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Die neue Schweizer Zeitung für orale Medizin, Zahntechnik & Praxisteam. Nr. 1/2013 – 1. Jahrgang · St. Gallen, 26. Februar 2013 · Einzelpreis CHF 8.50 · Herausgeber: Eschmann Medien AG, Verlag für Zahnmedizin ANZEIGE

Weil die Qualität stimmt ...

Back to the Roots in Bern 6. Gemeinschaftstagung der SGI/DGI/ ÖGI in Bern mit Orientierungshilfen zwischen Patientenwunsch und Realität. Dr. med. dent. Silvio Schütz berichtet.

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PD Dr. Clemens Walter Am 14. Dezember 2012 hielt PD Dr. Clemens Walter, UZM Basel, seine Habilitationsvorlesung „Zahngesundheit ist Allgemeingesundheit“.

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SSE-Kongress in Basel Der Kongress stand unter dem Motto „Next Generation“. Worüber diskutierten die 340 Endontologen? Lesen Sie den Bericht von Dr. Klaus Neuhaus.

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Editorial

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Zeitgeist?! Neuanfänge reizen zu Aus- und Rückblicken. Früher ritten Cowboys ins Morgenrot die Kippe lässig zwischen den Lippen. Wo ist der Jägermeisterhirsch mit seinen Sprüchen? Jack Daniels kommt auch nicht mehr. Slipeinlagen und Liedschatten beherrschen die beste Werbezeit. Mit Toques behütete „Köche“ rühren Fertigsaucen, Schauspieler mit Béret Basque preisen Industriepaste als Käse an und weichgespülte Pappis zaubern ohne Brandwunden eine Fertigpizza aus dem Ofen. Toll. Wir rauchten Gauloise bleu, die Mädels trugen schwarze Lackmäntel, hörten Jazz in verrauchten Kellern. Am Samstag ging es durch Redbull freie Zonen zum Tanz in eine Landbeiz. Im Anzug und weissem Hemd. Heute saufen sich die Jungen mit höllischen Gemischen ins Koma, diskutiert wird nicht mehr. Bankiers trugen flache Blancpains, die Jungbanker protzen mit Uhren, deren Grösse im reziproken Verhältnis zu ihrer Leistung steht. Tischmanieren? Blackberry und iPhone liegen neben dem Teller, Börsenkurse werden mit vollem Mund besprochen. Bestimmte Medien treiben die Banalisierung zum Würgereiz: Wer ohne zu „kotzen“ Kakerlaken „frisst“, ist ein Star! Wenn eine Kuppelshow in der Fachpresse als Medienereignis gefeiert wird, wird’s bedenklich. Die Medien spiegeln den Zustand einer Gesellschaft wider, Fachmedien das Image ihrer Branche ...

Veranstaltungskalender Der Kursaal Bern bot den Teilnehmern der drei Fachgesellschaften genügend Platz.

Die SGI, DGI und ÖGI führten ihre Gemeinschaftstagung vom 29.11. bis zum 1.12.2012 im ausverkauften Kursaal in Bern durch. Für die rund 1400 Teilnehmer wurde ein spannendes Kongressprogramm mit Vorträgen über aktuelle Guidelines, Problematiken

und Trends in der Oralen Implantologie zusammengestellt. Dem Titel der Veranstaltung „Back to the roots“ entsprechend wurde der erste Tag dem gewidmet, was vor dem Implantat da ist, und zwar der (Zahn-)Wurzel. Eindrücklich wurde gezeigt, dass auch

hoffnungslos scheinende Zähne über Jahre gehalten werden können und dass nicht immer gleich zur Zange gegriffen werden muss. Aus Platzgründen legen wir in diesem Bericht den Fokus auf die Referenten » SEITE 17 aus der Schweiz.

Neu: Sie suchen die passende Fortbildung, einen Workshop oder ein Symposium? Der Veranstaltungskalender informiert umfassend.

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Aus der Schweiz für die Schweiz Eine neue Fachzeitung? Ja, gemäss einer Umfrage besteht der Wunsch! Tatsache ist: Leserinnen und Leser und die Industrie wünschen einen Herausgeber in der Schweiz, mit aktueller Berichterstattung aus der Schweiz. Bevor das Redaktions- und Verlagsteam entschieden hat, das Erfolgskonzept einer dentalen Fachzeitung aus der Schweiz für die Schweiz fortzuführen, befragten wir Zahnärzte, Zahntechniker und Inserenten. Für 80% der befragten Dentalprofis ist es sehr wichtig oder wichtig, einen Schweizer Herausgeber zu haben. Satte 92% bevorzugen Themen und Berichte aus der Schweiz (sehr wichtig/wichtig). Das Resultat ist eindeutig und ermutigt uns, für Sie weiterhin eine gute Fachzeitung » SEITE 2 machen.

Im Fokus Patienten unter Bisphosphonattherapie Bisphosphonate sind Medikamente mit unterschiedlichem Indikationsgebiet (Osteoporose, Morbus Paget, ossäre Metastasierungen solider Tumoren und Hyperkalzämien). Die in der Literatur am meisten beschriebene Nebenwirkung ist die bisphosphonatinduzierte Osteonekrose (BION) des Kiefers. Der Beitrag gibt einen Überblick über die verschiedenen Arten der Bisphosphonate, deren Nebenwirkungen sowie Risikofaktoren für die Entstehung einer BION.

Johannes Eschmann, Herausgeber und Chefredakteur der Zahn Zeitung Schweiz.

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Ich begrüsse Sie herzlich in der neuen Zahn Zeitung Schweiz

Ihr Johannes Eschmann Chefredakteur

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Interview

„Für eine bessere Vernetzung von Wissenschaft und Praxis“ Interview mit Prof. Christoph Hämmerle zum zehnjährigen Bestehen der Osteology Stiftung. Neuigkeiten rund um die orale Regeneration werden am Internationalen Osteology Symposium vom 2. bis 4. Mai 2013 in Monaco vorgestellt und diskutiert. Zugleich feiert die Osteology Stiftung am Symposium ihr zehnjähriges Bestehen. Prof. Christoph Hämmerle, Präsident der Stiftung, gibt im Interview Einblicke in ihre Ziele und Projekte. Die Osteology Stiftung feiert am Internationalen Symposium in Monaco ihren 10. Geburtstag. Ihr Motto lautet „Linking Science with Practice in Regeneration“. Warum ist das „Verlinken“ wichtig? Prof. Christoph Hämmerle: Prinzipiell ist Forschung ja darauf ausgerichtet, die Praxis zu beeinflussen. Trotzdem folgt das eine nicht nahtlos aus dem anderen. Als Osteology Stiftung haben wir das Ziel, die Lücke zwischen Forschung und klinischer Praxis in unserem Bereich zu verkleinern. Wir wollen die beiden „Seiten“ näher zusammen bringen. Vor allem wollen wir bewirken, dass das Wissen aus der Forschung in klinische Konzepte übersetzt wird. Mal aus der Sicht des Praktikers:

Osteology Monaco – die Themen im Überblick · Parodontal kompromittierte Zähne erhalten · Massnahmen nach Zahnextraktion · Weichgewebeästhetik · GBR und Sinusbodenaugmentation · Zukünftige Trends in der oralen Geweberegeneration · Periimplantitis diagnostizieren und behandeln · Orale Regeneration bei Risikopatienten

Was sind die wichtigsten Leistungen der Stiftung? Chr. H.: Osteology organisiert auf nationaler und internationaler Ebene Symposien zur oralen Geweberegeneration. Dafür ist die Stiftung vor allem bei Praktikern bekannt. Die Kongressreihe hat sich in den letzten Jahren fest als Marke etabliert, in immer mehr Ländern auf fast allen Kontinenten. Was zeichnet die Kongressreihe aus? Chr. H.: An den Symposien wird das facettenreiche Gebiet der oralen Geweberegeneration in der ganzen Breite dargestellt. Es geht also zum Beispiel um horizontale und vertikale Kammaugmentationen, Therapien für parodontal kompromittierte Zähne, Periimplantitisbehandlung oder um die Verbesserung der Weichgewebeästhetik. Dazu gibt es auf der einen Seite viele Vorträge, immer mit einem klaren Fokus auf die wissenschaftliche Evidenz. Zum anderen organisieren wir ausgiebiges praktisches Training. Diese Balance ist wichtig. Die Teilnehmer schätzen auch die Gelegenheit zum Austausch mit Experten sehr – in den Diskussionen, den interaktiven Fallbesprechungen oder in den Pausen. Spielt auch Forschung eine Rolle an den Symposien? Chr. H.: Ja, in verschiedener Hinsicht. In den Vorträgen wird auf die aktuelle Forschungslage immer eingegangen. Ausserdem organisieren wir eine Posterausstellung, ein Research Forum, in dem aktuelle Studien vorgestellt werden, und spezielle Workshops für Forscher. Das alles macht den Kongress für Wissenschaftler interessant. Man kann sehen, wie die eigene Forschung ankommt, ob sie relevant ist, zu welchen Themen andere forschen. Ein Internationales Osteology Symposium gibt einen sehr guten Über-

» Forsetzung von Seite 1 Erfreulich für Sie: Das Team von freien Mitarbeitern, Zahnärztinnen, Zahnärzte und Zahntechniker von Universitäten und aus der Praxis, bleibt dem Verlag treu und schreibt für die Zahn Zeitung Schweiz. So sind Sie immer fachlich und aktuell über Symposien, Workshops und Messen informiert. Dazu kommen Anwenderbeiträge, Berichte von internationalen Kongressen und über neue Produkte und Dienstleistungen. Im Untertitel steht: „Die neue Schweizer Zeitung für orale Medizin“. Nach vielen Gesprächen mit Zahnärzten aus

Nr. 1/2013 · 1. Jahrgang

von Studien zu vermeiden. Ich wünschte, ich hätte ein solches Buch zu Beginn meiner wissenschaftlichen Laufbahn gehabt.

Professor Christoph Hämmerle steht dem Zentrum für Zahnmedizin an der Universität Zürich vor und leitet dort die Klinik für Kronen- und Brückenprothetik, Teilprothetik und zahnärztliche Materialkunde. Er ist ein international anerkannter Wissenschaftler und Referent. Einer seiner Forschungsschwerpunkte liegt in der Knochen- und Weichgeweberegeneration um Implantate. Er ist ausserdem Präsident der Osteology Stiftung.

blick, was in der Forschung auf dem Gebiet der Geweberegenration gerade läuft. Die Förderung von Forschung ist neben der Organisation von Weiterbildungen ein wichtiges Stiftungsziel von Osteology. Was bietet die Stiftung für Forscher? Chr. H.: Wer im Bereich orale Geweberegeneration eine Studie plant, kann sich bei der Osteology Stiftung um Fördergelder bewerben. Wir haben den Antragsprozess so gestaltet, dass der Aufwand für Bewerber möglichst gering ist. Zunächst müssen sie nur einen Kurzbeschrieb ihres Projekts einreichen und erst nach der Einladung in die Hauptrunde eine ausführliche Bewerbung. Das kann den Antragstellern viel Zeit sparen. 40 Studien aus 13 Ländern hat Osteology bisher gefördert. Wie geht es weiter? Chr. H.: Uns geht es nicht nur darum, konkrete Projekte finanziell zu unterstützen. Wir wollen auch etwas dazu

beitragen, die Qualität der Forschung in der oralen Regeneration zu verbessern. Deshalb haben wir 2011 die Osteology Research Academy ins Leben gerufen. Das ist ein einwöchiger Intensivkurs in Forschungsmethodik, der jedes Jahr im September in Luzern stattfindet. Die Idee zu diesem Kurs entstand, weil es zur Forschungsmethodik sonst kaum eine strukturierte Einführung gibt. Junge Forscher mussten oft durch „Trial and Error“ lernen, wie man bei der Planung und Durchführung einer Studie vorgeht, worauf es beim Einwerben von Forschungsgeldern ankommt und wie man eine Publikation schreibt. Der Kurs schliesst also eine Lücke im akademischen Curriculum. Zusätzlich gibt es seit 2011 mit Band 1 der Osteology Research Guidelines ein Forschungsbuch für alle, die präklinische Studien im Bereich orale Geweberegeneration durchführen. Das Buch enthält zu vielen Forschungsfragen hilfreiche Beispiele von Studienprotokollen und trägt deshalb dazu bei, Fehler bei der Planung und Auswertung

Wenn Sie als Stiftungspräsident auf 10 Jahre Osteology zurückblikken, worauf sind Sie stolz? Chr. H.: Ich freue mich etwa, wenn ich sehe, dass von Osteology geförderte Forscher einen Preis gewinnen. Das zeigt, dass wir wichtige Forschung unterstützen. Aber auch die Entwicklung der Stiftung insgesamt macht mich stolz. Osteology hat sich zu einer weltweit anerkannten Institution in der regenerativen Zahnmedizin entwickelt. Uns waren von Anfang an eine hohe Qualität und Seriösität wichtig, und so wird unsere Leistung auch von aussen wahrgenommen. Dazu haben viele engagierte Experten, die hinter dem stehen, was sie tun und die das Gebiet positiv beeinflussen wollen, entscheidend beigetragen. Am Kongress werden wir das feiern. Ein Blick in die Zukunft – was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Ziele der Stiftung in den nächsten fünf Jahren? Chr. H.: Wir wollen sowohl die Weiterbildung als auch die Forschungsförderung weiterführen. Es ist uns aber wichtig, immer mehr Menschen mit unserer Botschaft zu erreichen, auch jenseits unserer Veranstaltungen und unseres Förderungsprogramms. Dafür werden die digitalen Medien eine immer grössere Rolle spielen. Das Interview führte: Verena Vermeulen Kontakt

Osteology Foundation CH-6002 Luzern Tel. +41 41 368 44 40 info@osteology.org www.osteology.org

Impressum der Praxis und von Universitäten, bieten wir in ZZS ein Forum für diesen immer wichtiger erscheinenden Aspekt der Zahnmedizin. Neu finden Sie in jeder Ausgabe der ZZS einen Fachbeitrag aus der Quintessenz und eine Buchauswahl. Neu ist auch der Veranstaltungskalender, den wünschten sich alle Befragten. Das Redaktions- und Verlags-Team der Zahn Zeitung Schweiz freut sich, Ihnen 8 Mal pro Jahr eine interessante Fachzeitung in frischer Aufmachung anzubieten. Nutzen Sie das Leseangebot und profitieren Sie für sich und Ihre Praxis.

Verlagsleitung/Koordination Susanne Eschmann | se@em-verlag.ch Chefredaktion Johannes Eschmann | je@em-verlag.ch Herausgeber

Abonnements Claire Joss | cj@em-verlag.ch Jahresabonnement CHF 68.– inkl. MwSt. und Versandkosten

Eschmann Medien AG Wiesentalstrasse 20/PF CH-9242 Oberuzwil Tel. +41 71 951 99 04 Fax +41 71 951 99 06 kontakt@em-verlag.ch www.em-verlag.ch

Freie Mitarbeit Dr. med. dent. Lothar Frank || Dr. med. dent. Frederic Hermann (Geprüfter Experte der Implantologie DGOI, Diplomate des ICOI) || Dr. med. dent. SSO Bendicht ScheideggerZiörjen || Dr. med. dent. Silvio Schütz || Medizinischer Berater Dr. med. H. U. Jelitto

Urheber und Verlagsrecht: Eschmann Medien AG, Oberuzwil. Die Zeitung und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Fotos sind urheberrechtlich geschützt. Nachdrucke oder Vervielfältigungen in analogen oder digitalen Medien, auch auszugsweise, sind nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags erlaubt. Die wiedergegebene Meinung deckt sich nicht in jedem Fall mit der Meinung des Herausgebers. Alle Angaben erfolgen ohne jede Verpflichtung und Gewähr für ihre Richtigkeit. Für Angaben zu Diagnosen und Therapien übernimmt der Herausgeber keine Garantie oder Haftung. Geschützte Warenzeichen werden nicht in jedem Fall kenntlich gemacht. Aus dem Fehlen eines solchen Hinweises kann nicht geschlossen werden, dass es sich um ein nicht geschütztes Produkt handelt. Mit der Einsendung eines Manuskriptes erklärt sich der Urheber/Autor damit einverstanden, dass der entsprechende Beitrag elektronisch gespeichert oder zur Herstellung von Sonderdrucken verwendet wird. Gerichtsstand und Erfüllungsort: Oberuzwil/SG

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Personen

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Interessante Habilitationsvorlesung von PD Dr. Clemens Walter Der frischgebackene Privatdozent berichtet aus seinem Forschungsgebiet – med. dent Irina Ilgenstein fasst zusammen. Zur öffentlichen Habilitationsvorlesung von PD Dr. med. dent. Clemens Walter am 14. Dezember 2012, kamen der Dekan Prof. Dr. Christoph Beglinger, die offiziellen Vertreter der Universität und der Universitätskliniken für Zahnmedizin Basel aber auch viele Weggefährten, Freunde und Verwandte von PD Dr. Walter in die Aula des Naturhistorischen Museums Basel. Das Thema der Vorlesung war „Zahngesundheit ist Allgemeingesundheit“. Nach einer kurzen Einleitung durch den Dekan, erläuterte PD Dr. Walter in einem interessanten und amüsanten Vortrag, dass nahezu alle Menschen von Erkrankungen des Zahnhalteapparates, einer Parodontitis, betroffen sein können. Parodontitiden haben einen wesentlichen Einfluss auf die Allgemeingesundheit. Als Hauptursache parodontaler Erkrankungen nannte PD Dr. Walter bakte-

Mit Spanferkel und anderen rustikalen Speisen verwöhnte PD Clemens Walter seine Gäste im St. Alban Tor, Basel.

Gratulieren PD Dr. med. dent. Clemens Walter (Mitte) zum Privatdozenten: Prof. Dr. med. Christoph Beglinger, Dekan der Medizinischen Fakultät, Universität Basel (rechts) und der stolze Vater des Laureaten Dr. Dr. sc. med. Uwe Walter.

rielle Infektionen. Eine grosse Varianz verschiedener Risikofaktoren beeinflusst zudem die Ausprägung und Progression einer Parodontitis. Man unterscheidet die so genannten nichtmodifizierbaren Risikofaktoren, wie genetische Faktoren oder das Geschlecht und die modifizierbaren Risikofaktoren wie insuffiziente Mundhygiene oder den Tabakkonsum, welche – therapeutisch relevant - beeinflussbar sind. Unbehandelt kann eine Parodontitis zum Zahnverlust führen. Die Gewebe der Mundhöhle sind sehr gut durchblutet, daher können orale Bakterien schnell einen Zugang zu den Blutgefässen finden und sich von dort aus im ganzen Körper verteilen (Bakteriämie).

In aktuellen wissenschaftlichen Studien wird momentan untersucht, welchen Einfluss eine unbehandelte Parodontitis und die transiente Bakteriämie auf die Allgemeingesundheit haben können. Nach dem dramatischen Beispiel eines Hirnabszesses verursacht durch orale Bakterien, zeigte der Referent anhand der weit verbreiteten Volkskrankheiten Diabetes mellitus Typ 2 und Herz-Kreislauferkrankungen die pathogenetischen Wechselwirkungen mit einer Parodontitis. Interessant war, dass diese systemischen Erkrankungen durch eine parodontale Therapie positiv beeinflusst werden können. PD Dr. Walter wies darauf hin, dass es sehr wichtig ist, eine Parodontitis frühzeitig zu identifizieren und zu thera-

Sein Chef, Prof. Dr. Roland Weiger war auch unter den Gästen im „Cliquenkeller der Spezi Clique“ im Hintergrund: Ladärne-Sujets.

pieren. Primäres Ziel ist, die Zahnfleischtaschen mit erhöhten Sondierungswerten zu reduzieren bzw. zu eliminieren und damit entzündungsfrei zu halten. In diesem Abschnitt des Vortrags stellte Dr. Walter seine Doktorandinnen, Masterandinnen und seine Arbeitsgruppe vor. Aktuelle Themen sind unter anderem die Epidemiologie parodontaler Erkrankungen mit Fokus auf die Risikofaktoren - Tabakkonsum und sozioökonomischer Status -, der hydrodynamische Effekt von Schallzahnbürsten sowie neuartige Pulverwasserstrahlgemische. Anschliessend an den wissenschaftlichen Teil bedankte sich PD Dr. Walter bei all den Personen, die ihn auf seinem akademischen Weg begleitet haben.

Darunter waren seine vier Chefs – die Professoren Norbert Suttorp (Infektiologie) und Jean-Pierre Bernimoulin (Parodontologie und synoptische Zahnmedizin), an der Charité-Universitätsmedizin, Berlin, Roland Weiger (Klinik für Parodontologie, Endodontologie und Kariologie, UZM Basel) und Thomas Dietrich (Oralchirurgie, Universität Birmingham). Sein Dank galt aber auch den Mitarbeitern und Dentalassistentinnen der Klinik für Parodontologie, Endodontologie und Kariologie. Darüber hinaus zeigte Dr. Walter eine umfangreiche Auflistung seiner nationalen und internationalen Kooperationspartner, darunter die Kollegen aus seiner Berliner und Birminghamer Zeit, die Mikrobiologie (Prof. Tuomas Waltimo) und Chirurgie Basel, die Mitarbeiter der Werkstätten, die externen Instruktoren und Unterstützer des Spezialisierungsprogrammes Parodontologie, die Industriepartner und viele, viele mehr. Sein besonderer Dank galt seiner Familie und dem Freundeskreis, die trotz des weiten Weges immer für ihn da waren. Der Ausklang des Habilitationsverfahrens wurde am Apéro im St. Alban Tor, dem Cliquenkeller der Spezi-Clique, bei einem grossartigen und bodenständigen Buffet noch ausgiebig bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

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Wissenschaftliche Grundlagen (Prof. Dr. A. Mombelli, Dr. N. Cionca) Praxisorientierte Chirurgie mit ZERAMEX-Implantaten (Prof. Dr. Dr. S. Jank, Dr. Mario Kirste) Höchste ästhetische Anforderungen-Prothetische Umsetzung auf ZERAMEX®-Implantaten (Georges Degoumois, Dietmar Gruber, 3M ESPE) Zirkondioxid als Alternative zum Titan (Dr. U. Brodbeck) Die Metall-Unverträglichkeit ist messbar ( Frau Dr. S. Schütt, IMD Berlin)

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Fortbildung

Symposium und Feier für Prof. Niklaus P. Lang

Neujahrsempfang der Uni Basel

Ehemalige Mitarbeiter und Alumni aus aller Welt trafen sich in Thun zu Ehren des Jubilars.

Die Klinik für zahnärztliche Chirurgie, Radiologie, Mund- und Kieferheilkunde der UZM Basel lud Zuweiser und Freunde zum 10. Neujahrsempfang.

„Wer zählt die Völker, nennt die Namen, die gastlich hier zusammenkamen“? Geehrt wurde nicht Poseidon, im Mittelpunkt des feierlichen Anlasses stand Prof. Niklaus P. Langs 70igster Geburtstag. In der Thuner Konzepthalle 6 trafen sich ehemalige Mitarbeiter und Gäste aus aller Welt. Zuvor veranstaltete der ITI Study Club Bern Oberland ein Symposium mit Prof. Niklaus P. Lang und Prof. Andrea Mombelli als Referenten. Der auf dem Programm stehende Prof. HP Weber aus Boston musste krankheitsbedingt kurzfristig absagen, wie Dr. Christian Weigel vom ITI Study Club Bern Oberland in seiner Begrüssung mit Bedauern verkünden musste. Dessen Rolle übernahm spontan Prof. Mombelli, SMD Genf, der mit seinem Vortrag der Fragen nachging „Welche biologischen Informationen braucht man, um in der Parodontologie Erfolg zu haben“? und „welchen Nutzen stiften mikrobiologische Tests?“ Dabei streifte er die Antibiotikatherapie und sprach über den Nutzen einer ParoTherapie mit dem Ziel, alle Patienten in den normalen Bereich zu bringen. Anschliessend referierte der Jubilar über Implantat-getragene Prothetik bei Parodontitis-gefährdeten Patienten – das moderne Dilemma. In seiner lau-

Dr. Christian Weigel, ITI Study Club Bern Oberland, begrüsste die Teilnehmer am Symposium in Thun.

nigen Einleitung versprach er, seinen Vortrag nicht in kantonesischer Sprache zu halten und er vergass auch nicht, Heinz Frei, dem Leiter der ITI Sektion Schweiz, für die Organisation dieses Anlasses zu danken. Prof. Lang stieg direkt in einen Patientenfall ein. Dabei müsse sich der Behandler folgende Fragen stellen: Wie wertvoll ist ein Zahn und was ist seine Überlebenschance? Seine Schlussfolgerung: Die Überlebensrate eines Implantats bei parodontal anfälligen Patienten muss nicht zwangsläufig geringer sein, als bei parodontal unauffälligen Patienten. Voraussetzung dafür ist eine regelmässige Betreuung und Beobachtung. Im Anschluss an das Study Club Treffen genossen die 110 Teilnehmer den Apéro bevor es mit den, von Prof. Lang persönlich geladenen Gästen zum Abendessen ging. Die Tische im kreativen Ambiente der Konzepthalle waren festlich gedeckt und die Speisen schmeckten vorzüglich. Das Gesangsensemble „La Compagnia Rossini“ aus Danis/GR bereicherte den Abend mit einem Streifzug durch Oper und Operette. Wer die Liebe von Prof. Lang zum Gesang kennt, wunderte sich nicht, dass sich der Jubilar in das Ensemble einreihte, um ein paar Arien mitzusingen. Dazwischen dankte Prof. Lang seinen etwa 150 Gästen, die zum Teil eine lange Reise auf sich nahmen, um ihrem Mentor und Lehrer die Ehre zu erweisen. Zum Schluss intonierte die Compagnia Rossini das Volkslied „Lueget vo Berg und Tal, flieht scho de Sunnestrahl….. mit dem Schluss „Vater im Himmel, da wacht, Stärnli, lieb’s Stärnli, guet Nacht“. Vom Jubilar und vielen Gästen mitgesungen, klang dieser Abend würdig und stimmungsvoll aus. Text und Fotos: Johannes Eschmann, Zahn Zeitung Schweiz.

Prof. J. Thomas Lambrecht dankt den Zuweisern an seine Klinik.

Der Jubilar, Prof. Nikolaus P. Lang, liess es sich nicht nehmen, am Symposium zu sprechen.

Prof. Andrea Mombelli, SMD Genf, referierte über Diagnose und Therapie bei Paro-Patienten.

Dr. Sebastian Kühl untersuchte den Einfluss von KEM auf Knochenvolumen und -dichte.

Dr. Christoph Reinschmidt: Wie entwickelt sich die Dentalbranche bis 2020?

Forschung und Lehre sind ohne Patienten nicht denkbar. Daher ist die Universität auf zuweisende Zahnärzte angewiesen. Als Dank für das gute Verhältnis der Basler Zahnärzte zu „ihrer“ Universität und zum Gedankenaustausch lädt Prof. Lambrecht jetzt schon zum 10. Mal zum Neujahrsempfang. Prof. J. Thomas Lambrecht begrüsste die Gäste und dankte diesen für ihr Kommen und die gute Zusammenarbeit mit seiner Klinik und der UZM Basel. Er bedankte sich bei den Firmen Straumann und ABC Dental für ihr Sponsoring. Unter den Gästen weilte Prof. Dr. Carlalberta Verna, die neue Vorsteherin der Klinik für Kieferorthopädie und Kinderzahnmedizin. Gleichzeitig informierte Prof. Lambrecht, dass er die Departementsleitung nach insgesamt 17 Jahren Tätigkeit als stellvertretender und hauptamtlicher Departementsvorsteher abgegeben hat. Das Amt hat Prof. Roland Weiger, Klinikvorsteher der Klinik für Parodontologie, Endodontologie und Kariologie übernommen, zu seinem Stellvertreter wurde Prof. Tuomas Waltimo ernannt. Prof. Lambrecht wünschte den Professoren Verna, Weiger und Waltimo viel Freude und Erfolg in ihrer neuen Aufgabe.

sich, dass der Neujahrsempfang zum 10. Mal bei ihnen im Hause stattfindet. Ein Jahresbeginn eignet sich besonders für einen Blick in die nahe und weitere Zukunft. Straumann blickt weit voraus. Mit ihrer Vision 2020 zeichnet Straumann ein Bild der Zukunft. Basis dafür sind extensive Analysen mit Experten, Vergleiche zur Entwicklung anderer Industriezweige und innerhalb der Dentalindustrie sowie die Identifikation von Trends, sozio-ökonomischer Faktoren, Patiententrends, Demographie

„Forschung und Lehre sind ohne Patienten nicht denkbar.“

Beim Apéro: Prof. Urs Belser, SMD Genf mit Heinz Frei (li.), Leiter der ITI Sektion Schweiz, der den Anlass organisierte.

Wo man singt, da lass Dich nieder… Prof. Lang reihte sich mit seinem Bariton in das Ensemble der „La Compagnia Rossini“ ein.

Visionen 2020 Die Thuner Konzepthalle 6 bildete den stimmungsvollen Rahmen der Feier mit ehemaligen Mitarbeitern des Jubilars und Gästen aus aller Welt.

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Dr. Christoph Reinschmidt, Leiter Schweiz, Institut Straumann, freute

und die globale wirtschaftliche Entwicklung. Einige Faktoren dieser Analyse treffen auch in der Schweiz zu und werden auf die Dentalbranche einwirken: – Bessere Mundgesundheit – Zahnimplantate werden in den nächsten 10 Jahren nicht substituiert – Zunahme der Patienten mit CoMorbidität – Informierte Patienten erwarten Behandlungsoptionen – Zunahme der Patienten mit Implantaten (>15 Jahre) Auch auf Seiten der Zahnärzte wird sich einiges ändern: Die Pioniere der

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Fortbildung Implantologie gehen langsam in Pension. Wird es genügend Nachwuchs geben? Das hängt auch mit dem Trend zusammen, dass es mehr Zahnärztinnen geben wird. Diese arbeiten mehr Teilzeit und sind weniger chirurgisch tätig. Die fortschreitende Digitalisierung führt zu einer höheren Produktivität und kürzeren Behandlungszeiten, Scanner-Technologien wachsen mit der chirurgischen und prothetischen Software zusammen, der Zahnersatz wird vermehrt aus prothetischer Sicht geplant. Für die Zahntechnik zeichnet sich der Trend zu Laborgemeinschaften ab, Kleinlabore werden in Nischen überleben. Der Zahntechniker entwickelt sich vom Künstler zum Computerexperten. Die Technik ermöglicht einfache Restorationen am Stuhl, komplexe Arbeiten werden zentral gefertigt. Mit einem eindrücklichen Film nahm Dr. Reinschmidt seine Zuhörer mit auf eine Zeitreise in die Zukunft.

UZM für die Zukunft gerüstet Wie es dazu kam, dass es in Basel keine „zahnlose“ Medizin gibt, erläuterte Prof. J. Thomas Lambrecht in seinem Vortrag. Wir wollten nicht, dass der Medizinischen Fakultät der Zahn gezogen wird. Viel hat 1997 nicht gefehlt. Nur durch den Zusammenhalt der Basler Zahnärzte, die mit ihren Zuweisungen einen hohen Eigenfinanzierungsgrad der Zahnmedizin ermöglichen und dem Einsatz des Lehrkörpers, kann heute in Basel geforscht, gelehrt und behandelt werden. In diesem Zusammenhang ging sein Dank auch an Heinz Frei für seine Idee, diesen Neujahrsempfang zu organisieren und zu unterstützen. Zahnmedizin ist das einzige Studium in dem die Studierenden praktisch am Patienten arbeiten. Vorgegebenes Ziel ist die „Praxisfähigkeit“. Dank der Professoren Nicola Zitzmann und Roland Weiger, wurde das theorielastige Bologna-Programm praxistauglich umgesetzt. In Deutschland dagegen wurde Bologna in der Ausbildung von Zahnmedizinern bisher nicht umgesetzt. Nicht nur in der Ausbildung sondern auch in der Forschung (Parameter: Publikationen, Impactfaktoren) kann sich die UZM sehen lassen. Mit jungen Professoren und Privatdozenten ist die Forschung und Lehre in Basel für die Zukunft gerüstet. Das nächste grosse Projekt ist die geplante Zusammenführung der UZM mit der Basler Schul- und Volkzahnklinik unter einem neuen Dach in den Jahren 2015/18.

gebildeten Knochens, wenn es zu autologem Knochen gemischt wird und welchen Einfluss hat die Mischung auf die Dichte (Qualität) wenn es zu autologem Knochen gemischt wird? Das Fazit in Kurzfassung: 6 Monate nach SBE kommt es zu einer statistisch signifikanten Abnahme der Volumina, daher erscheint eine „Überaugmentation“ von etwa 15 bis 20 Prozent sinnvoll. Das Beimischen von autologem Knochen zu KEM hat keinen Einfluss auf die Volumenstabilität, wenn BoneCeramic® verwen-

5 det wird und: im Vergleich zu anderen Materialien ist BoneCeramic sehr volumenstabil. Die Vorträge boten den Gästen genügend Gesprächsstoff. Traditionell schloss der Abend mit „Gschwellti und Chäs“ und es wurde auf ein erfolgreiches 2013 angestossen.

Text: Johannes Eschmann Fotos: Susanne Eschmann, Zahn Zeitung Schweiz

Noch nie kamen so viele Besucher – 100 Teilnehmer – zum Neujahrsempfang der Klinik für zahnärztliche Chirurgie, Radiologie, Mund- und Kieferheilkunde.

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Wissenswerter Vortrag Den Abschluss dieses lehrreichen Abends machte Dr. Sebastian Kühl mit seinem Vortrag über die Sinusboden Elevation. Mit einem lockeren Einstieg wies er darauf hin, dass er 2009 hier seinen ersten Vortrag gehalten hat und seither zum festen Bestandteil des Programms gehört. In einer Studie untersuchten Dr. Kühl und Mitarbeiter den Einfluss von KEM auf Knochenvolumen und Knochendichte. Dabei ging er der Frage nach: Hat die Mischung aus Hydroxylapatit (HA) und Betatrikalziumphosphat (TCP) einen Einfluss auf das Volumen (die Quantität) des neu

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Produkte

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HemCon Dental Dressing – Neue Wege, eine Blutung sicher zu stillen Auch für Patienten, die mit blutgerinnungshemmenden Medikamenten behandelt werden. Das HemCon Dental Dressing ist ein äusserst potentes Mittel zur Blutstillung. Besonders auch bei Patienten, die Blutverdünner einnehmen (auch Kombinationen), wird die Blutung innerhalb von 2 Minuten sicher gestoppt. Dies wurde in einer kürzlich publizierten Studie in den Niederlanden bestätigt. Ein weiterer positiver Effekt ist die ausgezeichnete Wundheilung nach einer Extraktion.

Was ist HemCon? Hemcon ist ein Vlies, das aus dem Polysaccharid Chitosan besteht. Es entsteht durch Deacetylierung aus Chitin, das neben Zellulose das zweithäufigste Polymer in der Natur ist. Das Exoskelett von Schalentieren besteht aus Chitin und so wurde auch die blutstillende Wirkung durch asiatische Fischer entdeckt. Chitosan ist äusserst biokompatibel und wird enzymatisch zu Glucosamin abgebaut.

Wie wirkt HemCon? Chitosan ist positiv geladen und zieht die negativ geladenen, roten Blutkörperchen und –plättchen an. Dadurch entsteht in nur zwei Minuten ein dichter Bundverschluss. Diese Versiegelung wird auch bei Patienten erreicht, die Blutverdünner einnehmen. Eine holländische Studie mit Patienten, die einer Herzkatheterisierung unterzogen wurde, bestätigt dies eindrücklich. Patienten, die Blutverdünner einnehmen und die Einnahme nicht unterbrechen, haben ein kleineres Risiko für einen Herzinfarkt oder

eine Hirnblutung. Dies gilt auch besonders bei einer Zahnextraktion.

Der Verschluss muss intakt bleiben Nach einer Extraktion ist es wichtig, den Wundverschluss nicht zu zerstören. Deshalb sollte das HemCon Dental Dressing nicht mit Gaze oder einer Watterolle an Ort und Stelle gehalten werden, da beim Entfernen dieser das HemCon Dental Dressing aus der Wunde gezogen werden könnte. Man verwendet am besten ein Instrument, um das Dressing mit leichtem Druck während zwei Minuten zu fixieren. Das HemCon Dental Dressing löst sich dann nach ein paar Tagen auf.

Das Standard HemCon Dressing (10 × 12 mm)

So wirkt Hemcon

Antibakterielle Eigenschaften Zusätzlich zur Hämostase bildet das HemCon Dental Dressing eine sehr starke antibakterielle Schranke, die in der chemischen Zusammensetzung von Chitosan begründet ist. Die äussere Phospholipidmembrane der Bakterien wird geschädigt und so durchlässig, sodass das Zytoplasma austritt. Das Wachstum einer Anzahl oft vorkommender Bakterien, wie z.B. Escherichia coli, Klebsiella pneumoniae, Streptococcus pyogeneses und Staphylococcus aureus wird auf diese Weise durch HemCon zu 99,99 % gestoppt. Bei intraoralen Wunden, die kontaminiert werden könnten, ist dies besonders wichtig, da mehr und mehr Bakterien resistent gegen Antibiotika sind.

2 Min nach der Extraktion bei einem antikoagulierten Patienten

Ein ideales Hämostase-Hilfsmittel Ein ideales Hämostase-Hilfsmittel muss sicher, gut verträglich und antibakteriell sein. Ausserdem sollte es einfach anzuwenden und steril verpackt sein. Nach der Applikation muss es an Ort und Stelle bleiben und sich innerhalb einer Woche nach der

Die gleiche Situation 3 Wochen später

Extraktion auflösen. HemCon erfüllt all diese Kriterien: – Wirksame Hämostase innerhalb von zwei Minuten, sogar bei Patienten, die (mehrere) Blutverdünner einnehmen – Gute antibakterielle Wirkung – Fördert die Regeneration der Hartund Weichgewebe

Kontakt

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Fortbildung

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Neoss Symposium – Neues und Bewährtes aus Klinik und Wissenschaft Interessanter Fortbildungsabend in Zürich mit Dr. Thomas Zumstein, Luzern und Dr. Klaus Rieber, Oberrieden. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Flexident AG, Stansstad organisierten Felix Zumstein und sein Mitarbeiter Hansjörg Ehrensberger am 17. Januar 2013 einen Vortragsabend über das Neoss-Implantat-System. Seit ihrer Gründung ist die Flexident AG Vertreiber von Neoss-Implantaten in der Schweiz und Liechtenstein und blickt auf 10 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit mit Neoss und den klinischen Anwendern zurück. Etwa 40 Teilnehmer fanden trotz ausgiebigen Schneefalls den Weg ins Radisson Blu Hotel beim Flughafen Zürich, wo sie mit einem Apéro riche empfangen wurden. Einzig der Referent Prof. Dr. Lars Sennerby, Oralchirurg an der Universität Göteborg, blieb auf seiner Anreise am Flughafen München im Schnee stecken und musste seinen Vortrag absagen. Felix Zumstein blickte nach der Begrüssung auf die Anfänge des NeossImplantat-Systems zurück. Neoss wurde im Jahr 2000 von Fredrik Engman und Prof. Dr. Neil Meredith in Leeds UK mit dem Ziel gegründet, ein möglichst übersichtliches Implantatsystem zu entwickeln, welches mit einer schlanken Produktepalette und einfacher Anwendung überzeugen sollte. Die Neoss-Implantate haben trotz verschiedener Durchmesser (von 3.5 mm bis 5.5 mm) nur eine Plattformgrösse, weshalb es für alle Implantattypen nur eine Grösse für Deckschrauben, Abformposten oder Abutments braucht (ausgenommen das schmalste Implantat mit einem Durchmesser von 3.25 mm). Dies bedeutet eine deutliche Reduktion der Implantatteile und -instrumente, v.a. im prothetischen Bereich. Felix Zumstein zeigte neben der Weiterentwicklung der Implantatoberfläche (von Bimodal zu ProActive) auch das neue, seit gut einem Jahr erhältliche Tapered Implantat mit konischer Implantatform.

Vorteil: Nur eine Plattformgrösse Vor knapp 10 Jahren inserierte Dr. Thomas Zumstein, Oralchirurg aus Luzern mit WBA SSO für orale Implantologie, das erste Neoss-Implantat in der Schweiz. Ihm habe das Produkt von Anfang an zugesagt, nicht zuletzt deshalb, weil mit nur einer Plattformgrösse bei jedem Implantatdurchmesser alle prothetischen Optionen offen blieben. Die Implantatgrösse könne dem vorhandenen Knochen entsprechend gewählt werden, ohne später bei der prothetischen Versorgung Kompromisse eingehen zu müssen. In seinem Referat zeigte Dr. Zumstein Schritt für Schritt das Vorgehen einer Neoss-Implantattherapie, vom Aufklärungsgespräch bis hin zur prothetischen Versorgung. Entscheidend für eine erfolgreiche Implantation sei bereits das erste Gespräch mit dem Patienten, in dem abgeklärt werden müsse, ob eine Implantation im entsprechenden Fall wirklich die richtige Therapievariante sei. Dann gelte es, den zeitlichen Ablauf der Behandlung genau festzulegen, insbesondere wenn zuerst noch ein Zahn entfernt werden müsse. Die Alveole fülle er nach der Extraktion nicht mit Knochenersatzmaterial, ausser wenn die bukkale Knochenlamelle bei feinem Gingiva-Biotyp in Takt bliebe. In diesem Fall könne durch das Auffüllen der Alveole ein Kollaps des Weichgewebes verhindert oder einem solchen vorgebeugt werden. In allen anderen Fällen müsse bei der Implantation sowieso aufgeklappt werden, wobei dann die Knochenaugmentation idealerweise erfolgen solle.

Dentaler Befund und Implantatposition Ebenso wichtig wie das richtige Timing sei natürlich auch die dentale Befunderhebung des ganzen Gebisses, nicht nur der beiden Nachbarzähne. Erst nach entsprechender Vorbehandlung

und Überprüfung der Patientencompliance solle die Insertion des Implantates erfolgen. Die richtige Implantatposition und genügend keratinisierte Mukosa zirkulär um das Implantat seien weitere entscheidende Punkte für den Langzeiterfolg. Anhand von Fallbeispielen gab er zahlreiche Tipps und Tricks an die Zuhörer weiter, wie Wunddehiszenzen vorgebeugt (konsequente Periostschlitzung, Wundverschluss ausgedehnter Inzisionen mit modifizierten horizontalen Matratzennähten), Provisorien gestaltet (meistens abnehmbar) und ästhetisch ansprechende Resultate erreicht werden können (Deepithelialisierung der Wundränder v.a. im Papillenbereich, richtige Schnittführung bei der Freilegung der Implantate). Die festsitzenden Implantatversorgungen empfahl Dr. Zumstein zu verschrauben, da sie im Bedarfsfall einfacher und schneller entfernt werden könnten als zementierte Kronen.

Die Referenten des Abends: Dr. Klaus Rieber, Oberrieden, Felix Zumstein, Flexident AG und Dr. Thomas Zumstein, Luzern.

Prothetische Versorgung mit Cerec®

Interessiert verfolgten die Zuhörer die spannenden Vorträge.

Dr. Klaus Rieber, Privatpraktiker aus Oberrieden, Zürich, berichtete im letzten Vortrag des gelungenen Abends von seinen Erfahrungen mit dem Neoss-Implantatsystem, insbesondere über die prothetische Versorgung mit Cerec®. Für Patienten, bei denen eine Implantatversorgung zwar die bestmögliche Therapieoption darstelle, die aber nicht die nötigen finanziellen Mittel oder die ideale dentale Situation (Restparodontitis an den Nachbarzähnen, starke Raucher) mit sich brächten, könne damit eine kostengünstige Variante für eine Implantatkrone angeboten werden, ohne sich der Billigangebote aus dem asiatischen Raum bedienen zu müssen. Eine Cerec® - Krone kostet rund 1‘100 Franken und kann in nur einer Sitzung direkt am Behandlungsstuhl hergestellt werden. Die Daten sind

Felix Zumstein begrüsst die Teilnehmer am Symposium 10 Jahre Neoss Implantate in der Schweiz und 10 Jahre Flexident AG.

zudem im Computer gespeichert und jederzeit abrufbar. Sollte also einmal eine Krone frakturieren oder verloren gehen, kann auf Knopfdruck eine neue geschliffen werden. Die Teilnehmer ergänzten die in kollegialem Rahmen gehaltenen Vorträge mit interessanten Fragen, Denkanstös-

Genossen den Apéro: Dr. Arno König, Zürich, Dr. Hans-Peter Urfer, Winterthur und Angelika Zumstein, die im Unternehmen ihres Vaters mitarbeitet.

sen sowie eigenen Erfahrungsberichten und liessen den lehrreichen und spannenden Vortragsabend mit angeregten Diskussionen ausklingen. Autor: Dr. med. dent. Silvio Schütz, UZM der Universität Basel Fotos: Johannes Eschmann, Zahn Zeitung Schweiz

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Fokus Endodontie

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Next Generation – der SSE Kongress 2013 Basel Viele spannende Vorträge, Hands-on-Kurse, eine Weltpremiere – die Endodontologie entwickelt sich weiter und beweist, Zahnerhalt lohnt sich! Am 18./19. Januar fand er wieder statt, der Jahreskongress der Schweizerischen Gesellschaft für Endodontologie SSE. Die Organisatoren konnten insgesamt 340 Teilnehmer begrüssen. Mit 15 hochkarätigen Referenten aus dem Inund Ausland, aus Übersee und Vorderasien stellte der SSE Kongress wieder eine der attraktivsten Fortbildungsveranstaltungen im Schweizer Kongresskalender dar. Die Besucher erwartete ein vielfältiges Programm rund um neue Entwicklungen in der Endodontologie.

Endo und DVT Den Auftakt machte Paul Wesselink, Emeritus der ACTA in Amsterdam, mit dem Thema „Endo und DVT: Auswirkung auf Therapie und Heilungserfolg“. Ausgangsfrage war, ob das DVT die Entscheidungsfindung und die Behandlung ändert. Braucht man wirklich ein DVT in der Endodontie? Zunächst müsse man festhalten, dass 10-40% mehr apikale Läsionen mittels DVT als mit konventionellem Röntgen erkannt werden. Ferner wurde in histologischen Kadaverstudien gezeigt, dass mit periapikalen Röntgenbildern 75% der Wurzeln falsch negativ, mit DVT 54% falsch negativ beurteilt werden, jeweils abhängig von der Grösse der Läsion. Der positive Vorhersagewert betrage 100%, das bedeutet, wenn man eine Läsion im Röntgenbild sieht, so liegt tatsächlich eine Läsion vor. Welche Bedeutung aber hat ein positiver Befund? Wo liegt die Grenze zwischen Tolerieren, Abwarten und Handeln? Prof. Wesselink rief in Erinnerung, dass allein das Vorhandensein eines apikalen Befundes im Röntgenbild noch kein Misserfolg sein müsse, da es sich auch um eine narbige Ausheilung eines entzündlichen Prozesses handeln könne. Er schlug vor, dass man bei Absenz oder Abnahme der Grösse einer periapikalen Läsion von einem Behandlungserfolg sprechen könne. Übertragen auf die Röntgendiagnostik heisst das: Eine erfolgreiche Behandlung liegt vor, wenn eine Läsion im periapikalen Bild kleiner als doppelte Parodontalspaltbreite habe, und wenn im DVT eine Grössenabnahme von 20% oder mehr erzielt werden konnte. Ferner könne man bei bereits vorhandenen DVTs vorhandene Informationen extrahieren: Wurzelkanallänge, Wurzelkrümmungen und Wurzelfrakturen können bequem im DVT erkannt werden. Die Indikationen für ein DVT in der dentomaxillofazialen Radiologie sind publiziert unter: www.sedentexct.eu

Trat nach 5 Jahren als SSE-Präsident zurück: Dr. Bernard Thilo, Pully. Dr. Isabelle Portenier, Spezialisten-Praxis in Nyon und externe OA Als neuer Präsident gewählt: Dr. Reto Lauper, Pambio-Noranco/TI. der zmk bern mit Dr. Monika Marending Soltermann, ZZM Zürich und SSE-Vizepräsidentin.

Prof. Roland Weiger, UZM Basel.

Dr. Klaus Neuhaus (moderierte am Samstagvormittag) mit den Referenten PD Clemens Walter UZM Basel und Dr. Konrad Meyenberg, Privatpraxis Zürich.

Vorsteher der Klinik für Parodontologie, Endodontologie und Kariologie (PEK) der Universität Basel. „Wie würden Sie entscheiden?“ lautete das Motto von drei interessanten Fällen aus dem Bereich der dentalen Traumatologie. Das Problem bei der dentalen Traumatologie besteht ja darin, dass der Zahnarzt in der Praxis gar nicht genug Fälle mitbekommt, um routiniert zu werden, dass es aber genau dann auf die richtige Behandlung ankommt. Von den gezeigten Fällen konnte man lernen, dass bei Wurzelquerfrakturen im mittleren Drittel das Zuwarten erlaubt ist, dass ein avulsierter Zahn mit einer Ledermixeinlage zur Prävention von Resorptionen versehen werden sollte, und dass traumatisch vorgeschädigte Zähne bei späterer allfälliger Kieferorthopädie nur mit sehr geringen Kräften körperlich bewegt werden sollten, um Ankylosen vorzubeugen. Übrigens wird das Konzept eines interessanten Falls mit Gelegenheit zum Miträtseln und Auflösung durch einen Experten auch in der Zeitschrift „Endodontie“ (Quintessenz Verlag, auch online) verwirklicht. Endodontologisch interessierte Kollegen sei die Lektüre dieser vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift ans Herz gelegt.

Dentale Traumatologie – Klinische Fälle

Adhäsion im Wurzelkanal – Konsequenzen für die Stiftversorgung

Den zweiten, mehr klinisch orientierten Vortrag hielt Prof. Roland Weiger,

Dr. Gabriel Krastl, der gerade von seinem einjährigen Aufenthalt an der

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Universität Birmingham an die Klinik PEK in Basel zurückgekehrt ist, stellt in seinem Vortrag das Basler Konzept für adhäsive Stiftaufbauten vor. Zahlreiche Kollegen sind vom Nutzen metallischer konfektionierter oder gegossener Stifte überzeugt. Teilweise zu Recht: Klinische Erfahrung und ältere Studienliteratur belegen, dass Metallstifte mit Amalgamaufbauten teilweise über Jahrzehnte funktionieren. Aber man weiss auch, dass Längsfrakturen wurzelkanalbehandelter Zähne eine Hauptursache für Zahnverlust im Alter sind. Grundsätzlich bieten glasfaserverstärkte Stifte den Vorteil, dass sie dem Elastizitätsmodul des Dentins eher entsprechen als starre Stifte aus Metall oder Keramik. Dies führe, so Krastl, bei Misserfolgen nicht zu einer Längsfraktur der Wurzel sondern zu einem Versagen des Stiftes selber. So könne man den Stift erneuern, ohne die Wurzel oder die Krone entfernen zu müssen. Das Kernproblem ist dabei, wie man optimal im Wurzelkanal adhäsiv befestigen kann. Wichtig ist, dass die Stiftlänge nur etwa der halben Wurzellänge entspricht. So wird nur das ,gute‘ Wurzeldentin zum Kleben verwendet, weil das weiter apikal liegende Dentin wegen Sklerose eher ungeeignet für die Adhäsion ist. Zudem vermeidet man so unbeabsichtigte Perforationen. Es solle keine klassische Stiftbettpräparation erfolgen, sondern die Wurzelkanalfüllung soll vielmehr möglichst schonend entfernt werden, und der grösste ohne Friktion passende

Dr. Gabriel Krastl, UZM Basel.

Dr. Hanjo Hecker Moderator am Freitag.

Glasfaserstift wird dann verwendet. Dies schont das Restdentin. Man dürfe daher auch nicht um jeden Preis eine Formkongruenz zwischen Wurzelkanal und Stift anstreben, da dies das Wurzeldentin unnötig schwächt. Zur Befestigung muss unbedingt ein dualhärtender Zement genommen werden. Schliesslich muss bei nachfolgender Kronenversorgung zwingend ein etwa 2 mm hohes Fassreifendesign (,ferrule‘) präpariert werden.

Pulpotomie bei irreversibler Pulpitis?

wir vitale Zähne überhaupt devitalisieren? Hat der Referent ein Material entwickelt, das unsere bisherige Einteilung in reversible und irreversible Pulpitis auf den Kopf stellt? Die Auswahl der Fälle war nicht über jeden Zweifel erhaben, und insbesondere die Aufbaufüllungen schienen radiologisch undicht zu sein. Trotzdem sollte man die weitere Entwicklung und die Studienlage zu CEM aufmerksam beobachten, denn tatsächlich ist die Vitalerhaltung eines Zahns höher einzuschätzen als jede Pulpektomie.

Spannend war auch der folgende Vortrag von Prof. Saeed Asgary von der Shahid Beheshti Medical University im Iran. Prof. Asgary machte sich in den letzten Jahren mit der Erfindung eines speziellen Zementes (CEM: Calcium Enriched Cement) einen internationalen Namen. CEM ist ein interessantes neues Material zur Überkappung auch irreversibel entzündeter Pulpen. Prof. Asgary zeigte Fälle von Zähnen mit profunder Karies und apikalen Aufhellungen, bei denen noch Restvitalität bestand. Nach Pulpotomie – auch von Molaren mit abgeschlossenem Wurzelwachstum – kam es zur Vitalerhaltung und Ausheilung der apikalen Läsion. Diese sogenannte Vital Pulp Therapy ist natürlich billiger als jede invasive endodontische Therapie. Prof. Asgary formulierte überspitzt: Während wir non-vitale Zähne versuchen zu vitalisieren, warum wollen

Mit PD Clemens Walter führte die Klinik PEK in Basel den dritten starken Mann ins Feld. Schwerpunkt seines Vortrags war das Vorgehen bei der nicht-chirurgische Parodontitistherapie. Der Referent schlug einen Bogen von der Anamnese über die Initialbehandlung bis zum scaling and root planing. In Bezug auf Paro-Endo-Läsionen stellte PD Walter erste Ergebnisse einer systematischen Übersichtsarbeit vor. Dabei zeigte sich, dass verschiedene Therapieansätze gleich erfolgreich sein können, dass aber die durch Wurzelglätten und Laserdesinfektion unterstützte Wurzelkanalbehandlung schneller zum Ziel führt als beispielsweise eine solche, die durch Wurzelspitzenresektion, Parodontalchirurgie, Knochenersatzmittel und systemische Antibiotika ergänzt wird. Imposante Fallbeispiele und aktuelle Forschungs-

Endo und Paro

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Fokus Endodontie

projekte zeigten, dass die akademische Parodontologie in Basel wieder Fuss gefasst hat und reiche Früchte trägt.

däre Kavitation entsteht akustische Gleichströmung und Mikroströmungen; die Flüssigkeit wird also sehr stark bewegt, wodurch eine bessere Reinigung der Wurzelkanalwände erzielt wird. Die gewählten Einstellungen: 200μm tip, 4x5s, 10mJ, 20Hz. Dennoch gilt festzuhalten: Nach derzeitigem Wissensstand gibt es keine robuste Evidenz für die klinische Wirksamkeit von Lasern in der Endodontie. Das wirft ein Fragezeichen auf die Bestrebungen einzelner Kräfte, die den Lasereinsatz in der Endodontie über den revidierten Zahnarzttarif dem Patienten in Rechnung stellen möchten.

Heute mehr apikale Parodontitis als vor 15 Jahren Prof. Lise-Lotte Kirkevang von der Universität Oslo, konnte als Vertreterin der „next generation“ für den Kongress gewonnen werden. Sie verschaffte sich durch epidemiologische Studien, die sie in Aarhus zusammen mit Anne Wenzel durchführte, eine exzellente Reputation, der jüngst ein Ruf an die Universität Oslo folgte. Dort ist Prof. Kirkevang nun, als Mutter von drei Kindern, jetzt Nachfolgerin von Leif Tronstad. Ihr Referat zeigte, dass Epidemiologie spannend sein kann. Denn Beobachtungsstudien reflektieren das, was in der täglichen Zahnarztpraxis stattfindet. Eine wichtige Beobachtung aus Langzeitstudien ist, dass die Zahl der Zähne mit apikaler Parodontitis zunimmt. 3-5% aller Zähne weisen röntgenologisch eine apikale Parodontitis auf. Dies verwundert, da gleichzeitig gezeigt wurde, dass innerhalb von 10 Jahren 42% aller Zähne mit apikaler Parodontitis extrahiert wurden. Ein Grund scheint zu sein, dass insgesamt mehr Zähne bis ins hohe Alter retiniert werden, und dass mit steigendem Alter die Anzahl periapikaler Läsionen zunimmt. Das gibt zu denken: Über die Zeit konnte eine Zunahme der technischen Qualität von Wurzelkanalfüllungen beobachtet werden, aber die Anzahl der apikalen Läsionen blieb gleich oder stieg sogar leicht an. Dies wäre ein starkes Argument dafür, der chemischen Desinfektion im Rahmen der Wurzelkanalbehandlung mehr Bedeutung zukommen zu lassen. Immerhin: Das Risiko, im Alter von 50 Jahren eine apikale Parodontitis zu haben, hat sich von 1997-2008 nicht geändert.

Lasereinsatz in der Endo – was geht, was nicht Den letzten Vortrag des Tages hielt Dr. Maarten Meire von der Universität Gent. Er untersuchte die Frage des Einsatzes von Lasern in der Endodontologie. NIR (near infrared) Laser weisen einen limitierten bakteriziden Effekt auf, insbesondere bei schwarz pigmentierenden Bakterien ist der Effekt nicht gross. Daher scheinen diese Laser zur Desinfektion des Wurzelkanals nicht geeignet zu sein. Vielmehr wirke ein thermischer Effekt. MIR (mid infrared) Laser hingegen haben einen starken antimikrobiellen Effekt. Dieser komme aber nur zum Tragen, wenn Bakterien direkt getroffen werden. MIR Laser haben keine Eindringtiefe ins Dentin. Im weiteren Verlauf ging Dr. Meire besonders auf den Er:YAG Laser ein. Sein Licht könne schlecht bis an den Apex gebracht werden. Die meisten erhältlich Faseroptiken haben einen Austrittswinkel von 10-20°. Moderne Optiken aber werden durch Säure vorbehandelt, so dass auch seitlich Austrittsfenster für das Licht geschaffen werden. So kann die Effizienz erhöht werden. Trotzdem zeigte sich in allen Studien bisher, dass Natriumhypochlorit bei einer Einwirkzeit von 5 Minuten signifikant besser reinigt. Der Referent zeigte, wie man einen Er:YAG Laser sinnvoll in sein Spülprotokoll integrieren kann. Sein Licht kann die Spülflüssigkeit (Natriumhypochlorit) aktivieren, da es dort sehr stark absorbiert wird. Dadurch entstehen primäre und sekundäre Kavitationseffekte. Insbesondere durch sekun-

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Schwächen der mikrobiologischen Laborforschung Der erste Abend wurde mit einer Get Together-Party in der Bar Rouge im Messhochhaus und im Restaurant Filou beschlossen. Dies bot Gelegenheit, mit einzelnen Referenten Details ihres Vortrags zu diskutieren, oder sie auch einfach mal von ihrer persönlichen Seite her kennen zu lernen. Der nächste Tag wurde mit einem Vortrag von Dr. Luis Chaves de Paz, University of Connecticut/USA, zum Thema „Mikrobielle Biofilme im Wurzelkanal“ begonnen. Seine mikrobiologische Ausbildung genoss Dr. Chavez in Göteborg bei Gunnar Bergenholtz, und schloss sie jüngst mit einem PhD ab. Normalerweise ist die Pulpa der einzige sterile Raum in der Mundhöhle, so Chavez. Wenn aber orale Bakterien Platz haben, etwa in Rissen, Spalten oder offenen Dentintubuli, werden sie in den Wurzelkanal wandern. Während extraradikuläre Infektionen in ihrer mikrobiellen Zusammensetzung sehr ähnlich der normalen dentalen Plaque sind, finden wir im Wurzelkanal einen mehr spezifischen Biofilm vor. Dieser weist in der Regel immer noch ein sehr hetergones Genom auf, es befinden sich also viele unterschiedliche Arten im Wurzelkanal. Durch die dabei zurück gelegte Strecke erfolgt jedoch eine Selektion der Bakterien (,survival of the fittest‘), so dass sich die ,Tochter-Generation‘ im Wurzelkanal von der ,Vater-Generation‘ wesentlich unterscheidet. Genau diesen Effekt hat eine medikamentöse Einlage; durch sie wird der Wurzelkanal nicht steril, sondern es findet lediglich eine Selektion der überlebenden Mikroorganismen statt, so dass die übrig geblieben Bakterien resistent sind. Ein solcher Keim kann zum Beispiel Entorococcus faecalis sein. Man müsse aber beachten, dass in der Forschung häufig mit Laborstrains gearbeitet wird, die teilweise vor Jahrzehnten von einem Patienten gewonnen wurden, aber heute als Referenzstamm gelten. Diese „überzüchteten“ Enterokokken, so Chavez, hätten nur noch wenig gemeinsam mit „frischen“ Enterokokken, so genannten wild strains. Während diese tatsächlich oft sehr resistent gegenüber Desinfektionsmitteln sind, wirken bei jenen bereits geringe Konzentrationen gängiger antimikrobieller Agenzien. Die Virulenz eines Keims wie beispielsweise E. faecalis kann, zum Beispiel moduliert durch das Peptid Alarmon, sehr unterschiedlich sein. Das ist wie beim Autokauf: Von aussen mag ein 3er BMW gleich aussehen, aber die Motorisierung (Virulenz) entscheidet über seine Spritzigkeit. Fazit: Man solle zum besseren Verständnis der tatsächlichen Verhältnisse im Wurzelkanal in der Forschung Mischinfektionen simulieren und deren Metabolismus sowie Transskriptionsmechnismen studieren.

Stolzer Empfänger des SSE Guldener Preises Dr. Luis Chavez de Paz, Universität 2012. Dr. Ramachandran Nair, Zürich Connecticut, USA

tionskonzept die Qualität des Dentins an sich berücksichtigen, denn junges Dentin verhält sich anders als altes, zum Beispiel funktioniert das ,crack bridging‘ bei altem Dentin nicht. Für die Wurzel verwies Dr. Meyenberg auf eine neue Untersuchung aus Italien, bei der gezeigt wurde, dass klinisch die höchste Misserfolgsrate von Stiftversorgungen bei Zähnen ohne koronale Restwände auftritt. In diesen Fällen sei ein rigider Metallstift angezeigt, während sonst den Glasfaserstiftsystemen der Vorzug gegeben werden sollte. In jedem Fall aber solle man einen Fassreifen von 2 mm Breite präparieren, dabei aber keine zu breite Stufe realisieren. Schliesslich solle man sich überlegen, welche Resistenz gegenüber Kräften zu beachten ist, denn das Rekonstruktionskonzept müsse darauf abgestimmt sein.

Single use – nur eine Gelddrucklizenz für die Hersteller?

Prof. Lise-Lotte Kirkevang, Universität, Oslo.

Prof. Paul Rudolf Wesselink, Emeritus, ACTA, Amsterdam

Prof. Saeed Asgary, Shahid Beheshti Medical Universität, Iran

Stifte ja, aber schonend präparieren und auf das Rekonstruktionskonzept abstimmen Einen mehr praktisch orientierten Beitrag präsentierte Dr. Konrad Meyenberg, Spezialist für rekonstruktive Zahnheilkunde mit eigener Praxis in Zürich. Er nahm sich des grossen Themenkomplexes „Prothetik und Endo“ an. Dr. Meyenberg implantiert zwar selber, plädierte aber ganz klar für den Zahnerhalt, wenn es sinnvoll ist. Das Problem, das jeder kennt, ist ja die Beurteilung der Pfeilerqualität: Kann man mit einem wurzelkanalbehandel-

Dr. Maarten Meire, Universität Gent

ten Zahn im Rahmen einer grösseren prothetischen Sanierung planen, oder geht man doch lieber auf das Implantat? Der Referent zeigte deutlich auf, dass mechanische Gründe die häufigsten Ursachen für Endo-Misserfolge sind. Vertikale Wurzelfrakturen seien der häufigste Grund für Zahnextraktion und nachfolgende Implantation. Im koronalen Bereich solle man bei Vorliegen von Cracks den Zahn adhäsiv versiegeln und durch Komposit verkleben; in einem zweiten Schritt solle der betreffende Zahn aber Höcker überdeckend mit Keramik versorgt werden. Ferner müsse das Rekonstruk-

Es folgte ein interessanter und provokativer Vortrag von Dr. David Sonntag, der zur Hälfte Zahnarzt in eigener Praxis in Düsseldorf (D) und an der Uni ist. Sein Steckenpferd ist die ,Single use‘-Problematik in der Endodontologie, also die aus dem angloamerikanischen Raum kommende Philosophie des Einmal- bzw. Wegwerfgebrauchs von endodontischen Instrumenten. „Ist Single use nur eine Lizenz zum Geld drucken für Hersteller?“, fragte Dr. Sonntag in die Runde, oder was steckt an Evidenz dahinter? Zu den Fakten ist zu sagen, dass es bei Wiederverwendung von endodontischen Instrumenten häufiger zu Torsions- und Ermüdungsfrakturen kommen kann, und dass die Instrumente nach Gebrauch so gesäubert werden müssen, dass sie den gültigen Hygieneanforderungen gerecht werden. Auch wenn in der Schweiz in den letzten Jahren kein Todesfall durch die BSE-verwandte Variante des Creutzfeld-Jakob-Syndroms zu verzeichnen war, müssen die im Wurzelkanal verwendeten Instrumente von Prionen gereinigt werden. Des Weiteren stellte Dr. Sonntag eine Studie vor, bei der die Sauberkeit von Endoinstrumenten in Deutschland untersucht wurde. Perfekt sauber waren die wenigsten Instrumente, aber die Proteinlast lag meistens deutlich unter der geforderten Grenze von 100 μg. Für den Praktiker wurde der Tipp genannt, dass der Clean Stand mit einer Flüssigkeit (15% Wasserstoffperoxid) gefüllt sein müsse, damit der Debris auf der Feile nicht fest trocknet. Das sei wie nach dem Auto fahren auf der Autobahn. Festgetrocknete Insekten seien wesentlich schwerer zu entfernen als frisch aufgeplatzte... Das ein effizientes Reinigungsprotokoll für Wurzelkanalinstrumente sehr aufwendig ist (zum Beispiel muss der Silikonstopp entfernt und wieder aufgebracht werden), hat sich der Referent in seiner Praxis für den „Single Patient Use“ entschieden: Nach der Behandlung werden die Instrumente eingepackt und dem P a tienten für eine allfällige weitere Sitzung mit gegeben. Es müsse dem Zahnarzt in der Praxis klar sein, dass er beim Reinigen von Instrumenten den Herstelleranforderungen genügen muss. Tut er dies nicht und entscheidet sich dagegen, so übernimmt der Zahnarzt selbst die Verantwortung, falls es zu einer Transfektion von Keimen oder anderen unerwünschten » SEITE 14 Vorkommnissen

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Fokus Endodontie

Endo mit nur einer Feile der Paradigmenwechsel in der Endodontie?! Neue Techniken der Wurzelkanalaufbereitung vereinfachen die Behandlung. Autor

Dr. med. dent. Ludwig Hermeler, DE-Rheine Jahrgang 1964, 1988 Approbation und Promotion an der Westfälischen Wilhelms Universität DE-Münster, 1991 Niederlassung in eigener Praxis in DERheine, Publikationen im Bereich Ästhetischer Zahnheilkunde, Bleaching und Endodontie. Mitglied der DGOI.

Mit WaveOne stellt DENTSPLY Maillefer ein neues Konzept vor, um Wurzelkanäle in adäquater Größe und Konizität mit einem einzigen maschinellen Nickel-Titan-Instrument in reziproker Bewegung aufzubereiten. Im Praxisalltag steht die Single-File-Technik für Einfachheit, Innovation und nicht zuletzt für zuvor nicht erreichte Sicherheit. Betrachtet man die Geschichte der Wurzelkanalaufbereitungstechniken, so wird der Innovationsschub dieses Teilbereiches der Zahnmedizin in den letzten 15 Jahren deutlich: Am Anfang steht das Balanced-Force-Konzept, das auf kleinen Bewegungen im bzw. gegen den Uhrzeigersinn beruht, über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahre entwickelt wurde und 1985 von Roane als Technik vorgestellt wurde. Diese Methode ist für die Aufbereitung gekrümmter Kanäle geeignet, ist aber andererseits durch die Verwendung von mehreren Stahlinstrumenten zeitaufwendig und anfällig für Aufbereitungsfehler wie zum Beispiel Kanalverlagerungen. Mit der Einführung von ProFile als rotierendes Nickel-Titan Instrument im Jahr 1995 (DENTSPLY Maillefer), beginnt das Zeitalter der maschinell betriebenen Aufbereitung, wesentlich optimiert durch das ProTaper-System ab 2001. Die NiTi -Instrumente sind flexibler als Stahlinstrumente, die Schneidleistung ist optimaler, die Tendenz, das apikale Foramen zu verlagern, ist geringer. Trotz dieser Vorteile der in der Praxis bewährten Systeme ist immer noch der Einsatz zahlreicher Nickel-Titan-Instrumente, kombiniert mit mehreren Handinstrumenten, z. B. bei der Gleitpfad-Herstellung, notwendig. Begeistert von der Vision, die Kanalaufbereitung noch komfortabler zu gestalten, wurde die maschinelle Aufbereitung mit einem F2-Instrument aus dem ProTaper-System in reziproker Feilenbewegung erforscht. Die 2010 und 2011 veröffentlichten Studien sind in den Literaturangaben aufgeführt. Das Ergebnis dieser rasanten Entwicklung ist WaveOne (Abb. 1): Mit nur einem maschinell betriebenen Nickel-Titan-Instrument in reziproker Bewegung wird der Wurzelkanal aufbereitet und ausge-

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formt und zwar ohne vorherige Verwendung von Handinstrumenten zur Kanalaufbereitung. Das Single-FileKonzept ist damit konträr zum bisherigen Standard und steht für einen bedeutsamen Paradigmenwechsel. Selbst bei engen und gekrümmten Wurzelkanälen wird in den meisten Fällen nur ein einziges WaveOne Instrument benötigt.

Abb. 1

Abb. 2

Die WaveOne Technik Die WaveOne Feile wird reziprok bewegt: Ein großer Rotationswinkel in Schneidrichtung trägt effizient Dentin ab, ein kleinerer Winkel in Gegenrichtung gibt das Instrument sofort wieder frei und lässt es unter Beibehaltung der Wurzelanatomie tiefer in den Kanal dringen. Damit ist die Gefahr des Einschraubens und des Feilenbruchs deutlich verringert, die Zentrierung im Kanal ist optimal. Die Drehwinkel im und gegen den Uhrzeigersinn legen das Ausmaß der reziproken Links- und Rechtsbewegung fest. Die Einstellung ist derart ausgerichtet, dass der spezifische Frakturwinkel der Instrumente nicht erreicht wird. Auf eine aufwendige Gleitpfadherstellung kann verzichtet werden. Das Frakturrisiko ist gegenüber herkömmlichen Systemen signifikant verringert. Die reziproke Feilenrotation erlaubt bei der Aufbereitung der meisten Wurzelkanäle die Verwendung einer einzigen WaveOne NiTi-Feile, ein zeitraubender Instrumentenwechsel und eine umfangreiche Bevorratung unterschiedlicher Instrumentenfolgen entfallen. Die Zeitersparnis in der Phase der Aufbereitung wird von Prof. P. Machtou auf bis zu 40 % gegenüber der Anwendung herkömmlicher, rotierender Feilen angegeben - Zeit, die zum Teil in eine effiziente Aktivierung der Spülflüssigkeit, z. B. mit dem EndoActivator (siehe im Fallbeispiel), investiert werden kann und sollte. Der klinische Workflow mit WaveOne wird im Patientenfall dargestellt.

Das WaveOne-System Je nach der Ausgangsgröße des Wurzelkanals stehen drei WaveOne Feilen zur Verfügung: Mit der Primary (#025.08, Farbmarkierung Rot) können die meisten Kanäle vollständig aufbereitet werden. Lässt sich die KHandfeile der Größe 010 nur schwer im Kanal bewegen, ist Small (#021.06, Gelb) die korrekte Größe. Falls eine K-Feile der Größe 20 leicht auf volle Arbeitslänge vorgeschoben werden kann, wird die Large (#040.08, Schwarz) gewählt. In der Regel reicht eine einzige WaveOne Feile für die Greater-Taper-Aufbereitung und Ausformung des gesamten Wurzelkanals. Damit verbunden ist die Rentabilität des Einmalgebrauchs von WaveOne. Die Einmalverwendung der in einer vorsterilisierten Blister-Packung erhältlichen Feilen sorgt für eine stets optimale Schneidleistung, das Risiko von Kontaminationen bei Wiederverwendung entfällt hiermit ebenso

Die WaveOne Feile Abb. 3

Der WaveOne Endomotor Abb. 6

WaveOne im Einsatz Abb. 9

Korrekte Aufbereitung distaler Kanal Abb. 12

WaveOne Guttapercha-Spitzen

vollständig, wie die Organisation von Desinfektion, Reinigung und Sterilisation. Bei Mehrfachverwendung von Feilen kommt es zu Verschleiß und zyklischer Ermüdung. Die Einmalverwendung verringert die Feilenbruchgefahr und erhöht die Sicherheit für Patienten und Behandler. Zusätzlich sind WaveOne Feilen in einem innovativen Wärmebehandlungsverfahren aus M-Wire NickelTitan hergestellt, das dem Instru-

WaveOne Feile, Papierspitzen, Guttapercha-Spitzen, Obturator Abb. 4

Sondierung und Endometrie mit K-Feile #010 Abb. 7

Häufige Reinigung und Spülung Abb. 10

Der EndoActivator im Einsatz Abb. 13

Masterpoint mit WaveOne GuttaperchaSpitzen Abb. 15

Röntgenkontrolle nach WF

Abb. 5

Präoperatives Röntgenbild Abb. 8

Aufbereitung apikales Drittel Abb. 11

Ausmessen der Foramen-Größe Abb. 14

Trocknung mit WaveOne Papierspitzen Abb. 16

Politur des adhäsiven Verschlusses mit Enhance Multi

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Fokus Endodontie ment zusätzlich Flexibilität und Widerstandsfähigkeit gegen zyklische Ermüdung verleiht. Exakt auf die Maße der für den Kanal passenden WaveOne Feile sind die im sterilen Blister verpackten Papierspitzen, die Guttapercha-Spitzen oder der Obturator abgestimmt, wobei eine leichte Zuordnung aufgrund der identischen Farb-Codierungen gegeben ist (Abb. 2). Nicht zu vergessen ist der WaveOne Endomotor (Abb. 3), der speziell für die reziproke Bewegung der WaveOne Feilen mit Drehzahl- und Winkeleinstellung abgestimmt und absolut notwendig ist. Zusätzlich ist dieser Motor für kontinuierlich rotierende Feilensysteme, z. B. PathFile, ProTaper, GT Series X, GatesBohrer etc. vorprogrammiert und verfügt über 15 weitere Speicherplätze für individuelle Einstellungen.

Patientenfall Nach Versorgung des Zahnes 47 mit einem adhäsiven präendodontischen Aufbau erfolgt die Präparation der Zugangskavität gemäß des bekannten Anforderungsprofils. Für die Auswahl der WaveOne Feile werden als Kriterien das Ausgangsröntgenbild und das Vordringen einer K-Feile #010 herangezogen. Im vorliegenden Fall wurde in einem Schritt mit K-Feilen #010 sondiert, elektrometrisch mit einem Apex Locator die Kanallängen gemessen und mit einem digitalem Röntgenbild die Situation bildlich dargestellt (Abb. 5). In den beiden mesialen Kanälen ist die WaveOne Primary (#025.08, rote Farbmarkierung) die korrekte Größe, im relativ weiten distalen Kanal kann eine K-Feile #020 problemlos auf Arbeitslänge geführt werden, folglich kommt hier die WaveOne Large (#040.08) zum Einsatz. Die Kavität wird mit Irrigationslösung gefüllt. Die mit viskösem Chelator am Arbeitsende versehene WaveOne Feile wird passiv in den Kanal mit 2 - 3 mm kurzer Einwärts-Auswärts-Bewegung eingeführt (Abb. 6), bis sie nicht mehr mühelos vordringt. Die Feile wird herausgenommen und Debris entfernt. Wichtig ist die häufige Reinigung und Spülung (Abb. 7). Diese Schritte werden wiederholt bis die beiden koronalen Kanaldrittel aufbereitet sind. Das apikale Drittel wird nochmals mit der 010-Feile in Gegenwart eines viskösen Chelators erkundet, die Gängigkeit sichergestellt und die definitive Arbeitslänge kontrolliert. Nach Spülung wird die WaveOne Feile bis zur definitiven Arbeitslänge eingeführt (Abb. 8). Die Aufbereitung ist korrekt, wenn der apikale Bereich der Feile mit Dentin bedeckt ist (Abb. 9). Nochmals wird gespült und rekapituliert. Die aufbereiteten Kanäle werden zusätzlich durch hydrodynamische Aktivierung der Flüssigkeiten des Spülprotokolls (Hypochlorid, EDTA, CHX-Lösung) mit dem EndoActivator (Abb. 10) von Dentinspänen und Gewebsresten gereinigt und das komplexe Hohlraumsystem der Desinfektion zugeführt. Die Größe des apikalen Foramens wird - entsprechend der WaveOne Feilengröße mesial mit einer 025 Feile, distal mit einer 040 Feile ausgemessen. Die Aufbereitung wird abgeschlossen, da die Handfeilen bei erreichter Arbeits-

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länge eng anliegen. Eine Masterpoint-Aufnahme mit den entsprechenden Guttapercha-Spitzen aus dem WaveOne System (Abb. 12 u. 13) erlaubt Feinabstimmungen. Die Trocknung der Kanäle erfolgt mit den für die Aufbereitung abgestimmten, sterilen WaveOne Papierspitzen, die aufgrund der Konizität schneller als herkömmliche ISO-Papierspitzen zum Ziel führen (Abb. 14). Die Wurzelfüllung erfolgt hier mit AH Plus als Mastercone-Füllung (Abb. 15 Röntgenkontrolle nach WF)

unter Verwendung der in den Größen zugeordneten WaveOne Guttapercha-Spitzen. Alternativ kann auch eine thermoplastische Obturation mit den farblich ebenfalls nach Größe codierten WaveOne Thermaprep-Obturatoren durchgeführt werden. Abbildung 16 zeigt die Politur mit Enhance Multi-Gummikelchen des mit Ceram X erstellten adhäsiven Verschlusses, wonach die postendodontische Versorgung der Zähne 47 und 46 eingeleitet werden kann.

13 Fazit Die Innovation WaveOne besticht mit ihrer Einfachheit: neben einer K-Feile zur Sondierung, nur ein einziges Instrument pro Wurzelkanal in den meisten Fällen, optimale Schneidfähigkeit, bessere Zentrierung im Kanal und Flexibilität ohne die Gefahr des Einschraubens oder des Feilenbruchs, Einmalverwendung als neuer Hygienestandard, Zeit- und Kostenersparnis und komfortabler Workflow. Das neue Single-FileKonzept mit reziproker Bewegung

stellt nicht nur einen Paradigmenwechsel in der Endodontie dar, es ist die Umsetzung der Vision einer einfacheren, sicheren und hochwertigen maschinellen Wurzelkanalaufbereitung.

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Nr. 1/2013 · 1. Jahrgang


Fokus Endodontie

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SSE-Studierendenpreis an Rafael Birchmeier

Next Generation – der SSE Kongress 2013 Basel » Forstezung von Seite 10

ren. Jeder Teilnehmer erhält von der SSE einen Geldpreis und ein individuell mit dem eingereichten Fall gestaltetes Teilnehmerdiplom. Die Teilnehmer waren cmd Nadine Paganoni, UZM Basel, cmd Rafael Birchmeier, zmk bern und cmd Ivano Maggetti, ZZM Zürich. Das Niveau aller Fälle Zeigten bereits hohe endontologische Kompetenz (v.l.n.r.): zeugte von der hoGewinner Rafael Birchmeier. Nadine Paganoni, UZM Basel und Ivano Maggetti, ZZM Zürich, freuten sich über ihre hen endodontologiTeilnehmer-Diplome. schen Kompetenz in der universitären Bereits zum zweiten Mal wurde der Ausbildung. Rafael Birchmeier überSSE Studentenwettbewerb ausgetrazeugte die Jury mit der Präsentation gen. Studenten der klinischen Kurse seines spektakulären 2-kanaligen der Universitäten Basel, Bern, Genf Oberkiefer-Eckzahns und wurde zum und Zürich wurden in einer ersten Sieger 2013 erkoren. Damit lädt die Stufe in internen Vorauswahlen zur SSE Rafael Birchmeier zum SSE Teilnahme am Wettbewerb auserkoKongress 2014 ein.

mit wieder aufbereiteten Wurzelkanalinstrumenten kommt.

Biokeramiken –  welchen Nutzen haben sie? Einen weiteren materialkundlichen Beitrag lieferte Dr. Isabelle Portenier, Zahnärztin in eigener Spezialistenpraxis in Nyon und seit Kurzem externe Oberärztin an der Klinik für Zahnerhaltung der zmk bern. Sie befasste sich mit dem Thema der Biokeramiken in der Endodontologie. Diese Materialien sind deswegen interessant, weil sie einerseits bio-inert sind (daher nicht mit dem Gewebe reagieren), andererseits aber auch bio-aktiv (also eine Reaktion im umliegenden Gewebe hervorrufen). Anwendungsgebiete sind die direkte Überkappung, die Pulpotomie, die direkte Apexifikation, die Perforationsdeckung und der retrograde Verschluss. Das MTA ist ein Vertreter solcher Biokeramiken, hat aber den Nachteil, dass es sehr teuer ist und im Handling etwas

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Zahnärztinnen am SSE-Kongress (v.l.n.r.): Carmen Widmer, Ariane Lukic, Fabienne Plüss und Jaqueline Siebenmann.

schwierig. Daher kamen jüngst neue Produkte auf den Markt, das Biodentine (Septodont) und iRoots (IBC). Biodentine wurde lanciert, weil man quasi in einem Guss eine direkte Überkappung und die Aufbaufüllung machen kann. Das Problem ist aber die lange Aushärtungszeit von über 10 Minuten. Der Hersteller schlägt hier vor, dass man die Wartezeit dafür nutzen solle, schon mal den Behandlungseintrag in der Krankengeschichte zu machen. Der biokeramische Sealer iRoots führe im Wurzelkanal bei gewisser Restfeuchte zu deutlich höheren Werten in Push-OutVersuchen als AHplus oder MTA Fillapex. Jedoch habe das iRoots sicher keine besseren biologischen Eigenschaften als das MTA, sei allerdings aufgrund seiner pastösen Konsistenz sehr viel einfacher im Handling.

dass eine apikale Extrusion der Spüllösung auf jeden Fall vermieden wird. Das kann bei der manuellen Spülung durch endodontische Spülkanülen mit seitlicher Perforation geschehen. Bei moderneren Systemen gibt es DruckSaug-Vorrichtungen, die die Effizienz der Desinfektion nochmals steigern können. Wer sich nicht ein zusätzliches Gerät in der Praxis anschaffen möchte, kann seine Spülflüssigkeit mit sehr gutem Erfolg mit Ultraschall aktivieren (geht nur in geraden Wurzelkanalanteilen ohne Wandkontakt der schwingenden Feile), oder man aktiviert mit der Machtou-Methode per Hand: Nach fertiger Aufbereitung nimmt man sich eine passende getaperte Guttapercha und führt 100 kleine Hubbewegungen durch. Dadurch entsteht zwischen Guttapercha und Wurzelkanalwand eine starke Strömungsgeschwindigkeit, die Effizienz steigernd wirkt.

Pulp fiction 2014 in Bern

Präsentierte mit „Pro Taper Next“ von Dentsply Maillefer eine Weltpremiere am SSE Kongress: Dr. Beat Suter, Privatpraxis in Bern und externer OA an den zmk bern. Mehr dazu lesen Sie auf Seite 23 dieser Ausgabe.

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Das abschliessende Referat hielt Prof. Michael Hülsmann, derzeit kommissarischer Direktor der konservierenden Abteilung der Universität Göttingen (D), über verschiedene Möglichkeiten der Desinfektion des Wurzelkanalsystems. Dabei ging Prof. Hülsmann nicht auf die Spüllösungen an sich ein, sondern auf die dazu verwendeten Geräte. Diese liess er geschichtlich interessant Revue passieren. Für regelmässige Teilnehmer des SSE-Kongresses waren die letzten Neuerungen (SAF und EndoVac) ein ,alter Hut‘, wurden doch diese Geräte schon vor zwei Jahren beim Jahreskongress vorgestellt und bewertet. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass der Desinfektion des Wurzelkanalsystems im Rahmen der chemo-mechanischen Aufbereitung eine hervorragende Rolle zukommt. Da hierzu meistens Natriumhypochlorit zum Einsatz kommt, müsse man dafür sorgen,

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die zwei Tage SSE-Kongress sehr intensive, sehr anregende und sehr spannende Tage waren. Zahnerhalt lohnt sich nach wie vor, und eine hervorragende Weiterbildung auf dem Gebiet der Endodontologie kommt schliesslich allen Patienten zugute. Die Teilnehmer schätzten daher besonders die wieder angebotenen Hands-onKurse und das Ausprobieren können von Mikroskop und Lupe. Man sollte sich daher das Datum des nächsten SSE-Kongresses vormerken. Das Motto lautet „Pulp fiction“, es haben endcoole Referenten zugesagt - ein Schwerpunktthema wird die Pulparegeneration sein. Der Kongress wird am 24./25. Januar 2014 in Bern auf dem Expo-Gelände stattfinden.

Autor

Dr. med. dent. Klaus Neuhaus Neuer Präsident WIKO der SSE OA Klinik für Zahnerhaltung, Präventiv- und Kinderzahnmedizin zmk bern klaus.neuhaus@zmk.unibe.ch

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Produkte

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Natürliche Karies-Therapie mit Curodont™ - exklusiv bei MS Dental Mit Curodont™ erhalten angegriffene Zähne eine zweite Chance. Erstmalig kann aktive, initiale Karies gestoppt und tiefenwirksam regeneriert werden – und das absolut schmerzfrei. Patienten, die Angst vor dem Bohren haben und diesen Teil der Behandlung vermeiden wollen, kann nur eine echte Zahnerhaltungstherapie angeboten werden. „Der innovative, zahnerhaltende Ansatz eignet sich ideal für präventiv orientierte Zahnarztpraxen, die ihr Spektrum zwischen Prophylaxe und Füllungstherapie erweitern möchten“, meint Kathrin Schöler von MS Dental. Das Produkt wird nach der professionellen Zahnreinigung auf die be-

Kathrin Schöler, MS Dental AG und Michael Hug Credentis AG präsentieren Curodont™ am DH-Kongress in Interlaken

troffene Zahnoberfläche aufgetragen. Von dort diffundiert das intelligente Eiweiss in den Defekt und baut dort selbsttätig ein Gerüst auf, auch in der Tiefe. Durch Einbau von Kalzium- und Phosphat-Ionen aus dem Speichel bilden sich in den folgenden Wochen de novo HydroxylapatitKristalle, ähnlich wie bei der Zahnentstehung, und reparieren den Defekt im Schmelz und Dentin. Die Behandlung ist einfach und sicher und dauert mit etwas Routine nicht mehr als 15-20 min. Für Curodont™ kommen zum einen junge Patienten mit erhöhter Kariesaktivität infrage, zum anderen profitieren Patienten mit exponiertem Dentin von einer Inhibition der De-

mineralisierung. Zahnarztpraxen profitieren von einer Aufwertung der Recall-Sitzungen und einer höheren Patienten-Frequenz. Das MS Dental-Team berät Sie gerne persönlich. Einfach anrufen: 032 387 38 68.

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Industrieausstellung am SSE Kongress 2013 Basel: Workshops, Instrumente, Lupenbrillen, Mikroskope, Röntgen...

Paul Jordi (r.) Spezialist für Röntgentechnik, war stets gefragt.

Adrian Müller demonstrierte die neueste Intraoralkamera für Diagnose und Patientenkommunikation.

Bernhard Frey (li), FTC GmbH, Nyon freute sich über das Med. dent. Julia Bühler, UZM Basel als Instruktorin grosse Interesse für die Zumax-Mikroskope mit LED Licht. im Workshop von VDW.

Remo Capobianco, Inhaber der Lometral AG, präsentierte Behandlungseinheiten von Ultradent.

Jochen Bohnes (r.), Dentsply Maillefer war in den Workshops stark engagiert.

Martin Jost präsentierte bei KaVo Dental das Leica Dentalmikroskop.

Michel Binder (l.) und sein Vater, Peter Binder, bds dental, hatten alle Hände voll zu tun.

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Anwenderbeitrag

Intensivfluoridierung nach Bleaching Indikationen und Methoden zur schnellen und sanften Zahnaufhellung. Autor

Dr. Steffen G. Tschackert, Frankfurt am Main (DE) www.tschackert.com Die Zähne sind im Laufe der Zeit inneren Einflüssen wie Medikamenten, Mangelernährung, Unfälle, Karies und devitale Pulpa aber besonders auch äusseren Einflüssen, wie Kaffee, Tee, Rotwein, Tabak ausgesetzt und können somit deutlich ihre Farbe verändern. Der Wunsch nach weissen Zähnen und einem strahlenden Lächeln, die für Gesundheit und Jugend stehen, rückt in unserer Gesellschaft immer mehr in den Vordergrund. Die Patienten wünschen sich dabei eine unkomplizierte Behandlung, daher ist Bleaching für viele Patienten eine effiziente und kostengünstige Methode zur schnellen und sanften Zahnaufhellung aus ästhetischen und kosmetischen Gründen geworden. Betrachtet man die unterschiedlichen Indikationen werden auch die unterschiedlichen Bleaching-Methoden klar. Durch den Zahnarzt 1. Internes Bleaching 2. Power-Bleaching Selbständiges Bleaching 3. Home-Bleaching 1. Internes Bleaching Durch das interne Bleaching wird ein devitaler Zahn aufgehellt, bei dem sich der Zahnschmelz nach vorausgehender

Wurzelkanalbehandlung dunkel verfärbt hat. Dies geschieht mit einer Einlage im Zahn, die für ca. eine Woche belassen wird. Ist nach einigen Tagen die gewünschte Farbnuance erreicht worden, wird das eingebrachte Material entfernt und der Zahn wieder definitiv verschlossen. Diese Methode kann bei Bedarf wiederholt werden. 2. Power-Bleaching Das Power-Bleaching kommt in der Regel in der Praxis zum Einsatz, wenn es sich um stärkere Verfärbungen handelt oder schnell ein helles Ergebnis erzielt werden soll. Hierbei kommen höhere Konzentrationen des Bleaching-Gels kontrolliert zum Einsatz. Zum Schutz des Zahnfleisches wird erst ein flüssiger Kofferdam am Zahnfleisch-Saum aufgetragen und ausgehärtet. Danach wird das Bleaching-Gel aufgetragen. Nach der Einwirkzeit wird das Gel vorsichtig entfernt. Auch diese Methode kann nach Bedarf mehrfach wiederholt werden. 3. Home-Bleaching Bei dieser Variante bekommt der Patient eine individuelle, laborgefertigte Schiene und das Bleaching-Gel mit nach Hause. Nach entsprechender Aufklärung und Erläuterung der Handhabung, kann der Patient das Bleaching zu Hause selbst anwenden. Eine Alternative zur individuellen, laborgefertigten Schiene ist die industriell gefertigte Schiene, die bereits das Bleaching-Gel enthält. Es ist eine kostengünstigere Alternative, bei der die Handhabung in der Praxis unbedingt erläutert werden sollte, bevor der Patient das Material mit nach Hause nimmt.

Praxistipp für das Power-Bleaching – es empfiehlt sich mit einem Hilfsmittel zur weitestgehenden Abhaltung

von Lippen und Wangen zu arbeiten, die sowohl eine Berührung der Lippen und Wangen mit dem Bleaching-Gel verhindert als auch eine relative Trockenlegung ermöglicht – die Zunge kann mit einer lingual eingelegten Watterolle ebenfalls geschützt werden, da es ein Hindernis zu den Frontzähnen bildet – der kleine Sauger kann mit eingesetzt werden, um eine relative Trokkenlegung aufrecht zu erhalten – die Zahnreihe sollte vor dem Auftragen des flüssigen Kofferdams vorsichtig trocken gepustet werden, dadurch wird eine höhere Haftung des Kofferdams erzielt – nach Ablauf der Einwirkzeit, das Bleaching-Gel vorsichtig mit einer Watterolle entfernen; jetzt kann das Bleaching-Ergebnis beurteilt werden und die Anwendung nach Bedarf wiederholt werden – erst wenn das gewünschte Bleaching-Ergebnis erzielt wurde, werden die Zähne nochmals sorgfältig mit einer Watterolle von dem Gel befreit und danach erst mit Wasser abgespült. Hier unbedingt gleichzeitig mit dem großen Sauger arbeiten, um ein Verschlucken des Bleaching-Gels zu vermeiden – danach wird elmex® gelée aufgetragen

Warum Fluoridieren nach Bleaching Beim Bleaching durchdringt Wasserstoffperoxid oder Harnstoffperoxid die Schmelz- und Dentinschicht, dort entsteht durch den Zerfall des Stoffes bei Kontakt mit den Schichten Wasser und Sauerstoff, ein freies Radikal. Das freie Radikal wandelt die Verfärbung durch Oxidation in ein farbloses Molekül um. Bei dieser Reaktion wird dem Zahn Wasser entzogen, es kommt zu einer Bleaching-bedingten

Vorher

Austrocknung. Diese Austrocknung führt unter anderem zu einer meist Heiß-/ Kalt-Missempfindung. Intensivfluoridierungsmassnahmen z.B. mit elmex® gelée führt zu einer raschen Hydratation und Remineralisation. Die Fluoridierung führt zur Ausbildung einer Calcium-Fluorid-Deckschicht auf der Zahnoberfläche, somit auch auf freiliegenden Zahnhälsen und den freiliegenden Dentintubuli. Sie werden dadurch abgedeckt und die Missempfindung nimmt so ab. Nach dem Bleaching in der Zahnarztpraxis werden die Zähne anschliessend mit elmex® gelée fluoridiert, d.h. auf allen Zahnflächen wird elmex® gelée sorgflätig aufgebracht. elmex® gelée ist ein hochkonzentriertes Fluoridgel mit 12500 ppm Fluoridgehalt und enthält die Aminfluoride Olaflur und Dectaflur. Sie sind besonders oberflächenaktiv und verteilen sich schnell in der Mundhöhle. Die chemische Reaktion auf den Zahnoberflächen findet sofort statt und bildet eine sehr homogene und stabile Calcium-Fluorid-Deckschicht auf der Zahnhartsubstanz. Der Patient kann danach essen und trinken. Es gibt keine Einschränkung für den Patienten. Wendet der Patient ein HomeBleaching an, bekommt er die Anweisung vor und nach dem Bleaching die Zähne zu putzen. Anschließend sollte der Patient nach der letzten Behandlung elmex® gelée anwenden. Die häusliche Anwendung von elmex® gelée nach dem Bleaching

Nacher

kann in der vorher angefertigten Bleaching-Schiene erfolgen. Die Schiene wird zur häuslichen Intensivprophylaxe mit elmex® gelée beschickt und für 2-3 Minuten getragen, danach ausspülen. Bei Home-Bleaching mit industriell gefertigter Schiene soll der Patient nach dem Bleaching die Zähne mit elmex® gelée putzen. Die Zahnhartsubstanz wird so insgesamt intensiv fluoridiert, remineralisiert und ist für mehrere Tage vor kariösen Säureangriffen und Missempfindungen geschützt. Die Anwendung von elmex® gelée sollte auch nach dem Bleaching weiterhin regelmäßig erfolgen, da ständige Säureangriffe und mechanische Belastungen die durch Fluorud gebildete Deckschicht wieder entfernen bzw. zerstören. Generell bekommen die Patienten die Empfehlung ihre Zähne einmal wöchentlich mit elmex® gelée für etwa zwei Minuten mit der Zahnbürste zu bürsten und danach auszuspucken.

Fazit Bleaching ist bei entsprechender Indikation eine schnelle und schonende Möglichkeit der Zahnaufhellung, um den ästhetischen und kosmetischen Ansprüchen in der heutigen Zeit gerecht zu werden. Um Karies und Missempfindungen vorzubeugen oder diese zu mindern, empfiehlt sich immer eine Intensivfluoridierung nach dem Bleaching. Diese Fluoridierung sollte regelmäßig durchgeführt werden.

März ist „Monat der Intensivfluoridierung“

Buchtipp

GABA unterstützt zahnmedizinische Praxen zur Förderung der Prophylaxe

Zahnbleaching – Methoden für den Erfolg

Zahnärzte und Dentalhygienikerinnen sind sich bewusst, dass Intensivfluoridierung ein unverzichtbarer Bestandteil einer optimalen Kariesprophylaxe ist. Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene sollten – zusätzlich zum täglichen Zähneputzen mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta – mindestens einmal wöchentlich ein hoch konzentriertes Fluoridgel benutzen, um ihre Zähne widerstandsfähiger gegen bakterielle Säureangriffe zu machen. Aus diesem Grund findet im März erneut der Monat der Intensivfluoridierung statt. GABA unterstützt die Arbeit in den zahnmedizinischen Praxen und stellt Materialien für die Beratung und Aufklärung zur Verfügung. Flächendeckend erhalten Zahnärzte und –– –Dentalhygienikerinnen via Mailing und Aussendienst unter anderem Couponblöcke mit jeweils 50 Coupons zur Weitergabe an Patienten.

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Die Patienten können mit diesen Coupons in einer Apotheke oder Drogerie ihrer Wahl eine Packung elmex gelée (25 g) um 2 Franken vergünstigt erwerben. „Dass die Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft SSO und Swiss Dental Hygienists die Kampagne offiziell unterstützen, bestätigt die Wichtigkeit der Intensivfluoridierung – und zwar in jedem Lebensalter“, erklärt Dr. Uta Wagner von GABA.

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Kontakt

GABA International AG Grabetsmattweg 4106 Therwil Tel. 061 725 45 45 E-Mail: info@gaba.ch

Ein gewinnendes Lächeln ist wichtig in der Kommunikation und wesentlicher Bestandteil des ersten Eindrucks, den wir hinterlassen. Ein gesundes Lächeln mit makellosen hellen Zähnen gilt allgemein nicht nur als Zeichen von „Schönheit“ sondern auch als Ausdruck von Gesundheit. Zahnärzte sehen sich heute viel häufiger mit dem Wunsch der Patienten nach weisseren Zähnen konfrontiert. Dem Wunsch kann durch Bleichen der Zähne entsprochen werden. Bleichen dient jedoch nicht nur dem rein kosmetischen Zweck, sondern ist auch in komplexeren Situationen bei der Versorgung verfärbter vitaler und devitaler Zähne wirksam und sinnvoll. In diesem Buch bieten die Autoren nicht nur Indikationen und Techniken zur kompetenten Bewältigung der Herausforderungen rund ums Thema Bleichen, sondern sie präsentieren auch den wissenschaftlichen Hintergrund, klinische Anregungen und For-

schungsergebnisse, die es erlauben, die Kosmetik der Zähne berufsethisch korrekt und mit gesundem Menschenverstand anzugehen. Illustriert mit zahlreichen Abbildungen und Patientenfällen stellt das Buch eine neue und umfassende Übersicht zum Thema Bleichen dar. ca. 256 Seiten, ca. 570 farbige Abb., Best.-Nr.: 19020, CHF 118.– inkl. MwSt., Versandkostenfrei. Zu bestellen bei

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Gemeinschaftstagung SGI/DGI/ÖGI

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Back to the Roots – mehr als ein Lippenbekenntnis » Fortsetzung von Seite 1 Dr. Claude Andreoni, Präsident der SGI, Prof. Hendrik Terheyden, Präsident der DGI und Prof. Werner Zechner, Präsident der ÖGI, eröffneten den Kongress und führten in das Motto „Back to the roots“ ein. Besonders in einer Zeit, in der immer mehr Billiganbieter und exotische Implantatsysteme auf den Markt kommen, lohne es sich, nicht gleich jeder Neuerung hinterher zu rennen, sondern ein lange geprüftes, bewährtes System zu verwenden. Dabei sollte die Qualität einer Behandlung nicht unter dem Preisdruck leiden. Dr. Claude Andreoni, Präsident der SGI

Dr. Rino Burkhardt, Präsident der WISKO der SGI, leitete den ersten Tag der Gemeinschaftstagung mit aktuellen Zahlen der Implantatversorgung der Schweizer Bevölkerung ein. Bei uns werden jährlich ca. 400'000 Zähne extrahiert. Ungefähr 15% der Schweizerinnen und Schweizer sind zahnlos. Die Gründe für Zahnverlust sind abhängig von Alter, Wohnort (Stadt < Land), Einkommen, Bildungsniveau und BMI (schlanke < übergewichtige). Rund 100’000 Implantate werden in der Schweiz jährlich gesetzt und 4,4% der Schweizerinnen und Schweizer sind mit einem oder mehreren Implantaten versorgt. Implantate sind heute in den meisten Fällen eine gut voraussagbare und erfolgreiche Behandlungsvariante. Zahlreiche Studien berichten von einer Überlebensrate zwischen 82-94% nach 10 Jahren. Diese Erfolgsraten werden aber auch durch stark kompromittierte Zähne erreicht oder gar übertroffen. Der ganze erste Kongresstag wurde deshalb der Zahnerhaltung gewidmet. Die Referenten verstanden es, mit beeindruckenden Fallbeispielen zu zeigen, dass oftmals zu schnell ein Zahn gezogen und ein Implantat gesetzt wird. Dabei wäre es wichtig, den Zeitpunkt der Implantation möglichst weit hinauszuschieben, damit möglichst keine Therapie an der entsprechenden Stelle mehr nötig sein wird.

Zahnerhalt – wann lohnt er sich? Über die Erhaltungsmöglichkeiten endodontisch sanierter Zähne referierte PD Dr. Matthias Zehnder, ZZM Zürich. Häufig gebe es verschiedene Behandlungsvarianten, die mit dem Patienten diskutiert werden müssten. Dabei solle nicht überstürzt gehandelt werden, denn „die Zeit ist nicht unser Feind!“ Nach einer WB-Revision dauere es zum Beispiel durchschnittlich ca. 4 Jahre, bis eine apikale Aufhellung radiologisch nicht mehr sichtbar sei. Bei allgemeinmedizinisch gesunden Patienten müsse bei asymptomatischen apikalen Parodontitiden nicht jede insuffiziente Wurzelkanalfüllung oder jede kleinste apikale Läsion therapiert werden. Mit Verlaufsröntgenbildern sollte abgeschätzt werden, ob eine Läsion persistiere oder kleiner werde. Geduld haben und zuwarten sei oftmals die erfolgversprechendste Therapievariante. Gehandelt werden müsse bei einer Vergrösserung der Läsion oder wenn eine prothetische Neuversorgung anstehe. Dabei zeigten Studien, dass eine WB-Revision

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Dr. Rino Burkhardt, Zürich

PD Dr. Matthias Zehnder, ZZM Zürich

Prof. Andreas Filippi, UZM Basel

Prof. Daniel Buser, zmk bern

Prof. Andrea Mombelli, SMD Genf

PD Dr. Ronald Jung, ZZM Zürich

PD Dr. Irena Sailer, ZZM Zürich

Prof. Niklaus P. Lang, Hong Kong/Bern

Ursachen der Parodontitis und Periimplantitis

Mit kurzen Implantaten zum Erfolg

Prof. Andrea Mombelli, SMD Genf erklärte zuerst den Einfluss einer Restparodontitis auf Implantate. Heute sei bekannt, dass die meisten Keime bei einer Parodontitis und einer Periimplantitis die gleichen seien und dass beide Krankheiten durch die gleichen Risikofaktoren (mit)verursacht würden. Eine Periimplantitis trete gehäuft bei Rauchern, Patienten mit schlechter Mundhygiene und gar drei Mal häufiger bei Patienten mit einer Parodontitis-Vorgeschichte auf. Periimplantitiden treten aber auch bei parodontitisfreien Individuen auf, selbst in unmittelbarer Nachbarschaft zu parodontal gesunden Zähnen. Umgekehrt stelle eine Resttasche bei parodontal erkrankten Zähnen weder das Todesurteil des betroffenen Zahnes noch eine Kontraindikation für eine Implantation dar. Voraussetzung dabei sei aber, dass nach erfolgter Parodontitistherapie eine Implantation bei Vorhandensein von Resttaschen nur dann durchgeführt werden solle, wenn ein engmaschiges, lebenslanges Recall gewährleistet werden könne.

Prof. Christoph Hämmerle, ZZM Zürich stellte in seinem Vortrag den aktuellen Wissenstand und laufende Studien seiner Gruppe aus Zürich über kurze Implantate vor. Langzeitresultate über kurze Implantate gibt es bis heute noch keine. Untersuchungen zeigten aber bereits, dass es bei kurzen Implantaten zu keinem erhöhten Verlust der Osseointegration kommt und dass das Verhältnis der Kronen- zur Implantatlänge keinen Einfluss auf das Überleben von Implantaten hat. In einer randomisierten Multizenterstudie werden zurzeit 6 mm mit 10 mm langen Implantaten verglichen. Erste Resultate nach einem Jahr zeigten keine Unterschiede im periimplantären Knochenniveau und der Osseointegration, aber deutliche Vorteile für die Patienten bei Verwendung kurzer Implantate. Diese brauchen weniger Diagnostik, weisen eine geringere Morbidität, weniger Komplikation bei Schonung der umliegenden Strukturen sowie eine kürzere Behandlungsdauer auf und verursachen insgesamt weniger Kosten. Da die Studie aber noch nicht abgeschlossen ist, empfahl er, kurze Im-

plantate nur dort zu setzen, wo sie einen deutlichen Vorteil gegenüber längeren Implantaten haben (z.B. wenn ein Sinuslift oder ein aufwändiger Knochenaufbau im Unterkiefer vermieden werden kann).

Prof. Christoph Hämmerle, ZZM Zürich

die höheren Erfolgschancen hat als eine Wurzelspitzenresektion.

Transplantationen, wenn der Kiefer noch wächst „Back to the roots“ ist – im wahrsten Sinne des Wortes – auch dann möglich, wenn ein Zahn gezogen werden muss. Prof. Andreas Filippi, UZM Basel zeigte dies mit seinem Vortrag „Zahntransplantationen“. Transplantation von Weisheitszähnen, Prämolaren und Milcheckzähnen haben ihre Indikation vor allem im wachsenden Kiefer, in den noch keine Implantate inseriert werden können. Sie werden zum Teil schon länger durchgeführt als Implantationen und weisen ebenfalls sehr hohe Erfolgsraten über zehn Jahre und mehr auf: Weisheitszähne und Prämolaren halten über 90%, Milcheckzähne durchschnittlich 75%. Voraussetzungen für den Erfolg einer Transplantation sind die gewebeschonende Entfernung des Transplantats, die mobile Schienung sowie die Planung und Behandlung im Team (Kieferorthopäde, Chirurg, Endodontologe). Grosser Vorteil einer Transplantation im Vergleich zu alternativen Behandlungen (kieferorthopädischer Lückenschluss, Klebebrücken, abnehmbare Provisorien) ist die Knochenneubildung und/oder der Erhalt des vorhanden Knochens – bei Anwesenheit eines eigenen, natürlichen Zahnes.

Risiken in der Implantologie – wo liegen die Grenzen? Die Planung und das Abschätzen von Risiken einer Implantatbehandlung standen im Mittelpunkt des zweiten Tages, welcher von PD Dr. Ronald Jung, ZZM Zürich eingeleitet wurde. Für den Erfolg einer Implantation sind eine akkurate Planung, Routine und Kenntnis im Umgang mit Komplikationen und die richtige Einschätzung des eigenen Könnens unabdingbare Voraussetzungen.

Belastungszeitpunkt von Implantaten Mit der Sofort- und Frühbelastung von Implantaten befasste sich Prof. Daniel Buser, zmk bern. Sofortbelastungen sollten seiner Meinung nach nur bei zahnlosen Kiefern gemacht werden und nur dann, wenn sie einen deutlichen Vorteil für den Kaukomfort oder eine Reduktion des klinischen Aufwands und der Kosten mit sich bringen. In allen anderen Fällen und sicher immer beim simultanen Knochenaugmentationen und Sinuslifts sollten die Implantate früh oder spät belastet werden. Bei Standardimplantationen ohne Knochenaufbau ist die Belastung bereits nach 4 Wochen möglich, bei Implantaten mit Aufbau nach 6-8 Wochen, nach Sinuslift meist nach 8 Wochen. Zur Überprüfung der Festigkeit eines Implantates empfahl Prof. Daniel Buser die Resonanzmessung, welche als Ausgangswert unmittelbar nach der Implanta-

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Gemeinschaftstagung SGI/DGI/ÖGI

tinsertion und dann vor der Belastung durchgeführt werden sollte.

nahmen wurden mögliche Ausdehnungen des Sinus maxillaris bis weit nach medial in den Bereich lateraler Inzisiven gezeigt. Das Knochenangebot im Oberkiefer Frontbereich kann auch durch einen vergrösserten oder anterior verlagerten Canalis nasopalatinus beziehungsweise durch eine zystische Verbreiterung des Kanals oder des Foramen incisivum limitiert werden. In aktuellen Untersuchungen fokussierte er den Canalis sinuosus, der im Bereich des Foramen infarobitalis zu den Oberkiefer Frontzähnen verläuft und häufig mit dem Canals nasopalatinus verwechselt wird. Für die Leitungsanästhesie des N. infraorbitalis empfahl Prof. Thomas von Arx die extraorale Variante anzuwenden, v.a. bei Abszessen und ausgedehnten chirurgischen Eingriffen im Oberkiefer.

Anatomie, Pharmakologie, Materialien – Was steht aktuell im Fokus? Der Samstagmorgen stand ganz im Zeichen dreier „Focused Sessions“. Die Teilnehmer hatten die Qual der Wahl, sich für ein Update über aktuelle Guidelines häufig verwendeter Medikamente, über neue Technologien auf dem Gebiet der Materialkunde (Keramik, Membranen) und Geräte (DVT, Laser) oder aber über anatomische Besonderheiten des Ober- und Unterkiefers zu entscheiden.

Der anteriore Oberkiefer Ein sehr spannender Vortrag war sicher derjenige von Prof. Thomas von Arx, zmk bern über den anterioren Oberkiefer, welcher bezüglich Ästhetik eine grosse Bedeutung in der dentalen Implantologie hat. Mit sehr schönen Schnittbildern dreidimensionaler Auf-

Postoperative Blutungen Über orale Antikoagulantien wird an zahnärztlichen Kongressen häufig referiert. Dr. Carlos Madrid, Lausanne

Dr. Rino Burkhardt, Präsident der WISKO der SGI; Dr. Gerhard Michael Iglhaut wurde in Bern zum neuen Präsidenten der DGI gewählt; Dr. Claude Andreoni, Präsident der SGI; Prof. Hendrik Terheyden, Past-Präsident der DGI

Die 6. Gemeinschaftstagung der drei deutschsprachigen ImplantatGesellschaften fand nach 2004 zum zweiten Mal in Bern statt. Der Grundstein für die Gemeinschaftstagungen wurde im Jahr 2000 in Salzburg gelegt, wo bereits ein Jahr später das erste Treffen stattfand. In der Folge hat sich diese Versammlung zu einem wichtigen Forum neuer Erkenntnisse auf dem Gebiet der Oralen Implantologie zwischen Deutsch-

erläuterte, dass der Hauptgrund für postoperative Blutungen im Mundbereich nicht bei den Antikoagulantien selbst, sondern bei der blutkoagulumsauflösenden Wirkung des Speichels zu suchen sei. Er empfahl deshalb, antikoagulierten Patienten Tranexamsäure zu verschreiben.

Ausblick – Wie sieht die Implantologie von Morgen aus?

Kursaal Bern zum 2. Mal Tagungsort

land, Österreich und der Schweiz entwickelt. Während auf wissenschaftlicher Basis die Zusammenarbeit funktionierte, waren die rein Schweizer Aussteller weniger glücklich. Das Sagen hatte eine mit der DGI verbundene Ausstellungsorganisation, die sich mit einer, für deutsche Verhältnisse, geringen Ausstellungsfläche begnügen musste. Kleinere Schweizer Aussteller hatten keinen Platz.

Prof. Thomas von Arx, zmk bern

Dr. Carlos Madrid, Lausanne

Sind Implantatversorgungen, wie sie heute durchgeführt werden, ein Erfolg? Stellen sie den perfekten Zahnersatz dar oder sind sie lediglich eine Zahnalternative? Mit diesen provokativen Fragen eröffnete PD Dr. Irena Sailer, ZZM Zürich den letzten Vortragsblock und machte auf Bereiche in der Implantologie aufmerksam, in denen in Zukunft noch Verbesserungen zu erreichen und zu erwarten sind.

Einfach messbare klinische Parameter Nach Vorträgen über autologen oder künstlichen Mukosaersatz von periimplantärem Weichgewebe und über neue Strategien bei Knochenaugmentationen gehörte das Wort Prof. Niklaus P. Lang, Hong Kong/Bern. In seinem Referat gab er Antworten auf Fragen wie: „Kann das Risiko abgeschätzt werden, ob eine Periimplantitis bei einem Individuum entsteht und kann dieses beeinflusst werden?“ Gentests zur Beurteilung der Progression einer Parodontitis und zur Pla-

nung einer entsprechenden Behandlungsstrategie hätten seiner Meinung nach keine Evidenz, da nur 50% der Studien einen Zusammenhang zwischen IL 1 Genotyp und einer Parodontitis bestätigten. Bei Periimplantitiden sehe dies aber vielversprechender aus, da bisherige Untersuchungen eine deutliche Korrelation zwischen Periimplantitis, positivem IL 1 Genotyp und schweren Rauchern zeigten. Gentests seien somit bei schweren Rauchern, die eine Implantatversorgung wünschen, gerechtfertigt. Viel wichtiger als irgendwelche Tests seien für ihn aber die einfach messbaren, klinischen Parameter für eine adäquate Behandlungsplanung. Eine ausführliche Anamnese, regelmässige Befunderhebungen (Sondieren, Blutungsindex), eine gute Mundhygiene (Instruktion) sowie eine gut reinigbare prothetische Versorgung seien das A und O für den Erfolg einer Therapie und das Ausbleiben einer Entzündung.

Zahlreiche internationale Referenten Zahlreiche namhafte internationale Referenten trugen zu einem hoch interessanten, stimmungsvollen Kongress bei, welchem im neu renovierten und vergrösserten Kursaal ein würdiger Rahmen gegeben wurde. Verschiedene Lösungsansätze zu einzelnen Problemen wurden vorgestellt, die in lebhaften Diskussionen nach

den thematisch zusammengestellten Sessions kontrovers diskutiert wurden. Ergänzt wurden die lehrreichen und anregenden Vorträge durch eine grosse Dentalausstellung, welche in den Pausen rege besucht wurde und die Möglichkeit bot, die neusten Materialien und Geräte in der Dentalbranche zu begutachten. Abgerundet wurde die Gemeinschaftstagung durch das hervorragende Catering des Kursaals Bern, welches für die Stärkung der Teilnehmer mit zahlreichen Leckereien sorgte. Fotos: Johannes Eschmann, Zahn Zeitung Schweiz

Autor

Dr. med. dent. Silvio Schütz Klinik für Zahnärztliche Chirurgie, Radiologie, Mund- und Kieferheilkunde der Universitätskliniken für Zahnmedizin Basel Hebelstrasse 3 4056 Basel Silvio.schuetz@unibas.ch

Gut besuchte internationale Dentalausstellung an der Gemeinschaftstagung

Michael Studer und Beat Werder, Nobel Biocare, demonstrieren das OsseoCare™ Pro

Evelyn Wichser, Dentalpoint AG, präsentierte das Keramik-Implantat Zeramex T.

Im erweiterten Foyer des Kursaals fühlten sich Besucher und Aussteller sichtlich wohl.

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Am Stand von Straumann berieten Mitarbeiter aus den drei ZTM Daiana Herzog, Territory Manager Schweiz, Ländern die Besucher. Implant Direct im Gespräch.

Am Stand von Geistlich: Daniel Gander, COO Karr Dental, Susanne Probst, Geistlich, Monika Eggenschwiler, PM Karr Dental

Heinz Frei, Administrator ITI Schweiz im Gespräch mit Dipl.-Ing. Florian Schober, ZZM Zürich

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Produkte

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IDS 2013: Kurzinterview mit Thomas Timmerman, Implant Direct, Sales Director Schweiz & Österreich stern wie unsere Produkte aus dem Prothetiksegment. Darüber hinaus stellen wir den IDS-Gästen den neuen Implant Direct Online-Shop und unsere neue Website vor.

Warum sollten Zahnärzte und Zahntechniker die IDS besuchen? Für alle Besucher bietet die IDS 2013 die beste Gelegenheit, Produktlösungen und Dienstleistung

unmittelbar vergleichen zu können. Wenn nicht in Köln, wo sonst bietet sich eine Chance, Versprechen und Nutzen schneller überprüfen zu können?

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Thomas Timmerman, Sales Director Schweiz & Österreich, freut sich auf viele Besucher am Stand von Implant Direct an der IDS

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Was bieten Sie Ihren Gästen? Implant Direct präsentiert sich auf der IDS als ein sehr aktives Mitglied der großen Sybron-Unternehmensgruppe – neben KaVo und KerrHawe. Wir folgen bei unseren Entwicklungen dem Implant Direct Leitprinzip „simply smarter“, es beschreibt die Art, wie wir Produkte entwickeln und unseren Kunden anbieten. Auf unserem Ausstellerstand zeigen wir die vier Implantat-Linien, präsentieren die Vorteile der Kompatibilität zu anderen etablierten Systemen. Unsere Biologicals, Membranen, Knochenersatzmaterialien und Nahtmaterial werden Sie genauso begei-

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Was sind Ihre Erwartungen an die IDS 2013? Wir freuen uns besonders auf viele neugierige Besucher, natürlich genauso auf kritische Fragen und viele neue Kundenbeziehungen. Die IDS ist eine internationale Leitmesse, sie wird neue Besucherrekorde bringen. Auch in diesem Jahr werden die meisten Besucher aus den deutschsprachigen Ländern kommen.

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Gemeinschaftstagung SGI/DGI/ÖGI

Der SSOI Research Award ging nach Witten (DE) Am Ende des zweiten Kongresstages wurde der SSOI Research Award durchgeführt. Von 15 Bewerbungen wurden 3 Referenten ausgewählt, die ihre Studien im Rahmen des hoch dotierten Wettbewerbes präsentieren durften. Den ersten Preis und damit 3‘000 Franken gewonnen hat Dr. Dogan Kaner von der Uni-

versität Witten (DE) mit der Präsentation seiner eindrücklichen Studie über den Effekt von Gewebeexpandern auf die vertikale Knochenaugmentation. Die Versuche wurden an Hunden durchgeführt und es konnte gezeigt werden, dass bei einer submukösen Implantation eines Gewebeexpanders vor einer vertikalen

Knochenaugmentation das Risiko einer Weichgewebsdehiszenz deutlich reduziert werden kann. Zweite wurde Dr. Adrienne C. Schneider, zmk bern, mit einer DVT-Analyse über die Beschaffenheit der Schneiderschen Membran im Bereich von Einzelzahnlücken, den dritten Platz belegte Dr. Nadine Fenner, ZZM Zü-

rich mit der Langzeituntersuchung von Implantaten mit GBR, bei denen entweder eine resorbierbare oder eine nicht resorbierbare Membran verwendet wurde. Text: Dr. med. dent. Silvio Schütz, UZM Basel // Fotos: Johannes Eschmann, Zahn Zeitung Schweiz

DENTSPLY Implants – das neue “Powerhouse” in der Implantologie DENTSPLY Implants ist die Verbindung zweier erfolgreicher und innovativer Unternehmen der dentalen Implantologie: DENTSPLY Friadent und Astra Tech Dental. DENTSPLY Implants bietet mit ANKYLOS®, dem ASTRA TECH Implant System™ und XiVE® ein umfassendes Angebot an Implantaten, digitalen Technologien wie patientenindividuelle ATLANTIS™ Abutments, Produkte für die Knochenregeneration und Programme für die professionelle Weiterentwicklung. DENTSPLY Implants baut auf die Grundwerte der Aufgeschlossenheit, ein sorgfältiges wissenschaftliches Fundament, den Nachweis klinischen Langzeiterfolgs und eine starke Kundenorientierung.

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Produkte

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CURASEPT ADS® im Praxistest: «Es wirkt» Kaum Braunverfärbungen der Zähne, keine Geschmacksirritationen und die volle Wirkung von Chlorhexidin. Dr. med. dent. Milan Stojanovic, Zahnarzt in Niederbipp/BE, schwört auf Curasept ADS®. Deshalb kommt es in seiner Praxis im gesamten Spektrum der Zahnmedizin zum Einsatz, vor und nach Operationen, zur Prophylaxe, zur Pflege bei Spangen und Implantaten. „Die Patienten merken, dass die Therapie anschlägt und arbeiten begeistert mit“, so Dr. Stojanovic. Die Ergebnisse sind hervorragend: „Bei Kindern mit kieferorthopädischen Apparaturen erreichen wir durch den Einsatz von Curasept ADS® eine wertvolle Stabilisierung der GingivaSituation samt Optimierung der Mundhygiene“, sagt der PraxisZahnarzt. „Das Zahnfleisch genest und wird straffer; die Blutungen hören auf.“ Auch Erwachsene, wo Blutungen ein Kardinalssymptom darstellen, profitieren. Stojanovic: „Sie fühlen sich zu verbesserter Zahnhygiene ermuntert und freuen sich über ihre neu gewonnene Mundgesundheit.“

Ohne Nebenwirkungen Curasept ADS®-Produkte sind mit Chlorhexidin-Konzentrationen von 0,05 bis 1,0 Prozent erhältlich. Ob als Zahnpasta oder Spüllösung: Das Sy-

ADS® subjektiv als besser – aber mit dem gleichen klinischen Resultat. Wie steht es mit der Compliance? Dr. Milan Stojanovic: Dank ADS® ist die Zusammenarbeit phantastisch. Patienten, die bei Therapien mit reinem

CHX nach einigen Tagen unangenehme Verfärbungen feststellen, setzten die Therapie häufig ab. Bei Curasept ADS® Halle 10.2 Stand V032

dagegen können wir klar festhalten: Die Compliance ist massiv besser. Die Patienten merken, dass die Therapie anschlägt und arbeiten begeistert mit. Lesen Sie das komplette Interview auf www.curaprox.com

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«Chlorhexidine with ADS® is as efficient in reducing the signs of gum inflammation, in comparison to a mouthwash exclusively with Chlorhexidine.» Cortellini (2008) in einer überkreuzten, randomisierten, dreifach verblindeten klinischen Einzentren-Studie.1

Dr. med. dent. Milan Stojanovic: «Die Patienten merken, dass die Therapie anschlägt und arbeiten begeistert mit.»

Wo ADS® draufsteht, wirkt CHX.

stem ermöglicht gezielte Therapien, je nach Schweregrad des Eingriffs und der Mundgesundheit der Patienten; je nach Tiefe der Taschen, dem Fortschritt einer Parodontitis/ Periimplantitis oder der Notwendigkeit einer intensivierten Pflege bei Spangen oder Implantaten. Einzigartig ist das Anti Discoloration System ADS®: Fast komplett verhindert es hässliche Braunverfärbungen der Zähne und unangenehme Geschmacksirritationen.

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Zwei Fragen an den Praktiker: Herr Stojanovic, was macht im zahnärztlichen Alltag die Qualität der Curasept ADS®-Produkte aus? Dr. Milan Stojanovic: In diesem Produkt wirkt das Chlorhexidin voll, ohne dass es zu Verfärbungen oder Geschmacksveränderungen kommt. Jeder, der sich schon einmal einer CHXTherapie unterziehen musste, weiss, wie unangenehm diese Nebenwirkungen sind. Im Vergleich mit reinen CHX-Therapien empfinden unsere Patienten die Behandlung mit Curasept

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Cortellini P, Labriola A, Zambelli R, Pini Prato G, Nieri M, Tonetti MS: Chlorhexidine with an anti discoloration system after periodontal flap surgery: a cross-over, randomized, triple-blind clinical trial, Journal of Clinical Periodontology 2008, Volume 35, Issue 7, Pages 614‚ 620, published online: 16 Apr 2008

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IDS Vorschau Schwerpunkte auf der IDS 2013 in Köln 72 Aussteller aus der Schweiz in Köln vertreten. Insgesamt präsentieren 1‘900 Unternehmen aus über 55 Ländern ihre Neuheiten vom 12.–16.03.2013. Neuheiten auf dem Gebiet der Parodontologie – aktuelle Trends in der Prophylaxe – antimikrobielle Hilfsmittel heutige Möglichkeiten bei diagnostischen Verfahren – sind Schwerpunkte der IDS vom 12. bis 16. März 2013. Instrumente, chemische und mechanische Hilfsmittel für die Prophylaxe oder biologische Wachstumsfaktoren für die Geweberegeneration – viele Neuheiten werden präsentiert.

CAD/CAM-Technologie

35. Internationale Dental-Schau

KÖLN, 12.-16.03.2013

Neuheiten auf dem CAD/CAM-Sektor - Erweiterung der digitalen Prozesskette - Fortschritte bei Intraoralscannern und Planungssoftware - auf dem aktuellen Stand zu sein, lohnt sich. Denn nur so lässt sich bewerten, welche Innovationen den grössten Nutzen bringen. Zahnärzte und Zahntechniker sehen in Köln wie CAD/CAM-Technologien den Praxis- oder Laboralltag optimieren.

Endodontie auf Erfolgskurs

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Dem Zahnarzt steht ein Arsenal an Instrumenten zur Verfügung, um die bakterielle Infektion von Wurzelkanälen zu behandeln. Zum zentralen Hilfsmittel bei der Visualisierung des Arbeitsfeldes gehören Lupenbrillen mit optimierter LED-Beleuchtung oder Dentalmikroskope.

Prothetik & Implantologie

Köln für Kulturliebhaber

Zusammenarbeit von Zahnarzt und Zahntechniker - neue vernetzte Fertigungswege - erfolgreiche Konzeption mithilfe von backward planning - zusätzliche Flexibilität durch Zirkonoxid - ein Schwerpunkt. Um Prothetik und Implantologie zu vereinen, ist eine Zusammenarbeit erforderlich. Navigierte Implantologie und backward planning sind zentrale Stichworte. Für direkt auf Implantaten verschraubte Prothetik bieten sich zentrale Fertigungsverfahren an. So können Stege und Steg-Suprastrukuren auf Basis eines einzigen Datensatzes hergestellt werden.

Museen, die Philharmonie und zahlreiche Veranstaltungen bieten Zerstreuung. Am 13. März spielt das Tonhalle-Orchester Zürich in der Philharmonie mit der Violinistin Julia Fischer Berlioz, Dvorák und Tschaikowsky. Beethoven und Strauss spielt am 15. März das Nederlands Philharmonisch Orkest mit dem Violinisten Renaud Capuçon. Wer dagegen lieber um die „Häuser zieht“, wählt unter 4‘000 Bars, Brauereien, Kneipen und Restaurants. www.ids-cologne.de

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Innovation macht den Unterschied Ivoclar Vivadent lebt für praxisorientierte Produkte. Das stellt das Unternehmen an der IDS erneut unter Beweis.

Erleben Sie den weltweiten zahnmedizinischen und zahntechnischen Fortschritt hautnah: Auf der IDS 2013 zeigen Ihnen über 1‘900 Aussteller aus rund 60 Ländern die neusten Innovationen, Entwicklungen und Trends. Erfahren Sie, wie Sie Qualität und Effizienz in Praxis und Labor erhöhen können. Informieren Sie sich auf der weltweit grössten Plattform der Dentalbranche! Ivoclar Vivadent zeigt an der IDS 2013 ihre Innovationskraft.

Fachhändlertag: 12. März 2013

Die innovativen Produkte und Systeme eröffnen neue Möglichkeiten: Sie gestalten die Behandlungsabläufe in der Zahnarztpraxis noch wirtschaftlicher, optimieren die Verarbeitung im Dentallabor und führen zu ästhetischen Ergebnissen.

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schliessend ergänzt der neue FluoridLack Fluor Protector S das bewährte Fluor Protector-Portfolio. Der Lack ist mit einem milden Geschmack in einer neuen Darreichungsform erhältlich.

Festsitzende Prothetik In der festsitzenden Prothetik geht die Erfolgsgeschichte von IPS e.max weiter. Der Messebesucher darf sich auf Neuheiten mit Schwerpunkt CAD/CAM freuen. Perfekt zum IPS e.max-System passt das adhäsive, klinisch bewährte Befestigungs-System für „alle Fälle“ Multilink Automix. Es wurde den Anwenderwünschen entsprechend optimiert und wird nun zusätzlich in der Farbe Weiss und neu mit Try-in-Pasten angeboten. Zudem wird es eine Erweiterung des IPS e.max-Systems im Bereich der implantat-getragenen Versorgungen geben sowie die Einführung eines dazu passenden Befestigungscomposites. Eine goldfarbene, biokompatible Universal-Legierung für die Verblendung mit Spezialkeramiken und Composites rundet die Vorschau ab.

Abnehmbare Prothetik Ästhetik, Individualität und Vielseitigkeit – für die abnehmbaren Prothetik zum Beispiel wird das IvoBase-System für die präzise und vollautomatische Herstellung von gewebefreundlichen Prothesenbasen vorgeführt. Ebenso können sich die Besucher von den Phonares II-Prothesenzähnen überzeugen lassen. Die ästhetische Zahnlinie wird in zusätzlichen Unterkiefer-Frontzahnformen und mittlerweile in zwanzig natürlichen Zahnfarben angeboten. Ergänzend zu dem umfassenden Programm dient das lichthärtende LaborComposite SR Nexco der naturgetreuen Gestaltung von Zahnersatz. Um auch Gingivaanteile ästhetisch imitieren zu können, gibt es ein neues, produktübergreifendes Farbsystem. Ob auf Keramik- oder auf Composite-Restaurationen, alle Massen des Systems sind exakt aufeinander abgestimmt. Damit lassen sich zusätzliche Individualisierungen für naturgetreue Gingivaanteile gestalten.

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IDS Vorschau

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Weltpremiere am SSE Kongress in Basel Passend zum Kongressthema bringt Maillefer an der IDS 2013 eine neue Feile heraus, das System ProTaper Next. Dr. Beat Suter, Endodontologe und externer Oberarzt an der Universität Bern, freute sich besonders, dem Schweizer Publikum als erstem weltweit diese neuen Feilen vorzustellen. Auch wenn in puncto maschineller Aufbereitung schon sehr gute Feilen auf dem Markt sind – ProTaper Universal ist das weltweit mit Abstand am meisten verkaufte System – schilderte Dr. Suter, wo er persönlich noch Entwicklungs- und Verbesserungspotenzial sehe. Die neuen ProTaper Next Instrumente haben einen nochmals reduzierten Feilensatz von X1 (ISO Grösse 20 am Apex) bis X5 (ISO Grösse 50). Bei einer Aufbereitung bis zur ISO Grösse 25 werden also nur 2 Instrumente gebraucht, statt wie bis-

her 5. Was ist nun das Besondere an dem neuen Feilensystem, warum riskiert es Maillefer, dem eigenen Zugpferd ProTaper Universal das Wasser abzugraben? Der Name und die variablen, progressiven Taper bleiben, ebenso die Verwendung der frakturresistenten M-Wire Technologie. Einzigartig am ProTaper Universal ist jedoch der rechteckige, exzentrische Querschnitt, was zu einer vollständig anderen Geometrie führt. Das Patent dafür hält Dr. Mike Scianamblo (USA). Diese exzentrische Geometrie hat nun einen wesentlich grösseren Spanraum zur Folge, was die Schneidleistung und den schnelleren Abtransport von Debris verbessert. Im Wurzelkanal führt die

exzentrische Geometrie zu schlangenförmigen Bewegungen, dem so genannten ,swaggering‘. Ausserdem ist dadurch die Flexibilität des Instruments erhöht. Das erlaubt kürzere Aufbereitungszeiten und kann zu einer anatomiegetreueren Aufbereitung führen. Die ProTaper Next-Instrumente, so Dr. Suter, der diese Instrumente bereits seit einigen Jahren in seiner Praxis testen durfte, erlauben eine erhöhte Taktilität dadurch, dass eine gewisse Federwirkung bei zu grosser mechanischer Belastung des Instrumentes auftritt. Dr. Suter demonstrierte das anhand eines Zahns mit sehr stark gekrümmten Wurzeln, die mittels ProTaper Next maschinelle aufbereitet werden konnten. Man

darf gespannt sein, wie sich das Instrument in den eigenen Händen anfühlen wird!

DENTSPLY Village, Halle 11.2 – das Update für weite Bereiche der Zahnmedizin Die DENTSPLY-Gruppe präsentiert auf der IDS vom 12. bis zum 16. März in Köln in Halle 11.2 auf knapp 1.500 Quadratmetern das „DENTSPLY Village“. Dort findet der Messebesucher ein breites Spektrum an Behandlungskonzepten, Produkten und Dienstleistungen für Prophylaxe, Füllungstherapie, Endodontie, Prothetik und Implantologie.

Zur Dentsply Gruppe gehört die DENTSPLY GAC, Paris, die Produkte für die Kieferorthopädie vertreibt. Auf der IDS wird der neue Ideal Smile Aligner vorgestellt, der eine kosteneffektive Behandlungsoption für die Korrektur geringfügiger Zahnfehlstellungen bei Erwachsenen ermöglicht.

Kontakt www.dentsply.ch www.dentsplymaillefer.com

Deppeler SA, Schweizer Marktführer für Dentalinstrumente, revolutioniert die Parodontologie An der IDS 2013 präsentiert Deppeler SA, Rolle ihr komplettes Angebot hochwertiger Dentalinstrumente, die am Messestand getestet werden können. Die Erfinderin des berühmten Scaler M23™ – ein Instrument, das den Berufsalltag von Zahnärzten weltweit revolutioniert hat – stellt zu diesem Anlass ihre neueste Entwicklung für die Parodontologie vor.

Alle Produktneuheiten exklusiv auf der IDS Die Deppeler SA, hat stets ein offenes Ohr für die Bedürfnisse von Dentalfachkräften und zeichnet sich auf dem Markt der Zahnmedizin durch eine starke Entwick-

lungsdynamik aus. In Köln werden gleich mehrere Neuheiten vorgestellt: Die neuen CLEANext Griffmodelle, neue doppelseitige Titan-Instrumente, das Schleifkonzept Easy-

Sharp und eine revolutionäre Neuheit für die Parodontologie. Dazu werden die korrekte Anwendung und die Pflege der neuen Instrumente vorgeführt.

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Deppeler SA: Präzision für beste Ergebnisse Seit 1934 entwickelt und produziert Deppeler SA hochwertige dentale Handinstrumente für Zahnerhaltung, Parodontologie und Chirurgie. Jede Neuheit wird in enger Zusammenarbeit mit Dentalfachkräften entwickelt und bis ins Detail durchdacht, bevor sie in Tests unter reellen Bedingungen geprüft wird. Damit gewährleisten wir, ein perfekt auf die Bedürfnisse der Zahnmedizin zugeschnittenes Ergebnis. Alle Qualitätsanforderungen sind in den Deppeler-Instrumenten vereint: Angenehme Zahnbehandlungen – sowohl für den Patienten als auch für den Zahnarzt, Widerstandsfähigkeit und Wartungsfreundlichkeit bis hin zu höchsten Hygieneanforderungen. Deppeler kontrolliert seine gesamten Produktionsprozesse, von der Entwicklung bis zur manuellen Herstellung des Endproduktes in ihrer Schweizer Fabrik und bietet so die Garantie für einwandfreie und hochwertige Dentalinstrumente. Form, Winkelung, Schärfe und Gewicht werden genauestens geprüft, um den Zahnmedizinern ergonomische, widerstandsfähige und beständige Produkte bieten zu können.

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IDS Vorschau

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Mehr Carestream denn je auf der IDS 2013 Wenn die IDS 2013 den Status quo der dentalen Röntgentechnologie abbildet, darf Carestream Dental nicht fehlen. Ein deutlich vergrösserter Stand, ein neuer Unternehmensauftritt und vor allem rundum überzeugende Röntgenlösungen sind nur einige Argumente für einen Besuch am Messestand.

Auch ohne die IDS hat Carestream Dental im Jahr 2012 für Furore gesorgt: Seit Januar werden alle Produkte (ausgenommen Röntgenfilme) des weltweiten Marktführers bei bildgebenden Systemen ausschließlich unter der Marke CS für Carestream angeboten. Carestream steht bei Zahnmedizinern synonym für höchste Bildqualität. Trotz-

dem wird das Unternehmen weiterhin mit Kodak in Verbindung gebracht. So ist zum Beispiel das Kodak 9000 3D jetzt unter der Bezeichnung CS 9000 3D erhältlich. Carestream Dental ist das einzige Röntgen-Unternehmen, das vom Film bis zum DVT die gesamte Palette der Bildgebungstechnologie anbietet. So ist das

CS 9000 3D die weltweit erfolgreichste und beliebteste 3D-Röntgenlösung. Mit dem CS 9300 hat Carestream ein vielseitiges Multi-Modalitäten-Bildgebungssystem im Programm. Das neueste Mitglied der Carestream DVT-Familie ist das CS 9300 Select, das vier Volumina (5 x 5 bis 10 x 10 cm) in einem Gerät bietet. Das erst kürzlich prä-

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Neues Röntgensystem CS 8100 für den täglichen Einsatz.

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DAS KERAMIKIMPLANTAT

Das neueste Mitglied der Carestream DVT-Familie ist das CS 9300 Select, das dank des Flexi-Field-of-View vier Volumina in einem Gerät bietet.

Das CS 9000 3D ist die weltweit erfolgreichste 3D-Röntgenlösung überhaupt.

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sentierte digitale Panorama-Röntgensystem CS 8100 ist perfekt für den täglichen Einsatz. Mit dessen 2D+-Funktion kann der Behandler 3D-ähnliche Darstellungen aufnehmen. Carestream Dental setzt neue Standards bei digitalen intraoralen Aufnahmen: Der Intraoralscanner CS 7600 stösst bei Bildqualität, Geschwindigkeit und Effizienz in neue Dimensionen vor. Der intraorale Sensor RVG 6500 bietet die höchste Bildauflösung bei Sensoren überhaupt. Moderne Präsentationstechnik ermöglicht den Messebesuchern einen umfassenden Überblick über die Produktpalette. Im Mittelpunkt steht aber das persönliche Gespräch: Täglich sind zwei Zahnärzte mit viel Erfahrung in Diagnose und Befundung am Stand, die mit ihren Kollegen auf Augenhöhe über die praxisindividuelle Integration von digitalen Röntgenlösungen diskutieren können. Unter dem Motto „Welcome to the new reality“ dringt Carestream zudem in einen ganz neuen Unternehmensbereich vor.

Halle 10.2 Stand T040/U049/T043

Telefon Schweiz 044 388 36 36 Kontakt

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Carestream Health Suisse SA CH-1196 Gland Tel.: +41 22 354 34 34 www.carestream.com

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Hier lesen Sie in der Printausgabe einen Artikel aus „Quintessenz Nr. 6/2011“ zum Thema

Patienten unter Bisphosphonattherapie Für ein Abonemment der Zahn Zeitung Schweiz wenden Sie sich bitte an Eschmann Medien AG Frau Claire Joss Tel. +41 71 951 99 04 cj@em-verlag.ch www.em-verlag.ch

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Bücher und Abos bei Eschmann Medien AG Das Buch zum Thema Bisphosphonat

Fachzeitschrift

Bisphosphonat-induzierte Osteonekrose der Kiefer

iPhone- und iPad-Apps für Zahnmediziner

Oral Implants: Bioactivating Concepts

Neu: Zeitschrift für Senioren Zahnmedizin

Ätiologie, Prävention, Behandlung

Prof. Andreas Filippi |

Prof. Rolf Ewers | Prof. J. Thomas Lambrecht (Eds.)

Dem Nutzer von Smartphone, Tablet und Co. steht heute ein Meer von Applikationen für berufliche und private Anwendungen zur Verfügung. Auch für Zahnmediziner gibt es die beliebten Apps bereits in Hülle und Fülle: Zahnputzcoach, Praxisassistent, Fachzeitschrift, Lebensretter, Zahnspangenkonfigurator, chirurgischer Nahttrainer, Mundgeruchmesser – alles ist möglich. Doch wie den Überblick in diesem riesigen Angebot behalten?

The future of implant surgery is seated in biomaterials and in tissue engineering, and this book offers a clear guide to both. Based on the most recent research and presented by a distinErscheint guished group of inin Englisch ternational authors, this book informs clinicians about the latest techniques and innovations in dental implant research. The authors discuss the bioactivating concepts from both scientifi c as well as clinical perspectives. The research fi ndings detail bioactivation of bone morphogenesis and regeneration by bone morphogenetic proteins, biomaterials and bone repair, bone and soft tissue engineering, as well as cellular and subcellular physiology. Clinical chapters focus on intraoral surgical techniques, including step-by-step procedures for bone augmentation. This exceptional book provides a comprehensive overview of the use of bioactivating concepts in oral implantology and provides insight into the future of scientific and clinical research.

Die Altersstruktur und steigende Lebenserwartung führen dazu, dass der Anteil älterer Patienten, die zahnmedizinisch versorgt werden müssen, weiter zunimmt. Auch die Art der Versorgung im Alter wird sich zunehmend ändern.

Robert E. Marx | Erscheint Mai 2013

Der Zusammenhang zwischen bestimmten Formen der Bisphosphonattherapie und Knochennekrosen der Kiefer ist seit mehreren Jahren bekannt. Robert E. Marx erläutert in diesem Buch die kausalen biologischen Mechanismen des Phänomens und stellt Behandlungsprotokolle für alle Stadien der Bisphosphonat-induzierten Osteonekrose vor. Das Buch bietet darüber hinaus eine vereinfachte Einteilung dieser Stadien, Erläuterungen zu einem Serum-CTX-Test für die orale Bisphosphonattherapie, neueste Erkenntnisse zu den häufig mit Bisphosphonaten behandelten Krankheiten Osteopenie und Osteoporose sowie eine Methode zur Risikoabschätzung hinsichtlich der Entwicklung einer Osteonekrose unter Bisphosphonatmedikation. Ausführliche Falldarstellungen liefern praktische Anleitungen zu allen behandelten Problemen und Aspekten.

Das Buch möchte als Anregung und Orientierungshilfe dienen. Prof. Andreas Filippi, bekennender Apple-Fan, und seine Kollegen haben die interessantesten zahnmedizinischen iPhone- und iPad-Apps ausgewählt und unter die Lupe genommen. Neben den Kenndaten, einem kurzen Testbericht mit Vor- und Nachteilen und zahlreichen Screenshots gibt es zu jeder App auch den QRCode, der den Leser auf kürzestem Weg zur Quelle führt.

Die "Zeitschrift für Senioren Zahnmedizin" betrachtet die Behandlung und Versorgung älterer und alter Menschen aus verschiedenen Blickwinkeln. Dazu gehören Informationen zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen ebenso wie Fortbildungsbeiträge zur Versorgung der älteren Patienten. Die Zeitschrift möchte mit Beiträgen aus der Zahnheilkunde, Geriatrie und Pflege ihren Lesern im täglichen Umgang mit alten Menschen umfassend zur Seite stehen. Die „Zeitschrift für Senioren Zahnmedizin“ erscheint ab 2013 mit 3 Ausgaben im ersten Jahr und 4 Ausgaben in den folgenden Jahren.

Autor: Robert E. Marx | 1. Auflage, Buch Softcover, ca. 211 Abbildungen (farbig) | Sprache: Deutsch Erscheint ca. Mai 2013 | Best.-Nr.: 18960

Autor: Prof. Andreas Filippi | 1. Auflage, Buch Softcover, 210 Abbildungen (farbig) | Sprache: Deutsch Best.-Nr.: 12080

Autoren: Prof. Rolf Ewers | Prof. J. Thomas Lambrecht (Eds.) | 1. Auflage, Hardcover, ca. 536 Seiten, ca. 1585 Abbildungen | Sprache: Englisch Best.-Nr.: 19631

Die „Zeitschrift für Senioren Zahnmedizin“ wird am SGZBB-Kongress am 11. April am Stand der Eschmann Medien vorgestellt.

Vorbestellpreis ca. CHF 98.–

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Abo für 4 Ausgaben/Jahr CHF 98.–

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gültig bis 31.3.2013, danach CHF 318.– inkl. MwSt., Versand kostenfrei.

inkl. MwSt., Porto und Verpackung.

Abo und Bücher erhältlich bei Nr. 1/2013 · 1. Jahrgang

Eschmann Medien AG | Verlag für Zahnmedizin | CH-9242 Oberuzwil | Tel. +41 71 951 99 04 | buch@em-verlag.ch | www.em-verlag.ch www.zz-s.ch


DENTAL IMPLANTS VS. BISPHOSPHONATES from science to clinical application 8 November 2013 - Zurich

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Messe

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3. Schweizer Fachdental mit IDS-Nachlese in der Messe Zürich Die beiden Dentaldepots Dema Dent und curaden laden alle Dentalprofis am Samstag, 23. März zur IDS Nachlese ein. Wem der Weg zur IDS nach Köln zu weit war oder keine Zeit hatte, findet die wichtigsten Neuheiten an der Schweizer Fachdental mit IDS Nachlese. Von 10.00 bis 18.00 Uhr zeigen über 50 Aussteller am Samstag, 23. März die Neuheiten der IDS 2013 auf einem Blick. Die beiden Dentaldepots Dema Dent und curaden organisieren zum 3. Mal eine repräsentative und aktuelle IDSNachlese. Zahnärzte, Zahntechniker, Dental-Hygienikerinnen und DentalAssistentinnen können sich in über-

schaubarer Atmosphäre informieren und mit den Dentalunternehmen ins Gespräch kommen. Doch nicht nur Produkte und Dienstleistungen werden präsentiert. Die Besucherinnen und Besucher können sich im grosszügigen Bistrobereich verpflegen und Erfahrungen austauschen. Wer Glück hat kann mit seinem „Win for Life“- Los, welches jeder Besucher beim Eintritt erhält, monatlich 4'000 Franken gewinnen und das 20 Jahre lang. Der Eintritt ist selbstverständlich gratis.

Zusätzlich profitieren die Besucher von interessanten Messevergünstigungen. Je nach Einkaufsvolumen gibt es neben Rabatten auch wertvolle Geschenke: Zum Beispiel eine Jambox, einen iPad mini 32 GB, ein iPad 4 32 GB oder gar einen LED-Fernseher Sony LED TV 46“. Die über 50 Aussteller heissen Sie zur 3. Schweizer Fachdental herzlich willkommen und freuen sich auf Ihren Besuch. Anmeldung unter:

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An der 3. Fachdental erwarten Sie wieder viele Neuheiten von der IDS.

KaVo MASTER lase/KaVo EXPERT lase: Der sanfte Laser für starke Ergebnisse Mit dem Master lase und Expert lase hat KaVo zwei neue Diodenlaser für die Weichgewebschirurgie, das de-

kontaminierende Arbeiten in der Parodontologie und Endodontologie, sowie für das lasergestützte Bleaching im Produkte. Die Laser zeichnen sich aus durch einen besonders komfortablen Faserspitzenwechsel durch das schnelle und Easy-Click einfache Verbindungs-system aus sowie durch ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis. Beide arbeiten mit Laserlicht der Wellenlänge 980nm, das eine

geringe Absorption in Wasser und eine hohe Absorption in Hämoglobin und Melanin aufweist. Die beiden Modelle Master und Expert zeichnen sich durch folgende Produkteigenschaften aus: Der Expert lase hat ein integriertes Netzteil und verfügt über eine Leistung von 5 Watt cw bzw. 8W peak. Er wird serienmässig mit einem Handstück mit 240μm und 300μm Fasertips, Fussanlasser, 3 Laserschutzbrillen und einem Transportkoffer geliefert. Der Master lase hat einen integrierten

Akku und verfügt über eine Leistung von 8 Watt cw bzw. 10W peak. Zusätzlich zum Handstück mit den Fasertips wird serienmässig das chirurgisch einsetzbare Handstück mit den dazu gehörigen Saphir-Tips angeboten. Er kann durch Einsatz eines Funkfussanlassers auf eine vollständig kabellose Version aufgerüstet werden. Der kabellose Fussschalter des Master lase verfügt über zwei zusätzliche Taster zur komfortablen Steuerung der Laserleistung und des Bereit-

Zustandes während der Laserbehandlung.

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Veranstaltungskalender

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Der Weg zu Ihrer Fortbildung Sie suchen einen Kurs, ein Symposium oder haben Lust auf einen internationalen Kongress? Auf den Seiten 30 und 31 haben wir fĂźr Sie eine Auswahl von Fortbildungsveranstaltungen zusammengestellt. Sie finden darin: Workshops, Kurse, Symposien, Jahrestagungen der Fachgesellschaften, nationale und internationale Kongresse oder auch Messen und Events. Der Veranstaltungskalender entspricht Ihrem Wunsch. In einer Online-

Befragung gaben Ăźber 80 Prozent an, dass sie in einer Zeitung einen Veranstaltungskalender wĂźnschen. Dies trotz Agenden im Internet. Ă&#x153;bers ganze Jahr informiert, denn der Veranstaltungskalender erscheint in jeder Ausgabe der Zahn Zeitung Schweiz. Wir wĂźnschen Ihnen viele anregende und lehrreiche Âť SEITE 30â&#x20AC;&#x201C;31 Fortbildungsstunden. ANZEIGE

CAMLOG App ab sofort verfĂźgbar Tap-by-tap immer bestens informiert CAMLOG präsentiert zum Auftakt des neuen Jahres seine erste App und bietet damit seinen Kunden Zugriff auf alle relevanten Informationen zum Unternehmen, seinen Produkten sowie den zahlreichen Service- und Weiterbildungsleistungen. Auf Basis von iOS entwickelt, wird die App vom iPad 2 und allen Nachfolgemodellen, einschlieĂ&#x;lich des iPad mini, unterstĂźtzt. Klare Linien, ein elegantes Design und eine Bedienoberfläche mit intuitiver BenutzerfĂźhrung zeichnen dieses neue Camlog-Kommunikationstool aus. Die zahlreichen Anwendungen werden Ăźber die Apple-typischen Gesten ge-

steuert und lassen den User spielend durch die Applikation navigieren. In deren Mittelpunkt stehen ganz klar die Produkte und alle Informationen zu deren Anwendung. Der Tap auf den Produktbereich gibt den Blick frei auf alle Aspekte der beiden Implantatlinien CAMLOG und CONELOG und bringt es auf den Punkt: Zwei Implantatlinien â&#x20AC;&#x201C; eine chirurgische LĂśsung! Eine umfangreiche Mediathek mit zahlreichen Dokumenten deckt den Bereich der Anwendung der Camlog- Implantate und -Prothetikkomponenten ab. Zahlreiche Features und der direkte Zugriff auf weitere interessante Websites machen die App zu einem praktischen und abwechslungsreichen Tool, das in den Sprachversionen Deutsch und Englisch genutzt werden kann. iPad User kĂśnnen die App kostenlos Ăźber ihren AppleAccount aus dem iTunes-Store herunterladen. Halle 11.3 Stand A10â&#x20AC;&#x201C;B19

IMPLANTAT TOTAL WORKSHOP-SYMPOSIUM

Â&#x2021; Plastische Chirurgie - Wundstabilität & Heilung Â&#x2021; Periimplantitis Â&#x2021; Alveolarkamm Erhaltung nach Zahnextraktion

REFERENTEN

PD Dr. Ronald Jung, Universität Zßrich Dr. Rino Burkhardt, Privatpraxis, Zßrich Prof Dr. Frank Schwarz, Universität Dßsseldorf

VORWORT

In diesem Symposium steht die praxisorientierte Ausbildung im Vordergrund. Vormittags gibt es Vorträge zu aktuellen Themen in der Implantologie. Nachmittags¿QGHQzu den gleichen Themen Hands-on Workshops statt, in denen Sie das Gelernte direkt praktisch umsetzen kÜnnen. Im Zentrum steht dabei der kollegiale Austausch in kleineren Gruppen mit den besten Spezialisten auf den entsprechenden Gebieten.

PROGRAMM

08.15

PD Dr. Ronald Jung

BegrĂźssung & Einleitung

08.30-09.30

Dr. Rino Burkhardt

3ODVWLVFKH&KLUXUJLHí Wundstabilität & Heilung

09.30-10.00

Kaffeepause

10.00-11.00

Prof Dr. Frank Schwarz Periimplantitis

11.00-12.00

PD Dr. Ronald Jung

12.00-13.00

Stehlunch

13.00-14.00

Alle Referenten

14.00-14.30

Pause

14.30-15.30

Alle Referenten

15.30-16.00

Pause

16.00-17.00

Alle Referenten

WANN

Samstag, 15. Juni 2013 08.15 bis 17.00 Uhr

WO

KKL Luzern www.kkl-luzern.ch

KURSGEBĂ&#x153;HR 



Alveolarkamm Erhaltung nach Zahnextraktion

Hands-on Workshops 1. Durchgang

Hands-on Workshops 2. Durchgang

Hands-on Workshops 3. Durchgang

zur Anmeldung

Vorträge

CHF 290.â&#x20AC;&#x201C;

Preis fĂźr 3 Workshops

CHF 390.â&#x20AC;&#x201C;

.  XUVJHEÂ KUSUR7HLOQHKPHULQNO6WHKOXQFKXQG.XUV]HUWLÂżNDW Es werden max. 6 praxisrelevante Fortbildungsstunden angerechnet.

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Kontakt

CAMLOG Schweiz AG CH-4053 Basel Tel +41 61 565 41 41 www.camlog.com

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Anmeldung und weitere Informationen auf www.zfz.ch Fortbildung ZĂźrichsee GmbH

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Seestrasse 122

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8810 Horgen

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Tel. 044 727 40 18

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Fax 044 727 40 19

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Nr. 1/2013 ¡ 1. Jahrgang


Veranstaltungskalender

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Kongresse/Symposien 4. Snow-Dent vom 4. bis 6. April 2013 in St. Moritz 22. Jahrestagung der SGZBB, Schweizerische Gesellschaft 11. APRIL 2013 | BASEL

Abschluss der Winter-Fortbildungen im Suvretta House mit Dr. Ueli Grunder und Dr. Claude Andreoni.

für die zahnmedizinische Betreuung Behinderter und Betagter Thema: Alters-Zahnmedizin-Patient: (k)ein Grund zur Sorge!? Ort: Hotel Hilton, 4051 Basel Anmeldung: UZM Basel, Sandra C. Bock, 4065 Basel Tel. 061 267 26 31, Fax 061 267 26 60 krz-zahnmed@unibas.ch, www.sgzbb.ch 29. MAI 2013 | INTERLAKEN

Jahrestagung SGDMFR, Schweizerische Gesellschaft für dentomaxillofaziale Radiologie Thema: Diagnostik und Differentialdiagnostik von unklaren Befunden auf dem Röntgenbild Ort: Kursaal, 3800 Interlaken Organisation: Monika Lang, Kongressadministration, 3073 Gümligen Tel. 079 438 40 40, Fax 031 954 60 35 lang@kongressadministration.ch www.sgdmfr.ch

Was erfolgreich ist sollte nicht geändert werden. Unter diesem Aspekt wird das 4. Snow-Dent Meeting im Suvretta House in St. Moritz im April 2013 nach dem gleichen Prinzip wie die Vorherigen organisiert: Es werden Topreferenten zu ganz gezielten Fragen Vorträge halten und es wird viel Zeit zur Verfügung stehen, darüber zu diskutieren. Alle Referenten, die für diese Veranstaltung zugesagt haben sind während der ganzen Fortbildung anwesend und werden an den Diskussionsrunden teilnehmen. Alle Referenten halten ihre Vorträge und Diskussionsrunden in deutscher Sprache. Snow-Dent wird in Zusammenarbeit mit dem Quintessenz Verlag veranstaltet. Sowohl am Freitag, wie am Samstag wird eine mehrstündige Mittagspause eingelegt, um hoffentlich die Zeit zum Skifahren nutzen zu können, um Freundschaften zu pflegen, einfach auszuspannen oder weiter zu diskutieren. Ein weiterer wichtiger Bestandteil dieser Veranstaltung ist ein gemütlicher Hüttenabend am Freitag und zum Abschluss das Galadinner. Wir freuen uns, mit vielen interessierten Kollegen im familiären Kreis während zweieinhalb Tagen diverse Fragestellungen der Zahnmedizin intensiv zu diskutieren und zusammen die gesellschaftlichen Anlässe zu geniessen. Melden Sie sich bitte gleich an.

30. MAI-01. JUNI 2013 | INTERLAKEN

Jahrestagung Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft SSO Thema: Notfallmanagement/Therapieplanung Ort: Kursaal, 3800 Interlaken Anmeldung: SSO Sekretariat, 3000 Bern 7 Tel. 031 313 31 61, Fax 031 313 31 40 kongress@sso.ch, www.sso.ch 31. MAI 2013 | ZÜRICH

ZERAMEX® Keramikimplantate, 3. Internationaler Kongress Referenten Andreas Bindl, Michael Bornstein, Rino Burkhardt, Stefan Fickl, Ueli Grunder, Arndt Happe, Konrad Meyenberg, Andrea Mombelli, Diether Reusch, Irena Sailer, Anton Sculean, Klaus Wiedhahn

Datum/Ort 4. bis 6. April 2013 St. Moritz Suvretta House Welcome Reception am Donnerstag, traditioneller Hüttenabend am Freitag und Abschieds-Dinner am Samstag.

Thema: Praxisorientierte, metallfreie Zahnversorgung Ort: Crowne Plaza, Zürich Anmeldung: Dentalpoint AG, 8048 Zürich Tel. 044 388 36 36, Fax 044 388 36 39 info@dentalpoint-implants.com www.dentalpoint-implants.com 29. JUNI 2013 | BIEL

SSOS Jahrestagung, Schweizerische Gesellschaft für Oralchirurgie und Stomatologie Thema: Update apikale Chirurgie: Von der Wurzelbehandlung zur Wurzelspitzenresektion Ort: Kongresshaus, 2501 Biel Organisation: SSOS Sekretariat, 3011 Bern Tel. 031 312 43 15, Fax 031 312 43 14 info@ssos.ch www.ssos.ch 5.-6. SEPTEMBER 2013 | FREIBURG

Anmeldung und weitere Informationen

Quintessenz Verlags-GmbH, Berlin (DE) Tel. +49 30 76180 624 kongress@quintessenz.de www.quintessenz.de/snowdent

43. Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Parodontologie (SSP) Thema: Parodontologie!/Parodontologie! Ort: FORUM Fribourg, 1700 Freiburg Organisation: Monika Lang, Kongressadministration, 5400 Baden Tel. 079 438 40 40, Fax 031 954 60 35 lang@kongressadministration.ch www.parodontologie.ch 8. NOVEMBER 2013 | ZÜRICH

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Dental Implants vs. Bisphosphonates

Panoramaschichtaufnahme Fernröntgen Volumentomographie Vom Spezialisten

Thema: from science to clinical application Ort: Radisson Blu Hotel, 8048 Zürich Airport Anmeldung: Nobel Biocare AG, Kongress Sekretariat, 8302 Kloten Tel. 043 211 53 24 fortbildungschweiz@nobelbiocare.com www.nobelbiocare.com/bisphosphonates2013 7.-9. NOVEMBER 2013 | BERN

1. International Symposium on Regeneration and Esthetics in Periodontology and Implant Dentistry

Carestream CS 9000 C

Ort: Kursaal, 3000 Bern Organisation: CCDE, 3011 Bern Tel. 031 312 43 12, Fax 031 312 43 14 info@ccde.ch www.ccde.ch

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Nr. 1/2013 · 1. Jahrgang

15.-16. NOVEMBER 2013 | ZÜRICH

Jahrestagung Schweizerische Gesellschaft für orale Implantologie, SGI-SSIO Jordi Röntgentechnik AG Dammstrasse 70 CH-4142 Münchenstein Tel. +41 (0)61 417 93 93 Fax +41 (0)61 417 93 94

Thema: Implantologie'13, Zeit für neue Visionen Ort: Arena Sihlcity, 8045 Zürich Anmelden: SGI-SSIO, Sekretariat, 3011 Bern Tel. 031 382 20 10, Fax. 031 382 20 02 www.sgi-ssio.ch

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Veranstaltungskalender Kurse/Workshops

31 International

16. MÄRZ 2013 | ZÜRICH

20.–24. MAI 2013 | PHILADELPHIA (USA)

Bisshebung des Abrasionsgebisses mit Adhäsivtechnik

Endo Intensive Suisse

Thema: Step by Step: ein praktischer Übungskurs, Prof. Dr. Thomas Attin Ort: Zentrum für Zahnmedizin, Raum B1, B23, Zürich Anmeldung: Sibylle Diggelmann, ZZM Zürich Tel. 044 634 39 75, Fax 044 634 43 07 | fortbildung@zzm.uzh.ch, www.zzm.uzh.ch

microsurgery and microendodontic training Ort: UPenn, University of Pennsylvania, Anmeldung: Bernhard Frey, 1260 Nyon Tel. 079 247 32 91 bernardofrey@gmail.com www.ftcdental.ch

23. MÄRZ 2013 | ZÜRICH

CEREC - Intensivkurs Kursleitung: Prof. Dr. Dr. Albert Mehl Ort: Zentrum für Zahnmedizin, Raum B1, B23, Zürich Anmeldung: Sibylle Diggelmann, ZZM Zürich Tel. 044 634 39 75, Fax 044 634 43 07 | fortbildung@zzm.uzh.ch, www.zzm.uzh.ch 5.–6. APRIL 2013 | ZÜRICH

Evidence-based Orthodontics and an overview of clinically oriented systematic reviews Kursleitung: Prof. Dr. Eliades Theodore Ort: Zentrum für Zahnmedizin, Raum B1, B23, Zürich Anmeldung: Sibylle Diggelmann, ZZM Zürich Tel. 044 634 39 75, Fax 044 634 43 07 | fortbildung@zzm.uzh.ch, www.zzm.uzh.ch 13. APRIL 2013 | ZÜRICH

CEREC - Implantatkurs Kursleitung: Prof. Dr. Dr. Albert Mehl Ort: Zentrum für Zahnmedizin, Raum B1, B23, Zürich Anmeldung: Sibylle Diggelmann, ZZM Zürich Tel. 044 634 39 75, Fax 044 634 43 07 fortbildung@zzm.uzh.ch, www.zzm.uzh.ch

2.–4. MAI 2013 | MONACO (MC)

Internationales Osteology Symposium 2013 Entscheidungsfindung bei der oralen Geweberegeneration Ort: Monaco (MC) Registration: Publi-Creations, Monaco, Gratis-Tel. +377 97 97 35 55 Fax +377 97 97 35 50 osteology@publicreations.com www.osteology-monaco.org 19.–21. SEPTEMBER 2013 | MÜNCHEN (DE)

8. Weltkongress der International Federation of Esthetic Dentistry IFED Wissenschaftliche Leitung: Prof. D. Edelhoff Ort: Gasteig – München (DE) Organisation: Quintessenz Verlags-GmbH, 12017 Berlin (DE) Tel. +49 30 761 80 624 Fax. +49 30 761 80 692 kongress@quintessenz.de www.quintessenz.de

13. APRIL 2013 + 14. SEPTEMBER 2013 | LUZERN

Digitale Diagnose und Behandlungsplanung Referent: Dr. Joannis Katsoulis Ort: AMTS AG, 6000 Luzern 16 Anmeldung: Nobel Biocare AG, 8302 Kloten Tel. 043 211 53 24 | fortbildungschweiz@nobelbiocare.com, www.nobelbiocare.com

Messe/Event

17. APRIL 2013 | ZÜRICH

35. Internationale Dental-Schau IDS

Volumenerhalt zum Wohle des Patienten

Ort: Messe, Köln (DE) Anmeldung: IDS, Köln Gratis-Tel: +49 180 577 3577, Fax +49 221 821 99 1160 www.ids-cologne.de

12.–16. MÄRZ 2013 | KÖLN (DE)

Theorie + praktische Übungen am Modell, Dr. Urs Zellweger Ort: Hotel Four Points Sihlcity, Zürich Anmeldung: Fortbildung Zürichsee, 8810 Horgen Tel. 044 727 40 18, Fax 044 727 40 19 | Info@zfz.ch, www.zfz.ch

23. MÄRZ 2013 | ZÜRICH 20. APRIL 2013 + 23. NOVEMBER 2013 | LUZERN

3. Fachdental

Implantologie Modul I

Wir bringen die IDS in die Schweiz. Ort: Messehalle 9.1, Zürich-Oerlikon Organisation: curaden dentaldepot und Dema Dent www.fachdental.ch

Referent: PD Dr. Norbert Enkling Ort: AMTS AG, 6000 Luzern 16 Anmeldung: Nobel Biocare AG, 8302 Kloten Tel. 043 211 53 24 | fortbildungschweiz@nobelbiocare.com, www.nobelbiocare.com

13. APRIL 2013 | ZÜRICH 27. APRIL 2013 | ZÜRICH

IDS-Highlights Schweiz

Endo intensiv, ein update

KALADENT präsentiert Ihnen die IDS-Neuheiten. Ort: Hotel Radisson Blu, Flughafen Zürich Organisation: KALADENT AG, Urdorf Tel. 044 736 61 57 | www.kaladent-ids.ch

Aufbereitung mit nur einem Instrument, Dr. Ralf Schlichting Ort: Zürich | Anmeldung: Christine Radlbeck Tel. +49 89 62 734 152 | www.vdw-dental.com 14. MAI 2013 | ZÜRICH

Anästhesie bei Kindern Erlernen neuer Techniken in Theorie und Hands-on Ort: Schulzahnklinik Aussersihl, Zürich Anmeldung: Fortbildung Zürichsee, 8810 Horgen Tel. 044 727 40 18, Fax 044 727 40 19 Info@zfz.ch, www.zfz.ch 8. JUNI 2013 + 7. DEZEMBER 2013 | LUZERN

Implantatprothetik Modul I Refernt: PD Dr. Norbert Enkling Ort: AMTS AG, 6000 Luzern 16 Anmeldung: Nobel Biocare AG, 8302 Kloten Tel. 043 211 53 24 | fortbildungschweiz@nobelbiocare.com, www.nobelbiocare.com 15. JUNI 2013 | LUZERN

„Implantat Total“ Workshop-Symposium Ort: KKL, 6000 Luzern Anmeldung: Fortbildung Zürichsee, 8810 Horgen Tel. 044 727 40 18, Fax 044 727 40 19 | Info@zfz.ch, www.zfz.ch

Hinweis: Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben im Veranstaltungskalender. Wir bitten unsere Leser um Verständnis. ANZEIGE

Ein guter Zahnarzt macht auch mal Notfalldienst. Genau wie wir.

31. OKTOBER 2013 | BERN exklusiv bei

Neue Aspekte der Zahnerhaltung Thema: Erosion, Abrasion und anderes – praxisorientiert Ort: Auditorium Ettore Rossi, 3010 Bern Anmeldung: zmk bern, Daniela Zesiger, 3010 Bern Tel. 031 632 25 70, Fax 031 632 98 75 | daniela.zesiger@zmk.unibe.ch, www.zmk.unibe.ch

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Nr. 1/2013 · 1. Jahrgang


Assistina 3x3: Innen rein, aussen rein

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Zahn Zeitung Schweiz | Ausgabe 1 | Jahrgang 2013  

Die neue Schweizer Zeitung für orale Medizin, Zahntechnik & Praxisteam. Nr. 1/2013 – 1. Jahrgang · St. Gallen, 26. Februar 2013. Herausgeber...

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