Seit 1980 begleitet die PMI die Entwicklung der Porsche Holding, inhaltlich und visuell. Jede Ausgabe ist ein Spiegel ihrer Zeit: von den ersten schwarz-weißen Seiten bis zur digitalen Version mit multimedialen Inhalten. Die PMI hat sich im Laufe der Jahrzehnte immer wieder neu erfunden und dabei ihren hohen Anspruch bewahrt. Sie zeigt eindrucksvoll, dass Kommunikation und Design einem stetigen Wandel unterliegen – und dass gerade darin ihre Stärke liegt.
WIR FEIERN DIE 200. AUSGABE UNSERER PMI
Liebe Leserinnen und Leser, mit dieser Ausgabe blicken wir auf einen besonderen Meilenstein: Unsere PMI erscheint zum 200. Mal. Ein Ereignis, das für Information, Kontinuität, Zusammenhalt und gemeinsame Weiterentwicklung steht. Seit 45 Jahren begleitet uns unsere Mitarbeiterzeitung, erzählt von PorscheanerInnen, die mit Ideen, Mut und Teamgeist unseren gemeinsamen Erfolg möglich machen.
Wie sich die PMI im Laufe der Jahre entwickelt hat, welche Themen uns geprägt haben und welche Geschichten besonders in Erinnerung geblieben sind, zeigen die Sonderseiten in dieser Jubiläumsausgabe – mit Einblicken, Rückblicken und Stimmen aus der Porsche Holding Salzburg. Ein Stück gelebte Geschichte, das verbindet. Mehr dazu finden Sie ab Seite 12.
Gleichzeitig bietet das Jahresende auch die Gelegenheit, auf ein ereignisreiches Jahr zurückzublicken. Nach Monaten voller Dynamik und Herausforderungen blicken wir aber auf Seite 24 nicht nur auf das Erreichte zurück, sondern richten auch den Blick nach vorne. In einem anspruchsvollen Umfeld, geprägt von globalen wirtschaftlichen und politischen Spannungen, hat die Porsche Holding Salzburg einmal mehr Stärke gezeigt. Wir konnten dank einer herausragenden Teamleistung unsere guten Marktanteile sichern, solide Ergebnisse erzielen und vor allem als Unternehmen Resilienz beweisen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön seitens der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats der Porsche Holding für Ihren großen Einsatz und Ihr unermüdliches Engagement!
Darüber hinaus hält die Zukunft viele spannende und bereichernde Impulse bereit. Mit dem Programm „Quality Parts“ haben wir eine smarte Ersatzteil-Alternative geschaffen, die Bewegung
Dr. Hans Peter Schützinger, Sprecher der Porsche Holding Geschäftsführung
in unser After-Sales-Geschäft und zusätzliche Erträge bringt. Unsere „Quality Parts“ bieten unseren Kundinnen und Kunden hochwertige Ersatzteile für Fahrzeuge älter als acht Jahre zu attraktiven Preisen und stärken zugleich die Kundenloyalität in den Servicebetrieben. (Seite 26).
Wichtige Impulse für die Zukunft kamen im September auch von den Wiener Elektro Tagen auf dem Wiener Rathausplatz mit rund 60 ausgestellten hybriden und vollelektrischen Fahrzeugen. Unter dem Motto „Mobilität im Wandel: Ist Europa fit für die Zukunft?“ brachte die Veranstaltung mit dem traditionellen VIP-Abend die automobile Fachwelt und Öffentlichkeit zusammen und setzte wichtige Akzente für die Weiterentwicklung der E-Mobilität, zu finden auf Seite 32.
Unser Weg in die Zukunft steht auf einem starken Fundament, getragen von Innovationsgeist, Verantwortung und einer starken Gemeinschaft. Besonders in den letzten Wochen des Jahres, in denen wir traditionell ein Jahr Revue passieren lassen, wird uns bewusst, wie wertvoll dieses Miteinander ist.
Zum Weihnachtsfest wünsche ich Ihnen und Ihren Familien auch im Namen meiner Geschäftsführerkollegen Rainer Schroll und Johann Lechner besinnliche Tage, Zeit zum Durchatmen und Zuversicht für das neue Jahr. Genießen Sie die festliche Zeit im Kreise Ihrer Liebsten.
Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!
Hans Peter Schützinger, Sprecher der Porsche Holding Geschäftsführung
200 AUSGABEN INFORMATION, DIE VERBINDET UND RICHTUNG GIBT.
1980
2000
Mit der ersten schwarz-weißen Ausgabe legte die Porsche Holding den Grundstein für eine regelmäßige und transparente Mitarbeiter-Kommunikation. Einige Jahre später begann ab 1991 mit den ersten farbigen Ausgaben ein neues Kapitel: Große, emotionale Bilder lösten die schlichten Layouts ab und verliehen der Zeitung neue Lebendigkeit.
Ende der 1990er-Jahre wich der rote Schriftzug einem moderneren Erscheinungsbild. Die 2000er standen im Zeichen von Dynamik und Wachstum. Sechs Ausgaben pro Jahr fingen das Geschehen im Unternehmen hautnah ein – von strategischen Entscheidungen über die vielen Produktneuheiten bis hin zu persönlichen Geschichten. 1980 – 2025
2012
Aufbruch in die nächste Ära mit neuen und frischen Impulsen – inhaltlich wie visuell. Das Design der PMI änderte sich ein weiteres Mal: Klarere Linien, neue Rubriken und eine andere Typografie spiegelten den Aufbruch in der Porsche Holding wider. Die schwarzen Balken verschwanden, die PMI erhielt ein zeitgemäßeres, offenes und magazinigeres Design.
2023
Frischzellenkur mit einem moderneren Look und einem neuen, schwungvollen Logo – die PMI zeigt sich moderner denn je. Weiß prägt das Design, und klare Linien bestimmen das Erscheinungsbild. Im selben Jahr sorgte eine besondere Beilage für Begeisterung: ein Stickerbogen anlässlich 50 Jahre Golf, der großen Anklang fand. Eine neue digitale Ausgabe ergänzt das Printprodukt perfekt und bietet mit Videos und Fotostrecken zusätzliche Inhalte.
Rückblick auf elektrisierende Eindrücke & nachhaltige Impulse
Der
Photovoltaik-Ausbau nimmt weiter Fahrt auf
20 JAHRE PORSCHE MACEDONIA
Natasa Gligorov im Porträt
Digitale
MitarbeiterInnen
Information
Janina Lebiszczak über nachhaltigen Wandel und klare Ziele
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DREIFACHE AUSZEICHNUNG FÜR PORSCHE COLOMBIA!
Bei der diesjährigen LAM-Konferenz von Volkswagen do Brasil versammelten sich mehr als 250 VertreterInnen aus Mittel- und Südamerika. Porsche Colombia konnte dabei gleich dreimal jubeln: Das Team wurde mit den Auszeichnungen „Best Customer
VERANTWORTUNGSVOLL IN DIE ZUKUNFT MIT AI
Der EU AI Act regelt den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (kurz KI/AI) und legt fest, wie und unter welchen Bedingungen sie verwendet werden darf. Welche Schritte notwendig sind, um den größtmöglichen Nutzen aus AI zu ziehen und sie rechtskonform einzusetzen, weiß das Data Governance Office. In enger Zusammenarbeit mit dem AI Hub unterstützt es den zielgerichteten und sicheren Einsatz von AI in der Porsche Holding Salzburg. Entscheidend dabei: Jede AI-Lösung – egal, ob entwickelt, zugekauft oder bereits im Einsatz – muss dem Data Governance Office gemeldet werden.
Mehr Informationen zur AI-Meldepflicht finden Sie durch Scannen des QR-Codes.
Experience 2024“, „Best Customer Satisfaction in Sales 2024“ und „Best Importer in Sales 2024“ geehrt – ein eindrucksvoller Beweis für das unermüdliche Engagement, die Leidenschaft sowie den hohen Qualitätsanspruch des gesamten Teams.
Andreas Burgholzer mit Außenministerin Beate Meinl-Reisinger.
PORSCHE ROMANIA BEIM CEO BREAKFAST IN BUKAREST
Mitte Oktober lud die österreichische Botschaft in Bukarest zum CEO Breakfast. Anlass war der erste offizielle Besuch von Außenministerin Beate Meinl-Reisinger in Rumänien. Unser Importeur Porsche Romania, vertreten durch Geschäftsführer Andreas Burgholzer, nutzte die Veranstaltung zum Austausch mit der Außenministerin Beate Meinl-Reisinger und den zahlreichen WirtschaftsvertreterInnen. Die Porsche Holding gehörte 1997 zu den ersten österreichischen Unternehmen, die in Rumänien aktiv wurden.
EUROCAR ITALIA RICHTET SICH NEU AUS
Bei der dritten Ausgabe von BASE, dem jährlichen Strategiemeeting von Eurocar Italia, stand die Ausrichtung der gesamten italienischen Einzelhandelsgruppe im Mittelpunkt. Unter dem Motto „One Eurocar“ wurde die Bedeutung eines einheitlichen Markenprofils betont. Im Fokus der Veranstaltung: die Menschen – KundInnen und Mitarbeitende. Sie bilden die Basis für den langjährigen Erfolg. Mit dem 1. April 2026 tritt die gesamte Gruppe offiziell unter dem Namen Eurocar auf, ein Schritt, der die Zusammengehörigkeit stärkt, Synergien schafft und den Auftritt nach außen vereinheitlicht.
ZEHN JAHRE „PORSCHE-GEIST“ IN BOSNIEN-HERZEGOWINA
Mit einer stimmungsvollen Feier im Nationaltheater in Sarajevo blickte Porsche Bosnia Hercegovina auf zehn erfolgreiche Jahre zurück. Unter dem Motto „10 YEARS. ONE ROAD.“ wurden gemeinsam Meilensteine, Werte und Zukunftspläne präsentiert, mit klarem Fokus auf Innovation, Elektromobilität und die führende Rolle der Porsche Gruppe in der Region. Das Jubiläum vereinte all jene, die in den vergangenen Jahren zum Wachstum und zur Weiterentwicklung des Unternehmens beigetragen haben.
PORSCHE MACEDONIA FEIERT 20 JAHRE
Seit nunmehr zwei Jahrzehnten steht Porsche Macedonia für Engagement, Innovation und nachhaltiges Wachstum. In dieser Zeit hat sich das Unternehmen zu einem bedeutenden Akteur am Markt entwickelt, zahlreiche Herausforderungen gemeistert und wichtige Erfolge erzielt. Die Jubiläumsfeier war daher nicht nur ein Anlass für Rückblick und Wertschätzung, sondern auch ein Blick nach vorn: Mit Erfahrung, Leidenschaft und Pioniergeist startet Porsche Macedonia in die nächsten Kapitel seiner Geschichte – bereit für weitere Erfolge und eine erfolgreiche Zukunft.
INTERNATIONALER EINKAUF: MESSE ANDERSRUM
Zur Vorbereitung der Ausschreibung zur Neuwagenlogistik für Österreich und CEE organisierte der Internationale Einkauf der Porsche Holding erstmals eine „Reverse Fair“. In der MOONCITY Salzburg trafen interne LogistikexpertInnen auf mehr als 35 EigentümerInnen und Top-ManagerInnen
PORSCHE ČESKÁ:
HILFE, DIE BEWEGT
führender Logistikunternehmen. Sie diskutierten zukunftsweisende, effiziente und nachhaltige Lösungen für die Fahrzeuglogistik. Das neue Format erwies sich als voller Erfolg: Bereits kurz nach dem Event gingen erste innovative Ideen und konkrete Konzepte ein.
Zum zweiten Mal in Folge haben sich die Porsche-Unternehmen in Slowenien der Initiative #JoinTheMovement angeschlossen. Das Ziel: Bewegung fördern und gleichzeitig Gutes tun. Für jeden mit der App zurückgelegten Kilometer beim Gehen, Laufen oder Radfahren wird gespendet, damit benachteiligte Familien einen unvergesslichen Sommerurlaub genießen können. Ein starkes Zeichen für Gesundheit, Teamgeist und gesellschaftliches Engagement.
DIN BIL: MEHR ALS NUR EINE PROBEFAHRT
Mit der Aktion „Provkör för klubben“ („Testfahrt für den Verein“) unterstützte Din Bil in der Region Gävleborg–Dalarna im September lokale Sportclubs. Für jede Probefahrt zwischen 22. und 27. September spendete das Autohaus 100 schwedische Kronen an den von den KundInnen gewählten Verein. Am Ende der Woche erhielten alle Teilnehmenden ihre gesammelten Beträge, und der Verein mit den meisten Probefahrten freute sich über einen Bonus von 5.000 Kronen (rd. 500 Euro).
MOON POWER
STARTET IN ITALIEN
Seit dem 1. September 2025 ist MOON POWER Italia offiziell aktiv. Das Unternehmen gehört zur Volkswagen Group Italia mit Sitz in Verona, deren Geschäftstätigkeit seit Juni 2024 von der Porsche Holding Salzburg verantwortet wird. Unter der Leitung von Francesco Quaglieri konzentriert sich das Team auf B2B-Projekte und unterstützt Unternehmen mit maßgeschneiderten Ladelösungen und Services – für eine noch nachhaltigere Mobilität in Südeuropa. Damit setzt MOON POWER den Expansionskurs erfolgreich fort und ist nun in 26 Ländern vertreten.
v. l. n. r.: Günther Frena, CFO Volkswagen Group Italia, Christoph Aringer, CEO Volkswagen Group Italia, Francesco Quaglieri, Head of MOON POWER Italia, Markus Tatzer, Geschäftsführer MOON POWER GmbH.
FLEET POWER
VON PIA KROATIEN
Porsche Inter Auto Kroatien stärkt weiterhin sein Flottengeschäft: Insgesamt wurden 53 Škoda-Fahrzeuge an die langjährigen Partner Vindija und Zvijezda ausgeliefert, während acht neue Fahrzeuge an die Raiffeisen Bank übergeben wurden. Auch neue Partnerschaften entwickeln sich stark – EES Sistemi und Arfa Services erhielten 27 Fahrzeuge, darunter 17 Volkswagen Caddy-Modelle. Bis zum Jahresende sollen zusätzlich 42 Fahrzeuge an den neuen Partner Eurospin geliefert werden, was die Position als vertrauenswürdiger, langfristiger Mobilitätspartner weiter festigt.
SLOWAKEI: MOBILITÄT FÜR DEN GUTEN ZWECK
Neun gemeinnützige Organisationen in der Slowakei dürfen sich über neun VW Golf und VW Caddy freuen. Die Übergabe erfolgte im Rahmen des „Good Fleet Grant“-Programms, einer gemeinsamen Initiative von Porsche Slovakia, der Porsche Finance Group Slovakia und der Volkswagen Slovakia Foundation. Das Programm unterstützt Organisationen im Sozial- und Gesundheitsbereich und der Krisenintervention. Es unterstützt auch Menschen in Not. Dank der Fahrzeuge kommt Hilfe schneller und effizienter an und erreicht auch Menschen in abgelegenen Regionen.
NEUERÖFFNUNGEN
SPATENSTICH FÜR DIE ERWEITERUNG DES PORSCHE HUNGARIA TEILEZENTRUMS
IN BUDAPEST
Ein bedeutender Moment für unsere ungarischen KollegInnen: Anfang Oktober fand im Rahmen des Wholesale International Management Summit der feierliche Spatenstich zur Erweiterung des Parts Center Budapest statt. Mit dem Investment stärkt die Porsche Holding die Logistik in Mittel- und Osteuropa nachhaltig. Bereits in der Planungsphase standen Effizienz und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt, die neue Halle wird nach dem DGNB-Gold-Standard zertifiziert. Der Baustart war im November, die Inbetriebnahme ist für Anfang 2027 geplant.
Mit neuen Standorten in verschiedenen Märkten setzt die Porsche Holding ihren Wachstumskurs konsequent fort.
Hier einige der Neuzugänge.
NEUE CUPRA GARAGE IN CHILE
CUPRA setzt seine Expansion weiter fort, diesmal in Chile. Mit der neuen CUPRA Garage stärkt die Marke ihre Präsenz und bringt den unverwechselbaren spanischen Spirit nach Südamerika. Auf einer Fläche von 218 Quadratmetern bietet der Flagship Showroom Platz für fünf Fahrzeuge sowie einen Loungebereich. Das großzügige Außenareal lädt zu Events ein und ermöglicht BesucherInnen Probefahrten. Damit entstand im Herzen von Lo Barnechea ein Treffpunkt, an dem CUPRA mit Design, Emotion und Performance erlebbar wird.
NEUER GLANZ IN PRISHTINA
Mit der Eröffnung der neuen Volkswagen und Škoda Schauräume setzt Porsche Prishtina neue Standards in Design, Service und Kundenerlebnis. Auf über 1.000 Quadratmeter Ausstellungs- und Kundenfläche sowie zusätzlichen 600 Quadratmeter Werkstattbereich bietet der Standort modernste Technik und erstklassige Betreuung. Die feierliche Eröffnung stand ganz im Zeichen von Leidenschaft und Markenbegeisterung, ein starkes Signal für die Zukunft der Mobilität im Kosovo.
Spatenstich in Ungarn: Thomas Lirk, Wilfried Weitgasser, Márton Dabóczi, Dr. Hans Peter Schützinger, Brigitte Auernigg, Dávid Kukucska, Günther Seifert, xyz Szabolcs Poór und Tamas Wachtler
DREI MEILENSTEINE FÜR AUDI IN SPANIEN
Anfang Oktober feierte das Autohaus Levante Wagen in Sedaví seine Wiedereröffnung – genau ein Jahr nach der schweren Flutkatastrophe. Kurz darauf folgte die Eröffnung des ersten Audi City Store in Barcelona – ein moderner Erlebnisraum im Herzen der Stadt, der digitale Interaktion und Elektromobilität in den Mittelpunkt stellt. Und auch ein neuer Showroom in der Zona Franca öffnete nach umfangreichen Umbauten seine Türen. Drei starke Schritte in eine Zukunft, in der Audi den Fans der Marke noch mehr Nähe, Innovation und Erlebnis bietet.
FEIERLICHER
STARTSCHUSS DES SCHWABA
GEBRAUCHTWAGENZENTRUMS
Mit einer festlichen Abendveranstaltung feierte die Schwaba GmbH die Eröffnung ihres neuen Gebrauchtwagenzentrums in Gersthofen. Nach nur 23 Monaten Bauzeit präsentiert sich der moderne Standort auf 32.500 Quadratmetern als Zentrum für Qualität, Service und Nachhaltigkeit. Unter dem Motto „Mehr Auswahl – mehr Service“ kamen über 200 Gäste aus Wirtschaft, Medien und der Region zusammen, um gemeinsam den Start in eine neue Ära der Mobilität im Raum Augsburg zu feiern.
Von links: Jörg Kamenz, Sascha Kapfelsberger, Michael Wörle, Michael Agsteiner, Peter Modelhart, Horst Dietrich.
12 DATEN UND FAKTEN RUND UM DIE PMI
1980 RUBRIK
Erscheinungsdatum erste Ausgabe: Dezember 1980
Nr. 100
Erscheinungsdatum 100. Ausgabe: April 2003
Von Beginn an dabei und beliebt: die Rubrik „Rund ums Auto“ – heute bekannt als „Motorteil & Mobility News“
7.400
Gesamtseitenanzahl: ≈ 7.400 Seiten inkl. Umschlag
45 JAHRE 1988
Erste Ausgabe mit Farbfotos im Heft: Dezember 1988 (PMI Nr. 25)
Erscheinungsdatum
erste digitale Ausgabe: 2015
Durchschnittlicher
Umfang: 37 Seiten pro Heft
29
Die englischsprachige, digitale Ausgabe erreicht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 29 Ländern
Digitale Premiere auf „Issuu“ mit zusätzlicher Foto- und Videofunktion
Erscheinungsdatum
200. Ausgabe: Dezember 2025
WENN MENSCHEN GEMEINSAM GESCHICHTE SCHREIBEN
EINE ZEITREISE DURCH 45 JAHRE UND 200 AUSGABEN PMI
Es sind nicht die Gebäude, die ein Unternehmen ausmachen. Nicht die Zahlen, nicht die Fakten.
Es sind die Menschen – ihre Leistungen und Ideen, ihr Engagement, ihre Haltung. Seit 1980 erzählt unsere Mitarbeiterzeitung PMI genau davon: von den wichtigen Ereignissen in der Porsche Holding und denjenigen, die tagtäglich daran arbeiten, dass wir als Unternehmen wachsen und uns weiterentwickeln.
Schon die allererste Ausgabe im Dezember 1980 brachte dieses Selbstverständnis aufs Titelbild: eine Kollegin und zwei Kollegen an ihren Arbeitsplätzen. Ein Zeichen dafür, dass Kommunikation bei uns von Anfang an Ausdruck von Wertschätzung, Gemeinschaft und Kultur war. Im Mittelpunkt: der Fortschritt im Unternehmen und Sie, die Porscheanerinnen und Porscheaner, als dessen Motor.
45 Jahre und 200 Ausgaben später ist die PMI mehr als eine Mitarbeiterzeitung –sie ist Zeitzeugin und Wegbegleiterin, Chronistin und Spiegel einer Entwicklung, die von Salzburg aus Beschäftigte auf drei Kontinente und in 29 Länder führte. Dabei hat die PMI immer ein Ziel verfolgt: informieren und aufklären, Richtung geben und damit auch Zukunft gestalten.
„Transparente, offene und gezielte Kommunikation ist die Grundlage dafür, dass wir Ziele erreichen können, Risiken minimieren sowie unseren langfristigen Erfolg sichern“, betont Dr. Hans Peter Schützinger, Sprecher der Porsche Holding Geschäftsführung „Die PMI spielt dabei eine zentrale Rolle, indem sie relevante Inhalte verständlich aufbereitet und unsere gemeinsame Ausrichtung stärkt.“
Die erste PMI erschien im Dezember 1980.
Lassen Sie uns einen Blick auf einige der vielen Meilensteine werfen, die unser Unternehmen geprägt haben und welche die PMI für Sie, die Leserinnen und Leser, festgehalten hat. Gleich vorweg: Den Werdegang unserer Porsche Holding zur Gänze darzustellen würde den Rahmen völlig sprengen. Wir haben deshalb exemplarische Meilensteine herausgegriffen.
DIE 1980ER: DIE ANFÄNGE
Als vor 45 Jahren die erste Porsche MitarbeiterInnen Information, kurz PMI, erschien, war die Arbeitswelt noch eine völlig andere: Schreibmaschinen in den Büros, Computer und Faxgeräte waren gerade im Kommen. Schon damals war dem Management eines besonders wichtig: die Belegschaft zu informieren und mitzunehmen – unabhängig von Abteilung oder Hierarchie. In Schwarz-Weiß mit dunkelroter Titelseite setzte die erste PMI ein unmissverständliches Zeichen, noch lange bevor Mitarbeiterkommunikation als strategisches Instrument etabliert war. Besonderes Highlight seit der Nr. 1: der Motorteil mit den neuesten Modellen unserer Marken.
Von Beginn an nahm sich die PMI vor, kom plexe Themen greifbar zu machen und Ent wicklungen verständlich zu vermitteln. So widmete sich die Ausgabe Nr. 6 im Jahr 1982 mit der provokanten Headline „Com puter – Blechtrottel oder Intelligenzbestie?“ dem Thema IT. Was einst Neuland war, ist heute selbstverständlich: IT und Digitali sierung sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.
Wenig später rückte ein Zukunftsprojekt ins Rampenlicht: der Bau des Teilever triebszentrums (TVZ) in Wals-Siezenheim. Die PMI begleitete den Fortschritt mit Bil dern, was auf großes Interesse stieß. 1984 ging das TVZ in Betrieb und versorgte zu nächst den österreichischen Markt. Heute, über vier Jahrzehnte später, ist es Herz stück einer leistungsstarken Ersatzteilver sorgung für insgesamt 18 Märkte der Por sche Holding.
1984 brachte eine weitere zukunftswei sende Entscheidung: Mit wir eine neue, dynamische Marke in die Porsche Familie auf – die perfekte Ergän
Ein Kollege am Computer, moderne Technik im Arbeitsalltag 1982.
Ein Ausschnitt des Beitrags der PMI Nr. 6 von 1982.
zung zu den erfolgreichen Konzernmarken Volkswagen, Audi und Porsche. Auf dem PMI-Cover debütierte der neue SEAT Ibiza – Symbol für mediterranes Lebensgefühl seit mehr als 40 Jahren.
Auch die Finanzdienstleistungen schrieben Geschichte: Mit der Allgemeinen Leasingzentrale (ALZ) liegt der Grundstein bereits im Jahr 1966. Am 1. Mai 1987 wurden die Tätigkeiten und Aufgaben der ALZ in der Porsche Bank AG und der Porsche Versicherungs AG gebündelt. Dies machte die Vision eines ganzheitlichen Mobilitätsangebots Realität – vom Fahrzeug über Finanzierung und Versicherung bis hin zum Service – dokumentiert in der PMI.
DIE 1990ER: WACHSTUM
1990 setzte die Gründung der Porsche Hungaria den Startschuss für die Expansion nach Osteuropa – ein mutiger Schritt in neue Märkte und Kulturen. Weitere Großhandelsmärkte folgten: Slowakei und Tschechien im Jahr 1992, Slowenien 1993, Rumänien 1997, Kroatien und Frankreich 1999.
Jeder Markteintritt war ein Meilenstein –nicht nur strategisch, sondern auch kulturell und menschlich. Es waren die Teams vor Ort und in der Zentrale, die mit Engagement, Know-how und Pioniergeist neue Strukturen aufbauten, Beziehungen knüpften und die Modelle des Volkswagen Konzerns bei den KundInnen in den neuen Ländern verankerten. Die PMI dokumentierte diesen Weg mit Reportagen, Interviews und persönlichen Geschichten über die Menschen hinter dem Erfolg. Ab 1991 erstmals in Farbe. Der Anspruch: die Mitarbeitenden als Teil einer gemeinsamen Erfolgsgeschichte sichtbar zu machen und das Wir-Gefühl zu stärken.
1992 wurde das Portfolio der Porsche Holding um eine weitere Marke erweitert: Mit Intercar startete Škoda in Österreich durch, und das frisch gebackene Škoda Team wurde in der PMI vorgestellt. Mit dem Škoda Favorit und Forman legte es den Grundstein einer beeindruckenden Entwicklung, die bis heute andauert.
1992 brachte auch Veränderungen für die PMI. Bis Mai lag die Verantwortung für die Zeitung bei Hansjörg Stöckl im Zentralein -
1990: Porsche Hungaria stellt sich vor - mit einer Pressekonferenz, einem Messestand auf der "Auto 90" und einem Beitrag in der PMI Nr. 31.
trauten Markt und bestätigen damit ein weiteres Mal, daß wir ein dynamisches und rasch handelndes Unternehmen mit internationalen Ambitionen sind. Die neue Firma ist eine 100 %ige Tochter der Porsche Holding und wird als völlig eigenverantwortliches, ungarisches Unternehmen etabliert. Diese Entscheidung für Ungarn löste nicht nur quer durch unseren Konzern von der ersten Stunde an volle Begeisterung aus sondern auch spontane Unterstützung mit Rat und Tat. Die anoestrebte Marktführerschaft in Ungarn bedingt den Auf♦
Porsche Hungaria
kauf, im August erschien die erste Ausgabe unter der Ägide von Hermann Becker.
Mit dem wachsenden Erfolg des Unternehmens rückten auch jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stärker in den Mittelpunkt, die ihm über Jahrzehnte hinweg die Treue gehalten hatten. 1995 berichtete die PMI über die zweite Jubilare-Ehrung licher Abend in der Salzburger Residenz, bei dem Firmengründerin Louise Piëch an wesend war. Die Zahl der Jubilarinnen und Jubilare stieg kontinuierlich, sodass ihnen im Jahr 2012 eine eigene Ausgabe – die Ju bilare-PMI – gewidmet wurde.
Mitte der 1990er-Jahre begann eine neue technologische Ära: 1996 entstand aus der Externa-Kfz die Porsche Informatik gestellt in Ausgabe Nr. 57. Was als kleines Team begann, entwickelte sich zu einem internationalen Player mit über 1.000 Mitar beitenden und Standorten in fünf Ländern.
Parallel dazu nahm ein Großprojekt Ge stalt an: der Neubau des Porschehofs der Salzburger Vogelweiderstraße. Der alte Standort nahe des Salzburger Bahn hofs war längst zu klein geworden. Die PMI begleitete den Bau von den ersten Plänen bis zur Eröffnung im April 1998 – mit Ein blicken und Interviews, um die Mitarbeitenden bestmöglich mitzunehmen.
DIE 2000ER: AUFBRUCH
Das neue Jahrtausend markierte den Beginn eines entschlossenen Aufbruchs. Im Großhandel setzte die Porsche Holding weitere Meilensteine in CEE. 2004 erfolgte der Markteintritt in Bulgarien und Montenegro, gefolgt von Albanien, Nordmazedonien und dem Kosovo im Jahr 2005. Einen Höhepunkt bildete der Eintritt in die Ukraine im Jahr 2008, damals der größte Markt der Unternehmensgruppe.
2004 markierte auch im Einzelhandel den Beginn weiterer wegweisender Schritte: Die Porsche Holding expandierte nicht nur ins benachbarte Italien und gründete die Eurocar, sondern ging darüber hinaus als eines der ersten Unternehmen der Autobranche nach China auch unseren ersten Schauraum in Hangzhou eröffneten. Auf dem Cover der Ausgabe Nr. 110 symbolisierte ein Drache diesen historischen Moment.
2000: Zum Markteintritt in China zierte ein Drache das PMI-Cover - ein kraftvolles Symbol für Glück und Stärke.
Die 2000er waren geprägt von unternehmerischem Mut, strategischen Investitionen und vor allem von der Leidenschaft und der Einsatzbereitschaft unserer Teams. Sie haben Grenzen überwunden, Vertrauen aufgebaut und die Porsche Holding in neuen Märkten verankert – mit Teamgeist, Begeisterung und dem festen Willen, gemeinsam Großes zu bewegen.
Auch die PMI spiegelte diesen Aufbruch: Sechs Ausgaben pro Jahr fingen beinahe in Echtzeit das Geschehen im Unternehmen ein. Die PMI war nahe an den Menschen und den Produkten dran. Sie dokumentierte nicht nur strategische Entscheidungen und internationale Entwicklungen, sondern berichtete über neue Modelle und automobile Trends sowie persönliche Geschichten, Erfolge und Perspektiven aus dem Unternehmen. Ihr Ziel blieb unverändert: das Wir-Gefühl zu stärken, Orientierung zu geben und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als aktive GestalterInnen dieser gemeinsamen Reise einzubinden.
SEIT 2010: NEUE CHANCEN
2011 schloss sich ein automobilgeschichtlicher Kreis: Die Porsche Holding wurde als Vertriebsorganisation Teil der Volkswagen Konzernfamilie. Die PMI hielt diesen Moment in Ausgabe Nr. 148 fest und berichtete über den feierlichen Empfang im Salzburger Kongresshaus. Die Konzernspitze von Volkswagen hieß die Porsche Holding offiziell willkommen, es folgte eine Pressekonferenz mit großem medialem Interesse. Gerade diese Phase zeigte, wie entscheidend fundierte Information für den Erfolg ist. Die PMI gab Orientierung im Wandel vom Familienunternehmen zu einer Konzerntochter und vermittelte die großen Chancen, die sich daraus ergaben.
Mit der Eingliederung in den Volkswagen Konzern begann eine weitere Ära des Wachstums und der internationalen Zusammenarbeit. Die Porsche Holding übernahm Verantwortung für bedeutende Märkte und nutzte die Chance, über sich hinauszuwachsen. 2012 wurden große Einzelhandelsmärkte in Deutschland, Spanien und Polen in die Verantwortung der Porsche Holding übergeben – ein starkes Zeichen des Vertrauens und ein Meilenstein für die gesamte Organisation.
Standing Ovations bei der Führungskräfte-Konferenz im Salzburger Kongresshaus anlässlich der Integration in den Volkswagen Konzern – festgehalten in der PMI Nr. 148 (2011).
2012: Startschuss für neue Einzelhandelsaktivitäten in Spanien und Polen in der PMI Nr. 153.
Nach vier Jahrzehnten in der Porsche Holding verabschiedete sich
Hermann Becker 2012 in den wohlverdienten Ruhestand. Die Nr. 154 war seine letzte PMI.
Im selben Jahr verabschiedete sich Hermann Becker, „Leiter der Presse“ und PMI-Mastermind, in den Ruhestand – festgehalten in Ausgabe Nr. 154. Mit großer Leidenschaft hatte er die interne Kommunikation geprägt, unzählige Beiträge selbst verfasst und die PMI über Jahrzehnte zu einer festen Größe gemacht.
Mit dem rasanten Wachstum über Kontinente hinweg änderte sich auch der Anspruch an Information. Zusätzlich zu vier Ausgaben pro Jahr gibt es seit 2012 eine englischsprachige PMI für die Auslandsmärkte. Sie wuchs – genau wie das Unternehmen – über Ländergrenzen hinaus und wurde zum verbindenden Medium einer internationalen Familie.
Die Porsche Holding setzte währenddessen ihren Wachstumskurs entschlossen fort: 2012 folgte der Sprung über den Atlantik mit der Gründung von Porsche Colombia und 2013 Porsche Chile – dokumentiert in Ausgabe Nr. 158. In Österreich wurde weiter investiert. 2015 präsentierte die PMI in Nr. 166 das größte Bauvorhaben der PIA Österreich – Porsche Wien-Liesing, ein Projekt mit einem Investitionsvolumen von 50 Millionen Euro. Nach erfolgreichen Markteintritten in Malaysia (2016) sowie in Singapur und Schweden (2017) wuchs die Porsche Holding 2019 weiter im Einzelhandel mit Japan und im Großhandel mit Portugal
2024 – zum 75-Jahr-Jubiläum – freuten wir uns über zwei neue Mitglieder in unserer internationalen Familie: Die Volkswagen AG übertrug uns die Managementverantwortung für die Importeure in Schweden und Italien, was uns größenmäßig in völlig neue Dimensionen vorstoßen ließ. Mit einer umfassenden Berichterstattung beleuchtete die PMI nicht nur die Besonderheiten der beiden Großhandelsmärkte, sondern hieß auch die neuen Mitglieder in dem 29 Länder umfassenden Porsche Holding Universum willkommen.
KOMMUNIKATION
ALS KOMPASS
Die PMI musste über die Jahre auch mit der Zeit gehen. Die Porsche Holding setzte unermüdlich ihren Wachstumskurs fort. Das hieß auch für die PMI, dass sie schneller, vernetzter und digitaler werden musste
der Porsche Welt
1 2019 wird die umfassende Neugestaltung von Porsche Wien-Liesing, dem größten PIA-Betrieb Österreichs, abgeschlossen sein. 2 R. Hodina, GF PIA Österreich, J. Sieberer, PHS GF EH PIA und China, M. Märkl, GF PIA Wien-Liesing, S. Arkus, GF Exclusive Cars, P.Herget, GF PIA Wien-Liesing, und A. Favey, Sprecher der PHS GF (v. l.)
Alles neu bei Porsche Wien-Liesing
Porsche Wien-Liesing. Die Porsche Holding plant eine umfassende Neugestaltung des größten österreichischen PIA-Betriebs im 23. Wiener Gemeindebezirk. Auf dem 108.000 Quadratmeter großen Gelände werden alle Markenschauräume erneuert und die Werkstättenhallen modernisiert und erweitert. »Mit 50 Millionen Euro markiert das Bauvorhaben die bisher größte Einzel-
PANORAMA
NEUES AUS DER WELT DER PORSCHE HOLDING
handelsinvestition der Porsche Holding in Österreich«, sagt Alain Favey, Sprecher der Porsche Holding Geschäftsführung. Ein Ducati Schauraum inkl. Werkstätte und ein Parkdeck mit über 220 Stellplätzen kommen ebenso hinzu wie eine Kantine und Sozialräume für die 255 Mitarbeiter. Markenzeichen wird ein doppelstöckiger Porsche Schauraum. 1.600 Parkplätze und vier Zufahrten stellen kurze Wege für die Kunden auf dem großen Gelände sicher. Die erste Bauetappe startet im Frühjahr 2016. 2019 soll der Umbau abgeschlossen sein. »Ein Erfolgsfaktor in Österreich ist unser flächendeckendes Händlernetz. Deshalb investieren wir weiter verstärkt in unsere Infrastruktur«, sagt Johannes Sieberer, PHS Geschäftsführer Einzelhandel PIA und China. Porsche Wien-Liesing vertritt alle PKW-Konzernmarken sowie Ducati.
2015 stellte die PMI in Ausgabe 166 das größte Bauvorhaben der PIA Österreich vor:
Porsche Wien-Liesing mit einem Investitionsvolumen von 50 Millionen Euro.
Zahlreiche Führungskräfte nahmen an der Veranstaltung in Madrid teil, allen voran Rainer Schroll, Geschäftsführer der Porsche Holding.
Die Zukunft beginnt heute!
Volkswagen Group Retail Spain (VGRS). Unter dem Titel »Die Zukunft beginnt heute« fand in Madrid erstmals eine Jahres-Auftaktveranstaltung mit 100 Führungskräften statt. Nach einem Jahresrückblick wurden die Herausforderungen auf dem Weg ins Jahr 2019 besprochen und die Vision, Mission und Werte der VGRS besiegelt. Rainer Schroll, PHS Geschäftsführer für den Bereich Volkswagen Group Retail & Systeme, betonte: »Der Ergebnissprung des Jahres 2014 zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir setzen weiterhin auf eine dezentrale Ergebnisverantwortung in den Vertriebsregionen und die Steigerung unserer Effizienz.«
Auf Expansionskurs
TOKYO, JAPAN
Die PHS trägt seit 2012 die Managementverantwortung für die VGRS. Die VGRS ist mit 26.000 verkauften Neuwagen die viertgrößte Landesorganisation im Einzelhandel der PHS.
2019: Ein herzliches Willkommen in der Porsche Holding Familie an die neuen KollegInnen in Japan.
Hochmotiviert: Das japanische Team rund um die beiden Geschäftsführer Ivaylo Pulev (links vom
die beiden Geschäftsführer Ivaylo Pulev (links vom Polo) und Atsuki Tofukuji (rechts vom Polo).
TOKYO, JAPAN NEUZUGANG 18/01/2019 Zwölf erfolgreiche Händlerstandorte, über 300 motivierte Mitarbeiter und mehr als 3.500 Neuwagenverkäufe pro Jahr – diese Zahlen beschreiben die Volkswagen Japan Sales KK, die seit Jänner zur Porsche Holding Salzburg gehört. Dabei handelt es sich um konzerneigene Volkswagen Einzelhandelsbetriebe, die in die Verantwortung der Porsche Holding wechseln. Die Geschäftsführung der Volkswagen Japan Sales KK mit Sitz in Tokyo bilden Ivaylo Pulev und Atsuki Tofukuji, im Portfolio befindet sich die Marke VW PKW. „Wir freuen uns, mit dieser neuen Aufgabe auch in Japan Fuß zu fassen und unsere jahrzehntelangen Erfahrungen im Einzelhandel in die bereits sehr erfolgreiche Volkswagen Händlergruppe einzubringen.“, erläutert Porsche Holding Geschäftsführer Johannes Sieberer. Seit 2012 werden immer mehr Own Retailbetriebe der Volkswagen AG unter dem Dach der Porsche Holding gebündelt. Auf Deutschland, Spanien, Schweden und Frankreich folgte nun das Land der aufgehenden Sonne.
und Atsuki
NEUZUGANG 18/01/2019 Zwölf erfolgreiche Händlerstandorte, über 300 motivierte Mitarbeiter und mehr als 3.500 Neuwagenverkäufe pro Jahr – diese Zahlen beschreiben die Volkswagen Japan Sales KK, die seit Jänner zur Porsche Holding Salzburg gehört. Dabei handelt es sich um konzerneigene Volkswagen Einzelhandelsbetriebe, die in die Verantwortung der Porsche Holding wechseln. Die Geschäftsführung der Volkswagen Japan Sales KK mit Sitz in Tokyo bilden Ivaylo Pulev und Atsuki Tofukuji, im Portfolio befindet sich die Marke VW PKW. „Wir freuen uns, mit dieser neuen Aufgabe auch in Japan Fuß zu fassen und unsere jahrzehntelangen Erfahrungen im Einzelhandel in die bereits sehr erfolgreiche Volkswagen Händlergruppe einzubringen.“, erläutert Porsche Holding Geschäftsführer Johannes Sieberer. Seit 2012 werden immer mehr Own Retailbetriebe der Volkswagen AG unter dem Dach der Porsche Holding gebündelt. Auf Deutschland, Spanien, Schweden und Frankreich folgte nun das Land der aufgehenden Sonne.
Die PMI Nr. 191 informierte 2019 umfassend über die erfolgreiche Übernahme des Importeurs in Portugal.
Auf Expansionskurs
Polo)
Tofukuji (rechts vom Polo).
– genau hier setzte ein bedeutender Entwicklungsschritt an: Seit 2019 stellt das Intranet in Österreich tagesaktuelle Informationen bereit, während die PMI weiterhin Raum für vertiefende Inhalte und Hintergrundberichte bietet. Heute ergänzt eine digitale Version mit multimedialen Inhalten wie Videos und Fotostrecken das Magazin –angepasst an die Lesegewohnheiten neuer Generationen.
Gerade in Zeiten tiefgreifender Transformation ist es entscheidend, dass Menschen wissen, wohin die Reise geht. Die PMI vermittelt die Werte, Visionen und Ziele der Porsche Holding auf persönliche und greifbare Weise. Sie schafft Verständnis durch Einblicke, Transparenz und Geschichten, die Orientierung geben und den Zusammenhalt stärken. Gleichzeitig fördert sie den Stolz auf das gemeinsam Erreichte. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dabei weit mehr als EmpfängerInnen von Informationen – sie sind MultiplikatorInnen, die Veränderungen mittragen, neue KollegInnen für unsere Mission begeistern und Innovationen wie etwa die Transformation zur E-Mobilität aktiv mitgestalten.
Viele unserer Pensionistinnen und Pensionisten lesen die PMI nach wie vor mit großem Interesse – für sie bleibt sie ein wichtiges Bindeglied zur Porsche Welt. So zeigt sich einmal mehr: Die PMI schafft Nähe, wo Zeit und Wandel Distanz hervorrufen.
Von der Schreibmaschine zur digitalen Plattform, von Salzburg in die Welt, von Schwarz-Weiß zu multimedial – die PMI ist immer mit der Zeit gegangen und hat sich mit der Porsche Holding weiterentwickelt. Sie ist ein Stück gelebte Unternehmenskultur, ein Ort, an dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander sprechen. Die PMI ist auch ein begehrtes und oft genutztes Nachschlagewerk – quasi der historische Spiegel der Porsche Holding Salzburg der letzten 45 Jahre.
200 Ausgaben sind eine Wegmarke, aber kein Endpunkt. Sie sind Ausdruck einer Haltung: des Mitgestaltens, des Miteinanders. Denn jede Ausgabe erzählt ein Kapitel unserer Geschichte. Und jedes Kapitel beginnt mit den Menschen, die sie schreiben. Und mit Kommunikation, die verbindet.
Auch in den Märkten außerhalb Österreichs ist die PMI nicht wegzudenken.
Unsere japanischen KollegInnen übersetzen sie sogar in ihre Landessprache.
DIE PORSCHE HOLDING GESCHÄFTSFÜHRUNG ÜBER DIE PMI
„Transformation gelingt nur gemeinsam – und dafür braucht es eine starke Informationskultur, die Orientierung gibt und Verständnis schafft. Die PMI unterstützt uns dabei, indem sie relevante Entwicklungen verständlich und regelmäßig kommuniziert – und das in allen Porsche Holding Ländern. Information sehe ich dabei nicht nur als eine Bringschuld der Organisation, sondern auch als eine Holschuld jeder und jedes Einzelnen. Denn: Wer informiert ist, kann mitgestalten, Verantwortung übernehmen und den Wandel, in dem wir uns befinden, aktiv mittragen.“
Dr. Hans Peter Schützinger, Sprecher der Porsche Holding Geschäftsführung
„Gerade im direkten Kundenkontakt ist es entscheidend, dass unsere Beschäftigten gut informiert sind. Die PMI leistet dazu mit praxisnahen Inhalten einen wertvollen Beitrag. Mit kontinuierlicher und verlässlicher Kommunikation schafft sie Verständnis für strategische Entwicklungen und zeigt Wertschätzung für die erbrachten Leistungen im gesamten Unternehmen. Da die PMI auch gerne nach Hause mitgenommen wird, macht sie die Leistungen unserer Organisation auch für Angehörige greifbar und lebendig.“
Rainer Schroll, Porsche Holding Geschäftsführer für den Einzelhandel
„Transparente und zielgerichtete Kommunikation ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für unser Unternehmen. Die PMI schafft es, komplexe Inhalte anschaulich und nachvollziehbar aufzubereiten und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig zu informieren, zu motivieren und zu inspirieren. Dass dies mit einer Printausgabe und einer OnlineVersion geschieht, unterstreicht die Wichtigkeit, alle mitzunehmen. Das stärkt das unternehmerische Denken und Handeln, vor allem aber das Vertrauen in unser Unternehmen.“
Johann Lechner, Porsche Holding Geschäftsführer & CFO
UND DAS SAGEN KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN ÜBER DIE PMI ...
Seit dem Jahr 1980 begleitet die PMI die Porsche Holding – durch Zeiten des Wachstums, des Wandels und der Veränderung. Sie schlägt Brücken zwischen Geschäftsbereichen, Standorten und Ländern, dokumentiert Erfolge, macht Ideen sichtbar und stellt die Menschen vor, die dahinterstehen. Zum Jubiläum haben wir Kolleginnen und Kollegen gefragt, was die PMI für sie bedeutet und was sie besonders gerne lesen ...
„Die PMI ist für mich ein Stück gelebte Unternehmenskultur – sie verbindet die vielen Bereiche unserer Holding und macht die Vielfalt und Dynamik des Konzerns greifbar. Besonders schätze ich, dass man Einblicke bekommt, die über den eigenen Geschäftsbereich hinausgehen, und so ein besseres Gesamtverständnis für die Porsche Holding entsteht.“
„Mich interessieren besonders die personellen Themen – wie ändern sich Verantwortlichkeiten, wer verändert sich wie – sowie News aus dem Konzern, welche die Strategie, Innovationen oder Veränderungen beleuchten, die sonst leicht an einem vorbeigehen würden.“
Simone Gela, Porsche Bank, Leiterin Vertrieb
„Die PMI begleitet mich seit über 35 Jahren und ist damit ein Fixpunkt meines Berufslebens und meiner Karriere.“
„Besonders macht die PMI, dass man Informationen bekommt von Bereichen, die man nicht kennt. Manchmal findet man sich sogar selbst darin.“
„Äußerst gerne lese ich über neue Aktivitäten und die Wachstumsbereiche der Porsche Holding. Auch die Um- und Aufsteiger sind immer interessant. Aber auch alles, was bereits Geschichte ist, kann sehr spannend sein.“
Martin Wienerroither, Geschäftsführer Großhandel Slowenien & Kroatien
„Die PMI ist seit Anbeginn meiner Porsche Zeit eine treue Begleiterin. Die damals ausschließlich gedruckte Ausgabe wurde im Büro immer sofort gelesen.“
„Gerade zu Beginn meiner Laufbahn war es äußerst interessant, regelmäßig einen kurzen Einblick in alle Geschäftsbereiche und strategischen Projekte der Porsche Holding zu erhalten. Natürlich war und ist die Vorstellung neuer Volkswagen Konzernmodelle ein besonderes Highlight. Da ich selbst in vielen internationalen IT-Projekten mitgearbeitet habe, lese ich auch immer gerne die Berichte und Geschichten aus den Porsche Ländern. Die digitale PMI ergänzt die tagesaktuellen Beiträge im Intranet perfekt – für mich eine wirkungsvolle und moderne Form, die Belegschaft informiert zu halten.“
Barbara Buber, Porsche Informatik, Ltr. Network Services
„Die PMI bündelt Informationen aus unterschiedlichen Bereichen und macht diese für uns zugänglich. Es werden strategische Ziele, Projekte und Entwicklungen vermittelt, Leistungen und Erfolge sichtbar gemacht, und wir erfahren, wohin die Reise geht.“
„Besonders gerne lese ich Neuigkeiten und immer wieder in den alten PMIs, in denen unsere Vergangenheit wieder lebendig wird.“
Andreas Aldrian, Porsche Salzburg, Serviceberater
„Die PMI zeigt mir jedes Mal eindrucksvoll, wie groß die Porsche Holding inzwischen geworden ist und wie viele kreative Menschen hier tätig sind. Für mich ist die PMI die zentrale Informationsquelle für alle Porsche MitarbeiterInnen, unabhängig vom Geschäftsfeld oder Land. Sie schafft Transparenz über interne Entwicklungen und verbindet Kolleginnen und Kollegen weltweit miteinander. “
„Am liebsten lese ich die internationalen Beiträge, weil sie besonders gut zeigen, wie vielfältig und unterschiedlich unsere Märkte sind. Beeindruckend finde ich, dass es der Porsche Holding gelingt, die Kundenbedürfnisse trotz dieser Unterschiede überall so gut zu verstehen.“
Thomas Reitsammer, MOON POWER, Ltr. Marketing & Business Development
OHNE FAHRER, GROSSE ZUKUNFT:
DER VW ID. BUZZ AD STARTET
DIE MOBILITÄT VON MORGEN
Autonom, vernetzt, bereit für Flotten: Der VW ID. Buzz AD startet künftig als fahrerloses Shuttle. Er ist Teil einer serienreifen Komplettlösung von MOIA, einem Technologieunternehmen des Volkswagen Konzerns. Dieses Angebot bündelt Fahrzeug, Software und Services für Betreiber autonomer Mobilitätsflotten. Geplanter Start ist 2026 in Europa und in den USA.
Intelligentes Zusammenspiel von Hightech und KI
Wer die Technologie verstehen will, muss ins Detail gehen.
Denn autonomes Fahren ist nicht einfach eine Weiterentwicklung der bekannten Fahrerassistenzsysteme wie Spurhalteassistent, Abbiegeassistent oder Abstandstempomat. Es ist ein Zusammenspiel von Sensorik, Software und Services, das auf einem Gleichgewicht aus Technik und Vertrauen basiert. Dafür sind im VW ID. Buzz AD 27 Sensoren – Kameras, Lidar, Radar –ständig damit beschäftigt, ein redundantes Bild der Umgebung zu erstellen. Diese Daten fließen in Echtzeit in eine KI-gesteuerte Plattform, die Fahrgäste unterstützt, die Sicherheit überwacht und Flotten steuert. So entsteht ein System, das sich nicht auf das einzelne Fahrzeug beschränkt, sondern Mobilität als Netzwerk denkt und lenkt.
Nach einem Test in Hamburg startet das Angebot ab 2026 in Europa und in den USA. Möglich macht das die „Turnkey Solution“ von MOIA. Das Paket ist gedacht für Städte, Gemeinden oder private Anbieter und bedeutet: keine aufwendige Eigenentwicklung, sondern ein fertiges System, das in Flottenstärke auf die Straße gebracht werden kann. Von der Simulation über Schulungen bis zum Live-Monitoring – Betreiber werden Schritt für Schritt in die Lage versetzt, autonomes Fahren in ihr Angebot zu integrieren.
Helfer bei Herausforderungen von morgen
Die technische Basis ist so ambitioniert wie die gesellschaftliche Dimension. Autonome Fahrzeuge können helfen, den Fahrermangel im öffentlichen Personennahverkehr zu entschärfen, ländliche Regionen besser anzubinden und neue Formen von
geteilter, kostengünstiger Mobilität zu ermöglichen. Gesteuert per Smartphone. Ohne Fahrer an Bord –aber mit Sicherheit als oberstem Prinzip.
Der Blick muss dabei international ausgerichtet werden: In den USA sind Firmen wie Waymo – ein Schwesterunternehmen von Google – schon mit Robotaxis in einzelnen Städten unterwegs und spulen bereits mehr als 250.000 Fahrten pro Woche ab. Auch China treibt die Entwicklung konsequent voran: Unternehmen wie der Suchmaschinengigant Baidu erhalten in immer mehr Metropolen Lizenzen für fahrerlose Flotten, flankiert von massiven staatlichen Investitionen. Für Volkswagen und MOIA bedeutet das: Autonomes Fahren ist Teil eines globalen Wettbewerbs mit neuen Playern und ein Milliarden-Business. Und der ID. Buzz AD ist ein erster nachhaltiger Meilenstein des Volkswagen Konzerns, um auf dieser Bühne eine bedeutende Rolle zu spielen.
Der VW ID. Buzz AD und die MOIA „Turnkey Solution“ im Überblick:
27 Sensoren (13 Kameras, 9 Lidar-, 5 Radarsysteme) erzeugen ein redundantes 360-Grad-Umfeldbild KI-gestützte Plattform für Flottensteuerung, Fahrgastunterstützung und Sicherheit
• Komplettpaket aus Fahrzeug, Software und Operator Enablement („Turnkey Solution“)
• Unterstützung von Simulation über Schulung bis hin zum Live-Monitoring Erfüllt SAE-Level-4-Standards inkl. Fernüberwachung und Notfallszenarien
• Skalierbar von Pilotprojekten bis zu Großflotten Fahrzeugdesign des VW ID. Buzz AD mit verlängertem Radstand, erhöhter Dachlinie und einem Zugang mit hoher Barrierefreiheit
STUFEN DER FAHRZEUGAUTOMATISIERUNG*:
5 Autonomes Fahren
Ein System unterstützt Lenkung oder Geschwindigkeit, Fahrer bleibt verantwortlich
Fahrzeug kann bestimmte Situationen selbst meistern, Fahrer muss, wenn nötig, eingreifen Staupilot auf Autobahnen
Fahrzeug fährt autonom in definierten Bereichen, Eingreifen des Fahrers selten nötig
Fahrzeug fährt überall autonom, kein Fahrer erforderlich
„DER WETTBEWERB WIRD HÄRTER. WIR MÜSSEN WEITER AN UNSERER PERFORMANCE, EFFIZIENZ UND FITNESS ARBEITEN“
Tone from the Top von Dr. Hans Peter Schützinger, Sprecher der Porsche Holding Salzburg
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir blicken auf ein intensives und forderndes Autojahr zurück. Und wir können mit Stolz sagen: In einem höchst anspruchsvollen Umfeld ist es uns gelungen, ein wirklich respektables Ergebnis zu erzielen. Wir konnten nicht nur unsere guten Marktpositionen behaupten – nein, in vielen unserer Länder konnten wir sogar die Wachstumschancen nutzen und auf hohem Niveau weiter zulegen. Ein starkes Zeichen für die Leistungsfähigkeit, die Professionalität und den Zusammenhalt, der uns als Porsche Holding auszeichnet und so erfolgreich macht. Danke dafür an dieser Stelle im Namen der gesamten Geschäftsführung sowie des Aufsichtsrates!
Herausfordernde Rahmenbedingungen Die Automobilbranche befindet sich aktuell in der herausforderndsten Phase ihrer Geschichte. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie fragil und anfällig unsere Wirtschaft geworden ist. Geopolitische Spannungen und Krisen fordern uns ebenso wie die zu bewältigende Transformation in die E-Mobilität mit ihren hohen Investitionskosten. Hinzu kommt, dass der Übergang ins elektrische Zeitalter jetzt länger dauert als angenommen und mitten am Weg einer Rekalibrierung bedarf. Die Rahmenbedingungen, in denen wir agieren, sind zudem gekennzeichnet von einer politischen Unberechenbarkeit, von über-
bordendem Bürokratismus, zu komplexen Regelwerken und einem spürbaren Fachkräftemangel. Gleichzeitig kämpfen wir mit hohen Energie- und Lohnkosten und einer anhaltenden Inflation, die Unternehmen und PrivatkundInnen belastet.
Zulassungszahlen noch unter Vor-Corona-Niveau
Die wirtschaftlich bedingte Kaufzurückhaltung und Unsicherheit der KonsumentInnen, für welche Antriebstechnologie sie sich jetzt entscheiden sollen, ist deutlich spürbar. Die Zulassungszahlen in Europa liegen weiterhin deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau – fast drei Millionen Fahrzeuge weniger. In Österreich liegt der Markt ebenfalls noch 10 bis 15 Prozent unter einem gesunden Marktniveau von 300.000 Fahrzeugen. Hinzu kommen neue Anbieter, die in unsere Märkte drängen und den Wettbewerb härter machen. All dies hinterlässt Spuren in unserem Ergebnis – insbesondere bei unserer Rentabilität. Zusammengefasst: Das ist eine noch nie da gewesene Konstellation für Europas letzte Leitindustrie, die Automobilbranche. Sie ist nicht nur ein technologischer Taktgeber, sondern sichert auch hunderttausende
Arbeitsplätze und ist damit ein Garant für unseren Wohlstand.
Elektrifizierung nimmt wieder Fahrt auf Nach dem Rückgang im Vorjahr hat die E-Mobilität 2025 wieder einen Wachstumskurs eingeschlagen. Jedes fünfte in Österreich neu zum Verkehr zugelassene Fahrzeug ist bereits rein elektrisch unterwegs, mindestens jedes dritte davon stammt dabei aus dem Volkswagen Konzern. Der eingeschlagene Weg stimmt: Elektrofahrzeuge und auch Plug-in-Hybride gewinnen weiter an Bedeutung. Mit unseren Konzernmarken bieten wir Fahrzeuge an, die überzeugen – in puncto Preis-Leistungs-Verhältnis, Design, Reichweite und Alltagstauglichkeit. Mit der „Electric Urban Car Family“, die im kommenden Jahr mit Einstiegspreisen von rund 25.000 Euro startet, steht ein weiterer großer Schritt bevor, der die Elektromobilität für eine breitere Kundengruppe noch attraktiver macht.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich ebenfalls noch klarstellen: Auch wenn derzeit diskutiert wird, das „Verbrenner-Aus“ in Europa zu verschieben, ist jeder Verkauf eines Elektrofahrzeugs ein aktiver Beitrag für unsere Umwelt und wichtig für die Erreichung der Flottenziele. Wir dürfen uns nicht von der aktuellen Debatte bremsen lassen, sondern müssen den eingeschlagenen Weg mit dem ur-
sprünglichen Ziel vor Augen konsequent weitergehen.
Gleichzeitig gilt: Wir verfolgen weiterhin einen technologieoffenen Ansatz. Das bedeutet, wir setzen auf Antriebsvielfalt – effiziente Verbrenner, leistungsstarke Plug-in-Hybride und innovative Elektrofahrzeuge. Nur so können wir flexibel auf Kundenbedürfnisse reagieren.
Wir stehen weiterhin vor großen Herausforderungen!
Trotz unserer starken Position bei der Elektromobilität, unserer hohen Marktanteile und soliden Ergebnisse dürfen wir nicht nachlassen. Der Wettbewerbsdruck wird sich weiter intensivieren. Der Anteil jener, die ein Stück vom gleichbleibend großen Kuchen haben wollen, wird immer mehr. Deshalb müssen wir jetzt vorausschauend agieren und weiterhin an unserer Performance, Effizienz und Fitness arbeiten.
Wir müssen uns finanziell noch robuster aufstellen, uns schlanker organisieren und Bürokratie abbauen, indem wir Prozesse kritisch hinterfragen. Das Gebot lautet Doppelarbeiten vermeiden und Ressourcen optimal einsetzen. Wir müssen uns vor jeder Entscheidung jedes Mal aufs Neue die Frage stellen: Schaffen wir damit einen echten Mehrwert? Setzen wir unsere Mittel so ein, dass sie den optimalen Beitrag leisten?
Die Extrameile für unsere KundInnen gehen
Um unseren Erfolg langfristig abzusichern, braucht es mehr als die gewohnten Abläufe: Wir benötigen die Entschlossenheit und den Willen, die Extrameile zu gehen – mit klaren Prioritäten, höherer Geschwindigkeit sowie dem Anspruch, weiterhin die Besten am Markt zu sein. Mehr denn je müssen wir unsere Kundinnen und Kunden und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen, denn der Wettbewerb schläft nicht und lernt schnell. Jede(r) von uns macht den Unterschied aus, indem wir Unternehmertum und Pioniergeist leben und noch stärker den Blick auf das Wesentliche richten. So werden wir als Vertriebsorganisation auch weiterhin die Benchmarks im Volkswagen Konzern setzen.
Unser Ziel ist klar: Wir wollen ein starkes Fundament für unsere Zukunft schaffen. Das gelingt nur, wenn wir an einem Strang ziehen und mit voller Energie ins neue Jahr gehen – so wie wir den Porsche Geist immer gelebt haben: mit Leidenschaft für unsere Produkte und dem Mut, neue Wege zu gehen.
Wir haben alles, was es dafür braucht: die Produkte, das Know-how und Sie, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Packen wir’s gemeinsam an.
Ihr Hans Peter Schützinger
Die „Electric Urban Car Family“ der Volkswagen Group setzt neue Maßstäbe und wird der Elektromobilität 2026 einen zusätzlichen Booster geben.
Gemeinsam die Extrameile gehen, um die Erwartungen unserer Kundinnen und Kunden zu übertreffen.
SMARTE ERSATZTEIL-ALTERNATIVE:
„QUALITY PARTS“ BINDEN KUNDINNEN LÄNGER AN UNSERE MARKENWERKSTÄTTEN
Ein innovatives und cleveres Ersatzteilprogramm mit dem Namen „Quality Parts“ sorgt für frischen Wind in unserem After-Sales-Geschäft für Fahrzeuge älter als acht Jahre und stärkt gleichzeitig die Kundenbindung sowie unsere Wirtschaftlichkeit.
Die Ausgangslage war klar: In Segment III – also bei Fahrzeugen älter als acht Jahre – verzeichneten unsere Markenwerkstätten einen spürbaren Rückgang der Kundenbindung. Der Grund? Eine zunehmende Preissensibilität der KonsumentInnen. Viele wanderten zu freien Werkstätten ab, weil Reparaturen dort günstiger erschienen. Um diesem Trend entgegenzuwirken, hat die Porsche Austria bereits 2023 das Programm „Quality Parts“ ins Leben gerufen. Das klare Ziel: hochwertige Teile zu attraktiven Preisen und damit eine Rückkehr der KundInnen in die Markenbetriebe.
Hervorragende Teamleistung: „Quality Parts“ sind ein eindrucksvolles Beispiel, wie die bereichsübergreifende Zusammenarbeit einen echten Mehrwert schafft.
Auch unser Einzelhandel sieht viele Vorteile in den „Quality Parts“, hier Christian Pomberg bei Porsche Maria Enzersdorf.
„Mit ‚Quality Parts‘ bieten wir unseren KundInnen eine wirtschaftlich interessante Alternative, ohne Kompromisse bei der Qualität“, erklärt Abteilungsleiter Christian Huber. „KundInnen können weiterhin auf ihre vertraute Markenwerkstatt setzen – und das zu einem höchst attraktiven Preisniveau, das mit freien Werkstätten mithalten kann.“
Kundenbindung im Fokus
Das Konzept überzeugt: In der Praxis kommt häufig ein Mix aus Originalteilen und „Quality Parts“ zum Einsatz. Damit lassen sich Reparaturen wirtschaftlich gestalten, ohne dass die Qualität leidet. Die verwendeten Teile erfüllen hohe Standards und werden vorwiegend für Fahrzeuge aus Segment III – also älter als acht Jahre – angeboten.
Die Rückmeldungen sind höchst positiv: „Preis-Leistung ist top, die Qualität überzeugt, und auch das Angebot wird kontinuierlich und zielführend erweitert“, fasst Harald Feilhauer, Geschäftsführer PIA Österreich, die Vorteile zusammen. Im September 2025 haben bereits 310 Betriebe „Quality Parts“ bestellt – ein klares Zeichen für die hohe Akzeptanz.
Welche Teile schaffen es ins Programm? Die Auswahl erfolgt nach strengen Kriterien: Nur Komponenten mit hoher Qualität und attraktiver Preisgestaltung kommen ins Portfolio. Die Lieferanten werden sorgfältig ausgewählt – mit Fokus auf IAM-Standards* und niedriger Gewährleistungsquote, die ein klarer Indikator für die Zuverlässigkeit und hohe Qualität ist.
Mehrwert für Einzelhandel und Importeur
Auch für die Porsche Holding bringt das Programm klare Vorteile: Durch großvolumige, internationale Rahmenverträge mit führenden Herstellern wie ZF, Bosch und Mahle konnten verbesserte Konditionen für Porsche Holding Märkte erzielt werden. Gleichzeitig wird die Kundenbindung an unsere Markenbetriebe deutlich gestärkt – ein entscheidender Faktor für nachhaltigen Geschäftserfolg.
Ein zusätzlicher positiver Effekt: Auch freie Werkstätten greifen bereits vermehrt auf „Quality Parts“ zu. Das steigert den Teileabsatz über das Markennetz hinaus.
Walter Geiger, Leitung Group Service, betont: „Unsere ‚Quality Parts‘ sind ein Paradebeispiel dafür, wie wir mit innovativen Lösungen auf Marktveränderungen reagieren. Wir schaffen echten Mehrwert – für unsere KundInnen und für das Unternehmen.“
Internationaler Rollout und kontinuierliche Weiterentwicklung Nach dem erfolgreichen Start in Österreich wurde das Programm bereits in mehreren Ländern ausgerollt – darunter Ungarn, Rumänien, Portugal, Kroatien und Slowenien. Auch in Spanien und Großbritannien, wo die Porsche Holding als Importeur nicht selbst tätig ist, werden „Quality Parts“ eingesetzt. Neu geschaffene Standards und Prozesse ermöglichten einen raschen und effizienten Rollout. International zeigt sich: Die Akzeptanz variiert je nach Markt. In Ländern mit älterem Fahrzeugbestand und höherer Preissensibilität ist die Nachfrage besonders hoch. Der schnelle internationale Rollout unterstreicht, dass wir den Nerv der Märkte mit dem richtigen Angebot zum richtigen Zeitpunkt getroffen haben“, freut sich Christian Huber. „Die
Umsetzung ist komplex und erfordert viel Koordination, aber die Geschwindigkeit, mit der wir das Programm ausrollen konnten, zeigt das enorme Engagement aller Beteiligten.“
Hervorragende Teamleistung
Produktmanagement, Internationaler Einkauf, Rechtsabteilung, TVZ und IT haben mit „Quality Parts“ einen Meilenstein im internationalen After-Sales-Geschäft erreicht. Das Projekt ist ein eindrucksvolles Beispiel, wie die bereichsübergreifende Zusammenarbeit einen echten Mehrwert schafft – auch in neuen Märkten.
Blick nach vorn
Die nächsten Schritte sind bereits in Planung: Weitere Länder sollen eingebunden, das Teileportfolio kontinuierlich erweitert werden. Ziel ist eine flächendeckende Versorgung in der gesamten Porsche Holding sowie die langfristige Etablierung von „Quality Parts“ im Markt.
Bunte Verpackung für clevere Teile: Die „Quality Parts“ stechen im TVZ gleich ins Auge. Christian Huber (ganz rechts) mit TVZ-Leiter Volkmar Berger und Sonja Stockmayer (Leitung Teile & Zubehör, Bestandsmanagement/Betriebswirtschaft).
„WIR STÄRKEN MIT ‚QUALITY PARTS‘ UNSER SERVICE- UND ERSATZTEILGESCHÄFT NACHHALTIG“
Im Interview spricht Porsche Austria Geschäftsführer Wolfgang Wurm über die strategische Bedeutung und die (Wachstums-)Chancen des Programms „Quality Parts“.
Herr Wurm, was war der strategische Auslöser für die Einführung von „Quality Parts“?
Durch die Transformation der Automobilindustrie in Richtung E-Mobilität wird es zu Umsatzeinbußen in unseren Fachwerkstätten kommen. Wir müssen daher dem drohenden Umsatzverlust entgegenwirken und unsere KundInnen länger in den Vertragswerkstätten halten. Das gelingt uns mit „Quality Parts“.
Was unterscheidet „Quality Parts“ von klassischen Ersatzteilprogrammen?
Es ist nicht einfach nur ein günstigeres Teileangebot. Es ist ein durchdachtes internationales Konzept, das auf Qualität und Wirtschaftlichkeit basiert. Wir bieten unseren KundInnen eine interessante Alternative innerhalb des gewohnten Markenumfelds und zu attraktiven Preisen, die das Ziel hat, Kunden länger in Vertragswerkstätten zu halten. Das stärkt nicht nur die Kundenbindung, sondern auch das Vertrauen in unsere Vertragswerkstätten.
Welche Rolle spielt das Programm in der Gesamtstrategie der Porsche Holding?
After Sales ist ein entscheidender strategischer Hebel für unsere Erträge. Das Programm spielt eine zentrale Rolle für unsere langfristigen Erträge. Mit „Quality Parts“ sichern wir nicht nur unsere Finanzkraft, sondern auch Marktanteile und können KundInnen
mit Fahrzeugen mit dem Fokus älter als acht Jahre länger in unseren Fachwerkstätten behalten.
Wie sehen Sie die internationale Skalierbarkeit des Programms?
Die bisherigen Rollouts zeigen, dass das Konzept hervorragend funktioniert – über Ländergrenzen hinweg und auch in Nicht-Porsche-HoldingLändern wie UK und Spanien. Regionale Unterschiede berücksichtigen wir natürlich, etwa beim Fahrzeugbestand oder der Preissensibilität.
Welche Erfolgsfaktoren sehen Sie für die Zukunft?
Drei Dinge: erstens die konsequente Erweiterung des Portfolios. Derzeit bieten wir mehr als 19.000 Teile an. Zweitens die Integration weiterer Märkte. Und drittens die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnerbetrieben. Nur gemeinsam können wir das volle Potenzial von „Quality Parts“ ausschöpfen.
Ihr persönliches Fazit?
„Quality Parts“ ist eine Marke im Eigentum der Porsche Holding sowie ein entscheidendes Projekt, das viele Vorteile bringt – unseren KundInnen, dem Einzelhandel und dem Importeur. Wir stärken mit „Quality Parts“ unser Service- und Ersatzteilgeschäft nachhaltig. Und es zeigt, wie wir in der Porsche Holding Innovation leben – mit klarem Fokus auf die KundInnen, den Nutzen und wirtschaftlichen Weitblick.
„Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden eine interessante Alternative innerhalb des gewohnten Marktumfeldes und zu attraktiven Preisen.“
Wolfgang Wurm Geschäftsführer Porsche Austria
TRANSPARENZ BEI ZUWENDUNGEN UND GESCHENKEN:
DO’S & DON’TS IM GESCHÄFTSALLTAG
Glühweinduft, festliche Stimmung, leuchtende Augen, gerade die Weihnachtszeit ist eine Zeit des Gebens. Doch wo Geschenke, Einladungen und kleine Aufmerksamkeiten zum guten Ton gehören, ist Achtsamkeit gefragt. Denn gerade in dieser Zeit häufen sich Zuwendungen, die – unbewusst oder bewusst – eine Grenze überschreiten können.
Ein gemeinsames Mittagessen mit GeschäftspartnerInnen, ein Präsentkorb oder eine Einladung zu einer Veranstaltung, vieles davon gehört zum Geschäftsleben und ist Ausdruck von Wertschätzung. Entscheidend ist jedoch, dass solche Zuwendungen weder unsere Entscheidungsfreiheit beeinflussen noch diesen Eindruck erwecken. Besonders sensibel sind Bargeld oder Gutscheine, die grundsätzlich tabu sind.
Klare Orientierung bieten die Gruppenrichtlinie ATR39 und unser Code of Conduct. Als Richtwert gilt: Geschenke sollen den Orientierungswert von 50 Euro pro Person nicht überschreiten, bei Einladungen zu Geschäftsessen liegt der Orientierungswert bei 100 Euro. Sind Geschenke oder Geschäftsessen teurer als die Orientierungswerte, muss ein Antrag über die Incentives-Datenbank, kurz „I-App“, eingereicht und von der jeweiligen Führungskraft freigegeben werden. Damit stellen wir sicher, dass jede Zuwendung transparent erfasst, nachvollziehbar geprüft und nach dem Vier-Augen-Prinzip freigegeben wird.
Verantwortung beginnt bei jeder und jedem Einzelnen Daran erinnerte auch der Internationale Anti-Korruptions-Tag am 9. Dezember. Er macht jedes Jahr deutlich, wie wichtig Transparenz und integres Verhalten im Berufsalltag sind. Diese Werte sind in der Porsche Holding fest verankert. Compliance steht in unserem Unternehmen für Fairness, Vertrauen und Verantwortungsbewusstsein, die unser Miteinander prägen.
Wer bei der Porsche Holding arbeitet, repräsentiert das Unternehmen nach innen und außen. Deshalb ist es entscheidend, Geschenke und Einladungen stets kritisch zu hinterfragen. Im Zweifel gilt: lieber einmal mehr Rücksprache mit der Führungskraft oder dem Compliance Officer halten. Denn Compliance ist wichtiger Teil unserer Unternehmenskultur – es schützt das Unternehmen und jede(n) Einzelnen.
„Gerade in der Weihnachtszeit ist es uns wichtig, daran zu erinnern: Geschenke sind erlaubt und können ein Ausdruck wertschätzender Geschäftsbeziehungen sein – doch nur im Rahmen unserer Compliance-Grundsätze. Transparenz und lückenlose Dokumentation sind dabei unerlässlich. So stellen wir sicher, dass unser Handeln jederzeit nachvollziehbar und integer bleibt.“
Johann Lechner, Porsche Holding Geschäftsführer und CFO
„In der Incentives-Datenbank werden Geschenke und Einladungen transparent erfasst. Durch das Vier-Augen-Prinzip und die Freigabe durch Vorgesetzte schaffen wir klare Nachvollziehbarkeit.“
Dmitry Kopylov, Head of Compliance & Risk Management
INNOVATIONEN FÜR DIE ZUKUNFT: PORSCHE PREIS DER TU WIEN
2025 AN YASA LIMITED VERLIEHEN
Auch im 48. Jahr seines Bestehens zählt der Porsche Preis der Technischen Universität Wien zu den renommiertesten und mit 50.000 Euro höchstdotierten Auszeichnungen für wegweisende Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Fahrzeugtechnik. Im Oktober erhielt Dr. Tim Woolmer, Gründer und Chief Technology Officer der britischen Firma YASA, den begehrten Preis für seine bahnbrechende Axialfluss-Technologie für Elektromotoren, die er von der Idee bis zu Industrialisierung mit dem von ihm gegründete Spinout geführt hat.
V. l. n. r.: Hochrangige Gäste umringen den Preisträger Dr. Tim Woolmer (3. v. l.): Dr. Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender Volkswagen AG und der Porsche AG, Dr. Wolfgang Porsche, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Porsche AG, Professor Dr.-Ing. Jens Schneider, Rektor der TU Wien, Dr. Hans Michel Piëch, Mitglied des Aufsichtsrats der Porsche AG, Jörg Miska, CEO YASA Limited.
Im feierlich geschmückten Saal der Technischen Universität Wien überreichten Rektor Prof. Dr.-Ing. Jens Schneider und Univ.-Prof. Dr.-Ing. Uwe Dieter Grebe, Vorstand Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik, gemeinsam mit Dr. Wolfgang Porsche, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Porsche AG, und Dr. Hans Michel Piëch, Mitglied des Aufsichtsrats der Porsche AG, die Auszeichnung an den strahlenden Preisträger Dr. Tim Woolmer sowie den YASA Limited CEO Jörg Miska.
Von der Idee zur Innovation
Dr. Tim Woolmer begann seine Forschung an der AxialflussTechnologie während seines Doktorats an der Universität Ox-
Axialfluss-E-Motoren machen Hochleistungs-Elektrofahrzeuge leistungsstärker und effizienter und bieten enormes Potenzial für die Zukunft.
ford. Was als akademisches Projekt begann, entwickelte sich zu einer bahnbrechenden Innovation, die heute als treibende Kraft der Elektromobilität gilt. Sie hat einen bedeutenden Technologieschritt bei Elektromotoren vor allem im Bereich für Hochleistungsanwendungen ermöglicht. Mit der Gründung von YASA, seit 2021 ein Tochterunternehmen der Mercedes Benz AG, setzte er seine Vision konsequent fort. Das Unternehmen hat sich mittlerweile als führender Entwickler von Axialfluss-Elektromotoren etabliert. An der Seite von AMG wagt YASA nun den Sprung in größere Volumen. Geplant sind bis zu 25.000 Motoren jährlich, produziert am britischen Standort Oxfordshire.
Bei der Preisverleihung hob Dr. Woolmer hervor: „Dies ist eine große Ehre und eine Bestätigung für den Weg, den wir bei YASA eingeschlagen haben. Diese Anerkennung gebührt nicht nur mir, sondern dem gesamten YASA-Team, das unermüdlich daran gearbeitet hat, diese Technologie aus dem Labor in Serienfahrzeuge zu bringen. Unsere Axialfluss-Motoren stellen einen grundlegenden Fortschritt in der Elektrofahrzeugtechnologie dar und bieten eine Leistungsdichte und Effizienz, die bisher nicht möglich war.“
Einfluss auf die Zukunft der Elektromobilität Im Gegensatz zu herkömmlichen Elektromotoren ermöglicht die Axialfluss-Technologie eine bemerkenswerte Vervierfachung des Drehmoments und eine Verdopplung der Leistung, bezogen auf das Bauvolumen. Dies unterstreicht das Potenzial der Technologie in hochleistungsfähigen Fahrzeugen, die sowohl in puncto Performance als auch Nachhaltigkeit neue Maßstäbe setzen. Die Axialfluss-Technologie wird beispielsweise in den Volkswagen Konzernmodellen von Lamborghini, wie dem Revuelto und Temerario, eingesetzt.
Die Axialfluss-Technologie ermöglicht dabei nicht nur eine höhere Leistung und Effizienz von Elektromotoren, sondern auch eine signifikante Gewichtsreduzierung und Verkleinerung von Fahrzeugkomponenten. Dies führt zu einer verbes -
serten Gesamtfahrzeugleistung und -reichweite. Durch die Möglichkeit, die Fahrzeugbatterie kleiner zu halten, reduziert sich das Gesamtgewicht des Fahrzeugs, was den Einsatz leichterer Chassis-Komponenten und Bremsen ermöglicht. Durch diese selbstverstärkenden Effekte wird aus einem besseren Elektromotor ein besseres Gesamtfahrzeug.
Pioniergeist und Fortschritt im Fokus
Mit dem Porsche Preis der Technischen Universität Wien 2025 wurde nicht nur Dr. Woolmers bahnbrechende Arbeit gewürdigt, sondern auch der Innovationsdrang, der in der Elektromobilität stets von entscheidender Bedeutung ist. Dr. Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG und der Porsche AG, erklärte: „Der Pioniergeist, der vor rund 125 Jahren Ferdinand Porsche antrieb, prägt auch unseren heutigen Preisträger. Dr. Tim Woolmer ist ein Elektroingenieur, Erfinder und Unternehmer, der mit seiner visionären Arbeit die Elektromobilität auf das nächste Level gehoben hat. Mit der Gründung von YASA hat er die Grundlage geschaffen, diese Technologie weiterzuentwickeln und zu kommerzialisieren.“
die
DER PORSCHE PREIS DER TECHNISCHEN UNIVERSITÄT WIEN
Die Auszeichnung würdigt seit nunmehr nahezu 50 Jahren bedeutende Forschungs- und Entwicklungsleistungen auf dem Gebiet der Fahrzeugtechnik. Sie wird alle zwei Jahre verliehen. Gestiftet wurde der international anerkannte Preis 1976 von Louise Piëch, der Tochter von Ferdinand Porsche, zu Ehren ihres Vaters. 1977 wurde er zum ersten Mal vergeben. Das Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro tragen jeweils zur Hälfte die Porsche Holding Salzburg und die Dr. Ing. h. c. F. Porsche AG mit Sitz in Stuttgart.
Blick in den Festsaal der Technischen Universität Wien während der Ansprache von Volkswagen CEO Dr. Oliver Blume.
Dr. Tim Woolmer (rechts) freut sich gemeinsam mit Jörg Miska (CEO YASA Ltd.) über
Auszeichnung.
Link zum Porsche Preis Film 2025
TAKTGEBER UND DISKUSSIONSPLATTFORM FÜR DIE E-MOBILITÄT
WIENER ELEKTRO TAGE SETZEN FRISCHE IMPULSE FÜR DIE MOBILITÄTSZUKUNFT
Zum nunmehr fünften Mal brachten die Wiener Elektro Tage im September die ganze Vielfalt elektrischer Mobilität ins Herz unserer Hauptstadt. Die Veranstaltung etablierte sich damit einmal mehr als Leitevent für E-Mobilität. Den Auftakt der vier Ausstellungstage am Rathausplatz bildete ein hochrangig besetzter VIP-Abend im Palais Niederösterreich. Die Gäste: EntscheidungsträgerInnen aus Wirtschaft und Politik. Im Mittelpunkt stand eine zentrale Frage, die uns alle bewegt: „Mobilität im Wandel: Ist Europa fit für die Zukunft?“
Der VIP-Abend war eine bemerkenswerte Veranstaltung mit mehr als 300 Gästen, darunter auch zahlreiche MedienvertreterInnen. Schon die Eröffnungsrede von Hans Dieter Pötsch, Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche Holding Salzburg, unterstrich, dass die Autoindustrie in Europa für wirtschaftlichen Wohlstand, soziale Sicherheit und gute Zukunftsperspektiven steht und weiterhin stehen muss. Klare Worte, die deutlich machten, dass die Wiener Elektro Tage nicht nur mit vielen elektrischen Neuheiten glänzten, sondern vor allem auch für einen umfassenden Diskurs stehen und so frische Impulse für die elektrische Mobilitätszukunft setzen.
Im Publikum herrschte großes Interesse an den Ausführungen der Vortragenden.
Volles Haus: Beim VIP-Abend im Palais Niederösterreich drehte sich alles um die Zukunft Europas und die neuen Wege der Mobilität.
AUSZÜGE AUS DEN REDEN VON HANS DIETER PÖTSCH UND DR. OLIVER BLUME:
„Ja, die Zukunft der Mobilität ist elektrisch. Daran besteht kein Zweifel.“
„Wir stehen zu unserer Verantwortung und treiben die Transformation der Mobilität weiter voran. Aber das kann nur mit einer starken europäischen Wirtschaft und den passenden Rahmenbedingungen gelingen.“
„In der aktuellen Diskussion wollen wir nicht das eigentliche Ziel in Frage stellen, sondern einen realistischen Weg definieren, der die geopolitischen Verwerfungen und wirtschaftlichen Krisen der letzten Jahre mitberücksichtigt.“
„Der Weg zum 2035 angestrebten CO₂-Ziel muss nicht neu definiert werden, sondern nur neu kalibriert werden – unter Berücksichtigung der Interessen aller Parteien – einschließlich der Kunden – und vor allem, ohne unseren wirtschaftlichen und sozialen Wohlstand zu gefährden.“
„Europa ist bei der E-Mobilität längst vorne mit dabei, doch um den eingeschlagenen Kurs erfolgreich fortzusetzen, brauche es Augenmaß, Mut und die richtigen Rahmenbedingungen.“
Hans Dieter Pötsch, Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche Holding Salzburg und der Volkswagen AG
„Wir wollen diesen Wandel nicht nur mitgestalten, wir wollen ihn anführen.“
„Der Volkswagen Konzern hat sich auf den Weg gemacht, der globale Technologietreiber der Autoindustrie zu werden. Und wir haben geliefert: Vier der fünf meistverkauften E-Autos in Europa stammen aktuell aus unserem Konzern.“
„Mit 28 Prozent Marktanteil bei vollelektrischen Autos in Europa sind wir die klare Nummer 1. Und im nächsten Jahr kommen wir mit unserer ‚Electric Urban Car Family‘ der Marken Volkswagen, CUPRA und Škoda. Ein Versprechen für erschwingliche E-Mobilität für alle, entwickelt und gebaut in Europa, ab 25.000 Euro.“
„Wir beschleunigen den Hochlauf der E-Mobilität, für nachhaltige Mobilität, für ein starkes Europa. Wir stehen zum 100-Prozent-Ziel zur CO₂-Reduzierung, dafür müssen wir als Gesellschaft kämpfen.“
„Es ist in der aktuellen Situation nicht realistisch, dass wir in Europa schon ab 2035 nur noch vollelektrische Fahrzeuge haben werden. Es bedarf eines längeren Übergangs.“
Dr. Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender Volkswagen AG
Hans Dieter Pötsch fand klare Worte in seiner Eröffnungsrede.
Volkswagen CEO Oliver Blume (links) im Gespräch mit dem ORF-Journalisten Stefan Lenglinger.
„Elektrisierender“ Abend mit klaren Botschaften
Karin Tausz, Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), betonte in ihrer Keynote, dass die Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau der E-Mobilität zunehmend besser werden – durch die wachsende Modellvielfalt, höhere Reichweiten und den raschen Ausbau der Ladeinfrastruktur. Anschließend machte Dr. Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, in seinem Vortrag deutlich, wie komplex die Transformation der Mobilität ist – technologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Für den Volkswagen Konzern sei dieser Wandel trotz aller Herausforderungen jedoch vor allem eines: eine große Chance. ORF-Journalist Stefan Lenglinger führte wiederum souverän durch den Abend.
Bewährte Plattform für den Dialog
Das Event, das von der Porsche Media & Creative veranstaltet wurde, zeigte eindrucksvoll, wie viel Energie, Expertise und Engagement in unserer Branche steckt und wie wichtig es ist, über Grenzen hinweg zusammenzuarbeiten, um die Mobilität von morgen zu gestalten. Der Abend endete mit vielen Gesprächen, neuen Impulsen und einem klaren Gefühl: Europa hat das Potenzial, die Zukunft der Mobilität selbstbewusst und verantwortungsvoll zu gestalten.
Elektromobilität trifft auf Vision: Im Innenhof wurden den Gästen zwei spannende Studien aus dem Volkswagen Konzern präsentiert – der VW ID. Cross Concept und der Audi Concept C.
WIENER ELEKTRO TAGE: MEHR ALS 80.000 BESUCHERINNEN IN VIER TAGEN
Die Volkswagen Konzernmarken beeindruckten vom 25. bis 28. September am Wiener Rathausplatz mit ihren attraktiven Elektro- und Plug-in-Hybrid-Modellen. Die Porsche Bank und MOON POWER begeisterten an eigenen Ständen mit innovativen Mobilitätslösungen und nachhaltigen Lade- und Energielösungen. Thomas Beran, Leitung Porsche Media & Creative und Veranstalter, zu sehen am Bild rechts unten mit Stadträtin Barbara Novak, zieht eine überaus positive Bilanz: „Die Wiener Elektro Tage haben mit ihrem neuen Konzept – erstmals waren auch PHEV zu sehen – voll überzeugt und setzen ein starkes Zeichen. Mehr als 80.000 BesucherInnen zeigten eindrucksvoll, dass das Automobil nach wie vor großes Interesse weckt. Die Mobilitätswende ist längst in der breiten Öffentlichkeit angekommen.“
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KI-PROZESSE ZUKUNFTSFIT
GESTALTEN:
DER PHS AI HUB ALS SMARTER INNOVATIONSMOTOR
Die Porsche Holding Salzburg hat mit dem PHS AI Hub eine globale Business-Initiative gestartet, die bereichsübergreifend jede(n) einlädt, Prozesse mit Künstlicher Intelligenz zu optimieren. Das Ziel ist, einen echten Mehrwert für alle Geschäftsbereiche zu erzielen.
Der PHS AI Hub kommt in allen Geschäftsbereichen gut an: Inzwischen wurden bereits rund 150 Use Cases gemeldet, wöchentlich kommen drei neue hinzu. Der PHS AI Hub dient dabei als Motor und unterstützt die Ideengeber bei der weiteren Projektenwicklung bis zur Umsetzung im Arbeitsalltag. Er fungiert gleichzeitig auch als Multiplikator dieser neuen Lösungen für alle Unternehmen der Porsche Holding – so wird weltweit praxisnahe Innovation ermöglicht.
Best Practices aus unseren Unternehmensbereichen
Künstliche Intelligenz …
• beantwortet künftig in der Porsche Finance Group Rumänien jeden Monat über ein Drittel der 6.000 E-Mails mit passenden Informationen aus FAQs oder Links zu Kundendokumenten.
• automatisiert in der Porsche Austria die aufwendige manuelle Verarbeitung von ca. 33.000 Typisierungsdokumenten pro Jahr und sorgt für eine deutliche Zeitersparnis sowie eine spürbare Reduktion des operativen Aufwands.
• beantwortet in der Porsche Holding Salzburg in einer ersten Version seit November Fragen von über 8.000 Porsche Holding MitarbeiterInnen vorerst nur in Österreich zu den PHSRichtlinien in den Bereichen Datenschutz, Compliance und IT-Sicherheit. Funktionalität und Qualität werden laufend verbessert.
• schlägt in der Porsche Bank künftig bei Leasingende zum idealen Zeitpunkt individuelle Angebote für Folgefahrzeuge und Finanzierungen vor, mit dem Ziel, die Wiederabschlussquote bis 2030 um zehn Prozent zu steigern.
• unterstützt die IT-ExpertInnen der Porsche Informatik bei der Softwareimplementierung und hat bereits über 136.000 Codezeilen automatisiert erstellt.
Mehr Informationen
Sie haben Ideen für konkrete Anwendungsfälle? Dann
kontaktieren Sie den PHS AI Hub und gestalten Sie so die Zukunft der Porsche Holding Salzburg mit!
SONNE ALS ENERGIEQUELLE DER ZUKUNFT:
PV-OFFENSIVE NIMMT WEITER FAHRT AUF
Die Sonne liefert uns jeden Tag mehr Energie, als wir je verbrauchen könnten. Schon seit vielen Jahren setzen wir in der Porsche Holding deshalb auf die umweltfreundliche Energiequelle Sonne. Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie treiben wir seit Mitte der 2010er-Jahre den zukunftsorientierten Ausbau von Photovoltaik unternehmensweit und mit wirtschaftlichem Weitblick mit Hochdruck voran.
„Die konsequente Nutzung von PV-Anlagen gewährleistet uns auf lange Sicht die nachhaltige Reduktion unseres CO₂-Fußabdrucks sowie die schrittweise Erlangung von Energieautarkie* an vielen unserer Standorte. Denn wer seinen Strom selbst erzeugt, stärkt die eigene Versorgungssicherheit, macht sich unabhängiger von den volatilen Energiemärkten und spart obendrein noch bei den Betriebskosten, was sich positiv auf das Unternehmensergebnis auswirkt“, so Johann Lechner, Porsche Holding Geschäftsführer & CFO, der auch die Nachhaltigkeitsagenden verantwortet.
die beeindruckenden
erst so richtig deutlich.
Mehr als nur Parkplätze: PV-Carports bei Porsche Alpenstraße
Ein innovativer Meilenstein in diesem Jahr war die Inbetriebnahme der ersten PV-Carport-Anlage bei Porsche Alpenstraße. „Seit April liefert sie rund 44.330 kWh Solarstrom pro Jahr. Gleichzeitig bietet sie 14 Fahrzeugen Schatten an heißen Sommertagen, bei Unwettern Schutz vor Hagel oder im Winter vor Schnee – ein echter Mehrwert“, erklärt Projektleiter Sebastian Zopf, Porsche Immobilien. Doch das ist erst der Anfang: 2026 geht es weiter mit 47 zusätzlichen PV-Carport-Stellplätzen – das bedeutet ein Plus von 158,7 kWp Leistung und rund 163.530 kWh zusätzliche grüne Energie.
Jüngster Neuzugang: PV-Carport-Anlage bei Porsche Linz
Ein Leuchtturmprojekt sowie ein klares Signal in Richtung energieautarker Mobilität setzte Ende Oktober auch die PIA Österreich. Bei Porsche Linz in der Industriezeile 72 wurden im Beisein von Oberösterreichs Landeshauptmann Dr. Thomas Stelzer insgesamt
*) Energieautarkie bedeutet, dass ein Haushalt oder ein Unternehmen seinen gesamten Energiebedarf zur Gänze selbst deckt.
Am Dach des Porschehof-Parkdecks werden
Dimensionen der neuen PV-Anlage
gleich 42 Doppel-PV-Carports eröffnet. Mit 257,8 kWp Leistung erzeugen sie jährlich etwa 286.660 kWh Grünstrom und bieten an 82 Stellplätzen Schutz vor Witterungseinflüssen.
„Projekte wie dieses zeigen, dass Wirtschaftskraft und Klimaschutz perfekt zusammengehen können“, so Dr. Stelzer. Thomas Herndl, Verbundgeschäftsführer PIA Oberösterreich, freute sich ebenfalls: „Mit unserer neuen PV-Carport-Anlage leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energieeffizienz direkt am Standort. Wir erzeugen sauberen Strom für unsere täglichen Prozesse und schaffen zugleich einen sichtbaren Mehrwert für unsere Mitarbeitenden sowie unsere Kunden.“
Die PV-Carports des Lieferanten Sunport bieten ein besonders innovatives Konzept: Sie kommen ohne Fundamente und Grabungsarbeiten aus, sind flexibel in Höhe und Tiefe anpassbar und eignen sich sowohl für Schräg- als auch Parallelparker. Dank einer Durchfahrtshöhe von 2,8 Metern können sogar Spezialfahrzeuge des Roten Kreuzes problemlos ein- und ausfahren.
Vorzeigeprojekt im Porschehof Bereits vergangenen Sommer wurde am Porschehof die Photovoltaik massiv ausgebaut: Das Mitarbeiter-Parkhaus wurde aufgestockt, überdacht und mit PV-Modulen ausgestattet. Kurz zuvor wurden schon die restlichen freien Dachflächen auf den Gebäudeteilen A+B des Porschehofs mit Solarpanelen versehen, sodass nun die gesamte Zentrale der Porsche Holding in Salzburg nun fast flächendeckend mit PV ausgestattet ist. An Sonnentagen erzeugen sie eine installierte Leistung von beeindruckenden 600 kWp, was aktiv zur nachhaltigen Eigenenergieversorgung bzw. Deckung des täglichen Strombedarfs inkl. der elektrischen Dienstwagenflotte beiträgt.
Starkes Fundament: Österreich als PV-Vorreiter „Heute liefern unsere heimischen Anlagen über 7.300 kWp, an Leistung und erzeugen damit jährlich mehr als 7,8 Millionen kWh nachhaltigen Strom. Damit könnten mehr als 2.400 Haushalte versorgt werden. Und auch die Umwelt profitiert, indem wir schädliches CO₂ vermeiden“, freut sich Porsche Immobilien Geschäftsführer Wilhelm Strigl über den fortschreitenden PV-Ausbau der Porsche Holding in Österreich. Einen großen Teil steuert dabei auch das Teilevertriebszentrum Wals-Siezenheim bei, das mit mehr als 1.600 kWp am Dach über eine der größten Anlagen hierzulande verfügt.
Die internationale PV-Offensive Aber auch jenseits der Grenzen Österreichs treiben wir den Ausbau der umweltfreundlichen Energiegewinnung mit Photovoltaik ständig voran: In Bosnien-Herzegowina, Deutschland, Tschechien, Polen, Rumänien, der Slowakei und Portugal wurden bereits Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 5.050 kWp installiert. Sie liefern rund 5,75 Millionen kWh grüne Energie pro Jahr. Und wir bleiben dran: Aktuell laufen neue Projekte in Italien, Frankreich, Ungarn und Kroatien sowie Erweiterungen in Portugal und Polen. Überall dort, wo wir als Porsche Holding tätig sind, wächst unser Beitrag zur Energiewende.
Die PV-Carport-Anlage ist eröffnet: Dr. Paul Ablinger, GF Sunport, Heinz Quatember, Geschäftsleiter Porsche Linz, Dr. Thomas Stelzer, Landeshauptmann Oberösterreich, Ing. Sebastian Zopf, Projektleiter Porsche Immobilien, Thomas Herndl, Verbund-Geschäftsführer PIA Oberösterreich.
Die neue Anlage bei Porsche Linz erzeugt sauberen Strom und schützt 82 Stellplätze vor Witterungseinflüssen.
DIE ZIELE DER PV-OFFENSIVE
• Reduktion des CO2-Fußabdrucks
• Schrittweise Energieautarkie* an unseren Standorten
20 JAHRE PORSCHE MACEDONIA: NATASA GLIGOROV ÜBER WACHSTUM, WERTE UND ZUSAMMENHALT
Seit fast 20 Jahren begleitet Natasa Gligorov den erfolgreichen Weg von Porsche Macedonia – von den Anfängen eines jungen Unternehmens bis hin zum etablierten Marktführer. Ihre persönliche Entwicklung spiegelt diesen Weg eindrucksvoll wider: Vom Start als ManagementAssistentin hat sie sich zur HR-Managerin mit Verantwortung für Integrität und Einkauf weiterentwickelt. Im Interview erzählt sie uns, welche Erfahrungen sie geprägt haben und was den „Porsche-Spirit“ in Nordmazedonien ausmacht.
Ihr Karriereweg ist bemerkenswert – wenn Sie zurückblicken, welche Momente waren für Sie besonders prägend? Es gab in meiner beruflichen Laufbahn mehrere prägende Stationen, aber der wichtigste und herausforderndste Schritt war sicher der Wechsel von der Management-Assistentin in die Führungsrolle im HR-Bereich. In dieser Funktion bekam ich die Möglichkeit, Themen wie Recruiting, Konfliktlösung und Personalentwicklung aktiv zu gestalten. Später kam die Verantwortung für den Einkauf dazu, eine spannende Aufgabe, bei der es darum ging, Kosteneffizienz mit ethischen Standards und Konzernrichtlinien in Einklang zu bringen.
Welche Erfahrungen aus Ihren früheren Tätigkeiten sind in Ihrer heutigen HR-Rolle besonders wertvoll? Als Lehrerin habe ich gelernt, komplexe Themen klar zu vermitteln. Meine ehrenamtliche Arbeit mit SchülerInnen mit Beeinträchtigungen hat mein Verständnis für unterschied -
liche Bedürfnisse vertieft und mein Bewusstsein für Diversität und Inklusion geschärft. Auch meine Zeit als ManagementAssistentin hat mich geprägt: Sie hat meine organisatorische Stärke, den professionellen Umgang mit Stakeholdern und meine Diskretion geschärft. All das begleitet mich bis heute in meiner HR-Rolle.
Porsche Macedonia feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Was war aus Ihrer Sicht die größte Weiterentwicklung?
Unser Weg vom Markteinsteiger zum Marktführer. In nur zwei Jahrzehnten sind wir von einem Team mit 35 auf über 100 Mitarbeitende gewachsen und können trotz dieser rasanten Entwicklung unsere führende Position in der Automobilbranche bis heute halten. Nach zwei erfolgreichen Jahrzehnten sind wir nicht nur stolz auf das Erreichte, sondern auch darauf fokussiert, neue Maßstäbe zu setzen und unseren Wachstumskurs weiter fortzuführen.
Wie würden Sie den Porsche-Spirit in Nordmazedonien beschreiben?
Auf jeden Fall geprägt von Stolz, Zugehörigkeit und Leidenschaft. Wir legen großen Wert auf die Qualität, die wir liefern, die Werte, die wir leben, und die Marken, die wir repräsentieren. Im Team herrscht ein starkes Gefühl des Zusammenhalts, getragen von gegenseitigem Respekt und gemeinsamen Zielen. Was uns besonders auszeichnet, ist die Energie und Begeisterung, die wir in alles einbringen.
Als HR-Managerin gestalten Sie nicht nur Prozesse, sondern auch das Arbeitsumfeld. Was ist dabei die größte Herausforderung und was das schönste Feedback?
Die Balance zu finden zwischen den Bedürfnissen der Mitarbeitenden und den Unternehmenszielen. Es erfordert stän -
dige Anpassung, Empathie und klare Kommunikation, um beiden Seiten gerecht zu werden. Aber wenn dieses Gleichgewicht gelingt und man sieht, wie Menschen wachsen und sich die Stimmung im Unternehmen positiv verändert, ist das unglaublich erfüllend.
Was begeistert Sie auch nach all den Jahren noch an Ihrer HR-Rolle?
Das ist ganz einfach: die Menschen. Unsere Mitarbeitenden sind unser größter Schatz, und ich liebe es, Teil eines Arbeitsumfelds zu sein, in dem ich dazu beitragen kann, dass sie sich unterstützt, gehört und motiviert fühlen, ihr Bestes zu geben. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen und Chancen. Aber eines bleibt gleich – das Gefühl von Sinnhaftigkeit, das ich empfinde, wenn ich andere unterstütze, zu wachsen, erfolgreich zu sein und stolz darauf zu sein, Teil von Porsche Macedonia zu sein.
Wie sehen Sie Porsche Macedonia als Arbeitgeber in den kommenden Jahren?
Ich sehe uns in Zukunft noch agiler und anpassungsfähiger. Das schnelle Tempo technologischer Entwicklungen verlangt schnellere Entscheidungen, mehr bereichsübergreifende Zusammenarbeit und neue spezialisierte Rollen. Kontinuierliches Lernen und Weiterentwicklung bleiben entscheidend, um unsere Mitarbeitenden bestmöglich auf die Zukunft vorzubereiten.
Zum Abschluss eine persönliche Frage: Was bedeutet es Ihnen, Teil der Porsche Holding zu sein?
Es erfüllt mich mit Stolz, zu einem weltweit führenden Konzern zu gehören, der für Exzellenz und Innovation bekannt ist. Gleichzeitig bringt dies eine große Verantwortung mit sich – die Werte des Unternehmens hochzuhalten und zur Kultur beizutragen. Außerdem bietet es mir die unglaubliche Chance, mich persönlich sowie beruflich weiterzuentwickeln und gleichzeitig die Zukunft der Mobilität aktiv mitzugestalten.
NATASA GLIGOROV
Herkunft: Mazedonien
Beruflicher Werdegang: Nach ihrem Universitätsabschluss begann Natasa Gligorov ihre berufliche Laufbahn 2005 als Lehrerin. 2007 wechselte sie zu Porsche Macedonia, wo sie zunächst als Management-Assistentin mit HRVerantwortung tätig war. 2019 übernahm sie die Rolle der HR-Managerin. Seit 2021 ist sie zusätzlich für die Bereiche Integrität und Einkauf verantwortlich. Im Jahr 2024 macht sie ihren Master in Organisationspsychologie, seit 2025 hat sie zudem die Funktion der HR-Business-Partnerin für die Porsche Finance Group Macedonia übernommen.
Natasa Gligorov liebt es, neue Kulturen zu entdecken, hier ist sie in Alberobello und Lissabon.
WORDRAP
Mein Traumwagen ist … Porsche 911 Targa 4 GTS. Mein liebstes Reiseziel … Spanien. In meiner Freizeit … offline gehen und Zeit mit der Familie verbringen. Inspirierend finde ich … wie neue Generationen den Status quo hinterfragen und uns dazu bringen, unsere Prozesse neu zu denken.
35 MitarbeiterInnen
5 Händler
Neuwagenverkäufe: 674
Marken: Volkswagen Pkw und Nutzfahrzeuge, Audi
102 MitarbeiterInnen 11 Händler
Neu- und Gebrauchtwagenverkäufe: 2.961 (Hochrechnung)
Marken: Volkswagen Pkw und LNF, Škoda, SEAT, CUPRA, Audi, Porsche
Skopje
„SUSTAINABILITY POWERED BY CHANGE“: AUSGEZEICHNETE TRANSPARENZ FÜR EINE NACHHALTIGE ZUKUNFT
Mit dem im Juli erschienenen Nachhaltigkeitsbericht zeigen wir transparent, wie wir im Geschäftsjahr 2024 unsere ökologische, soziale und wirtschaftliche Verantwortung in konkrete Maßnahmen übersetzt haben. Dass wir dabei auf dem richtigen Weg sind, bestätigt eine renommierte Auszeichnung: Unser Nachhaltigkeitsbericht wurde mit dem ESG Transparency Award 2025 prämiert – eine schöne Anerkennung für unseren Weg in eine grünere Zukunft.
Veränderung ist nicht nur Herausforderung – sie ist auch eine Chance. Und genau deshalb steht der diesjährige Nachhaltigkeitsbericht unter dem vielsagenden Motto: „Sustainability powered by change“.
Auf dem richtigen Weg
Unser Nachhaltigkeitsbericht zeigt, dass wir im vergangenen Jahr viel bewegt haben: Wir haben unser Geschäftsmodell nachhaltiger ausgerichtet und messbare Fortschritte erzielt. So konnten wir in den letzten drei Jahren bereits knapp 13 Prozent CO₂ einsparen – ein starkes Signal auf dem Weg zu unserem Ziel von minus 42 Prozent CO₂ bis 2030.
Klar ist: Nachhaltigkeit steht für mehr als nur Klimaschutz. Initiativen in allen 29 Porsche Holding Ländern helfen uns, Ressourcen noch effizienter zu nutzen, Risiken zu minimieren und unsere Position als starker Arbeitgeber und verlässlicher Geschäftspartner weiter auszubauen. Auch Diversität im Management ist ein wichtiger Faktor für positiven Wandel. Unser Ziel: Bis 2030 sollen 20 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzt sein. Mit 19,4 Prozent im Jahr 2024 sind wir diesem Ziel schon sehr nahe.
Ausgezeichnete Transparenz
Besonderes Highlight: Unser Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2024 wurde mit dem renommierten ESG Transparency Award 2025 ausgezeichnet. In einem europaweiten Vergleich über 19 Branchen hinweg erhielt unser Bericht die Bewertung „Excellence“ – ein hervorragendes Ergebnis, das unser Engagement für glaubwürdige und hochwertige Nachhaltigkeitsberichterstattung unterstreicht. Die Auszeichnung würdigt auch die verantwortungsvolle Rolle, die wir bei der Förderung von Transparenz und nachhaltigem Wirtschaften einnehmen.
Darüber hinaus ist unser Nachhaltigkeitsbericht auch ein wertvolles Nachschlagewerk für den Arbeitsalltag. Bei Kundenanfragen und Ausschreibungen greifen viele Abteilungen immer wieder darauf zurück.
„Mit unserem Nachhaltigkeitsbericht machen wir deutlich, dass wir am richtigen Weg sind. Entscheidend ist, Effizienz und Nachhaltigkeit in allen Bereichen weiterhin konsequent und mit der nötigen Sorgfalt auszubauen. Für uns sind wirtschaftlicher Erfolg und ökologische Verantwortung untrennbar miteinander verbunden.“
Johann Lechner, Porsche Holding Geschäftsführer und CFO
UM- UND AUFSTEIGER
PORSCHE IMMOBILIEN
Christian Häupl verstärkt seit 15. Oktober 2025 das Führungsteam der Porsche Immobilien. Seit 1. Dezember verantwortet er gemeinsam mit Wilhelm Strigl die Geschäftsführung der Porsche Holding Tochter.
Er folgt auf Michael Urban, der nach 34 erfolgreichen Jahren mit Ende des Jahres in den wohlverdienten Ruhestand tritt.
PORSCHE BANK GRUPPE
Gennaro Miele wurde mit 1. Oktober 2025 in die Geschäftsführung des Volkswagen Versicherungsdienstes, kurz VVD, berufen und verantwortet das Back Office des VVD sowie das Contact Center der Porsche Bank, welches er bereits seit 2019 erfolgreich leitet. Gennaro Miele wird gemeinsam mit Martin Baumgartner die Geschäfte des VVD leiten und die weitere Entwicklung des Unternehmens vorantreiben.
FOTOS: Sofern nicht anders angegeben, alle Porsche Holding
KONZEPTION, REDAKTIONELLE MITARBEIT:
Grayling Austria GmbH, Siebensterngasse 31, 1070 Wien, www.grayling.at
GRAFIK UND DIGITALAUSGABE: Sebastian Gratzer, www.esge.at Daniel Terler, www.dtrl.at
REPRO: Repro Atelier Czerlinka
OFFENLEGUNG: Siehe www.porsche-holding.com
Wir danken allen MitarbeiterInnen, die zu den Inhalten dieser Ausgabe beigetragen haben.
Diese PMI adressiert die MitarbeiterInnen der Porsche Holding. Die darin enthaltenen Texte und Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der eigenen Information.
WER DRANBLEIBT, ERREICHT AM ENDE MEHR ALS JEMAND, DER „HUDELT“
Langfristige Beständigkeit
zählt mehr als kurzfristige
Intensität – das wusste schon Schauspieler und KampfsportIkone Bruce Lee. Und von ihrer Großmutter lernte PMIKolumnistin Janina Lebiszczak, dass echter Fortschritt Konsequenz braucht.
„Vom Hudeln komme schiache Kinder“, hat meine Großmutter selig stets gesagt. Sie meinte das wahrscheinlich nicht wörtlich, aber erwähnte es oft – meistens, wenn ich unter ihrem wachsamen Auge die Schulaufgaben am Küchentisch hinschluderte. Hauptsache, fertig und wieder raus. Aber eigentlich steckt in dem Satz eine Lebensweisheit, die weit über die Mittelschule hinausreicht. Denn ob im Privaten, im Beruf oder in der Gesellschaft: Wahrhaftigkeit, Qualität, echte Tiefe – das alles braucht Zeit.
Wir leben in einer Epoche, die Geschwindigkeit mit Erfolg verwechselt. Alles soll „agiler“, „effizienter“, „schneller“ werden. Innovationszyklen werden verkürzt, Projekte verdichtet, Ziele ambitionierter. Doch die Frage ist: Wird dadurch wirklich mehr erreicht – oder einfach nur mehr
gemacht? Wer genau hinsieht, erkennt: Wirklicher Fortschritt zeigt sich nicht im „Hudeln“.
Der Autor James Clear beschreibt das in „Atomic Habits“ sehr anschaulich: Wenn man sich nur ein Prozent pro Tag steigert, ist man nach einem Jahr 37 Mal „besser“. Damit ist nicht gemeint, täglich neue Höchstleistungen zu erbringen, sondern das, was man tut, beharrlich zu verfeinern –ein Detail präziser zu machen, einen Prozess klarer zu gestalten, eine Idee etwas weiter zu denken. Es sind kleine, bewusste Schritte, die Veränderung zum Guten ermöglichen. Nicht allein der große Sprung bringt voran, sondern die geduldige, beharrliche und fokussierte Bewegung in die richtige Richtung. Oder wie es der Kampfkünstler Bruce Lee einmal formulierte – jener Mann, der Körperbeherrschung und Geistesdisziplin zu seiner Lebensphilosophie machte: Langfristige Beständigkeit zählt mehr als kurzfristige Intensität.
Mit anderen Worten: Wer dranbleibt, erreicht am Ende mehr als jemand, der sich nur hin und wieder mit voller Kraft ins Zeug legt – man kennt es vom Sport nur zu gut. Auch in der Unternehmenswelt findet man Beispiele: Jim Collins fand in seiner Studie „Good
Janina Lebiszczak ist Journalistin und Bloggerin mit Fokus Nachhaltigkeit, Reisen, Lifestyle und Gesundheit.
to Great“, dass herausragende Firmen nicht durch Quantensprünge erfolgreich wurden, sondern durch das, was er ein „Flywheel“ nennt – ein Schwungrad, das mit jedem Impuls beständig dazugewinnt.
Fortschritt ist demnach ein Prozess, der sich selbst verstärkt – Entscheidung für Entscheidung. Und wer gesehen hat, wie bei Porsche ein neues Modell entsteht, weiß: Es ist ein Weg aus tausenden präzisen Schritten. Vom ersten Entwurf bis zur Serienreife vergeht Zeit – jede Linie, jedes Detail wird so lange verfeinert, bis es passt. Geschwindigkeit spielt also eine Rolle – aber nur auf der Straße, nicht bei der Entwicklung.
Ein Porsche steht am Ende für beides: für Präzision und für Tempo. Doch das eine ist ohne das andere nicht denkbar. Vielleicht liegt darin die aktuelle Bedeutung des Lieblingssprichworts meiner Oma: „Vom Hudeln komme schiache Kinder.“ Es erinnert uns daran, dass Vorankommen nicht nur das Ergebnis von Beschleunigung ist, sondern von Konsequenz. Dann gibt es garantiert „schöne Kinder“.
DIE PMI –200 AUSGABEN VERLÄSSLICHE INFORMATION
Ob beim Laden, im Aufzug oder in der Kaffeepause – die PMI ist genau dann zur Stelle, wenn der Alltag für einen Moment innehält. Für viele ist sie mehr als nur Lektüre: Sie informiert, verbindet und inspiriert.