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Peninsula eine neue Perspektive für das Giessenareal

Überblick

Grünanlagen

Zusammen- Perspektiven arbeit


Inhaltsverzeichnis Perspektive Geschichte Zürichseeweg Grünanlagen Stadt Wädenswil Seeclub Wädenswil Behörden Ökologie Elektrobiologie Architekturbüros Projektentwickler Ein Neubeginn

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Projektstand am 08. Dezember, 2008 Peach Property Group AG

Überblick

Grünanlagen

Zusammen- Perspektiven arbeit

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Perspektive Aktivitäten der Schweizer Entwickler Peach Property Group in Zusammenarbeit mit den lokalen, regionalen und kantonalen Behörden.

Wie sieht das Projekt Peninsula aus?

In Anbetracht der Komplexität des Projektes überrascht es nicht, dass die Pläne für die allseitige Entwicklung von Peninsula über mehrere Projektphasen hinweg kontinuierlich wachsen. Die Aussichten sind sehr vielversprechend: ein beständiger und sicherer Zugang zum Seeufer für die Öffentlichkeit, rund ein halber Kilometer Zürichseeweg führt enlang einer vielzahl von Gärten. Im Weiteren haben die Entwickler zugestimmt, Parkplätze in einer unterirdischen Einstellhalle zu erstellen, sodass die Halbinsel zur vorwiegend autofreien Zone wird.

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Unter dem Namen Peninsula soll eine ambitionierte Wohn- und Geschäftsanlage am Zürichsee entstehen und damit ein neues Kapitel in der Geschichte von Wädenswil aufgeschlagen werden. Der Ort des Geschehens ist das ehemalige Industriegelände Giessen, eine 30‘000 m2 grosse geschichtsträchtige Halbinsel. Ihr ursprünglicher Industrieglanz direkt am See ist vor langer Zeit verblasst. So wartet sie seit vielen Jahren regungslos und geduldig darauf, wieder erweckt zu werden. Dies soll jetzt geschehen.

Neben der Sicherstellung einer natürlichen Umwelt auf Peninsula werden ausserdem bedeutende historische Gebäude wie das 1906 von Maillard designte Fabrikgebäude und das 1920 von Kölla entwickelte Gebäude erhalten, renoviert und umgenutzt. Der Gestaltungsplan beinhaltet weiterhin Raum für die Entstehung von neuen Wohnliegenschaften und die teilweise gewerbliche Nutzung. Auf den folgenden Seiten werden die grundlegenden Elemente des Gestaltungsplans sowie die Menschen, die sich an der Verwirklichung von Peninsula beteiligen, vorgestellt. Weitere Informationen über die aktuelle Situation des Projektes finden Sie auch auf der dafür eingerichteten Website: www.waedenswil-peninsula.ch.

4 2 Seit vielen Jahren ist es ein Anliegen der Bewohner von Wädenswil, das Giessenareal zu gestalten und den Zürichseeweg zu realisieren. Die Verwirklichung dieser Anliegen soll 2009 ihren Anfang nehmen.

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3 Landschaftsarchitektur Wettbewerbe haben viele Perspektiven für Grünanlagen eröffnet. 4 Das Maillard Fabrikgebäude von 1906 mit Umnutzungspotential.

Vor über zehn Jahren wurde ein Gestaltungsplan für das Giessenareal entwickelt, der bereits die Ziele der Wiederbelebung des Areals mit einem direkten Seezugang, Spazierwegen und Grünanlagen aufzeigte. Diese Vision kann heute verwirklicht werden durch die koordinierten 3

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Geschichte

5 Giessenareal aus der Vogelperspektive mit dem Webereigebäude der Tuchfabrik Pfenninger. Dieses markante Gebäude von Robert Maillard wird bei der Realisierung von Peninsula erhalten bleiben.

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6 und 7 Postkarten aus der Zeit der Tuchfabrik Pfenninger. Um 1811 erhält die textile Heimarbeit einen ersten protoindustriellen Aufschwung und zahlreiche Fabriken entstehen in Wädenswil, darunter 1832 die Tuchfabrik Pfenninger und Cie AG auf dem Giessenareal. Von 1900 bis 1910 erlebt Wädenswil einen starken Aufschwung und wird zur Industriegemeinde. Die Fabrikarbeit hat die Heimarbeit abgelöst. 1976 stellt die Tuchfabrik ihren Betrieb ein und Wädenswil wandelt sich vom Industrie- zum Wohnund Bildungsstandort.

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Zürichseeweg

Ein Erwachen des Giessenareals

8 In Anlehnung an den Gestaltungsplan von Wädenswil wird am Ufer von Peninsula rund ein halber Kilometer Zürichseeweg entstehen.

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9 Foto eines Teilstückes der bereits existierenden Grünanlagen hinter der Fabrikantenvilla.

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Ausgiebige Bepflanzungen werden der Halbinsel neues Leben einhauchen. Ein Erwachen des Giessenareals findet voraussichtlich 2009 statt.

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Grünanlagen

Schon seit Beginn der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts ist der Zürichseeweg ein viel diskutiertes Thema. In der Stadt Wädenswil geht es dabei vor allem um das 1,6 Kilometer lange Teilstück zwischen der Halbinsel Giessen und der Mülenen in Richterswil. Im Mai 2008 hat der Kantonsrat grünes Licht für die zur Realisierung benötigte Finanzierung gegeben. Geplanter Baubeginn ist Frühling 2009.

Vision einer Grünanlage

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Um Raum für Naturlandschaften zu schaffen werden Parkplätze in eine unterirdische Garage verlegt.

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Mit dem Kauf des Giessenareals durch private Investoren und das Projekt Peninsula, das auf der Halbinsel realisiert wird, hat die Situation rund um den Zürichseeweg in Wädenswil eine neue Wende genommen. Es wird rund ein halber Kilometer Zürichseeweg auf der Halbinsel Giessen entstehen. Der Zugang zum Zürichseeweg wird entlang grosszügiger Grünflächen führen, welche die Gebäude auf dem Giessenareal umgeben werden. Ermöglicht wird diese grosszügige Grünfläche durch die Verlegung von Parkplätzen in eine unterirdische Garage. Damit wird das jetzige Fabrikgelände zu einem attraktiven Wohn- und Arbeitsareal und damit zu einem Gewinn für die Stadt Wädenswil.

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Christian Lenzin, Berchthold.Lenzin Landschaftsarchitekten Bis anhin war das Giessenareal ein Raum textilindustrieller Nutzung, wo der Fokus auf dem Arbeiten lag und das Wohnen nur einen kleinen Platz einnahm. Mit dem Projekt Peninsula findet diesbezüglich eine Art Konvertierung statt. Das Wohnen rückt neu in den Vordergrund. Das ist eine spannende Herausforderung für uns. Hier wird die Entstehung eines speziellen Seeufergeländes geplant, das sowohl Anwohnern als auch der Öffentlichkeit ihren sozusagen individuellen Zugang zum See ermöglicht. Für uns spielt dabei der Abschnitt des Zürichseeweges, der entlang des Geländes entstehen soll, eine wesentliche Rolle.

Mit der Gestaltung der ganzen Aussenanlage inklusive Grünfläche und Zürichseeweg wurden die Landschaftsarchitekten Berchtold.Lenzin mit Sitz in Zürich und Basel betraut. Berchtold.Lenzin haben schon zahlreiche Wettbewerbe gewonnen und einige anspruchsvolle Projekte in der ganzen Schweiz umgesetzt.

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Stadt Wädenswil

Ein Beitrag zu “Wädensville”

und 14 Das Giessenareal wird durch die enge Zusammenarbeit von staatlichen und privaten Parteien wieder zu einem dynamischen Wahrzeichen von Wädenswil, welches auf die angrenzende Nachbarschaft ausstrahlen wird. Wädenswil war einst bekannt als das “Paris der Schweiz” auf Grund seiner eleganten Gebäude und seines schicken Lebensstils. Peninsula soll in der Zukunft der Region als eine der modernen und umweltfreundlichen Entwicklungen am Zürichsee eine entscheidende Rolle spielen.

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Christian Huber, Stadtrat Planen und Bauen: Wir begrüssen, dass nun nach über zehn Jahren die Umsetzung des öffentlichen Gestaltungsplans der Halbinsel Giessen in Angriff genommen wird. Ganz besonders freuen wir uns, dass der Abschnitt des Zürichseewegs in diesem Bereich realisiert wird und die Bevölkerung der Stadt Wädenswil damit dort direkten Zugang zum See erhält. Das Projekt, das auf dem Giessenareal entstehen soll, bringt der Stadt zudem zusätzlichen Wohnraum. Durch die exponierte Lage der Halbinsel wird die Neunutzung auch über die Stadtgrenzen hinaus ausstrahlen, zumal das Gelände vom See aus sehr gut wahrgenommen wird.

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Die Exponenten der Projektentwicklerin stehen in konstantem und konstruktivem Dialog mit den Vertretern der Behörden. Sowohl für die Stadt als auch für die Peach Property Group stehen dabei die Anliegen von Wädenswil im Vordergrund. Die neue Interpretation der Halbinsel Giessen soll Wädenswil einen Mehrwert bringen und einen Beitrag an die Ziele von “Wädensville” leisten. Wichtigste Elemente dabei sind der öffentliche Zugang zum Zürichseeweg, die grosszügigen Grünanlagen sowie der Erhalt des Seeclubs Wädenswil auf der Halbinsel.

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Seeclub Wädenswil

Seeclub Wädi bleibt auf der Halbinsel

Seeclub Wädenswil Was wäre Wädenswil ohne seinen Seeclub? Seit seiner Gründung 1901 ist der Seeclub Wädenswil auf der Halbinsel Giessen zuhause und mit diesem Standort fest verwurzelt. Deshalb ist den Stadtvertretern der Erhalt des Seeclubs und die Zufahrt zum Clubhaus ein grosses Anliegen. Im Projektplan Peninsula sind der Erhalt des Seeclubs und die Zufahrt auch eingeplant. Nach der Linienführung des Zürichseewegs im kantonalen Projekt hätte der Spazierweg nur auf einem schmalen Streifen zwischen Clubhaus und Seeufer entlang geführt, genau dort, wo die Ruderer jeweils ihre Boote für den Einsatz vorbereiten. In konstruktiven Gesprächen der Projektleiter der Peach Property Group mit Vertretern des Seeclubs Wädenswil wurde eine verbesserte Lösung für den parallelen Verlauf des Zürichseewegs aufgezeigt, so dass die Spaziergänger den Ruderbetrieb nicht stören und die Bedenken bezüglich Sicherheit ausgeräumt werden konnten. Sowohl die Präsidentin des Clubs, Ilse Bosshard, als auch die Clubmitglieder sind glücklich über den Dialog mit den Projektentwicklern. Durch die Neugestaltung wird der Clubstandort auf der Halbinsel aufgewertet und die Clubmitglieder kommen in den Genuss der grünen Umgebung, die auf dem Areal entstehen wird.

15 Eine 4er-C-Gig und ihr Steuermann trainieren auf dem Zürichsee. Der Seeclub Wädenswil veranstaltet regelmässig Regatten und andere Events für jedes Alter.

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16 , 17 und 18 Junioren und ihre Trainer am Ufer von Peninsula. Eifrig arbeitena die Schüler an ihrer Technik und haben viel Spass dabei.

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Seeclub Wädenswil

Jlse Bosshard, Präsidentin Seeclub Wädenswil Wir haben mit unserem Standort ein schönes, idyllisches Fleckchen, das für uns ein grosses Stück Lebensqualität darstellt. Der Seeclub ist vor allem auch für unsere Wettkampfsportler schon fast wie eine zweite Heimat. Deshalb ist unser grösster Wunsch natürlich, dass der Seeclub Wädenswil auf der Halbinsel Giessen bleiben kann. Zudem hoffen wir auf eine gute und konstruktive Nachbarschaft mit den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern des Areals und würden uns sehr freuen, das eine oder andere Neumitglied für unseren Club aus diesen Reihen gewinnen zu können. Peninsula – Eine neue Perspektive für Wädenswil

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Behörden

Erhalt der Kultur durch engagierte Behörden

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Behörden Die kommunale Natur- und Heimatschutzkommission berät Architekten, Behörden und Grundeigentümer in Ortsbildfragen. Sie nimmt Stellung zu Baugesuchen bei Um- und Anbauten von Liegenschaften, welche im kommunalen Inventar der schutzwürdigen Objekte enthalten sind.

Teil des zur Fabrikantenvilla gehörenden Badehauses. Altehrwürdige Gebäude werden im Plan von Peninsula durch eine Sanierung und Umnutzung neu erlebbar gemacht. 19

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20 Die imposanten Pappeln auf der Südseite von Peninsula bleiben erhalten. Die Natur- und Heimatschutzkommission berät die Beteiligten auch in Ortsbildfragen. 19

Baudirektion Kanton Zürich (ARV) Die Baudirektion (das ARV) ist Genehmigungsinstanz für kommunale Nutzungspläne. Wir beteiligen uns an der Beurteilung, ob die angestrebte Lösung in nutzungsmässiger, gestalterischer und verkehrstechnischer Hinsicht gesetzeskonform ist. Damit das Ergebnis tragfähig wird und genehmigt werden kann, fragt die Gemeinde oft eine Genehmigungsinstanz im Rahmen einer sogenannten Vorprüfung an, ob die Planung den Anforderungen entspreche, so wie das beim Vorhaben auf dem Giessenareal der Fall ist. Peninsula – Eine neue Perspektive für Wädenswil

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Auch rund um das Projekt Peninsula auf der Halbinsel Giessen nimmt die Kommission ihre Aufgaben mit grossem Engagement wahr. Sie hat das Areal und die bestehenden Gebäude besichtigt, eingehend geprüft und beurteilt. Die Kommission berät in Zusammenarbeit mit den entsprechenden kantonalen Instanzen die Projektentwicklerin aktiv bei der Gestaltungsplanung der schutzwürdigen Gebäude auf dem Gelände. Die Vertreter der Kommission sind ebenfalls in ständigem Kontakt mit den Projektentwicklern und stehen sowohl diesen als auch der Stadt Wädenswil jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

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Fredy Fischli, Natur- und Heimatschutzkommission Stadt Wädenswil Die Halbinsel Giessen ist ein von Landschaft, Natur und Industriearchitektur her sehr schönes und interessantes Gebiet. Gebäude aus verschiedenen Phasen der Industrialisierung zeigen deren Wandel. Die Umnutzung dieses ehemaligen Industrieareals mit Kosthäusern und Fabrikantenvilla zu einem Wohngelände mit Arbeitseinheiten ist eine grosse, spannende Herausforderung, auch für uns als beratende Kommission. Wir von der kommunalen Natur- und Heimatschutzkommission wünschen uns – wenn immer möglich –, dass die alten Gebäude durch die Umnutzung neu erlebbar gemacht werden. Das bedeutet, dass kein Museum entstehen soll, sondern eine Neunutzung, die lebt und erlebt werden kann.

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Ökologie

Umweltschonende Energiekonzepte

Dominik Noger Leiter Contracting bei den EKZ Durch die unmittelbare Nähe zum See scheint für das Projekt Peninsula eine Wärmeversorgung durch Wärmepumpen mit Energie aus Seewasser geradezu prädestiniert. Schon in der benachbarten Wohnüberbauung “Lago Mio” wurde diese Energiegewinnung erfolgreich und effizient angewandt. Die Wärmepumpe entlastet die Umwelt, indem sie den Ausstoss von klimaschädigendem CO2, wie dies bei fossilen Energien geschehen würde, vermindert. Zur Erzeugung von 100% Wärme benötigt die Wärmepumpe lediglich 25% elektrische Antriebsenergie. Die restlichen 75% der Wärmeenergie werden der Umwelt entzogen. Zum Vergleich: 4m3 Seewasser entsprechen der Energie von einem Liter Heizöl.

Um die Umwelt zu schonen, wird die Wärme des Seewassers mit Hilfe von Wärmepumpen genutzt.

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Ökologie Bei der Planung des Projekts Peninsula wird darauf geachtet, dass die Energieversorgung mittels natürlicher und erneuerbarer Energien geschieht. Dass die Neubauten nach dem neuesten Stand der Technik unter Einsatz umweltschonender Technologien erstellt werden, versteht sich in diesem Zusammenhang von selbst. Aber auch bei der Erneuerung der schutzwürdigen Gebäude werden nachhaltige Technologien im höchstmöglichen Masse zum Tragen kommen. Als Wärme- und somit als Energiequelle für die ganzen Wärmesysteme bietet sich an diesem Standort das Seewasser an. Über Wärmetauschsysteme wird die Temperatur des Seewassers

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genutzt. Diese Technologie ist besonders umweltschonend und bedeutet einen deutlich geringeren Verbrauch an fossilen Brennstoffen als mit herkömmlichen Systemen. Im Vorfeld der Planung haben die Projektentwickler die Option Aquaenergie und die Möglichkeiten, die diesbezüglich für das Projekt Peninsula bestehen, durch die Experten der EKZ prüfen lassen. Die EKZ unterstützen die Projektentwickler in der ganzen Projektphase von den Vorabklärungen bis hin zur Erlangung der Bewilligung, die für die Nutzung von Seewasser als Energiequelle erforderlich ist. S e i t e 21

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Elektrobiologie

Nachhaltige Bauweise

Josef Peter-Reich Gründer der MPA Engineering AG

22 Elektrobiologie hat einen hohen Stellenwert auf Peninsula.

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Elektrobiologie Durch das immer grösser werdende Aufkommen von technischen Geräten in unserem Umfeld entstehen Strahlenbelastungen, die schädlich für den menschlichen Organismus sein können. Auf dem Giessenareal tragen Hochspannungsleitungen der SBB-Bahnlinien zusätzlich zur Entstehung von Elektrosmog bei. Elektrobiologische Messungen wurden durchgeführt und entsprechende Massnahmen definiert. Darüber hinaus können Gebäude heute vorteilhafterweise so konzipiert werden, dass die Bewohner einen maximalen Schutz vor Elektrosmog haben. Die Projektentwickler lassen sich von den Experten der Schweizer Firma MPA Engineering AG in Effretikon beraten, um die Gebäude auf dem Giessenareal unter elektrobiologischen Gesichtspunkten entwickeln zu können. Auf dem Giessenareal werden in Zukunft möglichst elektrosmogarme Gebäude erstellt.

Gebäude können heute so konzipiert werden, dass die Bewohner bei Bezug vollständig vor Elektrosmog geschützt sind.

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Elektrosmog sind alle von technischen Geräten ausgehende Strahlungen sowie natürliche Strahlungen des Erdmagnetfeldes, die unserem Organismus Schaden zufügen können. Durch konsequenten Einbezug der Grundstückeigenschaften, der gesamten Gebäudemasse, aller technischen Installationen, insbesondere Elektrotechnik und der am Bau verwendeten Bau- und Ausstattungsmaterialien, können Gebäude so konzipiert werden, dass sie später frei von Elektrosmog sind.

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Architekturbüros

Elementares Ziel bei der Gestaltung von Peninsula ist die architektonische Anpassung an den vorhandenen ursprünglichen Baustil. Alte und neue Gebäude sollen ein harmonisches Bild ergeben. In dieser Bildmontage wurde die elegante Struktur des 1920 vom Schweizer Architekten Kölla entworfenen Gebäudes renoviert und belebt nun den angrenzenden Neubau an einer weiten und harmonischen Uferlandschaft.

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Moderne Architektur steht im Einklang mit dem altehrwürdigen Baustil. Christoph Mathys, ARGE Joos & Mathys/Fiechter Salzmann Architekten: Sich an baukünstlerischen Werten vergangener Generationen zu messen, ist unser Ansporn. Ausserordentliches und Qualitatives in der Architektur zu schaffen. Anzuknüpfen am Vorhandenen soll die Voraussetzung sein, Neues zu schaffen. Die einmalige Lage und die historisch gewachsenen Strukturen des Fabrikgeländes auf der Halbinsel Giessen am Zürichsee bilden den besonderen Kontext, diesen Idealen nachzuleben. Die Neufassung und Ergänzung des Bestehenden wird die Halbinsel Giessen beleben und als neues Quartier von Wädenswil am Ufer des Zürichsees auszeichnen. 24

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Architekturbüros

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Architekturbüros Für die Neubauten sind zwei Gebäudekomplexe mit mehreren Eigentumswohnungen vorgesehen. Um diese unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit entstehen zu lassen, spielt die Nutzung von Seewasser als Energiequelle eine grosse Rolle.

Andreas Bründler, Buchner Bründler Architekten:

Für diese beiden Neubauten hat die Peach Property Group einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben.

Für uns ist das zentrale Thema dieses Projekts der Bezug zum See und der Sonne. Wir haben die Gebäude im Wesentlichen aus den Qualitäten des gewachsenen Ortes und den räumlichen Bezügen zur natürlichen Umgebung entwickelt. Klassische Proportions- und Strukturthemen werden dazu für den Ort und den hohen Anspruch an die Architektur neu interpretiert. So wird zum Beispiel der Horizont der offenen Seefläche in einer horizontalen Linienführung in die Gebäude übertragen. Wädenswil wird so am See eine neue Adresse erhalten, eine gewachsene Gesamtanlage mit hoher Aussenraumqualität.

Bei der Jurierung der Wettbewerbseingaben wurden folgende Kriterien beurteilt: - Städtebauliches und gestalterisches Gesamtkonzept - Zukunftspotenzial / Beitrag zur künftigen Quartierentwicklung - Freiraumkonzept - Höchstmögliche Lebensqualität, Wohnqualität und Wohnhygiene, Immissions-Minimierung - Berücksichtigung der ökologischen Standards / tiefstmöglicher Energieverbrauch - Wirtschaftlichkeit

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Am unerschlossenen südlichen Ende der Peninsula werden die Neubauten entstehen. Das architektonische Augenmerk liegt dabei auf der Verflechtung der Uferlandschaft, der Grünanlagen, des Zürichseeweges und einer zeitgemässen Architektur zur Erlangung einer optimalen Balance zwischen Privatgrund und öffentlichem Bereich.

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Die Pläne für Peninsula enthalten einen Mix von Wohn- und Wirtschaftsräumlichkeiten mit einem schönen Blick auf den See.

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Beim Wettbewerb wurden fünf Projektvorschläge eingereicht. Die Wettbewerbseingaben wurden von einer fünfköpfigen Jury geprüft und beurteilt. Die Jury hat die beiden Neubauprojekte an zwei verschiedene Architekturbüros vergeben. Das eine an Buchner Bründler in Basel, das andere an das Zürcher Architektenteam ARGE Joos & Mathys/Fiechter Salzmann. S e i t e 27

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Die Projektentwickler

Kompetente Projektentwickler für ein erfolgreiches Erwachen des Giessenareals Bruno Birrer, COO, Peach Property Group Das Giessenareal ist ein einzigartiges Projekt. Es ist eine Herausforderung für Peach, diese Halbinsel nachhaltig für die bestehenden und künftigen Generationen entwickeln zu dürfen. Bereits vor zwölf Jahren wurde in einem Gestaltungsplan das Potenzial des Areals aufgezeichnet. Die vielschichtigen Belange unzähliger Parteien und die beachtlichen Investitionskosten verhinderten damals eine Umsetzung der Pläne. Seit Jahresbeginn ist Peach mit Lösungen für die Entwicklung des Grundstückes beschäftigt. Unser Expertenteam aus Projektentwicklern, Architekten, Bau- und Finanzspezialisten hat das gesamte Jahr intensiv genutzt, um das Puzzle für die Zukunft des Giessenareals zusammenzufügen und eine optimale Lösung für alle Beteiligten

zu finden. Die Antwort liegt vor allem in der engen Zusammenarbeit mit allen betroffenen Parteien. Ein besonderer Dank geht an den Stadtpräsidenten Ernst Stocker und den Stadtrat Christian Huber, die mit der Organisation eines Forums sicherstellen, dass alle Belange sorgfältig berücksichtigt werden und alle Parteien die Möglichkeit haben, ihre Interessen zu vertreten. Wunder können auch wir keine vollbringen, doch wir hören aktiv zu, um mit den verschiedenen Komitees Hand in Hand zusammenzuarbeiten. Wir sind überzeugt, dass die Vorgaben des Gestaltungsplans mit einem angemessenen Zeitaufwand- und -ertragsverhältnis umgesetzt werden können und wir gleichzeitig mit den Beteiligten verantwortungsvolle Lösungen realisieren können.

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und 28 Skizzen und ein Baumodell stammen aus dem Architektenwettbewerb, dessen Ziel es war, mit der Gestaltung von Peninsula die natürliche Schönheit und den öffentlichen Zugang zum Giessenareal wiederherzustellen. Die Peach Property Group legt grossen Wert darauf, alle Liegenschaften so nachhaltig wie möglich zu gestalten.

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Die Projektentwickler Peach Property Group ist ein junges und schnell wachsendes Schweizer Immobilienunternehmen. Das innovative Geschäftsmodell vereint Immobilienanlagen, -entwicklung und -ausführung. Das Unternehmen beschäftigt hochqualifizierte Immobilien- und Finanzspezialisten. Mit seinem Geschäftsmodell deckt Peach die ganze Wertschöpfungskette einer Immobilie ab: von der Projektentwicklung über die Strukturierung und Finanzierung bis zum Baumanagement, was dem Unternehmen ermöglicht, ein verantwortungsvoller Partner zu sein.

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Ein Neubeginn

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Ein Gewinn für die Stadt Wädenswil Auch wenn aufgrund der Komplexität des Projekts zum heutigen Zeitpunkt noch nicht alle Details feststehen, so kann doch zusammenfassend festgestellt werden, dass das Projekt Peninsula für Wädenswil einen klaren Gewinn auf ganz verschiedenen Ebenen darstellt. Mehr Lebensqualität Die Wiederbelebung des Giessenareals, die Realisierung einer grossflächigen Grünanlage, die Erstellung eines Abschnitts des Zürichseewegs samt öffentlichem Zugang bedeutet für die Wädenswilerinnen und Wädenswiler einen Gewinn an Lebensqualität. Für sie entsteht direkt in der Stadt ein neuer, idyllischer Spazierweg. Peninsula – Eine neue Perspektive für Wädenswil

Ökonomische Vorteile Die Projektentwicklerin, Peach Property Group, wird auf der Halbinsel Giessen umfangreiche Investitionen tätigen. Bei der Realisierung des Projekts werden auch Firmen aus Wädenswil und Umgebung eingebunden. Zudem wird die Wiederbelebung des Areals dem lokalen Gewerbe zusätzliche Einkünfte bescheren. Ein weiterer Aspekt sind die zusätzlichen Steuereinnahmen, die durch die neuen Bewohnerinnen und Bewohner generiert werden. Ausstrahlung in die ganze Region Durch die Nachhaltigkeit und den Mehrwert für die Stadt und ihre Bevölkerung wird das Projekt Peninsula über die Grenzen von Wädenswil hinaus ausstrahlen und als Referenzprojekt wahrgenommen werden.

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Als Stadtpräsident begrüsse ich die Neunutzung des Giessenareals. Ich freue mich, dass die Halbinsel Giessen aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht. Dem Areal wird sozusagen neues Leben eingehaucht. Das Projekt, das entstehen soll, bringt neuen, hochwertigen Wohnraum direkt am See und bedeutet damit eine Aufwertung unserer Stadt. Es wird über die Grenzen von Wädenswil ausstrahlen und damit die Positionierung als dritte Stadt am Zürichsee festigen.

Die Stadt Wädenswil aus der Vogelperspektive. Wädenswil soll als dritte Stadt am Zürichsee gezielt wachsen. Das Projekt Peninsula unterstützt dieses Vorhaben.

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Ernst Stocker, Stadtpräsident: Die Neunutzung der Halbinsel Giessen setzt neue Impulse im Wohnbereich von Wädenswil. Sie trägt zudem zum Vollzug des Wandels von einem Textilindustrie-Standort zu einer Wohn- und Bildungsstadt bei, eines der Ziele unseres Projekts “Wädensville”. Mit der Erstellung eines Abschnitts des Zürichseewegs deckt das geplante Projekt auch ein öffentliches Interesse ab. Der direkte Zugang zum See in diesem Gebiet bringt den Einwohnerinnen und Einwohnern ein Stück zusätzlicher Lebensqualität.

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