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Kultur Ort Schlanders SNOWPARK

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Ihr Ansprechpartner:

Fissneider Daniel Tel. +39 339 8450512 SCHLANDERS Gewerbezone 1 Vetzan

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Poste Italiane SpA - Versand im Postabonement - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, CNS Bozen | In caso di mancato recapito inviare a Bolzano CDM per la restituzione al mittente previo pagamento resi

AKTEURE BÜNDELN DIE KRÄFTE


Foto: Ingo Pertramer

VERANSTALTUNGEN AB 15. FEBRUAR 2018 DI 06.03.2018

Lesung mit Joachim Meyerhof

Die Zweisamkeit der Einzelgänger von Joachim Meyerhoff VIELFACH VERLIEBT. 20.00-22.00 Uhr | Kulturhaus Karl Schönherr

SA 17.02.2018 Die Zahl der Kortscher Auf den Spuren eines Wasserwaals

17.00-19.00 Uhr | Haus der Dorfgemeinschaft Kortsch

KINO: Balldini‘s Night

Neues Vortragskabarett von Barbara Balldini. Österreichs lustigste und außergewöhnlichste Sexpertin, präsentiert die Highlights aus ihren 4 Kabarettprogrammen. 20.00-22.00 Uhr | Kulturhaus Karl Schönherr

SO 18.02.2018 Andreas Hofer Gedenkfeier

Einzug um 08.00 Uhr vom Dammlplatz zur Hl. Messe um 08.30 Uhr. Gedenkredner Siegfried de Rachewiltz. 08.30 Uhr | Pfarrkirche Schlanders

KINO: Hot Dog

Buddy-Komödie mit Til Schweiger und Matthias Schweighöfer als ungleiches Ermittler-Duo. D 2017, Torsten Künstler, 105 Min. 20.00-21.45 Uhr | Kulturhaus Karl Schönherr

MI 21.02.2018 FILMCLUB: der andere Liebhaber

Drama, Thriller – FR/BE 2017, 107 Min., Regie: François Ozon, mit: Marine Vacth, Jérémie Renier 20.00-21.47 Uhr | Kulturhaus Karl Schönherr

DO 22.02.2018 Autorenlesung mit Julya Rabinowich - Dazwischen: Ich

Ein hochaktueller Roman zum Thema Migration und Integration. Ein junges Mädchen auf der Schwelle zwischen Tradition und Aufbruch. Die Autorin vermittelt eigene Flüchtlingserfahrungen. Veranstaltet vom Bildungsausschuss Schlanders in Zusammenarbeit mit der Bibliothek. 19.30-21.00 Uhr | Bibliothek Schlandersburg

FR 23.02.2018 VKE KINO „la famiglia barbapapa1“

Kinderfilm in italienischer Sprache 16.00 - 17.00 Uhr | Kulturhaus Karl Schönherr

SO 25.02.2018 KINO: Three billboards outside ebbing missouri

Schwarze Komödie über die Mutter einer ermordeten Tochter, die sich mit der Polizei ihrer Kleinstadt anlegt. Mit Frances McDormand, Woody Harrelson, Sam Rockwell u.a. USA 2017, Martin McDonagh, 116 Min. 20.00-21.56 Uhr | Kulturhaus Karl Schönherr

SA 03.03.2018 KINO: Ferdinand – geht stierisch ab!

Bezaubernde Animationskomödie über einen friedliebenden Stier. 16:00 Uhr | Kulturhaus Karl Schönherr

SA 03.03.2018 KINO: Ferdinand – geht stierisch ab!

Bezaubernde Animationskomödie über einen friedliebenden Stier. 16:00 Uhr | Kulturhaus Karl Schönherr

DO 08.03.2018 Konzert Musica Viva

Konzert Musica Viva Delphine Galou, Alt - Haydn Orchester von Bozen und Trient - Ottavio Dantone, Dirigent 20.00-21.30 Uhr | Kulturhaus Karl Schönherr

Lesung mit Joachim Meyerhof am Dienstag, 6. März um 20.00 Uhr Die Zweisamkeit der Einzelgänger - Vielfach verliebt Der großartige Erzähler aus dem Romanzyklus “Alle Toten fliegen hoch” hat uns schon viele unglaublich wahre Geschichten aufgetischt: von seiner Kindheit auf dem Gelände der Psychiatrie, vom skurrilen Leben bei den Großeltern… In seinem neuen Roman ist er nun als Jungschauspieler in der Provinz angekommen und endlich verliebt! In Hanna, eine überintelligente Studentin, in Franka, eine Tänzerin, die am liebsten alle

Nächte durchfeiert und in die Bäckersfrau Ilse. Drei Frauen auf einmal? Geht das gut? Natürlich nicht! Joachim Meyerhoff ist ein vielfach preisgekrönter Autor und Schauspieler am Wiener Burgtheater. Er kann einfach beides, schreiben und lesen und zieht damit immer wieder das Publikum in seinen Bann. Hören Sie selbst! Diese Veranstaltungsreihe der Stiftung Südtiroler Sparkasse wird in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Kulturinstitut organisiert.

Eine Bühne für alle Schlanders, der Kultur Ort im Vinschgau ist eine Bühne. Eine Bühne für Künstler und Kulturschaffende. Ein Ort, an welchem neue Ideen, Begabungen, interessante Kulturprojekte herzlich Willkommen sind. Mit unseren bestehenden Infrastrukturen und der Bereitschaft, auch besondere und außergewöhnliche Orte zu Schauplätzen der Kultur zu machen, laden wir DICH ein mit deiner Idee nach Schlanders zu kommen. Diese Idee wird Gehör finden, wir sprechen über Umsetzungs- und Unterstützungsmöglichkeiten. Diese Einladung richtet sich vor allem auch an Nachwuchskünstler und jene, die bislang noch nicht die Möglichkeit hatten, ihr Können in einem passenden Rahmen zu präsentieren. Wir freuen uns auf deinen Beitrag, Schlanders als Kultur Ort wachsen zu lassen. Kontakt: marketing@schlanders.it oder Tel. +39 0473 737757 – gerne auch persönlich im 1. Stock des Gerichtsgebäudes in Schlanders.

Wenn dr Moarhoufer Liebesgschichten lest, do kemmen nit lei drei Frauen, do kemmen hunderte.


KOMMENTAR

Wohin geht die Reise?

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Gesellschaft SEPP LANER

Kaum zu glauben, aber wahr: Volle 5 Jahre sind seit den letzten Parlamentswahlen vergangen. Wenn man sich in Erinnerung ruft, wie viele Urnengänge es in früheren Zeiten gab, grenzt die Dauer der ablaufenden Legislaturperiode an ein kleines Wunder. „Wundersam“ ist aber nur die Dauer, denn bei der Bildung der Regierungen schlug sich der Wählerwille nicht wirklich nieder. Das war unter der Regierung Letta (April 2013 bis Februar 2014) nicht anders als unter Renzi (Februar 2014 bis Dezember 2016) und auch unter Gentiloni (seit Dezember 2016). Nicht die Wähler haben die Regierungschefs bestimmt, sondern parteipolitische „Spielereien“. Wenige Wochen vor den Neuwahlen am 4. März ist es natürlich wieder das Wahlvolk, um dessen Gunst alle Parteien und Bewegungen mit allen möglichen und unmöglichen Methoden buhlen. Man macht sich alles zunutze, was nur irgendwie dazu beitragen kann, Wähler zu den eigenen Mühlen zu treiben. Der Einfallsreichtum kennt keine Grenzen. Die Palette reicht vom gegenseitigen „Befetzen“ und leeren Versprechungen bis hin zum Spiel mit Ängsten und zur Panikmache. Angesichts der Zersplitterung der politischen Kräfte ist zu befürchten, dass der Staat einer Phase der Instabilität zusteuert. Wie schwer es werden wird, nach den Wahlen eine Koalition zu bilden, zeichnet sich schon jetzt ab. Worum sich derzeit freilich alle Kandidaten bemühen, ist ein möglichst sicherer Platz in der Kammer oder im Senat, den es (leider) immer noch gibt.

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Kultur

Sport

4 VINSCHGER THEMA 4 Schlanders

Vinschger Hauptort setzt auf Kultur

6 VINSCHGER GESELLSCHAFT 6 Naturns/Plaus

Pixner-Haus vor Abriss retten

7 Schlanders

„Demenz ist keine Krankheit“

11 Mals/Burgeis

Perspektive Geflügelzucht

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LESERBRIEFE

15 Sulden

Fernsehfilm „Everest, der letzte Schritt“

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VINSCHGER SPEZIAL

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Wirtschaft in Reschen

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VINSCHGER KULTUR

22 Goldrain

Atemlos mit H. Fischer

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VINSCHGER SPORT

24 Laas

Junioren-WM war ein Rodel-Fest

25 Burgeis/Meran

Der Vierkämpfer Stefan Thanei

27 Latsch

Hurra - wir sind drin!

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VINSCHGER MARKT

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Das Schlimmste überhaupt? Von heute auf morgen ll-, RALI Unfa kein Einkommen Die GENE - und Krankheit icherung. mehr zu haben. Pflegevers it uns. en Sie m

„Ein Unfall oder eine Krankheit kann Ihr Leben verändern. Natürlich wünscht sich jeder, dass alles nach Plan läuft. Aber das Unvorhergesehene kann jeden treffen.“ Kundenberaterin Santer Melitta

Sprech

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VINSCHGER THEMA

Schritt für Schritt und gemeinsam in Richtung „Kultur Ort Schlanders“ (v.l.): Kulturhaus-Präsidentin Monika Holzner Wunderer, Heinrich Lechthaler (Bildungsausschuss Kortsch), Bibliotheksleiter Raimund Rechenmacher, Kulturreferentin Monika Wielander Habicher, BASIS-Projektleiter Hannes Götsch, Karin Meister (Schlanders Marketing) und Brunhilde Kofler (Tourismusverein).

„Schlanders, Kultur anders“ Zusammenarbeit wird weiter ausgebaut. Kultur zu den Menschen bringen. SCHLANDERS - Die Marktgemeinde Schlanders hat sich zum Ziel gesetzt, als Hauptort der Kulturregion Vinschgau zum kulturellen Zentrum des Tals und darüber hinaus zu werden. „Nach dem ersten gelungenen Startjahr im Vorjahr bemühen wir uns, die Kräfte im heurigen Jahr noch weiter zu konzentrierten und zu bündeln“, sagte Karin Meister, die Leiterin von Schlanders Marketing, bei der Vorstellung des Jahresprogramms 2018 im Rathaus in Schlanders. „Kultur ist ein Sammelbegriff für viele Dinge. Kultur bringt Menschen zusammen, manche auch auseinander. Wir haben einen Weg beschritten, der niemals endet“, schickte die Kulturreferentin Monika Wielander Habicher voraus. In der Gemeinde Schlanders gebe es über 100 eingeschriebene Vereine, die Kultur auf unterschiedlichste Art und Weise umsetzen.

An einem Strang Zusätzlich zum Kulturhaus „Karl Schönherr“, der Bibliothek Schlandersburg, den Bildungsausschüssen von Schlanders und Kortsch und weiteren Kultur-Akteuren ist heuer auch das Innova-

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tions- und Gründerzentrum „BASIS Vinschgau Venosta“ mit im Boot. Als Sinnbild der erweiterten Kooperationen stellte Karin Meister das neue Logo „Schlanders, Kultur anders“ vor. Das vom Marketingbeirat Schlanders erarbeitete Logo wird künftig von den Veranstaltern und Partnern kultureller Veranstaltungen in Schlanders verwendet. Meister: „Dadurch taucht in der Kommunikation immer wieder die Kultur als übergeordnetes Thema auf.“ An den Grundsätzen des Konzeptes „Kultur Ort Schlanders“ wird festgehalten. Es gilt, Kultur zu den Menschen zu bringen, Kultur an besonderen Plätzen anzubieten, Bewährtes beizubehalten und mit Neuem zu ergänzen oder zu kombinieren. Meister: „Dadurch soll den Einheimischen und Besuchern in Schlanders die Möglichkeit geboten werden, Kultur ‚auszuprobieren’ und in neue Facetten der Kultur hinein zu schnuppern.“ Fünf Kultur-Säulen Heuer wird es zu den fünf Kultur-Säulen Literatur, Theater, Kunst/Design, Musik und Architektur verschiedene Veran-

staltungen und Projekte geben, die zum Großteil in Kooperationen organisiert werden. Auch in der Werbung tritt man heuer als „Kultur Ort“ vermehrt gemeinsam auf. Kulturliebhaber sollen sich in Schlanders willkommen fühlen und Kulturschaffende sollen eine Bühne finden. Den Vorzug geben wollen die Akteure lokalen Kunstschaffenden, speziell auch den Nachwuchskünstlern. Bildhauer-Symposium, Jazz und mehr Zu den Höhenpunkten der von Schlanders Marketing organisierten Veranstaltungen gehören heuer u.a. die zweite Auflage des Internationalen Holzbildhauer-Symposiums mit 6 internationalen Künstlern von 25. bis zum 29. Juni sowie die Veranstaltung „Marmor & Jazz“ in Kooperation mit dem Südtirol Jazzfestival am 1. Juli am Göflaner Marmorbruch mit Rahmenprogramm. Unter dem Motto „Schlanders Movie Nights“ werden in Zusammenarbeit mit dem Kulturhaus die zwei traditionellen FreilichtKinoabende auf dem Kulturhausplatz (1. Juli und 1. August) um vier zusätzliche Kinoabende mit

speziellen Filmen zu verschiedenen Nischenthemen erweitert, und zwar jeden Donnerstag im Juli. Im Herbst steht u.a. in Zusammenarbeit mit der Bibliothek eine Kellerwanderung auf dem Programm, wobei die Besucher in architektonische Schatzkammern geführt werden. 20 Jahre Kulturhaus Ganz im Zeichen des Jubiläums 20 Jahre Kulturhaus „Karl Schönherr“ steht das heurige Jahresprogramm des Kulturhauses. Der Theatersaal wurde 1998 mit dem Stück „Erde“ von Karl Schönherr eröffnet, aufgeführt von der Theatergruppe Kortsch. Zum heurigen Jubiläum spielt die Theatergruppe Kortsch das Schönherr-Stück „Frau Suitner“. Premiere ist am 16. Februar. Auch der Theaterverein Schlanders arbeitet anlässlich des Jubiläums schon seit längerer Zeit ein einem einzigartigen Theater- und Musical-Projekt, das drei Generationen miteinbezieht. Darüber hinaus sind noch weitere Veranstaltungen geplant, um auf die 20-jährige Erfolgsgeschichte des Kulturhauses hinzuweisen. Welchen Stellenwert das Kulturhaus für Schlanders, das ganze


Schwerpunkt auf Merch Dapunt legen werden, der im Juli 1944 am damaligen Gemeindeschießstand in Kortsch erschossen wurde. Für den Sommer kündigte Lechthaler eine Lehrwanderung in das Schlandrauntal an und für den Herbst eine Sagenwanderung in Kortsch zum „Schatzknott“ und zum „Jörgenkirchl“. Im Herbst wird es außerdem einen Vortrag mit dem ehemaligen BAS-Mitglied (Befreiungsausschusses Südtirol) Oskar Niedermair geben. Als weiterer Referent wird das BAS-Gründungsmitglied Sepp Innerhofer eingeladen. Idealer Ort für kleine Events

Tal und zum Teil auch darüber hinaus einnimmt, beweisen schon allein die Besucherzahlen 2017, welche die Kulturhaus-Präsidentin Monika Holzner Wunderer vorlegte. So fanden im Vorjahr an 231 Tagen Veranstaltungen im Kulturhaus statt. Die Palette reichte von Kinoaufführungen, Konzerten, Theatervorführungen und Bällen bis hin zu Vorträgen, Ausstellungen, Kursen und weiteren Veranstaltungen. Die 18 Eigenveranstaltungen wurden von 2.802 Personen besucht, die 49 Kinoaufführungen von 4.441, die 26 Filmclub-Abende von 929, die 51 Theatervorstellungen und Konzerte („musica viva Vinschgau“, Theatervereine, Musikkapellen usw.) von ca. 13.000 und die 189 weiteren Veranstaltungen von ca. 16.200 Personen. Das ergibt eine Gesamtbesucherzahl von fast 40.000. Viele Partner Auch auf die fruchtbringende Zusammenarbeit mit vielen Partnern verwies die Kulturaus-Präsidentin: Konzertverein „musica viva Vinschgau“, Südtiroler Kulturinstitut, VKE, Vereinigte Bühnen Bozen, Teatro Stabile, Theatergruppe Kortsch, Theaterverein Schlanders und andere Kulturträger mehr. Wichtig sei auch die Zusammenarbeit mit der lokalen Wirtschaft bzw. mit privaten Betrieben. Dank dieser Unterstützung können zum Beispiel Jugendfreikarten

vergeben werden. Neben Karin Meister und Monika Wielander verwies auch Monika Holzner auf die Bedeutung der Kulturangebote für die Wirtschaft. „Kultur bringt Frequenzen, belebt den Ort und macht unsere Gemeinde begehrlich“, gab sich Meister überzeugt. Dank der jetzt noch engeren Zusammenarbeit vieler Akteure und Vereine können Ressourcen gespart und auch die finanziellen Mittel gebündelt werden. Außerdem werden die Veranstaltungen besser koordiniert und abgestimmt, sodass Überschneidungen vermieden werden können. Viel los in Kortsch Über das reichhaltige Programm 2018 des Bildungsausschusses Kortsch informierte Heinrich Lechthaler. Das wichtigste Anliegen des Bildungsausschusses sei die Zusammenarbeit mit allen Vereinen im Dorf. Für den 17. Februar kündigte er einen Film von Alfred Habicher über den aufgelassenen Zalwaal an. Im Frühjahr findet in Zusammenarbeit mit der Bibliothek und dem Bildungsausschuss Schlanders ein Vortrag von Georg Schwab aus Vorarlberg über den einstigen Amtmann und Gerichtspfleger von Schlanders, Hans Strimmer, statt. Ebenfalls im Frühjahr steht ein Vortrag über den NS-Widerstand im Zweiten Weltkrieg auf dem Programm, wobei Leopold Steurer und Martha Verdorfer den

Als idealen Ort für kleine Kulturveranstaltungen nannte Bibliotheksleiter Raimund Rechenmacher die Bibliothek Schlandersburg. Das Angebot der Bibliothek ist breit gefächert und die Angebote sprechen alle Altersgruppen an. Kinder und Jugendliche ebenso wie Erwachsene und Senioren. Im Vorjahr wurden in der Bibliothek über 32.000 Besucher gezählt. „Die fast 52.000 Entlehnungen zeigen, dass das Buch noch immer beliebt ist“, freute sich Rechenmacher. Der Leseförderung werde Priorität eingeräumt. Außerdem bemühe sich das Bibliotheksteam, ständig aktuelle Themen aufzugreifen, vor allem in Form von Vorträgen und Diskussionsabenden. Die traditionellen Schlandersburger Sommerabende erleben heuer ihre 19. Auflage. Das einmalige Ambiente des Innenhofes der Schlandersburg zieht stets zahlreiche Besucher zu Konzerten, Kabaretts und Lesungen an. Groß geschrieben wird die Zusammenarbeit mit Vereinen und Verbänden. Die Kooperation mit Schlanders Marketing, dem Kulturhaus und den Bildungsausschüssen von Schlanders und Kortsch wird seit 2017 immer enger. Ein beliebter Partner für Kulturveranstaltungen ist nach wie vor der Kulturhof Rimpf. BASIS ist mit dabei

Kreativwirtschaft, Bildung, Kultur und Soziales zusammengeführt“, sagte der BASIS-Projektleiter. Es gehe darum, Eigeninitiative, Enthusiasmus und Verantwortung zu reaktivieren, Sektoren übergreifende Entwicklungsprozesse zu ermöglichen, zu gestalten und zu verstetigen. Durch sinnvolle Nachnutzung des ehemaligen Versorgungsgebäudes „palazzina servizi“ im Kasernenareal werden Freiräume für Kreativität, Experimente und zeitgerechte Arbeitsweisen geschaffen und die Bevölkerung zur aktiven Gestaltung ihres Lebens- und Wirtschaftsraums motiviert. Am 6. Februar fand in der Bibliothek ein BASIS-Stammtisch statt (siehe Bericht auf Seite 8). „Was uns gefällt, gefällt auch den Gästen“ Mit von der Partie ist beim Kulturnetzwerk auch der Tourismusverein Schlanders-Laas. „Wir sind froh, dass wir mit dabei sind und dass unsere Angebote mit aufgenommen werden“, sagte die TV-Mitarbeiterin Brunhilde Kofler. „Wenn Angebote für uns Einheimische interessant sind, dann gilt das auch für unsere Gäste“, gab sich Kofler überzeugt. Sie stellte eine Reihe von Veranstaltungen und Angeboten vor, mit denen der Tourismusverein 2018 aufwartet. Das Programm reicht von der 3. Auflage des Gemeinschaftsprojektes „Gutes aus dem Vinschgau - bäuerliche Kultur“ und der Beteiligung an „Südtirol Balance - Kulturlandschaft erleben“ bis hin zu Abendkonzerten, Familienwochen und der „Vinschger Herbstauslese“, wobei lokale Produkte und die bäuerliche Kultur im Mittelpunkt stehen (Apfeltage in Schlanders und Krautwochen in Laas). Auch viele Veranstaltungen zum Thema Marmor stehen an. Detaillierte Infos zum Jahresprogramm 2018 im Rahmen von „Kultur Ort Schlanders“ gibt es u.a. auf der Homepage der Gemeinde Schlanders.  SEPP

Hannes Götsch freute sich, dass nun auch das Innovationsund Gründerzentrum „BASIS Vinschgau Venosta“ zum Kulturnetzwerk gehört. „Im Drehpunkt BASIS werden Wirtschaft, DER VINSCHGER 05/18

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Kornschnitt: ein sehr seltenes Bild in der heutigen Zeit.

Pixner-Haus vor Abriss retten Jahreshauptversammlung des Heimatpflegevereins Naturns-Plaus NATURNS - Ein umfangreicher Jahresbericht des Obmannes Hermann Wenter, kritische Anmerkungen der Landesobfrau und die Ehrung von Josef Pircher waren die prägenden Momente der Jahreshauptversammlung des Heimatpflegevereins Naturns-Plaus am 4. Februar im Gasthof „Goldene Rose“. In Anwesenheit des Dekans Rudolf Hilpold, des Bürgermeisters Andreas Heidegger, des Referenten Michael Ganthaler sowie der Obmänner und Heimatpfleger der Bezirke Vinschgau und Meran-Burggrafenamt ließ Wenter mit einer Vielzahl von Tätigkeiten das vergangene Jahr Revue passieren. Neben der Kulturfahrt nach Buchenstein erwähnte er u. a. die Mitgestaltung der kirchlichen Feiern zu Josefi und zum Patrozinium St. Prokulus, die Anwesenheit bei der Weihe der neuen Pfarrkirche zur hl. Monika und die Kontaktpflege zum Patenverein Bayrischzell. Viel zu berichten gab es über die Bewirtschaftung des Lorenziackers. Während die Roggenernte und Weinlese aufgrund der extremen Niederschlagsarmut etwas geringer ausfielen, gab es beim „Schwarzplenten“ ein höherer Ertrag als in den vorherigen Jahren. Schon jetzt bereitet dem Vereinsvorstand der aus Altersgründen angekündigte Rückzug des Experten Adolf Fliri erhebliches Kopfzerbrechen. Die zwei Baustellen „Zugang zum Neuräutl“ und „Renovierung des k. k. Gemeindeschießstandes“ in Tab-

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land konnten durch die tatkräftige Mitarbeit einiger Mitglieder, der guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde Naturns, den Fraktionen und den Eigentümern sowie dem erfolgreichen Zusammenspiel bei der Finanzierung erfolgreich „geschlossen“ werden. Darüber hinaus gab oder gibt es auch in Plaus einige Problemfälle. Das traditionsreiche Sägewerk Kuppelwieser Siegfried ist nach der Betriebsauflassung nun endgültig Geschichte. Der Heimatpflegeverein will durch eine filmische Dokumentation die Erinnerung daran lebendig halten. Das Pixner-Haus, einst Schulhaus, Gemeinde- und Bauernhaus in Plaus soll vor dem Abriss gerettet werden. Die Sensibilisierung der Gemeindeverwalter mit nachfolgender Machbarkeitsstudie war ein erster Schritt. Nun hoffen die Initiatoren auf eine Finanzierungszusage aus Brüssel.

„Egger-Platzer-Mühle“ bewahren

Fliri getextet und Thoma arrangiert. Sehr kritisch äußerte sich die Landesobfrau Claudia Plaickner zum Entwurf des neuen Landesgesetzes Raum und Landschaft. Sie habe den Eindruck, „dass uns die Heimat aufgrund unseres eigenen Verhaltens stückchenweise abhanden kommt.“ Plaickner untermauerte dies mit mehreren konkrete Beispiele, bei denen der Landschaftsschutz oder der Ensembleschutz der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit geopfert oder durch fragwürdige Bestimmungen verwässert werden. „Wir Heimatpfleger haben die Aufgabe unsere Stimme zu erheben, wenn es um die Zerstörung unserer Heimat geht“.

Auch der aktuelle Zustand der „Egger-Platzer-Mühle“, eine der letzten (sieben) Mühlen, die am Melsbach am Birchberg klapperten, erfordert schnellsten Einsatz zur Bewahrung vor dem Verfall. Der Obmann berichtete zudem über die verschiedenen Aktionen im Dorf. Ein großes Anliegen sei die Zusammenarbeit mit dem JUZE bzw. die Sensibilisierung der Jugend für die Heimatpflege. Ein erfolgsversprechender Lichtblick war die fleißige Mitarbeit von Hannes Wilhalm im Rahmen des Projektes „JuNwa 2017“ (Junge Naturnser wollen anpacken). Auch im Tätigkeitsprogramm 2018 scheinen viele Vorhaben auf. Das Männerquartett Josef Pircher zum mit Ernst Thoma, Andreas Heideg- Ehrenobmann ernannt ger, Edwin Prieth und Urban Rinner gab zwischendurch passende LieEin besonderer Programmpunkt der zum Besten, zum Teil von Maia war die Ehrung verdienter Mitglieder. Josef Pircher, der 21 Jahre lang dem Verein als Obmann vorgestanden war, wurde zum Ehrenobmann ernannt, die Laudatio hielt die Landesobfrau. Der Ehrenobmann wäre nicht der Heimatpfleger Josef Pircher, wenn er nicht auch in einem solchen feierlichen Moment den Finger in die Wunden legen würde. Für die 15-jährige Mitarbeit im Vorstand wurden Peter Gorfer, Luis Laimer und Heinrich Koch geehrt.  OSSI

Josef Pircher (links im Bild mit Obmann Hermann Wenter und Landesobfrau Claudia Plaickner) wurde zum Ehrenobmann ernannt.


Demenz – eine soziale Herausforderung? „Demenz ist keine Krankheit“ nannte Reimer Gronemeyer seinen Vortrag, der vom Bürgerheim und dem Bildungsausschuss organisiert wurde. SCHLANDERS - Demenz ist ein brennendes Thema, jetzt und in Zukunft noch mehr. Besonders die Frage, was die Gesellschaft mit den Menschen mit Demenz in Zukunft machen soll, muss gestellt werden. Doch „die Antwort ist das Unglück der Frage“ zitierte der bekannte Referent Reimer Gronemeyer den deutschen Romantiker Novalis und zeigte damit auch schon die Hilflosigkeit der Gesellschaft, aber auch der Medizin gegenüber der Diagnose Demenz auf. „Unsere Antwortgesellschaft muss feststellen, dass sie auf bestimmte Fragen keine Antwort hat“, sagte Gronemeyer. Die Medizin nämlich gebe ein frustrierendes Signal, dass auch in den nächsten 20 Jahren kein Medikament die Demenz heilen kann. Medikamente können zwar die Phase verlängern und die Erscheinung der Symptome mildern, aber die Demenz sei ein Phänomen des Alters, und es gehöre zum menschlichen Leben, dass im Alter der Verstand, ähnlich wie das Gehör oder die Sehkraft, verloren

Monika Wellenzohn, Präsidentin des Bürgerheimes, mit UniProfessor Reimer Gronemeyer

gehe. So sei es wichtig, besonders die soziale Seite von Demenz zu fördern und die Sensibilität zu entwickeln, die Hilfsbedürftigkeit der Menschen und ihrer Angehörigen zu erkennen. „Demenz wird eine große soziale Herausforderung unserer Gesellschaft, und niemals wird es genug Geld geben, all die betroffenen Menschen professionell zu betreuen“, so Professor Gronemeyer, der sich an der Universität in Gießen mit den Fragen des Alterns in der Gesellschaft beschäftigt. Umso wichtiger sei der zivilgesellschaftliche Aufbruch hin zu einer demenzfreundlichen Gemeinde, in der das Schenken von Zeit, Wärme und Zuwendung

auf Freiwilligkeit basiert und in der augenblickliche Hilfe von Nachbarn, Mitbürgern und den Verantwortlichen der Gemeinde geleistet wird. „Hinschauen auf die Not und Betroffenheit der Angehörigen und sie in ihrer Aufgabe unterstützen“ forderte der Referent das zahlreiche Publikum auf. Reimer Gronemeyer hat oft versucht, den Ursachen von Demenz auf den Grund zu gehen. Es seien viele Faktoren, die die Demenz begünstigen, wie ein ungesunder Lebensstil, wenig Bewegung, Junkfood, zu viel Zucker, Medikamentenmissbrauch usw. Vielleicht habe Demenz auch etwas damit zu tun, dass Menschen im Alter ihre soziale Rolle verloren

haben, dass sie zwar finanziell versorgt sind, sich aber in einer „kulturellen Wüste“ befinden und sich zu nichts mehr gebraucht fühlen. Demenzkranken Menschen muss man die Welt begreifbar machen, denn sie leben in einer Welt, die schwer zu begreifen ist. Das Beste sei Beschäftigung, und etwas wehmütig erinnerte er sich an eine ältere Tante, die zwar „tüddelig“ war, aber mit Hühnerfüttern, Holz tragen usw. eine Beschäftigung und Berechtigung im Alter gefunden hatte. Demenzkranke Angehörige zu Hause zu pflegen werde irgendwann zur Überforderung, in der letzten Phase solle man auch kein schlechtes Gewissen haben, sich in einer Pflegeeinrichtung Unterstützung zu suchen. Monika Wellenzohn, Präsidentin des Bürgerheims von Schlanders dankte dem Referenten und mahnte, dass man sich der Verantwortung über sich selbst und der demenzkranken Angehörigen bzw. Mitbürger in Zukunft nicht entziehen könne.  INGE

Neue Wohnbauzone in Schluderns SCHLUDERNS - Einhellig hat der Gemeinderat von Schluderns am 1. Februar beschlossen, den Anger, der an das seit langem aufgelassene Gasthaus „Schweitzerhof“ angrenzt, von Zone für touristische Einrichtungen in eine Wohnbauzone C1 umzuwandeln. Die ursprünglichen Pläne der Eigentümerin des „Schweitzerhofes“, im dazugehörigen Anger ein Hotel zu errichten, haben sich längst zerschlagen. Die neue Wohnbauzone hat eine Größe von 3.324 Quadratmetern mit einer Baumassendichte von 1,5 Kubikmeter pro Quadratmeter. Somit ergibt sich ein Gesamtbauvolumen von knapp

Der Anger (Bildmitte) beim aufgelassenen Gasthaus „Schweitzerhof“ wurde in eine Wohnbauzone umgewandelt.

5.000 Kubikmetern, wovon 80% der Baumasse für den geförderten Wohnbau bestimmt sind. Somit können voraussichtlich 8 Einhei-

ten für den Geförderten Wohnbau und eine Einheit für den Freien Wohnbau errichtet werden. Die Erschließung der Wohn-

bauzone erfolgt über den öffentlichen Parkplatz, der rund 40 Stellplätze umfasst und gerinfügig erweitert wird. Zumal das Areal an eine A-Zone angrenzt, ist bei der entsprechenden Abänderung des Durchführungsplanes auch das Denkmalamt involviert und in diesem Falle auch der Landesbeirat für Baukultur. Dieser kann bekanntlich nur beratende Gutachten abgeben, nicht aber bindende. Sowohl das Denkmalamt als auch der Landesbeirat für Baukultur haben sich bereits gegen einen Abriss des „Schweitzerhofs“ ausgesprochen.  SEPP DER VINSCHGER 05/18

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Die Basis ist da Das geplante Innovations- und Gründerzentrum im alten Kasernenareal in Schlanders schreitet voran. Vorerst in den Köpfen. SCHLANDERS - Die Basis ist da. Hierin waren sich die meisten der zahlreich erschienen Zuhörer beim offenen Stammtisch in der Schlandersburg einig. Es ging um das BASIS-Projekt, wobei BASIS für Business and Service Incubator Schlanders steht. Zur Erinnerung: Im Herbst hatte der Schlanderser Gemeinderat das Projekt für die Umsetzung des EU-Projektes „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung EFRE 2014–2020“ genehmigt. Dabei soll das ehemalige Versorgungsgebäude im Kasernenareal saniert und adaptiert werden. Was in diesem 80 Meter langen und 2.300 Quadratmeter umfassenden Gebäude entstehen soll, darüber wurde unter anderem beim offenen Stammtisch diskutiert. Die Ideen sind vielfältig. Freiräume, Kreativität, neue Arbeitsmodelle und Experimente, so die Schlagworte die beim Stammtisch fielen. „Vor allem aber gilt es zu schauen, was regional wertvoll ist. Man muss nicht jedem Trend hinterherrennen. Wir müssen uns die Frage stellen, wie ein Gründerzentrum in einem Tal wie dem Vinschgau, fernab städtischer Strukturen, funktionieren kann“, stellte Projektleiter Hannes Götsch fest. Seit 2016 arbeitet er mit einem engagierten Team an diesem EFRE (Europäische Fonds für regionale Entwick-

Der offene Stammtisch zog zahlreiche Besucher aller Altersklassen an.

lung)-Projekt. „Fakt ist, dass das Kasernenarel hat ein enormes Potential hat“, brachte es Götsch auf den Punkt. Dieses Potential gelte es auszuschöpfen, zu nutzen. „Es geht nicht nur um Mauern, sondern um Inhalte“, so der Projektleiter. Und die Inhalte dürften vielversprechend sein. So könnten unter anderem Büroräume mit temporären Arbeitsplätzen, offene Werkstätten, Versuchszentren, Veranstaltungsräume, Ateliers für Künstler, Studios für Musiker und vieles mehr entstehen. Jedoch könne man dies nicht im Voraus planen.

das Zentrum Platz bieten. Dabei müsse man stets auch die Wirtschaftlichkeit im Auge behalten. „Ein Gründerzentrum hat die Funktion, innovative Räume anzubieten, aber nicht kostenlos“, erklärte Götsch. Das Land unterstütze das Projekt. „Auch in anderen Bezirken entstehen derzeit solche Zentren. Früher oder später gilt es jedoch überall, dass diese auch strukturiert sind. Ohne Wirtschaftlichkeit geht es auf Dauer natürlich nicht“, betonte Franz Schöpf, Direktor vom Landesamt für Innovation, Forschung und Entwicklung. Dabei könne es durchaus auch Platz für soziale Projekte, finanWirtschaftlichkeit im Auge behalten ziert mit Landegeldern, geben. Die Wortmeldungen aus dem Zielgruppen wolle man eben- Publikum machten Mut. Auf die falls keine definieren, vom kritische Frage, ob es sinnvoll sei, Start-up-Unternehmen bis hin das Gebäude zu sanieren, jedoch zu Vereinen und sozialen Pro- erst in einem späteren Moment jekten, für Jung und Alt, solle zu entscheiden, wie und wer es

Projektleiter Hannes Götsch ist zuversichtlich, dass ein derartiges Zentrum im Vinschgau funktionieren könne.

konkret nutzen würde, wurde man sich einig, dass ein solcher Ablauf in dem Fall durchaus nötig sei. Die Feinheiten müssten sich entwickeln, so die Projektverantwortlichen. Eine Basis für das Projekt, welches man durchaus als Experiment verstehen könnte, sei schon mal da, betonten einige Stammtisch-Besucher. Die Ideen seien vielfältig, darauf gelte es aufzubauen. Konkrete Ergebnisse soll es dazu bereits in den nächsten Jahren geben. Im Frühjahr 2019 könnte das neue Zentrum bereits die Tore öffnen. Das BASIS-Team arbeite bis Ende 2019 am Projekt. Spätestens dann solle eine gesunde Basis für das Gründer- und Innovationszentrum geschaffen sein. MICHAEL ANDRES

Körper - Geist - Seele SCHLANDERS - So lautet das Motto der Schlanderser Gesundheitstage, die vom 21. Februar bis zum 2. März stattfinden und von der SVP-Frauengruppe Schlanders in Zusammenarbeit mit dem Krankenpflegedienst, der Apotheke, der Fachoberschule für Wirtschaft und der Bibliothek Schlandersburg veranstaltet werden. Es steht eine Reihe von Vorträgen auf dem Programm, die in der Aula Magna der Fachoberschule

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für Wirtschaft stattfinden und immer um 20 Uhr beginnen. Beim Eröffnungsvortrag referiert der Arzt und Komplementärmediziner Alexander Angerer am 21. Februar zum Thema „Gesundheit ist unser höchstes Gut“. Am 26. Februar spricht Gerhard Gruber, der Geschäftsführer der Marienklinik, über Vitalpilze und ihre Kraft. "Räuchern für Gesundheit und Wohlbefinden" heißt das Thema des Vortrages, den

Andrea Kofler, Gemeindereferentin in Latsch, am 28. Februar hält. Am 2. März referiert Anita Tscholl (Koordinatorin Hospizbewegung Caritas) zum Thema „Hospizbewegung - was ist das?“. Zum Rahmenprogramm gehören Blutdruckmessungen sowie Blutzucker- und Cholesterintests (von jeweils 7 bis 8 Uhr) am 19. Februar (Haus der Bezirksgemeinschaft), am 23. Februar (Mehrzwecksaal Göflan), am 26. Februar

(Haus der Dorfgemeinschaft in Kortsch) und am 2. März (Haus der Bezirksgemeinschaft). In der Bibliothek Schlandersburg läuft vom 21. Februar bis zum 2. März eine Bücherausstellung zu den Themen Gesundheit, Ernährung RED und Vorbeugung. 


Zwei große Vorhaben der FF Vetzan VETZAN - Unlängst lud die Freiwillige Feuerwehr Vetzan zur Jahreshauptversammlung. Im Beisein der über 30 Wehrmänner und 2 Frauen blickte Kommandant Michael Tappeiner auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Schriftführer Daniel Stecher präzisierte, dass die Wehr zu insgesamt 12 Einsätzen ausgerückt war. Der rührige Jugendbetreuer Klaus Ratschiller erinnerte an das erfolgreiche Jahr 2017: bei den Landesbewerben ließen seine Schützlinge u.a. mit einem 2. und 3. Platz aufhorchen. Neben ihrer Schutzfunktion ist die Feuerwehr Vetzan auch ein Fixpunkt im Vereinsleben: Neben dem „Stodlfest“ zum traditionellen Margarethenfest im Juli verpflegte sie bei der 40-Jahr-Feier des Gewerbegebietes Vetzan auch die zahlreichen Gäste oder organisierte erstmals einen Christbaumverkauf. Durch die genannten Tätigkeiten, aber auch dank der Spenden aus der Bevölkerung, der lokalen Betriebe und der Patinnen, kann die Wehr nun mit Hilfe von Beiträgen aus

Die Geehrten (v.l.) Klaus Ratschiller (15 Jahre) und Peter Tapfer (40 Jahre).

der öffentlichen Hand zwei große Vorhaben stemmen. In Kürze wird nämlich ein neues Tanklöschfahrzeug bestellt und bereits Mitte Februar werden laut BM Dieter Pinggera im Gemeinderat die Weichen für den Neubau der Feuerwehrhalle gelegt. Die Planungsphase sollte noch heuer beginnen. Gruß- und Dankesworte überbrachten neben dem Bürgermeister auch der stellvertretende Bezirkspräsident Stephan Kostner und Abschnittsins-

Die neuen Mitglieder Ludwig Linser, David Holzer, Florian Gunsch, Jakob Holzer, Martin Stricker und Hannes Gurschler.

pektor Kurt Tappeiner, sowie Bezirksjugendbetreuer Patrik Breitenberger. Geehrt wurden Klaus Ratschiller und Peter Tapfer. Ratschiller, seit 15 Jahren Mitglied der Feuerwehr, hat sich insbesondere als rühriger Jugendbetreuer hervorgetan. „Ich bin mir sicher, dass wir aufgrund der guten Jugendarbeit weiterhin Nachwuchs in der Wehr haben“, bedankte sich Kommandant Tappeiner bei Ratschiller und Tapfer. Peter Tapfer, der ehemalige Komman-

dant-Stellvertreter, war es, der die Jugendgruppe einst gegründet und aufgebaut hatte. Er wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Wehr geehrt, auch für sein Wirken oftmals im Hintergrund. Abschließend erfolgte die Angelobung 6 neuer Wehrmänner: Ludwig Linser, David Holzer, Florian Gunsch, Jakob Holzer, Martin Stricker und Hannes Gurschler.  AM

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Burgeis braucht einen Schülerlotsen BURGEIS/MALS - Im Bereich der Landesstraße, die durch Burgeis in Richtung Schlinig und Watles führt, ist es mit der Verkehrssicherheit nicht zum Besten bestellt. Wie Johann Ziernheld und Ruth Kofler Fabi bei der jüngsten Sitzung des Malser Gemeinderates beanstandeten, halten sich viele Autolenker nicht an das Tempolimit von 30 km/h. Erschwerend hinzu komme der Umstand, dass im genannten Bereich u.a. auch viele Kinder unterwegs sind. Ziernheld sprach sich für gezielte Kontrollen seitens der Gemeindepolizisten aus. Laut dem Bürgermeister Ulrich Veith wäre es ideal, wenn sich ein Schülerlotse finden würde. Man werde nun eine Warntafel anbringen. Sollte diese Maßnahme nicht greifen, werde es zu gezielten Kontrollen kommen.

Wie geht es mit Rambach-Werk weiter?

Veith. Hierfür ist eine Satzungsänderung notwendig. Sobald fest steht, wie es mit der GmbH bzw. Noch offen ist derzeit, ob dem Kraftwerksprojekt weiterüberhaupt und wann das Ram- geht, wird Veith diese zusätzliche bach-Wasserkraftwerk errichtet Aufgabe niederlegen und den Weg wird. Nach dem Rücktritt des Ver- für einen anderen Vertreter aus der waltungsrates der „Rambach Kon- Gemeinde Mals frei machen. sortial GmbH“ sind die Gemeinden Mals, Taufers und Schluderns auf- Zusätzliche Selfin-Anteile gerufen, neue Vertrter zu benennen. Der Malser Gemeinderat hat Weil die Gemeinde Latsch Hand einstimmig beschlossen, zwischen- in Hand mit der Eingemeindung zeitlich den Bürgermeister für das des E-Werks einen großen SchulGremium zu benennen. Wie Veith denberg übernommen hat und informierte, laufen derzeit Ver- es deshalb nicht schafft, von der handlungen für die Übernahme Bezirksgemeinschaft die für Latsch der Konzession, die einem Privaten vorgesehenen Selfin-Anteile anzugesprochen worden war. „Wenn zukaufen, haben die restlichen die Verhandlungen erfolgreich ver- Gemeinden beschlossen, anteilslaufen, wird auch die Gemeinde mäßig die Latscher Selfin-Anteile Glurns mit ins Boot geholt“, so zu kaufen. Für Mals geht es um

BM Ulrich Veith

38.000 Euro (60 Anteile), die im Jahr 2020 zu zahlen sind. 396 Anteile hatte die Gemeinde Mals bereits vor einiger Zeit angekauft. Der Gemeinderat stimmte dem Ankauf der zusätzlichen Anteile einhellig zu.  SEPP

Umfahrung rückt näher KASTELBELL-Galsaun - Auf dieses Licht am Ende des Tunnels für die Umfahrung von Kastelbell-Galsaun hat die Gemeindeverwaltung Kastelbell-Tschars bereits Jahrzehnte gewartet. Wie berichtet, hatte die Einheitliche Vergabestelle am 28. August 2017 die Arbeiten für dieses Umfahrungsprojekt ausgeschrieben. Bis zum 1. Dezember wurden 7 Angebote eingereicht, wobei sich

auch mehrere lokale Baufirmen über Bietergemeinschaften an der Ausschreibung beteiligt haben. Die Öffnung der Angebote hat am 5. Dezember stattgefunden. Nun wird mit der technischen Bewertung der Angebote fortgefahren, die voraussichtlich Anfang Mai 2018 abgeschlossen sein wird. Anschließend werden die Preisangebote geöffnet und der Zuschlagsempfänger mit dem nach-

haltigsten Angebot bestimmt. 2018 übergeben. Die Bauzeit wird Wenn es keine Rekurse gegen nach derzeitigem Stand 4 Jahre den Zuschlag gibt, werden die betragen.  OSSI Arbeiten im Herbst/Spätherbst

WORT|SPALTUNG (96)

Zuckerleschleudern Wenn Ärzte Halbgötter in Weiß sind, dann müssen Politiker wohl das Gegenstück in Schwarz sein. Vor allem die italienischen Vertreter der Zunft. Die Parlamentswahlen am 4. März bringen sie derzeit zu versprecherischen Höchstleistungen: Mindestrenten von 1.000 Euro, Steuerfreiheit für das erste Auto und das erste Haus, Abschaffung der Fernsehgebühren, der Sozialleistungen für neu eingestellte Junge und der letzten kostensparenden Rentenreform, gleichzeitig Erhöhung der Steuerrückerstattungen, Einführung eines Bürgereinkommens von monatlich 780 Euro oder mehr für 9 Millionen Italiener, ein Mindestlohn von 9 oder sogar 10 Euro pro Stunde, eine einheitliche Steuerrate von 23 % oder, non finisce qui, von nur 15 % und die gänzliche Steuerbefreiung für Familien mit geringem Einkommen. Jeder versucht, den politischen Mitstreiter zu übertrumpfen. Egal, ob rechts, links, schräg, unten oder wo auch immer auf dem politischen Spektrum. Und das trotz gigantischer Staatsschulden und fehlender konkreter Modelle zur Finanzierung. Und der Tatsache, dass keine Partei und kein Bündnis genügend Stimmen auf sich vereinen wird, um alleine zu regieren. Und der wenig realistischen Aussicht, dass sich eine Allianz über die Blöcke hinweg bildet. Hier reicht es nicht aus, Z ein Halbgott zu sein, da muss schon der Weihnachtsmann her. Und der hat vor Ostern Pause. 

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Perspektive Geflügelzucht MALS/BURGEIS - Gerade für Bergbauern und bäuerliche Kleinbetriebe, so Raimund Prugger, Bezirksobmann des Südtiroler Bauernbundes, könne die Geflügelzucht gute Erwerbsmöglichkeiten bedeuten. Die geringen Investitionskosten seien zudem ein weiterer Anreiz. In Absprache mit Vertretern der Ortsgruppe Mals des Südtiroler Bauernbundes ist der Bau eines kombinierten Geflügelschlachthofes in direkter Nähe des jetzigen Schlachthofes im Haushalt der Gemeinde bereits vorgesehen worden. Generelles Interesse von Seiten der Bauern sei vorhanden, so Prugger. Bei der Veranstaltung am 22. Februar wolle man ausloten, wie stark die Resonanz in der Tat ist. Mit Praxisberichten von Daniel Primisser, Präsident des Bundes Alternativer Anbauer und ehemaliger Geflügelzüchter, sowie von Alexander Holzer (Dorfmetzgerei

Fotos: Daniel Primisser

Informationsnachmittag am 22. Februar im Kulturhaus Burgeis

Die Geflügelzucht kann eine gute Erwerbsmöglichkeit sein

Holzer, Lana) und weiteren Expertenberichten, die Themen wie Fütterung, Haltung, Stallbau, Schlachtung und Betriebswirtschaftliches ansprechen werden, wolle man vor allem informieren: Gerade auf kleinparzelliertem Grund sei Geflügelzucht eine Erwerbschance und ein Schlachthof in Mals wäre ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer Stärkung regionaler Produkte. Gemeinsam mit Michael Böttner,

wir sind Fürstenburg

Raimund Prugger (links) und Günther Wallnöfer.

Schludernser Mastgeflügelhalter, wurde ein Geflügelschlachthof in der Nähe von Augsburg besichtigt, der, wie Böttner betont, ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis habe. Voraussetzung für das Schlachten der Tiere im angedachten Malser Geflügelschlachthof sollen dann Grundbedingungen sein, die mit dem Tierwohl im Einklang stünden, sind sich Prugger und Wallnöfer einig: Freiland- und Bodenhal-

tung sowie artgerechter Auslauf. Kurz: geschlachtet werde, wer ein schönes Leben vor dem Tod hatte. Der kombinierte Schlachthof stünde dann für Hühner, Gänse, Truthähne und Enten zur Verfügung, so Wallnöfer weiter. Darüber hinaus, berichtet Böttner, solle ein Vinschger Geflügelzüchterverein gegründet werden, der sich unter anderem der Aufgabe widmen wird, zu informieren, aber auch Einkaufspools und Weiterbildungsmöglichkeiten anzubieten und sich mit Forschung und Lehre zu beschäftigen. Für mehr Informationen über die Veranstaltung am 22. Februar von 13.30 bis 18 Uhr stehen der Südtiroler Bauernbund unter innovation-energie@sbb.it ( Tel.: 0471 999 418) oder Günther Wallnöfer (Tel.: 346 165 0556) zur KAT Verfügung. 

TAG DER OFFENEN TÜR 24. Februar 2018 10:00 - 17:00 Uhr Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg DER VINSCHGER 05/18 11


VINSCHGER GESELLSCHAFT

Viele junge Leute interessieren sich für das OSZ Mals MALS - Der „Tag der offenen Tür“ am Oberschulzentrum (OSZ) Mals war kürzlich ein voller Erfolg. Jugendliche mit und ohne Eltern aus nah und fern waren gekommen, um die Schule, die Schultypen und das jeweilige dazugehörige Angebot aus erster Hand kennen zu lernen. Die Auswahl ist bekanntlich viel-

fältig am OSZ Mals mit der FOWI (Fachoberschule für Wirtschaft), dem SOGYM (Sozialwissenschaftlichem Gymnasium) und der Sportoberschule. Nicht zu vergessen die Schulschwerpunkte Fußball, Badminton und Tennis, integriert in der FOWI und im SOGYM. Neu dazu kommt im Schuljahr 2018/19

das Angebot „Eishockey“, ebenso vorgesehen in der FOWI und im SOGYM. Die neue, grafisch und inhaltlich ansprechende Schulbroschüre, gibt Einblicke in die jeweiligen Schultypen. Lehrer wie Schüler standen den vielen Besuchern Rede und Antwort. Auch in der Schulbar herrschte den ganzen

Nachmittag über reger Betrieb. Die vierte Klasse FOWI, die in diesem Schuljahr für das Projekt „Schulbar“ verantwortlich ist, hatte alle Hände voll zu tun. In der Zwischenzeit sind einige Schülerinnen und Schüler richtige Profis im Zubereiten von „Espresso, Macchiato, Cappuccino DANY und Latte Macchiato“. 

von Brustkrebs informieren sowie über die aktuellen chirurgischen und medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten. Am 2. März um 20 Uhr wird Luise Vieider (Kommunikationstrainerin/ Key-

train Bozen) im Fraktionssaal erwartet. Sie wird zum Thema „Jedes Wort wirkt – Achtsamkeit in der Kommunikation“ referieren.  RED

Latscher Gesundheitstage LATSCH - Die SVP Frauen Latsch und die Latscher Bäuerinnen laden zu den Latscher Gesundheitstagen 2018 ein. Am 23. Februar um 20 Uhr hält Heinrich Stecher (Facharzt Gynäkologie im

Krankenhaus Schlanders) im Fraktionsaal Latsch einen Vortrag zum Thema „Brustkrebserkrankung: vorbeugende Maßnahmen und Früherkennung“. Stecher wird über Ursachen und Heilungschancen

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DER VINSCHGER 05/18

Das Haushaltsgesetz 2018 hat einen interessanten Steuerabzug für Investitionen in Gärten und Grünanlagen (sog. „Bonus Verde“) eingeführt. Hierbei handelt es sich um einen noch nie da gewesenen IRPEF- Abzug in Höhe von 36% der Kosten die für die Begrünung von bestehenden Immobilien anfallen. Im Detail werden Investitionen zur Begrünung von Gärten, Terrassen und Dächern, in Bewässerungsanlagen oder zur Errichtung von Brunnen steuerlich begünstigt. Auch die Planung und die Instandhaltung der Grünanlagen fallen in den Anwendungsbereich des Steuerabzuges. Die genannten Arbeiten müssen jedoch immer bereits bestehende fertige Immobilien betreffen, die zu Wohnzwecken verwendet werden. Der Steuerabzug gilt hingegen nicht bei der Begrünung von Immobilien die im Bau sind. Es ist noch nicht geklärt, ob der reine Kauf von Pflanzen in den Anwendungsbereich der Steuerbegünstigung fällt. Vermutlich wird das Finanzamt zeitnah mit einem Rundschreiben hierzu Stellung nehmen. Der Steuerabzug kann vom Eigentümer oder vom Besitzer der Immobilie in Anspruch genommen werden, sofern diese effektiv die Kosten tragen; auch die Inhaber von dinglichen Rechten (z.B. die Inhaber von Fruchtgenuss- oder Wohnrechten) und Mieter können somit den Steuerabzug in Anspruch nehmen. Der Steuerabzug betrifft nur jene Personen, die der Einkommensteuer IRPEF unterliegen; Gesellschaften können die Begünstigung hingegen nicht anwenden. Kondominien können den Steuerabzug auf Investitionen in Grünanlagen auch in Anspruch nehmen, sofern diese Gemeinschaftsflächen betreffen. Der Steuerabzug erfolgt bis zu einem Gesamtbetrag von maximal 5.000 Euro für die im Jahr 2018 angefallenen Kosten. Ähnlich wie bei den Wiedergewinnungsarbeiten wird der Steuerabzug auf 10 Jahren aufgeteilt. Um den Steuerabzug beanspruchen zu können, muss die entsprechende Zahlung auf eine Art erfolgen, welche die Rückverfolgbarkeit derselben sicherstellt: die Zahlung muss somit mittels Überweisung, Scheck, Kreditkarte oder Bankomat erfolgen. Barzahlungen sind nicht möglich. Nun können auf Kosten des Fiskus Privathäuser in Italien noch schöner werden!


LESERBRIEFE

Gesetzentwurf zur direkten Demokratie

Der ergänzende Eingriff in der Skizone Sulden sieht eine Pendelbahn auf das Hintergratjoch und eine Skipiste vor. Grafik: Landesamt für Landesplanung.

Skikarussell wird aufgewertet SULDEN - Die Landesregierung hat am 6. Februar den ergänzenden Eingriff in der Skizone „Sulden“ für die Vervollständigung des Projektes „Ortler Ronda“ genehmigt. Mit der "Ortler Ronda" möchte die „Seilbahnen Sulden GmbH“ eine skitechnische Verbindung zwischen den einzelnen Gebieten Madritsch, Kanzel und Langenstein erreichen. Dazu hat sie die Errichtung einer Aufstiegsanlage, ausgehend von der Bergstation Langenstein auf den Hintergratkopf sowie die Errichtung einer Skipiste, die an die gegenwärtige Talabfahrt „Madritschjoch II“ anknüpft, vorgeschlagen. Diesem ergänzenden Eingriff stimmte die Landesregierung mit den Auflagen des Umweltbeirates zu. "Das Vorhaben, bestehend aus einer Pendelbahn und einer Skipiste, zielt darauf ab, die Verbindung zwischen den ein-

zelnen Skipisten und Aufstiegsanlagen wesentlich zu verbessern", sagt Landesrat Richard Theiner, der den Beschluss eingebracht hat. Das Projekt überzeuge sowohl unter skitechnischen als auch unter sozioökonomischen Gesichtspunkten, denn es könne dem lokalen Tourismus neue Impulse geben. Theiner verweist darauf, dass gegen das Vorhaben keine Einwände und keine negativen Stellungnahmen eingegangen sind. Verkehrsberuhigung angestrebt Gleichzeitig stellt das Projekt „Ortler Ronda“ die Weichen für eine Verkehrsberuhigung des Dorfes Sulden. Die Seilbahnen Sulden GmbH verpflichtet sich nämlich, einen partizipativen Prozess in die Wege zu leiten, der innerhalb 2020 zur Entwicklung eines Mobilitätsplans für Sulden führt. Dabei sollen Vertreter der

Gemeinde, der Liftgesellschaft, der Bevölkerung, des Nationalparks Stilfserjoch und der Landesabteilung Mobilität mitwirken. Die erste Sitzung ist innerhalb von drei Monaten nach Genehmigung des ergänzenden Eingriffs anzusetzen. Die Gemeinde Stilfs hatte das Projekt „Ortler Ronda“ bereits im Juli 2016 mit einem Ratsbeschluss genehmigt. Es folgte im November 2017 das positive Gutachten des Umweltbeirates mit Auflagen. Auch das Vorgutachten des Landesamtes für den Nationalpark vom Jänner 2018 fiel positiv aus. Nicht zuletzt müssen auf Projektebene auch die Auflagen gemäß Gutachten des Landesamtes für Wildbach- und Lawinenverbauung West vom September 2017 berücksichtigt werden.  LPA

Durch das Volksbegehren 2017 mit 12.000 Unterschriften ist der Landtag verpflichtet worden, den Gesetzentwurf zur direkten Demokratie, noch in dieser Legislatur zu behandeln. Die Abgeordnete Magdalena Amhof wurde als Präsidentin des Gesetzgebungsausschusses vom Landtag mit der Ausarbeitung eines neuen Gesetzes zur direkten Demokratie beauftragt. Gemeinsam mit Brigitte Foppa und Sepp Noggler wurde sogar unter Einbeziehung der Bürger ein Gesetzentwurf geschrieben, der - verglichen mit dem aktuellen Gesetz - ein Schritt in die richtige Richtung ist. Es bleibt zu hoffen, dass die Mehrheitspartei das Bemühen ihrer Mandatare nicht schmälert, indem sie wesentliche Elemente - Quorum, Mitbestimmung der Bürger über Beschlüsse der Landesregierung zu Großprojekten - abschwächt oder streicht, sodass am Ende nicht mehr als eine Feigenblattaktion überbleibt. EGGER GRETI, NATURNS, 11.02.2018

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Vorbereitung für MedAT und medizinische Berufe SCHLANDERS - Um einen der be-

gehrten Ausbildungsplätze in den medizinischen Berufen oder für ein Medizinstudium zu erhalten, bedarf es einer sehr guten Vorbereitung. Dabei sind als zentrale Kompetenzen sowohl die vor der Matura erworbenen Fachkompetenzen in Biologie, Chemie, Physik und Mathematik zu sehen, als auch ein sehr gutes logisches Denkvermögen, Flexibilität im Denken und eine verlässliche Merkfähigkeit. Gerade auch auf diesen Bereich zielt der Schwerpunkt „Gesundheit, Medizin und Ernährung“ des Real- und Sprachengymnasiums Schlanders ab. Es geht darum, die Schüler/innen für Berufe und Tä-

tigkeitsfelder in diesem Bereich zu begeistern und sie dann bestmöglich auf die vorgesehenen Aufnahmeverfahren vorzubereiten. Eine gewinnbringende Zusammenarbeit konnte dafür heuer mit dem Krankenhaus Schlanders gestartet werden. Die interessierten Schüler/innen können vor Ort im Krankenhaus die unterschiedlichen Berufe erfahren und Einblick in die unterschiedlichen Aufgaben und Möglichkeiten erhalten. Nun bietet das OSZ Schlanders erstmals auch einen externen Kurs für seine Schüler/innen an, der gezielt auf das Aufnahmeverfahren Medizin „MedGurus - von Studenten für an österreichischen Universitä- Studenten“ kommen dafür nach ten, den MedAT, vorbereitet. Die Schlanders. Der Intensivkurs dau-

ert fünf Ganztage, wobei ein Teil des Kurses auch in die Osterferien fällt (Dienstag, 27. März, bis Samstag, 31. März 2018). Interessierte Schüler/innen des OSZ Schlanders der 4. und 5. Klassen können sich aktuell zu diesem Kurs anmelden. Auch können sich ehemalige Schüler/innen des OSZ einschreiben, die im Sommer 2018 planen, an einer der Aufnahmeprüfungen teilzunehmen. Alle Informationen dazu finden sich auf der Homepage der Schule (www.osz-schlanders.it).  RED

Danke Margit! SCHLANDERS - 40 Jahre lang hat Margit Gurschler aus Schlanders im Sekretariat der Bezirksgemeinschaft Vinschgau gearbeitet. Seit dem 1. Jänner 2018 ist sie im Ruhestand. Als Dank und Anerkennung für den langjährigen Dienst wurde Margit am 6. Februar am Sitz der Bezirksgemeinschaft mit einer Dankesurkunde und mit Blumen geehrt. Zur schlichten Überraschungsfeier hatten sich nicht nur der derzeitige Bezirkspräsident Andreas Tappeiner und seine Vorgänger Sepp Noggler, Johann Wallnöfer und Kristian Klotz ein-

gefunden, sondern auch der amtierende Generalsekretär Urban Rinner und dessen Vorgänger Konrad Raffeiner, Christian Messmer und Alfred Kaserer. Die Urkunde wurde Margit Gurschler für ihr Engagement, ihre langjährige Treue und ihre Loyalität überreicht. Kristian Klotz erinnerte an die Zeiten von früher. Margit Gurschler habe die Aufbauarbeit und Entwicklung der Bezirksgemeinschaft seit 1977 miterlebt. Seither seien viele neue Dienste und Aufgaben dazu gekommen, z.B. die Abfallbewirtschaftung und die Sozialdienste.

Gruppenbild mit Dame (v.l.): Alfred Kaserer, Johann Wallnöfer, Konrad Raffeiner, Sepp Noggler, Christian Messmer, die geehrte Margit Gurschler, Kristian Klotz, Andreas Tappeiner und Urban Rinner.

Margit Gurschler habe sich immer an der Schaltstelle befunden und war für die Präsidenten und Sekretäre stets eine verlässliche Mitarbeiterin. Sie habe es als deren rechte Hand außerdem immer ver-

standen, für ein gutes Arbeitsklima im Haus zu sorgen. Dem stimmte auch Alfred Kaserer zu, der den Dank im Namen der Sekretäre überbrachte.  SEPP

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LANGTAUFERS - Die Oberländer Gletscherbahn A.G. mit Geschäftsführer Paul Jakomet (im Bild) hat am 6. Februar die Aufhebung des Landesregierungsbeschlusses zur Ablehnung der skitechnischen Verbindung Langtaufers-Kaunertal im „Selbstschutzwege“ beantragt. Vorsorglich ist auch ein Rekurs an das Verwaltungsgericht bereits in Vorbereitung. RED 


Everest, der letzte Schritt SULDEN - Am 8. Mai vor 40 Jahren

stand Reinhold Messner zusammen mit Peter Habeler auf dem Gipfel des Mount Everest. Sie hatten den Gipfel des höchsten Berges der Welt (8848 m) als erste Menschen ohne die Zuhilfenahme von Flaschensauerstoff erreicht. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums dieser bergsteigerischen Höchstleistung entsteht derzeit unter dem Titel „Everest, der letzte Schritt“ ein über 80-minütiger Fernsehfilm. Produziert wird der Film von ServusTV für die Sendereihe „Bergwelten“. Schon allein die Tatsache, dass Reinhold Messner die Regie führt, ist eine Garantie dafür, dass eine möglichst realitätsnahe Nacherzählung der ersten Everest-Besteigung ohne Sauerstoff entsteht. Zusätzlich von originalen Filmaufnahmen, die bei der Besteigung im 8. Mai 1978 am Everest im Himalaya entstanden sind, werden auch Aufnahmen miteingebaut, die unlängst vor Ort in Nepal gedreht wurden sowie in der vergangenen

In den Bildern (v.l.): Simon Messner, Reinhold Messner und Hans-Peter Stauber.

Woche in Sulden im Bereich des Madritsch-Gebietes. „Mit den Dreharbeiten im Himalaya und in Sulden können wir vor allem jene Szenen darstellen, zu denen es keine originalen Aufnahmen gibt“, sagte Messner, als er den Film am 7. Februar zusammen mit seinem Sohn Simon und dem TV-Journalisten Hans-Peter Stauber im Hotel „Bambi“ in Sulden vorstellte. Die Rolle von Reinhold Messner spielt sein 27-jähriger Sohn Simon. Nach „Still Alive? - Das Drama am Mount Kenya“ und „Der Heilige Berg“ ist „Everest, der letzte Schritt“ ein wei-

teres Filmprojekt von Reinhold Messner. Als Filmemacher gehe es ihm darum, „Geschichten zu erzählen, die erlebt worden sind. Das Leben erzählt bessere Geschichte als jeder Fantasieroman.“ Mit dem Titel „Everest, der letzte Schritt“ erinnert Messner an die 4 Phasen des Alpinismus, sprich an den Eroberungsalpinismus, den Schwierigkeitsalpinismus, den heroischen Alpinismus und den Verzichtsalpinismus, also einen Alpinismus, bei dem auf technische Hilfsmittel weitgehend verzichtet wird, wie z.B. auf Sauerstoff. Als 5. Phase nannte

Messner den Pistenalpinismus, zumal das Bergsteigen heutzutage zu über 90 Prozent auf „Pisten“ stattfinde. Messner dankte dem Filmstab, allen weiteren Mitwirkenden und allen Suldnern, die bei den Dreharbeiten mitgeholfen und Großartiges geleistet haben. Hans-Peter Stauber, der seit 2011 für die Sendereihe „Bergwelten“ verantwortlich ist, kündigte an, dass der Film Anfang Mai in Österreich erstmals ausgestrahlt wird und anschließend in weiteren Ländern des deutschsprachigen Raums. In Sulden wird der Film laut Messner heuer im Sommer öffentlich vorgeführt. Um einen Beitrag seitens der Südtiroler Filmförderung wurde für diesen Film nicht angesucht. Übrigens: Offiziell gefeiert wird die erste Everest-Besteigung ohne Sauerstoff nicht. Wohl aber reisen die noch lebenden Expeditionsteilnehmer zu einem privaten Treffen nach Nepal.  SEPP

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Faschingsspaß im ganzen Dorf SCHLANDERS - Unzählige kleine und große Besucher aus nah und fern sind am Samstag nach Schlanders gekommen, um den großen Faschingsumzug mitzuerleben. Zu sehen und zu hören gab es viel. So etwa die PESTI-zidler, Charli`s Zugele, ein großes Piratenschiff, einen Zoo, lebensgroße Mozartkugeln und eine Gruppe wandernder „Marmorwürfel“, die vorführte, wie man den Marmor aus Göflan mit Heißluftballons zu Tal befördern kann. Der Schlanderser Bürgermeister wurde festgenommen und in ein fahrendes Gefängnis gesteckt, mit dem den Zuschauern vorgeführt wurde,

„wer hinter der Fassade steckt“ und „was uns alles verheimlicht wird.“ Den Abschluss des Umzuges, an denen sich 15 Vereine bzw. Gruppen mit insgesamt über 300 Akteuren beteiligten, bildete der Lucky-Luke Saloon. Im Anschluss an den Umzug wurde in der „schönsten Fußgängerzone der Welt“ bis spät in die Nacht ausgelassen gefeiert. Fortgesetzt wurde das närrische Treiben auch noch am Faschingsdienstag in der Fußgängerzone sowie auf dem Plawennplatz mit der „80er-Fete“ des Theatervereins Schlanders.  SEPP

Einige Schnappschüsse des Faschingsumzuges in Schlanders; weitere Bilder gibt es auf unserer Facebook-Seite.

Letzte Hippie-Community im Vinschgau! LAAS - In Laas hält sich seit Jahrzehnten eine verschworene Hippie-Szene. Am Unsinnigen Donnerstag wurde das 50-jährige Bestehen gefeiert. Die „peace and love“-Anhänger leben in einfachen Zeltbehausungen, rauchen bevorzugt „selbstgewuzelte“ Joints, feiern bei Lufthansa-Cocktail und Reissalat. Sie lieben Hanflasagne, schlürfen leidenschaftlich gerne Hanfsuppe und chillen bei einem coolen Hanfbier. Sie leben sie auf weile in Laas voll integriert. Die „Dealer“ (Händler) und verkaufen ihre eigene Art, sind aber mittler- meisten von ihnen sind eigentlich offiziell Waren des täglichen Ge-

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brauchs. Viele sind aber auch Barkeeper und mixen Cocktails zum Abheben. Bei der Jubiläumsfeier am vergangenen „Pfinsta“ gab es nur friedliche Gesichter. Alle lebten ihr Daseins-Credo „peace and love“ in vollen Zügen aus. Mit dem VW-Hippie-Bus unternahmen sie Ausflüge zu den Bars und Pubs der Laaser City. Bereits seit 2000 steht das närrische Treiben in in Laas am Unsinnigen Donnerstag unter einem immer wieder neuen Thema.  RED


VINSCHGER SPEZIAL

Zahlen zu Reschen

Winter- und Wassersportort Reschen Ein barscher, rascher, im Dialekt rescher Urvinschger hat am höchsten Punkt des Oberen Weges einen Hof bewohnt. RESCHEN - Als sich in seiner Nähe noch andere Vinschger ansiedelten, wurden diese erstmals 1393 „beim Rescher“ erwähnt. Aus dem Einzelhof entstand dann auch der Pass- und Ortsname. Heute bewohnen 726 Bürger Reschen mit den Ortsteilen Froi, Pitz, Rojen und Tendres und bilden die zweitgrößte Fraktion der Gemeinde Graun. Rojen ist auf 1.968 Metern die höchstgelegene Dauersiedlung der Ostalpen. Bekannt ist der Weiler durch die Fresken in der Nikolaus-Kirche. Erst Jahrhunderte später wurde

die Kapelle zum Hl. Sebastian in Reschen-Hauptort zur heutigen Pfarrkirche erweitert. Wie für die Fraktion Graun wurde das Aufstauen des einst „supremus lacus apud curaun“, des höchsten Sees bei Graun, genannten Reschensees auch für die Ortschaft Reschen zum einschneidendsten Ereignis. 47 Häuser sollen den Fluten zum Opfer gefallen sein; darunter betraf es die Josefskapelle mit dem alten Widum und das Gasthaus zur Post. Heute herrscht wieder Leben in Reschen am See. Dem Tourismus, den

Gast- und Beherbergungsbetrieben, vielen Handwerkern und Kleinunternehmern sei Dank. Reschen wurde inzwischen zur heimlichen Hafenstadt. Dort startet die „MS Hubertus Interregio“ zu Seerundfahrten und auch der „Segelverein Reschensee“ treibt dort sein Wesen. Von Reschen aus erreicht man das Skigebiet Schöneben, seit seiner Erschließung ab 1958 der wirtschaftliche Motor der Gemeinde. GÜNTHER SCHÖPF

Einwohner: 726 · Frauen: 360 · Männer: 366 Wirtschaft ·Tourismusbetriebe: 28 · Handwerksbetriebe: 17 · Dienstleister: 3 Geschichte ·1519: Reschen als Gemeinde erwähnt ·1856: Bau der Pfarrkirche in Reschen ·1906: Gründung der Raiffeisenkasse ·1975: Ausschank auf der Reschner Alm ·1988: Umlaufbahn von Piz nach Schöneben · 2000/01: Elektrowerk Rojenbach am Netz · 2002: Der Bunker Nr. 20 an der Grenze wird zugänglich

„Vielleicht wäre das Potential da“ Auf die Frage, müsste die Gemeinde Graun nicht wohlhabend sein, fühlte sich Wirtschaftsreferent Josef Thöni, Langtaufers, etwas provoziert: JOSEF THÖNI: Vielleicht wäre das

tionen draußen im Tal getroffen hat, müssen wir riesige Einbußen hinnehmen.

Ist die Nähe zur schweizerischen und österreichischen Grenze nicht auch für die Handwerksbetriebe von Vorteil?

Im Gegenteil. Wir verlieren unsere besten Arbeitskräfte an die Potential da, aber auch mit 2 Schweiz – nicht nur im TourisTourismussaisonen schaffen wir musbereich – und die Handwernicht mehr als 110 bis 120 Aus- Eindeutig. Die Stimmung unter ker können mit den Angebolastungstage. Allein aus diesem den Betrieben hatte sich in den ten der Tiroler Nachbarn selten Winter, der für Langtaufers zur letzten Jahren etwas gebessert. konkurrieren. Man schaue sich Katastrophe wurde, aber durch Man hat wieder investiert und nur die Referenzlisten unserer die Straßensperren auch die Frak- gebaut. Betriebe an. der Vinschger: Also ist der Tourismus bei weitem der wichtigste Wirtschaftsfaktor?

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VINSCHGER SPEZIAL

HOTEL ZUM MOHREN & MOHRENSTUBEN

Genussmomente in den Mohrenstuben Mitten im Dorfzentrum und unweit vom Reschensee liegt das Hotel „Zum Mohren“ mit dem angeschlossenen Restaurant „Mohrenstuben.“ Es ist längst kein Geheimtipp mehr, dass der Juniorund Küchenchef Dietmar Folie mit seinen exquisiten Kochkünsten allen Gästen einen kulinarischen Hochgenuss bereitet. Ob für den

Hotelgast oder den Tagesgast, die Verwendung saiJunior- und Küchenchef Dietmar Folie mit Leidenschaft des Küchenchefs ist sonaler Produkte dem Seniorchef des Hauses im 5-Gänge-Menü ebenso spürbar von Bauern aus wie in den Tagesgerichten, den der Region. Junihausgemachten Teigtaschen und orchefin Sabine berät Sie gerne bei se, Familien- und Firmenfeiern, den köstlichen Kuchen und Torten der Auswahl aus dem gut selek- Hochzeiten, Geburtstage usw. Reaus der hauseigenen Konditorei. tierten Weinkeller mit Südtiroler servierungen unter: 0473/633120 Überzeugt, dass beste Gerichte und italienischen Etiketten. Das nur aus guten Zutaten entstehen, Restaurant ist mittags und abends legt Dietmar großen Wert auf die geöffnet und eignet sich für Bus-

FOLIE METALL

SPORT WINKLER

Von der Idee zur Montage

Die Kapitäne und ihr Sportgeschäft

Die Schlosserei Folie Metall OHG zählt zu den Spezialisten im Bereich Stahlbau, Schlosserei- und Inoxverarbeitung in Südtirol. Von der Idee über die Planung bis hin zur abschließenden Montage kommt alles aus einer Hand. Die jahrelange Erfahrung und die

Im Bild von links Roland Stecher, Robert Folie, David Folie und Gabriel Stecher

Leidenschaft für den Werkstoff machen den Traditionsbetrieb in Reschen zu Ihrem ersten Ansprechpartner in Sachen MetallINGE verarbeitung.

Eigentlich ist die Schifffahrt auf dem Reschensee ihr Hobby. An Land betreiben Artur und Elias Winkler das Traditionssportgeschäft Winkler im Ortskern von Reschen. Sport Winkler bemüht

sich, sowohl im Sportartikelsektor als auch in der Modeabteilung und im Verleih von Wintersportartikeln immer auf dem aktuellsten Stand zu sein und eine große Auswahl an Markenartikeln anzubieten. INGE

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VINSCHGER SPEZIAL

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PISTENGAUDI

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Der ultimative Winterspaß für groß und klein Das sonnenverwöhnte, schneesichere Skigebiet Schöneben glänzt mit seinen weitläufigen Pisten und ist mehrfach ausgezeichnet für die unschlagbare Pistenpräparierung. Die neue Funslope Schöneben bietet ein ganz besonderes Erlebnis für alle Wintersportler. In einer Area werden hier die besten Elemente aus Boardercross und Snowpark vereint und bieten eine willkommene Abwechslung zu den gewohnten Schwüngen auf der Piste. 26 vielfältige Elemente sind hier auf einer Länge von 800 Metern so angelegt, dass sie von jedem befahrbar sind. Die spaßige Tour kann individuell gestaltet werden; sie startet gleich mit der ersten Schneeschnecke, auf die eine flotte Wellenbahn folgt. Hier holen die Freestyler ordentlich Schwung für die kommenden Hindernisse. Nach ein paar weiteren Steilkurven türmt sich schließlich die zweistöckige Doppelschnecke auf, die es in dieser Form nur in Schöneben gibt. Am Ende warten dann noch

ein paar Spezialhindernisse, wie das Maskottchen Slopy, das einen mit lustigen Geräuschen aus der Funslope verabschiedet. Sieben Liftanlagen, Schneesicherheit bis in den Frühling und breite Pisten bieten Abwechslung für Familien, Snowboarder und Genuss-Skifahrer. Außerdem gilt der Skipass dieses Jahr nicht nur für das Skigebiet Schöneben, sondern auch für Watles, Sulden am Ortler, Trafoi am Ortler, Haideralm und INGE Nauders. Aus der Eventbox von Schöneben und Haideralm: • 22. & 25.02. Krokus-Party mit der Band Proost direkt aus den Niederlanden • 24.02. Miss World Finale Trentino/Südtirol • 04. & 24.03. DJ’s on Tour • 18.03. Amberg-Duo • 25.03. Band Sauguat im Winterfieber • 02.04. Dreiländerrennen mit der Band Tiroler Wind

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DIE LUSTIGN STRAWANZA

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VINSCHGER SPEZIAL

GASTHOF SCHWARZER ADLER

Idyllische Einkehr am Reschensee Jeder Schöneben-Skifahrer kennt den Gasthof „Schwarzer Adler“ direkt an der Zufahrt zum Skigebiet Schöneben. Das Hotel liegt in idyllischer Lage direkt am Reschensee, der Blick auf das tiefblaue Wasser im Sommer und auf den vereisten See im Winter ist ein Traum. Der

„Schwarze Adler“, das familiengeführte Hotel am Reschensee ist ein idealer Ausgangspunkt für Schneeschuhwanderungen, Rodelpartien, Langlauftouren im Winter sowie Wanderungen und Motorradfahrten im Sommer. Das Restaurant des Hotels ist täglich von 11.30 bis 14

Uhr und von 18.30 bis 20.30 Uhr geöffnet. Dort können traditionelle Gerichte der Südtiroler Küche à la carte bestellt werden. Am Nachmittag bietet Familie Trafoier hausgemachten Apfelstrudel, süße Torten und cremigen Cappuccino Die Gastgeber Daniel Trafoier und Sarah Sandbichler auf der Sonnenterrasse an. INGE

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SPORT FOLIE

Verkauf und Verleih vom Fachmann Der traditionelle Familienbetrieb Sport Folie bietet Sportartikel sowie Sport- und Freizeitbekleidung namhafter Marken auf zwei Etagen an. Kunden finden hier alles für den Wintersport: von der Ski- und Langlaufausrüstung über Schlittschuhe bis hin zu Snowboards, Rodeln und Schneeschuhen zum

Kaufen oder zum Ausleihen. Ein großer Verleih steht auch an der Talstation von Schöneben zur Verfügung. Freuen Sie sich auch auf den Sommer: da finden Sie alles rund ums Bike, das Neueste für den Wander- und Bergsport sowie eine große Auswahl an Fitness- und Freizeitartikeln. INGE

LECHTALER ANDREAS

Solides wird wieder geschätzt „Der Trend geht vermehrt Rich- schon etwas leisten, dann verlangen Lechthaler Andreas Reschen“ und trägen für Wohnhäuser, Geschäftung Massivholz“, erklärte Andreas sie Hochwertiges.“ Das war Heraus- darauf hat sie sich eingestellt. Die te, Arztpraxen, Ferienwohnungen, Lechthaler. „Wenn sich Kunden forderung auch für die „Tischlerei Referenzliste mit Einrichtungsauf- Turnräume und >>

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VINSCHGER SPEZIAL

>> Vereinslokale zwischen Reschen und Bozen ist eindrucksvoller Beweis. Flexibel, kundenbezogen und umfassend lauten die Devisen,

nach denen der Betrieb in Reschen Neudorf vorgeht. „Viele Kunden legen Wert auf einen einzigen Ansprechpartner beim Innenausbau.

Inzwischen hat sich die Tischle- werden ausgebaut, restauriert und rei Lechthaler erfolgreich auf ein wieder eingebaut. S weiteres Betätigungsfeld begeben. Stubentäfelungen in Altbauten

BAUGUT GMBH

Stets am Puls der Zeit Im Frühjahr 1977 als Maurer- und Malerfirma gegründet, wurde Baugut 1982 um den Bereich Tiefbau erweitert. Dass das Unternehmen so erfolgreich ist, liegt zum einen daran, dass die Baugut GmbH alles daran setzt, um das Vertrauen der Bauherren in die

Kompetenz der Firma zu gewinnen; zum anderen hebt sich die Firma durch seine 15 qualifizierten Mitarbeiter hervor, die ihr Bestes geben und bereit sind, sich beruflich weiterzuentwickeln. Als eine der ersten Firmen in Südtirol hat Baugut Fertigputze verwen-

det und Großflächenschalungen konnten Umbauten mit großen angekauft. Dank der großen Er- statischen Herausforderungen fahrung des DIN ISO 9001:2000 übernommen werden. INGE zertifizierten Unternehmens

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Kulinarisch Genießen mit Panorama-Seeblick Das Dörfl Café-Restaurant direkt am Ufer des Reschensees steht allen Gästen offen, und die Gastgeberfamilie Stecher möchte alle Besucher kulinarisch verwöhnen! Die Küche des Dörfl-Restaurant interpretiert auf raffinierte Weise die kontrastreiche Landschaft ihrer Umgebung. Traditionell Südtirolerisches vermischt sich mit international Innovativem. Bodenständige Gerichte mit leichten Köstlichkeiten – alles zu moderaten Preisen. Abgerundet wird die Speisekarte durch verführerische Desserts. Das Auge isst

bekanntlich mit: Im Sommer ist die Reschensee-Aussicht von der Terrasse atemberaubend schön. Im Winter sorgen Naturholz, warmes Licht und knisterndes Feuer aus dem Ofen für eine behagliche Atmosphäre. Genuss in alpinem Café-Ambiente: Gemütliches Beisammensitzen bei einem Espresso am Vormittag, Kaffee, Tee und selbstgemachte Kuchenspezialitäten am Nachmittag oder erfrischende Aperitifs mit gutem Wein und spritzigen Cocktails am Abend. INGE

Willkommen am Reschensee

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Am Anfang der Talabfahrt von Schöneben

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VINSCHGER KULTUR

Im Bild links Kandidatin Sonja und BM Helli, rechts Mauros orientalischer Einzug.

Atemlos mit H. Fischer Männerchor Goldrain Vierklang langt zu. GOLDRAIN - Die Abrechnung war

schonungslos und sehr oft gekonnt unter der Gürtellinie. Der Männerchor Goldrain Vierklang hat zugelangt - musikalisch und tänzerisch. Witze, Sprüche und Episoden haben gesessen und das Fußvolk hat schadenfroh geschmunzelt oder von Herzen gelacht. Die „Menschen im Osten von Goldrain, die in Putins Nähe“,

bekamen am meisten Fett ab. 2 fleißige Gemeindearbeiter, die „holmittogen“, bevor sie arbeiten, spannten den Faden durch die 9. Revue im Schießstand. Während sie die Besen schwangen, wurde die gesamte Gemeinde abgegrast. Es könnte sein, dass Bürgermeister H. Fischer „atemlos“ bewusst wurde, wie ihn das Volk sieht. Es, das Volk, musste

zur Kenntnis nehmen, dass der Goldrainer Referent seit seiner Polit-Karriere nicht mehr den Boden berührt. Der MGV-Bürgermeister versprach denen im Westen einen extravaganten „Niederspannungspalast“ als Ersatz für den Sportpalast im Osten. Eine ehrgeizige Blondine im Gemeinderat möchte den langweiligen Stuhl in Latsch mit einem

Sessel im Landtag tauschen. Die Gstanzlsänger Luis, Josef und Gerhard stellten fest, dass den „Leitlan von Mols verbietet weard olls“. Bedauert wurde, dass die Touristen „Zoggaluft“ schnaufen müssen. „Heute wie heute“ fand es der Wialumanonder-Sepp an der Zeit, in die Politik zu gehen und Wielanders Putzen Partei „WPP“ zu gründen.  S

Sie soll brennen, aber nicht ätzen SCHLANDERS - Sie brennt wieder, die Nessel, aber sie ätzt nicht. Mit Leierkasten, Reim und Gesang haben die englisch gedressten Buben des Männergesangvereins die "Schlanderser Brennessel 2018" vorgestellt. Tatort war das Rathaus. Als Rädelsführer und "Brennessel-Kaspar" sprach und sang Franz Angerer. Er war sich nicht sicher, ob die Anrede "verehrte Damen und Herren ist noch recht, seit es gibt nun das dritte Geschlecht?". Zuvor hatte

der Chor "God save the Queen" angestimmt. Es sollte wohl die Hommage an den "happy and glorious" regierenden "King" Dieter Pinggera sein. Vorgenommen hatte sich das Brennesselkomitee im Kortscher Oberdorf, kein "Opfer" unter der Gürtellinie zu treffen, damit dieses auch mit schmunzeln könne. Das erste Exemplar ging natürlich an den Bürgermeister, an das prominenteste Opfer der gedruckten Viechereien. Die Brennesser 2018 besteht

Empfang im Ratsaal

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in bewährter Manier aus teils farbig aufgemachten, sinnigen und unsinnigen Ereignissen und Episoden im Rückblick, kurzum kultivierter Unsinn auf 40 Seiten. Allerdings bereichert um eine bibliophile Kostbarkeit. Franz Angerer hatte im Nachlass seines Bürgermeister Dieter Pinggera Großvaters eine "Schlanderser und Franz Angerer (links). Faschingszeitung" des Jahres 1904 entdeckt. Die Sütterlin-Schrift haus und die Vetzaner Leiten als hat Toni Gruber entziffert. Die Sonnenbäder fanden Platz in der Vintschgaubahn, der Verschöne- aktuellen Brennessel.  S rungsverein, das neue Schlacht-

Franz und Pepi beim kontrollierten Brennesselverkauf


Quartett mit Weltruf in Laas beste Interpretation eines Werkes von Joseph Haydn am 6. Internationalen Joseph-Haydn-Kammermusikwettbewerb in Wien. Weiters gewann das Quartett 2016 den August-Pickhardt-Preis der Stadt Basel. Am Samstag, 24. Februar gastieren die vier Musikerinnen und Musiker auf EinlaLAAS - Das Pacific Quartet Vienna dung des Konzertvereins „musica begeistert mit ihrem feinfühligen, viva Vinschgau“ im Josefshaus von warmen Quartettklang weltweit Laas. Auf dem Programm stehen sein wachsendes Publikum. Re- das Quartett op.64 Nr.5 in D-Dur gelmäßige Konzerte in den großen von Josepf Haydn (LerchenquarSälen der Welt gehören ebenso zum tett), das Quartett in a-Moll op. 51 Tourneeplan wie privat organisierte Nr.2 von Johannes Brahms und Hauskonzerte. 2015 gewann das ein Langsamer Satz von Anton Quartett den 1. Preis, den Publi- Webern. Das Konzert beginnt um kumspreis und den Preis für die 19.00 Uhr.  HS

vissidarte und die Kinder

VINSCHGER THEATER

Theater im Vinschgau

„FRAU SUITNER“

ein Volksstück von Karl Schönherr Fr 16. Februar 2018 20.00 Uhr Premiere So 18. Februar 2018 17.00 Uhr Fr 23. Februar 2018 20.00 Uhr Sa 24. Februar 2018 20.00 Uhr So 25. Februar 2018 17.00 Uhr Do 01. März 2018 20.00 Uhr Fr 02. März 2018 20.00 Uhr So 04. März 2018 17.00 Uhr im Kulturhaus Karl Schönherr Schlanders

Kartenreservierungen unter 348 98 40 660 von 11:00 - 13:00 Uhr und 16:00 - 19:00 Uhr

Im Bild (v.l.): Andrea Dürr, Sonja Steger, Medea Moroder, Andreas Kondrak und Katharina Hohenstein. ST. ULRICH/VINSCHGAU - Die 13. Ausgabe von vissidarte, Zeitschrift für Kunst, Gesellschaft und kulturelle Angelegenheiten, wurde am 4. Februar in St. Ulrich im Kreis für Kunst und Kultur St. Ulrich vorgestellt, der in zwei Jahren sein 100-jähriges Bestehen feiert. Am 4. Februar wurden zunächst einmal auch die Verbindungen zwischen vissidarte und der ehemaligen Zeitschrift Puhin, einem indirekten Produkt des Kreises für Kunst und Kultur, gefeiert. Mit vielen Portraits von Künstlern und Kunstschaffenden aus Südtirol, wie Anuschka Prossliner, Linda Wolfsgruber, Sabine Rubatscher oder Bruno Walpoth, von Fotografen wie

vissidarte-Autor Friedrich Haring (links) und der Bildhauer Armin Joos aus Mals.

Fabrizio Giusti, Mario Wezel oder Gabriele Galimberti, Interviews mit Kindern und etlichen Berichten, die sich mit Kindheit beschäftigen, setzt vissidarte in diesem Jahr auf jene, die ansonsten eher selten im medialen Rampenlicht stehen. Sogar Baumkindern wurde ein Platz eingeräumt. Um ein passendes Zeichen zu setzen, verteilte das vissidarte-Team Samen von Bäumen, Blumen und anderen Pflanzen an die Besucher. Für die Herausgeberinnen Katharina Hohenstein und Sonja Steger sowie die Gestalterin der Zeitschrift, Andrea Dürr, bot die Präsentation in St. Ulrich die Möglichkeit, in Zukunft Grödner Autorinnen und Fotografen zur Mitarbeit an der Zeitschrift zu inspirieren. vissidarte liegt auf in Lana und Meran, in Brixen, in St. Ulrich, im Vinschgau und in Nauders. Die Zeitschrift wird in den kommenden Wochen südtirolweit sowie in Scoul in Galerien, Bibliotheken, Kulturorten und ausgewählten Cafés und Hotels zu RED finden sein. 

Volksstück in 6 Akten

von Karl Schönherr

Aufführungen im Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders am 16., 18., 23., 24. und 25. Februar sowie am 1., 2. und 4. März 2018 Reservierungen unter 348 98 40 660 von 11 - 13 Uhr und 16 - 19 Uhr www.theatergruppe-kortsch.it

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VINSCHGER SPORT

Ein echtes Rodel-Fest in Laas.

Jäger der Medaillen Die Junioren-WM in Laas war ein Rodel-Fest auf Naturbahn. Mit Vinschger Protagonisten. So holte Lokalmatadorin Nadine Staffler Silber. LAAS - Die 11. Junioren-Weltmeisterschaften der Naturbahnrodler waren zum Teil eine Vinschger Angelegenheit. Da waren zum einen die Organisatoren rund um die Sektion Rodeln des ASC Laas, die für eine reibungslose Veranstaltung sorgten, und da waren zum anderen die Protagonisten auf der Naturbahn, die für Medaillenjubel sorgten. Allen voran die Laaserin Nadine Staffler. Die erst 17-Jährige war auf ihrer Heimbahn als Mitfavoritin angetreten. Schließlich hatte sie erst kurz vor den Weltmeisterschaften den Gesamtweltcup der Juniorinnen für sich entschieden. Doch, einfach sollte die Medaillenjagd diesmal nicht werden, schließlich war die Konkurrenz, insbesondere aus dem eigenen Lager groß. Alexandra Pfattner und Daniela Mittermair starten bereits für das Nationalteam und konnten Weltcuperfahrung bei „den Großen“ sammeln. Aufgrund der starken Konkur-

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Der für den ASC Laas startende Schleiser Elias Gruber (links) holte mit Forian Haselrieder Gold im Doppel.

Nadine Staffler, Lokalmatadorin und Vizeweltmeisterin, freut sich mit Sektionsleiter Günther Staffler über die gelungene WM.

renz bei den „Azzurri“ musste die Laaserin Camilla Singer, die sich beim letzten Junioren-Weltcup den Tagessieg holte, bereits im Training die Segel streichen. Sie verpasste die Qualifikation für die WM knapp. So war Nadine Staffler die größte Medaillenhoffnung der Laaser. Und sie konnte dem Druck standhalten. Trotz der hochkarätig besetzten Rennen konnte sie am Ende hinter Topfavoritin Alexandra Pfattner den Vizeweltmeistertitel klar machen. „Ich wollte hier auf meiner Heimstrecke einfach zeigen, was ich kann. Jetzt bin ich glücklich, dass alles so gut geklappt hat und ich auf dem Podest gelandet bin“, so die Lokalmatadorin. Staffler, die Erst 15 Jahre alt und schon bei derzeit die 4. Klasse der technoloeiner WM vorne mit dabei: gischen Fachoberschule TFO in Daniel Gruber. Meran besucht, hat noch 2 Jahre

als Juniorin vor sich. „Früher oder später möchte ich im Weltcup angreifen“, zeigt sie sich motiviert.

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Elias Gruber holte Silber im Doppel Eine Vinschger Medaille gab es auch im Doppelsitzerwettbewerb zu bejubeln. Elias Gruber aus Schleis holte mit seinem Völser Partner Florian Haselrieder Silber. Eine Medaille, die etwas überraschend kam, schließlich startet das Duo erst seit einigen Wochen gemeinsam im Doppel. Unter anderem konnten sie die russischen Mitfavoriten Kirill Kravchuk und Aleksandr Zyrianov, immerhin Gesamtweltcupzweite, hinter sich lassen. Gold ging an die österreichischen Gesamtweltcupsieger

Fabian Achenrainer und Miguel Brugger. „Vor etwa drei Wochen haben wir uns dazu entschlossen, gemeinsam im Doppelbewerb zu starten. Nun auf dem Podest zu stehen, ist natürlich ein tolles Gefühl“, erklärte Gruber nach dem Rennen. Der Schleiser geht seit 2 Jahren für den ASC Laas an den Start. An einer Überraschung vorbeigeschrammt ist hingegen Daniel Gruber. Nach dem 2. Wertungslauf der Junioren noch auf Rang 3 liegend, patzte er im abschließenden 3. Lauf und landete schlussendlich auf dem 5. Platz. Für den jungen Rodler ein dennoch starkes Ergebnis. Gruber hat noch einige Jahre im Nachwuchsbereich vor sich. Für den erst 15-jährigen Schleiser, der die landwirtschaftliche Schule in Auer besucht und ebenfalls beim ASC Laas rodelt, dürfte es nicht die letzte Junioren-Meisterschaft gewesen sein. Gold ging an den Österreicher Fabian Achenrainer vor seinem Landsmann Florian Markt und dem Völser Laurin Kompatscher. Insgesamt waren bei den Weltmeisterschaften rund 70 Nachwuchsrodler aus 20 Nationen an den Start gegangen. Abseits der Rodelbahn „Gafair“ durften sich die Zuschauer auf ein tolles Rahmenprogramm freuen. Ein echtes Rodel-Fest, made in Laas. MICHAEL ANDRES


Der Vierkämpfer aus Burgeis Auch als Olympionike lässt sich Stefan Thanei nicht unter Druck setzen.

Die 32er-Liste Man sah es dem Burgeiser an, dass er sich auf Korea und auf die XXIII. Olympischen Winterspiele freute. „Ich bin mit 36 Jahren der zweitälteste Teilnehmer unter den 122 Athleten und Athletinnen der italienischen Mannschaft. Im Jahr zuvor habe ich mich schon mal gefragt: Wie lange willst du noch fahren? Aber die Spiele sind wahrscheinlich mein letztes Groß-Event. Nicht dass ich ihnen entgegen gefiebert hätte, sie standen aber immer im Raum“, stellte er fest. Geduldig begann er den Qualifikationsmodus zu erklären. „Bei einem Weltcuprennen dürfen 60 Teilnehmer antreten, die besten 32 Teilnehmer erreichen das Finale, es gibt also 8 „Heats“, in diesem Fall 8 Runden im KO-System. Die 2 Erstplatzierten erreichen die nächste Runde. Nach

jedem Weltcuprennen wird eine 32er-Liste nach Punkten erstellt. Um an den Spielen teilzunehmen, verlangt das Olympische Komitee ein Aufscheinen in der 32er-Liste über die 2 vorolympischen Saisonen, dazu eine Platzierung unter den ersten 8 oder 2 Platzierungen unter den besten 16. Im Jänner 2017 habe ich am Watles einen 7. Rang erreicht. Ebenfalls 7. wurde ich in Blue Mountain, Kanada, im Stefan Thanei: ein Olympionike aus Burgeis (Pentaphoto) März 2017. Einen 12. Platz schaffte ich beim Weltcup im Montafon im Dezember.“ gramm habe. Habe ich nicht. Mir Olympische Atmosphäre schnupist wichtig, nach einer guten Sai- perte er erstmals als Vorläufer son nach Südkorea zu fahren.“ Er bei den Spielen in Turin 2006 Nur kein Druck habe sich mit guten Leistungen zusammen mit Werner Heel. Es Auf die Frage, ob die Qualifika- qualifiziert, basta, meinte er. Er folgten etwa 80 Weltcuprennen tion sein Leben verändert habe, lasse sich nicht unter Druck set- in der Abfahrt und im Super G. überlegte Stefan länger, schüttelte zen. Beim Skicross sei alles offen Seine besten Ergebnisse waren verneinend den Kopf und meinte: und es sei vieles möglich, meinte der 8. Platz in Kitzbühl im Jänner „Gerade darüber habe ich vor kur- der „Bua vom Matscher Hansl 2009 und die Qualifikation zur zem mit meiner Frau gesprochen Lorenz“ aus Burgeis. Weltmeisterschaft in Val d’Isère. Die Spiele in Vancouver verpasste – wir haben vor 2 Jahren geheiratet – und ich muss ehrlich sagen, Auf Skiern aufgewachsen er knapp. Der Einbruch kam im so richtig realisiert hatte ich es März 2010: „Ich hab mir in Norbis vor kurzem nicht. Als Athlet Stefan Thanei‘s Ur-Opa kam wegen bei einer Abfahrt das Bein lebt man von Rennen zu Rennen. aus dem Raubritter-Tal Matsch gebrochen. Danach habe ich den Natürlich hab ich mir gesagt, bei nach Burgeis. Stefan selbst ist auf Anschluss nicht mehr geschafft. den Olympischen Spielen wäre den Skiern aufgewachsen. Statt Ich war beim Aufhören“, erzählte ich gern dabei, aber im Grunde den Kindergarten zu besuchen, er. Zufällig sei er in Innichen mit ist es ein Rennen wie jedes an- ging er Ski fahren oder seinen dem ehemaligen Mannschaftsdere. Jetzt, kurz davor, wird man Eltern zur Hand. Damals führten kameraden Kurt Sulzenbacher darüber angesprochen; in der Zei- sie die Plantapatsch-Hütte am zusammengetroffen. Sulzenbatung steht es. Plötzlich bekommt Watles. Die sportliche Laufbahn cher war damals zuständig für man das Material zum Einkleiden. ergab sich von selbst. Als 16-Jäh- die Skicross-Weltmeisterschaft. Da wurde mir plötzlich bewusst: riger fuhr er die ersten FIS-Ren- „Ich durfte dann 2011 und 2012 in Vieles ist jetzt anders. Aber ich nen. Im Europacup startete er Innichen mitfahren und es hat mir lasse alles auf mich zukommen. im Januar 2000. Im Jahr darauf von der ersten Minute an getaugt“, Man hat mich gefragt, ob ich wurde er 10. bei der Juniorenwelt- erklärte Stefan, Angehöriger der ein spezielles Vorbereitungspro- meisterschaft in Crans Montana. Carabinieri-Sportgruppe mit Sitz in Gröden. Nach dem letzten Training auf der Reiteralm bei Schladming mit Betreuer Andreas Krautgasser aus Innichen und mit Skitechniker Alberto Morandini aus Predazzo sind Stefan und sein Mannschaftskollege Siegmar Klotz aus Pawigl am Mittwoch, 14. Februar nach Korea geflogen. Foto: GEPA Pictures

BURGEIS/MERAN - Tata Lorenz und Mama Gabi in Burgeis, Frau Simone und das 8 Monate junge Söhnchen Johan in Meran sind in der 2. Tiefschlafphase, wenn Stefan Thanei in Südkorea zur „Startgate“, zur Starttor, kommt. Am Sonntag, 18. Februar, um 3 Uhr 30 mitteleuropäischer Zeit wird der Burgeiser in Pyeongchang seine Knie gegen die Startklappen drücken. Die Entscheidungsläufe, ob der einzige Vinschger Skicrosser in die nächste Cross-Runde kommt, gehen jeweils über 60 Sekunden. So lange dauert durchschnittlich ein „Vierer-Fight“ auf der 800 bis 1.200m langen Strecke. Für uns gewöhnliche Menschen ein Höllenritt durch Tore, Quergänge, Kurven, über Wellen und Grate, mit Richtungswechseln und Sprüngen. Ein beinharter Vierkampf in Höchstgeschwindigkeit um die Plätze 1 und 2. „Es geht hart auf hart“, erzählte Stefan. „Wir bleiben uns im Rennen nichts schuldig, aber im Ziel klatschen wir uns ab und wünschen uns alles Gute.“

GÜNTHER SCHÖPF

Stefan Thanei‘s letzte WeltcupAbfahrt in Chamonix

Seit 7 Jahren hält Simone aus Tartsch Stefan aus Burgeis in Meran den Rücken frei. DER VINSCHGER 05/18

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VINSCHGER SPORT

Erfolgreiches Dreikönigsschießen 2018 SCHLANDERS/KORTSCH - Mit Stolz kann die Sportschützengilde Schlanders/Kortsch auch heuer wieder auf das erfolgreiche internationale Dreikönigsschießen zurückblicken. Über 370 Schützinnen und Schützen aus dem In- und Ausland zeigten ihre Treffsicherheit auf der neuen elektronischen Schießanlage, die bei allen großen Anklang fand. Musste man früher noch die Kartonstreifen händisch einund ausfahren, so sieht man jetzt blitzschnell seinen Treffer auf dem Bildschirm direkt vor sich. Abgeschlossen wurde das Freischießen am Samstag, 3. Februar, mit der großen Preisverteilung im Haus der Dorfgemeinschaft von Kortsch. Als Ehrengäste konnten der Präsident des Nationales Sportschützenverbandes UITS, Ing. Ernfried Obrist, der Vertreter der Raika Schlanders, Johann Telser, der Gemeindereferent Manuel Trojer, der 1. Landesschützenmeister Oswald Perathoner sowie Valentin Grüner, Bezirksoberschützenmeister und Landesschießsportleiter für

Johann Telser überreicht Kurt Platzgummer den Hauptpreis der Festscheibe, ein Mountainbike, gesponsert von der Raiffeisenkasse Schlanders.

Freischießen, begrüßt werden. Der Hauptpreis auf der Dreikönigsdcheibe (ein Luftgewehr der Marke Walther), ging an Alexander Dietl aus Kortsch. Über den 1. Preis auf der Festscheibe (ein Mountainbike, gesponsert von der Raffeisenkasse Schlanders) durfte sich Kurt Platzgummer aus

Die Sieger der Dreikönigsscheibe (hinten v.l.n.r.): Andreas Staffler, Markus Berger, Harald Bernhart, Johann Staffler, Richard Matscher, Alexandra Tröger, Veruska Gurschler, Armin Fleischmann und Noah Holzknecht; (vorne v.l.n.r.): Hubert Tscholl, Alexander Dietl, Markus Fleischmann und Stefan Gurschler.

Goldrain freuen. Ein großer Dank geht an die Sponsoren für die Bereitstellung der vielen wertvollen Preise. Abgeschlossen wurde die Preisverteilung mit einer großen Saalverlosung. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Familie Gemassmer Walter aus Kortsch. Die Sportschützengilde, allen

voran der Oberschützenmeister August Tappeiner, bedankt sich bei den vielen Teilnehmern und ganz besonders bei den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern, die maßgeblich zum Erfolg dieses Schießens beigetragen haben.  INGE

U16 freut sich über den „girone di eccellenza“ SCHLANDERS - Am 3. Februar

spielten die Mädchen der U16 des ASC Schlanders Raiffeisen um den Erhalt des 4. Tabellenplatzes und somit auch um den Einzug in die Gruppe der leistungsstarken Mannschaften. Voraussetzung war der Gewinn von mindestens 2 Sätzen oder am besten gar ein Sieg. Temperamentvoll ging es los, aber nicht Schlanders, sondern der Gegner SC Merano Volley punktete zu Beginn mit gutem Aufschlag- und Schmetterspiel. Doch dann legten die Mädels einen Zahn zu. Ein Punkt nach dem anderen summierte sich auf der heimischen Zählertabelle. Vor allem die Aufschläge brachten die Mädchen endlich einmal durch und Johanna Tasser wuchs über sich selber hinaus und brillierte mit platzierten und immer wieder variierenden Schmetterbällen. Nachdem man die ersten beiden Sätze in trockene Tücher gebracht hatte, wurde es wieder

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Die Mädchen der U12 mit den „Ersatzcoaches“ Andrea und Hannes.

spannend. Meran steigerte sich und auf Schlanderser Seite häuften sich kleine Eigenfehler. In Folge musste man den 3. und 4. Satz abgeben und in den entscheidenden 5. Satz gehen. Schlanders knüpfte nun an seine Leistung zu Beginn an und mit lautstarker Unterstützung des Publikums, in dem auch Spielerinnen der 1. Division saßen und mitfieberten, gelang der ersehnte Sieg und da-

mit die erträumte Qualifikation. Trainerin Giorgia äußerte sich sehr zufrieden: „Con la vittoria la U16 di Silandro si è qualificata per lo spareggio (Entscheidungsspiel) per il campionato interregionale e per il girone di eccellenza. Brave alle nostre ragazze.” -Die 1. Division spielte am Mittwoch auswärts gegen den SSV Brixen und verlor knapp in 3:1 Sätzen: 19:25, 25:20, 25:19, 25:15.

U12 Turnier in Bozen: Mit den Ersatzcoaches Andi und Hannes gewannen die Mädchen das erste Spiel gegenden KSV Kalterer Sportverein eindeutig mit 21:3 und durch gutes Zusammenspiel auch den 2. Satz mit 21:8. Spannend ging es weiter gegen Piú Volley Bozen. Den ersten Satz konnte Schlanders trotz anfänglichem Rückstand gewinnen, der zweite ging knapp an die Gegnerinnen mit 21:18. Nach der Pause traf man auf sehr starke Gegner, wobei die Spielerinnen vor allem im ersten Satz außerordentlichen Kampfgeist zeigten. Der Satz ging trotzdem an die Gegner mit 21:19. Im zweiten Satz sank die Titanic mit 21:10. Etwas deprimiert ging es dann ins 4. Spiel, bei dem man gegen die Mannschaft Neugries Red beide RED Sätze abgeben musste. 


Hurra - wir sind drin! gelang es der 1. Linie um Kapitän Peter Mahlknecht dem Gegner die Stirn zu bieten. Die spannende Begegnung auf hohem Niveau wurde von einer erfreulich hohen Zuschauerpräsenz honoriert und applaudiert. Jeder wusste, wie schnell ein 2-Punkte-Vorsprung dahin sein konnte. 1 Minute vor Schluss gelang ein Brixner Konter. Der Anschlusstreffer verursachte Vinschger Herzrasen. Noch nie war die Schlusssirene so erlösend. In der 1. Play-Off Begegnung wird Immer torgierig und torgefährlich: Kristian Schwienbacher (17) es gegen den HC Valpeagle, den und Mair Simon (5). Adlern aus der Valpellice am 17. Februar in Latsch gehen.  S LATSCH, SAMSTAG, 10. FEBRUAR - in der richtigen Position. Das 1:0 AHC VINSCHGAU-FALCONS BRIXEN war unerwartet und wurde vom 2:1. Stadionsprecher Hannes Gam- überlegen Führenden der Vorrunper hat nach der Schlusssirene tief de mit hektischem Aktionismus ausgeatmet und den Eisfix "für den beantwortet.Es sah unheimlich unvergesslichen Abend" gedankt. gefährlich aus, scheitert spätestens Mit der letzten Entscheidungs- am überragenden Schlussmann Joschlacht auf heimischem Boden hannes Tappeiner. 6 Minuten spä- um kriegerisch zu bleiben - war ter war es Kristian Schwienbacher, der AHC Vinschgau Eisfix gerade der einen Abpraller verwertete und noch ins Play-Off gerutscht. Vorbei die 2. Brixner Schockwelle auslöste. war eine Zitterpartie, die 41 Mi- Wieder folgte ein eindrucksvoll nuten und 31 Sekunden gedauert athletischer Aufmarsch der Brix- Falken-Kapitän Christian Rainers Anerkennung für Eisfix-Kapitän hatte. Bereits in der 13. Minute ner Cracks, wieder zeigte sich die Peter Mahlknecht (rechts). hatte Simon Mair die Stockschaufel Entschlossenheit der Eisfix. Wieder

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100% 75% 100% 75% 60% 50% 100% 75% 50%

Berufskrankenpfleger/Innen Ergotherapeut/Innen Pflegehelfer/Innen

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Zugangsvoraussetzungen - Reifezeugnis oder gleichwertiger Ausbildungsnachweis - Zweisprachigkeitsnachweis „B“ - Diplom als Sozialbetreuer/In - Zweisprachigkeitsnachweis „C“ - Diplom als Berufskrankenpfleger/In - Zweisprachigkeitsnachweis „B“ - Diplom als Ergotherapeut/In - Zweisprachigkeitsnachweis „B“ - Diplom als Pflegehelfer/In - Zweisprachigkeitsnachweis „D“

Die Vorlage für das jeweilige Ansuchen kann im Büro abgeholt oder von der Homepage heruntergeladen werden. Für jedes Arbeitsverhältnis muss ein getrenntes Ansuchen abgegeben werden. Interessierte können Ihr Ansuchen bis zum 23. Februar 2018, 12.00 Uhr im Büro des Bürgerheims abgeben, per Post oder über Email zusenden (es zählt das Eingangsdatum). Nähere Auskünfte erhalten Sie im Büro des Bürgerheims, Dr.-Karl-Tinzl-Str. 19, Schlanders, Telefon 0473/748600 während der Bürozeiten von 9.00 bis 12.00 Uhr, oder über Email info@altersheim-schlanders.it. Der Direktor - Christof Tumler DER VINSCHGER 05/18

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AUCH WENN DU NICHT MEHR UNTER UNS BIST, IN UNSEREN HERZEN WIRST DU IMMER BEI UNS SEIN.

2. Jahrestag

In Liebe und Dankbarkeit denken wir an dich bei der Hl. Messe am Sonntag, 25.02.2018 um 8.15 Uhr in Göflan. Allen die daran teilnehmen, ein herzliches Vergelts Gott.

Anton Kofler * 11.02.1949 † 24.02.2016 Göflan

In Liebe Anna und die 4 Kinder mit Familien

Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das wir dich sehen können, wann immer wir wollen.

5. Jahrestag

Zwei Marienkäfer – ein roter und ein gelber – kennzeichnen ab sofort den Vinschgauer Apfel. Das Logo steht somit im Einklang mit den Werten, die die beiden neuen Marienkäfer vermitteln : Qualität und Natürlichkeit.

Wir suchen im Zuge der Nachfolge einen

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Hermann Tscholl * 09.07.1944 † 17.02.2013

Wir denken ganz besonders an dich am Sonntag, 18. Februar 2018, um 10 Uhr in der Pfarrkriche von Latsch.

Und immer sind da Spuren eures Lebens, Gedanken, Bilder, Augenblicke, Gefühle. Sie werden uns immer an euch erinnern und euch dadurch nicht vergessen lassen. 17. Jahrestag

20. Jahrestag

Flora Wwe. Fieg geb. Bachmann * 27.06.1923 † 25.02.2001

Alois Fieg * 20.08.1920 † 13.04.1998

Den Gedächtnisgottesdienst feiern wir am Sonntag, 25.02.2018 um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche von Morter. Allen die daran teilnehmen, ein herzliches Vergelt‘s Gott. Die Kinder mit Familien

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