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MITTEILUNGEN UND NACHRICHTEN AUS MOOS, ST. LEONHARD UND ST. MARTIN Nr.1 MITIEILUNGEN UND NACHRICHTEN AUS 15. Jahrgang – Nr. 35 MOOS, ST. LEONHARD UND ST. MARTIN

Jänner 1992

September 2002 6. Jahrgang

Zwei Glocken für St. Martin am Schneeberg In Moos lag Feststimmung in der Luft, als Monsignore Pius Holzknecht am Tag der hl. Barbara die beiden Glocken des wiedererrichteten Kirchleins Maria Schnee in St. Martin weihte. Das Knappenkirchlein wurde zwar schon 1722 auf Betreiben des damaligen Kuraten von Moos, Michael Winnebacher, erbaut, diente jedoch nur bis zum Brand vom Jahre 1954. Infolge der Wiederbelebung der Knappensiedlung St. Martin hat sich die Bevölkerung von Passeier entschieden, das Kirchlein neu zu errichten, was in den Jahren 1990/91 dank vieler freiwilliger Helfer und edler Spender geschehen konnte. Das Schneebergkomitee, in dem Vertreter der Passeirer Gemeinden und Verbände zusammenarbeiten, bestellte beim Glockengießer Graßmayr in Innsbruck zwei Glocken, eine der Gottesmutter und die andere der hl. Barbara gewidmet. Die Glocken wurden deswegen in Moos geweiht, damit sie bei der Kirchweihe, die für das Jahr 1992 vorgesehen ist, die Festgäste am Schneeberg schon willkommen heißen können. Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Pfarrgemeinde und viele Festteilnehmer, mit den Bürgermeistern des

Tales um die festlich geschmückten Glocken, deren zukünftige Aufgabe Kindermund in wohlgesetzten Versen verkündete. Bürgermeister Karl Lanthaler und zugleich Präsident des Schneebergkomitees begrüßte die Gäste und ersuchte Mons. Pius Holzknecht, ein Ortkind, um die Weihespendung. DerMännerchorvon St. Leonhard unter der Leitung von AI-

bin Hofer sang passende Lieder.

Dasvon den PasseirernwiedererrichteteKnappenkirchleinMaria (Foto: Heinrich Hafer) Schneein St. Martinam Schneeberg.


, PasseirerBlatt / Jänner 1992

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Nach erfolgter Weihe schlugen Mons. Holzknecht und der ebenfalls anwesende Landtagsabgeordnete Karl Oberhauser, Präsident des Südtiroler Bergbaumuseums, die Glocken an: ein reiner, wohltuender Klang erfüllte das spätherbstliche, sonnenüberflutete Moos (zweigestrichenes G und B = kleine Terz). Nach den Grußworten des Präsidenten Karl Oberhauser zogen die Formationen und Festgäste mit P. Anton Graf zum Barbarabild am Segenbichl, wo die Pfarrgemeinde ihre traditionelle Barbarafeier beging und der Männerchor das Bergmannslied sang und die Musikkapelle Moos ein Ständchen gab. Anschließend wurden die Glocken - eine Spende des Bergbaumuseums und der Passeirer Bevölkerung - in geselliger Runde mit den Schneeberger Knappen gebührend nachgefeiert. h. h.

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Dievon Graßmayrin InnsbruckgegossenenGlocken(67 und 42 Kilogramm)sind der Gottesmutterund der hl. Barbaragewidmet. (Foto: Heinrich Hofer) Jahresbeitrag für die gesamte Familie Lire 50.000 Unentgeltliche Rückholung des Inhabers des Sanitäts passes oder seiner Familienangehörigen bis zu einem Höchstbetrag von 2 Millionen Lire. FLUGRETTUNG: 3. »Alpen-Flugrettungs-Paß«: Jahresbeitrag für Einzelperson Lire 30.000 Jahresbeitrag für die gesamte Familie Lire 40.000 Begünstigungen: kostenloser Rettungsflug bis zu maximal 3 Stunden in der Provinz Bozen und in den Nachbarprovinzen.

Mons.PiusHolzknechtweiht im Auftragdes Diözesanbischofsdie Glockendes Knappen(Foto: Heinrich Hofer) kirchleinsvon St. Martin.

Ein Verein, auf den Verlaß ist!

Das Weiße Kreuz ist immer für Sie da!

Für das Jahr 1992 gibt es folgende Angebote:

BODENRETTUNG: 1.Jahresbeitrag für Einzelperson Lire 30.000 Jahresbeitrag für die gesamte Familie Lire 40.000 Begünstigungen im Bedarfsfalle: 10 kostenlose Transporte, bis zu ei-

nem Maximum von 30 km pro Transport; 50% Ermäßigung bei Fernfahrten.

2. »Europäischer Sanitäts-Paß« Jahresbeitrag für Einzelperson Lire 30.000 Unentgeltliche Rückholung des Inhabers des Sanitätspasses bis zu einem Höchstbetrag von 2 Millionen Lire.

RETTUNGSKARTE: Vorteile: umfaßt alle unter den Punkten 1,2 und 3 angeführten Rettungen. Jahresbeitrag für Einzelperson Lire 80.000 Jahresbeitrag für die gesamte Familie Lire 140.000 Im Laufe des Frühjahres werden Freiwillige des WK von Haus zu Haus gehen und von Interessierten den Mitgliedsbeitrag einsammeln.

Wir danken Ihnen jetzt schon für Ihr Vertrauen.


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Passeirer Blatt / Jänner 1992

Raiffeisenkasse Passeier wurde 100 Jahre alt

Am 26. Oktober 1991 gedachte die Raiffeisenkasse Passeier dieses historischen Ereignisses, und das ganze Dorf feierte mit. Dabei gab es viel Lob für die Treue und den Zusammenhalt unter den Mitgliedern - und Geschenke, die die Raiffeisenkasse aus Anlaß des Jubiläums der Bevölkerung machte: einen neugestalteten Dorfplatz samt Brunnen, ein Einsatzfahrzeug für das »Weiße Kreuz- und ein Klavier für die Passeirer Musikkurse. Die Idee F.W. Raiffeisens wurde in Passeier am 21. Juli 1891 mit der Gründung des Spar- und Darlehenskassenvereins in die Tat umgesetzt. 1899 folgten im heutigen Tätigkeitsgebiet zwei weitere Kassenvereine,einer in Moos und einer in Platt, letzterer bestand bis 1940. Die anfängliche Euphorie ob der guten Entwicklung, war, wie Obmann Dr. Siegfried Innerhofer in einem historischen Rückblick feststellte, mit dem Ersten Weltkrieg je zu Ende.

Schwere Zeiten kamen; das Kriegsende mit Elend und wirtschaftlicher Not, die Verluste beim Währungswechsel von Krone in Lire, die Verluste aus den Kriegsanleihen, Weltwirtschaftskrise, faschistische Unterdrückung, Option und schließlich der Zweite Weltkrieg. Eine drohende Auflösung konnte dank des Zusammenstehens der Bevölkerung abgewendet werden. Einen eigenen Zahlmeister hat die Kasse erst seit 1960. Ein wesentlicher Schritt in Rich-

tung Neubeginn war 1964 die Errichtung eines eigenen Kassengebäudes. Und als wichtigstes Ereignis in der hundertjährigen Geschichte wertete der Obmann die Fusion der Raiffeisenkassen von Moos und St. Leonhard zur Raiffeisenkasse Passeier. Wenn diese bei der Bevölkerung zunächst auch nicht die ungeteilte Zustimmung fand, so erwies sie sich bald als richtig. Der Kundenkreis expandierte immer stärker. Es mußte wiederholt umgebaut und erweitert werden, moderne Technik und neueste EDV hielten in die Kasse Einzug. Die Wirkung all dessen ist, daß die 16 Mitarbeiter nun mehr Zeit für die Beratung und Betreuung der Kunden aufwenden können. Zu ihrem Geburtstag zeigte sich die Jubilarin ganz und gar nicht kleinlich. Der Bevölkerung machte sie gleich einen ganzen Platz zum Geschenk, der zum Verweilen einlädt, dazu einen Brunnen, -als Symbol für das Lebenselement Wasser«, wie der künstlerische Gestalter Herbert Schönweger aus Partschins erläuterte. Die Sektion des »Weißen Kreuzes- Passeier durfte sich über ein neues Rettungsfahrzeug freuen und die Passeirer Musikkurse schließlich kamen dank der großzügigen Jubilarin in den Besitz eines neuen Klaviers. Der Direktor der Raiffeisenkasse Passeier>David Anton Koller, ging in seinen Ausführungen auf die Auswahl der (Fortsetzung

auf Seite 4)


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Raiffeisenkasse (Fortsetzung

Passeier wurde 100 alt

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Geschenke ein und erläuterte, warum gerade diese ausgewählt wurden. Oberster Grundsatz bei der Wahl war u.a., daß jedes einzelne Geburtstagsgeschenk einer breiten Bevölkerungsschicht des Tätigkeitsgebietes zu Gute kommen soll. Abschließend stellte der Direktor den Anwesenden das von Mitarbeitern, Direktion und Verwaltungsrat verfaßte Leitbild vor und sprach über die zukünftigen Ziele der Raiffeisenkasse. Bürgermeister Dr. Konrad Pfitscher meinte in seiner Glückwunschrede, die Raiffeisenkasse habe sich zu einem wichtigen Partner der Bevölkerung und Wirtschaft entwickelt. Und Bürgermeister Karl Lanthaler würdigte ihre Tätigkeit, die sie zum Wohle der Bevölkerung ausübt. Die Selbsthilfe liege in der Art des Tirolers und die Raiffeisenkasse sei für alle da, für den Kleinsparer genauso wie für den Unternehmer, betonte der Vizepräsident des Regionalrates Alexander von Egen. Landesrat Franz Alber meinte, das Jubiläum sein ein Beweis dafür, daß sich die Raiffeisenkasse Passeier den sich ändernden Zeiten und Bedürfnissen der Menschen anzupassen verstand. Der neue Direktor der Bozner Filiale der Banca d'ltalia, Vittorio Grandi, sandte Glückwünsche zum Jubiläum, in dem er das Wirken der Genossenschaft, die in den vielen Jahren ihres Bestehens in lobenswerter Weise die wirtschaftliche Entwicklung des Passeiertales unterstützt und finanziert hat, würdigte. Von Raiffeisenseite überbrachten Verbandsobmann Baron Carl von Eyrl und RZS-Direktor Norbert Clementi die Glückwünsche. Von Eyrl dankte unter anderem den vielen tüchtigen Verwaltern, die keine Mühe gescheut hätten, die Kasse durch Kriege und Krisen in die Gegenwart herüberzuretten. Nach der Segnung des Brunnens und des Rettungsfahrzeuges durch den Dekan von St. Leonhard/Passeier, Dr. Albert Gasser Pater Ulrich OT, wurden die Feierlichkeiten im Vereinssaal von St. Leonhard fortgesetzt. Die musikalische Umrahmung der Jubiläumsfeier besorgten die Musikkapelle »Andreas Hoter« St. Leonhard und die Böhmische von St. Leonhard.

Die ~daf(jion des Passeirer Blaues wünscht ein gesundes und erjo[greiches 1992

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Anläßlich der Übergabe des neuen Dorfbrunnens sprach der künstlerische Gestalter, Herr Herbert Schönweger, einige erklärende Worte über den neuen Dorfplatz: »Ein Brunen hat den Zweck, aus dem natürlichen Lauf des Wassers den Menschen ihren Anteil zu bescheren. Der Trog am Dorfplatz diente früher dem Tränken der Tiere, zum Wäscheund anderen Waschen, zum Trinkwasserholen, und, nicht zuletzt, als Platz für die "Weiberleut", ein Ratscherle zu halten. Kühe getränkt und Wäsche gewaschen wird am Dorfbrunnen schon lange nicht mehr, und in jedem Haushalt gibt's Wasser aus der Leitung.

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Wozu also braucht es noch einen Brunnen? Außer, daß er für das Ratscherle immer noch gut sein kann, muß der Brunnen heute wohl einen anderen Sinn bekommen. Ich glaube, er sollte die Steile sein, an der man rasten kann, und zwar nicht nur den Körper erholt, sondern Rasten im Sinne von Abstreifen der Alltagssorgen und -Gedanken und sich ein paar besinnliche Minuten gönnt. Der Brunnen ist jetzt mehr Symbol als Trog; Symbol für das Lebenselement Wasser und für das Leben überhaupt. In diesem hier habe ich den Lauf des Wassers aus den Tälern von Hinterpasseier und Jaufen nachgezeichnet.


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Es trifft sich im Hauptort St. Leonhard und fließt zusammen den langen Weg zum Meer, um dort den Kreislauf über Wolken und Regen neu zu beginnen. Der Brunnenstein ist, wie übrigens auch die Steine des Bodenpflasters, aus dieser Gegend. Damit weise ich auf den Reichtum und die Vielfalt der Natur dieses Tales hin und zeige, daß das, was unser Leben möglich macht, dieser Natur entliehen wird! Das grüne Holz der Pergola symbolisiert das Haus Natur, das wir in unserem Leben durchschreiten. In den Formen und Strukturen des Pflasterbildes nutze ich die Steine, um Leben zu spielen, mit ihm umzugehen, um es begehen zu können. Es ist erstaunlich, wie viele Arten von Mineralien hier vorkommen. Ich kann Euch sagen, es war eine Freude, aus dieser Palette zu malen. Und ich glaube, auch die Mitarbeiter haben das gespürt. Sie haben mit Begeisterung für die Sache im wahrsten Sinne des Wortes "gebuckelt". Ich danke allen, die mir bei dieser Arbeit geholfen haben; und ich danke nicht zuletzt der Raiffeisen kasse, die das alles ermöglicht hat.«

Verkaufsaktion für Tiroler Fahnen

Der SVP-Ortsausschuß von St. Leonhard organisiert eine Verkaufsaktion von Tiroler Fahnen. Es wäre wünschenwert, wenn sich viele Bürger an dieser Aktion beteiligen würden, und die Häuser und Kondominien zu geschichtlichen und festlichen Anlässen mit den Fahnen schmücken würden. Fahnen in weiß-roter Farbe in Baumwolle, komplett mit Aufhängevorrichtung (Querstange, Schrauben, Nylonschnur) 300x140 cm Lire 48.500 400x140 cm Lire 61.000 500x140 cm Lire 70.000 600x140 cm Lire 82.000 Aufpreis für Landeswappen Adler: Lire 31.000 Aufpreis für Schützen Adler: Lire 33.500 Die Fahnen können bei A&O - SUPER - Karl Winkler, bei PAPIER PROFI - Hubert Verdorfer, und bei Johann Augscheller, Jägerhof, Walten, bestellt werden. Der SVP-Ortsausschuß von St. Leonhard und Walten

Lehrpersonen in den Ruhestand getreten

Das Kollegium

der Mittelschule

1990/91

mit einigen der Pensionisten.

Mit Ende des Schuljahres 1990/91 sind mehrere Lehrpersonen der Grund- und Mittelschule in Pension gegangen. Viele der ehemaligen Schüler stellen heute in den verschiedensten Berufen ihren Mann und denken sicherlich noch heute an ihre Lehrpersonen zurück, die ihnen für ein entscheidendes Stück ihres Lebensweges Begleiter waren. Mit dem folgenden kurzen Rückblick auf ihre schulische Laufbahn soll auch ein Dank für die geleistete Arbeit verbunden sein. MITTELSCHULE ST. LEONHARD: Dr. Marlies Christanell: 1968 Beginnn der schulischen Laufbahn in der Mittelschule Algund, 1969/70 und 1970/71 Unterricht in der Mittelschule Naturns, 1971/72 in der Grundschule in Katharinaberg/Schnals und 1972/73 in der Grundschule St. Martin; vom Schuljahr 1973/74 bis einschließlich 1990/91 insgesamt 17 Jahre Dienst an der Mittelschule St. Leonhard als Lehrerin für literarische Fächer.

Dr. Albert P. Ulrich Gasser: Ab dem Schuljahr 1965/66 bis 1968/69 Katechet an 3 Schulen gleichzeitig, nämlich der Grundschule St. Leonhard, der italienischen Grundschule St. Leonhard sowie der Mittelschule St. Leonhard. Von 1976/77 bis einschließlich 1990/91 Dienst als Katechet an der Mittelschule St. Leonhard. Karl Innerhofer: Von 1963/64 bis einschließlich 1990/91 insgesamt 28 Jahre Dienst an der Mittelschule St. Leonhard, anfänglich als Lehrer für Leibeserziehung, Werkarbeit und Mathematik und ab 1967/68 ausschließlich als Leibeserzieher. Die Lehrer Rita Larcher Zamboni und Bernhard Kurz waren nur für einige Jahre bzw. ein Jahr an der Mittelschule St. Leonhard beschäftigt, haben aber ebenfalls hier ihren langjährigen Schuldienst beendet. Vom Dienstpersonal sind Frau Marianne IImer und ihr Mann Sepp IImer nach Jahren in Pension gegangen. (Fortsetzung

auf Seite 6)


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Lehrpersonen

(Fortsetzung

in den Ruhestand getreten

von Seite 5)

GRUNDSCHULDIREKTION ST. LEONHARD: Nach 29jährigem Einsatz für die Grundschule ist mit 1. September der Direktor Ignaz Gruber in den verdienten Ruhestand getreten. Obwohl vom Vinschgau stammend, verbrachte er seine gesamten Dienstjahre im Passeier. Er unterrichtete erstmals im Schuljahr 1962/63 an der Volksschule von St. Leonhard, verbrachte dort auch das Schuljahr 63/64, nahm in den folgenden 3 Schuljahren den Dienst in Gomion wahr und kehrte anschließend wieder nach St. Leonhard zurück, wo er bis zum Jahr 1980 als Lehrer tätig war. Mit Beginn des Schuljahres 1980/81 übernahm er als Direktor die Leitung der Grundschule. Nach 11 Jahren als Direktor verabschiedete er sich mit 1. September von der Schule. Dem Neo-Pensionisten wünschen wir, daß er endlich genügend Zeit für seine persönlichen Interessen findet. Auch der Lehrer Alois Pamer hat seine gesam t e Dienstzeit im Passeiertal verbracht. Als Lehrer un,~);_ ~ terrichtete er in Ulfas im Schuljahr 63/64. Nach Beendigung seines LBA-Studiums kehrte er im Jahr 1965/66 noch einmal nach Ulfas zurück. Die darauffolgenden drei Jahre leistete er seinen Dienst in Stuls, ein weiteres Schuljahr in Gomion. Seit 1. Oktober 1970 unterrichtete Pamer Alois in St. Leonhard. Besonders zu erwähnen ist sein musikalischer Einsatz bei schulischen Veranstaltungen, Gestaltung der Kindergottesdienste und Schulfeiern, sein Einsatz als Kapellmeister der hiesigen Musikkapelle und als Obmann des Kirchenchores von St. Leonhard. Daß ihm die Freude an der Musik erhalten bleibt und daß er beim Tarocken die beste

Karte in den Händen hält, das wünschen dem Hobbysenner seine Kollegen und Freunde. Nachdem der gebürtige VinschgauerJosef Steiner seine ersten sieben Dienstjahre außerhalb des Passeiertales verbracht hatte, nahm er im Jahre 1965 eine Stelle als Volksschullehrer in St. Leonhard an. Er unterrichtete in der Folge in Mörre, St. Leonhard und Walten und ließ sich im Jahre 1970 endgültig in St. Leonhard nieder. Da er 21 Jahre hier unterrichtete, dürften sich auch viele Erwachsene an ihn als Lehrer erinnern. Sein liebstes Hobby, das Schachspielen, möge dem Pensionisten noch viele Jahre lang Spaß bereiten. Frau Waltraud Egger Lanthaler trat mit Beginn des Schuljahres 91/92 in den Ruhestand. Als frischgebackene Lehrerin begann sie ihre Dienstzeit im Jahre 73 in Moos. Volle 18 Jahre unterrichtete sie hier. In den letzten Jah-

ren leistete sie vor allem in der Umwelterziehung Vorbildliches. In ihren Klassen wurden Umweltprobleme untersucht und dokumentiert, Umweltgedichte verfaßt, Spiele und kurze Theaterstücke dazu entworfen. Verschiedene Projekte auf Schulebene wurden von ihr angeregt und unter ihrer Leitung durchgeführt. Dabei verstand sie es, neben den Kindern auch skeptische Kollegen zu überzeugen und zu begeistern. Viel Freude und Spaß mit ihren vielseitigen Interessen und Hobbys wünschen ihr die Kollegen. Auch eine Italienischlehrerin, Frau Paluselli Rosanna Waldner, welche die letzten sieben Jahre in St. Leonhard Dienst leistete, ließ sich mit 1. September 1991 nach 20jähriger Dienstzeit pensionieren. Viel Freude im Kreis ihrer Familie wünschen ihr die Kollegen und Schüler. C.F.

Gemeinschaftsübung des Abschnittes Passeier Am 13. Oktober 1991 war Rabenstein, genauer der entlegene Weiler Rain, Schauplatz einer Talschaftsübung der Freiwilligen Feuerwehren des Passeiertales. Organisiert wurde die Übung von der Freiwilligen Feuerwehr Rabenstein, an der sich folgende Feuerwehren mit je einer Gruppe beteiligten: F.F. Moos, Zug Stuls; F.F. Platt; F.F. St. Leonhard; F.F.Walten; F.F.St. Martin; F.F.Saltaus. Punkt 14.00 Uhr wurden die einzelnen Feuerwehren über Funk alarmiert. Brandobjekt war ein Bauernhof des Weilers Rain, in dessen Stadel sich der Brand entfachte. Zu schützen war somit das angrenzende Wohnhaus und ein Gehöft aus Holz, da der Stadel schon - aussichtslos zu löschen - in Flammen stand. Das Wetter war windstill und äußerst nebelig. Die Wasserentnahmestelle war die Passer, die ca. 750 m Entfernung und 235 m Höhenunterschied aufwies. Eine zweite Wasserentnah-

mestelle war ein C-Anschluß einer Beregnungsleitung in der Nähe der Brandsteile. Der Großteil der Männer der F.F. Rabenstein übernahm den Lotsendienst. Um 14.10 traf der Kommandant der F.F. Rabenstein mit einer Atemschutzgruppe bei der BrandsteIle ein. Zuerst erkundigte er sich über die Gefahren. Die Atemschutzgruppe stand in Bereitschaft. Als erste Wehr traf die F.F. Moos mit ihrem Tanklöschfahrzeug, das vom C-Anschluß der Beregnungsleitung gespeist wurde, bei der Brandsteile ein. Somit konnte begonnen werden, das Wohnhaus zu schützen. Die übrigen Wehren hatten die Aufgabe, das Wasser von der entlegenen Passer mit ihren Tragkraftspritzen bis hinauf zur BrandsteIle zu bringen. Als letzte Wehr traf die F.F. Saltaus ein, die mit zwei C-Rohre denAngriff übernahm. IhreAufgabe war es, das Wohnhaus und das naheliegende Gehöft vor den Flammen zu schützen, da das Stallgebäude


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nicht mehr zu retten war. Um 14.43 Uhr war das Wasser der Passer der Zubrin-

gerleitung am Brandherd. Beobachter dieser Gemeinschaftsübung waren der Bezirksfeuerwehr-

präsident Hubert Eisendie, der Bezirksfeuerwehrinspektor Edmund Hillebrand, der Abschnittsinspektor Anton Platter und der Vizebürgermeister von Moos, Benedikt Pamer. Um 15.00 Uhr konnte der Befehl zur Beendigung der Übung und zur übli-

chen Aufstellung gegeben werden. Bei der anschließenden Übungsbesprechung bedankten sich der Bezirkspräsident, der Bezirksinspektor und der Vizebürgermeister bei allen Wehrmännern für die Teilnahme an dieser Übung. Insgesamt

beteiligten

sich 104 Feuer-

wehrmänner. Zum Abschluß lud die F.F. Rabenstein zu einer verdienten Marende ein. F.F. Rabenstein

Trinkwasser für Gomion und Prantach

m Meereshöhe. Die Trink- und Löschwasserleitung in Prantach ist noch län-

ger, sie beginnt in Fartleis auf 1140 m. Anfangs fließt das Wasser wieder über 4687 m in PVC-Röhren und darauf über 4 km in Gußröhren bis auf die Höhe von St. Martin. Finanziert werden beide Projekte mit Geldern der staatlichen Depositenbank, denn eine Finanzierung mit Geldern aus dem normalen Haushalt wäre nicht möglich. Hoffentlich ist es möglich, die Zeitplanung einzuhalten, um den Fortbestand unserer Bergbauernhöfe im Interesse

aller zu sichern.

Standen früher dem Bauern eine Schar von Knechten und Mägden zur Seite,

werden Höfe in Schlattach und Gornion versorgt, und sie endet auf etwa 800

und bewirtschaftet oft allein die ausgedehnten und meist steilen Felder. Dies ist nur bei großer Rationalisierung

Ungarndeutsche Kinder in Passeier

ist er heute meist auf sich allein gestellt

möglich, unter Einsatz von Maschinen,

und erfordert 3 Voraussetzungen: Strom, Wasser und eine Zufahrt. Mit Strom sind fast alle Berghöfe

er-

schlossen, auch dank der Elektrogenossenschaften Gomion und Walten.

Weniger erfreulich stellt sich die Situation im Bereich der Zufahrten dar. Während etwa in der Gemeinde Moos zur Zeit die Planung für den letzten

nicht erschlossenen Hof, den Asperhof in Stuls, läuft, sind es in St. Leonhard noch über 20 Höfe, die keine Zu-

fahrt besitzen. Dafür will sich der Gemeindeausschuß verstäkrt einsetzen, wozu Konsortien errichtet werden sol-

len, welche die rechtliche Basis für Weg bauten darstellen und auch von der Gemeinde

finanziell

Seit 1990 läuft eine Aktion, ungarndeutsche Kinder nach Südtirol in die Ferien zu bringen. Dabei sollte den Jugendlichen die Möglichkeit geboten werden, ihre deutsche Muttersprache besser zu erlernen. In Ungarn haben fast zwei Generationen durch Krieg, Verschleppung und Verbot der deutschen Sprache ihre angestammte Muttersprache fast verloren. 1990 konnten 60 Kinder von Ungarndeutschen ihre Ferien in Südtirol verbringen. 1991 fanden sich auch im Passeiertal wieder Familien bereit, sieben ungarischen Mädchen einen Ferienaufenthalt anzubieten. Über Vermittlung der österreich ischen Lands-

K. P.

mannschaft Wien fand sich die KVWOrtsgruppe St. Leonhard bereit, gastfreudige Familien aufzuspüren, die den sieben Mädchen einen angenehmen und abwechslungsreichen Sommer bieten konnten. Nach Auskunft der Ortsleiterin, Frau Marianne Mair, war die Aktion ein voller Erfolg. Sie hat Aus-

sicht, im nächsten Sommer fortgesetzt zu werden, zumal sich noch weitere Familien bereit erklärt hätten, Ferienkinder aufzunehmen. Den gastlichen Familien sei hiermit namens der österreichischen Landsmannschaft und des Verbandes der Ungarndeutschen bzw. des Deutschen Kulturvereines Budapest herzlich gedankt.

unterstützt

werden können. Die 3. Voraussetzung, die Versorgung mit Trinkwasser, fehlte in den Fraktio-

nen Gomion, Prantach und Schweinsteg. Am 28. November hat nun der Gemeinderat von St. Leonhard beschlossen, die Trink- und Löschwasserleitungen von Gomion und Prantach auszuschreiben und im nächsten Jahr mit dem Bau zu Beide Projekte Länge über der Fassungsstelle

beginnen. liegen auf Grund der Milliardengrenze. Die der Gomioner Trink-

wasserleitung liegt auf den Stuller Mahdern in 1920 m Höhe. Sie wird zuerst in einer Länge von 4385 m in PVCRöhren verlegt und darauf als Druckleitung in Gußröhren auf einer Länge von 3683 Ifm. Über 4 Wasserspeicher

Die sieben feschen deutschen Ungarnmädchen bei einem Ausflug in Passeier.


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»Der Christ ist der singende Mensch schlechthin« Nachruf auf Alois Hofer (Oberprischer in Platt)

"Kommt laßt uns jubeln dem Herrn und zujauchzen dem Fels unseres Heiles. Laßt uns mit Lob seinem Angesicht nahen, vor ihm jauchzen mit Liedern!« Unter diesem zutiefst christlichen Lebensmotto standen Schaffen und Wirken des am 14. Oktober dieses Jahres verstorbenen Alois Hofer, der 56 Jahre Organist und Chorleiter in Platt war. Gleichzeitig war er auch langjähriges Mitglied der Musikkapelle Platt. Alois Hofer wurde am 5. Jänner 1910 beim Prischerhof in Platt geboren. Liebe und Talent für Musik und Gesang hatte er schon sehr früh, weiß seine noch lebende Schwester Rosa zu berichten. Er erlernte das Spiel auf der Zither und auf der Gitarre. Im Alter von 20 Jahren nahm er erstmals Unterricht im Orgelspiel. Seine Lehrmeisterin war anfänglich die Agnes Hofer (vulgo Pronter Agnes), die ihrerseits bereits seit 50 Jahren Organistin in Platt war. Später bildete er sich auch beim damaligen Gemeindesekretär von Platt, Stefan Wurzer, der hier für einige Jahre Chorleiter war, weiter. »Irn Herbst 1932 übernahm der Operprischersohn, Alois Hofer, den Organistendienst. Er spielte die Orgel zum ersten mal am Christkönigsfest.« Dies können wir der Pfarrchronik von Platt entnehmen. Wenige Jahre später übernahm er auch die Leitung des Kirchenchores. Diese wichtigen Aufgaben in der Kirche hatte er bis zum Jahre 1988 über. Die 56jährige Organisten- und Chorleitertätigkeit des Verstorbenen umfassend zu würdigen, ist wohl in wenigen Sätzen nicht möglich. Ohne von einer Leistungsbilanz zu reden, muß doch gefragt und bedacht werden: wieviele Gemeindegottesdienste, wieviele gesungene Messen, wieviele gedrückte Tasten der Orgel, wieviele gewendete Blätter des Orgelbuches, wieviele geschriebene Notenblätter, wieviele Vorbereitungen und Übungsstunden an der Orgel, wieviele Proben,

wieviele jubelnde und traurige Stunden, wieviele Enttäuschungen das Schaffen dieses Mannes begleitet haben. Alois Hofer war ein Mensch, dem die Musik eine unvorstellbare Freude bereitete. Erwußte, daß beim Singen und Musizieren Pflichtbewußtsein, Opferbereitschaft und Verantwortung unerläßlich sind. Bezeichnend dafür, wie sehr er diese Werte vorlebte, dürfte wohl sein, daß er vor vielen Jahren am Heiligen Abend mit dem Schlitten zur Kirche gebracht wurde, da er sich mit dem Beil beim Holzhacken verletzt hatte. Entgegen jeder Erwartung der Gottesdienstbesucher begann er mit einer Hand die Orgel zu spielen. Die stete Bereitschaft, sich persönlich voll und ganz zu engagieren, war ihm eine Selbstverständlichkeit. Wen mag es verwundern, daß er bei anderen Chormitgliedern Nachlässigkeit und Unpünktlichkeit nur ungern entschuldigte. Seiner Musikalität und seinem hervorragenden Gehör war es wohl zuzuschreiben, daß der Kirchenchor von Platt unter seiner Führung eine Zeit lang besonderes Ansehen genoß. Gekrönt hat er sein musikalisches Schaffen wohl mit einigen selbstkomponierten Messen. Seine langjährige Erfahrung als Chorleiter und Organist kam auch der im Jahre 1957 neugegründeten Musikkapelle Platt sehr zugute. Für viele Jahre stellte er sich bereitwillig als Lehrer und Ausbildner der angehenden Musikanten zur Verfügung. Dadurch trug er wesentlich zum Aufbau der Musikkapelle Platt bei. Im Frühjahr 1958 trat er selbst als Posaunist der Musikkapelle bei und wurde bald darauf, bis zum Jahre 1960, zum Obmann gewählt. Bis zum Jahre 1981 war er als begeisterter Musikant aktiv tätig. Im Alter von 70 Jahren trat er aus gesundheitlichen Gründen (auf Anraten des Arztes) aus der Kapelle aus. Mit Tränen in den Augen übergab er seine Posaune dem Kapellmeister. Vom Ausschuß wurde er wegen seiner Verdienste um die Musikkapelle Platt zum Ehrenmitglied ernannt. »Eiqentlich«, so sagte er zu Lebzeiten, »hätte ich schon gerne Musik studiert; aber«, so meinte er bescheiden, »das hätte mein Vater nie zugelassen.« Veilleicht war dieses umfassende musikalische Wirken

und Schaffen ein »kleiner Ersatz- dafür, daß ihm dieser Jugendtraum versagt blieb. Abschließend muß es doch gesagt sein: Wenn man bedenkt, was dieser Mensch in seinem Leben alles getan und bewirkt hatte, so kann man wohl sagen: dieser Mann war ein großer Segen für die Dorfgemeinschaft von Platt. Obwohl er sich Zeit seines Lebens keine Anerkennung für seine Arbeit erwartete, war es doch beschämend festzustellen, wie wenige Menschen an der Beerdigung teilgenommen haben. Möge er im Jenseits jenen Dank erhalten, der ihm Zeit seines Lebens zum Teil versagt blieb. Arnold Rinner

Der Dorfälteste von Rabenstein gestorben Josef Brunner, Gasteiger in Rabenstei n, wurde am 6. März 1902 geboren und verstarb mit 89 Jahren am 26. November 1991. Seit eineinhalb Jahren war er der älteste Bürger des Dorfes. Er wohnte sein Leben lang auf dem Gasteigerhof, den er vom Vater übernommen hatte. Fleißig kümmerte er sich als Bauer um das Gehöft. 1976 starb seine Frau, mit der er vier Kinder großzog. Auch einen Ziehsohn gab es in der Familie, nämlich Alois Brunner, einen Taubstummen, für den Josef Brunner wie ein Vater war. Seine Leidenschaft war die Jagd. Bis vor 2 Jahren war er noch ein Jäger, besaß stets ein gutes Augenlicht und war seit langem der älteste Jäger weit und breit (70 Jahre Jäger). 1989 wurde dem sonst stets gesunden Mann das rechte Bein amputiert. Josef Brunner konnte so am Heimathof nicht mehr leben und bekam ab Mai 1990 einen Platz im Altersheim von St. Leonhard. An den Rollstuhl gefesselt wurde er stets sehr gut versorgt, aber er litt an Heimweh, das ihn sehr plagte. Pfarrgemeinderat

von Rabenstein


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VEREINE STELLEN SICH VOR

Kaninchenzuchtverein Passeier Nun sollten alle Mitglieder des Vereins dazu beitragen, den guten Trend beizubehalten, die züchterischen Leistungen noch zu verbessern, die Jugend zu fördern und noch ein paar neue Züchter für das schöne Hobby Kaninchenzucht zu gewinnen; um den Verein der Rassekaninchenzucht zu erhalten.

Falls Sie weitere Informationen wünschen, fachliche Ratschläge benötigen oder Lust haben, selbst Rassekaninchenzüchter zu werden und einmal in unseren Verein hineinzuschnuppern, können Sie sich gerne an eine der nachfolgenden Adressen wenden: Hansjörg Partei (Förster), Tel. 86558

Herbert Folie (Tanstelle), Tel. 86711

Lorenz Hofer (Briefträger), Tel. 86023 K. F.

Riesenkaninchen.

Schon im Mittelalter begann man damit, das Wildkaninchen zu domestizieren. Es wurde einerseits wegen seines erlesenen Fleischwertes, andererseits wegen seiner Vermehrungsfreudigkeit gezüchtet. Aus den ersten fünf Kaninchenrassen wurden im Laufe eines Menschenlebens 45 verschiedene Farbschläge gezüchtet. In Italien wurde 1875 der erste Kaninchenzuchtverein gegründet und alsbald wurden auch schon die ersten Ausstellungen organisiert. Erst hundert Jahre später wurde auch in Südtirol der Kaninchenzuchtverband KVS ins Leben gerufen, dieser besteht mittlerweile aus zehn Vereinen. Als zehnter Verein wurde im Jänner d.J. der Kaninchenzuchtverein Passeier, von Passeirer Züchtern, die Mitglieder des Kaninchenzuchtvereins Bruggrafenamt waren, gegründet. Diese Züchter haben bereits seit mehreren Jahren an verschiedenen Schauen teilgenommen, dabei wurden gute Erfolge (Rassesieger, Landesmeister, Ausstellungssieger, Jungtiersieger) erzielt. Die Mitgliederzahl ist in der Zwischenzeit auf 15 Züchter angewachsen. Von der Vielfalt der anerkannten Rassen (65) werden in unserem Verein 15 Rassen gehalten. Zweck des Vereins ist es, die Erhaltung besonders der verschiedenen und noch vorhandenen Kaninchenarten, mit dem Ziel diese vor dem Aussterben zu schützen und als Kulturgut zu bewahren. Der Verein wird auch weiterhin an den Landesverbandsschauen teilnehmen, erfreulich wäre im kommenden Jahr eine eigene Vereinsschau durchführen zu können.

Häsin der Rasse Russenkaninchen mit 8 Jungtieren.

1. Passeirer Gastro-Fachmesse in St. Leonhard

Vom Donnerstag, 23. Jänner bis Samstag, 25. Jänner 1992 findet im großen Vereinssaal von St. Leonhard die 1. Passeirer Gastro Fachmesse statt. Insgesamt 12 Betriebe aus dem Passeiertal stellen ihre Artikel, Dienstleistungen und vor allem viele Neuheiten aus. Jeder Aussteller ist schon unter den Gastwirten im Passeiertal bekannt. Diesen geht es aber hauptsächlich darum, den Gastwirten ihr spezielles Angebot und Sortiment für die Gastronomie zu präsentieren. Schließlich soll es bei dieser Messe nicht nur ums geschäftliche gehen, sondern der persönliche Kontakt zwischen Kaufleuten und Gastwirten, und auch der Gedankenaustausch unter den Gastwirten soll gefördert werden. Dafür sorgt auch die HGJ-Jugend mit einer eigenen Messebar. Die Öffnungszeiten sind am Donnerstag, 23.1.92 und Freitag, 24.1.92 von 15.00-21.00 Uhr, am Samstag, 25.1.92 von 10.00-21.00 Uhr.

Die offizielle Eröffnung findet am Donnerstag, 23.1.92 um 15.00 Uhr mit den Landesräten Dr. Werner Frick und Franz Alber statt. Folgende Betriebe stellen aus: Blumen Reiterer - St. Leonhard Gufler Hubert - St. Leonhard Gufler Martin - St. Leonhard Haller Helmuth VW Garage - St. Leonhard Itas Versicherung Walter Pichier - St. Leonhard Klotzner Otto - Kältetechnik - Riffian Lanthaler Herbert - Videotechnik - St. Martin Papier Profi - St. Leonhard Pixner Musikvertrieb - St. Leonhard Prünster Franz OHG - St. Leonhard Raffi & Co. OHG - St. Martin Rudi's Heimdecor - St. Martin Alle Aussteller bemühen sich bereits seit einiger Zeit, damit diese Fachmesse ein großer Erfolg wird, und freuen sich auf einen großen Besucherandrang.


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Wichtige Ratsbeschlüsse in St. Leonhard Ratssitzung vom 28. November 1991: - Der Ausschußbeschluß, der die Instandsetzung des St.-Barbara-Weges mit einer Gesamtausgabe von 48 Millionen Lire + IVA vorsieht, wird ratifiziert. - Der Beschlußantrag der Ufs über das Einschreiten der Ordnungskräfte bei einer Veranstaltung im Vereinshaus wird diskutiert, das Abstimmungsergebnis bringt mehrheitlich Enthaltungen. - Im Stellenplan wird die Stelle eines weiteren Beamten sowie die eines Bibliothekars vorgesehen. - Für die Kreuzung Jaufenstraße Mooserstraße werden aufgrund der Mauerdicke sowie zusätzlicher Wasserableitungen und Gehsteige Zusatzkosten von 168 Mio. Lire genehmigt. - Bei derTrinkasserleitung Karlegg ergeben sich Zusatz kosten von 60 Mio. Lire (Fassung mit Entsäuerungsanlage, dickere Rohre). - Das Ausführungsprojekt für die Neugestaltung des Dorfplatzes, das auch den Bau eines Rundbrunnens vorsieht, wird genehmigt; Kosten 139 Mio. Lire. Die Arbeiten sollen im Jänner im Dringlichkeitswege vergeben werden. - Das Ausführungsprojekt zur Neueindeckung der Tennishalle in Höhe von 173 Mio. Lire wird genehmigt und die Arbeiten werden ausgeschrieben. - Für die Trinkwasserleitung Gomion werden die Baumeisterarbeiten und Arbeiten für die Verlegung der Roh-

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re in Privatversteigerung ausgeschrieben; Kosten: 720 Mio. Lire. Ebenso wird die Ausschreibung für die Lieferung der Rohre (192 Mio. Lire) beschlossen. Für die Trinkwasserleitung Prantach werden die Baumeisterarbeiten und die Arbeiten zur Verlegung der Rohre mit einem Kostenpunkt von 866 Mio. Lire ausgeschrieben (muß auf nationaler Ebene ausgeschrieben werden, da die Summe 500.000 ECU übersteigt). Zudem wird die Lieferung der Rohre (366 Mio. Lire) ausgeschrieben. Der Auftrag für die Projektierung des Gemeindeschwimmbades wird an Dr. Gritsch übertragen. Dazu werden zunächst 70 Mio. Lire im Haushalt vorgesehen. Das Projekt, das einen Recyclinghof in der Mülldeponie (getrennte Lagerung verschiedener Materialien) vorsieht, wird genehmigt. Mit der Skilifte Pfelders GmbH wird für 1 Jahr eine Reduzierung der Ermäßigung von 30% auf 20% angenommen, sofern dies auch die Nachbargemeinden tun. Die Egghof-Kaser, die als Ferienlager für Jugendliche dient, wird dem Alpenverein auf 9 Jahre in Pacht zur Verfügung gestellt, damit eine bessere Führung garantiert wird und eine Sanierung mit Hilfe von Landesmitteln möglich ist. Für zwei Monate im Sommer wird die Hütte anderen Vereinen zur Verfügung gestellt. A. P.

Aus der Gemeindestube Moos Ratssitzung vom 29. Oktober 1991: - Für den Ausbau der Straße nach Stuls wurde ein Auszug aus dem Projekt genehmigt und die Ausschreibung der Arbeiten für das 1. Baulos beschlossen. - Für die Besetzung der Stelle eines Verwaltungsassistenten der 6. Gehaltsebene wurde die Ausschreibung eines öffentlichen Wettbewerbes nach Titeln und Prüfungen beschlossen. Ratssitzung vom 28. November 1991: - Infolge der Auflösung der Kindergartengenossenschaft wurde die Übernahme der Führung des Landeskindergartens von Moos durch die Gemeinde beschlossen.

- Für die Besetzung der Stelle eines Gemeindeboten/Gemeindedieners wurde die neuerliche Ausschreibung eines öffentlichen Wettbewerbes nach Titeln und Prüfungen beschlossen, da der letzte Wettbewerb negativ verlaufen war.

- Für den geplanten Bau einer Gesamtsportanlage in Moos wurde ein Grundsatzbeschluß zur Aufnahme eines Darlehens bei der Depositenbank gefaßt. Außerdem wurde für den Neubau des Fußballplatzes und zweier Tennisplätze das Ausführungsprojekt und der entsprechende Finanzierungsplan genehmigt.

Zum Gedenken an Heinrich Gufler - ein Leben für Familie und Gemeinschaft Am 10. August 1991 wurde Heinrich Gufler aus St. Martin unter großer Anteilnahme der Bevölkerung zu Grabe getragen. Er hat uns durch einen Arbeitsunfall im Alter von 56 Jahren auf tragische Weise für immer verlassen. Eine fast unüberschaubare Trauergemeinde begleitete ihn auf seinem letzten Weg durch das Heimatdorf, welchem er zeitlebens sehr verbunden war. Abordnungen der Feuerwehren und der Musikkapellen aus dem ganzen Tal brachten verstärkt zum Ausdruck, welch hohe Wertschätzung Heinrich als gewissenhaftes, aufgeschlossenes und geradliniges Mitglied dieser Vereine genossen hat. Seit ihrer Wiedergründung im Jahre 1950 war der Verstorbene aktives Mitglied der Musikkapelle St. Martin. Angefangen hat er mit dem Tenorhorn, bald aber wechselte er zum Flügelhorn und war 40 Jahre Flügelhornist im Verein. In dieser Zeit trug er auch große Verantwortung für die Kapelle. Als Obmannstellvertreter hat er 10 Jahre lang alle Höhen und Tiefen der Musikkapelle mitgemacht. In den ersten Jahren schrieb er unzählige Notenblätter von Hand, eine Fotokopiermaschine gab es damals noch nicht. Ebensosehr fehlt Heinrich Gufler nunmehr auch bei der Freiwilligen Feuerwehr von St. Martin, welcher er seit 1956 angehörte. Von 1968 bis 1975 war er Gruppenkomandant und Maschinist. Von 1975 bis zu seinem Ungücksfall übte er in seiner gewohnt ruhigen und gewissenhaften Art die Aufgabe des Gerätewartes aus. Beruflich war der Verstorbene über 30 Jahre als zuverlässiger Lastwagenfahrer beim Sägewerk Haller in Algund beschäftigt, und es verwundert immer wieder, wie er, trotz der sich oft spät in den Abend hineinziehenden Holztransporte, die Zeit für Proben, Auftritte und Einsätze der Vereine fand. Neben Familie, Beruf, Feuerwehr und Musikkapelle fand Heinrich in Winterszeiten die Zeit für ein sportliches Hobby, das Rodeln. Noch 1989 erreichte er in seiner Kategorie den Titel eines Südtiroler-Landesmeisters. Niemand wird hier je die freiwilligen


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Stunden gezählt haben, die der Heinrich zumWohl der Gemeinschaft geleistet hat. Durch seine Hilfsbereitschaft und Zuverlässigkeit war er bei allen beliebt und gleichzeitig ein Vorbild für die Jugend. Jetzt nach seinem Tode gilt unsere innigste Anteilnahme dem großen Leid seiner Gattin und der drei Kinder. Der Herrgott möge dem Verstorbenen vielfach das vergelten, was er im irdischen Leben Gutes getan hat.

strument, mit dessen Hilfe man lernt seine eigene Persönlichkeitsstruktur besser zu verstehen, während das Herrmann-Dominanz-Instrument, kurz HDI genannt, Rückschlüsse auf die eigene Denk- und Arbeitsweise erlaubt. Dann gibt es die speziell berufsbildenden, bzw. auf das engere Arbeitsgebiet zugeschnittenen Kurse zu Themen wie EDV, richtiges Telefonieren, Zeitmanagement oder auch Telefonverkauf. Ob und wann MAICO-Mitarbeiter (und selbstverständlich auch Mitarbeiterinnen) Kurse besuchen sollen, legt der persönliche Förderungsplan fest. Bei MAICO werden mit jedem Mitarbeiter individuelle Jahresziele vereinbart, und dann die dazu notwendigen Förderungsmaßnahmen festgelegt. Nur so ist es möglich, daß der Mit-

arbeiter mit den steigenden Anforderungen wachsen kann. Um die Arbeitspausen sinnvoll zu gestalten oder auch als Entspannungsmöglichkeit zwischendurch, werden neue Freizeiträume errichtet. Dort können alle Mitarbeiter kostenlos Tischtennis, Billiard oder »Calcetto« spielen. Weiters wurde mit dem Leichtathletikclub St. Martin eine Vereinbarung getroffen, die allen Mitarbeitern die Möglichkeit gibt, ein- bis zweimal die Woche an einem Ausgleichssportprogramm teilzunehmen. Das sind zwar keine »Förderungsmaßnahmen« im traditionellen Sinn und mag vielen als unnötiger Luxus erscheinen, aber ein kleiner Beitrag um das Wohlbefinden der MAI CO-Mitarbeiter zu steigern, ist es dennoch.

Sozialabgaben in der Landwirtschaft

Heinrich Gufler

Mitarbeiterförderung bei MAICO Um den Anforderungen eines sich schnell verändernden Marktes gerecht zu werden, muß jedes Unternehmen, wenn es sein Überleben langfristig sichern will, den neuen Gegebenheiten anpassen. War es früher einmal möglich, einen Beruf zu lernen und diesen dann während seiner ganzen Lebenszeit auszuüben, so ist dies in der schnellebigen Zeit von heut nicht mehr so. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sind die Anforderungen, die heute an jeden Mitarbeiter gestellt werden. Bei MAI CO, Italiens Branchenführer bei Zubehör rund um Türen und Fenster, hat man zu diesem Zweck eine Reihe von Förderungsmaßnahmen und Weiterbildungsmöglichkeiten erdacht. So werden allgemeinbildende Sprach kurse (deutsch/italienisch/englisch) angeboten oder aber persönlichkeitsbildende Maßnahmen wie Struktogramm oder HOl. Das Struktogramm ist ein In-

Seit längerer Zeit war bekannt, daß der Staat die Absicht hatte, die Sozialabgaben in der Landwirtschaft drastisch zu erhöhen. Trotzdem hofften viele auf eine Änderung, auch weil der Landesrat für die Landwirtschaft eine Sonderregelung für Südtirol anstrebte. Nichtsdestoweniger kam die Erhöhung im Oktober zum Tragen, wodurch viele Betriebe stark belastet wurden, einige sogar zu Bankkrediten gezwungen wurden, um die Sozialabgaben zahlen zu können. Die Furcht, daß viele Bergbauern dadurch zum Verlassen ihrer Höfe gezwungen würden mit allen negativen Folgeerscheinungen, hat zu Diskussionen geführt und die Bürgermeister des Tales bewogen, sich in folgendem Brief an Landeshauptmann Luis Durnwalder zu wenden:

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann! Der finanzielle Notstand, in dem sich viele unserer Bauern befinden und der sie teilweise zwingt, sogar für die Lebenshaltung Bankkredite aufzunehmen, hat zuletzt Schlagzeilen gemacht und wird auch von Ihnen sehr ernst genommen, wie Ihre Teilnahme an der Klausur des Bauernrates zeigt. Trotzdem möchten wir uns zu Wort melden, da wir besonders betroffen sind, arbeiten doch etwa in Moos mehr als 30% der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft und bewegt sich die Durchschnittszahl der GVE auf den Passeirer Höfen bei 7 Einheiten.

Aus diesem Grund unterstützen wir von ganzem Herzen Ihre Forderung nach einer Umverteilung der Unterstützungsmaßnahmen und Beiträge. Eine Erhöhung der Beiträge, die sich nach der Milchlieferung oder der Anzahl der GVE richtet, kann die Bergbauern nicht retten, eher ein Fixbeitrag für den Vollerwerbsbauern gerade unter dem Gesichtspunkt der erhöhten Sozialabgaben. Auch könnten die Beiträge beim Bau von Gebäuden erhöht werden, wenn von diesem Beitrag ein bestimmter Prozentsatz des Umsatzes wieder abgezogen würde. Damit könnte der gesunde Bauernhof trotzdem leben, der Bergbauer aber überleben! Der Bestand der Bergbauernhöfe ist aus vielen, oft zitierten Gründen unverzichtbar und ist durch eine Umverteilung möglich. Darin möchten wir Sie unterstützen. Mit freundlichen Grüßen Der Bürgermeister Karl Lanthaler

von Moos

Der Bürgermeister Josef Pichler

von St. Martin

Der Bürgermeister von St. Leonhard Dr. Konrad Pfitscher

Im Dezember trafen sich die Bauernräte und die 3 Gemeindeausschüsse des Tales, um in Anwesenheit des Sekretärs des Bauernbundes, Herrn Dr. Widmann und des Bezirksobmannes Herrn Alber Lösungsmöglichkeiten zu erörtern und um auf Änderungen zu drängen, wie auch immer diese aussehen mögen.


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SKJ St. Martin - Jugend mit Pfiff Überraschend vielfältig zeigt sich der Tätigkeitsbericht der SKJ St. Martin über das abgelaufene Arbeitsjahr 90/91. Der Ausschuß der SKJ umfaßt drei Arbeitskreise, um die Aktivität von Dutzenden von interessierten Jugendlichen gezielt fördern und aufeinander abstimmen zu können. Die Jugendlichen trafen sich bei über fünzig einmaligen oder längerdauerden Veranstaltungen zu Spiel, Sport, Spaß, Fahrten, Feier und Gebet. Der gesellige Teppich, der dabei gewebt wurde, diente Jugendlichen verschiedener Ausrichtungen als vorübergehende oder bleibende Heimat. Mittun wurde groß geschrieben und Mittun wurde durch Beheimatung in der Gruppe belohnt. Die Aktivitäten im einzelnen? Nun, beginnen wir beim religiösen Arbeitskreis: Andachten und Jugendmessen zogen Interessierte an. Gemeinsame Gesprächsrunden und die Bezirksjugendwallfahrt nach Walten fanden zahlreiche Teilnehmer. Alfred Haller leitete den Jugendchor und Pfarrer Michael Pirpamer betreute den Arbeitskreis. Der kulturelle Arbeitskreis bot Lichtbilderabende, Weiterbildungskurse, eine gut besuchte Florenz-Reise und verschiedene Aktionen (Umweltschutz, Anti-Raucher-Aktion usw.) an. Die

zahlreiche Teilnahme bewies den verantwortlichen der SKJ, daß die Angebote die richtige Wellenlänge hatten. Dieser Kreis fühlt sich der Wirtin von Christi, dem Bildungsausschuß St. Martin, der Maria Alber, dem AVS St. Martin, dem Wirt des Gasthofes Pfandleralm/St. Martin und dem Direktor der Mittelschule zu Dank verpflichtet. Der gesellige Arbeitskreis dachte an Treffen und Partys, an Tanz und Sport, wobei man sich auch gerne mit den Sportgruppen der Nachbarschaften traf und maß. Besonders erwähnenswert ist die Pflege der uralten Bräuche. Das Abbrennen der Holepfannfeuer am ersten Fastensonntag und das Ent-

zünden des Herz-Jesu-Feuers (gemeinsam mit dem AVS St. Martin) brachten Stunden netten Beisammenseins. Nach dem Gelingen des Vereinsjahres befragt, gab uns SKJ-Leiter Martin Haller zu verstehen, daß er auf ein arbeitsreiches, aber sehr gelungenes Jahr zurückblicken könne. Ein besonderes Anliegen ist ihm der Dank an alle beteiligten Jugendlichen, besonders den Ausschußmitgliedern, für die Begeisterung und für das Mittun. Einen Dank auch an den Herrn Pfarrer Michael Pirpamer, an die Gemeindeverwaltung von St. Martin, an Wirte, Vereine, Institutionen und Behördenvertreter und besonders auch derTresl für das gezeigte Wohlwollen der Jugend gegenüber.

Herz-Jesu-Feuer 1991 mit AVS St. Martin.

Vollversammlung 1990, Reiner Moosmaier in Aktion.

SKJ-Ausschuß St. Martin 1991. Von links nach rechts: Dieter Platter, Mike Kofler, Martin Haller, Karl Öttl (hinten), Verena Paviolo, Pfarrer Michael Pirpamer, Judith Verdorfer, Erich Kofler, Reiner Moosmair, Johannes Haller (hinten), Hansjörg Alber, Manfred Raffl, Erich Rainer, Guido Pichler, Edith Tschöll.


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Jugendtreff, eine lange Geschichte Die Idee, in St. Martin einen für die Dorfjugend offenen Ort einzurichten, gibt es schon seit ca. 15 Jahren. Erste Versuche zur Realisierung dieses Vorhabens blieben jedoch in der Anfangsphase hängen. Nach einigen Jahren setzten sich wieder Jugendliche, allen voran unser ehemaliger Kooperator Sepp Gschnitzer, zusammen und arbeiteten auf die Errichtung eines Jugendtreffs hin. Wünsche und Vorstellungen der Dorfjugend wurden durch mehrere Fragebogenaktionen der SKJ St. Martin gesammelt und ausgewertet. Erst im Frühjahr '91 gelang es einer Gruppe von ca. 20 Leuten, die Voraussetzung für diesen Treffpunkt zu schaffen. Begünstigt wurde dieses

Vorhaben durch die Tatsache, daß das aufgrund der zentralen Lage und der verständnisvollen Nachbarn besonders geeignet scheinende "Haus der Juqend« (Alte Volksschule) zu dieser Zeit leerstand und von der Gemeindeverwaltung zur Verfügung gestellt wurde. Um die anfallenden Arbeiten aufteilen und eine effiziente Arbeitsweise garantieren zu können, bildeten sich folgende Arbeitsgruppen: - Erich Kofler, Sepp Haller, Stefan Pichler und Hansjörg Alber trafen sich in den Sommermonaten zur Erstellung der Statuten. - Die Vorschläge zur Gestaltung der Räumlichkeiten wurden von der »Einrichtungsgruppe« ausgearbeitet; hierzu zählen Heinrich Prünster, Erich Ko-

Vorn von links nach rechts: Charlotte Pichler, Renate Raffl, Erich Kofler, Erich Marth, Heinrich Prünster, Matthias Zwick, Hansjörg Alber, Hans Theiner. Hintere Reihe von links nach rechts: Jutta Hofer, Marianne Zwischenbrugger, Martin Haller, Alfred Haller, Reiner Moosmair, Verena Paviolo, Kriernhild Brugger, Rosi Schwarz und Hanni Wiedmer. Fehlende Mitglieder: Stefan Pichler, Sepp Haller.

Erdgeschoß

1. Obergeschoß

Nr. 1

fler, Erich Marth, Reiner Moosmair, Rosi Schwarz und Verena Paviolo. - »OFYOU« - Öffentlichkeitsarbeit Jugendtreff - nennen sich jene Jugendliche, welche sich zum Ziel gesetzt haben, die Bevölkerung schrittweise auf ihr Vorhaben zur Errichtung dieses Freizeitzentrums aufmerksam zu machen. Mitarbeiter dieser Gruppe sind Kriemhild Brugger, Hansjörg Alber, Alfred Haller, Martin Haller und Matthias Zwick. - Sepp Haller, Charlotte Pichler, Renate Raffl und Alfred Haller sind für die Konzepterstellung bzw. Weiterarbeit zuständig. Die bereits erwähnten Jugendlichen, Hanni Wiedmer und Hans Theiner als Elternvertreter, Jutta Hofer und Marianne Zwischenbrugger als Jungscharvertreter, sowie Erich Kofler als Vorsitzender bilden den am 7. November gegründeten Trägerverein des Jugendtreffs. Da für das Gelingen des Jugendtreffs die Mitarbeit von Jugendlichen besonders wichtig ist, sind auch Deine Ideen erwünscht. Als Kontaktpersonen stehen Dir alle obgenannten Personen zur Verfügung. OFYOU

Keilergeschoß

2. Obergeschoß


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Buchvorstellung »Lächt lai, Lausr! Was als Buchvorstellung angekündigt worden war, entwickelte sich zu einer gepflegten Familienfeier, die in einer vorweihnachtlichen Stimmung gipfelte. Anna Maria Lanthaler aus Moos steilte am zweiten Adventsonntag ihr drittes Mundartdichtungsbändchen »Lächt lai, l.ausr« vor und bot Kostproben ihres Könnens, die teils Schmunzeln, teils vorbehaltloses Lachen in den Raum zauberten. Ein Sängertrio aus dem Hause Maria Anna Lanthaler erfreute die zahlreich erschienen Teilnehmer mit altvertrauten Volksliedern aus dem sangesfreudigen Passeiertal und das Duo Sebastian Pamer und Maria Alber sorgte für stimmungsvolle Zitherklänge. Geladen hatte Prof. Alfred Gruber vom Verlag Südtiroler Autoren, in dessen Veröffentlichungsreihe das Gedichtbändchen erschienen war. In seiner Einleitung ging Prof. Gruber auf die Bedeutung der Mundartdichtung ein und nannte das jüngste Werk der Anna Maria Lanthaler ein Geschenk der Dichterin an das Passeiertal.

Das Bändchen ist in den Buchhandlungen um 12.000 Lire erhältlich und beinhaltet neben zahlreichen Gedichten auch eine Menge aussagekräftiger Bilder über Menschen und Landschaften des Passeiertales.

h. h.

Lacht lai, Lausr!

der Jugend

Bei den Spielen der Jugend in Catania (Sizilien) belegte Benno Pamer aus St. Leonhard den zweiten Platz im Weitsprung. Er kam nach Siegen bei den Bezirks- und Landesmeisterschaften der Mittelschüler zu diesem Wettbewerb und mußte sich mit einer Weite von 5,88 Metern nur einem Athleten einer italienischen Mittelschule aus der Schweiz geschlagen geben.

Titelseite des Gedichtbändchens.

Kroatienhilfe auch in St. Leonhard

In einer Blitzaktion wurde auch in St. Leonhard und dessen Fraktionen eine Paketaktion für Kroatien gestartet. Organisiert von KVW, Katholischen Familienverband und Gemeindeverwaltung hat die Bevölkerung in nur fünf Tagen der Vor- und Nachweihnachtszeit 6500 Kilogramm an Lebensmitteln und Kleidern sowie den Betrag von über 7 Millionen Lire gespendet. Kleidung und Lebensmittel werden

Silber bei den Spielen

weitergeleitet und Anfang Januar direkt zur "Tante .Jelena« nach Agram (Zagreb) geschickt. Dort übernimmt sie an Ort und Stelle die Verteilung an die betroffenen Flüchtlinge und die Verteilung an die Waisenhäusern. Schulklassen und Kindergartenkinder haben sich von ihren liebsten Stofftieren und Spielsachen getrennt, unzählige Wollsocken wurden in aller Eile gestrickt und mit viel Liebe den selbst-

Benno Pamer

gebackenen Weihnachtskeksen beigepackt. Geschäftsleute haben in aller Eile warme Kinderkleidung und Winterschuhe aus ihren Lagern geholt oder Babynahrung kistenweise verpackt. Mitarbeiter größerer Firmen haben auf ihre weihnachtlichen Geschenkspackungen verzichtet und Pakete daraus gemacht. Unzählige Menschen, auch aus den Nachbargemeinden Moos und St. Martin haben Pakete mit Lebensmitteln und Kleidung abgegeben, obwohl viele selbst nicht in Reichtum leben. Da sich an der Situation in Kroatien voraussichtlich in nächster Zeit leider nichts ändern wird, hoffen wir bei kommenden Aktionen um weitere Mithilfe seitens der Bevölkerung. Die Großzügigkeit der Spenden hat alle überrascht. Immer wieder fiel die Bemerkung »Ich gebe gerne, wenn die Spende auch direkt ankornrnt!« Allen Spendern der Weihnachtsaktion "Pakete für Kroatien- ein herzliches Vergelt's Gott. KVW, KFS und Gemeindeverwaltung


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Neuer Kirchenführer für St. Martin

Pfarrer Michael Pirpamer und das Pfarrgemeinderatsmitglied Johann Raich haben in gemeinsamer Arbeit für das wertvolle Gotteshaus von St. Martin einen gefälligen Kirchenführer herausgegeben. Der Herr Pfarrer zeichnet für den Text verantwortlich und Johann Raich hat sich um die technischen Belange gekümmert. Der Kirchenführer bietet dem Besucher wertvolle Informationen über das reiche Kunst- und Kulturgut der Pfarrkir-

che. Zusätzlich bietet der Aufsatz des Herrn Pfarrers einen Einblick in die Geschichte der Pfarrer und macht die Leser mit den Besonderheiten dieser altehrwürdigen Pfarre bekannt. Die Pfarrgeschichte findet nicht zuletzt auch in der Baugeschichte der Kirche ihren Niederschlag. Fünfzehn Schwarzweiß- und vier Farbbilder lockern das 22 Seiten umfassende Werk angenehm auf und sind dem Kunstfreund eine nette Erinnerung

an den Kirchenbesuch. Vorgestellt wurde das Büchlein anläßlich eines gemütlichen Beisammenseins der Mitglieder des Pfarrgemeinderates und weiterer Vertreter kirchlicher Dienste aus St. Martin und Saltaus, des Bürgermeisters Josef Pichler samt Gemeindeausschußkoliegen und einiger Vereinsobmänner, wobei dem rührigen Pfarrer Pirpamer und seinem Helfer Raich herzlich gedankt wurde. Zu beziehen ist das Heftchen beim Pfarrmesner von St. Martin. h. h.

Wir gratulieren zur Geburt GEMEINDE ST. LEONHARD

Johann Raich überreicht führers von St. Martin.

Pfarrer Michael Pirpamer

das erste Exemplar

des neuen Kirchen-

Der Postmeister von St. Leonhard in Ruhestand Seit 1968 hat er das Postamt von St, Leonhard geleitet. Am 30. November 1991 ist er nun in Pension gegangen. Ramadori Vincenzo, am 1. November 1926 in der Provinz Macerata geboren, hätte sich, als er am 4. Mai 1964 in St. Leonhard seinen Dienst als Beamter antrat, nie träumen lassen, daß er hier auch in Pension gehen würde. Hier hat er aber seine »Kuni« kennengelernt, die er am 21. November 1965 in Rom heiratete. Mitsammen haben sie im Jahr 1972 ihr schönes Heim erbaut, wo sie seither mit ihren 2 Töchtern leben. Sein Markenzeichen im Postamt war stets Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Dafür sei ihm von Herzen gedankt. So wünschen wir ihm noch viele glückliche Jahre mit den Seinen, viel

Egger-Karlegger Tobias, 28. November 1991, Happerg 47 Ennemoser Lukas, 29. September 1991, Thurnfeld 1 Gögele Michaela, 18. September 1991, Gerberweg 17 Hofer Barbara, 24. Oktober 1991 , Schloßweg 24 Holzknecht Lisa Maria, 11. Oktober 1991 , Andreas-Hofer-Straße 12 Pfandler Florian, 26. November 1991, Kohlstatt 57 Pichler Peter, 27. November 1991, Karleggerweg 7 Pichler Philip, 22. September 1991, Mooserstraße 6 Pixner Fabian Martin, 24. Oktober 1991, Jaufenstraße 15 Pöhl Fabian, 11. Oktober 1991, Jaufenstraße 43 Raffl Klaus, 8. Oktober 1991, Gomion 3 Raffl Melanie, 2. September 1991, Raiffeisenplatz 2 Schiefer Anna, 22. November 1991, Andreas-Hofer-Straße 11 Widmann Evi, 21. November 1991, Schlattach 17 Widmann Luis, 16. Oktober 1991, Walten 34

GEMEINDE ST. MARTIN

Moosmair Lisa, 27. September 1991, Pseirerstraße 24 Raffl Matthias, 1. Oktober 1991, Jaufenstraße 11 Hanifle David, 3. Oktober 1991 , P.-P.-Theiner-Straße 2 Pixner Josef, 10. Oktober 1991, Breitebnerstraße 14 Gulfer Maria, 16. Oktober 1991, Ritterweg 13 Buchschwenter Lisa, 18. Oktober 1991, Flon-Matatzstraße 4 Fontana Alexander, 09. November 1991, Dorfstraße 36

GEMEINDE MOOS

Erfolg beim »Schwammerlklauben«, gutes Gedeihen im Garten und »Petri Heil- beim Fischen! Die Postbeamten

Ben Jalel Ben Aziza Omar, 14. Oktober 1991, Stuls 51 Gufler Julia, 15. November 1991, Stuls 7/1 Gufler Manuela, 11. November 1991 , Stuls 11 Gufler Miriam, 30. Oktober 1991, Rabenstein 4/F Gufler Werner, 10. November 1991, Dorf 101 Kofler Martin, 15. November 1991, Pill 153 Oberprantacher Mathias, 25. Oktober 1991 , Stuls 53 Schweigl Deborah, 12. Oktober 1991, Dorf 53


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Wir gratulieren den Mitbürgern über 80 Jahren GEMEINDE ST. LEONHARD

Auer Maria, 27. August 1907, Im Schaffeid 18 Augscheller Theresia, 15. Juni 1902, Walten 36 Bacher Josef, 20. April 1900, Schloßweg 23 Berger Aloisia, 29. Dezember 1911, Happergweg 22 Buchschwenter Alois, 26. September 1991, Gerberweg 14 Diegli Victoria Louise, 14. Jänner 1910, Happergweg 25 Egger Hedwig, 14. Oktober 1907, Mooserstraße 6 Egger Josef, 18. August 1911, Platzerberg 14 Ennemoser Aloisia, 26. April 1905, St.Barbara-Weg 4 Ennemoser Antonia, 13. November 1906, Kohlstatt 22 Fauner Elisabeth, 14. Juni 1907, Kirchweg 40 Fill Maria, 24. Juni 1905, Schweinsteg 1 Gilg Maria Filomena, 2. September 1909, Schweinsteg 9 Gilli Wilhelm Serafin, 28. Mai 1901, Kirchweg 40 Gufler Anna, 26. Juni 1910, Gerichtsweg 5 Gufler Anna, 19. April 1907, Kirchweg 40 Gufler Franz, 11. November 1902, Karlegg 3 Gufler Josef, 17. April 191 0, Schaffeid 21 Gufler Maria, 11. Februar 1907, Kirchweg 40 Gufler Regina, 13. September 1911, Passeirerstraße 9 Gufler Veronika, 14. August 1910, Walten 11 Haller Notburga, 13. Juli 1905, Jaufenstraße 38 Haller Regina, 12. November 1991, Schweinsteg 13 Heel Anton, 28. Oktober 1907, Kirchweg 40 Heel Magdalena, 17. Mai 1907, Schlattach 13 Hofer Eduard, 11. März 1911, Passeirerstraße 39 Hofer Elisabeth, 7. Juni 1911, Kammerveiterstraße 1 Ilmer Albert, 23. Juli 1907, Walten 30 Klotz Johann, 5. Februar 1908, Kirchweg 40 Kofler Aloisia, 9. Oktober 1911, Platzberg 12 Königsrainer Agatha, 25. Dezember 1905, Kirchweg 40 Königsrainer Maria, 8. Jänner 1910, Kirchweg 40 Laimer Antonia, 31. Oktober 1909, Mooserstraße 6 Langebner Filomena, 1. September 1907 Passeirerstraße 39 Lanthaler Josef, 26. April 1906, Mörre 64 Mair Alois, 12. Mai 1906, Jaufenstraße 26 Mair Anna, 1. Juni 1908, Jaufenstraße 26 Mair Creszenz, 12. Mai 1906, Thurnfeld 8 Mair Jakob, 30. Juli 1909, Mörre 48 Marth Ignaz, 8. Dezember 1906, Jaufenstraße 24 Messmer Maria, 19. Februar 1907, Kirchweg 40 Oberprantacher Maddalena, 26. September 1909, Kirchweg 40 Pföstl Rosa, 1. März 1910, Karleggerweg 5 Pichler Alois, 23. Juli 1911, Prantach 23 Pichler Anna, 6. März 1903, Happergweg 21 Pichler Johann, 21 . Dezember 1909, Weingartweg 7 Pichler Monika, 1. April 1911, Steinanger 14 Pirpamer Johann, 14. September 1910, Kirchweg 40 Pixner Agatha, 13. September 1906, Kirchweg 20 Pixner Anna, 9. Februar 1908, Mörre 46 Pixner Filomena, 6. November 1909, Walten 25

Pixner Rosa, 25. April 1909, Walten 50 Plattner Maria, 14. März 1908, Kirchweg 36 Pöhl Josef, 21. Dezember 1904, Kohlstatt 87 Prünster Aloisia, 27. Mai 1909, Kirchweg 40 Prünster Antonia, 26. Februar 1901, St.-Barbara-Weg 15 Prünster Maria, 2. Februar 1911, Mörre 42 Prünster Maria, 2. Mai 1907, Gerichtsweg 21 Raff Josef, 24. September 1906, Platzerberg 12 Raich Anna, 23. Dezember 1905, Kirchweg 40 Raich Anna, 23. November 1907, Jaufenstraße 29 Rainstadler Ignaz, 9. März 1907, Mooserstraße 6 Reinstadler Heinrich, 19. September 1908, Kirchweg 40 Reiterer Anna, 11. September 1909, Kirchweg 40 Rettl Hedwig, 6. April 1911, Kirchweg 6 Rudig Johann, 25. Jänner 1908, Jaufenstraße 42 Sartori Irma, 21 . Juni 1904, Kohlstatt 59 Schenk Aloisia, 27. Juli 1899, Kirchweg 40 Schwarz Johann, 17. September 1911, Prantach 7 Schweigl Josef, 1. November 1909, In der Kellerlahn 5 Stauder Filomena, 29. Mai 1905, Kammerveiterstraße 8 Thaler Anna, 15. Mai 1906, Jaufenstraße 27 Tschöll Anna, 25. Oktober 1908, Kammerveiterstraße 11 Tschöll Otto, 1. Mai 1905, Karlegg 5 Walzl Rosa, 2. März 1906, Jaufenstraße 25 Weiser Anna, 8. Februar 1904, Kirchweg 40 Widmann Aloisia, 17. Juni 1904, Kirchweg 40 Wilhelm Jakob, 14. Februar 1909, Kirchweg 40 Witting Paula, 18. Dezember 1904, Kirchweg 40 Zipperle Anton, 22. Februar 1903, Schweinsteg 13

GEMEINDE ST. MARTIN

Almberger Theresia, 20. August 1910, Peter-Mitterhofer-Straße 5 Buchschwenter Maria, 18. Dezember 1908, Trifterweg 16 Gamper Alois, 17. Oktober 1907, Beda-Weber-Straße 2 Gamper Antonia Aloisia, 31. Juli 1909, Beda-Weber-Straße 2 Gufler Anna, 25. Oktober 1908, Matatz 17 Gufler Rosa, 18. Juni 1911, Dorfstraße 16 Hofer Anna, 28. April 1911, Dorfstraße 16 Hofer Filomena, 1. Juni 1909, Saltaus, Riederbergstraße 6 Ilmer Georg, 5. April 1911, Wiesenweg 3 Ilmer Josef, 20. März 1909, 1/B Dr.-Hillebrandt-Weg Karlegger Josef, 28. Februar 1908, Bühlgasse 2 Lamprecht Alois, 1. April 1908, Kammerveiterstraße 24 Lamprecht Josef, 24. September 1911, Mühlgasse 2 Mair Alois, 14. November 1906, Trifterweg 4 Mair Elisabeth, 7. März 1905, Feldbauernweg 7/A Mair Franz, 10. Oktober 1903, Flon/Matatzstraße 14 Malleier Maria, 23. September 1908, Riederbergstraße 30 Marth Agnes, 27. Juli 1906, Jaufenstraße 3 Pfitscher Anna Maria, 10. Dezember 1911, Hintereggerstraße 1 Pfitscher Maria, 29. Mai 1910, Flon/Matatzstraße 2 Pichler Franz, 12. März 1910, Beda-Weber-Straße 6/D

Blatt 1 Jänner 1992

Pichler Vigilius, 27. April 1905, Jaufenstraße 22 Pinater Paula, 17. Jänner 1911, Dorfstraße 16 Pirpamer Theresia, 3. August 1909, Dorfstraße 10 Pixner Anton Mattheus, 19. September 1911, Flon/Matatzstraße 2 Platter Johann, 6. Dezember 1908, Saltaus/Riederbergstraße 36 Platter Johann, 30. Dezember 1906, Flon/Matatzstraße 21 Platter Kreszenz, 7. Jänner 1910, Saltaus/Riederbergstraße 15 Prünster Franz, 2. Juli 1911, Dorfstraße 29 Raffl Maria, 8. Februar 1906, Dorfstraße 22 Raich Franz, 27. Oktober 1896, P.-P.-Theiner-Straße 6/B Raich Peter, 22. April 1911, Quellenhof, Gransteinweg 3 Raich Theresia, 27. April 1907, Flon/Matatzstraße 19 Schiefer Anna, 21. Juli 1906, GarberWeg 5 Schwarz Alois, 23. November 1908, Garberweg 5 Schwarz Johann, 3. Mai 1910, Dorfstraße 18 Stricker Aloisia, 8. August 1903, Dorfstraße 31 Verdorfer Klemens, 28. März 1910, Dorfstraße 39 Zwischenbrugger Jakob, 21. Juli 1910, Riederbergstraße 22 Zwischenbrugger Rosa, 27. August 1911, Riederbergstraße 3

GEMEINDE MOOS

Brugger Maria, 19. September 1909, Plll 136 Ennemoser Alois, 10. Juni 1903, Platt 120 Forcher Aloisia, 8. März 1910, Dorf 58 Gögele Filomena, 30. Jänner 1909, Stuls 37 Gögele Richard, 28. Dezember 1908, Platt 41 Graf Albert, 3. Februar 1906, Stuls 33 Gufler Elisabeth, 14. Jänner 1911 , Pfelders 10 Gufler Josef, 26. August 1904, Pfelders 4 Hofer Rosa, 2. Mai 1904, Pfelders 22 Kofler Filomena, 10. Februar 1907, Pill164 Kofler Franz, 8. September 1910, Dorf 81 Kofler Regina, 30. Juni 1898, Dorf 78 Korab Stefania, 12. März 1911, Platt 134 Lanthaler Filomena, 5. Jänner 1910, Rabenstein 16 Lanthaler Maria, 9. Dezember 1911, Stuls 51 Pichler Filomena, 12. März 1911, Stuls 14 Pichler Maria, 30. Jänner 1909, Platt 35 Pixner Alois, 31. Juli 1911, Pfelders 12 Pöhl Barbara, 5. Dezember 1911, Sattel 119 Pöhl Johann, 6. Mai 1903, Pfelders 22 Raffl Maria, 14. Juli 1907, Platt 73 Raffl Theresia, 21. Mai 1906, Dorf 28 Raich Gottfried, 22. August 1911, Pfelders 7/A Schweigl Johann, 1. Juli 1903, Dorf 85 Schweigl Theresia, 14. August 1901, Platt 118 Tschaupp Rosa, 9. November 1909, PilI160 Vantsch Maria, 14. Juli 1910, Pill 161 Wilhelm Josef, 5. April 1904, Ulfas 8 Wilhelm Maria, 25. November 1911, Platt 31 Zipperle Franziska, 21. August 1908, Pill 135 Zipperle Notburga, 28. Jänner 1910, Pill 133

Eigentümer und Herausgeber: Josef Pichler, Trifter Weg 2/b, St. Martin/Passeier. Druck: Fliridruck, Meran, Goethestraße 93. Verantwortlich für den Inhalt im Sinne des Pressegesetzes: Dr. Gerald Fleischmann. Erscheint dreimonatlich. - Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29.05.1987. Redaktionskomitee: Robert Haniger, Dr. Heinrich Hofer, Josef Kofler, Karl Lanthaler, Josef Pichler, Ubald Pichler, Dr. Albin Pixner, Arnold Rinner, Josef Öttl.

Passeirer Blatt  

Ausgabe 01/1992