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Nr.4 MITTEILUNGEN UND NACHRICHTEN AUS MOOS, ST. LEONHARD UND ST. MARTIN
MllTEILUNGEN UND NACHRICHTEN AUS 15. Jahrgang – Nr. 35 MOOS, ST. LEONHARD UND ST. MARTIN
Erinnerungen ...
(Folge 1) Von den Taten großer Staatsmänner, Feldherren, Wissenschaftler und Künstler haben wir alle in den Schulbüchern gelesen. Vom abwechslungsreichen Leben der kleinen Leute wissen wir oft wenig, außer von den eigenen Erfahrungen und von denen unserer Verwandten, Bekannten und Freunde. Nur selten greifen wir zur Feder, um Freud und Leid des Alltags zu Papier zu bringen. Eine von diesen schreibfreudigen Frauen heißt Maria Brugger (Name und Vorname wurde von der Redaktion leicht geändert), die frisch von der Leber weg erzählt. Wir bringen die Lebensgeschichte dieser ausgewanderten Passeirerin in drei Folgen im Passeirerblatt unseren Lesern zur Kenntnis. Der Autorin danken wir für die freundliche Überlassung des Manuskriptes. In einem alten Bauernhaus in St. Martin im Passeirertal wohnte eine junge Familie. Es war noch tiefe Nacht, als an jenem Lichtmeßmorgen im Jahre 1934 um fünf Uhr früh der Wecker rasselte. Die junge hochschwangere Frau wollte zur Frühmesse in die eine Stunde entfernte Kirche. Doch als sie zum Kirchgang fertig war, überkamen sie die Wehen. Als wenig später ihr Mann mit der Hebamme eintraf, hatte sie ein Mädchen geboren: mich. Ich war die Zweitgeborene des Ehepaars Franz und Filomena Brugger. Am darauffolgenden Tag wurde ich auf den Namen Maria getauft. Schon mein zweiter Lebenstag war rauh. Nachdem mein Vater mich in ein Federpolster gepackt hatte, trat er bei eisiger Kälte mit der Taufpatin den weiten Weg zur Kirche an. Als ich wieder zu meiner Mutter zurückgebracht wurde, war ich blau gefroren. Meine Mutter hatte als Halbwaise eine
trostlose Jugend. Als ihre Mutter starb, war sie gerade elf Jahre alt. Sie und ihre zwei kleinen Brüder bekamen eine Stiefmutter und neun Stiefgeschwister. Sie mußte dann schwerste Arbeit verrichten und wurde nur ausgenützt. Gekümmert hat sich niemand um sie. Später ging sie von zu Hause fort und verdingte sich als Magd. Da lernte sie meinen Vater kennen, der sie bald darauf heiratete. - Und damit hatte sie das große Los gezogen. Vater hatte für uns alle einen verhäng-
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September 2002 6. Jahrgang nisvollen Fehler anhaften. Er war nur Ich-Mensch. Obwohl er mit fast zwei Meter Größe ein Kraftprotz war, der Bäume hätte ausreißen können, strengte er sich nie allzu sehr an. Sein gutes Aussehen wird es wohl unserer armen Mutter angetan haben. So hat er sich nur wenig um seine Familie gekümmert. Er war sich selbst am wichtigsten, vorallem durfte seine Pfeife nie kalt werden. Meine Eltern waren arme Leute. Sie wohnten in Miete, und Vater war arbeitslos. Mit Taglöhnerschichten fristeten sie den Lebensunterhalt. So kam es denn auch, daß unser Vater 1939 deutsch optiert hat. Die schönen Versprechungen begeisterten auch ihn. Beruf hatte er keinen und glaubte, in der Fremde Glück zu haben. Unsere Mutter war nicht so überzeugt. Anfang Februar 1940 kam vom Umsiedlungsamt in Innsbruck die Nachricht, daß wir auswandern müssen. Es wurde uns aber vorerst kein bestimmtes Ziel angegeben. Nur die Versprechung, daß wir ein schönes Anwesen als Pacht zugewiesen bekommen. Am 4. Februar schon warteten wir am Dorfplatz in St. Martin auf den Autobus, der uns in eine ziellose Ferne entriß. (Fortsetzung
auf Seite 2)
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Erinnerungen
(Fortsetzung
Passeirer Blatt / Dezember 1992
...
von Seite 1)
Als wir unsere Reise antraten, war unsere Mutter hochschwanger. Das jüngste von den fünf Kindern trug sie auf dem einen Arm. Am anderen Arm hing ein Zegger mit Reiseproviant und die Milchflasche für die kleine Schwester. Wir vier klammerten uns an ihrem Rock fest. Zum ersten mal sahen wir ein Auto, und mein zweiter Bruder fürchtete sich davor. Als er einsteigen sollte, schrie er wie am Spieß. Mutter hatte Mühe, ihn zu beruhigen. Vater war mit den Möbeln vorausgefahren, um sie auf dem Bahnhof zu verladen. Diese erste Fahrt in unserem Leben war neu und zugleich beängstigend. Wir sahen, daß Mutter weinte und weinten dann auch. Dies alles war für unsere arme Mutter zuviel. In Meran kam deshalb ein Krankenwagen, und sie fuhren mit ihr gleich fort. Die kleine Schwester nahmen sie auch mit. Wir vier wurden dann in einem Gasthof untergebracht. Die meiste Zeit waren wir in einem Zimmer eingeschlossen. Uns schmeckte kein Essen und die Spielsachen, die sie uns brachten, rührten wir nicht an. Wir weinten nur und riefen nach unserer Mama. Vater kam nur abends und schlief bei uns. Mutter gebar ihr sechses Kind im Krankenhaus. Es war ein Bub. Eine Schwester von unserem Vater machte dann Taufpatin. Diese Tante war von ihrem schon braunen Zukünftigen angehaucht und bestand darauf, daß unser Brüderchen Adolf heißen sollte. Als dann die Reise fortgesetzt werden konnte, kamen wir zuerst nach Innsbruck. Mutter trug das Baby auf dem Arm und wir fünf anderen Kinder hingen an ihrem Rocksaum. Wir wurden im Hotel »Viktoriakurz untergebracht, wo wir ärztlich untersucht wurden. Dann sagte man uns wieder, daß noch nichts Geeignetes für uns in Aussicht wäre. Daraufhin kamen wir nach Kirchdorf in Tirol. Wir wurden im Gasthof Wintersteller untergebracht. Es waren da schon mehrere Auswandererfamilien einquartiert. Nach vielen Wochen spannender Warterei - ich muß jetzt das mißfallene Wort gebrauchen schoben sie uns ab. Denn das, wo wir gelandet sind, war nicht menschenwürdig. Es war ein weit abgelegenes Nest bei Perg in Oberösterreich. Der Weiler hieß Schneckenreith. Man wies uns ein altes, baufälliges und feuchtes Haus zu. Es waren insgesamt nur drei Räume, nur einer davon war heizbar. Vater bekam in Linz sogleich Arbeit als Maurergehilfe. Er kam dann nur am Wochenende nach Hause. So war die Mutter mit uns Kindern fast immer allein in dieser feindseligen Umgebung. Für uns Kinder war anfangs alles noch sehr aufregend und neu. Schon die Bahnfahrt, die erste in unserem Leben faszinierte uns. So haben wir erstmals die neue Umgebung ausgekundschaftet, wo dann schon bald ein Unglück gesche-
hen wäre. Mein ältester Bruder stürzte in eine mit Wasser gefüllte Kalkgrube. Zum Glück lag quer eine Latte darüber, die er sogleich fassen konnte. Eilends holte ich Hilfe und Mutter zog unseren Franz bei den Haaren heraus. Meine älteste Schwester mußte in die Schule und ich vorerst in den Kindergarten. Von da an bekamen wir zu spüren, daß wir Fremde waren. Wir wurden von den einheimischen Kindern regelrecht gesteinigt. Weil wir uns nicht wehrten, ließen sie dann doch von uns ab. Aber Freunde hatten wir nicht. Dann kam ein strenger Winter. In der Wohnung lief das Wasser an den Wänden herunter. Ich erkrankte an Diphterie. Wir waren in dieser Einöde völlig eingeschneit und von der Umwelt abgeschnitten. Mein Vater hatte sich nicht weiter bemüht, einen Arzt zu holen. Ich war schon bewußtlos wegen des hohen Fiebers. Meine Mutter versuchte verzweifelt, mit Hausmitteln das Fieber zu senken und meinen Hals zu kurieren. Der Todesengel wollte mich noch nicht mitnehmen, obwohl er schon am Bettrand saß. Ich wurde wieder gesund. Das größte Wunder war, daß keines der Geschwister angesteckt wurde. Erst viel später habe ich begriffen, daß diese unsere Mutter einzig war. Sie hat sich für uns Kinder aufgeopfert, nur von ihr bekamen wir Liebe und Geborgenheit. Von Gott bekam sie immer wieder Kraft und Hilfe, dieses schwere Schicksal zu meistern. Da war nun sie es, die darauf drängte, von hier sobald wie möglich fortzukommen, damit wir uns eine angenehmere Existenz schaffen könnten. So traten wir die zweite Wanderschaft an. Im Frühjahr 1941 stiegen wir in einem schönen Dorf im Rosental aus dem Zug. Der kleine Adolf hing als sechstes Kind am Rockzipfel der Mutter, als sie bereits wieder in anderen Umständen war. Dreiviertel Stunden vom Dorf entfernt, in einem größeren Weiler, wurde uns ein Bauernhof als Pacht zugewiesen. Hier hat es uns auf Anhieb gefallen. Die Leute aus den Nachbarshöfen kamen, begrüßten uns freundlich und zeigten sich hilfreich. Wir waren hübsche und gesunde Kinder, und sie schlossen uns bald ins Herz. Das Haus war in gutem Zustand und geräumig. Darin wohnte aber noch der Besitzer, ein hoher Siebziger, zurückgezogen und einsam in einer Kammer. Unsere Mutter mußte ihn dann mitversorgen, und wenn er krank wurde, auch pflegen. Das war die Bedingung obendrein. Dieser alte Mann war der einzige, der uns Kinder nicht mochte. Er war es dann auch, der uns Böses zufügte. Die ganze Vorderfront des Hauses war von einem Aprikosenspalierbaum bedeckt. Wir sahen, wie dicht die grünen Früchte angesetzt hatten. Treuherziq fragten wir den alten Mann, ob wir denn, wenn die Früchte reif sind, auch davon essen dürften. Die
Antwort lag am nächsten Tag zersägt am Boden. Unsere Mutter mußte sich zusammennehmen, um den alten Griesgram gelassen gegenüberzutreten. Wir Kinder weinten um den verheißungsvollen Baum (einige Monate später starb der alte Mann.) Bald hatten wir diesen Schmerz vergessen. Es gab noch viele andere Obstbäume, ja einen ganzen Anger voll. Dieses Anwesen versprach ein Leben ohne Not. Es war hauptsächlich Ackerland und nur eine Wiese. Die gab uns das Heu her für die zwei Kühe, die alsbald im Stall Einzug hielten. Zwei Schweine, ein Dutzend Hühner und vier Enten waren unser Eigentum. Wir waren nun Bauernkinder. Als wir die Mutter einmal fragten, ob dieser Hof nun uns gehörte, weinte sie. Es hat ihr wehgetan. Damit begann für uns alle auch die harte Arbeit. Am meisten mußte unsere Mutter anpacken. Von früh bis spät in die Nacht war sie auf den Beinen, dabei fast immer gesegneten Leibes. Unser Vater aber ließ sich sein Mittagsschläfchen nie entgehen. Unsere Mutter hat um des Friedens willen geschwiegen. Denn es gab sowieso immer Streit, wenn er gezwungenermaßen die schwerste Arbeit verrichten mußte. Da rückte die Zeit ihrer siebten Niederkunft an. Sie hätte fast im Kornacker entbunden. Von der NSV wurden ihr dann jeden Tag drei Arbeitsmaiden ins Haus geschickt, die sie pflegten und von der vielen Arbeit entlasteten. Zu dieser Zeit mußte auch die Wiese gemäht werden. Es war das eine Bergwiese, die sich fast vier Stunden vom Hof entfernt befand. Mein Vater ist an diesem Morgen schon ganz früh mit Sense und Rechen aufgebrochen. Mutter lag im Wochenbett, und so wurde ich von einem der Mädchen geweckt. Sie packte mir in einen Henkelkorb das Mittagessen für Vater ein. Ich sollte ihm das nachbringen, so hat er es angeschafft. Sie sagte mir auch, daß er Zweige legen würde, weil ich diesen Weg ja noch nie gegangen war. Bevor ich mich aufmachte, ging ich noch zu meiner Mutter in die Kammer. Ich schaute nach meinem Brüderchen, das zufrieden in seinem Bettchen lag. Mit dem zu schweren Korb, die Jacke um die Hüfte gebunden (ich war sieben Jahre alt) machte ich mich also auf den Weg. Ich durchquerte nach einer guten Stunde das Dorf. Öfter mußte ich den Korb abstellen und rasten. So erreichte ich dann die Stelle, wo ich die Bahngeleise überqueren mußte, was mir mit Herzklopfen gelang, denn gleich darauf rollte ein Zug heran. So fand ich bald den ersten Zweig, der als Wegweiser gedacht war. Nun getraute ich mich meine Augen nicht mehr vom Boden abzuwenden. Ich fand Zweig um Zweig. Die heiße Augustsonne brannte unerbittlich auf mich herab und ich litt großen Durst. Zu Trinken war nichts im
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Korb, weil es auf der Wiese Quellwasser gab. Es war dann hoher Mittag, als ich endlich auf eine von Bäumen umkränzte Wiese hineintrat. Weit oben sah ich meinen Vater beim Mähen. In der Nähe der Quelle packte ich den Korb aus. Außer, »das hat aber lange qedauert«, hatte Vater mir nichts zu sagen. Unaufgefordert aß ich mit. Das frische Quellwasser war für mich die reichste Belohnung. Gleich nach der Mahlzeit befahl er mir, die Mahden zu zerstreuen. Ich sollte das mit den Händen machen. Aber da mir schon mein Rücken vom Korbtragen weh tat, suchte ich mir im nahen Wald einen gegabelten Ast, um damit das gemähte Gras zu streuen. Vater machte sein Mittagsschläfchen und mähte nachdem er gedengelt hatte, wieder weiter. Am späten Nachmittag sagte er plötzlich, er müsse zur benachbarten Wiese gehen. Der Bauer dort hätte ihm für morgen versprochen, ein Pferd zu leihen, um das Heu heimzufahren. In gutem Glauben, er würde mich dann abholen, machte ich meine Arbeit fertig. Das unterste Gras war schon zu rascheldürrem Heu getrocknet. Mit dem Rechen machte ich mir ein Heubett, wo ich auf meinen Vater warten wollte. Vor Müdigkeit bin ich sofort eingeschlafen. Da wurde ich von einem sonderbaren Geräusch geweckt. Als ich die Augen aufschlug, warfen die Fichtenbäume schon lange Schatten über die Wiese. Es war schon Abend, und über mir sah ich mit Entsetzen sechs oder sieben Raubvögel kreisen. Sie vermuteten wohl eine Beute und wären gleich auf mich herabgestürzt. Meine Angstschreie haben sie dann in die Flucht getrieben. Zu alldem mußte ich feststellen, daß mein Vater noch nicht zurückgekommen war. So hatte ich nur einen Gedanken, von hier fortzukommen. In fieberhafter Eile räumte ich Sense und Rechen weg, packte den Eßkorb in Vaters Rucksack, weil ich die Hände frei haben wollte. Der Rucksack reichte mir bis zu den Waden hinunter. Als ich den Waldweg erreichte, konnte ich auch noch eine Zeitlang die Zweige ausmachen. Doch dann wurde es dunkel. Da ich ja alleine nach Hause mußte, ging und ging ich immer abwärts. Ich hatte keine Angst mehr, denn den Geiern war ich ja entkommen. Es war mir, als ging mein Schutzengel neben mir her. Endlich stand ich vor den Bahnschwellen. Schon viel mutiger als das letzte Mal habe ich sie überschritten. Es stand nun auch der Mond am Himmel, und ich sah den Kirchturm von Maria Elend herüberschimmern. Wacker ging ich auf das Ziel los. Denn vom Dorf weg kannte ich den Weg gut. Es war ja mein Schulweg. Als ich mich dann dem Haus näherte, brannte in der Kammer meiner Eltern Licht. Ich wußte, daß meine Mutter in Sorge war und auf mich wartete. Vielleicht hatte sie nicht mehr viel Hoffnung.
Als ich in die Kammer trat, war Mitternacht vorüber. Mutter war gerade dabei, dem kleinen Toni die Windeln zu wechseln. Mit einem Freudenschrei fing Mutter mich in ihren Armen auf. »Marna«, sagte ich, »gefürchtet habe ich mich nur vor den großen Vögeln, aber auf dem Heimweg ging mein Schutzengel neben mir her.. »Kind, so muß es wohl gewesen sein, denn sonst wärst du nicht hier.. Mein Vater schnarchte seelenruhig in seinem Bett. Er fand es nicht der Mühe wert, sein Kind wegen eines Umweges mit nach Hause zu nehmen. Ich hatte ihm nie Vorwürfe gemacht, denn wir alle wußten, daß wir ihm gleichgültig waren. Folge 2 im nächsten Passeirerblatt
Bergmesse und Fußballturnier
Bereits zur Tradition geworden ist das Fußballturnier in den Rabensteiner Madern, unterhalb des Itl auf 2050 m Meereshöhe, welches die Bergrettung Rabenstein nun schon zum drittenmal veranstaltet hat. Heuer war dies nun am Sonntag, den 16. August. Bei herrlichem Spätsommerwetter nahmen sich Jung und Alt die Zeit, um auf den Itl aufzusteigen und dort bei der Bergmesse, welche Dekan Peter Lantschner aus Lana feierte, sowie beim anschließenden Fußballturnier mitzutun. An die 200 Personen waren voll Begeisterung in Gebet und Gesang dabei. Nach der Bergmesse wurde es dann für die 8 Fußballmannschaften ernst, die vor Spiel beginn zu je zwei Vierergruppen zusammengelost wurden. Gegen 19 Uhr erst stand die siegreiche Mannschaft fest, welche erst im Siebenmeter schießen ermittelt wurde. Es handelt sich dabei um die Mannschaft aus
Bergmesse am Itl anläßlich des Fußballturniers.
Niederlana. Danach wurden dann die Kräfte im Seilziehen gemessen, woran sich Jung und Alt sowie Männer als auch Frauen beteiligen konnten. Mit Begeisterung gingen die Zuschauer mit, die schlußendlich die Mannschaft aus Moos siegen sahen. Bei den Frauen war der Heimmannschaft aus Rabenstein kein Kraut gewachsen. Für das leibliche Wohl wurde mit Gegrilltem und Passeirer Krapfen sowie mit zünftigem Bier ebenfalls bestens gesorgt. Für die musikalische Umrahmung sorgten »Die zwei Sarner- bis die Dämmerung hereinbrach. Die Männer der Bergrettung Rabenstein danken den Grundbesitzern, welche die betroffenen Almwiesen bereitwillig zur Verfügung gestellt haben, sowie allen Berg- und Sportfreunden für das eifrige Mittun und hoffen zugleich auf ein Wiedersehen im Jahr 1993. Berg Heil.
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Eine Alternative zur Müllreduzierung ...
Kompostieren für jedermann - leicht gemacht (Teil 2)
So lockere Komposterde läßt sich in einem Sommerhalbjahr erreichen.
Anwendung der Komposterde Wie in der letzten Ausgabe des Passeirer Blatt angekündigt hier nun der Bericht über die richtige Anwendung der Komposterde im Garten und im Blumenkasten. Ihr könnt nicht zuviel oder zu oft Kompost aufbringen. Er verbrennt eure Pflanzen und euren Boden nicht und fügt ihm auch sonst keinen Schaden zu, wenn ihr folgendes beachtet: In Großvaters Garten mußte der Kompost noch 3 Jahre reifen, aber nach neuen Biogärtner-Erkenntnissen ist das nicht mehr nötig. Wir unterscheiden grundsätzlich 2 Kompostarten - Frischkompost und - Reifekompost Frischkompost: Wenn ihr euren organischen Abfall zerkleinert, sorgfältig mischt und locker aufsetzt, dann dauert die Rotte nur wenige Monate. In der warmen Jahreszeit kann das schon in 46 Monaten zu erdigem Frischkompost herangereift sein. Je größer die Abfälle und je kälter die Umgebung, desto länger dauert der Prozeß. Spätestens nach 9 Monaten ist jeder vorschriftsmäßig aufgesetzte Kompost soweit verrottet, daß er im Garten verwendet werden kann. Dieses halbreife Material ist besonders reich an Nährstoffen. Es enthält noch »arbeitendes« Bodenleben, das auf die Gartenerde übertragen wird.
Prüft bitte den Zustand eures Komposthaufens oder Silos. Ist das Material nur teilweise verrottet? Halbfertiger Kompost bindet nur einen gewissen Teil Stickstoff im Boden. Verwendet also teilweise verrottetes Material, den Frischkompost, in Bereichen des Gartens, in denen ihr bereits geerntet habt und nicht gleich wieder aussäen wollt, wie es im Spätsommer oder Frühherbst der Fall ist. Streut eine Schicht von 3-10 cm auf die Beete und krahlt sie mit dem Rechen leicht ein. Nie untergraben, aber auch nicht an der Bodenoberfläche austrocknen lassen. Am besten den Boden immer mit einer dünnen Mulchschicht
bedeckt halten (Stroh, Laub, angewelktes Gras, Brennesselkraut). Millionen von Lebewesen aus der Bodenweit stürzen sich auf das nahrhafte »Futter« das ihr ausgestreut habt. Manchmal könnt ihr fast zusehen, wie Regenwürmer, Halme und Blattstückehen in die Erde hineinziehen. Reifkompost: Ab ca. 8 Monaten Oenach Außentemperaturen während der Rottezeit), wenn auch Kleintiere, wie Springschwänze, Asseln und andere und vor allem die roten Kompostwürmer ihre Arbeit verrichtet haben, erhalten wir den Reifkompost. Alles Organische ist bis auf größere Holzteile in Humus-Erdkrümel umgewandelt worden. Der Kompost ist jetzt eine schwarze, lockere, fein krümelige Erde und »duftet« nach Waldboden. Der Reifkompost wirkt vor allem auf den Wasserhaushalt, die Durchlüftung und die Durchwurzelbarkeit des Bodens. Er stellt eine Art Nährstoffspeicher dar, der von den feinen Wurzelhaaren der Pflanze genutzt werden kann. Der Reifkompost wird durch ein Sieb geworfen und auf die Beete gebracht, aber auch hier nie untergraben, nur leicht einarbeiten mit dem Rechen. Für die Blumenkästen mischen wir noch einen Teil Sand unter. Ihr werdet sehen, die Pflanzen gedeihen kräftig, sind sehr viel widerstandsfähiger gegen Krankheiten, und das Gießen ist nicht mehr ganz so oft nötig, da das Wasser besser in der Erde gehalten wird. Richtig angewendet, verbessert Komposterde schlechte Böden in einer Art und Weise, wie es kein Kunstdünger fertig bringt. Wenn Ihr noch Fragen habt über das Kompostieren und/oder über die Anwendung der Komposterde, steht für Euch die Kompostberaterin Susann Pfitscher, Kohlstatt 50, St. Leonhard, Tel. 86356, jederzeit zur Verfügung. Für Moos: Waltraud Lanthaler, Dorf 90, Moos Tel. 643610. S.P.
Wir wollen über Abfallvermeidung nicht nur reden - sondern handeln! Die Kompostierung ist eine der einfachsten und effektivsten Methoden zur Abfallvermeidung (30-35% des Hausmülls ist kompostierbar!). Wir wollten Haushalten und Geschäften, die keinen Garten haben oder sich wegen der Nachbarn nicht getrauen, die Möglichkeit geben, ihren organischen Abfall- ihren Biomüll - zu sammeln und auf einem zentral gelegenen Platz zu kompostieren. Die positiven Erfahrungen aus der Gemeinde Kurtinig sowie aus Bozen (unter den Talferbrücken) und die wohlwollende Unterstützung der Gemeindeverwaltung haben uns Mut gemacht, dieses Pi-
Iotprojekt zu starten. Nach den Erfahrungen dieser Gemeinden, geht vom gut geführten Komposthaufen keinerlei Geruchsbelästigung aus, und Ungeziefer wird auch nicht angelockt. Es sind 25 Familien, zur Hälfte mit eigenem Garten, insgesamt 70 Personen, und einige Geschäfte. Die Teilnahme an diesem Projekt ist auf freiwilliger Basis. Die Bewohner wurden ersucht, ihre »Spule- und Gartenabfälle (die bis jetzt, mit einigen Ausnahmen, alle in den Müllcontainer geworfen wurden) alle 2-3 Tage zur neu geschaffenen KompoststeIle zu bringen. Dazu wurde und wird unter Aufsicht und
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Anleitung der Kompostberaterin der Gemeinde St. Leonhard eine Sammeltonne für die Bewohner, ein 4teiliger Holzverschlag zum Aufsetzen des Komposthaufens sowie eine Sammelstelle für Häckselmaterial, eingerichtet. Das Projekt Gemeinschaftskompostierung in der unteren Kohlstatt und dem Steinanger ist das erste seiner Art in St. Leonhard und soll als Vorbild für viele gleichartige Projekte in anderen Mietshäusern und Wohnanlagen des Tales stehen. Für nähere Auskünfte und Informationen ist die Kompostberaterin Susann Pfitscher, Kohlstatt 50, St. Leonhard, Tel. 86356 jederzeit erreichbar. S.P.
Ansuchen Familienpaket Der Termin für die Abgabe der Gesuche zum Familienpaket wurde auf 31. Jänner 1993 verschoben. Er ist dringend einzuhalten, um rückwirkend die Leistungen in Anspruch zu nehmen, aber auch in Zukunft das Geburtengeld und die Betreuungszulage zu erhalten. Für die Versicherungen (Krankenhausaufenthalte, Hausunfälle, Eintragung ins Haushaltsalbum) ist bereits der 31. Dezember 92 Schlußtermin.
Bäuerliche Kulturdenkmäler gefördert Informationen über Schindeldächer, Zäune, Backöfen usw. von Sachbearbeiter Johann Raich
Die Medien berichten immer wieder, daß die Landesregierung Beiträge für Schindeldächer, Zäune und Kleindenkmäler gewährt. Auf Drängen des Heimatpflegeausschusses von Passeier und des Landesverbandes für Heimatpflege habe ich mich dieser Sache angenommen. Laut Landesausschußbeschluß betreut das Amt für Naturparke die Naturparke, die Seiser Alm und die Biotope. Für das restliche Landesgebiet ist der Landesverband für Heimatpflege zuständig. Dies gilt auch für den größeren Teil des Passeiertales. Zu beachten ist, daß das Beitragsgesuch vor dem Beginn der Renovierungsarbeiten eingereicht werden muß. Eine klärende Aussprache mit dem Sachbearbeiter ist zu empfehlen: es können eventuelle Mißverständnisse ausgeräumt und höhere Beiträge erzielt werden. Angesucht kann für Schindeldächer, Zäune und Kleindenkmäler (Mühlen, Kästen, Backöfen, Bildstöcke usw.) werden. Dabei muß für jedes Objekt ein eigenes Ansuchen gemacht werden. Für die Kleindenkmäler ist bis zum 8. Jänner jeden Jahres anzusuchen, für Dächer und Zäune kann jederzeit angesucht werden. Für Dächer und Zäune braucht es auch keine Kostenvoranschläge, da die Beiträge genormt sind. Auch für neue Häuser kann um einen Schindelbeitrag angesucht werden. Die Differenz zum Ziegeldach wird dann als Beitrag gewährt. Bei den Lärchenschindeln sollten die weißen Holzteile entfernt werden, da sich dadurch der Beitrag erhöht. Auch für eine Sanierung kann angesucht werden. Grundsätzlich gibt es vier Arten von Schindeln: Scharschindeln 38 cm; nicht genagelte Schindeln mit Schwerlatten; genagelte Schindeln und geschnittene Lärchenschindeln 80 cm dreilagig verlegt. Im Passeiertal gehört noch das 18 cm breite Stirnbrett (Lärche) in einfacher Form dazu. Längsseitig finden sich die Traufenbretter und Zapfenstange. Bei
Heuschupfen und Gaden sind hier mancherorts Astringe gebräuchlich, welche die Schwerlatten festhalten. Dachrinnen werden sehr empfohlen und bezuschußt. Holzzäune können unterschiedlich hohe Beiträge erwarten. Der Speltenzaun (gespaltene Latten und Stecken) wiederholt siebenmal den Aufsatz von Spelte und Ring und ist typisch für Passeier. Holznägel werden auch empfohlen. Da und dort sieht man auch einen Schranken- bzw. Knüppelzaun. Auch der Stangenzaun ist heimisch. Empfehlenswert ist auch bei der Zaunsanierung ein anfängliches Gespräch mit dem Sachbearbeiter, weil die Höhe des Beitrages von einem Zauntyp zum anderen sehr unterschiedlich ist. Jedenfalls darf kein Draht verwendet werden; auf Zementmauer oder Sockel wird kein Beitrag gewährt; der Zaun darf nicht gestrichen werden und wenn vorher ein Stacheldraht bestand, muß er verräumt werden. Bei der Bezuschussung von Kleindenkmälern (Backöfen, Mühlen, Kästen, Bildstöcke) will die Landesregierung den Sparstift ansetzen. Abschließend möchte ich noch auf die Verdienste der Ausschußmitglieder des Heimatpflegevereins Passeier und seines Obmannes Dr. Heinrich Hofer hinweisen, die sich um die Abfassung der Beitragsgesuche gekümmert haben. Auch mit dem Landesdenkmalamt verzeichnen wir eine gute Zusammenarbeit. So könnten viele wertvolle Objekte vor dem Verfall gerettet werden. Jeder sollte Verständnis aufbringen, wenn der Verein auf Mißstände hinweisen muß. Eingriffe in die Natur sind zu verhindern, damit uns die Schönheit des Passeiertales erhalten bleibt. Raich Johann Sachbearbeiter für Passeier im Landesverband für Heimatpflege 39010 St. Martin P., Malerweg 7, Tel. 641006
Dieser Speltenzaun ist beispielhaft und ist der schönste Zaun, der heuer fertiggestellt wurde.
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Golfplatz Passeier - Ortsbauernrat spricht Machtwort Im Juni 1992 hatte die Golfplatz GmbH Passeier ihr Projekt zur Errichtung eines Neunlochgolfplatzes in der Kellerlahne aufgrund eines negativen Gutachtens des Ortsbauernrates sowie massiven Widerstandes aus der Bevölkerung zurückgezogen. Im Oktober unterbreitete sie den zuständigen Gremien einen neuen Plan: Auf nunmehr 40 - 43 ha (ein fünfter Bauer war dazugestoßen) sollte eine 18-Loch-Anlage errichtet werden. Es gab auch andere Neuerungen: Heinrich Dorfer ist aus der Gesellschaft ausgetreten, sodaß noch Karl Pichler (Holzhändler in Algund) und Siegfried Zwick (Chef der Fa. Maico) als Gesellschafter verblieben. Dafür traten die fünf Bauern, die ihren Grund für die Anlage zur Verfügung stellten, mit 29 % Beteiligung als Gesellschafter der "Golfplatz Passeier GmbH« bei. Auf Gemeinde-, Partei- und Vereinsebene einigte man sich darauf, zunächst eine Entscheidung das Ortsbauernrates abzuwarten, bevor Befürworter und Gegner weitere Schritte unternehmen würden. Dieser hat sich nun in einer Sitzung am 10. November, einstimmig gegen die Errichtung der 18-Loch-Anlage ausgesprochen. Er vertrat die Ansicht, daß es kaum vertretbar ist, über 40 ha wertvollen Kulturgrundes für eine Freizeitanlage
herzugeben. Es seien zudem vor allem jene Bauern zu schützen, die auch in Zukunft Bauern bleiben wollen, und das sind die Anrainerbauern. Der (für eine 18-Loch-Anlage) sehr knapp bemessene und zudem stark verzweigte Grund, die mangelnde Absicherung der Zufahrtswege, die Frage des Wasserhaushaltes usw. weckten gerade bei einigen Anrainerbauern schwere Bedenken gegen die Anlage. In der Folge stellten sich auch der Bezirksbauernrat sowie der Südtiroler Bauernbund klar hinter die Entscheidung des Ortsbauernrates von St. Leonhard. Sie gehen in ihren Überlegungen noch weiter, fordern generell einen sparsameren Umgang mit dem knappen landwirtschaftlichen Kulturgrund in Südtirol und wollen diesen auch zukünftig für bäuerliche Tätigkeiten erhalten und nicht für neue Freizeittrends opfern. Der Betreibergesellschaft steht es nun offen, dem Gemeinderat einen Antrag um Eintragung in den Bauleitplan vorzulegen oder das Projekt einer 18-LochAnlage in der Kellerlahne vorzeitig fallen zu lassen. Eine Mehrheit im Gemeinderat für die Eintragung des Projektes dürfte wohl kaum zustandekommen. A. P.
Sprengel Passeier - Geld genehmigt In den letzten Jahren wurde oft und heiß über die Einteilung des Landes in Sprengel diskutiert, manchmal auch über den Sinn der Sprengel, und man hat dabei vergessen, daß viele soziale und medizinische Sprengeldienste bereits heute angeboten werden und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Sie sind verteilt und provisorisch untergebracht und umfassen die Grundfürsorge, die Geburtshilfe, die Mütterberatung, die offene Altenpflege, den Rehabilitationsdienst mit dem Physiotherapeuten, dem Psychologen und dem Logopäden, den Krankenkassendienst, den Krankenpflegedienst, den Sozialassistenten sowie den tierärztlichen Dienst. In nächster Zeit wird es auch möglich sein, beim Krankenpflegedienst im Bezirksaltersheim St. Leonhard alle Bluttests durchführen zu lassen. Im Zuge der Einteilung des Landes in Sprengel kam es zu heftigen Diskussionen über die Anzahl der Sprengel, die schließlich auf 20 verringert wurden. Würde auch der Sprengel Passeier den Sparmaßnahmen geopfert, wie zu be-
fürchten war? Nur die Zusammenarbeit aller 3 Gemeinden machte es möglich, diesen kleinsten aller Sprengel Südtirols mit 8240 Patienten und Sitz in St. Leonhard zu erhalten. Dies geschah am 21.12.91. Dieses Jahr hindurch wurde nun besprochen, welche Dienste zusätzlich angeboten werden sollen. Zu den oben genannten kommen ein Koordinator als Gesamtleiter, ein Frauenarzt, ein Zahnarzt, ein Ergotherapeut, ein Diätassistent und andere. Ebenso mußte das Raumproblem geklärt werden. Bisher sind diese Dienste in verschiedenen Räumen der Gemeinde provisorisch untergebracht und werden von ihr zur Verfügung gestellt. Das Ingenieurbüro Unterberger in Meran hatte mehrere Vorprojekte ausgearbeitet und am 30. November dieses Jahres hat die Landesregierung 5,5 Milliarden für den Bau an der Kreuzung Jaufenstraße - Mooserstraße in St. Leonhard genehmigt. Den Bau mit etwa 1100 m2, verteilt auf 3 Stockwerke, wird die Gemeinde St. Leonhard ausführen, wobei sie den Grund kostenlos zur Verfügung stellt
und der dahinterliegende Hang mit einer Schlitzmauer abgestützt wird. Damit bleiben die bestehenden Dienste erhalten und es wird möglich sein, die Bevölkerung vor Ort zu versorgen und die zeitraubenden Fahrten nach Meran zu vermeiden, durch Früherkennung schweren Erkrankungen vorzubeugen und durch die ambulante Betreuung zu Hause die fürs Land teuren und von den Patienten ungeliebten Spitalaufenthalte zu verringern. Es dürfte einsehbar sein, daß der Arzt besser zum Volk kommt als umgekehrt. Außerdem gilt langfristig der Grundsatz: besseres Pflegeangebot - frühere Heilung - verringerte Kosten.
K. P.
Jugend aufgepaßt. .. Beratung Für dich da ...wenn du - Fragen oder Probleme hast - jemanden zum Reden suchst - Informationen oder den entscheidenen Tip brauchst - nicht weißt, welche Stelle für dein Problem zuständig ist Information Au-pair, Ausbildung • Beziehungen, Beruf, Beihilfen, Behörden • Camping • Drogen • Einsamkeit, Eltern • Freizeit, Ferialjobs • Gesellschaft • Herbergen • Inter-Rail • Jugendaustausch • Kultur, Kurse • Liebeskummer, literatur • Militär • Nachhilfe • Orientierungshilfe • Politik • Quod libet • Reisen • Schule, Studium, Soziale Einrichtungen, Sprachreisen • Tanzkurs • Urlaub, Umwelt • Vereine • Wünsche • X-Beine • Yoga, Yeti • Zivildienst Jugendservice Passeier Dorfstraße 47 St. Martin - Tel. 641680 Di + Fr 17.00 - 20.00 Uhr
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Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt Neuer Präsident und Ausschuß Seit dem 5. November 1992 hat die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt einen neuen Präsidenten. Auf Altpräsident Franz Lösch folgt nach wochenlangem Tauziehen hinter den Kulissen der Bürgermeister von Dorf Tirol, Ignaz Ladurner. Als Passeirer Vertreter wird inzwischen der Bürgermeister von St. Leonhard, Konrad Pfitscher, gewählt, der mit Robert Schönweger aus Lana zu den zwei neuen Gesichtern in diesem Gremium zählt. Die übrigen Mitglieder sind unverändert geblieben: Alfons Alber (Bürgermeister von Vöran), Robert Gamper (BM von Proveis), Armin Ganner (BM Meran), Anton Mairhofer (BM Ulten), Aldo Pegoretti (Geom. Gargazon), Giuseppe Rossi (Gemeinde Meran) und Walter Weiss (BM Naturns). Diese Mannschaft bestimmt die Geschicke der Bezirksgemeinschaft bis zum Jahr 1995, wobei das vorgelegte Programm die zunehmende Wichtigkeit dieses Gremiums unterstreicht. Besonders die Führung der Sozialdienste, die ihm von den Gemeinden übertragen wurde, wird viel Arbeit in Anspruch nehmen. Für diesen Bereich ist Robert Schönweger, der im Aufbau des Mustersprengels Lana viel Erfahrung gesammelt hat, vorgesehen. Weitere Schwerpunkte bilden der Umweltschutz und die Abfallwirtschaft. Die Bezirksmülldeponie Tisner Auen soll verbessert werden und eine Müllumladestation für das Burggrafenamt ist zu errichten. Die Abwasserbeseitigung sowie die Erdgasversorgung sind weitere Schwerpunkte. Viele warten auf ein Verkehrskonzept für Meran und das Burggrafenamt. Die Erschließung und Aufwertung der Berggebiete bleibt weiterhin ein vordringliches Problem. Es wartet also viel Arbeit auf die neugewählte Mannschaft.
A. P.
Gelungene Aktion der Klasse 2C der Mittelschule St. Martin Es begann mit dem Vorschlag einer Fachlehrerin, ein kleines Projekt zum Thema »Gesunde Ernährung« in der Klasse 2C zu starten. Damit war die Absicht verbunden, Schüler und Eltern für manch schlechte Eßgewohnheiten, aber auch für positive Möglichkeiten zu sensibilisieren. Die Begeisterung bei den Schülern war gleich von Anfang an erfreulich groß. Sie erarbeiteten in verschiedenen Fächern wertvolle Beiträge zu diesem Thema. Im Eifer des Gefechts wurde aber auch öfters der Rahmen gesprengt. So erfuhren sie in Geschichte einiges über die Tischmanieren der alten Ritter und konnten sogar Rezepte aus mittelalterlichen Klosterbäckereien ausfindig machen. In Italienisch fanden die Schüler Spaß daran, Unterschiede zu den italienischen Eßgewohnheiten herzustellen. In Naturkunde hingegen beschäftigten sie sich u.a. mit alternativen Ernährungsformen und verschiedenen Eßstörungen. Nun zog dieses gemeinsame Projekt weitere Kreise! Denn als man sich frag-
te, auf welche Weise diese mannigfaltigen Beiträge festgehalten werden könnten, kam die Idee einer Schülerzeitung auf. Wiederum war die gesamte Klasse mit großem Eifer und Schwung bei der Sache. Im Kunstunterricht gestalteten die Schüler Illustrationen für die Broschüre. Schließlich bot sich die günstige Gelegenheit des 1. Elternsprechtages, um die selbstverfaßten Heftchen und zudem auch selbstgebackene Kuchen zu verkaufen. - Es war die großherzige Entscheidung der Schüler, den gesamten Erlös für die Aktion "Nachbar in Not- zu spenden. So ergab sich dank des Arbeitseifers der Schüler, dank der backfreudigen Mütter und des persönlichen Einsatzes verschiedener Fachlehrer die ansehnliche Summe von 420.000 Lire! So war dieses Projekt nicht nur eine persönliche und menschliche Bereicherung für alle Beteiligten, es konnte damit auch ein wertvoller sozialer Akzent gesetzt werden. Klasse 2C
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Aus der Gemeindestube St. Leonhard Ratssitzung vom 17.09.1992 - Der Beschlußantrag der UFS, der die Einsetzung einer Kommission für die Ausarbeitung eines Gemeindestatutes im Hinblick auf die neue Gemeindeordnung vorsieht, wird bis zur Genehmigung der neuen Gemeindeordnung vertagt. - Der Beschlußantrag der UFS, der sich für die Direktwahl des Bürgermeisters durch die wahlberechtigte Bevölkerung ausspricht, wird angenommen. Die Kindergartengebühren werden mit Wirksamkeit ab 01.09.1992 erhöht: Lire 35.000.- für ein Kind, Lire 31.000.- für jedes weitere Kind, Lire 24.000.- für Kinder, die mehr als 2 km vom Kindergarten entfernt wohnen und nicht durch einen öffentlichen Zubringerdienst versorgt werden. Die Gewinnerin der Stelle als Bibliothekarin wird ernannt: Margareth Khuen aus Dorf Tirol. Sie tritt die Stelle am 1. Oktober an. Der Landesentwicklungsund Raumordnungsplan (LEROP) wird diskutiert. Trotz vieler positiver Aspekte enthält er einige untragbare Aussagen (Mittelpunktgemeinde St. Martin, fehlende Eintragung der Umfahrungsstraße usw.). Daher gibt der Rat ein negatives Gutachten ab. - Die Niederschrift über die Rohrlieferungen für die Trinkwasserleitungen Gomion und Prantach werden genehmigt. Der Zuschlag geht in bei den Fällen an die Fa. Torggler Commerz AG Marling (Abgebot 25 %). - Die Baumeisterarbeiten für den Bau eines LKW- und Busparkplatzes mit Waschanlage beim Sportplatz werden in Privatversteigerung ausgeschrieben (Betrag 281 Mio.). - Die Mittel für die Asphaltierung von Wirtschaftswegen im Rahmen des FEOGA Programms (Gemeinde zahlt 30 %) werden für folgende Wege bereitgestellt: Oberhasneben - Unterhasneben, Keldererhof, Gonder in Walten, Schildhöfe in Walten, Schlattach I. und 11. Baulos, Silbernagl Gomion, Oberhof Glaiten, Egg- und Hochegghof, Brandleit St. Leonhard. 107 Mio. Lire gehen zu Lasten der Gemeinde. - Der Baugrundpreis der Mittelschule (11.487 m2) wird aufgrund einer Entscheidung des Kassationsgerichtshofes (Rekurs) mit 63.000.- Lire je m2 festgelegt, was einen Gesamtbetrag von 696,9 Mio. Lire ausmacht. Er wird dem DIUK (Diözesaninstitut für den Unterhalt des Klerus) ausbezahlt. - Für die Neugestaltung des Dorfplatzes werden Mehrkosten von 50 Mio. Lire genehmigt.
- Für die Sanierung des St.-BarbaraWeges wird eine Zusatzkostenschätzung von 29 Mio. Lire genehmigt. - Die Betriebsordnung für den Recyclinghof auf der Mülldeponie Kellerlahn wird genehmigt. Ratssitzung vom 05.11.1992 Die außerordentliche Anstellung von Frl. Iris Karnutsch wird bis zum 31.12. verlängert. - Ass. Alois Moosmair wird als Vertreter der Gemeinde im Kindergartenbeirat ernannt. - Die Endabrechnung für die Erschließungsarbeiten in der Zone Weingart wird genehmigt, ebenso jene für die Sanierung und Erweiterung der Mülldeponie. - Den Zuschlag für die Lieferung der Verkleidungen und Böden in der Zivilschutzhalle erhält die Fa. Edilvar St. Leonhard (69,5 Mio.). - Den Zuschlag für die Lieferung und Montage der thermosanitären Anlagen in der Zivilschutzhalle erhält die Fa. Eschgfäller Karl, (106,7 Mio.) und jenen für die Elektroarbeiten die Fa. Hofer Johann (53,5 Mio.). Die Malerarbeiten werden ausgeschrieben. - Die Baumeisterarbeiten für die Grundschule Gomion werden in Privatversteigerung ausgeschrieben. - Der Wiedergewinnungsplan für die Wohnbauzone A in Walten, erstellt von Dr. Paul Gamper, wird genehmigt. - Das Ausführungsprojekt für die primären Erschließungsarbeiten in der Erweiterungszone »Walten« von Arch. Unterberger mit einem Gesamtkostenbetrag von Lire 442 Mio. wird genehmigt.
- Das Ausführungsprojekt für einen Kanalisierungsstrang in der Mörre )Ing. Fr. Klotzner) in der Höhe von 172 Mio. wird genehmigt. Ratssitzung vom 30.11.1992 Die Rechnungsrevisoren für die Gemeinde, das Mittelschulkonsortium, das Altersheim und Abwasserverband werden gewählt (Vertreter wie Vorjahr). Das Dorfzentrum von St. Leonhard wird neu abgegrenzt (Kaserer Egg HÖllenbrücke (Marienbrücke) - Widumegg). Ein Landesbeitrag zum Bau der Grundschule Gomion wird angenommen und zweckbestimmt. Ebenso wird die Bauleitung an den Planer Arch. Gamper vergeben. Der Schießstand von St. Leonhard wird von der Gemeinde abgelöst (Besitz geht auf Gemeinde über - Betrag 15 Mio. Lire). In diesem Zusammenhang wird mit der Sportschützen GmbH und der Schützenkompanie A. Hofer eine Konvention für die künftige Führung auf 9 Jahre abgeschlossen. Für die Errichtung des Recyclinghofes wird ein Zusatzprojekt in Höhe von 29 Mio. Lire genehmigt (Container für Kühlschränke, Wärterhütte ...). A. P.
Aus der Gemeindestube Moos Ratssitzung vom 17.11.1992: - Für die Wiedergewinnungszone »A« in Pfelders wurde ein Projekt zur Teilerschließung genehmigt. - Für die Erschließung der Erweiterungszone »Waldviertel« in Platt wurde die Endabrechnung mit L. 249.033.000.- genehmigt. - Für den Bau der Kanalisierung in Stuls wurde ein Auszug aus dem Ausführungsprojekt genehmigt. Ratssitzung vom 20.11.1992: - Für die Ableitung der Quelle »Ganderberq« wurde die Endabrechnung mit L. 92.931.000.- genehmigt. - Das Projekt für das Dorfentwicklungskonzept Platt wurde genehmigt.
- Dr. Ing. Josef Holzner wurde mit der Überarbeitung des Gemeindebauleitplanes beauftragt. - Für die Fraktionen Rabenstein und Pfelders wurden die Lawinenkommissionen ernannt bzw. bestätigt. - Für die mit Beschluß der Landesregierung Nr. 5361 vom 14.09.1992 als Landesstraßen klassifizierten Gemeindestraßen von Rabenstein, Stuls, Pfelders und Breiteben, wurde die Übertragung des Eigentums auf das Land beschlossen. - Josef Schölzhorn wurde mit Wirkung 01.09.1992 als Verwaltungsassistent der VI. Gehaltsebene ernannt und in die entsprechende Planstelle aufgenommen. J. K.
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Dorfentwicklungskonzept für Platt Anfang des Jahres 1991 beauftragte die Gemeindeverwaltung von Moos das Architektenteam Höller & Klotzner mit der Erstellung eines Dorfentwicklungsplanes für das Dorf Platt. Als ungewöhnlich kann wohl der Planungsvorgang dieses Teams bezeichnet werden. Nach einem Einführungsabend mit Dias, in welchem Arch. Klotzner sein Projektvorhaben der Bevölkerung mitteilte, lud er alle Platter Bürgerinnen und Bürger ein, sich selbst am Planungsprozeß »ihres Dorfeszu beteiligen. Mehrere Sprechstunden sollten jedem einzelnen die Möglichkeit geben, Wünsche und Vorstellungen für die zukünftige Dorfgestaltung einzubringen. Von dieser Möglichkeit machte die Dorfbevölkerung in der Folgezeit reichlich Gebrauch. Ein Großteil der Wünsche und Anregungen spiegelte sich dann im neu erstellten Konzept wieder. Dieses wurde nun abermals der Bevölkerung vorgestellt und erklärt. Das ausgearbeitete Entwicklungskonzept für die nächsten 15 bis 20 Jahre stellte das Architektenteam unter das Leitbild: »Platt, Wohnsiedlung - Arbeitsstätte - Urlaubsort«. Mit diesem Leitbild sollte das Dorf in den nächsten Jahren mehr Wohnqualität, ein größeres Angebot an Arbeitsplätzen und mehr Qualität im Bereich Fremdenverkehr erreichen. Arch. Klotzners Erklärungen konnte man entnehmen, daß es ihm in dieser Studie nicht so sehr um Detaillösungen ging, sondern um »qroße, einschneidende Weichenstellungen für die zukünftige Entwicklung des Dorfes. Wie sieht das Dorf Platt in 20 Jahren aus? Wo und vor allem wie soll gebaut werden, damit sich Platt im Jahre 2010 als homogene Ortschaft darstellt«. Arch. Klotzner hält folgende Lösungsvorschläge bereit: Erhaltung der noch größtenteils intakten Natur- und Kulturlandschaft. Um große, zusammenhängende Flächen für die Landwirtschaft zu erhalten und um eine weitere Zersiedelung zu vermeiden, soll sich das Dorf nicht weiter in die freie Landschaft ausdehnen. Konkret heißt dies, daß die bestehenden Wohnbauzonen aufgefüllt und verdichtet werden sollen. Die in sich abgeschlossenen Zonen sollen durch Fußwege mit dem Zentrum verbunden werden. Die optische Anbindung erfolgt durch Laubbäume entlang dieser Wege. Um den Durchzugsverkehr vom Dorfzentrum fernzuhalten, soll die Kehre der Straße nach Pfelders am unteren Dorfplatz verlegt werden. Die frei werdenden Flächen werden zum Teil verbaut und zum Teil zu einem Platz ausgebaut. Darunter sollen unterirdische Parkplätze entstehen. Das Zentrum selbst sollte stark verkehrsberuhigt werden und nur mehr von den Anrainern und Lieferanten befahren werden dürfen. Kirchgänger, Einkäufer, Lehrer, Passanten und Touristen dürfen nur mehr zu Fuß zum oberen Dorf-
platz, meinen die Planer. »Platz für die Bewohner von Platt und nicht für die Autofahrer«, heißt ihre griffige Devise. Die vielen Aspekte dieses Planes sorgten in Platt für viel Diskussionsstoff. Anhand eines Fragebogens, den der SVP-Ortsausschuß von Platt ausarbeitete, hatte die Dorfbevölkerung abermals die Möglichkeit, auf das bestehende Projekt Einfluß zu nehmen.
Der Gemeinderat von Moos hat in der Sitzung vom 20. Nov. 92 das Dorfentwicklungskonzept von Platt mit kleinen Abänderungen einstimmig genehmigt. Alles in allem spiegelt sich in dieser Arbeit nicht nur wieder, wie sich das Dorf Platt in den nächsten 20 Jahren entwickeln kann, es spiegelt auch ein gelungenes Stück Demokratie wieder: Bürger entscheiden mit, wie ihr Dorf gestaltet wird. Dieser Weg sollte auch für die Zukunft in vielen Belangen richtungsweisend sein. A. R.
Weniger Verkehr im Dorfzentrum, unterirdische Parkplätze und homogene bauliche Entwicklung sollen Kennzeichen werden für die Zukunft von Platt in Passeier. Aufn: Fotoeine
Christbaum für den Papst
Heuer hatte Südtirol die Ehre, den Christbaum für den Petersplatz in Rom zu liefern. Die 31 m hohe Fichte wurde am 3. Dezember im Lechnwald, in der Nähe des Elektrowerkes von Moos gefällt. Die Arbeiter der Forst- und Domänenverwaltung der Station Moos verluden den Baum sachgerecht auf ein Spezialfahrzeug, das mit der kostbaren Ladung am 7. Dezember wohlbehalten im Vatikan ankam. Viele Schaulustige hatten sich in Moos zur Verabschiedung des Christbaumes versammelt. Die Schüler sangen ein passendes Lied, Pfarrer Johann Lanbacher spendete den Segen für eine gute Fahrt und Bürgermeister Karl Lanthaler dankte allen, die zum Zustandekommen
und guten Gelingen dieser Aktion beigetragen haben. Zur offiziellen und feierlichen Übergabe des Christbaumes am 19.12. an Papst Johannes Paul 11. fahren neben Landeshauptmann Luis Durnwalder, Diözesanbischof Wilhelm Egger und anderen Behördenvertretern auch die Musikkapellen von Moos und Platt sowie der Männerchor von Moos nach Rom. Auch mehrere Privatpersonen fahren mit, um sich dieses für die Passeirer wohl einmalige Erlebnis mit einer Privataudienz beim Papst nicht entgehen zu lassen. Auf dem Transporter stand: "Präsentder autonomenProvinzBozen-Südtirol an SeineHeiligkeitPapstJohannesPaulll.« kl
Aufn: Platter/Dolomiten
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Bei den Büchern zu Hause 1. Oktober 1992: Angenehm überrascht hellen Bibliotheksraum und der freundlichen Atmosphäre, die er ausstrahlt, trat ich an jenem Donnerstag meine Arbeit als Leiterin der öffentlichen Bibliothek von St. Leonhard an. Die gemischten Gefühle, die wohl jeder, der von der Ausbildung ins Berufsleben eintritt, kennen wird, machten sehr bald einer buchstäblichen Begeisterung Platz - und seitdem begegne ich meiner neuen Tätigkeit mit viel Freude und Zuversicht. Die Sorgfalt und Liebe, die der Bibliotheksarbeit in St. Leonhard bisher von seiten einsatzfreudiger freiwilliger Helfer/innen gewidmet wurde, spiegelt sich in sorgsam geführter Buchpflege und ordnungsgemäßem Bestandsaufbau wider. Für mich bedeutet es eine besondere Herausforderung, in meiner Arbeit auf diesen bereits gelegten Grundsteinen ergänzend und erweiternd aufbauen zu können. So mancher Bibliotheksbesucher wird sich verwundert fragen, wer das unbekannte Objekt - seit kurzem bei der Ausleihe - wohl sei. Um dem allgemeinen Rätselraten ein Ende zu setzen, möchte ich ein wenig über mich, »die Neue«, erzählen. Aus einer Dorf Tiroler Familie stammend, besuchte ich nach der Pflichtschule die Lehrerbildungsanstalt. Nach der Matura im Sommer 1988 unterrichtete ich für ein Jahr Deutsch als zweite Sprache an einer italienischen Grundschule in Meran; im darauffolgenden Jahr war ich Stützlehrerin für lernschwache deutschsprachige Kinder. Obwohl mir das Lehrerdasein zeitweise gefiel, dachte ich an ein Weiterstudium und absolvierte den einjährigen Ergänzungskurs der Lehrerbildungsanstalt. Im Frühjahr 1990 entschied ich mich endgültig fürs »Urnsatteln«: In einer zweijährigen (später auf drei Jahre erweiterten) parauniversitären Ausbildung für Bibliothekare und Buchhändler, die in Bozen als Vollzeitkurs angeboten wurde, glaubte ich, das Richtige gefunden zu haben - eine Entscheidung, die ich nie bereute. Den Lehrgang fand ich sehr interessant und abwechslungsreich, mit theoretischen Blöcken, praktischer Arbeit, mehreren einwöchigen Fortbildungsseminaren und Studienfahrten ins Ausland (Besichtigung von Verlagshäusern, Bibliotheken, Frankfurter Buchmesse ... ). Da der Kurs für Bibliothekare genauso wie für Buchhändler gedacht war, bot sich uns eine breitgefächerte
von dem freundlichen,
Palette an Unterrichtsfächern. Diese reichten von Bibliothekskunde, Kinder-Jugend-Literatur und Öffentlichkeitsarbeit über Buchhandlungsbetriebslehre, Wirtschaftsund Sortimentskunde bis hin zu technisch orientierten Fächern wie Katalogisierung und Buch pflege. Zwei Kursjahre habe ich abgeschlossen, das dritte besteht aus einem Praktikumsjahr, wobei jeder Kursteilnehmer für mindestens ein Jahr in einer Bibliothek bzw. Buchhandlung arbeitet und nebenher eine Diplomarbeit zu verfassen hat. Nun ja - und mich hat es nach St. Leonhard verschlagen, wo ich einer sehr schönen, im wahrsten Sinne des Wortes viel-seitigen Arbeit entgegentrete. Wie ich positiv feststelle, wird die Bibliothek außerordentlich gut besucht; wie in den meisten Büchereien gehören die Kinder zu den eifrigsten Benützern. Aber auch Jugendliche und erwachsene Frauen sind hier am Ort außerordentlich bibliotheksfreundlich gesinnt - das starke Geschlecht ist (bei den Erwachsenen) bezeichnenderweise am schwächsten vertreten. Na, wenn das keine Herausforderung ist ... ! Viele Leser warten gewiß schon auf großzügigere Öffnungszeiten ihrer Bibliothek, und diese sind für die Zukunft auch geplant. Da der Bibliotheksrat bei einer Sitzung im Oktober beschlossen hat, den Bibliotheksdienst auf EDV umzustellen, fallen nun eine Reihe dringend notwendiger interner Arbeiten an: Der gesamte derzeit verfügbare Bestand (ca. 6000 Bücher) muß für den vorgesehenen Schlagwort- bzw. Stoffkreiskatalog inhaltlich neu überarbeitet werden. Neben dem effektiven Bestand besitzt die Bibliothek ca. 1000 Bücher/Medien, welche noch nicht aus-
leihfertig sind und zum Teil überarbeitet, zum Teil ausgesondert werden müssen. Erst nach dieser Vorbereitungsphase kann mit der Dateneingabe in den Computer, welcher demnächst installiert wird, begonnen werden. Wann diese zeitaufwendigen Reorganisationsarbeiten abgeschlossen sein werden, läßt sich schwer abschätzen. Auf jeden Fall werden die Öffnungszeiten der Bibliothek so bald wie möglich erweitert, vorraussichtlich mit Beginn nächsten Jahres. Bis dahin hält sich die Bibliothek an den bisherigen Öffnungsplan, nämlich: Dienstag: 15.30 -18.30 Uhr Donnerstag: 17.00 - 18.30 Uhr Freitag: 15.30 - 18.30 Uhr Sonntag: 9.45 - 10.45 Uhr Nach Absprache steht die Bibliothek am Vormittag außerdem für Schulklassen (in Begleitung einer Lehrperson) zur Verfügung. Wenn dann »alles stimmt«, wird mit Einführungen in die Bibliotheksbenützung für Grund- und Mittelschüler (bei Bedarf auch für sonstige interessierte Jugendliche und Erwachsene) begonnen. Damit soll die gezielte Inanspruchnahme der verschiedenen Kataloge gefördert sowie auf weitere bibliothekspezifische Ordnungsstrategien hingewiesen werden. Was mir für die Zukunft wünsche, ist eine intensive Zusammenarbeit mit Kindergarten, Schulen, Vereinen, Jugendgruppen und sonstigen Bildungs- und Freizeitinstitutionen, und ich nehme diesbezügliche Vorschläge und Anregungen dankbar entgegen. Denn eine Bibliothek kann noch so aktuell und reichhaltig ausgestattet sein (und über das ausgeklügelste EDV-Programm verfügen!)- letztendlich ist es das aktive Interesse des Benutzers, das aus einem bloßen Bücherdepot eine lebendige Gemeinschaftseinrichtung werden läßt. Margareth Khuen
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SPORTCLUB PASSEIER
Die Passeirer Skifahrer - Jugend Für Kinder und Jugendliche der Sportgruppe des SC Passeier - Sektion Ski, 34 Kinder und Jugendliche von 6 bis 15 Jahren, welche aus allen drei Passeirer Gemeinden kommen, hat die aktive Tätigkeit für die Wintersaison 92/93 bereits am 18. Juli begonnen. Das Trainerteam Ciatti (Hugo, Robert und Martha) bietet ihnen ein abwechslungsreiches Konditionstraining an, (Laufen, Turnen, Klettern, Schwimmen, Radfahren). Die Teilnehmer sind in zwei Altersgruppen eingeteilt: 1. Gruppe: - Jahrgang 76 bis 81 (Trockentraining 2mal wöchentlich von Mitte Juli bis Dezember) 2. Gruppe: - Jahrgang 82 bis 86 (Trockentraining 1mal wöchentlich bis Oktober, dann 2mal in der Woche) Vom 16. bis 22. August und vom 30. August bis 5. September waren jeweils 6 Athleten auf dem Schnalstaler Gletscher und haben dort ein intensives Sommertraining absolviert. Auch im November wurde an den Wochenenden mit den äl-
teren Jahrgängen am Gletscher trainiert. Im Dezember beginnt das Schneetraining in Pfelders. Nun werden die Kinder in 4 Leistungsgruppen oder Altersklassen eingeteilt. Sie werden 2mal bzw. 3mal wöchentlich trainieren. Für eine Spezialgruppe von 6 Athleten, welche in der vergangenen Saison über die Landesebene hinaus sehr gute Ergebnisse erzielt haben, wir dein intensiveres Training angeboten. Vom Dezember bis Ende April fährt jeden Tag der Ski-Sportclub-Bus von St. Martin bis nach Pfelders. Die Sektion hat bereits die Ski lehrer Gotthard und Thomas Gufler als Trainer verpflichtet. Während der Weihnachtsferien wird allen Gruppen ein tägliches Training angeboten. Skirennen: Die Athleten der Sportgruppe .bestreiten 6 Bezirksrennen (Grand Prix Tecnica und VSS). Alle jene, welche sich qualifizieren, nehmen dann an den Landesmeisterschaften teil.
Weiteres Programm: - Ein zonales Gran Prix Tecnica Rennen -Slalorn- in Pfelders am 3. Jänner 93 - Passeirer Meisterschaft für alt und jung im Februar/März (Slalom, Riesentorlauf, Super-G) - Vereinsmeisterschaft im April als Abschluß der Wintersaison. Weiters wird zu Weihnachten für 8 Tage (täglich 2 Stunden) ein Kinderskikurs organisiert, der erfahrungsgemäß immer sehr gut besucht wird. Ungefähr 80 Kinder - Anfänger und Fortgeschrittene - aus dem ganzen Passeiertal nehmen daran teil. Austragungsort ist wieder Pfelders. Über den Ausschuß: Bei der Neuwahl des Ausschusses der Sektion Ski am 15. Mai 92 galt der Dank der Anwesenden dem scheidenden Sektionsleiter Luis Pichler (Ponker) für seine 32jährige Tätigkeit im Skiclub. Der neugewählte Ausschuß setzt sich wie folgt zusammen. Sektionsleiter: Hubert Brunner (Moos) Stellvertreter: Luis Hofer (Pfelders) Kassier: Luis Stolz (St. Martin) Schriftführer: Josef Wilhelm (St. Leonhard) Gerätewart: Leonhard Haller (Prantach) Die Ziele des Vereins und das umfangreiche Programm erfordern großen Einsatz und viel Opferbereitschaft von seiten der Kinder und Jugendlichen, der EItern und der Vereinsführung. Darum gehen wir mit viel Schwung und Freude an die Arbeit und wünschen unseren Athleten eine gute, erfolgreiche und unfallfreie Saison. Für den Ausschuß: Sepp Wilhelm S.W.
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Gerald Schenk in der italienischen Fußballnationalmannschaft Zum ersten Male in der Sportgeschichte des Passeiertales ist ein Passeirer in die italienische "Unter 18 Fußballnationalmannschaft« der Amateure berufen worden: Gerald Schenk Vorausgesetzt, es gibt keine Verletzungen, wird Gerald in den nächsten beiden Jahren das blaue Trikot der italienischen Nationalmannschaft tragen, an mehre. ren Länderspielen und als Stürmer bei der Europameisterschaft in Portugal teilnehmen. Hier zeigt sich wieder einmal, daß Südtiroler Fußballer, auch wenn sie von der Lage und Organisation her benachteiligt sind, Spitzenpositionen im Breitensport erreichen können. Gerade im Fußball gehört allerdings auch eine gehörige Portion Glück dazu: Verletzungen sind an der Tagesordnung und können in kürzester Zeit eine Sportkarriere beenden. Im folgenden ein kurzer Lebenslauf des Sportlers: Gerald ist 17 Jahre alt, kommt aus St. Leonhard in Passeier und beginnt seine Sportlaufbahn mit 11 Jahren beim SC Passeier. Unter den Trainern Karlegger Erwin, Hofer Michael und Brunner Stefan nimmt er an den VSS Jugendmeisterschaften teil. Die C-Jugend wird mit ihm Bezirksmeister. Sein langjähriger Freund Brunner Stefan unterstützt ihn ganz besonders. Stefan begeistert Gerald für das Fußballspiel, vermittelt ihm die Grundbegriffe, lehrt ihn das Verhalten auf und außerhalb des Fußballfeldes und motiviert ihn immer wieder. Er nimmt ihn sogar bis nach München zu den Bundesligaspielen mit. Der Spielertrainer Lanthaler Theo holt ihn mit 16 Jahren, trotz seines jungen Alters, als Stürmer in die erste Mannschaft des SC Passeier. Im gleichen Jahr wird er in die »Unter 17-Regionalauswahl- berufen. Dort entdecken ihn, nach Tips von Hauser und Lanthaler, die Sportfunktionäre des AC Bozen. Der Präsident des AC Bozen, Hermann Pardatscher ist zu diesem Zeitpunkt dabei, für die Saison 92/93 eine neue Juniorenmannschaft, bestehend aus Regionalauswahlspielern und den besten Stammspielern des AC Bozen, zusammenzustellen. Heute spielen in dieser Mannschaft 9 Spieler aus verschiedenen Südtiroler Vereinen, darunter auch Gerald vom SC Passeier. Als Trainer wird der aus Turin kommende Jugendtrainer De Andrea Claudio angeworben. Anfang August kommt Gerald mit der ersten Mannschaft des AC Bozen in das Trainingscamp Jenesien. Seither fährt er täglich nachmittags mit dem Bus zum Training nach Bozen. Jeden Samstag
spielt er mit der Juniorenmannschaft Meisterschaftsspiele, die fast ausschließlich in Venetien und der Lombardei stattfinden. In Bezug auf die italienische Juniorennationalmannschaft wurden von den Sportfunktionären des Nationalen Fußballverbandes über 1200 Spieler beobachtet, in regionalen Vergleichskämpfen 40 Spieler aus jeder Region ausgewählt und in Ausscheidungsspielen in Rom vom Nationaltrainer Aldo Bet (früher Spieler beim AC Milan und AS Rom) die letzten 24 Stammspieler bestimmt. Gerald ist bis heute viermal im blauen Trikot der Nationalmannschaft in Freundschaftsspielen angetreten und hat 5 Tore erzielt. Abschließend sollen an dieser Stelle die besonderen Verdienste des SC Passeier hervorgehoben werden. Der SC Passeier, Sektion Fußball, hat sich ungeachtet der finanziellen Kosten stets um die Belange der Jugendlichen bemüht. Der selbstlose Einsatz zur Förderung der Jugend bewies sich besonders im Fall Schenk Gerald. Obwohl für die erste
Mannschaft unabkömmlich, hat der SC Passeier es vorgezogen, den Spieler an einen anderen Verein abzutreten, der ihn in seiner Sportlaufbahn weiterbringen kann. R.S.
Gerald Schenk
Martinsfest in der Mörre
Großes Fest einer kleinen Schulgemeinschaft Mit viel Ehrgeiz und Einsatz haben sich heuer die Grundschüler in der Mörre auf das Martinsfest vorbereitet. Sie fertigten nicht nur die übliche Laterne an, sondern lernten auch das Leben dieses großen Heiligen genauer kennen und stellten es durch Zeichnungen und Texte dar. Außerdem wurden einige Lieder einstudiert und Fürbitten vorbereitet. Ganz nach dem Lebensmotto des hl. Martin wurde auch eine Kleider- und Lebensmittelsammlung für die Flüchtlinge im ehemaligen Jugoslawien durchgeführt.
In Anwesenheit von Frau Direktor Claudia Fauner Dandler, des Schulassessors Albin Pixner und vieler Familienangehöriger fand die Feier im schmucken Mörrer Wallfahrtskirchlein statt. Schade, daß das Wetter im Anschluß daran den Martinsumzug nicht zuließ. So fand der Abend für alle Anwesenden bei Tee und allerlei Naschereien, die von den EItern spendiert wurden, in der Schule seinen Abschluß. A. H.
Passeirer
Blatt / Dezember
1992
Seite 13/ Nr. 3
Wir gratulieren zur Geburt
Graf Georg, 03.09.1992,
Hofer Angelika, 09.10.1992,
Langebner Filomena, 01.09.1907, Passeirerstr. 39
Pill 154
Stuls 42
Lanthaler Gertrud, 12.08.1992, Rabenstein 27
Pamer Georg, 29.10.1992,
vom 25.08.1992 bis
Platt 13
Pixner Debora, 24.09.1992,
Gumpold Gabriel, 15.10.1992, Jaufenstr. 41 Haller Katarina, 28.08.1992,
Königsrainer Rosa, 01.10.1912, Haselstauderweg 2
Stuls 7/K
Gufler Helmut, 15.09.1992,
Gemeinde St. Leonhard
Geburtsdatum 07.12.1992
Rabenstein 24/A
Graf Judith, 07.11.1992,
Schloßweg
34
Heinisch Benjamin, 14.10.1992, Gomion 8
Mair Jakob, 30.07.1909,
Pfelders 47
Reich Melanie, 12.11.1992,
Schölzhorn
Ulfas 23
Passeirerstr. 57
Königsrainer Manfred, 26.09.1992, Walten 48
Lanthaler Nadine, 28.09.1992, Mörre 52
Pixner Thomas, 16.09.1992, Im Schaffeid 8
Tschöll Juri Jascha, 20.09.1992, Schaffeid 24
Im
Gemeinde St. Martin Geburtsdatum 10.09.1992
vom 12.03.1992 bis
Feldbauerweg
2
Hofer Bernhard, 05.04.1992, Breitebnerstr.
IImer Caroline, 20.04.1992, Str.7
4
Peter Mitterhofer
IImer Claudia, 17.04.1992, Dr. Hillebrandtweg 7
14
Obertegger Stefan, 09.06.1992, Öttl Michael, 05.07.1992,
Dorfstr. 44
Flon/Matatzstr.
Pircher Elisabeth, 26.06.1992, Theinerstr. 3
P. P.
Platter Sabine, 11.06.1992, Christlerstr. 6
Raich Björn, 05.06.1992,
Flon/Matatzstr.
Raich Markus, 16.04.1992, Flon/Matatzstr. Raich Pirmin, 05.06.1992,
26
Flon/Matatzstr.
Theiner Peter, 28.04.1992, Angerweg 17
9
Geburtsdatum 07.12.1992
vom 16.07.1992 bis
Pirpamer Johann, 14.09.1910, Pixner Agatha, 13.09.1906,
Bacher Marianna, 11.05.1912, Kirchweg 40
Pöhl Anton, 11.01.1912,
Schloßweg
23
Happergweg
22
Mooserstr.
6
14
St.
1
Gögele Katharina, 22.11.1912, Gänsboden 2
IImer Thomas, 28.08.1992, Hillebrandtweg 7/A
Gufler Franz, 11.11.1902,
Kofler Christina, 22.10.1992,
Pseirerstr. 61
Pseirerstr. 17
Moser Petra, 09.10.1992, Angerweg
Oberprantacher Kalmtalerstr.7
Josef, 31.08.1992,
Öttl Andrea, 20.09.1992,
Pixner David, 27.09.1992,
Platzer Matthias, 12.09.1992, Steinachweg
Staschitz Sascha, 08.09.1992, Mitterhofer Str. 3
Peter
Tröger Viktoria, 12.10.1992, Ritterweg 3 Wank Angelika, 27.09.1992,
Dorfstr. 10
Wank Josef, 16.07.1992, Dorfstr. 10
Zipperle Daniela, 27.11.1992, straße 30
Riederberg-
Gemeinde Moos in Passeier
Geburtsdatum vom 12.08. bis 12.11.1992
Ben Jalel Ben Aziza Sabrina, 20.10.1992, Stuls 51
Gufler Maria, 11.02.1907,
8
Platzerbergweg
Raich Anna, 23.12.1905,
Kirchweg 40
Rainstadler
Ignaz, 09.03.1907,
Kirchweg 40
5
Schenk Aloisia, 27.07.1899, Kirchweg 40 Schwarz Johann, 17.09.1911, Prantach 7 Schwarz Martha, 10.05.1912,
Haller Regina, 12.11.1911, Schweinsteg
Urso Biagio, 03.01.1912,
Passeirerstr. 9
Kirchweg 40
13 13
Hofer Eduard, 11.03.1911, Passeirerstr. 39 Hofer Elisabeth, 07.06.1911, Kammerveiterstr. 1 Hofer Maria, 14.11.1912,
Kirchweg 31
Kirchweg 40
12
Königsrainer
40
Maria, 08.01.1910,Kirchweg
Karlegg 5
Im Schaffeid
18
Widmann Aloisia, 17.06.1904, Kirchweg 40 Wilhelm Jakob, 14.02.1909, Kirchweg 40
Witting Paula, 18.12.1904, Kirchweg 40 Zipperle Anton, 22.02.1903,
Amorth Karl, 20.12.1911,
Kofler Aloisia, 09.10.1911, Platzerbergweg
Königsrainer Agatha, 25.12.1905, Kirchweg 40
Tschöll Otto, 01.05.1905,
Schweinsteg
Almberger Theresia, 20.08.1910, Mitterhofer Str. 5
Karlegger Johann, 09.11.1912, Platzerbergweg 15 Klotz Johann, 05.02.1908,
Kohlstatt 4
In der
Gemeinde St. Martin
Kohlstatt 69
Hofer Notburga, 25.01.1912,
Jaufenstr. 42
Kohlstatt 59
Thaler Anna, 15.05.1906, Jaufenstr. 27
Kirchweg 40
17.05.1907, Schlattach
6
Stauder Filomena, 29.05.1905, Kammerveiterstr. 8
Im Schaffeid 21
13.07.1905, Jaufenstr. 38
Heel Anton, 28.10.1907,
Mooserstr.
Gomion 14
Kirchweg 40
Rudig Johann, 25.01.1908,
Sartori Irma, 21.06.1904,
Tschöll Anna, 25.10.1908, Kammerveiterstraße 11
Heel Magdalena,
12
29
Kirchweg 6
Schweigl Josef, 01.11.1909, Kellerlahn 5
Karlegg 3
21
Reinstadler Heinrich, 19.09.1908, Kirchweg 40
Reiterer Anna, 11.09.1909,
Gufler Veronika, 14.08.1910, Walten 11 Haller Notburga,
Garbeweg 7/A
Pseirerstr. 23
Gerichtsweg
Gufler Regina, 13.09.1911,
12/D
Gerichtsstr.
Raffl Josef, 24.09.1906,
Rettl Hedwig, 06.04.1911,
Buchschwenter Sonja, 23.10.1992, Christlerstr. 14
Karlegger Andrea, 20.11.1992,
Kirchweg 40
Mörre 42
Reinstadler Alois, 09.11.1912,
09.02.1912,
Gufler Josef, 17.04.1910,
Andreas Hofer
Raich Anna, 23.11 .1907, Schweinsteg
Ennemoser Antonia, 13.11.1906, Kohlstatt 22
Gufler Anna, 19.04.1907,
Prugger Maria, 06.03.1912, Straße 8
Prünster Aloisia, 27.05.1909,
Platzerbergweg
Gufler Anna, 26.06.1910,
Kirchweg 36
Im Schaffeid 5.
Prünster Maria, 02.05.1907,
Diegli Victoria Louise, 14.01.1910, Happergweg 25
Schweinsteg
Plattner Maria, 14.03.1908,
Prünster Maria, 02.02.1911,
Buchschwenter Alois, 26.09.1911, Gerbergasse 14
Ennemoser Aloisia, 26.04.1905, Barbaraweg 4
Walten 25
Pixner Josef, 17.06.1912, Andreas Hofer Straße 8
Brugger Barbara, 05.07.1912, Am Kaserer Egg 5
Fill Maria, 24.06.1905,
Dr.
Kirchweg 40
Walten 50
19.08.1912,
21
Kirchweg 20
Pixner Rosa, 25.04.1909,
Magdalena,
18
Gilli Wilhelm Serafin, 28.05.1901, Kirchweg 40
Gufler Cornelia, 23.09.1992, Feldbauerweg 19
Happergweg
Pichler Monika, 01.04.1911, Im Steinanger 14
Fauner Elisabeth, 14.06.1907, Kirchweg 40
Bortolotti Nadine, 07.11.1992, Jaufenstr. 5
Prantach 23
Pichler Anna, 06.03.1903,
Augscheller Theresia, 15.06.1902, Walten 36
Augscheller Walten 58
Eschgfäller Magdalena, Kohlstatt 16
Waldner Justin, 27.06.1992, Dorfstr. 1/B
Karlegg 5
Pichler Alois, 23.07.1911,
Walten 47
Egger Josef, 18.08.1911,
9
Maddalena,
Pixner Filomena, 06.11.1909,
Im Schaffeid
Egger Hedwig, 14.10.1907, 9
26.09.1909,
Veronika, 02.07.1912
Pixner Ignaz, 02.01.1912,
Auer Maria, 27.08.1907,
Bacher Josef, 20.04.1900,
MairArmin, 21.03.1992, P. P. Theinerstr. 6/A
Oberprantacher Kirchweg 40
Mörre 46
Berger Aloisia, 29.12.1911,
IImer Fabian, 02.05.1992, Trifterweg
Gomion 16
Kirchweg 40
Pixner Anna, 09.02.1908,
Gemeinde St. Leonhard
Ennemoser Matthias, 04.06.1992, Ritterweg 1
Fiegl Eva, 08.05.1992,
Jaufenstr. 24
Pföstl Rosa, 01.03.1910,
Gratulation Gemeindebürger über 80 Jahre
26
Messmer Maria, 19.02.1907,
Mühlsteiger
Hofer Daniela, 14.10.1992, Walten 26
Kofler Manuel, 22.09.1992,
Mörre 48
Marth Leonhard, 16.10.1912,
Ulfas 20
Miria, 08.09.1992,
Schweinsteg
Marth Ignaz, 08.12.1906,
Pixner Marianne, 19.09.1992, Pfelders 42
Im Schaffeid 21
Lanthaler Maria, 27.11.1912,
Mair Anna, 01.06.1908,
Buchschwenter Trifterweg. 16
Buchschwenter Trifterweg 16
13
Peter
Flon/Matatzstr.
Anna, 03.08.1912,
3
Maria, 18.12.1908, (Fortsetzung
auf Seite 14)
Seite 14/Nr.
Gratulation 80 Jahre (Fortsetzung
Passeirer
4
Gemeindebürger
Ennemoser Alois - »Seppn-Nazn-Luis«, 10.06.1903, Platt 120
über
von Seite 13)
Gamper Alois, 17.10.1907, Beda-WeberStraße 2 Gamper Antonia Aloisia, 31.07.1909, BedaWeber-Str. 2 Gögele Martin, 13.02.1912, Dorfstr. 16 Gufler Ida, 31.05.1912,
Christlerstr.
4
Gufler Notburga, 13.09.1912, Flon/Matatzstr. 17
Gufler Rosa, 18.06.1911, Dorfstr. 16 Hofer Anna, 28.04.1911,
Dorstr. 16
Hofer Filomena, 01.06.1909, Riederbergstraße 6 IImer Georg, 05.04.1911, Wiesenweg
3/B
Ilmer Josef, 20.03.1909, Dr. Hillebrandtweg 1/B
Lamprecht Alois, 01.04.1908, Kalmtalerstraße 24
Lamprecht Anna, 05.01.1912,
Lamprecht Josef, 05.09.1912, Kalmtalerstraße 36
Garberweg 4
Mair Alois, 14.11.1906, Trifterweg
4
Mair Elisabeth, 07.03.1905, Feldbauernweg 7/A Mair Franz, 10.10.1903, Flon/Matatzstr.
14
Malleier Maria, 23.09.1908, Riederbergstraße 30 Marth Agnes, 27.07.1906, Jaufenstr. 3/B Pfitscher Anna Maria, 10.12.1911, Hintereggerstr. 1 Pfitscher Maria, 29.05.1910, Flon/Matatzstraße 2
Pichler Franz, 12.03.1910, Dorfstr. 16
Pichler Vigilius, 27.04.1905, Jaufenstr. 22
Pirpamer Maria, 23.02.1912, Dr. Hillebrandtweg 1/B Pirpamer Theresia, 03.08.1909, Dorfstr. 40
Forcher Aloisia - »Tant-Luise«, 08.03.1910, Dorf 58 Gögele Filomena - »Sirnis-Mena«, 30.01.1909, Stuls 37 Gögele Richard - »Poster-Rlchard«, 28.12.1908, Platt 41 Graf Albert - »Ses-Albert«, 03.02.1906, Stuls 33 Gufler Aloisia - »Melcher-Luise«, 23.05.1912, Stuls 46 Gufler Elisabeth - »Haislertn«, 14.01.1911, Pfelders 10 Gufler Filomena - »Veitschuster-Mena«, 17.11.1912, Pill168
Gufler Josef - »Thorneser«, 26.08.1904, Pfelders 4 Hofer Maria - »Untersteiner-Moide«, 19.06.1912, Platt 105 Hofer Rosa - »Prechtl-Rosa«, 02.05.1904, Pfelders 22 Kofler Anna - »Kronerin«, 23.09.1912, Stuls 7/C Kofler Filomena - »Flirlerin«, 10.02.1907, Pil1164 Kofler Franz - »Jänner-Franz«, 08.09.1910, Dorf 81 Kofler Regina - »Haisn-Mutter«, 30.06.1898, Dorf 78 Korab Stefania - »Wendlin«, 12.03.1911, Platt 134 Pichler Filomena - »Pichl-Mena«, 12.03.1911, Stuls 14 Pixner Alois - »Diktner«, 31.07.1911, Pfelders 12 Pöhl Barbara - »Prechtl-Barbe«, 05.12.1911, Sattel 119
Blatt / Dezember
Pöhl Johann - »Prechtl-Hans«, 06.05.1903, Pfelders 22 Raffl Maria - »Bucher-Mandls-Moide«, 14.07.1907, Platt 73 Raffl Theresia - »Klotzin«, 21.05.1906, Dorf 28 Raich Gottfried - »Marteser«, 22.08.1911, Pfelders 71A Santer Maria - »Ötztalerin«, 08.09.1912, Stuls 2/C Schiefer Anna - »Berqer-Anna«, 31.07.1912, Dorf 61/A Schweigl Theresia - »Baurn-Threse«, 14.08.1901, Platt 118 Schweigl Theresia - »Mellerin«, 18.10.1912, PilI153 Tschaupp Rosa - »Parnerin«, 09.11.1909, PilI160 Vantsch Maria - »Tondelin«, 14.07.1910, Pill 161 Wilhelm Josef - »Veitner«, 05.04.1904, Ulfas 8 Wilhelm Maria - »Bastl-Molde«, 25.11.1911, Platt 31 Zipperle Franziska - »Göqlin«, 21.08.1908, Pill135 Zipperle Notburga - »Klotz-Burql«, 28.01 .1910, Pill 133 Eigentümer und Herausgeber: Josel Pichler, Trifter Weg 2/b, St. Martin/Passeier. Druck: Fliridruck, Meran, Goethestraße 93. Verantwortlich für den Inhalt im Sinne des Pressegesetzes: Dr. Gerald Fleischmann. Erscheint dreimonatlich. - Eingetragen beim landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29.05.1987. Redaktionskomitee: Robert Haniger, Dr. Heinrich Holer, Josel Koller, Karl Lanthaler, Josel Pichler, Ubald Pichler, Dr. Albin Pixner, Arnold Rinner, Josel Öttl.
Pixner Anton Mattheus, 19.09.1911, Flon/Matatzstr.2 Platter Johann, 30.12.1906, Flon/Matatzstraße 21
Platter Johann, 06.12.1908, Riederbergstraße36
Platter Kreszenz, 07.01.1910, Riederbergstraße 16 Prünster Franz, 02.07.1911, Dorfstr. 29 Raffl Maria, 08.02.1906,
Dorfstr. 22
Raich Franz, 27.10.1896, P. P. Theiner Str. 6/B Raich Ignaz, 14.07.1912, Flon/Matatzstr. Raich Peter, 22.04.1911,
Gransteinweg
Raich Theresia, 27.04.1907, Flon/Matatzstraße 19 Schiefer Anna, 07.04.1912, Riederbergstr.aße 26
3
Schwarz Alois, 23.11.1908,
Garbeweg 5
Stricker Aloisia, 08.08.1903,
Dorfstr. 33
Schwarz Johann, 03.05.1910,
Dorfstr. 39
Zwischenbrugger Jakob, 21.07.1910, Riederbergstr. 22
Zwischenbrugger Riederbergstr.3
Gesamteinwohner
Rosa, 27.08.1911, 46
Gemeinde Moos
6
Dorfstr. 48
Verdorfer Klemens, 28.03.1910,
Brugger Maria - »Pustere-Moide«, 19.09.1909, Pill136
1992
'Die 2\ge[a/(jion wünscht allen. Lesern frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr