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Die Parler Die Baumeisterdynastie aus Schwäbisch Gmünd

Dokumentation zum Projekt Chris Gackenheimer Constanze Kowarsch Florian Hechinger „Visualisierungsmodelle der Wissensorganisation“ Betreuung: Professor Günther Biste und Sanja Jaklenovic 3. Semester Kommunikationsgestaltung Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd Sommersemester 2011


01 Das Thema Parler, Seite 1 02 Recherche, Seite 2 03 Konzeption und Skizzen, Seite 8 04 Medienwahl, Seite 16 04.01 Leporello, Seite 18 04.02 Brosch端re, Seite 26 04.03 Simulation, Seite 34


01 Das Thema Parler In der ersten Stunde konnten wir uns aus einem Pool von Themen unser Projektthema auswählen, das wir bearbeiten wollten. Obwohl es uns von Anfang an sehr anspruchvoll erschien wählten wir das geschichtliche, eher experimentielle Thema „Die Parler, Baumeisterfamilie aus Gmünd“. Wir versprachen uns davon die Möglichkeit ein visuell noch unterentwickeltes Thema neu und ohne Vorlasten entwickeln zu können. Dabei dachten wir besonders an die traditionellen Stammbäume, Architekturdarstellungen und auch verschiedene Bauwerke. Dabei wollten wir auch besonderen Augenmerk auf eine „Aufwertung“ und „Modernisierung“ legen um auch eine jüngere Zielgruppe ansprechen zu können. Wir wollten am Ende ein Ergebnis, dass nicht nur fachspezifische Leute anschauen wollen, sondern auch wir als Zielgruppe selber visuell und inhaltlich ansprechend.

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02 Recherche In der Recherchephase befassten wir uns mit der Geschichte der Parler, der Bauwerke und Plastiken, sowie der allgemeinen, gotischen Architektur. Aufgrund unserer groben Erzählstruktur konnten wir innerhalb der Familiengeschichte der Parler gezielt recherchieren. Dabei war jedoch der Faktor der Informationsbeschaffung ein wesentlicher Punkt. Den Großteil der Informationen mussten wir aus verschiedenen Büchern zusammentragen, da es über die Familiengeschichte nur wenige Literatur gab.

Von der Familie sind zwar relativ viele Aufzeichnungen erhalten, leider aber sehr viel ungenaues. Die Hauptarbeit unserer Recherche war Daten zu suchen und definieren, allgemeine Daten auf die Parler zu spezifizieren und dadurch ein genaueres Bild schleifen zu können.

Peter Parler- Büste mit Signet im Prager Veitsdom

Die Parler waren gelernte Steinmetze wie auch Bildhauer. Hierdurch wurde es interessant sich über den Beruf, die Ausbildung und auch die Werkzeuge dieser Berufsparte zu informieren.

Desweiteren ging es darum die Zeit der Parler, das 14. Jarhrhundert ein wenig mehr fühlbar zu machen.

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Die zwei Hauptcharaktere der Familie Aus unserer Rechreche erfuhren wir, dass es trotz einer generationenübergreifenden Erfolgsgeschichte zwei Hauptcharaktere in der Dynastie gab: Heinrich und Peter, sein Sohn. Heinrich, der als der Begründer der Parlerdynastie gesehen wird wurde als schon erfahrener Baumeister nach Schwäbisch Gmünd gerufen, entwickelte da aber seinen eigenen Stil. Durch den populären Bau der größten Hallenkirche Deutschlands erlangten die Parler Bekanntheit und der Sohn Peter wurde vom damaligen Kaiser des Deutschen Heiligen Reiches in die damalige (inoffizielle Haupt-) Stadt Prag berufen (Heutige Hauptstadt der Tschechischen Republik), um mehrere prestigereiche Bauwerke zu leiten. Sein bedeutenstes Projekt, fand er jedoch im Prager Veitsdom, bei dem er auch Konzepte vom Heilig-Kreuz Münster anwand.

HIerzu eine kleine Recherche von Kartenarten

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Architektur Da die Errungenschaften der Parler am Besten durch ihre Arbeit erklärt werden konnte, suchten wir nach Abbildungen und Details zu ihren Bauwerken. In dem Zug erfuhren wir auch von dem parlereigenen „Schönen Stil“, der sich besonders durch die Plastiken ausdrückten. Dadurch suchten wir nicht nur Fotografien und Illustrationen der Bauwerke und Plastiken, sondern auch Grundrisse und Architektonische Bauprinzipien. Dabei soll erzählt werden wie der aktuelle Gotikstil war und wie die Parler ihn verändert hatten. Durch unsere Recherche fanden wir heraus, dass die Hallenkirche Heilig-Kreuz-Münster in Schwäbisch Gmünd und der Sankt-Veits-Dom in Prag die zentralen Bauwerke der Parler sind. Deswegen konzentrierten wir uns in der Suche besonders auf diese beiden Bauwerke, an denen wir später auch sehr gut die Bauprinzipien und Entwicklung der Parler darstellen konnten.

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Verschiedene Ansichten von Gmünd und Prag gemischt


02 Recherche

Grundrisse, Gotik und andere Architekturdarstellungen

Moderne Architekturdarstellungen in verschiedenen Perspektiven

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Grafiken und Statistiken Um mehr in eine visuell-moderne Richtung zu arbeiten suchten wir auch vermehrt nach Statistiken und interessanten Grafiken, die mehr den minimalistischen, stilisierten Stil zeigten. Wir wollten mit dieser Suche uns die Möglichkeiten aufzeigen aus den traditionellen Denkmustern der immer gleichen Stammbäume und Darstellungen auszubrechen und auch etwas Neues zu versuchen. Statistiken stehen in dieser Suche besonders im Zentrum, da wir am Anfang unseres Projektes sehr auf diesen Teil fixiert waren. Wir wollten sehr viel durch Statistiken Bezüge zu aktuellen Bauwerken und Errungenschaften herstellen. Dies verwarf sich aber im Laufe des Projektes, da wir weder konkret benutzbare Zahlen fanden und der restliche, eher

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erzählerische Inhalt eine Vielzahl von interessanten Grafiken aufwarf, dass extra gebildete Statistiken eher konstruiert wirkten. Umso mehr konzentrierten wir uns auf die zeitbasierten Varianten. Da die Parlerzeit konzentriert zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert abläuft hatten wir einen gut umsetzbaren Rahmen, in dem unsere Konzepte ablaufen konnten.


02 Recherche

Ausstellungskonzept Anfangs waren wir auch noch sehr an einem Ausstellungskonzept interessiert, für das wir unsere Produkte zu einer Reihe zusammenfügen würden. Somit wollten wir eine Posterreihe, einen begleitenden Flyer und eine digitale Rauminstallation zu einem gesamten Konzept erstellen. Leider wurde uns die Zeit durch die umfangreiche Recherche knapp und zusätzlich wollten wir uns nicht auf ein einheitliches Erscheinungsbild beschränken, um mehr Varianten in Farbe, Anordnung und Typografie ausprobieren zu können.

Verschiedene Ausstellungskonzepte, die wir auch interessant für eine eventuelle Umsetzung an unserem Thema fanden.

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03 Konzeption und Skizzen W채hrend dieser Phase entwickelten wir unsereErz채hlstrukturundentwickeltenunsere visuellen Komponenten. Dabei gingen wir 체ber zu digitalen Werkzeugen.

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Konzept Unsere Konzeptskizzen fokussierten sich besonders auf das Leporello und die Gestaltung dessen wie auch die gesamte Erzählstruktur. Paralell dachten wir eine Posterreihe an, die auch als Ausstellungskonzept (überdimensionales Leporello) benutzt werden könnte, die wir aber schnell wieder verwarfen. Wir konzentrierten und auf das das Leporello weil wir so den gleichen konzeptionellen Aufwand hatten aber dafür weniger Probleme mi Größeneinschätzung oder ähnlichem. Posterkonzepte

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Analoge Skizzen Verschiedene grobe Erzählwege in Leporelloform.

Aufgrund des konzeptionellen Leitgedanken dieses Projekts beschlossen wir drei Formate herzustellen, ein Leporello, eine Buchkonzept in Form einer Broschüre und eine Animation um die Inhalte in einem dynamischen Format aufzuzeigen. Mit dem Konzept des Leporellos verfolgten wir weiterhin die Intension den Inhalt prägnant darzustellen. Zunächsten versuchten wir mehrere Variationen skizzenhaft umzusetzen. Wir entschieden uns für die, für uns stimmigste und sinnvollste Anordnung, die wir darauf Ausarbeiteten. Auf dieser Seite sieht man mehrere erzählerische Ansätze in veschiedenen Formaten (auch in Größe zueinander).

Ein langes, sehr hohes Format mit ortsbasierter Orientierung

KÖLN

SCHWÄBISCH GMÜND

Eher plakatives, sehr kleines Leporello, auch in Querformat

In dieser Phase hatten wir die Idee einen zeitbasierten Entwurf zu machen mit einer expliziten Zeitleiste, was sich später auch in stilisierte Form durchgesetzt hat.

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PRAG


03 Konzeption und Skizzen

Erzählstruktur Die Erzählstruktur sollte in drei parallel ablaufenden Ebenen stattfinden. In der Hauptebene wurde die Chronik der Parler zum Thema. Unterordnend dazu wurden repräsentative Orte dargestellt woran wir den Einfluss der Parler aufzeigten. In der dritten Ebene stellten wir diese Einflüsse als allgemeine Konzepte dar. Somit stellte die Hauptebene eine zeitliche Ordnung dar, die zweite Ebene eine räumliche Ordnung. Dies waren Faktoren, die wir auch in der grafischen Umsetzung nutzen konnten.

Die großen Grafiken in der Mitte zeigen die Hauppthemen: Schwäbisch Gmünd, Stammbaum, Schöner Stil und Prag, rot unterlegt und ausgezeichnet sind die verschiedenen Unterthemen, die dem ganzen hinzugordnet werden.

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Finale Erzählstruktur Mit dem Konzept des Leporellos verfolgten wir weiterhin die Intension den Inhalt prägnant darzustellen. Zunächsten versuchten wir mehrere Variationen skizzenhaft umzusetzen. Wir entschieden uns für die, für uns stimmigste und sinnvollste Anordnung, die wir darauf Ausarbeiteten. Die Erzählstruktur blieb gleich, die Anordnung im Format wurde hauptsächlich von den drei Erzählebenen bestimmt. Durch eine Erweiterung des Rasters und des Formats, konnten wir Grafik und Text etwas freier anordnen, wobei die Ebenenstruktur nicht beeinflusst wurde. Wir konkretisierten die Erzählstruktur in drei Hauptthemen. Repräsentativ für den ersten Teil war dabei Schwäbisch Gmünd als Ausgangspunkt. Hier gingen wir vorerst auf den Ursprung der Parlerdynastie, durch Heinrich, ein. Danach zeigten wir Umfeld, Lebensbedingungen und architektonische Konzepte anhand des Heilig-Kreuz Münsters. In Teil zwei erzählten wir von Peter Parlers Werdegang nach. Das verknüpfende

Heinrich Parler kommt nach Gmünd ...

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.. und baut dort das Heilig-Kreuz Münster...

Element war hier das Konzept des Spitzbogens und des Kreuzrippengewölbes. Der schöne Stil, geprägt durch die Parler, und die Verbreitung des Parlerstils wurde im dritten Teil thematisiert. Zur Überleitung diente hier sowohl die Fertigstellung des architektonischen Umfelds durch Skulpturen als auch die Bauhütten. Parallel dazu skizzierten wir die ersten grafischen Umsetzungen der Architektur. Die Erzählstruktur sollte in drei parallel ablaufenden Ebenen stattfinden. In der Hauptebene wurde die Chronik der Parler zum Thema. Unterordnend dazu wurden repräsentative Orte dargestellt woran wir den Einfluss der Parler aufzeigten. In der dritten Ebene stellten wir diese Einflüsse als allgemeine Konzepte dar. Somit stellte die Hauptebene eine zeitliche Ordnung dar, die zweite Ebene eine räumliche Ordnung. Dies waren Faktoren, die wir auch in der grafischen Umsetzung nutzen konnten.

... in zwei Phasen.

Der Sohn Peter wird nch Prag berufen und ...

... entwickelt dort den Schönen Stil


03 Konzeption und Skizzen

Kurzprojekt Simulation In diesem Zug wäre es vielleicht interessant zu erwähnen, dass wir im Kurzworkshop „Simulation“ eine grobe Ausstellung geplant hatten. Grundsätzlich ging es in diesem Fach darum ein Modell eines fiktiven oder bestehenden Raumes zu bauen. Da wir schon Ideen zu einer Ausstellung im Umfeld der Eingangshallte der Schwäbisch Gmünder Stadtbibliothek, bauten wir diese nach mit ein paar Elementen, die wir auch in unserem Konzept hatten. Unter anderem: FIlmvorführung, digitale Anwendungen, Plakate und Aufsteller, eine Miniatur des Münsters und eine Karte auf dem Boden.

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Digitale Grafikskizzen I Im gesamten Prozess entwarfen, suchten und verwarfen wir immer wieder neue Grafiken und Stile. Hier eine kleine Auswahl an den verschiedenen Digitalen Skizzen, noch eher allgemein gehalten um eine Bandbreite von verschiedenen Stilen und Grafiken zu erhalten.

Verschiedene Experimente mit Gebäudeansichten und Farbmixturen

Wir experimentierten hier auch schon frei mit Farbe.

Verschiedene Experimente mit Gebäudeansichten und Farbmixturen max.Höhe

Verschiedene Experimente mit Gebäudeansichten und Farbmixturen

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Bauzeit

Hier eine sehr abstrakte Variante der Iconerstellung. Das Diagramm zeigt für jeden Parler ein stellvertretendes Gebäude in der Grafik, wodruch sich sein eigenes Zeichen entwickelt. Leider war diese Variante sehr abstrakt und nicht passend für unser Thema.

Größe Grundriss

Kosten


03 Konzeption und Skizzen

Im gesamten Prozess entwarfen, suchten und verwarfen wir immer wieder neue Grafiken und Stile. Hier eine kleine Auswahl an den verschiedenen Digitalen Skizzen.

Heinrich Parler (* ca. 1310 in Köln, † 1372 in Schwäbisch Gmünd)

Heinrich Parler (* ca. 1310 in Köln, † 1372 in Schwäbisch Gmünd)

Johann der I. (* ca. 1330, † unbekannt)

Johann der I. (* ca. 1330, † unbekannt)

Michael von Freiburg (* u. † unbekannt)

Michael von Freiburg (* u. † unbekannt)

Heinrich der II. (* u. † unbekannt)

Heinrich der II. (* u. † unbekannt)

Heinrich der III. (* u. † unbekannt)

Heinrich der III. (* u. † unbekannt)

Peter (* um 1330 in Schwäbisch Gmünd, † 1399 in Prag)

Peter (* um 1330 in Schwäbisch Gmünd, † 1399 in Prag) Wenzel (* um 1360, † 1404)

Wenzel (* um 1360, † 1404)

Johann der I. (* ca. 1330, † unbekannt)

Johann der I. (* ca. 1330, † unbekannt) Johann der Jüngere (* u. † unbekannt)

Johann der Jüngere (* u. † unbekannt) Wenzel (* u. † unbekannt)

Wenzel (* u. † unbekannt) Benedikt (* u. † unbekannt)

Benedikt (* u. † unbekannt)

Besonders für den digitalen Bereich entwarfen wir für die Schwäbisch Gmünder Kirche ein 3D-Modell, dass sich vom Grundriss auf aufbauen lies. Diese Grafiken wurden später nicht in die 15 Endfassungen genommen, da wir eher einen minimalistischeren Weg gehen wollten. Die Grafiken wurden in Cinema 4D erstellt.


04 Ausarbeitung W채hrend dieser Phase entwickelten wir unsereErz채hlstrukturundentwickeltenunsere visuellen Komponenten. Dabei gingen wir 체ber zu digitalen Werkzeugen.

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Medienwahl Während des Projektes waren wir uns von Anfang an einig ein digitales und ein gedrucktes Endergebnis zu erstellen. Wir beschlossen drei Formate herzustellen, ein Leporello, eine Buchkonzept in Form einer Broschüre und eine Animation um die Inhalte in einem dynamischen Format aufzuzeigen. Mit dem Konzept des Leporellos verfolgten wir weiterhin die Intension den Inhalt prägnant darzustellen. Die Erzählstruktur blieb gleich, die Anordnung im Format wurde hauptsächlich von den drei Erzählebenen bestimmt. Durch eine Erweiterung des Rasters und des Formats, konnten wir Grafik und Text etwas freier anordnen, wobei die Ebenenstruktur nicht beeinflusst wurde. Simulation Das digitale Produkt sollte eine Simulation sein, die sich stark an dem erzählerischen Konzept anlehnt, dass auch später die Printprodukte übernehmen werden. So ist es eher eine Gesamtzusammenfassung unserer Arbeit als ein Detailsblick in ein Thema. Printprodukte Bezüglich der Printprodukte konnten wir uns lange nicht entscheiden. Wir arbeiteten von Beginn auf ein mehrseitiges Leporello hin, entschieden uns dann aber kurz vor Semesterende noch eine zweite Printvariation, eine Broschüre zu erstellen, da es sich inhaltlich sehr anbot. Erzähltechnisch sind Leporello und Broschüre identisch, sie entscheiden sich rein im Umfang der Texte und Details wie auch der Hierarchisierung der einzelnen Grafiken. Um noch verschiedene Farb- und Schriftvariationen zu erstellen unterscheiden sich Leporello und Broschüre noch visuell.

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04.1 Leporello Das Leporello war von Anfang an ein Ziel unseres Projektes. Die flüssige Erzählweise passte perfekt für unsere Erzählweise. Mit dem Konzept des Leporellos verfolgten wir weiterhin die Intension den Inhalt prägnant darzustellen. Zunächsten versuchten wir mehrere Variationen skizzenhaft umzusetzen. Wir entschieden uns für die, für uns stimmigste und sinnvollste Anordnung, die wir darauf Ausarbeiteten. Die Erzählstruktur blieb gleich, die Anordnung im Format wurde hauptsächlich von den drei Erzählebenen bestimmt. Durch eine Erweiterung des Rasters und des Formats, konnten wir Grafik und Text etwas freier anordnen, wobei die Ebenenstruktur nicht beeinflusst wurde.

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Digitale Skizzen Die digitalen Skizzen zeigen schon Anfänge und Versuche die horizontale Dreiteilung auch visuell Umsetzung.

Köln

Schwäbisch Gmünd und das Heilig-KreuzMünster

Nikolaus Priester in Prag

*

Die Dombaumeister Familie Parler

Wenzel, Dombaumeister in Prag und Wien Peter genannt von Gmünd Dombaumeister in Prag

Johann II. Dombaumeister in Prag

Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet. »Wie ein Hund! « sagte er, es war, als sollte die Scham ihn überleben. Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt. Und es war ihnen wie eine Bestätigung ihrer neuen Träume und guten Absichten, als am Ziele ihrer Fahrt die Tochter als erste sich erhob und ihren jungen Körper dehnte. »Es ist ein eigentümlicher Apparat«, sagte der Offizier zu dem Forschungsreisenden und überblickte mit einem gewissermaßen bewundernden Blick den ihm doch wohlbekannten Apparat. Sie hätten noch ins Boot springen können, aber der Reisende hob ein schweres, geknotetes Tau vom Boden, drohte ihnen damit und hielt sie dadurch von dem Sprunge ab. In den letzten Jahrzehnten ist das Interesse an Hungerkünstlern sehr zurückgegangen. Aber sie überwanden sich, umdrängten den Käfig und wollten sich gar nicht fortrühren. Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan

1. Tochter 2. Tochter

Heinrich I. von Köln Werkmeister in Schwäbisch Gmünd

Michael Parler Steinmetz aus Goldkirchen

Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet. »Wie ein Hund! « sagte er, es war, als sollte die Scham ihn überleben. Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt. Und es war ihnen wie eine Bestätigung ihrer neuen Träume und guten Absichten, als am Ziele ihrer Fahrt die Tochter als erste sich erhob und ihren jungen Körper dehnte. »Es ist ein eigentümlicher Apparat«, sagte der Offizier zu dem Forschungsreisenden und überblickte mit einem gewissermaßen bewundernden Blick den ihm doch wohlbekannten Apparat. Sie hätten noch ins Boot springen können, aber der Reisende hob ein schweres, geknotetes Tau vom Boden, drohte ihnen damit und hielt sie dadurch von dem Sprunge ab.

Johann I. von Gmünd, Werkmeister in Freiburg und Basel

Janco (Johann) Steinmetz in Agran

Michael (II.) von Gmünd genannt von Freiburg, Werkmeister in Straßburg Heinrich (II.) von Gmünd genannt von Freiburg, Baumeister der Marktgrafen von Mähren

Schwäbisch Gmünd Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet. »Wie ein Hund! « sagte er, es war, als sollte die Scham ihn überleben. Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt. Und es war ihnen wie eine Bestätigung ihrer neuen Träume und guten Absichten

1 Dombaumeister 13 Steinmetze 430 Gehilfen

Schwäbisch Gmünd und das Heilig-Kreuz-Münster

Die Dombaumeister Familie Parler

Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet. »Wie ein Hund! « sagte er, es war, als sollte die Scham ihn überleben. Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt. Und es war ihnen wie eine Bestätigung ihrer neuen Träume und guten Absichten, als am Ziele ihrer Fahrt die Tochter als erste sich erhob und ihren jungen Körper dehnte. »Es ist ein eigentümlicher Apparat«, sagte der Offizier zu dem Forschungsreisenden und überblickte mit einem gewissermaßen bewundernden Blick den ihm doch wohlbekannten Apparat. Sie hätten noch ins Boot springen können, aber der Reisende hob ein schweres, geknotetes Tau vom Boden, drohte ihnen damit und hielt sie dadurch von dem Sprunge ab. In den

Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet. »Wie ein Hund! « sagte er, es war, als sollte die Scham ihn überleben. Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt.

Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet. »Wie ein Hund! « sagte er, es war, als sollte die Scham ihn überleben. Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt. Und es war ihnen wie eine Bestätigung ihrer neuen Träume und guten Absichten, als am Ziele ihrer Fahrt die Tochter als erste sich erhob und ihren jungen Körper dehnte. »Es ist ein eigentümlicher Apparat«, sagte der Offizier zu dem Forschungsreisenden und überblickte mit einem gewissermaßen

Bauzeit 800 Jahre

Der Dombaumeister früher und heute Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet. »Wie ein Hund! « sagte er, es war, als sollte die Scham ihn überleben. Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt. Und es war ihnen wie eine Bestätigung ihrer neuen Träume und guten Absichten, als am Ziele ihrer Fahrt die Tochter als erste sich erhob und ihren jungen Körper dehnte. »Es ist ein eigentümlicher Apparat«, sagte der Offizier zu dem Forschungsreisenden und überblickte mit einem gewissermaßen bewundernden Blick den ihm doch wohlbekannten Apparat. Sie hätten noch ins Boot springen können, aber der Reisende hob ein schweres, geknotetes Tau vom Boden, drohte ihnen damit und hielt sie dadurch von dem Sprunge ab. In den

Bauzeit in Jahren

Grundmauern 5000 m“

Höhe des Bauwerks Empire State Building, New York Peter und Paul Dom, Ulm

Kosten 3 Mrd.

Eiffelturm, Paris St. Veits Dom, Prag Blindtext, Oberhausen Heilig-Kreuz-Münster, Schwäbisch Gmünd

Gmünd

Ulm

Köln

Prag

Krakau

Hinterhausen

Empire State Building, New York Peter und Paul Dom, Ulm

Alter

Peter und Paul Dom, Ulm

Blindtext, Oberhausen

Wenzel, Dombaumeister in Prag und Wien

Johann I.

Hšhenmeter Empire State Building, New York

Eiffelturm, Paris St. Veits Dom, Prag

Nikolaus Priester in Prag

Heinrich I. von Köln Peter Parler

Kathedralen

Peter genannt von Gmünd Dombaumeister in Prag

Eiffelturm, Paris St. Veits Dom, Prag

Heilig-Kreuz-Münster, Schwäbisch Gmünd

Johann II. Dombaumeister in Prag

Peter Parler und der Prager Veitsdom

1. Tochter

Blindtext, Oberhausen Heilig-Kreuz-Münster, Schwäbisch Gmünd

2. Tochter

Bauzeit Empire State Building, New York

Heinrich I. von Köln Werkmeister in Schwäbisch Gmünd

Peter und Paul Dom, Ulm Eiffelturm, Paris St. Veits Dom, Prag Blindtext, Oberhausen

Heilig-Kreuz Münster

Heilig-Kreuz-Münster, Schwäbisch Gmünd

Michael Parler Steinmetz aus Goldkirchen

Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet. »Wie ein Hund! « sagte er, es war, als sollte die Scham ihn überleben. Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt. Und es war ihnen wie eine Bestätigung ihrer neuen Träume und guten Absichten, als am Ziele ihrer Fahrt die Tochter als erste sich erhob und ihren jungen Körper dehnte. »Es ist ein eigentümlicher Apparat«, sagte der Offizier zu dem Forschungsreisenden und überblickte mit einem gewissermaßen bewundernden Blick den ihm doch wohlbekannten Apparat. Sie hätten noch ins Boot springen können, aber der Reisende hob ein schweres, geknotetes Tau vom Boden, drohte ihnen damit und hielt sie dadurch von dem Sprunge ab. In den

Janco (Johann) Steinmetz in Agran

Einfluss

Grundriss Empire State Building, New York

Johann I. von Gmünd, Werkmeister in Freiburg und Basel

Peter und Paul Dom, Ulm Eiffelturm, Paris St. Veits Dom, Prag Blindtext, Oberhausen

Michael (II.) von Gmünd genannt von Freiburg, Werkmeister in Straßburg Heinrich (II.) von Gmünd genannt von Freiburg, Baumeister der Marktgrafen von Mähren

Die groben digitalen Skizzen halfen uns noch mehr die Erzählstruktur auszuarbeiten. Meister Peter in Prag Als Peter Parler 23jährig von Kaiser Karl IV. nach Prag berufen wird, übernimmt er dort als Baumeister den 1344 begonnen Bau des Prager Veitsdoms. Peter Parler hatt einige Vorgaben an die er sich halten muss als er den Chor

und den Kapellenkranz fertigstellt. Dennoch führt er ››parler typische‹‹ Elemente ein, wie doppelte Triforien und viel lichtreiche Fensterflächen. In pRag baut er außerdem an der Karlsbrücke und an der Teynkirche.

Peter prägt den schönen Stil Für die Parler waren Architektur und Bildhauerei eng miteinander verbunden. Am Veitsdom erreicht das Zussammenspiel von Bau und Plastik ihren Höhepunkt. Peter Parler ebnet durch seine ››Idealportraits‹‹ den Weg für den

Verbreitung des Parler-Stils

schönen Stil. Der Inbegriff hierfür ist die schöne Madonna. Maria verkörpert das Ideal weiblicher Schönheit der Zeit. Dem irdischen steht ein göttliches Bild entgegen, welches durch das Gewand.

Dadurch kann die Gestalt auch nur erahnt werden. Typisch für den schönen Stil sind rundliche Formen und eine S-förmig gebogenen Grundlinie der Gestalt.

Die Parler führten die Tradition der Bauhütten erneut ein. Als Bauhütte bezeichnet man Werkstattgebaüde, die jedoch auch eine Werkstattgemeinschaft vermittelten. Man könnte sie auch als Ausbildungsstätte bezeichnen in der es

eine festgelegte Hierarchie gab. Bestimmte Gestaltungungstechniken durften meißt nicht außerhalb der Bauhütte gelangen. Durch dieses Bauhüttengeheimnis konnten sich Mitglieder auch überregional durchsetzen, wodurch eine weite

Skulptur der schönen Madonna um

Verbreitung der Parler und deren Stils erfolgte.

Verbreitung der Parler und deren Stil

1390-1400

durch Mitglieder der Bauhütte innerhalb Europas.

Südansicht des Prager Veitsdoms

1333 * Peter Parler

1300 Beginn Bau des Gmünder Münsters

1359/60 * Wenzel & Johann, Söhne des Peter

1330 Heinrich von Köln wird als Baumeister angeheuert

Die Baustatik

1341 Fertigstellung des Langhauses des Münsters

1372 Tod Heinrich Parlers

1352 Peter wird von Kaiser Karl IV. nach Prag berufen

Die Werkzeuge

Die freie Reichsstadt

Die freie Reichsstadt

Die Vergrößerung der Fenster, um mehr Licht in die Kirchen zu bringen, war ausschlaggebend für die Weiterentwicklung der Statik. Größere Fenster gingen einher mit Gewichtsverlust der Mauern, mit neuen Wegen, Massen auszubalancieren und mit anderen Baugliedern, wie Strebepfeilern und Strebebögen. Die Verwendung von Ziegelsteinen anstelle von Natursteinen in den Gewölbekappen machte die Gewölbe leichter. Spitzbögen und Strebepfeiler ermöglichten es, die Lasten senkrechter auf die Mauern zu verteilen.

Strebepfeiler und Spitzbögen anhand eines Querschnitts durch den Nordteil des Chores.

Dies ist ein Typoblindtext. An ihm kann man sehen, ob alle Buchstaben da sind und wie sie aussehen. Manchmal benutzt man Worte wie Hamburgefonts, Rafgenduks oder Handgloves, um Schriften zu testen. Manchmal Sätze, die alle Buchstaben des Alphabets enthalten - man nennt diese Sätze »Pangrams«. Sehr bekannt ist dieser: The quick brown fox jumps

1359/60 Geburten von Wenzel und Johann, Söhne des Peter

1333 Geburt von Peter

1300 Beginn Bau des Gmünder Münsters

1330 Heinrich von Köln wird als Baumeister angeheuert

1341 Fertigstellung des Langhauses des Münsters

1352 Peter wird von Kaiser Karl IV. zum Prager Veitsdom berufen

Dies ist ein Typoblindtext. An ihm kann man sehen, ob alle Buchstaben da sind und wie sie aussehen. Manchmal benutzt man Worte wie Hamburgefonts, Rafgenduks oder Handgloves, um Schriften zu testen. Manchmal Sätze, die alle Buchstaben des Alphabets enthalten - man nennt diese Sätze »Pangrams«. Sehr bekannt ist dieser: The quick brown fox jumps

1333 Geburt von Peter

1372 Tod Heinrich Parlers

1300 Beginn Bau des Gmünder Münsters

1330 Heinrich von Köln wird als Baumeister angeheuert

Heinrich Parler kommt nach Gmünd Unterüberschrift

Heinrich Parler kommt nach Gmünd

Dies ist ein Typoblindtext. An ihm kann man sehen, ob alle Buchstaben da sind und wie sie aussehen. Manchmal benutzt man Worte wie Hamburgefonts, Rafgenduks oder Handgloves, um Schriften zu testen. Manchmal Sätze, die alle Buchstaben des Alphabets enthalten - man nennt diese Sätze »Pangrams«. Sehr bekannt ist dieser: The quick brown fox jumps

1359/60 Geburten von Wenzel und Johann, Unterüberschrift Söhne des Peter

Heinrich Parler baut am Münster in Gmünd Unterüberschrift

1372

Heinrich Parler kommt Gmünd Tod nach Heinrich Parlers

1341 Fertigstellung des Langhauses des Münsters

Heinrich Parler baut am Münster in Gmünd Dies ist ein Typoblindtext. Anihm kann man sehen, ob alle Buchstaben da sind und wie sie aussehen. Manchmal benutzt man Worte wie Hamburgefonts, Rafgenduks oder Handgloves, um Schriften zu testen. Manchmal Sätze, die

1352 Peter wird von Kaiser Karl IV. nach Prag berufen

Dies ist ein Typoblindtext. An ihm kann man sehen, ob alle Buchstaben da sind und wie sie aussehen. Manchmal benutzt man Worte.

Der heutige Ostalbkreis im aktuellen Deutschland.

Heinrich Parler baut am Münster in Gmünd

Unterüberschrift

Unterüberschrift

Die Befestigung von Schwäbisch Gmünd wurde dreimal erweitert. Zu den Parlerzeiten war nur der innere Stadtkern geschützt.

Der heutige Ostalbkreis im aktuellen Deutschland.

Mit dem Ende des Stauferreichs 1268 wurde Schwäbisch Gmünd Freie Reichsstadt.

Der heutige Ostalbkreis im aktuellen Deutschland.

1333 * Peter Parler

Reichstadt Schwäbisch Gmünd Dies ist ein Typoblindtext. An ihm kann man sehen, ob alle Buchstaben da sind und wie sie aussehen. Manchmal benutzt man Worte wie Hamburgefonts, Rafgenduks oder Handgloves, um Schriften zu testen. Manchmal Sätze, die alle Buchstaben des Alphabets enthalten - man nennt diese Sätze »Pangrams«. Sehr bekannt ist dieser: The quick brown fox jumps over the lazy old dog. Oft werden in Typoblindtexte auch fremdsprachige Satzteile eingebaut (AVAIL® 1162 Ersterwähnung von Schwäbisch Gmünd als Stadt 1268 Freie Reichsstadt und Eintritt in den Schwäbischen Städtebund

1300 Beginn Bau des Gmünder Münsters

Dies ist ein Typoblindtext. An ihm kann man sehen, ob alle Buchstaben da sind und wie sie aussehen. Manchmal benutzt man Worte wie Hamburgefonts, Rafgenduks oder Handgloves, um Schriften zu testen. Manchmal Sätze, die alle Buchstaben des Alphabets enthalten - man nennt diese Sätze »Pangrams«. Sehr bekannt ist dieser: The quick brown fox jumps over the lazy old dog. Oft werden in Typoblindtexte auch fremdsprachige Satzteile eingebaut (AVAIL® 1162 Ersterwähnung von Schwäbisch Gmünd als Stadt 1268 Freie Reichsstadt und Eintritt in den Schwäbischen Städtebund

Einwohnerdichte pro km2 1300: 14,4 EInwohner 2010: 529 Einwohner

Dies ist ein Typoblindtext. An ihm kann man sehen, ob alle Buchstaben da sind und wie sie aussehen. Manchmal benutzt man Worte wie Hamburgefonts, Rafgenduks oder Handgloves, um Schriften zu testen. Manchmal Sätze, die alle Buchstaben des Alphabets enthalten - man nennt diese Sätze »Pangrams«. Sehr bekannt ist dieser: The quick brown fox jumps over the lazy old dog. Oft werden in Typoblindtexte auch fremdsprachige Satzteile eingebaut (AVAIL®

1341 Fertigstellung des Langhauses des Münsters

1372 Tod Heinrich Parlers

1352 Peter wird von Kaiser Karl IV. nach Prag berufen

Schwäbisch Gmünd

Die freie Reichsstadt

Unterüberschrift

Einwohnerdichte pro km2 1300: 14,4 EInwohner 2010: 529 Einwohner

1330 Heinrich von Köln wird als Baumeister angeheuert

Schwäbisch Gmünd

fliesstext 8,5 pt

Unterüberschrift

1359/60 * Wenzel & Johann, Söhne des Peter

Mit dem Ende des Stauferreichs 1268 wurde Schwäbisch Gmünd Freie Reichsstadt.

Mit dem Ende des Stauferreichs 1268 wurde Schwäbisch Gmünd Freie Reichsstadt.

Die freie Reichsstadt

Einwohnerdichte pro km2 1300: 14,4 EInwohner 2010: 529 Einwohner

Dies ist ein Typoblindtext. An ihm kann man sehen, ob alle Buchstaben da sind und wie sie aussehen. Manchmal benutzt man Worte wie Hamburgefonts, Rafgenduks oder Handgloves, um Schriften zu testen. Manchmal Sätze, die alle Buchstaben des Alphabets enthalten - man nennt diese Sätze »Pangrams«. Sehr bekannt ist dieser: The quick brown fox jumps over the lazy old dog. Oft werden in Typoblindtexte auch fremdsprachige Satzteile eingebaut (AVAIL®

1162 Ersterwähnung von Schwäbisch Gmünd als Stadt

1162 Ersterwähnung von Schwäbisch Gmünd als Stadt

1268 Freie Reichsstadt und Eintritt in den Schwäbischen Städtebund

1268 Freie Reichsstadt und Eintritt in den Schwäbischen Städtebund

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Aufteilung und Kategorisierung Das Leporello sollte den Inhalt in einer weitgehend vortlaufenden Struktur erzählen. Diese behielten wir aus dem vorhergezeigten Entwurf bei. Das Leporello gliederte sich in 3 Hauptartikel Schwäbisch Gmünd als Ausgangspunkt, Prag als Repäsentan für die Anwendung gelernter Architektukonzepte und der schöne Stil mit überleitung zur Bauhütte. Alle Hauptartikel werden durch Nebeninformationen miteinander vernetzt. Zur Verstärkung diser Struktur war eine Zeitleiste ein Mittel zur Orientierung. Nun konnten wir mit diesem Ausgangsentwurf und Inhaltsammlung weitere Aspekte, wie Texthierarchie, Farbsysteme, etc. gestalten. Die Familie Parler Heilig-Kreuz-Münster Schwäbisch Gmünd Bauphase I: Das Langhaus Das Kreuzrippengewölbe Bauphase II: Der Chor Das Maßwerk in Geometrie Sankt-Veits-Dom Prag Peter als Dombaumeister Die Baustatik der Gotik Die Bauhütten Die Hierarchie einer Bauhütte Der Schöne Stil Die schöne Madonna

1300 1356 1400

Das Heilig-Kreuz Münster

Schwäbisch Gmünd

Peter Parler als Baumeister von Prag

Peter Parler prägt den schönen Stil

Zur Kapiteltrennung dienten hervorgehobene Überschriften die durch große Zahlen unterstützt werden. Diese Zahlen reihen sich in die Zeitleiste ein.

Finale Auswahl der Wappen 100% Schwarz 20


04.1 Leporello

Aufbau einer Leporellodoppelseite

1300

Befestigung der Stadt um der Zeit der

er mit dem Grundriss des Münsters.

1324 Geburt von Michael

1333 Geburt von Peter

13

1351 Baubeginn des Chors

1330 Geburt von Johann

Das Heilig-Kreuz Münster Schwäbisch Gmünd

Ab 1330 wird der renommierte Baumeister Heinrich, damals noch „von Köln“, berufen, das Heilig-Kreuz Münster fertigzustellen.

Werkzeug für

selbst ist ung, die des d Leiter einer

Zeitleiste mit prägnanten Daten

Kapiteltrenner

Heinrich hatte damals schon als Baumeister am Kölner und auch am Ulmer Dom gearbeitet. Nun überarbeitete er die Baupläne seines Vorgängers und

entwarf die Hallenkathedrale, die gilt als eine der ältesten Deutschlands gilt. Der Bau begann an der Westfassade des Langhauses, danach folgte der Chor, der komplett von Heinrich entworfen wurde. Dieser gilt als der wegweisendes Bauwerk zur deutschen Spätgotik.

Bauphase I Das Langhaus

Bauphase II Der Chor

Zügig, und darum in einheitlichen Formen, wuchs das Werk zwischen 1325 und 1347/48 über dem noch Hochgotisch konzipierten Grundriss auf die Chorbogenwand und die Osttürme der romanischen Kirche zu.

Der Chor ist ein dreischiffiger Hallenumgangschor mit einem Kapellenkranz. Er ist 32 Meter lang und hat ohne Kapellen fast dieselbe Breite wie das etwas niedrigere, tiefer gelegene Langhaus. Da er mit sieben Seiten eines Zwölfecks geschlossen ist, wirkt der Chorschluss für das Auge fast rund. Die Seitenschiffe umlaufen einen von acht Rundpfeilern gebildeten Binnenchor von gleicher Scheitelhöhe.

Haupttextebene

Das Langhaus wuchs auf eine Länge von 44,7 Meter und einer Breite von 21,25 Meter.

erklärende Grafik stilisiert, in Farbton gehalten Bilder s/w oder 50% Sättigung

Grundriss des Heilig-Kreuz Münsters mit Kreuzrippengewölbe.

Chor des Heilig-Kreuz Münsters.

Geometrischer Aufbau eines Münsterfensters des westlichen Langhaus.

Die Entwicklung des Kreuzrippengewölbe Die konstruktive Grundlage für das Rippensystem eines gotischen Gewölbes bildet nicht die Leibungsfläche des Gewölbes, sondern das Rippengerüst selbst. Man arbeitete nämlich nicht so, dass man zunächst

auf einer durchgehenden Lehrverschalung die Gewölbeschalen aufmauerte, um ihnen dann die Rippen zu unterlegen, sondern setzte auf einem System von unterstützenden Lehrbögen zunächst das Rippengerüst zu-

sammen, dessen offene Fächer man dann mit Mauerwerk schloß.

Untertextebene

Maßwerk in Geometrie Die Entwicklung des Maßwerks wird ab etwa 1330 wesentlich von Bauwerken bestimmt, die entweder von den Parlern erbaut oder von ihnen beeinflusst worden sind. In den Langhausfenstern des Heiligkreuzmünsters von Schwäbisch Gmünd erscheinen erstmals unvollständige, aufgebrochene Einzelmotive.

Das dritte Langhausfenster der Südseite (von Westen) ist dreibahnig angelegt. Jede der Bahnen endet in einem Spitzbogen, deren äußere mit einem Kleeblatt gefüllt sind, das unten nicht geschlossen ist, sondern durch Maßwerkstücke im Gegenschwung zu den Fensterkapitellen hin abgestützt wird. Der Dreipaß verschmilzt auf diese Weise mit der Fensterbahn.

allgemeine Nebeninformationen

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Auswahl von Farbtönen Um verschiedene Athmosphären zu entwickeln versuchten wir verschiedene Farbvariationen und Farbanwendungen zB. in Transparenz oder auch Farbpaletten. In der letztendlichen Ausführung benutzen wir im Leporello das erste Farbsystem.

1300

1324 Geburt von Michael

1300

1333 Geburt von Peter 1330 Geburt von Johann

kelhaken, ein wichtiges Werkzeug für einen Steinmetzen. Der Nachname „Parler“ selbst ist eher eine Berufsbezeichnung, die des „Parlier“, der Sprecher und Leiter einer Bauhütte.

Heinrich hatte damals schon als Baumeister am Kölner und auch am Ulmer Dom gearbeitet. Nun überarbeitete er die Baupläne seines Vorgängers und

Variation I

1324 Geburt von Michael

1333 Geburt von Peter 1330 Geburt von Johann

Das Heilig-Kreuz Münster Schwäbisch Gmünd

Das Heilig-Kreuz Münster Schwäbisch Gmünd

Ab 1330 wird der renommierte Baumeister Heinrich, damals noch „von Köln“, berufen, das Heilig-Kreuz Münster fertigzustellen.

Die Familie Parler Obwohl schon Heinrichs Vorfahren Baumeister waren, zählt man Heinrich als den Begründer der Parlerdynastie. Mit seinem richtungsweisenden Bau in Schwäbisch Gmünd machte er den Parlerstil bekannt, der von seinem Sohn Peter dann bis nach Prag gebracht wurde. Das Wappen der Parler ist der Win-

entwarf die Hallenkathedrale, die gilt als eine der ältesten Deutschlands gilt.

Ab 1330 wird der renommierte Baumeister Heinrich, damals noch „von Köln“, berufen, das Heilig-Kreuz Münster fertigzustellen.

Die Familie Parler

Der Bau begann an der Westfassade des Langhauses, danach folgte der Chor, der komplett von Heinrich entworfen wurde. Dieser gilt als der wegweisendes Bauwerk zur deutschen Spätgotik.

Obwohl schon Heinrichs Vorfahren Baumeister waren, zählt man Heinrich als den Begründer der Parlerdynastie. Mit seinem richtungsweisenden Bau in Schwäbisch Gmünd machte er den Parlerstil bekannt, der von seinem Sohn Peter dann bis nach Prag gebracht wurde. Das Wappen der Parler ist der Win-

kelhaken, ein wichtiges Werkzeug für einen Steinmetzen. Der Nachname „Parler“ selbst ist eher eine Berufsbezeichnung, die des „Parlier“, der Sprecher und Leiter einer Bauhütte.

Heinrich hatte damals schon als Baumeister am Kölner und auch am Ulmer Dom gearbeitet. Nun überarbeitete er die Baupläne seines Vorgängers und

entwarf die Hallenkathedrale, die gilt als eine der ältesten Deutschlands gilt. Der Bau begann an der Westfassade des Langhauses, danach folgte der Chor, der komplett von Heinrich entworfen wurde. Dieser gilt als der wegweisendes Bauwerk zur deutschen Spätgotik.

Grundriss des Heilig-Kreuz Münsters mit Kreuzrippengewölbe.

Grundriss des Heilig-Kreuz Münsters mit Kreuzrippengewölbe.

Die Entwicklung des Kreuzrippengewölbe

Die Entwicklung des Kreuzrippengewölbe

C12 M1 Y31 K0

Die konstruktive Grundlage für das Rippensystem eines gotischen Gewölbes bildet nicht die Leibungsfläche des Gewölbes, sondern das Rippengerüst selbst. Man arbeitete nämlich nicht so, dass man zunächst

Die Befestigung der Stadt um der Zeit der Parler mit dem Grundriss des Münsters.

auf einer durchgehenden sammen, dessen offene Lehrverschalung die Fächer man dann mit Gewölbeschalen aufmau- Mauerwerk schloß. erte, um ihnen dann die Rippen zu unterlegen, sondern setzte auf einem System von unterstützenden Lehrbögen zunächst das Rippengerüst zu-

Die konstruktive Grundlage für das Rippensystem eines gotischen Gewölbes bildet nicht die Leibungsfläche des Gewölbes, sondern das Rippengerüst selbst. Man arbeitete nämlich nicht so, dass man zunächst

Die Befestigung der Stadt um der Zeit der Parler mit dem Grundriss des Münsters.

Variation II

Variation III

C25 M8 Y16 K0

C10 M9 Y22 K0

C52 M26 Y25 K0

C24 M14 Y26 K0

C33 M0 Y73 K0

C72 M54 Y33 K9

C33 M9 Y23 K0

C36 M8 Y40 K0

C80 M70 Y39 K31

C29 M100 Y78 K32

C28 M6 Y37 K0

C81 M77 Y44 K35

C36 M100 Y70 K54

auf einer durchgehenden Lehrverschalung die Gewölbeschalen aufmauerte, um ihnen dann die Rippen zu unterlegen, sondern setzte auf einem System von unterstützenden Lehrbögen zunächst das Rippengerüst zu-

sammen, dessen offene Fächer man dann mit Mauerwerk schloß.

C52 M32 Y56 K4

C54 M36 Y58 K7

1300

Letztendlich entschieden wir uns für die Variation I. Sie schien für uns die beste Assoziation mit Natur , da viel in der Parlerzeit aus Erdressourcen gebaut wurde. Zudem beinhaltet sie eine stärkere Farbe um Die Parler prägnante Mittel zu kennzeichnen und Die Baumeisterdynastie aus Schwäbisch Gmünd neutralere Abstufungen die sich auch auf die Typografie übertragen lassen. Das Heilig-Kreuz Münster Schwäbisch Gmünd.

Peter Parler als Baumeister von Prag.

1324 Geburt von Michael

1333 Geburt von Peter

1351 Baubeginn des Chors

1330 Geburt von Johann

Das Heilig-Kreuz Münster Schwäbisch Gmünd

Ab 1330 wird der renommierte Baumeister Heinrich, damals noch „von Köln“, berufen, das Heilig-Kreuz Münster fertigzustellen.

Die Familie Parler Obwohl schon Heinrichs Vorfahren Baumeister waren, zählt man Heinrich als den Begründer der Parlerdynastie. Mit seinem richtungsweisenden Bau in Schwäbisch Gmünd machte er den Parlerstil bekannt, der von seinem Sohn Peter dann bis nach Prag gebracht wurde. Das Wappen der Parler ist der Win-

kelhaken, ein wichtiges Werkzeug für einen Steinmetzen. Der Nachname „Parler“ selbst ist eher eine Berufsbezeichnung, die des „Parlier“, der Sprecher und Leiter einer Bauhütte.

Heinrich hatte damals schon als Baumeister am Kölner und auch am Ulmer Dom gearbeitet. Nun überarbeitete er die Baupläne seines Vorgängers und

entwarf die Hallenkathedrale, die gilt als eine der ältesten Deutschlands gilt. Der Bau begann an der Westfassade des Langhauses, danach folgte der Chor, der komplett von Heinrich entworfen wurde. Dieser gilt als der wegweisendes Bauwerk zur deutschen Spätgotik.

Bauphase I Das Langhaus

Bauphase II Der Chor

Zügig, und darum in einheitlichen Formen, wuchs das Werk zwischen 1325 und 1347/48 über dem noch Hochgotisch konzipierten Grundriss auf die Chorbogenwand und die Osttürme der romanischen Kirche zu.

Der Chor ist ein dreischiffiger Hallenumgangschor mit einem Kapellenkranz. Er ist 32 Meter lang und hat ohne Kapellen fast dieselbe Breite wie das etwas niedrigere, tiefer gelegene Langhaus. Da er mit sieben Seiten eines Zwölfecks geschlossen ist, wirkt der Chorschluss für das Auge fast rund. Die Seitenschiffe umlaufen einen von acht Rundpfeilern gebildeten Binnenchor von gleicher Scheitelhöhe.

Das Langhaus wuchs auf eine Länge von 44,7 Meter und einer Breite von 21,25 Meter.

Peter Parler prägt den schönen Stil.

Grundriss des Heilig-Kreuz Münsters mit Kreuzrippengewölbe.

Chor des Heilig-Kreuz Münsters.

Geometrischer Aufbau eines Münsterfensters des westlichen Langhaus.

Die Entwicklung des Kreuzrippengewölbe

Die Befestigung der Stadt um der Zeit der Parler mit dem Grundriss des Münsters.

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Die konstruktive Grundlage für das Rippensystem eines gotischen Gewölbes bildet nicht die Leibungsfläche des Gewölbes, sondern das Rippengerüst selbst. Man arbeitete nämlich nicht so, dass man zunächst

auf einer durchgehenden Lehrverschalung die Gewölbeschalen aufmauerte, um ihnen dann die Rippen zu unterlegen, sondern setzte auf einem System von unterstützenden Lehrbögen zunächst das Rippengerüst zu-

Maßwerk in Geometrie sammen, dessen offene Fächer man dann mit Mauerwerk schloß.

Die Entwicklung des Maßwerks wird ab etwa 1330 wesentlich von Bauwerken bestimmt, die entweder von den Parlern erbaut oder von ihnen beeinflusst worden sind. In den Langhausfenstern des Heiligkreuzmünsters von Schwäbisch Gmünd erscheinen erstmals unvollständige, aufgebrochene Einzelmotive.

Das dritte Langhausfenster der Südseite (von Westen) ist dreibahnig angelegt. Jede der Bahnen endet in einem Spitzbogen, deren äußere mit einem Kleeblatt gefüllt sind, das unten nicht geschlossen ist, sondern durch Maßwerkstücke im Gegenschwung zu den Fensterkapitellen hin abgestützt wird. Der Dreipaß verschmilzt auf diese Weise mit der Fensterbahn.

1


04.1 Leporello

Schrift und Schnitt Kapiteltrenner Medium, 140 pt 20 Laufweite, grünabstufung

Hauptüberschrift 65 Medium, 17 pt 20 Laufweite, 100 % Farbton Seitenüberschrift Light, 17 pt 20 Laufweite, 100% schwarz Untertextüberschrift Light 17 pt 20 Laufweite, grünabstufung

1300 Das Heilig-Kreuz Münster Die Familie Parler Die Entwicklung

Fliesstext Light, 8,5pt, ZAB 11pt 5 Laufweite, 100% schwarz

Ab 1330 wird der renommierte Baumeister Heinrich, damals noch „von Köln“, berufen, das Heilig-Kreuz Münster fertigzustellen. Heinrich hatte damals schon als Baumeister am Kölner und auch am Ulmer Dom gearbeitet. Nun überarbeitete er die Baupläne

Fliesstext Untertext Light, 8,5 pt, ZAB 11pt 5 Laufweite, grünabstufung

Die konstruktive Grundlage für das Rippensystem eines gotischen Gewölbes bildet nicht die Leibungsfläche des Gewölbes, sondern das Rippengerüst selbst. Man arbeitete nämlich nicht so.

Bilduntertitel Light, 7pt, ZAB 9 grünabstufung

Grundriss des Heilig-Kreuz Münsters mit Kreuzrippengewölbe.

Zusätzlich wurde die Hierarchie durch ein unterschiedliches Anordnen der Textblöcke gestaltet. Dazu kam die Variation der Spaltenbreite, wie links zu sehen ist. 23


Raster und Spalten Finale EndmaĂ&#x;e 1440x350 mm 6 Spalten mit 5mm Abstand 9 Spalten mit 3mm Abstand Ränderabstand:

Oben/Unten: 14 mm Links/Rechts: 13 mm

24


04.1 Leporello

Kompletter Aufbau Ein kurzer Ăœberblick mit allen Seiten, die die das Leporello enthält.

25


04.2 Brosch端re Das zweite Printprodukt wurde die Brosch端re. Da diese Entwicklung erst kurz vor Ende enstand, gibt es hierzu keinerlei analoge Skizzen mehr. Alle digitalen Skizzen basieren auf dem Leporelloprinzip- und inhalt.

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Erste Entw端rfe Die ersten Entw端rfe der Brosch端re zielten noch eher auf eine stark visuell orientierte Umsetzung, die aber weniger auf den Layout eingeht. Dies versuchten wir sp辰ter zu vermeiden. Schon in konkreterer Form in mehreren Variationen. Hier wurde besonders der Augenmerk auf die Positionierung von Zeitleiste und Grafiken gelegt.

27


Aufteilung und Kategorisierung Im Gegensatz zu dem sehr flüssig erzählten Leporello hatten wir in der Broschüre die Möglichkeit mehr in in sich geschlossenen Seiten und Kapiteln zu erzählen. Während im Leporello 3 Hauptkapitel durch Zeiten aufgeteilt werden teilt sich in der Broschüre es in die beiden Orte Schwäbisch Gmünd und Prag ein. Dabei wird insbesondere am Beispiel der jeweiligen Bauwerke die Parler erzählt. Jede Seite beginnt mit einem Hauptthema, das von einem Detail- oder Weiterführenden Thema geleitet wird. Einzige Ausnahme bildet die erste Seite „Die Geschichte der freien Reichsstadt“ Heilig-Kreuz-Münster Schwäbisch Gmünd Die Geschichte der freien Reichsstadt Von der Basilika zur Hallenkathedrale Die Familie Parler Bauphase I: Das Langhaus Das Kreuzrippengewölbe

Das Heilig-Kreuz-Münster

Der St.-Veits-Dom

Schwäbisch Gmünd

Prag

Das Heilig-Kreuz-Münster

Der St.-Veits-Dom

Schwäbisch Gmünd

Prag

Es gab mehrere Variationen, immer im Kontext mit der Stadt oder einem Symbol, Wappen davon.

Prag Der Sankt-Veits-Dom Auch typografische Lösungen standen zur Auswahl, diese verwarfen wir, weil dies zu stark in Konkurrenz mit dem Text stand.

Bauphase II: Der Chor Das Maßwerk in Geometrie Sankt-Veits-Dom Prag Peter als Dombaumeister Die Baustatik der Gotik Der Schöne Stil Die schöne Madonna Die Bauhütten Die Hierarchie einer Bauhütte

Finale Kapitelanzeige mit Wappen und Typografie Die Auszeichnung wiederholt sich auf den Doppelseiten immer links oben

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Finale Auswahl der Wappen 70% Farbton

Der Sankt-Veits-Dom

Prag


04.2 Brosch체re

Aufbau einer Doppelseite Kapitel/Ortsanzeige

Zeitleiste mit themenbezogenen Daten

Haupttextebene

Bilder s/w oder 50% S채ttigung

Frei platzierte Zitate

Untertextebene

Seitenzahlen

Detailansichten mit Beschreibung

Grafikausgleich f체r Klebebindung

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Auswahl des Farbtons Um verschiedene Athmosphären zu entwickeln versuchten wir verschiedene Farbvariationen und Farbanwendungen zB. in Transparenz oder auch Farbpaletten. In der letztendlichen Ausführung benutzen wir an der Broschüre das Altrosa unten auf der Seite. Grüntöne

100%

70%

30%

C20 M0 Y100 K0

C100 M0 Y70 K10 1000 Romanische Basilika

Blautöne C100 M80 Y40 K10

C100 M100 Y50 K50

1000 Romanische Basilika

Rot/Braun-töne C0 M75 Y70 K30

C0 M100 Y70 K0

C30 M100 Y70 K30

1000 Romanische Basilika

100% Letztendlich entschieden wir uns dafür einen gedämpften Rotton in Abstufungen zu benutzen anstatt mehrere Farben.

70%

50%

30%

20%

10%

C20 M90 Y70 K30 Wir entschieden uns für diesen Ton da die Farbe trotz ausbleichen keine Farbverschiebung ins gelbliche oder rötliche bekommt. In Kombination mit dem gewählten, eierschalenfarbenen Papier bekommt die Farbe noch mehr Leuchtkraft und eine interessante Abstufung, die eine hochwertige Athmosphäre ausstrahlt.

30

Die nach Wichtigkeit von 10-70 % gestuften Farbtöne werden von gleichprozentig-schwarzen Konturen in 0,4-0,5 pt umschlossen, um den Farbflächen mehr Konstrast zu geben.


04.2 Broschüre

Schrift und Schnitt Um eine klare typografische Hierarchie zu erreichen stellten wir eine strukturierte Auflistung auf. Die ausgewählte Schrift ist Helvetica Neue LT Std

Hauptüberschrift 65 Medium, 32 pt 20 Laufweite, 100 % Farbton Seitenüberschrift 55 Roman, 16 pt 20 Laufweite, 100% schwarz

Die Parler Bauphase I: Das Langhaus Das Kreuzrippengewölbe

Untertextüberschrift 55 Roman, 12 pt 20 Laufweite, 100% schwarz Fliesstext 45 Light, 8,5pt, ZAB 11pt 5 Laufweite, 100% schwarz

Fliesstext Untertext 45 Light, 7,5 pt, ZAB 11pt 5 Laufweite, 100%

Zitatebene 46 Light Italic, 12 pt, ZAB 14,4 pt 20 Laufweite, 100% Farbton

Zitatebene - Autor 45 Light,6,5 pt 0 Laufweite, 100% Farbton

Zügig, und darum in einheitlichen Formen, wuchs das Werk zwischen 1325 und 1347/48 über dem noch Hochgotisch konzipierten Grundriss auf die Chorbogenwand und die Osttürme der romanischen Kirche zu.

Die konstruktive Grundlage für das Rippensystem eines gotischen Gewölbes bildet nicht die Leibungsfläche des Gewölbes, sondern das Rippengerüst selbst.

Das Maßwerk ist ein aus Kreisen und Kreisbogen zusammengesetztes geometrisches Ornament

Aerodynamik in Architektur

Bilduntertitel - Jahreszahlen 55 Roman, 7,5 pt 5 Laufweite, 100% Farbton

1000

Bilduntertitel 45 Light, 6,5pt, ZAB 9 100% schwarz

Romanische Basilika

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Raster und Spalten Finale Endmaße 210x330 mm Doppelseiten, Klebebindung 9 Spalten mit 3mm Abstand Ränderabstand:

Oben/Innen: 10 mm Unten/Außen: 20 mm

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04.2 Broschüre

Alle Broschürenseiten Ein kurzer Überblick mit allen Seiten, die die Broschüre enthält.

Frontseite mit Details oder optional Zitat auf der Rückseite

Leere Karte mit Schwäbisch Gmünd

Inhaltverzeichnis

1. Kapitel Schwäbisch Gmünd

2. Kapitel Prag

Die Parler waren eine bekannte Baumeisterfamilie, die ihre Berühmtheit besonders durch den Bau des Heilig-Kreuz-Münsters in Schwäbisch Gmünd und des St-Veits-Dom in Prag erlangten. Der Nachkomme Peter Parler wurde bis vom damaligen Kaiser des Heiligen Deutschen Reiches nach Prag berufen. Die Meister prägten die architektonische Spätgotik durch ihren eigenen „Schönen Stil“.

Mit der Gründung der Bauhütten wurden die geheimen Errungenschaften der Parlerdynastie an einen auserwählten Kreis an Lehrlingen weiter gegeben. Bis heute sind 180 Bauwerke im Sinne des „Schönen Stils“ in ganz Europa, bis nach London zu finden. Heute gelten die Mitglieder der Familie Parler als eine der prägendsten gotischen Baumeister in der Geschichte der Architektur.

Der Was in Stain-Kunst zu sehen ist dass kein irr noch Abweg ist. Sonder schnur recht, ein Lineal durchzogen den Cirkel vberall So findest du Drei, in viere stehn, vnd also, durch ein, ins Centrum gehn, auch wieder auß dem Centro in drey durch die vier, im Cirkel ganz frey. Des Steinwerks kunst vnd all die Ding, zu forschen macht das Lehrnen gering. Ein punct, der in den Cirkel geht, der im Quadrat vnad drey angel steht, trefft ihr den Punkt, so habt ihr gar, vnd kompt auß Noth Angst und Gefahr. Hie nmit habt ihr die ganze Kunst, versteht ihrs nit, so ists vmbsonst alles was ihr gelernt hab, das klagt euch bald, damit fahrt ab.

Die Parler Die Baumeisterdynastie aus Schwäbisch Gmünd

(Hüttenspruch der Kölner Bauhütte)

Karte gefüllt mit Wirkungsorten und Schwäbisch Gmünd und Prag

Der Schmutzdeckel enthält noch einen Einund Ausführungstext, der richtig zusammengefaltet auf den Karten weitere Erklärungen liefert.

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04.3 Simulation Das Leporello war von Anfang an ein Ziel unseres Projektes. Die fl체ssige Erz채hlweise passte perfekt f체r unsere Erz채hlweise.

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Simulation Das zeitlich basierte Medium sollte eine weitere Plattform sein, um das Thema darzustellen. Unser Ziel war es, einen kleineren Teil des Gesamtinhaltes zu fokusieren. Zu beachten ist ein Parameter, der hierbei hinzukommt: die Zeit. In einer animierten Darstellung eines Themas müssen mehrere Parameter aufeinander abgestimmt werden. Das Format, der Raum und die Zeit. Zu Beginn waren wir uns schnell einig, auf welches Themengebiet innerhalb der „Parler“ unsere Animation stattfinden soll. Von der karthografischen Animation, sprich dem Ortswechsel Heinrichs, über den Bau des Heilig-KreuzMünsters bis hin zu vereinzelten Darstellungen der Baugeometrie und der Verbreitung des Schönen Stils. Dabei werden diese Themen exemplarisch behandelt.

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Umsetzung der Animation Um die Tonebene zu verstärken werden einzelne Schlagwörter und wichtige Jahreszahlen ebenso eingeblendet, welche dann in einer Zeitleiste am oberen Bildrand verschwinden. Somit entsteht über die Dauer der Animation eine Zeitlleiste, die den Paramter Zeit einschließt und eingrenzt. Dem Betrachter wird Zu Beginn der Umsetzung waren wir soweit, komplett auf Texte zu verzichten. Doch später, eine Orientierung geboten.Die Farbwahl ist dadurch begründet, dass am Bildschirm klarere, nachdem nicht involvierte Personen gefragt wurden, wurde uns klar, dass ohne Typografie bzw. eindeutigere Farben besser sind. ein Inhalt nicht dargestellt werden kann. Deswegen wurde, im Gegensatz zu Leporello ein knalliges Grün, ein Grauton und Schwarz Da wir aber versuchten, eine starke Bildspraverwendet. Alle Farben sind im RGB Farbraum che einzusetzen entschieden wir uns, einen definiert, da Bildschirme diesem Farbraum Sprecher zu verwenden. Dadurch wird die verwenden. Inhaltsebene nicht visuell, sondern auditiv vermittelt. In der finalen Animation haben wir uns entschieden, zuerst rein die bildliche Ebene zu behandeln. Der Inhalt bzw. dessen Bilder sollen stark wirken und wenig Spielraum für Interpretationen lassen.

Das römische Reich deutscher Nation im 14. Jahrhundert war bekannt für Architektur und konkret für den spätgotischen Kathedralenbau. So auch Schwäbisch Gmünd, als um 1330 Heinrich Parler nach Schwäbisch Gmünd berufen wird -->

Das römische Reich deutscher Nation im 14. Jahrhundert war bekannt für Architektur und konkret für den spätgotischen Kathedralenbau. So auch Schwäbisch Gmünd, als um 1330 Heinrich Parler nach Schwäbisch Gmünd berufen wird -->

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mit dem Auftrag eine neue Kirche der Stadt zu bauen. Schnell entwickelte sich der Bau als Großprojekt und zur größten süddeutschen spätgotischen Kathedrale -->

dem Heilig-Kreuz Münster. Der Grundriss war so groß um die bis dahin bestehende Basilika zu umbauen -->

mit einer Länge von 27 Meter und einer Höhe von 44 Meter, aufgeteilt in Langhaus, Chor, Einwölbung uind Dach bildet sie das Wahrzeichen der Stadt Schwäbisch Gmünd -->

Das Langhaus wu gebaut, der Parler 1485. Erst von14 Dach -->

mit dem Auftrag eine neue Kirche der Stadt zu bauen. Schnell entwickelte sich der Bau als Großprojekt und zur größten süddeutschen spätgotischen Kathedrale -->

dem Heilig-Kreuz Münster. Der Grundriss war so groß um die bis dahin bestehende Basilika zu umbauen -->

mit einer Länge von 27 Meter und einer Höhe von 44 Meter, aufgeteilt in Langhaus, Chor, Einwölbung uind Dach bildet sie das Wahrzeichen der Stadt Schwäbisch Gmünd -->

Das Langhaus wu gebaut, der Parle 1485. Erst von14 Dach -->

Desweiteren findet man die besondere Geometrie ebenso in den Kreuzrippengewölben. Genauer betrachet -->

ist auch hier eine stenge Anlehnung an der Geometrie zu erkennen. Es bildet ein sehr starkes Gestaltungsmerkmal der Parlerära -->

Der so markante Parlerstil, genannt der Schöne Stil, fand noch viele nachkommenden Generationen statt und so sind bis heute -->

europaweit über 1 vorhanden, die d zuzuordnen sind.


04.3 Simulation

r und einer Höhe anghaus, Chor, Eine das Wahrzeichen d -->

Das Langhaus wurde von 1330 bis 1356 gebaut, der Parlerchor entstand von 1358 bis 1485. Erst von1497 bis 1521 entstand das Dach -->

Die Fenster sind herausragende Beispiele für den Parlerstil. Geometrische Herleitungen bilden eine Vielfalt von Maßwerken. -->

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Das Langhaus wurde von 1330 bis 1356 gebaut, der Parlerchor entstand von 1358 bis 1485. Erst von1497 bis 1521 entstand das Dach -->

Die Fenster sind herausragende Beispiele für den Parlerstil. Geometrische Herleitungen bilden eine Vielfalt von Maßwerken. -->

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Die Parler

eine Dombaumeisterdynastie aus Schwäbisch Gmünd

europaweit über 100 Standorte und Bauwerke vorhanden, die dem parlerstil und der PArlerhütte zuzuordnen sind.

Die Parler

eine Dombaumeisterdynastie aus Schwäbisch Gmünd

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Fazit Mit diesem Projekt waren wir zu Beginn sehr ambitioniert etwas Neues aus etwas Altem, Angestaubten zu entwickeln. Leider hat sich durch den enormen Rechercheaufwand und lange Recherchedauer diese Motivation teilweise abgeschwächt, bis wir endlich brauchbare Entwürfe vorweisen konnten. Wir erkannten, nach übermäßiger Modernisierungswut, dass es keine aufgesetzten modernen Grafiken braucht, um ein Thema klar und strukturiert zu zeigen. Es wird durch die klare Einteilung und Gestaltung eher noch zeitlos, was es noch authentischer und ansprechender macht.

Die Parler - Dokumentation zur Broschüre  

Dokumentation zum Studienprojekt "Die Parler - Die Baumeisterdynastie aus Schwäbisch Gmünd"