Stadt Offenburg ∙ Unser Amtsblatt
Nr. 36, 22. Oktober 2022
www.offenburg.de 2023 finden die Frauengesundheitstage zu Beginn der Sommerferien statt – noch werden Helferinnen und Sponsoren gesucht.
Die Junge VHS hat wieder ein abwechslungsreiches und altersgerechtes Programm für die Wintersaison auf die Beine gestellt.
Dem in Fessenbach geborenen Künstler Lothar von Seebach wird in der Reblandhalle erneut eine Ausstellung gewidmet.
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Inklusion wird alltagstauglich
Projekt „Füreinander.Miteinander.Stegermatt“ schafft Wohnraum für Menschen mit und ohne Behinderung
Das unkonventionelle Zusammenwirken der Hurrle Immobilien Gruppe, der Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch e.V. und der Volksbank eG hat das Projekt „Füreinander.Miteinander. Stegermatt“ ermöglicht. Die Stadt Offenburg hat das Vorhaben ideell und finanziell gefördert. Im Stadtteil Stegermatt – zwischen den Straßen „Steinfirst“ und „Fröbelweg“ – entstanden 58 Wohnungen für Menschen mit und ohne Behinderung. Die Wohnungen werden einerseits von Beschäftigten der Lebenshilfe belegt. Zum anderen sollen sie als sozialer Wohnraum zur Verfügung gestellt werden. Drei bis fünf Arbeitsplätze für behinderte Menschen entstanden in der hauseigenen Wäscherei, der Cafeteria und bei den Hausmeisterarbeiten. Grundstückseigentümer ist der Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch e.V., der das Grundstück in Erbbaupacht für 99 Jahre an die neu gegründete Projektgesellschaft „Füreinander.Miteinander.Stegermatt GmbH“ vermietet. Beteiligte und somit Investoren der eigens für das Projekt gegründeten neuen Gesellschaft sind die Hurrle Immobilien Gruppe und die Volksbank eG – Die Gestalterbank. Alleiniger Geschäftsführer ist Thomas Ganter von der Hurrle Immobilien Gruppe. Für die Umsetzung des Bauvorhabens zeichnet das Architekturbüro Huber
fertig. Am Freitag, 21. Oktober, konnte mit allen Beteiligten die Einweihung gefeiert werden. Es hat einige Anläufe gebraucht, bis das Projekt tatsächlich an den Start gebracht werden konnte. „Es zeigt sich immer mehr, dass die Schaffung bezahlbaren Wohnraums mittlerweile eine der zentralen gesellschaftlichen Aufgaben unserer Zeit geworden ist und wir alle gefordert sind, unseren Beitrag zu leisten“, sind die „Macher“ des Projekts überzeugt. Die Verwaltungsspitze sieht in der Umsetzung eine städtebauliche Aufwertung des gesamten Stadtteils: „Hier wird Inklusion alltagstauglich umgesetzt.“
Aufwertung. Das Inklusionsprojekt im Stadtteil Stegermatt.
und Müller aus Oberkirch verantwortlich. Die Stadtbau Offenburg GmbH hat der Lebenshilfe das Grundstück zur Verfügung gestellt. Der Grundstückserwerb wurde dabei mit 25 Prozent von der Stadt unterstützt. Des Weiteren wurden bis zu acht Wohneinheiten, die vom Land Baden-Württemberg öffentlich gefördert wurden, von der Stadt Offenburg im Rahmen des Kommunalen Wohnförderungsprogramms (KOWO) mit einem fünfstelligen Betrag unterstützt. Entstanden sind 58 barrierefreie
Foto: Siefke
Einzimmer-Appartments und Gemeinschaftseinrichtungen. Die Wohnungen befinden sich in zwei gegenüberliegenden, zueinander versetzten Gebäuderiegeln und werden ebenerdig und über zwei Treppenhäuser, zwei Aufzüge und Laubengänge erschlossen. Die Wohnriegel sind zwei- oder dreigeschossig. Ein zentraler Gemeinschaftsbereich mit Service-Point, Cafeteria und Begegnungsraum verbindet die Wohnbereiche miteinander. Baubeginn war im dritten Quartal 2020. Nun sind die Gebäude
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