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MAMPFLA Oktober 2014

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Mitteilungsblatt der Pfadfindergruppe Rankweil · 32. Jahrgang · Heft 1 · Oktober 2014 Wir treiben ins neue Pfadijahr!

DOBLER HOLZBAUHOLZINNOVATION MIT TRADITION

• Allgemeine Zimmermannsarbeiten

• Einfamilienhäuser und Mehrgeschosswohnungsbau

• Gewerbe- und Kommunalbau

• Produktions- und Lagerhallen

• Landwirtschaftliche Gebäude

• Gebäudeerweiterungen und Aufstockungen

• Sanierungen

• Bautischler- und Innenausbauarbeiten

Dobler Holzbau GmbH

Interpark Focus 2, 6832 Röthis

T 05523 65311, office@doblerholzbau.at www.dobler-gruppe.at

Herausgeber: Pfadfindergruppe Rankweil / Vorarlberg, Herstellung: Peter Mück, Maria Mück

DTP: Priska Reichart

Für den Inhalt verantwortlich: Christian Dobler, Rankweil

E-Mail: mampfla@pfadi-rankweil.at

Druck: Thurnher Druckerei Ges.m.b.H., A-6830 Rankweil

Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier

W I E DERVE RWERTB A R PAPIER IST
Mampfla-180-115-sw.indd 1 17.10.2014 16:42:47
1 INHALT Rankler LeiterInnen 2 Dankeschön 4 Gratulation + Gratulationen 6 Adventmarkt 16 Altpapier 17 Wichtel 18 Wölflinge 22 Guides 28 Späher 34 Caravelles 40 Explorer 46 Rankler Pfadikleidung 49 Ranger 50 Rover 52 Pfadfinder Wie Alle 56 Altpfadfinder 58 Gilde "aktiv" 61 Pfadfinder-Club 64
Sonnenschein wirkt köstlich, Regen erfrischend, Wind aufrüttelnd, Schnee erheiternd, wo bleibt da das schlechte Wetter? John Ruskin
www.pfadi-rankweil.at

RANKLER LEITER/INNEN 2014/2015

WICHTEL wichtel@pfadi-rankweil.at

Nadine Sonderegger Dr.-Summer-Straße 1/2, 6830 Rankweil

Andrea Piazzi Seidengarten 17, 6830 Rankweil

Barbara Pöder Rheinstraße 51, 6800 Nofels

Susanne Friedrich Karolingerstraße 8, 6830 Rankweil

Emanuel Dünser Müsinenstraße 50-16, 6832 Sulz

Stefan Friebe Carmelweg 3, 6830 Rankweil

WÖLFLINGE woelflinge@pfadi-rankweil.at

Alexandra SchlömmerCluniastraße 4, 6830 Brederis

Rene Sonderegger Leinenweg 10, 6830 Rankweil

Melanie Wirrer Kreuzgasse 11e, 6832 Sulz

Christoph Bauer Hadeldorfstraße 3, 6830 Rankweil

Sophia Märk Neustadt 8/12, 6800 Feldkirch

David Gmeiner Schweizerstraße 3, 6830 Brederis

GUIDES guides@pfadi-rankweil.at

Roland Mayer Schmittengässele 21a, 6800 Nofels

Tanja Plaickner Wiesenstraße 17, 6833 Weiler

Sabrina Fritz Naflastraße 40/7, 6800 Feldkirch

Jonathan Morscher Kapellenweg 1, 6830 Rankweil

Jenny Wirrer Kreuzgasse 11e, 6832 Sulz

SPÄHER spaeher@pfadi-rankweil.at

Markus Scheidbach Ringstraße 64, 6830 Rankweil

Thomas Lins Hadeldorfstraße 31b/2, 6830 Rankweil

Jeremias Morscher Kapellenweg 1, 6830 Rankweil

Benedikt Fröhlich Hadeldorfstraße 4c, 6830 Rankweil

Martin Malin Dr. Summerstraße 19, 6830 Rankweil

Michael Stadelmann Schönbergraße 10, 6830 Rankweil

CARAVELLES caravelles@pfadi-rankweil.at

Priska Reichart Rösslebündt 12/5, 6830 Rankweil

Martina Maucher Herrengasse 10, 6812 Meiningen

Verena Nesensohn Reitweg 30d, 6830 Rankweil

Claudia Daus St. Johannesgasse 17a, 6800 Nofels

EXPLORER explorer@pfadi-rankweil.at

Daniel Piazzi Seidengarten 17, 6830 Rankweil

Andreas Dietrich In der Schaufel 31, 6830 Rankweil

Marcel Madlener Hintereggele 3, 6836 Viktorsberg

RANGER ranger@pfadi-rankweil.at

Katharina Friedrich-BöschMüsinenstraße 55/2, 6832 Sulz

Franziska Dobler Ändrabach 38, 6822 Schnifis

Alexander Angeloff Rüggelen 3, 6830 Rankweil

Monika Matt Sigmund-Nachbaur-Straße 10, 6830 Rankweil

Isabella Hofer Frutzolen 9, 6830 Rankweil

ROVER rover@pfadi-rankweil.at

Stephan Frick Rösslebündt 12/5, 6830 Rankweil

Jürgen Piazzi Im Gut 1, 6832 Sulz

Stefan Lins Riedgasse 1/4 6850 Dornbirn

PWA pwa@pfadi-rankweil.at

Christian Breuß Negrellisstraße 9ª, 6830 Rankweil

Tanja Breuß Negrellisstraße 9ª, 6830 Rankweil, Tel. 48150

Helga Mittelberger Unterbergweg 2, 6834 Übersaxen, Tel. 41983

Nadine Duelli Fuschelinaweg 4/1, 6834 Übersaxen

Bianca Schieder Zehentstraße 17, 6830 Rankweil

Monika Schieder Zehentstraße 17, 6830 Rankweil

GRUPPEN-FÜHRUNG gf@pfadi-rankweil.at

Nicole Mayer Schmittengässele 21a, 6800 Nofels

David Huber Fuschelinaweg 4/1 6834 Übersaxen

Assistenz: Michaela DietrichLandvogtweg 14, 6830 Rankweil

ELTERNRAT elternrat@pfadi-rankweil.at

Josef Schwab

Pfarrer-Strasser-Weg 8b, 6830 Rankweil

ALTPFADFINDER altpfadfinder@pfadi-rankweil.at

Otto Kopf Rautenastraße 35, 6832 Röthis

PFADFINDER-GILDEgilde@pfadi-rankweil.at

Liselotte Lins Churer Straße 22b, 6830 Rankweil

PFADFINDER-CLUBclub@pfadi-rankweil.at

Peter Mück Wimmatweg 11, 6830 Rankweil

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- Mampfla-Beiträge an mampfla@pfadi-rankweil.at

Rankler Leiterteam

Nichts spornt uns mehr an als die drei Worte: „Das geht nicht“ Wenn wir das hören, tun wir alles, um das Unmögliche möglich zu machen.

3 LEITERTEAM 2014/2015
Jungleiterabend

GILDE Heimputz

Jahr für Jahr, immer bevor wir ins neue Pfadijahr starten, reinigt die Gilde für uns das komplette Pfadiheim. Knifflige Stellen und versteckte Orte, die bei „normalen“ Putzarbeiten meist übersehen werden, bleiben bei der Gilde nicht verschont. Wir bedanken uns für euren großen Einsatz und das saubere Heim.

4 DANKESCHÖN

Spielwiese und Zeltaufhängung

Ein Sommerlager ist oft sehr geprägt durch das Wetter, das die Kinder und Jugendliche erleben. Speziell bei den Guides und Spähern, die bei jedem Wetter im Freien sind, ist es schon auch etwas Spezielles, ein „Regenlager“ mitgemacht und erlebt zu haben. Viele Geschichten und Erinnerungen bleiben speziell bei Regenwetter ein Leben lang. Der heurige Sommer hat uns alle mit sehr viel Regen, und sicher auch mit sehr viel Geschichten und Erinnerungen, beschenkt. Uns so erlebten die GuSp ein sehr intensives und nasses Sommerlager.

Schon vor dem Jahreshöhepunkt, dem Sommerlager, investieren unsere Leiter/innen sehr viel Zeit und Engagement in die Programmgestaltung um die verschiedensten Aktionen zu planen, Wanderung und Ortserkundung abzugehen, einzukaufen, und noch sehr sehr vieles mehr.

Nach einem intensiven „Regenlager“, endet das Lager für die GuSp Leiter aber noch lange nicht. Zelte müssen aufgehängt, Häringe geputzt werden, die ganzen Werkzeugkisten und das ganze Material muss verräumt werden usw. Es steckt sehr viel Zeit und Arbeit dahinter. Natürlich müssen alle Zelte, alles Material, sauber und trocken verräumt werden. Da haben die Leiter speziell mit den Zelten sehr viel Arbeit.

Viele wunderschöne Gedanken sind wohl von der 60 Jahr Feier ein Leben lang in unseren Köpfen. Auch unserer Spielewiese im Pfadiheim waren die Spuren und die Aktionen noch gut anzusehen. Alexander und Otto haben in mühevoller Arbeit unsere Spielewiese wieder auf Vordermann gebracht. Vielen Dank!

Noch vor dem Sommerlager hatten wir die Möglichkeit, eine neue Zeltaufhängung für unsere Zelte, im Spielesaal und auch im Offenen Teil vom Papierschopf, zu befestigen. Dies ist eine große Arbeitserleichterung für uns und freut uns besonders. Ohne die Unterstützung vieler im Hintergrund wirkenden Hände wäre unsere neue Zeltaufhängung nur sehr schwer möglich gewesen. Vielen Dank für eure Unterstützung!

5 DANKESCHÖN
Gut Pfad Die Leiterinnen und Leiter

Die

Khalil Gibran (1883 - 1931)

Die ganze Gruppe Gratuliert von ganzen Herzen: Andrea und Daniel Barbara und Martin zu ihrer Hochzeit. Wir wünschen euch alles Gute und eine prickelnde gemeinsame Zukunft.

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GRATULATION
Hochzeit ist der goldene Ring einer Kette, die mit einem Blick beginnt und deren Ende die Ewigkeit ist.

FREUNDE & GÖNNER

Liebe Pfadfindereltern!

Liebe Freunde und Gönner der Pfadfindergruppe Rankweil!

Der Verein der Freunde und Gönner der Pfadfindergruppe Rankweil ist kein Verein im eigentlichen Sinn, sondern vielmehr ein loser Zusammenschluss von Menschen, die ein Herz für die Pfadfinder von Rankweil haben. Ohne Ihre finanzielle Unterstützung waren und sind unsere materiellen Probleme nicht zu bewältigen. Diese Hilfe ist immer mehr zu einem wesentlichen, unverzichtbaren Einnahmeteil unserer Gruppe geworden.

Wir, die Leiterinnen und Leiter der Pfadfindergruppe Rankweil haben früher versucht, die finanziellen Erfordernisse der Gruppe darzulegen, haben die Heizkosten, die Kosten für Strom und Instandhaltung etc., die Anschaffung von Zelten und Lagermaterial, die Gruppenzeitung und vieles mehr angeführt. Hiezu gehört auch die Unterstützung von Familien, die finanziell nicht in der Lage sind die Lagerkosten zu bezahlen. Mit dieser Aufstellung wollten wir verständlich machen, wofür wir dieses Geld brauchen.

Wir glauben, dass es keinen Sinn hat, wenn wir diese umfangreiche Aufzählung an dieser Stelle vornehmen. 280 Kinder und Jugendliche benötigen eine Infrastruktur, die sehr viel Geld kostet, was wohl im Einzelnen nicht begründet werden braucht.

Unsere Unabhängigkeit – ein wesentliches Merkmal der Pfadfinder – lässt es umso mehr notwendig sein, auch auf diesem Weg die nötigen Geldmittel zu beschaffen.

Eine große Herausforderung wird das im nächsten Kalenderjahr stattfindende Gruppenlager in Deutschland sein. Die finanziellen Erfordernisse für dieses Ereignis übersteigen die Möglichkeiten der Gruppe, sodass wir Ihnen ganz besonders dieses alle zehn Jahre stattfindende Gruppenlager ans Herz legen.

Wir sind sicher, Ihr Verständnis für unsere finanziellen Probleme, aber auch die Bauschulden zu haben und glauben, dass es für Sie ebenso wie für uns wichtig ist, unsere Arbeit fortsetzen zu können.

Bankverbindung: Raiffeisenbank Rankweil

(BLZ 37461)

Konto-Nr. 64188

Im Vertrauen auf Ihre Unterstützung mit freundlichen Grüßen

Elternrat, LeiterInnen der Pfadfindergruppe Rankweil

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R ankweil, im Oktober 2014

Ein Kind macht das Haus glücklicher, die Liebe stärker, die Geduld größer, die Hände ruhiger die Nächte länger, die Tage kürzer und die Zukunft heller.

Die ganze Gruppe gratuliert von ganzen Herzen

Geburt

Wir gratulieren Priska und Stephan zur Geburt von Lukas

Er wurde am 01.09.2014 mit 3360 g und 49 cm geboren.

Geburt

Wir gratulieren Tanja und Simon zur Geburt von Jeremy

Er wurde am 12.09.2014 mit 2950 g und 50 cm geboren.

8 GRATULATION

Wir treiben ins neue Pfadijahr!

Am Samstag den 13. September traf sich ein topmotiviertes Team aus einigen FührerInnen früh morgens im Heim um für die gesamte Gruppe und Gäste eine nie dagewesene Überstellung an der Nafla vorzubereiten. Dafür eignete sich der gesamte Abschnitt von den Grauen Wölfen bis hin zur Brücke Richtung Schafplatz ideal. Nach reiflichen Überlegungen bezüglich des lieben Wetters, hatte dieses Erbarmen mit uns und es wurde zu einem der schönsten Tage dieses „Sommers“. Unzählige Schlauchboote, Luftmatratzen, Wasserbälle und andere Schwimmhilfen füllten sich wie von selbst durch munteres Aufpumpen mit Luft. Auch die Einstiegstreppe sowie die Ausstiege mit Seilen für die verschiedenen Stufen waren im Handumdrehen aufgebaut. Währenddessen sorgte bereits die Gilde im Heim für eine tolle Bewirtung, die ab Mittag bereits in vollem Gange war. Nach und nach trudelten viele altbekannte und neue Gesichter ein und auf der Wiese versammelten sich alle um der Einstimmung ins neue Jahr von Nicole und David zu lauschen. Direkt im Anschluss übernahm das Überstellungsteam das Ruder bzw. das Mikrofon und verkündete ihr nasses Vorhaben. Nachdem Groß

und Klein Richtung Nafla gezügelt war und die Stufen sich richtig positioniert hatten, konnten die Kinder in den unterschiedlichsten Schwimmhilfen am Start losgeschickt werden. Diese waren nach Altersgruppen eingeteilt und so hatten die Kleinen noch mehr Glück mit einem Schlauchboot und die Ranger, Rover oder Altpfadi mussten sich zum Beispiel mit einem Ball oder einer Schwimmnudel zufrieden geben. Die Überstellten wurden dann am Ende von ihrer neuen Stufe aus dem Wasser gezogen und freudig in Empfang genommen. Den Abschluss machten unsere neuen Führer und Michaela, die ab diesem Jahr der Gruppenführung als Assistentin eine große Hilfe sein wird! Die Sause war hiermit natürlich noch lange nicht zu Ende und so wurde vor dem Heim noch bis in die Nacht hinein weitergefeiert und geplaudert – natürlich mit musikalischer Untermalung von Harald und Wolfgang und leckerem Essen. In diesem Zuge ein herzliches Dankeschön an die ganzen tatkräftigen Helfer, die Band und der Gilde, die es alle benötigt hat, um auf ein so reibungsloses Startfest zurückblicken zu können!

Gut Pfad, das Überstellungsteam

START INS NEUE PFADIJAHR!
ÜBERSTELLUNG
START INS NEUE PFADIJAHR!
ÜBERSTELLUNG
START INS NEUE PFADIJAHR!
ÜBERSTELLUNG
START INS NEUE PFADIJAHR!

Samstag, 22. Nov., 13:00 – 19:00 Sonntag, 23. Nov., 10:00 – 18:00

16 ADVENTMARKT adventmarkt
2014
Marktplatz Rankweil

Altpapiersammlung Sommer

In der letzten Ferienwoche waren die Späher in ganz Rankweil unterwegs um das Altpapier einzusammeln.

DANKE an alle Büslefahrer, Helfer und Unterstützer!

Mit Ihrem Altpapier unterstützen Sie die ehrenamtliche Kinder- und Jugendarbeit der Pfadfindergruppe Rankweil.

Vielen Dank für Ihr Papier!

Rankler Papierschöpfle

Verlängerte Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 8.00 bis 19.00 Uhr

Jeden Samstag (außer Feiertag) mit persönlicher Betreuung von 9.00 bis 12.00 Uhr

PfadnderIn sein heißt Demokratie und Frieden erleben. Wir sind Mitglied der größten Kinder- und Jugendbewegung der Welt.

Durch gelebte Demokratie und internationale Begegnungen leisten wir einen nachhaltigen Beitrag für den Frieden. Pfad nderIn sein heißt kritisch, parteipolitisch unabhängig sein.Wir ermutigen zu kritischem Denken. Wir Pfadis beschäftigen uns auch mit gesellschaftspolitischen Herausforderungen, bewahren dabei jedoch unsere parteipolitische Unabhängigkeit.

Pfad nderIn sein heißt unsere Umwelt beachten, die Natur schützen. Wir ermutigen unsere Kinder und Jugendlichen aktiv für den Natur- und Umweltschutz einzutreten. Pfad nderIn sein heißt Gemeinschaft erleben, Kompetenzen stärken. Wir Pfadis bieten Kindern und Jugendlichen eine Gemeinschaft in der sie ihre Stärken und ihre soziale Kompetenzen weiter entwickeln können und fördern die ganzheitliche Entwicklung unserer Mitglieder. Durch die altersgemäße Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen stärken wir deren Teamfähigkeit und Zivilcourage. Wir sehen diese Mitbestimmung als Voraussetzung und Chance unsere Bewegung o en zu gestalten und ständig weiter zu entwickeln. Pfad nderIn sein heißt Bedürfnisse erkennen, Individualität fördern. Wir fördern Kinder und Jugendliche entsprechend ihrer altersgemäßen und geschlechtsspezi schen Bedürfnisse. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist der o ene und sensible Umgang mit ihrer religiösen und ethnischen Herkunft. Die Förderung der persönlichen Religiosität ist uns wichtig. Wir sind o en für Menschen mit Behinderungen. Sie bringen ihre Fähigkeiten in die große Gemeinschaft ein. Pfad nderIn sein heißt Abenteuer erleben. Unsere besondere Stärke ist die pädagogische Arbeit für und mit Kindern und für Jugendlichen von 7-20 Jahren. Wir setzen unser Programm mit Hilfe quali ziert ausgebildeter Kinder- und JugendleiterInnen in ganz Österreich um. Pfad nderIn sein heißt ehrenamtlich aktiv sein, Fähigkeiten nützen. Unsere ehrenamt ichen MitarbeiterInnen gestalten die Gesellschaft im jeweiligen persönlichen Umfeld verantwortungsvoll mit. Sie schöpfen ihre Motivation aus dem Sinn ihres sozialen Engagements sowie aus dem Wert von persönlichen Freundschaften innerhalb der Bewegung. Unsere Kinder- und JugendleiterInnen entwickeln sich sowohl durch Erfahrungsaustausch, durch das Lernen in der Gruppe, durch persönliche Weiterbildung als auch auf Ausbildungsseminaren weiter. Die erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen können sie auch über ihre pfad nderische Tätigkeit hinaus vielfältig nutzen. Pfad nderIn sein heißt ständige Weiterentwicklung fordern und fördern. Unser Kinder- und Jugendprogramm und die Aus- und Weiterbildung der Kinderleiterinnen und JugendleiterInnen werden auf Basis unserer Grundsätze kontinuierlich weiter entwickelt Diese Weiterentwicklung basiert auf regelmäßiger Evaluierung, ständigem Austausch unserer Kinder- und JugendleiterInnen untereinander sowie auf dem Einbringen von persönlichen Erfahrungen aus dem privaten und beru ichen Umfeld. Pfad nderIn sein heißt Demokratie und Frieden erleben. Wir sind Mitglied der größten Kinder- und Jugendbewegung der Welt. Durch gelebte Demokratie und auch internationale Begegnungen leisten wir einen nachhaltigen Beitrag für den Frieden. Pfad nderIn sein heißt kritisch, parteipolitisch unabhängig sein.Wir ermutigen zu kritischem Denken. Wir beschäftigen uns auch mit aktuellen gesellschaftspolitischen Herausforderungen, bewahren dabei jedoch unsere parteipolitische Unabhängigkeit. Pfad nderIn sein heißt unsere Umwelt beachten, die Natur schützen. Wir ermutigen unsere Kinder und Jugendlichen aktiv für den Natur- und Umweltschutz einzutreten. Pfad nderIn sein heißt Gemeinschaft erleben, Kompetenzen stärken. Wir bieten Kindern und Jugendlichen eine Gemeinschaft in der sie ihre Stärken und ihre soziale Kompetenzen weiter entwickeln können und fördern die ganzheitliche Entwicklung unserer Mitglieder. Durch die altersgemäße Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen stärken wir deren Teamfähigkeit und Zivilcourage. Wir sehen diese Mitbestimmung als Voraussetzung und Chance unsere Bewegung o en zu gestalten und ständig weiter zu entwickeln. Pfad nderIn sein heißt Bedürfnisse erkennen und die Individualität fördern. Wir fördern Kinder und Jugendliche entsprechend ihrer altersgemäßen und geschlechtsspezi schen Bedürfnisse. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist der o ene und sensible Umgang mit ihrer religiösen und ethnischen Herkunft. Die Förderung der persönlichen Religiosität ist uns wichtig. Wir sind o en für Menschen mit Behinderungen. Sie bringen ihre Fähigkeiten in die Gemeinschaft ein. Pfad nderIn sein heißt Abenteuer erleben. Unsere besondere Stärke ist die pädagogische Arbeit für und mit Kindern und Jugendlichen von 7-20 Jahren. Wir Pfad nderInnen setzen unser Programm mit Hilfe quali ziert ausgebildeter Kinderund JugendleiterInnen in ganz Österreich um. Eine Pfad nderIn sein bedeutet ehrenamtlich aktiv sein, Fähigkeiten nützen Unsere ehrenamtlichen MitarbeiterInnen gestalten die Gesellschaft im jeweiligen persönlichen Umfeld verantwortungsvoll mit. Sie schöpfen ihre Motivation aus dem Sinn ihres sozialen Engagements sowie aus dem Wert von persönlichen Freundschaften innerhalb der Bewegung. Unsere Kinder- und JugendstufenleiterInnen entwickeln sich sowohl durch Erfahrungsaustausch, durch das Lernen in der Gruppe, durch eigene persönliche Weiterbildung als auch auf Ausbildungsseminaren weiter. Die erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen können sie auch über ihre pfad nderische Tätigkeit hinaus nutzen. Pfad nderIn sein heißt

17 PAPIERSCHOPF

SOLA vom 05.-12.07.2014 in Krumbach

Samstag

Endlich war es soweit! Das Sommerlager hat begonnen. Die Wichtel waren in der Hütte angekommen, die Eltern endlich gegangen und die Zimmer bezogen. Auf die Plätze, fertig – SOLA. Doch irgendwie hatten die Wichtelleiter keinen Plan, was sie mit den Kids anfangen sollten. Wo war den nochmal das Programm? Oje… verschwunden. Das gibt’s doch nicht. Ha! Die Wichtelleiter haben ja Gott sei Dank alles im Facebook besprochen, also wurde der Laptop gestartet und gleich mal nachgeschaut, was denn nun am Plan gestanden hat. Noch während die Wichtel mit ihren Leitern die Facebook Seite nach Programm hinweisen durchsuchten kam ein neuer Post von der Accountverwaltung von Facebook herein. Was stand da? Wenn die Gruppe ‚Wichtelleiter‘ nicht bis zum 11.07.14 100 Mitglieder hat wird sie gelöscht. Das kann doch nicht wahr sein. Die Wichtelleiter waren ganz entsetzt, wie sollten sie den sonst das Programm besprechen, wenn sie keine Facebook Seite mehr haben?

Nun gut es mussten neue Gruppenmitglieder gefunden werden! Als erstes wurden gleich die Köche gezwungen beizutreten. Das hat allerdings noch lange nicht gereicht. Auch die Wölflingsleiter und die Gruppenleitung wurden eingeladen, aber das war immer noch zu wenig! Es nützte nichts, jedes Wichtel musste nun sein eigenes Fa-

cebookprofil anlegen!

Also auf, keine Zeit durfte verloren gehen. Für das Facebook Profil wurde eine Dose gestaltet, als Werbeträger ein blaues T-Shirt bedruckt und für die externe Kommunikation wurden Postkarten gestaltet. Zudem wurde ein echt lässiger Lagertanz einstudiert. Der Nachmittag verging so wie im Fluge und schonwieder kam eine Nachricht von der Accountverwaltung: Sie spendierten 500€ um die Gruppe zu organisieren. Einerseits war das viel Geld, andererseits um einen Werbeplan umzusetzen viel zu wenig. Was sollte nun getan werden? Wie konnte das Geld vervielfältigt werden? Die Lösung war ein Besuch im Casino! So richteten sich die Mädls nach dem Abendessen schick her, um das Krumbacher Casion zu stürmen. Beim Einarmigen Banditen, Roulette, Black Jack, Würfeln und Flaschen drehen ging es den ganzen Abend Rund und wer mal eine Pause brauchte, konnte sich in die VIP Lounge zurückziehen und sich mit Snacks und Getränken stärken. Die geschickten und vom Glück verfolgten Wichtel konnten so sehr viel Geld gewinnen. Bevor die Äuglein zufielen, krabbelten sie noch in ihre Schlafsäcke.

Sonntag

Kaum war der erste Sonnenstrahl am Himmel drängte es den Großteil der Wichtel aus den Betten. Auch Wichtelleiterin Andrea war schon mun-

18 WICHTEL

ter und so startete der Tag mit einem ausgiebigen Frühsport. Nachdem die Hütte auf Hochglanz geputzt war und die leckeren Kässpätzle verschlungen waren, wurden die Badesachen eingepackt und ab ging’s zum Fluss. Als alle Wasserratten genug hatten, erzählte Wichtelleiter Emanuel, dass er über Nacht eine Spiel-App programmiert hat, um mehr Leute auf unsere Facebook Seite aufmerksam zu machen. Super! Das musste natürlich gleich ausprobiert werden! Wichtel spielen nämlich gerne. Das Spiel wurde gestartet und eine lustige Spielfigur hüpfte durch die Gegend und führte die Wichtel durch die verschiedensten Level: FallschirmBallspiel, Gorischer Knoten, Papierflieger weit Flug, Brennball, Fang den Pfadi uvm. Erfolgreich spielten sich die Mädls durch den Nachmittag und sie schafften es, sich für das zweite Level zu qualifizieren. Allerdings verlangte das Spiel eine Spielpause von 3 Stunden. Diese Pause nutzten die Wichtel sofort aus und schnappten sich Emanuel. Es war Zeit für seine Leitertaufe. Er wurde mit sehr feinen, ekligen Sachen, die hier nicht genauer erläutert werden, eingecremt und kann jetzt stolz sein auf seinen Wichtelnamen Graubruder. Nach dem ausgezeichneten Abendessen war endlich auch das 2. Level der Spiele-App freigeschaltet. Dieses war aufgebaut nach dem Motto: Mein Ring kann. Es kam zu einem Wettstreit der einzelnen Ringe und Leiter/Köche, denn jede Gruppe wollte beweisen, dass sie die Beste war und die Punkte einkassieren. Dieser spannende, lustige Abend machte die Wichtel trotzdem sehr müde

und es gingen alle freiwillig ins Bettchen.

Montag

Alle Wichtel kommunizierten bereits fleißig über ihr Facebook Profil, ein You Tube Video mit dem Lagertanz, sowie die Spiele-App brachten neue interessierte User. Doch was eindeutig noch fehlte war ein Online-Shop. Den ganzen Tag verbrachten die Wichtel mit Basteln: Frühstückstassen, Magnet Tafel, Magnet-Wichtel, Neonketten und Ohrringe. Auch wurden leckere Bäckereien in Form von Cakepops und Löffelbiskotten hergestellt.

Das Basteln nahm soviel Zeit und Konzentration in Anspruch, dass die Wichtel den Abend mit einer gemütlichen Sing Runde ausklingen ließen.

Dienstag

Susi hatte für alle an einem Gewinnspiel teilgenommen und wir hatten gewonnen: einen Wellnesstag! Da ging es aber Rund in der Hütte. Es wurden Haare gewaschen, geföhnt und frisiert. Das Gesicht bekam eine leckere Schokoladenmaske, der Rücken wurde mit einer Massage verwöhnt und für die Füße gab es ein feines Wechsel-Kneipp-Bad. Rundum erneuert fehlte nur noch eines zum vollkommenen Tag: das Versprechenslagerfeuer! Aufregung und Nervosität waren auf einmal in der ganzen Hütte zu spüren. Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren und der Abend verging fast mit einem Augenzwinkern und alle Neulinge hatten zu den leuchtenden Augen ein strahlendes neues Tüchle um den Hals

19 SOLA KRUMBACH

und die fleißigen ‚Alten‘ wurden mit einem Stern und Spezialabzeichen belohnt. Der Abend wurde klassisch mit einer Gruselgeschichte beendet.

Mittwoch

Jetzt war es wieder dringend nötig, dass sich die Wichtel um ihre Facebook Seite kümmerten. Barbara hatte die Idee eine Reise-App online zu stellen. Dafür mussten allerdings noch Reisedetails erkundschaftet werden. Mit dem Bus fuhren die Reiselustigen Wichtel nach Dornbirn zur Inatura, wo sie so allerhand entdeckten. Nachdem genug Informationen gesammelt wurden, ging es wieder zurück nach Krumbach. Doch es gab noch mehr Arbeit. Das You Tube Video mit dem Lagertanz konnte keine neuen Leute mehr animieren die Facebook Seite zu besuchen, als war es nun an der Zeit neue Videos online zu stellen. Nadine hatte einen professionellen Regisseur engagiert, der extra mit seiner Crew angereist kam um die Wichtel mit ihren bereits einstudierten Tänzen zu filmen. Der Regisseur war ein Meister in Lichttechnik und so wurde aus der eigentlichen Arbeit eine mega Neonparty.

Donnerstag

Was war den jetzt los? Auf dem Bildschirm und der Facebook Seite wanderten nur noch Zahlen umher. Nein, das konnte nicht sein. Da hatte sich doch tatsächlich jemand in unsere Facebook Seite gehakt und einen Virus eingeschleust und das Schlimme war: das ganze Geld war weg. Gott sei Dank hatten die Leiter schon vorab eingekauft

und so war noch einiges an Lebensmittel übrig. So konnte nun gemeinsam Brot hergestellt werden. Sicherheitshalber legte auch jedes Wichtel sein eigenes Salatbeet an und mit den bereits getrockneten Kräutern wurde noch ein Kräutersalz hergestellt. Die Wichtel wissen einfach wie man aus jeder Situation das Beste macht! Bis zum Abendessen hatte sich auch das Computerviren Problem wieder gelöst und wie es der Zufall so wollte, war für diesen Abend ein Open Air in Krumbach geplant. Nach dem Schreck vom Vormittag gönnten die Wichtel sich einen freien Abend mit den genialen Bands: Sportfreunde Stiller, Toten Hosen, Nena, Andreas Gabalier, Juli, Ich und ich, Helene Fischer und DJ Ötzi. Ein Abend den Krumbach nicht so schnell vergessen wird!

Freitag

Der Computervirus war wohl doch noch nicht ganz beseitigt. Irgendetwas stimmte nicht. Die Köche machten Frühsport und Programm und die Leiter standen in der Küche und kochten. Verrückt. In der ganzen Hütte hingen Süßigkeiten und die Wichtel hatten schräge Kleidung an und bemalten sich am Körper mit Farbe. Das konnte doch keiner Glauben, der nicht selbst dabei war. Doch während des Abendessen machte es ‚Klick‘ und die verdutzten Leiter entdeckten, dass sie bei den Kochtöpfen standen und die Köche bangten, dass die Leiter ihr Essen verdorben hatten. Die Kids konnten jedoch alles aufklären und die entsetzten Köche und Leiter mussten wohl oder übel glauben, was man ihnen erzählte. Nach dem

20 WICHTEL

SOLA KRUMBACH

Abendessen zogen sich alle warm an und jede bekam eine Fackel. Mit der Fackel in der Hand wanderten die Wichtel das Gebiet ab und an verschiedenen Positionen wurden die einzelnen Tage der Woche noch einmal in Gedanken durchgelebt.

Samstag

Unglaublich. Es war doch tatsächlich schon eine ganze Woche vergangen. Mit vielen neuen Eindrücken und Erinnerungen fuhren Wichtel, Leiter und Köche wieder zurück nach Rankweil.

Ein D-A-N-K-E an unser sensationelles Köche

Team: Dani B., Dani V., Christoph und Conny

Gut Pfad

Die Wichtelleiter

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Eindrücke vom SOLA 2014 der Wölflinge in Marul

22 WÖLFLINGE
23 SOLA MARUL
24
WÖLFLINGE
25 SOLA MARUL
26
WÖLFLINGE
27 SOLA MARUL

Sommerlager 2014 in Riefensberg

Liebe Leser und Leserinnen, um eines gleich vorweg zu nehmen: Wir wurden dieses Lager von einer heimtückischen Seuche (auch genannt Noroviren) heimgesucht. Wir bitten um Entschuldigung falls die Berichte unschöne Formulierungen enthalten oder das Programm den Anschein erweckt, als wäre es etwas durcheinander geraten. Wir haben stets versucht das Beste aus der Situation zu machen und so viel wie möglich vom geplanten Programm auch durchzuführen.

Viel Spaß beim Lesen, die Guidesführer

Samstag, 5.7.2014 –

Der Aufbau

Gleich als wir unser Gepäck abgestellt hatten, machten wir uns an die Arbeit und fingen mit dem Aufbau an. Leider fing es dann an den ganzen Vormittag zu regnen. Und es regnete… und regnete und regnete noch mehr.

Allerdings erschien nach der Mittagspause die Sonne und unsere Laune besserte sich schlagartig. Da wir für den Tisch nicht viel Zeit brauchten, für die Kochstelle jedoch umso mehr, fingen einige an ein Regal zu bauen und sich um ihre Handfertigkeiten zu kümmern.

Schlussendlich wurden wir mit allem fertig und hatten eine Essstelle, eine Kochstelle, zwei Zelte, ein Regal, drei Handfertigkeiten und einen Tisch erfolgreich aufgebaut. Am Abend machten wir noch eine Tratschrunde und gingen dann schlafen.

Gut Pfad, Anna, Patrulle Delfin

Sonntag, 6.7.2014 –

Besuchsnachmittag

Um 7.30 Uhr weckten uns die Führer mit einem lauten „Tagwache!!“. Danach gingen wir alle Zähneputzen und dann gab es auch schon Frühstück. Nach dem Frühstück setzten wir den Aufbau fort. Zu Mittag gab es Leberkäse mit Kartoffelpüree und Salat. Um 14.00 Uhr begann der Besuchertag und viele Eltern kamen ihre Kinder besuchen. Nachdem alle gegangen waren, fand die Lagereröffnung statt. Später nach dem Abendessen (Marillenknödel und Schokoknödel) war plötzlich unserer ganzen Patrulle schlecht. Wir lagen alle im Zelt. Deshalb wurde auch das Versprechenslagerfeuer verschoben. Nachdem wir uns alle ausgek**** hatten, konnten wir endlich ein wenig schlafen.

Gut Pfad, Ramona, Patrulle Möwe

28
GUIDES

Montag, 7.7.2014 –Mottotag „China“

Als die Führer uns um 8.00 Uhr weckten standen wir auf. Es gab dann wieder einmal ein super tolles Frühstück. Später fingen wir mit dem Programm an. Wir hatten heuten den Mottotag mit den Spähern zusammen. Das Motto war China. Unsere Gruppe fing damit an die Essstäbchen zu bemalen. Danach lernten wir, wie man mit den Stäbchen isst und machten ein Wettrennen bei dem wir Sachen mit den Stäbchen halten mussten. Das war sehr lustig! Gleich danach gingen wir zu Joni und machten Yoga. Weiter ging es mit einem Ringkampf.

Zu Mittag kochten uns die Führer chinesische Nudeln. Nach dem leckeren Mittagessen wurden wir in Gruppen eingeteilt zusammen mit den Spähern. Wir haben dann Stationen erledigt, die echt cool waren. Die erste Station war Rikscha bauen. Dort mussten wir unsere eigene Rikscha bauen, mit der wir sogar eine Person ziehen konnten. Die zweite Station waren Wasserspiele. Wir konnten baden oder im Wasser Volleyball spielen. Die dritte Station war Wasserrad bauen. Jede Gruppe baute an einem großen Wasserrad mit. Die vierte Station war Kistenklettern. Einige schafften es sogar alle Kisten zu stapeln und ganz oben auf den Turm zu stehen. Nach dem Postenlauf gab es Abendessen → Currygeschnetzeltes mit Reis. Es war sehr gut. Nach dem Essen haben wir den Abwasch gemacht. Kurze Zeit später begannen wir mit dem Abendprogramm. Wir bemalten zuerst Lampions, die wir dann an einer Schnur (wie ein Drache) aufsteigen ließen. Das war sehr schön! Dann gingen wir in die Jurte und bekamen die Aufgabe chinesische Sehenswürdigkeiten mit Zündhölzern und Kleb zu bauen. Das war zwar sehr schwierig, hat aber viel Spaß gemacht. Draußen haben wir dann ein Wettrennen mit den Rikschas gemacht. Die Gruppe „Norden“ hat gewonnen. Somit war dieser echt tolle Tag leider schon vorbei. Mir hat er sehr gut gefallen. Gute Nacht!

Gut Pfad, Jessica, Patrulle Pfau

Dienstag, 8.7.2014 –Ortserkundung

„Tagwache!“ ertönte es um 8.30 Uhr und schon ging es zum Bach zum Zähneputzen. Es gab feinen Kuchen als Frühstück. Am Vormittag hatten wir unsere langersehnte Inspektion. Vor der Ortserkundung in Riefensberg verwöhnten wir uns mit leckere Kaltverpflegung. Es wurde fast alles aufgegessen. In Riefensberg angekommen warteten wir auf Jessica, die mit dem Auto gebracht wurde. Dann hatten wir eine Stunde Zeit um alle Aufgaben zu lösen. Nach der Stunde trafen wir uns wieder vor dem Gasthof „Zum goldenen Adler“. Wir wärmten uns auf

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und bekamen Pommes. Danach gingen wir nochmals los um die restlichen Aufgaben zu lösen. Nach einer dreiviertel Stunde mussten alle wieder zum Treffpunkt kommen. Dort durften wir unsere Rucksäcke ins Auto laden. Dann liefen wir zum Lagerplatz zurück. Dort angekommen krochen wir in unsere Zelte um uns aufzuwärmen. Bald darauf pfiffen sie die Köche und an diesem Abend war große Essensbewertung. Es gab Spieße mit Salzkartoffeln und als Nachtisch Obstsalat mit Vanillesauce. Wir konnten leider kein Abendprogramm mehr machen, weil alle so lange für das Essen brauchten. (Anmerkung der Führer: VIER Stunden!!) An diesem Abend hatten wir dann Nachtwache.

Gut Pfad, Franziska, Patrulle Libelle

Mittwoch 9.7.2014 –

Die Distrikte

Früh am Morgen weckten uns die Führer wieder einmal mit der „Tagwache“. Nach dem Frühstück gab es den Frühsport von Anna Schagginger. Danach frühstückten wir leckeren Kuchen.

Als wir dann mit dem Essen fertig waren, folgte ein richtig cooles Programm.

Die Distrikte (alle Patrullen) mussten zuerst verschiedene Kampfdisziplinen trainieren.

Es gab Speerschießen, Hindernislauf, Zielschießen auf eine Dartscheibe und Krafttraining mit schweren Flaschen.

Nachdem alle fertig trainiert hatten, fand der Wettkampf statt. Beim Speerwerfen wurden wir zweite, genauso wie beim Flaschenhalten und Hindernislauf. Beim Dartschießen holten wir uns den ersten Platz. 100 Punkte!! Wir waren sehr stolz auf uns ☺ Nach dem super Programm gab es zum Mittagessen Spaghetti

Carbonara – mein Lieblingsessen!

Danach konnten wir uns entscheiden, ob wir mit Sabrina im Zelt chillen, Lager- T- Shirts bemalen und Singen wollen oder Actionprogramm mit Joni und Rolly machen wollten. Fast alle aus unserer Patrulle haben sich trotz Regen für das Actionprogramm entschieden. Wir waren ungefähr 12 Guides, die für das Programm in den Wald gelaufen sind. Dort haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Beide Gruppen mussten dann im Wald einen Hindernisparcours bauen. Wir hatten nur die Natur und Sisal zur Verfügung. Nach 10 Minuten wurden wir immer zu einer kleinen Challenge gepfiffen. Dort konnte man verschiedene Sachen gewinnen, die man dann einbauen konnte. Nachdem beide Gruppen fertig aufgebaut hatten, gab es wieder einen Wettkampf. Jedes Mitglied der Gruppe musste durch den Parcours rennen (die Zeit wurde gestoppt!). Unsere Gruppe hat gewonnen!! Nach dem Actionprogramm gab es Abendessen (Kaiserschmarren). Danach verlief das Abendprogramm sehr ruhig. Wir hatten Kornetten- und Patrullenabend. Die Kornetten durften zu den Führern ins Zelt um über ihre Patrullen zu reden und die Patrullen durften im Zelt chil-

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GUIDES

len mit massig Süßem! Nach dem actionreichen Tag waren alle sehr müde, deshalb schliefen wir auch gleich ein.

Gut Pfad, Lisa, Patrulle Pfau

Donnerstag, 10.7.2014 –Models und Ateliers

Nach dem Frühstück pfiffen die Führer die Kornetten und erklärten, dass das Programm gleich anfangen würde und dass der Platz aufgeräumt sein muss. Nach einer Weile pfiffen sie sammeln und Effi erklärte uns, dass wir ein Model mit dem Motto unseres Distriktes schminken mussten. Die Models wurden ausgelost. Während zwei Patrullen ihre Models schminkten, übten die anderen Patrullen einen Tanz. Danach war Wechsel.

Auf einem Laufsteg wurden dann die Models vorgestellt und auch der Tanz wurde vorgeführt. Immer die anderen drei Patrullen durften Punkte geben.

Anschließend gab es Mittagessen. Nach der Stärkung wuschen wir ab und dann trafen sich Späher und Guides im offenen Viereck.

Jeder Führer erklärte dann, was man bei ihm am Nachmittag für ein Atelier machen konnte und wir mussten dann eine erste und zweite Wahl treffen. Dann teilten uns die Führer in Gruppen ein. Ich machte für unsere Patrulle ein „Mensch ärgere dich nicht“Spiel aus Holz. Es war toll!

Am Abend gab es die kleine Essensbewertung. Eierspätzle mit Zürcher Geschnetzeltem und Salat.

Als es dunkel wurde hatten wir Versprechenslagerfeuer. Emma und Hanna bekamen ihre Tüachle und Anna, Kathi, Marie und Nina ihre Spezialabzeichen.

Gut Pfad, Hanna, Patrulle Libelle

Freitag, 11.7.2014 – Feldmesse und Plauderlagerfeuer

Heute wachten wir alle sehr müde auf, denn wir hatten letzte Nacht Nachtwache. Beim Frühstück bekamen wir Waffeln und sangen gleich ein Geburtstagslied für Emma, die sie wurde heute 13 Jahre alt. Wir wurden gebeten alles ordentlich aufzuräumen, denn es käme eine fremde Person zu Besuch.

Tatsächlich kam auch eine spezielle Person, nämlich ein Pfarrer. Es fand eine kleine Feldmesse beim Führerzelt statt. Er sprach über Freundschaft und Friede und wir sangen religiöse Lieder. Anschließend sangen wir dann noch für Emma das Geburtstagslied.

Brina teilte uns dann mit, dass in einer dreiviertel Stunde Inspektion war. Darum räumten wir alle schnell, aber gründlich auf. Danach gab es schon wieder Essen (Würstchen und Brot). Dann

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hatten wir Freizeit und die Alten bereiteten das Plauderlagerfeuer vor. Anschließend gab es freiwillige Steinsauna und Haare waschen. Viele spielten auch Federball. Leider ging es Tatjana nicht sehr gut und sie musste ins Zelt liegen zu Nina, der es den ganzen Tag schon nicht gut ging.

Am Abend war dann nach dem Essen (Hamburger) das Plauderlagerfeuer. Wir erzählten von den drei Jahren, sahen uns Beiträge der Patrullen an und bedankten uns für die schöne Zeit. Wie immer war es sehr traurig und es gab ein großes Gruppenweinen. Zum Glück sagte kein Führer, dass er aufhört. Alle gingen dann müde und erschöpft ins Bett.

Gut Pfad, Femke, Patrulle Delfin

Samstag, 12.7.2014 – Abbau

Wieder einmal ist es soweit, der letzte Tag des Lagers ist schon da und wir sehen einmal zurück auf die Woche:

• Wir kamen mit 29 Mädchen zum Lagerplatz. 28 davon verabschiedeten wir am Samstag auch wieder. Vier Mädchen gingen vom Lagerplatz nach Hause um sich von den Noroviren zu erholen. Nur eine davon ist nicht wieder ins Lager zurück gekommen.

• Von vier Guidesführern waren vier (mehr oder weniger) einmal im Lager krank. Tanja musste das Lager schweren Herzens verlassen und sich in die Obhut von weißen Kittelträgern begeben. Sie durfte leider nicht zurück ins Lager kommen ☹.

• Von den 29 Mädchen waren mindestens 18 Mädchen (ich habe etwas den Überblick verloren) einmal im Lager krank. Bis auf die Mädchen, die gleich am Sonntag nach Hause gingen, blieben alle im Lager und standen dort die Krankheit aus.

Einige wurden dann noch nach dem Lager krank und infizierten auch gleich Familie, Freunde und Bekannte…

• Das Programm wurde mehr oder weniger nach Plan durchgeführt – eher weniger ;-)

• Zwieback und Soletti wurden dem Lagerproviant hinzugefügt.

• Wir haben vier Flaschen Desinfektionsmittel und noch mehr Kübel in diesem Lager ver- und gebraucht.

• An sieben Tagen Lager konnten wir nur etwa 19 Sonnenstunden zählen. Das restliche Wetter beschränkte sich auf Mischungen zwischen starkem Regen, mäßigem Regen, Nieselregen, gelegentliches Tröpfeln und bewölktem Himmel.

Diese Bilanz macht noch einmal klar, dass dieses Lager für alle Beteiligten nicht immer ein Zuckerschlecken war. Teamgeist, Motivation und die Freude am Pfadfinder sein war jedoch ungebrochen.

Alle haben das Beste aus diesem Lager gemacht und somit wurde es zum Erfolg.

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SOLA RIEFENSBERG

DANKE an alle die uns dieses Lager unterstützt haben und eingesprungen sind um uns weiter zu helfen.

DANKE an alle Guides, die nie auch nur in Betracht gezogen haben, das Lager vorzeitig zu beenden.

DANKE an alle meine Mitführer, die vollen Einsatz gezeigt haben, während ständig Mädchen und Führer krank waren/wurden.

DANKE an Günter für die beste Regallösung, die je eine Verpflegszelt gesehen hat.

DANKE an Martin, der mehr geleistet hat, als sonst von einer Lagernanny verlangt wird.

DANKE an alle Auf- und Abbauhelfer und an alle, die uns bei der Ankunft im Heim erwartet haben um dort mit anzupacken.

Gut Pfad, Brina, Guidesführerin

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SPÄHER

Mampfla-Bericht Späher

Das diesjährige Sommerlager startete am Tag nach dem Zeugnis bei Sonnenschein. Nach dem Anmelden startete die Karavane in Richtung Riefensberg. Am Lagerplatz angekommen wurde den Patrullen ein Platz für ihr Lager zugeteilt und der Aufbau des Lagers begann. Zu Mittag gab es unter den neu aufgestellten Ess-Stellen ein genüssliches Mahl – KV! Nach dieser Stärkung wurde an der Kochstelle und an den Zelten gewerkelt. Als auch die letzte Kochstelle ausgebrannt war wurden die Köche zum Verpflegszelt gerufen und bekamen Anweisungen für das Abendessen. Um die neuen Kochstellen nicht zu überfordern gab es Wurstnudeln. Der Abend klang ganz entspannt bei freiwilligen Spielen aus. Der Sonntag verlief wie immer: aufstehen, frühsport, Zähneputzen, Frühstücken und dann rann an die letzten Arbeiten am Aufbau und an das Lagertor. Am Nachmittag besuchten uns unsere Muttis und Pappis. Als die sich langsam vom Lagerplatz entfernten wurde es ruhig, doch nicht für Lange, denn plötzlich sprangen vier lustige Figuren auf dem Lagerplatz umher. Sie stellten sich vor alls die verlorenen Jungs, die Bande von Peter Pan. Sie sagten uns wir befänden uns im Nimmerland, dort wo keine Mädls wohnen. Um uns passend zu Kleiden bedruckten wir uns T-Shirts mit Peter Pans Kopf und der Elfe Glöckchen. Zu Abend gab es gegrilltes mit Stein-Ei im Brot und allerhand Saucen. Nach einer kurzen Pause wurde es ernst, während Peters abwesenheit muss ein Anführer gewählt werden. Neben Rumfassweitwurf, Armdrücken, Sackhüpfen, und einem Quiz wurde auch noch Limbo gespielt und auf fremde Boote geschwungen. Der Sieger bekam das Zepter von Peter. Am nächsten Morgen besichtigten wir ChinaTown, ein Lustiger Haufen. Sie brachten uns nicht nur die hohe Kunst des Sumo-Ringens bei, sondern zeigten uns auch wie man mit selbstgemachten Essstäbchen die verrücktesten Dinge machen kann. Als die Sonne am höchsten Stand und uns der Magen knurrte aßen wir Chinesische Nudeln mit Fleisch und Gemüse, zum abrunden etwas Soyasauce oder Chillisauce, perfekt. Nach einer Verdadauunspause lernten wir die Chinesische Kultur etwas näher kennen beim RikschaBau, beim Wasserradbau und beim erklimmen der

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Chinesischen Mauer. Am Abend gab es ein spannendes Rikscha rennen und eine Feurige Show mit nachgebauten Monumenten Asiens. Am Dienstag besuchte uns das Glöckchen, eine befreundete Fee von Peter, sie wollte ihm seinen Feenstaub zum fliegen bringen doch er war nicht da. Also wollte sie den Feenstaub jemand anderem geben, doch zuerst musste man sich für würdig erweisen. Bei einem kniffeligen Quiz bei dem nicht nur Grips sondern auch Schnelligkeit bewiesen werden musste punktete die erste bande. Beim Aussehen war das Glöckchen auch sehr wählerisch doch einer entsprach ihren Vorstellungen, denn er war nicht nur gutassehend sondern auch noch charmant.

Beim Zubereiten des Abendessens ging es um Alles oder nichts, denn die kleine Essensbewertung stand an. Käsknöpfle mit Kartoffelsalat, nicht einfach unter Zeitdruck... Als das Essen beendet wurde zogen sich die Leiter mit denen die das Versprechen ablegen wollten zurück um noch die letzen Details zu klären, das Versprechenslagerfeuer wurde Errichtet und bald darauf angezündet. Es wurde gesungen, gelacht und ein paar durften bei den Leitern das Pfadfinder-Versprechen ablegen. Jedes schöne Lagerfeuer geht zu Ende, so auch dieses und zwar mit dem Lied „Good night Campfire“.

Frisch ausgeschlafen begaben wir uns am nächsten Morgen unter die Schaf-Schweine-& Entenkäufer, wer sich geschickt anstellte konnte durch einen Handel auf dem Markt seinen einsatz für ein Schein verzehnfachen. Alle wurden sehr reich doch eine wurde am reichsten, ALEX KLAPPER. Was man als wohlhabender Tierhändler zu mittag isst?? Richtig Kaiserschmarren mit Apfelmus. Nach dem Essen wurde noch abgespühlt und erschien sie: Die Holde Fee mit dem Namen Glöckchen zeigte sich, denn sie war auf der Suche nach Peter. Sie hatte ihm frischen Feen-Staub mitgebracht. Da Peter nicht da war wollte sie den Staub jemand anderem geben doch wem? Es wurde die klügste, die scharmanteste und die härteste Bande gesucht und gefunden. Sie erhielten von der Fee den heißbegehrten Feen-Staub.

Am Nachmittag waren bei einem Postenlauf die Fähigkeiten der Späher gefragt: Ein verletzter Leiter musste verarztet werden, man musste zeigen das man mit Karte und Kompass auskennt, mit Schätzen und Messen ebenfalls und man muss-

te einen Unterschlupf bauen. Nach dem Abendessen schlug in Mitten des Nimmerlandes eine Kanonenkugel ein und bald darauf erschienen drei Piraten mit Säbeln und Bomben bewaffnet. Sie hangen die Botschaft an das Lagertor, dass Captain Hook das Glöckchen entführt hatte. Er wollte sie gegen Peter Pan austauschen, doch die cleveren Späher verwendeten ein fast identisches Double um Captain Hook zu täuschen, doch der Schwindel fiel auf. Mit aller Kraft kämpften die Piraten gegen die verlorenen Jungs an, doch sie hatten keine Chance. Nach einer kurzen Suche wurde dann auch das Glöckchen in der Nähe gefunden, doch es war auch ein Double. Das echte Glöckchen hatte sich zum Glück selbst befreit und deckte den Schwindel auf.

Den Donnerstagmorgen startete mit einer pingelig genauen Inspektion. Zu Mittag bewiesen die Patrullen was sie drauf haben, bei einem dreigängigen Chinesischen Menü, welches von den Leitern bewertet wurde. Die Besten Köche stammten aus der Patrulle Biber. Am Nachmittag konnte man frei entscheiden ob man mit Thomas einen Lehmofen baut, mit Markus feurige Schwingbälle macht und und und…

Am Freitag stand dann endlich die heißersehnte Flusswanderung an, welche ein wenig umgeleitet wurde, da der Fluss wegen des starken Regens zu Reißend geworden war. Als uns der Magen knurrte machten wir auf einer Sandbank ein Feuer und speißten selbstgegrillte Würste mit Brot. Nach der Wanderung gönnte man sich eine Verschnaufpause bis zum Abendessen. Am letzten Abend wurde noch einmal so richtig lecker gekocht: Schnitzel mit Kartoffeln. Die alten bereiteten nach dem Essen das Plauderlagerfeuer vor. In der Jurte wurde gelacht, gesungen und es wurden alte Geschichten erzählt. Doch jeder schöne Abend geht einmal zu Ende und so machten sich die Späher auf ins Bett.

Der Samstag war der allerletzte Tag des Lagers und so wurde das Lager abgebrochen. Essstellen, Zelte und Kochstellen wurden bei mehr oder weniger schönem Wetter zerlegt. Dann kamen auch schon die ganzen Eltern und brachten alle aus dem Nimmerland nach Hause.

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Gut Pfad Die Späher-Leiter
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SPÄHER
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CARAVELLES

Tag 1, Anreise & Aufbau, Lagereröffnung:

Heute um 5:45 trafen sich die Caravelles am Rankler Bahnhof. Um 5.54 kam der Zug nach Feldkirch. Um 6:15 nahmen wir den Railjet nach Salzburg. Während der Fahrt schliefen die meisten, andere redeten. Um 10:03 erreichten wir Salzburg und um 10:12 kam der Zug nach Villach. Als wir ankamen wartete schon der Bus auf uns. Wir fuhren noch 2 – ½ Stunden nach Laski Rovt auf einen Pfadfinderlagerplatz. Es wurde schnell ausgeräumt. Nicole, Philip und Martina, die mit dem Auto gefahren sind, waren schon da. Die Caravelles nahmen das Gepäck, hauten es auf einen Haufen und bauten die Zelte auf. Kaum waren alle Zelte aufgebaut, hat es schon angefangen zu regnen. Wir räumten die Rucksäcke in unsere Zelten und halfen dann das Essen und Allgemeinmaterial aus dem Auto zu nehmen. Als dann alles an seinem Platz war, gingen Martina, Priska und ich die Gegend aus zu Kundschaften, bzw. den Weg zum Dorf zu finden. Wir nahmen den Weg durch den Wald und brauchten 20 – 30 Minuten. Am Abend gab es die Lagereröffnung. Jede bekam eine Cola. Die Leiter erklärten uns die Regeln. Vor

Tag 2, Fußball WM 2014:

Heute 7:30 Uhr wurden wir von Verenas Musik sanft geweckt. Um 8:00 saßen wir alle schon draußen bei den Tischen. Noch vor dem Frühstück machten wir, Steffi, Sandra K. und Bella, noch unser Programm, die Fußball WM 2014, war unser Thema. Dazu gaben uns alle die Wetteinsätze ab. Nach dem Frühstück zogen sich noch alle um, und um 9:15 Uhr liefen alle Richtung Fluss, wo sie von 2 Bussen abgeholt wurden. Priska, Verena, Nicole, Philip und ich, Stefanie, blieben am Lagerplatz. Die anderen fuhren an einen anderen Campingplatz wo sie Raften gingen. Um ca. 13:30 kamen sie vom Raften zurück, wo das Essen schon auf sie wartete. Danach hatten wir bis 16:00 Siesta. Anschließend gab es drei Posten, wo man seine Kreativität ausleben konnte. Wir konnten einen Wäschesack gestalten, Stimmungsmännchen knüpfen und Sticks konnte man auch basteln. Um 17:00 Uhr gab es Abendessen. Anschließend gingen wir ins Dorf um das WM Finale anzuschauen, Deutschland – Argentinien. Es ging 2 zu 1 für Deutschland aus. Es stellte sich dann heraus dass Claudia Daus die Wette Gewonnen hat.

Gut Pfad! Stefanie Gantner, Sandra Kielwein und Isabella Breuss

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Tag 4, Findet Nemo:

Da wir das Zelt des Tages waren, weckte man uns schon um 7:15 Uhr, spricht eine viertel Stunde vor den restlichen Caravelles, damit wir unser Programm vorbereiten konnten. Als Nemo (Anna), grüne Schildkröte (Linda) und der Taucher (Sandra R.) traten wir vor die anderen und wir spielten Hai und Fisch (eigentlich Eisbär und Pinguin). Anschießend frühstückten wie Brot und Müsli, richteten uns Jause für die bevorstehende Wanderung + Trinkflasche da es sehr heiß war und wanderten los. Zuerst mussten wir den gesamten weg zu den Duschen auf dem Campingplatz zurücklegen und dann noch weitere 2 ½ Sunden teilweise durch den Wald. Insgesamt mit allen Pausen waren wir 3 ½ Stunden unterwegs. Oben angekommen betrachteten wir den Wasserfall, aßen unsere Jause und gönnten uns am Kiosk ein Eis und fuhren mit dem Bus zurück. Dort warteten die fertigen WU+KÄNUS´s auf uns. Nach dem Essen hatten wir Zeit für uns und um 19:30 Uhr mussten wir wieder beim Lagerplatz sein, da wir um 20:00 Uhr unser Versprechens Lagerfeuer eröffneten. Anna L. und Michelle legten ihr Versprechen ab und dann grillten wir. Nach dem Essen waschte jeder sein Geschirr ab und hüpften dann alle in ihre Zelte, da wir am nächsten Tag zwischen 6:30 und 7:00 geweckt wurden. Es war ein toller, aber anstrengender Tag!

Gut Pfad!

Sandra Regensburger, Anna Latzer und Linda Ollmann

Tag 3, 300:

Guten Morgen hieß es heute – Danke! Den Leitern – erst um 9:15 Uhr. Nach dem leckeren Ritterfrühstück starteten wir mit unserem Sportlaprogramm. Zuerst spielten wir das bekannte Kinderspiel „Ap Dab „ bevor wir uns in drei Gruppen aufteilten, in denen wir ein Schwert bastelten, uns einen Umhang verdienten und einen Original Schablonen – Six Pack erhielten. Nach dieser Anstrengung stand uns ein Sparbereich zur Verfügung in dem wir uns mit verschiedenen Wellnessprogrammen selbst verwöhnten. Zum Mittag aßen wir leckere Burger und Monte – Schokimouse. Obwohl es regnete liefen wir nach dem Essen ca. 1 ¼ Stunde zu einem anderen Campingplatz. Dort angekommen genossen wir eine warme Dusche. Nach einem von den Leitern gesponserten Eis ließen wir den Abend bei einem gemütlichen Picknick ausklingen. Als Tagesabschluss gab es noch eine kurze Reflextionsrunde bevor alle müde in ihre Schlafsäcke kuschelten.

Gut Pfad! Anna Pirker, Claudia Rohrer und Hannah Greber

CARAVELLES

Tag 5, Pink Panther:

Heute wechselten wir den Lagerplatz. vom Nationalpark (Laski Rovt) ans Meer (Izola). Als alle mit ihrem Gepäck und dem Frühstück fertig waren ging es daran das Auto mit dem Allgemeinmaterial zu laden, die Zelte abzubauen und den Lagerplatz zu buddeln. Zum Schluss hatten wir noch Zeit bis der Bus um 10:00 Uhr kam um uns nach Izola zu bringen. Wir hockten im Schatten, tranken Wasser und plauderten. Um 9:45 war der Bus da und unsere großen Rucksäcke wurden in die Stauräume verstaut. Auch die Zelte kamen in den Bus. Dann um 10:00 ging es zur Tropfstein höhle von Postojna. Es war voll faszinierend. Die Höhle ist 3 Millionen Jahre alt. Sie wurde 1848 entdeckt. Damals wurden auch schon Führungen gemacht. Da es damals noch keine Belichtungen und keine richtige Wege gab war es sehr gefähr lich. Als Licht wurden Fackeln verwendet. Es war cool und kalt, bzw. angenehm kalt. Als die super coole Führung fertig war ging es dann eine halbe Stunde also um 15:00 ab nach Izola ans Meer. Es

war super warm. Es wurde alles ausgeladen und zu unserem Platz getragen. In Kürze hatten wir unsere Zelte und die zwei Pavillons aufgestellt. Vor dem Essen gab es noch eine kurze Einführung. Die Marillenknödel war wie immer vorzüglich. Nach dem das Abwaschen fertig war hatten wir um 21:40 unser Pink-PantherProgramm. Es kam sehr gut an. Danach gingen wir an den Strand in der Bucht. Es war sehr, sehr schön. Man hat auch Bilderbuchblitze gesehen. Wir hatten auch Reflexionsrunde. Ich, Lisa, ging im feinen Meerwasser baden. Es war sehr angenehm nach diesem Tag, für die anderen war es zu kalt. Wir blieben noch ein bisschen, dann gingen wir wieder zum Lagerplatz zurück und gingen

Heute wurden wir ausnahmsweise nicht von den Leitern geweckt, sondern von der stechenden Hitze, die uns alle um7:30 aus dem Schlafsack trieb. Zum Frühstück hatten wir die Auswahl zwischen Rührei und von den Resten der letzten Tage. Heute waren wir, das Team Sherlock, mit dem Programm dran. Dazu hatten wir eine abgewandelte Form des Spieles Werwölfe vorbereitet. Nach einem diskussionsreichen Spiel machten wir uns auf den Weg zum Strand. Dort waren wir alle in der Hoffnung baden zu dürfen. Diese Hoffnung wurde gerade durch eine angekündigte Ortserkundung zunichte gemacht. Diese stellte sich schlussendlich als sehr lustig heraus, da wir z.B. Marillenknödel verkaufen und ein Selfie mit einer Slowenischen Oma machen mussten. Nach dem wir die Aufgaben erledigt hatten, stand uns die restliche Zeit als Freizeit zur Verfügung. Anschließend hatten wir 1 ½ Stunden Zeit um uns für das Abendessen herzurichten. Als wir fertig waren gingen wir in eine Pizzeria in Izola. Dort durfte jeder ein Gericht und ein Getränk seiner Wahl bestellen. Zum Schluss

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Gut Pfad! Laura Rotheneder, Miriam Egger, Lisa Bösc

Tag 7, Triathlon:

Heute weckte und die Hitze zwischen 7:00 und 7:45. Um 8:15 ab es ein leckeres Frühstück. Als wir mit Frühstücken fertig waren und den Abwasch erledigten hatten konnten wir noch schnell die Rucksäcke mit Badesachen und anderen wichtigen Sachen packen wie Sonnencreme usw. Um 9:30 kam der Strandbus und fuhr uns an den Strand. Es gab 3 Teile: Wasser, Land und Geistliches. Das Ganze war ein Triathlon anderer Art. Im Wasser Spielten wir das Tüachlespiel nur mit einer Schwimmnudel. Es war super lustig. Mit den Tretbooten, das zweite Spiel im Wasser, gab es ein Wettrennen. Da sie jeweils zu 6. in der Gruppe waren mussten sie dreimal fahren. Das dritte Spiel war auch auf den Tretbooten. Diesmal mussten sie mit zwei Schwimmnudeln im gegnerischen Team jeden zweimal am Arm treffen. Da wir die Preise nicht alle mit an den Strand schleppen wollten, mussten sie ziehen. Dann war der erste Teil fertig. Wir konnten noch baden gehen. Das Wasser war sehr angenehm. Um 12:35 kam das Strand- Hotel Belvedere – Schuttel, wie es eigentlich heißt. Wir bereiteten noch ein leckeres Essen vor. Es gab leckere verschiedene Salate. Beim Abwasch halfen alle mit. Danach hatten wir bis 17:00 Fiesta. Fast alle gingen an den Strand. Dann um 17:00 kam der zweite Teil, Land, dran. Als erstes Spiel hatten wir Handtuchvolleyball. Es machte einen großen Spaß. Das zweite Spiel war Coca-Cola Wetttrinken. Jede Gruppe hatte eine 2l Cola leer u trinken. Als Zuschauer war es sehr lustig. Das dritte Spiel was Pantomime. Hier hatten wir Begriffe vorbereitet. Sie standen

auf Zettel die mit Zahlen in einem Olivenbaum hingen. Die Zahlen mussten sie ziehen und sie dann auf dem Baum suchen und anschließend dann vorzeigen. Sehr lustig war es. Nun kam der letzte Teil, Geist, dran. Hier mussten sie Fragen über unnützes wissen beantworten. Das war echt genial und lustig. Das Abendessen war sehr lecker. Als der Abwasch erledigt war gingen wir in die Bucht mit dem Kiesstrand, wo man nach Izola und die Italienische Küste sehen konnte. Wir machten noch eine Oskar Verleihung. Auf dem zweiten Platz waren 300 und Pink Panther. Auf dem ersten Platz war Sherlock. Anschließend gab es noch eine Reflexionsrunde. Hier konnten wir sagen wie uns der Tag und die gesamte Woche gefallen hat. Als wir fertig waren blieben wir noch ein bisschen sitzen. Später gingen wir zum Campingplatz zurück. Dort gab eine super leckere Bowle und süßes. Die die schlafen gehen wollten gingen ins Bett, die anderen redeten und tranken noch fertig. Der Tag war somit zu ende. Es war ein schöner und supercooler Tag.

Tag 8, Abreise:

Ca. um 7:00 Uhr hieß es aufstehen, Sachen zusammenpacken, Zelte abbauen und Frühstück. Danach haben wir alles in den Bus gepackt und sind 2 ½ Stunden bis nach Villach gefahren. Dort angekommen hatten wir 2 Stunden frei und konnten die Stadt erkunden. Um viertel vor 3trafen wir uns vor der Pizzeria wo wir unser Gepäckzwischenlagern konnten. Um 15:16 kam der Zug nach Salzburg Hauptbahnhof. Manche schliefen andere plauderten. Um 17:48 kamen wir in Salzburg an. Dort kam der Zug nach Vorarlberg um 17:56. Als es dann 21:44 war kamen wir in Feldkirch an. Manche wurden Dort abgeholt. Der Rest 8 Caravelles und 3 Leiter) fuhren mit dem Zug nach Rankweil weiter. So ging eine wundervolle und schöne Woche mit tollen Ereignissen zu Ende.

Gut Pfad! Isabella Breuss, Laura Rotheneder

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Explorer Sola 2014 Tschechien

Am Freitag Abend trafen wir uns am Bahnhof in Rankweil um mit dem Zug nach Tschechien zu fahren. Nach einer langen und schlaflosen Zugfahrt, kamen wir am Bahnhof Linz an und stiegen dort in den nächsten Zug um. In diesem zogen wir uns alle die Badehosen an, was einige Fahrgäste verstörte, da auf einmal 16 Explorer und drei Leiter ohne Hose im Zug standen. In Vyssi Brod erhielten wir unsere Kanus und starteten unsere Tour auf der Moldau. Das Wetter schien uns zu begrüßen, da auf einmal der Himmel aufhellte. Nach einer längeren Fahrt und zwei Wehren kamen wir am Campingplatz an. Nach einem deliziösen Mal – Wunu – schauten wir uns noch das Spiel Niederlande – Paraguay in einer Bar an. Am nächsten Tag fuhren wir weiter nach Krumlov, einem netten alten Städtchen an der Moldau. Einige nutzten die Zeit um sich ein paar tschechische Utensilien zu kaufen. Am Abend spielten eine Runde Frisbee-Rugby, wo sich herausstellte, dass nicht jeder zum Laufen fähig ist. Den Abend ließen wir gemütlich in einer Bar ausklingen, doch Andreas musste an diesem Abend leider schon früh ins Bett. Am nächsten Tag ging es nach Zlata Koruna, ein abgeleger Campingplatz. Am Abend saßen wir ums Lagerfeuer, sangen und konnten die tschechische Kultur beobachten, die hauptsächlich aus Genuss von Hopfentee und Gitarrenmusik besteht. Am Dienstag dem letzten Tag auf dem Kanu, fuhren wir nach Budweis, nach dem wir uns alle noch gegenseitig ins Wasser geworfen hatten. In Budweis schliefen wir in einem luxuriösen 2 Sterne-Hotel und schauten uns am Abend das legendäre Spiel Brasilien-Deutschland und den Hintern der Kellnerin an. Am nächsten Morgen ging es nach einem langen Fußweg in die Brauerei Budweis. Dort wurde uns ein Einblick in die tschechische Braukultur gestattet. Nach der Führung in der Brauerei hatten wir noch ein paar Stunden Zeit die Stadt alleine unsicher zu machen. Am späteren Nachmittag fuhren wir mit dem Zug weiter nach Prag, wo wir am Anfang keine Herberge fanden, weil die Reservierung in unserer Wunschherberge nicht geklappt hat. Als wir schlussendlich doch eine Herberge fanden gingen wir Pizza essen. Fertig von diesem langen Tag begaben wir uns früh ins Bett da wir morgen noch

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fit sein wollten für die Stadterkundung. Nach der Besichtigung der Prager Burg aßen wir im KFC ein gesundes knackiges Hähnchen. Danach hatten wir die Möglichkeit Prag auf eigene Faust zu erkunden. Viele nutzten diese Zeit für einen ausgewogenen Shoppingtrip à la Caravelles. Abends gingen wir in ein typisch tschechisches Restaurant und aßen Biergulasch. Nach diesem deftigen Mal hatten wir auch schon einen Ort gefunden, wo wir den letzten Abend gemütlich ausklingen lassen wollten – die größte Disco Europas. Nach einem Denkwürdigen Abschied von Prag begaben wir uns auf unsere Heimreise und waren froh wieder heil in Vorarlberg anzukommen.

Gut Pfad!! Sebi und Paul

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Der Bachelor im Dschungelcamp

Brüssel – Gent - Antwerpen

17 Ladies – 1 Mann, so fängt die Geschichte an. Die Bachelor- Residenz befindet sich in einem mäßig verregneten Örtchen genannt Leuven, Belgien. Zwischen Bäumen und Rauch sprühen die Funken, aber nicht nur in der Feuerschale sondern auch zwischen den Kandidaten. Nicht nur die verehrten Damen, sondern auch der Bachelor selbst, müssen zahlreiche Aufgaben bewältigen um das Herz unserer Wildkatze zu erobern. Vom Rückwärtslaufen über Heiratsanträge bis zur Eiffelturmsuche in Belgien ist alles dabei. Leider entging Dr. Bob bei der Vorsorgeuntersuchung unseres Bachelors, dass er an einer chronischen Blasenschwäche leidet, sodass die Dreharbeiten oftmals unterbrochen werden mussten. Mit dem weißen Schlitten führt er seine Ladies regelmäßig an entlegene Orte von Belgien, wie zum Beispiel Brüssel. In Gent dürfen die Damen an einer Bierverköstigung mit anschließendem Dinner beiwohnen. Jeder ihrer Träume wurden erfüllt: Waffeln, Fritten, Bier und Schokolade. Der nur einmal auftretende Regenguss (Montag – Donnerstag) kann selbst die kleinsten Flammen des Feuers nicht löschen.

Trotz der manchmal verwirrten Sekretärin Lola kommen die Kandidaten aber trotzdem ans Ziel. Bei Cocktails und romantischen Gitarrenklängen lassen die Kandidaten ihre Abende gemütlich ausklingen. Während zahlreichen Saunagängen und blubberndem Whirlpoolspaß erkennt der Bachelor den Charme der Kandidatinnen und erlebt mit diesen noch Abenteuer im Rutschenparadies.

Nicht nur die gemeinsame Zukunft wird besprochen, sondern auch viele ,,Magic Moments“ aus vergangenen Beziehungen lassen einige Herzen, auch die der Zuschauer, höher schlagen.

Groß ist der Schock, dass alle Liebesmühen vergeben waren, denn er hatte bereits sein Herz vor der Sendung einer anderen Dame geschenkt.

Gut Pfad, die Ranger

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Höhenweg 4

Alle Rover starteten dieses Jahr unser Wanderlager in die Dolomiten um zwanzig vor sieben am Rankweiler Bahnhof. Naja, 5 der 6 Rover waren pünktlich, einer stieß am Feldkircher Bahnhof zu der Truppe. Nach einer relativ kurzen Zugfahrt kamen wir in Sexten an, wo wir wie geplant einen zweistündigen Aufenthalt zum vervollständigen unserer Vorräte hatten, bis unser Anschlussbus ins Fischlaichtal kam. Ach nein, der Bus kam nach 5 Minuten und unsere kleine Shoppingtour wurde gestrichen. Nach einem kurzen Regenschauer legten wir einen super Start in die Woche und ließen die erste Hütte gleich aus, doch wir besichtigten dafür Bunkeranlagen aus dem 1. Weltkrieg. Diese lagen direkt bei den drei Zinnen, welche wir umwandern mussten um unser Ziel die Hütte Auronzo auf einer Seehöhe von 2333 Meter zu erreichen. Dort wurde nach einer kleinen Stärkung angeregt gejasst. Als wir uns in unsere Betten legten hatten wir knapp 1000 Höhenmeter gemacht. Den Sonntag starteten wir um viertel nach acht. Es ging über zwei Klettersteige und drei Joche bei schönstem Wetter zur Cita di Carpi (2101m). Als wir um halb drei die Hütte erreichten vertrieben wir uns die Zeit bis zum Essen mit Jassen. Das Warten lohnte sich, denn wir bekamen ein köstliches drei Gänge Menue. Den Abend verbrachte man mit Jassen. Auch am Sonntag hatten wir 1100 Höhenmeter zurückgelegt.

Die neue Woche begann mit einer kleineren Tour zur Rifugio di Vandelli (1926m) wo wir um ungefähr fünfzehn Uhr ankamen. Bereits eine halbe Stunde später warfen sich die mutigen Rover in einen nahegelegenen Gletschersee mit Bergpanorama. Nach einer angeregten Jassrunde blickten wir auf eine Etappe von 600 Höhenmeter zurück. Der Dienstag sollte unsere längste und gefährlichste Etappe werden. Bereits um sieben Uhr starteten wir unsere Wanderung, nach einem kurzem Marsch standen wir am Anfang eines dreieinhalb stündigen Klettersteiges der uns 600 Höhenmeter weiter nach oben brachte. Nach einer kleinen Stärkung am Ende des Klettersteiges traten wir den Abstieg an. Als wir endlich um viertel nach sieben in der Hütte San Marco ankamen, genossen wir die allerletzten Sonnenstrahlen vor der Hütte. Später bekamen wir ein Festmahl gekocht von der Nonna des Hauses. Darauf folgte ein gemütlicher Abend der jedoch ein einer heftigen

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Diskussion über die Jassregel „Stich-Stöck-Wies“

ein jähes Ende fand. Als der Generator der Hütte abgestellt wurde begaben wir uns um 22 Uhr ins Bett. Wir hatten wieder über 1100 Höhenmeter aufwärts gemacht.

Da wir am Mittwoch die kürzeste Tour hatten, rannte die Truppe in der halben Zeit wie geplant zu einer alten Kaserne, der Galassi-Hütte. Während die Leiter den ungewissen Aufstieg zur Spitze des Antelao wagten, setzen sich David & Alex auf einen Klettersteig ab. Jere & Michi besichtigten Bunkeranlagen während Matze & Leo die Sonne genossen. Die Köche der Galassi Hütte zauberten uns ein köstliches Mahr, jedoch „etwas“ roh! Obwohl am Mittwoch unsere kürzeste Tour war, haben wir über 700 Höhenmeter gemacht. Donnerstags starteten wir zu unserer letzen Etappe vor dem Abstieg sehr früh, was sich auszahlte, denn noch vor mittag erreichten wir den höchst gelegenen punkt unserer Reise. Er war auf einem Grat des Antelao Gletschers, über den wir dann auch abstiegen. Auf der Antelao Hütte erwartete uns ein ausgezeichnetes Essen welches wir mit einem Jass abrundeten. Die letzte Etappe verlange knapp 800 Höhenmeter von uns ab. Am Freitag stiegen wir ab und kamen wieder in die Zivilisation. Dort angekommen begaben wir uns auf eine knapp 5 stündige Bus und Zugfahrt zu einer wundervollen Jugendherberge in Brixen. Wir beendeten das Lager in einer Pizzaria. Der Samstag stand ganz unter dem Motto heimreise. Wir fuhren mit dem Zug über Innsbruck nach Rankweil und verstreuten uns in alle Ecken Rankweils.

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SOLA DOLOMITEN
Gut Pfad, Jere
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SOLA DOLOMITEN

ABSCHLUSSGRILLEN

Für unser Abschlussgrillfest trafen wir uns am 1. Juli um 19:00 Uhr auf der Wiese beim Pfadiheim. Dort hatte Christian bereits ein Feuer gemacht damit wir dann später auch grillen konnten.

Nachdem wir uns zur Gruppenstunde angemeldet hatten spielten wir noch „Mein rechter Platz ist leer, da wünsch ich mir … her“. Als wir fertig waren mit dem Spiel kam dann auch schon unser Besuch, wir haben Isabella eingeladen damit Sie uns mit Ihrer Gitarre und auch Ihrer Stimme musikalisch begleiten konnte. Wir sangen gemeinsam ein paar Lagerfeuerlieder, bis die Würstchen vom Grillmeister fertig waren, dann haben alle eine leckere Wurst mit gegrillten Kartoffeln und Brot bekommen. Als wir dann fertig waren mit dem Essen sangen wir nochmals gemeinsam einige Lieder.

Zum Schluss als Überraschung, gab es noch für jeden einen Eisbecher. Anschließend haben wir noch unser Abschlussritual und gemacht und verabschiedeten uns dann mit einem kleinen Sommergeschenk in die Ferien.

Danke nochmals an Isabella für die musikalische Begleitung, und an Christian fürs grillen. ☺ Es war ein sehr gemütlicher und lustiger Abend!

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Gut Pfad Bianca
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SOLA Altpfadi Bodman

Das diesjährige Altpfadi-SOLA stand ganz im Zeichen des Wassers und des Sports. Es begann schon bei der Anreise: Um halb acht Uhr trafen wir uns beim Bahnhof in Rankweil ¬– unsere Räder mit dabei. In Bregenz sattelten wir um aufs Schiff. Nach einer knapp 3-stündigen Bootsfahrt erreichten wir Dingelsdorf. Bevor wir uns sportlich betätigten und die 12 km nach Bodman zu unserem Lagerplatz radelten, stärkten wir uns im einzigen (!) Wirtshaus dieses kleinen beschaulichen Örtchens. Nach einem vorzüglichen Essen traten wir unsere Weiterreise an. Was als gemütliche Radtour gedacht war, entpuppte sich bald als ein hügeliges Unterfangen, das so manche/n vor eine unerwartete Herausforderung stellte. Das Wort „Warta“ kam immer wieder zum Einsatz und zerrte am Geduldsfaden des ein oder anderen☺. Unser Lagermotto, „chill deine Basis“, sorgte jedoch dafür, dass keiner der Geduldsfäden riss (auch nicht im Laufe der folgenden Tage☺). Letztendlich erreichten wir alle gut gelaunt den Lagerplatz. Die Zelte waren, dank den Dreien, die mit dem Auto unser Gepäck und das restliche notwendige Material transportiert hatten, schon aufgebaut (DANKE) und wir mussten es uns also nur noch bequem machen. Nach einer feinen Abkühlung im See, wurde geplaudert, gespaßt und schlussendlich gegrillt. Am Lagerfeuer ließen wir den Tag gemütlich ausklingen. Dank unzähliger Mücken und einem Handywecker, der netterweise von einem Mitaltpfadi NICHT ausgeschaltet worden war, begann der nächste Tag schon früher als von manchen gewünscht. Nach einem gemütlichem Frühstück MIT Nutella ☺ gingen wir den Tag langsam an. Auf dem Programm stand Rad fahren, paddeln und wandern. Aber der Reihe nach: Zuerst fuhren wir mit unseren Rädern zum Strandbad Bodman, dort liehen wir uns zwei Kanus aus und paddelten ca. eine Stunde zur sogenannten Marienschlucht, die wir dann erkunden wollten. Diese Schlucht entpuppte sich jedoch als ein schlichter Stiegenaufgang von ca. 15 Minuten. Oben angekommen, genossen wir jedoch die schöne Aussicht über den See, belästigten einen jungen Touristen, um Gruppenfotos zu machen und die ganz Sportlichen unter uns erklommen noch die letzten Me-

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ter, um eine Burgruine zu bestaunen. Der Rest beschloss sich am Fuße der Schlucht zu stärken. Nach einer ausgiebigen Mahlzeit (wir konnten an diesem Wochenende nicht genug von Würstchen bekommen☺) paddelten wir wieder zurück. Auf den letzten 100 Metern wurde ein Paddelrennen veranstaltet, welches Wicky und die starken Männer (und Frauen) haushoch gewannen☺ Yu-Ting spendierte allen Gewinnern ein Getränk – vielen Dank nochmal an dieser Stelle. Im Café Hasler stärkten wir uns mit leckeren Kuchen und Kaffee (oder Bier) nach dieser „anstrengenden“ sportlichen Betätigung. Anschließend radelten wir zu unserem Lagerplatz zurück. Nach einer abermaligen Abkühlung im See, setzen wir uns zusammen und besprachen das Großlager „Burg Lohra 2015“. Die Abstimmung, wie lange und vor allem wann wir daran teilnehmen wollen, passierte demokratisch und ohne Zwischenfälle. Wir waren selber kurz überrascht, wie einwandfrei diese ablief☺. Abends erwartet uns ein fabelhaftes Dinner in einem alten Torggel. Die Bedienung hatte ihre Freunde an uns und wir an ihr. Zum wiederholten Male radelten wir nach einem ausgiebigen Abendessen zurück zum Lagerplatz und ließen den Abend wieder gemütlich am Lagerfeuer ausklingen. Dabei ist anzumerken, dass es sich dieses Mal eher um einen kleineren Funken handelte, als um ein Lagerfeuer. Kalt wurde uns auf jeden Fall nicht – nicht mal den Verfrorensten unter uns. Wie es sich für einen Sonntag gehört, schliefen wir am nächsten Tag aus und wurden wie durch ein Wunder von den lästigen Mücken verschont. Nach einem feinen Frühstück in der Sonne begannen wir aufzuräumen, die Zelte abzubauen und zusammenzupacken. Nachdem alles verstaut und aufgeräumt war, kam derselbe Mitaltpfadi, dessen Wecker uns am Samstag schon so früh geweckt hatte drauf, dass sich sein Fahrradschlossschlüssel in seinem Rucksack befand. Und wo war dieser? Genau, im fertig verschnürten und abfahrtbereiten Hänger☺ Aber auch dieser kleine Zwischenfall wurde, dank unserem Motto „chill deine Basis“, ohne gröbere Vorkommnisse überwunden. Schlussendlich fuhren wir mit den Rädern nach Ludwigshafen, wo wir den Zug nach Hause bestiegen. In Rankweil angekommen, führte uns

der Weg zuerst noch kurz ins Heim, um unsere drei Transportverantwortlichen wieder zu treffen. Dann begaben wir uns in den Sternen, wo wir das Lager glücklich und zufrieden ausklingen ließen.

Ein großes D-A-N-K-E an das Organisationsteam! Es war wie immer ein lustiges und gelungenes Lager.

Gut Pfad Susanna und Christiane

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PFADFINDER-CLUB

WILLKOMMEN IM CLUB

Das erste Clubjahr ist bereits Geschichte. Wir haben schöne Abende erlebt, Erfahrungen gesammelt, manche Dinge geändert und starten nun in das zweite Jahr des Rankweiler Pfadfinder-Clubs. Wir möchten euch auf die neuen Beginnzeiten hinweisen, nämlich 20.00 Uhr, freuen uns auf euer Kommen und laden euch herzlich zu folgendem Club-Programm ein:

Freitag 11.10.2014

Kürbisfest

Freitag 18.10.2014

Clubabend

Freitag 25.10.2014

Törkeleabend

Freitag 01.11.2014

Freitag 08.11.2014

Freitag 15.11.2014

Freitag 22.11.2014

Freitag 29.11.2014

Freitag 06.12.2014

Freitag 13.12.2014

Freitag 20.12.2014

kein Clubabend

Faszination „Tauchen“ mit Markus Bauer

Clubabend

Bierverkostung

Clubabend

Nikolausparty

Clubabend

Weihnachtskreis in der Kunst

Vortrag von Mag. Albert Ruetz

Freitag 27.12.2014

Freitag 03.01.2014

Freitag 10.01.2014

Freitag 17.01.2014

Freitag 24.01.2014

Freitag 31.01.2014

Ferienclub mit David und Nicole

Ferienclub mit David und Nicole

Pokerabend mit professionellen Croupiers

Clubabend

Diasabend Pfadfinder von 1980 – 1990 mit Hubert

Clubabend

www.pfadi-rankweil.at

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