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Passeirer Blatt

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Spedizione in a.p. – 70% – Filiale di Bolzano S.I.A.P. GA. IV 70%

Nr.2 MITTEILUNGEN UND NACHRICHTEN AUS MOOS, ST. LEONHARD UND ST. MARTIN MITIEILUNGEN UND NACHRICHTEN AUS

15. Jahrgang – Nr. 35 MOOS, ST. LEONHARD UND ST. MARTIN

April 1992

September 2002 6. Jahrgang

Was sagt die Passeirer Jugend?

Ergebnisse der Studie zur Situation der Jugend in Passeier

Im Laufe des Sommers 1991 führte das Jugendhaus Kassianeum/Brixen im Auftrage der Passeirer Gemeinden eine Untersuchung der Situation der Jugend in unserem Tale durch, deren Ergebnisse jetzt vorliegen. Es wurden einerseits anhand eines Fragebogens über 400 Jugendliche (von 2300) vor allem zu Fragen der Freizeitsituation schriftlich befragt, zudem wurden mit Erwachsenen und besonders Jugendlichen ausführliche Gespräche geführt. Die Untersuchung bezog sich auf Jugendliche i,"71 Alter von 15 bis 27 Jahren, es wurden abiV"auch Gespräche in 5 Mittelschuudassen miteinbezogen.

Lebensraum

Familie:

Nach Expertenmeinung gibt es in Passeier zwei verschiedene Familienmodelle: zum einen das althergebrachte mit klar verteilten Rollen (Frau zu Hause, Mann arbeitet), anderseits setzt sich ein partnerschaftliches Modell durch, in dem die Geschlechterrollen nicht endgültig festgeschrieben sind, da beide Partner einem Beruf nachgehen. So verschieden die Familienmodelle sind, so unterschiedlich ist auch die Einstellung der Jugendlichen gegenüber der Familie: Vor allem die jüngsten, die Mittelschüler, hängen stark an ihr und sehen sie als Ort der Sicherheit und Geborgenheit. Daß aber

auch ältere eine enge Bindung zum Elternhaus schätzen, beweist die Tatsache, daß über 90% aller Jugendlichen (sofern sie nicht auswärts arbeiten) bei ihren Eltern wohnen. Auch die meisten Oberschüler ziehen es vor, täglich nach Meran zu pendeln. Um die Elternbindung zu ermitteln, fragten wir danach, mit wem die Jugendlichen ihre Probleme besprechen: 60% aller Jugendlichen sprechen mit dem Vater nicht über eigene Probleme, 29% nicht mit der Mutter und 41,3% auch nicht mit den Geschwistern. Diese Zahlen stimmen bedenklich, denn es mangelt an Kommunikation in den Familien, also offensichtlich auch an gegenseitigem Vertrauen und Anteilnehmen. Mehrere 15-20jährige· beklagen die Abhängigkeit von den Eltern und wünschen sich mehr Freiraum, doch man traut sich auch nicht, allein zu leben und sieht die Angehörigen als eine Art

Rückhalt für schlechte Zeiten. Wenn sie über das selbstverdiente Geld verfügen können und über die eigene Frei(Fortsetzung

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Was sagt die Passeirer Jugend? (Fortsetzung

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zeit, dann sind auch die kritischen Stimmen zufrieden. Zu dieser Haltung trägt die soziale Kontrolle im Dorf ebenso bei wie die Wohnungsknappheit.

Lebensraum Schule:

In den Schulen ist der große Unterschied zwischen Dorfkindern und Bergkindern so groß, daß ein erwachsener Interviewpartner von »zwei Weiten« spricht. Hier kommt den Schulen eine Vermittlerrolle zu. Die Eltern messen der Schule unterschiedliche Bedeutung bei, es wächst aber die Zahl derer, die in einer besseren Schulbildung ein Kapital für die Zukunft sehen. Rund 40% der Mittelschüler geben an, daß sie eine Oberschule besuchen wollen, nur 4% wollen gleich nach Schulabschluß arbeiten gehen. Allerdings besuchen derzeit nur 20,4% aller Passeirer Jugendlichen eine wei-

terführende Schule, davon 9,2% eine Hochschule. Die derzeitige Schulbildung der Jugendlichen sieht folgendermaßen aus: 5,8% nur Volksschule abgeschlossen, 36,6% Mittelschule, 28,2% Mittelschule und Lehre, 2,9% Meisterbrief, 16,5% Diplom einer 2-3jährigen Oberschule, 9,0% Matura, 0,9% Hochschüler. Ein großer Teil der Schüler und arbeitenden Jugendlichen pendeln täglich an ihre Schule oder an ihren Arbeitsplatz (29,1%),12,3% wöchentlich. Fast 1/4 aller Pendler wenden dafür zwischen einer und zwei Stunden auf (einfacher Weg). Daher ist es nicht verwunderlich, wenn sich Oberschüler neben dem Leistungsdruck auch über das Zeitproblem beklagen.

Arbeitswelt:

Die Wirtschaft im Tale basiert auf drei Säulen: Landwirtschaft, Fremdenverkehr, Handwerk-Industrie. Immer stärker drängt sich der Fremdenverkehr in den Vordergrund, der von vielen Jugendlichen aber auch mit Skepsis betrachtet wird. Sie vermissen Räume und Zeit, die den fremden Gästen gewidmet werden, haben zeitweise das Gefühl, zu kurz gekommen zu sein und beklagen sich über die steigende Umweltbelastung durch den Fremdenverkehr. Von den Passeirer Jugendlichen sind 66,8% erwerbstätig, 3,7% sind arbeitslos. Von den Erwerbstätigen sind 65,1 % voll beschäftigt, 17,7% arbeiten teilzeit und 22,1 % gehen einer saisonalen Beschäftigung nach. 28,1% aller Beschäftigten sind im Gastgewerbe tätig. Auffällig ist, daß im Gastgewerbe vor allem Mädchen beschäftigt sind (24,8%), aber nur knapp 7% der Burschen und jungen Männer.

Dorfleben - Gesellschaftsstruktur - Vereinsleben

Auch in den Erwachseneninterviews kommt zum Ausdruck, daß die soziale Kontrolle und Vorurteile viele Jugendliche davon abhalten, eigene Wege zu gehen. Jugendliche äußern in dieser Hinsicht besonders zwei Wünsche: »lch würde dafür sorgen, daß mehr los ist für junge l.eute« und »Ich würde den Umgang der Menschen miteinander verändern, für mehr Freiheit, Respekt und Toleranz sorgen, aber auch für mehr Zusarnrnenhalt«. Besonders Mädchen beklagen sich über

zu viel soziale Kontrolle im Dorf. Dabei wird das Dorfleben von einer Vielzahl von Vereinen und Verbänden getragen, die sicherlich viel zu einem friedlichen Zusammenleben und zu Angeboten und Hilfen im sozialen und kulturellen Bereich beitragen. Von Jugendlichen wird aber oft die zu dominierende Stellung des Vereinslebens angeprangert: »Es ist hier ganz wichtig, in einem Verein tätig zu sein, wenn man in der Gesellschaft Fuß fassen will«.

Dennoch sind nur 22% der Jugendlichen selbst in einem Verein tätig. 01· a. Sportvereine, AVS, Musik, Chöre). Als Gründe geben viele an, daß sie zu wenig Zeit haben (72% - trifft sicherlich für viele Studenten zu), daß Vereine zu sehr auf Erwachsene zugeschnitten sind und die Interessen des Jugendlichen nicht zum Tragen kommen. Viele möchten auch an keine Termine gebunden sein, können sich mit Vereinszielsetzungen nicht identifizieren oder finden keinen Anschluß an die gewünschte Gruppe. Es fällt hier weiter auf, daß Dorf-Jugendliche weniger stark in Vereine eingebunden sind als solche aus Fraktionen. Die Einbindung in das Vereinsleben ist in St. Martin am schwächsten (14,4%), in St. Leonhard sind 22,8% und in Moos 28,9% in Vereinen tätig.

Freizeitaktivitäten

Als tägliche Freizeitbeschäftigung wird mit 64% am häufigsten Musikhören genannt, darauf folgt »Fernsehen« mit 39,4% und mit 35,5% die Mithilfe im elterlichen Betrieb. Es folgen Träumen und Ausspannen (24%), Hobby (22,8%), Hausarbeit, Weiterbildung, Sport und Treffen mit Freunden. Bei mehrmals die Woche ausgeübten Tätigkeiten steht cas Fernsehen mit 41,8% an der Spitze, gefoigt vom Sport (26,3%). Auffallend ist hier, daß 40,1% der Jugendlichen nie kulturelle Veranstaltungen besuchen. Geschlechtsspezifische Unterschiede liegen vor allem darin, daß Mädchen beim Musikhören, Träumen und Ausspannen vorne liegen, während Burschen mehr Sportveranstaltungen besuchen, Sport betreiben und Bars aufsuchen. Auf die Frage nach dem Freizeitort geben 78,2% das Heimatdorf an, 10,9% die Nachbardörfer und gut 7% Meran.

Freundeskreis

63,6% der Jugendlichen antworten, daß (fast) alle Freunde aus dem eige-


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nen Dorf stammen, -tast alle aus anderen Dörfern- sagten 31 %, »fast alle aus der Stadt- gaben 9,4% an. Gut 60% haben Freunde im Tal und in der Stadt. Dabei sind die Burschen anscheinend dorfgebundener als die Mädchen. Die im Gastgewerbe tätigen Jugendlichen haben logischerweise ebenfalls mehr auswärtige Freunde (auch mehr italienische).

Zufriedenheit sche

- Freizeitwün-

82,6% geben an, »rnit den Lebensbedingungen zufrieden zu sein«, 15% sind unzufrieden und 2,4% sehr unzufrieden (v.a. Burschen). Die Freizeitwünsche der Jugendlichen gehen vor allem in Richtung Kommunikationsmöglichkeiten, sportliche Betätigung und Beratung. Erwünschte Einrichtungen werden in folgender Reihenfolge genannt: Sportanlagen, Radwege, spezielle Jugendräume, Vereinshaus, Bibliothek, Suchtberatung, allgemeine Beratungsstelle, Fitneßraum. Nur etwa die Hälfte der Jugendlichen halten eine Diskothek für wichtig, einen Jugendbus oder ein Kummertelefon. DerWunsch nach Betätigung und Realisierung eigenerVorstellungen scheint unter den Jugendlichen sehr groß zu sein: 52% Wären bereit, an der Gestaltung ihres Jugendraumes selbst mitzuwirken (B"etroffene in die Jugendarbeit miteinbeziehen!). Ein Jugendraum müßte »offen für alle Jugendlichen« sein (93%) und man wünscht sich hier besonders -nette l.eute« zu treffen (90%); der Wunsch, sich mit ihresgleichen zu treffen, ist also sehr groß. Etwa 20% wünschen sich einen Raum für ihre Clique. Im Jugendraum sollten geboten werden: Gute Musik, Spielmöglichkeiten (Tanz, Calcetto, Tischtennis, Sport), fachkundige Beratung, Partys und Discoabende, ebenso Diskussionsabende, Kurse, Filme, Leseangebote.

Außenseiter

Einige Jugendliche zeigen auf, wie einfach es ist, zum Außenseiter in einer Gesellschaft zu werden, in der »jeder

jeden kennt«: Die falsche Clique, das falsche Lokal, eine ungewöhnliche Frisur, eine andere Lebenseinstellung genügen schon. Wer einmal als Außenseiter gilt, wird dieses Image nur mehr schwer los. Außenseitercliquen brauchen in der Dorfgesellschaft ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl, um zu überleben. Verläßt ein Mitglied die Clique, sind Ausschluß, Ächtung und Isolation die Folge, was viele nicht aushalten können, denn sie laufen ja Gefahr, überhaupt keine Freunde mehr zu finden.

Drogen

Eine der größten Ängste der Eltern in Passeier betrifft den Drogenkonsum. Es läßt sich schwer abschätzen, wie weit verbreitet der Drogenkonsum unter den Passeirer Jugendlichen wirklich ist. Aus einer anderen, landesweiten Studie geht hervor, daß nur knapp 10% angeben Freunde zu haben, die Drogen konsumieren. Aus unserer Studie geht hervor, daß 17,7% der Jugendlichen weiche Drogen (Haschisch, Marihuana) angeboten bekommen haben, knapp 4% haben harte Drogen angeboten bekommen. Viele antworten zu diesem Thema gar nicht. Es dürfte also zumindest kein Problem sein, an Drogen heranzukommen, wenn jemand das will. Umschlagplätze sind nicht Diskotheken, sondern bestimmte Bars. Von den legalen Drogen und Genußmitteln sind Alkohol und Zigaretten am stärksten verbreitet, während Beruhigungsmittel kaum eingenommen werden. 8% trinken mehrmals pro Woche Alkohol, 23% rauchen täglich.

Probleme der Jugendlichen

Die Erwachsenen verlangen von der Jugend, daß sie sich in bestehende Ordnungen einfügt, talverbunden und vereinstreu ist, die Freizeit »sinnvoll« nutzt, eben keine Probleme macht. Gleichzeitig fordert man aber, daß sie engagiert, verantwortungsbewußt und kulturell und politisch aktiv sind. Es ist wohl

schwierig, diese Anforderungen unter einen Hut zu bringen. Viele Erwachsene sehen die Aufgabe darin, die Jugendlichen in die Gesellschaft zu integrieren und sie vor Gefahren zu bewahren. Die Jugendlichen selbst sehen sich als Individuen mit verschiedenen Interessen, Ansichten und Wünschen; »die Jugend« gibt es nicht. Die Jugendlichen lassen sich allerdings in drei verschiedene Kategorien einteilen: in familienorientierte, cliqueorientierte und in ungebundene Jugendliche. Jeder sieht sich als Einzelperson und will anderen seine persönliche Meinung nicht aufdrängen. Es fällt auf, daß Jugendliche sehr zurückhaltend mit der Antwort sind, daß sie Probleme haben. Am meisten Sorgen macht ihnen die Umwelt. Ein wesentlich kleinerer Prozentsatz gibt an, mit dem Partner/in Probleme zu haben, es folgen das mangelnde Mitspracherecht in der Politik, Schwierigkeiten in Schule/Beruf und die Einsamkeit. Die Probleme werden in erster Linie mit den Partner/innen und Freund/innen besprochen. 10% der Männer und etwas weniger Mädchen können ihre Probleme mit niemandem aussprechen. Anschließend geben die Ersteller der Studie, Dr. Gerwald Wallnöfer und Dr. Pia Zitturi, Ratschläge über die künftige Jugendarbeit im Tal, die vor allem auf drei Säulen bauen muß: 1. Das Bedürfnis nach Kommunikation und Geselligkeit fördern, 2. dem Bedürfnis nach Teilnahme am kulturellen und gesellschaftlichen Geschehen nachhelfen, 3. Beratung und Hilfe in verschiedenen Bereichen des Lebens bieten. Albin Pixner


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Der Jugendservice

Passeier stellt sich vor stark dabei halfen, mich immer besser zurechtzufinden. Auch das Kennenlernen von Jugendlichen und Erwachsenen innerhalb dieser Kurse war ein wichtiger Ansatz für meine spätere Uetzige) Arbeit. Vor zwei Jahren wurde ich dann das zweite Mal angestellt. Diesmal für die Dauer eines Jahres. Meine Aufgabe war es, den Jugendtreff Lana aufzubauen und in Zusammenarbeit mit einerTrägergruppe auf die Beine zu steilen. Auch bei dieser Arbeit kann ich sagen, daß sie im großen und ganzen recht gut gelungen ist. Und plötzlich, so vor etwa einem halben Jahr, kam dann die Nachricht, daß in Passeier etwas aufgebaut werden soll, das zwar die Grundzüge der übrigen Jugenddienste haben soll, aber

Markus Braun

Der Jugendservice Passeier ist eine Einrichtung, die vom Land und den drei Gemeinden St. Martin, St. Leonhard und Moos finanziert und von einem eigenen Verein geleitet wird. Sein Ziel ist es, der Jugend von Passeier fachkundige Beratung und Information zu den verschiedensten Bereichen anzubieten. Dazu gehört die Mithilfe bei der Planung und Organisation verschiedenster Aktionen, in diesem Zusammenhang besonders die Koordination innerhalb der verschiedenen Jugendvereine und -gruppen. Aber auch, bzw. besonders, für den/die Einzelne/n sind wir eine Kontaktsteile für Gespräche, Informationen, Beratung, usw. Im Jugendservice »sitzt« Markus Braun aus Lana, der für die Anfangsphase diesen Job für 20 Stunden pro Woche übernommen hat. Aber er soll sich am besten selber vorstellen: »Eigentlich steht das Wichtigste über mich ja bereits im oberen Absatz. Was gibt es noch hinzuzufügen? Ich bin Baujahr '66, besuchte nach der Mittelschule die Berufsschule für Maschinenschlosser und anschließend jene für Verkäufer, die ich beide abschloß. Mein Interesse für die Jugendarbeit begann bereits sehr früh. Obwohl ich nie ganz in einem Verein eingebunden war, fühlte ich mich recht wohl damit. Ich arbeitete einige Zeit im Lananer Jugenddienst als ehrenamtliche Kraft mit, bis ich erstmals für die Jugendwochen 1986 für 3 Monate fix angestellt wurde. Während dieser Jahre im Jugenddienst Lana-Tisens besuchte ich eine Reihe von Weiterbildungskursen, die mir sehr

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dennoch als ein neues Modell von Jugendarbeit gesehen werden kann. Ich setzte mich sogleich mit den zuständigen Personen in Verbindung und hoppla ... jetzt bin ich hier!!! Ich muß sagen, meine Erfahrungen in diesem ersten Monat hier in Passeier sind eigentlich recht gut und ich hoffe, daß meine Arbeit hier auch in Zukunft so große Fortschritte macht wie bisher. Zum Schluß noch eine Mitteilung für alle, die mich, bzw. die Einrichtung, noch nicht kennen, aber gerne kennenlernen möchten. Der Jugendservice befindet sich in St. Martin im »Haus der Jugend« (Alte Volksschule) neben der Kirche. Geöffnet ist er am Dienstag und am Freitag jeweils von 17.00-20.00 Uhr. Telefon gibt's auch: 641680«. Markus Braun

Bild-Tal-Chronik des Vereins für Kultur und Heimatpflege Passeier Seitens der Vereinsleitung und vieler interessierter Passeirer wurde gewünscht, daß der vielfältige Baubestand der Passeirer Kulturlandschaft mit Hilfe von Fotos der Nachwelt erhalten werden soll. Die umfassende Dokumentation besonders der bäuerlichen Bausubstanz des Tales ist eine kulturelle Großleistung, der wir uns heuer schwer-

punktmäßig verschrieben haben. Schuldirektor Ignaz Gruber hat sich freundlicherweise für diese anspruchsvolle Arbeit zur Verfügung gesteilt. Wir ersuchen die Bauern und Hausbesitzer, die Aktion zu unterstützen. Die Fotos werden nur für kulturelle, nicht jedoch für behördliche Zwecke verwendet. H. H.

Die Vielfalt des Passeirer Siedlungswesens soll in der Foto-Aktion des Vereins für Kultur und Heimatpflege Passeier festgehalten werden. Im Bild der Bären- und Lunhof auf Glaiten. Foto Ignaz Gruber


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Seilbahnanlagen Hirzer G.m.b.H. Jahresrückblick

Der öffentliche Hauspflegedienst in Passeier

Vorstellung:

Der öffentliche Hauspflegedienst wurde im Rahmen des neuen Landesgesundheitsplanes vorgesehen und ist der »KVW-Genossenschaft« mit Sitz in Meran, die als Hauptträgerin dieser nützlichen Einrichtung im Burggrafenamt fungiert, anvertraut worden. Leistungen:

Folgende Leistungen werden im Rahmen dieses Dienstes angeboten und können von jeder Familie bzw. jedem Bürger (auch Behinderte) der Passeirer Gemeinden beansprucht werden: 1. Pflege und Betreuung im allgemeinen, und im besonderen Essen auf Rädern, Badehilfe, Fußpflege, Haarewaschen, Einkäufe und bürokratische Erledigungen, medizinische und psychische Betreuung in Zusammenarbeit mit Arzt und Krankenschwester, sowie notwendigste Reinigungsarbeiten im Haus; 2. Der Dienst kann je nach Bedarf auch mehrere Stunden täglich von Montag bis Freitag in Anspruch genommen werden und wird von eigens hierzu ausgebildeten Personen ausgeführt (notfalls Wochenende); 3. Genaue Auskünfte werden im Rahmen der regelmäßigen Sprechstunden erteilt, die jeden Mittwoch von 15.00 bis 17.00 Uhr im Bezirks-Altersheim St. Leonhard (Telefonnummer wird später im Verkündzettel bekanntgegeben) und jeden Freitag von 14.00 bis 15.00 Uhr im

Im Jahre 1991 wurde der Seilbahnbetrieb am 23. März aufgenommen und am 7. November eingestellt. Die Seilbahn war 1991 also insgesamt 229 Tage in Betrieb. Seit der Wiederinbetriebnahme am 11.08.1989 sind das bis heute insgesamt 547 Tage. Die Hirzer Seilbahn hat im Jahre 1991 insgesamt 13060 Fahrten absolviert, zuzüglich der Probefahrten. Im Vorjahre waren es 12038. Im Laufe dieses Jahres wurden insgesamt 85266 Personen befördert, bzw. Fahrkarten für soviele Personen verkauft. Im Abschnitt Saltaus - Prenn waren es 42652, auf der Strecke von Prenn nach Klammeben waren es 42624 Personen. Das gesamte Jahresinkasso 1991 belief sich auf 743.676.500 Lire. Es wurde veranlaßt, daß Ing. Hubert Zuegg eine Studie über die Möglichkeiten und die Zweckmäßigkeit und Rentabilität einer Wiederaufnahme des Winterbetriebes erstellt. Ebenso wurde Ing. Zuegg beauftragt, ein Arbeitsprogramm über die technische und zeitliche Abwicklung der bevorstehenden Zwanzig-Jahres-Revision der Seilbahnanlagen zu erstellen. Inzwischen wurde der Verfügung des Landeshauptmannes zum Abbruch der nicht mehr konzessionierten Aufstiegsanlagen auf der Alm teilweise nachgekommen. Nach der beschlossenen Kapitalaufstockung haben die in der Gesellschaft beteiligten Gemeinden inzwischen insgesamt Lire 150.000.000 eingezahlt.

Ambulatorium von St. Martin (bei Gemeinde - Tel. 641348) abgehalten werden. Moos: Sozialraum. Kosten:

- Den Großteil der Kosten trägt das Land und die Gemeinde; - Nur 15% der Kosten müssen von den Beanspruchern des Hauspflegedienstes selbst übernommen werden, jedoch abgestuft nach ihren finanziellen Möglichkeiten. Mindesttarif Lire 2.500/Stunde, weitere Kategorien bei höherem Einkommen: L. 5.100 und L. 7.900 Die Leitung und Koordinierung der Dienste hat Frl. Waltraud Brugger über. W.B.

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Freude an Musik und Theater Weihnachten, Fasnacht und besondere Anlässe werden von den Schülern gerne benützt, um sich der angeborenen Freude am Theaterspiel und am Musizieren hinzugeben. Zu Weihnachten versuchten die Schüler einiger Klassen der Mittelschule St. Leonhard mit zum Teil nicht alltäglichen Spiel ideen vor die Schulgemeinschaft zu treten. Die Schüler der Klasse 1A mit der Lehrerin Irmgard Gufler boten das Stück »Zu viel Weihnachten«. Der benötigte Maskenbau wurde beim Kunstunterricht arrangiert. Die Schüler der Klasse 2A boten ein

selbsterdachtes Stück, wobei ihnen die Lehrer Konrad Pfitscher und Helga Stoll helfend zur Seite standen. Mit einem ebenfalls selbsterdachten Stück traten die Schüler der Klasse 2C vor das interessierte Publikum. Die Lehrer Alfred Haller (Sprache) und AIfons Raich (Schattenspiel) führten die Schüler durch das anspruchsvolle Stück. Der Musiklehrer Alfons Raich betreute obendrein noch den Schulchor und die hauseigenen Instrumentalisten. H. H.

Im Bild der Schulchor der Mittelschule St. Leonhard mit Chorleiter Prof. Alfons Raich. Es singen Schüler aus den Klassen 1B, 2B, 3D und 3E. Annelies Augscheller (2E) und Heidi Gufler (3E) Foto: Heinrich Hofer begleiten den Gesang mit der Querflöte.

Weißes Kreuz Passeier

Rückblick auf ein tätigkeitsreiches Jahr

Am 14. März 1992 fand im Vereinshaus die Jahreshauptversammlung des Weißen Kreuzes Sektion Passeier statt. Tätigkeitsbericht des Sektionsleiters: Das Weiße Kreuz Passeier kann mit großer Zufriedenheit auf das Jahr 1991 zurückblicken, und feststellen, daß seine Dienste an der Bevölkerung des Tales verbessert werden konnten, und daß sie im Verhältnis zum Vorjahr zahlenmäßig gestiegen sind. Drei Fixangestellte und 67 freiwillige Helfer und Helferinnen, gewährleisten den Dienst rund um die Uhr. Insgesamt fuhren sie mit fünf bzw. sechs Ambulanzwagen 1.553 Einsät-

ze und legten dabei 144.595 km zurück. Der Notarztwagen von Meran fuhr 37 mal, der Rettungshubschrauber flog 8 mal zu Notfällen ins Passeiertal. Die Freiwillige Feuerwehr von St. Martin mußte 14 mal zu einem Einsatz gerufen werden. Mit ihr gemeinsam wurden 6 Übungen organisiert. Im Mai spendierten uns die drei Gemeinden des Tales das neue EKG »Life Pake 10«, auch ein neuer Notarztkoffer konnte mit Hilfe von Beiträgen von verschiedenen Personen angeschaffen werden. Anläßlich der 1OO-Jahr-Feier der Raif-

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feisenkasse Passeier wurde unserer Sektion ein neues Rettungsfahrzeug, ein VW 2100 spendiert, welches bei einer Feier am 26. Oktober 1991 eingeweiht wurde. Seit August besteht eine 15 köpfige Piepsdienstgruppe, die in Notfällen (haupts. nachts) mit drei Freiwilligenfür den sofortigen Einsatz eines zweiten Ambulanzwagens zur Verfügung steht. Bei Ausbildungskursen in der Schweiz wurde unser FixangestellterTschöli EImar als Aus- und Weiterbildner für Erste Hilfe ausgebildet. Er organisierte Erste-Hilfe-Kurse für die Bevölkerung und für unsere freiwilligen Helfer. Unsere Helfer sind auch sportlich erfolgreich. Beim Brummballturnier in Schnals belegten sie den 3. Platz. Beim 2. Prugger Richard Gedächtnisturnier (Fußball) schlug unsere Mannschaft die Auswahlen von Lana, Naturns, Sterzing und wurde Sieger, auch die Pokale für den besten Tormann und den Torschützenkönig blieben in unserer Sektion. Beim 1. Bezirkspreiswatten des Weißen Kreuzes Lana erkämpften wir uns den 3. Platz, beim 1. Freundschaftswatten in Meran errangen wir den 4. Platz bei den Siegern und den 4. Platz bei den »Potzern«. Ein Komitee setzt sich intensiv für den Neubau ein, und wir hoffen so bald als möglich einziehen zu können. Nach Ablauf des Probejahres konnten 5 neue freiwillige Helfer aufgenommen werden. Abschließend sei noch allen, die unsere Sektion irgendwie unterstützen, herzlich gedankt. Auf der Tagesordnung standen auch Neuwahlen. Sektionsleiter Auer Franz wurde zwar wiedergewählt, ersuchte aber, daß man ihm ein Jahr Pause gewähre. Als nächstgewählter nahm Oberprantacher Gottlieb die Wahl als Sektionsleiter an. Neuer Vize-Sektionsleiter wurde Zöschg Günther. Als Schriftführerin und Kassierin wurde Platter Erika in ihrem Amt bestätigt. Viel Arbeit, aber auch Lob und Anerkennung brachte dem Weißen Kreuz von Passeier die Austragung der 17. Skilandesmeisterschaft am 29. Februar 1992 in Pfelders. Bei schönem Wetter und großer Teilnehmerzahl (265) wurde diese Großveranstaltung zu einem Treffpunkt der Freiwilligen und Fixangestellten aus ganz Südtirol. In 2 Damen- und 7 Herrenkategorien wurden die Sieger ermittelt. Schnellste bei den Damen war Knoll Cornelia vom Weißen Kreuz Sulden, mit einer


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Siegerzeit von 49,37 Sek. Bei den Herren fuhr Gross Albert vom Weißen Kreuz Sterzing mit 43,77 Sek. Tagesbestzeit. Bei der Preisverteilung im Vereinshaus von St. Leonhard konnte Sektionsleiter Auer Franz den Präsidenten des Weißen Kreuzes, Dr. Karl Pellegrini, Herrn Helmuth Eisendie als Vertreter vom Assessorat Saurer, die Bürgermeister von St. Martin und Moos, die Sozialassessoren, den Obmann der Raiffeisenkasse Passeier, den Gemeindesekretär von St. Leonhard und die Obmänner der Carabinieristation von St. Leonhard und Moos begrüßen. An die drei Erstplatzierten jeder Kategorie wurde ein Pokal überreicht, unter allen gestarteten Teilnehmern wurden weitere 70 Sachpreise verlost. Beim anschließenden Ball, zu dem alle Zutritt hatten, wurde in kameradschaftlicher Runde noch bis spät in die Nacht gefeiert und getanzt. Den Raiffeisenkassen des Burggrafenamtes, welche uns in großzügiger finanzieller Weise unterstützt haben, und der Firma Hoppe AG möchten wir für ihren Beitrag herzlich danken. Allen, die uns Sachpreise für die Verlosung spendiert haben, und allen, die zum guten Gelingen dieser Großveranstaltung beigetragen haben, sei genauso herzlich gedankt. Wie bereits erwähnt, ist das Rennen zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten abgelaufen. F. A.

SC Passeier

Wieder geht eine Saison zu Ende

Der SC Passeier betreut zur Zeit ca. 380 Mitglieder in den Sektionen Fußball, Ski-Alpin, Ski-Langlauf, Tischtennis, Turnen und Volleyball. Immer wieder finden sich zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter, die es ermöglichen, die umfangreiche Tätigkeit des Vereines zu bewältigen. Um die nicht geringen finanziellen Auslagen abzudecken, wird der Verein von der Raika Passeier, den Gemeinden St. Leonhard und Moos, sowie vom Land tatkräftig unterstützt. Es sei daher an dieser Stelle sowohl den vielen Helfern als auch den Geldgebern aufrichtig gedankt. Bei den nun anstehenden Vollversammlungen gibt jede Sektion einen ausführlichen Rückblick über die abgelaufene Saison. Es wäre erfreulich, wenn sich dazu viele Sportfreunde einfinden würden. Die jeweiligen Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben. P. E.

Es lebe das Schindeldach!

Förster Franz Wieser (rechts im Bild) und Johann Kneissl beim Erzeugen von Lärchen-Spaltschindeln. Die Lärchen aus dem Hinterpasseier stellen ungefähr 15 bis 20% des Baumbestandes dar und gelten als hochwertiges Rohmaterial für die begehrten Spaltschindeln.

Foto Franz Wieser

Besitzer von Gebäuden, die mit Schindeln eingedeckt werden sollen, können beim Landesverband für Heimatpflege, Bozen, Schiernstraße 1, um einen finanziellen Beitrag ansuchen. Beim Ausfüllen des Gesuches sind die Ortsbeauftragten des Landesverbandes und die örtlichen Heimatpflegevereine gerne behilflich. Um den Gebäudebesitzern zu zeigen, wie handgespaltene Lärchenschindeln fachgerecht bearbeitet und eingedeckt werden, veranstaltet die Forst- und

Domänenstation Moos in Zusammenarbeit mit dem Verein für Kultur und Heimatpflege Passeier einen Schulungsnachmittag. Förster Franz Wieser und sein Mitarbeiter Johann Kneissl machen am Samstag, den 9. Mai 1992 von 14 bis 16 Uhr beim Klotzhof in Moos (vor dem Privathaus des Försters) eine Vorführung, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Für nähere Auskunft rufen Sie bitte den Förster unter Tel. 643664 an. H. H.

Beispiel eines fachgerecht verlegten Spaltschindeldaches, dellänge 65 cm beträgt und einen Schuß von 20 cm erlaubt.

wobei die gebräuchliche

Schin-

Foto Franz Wieser


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.... nochmals Kroatienhilfe!

Auf diesem Wege möchten der KVW., kath. Familienverband und die Gemeindeverwaltung nochmals allen Bürgern der Gemeinden St. Leonhard, St. Martin und Moos mit ihren Fraktionen herzliehst für ihre großzügige Hilfe in Form von Kleider-, Lebensmittelu. Geldspenden danken. Bei der Weihnachtsaktion konnten 6,5, bei der Sammelaktion im März 92 4,5 Tonnen Sachspenden sowie insgesamt 11 Millionen Lire an Geldspenden entgegengenommen werden. Das Geld wurde zum vorläufigen Ende der Aktion, nach Rückfrage bei "Tante Jelena« in Zagreb zum Ankauf von derzeit dringendst benötigten Dingen verwendet. So gingen insgesamt 6 Mio. lire in den Kauf von Lebensmitteln bei verschiedenen Kaufleuten, 5 Mio. Lire in den Kauf von Unterwäsche, Trainer, Bettwäsche, Decken, Stoffwindeln und Medikamenten. Der zweite Hilfstransport ging am 25. März wieder von Meran in Richtung Zagreb. Die drei Begleiter aus St. Leonhard, die auf ihre eigene Kosten den Hilfszug überwacht haben, können unserer Bevölkerung bestätigen, daß alle Pakete in der Caritaszentrale in Zagreb bei "Tante Jelena- gut angekommen und gerecht unter den Flüchtlingen verteilt worden sind. Mit dem Besuch der »Tante Jelena- und ihrer Vertretung "Tante Zita- im Burggrafenamt in der ersten Aprilwoche hat sie ihren Dank an die Bevölkerung in Form von Vorträgen überbracht. "Tante Zita- hat in der Volksschule von St. Leonhard einen kindsgerechten Vortrag über die derzeitige Situation der kroatischen Kinder in den Kriegsgebieten gehalten und unseren Kindern Rede und Antwort gestanden. S. P.

RICHTIGSTELLUNGEN: Im letzten »Passeirer Blatt- wurde im Bericht "Lehrer in Ruhestand- ein Foto verwechselt. Im Bild der pensionierte Grundschullehrer Pepi Steiner. Aus Versehen wurde zudem unter den "Gratulationen an die alten Mitbürqer- Herr Karl Amorth, Lutzhof, Flon/Matatz, geb. 20.12.1991, bedauerlicherweise vergessen. Wir ersuchen um Nachsicht.


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Jahrgangstreffen der 30- und 40-jährigen der Gemeinde Moos

Am 9. November 1991 hatte der Jahrgang 1961 zum Anlaß des 30. Geburtstages zu einem gemeinsamen Treffen geladen. Obwohl von insgesamt 51 Eingeladenen nur 11 die organisatorischen Mühen mit ihrem Erscheinen honorierten, wurde dieses Treffen trotzdem - vielleicht sogar gerade deshalb - zu einem humorvollen und unvergeßlichen Tag. Auch das winterliche Wetter konnte die gute Laune dieser kleinen Gruppe nicht trüben. Nach einem Dankgottesdienst in der Pfarrkirche von Moos und einem kleinen Imbiß im Gasthof »Lanthaler« ging die Fahrt nach Walten, wo bei zünftiger Unterhaltung im Gasthaus »Jäqerhof« ein vorzügliches Mittagessen eingenommen wurde. Gegen Abend ging es zurück nach Moos, wo im Gasthaus "Bad Sand« das Abendessen angesagt war. Musikalisch umrahmt und mit viel Humor verflossen auch dort die abendlichen Stunden all zu schnell und als die Sperrstunde dieser fröhlichen Runde ein Ende bereiten sollte, dachte noch niemand ans Nachhausegehen. So kam die Einladung eines Jahrgangskollegen, bei ihm privat dieses Treffen zu beenden, gerade recht. Dort hielt man, immer vollzählig wohlgemerkt, bis in die frühen Morgenstun-

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den durch und bescherte somit nicht nur dem Tag, sondern auch der Nacht einen fröhlichen Ausklang. Auch für die »Einundfünfziqer/innen« hatte ein Jahrgangskollege die Mühen der Organisation auf sich genommen und zum Anlaß des runden Geburtstages am 23. November 1991 zu einem Jahrgangstreffen geladen. Von den heute weit im Lande und darüber hinaus verstreuten 53 Gleichaltrigen haben immerhin 18 der Einladung Folge geleistet. Nach einer gemeinsamen Meßfeier in der Pfarrkirche von Moos führte die Fahrt zum »Grissianerhof« nach Tisens, wo das Mittagessen und ein gemütlicher Nachmittag auf dem Programm standen. Da sich gar einige bereits seit längerer Zeit nicht mehr gesehen hatten, stellte sich auf der Fahrt dorthin jeder kurz mit seiner beruflichen und familiären Situation vor. Das Treffen endete mit einem gemeinsamen Abendessen, mit verschiedenen Spielen und bei Musik und Tanz im Gasthaus "Bad Sand- in Platt. Erfreut über den schönen Tag trennte man sich zu vorgerückter Stunde in der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen. J. K.


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Bürgerversammlung in St. Leonhard Während sich bei den Gemeinderatssitzungen die Zahl der Zuschauer in Grenzen hält und sich selten mehr als 30 Zuschauer einfinden, folgen die Bürger gerne der Einladung der SVPOrtsgruppe zur Bürgerversammlung im Vereinshaus. Auch dieses Jahr fanden sich 200 - 300 Bürger am 6. März ein, um nach einem Kurzbericht über das Tätigkeitsprogramm der SVPOrtsgruppe, die unter anderem den Besuch des Europaparlamentariers Dr. Otto von Habsburg organisiert hatte, sich von der Gemeindeverwaltung über ausgeführte und geplante Vorhaben informieren zu lassen. Assessor Johann Gilg, zuständig für den Bereich Schweinsteg bis Prantach, berichtete über die Oberflächenentwässerung in der Zone Windegg, über den Einbau einer Heizung in der Kirche von Schweinsteg, über die Asphaltierung eines Teilstückes der Mörrerstraße und über den Bau der Wasserleitung Kehrer-Masull. Mehrere Hoferschließungswege sollen nun mit Geldern der Europäischen Gemeinschaft und der Gemeinde asphaltiert werden. In der Folge sprach Vize-Bürgermeister Josef Gögele über seinen Bereich, über Asphaltierungen in Walten, etwa der Straße nach Wans. Diese konnte endlich ausgeführt werden, doch bereits 3 Tage danach wurde ein Teilstück wieder durch das Unwetter vom Juli zerstört. Ebenfalls fertig ist die Wasserleitung Karlegg, die an das Dorf trinkwasser angeschlossen und mit einer modernen Entsäuerungsanlage ausgestattet wurde. In diesem Jahr sollen mehrere Wege asphaltiert werden und der Bau einiger Hoferschließungen begonnen werden oder vorangetrieben werden, die endlich im letzten Jahr geplant und genehmigt werden konnten. Kurz angesprochen wurden auch die Erträge des Gemeinde E-Werkes, welches hohe Einnahmen aufweist, denen aber dieses Jahr auch hohe Ausgaben gegenüberstehen, besonders durch die Zahlung der Bankzinsen. Insgesamt gesehen hat sich dieses als gute Investition herausgestellt, die nach Vollendung des Umspannwerkes bei Rennwies seinen vollen Ertrag erreichen wird. Dieses soll aber vor allem die Stromversorgung des Tales sichern. Assessor Johann Haller betonte die Notwendigkeit der Einführung einer Trinkwasserordnung, des Baues einer neuen Trinkwasserfassung in Fistrad und zeigte kurz einige Probleme bei

der Müllentsorgung auf, die teilweise durch eine Recycling-Anlage auf der Mülldeponie behoben werden sollen, die in Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden und Land errichtet wird. Assessor Alois Moosmair wies auf einige Probleme und Verbesserungen im Vereinshaus hin, wo etwa die Brandschutzarbeiten ausgeführt werden sollen, und betonte die Bedeutung der Konsortien, die im Bereich der Landwirtschaft errichtet werden sollen. Assessor Dr. Albin Pixner sprach über den neuen Jugendservice in Passeier, über die Jugendbefragung, den Hauspflegedienst (siehe Beträge), über das Altersheim und die öffentliche Bibliothek, deren Führung nun der Gemeinde übertragen wurde. Schließlich berichtete Assessor Karl Winkler über Lizensfragen und über Entwicklungen im Sport- und Feuerwehrbereich. Bürgermeister Dr. Konrad Pfitscher wies am Anfang seiner Rede auf die notwendige Aufwertung der Fraktionen hin, um die Einwohner dort zu halten und die Abwanderung in den Hauptort St. Leonhard zu stoppen, wofür es dort vor allem Wohnbauzonen und Schulen braucht. Herausragende Arbeiten im vergangen Jahr waren der Bau der Gehsteige vom Dorf zum Schwimmbad und auf der Jaufenstraße mit der Erweiterung der dortigen Kreuzung. Dies wurde möglich in Zusammenarbeit mit der ANAS und dem Straßenmeister Righi Karl, dem viele Verbesserungsarbeiten auf den Paßstraßen und auch die Winteröffnung des Jaufenpasses zu danken sind. Der Bürgermeister berichtete über die Bauarbeiten am Zivilschutzzentrum und auch der Mülldeponie, über die Erschließungsarbeiten in den Wohnbauzonen Stickl und Kassier, über die Asphaltierung der Ringstraße in der Handwerkerzone und die Sanierung des St. Barbaraweges, über den Kehrdienst, die Brandsicherung in der Mittelschule sowie über notwendige Geschwindigkeitsbremsen und die Verkehrsregelung. In diesem Zusammenhang kam auch die Umfahrungsstraße zur Sprache. Entgegen den Erwartungen hat im Dorf ein allgemeines Umdenken dem Durchzugsverkehr gegenüber stattgefunden. Wohl besonders auf die unerträgliche Verkehrsbelastung im letzten Sommer hin haben sich die Verbände und Vereine, der Gemeinderat und schließlich sogar die Anrainer für den Bau der Umfahrungs-

straße an der Passer ausgesprochen, wobei letztere Verbesserungen wünschen, die die Gemeindeverwaltung voll unterstützt. Jetzt wird diese Straße in den Bauleitplan eingetragen, Verhandlungen über den Bau laufen bereits mit den verantwortlichen Ingenieuren der ANAS. Seinen Dank sprach der Bürgermeister auch der Forstverwaltung und der Wildbachverbauung aus für die sofortige Hilfe nach dem verheerenden Unwetter in Fistrad und in Walten, wo sich auch der Fraktionsvertreter Ulrich Heel besonders eingesetzt hat. In der Folge kam Dr. Konrad Pfitscher auf die geplanten Vorhaben zu sprechen, auf den Ausbau des Dorfzentrums, den Bau eines LKW-Parkplatzes beim der Sportplatz, die Neueindeckung Tennishalle, den Bau der Grundschule Gomion und des Gehsteiges bis Bad Fallenbach, einer Dammsicherung in der Sagstatt, die Sanierung der EggHof-Kaser und die Sanierung des Schwimmbades mit der Schaffung eines zusammenhängenden Sportzentrums. Schwerpunkt aber wird in diesem Jahr der Bau der Wasserleitung Gomion sein, die von den Stuller Mahdern auf einer Höhe von 1920 m ausgeht, und jener von Prantach, welche eine Länge von über 9 km aufweist und mit Quellwasser aus Fartleis gespeist wird. Daneben brennt das Wohnbau problem weiter auf den Fingern. Obwohl in den letzten 2 Zonen 37 Familien eine Erstwohnung gefunden haben, liegen weiter über 30 Ansuchen in der Gemeinde auf. Es sind die geburtenstarken Jahrgänge und außerdem werden die Familien immer kleiner, obwohl wir erst am Anfang dieser Entwicklung stehen. Es ist gelungen, 2 weitere Wohnbauzonen auszuweisen, in Gomion und an der Jaufenstraße mit etwas mehr als einem Hektar, sodaß dort etwa 20 geförderte Wohnungen gebaut werden könne. Ebenso kann in Walten die Zone bald verbaut werden. Am längsten hat es bisher in Schweinsteg gedauert. Die Notwendigkeit der Bauzonen in den Fraktionen zeigt die Volkszählung, dort hat die Bevölkerung abgenommen, im Dorf extrem zugenommen, insgesamt ist die Einwohnerzahl in den letzten 10 Jahren um fast 10%, von 3038 auf 3330 gewachsen. Zum Abschluß dankte der Bürgermeister allen für ihre gute Mitarbeit, den Ausschußmitgliedern, allen Angestellten der Gemeinde und besonders dem Sekretär Siegfried Pfeifer, den Räten und der Bevölkerung aber für ihr Vertrauen. K.P.


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hti!g~i;~atsBe~phlüsse

t;eonhdrll Gemeinderatssitzung vom 31.01.1992

- Für die Hangbefestigung an der Kreuzung Jaufenstraße - Mooserstraße werden der Fa. Anton Maier Zusatzkosten in der Höhe von 43 Mio. zuerkannt. - Die Endabrechnung über die Unwetterschäden-Arbeiten in Schweinsteg in der Höhe von 145,8 Mio. (Fa. Maier) wird genehmigt. - Die restlichen Maurerarbeiten 0Jerputzen, Außengestaltung ...) für den Bau der Zivilschutzhalle werden ausgeschrieben. - Die Errichtung einer öffentlichen Bibliothek wird beschlossen und die Satzungen werden genehmigt. - Die Mitglieder des Bibliotheksrates werden gewählt: Dr. Albin Pixner und Alois Moosmair (Gemeindevertreter), Dr. Claudia Fauner Dandler (Grundschule), Dr. Monika Mader (Mittelschule), Franz Haller und Ulrich Königsrainer (Pfarrgemeinderat). - Ein öffentlicher Wettbewerb für die Besetzung einer Stelle als Bibliothekar/in wird ausgeschrieben. - Die Kündigung der Altenhelferin Frau Maria Brugger wird angenommen;

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sie tritt ab 3. März in den Dienst der KVW-Genossenschaft. In den Bauleitplan wird auf der Fläche außerhalb des mehrstöckigen Parkplatzes eine Zone für öffentliche Einrichtungen (Bau einer Carabinieri-Kaserne) eingetragen. Das Gemeinde-Zivilschutzkomitee wird ernannt: Dr. Konrad Pfitscher, Michael Schwarz, Ing. J. Oberhofer, Dr. M. v. Sölder, Albert Oberprantacher, Albert Zipperle, Carlo Righi, Franz Auer; Ersatz: Josef Gögele, Norbert Holzknecht, Geom. Martin Hora, Dr. M. Zuegg, Ferdinand Haller, Paul Gögele, Oswald Righi, AIfred Schiefer. Der Haushaltsvoranschlag der Freiw. Feuerwehr St. Leonhard (518 Mio.) wird genehmigt. Die Rechnungsrevisoren für die Gemeinde werden ernannt: Johann Gufler, Albin Ilmer, Hubert Verdorfer, für die Mittelschule Edith Lanthaler, für das Bezirksaltersheim (Bau) UIrich Heel, für den Abwasserverband Franz Ennemoser, Josef Pircher. Der Schatzamtsdienst wird an die Raiffeisenkasse Passeier vergeben (bis 1996).

Aus der GemeinliestuBe Moos Ratssitzung vom 17.12.1991:

- Für die Arbeiten zur Dorfsanierung in Moos und für die Maurerarbeiten zum Umbau des Gemeindehauses wurde die Endabrechnung genehmigt. - Das Gemeindezivilschutzkomitee wurde mit folgenden Mitgliedern ernannt: Bürgermeister Lanthaler Karl; Feuerwehrkommandant Platter Anton; Gemeindetechniker Geom. Messavilla Karl; Amtsarzt; Carabinieri kommandant Brig. Ramazzotti Domenico; Beiräte Gufler Gottfried, Kuprian Vigil.

Ratssitzung vom 05.02.1992:

- Für folgende Arbeiten wurden die Endabrechnungen genehmigt: Erschließungsarbeiten in der E.-Zone -Stuls C2;

Ausbau der Straße zur MooserBrücke; Erweiterung des Ortsnetzes in Rabenstein. - Für den Hochwasserschutz und die Rutschhangsicherung in Ulfas wurde das Projekt genehmigt. - Für den Bau eines Recyclinghofes in St. Leonhard wurde ein Grundsatzbeschluß über die Beteiligung gefaßt.

Neuer Waldaufseher in Passeier Nun ist die Probezeit von einem Jahr vergangen, daß mit dem Dienstantritt von Oswald Tschöll am 11.02.1991 der Waldaufsichtsbereich St. Martin-Riffian-Kuens nach vorheriger fünfjähriger Unterbrechung wieder besetzt worden ist. Da der neue Waldaufseher diese Probe gut bestanden hat, soll er nun kurz einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden. Oswald Tschöll bringt von Anfang an eine Reihe günstiger waldbaulicher Voraussetzungen und forstlicher Tugenden mit: er stammt aus heimischer Provenienz (gegenüber dem Dorf St. Martin), hat eine naturnahe Jugendentwicklungsphase hinter sich (auf seinem Heimathof Kammerveit) und weist mehrere gut ausgebildete Anlagen auf (landwirtschaftliche Tätigkeit, 3-jährige Hotelfachschule, 4-jährige Tätigkeit als Forstarbeiter, Kurse in Rotholz). Darüber hinaus ist er als verheirateter 36jähriger als gesichert gegen schädliche Einflüsse jeglicher Art zu betrachten, hat sich als (natur)verjüngungsfreundlich erwiesen (1 Kind) und macht phänotypisch auch einen sehr vitalen Eindruck (keine Kronenverlichtungserscheinungen). Weiters ist er voll standorttauglich, da er durch seine Hobby- und Vereinstätigkeit (Skitouren, Jagd, Feuerwehr, Bergrettung) an seinen steilen und trockenen Aufsichtsbereich bestens angepaßt ist. Nicht zuletzt führt er mit Oswald einen vielsagenden Vornamen. Die Arbeitskollegen wünschen ihm nach dem gelungenen Einstand weiterhin viel Freude mit seinem Revier.

Ratssitzung vom 12.03.1992:

- Der Haushaltsvoranschlag 1992 von 4,5 Milliarden wurde genehmigt. Für Investitionen sind L. 1.750.000.000 vorgesehen. - Die Arbeiten zum Ausbau der Straße nach Stuls - 1. Baulos wurden an die Firma DE.CO.BAU mit einem Betrag von L. 150 Millionen vergeben.

Oswald Tschöll


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Freiwillige Feuerwehr St. Martin Tätigkeitsbericht '91 Im Anschluß an die am 24.01.92 abgehaltene Jahreshauptversammlung, möchte die Freiwillige Feuerwehr St. Martin die Gesamttätigkeit im Jahre 1991 rückblickend zusammenfassen. Die obgenannte Jahreshauptversammlung war wie immer zahlreich besucht und erfuhr eine besondere Würdigung darin, daß man erstmals, nach längerer Zeit, mit Hubert Eisendie einen Bezirksfeuerwehrpräsidenten begrüßen konnte. Dazu kamen als Ehrengäste der Abschnittsinspektor des Passeiertales, Anton Platter, sowie der Bürgermeister von St. Martin, Josef Pichier. Im Rahmen der Vollversammlung kam ganz klar die Meinung zum Ausdruck, daß eine Freiwillige Feuerwehr in der heutigen Zeit vor allem technisch gefordert und eine gezielte Fortbildung unerläßlich ist. In dieser Hinsicht seien vor allem die diversen Übungen mit dem Weißen Kreuz und dem Bergrettungsdienst als sehr fruchtbringend genannt. Positive Akzente werden auch durch Talgemeinschaftsproblemen aller Passeirer Wehren gesetzt. Nachstehend nun eine Übersicht der Einsatzstatistik im vergangen Jahr: - 7x Brandbekämpfung - 1x Waldbrandbekämpfung - 30x Technische Nothilfe (größtenteils bei Unfällen im Straßenverkehr) - 5x Katastropheneinsatz - 4x Rettungseinsatz - Insgesamt 47 Einsatzmeldungen an den Verband. - 300 Mann leisteten 543 Einsatzstunden. Das herausragende Ereignis für unsere Wehr stellte heuer sicherlich die Einweihung des Rüstfahrzeuges sowie der Geräte zur Stillen Alarmierung dar. Da es in St. Martin derzeit keinen öffentlichen Saal für Bälle und dergleichen gibt, mußten nur 3 Brandverhütungs- bzw. Ordnungsdienste durchgeführt werden. Sehr rege wurden im Jahr 1991 die Übungen abgehalten und Schulungen besucht: Übungen/Schulungen: - 28 Gruppenproben - 4 Hauptproben - 4 Monatsproben - 1 Talgemeinschaftsübung - 3 Funkübungen - 3 Heuwehrübungen - 5 Atemschutzübungen

- 3 Maschinistenübungen - 3 Übungen mit Weißen Kreuz Lehrgangsteilnehmer Feuerwehrschule: - 3 Mann (1 Gruppen-kdt-LG, 1 techn.-LG, 1 Atemschutz-LG) In der von Kommandant sehr umsichtig geführten Feuerwehr wird vor allem das Wort Kameradschaft und Zusammenhalt groß geschrieben: Dies zeigt sich bei gemeinsamen Feiern, aber in besonderem Ausmaße, wenn es gilt, gemeinsam Arbeitsleistungen zu vollbringen. Versammlungen: - 1 Jahreshauptversammlung - 8 Ausschuß-Sitzungen Veranstaltungen: - Kameradschaftsabend - Florianifeier - 1 Wiesenfest - Dorftest (über 2 Tage) Teilgenommen: - Bezirksfeuerwehrtagung - 3 Prozessionen - 4 Wintersportveranstaltungen (Rodeln und Ski jeweils Tal- und Bezirksmeisterschaft) Ein besonders großer Erfolg war wiederum das Dorffest, wofür man sich auch bei allen freiwilligen Helfern bedanken möchte, und bei dem es die gute Zusammenarbeit aller teilnehmenden Vereine hervorzuheben gilt. Leider waren auch zwei Todesfälle zu beklagen: Alois Tschöll (ehemaliges

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Mitglied) und Heinrich Gufler, der in unserem Verein eine große Lücke hinterläßt. Demgegenüber konnte einer unserer Feuerwehrmänner ein seltenes Jubiläum begehen: Anton Pixner ist seit 60 Jahren Mitglied der Freiw. Feuerwehr St. Martin. Vorschau: Als besonders notwendiges Projekt erweist sich der Ausbau unserer Feuerwehrhalle, die derzeit schier aus allen Nähten platzt. Heuer nun soll mit der Erweiterung begonnen werden, die man vorwiegend mit Landesgeldern und teils mit Beiträgen der Gemeindeverwaltung sowie Arbeitsleistungen der Mitglieder der F F St. Martin zu bestreiten gedenkt. Abschließend möchten wir uns bei der Bevölkerung von St. Martin, sowie bei den verschiedenen Gönnern für ihre Unterstützung, ihr Wohlwollen und ihr Vertrauen bedanken. Ein besonderer Dank gilt der Gemeindeverwaltung mit Bürgermeister Pichier an der Spitze, die für unsere Anliegen stets ein offenes Ohr hatte und unsere Freiwillige Feuerwehr in jedweder Hinsicht unterstützte. Mitgliederstand 31.12.91 - 43 aktive Wehrmänner und 7 Wehrmänner außer Dienst - 2 Mitglieder sind aus gesundheitsgründen ausgeschieden - 4 Mitglieder wurden neu aufgenommen Freiwillige Feuerwehr St. Martin/Pass.

Von links nach rechts: Abschnittsinspektor Anton Platter, Bezirksfeuerwehrpräsident Eisendie, Kommandant Franz Gufler, Bürgermeister Josef Pichler.

Hubert


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Kufenkünstler in Passeier

Neue bahn

»Bergkristall«-Rodel-

Gefahren wurde auf der neuen, erst im vergangenen Herbst mit viel persönlichem Einsatz fertiggestellten Naturrodelbahn »Berqkristall«. Für den Ausbau der knapp 900 Meter langen Rennstrecke, die einen Höhenunterschied von etwas mehr als 100 Meter aufweist, hatte sich die alte Pfelderer Straße geradezu als Ideallösung angeboten. Neuerschließungen und landschaftliche Eingriffe konnten auf diese Weise vermieden werden. Finanziell ermöglicht wurde das Projekt durch einen Landesbeitrag von 50 Mio. Lire. Für die Restfinanzierung von 60 Mio. Lire hat der Sportreferent, LH Luis Durnwalder, seine mündliche Zusage gegeben. Darüberhinaus soll die Bahn noch in diesem Winter für internationale Wettkämpfe kollaudiert werden, um - bei etwas Glück - in zwei Jahren als Austragungsort der Europameisterschaften gerüstet zu sein.

schließend die Mannschaftsführerbesprechung statt; am Donnerstag wurden die ersten Trainingsläufe absolviert und die Startnummern verlost; am Freitag konnte die nationale Rodlerelite noch einmal im Nonstop-Training »die schnellste Linie« ausprobieren und am Abend, bei der Eröffnungsfeier im Vereinssaal von Moos, am reichlich und kunstvoll gedeckten Buffettisch die Nervosität verjagen. Die eigentlichen Titelkämpfe fanden dann am Samstag und Sonntag statt.

Die Eröffnungsfeier

Knapp 200 Festgäste konnten der Präsident des Organisationskomitees Arnold Rinner und Bürgermeister Karl Lanthaler in ihren Eröffnungsanspra-

Eine »stressiqe« Woche

Am Mittwoch, den 15. Jänner, fand die erste Bahnbesichtigung und an-

chen begrüßen. Unter den zahlreichen Ehrengästen befanden sich u.a. Landesrat Franz Alber, der im Namen der Landesregierung Glückwünsche überbrachte; Willy Hafner, der Verantwortliche für die Rodler im FISI-Landesverband sowie Sepp Thaler, der nationale FISI-Rennsportleiter. Sie alle richteten Grußworte an die Veranstalter und Aktiven und wiesen auf die lange Tradition des Rodelsports im gesamten Alpenraum hin, der trotz kultureller Veränderungen ein Breitensport geblieben sei und sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreue. Außerdem wurde von allen Festrednern .die großartige organisatorische Arbeit der Veranstalter hervorgehoben und den zahlreichen freiwilligen Helfern für ihren selbstlosen Einsatz gedankt.

Hervorragendes Abschneiden des RV Passeier

Siegerehrung in Platt

Zwischen 15. und 19. Jänner wurde in Platt/Moos die 24. Italien meisterschaft im Naturbahnrodeln ausgetragen. Organisator der sportlichen Großveranstaltung, die auch als Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Bad Goisern (Oberösterreich) galt, war der Rodelverein Passeier mit dem neuen Präsidenten Sepp Öttl an der Spitze.

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Zieleinlauf Rodelbahn Bergkristall.

Zum Italienmeister wurde bei den Senioren der Latzfonser Franz Obrist gekürt, der zwei Wochen später die Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften der Naturbahnrodler in Bad Goisern eroberte. Bei den Frauen entschied mit großem Abstand die Aostanerin Delia Vaudan das Rennen für sich. Gustav Gögele (Platt) - und dies ist das Erfreuliche aus Passeirer Sicht - holte den Staats meistertitel bei den Anwärtern und rechtfertigte damit erneut seine Favoritenrolle in dieser Kategorie. Nicht ganz so gut lief es bei Armin Reinstadler und Gotthard Hofer (beide Platt), die jeweils Platz 5 und 7 belegten. Immerhin gelang es den beiden Assen Gögele/Reinstadler die Silbermedaille im Doppelsitzer zu holen. Da(Fortsetzung

auf Seite 14)


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Kufenkünstler (Fortsetzung

Rodelrennen in Rabenstein für jung und alt

in Platt

von Seite 13)

mit sicherten sie dem Rodelverein Passeier den ausgezeichneten zweiten Platz im Mannschaftswettbewerb hinter der Renngemeinschaft Latzfons. Dank dieses großartigen Ergebnisses konnte Hubert Folie, der Trainer der italienischen Nationalmannschaft und Rennleiter der 24. Italienmeisterschaften im Naturbahnrodeln, mit seinen Schützlingen durchaus zufrieden sein, die damit einmal mehr ihre Klasse in dieser Disziplin unter Beweis stellten.

Preisverleihung

Am 19. Jänner 1992 veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr von Rabenstein ein Rodelrennen für die ganze Dorfgemeinschaft. Bei zehn Kategorien für die Rabensteiner und zwei für die Gäste konnte sich jeder Teilnehmer eine gute Plazierung erkämpfen. Die Zeitnehmung übernahmen bereitwillig die Firngleiter von Moos. 66 Teilnehmer waren am Start und erfreuten sich bei mildem, angenehmem

Wetter am Wettkampf. Derälteste Teilnehmer war Josef Kofler, Jahrgang 1926, der jüngste Albin Lanthaler,Jahrgang 1988. Viel Jubel gab es bei der Preisverteilung im Gasthof Trausberg. Die Freiwillige Feuerwehr von Rabenstein will diese Sportveranstaltung zur Tradition werden lassen und hoftt schon jetzt auf zahlreiche Beteiligung im nächsten Jahr. W.G.

in Platt

Die Preisverleihung ging dann am Nachmittag auf dem Dorfplatz von Platt über die Bühne, zu der nicht nur Behördenvertreter, Verbandsfunktionäre und die Musikkapelle von Platt, sondern auch ein zahlreiches Publikum erschienen war. Abschließend kann die Veranstaltung auch als ein großer Prestigeerfolg des Rodelvereines Passeier gewertet werden, der einmal mehr den Beweis erbrachte, daß er jederzeit in der Lage ist ein sportliches Großereignis auf die Beine zu stellen. Das nächstemal vielleicht sogar die Europameisterschaften ... Franz Plörer

Preisverteilung:

Josef Kofler und Albin Lanthaler.

St. Martins Jugend auf dem Eislaufplatz Der Eislaufsport wird in St. Martin groß geschrieben. Bereits zum zweiten Mal präparierten die Verantwortlichen der Sektion Eislauf des SC St. Martin in Zusammenarbeit mit der Gemeindever-

waltung von St. Martin einen Teil des alten Sportplatzes zu einem gediegenen Eislaufplatz. Weil der Platz in der Mitte des ungefähr 2000 Einwohner zählenden Dor-

fes liegt und gut geführt wird, war er besonders von den Kindern und Jugendlichen gerne aufgesucht. Ein Gruppenfoto erinnert noch an die Eislaufzeit des Winters 91/92, der infolge des milden Vorfrühlings heuer leider nicht lange dauerte. H. H.


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Endlich geschafft!

Kürzlich wurden die Landesmeisterschaften in Volleyball Knaben für Mittelschulen in Bozen abgeschlossen. Bereits zum fünften aufeinanderfolgenden Male erreichten nach wiederum hart umkämpften Vorrundenspielen die Mittelschule Lana und die Mittelschule St. Leonhard/Passeier das Finalspiel. Bisher verließ die Mittelschule St. Leonhard immer als Verlierer den Platz. Zum ersten Mal konnte die achtjährige Vorherrschaft der Schüler aus Lana gebrochen, diese VolleyballHochburg erheblich erschüttert werden, da sich die Mittelschule St. Leonhard überraschend mit 2:1 Sätzen durchzusetzen vermochte. Endlich geschafft! Der Bruderkampf endete diesmal zugunsten der Mittelschule St. Leonhard. Konsequente und kontinuierlich strebsame Mitarbeit und abwechslungsreiches Training aller Mannschaftsmitglieder zeigten erstmals die langersehnten Früchte. Folgende auf dem Foto abgebildeten Schüler werden als Sieger der Landesmeisterschaft Südtirol bei den interregionalen Meisterschaften vertreten: v.r. nach 1. hockend: Mair Patrick, Kofler Mark, Pamer Konrad, Hauser Stefan; MitteIreihe: Ennemoser Günther, Ennemoser Stefan, Haller Wolfgang; stehend: Folie Patrick, Pixner Markus, Raffl Ulrich, Kobler Hansjörg, Königsrainer Patrick, Prof. Mair Rudi. R. M.

Die informierte Frau in der Milchwirtschaft Zu diesem Thema organisierten die Ortsbäuerinnen der Gemeinde Moos im Jänner eine Vortragsreihe, die sowohl von Bäuerinnen als auch von Bauern sehr gut besucht war. Da es in der Gemeinde Moos verhältnismäßig viele-landwirtschaftliche Betriebe gibt und die Milchwirtschaft die wichtigste Einnahmsquelle der Bauern ist, hielten es die Ortsbäuerinnen für wichtig, eine Fortbildungsmöglichkeit zu diesem Thema anzubieten. An vier Nachmittagen erhielten die Teilnehmer Informationen und Ratschläge, wie sie das

gesündeste Lebensmittel, die Milch, noch sauberer und somit gewinnbringender auf den Markt bringen können. Referent Jakob Stecher vom Sennereiverband sprach über die Haltung und Pflege der Kuh. Als Wiederkäuer braucht sie eine Menge Grundfutter. Deshalb sollte Kraftfutter nie als erstes gegeben werden, da es sonst im Pansen absackt und so die Nährwerte nicht ganz ausgenützt werden. Es wird auch empfohlen, täglich dreimal zu füttern und das Kraftfutter in kleinen Rationen zu verabreichen.

Im Stall soll genügend frische Luft und nicht zu hohe Temperatur sein. Die Kuh braucht auch genügend Streu, damit sie sich wohlfühlt, und das Euter soll nicht auf kaltem Boden liegen. Viele Hinweise gab der Referent bezüglich richtiges Melken. Die Kuh ist ein Muttertier mit der großen Bereitschaft, ihr Kalb zu ernähren. Doch die Wirtschaft hat sie zu einem Leistungstier gemacht, um aus ihr möglichst großen Nutzen zu ziehen. Zu diesem Zwecke müssen Haltung und Pflege, Fütterung und Betreuung übereinstimmen. An alle Melker ergeht daher vor allem die Aufforderung, mit der Kuh ruhig und freundlich umzugehen und sie keinesfalls zu mißhandeln. Dann gibt sie die Milch bereitwillig ab. Es wird empfohlen: Mit Becher vormelken, niemals Milch auf den Boden spritzen, gleich beim Berühren des Euters vormelken und dann erst anrüsten, während des Melkens die Kuh mit der Maschine verbunden lassen sowie nicht ständig am Euter tasten. und drücken. Während des Melkens soll die Kuh in keiner Weise gestört oder erschreckt werden. Die Melkzeit beträgt normalerweise fünf bis sieben Minuten. Besonders muß auf Sauberkeit der Melkanlage und des Geschirrs geachtet werden. Auch Hände und Kleidung des Melkers müssen sauber sein, um die Keimzellen möglichst niedrig zu halten. Der Bauer sollte einmal berechnen, weiche Einbußen er hat, wenn seine Milch in niedrige Klassen eingestuft wird und wie sich das in der Menge auswirkt. Heute gilt nicht mehr das alte Sprichwort:»Wo Dreck ist, ist Geld«, Ing. Alfons Heinz vom Sennereiverband sprach über die Qualität der Rohmilch. Damit steht Italien bzw. Südtirol nach der Schweiz an zweiter Stelle in Europa. In Zukunft ist nur gute Qualität gefragt, damit Südtirol in der Europäischen Gemeinschaft mitmischen kann. Er erwähnte auch, daß die Arbeit am Bergbauernhof schwierig und das Einkommen oft gering ist. Doch man müsse auch die guten Seiten sehen: abwechslungsreiche Arbeit, viel in der freien Natur, ein eigenes Zuhause, sein eigener Herr. Er ermunterte die Jungbauern, der Heimat und der ererbten Scholle treu zu bleiben und meinte optimistisch.-Ein Tiroler gibt nicht so schnell auf!Tierarzt Dr. Franz Gögele wies in seinem Referat besonders auf die Mastitis hin,· heute eine der häufigsten Krankheiten bei den Kühen. Durch die(Fortsetzung

auf Seite 16)


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Wir gratulieren zur Geburt

Die informierte Frau in der Milchwirtschaft

(Fortsetzung

von Seite 15)

se Krankheit entsteht ein sehr hoher Zellgehalt in der Milch. Dr. Gögele ist vom Sennereiverband als kostenloser Berater für die Bauern in Sachen Rinderhaltung angestellt. Ebenso kann Jakob Stecher für die Überprüfung der Melkmaschinen, was mindestens jährlich geschehen soll, kostenlos angefordert werden. Die Ortsbäuerinnen hoffen, daß die Teilnehmer an dieser Fortbildung aus den Vorträgen und Diskussionen viele nützliche Anregungen aufgenommen haben und diese nun zu ihrem eigenen Nutzen in die Tat umsetzen. Zum Abschluß der Veranstaltung konnten sich alle Teilnehmer bei einer kleinen Marende an bäuerlichen Köstlichkeiten, die die Bäuerinnen mitgebracht hatten, stärken. Rosa Pöhl

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ST. LEONHARD

Augscheller

Daniel, 16.12.1991, Walten 70

Egger-Karlegger Tobias, 28.11.1991, Happergweg 47 Ennemoser Deborah, 26.12.1991, Karlegg 15 Eschgfäller Benjamin, 23.12.1991, Moserstr. 21 Kuen Christian, 14.01.1992,

Schweinsteg 12 Mair Lukas, 07.01.1992, Happergweg 25 Pfandler Florian, 26.11.1991, Kohlstatt 57

Pfitscher Armin,14.02.1992, Im Schaffeid 15 Pichler Alexander, 29.01.1992, Im Schaffeid 10 Pichler Martin, 05.03.1992, Schweinsteg 19/B

Die Ortsbäuerinnen stehend v.l.n.r.: Anna Pamer Gufler (PlattiPfelders), Rosa Raich-Pöhl (Stuls), Monika Gögele-Gufler (Moos/Rabenstein) mit Dr. Franz Gögele.

Hilfe für das Heilige Grab von Moos? gele mit dem Fragenbereich auseinDie Bevölkerung von Moos besitzt ein andergesetzt und will vorerst einen KoKleinod barocker Kultur, das dringenstenvoranschlag für eine Restauriede Hilfe zum Überleben braucht. Ich rung einholen. Es ist zu hoffen, daß die schreibe von den bemalten Tüchern Bevölkerung von Moos dieses kostdes Heiligen Grabes von Joseph Halbare Kleinod wird retten können. ler, der zu den bedeutendsten RokoH. H. komalern Tirols gezählt wird. Barbara Zingerle hat über Joseph Haller aus St. Martin (1737 - 1773) ihre Doktorarbeit geschrieben und darin auf die große Bedeutung des Heiligen Grabes von Moos hinqewiesen " Im Buch »Heilige Gräber in Ti-· rol« (Haymon Verlag) schreibt Barbara Zingerle: »Das Heilige Grab in Moos .... ist heute in einem konservatorisch äußerst bedenklichen Zustand und wird - falls nicht bald eine Restaurierung oder zumindest eine Konservierung erfolgt - leider für immer verloren sein.« ' Zingerle hofft, daß sich das Schicksal dieses prachtvollen Werkes zum Guten wende: nach erfolgter Restaurierung könnte das Heilige Grab in der Kirche von Moos, für die es geschaffen wurde, aufgestellt werden. Nun hat sich der Pfarrgemeinderat von Moos unter Im Bild der Evangelist Lukas vom unvollendeten Heiligen Foto Heinrich Hofer dem Präsidenten Alfred Gö- Grab des Joseph Haller in Moos.

Pichler Peter, 27.11.1991, Karlegg 7 Pixner Jana, 12.03.1992, Prantach 21 Righi Desiree, 24.12.1991 , Im Schaffeid 18 Schiefer Anna, 22.11.1991, A.-Hofer-Str. 11 Tschöll Florian, 16.03.1992, Kammerveitstr. 9 Widmann Evi, 21.11.1991,

Schlattach 17

ST. MARTIN

Larch Michael, 04.12.1991, Mühlgasse 3 Pircher Christof, 11.12.1991, Saltnerweg 1 Oberprantacher Evelyn, 20.12.1991, Ferner Weg 2 Pichler Felix, 26.12.1991, Kalmtalerstr. 5 Staschitz Fabian, 07.01.1992, Dornsteinweg 10 Pöhl Rene, 13.01.1992, Pseirerstr. 24

Pichler Wolfgang, 27.01.1992, Dorfstr. 50 Brunner Sabrina, 03.02.1992, Feldbauernweg 10 Buschwenter Julia, 05.02.1992, Trifterweg 3 Falk David, 25.02.1992, Kalmtalerstr. 13 IImer Simon, 01.03.1992, Jaufenstr. 17

Scherer Manuela, 11.03.1992, Ferner Weg 3/B

MOOS

Gögele Jasmin, 04.03.1992, Platt 41/A Lamprecht Lisa Maria, 20.01.1992, Pfelders 17 Lanthaler David, 09.12.1991, Dorf 23 Lanthaler Erika, 08.12.1991, Rabenstein 22

Lanthaler Steffi, 25.11.1991, Dorf 46 Pfitscher Manuela, 19.01.1992, Stuls 32 Pichler Konrad Bernhard, 17.11.1991, Ulfas 13 Pircher Herta, 15.01.1992, Platt 145 Pixner Gernot, 26.01.1992, Stuls 3/A Pixner Sabrina, 13.01.1992, Pill 169 Ploner Judith, 12.02.1992, Dorf 102

Pöll Rita, 26.01.1992, Ulfas 5 Schwarz Patrick, 22.12.1991, Dorf 91/A

Zipperle Manuel, 02.01.1992,

Pill 150

Eigentümer und Herausgeber: Joset Pichler. Trifter Weg 2/b. SI. MartiniPasseier. Druck: Fliridruck. Meran. Goethestraße 93. Verantwortlich für den Inhalt im Sinne des Pressegeset· zes: Dr. Gerald Fleischmann. Erscheint dreimonatlich .• Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29.05.1987. Redaktionskomitee: Robert Haniger. Dr. Heinrich Hoter, Joset Kotler, Karl Lanthaler, Joset Pichler, Ubald Pichler, Dr. Albin Pixner, Arnold Rinner, Joset Öttl.


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