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Nr. 6, 18. Februar 2017

Ihre Bürgerzeitung

www.offenburg.de VIEL GELD

Dirk Kurbjuweit

Harald Martenstein

Friederike Gösweiner

Karlheinz Kluge

Zehn Jahre Wortspiel

Spenden von fast 7000 Euro sind bislang für die ehemaligen Bewohner des abgebrannten Hauses in der Rheinstraße eingegangen. ❚ Seite 4 ERSTER ERFOLG

Literaturreihe feiert runden Geburtstag Daniela Seel

Martin Mosebach

Packende gesellschaftliche Themen, verbunden mit persönlichen Schicksalen, bilden den roten Faden der diesjährigen Wortspiel-Reihe. Vom 15. März bis 10. Mai bieten Stadtbibliothek, Volkshochschule, Kulturbüro sowie die beiden Buchhandlungen Roth und Akzente vorzugsweise deutschsprachige Gegenwartsliteratur. Eugen Ruge wird mit einer bitterbösen Satire auf die mögliche technische Weiterentwicklung den Reigen am 15. März beginnen. Weitere bekannte Autoren wie Martin Mosebach und Dirk Kurbjuweit stehen auf dem Programm; mit Sylvie Schenk, Olga Grjasnova und Friederike Gösweiner geht es auf literarische Entdeckungsreise. Mit besonderer Spannung wird der neue Erzählband „Auf der Walz“ von Lokalmatador Karlheinz Kluge erwartet. Debüts, Kolumnen und neue Einblicke in Bekanntes vervollständigen das Angebot, ergänzt um drei Schullesungen. Für einen Farbtupfer soll das Lesefestival Stadtlesen vom 4. bis 7. Mai auf dem Marktplatz sorgen. Karten für alle Veranstaltungen gibt es in der Buchhandlung Roth. Nähere Infos im Internet unter www.stadtbibliothek.offenburg.de. (Fotos: Sauer, Bertelsmann, Larcher, Csizmazia, Provoost, Zauritz, Hassiepen, Keil, Schleyer, Fietzek, Noir)

Rudolf Guckelsberger

Stefan Woltersdorff

Sylvie Schenk

José F. A. Oliver

Olga Grjasnowa

Urs Faes

Das Offenburger Bündnis für Wohnen verbucht seinen ersten großen Erfolg: Eine vierköpfige Familie hat eine Dreizimmerwohnung gefunden. ❚ Seite 6 RICHTIGER WEG

Alexander Reitenbach

Offenburg ist als „Europäische Klimaschutz- und Energiekommune“ ausgezeichnet worden. Umweltminister Franz Untersteller überreichte OB Edith Schreiner die Urkunde. ❚ Seite 7

Eugen Ruge

Moltkestrasse 2 – Offenburg ℡ � 0781-924290 ÿ www.hasu.de


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Wilhelmstraße Wie bereits im Gemeinderat am Montag, 6. Februar, erörtert, kommt es an der Ampel Wilhelmstraße/Zauberflötenbrücke seit einiger Zeit immer wieder zu Ausfällen der Anlage. Ursache ist der starke Rattenverbiss an Kabeln der Lichtsignalanlage. Die Verkehrsteilnehmer werden bei einem Ausfall der Ampel um besondere Vorsicht und Rücksichtnahme auf querende Fußgänger gebeten. Bis zum Abschluss der Reparaturarbeiten wird daher die Geschwindigkeit auf der Wilhelmstraße seit Montag, 13. Februar, vorübergehend auf 30 Kilometer pro Stunde beschränkt. Es ist noch nicht absehbar, wann mit den Reparaturarbeiten begonnen werden kann.

Bad-Baustelle Wie die TBO mitteilen, müssen die Baustellencontainer vom Parkplatz des Freizeitbads auf den westlichen Teil des Parkplatzes am Bürgerpark verlagert werden. Auf dem Bürgerparkplatz fallen ab 20. Februar hierdurch zirka 35 Stellplätze weg. Der Parkautomat und die E-Lade-Station werden abgebaut, das Areal mit einem Bauzaun umgeben. Dann können die Bauarbeiten auf dem Parkplatz für das Bad weitergehen. Die Asphaltschicht wird aufgebracht, die Fahrbahnen markiert und die Schrankenanlage montiert. Wenn das Bad mit der Eröffnung im Sommer in die erste Freibadsaison startet, stehen den Besuchern 202 Parkplätze zur Verfügung. SONNTAGS- UND NACHTDIENST DER APOTHEKEN 18.2. 19.2. 20.2. 21.2. 22.2. 23.2. 24.2. 25.2. 26.2.

Schlossapotheke (Ortenberg) Hildaapotheke Apotheke Haaß Heimburgstraße Weingartenapotheke Hirschapotheke Einhornapotheke Burda-Park-Apotheke (Kronenplatz 1) Apotheke Zunsweier Apotheke Haaß Schillerplatz

Engagierte Aktive Zunftmeister Thomas Decker über die Fasnacht 2017 Thomas Decker ist seit dem 11.11.2016 Zunftmeister der Althistorischen Narrenzunft. Der Finanzbeamte beim Finanzamt Offenburg ist in der heißen Phase der schwäbisch-alemannischen Fasnacht viel unterwegs. So hat er am vergangenen Samstag das Rathaus gestürmt. Die OFFENBLATT-Redaktion im Gespräch mit dem närrischen Rathaus-Chef. Herr Decker, was macht die Fasnacht 2017 für Sie zu etwas Besonderem? Decker: Wir können ein Jubiläum feiern: 33 Jahre Kinderfasnacht! Angefangen hat alles im Pfarrzentrum Dreifaltigkeit. Mittlerweile treffen sich die Kinder am Fasnachts-Montag zu ihrer FasnachtsVeranstaltung am Forum-Kino Thomas Decker: „Das war ein tolles Bild.“ Foto: Reinbold

und danach in unserem Narrenkeller. Wir haben viele eigene Kinder in der Zunft, Kinder von Freunden und Verwandten. Gibt es formale Voraussetzungen, um als Kinder der Althistorischen Narrenzunft beitreten zu können? Decker: Ein Elternteil muss passives Mitglieder in der Narrenzunft sein. Ein Zunftmitglied übernimmt die Patenschaft. Ansonsten achten wir darauf, dass bei der Jugenddisco für die 12 bis 17-Jährigen im Narrenkeller nur alkoholfreie Getränke ausgeschenkt werden und auch Security-Personal im Einsatz ist. Wie lautet das Motto der Redoute am morgigen Sonntag? Decker: VSAN – eigentlich die Abkürzung für „Vereinigung Schwäbisch-Alemannische Narrenzünfte e.V.“ – steht bei der Redoute für „Verrücktes Sensationel-

les Aktuelles Narrenblatt“. Wir werden in Konkurrenz zur schreibenden Zunft treten. Gibt es in der Reithalle wieder einen Zunftball? Decker: Der Ball hat sich als Tanzveranstaltung am Fasnachts-Montag etabliert. Wir werden die Tänze aus der Redoute noch einmal aufführen, unser Fanfarenzug spielt und eine Gastgruppe wird ebenfalls zu sehen sein. Aber im Mittelpunkt steht das Tanzen mit der Kostümprämierung am Ende. Wie viel Zeit investieren Sie in Ihr Ehrenamt? Decker: In der heißen Phase wie jetzt ist es schon so, dass ich jeden Abend nach dem Arbeiten noch bis spät abends Mails beantworte oder organisatorische Dinge zu regeln sind. Zum Glück stehen mir meine beiden Stellvertreter Mike Harter für Organisatorisches und Axel Schirich für Närrisches zur Seite. Wie viele Mitglieder hat die Althistorische Narrenzunft derzeit? Decker: Wir sind im Moment etwas mehr als 200 aktive Mitglieder. Am vergangenen Samstag beim Umzug bildeten wir die Spitze. Und da wir fast vollzählig dabei waren, was das schon ein tolles Bild. Das freut mich sehr, denn das zeigt mir, dass der Zusammenhalt stimmt. Welche Herausforderungen warten in den nächsten Jahren auf Sie? Decker: Gewählt bin ich bis 2020. In zwei Jahren, 2019, organisieren wir das Narrentreffen der Landschaft Schwarzwald. Wir erwarten dann über 30 Zünfte von außen. Das sind pro Zunft 150 bis 200 Hästräger, also um die 5000 Närrinnen und Narren, die teilweise untergebracht werden müssen, wenn sie nicht erst am Sonntag zum großen Umzug anreisen. Für dieses Narrentreffen haben wir mit den Planungen bereits begonnen und tauschen uns mit bisherigen Ausrichtern aus.

SITZUNGSPLAN 20.2.

Schul- und Sportausschuss 18 Uhr, Sitzungssaal, Technisches Rathaus, Wilhelmstraße 12 Die Unterlagen liegen einige Tage vorher im Bürgerbüro, Fischmarkt 2, sowie im Bürgerbüro Bauen, Wilhelmstraße 12, zur Mitnahme aus. Download unter www.offenburg.de/ ratsinformation. Tagesordnung auf Seite 12.

Das Oken lädt ein Das Oken-Gymnasium lädt auf Donnerstag, 16. März, 18 Uhr, zum Infoabend mit Schulhausführung für alle Eltern und Schüler/ innen der fünften Klassen ein. Detaillierte Infos über die Homepage www.oken.de.

Amtsblatt der Stadt Offenburg

Impressum Herausgeberin: Stadt Offenburg Verantwortlich: Wolfgang Reinbold Redaktion: Marie-Christine Gabriel, Telefon 07 81/82 23 33 Gertrude Siefke, Telefon 07 81/82 25 72 Anja Walz, Telefon 07 81/82 26 66 offenblatt@offenburg.de Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Hauptstraße 90, 77652 Offenburg Veranstaltungskalender: marie-christine.gabriel@offenburg.de Austräger-Reklamation: Telefon 07 81/82 25 65, Telefax 07 81/82 75 82 Verantwortlich für Anzeigen: Kresse & Discher GmbH Marlener Straße 2, 77656 Offenburg Anzeigenverkauf: Barbara Wagner Telefon 07 81/95 50 45 Telefax 07 81/95 50 545 anzeigen.offenblatt@kresse-discher.de Herstellung: Kresse & Discher GmbH Marlener Straße 2, 77656 Offenburg Druck: Druckzentrum Südwest GmbH Auf Herdenen 44 78052 VS-Villingen Vertrieb: PSV Presseservice- & Vertrieb-GmbH Im Oberwald 27a, 79359 Riegel a.K. Telefon 076 42/91 08 -0 Telefax 076 42/91 08 40 inforiegel@psv-gmbh.de Redaktionsschluss: Montag, 17 Uhr Erscheinungsweise: wöchentlich, jeweils samstags kostenlose Verteilung in alle Haushalte Anzeigenschluss: jeweils Di., 17 Uhr Auflage: 29 674

www.offenblatt.de


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Politisches Meinungsforum Reparaturzeit Prügelknaben? als Testlauf

Offenburg wächst

Wir müssen nicht in die überregionale Presse schauen, um festzustellen, dass es längst kein Tabu mehr ist, Polizeibeamte zu attackieren. Auch hier in Offenburg kön-

Wo man hinschaut wächst unsere Stadt – faszinierend schnell. Ob man nun das interkommunale Gewerbegebiet Hoch3, die Kronenwiese oder auch das Spinnereiareal betrachtet. Ausnahme: der Bauhof in Windschläg! Alle diese Gebiete werden entwickelt, und wenn es auch im Detail manchmal Meinungsverschiedenheiten gibt, verändert sich unsere Gemeinde rasant, aber auch planungsvoll. Wichtige Werkzeuge für die Verwaltung sind hierbei

Albert Glatt: Beitrag zu einem größeren Sicherheitsgefühl.

nen wir der Presse Schlagzeilen entnehmen, wie: „Jugendliche liefern Polizei eine Schlägerei im Bürgerpark“, „16-Jähriger beleidigt und bedroht Polizisten“, „Jugendlicher beißt Polizisten“ … Die hohe Zahl an Übergriffen und Respektlosigkeiten von Jugendlichen gegenüber der Polizei erschreckt besonders. Sind also die Polizeibeamten, die sich Tag und Nacht, bei Wind und Wetter, mit einer Unsumme von Überstunden um unsere Sicherheit mühen, die Prügelknaben der Nation? Um dieses und andere Themen ging es, als CDU-Fraktion und CDU-Stadtverband zum Bürgerstammtisch mit Ingolf Grunwald, dem Vorsitzenden des Arbeitskreises Polizei der CDU Ortenau, eingeladen haben. Wie können wir in Offenburg zu einem größeren Sicherheitsgefühl beitragen? In unseren Anträgen zum Haushalt kam dies zum Ausdruck in der Forderung nach mehr Videoüberwachung von Problembereichen, nach Verstärkung des Gemeindevollzugsdienstes zur Erhöhung der Aufenthaltssicherheit im öffentlichen Raum und der Optimierung der Beleuchtung von Straßen und Plätzen. Albert Glatt

Nach meiner Anfrage im Gemeinderat am 6. 2. zum Zustand der Ampelanlage Zauberflötenbrücke/Wilhelmstraße, hat die Verwaltung das Problem äußerst unbürokratisch angegangen. Meine Anregung zur Reduzierung der Geschwindigkeit wurde umgesetzt. Seit 13.2. gilt im Kreuzungsbereich Tempo 30. Vielen Dank für das rasche Handeln zum Schutz der Verkehrsteilnehmer, insbesondere der Grundschüler. Leider wurde bei der Neuplanung der Wilhelmstraße der SPD-Antrag „Tempo 30 in der Wilhelmstraße“ von der Mehrheit des Gemeinderates abgelehnt. Vielleicht kann die Reparaturzeit der Ampelanlage als Testlauf angesehen werden, um zu ermitteln, welche Auswirkungen die Reduzierung der Geschwindigkeit auf einer der Hauptverkehrsachsen auf den Verkehrsfluss in Offenburg hat. Die SPD-Fraktion wird sich weiter für die Sicherheit der Bürger einsetzen. Dies könnte Julia Letsche: „Problem äußerst unbürokratisch angegangen“.

durch eine temporäre Einschränkung mit Tempo 30 von 7 bis 14 Uhr geschehen. Ein mobiler Geschwindigkeitsanzeiger zwischen Turnhallen- und Augustastraße wurde bereits im letzten Jahr von der SPD angeregt und von der Verwaltung zugesichert. Wir sind guter Dinge, dass dieser Vorschlag jetzt genauso schnell und unbürokratisch umgesetzt wird! In der Hoffnung, dass die Ampelanlage bald „ausfallsfrei“ läuft und bis dahin keine Unfälle passieren. Julia Letsche

Martin Ockenfuß: „Gute Ansätze dazu gibt es.“

der Flächennutzungsplan, die strategischen Ziele sowie das Siedlungs- und Innenentwicklungskonzept der Stadt. Wir sollten bei dieser rasanten Entwicklung aber nicht aus dem Auge verlieren, dass freie Flächen verloren gehen. Fläche ist eine endliche Größe, mit der man sparsam umgehen sollte. Die nachkommenden Generationen können es sich bei einer sich ja kaum verändernden Einwohnerzahl nicht mehr leisten, so großzügig mit dem Faktor Fläche umzugehen. Die Bundesregierung will den Flächenverbrauch von derzeit 66 Hektar pro Tag (!) bis zum Jahr 2030 auf unter 30 Hektar senken. Langfristig sollte sogar ein Flächenverbrauch von null angestrebt werden, eine Art Flächenkreislaufwirtschaft entstehen. Deshalb muss die Innenentwicklung in Offenburg Vorrang haben. Gute Ansätze dazu gibt es. Martin Ockenfuß

Baumschutz … Greenwash … und Landschaftsschutz haben höchste Priorität. Sie sind wichtige Beiträge für den Klimaschutz und damit Angi Morstadt ist gespannt auf die Stellungnahme der Ortschaftsräte.

für das Leben unserer Enkel und Urenkel. Die Fasend beherrscht zwar derzeit unsere Straßen, aber im Hintergrund „grummelt“ es. Die Offenburger Stadtverwaltung hat eine Ausdehnung des Baumschutzes vorbereitet, die das bisher nur für Grundstücke der Kernstadt geltende Anliegen auf das gesamte Stadtgebiet ausdehnen soll. Es geht um die Frage, ob und in welchem Umfang die Entfernung von Bäumen auch auf den „Dörfern“ erlaubnis- und ersatzpflichtig werden soll. Die Verwaltung hält eine Gleichbehandlung aller Offenburger für einen erfolgreichen Baumschutz für wichtig. Das kann man verstehen, verlaufen doch die Grenzen zwischen Kernstadt und Ortsteilen manchmal zwischen zwei Straßenseiten. Dennoch stellt sich die Frage, ob die aktuelle Entwicklung des Baumbestandes in den Ortsteilen tatsächlich Anlass gibt für diesen nicht unwesentlichen Eingriff in das Eigentumsrecht der Grundstücksbesitzer. Offenburg ist stolz auf die Erhaltung der dörflichen Struktur in den elf Ortsteilen. Wir sind gespannt auf die Stellungnahme der Ortschaftsräte, bevor wir uns endgültig in dieser Frage festlegen. Angi Morstadt

Aktionismus oder echter Beitrag zum Umweltschutz? Das müssen sich Entscheider immer fragen, bevor sie eine greenwashing-Lawine in die falsche Richtung lostreten. Als GREENWASH werden PR-Methoden bezeichnet, die einem Produkt umweltfreundliches nachhaltiges Image ohne hinreichende Fakten attestieren. Beim Thema Mehrwegbecher steht eines fest: Je öfter Sie einen benutzen, je seltener Sie eine Tasse spülen, desto höher die Ökobilanz. Seien wir ehrlich: Fakt 1 - die hippe Lebensgewohnheit des to go-Trinkens widerspricht diametral der in Schulen staatlich propagierten „Entschleunigung“ unseres Alltags. Fakt 2 - Die Abschaffung von sogenannten to go -Papp-Bechern wird die Vermüllung unserer Meere, das qualvolle Verenden von Meeresfauna in oder durch Plastiktüten NICHT verändern. Die Tüten sind das Problem, dessen Lösung eine wahre Herausforderung wäre. Bio-Einkaufs- und Mülltüten sind aufgrund des viel längeren Abbauzeitwertes bei städtischen Kompostieranlagen zwar nicht der Renner – im oberitalienischen Venetien funktioniert das aber schon prima. In der Gesamtbetrachtung wäre eine flächendeckende Umstellung auf solches, bei uns (kurze Transportwege!) hergestelltes verrottendes Material ein echter Umweltschutz-Beitrag. Aber: Aufgepasst, dass die Ökobilanz durch Entsorgungsaufwand, Spülmittelund Wasserverbrauch, Logistik sowie teure Pfandsysteme nicht verhagelt wird. Sonst bleibt‘s beim inhaltsleeren GREENWASH! Silvano Zampolli


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Zahlreiche Spenden

OBDACHLOSENHEIM

Brandleiche gefunden

Große Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung für ehemalige Bewohner der Rheinstraße Die ehemaligen Bewohner des abgebrannten Hauses in der Rheinstraße haben durch das Feuer alles verloren: Kleider, Schuhe, Handys. Mittlerweile sind Spenden über fast 7000 Euro eingegangen – 200 Euro für jeden der 35 Betroffenen. Eva Christoph, Leiterin des Ursulaheims in der Vogesenstraße, und Andreas Hillebrandt vom Caritasverband Offenburg-Kehl erläuterten vor Medienvertretern, wie die Bewohner am Tag nach dem Brand geschockt waren. „Es geht nun darum, die Grundausstattung wieder herzustellen.“ So könnten sich die Geschädigten in den Kleiderkammern auch des Ursulaheims, aber auch in Second Hand-Läden der Region eindecken. Der Jugendraum Kessel und das Jugendbüro spendeten spontan über 500 Euro. Der Lions Club überwies kommentarlos 1000 Euro. Einer der vom Brand Geschädigten meinte: „Es wird uns von Bürgern immer geholfen. Die Leute lassen einen nicht hängen. Das ist meine Erfahrung.“ Auch der Verein „DamOGasa“ von der Offenburger Hochschule

Scheck. Stefan Ludwig vom Verein DamOGasa, Andreas Hillebrandt, Eva Christoph und DamOGasa-Mitbegründer Mark Schmelzle (v.l.) bei der Scheckübergabe vor dem Ursulaheim. Foto: Reinbold

spendete 1000 Euro. „Das sind Einnahmen aus Fasnachtsveranstaltungen oder vom Internationalen Fest“, sagt Mark Schmelzle, Mitbegründer von „DamOGasa“. Hier organisieren sich Freunde verschiener Kulturen und Regionen. Der Verein ist Mitglied des Offenburger Integrationsbeirats und unterstützt die Arbeit von Offenburgs Integrationsbeauftragter Regina Wolf mit Übersetzungen.

Der Verein, dessen Namen sich aus den Anfangsbuchstaben der Gründer und dem „OG“ in der Mitte zusammensetzt, hat Flüchtlingen auch schon einen Tischkicker übergeben. Das Job-Center der Arbeitsagentur hat bereits zugesagt, diese Spenden und auch 446 Euro Erstausstattung für Bezieher von Arbeitslosengeld II nicht auf die Ansprüche anzurechnen.

Nach dem Brand in einem Offenburger Obdachlosenheim am Abend des 28. Januar ist ein 61-jähriger Mann vermisst worden. Die Brandstelle war in der Folge nach menschlichen Überresten durchsucht worden. Vergangene Woche wurde dann eine Brandleiche gefunden. Ob es sich dabei tatsächlich um den vermissten 61-Jährigen handelt, muss noch mittels einer DNA-Analyse geklärt werden. Die rechtsmedizinische Untersuchung hat ergeben, dass eine Rauchgasvergiftung und das Feuer ursächlich für den Tod des Mannes waren. OB Edith Schreiner reagierte mit Betroffenheit auf diese Nachricht: „Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden. Trotz des vorbildlichen Einsatzes der Feuerwehr wäre es nicht mehr möglich gewesen, den Mann lebend zu bergen, selbst wenn man gewusst hätte, dass er noch im Haus ist. Feuerwehrkommandant Peter Schwinn ist den Einsatz seiner Wehr in den vergangenen Tagen immer wieder kritisch durchgegangen. Fazit: Der Einsatz der Offenburger Feuerwehr ist hochprofessionell abgelaufen. Die Umstände haben keine Spielräume gelassen.“

Geballtes Expertenwissen in der Baden-Arena Die „GeoTHERM“, Ausstellung und Kongress auf dem Gelände der Messe Offenburg-Ortenau, hat sich in den vergangenen zehn Jahren zur weltweit größten internationalen Plattform für oberflächennahe und tiefe Geothermie entwickelt. Davon hat sich am vergangenen Mittwoch eine Delegation der Eurometropole Straßburg unter Führung von Präsident Robert Herrmann und seinem Stellvertreter Alain Jund überzeugen können. Auf Einladung von OB Edith Schreiner informierten sie sich über die Angebots- und Informationspalette der über 160 Aussteller dieser Fachmesse. Insbesondere für die Bürgermeister von Eckbolsheim, André Lobstein,

und von Oberhausbergen, Théo Klumpp, war dieser Besuch von besonderem Interesse. So ist geplant, in Eckbolsheim ein Geothermiekraftwerk zu bauen, das

Strom und Wärme produzieren wird. Der Rheingraben ist für die Tiefengeothermie geologisch besonders geeignet, weil es hier im Untergrund ein außergewöhnlich

Begrüßung der Delegation der Eurometropole Straßburg.

Foto: Reinbold

hohes Vorkommen von heißem Wasser gibt. Das Prinzip der Geothermie ist relativ einfach. Schon immer haben Menschen heiße Quellen genutzt, die auf natürlichem Weg an die Erdoberfläche treten. Die moderne Technik verwendet das Vorkommen heißen Wassers unter der Erdoberfläche, um dieses zur Gewinnung von Elektrizität für Unternehmen oder von Wärme für Privathaushalte zu nutzen. Anhänger der Geothermie schwärmen von ihrem Potenzial: Es handelt sich hier um eine Form von erneuerbarer Energie, die weder transportiert noch gelagert werden muss und die unerschöpflich ist. Energie kann das ganze Jahr über stabil und zu niedrigen Kosten erzeugt werden.


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Offenburg heißt jetzt Bohneburg 39. Offenburger Narrentag lockte am Samstag mehr als 12 000 Besucher zum närrischen Treiben in die Innenstadt

Rathaussturm. Die Ranzengarde kam mit dem Schlauchboot ans rettende Ufer.

Schwere Geschütze. Selbst die Verteidigung mit Wasserbällen half nicht.

Entmachtet. Die Stadtspitze musste sich den Narren geschlagen geben.

Trotz der niedrigen Temperaturen waren mehr als 12000 Besucher zum närrischen Spektakel in die Innenstadt gekommen. Bereits zum Rathaussturm um 11.11 Uhr verfolgten viele Gäste

Mühlbach/Astrid-Lindgren-Schule, die Konrad-Adenauer-Schule mit dem SFZ Stegermatt, die Klassen 2 und 3 der Grundschule „Am Römerbad“ Zunsweier und das Bunte Haus.

Gehängt und gefleddert. TBO-Chef Alex Müller entkam den Krabbenaze nicht.

Scheeserennen. Wolfgang Reinbold als „Penner“ und Christoph Lötsch als „Renner“ gingen für die städtische Pressestelle an den Start.

750 Kinder. Ideenreiche Kostüme hatte der Nachwuchs.

gespannt, wie Oberbürgermeisterin Edith Schreiner zusammen mit den beiden Bürgermeistern Oliver Martini und Hans-Peter Kopp in Bademänteln das Historische Rathaus verteidigte. Doch nichts half und die Narren stürmten das Verwaltungsgebäude. Für 33 Jahre Umzugsmoderation bekam Jess Haberer einen Werres-Vogel überreicht und zeigte sich gerührt. Beim Hängen und Fleddern wurde TBOChef Alex Müller von den Krabbenazensorichtigdurchgeschüttelt.

Beim Scheeserennen der Rebknörpli Fessenbach gingen Vertreter der Presse an den Start: Den Sieg holte sich SWR-Moderator Günter Laubis. Musikalisch umrahmt wurde das Spektakel von den Schrottpäperern aus Zell-Weierbach. Beim Kinder- und Narrenumzug mit über 50 Zünften wurden die schönsten Verkleidungen prämiert. Bei den Einzelmasken belegten Lion Kambartel und Nicolas Herm den ersten Platz. Sieger bei den Gruppen wurden das SFZ am

Narrenzunft Aulendorf. Sie hatte die weiteste Anreise, stellte aber auch die größte Gruppe beim großen Kinder- und Narrenumzug . Fotos (9): Gabriel

Geehrt. Jess Haberer wurde für 33 Jahre Moderation ausgezeichnet.

Akrobatik. Der Hästräger der Wolfonia Rammersweier nimmt‘s sportlich.


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Verveine für die Stiftung Einen Betrag von 300 Euro hat Gabriele Stoll am Dienstag der Bürgerstiftung St. Andreas übergeben: Die Agrarbiologin aus Niederschopfheim verkaufte in der Weihnachtszeit 135 Tüten Verveine-Tee in einer Sonderedition, von der zwei Euro pro Tüte an die Stiftung gingen. Der Betrag wurde von spontanen Zuwendungen begeisterter Kunden aufgerundet. Stoll hat den in Frankreich schon lange sehr geschätzten Tee jetzt auch in Deutschland bekannt gemacht. Sie erforscht, züchtet und vertreibt die Produkte der Verveine-Pflanze in Demeter-Qualität auf lokalen Märkten der Region. Eine Erfolgsgeschichte, die ihre Wur-

zeln auf dem Offenburger Wochenmarkt durch begeisterte Rückmeldungen ihrer Kunden hat. So entstand auch die Idee zur Aktion „Genießen-Schenken-Spenden zugunsten des Sozialfonds für hilfsbedürftige Offenburger Bürgerinnen und Bürger bei der Bürgerstiftung“. Deren Geschäftsführer Bernhard Schneider erfreut die Spende: Da die Zinserträge aus dem Stiftungskapital derzeit nur begrenzt zu erwirtschaften seien, käme ein zusätzlicher Geldsegen momentan besonders gut an. Die Aktion läuft weiter. Interessenten an Spenden-Teetüten wenden sich an die Geschäftsstelle der Bürgerstiftung, E-Mail: bernhard. schneider@offenburg.de.

Geschafft. Ehepaar Patu-Reffert (l.) mit Vermieter Patric Gass.

Foto: Henle

Erste Erfolge für Wohnbündnis Vierköpfige Familie freut sich über Drei-Zimmer-Wohnung

Übergabe. Auf symbolische Weise übergab Gabriele Stoll dem Geschäftsführer der Bürgerstiftung St. Andreas, Bernhard Schneider, 300 Euro. Foto: Siefke

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Rebeca Patu-Reffert freut sich mit ihrem Mann und den zwei Kindern, dass sie über das „Bündnis für Wohnen“ endlich eine ausreichende Drei-Zimmer-Wohnung bekommen hat. Die Familie lebte zuvor längere Zeit in einer sehr beengten Zwei-Zimmer-Wohnung. Auch Vermieter Patric Gass freut sich, dass er der Familie helfen konnte. Die neuen Mieter richten sich gerade in der renovierten Wohnung ein. Dietmar Henle vom Kontaktbüro Wohnen ließ es sich nicht nehmen, Patu-Reffert als erster Mieterin vom „Bündnis für Wohnen“ einen Blumenstrauß zum Einzug zu überreichen. Die Stadt Offenburg sucht nach wie vor dringend bei privaten Vermietern leerstehenden Wohnraum, denn der Druck auf dem Wohnungsmarkt sei enorm, so Henle. Familien und Einzelpersonen mit kleinerem Einkommen hätten enorme Probleme, eine angemessene Wohnung zu bekommen, die sie bezahlen können. Erste Erfolge zeigen sich mittlerweile. Einige Vermieter schätzen es, von der Stadt Offenburg eine Prämie zu erhalten, wenn sie eine leerstehende Wohnung an Personen mit Wohnberechtigungsschein vermieten. Die Prämie kann je nach Wohnungsgröße bis zu 2500 Euro betragen. Viele Vermieter wissen

aber auch nicht, dass es seit 2015 ein Landesförderprogramm zur Sanierung von Wohnungen gibt. Dort kann man beispielsweise für eine Sanierung einer 90 Quadratmeter-Wohnung einen Zuschuss bis zu 40 000 Euro beantragen, wenn man an Mieter mit Wohnberechtigungsschein vermietet. Wenn es gewünscht wird, können Mieter eine gewisse Zeit von einer sozialen Organisation begleitet werden, so dass der Vermieter immer einen Ansprechpartner hat. Möglich ist es auch, dass eine soziale Organisation als Zwischenvermieterin auftritt. Zurzeit gibt es 16 Wohnungsangebote. Alle werden gerade mit oder ohne Landeszuschüsse renoviert. Viele Familien oder Einzelpersonen, die dem Kontaktbüro über soziale Organisationen gemeldet werden, warten dringend darauf, bald mit einer ausreichend großen und bezahlbaren Wohnung ausgestattet zu werden. Hierzu bedarf es weiterer Angebote seitens privater Vermieter. Das Kontaktbüro Wohnen berät privat Vermietende über alle Formalitäten. Beratungen werden auch direkt vor Ort durchgeführt. Info: Kontaktbüro, Dietmar Henle, Salzhaus, Hauptstraße 75-77, erstes Obergeschoss, Zimmer 211, Telefon 07 81/82-24 02.


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Ein Herz für Radler/innen. Die fahrradfreundliche Stadt Offenburg ist jetzt auch als europäische Energie- und Klimaschutzkommune zertifiziert.

Foto: Bittner

Mit Klimaschutz auf richtigem Weg Offenburg darf sich Europäische Klimaschutz- und Energiekommune nennen / Internationales Qualitätsmanagement Oberbürgermeisterin Edith Schreiner freut sich: „Ein externer Gutachter hat uns jetzt bestätigt, dass wir mit unseren Klimaschutzbemühungen auf dem richtigen Weg sind.“ Klimaschutzmanagerin Bernadette Kurte stimmt der Rathauschefin zu: „Dass wir bereits aus dem ersten Audit mit über 66 Prozent gehen, ist ein toller Erfolg.“ 50 Prozent der maximal erreichbaren Punktzahl benötigt eine Kommune, um als „Europäische Klimaschutz- und Energiekommune“ ausgezeichnet zu werden. Am vergangenen Donnerstag überreichte der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller in Friedrichshafen OB Schreiner die Auszeichnung. Er hob das herausragende Ergebnis im Bereich „Interne Organisation“ hervor, in dem die Stadt 84 Prozent der möglichen Punktzahl erreicht hat. Punkten konnte die Stadtverwaltung vor allem da-

mit, dass auf der Arbeits-, Entscheidungs- und Beratungsebene die Arbeitsgruppen und Gremien funktionieren, um eine gute kommunale Klimaschutzpolitik zu ermöglichen. Systematische Planung der Klimaschutzmaßnahmen, eingebettet in die städtische Haushaltsplanung, regelmäßige Berichte und Diskussionen in den politischen Gremien sowie die Information der Öffentlichkeit über die Umsetzung der Klimaschutzmaßnahmen gehören dazu. Neben der „Internen Organisation“ hat der externe Gutachter, Leonard Meyer von der Bundesgeschäftsstelle European Energy Award, das städtische Engagement in den Bereichen „Mobilität“, „Entwicklungsplanung, Raumordnung“, „Kommunale Gebäude und Anlagen“, „Kommunikation, Kooperation“ sowie „Versorgung, Entsorgung“ bewertet. In allen Sparten liegt Offenburg erheblich

über der 50-Prozent-Marke. „Insgesamt ein erfreuliches Ergebnis, auf dem wir uns keineswegs ausruhen wollen“, stellt Schreiner klar. „Das Instrument des European Energy Award zeigt uns auch genau auf, wo wir noch nachlegen können.“ Anregungen aus dem Audit sollen nun in die Planung

der Klimaschutzmaßnahmen für den Aktionsplan 2017/2018 einfließen. 2020 will sich die Stadt erneut dem kritischen Auge eines externen Gutachters stellen, sonst verliert sie die Auszeichnung. OB Schreiner gibt sich zuversichtlich: „Unser Ehrgeiz ist geweckt. In den kommenden Jahren wollen wir auf Goldkurs gehen.“

2007 bis 2017 – 10 Jahre Städtepartnerschaft

Stadt Offenburg

Offenburg feiert mit Pietra Ligure am 1. und 2. April 2017 Verkaufsoffener Sonntag am 2. April – www.offenburg.de

Der European Energy Award (eea) ist ein internationales Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren für den kommunalen Klimaschutz. Etwa 300 Kommunen nehmen in ganz Deutschland am eea teil. Es gibt zwei Auszeichnungen: den eea bei mehr als 50 Prozent der maximal erreichbaren Punktzahl und den eea Gold bei mehr als 75 Prozent der maximal erreichbaren Punktzahl. Die Stadt Offenburg hat die Teilnahme am eea 2012 mit dem Klimaschutzkonzept beschlossen und ist 2015 mit der Gründung des Energieteams in den Prozess eingestiegen. Udo Benz von der Ortenauer Energieagentur und Udo Schoofs von der Energieagentur Regio Freiburg begleiten den Offenburger eea-Prozess fachlich. Das Audit, das von dem externen Gutachter Leonard Meyer durchgeführt wurde, fand am 20. Dezember 2016 statt.


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Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen Eindrucksvolles Zeichen: Aktion „One Billion Rising“ auf dem Offenburger Marktplatz lockt rund 1000 Menschen an Antanzen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen: Zum vierten Mal fand in Offenburg die Protestaktion „One Billion Rising“ statt. Mit rund 1000 Besucherinnen und Besuchern konnte ein Teilnahmerekord aufgestellt werden. Es geht um Solidarität. Einer UN-Statistik zufolge hat jede dritte Frau weltweit bereits einmal in ihrem Leben eine Vergewaltigung oder schwere Körperverletzung erlebt. Das sind zusammen eine Milliarde – im Englischen „Billion“. Seit der Initiative der New Yorker Künstlerin Eve Ensler gehen seit 2013 immer am 14. Februar Menschen auf die Straße, um gemeinsam Position gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zu beziehen.

Mit den Klosterschulen In Offenburg nahmen in diesem Jahr die Schülerinnen der beiden Klosterschulen fast geschlossen an der Aktion teil, so dass der Marktplatz wie zu besten „public-viewing“-Zeiten gefüllt war. Zum Lied „Break The Chain“ von Tena Clark und der Choreografie von Debbie Allen wurde schwungvoll getanzt und damit eine eindrucksvolle Performance geliefert. „Damit wird gezeigt, dass wir nicht

Mehr Licht als Schatten. Das Offenburger Aufgebot am 14. Februar konnte sich sehen lassen.

bereit sind, die Gewalt hinzunehmen“, betonte Evelyn Woitsetschläger vom Verein Frauen helfen Frauen Ortenau, die mit dem Frauennetzwerk Offenburg das Großereignis organisiert hat. Offenburgs Gleichstellungsbeauftragte Regina Geppert nimmt das Ereignis zum Anlass, auf Ver-

anstaltungen rund um den Weltfrauentag am 8. März hinzuweisen: „Unsere Angebote geben reichlich Gelegenheit, den Weg zur Geschlechtergerechtigkeit weiter zu gehen.“ Am Weltfrauentag selbst werden lebensfrohe Frauenfiguren in der Innenstadt auftauchen und damit „das gesell-

Foto: Siefke

schaftliche Leben von Frauen in den öffentlichen Raum stellen“. Die Journalistin und Theologin Antje Schrupp wird am 28. März, 18.30 Uhr, Evangelisches Gemeindehaus, zur Frage „Feminismus versus Islam?“ Stellung nehmen. Weitere Infos im Internet unter www.frauen.offenburg.de.


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Ein Dankeschön für Ehrenamtliche Breites Angebot von kostenlosen Fortbildungen an sieben Standorten im gesamten Ortenaukreis / Broschüre liegt aus Für ehrenamtlich engagierte Menschen im Ortenaukreis gibt es ab sofort ein facettenreiches Angebot an kostenlosen Fortbildungen. Die Kursthemen reichen von organisatorischen und rechtlichen Fragestellungen über die Vermittlung von Fachkenntnissen bis hin zur Erweiterung persönlicher Kompetenzen. Entwickelt haben sie die Vernetzungsstelle Bürgerschaftliches Engagement und die Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen im Amt für Soziale und Psychologische Dienste im Landratsamt Ortenaukreis in Kooperation mit den drei Ortenauer Volkshochschulen, dem Mehrgenerationenhaus Lahr und der Stadt Kehl. Damit begegnen die Einrichtungen den gestiegenen Anforderungen an ehrenamtlich Engagierte und dem daraus resultierenden Bedarf an Qualifizierungsprogrammen. Das spezifische Fortbildungsangebot, das in einer Broschüre zusammengefasst ist, ist ab sofort in den Rathäusern und Volkshochschulen im Ortenaukreis verfügbar. „In den letzten beiden Jahren war

und die Selbsthilfekontaktstelle den Überblick über die Bedarfe haben und die Kosten für die Referenten übernehmen, stellen die Volkshochschulen die Räumlichkeiten bereit und sorgen für die Organisation vor Ort. „Ehrenamtliche sind für unser Gemeinwesen außerordentlich wichtig. Sie stellen uns allen ihr Engagement, ihre Zeit und ihr

Würdigung

Unterstützer/innen. Héctor Sala, Lena Tilebein, Ingo Kempf, Elisabeth Asche und Carmen Wenkert stehen hinter dem Angebot. Foto: Landratsamt

der zunehmende Schulungsbedarf Ehrenamtlicher im Ortenaukreis deutlich spürbar. Zudem haben uns viele positive Rückmeldungen aus den Reihen der Engagierten darin bestärkt, unser Fortbildungsprogramm auf eine breitere Basis zu stellen und weitere Partner mit ins Boot zu nehmen“, so Ingo Kempf von der Vernetzungsstelle Bürgerschaftliches

KURZ NOTIERT

Babykleidung

Das Diakonische Werk bittet um Kleiderspenden für Babys bis Größe 86, die an Frauen, die in einer finanziell schwierigen Situation sind, weitergegeben werden. Die Kleiderspenden werden beim Diakonischen Werk, Schwangerschaftsberatung, Okenstraße 8, Telefon 07 81/92 22-0 in Empfang genommen. Öffnungszeiten sind: Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und Montag, Dienstag und Donnerstag von 13.30 bis 16.30 Uhr.

Hör doch mal!

Kinder von 5 bis 9 Jahren können am MIttwoch, 22. Februar, 15 Uhr, den Kurs „Hör doch mal!“ mit Susanne Leiendecker im Museum im Ritterhaus besuchen. Es geht darum, mit allen Sinnen auf Entdeckungsreise zu gehen. Anmeldung erforderlich unter Telefon 07 81/82-25 77.

Seniorenwanderung

Am Mittwoch, 22. Februar, führt die Seniorenwanderung mit Joachim Voeller von Lautenbach entlang der Rench auf ebenen Wegen durch Stadelhofen und Erlach in die Grimmelshausenstadt Renchen. Die Gehzeit beträgt etwa vier Stunden, es gibt keine Höhendifferenz. Eine Einkehr ist gegen 12 Uhr vorgesehen. Treffpunkt ist um 8.40 Uhr in der Schalterhalle des Offenburger Bahnhofs (Ortenaukarte). Anmeldung bis Dienstag, 21. Februar, im Seniorenbüro, Telefon 07 81/82-22 22.

Finanzamt und VHS zu

Das Finanzamt Offenburg ist am Schmutzigen Donnerstag, 23. Februar, sowie am Fastnachtsdienstag, 28. Februar, ab 12 Uhr geschlossen. VHSGeschäftsstelle und I-Punkt haben vom 23. bis 28. Februar geschlossen.

Engagement und Héctor Sala von der Selbsthilfekontaktstelle. Durch die Kooperation konnte die Zahl der bisher vom Landratsamt angebotenen Fortbildungen auf 20 verdoppelt und zudem auf sieben Standorte verteilt werden. Außerdem ermöglicht die Partnerschaft, die Kurse kostenlos anzubieten. Denn während die Vernetzungsstelle Bürgerengagement

Knowhow zur Verfügung. Unser Fortbildungsangebot soll ein Dankeschön für dieses Engagement und eine Würdigung für die erbrachte Leistung sein“, betont Kempf. Weitere Informationen zu den Kursen finden sich zusätzlich zur Broschüre auch auf der Internetseite der Vernetzungsstelle Bürgerschaftliches Engagement unter www.ortenau-engagiert.de. Die Anmeldung ist dort online oder bei Barbara Schweiß von der Vernetzungsstelle Bürgerschaftliches Engagement unter Telefon 07 81/805-98 14 möglich.


10 18.2.2017 KURZ NOTIERT

Nordic Walking

Jeden Mittwoch treffen sich die zwei Nordic-Walking-Gruppen des Schwarzwaldvereins um 9 Uhr am Sportplatz von Rammersweier (Waldesrand an der Durbacher Straße). Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Auskünfte erteilen Sophie Küsters (Telefon 07 81/41 869) und Jürgen Klemm (33 477).

Theaterprojekt

„Im Wartesaal der Träume“ heißt ein Theaterprojekt von BAAL novo mit Flüchtlingen, Migranten und „Deutschländern“, das am Samstag, 18. Februar, 20 Uhr, im Salmen gezeigt wird. Es wird von der Robert Bosch Stiftung und dem Fonds Soziokultur unterstützt.

Kreativmarkt

Der zweite „Handgemacht-Kreativmarkt Offenburg“ findet am Samstag, 4. März, von 11 bis 18 Uhr sowie am Sonntag, 5. März, von 10 bis 17 Uhr auf dem Messegelände statt.

Frühlingsmarkt

Fastenwoche

Mehr als Osterbasteleien: Das Montessori-Zentrum Ortenau (MZO) lädt für Samstag, 18. März, von 10 bis 15 Uhr zum Frühlingsmarkt in seine Räume in der Burdastraße 9 ein. Neben KinderMitmach-Aktionen in Atelier und Werkstatt und dem Verkauf von Bastelarbeiten bietet der Markt Interessierten die Möglichkeit, sich über die Montessori-Pädagogik zu informieren. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Im MZO lernen derzeit 120 Kinder frei und selbstständig in ihrem individuellen Entwicklungstempo. Ziel ist es, dass sich die Kinder zu selbstbewussten Persönlichkeiten mit Selbstvertrauen, Selbstverantwortung, Eigenaktivität, Freude am Lernen und einem natürlichen Wissensdurst entwickeln. Die von Eltern getragene Einrichtung vereint Krippe, Kindergarten und eine staatlich anerkannte Grundschule unter einem Dach. Weitere Infos zur Pädagogik und zum Frühlingsmarkt gibt es im Internet unter www.montessori-ortenau.de.

In der Evangelischen Matthäusgemeinde gibt es vom 6. bis 10. März eine Fastenwoche nach der Methode von F.X. Mayr. Bei den Treffen unter Leitung von Pfarrerin Jutta Wellhöner von 18.30 bis 19.15 Uhr werden Erfahrungen ausgetauscht. Der Infoabend findet am Aschermittwoch, 1. März, um 18.30 Uhr im Ökumenischen Gemeindezentrum Weier, Johannesweg 11 statt. Infos und Anmeldung: Telefon 07 81/57 840.

AUSSTELLUNG

Inklusion. Eine Ausstellung mit Werken von Teilnehmerinnen am Inklusions-Projekt „Grenzgänge-Atelier“ von Anita Frei-Krämer ist ab Montag, 20. Februar, im Foyer des Landratsamts zu sehen. Die Diplom-Designerin hat in Kehl-Kork behinderte und nichtbehinderte Einwohner zum künstlerischen Arbeiten im „Grenzgänge-Atelier“ zusammengebracht. Ina Münk, Jutta Sansa, Mila Dedic und Christiane Stassen stellen nun dort gefertigte Gemälde, Zeichnungen und Collagen sowie Erzählungen und Gedichte aus. Die Arbeiten professioneller Künstler ergänzen die Schau. Collage: Krämer

Geistlicher Tag Johannes der Täufer fragt Jesus aus dem Gefängnis heraus: „Bist du es – oder sollen wir auf einen andern warten?“ Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch die Texte des Matthäusevangeliums. Am Aschermittwoch, 1. März, 9 bis 16.30 Uhr, St. Fidelis, Straßburgerstraße 39, soll zum Einstieg in die Passionszeit mit Gottesdienst, Tagzeitengebeten und Bibelgespräch der Frage nachgegangen werden. Die Leitung haben Pfarrer Eberhard Murzko, Katholische Kirchengemeinde St. Ursula, sowie Pfarrerin Jutta Wellhöner von der Evangelischen Matthäusgemeinde. Anmeldung im Katholischen Pfarramt St. Fidelis, Telefon 0781/92 50 50 bis 20. Februar.

Raum mit Klang Zum zweiten Klangraumkonzert des Jahres laden Bezirkskantor Traugott Fünfgeld und die Musikschule Offenburg/Ortenau ein. Erstmals musizieren Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Bläserklassen der Musikschule Offenburg bei einem KlangraumKonzert in der Auferstehungskirche Offenburg gemeinsam und im Wechsel mit Fünfgeld. Ausführende sind Instrumentalist/innen der Trompeten-, Horn-, Posaunen-, Tenorhorn- und Tubaklassen sowie deren Lehrkräfte Raphael Janz, Bernhard Münchbach, Heiko Mazurek, Gunter Udri und Thomas Wagner. Das Konzert findet am Sonntag, 19. Februar, um 17 Uhr in der Evangelischen Auferstehungskirche (Hölderlinstraße) statt. Der Eintritt ist frei.


18.2.2017 11

Sonnenschutz für Frank-Volk-Park Mit Schreiben vom 5. Februar wendet sich Stadtrat Stefan Böhm im Namen der GrünenFraktion an OB Schreiner. Er beantragt auf poetische Weise, den neu gestalteten Spielraum im Franz-Volk-Park mit einem Sonnenschutz auszustatten. Die prosaische Begründung lautet: „Der Franz-Volk-Park ist zwar neu gestaltet als Aufenthalts- und Spielraum für jung und alt. Leider ist aber nahezu der gesamte Sandspielbereich, die Rutschbahn, der Brunnen mit Umgebung und die dortigen Sitzgruppen von Frühling bis Herbst vom späten Vormittag bis zum späten Nachmittag der Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Auf der Rutschbahn haben sich letztes Jahr Kinder schmerzhafte Hautreizungen zugezogen. Die

Spiel- und Aufenthaltsqualität wird wegen des fehlenden Schattens deutlich und massiv beeinträchtigt. An Tagen, die zum Spielen und Aufenthalt im Freien einladen, wird der besonnte Bereich gemieden. Dann bleibt aber zum Spielen nicht mehr all zu viel Gelände und zum Sitzen gar kein Bereich mehr übrig Die zur Straßburger Straße hin gepflanzten Bäume sind so klein, dass sie auf viele Jahre hin diesen Bereich nicht beschatten werden. Ein Angebot von Sonnenschirmen in einer dort bereit gestellten Truhe kann das Problem nicht lösen. Ein Sonnenschutz kann die Zeit überbrücken, bis die Bäume hoch gewachsen sind. Der Sonnenschutz sollte angemessen groß und gegen Zerstörung geschützt sein.“

Plätze frei bei Familienbildungsferien Bei den nächsten Familienbildungsferien an Ostern vom 17. bis 23. April auf dem Libori-Hof in Todtmoos sind noch einige Plätze frei. Anmeldeschluss ist der 17. März. „Um für Familien ein Signal für mehr Lebensqualität zu setzen und Familien aktiv zu stärken, wurde das Landesprogramm ,Stärke’ ins Leben gerufen, das für Familien in besonderen Lebenssituationen gedacht ist“, erklärt Koordinator Hans-Jürgen Lutz vom Jugendamt des Ortenaukreises. Ein Baustein des Programms, die „Familienbildungsferien“, machen Ortenauer Familien mit Kindern sowie Alleinerziehenden preiswerte Urlaubsangebote für Ostern, Pfingsten, Sommerund Herbstferien. Sieben Tage lang wird eine bunte Mischung aus Familienbildung mit angeschlossener Kinderbetreuung, gemeinsamen Freizeitaktivitäten und freier Zeit geboten. Viele Familien könnten sich keinen gemeinsamen Urlaub leisten, so Lutz weiter. Die Gründe, warum Eltern-Kind-Ferien nicht

klappen, seien vielfältig: Arbeitslosigkeit, Krankheit, Scheidung, geringes Einkommen. „Das geht Familien sprichwörtlich an die Substanz.“ In Todtmoos führen die Wanderwege am Haus vorbei, zudem bietet der Libori-Hof Schwimmbad, Sauna, Kicker, Bolzplatz, Tischtennis... „Da darf es sogar mal regnen. Das tut den Familien gut. Und alles was Fami-

Zum Wohl der Familien lien gut tut, stärkt auch die Familien“, sagt Lutz, der bei dieser Aktion mit dem Katholischen Ferienwerk Oberhausen kooperiert. Die Kosten betragen 25 Euro pro Person plus Kurtaxe. Die Anreise muss selbst geleistet werden, die Rückreise mit der Bahn ist mit der KONUS-Gästekarte kostenfrei. Interessenten melden sich bis zum 17. März bei Katharina Baerwald, Telefon 02 08/ 99 423-75 oder per E-Mail: info@kforeisen. de, an. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.ortenauerSTAERKE.info.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.offenblatt.de

… ins Hallenbad Offenburg. Jeden letzten Samstag im Monat von 14 bis 17 Uhr sind hier die Kleinen die Größten. Taucherbrillen, Bälle, Bretter, Poolnudeln, Tauchringe, Luftmatratzen und Riesenreifen garantieren tollen Wasserspaß. Termine Samstag 28. 01. 2017 Samstag 25. 02. 2017 Samstag 25. 03. 2017 Samstag 29. 04. 2017 kurzfristige Änderungen vorbehalten

Genießen Sie an diesen Samstagen auch unsere extra langen Saunaöffnungszeiten von 9 bis 24 Uhr mit stündlichem Aufguss. Außerdem: textilfreies Schwimmen von 19.15 bis 24 Uhr. Stegermattstraße 11 77652 Offenburg Tel.: 0781 9193380

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12 18.2.2017 Amtlicher Teil

Öffentliche Bekanntmachungen und Ausschreibungen Feststellung und Bekanntmachung des Jahresabschlusses 2015 des Zweckverbands „Gewerbepark Raum Offenburg“ (GRO) Die Verbandsversammlung des Zweckverbands „Gewerbepark Raum Offenburg“ (GRO) hat am 8. Februar 2017 in öffentlicher Sitzung gemäß § 18 des Gesetzes über interkommunale Zusammenarbeit in Verbindung mit § 4 Abs. 2 Ziffer 7 der Verbandssatzung den Jahresabschluss 2015 wie folgt festgestellt: Der geprüfte Jahresabschluss 2015 schließt zum 31.12.2015 mit einer Bilanzsumme von 10.194.533,71 Euro. Davon entfallen auf der Aktivseite auf - das Anlagevermögen

4.932.915,44 Euro

- das Umlaufvermögen

4.833.582,41 Euro

und auf der Passivseite auf - das Eigenkapital (Gewinnvortrag) - die empfangenen Ertragszuschüsse

350.741,55 Euro 5.760.215,34 Euro

- die Rückstellungen - die Verbindlichkeiten Summe der Erträge

0,00 Euro 4.083.576,82 Euro 476.816,02 Euro

Summe der Aufwendungen

- 432.111,06 Euro

Jahresüberschuss

+ 44.704,96 Euro

Der Jahresüberschuss von 44.704,96 Euro wird dem Gewinnvortrag von 306.036,59 Euro zugeschlagen. Der Überschuss von 350.741,55 Euro wird auf die neue Rechnung vorgetragen. Der Verbandsvorsitzende wird entlastet. Der Jahresabschluss 2015 ist mit sämtlichen Bestandteilen und Anlagen ab sofort öffentlich für die Dauer von sieben Werktagen während der allgemeinen Dienststunden in der Geschäftsstelle des Zweckverbands „Gewerbepark Raum Offenburg“ (GRO) bei der Stadt Offenburg, Abteilung Wirtschaftsförderung und Liegenschaften, Marktcenter, Zugang für das Historische Rathaus, Hauptstraße 90, 77652 Offenburg, 2. Obergeschoss, Zimmer 333, für jedermann zur Einsichtnahme ausgelegt. Offenburg, 9. Februar 2017 Klaus Jehle Bürgermeister und Verbandsvorsitzender

Öffentliche Ausschreibungen nach VOB/A Vorhaben: Sanierung und Erneuerung des Kunstoffkleinspielfeldes am Schillergymnasium Vergabe-Nr.: SOG_BS-2017-0016 Ausführungsfrist: 8.5. – 30.6.2017 Angebotseröffnung: 8.3.2017, 10 Uhr Vorhaben: Östl. Innenstadt BA 1 Lindenplatz, Zunftgasse, Lange Straße Elektroarbeiten Vergabe-Nr.: SOG_BS-2017-0018 Ausführungsfrist: 15.5.2017 – 30.4.2018 Angebotseröffnung: 9.3.2017, 10 Uhr Eröffnungsort: Stadt Offenburg, Fachbereich Bauservice, Zentrale Vergabestelle, Zimmer 125, Wilhelmstraße 12, 77654 Offenburg Die vollständigen Veröffentlichungstexte erscheinen auf dem Vergabeportal des Staatsanzeigers für Baden-Württemberg GmbH, www.vergabe24.de, im Submissionsanzeiger http://www.submission.de/vergabe-magazin, im Subreport http://www.subreport.de, auf dem Portal der Wirtschaftsregion Ortenau http://www.wro.de/fuer-die-region/ausschreibungen.html, auf der Homepage der Stadt Offenburg http://www.offenburg.de/html/ausschreibungen308.html?& Anforderung der Angebotsunterlagen: Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH Breitscheidstraße 69, 70176 Stuttgart; Telefon 07 11/ 6 66 01-555, Fax 07 11/ 6 66 01-84 vergabeunterlagen@staatsanzeiger.de, www.vergabe24.de

Stellenausschreibung Die Stadt Offenburg sucht für den Fachbereich Hochbau, Grünflächen und Umweltschutz zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n vollzeitbeschäftigte/n (derzeit 39 Wochenstunden)

Assistent/in der Fachbereichsleitung (Kennziffer: 015-17)

Ihre wesentlichen Aufgaben sind: • Assistenz der Fachbereichsleitung • allgemeine Sekretariatsarbeiten, wie z.B. Schreibdienste für den Fachbereich • Führen von Statistiken (Bautätigkeit, Fortbildung und Ausfallzeiten), Vorbereitung von Dienstreisen und Abrechnung der Fahrtkosten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereiches, Erstellen von Ingenieurverträgen nach Vorgabe • Rechnungswesen • Front-Desk/Störmeldungshotline für das Gebäudemanagement • Qualitäts- und Beschwerdemanagement für den Fachbereich • Mitarbeit bei der Erstellung von Sitzungsvorlagen Verbunden mit der Stelle ist auch die Vertretung des Sekretariats von Herrn Bürgermeister Oliver Martini. Wir erwarten von Ihnen: • Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte/r oder eine vergleichbare Ausbildung mit einschlägiger beruflicher Erfahrung • sicheres Auftreten und höfliche Umgangsformen • sicheres Beherrschen von MS-Office-Produkten (Word, Excel, PowerPoint) sowie SAP und Session • soziale Kompetenzen wie Kommunikationsstärke, Konflikt- und Teamfähigkeit • selbstständige, kunden- und teamorientierte Arbeitsweise • Bereitschaft zur Weiterbildung Wir bieten Ihnen: • interessante, abwechslungsreiche Tätigkeit • eigenverantwortliche Wahrnehmung der Aufgaben • eine zunächst auf 2 Jahre befristete Beschäftigung im Rahmen einer Mutterschutz-/Elternzeitvertretung nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst unter Eingruppierung in Entgeltgruppe 6 Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Sind Sie interessiert? Dann übersenden Sie bitte bis spätestens 18. März 2017 Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe der Kennziffer an die Stadt Offenburg, Fachbereich Zentrale Dienste/Abteilung Personalservice, Postfach 24 50, 77614 Offenburg. Bitte senden Sie uns nur Kopien Ihrer Dokumente, da keine Rückgabe der Bewerbungsunterlagen erfolgt. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens werden die Unterlagen vernichtet. Für Rückfragen steht der zuständige Fachbereichsleiter Andreas Kollefrath unter Telefon 07 81/82-2332 zur Verfügung. Informationen zur Stadt Offenburg: www.offenburg.de.

Einladung Die nächste Sitzung des Schul- und Sportausschusses der Stadt Offenburg findet am Montag, 20. Februar, um 18 Uhr im Sitzungssaal Technisches Rathaus, Wilhelmstraße 12, statt. Tagesordnung: Beratung 1. Entwicklungsplanung neue Gemeinschaftsschule für Offenburg sowie Stadtteil- und Familienzentrum Albersbösch (SFZA) 2. Weiterentwicklung der Georg-Monsch-Schule zur Ganztagesgrundschule in Wahlform 3. Schulstatistik der Offenburger Schulen 4. Elternbeteiligung bei der Weiterentwicklung des Grundschulbereichs 5. Weiterentwicklung Schulsozialarbeit in Offenburg – Schulsozialarbeit an Grundschulen 6. Anpassung der Sportförderrichtlinien


Special im

18.2.2017 13

Bauen & Wohnen Hier bekommen Sie Tipps und Infos von Experten rund ums Bauen. Von „A“ wie Außenanlage bis „Z“ wie Zimmerei. Fotos: Fotolia (3)/3darcastudio/KB3/Erwin Wodicka

Eine gelungene Kombination In Neubauten beinahe Standard, bekommt das Zusammenspiel von Wohnraum und Küche immer größere Bedeutung Offene Küchen werden immer beliebter, denn hier verschmelzen Küchen- und Esszone und sind ans offene Wohnzimmer angegliedert. Eine großzügige Wohnatmosphäre entsteht. Aktuelle Küchenangebote sind dabei genauso vielseitig wie der individuelle Geschmack der Menschen. Im Trend liegen modern und puristisch anmutende Küchen ge­ nauso wie solche im guten alten Landhausstil. Ein neuer Trend ist die Kombination von Küchenmö­ beln mit Wohnmöbeln und um­ gekehrt. Die offene Küchengestal­ tung spielt der Nachfrageseite dabei in die Hände: Bänke, Side­ boards oder Podeste passen über­ all hin und nicht bloß in einen bestimmten Raum. Die moderne Küche soll prakti­ kabel und funktional sein, aber auch schön und ansehnlich. Fron­ ten und Arbeitsplatten müssen leicht zu reinigen sein und es muss

Auch die Landhausoptik unterstreicht eine neue Gemütlichkeit – jetzt in dunklen Tönen.

viel Stauraum für Utensilien ge­ ben. Zudem ist gutes Licht zur Ausleuchtung der Arbeitsflächen zur Speisenzubereitung sowie für die Gesamtatmosphäre angesagt.

Das alles in ergonomisch richtigen Höhen, mit kurzen Arbeitswegen, guter Belüftung, mit niedrigem Energieverbrauch und in einer schicken Gesamtgestaltung. Im neuen Küchenmöbelangebot überwiegt als Frontenoptik übri­ gens Lack. Sowohl Mattlack als auch Lacklaminat sind in Mode. Hochglanzlack ist auf dem Rück­ zug, während Holz und Holzoptik ihre Stellung behaupten können. Auch Kombinationen aus mattem Unilack und einem Echtholzfur­ nier oder aus Lacklaminat und

Foto: AMK

einer Holznachbildung sind im Kommen. Bei den Farben der La­ cke bleiben die Klassiker Weiß und Grau. Für mutige Küchen­ käufer gibt es ein zunehmendes Angebot an Schwarz. Ein weiterer Trend ist die „smar­ te“ Steuerung von Elektrogeräten. So sind Apps für Tablets und Smartphones auf dem Markt, mit denen man Backofen und Co. an­ steuern und kontrollieren kann. Ihr Fachmann für Küchenplanung und Montage berät Sie gerne im Fachgeschäft vor Ort. (AMK)

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Special im

14 18.2.2017

Förderungen richtig nutzen Seit Januar 2017 gibt’s wieder Zuschüsse für bauliche Maßnahmen zum Einbruchschutz und zur Barrierereduzierung Die Ortenauer Energieagentur informiert: Seit Anfang des Jahres können für altersgerechtes Umbauen, Einbruchschutz und Batteriespeicher wieder Förderzuschüsse beantragt werden. Auch die BAFA-Förderung für Hocheffizienzpumpen sei weiterhin lukrativ. Die KfW hat außerdem ein neues Förderprogramm für BrennstoffzellenHeizgeräte aufgelegt! Ab sofort können über das Zuschussportal der KfW wieder Anträge in dem KfW-ProgrammNummer 455 gestellt werden. Bereits bewilligte Mittel werden jetzt ausgezahlt. Wurde der Antrag schon über das Zuschussportal gestellt, erfolgt die Auszahlung ab April 2017. Die Förderung besteht in einem Zuschuss von 10 bis 12,5 Prozent der Investitionskosten. Gefördert werden außerdem wieder stationäre Batteriespeichersysteme in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage, die an das elektrische Netz angeschlossen ist (KfW-Programm-Nr. 275). Bezuschusst werden die Kosten des Batteriespeichers bei Neuerrichtung einer Photovoltaikanlage oder nachträglich in Verbindung mit einer nach dem 31. Dezember 2012 in Betrieb genommenen Photovoltaikanlage. Der Tilgungszuschuss auf die förderfähigen Kosten von maximal 2000 Euro beziehungsweise 2020 Euro pro KWp beträgt 19 Prozent. Er reduziert sich am 1. Juli 2017 auf 16 Prozent.

Lohnender Zuschuss Weiterhin sehr lukrativ ist auch die Förderung der BAFA für den Ersatz von Heizungs-Umwälzpumpen und Warmwasserzirkulationspumpen durch Hocheffizienzpumpen sowie die Heizungsoptimierung durch einen hydraulischen Abgleich bei bestehenden Heizsystemen. Die Förderung beträgt hier bis zu 30 Prozent der gesamten Nettoinvestitionskosten. Höchstens jedoch 25 000 Euro. Neu ist die Förderung der Brennstoffzellentechnologie für die gekoppelte Wärme- und Stromver-

Bei der Erstberatung informiert die Ortenauer Energieagentur neutral und kostenfrei.

sorgung von Wohngebäuden (KfW-Programm-Nr. 433). Anträge können Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Einund Zweifamilienhäusern oder Wohnungseigentümergemeinschaften stellen, wobei ein Energieeffizienz-Experte einzubinden ist. Infos hierzu gibt es im Internet unter www.energie-effizienzexperten.de. Die Förderung erfolgt durch einen Investitionszuschuss, der nach Abschluss des Vorhabens auf das Konto des Antragstellers überwiesen wird. Der Zuschuss setzt sich aus einem Festbetrag von 5700 Euro und einem leistungsabhängigen Betrag von 450 Euro je angefangener 100 Wel zusammen. Ortenauer Energieagentur Okenstr. 23a, 77652 Offenburg Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr Telefon: 07 81/92 46 19-0 E-Mail: info@ortenauerenergieagentur.de Ansprechpartner: Christian Dunker, Manuel Braun Beratungstermine: mittwochs nach tel. Voranmeldung

Foto: Ortenauer Energieagentur

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18.2.2017 15 ANZEIGE

ISOTEC-Gruppe ehrt Engagement Anja Briese überzeugte 2016 mit überdurchschnittlicher Leistung als Assistenz von ISOTEC-Partner Joachim Hug Im vergangenen Dezember durfte die ISOTEC-Gruppe zum zweiten Mal einer Frau zur Auszeichnung „Unsere Beste in der ISOTEC-Familie“ gratulieren. Dieses Mal konnte Anja Briese, die Assistenz von Joachim Hug in Hohberg, die Auszeichnung entgegennehmen. ISOTEC-Partner Joachim Hug war die Auszeichnung ein besonderes Anliegen, da Anja Briese seit dem ersten Tag auf regionaler und nationaler Ebene mit 110 Prozent hinter dem Unternehmen und der Marke ISOTEC stand. Frau Briese hat bereits die Einarbeitungszeit optimal genutzt und nicht nur so viele Schulungen wie möglich besucht, sondern Joachim Hug und sein Team auch zu Beratungsterminen beim Kunden oder auf Baustellen begleitet, um sich einen Rundum-Überblick von ISOTEC zu verschaffen. Die beiden sind mittlerweile ein perfekt eingespieltes Team: „Frau Briese entlastet mich in allen Belangen, ohne

So sehen Sieger aus: Joachim Hug freut sich mit seiner Kollegin Anja Briese über die Auszeichnung.

dass es einer Aufforderung bedarf. Sie spürt, wenn sie eine zusätzliche entlastende Rolle übernehmen kann und bietet sich in sol-

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Special im

16 18.2.2017 ANZEIGE

Dem Schimmelpilz mit Innendämmung begegnen Dunkle Flecken in der Schlafzim­ merecke, schwarze Beläge in der Küche an der Wand: Schimmelpil­ ze sind ein weitverbreitetes Phäno­ men. Schimmel entsteht immer dann, wenn die Feuchtigkeit in den Innenräumen nicht nach draußen entweichen kann, zum Beispiel weil nicht ausreichend gelüftet wird. Aber auch bauliche Verände­ rungen, wie der Einbau hermetisch schließender Fenster, verändern das Raumklima – nicht immer zum Vorteil, denn die „automatische“ Lüftung durch die Fensterritzen geht dadurch verloren. Durchschnittlich fallen in einem Haushalt täglich etwa 25 000 Liter Wasserdampf an, der an die Raum­ luft abgegeben wird. Diese Feuch­ tigkeit muss wieder raus aus den Räumen, da sonst die Gefahr von Schimmelpilzbildung besteht. Werden neue, hermetisch schlie­ ßende Fenster eingebaut, kann die feuchte Luft nicht mehr wie zuvor durch Ritzen oder undichte Stel­ len entweichen. Die warme, feuchte Luft schlägt sich an den kühleren Wänden nieder. Da­ durch kann es zu Schimmelpilz­ befall kommen. Der Experte Olaf Händeler aus dem Sanierungsnetzwerk Getifix führt in solchen Fällen eine um­ fangreiche Analyse durch, um an­ dere Ursachen für die Feuchtigkeit auszuschließen. Um Feuchtepro­ bleme dauerhaft zu lösen, emp­

Zu einer gründlichen Analyse des Raumklimas gehört auch eine Messung der Feuchtigkeit im Mauerwerk. Foto: Getifix

fehlen die Fachleute eine Innen­ dämmung mit Platten aus Calcuimsilikat. Die Getifix Klima­ platte kann Feuchtigkeit in gro­ ßen Mengen aufnehmen, spei­ chern und bei Lüftung schnell wieder abgegeben. Als system­ konforme Schlussbeschichtungen empfiehlt der Profi entweder Ge­ tifix Silikat­Streichputz oder Sili­ kat­Scheibenputz. Alternativ werden die Wände mit der hochwirksamen Antikon­ densationsbeschichtung Getifix fino behandelt, um die Schimmel­ pilzbildung effektiv und dauerhaft zu verhindern. Der Einsatz der

Beschichtung bietet sich in beson­ ders feuchtegefährdeten Berei­ chen an, wie zum Beispiel in Ba­ dezimmern, Küchen oder Kellern. So kann mit natürlichen, nachhal­

tigen und wohngesunden Materi­ alien in allen Räumen ein ange­ nehmes und behagliches Klima entstehen. Weitere Informationen unter: www.getifix.de/haendeler

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Sichere Fenster Alle paar Minuten findet in Deutschland, statistisch gesehen, ein Einbruch statt. Die meisten Langfinger kommen dabei durch Fenster oder Terrassentüren in die fremden vier Wände. Verständlich, dass die Sorge der Hausbesitzer um die eigene Sicherheit und die der Familie stetig wächst. „Sind einbruchhemmende Weru-Fenster in guter Qualität eingebaut, kann man beruhigter zur Arbeit oder in den Urlaub fahren“, rät Andreas Schnebelt vom WeruFachbetrieb Hemmler in Schutterwald: „Einen absoluten Schutz gibt es zwar nicht, aber mit der richtigen Technik kann man es Einbrechern sehr schwer machen, in die Wohnung zu gelangen.“ Die Sicherheit eines Fensters hängt von den Verriegelungen, der Glasart und dem richtigen Einbau im Mauerwerk ab. Was kaum je-

Mühsamer Kraftakt mand weiß: Die laut Statistik häufigste Einbruchsmethode ist nicht das Einschlagen der Scheibe, sondern das Aufhebeln des Flügels. Dagegen helfen spezielle Beschlagsysteme mit Verriegelungsteilen aus gehärtetem Metall. Stabile Sicherungsstifte im Fenster-

flügel, die sich bequem über den Drehgriff betätigen lassen, machen das Aufhebeln zu einem langwierigen Kraftakt. „Die meisten Einbrecher sind auf schnelle Beute aus und geben auf, wenn sie auf zähen Widerstand stoßen“, wissen die Experten von Hemmler. Weru-Fenster bieten ein durchgängiges Sicherheitskonzept: Kernpunkte sind stabile Rahmenkonstruktionen und hochwertige Beschläge mit zahlreichen sicherheitsrelevanten Bauteilen – nicht nur für Fenster, sondern gerade auch an Balkon- und Terrassentüren. Schon der Weru-Standardbeschlag hat wichtige Sicherungselemente. Fenster mit einbruchhemmenden Eigenschaften werden in sogenannte Widerstandsoder Resistenzklassen eingeteilt – von Gelegenheitstätern ohne Werkzeug bis hin zu Profis mit schwerem Gerät. Für Privathaushalte genügen meist Fenster der Resistenzklassen 1 bis 3, die selbst einen Einbrecher mit Stemmeisen eine ganze Zeit aufhalten können. Das Team des Weru-Fachbetriebs Hemmler berät nicht nur und liefert die einbruchhemmenden Produkte – es sorgt auch für die fachgerechte Montage aller Komponenten und Bauteile.

Ein Plus an Sicherheit bieten einbruchhemmende Beschläge.

Foto: Weru

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