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SPED. IN A.P. - COMMA 26,27034 - ART.– 2Filiale LEGGE 549/95 Spedizione in a.p. – 70% di Bolzano

MITIEILUNGEN UND UND NACHRICHTEN NACHRICHTEN AUS MOOS, Sr. MITTEILUNGEN AUS MOOS, ST. LEONHARD LEONHARD UND UND Sr. ST. MARTIN MARTIN

Juni 1997 September 2002

10. Jahrgang Jahrgang – - Nr. 15. Nr. 14 35

Bahnbrechend in der Mädchenschulbildung

150 Jahre Deu1schordensschwes1ern Die Geschichte der DO-Schwestern in St. Leonhard ist eng mit dem Schulwesen dieses Ortes verbunden.

Der Schwesternzweig des Deutschen Ordens wurde 1841 im Kloster Lanegg in Lana wiedereingeführt. Im Zuge der Wiederbesinnung auf die Ideale des Ordens und angesichts der sozialen und sittlichen Not im frühen 19. Jahrhundert übertrug Hoch- und Deutschmeister Erzherzog Maximilian von Österreich-Este den Schwestern die Krankenpflege, die Armenbetreuung und die Erziehung und Bildung der

in 51. Leonhard/Passeier

weiblichen Jugend. In der Mädchenerziehung sah der Erzherzog eine besonders wichtige Aufgabe der Ordensfrauen, da sie ihre Schülerinnen für die Rolle der Hausfrau und christlichen Mutter qualifizieren konnten. Der gute Ruf der Klosterschule in Lanegg drang schon in den ersten Jahren weit über den Umkreis von Lana hinaus und erregte vielerorts den Wunsch, solche Schwestern zur Leitung der Mädchenschulen zu erhalten. Die gemischtklassigen Volksschulen in den kleinen Dörfern und Landgemeinden Südtirols ließen viel zu wünschen übrig. Die Schulmänner plädierten in den 30er Jahren für die Trennung der Knaben und Mädchen im Unterricht. Deshalb bemühten sich damals viele Landgemeinden, eigene Mädchenschulen zu errichten, von denen es in Südtirol im Jahr 1836 nur 4 gab. In St. Leonhard/Passeier gelang es Pfarrer und Schulinspektor Alois Stuefer um 1838, eine Mädchenschule zu eröffnen. Aus seiner Heimatgemeinde Sarnthein holte er sich zwei tüchtige, junge Lehrerinnen, Anna und Maria Fink, die die Mädchen sehr zu begeistern verstanden. "Die Kinder besuchen die Schule mit solchem Verlangen, daß nicht leicht ein Umstand sie bewegen kann, von der Schule fernzubleiben", heißt es in einem Visitations bericht. Die Gemeinde sah sich wohl nicht in der Lage, den Fortbestand dieser provisorisch im Widum untergebrachten Mädchenschule zu garantieren. Weil aber die Bevölkerung nicht mehr darauf

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verzichten wollte, bemühten sich Pfarrei und Gemeinde, DO-Schwestern aus Lana für die Lehrtätigkeit zu bekommen. Über zwei Jahre vergingen, bis die

Voraussetzungen für eine Schwesternniederlassung mit Mädchenschule geschaffen waren. Der Hochmeister seiber deckte schließlich den Kaufpreis von 2.200 fl R.W., den Pfarrer Michael Geiger beim Erwerb des Hauses Nr. 24 oberhalb des Messner- und Schulhauses mit umliegendem Garten und einer kleinen Wiese ausgab. Im Herbst 1847 konnten vier Schwester das Haus beziehen und dort im Parterre den zweiklassigen Mädchenunterricht eröffnen. Als Lehrschwestern setzten die beiden idealgesinnten Lehrerinnen Maria und


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Anna Fink ihre Tätigkeit fort. Sie waren inzwischen selbst der neuen 00Schwesterngemeinschaft in Lana beigetreten. Anna Fink, nun Sr. Kupertina, wurde allerdings schon nach zwei Jahren ins Mutterhaus Lanegg nach Lana zurückgerufen, um dort Leitungsaufgaben zu übernehmen. Auch Sr. Leonardas Einsatz für die Jugend endete bereits 1853, als die 32jährige allzu früh einer "Magen-Abzehrung" erlag. Lanegg hatte zum Glück genügend Nachwuchs, um immer wieder junge Lernschwestern nach Passeier zu schicken. Dort wirkten die Schwester sehr segensreich, so daß sich die Mädchenschule eines guten Rufes erfreute. Bei den fehlenden Bildungsmöglichkeiten und der Armut der bäuerlichen Bevölkerung empfand es diese als große Wohltat, daß die Mädchen neben dem Elementarwissen auch Kenntnisse in Handarbeite erwarben und eine gediegene sittlich-religiöse Formung genossen. Als die zwei kleinen Schullokale den Anforderungen nicht mehr genügten und das Klostergebäude für eine gründliche Renovierung zu schadhaft war, ließ Hochmeister Erzherzog Eugen in den Jahren 1897 und 1898 ein neues Schwestern haus mit zweiklassiger Mädchenschule erbauen. Auf Bitten des Dekans Josef Paregger durfte auch eine Kindergartengruppe geführt werden. Als erste Kindergärtnerin wurde Sr. Eleonora Pamella bestellt. Das alte Schwesternhaus verkaufte der Orden an das Gemeinde-Frühmeß-Benifizium. Einen besonders aufregenden, freudigen Tag erlebten die Schwestern mit der Schuljugend am 21. September 1899, als im Beisein des Kaisers Franz Joseph, des Hochmeisters Erzherzog Eugen und vieler hoher Persönlichkeiten die Andreas-Hofer-Kapelle am Sand hof eingeweiht wurde. "Die Freude und der Jubel der Kinder, mit dem Kaiser gesprochen zu haben, wollte kein Ende nehmen", lesen wir in der Schwesternchronik. Die Anwesenheit von vier Bischöfen beeindruckte wohl weniger. Ein besonderer Ehrentag war der 19. November 1917: Oberlehrerin und Schulleiterin Sr. Angela Schmittner wurde die Verdienst-Medaille für ihren 40jährigen Einsatz im Dienst der SchulErscheint dreimonatlich. - Eingetragen beim landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29.05.1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, SI. Leonhard und SI. Martin in Passei er. Vertreten durch den Bürgermeister von St. Leon-

hard, Dr. Konrad

Pfitscher.

Redaktionskomitee: Kurt Guller, Robert Haniger, Greti Khuen, Josel Koller, Karl Lanthaler, Dr. Albin Pixner, Dr. Karl Spergser,

Sepp Öltl,

Druck: Hauger-Fritz, Verantwortlich setzes:

Oswald

Gottfried

Zagler

Schlanders-Meran

lür den Inhalt im Sinne des PressegeWaldner

jugend überreicht. In den ersten Jahren war die Klosterschule in St. Leonhard die einzige, die den neuen Schulgesetzen nicht zum Opfer fiel, da Sr, Scholastika Rossi und Sr. Ferdinanda Mair die italienische Lehrerprüfung bestanden hatten und daher in italienischer Sprache unterrichten konnten. Im Herbst 1929 mußten jedoch auch sie ihre Stel-

Schulräume im Parterre und später auch im 1. Stock für die soeben eingeführte Mittelschule. Sr. Johanna Pardeller als Seele des Hauses stand nicht nur für die Belange der Schule zur Verfügung, sondern ließ ihr Gutsein einfließen in verschiedene verborgene Dienste an notleidenden Menschen. Unermüdlich im Einsatz für einen schönen

len an Lehrkräfte aus den alten Provinzen abtreten. Sr. Scholastika wurde auf den Nonsberg und Sr. Ferdinanda nach Graun im Vinschgau versetzt. Die deutsche Volksschule in Südtirol war vollkommen italianisiert. Der deutsche Kindergarten schloß schon 1924 die Tore. Die letzte deutsche Kindergärtnerin war Sr. Agatha Weiss. Ab 1926 war die Kindergartengruppe in einem Haus in der Kohlstatt untergebracht. Als die italienische Regierung nach dem 2. Weltkrieg die Öffnung der deutschen Schulen im Lande gestattete, konnten die Schwestern den Unterricht in St. Leonhard wieder aufnehmen. Sr. Daniela Augschöll nahm die Kleinen in der 1. Klasse. Die Lernschwestern wurden jetzt gleich eingestuft wie ihre weltlichen Kollegen und unterlagen auch dem Wettbewerbsprinzip. Die älteren Leute in St. Leonhard werden sich noch an Sr. Beatrix Tratter als Lehrerin und Obe'.rin erinnern. Ein Jahr unterrichtete Sr. Hiltraud Unterkalmsteiner und acht Jahre Sr. Judith Mairhofer. Die Leitung des Kindergartens kam in die Hände der Schwestern durch Sr. Maria Assunta Innerhofer. Die Gemeinde verlieh ihr 1980 in Anerkennung ihrer großen Verdienste als Leiterin des Kindergartens und der Volksbücherei eine Ehrenurkunde. Auch als Laienkatechetin wußte sie die Kinder zu begeistern. Durch den Bau der neuen Volksschule zogen die Schüler im Herbst 1963 aus dem Schwestern haus aus. Dafür mietete die Gemeinde die

Blumenschmuck in der Pfarrkirche stand jahrzehntelang Sr. Emma Platter. Auch Sr. Valeria Unterhofer hat ein offenes Herz für die Bedürfnisse der Pfarrei. Nach dem Neubau der Mittelschule ist das Parterre des Klosters seit nunmehr zehn Jahren wieder zur AnlaufsteIle für Bildungshungrige geworden; eine bestens funktionierende öffentliche Bibliothek hat hier die idealen Räume gefunden. 1988 stellte die Provinzleitung in Lana die zwei Schwestern Susanna und Theodora Egger für die Leitung des neuen Bezirksaltersheimes zur Verfügung. Der Nachwuchsmangel brachte es mit sich, daß jetzt nur mehr Sr. lrnelda dort arbeitet. Nicht wegzudenken sind im Sommer die vielen Urlaubsschwestern, die sich in St. Leonhard rundum wohlfühlen. Im vorigen Jahrhundert entstanden die Frauenorden, um Antwort zu geben auf die Not der Zeit. In der Mädchenschulbildung Südtirols haben die Deutschordensschwestern bahnbrechend gewirkt. Die moderne Gesellschaft von heute ist den geistlichen Berufen nicht mehr förderlich. Die Notsituation der Entstehungszeit ist durch den modernen Wohlfahrtsstaat abgelöst. Und so muß auch der Deutsche Orden neue Wege im "Helfen und Heilen" beschreiten und in einem prophetischen Lebensstil seinen Platz in Kirche und Gesellschaft suchen. Sr. Erentraud

Gruber


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..

Florian Ottl: Priesterweihe und Primiz Wir freuen uns sehr, nach drei Jahrzehnten wieder eine Primiz in unserer Gemeinde feiern zu dürfen. Den meisten ist Diakon Florian Öttl ja kein Unbekannter, denn viele haben ihn durch Gebet, finanzielle Unterstützung, durch ein freundschafltiches Gespräch und vieles mehr bereits kennen gelernt. Manchmal ist in den letzten Wochen auch die Frage aufgetaucht: "Braucht es denn überhaupt noch geweihte Amtsträger? Sind nicht alle durch die Taufe kraft des allgemeinen Priestertums zum Dienst an den Menschen, zum Glaubenszeugnis und zur Feier des Gottesdienstes berufen und befähigt?"

Hier möchte ich sogleich ein altes Mißverständnis ausräumen. .Priestersein" bedeutet sicherlich keine höhere Stufe des Christseins, ein Priester ist auch kein vollkommener Christ. Alle Getauften stehen in der Gnade der christlichen Vollkommenheit. Alle - vom Papst bis zum Kind - haben kein anderes Mittel, die Gnade der Heiligkeit zu erlangen, also in den Himmel zu kommen, als den Weg der Liebe und der Verwirklichung des Evangeliums zu gehen, d.h. die empfangene Taufe zu entfalten. Und doch besteht zwischen dem allgemeinen Priestertum, zu dem alle berufen

sind, und dem Amtspriestertum ein Wesensunterschied, der sich im Sakrament der hl. Priesterweihe vollzieht. Das Amtspriestertum ist wesentlich eine Dienstamt für die Gläubigen, damit alle Getauften ihre Taufgnade leben und verwirklichen können. Durch die hl. Weihe nimmt der Geweihte in besonderer Weise am Priestertum Christi teil, wie das 11. Vatikanische Konzil sagt. Das Amtspriestertum ist wesentlich ein Dienstamt für die Gläubigen, damit alle Getauften ihre Taufgnade leben und verwirklichen können. Durch die hl. Weihe nimmt der Geweihte in besonderer Weise am Priestertum Christi teil, wie das 11. Vatikanische Konzil sagt. Nie ist es mir als Priester selbst so deutlich bewußt geworden, daß ich im Namen und im Auftrag Christi handle, als bei der Feier der Sakramente. Das Weihesakrament zeigt letztlich auf: wir Menschen machen uns nicht selbst zu Christen, sondern sind es aus Gnade. Der Priester ist es, der "in persona Christi" die Gnade schenken darf, z.B. bei der hl. Beichte mit den Worten: "Ich spreche dich los von deinen Sünden" oder bei der hl. Eucharistie mit den Worten über Brot und Wein: "Dies ist mein Fleisch, dies ist mein Blut". Christus hat seine Gnadenquellen, die Sakramente, nicht in einen Selbstbedienungsladen gelegt, wo jeder sich selbst bedienen kann, sondern sie sündigen Menschen, die ER berufen hat und die sich ganzheitlich von ihm fordern lassen, anvertraut, um so in seiner Kirche lebendig zu sein. So danken wir unserem Florian, daß er den Ruf Gottes angenommen - und entfaltet hat. Wir wünschen ihm für sein priesterliches Wirken das Feuer des Heiligen Geistes, damit er die lodernde Glaubensflamme hintrage in die Herzen der Menschen, damit es heller, wärmer und lebenswerter wird in unserer Welt.

Lebenslauf

Am 18. Dezember 1965 erblickte Florian Öttl als achtes von neun Kindern einer Bergbauernfamilie in der Gemeinde St. Leonhard in Passeier (Fraktion Mörre) das Licht der Welt. In der Pfarrkirche von St. Martin in Passeier wurde er am 26. Dezember 1965 getauft. Die Volksschule besuchte er in Mörre und in St. Martin, die Mittelschule in St. Leonhard. Nach dem Pflichtschulabschluß arbeitete er auf dem elterlichen Hof mit und drei Sommer über war er Viehhirte auf einer Alm im Ridnauntal. Aus gesundheitlichen Gründen der Mutter mußte ein Teil der Familie vom elterlichen Hof wegziehen, so auch Florian. Von 1971 bis 1980 wohnten sie beim Pöltenhof in Windegg und ab dem Herbst 1980 bis 1990 beim Strickerhof in Schweinsteg. Dort versah Florian dann auch für kurze Zeit den Pfarrmesnerdienst. In der Sommersaison 1990 arbeitete er dann als Abspüler in einem Hotel in St. Leonhard. Nach dem Tod der Mutter (1986) und dann auch des Vaters (1988) entschloß er sich für das Theologiestudium. 1990/91 machte er über die Universität Innsbruck die Studienberechtigungsprüfung und im Herbst 1991 begann er dann mit dem Theologiestudium in Brixen. In der Studienzeit wohnte er im Priesterseminar, wo er sich durch Studium und geistliches Leben auf dem Priesterberuf vorbereitet hat. P. Theo Neuking OT


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"Hildegard-Freunde" Naturheilmittel Die medizinische Versorgung der Menschen war im Mittelalter sehr dürftig. Es gab nur wenig Ärzte, die für die Armen ohnehin unerschwinglich waren. Die Sorge um die Kranken war eine vordringliche Aufgabe der Mönche und Nonnen, besonders in den Benediktinerklöstern. Mönche schrieben medizinische Lehrwerke alter Autoren ab und ergänzten sie mit ihren Erfahrungen. Jedes Kloster verfügte über seinen eigenen Klostergarten und so standen Medizinen, die aus eben diesen Kräutern hergestellt wurden, stets zur Verfügung. Auch heute, im Zeitalter der modernen Schulmedizin setzen sich viele engagierte Mediziner und Apotheker mit den Heilvorschlägen längst vergangener Zeiten wieder mehr auseinander. Einen schier unübersehbaren Schatz aus Wissen und Erkenntnissen ihrer Naturheilmittel hat die HI. Hildegard von Bingen der Nachwelt hinterlassen. Sie war eine begnadete Benediktinerin und Seherin, die von 1098 - 1179 lebte und deren naturwissenschaftliche Schriften höchst bedeutend sind. Sie wird sogar als die erste deutsche .Naturärztin" bezeichnet. In ihren Abhandlunqen weist sie auch immer wieder darauf hin, wie sehr Gesundheit und Krankheit von der seelischen Verfassung der Menschen abhängen. Die Erkenntnisse der Äbtissin Hildegard aus dem 12. Jahrhundert sind heute wieder aktueller denn je. So ist es kein Wunder, daß sich immer mehr Menschen für die Heilkunde der HI. Hildegard von Bingen interessieren. In Gruppen werden diesbezügliche Gedanken und Erfahrungen ausgetauscht und Rezepte ausprobiert. So gibt es vielerorts Gruppen der .Hitdegard-Freunde" -auch in Südtirol. In St. Martin in Passeier wurde am 16. März 1995 eine "Hildegard-Gruppe" gegründet, wobei auch der Landesvorsitzende Willi Tinkhauser aus Bruneck anwesend war. Die Gruppe besteht derzeit aus 16 Mitgliedern aus den drei Passeirer Gemeinden und trifft sich jeden ersten Dienstag im Monat im Vereinshaus von St. Martin. Dabei gibt es verschiedene Vorträge über HildegardNaturheilmittel, über gesunde Ernährung u.a. Auch wird bei jedem Treffen ein Rezept (Salben, Öle, Gebäck, Getränke usw. ) "erarbeitet". Interessierte sind zu den Treffen eingeladen. Nähere Auskunft dazu gibt Frau Cäcilia Tschöll in St. Martin/P., Tel.: 641220 kl

lIbgelichtet

Einen schönen Erfolg konnten Chorleiter Alfons Raich und die Schüler des Schulchores der Mittelschule St. Leonhard beim diesjährigen Wettsingen "Jugend singt" erringen. Beim Bezirkssingen in Algund siegten sie in ihrer Kategorie und durften somit zum Landestreffen in die Cusanus-Akademie nach Brixen fahren, wo ihnen sogar Landeshauptmann Dr. Luis Durnwalder eine Prämie in die Hand drückte. Auch wir Passeirer beglückwünschen unsere kleinen Sänger und ihren Chorleiter zur gelungenen Aktion. HH

Mitteilung der Südtiroler Krebshilfe Die Südtiroler

Krebshilfe

Bezirk Meran

tiroler Krebshilfe allen fleißigen Helferin-

Burggrafenamt

hat nun ihren Sitz in der

nen, sowohl

Aristongalerie,

Rennweg Nr. 27, 39012

les, als auch von Tall, Riffian, Vernuer u.

aller Ortschaften

des Ta-

Kuens, die sich an der Rosenaktion

Meran.

beteiligt

Montag bis Freitag von 9.00 - 12.30 Uhr

selbstlosen

Einsatz von Herzen danken.

offen und ist unter der Rufnummer

Der Reinerlös geht an die Krebshilfe und

von 44

haben,

kommt den Betroffenen

57 57 erreichbar.

CUJUt taxle»,

tteden,

tteden, tteden

Qne[nQndett

ihren

zugute.

Martha Fleischmann

Hiermit möchte ich im Namen der Süd-

lJ[e!l DU

für

zu

Pfingsten

Das Büro steht täglich vormittags

übt

lJüttbed


Seite 5 / Nr. 14

Passeirer Blatt / Juni 1997

Gemeinde St. Leonhard Ennemoser Markus, 24.02.1997, Kirchweg 40 Prünster Manuel, 28.02.1997, Schweinssteg 23 Raffl Anna, 16.03.1997, Kirchweg 21 Raffl Claudia, 31.03.1997, Schlossweg 15 Hofer Karin, 11.04.1997, Platzerbergweg 1IA Auer Stefan, 19.04.1997, Glaiten 7 Masiello Lisa, 26.04.1997, Im Steinanger 11 Pichler Gundula, 03.05.1997, Weingartweg 34 Gemeinde St. Martin Hofer Thomas, 24.02.1997, Pseirerstr. 12 Glira Lisamarie, 08.03.1997, Angerweg 17 Dorfer Carolin, 10.03.1997, Pseirerstr. 47 Raich Sonja, 10.03.1997, Flon-Matatz-Str. 28 IImer Sonja, 12.03.1997, Riederbergstr. 6/C Gufler Stefan, 27.03.1997, Feldbauernweg 19

Haller Hannes, 31.03.1997, Spinellweg 8 Scherer Michaela, 03.04.1997, Felbauernweg 20 Zöschg Michael, 20.04.1997, Felbauernweg 12 Pichler Jakob, 22.04.1997, Pseirerstr. 67/A Schweigl Vanessa, 28.04.1997, Steinachweg 8 Plangger Josef, 03.05.1997, Flon-Matatz-Str. 30 Ennemoser Annalena, 08.05.1997, Garberweg 16 Hofer Selina, 12.05.1997, Wiesenweg 4 Gemeinde Moos Gufler Markus, 06.03.1997, Pfelders 50 Gufler Norbert, 21.03.1997, Stuls 7/0 Kofler Anton, 16.05.1997, Pfelders 10 Lanthaler Jonas, 02.03.1997, Platt 23 Lanthaler Melanie, 20.04.1997, Am Sand 3 Raffl Angelika, 06.05.1997, Ulfas 4 Thomaseth Petra, 05.05.1997, Platt 70

Schulhofgestaltung mit Filmaufnahmen in Abi Was machen zwei Clowns an einem heißen Maitag an der Schule Abi? Was machen 17 Schüler mit zwei Clowns, die ihre Füße in einem Teich waschen? Was macht ein Fernsehteam mit zwei Clowns und 17 Schülern im Kalmtal? Bereits im Herbst '96 wurde die Idee geboren, den Schulhof der Schulstelle Abi neu und somit kinderfreundlicher zu gestalten. Der Vorschlag, einen Teich anzulegen, löste bei allen Beteiligten große Begeisterung aus. Nachdem das Pädagogische Institut in Bozen und die Gemeindeverwaltung von St. Martin dem Projekt zugestimmt hatten und die Finanzierung genehmigten, konnte im Frühjahr 1997 mit den Arbeiten begonnen werden. Die Aushubarbeiten wurden von einem Bagger erledigt, was folgte, wurde mit großer Begeisterung und fachlicher Kenntnis von Kinderhand ausgeführt. Bald wurde mehr Zeit im Freien als in den Schulräumen verbracht. Im Schulhof wurde gegraben, geschöpft, gesäubert und und und. Etwas unter Zeitdruck geriet man, als sich die Fernsehanstalt des RAI-Sender Bozen anbot, das Projekt in die Kindersendung "SCHOKOLA UND KARAMELA" aufzunehmen. Die Termine für Proben und Drehtag standen fest und so galt es, die Abschlußarbeiten zügig voranzutreiben und planmäßig einzuhalten. Folien verlegen, diese mit Steinen auskleiden, Löcher für die Stämme der Sitzgruppe graben, Randsteine einsetzen und viele andere Arbeiten hatten nun im Stundenplan Vorrang. So gelang es doch noch, die Vorberei-

tungsarbeiten termingerecht für den Drehtag abzuschließen. Am Drehtag selbst herrschte anfangs noch Unbehagen und große Anspannung, denn schließlich kommt nicht alle Tage ein Fernsehteam ins Haus. Die Nervosität jedoch legte sich schnell und das Schulgelände und die angrenzenden Bauernhöfe verwandelten sich alsbald in ein riesiges Spielgelände, auf dem Ziegen mit Schülern und Clowns herumtobten, Geiße gemolken und Kitze mit Milchflaschen gefüttert wurden und sogar Speckverkostungen stattfanden. Nun war der große Augenblick gekommen: der Teich wurde mit Wasser gefüllt, die Fische lernten ihre neue 14mgebung kennen und der Teichrand und die Böschungen wurden mit den seltsam-

sten Gräsern, Hecken und Blumen bepflanzt. Ein großer Passerstein, der als Springbrunnen dient, bildete den krönenden Abschluß der Teicharbeiten. Großes Staunen und Begeisterung herrschte bei allen Beteiligten und vor allem bei den Kindern, die selbst mit Hand angelegt hatten, "ihren" Schulhof zu gestalten und zu verschönern. Nachstehend soll allen Beteiligten und Helfern gedankt werden, die an der Verwirklichung dieses Projektes beteiligt waren: der Gemeindeverwaltung von St. Martin/P., den Gemeindearbeitern Florian und Siegbert, dem Elektriker Ladurner Christian, dem Wolfer-Bauer Sepp und dessen Frau Hanni, allen SchülereItern, dem Pädagogischen Institut von Bozen. Reiterer Stefan


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Sie kamen aus nah und fern ... Jahrgangstreffen der 41er und 42er aus St. Martin in Passeier der bereits verstorbenen

Jahrgangskollegen

gedacht. Bei herrlichem Wetter ging die

traditioneller

und 1942 aus der näheren und weite-

Fahrt dann mit Kleinbussen

startet.

ren Umgebung,

lehof,

der Jahrgänge 1941

stellenweise

sogar aus

20 Kollegen

Buffet noch fehlte, wurde erst unserer

Am Samstag, den 24.05.97 kamen 42

zum Valte-

wo wir von "Goaslschnöllern"

"Schnapsstandi" Mit Musik

durchs kam

Dorf ge-

heuer

das

beim Karl.

und Jahrgangsschild

mar-

dem Ausland zum 4. Jahrgangstreffen zusammen.

gutem Essen wurden dann alte Erinne-

schierten

rungen aufgefrischt

fühlten uns so richtig in unsere gemein-

herzlichen Be-

Bei sehr

dazu

lautstark empfangen

Nach einer ausgiebigen,

wurden.

Marsch

Neu

und anschließend

grüßung begab sich die ganze Gruppe

das Tanzbein geschwungen.

same

zum Fototermin und anschließend

Zu schnell verging der Nachmittag

Abschluß

in die

und

wir in Reih und Glied und

Schulzeit

zurückversetzt.

wurde

noch gemeinsam

im

nach Kaffee, Kuchen und Krapfen kehr-

geschlossenen

ten wir ins Dorf zurück.

"Wahre

und H. H. Florian Platter die ht. Messe

Im Gasthof Pfandleralm brachte uns der

spätestens

zelebrierten.

Valtele Karl mit seiner Musik erst so

schlossen, an unserem nächsten Treffen

richtig in Schwung.

zum Sechzigsten

Pfarrkirche

von St. Martin, wo unsere

Jahrgangskollegen

Gemeinsam

H. H. Dr. Erwin Raffl

wurde gesungen

und ge-

betet und bei den Fürbitten besonders

Da aber der richtige Appetit aufs kalte

Kreis das schöne

Zum

Freundschaft" dabei

gesungen

hat wohl jeder

Lied und be-

wieder teilzunehmen. H.S.


Seite 7 / Nr. 14

Passeirer Blatt / Juni 1997

Raiffeisenkasse St. Martin in Passeier Mitgliederversammlung Kürzlich fand im Vereinssaal von St. Martin in Passeier die Mitgliederversammlung der örtlichen Raiffeisenkasse statt. Nach den Grußworten des Obmannes Albert Pichler ergriff der Bürgermeister Hermann Pirpamer das Wort.

gend ist, und daß die Raiffeisenkasse

aufgrund ihres interessanten Angebotes weiterhin Schatzmeister der Gemeinde St. Martin in Passeier ist. Daraufhin behandelte die Versammlung die Tagesordnung, darunter die Genehmigung der Bilanz zum 31.12.1996, die Neubestellung des Vorstandes und teilweise des Aufsichtsrates. Die Raiffeisen kasse verwaltete zum Jahresende rund 51 Milliarden Lire an Einlagen und andere Sparformen (+ 5,28 %); die Ausleihungen an Kunden betrugen rund 26 Milliarden Lire (+ 20 %). Der erwirtschaftete Reingewinn von rund 1,7 Milliarden Lire wurde zum Großteil den Reserven zur Aufstockung des Eigenkapitals zugeführt. Dieses beträgt nun rund 11 Milliarden Lire. Die zahlreichen örtlichen Vereine wurden im vergangenen Jahr tatkräftig von der Raiffeisenkasse in mannigfaltiger Weise finanziell unterstützt. Die Ausgaben dafür betrugen rund 160 Millio-

nen Lire. Der gesamte Vorstand wurde in seinem Amt bestätigt: Präsident Albert Pichler, Vize-Präsident Anton Pircher und als Vorstände die Herren Michael Verdor-

Er hob den hohen Stellenwert,

welche

die Raiffeisenkasse als öffentliche Bank einnimmt, besonders hervor. Es freut ihn, so der Bürgermeister, daß die Zusammenarbeit zwischen Gemeindeverwaltung und Raiffeisenkasse hervorra-

fer, Walter Fleischmann und Heel Karl. Herr Manfred Ennemoser erhielt den Auftrag als effektives Mitglied des Aufsichtsrates, die Herren Roman Raffl und Klaus Gufler erhielten den Auftrag als Ersatzräte. Schließlich gratulierte Obmann Pichler dem Mitglied, Herrn Karl Lahner, zur 30-jährigen Mitgliedschaft und überreichte ihm eine Erinnerungsmedaille.

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libonnement des Paasetrerblattes und auswärts wohnende Passeirer besteht die Möglichkeit, das Passeirerblatt zu abonnieren. Abonnementpreise einschließlich Inland L. 10.000.-; Ausland L. 15.000.-

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Bitte Adresse im Gemeindeamt von St. Leonhard telefonisch bekanntgeben. Tel. (0473) 65 61 13

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Passeirer Blatt / Juni 1997

Seite 8 / Nr. 14

Die Ratschinger Sie pilgerten mehr als hundert Jahre über das Schlaterjoch nach Moos. Mit diesem Kreuzgang war ein Wettersegen und ein Almsegen verbunden. Im Jahre 1857 wurde in Ratschings der Wetterkreuzgang nach Moos in Passeier zur schmerzhaften Mutter verlobt. Jedes Jahr, am dritten Juli in aller Früh, starteten die Männer und Burschen in Ratschings und betend ging es hinauf bis auf das Schlaterjoch, wo um die Mittagszeit eine Rast eingelegt wurde. Dort oben, wo ein guter Ausblick ist, sahen sie dann immer die ersten Kegel in den Roggenäckern von St. Leonhard. Nachdem sich die Kreuzgänger gestärkt hatten, ging es über Raffein und dem Anger nach Stuls, wo sie eingeläutet und nach kurzer Andacht beim hl. Josef wieder ausgeläutet wurden und betend nach Moos zogen. Als die Wallfahrter über das Prechtl Egg kamen, hörten die Lechner schon deren Beten und die Kinder mußten sich auf den Weg machen, um in der Kirche mit den Ratschingern den Rosenkranz zu beten. In Moos wurden die Wallfahrer bei der Kapelle am Dorfplatz mit der Statue der schmerzhaften Muttergottes und deren sieben

Fähnchen, sowie der Männerfahne feierlich empfangen und zur Kirche geleitet. Nachher stärkten sie sich im Gasthaus Mooserwirt,. wo sie auch im Stadel schlafen durften.Viel geschlafen haben sie meistens nicht, denn nach dem langen Fußmarsch bei den sommerlichen Temperaturen wurde richtig getankt und die Schlafsteile erst spät aufgesucht.- Vielleicht war manchesmal noch Vollmond dazu, denn die Ratschinger müssen unruhig geschlafen haben, sonst wäre es nicht möglich gewesen, daß in der Früh Gras, Heu und Stroh alles untereinander war, wie Rosa Brunner, die Fütterin erzählt. Sie hat darob die Stadlschläfer einmal gefragt: "Sind in Ratschings alles solche Wilde?" Da gaben sie ihr zur Antwort: "Noch viel die Wilderen, denn herüber gehen nur die Besten!". Doch morgens um 7.00 Uhr, als das Amt für die Ratschingser gehalten wurde, waren sie vollzählig dabei. Es war ein feierliches Amt, denn Frau Maria Brugger, die Organistin, versäumte es nicht, ihres Amtes zu walten. Nach dem Festgottesdienst wurden die Kreuzgänger wieder mit der Muttergottes-Statue, den

Fähnchen und der Fahne bis zur Kapelle auf dem Dorfplatz begleitet, und sie marschierten, betend und flotten Schrittes, nach Stuls, wo Wetterfeiertag war und um 9.00 Uhr ein Murenamt gehalten wurde, an welchem die Ratschinger teilnahmen. Das war dann der vierte Juli und an dem Tag ist Ulrichstag und deshalb nannten die Stuller die Ratschinger nie "Die Ratschinger", sondern sie sagten: "Heute kommen die Ualn!". Nach dem Murenamt wurden die Ualn wieder ausgeläutet und betend ging es übers Asp heimwärts. Kräftige Burschen und Männer müssen diese Ualn schon gewesen sein, denn manchesmal halfen sie beim Ein- und Ausläuten in Stuls, und der Messner beklagte sich, daß oft ein Strick gerissen ist. Bis zum Jahre 1960 sind sie immer übers Joch gepilgert.Ab 1961 sind sie mit dem Bus über den Jaufen gekommen und bis auf den Zoll gefahren. Ab 1972 geht der Kreuzgang am ersten Juli-Sonntag nach Flading. So sind die Ratschinger - die Ualn ausgeblieben, aber die Stuller haben ihren Wetterfeiertag mit dem Murenamt am Ulrichstag noch immer. Anna Lanthaler

Kriegserlebnisse aus dem 2. Weltkrieg Der KVW-Hauspflegedienst beschäftigt sich - neben direkter Betreuung und Pflege - mit der Lebensgeschichte der Betreuten - hauptsächlich der Senioren. Der Dienst hat sich dabei die Erstellung von Biographien als weiteren Schwerpunkt gesetzt. Die Lebensgeschichen gewähren Einblick in oft außergewöhnliche Lebensumstände. Gleichzeitig werden damit einzigartige Lebenserinnerungen festgehalten. Diese sind für die Menschen unserer Zeit - wie wir meinen - sehr interessant und fördern unser Verständnis für die Senioren. Der KVW-Hauspflegedienst startet in diesem Sinne die Aktion "Senioren erzählen". "Als ich im April 1943 die Einberufung zum Deutschen Heer erhielt und mich in der Saggen-Kaserne in Innsbruck zu stellen hatte, begann für mich persönlich der Krieg. Bei Kriegseinsätzen im Osten kam es vor, daß man von Russen eingekesselt wurde. Um dieser Umzingelung zu entkommen - wenn Ausbrüche nicht gleich gelangen - mußte man sich auch manchmal im Schnee eingraben, längere Zeit ohne Essen sein. Bei einer solchen Aktion - im Schnee eingegraben - bekam ich auch einmal das sogenannte Volinenfieber. Das sind Gliederschmerzen, Rheuma usw .... So wurde ich einmal im letzten Moment vor Odessa, wo wir zum Schluß standen, mit einem "Giganten" - das sind Panzer und Geschütze, Eichlaubdivision (Transportflugzeugträger

mit 8, 12 Motoren) - nach Rumänien ins Lazarett geflogen. In Siebenbürgen, in Rumänien, wurde ich von den dort lebenden Deutschen kurz besucht und mit kleinen Geschenken versorgt. So etwas munterte natürlich auf in gewissen Momenten. Muß man schon erlebt haben! Von Rumänien aus wurde ich vom dortigen Lazarett nach Krakau ins Lazarett geflogen, da sich dort ein Schwefelbad befand, um das Volinenfieber zu behandeln. Später ging es von Krakau aus wieder nach dem Osten. Bei solchen großen Fußmärschen bekam ich einmal die Füsse total zerschunden, die Fersen waren ein Fleischhaufen. Es sah so aus, als ob ich nicht weiterkäme. In solchen Fällen wurde einem das Soldbuch abgenommen und man war ein

toter Mann, da man nicht lebend zurückbleiben konnte, da dadurch die Einheit hätte verraten werden können. Ich nahm das Soldbuch wieder an mich aber es war die größte "Marter" in meinem Leben, mit wundgelaufenen Fersen weiterzumarschieren! In Ostpreusen bekam ich "gratis" Granatsplitter. Da ich ohnmächtig war, lud man mich auf eine Rodel. Ja richtig gehört, mit einer Rodel zogen mich meine Kameraden zurück! Einen Haufen, einen großen Haufen Glück braucht es schon! Beim sogenannten Überqueren des großen zugefrorenen Haff - auf einem Pannen-Wagen liegend, mit Granatsplittern - bekam ich wieder "gratis" Erfrierungen an den Händen, besonders aber an den Füßen. Es braucht schon eine Menge um solche Erfrierungen


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Passeirer Blatt / Juni 1997

durchzuhalten. Trotzdem war ich bald soweit zu erfrieren. Später wurde ich mit einem Torpedoboot unter Wasser nach Stettin befördert, von dort wiederum nach Dünkelbühl ins Lazarett, für 3 Wochen. Anschließend erhielt ich für 8 Tage Urlaub nach Innsbruck. In Innsbruck konnte ich mit meiner Familie nach Mayrhofen ins Zillertal übersiedeln, weil in Innsbruck zu dieser Zeit Luftangriffe waren. Im März wurde ich wieder nach der Tschechei versetzt, wo

ich zum Schluß noch in Olmütz (am 10. Mai erst) in die Gefangenschaft rutschte. Von den Tschechen wurden wir den Russen übergeben. Erst ging es nach Preslau und von dort wurden wir mit den nicht modernen .Viehwaqqons" nach der sogenannten "Hölle von Thula" verfrachtet. Während der 3 Wochen "Viehwaggon-Urlaub" gab es ab und zu gekochte Türken-Kerne, welche im Waggon mit einem 200 Liter-Faß gekocht wurden und mit viel Wasser ge-

gessen wurden!! Beim Aussteigen in Thula sind wir von den "ViehwaggonStrapazen" wie betrunkene Hühner herumgetorkelt am Boden. In den Viehwaggons war als Toilette ein Loch in der Waggonsecke - für die sich im Waggon befindlichen 80 Mann! Mahlzeit könnte man sagen, wenn es nicht sooo traurig gewesen wäre." KVW-Hauspflegedienst Goethestr. 8, Meran

Ein Familienfest wird Dorffest ... St. Martin in Passeier hat den Ruf, beim Feiern Saiten erklingen zu lassen, die anderenorts nicht tönen. Ein DoppelHochzeitsfest am 10. Mai 1997 unterstrich diesen Ruf: der Senior des St.

Das Jubelpaar

Obmann. Als Solisten fungierten Franz Angerer und Judith Pixner. Nach den Trauungsfeierlichkeiten überreichten die Schüler von Petra Blumen, gefolgt von Glückwünschen aus Kindermund. Die

Hans und Anna Schwarz mit dem Brautpaar

Martiner Gemeinschaftslebens, Dorfbauer Hans Schwarz und seine Gattin Anna feierten mit der Großfamilie das 50jährige Hochzeitsjubiläum. Krönung dieses Festes war die Hochzeit des Sohnes Hubert, Tennislehrer, mit Petra Brunner, Lehrerin an der Mittelschule St. Leonhard. Pfarrer Erwin Raffl fand bei der kirchlichen Feier zu Herzen gehende Worte für die bei den Hochzeitspaare. Dem Kirchenchor von St. Martin unter Leitung von Albin Hofer merkte man an, daß er für das Jubelfest eines Mannes sang, der 65 Jahre lang Mitglied dieses Chores war, davon 30 Jahre lang als

Petra und Hubert

Dorfgasse gehörte den Vereinen: am Dorfplatz machte der Tennisclub seine humoristische Aufwartung, während beim Unterwirt die Martiner Jungwirte zum lustigen Stelldichein baten. Beim Jagerhans war für viele Gäste ein erlesen es Mahl bereitet und die Pseirer Schrammeln um Hermann Gufler zauberten eine flotte Stimmung in den Festsaal. Bürgermeister Hermann Pirpamer ließ das schaffensfrohe Leben von Hans Schwarz Revue passieren. Es gibt wohl keinen Bereich im Gemeinschaftsleben von St. Martin und von Passeier, in dem der Dorfbauer im Laufe der letzten 60

bis 70 Jahre nicht Wesentliches geleistet hätte: in der Wirtschaft, in der Politik, in der Gemeindeverwaltung, im Kreditwesen, im Kirchenchor, in der Heimatpflege, im Sport und in noch manch anderen Bereichen war Hans teils übere mehrere Jahrzehnte hindurch maßgebend beteiligt. Ob als Obmann, als Schriftführer, als Gründungs- und Ausschußmitglied immer konnten sich die einzelnen Interessensgruppen auf den Dorfbauer verlassen. Er war Vordenker und Ausführender seiner Ideen, er war treibendes Element im Dorf und im Tal; kurzum, Hans war eine Persönlichkeit die ihresgleichen sucht. Nicht zu unrecht hat Bürgermeister Hermann Pirpamer die beiden Landeshauptleute, den Freund Silvius Magnago und Luis Durnwalder symbolisch bei der Hochzeitstafel begrüßt: es war eine für alle Anwesenden wohl verstandene Geste hoher Wertschätzung, die der Dorfbauer landauf land ab genießt. Die Anna allerdings lebte immer im Schatten von Hans; doch erst durch sie, welche die Großfamilie beim Dorfbauer zusammenhält, war der Einsatz von Hans für Volk und Heimat nach altem Tirolerbrauch möglich. So nahmen es die Festgäste und wohl auch das Hochzeitspaar Petra und Hubert nicht für unangebracht, wenn ihnen Vater Hans teilweise die Schau stahl. So erlebten die Festgäste eine Familienfeier, in die eine goldene und eine grüne Hochzeit so wunderbar harmonisch eingefügt war, daß nur beide Feiern zusammen als eine einmalig großartige Familienfeier erlebt werden konnte. Die Festgäste und die Bevölkerung von St. Martin wünschen beiden Paaren für die Zukunft Gottes Segen: ein Dank dem Jubelpaar für die viele Mühe und Arbeit im Dienst an der Familie und an der Dorf- und Talgemeinschaf und dem Hochzeitspaar Petra und Hubert ein ebenso erfülltes Leben, wie es dem Jubelpaar zu leben vergönnt ist.


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Das Herz-Jesu-Feuer Das Entzünden des Herz-Jesu-Feuer am Herz-Jesu-Sonntag ist in Moos, wie auch in anderen Orten, eine Tradition geworden.

Erstmals entzündete man im Jahr 1947 ein Herz-Jesu-Feuer am Pillerberg. Damals stieg eine Gruppe von Burschen hoch, sammelten Holz und entzündeten ein einfaches Feuer. Im Jahr 1954 begann man das Herz-Jesu-Feuer erstmals in Form eines Kreuzes abzubrennen. Bis in das Jahr 1971 behielt man diese Form des Herz-JesuFeuers bei. Im Jahr 1972 wurde unter Mitwirken der Jugend von Moos, das nun schon traditionelle Herz-Jesu-Feu-

am "Pillerberg"

er in Form eines Herzens mit darüberstehendem Kreuz eingeführt. In dieser Zeit wurden die einzelnen Feuer noch in einem Behälter mit Benzin, Sägemehl und alten Stoffresten entzündet. 1991 wurde die schon bestehende Form aus Herz mit darüberstehendem Kreuz vom örtlichen Männerbund zusätzlich noch mit dem Christusmonogramm IHS ergänzt. Das Monogramm wurde unter dem Herzen eingefügt. In dieser Form bestand das Herz-Jesu-Feuer am Pi 1lerberg aus ca. 300 Fackeln und hatte ein Ausmaß von 400 m Höhe und 100 m Breite. Zum Anlaß des 200jährigen Herz-Jesu-Gelöbnisses, welches das Tirolervolk unter der Last der Freiheitskämpfe gegen die Franzosen abgelegt hat, brachte man vergangenes Jahr oberhalb des Kreuzes die Ziffer 200 und den Buchstaben "J" als Symbol für 200 Jahre an. Das Herz-Jesu-Feuer am Pillerberg wird gemeinsam von der kath. Jugend, dem kath. Männerbund, den Firngleitern und dem AVS von Moos organisiert und entzündet. 1997 wird das Herz-Jesu-Feuer wieder traditionell am Herz-Jesu-Sonntag entzündet, wobei wir heuer auf gutes Wetter hoffen. Alle Interessierten laden wir herzlich ein, am Abend des Herz-Jesu-Sonntages nach Stuls zu kommen, um von dort aus das Entzünden des Herz-Jesu-Feuers mitzuerleben. Das Organisations team

Die Aktion "Eine Rose für das Leben" wurde ein voller Erfolg. Die Südtiroler Krebshilte, Bezirk Burggrafenamt, dankt den Passeirem für den großartigen Solidaritätsbeuieis. 3000 Rosen wurden am Pfingstsonntag bei der Aktion "Eine Rose für das Leben" angeboten; weit mehr hätten die Kontaktpersonen und Helferinnen der Krebshilfe benötigt.

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Passeirer Blatt / Juni 1997

St. Leonhard im Jahre 1997 Langsam neigt sich das 1. Halbjahr dem Ende zu. Bei den gut besuchten Bürgerversammlungen in St. Leonhard, Gomion und Walten sowie bei den unzähligen Jahreshauptversammlungen der Vereine, Verbände und Konsortien wurden viele Probleme und Wünsche vorgebracht, welche nun in die Zukunftsplanung der Gemeindeverwaltung eingebaut werden sollen. Unglaublich die Vielzahl an Vereinigungen, insgesamt fast 60, die in Kultur oder Sport , Musik oder Freizeit, Kirche oder Sozialbereich, Sanität oder Rettung, Hobby oder Beruf, Wirtschaft, Politik oder Tradition, Schule oder im Jugendbereich arbeiten. So verschieden die Menschen sind, so verschieden sind die Vereine und Verbände, jeder vertritt ein bestimmtes Interessensgebiet und wird damit zu einem wichtigen Zahnrad im Getriebe unseres Gemeinschaftslebens. Relativ leicht ist es, Mitglieder zu finden, schwerer oft, Vorsitzende oder Ausschußmitglieder. Diesen gilt unser besonderer Dank für ihren freiwilligen und ehrenamtlichen Einsatz. Gottlob kommt auch die Unterhaltung nicht zu kurz, die Zusammenarbeit unter den Vereinen klappt gut, es werden Freundschaftsspiele ausgetragen oder Gemeinschaftsaktionen gestartet, wie etwa zuletzt die Müllsarnrnelaktlon in St. Leonhard und Walten. Im ländlich - bäuerlichen Bereich hat sich ebenfalls gezeigt,

daß der einzelne Bauer bei Wegen, Trinkwasser- oder Beregnungsleitungen oft machtlos ist. Hier haben sich besonders die Konsortien bewährt, weil diese auch leichter Hilfe durch das Land erhalten. Auch dieses Jahr haben sie einiges vor. So plant das Konsortium Schweinsteg-Mörre unter Gilg Hans, Lahner, mehrere Hofzufahrten zu asphaltieren und die Trink- und Löschwasserleitung Mörre zu bauen. Das Konsortium Prantach kann mit dem bisherigen Obmann Pichler Johann, Holzer, auf die erfolgreiche Beendigung des Erschließungsweges Fartleis zurückblikken und plant unter dem neuen Obmann Platter Werner mehrere Beregnungsleitungen. Das Konsortium Gomion/Schlattach/Glaiten unter Gögele Josef, Pinter, will den Weg nach Harflechn und zum Lunhof weiterbauen und Glaiten mit einer Trinkwasser- und Löschleitung versorgen, und schließlich plant das Konsortium Walten - Mehlegg unter Augscheller Anton, Tratter, mehrere Asphaltierungen. Dies sind nur einige größere Vorhaben, viele kleine bleiben hier unerwähnt und sind nur möglich, wenn jeder Obmann auf die Hilfe eines tatkräftigen Ausschusses zählen kann. Die Gemeindeverwaltung versucht zu helfen, wo sie kann und im übrigen die eigenen Projekte voranzutreiben. Einige von diesen haben in der Zwischenzeit Fortschritte gemacht, so der Sprengel, die Grundschule St. Leonhard, das

Arztambulatorium beim Altersheim, der Fitneßraum, der neue Fußballplatz, das Talmuseum Sandwirt, die Kanalisierung Gänsboden - Kohlstatt usw. Ebenso hat die ANAS ihre Verbesserungsarbeiten und Asphaltierungen an Jaufen- und Mooserstraße fortgesetzt und die Wildbachverbauung das Rückhaltebecken in der Brunst beendet. Aber auch für die Zukunft gilt es zu planen, darum haben die 3 Talgemeinden zusammen erste Schritte hin zu einem "Leitbild Passeier" unternommen. Wie geht es weiter? Wo liegen die Chancen von Passeier? Wohin entwikkein sich Wirtschaft und Tourismus, Landwirtschaft und Sozialbereich in Passeier? Diese Fragen wurden von Prof. Weissman besprochen, den die Firma MAICO dankenswerterweise vermittelt hatte. Er verglich die allgemeinen Entwicklungstendenzen in Europa und die Chancen von Passeier. Es laufen weitere Überlegungen, im Herbst eine 2. Phase zu wagen, um unter Beteiligung von Vereinen, Verbänden und Gemeinden Arbeitsgruppen zu bilden, unter Anleitung von Fachleuten Probleme zu diskutieren und Lösungen zu suchen. Ganz bewußt wird das ganze Tal eingebunden, wir müssen selber zuerst von unseren Möglichkeiten und Stärken überzeugt sein und dieses Selbstbewußtsein überzeugend nach außen verKonrad Piitscher treten.

Verkehrsbefragung Ein herzliches Vergelt's Gott im Namen der Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin allen Bürgerinnen und Bürgern, welche sich die Mühe gemacht haben, den umfangreichen Fragebogen auszufüllen und abzugeben. Wir hoffen, durch die Auswertung die Anbindung an die MEBO beeinflussen und gemeinsam mit den Bürgern den Verkehr sinnvoll planen zu können. Wie angekündigt haben die drei Gemeinden ein Mountanbike im Wert von Lire 1.500.000.ausgesetzt. Am Mittwoch, 04. Juni wurde in Anwesenheit der drei Gemeindesekretäre, Herrn Urban Rinner, Herrn Siegfried Pfeifer und Herrn Josef Gufler unter allen, die in den drei Gemeinden den Fragebogen abgegeben haben, der/die Gewinner/in ausgelost. Das Los fiel auf

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Viel Glück mit diesem Mountainbike im Verkehr der Zukunft ! Die Verwaltungen

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Passeirer Blatt / Juni 1997

Waldbrand in der Mörre Der Brand am Mörrerberg brach am Mittwoch, den 16. April 1997, nachmittags um ca 17.15 Uhr aus. Das Feuer entwickelte sich im Wald zwischen Mörre und den Stauderhöfen oberhalb des Ebionerhofes.

Um 17.30 Uhr erfolgte die Alarmierung der Feuerwehren. Aufgrund der starken Trockenheit und des starken Windes breitete sich das Feuer ziemlich schnell bergwärts Richtung Koflhöfe aus. Dank dem schnellen und gezielten Eingreifen

der Wehren von Riffian, Tschenn, Saltaus, Tall, St. Martin und St. Leonhard, konnte das Feuer eingekesselt und somit ein Ausbreiten auf die umliegenden Höfe verhindert werden. Der Brand hatte ein Flächenausmaß von ca. 2 ha, wobei der Wald größtenteils zerstört wurde. Der Besitzer des Waldes Heinrich Steifler, Hinterstauder, hat auch den Verlust eines Kleinkraftwerkes zu beklagen, das dem Brand zum Opfer fiel. Einige Feuerwehrmänner mußten über Nacht am Brandort bleiben, um immer wieder neu aufflammende Brandnester zu bekämpfen, wobei durch die anhaltende Kälte das Wasser in den Schläuchen gefror und die Arbeit damit sehr erschwert wurde. Erst am nächsten Tag konnten die ausgelegten Schläuche gesammelt werden. Die finanziellen Spesen für die Verpflegung der Wehrmänner und die Schäden an Geräten und Feuerwehrschläuchen übernahm die Forstverwaltung durch den am Brandort anwesenden Landesforstdirektor Dr. Luis Haller. Die Brandursache konnte nicht genau geklärt werden.

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Passeirer Blatt / Juni 1997

Ein neues Einsatzfahrzeug

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In Rabenstein

Am 04. Mai 1997 stellte die Freiwillige Feuerwehr von Rabenstein offiziell ihr neues Einsatzfahrzeug vor:

Wehren ein, bis sich alle auf ein Auto, nämlich auf einen Fiat Turbo Daily 4x4 einigten. Die Bestellung wurde aufge-

die Absicht, ein neues Feuerwehrauto zu kaufen, lag schon zwei Jahre zurück. Im Laufe dieser Zeit holte der gesamte Auschuß Informationen von anderen

geben, auch die ersten Anzahlungen getätigt. Nun aber mußte erstmals gewartet werden, als das Einsatzfahrzeug aber schließlich geliefert wurde, waren

Erdgasleitung

alle begeistert. Am 04. Mai 1997 nun war das Auto festlich hergerichtet und wurde von den zwei Patinnen Frau Rosmarie Kofler und Frau Notburga Gufler, von den Wehrmännern, der Musikkapelle und der Dorfbevölkerung vom Parkplatz bis zum Schulplatz begleitet. Pfarrer Johann Lanbacher gestaltete den Festgottesdienst und nahm anschließend am Schulhof die Segnung des Einsatzfahrzeuges vor. Gemeinsam mit dem Pfarrer beteten die Rabensteiner in den Fürbitten um einen guten Einsatz, aber auch, daß Gott das Dorf vor Feuer und Unwetter verschone. In den Festreden wurde immer wieder betont, wie wichtig es ist, ein Fahrzeug gut instand zu halten, damit es im Notfall sofort einsatzbereit ist. Der Kommandant bedankte sich für die Landesbeiträge, für die Beiträge der Raiffeisenkasse und für die Spenden der Patinnen und der gesamten Dorfbevölkerung. Dank des schönen Wetters unterhielten sich alle noch ein Weilchen am Schulplatz und stießen freudig auf das neue Auto an.

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erreicht St. Martin In Passeier

Ergdgasversorgung im Burggrafenamt Die Südgas ist eine Aktiengesellschaft, in welcher die deutsche CONTIGAS zwischenzeitlich die Mehrheit besitzt. Die Contigas ist seit fast 150 Jahren im Erdgassektor tätig und bringt somit sehr viel praktisches und theoretisches Wissen ein. Die SÜDGAS hat Ende 1994 mit der Erdgasversorgung im Burggrafenamt begonnen und zwischenzeitlich werden bereits folgende Gemeinden mit Erdgas versorgt: Nals, Tisens, Gargazon, Burgstall, Lana, Marling, Tscherms, Algund, Naturns, Plaus, Partschins, Schenna und Tirol. Seit Mai 1997 wird nun auch die Gemeinde St. Martin/P. mit Erdgas versorgt und spätestens mit Juni 1997 soll auch die Gemeinde St. Leonhard/P. an das bestehende Erdgasleitungssystem der Süd gas A.G. angeschlossen werden.

ferungsdruck beträgt 5 Bar. Die Hauptleitung wurde gemäß den gesetzlichen gebaut. Dies Sicherheitsbestimmungen bedeutet, daß alle 2 Kilometer ein Absperrventil eingebaut wurde und daß bei den 4 Brückenüberquerungen das Dopperlrohr-Verfahren angewendet wurde. Bei den Fraktionen Saltaus und Quellenhof wurde eine Druckreduzierung gebaut, welche den Erdgasdruck von 5 Bar auf 0,5 Bar senkt (Senkung von Mitteldruck auf Niederdruck). Der Ort St. Martin wird in nächster Zukunft druch 2 Druckreduzierkabinen mit Erdgas versorgt, wobei die Leitung zu einem Ring zusammengeschlossen wird. Als in den ersten Maitagen die Leitung mit Erdgas gefüllt wurde, stellte die Firma Hoppe A.G. ihre interne Anlage sofort auf den neuen Energieträger um.

Wissenswertes zum Bau der Erdgasleitung nach St. Martin in Passeier Die Hauptleitung, welche mit Anfang Mai 1997 in Betrieb genommen wurde hat eine Länge von 16 Kilometern (Eingang des Passeiertales bis zur Handwerkerzone St. Martin) und verbindet somit das Passeiertal mit dem restlichen Teil des Burggrafenamtes. Die Arbeiten an der Hauptleitung wurden innerhalb von 10 Monaten abgeschlossen, wobei ständig 2-3 Baumannschaften sich teilweise unter sehr widrigen Bedingungen durch die Landschaft kämpften. Der Durchmesser der Leitung beträgt 150 mm und der Lie-

Vertragsmodalitäten Die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt hat in ihrer Vereinbarung mit der SÜDGAS folgende Abschlußbedingungen festgelegt. - Die Mindesanschlußgebühr für mehree Anschlüsse beträgt L. 50.000.- und erhöht sich bis auf L. 200.000.- bei einem einzigen Anschluß. Für den Liefervertrag braucht es folgende Unterlagen: - Lichtrechnung, für Neubauten eine eidestattliche Erklärung - Erklärung des Installateurs über die normgerechte Ausführung der internen

Anlage (in zweifacher Ausfertigung) - Anschlußvertrag mit Einzahlungsschein - Stempelmarke zu L. 15.000.Bei der Vertragsunterzeichnung muß eine Kaution hinterlegt werden. Diese Kaution hängt von der Zählerleistung ab und beträgt bei einer Wohnung etwa L. 60.000.- Wichtig: Durch die Vertragsunterzeichnung geht man keine Verpflichtung ein, denn der Gaslieferungsvertrag ist jederzeit "KÜNDBAR".

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Passeirer Blatt / Juni 1997

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Segnung des neuen Mannschaftswagens der Freiwilligen Feuerwehr von St. Leonhard Passend zur Ehrung des Schutzpatrons der Feuerwehren, dem hl. Florian, konnte am 04. Mai 1997 auch die Segnung

Feuerwehr St. Leonhard und Jugendtruppe

des neuen Mannschaftswagens vorgenommen werden. Zu Beginn der Feier stand der Einzug der Feuerwehr, in Begleitung der Musikkapelle .Andreas Hofer", von der Feuerwehrhalle zur Kirche. Nach dem Festgottesdienst, würdevoll von unserem Pfarrer P. Theo zelebriert und von der Musikkapelle musikalisch umrahmt, wurde am Parkplatz neben der Kirche das Fahrzeug gesegnet. Feuerwehrkommandant Michael Schwarz begrüßte in seiner Ansprache den Bürgermeister, den Gemeindeaus-

schuß und die Mitglieder des Gemeinderates, sowie den Gemeindesekretär Siegfried Pfeifer, der die Feier fotogra-

konnte auf Grund eines erlittenen Unfalls leider nicht zugegen sein. Den Feuerwehrmännern und der Jugendgruppe dankte Kdt. Schwarz für ihren Einsatz während des ganzen Jahres und ein besonderer Dank galt der Musikkapelle für die musikalische Begleitung während der Festlichkeit. Nach der Segnung des Fahrzeuges durch Pfarrer p. Theo gab Kdt. Schwarz einige Angaben zum Mannschaftswagen. Das Fahrzeug bietet Platz für 9 Personen und ist ausgestattet mit 3 Atemschutzgeräten, eingebautem Stromge-

in Reih und Glied

fisch festhielt. Besonders begrüßte Kommandant Schwarz die Fahrzeugpatin Frau Resi Schwarz, weiters den Kdt. der Carabinieri Maresciallo Raffaele Odierno, dem Leiter der Bergrettung Hansjörg Oberprantscher, den Sektionsleiter des Weißen Kreuzes Michael Gögele, den Obmann der Raika Passeier Siegfried Innerhofer, den Filialleiter der Volksbank Roland Scandolera, sowie Herrn Kröss Josef von der Fa. Ziegler, die das Fahrzeug ausgebaut und geliefert hat. Bezirksfeuerwehrinspektor Walter Elser

Bürgermeister Dr. Konrad Ptitscbet; Kommandant Michael Schwarz und Fahrzeugpatin Resi Schwarz mor dem neuen Mannschaftsfahrzeug

nerator 3500 Watt, ausfahrbarem lichtmast mit Scheinwerfern. Weiters beinhaltet die Ausrüstung Schlauchmaterial, Warngeräte für Straßeneinsätze, Pulverlöscher und verschiedene Beleuchtungsgeräte, sowie eine Seilzugleiter, ausziehbar auf 10,5 Meter.

Ca rd io-Fi t n e s s-S tu d i 0 Gänsboden 4. 390 t 5 St. Leonhard in Passeier Neues Sportstudio mit modernsten Traininssseräten-

und Methoden für:

Muskelaufbau- und Straffung Gewichtsabnahme Herz- und Kreislauffraining und alle Arten der athletischen Vorbereitung

Eröffnung

September

1991


Seite 21 /Nr.14

Passeirer Blatt / Juni 1997

Der Sachbearbeiter im Landesverband für Heimatpflege informiert: Im verflossenen Jahr 1996 wurden 76 Ansuchen für die Renovierung von denkmalgeschützten Objekten bearbeitet, davon 24 in der Gemeinde Moos, 20 in der Gemeinde St. Leonhard, 14 in der Gemeinde St. Martin, 9 in der Gemeinde

saik renoviert. Dieser erinnert an den tragischen Tod eines Fähnrichs der Lehrlingsgilde Innsbruck, der anläßlich des Besuches der Weihe der Andreas Hofer-Gedächtniskapelle am Sand hof, unterhalb des Jaufen umgekommen ist.

Schenna und 9 in der Gemeinde Riffian. 46 Ansuchen wurden kollaudiert und abgeschlossen, davon betrafen 26 Ansuchen die Renovierung von Zäunen, 27 die Renovierung von Schindeldächern, 18 die Renovierung von Kapellen, 2 die Renovierung von Backöfen, 1 Ansuchen jeweils die Renovierung einer Mühle, eines Gedenksteines und eines Weg kreuzes.

Seine Kameraden haben in der Folge auf den tragischen Unfall hin diesen Gedenkstein angebracht. Neue Richtlinien für die Beiträge für Schindeldächer und bäuerliche Kleindenkmäler sind: an Kirchen, Kapellen, Türmen, Mühlen, Backöfen, Vordächern, d.h. in allen Fällen dort, wo eine thermische Isolierung des Daches nicht von Nöten ist, sind die Schindeln wie von alters her unverschalt zu verlegen. Bei Wirtschaftsgebäuden, die zur Heulagerung dienen, kann eine Rauhschalung angebracht werden, da aufgrund

leisten. Dachliegefenster sind unbedingt zu vermeiden, da sie in krassen Widerspruch zu den Schindeln stehen. Die Isolierung des Daches darf nur bis zur Mauerbank, nicht bis zur Traufe reichen. Bei Kaminen auf Schindeldächern dürfen keine Betonfertigteile als Abschluß verwendet werden. Für 1997 wird wieder alle vier Monate abgerechnet und alle Ansuchen, die rückständig sind, werden jetzt ausbezahlt. Alle Ansuchen für Mühlen, Backöfen, Kapellen müssen ab 1997 mit Stempelmarke zu 20.000.- Lit. versehen werden. Ebenfalls beigelegt werden muß ein Foto des Objektes, ein Mappenauszug mit eingezeichneter Grundparzelle und ein Kostenvoranschlag. Rechnungsbelege sind nicht nötig. Restaurierungsansuchen für Fresken, Sonnenuhren und alte Brunnen hingegen brauchen zudem einen Finanzierungsplan und zur Auszahlung von Rechnungen in Höhe des Kostenvoranschlages müssen Rechnungsbelege beigelegt werden. Alle Objekte, die in Passeier im Bereich Naturpark Texelgruppe liegen, sowie Trockenmauern, Waale usw. müssen im Amt der Naturparke eingereicht werden. Diese Ansuchen können nebst Informationen jeden Mittwoch, von 9.00 - 12.00 Uhr im Amt für Naturparke in Meran, Sand platz 10, besprochen bzw. abgegeben werden. Alle Ansuchen für

der heute üblichen maschinellen Trocknung die Unterseite der Schindeln, wenn unverschalt verlegt, mit Gras verklebt werden. Bei Isolierungen sollen diese zwischen den .Rofen" angebracht werden, um eine überdimensionale "Stärke" des Daches zu vermeiden. Die Schindeln sollen auf entsprechender Konterlattung verlegt werden, um eine entsprechende Unterlüftung zu gewähr-

denkmalgeschützten Bauten sind beim Denkmalamt in Bozen einzureichen und müssen einen Mindestbeitrag von 400.000.- Lit. ausmachen. Da ständige Änderungen zu erwarten sind, empfielt es sich, sich beim Sacharbeiter zu informieren. Für Passeier zuständig ist Herr Raich Johann, Malerweg Nr. 7, 39010 St. Martin in Passeier, Tel.: 64 10 06.

Hervorzuheben ist, daß eine Mühle vom Besitzer selbst vollständig renoviert wurde, so daß Wasserrad und Schußrinne, also der gesamte Bauzustand und das Innere voll funktionsfähig sind. Auffallend ist auch, daß viele Kapellen und Bildstöcke renoviert bzw. neu gebaut wurden, was besonders auf das Herz-Jesu-Gelöbnisjahr zurückzuführen ist. Am Turm in St. Leonhard wurde zu diesem Anlaß vom Heimatpflegeverein Passeier mit dem PGR. St. Leonhard ein historischer Gedenkstein mit besonders eindrucksvollem Tiroler Adler-Mo-


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Die Jagdreviere des Passeiertales stellen sich vor Vorwort Jagd ist in unserer schnellebigen und von Technik und Fortschritt durchdrungenen Zeit eine Thema, das bei vielen Menschen auf geringes Interesse und zugleich auf Verachtung stößt. Trotzdem ist es uns Jägern ein Anliegen, der Bevölkerung einen Eindruck vom Wesen der Jagd zu vermitteln, nicht um eine Daseinsberechtigung herbeizureden, sondern um ihre Bedeutung für unsere Vergangenheit und Gegenwart darzulegen. Bedenkt man, daß die Entwicklung der menschlichen Zivilisation untrennbar mit der Jagd verbunden ist, wird man unweigerlich feststellen, welch großen Stellenwert die Jagd, nicht nur zum Zweck der Nahrungsbeschaffung, sondern auch als Anlaß für Feste, Riten, Sagen und überhaupt für das Alltagsleben hatte. Selbst wenn die Jagd in unseren Tagen nicht mehr eine Frage von Leben oder Tod sein mag, so kann sie doch einen kleinen Beitrag dazu leisten, uns selbst und unsere Kultur ein wenig besser zu verstehen. Auch in unserem Tal ist die Jagd seit jeher ein fester Bestandteil des Volksbrauchtums, was sich in unzähligen Namen, Liedern, Bräuchen und Erzählungen wiederspiegelt. Aus diesem Grunde werden wir uns bemühen, den Bürgern unseres Tales in regelmäßigen Abständen Informationen über die Jagd zu liefern, um Ihnen eine objektivere Sicht gegenüber Jagd und Jägern zu ermöglichen und ein weiteres Auseinandertrifften zwischen jagdlichem Brauchtum und Bevölkerung zu verhindern.

Die Vielfältigkeit des Lebensraums im Passeiertal, von Talwiesen mit Apfelbäumen über Wälder und Almen, bis hin zu Fels- und Gletscherregion bildet den Grundstein für den Artenreichtum an Pflanzen und Tieren in unseren Revieren: alle typischen Alpenbewohner unter den Tieren kommen hier vor. Es sind dies: Steinbock, Rothirsch, Reh, Gemse, Schneehase, Feldhase, Fuchs, Baum- und Steinmarder, Murmeltier, Dachs, Hermelin, Wiesel, Auerhahn, Spielhahn, Alpenschneehuhn, Turmfalke, Habicht, Wanderfalke, Mäusebussard, Kolkrabe, Alpendohle, Rabenkrähe, Elster, Eichelhäher, Tannenhäher, Ringeltaube, sowie unzählige weitere Arten von kleineren Säugern, Vögeln und Wechselwild. Davon jagbar sind allerdings nur die folgenden Arten:

a) b) c) d) e)

Rot-Gams- und Rehwild Feld- und Schneehase Fuchs Steinmarder Spielhahn, Alpenschnee- und Steinhuhn f) Ringeltaube g) Amsel, Wacholderdrossel h) Rabenkrähe, Elster und Eichelhäher Aufgrund eines entsprechenden Beschlusses der Landesregierung (nach Einholen einiger Gutachten) kann die Jagd auch auf Wildarten ausgeübt werden, die nicht im obigen Verzeichnis enthalten sind. Dies geschieht z.B. bei Schäden in der Landwirtschaft durch Stare, Dachse usw. oder beim Abschuß von Steinwild und Murmeltier, welcher sehr strengen Auflagen unterliegt. Das Passeiertal hat, wie mit Landesgesetz

festgelegt, drei Jagdreviere: St. Martin, St. Leonhard und Moos. Die Grenzen der Reviere stimmen, wie in vielen Fällen in Südtirol, mit den Gemeindegrenzen überein. Lediglich die in den Gemeindegebieten enthaltenen Besitzungen der Forst- und Domänenverwaltung gehören nicht zu den einheimischen Jagdrevieren, sondern bilden eigene Jagdreviere (z.B. Hahnebaum im Jagdrevier Moos), welche vom Land verwaltet werden. Das flächemäßig größte Revier ist jenes von Moos mit seinen 16.213 ha, gefolgt vom Revier St. Leonhard mit 8.347 ha und St. Martin mit 3.025 ha. Die Revierausschüsse der einzelnen Reviere setzen sich aus folgenden Personen zusammen: Revier Moos: Gögele Christoph (Revierleiter), Hofer Thomas, Hofer Oswald, Lanthaler Andreas, Gufler Siegfried. Revier St. Leonhard: Haller Alois (Revierleiter), Pixner Hans, Walzl Anton, Klotz Wolfram, Pixner Thomas. Revier St. Martin: Pichler Martin (Revierleiter), Platter Siegbert, Tröger Florian, Schwarz Ehrenreich, Pfitscher Alois. Im Falle von Fragen, welche die Jagd betreffen (z.B. Wildschäden, Wildkrankheiten, Jägerprüfung usw. ), sind die genannten Personen gerne bereit Auskünfte zu geben oder Informationen aus erster Hand einzuholen. Obwohl die Erlangung des Jagdbefähigungsnachweises (Jägerprüfung) immer größeres Fachwissen voraussetzt und ohne monatelange Vorbereitung kaum möglich ist, ist die Anzahl der Jäger in den letzten Jahren dennoch leicht gestiegen. Im Jagdrevier Moos haben im Jahr 1996 74 Jäger die Jagd ausgeübt, wovon 66 Ortsansässige waren und 8 Inhaber einer Gastkarte. Im Jagdrevier St. Leonhard haben im Jahr 1996 74 Ortsansässige die Jagd ausgeübt, im Jagdrevier St. Martin 45 ortsansässige Jäger. Die soziale Herkunft der Jäger ist so verschieden wie es auch die einzelnen Charaktere sind: von Arbeitern über Freiberufler und Wirten, bis hin zu Bauern und Beamten sind alle sozialen Schichten vertreten. Dies ist ein wichtiges Merkmal unserer Jagd, weil in vielen anderen europäischen Ländern die Jagd nur von der reichen Oberschicht ausgeübt wird (man denke nur an die teuren Entenjagden in Deutschland und Österreich), in Südtirol aber jeder ortsansässige Bürger, welcher die Vorraussetzungen laut Landesgesetz Nr. 14 vom 17.07.1987 hat, dies tun kann. Gleichzeitig wird aber durch die Pflicht der Ortsansässigkeit einer unkontrollierten Jagd, wie sie etwa in vielen Südeuropäischen Ländern stattfindet, vorgebeugt und der Wildbestand nie durch


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zu hohe Abschüsse gefährdet. Mit Kosten von ca. 1.200.000.- Lire pro Jahr (für Lohn, Versicherungen der Jäger, Konzession für Waffenschein u. verseh. kleinere Ausgaben) ist die Jagdausübung in den Passeirer Revieren wohl für jedermann erschwinglich. Die Entwicklung des Wildbestandes in den letzten Jahren sollen folgende Tabellen aufzeigen: Abschüsse Jagdrevier Moos Wildart 1985 1990 Rehe 44 67 Gemsen 40 45

1996 96 62

Rot- und Steinwild) kaum vorhersehbar ist und auch die Abschußzahlen dementsprechend schwanken. Das Jagdrevier Moos gild außerdem als eines der besten Murmeltierreviere des Landes. Rund 250 Murmeltiere konnten hier 1996 erlegt werden. Die Abschüsse in St. Leonhard und St. Martin sind aufgrund eines ungünstigeren Lebensraumes wesentlich niedriger. Vereinzelt werden auch Rothirsche erlegt, und es ist den Jägern des Jagdreviers Moos gelungen, eine beachtliche Steinwildkolonie aufzubauen, weshalb in den letzten Jahren auch die ersten Steinböcke erlegt werden konnten. Um das Erreichte auch in Zukunft zu

Schüler und Lehrer der Grundschule Walten bei einem Lehrausflug Partei Hansjörg und Jagdaufseher Hafer Rudolf

Abschüsse Jagdrevier St. Leonhard Wildart 1985 1990 1996 Rehe 65 124 137 Gemsen 11 16 36 Abschüsse Jagdrevier St. Martin 1996 Wildart 1985 1990 76 Rehe 41 69 1 Gemsen / / Wie man aus den Tabellen entnehmen kann, ist der Wildbestand in den letzten Jahren erfreulich angestiegen. Aber nicht nur die Abschußzahlen sind gestiegen, auch die Altersstruktur hat sich stark verbessert. Es werden mehr und mehr reife und alte Stücke erlegt. Dies ist ein deutlicher Beweis für einen gesunden und ausgeglichenen Wildbestand, welcher nicht zuletzt durch die gute Zusammenarbeit der drei Reviere (Wildtiere kennen keine Reviergrenzen) erreicht wurde. Jährlich werden pro Revier etwa 25 bis 80 Hasen, sowie Schneehühner (bis zu 90 Stück in Moos), 25 bis 60 Füchste, Spielhähne, Marder, Dachse, Eichelhäher, Krähen und Tauben erlegt. Die Populationen der genannten Tierarten unterliegen sehr großen, von natürlichen Faktoren hervorgerufenen Schwankungen, sowie Veränderungen des Lebensraumes (z.B. Witterung, Flurbereinigung, Verhältnis Raubwild zu Beute und Wildkrankheiten), weshalb eine Bestandsentwicklung im Gegensatz zum Schalenwild (= Gams-, Reh-,

ins Wansertal mit Förster

bewahren, wird es wichtig sein, die Kameradschaft unter den Jägern zu pflegen, den Kontakt mit der bäuerlichen Bevölkerung zu suchen, um auch ihre Anliegen berücksichtigen zu können, sowie die gesamte Bevölkerung mit Informationen über die Jagd zu versorgen und damit ihren Stellenwert zu verdeutlichen. Als Ziele müssen vorallem die Erhaltung des Lebensraumes bzw. die schonende Nutzung desselben gelten, da besonders kleinere Tierarten (Hase, Spielhahn, Auerhahn, Haselhuhn, verschiedene Singvögel usw.) sehr empfindlich auf massive Veränderungen reagieren. Die Aufgabe der Jäger wird es auch sein, für dieses Ziel zu werben. Die Altersstruktur kann bei Gams- und Rehwild noch verbessert werden. Der Aufbau eines nachhaltig nutzbaren Steinwildbestandes im Hinterpasseier sollte nach jahrhundertelanger völliger Abwesenheit des "Königs der Alpen" in naher Zukunft möglich sein. Schön wäre es, wenn alle, Jäger wie Nicht jäger, gemeinsam zur Erreichung dieser Ziele beitragen würden. Denn zweifellos würde sich die Welt auch ohne Jagd weiterdrehen, sie wäre jedoch um einiges ärmer. Die Jagdreviere Moos, St. Leonhard und St. Martin

(P. T.)

Materialseilbahn statt Forststraße

Gemeinsame Lösung am Schneeberg

In den letzten Jahren gab es nicht nur im Hinterpasseier einen zähen Kampf um die Erschließung der historischen Knappensiedlung St Martin am Schneeberg auf 2.354 m Meereshöhe. Forstweg, Materialseilbahn oder überhaupt keine Erschließung (d.h. Hubschrauberversorgung auch in Zukunft) waren die Möglichkeiten, welche die verschiedenen Interessensgemeinschaften auf ihre Banner geschrieben hatten. Hauptbeteiligte des Interessenskonfliktes waren das Land Südtirol als Grundbesitzer des Bergwerkgeländes und der Schneebergalm, das Landesamt für Bauerhaltung, das Landesbergbaumuseum, weiches die Verwirklichung des Bergwerkmuseums am Schneeberg vorantreibt, die Bauern als Inhaber der Weidereche am Schneeberg und Besitzer der darunterliegenden Bergwiesen, die Forstverwaltung, die Gemeinde Moos, die Hüttenwirte und Museumsführer, sowie eine Vielzahl von Organisationen und Privatmenschen, welche einfach Interesse am Schneeberg zeigten und sich Sorgen um dessen Zukunft machten. Es wurde vermessen, Pläne wurden gezeichnet, Sitzungen abgehalten, viele Menschen auf beiden Seiten ärgerten sich. Zeitungsartikel erschienen, Richtigstellungen, Leserbriefe, Unterschriften wurden gesammelt, ein Gremium beschloß einfach, obwohl es eigentlich gar nichts beschloß. Eine ganz normale Situation im Südtirol der Neunzigerjahre. Wie oft der Durnwalder, von einigen auch nur Luis genannt, in dieser Sache aus Passeier und den umliegenden Gebieten frühmorgendlichen Besuch bekam, weiß er trotz seines sprichwörtlichen Gedächtnisses wohl selbst nicht mehr. Jedenfalls wurde in der Folge neu vermessen und gezeichnet, anders beschlossen und wieder anders dagegen interveniert. Doch während in vielen anderen Fallbeispielen der Heimat dann irgendwann einfach ein Bagger einen Schlußstrich in die Landschaft zieht und damit alle Diskussionen pragmatisch beendet, war das beim Schneeberg glücklicherweise nicht der Fall. Am 28. Februar 1997 lud der Forstinspektor Dr. Franz Demetz alle direkt Betroffenen zu einer ersten gemeinsamen Sitzung. Nachdem dabei notwendigerweise zuerst alte Vorurteile und gegensätzliche Positionen geklärt und ausgeräumt werden mußten, kam das allen gemeinsame Interesse am einma-


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ligen Schneeberg immer stärker in den Vordergrund. Der Kompromiß wurde gesucht und schließlich auch gefunden. Er besteht im Wesentlichen darin, daß die Schutzhütte, das Bergwerksmuseum un die Schneebergalm in Zukunft durch eine ordentliche Materialseilbahn erschlossen' werden soll, wofür Ing. Christoph von Pföstl bereits einen Planungsauftrag vom Land erhalten hat. Als Traktorweg wird hingegen der bestehende Militärweg von der Schneebergbrücke bis zur Brücke vor Öss auf einer Länge von ca. 1,5 km ausgebaut. Bei dieser Brücke soll nämlich auch die Wasserfassung des zukünftigen E-Werkes errichtet werden, welches den Schneeberg und die Bauern der Interessentschaft mit Strom versorgen wird. Gegen den Ausbau des Militärweges zum Forstweg bis zum Schneeberg sprach letztendlich neben den musealen Bedenken vonseiten des Landesbergbaumuseums vor allem die überaus große Belastung durch Instandhaltungskosten, welche letztendlich niemand zu übernehmen bereit war. Abschließend bleibt übrig zu hoffen und zu danken. Zu hoffen, daß die Konfliktbewältigung zwischen verschiedenen Interessensgruppen wie bei der Erschließung des Schneeberg Schule mache, und zu danken allen jenen, die

sich um die Zukunft des Schneeberges gekümmert haben, wobei besonders dem bereits erwähnten Forstinspektor Dr. Franz Demetz für die entscheidende Sitzung Verdienst zukommt, sowie dem Präsidenten des Landesbergbaumuseums Karl Oberhauser, der auch in Sachen Erschließung letztendlich die Fä-

den in der Hand hielt und ohne den der Schneebert, dort wo er ist und nicht im Ridnauntal, immer noch eine verfallene Wildwestsiedlung wäre, für die es gar keine Erschließung bräuchte. Glück auf! Harald Haller, Schneeberg

Müllferkel

Wilde Müllablagerungen gab es schon Immer... ...doch sorgfältig gefüllte Caritassäcke mit sauberer Wäsche und einen Sack mit gebrauchter Fußbekleidung am Boden und in den Sträuchern herumzuwerfen ist anscheinend der letzte Schrei, obwohl es ein Leichtes wäre, die Caritassäcke in Meran in die dafür vorgesehenen Kontainer zu werfen und die gebrauchten Schuhe bei einem Schuhgeschäft abzugeben. Am Sonntag, den 04. Mai morgens bot sich eine bunte Darstellung in der Nähe des Kompostplatzes. Bekleidungsstükke verschiedenster Art, von Unterwäsche bis hin zu Krawatten, hingen im Gebüsch des Passerdammes. Am Boden verstreut lagen Sandalen, Stiefel und Schuhe in allen Variationen und Größen. Die Caritassammlung war schon seit 'Länqerem abgeschlossen, doch von den vergessenen Säcke wollte sich der Besitzer noch schnell entledigen. Den Nervenkitzel, diese Bekleidungsstücke unerkannt und unerlaubt zu entsorgen, hat er schon bekommen und der nächste wird folgen, denn es wurde schon eine Anzeige, wegen unerlaubter Müllentsorgung erstattet. Da


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einige auffällige Bekleidungsstücke vorhanden sind, ist es nur eine Frage der Zeit, das Müllferkel ausfindig zu machen. Es wäre wünschenswert, sämtliche erkannte Müllferkel im Passeiertal

öffentlich bekannt zu machen. Das wäre nämlich die richtige Strafe, da die Geldbußen, die bezahlt werden müssen, lächerlich sind. Thoma Gerhard

Säuberung der Passer Zum 2. Mal in Folge wurde heuer die Passer von der "Gedelsbrücke" bis Saltaus von sämtlichen Abfällen befreit. Organisiert wurde die Aktion wiederum von den Möselfischern, wobei mehrere

chen Säcke mit exakt demselben Inhalt (z.B. Tierkadaver) wieder, die man bereits im Vorjahr aufgelesen hatte. Es scheint leider noch nicht in alle Köpfe vorgedrungen zu sein, wie wichtig und

Mitglieder der FF St. Martin, sowie freiwillige Helfer tatkräftig mitarbeiteten. Als einzige Frau beteiligte sich erneut die Umweltassessorin Pamer Rosmarie an der Säuberungsaktion. Hierbei wurde nicht nur das Passerbett selbst, sondern auch die angrenzenden Böschungen und die Uferzonen der Nebenbäche von sämtlichem Unrat befreit. Positiv zu vermerken war, daß es heuer weniger illegal abgelagerten Müll zu sammeln galt, wobei es vor allem dort, wo die Passer entfernt von der Straße verläuft, relativ sauber war. Am meisten Müll fand man in Nebentälern (z.B. Feldbauerntal), unter Brücken und vorallem auch neben Straßenabschnitten. An einigen Stellen fand man die glei-

kostbar heutzutage reines, sauberes Wasser für uns alle ist und, daß mehr denn je der Grundsatz gilt: "Der Mensch braucht die Natur, die Natur den Menschen aber nicht!" Am Abend, nach getaner Arbeit, fanden sich die zwei Dutzend Helfer auf der Gransteiner "Ranch" ein, um sich bei einer zünftigen, von der Gemeindeverwaltung spendierten, Marende zu stärken. Dabei war auch Bürgermeister Pirpamer Hermann anwesend und man war einhellig der Meinung, daß die vorbildliche Initiative im Dienste der Umwelt auch in den nächsten Jahren durchgeführt werden sollte. Möselfischer/K. G.

Sonderspende der Volksbank Vor kurzem überreichte der Leiter der Volksbank-Filiale St. Leonhard in Passeier, Roland Scancolera, eine Sonderspende an den Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr der Marktgemeinde St. Leonhard in Passeier, Michael Schwarz, der für die gewährte Sonderspende dankte. Die Sonderspende wurde für die Finanzierung von geplanten dringenden Neuanschaffungen der FF St. Leonhard gewährt, u.a. des neuen Mannschaftsfahrzeuges.

Müllsäuberungsaktion in der Gemeinde Moos Im Herbst 1996 hat die Umweltkommission der Gemeinde Moos unter dem Vorsitz von Assessor Alois Pichler den Vorschlag gemacht, mit den Vereinen und den Grundschulen der Gemeinde eine Müllsäuberungsaktion durchzuführen. Im Frühjahr wurden die verschiedenen Vereinsobmänner zu einer Besprechung eingeladen, um die Einsatzgebiete auszuwählen. Die Ortskerne und die Wanderwege, die Flüsse und Wälder wurden im Säuberungsprogramm aufgenommen und den einzelnen Vereinen zugeteilt. Das Interesse an der Müllsammelaktion war bereits bei der Besprechung groß, und so blieb der Erfolg nicht aus. Sogar gefährliche Stellen wie das Gebiet unter der Breitebner-Brücke und steiles Ufergelände wurde nach Müll abgesucht. In jeder Fraktion haben sich viele Vereinsmitglieder an der Aktion beteiligt. Es konnten insgesamt 2 LKW wild abgelagerter und rücksichtslos weggeworfener Müll gesammelt werden. Für diese Aktion möchte sich die Gemeindeverwaltung recht herzlich bei allen beteiligten Vereinen bedanken. Wir hoffen, daß viele Bürger, Wanderer und Autofahrer die Müllsäcke und den Sperrmüll bemerkt haben, der von den einsatzfreudigen Vereinsmitgliedern gesammelt und bis zu den Straßenrändern geschleppt wurde. An alle ergeht der Aufruf, in Zukunft keinen Müll einfach wild abzulagern, um unsere Umwelt nicht sinnlos zu verschmutzen. Die Gemeindeverwaltung

von Moos.


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MÜllSAMMLUNG: Bis zum 31. Dezember 1997 wird die Müllsammlung für die Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in der bisherigen Form durchgeführt, ab

MULLKALENDER

1. Januar 1998 aber wird die Sammlung zusammen mit den Gemeinden Riffian, Kuens und Dorf Tirol durchgeführt, um die Kosten für die Sammlung herabzusetzen.

02/Mo

01/Fr

01/0i Prantach-Matatz

03/0i

August

Juli

Juni 01/So

Damit wird sich auch die Sammelroute ändern. Bis zum 31. Dezember bleibt aber alles gleich und für die Orte mit 14-tägiger Leerung gilt der folgende Kalender:

02/Mi

Ulfas-Christl

02/Sa

03/00

Mörre-Riederberg

03/So

Sagstatt -Wans-Jaufen

04/Mo

Sag statt -Wans-Jaufen

04/Mi

Ulfas-Christl

04/Fr

05/00

Mörre-Riederberg

05/Sa

05/0i

06/Fr

Sag statt -Wans-Jaufen

06/So

06/Mi

Pill

07/Sa

07/Mo

07/00

Kalmtal-Schweinsteg

08/So

08/0i

08/Fr

09/Mo

09/Mi

Pill

09/Sa

10/0i

10/00

Kaimtal-Schwei nsteg

10/So Prantach-Matatz

11/Mi

Pill

11/Fr

11/Mo

12/00

Kaimtal-Schwei nsteg

12/Sa

12/0i

13/Fr

13/So

13/Mi

Ulfas-Christl

14/Sa

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14/00

Mörre-Riederberg

15/So

15/0i

16/Mo

Prantach-Matatz

17/0i

Prantach-Matatz

15/Fr

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Ulfas-Christl

16/Sa

17/00

Mörre-Riederberg

17/So

Sag statt -Wans-Jaufen

18/Mo

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Ulfas-Christl

18/Fr

19/00

Mörre-Riederberg

19/5a

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20/Fr

Sag statt -Wans-Jaufen

20/So

20/Mi

Pill

21/Sa

21/Mo

21/00

Kalmtal-Schweinsteg

22/So

22/0i

22/Fr

23/Mo

23/Mi

Pill

23/Sa

24/0i

24/00

Kai mtal-Schwei nsteg

24/So Prantach-Matatz

25/Mi

Pill

25/Fr

25/Mo

26/00

Kalmtal-Schweinsteg

26/Sa

26/0i

27/Fr

27/So

27/Mi

Ulfas-Christl

28/Sa

28/Mo

28/00

Mörre-Riederberg

29/So

29/0i

29/Fr

Sag statt -Wans-Jaufen

30/Mo

Prantach-Matatz

30/Mi 31/00

Prantach-Matatz

-

Ulfas-Christl Mörre-Riederberg

30/Sa


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Passeirer Blatt / Juni 1997

Dezember

November

Oktober

September 01/Mo

01/Mi

Pill

01/Sa

01/Mo

02/0i

02/00

Kalmtal-Schweinsteg

02/So

02/0i 03/Mi

Ulfas-Christl

04/00

Mörre-Riederberg

Ulfas-Christl

05/Fr

Sagstatt-Wans

06/00

Mörre-Riederberg

06/Sa

07/Fr

Sagstatt-Wans

07/So

03/Mi

Pill

03/Fr

03/Mo

04/00

Kalmtal-Schweinsteg

04/Sa

04/0i

05/Fr

05/So

05/Mi

06/Sa

06/Mo Prantach-Matatz

07/So

07/0i

08/Mo

Prantach-Matatz

09/0i

Prantach-Matatz

08/Mi

Ulfas-Christl

08/Sa

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09/00

Mörre-Riederberg

09/So

09/0i

Sagstatt -Wans-J aufen

10/Mo

10/Mi

Pill

11/00

Kalmtal-Schweinsteg

10/Mi

Ulfas-Christl

10/Fr

11/00

Mörre-Riederberg

11/Sa

11/0i

12/Fr

Sag statt -Wans-Jaufen

12/So

12/Mi

Pill

13/Sa

13/Mo

13/00

Kalmtal-Schweinsteg 13/Sa

14/So

14/0i

14/Fr

14/So

15/Mo

15/Mi

Pill

15/Sa

15/Mo

16/0i

16/00

Kalmtal-Schweinsteg

16/So

16/0i

18/00

Mörre-Riederberg

Ulfas-Christl

19/Fr

Sagstatt-Wans

20/00

Mörre-Riederberg

20/Sa

21/Fr

Sagstatt-Wans

21/So

17/Fr

17/Mo

18/00

Kalmtal-Schweinsteg

18/Sa

18/0i

19/Fr

19/5o

19/Mi

20/Sa

20/Mo Prantach-Matatz

21/So

21/0i

23/0i

Prantach-Matatz

22/Mi

Ulfas-Christl

22/Sa

22/Mo

23/00

Mörre-Riederberg

23/So

23/0i

Sagstatt -Wans-Jaufen

24/Mo

24/Mi 25/00

24/Mi

Ulfas-Christl

24/Fr

25/00

~örre-Riederberg

25/Sa

25/0i

26/Fr

Sagstatt-Wans-Jaufen

26/So

26/Mi

Pill

27/Sa

27/Mo

27/00

Kalmtal-Schweinsteg 27/Sa

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28/0i

28/Fr

28/So

29/Mo

29/Mi

Pill

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30/00

Kalmtal-Schweinsteg

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Prantach-Matatz

Ulfas-Christl

Pill

Prantach-Matatz

12/Fr

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17/Mi

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Pill

26/Fr

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Prantach-Matatz

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Neue Sportattraktion Im Passeiertal Daß sich sehr viele Passeirer in ihrer Freizeit gerne sportlich betätigen ist nicht neu, aber leider fehlte es bisher oft an den erforderlichen Infrastrukturen, um gewisse Sportarten auch in unserem Tal ausüben zu können. So mußten z.B. Fitneßfreaks oder auch Rekonvaleszenten über Jahre hinweg nach Meran fahren, da es bei uns keine entsprechende Einrichtung gab. Im Laufe des Jahres 1996 bot sich jedoch die Möglichkeit, ein passendes Lokal einzurichten und so gründeten einige begeisterte Bodybuilder den "Sport- und Fitneßclub Passeier" . Mit

gemeinsamen Kräften wurde eingerichtet und im Januar 1997 war es dann soweit! Das Fitneßstudio in St. Martin konnte eröffnet werden und das Passeiertal ist seitdem um eine Sportanlage reicher geworden. Auf einer 200 m2 - Fläche befindet sich ein reichhaltiges Angebot an Fitneß-Geräten, ein getrennter Trainingsraum, großzügige Umkleideräume mit Dusche und WC, sowie eine Clubbar zum Kräftetanken und Entspannen. Auf Wunsch werden für jeden Interessierten individuelle Trainingsprogramme an den Geräten ausgearbeitet, zudem werden für Erwachsene

und Kinder Kurse in den Bereichen Kickboxen, Selbstverteidigung und Karatecontact angeboten. Besonders für Frauen sind die Trainingseinheiten in Aerobic bzw. Stepaerobic geeignet. Der "Sport- und Fitneßclub" hofft die Sportbegeisterten des Passeiertales mit seinen Angeboten anzusprechen und lädt auch zu unverbindlichen Besichtigungen ein. Informationen für Interessierte gibt es unter Tel.: 0473/641834. Sport- und Fitneßclub Passeier

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Seite 29 / Nr. 14

Passeirer Blatt / Juni 1997

BRD

. Rabenstein Landesskirennen In

Bei wunderschönem Spätwinterwetter am 09.03.97 ging das Landesskirennen

der Südtiroler BRD Männer in Rabenstein am Seehof über die Bühne. Wegen akutem Schneemangel mußte das Skirennen, das ursprünglich in Schönau abgehalten werden sollte, zum Seehof verlegt werden. Nichts-desto-trotz waren alle Teilnehmer, die aus den unterschiedlichen Landesteilen angereist waren, mit viel Ehrgeiz und Können dabei. Die Teilnehmer mußten erst mit den Tourenski einen Aufstieg in Angriff nehmen, wo nach ca. 200 m das erste Hinderniss ein VS-Gerät, das in einem Schneefeld von

1Ox10 m versteckt war, suchen. Nachher mußte der restliche Anstieg von ca. 900 m absolviert werden. Oben angekommen wurden die Felle von den Skiern heruntergenommen und sodann fuhr man auf einem Waldweg bis zum zweiten Hindernis. Dort mußte ein Knoten gemacht werden, der vorher durch ein Los von den Athleten selbst ausgesucht worden war. Durch einen Riesentorlauf ging es hinab bis zum Ziel, wo dann die Endzeit gestoppt wurde. Für diese Zeitnehmung war der Firngleiterciub von Moos zuständig, der seine Aufgabe aufs genaueste erfüllte. An dieser Stelle sei nochmals recht herzlich gedankt! Nach dem Rennen konnten sich die Athleten bei Gegrilltem und Bier stärken und sich von den volkstümlichen Weisen, die der Helmut aus Stuls spielte, unterhalten lassen. Bei der anschließenden Preisverteilung konnte der Obmann Graf Konrad auch den in der Zwischenzeit eingetroffenen Bürgermeister Franz Die Landesmeister Anwärter Junioren Senioren Veteranen

Raich und die vielen Zuschauer, die schon das Rennen verfolgt hatten, begrüßen. Dankesworte richtete der Obmann vor allem an die Raika Passeier, an die BRD Hauptleitung unter der Führung von Sepp Hölzl, sowie an die 30 Sponsoren und Gönner. Ebenfalls ein recht herzliches VergeItsgott sagte der Obmann der Feuerwehr Rabenstein für den Park- und Lotsendienst, sowie dem Weißen Kreuz Passeier für den Bereitschaftsdienst während des Rennens. Außerdem wurde auch den Torrichtern und den freiwilligen Helfern recht herzlich gedankt. Gruß- und Dankesworte richteten sowohl der Bürgermeister, als auch der Landesleiter an die Bergrettung Rabenstein, an alle Teilnehmer und alle, die zum guten Gelingen dieses Rennens beigetragen haben. Nach der Preisverteilung wünschte der Obmann allen einen schönen Bergsommer und eine gute Heimfahrt. Ein sportlich geselliger Tag ging somit erst spät am Abend zu Ende. 8.05.64 6.51.12 6.48.82 8.38.68

Lanthaler Florian, BRD Rabenstein Volgger Franz, BRD Ridnaun Rier Viktor, BRD Seis Faißtnauer Gottfried, BRD Meran

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Internationaler MASTERS-SKI-WELT-CUP Bereits seit 3 Jahren nimmt Pixner Alfred aus St. Leonhard, ehemals beim S.C. Passeier, bei den Ski-Rennen der MASTER'S des S.C. Meran teil. Als "Masters" bezeichnet man die Altherren der Ski-Rennläufer (teilnahmeberechtigt ab dem 30. Lebensjahr). In der Saison' 1996/97 konnte Pixner Alfred beste Plazierungen beim "Internationalen MASTER'S -SKI-WELT-CUP" erzielen: 3. Platz im Riesentorlauf auf der Lenzer Heide in der Schweiz, 2. Platz im Slalom und 4. Platz im Riesentorlauf beim WeItcupfinale in Langenwang in der Steiermark. Herzliche Gratulationen zu die- ..,. sen Ergebnissen!

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Passeirer Blatt / Juni 1997

Seite 30 / Nr. 14

3-Hütten- Trophäe 1997 Schneeberg (2355 m): gültige Zeitperiode vom 24. Mai bis 18. Oktober (16 Uhr). Stettiner Hütte (2875 m): gültige Zeitperiode vom 1. Juli bis 30. September. Zwickauer Hütte (2989 m): gültige Zeitperiode vom 1. Juli bis 30. September. Einzelwertungen (pro Hütte): Gezählt werden die zu Fuß durchgeführten Hüttenbesuche während der oben angegebenen Zeitperiode (maximal 1 x pro Tag, der Ausgangspunkt ist nicht vorge-

schrieben). Jeder Teilnehmer muß jedesmal seine Ankunft an der Theke melden! Kombination (alle 3 Hütten zusammen): Es zählt die Summe der EinzeIwertungen (die Besuche auf der Zwickauer und Stettiner Hütte zählen wegen des größeren Zeitaufwandes doppelt); jede Hütte muß mindestens 2 x besucht werden! Die Preisverteilung findet am 18. Oktober '97 um 16 Uhr am Schneeberg statt.

Preise Einzelwertungen: jeweils 3 Damen-Passeirer, 3 Herren-Passeirer, 3 Nicht-Passeirer Preise Kombination: 3 Damen, 3 Herren Die Kombination sowie die EinzeIwertungen der Stettiner und Zwickauer Hütte finden heuer zum ersten Mal statt. Hier die Auflistung jener Teilnehmer an der Schneeberg- Trophäe 1996, die eine zweistellige Anzahl von Aufstiegen aufzuweisen haben:

Schneeberg- Trophäe 1996 - Gesamtwertung 95 Tage 90 Tage 72 Tage 64 Tage 34 Tage 22 Tage 21 Tage 21 Tage 19 Tage 19 Tage 18 Tage 17 Tage 16 Tage 15 Tage 12 Tage 12 Tage

Anton Ploner Armin Mair Albert Raich Helmut Ploner Hans Gumpold Martin Haller Walter Innerhofer Volkmar Pixner Andreas Rainer Heinrich Pfitscher Roland Graf Dieter Schölzhorn Markus Spechten hauser Waltraud Haller Ewald Pixner Klaus Prugger

Trophäe der 13 Hütten zwischen Brenner und Meran

Moos

Mühlbach Moos Moos Dorf Tirol St.Martin Schenna St.Leonhard Ridnaun St.Leonhard Rabenstein Ridnaun München St.Leonhard Moos St.Leonhard

libgelichtet

Hochganghaus (1839 m), Lodnerhütte (2259 m), Schneeberg (2355 m), Stettiner Hütte (2875 m), Zwickauer Hütte (2989 m), Gasthof Hochfirst (1860 m), Schneeberg (2355 m), Hochalm (2200 m), Jaufenhaus (2000 m), Müllerhütte (3145 m), Becherhaus (3195 m), Teplitzer Hütte (2586 m), Magdeburger Hütte (2423 m), Tribulaunhütte (2369 m), (Poschalm). Wer alle 13 Hütten erwandert (egal in welcher Zeitspanne und aus welcher Richtung kommend), erhält die Trophäe der 13 Hüttenwirte auf der letzten erreichten Hütte. Der Stempel der Poschalm ist für die Trophäe nicht erforderlich. Entsprechende Wanderkarten und Stempelkarten sind auf jeder Hütte erhältlich Ge 3.000 E, zusammen 5.000 E).

Diese zwölf junge Herren aus der Mittelschule St. Leonhard sorgten für eine weitere Landesmeisterschaft im Vo/leyba/lspiel und setzten dadurch eine bereits lange Tradition an dieser Schule fort. Betreut wurden die jungen Sportler von Lehrer Os wald Gögele. HH·


Seite 311 Nr. 14

Passeirer Blatt 1 Juni 1997

S.c. TT PASSEIER Erfolgreichste Saison der Sektion Tischtennis seit ihrem Bestehen 1985 Durch gezielten Aufbau unserer jungen Athleten in den vergangenen zwei Jahren durch die ehemalige rumänische Nationaltrainerin Liana Macean, konnte der Verein in der Saison 96/97 seine größten Erfolge erreichen. Sensationelle Plazierungen bei den Jugendspielen "TOPOLINO" auf nationaler Ebene in Cecina (Livorno) konnte die 10jährige Santomaso Mavi, sowohl den Titel in Einzel, als auch im Doppel verbuchen. Durch den Sieg im Einzel und in der Mannschaft mit Ebnicher Alexandra auf- provinzialer Ebene konnte sich Mavi für die Italienmeisterschaft im Einzel und gemeinsam mit Alexandra in der Mannschaft für Terni/Rom qualifizieren. Dort belegten sie in der Mannschafts-

wertung den sehr guten 5. Platz. Mavi errang im Doppel/Mix mit Schönweger Georg vom SC Meran den hervorragenden 3. Platz. Im Doppel mit Walter Anita vom Eppan erreichte Mavi den ausgezeichneten 2. Platz. Im Einzel unterlag sie in der Vorrunde nach einem sehr harten und spannenden Spiel im 3. Satz (24:22) gegen die Nr. 1 in Italien. Eine weitere gute Plazierung errang Gumpold Barbara mit der Südtirol-Auswahl im "Regionen-Pokal" in Isernia/ Catanzaro, wo sie zusammen mit Falser, Santifaller und Dissertori den ausgezeichneten 3. Rang in der Mannschaft belegten. Der 10jährige Holzer David errang beim

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nationalen Turnier in Turin den 5. Platz. David nahm an der 3-Venetien-Meisterschaft in Gorizia teil und erzielte den sehr guten 3. Platz. Der Ausschuß der Sektion hofft und wünscht sich, daß durch diese erzielten Erfolge, der Tischtennis-Sport im Passeiertal auflebt und daß sich in Zukunft mehr Kinder und Jugendliche für diesen schönen Sport begeistern.

Mitteilung in eigener Sache: Regelung der Werbeinserate • Werbeinserate müssen in fertiger Aufmachung innerhalb der (in den Mitteilungsblättern) bekanntgegebenen Termine im Tourismusbüro von St. Leonhard bei Robert Haniger abgegeben werden (Tel. 65 61 88). • Die Druckerei verrechnet den Inserenten die Lithokosten und die anteilsmäßigen Kosten für den Druck: 1 Werbeseite 300.000 Lire 1/2 Werbeseite 190.000 Lire 1/4 Werbeseite 130.000 Lire • Als Richtwert werden pro Ausgabe des Passeirerblattes nicht mehr als 4 Werbeseiten angenommen. Doppelseitige Inserate werden künftig nicht mehr angenommen. Wenn möglich, sollte man sich auf eine Halbseite pro Inserat beschränken. Die Redaktion


Passeirer Blatt / Juni 1997

Seite 32 / Nr. 14

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Passeirer Blatt