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Offenblatt 26/2024

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UNSER AMTSBLATT

Ausgabe Nr. 26

21. Juli 2024

Exkursion in Sachen Landesgartenschau: Seite 6

Foto: Breithaupt

Foto: Stadt Offenburg

www.offenblatt.de

Erhält die Staufermedaille: Seite 3

+++ Auf dem Kulturforum steht jetzt ein Automat, an dem man Kunst ziehen kann: SEITE 2 +++ Rund ums Hohe Horn sind die Wege saniert worden: SEITE 7 +++ Die Technischen Betriebe erweitern ihre Wildkammer: SEITE 8 +++

Für Demokratie und Fairplay

Pausenhof der Astrid-Lindgren-Schule wird zum Straßenfußballplatz/Über 100 Teilnehmende KICKFAIR ges Ein besonderes

Das Jugend-Orga-Team des Stadtteil- und Familienzentrums Am Mühlbach, das sich seit vielen Jahren bei KICKFAIR engagiert, hat die Veranstaltung vorbereitet. Die jungen Kicker*innen besuchen die AstridLindgren-Schule, die Waldbachschule, die Sommerfeldschule sowie eine Bildungseinrichtung in Rielasingen-Worblingen.

FOTO: SIEFKE

Straßenfußball-Event hat am Dienstag auf dem Pausenhof der Astrid-Lindgren-Schule stattgefunden: Im Mittelpunkt stand nicht nur der Sport, sondern es wurde auch um soziales Lernen und Demokratiebildung gerungen. Rund 100 Schüler*innen aus Südbaden kamen durch das Projekt Common Ground #24 der bundesweit tätigen Organisation KICKFAIR zusammen. Fair Spielen und Spaß dabei haben.

Klaus Dietrich vom SFZ Am Mühlbach. Die entscheidenden Akteur*innen sind die Jugendlichen. Sie absolvieren drei Halb-

Besonders engagiert Das besondere Ereignis ist Teil einer Serie von Aktivitäten und Veranstaltungen rund um die Fußall-Europameisterschaft, die vom 14. Juni bis 14. Juli in Deutschland ausgetragen wurde. Über 12.000 Kinder und Jugendliche haben in FußballBundesliga-Städten gekickt – da in Offenburg eine besonders engagierte KICKFAIR-Gruppe am Start ist, erhielt die Stadt an der Kinzig den Vorzug vor Freiburg, wie Projektkoordinatorin Rabea Broß aus Stuttgart lobend hervorhob. Projektverantwortung vor Ort hat der Sozialpädagoge

zeiten: In der Vorbesprechung werden drei Regeln festgelegt, zum Beispiel dass alle mitspielen und niemand beleidigt werden dürfe. Dann wird das eigentliche Spiel angepfiffen. In einer dritten Runde wird die Einhaltung der vereinbarten Regeln reflektiert. Entscheidend ist, die Meinung zu sagen

und gleichermaßen die Perspektiven von anderen zuzulassen. Kinder und Jugendliche erfahren: Meine Meinung zählt – und die von anderen auch. Gemeinsam kann etwas bewirkt werden – demokratische Werte werden auf diese Weise über die Hintertür erfahrbar, ein aktiver Beitrag für ein demokratisches Miteinander geleistet. Simone Heisch, Bereichsleiterin Sozialpädagogische Angebote an Schulen am SFZ Am Mühlbach, ist von dem Projekt überzeugt: „Mit diesem etwas anderen Zugang erreichen wir ganz viele Jugendliche.“ Und viele von ihnen bleiben auch nach der Schulzeit dabei, arbeiten als sogenannte „Teamer“ und geben mit viel Einsatzfreude die Regeln weiter. „Wir haben wöchentliche Treffs“, erklärt Maher Mirzo, der zum harten Kern gehört. Seit 2008 sind die Offenburger*innen dabei.

HINTERGRUND Kickfair verbindet

Straßenfußball mit einem ganzheitlichen Bildungskonzept, in dem sich Jugendliche für das Miteinander an ihrer Schule engagieren, ihre Talente entdecken, Selbstwirksamkeit erfahren und zu einer vielfältigen Gemeinschaft beitragen. Die Initiator*innen sind davon überzeugt: Junge Menschen sind die Lösung und nicht das Problem. Deswegen werden mit KICKFAIR Lernräume geschaffen, in denen junge Menschen als Protagonist*innen im Mittelpunkt stehen. In verschiedenen Rollen und Aufgaben entdecken sie ihre Talente, gewinnen Vertrauen in ihre Fähigkeiten und erleben, dass sie etwas bewirken können. www.kickfair.org

Andreas Fanz

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