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Bildungs- und Wissensbilanz

2011_12 2011 _12

P채dagogische Hochschule Steiermark

P채dagogische Hochschule Steiermark 8010 Graz, Hasnerplatz 12 (erreichbar 체ber die Graz-Linien 4 und 5) Tel.: +43 316 8067 0, E-Mail: office@phst.at, www.phst.at


lll P채dagogische Hochschule Steiermark lll

BildungsBilAnz 2011 / 2012 Bildungsbilanz Arbeitsschwerpunkte Wissensbilanz


l InHalt Bildungsbilanz

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Hochschulrat

6

Rektorat

8

Standorte

11

Organigramm

12

Bildungsangebote

14

Zentren

16

Institute

22

abteilungen

32

Studienkommission

34

arbeitskreis fĂźr Gleichbehandlungsfragen

35

Personalvertretungen

36

Ă–sterreichische HochschĂźlerschaft

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arbeitsschwerpunkte Wissensbilanz Kennzahlen

Mitarbeiter(innen)verzeichnis Publikationen Impressum

39 77 78 89 95 102


Bildungsbilanz


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P채dagogische Hochschule Steiermark lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll

HOcHScHUlRat

l HOcHScHUlRat HR Dipl.-Ing. LSI Wolfgang Gugl l Vorsitzender Mag. Wolfgang Erlitz Univ.-Prof.in Dr.in Elke Gruber HOL Dipl.-P채d.in Elisabeth Meixner Univ.-Doz. Mag. Dr. Andreas Schnider


lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll Pädagogische Hochschule Steiermark

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l aUFGaBen

l ScHWeRPUnKte 2011/12

Der Hochschulrat ist ein Kollegialorgan mit Kontroll-, Steuerungs- und aufsichtsfunktion. er nimmt aufgrund umfassender Kenntnisse, erfahrungen und Kompetenzen seiner fünf Mitarbeiter die aufgabe wahr, einen qualitätsvollen Beitrag zur erreichung der Ziele und aufgaben der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PHSt) zu leisten.

Gemäß Hochschulgesetz ist es aufgabe des Hochschulrates, die Rektorin-/Rektor-Funktion und die Vizerektorin-/Vizerektor-Funktionen auszuschreiben sowie das auswahlverfahren durchzuführen und Dreiervorschläge für die Bestellung durch das zuständige Regierungsmitglied zu erstellen. Dies war für die mit 1. Oktober 2012 beginnende neue fünfjährige Funktionsperiode der Rektoratsmitglieder rechtzeitig durchzuführen.

Der Hochschulrat hat folgende aufgaben: – ausschreibung der Funktion des Rektors bzw. der Rektorin sowie Durchführung des auswahlverfahrens und erstellung eines Dreiervorschlags für die Bestellung durch das zuständige Regierungsmitglied, – Zuordnung von aufgabengebieten zu den Funktionen der Vizerektoren bzw. Vizerektorinnen auf Vorschlag des Rektors bzw. der Rektorin, – Festlegung von ausbildungsinhalten für die curricula, – Beschlussfassung über den Organisationsplan, – Genehmigung der Satzung und der Geschäftsordnung, – Stellungnahme zur beabsichtigten Betrauung mit der leitung eines Instituts der PHSt gemäß § 16 Hochschulgesetz, – Beschlussfassung über den Ziel- und leistungsplan der PHSt und Weiterleitung an das zuständige Regierungsmitglied zur Genehmigung, – Beschlussfassung über den jährlichen Ressourcenplan der PHSt und Weiterleitung an das zuständige Regierungsmitglied zur Genehmigung, – Berichtspflicht an das zuständige Regierungsmitglied bei schwerwiegenden Rechtsverstößen von Hochschulorganen sowie bei Gefahr eines schweren wirtschaftlichen Schadens.

Die ausschreibungen erfolgten am 27. September 2011. Daran schloss sich ein mehrstufiges auswahlverfahren mit einem öffentlichen Hearing am 9. Jänner 2012. Mitte März 2012 übermittelte der Hochschulrat die Dreiervorschläge für alle Rektoratsfunktionen an Frau Bundesministerin Dr.in claudia Schmied und von dieser wurden im Juli 2012 die Bestellungen mit Wirksamkeit ab 1. Oktober 2012 vorgenommen: – Rektorin: Mag.a Dr.in elgrid Messner – Vizerektorin: Mag.a Dr.in Regina Weitlaner – Vizerektor: Mag. DDr. Walter Vogel aus den laufenden, dem Hochschulrat übertragenen Verantwortungen und Verpflichtungen sind die Genehmigung des alljährlich zu erstellenden Ziel- und leistungsplanes wie auch die Befassung mit vier vorgelegten curricula hervorzuheben. eine fortwährende aufgabe war und ist die teilnahme des Hochschulrates am Diskussionsprozess der PädagogInnenbildung neU und deren Umsetzung. In welchem Modell auch immer, nimmt der Hochschulrat dabei uneingeschränkt die Interessen der PHSt wahr.


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P채dagogische Hochschule Steiermark lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll

ReKtORat

l ReKtORat Mag.a Dr.in Elgrid Messner l Rektorin der PHSt seit 1. Oktober 2012 Mag. Dr. Herbert Harb l Rektor der PHSt bis 30.09.2012

Dr.in elgrid Messner

Dr. Herbert Harb


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lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll Pädagogische Hochschule Steiermark

l eIn JaHR FRUcHtBaReR KOOPeRatIOnen UnD eIGenStänDIGeR leIStUnGen Das Studienjahr 2011/2012 war das letzte Jahr des Gründungsrektorats der Pädagogischen Hochschule Steiermark. Dies hielt den zu diesem Zeitpunkt amtierenden Rektor Dr. Herbert Harb und die Vizerektorinnen HR Mag.a Renate Gmoser und Dr.in Regina Weitlaner nicht davon ab, zwei neue wichtige Schwerpunkte für die Weiterentwicklung des Hauses zu setzen: die ausweitung internationaler, nationaler und regionaler Kooperationen und erste Vorbereitungen auf die Reform der PädagogInnenbildung in Österreich. auf regionaler ebene erfuhr vor allem die Zusammenarbeit der PHSt mit der Karl-Franzens-Universität, der KPH Graz und der PH Burgenland neue Impulse. Gemeinsam wurde z.B. im auftrag des BMUKK ein Master-lehrgang für Mentorinnen und Mentoren konzipiert, die neulehrer/innen an Praxisschulen durch die Berufseinstiegsphase begleiten. Diese gemeinsame Weiterbildungsmaßnahme wurde mit Beginn des Studienjahres 2012/2013 gestartet. Weiters beteiligte sich die PHSt am Start der „Steirischen Hochschulkonferenz“, die die bewährte Zusammenarbeit zwischen den neun steirischen Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen vertieft und dem steirischen tertiären Bildungssektor zu einem deutlich sichtbaren gemeinsamen auftritt verhilft. Im Winter 2012/2013 konnte ich als neue Rektorin der PH Steiermark drei Monate lang den Vorsitz übernehmen und die arbeit fruchtbringend weiterführen. auf nationaler ebene beteiligten sich Mitarbeiter/innen des Hauses an Steuergruppen und arbeitsgruppen des BMUKK, in welchen die PädagogInnenbildung neU vorbereitet wurde. Gleichzeitig wurde die einrichtung eines Bundeszentrums für Migration, Interkulturalität und Mehrsprachigkeit an der PHSt eingeleitet. Seit Oktober 2012 ist es an der PHSt verankert und koordiniert alle einschlägigen aktivitäten aller Pädagogischen Hochschulen. auf der internationalen ebene ist im Besonderen das Peer-Review-Verfahren hervorzuheben, dem sich die PHSt im Rahmen ihrer eRaSMUS-Kooperation mit dem catholic teacher training college „Hogeschool Katholieke PaBO

Zwolle“ unterzog und das der Pädagogischen Hochschule Steiermark u.a. attestiert, „sehr gut im Stande“ zu sein, „ein gutes curriculum zu entwerfen und zu gestalten.“ In der Personalentwicklung wurden deutliche Zeichen in Richtung auf die durch die PädagogInnenbildung neU steigenden anforderungen gesetzt, u.a. durch die teilnahme der PHSt am Doktorats- und Habilitationsstipendienprogramm des BMUKK und durch die Durchführung einer Potenzialanalyse der personellen Ressourcen für eine Umsetzung der neuen ausbildung. Ich danke meinem Vorgänger, Rektor Dr. Herbert Harb, der im Berichtszeitraum die Verantwortung für die Pädagogische Hochschule Steiermark trug, vor allem für die vorausblickende Umsicht, mit der er an der größten steirischen Institution der lehrer/innenbildung Vorbereitungen für die kommenden Reformen traf.

elgrid Messner, Rektorin


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Pädagogische Hochschule Steiermark lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll

l a YeaR OF FRUItFUl cOllaBORatIOnS anD InDIVIDUal accOMPlISHMentS the academic year 2011/2012 was the final year for the “founding rectorate” at the University of teacher education, Styria. However this did not hinder Rector Dr. Herbert Harb, and Vice-Rectors Mag. Renate Gmoser and Dr. Regina Weitlaner from pursuing two new and important areas regarding further development at our university. these two areas were at that time: enhancing international and regional collaborations and beginning the initial preparations concerning the reformation of teacher education in austria. collaborations between the University of teacher education, Styria, Karl-Franzens University, the catholic teacher training college, Graz and the University of teacher education, Burgenland allowed for new innovations at the regional level. together, on behalf of the Ministry of education, a new course such as the Master’s Degree Mentoring Program for supporting new teachers at the beginning of their professional careers was conceived. this collaborative further education program was launched in the academic year 2012/2013. Furthermore, the University of teacher education, Styria took part in the “Styrian University conference”. the proven collaboration between the nine Styrian universities, universities of applied sciences and universities of education was intensified, and helped the Styrian higher-level of education achieve a significantly visible joint appearance. In the winter of 2012/2013, I was able to take over as the new rector of the University of teacher education - Styria, and in those three months continued with the ongoing fruitful work that had been previously done. looking at the national level, some of our university’s faculty and staff had taken part in steering committees and working teams from the BMUKK. these committees and teams worked on redesigning teacher education. at the same time, the center for Migration, Interculturalism and Multilingualism was introduced at our university. the University of teacher education, Styria has also anchored and coordinated all relevant activities concerning this special field in all of the universities of education since October 2012.

looking at the international level, it is necessary to emphasize the peer-review procedures which were undergone as part of the erasmus cooperation with the catholic teacher training college “Hogeschool Katholieke PaBO Zwolle”. In this report it was attested that the University of teacher education, Styria is “very capable” of “drafting and designing a good curriculum.” a clear course towards redesigning teacher education in Styria was set in regards to staff development. Such developments became evident through the participation in doctorate and habilitation programs from the BMUKK as well as through a potential analysis of the personnel resources needed for the implementation of the new education program. I would like to thank my predecessor, Rector Dr. Herbert Harb, who carried the responsibilities of this university during the reporting period. He was able to look forward during that time and worked collaboratively with major Styrian institutions in preparation for redesigning and reforming teacher education.

elgrid Messner, Rector


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StanDORte (StanD 2011/12)

l HaSneRPlatZ – caMPUS Der campus Hasnerplatz ist seit mehr als 100 Jahren das Zentrum der steirischen lehrer(innen)bildung. Im altbau befanden sich im Berichtszeitraum das Rektorat, die zentrale Verwaltung sowie folgende Institute und Zentren: – Institut 1: Forschung, Wissenstransfer und Innovation – Institut 2: allgemeinbildende Pflichtschulen einschließlich Vorschulstufe – ausbildung – Zentrum 1: Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung – Zentrum 2: nationale und internationale Bildungskooperation sowie Public Relations

Standort Hasnerplatz – campus

– Zentrum 3: Personalmanagement und Personalentwicklung Weiters sind im altbau die Praxisvolksschule, die aula und die Mensa untergebracht. Im neubau befinden sich die Praxishauptschule und das – Zentrum 5: It und Medien

l ORtWeInPlatZ Standort Ortweinplatz

Der Standort Ortweinplatz beherbergt folgende Institute der Fort- und Weiterbildung: – Institut 4: allgemeinbildende Schulen: Sekundarstufe I und II – Fortbildung – Institut 6: Berufspädagogik – Fortbildung – Institut 7: Schulentwicklung und Schulmangement – Zentrum 4: Interdisziplinäres Zentrum für Fachdidaktik und spezifische pädagogische Berufsfelder

l tHeODOR-KÖRneR-StRaSSe am Standort theodor-Körner-Straße 38 befinden sich die Studienbibliothek sowie folgende Institute: – Institut 3: Vorschulstufe und Grundstufe – Fort- und Weiterbildung – Institut 5: Berufspädagogik – ausbildung und schulpraktische Studien

Standort theodor-Körner-Straße

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P채dagogische Hochschule Steiermark lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll

ORGanIGRaMM (StanD 2011 / 2012)


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Pädagogische Hochschule Steiermark lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll

BIlDUnGSanGeBOte (StanD 2011/12)

l BacHelOR-StUDIenGänGe

l MaSteR-StUDIenGänGe

– lehramt für Volksschulen

Hochschullehrgang mit Masterabschluss „Gesundheitsförderung und Gesundheitspädagogik“

– lehramt für Hauptschulen / nMS – lehramt für Sonderschulen / Integrationspädagogik – lehramt für Polytechnische Schulen – ernährungspädagogik lehramt für den Fachbereich ernährung – Informations- und Kommunikationspädagogik lehramt für den Fachbereich Information und Kommunikation – Berufsschulpädagogik lehramt für Berufsschulen – technisch-gewerbliche Pädagogik lehramt für den technisch-gewerblichen Fachbereich


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l (HOcHScHUl-)leHRGänGe In DeR WeIteRBIlDUnG Lehrgänge über 30 ECTS-Credits

Lehrgänge unter 30 ECTS-Credits

– Begabungsförderung und Potenzialentwicklung (30 ectS, Dauer 3 Semester, Start WS 10 bis WS 11)

– Berufsorientierung (21 credits, Dauer 4 Semester, Start WS 10 bis SS 12)

– Bewegung und Sport an Berufsschulen (30 ectS, Dauer 6 Semester, Start SS 09 bis WS 11)

– Gemeinsam gegen Gewalt (8 credits, Dauer 2 Semester, Start WS 11 bis SS 12)

– englisch an Berufsschulen (30 ectS, Dauer 6 Semester, Start SS 10 bis WS 12)

– Informatiklehrer/in für die Sekundarstufe I (29 credits, Dauer 3 Semester, Start SS 11 bis SS 12)

– Frühe Bildung (60 ectS, Dauer 5 Semester, Start WS 09 bis WS 11)

– Informatiklehrer/in für die Sekundarstufe II (29 credits, Dauer 3 Semester, Start WS 10 bis WS 11)

– Hochschullehrgang Jugend- und Soziokulturarbeit (60 ectS, Dauer 4 Semester, Start WS 10 bis SS 12)

– Mehrsprachigkeit in theorie und Praxis (6 credits, Dauer 1 Semester, SS 12)

– lehrgänge für Drittfächer – erweiterung der lehrbefähigung (43 ectS, Dauer 4 Semester, Start WS 10 bis SS 13)

– Montessori-Pädagogik (15 credits, Dauer 4 Semester, Start WS 11 bis SS 12) – Prävention, Beratung und Förderung bei Rechenschwäche / Dyskalkulie (14 credits, Dauer 2 Semester, Start WS 11 bis SS 12) – Schulbibliothekarinnen und Schulbibliothekare (12 credits, Dauer 4 Semester, Start WS 10 bis SS 12) – Schüler/innen- und Bildungsberatung (14 credits, Dauer 4 Semester) – Schulmanagement (12 credits, Dauer 3 Semester, Start WS 11 bis WS 12) – SelF (spielerisches, entdeckendes lernen und Forschen) im Bildungsalltag (6 credits, Dauer 2 Semester, Start WS 11 bis SS 12) – Systemische Supervision und coaching für lehrer/innen (20 credits, Dauer 4 Semester, Start WS 10 bis SS 12) – technische Werkerziehung in der Volksschule (6 credits, Dauer 2 Semester, Start WS 11 bis SS 12) – technische Werkerziehung in der Volksschule (6 credits, Dauer 2 Semester, Start WS 11 bis SS 12) – theater macht Schule (28 credits, Dauer 4 Semester, Start WS 10 bis SS 12) – türkische Sprache und Kultur für lehrer/innen (29 credits, Dauer 4 Semester, Start WS 10 bis SS 12)


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Pädagogische Hochschule Steiermark lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll

ZentRUM 1: QUalItätSManaGeMent UnD QUalItätSSIcHeRUnG

l leItUnG

l ScHWeRPUnKte 2011/12

Rektor Mag. Dr. Herbert Harb l Zentrumsleiter herbert.harb@phst.at

Im Fokus des Zentrums stand neben der laufenden Schulung der Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter, der Durchführung von Qualitätszirkel und der Überarbeitung der Prozesse vor allem die Planung, Organisation und Durchführung der Peer evaluierung an der PHSt.

Mag.a Dr.in Sonja Gögele l Qualitätsbeauftragte sonja.goegele@phst.at

l teaM

l KOntaKt Tel. +43 316 8067 2101 E-Mail: z1@phst.at Internet: http://z1.phst.at

Die PHSt konnte für die internationale Peer-evaluierung im Sinne der HeV das catholic teacher training college Zwolle (nl) für die Durchführung gewinnen. nach der erstellung des Selbstevaluierungsberichts evaluierten die Peers vom 6. März bis 9. März 2012 in zahlreichen Gruppen- und einzelgesprächen die ausbildung und den Bereich Internationales. Der Schlussbericht der Peers wurde im Juni 2012 an die PHSt übermittelt und beinhaltet die Bestätigung, dass das leitbild der PHSt gelebte Philosophie ist, die Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter sowie die Studierenden inklusiv denken und handeln und dass die Werte Diversität, Inklusion, Humanität und Reflexivität auf allen ebenen des dynamischen Systems PHSt gelebt werden. als ein wesentlicher Bestandteil der Qualitätsentwicklung wurde an der PHSt ein Krisenmanagementsystem aufgebaut, um in notfallsituationen adäquat reagieren zu können. Dazu wurden interne Krisenkoordinationsteams für den systematischen (hypothetischen) Umgang mit akuten notfall- und Krisensituationen an den drei Standorten implementiert und in Kooperation mit Schulpsychologie und dem Roten Kreuz Steiermark geschult. eine notfallmappe mit unterstützendem Handlungsleitfaden, ablaufskizzen sowie checklisten für Krisensituationen wurde erstellt.


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ZentRUM 2: natIOnale UnD InteRnatIOnale BIlDUnGSKOOPeRatIOnen SOWIe PUBlIc RelatIOnS l leItUnG Mag.a Susanne Linhofer l Zentrumsleiterin susanne.linhofer@phst.at Heiko Vogl, MA l Stellvertretender leiter heiko.vogl@phst.at

l teaM

l ScHWeRPUnKte 2011/12 Die tätigkeitsbereiche des Zentrums 2 nationale und internationale Bildungskooperation sowie Public Relations (Z2) sind die Planung und Implementierung nationaler und internationaler Bildungskooperationen. Dazu zählen die Internationalisierung der Studienangebote und die Förderung der Mobilität von Studierenden, lehrenden und des administrativen Personals im Sinne des europäischen Hochschulraumes und entsprechend den anforderungen des Bologna-Prozesses sowie die entwicklung einer effizienten Kommunikationsund Informationsstruktur nach innen und außen. ein Schwerpunkt im Studienjahr 2011/12 war die von der catholic teacher training college Zwolle (nl) durchgeführte Peer-evaluation. Die ergebnisse der evaluation sprechen deutlich für das hohe Qualitätsbewusstsein im Zentrum 2. nach 10 Jahren „euroweek“ war die erste „come2graz“International Week ein großer erfolg. Gastdozenten und -dozentinnen aus Belgien, litauen, den niederlanden, Deutschland, tschechien, der türkei und aus thailand verbrachten eine Woche an der PHSt. neben 20 Gastvorträgen, die von 330 Studierenden der PHSt besucht wurden, gab es ein umfangreiches kulturelles Programm sowie zahlreiche Gespräche zur Vernetzung der teilnehmenden Universitäten.

l KOntaKt Tel. +43 316 8067 2200 E-Mail: z2@phst.at Internet: http://z2.phst.at

Schwerpunkt im Bereich PR war der Relaunch der Website der PHSt. Mit über 100.000 „Page-Views“ pro Monat ist die neue Website der PHSt eines der attraktivsten Bildungsportale der Steiermark.


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Pädagogische Hochschule Steiermark lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll

ZentRUM 3: PeRSOnalManaGeMent UnD PeRSOnalentWIcKlUnG

l leItUnG

l ScHWeRPUnKte 2011/12

Rektor Mag. Dr. Herbert Harb l Zentrumsleiter herbert.harb@phst.at

aufgrund der hohen nachfrage konnte der Basislehrgang für Praxislehrerinnen und Praxislehrer zweimal angeboten werden. Vierzig Praxislehrer/innen haben dieses Weiterbildungsangebot der Pädagogischen Hochschule Steiermark in anspruch genommen. In dem dreisemestrigen lehrgang werden Kompetenzen für die Begleitung und Beratung von Studierenden im Rahmen der schulpraktischen Studien vermittelt. Für 2012/13 ist ebenfalls eine neuerliche Durchführung geplant.

Richard Schulz-Kolland l Rektoratsbeauftragter richard.schulz-kolland@phst.at

l teaM

als eine weitere Maßnahme der Personalentwicklung wurde die aRGe Bildungsforschung bei der Durchführung ihres Fortbildungsangebots durch das Zentrum 3 unterstützt. Im Bereich des Personalmanagements war das Studienjahr von der Dienstrechts-novelle 2012 für die Pädagogischen Hochschulen geprägt. nach ihrer Beschlussfassung im Parlament wurde sie im Bundesgesetzblatt I nr. 55/2012 am 14. Juni 2012 veröffentlicht. Die vorbereitenden und begleitenden arbeiten zur Dienstrechts-novelle stellten einen weiteren arbeitsschwerpunkt im Studienjahr 2011/12 dar. Dazu ist auch eine umfangreiche Potenzialanalyse in Kooperation mit dem Zentrum 1 hinsichtlich des eingesetzten lehrpersonals durchgeführt worden.

l KOntaKt Tel. +43 316 8067 1007 E-Mail: z3@phst.at Internet: http://www.phst.at


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ZentRUM 4: InteRDISZIPlInäReS ZentRUM FÜR FacHDIDaKtIK UnD SPeZIFIScHe PäDaGOGIScHe BeRUFSFelDeR l leItUnG

l ScHWeRPUnKte 2011/12

Mag.a Justina Flanschger l Zentrumsleiterin justina.flanschger@phst.at

Die Hauptaktivitäten des Zentrum 4 sind auf nachfolgende Bereiche ausgerichtet:

Elisabeth Pronegg l Fachbereichsleiterin elisabeth.pronegg@phst.at

– Förderung und ausbau bestehender bzw. entwicklung neuer netzwerke und Kooperationen

Mag. Dr. Günter Zechner l Fachbereichsleiter guenter.zechner@phst.at

– Initiierung und Begleitung einer prozessorientierten entwicklung an Schulstandorten im Hinblick auf sprachliche Gestaltung von motivierenden und förderlichen lernräumen

l teaM

– neukonzeption von angeboten und lehrgängen in den Bereichen Sprachenvielfalt / Mehrsprachigkeit, Radio als lernraum und ÖKOlOG – erste Schritte zur ÖKOlOG-PH – Innovation und Impulsgebung für die lehrerinnen- und lehrerbildung in fachdidaktischen Bereichen – Mitarbeit im eU-Projekt PRI-ScI-net mit dem Ziel, forschendes lernen im Volksschulbereich zu etablieren – Weiterer ausbau des modularen angebots Hochschuldidaktik zur Förderung der Professionalität der lehrenden an der PHSt – erweiterung des Projekts „Glück macht Schule“ mit aufbauenden angeboten, Unterstützung der teilnehmenden Schulen über eine lernplattform und inhaltliche Weiterentwicklung in arbeitskreisen

l KOntaKt Tel. +43 316 8067 2409 E-Mail: z4@phst.at Internet: http://z4.phst.at/ und http://eak.phst.at/

– etablierung bundesweiter mehrtägiger Symposien in Kooperation mit dem BMUKK zum thema „Interkulturalität und Mehrsprachigkeit in der schulischen Praxis“, mit ÖZePS zum thema „Gelungene Praxis sozialen lernens in Sekundarstufe I und II“, mit dem Institut Berufspädagogik / Studiengang ernährungspädagogik aktuelle fachdidaktische Schwerpunkte – Programmschiene VIta-cult – erweiterung des angebots der elternakademie mit Veranstaltungen außerhalb von Graz


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ZentRUM 5: It UnD MeDIen

l leItUnG

l ScHWeRPUnKte 2011/12

Martin Teufel l Zentrumsleiter martin.teufel@phst.at

Lernplattform Moodle

Mag. Thorsten Jarz l Zentrumsleiterstellvertreter thorsten.jarz@phst.at

Für alle Bereiche der lehre wird eine ständig auf dem aktuellen Stand gehaltene lernplattform (Moodle) betrieben und laufend mit Zusatzmodulen erweitert. Die lernplattform wurde im Sommer 2012 auf die aktuelle Version 2.3 aktualisiert.

l teaM

Zusammenführung der Benutzeraccounts der PHSt und PH-Online Mittels des lDaP (lightweight Directory access Protocol) werden die Benutzeraccounts von PH-Online mit denen der PHSt ständig synchronisiert. Damit können wir allen Studierenden und Bediensteten einen einzigen account für sämtliche It-Dienste anbieten. Smartboards Um den Studierenden und lehrenden der PHSt aktuelle und moderne lernumgebungen bereitstellen zu können, wurden im laufe des Sommersemesters sieben interaktive tafeln der Firma Smart in den Räumen aeG21, aeG24, a0206, a0222, neG21, n0125 und t0502 installiert. entsprechende einschulungen finden laufend und nach Bedarf statt. iPads und iPods in der Lehre

l KOntaKt Tel. +43 316 8067 2500 E-Mail: z5@phst.at Internet: http://z5.phst.at

Planung, erprobung und evaluierung des einsatzes von apple iPads bzw. iPods in lehrveranstaltungen der aus,- Fort- und Weiterbildung. EPICT (European Pedagogical ICT License) ePIct ist ein flexibles aus- und Fortbildungskonzept, das viel Kreativität und Freiraum zulässt, konstruktivistisches lernen anregt und Informations- und Kommunikationstechnologien (IKt) didaktisch einbettet. ePIct bedeutet teamwork, Unterrichtsorientierung, nachhaltige Weiterentwicklung durch Mentoring, Individualisierung und Personalisierung.


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Pädagogische Hochschule Steiermark lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll

InStItUt 1: FORScHUnG, WISSenStRanSFeR UnD InnOVatIOn

l leItUnG

l ScHWeRPUnKte 2011/12

Mag.a Dr.in Elgrid Messner l Institutsleiterin elgrid.messner@phst.at

Das Forschungsinstitut der PHSt fokussierte in diesem Studienjahr auf die Dissemination von Forschungsergebnissen: Vom 28. bis 30. 09. 2011 tagte die ÖFeB – Österreichische Gesellschaft für Forschung und entwicklung im Bildungswesen – an der PHSt und an der KPH Graz. Diese tagung wurde in Kooperation mit der ÖFeB, der KPH Graz, dem Institut für erziehungs- und Bildungswissenschaft der Universität Graz und dem BIFIe Graz organisiert und durchgeführt. ca. 180 Wissenschafterinnen/Wissenschafter diskutierten ergebnisse der Bildungsforschung.

Mag.a Dr.in Angela Gastager l Programmbereich Forschungsprojekte angela.gastager@phst.at Mag.a Dr.in Barbara Pflanzl (geb. Hopf) l Programmbereich Kompetenzentwicklung und Wissenstransfer barbara.pflanzl@phst.at Mag.a Dr.in Marlies Matischek-Jauk l Programmbereich Wissenstransfer marlies.matischek-jauk@phst.at

l teaM

Gemeinsam mit der Universität Klagenfurt, Wien, Graz und linz sowie der PH Kärnten wurde der internationale Forschungskongress caRn – collaborative action Research network (04. bis 06. 11. 2011, Wien) organisiert. Über 150 Praxisforscherinnen / Praxisforscher analysierten und reflektierten ihre erkenntnisse. Beim 1. ForschungsForum in Wien stellten dreizehn Bildungsforscherinnen / Bildungsforscher unseres Hauses acht Forschungsprojekte der PHSt zur Diskussion. erstmals beteiligte sich die PHSt an der bundesweiten Initiative zur Förderung des Bewusstseins für Forschung und entwicklung in Österreich – die lange nacht der Forschung (lnF) 2012. an den vierzehn Stationen experimentierten und diskutierten ca. 400 Besucherinnen / Besucher. In diesem Studienjahr erschienen im leykam-Verlag zwei Bände in der Studienreihe der Pädagogischen Hochschule Steiermark. nationale und internationale Kooperationen konnten im Studienjahr 2011 / 12 durch 17 laufende Forschungsprojekte weiter ausgebaut werden.

l KOntaKt Tel. tel. +43 316 8067 1101 E-Mail: forschung@phst.at


lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll Pädagogische Hochschule Steiermark

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InStItUt 2: allGeMeInBIlDenDe PFlIcHtScHUlen eInScHlIeSSlIcH VORScHUlStUFe l leItUnG

l ScHWeRPUnKte 2011/12

Mag.a Dr.in Erika Rottensteiner l Institutsleiterin erika.rottensteiner@phst.at

Das Institut 2 – allgemeinbildende Pflichtschulen einschließlich Vorschulstufe bietet folgende Studiengänge an:

Mag. DDr. Walter Vogel l Institutsleiterstellvertreter walter.vogel@phst.at

– lehramt an Volksschulen – lehramt an Sonderschulen – lehramt an Hauptschulen

l teaM

es wurden lehrgänge für den erwerb der zusätzlichen lehrbefähigung Mathematik als auch aufbaustudien für die Bereiche Volks- und Sonderschule berufsbegleitend angeboten. Die Studierenden besuchten Workshops zu den themen „Bildungsstandards“, „elternarbeit“, „Sucht“, „Verhaltensauffälligkeiten“ und „leistungsbeurteilung“, um für die anforderungen im Schulalltag besser sensibilisiert zu sein. Das Projekt „Förderung von exzellenz“ wurde im naturwissenschaftlichen Bereich angeboten. Die teilnehmenden Studierenden präsentierten in der „nacht der talente“ die beeindruckenden Projektergebnisse und bewiesen damit, dass die im Profil der PH Steiermark verankerte Begabungsförderung Realität geworden ist. Im Studienjahr 2011/12 wurden folgende Schwerpunkte gesetzt:

l KOntaKt Tel. +43 316 8067 1203 E-Mail: i2@phst.at

– Selbstevaluierung des Instituts – Peer-evaluierung des Instituts durch vier Personen des catholic teacher training college Zwolle (nl) im März 2012 – Workshop „Qualitätsmanagement im Bildungswesen“ mit Studierenden des 2. und 4. Semesters des Studiengangs Sonderschule – 3. Juli 2012: Zertifikatsüberreichung an die ersten absolventinnen / absolventen der Schwerpunktlehrgänge „Spezialausbildung für Bewegung und Sport an Volks- bzw. Sonderschulen“, „englisch an Volksschulen – auf dem Weg zur bilingualen Klasse“ und „Schwerpunktlehrerin / Schwerpunktlehrer für Musikerziehung an VS“


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Pädagogische Hochschule Steiermark lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll

DePaRtMent 1: ScHUlPRaKtIScHe StUDIen UnD PRaxISVOlKSScHUle

l leItUnG

l ScHWeRPUnKte 2011/12

Marianne Baumann l Departmentleiterin marianne.baumann@phst.at

Schulpraxis

Alfred Fauland l Stellvertreter der Departmentleiterin alfred.fauland@phst.at

l teaM

Im Studienjahr 2011/12 absolvierten 435 Studierende der Volksschullehrerinnenausbildung / V olksschullehrerausbildung ihre Schulpraxis in 44 ausbildungsschulen der PHSt. Sie wurden von 119 Praxislehrerinnen / Praxislehrern unterstützt. 114 Studierende des 4. ausbildungssemesters lernten in der Praxisvolksschule im Rahmen der Begabungsförderung die schulpraktische Umsetzung kennen. Schul- und Unterrichtsentwicklung – elearning im Schulalltag: ÖKS Projekt – Safer Internet – Fortsetzung des It Projektes „OlPc“ des BMUKK – IV teacher’s award 2012 – Sonderpreis „Kreativität, Innovation und technologie“ – teilnahme am ÖKS-Projekt-europa des BMUKK – Schwerpunktlehrgang Musikerziehung: „tuishi pamoja“ – Kindermusical – lese-award: Fächerübergreifendes leseprojekt mit Jugend am Werk – Projekt des landes Steiermark: tennis für die Schüler – Schulabschlussprojekt der 4b: europa-Projekt – teilnahme am Känguru-Wettbewerb

l KOntaKt

– Projekt der 3b mit der tU-Graz: Die fantastische Welt der Mikroorganismen Forschung

Tel. +43 316 8067 1212 E-Mail: pvs@phst.at Internet: http://pvs.phst.at/

– GtS-Forschungsprojekt – Forschungsprojekt „Glück macht Schule“ – Forschungsprojekt „Safer Internet“ – Forschungsprojekt „Farbenfrohe Formenwelt“ Kooperationsprojekte mit Kultur Kontakt Austria – Französisches theater: „l’aventure au Pays imaginaire“ – lange nacht der Forschung – Kindermusical Begabungsförderung – 14 Workshops – klassenübergreifend – Förderung des vernetzten lernens – Schulchor der Praxisvolksschule Gesundheitsschwerpunkt – Bewegungsmonat – Schule aktiv – Schi-erlebnistage – Schwerpunkt Schwimmen – Mini-Handball


lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll Pädagogische Hochschule Steiermark

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DePaRtMent 2: ScHUlPRaKtIScHe StUDIen UnD PRaxISScHUle – neUe MIttelScHUle l leItUnG

l ScHWeRPUnKte 2011/12

Harald Scheiber l Departmentleiter harald.scheiber@phst.at

Schulpraxis

Elfriede Koller l Stellvertretende Departmentleiterin elfriede.koller@phst.at

l teaM

Im Studienjahr 2011/12 absolvierten an der Praxisschule – neue Mittelschule Studierende aller Semester Hospitationen und lehrübungen. – Wintersemester 1. Semester HS und SO: eingangsphase und tagespraktikum 3. Semester HS und SO: wöchentliche Unterrichtspraxis 5. Semester HS: wöchentliche Unterrichtspraxis und geblocktes tagespraktikum – Sommersemester 2. Semester HS: wöchentliches tagespraktikum 4. Semester HS und SO: wöchentliches tagespraktikum und enrichmenttage 6. Semester HS und SO: geblocktes tagespraktikum Schul- und Unterrichtsentwicklung NMS – Modul entwicklungsbegleitung – Schulleiter, Standardkoordinatorin – ausbildung – lerndesignerin / lerndesigner – Steuergruppe Schulentwicklung (neuorientierung – Begabungsfelder) Interessens- und Begabungsförderung – Schulchor und Schauspielgruppe: Gestaltung der Weihnachts- und Schulschlussfeiern

l KOntaKt

– theaterprojekt der 4b mit Daniel Doujenis

Tel. +43 316 8067 1222

– Workshops mit außerschulischen trainerinnen und trainern zu den themen:

E-Mail: nms@phst.at Internet: http://nms.phst.at/

– – – –

Gesundheit Sport Gewalt- und Suchtprävention Persönlichkeitsbildung

Forschungstätigkeit – Forschungsprojekt „Glück macht Schule“ der 4b – Forschungsprojekt „eduard 2012“ Mit Physikprofessor eduard Schittelkopf haben die Schülerinnen / Schüler der 3a-Klasse den „education award“ in der Kategorie Pflichtschule gewonnen. ausgezeichnet wurden innovative Projektideen zum thema energie. Die Schülerinnen / Schüler präsentierten ihre Projekte an der KF-Universität Graz bei der „nacht der talente“. Die auszeichnung wurde von BM Dr.in claudia Schmied in Wien überreicht.


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Pädagogische Hochschule Steiermark lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll

InStItUt 3: VORScHUlStUFe UnD GRUnDStUFe – FORt- UnD WeIteRBIlDUnG l leItUnG

l ScHWeRPUnKte 2011/12

Mag.a Dr.in Andrea Holzinger l Institutsleiterin andrea.holzinger@phst.at

Zu den aufgaben des Institutes 3 zählen die Konzeption, die Organisation und die Durchführung eines wissenschaftlich fundierten und praxisrelevanten Fort- und Weiterbildungsangebotes für Pädagoginnen und Pädagogen der elementar- und Grundstufe sowie für Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen in separativen und integrativen Settings.

Mag. Dr. Erich Frischenschlager l Institutsleiterstellvertreter erich.frischenschlager@phst.at

l teaM

l KOntaKt Tel. +43 316 8067 1303 E-Mail: i3@phst.at Internet: http://i3.phst.at

neben den vom BMUKK und lSR herangetragenen Schwerpunkten – wie beispielsweise die Individualisierung im Schriftspracherwerb oder der kompetenzorientierte Unterricht in allen Fächern der Grundschule – widmete sich das Institut 3 in diesem Studienjahr besonders der Phase der beruflichen Induktion von lehrerinnen und lehrern. Basierend auf Studien, die spezifische entwicklungsaufgaben für Berufseinsteigerinnen / Berufseinsteiger als zentral ansehen, wurde ein eigenes Programm für Berufseinsteigerinnen / Berufseinsteiger entwickelt. Darüber hinaus erstellten Vertreterinnen / Vertreter der Pädagogischen Hochschulen Steiermark und Burgenland, der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Graz und der Karl-Franzens-Universität Graz das Studienangebot „Mentoring – Berufseinstieg professionell begleiten“, das auf den Rahmenvorgaben des Reformpaketes für die Pädagogischen Hochschulen des BMUKK basiert. Dieser Hochschul- / Universitätslehrgang mit Option auf einen Masterabschluss qualifiziert Pädagoginnen und Pädagogen aller Schularten zu Mentoring und coaching in pädagogischen Handlungsfeldern, insbesondere im Berufseinstieg und in ausbildungsbegleitenden Praktika. Die Inhalte orientieren sich an den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen und aufgaben, die an Mentorinnen und Mentoren als auch an Mentees gestellt werden.


lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll Pädagogische Hochschule Steiermark

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InStItUt 4: allGeMeInBIlDenDe ScHUlen: SeKUnDaRStUFe I UnD II – FORt- UnD WeIteRBIlDUnG l leItUnG

l ScHWeRPUnKte 2011/12

Mag.a Beatrix Plamenig l Institutsleiterin beatrix.plamenig@phst.at

Bei der erstellung des Fort-und Weiterbildungsprogramms für allgemeinbildende höhere Schulen (aHS), Hauptschulen (HS), neuen Mittelschulen (nMS) und Polytechnischen Schulen (PtS) waren die erfordernisse der nationalen Bildungsvorhaben maßgeblich. neben praxisrelevanten fachbezogenen lehrveranstaltungen und solchen zu aktuellen themen des lehren und lernens wurden folgende Schwerpunkte weitergeführt.:

Sabine Fritz l Stellvertretende Institutsleiterin sabine.fritz@phst.at

l teaM

– Implementierung der Bildungsstandards im allgemeinbildenden Schulbereich es wurden sowohl Schulungen des testpersonals als auch Fortbildungsmaßnahmen zum kompetenzorientierten Unterricht allgemein und fachbezogen durchgeführt. – Fortbildungen zur Vorbereitung auf die standardisierte kompetenzorientierte Reifeprüfung in der AHS Besonderes augenmerk wurde auf alle teilbereiche des „Drei-Säulen-Modells“ gelegt. Mit dem speziellen Modulangebot für die vorwissenschaftliche arbeit im SS 2012 setzte das Institut 4 einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur flächendeckenden einführung der neuen Reifeprüfung an aHS. – Fortbildungen für die Standorte der Neuen Mittelschule

l KOntaKt Tel. +43 316 8067 1404 E-Mail: i4@phst.at Internet: http://i4.phst.at

Begleitend zur schrittweisen Implementierung der neuen Mittelschule erweiterte das Institut 4 sein angebot. So wurden den neu startenden Mittelschulen schulübergreifende Informationsveranstaltungen angeboten, den Pädagoginnen und Pädagogen an neuen Mittelschulen schulinterne und zentrale lehrveranstaltungen und den lerndesignerinnen und lerndesignern Qualifizierungsmaßnahmen.


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Pädagogische Hochschule Steiermark lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll

InStItUt 5: BeRUFSPäDaGOGIK aUSBIlDUnG UnD ScHUlPRaKtIScHe StUDIen l leItUnG

l ScHWeRPUnKte 2011/12

Mag. Dr. Werner Moriz l Institutsleiter werner.moriz@phst.at

am Institut 5 – Berufspädagogik ausbildung und schulpraktische Studien – werden folgende Studiengänge angeboten:

DDr. Walter Vogel l Institutsleiterstellvertreter walter.vogel@phst.at

– lehramt für Berufsschulen (Berufsschulpädagogik)

l teaM

– lehramt für den Fachbereich ernährung an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (ernährungspädagogik) – lehramt für den Fachbereich Information und Kommunikation an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (Informations- und Kommunikationspädagogik) – lehramt für den technisch-gewerblichen Fachbereich an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (technisch-gewerbliche Pädagogik)

l KOntaKt Tel. +43 316 8067 1503 E-Mail: i5@phst.at Internet: http://i5.phst.at

Die Studiengänge dauern sechs Semester, umfassen 180 ectS und schließen mit dem international anerkannten akademischen Grad Bachelor of education (Bed) ab. ausgehend von der schulpraktischen ausbildung wird den Studierenden der theoretische Hintergrund sowohl im fachwissenschaftlichen-fachdidaktischen als auch im humanwissenschaftlichen Bereich vermittelt. Sie werden praxisnah und mit hohem Wirtschaftsbezug in den jeweiligen lehrberuf eingeführt und setzen sich bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt ihrer ausbildung mit der Unterrichtsrealität auseinander. Schwerpunkte für das laufende Studienjahr: – Zusätzliche angebote aus den Bereichen Jungsommelière / Jungsommelier, Käsekennerin / Käsekenner, Baristaausbildung und Wellnesscoach für Studierende des Studienganges ernährungspädagogik – Zusätzliche angebote aus den Bereichen Microsoft certificate Professionell und ecDl-Prüferinnen- / Prüferqualifikation für Studierende des Studienganges Informations- und Kommunikationspädagogik


lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll Pädagogische Hochschule Steiermark

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InStItUt 6: BeRUFSPäDaGOGIK FORt- UnD WeIteRBIlDUnG

l leItUnG

l ScHWeRPUnKte 2011/12

Mag. Christian Neuper l Institutsleiter christian.neuper@phst.at

Berufsschulen

Werner Knausz l Stellvertretender Institutsleiter werner.knausz@phst.at

Die Schwerpunktsetzungen sind in engem Zusammenhang mit den entwicklungen im Berufsschulbereich sowie zur Unterstützung der Qualitätsweiterentwicklung im Rahmen von qibb-öbs zu sehen. – Individualisierung

l teaM

– leistungsbeurteilung – angewandte Wirtschaftslehre – Integrative Berufsausbildung – Qualitätsentwicklung Humanberufliche Schulen alle Schwerpunktsetzungen sind in engem Zusammenhang und als Unterstützung von Q-hum zu sehen und können und sollten auch in den angeboten verschränkt werden. eine einheitliche „Sprache“ bei allen Veranstaltungen muss gewährleistet werden. – Bildungsstandards – Individualisierung – Schul- und Organisationsentwicklung Kaufmännische Schulen

l KOntaKt Tel. +43 316 8067 1600 E-Mail: i6@phst.at Internet: http://i6.phst.at

Ziel der von den Pädagogischen Hochschulen angebotenen Fortbildungsveranstaltungen sollte jedenfalls die Unterstützung der bundesweiten Qualitätsschwerpunkte sein. Unter Berücksichtigung der Qualitätsschwerpunkte soll im Rahmen der lehrerinnenfortbildung / lehrerfortbildung insbesondere auf folgende Bereiche eingegangen werden: – Kompetenzorientierung – content and language Integrated learning – entrepreneurship education Technische Schulen Die Weiterbildung der lehrerinnen / lehrer an den technischen, gewerblichen und kunstgewerblichen Schulen Österreichs ist einer der zentralen anknüpfungspunkte der Personalentwicklung. Im Rahmen von QIBB werden in diesem Bereich verschiedene Maßnahmen für lehrerinnen / lehrer und Führungskräfte gesetzt. – neue lehrplangeneration – Individualisierung und Förderung – Verbesserung der Unterrichtsqualität


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Pädagogische Hochschule Steiermark lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll

InStItUt 7: ScHUlentWIcKlUnG UnD ScHUlManaGeMent

l leItUnG

l ScHWeRPUnKte 2011/12

Mag.a Auguste Seidl l Institutsleiterin auguste.seidl@phst.at

Das Institut 7 hat sich in diesem Jahr zum Ziel gesetzt, Fortbildungsangebote zu allen zentralen bildungspolitischen themen zu erstellen und die Schulen auf der ebene der Steuerung bei der Umsetzung der neuen anforderungen zu unterstützen. Ziel der Fortbildung sind Führungskräfte und lehrerinnen / lehrer als „reflektierende Praktikerinnen / Praktiker“. Wir konzentrieren uns daher auf Formate, die teamarbeit in der Schule, nachhaltiges arbeiten und erfahrungslernen der Beteiligten unterstützen – es sind dies vor allem netzwerke, Seminarreihen und schulinterne lehrerfortbildung.

Silvia Hiebler, MAS, MSc l Institutsleiterstellvertreterin silvia.hiebler@phst.at

l teaM

Prozessbegleitung für die Neuen Mittelschulen alle steirischen nMS nehmen an den Modulen teil, die sich an die Führungsebene der Schule richten und durch eine fortlaufende Seminarreihe ein netzwerk für austausch und Weiterentwicklung schaffen. Die Veranstaltungen sprechen themen der Steuerung und Organisationsentwicklung an. Schulentwicklung und Bildungsstandards Schulteams aus aHS und BMHS und Steuergruppen aus acht steirischen Bezirken (BSI und Schulleiterinnen / Schulleiter) erhielten professionelle Begleitung bei der Implementierung der Bildungsstandards für ihre Schulstandorte bzw. ihre Bezirke.

l KOntaKt

Netzwerke

Tel. +43 316 8067 1700

Das Institut betreute im Studienjahr 2011/12 drei regionale netzwerke zur koordinierten Planung von Schul- und Unterrichtsentwicklung.

E-Mail: i7@phst.at Internet: http://i7.phst.at

Forschungsprojekt „Wirkungsfaktoren von Prozessbegleitung“ Das Projekt untersucht die Wirkung eines prozessbegleitenden Fortbildungsformates am Beispiel der Prozessbegleitung für die nMS.


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Pädagogische Hochschule Steiermark lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll

aBteIlUnGen DeR VeRWaltUnG a1 – a7

l leItUnG

l ScHWeRPUnKte 2011/12

Margit Kaplan l Verwaltungsdirektorin margit.kaplan@phst.at

Die Verwaltung an der Pädagogischen Hochschule Steiermark stellt eine Drehscheibe zwischen dem Rektorat, dem Hochschulrat, allen Organisationseinheiten und den lehrenden sowie den Studierenden der PHSt dar. Die Fülle der daraus resultierenden aufgaben und das Bekenntnis zur nachhaltigen entwicklung der PHSt machen eine ständige auseinandersetzung mit möglichen Verbesserungspotenzialen im Zusammenhang mit einer effizienten Ressourcennutzung unumgänglich.

Astride Pein l Stellvertretende leiterin und abteilungsleiterin Wirtschaft astride.pein@phst.at

l aBteIlUnGSleIteR/Innen DI (FH) Gustav Gößler l abteilungsleiter Informatik und Kommunikationstechnologien gustav.goessler@phst.at Gabriele Grübler, MA l abteilungsleiterin Studium und Prüfungswesen gabriele.gruebler@phst.at Gabriele Hieß-Bergmann l abteilungsleiterin Quästur gabriele.hiess@phst.at Gerda Maierbichler l abteilungsleiterin Studienbibliothek gerda.maierbichler@phst.at Maria Schwarzl l abteilungsleiterin Personal maria.schwarzl@phst.at

l KOntaKt Tel. +43 316 8067 3100 E-Mail: office@phst.at

Die Verwaltung der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PHSt) umfasst 62 voll- bzw. teilbeschäftigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (davon 5 lehrlinge und 4,5 Karenzurlaube), welche in sieben Verwaltungsabteilungen, drei Zentren, sieben Instituten und im Rektorat eingesetzt werden. Die Verwaltung ermöglicht und gewährleistet einen reibungslosen, gesetzeskonformen, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Studienbetrieb in sämtlichen Bereichen der PHSt. Im Rahmen der Personalentwicklung trägt die Verwaltung ein hohes Maß an Verantwortung sowohl durch die aufgabe der Qualitätssicherung als auch durch die organisatorische und administrative Durchführung. Im Studienjahr 2011/12 wurden allein im Personalmanagement ca. 3000 lehrende mit unterschiedlichsten dienstrechtlichen Beschäftigungsverhältnissen versorgt (abrechnungen, MV-Meldungen, anträge, ausschreibungen etc.). Durch die hohe fachliche und soziale Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird eine qualitätsvolle Beratung in der Kundenbetreuung sowohl für die Studierenden als auch für die lehrenden gewährleistet. Die unterschiedlichsten anliegen werden im täglichen arbeitsablauf sensibel und wertschätzend wahrgenommen und behandelt. Die hohe Kundenorientierung spiegelt sich auch in den permanent steigenden anmeldezahlen für die Studiengänge an der PHSt wider. Im Studienjahr 2011/12 wurde für 1.230 aufnahmewerber/innen ein professionelles Zulassungsverfahren organisiert und mit Unterstützung der Verwaltung reibungslos durchgeführt.


lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll Pädagogische Hochschule Steiermark

exemplarisch sollen hier einige weitere arbeitsschwerpunkte aus dem Verwaltungsbereich im abgelaufenen Studienjahr 2011/12 aufgezählt werden:

– Website – Mitgestaltung von studiweb.phst.at

– Überarbeitung und Verbesserung der Prozesse und abläufe innerhalb der Verwaltung mit ihren vielfältigen Schnittstellen

– Personalmanagement und Personalentwicklung

– Service-und Kundenorientierung in allen Verwaltungsbereichen – Vorbereitungsmaßnahmen für die Umsetzung des neuen Dienstrechtes

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– Durchführung von Selbstevaluierungen aller Verwaltungsabteilungen – Durchführung von Mitarbeiter(innen)gesprächen – nachhaltige lehrlingsausbildung – Modernisierung bestehender Funktionsräume – Optimierung der arbeitsplatzausstattung – Unterstützung bei Großveranstaltungen

– Umstellungsmaßnahmen in HV-SaP aufgrund der Haushaltsreform 2013

– controlling für die einhaltung der Vorschriften im Bereich Sicherheitstechnik und Brandschutz

– Organisation des Zulassungsverfahrens

– Optimierung von Raumressourcen

– auflage des Studienleitfadens als Serviceleistung für Studierende

– Wissenschaftliche Bibliothek mit pädagogischem Schwerpunkt – öffentlich zugänglich


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Pädagogische Hochschule Steiermark lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll

StUDIenKOMMISSIOn DeR PäDaGOGIScHen HOcHScHUle SteIeRMaRK

l leItUnG

l ScHWeRPUnKte 2011/12

Mag. Dr. Werner Moriz l Vorsitzender der Studienkommission werner.moriz@phst.at

Die Studienkommission der Pädagogischen Hochschule Steiermark erfüllt neben den auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen übertragenen entscheidungsbefugnissen insbesondere die Beratung über pädagogische Fragen der Pädagogischen Hochschule sowie über Maßnahmen der Qualitätssicherung.

Mag.a Dr.in Andrea Holzinger l Stellvertretende Vorsitzende der Studienkommission andrea.holzinger@phst.at Richard Schulz l Stellvertretender Vorsitzender der Studienkommission richard.schulz-kolland@phst.at

l teaM

Die Studienkommission hat folgende aufgaben: 1. erlassung der curricula der ausbildung und der Weiterbildung sowie der entsprechenden Prüfungsordnungen 2. entscheidung in zweiter und letzter Instanz in Studienangelegenheiten 3. erstellung von Maßnahmen der evaluation und der Qualitätssicherung der Studienangebote 4. einrichtung eines arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen 5. Festlegung des Studien- und Prüfungsbetriebes inklusive der Festlegung der Semesterferien Für das laufende Studienjahr wird im tätigkeitsbereich der Studienkommission folgender Schwerpunkt gesetzt: – Beschlussfassung der curricula der lehrgänge Mitglieder der Studienkommission sind ersichtlich unter https://www.ph-online.ac.at/phst.

l KOntaKt Tel. +43 316 8067 0 E-Mail: Stuko@phst.at, stukogesamt@phst.at Internet: http://www.phst.at


lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll Pädagogische Hochschule Steiermark

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aRBeItSKReIS FÜR GleIcHBeHanDlUnGSFRaGen

l leItUnG

l ScHWeRPUnKte 2011/12

Mag.a Rosa Maria Ranner l Vorsitzende, Mitarbeiterin in der lehre und im Zentrum für Qualitätsentwicklung und Qualitätsmanagement rosa.ranner@phst.at

auf der Grundlage des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes und des Hochschulgesetzes befasst sich der arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen mit allen die Gleichbehandlung von Frauen und Männern und die Gleichbehandlung ohne Unterschied der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder der Weltanschauung und des alters betreffenden Fragen und anliegen der Pädagogischen Hochschule Steiermark. Die PHSt bekennt sich in ihrem leitbild zur Gleichbehandlung und Frauenförderung und unterstützt wirkungsvolle Maßnahmen zur Umsetzung.

Margit Kaplan l Stellvertretende Vorsitzende, Verwaltungsdirektorin margit.kaplan@phst.at

l teaM

Gemäß der Satzung der PHSt besteht der aK für Gleichbehandlungsfragen aus sechs Mitgliedern, jeweils zwei Vertreter/innen des lehrpersonals, des Verwaltungspersonals und der Studierenden. Die Mitglieder des arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen sind unter http://www.phst.at/studierende/organisation/ interessensvertretungen/gleichbehandlung/ ersichtlich. In Zusammenarbeit mit den Gendermainstreaming-Beauftragten, die kooptierte Mitglieder des arbeitskreises sind, wurden 2011/12 folgende angebote durchgeführt: – Qualifizierungsworkshops: – Gendersensibler Unterricht – Beispiele und Falldiskussion – Umgang mit Unterschieden in der Organisation – einführung ins Diversity Management

l KOntaKt

– Projekt „reflect“: Gender-Kompetenz durch reflexive Koedukation

E-Mail: r.ranner@phst.at

– Gastvorträge in der Berufsschulpädagogik und in der technisch-gewerblichen Pädagogik: „Mädchen und technik“ sowie „Geschlechteraspekte in der schulischen leistungsbewertung“.

Internet: http://www.phst.at

– Vergabe, Betreuung von Bachelorarbeiten

Tel. +43 316 8067 5 2102


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Pädagogische Hochschule Steiermark lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll

PeRSOnalVeRtRetUnG leHRenDe / VeRWaltUnG

l leItUnG

l ScHWeRPUnKte 2011/12

Mag. Johannes Dorfinger l Vorsitzender PV lehrende

Die Personalvertretung ist nach Maßgabe der Bestimmungen des Bundespersonalvertretungsgesetzes berufen, die beruflichen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und gesundheitlichen Interessen der Bediensteten zu wahren und zu fördern. Sie hat in erfüllung dieser aufgaben dafür einzutreten, dass die zugunsten der Bediensteten geltenden Gesetze, Verordnungen, Verträge, Dienstordnungen, erlässe und Verfügungen eingehalten und durchgeführt werden (§ 2 BPVG (1)).

Mag. Dr. Wolfgang Klampfl l Stellvertretender Vorsitzender PV lehrende Gabriele Hieß-Bergmann l Vorsitzende PV Verwaltung Gerda Maierbichler l Stellvertretende Vorsitzende PV Verwaltung

l teaM

Personalvertretung lehrende

l KOntaKt Tel. +43 316 8067 2507 (PV lehrende) E-Mail: pv@phst.at Tel. +43 316 8067 3401 (PV Verwaltung) E-Mail: pv-verwaltung@phst.at Internet: http://www.phst.at

Personalvertretung Verwaltung


lll BIlDUnGSBIlanZ 2011 / 2012 lll Pädagogische Hochschule Steiermark

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ÖSteRReIcHIScHe HOcHScHÜleRScHaFt ÖH

l leItUnG

l ScHWeRPUnKte 2011/12

Florian Gollowitsch, BEd l Vorsitzender ollog.87@gmail.com

So wie in den vergangenen Jahren floss auch im Studienjahr 2011 / 2012 viel Geld in eine zukunftsorientierte lehrer/innenausbildung an der Pädagogischen Hochschule Steiermark. Dabei wurden die Studienbeiträge im Studienjahr 2011 / 2012 von der ÖH der PHSt für folgende anschaffungen und Unterstützungen sinnvoll verwendet:

Dipl.-Ing. Peter Freydl l Stellvertretender Vorsitzender peter.freydl@gmx.at

l MItaRBeIteR Ing. Stephan Bertl l Finanzreferent s.bertl@gmx.net Benjamin Strauss l StUKO benjamin_strauss@gmx.at

– Finanzielles aufkommen rund um den ersten ÖH-Ball der PHSt – charity-Unterstützung „Punsch für einen Kinderwunsch“ – Rescue-anne und Defibrillator für erste-Hilfe-Kurse – arbeitsunterlagen für einzelne Seminargruppen – Gratis-Kopierkarten für alle Studiengängen – aufstockung der Studienbibliothek mit aktueller Fachliteratur – Übernahme von Buskosten für exkursionen aller Studiengänge – Übernahme von eintritten im Zuge dieser exkursionen – ÖH-Feste – Finanzielle Unterstützung der einzelnen Institute Dank eines engagierten teams – vor allem auch der beiden äußerst aktiven Finanzbeauftragten – konnten zwei arbeitsreiche Jahre erfolgreich bewältigt und eine Vielzahl von anliegen der Studierenden der PHSt positiv erledigt werden.

l KOntaKt E-Mail: oeh@phst.at


Arbeitsschwerpunkte


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P채dagogische Hochschule Steiermark lll aRBeItSScHWeRPUnKte 2011 / 2012 lll

l VIZeReKtORat (aUSBIlDUnG)

Foto Fischer

Mag.a Dr.in Regina Weitlaner

Mag.a Dr.in Regina Weitlaner, Vizerektorin (ausbildung) der PHSt


lll aRBeItSScHWeRPUnKte 2011 / 2012 lll Pädagogische Hochschule Steiermark

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l aUSBIlDUnG UnD aRBeItSScHWeRPUnKte Das Studienjahr 2011/2012 stand im Bereich der ausbildung im Zeichen eines internationalen Reviews der Qualität unserer lehre, der curricula und deren Organisation. aufgrund der internationalen Kooperation (eRaSMUSVerträge) zwischen der Katholischen Hochschule Zwolle (Katholieke Pabo Zwolle) und der Pädagogischen Hochschule Steiermark wurde auf Rektoratsebene im Rahmen eines Besuchs im März 2011 ein internationaler Vergleich (Review-Prozess) auf wechselseitiger Basis initiiert. ein erster Schritt in diesem Prozess war die Übereinkunft bezüglich eines Review-Verfahrens an der PHSt für die Bereiche ausbildung und Internationalisierung mit der Begründung, dass diese zwei Bereiche an beiden Hochschulen sehr ähnlich positioniert und vertreten sind. Dabei erfolgte die Beauftragung durch den Rektor der PHSt an das Zentrum für Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung und das Zentrum für Personalmanagement und Personalentwicklung zur hausinternen Vorbereitung dieser evaluierung. an der PHSt wurde eine arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern des Rektorats, der beiden oben genannten Zentren, des Instituts für allgemeinbildende Pflichtschulen – ausbildung und des Zentrums für nationale und internationale Bildungskooperation sowie Public Relations eingerichtet und ein ablaufplan erstellt. Vor diesem Hintergrund wurde die Selbstevaluierung der Organisationseinheiten initiiert und im laufe des Wintersemesters 2011/12 umgesetzt. Das ergebnis übertraf unsere erwartungen: Die Verantwortungsbereiche im Rektorat, auf Institutsebene und Zentrumsebene sowie im Verwaltungsbereich sind klar im Organisationsplan dokumentiert. es existieren an der PHSt eindeutige Strukturen in Bezug auf die strategische und operative Führung. Daneben konnte eine sehr lebendige institutionelle Kultur wahrgenommen werden. Schließlich wurde unserer Hochschule eine hohe Kompetenz bei der Gestaltung der curricula attestiert. Die im Rahmen des Peer Reviews nötige auseinandersetzung mit den Studienangeboten der ausbildung bildete gleichzeitig den ausgangspunkt für eine umfassende Diskussion darüber, welches lehrangebot nötig sein wird, um den anforderungen der PädagogInnenbildung neU gerecht zu werden.

Darüber hinaus war es den Verantwortlichen für die lehre ein besonderes anliegen, die aktuellen von der Bildungspolitik vorgegebenen Schwerpunkte in den curricula umzusetzen. Dies dokumentieren die folgenden Seiten.

Mag.a Dr.in Regina Weitlaner, Vizerektorin (ausbildung) der PHSt


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P채dagogische Hochschule Steiermark lll aRBeItSScHWeRPUnKte 2011 / 2012 lll

l VIZeReKtORat (FORt- UnD WeIteRBIlDUnG) DDr. Walter Vogel l Vizerektor (Fort- und Weiterbildung) der PHSt seit 1. Oktober 2012 Mag.a Renate Gmoser l Vizerektorin (Fort- und Weiterbildung) der PHSt bis 30.09.2012

DDr. Walter Vogel, Vizerektor (Fort- und Weiterbildung) der PHSt seit 01.10.2012

Mag.a Renate Gmoser, Vizerektorin (Fort- und Weiterbildung) der PHSt bis 30.09.2012


lll aRBeItSScHWeRPUnKte 2011 / 2012 lll Pädagogische Hochschule Steiermark

l PROJeKte DeR FORt- UnD WeIteRBIlDUnG In BeZUG aUF DIe ScHWeRPUnKte DeS BMUKK Die flächendeckende und bedarfsorientierte Umsetzung der Bildungsinitiativen des BMUKK ist die zentrale aufgabe der Fortbildung der Pädagogischen Hochschulen. In enger Kooperation mit den Bildungsverantwortlichen des Bundesministeriums und des landesschulrates wird ein jährlich wechselndes Programm erstellt, welches lehrern und lehrerinnen ermöglicht, sich für die vielfältigen anforderungen der Pädagogik, aber auch für die fachspezifischen Inhalte zu professionalisieren. neben der langfristigen, strategischen Planung ermöglicht die verstärkte Durchführung von ScHIlF (Schulinternen lehrerfortbildungen) und ScHÜlF (Schulübergreifenden lehrerfortbildungen) das eingehen auf standortspezifische anforderungen und Fragestellungen. eine der großen Herausforderungen im Studienjahr 2011/12 war die schrittweise Umsetzung und Weiterentwicklung der Maßnahmen zur Implementierung der Bildungsstandards an allen Schultypen. nachhaltig wirksamer aufbau von fachbezogenen Kompetenzen zur Optimierung der Unterrichtsarbeit ist dabei genauso wesentlich wie eine professionelle Begleitung der Schulen und Bezirke durch das Institut für Schulentwicklung. Im Rahmen der ersten flächendeckenden Überprüfung der Kompetenzen im Fach Mathematik wurden testleiter / testleiterinnen und Rückmeldemoderatorinnen und -moderatoren ausgebildet. Im Schuljahr 2014/15 wird erstmalig die standardisierte kompetenzorientierte Reifeprüfung an aHS durchgeführt werden. Zahlreiche fachbezogene lehrveranstaltungen zur Vorbereitung von lehrerinnen und lehrern wurden und werden bereits durchgeführt. Im Bereich der berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) nimmt die PHSt eine Vorreiterrolle bei der entwicklung des Fortbildungsangebots für die teilstandardisierte Klausur ein. Bereits im Studienjahr 11/12 wurde ein einheitliches Fortbildungsprogramm zur Reifprüfung aus „angewandter Mathematik“ angeboten. ein großes Projekt des BMUKK ist der ausbau der schulischen tagesbetreuung. Bis zum Jahr 2014 sollten 55.000 tagesbetreuungsplätze geschaffen werden. Um dem Bedarf an qualifiziertem Personal gerecht zu werden, wurde an der PHSt eine zweisemestrige ausbildung zum Freizeitpädagogen / zur Freizeitpädagogin installiert. Wesentliche Grundvoraussetzung für das erbringen der in der Schule abverlangten leistung ist der aufbau von

Vertrauen und das Wohlfühlen in der Schule. Gewalt und auseinandersetzungen sind Bestandteil menschlichen Zusammenlebens und die Berichte über körperliche oder physische Gewalt immer wieder im Blickpunkt der Medien. Die Schule, als gesellschaftliche Institution, muss Gewaltprävention als eine ihrer Kernaufgaben begreifen und nicht nur lehren, sondern auch leben. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, wurde an der PHSt ein „Gewaltpräventionslehrgang“ für Pädagoginnen / Pädagogen unterschiedlicher Bildungseinrichtungen vom Kindergarten bis zur aPS entwickelt und bereits erfolgreich durchgeführt. Hinsichtlich der leitungsverantwortung der Fort- und Weiterbildung an der PHSt hat es im Herbst 2012 einen Wechsel gegeben. Die zuständige Vizerektorin, Frau Mag.a Renate Gmoser, ist nach sechs verdienstvollen Jahren in dieser Funktion in den Ruhestand übergetreten; ihr amt hat DDr. Walter Vogel übernommen.

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Pädagogische Hochschule Steiermark lll aRBeItSScHWeRPUnKte 2011 / 2012 lll

PeeR-eValUIeRUnG

l ZeItaBlaUF PeeR-eValUIeRUnG Zeitraum/-punkt

Beschreibung

Personen

april 2011

Besuch von Rektor Harb an der KPZ Grundsätzliche Vereinbarung über einen Peer-evaluierungsprozess

Jan Heijmans, Henk Swart, Marry Oost

Juni 2011

entscheidung, dass eine Vergleichbarkeit des Instituts 5 ausbildung Berufspädagogik und Schulpraktische Studien (I5) mit ausbildungsschwerpunkten der KPZ nicht gegeben ist. I2 und Z2 werden an dieser evaluierung teilnehmen.

arbeitsgruppe Peer-evaluierung Zwolle (aG PeZ)

Juli 2011

Übermittlung des Berichts „Überblick über entstehungsgeschichte, gesetzliche Grundlagen sowie studienrechtliche aspekte“ Übermittlung des aktuellen QM-Handbuchs

aG PeZ

Juli 2011

Festlegung des ablaufplans für die Selbstevaluierung am I2 und Z2

Z1 und I2 bzw. Z1 und Z2

September 2011

Durchführung der SWOt-analysen am Z2 Interne Qualitätsklausur des I2 Gesamtkonferenz des I2 zum thema „Qualität im Bildungswesen“

Z1 und Z2 I2 Z1 und I2

Oktober und november 2011

Durchführung der Zufriedenheitsbefragung und der SWOt-analyse am I2 Perspektivenkonferenz „QM an der PHSt“ mit Fachkoordinator/innen und Studierendenvertreter/innen am I2

Z1 und I2

Dezember 2011

entscheidung über einen Besuch von Vertreter/innen der PHSt an der KPZ und terminfestlegung für den Besuch der Peers in Graz

aG PeZ

Jänner 2012

Besuch von Vertreter/innen der PHSt an der KPZ mit der Übergabe und Vorstellung der Selbstevaluierungsberichte von I2 und Z2 sowie Festlegung der Ziele, des termin- und ablaufplans für März 2012 und Übereinstimmung der auditfrage „Ist die PHSt fähig und im Stande, ein gutes curriculum zu entwerfen und zu gestalten?“

aG PeZ und Review-Gruppe Zwolle

März 2012

Konferenz mit allen Studierenden des Studiengangs Sonderschule zum thema Qualitätsmanagement

I2

6. März 2012 bis 9. März 2012

Peer-evaluierung

Vertreter/innen der KPZ und der PHSt


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l aBlaUF PeeR-eValUIeRUnG

l ScHWeRPUnKte DeR PeeR-eValUIeRUnG

Dienstag, 6.3.2012

Im Folgenden wird aus dem von der niederländischen Peergruppe verfassten Bericht zitiert:

Vorbereitung auf die Gespräche Vorbereitung der Fragen abstimmung des Programms Übergebene Dokumente: – Ziel- und leistungsplan – Prozessdokumentationen – curriculum der Sonderschule (SO) Interne Vorbereitung

Mittwoch, 7.3.2012 Gespräch: Rektorat – Identität, Policy, Menschenbild in Bezug auf curriculumsentwicklung Gespräch: Institut 2 – Operative ebene der curriculumsentwicklung Studiengang Sonderschule Gespräche mit Studierenden des 4. Semesters SO

Auditfrage / Schwerpunkte für die Peer-Evaluierung Überprüfung der Identität – Mission Statement – leitbildProfil der PHSt anhand der curricula, speziell anhand des Sonderschulcurriculums der PHSt. Untersucht werden die Prozesse, die Verantwortungen, das entstehen des leitbildes, der curricula und der Qualitätsentwicklung inklusive des PDca (Plan-Do-check-act)-Zyklus. Zusammenfassung des Gesprächs mit dem Rektorat es wurde nachgefragt, wie das leitbild entstanden ist und wie die hausinterne Kommunikation erfolgt. Der einmalige entstehungsprozess (2007) und der darauf bauende laufende Strategieprozess ist erkennbar und wird mit den Führungskräften bearbeitet. Zitat Harb: „lehrerbildung ist nicht nur ausbildung, sondern auch Bildung. Das war Grundlage bei der leitbilderstellung. lehrerbildung bedeutet nicht nur Wissensvermittlung, sondern einen Bildungsprozess, in dem sich lehrende und lernende selbst laufend in Frage stellen. ein lehrer ist Vorbild für Schüler in Form eines lebendigen lernprozesses.“

Gespräche mit Studierenden des 2. Semesters SO

Zusammenfassung der Gespräche betreffend SO-Curriculum

Gespräche mit Vertretern / Vertreterinnen der schulpraktischen ausbildung Sonderschule

ausgangspunkt war in allen Gesprächen die Frage nach dem Zusammenhang zwischen dem leitbild, dem Profil und der Gestaltung des curriculums. Dabei wurden teile des curriculums in Bezug auf ethische Werte und auf die fachliche und praktische Orientierung sowie die Betreuung und Beratung [der Studierenden] hinterfragt. erkundet wurden auch das thema der evaluierung in quantitativer und qualitativer Hinsicht und die Handhabung von Reflexion auf allen ebenen (lehrende, Studierende, Institutsleitung und Studiengangsleitung) als ein gesamter Bildungs- und Organisationsraum. Das thema Reflexion wurde hinsichtlich der Metakriterien aus der Sicht des leitbildes behandelt. ersichtlich wurde aus den studentischen und kollegialen Befragungen, dass das leitbild und die Werte verinnerlicht wurden und auch gelebt werden.

Donnerstag, 8.3.2012 Verfassen der Schlussfolgerungen – Beratungen der Kommission Verfassen der Schlussfolgerungen Beratungen der Kommission Vorbereitung der Präsentation der Schlussfolgerungen Präsentation der Schlussfolgerungen

auszug aus den Zitaten zur stichwortartigen Beschreibung der PHSt: „innovativ, persönlich, kreativ, änderungsbereit, offen, gemeinschaftlich und praxisorientiert, kollegialer Umgang“.


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Analyse

Empfehlungen

Für das Review team ist erkennbar, dass es sich an der PHSt um eine umgesetzte und gelebte Philosophie des leitbildes handelt und dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Studierenden inklusiv denken und handeln. Somit kann der Schluss gezogen werden, dass die PHSt Diversität, Inklusivität, Humanität und Reflexivität nicht nur im leitbild niedergeschrieben hat, sondern diese Werte auf allen ebenen in einem dynamischen System lebt.

Um diese starke Kultur dauerhaft zu machen, wäre es empfehlenswert, den Zusammenhang zwischen leitbild, Profil und Prinzipien explizit zu machen, sodass die derzeitige Kultur dauerhaft und nachhaltig gelebt werden kann. Jeder ablauf, jeder Prozess sollte seinen ausgangspunkt im leitbild haben und in der PHSt-Philosophie klar beschrieben sein. check- und act-aktivitäten im Zuge des PDca-Zyklus sollten besser formalisiert und festgelegt und danach an alle Gremien kommuniziert werden (Peergruppe, 2012, S. 3–9).

Das Peer-Review stellt fest, dass das Institut 2 eine lebendige Wirklichkeit des leitbildes und Profils ist. Die Kultur hängt von sehr starken Persönlichkeiten ab, die Organisation ist von Schlüsselpersönlichkeiten getragen. Daher festigt sich bei den Peers der eindruck, dass unabhängig von der Rolle, den Funktionen und Verantwortungen unter allen Beteiligten ein gleichwertiger, kooperativer Umgang gepflogen wird. es gibt einen gemeinsamen, professionellen Raum des Miteinander-lernens, lehrens und arbeitens. Vermisst wird eine art Zwischenstufe zwischen leitbild, Profil und Gestaltung des curriculums in der Praxis. Schlussfolgerung Die Hochschule ist sehr gut imstande, ein gutes curriculum zu entwerfen und zu gestalten. Das lässt sich teilweise aus den Dokumenten und den formalen Prozessen schließen. Bei der Überprüfung der Zusammenhänge zwischen Identität – Mission Statement – leitbild – Profil der PHSt anhand des Sonderschulcurriculums der PHSt werden teilweise lücken in den abläufen, Verantwortungen und Dokumentationen festgestellt. Von ausschlaggebender Bedeutung bei dem erzielten Zusammenhang sind die Kommunikationskultur und der kollegiale erfahrungsaustausch sowie das kollegiale lernen.


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l ScHlUSSFOlGeRUnG FÜR ZUKÜnFtIGe cURRIcUlUMSentWIcKlUnGen Im Hinblick auf die Feststellung, wonach noch keine gemeinsame Hochschulkultur erkennbar sei, wird von der Pädagogischen Hochschule Steiermark Folgendes angemerkt: es existieren eindeutige Strukturen auf die strategische und operative Führung hin. Die Verantwortungsbereiche im Rektorat, auf Institutsebene und Zentrumsebene sowie im Verwaltungsbereich sind klar im Organisationsplan dokumentiert. Der entscheidungsfindungsprozess findet in Dienstbesprechungen mit Mitgliedern des Rektorats und der leitungsorgane statt. So werden beispielsweise bei Personalentscheidungen des Rektorats die betroffenen Organisationseinheiten eingebunden. Die tatsache, dass dieser Prozess nicht schriftlich vorliegt, sondern quasi „ungeschriebenes Gesetz“ ist, rechtfertigt die diesbezügliche Kritik durch die Peers. Die Kritik ist zudem insofern berechtigt, als in der Gründungsphase aufgrund des bestehenden Zeitdruckes und der Wettbewerbssituation mit anderen hochschulischen anbietern in der lehrerInnenbildung am Standort und im land strategische entscheidungen vornehmlich im Rektorat bzw. unter einbeziehung einzelner Führungsorgane getroffen wurden. Maßnahmenkatalog – Implementierung einer strategischen entwicklungsgruppe mit dem arbeitsauftrag, Zielperspektiven für die nächste Rektoratsperiode zu entwickeln. – Daran anschließend müssen für die PHSt aus den Strategieüberlegungen Bezugsrahmen für die abläufe in den einzelnen Organisationseinheiten abgeleitet und verschriftlicht werden. erst damit entsteht eine trennung der Verantwortlichkeiten im Rahmen des PDca-Zyklus für einzelne abläufe und Prozesse.

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KOMPetenZORIentIeRUnG – InDIVIDUalISIeRUnG

Kompetenzorientierter Unterricht an Berufsschulen und berufsbildenden mittleren und höheren Schulen l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

Elisabeth Hermann elisabeth.hermann@phst.at

Um dem Bildungsschwerpunkt „Kompetenzorientierter Unterricht“ an berufsbildenden Schulen gerecht zu werden, hat das Institut 6 der PH Steiermark den lehrerinnen und lehrern im Studienjahr 2011/12 ein breit gefächertes Spektrum an lehrveranstaltungen angeboten, so etwa 22 standort- und schulartenbezogene, maßgeschneiderte ScHIlF -/ ScHÜlFlehrveranstaltungen. Darüber hinaus wurden sechs lehrveranstaltungen durchgeführt, mit denen eine breite Basis an überfachlichen Kompetenzen angeboten wurde, um die anforderungen in den neuen lehrplänen umzusetzen. Der Bogen spannte sich dabei von lese-, lern- und arbeitstechniken über Präsentationstechniken, erfolgreiche Kommunikation, elektronische Medien, Partner- und Gruppenarbeiten bis hin zu projektorientiertem Unterricht. Weitere zwei lehrveranstaltungen beschäftigten sich mit kompetenzorientiertem Unterricht im Bereich der ernährungspädagogik sowie der naturwissenschaften.

l PROJeKtMItaRBeIteR/Innen Dirk Maurer dirk.maurer@phst.at Mag.a Bettina Pflug bettina.pflug@phst.at Mag.a Petra Samberger petra.samberger@phst.at MMag.a Maria Steiner maria.steiner@phst.at

Das Institut 6 ist für den kommenden Bedarf an Schulungen bestens gerüstet. Sowohl die externen als auch die hauseigenen Referentinnen und Referenten hatten hervorragende Rückmeldungen aus den bereits durchgeführten Fortbildungsveranstaltungen. Darüber hinaus wurden Mitarbeiterinnen des Institutes 6 im Rahmen von Multiplikatorenschulungen des BMUKK zu zertifizierten trainerinnen ausgebildet und stehen somit für künftige Schulungen zur Verfügung.


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KOMPetenZORIentIeRUnG – InDIVIDUalISIeRUnG Überfachliche Unterrichtsentwicklung – Individualisierung

l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

Dr.in Maria Winter maria.winter@phst.at

Unterrichtsentwicklung ist mehr als nur der Versuch, Unterricht zu aktualisieren und das adaptieren von Methoden. Unterrichtszentrierte Schulentwicklung gibt anlass zur Diskussion der Potenziale von lehrenden und lernenden und integriert konkrete Strategien und Methoden in ein Gesamtkonzept von Schulentwicklung. In diesem Sinne werden schon seit 2010 zwei netzwerke zur Unterrichtsentwicklung begleitet. Net-1 Steiermark Netzwerk Zwölf Schulen (aHS und HS/nMS) reflektieren erkenntnisse zu schulischen Innovationen und nutzen diese für ihre Weiterentwicklung. themen wie Diagnose, leistungsbereitschaft und Steuerung des individualisierten lernprozesses wurden fokussiert. an konkreten entwicklungsbeispielen wurde der Musterwechsel vom traditionellen Unterricht zur neuen lernkultur hinterfragt. neben der Fachkompetenz gewinnen überfachliche Kompetenzen (Sozial-, Personal- und Methodenkompetenz) ihren Stellenwert und werden nicht nur im lernprozess trainiert, sondern auch bewertet und rückgemeldet. Durch eine Selbstdiagnose wurde der Stand der Unterrichtsentwicklung am Schulstandort bewusst gemacht. Die erkenntnisse leiten die entscheidungen, an welchen Schwerpunkten die entwicklungsarbeit in Zukunft fortgesetzt wird. Individualisierungsnetzwerk Region Aichfeld Durch gemeinsame entwicklungsarbeit, Fortbildung, austausch und Reflexion konnten schon im ersten Projektjahr nachhaltige Veränderungen in der Unterrichtspraxis wirksam werden. Das zweite Projektjahr stand unter dem Motto der Individualisierung mit Blick auf die Überleitung zur nMS. es gab erfahrungsberichte von Praktikerinnen / Praktikern und gemeinsam durchgeführte Schulbesuche, um „Gelingensbedingungen“ für Schul- und Unterrichtsentwicklung zu ergründen. Durch Selbstreflexion und analyse eigener erfahrungen wurde die persönliche Haltung zu den Werten der Individualisierung und Kompetenzorientierung einer Weiterentwicklung zugänglich gemacht. Konkrete Inhalte waren Vernetzung des Unterrichts, teamentwicklung und teamteaching, lernen aus der Sicht der Gehirnforschung und Öffnung des Unterrichts. ein weiteres Projektjahr wird zu strukturiertem erfahrungsaustausch und Vertiefung genutzt.


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KOMPetenZORIentIeRUnG – InDIVIDUalISIeRUnG

Begleitforschung zur Modellentwicklung und Implementierung des lebensfaches „Glück“

l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

Mag.a Dr.in Eva-Maria Chibici-Revneanu l lSR / Pädagogische Hochschule Steiermark eva-maria.chibici-revneanu@phst.at

Die zentrale Forschungsfrage zu Beginn des Projektes im Jahr 2009 lautete, inwieweit durch die einführung des lebensfaches Glück in der Schule der Selbstwert der Schülerinnen / Schüler verbessert werden kann. Beforscht wurden zwei VS, zwei nMS, eine aHS und eine Htl. Projektziele waren das Sammeln von gelungenen Beispielen und deren Umsetzung und eine Implementierung in den Pilotschulen. Spezifische Forschungsfragen waren: Welche hemmenden bzw. förderlichen Faktoren treten auf? Welche Maßnahmen tragen zum erfolg bei? Welche auswirkungen auf die Schulpartner hat das „Glück“? als Methoden wurden für die interne evaluation das erstellen von Fallstudien gewählt, für die externe evaluation die Befragung von Schüler/innen und eltern mittels Fragebögen. Mit Fragebogenerhebung wurden quantitativ die Zahl der beteiligten Klassen, Schüler/innen und lehrkräfte erhoben; qualitativ wurden das Gelingen von „Glück“ in der Schule und Verbesserungsmöglichkeiten erhoben.

l PROJeKtMItaRBeIteR/Innen Mag.a Maria Koppelhuber maria.koppelhuber@phst.at Mag.a Renate Duschnig l BG/BRG Pestalozzi renate.duschnig@gmx.at Kathrin Leinweber, BEd kathrin.leinweber2@phst.at Anna Neubauer, BEd anna.neubauer@phst.at Lehrerinnen- und Lehrerteams an steirischen Schulen

Im laufe des Forschungszeitraums entwickelte sich das Projekt „Glück macht Schule“ in vielen Dimensionen weiter, sowohl inhaltlich, methodisch als auch zahlenmäßig: Im Schuljahr 2012/13 sind es bereits 96 steirische Schulen aller Schultypen, die Glück, lebenszufriedenheit und Wohlbefinden in ihren Unterricht eingebaut haben. Seit dem Schuljahr 2010/11 werden auch eltern verstärkt ins thema eingebunden („auch eltern haben Glück“). Die ergebnisse von 2011/12: „Glück“ wurde in den sechs beforschten Pilotschulen von 40 lehrkräften in 21 Klassen mit 447 Schülerinnen / Schülern unterrichtet. Schülerinnen und Schüler sahen das Fach überwiegend positiv und hoben besonders die Verbesserung des Klassenklimas hervor. lehrerinnen und lehrer stellten positive Veränderungen im Sozial- und leistungsverhalten der Schüler/innen fest und erlebten an sich selbst mehr Motivation und Freude an ihrer arbeit. Befragte eltern in den Pilotschulen standen dem lebensfach wegen der positiven auswirkungen auf ihre Kinder sehr positiv gegenüber. Die Forschung wurde mit dem Forschungsbericht ende des Schuljahres 2011/12 abgeschlossen.


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KOMPetenZORIentIeRUnG – InDIVIDUalISIeRUnG

Girls: art&Sci_lab – labor für Kunst und Wissenschaft (seit Herbst 2012: GISalab)

l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

DIin Mag.a Mirjana Peitler office@kunstost.at

Das „Girls: art&Sci_lab“ ist ein Kunst-, Wissenschafts- und Forschungsprojekt für Mädchen im alter zwischen zehn und 14 Jahren, das in Kooperation mit „kunst ost“, UniGraz@ Museum, KFU Graz und PHSt, unterstützt von Stadt Graz – Wissenschaft und land Steiermark – Wissenschaft und Forschung durchgeführt wird.

l PROJeKtMItaRBeIteR/Innen Johann Eck johann.eck@phst.at Mag.a Justina Flanschger justina.flanschger@phst.at Dr.in Agnieszka Czejkowska l KFU Mag. Dr. Nikolaus Reisinger l KFU Mag. Dr. Stefan Riesenfellner l KFU

Ziel des Projekts ist, Mädchen zu begeistern, selbst aktiv in unterschiedlichen Wissensgebieten ausgehend von naturwissenschaftlichen Zugängen zu forschen und sich an kreativen Prozessen zu beteiligen. Mädchen, auch ganz speziell solche mit Migrationshintergrund, werden unterstützt, ihre Fähigkeiten und Interessen für naturwissenschaft und technik zu entdecken. Sie werden ermutigt, diese zu erproben und weiter zu entwickeln. Die Beschäftigung mit themenbereichen wie luft, Druck, atmosphäre oder akustik, Klang soll lustvoll und spannend sein. Zudem sollen Mittel und Strategien der Kunst Mädchen lebendige erfahrungen im Umgang mit naturwissenschaftlich / technischen Sachverhalten ermöglichen. lehramtsstudierende der PHSt, die eine dafür konzipierte train-the-trainer-ausbildung absolviert haben, bereiten die themen aus naturwissenschaftlicher Sicht auf und übernehmen in der Vermittlungsphase eine tutorinnen- bzw. tutorenfunktion, wobei sie ihrerseits gecoacht werden. Die künstlerische Umsetzung obliegt eigens dafür engagierten Künstlerinnen und Künstlern. am ende jedes Semesters erfolgt eine öffentliche Präsentation, in welche auch Unternehmen eingebunden werden, die in den im laufe des Halbjahres bearbeiteten themengebieten tätig sind. nach erfolgreicher Pilotphase soll das Projekt auf weitere themenschwerpunkte ausgebaut werden.


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KOMPetenZORIentIeRUnG – InDIVIDUalISIeRUnG Pri-Sci-net – Primary Science net

l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

EU-Projekt – BMUKK

Mit dem von der europäischen Kommission geförderten und dem BMUKK kofinanzierten Projekt Pri-Sci-net (networking Primary Science educators as a means to provide training and professional development in Inquiry Based teaching) wird das Ziel verfolgt, techniken zum forschenden lernen im Primärschulbereich zu entwickeln und somit das Interesse der Kinder für naturwissenschaftliche Bereiche zu fördern. Darüber hinaus soll ein internationales netzwerk von Unterrichtenden, Forschenden und Fortbildner/innen zum erfahrungsaustausch und zur Fortbildung aufgebaut und etabliert werden.

Elisabeth Zistler elisabeth.zistler@bmukk.gv.at

l PROJeKtMItaRBeIteR/Innen Johann Eck johann.eck@phst.at Mag.a Silvia Nowy-Rummel l PH Salzburg PhD Christian Bertsch l PH Wien Mag.a Dr.in Marion Obermüller l BMUKK, PH Wien Monika Moises, MA l BMUKK

Die Koordination des Projekts, an dem 17 europäische Institutionen beteiligt sind, erfolgt durch the Malta council for Science and technologie. Die zu konzipierenden Fortbildungsveranstaltungen werden in Österreich unter der Schirmherrschaft des BMUKK gemeinsam von Projektmitarbeiterinnen / Projektmitarbeitern der PH Steiermark, PH Wien, PH Salzburg und des BMUKK ausgearbeitet und in Pilotphasen erprobt. Innerhalb der Projektlaufzeit von 2011 bis 2014 wird die internationale Zusammenarbeit durch den einsatz einer frei zugänglichen Online-lernplattform auf europäischer ebene unterstützt. Darüber hinaus wird dadurch auch ein Informations-, erfahrungs- und Materialaustausch zwischen Schulen, lehrkräften und Wissenschafter/innen gewährleistet. Die beteiligten lehrpersonen können eine intensive Unterstützung nicht nur im Rahmen von nationalen und internationalen Fortbildungsveranstaltungen und trainings erwarten, sondern erhalten auch arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt.


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BeRUFSORIentIeRUnG UnD BIlDUnGSBeRatUnG Berufsorientierung heißt lebensorientierung

l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

Sabine Fritz sabine.fritz@phst.at

Berufsorientierung will Jugendliche in ihren Stärken wahrnehmen und sie zu lebenslangem lernen anregen. Gleichzeitig sollen lernräume geschaffen werden, in denen junge Menschen ihr Wissen und ihre talente in neuen Situationen erproben können. Durch Begegnungen mit expertinnen und experten aus der Berufswelt finden wertvolle erfahrung und fundiertes Wissen eingang in die lebenswelt von Schüler(inne)n. eine qualitativ hochwertige Berufsorientierung und Bildungsberatung ist als präventive Maßnahme zu Schul- bzw. ausbildungsabbruch von entscheidender Bedeutung. Das Institut 4 bereitet lehrer/innen im Berufsorientierungsbzw. im Schülerberaterlehrgang auf ihre gesamtgesellschaftlich wichtige Rolle vor und unterstützt sie durch zentrale und regionale Fort- und Weiterbildungen. Zusätzlich bietet das Institut 4 individuelle Beratung zur Gestaltung der integrativen Berufsorientierung an Schulen an. Im Schuljahr 2011/12 fanden in allen steirischen Bezirken Informations- und Vernetzungsveranstaltungen für Schulleiter/innen, Berufsorientierungskoordinator(inn)en und Schülerberater/innen zum ganzheitlichen pädagogischen Konzept IBOBB (Information, Beratung, Orientierung für Bildung und Beruf) und zu „BO integrativ“ statt. Der lSR, die Sozial- und Wirtschaftspartner und die Steirische Volkswirtschaftliche Gesellschaft waren dabei wichtige Kooperationspartner. auf der ersten IBOBB-Messe im europasaal der Wirtschaftskammer Steiermark präsentierten sich insgesamt 30 Initiativen zum thema Berufsorientierung den mehr als 200 anwesenden Pädagoginnen und Pädagogen. 60 Pflichtschullehrer/innen absolvierten im Schuljahr 2011/12 den Berufsorientierungs- bzw. den Schülerberaterlehrgang. Viele der Zielsetzungen der neuen Mittelschule wie z. B. Individualisierung des Unterrichts, Begabungen fördern, Interessen berücksichtigen, Motivation und Feedback geben, Integration von Schüler / innen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen sind Kerninhalte des BO-Unterrichts. Dazu wurden professionelle lerngemeinschaften bzw. entwicklungsgruppen mit Pädagoginnen und Pädagogen gegründet. aus dieser Zusammenarbeit resultieren Fortbildungsangebote zu den themen lerncoaching / Berufswahlcoaching und Kelbzw. Orientierungsgespräche.


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DIe aRBeItSScHWeRPUnKte In DeR eRStaUSBIlDUnG

Zusammenfassender Bericht des Instituts 2 (Institut für allgemeinbildende Pflichtschulen einschließlich Vorschulstufe – ausbildung) l leItUnG

l BeScHReIBUnG DeR ScHWeRPUnKte

Mag.a Dr.in Erika Rottensteiner l Institutsleiterin erika.rottensteiner@phst.at

Neue Mittelschule

Mag. DDr. Walter Vogel l Institutsleiterstellvertreter walter.vogel@phst.at

l MItaRBeIteR/Innen Marianne Baumann marianne.baumann@phst.at Gerda Kernbichler, M.A. gerda.kernbichler@phst.at Doris Leipold doris.leipold@phst.at Mag. Gerhard Müllner gerhard.muellner@phst.at DI Arno Raunegger arno.raunegger@phst.at Mag.a Sabine Reissner sabine.reissner@phst.at Michaela Reitbauer michaela.reitbauer@phst.at Harald Scheiber harald.scheiber@phst.at Michael Strohmaier michael.strohmaier@phst.at Anita Wagner anita.wagner@phst.at

Die grundlegenden Intentionen der neuen Mittelschule werden an die Studierenden herangetragen. alle Praxisschulen, an denen sie ihre schulpraktische ausbildung absolvieren, sind neue Mittelschulen. ein Großteil der Unterrichtsstunden im erstfach wird im team vorbereitet, durchgeführt und reflektiert. Um die Studierenden auf das teamteaching im Berufsleben vorzubereiten, erleben und reflektieren sie auch in der lehre entsprechende Modelle. Weiters bereiten sie in Kleingruppen fachübergreifende Projekttage vor, die mit Schülerinnen und Schülern der Praxisschule – neue Mittelschule realisiert werden. Das Prinzip „lerndesign“ wird den Studierenden in Form von Workshops näher gebracht. Berufsorientierung und Bildungsberatung Für alle Studierenden wird im 6. Semester das Wahlpflichtmodul „Berufsorientierung“ im ausmaß von vier Semesterwochenstunden angeboten. Im Rahmen dieser lehrveranstaltungen erwerben sie Kompetenzen, wie sie Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die Berufsorientierung vorbereiten können. alle Studierenden des 5. Semesters können sich beim „Marktplatz: Wege nach dem Bachelor“ bezüglich ihrer weiteren Berufs- bzw. Bildungslaufbahn informieren und allenfalls beraten lassen. Umsetzung der Bildungsstandards Die Bildungsstandards sind ein wesentlicher Bestandteil in der jeweiligen Fachdidaktik der betroffenen Gegenstände. Bei den Unterrichtsplanungen in der schulpraktischen ausbildung wird der Bezug zu den Bildungsstandards hergestellt. eine allgemeine umfassende Information zu den Bildungsstandards erhalten alle Studierenden des zweiten Semesters in einem halbtägigen lehrveranstaltungsblock. Sprachenvielfalt / Mehrsprachigkeit / Interkulturelles Lernen Das Institut 2 trägt dem Schwerpunkt „Sprachenvielfalt / Mehrsprachigkeit / Interkulturelles lernen“ folgendermaßen Rechnung: Der lehrgang „türkische Sprache und Kultur für lehrer/innen“ wird in Zusammenarbeit mit der Karl-Franzens-Universität Graz angeboten, die lehrveranstaltung „Interkulturelle Pädagogik“ wird in englischer Sprache abgehalten. Weiters gibt es ein angebot zur Gebärdensprache. Beim Internationalen Sprachentag am 26. September sind u.a. Studierende mit anderen Muttersprachen als Referentinnen bzw. Referenten eingesetzt.


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Politische Bildung / Demokratieerziehung ein Wahlpflichtmodul im ausmaß von vier Semesterwochenstunden gibt Studierenden aller Studienrichtungen die Möglichkeit, sich in „Politischer Bildung“ zu vertiefen. Dieses angebot findet im Rahmen des gemeinsamen Hörsaals mit der Karl-Franzens-Universität Graz statt. Gewaltprävention / Umgang mit Konflikten In den Wahlpflichtmodulen „Mediation und Konfliktkompetenz“, „Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten“, „Suchtprävention in der Schule“ und zusätzlichen Workshops erwerben Studierende aller Studienrichtungen Kompetenzen für eine effektive Prävention von Gewalt. In den lehrveranstaltungen zur Persönlichkeitsbildung werden mit allen Studierenden Möglichkeiten und Methoden der Konfliktbewältigung und -lösung erarbeitet und reflektiert.

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GeWaltPRäVentIOn – UMGanG MIt KOnFlIKten Gemeinsam gegen Gewalt

l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

Mag.a Dr.in Andrea Holzinger andrea.holzinger@phst.at

Das Konzept umfasst einen zweisemestrigen lehrgang, der berufsbegleitend konzipiert ist und von einem interdisziplinären Referentinnen- und Referententeam aus Pädagogik, Psychologie, Medizin und Schule getragen wird.

l PROJeKtMItaRBeIteR/Innen Mag.a Ursula Komposch ursula.komposch@phst.at

Durch den Besuch des lehrgangs erwerben die teilnehmerinnen / teilnehmer Qualifikationen und Kompetenzen, um Gewalt- und Mobbingprobleme frühzeitig erkennen und in der Folge mit diesen besser umgehen zu können. Sie stärken ihre persönlichen und personalen Kompetenzen, lernen Präventions- und Interventionsansätze kennen und können das erworbene an den eigenen Schulen begleitet und reflektiert umsetzen. auch wird die existenzanalytische Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen als zentrale Methode für den Umgang mit Konflikten und Gewaltproblemen fokussiert. Den abschluss des lehrgangs bildet ein Prozessportfolio als Dokumentation der persönlichen entwicklung im laufe des lehrgangsjahres. Der lehrgang richtet sich an lehrerinnen / lehrer aller Schularten und an die Berufsgruppe der Kindergartenpädagoginnen / Kindergartenpädagogen und Hortpädagoginnen / Hortpädagogen. Mit diesem angebot setzt die Pädagogische Hochschule Steiermark ein zeitbezogenes angebot. Im Zuge des Vernetzungstreffens im november 2010 in Wien wurde der lehrgang von der „Weißen Feder“ als „Best Practice Beispiel“ ausgezeichnet.


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neUe MIttelScHUle

KOOP-lea – KOOPerative lernarrangements im Schulunterricht: Wirksamkeit in Bezug auf leistung und soziale Integration in heterogenen Klassen l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

Mag.a Dr.in Angela Gastager angela.gastager@phst.at

Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses steht die annahme, dass der einsatz von Methoden des wechselseitigen lehrens und lernens, auch Well-Methoden (Huber 2007, S. 10ff) benannt, in einer innovativen lernumgebung im Schulunterricht die kognitiven und sozial-emotionalen Kompetenzen der Schülerinnen / Schüler in positiver Hinsicht verändert (Gastager et al. 2010; Hagenauer 2011, S. 285ff). Durch gezielte trainings der Methodenvermittlung wird es den an den Kursen und an den Untersuchungen teilnehmenden lehrerinnen / lehrern erleichtert, diese methodischen Konzepte im Unterricht optimal und effizient ein- und umzusetzen.

l PROJeKtMItaRBeIteR/Innen Gerda Kernbichler, M.A. gerda.kernbichler@phst.at Univ. Prof.in Dr.in Barbara Gasteiger-Klicpera barbara.gasteiger@uni-graz.at Dr. Markus Gebhardt, M.A. markus.gebhardt@uni-graz.at Mathias Krammer, M.A. mathias.krammer@uni-graz.at Anna Nebel, M.A. B.Ed. nebel.anna@gmail.com

es geht um die empirisch-analytische Überprüfung kooperativer lernarrangements hinsichtlich der leistungen der Schülerinnen / Schüler im Fach Deutsch (lesen, textverständnis und Rechtschreiben). es geht weiterhin um die analyse der Wirkungen dieser lernumgebungen hinsichtlich der sozialemotionalen entwicklung der Schülerinnen / Schüler (Gastager 2008; Gastager & Weinberger 2009) sowie einer damit verbundenen verstärkten sozialen Partizipation in heterogenen Klassensettings mit innerer Differenzierung. Um die effekte zu prüfen, wird ein Versuchs-Wartekontrollgruppendesign (Hager et al. 2000; Shadish et al. 2002) realisiert, das im längsschnitt über zwei Jahre läuft. Zentral ist die Überprüfung der Wirksamkeit des einsatzes von Well-Methoden im Schulunterricht der Sekundarstufe I (5. und 6. Schulstufe) in Bezug auf leistungen im Fach Deutsch, soziale und emotionale Kompetenzen der Schülerinnen / Schüler sowie soziale Partizipation in der Klasse. Die emotionale wie soziale entwicklung der Schülerinnen / Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) wird über die Zeit untersucht. es kommen Verfahren aus den Mixed-Method-Methodologien zur anwendung (creswell 2007; Fielding & Schreier 2001; Hofmann 2008; Morse 2003). Die Wirksamkeit hinsichtlich der leistung im Fach Deutsch wird mit Hilfe von Fragebögen und tests (lenhard & Schneider 2006; May 2002) geprüft. Prozessual integriert werden die qualitativen Verfahren Videographie mit Stimulated Recall (calderhead 1981) und Gruppendiskussionen (Mischo 2004; Bohnsack et al. 2008) eingesetzt.


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neUe MIttelScHUle

Schlüsselkompetenzen in der nMS: Untersuchung möglicher Zusammenhänge zwischen Unterrichtsmerkmalen und dem erwerb von Schlüsselkompetenzen l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

Mag.a Dr.in Elgrid Messner elgrid.messner@phst.at

Die neue Mittelschule (nMS) erhebt den anspruch, alle Schülerinnen / Schüler in besonders individueller Weise zu fördern und sowohl für weiterführende Bildungswege als auch für das weitere leben optimal vorzubereiten. Dazu liegen Modellpläne mit besonderen Maßnahmen vor und fließen zusätzliche Ressourcen. Im Hinblick auf die Hebung der Bildungsaspiration spielt die Bereitschaft und Fähigkeit zum lernen eine besondere Rolle.

Mag. Erich Svecnik e.svecnik@bifie.at

l PROJeKtMItaRBeIteR/Innen DI Mag. Hanns Jörg Pongratz hannsjoerg.pongratz@phst.at Mag.a Christa Bauer christa.bauer@phst.at Mag.a Dr.in Daniela Moser daniela.moser@phst.at

Mit dem europäischen Referenzrahmen für Schlüsselkompetenzen wurde im Dezember 2006 eine empfehlung auf europäischer ebene verabschiedet, die acht Schlüsselkompetenzen für lebensbegleitendes lernen enthält (amtsblatt der eU l394 / 10 vom 30. 12. 2006). Diese werden als so grundlegend bewertet, dass jede / jeder europäische Schülerin / Schüler sie bis zum ende der Schulpflicht erworben haben soll. neben fachlichen Kompetenzen ist hier die lernkompetenz hervorzuheben, insbesondere im Hinblick auf den anspruch der nMS, ihre Schülerinnen / Schüler zu höherer Bildung hinzuführen. Im Forschungsprojekt soll analysiert werden, wie an den nMS-Standorten vorgegangen wird, um alle Schüler/innen individuell zu fördern und welche erfolge dabei erzielt werden. Dazu werden einerseits Schülerkompetenzen und andererseits die Unterrichtsgestaltung erhoben und miteinander in Beziehung gesetzt. Hauptziel der Studie ist die Identifikation von möglichen erfolgreichen Formen einer Realisierung der Modellpläne der nMS in der Steiermark zum Zweck der nutzung im Rahmen der lehrer/innenaus- und -fortbildung. Dabei wird folgenden spezifischen Fragen nachgegangen: – Welche Umsetzungsstrategien und Maßnahmen an den nMS-Standorten sind im Hinblick auf die entwicklung von Schlüsselkompetenzen erfolgversprechend? – Welche Methoden und Maßnahmen werden an den Standorten zur besonderen Förderung der entwicklung von Schlüsselkompetenzen, insbesondere der lernkompetenz, eingesetzt? – Welche Vorstellungen und Konzepte haben die lehrpersonen bezüglich der Schlüsselkompetenzen? – lassen sich elemente besonders erfolgversprechender Methoden und Maßnahmen identifizieren? es wird ein fünfphasiges methodisches Vorgehen unter Verwendung von Fragebögen zur Datenerfassung umgesetzt.


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neUe MIttelScHUle Fortbildungsmaßnahmen

l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

Christine Krenn christine.krenn@phst.at

Im Schuljahr 2011/12 betreute das Institut 4 bereits 108 nMS-Standorte, wovon 55 mit schulübergreifenden Informationsveranstaltungen auf den Umstieg zur nMS im Herbst 2012 vorbereitet wurden. Die Mitglieder des Regionalen Kompetenzteams stellten dabei den lehrerinnen und lehrern die tragenden Säulen der nMS vor und gaben Impulse zur Umsetzung der Ziele. Um die Schulen in ihrer spezifischen entwicklung unterstützen zu können, wurden vorbereitend für das Schuljahr 2012/13 angebote für schulinterne lehrerfortbildungen erstellt.

Sabine Fritz sabine.fritz@phst.at

Für die lehrerinnen und lehrer der 53 bereits bestehenden neuen Mittelschulen wurde ein umfangreiches Fortbildungsprogramm, speziell auf die pädagogischen Konzepte der neuen Mittelschule zugeschnitten, angeboten. aufgrund der hohen anmeldezahlen und der evaluation von Veranstaltungen ergab sich ein gesteigerter Bedarf an Fortbildungen in den verschiedenen Fachbereichen. Dementsprechend wurden für zentrale lehrveranstaltungen zusätzliche termine angeboten. Bei der erstellung des Fortbildungsprogrammes für das Schuljahr 2012/13 wurde der nachfrage in den Bereichen der Professionalisierung wie z. B. Diversität, teamteaching, Kel-Gespräche, Portfolio-arbeit, Individualisierung und Differenzierung besonders Rechnung getragen. augenmerk wurde auch auf ein ausreichendes angebot an Fortbildungsveranstaltungen in den einzelnen Unterrichtsgegenständen zu den charakteristischen Unterrichtsformen wie offenes lernen und lernumgebungen gelegt. In sogenannten „lernateliers“ für lerndesignerinnen und lerndesigner der 53 nMS-Standorte wurden unter anderem Kompetenz, flexible Differenzierung, rückwärtiges lerndesign und Projektlernen thematisiert. außerdem wurde die Möglichkeit zum austausch von „Best Practice“-Beispielen gegeben. Bundesweit neu ist, dass die Qualifizierung der neuen lerndesigner/innen im Rahmen eines viersemestrigen lehrganges mit einem österreichweit einheitlichen Rahmencurriculum erfolgt. Die entwicklung des curriculums und die organisatorische Vorbereitung für den Start des lehrganges im WS 2012 wurden bis zum Juli 2012 vom nMS-team des Instituts 4 abgeschlossen.


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neUe MIttelScHUle

Prozessbegleitung für die nMS Steiermark

l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

Mag.a Auguste Seidl auguste.seidl@phst.at

Die Implementierung der nMS ist eines der zentralen Projekte der Schulentwicklung. Für die erfolgreiche Umsetzung reichen individuelle Handlungsschritte in den einzelschulen nicht aus. „Wenn Veränderung stattfindet, genügt es nicht, auf der ebene der Umsetzer etwas anders oder etwas anderes zu tun, es muss vom System her neu gedacht werden“ (Otto Scharmer). Das kann nur gelingen, wenn die Implementierung der nMS als thema der Schulentwicklung begriffen und die notwendigkeit der Steuerung eines solchen Prozesses erkannt wird. Das Institut für Schulentwicklung und Schulmanagement hat ein Modell der Prozessbegleitung erarbeitet, das sich an die Führungsebene der Schule richtet und durch eine fortlaufende Reihe ein netzwerk schafft, das alle beteiligten Schulen einbindet. Die Veranstaltungen sprechen themen der Steuerung und Organisationsentwicklung an: aufbau von Strukturen in der Schule, team- und Qualitätsentwicklung. Die architektur der Prozessbegleitung umfasst folgende Kernelemente:

Mag.a Brigitte Pelzmann brigitte.pelzmann@phst.at Mag.a Olivia de Fontana olivia.de-fontana@phst.at

l PROJeKtMItaRBeIteR/Innen Mag.a Hildegard Sturm hildegard.sturm@phst.at

– Vermittlung neuer inhaltlicher Impulse. Dies betrifft vor allem die eckpunkte des Modellplans (team-teaching, Projektunterricht etc.). Dazu werden „Good-Practice“Modelle aus anderen Schulen, aber auch aus dem Kreis der teilnehmer /innen vorgestellt. – Impulse zur Steuerung der Entwicklungsprozesse in den Schulen. Dies meint etwa anregungen zum einsatz von Steuergruppen, zu aufbau und arbeit der Stufenteams, zur Klärung von Rollen, arbeit mit Steuerungsinstrumenten wie dem entwicklungsplan oder das angebot von Werkzeugen zur Gestaltung von Konferenzen und Besprechungen. – Zeit für Planungsarbeit. Grundgedanke der Prozessbegleitung ist, dass die Schulen schon vor Ort und nicht erst „daheim“ Gelegenheit bekommen müssen, die Impulse aus den Modulen in konkrete entwicklungsvorhaben umzusetzen. – Austausch und Feedback. Die teilnehmenden Schulen erhalten die Möglichkeit, sich untereinander sowohl über ihre getroffenen Maßnahmen als auch über Planungen und Projekte auszutauschen und Feedback zu erhalten. – Das Angebot einer Lernplattform. an allen Modulen nehmen teams aus den Schulstandorten teil. Die Direktorinnen / Direktoren sind bei jedem Modul anwesend, je nach Inhalt und thema sind es zudem die Standortkoordinatorinnen und -koordinatoren, Stufenteamsprecherinnen und -sprecher, lerndesignerinnen / lerndesigner. Zielgruppe der Prozessbegleitung sind alle nMS.


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ScHUlIScHe taGeSBetReUUnG

Der Hochschullehrgang „Freizeitpädagogik“

l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

Mag. Dr. Erich Frischenschlager erich.frischenschlager@phst.at

Der steigende Bedarf an ganztägiger Betreuung führt zu einer besonderen nachfrage an pädagogisch ausgebildeten Personen zur Freizeitbetreuung von Kindern und Jugendlichen an Schulen. ein team, bestehend aus erich Frischenschlager, Ursula Komposch und clara Obrecht, entwickelte im auftrag des BMUKK ein curriculum für den zweisemestrigen Hochschullehrgang „Freizeitpädagogik“ im ausmaß von 60 credit Points nach ectS-Standard und bereitete die erstmalige Durchführung des Hochschullehrganges im Studienjahr 2012/13 vor.

Mag.a Dr.in Andrea Holzinger andrea.holzinger@phst.at

l PROJeKtMItaRBeIteR/Innen Mag.a Ursula Komposch ursula.komposch@phst.at Bakk.a Clara Obrecht clara.obrecht@phst.at

Der Hochschullehrgang dient der pädagogisch fundierten und praxisorientierten Vermittlung von Kenntnissen über Voraussetzungen, Bedingungen und Möglichkeiten der schulischen tagesbetreuung als hochkomplexes Zusammenspiel sensorischer, kognitiver, emotionaler, sozial-kommunikativer und motorischer Prozesse. Die Schwerpunkte liegen neben der einführung in die fachwissenschaftlichen Grundlagen in der Vermittlung von fachdidaktischen Konzepten und Methoden zur Implementierung des Berufsbildes Freizeitpädagogin bzw. Freizeitpädagoge in der schulischen tagesbetreuung. Die teilnehmerinnen / teilnehmer dieses Hochschullehrganges erwartet eine umfassende ausbildung in rechtlichen sowie (freizeit-)pädagogischen Grundlagen, in Persönlichkeitsbildung und Kommunikation, Diversität, Kunst und Kreativität, Musik und Sport. Zudem ist bereits während des lehrgangs die praktische arbeit an Schulen mit tagesbetreuung vorgesehen. Für die zahlreichen aufnahmewerberinnen / aufnahmewerber ist ein spezifisches Zulassungsverfahren vorgesehen, bestehend aus einem individuellen Beratungsgespräch, einem lese-Rechtschreibtest und einer Gruppendiskussion zu Dilemmageschichten. Zusätzlich zum Hochschullehrgang Freizeitpädagogik findet im Rahmen der Fort- und Weiterbildung für interessierte lehrerinnen / lehrer die Veranstaltungsreihe „Gemeinsam durch den ganzen ,Schul’tag“ statt. Die gelingende arbeit an ganztägigen Schulformen steht im Fokus und wird durch praxisorientierte Veranstaltungen zu organisatorischen Inhalten sowie zu „Best-Practice“-Beispielen verschränkter ganztägiger Schulformen angeboten.


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ScHUlManaGeMent – leaDeRSHIP (MeHR aUtOnOMIe an Den ScHUlen) lehrgang Systemische Schulentwicklungsberatung

l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

Mag.a Brigitte Pelzmann brigitte.pelzmann@phst.at

aktuelle bildungspolitische Vorgaben, wie zum Beispiel die einführung der Bildungsstandards, die teilzentralisierte Reifeprüfung, die neue Mittelschule, verpflichtende Maßnahmen der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung sowie schulspezifische entwicklungsvorhaben stellen Schulen vor neue Herausforderungen. Dies erfordert eine systematische Schulentwicklung auf den ebenen Organisations-, Personal- und Unterrichtsentwicklung und der professionellen Beratung. Daher bilden wir Schulentwicklungsberaterinnen und -berater aus. Der lehrgang „Systemische Schulentwicklungsberatung“ wird vom Institut 7 durchgeführt. er richtet sich an lehrer/ innen an steirischen Schulen mit abgeschlossenem lehramtsstudium und mindestens fünfjähriger Schulpraxis und an Mitarbeiter/innen der Pädagogischen Hochschule Steiermark. er ermöglicht den teilnehmerinnen und teilnehmern den erwerb einer umfassenden Qualifikation als Systemische/r Schulentwicklungsberater/in und bietet ihnen eine praxisorientierte und wissenschaftlich fundierte ausbildung, die sie dazu befähigt, Schulen bzw. teams von lehrerinnen und lehrern bei Veränderungsprozessen zu beraten und zu begleiten. Mit 30 von den insgesamt 57 Bewerber/innen führten die Instituts- und die lehrgangsleiterin Bewerbungsgespräche. 22 Personen, lehrer/innen bzw. leiter/innen nahezu aller Schultypen und Mitarbeiter/innen der Pädagogischen Hochschule Steiermark wurden zum lehrgang eingeladen. Die teilnehmer/innen erwerben Beratungskompetenzen auf Grundlage systemischen Denkens und Handelns und lehrgangsbegleitender Praxiserfahrung, Wissen zu theorie und Praxis von Organisationen, zum aufbau eines professionellen Beratungssystems, zu Projektmanagement für Beratungsprojekte/Führung und teamentwicklung, zu bildungspolitischen aufgaben und Vorhaben und evaluationskompetenz. Die teilnehmer/innen nehmen an sechs Pflichtmodulen des lehrgangs teil, sind Mitglieder in Peergruppen, sammeln während des lehrgangs Praxiserfahrung, indem sie an Veranstaltungen der Schulentwicklungsberatung teilnehmen und verfassen eine schriftliche abschlussarbeit (Reflective Paper) zu einem selbst gewählten thema. als abschluss erhalten sie ein Zertifikat der PHSt „Systemische/r Schulentwicklungsberater/in“.


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ScHUlManaGeMent – leaDeRSHIP (MeHR aUtOnOMIe an Den ScHUlen) Schulmanagement für Schulleiterinnen und Schulleiter aller Schultypen

l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

Mag.a Brigitte Pelzmann brigitte.pelzmann@phst.at

Der lehrgang „Schulmanagement für Schulleiterinnen und Schulleiter aller Schultypen“ dient der wissenschaftlich fundierten und praxisorientierten Weiterbildung im Bereich der verpflichtenden Schulmanagementausbildung für bestellte bzw. betraute Schulleiterinnen und Schulleiter, abteilungsvorständinnen und -vorstände und Fachvorständinnen und -vorstände. Der Schwerpunkt liegt neben einer grundlegenden einführung in die theorie und Praxis von schulischer Führungsverantwortung auf der kritischreflektierenden anwendung und Umsetzung dieser Verantwortung am eigenen Schulstandort.

Bernd Preiner, M.A. bernd.preiner@phst.at

Der lehrgang besteht aus vier Modulen mit folgenden themen: Kommunikation und Führung, Konfliktmanagement, Unterrichtsbeobachtung und Personalentwicklung, Schulund Dienstrecht und Schulentwicklung. ein fünftes Modul ist ein Wahlpflichtmodul: Die teilnehmerinnen / teilnehmer besuchen individuell ausgesuchte Fortbildungslehrveranstaltungen, die sie in ihrer Professionalisierung als Schulleiterin / Schulleiter unterstützen. Die steigende Zahl von Pensionierungen bei Schulleiterinnen und Schulleitern erforderte eine ausweitung des angebots. So wurden im Herbst 2011 zwei parallel laufende Schulmanagementlehrgänge gestartet, der 9. Schulmanagement-lehrgang seit Bestehen der Pädagogischen Hochschule begann im Frühjahr 2012. Im Studienjahr 2011/12 wurden also insgesamt sechs Schulmanagementlehrgänge mit rund 130 schulischen Führungspersonen betreut. trainiert wurden die teilnehmerinnen / teilnehmer in diesen Modulen von expertinnen und experten für die jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkte in Zusammenarbeit mit den zuständigen lehrgangsleitern, Mag.a Brigitte Pelzmann bzw. Bernd Preiner, M.a. Im Studienjahr 2012/13 starten drei weitere lehrgänge und schöpfen die organisatorischen und finanziellen Kapazitäten des Instituts aus. trotz des derzeit großen andrangs müssen aber neu betraute / bestellte schulische Führungskräfte höchstens ein Jahr auf einen Platz in einem lehrgang warten. Der gemeinsame abschluss dieser ausbildung erfolgt mit einer feierlichen Zertifikatsverleihung, an der neben Vertretern und Vertreterinnen der PHSt der Präsident bzw. die Vizepräsidentin des lSR und die Schulaufsicht der jeweiligen Schularten teilnehmen.


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ScHUlManaGeMent – leaDeRSHIP (MeHR aUtOnOMIe an Den ScHUlen) training for the Job – Orientierung für Personen mit Interesse an Führungsaufgaben in der Schule l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

Bernd Preiner, M.A. bernd.preiner@phst.at

Dieses seit 2009 laufende Projekt richtet sich an Personen, die Interesse an der leitung einer Schule haben, und soll ihnen als entscheidungshilfe dienen, ob sie für diese tätigkeit das nötige Interesse und die nötigen Voraussetzungen mitbringen. Die teilnehmerinnen / teilnehmer haben im Rahmen dieses Fortbildungsangebotes Gelegenheit, Direktoren und Direktorinnen „über die Schulter zu schauen“ und gleichzeitig die Möglichkeit der Reflexion. Sie bekommen einen einblick in die aufgaben, die mit der Führung einer Schule verbunden sind, und können dabei ihr eigenes Interesse für diese tätigkeit reflektieren, ihre persönliche eignung und ihren möglichen entwicklungsbedarf erkennen. Somit können sie, falls sie das wollen, gut gerüstet in die Bewerbung um eine Führungsstelle gehen. „training for the Job“ besteht aus drei teilen, einem einführungsseminar, einer Visitationsphase an Schulen mit begleitendem coaching und einem abschlussseminar. Im eintägigen einführungsseminar erhalten die teilnehmerinnen / teilnehmer und die Direktorinnen / Direktoren, die sich für eine Begleitung zur Verfügung stellen, durch die zuständige Schulaufsicht Informationen über das System Schule. Dabei wird auf Struktur, Funktionen und Führungsaufgaben in der Schule ebenso eingegangen wie auf arbeitsfelder, aufgaben und anforderungsprofile für die Führungstätigkeit. Des Weiteren bereiten sich die teilnehmerinnen / teilnehmer unter anleitung einer trainerin auf den Begleitprozess vor. Der Begleitungsprozess ist im Sinne eines „Shadowings“ gestaltet: an drei individuell vereinbarten Halbtagen erhalten die „trainees“ Gelegenheit, einen Direktor / eine Direktorin in der Schule zu besuchen, ihn bzw. sie in seiner / ihrer alltagstätigkeit zu erleben und so einen einblick in die Führungstätigkeit zu erhalten. In dieser Zeit gibt es das angebot eines coaching-termins für alle teilnehmerinnen / teilnehmer, an dem diese ihre erfahrungen reflektieren können. Im abschlussseminar wird – angeleitet durch die trainerin – der gesamte Begleitprozess reflektiert. Die persönliche eignung für die Führungsrolle wird in einer individuellen Stärken- / Schwächenanalyse überprüft, dabei kann auch der individuelle Qualifizierungsbedarf der teilnehmerinnen / teilnehmer geklärt werden. ergänzt wird diese Reflexion durch Infos zum Bewerbungsverfahren und zur Schulmanagementausbildung.


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SPRacHenVIelFalt_MeHRSPRacHIGKeIt_InteRKUltURelleS leRnen listening to young children – Vorschulkindern zuhören: analyse der Perspektiven von Fünfjährigen über ihre Kommunikation und Beziehung mit erwachsenen l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

Mag.a Dr.in Angela Gastager angela.gastager@phst.at

es werden folgende Ziele im Projekt verfolgt: Junge Kinder werden als expertinnen/experten über ihre eigene erfahrungs- und lebenswelt in den Forschungsprozess miteinbezogen. Dabei erfolgt ein Identifizieren von altersadäquaten Kommunikations- und ausdrucksformen wie beispielsweise (Rollen)Spiel, Zeichnungen, (Fortsetzungs-)Geschichten und Führen einfacher Dialoge. Die Sichtweisen und Meinungen der Kinder werden erfasst, langsam rekonstruiert und schließlich analysiert. es geht darum festzustellen, in welcher Weise die Umsetzung der Inhalte von artikel 12 der cRc, charta of the Rights of the child, im (Schul-)alltag der Kinder erfolgt.

l PROJeKtMItaRBeIteR/Innen Dr.in Bärbel Hausberger baerbel.hausberger@phst.at

Die zentrale Fragestellung lautet: Inwiefern ist das Zusammenleben von erwachsenen und fünfjährigen Kindern von Respekt und Wertschätzung geleitet? teilnehmerinnen / teilnehmer der Untersuchung sind etwa fünfjährige Schülerinnen / Schüler von zwei Grazer Vorschulklassen gemeinsam mit ihren beiden lehrerinnen. Der Projektverlauf lässt sich in mehreren Phasen skizzieren: 1. Phase: Warming up – Kennenlernphase, Beziehungsaufbau zwischen Kindern und Forscherinnen 2. Phase: Whole group discussions – Gruppendiskussionen, Verständnis für die Zusammenarbeit aufbauen, Kooperationsbereitschaft der Kinder sicherstellen 3. Phase: Small group discussions / pair group discussions – Generieren von teilfragen und Beantwortung in Zeichnungen, Geschichten, ggf. Rollenspielen 4. Phase: Individual or paired interactions – analyse und auswertung der verbalen und nonverbalen Daten 5. abschließen der Studie mit erfassung und analyse der Subjektiven theorien (Gastager, Patry & Gollackner 2011) der lehrerinnen.


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SPRacHenVIelFalt_MeHRSPRacHIGKeIt_InteRKUltURelleS leRnen

Vielfältiger individualisierter Schriftspracherwerb – Qualitätsentwicklung in der Grundstufe I

l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

Mag.a Dr.in Andrea Holzinger andrea.holzinger@phst.at

In Bezug auf das thema „individualisierter Schriftspracherwerb“ liegen für das österreichische Schulsystem aktuell kaum fundierte Forschungsergebnisse vor. Individualisierter Schriftspracheerwerb hebt sich von traditionellen Methoden des erstlese- und erstschreibunterrichts durch den einsatz von auf individuelle Vorerfahrungen abgestimmte, differenzierende Maßnahmen ab. eine wesentliche Voraussetzung für effektiven Schriftspracherwerb stellt eine stärkenorientierte Förderdiagnostik dar, auf deren Basis konzertierte, auf individuelle Bedürfnisse der Schülerinnen / Schüler ausgerichtete Fördermaßnahmen konzipiert und umgesetzt werden können. Das Projekt zielt darauf ab, auf den theorien von Brügelmann und Brinkmann (1994, 2006) basierende Methoden zu entwickeln und im Schulalltag zu erproben. Zudem stellt die evaluation der an der Pädagogischen Hochschule entwickelten Modelle eine wesentliche Zielsetzung des Projekts dar. es widmet sich im Speziellen dem Vernetzungsgedanken von ausbildung-, Fort- und Weiterbildung an der PH Steiermark im Bereich des individualisierten Schriftspracherwerbs. Weiterhin geht es im Projekt um eine evaluation der Umsetzung des auf den theorien von Brügelmann und Brinkmann basierenden Modells.

Michaela Reitbauer michaela.reitbauer@phst.at

l PROJeKtMItaRBeIteR/Innen Mag.a Dr.in Katharina Heissenberger katharina.heissenberger@phst.at Maria Monschein maria.monschein@phst.at Andrea Legat andrea.legat@phst.at

Die spezifischen Fragestellungen lauten: – Welche effekte nennen lehrpersonen nach einsatz der Methode im Hinblick auf die Schriftsprachentwicklung der Schülerinnen/Schüler? – Welche effekte zeigen sich im Hinblick auf die Gestaltung des Unterrichts (Medieneinsatz, Raumgestaltung, Methodik)? – Welche effekte zeigen sich nach einsatz der Methode hinsichtlich der Haltung der lehrpersonen zu einem lernerzentrierten, individualisierten Unterricht? – Welche effekte der Methode zeigen sich im Hinblick auf die Schriftsprachkompetenz der Schülerinnen /Schüler? Die Forschungsziele werden in einem vierphasigen Forschungsplan umgesetzt.


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SPRacHenVIelFalt_MeHRSPRacHIGKeIt_InteRKUltURelleS leRnen lehrgang „Mehrsprachigkeit in der schulischen Praxis – Innovative lernwege“

l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

Mag.a Martina Huber-Kriegler martina.huber-kriegler@phst.at

Das themenfeld „Mehrsprachigkeit und Plurikulturalität“ im Kontext Schule wird immer mehr als Kristallisationspunkt von Schul- und Unterrichtsentwicklungsprozessen erkannt. Der neu konzipierte lehrgang an der PHSt legt einerseits einen starken Fokus auf die individuellen Bedürfnisse der teilnehmerinnen / teilnehmer, andererseits liegt ihm ein ausgeprägtes Prozessverständnis von lernen zugrunde, das sich auch im offenen lehrgangsdesign widerspiegelt.

l PROJeKtMItaRBeIteR/Innen Mag.a Dagmar Gilly dagmar.gilly@phst.at Eva Theissl eva.theissl@phst.at Sonja Vucsina sonja.vucsina@phst.at Mag.a Dr.in Barbara Schrammel-Leber l KFU

Der lehrgang bietet: – eine theoretische und praktische auseinandersetzung mit den themen Mehrsprachigkeit und Interkulturalität in Schule und Gesellschaft. – Basiswissen und didaktisches Know-how zu den themen Mehrsprachigkeit, erst- und Zweitsprachenerwerb, einblicke in die komplexen Zusammenhänge von Sprache – Kultur – Identität; rechtliche Rahmenbedingungen der Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit anderen erstsprachen. – Konzepte, Strategien und tools, um Mehrsprachigkeit im Unterricht konstruktiv zu integrieren und den erwerb von Deutsch als Zweitsprache zu fördern. – Innovative lernwege, um Grundlagen und erkenntnisse zu vertiefen. Die Integration von arbeitsformen mit digitalen Medien wird forciert. – laufende Reflexion der eigenen Praxis im Wechsel mit neuen Inputs und erfahrungen auf fachlicher und persönlicher ebene stoßen lernprozesse an. – eigene erfahrungen beim lernen unbekannter Sprachen und in vielfältigen Begegnungen mit Migrantinnen / Migranten bilden die ausgangspunkte einer handlungsorientierten Didaktik. Die durch alle Module vertikal liegende inhaltliche Struktur ermöglicht einen durchlaufenden dynamischen Prozess bezüglich lernfortschritt, Reflexion und transfer in die Praxis, der die aspekte des Kontextes (Inhalt, Person, soziales System) in angemessener Weise berücksichtigt.


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SPRacHenVIelFalt_MeHRSPRacHIGKeIt_InteRKUltURelleS leRnen lernraum Schule sprachenförderlich gestalten

l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

Sonja Vucsina sonja.vucsina@phst.at

In das Projekt „lernraum Schule“ bzw. in die Begleitforschung (PHSt, lSR Stmk, 2011 – 2014) sind 19 Volksschulen und 9 HS/nMS des Schulbezirks Deutschlandsberg eingebunden. Im Projekt wird versucht, Schule und Umfeld zum lern- und Sprach(en)raum (weiter) zu entwickeln, Raum für individuelle entwicklung, Innovation und Integration zu bieten sowie förderliche Rahmenbedingungen für (Sprachen-)lernen zu gestalten. Ziel ist es, ein starkes netzwerk innovativen lernens schulartenübergreifend in einem Bezirk aufzubauen. Im Zusammenspiel von theorie und Praxis will das Betreuungsteam am jeweiligen Standort mit begleitenden angeboten eine effiziente Infrastruktur für lernerneuerung, Kompetenz- und Gemeinschaftsentwicklung in starken lerngemeinschaften schaffen. eine nachhaltige Verbesserung der sprachlichen Kompetenzen sowie der Individualisierungs- und lernprozesse im lernraum Schule unter aktivierung und teilnahme aller Beteiligten – leitung, lehrende, eltern, Schüler/innen – wird angestrebt.

Eva Theissl eva.theissl@phst.at

l PROJeKtMItaRBeIteR/Innen Mag.a Dagmar Gilly dagmar.gilly@phst.at Mag.a Martina Huber-Kriegler martina.huber-kriegler@phst.at

Im Forschungsprojekt wird daher untersucht, inwiefern sichtbare und beobachtbare Veränderungsprozesse in den lernräumen die entwicklung von Sprachbewusstheit, Dialog und Kommunikation, sprachlicher Ressourcen und Repertoires aus unterschiedlichen Perspektiven spiegeln. Zur abbildung komplexer Zusammenhänge werden bei der Begleitforschung qualitative Forschungsinstrumente eingesetzt. Die analyse der erfassten Daten konzentriert sich auf die Beobachtungfelder Raumgestaltung, Innenräume und unmittelbare außenräume, sichtbare Sprachelemente in den lernräumen, standortbezogene „Sprachlandkarten“, im Sinne von linguistic landscapes (Shohamy & Gorter, 2009), Kommunikation innerhalb der Schule und nach außen, Zeitgestaltung sowie beobachtbare Interaktionen. Das Forschungsprojekt hat zum Ziel, einen Kriterienkatalog für sprach/en/förderliche lernräume „aus der Praxis her“ standortspezifisch zu entwickeln.


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SPRacHenVIelFalt_MeHRSPRacHIGKeIt_InteRKUltURelleS leRnen voxmi – voneinander und miteinander Sprachen lernen und erleben Schulnetzwerkprojekt (PH und BMUKK) l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

Mag.a Martina Huber-Kriegler martina.huber-kriegler@phst.at

Das von Mag.a erika Hummer und Mag. Franz Riegler initiierte BMUKK-Projekt voxmi entstand vor drei Jahren aus dem Wunsch, das mitgebrachte Sprachenpotential der mehrsprachigen Kinder an österreichischen Schulen aller Schultypen zu heben, die Beschäftigung mit der eigenen erstsprache zu ermöglichen und wertzuschätzen und gegenseitige (Sprach-) lernmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler zu eröffnen. ein weiterer Punkt war die gezielte Stützung des Unterrichtsprinzips „Interkulturelles lernen“. Der einsatz digitaler Medien wird – wo sinnvoll – angebahnt und forciert. Das Fortbildungsprogramm der voxmi-Schulen wird seit Beginn über die PHSt organisiert, die Bundesprojektleitung ist mit Beginn des SJ 2012/13 an der PHSt angesiedelt.

l PROJeKtMItaRBeIteR/Innen Mag.a Erika Hummer l BMUKK Katharina Lanzmaier-Ugri katharina.lanzmaier-ugri@phst.at Mag.a Ursula Mauric l PH Wien

ein besonderes Kennzeichen des Projekts voxmi ist weiters, dass die Förderung der mitgebrachten und der schulischen (Fremd-)Sprachen gemeinsam gedacht und als Schulentwicklungsthema begriffen wird; d.h. dass die ausdrückliche Unterstützung der Schulleitung vertraglich eingeholt wird und sich an jeder voxmi-Schule mindestens 2 Kolleginnen bzw. Kollegen als team fächerübergreifend in unverbindlichen Übungen oder Projekten dem thema widmen. laufende verpflichtende Fortbildungen (2-3 Mal pro Jahr) sichern die Qualität und Weiterentwicklung der voxmiteams und ermöglichen die gute Vernetzung der Schulen untereinander und mit ähnlichen Projekten, sowie anderen Institutionen (PHen und Universitäten), die ein wesentliches element im Projektkonzept darstellt. aktuell sind elf Schulen in Wien und fünf steirische Schulen vertreten. Für das laufende Studienjahr wird eine ausweitung des voxminetzwerks angestrebt. voxmi bietet auch ein Zertifizierungskonzept an, das voxmiSchulen in einem dreijährigen Prozess zu einem Qualitätssiegel führt. Dieses steht für einen innovativen und konstruktiven Umgang mit Mehrsprachigkeit und Plurikulturalität.


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StanDaRDISIeRte KOMPetenZORIentIeRte ReIFePRÜFUnG

l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

Mag.a Marlies Pirchegger marlies.pirchegger@phst.at

Mit der flächendeckenden einführung der neuen Reifeprüfung an aHS (2014/15) sind wesentliche neuerungen verbunden: Die standardisierten aufgabenstellungen sollen zu einer stärkeren ergebnisorientierung führen. Die den aufgaben zugrunde liegende Kompetenzorientierung rückt den nachhaltigen erwerb anwendbarer Kompetenzen ins Zentrum der lehrtätigkeit.

l PROJeKtMItaRBeIteR/Innen Mag.a Elisabeth Wörter elisabeth.wörter@phst.at

Die PHSt begleitete im vergangenen Schuljahr die Implementierung der standardisierten kompetenzorientierten Reifeprüfung in den Schulen und bot umfassende Unterstützungsmaßnahmen für lehrerinnen und lehrer an: So wurden über 80 zentrale Seminare in allen Gegenständen zur Kompetenzorientierung und Vorbereitung auf die neue Reifeprüfung veranstaltet, die sich durch hohe anmeldezahlen und engagierte Zusammenarbeit aller Beteiligten auszeichneten. außerdem bearbeitete die/der landesfachkoordinator/in der Gegenstände Deutsch und Mathe-matik vor Ort mit den lehrerkollegien fachspezifische Reifeprüfungsthemen. Zusätzlich fanden über 60 schulinterne lehrerfortbildungsVeranstaltungen (ScHIlF) zur Vorwissenschaftlichen arbeit statt. „Grundlegendes zur VWa“ beschäftigte sich mit den eckdaten der 1. Säule: Was ist eine VWa? Welchem Zeitplan folgt die VWa? Welche formalen Kriterien sind bei der erstellung zu beachten? Das Modul „Von der Idee zum Rohkonzept“ zeichnete den Weg von der themenfindung zur Forschungsfrage nach und lieferte außerdem wichtige Hinweise zum aufbau, der formalen Gestaltung und zum thema Zitieren. In der ScHIlF „Schreiben der VWa – von der Recherche zur Präsentation“ wurden dann nicht nur die Produktionsphasen der VWa eingehend besprochen, sondern auch die Recherche, die Planung und der Schreibprozess thematisiert. Das elfköpfige trainer-team reiste quer durch das Bundesland und erreichte in fast 60 Veranstaltungen, die beste Rückmeldungen verzeichneten, mehr als 1100 lehrerinnen und lehrer in der ganzen Steiermark. Während in diesem Schuljahr die VWa das zentrale thema der ScHIlF-Veranstaltungen zur Reifeprüfung darstellte, waren in der Planung für das Schuljahr 2012/13 die mündliche und schriftliche Reifeprüfung besonders im Fokus.


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UMSetZUnG DeR BIlDUnGSStanDaRDS

lernzielindikatoren: eine Möglichkeit zum aufbau und Diagnose eines kompetenzorientierten naturwissenschaftlichen Unterrichts l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

Prof. Eduard Schittelkopf eduard.schittelkopf@phst.at

Für die entwicklung des kompetenz- und kontextorientierten naturwissenschaftlichen Unterrichts sollen lernzielindikatoren erarbeitet werden. Man könnte sich darunter z.B. sogenannte Schlüsselwörter vorstellen, die durch Dokumentation in der Unterrichtsvorbereitung festgelegt werden sollen. Mittels Wirksamkeitsanalyse sollen in Folge die auswirkungen dieser Schlüsselwörter auf eine schriftliche bzw. mündliche Präsentation der Schülerinnen / Schüler für den Unterricht untersucht werden. Daraus wird abgeleitet, inwiefern die geplanten Kompetenzen durch diesen Unterricht auch tatsächlich erreicht wurden. als Basis für den Kompetenzbegriff wird das standardisierte Kompetenzmodell für naturwissenschaften für die 8. Schulstufe verwendet. Die teilziele und teilfragen des Projekts lauten:

Mag. Dr. Erich Reichel erich.reichel@phst.at

l PROJeKtMItaRBeIteR/Innen Veronika Rechberger, B.Ed. veronika_rechberger@yahoo.com Harald Meyer harald.meyer@phst.at Mag. Johannes Dorfinger johannes.dorfinger@phst.at Univ. Doz. Mag. Dr. Herbert Schwetz hschwetz@inode.at

– entwicklung kompetenz- und kontextorientierten naturwissenschaftlichen Unterrichts; – Festlegung von lernzielindikatoren, die sowohl auf Kompetenzen wie auch auf das zugehörige Wissen und das Problemlöseverhalten abzielen; – Wirksamkeitsanalyse: Werden diese Indikatoren auch von den Schülerinnen/Schüler angezeigt und hängt das mit der erreichung der lernziele auch ursächlich zusammen? – Steigert ein derart vorbereiteter Unterricht tatsächlich den Unterrichtsertrag? ausgehend von der annahme, dass lernzielindikatoren bei der entwicklung des kompetenzorientierten Unterrichts helfen und diese den Unterrichtserfolg anzeigen, lautet die zentrale Hypothese wie folgend: lernzielindikatoren helfen bei der entwicklung des kompetenzorientierten Unterrichts – basierend auf dem standardisierten Kompetenzmodell – und zeigen den Unterrichtserfolg an. In den Untersuchungen wird folgenden teilfragestellungen nachgegangen: – Mit welchen aufgaben und Problemstellungen kann man Kompetenzen systematisch aufbauen und testen? – Welche Kompetenzen sollen die Schülerinnen / Schüler mittels Schülerexperimente fördern? – Welche gemeinsamen Kompetenzen, überfachliche teilkompetenzen, ergeben sich in den naturwissenschaftlichen Fächern in Verbindung mit anderen Gegenständen? – Welche Wechselwirkungen gibt es zwischen fachlichen und sprachlichen Kompetenzen?


72

Pädagogische Hochschule Steiermark lll aRBeItSScHWeRPUnKte 2011 / 2012 lll

UMSetZUnG DeR BIlDUnGSStanDaRDS

Bildungsstandards und kompetenzorientierter Unterricht in der Volksschule

l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

Mag.a Dr.in Andrea Holzinger andrea.holzinger@phst.at

Das Institut 3 übernimmt seit 2009/10 eine zentrale Rolle bei der Implementierung der Bildungsstandards in der Volksschule. Die aktivitäten umfassen die entwicklung, Planung und Umsetzung spezifischer Fortbildungsveranstaltungen in Hinblick auf die österreichweite testung in der 4. Schulstufe im Schuljahr 2012/13.

l PROJeKtMItaRBeIteR/Innen Michaela Reitbauer michaela.reitbauer@phst.at

Die Veranstaltungen werden in acht Regionen sowie als ScHIlF bzw. ScHÜlF angeboten und widmen sich im Unterrichtsfach Deutsch folgenden Kompetenzbereichen:

Ingrid Perl ingrid.perl@phst.at

– einsicht in Sprache und Sprachbetrachtung

Brigitte Riegler brigitte.riegler@phst.at

– Verfassen von texten

Karl Ederer karl.ederer@phst.at

– lesen – Umgang mit texten und Medien – Rechtschreiben – Hören, Sprechen, Miteinander Reden In Mathematik stehen folgende Kompetenzbereiche im Mittelpunkt: – Mathematik und Sprache – Vernetzung von Geometrie und arithmetik – Veränderte aufgabenkultur im Mathematikunterricht – Schuleingangsbereich – Diagnostik von lehr- und lernausgangslagen für eine neue lehr- und lernkultur Um sicherzustellen, dass in allen Regionen ein vergleichbares Professionalisierungsangebot zu den einzelnen Kompetenzbereichen in Deutsch und Mathematik erfolgt, wird eine Steiermark-landkarte geführt, die einen Überblick über alle Veranstaltungen ab 2009/10 gewährleistet. auf Wunsch von Schulleiterinnen und Schulleitern können zusätzlich zu diesen Veranstaltungen in den Regionen ScHIlFs und ScHÜlFs angefordert werden, in deren Rahmen auf standortspezifische Fragestellungen eingegangen wird: – Wie kann Individualisierung und kompetenzorientierter Unterricht bereits im Schuleingang gelingen? – Wie werden offene aufgabenstellungen eingeführt? Wie erfolgen leistungsrückmeldungen in offenen lernsettings? – Welche Haltungsänderungen stehen in Verbindung mit kompetenzorientiertem Unterricht und dialogischem lernen?


lll aRBeItSScHWeRPUnKte 2011 / 2012 lll Pädagogische Hochschule Steiermark

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UMSetZUnG DeR BIlDUnGSStanDaRDS Bildungsstandards in der Sekundarstufe

l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

Mag.a Anna Pein anna.pein@phst.at

Das Institut 4 der Pädagogischen Hochschule ist einerseits verantwortlich für alle Fortbildungen im Zusammenhang mit der testung in der Sekundarstufe I und andererseits für die pädagogische Implementierung der Bildungsstandards Mathematik 8, Deutsch 8 und englisch 8. Sechs trainerinnen des Instituts 4 bildeten in 23 Veranstaltungen in den Regionen 648 interne testleiter/innen für die erste testung aus Mathematik im Mai 2012 aus. außerdem wurden 58 externe testleiter/innen sowie 16 Qualitätsprüfer/innen vorbereitet.

Mag.a Dr.in Renate Erlach renate.erlach@phst.at

l PROJeKtMItaRBeIteR/Innen Mag.a Dr.in Marlies Pietsch marlies.pietsch@phst.at

Für die Vorbereitung der testung aus e8 im Jahr 2013 war eine Pilotierung erforderlich, um neue testitems, logistische abläufe und das Rückmeldedesign überprüfen zu können. Dafür wurden weitere testleiter/innen und Rater/innen geschult, die die Schülertexte bewerten. Im Zeitraum von Jänner bis Mai 2013 können Schulen zur Unterstützung beim lesen und Interpretieren der Rückmeldeergebnisse externe Unterstützung bei den Pädagogischen Hochschulen in anspruch nehmen. Dazu wurden 49 Rückmeldemoderator(inn)en ausgebildet, die zeigen, wie Rückmeldeformate zu interpretieren sind. Konzipiert wurden in Vorbereitung auf die Bekanntgabe der testergebnisse lehrveranstaltungen für weitere Zielgruppen wie Direktor(inn)en und Fachkoordinator(inn)en für Mathematik. Für die pädagogische Implementierung stand den lehrer/innen eine Vielzahl an zentral angebotenen lehrveranstaltungen sowohl allgemein zur Kompetenzorientierung als auch zu den einzelnen Kompetenzbereichen in den verschiedenen Fächern zur auswahl. Die Bandbreite reichte beispielsweise von „Strategien zur Förderung der lesekompetenz und lesemotivation“ über „How to Make learners test Wise for listening / Reading“ bis zu „Mathematik kompetenzorientiert: Statistik, Proportionen, Prozent“. In der regionalen Fortbildung wurden Seminare zu einzelnen BISt-themenbereichen durchgeführt, aber auch Gesamtkonzepte von Bezirken umgesetzt. Um für den fachlichen Beratungsbedarf an den einzelnen Schulstandorten gerüstet zu sein, wurde ein Pool von Referent(inn)en mit Fachexpertise und Beratungskompetenz aufgebaut, die als team regelmäßig professionalisiert werden. Sie stehen den Schulen, die sich in der Unterrichtsentwicklung in den Fächern begleiten lassen möchten, nach der Rückmeldemoderation zur Verfügung.


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Pädagogische Hochschule Steiermark lll aRBeItSScHWeRPUnKte 2011 / 2012 lll

UMSetZUnG DeR BIlDUnGSStanDaRDS

Die teilstandardisierte Klausur aus angewandter Mathematik an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

Mag.a Petra Samberger petra.samberger@phst.at

noch bevor sich das Bildungsministerium dazu veranlasst sah, im Schuljahr 2011/12 österreichweit ein einheitliches Schulungsprogramm zur Reifeprüfung in angewandter Mathematik zu planen, hat die PH Steiermark im Sommersemester 2010 ein Seminar über „Bildungsstandards und zentrale Reifeprüfung angewandte Mathematik“ ausgeschrieben. Das offenbar für die lehrerinnen / lehrer brisante thema sowie die Person des Referenten, Mag. Martin Schodl, dürften zu der hohen anmeldezahl beigetragen haben. Im Studienjahr 2010/11 konnte Mag. Roland Pichler, Mitarbeiter der BMUKK-arbeitsgruppe „angewandte Mathematik BHS“ in Folgeseminaren erneut viele lehrerinnen / lehrer aus allen maturaführenden BMHS-typen schulen. Speziell für lehrerinnen / lehrer der BaKIP und der HUM wurde außerdem eine eintägige ScHÜlF über die „neue Reife- und Diplomprüfung Mathematik“ mit Mag.a Brigitte Wessenberg angeboten. trotz der im österreichweiten Vergleich schon weitgreifenden Schulungsmaßnahmen im Bereich Reifeprüfung aus angewandter Mathematik an BMHS wurde auch der RolloutPlan für das BMUKK Schulungsprogramm unter dem titel „BMUKK sRDP Schulungsprogramm BBS: Die teilstandardisierte Klausur an BHS aus angewandter Mathematik“ so gut angenommen, dass wir statt den anberaumten drei Seminaren vier anbieten mussten. Dafür konnten wir Frau Mag.a anke Gradwohl als Referentin gewinnen. auch heuer haben wir das bundesweit konzipierte Schulungsprogramm durch speziell steirische Schwerpunkte ergänzt: Frau Mag.a Karin Bogensperger (Htl Kaindorf) hat die im Rahmen des Schulungsprogramms erhaltenen Informationen in Form einer ScHIlF an alle Kolleg/innen der Fachgruppe verteilen können. Die HUM haben auf die neuen Herausforderungen mit drei ScHÜlF reagiert: einem allgemein gehaltenen, wieder mit Frau Mag.a Brigitte Wessenberg, einem über „Wirtschaftsmathematik mit technologieunterstützung“ und einem über „Finanzmathematik mit excel“. Im Studienjahr 2012/13 werden die genannten Maßnahmen fortgesetzt: – teil „a“: erstinformationstag für noch ungeschulte Kolleginnen / Kollegen – teil „B“: Fortsetzung des BMUKK Schulungsprogramms – „Standardisierte teilzentrale RDP in angewandter Mathematik“ speziell für HaK und HUM – Weitere Seminare zu den änderungen in den Reifeprüfungsvorschriften


lll aRBeItSScHWeRPUnKte 2011 / 2012 lll Pädagogische Hochschule Steiermark

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UMSetZUnG DeR BIlDUnGSStanDaRDS

Implementierung der Bildungsstandards auf Schulbezirksebene (aPS) sowie Implementierung der SRDP und BISt auf Schulebene (aHS/BHS) l PROJeKtleItUnG

l PROJeKtBeScHReIBUnG

Mag.a Olivia de Fontana olivia.de-fontana@phst.at

Die themen BISt und SRDP dominieren die aktuelle Bildungslandschaft, häufig wird die Verantwortung für deren Umsetzung allein bei den lehrerinnen / lehrern gesehen. Über die fachliche expertise im Unterricht hinaus ist ein Blick auf die Schulentwicklung als Ganzes gefordert. es ist notwendig, die Umsetzung großer pädagogischer themen als Verantwortung der gesamten Organisation (Schulstandort, Bezirk, …) zu erkennen.

Mag.a Hildegard Sturm hildegard.sturm@phst.at

l PROJeKtMItaRBeIteR/Innen Mag.a Brigitte Pelzmann brigitte.pelzmann@phst.at

aktuelle Beispiele für die Unterstützung von Kooperationsund Steuerungsstrukturen im schulischen Bereich durch das I7 (Schulentwicklung und Schulmanagement) sind die Reihen „BISt – Implementierung der Bildungsstandards und der neuen Reife- und Diplomprüfung auf Schulebene“ für aHS und BHS und „BISt – Implementierung der Bildungsstandards auf Schulbezirksebene“ für aPS. nach den Vorgaben des Ministeriums, dass die Pädagogischen Hochschulen die Qualitätssicherung an den Schulen durch die BISt an allen Instituten unterstützen sollen, ist am Institut 7 das Konzept für diese Begleitung entstanden. Dabei geht es nicht nur um eine Beratung der Führung in den Fragen der Standards und der neuen Reife- und Diplomprüfung, sondern auch um die Begleitung des Paradigmenwechsels, der für die Umsetzung der BISt notwendig ist. In beiden Reihen, die aus je vier Modulen bestehen und über vier Semester hinweg laufen, wird die Prozessbegleitung bei der Implementierung der Bildungsstandards im jeweiligen Umfeld angeboten. Das bedeutet, dass Unterstützung bei der professionellen Steuerung des Prozesses durch die Verantwortlichen auf Schul- bzw. Schulbezirksebene geleistet wird. Für aHS, BHS findet dies auf Schulebene statt, für aPS auf Bezirksebene. Bezirksschulinspektorinnen und -inspektoren sowie Schulleiterinnen und -leiter nehmen mit konstanten teams teil, die sie partizipativ bei der Planung, Konzeption und Steuerung unterstützen. Zum Support gehören auch aufbau und Betreuung einer lernplattform sowie Begleitung einer Selbstevaluation der teilnehmenden teams. aufgrund des Feedbacks der teilnehmenden Führungskräfte und ihrer teams lässt sich eindeutig erkennen, dass vor allem auch das schultypenbzw. bezirksübergreifende arbeiten und die Möglichkeit zu professionellem austausch als bereichernd gesehen und für die entwicklungsarbeit äußerst geschätzt werden.


Wissensbilanz


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Pädagogische Hochschule Steiermark lll WISSenSBIlanZ 2011 / 2012 lll

IntelleKtUelleS KaPItal Die Pädagogische Hochschule Steiermark ist als etablierte Institution in der steirischen Bildungslandschaft für Pädagog(inn) en einem bildungspolitischen auftrag verpflichtet. Dabei spielt der Umgang mit Wissen und Wissenserweiterung eine zentrale Rolle. Die Wissensbilanz bietet eine wiederkehrende Möglichkeit zur übersichtlichen Darstellung von Daten und Fakten für eine breite Öffentlichkeit. Im Folgenden werden relevante Kennzahlen der aus-, Fort- und Weiterbildung im Vergleich zu den Vorjahren dargestellt und interpretiert. Darüber hinaus werden Kennzahlen zur Forschung, Internationalisierung und zum Personalstand angeführt. Die Mehrzahl der hier dargestellten Kennzahlen stützen sich auf die Vorgaben gem. § 4 abs 1 Z 1 bis 8 der Hochschulevaluierungsverordnung (HeV).

lehrveranstaltungen ausbildung / Weiterbildung anzahl der abgehaltenen lehrveranstaltungen und der abgenommenen Prüfungen, gegliedert nach den beiden Kategorien „ausbildung“ und „Fort- und Weiterbildung“ (Kennzahl gem. § 4 abs. 1 Z 1 HeV).

11/12

2104

10/11

2054

11/12

2152,81

10/11

1920,01

lehrveranstaltungen

Semesterwochenstunden

11/12

49432

Prüfungen 10/11

47266

lehrveranstaltungen Fortbildung 11/12

2574

10/11

2177

11/12

22801,5

10/11

18432

lehrveranstaltungen

Unterrichtseinheiten

11/12

42402

teilnahmebestätigungen 10/11

40426

Die anzahl der abgehaltenen lehrveranstaltungen in der ausbildung / Weiterbildung ist im Vergleich zum Studienjahr 2010 / 11 um ca. 2,5 % gestiegen und in der Fortbildung hat sich die anzahl der abgehaltenen lehrveranstaltungen um ca. 18 % erhöht.


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lll WISSenSBIlanZ 2011 / 2012 lll Pädagogische Hochschule Steiermark

Studierende der ausbildung anzahl der Studierenden der einzelnen lehramtsstudien unter angabe des Geschlechtes und des Prozentuellen anteils der weiblichen Studierenden.

11/12

404

10/11

365

71

Volksschule 58

224

11/12

157

381

Hauptschule 188

10/11 91

11/12

136

16

324

107

Sonderschule 10/11

75

11/12 3

3

84

9

Polytechnische Schule 10/11

0 52

11/12

114

166

Berufsschulpädagogik 59

10/11

122

11/12

105

10/11

95

8

181 113

ernährungspädagogik

Informations- und Kommunikationspädagogik

technisch-gewerbliche Pädagogik

Zusätzliche lehrbefähigung (Berufschule)

Zusätzliche lehrbefähigung (Hauptschule)

Frauen

11/12

8

23 23

46

10/11 16 15 11/12 10/11 1

103

31

49

49 53

52

11/12 8 17

25

10/11 4 15

19

11/12

158

10/11

137

Männer

Die anzahl der weiblichen Studierenden betrug 67,3 %.

59 47

217 184

Gesamt: 1582 Studierende (1065 Frauen, 517 Männer)

423

475


80

Pädagogische Hochschule Steiermark lll WISSenSBIlanZ 2011 / 2012 lll

erstsemestrige in der ausbildung anzahl der neu zugelassenen Studierenden zu den einzelnen lehramtsstudien unter angabe des Geschlechts und des prozentuellen anteils der weiblichen Studierenden (Kennzahl gem. § 4 abs. 1 Z 2 HeV).

11/12

121

10/11

124

19

140

Volksschule 24

74

11/12

44

148

118

Hauptschule 96

10/11 40

11/12

8

53 48

Sonderschule 10/11

3 32

29

11/12

3

10/11

0

11/12

9

3

Polytechnische Schule

21

30

Berufsschulpädagogik 10/11

23

53

30

11/12

31

10/11

32

33

2

ernährungspädagogik

Informations- und Kommunikationspädagogik

technisch-gewerbliche Pädagogik

Zusätzliche lehrbefähigung (Berufschule)

Zusätzliche lehrbefähigung (Hauptschule)

Frauen

11/12

14

10/11

8

11/12

10

10/11

4

8

22

6

14 10

15

11/12

5

10/11

2 11

12

15 17 13

11/12 10/11

Männer

36

75 63

30 22

105

85

Gesamt: 526 erstsemestrige (369 Frauen, 157 Männer)

149


81

lll WISSenSBIlanZ 2011 / 2012 lll Pädagogische Hochschule Steiermark

anmerkung zur tabelle „erstsemestrige in ausbildung“: Die Gesamtzahl der erstsemestrigen in der ausbildung (exkl. erstsemestrige der zusätzlichen lehrbefähigung für Haupt- und Berufsschule) ist nach einem anstieg in den Studienjahren 2009 / 10 und 2010 / 11 wieder um ca. 10 % gesunken. Der anteil der männlichen erstsemestrigen ist insgesamt um 1,7 % gesunken, konnte aber am Studiengang „Sonderschule“ um 7 % gesteigert werden. Insgesamt betrug der anteil der Frauen unter den erstsemestrigen 70 %.

teilnehmer / innen der Weiterbildung anzahl der teilnehmerinnen und teilnehmer an lehrgängen und Hochschullehrgängen im ausmaß von mehr als 30 ectS-Punkten und anzahl der teilnehmer/innen und teilnehmer an lehrgängen im ausmaß von weniger als 30 ectS-Punkten sowie an Masterlehrgängen (Kennzahl gem. § 4 abs. 1 Z 4 HeV).

11/12

1078

10/11

1001

303

1381

lehrgänge < 30 ectS

11/12 26 36

122

1123

62

lehrgänge > 30 ectS 77 52

129

11/12 108 17

125

10/11

Hochschullehrgänge 10/11 69 20 11/12 2

89

2

Masterlehrgänge 10/11 13 2

Frauen

Männer

15

Gesamt: 1570 teilnehmer / innen

In der Weiterbildung ist die anzahl von teilnehmerinnen und teilnehmern im Vergleich zum Studienjahr 2010 / 11 nahezu gleich geblieben.


82

Pädagogische Hochschule Steiermark lll WISSenSBIlanZ 2011 / 2012 lll

absolvent(inn)en der ausbildung anzahl der absolventinnen und absolventen der einzelnen lehramtsstudien (Kennzahl gem. § 4 abs. 1 Z 3 HeV).

147

11/12

13

Volksschule 72

10/11

7

55

11/12

79 50

Hauptschule 26

10/11

15

12

11/12

41

12

Sonderschule 10/11

25

11/12 2

2

10/11 2

2

26

1

Polytechnische Schule

11/12

4

24

28

Berufsschulpädagogik 10/11

16

11/12

38

22

22

23

1

ernährungspädagogik

Informations- und Kommunikationspädagogik

technisch-gewerbliche Pädagogik

Zusätzliche lehrbefähigung (Berufschule)

Zusätzliche lehrbefähigung (Hauptschule)

Frauen

10/11

9

9

11/12

4 5

9

10/11

41

11/12

15

5 15

10/11 1 11

12

11/12 2 10

12

10/11 1 10

11

11/12 10/11

Männer

19

4 26

23 28

Gesamt: 389 absolvent(inn)en

Der anteil der Frauen unter den absolventinnen und absolventen betrug 68,9 %.

105

160


83

lll WISSenSBIlanZ 2011 / 2012 lll Pädagogische Hochschule Steiermark

absolvent(inn)en der Weiterbildung anzahl der absolventinnen und absolventen der Weiterbildung, unter angabe des Geschlechtes und des prozentuellen anteils der Frauen.

338

11/12

109

lehrgänge < 30 ectS 258

10/11 11/12 11 28

38

296

39

lehrgänge > 30 ectS 10/11 36 23

59

11/12

32 2

34

10/11

31 10

41

Hochschullehrgänge

11/12 31 4 Masterlehrgänge 10/11 22 3

Frauen

Männer

Der Frauenanteil betrug 73,2 %.

25

Gesamt: 524 absolvent(inn)en

447


84

Pädagogische Hochschule Steiermark lll WISSenSBIlanZ 2011 / 2012 lll

Wissenschaftliche Veröffentlichungen anzahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen (Kennzahl gem. § 4 abs. 1 Z 6 HeV).

2011/12

171

2010/11

177

2009/10

129

Die anzahl der wissenschaftlichen Publikationen ist nach einem starken anstieg vom Studienjahr 2009 / 2010 auf 2010 / 11 nahezu gleich geblieben.

Forschungs- und entwicklungsprojekte anzahl der laufenden Forschungs- und entwicklungsprojekte sowie die dafür bereitgestellten Ressourcen (Kennzahl gem. § 4 abs. 1 Z 7 HeV)

11/12

35

anzahl der Projekte 10/11 anzahl der beteiligten Personen

11/12 10/11

23 38 37


85

lll WISSenSBIlanZ 2011 / 2012 lll Pädagogische Hochschule Steiermark

teilnehmer / innen internationaler Mobilitätsprogramme anzahl der lehrenden und Studierenden, die an internationalen Mobilitätsprogrammen teilgenommen haben (Incoming und Outgoing) (Kennzahl gem. § 4 abs. 1 Z 5 HeV).

11/12

10

Studierende Incoming 10/11

14

11/12

37

Studierende Outgoing 10/11 11/12

41 10

Staff Incoming 10/11

18

11/12

17

Staff Outgoing 10/11

10

als ein institutionalisierter Schwerpunkt der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PHSt) ist die Internationalisierung auch im leitbild der PHSt verankert. Grundsätzlich zeigt sich in Bezug auf die Bereitschaft der Studierenden, an Mobilitätsprogrammen teilzunehmen, im Vergleich zum Studienjahr 2010 / 11 ein leicht rückläufiges Bild. Die verstärkten aktivitäten im Bereich der Staff Outgoings konnten jedoch zu einem deutlichen anstieg um 70 % in diesem Bereich beitragen. auch die anzahl der eRaSMUS-Kooperationspartner konnte erhöht werden.

anzahl der eRaSMUS-Partner 2011/12

45

2010/11 2009/10

43 40


86

Pädagogische Hochschule Steiermark lll WISSenSBIlanZ 2011 / 2012 lll

Personal ausmaß der an der Pädagogischen Hochschule eingesetzten Personalkapazität getrennt nach Verwendungen unter angabe des Geschlechts und des prozentuellen anteils der weiblichen Bediensteten (Kennzahl gem. § 4 abs. 1 Z 8 HeV).

11/12

180

10/11

157

111

291

lehrpersonal

11/12

46

15

61

10/11

48

15

63

118

275

Verwaltungspersonal

Frauen

Männer

Die dargestellten Personalstände beziehen sich auf Oktober 2011. Die anzahl der Bediensteten im Bereich des Verwaltungspersonals ist im Vergleich zum Studienjahr 2010/11 um ca. 3 % zurückgegangen, wobei der Rückgang ausschließlich die weiblichen Bediensteten betraf. Der Frauenanteil in der Verwaltung ist daher leicht gesunken und betrug 75,4 %. Die anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der lehre (Stammlehrpersonal, dienstzugewiesenes und mitverwendetes lehrpersonal) ist gegenüber dem Studienjahr 2010/11 um ca. 6 % gestiegen. Begründet liegt der anstieg in der höheren Studierendenanzahl und der ausweitung der Studienangebote. Die anzahl der weiblichen lehrenden hat sich gegenüber dem Vergleichsjahr um ca. 14 % erhöht und erreichte einen anteil von ca. 62 % des gesamten lehrpersonals.


lll WISSenSBIlanZ 2011 / 2012 lll Pädagogische Hochschule Steiermark

87

Studienbibliothek Die Gesamtanzahl der entlehnvorgänge in der wissenschaftlichen, auch öffentlich zugänglichen Studienbibliothek der PHSt hat sich seit dem Studienjahr 2010/11 um ca. 15 % erhöht, was einerseits auf die stetig steigende anzahl aktueller Informationsträger und andererseits auf das breite angebot, wie z.B. die neueinrichtung von Medienarbeitsplätzen, zurückzuführen ist.

Gesamtzahl der Informationsträger

laufende Zeitschriftenabonnements

entlehnvorgänge (ausleihe, Vormerkung, Verlängerung, Rückgabe durch Mitarbeiter/innen der Ortsleihe)

2012

297.228

2011

292.029

2010

287.077

2012

101

2011

101

2010

98

2012

136.453

2011

118.531

2010

97.173


Mitarbeiter(innen)verzeichnis


90

Pädagogische Hochschule Steiermark lll MItaRBeIteR(Innen)VeRZeIcHnIS lll

aellinger, Ingrid antoni, Rudolf, Mag. Dr. ascher, Manuela Bader, Verena,Mag.a Dr.in Prof. in Bakacs, tiborne Bauer, Bettina Bauer, christa, Mag.a Prof. in Baumann, Marianne Baumgartner, Isabella, Mag.a Dr. in Baumgartner, Walter Bayer, Sabine Beck, Klaus, Mag. Berger-cian, edda, Mag.a phil. Beyer-Reicht, Susanne, Mag.a phil. Blaschke, angelina Boslitsch, Kurt Brandau, Johannes, Dr. Univ.-Doz. Bresnik, Bianca, Bed Brett, James andrew celine, Silvia cermak, Manuela, Mag.a chibici-Revneanu, eva Maria, Mag.a Dr. in christian, Ingolf Da Rocha, Karin, Mag.a Dr. in Dacar, Maria Day-Salmon, Shirley, Mag.a phil. De-Fontana, Olivia, Mag.a phil. Dirnböck, Bianca Dobnig, Herbert Dorfinger, Johannes, Mag. Durakovic, Indira, Mag.a Duschnig, Renate, Mag.a Dworschak, Peter eberhardt, Karin eck, Johann edelsbrunner, Margarete edelsbrunner-Jonik, Sylvia eder, Paul, Mag. Dr. ederer, Karl eibel, thomas, Dipl.-Ing. emmer, Wolf-Dieter enzinger, Franziska, Ma erlach, Renate, Mag.a Dr.in erlacher, Josef, Mag. erlitz-lanegger, evelyne, Mag. Dr. Faber, Heidrun, Mag.a Faschingbauer, Renate, Mag.a Dr.in Fauland, alfred Fauland, andrea Felber, Susanne, Mag.a Feldgrill, Karin, Bed Feldhofer, ernestine Fladischer, Ferdinand Flanschger, Justina, Mag.a Frey, Melanie, Bed

Friedl, Peter Frischenschlager, erich, Mag. Dr. Fritz, Sabine Fuchs, Sabine, Mag.a Dr.in Führer, andreas Furtlehner-Schlacher, constanza, Mag.a Dr.in Gande, Reinhard, Mag. Gaisbacher, Johann Gastager, angela, Mag.a Dr.in Gaulke, Sara Geider-Hois, Ingrid Genser, claudia Gerold, christine Gether, Karina, Bed Gigerl, Renate, Mag.a Gilly, Dagmar, Mag.a Ginner, Marlene, Mag.a Glavic, elisabeth, Mag.a Glawar, Ingrid, Mag.a Glehr, Walpurga Gmoser, Renate, Mag.a Goessler, Gustav Goessler, Peter Gollowitsch, Karin, Mag.a Greinix, Irmgard, Mag.a Gressl, engelbert Grigoriadis, anna, Mag.a Groessbauer, Rupert Größler, Martin Großmann, tanja Gruber, christoph, Ma Mag. Dr. Grübler, Gabriele, Ma Gstöttenmeier, elisabeth, Mag.a Gunzer, Gabriele, Bed Gutkauf (Karenz), Maria Gyerman, Ibolya Habjanic, Michael Haid, christian, Dr. Haidacher-Horn, agnes, Mag.a Hanl, Katharina Hansel, Karin, Mag.a Harb, Herbert, Mag. Dr. Hausberger, Bärbel Ruth, Dr. in Hecher (Karenz), Brigitte Heiligenbrunner, elisabeth, MSc Heissenberger, Katharina, Mag.a Dr.in Hermann, elisabeth Hiebler, Silvia, MaS MSc Hiess-Bergmann, Gabriele Hinterreiter, erich Höfert, Sabine, Mag.a Hoffer, Ilse Holl, Peter Hollomey, Sabine, Mag.a Holzer, angelika, Ma


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Holzinger, andrea, Mag.a Dr.in Hönicke-Krug, Irene Hortig, Berndt, Mag. Huber-Kriegler, Martina, Mag.a Hultsch, Gottfried eric, Mag. Dr. Hütter, Harald, Dipl.-Ing. (FH) Hyden, Harald, Mag. Jafferji, Marita, Mag.a DDr.in (Karenz) Jaklitsch, nina, Ma Jaritz, Gertrude Jarz, thorsten, Mag. Jaschke, Julia, Mag.a Bed Jauk, Barbara, Bed Jug, Brigitte, Mag.a Kahr, christina Kainzmayer, Renate, Mag.a Kalcher, lydia Kaltenbäck, Gertrud, Dr.in Kamitz, Katharina, Mag.a Kandlbauer, Veronika Kaplan, Margit Karacsonyi, Matthias, Bed Karl, Silvia Kernbichler, Gerda, Ma Kerschagl, Dieter, Dipl.-Ing. (FH) Kerschbaumer, albert, Ba. Kiegerl (Karenz), andrea, Mag.a Klampfl, Wolfgang, Mag. Dr. Kleindl, andreas Knabl, Martin, Ma Knausz, Werner Knechtl, Waltraud, Mag.a Knopper, Béatrice, Mag.a Köberl, leo Köck, Gerhard Koeberl, Hermine Kogler, Irmgard, Mag.a Kohl, Birgit Köhler, adelheid Kolb, andrea Kollegger, Manfred, Mag. Koller, alexandra Koller, elfriede Koller, Roman, Dr. Komposch, Ursula, Mag.a Koppelhuber, Maria, Mag.a Kopp-Sixt, Silvia, Ma Kornberger, angelika, Bed Köstenbauer, andrea, Ma Kovacs, Kathrin Franziska, Bed Krausneker, Gundula Krenn, christine Kret, ernst, Dr. Krobath, Josefa, Dr.in Krobath, Silvia

Kroissenbrunner, Sascha Kröll, Rudolf Krottmayer, Klaus, Mag. Dr. Kummert (Karenz), andrea, Kunst, Renate Kurzmann, Karl labmayer, Franz, Bed laner, anton lang, Ramona langgner, Dieter langmann, astrid, Bed ledineg, Johann legenstein, Michaela leipold, Doris leitgeb, Margit leonhartsberger, Susanne, Dr.in leopold, eva (Karenz) lesny, Günter, Mag. liebich, Waltraud, Mag.a liebmann, Walter linhofer, ewald linhofer, Susanne, Mag.a logar, arno, Mag. losinschek, elfriede ludwig, christine lukas, Inge luttenberger, claudia, Mag.a Maier, Helmut, Bakk. Maier, Sigrid Maierbichler, Gerda Markart, thomas Matischek-Jauk, Marlies, Mag.a Dr.in Maurer, Dirk Mauser, Manfred Mayer, anita Meier, Reinhard, Dr. MaS Meisterhofer, Hubert, Mag. Messner, elgrid, Mag.a Dr.in Meyer, Harald, Bed Monschein, Maria Moriz, Werner, Mag. Dr. Mörth, Magdalena Moser, Daniela, Mag.a Dr.in Moser, Dunja, Mag.a Moser-Steyer, Sabine Motz, andrea Much, Peter Muhr, Birgit Müller, Monika Müller-caron, amy Müllner, Gerhard, Mag. Müllner-Walter, Susanne, Bed neubauer, anna, Bed neukam, Peter neuper, christian, Mag.a

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neuper, Sabine niggler, andreas, Mag. Dr. Obrecht, clara, Bakk.a Ogris, Herwig, Mag. Oser, Stefan, Mag. Paar, Jürgen, Mag. Pein, anna, Mag.a Pein, astride Pelzmann, Brigitte, Mag.a Perl, Ingrid Pesticek, thomas Pflanzl, Barbara, Mag.a Dr.in Pflug, Bettina, Mag.a Pichler, ernst, Mag. Pichler, Michael, Ing. Pickl, Gonda, Dr.in Pietsch, Maria-elisabeth, Dr.in Pirchegger, Marlies, Mag.a Pirker, Karin Pirstinger, Franziska, Mag.a Dr.in Plamenig, Beatrix, Mag.a Plamenik, Barbara Plappart, Isabella Pongratz, Hanns Jörg, Mag. Dipl.-Ing. Prantner-Kroller, Regina, Mag.a Preiner, Bernd, Ma Preisegger, Martina, Mag.a Pristonig, Reinhard, Mag. Pronegg, elisabeth Ptacek, Josef Rakowitz, Harald Ranner, Rosa Maria, Mag.a Ranz, Josef, Mag. Dipl.-Ing. Rath, Karin, Mag.a phil. Raunegger, arno, Dipl.-Ing. Rechberger, Veronika, Bakk.a Recher, anita, Mag.a Rehn, lukas Reichel, erich, Mag. Dr. Reicher-Pirchegger, elisabeth, Mag.a Reinbacher, Johanna, MMag.a Dr.in Reissner, Sabine, Mag.a Reitbauer, Michaela Resch, Ingrid Ressel, Franz Richter, edeltraud Riegler, Brigitte Roschger, eike Walter, Mag. Dr. Rosenberg, Marjorie Rossegger, Daniela Rottensteiner, erika, Mag.a Dr.in Rupp, alfred Sabathi, Sylvia Sadaghiani, nassim, Dr. Samberger, Petra, Mag.a

Samide, Daniela Sammer, erich, Mag. Sandt, Bianca Schabus, anna Schaut, Harald Scheiber, Harald Scheiber, Klaus, Mag. Schellauf, Herwig, Mag. Scherr, Manuela Scherz, Hermann, Mag. Schittelkopf, eduard Schlögl, Gerhard Schmid, claudia Schmidt, Birgit, Mag.a Schmidt, ernestine Schmuck, Peter Schmut, Wolfgang, Mag. Dr. Schneider, Veronika Schneider-Riessner, Karin, Mag.a Schober, Heidemarie Schoberleitner, Karin, MaS Schreiner, Michaela (Karenz) Schullin, Ingrid Schulz-Kolland, Richard Schuster, Ferdinand Schwarzl, Maria Schweighofer, nikolaus, Mag. Schwetz, Herbert, Mag. Dr. Seidl, auguste, Mag.a Seidler, Ursula Singer, andrea Singer, Klaudia, Mag.a Slawitsch, Hans Joachim Sonnleitner, Stephan Sorger, elisabeth (Karenz) Spannring, eva, Mag.a Stadlhofer-Wagner, Renate Stangl, Katja Stefan-Kainz, Melitta Steiner, Maria, MMag.a Stelzl, Veronika, Bed Stenzel, Helga, Mag.a Stifter, edwin Stöckl, arnd, Mag. Straußberger, Dorothee Streibl, Kathleen anna Strohmaier, Michael Sturm, Hildegard, Mag.a Stützle-Felber, Robert Karl Heinz, Mag. Sudy, Daniela, MMag.a taylor, Silvia techt, Bianka tekautz, andrea teufel, Martin thanner, Silvia


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theißl, eva tischitz, Barbara, Mag.a Ucsnik, Herta, Mag.a Dr.in Uhlir, Gerlinde, Mag.a Unger, Melissa Vaterl, Marietta, Mag.a Vatter, Karin, Mag.a Vogel, Walter, Mag. DDr. Vogl, Heiko, Ma Völkl, andrea, Bed Völkl, Heidelinde, Mag.a Vucsina, Sonja Maria Wagner, anita Wagner, Sabrina Waldner, Klaus Waltl, Hannes Weber, Helmut, Mag. Dr. Weber, Renate, Mag.a Dr.in Weberhofer, nikolaus, Bed Weinhandl, Helfried, MMag. Dr. Weiss, Herbert, Mag. Weiss, Klaus Weissensteiner, Manfred, Mag. Weitlaner, Regina, Mag.a Dr.in Weninger, Philipp Werner, Wolfgang Widorn, Daniela Winter, Maria, Dr. Wohlhart, David Wörter, elisabeth, Mag.a Wurm, Maria Yazdani, Ruth, Mag.a Zebisch, Gudrun, Mag.a Dr.in Zechner, Günter, Mag. Dr. Zollneritsch, Josef, Dr. Zvan, Brigitte Zwitter, Markus, Bakk.

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Publikationen


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Horak, a., nezbeda, M., Öhler, R. & abuja, G. (2011). Europäisches Sprachenportfolio, Mittelstufe (10-15 Jahre). Erprobungsversion. Graz: Reiber und Reimer. Horak, a., nezbeda, M., Schober, M. & Weitensfelder, D. (2011). Aufbau von Sprechkompetenzen in der Sekundarstufe I. Praxisreihe. Band 16. Graz: textzentrum Graz. Iberer, G. & Reicher-Pirchegger l. (2011). SchülerInnenselbstreport. ausgewählte aspekte der lernprozessbegleitung im Spiegel neurowissenschaftlicher erkenntnisse. In H. Harb, M. Polaschek & R. Weitlaner (Hrsg.), Bildungsforschung. Impulse für die steirische Bildungslandschaft (S. 37–47). Graz: PHSt-Verlag. Jarz, t. (2011). Grundlagen der Netzwerktechnik. Graz: Servicebetrieb ÖH-Uni Graz GmbH. Jarz, t. (2011). Visual Basic for Applications in Excel. Eine Einführung ins Programmieren. Graz: Servicebetrieb ÖH-Uni Graz GmbH. Jarz, t. (2011). Visual Basic for Applications in Excel. Eine Einführung ins Programmieren. 4. auflage. Graz: Servicebetrieb ÖHUni Graz GmbH. Jarz, t. (2012). C#, Eine Einführung ins Programmieren. 6. erweitere auflage. Graz: Servicebetrieb ÖH-Uni Graz GmbH. Jarz, t. (2012). Windows Server 2008 – Leitfaden zu Installation, Konfiguration und Wartung eines didaktischen Schulnetzwerkes. Graz: Servicebetrieb ÖH-Uni Graz GmbH. Jarz, t.(2011). Windows 7. 2. erweiterte auflage. Graz: Servicebetrieb ÖH-Uni Graz GmbH. Jauk, M. (2011). auf dem Weg zu einer guten gesunden Schule: expertInnen-Interviews. In H. Reicher (Hrsg.), Salutogene Lernumwelten gestalten. Bildungsforschung, Impulse für die Steirische Bildungslandschaft (S. 213–237). Projektbericht. Graz: Universität Graz. Jauk, M. (2012). elektronische literaturverwaltung und Wissensorganisation mit citavi: ein tool für wissenschaftliche abschlussarbeiten. In H. Stigler & H. Reicher (2012). Praxisbuch Empirische Sozialforschung in den Erziehungs- und Bildungswissenschaften (S. 70–78). 2. überarbeitete auflage. Innsbruck, Wien, Bozen: Studienverlag. Jauk, M. (2012). GO!–l Gesundheit und Optimismus! – Präventionsarbeit an der Schnittstelle zwischen theorie und Praxis. In „hauptsache prävention!“ (S. 35), Kongressband WIPIG-PZ-Präventionskongress 2012. München: eigenverlag, WIPIG. Kalcher, l. & Holzinger, a. (2011). Wenn die Fortbildung zu den teilnehmerinnen und teilnehmern kommt. Schule, 233, 6 – 6. Kalcher, l. (2011). Bessere Rahmenbedingungen für Hörbeeinträchtigte an Österreichs Pflichtschulen. Erziehung & Unterricht, 161, 5 – 6, 461 – 467. Kalcher, l. (2012). Umdenken statt umstufen! Musikunterricht für Hörbeeinträchtigte in Regelschulen. Musikerziehung, 65(1), 11–17. Kernbichler, G. (2011). „learning on the Project“ - erfahrungen einer Hochschullehrerin. Erziehung & Unterricht, 3 – 4, 305 – 313. Kernbichler, G. (2011). ästhetisches lernen. In Verein der Förderer der Schulhefte (Hrsg.), Methodische Leckerbissen. Beiträge zur Fachdidaktik der Ernährungsbildung (S. 68 – 72). Innsbruck, Wien, Bozen: Studienverlag. Kernbichler, G. (2012). Kooperatives lernen – die Grundidee und ihre Umsetzung in der ausbildung von lehrerinnen und lehrern für den Fachbereich ernährung und Haushalt, Haushalt in Bildung und Forschung, 4, 41–48. Kopp-Sixt, S. (2012). …dann haben wir ein Stück gemeinsame Welt. Inklusion als ausgangspunkt und Ziel, Unsere Kinder, 6, 5–9. Kopp-Sixt, S. (2012). Kleine Menschen – große Rechte. In a. Holzinger (Hrsg.), Frühe Bildung. Projekte, Befunde, Perspektiven (S. 206–213). Studienreihe der Pädagogischen Hochschule Steiermark: Band 3. Graz: leykam. Kornberger, a. (2011). Das OLPC-Projekt (‚One Laptop per Child‘). Unter dem besonderen aspekt des Mathematikunterrichts. Saarbrücken: aV akademikerverlag. Kühberger, c. & Schmidt, e. (2011). Kompetenzdiagnostik anhand von Rekonstruktionsbezeichnungen. In H. ammerer & e. Windischbauer (Hrsg.), Kompetenzorientierter Unterricht in Geschichte und Politischer Bildung: Diagnoseaufgaben mit Bildern (S. 71 – 73). Wien: Zentrum polis. leitner, G & Pietsch, M. (2011). Hölzel Deutsch 3. Wien: ed. Hölzel. leitner, G. & Pietsch, M. (2011). Hölzel Deutsch 4. Wien: ed. Hölzel. leitner, G., Pietsch, M. & Wörter, e. (2012). Deutsch PTS. Wien: ed. Hölzel. Maier, G. & Maier, H. (2011). Schlaumeier entdecken Mathematik 3. Wien: Dorner Verlag.


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Maier, G. & Maier, H. (2012). Schlaumeier entdecken Mathematik 4. Wien: Dorner Verlag. Markowitsch, J., Gruber, e., lassnigg, l. & Moser, D. (Hrsg.) (2011). Turbulenzen auf Arbeitsmärkten und in Bildungssystemen. Beiträge zur Berufsbildungsforschung. Innsbruck: Studienverlag. Matischek-Jauk, M. & Pflanzl, B. (2011). Psychosoziale lehrerInnengesundheit in Österreich: Wissenschaftliche Befunde von der Belastung zur entlastung. In Fachhochschule Burgenland (Hrsg.), Tagungsband zum Symposium Status Quo der LehrerInnen und SchülerInnengesundheit und Ansatzpunkte in der schulischen Gesundheitsförderung im Burgenland (S. 14–24). eisenstadt: Fachhochschule Burgenland, Weber Verlag. Matischek-Jauk, M. & Reicher, H. (2012). teachers coping with stress – efficacy of the primary prevention program Health and Optimism. In 1st Chance4Change International Conference: Overcoming and preventing stress in the individual & Quality of life / well–being in urban areas. Maribor am: 19.10.2012. elektronisches Medium. Verfügbar unter: http://chance4change.eu/irdo/ prispevki/jaukreicher.pdf [08.04.2013]. Matischek-Jauk, M. & Reicher, H.(2012). coping with occupational stress in schools: Results of a teacher health survey in Styria. In 1st Chance4Change International Conference: Overcoming and preventing stress in the individual & Quality of life / well– being in urban areas. Maribor am: 19.10.2012. elektronisches Medium. Verfügbar unter: http://chance4change.eu/irdo/prispevki/ reicherjauk.pdf [08.04.2013]. Messner, e. & Gastager, a. (2011). ILE – Innovative Learning Environment. Empirisch-analytische Untersuchung von innovativen Lernumgebungen an Schulen. Begleitforschung an der Europaschule Vorgartenstraße Wien und der Hauptschule St. Marein in der Steiermark. Forschungsbericht. Graz: PH Steiermark. Messner, e. & Hörl, G. (2011). Schule wird Lebensort. Eine Analyse der Praxis verschränkter Ganztagsschulmodelle aus der Sicht zentraler Akteurinnen und Akteure. Münster: lIt. Messner, e. & Posch, P. (2011). action Research in austrian Schools. In n. Hollenbach & K.-J. tillmann (Hrsg.), Teacher Research and School Development (S. 49 – 66). Bad Heilbrunn: Klinkhardt. Messner, e. (2011). Gestaltung rhythmisierten lernens in der Ganztagsschule. analyse der Praxis verschränkter Ganztagsschulmodelle aus der Sicht zentraler akteurinnen und akteure. Erziehung & Unterricht, 5 – 6, 542 – 549. Messner, e., Hörl, G. & Haring, S. (2011). Schule wird lebensort: Ganztägig verschränkter Unterricht. In H. Harb, M. Polaschek & R. Weitlaner (Hrsg.), Bildungsforschung – Impulse für die steirische Bildungslandschaft (S. 48–58). Graz: Verlag PHSt. Monschein, M. (2011). laute spüren – Reime rühren. Durch Spiel- und lernangebote den Schriftspracherwerb gezielt fördern und unterstützen. In K. Rosenberger (Hrsg.), Sprachen aufbauen – Grenzen abbauen. Prävention, Intervention, Vision (S. 229 – 239). Wien: lernen mit Pfiff. Moser, D. B. (2011). Qualität fordern und fördern. Die Bachelorarbeit an der PH Steiermark. Erziehung & Unterricht, 3–4 ,268 –273. Moser, D. B., Pichler, e. & Vogel, W. (2011). Learn2act. Kompetenzentwicklung in der Berufspädagogik. Graz: PHSt-Verlag. neubauer, a. & leinweber, K. (2011). Bewegendes Glück. Schule, 236, 9 – 9. Patry, J.-l. & Gastager, a. (2011). Subjektive theorien in sozialen Handlungsfeldern. In a. Gastager, J.-l. Patry & K. Gollackner (Hrsg.), Subjektive Theorien über das eigene Tun in sozialen Handlungsfeldern (S. 13–26). Innsbruck: Studienverlag. Patry, J.-l. & Gastager, a. (2011). Zum Umgang mit Widersprüchen im Denken von Menschen. In a. Gastager, J.-l. Patry & K. Gollackner (Hrsg.), Subjektive Theorien über das eigene Tun in sozialen Handlungsfeldern. (S. 101–112). Innsbruck: Studienverlag. Patry, J.-l., Gastager, a. & Gollackner, K. (2011). themenpluralismus und Potentiale dieses ansatzes. In a. Gastager, J.-l. Patry & K. Gollackner (Hrsg.), Subjektive Theorien über das eigene Tun in sozialen Handlungsfeldern (S. 193–202). Innsbruck: Studienverlag. Pflanzl, B. & Swoboda, W. (2012). Persönlichkeitsmerkmale und Interessen Wiener Berufsschullehrer/innen zu Beginn ihrer Hochschulausbildung. Forschungsperspektiven, 4, 97–110. Pflanzl, B. (2012), Praxis vor theorie? ein ausbildungssystem stellt die Praxis vor theoretisch-pädagogische ausbildungselemente. Erziehung & Unterricht, 7–8, 661–668. Pflanzl, B. (2012). SKILL – Studie zur Kompetenzentwicklung in der Lehrer- und Lehrerinnenausbildung für die Berufsschule. Projektbericht an das BMUKK für den Zeitraum 2010–2012. Graz: PH Steiermark. Pickl, G. (2011). communication Intervention in children with Severe Disabilities and Multilingual Backgrounds: Perceptions of Pedagogues and Parents, of teachers and Parents. Augmentative and Alternative Communication, 27(4), 229–244.


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Vogel, W. (2011). Innovative Schule. linz: Veritas. Vogl, H. (2011). Mit Facebook und Co. auf Erasmus. Eine sozialwissenschaftliche Studie über die Nutzung von Social-Software während des Erasmus-Studienaufenthaltes. München: Grin. Vogl, H. (2011). Mit Facebook und co. auf erasmus. oead‘news, 81(4), 23 – 23. Wernig, R., Peer, a. & Jauk, M. (2011). gesund.lehren – lehrerInnen-Survey. In H. Reicher (Hrsg.), Salutogene Lernumwelten gestalten. Bildungsforschung, Impulse für die Steirische Bildungslandschaft (S. 28–58). Projektbericht. Graz: Universität Graz. Winter, M. (2011). lernen selbst inszenieren. In R. Stockhammer (Hrsg.), Niemand lernt so wie ich (S. 233–252). Innsbruck: Studienverlag. Winter, M. (2011). Schritte zur Öffnung. Erziehung & Unterricht, 5 – 6, 477 – 485.

l IMPReSSUM Medieninhaber und Herausgeber: Pädagogische Hochschule Steiermark, 2013 Redaktion: Pädagogische Hochschule Steiermark, Zentrum für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit layout: Yvonne Bormes Fotos: PHSt-archiv, Martin Grössler Druck: DMS, Graz


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