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Offenblatt 24/2023

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Stadt Offenburg ∙ Unser Amtsblatt

Nr. 24, 8. Juli 2023

www.offenburg.de Das Landeskinderturnfest wird das Wochenende in Offenburg dominieren und die Turnstadt hoffentlich groß herausbringen.

Leonie Kimmig wird mit dem Ehrenamtspreis der Oststadt auszeichnet. Die 18-Jährige engagiert sich auf vielfältige Weise.

In der Südstadt tut sich was: Am Mittwoch, 12. Juli, findet ein Bürgerworkshop zu der geplanten Umgestaltung statt.

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Fernwärme als wichtige Säule

Industrie-Abwärme, Großwärmepumpe, wasserstofffähige Blockheizkraftwerke/Stadt legt beim Ausbau Tempo vor

Sicher und günstig heizen, und dabei noch die Umwelt schonen. Diese Ziele verbindet die Stadt Offenburg mit einem Angebot an die Bürgerinnen und Bürger. „Fernwärme“, so heißt das Zauberwort. Die städtische Klimaschutzmanagerin Bernadette Kurte erläutert die Einzelheiten: Bis Ende 2023 muss die Stadt Offenburg ihre Kommunale Wärmeplanung beim Regierungspräsidium einreichen. So will es das Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz des Landes Baden-Württemberg. Die Planungen sind fast abgeschlossen und werden regelmäßig fortgeschrieben, sodass Änderungen der Rahmenbedingungen, wie Vorgaben der Bundesregierung, in der lokalen Wärmewende berücksichtigt werden. Ziel ist eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2040. Fernwärme ist dabei eine wichtige Säule der Wärmewendestrategie der Stadt Offenburg. Der Ausbau der Fernwärme erfolgt in Offenburg mit der Wärmeversorgung Offenburg (WVO), eine Tochtergesellschaft der Stadt Offenburg (51 Prozent) und des EWerk Mittelbaden (49 Prozent). Unabhängig davon, ob die Wärmeversorgung zukünftig zentral oder dezentral erfolgen wird, ist der Umstieg auf erneuerbare Energieträger flächendeckend unabdingbar. Nur so lassen sich der klimaneutrale Gebäudebestand sowie die Klimaschutzziele der

wärmeversorgung komplett über erneuerbare Energien sicher zu stellen. Trotz des immensen Tempos, das Stadt und WVO beim Ausbau der Fernwärme vorlegen, wird es möglich sein, bis 2040 alle Gebäude mit nachhaltiger Fernwärme zu versorgen. Die Ortenauer Energieagentur mit Sitz in der Freiburger Straße in Offenburg berät Eigenheimbesitzerinnen und Eigenheimbesitzer dabei, die optimale Lösung für ihr Gebäude zu finden. Fördermittel des Bundes erleichtern dabei die Entscheidung. Weitere Informationen gibt es auf www.klimaschutz-offenburg.de.

Wärmenetz. Auch in der Wasserstraße wurden Leitungen verlegt.

Stadt Offenburg erreichen. Die zentrale Wärmeversorgung, die sich aus mehreren Wärmequellen speist, bietet dabei verschiedene Vorteile gegenüber dezentralen Einzellösungen. Unter anderem können so Abwärme und Potenziale für erneuerbare Energien dort zum Einsatz kommen, wo sie zur Verfügung stehen. So stellt die Firma Burda Abwärme aus ihrer Druckerei zur Nutzung im Fernwärmenetz zur Verfügung. Im Keller des Gesundheitszentrums an der Hauptstraße betreibt die WVO eine Großwärmepumpe. Eine wei-

Foto: Würth

tere Wärmepumpe ist auf dem Burda-Grundstück in der Hauptstraße geplant. Die an anderen Standorten im Einsatz befindlichen gasbetriebenen Blockheizkraftwerke sind „H2-ready“, können also mit Wasserstoff betrieben werden, sobald dieser zur Verfügung steht. Darüber hinaus liefern sie hocheffizient produzierte Wärme für die Versorgung über das Fernwärmenetz und speisen lokal produzierten Strom ins Netz ein. Zur Erreichung der Klimaziele ist vorgesehen, bis 2040 die Fern-

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