren.

Literatur [1] Claus P. Keferstein: Fertigungsmesstechnik. 7. erweiterte Auflage 2011, 277 Seiten, Wiesbaden: Vieweg + Teubner Verlag. [2] A. Weckenmann: Koordinatenmesstechnik – Flexible Strategien für funktions- und fertigungsgerechtes Prüfen. 2. Auflage 2012, München: Hanser Verlag. [3] A. Ettemeyer: New three-dimen­ sional fiber probe for multisensor coordinate measurement, Opt. Eng. 51, 081502 (2012), DOI:10.1117/1. OE.51.8.081502.

Neue Verfahren und Richtlinien sind deshalb erforderlich. Aktuell sind dazu Arbeitsgruppen und Normengremien an der Umsetzung dieser Aufgabe, wie zum Beispiel um Qualifizierungsverfahren für berührungslos arbeitende Koordinatenmessgeräte zu überarbeiten beziehungsweise zu erweitern.

Trend zu einem Prüfnormal Die Multisensor-Koordinatenmesstechnik stellt nicht zuletzt neue Anforderungen an Prüfnormale. Damit Merkmale an einem Werkstück mit unter­ schiedlichsten Messverfahren erfasst werden können, ist es notwendig, dass die Position der einzelnen Messkopfsysteme zueinander sehr genau bestimmt werden kann. Dies ist die Voraussetzung, dass alle Messpunkte in einem Koordinatensystem miteinander verknüpft und ausgewertet werden können, unabhängig davon, mit welchem Messkopfsystem diese erfasst wurden. Je genauer die Messkopfsysteme zueinander refe-

Bild 5: Fasertaster zur Erfassung von Merkmalen an einem Mikrozahnrad.


D o s s i er Mes s -, s Teu er - und Reg elt ec h n i k

währleisten. Für ein berührendes Messkopfsystem hingegen sind eine glatte Oberfläche und eine gewisse Härte von Vorteil, welche wiederum für ein optisches Messkopfsystem von untergeordneter Bedeutung sind. Die Entwicklung von Prüfkörpern, die sich für die Multisensor-Koordinatenmesstechnik eignen, ist Gegenstand der aktuellen Forschung und Entwicklung. Bereits heute sind erste Einmesskugeln verfügbar, die sich für weitverbreitete Messkopfsysteme eignen (Bild 6).

Konsequenzen für den Anwender

Bild 6: Einmessnormal für die Qualifizierung von Messkopfsystemen an Multisensor-­ Koordinatenmessgeräten.

renziert sind, desto besser wird die Messgenauigkeit bei sensor­ übergreifenden Messungen. Mangels für alle Messkopfsysteme geeigneter Prüfkörper mussten hierfür in der Vergangenheit mehrere Prüfnormale verwendet werden. Das Referenzieren konnte somit oftmals nur mit ungenügender Genauigkeit und einem hohen Prüfaufwand durchgeführt werden. Einmesskugeln, mit denen mehrere Messkopfsysteme zueinander referenziert und eingemessen werden können, stellen eine wich­ tige Komponente für die Multisensor-Koordinatenmesstechnik dar. Hersteller solcher Normale werden vor grosse Herausforderungen gestellt, die vielfältigen, teilweise widersprüchlichen Anforderungen resultierend aus

den unterschiedlichen Messkopfsystemen in nur einem Prüfnormal zu vereinen. Der verwendete Werkstoff darf einerseits Röntgenstrahlung nicht zu stark absorbieren, damit die Einmesskugeln auch von CTSensoren gemessen werden können, andererseits muss dieser für Produktionsprozesse zur hochpräzisen Kugelherstellung geeignet sein. Ebenso ist die Oberflächencharakteristik von Einmesskugeln entscheidend für deren Anwendung. Für ein optisches Messverfahren beispielsweise ist eine diffuse Reflexion und somit eine gewisse Rauheit notwendig, gleichzeitig muss aber die Rundheitsabweichung der Einmesskugeln sehr klein sein, um ausreichend genaue Ergebnisse beim Einmessvorgang zu ge-

Die Herausforderungen, welche sich durch die Anwendung verschiedener Sensoren auf einem Koordinatenmessgerät ergeben, sind vielfältig. Wissen über die Wechselwirkung des Messkopfsystems und der für die Messung verwendeten Parameter mit den Werkstückeigenschaften ist erforderlich. Bereits die Auswahl der für die Aufgabenstellung angemessenen Sensoren und die Definition der optimalen Messstrategie wie auch die anschliessende Interpretation der Ergebnisse erfordern gute Kenntnisse über die Eigenschaften und Einsatzgebiete der unterschied­ lichen Messkopfsysteme. Aufgrund der laufenden Veränderungen auf dem Gebiet der Messkopfsysteme ist eine kontinuierliche Fortbildung die Voraussetzung zur Sicherstellung qualitativ hochwertiger Messergebnisse. Die herstellerunabhängige, messtechnische Ausbildung kann dazu beitragen, diesen aktuellen

Stand der Technik zu vermitteln. Moderne Schulungskonzepte wie zum Beispiel das BlendedLearning-Konzept CMTrain (www.cm-train.org) unterstützen neben der Grundlagenausbildung das lebenslange Lernen. Hier haben die Schulungsteilnehmer die Möglichkeit, nach dem Absolvieren der Ausbildung in einer Gemeinschaft von Messtechnikern die «Excellence in Coordinate Measurement» zu pflegen und weiter auszubauen.

Ausblick Die Entwicklung von Multisensor Koordinatenmessgeräten wird die Integration neuer und die Weiterentwicklung bestehender Sensoren beinhalten. In einem ersten Schritt ist zu erwarten, dass weitere Sensoren aus anderen Anwendungsgebieten ebenfalls in Multisensor-Koordinatenmessgeräte integriert werden. Dies wird die Flexibilität der Multisensor Koordinatenmesstechnik noch weiter steigern. Die absehbare Weiterentwicklung bestehender Sensoren wird in Richtung höherer Messgenauigkeit, steigender Effizienz und universellerer Einsatzgebiete zielen. Eine Unterstützung des Anwenders bei der Auswahl geeigneter Messkopfsysteme und der damit verbundenen Definition der Messstrategie durch Nutzung von Wissensdatenbanken oder den Einsatz von Expertensystemen würde dazu beitragen, qualitativ noch hochwertigere Messergebnisse sehr effizient zu erzielen.

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Die digiloge Revolution – jetzt auch ohne Kabel Der Messtechnikhersteller Blum-Novotest erweitert sein Portfolio mit dem Messtaster TC64-DIGILOG um ein sehr kompaktes Gerät mit planverzahntem shark360-Messwerk, das einerseits kabellos arbeitet, und andererseits alle Vorteile eines digital-analog Tasters in sich vereint.

W

ährend die kabelgebundene Version in erster Linie in Schleifzentren zum Einsatz kommt – beispielsweise in Wälzschleifmaschinen zur Ermittlung von Zahnkopf- und -Fussdurchmesser sowie zum Scan von Zahnflanke und Zahnlinie auf Bearbeitungsfehler – ist der Funktaster TC64-DIGILOG die optimale Lösung für CNC-Fräsund Drehzentren. Auf Fräszen­ tren wurden bereits positive Tests im Bereich 5-Achs-Zahnradfräsen gemacht. Im Drehma-

schinenbereich ist per analoger Messung eine Rundheits-, Planlauf- und Zylindrizitätsprüfung von Werkstücken angedacht, wobei ausserdem der digitale Einsatz als üblicher Werkstückmesstaster möglich ist.

Schnelle Übertragung Zur Datenübertragung nutzt der TC64-DIGILOG eine bewährte Funktechnologie, welche bereits in vielen anderen Messtastersystemen des Unternehmens zum Einsatz kommt. Anstatt der auf

Der neue TC64-DIGILOG von Blum ist ein kompaktes Gerät mit planverzahntem shark360Messwerk, das einerseits kabellos arbeitet, und andererseits alle Vorteile eines digital-analog Tasters in sich vereint.

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dem Markt üblichen Übertragung via Kanalsprungverfahren oder Kanalzuordnung, sendet der Messtaster seine Daten mittels der im eigenen Haus vorangetriebenen BRC-Technologie. Der Vorteil dieser Technik liegt darin, dass jedes einzelne Bit eines Funksignals über die ge­ samte Breite des verwendeten Frequenzbandes läuft, was die Übertragung besonders unempfindlich gegen Störeinflüsse macht. Zudem zeichnet sich die Technologie durch ein einfaches Anlernverfahren und eine sehr schnelle Übertragung zwischen Messtaster und Empfänger aus. Die sonst üblichen Anlernschritte an schwer zugänglichen und verschmutzten Stellen in der Maschine entfallen bei diesem Blum-System komplett. Ein weiteres Highlight des digilogen Tasters ist das patentierte shark360-Messwerk. Die integrierte Planverzahnung bewirkt während des Scanvorgangs eine definierte Auslenkrichtung bei konstanten Auslenkkräften. Eine eventuell auftretende Torsionskraft wird durch die Planverzahnung aufgenommen und hat somit keinen Einfluss auf das

Messergebnis. Die Generierung des Schalt- beziehungsweise Analogsignals erfolgt verschleissfrei durch Abschattung einer ­Miniaturlichtschranke, wodurch eine lange Lebensdauer garantiert ist.

Hervorragende Genauigkeit Grosse Vorteile bietet das analoge Messen immer dann, wenn es um die Beurteilung von Flächen oder Linien geht, zum Beispiel wenn eine Werkstück­ oberfläche auf Bearbeitungsfehler hin überprüft werden soll. Bei Nutzung eines schaltenden Digitaltasters müssen in einem solchen Fall sehr viele Punkte angetastet werden, um eine ausreichende Auflösung zu erreichen. Ein Analogtaster dagegen wird «scannend» über die Oberfläche geführt, wodurch in ­einem Bruchteil der Zeit deutlich mehr Punkte aufgenommen werden. Dabei werden erstaun­ liche Geschwindigkeiten erreicht, bis zu 2 m/min sind bei hervor­ ragender Genauigkeit möglich.

I n f os | kon ta kt Blum-Novotest GmbH Rosenweg 4 CH-2543 Lengnau Telefon +41 (0)32 653 77 11 www.blum-novotest.de r.gasser@blum-novotest.com

Mit dem TC64-DIGILOG von Blum werden Bearbeitungsfehler schnell und sicher per analogem Scanvorgang erkannt. Dank BRC-Funktechnologie eignet er sich perfekt für den Einsatz in Fräs- und Drehzentren.


D o s s i er M ess-, St euer- und Reg eltech ni k

Mobile Plug&Play-Lösung Mit der neuen ATOS ScanBox definiert GOM einen neuen Standard in der automatischen Inspektion. Das mobile schlüsselfertige Konzept ist die Komplettlösung für automatische Messung und Inspektion. Die ATOS ScanBox ist schnell einsatzbereit und zeichnet sich durch flexible Einsatz­ möglichkeiten und hohe Sicherheit aus.

I

n industriellen Umfeldern haben sich automatische Messzellen zu unverzichtbaren Bestandteilen zahlreicher Fertigungsprozesse entwickelt. Die Realisierung und Inbetriebnahme individueller Zellen sind jedoch aufwändig und zeitintensiv. Die ATOS ScanBox von GOM ist die erste standardisierte Lösung, die alle Komponenten zur Messung und Inspektion umfasst und sofort einsatzbereit ist. Das mobile Plug-and-Play-Konzept benötigt lediglich einen Stromanschluss und eine Fläche von nur 11 m2. Die ATOS ScanBox besteht aus einem transportablen Gehäuse sowie speziell aufeinander abgestimmten Komponenten, sodass sie auf Standardpaletten transportiert und problemlos an jedem Standort – auch in der Produktion – innerhalb kürzester Zeit in Betrieb genommen werden kann. Trotz der kompakten Aussenmasse kann der Innenraum mit jeder Art von Bauteilen bestückt werden, die über einen Durchmesser und eine Höhe von bis zu 2 m und ein Gewicht von bis zu 500 kg verfügen.

Schlüsselfertige Lösung mit kurzer Lieferzeit aus einer Hand In der schlüsselfertigen Komplettlösung sind ausschliesslich bewährte und präzise aufei­ nander abgestimmte Komponenten integriert. Dazu zählt unter anderem der 3D-Sensor ATOS Triple Scan, der speziell für die hochauflösende optische 3D-Vermessung und den automatisierten Einsatz in der Industrie­ produktion entwickelt wurde. Ein Roboter mit optimaler Reichweite und professioneller Kabelführung sowie ein industrieerprobter Drehtisch gehören ebenso dazu wie ein professionelles Benutzerterminal. Die

Bedienung der Messzelle und die Auswertung der Daten erfolgt in einem Software­ paket. Für die Konzeption, den Aufbau, die Schulung und den Support sind daher nicht mehr verschiedene Projektpartner erforderlich, vielmehr hat der Kunde nur noch einen Ansprechpartner für alles. Kurze Lieferzeiten und schnelle Inbetriebnahme sind eine weitere positive Folge dieses Konzeptes.

Sicher, einfach und schnell zum Prüfbericht Die ScanBox liefert ein Höchstmass an Sicherheit während der Mess- und Inspek­ tionsprozesse. Durch die abgeschlossene Einhausung der Messzelle besteht kein Risiko für den Anwender, dadurch entfällt die sonst nötige Sicherheitsabnahme. Eine professi­ onelle Sicherung schützt sowohl die Komponenten als auch die Bauteile vor Kollisionen. In der Softwarelösung VMR (Virtueller Messraum), die zentraler Bestandteil der ATOS ScanBox ist, können die gesamten Messprozesse schnell und bequem geplant und ohne herkömmliche Scripts programmiert werden. Der VMR bildet die reale Umgebung der ATOS ScanBox bis ins kleinste Detail nach und gestattet die Steuerung des Roboters mit einfachen Drag&Drop-Befehlen sowie die Offline-Programmierung. Spezialisiertes Personal ist dadurch nicht mehr erforderlich.

Die Lösung für OEMs Die schlüsselfertige Komplettlösung für die automatisierte Form- und Massanalyse mit Inspektionsplanung, Roboterprogrammierung und Prüfberichterstellung hat bereits Kunden mit den verschiedensten Bauteilspektren aus der Automobil-Industrie, der Luft- und Raumfahrt sowie dem Konsum­ güterbereich überzeugt.

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Dossier A u s - u n d we i t e r bildung

Nachhaltig weiterbilden Das Thema «Weiterbildung der Generation 45+» wird zunehmend ein wichtiger Gesichtspunkt für die Personalentwicklung. Dadurch ergeben sich neue Herausforderungen für das Personalmanagement und den unmittelbar Vorgesetzten. Ein Aspekt davon ist der häufig fehlende Antrieb älterer Arbeitnehmer, an Weiterbildungsveranstaltungen teilzunehmen.

G

emäss der aktuellen IW-Weiterbildungserhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft berichten etwa ein Drittel der Unternehmen von Motivationsproblemen bei älteren Erwerbstätigen. Wie lassen sich diese nachhaltig für betriebliche Qualifizierungsangebote aktivieren? Der Erfahrung nach verfügen derzeit nur wenige Firmen und Organisationen über ein demografieorientiertes Bildungsmanagement. Und das, obwohl sich die Betriebe mit Fachkräftemangel und einer Belegschaft von immer höherem Altersdurchschnitt konfrontiert. Geprägt von einer Personalpolitik, in der ältere Beschäftigte lieber durch Jüngere ersetzt werden, fehlt das Problembewusstsein für eine altersgerechte Weiterbildung. Strukturen und Abläufe sind auf die Altersgruppe der 20- bis 40-Jährigen ausgelegt. Zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens bedarf es jedoch entscheidender Schritte zu einer nachhaltigen strategischen Qualifizierung älterer Belegschaftsmitglieder. Die Nützlichkeit eines Bildungsmanagements 45+ ergibt sich sowohl durch eine verbesserte Marktposition als auch durch einen Imagegewinn. Gerade in ­ Hinblick auf den Wettbewerb um die besten Köpfe liefert ein transferorientiertes Weiterbildungsangebot einen deutlichen Vorteil. Z U M A UTOR Rolf Dindorf Bännjerstrasse 11 D-67655 Kaiserslautern Telefon +49 (0)631 625 9657 www.rolf-dindorf.de mail@rolf-dindorf.de

Ältere Mitarbeiter nachhaltig weiterbilden Um ältere Beschäftigte auf die «Herausforderung Weiterbildung» vorzubereiten, ist eine einfühlsame Steuerung notwendig. Dabei sind die Bedürfnisse der älteren Lerner ebenso zu berücksichtigen wie ihre Ängste und inneren Einstellungen. Im biografischen Gepäck lebensund berufserfahrener Arbeitnehmer befindet sich häufig eine Vielzahl negativer Erfahrungen aus der Schul- und Ausbildungszeit. Daher reagiert diese Zielgruppe eher reserviert auf ­Weiterbildungsangebote. Dazu kommt, dass die systematische Qualifizierung Älterer jahrelang vor dem Hintergrund von Vorruhestandsregelungen und Altersteilzeitbestimmungen vernachlässigt wurde. Viele Belegschaftsmitglieder im fortgeschrittenen Alter empfinden es geradezu als Abqualifizierung, noch einmal auf ein Seminar geschickt zu werden. Sie vermissen in diesem Zusammenhang eine Würdigung ihrer jahrzehntelangen Erfahrungen. Vor diesem Hintergrund verbietet es sich, erfahrene Belegschaftsmitglieder in Standardtrainings zu schulen. Ein auf diese Zielgruppe zugeschnittenes Seminar sollte an das Wissen und die Kompetenzen der Betreffenden anknüpfen. Berücksichtigt werden muss auch die letzte absolvierte Weiterbildung des Mitarbeiters. Gerade bei älteren Beschäftigten kann diese schon länger zurückliegen. In diesem Fall ist eine Sicherheit und Vertrauen stiftende Atmos­ phäre ohne zusätzlichen Stress von besonderer Bedeutung.

30 maschinenbau 12/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

Auch der Einsatz vermeintlich sinnvoller E-Learning-Angebote muss kritisch in Bezug auf die Zielgruppe und den Lerntransfer hinterfragt werden. Der Erfolg einer Bildungsmassnahme für ältere Mitarbeiter hängt darüber hinaus von der richtigen Wahl der Lehrperson ab. Inwieweit kennt sie die Stärken und Schwächen dieser Zielgruppe? Verfügt der Trainer, sofern er selbst jünger ist, über die emotionale Kompetenz, sich in die älteren Teilnehmer hineinzudenken? Hat er sein Methodenrepertoire auf die Adressaten abgestimmt? Ermöglicht seine Vorgehensweise eigenständiges Lernen? In der Praxis finden sich

Literatur [1] Institut der deutschen Wirtschaft (2011): Finden, fördern, festhalten. Köln. In: iw-dienst 8/2011. Seite 8. [2] Gerald Hüther (2012): Was wir sind und was wir sein könnten. Frankfurt a. M. 10. Auflage. Verlag S. Fischer. Seite 71. Dirk Werner und Susanne Seyda (2012): IW-Weiterbildungserhebung 2011 – Gestiegenes Weiterbildungsvolumen bei konstanten Kosten. Köln. In: IW-Trends 1/2012.

häufig noch Seminare mit dem Charakter einer zähen 08/15Ver­ anstaltung. Deren Nutzen und damit der «Return on Investment» konvergieren damit gegen Null. Neben attraktiven und inte­ ressanten Inhalten hängt der Erfolg der Bildungsmassnahme von der betrieblichen Perspektive für den älteren Arbeitnehmer ab. Bei geringer Aussicht auf berufliche Vorteile im Unternehmen fehlt der Anreiz für den Besuch einer Weiterbildungsmassnahme. Hier ist die Personalab-

Mit zielgerichteter Weiterbildung beim Vorgesetzten punkten.


Dos s i er Aus- und weit erbi ldu ng Punkten Sie mit Ihrer Weiterbildung

Bild: Archiv

teilung gefragt. Es gilt, neue Karrierewege für ältere Arbeitnehmer zu entwickeln. Dabei müssen sich die Entscheidungsträger selbstkritisch hinterfragen, inwieweit ein strukturiertes betriebliches Bildungs- und Talentmanagement vorliegt. Ist es flexibel und innovativ genug, den zukünftigen demografischen Herausforderungen zu begegnen? Im Gegensatz zu den Grossunternehmen und -organisati­ onen verfügen viele kleine und mittelständische Firmen noch nicht über ein ausgereiftes Bildungs- und Talentmanagement. Gleichzeitig verschärft sich der Wettbewerb um die klügsten Köpfe. Warum daher abwarten und auf wertvolles Wissen verzichten? Kleine und mittelständische Unternehmen sind aufgrund Ihrer Betriebsgrösse rascher in der Lage zu reagieren. Doch warum nicht agieren und mit einem ausgereiften Bildungs- und Talentmanagement sich als attraktiver Mittelständler positionieren?

Eine nachhaltige und verantwortungsbewusste Potenzialpolitik setzt erfahrene Verantwortliche voraus. Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln kommt jedoch zum Resultat: «Erfolgreiches Talentmanagement ist in erster Linie eine Führungskräftekompetenz. Doch die Chefs haben oftmals gar nicht das nötige Rüstzeug: Nur 38 Prozent der Unternehmen schulen ihre Vorgesetzten auf diesem Feld; und lediglich 24 Prozent der Betriebe verpflichten ihre Führungskräfte mittels Zielvereinbarungen zum Talentmana­ge­ ment» [1]. Nachhaltiges Wissensmanagement bedeutet, die Selbstlernkompetenz der älteren Arbeitnehmer zu stärken und für Praxistransfer zu sorgen. So schreibt der Göttinger Neurobiologe Prof. Hüther: «Die wichtigsten Erfahrungen machen Menschen immer dann, wenn sie gezwungen sind, bestimmte Probleme eigenständig zu bewältigen. Dabei eignet sich jeder Mensch neben bestimmten Fähigkeiten und Fertigkeiten auch Wissen an, das er für die Lösung künftiger Probleme nutzen kann» [2]. Dabei geht es um Nachhaltigkeit im gesamtpersonellen Bogen mit einem transparenten Auswahlprozess, welcher ältere Kollege zur Weiterbildung geschickt wird. Den Führungskräften kommt hierbei eine besondere Rolle zu. Sie müssen sich einerseits darum bemühen, einen Zugang zu den betroffenen Mitarbeitern zu finden. Die Älteren selbst müssen – gegebenenfalls durch einen Impuls des Vorgesetzten – erkennen, dass ihrerseits die Bereitschaft gefordert ist, Neues zu lernen. Dies kann einschliessen, Zeit und Geld für die eigene Weiterbildung in die Hand zu nehmen. Andererseits obliegt es den Führungskräften, für altersgerechte Strukturen in der Firma zu sorgen: Dazu ge­ hören regelmässige Pausenzeiten, eine entsprechende Einrichtung der Arbeitsplätze und der Appell an die Beschäftigten, sich regelmässig ärztlich untersuchen zu lassen.

Berner Fachhochschule Weiterbildung

Ihre Karriere – unser Programm Sie wollen Ihre Karriere aufbauen oder weiterführen? Dann sind wir der Partner an Ihrer Seite. Stufe für Stufe betreuen wir Sie bei berufsbegleitender Weiterbildung. Unser Angebot: > Betriebswirtschaft und Management > Information Technology > Medizininformatik > Medizintechnik Ihr Abschluss: > EMBA ( Executive Master of Business Administration ) > MAS ( Master of Advanced Studies ) > DAS ( Diploma of Advanced Studies ) > CAS ( Certificate of Advanced Studies ) Start: Frühjahr und Herbst. Monatliche Informationsanlässe. Besuchen Sie unsere Webseite oder rufen Sie uns an. ti.bfh.ch / weiterbildung Telefon +41 31 84 83 111

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Kurse A u s - u n d We i t e r bildung

Weiterbildung, die passt n Möchten Sie sich in Ihrem beruflichen Umfeld weiterentwickeln? Suchen Sie einen Studiengang, den Sie nach Ihren ­ ­eigenen Bedürfnissen und den Bedürfnis­ sen Ihres Arbeitgebers selber designen können? Wir bieten Ihnen modulare, praxis­ orientierte Studiengänge in den Bereichen IT, Management und Führung sowie Medi­ zintechnik und -informatik an. Die Modularisierung unserer Studien­ gänge erlaubt eine auf die privaten und be­ ruflichen Bedürfnisse massgeschneiderte Ausbildung. Der kleinste Weiterbildungs­ baustein ist das einsemestrige, thematisch in sich abgeschlossene Certificate of Advanced Studies. Drei CAS lassen sich zu ­einem Diplom-, vier CAS und eine Master­ thesis zu einem Master- beziehungsweise EMBA-Abschluss zusammenfügen. Jedes CAS startet in der Kalenderwoche 17. oder 43. So vermögen die Studierenden den ­Studienablauf kurzfristiger zu planen und inhaltlich rascher auf neue berufliche An­ forderungen zu reagieren. Sie können Ihre Weiterbildung zwischen den einzelnen Mo­ dulen unterbrechen und das Studium an neue Bedingungen anpassen. In jedem CAS führen die Studierenden eine dem CAS-Thema entsprechende Pro­ jektarbeit durch. Sie wählen in der Regel

eine aktuelle Aufgabenstellung ihres Arbeit­ gebers oder eines Arbeitgebers ihrer Kolle­ gen (Einzel- oder Gruppenarbeit). Die Stu­ dierenden vertiefen mit diesen Arbeiten das neuerworbene Wissen und gewinnen erste Praxiserfahrung. Die Arbeitgeber profitieren von konkreten Lösungen für ihr Unterneh­ men.

INFO S | K onTA K T Berner Fachhochschule Quellgasse 21 CH-2501 Biel Telefon +41 (0)32 321 61 11 www.ti.bfh.ch/weiterbildung office.ti@bfh.ch

Neuer Modul-Lehrgang «Industrial Management» auf Masterstufe (MAS) n Die 2011 vereinbarte Kooperation Swiss­ mem Kaderschule und Kalaidos Fachhoch­ schule Wirtschaft trägt weitere Früchte. Seit 2012 führt der Lehrgang für Leitende Inge­ nieure zum Certificate of Advanced Studies (CAS) auf Fachhochschulstufe. Der 21 Tage in acht Teilen umfassende Lehrgang behält voll und ganz seine industriespezifische Praxisorientierung und unterstützt Füh­ rungskräfte in Entwicklung, Projektma­ nagement, Verkauf und Produktion bei der Bewältigung ihrer Herausforderungen. Ab 2013 gibt es vier weitere Lehrgän­ ge, die mit einem CAS abschliessen: Die Modul-Lehrgänge «Investitionsgüter­ verkauf, Project Leadership und Service Excellence» in Kooperation mit Kalaidos Fachhochschule Wirtschaft und der ModulLehrgang «F&E-Management» in Koopera­ tion mit ZHAW School of Engineering. Neu bieten wird ein industriespezifi­ sches MAS «Industrial Management» an. Dieser Studiengang wurde zusammen mit Kalaidos FH entwickelt, in welchem Höhere Führungskräfte aus Swissmem-Mitgliedfir­

Anlage-Maschinensicherheit

men Einfluss nehmen können. Der Lehr­ gang ist deshalb ganz auf die Bedürfnisse der MEM Industrie fokussiert. Die Teil­ nehmenden des MAS Studiengangs in In­ dustrial Management wählen aus acht CAS Programmen drei aus. Die Masterarbeit verfassen sie in einem der drei ausgewähl­ ten Spezialisierungsgebiete.

n Der Gesetzgeber fordert, dass Ihre Ma­ schinen-Arbeitsplätze sicher konzipiert sind und kontinuierlich auf Sicherheit über­ prüft werden. Sicherheit bedeutet Gefahren zu erkennen und Risiken zu minimieren. Falls notwendig sind geeignete Schutz­ massnahmen zu treffen. Diese anspruchs­ volle Aufgabe erfordert entsprechendes Fachwissen und Verantwortung. Um Sie bei dieser anspruchsvollen Aufgabe zu unterstützen, bietet Ihnen die Firma Pilz eine Inhaus-Schulung an. Im theoretischen Teil wird der aktuelle Stand der wichtigsten Normen und Richtli­ nien erläutert. Der Praxisteil ist komplett kundenspezifisch ausgerichtet. Gemäss Ih­ ren Wünschen und Anforderungen findet eine Besichtigung der Maschine oder Anla­ ge statt. Dabei werden sicherheitsrelevante Aspekte betrachtet und auf Lösungsansät­ ze hingewiesen. Dieses Vorgehen ermög­ licht eine sachbezogene Umsetzung von der Theorie in die Praxis.Die Systematik der Methode vereint mit unseren Erfahrungen ist von hoher Ef­fizienz und bringt Ihnen den optimalen ­Nutzen!

Inhalt praktischer Teil – Besichtigung Ihrer Anlagen/Projekte oder Teile davon. Gemeinsame Beurtei­ lung von Gefahrenstellen und Bearbei­ tung einer möglichen Risikobeurteilung. – Entwerfen eines «normgerechten» Si­ cherheitskonzeptes. Interessiert? Wir freuen uns auf Ihre An­ frage per E-Mail an pilz@pilz.ch oder unter Telefon +41 (0)62 889 79 30.

Inhalt theoretischer Teil

INFO S | K onTA K T Swissmem Kaderschule Brühlbergstrasse 4 CH-8400 Winterthur Telefon +41 (0)52 260 54 54 www.swissmem-kaderschule.ch kaderschule@swissmem.ch

32 maschinenbau 12/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

– Gesetzliche Grundlagen – Zusammenhänge von Richtlinien/Nor­ men/Gesetzen – Maschinenrichtlinie – Anleitung zum Erstellen der Konformi­ tätserklärung – Wie sollte eine Betriebsanleitung aus­ sehen – Norm zur Risikobeurteilung EN ISO 12100 – Anwendung/Umsetzung der Normen zur funktionalen Sicherheit EN ISO 13849 – Massnahmen zur Risikominderung

INF OS | Ko n TAKT Pilz Industrieelektronik GmbH Gewerbepark Hintermättli CH-5506 Mägenwil Telefon +41 (0)62 889 79 33 www.pilz.ch pilz@pilz.ch


S w i ss MT M Ja h r esp r o g r a mm 2 0 1 3

Neue Ausrichtung und Schwerpunkte Nach dem Rücktritt des langjährigen Präsidenten Ferdy Nadig wurde ein neuer Aufbau des Vorstandes unabdingbar. Seine Aufgaben wurden interimsmässig von Peter Koch übernommen.

M

it dem Aufbau eines vergrösserten Vorstandes möchten wir mehr Aufgaben in Angriff nehmen und das Angebot an Kursen und Tagungen ausbauen. Es würde uns freuen, wenn der eine oder andere auch Interesse verspürt, aktiv im Vorstand diese Aufgaben zu gestalten. Mit mehr aktiven Personen, die auch MTM anwenden, können wir die gesteckten Ziele mit einem erweiterten Programm schlagkräftiger erreichen.

Nationale EIE-Fachtagung bei der RUAG Alpnach Die diesjährige Tagung für Industrial Engineers und MTM-Anwender fand in der Zentralschweiz bei der RUAG Aviation in Alpnach statt. An diesem Standort werden Helikopter der Schweizer Armee in modernst eingerichteten Gebäuden gewartet. Qualität vor Quantität ist in der Fliegerei oberste Zielsetzung. Dies erfordert bestens ausgebildete und erfahrene Mitarbeitende, die in der Region einen attraktiven Arbeitsplatz vorfinden. Die Besichtigung der Werkstätten war ein Leckerbissen, den sich Aviatik-Interessierte nicht entgehen liessen! Neben dem Wartungskonzept, vorgestellt von einem kompetenten RUAG-Mitarbeiter, überzeugten auch die verschiedenen internationalen Referenten, welche über verschiedene Methoden und Vorgehensweisen,

MTM-Fachtagung

1 Tag

Entwicklungen und Anwendungen von MTM und verwandter Verfahren. Anschliessend MTM-Generalversammlung, inklusive EIE Lizenzverlängerung. Datum 15. März Kosten Mitglieder CHF 320.–/Nichtmitglieder CHF 380.–

MTM-Generalversammlung

1 Tag

wie Lean – Management, Six Sigma, ganzheitliches Prozessmanagement im Officebereich und Ergonomie am Arbeitsplatz berichteten. Besonders gut angekommen war der letzte Vortrag, bei dem verschiedene Arbeitsplätze wie Harley Davidson, Bobfahren und Montagearbeitsplätze verglichen wurden. An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an alle kompetenten Referenten.

Statutengemässe Traktanden (anschliessend an die Fachtagung) Datum 15. März

Ausblick 2013

Prozessbausteinsystem für die Serienfertigung inklusive Standardvorgänge, deren Architektur und Kodierung. Datum 4. bis 8. November Kosten Mitglieder CHF 1800.–/Nichtmitglieder CHF 2100.–

Das Motto der MTM-Fachtagung im März werden die Vertiefung über verschiedene Methoden sein, die im Industrial Engineering Anwendung finden, um die eine oder andere Aufgabe, respektive Fragestellung, in der Praxis optimal zu lösen. Ebenso werden wir weitere Tendenzen in der Arbeitsplatzgestaltung präsentieren. Wir vom Vorstand danken für die Unterstützung aller Mitglieder. Wir freuen uns, das nächste Jahr voller Elan anzugehen. Ebenso möchten wir uns für die Unterstützung und die kooperative Zusammenarbeit der Maschinenbau-Redaktion bedanken. Wie bereits im letzten Schreiben anfangs Oktober erwähnt, werden wir für das 2013 unsere Aktivitäten per Mail ankündigen. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familienmitgliedern schöne Feiertage, viel Erfolg im nächsten Jahr und natürlich gute Gesundheit.

MTM-1

10 Tage

MTM-Grundsystem mit der grössten Wirkung für Planung und Rationalisierung in der Fertigung, Montage sowie in der Administration. Datum 14. bis 25. Oktober Kosten Mitglieder CHF 3200.–/Nichtmitglieder CHF 3600.–

MTM-UAS

5 Tage

MTM-MEK

5 Tage

Prozessbausteinsystem für die Einzel- und Kleinserienfertigung, inklusive Standardvorgänge, deren Architektur und Kodierung. Datum 18. bis 22. November Kosten Mitglieder CHF 2000.–/Nichtmitglieder CHF 2300.–

EIE-Seminar

(sfb, Zollikofen)

10 Tage

Ausbildung zum European Industrial Engineer. Ergänzende Weiterbildung für den geschäftlichen Umgang mit ethnischen und rechtlichen Kulturen Europas. Datum TK 1 11. bis 13. März TK 3 22. und 23. April TK 2 10. bis 12. April TK 4 13. Mai Abschlusstag: 14. Mai (sfb Bildungszentrum) Kosten Mitglieder CHF 2400.–/Nichtmitglieder CHF 2500.–

EIE-Seminar

(Swissmem, Winterthur)

10 Tage

Ausbildung zum European Industrial Engineer. Ergänzende Weiterbildung für den geschäftlichen Umgang mit ethnischen und rechtlichen Kulturen Europas. Datum TK 1 29. bis 31. August TK 3 4. und 5. Oktober TK 2 12. bis 14. September TK 4 1. November Abschlusstag: 2. November (Swissmem Kaderschule) Kosten Mitglieder CHF 2400.–/Nichtmitglieder CHF 2500.–

Industrial Engineering-Tagung

1 Tag

Ein interesanter, gemeinsamer Tag mit Fachvorträgen und Erfahrungsaustausch, inklusive EIE-Lizenzverlängerung. Datum 8. November Kosten Mitglieder CHF 320.–/Nichtmitglieder CHF 380.– SwissMTM Schrägweg 34, CH-5727 Oberkulm Tel. +41 (0)56 426 18 26, Fax +41 (0)56 426 12 44 www.swissmtm.com, info@swissmtm.com maschinenbau 12/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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Dossier M ESSE N | TA G U N G EN | VER ANSTALT UNGEN

Befestigungen gibt es überall

Zulieferer im Mittelpunkt

Vom 26. bis 28. Februar findet auf dem Messegelände in Stuttgart wieder Europas grösste Messe für die Verbindungs- und Befestigungsindustrie statt. Zum jetzigen Zeitpunkt haben über 230 Ausstellerfirmen ihre Standflächen gebucht und belegen bereits jetzt mehr als 8000 m2 Nettoausstellungsfläche. Wichtigste Ausstellerländer sind neben Deutschland Italien, Grossbritannien und die Niederlande. Die Fastener Fair Stuttgart belegt auf dem Stuttgarter Messegelände wieder die Hallen 4, 6 und 8, wo insgesamt 15’500 m2 Nettofläche zur Verfügung stehen. Das Messeprofil umfasst die vollständige Beschaffungskette der Verbindungs- und Befestigungsindustrie: Befestigungselemente/ Halterungen für die Industrie, Befestigungselemente für die Baubranche, Montage- und Installationssysteme, Produktionstechnologie für Befestigungselemente sowie Lagerung, Betriebsausrüstung und InformationsDienstleistungen. Die Stuttgarter Fastener Fair richtet sich traditionell in erster Linie an den Handel und Hersteller; Zielpublikum sind hauptsächlich Grosshändler, Händler, Zulieferer und Hersteller.

Die Z hat sich seit ihrem Start im Jahr 2000 als attraktive, auf die Themen und Bedürfnisse der Zulieferer zugeschnittene Messe in Deutschland und Mitteleuropa etabliert. Als internationale Fachmesse präsentiert sie 2013 vom 26. Februar bis 1. März in Leipzig erneut Zulieferer vor allem für – die Automobil- und Fahrzeugindustrie – den Maschinen-, Anlagenund Werkzeugbau – weitere Industriebereiche (zum Beispiel Elektrotechnik/ Elektronik, Energieanlagenbau, Kunststofftechnik und -verarbeitung, Landmaschinenbau, Luftfahrt, Medizintechnik, Optische Industrie, Schienenfahrzeugbau) – Dienstleistungen für die Industrie

Öffnungszeiten Dienstag, 26., bis Donnerstag, 28. Februar von 9.00 bis 17.00 Uhr Freitag, 1. März bis 9.00 bis 16.00 Uhr

Dienstag, 26., und Mittwoch, 27. Februar von 9.00 bis 17.00 Uhr Donnerstag, 28. Februar bis 9.00 bis 15.00 Uhr Eintrittspreise Tageskarte

30,– Euro

März

Nationale Verkaufsplattform für Antriebstechnik, Steuerung, Erkennung und Industrial Handling 23. und 24. Januar www.easyfairs.com

Leitmesse für die internationale Lack- und Farbenindustrie 19. bis 21. März www.european-coatings-show.com

Hilight, Salzburg

April

Automation, Winterthur

Europäische Fachmesse für Leichtbau und innovative Technik 30. Januar bis 1. Februar www.hilight-salzburg.com

Februar

Maintenance, Zürich Verkaufsplattform für die industrielle Instandhaltung und Facility Management 13. und 14. Februar www.easyfairs.com

Logimat, Stuttgart Internationale Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss 19. bis 21. Februar www.logimat-messe.de

Medtec, Stuttgart Mit der erfolgreichen Kombination aus der Zuliefermesse Z und der intec als Fachmesse für Fertigungstechnik, Werkzeugmaschinen- und Sondermaschinenbau präsentiert die Leipziger Messe 2013 erneut die gesamte technologische Prozesskette – von Halbzeugen über Teile, Komponenten, Module und Technologien bis hin zu kompletten Maschinen und Fertigungssystemen und einem umfangreichen Spektrum an industriellen Dienstleistungen.

info s | Facts

i nfos | Facts

Januar

Eintrittspreise Tageskarte 20,– Euro Tageskarte Studenten 6,– Euro Dauerkarte 35,– Euro

Infos www.fastenerfair.com

Infos www.zuliefermesse.de

Nächster Termin noch nicht bekannt

Nächster Termin 24. bis 27. Februar 2015

34 maschinenbau 12/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

Treffpunkt der Medizintechnik 26. bis 28. Februar www.medteceurope.com

Fastener Fair, Stuttgart Internationale Fachmesse für die Verbindungs- und Befestigungsbranche 26. bis 28. Februar www.fastenerfair.com

intec, Leipzig

European Coatings Show, Nürnberg

HANNOVER MESSE, Hannover Die HANNOVER MESSE umfasst elf Leitmessen: Industrial Automation; Motion, Drive & Automation; Energy; Wind; MobiliTec; Digital Factory; ComVac; Industrial Supply; SurfaceTechnology; IndustrialGreenTec; Research & Technology 8. bis 12. April www.hannovermesse.de

Erfindermesse, Genf Internationale Messe für Erfindungen und Innovationen 10. bis 14. April www.inventions-geneva.ch

Verpackung, Zürich Branchen-Event für die Verpackungs­ industrie 17. und 18. April www.easyfairs.com

USETEC, Köln Weltmesse für Gebrauchttechnik 22. bis 24. April www.usetec.com

Mai

LASER World of PHOTONICS, München

Fachmesse für Fertigungstechnik, Werkzeug- und Sondermaschinenbau 26. Februar bis 1. März www.messe-intec.de

Weltleitmesse und Kongress für Komponenten, Systeme und Anwendungen der optischen Technologien 13. bis 16. Mai www.world-of-photonics.net

Z, Leipzig

SENSOR+TEST, Nürnberg

Fachmesse für industrielle Zulieferung 26. Februar bis 1. März www.zuliefermesse.de

Internationale Fachmesse für Sensorik, Mess- und Prüftechnik mit begleitenden Kongressen 14. bis 16. Mai www.sensor-test.com

März

Cebit, Hannover

PCIM, Nürnberg

Fachmesse für Lösungen, Produkte und Services aus allen Bereichen der Informations- und Kommunikationstechnik 5. bis 9. März www.cebit.de

Internationale Fachmesse und Konferenz für Leistungselektronik, Intelligente Antriebstechnik, Erneuerbare Energie und Energiemanagement 14. bis 16. Mai www.pcim.de

metall, München Europäische Fachmesse für Metall­ bearbeitung in Industrie und Handwerk 6. bis 8. März www.metallmuenchen.de


D o s s i er MESSEN | TAG U NGEN | V ER A NSTA LT U N G E N

Mai

Oktober

Internationale Fachmesse für Qualitätssicherung 14. bis 17. Mai www.control-messe.de

Internationale Fachmesse für Montageund Handhabungstechnik 7. bis 10. Oktober www.motek-messe.de

Labotec, Lausanne

Bondexpo, Stuttgart

Event für die pharmazeutische und chemische Industrie 15. und 16. Mai www.easyfairs.com

Fachmesse für industrielle Klebetechnologie 7. bis 10. Oktober www.bondexpo-messe.de

Intertech, Dornbirn

Microsys, Stuttgart

Technologiemesse mit den Themen Automatisierung, Fertigung, Forschung, Maschinen- und Anlagenbau, Mess- und Regeltechnik und Zulieferindustrie 15. bis 17. Mai www.messedornbirn.at/intertech/

Fachmesse für Mikro- und Nanotechnik 7. bis 10. Oktober www.microsys-messe.de

Control, Stuttgart

LAUSANNETEC, Lausanne Fachmesse für die Zulieferbranchen der Hochpräzisionstechnik und der Mikrotechnologie 28. bis 31. Mai www.lausannetec.com

Juni

EPHJ/EPMT/SMT, Genf Fachmesse für Uhrenmacherei und Juwelierwaren, Mikrotechnologien und Swiss Medical Technologies 11. bis 14. Juni www.ephj.ch

September EMO, Hannover

Weltleitmesse der Metallbearbeitung und internationaler Branchentreff 16. bis 21. September www.emo-hannover.de

SCHWEISSEN & SCHNEIDEN, Essen Internationale schweisstechnische Fachmesse 16. bis 21. September www.schweissenuschneiden.de

Logistik, Bern Messe für Material- und Intralogistik 18. und 19. September www.easyfairs.com

ILMAC, Basel Fachmesse für Prozess- und Labortechnologie 24. bis 27. September www.ilmac.ch

MOTEK, Stuttgart

MSV, Brünn Internationale Maschinenbaumesse 7. bis 11. Oktober www.bvv.cz

Erfindergeist und Vorwärtsdenken Herausragende Innovationskraft und Ressourceneffizienz – diese Qualitäten stehen im Mittelpunkt des intec-Preises 2013, um den sich ab sofort Aussteller der Leipziger Maschinenbaumesse intec (26. Februar bis 1. März) bewerben können. Die Bekannt­ gabe der Preisträger und Überreichung der Auszeichnung findet im Rahmen der festlichen Eröffnung des Messedoppels intec und Z 2013 am 25. Februar 2013 auf der Leipziger Messe statt. Der intec-Preis, der zum mittlerweile 12. Mal verliehen wird, würdigt Innovationen entlang der gesamten Prozess- und Wertschöpfungskette sowie neuartige Produktentwicklungen und den be-

K, Düsseldorf Internationale Messe für Kunststoff und Kautschuk 16. bis 23. Oktober www.k-online.de

parts2clean, Stuttgart Internationale Leitmesse für Reinigung in Produktion und Instandhaltung 22. bis 24. Oktober www.parts2clean.de

November

Blechexpo, Stuttgart Internationale Fachmesse für Blechbearbeitung 5. bis 8. November www.blechexpo-messe.de

Schweisstec, Stuttgart Internationale Fachmesse für Fügetechnologie 5. bis 8. November www.schweisstec-messe.de

A+A, Düsseldorf Persönlicher Schutz, betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 5. bis 8. November www.aplusa-online.de

Sicherheit, Zürich Fachmesse für Sicherheit 12. bis 15. November www.sicherheit-messe.ch

Productronica, München Fachmesse der Elektronik-Fertigung 12. bis 15. November www.productronica.de

sonders effizienten Einsatz verfügbarer Ressourcen. Der Wettbewerb ist offen für alle Aussteller der intec 2013. Verliehen wird der Preis in zwei Kategorien, Unternehmen bis 100 und über 100 Mitarbeiter. Zu den Kriterien zählen der Innovationssprung und die Vorteile im Vergleich zum aktuellen Stand der Technik, die technologischen Effekte sowie die Zukunfts- und Marktpotenziale der Entwicklung. Eine unabhängige Jury namhafter Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik bewertet die Einreichungen und ermittelt die Preisträger.

Förderung für junge Unternehmen

Innovative Jungunternehmer/ -innen haben häufig mehr gute Ideen als gutes Geld. Wenn die ersten eigenen Entwicklungen dann endlich zur Marktreife gelangt sind, fehlt nicht selten ein ausreichendes Budget für die ebenso erforderlichen Marketing-Massnahmen. Umso erfreulicher, dass der Bund sein För-

derprogramm für Messebeteiligungen von jungen Unternehmen auch in 2013 fortführt. Die Messtechnik-Messe SENSOR+TEST vom 14. bis 16. Mai in Nürnberg gehört nun schon zum sechsten Mal in Folge zum engen Kreis ausgewählter internationaler Leitmessen, auf denen diese spezielle Förderung exklusiv zum Tragen kommt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fördert dabei gezielt die Teilnahme am Gemeinschaftsstand «Made in Germany», der sich als Kompetenzzentrum und beliebter Meeting-Point auf der SENSOR+TEST bereits etabliert hat. Die staatliche Förderung besteht in einem nicht rückzahlbaren Zuschuss von bis zu 80 Prozent der anfallenden Kosten für Standmiete und Standbau. Innovative Startups aus den Bereichen Sensorik, Mess- und Prüftechnik können somit ihre Neuentwicklungen ­einem internationalen Fachpublikum zu sehr günstigen Rahmenbedingungen präsentieren.

i nf os | Fact s Öffnungszeiten Dienstag, 26., bis Donnerstag, 28. Februar von 9.00 bis 17.00 Uhr Freitag, 1. März bis 9.00 bis 16.00 Uhr Eintrittspreise Tageskarte 20,– Euro Tageskarte Studenten 6,– Euro Dauerkarte 35,– Euro

i nf os | Fact s Öffnungszeiten Dienstag, 14., und Mittwoch, 15. Mai von 9.00 bis 18.00 Uhr Donnerstag, 16. Mai bis 9.00 bis 17.00 Uhr Eintrittspreise Tageskarte

Infos www.zuliefermesse.de

Infos www.sensor-test.com

Nächster Termin 24. bis 27. Februar 2015

Nächster Termin 3. bis 5. Juni 2014

16,– Euro

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Ne ws & T r e n d s A d v e rt o r ia l s

Multifunktions-Eingänge Perfekt gesteckt in ­reduzieren Logistikaufwand jeder Umgebung

n Die EtherCAT Box EP1518 integriert zahlreiche Funktionalitäten in einer Box: 32-BitZähler, digitale Eingänge mit Sensordiag­ nose sowie einstellbare Filtereigenschaften. Die Kombination dieser Funktionalitäten in nur einem Modul ermöglicht einen flexiblen Einsatz und reduziert zudem den Logistikaufwand. Die EP1518 umfasst acht digitale 24-V-DC-Eingänge sowie einen EtherCATIn- und einen EtherCAT-Out-Port für die Anbindung an die Prozessebene. Die EtherCAT Box erfasst schnelle Impulse mit einer

Zählfrequenz bis 1 kHz. Durch die integrierte Datenvorverarbeitung sind die Zählimpulse unabhängig von der Steuerungszykluszeit sicher erfassbar.   Im Auslieferungszustand ist die EP1518 auf zwei Vorwärts-/Rückwärtszähler mit einer Auflösung von 32 Bit eingestellt. Jeder Zähler verfügt über einen deaktivierbaren Vorwärts-/Rückwärts- und Gate-Eingang. Zwei Eingänge stehen für Standardfunktionen zur Verfügung. Alle acht Signaleingänge der IP-67-Box werden darüber hinaus als «normale» digitale Signale über EtherCAT übertragen. Zusätzlich verfügt die EtherCAT Box mit einer Kurzschlusserkennung über eine Diagnose der Sensorversorgung.

INFOS | K o nTA K T Beckhoff Automation AG Rheinweg 9 CH-8200 Schaffhausen Telefon +41 (0)52 633 40 40 www.beckhoff.ch info@beckhoff.ch

Optische Übertragung

n Mit den neuen industriellen optischen Konvertern der Serie ICF-1180I von Moxa lassen sich Geräte mit einer Profibus DP Schnittstelle auf einfache Weise via Lichtleiter verbinden. Dank der optischen Übertragung lassen sich EMV-Störeinflüsse bei der Übertragung, wie auch Schäden an den Endgeräten durch Potentialunterschiede sicher verhindern. Die ICF-1180I-Geräte verfügen über einen optischen Port mit ST-Anschlüssen, welche als Multimode-Version für Distanzen bis 4 km und als SinglemodeVersion für bis zu 45 km erhältlich sind. Für einen sicheren Betrieb lassen sich die Geräte mit zwei Spannungseingängen redundant speisen, mit einen Relaiskontakt werden Störungen bei der Spannungsversor-

gung am Gerät angezeigt und die elektrische Profibus-Schnittstelle verfügt über einen 2 kV Überspannungsschutz. Die Profibus Datenrate von 9,6 kBit/s bis 12 MBit/s wird von den ICF-1180I Geräten automatisch erkannt, die Geschwindigkeiten können jedoch auch über einen DIPSchalter manuell eingestellt werden. Mit der Funktion «Profibus Fail Safe» erkennen die Geräte störendes Signalrauschen an den elektrischen Profibus-Schnittstellen und verhindern die Verbreitung dieser Störungen über die Lichtleiter. Falls die Geräte in unklimatisierten Umgebungen montiert werden sollen, empfiehlt sich der Einsatz der T-Varianten welche über einen Be­ triebs­temperatur-Bereich von –40 bis +75 °C verfügen. Wie bei den meisten Kommunikationsgeräten gewährt Moxa auch bei diesen optischen Wandlern eine Garantie von fünf Jahren.

INFOS | K o nTA K T OMNI RAY AG Im Schörli 5 CH-8600 Dübendorf Telefon +41(0)44 802 28 80 www.omniray.ch info@omniray.ch

36 maschinenbau 12/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

Das umfangreiche ILME-Gehäusespektrum ermöglicht es Volland AG, den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht zu werden.

n An Industriesteckverbinder werden individuelle Anforderungen gestellt: dicht, EMV und temperaturfest, chemisch resistent – der Maschinenbau braucht Spezialisten. In jeder Umgebung perfekt gesteckt, ist nicht einfach ein Slogan, sondern eine Grundhaltung des Herstellers ILME. Den Steckverbinder in punkto Funktionalität und Qualität zu optimieren, darauf legen die Entwickler bei ILME seit jeher ihr Hauptaugenmerk. Bei Volland AG ist das Gesamtsortiment an mehrpoligen Steckverbindern von ILME seit Jahren im Systemangebot. ILME entwickelt in jedem Jahr eine grosse Zahl neuer Kontakteinsatz- und Modultypen zur Verwendung in Gehäusen schwerer Industriesteckverbinder. Dies ist erforderlich, um mit den neuesten technologischen Entwicklungen Schritt zu halten. Gerade in den letzten zehn Jahren hat sich die elektrische und elektronische Ausstattung maschineller Anlagen enorm verändert und das Innovationstempo gewinnt weiterhin an Fahrt. Die Folge ist, dass sich der Umfang des Produktspektrums in diesem Zeitraum nahezu vervierfacht hat. Dabei hat ILME jedoch stets den ganzen Steckverbinder im Blick und ist nicht ausschliesslich auf die Weiterentwicklung der Kontakteinsätze und Module fokussiert. Den Gehäusen wird allgemein eine untergeordnete Bedeutung beigemessen. Und das, obwohl sie gewissermassen die Aussenhaut des Steckverbinders darstellen und damit eine wichtige Schutzfunktion vor physikalisch oder chemisch bedingten Beeinträchtigungen übernehmen. Denn Steckverbinder findet man nicht nur an Maschinen und Anlagen im klassischen industriellen Umfeld, sondern ebenso gut an Windrädern, Brennöfen, Hochgeschwindigkeitszügen oder auf Opernbühnen – um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Jeder dieser Einsatzbereiche stellt spezifische Anforderungen, resultierend aus den unterschiedlichen Belastungen, denen der Steckverbinder ausgesetzt ist. ILME hat sich diesen Umstand durch intensive Auseinandersetzung mit den Problemstellungen

der Kunden schon zu einer Zeit bewusst gemacht, da andere Hersteller noch mit Blechbügeln und Plastikdeckeln glaubten, ein industrietaugliches Produkt am Markt anzubieten. Seither verfolgt ILME eine konsequente Gehäusestrategie und kann heute mit zwölf verschiedenen Ausführungen applikationsbezogene Lösungen bieten. Das Spektrum reicht vom klassischen Allrounder mit Edelstahlbügel über korro­ sions- und hitzebeständige Modelle bis zu wasserdichten und EMV-geschützten oder auch extra grossen Ausführungen.

I N F OS | Kon TAKT Volland AG Ifangstrasse 103 CH-8153 Rümlang Telefon +41 (0)44 817 97 97 www.volland.ch


New s & T r en d s Ad v ert o r i a ls

Energie zum Greifen nah

Kosteneffiziente Integration

eliminiert, die durch herumliegende Kabel entstehen könnten. Die geschützte Aufbewahrung bei Nichtgebrauch verlängert ausserdem die Lebensdauer des Kabels. Die wichtigsten Modelle sind mit einer Typ-13Kupplung bestückt oder mit einer DreifachKupplung Typ 13 erhältlich, die zudem mittels Kontrollleuchte die Betriebsbereitschaft anzeigt.

Neu mit Anschlusskabel und Einfach- oder Dreifach-Kupplung bestückt für die schnelle Installation.

n Kabelaufroller für sicheres Arbeiten mit flexibler Kabellänge und vormontiertem Anschlusskabel – für jede Situation die ideale Lösung Die automatischen Kabelaufroller bringen die Energie genau dorthin, wo sie gebraucht wird. Dabei ist die Vielfalt der Modellreihe ganz auf die individuellen Anforderungen abgestimmt. Die Kabellänge passt sich dabei in jeder Situation flexibel an, eine automatische Arretierung fixiert das Kabel in der jeweiligen ausgezogenen Länge und sorgt so für zugentlastetes Arbeiten. Gleichzeitig werden Stolperfallen

Die neue, kompakt konstruierte XC152 deckt als kosteneffiziente Lösung hochperformante PLC-Anwendungen mit flexiblem Schnittstellenbedarf ab. Stichwort: XC152, Compact PLC.

INFOS | K o nTA K T Demelectric AG Steinhaldenstrasse 26 CH-8954 Geroldswil Telefon +41 (0)43 455 44 00 www.demelectric.ch info@demelectric.ch

Elektrischer Antrieb in der Grösse einer EC-Karte

n Die neuen Card Motoren der Serie LAT3 von SMC Pneumatik sind kompakt, leicht und kraftvoll. Sie befördern und positionieren Lasten präzise und schnell – mit bis zu 500 Zyklen in der Minute. Die EC-Karten grossen Linearmotoren der neuen Serie werden in Positions-, Schub- und Messanwendungen eingesetzt, zum Beispiel in der Medizintechnik, Biotechnologie, Analysetechnik oder im Maschinenbau. Die neuen Card Motoren der Serie LAT3 von SMC Pneumatik sind mit 9 mm Höhe sehr flach und einem Gewicht ab 130 g äusserst leicht gebaut. Sie bewegen Lasten horizontal von 50 bis 500 g und vertikal bis 100 g mit einer maximalen Geschwindigkeit von 400 mm/s. Ihre Schubkraft beträgt 1 bis 5 N – im Pushing-Betrieb beim Ausüben von vordefinierten Kräften auf ein Objekt sogar bis zu 6 N. Die neue Serie befördert und positioniert dabei Lasten präzise

mit einer Wiederholgenauigkeit von ± 5 µm. Die Linearmotoren arbeiten leise mit einer hohen Betriebsfrequenz von bis zu 500 Zyklen pro Minute. Die Serie LAT3 vereint in sich den Linearmotor, die Linearführung und ein Wegmesssystem. Ihre schnelle Installation erfolgt ohne störende Kanten, weil der Kabelstecker nicht über dem Antrieb herausragt. Mit Controller und der entsprechenden Software von SMC Pneumatik lassen sich die Card Motoren mit drei Eingaben einfach programmieren: Zielposition, Positionierzeit und Nutzlast. Weitere Parameter wie Geschwindigkeit, Beschleunigung und Verzögerung berechnet der Controller selbstständig. Ein Multi-Counter (CEU5) zeigt zudem die aktuelle Tischposition an.

INFOS | K o nTA K T SMC Pneumatik AG Dorfstrasse 7 CH-8484 Weisslingen Telefon +41 (0)52 396 31 31 www.smc.ch info@smc.ch

n Die neue kompakt konstruierte XC152 von Eaton Corporation deckt als kosteneffiziente Lösung hochperformante PLC-Anwendungen mit flexiblem Schnittstellenbedarf ab. Als Betriebssystem nutzt XC152 Windows CE 5. Die CPU ist als RISC CPU mit 32 Bit 400 MHz ausgelegt. Ein 64 MB umfassender interner Speicher (OS, Programm, Daten) wird durch einen SD Slot für externen Storage ergänzt. On Board befindet sich zudem ein Run-Stop Switch, ein Ethernet Interface und ein USB Host. Ab Werk lieferbar ist wahlweise eine CANopen (Master/Slave) oder Profibus (DP/MPI Master) Schnittstelle, ausserdem ist optional ein SmartWire-DT Master Device verfügbar. Die Compact PLC mit WEB/Remote Server besitzt je nach Kommunikationsschnittstellenvariante zudem eine RS232 u/o RS485 Schnittstelle. Folgende fünf Varianten stehen abrufbar bereit: XC-152-E3-11 SmartWire-DT, RS232; XC-152-E6-11 Smart­ Wire-DT, CAN, RS485; XC-152-E8-11 SmartWire-DT, DP, RS485; XC-152-D6-11 CAN, RS485, RS232 und XC-152-D8-11 DP, RS485, RS232. Anwender aus dem modularen Maschinenbau mit standardisierten Automationslösungen werden die XC152 PLC aufgrund ihrer hohen Performance (mit dem CoDeSys-basierten Programmiersystem xSoft-Codesys-2 als PLC gemäss IEC61131-3 programmierbar), ihrer kompakten Bauweise (100x155x40 mm, HxBxT) und ihren vielfältigen Kommunikationsoptionen zu schätzen wissen. Insbesondere SmartWire-DT unterstützt das Lean Automation Konzept von Eaton, das innerhalb der Lean Solutions Strategie gleich mehrere signifikante Vorteile bietet. Mit SmartWire-DT ist die I/O-Ebene direkt in die Schaltgeräte integriert. So kann die PLC über SmartWire-DT direkt auf die digitalen und analogen Daten vom Befehlsgerät bis zum Leistungsschalter zugreifen. Gateway und I/O-Ebene entfallen. Mit weniger Komponenten und geringem Engineering-Aufwand schaffen Anwender flexible Automatisierungslösungen. Kern der Eaton Lean Solution Strategie ist es, Arbeitsabläufe im Maschinen- und Schaltschrankbau zu identifizieren, um Verschwendung zu vermeiden

und Optimierungspotenziale voll auszuschöpfen. Verschwendung kann Aspekte betreffen wie lange Wege, Wartezeiten, Überproduktion, Fehler sowie komplizierte Prozesse und ungenutzte Potenziale. Eatons Strategie für Lean Solutions umfasst drei Themen: Lean-Connectivity, LeanAutomation und Lean-Power. Lean-Connectivity eliminiert die aufwendige und fehleranfällige Punkt-zu-Punkt-Verdrahtung im Schaltschrank und in der Peripherie. So ersetzt die Verbindungs- und Kommunikationstechnologie SmartWire-DT die Einzelverdrahtung von Schaltgeräten, Sensoren und Aktoren mit der zentralen Steuerung durch eine «grüne», standardisierte Leitungsverbindung. Damit gelingt es, den Aufwand für Verdrahtung, Test und Inbetriebnahme in vielen Schaltanlagen um bis zu 85 Prozent zu reduzieren. Ausserdem verhilft SmartWire-DT dazu, Ressourcen effizient, intelligent und schonend einzusetzen. Mit Lean-Automation entfallen ganze Geräteebenen wie die zentrale SPS mit Ein-/ Ausgabebaugruppen und folglich deren komplette Anschaffungs- und Wartungskosten. Denn die «grüne» Leitung dient nicht nur der Stromversorgung aller Komponenten, sondern übernimmt gleichzeitig die Datenkommunikation. Alle Teilnehmer des Systems werden somit kommunikationsfähig. Dank dieser dezentralen Intelligenz lassen sich in Kombination mit Eatons HMI/PLC-Technologie, bei der eine singuläre Einheit alle Steuerungs-, Visualisierungsund Datenmanagementaufgaben übernimmt, schlanke Automatisierungslösungen realisieren.

I N F OS | Kon TAKT Eaton Industries II GmbH Electrical Sector Im Langhag 14 CH-8307 Effretikon   Telefon +41 (0)58 458 14 14 www.eaton.ch effretikonswitzerland@eaton.com

maschinenbau 12/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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Ne ws & T r e n d s A d v e rt o r ia l s

Mit integriertem Energiepuffer

Hochdynamische Servomotoren

n Das Puffermodul AC C-TEC 2403-1 des deutschen Herstellers J. Schneider Electrotechnik GmbH ist ein DINSchienen Netzgerät mit ­einem 115 bis 230-VAC-Eingang und einem 24-VDCAusgang mit 3 A. Zusätzlich hat das Gerät einen mit Ultrakondensatoren aufgebauten Energiespeicher von 1000 Ws. Im Falle eines Spannungsunterbruchs auf der Wechselspannungs-Zuleitung, wird die gespeicherte Enerige geregelt freigesetzt und versorgt damit die auf der DC-Seite angeschlossenen Geräte weiter. Wenn ein ­Verbraucher zum Beispiel 1 A bei 24 VDC benötigt, beträgt die Autonomiezeit bei 1000 Ws und voll geladenen Kondensatoren über 40 s. Im Gegensatz zu Batterie-basierten USV-Geräten arbeiten diese Puffermodule absolut wartungsfrei und die Pufferfunktion ist aufgrund der kurzen Kondensator-Ladezeiten bereits innert Minuten gewährleistet. Weitere Vorteile der Puffermodule sind im Vergleich mit einer herkömmlichen USV das

n Beckhoff erweitert seine ServomotorenBaureihe AM8000 im kleinen und grossen Leistungsbereich. Die Servomotoren mit Einkabeltechnologie bieten hohe Dynamik, Energieeffizienz und niedrige Kosten im Leistungsbereich von 0,5 bis 65 Nm Stillstandsdrehmoment. Die Synchron Servomotoren der Serie AM8000 werden durch den AM8021 mit 0,5 Nm Stillstandsdrehmoment ergänzt. Das Besondere an diesem Motor ist, dass er auch mit einer Zwischenkreisspannung von 565 V DC betrieben werden kann. Hierdurch können zum Beispiel Stellantriebe ohne zusätzliches Netzteil in Maschinen realisiert werden, da man auf einer Spannungsebene mit den restlichen Antrieben arbeiten kann. Nach oben hin wird das Leistungsspektrum durch die Baureihe AM807x abgerundet. Die Servomotoren sind in drei unterschiedlichen Baulängen verfügbar: AM8071 mit 25 Nm, AM8072 mit 47 Nm und AM8073 mit 65 Nm Stillstandsdrehmoment. Die Motoren mit hohem Leistungsbereich kommen vor allem für Hauptantriebe mit grossen Leistungen zum Einsatz und sind somit zum Beispiel für die metallverar-

geringe Gewicht von nur 1,2 kg und die Betriebstemperatur von –40 bis +60 °C. Dadurch lassen sich diese AC C-TEC Geräte an unklimatisierten Standorten einsetzen, an welchen der Einsatz von Blei-Akkus nicht sinnvoll ist. Falls die Autonomiezeit nicht ausreicht, lässt sich diese mit der Verwendung von e­ inem zusätzlichen CEM1/2 Kondensator-Erweiterungsmodul um weitere 1000 beziehungsweise 2000 Ws verlängern.

INFOS | K o nTA K T OMNI RAY AG Im Schörli 5 CH-8600 Dübendorf Telefon +41(0)44 802 28 80 www.omniray.ch info@omniray.ch

Vakuumhärten mit Ölabschreckung dycote Schaan zwei der wichtigsten und damit häufigsten Härteverfahren. Das Unternehmen schliesst nun die Lücke zwischen diesen beiden Wärmebehandlungen. Neu bietet Bodycote Schaan das Wärme­ behandlungsverfahren «Vakuumhärten mit Ölabschreckung» an. Dieses Verfahren bringt vor allem für Unternehmen im Werkzeug- und Formenbau viele Vorteile. Gerade bei niedriglegierten Werkstoffen entstehen neue Qualitätsmöglichkeiten. Zusätzlich können im Vergleich zum klassischen Vakuumhärten mit Gasabschreckung Kosten eingespart werden.

n Bodycote Schaan bietet neu das Wärmebehandlungsverfahren «Vakuumhärten mit Ölabschreckung» an. Vor allem für niedriglegierte Werkstoffe entstehen neue Qualitätsmöglichkeiten, die aus der Vakuumtechnologie genutzt werden können. Dabei bleiben die Kosten tiefer als beim klassischen Vakuumhärten mit Gasabschreckung. Das Härten unter Schutzgas mit Ölabschreckung und das Härten im Vakuum mit Hochdruck-Gasabschreckung sind für Bo-

INFOS | K o nTA K T Bodycote Rheintal Wärmebehandlung AG Im alten Riet 123 FL-9494 Schaan Telefon +423 239 2100 www.bodycote.com schaan@bodycote.com

38 maschinenbau 12/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

beitende Industrie geeignet. Die AM807x können mit unterschiedlichen Gebersystemen, spielfreien Haltebremsen oder Wellendichtring ausgestattet werden. Insgesamt umfasst die Baureihe AM8000 sechs verschiedene Motorbaugrössen mit je drei Baulängen. Von 0,5 bis 65 Nm Stillstandsdrehmoment kann der Anwender den für die jeweilige Applikation passenden Motor auswählen.

I N F OS | Kon TAKT Beckhoff Automation AG Rheinweg 9 CH-8200 Schaffhausen Telefon +41 (0)52 633 40 40 www.beckhoff.ch info@beckhoff.ch

Die schnelle Verbindung zum Bus: AS-i Gateways Netzteile mit einer Spannung von 30 V (DC oder AS-i) ermöglichen jeden erdenklichen AS-i Aufbau mit voller Leitungslänge. Die Verwendung eines 24 V-Netzteils bietet den Vorteil von AS-i power24: Für AS-i Netze bis 50 m wird der Einstieg in das Bussystem AS-Interface noch kostengünstiger. SPS-Anwenderprogramme von bestehenden Anlagen lassen sich ohne Änderungen der E/A-Adressen auf die neuen AS-i Gateways der dritten Generation umstellen. n Die neuen AS-i Gateways der dritten Generation von ifm electronic sind die schnelle Verbindung von AS-i zu Profibus oder Profinet. Dank Farbdisplay und Web-Interface ist der Status aller AS-i Slaves auf einen Blick zu erkennen. Die flexible Spannungsversorgung ermöglicht eine kostengünstige Einbindung in die Applikationen. Die Geräte lassen sich mit AS-i Netzteilen, mit DC-Netzteilen oder einer Kombination aus beiden betreiben. Auch die Versorgung mehrerer AS-i Netze aus einem Netzteil ist erlaubt. Mit der optionalen Datenentkopplung AC1250 können die Gateways und die angeschlossenen AS-i Slaves aus einem Netzteil versorgt werden.

I N F OS | Kon TAKT ifm electronic ag Altgraben 27 CH-4624 Härkingen Telefon +41 (0)800 88 80 33 www.ifm.com/ch info.ch@ifm.com


New s & T r en d s Ad v ert o r i a ls

Wägezelle für Gewichtsund Kraftmessungen d­ irekt in ein 2-Draht-Stromsignal von 4 bis 20 mA. Es braucht zum Anschluss keine empfindlichen Dehnungsmessstreifenverstärker. Prozessleitsysteme, speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) oder andere Auswerte- oder Steuerelektronik lassen sich direkt anschliessen. Die ganze Wägezelle ist in verschiedenen Materialien lieferbar, ist wasserdicht und wird mit einem handelsüblichen, 3-poligen Ventilstecker angeschlossen. Alternativ auch mit offenen Kabelenden. n Mit der Serie sehr preiswerter Wägezellen (Waage) und Kraftmessdosen M2428 kann man Gewichte oder Kräfte im Bereich von 100 bis 100’000 kg erfassen. Neben den Standartgrössen sind vor allem kundenspezifische Lösungen für den Behälterund Anlagenbau kurzfristig lieferbar, da alle Komponenten im Hause gefertigt werden. Durch den einfachen Aufbau lohnt sich schon bei geringen Stückzahlen die Zelle den Kundenbedürfnissen anzupassen. Ein keramischer Messaufnehmer mit Dehnungsmessstreifen, oder am Federkörper aufgeklebte Dehnungsmessstreifen, zu­ sammen mit einer integralen Messelektronik, wandeln die Gewichte oder Kräfte

INFOS | K o nTA K T Mostec AG Lausenerstrasse 13A CH-4410 Liestal Telefon +41 (0)61 921 40 90 www.mostec.ch info@mostec.ch

Neuer thermischer Strömungswächter

n Der neue Strömungswächter von Weber ist da. Nachdem die hinlänglich bekannte «Zitrone» im Premium-Bereich bereits weit verbreitete Anwendung gefunden hat, sollen nun mit der «Blind-Zitrone» auch ein­ fache Überwachungs-Applikationen erschlossen werden. Durch das Weglassen der aufwändigen Strömungsanzeige in Balkenform kann die Blind-Zitrone sehr kostengünstig hergestellt werden. Sein extrem vorteilhaftes Kosten-Nutzen-Verhältnis lässt den Strömungswächter jetzt auch in solche Bereiche vorstossen, die früher eher durch rein mechanisch arbeitende Durchflusswächter abgedeckt wurden. Da der Preisunterschied zwischen diesen beiden Formen der Überwachung nun äusserst gering geworden ist, kommen die technischen Vorteile gegenüber den mechanischen Geräten mehr zum Tragen. Im

Einzelnen sind dies: – keine beweglichen Teile, die deshalb auch nicht verklemmen können – bei Belagsbildung Alarmauslösung statt im «Gut»-Zustand zu verharren – Reaktionen auf zu grossen Luft-/Gasanteil im Medium Die «Blind-Zitrone» ist vorab auf einen Alarm-Schwellenwert von 30 cm/s fix eingestellt. Für OEM-Anwendungen lässt sich der Schaltpunkt natürlich werksseitig auch auf andere Werte festlegen. Der Schaltzustand wird mittels einer LED angezeigt. Die Voreinstellung erübrigt jegliche Art von komplizierter Inbetriebnahme. Nur reinschrauben, Kabel einstecken und fertig!

INFOS | K o nTA K T Marag Flow & Gastech AG Rauracherweg 3 CH-4132 Muttenz Telefon +41 (0)61 313 60 27 www.stroemungswaechter.com info@marag.ch

Bestwerte beim Wirkungsgrad im Online-Modus

n Die Doppelwandler-USV-Systeme der Eaton 9SX/9PX-Serie bieten höchsten Ausfallschutz für Serverräume und Industrieanwendungen. Zusätzlich wurden die neuen USV-Anlagen für den Einsatz innerhalb von virtualisierten Umgebungen optimiert. Denn spannungsbedingte Ausfälle sind gerade in diesem Umfeld oft mit weitreichenden Folgen verbunden, da der Ausfall eines einzigen physikalischen Servers gleich mehrerer geschäftkritische Anwendungen be­ drohen kann. Mithilfe der Eaton Intelligent Power Management Software-Suite lassen sich die 9SX/9PX-Systeme leicht in alle führenden Virtualisierungsplattformen in­ teg­ rieren, darunter VMware vCenter, Microsoft HyperV, Citrix XEN und Red Hat KVM. Damit stehen alle wichtigen Informa-

tionen über Leistungsdaten, Energieverbräuche sowie Systemstatus und Netzqualität unmittelbar zur Verfügung. Mit einem Wirkungsgrad von bis zu 95 Prozent im Doppelwandlermodus und einem Leistungsfaktor von 0,9 erfüllt die 9SX/9PXSerie modernste Anforderungen an Energieeffizienz und Zuverlässigkeit. In Zeiten steigender Energiekosten bilden die neuen Modelle damit eine Basis für Serverräume und kleinere Rechenzentren. Durch den Einsatz des optionalen Hocheffizienz-Modus mit bis zu 98 Prozent Wirkungsgrad lassen sich die Energiekosten nochmals reduzieren. In Punkto Skalierbarkeit bieten vor allem die 9PX-Systeme ein hohes Mass an Flexibilität.

I N F OS | Kon TAKT ROTRONIC AG Grindelstrasse 6 CH-8303 Bassersdorf Telefon +41 (0)44 838 11 11 www.rotronic.ch usv@rotronic.ch

Richtig auditieren ist (k)eine Kunst n Nutzen Sie das volle Potenzial eines internen Audits. Lernen Sie worauf Sie achten sollten, damit Sie das gewonnene Wissen erfolgreich umsetzen können. Bei der Durchführung eines internen Audits werden unter anderem fehlerhafte Prozesse erkannt. Diese lösen häufig unkorrekte Verhaltensweise der Mitarbeitenden aus. Daher ist beim Auditor Sozialkompetenz gefordert. Verbesserungspotenziale müssen erklärt werden, ohne die Mitarbeitenden zu brüskieren. Mit Hilfe eines strukturierten Vorgehens wird ein Audit effizient geplant und durchgeführt. Die neue ISO 19011:2011 ist ein Managementwerkzeug zur systematischen, unabhängigen und dokumentierten Planung und Durchführung von Audits und zu deren objektiven Auswertung. Die SNV Schweizerische Normen-Vereinigung bietet zu diesem Thema in zweitägiges Seminar an, welches die Planung und Durchführung von internenAudits eingehend beleuchtet. Die Teilnehmenden erfahren, wie nutzbringende Auditsrealisiert werden und wie aus diesen Audits der Nutzen zur Weiterentwicklung des eigenen Managementsystems generiert wird. Die Veranstaltung findet am 17. und 18. Januar in Olten statt.

Die Seminare sind eine Dienstleistung der SNV Schweizerische Normen-Vereinigung. Sie ist eine direkte Vertreterin der weltweiten Normung (über ISO) und der europäischen Normung (über CEN).

Inf os | k ontakt SNV Schweizerische Normen-Vereinigung Bürglistrasse 29 CH-8400 Winterthur Telefon +41 (0)52 224 54 06 www.snv.ch seminar@snv.ch

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Ne ws & T r e n d s A d v e rt o r ia l s

Robustes Design für Bahnanwendungen

n Die ioLogik E1500 Ethernet Remote I/O Produkte wurden entwickelt um Schock und Vibrationen standzuhalten, welche in den Bahnanwendungen vorhanden sind. Folgende Normen werden dabei erfüllt: EN 50121-3-2 und EN 50121-4, ein wesentlicher Bestandteil der EN 50155 Norm. Der LAN-Anschluss erfolgt über eine robuste M12 Buchse (D-Codiert), für die DIN-Kanäle ist eine vibrationsfeste Federkraft-Klemme ein designt. Die ioLogik E1500 verfügt über ein Aluminiumgehäuse und ist für die praktischen DIN-Schiene Montage vorgesehen. Die ioLogik-Serie sind mit zwölf Digitale Inputs und vier Digitale Inputs und vier

konfigurierbare Digitale Input/Outputs oder als Conformal Coatin (erhöhter Feuchtigkeitsschutz) erhältlich. Um eine konsistente Performence in der rauen Umgebung zu liefern, können die ioLogik E1500-Serie im erweiterten Temperaturbereich von –40 bis 85 °C eingesetzt werden. Eine bedienerfreundliche Konfigura­ tion erfolgt über den Web-Browser. Folgende Protokolle werden unterstützt; ModBus/ TCP, TCP/IP und http sowohl auch active OPC.

INFOS | K o nTA K T OMNI RAY AG Im Schörli 5 CH-8600 Dübendorf Telefon +41(0)44 802 28 80 www.omniray.ch info@omniray.ch

Schweizer Kalibrierstelle n Kunz precision AG wurde bereits 1987 als erste Kalibrierstelle in der Schweiz für Maschinenabnahmen akkreditiert. Die Akkreditierung nach ISO 17025, erteilt durch die Schweizerische Akkreditierungsstelle SAS, beinhaltet heute die Kalibrierung von Länge, Geradheit, Parallelität, Winkel, Rechtwinkligkeit und Ebenheit. Grundlage jeder präzisen Fertigung ist die Sicherheit, dass die verwendeten Maschinen, Messeinrichtungen oder Prüfmittel die gewünschten Anforderungen erfüllen. Deshalb müssen sie periodisch kalibriert werden. Bei Werkzeugmaschinen wird die Genauigkeit im Wesentlichen durch die Ge­o­ metrie und das Positionierverhalten beeinflusst. Eine regelmässige Überprüfung der Maschine gibt dem Kunden Sicherheit und reduziert Massfehler. Die Dienstleistung von Kunz precision beinhaltet das Ausmessen der Maschinen und Feststellen der Abweichungen, das mechanische Ausrichten und die Maschinenfehlerkompensation in der Steuerung. Die Zofinger Firma ist auch für die Hartgestein-Prüfplatten-Kalibrierung direkt beim Kunden vor Ort bekannt. Ist die Toleranz überschritten, wird die Platte im gleichen Zuge nachbearbeitet. Ebenfalls vor Ort

werden Höhen-, Längen- oder Koordinatenmessgeräte, sowie Messmikroskope und -projektoren kalibriert. Die Ausfallzeit und der Aufwand werden für den Kunden auf diese Weise auf das Minimum reduziert. Standortunabhängige Geräte und Prüfmittel wie Stufenendmasse, Glasmassstäbe sowie Lineale, Winkel, Quader kalibriert Kunz precision AG im eigenen Messlabor in Zofingen und bearbeitet sie bei Bedarf in die gewünschte Präzision nach.

I N F OS | Kon TAKT Kunz precision AG Riedtalstrasse 16 CH-4800 Zofingen Telefon +41 (0)62 746 00 20 www.kunz-precision.ch mailbox@kunz-precision.ch

V o r s chau Nr . 1 | J anuar 2013

Industriemagazin

Dossier

Dossier

Zum Thema

Oberflächentechnik, Härten

Hydraulik, Pneumatik

Die Volatilitäten an den Devisenmärkten prägen seit Längerem die Schlagzeilen der Tageszeitungen. Die Angst um die Staatskasse Griechenlands liess den Euro gegenüber dem Schweizer Franken bis auf ein Niveau um die Parität fallen. Die Schweizer Firmen, die die Erträge grösstenteils im Ausland erwirtschaften und deren Kosten in der Schweiz anfallen, sind von dieser Entwicklung betroffen.

Eine Kooperation von Anlagenbauer und Hersteller von Reinigungs-/Korrosionsschutzmedien erhöht die Prozesssicherheit bei gleichzeitiger Kostensenkung. Den Unternehmen Hermann Bantleon GmbH und OSS­ BERGER GmbH + Co ist es in Kooperation gelungen, ein ganzheitlichen Reinigungskonzept zu entwickeln, dass zum einen Fertigungsabläufe optimiert und beschleunigt, zum Anderen durch die Reduzierung von Schnittstellen Prozess- und Kostenrisiken minimiert.

Absicherung in der Währungskrise

Photogrammetrie

Clinchen substituiert Schraubverbindung Mithilfe der TOX®-Rund-Punkt-Blechverbindungstechnik und einer Komplettlösung aus standardisiertem TOX®Pressensystem plus individueller Prozessausrüstung rationalisiert ein italienischer Automotive-Zulieferer seine Baugruppenfertigung.

MB-Report

CNC-Schwenkbiegen der anderen Art Mit einem CNC-Biegezentrum von Codatto erweitert der Blech- und Drahtverarbeitungsspezialist Kögel GmbH sein Leistungsportfolio im Bereich Präzisionsblechbearbeitung und rationalisiert gleichzeitig die Teilefertigung.

40 maschinenbau 12/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

Ganzheitliches, nachhaltiges Reinigungskonzept

Kontinuierliche Veredelung von Stahlbreitband Oberflächenveredelte Stahlfeinbleche gehören zu den Schlüsselwerkstoffen in der gesamten industriellen ­Produktion. Die weltweite Erzeugung von oberflächenveredeltem Stahlband war in der letzten drei Dekaden stets durch deutliche Zuwächse gekennzeichnet. In ­Europa beträgt der Anteil oberflächenveredelter Feinbleche an der gesamten Feinblech-Produktion bereits mehr als 80 Prozent. Der Anteil unbeschichteter Feinbleche nahm entsprechend im gleichen Zeitraum stetig ab.

Einfach und effizient Druckluft sparen Nun, da Energiesparen in aller und jedem Munde ist und jede Firma auf den bereits rollenden Marketingzug ­aufspringt, gilt es die Übersicht zu behalten. Mit etwa 25 bis 30 Prozent Anteil am Gesamtenergieverbrauch von industriell tätigen Firmen, nimmt die Erzeugung von Druckluft eine wichtige Stellung ein. Nur leider liegt genau da viel im Argen.

Dossier Kunststoffe, Verbundstoffe Neue Generation PP-Compound

Das neuentwickelte PP-Compound schliesst in indust­ riellen Anwendungen die bisherige Lücke zwischen Standard- und technischen Kunststoffen.


Ka pa zi t ä t en Oc c a s i onen, V er s c h i ed en es

Strombänder SGK und SGK-L Unsere Kunststoff-Stromband SGK und SGK-L sind die idealen Stromtransporter für: > Krananlagen > Elektro-Hebewerkzeuge > Maschinen > Elektro-Handwerkzeuge > Prüf- und Förderanlagen

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Industriegüter

maschinenbau 12/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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SAchregister Bezugsquellen n Abdeckungen

n Arbeitsbühnen

n Blechtechnik

n Bodenmatten

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n Airmould-Teile

n Auswuchten

n Blechverarbeitung

n Bohrbuchsen/Schnittbuchsen

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n Anlagenkomponenten

Telefon +41 (0)44 834 01 01 ramseier@ramseier-normalien.ch www.ramseier-normalien.ch

n CAD/CAM-Systeme

n Auswuchtmaschinen und -geräte

n Antriebstechnik

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n Automation

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• Blechbearbeitung • Laserschneiden • Roboterschweissen • Behäusebau

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42 maschinenbau 12/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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n Entgraten/Polieren/Verrunden Wieland + Oertli AG Trowal-Versuchszentrum, CH-8308 Illnau Tel. +41 (0)52 346 14 88 Fax +41 (0)52 346 10 86 www.wieland-oertli.ch service@wieland-oertli.ch

n Fördertechnik

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n Entmagnetisierung

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HEIL Magnet-+Werkzeugtechnik Blegistrasse 15, CH-63w40 Baar-Walterswil Tel. +41 (0)41 760 76 60 Fax +41 (0)41 760 76 65 www.heilmagnet.ch, info@heilmagnet.ch

n Federn Egli Federnfabrik AG Neugutstrasse 65 CH-8600 Dübendorf Tel. +41 (0)44 801 80 00 Fax +41 (0)44 821 33 37 www.eglifedern.ch, info@eglifedern.ch FAVRE-STEUDLER S.A. Chemin de la Prévôté 7 CH-2504 Bienne Tel. +41 (0)32 341 30 79 Fax +41 (0)32 342 52 34 www.favre-steudler.ch pfavre@favre-steudler.ch

SF-Filter AG Kasernenstrasse 6, CH-8184 Bachenbülach SF-Filter: für Öl, Luft, Kraftstoff, Wasser, Hydraulik, Pneumatik, Entstaubung. Tel. +41 (0)44 864 10 68 Fax +41 (0)44 864 14 56 www.sf-filter.com, info@sf-filter.ch

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FSO-Filterservice AG Aspstrasse 10, CH-8154 Oberglatt Tel. +41 (0)44 850 01 60 Fax +41 (0)44 850 62 15 www.fso-filter.ch, info@fso-filter.ch

maschinenbau 12/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

43


SAchregister Bezugsquellen n Gleitlager

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PLASTIGUM AG Grossholzstrasse 20, CH-8253 Diessenhofen Tel. +41 (0)52 646 08 00 Fax +41 (0)52 657 19 52

DM Bau AG Wiesenstrasse 1, 9463 Oberriet Tel. +41 (0)71 763 70 20 Fax +41 (0)71 763 70 25 www.dm-bau.ch, info@dm-bau.ch

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n Härte- und WärmeBehandlungs­anlagen Häberli Härterei- und Werkstofftechnik AG Jägerweg 20, CH-3097 Bern-Liebefeld Tel. +41 (0)31 971 73 30 Fax +41 (0)31 971 73 49 haertetechnik@bluewin.ch

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Pneumatik

Elektronik

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EFD Dosiertechnik, CH-7324 Vilters Tel. +41 (0)81 723 47 47 Fax +41 (0)81 723 71 09 www.dosiertechnik.ch, info@dosiertechnik.ch

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44 maschinenbau 12/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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n Hydraulikzylinder n Industrieöfen/Wärmeschränke


SA c h r eg i s t er Bezu g s q u ellen

n IndustrieumzĂźge

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n Kompressoren und ZubehĂśr

Laserschneiden von Kunststoffen und nichtmetallischen Materialien

interconnecting systems

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n Kupplungen n Kälte- und Klimatechnik hydroline-service ag Kälte- und Klimatechnik Kohlestrasse 12, CH-8952 Schlieren Tel. +41 (0)44 730 87 10 Fax +41 (0)44 730 87 19 www.hydroline-service.ch kontakt@hydroline-service.ch

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n Kupplungen/Schnellverschlßsse/ Druckmessgeräte Wieland + Oertli AG, CH-8308 Illnau Tel. +41 (0)52 346 14 88 Fax +41 (0)52 346 10 86 www.wieland-oertli.ch service@wieland-oertli.ch

n Kompressoren und ZubehĂśr airtag engineering AG Drucklufttechnik und Anlagenbau HĂślzliwisenstrasse 5a, CH-8604 Volketswil Tel. +41 (0)43 399 30 20 Fax +41 (0)43 399 30 21 mail@airtag.ch

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Atlas Copco (Schweiz) AG Kompressoren und Druckluftaufbereitung BĂźetigenstrasse 80, CH-2557 Studen Tel. +41 (0)32 374 14 02 Fax +41 (0)32 374 12 97 www.atlascopco.ch kompressoren@ch.atlascopco.com

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maschinenbau 12/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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SAchregister Bezugsquellen

n Lager-/Archivierungssysteme

n Laserschneiden

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n Magnete HEIL Magnet-+Werkzeugtechnik Blegistrasse 15, CH-6340 Baar-Walterswil Tel. +41 (0)41 760 76 60 Fax +41 (0)41 760 76 65 www.heilmagnet.ch, info@heilmagnet.ch

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SYMA-SYSTEM AG Systemverkauf / Tronic Panoramastrasse 19 9533 Kirchberg/SG Tel. 071 932 32 32 tronic@syma.ch

Rohrbiegerei Bommer AG

Hubstrasse 76 9500 Wil Tel. +41 (0)71 912 40 40 Fax +41 (0)71 912 40 43 www.bommer.ch Rohre und Profile biegen und walzen, von 3 bis 160 mm, eigener Werkzeugbau

n Rohr- und Profilbiegemaschinen Rohr-ø 4 bis 120 mm Fax 071 932 32 33 www.syma.ch

n Prüfmittelüberwachung SCS Kalibrierstelle Nr. 038/3D-Messungen SULZER INNOTEC AG, Messlabor 1581, ­Hegifeldstrasse 12, CH-8404 Winterthur Tel. +41 (0)52 262 58 73 Fax +41 (0)52 262 00 43

MEWAG Maschinenfabrik AG Dorfstrasse 51 CH-3457 Wasen Tel. +41 (0)34 437 75 75 Fax +41 (0)34 437 75 76 www.mewag.com mewag@mewag.com

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SAchregister Bezugsquellen

n Rohr- und Profil-Service

n Sandstrahlmittel

n Schwingungsmessgeräte

n Spritzgussteile

Müller-Technik AG Buchsweg 2, CH-3052 Zollikofen Tel. +41 (0)31 901 02 03 Fax +41 (0)31 901 03 09 www.muellertechnik.ch info@muellertechnik.ch RoViTec GmbH, Auswuchttechnik Studbachstrasse 16, CH-8340 Hinwil Tel. +41 (0)43 843 13 13 Fax +41 (0)43 843 13 00 www.rovitec.ch, rovitec@bluewin.ch

n Rohrbiegen

n Schaltschränke

n Sensoren n Spritzkabinen

Rohr-Profil-Blechbiegen Meriedweg 17 CH-3172 Niederwangen b. Bern Telefon +41 31 981 30 88 Fax +41 31 981 30 91 Internet www.schenkmetall.ch E-mail info@schenkmetall.ch

n Rollen und Räder

GmbH

SCHENK METALL • Blechbearbeitung • Laserschneiden • Roboterschweissen • Behäusebau

Spritzkabinen-Service

Sommeristrasse 16 CH-8594 Güttingen

SCHWARZ AG FEINBLECHTECHNIK 056 297 16 16 info@schwarzag.ch www.schwarzag.ch

n Schaumstoff

n Schmiermittel

Telefon +41 (0)79 555 44 66 www.koster-gmbh.ch info@koster-gmbh.ch n Sondermaschinen

n Stahlrohre

Ihr Partner für industrielle Elektrotechnik. Stockstr. 8, CH-9444 Diepoldsau Tel. +41 (0)71 733 15 73 Fax +41 (0)71 733 18 69 www.rhenatech.ch, rhenatech@paus.ch

Sondermaschinenbau Automatisierung WEMAS – J.-P. Mathez & Cie CH-2720 Tramelan Tel. +41 (0)32 487 43 28 Fax +41 (0)32 487 44 43 www.wemas.ch

n Sicherheitsschuhe im Freizeitlook

n Stanz- und Umformtechnik

n Sandstrahlanlagen FEHR Oberflächentechnik AG Industriestrasse 36 CH-8108 Dällikon Tel. +41(0)44 844 26 64 Fax +41(0)44 844 54 40 www.fehr-oberflaechen.ch fehrag@active.ch

n Spanntechnik

n Schweisskonstruktionen

HANS SIGNER AG 8586 Ennetaach-Erlen Tel. 071 649 11 11 Fax 071 649 11 22 www.signerag.ch

n Stapler aller Art

LASER- und Wasserstrahlschneiden, CNC- Stanzen, Abkanten bis 7 m, Schweisskonstruktionen und mech. Grossbearbeitung bis 30 t Stückgewicht.

n Schweisstechnik SGT Strahlmaschinen AG Ruchstuckstrasse 12 CH-8306 Brüttisellen Tel. +41 (0)44 805 52 00 Fax +41 (0)44 805 52 09 www.strahlmaschinen.ch info@strahlmaschinen.ch

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n Spannwerkzeuge

Lestoprex AG Kronenstr. 11, CH-8735 St.Gallenkappel Tel. +41 (0)55 284 51 51 Fax +41 (0)55 285 51 53 www.lestoprex.ch, mail@lestoprex.ch


SA c h r eg i s t er Bezu g s q u ellen

n Stapler aller Art

n Technische Präzisionskugeln

n Verpackungen Aeberhard AG, CH-9434 Rheineck Tel. +41 (0)71 886 40 00 www.aeberhardag.ch kartonagen@aeberhardag.ch

 044 846 51 11

n Vibrationsmessungen

Kauf Miete Leasing

Müller-Technik AG Buchsweg 2, CH-3052 Zollikofen Tel. +41 (0)31 901 02 03 Fax +41 (0)31 901 03 09 www.muellertechnik.ch info@muellertechnik.ch

www.still.ch n Stellventile

n Wasserstrahlschneiden

RoViTec GmbH, Auswuchttechnik Studbachstrasse 16, CH-8340 Hinwil Tel. +41 (0)43 843 13 13 Fax +41 (0)43 843 13 00 www.rovitec.ch, rovitec@bluewin.ch

n TeilereinigungsWaschmaschinen Perfix Apparatebau AG Ruchstuckstrasse 12, CH-8306 Brüttisellen Tel. +41 (0)44 805 52 05 Fax +41 (0)44 805 52 09 www.strahlmaschinen.ch info@strahlmaschinen.ch

n Wälzlager

n UV/Ultraviolettstrahler ABECON AG ZÜRICH Friesenbergstrasse 108, CH-8055 Zürich Tel. +41 (0)44 451 14 00 Fax +41 (0)44 451 20 22 www.abecon.ch, info@abecon.ch

n Strahlmittel

n UV-Strahler/-Geräte

BBA AG, Schachenallee 29, CH-5001 Aarau Tel. +41 (0)62 824 58 62 Fax +41 (0)62 824 61 40

n Wärmetauscher

n Technische Keramik n Vakuumpumpen und Kompressoren

WT Wärmeaustausch Technologien AG Aergerastrasse 10, 1734 Tentlingen Tel. 026 418 06 56, Fax 026 418 06 57 e-mail info@wt-sa.ch, www.wt-sa.ch •

n Wärmetauscher-Stationen

n Technische Kunststoffteile n Ventilatoren

n Werkzeug- und Formenbau GmbH

Novoglas AG, Kunststoffe in Bestform Industriegebiet, Durisolstrasse 10 CH-5612 Villmergen Tel. +41 (0)56 619 70 00 Fax +41 (0)56 619 70 01 www.novoglas.com, info@novoglas.com Filialen: Tel. +41 (0)44 307 36 74, +41 (0)61 225 42 94, +41 (0)31 311 21 63

Spritzkabinen-Service

Sommeristrasse 16 CH-8594 Güttingen Telefon +41 (0)79 555 44 66 www.koster-gmbh.ch info@koster-gmbh.ch n Verbindungstechnik

Moderne Pressentechnologie www.schmidttechnology.ch Telefon 031 755 40 71

n Wasserstrahlschneiden

DOHNER AG • Schaubenstrasse 4 8450 Andelfingen • Switzerland Tel. +41 52 317 37 30 Fax +41 52 317 37 51 E-Mail: info@dohnerag.ch Internet: www.dohnerag.ch

n Werkzeugbau-Normalien

E. Ramseier-Werkzeugnormalien AG Dübendorfstrasse 27 CH-8602 Wangen Telefon +41 (0)44 834 01 01 ramseier@ramseier-normalien.ch www.ramseier-normalien.ch

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SAchregister Bezugsquellen

n Werkzeugmaschinen

n Werkzeuge

n Werkzeugmaschinen

n Werkzeugmaschinen

Service, Handel, Reparaturen, Revisionen DKM, Althau 1, CH-5303 Würenlingen Tel. +41 (0)56 290 00 05 Fax +41 (0)56 290 00 06 dkm@bluewin.ch

Lestoprex AG Kronenstr. 11, CH-8735 St.Gallenkappel Tel. +41 (0)55 284 51 51 Fax +41 (0)55 285 51 53 www.lestoprex.ch, mail@lestoprex.ch

CH-3401 Burgdorf Tel. +41 (0)34 445 56 11 Fax +41 (0)34 445 62 00 www.haessig-maschinen.com info@haessig-maschinen.com

n Werkzeuge und Betriebseinrichtungen

Steiner Werkzeugmaschinen AG Wynenmattenweg 1, CH-5722 Gränichen Tel 0041 62 855 0660 Fax 0041 62 855 0669 info@steinermachine.ch www.steinermachine.ch

n Werkzeugmaschinen

n Werkzeugmaschinen

Service, Handel, Reparaturen, Revisionen DKM, Althau 1, CH-5303 Würenlingen Tel. +41 (0)56 290 00 05 Fax +41 (0)56 290 00 06 dkm@bluewin.ch

Prodex 2012 / Halle 1.0, Stand B19

n Zahnräder Hans Christen AG, CH-3360 Herzogenbuchsee Tel. +41 (0)62 956 50 50 Fax +41 (0)62 956 50 55 info@cag.ch

DMG MORI SEIKI Schweiz AG Lagerstrasse 14 CH-8600 Dübendorf

n Zerspanungswerkzeuge für Experten

Telefon +41 (0)44 824 48 48 www.dmgmoriseiki.com info@dmgmoriseiki.com

I n s e r e n t e n - & A dvert orialV e r z eic h n i s Fett = Anzeigen Normal = Redaktionelles/Advertorials 41 Aeberhard AG 27 ATEQ Gesellschaft für Messstechnik 17 Basler Bildungsgruppe UG 1 Bauberger AG 6 Bauberger AG 6 Baumüller AG 36/38 Beckhoff Automation AG 11 Berger Technologie GmbH 31/32 Berner Fachhochschule 7 Bito AG 28 Blum-Novotest GmbH 38 Bodycote Rheintal Wärmebehandlung AG 16 Brütsch/Rüegger Werkzeuge AG 23/37 Demelectric AG 9 DMG MORI SEIKI Schweiz AG UG 4 EAO Schweiz AG 37 Eaton Industries II GmbH 3 Emil Egger AG 41 Eroba AG 7/22 Estech Industries Holding AG 10 Eurebis AG

7 14 31 25 16 8 15 29 12 41 41 9 13 41 19 38 15 40 UG 1 6 39

Exhibit & More FAULHABER MINIMOTOR SA FHS St.Gallen FMS-Technik AG FN Niederhauser AG Fritz Studer AG GO OUT Production GmbH GOM Internation AG GRESSEL AG Gysi Pumpen AG HEIL Magnet- + Werkzeugtechnik HKS Fördertechnik AG Horst Witte Gerätebau Barskamp KG Huvit GmbH ICS International AG ifm electronic ag KANYA AG Kunz precision AG LIDAG Laserbearbeitungstechnik AG Mapal AG Marag Flow & Gastech AG

50 maschinenbau 12/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

41 Martin Hänssler 4 Mechtop GmbH 6 Metabo AG 21 MFI AG 39 Mostec AG 24 NTB Hochschule 36/ Omni Ray AG 38/40 18 Optimo Service AG 41 Ortner GmbH 32 Pilz Industrieelektronik GmbH 30 Rolf Dindorf 6/39 Rotronic AG 7 RS Components AG 41 Ruedi Tschan 11 Sandvik AG 6 Schäffler AG 36 SMC Pneumatik AG UG 1/ SNVshop 7/39 19/22 Steinbock Handling AG

32 Swissmem Kaderschule 41 TechniSoft CAD/CAM AG 7/10 TRUMPF Maschinen AG 6 Urma AG 20 Wegmüller AG 36 Volland AG 41 Wekatex Handels GmbH Messen UG 1 Automation Schweiz, Winterthur 34 Fastener Fair, Stuttgart 35 Intec, Leipzig 29 Logimat, Stuttgart UG 1 Maintenance Schweiz, Zürich 35 Sensor+Test, Nürnberg 34 Z – Die Zuliefermesse, Leipzig Publireportage 17 Steinbock Handling AG



MB Dezember 2012