Ausgabe Nr. 32
Werkstatt Freiheit
Salmen und Oberrhein Messe mit Programm am Feiertag, 3. Oktober
SALMEN/MESSE Am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, wird an die Vereinigung von Ost- und Westdeutschland zur Bundesrepublik Deutschland im Oktober 1990 erinnert. Wenn das kein Grund zum Feiern ist – auch noch 33 Jahre danach. Im Salmen ist der Eintritt an diesem Tag frei, geöffnet ist er von 11 bis 17 Uhr.
Der Höhepunkt im Salmen an diesem Tag: Neben seinem normalen Programm bietet der Salmen zum ersten Mal öffentlich die „Werkstatt Freiheit“ an. Worum geht‘s? Wie ein Meilenstein markiert der Salmen auf der Landkarte der Demokratiegeschichte ein Ereignis, das uns alle bis heute betrifft. Als Original-Schauplatz ermöglicht er uns, an den Ereignissen vom September 1847 teilzuhaben.
Interaktiver Workshop
Die Teilnehmer*innen tauchen ein in die Lebenswelt und vergegenwärtigen uns, was die Bürger*innen Badens an diesem Tag bewog, den „13 Forderungen des Volkes“ zuzustimmen. Wie muss Leben sein, damit sich Demokratie bahnbricht? Warum verfing sich der internationale Ruf nach Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit auch hierzulande?
In diesem interaktiven Workshop nehmen wir uns Zeit, um uns zu fragen: Was beinhaltet der erste Grundrechte-Katalog auf deutschem Boden? Und
1. Oktober 2023
Frank Thieme wird neuer Messechef und Nachfolger von Sandra Kircher SEITE
2 +++ Im Hauptausschuss herrschte Begeisterung über die Pläne zum Sportpark
Süd SEITE 3 +++ Beim diesjährigen Salmengespräch ging es ums Gericht SEITE 7
Rund um die Messe
Bis 11. Oktober ist die Platanenallee zwischen der Bahnunterführung, Höhe Pappelweg bis zum kleinen Messekreisel in der Schutterwälder Straße gesperrt. Die Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Die Parkregelung der Stadt Offenburg während großer Messen sieht vor, im Wohngebiet Straßen in unmittelbarer Nähe des Messegeländes zu sperren. Die Regelung betrifft die Stadtteile Albersbösch und Uffhofen. Zur Zufahrt sind ausschließlich Anwohner*innen mit Parkausweis berechtigt.
ist der Salmen geöffnet, der Eintritt ist frei.
was hat er mit uns heute zu tun?
Welche Werte hat das Grundgesetz und was ist sein Wert für uns? Das Angebot richtet sich an alle Interessierten ab 13 Jahren. Die Teilnahmegebühr beträgt 4 Euro. Anmeldung erforderlich bis zum 2. Oktober, per E-Mail an salmen@offenburg.de oder telefonisch unter 0781/822701. Weitere Infos unter www. der-salmen.de.
Während das Museum im Ritterhaus am Feiertag geschlossen ist, hat die Oberrhein Messe einiges zu bieten. Der Bauernmarkt sowie die Tierhalle gehören zu den beliebtesten Themenwelten auf der Oberrhein Messe, die in diesem Jahr bis 8. Oktober auf dem Offenburger Messegelände stattfindet. Hier zeigen Landwirte aus der Region ihre Tiere von hiesigen Höfen wie Rinder und Pferde.
Nebenan im Bauernmarkt sind es vor allem die Selbstvermarkter oder Hofläden, die Leckeres von den Höfen mitbringen. Ob Bauernbrot, süßer Apfelmost und Geräuchertes, alles duftet nach mehr und verlockt zum Probieren. Wo sich Landwirtschaft präsentiert, dürfen auch die Freunde alter Landtechnik mit ihren Oldtimer-Traktoren nicht fehlen, die von Groß und Klein gleichermaßen bestaunt werden.
Stabil bleiben die Eintrittspreise. Die Tageskarte kostet im Vorverkauf 5 Euro, an der Tageskasse 6 Euro. Die Familienkarte ist für 13 Euro sowohl im Vorverkauf als auch an der Tageskasse zu haben und schließt den Eintritt für zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder ein. Eintrittskarten können bequem über www.oberrhein-messe.de bestellt werden.
Die Messe Offenburg stellt während der Messe einen kostenfreien Busshuttle zwischen dem Hauptbahnhof (ZOB, Bussteig 4) und der Bushaltestelle Messeplatz im 20-MinutenRhythmus bereit.
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Am Tag der Deutschen Einheit
Foto: Fichtner
Foto:
Seite 6: Am 7.10. ist Mobilitätstag.
Stadt
Foto:
UNSER AMTSBLATT
Seite 3: Die Orbau erhält den Zuschlag für den Umbau der WG Fessenbach.
Siefke www.offenburg.de/offenblatt
Andreas Fanz SchuhmacherMeister
Glückwünsche
In dieser Woche gratuliert Oberbürgermeister Marco Steffens
folgenden Jubilaren:
Herta Uhl wird am 4. Oktober 104 Jahre alt. Auf 90 Lebensjahre kann Thekla Ruf am 7. Oktober zurückblicken.
Herzlichen Glückwunsch!
Notdienste
• 1.10. Löwenapotheke Wilhelmstraße 9
• 2.10. Stadtapotheke Hauptstraße 43
• 3.10. Bartholomäus-Apotheke
Hauptstr. 61, Ortenberg
• 4.10. Schwarzwald-Apotheke Hauptstraße 19
• 5.10. Staufenberg-Apotheke Kirchplatz 2, Durbach
• 6.10. Sonnen-Apotheke
Caunes
Marlener Straße 11
• 7.10. Apotheke am Ebertplatz
Ebertplatz 12
• 8.10. Hilda-Apotheke
Hildastraße 69
Sitzungsplan
4.10. Technischer Ausschuss 18 Uhr, Salmen, Lange Straße 52
Download unter ratsinfo.offenburg.de/buergerinfo/infobi.php. Tagesordnung auf Seite 12.
Neuer Messe-Chef
Aufsichtsrat entscheidet sich für Frank Thieme aus Karlsruhe
MESSE (cl) Der Aufsichtsrat der Messe Offenburg-Ortenau GmbH hat in seiner Sondersitzung am vorigen Dienstag einstimmig Frank Thieme (42) zum künftigen Geschäftsführer der Messegesellschaft gewählt. Thieme erhält einen Fünfjahresvertrag.
Die bisherige Geschäftsführerin Sandra Kircher hatte bereits Anfang des Jahres bekanntgegeben, das Unternehmen nach langjähriger, guter Zusammenarbeit zu verlassen, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen.
Frank Thieme stammt aus Leipzig. Er lernte bereits im Rahmen seines dualen Studiums zum Diplom-Betriebswirt das Messegeschäft kennen und fand dort seine berufliche Heimat. Seine ersten Berufsjahre verbrachte er bei der Leipziger Messe GmbH mit Schwerpunkt in der Neuproduktentwicklung.
2010 wechselte er zur Karlsruher Messe und Kongress GmbH. Dort baute er maßgeblich als Abteilungsleiter das Portfolio
Baustart Gleispromenade Nord
Nach der Neugestaltung des Zwingerparks mit Fertigstellung im Frühjahr folgt nun ein weiterer Abschnitt in der Erneuerung des Grüngürtels: der Bereich der nördlichen Gustav-Rée-Anlage. Dieses Areal, im Projekt auch als Gleispromenade Nord beschrieben, verläuft von der Straße Gustav-Rée-Anlage bis zur Zauberflötenbrücke.
Die Neugestaltung, die in einem intensiven Bürgerbeteiligungsprozess erarbeitet wurde, umfasst eine neue Wegeführung, neue zusätzliche Pflanzungen und insbesondere einen neuen großen Spielplatz, um das Spielangebot der Innenstadt zu bereichern.
Im Zuge der Sanierung der Gustav-Rée-Anlage werden in der Kalenderwoche 40 insgesamt drei Bäume gefällt. Es handelt sich um zwei kleine Rosskastanien, davon eine mit einer Vorschädigung und einen Schnurbaum, der in der Vergangenheit bereits durch einen
an Eigenmessen aus. Frank Thieme gestaltete zudem in den vergangenen mehr als dreizehn Jahren als Mitglied der Unternehmensleitung die strategische Entwicklung der Messegesellschaft mit. Seit Dezember 2020 verantwortet er als Bereichsleiter 12 Eigenmessen und leitet ein Team von rund 35 Mitarbeitenden.
Von der Pike auf
Mit Frank Thieme gewinnt die Messe Offenburg-Ortenau eine Geschäftsführung, die das Messegeschäft von der Pike auf kennengelernt hat und entsprechende Expertise mitbringt. Er weiß um die Herausforderungen eines kommunalen Messeplatzes und die Besonderheiten der Region. Mit einer unternehmerischen Denkweise, fundierten betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und als erfahrene Führungskraft mit großer Leidenschaft für seine Tätigkeit überzeugte Frank Thieme das Gremium.
„Herr Thieme hat sich in einem intensiven und mehrstufigen
Impressum
Herausgeberin: Stadt Offenburg
Befall durch Krankheitserreger aufgefallen war. Die Fällungen werden im Sinne des Artenschutzes erst nach dem 1. Oktober durchgeführt. Ersatzpflanzungen werden selbstverständlich vorgenommen. Insgesamt hat das Projekt eine positive Baumbilanz.
Sperrung ab 4. Oktober
Ab Mittwoch, 4. Oktober wird der Bereich gesperrt und mit der Baustelleneinrichtung begonnen. Ausführende Firma ist die Garten- und Landschaftsbaufirma Jakober GmbH aus Lahr. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten wird Ende April 2024 gerechnet. Eine Fußgänger- und Radfahrerverbindung ist weiterhin über die Lange Straße und den Lindenplatz möglich. Die Stadt Offenburg bittet um Beachtung der Baustelle und freut sich schon auf die Fertigstellung im zweiten Quartal 2024.
Verantwortlich: Gertrude Siefke
Auswahlverfahren durchgesetzt und die Gremien hierbei überzeugt. Ich freue mich, dass wir im Aufsichtsrat einen einstimmigen Beschluss treffen konnten. Das gibt dem neuen Geschäftsführer Rückenwind für die kommenden Aufgaben“, so OB und Aufsichtsratsvorsitzender Marco Steffens.
Redaktion: Gertrude Siefke (Leitung), Telefon 0781-82-2572
Christoph Lötsch (stv. Leitung), Telefon 0781-82-2200
Anja Walz, Telefon 0781-82-2666, Marie-Christine Gabriel, Telefon 0781-82-2333, Mail: offenblatt@offenburg.de
Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hauptstraße 90, 77652 Offenburg
Veranstaltungskalender: offenblatt@offenburg.de
Austräger-Reklamation: Telefon 0781-9340-925
Mail: zustellung.offenblatt@der-guller.de www.offenblatt-zustellung.de
Verantwortlich für Anzeigen: Christian Kaufeisen
Ansprechpartner: Frank Kirchhoff, Telefon 0781-9340-169
Mail: werbung.offenblatt@der-guller.de
Mediadaten: www.der-guller.de/mediadaten-offenblatt
Herstellung: STADTANZEIGER Verlags-GmbH & Co. KG, Scheffelstraße 21, 77654 Offenburg
Vertrieb: STAZ + GULLER Vertriebsgesellschaft mbH, Luisenstraße 22, 7764 Offenburg
Druck: Reiff Zeitungsdruck GmbH, Marlener Straße 9, 77656 Offenburg
Redaktionsschluss: Montag, 17.00 Uhr
Erscheinungsweise: wöchentlich, jeweils sonntags, kostenlose Verteilung in alle Haushalte
Anzeigenschluss: jeweils Dienstag, 17.00 Uhr
Auflage: 30 500 www.offenblatt.de
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Der neue Messechef Frank Thieme.
Foto: Christoph Lötsch
Haupt- und Bauausschuss begrüßt die Grundlage für den neuen Sportpark Süd/Fördermöglichkeit
STADTENTWICKLUNG (ges) Die Pläne für den neuen Sportpark Süd wurden von den beiden Wettbewerbssiegern überarbeitet und am Montag dem Haupt- und Bauausschuss vorgestellt. Wie berichtet, erhielt das Planungsteam „Lehmann –Sass/Glässer – KuBuS“ den Zuschlag. Jetzt werden die Fördermöglichkeiten geprüft und der Masterplan weiterentwickelt.
Im Zuge der Landesgartenschau 2032 wird das Karl-Heitz-Stadion in die Südstadt verlagert. Auch Vereine und Freizeitsportler*innen sollen auf dem Areal die Möglichkeit für Bewegung und Sport haben.
Nach der Vorstellung der Pläne durch Bürgermeister Oliver Martini sprach Norbert Großklaus (Grüne) in der Fraktionsrunde zugleich als OFV-Präsident: „Ich habe zwei Hüte auf.“ Er ging kurz auf das Verfahren ein, das er mit einer „Blindverkostung“ verglich. Sehr bald habe sich für ihn ein Favorit herausgestellt, der durch „Kompaktheit, Schlichtheit und Einfachheit“ überzeugt habe. Der Vorschlag der AG Lehmann habe durch die Überarbeitung noch gewonnen: „Das Ganze ist logisch und hat Charme.“ Das Büro habe als einziges zwei Funktionsgebäude geplant. Zudem sei schön, dass die Planer neben Berlin in Offenburg ansässig seien. Eine Stimme seiner Fraktion setze sich besonders für den Mädchenfußball ein –daher der Wunsch, diesen Aspekt weiter zu berücksichtigen.
Kurzum: „Wir sind von der Vorlage überzeugt.“
Werner Maier (CDU) findet es „super“, dass mit dem Bau des neuen OFV-Stadions begonnen werde, wobei die zeitliche Umsetzung eine „sportliche Aufgabe“ bedeute. Er wolle dem OFV gratulieren. Der Fraktionsvorsitzende sprach von einem „tollen Projekt“, das „toll durchgeführt“ werde. Es handele sich um ein „sehr durchdachtes Projekt“. Auch Maier begrüßte es, dass ein Offenburger Planungsbüro den Zuschlag erhielt: „Wir freuen uns darauf.“
Angi Morstadt (FWO) brachte ihre Freude zum Ausdruck, dass fast alle Wünsche und Anregungen ihrer Fraktion aufgenommen worden seien. Sie ging
auf die Zusammenarbeit mit der Hochschule ein, die „die Bewegung von Menschen“ wissenschaftlich untersuchen wolle. Für Morstadt handelt es sich um eine „wunderbare Chance für Offenburg“, für alle Altersgruppen Sportmöglichkeiten anzubieten. Es sei ein Leuchtturmprojekt. Sie regte noch einmal die Schaffung einer SportKita an.
Für Loretta Bös (SPD) ist es „super, dass mit dem Bau des OFVStadions“ begonnen werde. Wichtig sei, rechtzeitig Bäume zu pflanzen, damit zur Eröffnung der Landesgartenschau 2032 Vorzeigbares vorhanden sei. Die stufenweise Umsetzung sei sinnvoll. Sie gehe davon aus, dass alle Fördermöglichkeiten
genutzt würden. Gespannt sei sie, wenn die Kosten auf dem Tisch liegen. Das sieht auch Thomas Bauknecht (FDP) so: „Wir warten auf die Berechnungen.“ Er sprach von einer „runden Sache“ und verglich die Modellierungen rund um das Stadion mit dem Luisenpark in Mannheim, wo derzeit die Bundesgartenschau gezeigt wird. Taras Maygutiak (AfD) will mit seiner Fraktion das gesamte Unternehmen „wohlwollend begleiten“. Auch er verwies auf die Finanzierung: „Wir müssen auf die Kosten schauen.“
Menschen zusammenbringen
Die Verwaltungsspitze versicherte, die Fördermöglichkeiten nochmals genau in den Blick zu nehmen: „Wir wollen alles, so gut es geht, an Land ziehen“, betonte OB Marco Steffens abschließend. Er wertete die Fraktionsbeiträge als Bekenntnis zur Bedeutung des Sports in Offenburg: „Es geht darum, den Zusammenhalt unserer Gesellschaft zu orchestrieren.“ Zentrale Aufgabe sei, die Menschen zusammen zu bringen. Über 70 Prozent der Bewohner*innen in Offenburg lebten in Ein- oder Zwei-Personenhaushalten. Einfacher Zugang zu Sportmöglichkeiten sei eine große Chance, ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu schaffen. Einstimmig wurde dem Gemeinderat für den 9. Oktober empfohlen, dem Verwaltungsvorschlag zuzustimmen.
Keltereigebäude bleibt erhalten
Alte Winzergenossenschaft Fessenbach: Orbau erhält den Zuschlag/Baubeginn Ende 2024 geplant
Wenn der Gemeinderat zustimmt, erhält die Orbau Bauunternehmen GmbH den Zuschlag für den Umbau der alten Winzergenossenschaft Fessenbach. Wie Fachbereichsleiter Bauservice, Stephan Färber, den Mitgliedern des Haupt- und Bauausschusses vorstellte, haben sich drei Unternehmen an der Ausschreibung beteiligt. Die Arbeit der Orbau habe mit dem Vorschlag überzeugt, auch das Keltereigebäude zu erhalten
und zu ergänzen. Gemibau und Gantner/Hylla/Fix hatten sich für einen Abriss entschieden.
Der Entwurf der Orbau sieht vor, den „äußeren Habitus“ weitgehend zu erhalten und ein sehr gemischtes Nutzungskonzept zu verfolgen. Begrüßt werde der verantwortungsvolle Umgang mit dem Bestand und die Weiterentwicklung eines Ensembles, an dem man weiter die Geschichte des Ortes ablesen könne. Das Grundkonzept
legt ein Band vom gemeinsamen Tiefhof über eine neue Freitreppe zum Haupteingang der WG.
Der Nordgiebel bleibt erhalten, es werden einheitliche Materialien für WG und Kelterei verwendet mit einem holzverkleideten Sockel und gut proportionierten Fenster in Holzoptik. Im Gebäudeensemble sollen Ortsverwaltung, Dorfcafé, Praxis und öffentliche Toiletten untergebracht werden. Im Obergeschoss ist Platz für sechs
unterschiedlich große, barrierefreie Wohnungen. Es gibt einen Vereinsraum und gewerbliche Einheiten.
Die Stadt verkauft das 2019 erworbene Gebäude für 750.000 Euro an die Orbau.
Fessenbachs Ortsvorsteher Paul Litterst erklärte, dass der Entwurf beim Ortschaftsrat „ziemlich gut angekommen“ sei. Er dankte der Verwaltung dafür, dass die Bürgerschaft einbezogen wurde.
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Schritt
vorne Freiraumplanerischer Ideen- und Realisierungswettbewerb Sportpark Süd Stadt Offenburg ARGE SassGlässer - KuBuS - Lehmann Architekten Vorplatz Running Track Promenade und Tischtennis Kunstrasenplatz asenp 90 Beachvolleyball Boule Speedminton Stadion Erweiterung Tribühnenplätze Callisthenics Aufenthalt Aufenthalt aturierung Aufenthalt innenbahn Bushaltestelle Streuobstwiese Bestand des Sports Kalthalle skaten Parcours Sport Laufbahn Funktionsbäude Erweiterung optionaler Sportrasenplatz 90 Parkpromenade Fahrradparken Fahrradparken Parkpromenade Obsthain artenreiche Blumenwiese Parken + Andienung ahrradparken Fahrradparken stufen Gehölzinseln Parkplatz Übersichtsplan M 1:1.000 Herzstück des Sportparks Süd: das neue OFV-Stadion. Plan: ARGE SassGlässerKuBuSLehmann Architekten
Ein weiterer
nach
Politisches Meinungsforum
Bürger*innen-Zeit in Fachausschüssen
In den letzten Jahren haben Offenburger Bürger*innen zunehmend Einsatzbereitschaft für die Wahrnehmung und Durchsetzung ihrer Interessen gezeigt. Die vielen Bürgerinitiativen, Leserbriefe, Anschreiben an Verwaltung und/oder Gemeinderäte zeugen davon.
Derzeit haben Bürger*innen zu Beginn jeder Gemeinderatssitzung das Recht, Fragen zu stellen. Als Bürgerin – damals noch nicht Stadträtin – dieser Stadt habe ich vor mehr als 10 Jahren auch dort hinter den Gemeinderätinnen und -räten gestanden, musste meine Beobachtungen, Sorgen und Forderungen bezüglich der Mobilfunkanlagen direkt gegenüber von Klassenräumen des Schillergymnasiums in konstruierte «Fragen» verpacken, sprach gegen mir zugewandte Rücken der Rät*nnen, die teilweise mit anderen Dingen beschäftigt waren als mir zuzuhören – so mein Eindruck. Ich fand es schrecklich.
Zum Thema der gesundheitlichen Auswirkungen von Hochfrequenzstrahlung gab es später eine Fachausschusssitzung, in der wir (es hatte sich mittlerweile eine sehr aktive, fachkundige Elterninitiative gebildet) nur schweigend dabei sitzen durften. Ein paar «Experten» wischten unsere Sorgen und Kritik vom Tisch, ohne uns gehört zu haben. Wir waren ja nicht gewählt……nur nervige Eltern, besorgt um die Gesundheit ihrer Kinder. Es war noch schrecklicher, taten- und wortlos das Geschehen mit ansehen zu müssen. Damit war das Thema durch.
Es ist Zeit zum Wandel. Gerade in den Fachausschüssen für Verkehr, Familie und Jugend, Umwelt, Planung, Technik usw. sollte endlich Zeit und Raum für Bürger*innen-Anliegen geschaffen werden, nicht nur in Form von «Fragen», sondern auch Wünsche, Forderungen, Beobachtungen sollten ernsthaft aufgenommen und bearbeitet werden.
In Fachausschüssen anderer Kommunen gibt es dieses Beteiligungsformat bereits. Dort gibt es z.B. zu Beginn einer Ausschusssitzung, dann zwischendurch oder am Ende Zeit für Bürger*innen-Anliegen. Es darf nicht sein, dass deren Themen ständig untergehen in der Vielzahl der Verwaltungsvorlagen. Und: bitte auch das Setting so gestalten, dass die Bürger*innen sich wahrgenommen und respektiert fühlen. Nicht von hinten gegen abgewandte Gesichter sprechen. Die Stadt und ihre Gremien sind für die Bevölkerung da, nicht umgekehrt.
Karin Jacobsen
Heilige Kühe, heilige Bäume
In Indien haben sie heilige Kühe - in Offenburg heilige Bäume!
Was bei der Neuplanung Weingarten-/Moltkestraße richtig war, nimmt bei der integrierten Leitstelle, die nun nicht mehr in Offenburg gebaut wird, bizarre Formen an.
Wir als CDU-Gemeinderatsfraktion haben uns dafür ausgesprochen, dass wir die weitere Planung der Weingarten- und Moltkestraße unter dem Erhalt ALLER Bäume sehen.
Was aber vor dem Planungsausschuss passierte, bei dem ein Tagesordnungspunkt der Bau der Integrierten Leitstelle war, schafft Verwunderung:
5 Tage vor dem Planungsausschuss erhielt die Stadtverwaltung sowie wir alle Gemeinderätinnen und Gemeinderäte eine E-Mail mit der Androhung einer weiteren Petition, sollte dieser Vorlage so zugestimmt werden.
Hier sollten nun eine Handvoll Bäume gegen Menschenleben ausgespielt werden. Nun haben wir in ein paar Jahren ein komplett neues Großklinikum in Offenburg, und anstatt die Synergien einer direkt daneben liegenden integrierten Leitstelle nutzen zu können, hat der Landrat kurz vor dem Planungsausschuss die Reißleine gezogen. Die neue integrierte Leitstelle wird jetzt in Gengenbach gebaut.
Leuchtturmprojekt Sportpark
Wir Freien Wähler Offenburg freuen uns sehr, dass so viele unserer Anregungen und Wünsche für den Sportpark Süd mitaufgenommen wurden.
Aufgabenstellung des Wettbewerbs war es, eine bestmögliche gestalterische und funktionale Lösung zur Neuordnung und Neuorganisation der Sport- und Spielflächen sowie des Stadions zu erreichen. Dabei soll neben den vereinsgebundenen Anlagen ein Park mit einer hohen Qualität und Sportfunktionalität sowie einer angemessenen Begrünung und Erholungsfunktion entwickelt werden.
Es gefällt uns, dass bei der Neuorganisation weiterhin die Möglichkeit geschaffen werden soll, Bewegungen von Menschen im Sport und Alltag wissenschaftlich zu untersuchen. Hierzu wurde bereits in der Auslobung die Kooperation mit der Hochschule Offenburg formuliert.
Wir befürworten das nachhaltige und multifunktionale Sportpark-Gesamtkonzept mit Parkstrukturen am Südring. Eine wunderbare Chance für Offenburg, den Leistungssport, den Freizeit- und Breitensport für jedermann, vom Kleinkind bis zum Senioren und für jedes Leistungsniveau anzubieten.
Das ist Vision, das ist Zukunft für Offenburg. Das wird sicherlich ein Leuchtturmprojekt in unserer Region. In Verbindung mit der Landesgartenschau wird es neben der Kinzig ein weiteres Highlight in und für Offenburg bringen.
Mathias Renner
Schade, dass der Landrat nicht den Planungsausschuss und die Gemeinderatsitzung abgewartet hat. Ich bin mir sicher, dass sich die Mehrheit der Offenburger Gemeinderätinnen und Gemeinderäte für die Menschenleben und somit für den Bau der integrierten Leitstelle in Offenburg entschieden hätten.
Damit verliert Offenburg auch gut 100 Arbeitsplätze, die in der integrierten Leitstelle entstehen werden…
Mathias Renner
Wir regen an dieser Stelle erneut den Einbezug einer «Sport-KiTa» an, die im Rahmen des Sportparks eine hervorragende Chance wäre.
Wir freuen uns auf die Realisierung des Projekts, das Offenburg, der Region, der Bürgerschaft und deren Lebens- und Aufenthaltsqualität zugutekommen wird.
Angi Morstadt
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Angi Morstadt
Vorbereiten auf die Zukunftssommer
Der Sommer ist vorbei, die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken. Dennoch sollten wir über die Sommer sprechen, die noch vor uns liegen. Auch wenn der diesjährige Sommer in Bezug auf Hitze und Trockenheit in der Region gefühlt eher eine Ausnahme war, zeigt die Hitzekurve insgesamt nach oben. 2022 gab es bei uns 106 Sommertage, an denen die Temperatur von 25 Grad Celsius überschritten war, davon 49 Hitzetage mit über 30 Grad und sieben Wüstentage mit über 35 Grad. In den Jahren 1961 bis 1990 gab es im Vergleich jeweils durchschnittlich nur 47 Sommertage. (Quelle: offenburg-klimaschutz.de)
Das sollte uns zu denken geben, zumal unsere schöne Stadt die sonnigste in ganz Deutschland ist (Quelle: Enpal.de). Wir werden als Kommune das Weltklima nicht retten können, aber wir müssen uns Gedanken machen, wie wir uns dagegen wappnen können. Die Innenstadt darf sich nicht ins Unendliche aufheizen und der beste Schutz ist «pflanzen, pflanzen, pflanzen». Je mehr Natur und Grünflächen geschaffen werden, desto kühler wird es in der Stadt und desto lebenswerter und attraktiver wird sie. Neben Pflanzen sollte an zusätzliche Wasserflächen gedacht werden. Springbrunnen und Sprinkleranlagen kühlen die Temperatur zusätzlich. Gerade diese Maßnahmen müssen jedoch immer unter dem Aspekt der Wasserknappheit und des Energieverbrauchs gesehen werden.
Scherers teurer Paukenschlag
Es besteht unsererseits unbestritten die Meinung, dass zur Wahrung der Aufgaben zur allgemeinen Sicherheit im Landkreis und auch für die Stadt Offenburg eine neue Integrierte Leitstelle erforderlich ist.
Mit Beschlusslage durch den Kreisrat vom 20.7.2021 wurde beschlossen, diese an einem vermeintlich geeigneten Standort an der Nordseite des bestehenden Landratsamtes zu errichten. Der Grund für die direkte Anbindung an das Landratsamtsgebäude sei die unmittelbare Nähe zu einem Krisen- und Katastrophenstab im Notfall.
Martina Bregler
Unser Mantra ist, wir müssen uns strategisch auf die Sommer der Zukunft vorbereiten und bei jeder Baumaßnahme
Grünflächen und Optionen zur Bepflanzung mitdenken. Neu erfinden brauchen wir dabei nichts, zahlreiche Städte machen es in Deutschland schon vor, wie Gebäude begrünt werden können oder wie man auch vertikale Flächen nutzen kann. Wir müssen lediglich darüber diskutieren, welche Maßnahmen für Offenburg die besten sind, um unsere Stadt auch in den Sommern der Zukunft lebenswert zu halten.
Martina Bregler
Roland Müller
In den letzten Jahren suchte die Offenburger Stadtverwaltung immer wieder den Kontakt zum Landratsamt, um die ausstehenden Fragen, auch insbesondere die kritische Baumfrage der avisierten Platanenfällung, zu lösen. Trotz vieler kritischer Stimmen in den letzten Jahren schien ein Neubau nur durch Fällung der Platanen umsetzbar.
In Anbetracht dessen, dass die Verwaltungen zunehmend digitalisiert werden und nun auch im Ortenaukreis die KFZ-Zulassung online stattfinden kann, stellt sich unsererseits die Frage eines zukunftsgerichteten angepassten Raumnutzungskonzeptes und damit auch des Gesamt-Flächennutzungskonzeptes für das Landratsamt, über das der Gemeinderat sicher nicht entscheiden kann.
Mit dem Paukenschlag am letzten Montag, auf Wunsch des Landrats den Tagesordnungspunkt im Planungsausschuss abzusetzen und sich so der politischen Diskussion zu entziehen, hat sich der Landrat viel Vertrauen in Stadt und Kreis verspielt.
Wer trägt für die entstandenen Kosten der Planung am Standort Offenburg die Verantwortung und wie hoch beziffern sich die Folgekosten am neuen geplanten Standort in Gengenbach? Warum spielt die unmittelbare Nähe zum Katastrophenstab plötzlich keine Rolle mehr? Antworten werden nicht nur von den Kreisräten, sondern auch von der Offenburger Bevölkerung erwartet.
Roland Müller
Entgegen der Darstellung der Presse im Juli, der Antrag der AfD-Gemeinderatsfraktion sei abgelehnt worden – es ging um «Bürgerentscheid, Baumfällungen Moltke- und Weingartenstraße» – darf ich Ihnen, liebe Offenburger, heute sagen, dass das selbstverständlich nicht der Wahrheit entsprach. Der Antrag wurde noch nicht behandelt und steht bei der Gemeinderatssitzung am 9. Oktober auf der Tagesordnung. In liebevoller Kleinarbeit hat die städtische Rechtsabteilung in der Vorlage versucht, den Antrag zu verwässern, den Blick auf den beabsichtigten Sachverhalt (Baumfällungen) zu trüben und stattdessen eine andere Gewichtung zu verleihen: nämlich, dass es um Planungen von Radwegen in der Moltke- und Weingartenstraße ginge. Diese Planungen sind der Stadt und vielleicht einem Ladenbesitzer, der vorgab, bei Unterschriftensammlungen seinerseits, wäre es ihm nur um den Baumbestand gegangen, wichtig.
Uns als Fraktion ist es wichtig, dass die Offenburger erstmal ein klares Votum abgeben können, ob sie die Bäume erhalten wollen oder nicht! Das gibt es nämlich entgegen der öffentlichen Suggestion noch nicht! Alles weitere, ob dann noch Radwege dort überhaupt geplant werden könnten, müsste sich dem Ergebnis eines Bürgerentscheids unterordnen. Die Verkehrssicherungspflicht wäre davon natürlich nicht berührt. Dass die Bäume stehen bleiben sollen, ist den Damen und Herren im Rathaus bereits gedämmert. Plan B ist jetzt, die Oststadt mit durchgeknallten EinbahnstraßenRegelungen nach Freiburger und Tübinger Art zu überziehen, um den Leuten das politische Heiligtum «Fahrrad» notfalls mit der Brechstange aufzuzwingen. Ich höre es schon jetzt: «Sie wollten die Bäume, jetzt haben Sie halt Einbahnstraßen». Um es klar zu sagen: Wenn Sie als Bürger entscheiden können, dass die Bäume stehen bleiben, dann kann die Lösung genauso lauten, dass es hundert Meter weiter mit der Zeller Straße bereits eine Fahrradstraße in gleicher Richtung gibt – reicht doch. Mein Tipp: Stehen Sie den Stadträten Ihres Vertrauens auf die Füße und sagen Sie, dass Sie darüber als Bürger entscheiden wollen. Ein freundlicher Hinweis, dass kommendes Jahr Gemeinderatswahlen sind, kann da ebenfalls sehr hilfreich sein.
Taras Maygutiak
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Es geht um Bäume, nicht um Radfahrer
Taras Maygutiak
Nachruf
Wir trauern um unseren Mitarbeiter Bernd Kopf der viel zu früh verstorben ist.
Herr Kopf war seit Juni 2012 für die Stadt Offenburg tätig. Nachdem er für ein Jahr als Fahrer der Oberbürgermeisterin tätig war, wechselte er in den Fachbereich Finanzen, Abteilung Haushalt und Steuern.
Wir verlieren mit ihm einen sehr engagierten und pflichtbewussten Mitarbeiter, der sich hoher Wertschätzung erfreute.
Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.
Für die Stadtverwaltung Offenburg
Marco Steffens
Ralf Huber Oberbürgermeister Personalratsvorsitzender
Der 8. Offenburger Mobilitätstag am Samstag, 7. Oktober, nähert sich mit großen Schritten. Im Zentrum sollen dieses Jahr die Gespräche und Beratungen zu den verschiedenen Themenbereichen Radverkehr, Busverkehr, Fußverkehr und Rollatoren, Car-Sharing und Bike-Sharing, E-Mobilität und Klimaschutz stehen.
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, Plakate und Banner sind gedruckt. „Für jeden Weg finden Sie in Offenburg eine passende Lösung – auch ohne ein eigenes Auto“: Mit diesem Slogan wird der Mobilitätstag beworben. Konkret geht es darum, Car- und Bike-Sharing sowie Stadt- und Regionalbusangebot an den Offenburger Mobilitätsstationen noch bekannter zu machen.
Auf Elektromobilität in der Praxis mit Autos und Pedelecs hinzuweisen und über die Ladetechnik zu informieren. Die Fahrradförderung in Offenburg
vorzustellen, zur Diebstahlsicherung im Radverkehr zu informieren sowie weitere Serviceleistungen für Fahrrad und Rollator zu präsentieren und Tipps zur Pflege zu geben.
Es wird wieder das beliebte Gewinnspiel mit Überraschungen geben, verknüpft mit einem vorherigen Besuch bei den einzelnen Ständen. An den Pagodenzelten werden gut sichtbare Symbole auf die einzelnen Themen aufmerksam machen.
Mit Kaffeehausmusik
Der Mobilitätstag ist geöffnet von 10 bis 14.30 Uhr auf dem Offenburger Rathausplatz und wird voraussichtlich mit Kaffeehausmusik und einem Kaffee-Mobil umrahmt.
Das Mobilitätsnetzwerk Ortenau wird ebenfalls vertreten sein und über die Ausweitung der Mobilitätsangebote in der Ortenau informieren, die derzeit umgesetzt werden.
Austausch für Jugendliche
Jugendliche aus der Oststadt sind dazu eingeladen über ihre Anliegen, Wünsche und Ideen für ihre Oststadt zu sprechen. Es findet ein Austausch unter Jugendlichen ab 14 Jahren bei Snacks, kühlen Getränken und guter Musik statt. Treffpunkt ist am Freitag, 6. Oktober, um 18 Uhr im „Underground“ in der Weingartenstraße (unter der Stadtbibliothek). Moderiert wird das Treffen vom Jugendregionalteam Ost mit Ralph
Klingberg und von den Gemeinwesenarbeiterinnen Annabelle Schäfer und Kathrin Meier aus den Stadtteil- und Familienzentren Oststadt und Buntes Haus. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen gibt es bei Annabelle Schäfer, annabelle.schaefer@offenburg.de , bei Kathrin Meier, kathrin.meier@ offenburg.de oder bei Ralph Klingberg, ralph.klingberg@offenburg.de.
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Am 7. Oktober findet der 8. Mobilitätstag statt
Einfach mobil in Offenburg
FOTO: STADT OFFENBURG
Auch in diesem Jahr wird Mobilität in Offenburg großgeschrieben.
Soziale Probleme vor Gericht
Sind vor dem Gesetz alle gleich? Im Salmengespräch 2023 ging es auch um die Grenzen der Justiz
SALMEN (cl) A erhält einen Strafbefehl, versteht aber die Behördensprache in dem Schreiben nicht. B ist depressiv und öffnet die Post nur alle paar Wochen. In beiden Fällen verstreicht die Frist zum Einspruch. Die Strafe wird rechtskräftig. C hingegen, akademisch gebildet und beruflich erfolgreich, leistet sich einen Anwalt und schöpft alle Rechtsmittel aus. Das Verfahren wird eingestellt.
Für den promovierten Juristen Ronen Steinke sind dies Beispiele für die Ungleichbehandlung von Menschen durch die Justiz. Furore gemacht hat er mit seinem Buch „Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich“. Seine These: Arme und Benachteiligte kommen im Justizapparat öfters unter die Räder als Wohlhabende und Gebildete.
Das, so Steinke, sei ein Verstoß gegen Artikel 3 Absatz 1 des Grundgesetzes. Hier heißt es: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“ Hat der Autor Recht? Das war vorigen Sonntag Thema des Salmengesprächs.
Mit auf dem Podium: Bundesverfassungsrichterin Astrid
Wallrabenstein – sozusagen eine der höchsten Repräsentantinnen des von Steinke kritisierten Justizwesens. Die geschilderte Schieflage stellt sie nicht in Abrede. Es handele sich aber um ein soziales Problem, nicht ein Problem der Justiz, sagt die ausgewiesene Sozialexpertin.
Wallrabenstein ist auch Professorin für Sozialrecht an der Frankfurter Goethe-Universität Frankfurt am Main und war
Mitglied des Sozialbeirats der Bundesregierung.
Gesetze seien für alle gleichermaßen gültig. Die Gleichbehandlung vor der Justiz habe aber auf unterschiedliche Gruppen der Gesellschaft unterschiedliche Auswirkungen. Aber Gesetze unterschiedlich oder gar nicht anzuwenden, wäre Willkür, so die Verfassungsrichterin, die damit das Problem auf die Politik zurückspiegelte.
Justizkritiker Steinke forderte einen Strauß von Maßnahmen, um die Benachteiligung von ohnehin schon Benachteiligten abzumildern. Das Instrument des Strafbefehls gehöre abgeschafft, jeder Fall müsse vor Gericht verhandelt werden. Und: Jeder beschuldigten Person
müsse notfalls ein Pflichtverteidiger zur Seite gestellt werden. „Die Verschriftlichung per Strafbefehl geht zu Lasten der Armen“, gab er zu bedenken. Das allerdings wäre organisatorisch und finanziell kaum zu stemmen, so die Einwendung von Wallrabenstein. Die Justiz sei bereits jetzt überlastet, Staatsanwaltschaften und Gerichte seien an allen Ecken und Enden unterbesetzt. Die Überlastung sei auf die große Zahl von Bagatellfällen zurückzuführen, so das Gegenargument Steinkes. Kleindiebstähle, Drogenbesitz, Schwarzfahren – damit sei die Justiz überwiegend beschäftigt. Um die 50.000 Personen kämen jährlich hinter Gitter,
Heizen ohne Öl und Gas
die Geldstrafen nicht bezahlen könnten – darunter viele Demenzkranke, deren Schuldfähigkeit niemand geprüft habe. Als drastisches Beispiel nannte er Bettelei. Sie sei an und für sich nicht strafbar, werde aber von Einkaufscentern oder auch der Deutschen Bahn als „Hausfriedensbruch“ angezeigt und dann von der Justiz verfolgt. Könnte eine Entkriminalisierung von Bagatelldelikten Abhilfe schaffen? Für die Sozialexpertin Wallrabenstein wäre das nicht nachhaltig: „Die sozialen Probleme bleiben ja trotzdem erhalten.“ Zu politischen Initiativen in dieser Richtung wollte sie sich nicht äußern. „Als Verfassungsrichterin bin ich zur Zurückhaltung verpflichtet.“
Klimafit im Quartier: Vortrag mit Vertreter*innen der Energieagentur und der Wärmeversorgung
Die gesetzlichen Rahmenbedingungen haben sich weiterentwickelt, die Preise für fossile Brennstoffe steigen und der Klimaschutz ist eine wichtige Motivation, um in Zukunft ohne Öl und Gas zu heizen. Christian Franzke von der Ortenauer Energieagentur präsentiert in seinem Vortrag am Mittwoch, 4. Oktober, um 19 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Bühlerfeldstraße 15 in Bohlsbach, die verschiedenen technischen
Alternativen für Heizungen mit fossilen Brennstoffen sowie mögliche Kombinationen.
Lukas Gehring von der Wärmeversorgung Offenburg (WVO) legt die aktuellen Pläne zum Ausbau der Fernwärme in Bohlsbach vor. Die Wärmeversorgung Offenburg, eine Tochtergesellschaft der Stadt Offenburg und des E-Werk Mittelbaden, baut seit einigen Jahren die Fernwärmeversorgung im Stadtgebiet aus. Für Hauseigentümer*innen
und -bewohner*innen bietet der Anschluss eine Reihe von Vorteilen: Die Wärmeerzeugung geschieht außerhalb der eigenen vier Wände – genauso wie die Wartung der Anlage, die Lagerung der Brennstoffe und die Verantwortung für die Einhaltung der Emissionswerte. Die technische Ausrüstung im Haus beschränkt sich auf eine Wärmeübergabestation.
Aktuell läuft die Klimafit-Kampagne der Stadt Offenburg und
der Ortenauer Energieagentur im Ortsteil Bohlsbach. Noch bis zum 31. Oktober erhalten die Bohlsbacher*innen eine kostenfreie Energie-Erstberatung. Außerdem finden wöchentlich Vorträge zu den Themen Sanierung, Heizungstausch, Erneuerbare Energien und Energiesparen statt. Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenfrei und steht den Bewohner*innen aller Stadt- und Ortsteile offen. www.offenburg-klimaschutz.de
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Engagierte Debatte. Von links: Moderator Markus Brock, Bundesverfassungsrichterin Astrid Wallrabenstein und Buchautor Ronen Steinke.
Foto: Jigal Fichtner
Abriss jährt sich zum 50. Mal
Vortrag über die Ziboldsche Mühle und Jugendkultur in Offenburg/Referent ist Leon Pfaff
Vor 50 Jahren wurde die Ziboldsche Mühle abgerissen. Der gebürtige Offenburger und Historiker Leon Pfaff wird am 12. Oktober das Thema aufgreifen und über Jugendkultur seiner Heimatstadt einen Vortrag halten. Dazu lädt der Plattenladen Tulla Tonträger in die Nordweststadt ein.
Seit 2020 gibt es bei Tulla Tonträger wieder Vinyl zu kaufen. Von Anfang an möchte der Laden auch Treffpunkt für die lokale Szene sein. Im Hinterhof der Okenstraße 59 wird Leon Pfaff über „Ziboldsche Mühle –Spektrum und Haus der Jugend: Städtisch und privat initiierte Jugendarbeit in Offenburg nach 1945“ referieren.
Regionalgeschichte
Am 9. Oktober 2023 jährt sich der Abriss der sogenannten Ziboldschen Mühle in der Grabenallee am Stadtbuckel zum 50. Mal. Seit 1973 sind um das ehemalige Mühlen-Gelände Bäume und Gebäude aus dem Boden gewachsen. Dennoch lässt der Blick in den Mühlbach an der Kreuzung HauptstraßeGrabenallee einige Überreste dessen erkennen, woran sich ein Streit um die Jugendkultur
und -arbeit der frühen 1970erJahre entfachte. In seinem Vortrag zeigt Leon Pfaff auf, welche Orte der Jugendkultur es nach dem Zweiten Weltkrieg in Offenburg gab, welche Themen Jugendliche und mit ihnen Arbeitende beschäftigte und welche Konflikte und Ergebnisse dabei entstanden oder wie sie
gelöst wurden. Leon Pfaff, geboren 1996 in Offenburg, widmete sich während seines Geschichtsstudiums in Freiburg und darüber hinaus der Regionalgeschichte des 20. Jahrhunderts. Neben dem Nationalsozialismus in Zell-Weierbach untersuchte er die Offenburger Jugend- und Musikkultur der
1960er und 1970er Jahre. Im Anschluss an den Vortrag darf diskutiert werden. Leon Pfaff wird auch das eine oder andere passende, zeitgenössische Musikstück zum Hören geben.
Termin: 12. Oktober, 19.30 Uhr, Okenstraße 59. Eintritt frei, gefördert von der Stadt Offenburg.
Nächster Blutspendetermin
Nächster Blutspendetermin ist am Mittwoch, 4. Oktober, von 11 bis 16.30 Uhr im Gemeindezentrum St. Martin, Zähringer Straße 38. Dafür sind etwa 45 Minuten einzuplanen. Die reine Blutentnahme dauert dabei etwa zehn Minuten. Die restliche Zeit wird für die Anmeldung, das Ausfüllen des Spendefragebogens, das vertrauliche Arztgespräch und die Ruhepause im
Anschluss an die Blutspende benötigt. Nach der ersten Spende wird die Blutgruppe bestimmt. Im Notfall kann diese Information auch Spender*innen das Leben retten. Jede Blutspende ist zugleich ein kleiner Gesundheitscheck: Vor der Spende werden Blutdruck, Puls sowie der Eisen- bzw. HämoglobinWert im Blut gemessen. www.blutspende.de
Personalversammlung
Wegen der Personalversammlung der Stadt Offenburg am Mittwoch, 11. Oktober, sind das Bürgerbüro und das Bürgerbüro Bauen ab 12 Uhr und das Museum im Ritterhaus ab 13 Uhr geschlossen. Die Stadtbibliothek hat an diesem Tag von 11 bis 14 Uhr geöffnet. Die
Abteilung Bürgerschaftliches Engagement, Ehrenamt und Beratung, Standort am Marktplatz und der Pflegestützpunkt sind ab 13.30 Uhr geschlossen. Die Abteilung Bürgerschaftliches Engagement, Ehrenamt und Beratung, Standort Glaserstraße hat geöffnet.
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FOTO: STADTARCHIV
Ziboldsche Mühle: Ihr Abriss am 9. Oktober 1973 sorgte für große Protestaktionen.
Alles liegt im Zeitplan
Richtfest für den Neubau der Bundespolizei
Geplant ist, dass die Bundespolizei im Jahr 2024 ihre neuen Räumlichkeiten in Offenburgs neuem Nordquartier an der Okenstraße beziehen kann. Mit dem Richtfest wurde jetzt ein Meilenstein auf dem Weg dorthin gefeiert. Der Rohbau steht, nun geht es mit dem Innenausbau weiter.
Investor Jürgen Grossmann dankte allen Beteiligten für ihre „fantastische Arbeit“. Das traditionsreiche Offenburger Bauunternehmen Wacker etwa habe den Rohbau nicht nur gemäß Zeitplan fertiggestellt, sondern sogar schneller als gedacht. Grossmann: „Man hört das nicht mehr so häufig, aber mit gewissem Stolz kann ich sagen: Wir liegen voll im Zeitplan, genau genommen sogar noch etwas vor der Zeit.“
Der stellvertretende Leiter der Bundespolizeiinspektion Offenburg, Armin Hansmann, sagte: „Ich danke den Verantwortlichen der Grossmann Group für die gute und stets flexible Zusammenarbeit und freue mich, dass wir nach jetzigem Stand in gut einem Jahr einziehen können. Der neue Standort bietet uns in strategisch günstiger Lage gute Arbeitsbedingungen, welcher dem Anspruch an die Leistungsfähigkeit der Bundespolizeiinspektion Offenburg gerecht wird!“
Für das Projekt investiert die Grossmann Group insgesamt 18 Millionen Euro. Es beinhaltet 3600 Quadratmeter Nutzfläche und 17.200 Kubikmeter bebauten Raum auf fünf Stockwerken. „Das Grundstück liegt
in der direkten Nachbarschaft zum Bahnhof“, sagt GrossmannPartner Svet Ivanoff. „Dadurch bieten wir der Bundespolizei eine ideale Erreichbarkeit.“
Die Bundespolizeiinspektion wird rund um die Uhr besetzt sein. Von Offenburg aus werden die Einsätze im Ortenaukreis und in den Landkreisen Rastatt, Freudenstatt, Rottweil sowie dem Stadtkreis BadenBaden koordiniert. Neben einer 24/7-Bundespolizeiwache sind Räumlichkeiten für die Verwaltung, die Einsatz- und Fortbildungskoordination, die Polizeitechnik sowie für den kriminalpolizeilichen Ermittlungsdienst vorgesehen.
Baubürgermeister Oliver Martini sagte bei einem früheren Termin, die Bundespolizeiinspektion sei ein wichtiger Baustein zur Entwicklung im Nordwesten der Stadt und im Hinblick auf den neuen KlinikCampus in unmittelbarer Nähe. Der nördliche Stadteingang habe sich damit schon jetzt zum Positiven verändert. In Zusammenarbeit mit der Stadt Offenburg hat die Grossmann Group in Offenburgs Norden für eine rund 26.000 Quadratmeter große Brachfläche direkt an der B3 einen städtebaulichen Wettbewerb ausgeschrieben. In einigen der renommiertesten Architekturbüros Europas wird nun an Ideen gearbeitet, um der Stadt auch nach Norden hin ein attraktives Entrée zu geben, darunter international anerkannte Stars der Szene wie Hadi Teherani aus Hamburg sowie UN Studio aus Amsterdam und Frankfurt.
Buntes Berufsbild: begleiten und beraten
Heilerziehungspfleger*innen begleiten, beraten, pflegen und unterstützen Menschen mit geistigen, körperlichen oder seelischen Behinderungen aller Altersstufen und fördern deren Persönlichkeitsentwicklung, Bildung und Rehabilitation. „Heilerziehungspfleger führen diese Menschen zu einer möglichst selbstständigen Lebensführung heran und leisten damit eine sehr wertvolle gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, erklärt Silke Martens, Sozialplanerin beim Ortenaukreis.
Da die Arbeit mit behinderten Menschen Zeit braucht und um diesen Menschen bestmöglich gerecht werden zu können, benötigen die Leistungsanbieter der Behindertenhilfe neue Nachwuchskräfte. „Nicht nur der Beruf, sondern bereits die dreijährige Ausbildung, die
auch in Teilzeit möglich ist, ist äußerst vielfältig“, so die Sozialplanerin. Der praxisorientierte Unterricht umfasse Themen wie Inklusion und Teilhabe, Entwicklung und Bildung mit Pädagogik, Psychologie und Soziologie, Kommunikation und Beziehung, Kreativität und Bewegung.
Auch Lisa Witt aus Hofstetten ist Heilerziehungspflegerin –aus Überzeugung. Sie arbeitet seit 14 Jahren in einer gemeinschaftlichen Wohneinrichtung für Menschen mit geistiger und Mehrfachbehinderung in Hofstetten. Man gebe viel: „Zuwendung, Aufmerksamkeit, Verständnis, Geduld. Aber man bekommt auch sehr viel zurück“, zeigt sie sich überzeugt von ihrem Beruf.
Informationen: www.agbo.info/ ausbildung-packs-an/
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In direkter Nachbarschaft zum Bahnhof: der Neubau der Bundespolizei.
Foto: Fichtner
Heilerziehungspfleger gesucht
Spatenstich
Mit dem traditionellen Spatenstich startete Printus Mitte September den Neubau des firmeneigenen Parkhauses am Standort Elgersweier. Das Parkhaus entsteht nach modernsten Standards auf dem bisherigen Parkplatz in der Carl-Zeiss-Straße und bietet den Mitarbeiter*innen nach Fertigstellung rund 1.000 Stellplätze auf 13 Parkebenen. Nach intensiver Planungs- und Vorbereitungszeit haben die Projektbeteiligten des Parkhaus-Neubaus nun
den symbolischen Baustart vollzogen. Zum Spaten griffen gemeinsam mit Printus-Inhaber Hans R. Schmid (M.) und den Geschäftsführern Peter Kirchberg und Michael Kelsch (l.) Offenburgs Oberbürgermeister Marco Steffens (2.v.r.) sowie der Architekt Michael Frey von Schmelzle + Partner (r.). Dabei waren sich alle einig, dass mit diesem Schritt der Grundstein für eine Verbesserung der Parksituation im Industriegebiet Elgersweier gelegt worden sei.
Berufstraining
BEST – das Entscheidungstraining zur Berufs- und Studienorientierung für Schülerinnen und Schüler der Kursstufe und der Berufskollegs, findet am 16. und 26. Oktober 2023 im Berufsinformationszentrum und an der Haus- und Landwirtschaftlichen Schule in Offenburg statt.
Welcher Studiengang passt zu mir? Was kann ich, was will ich?
Diese Fragen stellen sich Schülerinnen und Schüler der Oberstufe und der Berufskollegs. Parallel zur Abiturvorbereitung heißt es, sich nach Studienmöglichkeiten, Bewerbungsfristen und Zulassungsvoraussetzungen zu erkundigen. Um Schülerinnen und Schülern die Studienwahl zu erleichtern, bieten das Wissenschaftsministerium und das Kultusministerium ein zweitägiges Entscheidungstraining BEST (Berufs- und Studienorientierungstraining) für Schüler*innen an.
Konzipiert wurde BEST von Experten der Universität Konstanz in Zusammenarbeit mit erfahrenen Beratern aus Schulen, Hochschulen und den Arbeitsagenturen.
Orientierungstest
Am ersten Tag des Trainings erkunden die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe wechselnder Methoden und Arbeitsformen ihre Interessen und Fähigkeiten. In einer Intervallphase absolvieren sie den Orientierungstest, der neben persönlichen Interessen auch die individuellen Fähigkeiten erfasst und mit möglichen Studiengängen in Verbindung gebracht wird. Mit einer Rechercheaufgabe lernen die Schülerinnen und Schüler in einer „Guided Tour“ die wichtigsten zuverlässigen Internetportale kennen. Am zweiten Tag des Trainings werden die Ergebnisse des Orientierungstests aufgearbeitet, noch offene Fragen zur Studien- und Berufswahl beantwortet und Wege zur Entscheidungsfindung trainiert. Organisiert wird BEST vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.
Schülerinnen und Schüler der Kursstufe und der Berufskollegs können sich unter www.bwbest.de für die Trainings anmelden, auch wenn an ihrer Schule kein BEST-Training organisiert wird.
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Foto: Printus
„ MACH UNSERE GEMEINSAME ZUKUNFT ZU DEINEM WERK. W E R D E T E I L D E R E N E R G I E G E M E I N S C H A F T M I T D E I N E R AUSBILDUNG BEIM E-WERK MITTELBADEN “
Karriere starten auf e-werk-mittelbaden.de/ ausbildung
Stadtraum wird Pop-up-Fläche
Im November und Dezember wird der „Stadtraum“ in der Steinstraße 18 in Offenburg jeweils freitags und samstags zur Pop-Up-Fläche. Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer können sich bis Mittwoch, 11. Oktober für einen Platz auf der Fläche bewerben. Die Fläche kann dabei auch von mehreren gemeinsam bespielt werden.
„Wir wollen damit insbesondere kleineren Unternehmen, die derzeit noch nicht in der Innenstadt präsent sind, eine Möglichkeit bieten, sich und ihre Produkte zu präsentieren und zu testen, wie sich ein Ladenbetrieb anfühlt“, so Silke Moschitz von der städtischen Abteilung Stadtentwicklung. „Wir hoffen, dass sich dadurch auch neue Synergien ergeben und sich nach dem „Testlauf“ im „Stadtraum“ die ein oder der andere dazu entschließt ein Geschäft in der Innenstadt zu eröffnen.
Dadurch können Leerstände reduziert werden und gleichzeitig neue Angebote in der Innenstadt entstehen.“
Infoveranstaltung
Am Mittwoch, 4. Oktober findet von 19 bis 21 Uhr eine Informationsveranstaltung im „Stadtraum“ statt, zu der alle Interessierten eingeladen sind. Ziel ist es, das Pop-up-Konzept vorzustellen, die Fragen der Teilnehmenden zu beantworten und sich unter den Interessierten zu vernetzen, um passende Mitnutzer*innen für die Fläche zu finden. Eine Anmeldung ist erforderlich und erfolgt beim „Stadtraum“-Team (Telefon: 0151/26913891 oder E-Mail: info@stadtraum-offenburg.de). Das Bewerbungsformular und die Voraussetzungen zur Nutzung der Pop-Up-Fläche gibt es auf www.innenstadt-offenburg. de/ziz/stadtraum.
Sterben, Tod und Trauer
Die Dimensionen Sterben, Tod und Trauer sind Teil des Lebens und dennoch tun wir uns oft schwer, sie in Worte zu fassen und darüber zu sprechen. Der Hospizverein Offenburg e.V. sensibilisiert für das Thema und qualifiziert Menschen für die Begleitung von Sterbenden und deren An- und Zugehörigen. Monika Lubitz, Leiterin des Hospizvereins, wird am Donnerstag, 5. Oktober um 18.30 Uhr deren Arbeit vorstellen und die ambulante Sterbebegleitung
„begreifbar“ machen. Der Informationsabend findet im Stadtteil- und Familienzentrum Innenstadt (im Bürgerpark, neben dem Billet'schen Schlösschen), Stegermattstraße 24, 77652 Offenburg statt.
Eine Anmeldung in der Abteilung Bürgerschaftliches Engagement, Ehrenamt und Beratung bei der Stadt Offenburg bis 4.10.2023 per E-Mail an veranstaltungen.seniorenbuero@ offenburg.de oder per Telefon 0781 82-2222 ist erwünscht.
Pflegestützpunkt on tour
Der Pflegestützpunkt Ortenaukreis, Zentrale Offenburg bietet Außensprechstunden an verschiedenen Standorten an.
Diese finden jeweils von 9 bis 12 Uhr statt. Interessierte können in dieser Zeit am jeweiligen Außenstandort ohne Anmeldung vorbeikommen.
Die Außensprechstunde in der Ortsverwaltung Waltersweier, Freihofstraße 1 findet am Mittwoch, 4. Oktober statt.
Die Außensprechstunde im Gemeindehaus Elgersweier St. Markus, Milchstraße 7 findet am Donnerstag, 5. Oktober statt. Die Außensprechstunde
im Rathaus Durbach, Tal 5 findet am Freitag, 6. Oktober zum ersten Mal statt.
Der Pflegestützpunkt ist eine neutrale und kostenlose Beratungsstelle. Die Mitarbeiterinnen beraten und informieren Menschen mit einem Pflegebedarf und/oder deren Angehörige sowie alle Interessierten rund um die Themen Pflege und Versorgung.
Bei Fragen: Pflegestützpunkt Ortenaukreis, Zentrale Offenburg, Telefon: 0781 82-2337, -2531 oder -2593; psp-ortenaukreis@ offenburg.de oder www.pflegestuetzpunkt-ortenaukreis.de.
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ÖFFENTLICHE BEKANNTMACHUNGEN UND AUSSCHREIBUNGEN
Feststellung des Jahresabschlusses 2021 und Beschluss des Wirtschaftsplans 2023 des Zweckverbandes Interkommunale Zusammenarbeit Abwasser Ortenau
Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes hat in ihrer öffentlichen Sitzung am 10.11.2022 gemäß § 18 des Gesetzes über die kommunale Zusammenarbeit den Jahresabschluss 2021 festgestellt und den Wirtschaftsplan 2023 beschlossen.
Der Jahresabschluss schließt mit einer Bilanzsumme von 362.534,52 € ab. Die Gewinn- und Verlustrechnung weist im Ertrag und Aufwand einen Betrag von 1.982.226,- € aus.
Das Regierungspräsidium hat mit Schreiben vom 21.03.2023 die Gesetzmäßigkeit des Wirtschaftsplanes 2023 wie folgt bestätigt.
2023
2.8
2.9)
an die Verbandsmitglieder
Der Jahresabschluss 2021 und der Wirtschaftsplan 2023 sind mit sämtlichen Bestandteilen und Anlagen ab sofort öffentlich für die Dauer von 7 Tagen in den Geschäftsräumen des Abwasserzweckverbandes «Raum Offenburg», Elsässer Str. 1a, 77652 Offenburg, ausgelegt.
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A
Vorhaben: Neubau Büro und Lager sowie WC-Anlage inkl. Anbau Verwaltung, Rohbauarbeiten
Vergabenummer: SOG_BS-2023-0140
Ausführungsfrist: 05.02.2024 – 15.03.2024
Angebotseröffnung: 24.10.2023, 10 Uhr
Stadt Offenburg, Fachbereich Bauservice, Zentrale Vergabestelle, Wilhelmstraße 12, 77654 Offenburg
Der vollständige Veröffentlichungstext erscheint unter www. vergabe24.de, https://www.nectanet.de/ausschreibungen. html, https://www.submission.de, https://subreport.de/ausschreibungen/auftraege-suchen/, http://www.offenburg.de/ html/ausschreibungen308.html?&
Die Vergabeunterlagen können dort kostenfrei, uneingeschränkt und vollständig über einen Downloadlink heruntergeladen werden.
Anforderung in Papierform: Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH, Breitscheidstraße 69, 70176 Stuttgart, Telefon: 0711/66601-555, Fax: 0711/66601-84, vergabeunterlagen@ staatsanzeiger.de, www.vergabe24.de
Einladung
Die nächste Sitzung des Technischen Ausschusses der Stadt Offenburg findet am Mittwoch, 4. Oktober, um 18 Uhr im Salmen, Lange Straße 52, statt.
Tagesordnung
1. Waldbachfriedhof, Sanierung der Waldbachkapelle –Abschlussbericht
2. Kraftstoffversorgung bei langanhaltenden StromausfällenKooperation mit dem Landratsamt
3. Bericht der TBO-Betriebsleitung (mündlicher Bericht)
Am kommenden Dienstag, 3. Oktober, fällt der Wochenmarkt wegen des Feiertags „Tag der Deutschen Einheit“ aus. Es ist keine Verlegung vorgesehen.
Am Samstag, 7. Oktober, findet der Wochenmarkt wieder wie gewohnt statt und bietet landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der Region.
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Wirtschaftsplan
1. im Erfolgsplan mit den folgenden Beträgen 1.1 Gesamtbetrag der Erträge 2.258.830 € 1.2 Gesamtbetrag der Aufwendungen 2.258.830 € 1.3 Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag (-) 0 € 2. im Liquiditätsplan mit den folgenden Beträgen 2.1 Gesamtbetrag der Einzahlungen aus laufender Geschäftstätigkeit 2.258.830 € 2.2 Gesamtbetrag der Auszahlungen aus laufender Geschäftstätigkeit 2.258.830 € 2.3 Zahlungsmittelüberschuss (Saldo aus 2.1 und 2.2) 0 € 2.4 Gesamtbetrag der Einzahlungen aus Investitionstätigkeit 0 € 2.5 Gesamtbetrag der Auszahlungen aus Investitionstätigkeit 0 € 2.6 Finanzierungsmittelbedarf aus Investitionstätigkeit (Saldo aus 2.4 und 2.5) 0 € 2.7 Finanzierungsmittelbedarf (Saldo aus 2.3 und 2.6) 0 € 2.8 Einzahlungen aus Finanzierungstätigkeit 0 € 2.9 Auszahlungen aus Finanzierungstätigkeit 0 € 2.10 Finanzierungsüberschuss aus Finanzierungstätigkeit (Saldo aus
0 € 2.11 Änderung des Finanzierungsmittelbestands (Saldo aus
0 € 3. den Höchstbetrag der Kassenkredite
300.000 €
Gesamtumlagen an die 4 Kreditaufnahme 0 € 5. die Betriebskostenumlage
68.500 €
und
2.7 und 2.10)
auf
die
Wochenmarkt fällt aus
AMTLICHER TEIL
ÖFFENTLICHE BEKANNTMACHUNGEN UND AUSSCHREIBUNGEN
#SPURENHINTERLASSER
DU MACHST DEN UNTERSCHIED!
Alles, was wir als Mitarbeitende der Stadt Offenburg tun, hinterlässt Spuren bei den 62.000 Bürger*innen, für die wir arbeiten. Damit wir dies auch weiterhin tun können, suchen wir Menschen, die bereit sind, mit uns als Arbeitgeberin zusammen Spuren zu hinterlassen. Denn es macht für die Menschen, die hier leben, einen Unterschied, ob wir unseren Job machen – oder eben nicht.
WERDE AUCH DU SPURENHINTERLASSER (M/W/D)!
ALS QUARTIERSMANAGER*IN FÜR DAS SANIERUNGSGEBIET „BAHNHOF SCHLACHTHOF“
ALS EMPFANGSMITARBEITER*IN FÜR UNSERE OFFENBURGER BADBETRIEBS GMBH
ALS MEISTER*IN / TECHNIKER*IN STRASSEN UND BRÜCKEN IM FACHBEREICH TIEFBAU UND VERKEHR
ALS SOZIALPÄDAGOGE*IN ODER SOZIALARBEITER*IN FÜR DIE JUGENDARBEIT
ALS FACHKRAFT FÜR VERANSTALTUNGSTECHNIK IM FACHBEREICH KULTUR
ALS VERWALTUNGSMITARBEITER*IN FÜR UNSERE ORTSVERWALTUNG BÜHL UND WALTERSWEIER
...MACHST DU DEN UNTERSCHIED FÜR DIE OFFENBURGERINNEN UND OFFENBURGER.
MACH JETZT DEN UNTERSCHIED FÜR DIE BÜRGER*INNEN IN OFFENBURG!
BEWIRB DICH JETZT: karriere.offenburg.de
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JETZT BEWERBEN: karriere.offenburg.de
AMTLICHER TEIL
WeitereInfos unter www.armut-bedroht-alle.de
Montag, 16. Okt ober 2023
Mittagsgebet 12:15 Uhr; Evang. Stadtkirche
Dienstag, 17.O kt ober 202 3
Qualität durch Begegnung
Hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der sozialen Institutionen lernen anderesoziale Institutionen kennen 9–13Uhr; Treffpunkt:CafeKakadu
Freitag, 20.10.202 3
Gemeinsam zu Tisch
Die katholischenund evangelischen Kirchengemeinden in Offenburg
laden gemeinsam ein zum Mittagessen und Kaffee undKuchen 12 Uhr; Ort: Saal, St. Martin,Zähringerstr. 38
Sams tag, 21 .10 .20 23
Lebensmittel teilen –Menschen helfen
Aktion in der Innenstadt, 9– 12 Uhr als Unterstützung fürdie Offenburger Tafel
Arbeit istdas halbe Leben?
Karikaturen zu Mensch,Maschinen und Moneten 12 Uhr; Ausstellungseröffnung in der St. Andreas Kirche,Fischmarkt
• Ohne Moos,nichts los?Steigende Preise –eingeschränkte Freizeitaktivitäten?
Unter dem Motto„Sprich´s an“ gehen verschiedenen Institutionen die ganze Woche in den Austausch mit Jugendlichen in Offenburg
•Wohin in Offenburg?
Digitaler Überblick zu solidarischen –sozialen –nachhaltigen –gebrauchten –günstigen- freien Produktenund Dienstleistungen (https://padlet.com/padlets/3f7js362seaxj1hr)
Veranstalter
Arbeitnehmerseelsorge Ortenau, Caritasverband VordereOrtenau e.V.,CJD Offenburg, Diakonisches Werk Ortenau, Evang. Kirchengemeinde Offenburg, Förder verein Pflasterstube,Frauen helfen Frauen Ortenau e.V.,INVIA Katholischer Verband für Mädchen- undFrauensozialarbeit Offenburg, Kath.Kirchengemeinde Offenburg St.Ursula,PNO (Präventionsnetzwerk Ortenaukreis), Reha Gesellschaft zurFörderung Psychisch KrankermbH, Sozialdienst Katholischer Frauen e.V. (SKF), SKM –Kath. Verein für soziale DiensteimOrtenaukreis, St. Ursulaheim (agj),Stadt Offenburg, Alle Veranstaltungen finden in Offenburgstatt. WeitereInfos unter www.caritas-offenburg-kehl.de
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tions wo che vo m1 6. bi s2 0. Ok to ber 2023 Zeite nw end e sozial -ö ko log isch -s ol idarisch Gr afi sc he Ge st a ltu ng :w ww kr ea ti vplu s .c om ;T it eli ll us tr at io n: Kr ea tiv pl us
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OKTOBER 2023
Fr 06.10.
DIE TAGEBÜCHER VON ADAM UND EVA (Premiere)
– Das Musical
Sa 21.10.
D´FÀMELI STRUMPFMANN
– Wiederaufnahme-Premiere
So 07.10.
JOHNNY HALLYDAY
ROCK‘N‘ROLL (Konzert/Concert)
– Heure H Jour J
Theater BAden
ALsace (Neuried)
theater-baden-alsace.com
DEZEMBER 2023
Sa 02.12.
ALBUMBLÄTTER JAZZ & LYRIK (Konzert/Concert)
So 03.12.
RAPUNZEL (Kindertheater)
– Raiponce Musical ab 6 J
Sa 16.12.
PANZERKREUZER POTEMKIN (Konzert/Concert) – Chris Jarrett
So 31.12.
DIE TAGEBÜCHER VON ADAM UND EVA (Silvestervorstellung)
– Das Musical
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