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Offenblatt 14/2023

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Stadt Offenburg ∙ Unser Amtsblatt

Nr. 14, 22. April 2023

www.offenburg.de In diesem Jahr gibt es nach der langen CoronaPause wieder die Frauengesundheitstage vor Ort in der Waldorfschule.

Die Freibadsaison beginnt in diesem Jahr bereits am 1. Mai. Mit dem Start unter freiem Himmel sind mehr Angebote verbunden.

Marion Eichmann stellt ab Freitag, 28. April, in der Städtischen Galerie aus. Zu sehen sind Arbeiten aus Papier und Tusche.

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„Wir tun, was wir können“

Stadtradeln 2023 startet am 8. Mai

Integrationsbeirat mit aktuellem Bericht Ausländerbüro/Bilanz Antirassismus-Wochen

In Offenburg geht es vom 8. bis 28. Mai beim „Stadtradeln“ um nachhaltige Mobilität, Bewegung, Klimaschutz und Teamgeist. Im Rahmen der Initiative „Radkultur“ fördert das Land die Teilnahme an der Aktion des Klima-Bündnisses. Das Ziel: In Teams drei Wochen lang möglichst viel Fahrrad fahren und Kilometer sammeln – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit. Beim Radcheck besteht die Möglichkeit, sein Rad kostenlos prüfen zu lassen – am Dienstag, 9. Mai, von 10 bis 16 Uhr auf dem Lindenplatz. Infos: Abteilung Verkehrsplanung, Telefon 07 81/82-25 98 oder E-Mail: radverkehr@offenburg.de.

Derzeit halten sich in Offenburg 10 843 Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit auf. Zum Vergleich: 2016 lebten 7481 Menschen mit nicht-deutscher Staatsbürgerschaft in Offenburg. Viele von ihnen nutzen das Ausländerbüro als Anlaufstelle für ihre Anliegen. Nicht nur die gestiegenen Zahlen, auch Gesetzesänderungen („das Ausländerrecht wird immer komplizierter“, so Abteilungsleiterin Andrea Bach), der UkraineKrieg, das Erdbeben in der Türkei, erhöhter Beratungsbedarf und vermehrte Abfragen per E-Mail und Telefon bilden für die Mitarbeitenden des Ausländerbüros große Herausforderungen. Hinzu kommen Krankheitsausfälle und Fachkräftemangel. Um die Erfordernisse zu erfüllen, werde am Kundenservice und an der Zufriedenheit der Mitarbeitenden permanent gearbeitet, wie Fachbereichsleiterin Alexa Adelmann den Mitgliedern des Integrationsbei-

Sitzungsort. Wie alle anderen städtischen Gremien tagt auch der Integrationsbeirat inzwischen im Salmen. Foto: Siefke

rats am Mittwoch darlegte. Bewährt habe sich inzwischen das Online-Terminsystem; allerdings seien Wartezeiten von derzeit bis zu zwei Monaten einzuplanen, abgesehen von „echten Notfällen“, die in der Regel noch am selben

Integrationsbeirat Hintergrund: Seit 1982 gibt es in Offenburg eine kommunalpolitische Migrantenvertretung als beratendes politisches Gremium. 2004 wurde es in einen Integrationsbeirat umstrukturiert. Die Mitglieder werden als Sachverständige durch den Gemeinderat berufen. Der Beirat besteht aus dem Bürgermeister als Vorsitzenden, sachverständigen Mitgliedern und deren Stellvertreter*innen, Vertreter*innen der Religionsgemeinschaften, Mitgliedern der Verbände und Initiativen sowie jeweils einem Mitglied der Gemeinderatsfraktionen. Die sachverständigen Mitglieder wurden anhand der Handlungsfelder des Integrationskonzeptes durch den Gemeinderat ernannt.

Tag Unterstützung erfahren. Mit personeller Verstärkung, Fortbildungen und der Einrichtung von Bearbeitungszeiten wolle man für eine hohe Attraktivität sorgen. „Wir tun, was wir können“, versicherte Bürgermeister Kopp. Der Leiter des Integrationsbüros, Christoph Heimel, dankte allen Beteiligten an den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“. Die positive Resonanz habe gezeigt, dass der Bedarf an Austausch und Begegnung groß sei. Im kommenden Jahr werden die Wochen vom 11. bis 24. März stattfinden. Zuvor, am 24. und 25. Juni 2023, steigt auf dem Marktplatz eine Neuauflage des beliebten Internationalen Fests.


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