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five topics 07 news Martinsried / September 2013

die beratungsspezialisten der pentadoc für den gesundheitsmarkt

Rückblick zum Topic Table III: Diskussion auf Vorstandsebene

Benchmark I „GKV-PKV“: Best Practice mit klaren Kriterien

Benchmark II „Personalbedarf“: Ein Blick über den Zaun

Zu den Top-10-Gewinnern in der Mitgliedergewinnung der GKV gehören regelmäßig diejenigen Kassen, die sich in einer aktiven Kooperation mit einem PKV-Unternehmen befinden. Aber sind damit bereits alle Weichen gestellt und alle Möglichkeiten ausgeschöpft? Im Rahmen des dritten Topic Table in Potsdam wurde dazu angeregt zwischen Vertretern beider Welten diskutiert. Begleitet von einer spannenden Keynote. Seite 3

Potentielle und bestehende Kooperationen zwischen PKV und GKV gehören derzeit zu den in der Praxis meist diskutierten Themen. Doch die Grundlage für Beurteilungen und Entscheidungen ist meist eher subjektiv. Mit einem klaren Instrument bestehend aus messbaren Kriterien wollen wir Entscheidern nun eine fundierte Basis liefern. Was unser Benchmark „GKV-PKV“ leistet sehen Sie hier. Seite 6

Die Abstimmung laufender Prozesse im Zusammenspiel mit spürbar verbesserter Kundenorientierung ist heute eine Kernaufgabe der Kassen. Die Untersuchung von Durchlaufzeiten bei Prozessen ist dabei hochinteressant – aber es fehlen objektive Vergleichsmöglichkeiten. Dieser Situation, die auch als Wunsch seitens vieler Kassen an uns herangetragen wird, tragen wir nun Rechnung. Seite 12

welches zusammenspiel macht gewinner? kooperationen zwischen pkv und gkv können nun gesteuert und bewertet werden Seite 6


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EDITORIAL / GRUSSWORT

Sehr geehrte Damen und Herren, „Quo Vadis - Duales System“. Mit diesem Dach-

thema haben wir uns schon in vorangegangenen Ausgaben der Five-Topic News, unserem regelmäßig erscheinenden Journal, beschäftigt. In dieser Ausgabe, die kurz vor der großen Wahl erscheint, bekommen einige Aspekte eine besondere Bedeutung und Vertiefung. Kooperationen zwischen den großen Welten der GKV und der PKV erscheinen im Markt als gesetztes Thema. In vielen Fällen als bestehende, aktive Kooperation, aber in beträchtlichem Maße auch als Modell, das noch nicht „rund läuft“. Darüber hinaus befinden sich mögliche Formen der Zusammenarbeit häufig in einem Konzeptstadium. Wie wird sich diese Thematik weiterentwickeln? Um dieser übergeordneten Frage zu begegnen, werden sich die Marktteilnehmer mit zwei Kernthemen beschäftigen wollen – und müssen. Zum einen mit der grundsätzlichen Frage der potentiellen Wettbewerbsvorteile. Eine komplexe Fragestellung mit strategischer, konzeptioneller, zeitlicher, politischer und vermarktungstechnischer Ebene. Ja, tatsächlich komplex. Eine Situation, die schnell nach griffigen Kriterien ruft – wobei wir schon beim zweiten Kernthema wären: Welche Kriterien sollte eine Krankenkasse bei der Bewertung einer bestehenden oder Planung einer künftigen Kooperation ins Feld führen? Five Topics begleitet beide Fragestellungen intensiv. Und wo immer dies möglich ist, auch so messbar wie möglich. Dafür stellen wir in diesem Heft auch unser deutlich verfeinertes Produkt „Benchmark GKV-PKV“ detailliert vor. Sie werden sehen, dass die Kriterien, die in einem intensiven Workshop zusammen mit Teilnehmern aus unterschiedlichen Krankenkassen entstanden sind, auch Ihnen eine hervorragende Basis geben. Mehr dazu ab Seite 6.

Da könnte im Rahmen der Bundestagswahl 2013 noch Einiges in Bewegung kommen? Warten wir das Ergebnis ab. Five Topics hat sich bereits mit verschiedenen politischen Szenarien und entsprechenden konkreten Auswirkungen auseinandergesetzt. Auf einige Aspekte im Falle einer Regierungsbeteiligung der SPD gehen wir in dieser Ausgabe ebenfalls ein. Als Beratungsunternehmen der Pentadoc-Gruppe, das sich auf den Gesundheitsmarkt spezialisiert hat, sind wir allerdings sicher, dass sich an den fünf Beratungsschwerpunkten, die sich aus unserem Markennamen ableiten im Grundsatz nichts ändern wird. •Fusionsberatung M & A •Organisationsberatung •Prozessmanagement •Risikomanagement •Marketing Klare, langfristig relevante Themen. Und in nahezu jedem aus dem Praxisumfeld resultierenden Projekt entsteht der spannende Moment, in welcher Form sich unsere Topics individuell miteinander verknüpfen müssen, um für die jeweilige Kasse die gewünschten Effekte zu erzielen. So ist es auch bei einem weiteren zentralen Thema dieser Ausgabe: dem Personalbedarf, genauer gesagt, dem prozessorientierten Personalbedarf. Prozessmanagement und Organisationsberatung werden hier in jedem Falle thematisch berührt. Aber selbstverständlich entsteht spätestens bei der Betrachtung der Kundenorientierung als eines der wichtigsten resultierenden Ziele auch eine spannende Überschneidung zum Marketing. In diesem Heft fokussieren wir aber. Wie genau, zeigt Ihnen unser Beitrag zu unserem neuen Benchmarktprodukt zum Personalbedarf. Wir informieren Sie gerne ausführlich ab Seite 12. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Oder haben Sie ein Thema, das Sie besonders bewegt? Das Vorstandsduo der Five Topics AG Ralf Minning und Joachim Adam freuen sich auf Ihr Feedback.

Ralf Minning Vorstand Five Topics AG ralf.minning@fivetopics.de Mobil: +49 172 829 45 63

Joachim Adam Vorstand Five Topics AG joachim.adam@fivetopics.de Mobil: +49 173 860 48 00


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in eigener sache

review topic table potsdam

Im Jahr 2012 hat die Five Topics AG mit der Einführung regelmäßiger Unternehmerstammtische – den sog. Topic Tables – eine neue Plattform für die Entscheider des Gesundheitsmarktes geschaffen. Der neue, verstärkt interaktive Diskussionscharakter in kleiner, exklusiver Runde ist bereits bei den ersten Veranstaltungen dieser Reihe im vergangenen Jahr sehr gut angekommen – dies bestätigt uns jedenfalls das einhellige Feedback aus dem Kreis der teilnehmenden Vorstände. Nachdem sich unser erster Topic Table im Schwerpunkt mit der Thematik „Reorganisation gesetzlicher Krankenkassen“ befasst hat, haben wir uns bereits im Herbst letzten Jahres anlässlich unseres zweiten Branchen-Events dieser Reihe erstmals unter dem Leitmotiv „Wie privat wird die gesetzliche Krankenversicherung“ mit der Thematik der Konvergenz von GKV und PKV auseinander gesetzt. Auf Grundlage der Key-Notes und skizzierten politischen Szenarien der Herren Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen – Forschungszentrum Generationenverträge der Universität Freiburg – und Michael Weller – Leiter Stabsbereich Politik des GKV-Spitzenverbandes – haben wir am 27.09.2012 in Berlin im Kreise von insgesamt 16 Vorständen namhafter gesetzlicher Kassen und privater Krankenversicherungs-Unternehmen intensiv über den Status Quo und die weiteren Perspektiven diskutiert.

Auf dem Weg zu Kooperationen: Welche Konstellationen zwischen GKV und PKV ergeben nachhaltige Vermarktungschancen?

Auf Basis der vielfältigen Diskussionen während und am Rande unseres Topic Tables hat sich – neben den politisch-strategischen Aspekten – zwischenzeitlich mehr und mehr auch ein vitales Interesse unserer Kunden an der ganz pragmatischen Anbahnung und Umsetzung möglicher Kooperationen mit privaten KrankenversicherungsUnternehmen bzw. (aus Sicht der PKV) mit gesetzlichen Kassen herauskristallisiert. Aus unseren Gesprächen mit Ihnen wissen wir: Viele Kassen befinden sich bereits in einer etablierten Kooperation mit einem oder mehreren PKV-Unternehmen; andere wechseln aktuell den Kooperations-Partner oder sind zum Jahreswechsel 2012 /2013 erstmals eine Kooperation eingegangen. Zahlreiche weitere Marktteilnehmer beider Systeme befinden sich derzeit ebenfalls in intensiven diesbezüglichen Überlegungen und Planungsprozessen. Zudem berichtet der „DfG“ (Dienst für Gesellschaftspolitik) regelmäßig über die Mitgliederentwicklung der GKV – zu den „TOP-10-Gewinnern“ der Rankings gehören Quartal für Quartal vor allem Kassen, die sich in einer aktiven Kooperation mit einem PKV-Unternehmen befinden. Diesem auf dem Gesundheitsmarkt deutlich wahrzunehmenden Trend haben wir in der Zwischenzeit u. a. mit der Entwicklung unseres neuen Produkts GKVPKV-Benchmark Rechnung getragen.


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review topic table potsdam

Darüber hinaus hat auch die politische Relevanz der Thematik der „Konvergenz der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung“ inzwischen – insbesondere mit Blick auf die in Kürze bevorstehenden Bundestagswahlen – nochmals erheblich an Bedeutung gewonnen. Mittlerweile positionieren sich die politischen Kräfte unterschiedlicher Coleur unter dem Leitmotiv „Bürgerversicherung versus duales System“ in vielfältiger Weise. So möchte zum Beispiel die SPD für den Fall einer künftigen Regierungsbeteiligung die hier dargestellten Eckpunkte umgesetzt wissen.

SPD

PARTEIPROGRAMM

Vor diesem Hintergrund haben sich unsere Vorstände entschlossen, die Thematik Konvergenz GKV-PKV unter dem Leitmotiv „Quo vadis - Duales System“ erneut in den Mittelpunkt unseres Branchen-Events zu stellen.


5 Five Topics News, September 2013

Am 24.04.2013 in Potsdam haben wir zwischenzeitlich gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Jonas Schreyögg vom „Center for Health Economics“ – Lehrstuhl für Management im Gesundheitswesen an der Universität Hamburg – die Fragestellungen rund um die Weiterentwicklung des Dualen Systems auf Basis seiner Keynote im Kreise von insgesamt 14 Vorständen gesetzlicher Kassen und privater KrankenversicherungsUnternehmen diskutiert. Auf Basis des gleichermaßen fundierten wie spannenden Intros unseres Referenten hatten wir unter Ralf Minnings versierter Moderation im Anschluss Gelegenheit, die Konvergenz-Thematik mit unseren Gästen aus GKV und PKV erneut und vertiefend zu

diskutieren. Der Austausch der Teilnehmer fand in absolut ideologiefreier, offener und konstruktiver Atmosphäre statt und ermöglichte dank der Präsenz eines Gastes aus der Schweiz auch den einen oder anderen vergleichenden Blick „über den Zaun“ unserer Nachbarländer. Der Networking-Charakter unseres Events war bei der anschließenden (von der brandenburgischen Abendsonne begleiteten) Schiffsexkursion auf dem Schwielowsee und dem gemeinsamen weiteren Abendprogramm im Hafen-Restaurant und an der Hotelbar erneut sehr hoch – besonders spannend war vor allem der intensive „systemübergreifende“ Austausch zwischen den Vorständen aus GKV und PKV zu beobachten.

Das einhellige Fazit sowohl des Herrn Prof. Dr. Schreyögg als auch unserer Teilnehmer

war die Erkenntnis,

dass sich beide Systeme relativ unabhängig vom Ausgang der bevorstehenden Bundestagswahlen

weiter aufeinander zu bewegen werden.

Vor diesem Hintergrund kommt insbesondere der Implementierung bzw. Vertiefung und ggfs. Optimierung bereits existierender Kooperationen zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung eine zentrale Bedeutung zu. Unser im Verlaufe des ersten Quartals dieses Jahres entwickeltes neues, innovatives Produkt eines quantitativen und qualitativen Benchmarks bestehender und künftiger Kooperationen zwischen gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungsunternehmen fand dabei das ungeteilte Interesse unserer

Teilnehmer. Hierzu hat zwischenzeitlich auch bereits ein Auftaktworkshop im Kreise von Teilnehmern und weiteren Interessenten stattgefunden – im weiteren Verlauf dieses Newsletters erfahren Sie mehr dazu. Für weitere Fragen zur Konvergenz-Thematik und unserem diesbezüglichen Portfolio steht Ihnen Günter Kriegeskorte telefonisch unter +49 172 109 85 02 oder per E-Mail an guenter.kriegeskorte@fivetopics.de gern zur Verfügung.


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leitartikel

benchmark gkv / pkv

Wenn Du den Feind kennst und Dich selbst, musst Du auch hundert Schlachten nicht fürchten.

Wenn Du Dich selbst kennst, aber den Feind nicht, wirst Du für jeden Sieg auch eine Niederlage einstecken.

Wenn Du weder den Feind kennst noch Dich selbst, wirst Du in jeder Schlacht unterliegen.

Sun Tzu Die Kunst des Krieges, China, 500 v. Chr. Dieser historische Ausspruch eines frühen „Strategieberaters“ und Generals ist wohl (fast) jedem bekannt. Er beschreibt kurz und prägnant, dass die Information über Vorgehensweisen anderer die eigenen Vorgehensweisen verbessern kann.


7 Five Topics News, September 2013

Zur Erinnerung Das Thema GKV-PKV Kooperationen ist zur Zeit im Markt eines der interessantesten Themen. Nicht nur während unseres letzten Topic Tables hat sich dieser Sachverhalt durch die angeregten Diskussionen der beteiligten Vorstände aus GKV und PKV bestätigt. Viele Unternehmen leben bereits eine enge Partnerschaft im Sinne der GKV-PKV Kooperationen, andere versuchen z. Zt. geeignete Kooperationspartner zu finden und eine Kooperation zu gestalten. Aus vielen Gesprächen mit unseren Kunden und Partnern wissen wir, dass bisher nicht alle Kooperationen „rund“ laufen und gesteckte Ziele durchaus nicht immer erreicht wurden. Dagegen existieren fruchtbare Kooperationen, die gemeinsames Wachstum generieren und hervorragende Haltearbeit ermöglichen. Insgesamt also sehr divergierede Ansätze (von der reinen Produkt- bis hin zur gezielten Vertriebspartnerschaft) mit mehr oder weniger generierbaren Erfolgen. Die Idee war und ist demnach, ein Produkt auf dem Markt zu etablieren, welches im Sinne eines Best-Practice-Ansatzes bestehende

In einem Workshop mit Vertretern der Krankenkassen wurde festgelegt, welche Kriterien in den Benchmark einfließen sollen

Kooperationen nach festgelegten Kriterien vergleicht und die jeweiligen Ansätze bewertet. Die Ergebnisse liefern dann in Zusammenarbeit mit den Benchmark-Partnern weitere Ansätze zum Ausbau bzw. zur Verbesserung der jeweiligen Kooperation. Weiteres Vorgehen Nachdem wir Anfang dieses Jahres die ersten Eckpunkte und Rahmenbedingungen festgelegt hatten, haben wir nun das Produkt weiter verfeinert. In Zusammenarbeit mit ersten Interessenten aus dem GKV- und PKV-Bereich wurden Beurteilungspunkte und Kriterien herausgearbeitet. Dazu fand am 04.07.2013 ein Workshop im Kreise von Teilnehmern und weiteren Interessenten statt, in welchem die Kriterien angeregt diskutiert und fixiert wurden. Als Ergebnis wurden folgende Bewertungskriterien herausgearbeitet, anhand deren Überschriften künftig regelmäßige Bewertungen für Kooperationen erstellt und Vorschläge zur Ausschöpfung bestehender Optimierungspotenziale herausgearbeitet werden.


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benchmark gkv / pkv

Benchmark • Unterschiede messbar machen • Qualitative Merkmale standardisieren • Verbesserungspotenziale aufzeigen • Optimierungsbedarf ermitteln • Kennzahlen ermitteln • Miss-/Erfolge objektiv nachweisen • Erfahrungsaustausch anregen • Übergreifende Kommunikation zum Thema Kooperation ermöglichen • Risiken minimieren

1 Wir möchten an dieser Stelle kurz zwei Beispiele aus dem Benchmark aufzeigen, um die Vorgehensweise zu verdeutlichen. Es handelt sich dabei um Auszüge aus den einzelnen Fragenkatalogen und grafischen Darstellungen.

Allgemeines Der Benchmark macht qualitative Punkte messbar und stellt diese übersichtlich dar. Jeder BenchmarkPartner kann seine Ergebnisse im Vergleich zu den anderen Teilnehmern einsehen. Alle Werte sind anonymisiert – für den jeweiligen Teilnehmer werden die eigenen Werte herausgehoben. Befragt wird immer der jeweiliger GKV- und der PKV-Partner, um Unterschiede in der eigenen Kooperation nachvollziehen zu können. Es werden zwei Berichtsarten angeboten: Im rein quantitativen Bericht werden die Auswertungen dargestellt und grafisch ausgearbeitet, im qualitativen Bericht werden darüber hinaus individuelle Punkte der Kooperationen berücksichtigt.


9 Five Topics News, September 2013

Gesamt

Ziele

Prozesse

Kooperation 5

Kooperation 5

Kooperation 5

Kooperation 4

Kooperation 4

Kooperation 4

Kooperation 3

Kooperation 3

Kooperation 3

Kooperation 2

Kooperation 2

Kooperation 2

Kooperation 1

Kooperation 1

Kooperation 1

0

10

20

30

40

0

Produkte

2

4

6

0

Pr채mien

Beitragsstabilit채t

Kooperation 5

Kooperation 5

Kooperation 5

Kooperation 4

Kooperation 4

Kooperation 4

Kooperation 3

Kooperation 3

Kooperation 3

Kooperation 2

Kooperation 2

Kooperation 2

Kooperation 1

Kooperation 1

Kooperation 1

0

5

0

2

4

6

Vertriebswege

Kooperation 5

Kooperation 4

Kooperation 4

Kooperation 3

Kooperation 3

Kooperation 2

Kooperation 2

Kooperation 1

Kooperation 1

Wie genau sieht Ihre individuelle Situation aus? Im BenchmarkCockpit sehen Sie plakative Ergebnisse

0

Neugesch채ft

Kooperation 5

0

5

5

0

5

5


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benchmark gkv / pkv

beispiele für ergebnisse

2.1 Neugeschäft Der Punkt Neugeschäft beurteilt die Abschlüsse an Zusatzversicherungen der PKV und die Anzahl der durch die Kooperation erzielten GKV-Neumitgliedschaften. GKV

Wie viele Mitgliedschaften wurden durch die Kooperation erreicht?

2.2 Haltearbeit Der Punkt Haltearbeit beurteilt die Mitgliederbindung durch die Kooperation. Zentral sind Fragen über die Höhe der Abwanderungen im Mitgliederbestand ohne Zusatztarife bzw. mit Zusatztarifen. Ergebnis sind drei Kennzahlen:

!

PKV

Wie viele Abschlüsse erfolgten durch die Kooperation? Tarife ambulant /sationär/Zahn /Pflege

Beispiel: grafische Darstellung Abwanderungsquoten Kooperation Abwanderungsquoten mit Zusatz ohne Zusatz

1

• Abwanderungsquote • Abwanderungsquote mit Zusatztarif • Abwanderungsquote ohne Zusatztarif

5

2

4

3


11 Five Topics News, September 2013

Kooperation

1

Beispiel: grafische Auswertung Zusammenhang Neumitgliedschaften und Abwanderungen

5

Mitgliedschaften Abwanderung

4

3

2

5

2

1

0

4 Diese Beispiele stellen nur einen kurzen Ausschnitt aus dem gesamten Repertoire des Benchmarks dar. Zu jedem Punkt werden auch individuelle Fragen mit Freitextantworten gestellt, so dass für jede Kooperation individuelle Auswertungsmöglichkeiten bestehen und Vorschläge für Änderungen in der Kooperation nach den tatsächlichen Wünschen und Bedürfnissen der Kooperationspartner erstellt werden können. Weiteres Vorgehen Nachdem nun die Inhalte abgestimmt wurden, initiieren wir zurzeit den ersten Benchmark und stellen die ausführlichen Fragekataloge zusammen. Noch im Verlauf des dritten Quartals 2013 werden wir die erste Benchmark-Befragung unter den teil-

3 nehmenden Kooperationen starten. Diese wird eng durch Five Topics begleitet, um Fragen direkt beantworten zu können. Noch im vierten Quartal 2013 werden dann die ersten Ergebnisse unter den Teilnehmern vorgestellt und ggf. notwendige Anpassungen vorgenommen. Haben wir auch Sie neugierig gemacht? Kontaktieren Sie uns einfach. Unser Senior-Berater Jörg-Henning Grimm steht Ihnen für ergänzende Auskünfte unter +49 172 829 45 64 oder per E-Mail unter joerg-henning.grimm@fivetopics.de zur Verfügung. Wir werden darüber hinaus sicherlich noch in den nächsten Ausgaben unseres Newsletters über die ersten Meilensteine dieses Benchmarks berichten.


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neues produkt

prozessorientierter personalbedarfs-benchmark Neben vielen spannenden Entwicklungen auf dem Gesundheitsmarkt ist das Thema Prozesseffizienz im Sinne eines echten Produktivitätsfortschritts und einer optimalen, kundenfreundlichen Bearbeitung ein „Dauerbrenner“. Wir greifen dieses Thema immer wieder bei unseren Beratungstätigkeiten auf und haben das Thema Neu- und Umgestaltung von Prozessen als eine der fünf Säulen unseres Kernportfolios festgelegt. Gerade bei Neueinführungen von IT-Lösungen besteht oft die Frage nach „neuen Prozessen“ oder Neuausrichtungen von Vorgehensweisen. Nicht zuletzt werden effiziente Prozesse vor dem Hintergrund der Verwaltungskosten (hier Anteil der Personalkosten) aufgegriffen. Immerhin bilden die Personalkosten den größten Anteil an den Verwaltungskosten. Die GKV selbst gehört wohl zu den personalintensivsten Branchen. Neben der Thematik Verwaltungskosten erlangen auch Neukundengewinnung und Haltearbeit in den gesetzlichen Kassen immer größere Bedeutung. Kundenzufriedenheit und deren Messung über Beschwerdestatistiken werden immer wichtiger. Wesentliche Kriterien für zufriedene Kunden sind kurze Prozessdurchlaufzeiten und niedrige Rückstandssituationen in den Unternehmen. Die Untersuchung von Durchlaufzeiten bei Prozessen ist aus diesen Aspekten heraus in höchstem Maße interessant.

Leider sind die im eigenen Unternehmen gemessenen Daten nicht immer aussagekräftig. Es fehlt in der Regel der „Blick über den Zaun“ in Form eines Vergleichs mit anderen Unternehmen der gleichen Branche. Ein aussagefähiger Best-Practice-Vergleich zwischen den Kassen ist wünschenswert. Da uns dieser Vergleichswunsch immer häufiger bei Mandaten angetragen wird, lag die Einführung eines prozessbezogenen Personalbenchmarks auf dem GKV-Sektor nahe.

Die Personalkosten bilden den größten Anteil an den Verwaltungskosten Ziele sind die Darstellung und der Vergleich von Prozesskennzahlen der vereinfachten und standardisierten Geschäftsprozesse für die teilnehmenden Krankenkassen. Alle Ergebnisse werden anonymisiert dargestellt und können von den Teilnehmern eingesehen werden. Nur die Daten der eigenen Kasse sind für das jeweilige Unternehmen kenntlich gemacht, um den Vergleich mit den weiteren Teilnehmern vornehmen zu können. Die Finanzierung erfolgt anteilig durch die jeweiligen Teilnehmer. Datenschutz und Ausschließlichkeit werden allen Teilnehmern zugesichert. Zunächst erfolgt die Betrachtung der wichtigen Kern- und Unterstützungsprozesse. Five Topics nutzt als Grundlage die vorhandenen Prozessmodelle der GKV-Musterkasse und vereinfacht diese zur Messung und Auswertung. Art und Umfang der auszuwertenden Prozesse, sowie erhobene Kennzahlen und Nebeninformationen werden vorab mit den Teilnehmern abgestimmt und vorbereitet.


13 Five Topics News, September 2013

Netto Verwaltungskosten je Versicherten

120 â‚Ź 100 â‚Ź

2001

2002

2003

2004

2005

Quelle: KF12 Bund Stand Juli 2013

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012


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prozessorientierter personalbedarfs-benchmark

Rahmenbedingungen für Ihre Teilnahme am Benchmark

Datenschutz - Vertraulichkeit Vertraulichkeit und Datenschutz gelten als eine der obersten Grundlagen der Zusammenarbeit. Alle Partner verpflichten sich, den Datenschutz einzuhalten. Maßnahmen zur Einhaltung des Datenschutzes werden bei Bedarf nachgewiesen und können jederzeit von den Beteiligten eingefordert werden. Alle Daten werden vertraulich behandelt. Die Datenherkunft wird im Bericht des Benchmarkings anonymisiert. Nur das jeweilige Unternehmen wird den eigenen Namen im Bericht einsehen.

Laufzeit Die Vertragslaufzeit beträgt mindestens ein Jahr. Verlängerungen sind jederzeit möglich.

Benchmark

Berichtswesen Five Topics erstellt, in Abhängigkeit zur individuellen Beauftragung, verschiedene Arten von Berichten.

Ausschließlichkeit Die erhobenen Daten werden ausschließlich für das Benchmarking genutzt und nur den beteiligten Unternehmen zur Verfügung gestellt. Eine Aufbereitung der Daten und Bereitstellung für andere Projekte und/oder Veröffentlichungen erfolgt nicht.

Finanzierung Die Finanzierung des Benchmarkings erfolgt anteilig durch die beteiligten Partner.

Auswertung Five Topics übernimmt die Erhebung, Sammlung und Aufbereitung der Daten. Aktualisierungen der Abfragen werden regelmäßig unaufgefordert sowie auf individuelle Anforderungen der Partner vorgenommen. Five Topics führt qualitätssichernde Maßnahmen durch und weist diese bei Bedarf nach.


15 Five Topics News, September 2013

Resultate des Benchmarks werden quantitativ und qualitativ zusammengefasst

nKen nd d t u h n c i n e Ber Dat eitet u ie die D er iver den r aufb führ t. her i t at r t e n e w e ic Qua icht raggeb n aufg mögl pics. r e m B n Auft bezoge istung ive To e s e e fl i F In d n für d hmark nd Au durch u c t le zah en Ben erung erfolg n d ch a u f i t ät s s i at i o n e l m Qua ninfor e iele Neb eisp n-B e en l h lock i t ät nza ss B Kapaz essen Ken en z oze t r o i A r P e p z M e lauf eiten j nal in stungs rch i z o • Du chlauf s Pers . bei Le r te • Du gesetz all, z. B F n • ei ten je s • Ko

ämt en s tes, b e n h B ält, eric nt h n B preta- u iver ht e itative r i t at z l c e i t a r e In äge nt Qu ve B s qua n und orschl läge t at i e e i h V l d g c a e n ors wi qu lten hlu Der n Inha Empfe iten so iese V t. e e r .D lich iduelle ffälligk ungen fgefüh r u u iv e a A i d t n u m s i i en z selb Opt tion ichen ericht l B g ö im m den wer h eric

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Völlig unabhängig von einer Teilnahme am Benchmark stehen wir Ihnen natürlich im Bedarfsfall auch gern für eine Beratung zur individuellen Optimierung „Ihrer“ bestehenden Prozesse zur Verfügung und greifen dabei auf unsere eigene, umfangreiche Prozessdatenbank zurück. Weitere Informationen zum Thema „Personalbenchmark“ werden wir in den nächsten Tagen und Wochen herausgeben und Sie ggf. persönlich ansprechen. Sofern Sie vorab Fragen zum Thema haben, können Sie unsere Senior-Berater Jörg-Henning Grimm unter +49 172 829 45 64, per E-Mail joerg-henning.grimm@fivetopics.de und Gert Fuljahn unter +49 174 921 96 08, per E-Mail unter gert.fuljahn@fivetopics.de jederzeit kontaktieren. Wir freuen uns auf Ihr Interesse.


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in eigener sache

Vorstellung unserer neuen Mitarbeiter Five Topics ist ein erfolgreiches Beratungsunternehmen im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherungen. Seit der Gründung im Juli 2010 wächst Five Topics kontinuierlich. Daher dürfen wir wieder weitere neue Mitarbeiter und begrüßen.

Blog Die Artikel zu diesem Newsletter und alle Themen, die den Gesundheitsmarkt sonst noch bewegen, lesen Sie auch in unserem Blog. Klicken Sie rein und diskutieren Sie mit. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! blog.fivetopics.de

Wir möchten die Gelegenheit nutzen und Ihnen auf diesem Wege unsere neuen Kollege vorstellen:

Schlusswort Auf politischer Ebene werden zur Bundestagswahl im September neue Weichen gestellt. Die Ergebnisse dürfen mit Spannung erwartet werden – geben Sie doch dem Gesundheitsmarkt auch zentrale Entwicklungsmöglichkeiten vor. Mit Five Topics steht Ihnen bei jedem Wahlergebnis ein sicherer Partner zur Seite, der bereits seit vielen Monaten potentielle Szenarien durchspielt. Strategisch ebenso wie für die operative Umsetzung. Für die GKV wie für die PKV.

Seit 01.06.2013: Projektmanager Daniel Badorrek, versierter iskv_21c-Spezialist mit Schwerpunkt im Bereich ZVK und Führungserfahrung im GKV-Umfeld

Seit 01.07.2013: Diplom-Kaufmann Thomas Peifer, Fachmann im Bereich Leistungen, Prozessmanagement und Datenanalyse mit langjähriger Führungskompetenz in der gesetzlichen Krankenversicherung

Wir wünschen Ihnen in diesem Sinne einen Ausgang, der Ihren individuellen Vorstellungen entspricht und freuen uns darauf, Ihnen zum Ende des Jahres wieder interessante Inhalte und spannende Themen näher bringen zu können. Bis zur nächsten Ausgabe der Five Topics News! Ihr Five Topics Team. Feedback Wie ist Ihre Meinung zum aktuellen Thema? Welche Themen würden Sie gerne behandelt sehen? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf: info@fivetopics.de

Impressum Five Topics AG Fraunhoferstraße 22 82152 Planegg-Martinsried Tel. +49 (0)89 9589377-00 Fax. +49 (0)89 9589377-28 www.fivetopics.de

Konzept und Design Vorstand: Joachim Adam, Ralf Minning Aufsichtsratsvorsitzender: F. W. Kamp Registergericht München HRB 202570

Skalecki Marketing & Kommunikation GmbH Westerbachstraße 28 60489 Frankfurt am Main www.skalecki-kommunikation.de

Ippolito Fleitz Group GmbH Augustenstraße 87 70197 Stuttgart www.ifgroup.org

Veranstaltungshinweis bitte merken Sie sich für das vierte Quartal 2013 folgenden interessanten Termin vor:

Dienstag, 22.10.2013 Topic Table – Hamburg Aktuelle und prospektive Finanzsituation der GKV. Die Veranstaltung findet im Hotel Grand Elysee in Hamburg statt. Die Details zu weiteren Rahmenbedingungen sind rechtzeitig im Vorfeld der Veranstaltungsrubrik unserer Website zu entnehmen.

Five Topics News 07  

Welches Zusammenspiel macht Gewinner?

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