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Nr. 3 Ostern · Sommer 2009 Pfarrzeitschrift

Osterzeit im Pfarrverband So feiern unsere Seelsorger

Alle Termine – alle Gottesdienste – alle Ansprechpartner Der Jakobsweg vor unserer Haustür

Gewinnspiel: 3 blaue Schafe suchen ein Zuhause!

Pfarrverband Am Worringer Bruch


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Editorial

Inhalt 02 Editorial 03 Leitwort Ostern 04 Thematisiert: Verzicht 05 Gemeindeleben I 05 Pfarrverband 20 Musik im Pfarrverband 23 Ansprechpartner / Termine 29 Musik im Pfarrverband 30 Gemeindeleben II 30 St. Pankratius 26 St. Marien und St. Katharina von Siena 40 St. Johann Baptist 43 St. Amandus 47 Momentaufnahmen

Leitwort

Editorial

Liebe Christinnen und Christen, liebe Leserinnen und Leser!

Liebe Leserinnen und Leser!

Die meisten bildhaften Darstellungen des auferstandenen Christus zeigen ihn in einer Siegerpose. Dies soll verdeutlichen: Christus hat durch sein Sterben und Auferstehen den Sieg über den Tod für uns Menschen errungen. Die Evangelientexte hingegen beschreiben das Ostergeschehen deutlich nüchterner. Im Markusevangelium hören wir von „Schrecken und Entsetzen“, das die Frauen erfasst, als sie das Grab leer vorfinden. Lukas berichtet von „großer Angst“, als die Jünger erstmals den Auferstandenen sehen.

Bereits zum drittenmal erscheint der umbruch als Pfarrbrief für den gesamten Pfarrverband. Die positive Resonanz auf das neue Konzept hat uns Mut gemacht weiter an der inhaltlichen Gestaltung zu arbeiten. Die Blauen Schafe auf dem Titelbild stammen von einem bekannten Künstler, der sie regelmäßig in größeren Herden ausstellt. Als wir in der Redaktion das Foto sahen, entschieden wir uns spontan, es als Titelbild zu nehmen, denn die Schafe passen zu Ostern. Aber das Blau irritiert und durchkreuzt unsere Sehgewohnheiten. Gerade deshalb passt das Bild gut zu Ostern, denn auch die Auferstehung Jesu, des „Lammes, dass geschlachtet war (vgl. Offb 5,12)“ ist (Lebens-) Perspektiven verändernde Irritation. Der Künstler hat uns drei Schafe kostenlos zur Verfügung gestellt, damit wir sie an Sie weitergeben. Drei Leser können sie gewinnen. Wie? Das erfahren Sie auf Seite 7. Wie erleben unsere Seelsorger Ostern? Wir haben sie gefragt! Lesen Sie ihre Antworten ab Seite 5. Das Schwerpunktthema Verzicht wurde von zahlreichen Einsendern überwiegend in ihre Beiträge eingearbeitet. Der nächste umbruch erscheint kurz nach den Sommerferien. Schwerpunktthema wird der Begriff Toleranz sein. Senden Sie uns Ihre Beiträge an die bekannte Emailadresse: umbruch@pfarrverband-awb.de. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nicht alle Beiträge abdrucken können und dass wir uns Kürzungen und Änderungen vorbehalten. Redaktionsschluss für die Herbstausgabe des umbruch ist der 01.07.2009 – vor den Sommerferien! Wir, die Redaktion, bedanken uns bei Hubert Schneider, der die Redaktion umbruch im letzten Jahr zusammengeführt hat. Er hat den Staffelstab an mich übergeben. Leider verabschiedete sich Gestalterin Martina Eschbach vom umbruch, nachdem sie den ersten beiden Ausgaben neben ihrem berufsbegleitenden Studium in nächtelanger Kleinarbeit ihr unverwechselbares Gesicht verliehen hatte. Von hier aus bedanken wir uns ganz herzlich! Neu im Team ist Frau Dorothee Flören, die diesen umbruch mit viel Kompetenz und Zeitaufwand gestaltet hat. Wir freuen uns über die tatkräftige Unterstützung im Lektorat durch Frau Andrea Roßmar, die den umbruch seit dieser Ausgabe verstärkt. Achten Sie auf die heraustrennbaren Mittelseiten, denn sie enthalten alle wichtigen Gottesdienste und Termine bis Oktober 2009. Auch die Ansprechpartner und wichtigen Telefonnummern finden Sie im Mittelteil. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit dem neuen umbruch Ihr Diakon Matthias Gill und Ihr Redaktionsteam umbruch

Nicht die über alles erhabene Siegerpose ist die Darstellung, welche die Evangelien zeichnen, sondern vielmehr das Bild des Auferstandenen, der die Wundmale der Kreuzigung an seinem Leib trägt. Ein Mensch, der den Sieg über den Tod nicht einfach so davongetragen, sondern ihn schmerzhaft erlitten hat. Sein Weg ging durch Leid und Trübsal. Christus kennt alle Tiefpunkte menschlichen Lebens, kennt unsere Niederlagen und Schmerzen. Damit ist er uns sicher näher als einer der (bildhaft) über der Erde, über der Realität zu schweben scheint. Dieser Gedanke sollte uns besonders in Krisensituationen wie Krankheit, dem Verlust eines Angehörigen oder eines Freundes Kraft und Trost spenden. Christsein bedeutet im Letzten Nachfolge Christi. Dort, wo uns Menschen Leid und Schmerzen treffen, gilt es, Ja zu sagen, sie zu bewältigen, so wie Christus es getan hat. Christus will uns keine Last zusätzlich aufbürden, sondern er hilft uns vielmehr tragen, er steht uns zur Seite. Er hat selbst aus dem Leid einen Weg des Heils gemacht. Christsein bedeutet also mehr an Kraft, nicht an Last. Um diese Zuversicht des Glaubens neu zu stärken, lade ich Sie schon heute dazu ein, die „heiligen Geheimnisse des Leidens und der Auferstehung Jesu Christi“ besonders an den Kar- und Ostertagen gemeinsam in der Liturgie der Kirche zu feiern. Ich wünsche Ihnen – auch im Namen des gesamten Pastoralteams – ein frohes und gesegnetes Osterfest

Impressum: Herausgeber: Pfarrverbandskonferenz, Pfarrverband Am Worringer Bruch, St. Tönnis-Str. 33, 50769 Köln Redaktion: Siegmund Dröge, Matthias Gill (Ltg.), Marita Heider, Michael Hüsch, Thomas Krampe, Sebastian Pitzler e-Mail: umbruch@pfarrverband-awb.de Layout: Dorothee Flören – Werber 21 GmbH Lektorat: Andrea Roßmar Druck: Cariprint, Caritas Werkstätten Köln Erscheinungsweise: 3 x jährlich

Auflage: 9.500 Exemplare Nächster Redaktionsschluss: 01. Juli 2009 (Momentaufnahmen 20. August 2009) Bildnachweis: Albers; Arntz (4); Berschet (3); Bildarchiv Marburg; CariPrint (6); Degen-Scheffler (2); Dröge (16); Eßer (3); Fischer; Flören (2); www.fotolia.de: creative studio, erdquadrat, Kalle Kolodziej, robynmac, The Travel Goddess, Taffi, Visionär, Petra Wanzki, Thomas Weitzel; Frauengemeinschaft (2); Gill (29); Heider (11); Hill; Jansen; Kirche in Not; Kirchner; Knour; KPV; Krampe; Otten; Pitzler (2); Privat (8); Reiter; Wikimedia

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Thematisiert Verzicht

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Kontemplative Exerzitien im Kloster

... und so feiern unsere Seelsorger Ostern

10 Tage Schweigen, auf alle äußeren Ablenkungen verzichten und sich in Gebet und Meditation neu auf Gott ausrichten – oder: Wie verzichten bereichert.

Die Redaktion hat sich gefragt, wie unsere Hauptamtlichen Ostern erleben und was sie unternehmen, wenn die liturgischen Feiern vorbei sind. Wir haben sie angesprochen und interessante Antworten erhalten.

Als ich im Vorfeld erzählte, ich würde für 10 Tage in ein Kloster gehen und schweigen, hörte ich von nicht wenigen „nä, dat könnt ich nich“. Als ich dann weiter erzählte, dass das Schweigen wirklich ohne Pause Tag und Nacht ist und dass auch keine Musik, kein Buch, kein Fernsehen und kein Computer vorgesehen ist und auf dem Speiseplan weder Fleisch noch Wurst steht, wurde daraus ein „nä, dat könnt ich wirklich nich!“. Sollte das wirklich so schlimm sein? Mutig habe ich mich auf den Weg gemacht. In Gries, im hinteren Frankenland, fand ich schneebedeckte Landschaften vor und ein Zimmer, dass so schlicht und klein, wie eine Klosterzelle war. Mit 25 Gleichgesinnten aus ganz Deutschland erwartete ich gespannt die nächsten Tage. Der Tag begann um 6.00 Uhr mit Meditation und anschließendem Yoga. Nach dem Frühstück wieder Meditation sowie die Gelegenheit zum Spaziergang, das Gleiche auch nach dem Mittagessen. Nach dem Abendessen meditierten wir nochmals und feierten anschließend Eucharistiefeier. Tagsüber hatten wir die Möglichkeit zum Gespräch mit einem Exerzitienbegleiter. Vorweg: Die größte Herausforderung war nicht das Verzichten. Vegetarische Küche kann ganz fantastisch sein. Im Schweigen konnte ich entdecken, wie viel belangloses Zeug man am Tag so redet und wie Achtsamkeit Sprechen überflüssig werden lässt. Ohne elektronische Beschallung bekommt ein Vogel-zwitschern, das Rauschen des Windes in den Bäumen oder auch das Sirren der Eiskristalle auf dem Schnee eine ganz neue Tonqualität. Und ohne Lektüre treten die eigenen Gedanken und Gefühle wieder in den Vordergrund. Das ganze Leben wird langsamer und gewinnt an Tiefe.

Die größere Herausforderung war die Meditation,eigentlich etwas ganz Einfaches: Dasein in der Gegenwart Gottes. Ich richte mich auf Gott aus, und lasse an mir geschehen, was er mit mir vorhat. Nicht mehr mein Wille ist wichtig, sondern Gottes Wille. Und das fiel mir wirklich schwer. Wie weit das gehen kann, zeigt das Beispiel von Jesus im Garten Getsemani (Mk 14, 32ff; Lk 22,39ff). Sein Ausrichten auf Gott und Gottes Willen geschehen lassen, bedeutete für ihn das freiwillige Einverständnis zum Tod am Kreuz. Vielleicht kennen sie die Geschichte vom Mönch, der gefragt wurde, warum er trotz seiner vielen Beschäftigungen so gesammelt sei. Und der Mönch antwortete dem Frager: „Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich sitze dann sitze ich, wenn ich spreche, dann spreche ich“. Da sagte der Frager: „Das mache ich doch auch“. Der Mönch sagte dem Menschen: „Nein, wenn du sitzt, dann stehst du schon, wenn du stehst, dann läufst du schon und wenn du läufst, dann bist du schon am Ziel“. Verzicht auf die zahlreichen Dinge, die unser Leben füllen, erzeugt nicht Leere, sondern Aufmerksamkeit und Achtsamkeit für die Gegenwart, in der wir Gott, unseren Mitmenschen und auch uns selber begegnen können. Ich bin zutiefst bereichert in meinen Alltag zurückgekehrt. Auch in unserer Nähe gibt es Angebote für Exerzitien: www.erzbistum-koeln.de/seelsorge/exerzitien/index.html www.edith-stein-exerzitienhaus.de www.tagungshaus-horrem.de Hubert Schneider, PR, Geistlicher Begleiter

Kaplan Joachim Gayko Für mich ist Ostern ein Fest des Lebens und der Freude. Jesus Christus hat den Tod überwunden. Er ist der Auferstandene. Als Priester feiere ich dieses Geheimnis mit unseren Gemeinden im Pfarrverband in den Heiligen Messen. Dann feiere ich Ostern im Kreis meiner Familie. Und ganz wichtig ist am Nachmittag ein Osterspaziergang durch Gottes Schöpfung. Hier kann ich Gott unter freiem Himmel danken. Der Tod ist besiegt, Halleluja!

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Diakon Matthias Gill Ostern ist der schönste Tag, bzw. die schönste Nacht des Jahres. Besonders gerne feiere ich die Liturgie dann tief in der Nacht. Erwartung, Erfüllung und Vergewisserung

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unseres Glaubens fallen in einer großartigen Symphonie zusammen. Die Liturgie der Osternacht hat großartige Momente, die mich spüren lassen, dass wir gemeinsam auf dem richtigen Weg zu Gott sind. Am Morgen werde ich mit meiner Familie traditionell ein schönes Osterfrühstück einnehmen, auf dem Tisch steht die neue kleine Osterkerze, wir werden zum ersten Mal für unsere kleine Tochter selbstbemalte Eier im Garten verstecken und versuchen, sie wieder zu finden. Am Nachmittag gibt es einen fröhlich gedeckten Osterkaffeekakaotisch, in dessen Mittelpunkt das selbstgebackene Osterlamm stehen wird. An diesem Tag scheint für uns Christus, der Auferstandene, als die wahre Sonne, auch wenn draußen vielleicht nicht so gutes Wetter ist. Halleluja.

Pastoralreferent Hubert Schneider Ohne Karfreitag kein Ostern. Von daher beginnt mein Ostern am Karfreitagmorgen um 6.00 Uhr mit dem so genannten Sonnengang in Worringen. Am Morgen des Kreuzweges Jesu mit Menschen Stationen aus dem Kreuzweg Jesu zu gedenken, macht mir die Ernst-haftigkeit dieses Tages nachdrücklich deutlich. Natürlich gehört auch die Karfreitagsliturgie am Nachmittag zu diesem Tag. Am Karsamstag geht es „weltlich“ zu. Traditionell ist am Nachmittag das Osterei-Kugelstoßen der AS-Abteilung des TK Grevenbroich. Gestoßen wird dabei um die Ehre, ein gewichtiges stählernes Osterei und viele gekochte Ostereier. Mein persönlicher Höhepunkt ist die Teilnahme an der Liturgie der Oster-

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nacht. Wenn ich, wie in den letzten Jahren, so auch hoffentlich dieses Jahr, das Exultet anstimme und später das Osterhalleluja mitsinge, dann weiß ich mit Kopf und Herz, dass das Leben und Gottes Liebe stärker ist als der Tod. Am Ostermorgen ist dann in Thenhoven die feierliche Auferstehungsmesse mit anschließendem Frühstück im Pfarrsälchen. Mein Ostern endet am Ostermontagabend, wenn ich mit den Thenhovener Messdienern in den Zug steige und die Fahrt nach Wien beginnt.

Pastor Stephan Weißkopf Für mich beginnt die Feier des Osterfestes mit der Karwoche, im Besonderen mit Gründonnerstag, Karfreitag und der Osternacht. Gerade

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an diesen Tagen bin ich sehr ergriffen von der Feier der Liturgie. Dabei sticht für mich der Karfreitag mit seiner „unüblichen“ Liturgie heraus. Diesen Tag versuche ich wirklich als Fast- und Abstinenztag – in Erinnerung an den Todestag Jesu – einzuhalten. Innerlich erfreut und ergriffen bin ich immer, wenn in der Osternacht das Osterlob „Exultet“ erklingt. Dieser Gesang spiegelt die frohe Botschaft wie kein anderer wider. Und doch freue ich mich auch, wenn der Gesang hinter mir liegt, denn er ist der längste zu singende Text, den ich im Kirchenjahr vorzutragen habe, der für mich musikalisch eine ganz besondere Herausforderung darstellt. Den Ostersonntag verbringe ich im Kreise meiner Familie. Dabei genieße ich besonders den persönlichen Austausch bei den gemeinsamen Mahlzeiten. Am Nachmittag besuchen wir die Gräber unserer verstorbenen Angehörigen und nehmen uns die Zeit gemütlich Kaffee zu trinken. Nach der Messfeier am Ostermontag fahre ich, sofern das Wetter es zulässt, ins Grüne, mache einen ausgedehnten Spaziergang und danke Gott für die Schönheiten der Natur. In jeder Knospe, die sich an Blumen, Sträuchern und Bäumen zeigt, steckt ein Stück neues Leben, auch sie ist Zeichen des österlichen Geheimnisses.

Pater Herbert Kuptz Ostern übt für mich schon von der Jahreszeit her eine besondere Faszination aus: Es fällt in unseren Breiten mit dem Frühling zusammen – und da beherrscht die erwachende Natur die Szene: neues Leben erwacht, das Lebensgefühl auch bei uns Menschen wird neu belebt.Das ist ein gutes Bild für die Osternachtfeier und für das Ostergeschehen: Wie in den Lesungstexten des Alten Testaments die Großtaten Gottes beschrieben werden und immer neu Hoffnung auslösen, so wird im Ostergeschehen der auferstandene Jesus endgültig zum Hoffnungsträger des Lebens. Das passt zusammen. Deswegen ist die Osternachtfeier für mich ein zentrales Erlebnis, egal in welcher Gemeinde ich sie feiern darf. Was in unserer Gemeinschaft ein schöner Brauch ist, ist der sog. „Emmausgang“, sprich ein Ausflug am Nachmittag des Ostermontags, wo wir an die Weggemeinschaft Jesu mit den Emmausjüngern erinnert werden. Es ist eine der eher seltenen Gelegenheiten, dass wir gemeinsam etwas unternehmen können. Ostern fällt für mich also erlebnishaft zusammen mit neu erwachendem Leben. Deswegen bin ich in dieser Zeit auch besonders gern im Freien, in der Natur.

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Priesteramtskandidat Ulrich Eßer Der Schnellste im Team: Ostern schon Ende März Ostern 2009 beginnt für mich zwei Wochen früher, schon Ende März! Die Erklärung dafür ist ganz einfach: Mit dem Priesterseminar werde ich Ende März eine Wallfahrt nach Israel machen und dort an den Heiligen Stätten soll natürlich die Messe vom jeweiligen Ort gefeiert werden. Das bedeutet, dass wir auf dem Hirtenfeld bei Bethlehem die

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Weihnachts-Liturgie feiern und in Jerusalem in der Grabeskirche die Osterliturgie. Die „wirklichen“ Ostertage verbringe ich ebenfalls mit dem Priesterseminar, denn unser langer Seminarblock vor der Diakonenweihe geht auch über die Karund Ostertage. Ein Blick in das Programm des Priesterseminars zeigt: Wo sonst eine Seite locker zwei Wochen Programm abdecken kann, passen für diese Zeit gerade mal drei Tage auf ein Blatt. Palmsonntag geht’s mit der Palmweihe in der Minoritenkirche los. Anschließend ist Palmprozession zum Dom und dort dann das Festhochamt mit Kardinal Meisner. Der Montag ist so genannter Oasentag. Alle Priester und Diakone des Bistums sind eingeladen, diesen Tag mit

dem Bischof in Köln zu verbringen. Im Mittelpunkt steht dabei die Chrisammesse im Kölner Dom, in der die Öle für Weihen, Firmungen und Krankensalbungen geweiht werden. Meine Seminarkollegen und ich haben die ganze Woche und an den Ostertagen liturgischen Dienst im Kölner Dom – eigentlich müssten wir Talar und Rochett nur zum Essen und zum Schlafen ausziehen. Nach der Messe vom Letzten Abendmahl an Gründonnerstag finden noch die Trauermetten im Chorgang statt. Karfreitag steht ganz im Zeichen des Kreuzes: Nach dem großen Kreuzweg am Vormittag ist um 15 Uhr die Liturgie vom Leiden und Sterben Christi. Den Samstagabend beginnen wir mit

der ersten Ostervesper um 20 Uhr bei uns im Seminar. Nach der Feier der Osternacht treffen wir uns zu einer Agape-Stunde bei unserem Regens. Der Liturgie-Marathon im Dom endet nach dem Pontifikalamt am Ostersonntag. Und ab Dienstag steht wieder das „normale“ Seminarprogramm an: Passenderweise beginnen dann die Studientage zur Taufe, unter anderem mit Kirchenrecht, Katechetik, Kirchenmusik und den liturgischen Übungen.

3 blaue Schafe suchen ein Zuhause Im April wohnen sie in der KÖB Worringen neben der Pfarrkirche im Schaufenster. Wer gibt ihnen ein neues Zuhause? Die Blauschafe des rheinländischen Kunst-Designers Rainer Bonk entstammen einer Polyesterzucht. Sie sind beliebte Hingucker für Kinder und Erwachsene. Blauschafe sind eine seltene Rasse, treu und friedlich, wind- und wetterbeständig, frostsicher, pflegeleicht und genügsam. Herr Bonk stiftet drei umbruch-Lesern je ein blaues Schaf.

Redaktion umbruch, c/o Pfarrbüro St. Amandus Amandusstr. 2, 50769 Köln Bei mehreren richtigen Antworten entscheidet das Los. Die Gewinner werden benachrichtigt. Käuflich zu erwerben: Aachener Str. 291, 50931 Köln, Öffnungszeiten: Mo. + Fr.: 15-18 Uhr; Sa 10-15 Uhr, Tel.: 0173 – 460 66 25 oder www.blaue-schafe.de. Preis 98,– €

Beantworten Sie folgende Frage: Wie heißt das Osterlob in der Osternacht? a) Exodus b) Exultet

c) Exitus d) Excel

Bitte die richtige Antwort auf eine Postkarte schreiben und bis zum 30.04.09 an folgende Anschrift senden:

Herr Bonk hat auch das jecke Huhn Schantall entworfen, das erst bemalt und dann für einen guten Zweck ersteigert werden kann.

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Verzicht und Lebenslust

Eine Reise ins Heilige Land

Das Team der katholischen öffentlichen Bücherei empfiehlt zum Thema „Verzicht“ das Buch „Lebenslust“ von Manfred Lütz.

Achtzehn Schülerinnen und zwei Lehrer der Erzbischöflichen Ursulinenschule für Mädchen besuchten für zwei Wochen das gelobte Land. Unter dem Thema „Mädchen & Frauen in Palästina und Deutschland“ statteten wir Austauschschülerinnen einen Gegenbesuch ab.

Verzicht bedeutet für jeden etwas anderes. Er kann dazu dienen, Ballast abzuwerfen oder sich auf sich selbst zu besinnen und neue Wege zu suchen. Oft tritt jedoch an die Stelle der vermeintlichen Entsagung eine andere Sucht. Der Autor prangert in seinem Buch den Gesundheitswahn und Fitness-Kult an. Jeder muss schön, jung und gesund sein. Diäten und Fitnessstudios sind die Bestandteile einer neuen Gesundheitsreligion, die Äußerlichkeiten zum Maßstab macht. Doch wer sich nur auf einen Pilgerweg begibt, um seinen Körper zu stählen, der ist auf einem Irrweg. Wer etwas für seine seelische und körperliche Gesundheit tun will, der sollte auf „Lebenslust“ setzen. Ein frohes Osterfest wünscht: das Team der Katholischen öffentlichen Bücherei Katholische öffentliche Bücherei St. Pankratius St. Tönnis-Str. 33, 50769 Köln Tel.: 0221 – 97 82 770 (während der Öffnungszeiten)

Öffnungszeiten: Sonntags 10.30 Uhr – 12.30 Uhr; Dienstags 15.00 Uhr – 17.00 Uhr; Mittwochs, 9.00 Uhr – 11.00 Uhr. Katholische öffentliche Bücherei St. Marien, Fühlingen Neusser Landstr. 80 (hinter der Kirche), 50769 Köln-Fühlingen Öffnungszeiten: Dienstags 16.00 – 18.00 Uhr; Sonntags 10.15 – 12.15 Uhr

Freundlicherweise haben wir fünf Bücher zum Verlosen für Sie, liebe Leserinnen und Leser, erhalten. Schreiben Sie eine Postkarte an: Redaktion umbruch Amandusstr. 2, 50769 Köln Unter allen Einsendungen entscheidet das Los. Einsendeschluss ist der 30.04.2009

Leserbrief Sehr geehrte Damen und Herren, als Anwohner in Köln Fühlingen habe ich die 2. Ausgabe der Pfarrinformation umbruch erhalten. Das Layout finde ich sehr gelungen!!! Ich selbst bin Redaktionsmitglied und Gestalter einer Firmenzeitung und würde aus diesem Grund gerne mit Frau Martina Eschbach in Kontakt treten. Leider funktioniert die Kontaktmöglichkeit über die Internetseite von Frau Eschbach nicht. Wäre es möglich, dass Sie mir die Kontaktdaten zu senden? Anmerkung der Redaktion: Das haben wir Herrn Pelzer vermittelt. Weiterhin bitte ich Sie, zum Thema „Neue Orgel in Fühlingen“ folgende Idee an Herrn Isenberg weiterzuleiten:Wie wäre es, wenn die einzelnen Orgelpfeifen der neuen Orgel zum „Kauf“ angeboten würden? z. B. die kleinste Pfeife evtl. für 10,– €

aufsteigend bis zur größten für 1.000,– €. Der Käufer erhält ein „Zertifikat“, in dem er als Besitzer der Pfeife X aus dem Register Y benannt ist. Hört der Käufer dann die Orgel, kann er sicher sein, dass er „seine“ Pfeife hört. Er hat einen persönlichen Bezug zur neuen Orgel. Bei vielen Interessenten um die gleiche Pfeife könnte das Los entscheiden. Dies ist nur meine spontane Idee zur Finanzierung, Vielleicht lässt sie sich umsetzen. Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen, Johannes Pelzer Anmerkung der Redaktion: Wir haben den Vorschlag an Herrn Isenberg weitergeleitet.

Am 2. Oktober 2008 starteten wir nach Tel Aviv. Die ersten drei Tage verbrachten wir in Tabgha, am See Genesareth. Zu Fuß machten wir uns auf die Spuren Jesu und Lisa Arntz besuchten seine ersten Wirkungsstätten. Am letzten Tag hatten wir eine heilige Messe am See unter freiem Himmel, die viele von uns sehr berührte. Am 6. Oktober machten wir uns auf den Weg nach Jerusalem. Wir wohnten bei unseren palästinensischen Austauschschülerinnen in und um Jerusalem. Wir lernten das arabische Familienleben und die arabische Küche kennen. Natürlich besuchten wir auch die Orte, die für uns Christen eine Bedeutung haben. Mit meiner Gastfamilie besuchte ich Jaffa, bei Tel Aviv. Am letzten Tag mit den Austauschschülerinnen fuhren wir ans Tote Meer, wo wir Zeit hatten, ausgiebig zu „schwimmen“ und Erinnerungsfotos zu machen. Am 13. Oktober verließen wir unsere Gastfamilien wieder und zogen in das Paulushaus „Beit Ruth“. Wir machten einen Ausflug nach Yad – Va – Shem, wo wir uns in einem beeindruckenden Gebäude die Geschichte der Judenverfolgung ansahen. Nachdem wir elf Tage

nur mit der arabischenhebräischen und englischen Sprache konfrontiert gewesen waren, trafen uns die deutschen Schilder wie „Juden betreten dieses Die Mauer um Gaza Jesu Geburtsstätte Grundstück auf eigene Gefahr“ oder „Juden unerwünscht“ sehr hart. Plötzlich fühlten meines Lebens geprägt haben. Letzten Endes kann ich sagen, dass ich froh sein wir uns mitverantwortlich für die kann, an diesem Projekt teilgenommen Ereignisse von damals. Am 15. Oktober machte sich unsere Gruppe auf den Weg zu haben. Ich habe viele neue Freunde gefunden und werde diese 13 besten in ihr altes Leben. und spannendsten Tage in meinem Im Rückblick, glaube ich, dass die gesam- bisherigen Leben nicht vergessen und darauf warten, in nicht allzu ferner Zeit te Gruppe von einem positiven Ergebnis meine neu gewonnenen Freunde erneut sprechen kann. Wir konnten viele zu besuchen. Erfahrungen sammeln und haben viel über den Nahostkonflikt gelernt. Jede Zum Abschluss möchte ich das Zitat einzelne von uns erlebte den Umunserer Schulleiterin Angelika Ockel gang zwischen Israelis und Palästinenwiederholen: „Jede Schülerin, die sich sern. Schnell lernten wir, dass es ganz auf den Weg gemacht hat im Sinne des anders war, als wir uns den Konflikt Projektes „Salem – Zukunft – Schalom“, vorgestellt hatten. Wir erfuhren, was es ist zu einer jungen Botschafterin für den heißt, ein Leben im Krieg zu führen. Frieden geworden“. Ich war in einem Land, in dem Krieg Lisa Arntz herrscht und ich habe kein Recht, zu sagen, wen mehr Schuld trifft. Aber ich hoffe, dass irgendwann die Menschen dort Frieden schließen und sehen, wie wundervoll ein solcher Friede ist. Auch habe ich persönlich Erfahrungen gemacht, die mich schockierten, aber ich kann mit Überzeugung sagen, dass mich gerade diese Erfahrungen in meinen jungen Jahren für den Rest

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Mit diesen Worten zogen die Sternsinger los, um den Segen Gottes in die Häuser in unserer Gemeinden zu bringen. Bei schönstem Sonnenschein – aber auch Minustemperaturen – sammelten die kleinen Könige im Pfarrverband am Worringer Bruch stolze 12.675,39 EUR.

„Wir wollen armen Kindern helfen und wünschen uns, dass der Krieg aufhört!“

Danke an alle Spender, die fleißigen Sternsinger und allen Helfern!

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Einladung zur Diakonenweihe Liebe Gemeinde, ich möchte Sie zur Diakonenweihe am Sonntag, den 7. Juni 2009 einladen. Sie findet auf besonderen Wunsch von Kardinal Meisner in der Kirche St. Antonius in Düsseldorf-Bilk statt. Weihbischof Manfred Melzer wird der Weiheliturgie vorstehen. Zur Zeit bereiten sich neben mir noch drei weitere Kölner Seminaristen auf die Diakonenweihe vor. Insbesondere die Gläubigen aus unseren Heimat- und Einsatzgemeinden sind besonders herzlich zur Feier und zum anschließenden Empfang eingeladen. Auch im Namen meiner Kurskollegen darf ich Sie um Ihr begleitendes Gebet auf unseren Weihetag hin bitten!

„Der Größte von Euch soll eurer Diener (Diakon) sein.“

(Mt. 23,11)

Das Zweite Vatikanische Konzil hat den Ständigen Diakonat – für zölibatär Lebende wie für Verheiratete – innerhalb der katholischen Kirche wieder erneuert. Zum einen soll damit der dienende Auftrag der Kirche neu betont werden, zum anderen, um den wachsenden pastoralen und sozialen Aufgaben der Kirche von heute mehr gerecht zu werden.

Ulrich Esser

Spielzeug gesucht

Daumen hoch für die Sternsingeraktion – Jonas ist auch nächstes Jahr wieder dabei

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Klirrend kalt, aber strahlender Sonnenschein – Sternsinger ziehen bei jedem Wetter los, wie hier vor St. Amandus

In unserem Pfarrverband gibt es mehrere Eltern+Kind Gruppen, die bereits über viele Jahre von engagierten Frauen aus unseren Gemeinden betreut und geleitet werden. Viele Mütter sind dankbar, einmal in der Woche mit anderen Müttern und ihren Kindern zusammenkommen zu können. Zusammen singen, basteln, klönen und spielen, dafür gibt es viel Raum und Möglichkeit. Für die Kinder (0-3 Jahre) wird sauberes und gut erhaltenes Spielzeug gesucht, gerne auch Kinderküchen, Kaufläden, Puppenwägen und ähnliches. Bitte sprechen Sie Frau Elisabeth Birk an. Sie nimmt das Spielzeug gerne entgegen und verteilt es im Pfarrverband.

Jung trifft Alt. Sternsinger im St. Lazarushaus

Nach dem Segen zieht die fröhliche Schar durch Fühlingen

Auch in Worringen gingen die Sternsinger von Tür zu Tür

Telefonisch erreichen Sie Frau Birk unter: 0221 – 7 00 39 44

Der Diakon ist zum helfenden Dienst in besonderer Weise aufgerufen. Diakon ist das griechische Wort für Diener, Helfer. Durch das Sakrament der Weihe, das wie die Taufe unwiderruflich ist und das sakramentale Prägemal verleiht, befähigt der Bischof den Diakon zum Seelsorgsdienst im Namen und in der Person Jesu Christi: „Im Dienst des Wortes, des Altares und der Liebe ist der Diakon für alle da.” Herr Esser erhält die Diakonenweihe als Vorbereitung auf das Sakrament der Priesterweihe. Er wird also kein ständiger Diakon sein. Anmerkung der Redaktion

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Wallfahrten im Pfarrverband

Ein Jakobsweg vor unserer Haustür

Auch bei uns im Pfarrverband finden Wallfahrten statt:

Ein Jakobsweg von Neuss über Köln nach Koblenz-Stolzenfels – Der Pilgerwanderführer für den Rhein-Camino

■ Wallfahrt des Pfarrverbandes nach Nievenheim Samstag, den 16.05.09 (weitere Angaben werden noch bekannt gegeben) ■ Sternwallfahrt der kfd im Dekanat nach Fühlingen Samstag, den 23.05.09, 18.00 Uhr ■ Wallfahrt nach Knechtsteden ab Thenhoven Freitag, den 05.06.09, 19.00 Uhr ■ Kevelaer Wallfahrt (Seniorengruppe Fühlingen) Mittwoch, den 12.08.09 ■ Buswallfahrt nach Kevelaer ab Thenhoven Freitag, den 14.10.09 Nähere Informationen gibt es immer im In- und Umblatt oder im Pfarrbüro. Sie sind herzlich willkommen, machen Sie mit!

St. Amandus liegt am Jakobsweg Aus diesem Grund entschloss sich ein ungenannter Stifter, der der alten romanischen Kirche eine Heiligenfigur stiften wollte, für den hl. Jakobus, der mit Petrus und Johannes zu den bevorzugten Jüngern.Jesu gehörte. Die Figur wurde im Jahr 1997 von Toni Zens, einem bedeutenden Kölner Künstler, geschaffen.. Im Sockel befindet sich das Erkennungszeichen des Heiligen, die Pilgermuschel. Den Heiligen selbst kennzeichnen übergroße Ohren und geschlossene Augen. In sich versenkt steht er da, um ganz Ohr zu sein für das, was der Herr ihm zu sagen hat. Sein leicht geöffneter Mund möchte die Botschaft, die er empfangen hat, weitersagen. Einladend streckt er dem Betrachter seine Hände entgegen. Er will uns auffordern, wie er das Wort Gottes in uns aufzunehmen und zu verkünden. Er will uns mitnehmen auf den Pilgerweg in der Nachfolge Jesu. Dazu gehört Liebe und Mut. Beides hat der Heilige nicht nur in seinem Leben, sondern auch durch seinen Martyrertod gezeigt. Davon kündet der rötliche Glanz des Gewandes unserer Jakobusfigur. Kommen Sie, entdecken und betrachten Sie den heiligen Jakobus in unserer Amanduskirche!

Nachgelesen

Was bedeutet eigentlich Wallfahrt? Das Wort Wallfahrt kommt vom deutschen Wort „wallen“ und bedeutet, in eine bestimmte Richtung ziehen, fahren, unterwegs sein. Synonym mit dem Wort Wallfahrt wird auch das Wort Pilgerfahrt verwendet. Anlass für eine Wallfahrt ist die Sehnsucht, Gott in heiligen Stätten nahe zu sein. Die christliche Wallfahrt hat ihre Wurzeln schon im Judentum. Im Christentum wurden die Gräber der Aposteln zu Wallfahrtsorten. Einer der berühmtesten ist wohl Santiago de Compostella, wo das Grab des Heiligen Jakobus zu finden ist oder Rom mit dem Grab des heiligen Petrus. Wer auf eine Wallfahrt geht, zeigt öffentlich, dass er gläubig ist. Er unternimmt eine spirituelle Reise. Der Wallfahrer hat meistens ein Anliegen für sich, Angehörige oder Freunde, das er betend zu seinem Ziel trägt mit der Intention, Erhörung und Lösung zu finden.

Karl-Josef Schäfer, Autor einer erfolgreichen Pilgerwanderführer-Reihe Nachfolgend ein kleiner Auszug aus diesem Wanderführer: Der Rhein-Camino führt nicht nach Dormagen hinein, sondern führt Sie an der B9 nach links Richtung Worringen. Nach kurzer Zeit erreichen Sie auf der Kölner Straße und wenig später auf der Neusser Landstraße den Chemiepark Dormagen. Der Pilgerweg führt Sie auch an der neugotischen Pfarrkirche St. Pankratius, gebaut Ende des 19. Jahrhunderts, vorbei. Auf dem Vorplatz erinnert eine Stele an die Schlacht von Worringen. Die neue Pfarrkirche wurde errichtet, weil die alte Kirche aus dem 12. und 13. Jahrhundert an der Alten Neusser Landstraße zu klein geworden war. Von diesem romanischen Bau ist nur noch der Turm erhalten. Langel, wie die Nachbarorte Worringen und Rheinkassel entlang der alten Römerstraße gelegen, ist schon im Mittelalter als Fischerdorf erwähnt, die Herrschaft teilten sich das Kurfürstentum Köln und das Herzogtum Jülich-Berg.

Die gelbe Muschel auf blauem Grund zeigt den Weg nach Santiago de Compostela. Der Weg führt auch durch unseren Pfarrverband. Das konnte das Pfarrbüro hautnah erleben, als am Dreikönigstag plötzlich ein junger Mann mit Rucksack in der Tür stand und nach einem Pilgerstempel und einer Bleibe für die Nacht fragte. Er hatte 8.000 km zu Fuß quer durch Eurpopa hinter

Weiter geht es auf dem Pilgerweg nach Rheinkassel. Auch hier wurde der Langeler Damm, der in den Kasselberger Weg übergeht, neu gestaltet. Rheinkassel könnte, zumindest vom Namen her, eine römische Gründung sein. Neben der katholischen Pfarrkirche St. Amandus wurden auch zwei römische Sarkophage gefunden. Aber wie dem auch sei, das Besondere in diesem kleinen Ort gegenüber der Wupper-Mündung in den Rhein ist die kleine romanische Kirche mit einer schönen JakobusStatue des Kölner Bildhauers Toni Zenz, an der Sie direkt auf Ihrem Pilgerweg vorbeikommen. Auf dem Kasselberger Weg geht es durch das Dorf Kasselberg und danach unter der Autobahnbrücke hindurch nach Merkenich. Im Pfarrbüro von St. Pankratius befindet sich die offizielle Anlaufstelle für Pilger. Wer mehr lesen möchte: Verlag Books on Demand, ISBN 978-3-8370-6010-2

sich und den Pilgerweg von der Schweiz bis nach Santiago de Compostela und Richtung Norden bis nach Dänemark erlaufen. Pastor Weißkopf griff spontan zum Telefon und bat Diakon Gill, einen Raum im Pfarrheim von St. Amandus für den Wanderer vorzubereiten. Mit dem Stempel im Pilgerausweis ging es dann im Auto durch Schnee und Eis nach Rheinkassel. Dort gab es warmen Kaffee und frisches Obst. Am nächsten Morgen zog der Pilger zu Fuß weiter nach Merkenich immer weiter dem blauen Aufkleber mit der gelben Muschel folgend bis in seine Heimat Schweiz.

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Gemeindeleben Pfarrverband

Krankenpflege im Pfarrverband „Es ist schlimm, wenn man krank und allein ist.“ So beschrieb eine Dame ihre Sorgen. Neben einer Familie, die zusammenhält und einer guten Nachbarschaft ist das ehrenamtliche Engagement von vielen Menschen enorm wichtig. Die Krankenpflegevereine ermöglichen eine kompetente und qualifizierte Hilfe.

Krankenpflegeverein Köln-Worringen – Ambulanter Hospizdienst Der Krankenpflegeverein Köln-Worringen informiert! Liebe LeserInnen der Pfarrverbandszeitung umbruch, in dieser Ausgabe möchte der Krankenpflegeverein Köln-Worringen über seine Arbeit in Worringen berichten. Unser Aufgabengebiet ist vielfältig: Wir leisten für unsere Mitglieder in Worringen kostenlos: ■ Vermittlung von allgemeiner Grundpflege und Behandlungspflege ■ Vergabe von Hilfsmitteln und Inkontinenzberatung ■ Hausbesuche ■ Beratung und Unterstützung pflegender Angehöriger ■ Trauergespräche ■ Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen ■ Hilfe und Beratung hinsichtlich Tagespflege und Kurzzeitpflege. Weitergabe von Informationen zu Hausnotrufgeräten und Essensdiensten. ■ Ausleihe von Krankenbetten, Toilettenstühlen, Gehhilfen, uvm. Im Februar 2002 haben wir unsere Familienhilfe ins Leben gerufen. Mittlerweile sind es 8 Familienhelferinnen, die für unsere Mitglieder tätig sind: Der Einsatz der Familienhelferinnen wird stundenweise in Rechnung gestellt. Die Aufgaben der Familienhelferinnen sind vielfältig: – Sie betreuen und mobilisieren hilfsbedürftige Menschen, indem sie mit ihnen spazieren gehen, sie zum Arzt begleiten, ihnen vorlesen, kleine Unternehmungen unterstützen und viele kleine Handreichungen mehr anbieten. – Sie unterstützen und entlasten pflegende Angehörige, indem sie ihnen ermöglichen, auch wieder einmal etwas für sich selbst zu tun. Dies sind manchmal nur kleine Wünsche, die sich Menschen, die keine hilfsbedürftigen Verwandten haben, gar nicht vorstellen können: Wieder einmal ein paar Stunden nur für

sich sein, Kontakte zu Freunden/Freundinnen wieder aufnehmen, mit dem Lebenspartner etwas gemeinsam unternehmen, selbst einmal zum Arzt gehen, ein Buch lesen … – Im Krankheitsfall der Mutter mit Kindern bis 12 Jahre helfen unsere Familienhelferinnen im Haushalt. Die pflegenden Angehörigen und die betreuten Mitglieder begrüßen unsere Familienhilfe sehr. Der Bedarf an Zuwendung ist groß und unsere Helferinnen genießen Zuspruch und ein hohes Ansehen in den Familien. Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Büro, St. Tönnisstr. 37, St. Tönnishaus, Worringen, direkt neben der katholischen Kirche St.Pankratius. Unser Büro wird von Frau Leiteritz und Frau Schumacher betreut und ist Mo. bis Fr. von 10.00 – 12.00 Uhr und Do. zusätzlich von 16.00 – 18.00 Uhr geöffnet. Der Krankenpflegeverein Köln-Worringen finanziert sich ausschließlich aus den Mitgliederbeiträgen und Spenden. Sind Sie auch schon Mitglied? Bitte unterstützen sie unsere Arbeit mit Ihrer Mitgliedschaft! Anträge gibt es im Büro. Krankenpflegeverein Köln-Worringen St. Tönnisstr. 37, 50769 Köln-Worringen Tel.: 0221 – 787 25 87 und Fax: 0221 – 170 8732 Öffnungszeiten: montags – freitags 10.00 – 12.00 Uhr und zusätzlich donnerstags 16.00 – 18.00 Uhr

Neues vom Krankenpflegeverein der Rheindörfer: Der Krankenpflegeverein der Rheindörfer möchte an dieser Stelle zunächst dem Redaktionsteam und allen, die mitgewirkt haben, zur letzten Ausgabe des Pfarrbriefes gratulieren: inhaltlich wie gestalterisch ausgesprochen gelungen! Umso mehr freuen wir uns, dass wir auch den Osterpfarrbrief wieder nutzen

dürfen, hier unseren Mitgliedern und allen interessierten Lesern über unsere aktuellen Aktivitäten zu berichten. Verzicht: Das Thema dieser Ausgabe des Pfarrbriefes betrifft uns als Krankenpflegeverein in besonderer Weise. So haben vorübergehende oder dauerhafte Pflegebedürftigkeit doch – oft überraschend und nicht kalkulierbar – viel mit Verzicht zu tun. Verzicht auf Mobilität, auf einer Teil der persönlichen Freiheit, vielleicht sogar der Selbstbestimmung. Diesen ungewollten Verzicht erträglicher, ja ein Stück weit auch kalkulierbarer zu machen, ist ein wichtiges Anliegen unserer Arbeit. Wer krankheits- oder altersbedingt Unterstützung braucht, findet bei uns mit dem „Pflegedienst Köln Nord“ einen verlässlichen und erfahrenen Ansprechpartner für alle Dienstleistungen rund um das Thema ambulante Pflege. Für eine vorübergehende stationäre Unterbringung/Kurzzeitpflege haben wir zudem seit kurzem das „Lazarushaus“ in Blumenberg als Partner gewinnen können. In beiden Fällen wird unsere Zusage, dass der Krankenpflegeverein bei Bedarf 20 Prozent der persönlichen Kosten seiner Mitglieder übernimmt mit dazu beitragen, den existenziellen Verzicht, den Pflegebedürftigkeit auch mit sich bringen kann, zu reduzieren. Wie aber kann ich mich auf den Fall vorbereiten, dass ich auf eines der wichtigsten Attribute unseres Menschseins verzichten muss: die Selbstbestimmung. Das war ein großes Anliegen der Besucher unserer Mitgliederversammlung 2008. „Wie entscheide ich (mit), wenn ich nicht mehr entscheiden kann?“, so der Titel der Vortragsveranstaltung, die wir am Mittwoch, 27. Mai 2009 um 16.00 Uhr im Lazarushaus in Blumenberg anbieten. Wir freuen uns besonders, dass Dr. Johannes Ploner zu den Themen „Patienten- und Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung“ referieren wird. Als niedergelassener Arzt, inzwischen im Ruhestand und seit fünf Jahren Vorsitzender der Geschäftsführung des ambulanten Hospizdienst (aH) im Kölner Norden werden seine grundsätzlichen Überlegungen wie auch seine praktischen Ratschläge zu diesem sensiblen Themenkomplex sicher für alle Zuhörer und Fragenden ein Gewinn sein. Ein Thema, das uns alle angeht! Unsere Mitglieder laden wir alle noch rechtzeitig schriftlich ein. Die kostenfreie Veranstaltung ist aber ausdrücklich offen für jeden, der kommen möchte. Dass wir dazu Gast im Lazarushaus sein dürfen, bietet den Teilnehmern gleichzeitig die Möglichkeit

bei einer kurzen Führung mit Frau van Dillen, der Leiterin des Hauses, diese Einrichtung und ihre Philosophie kennen zu lernen. Wir freuen uns auf viele interessierte Gäste. Schließlich können wir noch mit einem gewissen Stolz von einer ganz anderen, sehr erfreulichen Form des Verzichtes berichten. Frau Hildegard Klein aus Fühlingen, gemeinsam mit ihrem Mann Richard Klein seit vielen Jahren Mitglied des Krankenpflegevereins, konnte Ende letzten Jahres bei bester Gesundheit ihren 80. Geburtstag feiern. Sie hat aus diesem Anlass ganz bewusst auf ihr zugedachte Geschenke verzichtet und um eine Spende für den Krankenpflegeverein der Rheindörfer gebeten. Fast 1.300 Euro sind auf diese Weise zusammen gekommen. Für sie selbst aber auch für uns eine tolle Überraschung. Namentlich Frau Klein aber auch einem weiteren großzügigen Spender, der ungenannt bleiben möchte, gebührt unser ausdrücklicher Dank. Gerade als kleinster der vier Krankenpflegevereine im Kölner Norden sind wir auf die Großzügigkeit und die Treue unserer Mitglieder angewiesen, aber natürlich auch darauf, immer wieder neue Mitglieder begrüßen zu dürfen! Infos und Beitrittserklärungen liegen in unseren Kirchen aus, können in den Pfarrbüros abgeholt oder gerne auch persönlich bei Frau MüllerHallmann (Tel.: 0221 – 70 65 30) oder Frau Dröge (Tel.: 0221 – 79 72 52) angefordert werden. Wir stehen Ihnen ebenso wie unsere Vorstandkollegen, Kunigunde Lemp und Paul Longerich auch gerne für Fragen zur Verfügung. Der Mindestbeitrag von 20,– € für eine allein stehende Person bzw. 24,– € für ein Ehepaar sind einmal im Jahr nur ein kleiner Verzicht, können sich aber vielfältig auszahlen! Für den Krankenpflegverein der Rheindörfer Köln-Nord e. V. Eva Maria Müller-Hallmann

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Gemeindeleben Pfarrverband

Familienzentrum In der Zeit von Januar 2007 bis Januar 2009 konnte ich an einem Pilot- und Zertifizierungslehrgang für Leiterinnen beim Diözesan-Caritasverband teilnehmen. Ziel des Lehrgangs waren u.a. die Entwicklung eines Konzeptes „Familienzentrum“ sowie die Befähigung, nach der Zertifizierung zum Familienzentrum die Qualität zielorientiert und kontinuierlich weiter zu entwickeln. Der Kurs umfasste in mehreren Blöcken 28 Fortbildungstage. Darüber hinaus fanden mehrere Gruppentreffen zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch statt. Inhalte des zweijährigen Kurses waren z.B. die Erarbeitung von Zielen und Modellen von Familienzentren, gesetzliche Rahmenbedingungen, Führen von Verhandlungen mit Kooperationspartnern, Techniken des Veränderungsmanagements, Einführung in unterschiedliche Screeningverfahren u.v.m. Zum Abschluss des Lehrgangs fand eine feierliche Übergabe der Zertifikate im Beisein zahlreicher Gäste wie Trägervertreter, Kooperationspartner und Teams im Diözesan-Caritasverband statt. Anschließend konnten sich alle Interessierten auf dem „Markt der Möglichkeiten“, bei dem sich alle FZ präsentieren konnten, über die Arbeit der einzelnen Familienzentren informieren. Barbara Fischer Foto oben: Frau Fischer mit Herrn Meller und Frau Fischbock

Gemeindeleben Pfarrverband

Andachten zu Ehren Maria, Mutter Jesu

Alle Zehne – mit viel Spaß dabei

Termine der Maiandachten im Pfarrverband

Messdiener lassen die Kugel rollen

St. Pankratius, Worringen: Die Eröffnung ist am Dienstag, dem 05.05. um 17.00 Uhr. Dienstags: 17.00 Uhr Donnerstags: 18.00 Uhr Freitags: 18.30 Uhr

Im September 2008 haben wir unseren jährlichen Messdienerausflug unternommen. Dieses Mal haben wir uns in Dormagen auf der Bowlingbahn mit 40 Messdienern aus den Pfarreien Rheinkassel, Fühlingen und Blumenberg getroffen. Fast zwei Stunden lang hatten wir viel Spaß bei sportlicher Betätigung. Kaplan Gayko hat eine unserer Mannschaften aktiv unterstützt und für viele Punkte beim Spiel gesorgt. Anschließend trafen wir uns noch zum gemeinschaftlichen Grillen mit Eltern und Geschwistern im Pfarrhaus in Rheinkassel. Da jeder zum leiblichen Wohl etwas beigesteuert hatte, gab es ein reichhaltiges Salatbuffet. Es war ein netter Nachmittag mit viel Zeit zum Kennenlernen und Klönen. Herzlichen Dank nochmals an diejenigen, die uns hierbei unterstützt haben.

St. Amandus, Rheinkassel 4. Mai 14.30 Uhr: mit den Senioren 6. Mai 19.00 Uhr: mit dem Chor 13. Mai 18.00 Uhr: mit der kfd 26. Mai 18.00 Uhr: mit den Jugendlichen St. Johann Baptist, Thenhoven Die feierliche Eröffnung ist am Sonntag, den 03.05. nach der 18.00 Uhr Abendmesse; sonntags: nach der 18.00 Uhr-Abendmess; freitags: 16.30 Uhr dienstags: 12.05. und 26.05. jeweils um

Diese ungewöhnliche Darstellung der Gottesmutter zeigt sie als Kaiserin von China. Sie wird von den katholischen Chinesen als Patronin ihrer Heimat verehrt. 17.00 Uhr. In St. Marien, Fühlingen und St. Katharina v. Siena, Blumenberg sind keine Maiandachten.

Sonja Hill

Mittwochsvesper in St. Pankratius Seit Anfang Januar trifft sich das Seelsorgeteam nach dem wöchentlichen Dienstgespräch.

Kinderkirche 2009

Das Treffen findet mittwochs um 17.45 Uhr im Chorraum der Kirche St. Pankratius, Worringen statt. Das Seelsorgeteam und die Gemeinde beten gemeinsam die Vesper und feiern anschließend miteinander die Hl. Messe.

Wir sind dabei! Termine auf einen Blick!

Wenn Sie daran teilnehmen möchten, kommen Sie einfach dazu und feiern sie mit!

Gottesdienste für Kleine und Große im Kath. Pfarrverband „Am Worringer Bruch“. Kinder von 0-6 Jahren singen und beten gemeinsam in der Kirche: Jeweils einmal im Monat: Samstags um 15.30 Uhr Familiengottesdienste mit der ganzen Gemeinde 09.05.: St. Katharina von Siena - Blumenberg 27.06.: St. Amandus – Rheinkassel 29.08.: St. Pankratius – Worringen 24.10.: St. Johann Baptist – Roggendorf/Thenhoven 05.12.: St. Marien – Fühlingen

Familiengottesdienste Jeden 2. Sonntag im Monat: St. Pankratius um 11.00 Uhr St. Johann Baptist um 18.00 Uhr Jeden 3. Sonntag im Monat: St. Amandus um 18.30 Uhr (Samstag) St. Katharina von Siena um 11.00 Uhr St. Marien um 09.30 Uhr

Frau Fischer – neu im Zentralen Pfarrbüro Welche Frau Fischer? Frau Ursula Fischer! Diesen Dialog hört man im Pfarrverband in letzter Zeit häufiger. Denn es hat sich bereits herum gesprochen, dass das Zentrale Pfarrbüro eine neue Kollegin bekommen hat. Die ausgebildete Bankkauffrau ist seit Januar eine „weitere rechte Hand“ von Pastor Stephan Weißkopf. Mit ihren Kolleginnen ist sie zuständig für die Annahmen von Taufen, Trauungen, Beerdigungen

und vielen anderen Anliegen, mit denen Menschen tagtäglich in das Pfarrbüro in der St. Tönnis-Strasse nach Worringen kommen. Um dorthin zu gelangen, braucht Frau Fischer nicht weit zu fahren, denn sie wohnt mit ihrer Familie seit vielen Jahren in Fühlingen. Wir wünschen Ihnen alles Gute für einen gelungenen Start!

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Gemeindeleben Pfarrverband

Gemeindeleben Pfarrverband

Der „Umbruch“ im Druck Neue Gestaltung – bewährte Druckerei Über die Herstellung des Pfarrbriefes in der CariPrint, einer Druckerei für Menschen mit Behinderung. Seit mehreren Jahren sind die einzelnen Pfarrbriefe der Gemeinden aus dem Pfarrverband Am Worringer Bruch in unserer Druckerei hergestellt worden. Als die Entscheidung feststand, diese zu einer Gesamtausgabe zusammen zu fassen, hat sich die Druckerei CariPrint in einem neuen Angebotsverfahren um die Herstellung des umbruch beworben. Dies ist erfolgreich geschehen und die erste durch uns gedruckte Ausgabe konnte im Sommer ausgeliefert werden. Die Herstellungsabläufe des Pfarrbriefes ermöglicht es den in der Druckerei beschäftigten Menschen mit Behinderung (Beschäftigte) auf vielfältige Weise, am Arbeitsleben teil zu nehmen. Und der Druck des umbruch mit seiner hohen Auflage trägt in besonderer Weise dazu bei. Im Gegensatz zu gewerblichen Druckereibetrieben legen wir neben der maschinellen Arbeit viel Wert auf einen hohen Anteil an manueller Tätigkeit innerhalb der Produktion, natürlich ohne dabei den Termin und die Qualität aus den Augen zu verlieren. Dabei ist es unser Ziel, dass alle Aufträge möglichst selbständig durch die behinderten Menschen erledigt werden. Nach dem wir die druckreifen Daten erhalten und in unser System eingelesen haben, belichten wir die Druckbogen mit der richtigen Seitenzusammenstellung auf Film aus. Die Entwicklung wird von einem Beschäftigen überwacht, der anschließend auch die Film-Montage am Leuchttisch vor-

nimmt. Nach der Kontrolle der fertigen Montagen durch einen Gruppenleiter übergibt er diese an eine Beschäftigte, die in einem Kopiergerät die 14 Offset-Druckplatten belichtet und danach in einer Küvette entwickelt. Der Druck erfolgt auf mehreren Druckmaschinen gleichzeitig, da eine Auflage von 9.500 Exemplaren mit über 41.000 Druckbogen einiges an Zeit in Anspruch nimmt. Die optimale Farbführung muss fototechnisch überwacht werden, der gleichmäßige Papierlauf eingestellt und die Druckbogen sauber abgelegt werden, um nur einige Ansprüche an die Drucker zu nennen. Auch hier werden die behinderten Menschen in ihrer Arbeit von ausgebildeten Fachkräften unterstützt. Das Falzen der bedruckten Bogen geschieht auf einer Maschine, die von drei behinderten Mitarbeitern eingestellt und

CariPrint Heinrich-Rohlmannstr. 13 50829 Köln Ossendorf Tel.: 37 95 49 – 40 42 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung. 6 Gruppenleiter mit Ausbildungen aus dem Fachbereich Druck. ■ Dienstleistungen und Arbeitsangebote: ■ Fotosatz/DTP ■ Belichtungen bis DIN A3 ■ Offsetdruck von DIN A4 bis DIN A2 ■ Klischee-Buchdruck ■ Laserdruck ■ Buchbinderische Weiterverarbeitung ■ Industrieservice ■ Allgemeine Verwaltungstätigkeiten Die CariPrint ist eine von fünf Betriebsstätten der Caritas Werkstätten Köln. Insgesamt arbeiten hier ca. 650 Menschen mit Behinderung in Arbeitsbereichen wie Lettershop, EDV-Service, Metallbearbeitung, Gartenbau, Näherei, Weberei, Industrieservice.

bestückt wird. Anschließend werden die Bogen im unbeschnittenen Endformat von 8 bis 10 Beschäftigen auf den Arbeitstischen in der richtigen Reihenfolge manuell zusammengetragen. Das routinierte Team der Weiterverarbeitung schafft es hier unter höchster Konzentration, die zusammengetragenen Hefte schnell und ohne Fehler ihren behinderten Kollegen an den Heftmaschinen zur Verfügung zu stellen. Dabei haben Sie

insgesamt über 800 kg Papier über ihre Tische bewegt. Nach erfolgter Rückendrahtheftung werden die Pfarrbriefe an drei Seiten beschnitten und gehen noch vor dem Verpacken durch die Endkontrolle. Nach Fertigstellung des umbruch werden insgesamt 23 Menschen mit Behinderung an der Herstellung beteiligt gewesen sein. Johannes Deschamps Abteilungsleiter Druckerei CariPrint, Abt. Druckerei

Erzbischöfliche Visitation Joachim Kardinal Meisner, Erzbischof von Köln, ist auf Visitation im Dekanat Worringen. Zum Dekanat Worringen zählen drei Seelsorgebereiche: ■ Seelsorgebereich A mit St. Brictius (Merkenich) St. Johannes in der Neuen Stadt (Chorweiler) und Christi Verklärung (Heimersdorf); ■ Seelsorgebereich „Am Worringer Bruch“; ■ Seelsorgebereich Kreuz Köln-Nord mit St. Cosmas und Damian (Volkhoven/Weiler), St. Martinus (Esch) und St. Elisabeth (Pesch). Neben guten Kontakten in den Vatikan will er den „Draht“ zu den Katholiken vor Ort aufrecht halten. Das heißt, er besucht alle Kirchen, spricht mit Pfarrern, Pastoralreferenten, Religionslehrern, Ehrenamtlichen, aber auch mit ganz normalen Gläubigen und Nichtgläubigen über die Kirche. Damit will er sich selbst ein Bild machen von dem, was an der „Basis“ passiert. Der Auftakt seiner Visitation begann er am 04.02.09 mit einer heiligen Messe in Esch in St. Martinus. Eingeladen waren alle Ehrenamtliche des Dekanates mit anschließendem Empfang im Martinushaus. Die Visitation endet in unserem Pfarrverband mit den Firmungen am 28. und 29. März 2009.

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Gemeindeleben Musik im Pfarrverband

Gemeindeleben Musik im Pfarrverband

Stärkung der Chorlandschaft im Pfarrverband Martina Degen-Scheffler gehört seit Oktober 2008 zum Kirchenmusiker-Team in unserem Pfarrverband und kümmert sich hauptsächlich um Chormusik. Die Weiterführung der „singenden Messdiener von St. Amandus“ und des Kirchenchors in Rheinkassel sind so gesichert. Außerdem möchte sie den Kinder- und Jugendbereich in Fühlingen/

Blumenberg bezüglich Chormusik wieder mit Leben füllen. Im folgenden stellt sie sich selbst vor und Sie lesen einiges über ihre geplanten Aktivitäten. Wir wünschen ihr viel Erfolg und freuen uns schon auf die ersten Konzerte. Für das Redaktionsteam, Thomas Krampe

Ein Kölner Mädchen stellt sich vor Geboren in Köln, getauft in St. Panthaleon, aufgewachsen in Köln, zog es mich 23-jährig als Flugbegleiterin in die große weite Welt, um 36-jährig endgültig wieder nach Köln zurückzukehren. Mein Name ist Martina Degen-Scheffler. Seit Ende Oktober 2008 leite ich in Rheinkassel den Kirchenchor und mit viel Freude den Jugendchor „die singenden Messdiener von St. Amandus“. Ganz besonders freue ich mich darauf, in Blumenberg die Kinderchorarbeit wieder aufzubauen. Ich bin seit 14 Jahren verwitwet und habe zwei Kinder. Julia (18) und Daniel (fast 16). Als glückliche Kleinfamilie leben wir seit 10 Jahren in Köln-Heimersdorf. Nach meiner Ausbildung zum Bankkaufmann 1985 arbeitete ich 11 Jahre bei der Deutschen Lufthansa. Nach dem Tod meines Mannes musste ich mich nach einem etwas bodenständigeren Berufsfeld umsehen. In dieser Zeit der Besinnung absolvierte ich das

C-Examen für nebenberufliche Kirchenmusiker im Erzbistum Köln. Seit 1999 erteile ich elementaren Musikunterricht, arbeite – vorwiegend ehrenamtlich und unterstützend – in der Kinder- Jugend- und Erwachsenenchorleitung. Ich bin aktives Vorstands- und Chormitglied im Philharmonischen Chor Köln und arbeite halbtags als Verwaltungsangestellte beim Familienbund der Katholiken Landesverband NRW in der Lindenstraße in Köln. Dies ist meine erste Stelle als Chorleiterin und ich freue mich auf die neue Herausforderung. Ich hoffe sehr, dass ich der neuen Aufgabe gerecht werde und würde mich sehr freuen, wenn der Kirchen- und der Jugendchor in Rheinkassel und der jetzt beginnende Kinderchor in Blumenberg regen Zulauf finden. Mit herzlichen Grüßen, Ihre Martina Degen-Scheffler

Da fliegen die Tasten Die Rheinkasseler und Blumenberger kennen ihn schon. Peter Albrecht heißt der neue Organist im Pfarrverband. An einem Sonntag, nach dem Familiengottesdienst in Blumenberg, hatte er Zeit für ein kleines Gespräch. Eigentlich wollte ich ja seine Turnschuhe fotografieren, die zieht er nämlich normalerweise aus, stellt sie in die Ecke neben die Orgel und zieht schwarze Sonntagsschuhe an, in denen er dann Orgel spielt. Aber er trägt heute keine Turnschuhe – vielleicht hätte ich mich nicht per E-Mail anmelden sollen. Peter Albrecht ist der sympathische Junge von nebenan, der auch gerade vom Fußballplatz kommen könnte. Wenn er aber erst mal an der Orgel sitzt, zeigt er, was virtuoses Orgelspielen ist. „Für die Familienmesse ist das Keyboard normalerweise besser geeignet“, sagt er, aber da die Zeit zum Aufbau des Keyboards nicht mehr reicht, spielt er die Messe nun doch auf der Orgel. Und das klingt ausgezeichnet. Beim Auszug zieht er alle Register und fliegt über die Tasten und Pedale – hey, mit dem müssen wir von der Combo aus mal was machen. „Seit wann sind sie bei uns im Pfarrverband? Und was sind ihre Aufgaben im Musikerteam?“ Peter Albrecht: „Ich bin letztes Jahr im November gekommen. Seit dem spiele ich Orgel in Rheinkassel und Blumenberg. Das sind meine Schwerpunktaufgaben hier, ansonsten mache ich, was Herr Isenberg noch so für mich hat.“ „Spielen sie noch andere Instrumente?“ Peter Albrecht: „Die Orgel ist mein Hauptinstrument, außerdem spiele ich noch Klavier und leite Chöre.“

Cäcilienchor St. Amandus Rheinkassel

Kinder- und Jugendchor

Lust auf kreatives Singen? Singen allein reicht uns nicht! Wir wollen unsere Stimmen schulen! Neben fachkundiger Stimmbildung und Feiern zu rechter Zeit, ist es uns ein Anliegen, das Niveau des Chores zu heben. Klassisches, weltliches und neues geistliches Liedgut stehen ebenso auf dem Programm, wie die Messen großer Meister. Seien Sie herzlich willkommen und aufgefordert, unseren Chor mit Ihrer Stimme zu bereichern. Besuchen Sie uns mittwochs abends um 19.30 Uhr im Pfarrheim neben der Kirche St. Amandus in Rheinkassel.

Am Donnerstag, den 30. April 2009 geht es los. Wir treffen uns jeweils um 16 Uhr in Blumenberg im Pfarrsaal. Alle Kinder ab 6 Jahren sind herzlich eingeladen, mitzusingen. Neben kleinen stimmbildnerischen Übungen werden wir kirchliche und weltliche Stücke einüben. Auch die Jugendlichen ab 12 Jahren sind herzlich willkommen. Gospels, neues geistliches Lied und vieles mehr erwartet Euch jeden Donnerstag um 17 Uhr in Blumenberg im Pfarrheim. Herzliche Einladung an alle! Infos bei Martina Degen-Scheffler Tel.: 0221 – 79 0 20 83

Herzlichst, Ihre Martina Degen-Scheffler

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„Erzählen sie mal etwas über sich, zum Beispiel wie sie nach Köln gekommen sind.“ Peter Albrecht: „Ich bin 1983 in Bad Mergentheim geboren und habe dort auch meinen ersten Klavier- und Orgelunterricht genommen. 2000 bin ich nach Rottenburg am Neckar gegangen, wo ich an der Hochschule für Kirchenmusik mein C-Examen gemacht habe. 2003 zog es mich nach Würzburg, dort habe ich meinen Zivildienst geleistet – als Hausmeister in einem Altenheim. Auch während dieser Zeit habe ich Orgelunterricht genommen. Seit 2006 studiere ich in Köln Kirchenmusik und bin nun im 7. Semester. Ich lerne dort Orgel bei Prof. Margareta Hürholz und Chor- und Orchesterleitung bei Prof. Reiner Schuhenn. „Was machen Sie sonst noch?“ Peter Albrecht: „Meine Tage sind eigentlich komplett mit Musik gefüllt. Für anderes bleibt da wenig Zeit. Neben der Musik an der Hochschule spiele ich manchmal im Altenberger Dom.“ „Welche CD liegt zu Zeit in Ihrem CD-Player?“ Peter Albrecht: „Gar keine! Wenn man den ganzen Tag mit Musik zu tun hat, braucht man auch mal Ruhe.“ Vielen Dank für das Gespräch Thomas Krampe

Zu folgenden Terminen kann man den Chor Rhythm Of Life singen hören: Sa., So., Sa., So., So., So., So., So.,

28. März 29. März 11. April 19. April 26. April 10. Mai 7. Juni 14. Juni

17.00 Uhr 09.30 Uhr 22.30 Uhr 09.30 Uhr 11.00 Uhr 09.30 Uhr 11.00 Uhr 14.00 Uhr

St. Pankratius, Firmung St. Katharina von Siena, Firmung St. Katharina von Siena, Osternacht St. Marien, Erstkommunion St. Katharina von Siena, Erstkommunion St. Marien, Messe St. Katharina von Siena, Messe Pfarrheim Blumenberg, Pfarrfest


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Gemeindeleben Musik im Pfarrverband

Service

Jugendchor St. Amandus

Pfarrbüros Anschriften und Öffnungszeiten

Spaß, Freundschaft und Musik. Diese drei Themen vereinen sich im Jugendchor St. Amandus. Wir sind Jugendliche im Alter von 12-16 Jahren und treffen uns jeden Mittwoch um 18 Uhr im Pfarrheim in Rheinkassel. Diesen Termin halten wir schon seit 7 Jahren, denn wir existieren schon seit 2002, auch wenn wir damals noch „Singende Messdiener“ hießen. Der Jugendchor steht seit 2008 unter der Leitung von Martina Degen-Scheffler. In jeder Stunde bereiten wir uns erst einmal auf das Singen vor, indem wir Atem- und Sprechübungen machen, die uns das Singen erleichtern. Dann geht es los: singen! Was wir singen, können wir uns selber wünschen, aber es gibt natürlich auch Lieder,

die ins „Pflichtprogramm“ gehören, aber trotzdem jede Menge Spaß bringen. Neue Mitglieder sind uns herzlich willkommen, denn wir freuen uns über jedes neue Gesicht, jede neue musikalische Unterstützung und jeden neuen Freund. Also wenn du im Alter von 12-16 (oder auch älter) bist und Spaß am Singen hast, komm doch einfach mal mittwochs vorbei und guck dir mal eine Chorprobe an. Daniela Birk für den Jugendchor St. Amandus

„Cäcilia“ St. Johann Baptist Der Kirchenchor „Cäcilia“ aus St. Johann Baptist informiert. Das Jahr geht mit großen Schritten auf Ostern zu, und der Kirchenchor bereitet sich auf die großen liturgischen Feste vor. Wir werden am Ostersonntag die 18.00 Uhr Abendmesse mit einer mehrstimmigen Messe von Dubois mitgestalten, ebenso auch durch mehrstimmige Gesänge die Erstkommunionfeier am zweiten Sonntag nach Ostern. „Verzicht“ – in einem Kirchenchor? Dies gibt es natürlich sowohl zu bestätigen als auch zu verneinen und hat weder mit Fasten noch mit Konsum zu tun. Verzichten auf gute und richtige Töne sollten wir um der Harmonie willen aber sicher nie! Aber Spaß beiseite! Wenn Sie das Foto unserer Jubilarin

Sängerfest om Maat – Worringen Welches Konzert im Pfarrverband findet traditionsgemäß bei Regen statt? Richtig, das Sängerfest om Maat. Auch in diesem Jahr hoffen die Chöre aus Worringen und Umgebung wieder auf gutes Wetter. Zur guten Musik gibt es Kölsch, Riefkooche, und Gegrilltes. Datum: Samstag, 27.6.2009 Ort: alte Kirche Worringen, Beginn: 18.00 Uhr

Frau Maria Ohlig betrachten, die für 70 (!) Jahre aktives Singen vom Vorstand geehrt wurde, wird deutlich, wie viel Stunden, Tage, Wochen sie in ihrem Leben auf mögliche andere Freizeitbeschäftigungen verzichtet hat, um durch zahllose Proben und Auftritte Gott im Gesang zu loben und die Chorgemeinschaft zu unterstützen! Damit steht sie stellvertretend für viele, die dies mit großem idealistischen Geist, aber sicher auch mit Freude, in unserem Chor wie auch in den Chören des Pfarrverbands tun. In den immer weiter um sich greifenden Veränderungen auch in unserem Dekanat leiden wir alle unter Verzicht, sei es durch wegfallende Hl. Messen, Räumlichkeiten oder ähnliches. Ich wünsche mir einmal für die diesjährige Fastenzeit einmal auf das Schimpfen über die Veränderungen zu verzichten und dem fröhlichen, musikalischen Gedanken Don Boscos zu folgen, dem gemeinschaftliche Erfahrung im Glauben, wie auch Herzensbildung, gerade bei vermehrt um sich greifender Sinnsuche wichtig waren: „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen!“ In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine besinnliche Zeit! Für den Vorstand Monika Albers

Zentrales Pfarrbüro Am Worringer Bruch St. Tönnisstr. 33, 50769 Köln Tel.: 78 23 22, Fax: 78 56 16 e-Mail: pastoralbuero@pfarrverband-awb.de Notfallhandy: 01 70/231 41 80 Öffnungszeiten: Mo. 10.00 – 12.00 Uhr und 15.00 – 17.00 Uhr Di. 10.00 – 12.00 Uhr Do. 10.00 – 12.00 Uhr und 15.00 – 18.00 Uhr Fr. 10.00 – 12.00 Uhr St. Amandus, Rheinkassel Amandusstr. 2, 50769 Köln Tel.: 708 72 20 Öffnungszeiten: Do. 17.00 – 18.00 Uhr St. Johann Baptist, Roggendorf/Thenhoven Baptiststr. 35, 50769 Köln Tel.: 78 23 71, Fax: 700 95 81 Öffnungszeiten: Di. 9.00 –12.00 Uhr St. Marien, Fühlingen Neußer Landstr. 80, 50769 Köln kein Telefon und Fax vorhanden Öffnungszeiten: Mo. 12.00 – 13.00 Uhr St. Katharina von Siena, Blumenberg Schneebergstr. 63, 50769 Köln Tel.: 355 26 90 Öffnungszeiten: Do. 15.30 – 16.30 Uhr

Seelsorger Pfarrverband Am Worringer Bruch Pfarrer: Stephan Weißkopf, Tel.: 78 23 22; Sprechstunde: Do. 17.00 – 18.00 Uhr im Pfarrbüro Worringen Pfarrvikar: Pater Herbert Kuptz, Tel.: 700 95 14; Sprechstunde: Mi. 10.00 – 11.00 Uhr im Pfarrbüro Thenhoven Kaplan: Joachim Gayko, Tel.: 35 52 77 52; Sprechstunde: Fr. 15.30 – 16.30 Uhr im Pfarrbüro Blumenberg Diakon: Matthias Gill, Tel.: 820 86 37; Sprechstunde: Do. 17.00 – 18.00 Uhr im Pfarrbüro Rheinkassel Pastoralreferent: Hubert Schneider, Tel.: 783 04 36 Sprechstunde: Do. 17.30 – 18.30 Uhr im Pfarrbüro Thenhoven Pfarrer i. R.: Clemens Poblocki, Tel.: 708 70 40 Priesterkandidat: Ulrich Eßer, Tel.: 16 92 88 80

Ansprechpartner Pfarrverband Am Worringer Bruch Kirchenmusiker ■ Eckhard Isenberg, Tel.: 78 67 48 ■ Martina Degen-Scheffler, Tel.: 790 20 83 ■ Peter Albrecht, Tel.: 846 70 83 Öffentlichkeitsarbeit ■ Ansprechpartner für Öffentlichkeitsarbeit im Pfarrverband: Diakon Matthias Gill Tel.: 820 86 37, presse@pfarrverband-awb.de ■ In- und Umblatt, Tel.: 78 23 22 ■ Redaktionsteam Umbruch: Matthias Gill, Tel.: 820 86 37; umbruch@pfarrverband-awb.de ■ Internetseite www.pfarrverband-awb.de: Siegmund Dröge, Tel.: 79 52 72 Sebastian Pitzler, Tel.: 783 01 18 Rendantur ■ Alfred Weng, Tel.: 55 40 57 25

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Termine

Termine

ensten Doppelseiten mit Gottesdi und Terminen einfach hren. heraustrennen und aufbewa

Besondere Gottesdienste März ■ Sonntag, 29.03.09 15.00 Uhr: Krankengottesdienst mit Krankensalbung, in Worringen, anschl. Beisammensein im St. Tönnishaus April

■ Montag, 06.04.09 07.30 Uhr: Laudes Morgengebet in Worringen 21.30 Uhr: Komplet Abendgebet in Worringen ■ Dienstag, 07.04.09 07.30 Uhr: Laudes Morgengebet in Worringen 21.30 Uhr: Komplet Abendgebet in Worringen

■ Freitag, 03.04.09

■ Mittwoch, 08.04.09

18.00 Uhr: Kreuzwegandacht in Fühlingen, anschließend Abendmesse

07.30 Uhr: Laudes Morgengebet in Worringen

18.30 Uhr: Kreuzwegandacht in Worringen 20.00 Uhr: Musikalischer Kreuzweg in Rheinkassel

21.30 Uhr: Komplet Abendgebet in Worringen ■ Gründonnerstag, 09.04.09 07.30 Uhr: Laudes Morgengebet in Worringen

■ Samstag, 04.04.09 14.00 Uhr: Beichtgelegenheit in Thenhoven

18.30 Uhr: Abendmahlfeier in Thenhoven mit Fußwaschung, anschl. Betstunde bis 21.00 Uhr

■ Ostersonntag / Sonntag, 12.04.09

17.00 Uhr: Dankandacht in Blumenberg

06.00 Uhr: Feierliche Auferstehungsmesse mit Osterfeuer, anschließend Agape-Frühstück in Fühlingen

17.00 Uhr: Dankandacht in Thenhoven

07.00 Uhr: Feierliche Auferstehungsmesse mit Osterfeuer, anschließend Agape-Frühstück in Thenhoven

■ Montag, 27.04.09

11.00 Uhr: Hl. Messe in Worringen 18.00 Uhr: Abendmesse in Thenhoven ■ Ostermontag / Montag, 13.04.09 09.30 Uhr: Hl. Messe in Rheinkassel 10.00 Uhr: Hl. Messe im Elisabeth-von-Thüringen-Haus

■ Freitag, 01.05.09

11.00 Uhr: Hl. Messe in Blumenberg

Tag des Ewigen Gebetes in Fühlingen und Blumenberg

11.00 Uhr: Hl. Messe in Worringen 18.00 Uhr: Hl. Messe in Thenhoven

09.00 Uhr: Erstkommunionfeier in Worringen

17.30 Uhr: Beichtgelegenheit in Fühlingen

20.00 Uhr: Abendmahlfeier in Fühlingen anschl. 21 Uhr Betstunde der Frauen und 22 Uhr der Männer

09.30 Uhr: Erstkommunionfeier in Rheinkassel

18.15 Uhr: Palmweihe in der Barbarakapelle, anschl. Prozession und Hl. Messe mit den Kommunionkindern in Rheinkassel

■ Karfreitag, 10.04.09

Karwoche im April

06.00 Uhr: Sonnengang in Worringen 15.00 Uhr: Karfreitagsliturgie in Fühlingen

■ Palmsonntag, 05.04.09

15.00 Uhr: Karfreitagsliturgie in Worringen

09.30 Uhr: Palmweihe am Hochkreuz, anschl. Prozession und Hl. Messe mit Kommunionkindern in Fühlingen

17.00 Uhr: Karfreitagsliturgie in Thenhoven

11.00 Uhr: Palmweihe, anschl. Hl. Messe mit Kommunionkindern in Blumenberg

Ostern im Pfarrverband

11.00 Uhr: Palmweihe „Om Maat“, anschl. Prozession zur Kirche und Hl. Messe mit Chor mit Kokis in Worringen

■ Osternacht / Samstag, 11.04.09

18.00 Uhr: Palmweihe auf dem Kirchplatz, anschl. Prozession und Hl. Messe mit Kommunionkindern in Thenhoven

Mai

09.30 Uhr: Hl. Messe in Fühlingen

20.00 Uhr: Abendmahlfeier in Blumenberg, anschl. Betstunde

16.00 Uhr: Beichtgelegenheit in Worringen

■ Mittwoch, 29.04.09 Tag des Ewigen Gebetes in Thenhoven, Gebetszeiten siehe S. 40

■ Weißer Sonntag / Sonntag, 19.04.09

15.00 Uhr: Beichtgelegenheit in Rheinkassel

10.00 Uhr: Dankmesse in Thenhoven

17.00 Uhr: Vesper mit sakramentalem Segen in Fühlingen

19.00 Uhr: Abendmahlfeier in Rheinkassel, anschl. 20 Uhr Betstunde Langel und 21 Uhr Rheinkassel Kesselberg

15.00 Uhr: Beichtgelegenheit in Blumenberg

10.00 Uhr: Dankmesse in Blumenberg

09.30 Uhr: Erstkommunionfeier in Fühlingen 11.00 Uhr: Erstkommunionfeier in Worringen 17.00 Uhr: Dankandacht in Rheinkassel 17.00 Uhr: Dankandacht in Worringen

■ Sonntag, 03.05.09 Tag des Ewigen Gebetes in Worringen 11.00 Uhr: Hl. Messe zum Patrozinium in Blumenberg ■ Samstag, 16.05.09 Wallfahrt des Pfarrverbandes nach St. Pankratius, Nievenheim (Genauere Angaben werden noch bekannt gegeben) ■ Montag, 18.05.09 7.30 Uhr:

Bittprozession von Rheinkassel nach Kasselberg, anschl. ca. 08.00 Uhr: Hl. Messe in Rheinkassel

17.00 Uhr: Dankandacht in Fühlingen ■ Dienstag, 19.05.09 ■ Montag, 20.04.09 10.00 Uhr: Dankmesse in Fühlingen 10.00 Uhr: Dankmesse in Rheinkassel 10.00 Uhr: Dankmesse in Worringen

7.30 Uhr:

Bittprozession durch Rheinkassel, anschl. ca. 08.00 Uhr: Hl. Messe in Rheinkassel

■ Mittwoch, 20.05.09 07.30 Uhr: Bittprozession von Rheinkassel nach Langel, anschl. ca. 08.00 Uhr Hl. Messe in der Cohnenhofkapelle

20.00 Uhr: Osternachtfeier in Worringen mit Chor

■ Sonntag, 26.04.09

21.00 Uhr: Osternachtfeier in Rheinkassel

09.30 Uhr: Erstkommunionfeier in Thenhoven

■ Christi Himmelfahrt / Donnerstag, 21.05.09

22.30 Uhr: Osternachtfeier in Blumenberg mit Chor

11.00 Uhr: Erstkommunionfeier in Blumenberg

09.30 Uhr: Hl. Messe in Rheinkassel

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Termine

Service

Besondere Gottesdienste

Allg. Gottesdienstzeiten

■ (Forts.) Christi Himmelfahrt / Donnerstag, 21.05.09

■ Sonntag, 07.06.09

09.30 Uhr: Hl. Messe in Fühlingen

09.00 Uhr: Hl. Messe bei Knott, anschl. FronleichnamsProzession nach St. Amandus

11.00 Uhr: Hl. Messe in Worringen 11.00 Uhr: Hl. Messe in Blumenberg 18.00 Uhr: Hl. Messe in Thenhoven

16.00 Uhr: Diakonenweihe Ulrich Eßer in St. Antonius, Düsseldorf ■ Fronleichnam / Donnerstag, 11.06.09

■ Sonntag, 24.05.09

09.00 Uhr: Hl. Messe in Fühlingen, anschl. Prozession

9.30 Uhr: Hl. Messe zum Patrozinium in Fühlingen

09.30 Uhr: Hl. Messe auf dem Krebelshof, anschl. Prozession nach Worringen, anschl. Pfarrfest in Worringen

Pfingsten im Pfarrverband

09.30 Uhr: Hl. Messe auf dem Krebelshof, anschl. Prozession nach Thenhoven

■ Pfingsten / Samstag, 30.05.09

09.30 Uhr: Hl. Messe in Rheinkassel

18.30 Uhr: Vorabendmesse in Rheinkassel

11.00 Uhr: Hl. Messe in Blumenberg

17.00 Uhr: Vorabendmesse in Worringen

18.00 Uhr: Hl. Messe in Thenhoven

■ Pfingsten / Sonntag, 31.05.09

■ Sonntag, 14.06.09

09.30 Uhr: Hl. Messe in Fühlingen

10.00 Uhr: Hl. Messe mit Prozession, anschl. Pfarrfest in Blumenberg

11.00 Uhr: Hl. Messe in Worringen 11.00 Uhr: Hl. Messe in Blumenberg

■ Sonntag, 21.06.09

18.00 Uhr: Hl. Messe in Thenhoven

10.00 Uhr: Hl. Messe zum Patrozinium in Thenhoven, anschl. Pfarrfest

Juni ■ Pfingsten / Montag, 01.06.09 09.30 Uhr: Hl. Messe in Rheinkassel 09.30 Uhr: Hl. Messe in Fühlingen 10.00 Uhr: Hl. Messe im Elisabeth-von-Thüringen-Haus

■ Sonntag, 12.07.09 09.30 Uhr: Hl. Messe zum Schützenfest in Rheinkassel ■ Sonntag, 02.08.09 08.30 Uhr: Hl. Messe zum Schützenfest in Thenhoven

11.00 Uhr: Hl. Messe in Worringen

■ Sonntag, 23.08.09

11.00 Uhr: Hl. Messe in Blumenberg

11.00 Uhr: Hl. Messe zum Pfarrverbandstag in Blumenberg

18.00 Uhr: Hl. Messe in Thenhoven

■ Sonntag, 06.09.09

Unsere Wallfahrt im Pfarrverband

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09.30 Uhr: Hl. Messe zum Schützenfest in Fühlingen

Pfarrverband Am Worringer Bruch St. Amandus Samstag, 18.30 Uhr Donnerstag, 8.00 Uhr, Cohnenhofkapelle Freitag, 18.30 Uhr 1. Dienstag im Monat: Frauenmesse, 8.00 Uhr 1. Freitag im Monat: Rosenkranzandacht, 18.00 Uhr 1. Freitag im Monat: nach Abendmesse euchar. Andacht 3. Samstag im Monat: Taufe, 15.30 Uhr 3. Samstag im Monat: Beichte, 18.00 Uhr 3. Samstag im Monat: Familienmesse St. Johann Baptist Sonntag, 18.00 Uhr Mittwoch, 8.15 Uhr Frauenmesse Freitag, 17.00 Uhr 1. Freitag im Monat: nach Abendmesse euchar. Andacht 2. Samstag im Monat: Taufe, 15.30 Uhr 2. Samstag im Monat: Beichte, 16.00 Uhr 2. Sonntag im Monat: Familienmesse St. Marien Sonntag, 9.30 Uhr Mittwoch, 9.00 Uhr Freitag, 18.00 Uhr 1. Freitag im Monat: nach Abendmesse euchar. Andacht 3. Samstag im Monat: Familienmesse 4. Samstag im Monat: Beichte, 16.00 Uhr 4. Samstag im Monat: Taufe, 15.30 Uhr St. Katharina von Siena Sonntag, 11.00 Uhr Montag, 17.00 Uhr (Rosenkranz) 2. Dienstag im Monat: 10.00 Uhr Hl. Messe im St. Lazarus Haus Donnerstag, 19.00 Uhr 1. Donnerstag im Monat: Aussetzung des Allerheiligsten und Beichte, 18.15 Uhr 1. Sonntag im Monat: Taufe, 12.00 Uhr 3. Sonntag im Monat: Familienmesse

St. Pankratius Samstag, 17.00 Uhr Sonntag. 11.00 Uhr 1. Samstag im Monat: Taufe, 15.30 Uhr 1. Samstag im Monat: Beichte, 16.00 Uhr 2. Sonntag im Monat: Familienmesse 1., 3. und 4. Dienstag, 10.00 Uhr Hl. Messe im Elisabeth-von-Thüringen-Haus Mittwoch, 18.00 Uhr Abendmesse mit Frauengemeinschaft

Kirchenchöre

Regelmäßige Proben Kinder-/Jugendchöre ■ mittwochs um 18.00 Uhr die Jugendlichen in Rheinkassel, Pfarrheim unter Leitung von Martina Degen-Scheffler Erwachsenenchöre ■ montags um 20.00 Uhr im Pfarrsaal in Blumenberg unter Leitung von Eckhard Isenberg ■ dienstags von 20.00 Uhr bis 21.30 Uhr im Pfarrsaal in Roggendorf/Thenhoven unter Leitung von Eckhard Isenberg ■ mittwochs um 20.00 Uhr im Pfarrsaal in Rheinkassel unter Leitung von Martina Degen-Scheffler ■ donnerstags um 20.00 Uhr im St. Tönnis-Haus in Worringen unter Leitung von Eckhard Isenberg

■ Samstag, 31.10.09 ■ Freitag, 05.06.09

Tag des Ewigen Gebetes in Rheinkassel

19.00 Uhr: Wallfahrt nach Knechtsteden ab Thenhoven

18.30 Uhr: Hl. Messe zum Patrozinium in Rheinkassel

Weitere Messen und Veranstaltungen im Pfarrverband entnehmen Sie bitte dem aktuellen In- und Umblatt.


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Service

St. Amandus ■ Küster: Margret und Achim Koppe, Tel.: 70 60 46 ■ Küster und Hausmeister (Pfarrheim Vermietung): Raimund Scholz, Tel.: 01 57 / 74 18 04 05 ■ Kirchenvorstand: Hans-Josef Stauten Tel.: 708 77 45 ■ Pfarrgemeinderat: Sabine Hinsen, Tel.: 70 19 87 ■ Eltern + Kind Gruppen, Elisabeth Birk, Tel.: 700 39 44 ■ KfD: Monika Odenthal, Tel.: 70 52 15 ■ Messdiener: Anna Birk, Tel.: 700 39 44 Dorothee Hinsen, Tel.: 70 19 87, Mario Klepittko, Tel.: 700 36 37 ■ St. Hubertus Schützenbruderschaft: Heinz Felten, Tel.: 70 34 62 ■ St. Sebastian Schützenjugend (BdSJ): Lukas Schmitz, Tel.: 708 74 98, mob.: 0171 / 525 21 91, lukas-nemo@hotmail.de St. Johann Baptist ■ Küster: Wolfgang Böhm, Tel.: 84 66 74 31 ■ Hausmeister: Josef Mauer, Tel.: 78 21 77 ■ Kirchenvorstand: Heinz-Josef Peters (stv. Vors.), Tel.: 78 35 08 ■ Pfarrgemeinderat: Raimund Helmes, Tel.: 78 36 86 ■ Pfarrverbandskonferenz: Norbert Güsgen, Tel.: 78 56 19 ■ Chill In, Jugendgruppe: Susanne Arens, Tel.: 78 43 78 ■ Kirchenchor: Nina Scislak, Tel.: 78 51 71 oder 0178/314 54 17 ■ Messdiener: Max Blom, Tel.: 78 64 87, Jessica Kozielski, Tel.: 78 43 56, Sebastian Pitzler, Tel.: 783 01 18 ■ Senioren: Klara Thomas, Tel.: 78 31 71 ■ Schützenbruderschaft: Peter Rotte, Tel.: 78 38 95 ■ SKM-Zentrum: Markus Meller, Tel.: 78 29 17 St. Marien ■ Küster (Vermietung Pfarrheim): Josef Scholtyssek, Tel.: 700 41 77 ■ Kirchenvorstand: Josef Güsgen, Tel.: 70 74 29 ■ Pfarrgemeinderat: Hans Georg Otto, Tel.: 708 81 22 ■ Bücherei: Natalia Gerhard, Tel.: 700 38 81 ■ Capella Gregoriana: Norbert Kusch, norbert.kusch@web.de ■ Frauengruppe: Therese Kremer, Tel.: 708 70 40 ■ Kath. KiTa St. Marien: Gabriela Becker Ltg., Tel.: 708 88 81 ■ Messdiener: Graziella Röntgen, Tel.: 700 13 70 ■ Schützenverein: Anton Harff, Tel.: 708 87 82 ■ Seniorengruppe: Elisabeth Schmitz, Tel.: 700 27 14 St. Katharina von Siena ■ Küsterin (Vermietung Pfarrheim): Mathilde Dröge, Tel.: 0163 / 806 88 33 ■ Hausmeister: Raimund Scholz, Tel.: 0157 / 74 18 04 05 ■ Kirchenvorstand, Peter Mohrs, Tel.: 297 92 97 ■ Pfarrgemeinderat: Hans Georg Otto, Tel.: 708 81 22 Helmut Dillmann, Tel.: 79 64 17

Gemeindeleben Musik im Pfarrverband

■ Combo: Helmut Dillmann, Tel.: 79 64 17 ■ Eltern + Kind Gruppen: Ute Schäfer, Tel.: 790 13 21, Maria Schakulat, Tel.: 740 05 54 ■ Kinderchor: Martina Degen-Scheffler, Tel.: 790 20 83 ■ Kolpingjugend: Helena Fischer, Tel.: 283 95 21, helena.fischer@kolping-koeln.de ■ Lektoren: Mathilde Dröge, Tel.: 79 52 72 ■ Stadtteilkonferenz Blumenberg: Kaplan Joachim Gayko, Tel.: 35 52 77 52 ■ Frauengemeinschaft kfd: Gerda Weber, Tel.: 790 21 31 ■ Kirchenchor „Rhythm of Life“: Thomas Krampe, Tel.: 979 22 67 ■ Krabbelgruppe: Ute Schäfer, Tel.: 790 13 21 ■ Messdiener: Sonja Hill, Tel.: 73 46 93 ■ St. Georg Pfadfinderschaft, Stamm St. Katharina v. Siena: Martin Kloda, Tel.: 790 24 92 und Rolf Römer, Tel.: 79 63 40 ■ Förderverein der Pfadfinder: Paul Reiche, Tel.: 79 57 08 St. Pankratius ■ Küster und Hausmeister: Wolfgang Böhm, Tel.: 84 66 74 31 ■ Kirchenvorstand: Günther Otten, Tel.: 97 83 13-0 ■ Pfarrgemeinderat: Michael Kirchner, Tel.: 78 44 11 ■ A.C.L.I./KAB: Elio Pulera, Tel.: 78 15 00 ■ Bücherei: Barbara Arntz, Tel.: 78 52 45 / Monika Zimmermann, Tel.: 78 57 55 ■ Cafe Esperantina, Eine-Welt-Laden, Renate Reiter, Tel.: 787 10 49 ■ Elisabeth-von-Thüringen-Haus, Seniorenheim, Tel.: 946 64 60 ■ Krabbelgruppen: Christine Kunkemöller, Tel.: 78 57 79 ■ Evangelische Gemeinde (Worringen): Tel.: 78 23 38 ■ Kath. Junge Gemeinde: Manuela Hoppe, Tel.: 70 90 92 58 und Christina Stengel, Tel.: 78 30 523 ■ Kirchbauverein: Günther Otten, Tel.: 97 83 13-0 ■ Kirchenchor: Renate Kochanczyk, Tel.: 021 33/26 94 61 ■ Kath. KiTa St. Pankratius: Barbara Fischer Ltg., Tel.: 78 28 82 ■ Förderverein KiTa St. Pankratius: Jörg Schumacher, Tel.: 78 61 45 ■ Kolpingsfamilie: Marietta Wirtz, Tel.: 787 27 79 ■ Krankenpflegeverein St. Tönnishaus: Roswitha Pröpper, Tel.: 7 87 25 87 ■ Kreuzbund, Hilfe für Suchtkranke und deren Angehörige: täglich am Telefon: Elisabeth Germann, Tel.: 022 38/36 64 ■ Messdiener: Dominik Jansen, Tel.: 78 31 04 Christoph Jansen, Tel.: 78 31 81 ■ Pfarrl. Frauen-Gemeinschaft: Annerose Göckeritz, Tel.: 78 31 70 ■ Förderverein St. Pankratius: Thorsten Bittner, Tel.: 78 64 40 ■ St. Georg Pfadfinderschaft: Sebastian Mattke, Tel.: 71 67 13 30 smattke@gmx.de ■ Förderverein St. Georg Pfadfinderschaft: Ralf Roggendorf, Tel.: 78 69 91

Eine „neue“ Orgel in Fühlingen So schnell kann es manchmal gehen: Im letzten Pfarrbrief, der im Dezember 2008 erschien, habe ich einige Zeilen über die alte Orgel in St. Marien geschrieben. Jetzt, drei Monate später, kann ich eine neue Orgel vorstellen, die am 1. März von Kardinal Meisner eingeweiht wurde. Wie kam es zu einer solch rasanten Entwicklung? Ende Oktober 2008 wurde ein gebrauchtes Instrument aus der Schweiz im Internet angeboten. Dabei handelte es sich um eine Orgel, die von der Schweizer Werkstatt Metzler im Jahre 1960 für die Pädagogische Hochschule in Fribourg gebaut wurde. Die Firma Metzler gehörte und gehört zu den führenden europäischen Orgelbauern. Ihre Werke findet man in der ganzen Welt an prominenten Orten, beispielsweise im Salzburger Dom und in der Antwerpener Kathedrale. Bislang gab es im Erzbistum Köln noch keine Metzler-Orgel. Der Fühlinger Kirchenvorstand nutzte die Gunst der Stunde und kaufte das gebrauchte Instrument. Die Kosten für die Orgel betragen mit Transport und Wiederaufbau 60.000 €. Zum Vergleich: Eine komplett neue Orgel dieser Größe und Qualität kostet heute mindestens 250.000 €. In der ersten Januarwoche 2009 wurde die alte Fühlinger Orgel abgebaut und an einen Instrumentenhändler verkauft. Kurz danach

Während des Aufbaus steht Orgelbauer Daniel Reich mitten in der neuen Orgel

Eckhard Isenberg überprüft immer wieder fachmännisch den Klang der neune Orgel

kamen die Teile der Metzler-Orgel nach Fühlingen und wurden in wochenlanger Arbeit durch den Kölner Orgelbauer Björn-Daniel Reich zu einem Ganzen zusammengesetzt. Anfang Februar war das „neue“ Instrument spielbereit. Mit seinen 15 Registern und insgesamt 976 Pfeifen passt die Orgel hervorragend in die Fühlinger Kirche. Um die Kosten zu decken, findet immer ab sofort am 1. Sonntag jedes Monats eine Türkollekte nach der Hl. Messe zugunsten der Orgel statt. Außerdem benötigen wir großherzige Spenden, die Sie selbstverständlich steuerlich absetzen können. Bitte überweisen Sie Ihren persönlichen Beitrag auf das Konto Nr.: 136 200 59 bei der PAX-Bank eG (BLZ 370 601 93) mit dem Stichwort „Orgel“. Abschließend darf ich mich beim Fühlinger Kirchenvorstand für das beherzte Handeln ebenso bedanken wie bei allen Spendern, die bisher und zukünftig das Orgelprojekt unterstützen. Eckhard Isenberg, Seelsorgebereichs-Musiker

In einer feierlichen Zeremonie feierte die Gemeinde die Orgelweihe mit Kardinal Meisner

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Gemeindeleben St. Pankratius

Gemeindeleben St. Pankratius

Neu formierte Spitze für die Frauengemeinschaft

Eine Schachtel Zigaretten und zwei Bier…

Die Vorstandwahlen Ende Januar bescherten der Frauengemeinschaft eine neu formierte Spitze aus drei neu gewählten und zwei erfahrenen Mitgliedern.

Elio Pulera war 1972 in Peru und berichtet rückblickend über das Leben dort und wie man durch einen kleinen Verzicht eine große Hilfe leisten kann.

Änderung der TerminplaBei der Mitgliederversammnung folgen, denn alle Vorlung der Frauengemeinschaft standsmitglieder außer Frau am 28. Januar, die mit 60 Göckeritz sind berufstätig. Teilnehmerinnen im Vergleich zu anderen Auf den Spuren Mitgliederversammlungen Heinrich Heines sehr gut besucht war, stand Der Termin für die Mitgliein diesem Jahr die Neuwahl derfahrt ist am 21. Juni 2009. des Vorstands an. Wie im Die Fahrt, die zwar für Voraus schon angekündigt, Mitglieder stark vergünstigt stellten sich Frau Otten, Frau sein wird, aber dennoch für Güsgen und Frau Kolb nicht alle anderen offen ist, führt wieder zur Wahl und nach Düsseldorf unter dem schieden somit aus dem Thema: Auf den Spuren von Vorstand aus. Die Damen Heinrich Heine. Frau Pollerhielten zum Dank für ihre mann, die schon von der Tätigkeit einen Blumendiesjährigen Krippenfahrt strauß von der FrauengePetra Lay, Annette Helmes, Annerose Göckeritz, Maria Schichel, bekannt ist, wird dort die meinschaft. Insbesondere Monika Effner, Pfarrer Weißkopf Führung leiten. Näheres über bedankte sich Pfarrer Kosten und Abfahrt erfahren sie aus dem In-und Umblatt und Weißkopf bei Frau Otten, die seit 1998 den Vorsitz in der aus dem Schaukasten der Frauengemeinschaft an der Kirche. Frauengemeinschaft innehatte, und überreichte ihr ein Geschenk von der Pfarrgemeinde. Herzlich einladen möchten wir auch noch einmal zu unserer Frau Göckeritz und Frau Effner stellten sich jedoch zur geplanten Jahresfahrt vom 31. Juli bis 2. August mit der Firma Wiederwahl. Des Weiteren konnten Frau Maria Schichel, AFAN ins Taubertal. Frau Petra Lay und Frau Annette Helmes für die Kandidatur Anmeldungen bei Annerose Göckeritz unter Tel.: 78 31 70. um ein Vorstandsamt geworben werden. Da sich außer den fünf Damen keine weiteren Kandidatinnen meldeten, wurden diese mit großer Mehrheit als Vorstandsteam gewählt. Bei der konstituierenden Sitzung am 5. Februar wurden die Ämter wie folgt verteilt: ■ Vorsitzende : Annerose Göckeritz ■ Stellvertretende Vorsitzende: Petra Lay ■ Kassiererin: Maria Schichel ■ Schriftführerin: Monika Effner ■ Beisitzerin: Annette Helmes Das neue Team ist ein sehr junges, da die neu hinzugekommenen Damen alle unter 50 sind. Daraus könnte langfristig eine

Ich bin nun nach mehr als acht Monaten Aufenthalt in Peru/Süd Amerika nach Deutschland zurückgekehrt. Durch die Erinnerungen an die schöne Stadt Lima bekomme ich manches Mal Heimweh nach Peru, der Heimat der Incas, Machu Pichu, Chosica, Vuankajo, des Titicaca See’s, Ticlio (die höchste Eisenbahn der Welt mit 4848 m über dem Meeresspiegel) und dem schönen Amazonas, wo die Anaconda, die Piranhas, die Boas und die bunten Papageien zu Hause sind. Aber nicht nur die Schönheit von Peru hat mich beeindruckt, sondern auch die traurige Wahrheit über die Armut dieses Landes. Am meisten betroffen sind die Kinder. Auf der Piazza von Miraflores hatten sich Kinder im Alter von fünf und mehr Jahren mit zwei Plastikeimern zusammen gefunden um Musik zu machen und damit die Touristen zu unterhalten, die in Bars und Restaurants saßen. Warum waren die Kinder nicht in der Schule? Sehr häufig sind die Kinder gleich nach ihrer Geburt ihrem Schicksal überlassen und werden vor Krankenhäusern, Pfarrhäusern oder vor Polizeidienststellen ausgesetzt. Manche Mütter arbeiten in Nachtclubs als Prostituierte, um die Familie zu ernähren. An einem Abend hat ein Kollege von mir einer Frau auf der Straße einen Strauß Blumen für 150 Sol (peruanische Währung ) abgekauft, das sind umgerechnet ca. 0,30 Euro. Ein zufällig anwesender Polizist sagte dazu: „Geben Sie mir das Geld, dann kann ich davon morgen mit meiner Familie gut zu Mittag essen!“ Ich wohnte mit zwei Kollegen in einer 150 qm großen Wohnung. Nicht weit entfernt von dieser Wohnung lebten auf 300 qm jedoch acht bis zwölf Familien mit jeweils drei bis sechs Kindern. Fünf Jahre nach meiner Rückkehr aus Peru habe ich für meine Kollegen, mit denen ich gute und schlechte Zeiten in Peru verbracht habe, ein gemütliches Beisammensein organisiert.

Pfarrer Weißkopf und Frau Otten

Dieses Treffen haben wir mehrmals wiederholt und dabei sind wir auf die Idee gekommen, etwas Gutes für die Kinder in

Peru zu tun. Ich habe vorgeschlagen, dass ich monatlich auf eine Schachtel Zigaretten und zwei Gläser Bier verzichten werde, um mit dem Erlös aus diesem Verzicht den Kindern zu helfen. Nach einem langen Briefwechsel mit der Hauptzentrale der SOS-Kinderdörfer haben wir uns dann entschlossen, die Patenschaft für das SOS-Kinderdorf „ Esperanza“ in Chosica zu übernehmen. Die Idee von meinem Verzicht auf Zigarette und Bier ist heute auf die stolze Summe von 111.719,94 Euro angewachsen. Zusätzlich wurden in dieser Zeit zehn Häuser gebaut, um die Kinder darin zu unterrichten. Es gibt eine Tierzucht und eine Bäckerei im Kinderdorf, damit dieses teilweise autonom ist. Jedes Jahr zum Advent erhalten wir einen Bericht über das Kinderdorf und wissen somit, dass das Geld eingegangen ist. Wenn jeder hier in Deutschland einmal im Monat auf einen Euro verzichten würde, wie vielen Kinder könnten dann geholfen werden? Ich möchte euch daran erinnern, dass die Via Crucis auch zum Opferfest gehört. Ich wünsche euch und euren Familie ein Frohes Osterfest. Il Presidente Elio Pulerà

Anmerkung der Redaktion: Aus Platzgründen mussten wir auf den üblicherweise zweisprachigen Abdruck des Beitrages des ACLI verzichten. Da wir Herrn Puleras Bericht allen Lesern zugänglich machen wollen, haben wir uns für den Abdruck der deutschen Variante entschieden.

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Gemeindeleben St. Pankratius

Gemeindeleben St. Pankratius

Die Kolpingfamilie lädt ein zum großen Büchertrödelmarkt

Seit 27 Jahren Eine Welt

Suchen Sie noch nach einem spannendes Buch für den nächsten Urlaub oder ein interessantes Sachbuch? All das können Sie bei uns finden!

Seit 27 Jahren besteht eine Partnerschaft zwischen der Eine-Welt-Gruppe um Renate Reiter in Worringen und der Pfarre in Esperantina, einem der ärmsten Regionen im Nordosten von Brasilien. Zu Besuch in Worringen waren die beiden Pfarrer, Padre Ladislau und Padre Carlos. Der Besuch hat die seit Jahren bestehenden Freundschaft und Solidarität zwischen dem Café Esperantina im St. Tönnishaus und den Menschen in Esperantina, gestärkt und viele neue Inspirationen ermöglicht. Renate Reiter hatte mit Unterstützung einiger MitarbeiterInnen der Eine-Welt Gruppe ein Besuchsprogramm zusammen gestellt: Eine Besichtigung der Kirche in Blumenberg und eine Führung durch die von Gottfried Böhm erbaute Kirche St. Johannes der Täufer. Am Sonntag zelebrierte Pater Kuptz zusammen mit den beiden Pfarrern den Sonntagsgottesdienst in St. Pankratius. Bei einem gemeinsamen Frühstück im St. Tönnishaus mit MitarbeiterInnen und KuchenbäckerInnen des Cafés Esperantina wurden persönliche Kontakte gepflegt. Jugendprojekte und Sozialarbeit Die beiden Padres berichteten dann ausführlich über ihre seelsorgliche Arbeit und die von ihnen angestoßenen Projekte. Mit Hilfe der finanziellen Unterstützung aus dem Cafébetrieb in Worringen ist es ihnen möglich, in Esperantina einen Kindergarten zu unterhalten, in dem 25 Kinder betreut werden. Im Kinder- und Jugendprojekt bekommen die Kinder vor oder nach der Schule ein warmes Mittagessen und können an den verschiedensten Freizeitangeboten teilnehmen. Angebote im Bereich der Katechese und ein Kinderchor ergänzen die Angebote. Für die teilnehmenden Kinder ist das die einzige Möglichkeit, Gemeinschaft zu erleben und Zugang zur Musik zu finden.

Am Sonntag, den 26. April 2009 veranstaltet die Kolpingsfamilie im St. Tönnis Haus wieder von 12.00 Uhr – 17.00 Uhr ihren großen Büchertrödelmarkt. Über 5.000 Bücher stehen zur Auswahl, die zu kleinen und kleinsten Preisen erworben werden können. Auch für Kinder haben wir eine große Auswahl. Der Erlös geht wie immer an die Suppenküche in Czernowice (Ukraine), die von der dortigen Kolpingsfamilie mit unseren Spenden unterhalten wird.

Daneben wird auf pfarreigenem Gelände eine offene Jugendarbeit angeboten, um die Kinder von der Straße zu holen und ihnen eine Perspektive ohne Drogen, Alkohol und Prostitution für ihre Zukunft zu ermöglichen. Neben Freizeitangeboten wird besonders großer Wert auf die Berufsvorbereitung, sportliche Aktivitäten und die Aufklärung über gesunde Ernährung gelegt. Frauenprojekt In einem Frauenprojekt fertigen Mädchen und Frauen die verschiedensten Handarbeiten und Ringe für den Verkauf an und sind so in der Lage, einen Beitrag zum Lebensunterhalt ihrer Familie zu leisten. Familien Auf einem pfarreigenen Gelände haben 18 Familien die Möglichkeit, Gemüse für den eigenen Bedarf bzw. zum Verkauf anzupflanzen und können so ein kleines Einkommen erwirtschaften. Gemeinsam sorgen sie für die Bewirtschaftung und Bewässerung des Geländes. Unterstützen Sie uns! Wenn Sie die Projekte in unserer Partnergemeinde unterstützen wollen, laden wir Sie herzlich ein, unser Café im St. Tönnishaus zu besuchen. Jeweils montags – donnerstags von 15.00 – 17.30 Uhr bekommen Sie frisch gebackenen Kuchen und können fair gehandelte Produkte wie Kaffee, Tee, Honig, Schokoladen u.v.m. erwerben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Für das leibliche Wohl ist mit Gegrilltem am Mittag sowie frischen Waffeln und Kaffee am Nachmittag bestens gesorgt!

Die Kolpingfamilie feiert Anfang Januar jährte sich die Gründung der Kolpingfamilie Köln-Worringen zum sechzigsten Mal. Grund genug, dies mit einem Platzkonzert zu feiern! Am Samstag, den 06. Juni 2009 lädt die Kolpingfamilie im Rahmen ihres 60. Geburtstags zu einem großen Platzkonzert auf dem St. Tönnis Platz ein. Nach der Abendmesse in St. Pankratius wird ab ca. 18.00 Uhr die Feuerwehrkapelle Dormagen aufspielen. Zu einem zünftigen und gemütlichen Abend tragen natürlich auch ein frisches Kölsch sowie Frisches vom Grill zu zivilen Preisen bei. Alle sind herzlich eingeladen hier einen schönen Frühsommerabend zu verbringen.

Danke, Frau Voss!

Sie hat noch Lektorenpläne, die tatsächlich 60 Jahre alt sind, gefunden. Soviele Jahre hat sie treu und zuverlässig das „Wort Gottes“ vom Ambo verlesen. Auf dem Neujahrsempfang bedankten sich PGR-Vorsitzender Michael Kirchner und Pastor Weißkopf für über ein halbes Jahrhundert liturgischen Dienst (Foto). Auch an dieser Stelle soll der Dank der Gemeinde Frau Voss erreichen!

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Gemeindeleben St. Marien und St. Katharina von Siena

Gemeindeleben St. Marien und St. Katharina von Siena

Ausgerollert. Dieter Jochmann geht in Rente.

Kolpingjugend – Tolle Angebote für Euch Für Kinder und Jugendliche gibt es mit der Kolpingjugend viel zu Lernen und zu Entdecken Du möchtest lernen, wie man mit Bällen jongliert, wie man auf einer Kugel läuft oder einmal im Leben ein Zauberer sein? Prima, all das und noch viel mehr kannst du bei der Kolping-jugend lernen. Der Circus Blume trifft Circus Blume in Aktion sich jeden Montag von 16.00 Uhr – 17.30 Uhr im Pfarrsaal in Blumenberg.

Keine Knöllchen mehr von unserem Dorfsheriff. Wir werden ihn vermissen. Jahrelang führte er den Rheinkasseler Karnevalszug an, kümmerte sich um jugendliche Rollerfahrer, bereitete die Grundschüler auf den Straßenverkehr vor. Für mich verkörperte Herr Jochmann nie die „gestrenge Staatsmacht“, sondern eher „Oskar, den freundlichen Polizisten“. Kaum ein Pfarrfest, wo er nicht mit einer Attraktion vertreten war. Nach dem Reaktionstest im Porsche meinte er, ich hätte wohl ein paar Bierchen zuviel getrunken. Aus dem Überschlagsauto musste er viele aus einer misslichen Situation befreien. Er war immer mit Rat und Tat zur Stelle, wenn Hilfe benötigt wurde. Die Pfarrbriefredaktion wünscht alles Gute für den wohlverdienten (Un)- Ruhestand. S. Dröge

Polente geht in Rente

Seniorengruppe

Kfd Blumenberg

Köln-Fühlingen

Sie sind herzlich eingeladen!

Senioren-Nachmittage Dienstag, 21. April 2009 Dienstag, 19. Mai 2009 Dienstag, 09. Juni 2009 Dienstag, 07. Juli 2009

Frauengesprächskreis Köln-Blumenberg Ort: Pfarrsaal St. Katharina v.Siena Wann? Jeden 1. Freitag im Monat

Senioren-Kegeltermine Freitag, 17. April 2009 Freitag, 15. Mai 2009 Freitag, 12. Juni 2009 Freitag, 10. Juli 2009 Freitag, 04. September 2009 Kevelaer-Wallfahrt Mittwoch, 12. August 2009 Seniorenfahrt Mittwoch, 27. Mai 2009

Sonntag, 05.04.2009 um 15.00 Uhr Besuch Synagoge; Anmeldung erforderlich (Personalausweis mitbringen) Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen Anmeldung bis 25.03.2009 08.05.2009 – 10.05.2009 Einkehrwochenende in Bad Honnef Thema: „Wie schön war die Zeit – loslassen und dem Wind folgen“ Referentin: Barbara Heßling-Müller

Jeden Dienstag kann man bei uns Profi-Koch werden. Wir kaufen gemeinsam ein, kochen und essen zusammen und haben eine schöne Zeit. Auch für kreative Köpfe gibt es die perfekte Gruppenstunde. Die Krea-Gruppe bastelt, malt, werkelt und gestaltet. Beide Angebote finden dienstags von 16.00 Uhr – 18.00 Uhr statt. Dein Lieblingsspiel liegt zuhause rum und du findest niemanden zum Spielen? Kein Problem – in

der KISTE, unserer Spielegruppe, könnt ihr jeden Mittwoch von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr neue Spiele ausprobieren oder alte Spiele wieder aufleben lassen. Jungs, Klamotten, Freunde, Spaß, aber auch manchmal Traurigkeit und Unsicherheit – all das sind deine Themen? Super, dann bist du vielleicht auch ein BLACKSHEEP. Mädchen ab 12 Jahren treffen sich jeden Mittwoch ab 17:30 Uhr zum gemeinsamen Quatschen, Spielen, Wohlfühlen, Filmschauen, aber auch um ernste Themen anzugehen. Interesse geweckt? Diplom-Sozialpädagogin Helena Fischer freut sich über einen Besuch. Kontakt zur ihr aufnehmen kann man unter: e-mail: hfischer@kolping-koeln.de Tel.: 0221 – 2839521 oder 0179 – 675 89 47

Samstag, 23.05.2009 um 9.00 Uhr Tagesausflug in die Wahner Heide mit Herrn Kaplan Gayko

Über den Dächern von Blumenberg

Montag, 25.05.2009 um 18.00 Uhr Sternwallfahrt der kfd im Dekanat nach Fühlingen

Dick im Turm! Am 14.06.08 gab es beim Messdienertreffen ein seltenes Vergnügen der besonderen Art. Beim Treffen in der Sakristei bekamen wir ein Rätsel. Wir sollten die „dickste und lauteste Frau Blumenbergs“ besuchen. Mit der Unterstützung von zwei Messdienervätern (Herr Hessels und Herr Hill) und mittels einer ewig langen Leiter sind wir in den hohen Turm unserer Kirche geklettert. Nachdem wir das 3. Stockwerk erreicht hatten, wussten wir auch, wer die dickste und lauteste Frau von Blumenberg ist

Freitag, 05.06.2009 18.00 Uhr „Kulinarisches“ – wir kochen gemeinsam. 19.30 Uhr Gesprächsrunde zu einem aktuellen Thema Wer Näheres erfahren möchte, darf mich gerne anrufen! Gerda Weber, Tel.: 0221 – 790 21 31

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Kommunionkinder 2009 Blumenberg: Adamczyk, Annika Außem, Pascal Außem, Marco Bilinski, Maika Bischoff, Laura Cobino, Marco Fuchs, Joshua Granek, Vanessa Gröger, Alexandra Lanius, Tim Morawski, Justin Pfunt, Vanessa Pietryga, Jessica Pinisch, Dominik Pinto, Daniela Plaquet, Michelle Prox, Tjorven Prox, Lennart Rochowski, Kevin Schäfer, Leonie Seefeldt, Jan Sroka, Niklas Thielicke, Jens Trippelsdorf, Björn Winter, Marco Zielonka, Marcel Zielonka, Nicole

Kommunionkinder 2009 Fühlingen

– unsere Glocke. Wir durften sogar – zum Erstaunen einiger Passanten – dafür sorgen, mit ein paar Schlägen per Hand außer der Reihe zu läuten. Im 4. Stock angekommen, konnten wir dann den atemberaubenden Blick über Blumenberg und das Umland genießen. Anschließend durften wir uns nach dem Abstieg in der Sakristei mit Limo und Muffins stärken. Vielleicht dürfen wir diesen Ausflug ja in unser Jahresprogramm aufnehmen … Sonja Hill

Büsken, Julian Frenger, Nicolas Grocholl, Aysa Jakob, Laura Jakobs-Neumeier, Malika Jurk, Franziska Mensing, Martin Pflieger, Mia Pianta, Alessandro Röttgen, Hellen Seckel, Philipp Wieczorek, Jan


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Gemeindeleben St. Marien und St. Katharina von Siena

Gemeindeleben St. Marien und St. Katharina von Siena

„Zimmer frei“ Die Tollitäten Zensi Elisabeth

Kamellemann

Ein Zwiegespräch

Fühlinger Senioren – „himmlisch jeck“! Am 3. Februar war es wieder so weit: Unsere “Zenzi Elisabeth“ – im bürgerlichen Leben die Seniorenleiterin – hatte gerufen und alle waren gekommen! Aus dem Pfarrverband Am Worringer Bruch waren das „geistliche Dreigestirn“ Herr Pfarrer i.R. Clemens Poblocki, Herr Pfarrer Stephan Weißkopf und der Priesteramtskandidat Herr Ulrich Eßer pünktlich, gut gelaunt und natürlich kostümiert im Pfarrheim St. Marien, Köln-Fühlingen erschienen, um zusammen mit den anwesenden Senioren die 5. Jahreszeit „einzuläuten“. Herr Pfarrer i.R. C. Poblocki ließ es sich nicht nehmen, wie seit Jahren bei den Senioren gewohnt, zentnerweise Kamelle an „sein Volk“ zu verteilen (die Zahnplomben hatten ihren Jubeltag!). Wie nicht anders zu erwarten, war es dem angehenden Priesteramtskandidaten, Herrn U. Eßer, vergönnt, das in jedem Jahr neu ausgeloste „Fühlinger Dreigestirn“ als „Jungfrau Ulrike“ zu unterstützen! Zusammen mit seiner Tollität Prinz René (Renate Jungen) und Seiner Deftigkeit, dem Bauern Manfredo (Margot Lätsch) bildeten die drei ein unschlagbares Dreigestirn. Von der 18-Mann-starken Sitzungs-Kapelle war an diesem Nachmittag nur unser Starmusiker Helmut zugegen, da die anderen 17 Orchestermitglieder zur Zeit im Klingelpütz unter Verschluss sind. Unsere Sitzungspräsidentin „Zenzi Elisabeth“ führte gekonnt durch das Programm, das mit Darbietungen aller Art gespickt war. So hörten und sahen die „jecken Senioren“ unter anderem, „die sprechenden Glocken“ (mit Frau Knepper), „ne Blötschkopp“ (mit Frau Krings), „ne Polizeihund“ (mit Frau A. Nelles), Erlebnis von einem Kegelovend (mit Frau Greis), ein Reportoir herrlicher Witze mit Herrn Pfarrer i.R. C. Poblocki, „die Männer 1,2,3“ (mit Frau Casper), „ne Weltenbummler“ (mit Frau Mazur), „ne nit mieh janz junge Schutzmann“(mit D.Jochmann) und das jährliche Highligt „ein Zwiegespräch“ (mit Frau Frömbgen und Frau Weber).

Und als der Saal so richtig in Stimmung war, erschienen noch die Winzer und Winzerinnen, um gekonnte Luftakrobatik vorzuführen, wobei sicherlich neue Höhenrekorde gebrochen worden wären …. wenn nicht die Decke des Pfarrsaales im Wege gewesen wäre. Natürlich wollen wir hier auch die vielen fleißigen Helfer nicht vergessen, die Jahr für Jahr „Gewehr bei Fuß“ stehen, den „Gürzenich von Fühlingen“ für diese Karnevalsfeier herausputzen, schmücken und auch für das leibliche Wohl der Gäste sorgen. Danke! Danke! Danke! – Ohne Eure Hilfe wäre alles nicht zu schaffen! Elisabeth Schmitz

Kult in Blumenberg Ansturm auf „Höhnerstallkarten“ Innerhalb einer halben Stunde waren alle Karten unters Volk gebracht. Auch zur 14. Veranstaltung in Folge, waren die Karten im Nu ausverkauft. Die Anstehenden waren bereits zum Kartenverkauf in bester Feierlaune. Kölle Alaaf

Ein Brutkasten für Falken im Kirchturm von Blumenberg

Vor gut zwei Jahren beobachtete ich ein Turmfalkenpaar von meinem Wohnzimmerfenster aus, das ständig um den Kirchturm flog. Die lästigen Stadttauben suchten instinktiv das Weite. Da hatte ich eine Idee: Ein Brutkasten für Turmfalken! Ich nahm Kontakt mit dem Naturschutz-

Geburtstage Blumenberg / Fühlingen 80 Jahre: Ferdinand Hilgert, 09.04.1929 Maria Weintz, 26.04.1929 Elisabeth Neuy, 30.04.1929 Anna Maria Hinsen, 22.06.1929 Irmgard Schwarz, 31.07.1929 Alojzy Michalski, 28.08.1929 85 Jahre: Rosalie Piotrowski, 28.03.1924 Leo Slominski, 17.08.1924 Meinhard Pudelko, 22.08.1924 90 Jahre: Elisabeth Martiny, 06.04.1919 Barbara Breuer, 26.04.1915 Adalbert Klein, 31.05.1912 Martha Klein, 07.06.1914 Hildegard Suchanek, 27.06.1914

bund auf. Wenige Wochen danach kamen zwei Männer vom NABU Köln. Wir machten uns ein Bild über die Lage, stiegen gemeinsam in den Turm. Alles erwies sich als perfekt. Nun musste nur noch der Nistkasten gebaut werden. Den Kirchenvorstand konnte ich für die Idee gewinnen. Bis zur Umsetzung vergingen etliche Monate. Aber dann kam Bewegung in das Projekt. Im März 2008 wurde der Falkenkasten auf der Südostseite des Turmes befestigt. Erster Besuch stellte sich bald ein. Gurrende Tauber

Taufen

werben um Weibchen am Kasten. Herr Simon kletterte mehrmals tapfer in den Turm, um die Eier der Tauben gegen Plastikeier auszutauschen. Mit Erfolg! Nun warten wir sehnsüchtig auf die Turmfalken. Zimmer frei! Mit etwas Glück wird hoffentlich bald ein Falke das Refugium im Kirchturm entdecken. Dann suchen die Tauben automatisch das Weite. Wir hoffen auf diesen Erfolg! Kaplan Joachim Gayko

Verstorbene

in St. Marien Fühlingen:

in St. Marien Köln-Fühlingen:

Estelle van Rienen, 27.09.2008 Justin Gianluca Emonts, 27.09.2008 Jaden Liam Grachten, 27.09.2008 Timm Joshua Leopold Weihrauch, 25.10.2008 Ella Sophie Weiß, 25.10.2008 Felix Andreas Paul Weiß, 25.10.2008 Philip Schwenke, 22.11.2008 Amelie Crombach, 22.11.2008

Rosalia van Impe, 01.11.2008 Christian Heinrich Erkelenz, 11.11.2008 Maria Therese Esser, geb. Schlömer, 12.01.2009 Ernst Ludwig Müllenmeister, 25.01.2009

in St. Katharina von Siena: Jana Maria-Magdalena Dlugosch, 05.10.2008 Lena Marie Schäffer, 05.10.2008 Nils Feldmann, 07.12.2008

In St. Katharina von Siena: Anna Ivanovna Schamne, geb. Hermann, 06.11.2008 Peter Paul Jülisch, 23.11.2008 Hildegard Krug, geb. Ziegeler, 30.11.2008

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Inhalt St. Johann Baptist

Geburtstage St. Johann Baptist 80 Jahre: Heinrich Abels, 28.03.1929 Hans Hohn, 14.04.1929 Josef Esser, 03.05.1929 Katharina Dunkel, 05.06.1929 Paul Paar, 20.06.1929 Jakob Schlosser, 25.06.1929, Elisabeth Hirsch, 20.08.1929, 85 Jahre: Maria Ohlig, 24.04. 1924

Taufen in St. Johann Baptist Lukas Ackermann, 08.11.2008 Michelle Loreen Salvatierra Huaylla, 08.11.2008 Melissa Ayleen Salvatierra Huaylla, 08.11.2008 Daline Reinhardt, 10.01.2009 Konstantin Hermann Peter Güsgen, 14.02.2009

Verstorbene in St. Johann Baptist Sandra Koch geb. Reinerts, 14.11.2008 Hans Vollmary, 16.12.2008 Sibilla Felten geb. Winters, 22.12.2008 Johann Thiebach, 22.12.2008 Wilma Abels, 27.01.2009

Seniorencafe im Pfarrsälchen Köln – Thenhoven Das Treffen der Senioren im Pfarrsälchen findet alle zwei Wochen jeweils dienstags um 15.00 Uhr statt. Die nächsten Termine sind: 31. März, 14.April, 28. April, 12. Mai, 26. Mai, 9. Juni, 23. Juni, 7. Juli, 21. Juli, 4. August, 18. August, 01. September

Gemeindeleben St. Johann Baptist

Dankfeier der Ehrenamtlichen Abschied von Agnes Weißenberg Es war so mancher erstaunt, dass ihm ein Hauptamtlicher aus dem Mantel half, zum Platz begleitet und den Kaffee an den Tisch servierte. Das Seelsorgeteam sorgte laufend für Nachschub bei Gebäck und Getränken. Symbolisch erhielten die Engagierten der Gemeinde eine Rose zum Dank überreicht, denn die Zeit und ihre Mühen lassen sich nicht in Gold aufwiegen, wie Pfarrer Stephan Weißkopf erläuterte. Als er Frau Agnes Weißenberg an seine Seite holte, wurde es vielen Anwesenden schwer, denn nach 17 Jahren verlässt sie demnächst ihren Arbeitsplatz im Zentralen Pfarrbüro. Wir werden ihre sympathische Art und ihre Fröhlichkeit sehr vermissen, auch wenn sie noch eine Zeit lang die erkrankte Frau Bröder vertritt.

Osterschießen 2009 Schützenbruderschaft „St. Johann Baptist 1992“ e. V.; Köln-Roggendorf / Thenhoven Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Am Ostermontag, den 13. April richten wir unser beliebtes Osterschiessen im Schützenheim an der Berrischstr. aus. Unter Anleitung erfahrener Schießleiter können Sie auf der modernen Schießanlage Ihre Treffsicherheit mit dem Luftgewehr oder einem Lasergewehr testen. Den jeweils Klassenbesten winken attraktive Preise. Für das leibliche Wohl sorgen in diesem Jahr die Züge „Falken“ und „Fremdenlegionäre“. Das Schützenheim ist ab 10.00 Uhr für Sie geöffnet. Über Ihren Besuch würden wir uns sehr freuen. Für die Bruderschaft: Guido Winter, Tel.: 0152 – 01 63 67 28

Ewiges Gebet in St. Johann Baptist Wir alle sind ganz herzlich zum Tag des Ewigen Gebetes am 29.04.2009, der in diesem Jahr ein Mittwoch ist, eingeladen. Folgende Ordnung ist vorgesehen: 10.15 Uhr Betstunde unserer Grundschule mit Eröffnung des Tages • 11.00 Uhr Betstunde der Grundschule • 12.00 Uhr Betstunde für die Verstorbenen mit sakramentalem Segen • 13.00 Uhr stille Betstunde • 14.00 Uhr Betstunde der Senioren • 15.00 Uhr Betstunde der Frauen • 16.00 Uhr Betstunde der Jugend • 17.00 Uhr Betstunde der Gremien • 18.00 Uhr Abendmesse mit Abschluss des Tages Gönnen wir uns eine Stunde des gemeinsamen Betens.

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Die Messdiener von St. Johann Baptist Die Gemeinschaft unserer Messdiener wächst und wächst. Nicht zuletzt durch gemeinsamen Sport und regelmäßiges Proben. Im Anschluss an das traditionelle Osterrasseln und – sammeln, fahren 18 Messdiener und Messdienerinnen in der Osterwoche nach Wien. Dank des Engagements des Pfarrgemeinderatsvorsitzenden aus St. Johann Baptist, Raimund Helmes, haben wir nun seit fast einem Jahr die Sporthalle der katholischen Grundschule Gutnickstraße vom SSV Roggendorf 1919 e.V. gemietet. Freitags findet dort unser Messdienersport statt. Auch wenn wir bisher überwiegend Fußball gespielt haben, sind wir für neue Sportarten offen. Da in unserer Gemeinde nur noch zwei Messen pro Woche gefeiert werden, fehlt den Messdienern die „Praxis“. Deshalb haben wir eine monatliche Probe eingeführt. Dazu treffen wir uns an jedem ersten Freitag im Monat vor dem Messdienersport, nicht aber in den Ferien. Durch die regelmäßigen Proben lernen die Messdiener die liturgischen Ablauf besser zu verstehen, das Dienen in der Messe fällt ihnen leichter und so werden allmählich sicherer. Wir Leiter haben festgestellt, dass die Messdiener nicht nur zahlreicher werden, sondern auch as Gemeinschaft stärker zusammen wachsen. Uns machen diese Aktionen sehr viel Spaß! Wir würden uns sehr freuen, wenn sich weiterhin so viele Messdiener daran beteiligen!

Am 14.03.2009 veranstalten wir eine Kirchenerkundung für die Messdiener. Eine Turmbesteigung und eine Orgelführung stehen auf dem Programm, anschließend gibt es ein spannendes Quiz. Am Ostermontag, 13.04.09, geht es wieder auf große Fahrt! Wien – wir kommen! Wir nehmen den Nachtzug „Donaukurier“ von Köln Hbf nach Wien.In der Donaumetropole werden wir sicher eine Menge Spaß haben. U.a werden wir den Stephansdom, Schloss Schönbrunn und den Kahlenberg erkunden. Um sich die die Fahrt nach Wien auch zu verdienen, stehen für unsere Messdiener vorher die traditionsreichen Aufgaben der Osterzeit an: das alljährliche Karfreitagsrasseln findet natürlich auch wieder in diesem Jahr statt. Es ersetzt die Glocken zu den Liturgie- und Angeluszeiten, denn sie befinden sich dem Volksmund nach in Rom um dort erneut geweiht zu werden. Am Karsamstag sammeln wir mit den Rasseln um 10 Uhr für unsere Messdienergemeinschaft und einen guten Zweck. Rassel- und Sammelzeiten: Karfreitag: 08:00 Uhr • 12:00 Uhr • 16:15 Uhr Karsamstag: 08:00 Uhr • 10:00 Uhr Sammeln • 18:00 Uhr Ostersonntag: 06:15 Uhr Für die Messdiener Max Blom, Jessica Koszielski & Sebastian Pitzler

Das Fest der Erstkommunion feiern am 26. April 2009 um 9.30 Uhr

Ständig auf Achse Herr Böhm ist Küster an St. Pankratius und St. Johann Baptist. Damit in den Kirchen in Worringen und Thenhoven alles seine rechte Ordnung hat und die Hl. Messen pünktlich beginnen können, ist er ständig auf Achse. Bei Beerdigungen begleitet er immer die Geistlichen zum Friedhof, häufig nimmt er sie in seinem Auto auch mit. Auf dem Foto sehen Sie ihn vor dem Übertragungswagen des WDR in Thenhoven. Was nur wenige wissen ist, dass Herr Böhm privat fernlenkbare LKW-Modelle zusammenbaut, sammelt und ein echter Kenner vieler großer LKWs ist. So konnte er genau sagen, welches Modell und Baujahr er vor sich hatte. Übrigens sorgten die Techniker und Mitarbeiter des WDRs in ihrem mit Technik vollgepackten LKW für eine gelungene Radioübertragung der Hl. Messe am Ersten Weihnachtsfeiertag.

Jan Bachert, Im Wichemshof 40 Maxin Bachhuber, Baptiststr. 75 Nadine Bein, Sinnersdorfer Str.87 Laura Brandt, Quettinghofstr. 2 Tanja Esser, Am Feldgarten 6 Jannik Fichte, Baptiststr. 6 Maikel Heisinger, Im Mönchsfeld 16 Jan Irmscher, Quettinghofstr. 10b Maike Küpper, St.-Tönnis-Str. 122 Noel Küpper, St.-Tönnis-Str. 122 Claudia Lehmann, Jugendheimstr. 2 Laura Mielniczek, Quettinghofstr. 125 Greta Quantius, Sinnerdorfer Str. 116 Martino Reinhardt, Im Mönchsfeld 2 Adrian Schiefke, Am Feldgarten 14 Robin Sitek, Berrichstr. 4 Justin Sliwka, Im Wichemshof 26


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Inhalt St. Johann Baptist

Inhalt St. Amandus

Bitte vormerken: Pfarrgemeinderatswahlen 7./8. November 2009!

Liebe Pfarrgemeinde, das neue Jahr hat begonnen und somit das letzte Jahr für den Pfarrgemeinderat aus Roggendorf/Thenhoven. Im November wird ein Neuer gewählt, der die Seelen des heutigen Pfarrverbandes vertritt oder anders gesagt, der die neue Pfarrei Worringens vertritt. Ein Pfarrpatron für die neue Pfarrei wird zur Zeit gesucht. Das sind einschneidende Veränderungen, die auch auf lange Zeit nicht umkehrbar sein werden. Wie der neue Pfarrgemeinderat gewählt wird, ist noch offen. Dem untergeordnet sollen sich Ortsausschüsse bilden, die die Vorortarbeit weiterführen sollen. Dort können auch Leute zu berufen werden; machen Sie mit. Denn je mehr wir uns extern leiten lassen, dürfen wir uns nicht über weitere Einschnitte wundern, die wir sonst abfedern oder sogar ändern könnten. Die Arbeit vorort kann durch nichts ersetzt werden und wird weiterhin das Bindeglied zur Kirche sein. Bei den Kürzungen, die vorgenommen worden sind, kann man sich über ein gemeinsames Feiern nur

Neujahrsempfang St. Amandus freuen. Dies möchten wir am 11.06. diesen Jahres tun, indem wir gemeinsam um 9.30 Uhr mit den Worringern die Fronleichnamsmesse auf dem Krebelshof feiern und dann an vier Stationen Halt machen, um den jeweiligen Segen zu bekommen und inne zu halten. Die erste Station wird der Bergerhof sein, dann weiter über die Bruchstraße zum Schützenheim, von dort über die Quettinghofstraße zu unserer Feuerwehr und zum Abschlußsegen in unsere Pfarrkirche. An dieser Stelle ein herzliches Danke schön an die Ortsvereine und an die Anwohner – Am Bergerhof. Zum Schluss kurze Info über den Pfarrgemeinderat. In dieser Amtszeit haben Daniel Brandt, Marika Pilz und Karl Heinz Schmitz das Gremium aus unterschiedlichsten Gründen verlassen. Neu dazu gekommen sind Peter Kawaletz und Max Blom. Danke für Ihre Aufmerksamkeit und bleiben SIE gesund. Für den Pfarrgemeinderat St. Johann Baptist Raimund Helmes, Vorsitzender

Fusion der Gemeinden Der 1.1.2010 wird nicht nur der Tag des Jahreswechsels, sondern auch für unsere Gemeinden ein Tag des Wechsels sein. An diesem Tag werden die Gemeinden des Pfarrverbandes zu einer „Großgemeinde“ fusionieren. Die „Großgemeinde“ wird dann den Namen einer der Pfarrpatrone unserer Kirchen des Pfarrverbandes tragen. Die Wahl des Patronates unterliegt einigem vom Erzbistum vorgegebenen Regeln. Grundsätzlich soll allerdings die pastoral, historisch oder sozialräumlich besonders bedeutsame Kirche Pfarrkirche werden. Ein gemeinsames Gremium unserer Gemeinden hat sich mit diesem Thema befasst und unserem Kardinal einen Namensvorschlag vorgelegt. Die endgültige Entscheidung des Kardinal liegt bisher noch nicht vor. Klar ist aber das die 5 Kirchen der neuen Gemeinden ihr Patrozinium behalten. In Blumenberg wird z.B. wird die Kirche weiterhin St. Katharina von Siena heißen, egal wie dann die Gemeinde heißen wird. Eine erste Konsequenz der Fusion wird es schon im November 2009 geben. In diesem Monat wird dann zum ersten Mal ein gemeinsamer PGR gewählt. Hier wird der paritätische Wahlmodus Anwendung finden, d.h. dass aus jedem Gemeindeteil die gleiche Anzahl von Mitgliedern in den neuen PGR gewählt wird. Da dieser

neue PGR aber sicher nicht die gesamte Arbeit in der „Großgemeinde“ im Blick haben kann und damit die Arbeit vor Ort nicht zu kurz kommt, werden parallel sogenannte Ortsauschüsse gewählt werden. In diesen Ortsauschüssen sollen Themen behandelt werden, die spezifisch für die einzelnen Gemeindeteile sind. Für das Gemeindeleben „rund um den Kirchturm“, werden diese Ortsauschüsse von besonderer Wichtigkeit sein. Für übergreifende Arbeiten werden im neuem PGR Sachauschüsse eingerichtet werden (bisher angedacht: Caritas, Jugend-, und Öffentlichkeitsarbeit) In diese Sachauschüsse können zusätzliche Mitglieder (z.B. Fachleute für Soziales) berufen werden. Für uns alle stehen also Änderungen bevor, Gewohntes und Liebgewonnenes geht verloren. Neues Unbekanntes kommt auf uns zu, viele Fragen sind noch nicht geklärt. Aber liegt hier nicht auch eine Chance? Jetzt müssen wir uns bewegen! Jetzt müssen wir aufeinander zu gehen! Jetzt müssen wir uns für Andere, Unbekannte öffnen! Sollten das nicht Zeichen eines Christen sein?! Auf gutes Gelingen, Helmut Dillmann, Mitglied Pfarrverbandskonferenz

Auszug aus der Ansprache der neuen Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Sabine Hinsen

In einer bewegenden Ansprache eröffnete die neue Vorsitzende des Pfarrgemeinderates von Rheinkassel/Langel/Kasselberg, Sabine Hinsen den Empfang für die aktiven Ehrenamtlichen am Ort. Sie bedankte sich auch bei Elisabeth Birk, die den Vorsitz aus privaten Gründen zurückgegeben hatte. „Umwälzungen“ ist das Stichwort: Was erwartet uns im Jahr 2009? Dies ist der letzte Neujahrsempfang der Pfarrei St. Amandus. Sie sehen hier den letzten Pfarrgemeinderat (PGR) und Kirchenvorstand (KV), den die Pfarrei St. Amandus haben wird und 2009 wird das letzte Jahr der Pfarrei St. Amandus sein. Ab dem 1.1.2010 wird es keine Pfarrei St. Amandus mehr geben. Schon in den vergangenen Jahren war es in den Gremien und in der Pfarrverbandskonferenz das Thema schlechthin. Im Frühjahr 2008 haben der KV und der PGR von St. Amandus mit vielen Bauchschmerzen mehrheitlich für eine Fusion mit den anderen Pfarreien des Pfarrverbands "Am Worringer Bruch" gestimmt. Der Erzbischof hat als Fusionstermin den 1.1.2010 festgelegt. Soweit die Fakten.

Was bedeutet das für unsere Pfarrei St. Amandus? Die Pfarrei St. Amandus wird aufgelöst. Aus allen Ex-Pfarreien des Pfarrverbands "Am Worringer Bruch" wird eine neue Großpfarrei gebildet, die einen neuen Namen erhalten wird. Dafür wurde eine Namensfindungskommission einberufen. Im Herbst wird es Neuwahlen geben für einen gemeinsamen Pfarrgemeinderat sowie für Ortsund Sachausschüsse. Ab dem 1.1.2010 gibt es keinen PGR und keinen KV mehr in St. Amandus. Die Aufgaben, die diese beiden Gremien bisher erfüllt haben, müssen von den Mitgliedern der im Herbst neu gewählten Ausschüsse übernommen werden. Dies hat einerseits den Vorteil, dass sich jeder sein Themenfeld seiner Interessenlage entsprechend aussuchen kann und dort mit Freiräumen eigenverantwortlich wirken kann. Es sind andererseits Aufgaben zu verteilen, die auf möglichst viele Schultern verteilt werden müssen. Wir benötigen also zahlreiche engagierte Gemeindemitglieder für die unterschiedlichsten Aufgaben, denn der neue PGR und der neue KV werden gänzlich andere Aufgaben wahrnehmen, als das bisher der Fall ist. Es gilt zukünftig das Motto: Was nicht organisiert wird, findet nicht statt. Findet sich niemand, der z. B. unsere Maiandachten organisiert, so wird es in St. Amandus keine mehr geben. Das gilt auch für die Palmprozession, die Betstunden am Gründonnerstag, die Sternsingeraktion, das ewige Gebet, Patronzinium, Neujahrsempfang und

vieles mehr. Wir brauchen in Zukunft engagierte Gemeindemitglieder, die sich über die eigene Gruppierung hinaus einbringen. Es muss die zentrale Aufgabe aller Repräsentanten der Vereine und Gruppierungen – und damit meine ich genau Sie – sein, geeignete Männer und Frauen zu finden und für die neuen Aufgaben zu begeistern. Keiner von uns darf sich ausschließlich für seinen Verein zuständig fühlen. Durch die Zusammenführung der Pfarreien müssen wir uns hier in St. Amandus noch mehr öffnen, uns als Teil der neuen Großpfarrei verstehen lernen und auch damit identifizieren. Doch genauso notwenig wird es sein, in St. Amandus näher zusammenzurücken und das Gemeindeleben lebendig zu halten. Die Kirche St. Amandus ist für uns alle hier in den Rheindörfern der Identifikationspunkt schlechthin. Da genügt ein Blick auf die Homepages der ansässigen Vereine. Kaum einer verzichtet darauf, unsere Kirche abzubilden. Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass wir in Zukunft weiterhin eine lebendige Gemeinde sind und nicht nur ein schönes altes Gemäuer, das zum Wahrzeichen der Dörfer ringsum taugt. Wer allein mit seiner Samstagabendmesse zufrieden ist, hat den Ernst der Situation nicht erkannt, der muss sich ab 2010 nicht wundern, wenn außer einer Abendmesse kaum Gemeindeleben stattfindet. Deshalb meine eindringliche Bitte: Werden Sie aktiv, sprechen Sie mit Ihren Mitgliedern, werben Sie für unsere gemeinsame Sache!

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Gemeindeleben St. Amandus

Inhalt St. Amandus

kfd St. Amandus

Erstkommunion 2009 in St. Amandus

Wir machen die bewegende Kraft des Glaubens erlebbar

Komm! Geh mit mir!

Wir kfd-Frauen in St. Amandus gehören zum größten Frauenverband Deutschlands. Dieser setzt sich für die Belange der Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft ein. Monatlich erhält

jedes Mitglied die Zeitschrift „Frau und Mutter“. Unserer kfd gehören zur Zeit 94 Mitglieder an. Wir feiern jeden 1. Dienstag im Monat die hl. Messe mit anschließendem Frühstück.

Wir fördern das Miteinander der Generationen – aus dem Leitbild der kfd Rückblick Die erste Krippenausstellung der kfd im November war ein toller Erfolg. Über 30 hauseigene Krippen waren ausgestellt. Der Reinerlös ergab 1.500 €. Mit dem Erlös haben wir je zur Hälfte „Haus Rosalie“ in Köln Nippes sowie das Projekt „Hilfe für Frauen“ in Köln Heimersdorf unterstützt. An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön an alle Mitwirkenden und Spender! Termine 25.05.2009: Sternwallfahrt des Dekanates nach Köln-Fühlingen 03.06.2009: Jahresausflug zum Niederrhein und viele weitere Aktivitäten bereichern den Jahreskreis der kfd St. Amandus. Weitere Informationen: Frau Odenthal, Tel.: 70 52 15

Visitation des Kardinals – Besuch in St. Amandus am 05.02.2009 Anlässlich seiner Visitation im Kölner Norden feierten wir Frauen aus dem Dekanat Köln-Worringen einen Gottesdienst mit Herrn Kardinal Meisner. Anschließend begrüßten wir Frauen ihn im Pfarrsaal mit dem Rap-Song „leidenschaftlich glauben, leidenschaftlich leben“. Danach hatten wir die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch mit ihm. Dieser Nachmittag wird uns allen in guter Erinnerung bleiben

Dieses Jahr begleiten wir (Kerstin RitterFieth und Monika Meyer) zum 2. Mal zwölf Kinder aus unserer Gemeinde zur Erstkommunion. Unser Thema heißt: „Komm! Geh mit mir“.

verschiedene Themen mit den Kindern, z. B. „Wir treten ein“.

Wir treffen uns einmal in der Woche mit den Kindern zum Unterricht. In diesen Stunden singen wir und bearbeiten

Wer Lust und Spaß hat, mitzumachen, der melde sich bitte im Pfarrbüro.

Das bedeutet „offene Tür als Aufforderung zum Eintritt und Einladung zum Gottesdienst“. Für solche Tätigkeiten braucht man immer Eltern, die mithelfen. Alle Katecheten aus dem Pfarrverband treffen sich in Abständen und besprechen die Stunden, die man mit den Kindern bearbeitet.

Unsere Kommunionkinder: ■ Noah Beuter, Cohnenhofstr. 110 ■ Tobias Küster, Langeler Kreuzweg 118 ■ Finn Salamon, Langeler Damm 107 ■ Alina Meurer, Langeler Kreuzweg 123 ■ Yannik Zuhl, Am Königsweg 16 ■ Adrian Schindler, Cohnenhofstr. 98 g ■ Lara Riedt, Kriegerhofstr. 21 ■ Helene Jansen, Alte Römerstr. 109 ■ Saskia Metz, Kasselberger Weg 151 ■ Leandro Perillieux Marcado, Alte Römerstr. 129 ■ Paul Schäfer, Alte Römerstr. 85 a ■ Hendrik Eilers, Feldkasseler Weg 198

Tiere rund um den Kirchturm Wer nach Rheinkassel kommt und um die Kirche geht, dem fällt schnell das Dammwild auf, dass hinter dem Pfarrhaus lebt. Es ist bei vielen Kindern sehr beliebt. Sie stehen oft am Zaun und füttern die Tiere mit Äpfeln und Heu. Außer den Maulwürfen, die rund um die Kirche den Boden auflockern, leben aber auch Eulen direkt am Kirchturm von St. Amandus. Herr Koppe machte uns darauf aufmerksam, dass drei Waldohreulen ihr Domizil in der großen Eibe neben der Kirche aufgeschlagen haben. Den ganzen Tag verbringen sie in ihrem „Schlafbaum“, um dann nachts auf Beutejagd zu gehen.

Die Waldohreule Besondere Merkmale der Waldohreule sind die orangegelben Augen und die langen Federohren. Die Oberseite der Waldohreule ist gelblichbraun mit graubrauner Sprenkelung und Marmorierung. Das Bauchgefieder ist hell rostgelb mit kräftigen dunklen Längsstreifen. Sie brütet meist in Sträuchern oder Bäumen, gerne in Krähen- oder Elsternnestern. Die Waldohreule ernährt sich zu 80 % von Feldmäusen. Sie ist nahezu in ganz Europa zu finden, oft auch in menschlichen Siedlungen. Sie ist etwa 35-37 cm lang und hat eine Spannweite von 84-95 cm.

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Gemeindeleben St. Amandus

Inhalt_Editorial

Mittsommer in St. Amandus – Musik und Gedanken zur hellsten Zeit des Jahres Herr, Es gibt Leute die behaupten Der Sommer käme nicht von dir Und begründen mit allerlei und vielerlei Tamtam Und Wissenschaft und Hokuspokus Dass keine Jahreszeit von dir geschaffen Und dass ein Kindskopf jeder der es glaubt …

Geburtstage in St. Amandus 80 Jahre: Peter Birk, 29.04.1929 Wilhelm Otto, 26.07.1929 Karl Thomas, 30.07.1929 85 Jahre: Maria Demuth, 16.04. 1924 Josef Bensberg, 24.08. 1924 ab 90 Jahre: Christine Löwer, 09.04. 1917 Gerhard Milski, 08.05.1917 Wilhelm Schenkel, 17.05.1914

Taufen in St. Amandus Linda Fleur Berrier, 17.01.2009

Verstorbene St. Amandus Katharina Otto, geb. Harff 14.10.2008 Peter Fieth, 02.11.2008 Sibilla Elisabeth Puteick, geb. Klemmer, 17.11.2008 Adolf Odendahl, 29.12.08

Ich trink den Sommer wie den Wein Die Tage kommen groß daher Und abends kann man unter deinem Himmel sitzen Und sich freuen Dass wir sind Und unter deinen Augen Leben Hanns Dieter Hüsch Zu allen Zeiten blickten die Menschen an den Himmel, um an den Gestirnen und am Lauf der Sonne die Zeit zu bestimmen. So sind auch die Feste der Christen, für die Gott der Schöpfer des Lichtes ist, Lichtfeste und von dieser Symbolik durchdrungen. Die Sommerzeit, in der die Tage immer länger und die Nächte immer kürzer werden, war in früherer Zeit und ist auch heute eine sorglose Zeit. Man kann die Natur in ihrer ganzen Fülle und Fruchtbarkeit

riechen, schmecken. Es ist wie ein ganz besonderer Gesang oder Klang, der überall mitschwingt. Alles ist im Überschwang vorhanden – das Leben, das Licht und die Freude. Die Mittsommernacht ist die kürzeste Nacht des Jahres und der Tag, an dem die Sonne am längsten scheint. Die Sonne scheint für eine kurze Zeit stillzustehen. Damit lädt sie uns ein, ebenfalls innezuhalten und die Mystik des Lichtes in der hellsten Zeit des Jahres zu ergründen. Herzliche Einladung ergeht an Sie, am Freitag, den 19. Juni 2009 um 21.30 Uhr nach St. Amandus in Rheinkassel zu kommen. Diese romanische Dorfkirche – wohl eine der schönsten im Umkreis von Köln – bietet uns einen einzigartigen Raum, um Licht und Dunkel wahrzunehmen und in Texten und in Musik nachklingen zu lassen. Hildegard Huwe, Eckhard Isenberg

Senioren-Termine Seniorenkaffee

Seniorenkegeln

Montag, 06. April 2009 Montag, 04. Mai 2009 vorher um 14.30 Uhr Maiandacht Montag, 08. Juni 2009

Montag, 20. April 2009 Montag, 18. Mai 2009

Sommerferien Juli und August Montag, 07. September 2009 Montag, 05. Oktober 2009 Montag, 02. November 2009 Montag, 07. Dezember 2009 jeweils um 15.00 Uhr im Pfarrheim

Sommerferien Juli und August Montag, 21. September 2009 Montag, 19. Oktober 2009 Montag, 16. November 2009 Montag, 21. Dezember 2009 jeweils um 15.00 Uhr im Pfarrheim

Moment mal! Für den nächsten Umbruch benötigen wir wieder viele Bilder aus dem Gemeindeleben. Senden Sie uns Ihre schönsten Aufnahmen mit einem kleinen Text, der Anlass, Ort und Personen beschreibt. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nicht alle eingesandten Bilder abdrucken können. Einsendeschluss ausschließlich für Fotos ist der 20.08.09 umbruch@pfarrverband-awb.de

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umbruch@pfarrverband-awb.de • Senden Sie uns Ihre Fotos bis 20.08.09 • Ihre Redaktion umbruch

umbruch Ostern 2009  

Pfarrbrief der Kölner Pfarrei St. Pankratius am Worringer Bruch

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