UNSER AMTSBLATT
Ausgabe Nr. 37
3. November 2024
OB-Firmenbesuch bei einem soliden Handwerksbetrieb: Seite 4
Foto: Stadt
Foto: Gabriel
www.offenblatt.de
Themen für Albersbösch: Seite 11
+++ Matthias Zanger sitzt für die CDU neu im Gemeinderat: SEITE 2 +++ Am 8. und 9. November dreht sich vieles um die Wärmepumpe: SEITE 5 +++ Ludwig Gütle wird als Ortsvorsteher von Windschläg verabschiedet: SEITE 6 +++
Kunstreiches Waldbaden
Neue Ausstellung in der städtischen Galerie mit Begleitprogramm/Vom 9. November bis 27. April KULTUR Die neue Ausstellung
Der Wald als Idylle, Kraftort und ein Ort der Mythen wird vom Menschen geliebt und wertgeschätzt. Dem gegenüber steht die permanente Zerstörung des sensiblen Naturraumes. Die Ausstellung reflektiert die tiefe Verbundenheit mit dem Wald und hinterfragt gleichzeitig die Auswirkungen unseres Handelns. Zu sehen sind zwölf künstlerische Positionen, die diese Ambivalenz thematisieren. Die ausgewählten Künstler*innen gehen dabei unterschiedlich auf die komplexe und oft widersprüchliche Beziehung zu einem der wichtigsten Ökosysteme der Erde ein – mit Malerei, Zeichnung, Skulptur, Video, Fotografie und Installation. Malgosia Jankowska bringt in ihren großformatigen Tuschearbeiten die mystischen Aspekte der Natur zum Ausdruck, inspiriert von Märchen und Sagen. Christine Brunella hingegen weckt in den zarten Zeichnungen mit Epoxidharz ein Gefühl der Zugehörigkeit des Menschen zur Natur und zeigt, wie das Staunen über die natürliche Welt ein Gefühl von Erdung und Stärke vermitteln kann.
Foto: Stadt Offenburg
„O(h) Wald“ wird am Freitag, 8. November, 19 Uhr, durch Kulturbürgermeister Hans-Peter Kopp in der Städtischen Galerie Offenburg eröffnet. Vom 9. November bis zum 27. April 2025 besteht die Möglichkeit, das etwas andere Waldbaden auf dem Kulturforum zu testen.
Fragilität und Dualität thematisiert Philipp Fürhofer in seinen Leuchtkästen.
Anne Carnein interpretiert Pflanzen, wie Farne und Pilze in Skulpturen aus recycelten Textilien und verweist so auf den Kreislauf des Lebens und die Bedeutung von Nachhaltigkeit. Im vielseitigen Werk der Offenburger Künstlerin Gretel HaasGerber (1903-1998) ist der Wald vor allem in den Zeichnungen zu entdecken. Der heimische Wald findet sich vorrangig in Darstellungen aus den frühen Schaffensjahren der Künstlerin wieder. Die kleinformatigen Gemälde und Aquarelle des Offenburger Malers Achim von Heimburg (1948-2015) sind direkt in der Natur entstanden. Die Werke fangen unverfälschte Eindrücke des Waldes ein, indem sie die Atmosphäre und die satten Grüntöne der Umgebung spiegeln. Die Wälder seiner Heimatregion Schwarzwald dienen Stefan Strumbel als Inspiration für seine Mixed Media Werke. Martin Sander hält in den vielen Variationen seiner in Öl
gemalten Waldstücke vor allem die Stimmung der Naturlandschaft fest. Philipp Fürhofer thematisiert in seinen (Leucht-)Kästen die Fragilität der Natur und die Dualität von Leben und Tod, die den fortlaufenden Kreislauf von Mensch und Natur prägt. Der brasilianische Fotokünstler Caio Reisewitz stellt in seinen Fotocollagen den tropischen Regenwald der urbanen Entwicklung gegenüber und übt so Kritik an den Eingriffen in die Natur. Mariele Neudecker stellt in ihrem Glaskasten mit Waldlandschaft das Bekannte dem Unbekannten gegenüber und ermöglicht unterschiedliche Perspektiven. Von Helge Hommes, Künstler und Umweltaktivist, sind Bilder aus dem Zyklus Waldesruh zu sehen, die den natürlichen Köper des Baumes auf seine Form und Struktur in schwarz-weiß Bildern reduzieren. Eine kleine Plastik aus Naturmaterialien von der Duo-Partnerin Saxana
verweist auf gemeinsam Erlebtes im Hambacher Wald. Das italienische Künstlerduo FormaFantasma (Andrea Trimarchi & Simone Farresin) lässt in einer mit Lasertechnologie erzeugten Videoarbeit den Baum selbst sprechen. Im Museum im Ritterhaus findet am Freitag, 15. November, und Samstag, 18. Januar 2025, jeweils 14 Uhr, die Führung „Der Wald – eine vielfältige Kulturlandschaft“ statt. Für Kinder wird das Thema im Kurs „Ökosystem Wald“ altersgerecht auf bereitet. Termine: Samstag, 2. November, und Samstag, 28. Dezember, jeweils 15 Uhr. Städtische Galerie: Mi bis Fr, 1418 Uhr, Sa und So, 11-17 Uhr. Jahreskonzert
Leitung Petra Rosenberg-Dufner Musical- & Filmmusik vom Rock-Pop-Chor Unerhört und Solisten Am Piano: Adrian Sieferle
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