Einzigartiger und wertvoller Tag

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Cäcilienfeier mit Ehrungen KATHARINABERG - Am 24. November 2019 fand die traditionelle Cäcilienfeier der Musikkapelle Katharinaberg statt. Kapellmeisterin Charlotte Rainer hatte mit ihren Musikantinnen und Musikanten eine feierliche Messe eingeübt, mit welcher die Musikkapelle den Gottesdienst zu Ehren der Hl. Cäcilia umrahmte. Auch heuer wieder wurden zwei Mitglieder der Musikkapelle für ihre langjährige Tätigkeit im Verein geehrt. Obmann Florian Müller und Kapellmeisterin Charlotte Rainer durften Oskar Gorfer und Josef Gorfer jeweils das Verbandsehrenzeichen in Gold für 40-jährige Tätigkeit in der Musikkapelle Katharinaberg verleihen. Die Kameraden der Musikkapelle, sowie auch die Dorfbevölkerung gratulieren

Die Jungmusikanten

Die Musikkapelle Katharinaberg

den Geehrten mit einem Applaus für ihre vorbildhafte Vereinstätigkeit. Die anschließende Cäcilienfeier fand heuer erstmals im Vereinshaus von Katharinaberg statt.

Im Bild (v.l.): Erwin Mair, Florian Müller, Oskar Gorfer, Josef Gorfer und Charlotte Rainer

Nachdem alle von den Bäuerinnen Schnals verköstigt worden waren, gab Obmann Florian Müller und die Jugendleiter Teresa Kofler und Jonas Kneissl einen kleinen

Rückblick über das vergangene Musikjahr, sowie über die Tätigkeiten der Jungmusikanten, die auch die Cäcilienfeier musikalisch umrahmten. RED

FF-Funktionäre mit großem Erfahrungsschatz GALSAUN - Alljährlich treffen sich

die Ehrenmitglieder und ehemalige Mitglieder des Landesfeuerwehrausschusses zu einem gemeinsamen Ausflug und gemütlichem Beisammensein. Organisiert werden diese Treffen abwechslungsweise von einem der neun Bezirksfeuerwehrverbände. Heuer war der Bezirksverband Untervinschgau mit dem langjährigen Bezirkspräsident Franz Tappeiner als Organisator an der Reihe. Beim vor einiger Zeit stattgefundenen Zusammentreffen im Gerätehaus von Galsaun konnte Franz Tappeiner auch den ehemaligen Landeshauptmann Luis Durnwalder, den Bürgermeister der Gemeinde Kastelbell-Tschars, Gustav Tappeiner, sowie den aktuellen LandesfeuerwehrpräsidentStellvertreter Markus Bertignoll begrüßen. Landesfeuerwehrpräsident Wolfram Gapp und der Marteller Bürgermeister Georg Altstätter kamen aufgrund anderweitiger Verpflichtungen erst später hinzu. Durnwalder, Bertignoll und Bürgermeister Tappeiner unterstrichen in ihren Grußworten die Bedeutung solcher Treffen. Nach einem vom Niedermoarhof in Trumsberg zubereiteten Halbmittag im Gerätehaus von Galsaun stand die Besichtigung 34

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des Göflaner Marmor-Betriebes in Schlanders auf dem Programm. Diese stieß auf großes Interesse, alle waren beeindruckt und fasziniert zugleich. Josef Kofler informierte die interessierten Besucher über den Abbau, die Verarbeitung und die besonderen Qualitätsmerkmale des Göflaner Marmors. Dieser hat sich inzwischen als weltweite Nobelmarke etabliert. Er gilt als der härteste und beste weiße Marmor der Welt und wurde sogar im Wolkenkratzer „One57“ in New York zur Ausstattung von Luxusbädern und Küchen der Superreichen verwendet. Auch Burkhard Pohl war kurzzeitig zugegen. Beiden gebührt ein großer Dank für die Betriebsführung und interessanten Informationen. Das nächste interessante Ziel war der Kondlwaal am Marteller Waldberg. Der örtliche

Vizebürgermeister Josef Maschler wartete bei der Wanderung entlang des ca. 2 km langen, aus Zirm- oder Lärchenholz bestehenden Holzrinnenwaals mit vielen wissenswerten Informationen auf. Der Kondl hat eine durchschnittliche Lebensdauer von 50 bis 70 Jahren und erfüllt heute noch eine wichtige Funktion als Wasserlieferant für die Bewässerung und Beregnung. Er wird von zwei Quellen gespeist, die im sogenannten Sebelwald entspringen und führt ganzjährig Wasser.

Interessant ist, dass die Quellen stets zur selben Zeit, um „Sonta Hons“ (24. Juni, Johannestag), ihre höchste Schüttung erreichen, die bis weit in den Winter hinein anhält. Nach dem Unwetter Ende Oktober 2018 mussten viele, durch umstürzende Bäume beschädigte Kondl ersetzt werden. Deren Errichtung und deren Funktion sind für Außenstehende sehr interessant, weil man sie außerhalb unseres Tales mit Ausnahme des Burggrafenamtes kaum kennt. Beim „Stallwieser“ wartete dann ein gut zubereitetes Mittagessen auf die altgedienten Feuerwehrfunktionäre. Ein Dankeschön gebührt der FF Galsaun für die Bewirtung und Vorbereitung des Treffens und der Jausenstation Niedermoarhof für die Zubereitung des Halbmittags. RED


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