Vom Iran nach Allitz

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Vom Iran nach Allitz SCHICKSAL EINES FLÜCHTLINGS FUNSLOPE

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FRANZISKA EGGER Lichtenberg Foto: sepp


KOMMENTAR

„Macht nur mit, kommt alle her“

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Gesellschaft

SEPP LANER

„Heissa, hopsa, tralala, nun ist bald die Fastnacht da. Mit Musik und Narretei, und so mancher Neckerei. Macht nur mit, kommt alle her. Ach wir freuen uns so sehr.“ So beginnt ein bekanntes Faschingslied. Nach der Faschingszeit gibt es wieder etwas, zu dem eine Zeile aus diesem Lied gut passt: Macht nur mit, kommt alle her. In einigen Gemeinden werden mit Blick auf die Wahlen am 10. Mai bereits jetzt Bürgermeister- und Ratskandidaten nominiert. Allgemein gesehen scheint das Interesse, sich politisch einzubringen, noch ziemlich gedämpft zu sein. Besonders schwer tun werden sich Parteien und Bewegungen erneut damit, Frauen zu motivieren. Dass allgemein wenig Bock besteht, ist zum Teil der „hohen Politik“ zu verdanken, die hoch über der „kleinen Rackerei“ auf Gemeindeebene steht. Dabei stehen Gemeindepolitiker an der „Front“. Sie können sich nicht schleichen und werden als erste in die Zange genommen. Dasselbe gilt auch für Parteifunktionäre vor Ort. Das ist auch gut so. Weniger fair ist es, dass die „Frontkämpfer“ für all das, was gesamtpolitisch im Land und im Staat schief läuft, büßen müssen. Andererseits ist es auf Gemeindeebene immer mehr so, dass die Bürger weniger auf die Parteizeichen achten, sondern mehr auf die Personen. Zu denken gibt mir ein Satz, den neulich ein langjähriger Parteifunktionär sagte: „Mancherorts ist es so, dass die Sekretäre die Gemeinden verwalten und keine Gemeindepolitik mehr gemacht wird.“ redaktion@dervinschger.it

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Kultur

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VINSCHGER THEMA

4 Allitz

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Sport

Schicksal eines Flüchtlings

VINSCHGER GESELLSCHAFT

6 Schlanders

Bezirkstagung des Bauernbundes

7 Schluderns

Endlich Entscheidung in punkto Kindergarten

10 Staben

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Die Freunde der Eisenbahn haben es geschafft

LESERBRIEFE

12 Rabland

„Ohne Gäste wäre immer Winter“

14 Schlanders

Von Chemie und Physik bis Latein und Französisch

15 Latsch

Die Offenbarung des Referenten

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VINSCHGER KULTUR

18 Schluderns

Musikkapellen sind Kultur und vermitteln Kultur

18 Burgeis

Festkonzert der Obervinschger Böhmischen

19 Schlanders

Außergewöhnliches Faschingskonzert am 15. Februar

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VINSCHGER SPEZIAL

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Heiraten

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VINSCHGER SPORT

26 Mals

Management im Profifußball

26 Laas

Erfolgreiche Nachwuchsrodler

27 Latsch

Freetime - WILD HOGS

28 Martell

„Marmotta Trophy“ mit zwei Austragungstagen

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VINSCHGER THEMA

Yosef Zobeidi als junger Profi-Fußballer im Iran.

„Alles was ich will, ist Arbeit“ Yosef Zobeidi wurde als Flüchtling durch halb Europa „gebeutelt“. Integration bedeutet für ihn Nehmen und Geben. ALLITZ - Die Zahl der Menschen,

die weltweit auf der Flucht sind, hat im Vorjahr den höchsten Stand seit dem Ende des Zwei­ ten Weltkrieges erreicht. Nach Angaben der Vereinten Na­ tionen waren zum Jahresende 2013 über 51 Millionen Män­ ner, Frauen und Kinder vor Ge­ walt und Unterdrückung auf der Flucht. Mittlerweile dürfte die Zahl weiter gestiegen sein. Auch wenn es sich um Millionen von Menschen handelt, verbirgt sich hinter jedem einzelnen Flücht­

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lingsgesicht ein eigenes, ganz persönliches Schicksal. Es sind alles Leideswege. Einen solchen hat auch Yosef Zobeidi aus dem Iran hinter sich, der 2013 nach Südtirol gekommen ist. Er hat nach langem Suchen eine Woh­ nung in Allitz gefunden. Wonach er zurzeit dringend Ausschau hält, ist Arbeit.

seinem Heimatland böte aus­ reichend Stoff, um darüber ein Buch zu schreiben. Geboren wurde Yosef am 18. April 1978 in Abadan im Südwesten des Iran. Die Geschichte dieser Stadt, in der unterschiedlichste Kul­ turen, Religionen und Ethnien beheimatet sind, ist eng mit der iranischen Ölindustrie verknüpft. Einen schweren Einschnitt für Abadan brachte der Erste Golf­ Flucht im eigenen Land krieg, sprich der Krieg zwischen Schon allein die Lebensge­ dem Irak und dem Iran von 1980 schichte von Yosef Zobeidi in bis 1988. Yosef war ein Kind, als

er zusammen mit seiner Familie und zigtausenden Menschen vor der irakischen Armee flüchten musste. Seine Familie ließ sich in Täbris im Norden des Iran nieder. „Wir fühlten uns dort wie fremde Menschen im eigenen Land“, er­ innert sich Yosef. Keine Gnade mit Regierungsgegnern Die Härte der iranischen Regie­ rung haben nicht nur Yosefs Vater und sein Großvater zu spüren


bekommen. Yosefs Bruder Hadi, der ein Anhänger kommunis­ tischer Ideen war, wurde im Alter von 17 Jahren hingerichtet. Er war nur eines von unzähligen Opfern des Regimes. Yosef hat als Schuldkind selbst oft mit an­ gesehen, wie Regierungsgegner öffentlich hingerichtet wurden. Das hinterließ natürlich schwer­ wiegende und bleibende seelische Folgen. Als Jugendlicher erlernte Yosef das Schweißerhandwerk und spielte außerdem Fußball, unter anderem auch als Profi in iranischen Jugendmannschaften, sodass er bald einen bestimmten Grad an öffentlicher Bekannt­ heit erreichte. Als neugieriger, weltoffener und wissensdurstiger junger Mann war er aber auch den Ideen von regierungskritischen Bewegungen und Parteien nicht abhold. Wegen verbotener Bücher im Gefängnis Am eigenen Leib zu spüren bekam Yosef die tyrannische Re­ gierung, als man bei ihm zwei verbotene Bücher fand, darunter das streng untersagte Werk „23 Jahre: Die Karriere des Propheten Muhammad“ des Gelehrten, Jour­ nalisten und Mitgliedes der Eda­ lat­Partei Ali Dashti. Im Gefäng­ nis wurde Yosef mehrfach schwer geschlagen. „Man wollte von mir nur eines wissen, und zwar von wem ich die Bücher erhalten hat­ te“, erzählt er. Wenngleich man ihm eines Tages mitgeteilt habe, dass er am Morgen des nächsten Tages hingerichtet würde, verriet er nicht, wer ihm die Bücher ge­ geben hatte. Was Todesangst ist, braucht ihm keiner zu erzählen. 6 Monate und 2 Wochen Nach 6 Monaten und 2 Wochen wurde Yosef freigelassen. Die Narben der Misshandlungen im Gefängnis trägt der jetzt 36­Jäh­ rige noch immer mit sich herum. Nicht zu vergessen sind auch die „Wunden“ im Kopf und im Herzen. Weil man im Kreis der Verwand­ ten, Bekannten und Freunde nicht wusste, warum Yosef im Gefäng­ nis gewesen war, machten sich Misstrauen und Verdacht breit. Im Gespräch mit Freunden, die im Ausland weilten, wurde Yosef zum Verlassen des Iran ermun­ tert. Er setzte sich nach Syrien

Dieses Foto zeigt den kleinen Yosef mit seinen Eltern in Abadan.

ab und stellte in Damaskus einen Asylantrag, der genehmigt wurde. Er fand in Syrien zwar Arbeit in einem Schiffshafen, doch der Lohn war so gering und die Zu­ kunftsaussichten derart schlecht, dass sich Yosef entschloss, mit einem Schiff unter philippinischer Flagge nach Europa zu flüchten. Er peilte zunächst Spanien an, ging dann aber in Bari vom Schiff. Odyssee durch halb Europa

stellte auch dort einen Asylantrag und erhielt eine zunächst zeit­ lich beschränkte Aufenthaltsge­ nehmigung. Er arbeitete zuerst als Schweißer, belegte einen Weiter­ bildungskurs in diesem Bereich, musste den Job dann aber infolge einer Augenverletzung, die er sich bei der Arbeit zugezogen hatte, aufgeben. Später arbeitete er als gelernter Service­Mitarbeiter bei Mövenpick und später im In­Lo­ kal „Trattoria & Soul“ in Zürich, wo viel Prominenz ein­ und aus­ ging, so etwa George Clooney oder Udo Jürgens. Zu dieser Zeit hat Yosef geheiratet. Die Ehe hielt aber nicht lange. Im März 2006 verließ er die Schweiz und zog nach Skandinavien. Er war dort bei mehreren Unternehmen tätig, etwa als Monteur bei Volvo. Nach einigen Jahren wollte er wieder zurück in die Schweiz, nachdem es in Norwegen zu Schwierigkei­ ten im Zusammenhang mit der Aufenthaltsgenehmigung gekom­ men war.

Seit nunmehr 15 Jahren hält die Odyssee von Yosef durch Eu­ ropa an. Ausgehend von Bari schickte ihn die Polizei zunächst nach Rom. Dort wurde er nach Mailand verwiesen und sodann nach Como, wo er in einem Con­ tainerlager vorübergehend ein Stockbett fand. „Nur wer es selbst erlebt hat, weiß, was es bedeutet, wenn man in ein fremdes Land kommt, kein Geld in der Tasche hat, der Sprache nicht mächtig ist und niemanden kennt“, sagt Yosef. Dank der Hilfe eines türkischen Kurden und weiterer hilfsbereiter Kampf für die Rechte Menschen ist es ihm nach einem von Flüchtlingen ersten misslungenen Versuch ge­ Nach einem zeitweiligen Auf­ lungen, in einem zweiten Anlauf in die Schweiz zu gelangen. Er enthalt in der Schweiz musste

Yosef wieder nach Norwegen zu­ rückkehren. Dort drohte ihm die Abschiebung in den Iran. Von 2008 bis 2013 setzte sich Yosef zusammen mit Gleichgesinn­ ten in Norwegen für die Rechte von Flüchtlingen ein. Es gab De­ monstrationen, Fußmärsche und öffentliche Auftritte. Auch auf das traurige Schicksal vieler Iraner, die in ihre alte Heimat abgescho­ ben worden waren, wiesen Yosef und seine Mitstreiter hin. Am Ende stellten die norwegischen Behörden Yosef ein Ultimatum: wenn er Norwegen nicht freiwillig verlässt, wird er zwangsabge­ schoben, und zwar in den Iran. Yosef setzte sich im letzten Mo­ ment nach Italien ab. Er kam nach Südtirol und fand zunächst eine Flüchtlingsunterkunft in Meran. Er stellte erneut einen Asylantrag. Nachher fand er eine Stelle in der Küche eines Gastbetriebes in Laas. Zunächst fuhr er täglich mit dem Zug von Meran nach Laas und zurück. Später fand er eine kleine Wohnung in Allitz. Den Weg zur Arbeit legte er täglich zu Fuß zurück. Derzeit hat Yosef, der über alle notwendigen Papie­ re und Dokumente verfügt, nur einen großen Wunsch: „Ich will arbeiten.“ Ein Job im Gastgewerbe wäre ihm ebenso recht wie eine Stelle als Logistik­Mitarbeiter, eine Tätigkeit im Pflegebereich, eine Arbeit in einer Genossen­ schaft oder in einer Fabrik. Yosef spricht übrigens Deutsch, Per­ sisch, Arabisch, Englisch und Norwegisch. Außerdem hat er gute Referenzen seiner bisherigen Tätigkeiten vorzuweisen. „Geben und Nehmen“ Zu den Lebensweisheiten, die sich Yosef im Laufe seines be­ wegten Daseins angeeignet hat, gehört die Einsicht, dass Reli­ gion strikt vom Staat zu trennen ist: „Religion ist für Zuhause, der Glaube ist privat.“ Zum Thema Integration hält er fest, dass eine solche nur dann funktionieren kann, „wenn es ein gegenseitiges Geben und Nehmen gibt.“ Man könne nicht nur nehmen, „und man muss auch imstande zu sein, SEPP Danke zu sagen.“

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

An der Bezirkstagung des Bauerbundes nahmen auch hochrangige Vertreter der Bäuerinnen, der Bauernjugend und der Senioren im Bauernbund teil, viele Politiker sowie Vertreter von Genossenschaften, anderer Wirtschaftsverbände, von Behörden und Landesämtern.

Ohne ein Miteinander gibt es nur Verlierer Nachhaltige Produktion von Lebensmitteln wird immer wichtiger. Bauernbund bemüht sich um Finanzierung für das Projekt „Bioregion Obervinschgau“. SCHLANDERS - Ein starker Zusam­ menhalt unter allen Bauern und ein gutes Verhältnis zwischen der Landwirtschaft und der gesamten Gesellschaft. Darin sieht Landes­ rat Arnold Schuler das Um und Auf einer positiven Zukunft der bäuerlichen Familien und der Landwirtschaft insgesamt. „Wir müssen unsere Hausaufgaben intern machen, uns breit geführ­ ten Diskussionen stellen und uns gegen jene in unseren Reihen wehren, die keine Grenzen ken­ nen und dem Image des gesamten Bauernstandes schaden“, sagte Schuler am 26. Jänner bei der gut besuchten Bezirkstagung des Bauernbundes in Schlanders. Mit diesen Aussagen bezog es sich

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ganz speziell auch auf die Dis­ kussionen rund um das Thema Pflanzenschutzmittel in Mals und Umgebung. Die Diskussionen seien zum Teil auf emotionaler Ebene geführt worden. Schuler gab sich überzeugt, „dass wir dieses Thema gemeinsam in den Griff kriegen werden.“ Landschaft und Umwelt hätten in der heu­ tigen Gesellschaft einen sehr großen Stellenwert, „und das führt zu Spannungen und teil­ weise zu ganz neuen Situationen.“ Auch die konventionelle Land­ wirtschaft werde sich verändern müssen, „und zwar in Richtung Ökologisierung und nachhaltige Produktion.“ Als weitere Ziele nannte er die Verbesserung der

Wettbewerbsfähigkeit, die Stär­ kung der regionalen Kreisläufe und des ländlichen Raums, die Risikovorsorge und mehr For­ schung. Bergbauern stärker unterstützen An der Ausrichtung der ver­ gangenen Jahre, im Förderwesen vom Obstbau in Richtung Berg­ landwirtschaft umzuschichten, werde weiterhin festgehalten. Schuler: „Wenn wir als Landes­ regierung Spielräume haben, werden wir sie zu fast 100% für die Unterstützung der Bergbau­ ern ausnutzen.“ Der Landesrat verwies auch darauf, dass im Landeshaushalt 2014 für die

Landwirtschaft mehr Geldmit­ tel vorgesehen waren als 2013 und 2012. Allerdings müssten derzeit vom Gesamtbudget in Höhe von rund 75 Mio. Euro jährlich ca. 20 Mio. verwendet werden, um die vielen bisheri­ gen Gesuche berücksichtigen zu können. Bis 2017 sollen die „Rückstände“ abgebaut sein. Auch über Förderungen des Staates und der EU informierte Schuler. Was die Zukunft der Südtiroler Landwirtschaft insgesamt betrifft, ist er zuversichtlich: „Wir sind sehr vielfältig und es liegt noch Potential brach.“ Sei Südtirol vor ca. 100 Jahren noch außerstande gewesen, genug Lebensmittel für die eigenen Leute zu produzieren,


„so exportieren wir heute pro Jahr Lebensmittel im Wert von weit über einer Milliarde Euro.“ „Aufeinander Rücksicht nehmen“ In seinem Rückblick auf das Landwirtschaftsjahr 2014 erin­ nerte Bezirksobmann Raimund Prugger an die Nässeschäden und an die damit verbundenen Schä­ den für die Bergbauern. Schlüs­ sige Antworten auf das, was nach der Milch­Kontingentierung ge­ schieht, die im heurigen Jahr fällt, gebe es zurzeit nicht. Zum Thema

Biomilch meinte Prugger, „dass sich die Rechnung jeder selbst machen muss.“ Für den Obstbau sei 2014 zwar ein gutes Jahr in Bezug auf Qualität und Menge gewesen, „doch bei den Preisen schaut es momentan nicht sehr gut aus.“ Eine immer größere Bedeutung komme dem Weinbau im Vinschgau zu. Als interes­ sant bezeichnete der Bezirksob­ mann den Gemüse­, Beeren­ und Kirschenanbau sowie weitere Nischenkulturen. Anlass zur Sor­ ge bereite die Kirschessigfliege. Bezüglich Pflanzenschutz erin­ nerte Prugger an die Richtlinien des Staates und des Landes sowie an die AGRIOS­Richtlinien. Der Pflanzenschutz sei, ausgehend von Mals, landesweit zu einem großen Thema geworden. Das Problem der Abdrift sei gemein­ sam anzugehen: „Es muss nie­ mand Polizei spielen. Wir müssen aufeinander Rücksicht nehmen, miteinander reden und sensibi­ lisieren.“ In diesem Sinn äußerte sich auch Landesobmann Leo Tiefenthaler: „Wir müssen schau­ en, mit unseren Pflanzenschutz­ mitteln auf unserem Grund zu bleiben.“ Tiefenthaler rief dazu auf, auf abdriftmindernde Maß­ nahmen zu setzen. Für den Erhalt des Krankenhauses Wenn die Politik vom Erhalt des ländlichen Raums spricht, dann braucht es laut Raimund Prugger neben Arbeitsplätzen, Bildungsstrukturen und anderen Rahmenbedingungen auch das Krankenhaus, „und zwar so eines, wie wir es jetzt haben und nicht ein ‚amputiertes’“. In seinem Schlusswort betonte Prugger, dass der Bauernbund sehr wohl

„Wir brauchen ein Krankenhaus, wie es das jetzige ist. Ein ‚amputiertes’ Krankenhaus wollen wir nicht.“ RAIMUND PRUGGER

versuche, mitzureden und sich auf verschiedenen Ebenen im Interesse der Landwirtschaft ein­ zubringen. Was nicht angehe, „ist mit Gewalt dahinter gehen“, wie es sich manche wünschen. Um das Projekt „Bioregion Ober­ vinschgau“ weiterzubringen, be­ mühe man sich derzeit um eine Finanzierung. Bei diesem Vorha­ ben, das nicht nur die Gemein­ de Mals, sondern den gesamten Obervinschgau miteinschließen soll, müssten alle eingebunden werden. Einstimmung auf die Wahlen Bauernbunddirektor Siegfried Rinner rief die Bäuerinnen und Bauern im Hinblick auf die Ge­ meinderatsahlen am 10. Mai zum Zusammenhalt auf. Das Verständnis für die Landwirt­ schaft innerhalb der Bevölkerung nehme immer mehr ab und die Angriffe auf politischer Ebene, aber auch in den Medien und in der Öffentlichkeit hätten in den vergangenen Jahren stark zuge­ nommen. Es gebe einen großen Unterschied zwischen der ver­

öffentlichten Meinung und der Meinung der Öffentlichkeit. Aus diesen und weiteren Gründen sei es wichtig, dass viele Bäuerinnen und Bauern kandidieren und sich aktiv einbringen. Es gebe viele Interessen und Anliegen der Landwirtschaft, die es vor allem auch auf Gemeindeebene gemeinsam zu vertreten gelte. Rotwildruck und weitere Probleme Bei der Diskussion wurde u.a. darüber geklagt, dass der Rot­ wilddruck in manchen Gebieten sehr groß sei, und zwar auch au­ ßerhalb des Nationalparks. Das Verhältnis zwischen der Jäger­ schaft und den Bauern sei nicht immer das beste. Karlheinz Sto­ cker vom Maschinenring rief dazu auf, dass auch Gemeinde­ und Fraktionsverwaltungen vermehrt die Dienste und Arbeitsleistun­ gen der SAM (Südtiroler Agrar­ Maschinenringservice GmbH) in Anspruch nehmen sollten. Zum sich ausdehnenden Obstbau im Obervinschgau wurde gefordert, „dass auch anderen Kulturen das Überleben ermöglicht werden soll.“ Der Obstbau­Druck steige ständig „und alle anderen müs­ sen weichen.“ Weitere Themen waren die Hofzufahrten, der Er­ halt des ländlichen Wegenetzes, ein schnelles Internet auch für entlegene Höfe und Weiler so­ wie die großen Schwierigkeiten, denen vor allem die Bergbauern nach wie vor ausgesetzt sind. Die Kritik des Bezirksobmann­Stell­ vertreters Markus Stocker, wo­ nach es bei der Kommunikation zwischen der Verbandsspitze und den Funktionären vor Ort hapere, versuchten Prugger und Tiefenthaler zu entkräften. SEPP

In den Bildern (v.l.): Bauernbundbezirksobmann Raimund Prugger, Landesobmann Leo Tiefenthaler, Landesrat Arnold Schuler und Bauernbunddirektor Siegfried Rinner. DER VINSCHGER 04/15

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

7 Räte stimmten für eine Sanierung und Erweiterung des bestehenden Kindergartens, 6 für einen Neubau.

Nicht Neubau, sondern Sanierung Entscheidung in punkto Kindergarten ist endlich gefallen. SEG stellt Glasfaser-Konzept vor. SCHLUDERNS - Nachdem sich die Diskussion über Jahre hingezogen hatte, ist nun im Gemeinderat von Schluderns endlich eine Entschei­ dung gefallen. Der Rat sprach sich mit knapper Mehrheit (7 Ja­Stimmen) grundsätzlich für die Sanierung und Erweiterung des Kindergartens aus. 6 Ratsmit­ glieder hatten für einen Neubau gestimmt. „Grundsätzlich geht beides“, hatte Ingenieur Ulrich Innerhofer in seiner Funktion als Projektsteuerer vorausgeschickt. Die Kosten würden sich laut sei­ nen Berechnungen nur gering­ fügig unterscheiden. Bei einem Neubau für 3 Sektionen sei mit reinen Baukosten in Höhe von 1,144 Mio. Euro zu rechnen, bei einer Sanierung und Erweiterung könnten es rund 100.000 Euro weniger sein, „wenngleich ich persönlich überzeugt bin, dass die Decke über dem Erdgeschoss ausgetauscht werden muss, was wiederum ca. 50.000 Euro kostet.“ Während Bürgermeister Erwin Wegmann und mehrere Räte für einen Neubau plädierten, weil da­ bei freier geplant werden könnte und auch mit höheren Abgeboten zu rechnen sei, sprachen sich andere für eine Sanierung und Erweiterung aus, weil bei dieser Variante ein bestimmtes Spar­ potential gegeben sei und we­ niger Bauschutt entsorgt werde

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müsse. Zu einer „Glaubensfrage“ gestaltete sich die Diskussion am Ende nicht. Worüber sich wohl alle freuen, ist die Tatsache, dass nun endlich eine Entscheidung gefallen ist und dass jetzt die nächsten Schritte für die Um­ setzung des Vorhabens gesetzt werden können. Breite Zustimmung für Glasfaserkonzept Für das von der SEG vorge­ stellte Glasfaserkonzept gab es im Gemeinderat breite Zu­ stimmung. Wie SEG­Obmann Siegfried Stocker und SEG­Aus­ schussmitglied Siegfried Warger informierten, sei die SEG bereit, mit Ausnahme der Höfe und Spondinig die ganze Gemein­ de, sprich alle Gebäude, an das Glasfasernetz anzubinden. Es sei vorgesehen, alle Interessierten anzubinden, also auch jene, die nicht Fernwärme­Kunden sind. Die SEG, die bereits über ein ausgedehntes Rohrnetz verfügt, sodass nur wenige Grabungsar­ beiten notwendig wären, ist bereit, mit der Verlegung noch heuer zu beginnen und die Arbeiten bis 2017 abzuschließen. Hochgerech­ net auf 500 Anschlüsse dürften sich die Kosten auf 1,25 Mio. Euro belaufen, „also nur auf rund ein Drittel der im Masterplan der

Gemeinde geschätzten Kosten“, wie Siegfried Warger ausführte. Bei Fernwärme­Kunden verlegt die SEG die Glasfaser bis in den Heizraum. Als einmalige Aktivie­ rungsgebühr müssten die Kunden 100 Euro plus Mehrwertsteuer zahlen. Für Nicht­Kunden be­ trägt dies Gebühr 130 Euro plus Mehrwertsteuer, wobei die SEG die Glasfaser nur bis zur Grund­ stücksgrenze verlegt. Die endgül­ tige Entscheidung über die An­ nahme des SEG­Angebotes soll in absehbarer Zeit im Gemeinderat fallen. „Es ist natürlich auch die Frage der Finanzierung zu klären“, sagte der Bürgermeister. Die SEG ihrerseits ist bereit, das Projekt vorzufinanzieren. Wie bereits in Taufers i.M. könnte die SEG auch in Schluderns auf die Brennercom als Technikpartner und Raiffei­ sen OnLine als Produktpartner zurückgreifen. „Damit es nicht so kommt wie in Latsch“ Endgültig und einstimmig ge­ nehmigt hat der Gemeinderat auch den Durchführungsplan für das sogenannte „Nudel­ haus“­Areal. Die Gesamtkubatur beläuft sich auf über 5.000 Kubik­ meter. Anstelle des „Nudelhauses“ sollen ein Lebensmittelgeschäft und eine kleine Bar sowie meh­

rere konventionierte Wohnungen im dahinter liegenden Bereich entstehen. Die Benutzungs­ genehmigung für das Geschäft wird erst ausgestellt, wenn die Wohnungen alle gebaut sind. Da­ mit kann laut dem Bürgermeister verhindert werden, „dass es so kommt wie seinerzeit in Latsch.“ Er bezog sich auf das „Herilu“. Einstimmig verabschiedet hat der Gemeinderat übrigens auch den Haushalt 2015. Treffen und Aussprachen im Vorfeld haben offensichtlich Früchte getragen. Bausubstanz im Zentrum nutzen Als der Gemeindereferent Martin Rainalter anmerkte, dass es angesichts bestehender Ge­ suche angebracht sei, über eine neue Erweiterungszone nachzu­ denken, äußerten sich mehrere Verwalter und Räte dahingehend, dass zunächst alles unternommen werden müsse, um leer stehende Bausubstanz im Dorf zu nutzen. Was in Schulderns laut Mirko Stocker fehlt, sind Mietwohnun­ gen. Nicht wenige Schludernser, vor allem Jüngere, suchen daher Mietwohnungen in umliegenden Gemeinden. Auch das Fehlen von Mietwohnungen trage dazu bei, dass Schludernser abwandern. SEPP


Das Wohl der Kinder im Fokus

Süd-Tiroler Freiheit tritt an

Die VKE-Sektion Schlanders ist eine starke und rührige Gemeinschaft. SCHLANDERS - Spielgruppe­Tref­ fen für Kleinkinder, Musik und Bewegung für Kindergartenkin­ der und ihre Eltern, Tauschmärk­ te, Schwimmkurse, Kinderki­ no, Kinderkletterkurs, Tanzen, Kinderfasching, Besuch bei der Feuerwehr und das Kinderfest „Radau in der Matscher Au“. Das Veranstaltungsprogramm der VKE­Sektion Schlanders war auch 2014 kunterbunt. Wie sich am 23. Jänner bei der Vollversammlung im Gasthof „Schwarzer Adler“ zudem zeigte, fanden die Ange­ bote regen Zuspruch, und zwar

nicht nur bei Kindern und Eltern aus der Gemeinde, sondern auch darüber hinaus. Die Vizebür­ germeisterin Monika Holzner Wunderer dankte dem VKE im Namen der Verwaltung für die tollen und wertvollen Initiativen und den ehrenamtlichen Ein­ satz. Auch ein neuer Vorstand wurde bestellt. Viele bisherige Vorstandsmitglieder stellten sich erneut der Wahl. Ein besonderer Dank wurde den scheidenden Ausschussmitgliedern Ulrike Siller und Silvia Gasser ausge­ sprochen. Elke Kofler erklärte

1.000 Personen bewegt

Hoher Besuch (v.l.): Sektionsleiter Christian Gamper und der AVS-Landesvorsitzende Georg Simeoni bei der Vollversammlung des AVS Schlanders. SCHLANDERS - Eine gewisse Ruhe

sei eingekehrt im AVS Schlan­ ders, so Christian Gamper, der Leiter der Sektion Schlanders im Südtiroler Alpenverein (AVS) bei der jüngsten Mitgliederversamm­ lung. Dennoch hat der mitglie­ derstärkste Verein in Schlanders wieder einiges auf die Beine ge­ stellt: Schneeschuhwanderungen, Kletterfrühling in der Toskana, Frauengletschertour auf die Marmolada, Almenwanderung

ins Gsiesertal, Wallfahrt nach Maria Weissenstein und weitere Tätigkeiten. Von den 43 geplan­ ten Veranstaltungen konnten 32 durchgeführt werden und daran nahmen rund 1.000 Personen teil. Gratulations­ und Dankeswor­ te für diese vielfältige Tätigkeit kamen von Bürgermeister Die­ ter Pinggera und dem AVS­Lan­ desvorsitzenden Georg Simeoni. Auch in Zukunft will der AVS wieder so viele Veranstaltun­ gen anbieten: „Wir wollen sehr vielfältig bleiben“, erklärte der Sektionsleiter. Mit den vielen Tä­ tigkeiten konnten auch wieder 32 neue Mitglieder für Berge, Natur, Umwelt sowie für Tradition und Brauchtum begeistert werden. Hatte die Sektion 2011 noch 732 Mitglieder, so sind es heute 856. Einige davon wurden heuer für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt: fünf sind seit 25 Jahren da­ bei, sechs seit 40 und Annemarie Hell und Herbert Mair sind schon seit 50 Jahren im Alpenverein mit dabei. MG

sich bereit, erneut im Ausschuss mitzuarbeiten. Worte der An­ erkennung und des Dankes für die Zusammenarbeit überbrach­ ten Christian Gamper (AVS), Christiane Pircher (Elki) sowie VKE­Vertreter aus Bozen. An bisher bewährten Tätigkeiten und Fixpunkten hält die VKE­Sektion auch 2015 fest. Zu den Neuheiten gehören u.a. eine Vorlesenacht in der Bibliothek (6. Februar) sowie ein Spielenachmittag (28. Febru­ ar), ebenfalls in der Bibliothek.

KASTELBELL-TSCHARS - Die Orts­ gruppe der Süd­Tiroler Freiheit von Kastelbell­Tschars hat sich in mehreren Treffen über die be­ vorstehende Gemeinderatswahl Gedanken gemacht und Vorbe­ reitungen dazu getroffen. Beim jüngsten Treffen wurde beschlos­ sen, dass sich die Bewegung wieder der Wahl stellen wird. Allen voran stellt sich erneut der Gemeinderat und Co­Landesjugendsprecher der Bewegung, Benjamin Pixner (im Bild), für die Wahl zur Verfügung. Die Kandidatenliste wird aus vor­ wiegend jungen, aber auch älteren, motivierten und ideenreichen Bür­ gern bestehen. RED

SEPP

PR-INFO

Faschingssamstag in Latsch Am 14. Februar wird es wieder bunt in Latsch. Dann nämlich steht der Latscher Faschingsumzug auf dem Programm. Nach 2011 und 2013 verwandeln sich die Latscher Straßen, der Lacusplatz und das CulturForum am Faschingssamstag nun bereits zum dritten Mal in eine Faschingshochburg. 15 heimische Vereine mit bunt geschmückten Wagen sorgen für Faschingsstimmung und Vergnügen. Die Besucher dürfen gespannt sein auf die kreativen Ideen, „made in Latsch“. Ab 11 Uhr sorgt die Musikkapelle Tarsch auf dem Lacusplatz für Stimmung. Der Umzug beginnt um 14.30 Uhr bei der Feuerwehrhalle, führt über die Marktstraße und Bahnhofsstraße bis hin zum CulturForum. Dort wird im Anschluss an den Umzug kräftig gefeiert. Für Stimmung sorgt die Liveband „No Way Out“. Gefeiert wird bis 3 Uhr morgens. Für Speis und Trank ist während des

Umzugs und danach im Culturforum durch die Sektion Fußball des ASV Latsch, die Schützenkompanie Latsch/Tarsch und den TZV Vinschgau bestens gesorgt. Eine frühe Anreise nach Latsch wird aufgrund zahlreicher Straßensperren empfohlen. Rund ums Dorfzentrum gibt es ausreichend Parkmöglichkeiten. AM Das Faschingskomitee Latsch freut sich auf Euer Kommen.

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Vorstandsmitglieder, Landesräte, Referenten, Bürgermeister, Helfer und glückliche Schludernser beim Gruppenbild nach der 14. Jahresversammlung.

Beförderung durch Elektrifizierung: Landesrat Florian Mussner erhält von Walter Weiss die „eingradige Lokführermütze“.

Die Freunde der Eisenbahn haben es geschafft Der „Verein Freunde der Eisenbahn“ mit Sitz in Staben hat wesentlich dazu beigetragen, dass auf den Vinschgerzug abermals rosige Zeiten zukommen. STABEN - An sich ist der Aus­ druck „Lobbyismus“ negativ be­ setzt“, aber es gibt im Vinschgau ein sehr wirkungsvolles „Lobbying“. Immerhin hat es zur Inbetrieb­ nahme der Vinschgerbahn beige­ tragen und ist dabei, das ganze Land mit dem Eisenbahnvirus zu infizieren. Südtirols erfolgreichste Lobbyisten kennt man als „Verein Freunde der Eisenbahn“. Bei der 14. Jahresversammlung konnte ein selbstbewusster Vorsitzender Wal­ ter Weiss auf zahlreiche Initiativen für nachhaltige Mobilität zurück­ blicken und das Jubiläum „10 Jahre neue Vinschgerbahn“ ankündigen. Den größten Erfolg dieser „Lobby­ Tätigkeit“ teilte Mobilitätslandesrat Florian Mussner persönlich mit: „2018/19 werden die Arbeiten zur Elektrifizierung der Vinschgerbahn abgeschlossen sein.“ Dies werde den Landeshaushalt mit 56,5 Millionen Euro belasten. In der Prioritätenliste stehe die Elektrifizierung an erster, die Übernahme des Teilstückes Me­ ran­Bozen an zweiter Stelle. Die gut 130 Besucher des Jahresversamm­ lung lauschten an dieser Stelle sehr aufmerksam den Ausführungen des Landesrates. Über Neuigkeiten im Bahnverkehr Schweiz­Südtirol berichtete Ingenieur Paul Stopper, der ehemalige Projektleiter Ver­ kehr in Chur (GR). So könne man seit Juni 2013 Fahrkarten für alle

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Bahnhöfe zwischen Mals­Meran­ Bozen an allen Schweizer Bahn­ höfen kaufen. Meran bleibe mit Abstand das beliebteste Reiseziel der 4.131 Schweizer Bahnfahrer. Stopper fand auch kritische Worte zur Verkehrssituation am Bahnhof von Mals, wo sich Postautos aus der Schweiz und SAD­Busse gegenseitig behindern und wo man zum Lesen der Fahrpläne eine Lupe verwen­ den müsse. Merans Bürgermeister Günther Januth argumentierte wie die Meraner Aktionäre der Vin­ schgaubahn von 1906: „Schnelle Bahnverbindungen sind wichtig, damit die Bezirke Burggrafenamt und Vinschgau wirtschaftlich etwas davon haben.“ Landesrat Richard Theiner, ein Bahnbefürworter der ersten Stunde, drückte in seinen Grußworten die Genugtuung aus, als Energielandesrat an der Elektrifi­ zierung der Vinschgaubahn beteiligt zu sein. In den Wortmeldungen wurden die problematischen Rad­ transporte, die laschen Kontrollen und das Umsteigen in Meran auf den Zug nach Bozen angesprochen.

und dann im Burggrafenamt fündig geworden war. Kein Bahnhof im Vinschgau, im Ursprungsland der Südtiroler „Eisenbahneuphorie“, konnte soviel Bewertungspunkte erreichen wie in Niederdorf 2013 und in Marling 2014. Bei der Jah­ resversammlung 2015 des Vereins „Freunde der Eisenbahn“ in Staben war es dann soweit. Im 3. Anlauf konnte Jury­Vorsitzender Arthur Scheidle im Namen seiner Mitbe­ werter Wittfrieda Mitterer (Kura­ torium für technische Kulturgüter), Petra Bonini (Amt für Mobilität), Graziano Cracco (Trenitalia) und Günther Januth (Südtiroler Ge­ meindenverband) erleichtert ver­

künden: „Es ist ein Vinschger!“ Sinnigerweise durfte Scheidle als großer Freund und Bewunderer der „eisenbahnverrückten“ Eidgenossen genau den Südtiroler Bahnhof als „Bahnhof des Jahres 2015“ vorstellen, der der Schweiz am nächsten liegt. Jury­Präsident Scheidle nannte den Bahnhof Schluderns/Glurns perfekt restauriert, hervorragend beschildert, sauber, mit allen Ver­ kehrsmöglichkeiten vernetzt, gast­ und servicefreundlich. In Staben vertraten Gaby Obwegeser, Heiko Hauser und Bürgermeister Erwin Wegmann die „glückliche Gemeinde Schluderns“. S

„Es ist ein Vinschger!“ Schon zwei Mal mussten die Freun­ de der Vinschgerbahn enttäuscht zur Kenntnis nehmen, dass die Kommission zur Bewertung Süd­ tiroler Bahnhöfe zuerst im Pustertal

Ein gelungenes Vinschger Ensemble wurde das Schludernser Bahnhofsgebäude mit daneben stehenden Palabirn-Bäumen genannt.


Prieth als BM-Kandidat nominiert GRAUN - Auch in der Gemeinde Graun werfen die Gemeinde­ wahlen, die am 10. Mai stattfin­ den, bereits deutliche Schatten voraus. Die SVP Ortsgruppe Reschen hat am 27. Jänner den derzeitigen Referenten Franz Prieth (im Bild) einstimmig als Bürgermeisterkandidaten nominiert. Prieth hatte sich be­ reits 2010 als BM­Kandidat den Wählern gestellt. Er erhielt 576 Stimmen und unterlag Heinrich Noggler, der mit 822 Stimmen zum Bürgermeister gewählt wur­

derat und das Bürgermeisteramt hat der Koordinierungausschuss mit dem 16. Februar festgelegt. Es könnte auch sein, dass in Langtaufers ein BM­Kandidat aufgestellt wird. Die bisherige Vizebürgermeisterin Karoline Gasser Waldner sowie der Re­ ferent Thomas Santer scheiden indessen aus der Gemeindepolitik de. Noggler dürfte dem Verneh­ aus. Sie sind nach 15 Jahren als men nach für eine weitere Kandi­ Referenten „mandatsbeschränkt“ datur zur Verfügung stehen. Den und nicht bereit, für das Bürger­ Endtermin für die Einbringung meisteramt ins Rennen zu gehen. von Vorschlägen für den Gemein­ SEPP

Vetzaner Kandidaten stehen fest

Norbert Ratschiller (links) und Hannes Ille VETZAN - Vor kurzem hat der SVP­Ortsausschuss seine beiden offiziellen Gemeinderats­Kan­ didaten aus Vetzan nomi­

niert: Hannes Ille und Norbert Ratschiller. Der Entscheidung vorausgegangen war eine offene Kandidatensuche, an der sich

alle in Vetzan wohnhaften Bürger mittels Einwurf ihres Kandidaten­ vorschlages in eine Urne beteili­ gen konnten. Der Ortsausschuss hat dem Ergebnis entsprochen und ist überzeugt, „dass man gemeinsam mit der Bevölke­ rung zwei sehr kompetente und motivierte Kandidaten für die Gemeindewahlen in Schlanders namhaft macht.“ Hannes Ille ist bereits amtierender Gemeinderat. Norbert Ratschiller ist Handwer­ RED ker und Vereinsmensch.

LESERBRIEFE

IM HOTEL SCHLONDRAUN Woor wieder moll im Kronknhaus bai Ärzten, dia sich kennen aus. Honn Fiaber khopp und Huast, woor kronk. Honn Hilf schnell kriag. Doofür sai Donk! Monn hott mi grünglich untersuacht, hott olles flaißig aa verbuacht. Drauf inn ann Zimmr, hell und fain, honn kennt ii für die Tooge sain. Untersuacht hott monn mai Bluat, hott noochgschaugg, woos mai Lunge tuat, hott Spritzn geebm, Bluatdruck gmessen. Monn isch doobai recht flaißig gweesen. Monn hott mi pflegg, gekonnt, mit Flaiß, honn gor nix gmörkt von „Gott im Waiß“. Den Pflegern, flaißig, voll Geduld, gilt maine gonze Donkesschuld! Lott ins dös kluane Kronknhaus, wou menschlich monn kuriert weart aus! Wer spoort an sainer Gsundhait Schotz, deer spoort bestimmt am folschn Plotz! HERMANN LAMPACHER, LATSCH, 31.01.2015

GEFÄLLTER GINGKO („MOTORSOG-FORUM“ IM „der Vinschger“ NR. 3/2015) Die 8 Euro, die der Latscher Bürgermeister Helmut Fischer all jenen anbietet, die mit der Seilbahn nach St. Martin fahren, um ins Tal zu schauen und zu sehen, wie viele Bäume es in Latsch gibt, lehne ich dankend ab. Und zwar aus gutem Grund, denn von oben sehe ich nicht die übrigen, kürzlich gefällten Bäume, zum Beispiel in der Nähe des Latscher Fischerteichs (Eist­ schött). Ich glaubte, das sei ein Biotop? Von oben sehe ich außerdem nur die vielen Apfelbäume, ausgenommen im Frühjahr während der Spritz­ zeit, wenn alles benebelt ist, und ausgenommen auch jene Zeit, während der Hagelnetze über den Apfelbäumen hängen. LORENZ LOU BLAAS, LATSCH, 28.01.2015

Hansi sieht schwarz

Hansi Klöckner LANGTAUFERS - Alles eher als rosig sieht der Tourismuspionier Hansi Klöckner die Zukunft von Lang­ taufers. „Was wird aus unserem schönen Tal?“ Diese Frage steht am Anfang einer Stellungnahme, in der Klöckner auf Probleme hinweist und auch die Politik in die Zange nimmt. Er verweist auf die Schließung des Skigebie­ tes Maseben, die beschlossene Schließung der Raika­Filiale in Graun, die Auflassung von Hotels und Gasthäusern in Langtaufers, den Verlust von Arbeitsplätzen und die fehlende Bautätigkeit. Initiativen für die Aufwertung des Tourismus seien ignoriert worden, besonders das Projekt des Zusammenschlusses mit dem Kauntertal, obwohl dieses Vorhaben von der Wirtschaft, der Handelskammer, dem HGV und anderen befürwortet worden sei. Klöckner bedauert, „dass niemand Verantwortung über­ nehmen will, schon gar nicht die Gemeinde.“ Ignoriert worden sei auch das Investitionsangebot von Hans Rubatscher. Vor den Wah­ len 2010 sei vieles versprochen worden, „doch außer Studien hat es nicht viel gegeben.“ Die Ge­ meinde habe ein Langlaufprojekt in Millionenhöhe als Alternative für die Zukunft des Tourismus in Langtaufers vorgelegt, „dabei hät­ te für die Rettung von Maseben ein kleiner Beitrag genügt.“ Das einzig Positive sieht Klöckner in der Erlebnisschule in Langtau­ fers. Sonst sieht er schwarz, „be­ sonders für die Zukunft unserer Jugend, die gezwungen ist, andere Wege zu gehen.“ RED DER VINSCHGER 04/15

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Tourismusberater Lois Kronbichler vor dem SchlagwortPlakat der „Einwohner“. Er war überrascht vom Einsatz der Arbeitsgruppen.

Während sich das schwäbische Gästepaar am Frühstücksbuffet fürs Rucksackpicknick bedient, ruft der „Gazzetta lesende Giuseppe nach seinem „Café“.

„Ohne Gäste wäre immer Winter“

Damit es auch wieder Frühling und Sommer wird, haben 13 Arbeitsgruppen quer durch die Gemeinde sich und ihr Umfeld hinterfragt. RABLAND - Der Geroldsaal war eine einzige Plakataktion. Er war Kummerkasten und Wunschliste, Analyse und Kritik. An die 100 Bürgerinnen und Bürger haben sich in 13 Arbeitsgruppen zum Teil phantasievoll alles vom Her­ zen geschrieben, gezeichnet und geklebt, was ihnen immer schon gegen den Strich gegangen ist und wie es in 10 Jahren ausse­ hen könnte. Sie haben in Plakat­ form an die Wand gehängt, was sie vom anderen erwarten, aber auch, was sie endlich selbst bei­ tragen wollen. Zum kollektiven In­sich­Gehen ­ man sagt auch Leitbilddiskussion dazu ­ war es gekommen, als Berater Lois Kronbichler im März 2014 das Bettensterben ansprach und den Partschinsern klar machte: 1. geht der Tourismus alle an, 2. müssen Partschinser, Rablander, Töller, Tablander und Quadra­ ter bereit sein, ihre Einstellung zum Tourismus zu ändern. Acht Monate später konnte Touris­ musreferentin Birgit Egger La­

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DER VINSCHGER 04/15

Horrorvision: die Gemeinde Partschins ohne Umfahrung von Rabland.

durner Bilanz ziehen und das „integrierte“ Projekt „Lebensraum und lebendiger Ort Partschins“ vorstellen. Der meist gebrauchte Begriff war „mitanond reden“. „Nur wenn möglichst alle Inter­ essensgruppen ins Boot genom­ men werden, kommt es zu einem ganzheitlichen Entwicklungs­ konzept“, meinte die Referentin und wünschte sich, in diesem Sinne weiterzuarbeiten. Touris­ muspräsident Hans Peter Weiss schlug in dieselbe Kerbe: „Es hat Lust gemacht weiterzuarbeiten.

Der Vorwurf ‚ Ihr tut‘s alles nur für die Gäste‘ konnte entkräftet werden, weil man ‚mitanond‘ ge­ redet hat.“ Dazwischen bestärkte Lois Kronbichler mit markanten Sätzen und provokanten Fragen: Lebensqualität im Dorf gehe ein­ her mit der Urlaubsqualität der Gäste. Partschins könne beitra­ gen, dass Südtirol ein begehrter Lebensraum bleibe. Schöne und unschöne Ecken in der Gemeinde wurden ins Bild gebracht. Die Theatergruppe bediente auf amü­ sante Weise gängige Klischees

über bundesdeutsche und italie­ nische Gäste. In Kurzinterviews sammelte Tourismusdirektorin Karin Thaler Erkenntnisse aus der Arbeit in Kleingruppen. Ver­ treter aller 13 Arbeitsgruppen mit Bürgermeister Albert Gögele und seinem Ausschuss an der Spitze stellten nacheinander mehr oder weniger konkrete Maßnahmen vor. Immer wurden Kommuni­ kation und Information als Vor­ aussetzungen gemeinsamer An­ strengungen in den Mittelpunkt gestellt. Am Abend des 28. Jänner 2015 drückte ein winziger, gelber Klebezettel am großen Plakat der „Einwohnergruppen“ aus, wie die Einheimischen in der Tourismus­ gemeinde Partschins monatelang ihren Lebensraum erleben wür­ den, wenn der Tourismus stirbt. Ohne Gäste wäre immer Winter. Gemeint sind geschlossene Gast­ häuser, sterbende Nahversorgung, abwandernde Kaufkraft, verkom­ mene Spazierwege, ausbleibende Steuereinnahmen, Feste ohne Besucher. S


A PILLELE FIR DI SEAL

„Living Voices“ begeistert

Die heilige Flamme Ein Pilger hatte aus Bethlehem das Licht des Friedens mitgebracht. Seine ganze Sorge war, dieses Licht in seiner Laterne bis nach Hause zu tragen. Unterwegs traf er auf einen, der erbärmlich fror und der ihn um Feuer bat. Der Pilger war verunsichert: Seine heilige Flamme für so etwas Banales? Aber dann gab er sich einen Ruck und zündete den Holzscheit an. Auf seinem weiteren Weg geriet er in einen schweren Sturm. So sehr er auch sein Licht schützte, der Orkan löschte es aus. Stumm vor Enttäuschung steht der Pilger nun da. Da erinnert er sich an den anderen, dem er von seinem Licht abgegeben hat. Den weiten Weg zurück nach Bethlehem hätte er nicht mehr geschafft. Aber zu dem anderen, dem er geholfen hat, kann er zurück. Liebe Leserinnen und Leser! Wir sind unser Leben lang und Pilger. Dieses Beispiel möge uns ermutigen, mit unseren Gaben nicht zu geizen, sondern großzügig damit umzugehen. Wir wissen nie, wann und wie schnell wir selber angewiesen sind auf die Unterstützung unserer Mitmenschen. Viel Freude am Teilen wünscht uns allen MARTIN GEORG JOHANN, PFARRER IN PRAD UND LICHTENBERG

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MERAN/PRAD - „Der Gospelchor hätte den Menschen so kurz nach den Weihnachtsfesttagen kein schöneres Weihnachtsgeschenk machen können“. Mit solchen und ähnlichen Aussagen, die am Ende der Konzerte zu hören waren, fühlt sich der Vinschger Gospelchor „Living Voices“ un­ ter der Leitung des engagierten Chorleiters Manuel Regensburger in seinem Tun bestätigt. Ende Dezember hatte der Chor in der Pfarrkirche von Meran und von Prad das Weihnachtskon­ zert „Merry Christmas“ gegeben. Ausgestattet mit Dekos, Kabeln, Mikros und Lichtanlagen, aber vor allem mit einer gut sortierten

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Band rückte der 22­köpfige Trupp an. Als Bandmitglieder konn­ ten die aus Belgrad stammende und im Vinschgau verheiratete Pianistin Andrijana Radivojevic Wilhalm gewonnen werden, der junge Schauspielstudent Daniel Clemente am E­Piano, Martin Ohrwalder am Schlagzeug, Max Calanducci am Schlagzeug sowie Manuel Trafoier und Markus Pauli an den Gitarren bzw. dem E­Bass. Der Gospelchor dankt allen seinen Unterstützern, den Musikern, allen, die freiwillig mithalfen, und dem Chorleiter Manuel Regensburger, der sich immer wieder der Herausforde­ rung stellt. RED

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Von Chemie und Physik bis Latein und Französisch Das Real- und Sprachengymnasium öffnete sich den Besuchern und will ab kommenden Schuljahr sein Sprachenangebot ausbauen.

Gespannt verfolgten die Besucher, wie der Schüler des Realgymasiums, Hannes Schönthaler, seine Hand ins Wasser hält ohne nass zu werden. SCHLANDERS - Das Real­ und Spra­ chengymnasium Schlanders bietet seinen Schülern seit vielen Jahren eine gute allgemeinbildende Aus­ bildung, verbunden mit den beiden Schwerpunkten Naturwissenschaf­ ten und Sprachen. Besonders im zweiten Schultyp, dem Sprachen­ gymnasium, wird es ab dem kom­ menden Jahr eine große Neuerung geben, wie der Schulleiter Mar­ tin Trafoier beim Tag der offenen Tag erklärte. „Ab dem Schuljahr 2015/2016 können die Erstklässler zwischen Französisch und Spanisch als zweite Fremdsprache wählen“, so Trafoier. Damit wird das Sprachen­ gymnasium die einzige Oberschule

Eine lateinische Nachrichtensendung miterleben: das konnten die Besucher beim Tag der offenen Tür des Real- und Sprachengymnasiums Schlanders.

im Vinschgau sein, die eine gedie­ gene, bis hin zur Matura führende Spanischausbildung anbietet. Aber auch insgesamt wird das Sprachen­ angebot in der Franziskusstraße 6 ausgebaut: So können auch die Schüler des Realgymnasiums im Rahmen des Fächerübergreifenden Unterrichts oder Wahlfächern die Sprachen Spanisch, Russisch und Französisch erlernen.

punkten den Tag der offenen Tür zu einem wahren Schulfest werden zu lassen. Bereits bald nach Beginn um 10 Uhr füllten sich die Klassen­ und Fachräume und die Gänge mit vielen Besuchern, die an verschiedenen Stationen über das Bildungsange­ bot der Oberschulen informiert wurden: Mathematik am Computer, Ausstellung von Schülerarbeiten und Philosophieren wie im alten Griechenland waren nur einige der Vielfältiges Programm vielen Angebote. Auch wurden die Besucher mit Experimenten aus Die gesamte Schulgemeinschaft der Chemie und Physik sichtlich ­ bestehend aus den 249 Schülern/ verblüfft, bei kurzen Theater­ und innen und die Lehrpersonen ­ hatte Musikdarbietung unterhalten und mitgeholfen, mit vielen Programm­ auch über Angebote informiert,

die über den normalen Schulalltag hinausgehen wie die Theaterwerk­ statt, das international anerkannte Italienischzertifikat PLIDA und Leistungskurse. Ebenso hielten Schüler/innen Fachvorträge: So wurden unter anderem die Fragen geklärt, wie die Verschlüsselungsmaschine Enigma funktioniert oder warum uns das Gehirn nur betrügt und belügt. Auch Kurzfilme über die Pestiziddiskussion in Mals und die Projektwoche der Schule 2014, die von Schülern gedreht worden waren, wurden gezeigt. MG

„Koundltreff“ gewinnt erneut MALS - Zum 2. Mal veranstal­ te der Ausschuss der Südtiroler Bauernjugend, Bezirk Vinschgau, kürzlich das Bezirkskegeln in der Kegelbar in Mals. Wie im Vorjahr hatten sich wieder 25 Gruppen, die sich im Durchschnitt aus vier bis fünf Keglern zusammensetz­ ten, dazu angemeldet. Neben jugendlichen Mannschaften wa­ ren auch wieder Gruppen von Bäuerinnen und Bauern dabei. Die siegreichen Bäuerinnen (v.l.): Manuela Tschenett, Wally Riedl, Gerda Riedl, Irene Teissl, Luzia Gluderer, Astrid Telser, Elke Peer und „Es ging um das bessere Kennen­ Rita Brunner. lernen der Generationen und den gemeinsamen Spaß“, erklärt Martina Niedermair, Bezirksleite­ Am Freitag und Samstag kegelten terkommen in das Finale, das am rin der Vinschger Bauernjugend. alle Mannschaften um das Wei­ Sonntagabend stattfand. In einem

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DER VINSCHGER 04/15

spannenden Turnier konnte sich hier die Mannschaft „Koundl­ treff“ mit wenigen Punkten Vor­ sprung auf die Zweitplatzierten der Mannschaft „Calvabauern“ durchsetzen. Die Mannschaft „Koundltreff“ ­ bestehend aus Tschenglser Bäuerinnen ­ ke­ gelte sich wie im Vorjahr bei der Erstausgabe des Turniers auf den 1. Platz und sicherte sich die be­ gehrte Wandertrophäe. Wie Be­ zirksleiterin Martina Niedermair bei der Preisverteilung ankündig­ te, wird es auch im kommenden Jahr wieder ein Bezirkskegeln geben. MG


Offenbarung des Referenten

Die neueste Überlegung in Sachen Kindergarten Latsch geht von einer Erweiterung und Sanierung der bestehenden Baulichkeiten aus (links). Einen Neubau Richtung Norden (Bildmitte) wird es nicht mehr geben. Der Kabine der Telecom (rechts) ist ein freies Grundstück nach Norden vorgelagert. LATSCH - Die 30­jährige Geschichte des Kindergartenneubaus in Latsch ist um ein Kapitel reicher. Aus Sor­ ge, das „Ende des Kellerkindergar­ tens“ würde noch länger verzögert, legte Rätin Verena Rinner einen Beschlussantrag vor, um „einen transparenten und verbindlichen Aktions­ und Zeitplan zum Neu­ bau des Kindergartens Latsch“ zu erfahren. Trotz Konzepterstellung 2008, Projektvorstellung 2009, Ar­ chitektenwettbewerb 2010 und neuerlicher Projektvorstellung 2012 befinden sich Kinder, Betreue­ rinnen und Personal immer noch in denselben Räumen, merkte Rinner in der Ratssitzung vom 27. Jänner 2015 an. Schulreferent Mauro Dalla Barba trat den Befürchtungen ener­ gisch und wortreich entgegen. Er

räumte eine Verzögerung der Ver­ messungsarbeiten ein und erklärte seine Vorstellungen von einer Ar­ beitsgruppe. Für Juli 2018 stellte er die Fertigstellung in Aussicht. Im Herbst 2018 könne der „erneuerte und erweiterte Kindergarten“ bezo­ gen werden, kündigte er an. Bisher war dem Rat nur in einer informel­ len Sitzung im Juli 2014 die neueste Variante vorgestellt worden. Auf Anfrage bestätigte Dalla Barba, dass es noch keine Pläne gebe, dass man aber von einem Neubau abge­ gangen sei. Durch die Sanierung und Erweiterung würde viel Geld eingespart. Die zur Erweiterung überbaute Freifläche könne durch ein angrenzendes Grundstück in Besitz der Telecom ausgeglichen werden. S

KURZ ANGERISSEN … BURGEIS - Es gibt Verkehrsschilder, über die man sich nur ärgert, aber er gibt auch Schilder, die einen zum Schmunzeln bringen. Dieses „lustige“ Vinschger Verkehrsschild hat Michael Kobald aus Schlanders RED in Burgeis fotografiert.

Besondere Spendenaktion

PRAD - Die Klassen 5C und 4A der Grundschule Prad starteten im Dezember eine besondere Spen­ denaktion. Mehrere Schüler/in­ nen verfassten dazu einen Bericht. Theresa Loszach (5C) schrieb: „Wir, die Klassen 5C und 4A der Grundschule Prad, hatten eine Projektwoche. Das Thema war der Tierschutz. Am 23.12.2014 starteten wir eine Spendenakti­ on. Wir nahmen 1.244,65 Euro ein und spendeten das Geld dem Tierfreundeverein Südtirol, Sektion Vinschgau. Durch die fleißigen Mütter bekamen wir genügend selbstgebackene Kek­ se und Kuchen zusammen, um die Spendenaktion zu starten. Am 23. Dezember gingen die Klassen 5C und 4A in den Pau­ senhof und verkauften Kuchen und Kekse. Eine Gruppe ging ins Dorf und sang Weihnachtslieder. Die Gruppe ging auch in ver­ schiedene Geschäfte und in die

Bank. Auch dort sang die Gruppe Weihnachtslieder. Zwei Kinder bekamen Plakate umgehängt. Auf diesen stand: ‚Wir setzen uns für Tiere ein!’ Die zwei Kinder hat­ ten auch einen Korb mit Keksen dabei. Die zweite Gruppe war beim Stand und verkaufte Kekse und Kuchen. Wir machten die Spendenaktion, weil wir die Tiere schützen wollen und wir wollen auch, dass es ihnen gut geht. Wir bedanken uns bei allen, die eine Spende gaben und die mitwirkten.“ Elias Theiner (4A) schrieb unter anderem: „Ich habe mich gefreut, dass wir so eine große Summe zusammen gebracht haben. Ich helfe gerne den Tieren. Mit dem Geld können Tiere kastriert und gepflegt werden. Ich bin stolz darauf, dass wir uns für Tiere eingesetzt haben.“ RED

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Die ganze Welt ist eine Bühne SCHLANDERS - Auf Einladung des Kulturinstituts zeigte das Berliner Renaissance­Theater vergangene Woche die Tragikomödie „Der letzte Vorhang“ im Kulturhaus von Schlanders mit Suzanne von Borsody und Guntbert Warms in den Hauptrollen. Das moderne Stück über Liebe und Leiden­ schaft zum Theater stammt von Maria Goos, eine der bedeutends­ ten Gegenwartsautorinnen der Niederlande. Richard ist der Inbe­ griff eines Klischeeschauspielers: er trinkt, hängt in Kneipen herum und vergrault sämtliche seiner Schauspielkolleginnen. Nur Lies, vor 30 Jahren mit ihm an der Theaterschule und immer noch in ihn verliebt, ist bereit, Richards

neueste Theaterproduktion zu retten. 20 Jahre lang standen Lies und Richard gemeinsam auf der Bühne, und die Namen im Stück sind nicht zufällig gewählt. Sie sind eine Anspielung auf Liz Tay­ lor und Richard Burton, deren Leben ebenfalls große Paralle­ len zu ihren Bühnenrollen auf­ wies. Lies ist inzwischen nach Südfrankreich gezogen und hat einen Gynäkologen geheiratet, während Richard seine exzessive Liebe zum Alkohol zelebriert. Übergangslos schlüpfen die beiden Vollblutschauspieler in die unterschiedlichsten Rollen und geben sich einen geistrei­ chen Schlagabtausch. Sie stellen eine erstaunliche mimische und

Die beiden Vollblutschauspieler Susanne von Borsody und Guntbert Warms mit Ferruccio Delle Cave (Bildmitte).

sprachliche Wandlungsfähigkeit unter Beweis. Maria Goos’ fa­ cettenreiches Beziehungs­ und Biografie­Spiel gleicht einer Ach­ terbahnfahrt der Gefühle und oft ist nicht mehr ganz klar: Was ist Fiktion, was ist Realität? Was war gestern, was ist heute und was passiert als nächstes? Alte Feuer flacken auf, Zweifel, was wäre anders gekommen, wenn sie zusammen geblieben wären,

wie wäre ihre Karriere verlaufen? Sogar eine gemeinsame Tochter hätten sie beinahe gehabt. Und zuletzt muss sich Lies erneut entscheiden zwischen dem ego­ zentrischen Richard und ihrem bürgerlichen Ehemann. ­ Das zahlreiche Publikum dankte den beiden hervorragenden Schau­ spielern mit lang anhaltendem Applaus. INGE

Ernst hoch 6 SCHLANDERS/KASTELBELL - In der Gemeinde Schlanders gibt es mehr als ein Dutzend Einwohner, die Ernst heißen. 6 davon nahmen am 18. Jänner am bereits traditionellen Ernst­Treffen teil, das heuer seine 42. Auflage erlebte. Die Feier im Pfraumhof in Kastelbell wurde mit einer Wanderung verbunden. Im Bild die glorreichen Sechs, die alle den Vornamen Ernst tragen (v.l.): Schwalt, Pircher, Wiesler, Wellen­ zohn, Matscher und „Rädelsführer“ Rechenmacher. SEPP

PR-INFO

Mit Gottes Segen ins neue Jahr Marienberg/Burgeis - Auch der diesjährige „Auftakt“ der Firma Moriggl fand traditionsbewusst in geistlicher und weltlicher Symbiose statt. Im historischen Ambiente des Klosters Marienberg wurden am 9. Januar Dank für das Bisherige und Zuversicht für das Bevorstehende zum Ausdruck gebracht. Wie auch in den Vorjahren stellte das Familienunternehmen Moriggl seinen Start ins neue Geschäftsjahr unter den Segen Gottes. Ihren Anfang nahm die Veranstaltung mit einer Heiligen Messe in der Klosterkirche für die 80-köpfige Mannschaft. Zelebriert hat den Gottesdienst Pater Philipp Kuschmann. Die schützende Hand von oben sorgte bei Moriggl erneut für ein unfallfreies und

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DER VINSCHGER 04/15

Im Bild (v.l.): Anton Josef und Thomas Moriggl, Markus Folie, Christian Frank, Monika Thomann Bachmann sowie Johann und Gunnar Moriggl.

zufriedenstellendes Geschäftsjahr. Im Anschluss an die Messe ergriffen die Geschäftsführer Gunnar und Thomas Moriggl das Wort. Mit einem Rückblick erläuterten sie prägnant die abgelaufenen Geschäftsaktivitäten und strukturellen Rahmenbedingungen, die mit Blick in die Zukunft organisatori-

sche Anpassungen nahe legten: Zur Wahrnehmung zukünftiger Geschäftsfelder und Erschließung neuer Märkte sind Unternehmensstrukturen neu und flexibel auszurichten. Dabei bleiben die Wurzeln und Werte unangetastet, getreu der Devise: „Keine Zukunft ohne Herkunft“. Ein etabliertes

Familienunternehmen ist durch eine sehr enge Verbundenheit der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen gekennzeichnet. So war es nicht überraschend, dass auch heuer wieder einige Mitarbeiter für mehrere Dekaden Zugehörigkeit, Engagement und Treue von der Unternehmensleitung Dank und Wertschätzung übermittelt bekamen. Drei Angehörige der Belegschaft nahmen die Anerkennung für ihre verdienstvolle Tätigkeit im Unternehmen entgegen: Monika Thomann Bachmann (10 Jahre), Markus Folie (15 Jahre) und Christian Frank (20 Jahre). Den Abschluss bildete eine schmackhafte Mittagstafel im Restaurant Schlossbar in Burgeis. RED


Intensives musikalisches Jahr PARTSCHINS - Auf ein reichhal­ tiges Tätigkeitsprogramm 2014 konnte am 10. Januar die Musik­ kapelle Partschins zurückblicken: 42 ganze Proben, 15 Teilproben, 2 Marschierproben, 12 Proben der Jugendkapelle, 30 Ausrückungen der ganzen Kapelle, 12 Auftrit­ te der Böhmischen, 7 Auftritte des Quartetts, 2 Konzerte der Jugendkapelle und 6 Ausrückun­ gen verschiedener Bläsergruppen. Erfreut gab sich Jugendleiter Al­ bert Zerzer, dass Jugendliche die Ausbildung und auch Fortbildung gerne annehmen. 2014 haben 6 Jugendliche das Leistungsabzei­ chen in Bronze und Silber ab­ solviert. Bronze erhielten Jonas Nussbaumer (Schlagzeug), Kath­ rin Illmer (Querflöte) und Isabella Österreicher (Querflöte), Silber

Die Verantwortlichen der Musikkapelle Partschins (v.l.): Arnold Schönweger, Georg Schweitzer, Alexander Müller (ObmannStellvertreter), Manfred Gögele, Magdalena Hofer, Luis Schweitzer, Andreas Österreicher (Obmann), Simon Theiner (Schriftführer), Doris Theiner (Kassiererin), Jugendleiter Albert Zerzer und Michael Pircher (Kapellmeister).

Philip Schönweger (Trompete), Andreas Tragust (Saxophon) und Christoph Österreicher (Klari­ nette). 10 Jugendliche nahmen

an den Jungbläserwochen und an der Blechbläserwerkstatt teil. Im Herbst begannen 9 neue Mu­ sikschüler ihren Unterricht auf

diversen Instrumenten. Somit besuchen derzeit 41 Schüler die Musikschulen von Naturns, Lana, Auer, Terlan und Meran. Bei den Wahlen wurde Andreas Österrei­ cher als Obmann bestätigt. Bei der Neuwahl des Komitees stellte sich Günther Garber nicht mehr zur Wahl. Er legt eine Pause ein. Die „alten“ Komitee­Mitglieder wurden bestätigt. Mit Magdale­ na Hofer und Manfred Gögele schafften zwei „Neue“ den Sprung ins Komitee. Obmann Andreas Österreicher und Kapellmeister Michael Pircher bedankten sich bei allen Mitgliedern für den Ein­ satz. Weiters dankte der Obmann der Gemeindeverwaltung, der Raiffeisenkasse Partschins, dem Tourismusverein sowie allen Bür­ RED gerinnen und Bürgern.

KVW trifft Krebshilfe VINSCHGAU - Das Motto „Hoffnung

statt Verzweiflung“ gilt auf vielen Ebenen, wenn es um Gesundheit geht, speziell im Vinschgau. Nicht nur als Lebensmotto bei schwerer Krankheit, sondern auch beim Erhalt des Krankenhauses Schlan­ ders. Darin waren sich sowohl die Bezirksvertreter des KVW einig, als auch jene der Südtiroler Krebshilfe, Bezirk Vinschgau. Die

Bezirkspräsidentin Helga Schönt­ haler­Wielander und der ärztliche Begleiter der Krebshilfe, Heinrich Stecher, waren vom KVW­Aus­ schuss Vinschgau eingeladen wor­ den, um über das vielfältige Leis­ tungsangebot der Krebshilfe und die Möglichkeiten der Zusammen­ arbeit zu sprechen. Ein Ziel haben die Krebshilfe und der KVW ge­ meinsam, nämlich möglichst alle

Menschen vor Ort zu erreichen, insbesondere jene, die ärmer sind und sich meist nicht trauen, zu­ sätzliche Hilfen anzunehmen. Zu den Hilfsangeboten zählen nicht nur die finanzielle Unterstützung sowie ein eigener Hilfsfonds für Kinder an Krebs erkrankter Eltern, sondern auch die psychoonkolo­ gische Unterstützung, manuelle Lymphdrainagen, Ergotherapien,

Kur­ und Ferienaufenthalte, eine kostenlose Rechtsberatung und Selbsthilfegruppen. Der Krebshilfe liegt in erster Linie die dezentrale Betreuung der Bevölkerung am Herzen. Aus diesem Grund ist auch die Zusammenarbeit mit dem KVW und dessen Erfahrung mit der Sozialfürsorge in den Orts­ gruppen wichtig. JB

Interdisziplinäres Treffen NATURNS - Die Diagnose und The­ rapie von Muskel­ und Faszienbe­ schwerden standen am 15. Jänner im Mittelpunk des 5. interdiszi­ plinären Treffens zwischen dem Sporttherapeuten Franz Christa­ nell und Ärzten von Naturns und Umgebung. Ziel dieser jährlichen Treffen ist es, die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Physiotherapeuten zu verbessern, speziell was die Be­ schwerden am Bewegungsapparat betrifft. Heuer veranschaulichte Christanell unter Berücksichti­ gung wissenschaftlicher Studi­ en, dass sowohl „Triggerpunkte“ (entzündlicher Hartspann in der Muskulatur) als auch Faszien (Bin­

zelproblematiken diagnostiziert.“ Um dies zu vermeiden, braucht es laut Christanell genaue Kenntnisse über Verlauf, Funktion und Palpa­ tion der Muskulatur. Die Fachkom­ petenz liege hier ganz klar beim Physiotherapeuten, der deshalb der erste Ansprechpartner sein sollte. Erich Donà und Alexander Ange­ rer ließen einige Triggerpunkt­ und Faszientechniken praktisch an sich vorführen. Sie zeigten sich von der Im Bild (v.l.): Referent Franz Christanell, Günther Bauer, Georg raschen Schmerzlinderung über­ Hillebrandt und Alexander Angerer; Erich Donà kam später dazu. rascht. Einig waren sich alle, dass man sich mit einer guten Untersu­ degewebsschichten) Schmerzen in strahlungen in Hand und Bein chung mit adäquater Behandlung Nacken und Rücken verursachen verursachen können, „werden sie sowohl Zeit als auch Medikamente können. Da „Triggerpunkte“ und nicht selten fälschlicherweise als und unnötige Verfahren ersparen fasziale Verklebungen auch Aus­ Bandscheiben­ oder Nervenwur­ kann. RED DER VINSCHGER 04/15

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VINSCHGER KULTUR

Auf der Bühne ein Bläserquintett der Musikkapelle Schluderns, am Vorstandstisch (v.l.): Pepi Fauster, Martin Punter, Manfred Horrer, Georg Horrer, Hermann Pallhuber, Bezirkskapellmeisterstellvertreter Dietmar Rainer und Benjamin Blaas.

Sie sind Kultur und vermitteln Kultur

Der Bezirk Schlanders im Verband Südtiroler Musikkapellen (VSM) hielt Rückschau und versuchte einen Ausblick in die Zukunft. SCHLUDERNS - Mit einem beweg­ ten „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel empfing die Musikkapel­ le Schluderns unter Kapellmeis­ ter Hubert Eberhöfer Ehrengäste und Vertreter der 24. Kapellen des VSM­Bezirks Schlanders. Zur 66. Jahresversammlung konnte Ob­ mann Manfred Horrer Landesob­ mann Pepi Fauster, Vertreter des Landesausschusses und als Ehren­ gast Bürgermeister Erwin Wegmann begrüßen. Am straffen Tätigkeits­ bericht von Bezirksschriftführer Martin Punter fiel die intensive Fortbildungstätigkeit der Stabführer auf. Sonderlob erteilte Obmann Horrer dem Konzert des Bezirks­ jugendblasorchesters unter Jugend­ leiter Benjamin Blaas und Stellver­ treter Josef Kofler sowie dem 22.

Bezirksmusikfest in Latsch. „Musik ist nicht nur schön, sondern auch ernst zu nehmen“, meinte Blaas. Da­ bei spielte er auf die problematische An­ und Abmelde­Kultur mancher Jungmusikanten an. Landesobmann Fauster lobte den Bezirksvorstand für die „zukunftsorientierte Idee“, das Bezirksmusikfest als Rahmen für die Übergabe der Jugendmu­ sik­Leistungsabzeichen zu nutzen. Er nannte die Kapellen „Teil der Kultur und Kulturvermittler“, die ganz besonders zur Identitätsbil­ dung beitragen. Fauster stellte das Jahresmotto „Blasmusik. Erlebnis und Leidenschaft“ vor und ging auf das 17. Landesmusikfest am 1. und 2. Mai in Meran und auf die „Marschmusikbewertung“ am 17./18. Oktober ein. Zum Thema

„Wir­Gefühl“ merkte auch er kri­ tisch eine zögerliche Teilnahme bei bedeutenden Veranstaltungen an. Um Verständnis warb er bei der Erhöhung der Mitgliedsbei­ träge: „Helft uns, damit wir euch helfen können.“ Als Höhepunkt der Jahresversammlung kündigte Bezirkskapellmeister Georg Horrer ein Referat zur „brisanten Kapell­ meisterfrage“ an. Von Hermann Pallhuber, Landeskapellmeister von Tirol und Hochschuldozent in Stuttgart, erwartete man Antworten auf die Fragen „Wo sehen wir die Zukunft unserer Kapellmeister? Wo sehen wir die Kapellmeister der Zukunft?“ An konkreten Beispielen festmachend ersuchte Pallhuber die Anwesenden, den Kapellmeister nicht als „Tausendsassa“ zu sehen.

„Der Kapellmeister ist der Zaungast seiner eigenen Arbeit, ein Beglei­ ter und ein Netzwerker, aber kein Diktator“, meinte er. Als Bezirksob­ mann Manfred Horrer Bürgermeis­ ter Wegmann um seine Grußworte bat, versicherte er ihm, mit dem Referenten nicht abgesprochen zu haben, so oft den Begriff „geeignetes Probelokal“ zu verwenden. Bür­ germeister Wegmann quittierte die Anspielung auf Schludernser Verhältnisse mit einem Lächeln und nannte die Musikkapellen „Säu­ len der Kultur in den Gemeinden“. Georg Horrer wies auf das Projekt Bezirksblasorchester 2015 hin mit dem Ziel „Förderung auf höchstem Niveau und Aufführung innovativer Werke“. S

kanten das Publikum. Konzertmeis­ ter Freek Mestrini, langjähriger Flü­ gelhornist und Trompeter bei den Original Egerländer Musikanten, sorgte mit seiner lockeren Modera­ tion für Witz und Stimmung. Beim Proben­Wochenende hatte Mestrini bedauert, „dass heute vielfach Ka­

pellen am Publikum vorbeispielen und ihr Programm nur noch an einen kleinen Kreis von ‚Profis’ an­ passen.“ Ganz anders sei es bei der Obervinschger Böhmischen. Toni Punt dankte Mestrini für seinen Einsatz und seine Freundschaft und überreichte ihm einen Geschenk­

korb mit Vinschger Spezialitäten. Viele fleißige Hände und Freunde der Obervinschger Böhmischen verwandelten das Kulturhaus im Anschluss an das Konzert in ein Restaurant. RED

Gelungenes Festkonzert BURGEIS - Bis auf den letzten Platz besetzt war das Burgeiser Kultur­ haus beim 5. Festkonzert der Ober­ vinschger Böhmischen. Diese trat mit dem Beilngrieser Mundharmo­ nika­Trio und den jungen Harmo­ nikaspielerinnen Steffi und Karolin auf die Bühne. Obmann Toni Punt konnte viele Musikfreunde aus nah und fern sowie zahlreiche Ehren­ gäste begrüßen. Mit flotten Polka­ und Walzerklängen und schneidiger Marschmusik begeistern die Musi­

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Außergewöhnliches Faschingskonzert am 15. Februar SCHLANDERS - Zwei Pianisten,

acht Solisten als Orchestermit­ glieder, rund 30 Sängerinnen und Sänger des Chores der Pfarrkir­ che Schlanders sowie fast 40 Kin­ der der Musikschule Schlanders werden beim Faschingskonzert am Sonntag, 15. Februar 2015 im Kulturhaus Schlanders mit­ wirken. Das Salonorchester be­ steht aus Südtiroler Musikern, die sich vor allem mit Neujahrs­ und Faschingskonzerten beschäfti­ gen. Karl Kogler, Archivar in der Wiener Volksoper, Mitglied ver­ schiedener Ensembles, des Wie­ ner Operballorchesters und der Wiener Strauß­Capelle, Kompo­ nier­ und Arrangiertätigkeit, wird das Konzert in Schlanders mode­ rieren. Der Chor der Pfarrkirche

Auch die Kindersinggruppe der Musikschule Schlanders wirkt beim Faschingskonzert mit.

Schlanders unter der Leitung von Karl Heinz Vater wird Sängerlust, Polka francaise op.238, von Jo­ hann Strauß vortragen. Der Chor bemüht sich in erster Linie um die liturgiegerechte Gestaltung

der Gottesdienste. Sein Repertoi­ re reicht vom neuen geistlichen Lied bis hin zur traditionellen Orchestermesse. Mitunter tritt er aber auch gerne bei weltlichen Anlässen auf. Ausschnitte aus

„Karneval der Tiere“ von Camille Saint­Saens haben die Kinder der Musikschule Schlanders un­ ter der Leitung von Judit Pix­ ner einstudiert. Weiters stehen Werke von Franz Lehár, Josef Lanner, Peter I. Tschaikowski, Enrico Toselli, und Karl Komzák auf dem Pogramm. Das Konzert wird gemeinsam von „musica viva Vinschgau“ und dem Kulturhaus Schlanders organisiert. Es findet am 15. Februar um 17 Uhr im Kul­ turhaus Schlanders statt. Eintritt 12 Euro, ermäßigt für Kulturpass und Dolomiten­Vorteilskarte 9 Euro, für Kinder, Schüler und Studenten 5 Euro. HS

Mit Schiller in Goldrain angekommen GOLDRAIN - „Mehr an Kultur als mit Schiller und Hornbacher kann der Bildungsausschuss gar nicht bieten“, meinte eine erleich­ terte Veronika Traut bei der Eröff­ nung der 26. Goldrainer Dorftage. Erleichtert waren Obfrau und Mitorganisatoren vor allem über die gelungene Premiere, erstmals eine Bilderausstellung ins Pro­ gramm aufgenommen und mit

dem „eingebürgerten“ Maler Art­ hur „in arte Hornbacher“ Rinner zum ersten Mal einen Goldrainer Künstler ein Forum geboten zu haben. Es war ein überraschend neuer Hornbacher, den sie ent­ deckt hatten. Auf 27 Holztafeln war der Künstler einer „inneren Notwendigkeit gefolgt“ und hat­ te in Friedrich Schillers Ballade „Die Bürgschaft“ entscheidende

Werte einer Beziehung malerisch umgesetzt. Am unerschrockenen Damon und dem unerbittlichen Tyrannen Dionys versuchte Rin­ ner Mut, Treue und Freundschaft darzustellen. Die Bilderzyklus ist in der Mensa des Bildungshauses, im ehemaligen Pferdestall, bis 11. Februar von 10 bis 22 Uhr zugänglich. vw S

Arthur Hornbacher Rinner an den einleitenden Tafeln mit Untertiteln: „Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich Damon, den Dolch im Gewande“.

Die Sonne nur im Herzen TSCHENGLS - Am 17. Jänner hat­

te Karl Perfler das „Sonnenfest“ angesagt. Nach dem „Sonnen­ konzert“ in der Wallfahrtskir­ che Mariä Geburt wollten die Grundschüler die ersten Son­ nenstrahlen nach zwei Monaten Schatten mit einem Sonnentanz auf dem Kirchplatz willkommen heißen. Genau wie 2014 sollte es auch 2015 ganz anders kommen. Statt der wärmenden Strahlen kam feuchte Kälte mit Niesel­ regen und Schneefall. Die Folge Klassiker der geistlichen Musik mit Stefano Ferrario, Johanna Wassermann, Ester Caturan, Alejandro Biancotti und Martina war fluchtartiges Aufsuchen der Bortolotti. Tschenglsburg, um dort ein be­ merkenswertes Musikereignis nachzubereiten und den Sonnen­ kannten das Almarida Quartett, Martina Bortolotti, aber die Wir­ tanz der Tschenglser Schüler zu andere wussten von der phantas­ kung im Tschenglser Kirchen­ sehen. Einige Konzertbesucher tischen Stimme der Sopranistin raum war für alle Überraschung

und Hochgenuss. Die Violinisten Johanna Wassermann und Stefa­ no Ferrario, Ester Caturan mit der Viola und Alejandro Biancotti mit dem Violoncello eröffneten mit einer „Passacaglia“ des Latscher Orgelvirtuosen Dieter Oberdör­ fer. Es folgte ein erster Höhepunkt mit Mozarts „Ave Verum“ und der Stimme von Martina Bortolotti, einer international preisgekrön­ ten Sopranistin mit Bozner und Paduaner Wurzeln. Im Wechsel trugen Streicher und Sängerin Werke von Bach, Händel, Pachel­ bel, Schubert und Haydn vor und machten aus dem Tschenglser Kirche einen unvergleichlichen Klangkörper. S DER VINSCHGER 04/15

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VINSCHGER SPEZIAL

Mein schönster Tag! Das Brautpaar des Jahres 2014! Und Sie entscheiden, wer es wird. Die sympathischen Paare im der Vinschger einfach ansehen, auswählen und dann entscheiden, wer Ihr Favorit des Jahres 2014 ist! Sie können über Facebook abstimmen oder den Ausschnitt im Büro des der Vinschger abgeben. Wir freuen uns über die zahlreiche Teilnahme. Dem Gewinnerpaar winkt ein romantisches Dinner!

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Anja und Christian Eberhart, 03.05.2014, Graun

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Magdalena Hofer und Tobias Marth, 05.07.2014, Schleis

Maria Pircher und Manuel Raffeiner, 08.11.2014 in Partschins


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Manuela Gander und Bastian Jacobs, 05.07.2014, Adelsdorf (D)

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Elisabeth Gartner und Tobias Marseiler mit Dana, 13.09.2014, St. Johann in Prad

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Daniela Gerstgrasser und Reinhard Kaserer, 24.05.2014, Tschars

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Angelika Grüner und Andreas Schatzer, 06.09.2014, Tschirland

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Monika Höllrigl und René Taler, 14.06.2014, Vernagt (Schnals)

Nadia Kuntner und Manuel Gamper, 05.07.2014, Standesamt Kastelbell

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Alber Sarah und Lösch Florin, 26.07.2014, Vetzan

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Brigitte und Karl Innerhofer, 10.05.2014, Feldthurns

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Katrin Marseiler und Gerold Erhard, 21.06.2014, Tartscher Bühel – Veitskirche

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Nadja Stecher und Ulrich Ruepp, 26.07.2014, St.Peter Kirche Tanas

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Manuela Mair und Hans Klotz, 19.07.2014, Naturns

Sonja Wenger und Erwin Moser, 12.07.2014, Kastelbell

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Carolin Kaserer und Alexander Marx, 09.08.2014, Schluderns

Karin Ohrwalder und Simon Ennemoser, 20.09.2014, Schlanders


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Isabel und Kurt Raffeiner, 31.05.2014, Glurns

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Rebecca Theiner und Ewald Nischler, 21.06.2014, St. Cäcarius in Laatsch

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Caroline Kwakman und Hannes Stecher, 20.09.2014, Aschingeralm (Ebbs, Tirol)

Elisabeth Reich und Manuel Alber, 14.06.2014, St. Johannkirche in Prad

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Margit Thaler und Andreas Platzgummer, Naturns, 30.08.2014

in Neu

Mals

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Helene Schuster und Georg Pircher mit Anna und Simon, 25.10.2014, Tarsch

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Daniela Tumler und Rainer Klotz mit Emelie und Luis, 20.09.2014, St. Johannkirche in Prad

Deine Stimme zählt!

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Tanja Gluderer und Markus Traut, 24.05.2014, Goldrain

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Monika Thöni und Alexander Trauner, 20.09.2014, Pedross/Langtaufers

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Annemarie Weiss und David Fuchs, 21.06.2014, Pfarrkirche in St. Felix

Rosa Wellenzohn und Philipp Kerschbaumer, 24.05.2014, Kortsch

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Dem Hochzeitspaar mit dem schönsten Foto winkt ein romantisches Essen im

Und so geht´s: Schneide diesen Coupon aus, trag die Nummer Deines Favoritenpaars ein und schicke ihn bis 27. Februar an: der Vinschger, Grüblstr. 142, 39028 Schlanders, bring ihn persönlich vorbei oder stimme über Facebook (www.facebook.com/dervinschger) ab.

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Julia Theiner und Benjamin Pobitzer, 12.07.2014, Burgeis


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Elisabeth Trafoier und Stefan Klotz, 25.01.2014, Naturns

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Sara Trafoier und Stefan Telser, 27.09.2014, Tschengls

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Claudia Viertler und Manfred Gurschler, 31.05.2014, Pfarrkirche von Schlanders

Hellrigl Renate und Wiesler Egon, 20.09.2014, St. Johannkirche Prad

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VINSCHGER SPORT

Arnold Schwellensattl, Manuel Horrer, Klaus Wallnöfer und Dietmar Pfeifer (v.l.) haben mit der Fußballklasse des Oberschulzentrums Mals viel vor. Die jungen Kicker sollen die Profis von morgen werden.

Management im Profifußball MALS - Kürzlich besuchte der Geschäftsführer des FC Südtirol, Dietmar Pfeifer, die Fußballklasse des Oberschulzentrums Mals. Die Fußballer wollten mit dem Gast hinter die Kulissen des pro­ fessionellen Managements eines Fußballclubs schauen. Die jungen Kicker informierten sich über den Aufbau des FC Südtirol, die Ver­ waltung, das Marketing, die Kom­

munikation, das neue Stadion und den Jugendsektor. Gemeinsam wurde mit Pfeifer, Trainer Ar­ nold Schwellensattl, Koordinator Manuel Horrer und dem Fachleh­ rer für Betriebswirtschaftslehre, Klaus Wallnöfer, gefachsimpelt. Dem Sponsoring widmete man besondere Aufmerksamkeit, weil im Profisport ohne Sponsoring gar nichts läuft. Wallnöfer: „Für

Rodelnachwuchs im Einsatz

die Schüler waren der Vortrag von Pfeifer und die Diskussion inter­ essant, weil sie am Beispiel eines Proficlubs sehen konnten, wie das Unterrichtsfach BWL in der Pra­ xis funktioniert.“ Pfeifer war von der Fußballklasse angetan: „Für talentierte Fußballer ist das eine ideale Möglichkeit, Schule und Sport zu verbinden. Die Fußball­ und Krafttrainingseinheiten sind

auf die Unterrichtszeit und Un­ terrichtsziele genau abgestimmt. So kommen die Schüler zu ei­ ner optimalen Anzahl an Trai­ ningseinheiten durch Schul­ und Vereinstraining.“ Pfeifer lud die Fußballklasse zu einem Rückrun­ de­Heimspiel des FC Südtirol ein. Das Ziel steht fest: Auch Kicker des OSZ Mals sollen den Sprung zum FC Südtirol schaffen. RED

Vinschger dominieren Im Bild (v.l.): Andrea Kuntner, Nadine Staffler und Patrick De Martin; hinten rechts Trainer Johann Staffler und Hannes Pichler.

LAAS/OBDACH - Vom 24. bis 25. Jänner fand in Obdach in der Steiermark das zweite von vier Junioren­Weltcuprennen in Na­ turbahn statt. Auch das vierte Weltcup­Rennen wurde ausge­ Beim Jugendrennen in Völs (vorne kniend v.l.): Michael Tinzl, Elisabeth tragen. Die Vingscher Natur­ Tinzl und Ruth Lechner; (stehend v.l.): Alexander De Martin, Stefan bahnrodler gingen voll motiviert Tinzl, Julian Ritsch, Alex Oberhofer, Patrick Staffler, Jasmin Tappeiner ins Rennen. Bei eisiger und win­ und Julia Tappeiner. diger Kälte wurden zwei Tage faire Wettkämpfe ausgetragen. SEISER ALM/LAAS - Auf der Seiser an den Start. Diese wussten dabei Hervorzuheben sind die starken Alm ist das zweite Raiffeisen­Ren­ durchaus zu überzeugen. Ruth Leistungen der Laaserin Nadine nen der Naturbahnrodler über die Lechner holte bei den Kindern den Staffler, die den 3. Rang erzielte, Bühne gegangen. Erstmals wurde guten vierten Platz. Michael Tinzl gefolgt von Teamkollegin Andrea dort ein Rennen für die Nach­ wurde bei den Kleinsten (Katego­ Kuntner auf Platz 6 und Patrick wuchs­Renn­ und Sportrodler rie „Baby“) Zweiter. Alexander De De Martin mit Platz 14, ebenso organisiert. Mit dabei: die moti­ Martin holte bei den Kindern den vom ASC Laas Raiffeisen. Vom vierten Nachwuchsathleten aus vierten Rang. Das beste Resultat ASV Arunda Schleis holte Elias Laas. Insgesamt gingen 18 Kinder erzielte Patrick Staffler als Zweiter Gruber zusammen mit Armin AM Folie (Passeier) Gold im Dop­ der Sektion Rodeln im ASC Laas bei den Schülern.

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pel. Im Weltcup holte sich die Latscherin Sara Bachmann den undankbaren 4. Rang und Greta Pingerra vom ASC Laas Raiffeisen platzierte sich auf Platz 5. RED

Armin Folie und Elias Gruber holten Gold im Doppel.


Derbysieg für Lichtenberg

Partie der Mannschaftsmeisterschaft im Haus der Dorfgemeinschaft Lichtenberg: Elias Zischg gegen Leon Gitterle, Ferdinand Gunsch gegen Jan Gurschler, Jürgen Rieger gegen Markus Gufler, Alfred Gitterle gegen Felix Zischg und Pamer Maximilian gegen Roman Burger (in Bild und Sitzordnung, von links) LICHTENBERG - Die 6. Paarung der 46. Mannschaftsmeisterschaft im Südtiroler Schachbund führte Naturns Jambo IV in den Obe­ ren Vinschgau. Im 1. der zwei möglichen Vinschger Derbys traf das Schlusslicht der Rangliste auf den letztjährigen Sieger und diesjährigen 3. der C­Liga West.

Die Untervinschger erwartete eine schwierige Aufgabe. Zwar litt auch der Gastgeber – wie so häufig in den unteren Ligen – unter massiven Spielerausfällen, aber Naturns traf es noch härter. Ausfälle in der A­ und B­Liga erzwangen ein Aufrücken nach oben, so dass neben den Jugend­

Maximilian Pamer (links) versucht, seinen ungeschützten König vor Roman Burgers Dame in Sicherheit zu bringen.

spielern Jan Gurschler und Leon Gitterle auch der neunjährige Maximilian Pamer im Sinne des Wortes zum Zuge kam. Lichten­ berg wollte nach dem Meister­ schaftssieg 2013/2014 nicht zum Prügelknaben werden und dazu auch noch weite Fahrten auf sich nehmen. Die Obervinschger hat­ ten auf den Aufstieg in die B­Liga verzichtet. Somit saßen neben Spielleiter Jürgen Rieger nur mehr

zwei weitere Aufstiegsspieler am Brett. Trotzdem kam es zu einem eindeutigen 4:1 für Lichtenberg. Nur Alfred Gitterle konnte gegen den jungen Felix Zischg einen Einzelpunkt für Naturns sichern. Die schnellste Partie des Abends endete für Roman Burger (Lich­ tenberg) an Brett 5 nach 14 Mi­ nuten Bedenkzeit und mit einem Damengewinn im 13. Zug gegen S Maximilian Pamer.

AHC Vinschgau Freetime - WILD HOGS Latsch stehen nach dem viel um­ jubelten 8:2 Heimsieg im letzten Heimspiel gegen die Hurricans aus Eppan auf dem hervorragenden zweiten Tabellenplatz, den es in den letzten zwei Auswärtsspielen gegen Trient und Lana zu vertei­ digen gilt, um als Tabellenzweiter in die Playoffs zu starten. ­ Wenn die 5. Jahreszeit im Eishockey in LATSCH - Headcoach Elias Pegger und Manager Andreas Lampacher führen die Freizeithockey Mann­ schaft des AHC Vinschgau Freeti­ me ­ WILD HOGS in das zweite Meisterschaftsjahr im Pro Hockey Cup. Es gilt, den 3. Platz der Vor­ saison zu verteidigen und ­ geht es nach den Plänen der Mannschaft ­ diesen zu verbessern. Das Team um Kapitän Gerd Trenkwalder hat sich in dieser Saison nochmals mit drei Latscher Eishockeyurgestei­ nen verstärkt: die Verteidiger Jonny Mitterer und Rolli Fischböck sowie der Flügelstürmer Michele Modica

sind zum Team dazu gestoßen und haben nochmals für einen Qualitäts­ und Motivationsschub gesorgt. Zweimal wöchentlich wird im IceForum von Latsch fleißig trainiert und die Truppe von Elias Pegger ist zu einem eingeschwo­ renen Haufen zusammen gewach­ sen, der in erster Linie zusammen großen Spaß an der schnellsten und emotionalsten Sportart der Welt hat, aber auch stets das zu­ sammen gesteckte sportliche Ziel nicht aus den Augen verliert. Die Regular­Season steht kurz vor dem Abschluss und die WILD HOGS

der ersten Februarwoche für das Freetime­Team des AHC Vin­ schgau WILD HOGS beginnt, die Playoff bärte bei den Hockeycraks sprießen, erwarten alle begeis­ terten Hockeyfans sicher wieder spannende und emotionsgelade­ ne Heimspiele im IceForum von Latsch. RED

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Statische Berechnung und stat. Bauleitung DER VINSCHGER 04/15

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VINSCHGERSPORT MARKT VINSCHGER

„Marmotta Trophy“ mit zwei Austragungstagen

Anspruchsvolle Route

genheit, die weltbesten Skitou­ rengeher hautnah mitzuerleben. Das Sprintrennen wird als Aus­ scheidungswettkampf gleich dem Langlaufsprintrennen ausgetragen. Die „Marmotta Trophy“ wird heu­ er als internationaler Wettkampf (ISMF Weltcup) gewertet und als nationales FISI Rennen. Sie zählt auch wieder zum Südtirol Skitour Cup. 2011 drückten der „Mar­ motta Trophy“ die beiden Spanier Killian Jornet Burgada (Männer) und Mireia Mirò Varela (Frauen) ihren Stempel auf. 2012 gab es mit William Bon Mardion (Männer) und Laetitia Roux (Frauen) franzö­ sische Siege. Auch die italienischen Top­Athleten wie Manfred Rei­ chegger oder Roberta Pedranzini konnten regelmäßig gute Ergebnis­ se einfahren. Die Einschreibungen Manfred Reichegger laufen bis 23. Februar erstmals nur mehr online. Preisgelder im Ge­ Noch etwas kürzer ist die Strecke phy“ und erstmals in Südtirol ein samtwert von 30.000 Euro warten für die „kleinste“ Kategorie der Skitouren­Sprintrennen statt. Am auf die Sieger. Alle Informationen Cadetti (Jahrgänge 1998 bis 2000). 2. Wettkampftag wird im Biath­ rund um das Rennen im Internet Aber mit 1.000 m Höhenunter­ lonzentrum ein Sprintwettkampf (www.marmotta­trophy.it). RED schied und 7,5 km Länge ist auch ausgetragen. Für Zuschauer und ihre Route für einen „normalen“ Fans ist das eine einmalige Gele­ Tourengeher schon eine Heraus­ forderung. Der Start erfolgt wieder beim ehemaligen Hotel Paradiso.

Die Wettkampfroute ist an­ spruchsvoll und teilweise spekta­ kulär. Vorgesehen sind zwei ver­ schiedene Strecken, und zwar eine 15 km lange Route mit 1.750 m Höhenunterschied für die Männer und eine 10,5 km lange Route mit 1.280 m Höhenunterschied für die Frauen bzw. Junioren. Die Herren haben insgesamt vier Aufstiege und drei Abfahrten hinter sich zu bringen, versehen mit zwei Tragepassagen, die eine besondere Herausforderung darstellen. Auch die Route für die Damen bzw. Ju­ nioren (Jahrgänge 1995 bis 1997) hat es in sich: sie müssen ebenfalls vier Aufstiege, drei Abfahrten und zwei Tragepassagen bewältigen, Skitouren-Sprintrennen kürzen aber den zweiten Aufstieg Heuer findet erstmals in der ab, weshalb sie insgesamt weniger Höhenmeter zurückzulegen haben. Geschichte der „Marmotta Tro­

Foto: OK „Marmotta Trophy“

MARTELL - Im Martelltal laufen bereits seit einiger Zeit die Vor­ bereitungen für die 8. Auflage des Skitourenrennens um die „Mar­ motta Trophy“. Der Wettkampf findet heuer erstmals an zwei Renntagen statt (28. Februar und 1. März). Bereits zum 3. Mal in der Geschichte der „Marmotta Trophy“ findet heuer wiederum ein Weltcup­Rennen statt, wobei die besten Athleten aus aller Welt an den Start gehen.

IM GEDENKEN

IM GEDENKEN

1. Jahrestag Wenn wir an dich denken, erwärmt sich unser Gemüt. Wenn die Sterne leuchten, sehen wir dich im Himmel. Wenn wir an deinem Grab stehen, können wir es immer noch nicht glauben, dass du nicht mehr bei uns bist. Maria, du bist und bleibst in unser aller Herz.

In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir deiner am Dienstag, 10. Februar, bei der Abendmesse um 17.30 Uhr in der Pfarrkirche von Stilfs.

Maria Moser * 08.03.1947 † 10.02.2014

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Alle die daran teilnehmen, ein herzliches Dankeschön. Besonders danken wir für die Blumen und Kerzen, die oft in Stille auf das Grab gelegt werden. In Liebe, deine Geschwister und Freundin Helga

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus. Joseph von Eichendorff

Franz Christanell

Kreiz – Franz * 21. Januar 1936 † 14. Januar 2015 Wir bedanken uns aufrichtig für jedes tröstende Wort, die rege Anteilnahme, die sehr feierliche Gestaltung des Begräbnisses und die zahlreichen Spenden für die Kirche und wohltätige Vereine. Die Trauerfamilie


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Legen Sie Wert auf eine gesunde und nachhaltige Lebensweise? Interessieren Sie sich für den ökologischen Holzhausbau? Suchen Sie eine neue Herausforderung? Dann sind Sie bei uns genau richtig! Zur Verstärkung unserer Mannschaft in Prad am Stilfserjoch suchen wir:

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DER VINSCHGER 04/15

Sie unterstützen die Geschäftsleitung und beteiligen sich aktiv an unterschiedlichen Projekten Sie übernehmen Verantwortung im Bereich PR & Marketing, sind das Sprachrohr des Unternehmens und kompetenter Ansprechpartner für internationale Anfragen Sie haben einen Oberschulabschluss, evtl. auch Hochschulabschluss. Sie sind ein Organisationstalent und verfügen über ausgesprochen gute Kommunikationsfähigkeiten, sind teamfähig und flexibel Sicheres Auftreten sowie eine selbstständige, zuverlässige und strukturierte Arbeitsweise sind Grundvoraussetzung. Sie verfügen über gute Deutsch-, Italienisch- und Englischkenntnisse.

soligno - Reinverbund GmbH z.H. Herbert Niederfriniger Kiefernhainweg 96, I-39026 Prad am Stilfserjoch (BZ) Tel.: +39 0473 618 185 herbert.niederfriniger@soligno.rubner.com

HOLZLEIDENSCHAFT www.soligno.rubner.com


2. Jahrestag

1. Jahrestag

Hermann Tscholl

Dem Auge so fern, dem Herzen so nah. In der Erinnerung bist du immer da.

Maurermeister i. R. – Latsch *9.7.1944 † 17.02.2013

Besonders denken wir an unseren lieben Tata am Sonntag, 15. Februar um 10 Uhr in der Pfarrkirche von Latsch. Wir danken allen die daran teilnehmen und ihn nie vergessen.

Maria Kofler Wwe. Gemassmer

Wir gedenken unseren Eltern Maria und Alois Gemassmer am Samstag, 7. Feburar 2015 um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Kortsch. Die Familie

* 09.08.1939 † 10.02.2014

Die Familie

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39028 Schlanders, Grüblstraße 142 | Tel.: 0473/62 17 15 Fax: 0473/62 17 16 | info@dervinschger.it Bürozeiten: Mo. - Fr., 8.30 – 12.30 Uhr und 13.30 – 17.30 Uhr

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Verantwortlich im Sinne des Presserechtes: Josef Laner (sepp): redaktion@dervinschger.it Redaktion: Daniela di Pilla Stocker (DANY), Andrea Kuntner (AN), Günther Schöpf (S), Manni Strimmer (MS), Rudi Mazagg (RM), Oskar Telfser (OSSI), Oliver Kainz (OK), Silvia Gasser (SG), Katharina Hohenstein (KAT), Andrea Perger (ANP), Hochw. Georg Martin, Nadege de Oliveira (NADE), Friedrich Haring (FRIE), Jasmin Mair (JAM), Jon Manatschal (JM), Hermann Schönthaler (HS), Christian Zelger (Z), Michael Andres (AM), Manuel Gruber (MG), Redaktion (RED).

Busfahrt: Samstag, 14. Februar

Karneval in Venedig

Am 08.03.2015: Der rote Faden! Ein Seminar mit Anna Waffenschmidt in Schlanders im Café Venusta. Weitere Infos, Kontakt und Buchung unter: www.anna-waffenschmidt.de

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Sonntag, 08. Februar 19.30 Uhr

THE BEST OF ME – MEIN WEG ZU DIR

Der Film über eine zweite Chance für die Liebe basiert auf dem Erfolgsroman von Nicholas Sparks. Mit Michelle Monaghan, James Marsden, Liana Liberato u.a. USA 2014, Michael Hoffman, 118 Min. Ab 12 Jahren Samstag, 14. Februar 19.30 Uhr

96 HOURS – TAKEN 3

Abschluss der dreiteiligen ActionReihe um den ehemaligen Geheimagenten Bryan Mills. Mit Liam Neeson, Forest Whitaker, Famke Janssen u.a. F 2014, Olivier Megaton, 103 Min. Ab 14 Jahren Samstag, 21. Februar 19.30 Uhr Sonntag, 22. Februar 19.30 Uhr

HONIG IM KOPF

Die ebenso temporeiche wie rührende Komödie mit ernsten Untertönen wurde zum Teil in Südtirol gedreht. Mit Til Schweiger, Emma Schweiger, Dieter Hallervorden u.a. D 2014, Til Schweiger, 138 Min. Ab 12 Jahren

Schlanders, www.kulturhaus.it

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