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opernhaus z眉rich

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Guillaume Tell Gioachino Rossini 路 Premiere 13. November 2010

Nr. 5 Spielzeit 2010/2011 Spielplan bis 13. Februar 2011


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opernhaus zürich Intendant Alexander Pereira Chefdirigent Daniele Gatti Ballettdirektor Heinz Spoerli

Gioachino Rossinis letztes Werk für die Bühne, sein 1829 in Paris uraufgeführter «Guillaume Tell», bildet den Höhepunkt seiner Auseinandersetzung mit der französischen Operntradition und offenbart eine Konzeption von Musiktheater, die deutlich über das traditionell Vorhandene hinausweist. Möglicherweise war dies auch der Grund, weshalb sich Rossini danach vom Musiktheater zurückzog und fortan nur noch zu seinem eigenen Vergnügen komponierte. Unverkennbar ist hier die Tendenz zum durchkomponierten Drama, wie sie dann Giuseppe Verdi bzw. Richard Wagner auf unterschiedliche Weise weiterführten. Der Blick auf den Schweizer Freiheitshelden, dessen Authentizität immer wieder Anlass zu Auseinandersetzungen gab, gefiltert durch die Brille verschiedener Nationen, ist naturgemäss gerade in seinem Herkunftsland ungemein spannend und kann auch Aufschluss über unseren eigenen Umgang mit dem Mythos geben. Mit Gianluigi Gelmetti steht ein überaus profunder Kenner der Partitur am Pult unseres Orchesters, der für seine Interpretation dieses Werkes 1999 mit dem «Rossini d’Oro» ausgezeichnet wurde und der zum ersten Mal an unserem Hause arbeitet. Ich bin ihm sehr dankbar, dass er kurzfristig die Leitung unserer Neuproduktion übernommen hat, die Thomas Hengelbrock aufgrund eines Missverständnisses in der Probendisposition zurückgegeben hat. Mit der Inszenierung haben wir den Schweizer Fernsehregisseur Adrian Marthaler betraut, der nicht nur durch seine mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Musikfilme bekannt geworden ist, sondern auch mit der szenischen Realisierung von Verdis «La Traviata» im Zürcher Hauptbahnhof. Gemeinsam mit Jörg Zielinski als Bühnenbildner und Marcel Keller, der die Kostüme entwirft, spürt er den lieb gewordenen Mythen rund ums Rütli und deren Einfluss auf das Werden der modernen Schweiz nach. Keine andere Rossini-Oper erfuhr im Verlaufe ihrer Rezeptionsgeschichte derart viele Amputationen und Umstellungen wie sein «Guillaume Tell». Unserer Neuinszenierung mit Premiere am 13. November, dem Todestag Rossinis, liegt die Pariser Originalfassung zu Grunde, und ich freue mich auf ein hervorragendes Solistenensemble, das die hohen Ansprüche der Gesangspartien mehr als meistern wird. In der Titelrolle ist Michele Pertusi zu hören, der zuletzt als Faraone in Rossinis «Mosè in Egitto» bei uns begeisterte. Eva Mei, in ebendieser Produktion als berührende Elcia gefeiert, gibt als Mathilde ein weiteres wichtiges Rollendebüt bei uns; ebenso Antonino Siragusa in der Partie des Arnold, die nur wenige Tenöre heute beherrschen, und auf dessen erstes Auftreten an unserem Hause wir sehr gespannt sind. In der Rolle des Gessler ist Alfred Muff zu erleben; Wiebke Lehmkuhl und Martina Janková interpretieren als Tells Frau bzw. Kind weitere wichtige Partien. Pavel Daniluk, Andreas Winkler, Reinhard Mayr, Domenico Menini und George Humphreys komplettieren das Solistenensemble. Grosse Aufgaben hat ein weiteres Mal unser Chor zu bewältigen, der von Ernst Raffelsberger einstudiert wird.

Inhalt

Premiere Guillaume Tell

4-8

110 Jahre Statistenverein

9

Zürcher Ballett Premieren-Rückblick

Il giornale della necropoli / Falling Angels / Le Sacre du printemps

10-15

Weiter im Spielplan …und mied den Wind

16-17

Wiederaufnahme Hänsel und Getel

19

Konzerte

20-21

Spielplan

23-28

Bedingungen + Preise

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Mit herzlichen Grüssen Ihr

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Premiere Guillaume Tell

Guillaume Tell Gioachino Rossini

Im Alter von 37 Jahren, als Gioachino Rossini mit «Guillaume Tell» seine erste echte Grand opéra für die Pariser Oper komponierte und damit zugleich das letzte von insgesamt 39 Bühnenwerken schuf, galt er unbestritten als GUILLAUME TELL populärster Komponist seiner Epoche und Opéra in vier Akten von Gioachino Rossini (1792-1868) wurde in allen europäischen Musikzentren geLibretto von Victor-Joseph Etienne de Jouy (eigentlich Victor-Joseph Etienne) und spielt und gefeiert. 1824 hatte sich Rossini PaHippolyte Louis Florent Bis nach dem Schauspiel ris zum Lebensmittelpunkt gewählt, stellten «Wilhelm Tell» (1804) von Friedrich Schiller und doch die Besonderheiten der französischen nach dem gleichnamigen Prosagedicht von Operntradition eine spannende HerausfordeJean-Pierre Claris de Florian (1805) rung für ihn dar. Mit der Umarbeitung seiner Uraufführung: 3. August 1829, Opéra, Salle de la rue Le Peletier, Paris italienischen Erfolge «Maometto II» in «Le siège de Corinthe» und «Mosè in Egitto» in Musikalische Leitung Gianluigi Gelmetti «Moïse et Pharaon ou Le Passage de la Mer Inszenierung Adrian Marthaler Rouge» erkundete er seine Möglichkeiten, Bühnenbild Jörg Zielinski den französischen Publikumserwartungen geKostüme Marcel Keller Lichtgestaltung Elfried Roller recht zu werden, indem er ausgedehnte BalChoreinstudierung Ernst Raffelsberger lettszenen in die Handlung einfügte und das Dramaturgie Ronny Dietrich dramatische Geschehen zum einen belebte und zum anderen ins Monumentale weitete. Guillaume Tell Michele Pertusi «Guillaume Tell», von Anfang an für die PariMathilde Eva Mei* Arnold Antonino Siragusa* ser Opéra konzipiert, bildet den Höhe- und zuGesler Alfred Muff gleich den Schlusspunkt von Rossinis OpernHedwige Wiebke Lehmkuhl* schaffen: «Ein Erfolg mehr würde mein ReJemmy Martina Janková* Samstag, 13. November 2010, 19.00 Uhr Zum ersten Mal in der Pariser Fassung am Opernhaus Zürich In französischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung

Melcthal Rodolphe Walter Furst Ruedi Leuthold Un chasseur

Pavel Daniluk* Andreas Winkler* Reinhard Mayr* Domenico Menini* George Humphreys*° Flavio Mathias* *Rollendebüt, °Mitglied des IOS

Orchester der Oper Zürich Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Mit Unterstützung der UBS Weitere Vorstellungen Di 16. Nov. 19.30 Fr 19. Nov. 19.00 So 21. Nov. 19.30 Di 23. Nov. 19.30 Fr 26. Nov. 19.00 Do 02. Dez. 19.30

Premieren-Abo B Freitag-Abo B Sonntagabend-Abo B Dienstag-Abo 4 Freitag-Abo A Belcanto-Abo

Zum letzten Mal in dieser Saison Di 07. Dez. 19.00 Dienstag-Abo 5

4 Sven-Eric Bechtolf

Herrenchor der Oper Zürich

nomée nicht vergrössern, ein Misserfolg könnte es beeinträchtigen. Ich habe weder Lust zu dem Einen, noch möchte ich mich dem Anderen aussetzen» zitiert Francois-Joseph Fetis den Komponisten in seiner «Biographie universelle des musiciens» von 1835. In Paris gelangte der Tell-Stoff erstmals 1766 in Form der fünfaktigen Tragödie von Antoine-Marin Lemierre auf die Bühne, die ganz auf die Verschwörung der Eidgenossen und die Konfrontation von Tell und Gessler konzentriert war. 1791 war an der Opéra comique die Oper «Guillaume Tell» von André Ernest Modest Grétry zu erleben, die den Chor als Vertreter des Schweizer Volkes konsequent in den Vordergrund rückt und den Kontrast zwischen ländlicher Idylle und arroganter Willkürherrschaft ausmalt. Als in Paris in den Jahren vor 1830 das Interesse an patriotischen Stoffen neu aufflackerte, gelangte auch Grétrys Oper 1828 wieder auf den Spielplan, nicht ohne dass die königliche Zensur zuvor Änderungen veranlasst hatte. Im selben Jahr brachte zudem das Théâtre Vaudeville ein Tell-


Gianluigi Gelmetti

Drama mit Schauspielmusik von Adolphe Adam heraus, und das Théatre de la Gaîté präsentierte «Guillaume Tell: mélodrame en six parties» von René-Charles Guilbert Pixérécourt und Benjamin Antier nach Friedrich Schiller. So mag es nicht verwundern, dass Rossini auf der Suche nach einem neuen Opernstoff zwei Vorschläge des renommierten Librettisten Eugène Scribe verwarf – «Gustave III, ou Le bal masqué» sowie «La Juive» – und stattdessen den ihm von der Arbeit an «Moïse et Pharaon» her bekannten Schriftsteller Victor-Joseph Étienne de Jouy mit der Erarbeitung eines Librettos über Wilhelm Tell betraute. Das Sujet hatte ihn schon länger beschäftigt, schliesst es doch in der Verherrlichung von politischem Widerstand nahtlos an die beiden zuvor für Paris adaptierten Opern an. Als Hauptquelle diente Jouy und seinem Mitarbeiter Hippolyte Louis Florent Bis Schillers Drama, und frei nach diesem handelt die Oper vom Freiheitskampf der Schweizer in den drei Kantonen Uri, Schwyz und Unterwalden gegen die Tyrannenherrschaft der Habsburger, personifiziert durch den Landvogt Gessler. Dessen Soldaten schikanieren die Bevölkerung. Als es gar zur Ermordung des von allen verehrten alten Melchthals kommt, geloben die Schweizer, angeführt von Wilhelm Tell, auf dem Rütli, ihr Vaterland zu befreien und die Feinde zu verjagen. Auch Arnold, der Sohn des alten Melchthals, schliesst sich ihnen nach dem Mord an seinem Vater an, obwohl seine ganze Liebe der habsburgischen Prinzessin Mathilde gilt. Als Habsburgerin gehört sie jedoch zur feindlichen Seite. Bevor es zum Aufstand kommt, geraten Tell und Gessler aneinander. Tell wird gezwungen, vom Kopf seines Kindes einen Apfel herunter zu schiessen. Aus Wut darüber, dass der Schuss gelingt, und aus Angst vor seiner Rache lässt Gessler Tell gefangen nehmen. Angesichts der Willkür Gesslers schlägt sich Ma-

Adrian Marthaler

thilde auf die Seite der Schweizer. Tell, dem es gelingt zu fliehen, erschiesst Gessler. Das Schweizer Volk feiert die wieder gewonnene Freiheit. Für die Komposition der Oper nahm sich Rossini sehr viel länger Zeit als üblich, aber – so der Komponist an Gaetano Conti: «Wenn der Erfolg der Sorgfalt entspricht, die ich auf diese Arbeit verwende, so bin ich doch zum wenigsten gerädert.» Die Uraufführung geriet denn auch zu einem einhelligen Erfolg bei Publikum und Presse, doch wurde das Werk schon sehr bald Änderungen unterworfen. Zum einen resultierten diese aus der Länge des Werkes, zum anderen auch aus den hohen gesanglichen Anforderungen. So wurde die Arie «Asile héréditaire»von Arnold im 4. Akt auf Wunsch des Tenors schon in einer der nächsten Folgeaufführungen gestrichen. Innerhalb eines Jahres wurde die Oper auf drei Akte gekürzt. Schliesslich ging die Pariser Oper dazu über, nur noch den zweiten Akt aufzuführen. Überliefert ist eine Anekdote, derzufolge der Pariser Operndirektor Rossini auf der Strasse die freudige Nachricht zurief, man gebe heute den zweiten Akt seines herrlichen «Guillaume Tell». «Ist es möglich?», erwiderte Rossini, «wirklich den g a n z e n zweiten Akt?» In Italien wurde die Oper als «Guglielmo Tell» am 17. September 1831 in Lucca zum ersten Mal mit grossem Erfolg aufgeführt. Calisto Bassi, der offizielle Hauptpoet der Mailänder Scala, übersetzte den Text ins Italienische. Dank der liberalen Herrschaft des Grossherzogs Leopold II. von der Toscana wurde das Libretto ohne jede Änderung zugelassen. Anders in Mailand. Dort verlangte die habsburgische Zensur, dass der Ort des Geschehens nach Schottland verlegt und der Titelheld in «Gugliemo Vallace» umbenannt wurde. Für weitere Verunstaltungen sorgten dann auch die Zensurbehörden in London, Rom oder St. Petersburg.

Der Zürcher Neuinszenierung liegt die französische Originalfassung zugrunde, die Regisseur Adrian Marthaler zugunsten einer flüssigeren Erzählweise vor allem zu Beginn der Oper mit einigen Strichen versah. Diese betreffen die handlungsretardierenden Hochzeitsfeierlichkeiten im ersten Akt, die Rossinis Librettisten aus dem Originalzusammenhang bei Schiller lösten, wo diese die Ermordung Gesslers konterkarieren. Nach der genial zwischen zwei Chören eingebetteten Exposition der Handlung, in der Tells Sorge um sein Land vom sorglosen Liebesliedchen Ruodis kontrapunktiert wird, sowie dem hochemotionalen Duett zwischen Tell und Arnold muten die folgenden Tänze und Chöre wie folkloristische Einlagen an, wie sie eben einer Grand opéra geschuldet waren. Ähnliches gilt für das Finale des dritten Aktes, für das sogar ein Tiroler Chor aufgeboten worden war. Wichtiger war es dem Regisseur, das Gleichgewicht von Massenszenen und der darin eingebetteten Liebesgeschichte von Mathilde und Arnold zu bewahren, die oft nur noch verstümmelt erzählt wurde. Bei den Vorarbeiten zur Inszenierung des «Guillaume Tell» stand für Adrian Marthaler die Frage im Vordergrund, wie er mit diesem urschweizerischen Mythos umgehen soll, den man in jedem anderen Land einfach als Geschichte erzählen könnte, nicht aber in der Schweiz. «Abgesehen davon,» – so der Regisseur – «dass die Schweiz nicht 1291 entstanden ist, der Bundesbrief nicht genau datierbar und darüber hinaus keine Gründungsurkunde ist, es nicht nachweisbar ist, dass die Talschaften im 13. Jahrhundert brutal unterdrückt wurden und schon gar nicht durch die Habsburger, der Mythos um die Freiheitskämpfe erst um 1500 entstand, um dann vor allem im 19. Jahrhundert kultiviert zu werden, hat dieser Mythos in uns Schweizern mehr geformt als nur ein Bild oder ein Symbol für unser heutiges Gesellschafts- und Politiksystem. 5


Ich habe das Gefühl, dass er auch eine Art Selbstbewusstsein und Selbstherrlichkeit geprägt hat, von der wir immer noch stark durchdrungen sind.»

Michele Pertusi

oben: Michele Pertusi, Reinhard Mayr, Antonino Siragusa; unten: Martina Janková, Eva Mei

Denis de Rougemont formulierte 1970 in «La Suisse ou l'histoire d'un peuple heureux»: «Die Anfänge der Eidgenossenschaft ohne Tell darzustellen, ist heute ein Gebot der Redlichkeit. Doch kann man den weiteren Verlauf der Schweizer Geschichte und das Schweizer Volk selbst nicht verstehen, ohne den Tell der Sage zu berücksichtigen. Denn diese Sage selbst ist eine historische Tatsache geworden und hat als Wirklichkeit die Volksseele mitgeformt. Ob Tell existiert hat, ist im Grunde belanglos. Unbestreitbar ist folgende Tatsache: In der Schweiz, und nirgendwo anders, wurden die vielerorts auftretenden mythischen Motive des unfehlbaren Schützen, des befreienden Sprunges, der Ermordung des Tyrannen durch einen reinen Tor archetypusbildend. Wohl einzigartig ist es, dass solch ein lokales Symbol rasch eine beinahe universelle Ausstrahlungskraft gewonnen hat. Tell ist weniger der Vater der Schweizer als ihr Sohn, weniger ihr Vorfahre als ihr gemeinsames Werk. Das macht ihn umso wirklicher.» In der Zürcher Neuproduktion soll es nicht darum gehen, das «Märchen mit dem Hut und Apfel», wie Friedrich Schiller den Kern der Sage um Wilhelm Tell einmal bezeichnete, in Frage zu stellen oder zu attackieren; interessanter ist es zu thematisieren, welchen Einfluss diese lieb gewordenen Mythen rund um den Rütlischwur – oft gerade deshalb, weil sie nicht stimmen – auf das Werden der modernen Schweiz hatten. So siedelt Adrian Marthaler Rossinis «Guillaume Tell» zusammen mit Bühnenbildner Jörg Zielinski und Kostümbildner Marcel Keller im Hier und Heute an, lässt den Mythos gleichsam aus dem Volk heraus entstehen, das sich seiner immer wieder versichert hat, vor allem in Zeiten der eigenen inneren Zerrissenheit. Klar, dass es dabei nicht ohne den ein oder anderen liebevoll-ironischen Seitenhieb abgeht – etwa wenn in der Ouvertüre ein Panoptikum der heutigen Schweizer Bevölkerung gezeigt wird oder in der Idylle der Schweizer Berglandschaft jene als Chalets getarnten Bunker aufscheinen, die Christian Schwager 2004 in seinem Fotoband «Falsche Chalets» dokumentiert hat. yd


Premiere Guillaume Tell

Gianluigi Gelmetti im Gespräch über «Guillaume Tell» Wahrscheinlich bin ich der einzige Dirigent, der Rossinis «Guillaume Tell» jemals ungestrichen aufgeführt hat. Das war 1999 beim Festival in Pesaro. Es war übrigens das Rollendebüt von Michele Pertusi als Tell. Wir haben auch die Ballette aufgeführt, die wunderschön sind. Ich erinnere mich noch sehr gut daran. Die Aufführung hat siebeneinhalb Stunden gedauert, mit einer grossen Pause, während der man etwas essen konnte. So etwas kann man natürlich nur bei einem Festival machen. Nicht einmal Rossini selbst hat seine Oper jemals in der integralen Fassung erlebt. Der «Tell» ist ein sehr besonderes Werk; es ist die Abschiedsoper Rossinis, der damit sein letztes Stück für die Bühne komponiert hat. Man fragt sich natürlich immer, warum er sich so früh vom Theater zurückgezogen hat. War es Zufall? «Guillaume Tell» ist ein Werk des Übergangs; es steht zwischen dem Belcanto und der romantischen Oper, wie sie dann von Bellini und Donizetti geprägt worden ist. Nachdem ich mich so viele Jahre mit Rossini beschäftigt habe, muss ich sagen: Ich habe das Gefühl, es ist kein Zufall, dass er nach dem «Tell» keine Oper mehr geschrieben hat. Rossini spürte, dass er nicht mehr in die Zeit passte. Die Entwicklung ging in eine Richtung, in der er sich nicht mehr wiederfand. Nehmen wir die Vorgänge um Alphonse Nourrit, der bei der Uraufführung 1829 bekanntlich den Arnold gesungen hat. Als der Tenor Gilbert Duprez fünf Jahre später an die Pariser Opéra verpflichtet wurde und Nourrit verdrängte, der bald darauf starb, machte er Furore, indem er – wohl erstmals in der Musikgeschichte – das hohe C mit der Bruststimme sang. Rossini verabscheute das; für ihn klang dieses «Do di petto» unerträglich hässlich; überliefert ist sein Ausspruch, es klinge «wie der Schrei eines Kapauns, während man ihm die Gurgel umdreht». Doch Duprez war ungleich erfolgreicher in der Rolle des Arnold als Nourrit. Rossini musste also feststellen, dass seine Oper, wenn sie in einer nach seinem Empfinden verfehlten Weise aufgeführt wurde, erfolgreicher war, als wenn sie so interpretiert wurde, wie es ihm gefiel. Da muss er sich gesagt haben: Die Zeiten ändern sich, so wie bisher geht es nicht weiter... Sein Wesen war von einer Art würdevoller Distanz zu den Dingen geprägt. Er hatte eine grosse Scham davor, Gefühle allzu direkt auszusprechen. Die Replik «Ich liebe dich» («je

t’aime») begegnet im «Tell» zum ersten Mal in seinem gesamten Opernschaffen. Gefühle werden bei Rossini immer in sublimierter Form ausgedrückt. Anstand, Wohlerzogenheit, die guten Manieren des Belcanto, das war seine Welt. Belcanto heisst ja nicht nur Schöngesang; es ist vielmehr eine ganz eigenes Konzept von Gesang. Nichts ist explizit oder vollkommen realistisch. Die Kunst der Verzierung, die Koloraturen, das ist nie Selbstzweck, um Virtuosität auszustellen, sondern es geht immer darum, den Gefühlen einen spezifischen dramatischen Ausdruck zu verleihen. Man kann Rossinis Schaffen in drei Bereiche unterteilen. Da ist einmal der ernste Rossini, also der Rossini der opera seria; dann gibt es den komischen, also den der opera buffa; und schliesslich den Rossini der semiseria. Der ernste Rossini ist vielleicht der reinste, ganz apollinische, wo die Sublimierung der Emotionen am weitesten geht. Der komische Rossini erscheint uns heute wohl als der modernste; er weist in seiner Kälte und trockenen Rhythmik teilweise schon auf Strawinsky voraus. Der Rossini semiserio, wie er etwa in «La gazza ladra» zum Ausdruck kommt, bot am ehesten Anknüpfungspunkte für die weitere Entwicklung des Genres durch Donizetti, Bellini und andere. Gegenüber dem Rossini serio gibt es hier mehr Natürlichkeit, auch wenn man noch nicht von Naturalismus sprechen kann. Der «Tell» gehört in keine dieser drei Kategorien. Er steht wirklich als Werk sui generis da. Man könnte vielleicht von einer Erweiterung dessen sprechen, was ich als den ernsten Rossini oder den der semiseria bezeichnet habe. Unter dem Gesichtspunkt der Expressivität geht Rossini hier über sein bisheriges Schaffen hinaus, engagiert sich emotional mehr. Das geht jedoch nie so weit wie bei den melodramatischen Exzessen der Romantik.

Andreas Winkler, Alfred Muff

oben: Martina Janková, Michele Pertusi; unten: Antonino Siragusa

Darin liegt die grosse Schwierigkeit im Umgang mit Rossini im Allgemeinen und mit dem «Tell» im Besonderen: Eine Art des Gesangs und des Orchesterspiels zu entwickeln, die der Expressivität gerecht wird, aber nie die stilistischen Grenzen überschreitet. Deshalb sage ich den Sängern immer: Das ist kein Verdi, das ist noch nicht einmal Donizetti! Diese Art des Gesangs zu treffen ist schwer. Natürlich kann man das heute nicht mehr so singen wie zu Rossinis Zeiten. Wenn ein Tenor heute so sänge, wie wir es von Nourrit annehmen – es gibt ja Beschreibungen davon, die uns ein 7


Premiere Guillaume Tell

Thomas Ulrich

Michele Pertusi, Martina Janková, Damenchor der Oper Zürich

gutes Bild vermitteln –, dann wäre die Wirkung katastrophal; das würde man keine zwei Minuten lang ertragen. Philologische Genauigkeit und historische Forschung sind nützlich; aber wir leben einfach in einer anderen Zeit: Es gibt das elektrische Licht, die Ästhetik des Filmschnitts usw., wir können nicht mechanisch das reproduzieren, was man damals wohl gemacht hat. Mit dem Kontext ändert sich auch der Text. Man kann vielleicht am ehesten nach einer Art Neo-Rossini streben, so wie Strawinsky den Neo-Klassizismus erfunden hat. Das heisst, man muss heutige Mittel einsetzen, ohne den Geist von damals zu verraten. Und dieser Geist hat sich über die Jahrzehnte hinweg erhalten. Seltsamerweise hat man heute viel mehr Verständnis für Rossini als zur Zeit des Melodramma; das Publikum ist gewisser veristischer Effekte überdrüssig geworden und ist deshalb offen für eine Wiederentdeckung des Rossini-Gesangs. Vielleicht ist das einer der Gründe für die Aktualität von Rossini. Inhaltlich kann man in Rossinis «Guillaume Tell» zwei Pole ausmachen, die das Werk bestimmen: Freiheitswille und Nationalgefühl des Schweizer Volkes auf der einen Seite und Naturschilderung auf der anderen Seite. Beides ist in der Musik ausgedrückt und ineinander verwoben: Wird die Landschaft und die Naturgewalt beschworen, so ist damit zugleich ein Bild der seelischen Zustände der Menschen verbunden. Eine wichtige Rolle spielt der Chor. Im bürgerlichen Zeitalter steht er für ein revolutionäres Potential. Aber es ist natürlich eine Frage der inszenatorischen Interpretation, welchen Blick man darauf wirft. Eine andere Besonderheit sind die Rezitative. Das Werk hat ja nur wenige Arien oder Ensembles. Aber die Rezitative sind nicht einfach nur Rezitative. Das «Cantare recitando» im 8

«Tell» ist auf halbem Weg anzusiedeln zwischen dem Rezitativ herkömmlicher Prägung und der Deklamation, wie sie später in der französischen Oper begegnet und bis hinein in Wagners Sprachbehandlung Folgen hat. Rossini passt sich der französischen Sprache perfekt an. Die Rhythmik folgt nicht dem Lehrbuch sondern ist sehr frei, fliessend und ungemein geschmeidig. Die Musik folgt der Höhe einer deklamatorischen Sprache. Nach meinem Empfinden sind die Rezitative von ungeheurer Schönheit. Voraussetzung ist natürlich eine Aufführung in der Originalsprache; auf Italienisch gesungen wird der «Tell» zu einer ganz anderen Oper. Was die «Couleur locale» betrifft, würde ich sagen, dass Rossini hier weniger eine Postkarten-Schweiz beschreibt. Er lässt vielmehr einen Mythos musikalisch lebendig werden. Die Figur des Tell wird als mythisches Idol rekonstruiert. Dabei geht es ihm weniger um historische Wahrheit. Anknüpfend an Schiller, interessiert ihn die philosophische Seite des Stoffs: Das Freiheitsideal in seiner weitesten Bedeutung. Wobei man sagen muss, dass Rossini nie ein Revolutionär war. Erstaunlich finde ich, wie es Rossini in diesem Werk gelungen ist, ein Bild von der Schweiz zu malen, das der Vorstellung der Menschen von diesem Land genau entspricht. Man sieht förmlich den Vierwaldstättersee vor sich. Die Farbe ist genau getroffen. So wird der Triumph der Freiheit auch als Triumph der Natur ausgedrückt, wenn im C-Dur-Finale die Sonne die Wolken des Gewitters vertreibt. Rossinis Welt ist ganz apollinisch, die Horizontale herrscht vor, ganz selten gibt es starke vertikale (also harmonische) Effekte. Das Orchester schafft gewissermassen das moralische Gewebe, in das sich die dramatische Handlung einschreibt. kk

Grusswort des Sponsors Geschätzte Opernfreunde Kaum eine andere fiktive Figur ist so eng mit der Schweizer Geschichte verbunden wie Wilhem Tell. Er steht für den Kampf der Eidgenossen gegen die Herrschaft der Tyrannen, für den Wunsch nach Unabhängigkeit und Freiheit. Rossinis letzte Oper basiert auf Friedrich Schillers berühmtem Schauspiel und durchlief seit ihrer Entstehung eine Vielzahl von Änderungen. Das Opernhaus Zürich orientiert sich aber an der originalen Fassung, die 1829 in Paris zur Uraufführung kam. UBS freut sich mit der diesjährigen Neuproduktion eine Oper zu unterstützen, in der die Schweiz und ihre Geschichte die Hauptrolle spielen. Denn auch für UBS ist die Schweiz wichtig. Unser nationales Sponsoring Portfolio umfasst diverse Kultur- und Sportengagements und ermöglicht eine Vielfalt einzigartiger Erlebnisse für ein breites Publikum. Zusammen mit unserer Partnerschaft mit Schweiz Tourismus stehen sie nicht zuletzt auch für unsere Verbundenheit mit dem Heimmarkt Schweiz. Geniessen Sie Rossinis meisterhafte Musik und diesen einzigartigen Blick auf die Geschichte der Schweiz. Im Namen von UBS wünsche ich Ihnen einen unvergesslichen Abend.

Dr. Thomas Ulrich Regionaldirektor WM Zürich


110 Jahre Statistenverein am Opernhaus Zürich Selber einmal auf der Bühne des Opernhauses stehen, womöglich neben einem berühmten Sänger – davon träumt so mancher Opernfan. Aber was es heisst, den Berufsalltag mit der Freizeitbeschäftigung als Statist am Opernhaus inklusive der unvermeidlichen Vormittagsproben zu vereinen, macht man sich oft nicht klar. Disziplin ist gefragt, Verantwortungsgefühl und vor allem Zuverlässigkeit. Der Lohn ist weniger pekuniärer Art; es sind vielmehr die unvergesslichen Augenblicke auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Hinzu kommen gesellige Anlässe wie das jüngst mit einem grossen Fest gefeierte 110jährige Jubiläum des Statistenvereins und hin und wieder, sozusagen als besondere Augenblicke einer Statistenlaufbahn, Auslandsgastspiele sowie das (genau geregelte) Anrecht auf Freikarten. Als festes Mitglied kann man erst nach mindestens dreijähriger Praxis in den Statistenverein gewählt werden. Darüber hinaus gibt es einen Stamm von ungefähr 250 Nichtmitgliedern, die immer wieder die verschiedensten Aufgaben übernehmen, sei es als Hofstaat in Heinz Spoerlis «Schwanensee»-Ballett oder als (unsichtbarer) Operateur, der ein Bühnenbildelement im «Barbier von Sevilla» bedient, sei es als Scharfrichter in «Turandot» oder auch als Begrüssungskomitee beim Opernball.

Nur auf der Bühne zu stehen, wie der Begriff «Statist», wörtlich genommen, nahe legt, ist eher die Ausnahme. Die Bezeichnung «Komparse» trifft da schon eher zu: zusammen mit den Sängern in Erscheinung treten. In Frankreich sagt man «Figurant», und die Palette der Figuren, die auf der Bühne des Opernhauses von Statisten verkörpert werden, ist schier endlos. «Super» heisst ein Statist im englischen Theaterjargon; diese Abkürzung kommt von dem Wort «Supernumerary» – was man keineswegs mit «überzählig» übersetzen darf; oft sind die Leistungen der Statisten dagegen wirklich super! Nennen wir ein paar Beispiele aus dem aktuellen Spielplan: In Claus Guths Inszenierung von Wagners «Tristan und Isolde» gilt es, als Festgesellschaft immer wieder zum lebenden Bild einzufrieren. Während eines solchen «Freeze» darf keine Miene verzogen werden; ohne Zittern muss das Glas in der ausgestreckten Hand gehalten werden! Als Erschiessungskommando in Puccinis «Tosca» muss man die Musik genau kennen, um im richtigen Augenblick anzulegen und den tödlichen Schuss auf Cavaradossi abzugeben. Besonders anspruchsvoll ist die Choreografie der ameisenartigen Wesen, die in Ruth Berghaus’ legendärer Inszenierung von Webers «Freischütz» aus dem Jahr 1993 die Wolfs-

Tenor Peter Seiffert im Kreise der Statisten, die in der Ruth Berghaus-Inszenierung «Der Freischütz» auftreten

schlucht bevölkern. Auf einer extremen Schräge müssen die genau festgelegten Formationen in zumeist gebückter Haltung auf die Musik getimt gebildet werden. Das Erinnerungsfoto unten zeigt die Wolfsschlucht-Statisten mit Startenor Peter Seiffert, der in der laufenden Spielzeit den Max verkörperte. Allein im September verzeichnet die Statisten-Statistik nicht weniger als 1’102 Einsätze; seit Gründung des Statistenvereins vor 110 Jahren sind es schon über 650’000! Stolz verweist Elsbeth Treichler, die seit 1991 Präsidentin des Vereins ist, darauf, dass auch der Regisseur und Bühnenbildner Marco Arturo Marelli einmal als Statist an der Zürcher Oper die ersten Schritte seines Theaterlebens getan hat; ebenso hat Grischa Asagaroff, Regisseur und Betriebsdirektor des Opernhauses Zürich, seine Bühnenlaufbahn vor vielen Jahren als Statist am Münchner Nationaltheater begonnen. Dem Statistenverein am Opernhaus Zürich möchten wir an dieser Stelle ein grosses Dankeschön zurufen und für die nächsten 110 Jahre gutes Gedeihen wünschen! kk Möchten Sie auch Statist werden? Dann kommen Sie am 25. November 2010 um 20 Uhr zur Studiobühne! Infos unter: etreichler@gmx.ch


Il giornale della necrop

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oli

Premieren-Rückblick Zürcher Ballett

Ballett von Thomas Hauert

Wie die Steine eines Kaleidoskops kommen die Körper zusammen, driften auseinander. Was sie offen lassen, ist ebenso wichtig wie was sie verdecken – Thomas Hauert ist ein Meister der Zwischentöne. Und so verschieben sich die Bilder laufend zwischen Sein und Nichtsein, klar gefügt von den Tänzerinnen und Tänzern. NZZ Wie erreicht man die trotz aller Freiheiten nötige Koordination in «Il giornale della necropoli», wenn die gleichnamige Komposition von Salvatore Sciarrino so schwer fassbar ist? Das Opernorchester Zürich unter Zsolt Hamar samt Solo-Akkordeon hat kaum Melodien zu spielen, sondern sendet querbeet durch die Instrumentengruppen zarte (Dissonanz-)Töne in den Raum. Umso schöner, dass Hauerts 20-minütiges Ballett schliesslich doch einen rätselhaft feinsinnigen Zauber ausstrahlt. Obwohl die Tanzenden einander kaum je berühren, sind sie stimmungsmässig miteinander verbunden. Passend auch der Einbezug der Rückwand, wo das kleine Gemälde einer Totenstadt wie unter einer Lupe langsam dahinzieht. Basler Zeitung

Die je sechs Tänzerinnen und Tänzer haben sich aus der Chorus Line des Anfangs gelöst und formieren sich scheinbar ziellos zu immer neuen Gruppenkonstellationen. In ihren hellen, farbbepinselten Ganzkörperanzügen spielen sie Variationen des klassischen Vokabulars durch, Attitüden, Sprünge und Drehungen, liegen aber auch ganz unklassisch auf dem Boden und strecken Arme und Beine von sich. Fünfmal nur gellt das Orchester kurz auf und treibt die Tänzer wie einen Schwarm Fische auseinander und in neue Stellungen. Auf dem ganzen Hintergrund wird eine gemalte Bildlandschaft des belgischen Künstlers Michaël Borremans wie von einer langsam fahrenden Kamera abgescannt. Indem sich die Rückwand quasi bewegt, entstehen irritierende Verrückungen in Bezug auf den Tanz, eine kaum messbare Verunsicherung. Tages-Anzeiger Im Dialog mit eigenen, repertoirefremden Bewegungen erfährt das altbekannte Ballettvokabular eine Verjüngung, Virtuosität blitzt auf. Zudem zeigt sich durch die Tatsache, dass innerhalb vorgegebener Strukturen improvisiert wird und sich deshalb eine Gruppe nicht synchron bewegt, wie viel Arbeit und Zwang hinter den sonst reibungslosen Formationen steckt. Der Landbote


Falling Angels

Ballett von Jirˇí Kylian


Premieren-Rückblick Zürcher Ballett

Das Ballett von 1989 zur Musik des ersten Teils von Steve Reichs Percussion-Werk «Drumming» zieht einen von der ersten Sekunde in den Bann. Die Bongos scheinen zwar, insbesondere zu Beginn des Stücks, aus den Körpern der acht Tänzerinnen zu tönen, dann aber geht die Choreografie eigene Wege. Die Magie lassen Mélanie Borel, Juliette Brunner, Nora Dürig, Pornpim Karchai, Viktorina Kapitonova, Galina Mihaylova, Giulia Tonelli und Alexa Tuzil bis in die letzte Sitzreihe des Opernhauses strahlen – grosser Applaus war ihnen gewiss. NZZ «Falling Angels» erzählt nicht etwa von gefallenen Engeln, sondern feiert ganz im Gegenteil Schönheit und Stärke der Frau als «himmlisches Wesen» und Tänzerin. Aus dem Hintergrundsdunkel arbeiten sich Gestalten in kurzen, schwarzen Trikots ins Licht vor. Mit dem ersten Bongo-Trommelschlag beschleunigt sich das Tempo und wird mit den musikalischen Phasenverschiebungen schliesslich zur ParforceTour, die die acht Frauen aus dem Ensemble meisterlich bewältigen. Im Koordinatensystem der wechselnden Lichtstimmungen und der vorwärtspeitschenden Musik aus «Drumming» von Steve Reich tanzen sie sich mit Anmut und Witz frei. Tages-Anzeiger Acht Frauen in schwarzen Trikots, keine «gefallenen Engel» im Sinne von Schuld und Sünde, sondern vielmehr vom Himmel gefallene Wesen, die den Menschen Erotik, Sinnlichkeit, Selbstbewusstsein und Humor bringen. Und wie sie das tun: witzig, übermütig, mal elfengleich, dann wieder wie über die Bühne tobende Irrwische. Zur Musik von Steve Reich entfaltet sich ein Universum an weiblicher Anmut und Raffinesse. Zürichsee-Zeitung Man scheint den Rhythmus der Herzmuskulatur zu hören. Zu sehen ist höchste Spannung bei den in uniforme, schwarze, altmodische Badeanzüge gesteckten Tänzerinnen. Perfekte Synchronizität, eklatanter Reichtum an Bewegungsmaterial, hervorragende Technik – garniert mit humorvollen Gesten. Wenn die agilen Marionetten zum Schlussschlag in einer Kontraktion erstarren, erlöst sie tosender Applaus. Der Landbote

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Le Sacre du printemps


Premieren-Rückblick Premieren-Rückblick Zürcher Zürcher Ballett Ballett

Ballett von Heinz Spoerli

«Le Sacre du printemps» von 2001 beschliesst den Abend. «Headhunting» nannte Spoerli damals seine Version des berühmten Strawinsky-Balletts. Hier jagt jeder jeden. Und jeder und jede versucht, den andern ans Messer zu liefern. Geopfert wird, wer blutet. Die Hauptrollen sind neu besetzt worden, das Opfer tanzt Sarah-Jane Brodbeck. Und wie! Bettelnd, verzweifelnd hetzt sie wie ein gejagtes Reh durch die Runde, auf der Suche nach einer barmherzigen Seele. NZZ

Die dynamisch tanzenden Männer- und Frauengruppen des Ensembles, von Mitgliedern des Junior Balletts ergänzt, sind eine Wucht. Basler Zeitung In Igor Strawinskys Musik wird der grosse Orchesterklang in seiner ganzen Fülle ausgebreitet. So sinkt man in diese wunderbare Musik, gibt sich dem kollektiv stampfenden Ensemble und der schauerlichen Geschichte hin und klatscht am Ende nicht nur begeistert dem Zürcher Ballett und Orchester zu, sondern auch dem von Spoerli mutig und klug zusammengestellten Programm. Tages-Anzeiger Das Brutale in der Musik dieses kurz vor dem Ersten Weltkrieg entstandenen Stücks, das den Kriegshorror gleichsam vorweg nimmt, führt Spoerli im Rhythmus des Tanzes weiter. Da wird marschiert, gestampft, zertreten – keine Spur von russischen Mythen und russischer Folklore. Vor massigen Eisenpfeilern wird ein wüstes «Frühlingsopfer» zelebriert, wird die junge Frau – eine beeindruckend wild sich gegen das Schicksal auflehnende, sich schliesslich zu Tode tanzende Sarah-Jane Brodbeck. Es ist ein fulminanter Abschluss eines einmaligen Ballettabends, der lange nicht vergessen gehen wird. Zürichsee-Zeitung

Weitere Vorstellungen So 07. Nov. 20:00 Do 18. Nov. 19:30 So 28. Nov. 14:00 Fr 03. Dez. 19:30 So 16. Jan. 19:30 Do 28. Apr. 19:30

Ballett-Abo/Kombi-Abo Volksvorstellung Sonntagnachmittag-Abo B Volksvorstellung Freier Verkauf Migros-Abo B

Zum letzten Mal in dieser Saison Mi 01. Juni 19:30 Mittwoch-Abo B

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Z端rcher Ballett ...und mied den Wind


...und mied den Wind Ein Ballett von Heinz Spoerli zu Musik von Johann Sebastian Bach Weitere Vorstellungen So 21. Nov. 14.00 Volksvorstellung Fr 04. Feb. 19.30 Volksvorstellung Zum letzten Mal in dieser Saison Sa 19. Feb. 19.30 Ballett-Abo

Oleksandr Kirichenko, Sarah-Jane Brodbeck, Daniel Goldsmith, Viktorina Kapitonova


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Wiederaufnahme Hänsel und Gretel

In deutscher Sprache Mit deutscher und englischer Übertitelung

HÄNSEL UND GRETEL Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck (1854-1921) Musikalische Leitung Inszenierung Ausstattung Lichtgestaltung Choreinstudierung

Ralf Weikert Frank Corsaro Maurice Sendak Jürgen Hoffmann Jürg Hämmerli

Peter, Besenbinder Gertrud, seine Frau Hänsel

Valeriy Murga Margaret Chalker Judith Schmid/ Katharina Peetz Eva Liebau Stefania Kaluza

Gretel Die Knusperhexe

Orchester der Oper Zürich Kinder- und Jugendchor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Vorstellungen Sa 04. Dez. 19.30 So 12. Dez. 20.00 Do 16. Dez. 19.30 Sa 01. Jan. 14.00

Zyklus Deutsche Oper Sonntagabend-Abo A Volksvorstellung Volksvorstellung

Zum letzten Mal in dieser Saison So 16. Jan. 14.00 Volksvorstellung

Rechtzeitig zur Adventszeit kehrt Engelbert Humperdincks Märchenoper «Hänsel und Gretel» in unseren Spielplan zurück. Ursprünglich von der Schwester des Komponisten als Märchenspiel für den Hausgebrauch geplant und mit Musikeinlagen des Bruders angereichert, veranlassten die begeisterten Zuhörer Humperdinck, eine abendfüllende Oper zu komponieren. Entstanden ist eine grossartige Musik in der Nachfolge Richard Wagners, die mit Volksliedern als lyrischen Ruhepunkten bezaubert. So begegnet man im Laufe der Oper so bekannten Kinderliedern wie «Suse, liebe Suse», «Ein Männlein steht im Walde» und dem von Humperdinck komponierten «Brüderchen, komm tanz mit mir». Ausstatter Maurice Sendak, der mit seinem Kultbuch «Wo die wilden Kerle wohnen» Berühmtheit erlangte, hat für die Zürcher Produktion buntbemalte Prospekte erstellt, die den Eindruck eines Bilderbuchs erzeugen. Schon an der Premiere zeigten sich kleine und grosse Kinderaugen begeistert.


Konzerte

Sonntag, 21. November 2010, 11.15 Uhr, Tonhalle

1. PHILHARMONISCHES KONZERT Joseph Haydn (1732-1809) Sinfonie c-Moll Hob I:52 (1772/74) «Scena di Berenice» Hob XXIVa:10 (1795) Sinfonie D-Dur Hob I:104, «Salomon» (1795) Thomas Hengelbrock Musikalische Leitung Orchestra «La Scintilla» der Oper Zürich Malin Hartelius Sopran

Das 1. Philharmonische Konzert dieser Saison verspricht die Begegnung mit einer der komplexesten und spannendsten Künstlerpersönlichkeiten unserer Zeit. Erstmals wird Thomas Hengelbrock mit dem Orchestra «La Scintilla» der Oper Zürich zusammenarbeiten. Bekannt wurde der aus Wilhelmshaven stammende Dirigent als einer der herausragenden Vertreter der historisch informierten Aufführungspraxis. Er war massgeblich daran beteiligt, das Musizieren auf Originalinstrumenten in Deutschland dauerhaft auf den Konzertbühnen heimisch zu machen. In den 90er Jahren gründete er mit dem Balthasar-NeumannChor und dem Balthasar-Neumann-Ensemble

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Klangkörper, die heute zu den international erfolgreichsten ihrer Art zählen. Ausserdem sorgte Thomas Hengelbrock mit seinen Ensembles über ein Jahrzehnt mit spektakulären Wiederentdeckungen bei den Schwetzinger Festspielen für Aufsehen. Heute ist er in internationalen Opernhäusern und Konzertsälen zu Gast, sei es am Royal Opera House Covent Garden, an der Opéra de Paris, im Teatro Real Madrid oder im Festspielhaus Baden-Baden. Zur Saison 2011/2012 tritt Hengelbrock die Nachfolge von Christoph von Dohnányi als Chefdirigent des NDR-Sinfonieorchesters an. Zudem debütiert er 2011 mit «Tannhäuser» bei den Bayreuther Festspielen. Das Interesse Thomas Hengelbrocks gilt der gesamten Bandbreite des Opern- und Konzertrepertoires. Rigoros durchdringt er die damalige wie heutige Geisteswelt und das mit ihr verbundene Hörverständnis. Kritisch stellt er tradierte Interpretations- und Hörgewohnheiten in Frage, wenn er nicht nur Opern von Mozart und Haydn, sondern auch Bühnenwerke von Rossini, Bellini und Verdi mit historischen Instrumenten aufführt. Erst kürzlich jubelte die Presse über seine Interpretation von Bellinis «Norma» im Dortmunder Konzerthaus: «So kostbar hat man Bellinis Musik vielleicht noch nie gehört.»

Im Mittelpunkt von Hengelbrocks erstem Konzert mit dem Orchestra «La Scintilla» steht Joseph Haydn. Nachdem er dreissig Jahre in der Abgeschiedenheit des Eszterházyschen Hofes verbracht hatte, reiste der Komponist 1791/92 und 1794/95 auf Einladung des Konzertveranstalters Johann Peter Salomon nach London, wo er einige seiner grössten Triumphe feiern sollte. Für die italienische Sängerin Brigida Giorgi Bianti, die zu den grossen Opernstars an der Themse gehörte, schrieb Haydn seine «Scena di Berenice». Inhaltlich und formal orientierte er sich dabei an dem von ihm hoch verehrten Georg Friedrich Händel, der die Geschichte der ägyptischen Königin bereits in einer Oper verarbeitet hatte. Berenice, eine emanzipierte Heldin von antiker Tragik, versucht, ihr Land allein zu regieren, wird jedoch mit ihrem Stiefsohn verheiratet und kurz darauf von diesem umgebracht. In der von Haydn komponierten Szene wird die Trauer über den Tod ihres Geliebten Demetrio dargestellt. Die Sinfonie Nr. 104, die man vielfach als «Londoner» oder auch als «Salomon» bezeichnet hat, ist sein letzter Beitrag zur sinfonischen Orchestermusik, für den der 63-jährige Komponist noch einmal die Lebenssumme seiner künstlerischen Erfahrungen zieht. mk


Konzerte

Sonntag, 28. November 2010, 11.00 Uhr Foyer I. Rang

FOYER MUSICAL Chansons de Bilitis Hector Berlioz (1803-1869) Trio aus «L’Enfance du Christ» op. 25 für zwei Flöten und Harfe Jean-Michel Damase (*1928) Sonatine für zwei Harfen Claude Debussy (1862-1918) Chansons de Bilitis für zwei Harfen, zwei Flöten, Celesta und Erzähler Georges Bizet (1838-1875) Carmen-Fantasie für zwei Flöten und zwei Harfen (Arrangement: John Mortimer)

Weiter geht es dann mit einer Sonatine für zwei Harfen des französischen Komponisten Jean-Michel Damase, der 1928 in Bordeaux geboren wurde und bereits im Alter von neun Jahren zu komponieren begann; dass ihn dabei die Harfe besonders faszinierte, mag dem Beruf seiner Mutter – sie war Harfenistin – geschuldet sein. Auch Claude Debussy schätzte die Harfe, nicht nur als farbenreiches Orchesterinstrument. 1897 entstanden die «Chansons de Bilitis» nach Texten von Pierre Louys, einem Freund des Komponisten, für Stimme und Klavier; drei Jahre später schrieb Debussy erneut drei «Chansons de Bilitis», diesmal allerdings für zwei Harfen, zwei Flöten und Celesta, die eine Lesung der Gedichte von Pierre Louy begleiten sollten. – Zum Abschluss des Foyer musical erklingt eine Hommage an «Carmen» – für einmal arrangiert für zwei Flöten und zwei Harfen. bb

walder, werber

Julie Palloc Harfe Una Prelle Harfe Andrea Kollé Flöte Pamela Stahel Flöte Alexander Boeschoten Celesta Emmanuelle Cordoliani Erzählerin

Das Foyer musical am ersten Adventssonntag beginnt mit einem Ausschnitt aus einem weniger bekannten «Weihnachtsoratorium»: Mitglieder des Orchesters der Oper Zürich spielen das Trio aus Hector Berlioz’ «L’Enfance du Christ», entstanden 1850-54. Berlioz erzählt in diesem als «Trilogie sacrale» bezeichneten Werk von der Flucht der Heiligen Familie und deren Ankunft in Ägypten. Das Trio entstammt dem dritten Teil des Oratoriums, der den Titel «Ankunft in Sais» trägt: Maria, Joseph und das Jesuskind haben nach langer und beschwerlicher Suche endlich eine Unterkunft gefunden – bei einem Ismaeliten, einem «Ungläubigen» also. Nachdem der Ismaelit der Heiligen Familie versichert hat, dass sie bei ihm bleiben und Jesus bei ihm aufwachsen könne, geben drei Ismaeliten für Jesus ein Konzert – das Trio für zwei Flöten und Harfe, ein bezauberndes Kammermusikstück, das versöhnliche Weihnachtsstimmung verströmt.

Herausragende Darstellungen erfordern eine perfekte Orchestrierung. Das ist unsere Stärke. Rolf Weber, Geschäftsführer

Prime Tower in Zürich. Bei Zürichs neuem Wahrzeichen sind wir verantwortlich für sämtliche Elektroinstallationen sowie sicherheitsrelevanten Anlagen inklusive Vernetzung der verschiedenen komplexen Systeme und deren Steuerung. Wir elektrisieren durch Leistung. Jaisli-Xamax AG, www.jaisli-xamax.ch, +41 (0)44 344 30 80


Spielplan

November Sa

6

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Mi

11.15 Studiobühne «Guillaume Tell» von Gioachino Rossini Premiere am 13. November Freier Verkauf, CHF 10 Do

Do

So

Fr

18 Il giornale della necropoli Sciarrino Falling Angels Reich Le Sacre du printemps Strawinsky

Sa

27 Die Zauberflöte Mozart Zum letzten Mal in dieser Saison 19.00 - 22.20 Rieder/Kusˇej/R. Glittenberg/Hackl/Hämmerli Guo, Liebau, Trattnigg, Schlosser, Peetz, Olvera; Muff, Sonn, Drole, Bermudez, Winkler, Moody, Schasching, Slawinski, Zürcher Sängerknaben Deutsche Oper, Preise V

So

28 Foyer Musical Chansons de Bilitis 11.00 · Foyer 1. Rang Mitglieder des Orchesters der Oper Zürich Freier Verkauf, CHF 12/20

Opernwerkstatt mit Iso Camartin 11.15 Studiobühne «I masnadieri» von Giuseppe Verdi Freier Verkauf, CHF 10

19 Guillaume Tell Rossini Il giornale della necropoli Sciarrino Falling Angels Reich Le Sacre du printemps Strawinsky

19.00 - 22.15 Gelmetti/A. Marthaler/Zielinski/Keller/ Raffelsberger · Mei, Janková, Lehmkuhl; Pertusi, Siragusa, Muff, Daniluk, Winkler, Mayr, Humphreys, Menini Fr Abo B, Preise VI Mit Unterstützung der UBS Sa

14.00 - 15.45 Hamar - Hauert/Rondenet/Yvrenogeau Kylián/Visser - Spoerli/Etti Es tanzt das Zürcher Ballett So Na Abo B, Preise II UBS – Partner des Zürcher Balletts Unterstützt von den Freunden des Zürcher Balletts · 13.00 Einführung

20 La fanciulla del West Puccini 19.00 - 22.30 Zanetti/Pountney/Lazarides/Willmington/ Raffelsberger · Magee, Schneebeli; Raimondi, Cura, Kitajima, Fersini, Zysset, Scorsin, Davidson, Slawinski, Bemsch, Strazˇanac, Bidzin´ski, Tatzl, Murga, Walfisch, Agulay, Forde Migros-Abo B/Verismo Abo, Preise VI 18.00 Einführung

12 Die Zauberflöte Mozart 19.30 - 22.50 Rieder/Kusˇej/R. Glittenberg/Hackl/Hämmerli Guo, Liebau, Trattnigg, Schlosser, Peetz, Olvera; Muff, Mitterrutzner, Drole, Bermúdez, Winkler, Moody, Schasching, Slawinski, Zürcher Sängerknaben · Freier Verkauf, Preise V

Sa

19.00 - 22.15 Gelmetti/A. Marthaler/ Zielinski/Keller/ Raffelsberger · Mei, Janková, Lehmkuhl; Pertusi, Siragusa, Muff, Daniluk, Winkler, Mayr, Humphreys, Menini Fr Abo A, Preise VI Mit Unterstützung der UBS 18.00 Einführung

11 L’elisir d’amore Donizetti 20.00 - 22.45 Santi/Asagaroff/Pericoli/Dib/Hämmerli Rey, Olvera; Flórez, Antoniozzi, Bermúdez, Prezioso · Freier Verkauf, Preise VII

Fr

26 Guillaume Tell Rossini

19.30 - 21.15 · Volksvorstellung Hamar - Hauert/Rondenet/Yvrenogeau Kylián/Visser - Spoerli/Etti Es tanzt das Zürcher Ballett Preise VV · UBS – Partner des Zürcher Balletts Unterstützt von den Freunden des Zürcher Balletts · 18.30 Einführung

Il giornale della necropoli Sciarrino Falling Angels Reich Le Sacre du printemps Strawinsky 20.00 - 21.45 Hamar - Hauert/Rondenet/Yvrenogeau Kylián/Visser - Spoerli/Etti Es tanzt das Zürcher Ballett Ballett-Abo, Preise II UBS – Partner des Zürcher Balletts Unterstützt von den Freunden des Zürcher Balletts

Fr

17 La fanciulla del West Puccini 19.00 - 22.30 Zanetti/Pountney/Lazarides/Willmington/ Raffelsberger Magee, Schneebeli; Raimondi, Cura, Kitajima, Fersini, Zysset, Scorsin, Davidson, Slawinski, Bemsch, Strazanac, Bidzinski, Tatzl, Murga, Walfisch, Agulay, Forde Mi Abo B, Preise VI · 18.00 Einführung

Opernwerkstatt mit Iso Camartin

L’elisir d’amore Donizetti Wiederaufnahme · 14.00 - 16.45 Santi/Asagaroff/Pericoli/Dib/Hämmerli Rey, Olvera; Flórez, Antoniozzi, Bermúdez, Prezioso · Freier Verkauf, Preise VII 13.00 EInführung

16 Guillaume Tell Rossini 19.30 - 22.45 Gelmetti/A. Marthaler/Zielinski/Keller/ Raffelsberger · Mei, Janková, Lehmkuhl; Pertusi, Siragusa, Muff, Daniluk, Winkler, Mayr, Humphreys, Menini Premieren-Abo B, Preise VII Mit Unterstützung der UBS · 18.30 Einführung

Gesualdo Dalbavie Zum letzten Mal in dieser Saion 19.00 - 21.40 Dalbavie/Caurier/Leiser/Fenouillat/Cavalca Nikiteanu, Henry, Couture, Grobholz; Gilfry, Bernheim, Wolff, Billy, Bermúdez, Arcayürek, Kitajima, Vogel, Agulay, Tatzl Sa Abo, Preise V · Unterstützt von der Zuger Kulturstiftung Landis & Gyr 18.00 Einführung

So

Di

So

15.00 - 18.00 Studiobühne Kadlec · anlässlich «Guillaume Tell» Freier Verkauf, CHF 35

...und mied den Wind Bach

Guillaume Tell Rossini Premiere · 19.00 - 22.15 Gelmetti/A. Marthaler/Zielinski/Keller/ Raffelsberger · Mei, Janková, Lehmkuhl; Pertusi, Siragusa, Muff, Daniluk, Winkler, Mayr, Menini, Bernheim · Prem Abo A, Preise VII Mit Unterstützung der UBS · 18.00 Einführung

Guillaume Tell Rossini

L’elisir d’amore Donizetti 20.15 - 23.00 Santi/Asagaroff/Pericoli/Dib/Hämmerli Rey, Olvera; Flórez, Antoniozzi, Bermúdez, Prezioso Belcanto Abo, Preise VII

Mi

1

2

23 Guillaume Tell Rossini 19.30 - 22.45 Gelmetti/A. Marthaler/Zielinski/Keller/ Raffelsberger · Mei, Janková, Lehmkuhl; Pertusi, Siragusa, Muff, Daniluk, Winkler, Mayr, Humphreys, Menini Di Abo 4, Preise VI Mit Unterstützung der UBS · 18.30 Einführung

Mi

Guillaume Tell Rossini 19.30 - 22.45 Gelmetti/A. Marthaler/ Zielinski/Keller/ Raffelsberger Mei, Janková, Lehmkuhl; Pertusi, Siragusa, Muff, Daniluk, Winkler, Mayr, Humphreys, Menini Belcanto Abo/Do Abo B, Preise VI Mit Unterstützung der UBS 18.30 Einführung

19.30 - 22.45 Gelmetti/A. Marthaler/Zielinski/Keller/ Raffelsberger · Mei, Janková, Lehmkuhl; Pertusi, Siragusa, Muff, Daniluk, Winkler, Mayr, Humphreys, Menini So Ab Abo B, Preise VI Mit Unterstützung der UBS · 18.30 Einführung Di

Tosca Puccini 19.30 - 22.15 Santi/Carsen/Ward/Raffelsberger Magee; Fraccaro, Lucic, Murga, Scorsin, Winkler, Moody, Forde Freier Verkauf, Preise VI · 18.30 Einführung

Do

La fanciulla del West Puccini Wiederaufnahme · 13.00 - 16.30 Zanetti/Pountney/Lazarides/Willmington/ Raffelsberger · Magee, Schneebeli; Raimondi, Cura, Kitajima, Fersini, Zysset, Scorsin, Davidson, Slawinski, Strazˇanac, Bidzin´ski, Tatzl, Murga, Walfisch, Agulay, Forde Kombi-Abo/Misch-Abo, Preise VI 12.00 Einführung

Dezember

14.00 - 15.20 · Volksvorstellung Spoerli/Cavero/Spoerli Es tanzt das Zürcher Ballett Preise VV · UBS – Partner des Zürcher Balletts

14 opera viva – ein mitspieltheater für kinder 14.00 - 17.00 Studiobühne Kadlec · anlässlich «Guillaume Tell» Freier Verkauf, CHF 35

20.00 - 22.45 Santi/Carsen/Ward/Raffelsberger Magee; Fraccaro, Lucic, Murga, Scorsin, Winkler, Moody, Forde So Ab Abo A, Preise VI

21 1. Philharmonisches Konzert 11.15 · Tonhalle Hengelbrock/Orchestra «La Scitilla» der Oper Zürich/Hartelius, Sopran · Werke von Haydn Kombi-Abo/Konzert-Abo, Preise I

13 opera viva – ein mitspieltheater für kinder

Tosca Puccini

Fr

3

19.30 - 21.15 · Volksvorstellung Hamar - Hauert/Rondenet/Yvrenogeau Kylián/Visser - Spoerli/Etti Es tanzt das Zürcher Ballett · Preise VV UBS – Partner des Zürcher Balletts Unterstützt von den Freunden des Zürcher Balletts

24 La fanciulla del West Puccini 19.00 - 22.30 Zanetti/Pountney/Lazarides/Willmington/ Raffelsberger Magee, Schneebeli; Raimondi, Cura, Kitajima, Fersini, Zysset, Scorsin, Davidson, Slawinski, Bemsch, Strazˇanac, Bidzin´ski, Tatzl, Murga, Walfisch, Agulay, Forde Migros-Abo A, Preise V

Il giornale della necropoli Sciarrino Falling Angels Reich Le Sacre du printemps Strawinsky

Sa

4

Hänsel und Gretel Humperdinck Wiederaufnahme · 19.30 - 21.50 Weikert/Corsaro/Sendak/Hämmerli Schmid, Liebau, Chalker, Kaluza; Murga Deutsche Oper, Preise V 18.30 Einführung

23


19 | 20 | 21 NOV 2010 KONGRESSHAUS ZÜRICH w w w.blickfang.com

maxwettach.com I Fashion by Sara Vidas I Foto: Boris Gusic

BAS E L I ST UT TG A RT I TO KYO I WI EN I ZÜR ICH


Spielplan

So

5

die zauberflöte für kinder Mozart 11.00 - 12.00 · Barthel/Peter/Perego Sedlmair, Stanelyté, Hagopian, Schwendener; Helgesson, Vogel, Forde, Kitajima Freier Verkauf, CHF 12/35 Unterstützt von der Walter B. Kielholz Stiftung

Di

14 Madama Butterfly Puccini

I masnadieri Verdi Premiere · 19.00 - 21.45 A. Fischer/Joosten/Leiacker/Hämmerli Rey; Colombara, Sartori, Hampson, Zvetanov, Daniluk, Christoff Prem Abo A, Preise VII · 18.00 Einführung Mo

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La fanciulla del West Puccini 19.30 - 23.00 Zanetti/Pountney/Lazarides/Willmington/ Raffelsberger · Magee, Peetz; Guelfi, Cura, Kitajima, Fersini, Zysset, Scorsin, Davidson, Slawinski, Bemsch, Strazˇanac, Bidzin´ski, Tatzl, Murga, Walfisch, Agulay, Forde Do Abo A, Preise VI

Fr

31 Nabucco Verdi 19.00 – 22.00 · Wiederaufnahme Santi/Miller/Bywater/Hämmerli Blancas, Kaluza, Chuchrova; Nucci, Colombara, Zvetanov, Davidson, Christoff Freier Verkauf, Galapreise

17 La fanciulla del West Puccini 19.00 – 22.30 Zum letzten Mal in dieser Spielzeit Zanetti/Pountney/Lazarides/ Willmington/Raffelsberger Magee, Schneebeliz; Raimondi, Cura, Kitajima, Fersini, Zysset, Scorsin, Davidson, Slawinski, Bemsch, Strazˇanac, Bidzin´ski, Tatzl, Murga Fr Abo A, Preise VI · 18.00 Einführung

Januar Sa

1

14.00 – 16.20 · Volksvorstellung Weikert/Corsaro/Sendak/Hämmerli Peetz, Liebau, Chalker, Kaluza; Murga Preise VV

18 Don Giovanni Mozart

19.30 – 23.00 · Volksvorstellung Hogwood/Bechtolf/R. und M. Glittenberg/ Raffelsberger · Hartelius, Janková, Daletzka, Friedli, Olvera; Volle, Drole, Zysset, Mayr, Winkler, Scorsin · Preise VV

19.00 – 22.30 Guschlbauer/Bechtolf/R. und M. Glittenberg/ Raffelsberger/Giannetti Mei, Hartelius, Janková; Volle, Mathey, Hörl, Drole, Mayr · Freier Verkauf, Preise VI So So

2

19 Die schweigsame Frau Strauss

Die schweigsame Frau R. Strauss I masnadieri Verdi 20.00 - 22.45 A. Fischer/Joosten/Leiacker/Hämmerli Rey; Colombara, Sartori, Hampson, Zvetanov, Daniluk, Christoff So Ab Abo A, Preise VI Di

Mi

11.00 · Foyer 1. Rang Mitglieder des Orchesters der Oper Zürich Freier Verkauf, CHF 12/20

Do

14.00 - 17.00 · Studiobühne Kadlec · anlässlich «Hänsel und Gretel» Freier Verkauf, CHF 35

Don Giovanni Mozart 14.00 - 17.30 Guschlbauer/Bechtolf/R. und M. Glittenberg/ Raffelsberger/Giannetti Mei, Hartelius, Janková; Volle, Mathey, Hörl, Drole, Mayr · Freier Verkauf, Preise VI

Hänsel und Gretel Humperdinck 20.00 - 22.20 Weikert/Corsaro/Sendak/Hämmerli Schmid, Liebau, Chalker, Kaluza; Murga So Ab Abo A, Preise V

So

4

Mi

5

I masnadieri Verdi 20.15 – 23.00 A. Fischer/Joosten/Leiacker/Hämmerli Rey; Colombara, Sartori, Hampson, Zvetanov, Daniluk, Christoff Verdi Abo, Preise VI 19.15 Einführung

Le nozze di Figaro Mozart 19.00 – 22.30 Hogwood/Bechtolf/R. und M. Glittenberg/ Raffelsberger ‚ Hartelius, Janková, Daletzka, Friedli, Olvera; Volle, Drole, Zysset, Mayr, Winkler, Scorsin · Mi Abo A/ Züri Abo, Preise V

Do

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Die schweigsame Frau Strauss 19.00 – 22.00 Schneider/Miller/Davison/Willmington Mos¸uc, Olvera, Friedli, Peetz; Rydl, Widmer, Sonn, Mayr, Hörl, Strazˇanac Deutsche Oper/Misch-Abo, Preise V

Fr

7

Nabucco Verdi 19.00 – 22.00 · Santi/Miller/Bywater/Hämmerli Blancas, Kaluza, Chuchrova; Pons, Prestia , Zvetanov, Davidson, Christoff Fr Abo B, Preise VI

26 Le nozze di Figaro Mozart 14.00 – 17.30 · Wiederaufnahme Hogwood/Bechtolf/R. und M. Glittenberg/ Raffelsberger · Hartelius, Janková, Daletzka, Friedli, Olvera; Volle, Drole, Zysset, Mayr, Winkler, Scorsin So Na Abo B, Preise V

Nabucco Verdi 19.00 – 22.00 · Santi/Miller/Bywater/Hämmerli Blancas, Kaluza, Chuchrova; Nucci, Colombara, Zvetanov, Davidson, Christoff Freier Verkauf, Preise VI · 18.00 Einführung

23 Die schweigsame Frau R. Strauss 20.00 – 22.30 · Volksvorstellung Schneider/Miller/Davison/Willmington Mos¸uc, Olvera, Friedli, Peetz; Rydl, Widmer, Sonn, Mayr, Hörl, Strazˇanac · Preise VV

opera viva – ein mitspieltheater für kinder

Di

22 I masnadieri Verdi 19.30 – 22.15 A. Fischer/Joosten/Leiacker/Hämmerli Rey; Colobara, Sartori, Hampson, Zvetanov, Daniluk, Christoff · Mi Abo B, Preise VI 18.30 Einführung

12 Foyer Musical Barockmusik zum Advent

19.30 – 22.00 · Schneider/Miller/Davison/ Willmington · Mos¸uc, Olvera, Friedli, Peetz; Rydl, Widmer, Sonn, Mayr, Hörl, Strazˇanac So Ab Abo B, Preise V

21 Don Giovanni Mozart 19.00 – 22.30 Zum letzten Mal in dieser Spielzeit Guschlbauer/Bechtolf/R. und M. Glittenberg/ Raffelsberger/Giannetti · Mei, Hartelius, Janková; Volle, Mathey, Hörl, Drole, Mayr Di Abo 2, Preise VI · 18.00 Einführung

I masnadieri Verdi 19.00 - 21.45 A. Fischer/Joosten/Leiacker/Hämmerli Rey; Colombara, Sartori, Hampson, Zvetanov, Daniluk, Christoff · Sa Abo, Preise VI

I masnadieri Verdi 13.00 – 15.45 Zum letzten Mal in dieser Spielzeit A. Fischer/Joosten/Leiacker/Hämmerli Rey; Colombara, Sartori, Hampson, Zvetanov, Daniluk, Christoff · So Na Abo A, Preise VI

14.00 - 16.30 · Wiederaufnahme Schneider/Miller/Davison/Willmington Mos¸uc, Olvera, Friedli, Peetz; Rydl, Widmer, Sonn, Mayr, Hörl, Strazˇanac Freier Verkauf, Preise V · 13.00 Einführung

10 Don Giovanni Mozart

11 opera viva – ein mitspieltheater für kinder

Hänsel und Gretel Humperdinck

Le nozze di Figaro Mozart Sa

15.00 - 18.00 · Studiobühne Kadlec · anlässlich «Hänsel und Gretel» Freier Verkauf, CHF 35

So

16 Hänsel und Gretel Humperdinck 19.30 - 21.45 · Volksvorstellung Weikert/Corsaro/Sendak/Hämmerli Schmid, Liebau, Chalker, Kaluza; Murga Preise VV

Wiederaufnahme · 19.00 - 22.30 Guschlbauer/Bechtolf/R. und M. Glittenberg/ Raffelsberger/Giannetti Mei, Hartelius, Janková; Volle, Mathey, Hörl, Drole, Mayr · Misch-Abo/Mozart Abo, Preise VI 18.00 Einführung Sa

19.00 – 22.35 Hogwood/Bechtolf/R. und M. Glittenberg/ Raffelsberger · Hartelius, Janková, Daletzka, Friedli, Olvera; Volle, Drole, Zysset, Mayr, Winkler, Scorsin · Do Abo B, Preise V Fr

Do

I masnadieri Verdi 20.00 - 22.45 A. Fischer/Joosten/Leiacker/Hämmerli Rey; Colombara, Sartori, Hampson, Zvetanov, Daniluk, Christoff Prem Abo B, Preise VII · 19.00 Einführung

30 Le nozze di Figaro Mozart

15 I masnadieri Verdi 19.00 - 21.45 A. Fischer/Joosten/Leiacker/Hämmerli Rey; Colombara, Sartori, Hampson, Zvetanov, Daniluk, Christoff Mi Abo A, Preise VI · 18.00 Einführung

Guillaume Tell Rossini Zum letzten Mal in dieser Saison 19.00 - 22.15 Gelmetti/A. Marthaler/Zielinski/Keller/ Raffelsberger · Mei, Janková, Lehmkuhl; Pertusi, Siragusa, Muff, Daniluk, Winkler, Mayr, Humphreys, Menini · Di Abo 5, Preise VI Mit Unterstützung der UBS · 18.00 Einführung

29 I masnadieri Verdi 19.00 – 21.45 A. Fischer/Joosten/Leiacker/Hämmerli Rey; Colombara, Sartori, Hampson, Zvetanov, Daniluk, Christoff · Freier Verkauf, Preise VI 18.00 Einführung

Do Mi

Liederabend Michael Volle 20.00 · Helmut Deutsch, Klavier Lieder von Schumann, Reutter, Wolf, R. Strauss Liederabend-Abo, Preise I

Mi

19.00 - 21.45 Armiliato/Asagaroff/von der Thannen/ Raffelsberger Sun, Schmid, Chalker; Shicoff, Davidson, Winkler, Strazanac, Daniluk, Humphreys Verismo Abo, Preise VI · 18.00 Einführung

Sa

8

Foyergespräch Javier Camarena 15.30 – 16.30 · Foyer I. Rang Gemeinsam veranstaltet mit den Freunden der Zürcher Oper · Freier Verkauf, CHF 10

Die schweigsame Frau Strauss 19.30 – 22.00 Zum letzten Mal in dieser Spielzeit Schneider/Miller/Davison/Willmington Mos¸uc, Olvera, Friedli, Peetz; Rydl, Widmer, Sonn, Mayr, Hörl, Strazˇanac Sa Abo, Preise V · 18.30 Einführung

25


CECILIA BARTOLI «SOSPIRI» Für ihr neues Album «Sospiri» (Seufzer) hat Cecilia Bartoli einige ihrer liebsten Arien von Mozart und Händel, sowie Belcanto-Juwelen von Bellini und Vivaldi und weitere Schätze zusammengestellt. Allesamt zarte, leise Stücke, die sie zu endlosen, samtweichen Schleifen um die Herzen der Zuhörer bindet. «Sospiri» erscheint in zwei Versionen: Als Einzel-CD und als Prestige Edition mit einer Bonus-CD und in aufwändiger Geschenkverpackung. Auf der Prestige Edition finden sich nicht nur einige besondere Duette, darunter Mozart's «La ci darem la mano» mit Bryn Terfel und Mascagnis «Tutto tace» mit Luciano Pavarotti, sondern auch die Welterstaufnahme von Leonardo Vincis «Cervo in bosco», einem Lieblingsstück von Farinelli. Weiter ist auf der Prestige Edition auch das berühmte «Ombra mai fu» von Händel wieder erhältlich.

© Decca

«Als weitere Neuheit erscheint auf 2DVDs die Oper «Clari» von Halévy, gefilmt am Opernhaus Zürich, anlässlich der gefeierten Aufführungen in der Spielzeit 2008»

Clari - Cecilia Bartoli Il Duca - John Osborn Bettine/Adina - Eva Liebau Germano/Il Conte - Oliver Widmer Luca/Il Padre di Adina - Giuseppe Scorsin Alberto - Carlos Chausson Simonetta - Stefania Kaluza Association of Supernumeraries of the Zurich Opera Chorus of the Zurich Opera Chorus Master: Jürg Hämmerli Orchestra ‘La Scintilla’ of the Zurich Opera Musical Direction: Adam Fischer

HALÉVY: CLARI Cecilia Bartoli - Zurich Opera - Adam Fischer 2DVDs

Cecilia Bartoli «Sospiri»

Cecilia Bartoli «Sospiri»

Standard Edition CD

Prestige Edition CD + Bonus-CD

Erhältlich bei: www.cede.ch & www.musikwyler.ch


Spielplan

So

9

Le nozze di Figaro Mozart 14.00 – 17.30 Hogwood/Bechtolf/R. und M. Glittenberg/ Raffelsberger · Hartelius, Janková, Daletzka, Friedli, Olvera; Volle, Drole, Zysset, Mayr, Winkler, Scorsin · Freier Verkauf, Preise V 13.00 Einführung

Mi

19 Le nozze di Figaro Mozart 19.00 - 22.30 Zum letzten Mal in dieser Saison Hogwood/Bechtolf/R. und M. Glittenberg/ Raffelsberger · Hartelius, Janková, Daletzka, Friedli, Olvera; Volle, Drole, Zysset, Mayr, Winkler, Scorsin · Kombi-Abo, Preise V 18.00 Einführung

CASHMERE LAMMFELL

2. Philharmonisches Konzert 19.30 · Tonhalle Fedoseyev/Orchester der Oper Zürich/ Pogorelich Klavier Werke von Tschaikowski und Dvorˇák Konzert-Abo, Preise III

Nocturnes Chopin Solo Bach Der Tod und das Mädchen Schubert

Do

zum letzten Mal in dieser Saison . 19.30 22.30 · Santi/Miller/Bywater/Hämmerli Blancas, Kaluza, Chuchrova; Pons, Prestia, Zvetanov, Davidson, Christoff Freier Verkauf, Preise VI · 18.30 Einführung So

Opernwerkstatt mit Iso Camartin 11.15 Studiobühne «Tannhäuser» von Richard Wagner Freier Verkauf, CHF 10

12 Le nozze di Figaro Mozart 19.00 - 22.30 Hogwood/Bechtolf/R. und M. Glittenberg/ Raffelsberger · Hartelius, Janková, Daletzka, Friedli, Olvera; Volle, Drole, Zysset, Mayr, Winkler, Scorsin · Mi Abo B, Preise V

Do

Le Comte Ory Rossini Premiere · 19.00 - 21.30 Tang/Caurier/Leiser/Fenouilla/Cavalca/ Hämmerli · Bartoli, Olvera, Nikiteanu, Sedlmair, Krejcirikova, Schneebeli; Camarena, Widmer, Chausson, Agulay, Pina, Arcayürek, Kitajima, Vogel · Prem Abo A, Preise VII Unterstützt durch Zürich VersicherungsGesellschaft AG · 18.00 Einführung

13 Nabucco Verdi 19.00 - 22.00 Santi/Miller/Bywater/Hämmerli Blancas, Kaluza, Chuchrova; Pons, Prestia, Zvetanov, Davidson, Christoff Freier Verkauf, Preise VI Do

Sa

15 Le nozze di Figaro Mozart

16 Foyer Musical 11.00 . Foyer 1. Rang «Streichtrio-Raritäten» Werke von Roussel, Reger, Françaix Korshakova Violine, Zimmermann Viola, Andrianov Violoncello Freier Verkauf, CHF 12/20

Fr

11.15 Studiobühne «Le Comte Ory» von Gioachino Rossini Freier Verkauf, CHF 10

Sa

14.00 - 16.20 · Volksvorstellung Weiker/Corsaro/Sendak/Hämmerli Peetz, Liebau, Chalker, Kaluza; Murga Volksvorstellung, Preise VV · Unterstützt durch Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG

19.30 - 21.15 Hamar - Hauert/Rondenet/ Yvrenogeau Kylián/Visser - Spoerli/Etti Es tanzt das Zürcher Ballett Freier Verkauf, Preise II UBS – Partner des Zürcher Balletts Unterstützt von den Freunden des Zürcher Balletts · 18.30 Einführung

18 Nabucco Verdi 19.00 - 22.00 Santi/Miller/Bywater/Hämmerli Blancas, Kaluza, Chuchrova; Nucci, Prestia, Zvetanov, Davidson, Christoff Freier Verkauf, Preise VI

29 Le Comte Ory Rossini 19.00 - 21.30 Tang/Caurier/Leiser/Fenouilla/Cavalca/ Hämmerli · Bartoli, Olvera, Nikiteanu, Sedlmair, Krejcirikova, Schneebeli; Camarena, Widmer, Chausson, Agulay, Pina, Arcayürek, Kitajima, Vogel · Freier Verkauf, Preise VII Unterstützt durch Zürich VersicherungsGesellschaft AG

Hänsel und Gretel Humperdinck

Il giornale della necropoli Sciarrino Falling Angels Reich Le Sacre du printemps Strawinsky

28 Nocturnes Chopin Solo Bach Der Tod und das Mädchen Schubert 20.15 - 22.15 Spoerli/van Manen - Dekker - Caboort/Spoerli Es tanzt das Zürcher Ballett Migros-Abo B, Preise II UBS – Partner des Zürcher Balletts 19.15 Einführung

Opernwerkstatt mit Iso Camartin

Di

27 Le Comte Ory Rossini 19.00 - 21.30 Tang/Caurier/Leiser/Fenouilla/Cavalca/ Hämmerli · Bartoli, Olvera, Nikiteanu, Sedlmair, Krejcirikova, Schneebeli; Camarena, Widmer, Chausson, Agulay, Pina, Arcayürek, Kitajima, Vogel · Prem Abo B, Preise VII Unterstützt durch Zürich VersicherungsGesellschaft AG · 18.00 Einführung

19.00 - 22.30 Hogwood/Bechtolf/R. und M. Glittenberg/ Raffelsberger · Hartelius, Janková, Daletzka, Friedli, Olvera; Volle, Drole, Zysset, Mayr, Winkler, Scorsin · Mozart Abo, Preise V 18.00 Einführung So

23 die zauberflöte für kinder Mozart 11.00 - 12.00 · Barthel/Peter/Perego Frank, Stanelyté, Grobholz, Sedlmair; Helgesson, Arcayürek, Forde, Bemsch Freier Verkauf, CHF 12/35 Unterstützt von der Walter B. Kielholz Stiftung

20.15 - 22.15 Spoerli/van Manen - Dekker - Caboort/Spoerli Es tanzt das Zürcher Ballett So Ab Abo A, Preise II UBS – Partner des Zürcher Balletts 19.15 Einführung Mi

20 Nabucco Verdi

So

30 die zauberflöte für kinder Mozart 11.00 - 12.00 Barthel/Peter/Perego Sedlmair, Butcher, Krejcirikova, Schwendener; Helgesson, Vogel, Humphreys, Kitajima Freier Verkauf, CHF 12/35 Unterstützt von der Walter B. Kielholz Stiftung

Tannhäuser Premiere · 18.00 - 22.30 Metzmacher/Kupfer/Egli/Schavernoch/Tax/ Hämmerli/Raffelsberger Stemme, Kasarova, Butcher; Muff, Seiffert, Volle, Strehl, Murga, Laurenz, Slawinski Prem Abo A, Preise VII Unterstützt von Swiss Re 17.00 Einführung

Mode ·Leder · Pelze Kaiserstrasse 42 D- 79761 W a l d s h u t Tel. 0049 7751 3486 www.kueblerpelz.com

27


Spielplan

Februar Di

1

Sa

Le Comte Ory Rossini

15.00 - 18.00 · Studiobühne · Kadlec anlässlich «Tannhäuser» · Freier Verkauf, CHF 35

19.00 - 21.30 Tang/Caurier/Leiser/Fenouilla/Cavalca/ Hämmerli · Bartoli, Olvera, Nikiteanu, Sedlmair, Krejcirikova, Schneebeli; Camarena, Widmer, Chausson, Agulay, Pina, Arcayürek, Kitajima, Vogel · Freier Verkauf, Preise VII Unterstützt durch Zürich VersicherungsGesellschaft AG Mi

2

12 opera viva – ein mitspieltheater für kinder

Rigoletto Verdi Wiederaufnahme · 19.30 - 22.15 Santi/Deflo/Orlandi/Raffelsberger Mosuc, Peetz, Chuchrova, Krejcirikova, Schwendener; Grigolo, Nucci, Daniluk, Murga, Moody, Christoff, Slawinski, Pina Freier Verkauf, Preise VI · 18.30 Einführung

Tannhäuser 18.00 - 22.30 Metzmacher/Kupfer/Egli/Schavernoch/Tax/ Hämmerli/Raffelsberger Stemme, Kasarova, Butcher; Muff, Seiffert, Volle, Strehl, Murga, Laurenz, Slawinski Prem Abo B, Preise VII Unterstützt von Swiss Re · 17.00 Einführung

So

3

Le Comte Ory Rossini 19.00 - 21.30 Tang/Caurier/Leiser/Fenouilla/Cavalca/ Hämmerli · Bartoli, Olvera, Nikiteanu, Sedlmair, Krejcirikova, Schneebeli; Camarena, Widmer, Chausson, Agulay, Pina, Arcayürek, Kitajima, Vogel · Freier Verkauf, Preise VII Unterstützt durch Zürich VersicherungsGesellschaft AG

Fr

4

11.00 - 12.00 · Barthel/Peter/Perego Frank, Stanelyté, Hagopian, Sedlmair; Tatzl, Wallfisch, Forde, Bemsch Freier Verkauf, CHF 12/35 Unterstützt von der Walter B. Kielholz Stiftung

Sa

5

Le Comte Ory Rossini 19.30 - 22.00 Tang/Caurier/Leiser/Fenouilla/Cavalca/ Hämmerli · Bartoli, Olvera, Nikiteanu, Sedlmair, Krejcirikova, Schneebeli; Camarena, Widmer, Chausson, Agulay, Pina, Arcayürek, Kitajima, Voge Belcanto Abo, Preise VII Unterstützt durch Zürich VersicherungsGesellschaft AG · 18.30 Einführung

So

6

11.00 · Foyer 1. Rang Pergolesi «Stabat mater»; Liebau, Lehmkuhl, Mitglieder des Orchesters der Oper Zürich Freier Verkauf, CHF 12/20

opera viva – ein mitspieltheater für kinder 14.00 - 17.00 · Studiobühne · Kadlec anlässlich «Tannhäuser» Freier Verkauf, CHF 35

…und mied den Wind 19.30 - 20.50 · Volksvorstellung Spoerli/Cavero/Spoerli Es tanzt das Zürcher Ballett Preise VV UBS – Partner des Zürcher Balletts

Tannhäuser 14.00 - 18.30 Metzmacher/Kupfer/Egli/Schavernoch/Tax/ Hämmerli/Raffelsberger Stemme, Kasarova, Butcher; Muff, Seiffert, Volle, Strehl, Murga, Laurenz, Slawinski So Na Abo A, Preise VI Unterstützt von Swiss Re · 13.00 Einführung

Nocturnes Chopin Solo Bach Der Tod und das Mädchen Schubert

Tannhäuser 17.00 - 21.30 · Volksvorstellung Metzmacher/Kupfer/Egli/Schavernoch/Tax/ Hämmerli/Raffelsberger Stemme, Kasarova, Butcher; Muff, Seiffert, Volle, Strehl, Murga, Laurenz, Slawinski Preise VV · Unterstützt von Swiss Re

Aufbau ist

Trend.

20.30 - 22.30 Spoerli/van Manen - Dekker - Caboort/Spoerli Es tanzt das Zürcher Ballett So Ab Abo B, Preise II UBS – Partner des Zürcher Balletts Mi

9

Wäre heute morgen und gestern jetzt Bach Wiederaufnahme · 19.30 - 20.50 Moulds/Spoerli/Schmidt Olvera, Schwendener, Liebau, Schlosser, Lehmkuhl, Carnovali; Camarena, Laurenz, Mayr, Strazˇanac – Es tanzt das Zürcher Ballett Ballett-Abo, Preise III UBS – Partner des Zürcher Balletts 18.30 Einführung

Do

10 Tannhäuser 18.30 - 23.00 Metzmacher/Kupfer/Egli/Schavernoch/Tax/ Hämmerli/Raffelsberger Stemme, Kasarova, Butcher; Muff, Smith, Volle, Strehl, Murga, Laurenz, Slawinski Deutsche Oper/Do Abo B, Preise VI Unterstützt von Swiss Re 17.30 Einführung

28

Do 18. Nov. So 21. Nov. Fr 3. Dez. Do Do Sa Sa So Fr So

16. 23. 1. 1. 16. 4. 13.

Dez Dez. Jan. Jan. Jan. Feb. Feb.

Il giornale della necropoli/Falling Angels/Le Sacre du printemps ...und mied den Wind Il giornale della necropoli/Falling Angels/Le Sacre du printemps Hänsel und Gretel Die schweigsame Frau Hänsel und Gretel Le nozze di Figaro Hänsel und Gretel …und mied den Wind Tannhäuser

19.30 14.00 19.30 19.30 20.00 14.00 19.30 14.00 19.30 17.00

13 die zauberflöte für kinder Mozart

Foyer Musical Do

Volksvorstellungen

www.aufbau.eu

Einführungen mit Dietbert Reich 13./16./21./23./26. Nov., 2. Dez. Guillaume Tell La fanciulla del West 14./17./20. Nov., 17. Dez. Il giornale della necropoli/Falling Angels/ Le Sacre du printemps 18./28. Nov., 16. Jan. Tosca 1. Dez. 4. Dez. Hänsel und Gretel I masnadieri 5./8./22./26./29. Dez. 10./21. Dez. Don Giovanni Madama Butterfly 14. Dez. Die schweigsame Frau 19. Dez., 8. Jan. 4./20. Jan. Nabucco Le nozze di Figaro 9./15./19. Jan. 23./27. Jan., 5. Feb. Le Comte Ory Nocturnes/Solo/Der Tod und das Mädchen 28. Jan. Tannhäuser 30. Jan., 2./6. Feb. 9. Feb. Wäre heute morgen und gestern jetzt Rigoletto 12. Feb. Jeweils 1 Stunde vor der Vorstellung

Opernwerkstatt: Klärungen mit Iso Camartin «Guillaume Tell» von Gioachino Rossini – Ein Mythos, eine Nationalgeschichte – und ganz verschiedene Tells. – Was gehört zu einer Revolutionsoper in Frankreich – um das Jahr 1830? – Rossini – einmal nicht leicht und komisch, – sondern ernst und politisch. Wer mehr darüber wissen möchte, kommt in die Opernwerkstatt zu «Guillaume Tell» mit Iso Camartin im Gespräch mit dem Regisseur Adrian Marthaler. Sonntag, 7. November, 11.15, Studiobühne

Impressum Opernhaus-Magazin Nr. 5, Spielzeit 2010/2011 Herausgeber Opernhaus Zürich, Intendanz Alexander Pereira Redaktion Dramaturgie: Ronny Dietrich (yd), Michael Küster (mk), Beate Breidenbach (bb), Kathrin Brunner (kb), Konrad Kuhn (kk); Regiekanzlei: Toni Gradsack Falkenstrasse 1, 8008 Zürich Telefon 044 268 64 00, Fax 044 268 64 01 Dramaturgie Fax 044 268 64 30 Gestaltung Carole Bolli Fotos Suzanne Schwiertz (Oper), Peter Schnetz (S.10-15), Ismael Lorenzo (S.16-17), Karl Forster (S.20), Keith Saunders (S.5 oben links) Urheber, die nicht erreicht werden konnten, werden zwecks nachträglicher Rechtsabgeltung um Nachricht gebeten. PR & Marketing Joachim Arnold, Marina Andreatta, Giorgia Tschanz, Natascha Zimmer Anzeigenverkauf Opernhaus Zürich, Marketing Telefon 044 268 64 17, marina.andreatta@opernhaus.ch sowie Publicitas Publimag AG, Yvonne Heusser Mürtschenstrasse 39, Postfach, 8010 Zürich Telefon +41 (0)44 250 31 31, Fax +41 (0)44 250 31 32 service.zh@publimag.ch, www.publimag.ch Redaktionsschluss 2. November 2010 Produktion Swissprinters NZZ Fretz, Schlieren Gedruckt auf MWC NovaPress silk, 70gm2 Auflage 40’000 Das Opernhaus-Magazin Nr. 6 der Saison 2010/11 erscheint am 26. November 2010 Das Opernhaus im Internet www.opernhaus.ch

Hinsichtlich der Beginnzeiten beachten Sie bitte auch die Hinweise in der Tagespresse. Änderungen vorbehalten.


AKRIS Unsere Vorstellungen in der Spielzeit 2010/2011 werden ermöglicht dank der Subvention des KANTONS ZÜRICH sowie der folgenden privaten Spender und Sponsoren: ABB

Hyposwiss Privatbank AG

Abegg Holding AG

IBM Schweiz

Thomas Abegg

Dr. Guido E. Imholz

Accenture AG

Hans Imholz Stiftung

Allreal Generalunternehmung AG

InCentive Asset Management AG

American Express Ars Rhenia Stiftung

International Music and Art Foundation

AUDI Schweiz AG

Jacobs Stiftung

Evelyn und Herbert Axelrod

Jaisli-Xamax AG

Hans Bär

Dr. Björn Johansson Associates

Bank Julius Bär Bank Sal. Oppenheim (Schweiz) AG

JT International SA KIBAG

Bank von Roll

Walter B. Kielholz Stiftung

Bär Kaelin Stiftung

KPMG AG

Barry Callebaut AG

Dr. Peter und Ursel Kruse

Rolando Benedick

Kühne Stiftung

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Rainer E. Gut

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Walter Haefner Stiftung

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Hauseigentümerverband Zürich

Anette Winkler

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Ulrike und Dr. Joachim Winkler

Horego AG

Zürcher Festspielstiftung

Noriyoshi Horiuchi

Zürcher Jugend Theater Club

Hotel Ambassador

Zürcher Kantonalbank

Hotel Baur au Lac

Zürcher Theaterverein

Hotel Greulich Rumen Hranov

Zürich VersicherungsGesellschaft AG

Egon-und-Ingrid-HugStiftung

Zuger Kulturstiftung Landis & Gyr

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Berenberg Bank (Schweiz) AG Kühne & Nagel Management AG Dr. Marc Blessing & Sprüngli (Schweiz) AG Stiftung BNP Paribas Schweiz Lindt Lombard Odier Darier Harro und Margot Bodmer Hentsch & Cie. René und Susanne Braginsky Robert Louis-Dreyfus Stiftung Marsano Blumen AG Bundesamt für Kultur Marion Mathys Stiftung Bonko Chan Meistersinger Förderkreis Chopard Migros Bank Clariden Leu Ltd. Migros Genossenschafts Stiftung Lis und Roman Bund Clemens Migros Genossenschaft Confiserie Teuscher Zürich Karin und Erwin Conradi Novartis Credit Suisse AG NZZ Davidoff PanMedion Stiftung Deutsche Asset Management Pfannenstiel Immobilien Schweiz AG Dr. Roberto Pollak-Aichelburg Deutsche Bank (Schweiz) AG Privatbank IHAG Zürich The Dolder Grand Marc Rich Foundation Traudl Engelhorn Richemont Capital FastBreak & ID Event Management Finman AG Ringier AG Florindon Foundation Ellen und Michael Ringier Fondation Edouard et Russische Kommerzial Maurice Sandoz Bank AG Fondation Les Mûrons Hermann Scheel Stiftung Frankfurter Bankgesellschaft Georg und Bertha Schwyzer(Schweiz) AG Winiker-Stiftung Dr. Jürg H. Frei Siemens Schweiz AG Freunde der Zürcher Oper SIX Swiss Exchange Freunde des Zürcher Balletts Swiss International Emil Frey AG Air Lines AG Gassmann Mode Swiss Life

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Bedingungen Billettkasse Opernhaus Zürich AG, Falkenstrasse 1, CH-8008 Zürich ticketbestellung@opernhaus.ch Öffnungszeiten Telefonverkauf: +41 (0)44 268 66 66, Montag bis Samstag, 11.30 bis 18.00 Uhr Schalterverkauf: Montag bis Samstag,11.00 Uhr bis Vorstellungsbeginn. An Tagen ohne Vorstellung von 11.00 bis 18.00 Uhr. Sonntags jeweils 1 1/2 Stunden vor Vorstellungsbeginn. Telefon-/Schalterverkauf Ab dem 21. August 2010 unbeschränkter Verkauf der gesamten Spielzeit, ausser für Premieren und Volksvorstellungen. Diese gelangen jeweils einen Monat vorher in den Verkauf. Fällt der Tag des Verkaufsbeginns für diese Vorstellungen auf einen Sonn- oder Feiertag, beginnt der Vorverkauf am Öffnungstag davor. Bei Volksvorstellungen liegt der Maximalbezug bei 4 Karten pro Person. Für bestimmte Galavorstellungen gelten spezielle Vorverkaufsbedingungen. Internet Verkauf Ab dem 12. Juli 2010 bis zum 20. August 2010 steht unter www.opernhaus.ch für alle Vorstellungen (ausser Premieren und Volksvorstellungen und bestimmten Galavorstellungen) ein beschränktes Kartenkontingent zur Verfügung. Ab dem 21. August 2010 wird die Kontingentierung aufgehoben. Premieren und Volksvorstellungen gelangen einen Monaten vor der Vorstellung in den Internetverkauf. Schriftliche Bestellungen Wir nehmen schriftliche Bestellungen (nur für die Kategorien 1 - 4) ab sofort und bis zum 19. August 2010 entgegen. Später eingehende schriftliche Bestellungen werden nicht mehr bevorzugt bearbeitet. Die Platzzahl ist in allen Kategorien beschränkt. Bestellungen sind verbindlich und werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Die Benachrichtigung über die Platzzuteilung erfolgt in Form einer Rechnung, nach deren Begleichung die Karten per Post zugestellt werden. Es wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 8.– erhoben. Kartenbestellungen per Fax/Email werden wie schriftliche Bestellungen behandelt. Für Premieren und Volksvorstellungen ist keine schriftliche Bestellung möglich. Gruppenbestellung Bitte wenden Sie sich an die Billettkasse. Öffnung der Spielzeit Ab dem 21. August wird der Vorverkauf der gesamten Spielzeit für alle Vorstellungen geöffnet, mit Ausnahme von Premieren und Volksvorstellungen. Hier beginnt der Vorverkauf einen Monat vor Vorstellungsdatum. Zahlungsmittel Wir akzeptieren Barzahlung, Maestro Card, Postcard, Eurocard, Visa, Diners, American Express und UBS KeyClub-Punkte. Weitere Vorverkaufsstellen finden Sie auf unserer Website www.opernhaus.ch Ermässigungen – Schüler, Studenten und Lernende erhalten Karten zu Legi-Preisen ab 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse. – Kinder (6 - 11 Jahre) in Begleitung einer erwachsenen Person erhalten in sämtlichen Vorstellungen Karten zu Legi-Preisen. – Senioren ab 64/65 Jahren und IV Bezüger erhalten für Sonntagnachmittags-Vorstellungen (in den Preisstufen I – V) 50% Ermässigung. – Abonnenten erhalten 10% Ermässigung (bei max. 4 Karten pro Vorstellung) in den Preisstufen I – VI, mit Ausnahme von Premieren. – Web-Login Für Studenten, Familien und Mitglieder des Zürcher Theatervereins bieten wir ein spezielles Web-Login an. Nachdem Sie sich auf www.opernhaus.ch unter «LOGIN» registriert haben, können Sie für bestimmte Vorstellungen Karten zu reduzierten Preisen online buchen. Für den Bezug von ermässigten Karten ist immer ein gültiger Foto-Ausweis des entsprechenden Lehrinstitutes, ein AHV-Ausweis bzw. der Schüler- oder Lehrlingsausweis sowohl beim Kauf wie auch beim Besuch der Vorstellung vorzuweisen. Das Personal der Billettkasse ist befugt, Ausweise ohne Gültigkeitsdatum zurückzuweisen. Rollstuhlplätze In jeder Vorstellung stehen 4 Rollstuhlplätze in der Preiskategorie 4 zur Verfügung. Begleitpersonen erhalten 50% Ermässigung (Preiskategorie 1).

Für nicht besuchte Vorstellungen wird kein Ersatz geleistet. Karten können nicht zurückgenommen werden. Das Ticket kann bei der Billettkasse des Opernhauses in Kommission gegeben werden. Diese Karten gelangen in den Verkauf, sofern dem Opernhaus keine eigenen Plätze mehr zur Verfügung stehen. Das Opernhaus kann jedoch keine Garantie für den Verkauf bzw. für die Rückerstattung des Eintrittspreises übernehmen. Pro Platz wird eine Kommissionsgebühr von CHF 10.– erhoben. Allgemeine Bedingungen Im übrigen gelten für den Kartenverkauf die AGB der Opernhaus Zürich AG, die Sie im Internet einsehen können. Internet Die ausführlichsten Informationen über das Haus und den Spielplan, sowie alle tagesaktuellen News bieten wir auf unserer Website www.opernhaus.ch Abonnements/Opernhaus-Magazin Das Opernhausmagazin (14 Ausgaben) wird allen Mitgliedern des Vereins Opernhaus Publikationen kostenlos zugesandt. Der Mitgliedsbeitrag beträgt CHF 38.-, im Ausland CHF 44.-. Mit dem Kauf eines Opern-Abonnements werden Sie automatisch Mitglied des Vereins Opernhaus Publikationen. Im Abonnementpreis ist der Mitgliedsbeitrag enthalten. Übertitelung/Sprachen Grundsätzlich werden bei uns alle Opern in der Original-

Billett-Preise Preise I Preise II Preise III Preise IV Preise V Preise VI Preise VII Galapreise Preise Konzerte Volksvorstellung Legi-Preise I-III Legi-Preise ab IV

sprache gesungen und deutsch übertitelt. Der besseren Verständlichkeit halber werden auch deutschsprachige Opern übertitelt. Programmhefte, Besetzungen und Biografien Die Programmbücher mit ausführlichen Informationen, Fotos, Illustrationen und Text-Beiträgen zu Werk und Inszenierung, sowie die Biografien der Künstler und die Besetzungen verkaufen wir vor der Vorstellung und während der 1. Pause im Eingangsfoyer oder tagsüber an der Opernhauskasse. (Die Programmbücher zu den Premieren erscheinen am Tag der Premiere). Auf Wunsch erhalten Sie Inhaltsangaben in englischer und französischer Sprache. Führungen im Opernhaus Unter dem Thema «Blick hinter die Kulissen» bietet das Opernhaus begleitete Führungen für Gruppen (ab ca. 10 Personen) durch das historische Gebäude und durch die Werkstätten an. Dauer ca. 1 1/2 Stunden, täglich ausser Sonntag, individuelle Terminvereinbarung. Die Führungen sind kostenlos. fuehrungen@opernhaus.ch oder Telefon +41 (0)44 268 64 18. Restaurant Belcanto Das Opernhausrestaurant Belcanto bewirtet die Besucher vor oder nach der Vorstellung. Terrasse mit Blick auf den Zürichsee. Restaurant Belcanto, Theaterplatz 1, 8001 Zürich Telefon +41 (0)44 268 64 64, Fax +41 (0)44 268 64 65, info@belcanto.ch, www.belcanto.ch

Kategorien

Preise I Preise II Preise III Preise IV Preise V Preise VI Preise VII Galapreise Preise Konzerte Volksvorstellung OrangeOpera Oran

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2

3

4

5

92 141 169 198 230 270 320 380 75 75 35 45

76 126 152 173 192 216 250 320 59 59 25 33

65 113 130 152 168 184 220 280 44 44 20 25

43 56 56 92 95 98 98 120 25 25 18 20

16 20 20 32 35 38 38 45 15 15 13 15

Alle Preise in Schweizer Franken

nx Diese Plätze werden im Abonnement nicht angeboten


!" !""#" %"& '#(&#")*+,-. $%& '()*+, )-.(/01 203 )-( 4.(/ /,/!"5/(%0, "*(,/01 Bis Passion und Perfektion in vollendeter Harmonie faszinieren. Bis der Erfolg das Streben nach höchsten Zielen erlaubt. Bis sich Anerkennung in Begeisterung verwandelt. Bis Sie kulturelle Höhepunkte wie die Aufführungen des Zürcher Opernhauses erleben können, das wir seit vielen Jahren als Hauptsponsor unterstützen. Bis Sie von der Kraft unserer Leistung und unseres Engagements überzeugt sind, dürfen Sie sich auf eines verlassen:

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Opernhaus-Magazin-5, 2010/11  

Guillaume Tell

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