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Offenblatt 31/2022

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Stadt Offenburg ∙ Unser Amtsblatt

Nr. 31, 17. September 2022

www.offenburg.de Anlässlich des 40. Geburtstags der Partnerschaft zwischen Offenburg und Borehamwood gab es eine gemeinsame Erklärung. ❚ Seite 3

Am Wochenende gab es mit dem Landesfestumzug und dem Besuch des Ministerpräsidenten einen Heimattage-Höhepunkt.

Am 24. September startet nach zwei Jahren Pause wieder die Oberrhein Messe. Bis 3. Oktober läuft die Verbraucher-Schau.

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„Die Stadtgesellschaft mitnehmen“

Verwaltung legt Maßnahmenpaket zur Energieeinsparung vor/Große Zustimmung von Seiten des Gemeinderats die Verwaltung eine jährliche Einsparung von mindestens 1,2 Millionen kWh. Weitere 1,6 Millionen kWh werden im Freizeitbad eingespart, indem die Wassertemperatur um ein Grad gesenkt wurde. Bei der Straßenbeleuchtung soll die Leuchtintensität auf die Hälfte reduziert werden, um weitere 580 000 kWh einzusparen. Das Warmwasser in den Sporthallen wird hingegen erst abgestellt, sollte die Notfallstufe eintreten. Spätestens gegen Ende des Jahres wird die Verwaltung den Gemeinderat erneut in Kenntnis setzen. Mehr dazu im Internet unter www.offenburg-spart-schlau.de.

Runterdrehen. 3,7 Millionen Kilowattstunden sollen eingespart werden, u.a. durch Senkung der Raumtemperatur. Foto: Pixabay/Logo: Stadt Offenburg

Ohne die sozialen Einrichtungen (Kitas, Schulen sowie Stadtteilund Familienzentren), in denen keine größeren Einschnitte vorgenommen werden sollen, liegt der jährliche Energieverbrauch bei der Stadt, den Technischen Betrieben Offenburg (TBO) und dem Frei-

Energieeinsparung Hintergrund: Ende Juni 2022 rief der Bund die Alarmstufe aus, um die Gasversorgung weiter zu gewährleisten. Die Stadt richtete sofort den Verwaltungsstab Energiekrise ein. Neben verbindlichen Vorgaben des Bundes durch die Energieeinsparverordnungen vom 24. August wurden quer durch die Verwaltung Einsparmöglichkeiten abgefragt.

zeitbad zusammen bei rund 23 Millionen kWh. Davon sollen etwa 16 Prozent eingespart werden. „Es ist mehr herauszukitzeln“, räumte Steffens ein, fügte allerdings hinzu: „Es geht um Machbarkeit und Akzeptanz.“ Der OB setzt auf eine „vertrauensvolle Zusammenarbeit“. Wie der Leiter des Verwaltungsstabs Energiekrise, Erwin Drixler, ausführte, sind 49 Maßnahmen vorgesehen beziehungsweise werden bereits umgesetzt: Von einer Absenkung der Raumtemperatur in allen öffentlichen Gebäuden auf maximal 19 Grad verspricht sich

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„Wir wollen Akzeptanz erreichen und die Stadtgesellschaft mitnehmen“: Auf dieses Anliegen hat OB Marco Steffens die Gemeinderatssitzung zur Energieeinsparung gebracht. Die Ratsmitglieder unterstützen die Maßnahmen bei 28 Ja- und drei Neinstimmen mehrheitlich. 3,7 Millionen Kilowattstunden (kWh) pro Jahr sollen eingespart werden. Verhältnismäßigkeit sei die Richtschnur, so Steffens. Die Sitzung am Mittwoch im Salmen wurde außerplanmäßig einberufen, um der Dringlichkeit Nachdruck zu verleihen, wie es auch die Fraktionen mit Ausnahme der AfD eingefordert haben, und Gemeinderat sowie Öffentlichkeit über die ersten Schritte zu informieren. „Wir haben schon ganz viel richtig gemacht“, unterstrich Steffens. Im interkommunalen Vergleich liegt der Energieverbrauch der städtischen Gebäude bei 70 Prozent des landesweiten Durchschnitts. Seit Jahren wird bei Neubauten und Sanierungen ein möglichst hoher energetischer Standard angestrebt: „Wir fangen nicht bei Null an.“

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