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KOMMENTAR

Es gibt sie noch

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Gesellschaft

SEPP LANER

Kaum etwas vermag es, den Menschen – und nicht nur diesen – mehr Freude und Frohsinn zu bescheren als das, was es für alle umsonst gibt: die Wärme der Sonne. Nach einer längeren Durststrecke hat sie sich just am Tag der Frau erstmals wieder ziemlich kräftig gezeigt. Das tat allen Wärmeliebenden ziemlich gut. Nicht nur Katzen nahmen mit Plätzen und Orten vorlieb, wo die Sonne besonders stark schien, sondern auch die Menschen reckten ihr die erstarrten Winterknochen und kalten Gesichter entgegen. Hand in Hand mit den wohligen Strahlen wogen auch so manche Sorgen und Erinnerungen plötzlich weniger schwer. Zum Beispiel die Gedanken an die italienischen Parlamentswahlen. Die Mehrheit folgte den rechten, nationalistischen und populistischen Kräften. Eiskalter Winter also, um beim Bild des Wetters zu bleiben. Alles eher als „frühlingshaft“ war die Wahlbeteiligung in Südtirol und speziell im Vinschgau. Wenn mancherorts nur mehr etwas mehr die Hälfte der Berechtigten zu den Urnen ging und viele davon noch dazu weiß oder ungültig wählten, muss mit dem „politischen Wetter“ irgendetwas nicht mehr stimmen. So richtig „heiß“ werden dürfte es heuer in Südtirol allerdings erst im Herbst, wenn ein neuer Landtag zu wählen ist. Der Wahlkampf hat inoffiziell bereits begonnen. Ganz nach dem Motto: im Märzen der Bauer die Rößlein einspannt.

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Kultur

Sport

4 VINSCHGER THEMA 4 Vinschgau

Umweltschutzgruppe zieht Bilanz

6 VINSCHGER GESELLSCHAFT 6 Burgeis

Neue Führungsspitze bei den Schützen

8 Naturns

Viel für den Tourismus geleistet

10 Latsch

lvh-Bezirke mit neuem Ausschuss

16 Naturns

Zeno Christanell: „Kein Alibi-Kandidat“

13 Martell

BRD und CNAS: Vorbildhafte Zusammenarbeit

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VINSCHGER SPEZIAL

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VINSCHGER KULTUR

24 Plawen

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Burgeis im Blick Susanne Hutter stellt Buch vor

VINSCHGER SPORT

26 Partschins

Diesen Sieg hat‘s gebraucht

26 Schlanders

Karl Schuster kündigt Rücktritt an

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VINSCHGER THEMA

30 Jahre lang haben Peter Gasser (2. v.l.) und Rudi Maurer (rechts) im Vorstand der Umweltschutzgruppe Vinschgau mitgearbeitet. Roman Altstätter (links) war 20 Jahre lang Vorstandsmitglied und Barbara Pichler (fehlt im Bild) 10 Jahre. Eva Prantl (2. v.r.) dankte den scheidenden Vorstandsmitgliedern für ihren ehrenamtlichen Einsatz für die Umwelt und die Natur.

Zu tun gibt es genug Umweltschutzgruppe hält die Fühler immer ausgestreckt. „Urgesteine“ scheiden aus dem Vorstand aus. MALS - Seit 1981 setzt sich die Umweltschutzgruppe Vinschgau (USGV) ehrenamtlich für den Erhalt der Lebensqualität und für den Schutz der Natur und Umwelt ein. Dass der USGV die Arbeit auch 37 Jahre nach der Gründung nicht ausgeht, zeigte sich bei der heurigen Mitgliederversammlung am 9. März im Hotel Greif in Mals. Als Schwerpunkthemen des Vorjahres nannte die Vorsitzende Eva Prantl die Ökologisierung der Landwirtschaft, die im Auftrag des Dachverbandes für Natur- und Umweltschutz erstellte „Pestizidstudie 2017“, den Einsatz gegen eine skitechnische Verbindung von Langtaufers mit dem Kaunertal, die von der Landesregierung mittlerweile abgelehnt wurde, sowie viele weitere Tätigkeitsfelder.

Hohe Kontamination Koen Hertoge fasste noch einmal die Ergebnisse der „Pestizidstudie“ zusammen. Landesweit wurden 71 Grasproben im Eisacktal, Etschtal, im Unterland, im Überetsch sowie im Vinschgau und Burggrafenamt gezogen. Bei 16 der 21 Proben, entnommen am 22. und 23. Mai 2017 zwischen Mals und Partschins, wurden Kontaminierungen festgestellt. Bei 8 Proben wurden mehr als 2 Wirkstoffe nachgewiesen. „Bei den 13 Proben zwischen Schlanders und Naturns waren 92% mit Wirkstoffen be-

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lastet“, so Hertoge. Die Abdrift sei glied Peter Gasser. Er erinnerte außerdem keine Frage von weni- aber auch daran, dass man sich gen Metern. in der USGV schon vor 10 Jahren dazu durchgerungen hat, „in der Alles okay? peripheren Gemeinde Graun auf dieser Seite eine Entwicklung zuVerwunderlich und unver- zulassen, sofern bestimmte Aufständlich sei die Reaktion von lagen berücksichtigt werden.“ An Landesrat Arnold Schuler, „wo- dieser Position habe sich bis heute nach alles okay ist.“ Die Kinder- nichts geändert. Das sei auch der ärztin und Homöopathin Eli- Grund, warum im Gegensatz zur sabeth Viertler meinte, dass es Anbindung mit dem Kaunertal nach der Vorstellung der Studie gegen dieses Projekt „nicht Sturm geheißen habe, dass für die Ge- gelaufen wurde.“ Die 50 Auflagen sundheit der Menschen aufgrund beziehen sich auf die Wasserableider sehr geringen Mengen keine tungen aus dem Fellatschbach, die Gefahren bestünden. Sie sei aber ordnungsgemäße Durchführung anderer Meinung: „Grenzwerte der Erdbewegungs-, Rodungsbieten keine Sicherheit. Jeder und Aushubarbeiten sowie die Mensch reagiert anders, beson- nachfolgende Begrünung. In Abders empfindlich sind Kinder und sprache mit dem Forstinspektorat Heranwachsende. Langzeitige Schlanders sind zudem ökoloAuswirkungen sind nicht auszu- gisch-landschaftliche Ausgleichsschließen.“ Zu behaupten, dass maßnahmen im Wert von 330.000 geringe Mengen für Kinder un- Euro im Bereich der Schutzwaldschädlich seien, ist laut Viertler sanierung, Lawinenverbauung unverantwortlich. und Lebensraumverbesserung der Wildtiere durchzuführen. „Es tut weh“ Die Taten fehlen Wenngleich die Landesregierung das Ausführungsprojekt Eva Prantl verwies darauf, dass zur Verbindung der Skigebiete mittlerweile sehr oft von Nach„Schöneben“ und „Haideralm“ mit haltigkeit gesprochen wird, „aber nicht weniger als 50 Auflagen des das umweltrelevante Handeln Umweltbeirates genehmigt hat, lässt bei der Politik oft zu wün„tut dieses Projekt jedem Umwelt- schen übrig.“ Als Beispiel nannte schützer weh, denn es werden sie die Umwandlung des Tonner viele Hektar Wald gerodet und wir Mahds in der Gemeinde Kastelwerden während der Bauphase so bell-Tschars als landwirtschafteiniges zu sehen bekommen“, sag- liches Grün. „Hier hat sich die te das scheidende Vorstandsmit- Landesregierung einmal mehr

über das Gutachten einer Fachkommission hinweggesetzt. Bisher nicht nachgekommen sei das Land auch der Forderung, eine gesetzliche Regelung in Sachen Mountainbiken und Downhill einzuführen. Weiterhin am Ball bleiben will die USGV laut Prantl auch bei den Themen Verkehr, Elektrosmog, Ökologisierung der Landwirtschaft sowie Sensibilisierung für Umwelt- und Naturschutz durch Internet und Presseaussendungen. Hecken „verschwinden“ Bereits im 5. Jahr fortgesetzt wird das Projekt „Heckenverbund Malser Haide“, wenngleich es laut Peter Gasser immer wieder vorkommt, dass Hecken und Sträucher, die auf öffentlichem Grund gepflanzt wurden, „verschwinden“, etwa beim Schneeräumen. Auf die Lehrfahrt „Das Große Walsertal – ein Modell für Langtaufers“ sowie auf das Projekt „Patenschaft für Schutzgebiete“ blickte Ingrid Karlegger zurück. Mittlerweile gibt es 20 Paten für 50 Biotope und Naturdenkmäler. Das scheidende Vorstandsmitglied Rudi Maurer bedauerte, „dass man es in der Gemeinde Prad verabsäumt hat, anlässlich der Errichtung einer großer Apfelanlage eine breite, öffentliche Diskussion zum Thema Pestizide zu führen.“ Schließlich handle es sich nicht nur um ein „Malser Thema“. Bezüglich


Tosender Applaus

Bei der gut besuchten Mitgliederversammlung im Hotel Greif in Mals.

der geplanten Aufwertung der Stilfser-Joch-Straße brauche es auch ein „ordentliches Verkehrskonzept.“ Als die größte Enttäuschung seiner 30-jährigen Tätigkeit als Umweltschützer nannte Maurer das Roden von Palabirn-Bäumen in Lichtenberg. „Vom Anger ist fast nichts übriggeblieben.“ Lehrfahrt zur FiBL Schweiz Zurückgeblickt hat die Vorsitzende auch auf großteils sehr gut besuchte Vortrags-, Film- und Diskussionsabende, etwa auf den Vortrags- und Diskussionsabend mit Lucius Tamm vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL Schweiz. Für heuer kündigte sie eine Lehrfahrt zur FiBL Schweiz mit Betriebsbesichtigung an. Außerdem werde man sich bemühen, in Zusammenarbeit mit Lucius Tamm bei einem Workshop einen Masterplan bezüglich Biodiversität in Obstbaugebieten mit Beteiligten aus den Gemeinden Mals, Glurns, Schluderns und Schlanders zu erarbeiten. Viel Applaus für „alte Kämpfer“ Großen Applaus zollten alle Anwesenden den vier scheidenden Vorstandsmitgliedern. Peter Gasser und Rudi Maurer haben 30 Jahre lang im Vorstand mitgearbeitet und sich für den Natur- und Umweltschutz im Vinschgau eingesetzt. Roman Altstätter scheidet nach 20 Jahren als Vorstandsmitglied aus, Barbara Pichler nach 10. Erich Daniel ließ Höhen und Tiefen, welche die USGV in den vergangenen Jahrzehnten erlebt hat, mit Bildern Revue passieren. Bei der Neuwahl des Vorstandes wurden Albert Pritzi, Christoph

Hohenegger, Dominik Greiss, Erich Daniel, Eva Prantl, Helmut Schönthaler, Ingrid Karlegger, Pia Telser und Stephan Platzgummer bestätigt. Als neues Mitglied wurde Ingeborg Schgör gewählt. „Wenn wir nichts tun, …“ „Während meiner langjährigen Tätigkeit in der Umweltschutzgruppe gab es mehrere Höhen und Tiefen. Die Erfahrungen dieser Zeit möchte ich nicht vermissen“, sagte Rudi Maurer, der im Rahmen des biologischen Abendessens auf 30 Jahre Umweltschutz zurückblickte. Besonders die Zusammenarbeit im Vorstand habe ihn immer wieder motiviert, Anliegen aufzugreifen und Vorhaben umzusetzen. So wie es Peter Gasser einmal auf den Punkt gebracht habe: „Wenn wir nichts tun, dann geht es uns selber schlechter“. Maurer behauptete mit Überzeugung, „dass der Vinschgau ohne die Umweltschutzgruppe Vinschgau ‚ärmer’ dastehen würde.“ Und es würde im Vinschgau landschaftlich „trauriger“ ausschauen. Daher wünscht sich Maurer, „dass diese wichtige Gruppe weiterhin an den bisherigen Werten festhält und sich dafür einsetzt. Dazu braucht sie weiterhin die große Unterstützung von uns allen.“ Folgenden Partnern der USGV hatte Prantl bereits im Zuge der Mitgliederversammlung für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit gedankt: Dachverband für Natur- und Umweltschutz, Heimatpflegeverband Südtirol und lokale Heimatpflegevereine, Alpenverein Südtirol, Biologenvereinigung, Bioverbände. Auch allen Spendern wurde ein Dank SEPP ausgesprochen. 

SCHLANDERS - Gleich mehrere Höhepunkte konnte das Publikum am 11. März beim 35. Festkonzert der Bürgerkapelle Schlanders erleben. Kapellmeister Georg Horrer hatte mit seinen Musikantinnen und Musikanten ein abwechslungsreiches, niveauvolles Programm mit Werken von David Maslanka, Carl Maria von Weber, James Barnes, John Philip Sousa, Percy Aldrige Grainger, Stephen Bulla und Naohiro Iwai einstudiert, „wobei es sich fast ausschließlich um Südtiroler Erstaufführungen handelt“, wie Konzertsprecher und Musikant Dieter Pinggera vorausschickte. Ihr besonderes Können zeigte in Webers „Andante e Rondo Ungarese“ die junge Fagottistin Elisa Horrer als Solistin. Die 1994 geborene Tochter des Kapellmeisters hat schon als 9-Jährige begonnen, Fagott zu spielen. Sie ist seit 2007 Mitglied der Bürgerkapelle. Elisa war Schülerin von Professor Claudio Alberti am Konservatorium „Claudio Monteverdi“ in Bozen und befindet sich zurzeit im Masterstudium. Erst kürzlich ging ein großer Traum von Elisa in Erfüllung: Sie wurde aus 1.900 jungen Musikerinnen und Musikern für ein Musikkonzert ausgewählt, das zu Pfingsten auf dem Konzertpodium der Berliner Philharmonie gegeben wird. Geleitet wird das Konzert vom Stardirigenten Sir Simon Rattle. 92 Musiker aus 30 Ländern sind am Projekt „BE PHIL Orchestra“ in Berlin beteiligt. Erstmals bei einem Festkonzert mitgespielt haben heuer Elisabeth Schöpf (Flöte) und Hagen Lingg (Schlagzeug). Nicht unerwähnt ließ Pinggera auch die Erfolge der Brüder Dieter und Florin Tumler

Elisa Horrer

sowie von Raffael Tappeiner, alles Schlagzeugspieler, bei musikalischen Wettbewerben. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Ehrung von Manfred Horrer. Er ist seit 25 Jahren Obmann der Bürgerkapelle Schlanders. Seit 2001 ist er außerdem Bezirksobmann des VSM und Mitglied des VSM-Landesvorstandes. Außerdem ist er seit 23 Jahren als Kapellmeister im Vinschgau tätig. Dass sich die Bürgerkapelle in den vergangenen 25 Jahren zu einem „landesweit respektablen Blasorchester“ entwickelt hat, ist laut Pinggera der Verdienst der Brüder Manfred und Georg Horrer. Gedankt hat Pinggera dem Hauptsponsor des Konzertabends, Peter Paul Pohl, den Firmen Tappeiner Konrad und Euromaster, der Raiffeisenkasse Schlanders und der Gemeinde. Einen besonderen Gruß richtete er an die vielen Freunde, die aus der Partnergemeinde St. Anton am Arlberg gekommen waren. Das zahlreiche Publikum zollte der Bürgerkapelle, dem Obmann und Kapellmeister und besonders auch Elisa Horrer tosenden Applaus.  SEPP

Manfred Horrer (Bildmitte) wurde für seine 25-jährige Tätigkeit als Obmann der Bürgerkapelle Schlanders geehrt; links im Bild Kapellmeister Georg Horrer, rechts Konzertsprecher Dieter Pinggera. DER VINSCHGER 09/18

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Die neue Bezirksleitung des Schützenbezirks Vinschgau; vorne (v.l.): Esther Tappeiner, Daniel Moriggl, Hansjörg Eberhöfer, Arno Rainer und Sandra Holzknecht; hinten (v.l.): Gottfried Lechthaler, Christian Eberhart, Joachim Frank, Peter Raffeiner und Luis Pixner.

Neues Duo an der Spitze Schützen bestellen neue Bezirksleitung BURGEIS - Den Zusammenhalt unter den Vinschger Schützen stärken, das öffentliche Auftreten verbessern und neue Akzente setzen. Das waren die wichtigsten Ziele, die sich Peter Kaserer und Martin Wielander, der Bezirksmajor und Bezirksmajor-Stellvertreter, gesetzt hatten, als sie vor 7 Jahren die Führung des Schützenbezirks Vinschgau übernahmen. Wie sich am 10. März beim Bezirkstag in Burgeis zeigte, konnten die Ziele weitgehend umgesetzt werden. Das Führungsduo Kaserer und Wielander sowie auch der Bataillonskommandeur Sepp Wielander stellten sich bei der Neubestellung der Bezirksleitung nicht mehr der Wahl. In ihren Rückblenden auf die vergangenen 7 Jahre erinnerten Kaserer und Wielander an viele Höhepunkte. Sie nannten zum Beispiel den Besuch des Fürsten von Liechtenstein, Hans-Adam II., in Schlanders, den Unabhängigkeitstag in Meran, das Bezirksfest in Prad, die Wallfahrten zu den Heiligen Drei Brunnen, die Fragebogenaktion im Bezirk, die Basisabstimmung der Vinschger Schützen, die Neugestaltung der Andreas-Hofer-Gedenkfeier 2017 in Mantua, die Zukunftswerkstatt des Schützenbundes in Kurtatsch, den Bezirkstag 2017 in Graun und viele weitere Veranstaltungen, die der Schützenbezirk organisierte oder an denen er teilnahm. Auch die Kommandeure der Bataillo-

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DER VINSCHGER 09/18

ne „Josef Stecher“ und „Martin Teimer“, Sepp Wielander und Christian Eberhart, legten ihre Tätigkeitsberichte vor sowie auch Esther Tappeiner (Referat Jugend), Sandra Holzknecht (Referat Marketenderinnen) und Patrick Angerer (Referat Schießen). Derzeit zählen die 19 Kompanien des Schützenbezirks Vinschgau 597 aktive Mitglieder. Das sind 5 weniger als 2017, allerdings ist auch zu erwähnen, dass im Vorjahr 15 Mitglieder gestorben sind. „Einen Mitgliederschwund gibt es, aber er ist gering“, sagte der scheidende Bezirksmajor. Die Schützenkompanie Göflan wurde zur Kompanie des Jahres 2018 gekürt. Die mitgliederstärkste Kompanie im Bezirk ist jene von Laas (48), gefolgt von Göflan (46) und Schluderns (39). Bemängelt haben mehrere Führungsspitzen, dass die Teilnahme bei manchen

Veranstaltungen auf Bezirks- und Landesebene sowie auch darüber hinaus zum Teil stärker sein könnte.

taillonskommandeur anstelle von Sepp Wielander ist Peter Raffeiner, Oberleutnant in der Kompanie Göflan. Als Beiräte wurden Esther Tappeiner, Luis Pixner und Daniel Moriggl gewählt und als Delegier„Verliert den Freiheitswillen nie aus den Augen“ te für den Bundesausschuss, dem der Bezirksmajor und die BatailPeter Kaserer rief dazu auf, „nie lonskommandeure von Rechts den Freiheitswillen aus den wegen angehören, Hansjörg Augen zu verlieren, denn ohne Eberhöfer, Gottfried Lechthaler diesen sind wir keine Schützen, (Hauptmann der Kompanie Mals) sondern nur ein Trachtenver- und Joachim Frank (Hauptmann ein.“ Martin Wielander wünscht der Kompanie Schlanders). Zu sich, dass mehr darüber nach- den Ehrengästen des Bezirkstages, gedacht wird, „wer wir Schützen der mit einem Gottesdienst in der sind und was wir wollen.“ Zum Pfarrkirche Burgeis seinen Aufneuen Bezirksmajor wurde Arno takt genommen hatte, gehörten Rainer gewählt, der Hauptmann Regionalassessor Sepp Noggler, der Kompanie Goldrain, und zu Ehrenhauptmann Gerhard Telseinem Stellvertreter Hansjörg ser und Engelbert Agethle vom Eberhöfer, Oberleutnant in der Vinschger Kameraden Verband. Kompanie Tartsch. Christian  SEPP Eberhart wurde als Bataillonskommandeur bestätigt. Neuer Ba-

Für Martin Wielander, Sepp Wielander und Peter Kaserer (v.l.) gab es für ihre Arbeit in der Bezirksleitung eine Tafel in Holz mit dem Leitspruch der Vinschger Schützen „Gemeinsam sind wir stark“; rechts der neue Bezirksmajor Arno Rainer.

Die Schützenkompanie Göflan wurde zur Kompanie des Jahres 2018 gekürt; im Bild (v.l.): Esther Tappeiner, der bisherige Bezirksmajor Peter Kaserer, Martin Wielander, Sepp Wielander, Peter Raffeiner, Valerian Gaudenz Wallnöfer und Kunigunde Wielander.


Vinschger Senioren haben gewählt KORTSCH - In den vergangenen Wochen wurden im ganzen Land die Ortsausschüsse der Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund neu gewählt. Im Vinschgau bestellten 8 Ortsgruppen ihre Ausschüsse, wobei sehr viele im Amt bestätigt wurden. Bei der Bezirksversammlung, die kürzlich in der Fachschule für Hauswirtschaft in Kortsch stattfand, trafen sich die Ortsausschüsse erstmals in ihrer neuen Formation und wurden von Bezirkspräsident Georg Stillebacher herzlich begrüßt. Besonders erfreut zeigte sich Stillebacher über die drei neu gewählten, jüngeren Ortsvorsitzenden Heidi Wielander aus Göflan, Resi Tumler vom Nördersberg und Heinrich Lechthaler aus Kortsch. Gleichzeitig dankte er den scheidenden Vorsitzenden für ihren unermüdlichen Einsatz für die Senioren. Dieser bestätigte sich auch in der Vorstellung der Tätigkeitsberichte der einzelnen Ortsgruppen. Mit viel Engagement und Freude wurden gesel-

Der neue Bezirksausschuss (v.l.): Erich Mair, Martina Plörer, Georg Stillebacher, Theresia Gemassmer und Hermine Thoman.

lige Veranstaltungen, Ausflüge, Wallfahrten und Wanderungen für die Senioren geplant. Besonderen Wert legen die Senioren dabei auf ein gutes Essen und ein Karterle. In manchen Ortschaften wird die Zusammenarbeit mit dem KVW gesucht. Wichtigster Tagesordnungspunkt der Bezirksversammlung war die Wahl des Bezirksausschusses für die nächsten drei Jahre. Auch hier setzten die Senioren auf Kontinuität und bestätigten den bisherigen Bezirksausschuss mit Erich Mair aus Eyrs, Martina Plörer aus Morter, Georg Stillebacher aus Prad und

Die Bezirksversammlung und Vertreter der bäuerlichen Organisationen.

Hermine Thoman aus Kortsch. Einzig für den Prader David Wallnöfer, der sich nicht mehr zur Wahl stellte, wurde Theresia Gemassmer aus Kortsch neu in den Bezirksausschuss gewählt. In ihren Grußworten gratulierten die Ehrengäste dem neuen Bezirksausschuss und zollten ihm große Wertschätzung. Landespräsident Gottfried Oberstaller hob das besondere Engagement des Vinschger Bezirksausschusses und auch der 8 Ortsgruppen des Vinschgaus hervor. Philipp Prieth dankte ihnen ebenfalls für den wertvollen Dienst für die älteren Mitmenschen. Bezirks-

bäuerin Ingeborg Rechenmacher, die auch die Grüße der Südtiroler Bäuerinnenorganisation und des Bezirksobmannes Raimund Prugger überbrachte, verglich die Amtsübergabe in einem Gremium mit der Hofübergabe. Zum einen bestehen Ängste und Bedenken, ob wohl alles im eigenen Sinne weitergeführt werde, und zum anderen herrsche Freude und Erleichterung, dass es junge, begeisterte Nachfolger gibt. Ein Film und eine Marende rundeten die Bezirksversammlung ab.  INGE

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Viel für Tourismus geleistet Vollversammlung im Zeichen des Abschieds von Präsident und Direktor NATURNS - Dass Naturns mittlerweile zu den begehrtesten Tourismus-Destinationen im Burggrafenamt und weit darüber hinaus gehört, ist maßgeblich dem Einsatz des Tourismusvereins-Präsidenten Stefan Perathoner und seinen Mitstreitern zu verdanken, sowie auch dem langjährigen Direktor Ewald Brunner. Mit diesen Worten würdigte Bürgermeister Andreas Heidegger bei der Vollversammlung des Tourismusvereins am 9. März das Wirken von Perathoner und Brunner. 24 Jahre lang habe sich Perathoner mit Kompetenz, Umsicht und Führungsqualität für die touristische Entwicklung von Naturns eingesetzt und diese entscheidend mitgeprägt. Für die Gemeinde sei er immer ein wertvoller Ansprechpartner gewesen. Heidegger erinnerte an so manche Meilensteine, die während der Amtszeit von Perathoner gesetzt wurden: Tourismus-Leitbild, Entwicklungskonzept, Profilierungsprofil, Gästebus, Fusion und weitere Errungenschaften Als eine der wichtigsten Infrastrukturen und vorbildhaft geführte Vorzeige-Anlage nannte der Bürgermeister die Seilbahn Unterstell, die seinerzeit mit viel Einsatz von Konrad Götsch, dem Tourismusverein und der Gemeinde gebaut werden konnte. Auch an die Mountainbike-Wege erinnerte der Bürgermeister, sowie an die „Ötzi Bike Academy“ und viele weitere Angebote in den Bereichen Sport und Wan-

dern, Wohlbefinden und Wellness sowie Kultur und Kulinarik. Ebenso hervorgehoben hat Heidegger die Verdienste von Ewald Brunner, der nach 40 Dienstjahren Ende Juni in den Ruhestand tritt. Das Organisationstalent Ewald Brunner habe nicht nur viele neue Ideen eingebracht, sondern auch Initiativen angestoßen bzw. maßgeblich mitgetragen und unterstützt. Der Nachfolger von Brunner steht bereits fest. Es ist dies Uli Stampfer, der 18 lang die Ferienregion Reschen als Direktor geleitet und dabei viel Aufbauarbeit geleistet hat. „Ich freue mich auf meine neue Herausforderung und Aufgabe in Naturns“, sagte Stampfer, der sich den Mitgliedern kurz vorstellte. Zum abgelaufenen Tourismusjahr sagte der scheidende Präsident, dass man mit der Nächtigungszahl von über 562.000 zufrieden sein könne. „Größere Betriebe werden immer größer“, so Perathoner. Einige kleinere Betriebe

hatten „nicht die Kraft für eine Sanierung bzw. Neuausrichtung.“ Rückblickend auf seine gesamte Amtszeit meinte der scheidende Präsident, dass es in früheren Zeiten mehr Zusammenhalt gab und dass vieles einfacher war. Es sei gelungen, in Naturns Leitbetriebe zu schaffen, „an denen man sich landesweit orientiert.“ Naturns habe sich mit seinen Strukturen und Angeboten zu einem pulsierenden Ferienort entwickelt. Bedauerlich sei, „dass die Tourismusgesinnung in der Bevölkerung im Vergleich zu früher nicht mehr so gut ist.“ Großen Dank zollte Perathoner allen bisherigen Mitgliedern im Vorstand sowie Verwaltungsund Aufsichtsrat, der Gemeinde, allen Sponsoren mit der Raiffeisenkasse Untervinschgau an der Spitze, dem Mitarbeiterteam im Büro und allen Partnern, besonders dem HGV mit Ortsobmann Dietmar Hofer. Für die bisherigen Verwaltungsrats- und

Uli Stampfer (rechts) tritt die Nachfolge des bisherigen Direktors Ewald Brunner an.

Aufsichtsratsmitglieder gab es kleine Anerkennungsgeschenke. Der neue Vorstand setzt sich aus Rechtsmitgliedern und folgenden 14 gewählten Mitgliedern aus den Gemeinden Naturns und Plaus zusammen: Fabian Brunner, Klaus Ladurner, Werner Mair, Dominik Perathoner, Thomas Schuler, Mara Tappeiner, Elisabeth Elsler, Wolfram Gapp, Heinrich Kainz, Christoph Linter, Heinrich Schweitzer, Waltraud Haller, Helmuth Müller und Martin Psenner. Für Kontinuität im Aufsichtsrat sorgt Karl Peer. Auch über neue Angebote, Initiativen und bauliche Vorhaben, die heuer umgesetzt werden sollen, wurde bei der Versammlung informiert. Grußund Dankesworte überbrachten auch IDM-Präsident Hansi Pichler, Vizebürgermeister Helmuth Müller sowie der Obmann und Direktor der Raiffeisenkasse Untervinschgau, Wolfram Gapp und Manfred Leimgruber.  SEPP

10 Jahre Bauernmarkt

Hegeschau des Bezirks

SCHLANDERS - Auch heuer findet

SCHLANDERS - Im Kulturhaus „Karl Schönherr“ in Schlanders findet am 17. und 18. März die Hegeschau 2018 des Bezirks Vinschgau statt. Die Hegeschau ist am 17. März ab 10 Uhr zugänglich, die offizielle Eröffnung erfolgt um 18 Uhr mit musikalischer Umrahmung der Matscher Jagdhornbläsergruppe „Weisskugel“.

ab dem 15. März bis zum 25. Oktober jeden Donnerstag der Bauernmarkt in Schlanders statt. Dabei bieten zehn Produzenten aus der Umgebung ihre lokalen und handgefertigten Produkte zur Verkostung und zum Verkauf an. Saisonales Obst und Gemüse, Brot, Fleisch- und Wurstwaren,

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Im Bild (v.l.): der scheidende Direktor Ewald Brunner, der bisherige Präsident Stefan Perathoner, BM Andreas Heidegger und Klaus Ladurner, der sich im Namen des Tourismusvereins bei Brunner und Perathoner bedankte.

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Honig und Marmeladen, Schnäpse und Säfte, Holzschnitzereien und vieles mehr werden geboten. Am 22. März wird die Bauernmarkt-Saison mit einem kleinen Fest mit Musik und Verkostungen offiziell eröffnet. Heuer feiert der Bauernmarkt sein 10-jähriges Jubiläum.  RED

Am 18. März ist die Hegeschau ab 8.30 Uhr den ganzen Tag über für alle geöffnet. Verschiedene Jagdhornbläsergruppen sorgen für die musikalische Umrahmung. Um 14.30 Uhr und 15.30 Uhr wird ein Film vorgeführt.  RED


3D-Visualisierung: Matthias Ausserer

3D-Visualisierung: Im Dorfzentrum von Naturns entsteht das neue Wohn- und Geschäftsgebäude „Baumgärtner“.

Pohl Immobilien setzt auf Zukunftstrends SmartHome-Systeme für langfristige Wertsteigerung einer Immobilie

Mitten im Dorfzentrum von Naturns entsteht mit dem neuen Haus Baumgärtner eine Wohn- und Gewerbeimmobilie mit Mehrwert. Nicht nur die attraktive Lage und die geschickte Verbindung von Wohnen, Arbeiten und Einkaufen zeichnen das Neubauprojekt von Pohl Immobilien aus, sondern vor allem auch der Einsatz von zukunftsweisender Gebäudetechnik. Das bringt Komfort für die Bewohner und hilft beim Energiesparen. Der Begriff SmartHome steht für technische Verfahren und Systeme, die verschiedene Komponenten in Wohnräumen vernetzen - zum Vorteil der Bewohner. Das reicht vom Lichtkonzept über die Heizung bis hin zu Haushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt, denn Konzepte zur Nutzung von SmartHome-Komponenten sind sehr individuell und beliebig erweiterbar. Im neuen Haus Baumgärtner kommt das System „MyHome“ der Marke bTicino zum Einsatz, das den Bewohnern ermöglicht, immer und überall die Kontrolle über ihr Zuhause zu haben. Es braucht

dafür nur eine stabile Internetverbindung mit ausreichend Bandbreite: Smarte Geräte sind über das Internet miteinander verbunden und können bequem per App am Smartphone bzw. automatisch mittels Sensoren von überall aus gesteuert werden. So haben die Bewohner die Kontrolle darüber, ob die Heizung abgedreht ist oder ob Fenster oder Rollos geschlossen sind. Mit dem Einsatz von SmartHome-Technologien setzt Pohl Immobilien ganz bewusst auf innovative Zukunftstrends im Wohnungsbau. „Aktuelle Studien belegen, dass die Nachfrage nach SmartHome-Technologien im italienischen Immobilienmarkt stark gestiegen ist“, erklärt Hans Martin Pohl. „Das schlägt sich nicht unbedingt auf den Kaufpreis nieder, bedeutet aber ganz klar eine langfristige Wertsteigerung der Immobilie. Ein Trend, der nicht mehr aufzuhalten ist.“ Die künftigen Bewohner von Haus Baumgärtner können mit der SmartHome-Gebäudetechnik nicht nur Energie, sondern auch Kosten sparen. Dadurch investieren sie in ein komfor-

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Es mangelt an Fachkräften lvh-Bezirke ziehen Bilanz. Die zwei bisherigen Präsidenten scheiden aus. in Form gemeinsamer Dienstleistungen und auch branchenübergreifender Kooperationen. Neuer Bezirksausschuss

Alfred Defatsch (Bildmitte) wurde von Andreas Nagl (links), dem scheidenden Obmann des lvh-Bezirks Untervinschgau, und von lvhPräsident Gert Lanz für seine 10-jährige Tätigkeit als lvh-Ortsobmann von Kastelbell geehrt. LATSCH - Die Auftragslage ist gut, die Wirtschaft floriert und fast alle Handwerksbetriebe haben es geschafft, aus der Krise herauszukommen. Trotz dieser allgemeinen positiven Vorzeichen gibt es auch eine Reihe von Anliegen und Problemen, die das Handwerk im Vinschgau und in ganz Südtirol beschäftigen. Gezeigt hat sich dies bei der Jahresversammlung der lvh-Bezirke Ober- und Untervinschgau am 5. März im CulturForum in Latsch. Mehrfach angesprochen wurde von den scheidenden Bezirkspräsidenten Erhard Joos (Obervinschgau) und Andreas Nagl (Untervinschgau) der Mangel an Fachkräften. „Erschwerend hinzu kommt im Obervinschgau das große Lohngefälle zwischen Südtirol und der Schweiz“, gab Joos zu

bedenken. Erfreut zeigte sich Nagl, „dass im Vinschgau wieder Lehrlinge gesucht werden.“ Fast jeder zweite Vinschger Lehrling werde im Handwerk ausgebildet. „Die Zahl der Lehrlinge, die ihren Arbeitsplatz im Vinschgau haben, beläuft sich auf 379“, so Nagl. Das Handwerk sei einer der wichtigsten Ausbilder im Tal, „und zwar hinein bis in die hintersten Täler.“ Fast 900 Betriebe Im Einzugsgebiet der zwei lvh-Bezirke gibt es derzeit 898 Handwerksbetriebe, 440 davon sind Mitglieder des lvh. Im Vorjahr sind 19 Betriebe als neue Mitglieder dazu gekommen. Im Obervinschgau beschäftigen die 414 Betriebe 1.674 Personen, im Untervinschgau sind 1.609 PerWir sind ab Ostern wieder für Sie da!

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DER VINSCHGER 09/18

Einhellig neu gewählt wurde der erweiterte Bezirksausschuss. Für den Untervinschgau sind in diesem Gremium Günther Schönthaler, Hermann Kerschbaumer Raffeiner, Konrad Blaas und Gerd Telser vertreten, für Erhard Joos, den Obervinschgau Erhard Joos, der scheidende Obmann Günther Platter und Marina des lvh-Bezirks Romana Wallnöfer. Die neuen Obervinschgau. Führungsspitzen der zwei Bezirke wird der neue Bezirksausschuss sonen bei 484 Betrieben beschäf- in Kürze ernennen. Der frisch tigt. Als aktuelle Anliegen nannte wiedergewählte KammerabgeNagl das Landesgesetz für Raum und Landschaft, den Verkehr im Vinschgau, „in dem wir zu bestimmten Zeiten fast ersticken“, und viel zu hohe Preise für landwirtschaftliche Grundstücke als Gewerbeflächen. Notwendig seien außerdem gesetzliche Erleichterungen für Nahversorger wie etwa Metzger und Bäcker. Sehr kritisch sieht Nagl die Zusammenlegung der Ämter für Albrecht Plangger: Industrie und Handwerk. Einen „Wir werden in Rom nicht besonderen Dank zollten die schreien und schimpfen, sondern Ansprechpartner suchen.“ scheidenden Bezirksobmänner der Politik, der lvh-Führungsspitze mit Präsident Gert Lanz ordnete Albrecht Plangger siund den Vizepräsidenten Martin cherte zu, sich in Rom weiterhin Haller und Giorgio Bergamo, dem für die Anliegen des Handwerks Team des lvh-Bezirksbüros mit einzusetzen. „Wir werden in Rom Peter Hofer an der Spitze sowie nicht schreien und schimpfen, allen ehrenamtlichen Mitwir- sondern Ansprechpartner suchen. kenden in den verschiedenen Hoffentlich kommt es schnell zu lvh-Gremien. einer Regierung.“ Landesrat Richard Theiner versicherte, dass es ihm und dem Mehr Kooperation Landtagsabgeordneten Sepp Gert Lanz verwies auf den Noggler beim Gesetz für Raum großen Stellwert, den das Hand- und Landschaft darum gehe, werk mit 13.000 Betrieben und „dem ländlichen Raum Zukunftsüber 43.000 Beschäftigten im chancen zu bieten.“ Einen grolandesweiten Wirtschaftsgefüge ßen Dank zollten die politischen einnimmt. Ein Fachkräftemangel Ehrengäste den scheidenden sei derzeit in allen Bereichen fest- Bezirksobmännern sowie allen zustellen. Umso mehr gehe es da- bisherigen und neuen lvh-Funkrum, auf die Ausbildung zu setzen. tionären auf Gemeinde- und BeNoch Luft nach oben sieht der zirksebene.  SEPP lvh-Präsident in der Zusammenarbeit unter den Betrieben, etwa


© Filz Alex

Frischluft für die Feuerwehr

Die Jungwehrmänner Georg Preims (v.l.) und Max Eberhöfer waren am Sieg in Nals beteiligt. Verantwortlich dafür waren Ausbildner Herbert Kaserer, Vize-Kommandant David Lee und Kommandant Karl Platter (hinten v.l.). MARTELL - Schriftführer Konrad Kobald hatte den Bericht über die Feuerwehrjugend Latsch-Martell nicht gesondert angeführt. Um so mehr freuten sich Kommandant Karl Platter und seine Ehrengäste, dass Jugendbetreuer Herbert Kaserer und zwei seiner Marteller Schützlinge bei der 64. Jahreshauptversammlung anwesend waren. Sowohl Bürgermeister Georg Altstätter, als auch Abschnittsinspektor Werner Linser nahmen es erfreut zur Kenntnis, dass mit Klaus Perkmann, Georg Preims und Max Eberhöfer seit Frühjahr 2017 drei junge FF-Aspiranten aus Martell an den Erfolgen der neu gegründeten Jugendfeuerwehr beteiligt waren. Sie wirkten bei der Jahresversammlung als Hoffnungsträger in der beachtlichen Reihe der für ihre Dienstjahre Geehrten, darunter Kommandant Platter mit dem Abzeichen in Gold für 40 Jahre. Zu ihrem größten

Der stellvertretende Präsident des Feuerwehrbezirks Untervinschgau, Stephan Kostner (rechts), verlieh Karl Platter das Abzeichen in Gold für 40 Dienstjahre.

Erfolg - einem Sieg beim Orientierungsmarsch in Nals - meinte Abschnittsinspektor Linser: "Das gemeinsame Training in Latsch hat Ergebnisse gebracht. Als beste Gruppe der FF-Bezirke Ober- und Untervinschgau und Meran mussten sie 9 Stationen absolvieren und sehr viel Wissen zeigen. Das hat einen Applaus verdient."  S

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SCHLANDERS - Seit einem Jahr im Amt, konnte der Rettungsstellenleiter der Bergrettung Schlanders, Klaus Wellenzohn, eine überaus positive Bilanz ziehen. Viel wurde im vergangenen Jahr geleistet. So wurden neben den monatlichen Treffen zusätzlich 23 variantenreiche Übungen ausgeführt, u. a. in der Obstgenossenschaft Geos und an der Jennwand, wo Fixhaken für einen eventuellen Einsatz angebracht wurden. Zu 16 Einsätzen wurde der BRD Schlanders gerufen, bei denen 12 Personen gerettet wurden, davon waren 50% Einheimische. Insgesamt wurden 1.914 ehrenamtliche Stunden für die Allgemeinheit geleistet. Die Rettungsstelle zählt derzeit 15 aktive Mitglieder, 5 befinden sich in der Ausbildung. Jakob Pedross wurde zu seiner mit viel Fleiß und Bravour vorzeitig erfolgreich bestandenen Prüfung gratuliert. Erfreulich zeigte sich Wellenzohn, dass auch mit dem Tourismusverein engere Bande geknüpft wurden und regte gleichzeitig an, der Bevölkerung

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wie auch den Touristen mittels Infokärtchen die Anliegen und Aufgaben der BRD näher zu bringen. Erreicht hat Wellenzohn auch eine Alarmplanänderung, sodass der BRD Schlanders nun zeitgleich mit dem CNSAS Martell bei Einsätzen im Tal alarmiert wird. Letztlich dankte der Rettungsstellenleiter der BRD-Landesleitung sowie allen Vereinen und Verbänden der Gemeinde und der Gemeindeverwaltung für die gute Zusammenarbeit. Nicht ohne noch eine Bitte um einen außerordentlichen Beitrag für die Aufrüstung des Einsatzrucksackes anzufügen. Klaus Wellenzohn schloss mit einem Schmunzeln: „Ich wünsche mir, von jedem Einzelnen von euch gerettet zu werden“. Bürgermeister Dieter Pinggera zeigte sich stolz, eine so engagierte Bergrettung im Dorf zu haben, „das ist sehr beruhigend“. Sehr froh sei er, dass BRD-Mann Wolfgang Punter in der Lawinenkommission federführend mitarbeite und so Entscheidungen erleichtere. Dankesworte kamen vom Präsidenten des Tourismusvereins, Karl Pfitscher, dem stellvertretenden Feuerwehrkommandanten Diego Brunato, Daniel Platzgummer vom Weißen Kreuz Schlanders und Christian Gamper von der AVS-Sektion Schlanders.  AN


Die wichtigsten Ziele wurden erreicht In der kleinen Gemeinde Martell sind 2 Bergrettungsdienste aktiv. Ihre Zusammenarbeit ist landesweit vorbildhaft.

Egon Eberhöfer, Georg Altstätter und Vize-Rettungsstellenleiter Tobias Fleischmann überreichen je einen Klettergurt an die Anwärter Philipp Walder, Lisa Ratschiller, Philipp Oberhammer, Patrick Tumler, Stefan Fleischmann, Elias Eberhöfer und René Holzknecht (v.l.) MARTELL DORF - Selbst Rettungsstellenleiter Egon Eberhöfer und sein Ausschuss waren überrascht. „So viel Leute haben wir jetzt nicht erwartet.“ Im kleinen Saal des Bürgerhauses wirkten 32 rot-blau gekleidete Bergretterinnen und Retter und 7 Anwärter aneinandergereiht als mächtige Truppe. Diesen Eindruck hatten dann auch die Ehrengäste. Bürgermeister Georg Altstätter, dem ausdrücklich für die Wertschätzung des BRD und die finanzielle Förderung gedankt wurde, dankte seinerseits als Zuständiger für den Zivilschutz und erklärte: „Ihr seid ein Rückhalt für die Gemeinde. Wir können froh sein, hinter uns eine gut funktionierende Feuerwehr und eine kompetente Bergrettung zu wissen.“ Daher seien die Beiträge der öffentlichen

Hand sehr gut investiert. Als „immens“ bezeichnete er die Leistung des BRD bei der Organisation der internationalen Veranstaltung „Marmotta Trophy“ für Skibergsteiger. Als Verantwortlicher der Carabinieri-Station lobte auch Reinhard Kuppelwieser die Effizienz der Bergretter, bot sich als Ansprechpartner an und hoffte auf weitere Zusammenarbeit „mit Hausverstand und gutem Willen“. Gottfried Ratschiller, Leiter der seit 1954 in Martell bestehenden Abteilung des „Corpo Nazionale Soccorso Alpino ed Speleologico“ (C.N.S.A.S.), betonte die inzwischen hervorragend funktionierende Zusammenarbeit: „Jetzt machen wir auch die Übungen gemeinsam. Wir wissen jetzt, was jeder kann und dass sich jeder auf den anderen verlassen darf.“ Durch die Zusammenarbeit mit Egon Eberhöfer, dem einstigen Sektionsleiter des Weißen Kreuzes in Schlanders, profitiere auch seine Gruppe. BRD-Bezirksvertreter Hansi Mahlknecht war auch überrascht, dass Eberhöfer seine Truppe als „kleinen Verein“ bezeichnet hatte. Einmal mehr wurde der Begriff Zusammenarbeit bemüht. Er wisse nicht, dass es andernorts im Land eine derart vorbildliche Zusammenarbeit zwischen BRD und CNSAS gäbe. Ein erster Höhepunkt der Lawinenübung in Jahresversammlung war die Ehschwierigem Gelände. rung von Egon Eberhöfer seit

7 Anwärter. Ermöglicht wurde der Ankauf von Lawinensonden, Erste-Hilfe-Sets und Klettergurt durch Beiträge der Gemeinde, des Landesverbandes und der Raiffeisenkasse Latsch - Martell. Zusammenfassend konnte Eberhöfer feststellen, dass die im Jahr 2017 definierten Ziele wie verEgon Eberhöfer wird von stärkte Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister Georg Altstätter CNSAS in den Bereichen Ausund Hansi Mahlknecht bildung, Materialkäufen, bei der geehrt (v.l.). Aufteilung der Einsatzannahme und bei der Nachwuchsförderung 1993 beim BRD. Er erhielt eine erreicht worden seien. Urkunde und das Abzeichen in Silber durch den Landesverband. GÜNTHER SCHÖPF Es folgte die Übergabe der Einsatzbekleidung und wichtiger Ausrüstungsgegenstände an die

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„Tragt die Tracht mit Stolz“ SCHLANDERS - Auf ein ereignisreiches Vereinsjahr 2017 konnte die Schützenkompanie „Priester Josef Daney“ Schlanders bei der Jahreshauptversammlung am 3. März im Schützenheim zurückblicken. 17 Mal rückte die gesamte Kompanie zu verschiedenen Anlässen aus, 51 Mal war es eine Abordnung. Darüber hinaus gab es Versammlungen, Vorträge, Besprechungen und Kameradschaftsabende. Auch auf die Tätigkeiten des Gesamttiroler Schützenbundes, des Südtiroler Schützenbundes und des Schützen-Bezirks Vinschgau ging Hauptmann Joachim Frank kurz ein. Für 2018 hat die Kompanie Schlanders wieder einiges vor. Dazu gehören die Vorbereitun-

die auch die Grüße des Bürgermeisters Dieter Pinggera überbrachte. „Die Anliegen, welche die Schützen vertreten, sind auch für die Gesellschaft wichtig“, sagte der Dekan. Wielander Habicher hob u.a. den Wert der Kameradschaft Gruppenbild der Geehrten (v.l.): Ulrich Hauser, Joachim Frank, Karl hervor, wie ihn die Schützen pflePfitscher, Karin Meister, Bernhard Matzohl, Werner Schuster, Ulrich gen. Auch Ehrungen standen auf Platzgummer und Theo Telfser. dem Programm. Ehrenhauptmann Karl Pfitscher wurde für 50-jährige gen für die Fahnenweihe im Jahr erinnen, eine Jungmarketenderin Mitgliedschaft geehrt. Seit 40 Jah2019 im Zuge der 60-Jahr-Feier und 33 unterstützende Mitglieder. ren bei den Schützen ist Bernhard der Schützenkompanie. Heuer „Tragt die Tracht mit Stolz“, rief Matzohl. Für 25 Jahre wurden Theo finden im Vinschgau zwei Fah- der Hauptmann den Mitgliedern Telfser und Werner Schuster geehrt nenweihen statt: am 6. Mai jene zu. Worte der Anerkennung und und für jeweils 15 Jahre die Marder Kompanie Prad und am 29. Wertschätzung für die Tätigkeiten ketenderin Karin Meister sowie Juli jene der Kompanie Mals. Die der Schützen überbrachten Dekan Ulrich Hauser, Ulrich Platzgummer Kompanie Schlanders zählt der- Josef Mair und die Kulturreferen- und Joachim Frank.  SEPP zeit 27 Schützen, 5 Marketend- tin Monika Wielander Habicher,

„Groass Gmuan“ in Kortsch KORTSCH - Jedes Jahr lädt die Eigenverwaltung Kortsch alle Bürger zu einer Bürgerversammlung („Groass Gmuan“) ein, um Bericht zu erstatten und Vorhaben zu erläutern. So hat man im Vorjahr in den 1.415 Hektar Wald, die zum Dorf Kortsch gehört, wieder mehrere Holzschlägerungen und Aufräumarbeiten durchführen lassen, wie Fraktionsvorsteher Martin Raich den zahlreich erschienenen Kortschern berichtete. Auch konnte Raich darauf

verweisen, dass ein neuer Pächter für die Kortscher Alm gefunden werden konnte. Neben Bürgermeister Dieter Pinggera, der insbesondere auf gemeindeweite Projekte und Themen wie den Haushalt oder die zukünftige Nutzung des Kasernenareals einging, informierte Vize-Bürgermeister und der für Kortsch zuständige Gemeindereferent Reinhard Schwalt über aktuelle Themen und Vorhaben der Gemeindeverwaltung in der Fraktion Kortsch.

So soll der Fußübergang über die Staatsstraße beim Stuangassl/ Martin-Theimer-Straße sicherer gemacht werden. Mit einer einer doppelten Fahrstreifenbegrenzung will man das Überholen an der gefährlichen Stelle, die insbesondere von den Kortscher Schülern genutzt wird, unterbinden. Daneben berichtete Schwalt über die zukünftige Nutzung des Lahn-Areals an der Kreuzung mit der Sonnenberger Straße. Hier sollen mehrere Wohnungen für

Der Fußgängerübergang über die Vinschger Staatsstraße, der Kortsch und Schlanders verbindet, soll sicherer werden.

betreutes Wohnen entstehen sowie Räumlichkeiten beziehungsweise Platz für die Kinder und Jugendlichen im Dorf.  MG

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Superwaffenmarkt Sprachengymnasium Schlanders: Die Französisch-Lehrerin betritt die Klasse, die Türen schließen sich automatisch, der zu spät kommende Simon kommt zwar durch die Metalldetektoren am Eingang, aber ohne Zugangscode nicht mehr in die Klasse mit vergitterten Fenstern. Eine solche Situation ist bei uns nicht vorstellbar, jenseits des Atlantiks ist sie an vielen Schulen Realität. Die Hoffnung, dass der jüngste Amoklauf in den USA zu einem Umdenken führt, ist leider gering. Allein 2018 gab es bereits 9 (!) Fälle an US-Schulen, bei denen Menschen durch Waffen verletzt oder getötet wurden. „Amerikanische Trends kommen immer etwas zeitverzögert zu uns“, kann man lesen. Ob Black Friday, Online-Sprechstunden beim Hausarzt oder Bier mit Erdbeergeschmack eine gute Sache sind, sei dahingestellt. Dass man Waffen ganz einfach im Supermarkt kaufen kann, wohl eher nicht. Doch viele waffenvernarrte Amis kennen nur ein „Argument“: „Das einzige Mittel gegen böse Menschen mit Waffen sind gute Menschen mit Waffen.“ Diese Haltung mag historisch bedingt sein, aber sie ist deshalb nicht unveränderbar. Wenn es jedoch nach Trump & Co. ginge, dann würde die Lehrerin in Zukunft ihr Sturmgewehr auf das Pult legen – vielleicht sogar pinkfarben mit Glitzersteinen, nach dem neuesten US-Trend. Z

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„Mitanonder frühstücken“

NATURNS - Der Bildungsausschuss Naturns hat für das Jahr 2017/2018 ein eigenes Projekt unter dem Titel „Mitanonder im Dorf“ initiiert, das verschiedene Bildungsmomente vorsieht, die das Miteinander in der Dorfgemeinschaft in den Mittelpunkt stellen. Auch Naturns sieht sich mit den Entwicklungen unserer Zeit konfrontiert. Die Gesellschaft wird bunter und der Bildungsausschuss will mit diesem innovativen Bildungsangebot das vielfarbige und auch vielschichtige Zusammenleben unterstützen. Es geht darum, Fakten und Informationen weiterzugeben und vor allem Momente der Begegnung

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zu schaffen. Am Vormittag des 3. März haben sich ca. 40 Bürgerinnen und Bürger im Pfarrheim zum  „Mitanonder frühstücken“ getroffen, sprich zu einem solidarischen, regionalen Frühstück mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Religionen, um mit praktizierenden Christen, Hinduisten, Buddhisten und Moslems bei einer Tasse Tee oder Kaffee und einem Frühstück aus dem fairen und regionalen Handel mehr über die jeweilige Religion zu erfahren. An fünf Tischen gab es regen Austausch: Tatijana und Suncica gaben Einblick in die serbisch-orthodoxe Glaubensgemeinschaft. Das typische

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Weihnachtsbrot haben sie für diesen Anlass auch gebacken und mitgebracht. Annegret berichtet über die Werte, Bräuche und ihre ganz persönliche Praxis im katholischen Glauben. Die zwei Muslimas Leila und Ghita sprachen über ihren Glauben und die Grundwerte des Islam. Michelle Marie erzählte von ihrem ganz persönlichen Zugang zum Buddhismus und Prakash ermöglichte mit seiner Tochter Nivedhitha ein Eintauchen in den Hinduismus. Die zwei Stunden Austausch bei einem köstlichen Frühstück, das von Mitgliedern der Eine Welt Gruppe und der Katholischen Frauenbewegung von Naturns zubereitet worden war, verflogen im Nu. Das Zusammensein, der lockere Austausch und das Kennenlernen der verschiedenen Religionen in der offenen Auseinandersetzung mit den eigenen Glaubenszugängen ist rundum gelungen. RED

NATURNS - Eine 45 Zentimeter lange Pastinake hat Luis Müller am 7. März in seinem Garten in Naturns geerntet. Der Geschmack der vorwiegend im Winter geernteten Wurzeln ist süßlich-würzig, teilweise auch herb. Übrigens: Im Vergleich zu Karotten kommen Pastinaken auf einen viermal so hohen Gehalt an Fasern, Kalium, RED Protein und Vitamin C. 

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„Kein Alibi-Kandidat“ Mit Optimismus und sozialdemokratischer Politik möchte der Naturnser SVP’ler Zeno Christanell auch in der Landespolitik etwas bewegen. NATURNS - Spricht man mit Zeno Christanell, dann wird schnell klar, der Naturnser mit Latscher Wurzeln ist von Grund auf ein politischer Mensch. Politik, so sagt er selbst, ist der Einsatz für die Allgemeinheit. Diesen habe er in die Wiege gelegt bekommen. Der Opa Bürgermeister, der Vater Gemeindereferent. Für Christanell war schon in jungen Jahren klar, dass er nicht nur reden, sondern mitgestalten möchte. Bereits 1998, im Alter von 18 Jahren, begann er seine politische Arbeit als jüngster Gemeindereferent Italiens. 15 Jahre lang gehörte er der Naturnser Gemeindeverwaltung an. 2014, als die SVP die wohl schwierigste Zeit ihrer jüngeren Geschichte durchlebte, lenkte er als stellvertretender Parteiobmann mit Philipp Achammer das Schiff der Volkspartei in ruhigere Gewässer. Rentenskandal, finanzielle Sorgen, extremer Mitgliederschwund: Die vergangenen SVP-Jahre waren für den studierten Historiker und Oberschul-Lehrer nicht immer leicht. Dennoch – heute ist sich der 37-Jährige sicher, dass er auch in Zukunft Politik machen will. Viele sehen in ihm sogar einen Hoffnungsträger der Arbeitnehmerbewegung. Bei einer echten Chance, wirklich etwas bewegen zu können, will sich der Burggräfler SVP-Bezirksobmann auch der Landtagswahl stellen.

Zeno Christanell der Vinschger hat mit ihm über

gestalten und etwas zu bewegen, seine mögliche Kandidatur, neue werde ich mich auch der Wahl stelIdeen, die anstehenden Parla- len. Dann entscheiden die Wähler, mentswahlen, sozialdemokratische ob sie mein Angebot annehmen. Politik und vieles mehr gesprochen. Welche Politik würden Sie in den der Vinschger: Herr Christanell, beLandtag bringen? trachtet man Ihre bisherige politische Ich stehe für eine Politik Laufbahn, dann ist ein Platz im Landtag des sozialen Ausgleichs. Ohne Scheuklappen, aber mit Übernur mehr eine Frage der Zeit. Ist es zeugungen. Es gibt in Südtirol bei den Landtagswahlen im Herbst viel zu tun. Die Macht der Lobbys soweit? ZENO CHRISTANELL: Ich spüre den kennen wir alle, auch bei uns gibt Tatendrang in mir und kann mir es Ungerechtigkeiten. vorstellen zu kandidieren. Doch ich bin ein kritischer Geist und habe Zum Beispiel? meine konkreten Vorstellungen. Wenn ich daran denke, dass in Ein Alibi-Kandidat will und werde Südtirol die Lebenshaltungskosten ich nicht sein. Wenn ich sehe, dass statistisch erwiesen 20 Prozent es die Möglichkeiten gibt, etwas zu über dem italienischen Durch-

KURZ ANGERISSEN … MALS - Das Martinsheim Mals bietet ab sofort einen Verleih-Service für medizinische Hilfsmittel an. Die Hilfsmittel in hoher Qualität können für einen begrenzten Zeitraum genutzt werden. Das Sortiment umfasst Rollstühle, Rollatoren, Dusch-/Toilettenstühle und Pflegebetten. Interessierte können sich an die Verwaltungsmitarbeiter wenden.  SEPP

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RESCHEN/ST. VALENTIN A.D.H. -

Die Landesregierung hat am 6. März das Ausführungsprojekt zur Verbindung der Skigebiete „Schöneben“ (im Bild) und „Haider Alm“ mit 50 Auflagen des Umweltbeirates genehmigt. Die Auflagen betreffen u.a. Wasserableitungen sowie die ordnungsgemäße Durchführung der Erdbewegungs-, Rodungs- und LPA Aushubarbeiten. 

schnitt liegen, aber der Verdienst nur um 8 Prozent höher ist, dann läuft etwas falsch: die Gehälter sind objektiv zu gering. Da kann das Land gegensteuern. Derzeit gibt es im Landeshaushalt rund 90 Millionen Euro, die für die IRAP-Freibeträge zur Verfügung stehen. Davon profitieren die Arbeitgeber. Diese Subvention kann als antizyklische Maßnahme bei einer Wirtschaftskrise sinnvoll sein. Doch die Krise ist nachweislich vorbei. Die Wirtschaft boomt und das ist auch gut so. Nun muss dieses Geld als Anreiz verwendet werden, die Löhne der Arbeitnehmer zu erhöhen. Man könnte also die IRAP-Reduzierung nur jenen Unternehmen zusprechen, welche diese durch Zusatzoder Bereichsabkommen an die Mitarbeiter weiterleiten. Ebenso wären im privaten Sektor längst Angleichungen beim Elternschutz fällig. Auch hier könnte das Land mit den IRAP-Millionen Impulse geben. Der Betrieb bestätigt die Maßnahme durch eine Eigenerklärung, dadurch entstünde auch keine große zusätzliche Bürokratie. Wie könnte ein gerechteres Gesellschaftssystem aussehen? Ich bin für Förderungen nach dem Gemeinwohlprinzip. Wenn man Betriebe unterstützt, sollten den Beiträgen auch sinnvolle Kriterien zu Grunde liegen, die auf


Nach fünf Jahren Regierung Kompatscher. Was war in Ihrer Partei gut? Arno Kompatscher konnte einiges bewirken. Es gab viele gute Ansätze, auch für die Arbeitnehmer, zum Beispiel die IRPEF-Befreiung bis zu einer Rente oder einem Gehalt von 28.000 Euro. Der Steuerdruck Sind Sie mit ihren sozialdemokraist insgesamt gesunken und das tischen Ansätzen in der SVP gut Land investiert viel in Bildung, was für die Chancengerechtigkeit aufgehoben? Natürlich muss man sich weh- zentral ist. Auch im Bereich der ren, den Mut haben sich der Mobilität hat sich einiges getan, wie Dialektik in einer Sammelpartei zu die Elektrifizierung der Vinschger stellen. Aber die Arbeitnehmer in Bahn. Ebenso war die Lösung des der SVP stehen ganz klar für eine Energiestreites vor allem für die hartnäckige sozialdemokratische Vinschger Gemeinden sehr wichtig. Politik und haben in den vergangenen Jahrzehnten Südtirol maß- Was lief weniger gut? geblich geprägt: Erich Achmüller, Einiges ist noch verbesserungsRosa Franzelin, Otto Saurer, Robert würdig. Die Steuerlast ist ungleich Kaserer oder Richard Theiner – oft verteilt, der Wirtschafts- und Baukamen die Führungspersonen aus boom bringt in manchen Gemeinden sozioökologische Grenzsituadem Westen des Landes. tionen mit sich. Auch der Transit nimmt laufend zu und wird vor Kann man mit sozialen Themen überhaupt noch Wahlen gewinnen? allem im Vinschgau durch die geDie Sozialdemokratie steckt eu- plante Erhöhung der Brennermaut ropaweit in einer Identitätskrise, neue Dimensionen erreichen, wenn das stimmt. Viele Menschen kom- wir nicht durch gezielte Maßnahmen mit den rasanten Veränderun- men rechtzeitig gegensteuern. Die gen nicht zurecht, haben Angst und Sanitätsreform hat für viel Unmut wählen deshalb rechtspopulistische gesorgt und blieb den Beweis ihrer Parteien, die schnelle Lösungen Notwendigkeit bislang schuldig. versprechen, diese Versprechen aber nie halten. Vor den Wahlen Wo besteht akuter Handlungsbedarf? sind sicher auch bei uns alle wieDas Thema Wohnbau ist in abder auf sozial gestylt, aber wenn soluter Schieflage. Das Südtiroler sie beispielsweise beim leistbaren Versprechen, dass bei entspreWohnen Farbe bekennen müssen, chendem Fleiß und Einsatz die wollen viele nichts von einem fairen eigenen vier Wände leistbar sind, Wertausgleich wissen. kann in einigen Gemeinden nicht das Gemeinwohl abzielen. Etwa ob die Unterstützung zu mehr Familienfreundlichkeit des Betriebes beiträgt oder ob für die lokale Wertschöpfung gesorgt ist. In der Gemeinwohl-Ökonomie spricht man von der so genannten Gemeinwohlbilanz von Unternehmen.

mehr gehalten werden. Der Traum vom Eigenheim bleibt heute für einen immer größer werdenden Teil der Bevölkerung wirklich nur ein Traum. Viele normale Arbeiter, aber auch Freiberufler oder Handwerker aus dem Mittelstand können sich diesen nicht mehr realisieren. Einiges liegt in der Eigenverantwortung und beim persönlichen Lebensstil. Gleichzeitig ist aber der Baugrund oft unmoralisch teuer, die Wertsteigerung bei einer Umwidmung zu groß, deshalb ist ein fairer Wertausgleich notwendig. Auch der Landesbeitrag ist im Verhältnis zu den Baukosten einfach zu gering. Der SVP muss es gelingen, dieser Ungleichheit entgegenzuwirken – daran muss sie sich messen lassen.

Die im Parteistatut verankerten SVP-Basiswahlen standen aufgrund der mangelnden Auswahl-Möglichkeiten und der geringen Wahlbeteiligung in der Kritik. Braucht es Änderungen an den Statuten? Die Möglichkeit zur politischen Partizipation ist grundsätzlich gut. Deshalb ist es auch sinnvoll, dass Basiswahlen im Parteistatut verankert sind. Aufgrund der gesetzlichen Ergebnisquoten sollte aber aus der Muss- eine Kannbestimmung werden. Bei allen ProVor kurzem fanden die Parlamentswahlen statt, die recht chaotische blemen, die Kritik einiger Parteien Zustände mit sich brachten. Was kann lasse ich trotzdem nicht gelten. Die SVP ist darum bemüht, eine die SVP in Rom nun noch erreichen? Die SVP hat einen klaren Wäh- politische Aufbruchsstimmung lerauftrag erhalten: Abi Plangger zu erzeugen. Die anderen machen und Julia Unterberger wurden nichts dergleichen. Freiheitliche stark unterstützt. Damit steht die und Süd-Tiroler Freiheit beteiligen Volkspartei für Stabilität und Se- sich gar nicht erst an den Wahlen. riosität - was in Rom nun sehr Die Grünen entscheiden im stillen wichtig ist. In erster Linie werden Kämmerchen, das ist alles andere wir gegen erklärte Minderhei- als transparent und bürgernah. ten- und Autonomiefeinde, die das Ruder übernehmen wollen, INTERVIEW: MICHAEL ANDRES unsere errungenen Zuständigkeiten und die Interessen Südtirols verteidigen. Die Entwicklung der nächsten Monate wird dabei richtungsweisend sein. Daneben haben wir aber auch einige Ziele in der Familien- und Sozialpolitik,

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Zahlen zu Burgeis Einwohner: 850 · Frauen: 412 · Männer: 438 Wirtschaft ·Tourismusbetriebe: 36 mit 780 Betten · Handwerksbetriebe: 7

Zahlen zu Schlinig Einwohner: 177 · Frauen: 79 · Männer: 98 Wirtschaft ·Tourismusbetriebe: 21 mit 490 Betten

Burgeis im Blick Der Obervinschgau bietet mehrere spezielle Orte. Die Malser Fraktionen Burgeis und Schlinig sind zwei davon. Sie sind gleichzeitig die touristischen Hochburgen der Gemeinde. BURGEIS - Auf einer Meereshöhe von rund 1.200 Metern gelegen liegt Burgeis. Rund 850 Einwohner leben hier, am Fuße des Watles, den 2.557 Meter hohen Hausberg. Früher führte hier die „Via Claudia Augusta“ hindurch. Heute gilt der Ort als attraktiver Standort. Für Gäste und Einheimische gleichermaßen. Dies macht sich auch in Sachen Wirtschaft bemerkbar, wie der für die Fraktion Burgeis zuständige Malser Gemeindereferent Joachim Theiner im Gespräch mit dem der Vinschger bestätigt. „Ja, der Wirtschaft im Dorf geht es sehr gut. Sowohl im Handwerk, als auch in der Landwirtschaft und natürlich im Tourismus“, betont Theiner, der

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unter anderem als Wirtschaftsund Tourismusreferent fungiert. Burgeis sowie das nahegelegene Schlinig und Prämajur gelten als touristische Hochburgen im oberen Vinschgau. Das Dorf Burgeis hat etwas Spezielles an sich. Vor allem Durchreisenden wird der besondere Charakter dieses Dorfes schnell klar. „Das Dorfbild von Burgeis und das Zentrum sind geprägt von zahlreichen historischen und denkmalgeschützten Gebäuden. Diese sind sehr wertvoll“, erklärt Theiner. Ein Besuch in Burgeis lohnt sich somit schon allein aufgrund des schönen Dorfbildes. Aber auch die einmalige Landschaft des oberen Vinschgaus rund um Burgeis

sowie die kulturellen Sehenswürdigkeiten locken alljährlich Gäste aus Nah und Fern an. Eine solche Sehenswürdigkeit ist etwa das Kloster Marienberg, oberhalb von Burgeis. Das Kloster auf einer Meereshöhe von rund 1.340 Metern ist Europas höchstgelegenes Benediktinerkloster. Seit 900 Jahren thront das Kloster auf diesem Berghang. Seitdem leben hier Mönche nach den Ordensregeln des Heiligen Benedikt von Nursia. Noch heute ist die Benediktinerabtei ein wichtiger religiöser und kultureller Bezugspunkt des Tals. Ebenfalls historisch wertvoll ist die Fürstenburg. Sie wurde im 13. Jahrhundert als Sitz der Fürstbischöfe von Chur erbaut. Seit

dem Jahr 1952 beherbergt sie die Fachschule für Land- und Forstwirtschaft. Als 1996 der Turm einstürzte, wurde das Gebäude saniert und ausgebaut. Als Architekt konnte kein Geringerer als der Morterer Werner Tscholl gewonnen werden. Das Konzept des vielfach prämierten Architekten beinhaltete eine komplexe Sanierung und Modernisierung. Die Anlage wurde dabei nicht grundlegend verändert, sondern mit bemerkenswerten architektonischen Anbauten erweitert. Im Oktober 2016 ist das neue Schülerheim neben der Fachschule für Land- und Forstwirtschaft feierlich eröffnet worden. Das Schulheim, das ebenfalls nach einem

© IDM Südtirol / Frieder Blickle

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© Anna Paulmichl

© IDM Südtirol / Frieder Blickle

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Burgeis

Projekt von Architekt Werner Tscholl realisiert wurde, besitzt 53 Schlafzimmer – 49 davon sind Doppelzimmer (mit Dusche und WC), ein Doppelzimmer ist für Schüler mit Beeinträchtigungen ausgestattet, und drei Zimmer stehen dem Heimpersonal zur Verfügung. Zudem gibt es eine Küche, einen Speisesaal, eine

Bibliothek und einen Mediensaal, aber auch vier Schulzimmer, die von der Fachschule genutzt werden können. Touristisch ist sowohl im Winter, als auch im Sommer „etwas los“, so Joachim Theiner. Dank des nahegelegenen Skigebiets am Watles und des Langlaufzentrums in Schlinig findet man hier auch in den kälteren

Schlinig

Monaten allerlei Möglichkeiten. Stichwort Schlinig: Auch dieses Dörfchen mit seinen rund 200 Einwohnern bezaubert im Winter wie im Sommer gleichermaßen. Im Sommer gibt es eine Vielzahl an Wandermöglichkeiten im einzigartigen Panorama. Über die Sesvennahütte gelangt man beispielsweise zur imposanten

Uinaschlucht. Hotels, Pensionen und Gasthöfe in und um Burgeis und Schlinig bieten beste Qualität für die Gäste und sorgen, genauso wie die vielen fleißigen Handwerksbetriebe der Umgebung, für eine funktionierende Wirtschaft in diesen zwei Orten. MICHAEL ANDRES

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Wenn es um den Service rund ums Auto geht, dann ist man bei der Garage Ziernheld an der richtigen Adresse. Von der Karosserie über den Reifendienst bis hin zum Klima-Service bietet Garage Ziernheld einen Rundum-Service für das Auto an. Zudem bietet Garage Ziernheld einen zuverlässigen Abschleppdienst an und regelt die Versicherungsabwicklung nach einem Unfall. Die modern ausgestattete Werkstatt verfügt über neueste Diagnosegeräte und einer eigenen Prüfstraße für die Hauptuntersuchung (Collaudo).

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VINSCHGER SPEZIAL

Das leckere Catering begeistert die Kunden.

BAR CAFE UINA

Wie zuhause... fühlen sich die Gäste bei Claudia im Cafè UINA. Sie führt den Betrieb mit viel Herzlichkeit seit nun über 25 Jahren und wird dabei von ihrer Familie tatkräftig unterstützt. Nicht nur der herrlich duftende Apfelstrudel und die

hausgemachten Torten wissen dabei zu überzeugen, sondern auch das Catering. Die Vielfalt an Gaumenfreuden reicht vom Fingerfood bis hin zum Hochzeitsmenu. AM

MALEREI RESTAURIERUNG GIPSER TELSER LUKAS

50 Jahre Malerbetrieb Telser

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Der Malerbetrieb Lukas Telser gilt in Burgeis und Umgebung als zuverlässiger Handwerksbetrieb. Der Familienbetrieb wurde vor rund 50 Jahren von Gebhart Telser gegründet. Heuer zählt das Unternehmen, das seit 20 Jahren von Sohn Lukas geleitet wird, fünf kompetente und gewissenhafte Mitarbeiter. Mit heimischer Handwerksqualität werden Maler- und Gipsarbeiten termingerecht ausgeführt. Auch in der Gestaltung und Ausführung von Schriften, Schildern und Dekorationsarbeiten gilt Telser als richtiger Ansprechpartner.

Nicht zuletzt konnte der Betrieb Kompetenzen in Sachen Restaurationen und der Ausführung von denkmalpflegerischen Arbeiten erlangen. AM

Vorher/nachher: Der Löwenwirt in Burgeis.

TISCHLEREI TELSER OHG

Holztüren mit Tradition Tischlerei Telser OHG Handwerkerzone 191 • Mals/Burgeis Tel. 0473 836 811 • info@telser.it www.telser.it 20 VINSCHGER 09/18 4 DERDERVINSCHGER SOPO/18

Auf eine lange Tradition in Sachen Holzverarbeitung kann das Burgeiser Unternehmen Telser Türen zurückblicken. Seit dem Jahre 1908 arbeitet die Tischlerei Telser mit Erfolg an der Verarbeitung und Perfektionierung der Charaktereigenschaften von Holz. Als qualitätszertifizierter Türen-

hersteller gelingt es Telser immer wieder, die steigenden Ansprüche an Funktion und Ästhetik einer Tür in überzeugender Art und Weise zu kombinieren. Ob für Private, Hotels oder für öffentliche Bauten, Telser bietet ein großes Sortiment qualitativ hochwertiger und auf Maß gefertigte Holztüren. AM


VINSCHGER SPEZIAL

Firma Bliem

des Peer Michael

Heizungs-, Sanitäreund Solaranlagen

FIRMA BLIEM DES PEER MICHAEL

Tradition und Erfahrung Auf eine große Tradition kann das Unternehmen Bliem zurückblicken. Der 1968 gegründete Betrieb Bliem Adolf & Co. OHG, spezialisiert auf Heizungs-, Sanitär-, Solar-, Lüftungs- und Staubsaugeranlagen sowie verschiedensten anderen Installationen, konnte sich in und rund

um Burgeis in den vergangenen Jahrzehnten einen guten Namen machen. Seit nunmehr schon fünf Jahren führt Michael Peer, Burgeis 155 - 39024 Mals der Enkel des Firmengründers, Tel. 0473 831 687 - Mobil: 339 20 31 086 - bliem@rolmail.net den Meisterbetrieb, der mittlerweile zehn Mitarbeiter zählt. Die Installateure sind von Reschen um Neubauten, Sanierungen und zuverlässiger Kundenservice bis Eyrs tätig und kümmern sich Fernheizungen. Ein schneller und zeichnet den Betrieb aus. AM

DAMEN- UND HERRENSALON KATHRIN

Doppelt guter Service Hier ist der Name Programm: Seit mittlerweile neun Jahren findet man in Burgeis den Friseursalon Kathrin. Heute stehen den Kunden gleich zwei Kathrins zur Verfügung. Kathrin Blaas und Kathrin Köfele beweisen ihre Fachkompetenz in Sachen Herren-, Damen- und Kinderfrisuren aller Art stets aufs Neue. Einen Überblick über die facettenreiche Arbeit der beiden Kathrins kann man sich auch im sozialen Netzwerk facebook unter AM „Salon Kathrin“ machen.

Öffnungszeiten

Von links Kathrin Blaas und Kathrin Köfele

Dienstag u. Donnerstag: Mittwoch: Freitag: Samstag:

8-12 und 14.30-19 Uhr 8-16 Uhr 8-12 und 14.30-20 Uhr 8-13 Uhr

ll schne sig s zuverlä nt e t e p kom

Andreas Thöni

THÖNI ANDREAS HEIZUNG- UND SANITÄRANLAGEN

Hydrauliker seit 30 Jahren Bereits seit mehr als 30 Jahren ist Andreas Thöni als Hydrauliker tätig. Schon immer legte er großen Wert auf fachgerechte, schnelle und zuverlässige Arbeit. Im Jahr 2012 wagte der Burgeiser den

Schritt in die Selbstständigkeit. Und konnte sich seitdem einen guten Namen machen. Erledigt werden sämtliche Arbeiten im Bereich der Heizung- und Sanitäranlagen. Unter anderem gilt

Burgeis 252 - Mals - Tel. 335 60 25 444 - thoeni.andreas@gmail.com

Thöni als Experte, wenn es um Solaranlagen geht. Zudem ist er der richtige Ansprechpartner in Sachen Pelletsanlagen. Ein zuverlässiger und schneller Kundendienst rundet den guten Service

ab. Von Burgeis aus agiert Thöni im gesamten Vinschgau, sowohl bei Neubauten, Sanierungen oder auch für Reparaturen aller Art. AM

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Übersichtlich sortiert findet man eine große Auswahl.

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Eine große Auswahl an sportlicher Bekleidung findet man bei Sportmode Ziernheld. Erst im vergangenen Jahr hat das Sportgeschäft im Dorfzentrum von Burgeis 40-jähriges Jubiläum gefeiert. Seit jeher ist das Lokal ein beliebter Treffpunkt für Sportinteressierte auf Shoppingtour. Eines ist heute so wie damals: Qualität und Service stimmen. Die Produktauswahl ist vielfältig. Egal ob Sommer oder Winter, Herbst und Frühling, fürs Wandern, Skifahren, Ski Touring oder Bergtouren im Vinschgau – hier gibt es die richtige Ausrüstung.

Aber nicht nur sportlich praktische Kleidung findet man bei Ziernheld, sondern auch aktuelle und elegante Modetrends. So werden Freunde des alpinen Lifestyles bei Sportmode Ziernheld schnell fündig. Denn neben verschiedenen Bekleidungsprodukten von Salewa gibt es auch eine große Auswahl des Modelabels Luis Trenker. Vor drei Jahren wurde das Geschäft umgebaut. In den hellen Innenräumen werden Kleidung, Schuhe und Zubehör übersichtlich präsentiert und ausgestellt. AM

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Allerhand Leckeres gibt es in der Pizzeria Pila. Seit rund einem Jahr befindet sich die ehemalige Pizzeria Daniela in Burgeis unter neuer Führung. Und begeistert die Kunden mit einem neuen Konzept: Die Gäste können hier ihre Pizzas selbst zusammenstellen. Getreu dem Baustein-System kann man die individuelle Wunschpizza kreieren. Neben leckeren Pizzas gibt es verschiedene hausgemachte Spezialitäten wie Käseknödel,

Hirtenmakkaroni und viele weitere Kleingerichte. Wöchentlich werden unterschiedliche Gerichte wie z.B. besondere Risotti, Rote Bete Knödel oder Carpaccio vom Rind mit Pfifferlingen und Rucola garniert, angeboten. Für Dessertliebhaber serviert ein freundliches Personal verschiedene Eisbecher, Apfelstrudel und wechselnde Kreationen. AM


Vielfältige Tätigkeit im KFS-Bezirk Vinschgau GLURNS - Vor kurzem fand in

der Sportzone Glurns die Jahresversammlung des Bezirkes Vinschgau des Katholischen Familienverbandes Südtirol (KFS) statt. Das Treffen bot Raum, sich auszutauschen, auf gelungene Initiativen zurückzublicken und kommende Aktionen zu planen. Der Einladung von Bezirksleiterin Priska Theiner waren neben den Mitarbeitenden aus den Zweigstellen auch KFS-Vizepräsidentin Manuela Weber, Geschäftsführerin Samantha Endrizzi und Zweigstellenbetreuerin Lissi Gabrielli gefolgt. „Eltern tragen Verantwortung“, betonte Pfarrer Paul Schwienbacher, der den besinnlichen Einstieg in die Sitzung gestaltete. „Dazu gehört auch die Verantwortung, die Kinder loszulassen. Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen. Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern“, zitierte er den libanesischen Schriftsteller Khalil Gibran. Nach vorne ge-

schaut wird auf jeden Fall in den 11 KFS-Zweigstellen in Burgeis, Glurns, Kortsch, Laas mit Fraktionen, Latsch, Prad, Reschen/ Graun, Schlanders, Schluderns, St. Valentin und Stilfs mit Fraktionen. Bereits am 7. April findet der KFS-Mitarbeitertag im CulturForum in Latsch statt. Beim Workshop mit Kommunikationstrainerin Kathrin Gschleier wird es darum gehen, sich gegenseitig zu stärken, zu motivieren und gemeinsam mit dem Team zu wachsen. Am 30. April startet der FamilienTeam®-Elternkurs „Die Kunst der Erziehung“ in Laas (Anmeldeschluss 7. April). Auch die Sommerprojekte werden wieder fortgeführt. Besonders erfreut zeigte sich die Bezirksleiterin

über die vielen Anmeldungen zum Jahresprojekt des Verbandes „Gutes Leben“, das Familien zu mehr Nachhaltigkeit im eigenen Haushalt anregen soll und bei dem auch einige Zweigstellen des Vinschgaus Themenschwerpunkte setzen werden. Wie vielfältig die Tätigkeiten der Zweigstellen im Bezirk sind, zeigte der Rückblick. Gleich zwei Jubiläen konnten gefeiert werden. Südtirols erste KFS-Zweigstelle wurde nämlich in Burgeis gegründet. Das 50-jährige Bestehen wurde mit einem Familiengottesdienst in der Pfarrkirche gefeiert, der von den KISI-Kindern aus Burgeis und St. Valentin musikalisch umrahmt wurde. Anschließend lud der Ausschuss zu gemütli-

chem Beisammensein ins Kulturhaus. Auch in Latsch blickte man auf ein halbes Jahrhundert Familienverband zurück. Sommerliches Highlight für viele Kinder war die KISI-Musicalwoche in Laas oder die Projekte der Zweigstelle Schluderns, wie das Zeltwochenende, die Zirkuswoche oder die „Werkstatt Natur“. Großen Anklang fanden die Vorträge „Generation online – Wie unsere Kinder die Medien nutzen“ mit Manuel Oberkalmsteiner in Latsch oder „Jeder ist normal bis du ihn kennst“ mit Schwester Teresa Zukic. Tauschmärkte und Krabbelgruppen gehören ebenfalls zu den bewährten Initiativen in den Zweigstellen. Erstmals wurde außerdem die Spendenaktion „Laas hilft“ vom KFS als Träger unterstützt. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, betonte Vizepräsidentin Manuela Weber und dankte Bezirk und Zweigstellen für ihren Einsatz. RED

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PROVINCIA AUTONOMA DI BOLZANO ALTO ADIGE

PROVINZIA AUTONOMA DE BULSAN SÜDTIROL

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VINSCHGER KULTUR

Susanne Hutter (rechts) und Rosemarie Nagel-Folie, die die Lesung im Ansitz Plawenn mit der Bratsche musikalisch umrahmte.

„…weil ich noch da bin“ Susanne Hutter stellt ihr Buch „Der Triumph aus meinem Schicksal“ vor. PLAWENN - Sie war 30 Jahre alt, als sie für 6 Wochen ins Koma fiel. Die Ursache war ein multiples Organversagen. Die Phase des Aufwachens in der Intensivstation und die Zeit in der Rehaklinik waren für die heute 55-jährige Publizistin und in Barbian lebende Wahl-Südtirolerin Susanne Hutter eine einschneidende Zeit. Mehr als 20 Jahre nach diesem „Bruch“ im Leben hatte Susanne Hutter den Entschluss gefasst, über diesen sehr schwierigen Abschnitt ihres Lebens ein Buch zu schreiben und ihr traumatisches Erlebnis zu schildern. Das 2017 im Eigenverlag (Kofel Vetzan) erschienene Buch zeichnet Hutters steinigen Weg „zurück ins Leben“ nach. Folge- oder Langzeitschäden hatte sie zwar nicht erlitten, doch viele Teile ihres Lebens vor dem Schicksalstag 20. Jänner

1993 waren verloren gegangen. „So manches ist mir beim Schreiben dieses Buches wieder ins Bewusstsein gekommen. Schönes und weniger Schönes. Angenehmes und Schmerzliches“, sagte Susanne Hutter, als sie ihr Buch am 3. März auf Einladung von Konrad Meßner (Club of Mult) im Ansitz Plawenn in Plawenn vorstellte und daraus vorlas. Die Rückkehr vom Koma in den Alltag war für Hutter die größte Herausforderung und intensivste Zeit ihres Lebens. „Zurückkommen ist schlimm, vor allem dann, wenn vom Leben davor nur Bruchstücke übriggeblieben sind“, sagte sie dem der Vinschger. Die größte Gefahr für Betroffene sieht sie darin, dass diese oft dazu neigen, sich zurückzuziehen. In das Buch eingeführt hat Rosemarie Nagel-Folie, Expertin für traumas-

pezifische Psychotherapie. Sie erklärte, was ein Koma ist, welche Folgen es hat und wie man ein Trauma dieser Art überleben und seelisch überwinden kann. Nagel-Folie verwies u.a. auch auf den bekannten Neurobiologen Gerald Hüther, der für eine Neuausrichtung der Biologie plädiert. Laut Hüther reicht es nicht, Lebewesen nur als Objekte zu sehen, sondern auch als Subjekte mit Intentionen und Bedürfnissen. „Das Buch von Susanne Hutter berührt“, sagte Nagel-Folie. Schon allein die Entscheidung, mit einer derart persönlichen Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen, erfordere Mut. Für einen Eigenverlag hatte sich Hutter deshalb entschieden, „weil ich so die Möglichkeit hatte, alles selbst zu gestalten, und zwar vom Cover bis zur Rückseite.“ Im Handel ist das Buch (172 Seiten)

übrigens nicht erhältlich. Es wird ausschließlich bei Lesungen in Südtirol und darüber hinaus vorgestellt und besprochen. Hutter: „Mir sind die persönlichen Begegnungen und Gespräche sehr wichtig.“ Die nächste Lesung im Vinschgau findet übrigens am Donnerstag, 12. April um 19.30 Uhr im Bildungshaus Schloss Goldrain (Rittersaal) statt. Wer sich für das Buch interessiert, kann sich an die Autorin wenden (Tel. 338 670 1315; E-Mail: tashi. delek.50@gmail.com). Einen besonderen Dank zollte sie Florian Sagmeister von der Druckerei Kofel sowie auch Manfred Haringer für die gute Zusammenarbeit. Auf die Frage, warum sie „Der Triumph“ als Buchtitel gewählt hat, meinte Susanne prompt: „… SEPP weil ich noch da bin.“ 

ausgezeichneter Schauspieler". Meyerhoff nannte seinen "Franz Tumler-Preis 2011" eine Sensation. Zum ersten Mal fühlte er sich wahrgenommen. Am Publikum erkennbar: Den Herrn hatten die Vinschger tatsächlich noch in Erinnerung. Der Auftakt zur Lesung aus dem Roman "Die Zweisamkeit der Einzelgänger" war eine Reise nach Italien im Jahre 1978. Der Ich-Erzähler im Roman hatte sein "erstes nudistisches Erlebnis"

auf Napoleons Verbannungsinsel Elba. Es folgte der Aufenthalt in der Villa der Großeltern mit "dem fleischlichen No-Go einer Erektion unterm Rosa-Bettlaken". Zum Ende gelang es dem Formulierkünstler Meyerhoff, über das "Zerlachen der Todesfuge von Paul Celan" und mit dem "Körpermikado für Frühaufsteher" nach der Liebesnacht mit Tänzerin Franka viele Zuhörer in einen Dauerlachzustand zu versetzen. S

Im Dauerlachzustand SCHLANDERS - Erfahrene Le-

sung-Fans haben sich gewundert. Der Theatersaal im Kulturhaus Karl Schonherr war für eine Lesung großartig gut besetzt. Ein Wunder der "Dreifaltigkeit", merkte einführend Martin Trafoier an. Darunter seien das Kulturinstitut, das Kulturhaus Karl Schönherr und die Südtiroler Sparkasse zu verstehen. Das ungelöste Rätsel der Christenheit wandte er auch am Akteur der

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Lesung, Joachim Meyerhoff (im Bild) an. Der sei "ein begnadeter Vorleser", ein "hervorragender Schriftsteller und ein mehrfach


Schöne Mineraliensammlung Bestandteil der mündlichen Prüfung ausmachen. Johannes Kuen (im Bild) nahm das Angebot an, mit der Mineraliensammlung von Santer Wilhelm sein Maturaprojekt zu gestalten. Er sortierte mit Karl Stricker aus Kortsch, selbst passionierter Mineraliensammler und Freund des Schenkers, die schönsten Exemplare der Steine, beschriftete sie und kümmerte sich BURGEIS - Die Geschichte beginnt um den Bau der Ausstellungsvimit einer Schenkung. Die Erben trinen. Die Mineraliensammlung des Mineraliensammlers Santer ist jetzt im Neubau der Schule zu Wilhelm aus Lana überantwor- besichtigen und hat einen würdigen teten der Fürstenburg ihre gesamte Rahmen erhalten. Dieses Vorhaben Sammlung von Mineralien aus wurde von der Schule finanziell Südtirol. Für einige Jahre lagerten unterstützt. Beim Tag der offenen die Mineralien in Kisten verpackt Tür 2018 wurde die Dauerausstelim Keller der Burg. Die Schüler und lung eröffnet. Die Witwe, Agnes Schülerinnen der Maturaklasse der Santer-Rainer, die Töchter und Fachschule für Land- und Forst- Enkelinnen freuten sich sehr, dass wirtschaft Fürstenburg sind jedes das Lebenswerk von Santer hier Jahr auf der Suche nach Projek- seine Anerkennung gefunden hat. ten, die bei der Matura vorgestellt  RED werden und einen wesentlichen

Blasmusik trifft Volksmusik

LATSCH - Ganz unter dem Motto „Blasmusik trifft Volksmusik“ lud die Bürgerkapelle Latsch am 3. März die Zuhörer zu einer musikalischen Reise durch Europa ein. Die Obfrau Maria Kuppelwieser konnte im Anschluss an die Begrüßung auch die neuen Jungmusikanten willkommen heißen: Es Hannes Astfäller, Paul Pirhofer und Samuel Pirhofer. Mit ihrem Können konnte die Bürgerkapelle das Publikum sogleich in ihren Bann ziehen. Das Programm reichte von Stücken aus Irland bis hin zu Kompositionen aus Armenien und wilder Wirtshausmusik aus Tsche-

PR-INFO

Zwischen Göttlichem und Sündhaftem: Frühjahrskonzert der MK Naturns

Eröffnen wird die Musikkapelle Naturns das Frühjahrskonzert am 24. März 2018 um 19 Uhr im Bürgerund Rathaus mit der doppelchörigen Canzona Nr.1 von G. Gabrieli und damit feierlich in die Atomsphäre sakraler Inhalte eintauchen. Im Anschluss erklingt das erfolgreiche Werk Chorale and Shaker Dance von J. Zdechlik. Das Hauptwerk des Abends Angels in the Architecture von F. Ticheli beschreibt musikalisch den Kampf des Guten gegen das Böse, das Göttliche gegen das Sündhafte. Nach der Pause erklingt als festliches und farbenreiches Zwischenspiel Festive Interlude von T.v.Grevenbroek. In Rikudim von J.v.d.Roost wird die Thematik des Hauptwerks mit israelischer Tanzmusik wieder aufgegriffen. Fortset-

zung findet die jüdische Musik in Synthese mit Ragtime in Eine kleine Yiddische Ragmusik von S. Joplin. Vom Ragtime zum Sing ist es ein kleiner Schritt. Verabschieden wird sich die Musikkapelle mit Benny Goodman Memories, arrangiert von N. Iwai. Die Musikkapelle Naturns unter Kapellmeister Dietmar Rainer und Obmann Andreas Pircher freut sich auf Ihr Kommen. Wiederholung des Konzertes: Ostermontag, 02. April um 19 Uhr

chien. Das Spielen der schnellen, rhythmischen Stücke erforderte eine schnelle Fingerfertigkeit der Musikantinnen und Musikanten. Auf der Reise quer durch Europa durfte natürlich Südtirol nicht fehlen. Die Bürgerkapelle spielte das Stück „Dahoam in Südtirol“ der Südtiroler Komponisten Hansjörg und Toni Profanter und ließ es sich nicht nehmen, das Publikum mit einer Gesangseinlage zu überraschen. Ein großes Dankeschön gebührt dem Kapellmeister Georg Niedrist, der viel Zeit und Nerven in das gelungene Frühjahrskonzert RED investiert hatte.  DER VINSCHGER 09/18

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VINSCHGER SPORT

In den Bildern von links: Dominik Schnitzer am Ball, Michael Tscholls Weitschuss und das Foul an Alexander Nischler in Weiß-Rot

Diesen Sieg ... ...hat‘s gebraucht von rechts flanken und Kapitän Dominik Schnitzer war schneller als Gästetorwart Andreas Frener. wartete der ASV Partschins auf Zum Ausgleich dauerte es nur einen Sieg. Zudem hatte der von wenige Minuten. Florian Messner Ausfällen geplagte Tabellendrit- übernahm einen unglücklichen te eine 1:5 Schlappe gegen den Kopfball der Partschinser und Tabellenzwölften zu verdauen. stürmte uneinholbar auf TorWas Wunder, wenn das Spiel hüter Andreas Nischler zu. Die zerfahren begann. Nach nur 7 Führung der Gäste verhinderte Minuten konnte Daniel Hofer die Querlatte in der 20. Minute. LANDESLIGA, 20. SPIELTAG, SONNTAG, 10.03.18 - PARTSCHINS GEGEN PLOSE 3:1. Seit 2. Dezember

Kurz danach ein Glücksschuss von Michael Tscholl aus etwa 20 Metern. Wahrscheinlich war es der Fußrücken eines Gegners, der den Ball derart rotieren und zum Entsetzen von Keeper Frener knapp unter der Latte ins Netz prallen ließ. Der Gegner reagierte mit druckvollem Spiel und einigen Möglichkeiten. Die 1. Spielhälfte endete aber mit besse-

ren Chancen für Partschins. Die 2. begann mit viel Platz für Plose im Mittelfeld. Nach einem Foul an Alexander Nischler, erregten Diskussionen an der Seitenlinie, ob innerhalb oder außerhalb des Strafraumes, gelang dem Gefoulten selbst ein fast artistischer Strafschuss durch die Mauer hindurch zum 3:1 für Partschins.  S

VSS Fußballjugend startet in die Rückrunde VINSCHGAU - Am kommenden Wochenende ist es soweit, die VSS-Fußballjugendmannschaften starten wieder voll durch. Für die U-11, U-12, U-13 und U-15 Mannschaften beginnt die Rückrunde am 17. März. Eine Woche später, am 24. März, geht auch für die U-10 Mannschaften die Jagd nach dem runden Leder

wieder los. Am 25. März finden in Vetzan und Laatsch die ersten Turniere der U-8 Mannschaften statt. In der Zwischenzeit hat es sechs Nachmeldungen gegeben, vier Mannschaften nehmen am weiteren Verlauf der U-10 Meisterschaft teil, zwei Mannschaften wollen bei den Turnieren der U-8 Mannschaften mitspielen.

Karl Schuster kündigt seinen Rücktritt an! Seit über 40 Jahren ist Karl Schuster als VSS-Bezirksleiter für den Bereich VSS- Jugendfußball im Vinschgau zuständig. „Am Ende dieser Saison ist Schluss, ich schaffe es einfach nicht mehr“, betont Schuster dem der Vinschger

gegenüber. Die Vereine wurden anlässlich der letzten Bezirksversammlungen darüber in Kenntnis gesetzt. Schuster hofft nun, dass sich bis Ende der Saison 2017/2018 ein Nachfolger findet. OSSI 

Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt VINSCHGAU - Allen Unkenrufen zum Trotz beweisen die „unerfahrenen Neulinge“ im Naturnser Kader, dass auch sie ihre Scherflein zum Erfolg beisteuern können. Martin Gander egalisierte durch seine zwei Tore einen 1:3 Rückstand (zum 3:3) und sicherte somit dem Vinschger Oberligisten einen wichtigen Punkt beim

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Abstiegskonkurrenten Benacense Riva. Landesligist Latsch musste gegen Weinstraße Süd nach einer positiven Serie (7 Spiele nicht verloren) eine enttäuschende 1:2 Niederlage hinnehmen. Am kommenden Wochenende startet auch die 2. und 3. Amateurliga die Rückrunde. Dann geht es in der 2. Amateurliga zehn Spieltage lang mit Volldampf

um den Auf- und Abstieg. Plaus und Prad gehören laut derzeitigem Tabellenstand zum Favoritenkreis um den Aufstieg, dahinter befinden sich noch Schluderns und Kastelbell-Tschars in Lauerstellung. Für Mals und Laatsch/Taufers geht es um die Sicherung des Ligaverbleibs. In der 3. Amateurliga dürfte es für die Vinschger Mannschaften Laas

(5 Punkte) und Goldrain (8 Punkterückstand) sehr schwer werden, dem Tabellenführer Mölten Vöran die Meisterschaft noch streitig zu OSSI machen. 


Der Traum ist zu Ende LATSCH - Rückspiel im Hockey-Halbfinale am 10.3. - Der Traum, das Finale des "Campionato Nazionale Maschile - IHL Division I" zu erreichen, endete nach 40 Minuten und 50 Sekunden. Bis dahin führten die Piemontesen des HC Valpeagle Filatoio knapp mit 2:1 Toren. Der 1. Treffer wurde in einem regelrechten Power-Play den Eisfix in der 5. Minute aufgezwungen. Zum Ausgleich führte eine konzertierte Aktion der 1. Linie

mit Peter Wunderer, Michael Laimer Gerstl und Andreas Pohl. Die Führung holten sich die Gäste in der 25. Minute zurück. Nach einem Kräfte zehrenden 2. Drittel kam es zum Einbruch in der 49. und 54. Minute. In Erinnerung blieb eine spannende Hockey-Saison 20172018. "Ich bin stolz auf die Leistung unserer Jungs", fasste AHC-Präsident Jürgen Pircher zusammen. "Die Mannschaft aus Valpellice war S einfach besser." 

Michael Schwienbacher, Peter Mahlknecht,Samuel Ilmer und Vincent Riffeser (in Orange v.l.) hatten es mit wendigen Gegnern zu tun.

Eiskunstlauf AHC Vinschgau LATSCH - Dass Eiskunstlauf ein wunderbarer Sport ist, der die kleinen und großen Eiskunstläuferinnen des AHC Vinschgau begeistert, sieht man den Mädchen an, wenn man sie beim Training beobachtet. Sie drehen die verschiedensten Pirouetten und üben erste Sprünge. Insgesamt 30 Mädchen im Alter von 4 bis 16 Jahren trainieren in 4 Gruppen im Eisstadion Latsch: die Gruppe der Anfänger und die der

Fortgeschrittenen, die Hobby-Jugendgruppe und die Leistungsgruppe. Die Saison 2017/18 ist bereits die 5. des Eiskunstlaufes

innerhalb des AHC Vinschgau in Latsch. Trainiert werden die Mädchen von den zwei Trainerinnen Isabella und Martina, die

Leitung des Eiskunstlaufes liegt bei Barbara. Am 17. März ab 19 Uhr laden die Mädchen zum Saisonabschluss alle Freunde, Bekannten, Verwandten und auch alle Interessierten zur Eisgala ins Eiskunstlaufstadion nach Latsch ein. Alle Gruppen zeigen tolle Choreografien und mehrere Mädchen laufen ihre Kür.  RED

Im Zeichen der Skilangläufer MARTELL - Die Volksbanktrophäe ist die älteste Rennserie im Südtiroler Wintersport und geht mittlerweile schon seit fast 40 Jahren über die Bühne. Auch der SV Latsch organisierte in den letzten Jahren regelmäßig Etappen der Volksbankrennen im Biathlon Zentrum im hinteren Martelltal. So auch heuer. Fast 200 Skilangläufer aller Altersklassen aus dem ganzen Land folgten dem Ruf. Bei besten Pistenverhältnissen und guten Wetterbedingungen kämpften die großen und kleinen Skilangläufer um Siege und Bestzeiten. Der Schnellste unter ihnen war mit dem Grödner Armin Bauer ein Nordischer Kombinierer. Er siegte vor seinem Grödner Landsmann, dem ehemaligen Weltklasse-Langläufer David Hofer. Auch einige Vinschger erzielten in ihren Heimrennen, die als Freistil Einzelstart ausgetragen wurden, starke Ergebnisse. So holte sich Jonas Tscholl vom ASV

Vinschger Langlauf-Power: Die Latscher Sektionsleiterin Tanja Plörer mit den Burgeiser FISI-Funktionären Walter Eberhöfer (links) und Sepp Jörg.

Verfügbarkeit der Langlaufloipen. Lob gab es auch von höchster Stelle. Der FISI-Landesverantwortliche Martell den Sieg in der Kategorie und drei. Nach den Rennen gab es der Skilangläufer, der Burgeiser U10. Lars Burger vom ASV Prad noch ein gemütliches Beisammen- Sepp Jörg, betonte: „Ein tolles Rentriumphierte in der Altersklasse sein aller Athleten im Goldrainer nen“. U16. Seine Teamkollegin Verena Schießstand. Für einen reibungsloBereits am kommenden WoTelser holte sich den Sieg bei den sen Ablauf zeichnete sich der ASV chenende steht das Finale der U20-Mädchen. Bei den Burschen Latsch, Sektion Skilanglauf, rund Südtiroler Volksbanktrophäe in gab es in dieser Klasse sogar einen um Sektionsleiterin Tanja Plörer Schlinig an. Es ist dies nach Marglatten Dreifachsieg durch Athle- verantwortlich. „Alles klappte her- tell die zweite Vinschger Etappe ten des Schliniger Langlauf-Vereins vorragend, ein großer Dank geht an dieser Saison. Am Samstag, 17. ASC Sesvenna. Lorenzo Valbonesi die Marteller Bergrettung und den März, messen sich die Skilangläufer verwies Daniel Stecher und David Notarzt“, so Plörer. Dank gehe auch in Schlinig im Staffelbewerb, am Schütz dabei auf die Plätze zwei an die Gemeinde Martell für die Sonntag folgt ein Massenstart. AM DER VINSCHGER 09/18

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VINSCHGER VINSCHGERMARKT SPORT

„Alles ist möglich“ SCHLANDERS - U 14 - Unter keinem guten Stern stand die zweite Begegnung der U14 des ASC Schlanders Raiffeisen in der Rückrunde. Beim Heimspiel gegen den AVS Bolzano fanden die Mädchen von Trainer Alessandro di Nardo so gar nicht ins Spiel. Aufgrund vieler Unsicherheiten und Eigenfehler mussten die jungen Schlanderserinnen eine herbe 0:3 Niederlage einstecken (13:25; 10:25; 16:25). Besser lief es bei der nächsten Partie gegen dieselbe gegnerische Mannschaft. Von Anfang an dominierten Kampfgeist und ein entschlossener Wille, es Bozen dieses Mal nicht so einfach zu machen. Die Zuschauer bekamen ein mitreißendes und spannendes Spiel zu sehen und im 3. Satz wurden die Vinschgerinnen durch schöne Spielaktionen mit einem Satzsieg belohnt. Schlussendlich endete das Match mit einem wirklich knappen 3:1Sieg für den AVS Bolzano (25:22; 25:22; 19:25; 25:19). 1. Division – Am 2. März spielte die 1. Division der SPGM Schlanders Kastelbell Raiffeisen auswärts gg. ADP Laives. Beide Mannschaften lieferten sich ein

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Kopf an Kopf Rennen, bei dem am Ende Schlanders die Nase mit einer tollen Mannschaftsleistung und 25:20, 25:21, 25:23 Punkten vorne hatte. Dann folgte am 5. März ein wichtiges Heimspiel gegen St. Jakob welche punktegleich an 3. Stelle residierten: Schlanders beginnt voller Ehrgeiz und Kampfeslust, St. Jakob geht in Führung, doch Schlanders kämpft sich noch einmal heran, muss letztendlich aber den Satz mit 22:25 hergeben. Schlanders will gewinnen und zieht davon, St. Jakob holt auf, aber Schlanders gewinnt klar mit 25:16. Auch der 3. Satz ist hart umkämpft,

der Gegner hat mit 18:25 das glücklichere Ende für sich. Im 4. Satz geht es um alles, die Volleydamen gewinnen hochmotiviert 25:20. Im entscheidenden 5. Satz behält Schlanders die Nerven und gewinnt souverän mit 15:8 und katapultiert sich auf den 2. Tabellenplatz hinter Tramin. Trainer Stefano Tarquini findet lobende Worte für seine Mädchen: „Nach dem verpatzten Auftaktspiel gegen Brixen hat sich die Mannschaft zusammengerauft und nach zwei guten und verdient gewonnenen Spielen gg. SSV Bozen und Laives bewiesen, dass sie auch gegen, auf dem Papier stärkeren Mannschaft, St. Jakob, mitspielen und sogar gewinnen kann. Die Mannschaft hat Herz und Teamgeist bewiesen und hat immer daran geglaubt gewinnen zu können und sich so Punkt um Punkt den Sieg erkämpft. Ich bin wirklich sehr zufrieden und stolz über Leistung und Einsatz und sehr gespannt wie der weitere Verlauf der Meisterschaft sein wird. Mit gleicher Einstellung und Kampfbereitschaft kann alles möglich werden.“  RED

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