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Offenblatt 41/2022

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Stadt Offenburg ∙ Unser Amtsblatt

Nr. 41, 26. November 2022

www.offenburg.de Stabwechsel bei der Sparkasse Offenburg-Ortenau: Jürgen Riexinger folgt auf Helmut Becker als Vorstandsvorsitzender.

„Entre deux“ heißt die Ausstellung in der Städtischen Galerie mit Werken von französischen und deutschen Kunstschaffenden.

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ltungsVeransta r kalende 26.11. bis

11.12.22

OB Marco Steffens stattete dem Unternehmen Vivil einen Besuch ab, das seit 1903 in Offenburg Pfefferminzbonbons herstellt. ❚ Seite 6

Brückensanierungen kosten Millionen Gemeinderat und Verkehrsausschuss stimmen Investitionen zu/Grünes Licht für eine weitere Ingenieursstelle

Es ist eine gigantische Summe: Bis 2035/36 werden für Neubau und Instandsetzungen Stand heute rund 58 Millionen Euro für Investitionsmaßnahmen plus 5 Millionen Euro Unterhaltungskosten anfallen. Mit den zahlreichen Projekten ist auch personelle Verstärkung erforderlich. Verkehrsausschuss und Gemeinderat gaben jetzt grünes Licht für eine weitere Ingenieurstelle. Es seien nur grobe Schätzungen, betonte Brückenchef Bernhard Mußler mit Blick auf die veranschlagten Kosten. Wie sich die Preise in diesem Zeitraum entwickeln, könne heute noch niemand sagen. „Brücken stellen das Nadelöhr in der Infrastruktur der Straßen dar“, verwies er auf die Auswirkungen von Neubau und Sanierung. Gründe hierfür seien verbaute Materialwahl, vorzeitiger Verschleiß, Altersgründe, nicht mehr zeitgemäße Verkehrsführung und Hochwasserschutz, informierte Mußler. Oft sei es auch eine Mischung aus allem. Jedes Brückenbauwerk werde im Verkehrsausschuss noch einmal einzeln zur Abstimmung vorgestellt, so der Brückenchef. Bis 2021

ras Maygutiak (AfD) sprach in Bezug auf die Kosten von Kaffeesatzleserei und wollte wissen, was an der Stadt hängen bleibt. „78 Prozent der Kosten bleibt an uns hängen“, erklärte Mußler. Die Förderungen werden detailliert bei den einzelnen Maßnahmen vorgelegt, versprach er. Auch schaue man immer auf Fördertatbestände. Natürlich berücksichtige man den Schwerlastverkehr auf den Brücken. Ein Lkw richte so viel Schaden wie 20 000 (!!) Pkw an, erklärte er die Dimensionen. Mußler: „Hitze und Kälte wirken sich negativ aus, aber der Verkehr bereitet erheblich mehr Schäden.“ Mühlbachbrücke. Auch für Geh- und Radwege wird mehr Platz sein. Foto: Lötsch

wurden die Bauwerke durch einen Ingenieur betreut, zur Kontrolle dieser gebe es seit Oktober 2021 eine zusätzliche Fachkraft. „Wenn jetzt fünf Brücken parallel betreut werden müssen, auch wenn wir die Fachplanung von Ingenieurbüros durchführen lassen, ist eine Kraft zu wenig“, so Mußler. Parteiübergreifend wurde eine

Projekte in den kommenden fünf Jahren Kostenüberblick: Zu den Projekten in den kommenden fünf Jahren zählen der Talbachdurchlass (2,2 Mio Euro), die Mühlbachbrücke (1,5 Mio Euro), die Stegermattbrücke (3 Mio Euro), die Südringbrücke über die Rheintalbahn (8,4 Mio Euro), die Kinzigbrücke mit dem E-Werk (0,5 Mio Euro) sowie die Kurt-SchumacherBrücke (0,75 Mio Euro) und die Marlener Straße über die B3/33 (0,6 Mio Euro).

zusätzliche Ingenieurstelle befürwortet. Karin Jacobsen (Grüne) wünschte sich recyceltes Material für Brücken-Neubauten und appellierte für ausreichend Platz für Fußgänger und Radfahrer auf den Brücken. Letzteres sei selbstverständlich, so Werner Maier (CDU) und sprach von einem finanziell riesigen Kraftakt für die Stadt. Tobias Isenmann (FWO) erinnerte an die Brücken im Industriegebiet, die Lkw-tauglich sein müssten. Loretta Bös (SPD) zeigte sich erschrocken über die Summe. Ihre Frage: Inwieweit Hitze und Kälte zu Schäden beitragen? Silvano Zampolli (FDP) ist überzeugt, dass eher das doppelte der Kosten realistisch sei. Ta-

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