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Offenblatt 12/2026

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Ausgabe Nr. 12

www.offenblatt.de

Foto: city partner

Osterstimmung:

Schäuble-Park kommt

29. März 2026

+++ Die Buchhandlung Roth ist mit dem Buchhandlungspreis ausgezeichnet worden: Seite 2 +++ Im Technischen Rathaus wird die Ausstellung „Mehr Leben im Eigenheim“ gezeigt: Seite 6 +++ Hauptversammlung der Feuerwehr: Seite 9 +++

Bahnhof gesperrt

GEDENKEN ges Die als „Bürgerpark“ bezeichnete Grünanlage im Herzen der Stadt soll künftig offiziell „Wolfgang-Schäuble-Park“ heißen. Darauf verständigten sich die Mitglieder des Haupt- und Bauausschusses am Montag. Stimmt der Gemeinderat zu, soll im Park zudem ein Gedenkort an den CDU-Politiker und Offenburger Ehrenbürger geschaffen werden.

Offenburg und in seinem Wahlkreis zutiefst verbunden gewesen. Der Bürgerpark liege zudem im räumlichen Geltungsbereich des letzten Wohnorts des Ehrenbürgers. Werner Maier (CDU) versicherte: „Wir können mit der Umbenennung des Bürgerparks gut leben.“

Gedenkort geplant

vorstellen“, da Schäuble gebürtiger Hornberger sei. Martina Bregler (SPD) machte sich für den Kompromiss stark, die Anlage künftig „Wolfgang-Schäuble-Bürgerpark“ zu nennen – fand dafür allerdings keine Mehrheit. Bei drei Nein-Stimmen sprachen sich elf Gremiumsmitglieder für den „Wolfgang-Schäuble-Park“ aus. Einstimmig wurde die Verwaltung beauftragt, im Park einen Gedenkort zu konzipieren. Ein privater Spender hat bereits signalisiert, für eine Büste Geld zur Verfügung zu stellen. OB Marco Steffens hob auf Nachfrage hervor, dass Schäubles Familie „keine Erwartungshaltung“ hege, sich mit der Umbenennung aber durchaus einverstanden erkläre. Der Bürgerpark

Bahnreisende rund um Offenburg müssen sich von Karfreitag, 3. April, bis Freitag, 10. April (6 Uhr), auf massive Einschränkungen einstellen. Aufgrund von Bauarbeiten der DB InfraGO kann der Bahnhof Offenburg weder vom Fern- noch vom Nahverkehr angefahren werden. Im Nahverkehr sind die Bahnstrecken zwischen Offenburg und Gengenbach, Herbolzheim, Appenweier, Achern sowie die gesamte Renchtalbahn bis Bad Griesbach gesperrt. Somit sind die SWEG-Züge der Regio SBahn Ortenau auf den Linien RS 1 (Offenburg – Freudenstadt), RS 2 (Offenburg – Bad Griesbach) und RS 4 (Offenburg – Straßburg) von Zugausfällen, Schienenersatzverkehr (SEV) und geänderten Fahrzeiten betroffen. Weitere Informationen unter www.sweg.de/ortenau.

Ziel sei, das Andenken an den bedeutenden Politiker und Staatsmann wach zu halten und sein Lebenswerk auch auf diese Weise zu würdigen, führte Oberbürgermeister Marco Steffens aus. Schäuble sei den Menschen in seiner Heimatstadt

Auch Annette Steinhausen (Grüne) wertete das Vorhaben als eine „gute Idee“, empfand den Zustand des Pavillons allerdings als unliebsamen Kontrast. Während Stefan Konprecht (FWO) betonte: „Wir stimmen aus voller Überzeugung zu“, konnte sich Taras Maygutiak eine Umbenennung „nicht gut

Aus dem Bürgerpark wird der Schäuble-Park. Zu Ehren des Wahl-Offenburgers und großen Europäers. Foto: Siefke
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Die Wenk-Treppe muss saniert werden: Seite 3 Foto: Siefke

Eine der Besten

Die Buchhandlung Roth wurde mit dem deutschen Buchhandlungspreis 2025 ausgezeichnet

EINZELHANDEL sni Die Buchhandlung Roth gehört zu den Preisträgerinnen des Deutschen Buchhandlungspreises 2025. Als eine von nur drei Buchhandlungen in BadenWürttemberg und eine von zehn bundesweit wurde das Offenburger Traditionsgeschäft mit dem staatlichen Gütesiegel ausgezeichnet.

Mit dem Preis würdigt die Bundesregierung inhabergeführte Buchhandlungen, die sich in besonderem Maße um das Kulturgut Buch und das kulturelle Leben vor Ort verdient machen. Bewertet werden dabei das Veranstaltungsprogramm, das Engagement in der Leseförderung, das literarische Sortiment sowie innovative Geschäftsmodelle. Die Buchhandlung Roth trat in der Kategorie der kleinen Buchhandlungen mit einem Jahresumsatz über einer Million Euro an.

„Ich will vermitteln, welche Freude das Lesen macht. Unsere Aktionen sollen die Menschen für das Buch begeistern“, erklärt

Inhaberin Barbara Roth den

Notdienste

• 29.3. Apotheke im E-Center Wilhelm-Röntgen-Str. 1

• 30.3. Einhorn-Apotheke Hauptstraße 88

• 31.3. Schwarzwald-Apotheke Gartenstraße 16 77723 Gengenbach

• 1.4. St. Martin-Apotheke Hauptstraße 63 77767 Appenweier

• 2.4. Hirsch-Apotheke Fischmarkt 3

• 3.4. Paracelsus-Apotheke Hindenburgplatz 1 77767 Appenweier

• 4.4. Delta-Apotheke Heimburgstraße 1

• 5.4. Stadt-Apotheke Hauptstraße 43

Kulturforum

Zu einer eingeschränkt barrierefreien Führung übers Kulturforum lädt das Museum im Ritterhaus am Samstag, 11. April, 10.30 Uhr, ein. Treffpunkt ist an der Borofsky-Skulptur. Anmeldung bis zum Vortrag, 17 Uhr, an museum@offenburg.de oder Telefon 0781/82-2577.

Erfolg. Den Veranstaltungskalender hatte bereits ihre Mutter ins Leben gerufen.

Ein Teamerfolg

Die 1897 gegründete Buchhandlung wird heute in vierter Generation geführt. Barbara Roth übernahm das Geschäft vor 30 Jahren, am 1. Mai 1996. Was ihr Urgroßvater Gustav Roth gründete, führt sie heute mit Herzblut und Leidenschaft weiter. In dieser Zeit sammelte die Buchhandlung bereits mehrere Auszeichnungen: 2011 wurde sie zur Buchhandlung des Jahres gekürt, 2018 folgte der Ortenauer

Panoramabilder

Von Montag 30. März bis einschließlich Donnerstag 30. April befahren Fahrzeuge der Firma Cyclomedia alle öffentlichen Straßen der Stadt Offenburg und erfassen 360°-Panoramabilder. Als Ergebnis entsteht ein „digitaler Zwilling“ der neben internen Auswertungs- und Vermessungszwecken, die Veränderungen des Stadtbildes seit 2017 alle zwei Jahre dokumentiert.

Die Daten erleichtern die Arbeiten der Stadtverwaltung auf vielen Gebieten – etwa in der Stadtplanung, im Baurecht, bei der Feuerwehr und im Tiefund Hochbau. Die Nutzung der Bilder spart der Verwaltungen Kosten ein, verbessert den Bürgerservice und verkürzt verwaltungsinterne Prozesslaufzeiten. Aus Datenschutzgründen werden Gesichter und KFZ-Kennzeichen mit Hilfe einer Software automatisch unkenntlich gemacht und die Bilder stehen nur im Intranet der Stadt Offenburg zur Verfügung.

Marketingpreis und 2019 der EK Passion Star, der Einzelhändler*innen auszeichnet. Den Erfolg sieht Roth als Gemeinschaftsleistung: „Das schaffen wir nur miteinander – als ganzes Team. Mitarbeitende, Kundinnen und Kunden, Lieferanten – wir alle gemeinsam haben das hingekriegt.“

Einen Wermutstropfen gibt es dennoch: Die geplante Preisverleihung auf der Leipziger Buchmesse wurde abgesagt.

„Es nimmt etwas die Freude und schmälert die Wertigkeit des Preises“, bedauert Ingrid Steiner-Graf, zuständig für Veranstaltungsorganisation und

Impressum

Herausgeberin: Stadt Offenburg

Verantwortlich: Fabian Fallert

Marketing. Barbara Roth zeigt sich trotzdem optimistisch: „Bücher sind einfach phänomenal. Ich habe den besten Job, den es gibt.“

Jubiläumsfeier

Gefeiert wird trotzdem – und zwar gleich doppelt. Anlässlich des 30-jährigen Inhaberjubiläums findet vom 4. bis 9. Mai eine Jubiläumswoche statt. Um die Freude an der Sprache zu erleben, dreht sich dabei alles um „Zungenbrecher“. Den Höhepunkt bildet ein Fest am 9. Mai mit Bühne im Zelt vor der Buchhandlung in der Hauptstraße 45. Ab 11 Uhr wetteifern Vertreter*innen von fünf Vereinen um den Sieg – darunter Lesewelt Offenburg, BSG Offenburg, der Pfadfinder Stamm Konradin, DLRG Jugend Offenburg und der Förderverein der Musikschule. Eine Jury kürt den Gewinnverein. Neben der Verlosung von 30 Jubiläumspreisen erwartet die Gäste eine Spielstraße für Kinder, Musik- und Tanzdarbietungen sowie Rhabarberkuchen und -limo.

Redaktion: Gertrude Siefke (Leitung, ges), Telefon 0781/82-2572

Anja Walz (stv. Leitung, aw), Telefon 0781/82-2666

Marie-Christine Gabriel (mcg), Telefon 0781/82-2333

Mark Gregotsch (gr), Telefon 0781/82-2102

Christoph Lötsch (cl), Telefon 0781/82-2200

Simone Niedick (sni), Telefon 0781/82-2636

E-Mail: offenblatt@offenburg.de

Organisationseinheit Marketing und Kommunikation

Hauptstraße 90, 77652 Offenburg

Veranstaltungskalender: offenblatt@offenburg.de

Austräger-Reklamation: Telefon 0781/9340-925

E-Mail: zustellung.offenblatt@der-guller.de www.offenblatt-zustellung.de

Verantwortlich für Anzeigen u. Beilagen: Christian Kaufeisen

Ansprechpartnerin: Maritta Herrmann, Telefon 0781/9340-162

E-Mail: werbung.offenblatt@der-guller.de

Mediadaten: www.der-guller.de/mediadaten-offenblatt

Herstellung: STADTANZEIGER Verlags-GmbH & Co. KG, Scheffelstraße 21, 77654 Offenburg

Vertrieb: STAZ + GULLER Vertriebsgesellschaft mbH, Luisenstraße 22, 7764 Offenburg

Druck: Reiff Zeitungsdruck GmbH, Marlener Straße 9, 77656 Offenburg

Redaktionsschluss: Montag, 17 Uhr

Erscheinungsweise: wöchentlich, jeweils sonntags, kostenlose Verteilung in alle Haushalte

Anzeigenschluss: Dienstag, 17 Uhr

Auflage: 30 500 www.offenblatt.de

Barbara Roth (l.) und Ingrid Steiner-Graf in der Buchhandlung. Foto: Niedick

Sanierungsbedarf der Wenktreppe

Die Max-Wenk-Treppe im Zwingerpark weist schwerwiegende Schäden auf, die zeitnah behoben werden müssen: Wie Clemens Schönle, Abteilungsleiter Planung, im Haupt- und Bauausschuss darlegte, haben Feuchtigkeit und Frost ihre Spuren an den Stahlträgern hinterlassen, woraus sich statische Probleme ergeben. Es sei jetzt der „absolut richtige Zeitpunkt“, eine

Sanierung in Angriff zu nehmen. Mit Gesamtkosten in Höhe von 900.000 Euro sowie Zuschüssen vpn 250.000 Euro wird gerechnet, mit einer Fertigstellung spätestens Anfang kommenden Jahres. Von einer Teilsanierung wird abgeraten, da die Schäden fortgeschritten sind. Allerdings bestehe, so lange die Treppe geöffnet sei, bei der Nutzung keine Gefahr. Foto: Siefke

Bettensteuer für Gäste

Wer künftig in Offenburg übernachtet, soll 3,50 Euro pro Nacht entrichten

STEUERN ges Die Stadt will eine Übernachtungssteuer einführen. Bei neun Ja- und fünf Nein-Stimmen haben die Mitglieder des Haupt- und Bauausschusses dem Gemeinderat empfohlen, mit Wirkung zum 1. Juli dieses Jahres pro Nacht einen pauschalen Steuersatz von 3,50 Euro zu erheben. Die Steuer soll fünf Jahre stabil gehalten werden.

Gerechnet wird mit Mehreinnahmen von 500.000 Euro pro Jahr – Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind von der Steuer befreit. Diese zusätzliche Finanzspritze kommt dem Gesamthaushalt der Stadt zugute, da Steuern grundsätzlich als allgemeine Deckungsmittel dienen. Die Stadt reagiert damit auf den Antrag der Freien Wähler vom vergangenen Jahr, in dem die Einführung einer Gästepauschale vorgeschlagen wurde,

um den Tourismus nachhaltiger zu gestalten und zugleich die Finanzierung kommunaler Aufgaben sicherzustellen. Wie Bürgermeister Hans-Peter Kopp auf Nachfrage von Taras Maygutiak (AfD) ausführte, habe sich die Stadt bewusst für eine kommunale Aufwandssteuer entschieden, die keine Gegenleistung mit sich bringe. Steuerpflichtig sind die Beherbergungsgäste, wobei die Hotelbetreiber verpflichtet sind, die Steuer zu erheben und an die Stadt abzuführen. Die Abgabe ist also eine Art „durchlaufender Posten“. Vor allem Geschäftsreisende sollen einbezogen werden. Ihnen wäre mit einem Gutschein fürs Museum sowieso nicht gedient, so Kopp.

In den vergangenen Jahren sind die Übernachtungszahlen in Offenburg kontinuierlich gestiegen, zuletzt auf rund 200.000 pro Jahr. Gefragt sei Offenburg

Aus dem Ausschuss

Doppelhaushalt. „Das Jahr schließt besser als erwartet ab“: Mit dieser Einschätzung hat Finanzbürgermeister Hans-Peter Kopp den überarbeiteten Entwurf für den Doppelhaushalt 2026/27 vorgestellt. Mit zwölf Ja- und drei Nein-Stimmen wurde das vorläufige Ergebnis zur Kenntnis genommen. Eine ausführliche Darstellung wird für die kommende Sitzung des Gemeinderats erwartet.

CANVAS22. Dem Umbau und der Sanierung des alten Schlachthofgebäudes CANVAS22 und der Umnutzung und der Sanierung des ehemaligen Schalthauses zum Ateliergebäude LAB22 haben die Ausschussmitglieder zugestimmt (letztes Wort hat der Gemeinderat am 20. April). Die erforderlichen Mittel werden durch die Verwaltung im Rahmen des Doppelhaushalts 2026/27 angemeldet und entsprechend bereitgestellt. Die Kosten zu Lasten der Stadt werden derzeit auf 14,5 Millionen Euro beziffert. Hinzu kommen laufende Personalkosten. Wie Kulturchefin Carmen Lötsch auf Nachfrage erklärte, handelt es sich bei „LAB“ lediglich um einen Arbeitstitel.

Bildung. Die Grundschule Fessenbach soll zur Ganztagesgrundschule umgebaut werden – ebenso die Grundschule Griesheim. Vorgesehen ist außerdem, das Bildungshaus Zunsweier zur Ganztagesgrundschule umzubauen und zu erweitern.

insbesondere als Messestadt. Ob die Pauschale nicht etwas hoch ausfalle, wollte Roland Müller (CDU/FDP) wissen. Etliche Städte würden bereits eine entsprechende Steuer erheben, so Kopp und nannte Karlsruhe (4 Euro), Heidelberg (3,50 Euro) und Tübingen (2 Euro). Es sei daher eine „vertretbare Zahl“. Es ist vorgesehen, nach zwei, drei Jahren einen Zwischenbericht vorzulegen, um verlässliche und stabile Rahmenbedingungen zu schaffen.

Silvano Zampolli (FBO) kritisierte: „Wir zügeln nicht die Ausgaben, sondern versuchen, immer mehr Einnahmen zu generieren“ und fragte, was als Nächstes komme? Kopp wies den Vorwurf zurück. So wurde etwa eine Verpackungssteuer wegen des beträchtlichen bürokratischen Aufwands nicht eingeführt: „Wir wollen das tun, was noch verträglich ist.“

Spenden. Die Ausschussmitglieder haben der Annahme von Spenden in Höhe von 135.411 Euro im zweiten Halbjahr 2025 zugestimmt. Die Summe setzt sich aus 74 Einzelspenden zusammen.

Über das Asylrecht

Wer darf in Deutschland bleiben, wer muss gehen – und was tun bei einer Ablehnung im Asylverfahren? Antworten gibt ein Vortrag am Montag, 30. März, von 18.30 bis 20 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus, Poststraße 16. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Recht einfach“. Der Vortrag wird in einfacher Sprache gehalten und in Dari, Arabisch und Türkisch übersetzt. Fragen aus dem Publikum sind willkommen.

Politisches Meinungsforum

Bürgerpark wird zum Schäuble-Park

Der bislang umgangssprachlich als «Bürgerpark» bezeichnete Park soll zukünftig offiziell als Wolfgang-Schäuble-Park bezeichnet werden.

Der Haupt- und Bauausschuss hat in seiner Sitzung am 23. März beschlossen, den Antrag der CDU/FDP-Fraktion zur Umbenennung des Bürgerparks in den Wolfgang-Schäuble-Park anzunehmen.

Damit gedenkt Offenburg seinem Ehrenbürger Dr. Wolfgang Schäuble. Dieser hat hier gelebt, sein politisches und integratives Wirken soll ihn als außergewöhnliche, über die Parteigrenzen hinweg geschätzte Persönlichkeit würdigen.

Zugleich fand der Bürgerpark aus mehreren Vorschlägen die größte Zustimmung der Familie Schäuble. Die Auswahl wurde eng mit dieser abgestimmt. Dieser liegt auch in unmittelbarer Nähe des letzten Wohnortes von Herrn Dr. Schäuble.

Der Bürgerpark selber hat keine förmliche Namensgebung. Somit handelt es sich nicht um eine Umbenennung eines bestehenden Namens, sondern um eine erstmalige formelle Festlegung der Bezeichnung durch den Gemeinderat.

Die neue Benennung spiegelt nicht nur die unmittelbare lokale Verbundenheit wider, sondern verankert auch eine Haltung des Miteinanders. Dieses prägte die Haltung von Dr. Wolfgang Schäuble.

Der Park schafft eine lebendige Schnittstelle und Begegnungsstätte, an der Vielfalt, Dialog und Engagement im Alltag präsent sind. Es soll hier nun ein entsprechend gestalteter Gedenkort für den Ehrenbürger der Stadt Offenburg Dr. Wolfgang Schäuble entstehen.

Sebastian Albert

Forderung nach offenem Treff

Eigenverantwortung von Jugendlichen und «offener Jugendtreff» widersprechen sich nicht.

In der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Soziales und Sport stand der Sachstand zur kommunalen Jugendarbeit auf der Tagesordnung. Frau Fuchs und Mitarbeiterinnen aus den Regionalteams berichteten aus der Praxis. Die drei Teams, die personell aus 6,5 Vollzeitstellen und 3 Studentinnen bestehen, kümmern sich um die Jugendlichen in unseren Stadt- und Ortsteilen.

Neben der politischen Bildungsarbeit sind die Befähigung zu selbstständigem Handeln und die Förderung der Eigeninitiative zentrales Ziel. Dabei ist die kommunale Jugendarbeit in «drei Raumdimensionen» unterwegs. Jugendliche erreicht sie, in den «klassischen Jugendräumen» , im «öffentlichen Raum» und im digitalen Raum. Definiert als «Ermöglicher*innen» jugendlicher Ideen und Interessen», klingt der Auftrag etwas «sperrig». Betrachtet man die konkrete Umsetzung und Projekte (Kirmes, Fußballturniere, Kooperationen mit Aufstehen gegen Rassismus und Caritas) zeigt sich das hohe Engagement. Irritiert waren wir jedoch, als die Mitarbeiterinnen, auf unsere Nachfrage berichteten, dass derzeit in keinem der 13 städtischen Jugendräumen ein «offener Jugendtreff» besteht bzw. angeboten wird.

Selbstorganisiert treffen sich 25 Gruppen in den 13 Räumen. Ein Jugendlicher der seine Interessen noch nicht kennt, sich vielleicht auch keiner festen Gruppe anschließen möchte oder kann, bleibt derzeit «einer» ohne Angebot. Unter Berücksichtigung, dass die kommunale Jugendarbeit sich selbst für das kommende Jahr das Ziel gesetzt hat, schwer erreichbare Jugendliche, besser zu erreichen, erwarten wir rasche Änderung. Förderung der Eigenständigkeit ist wichtig, Jugendliche dort abzuholen, wo sie stehen, auch. Unsere Jugendlichen brauchen beides. Wir erwarten, dass «Treffs» wieder für alle, auch für einzelne junge Menschen, offene, verlässliche niederschwellige Orte für Spiel, Lernen und Entwicklung in Begleitung von kompetentem Fachpersonal sind.

Simone Brudy

Gästepauschale stärkt Offenburg

Wir machen Offenburg gemeinsam stark: Unsere Stadt bietet eine hohe Lebens- und Aufenthaltsqualität mit einer attraktiven Innen- und Altstadt, vielfältigen kulturellen Veranstaltungen und einem herausragenden Freizeitbad. Vieles davon wird durch städtische Zuschüsse ermöglicht und kontinuierlich weiterentwickelt. Gleichzeitig investieren wir in Pflege, Infrastruktur und bauliche Maßnahmen, damit Offenburg für unsere Offenburgerinnen und Offenburger sowie unsere Gäste gleichermaßen lebenswert und attraktiv bleibt.

Tobias Isenmann

Uns ist wichtig: Diese Leistungen werden bislang vor allem von den Offenburgerinnen und Offenburgern getragen. Dabei nutzen aber auch unsere Gäste regelmäßig Straßen, Plätze, Grünanlagen und kulturelle Angebote in unserer Stadt. Mit der Gästepauschale schaffen wir deshalb eine faire und ausgewogene Beteiligung – damit die Kosten gerechter zwischen Einheimischen und Besuchern verteilt werden. Die Pauschale ist, wie von uns gewünscht, bewusst niedrig angesetzt, um niemanden abzuschrecken und soll so unbürokratisch wie möglich umgesetzt werden.

Unser Ziel ist eine einfache Lösung ohne zusätzlichen Aufwand für Hoteliers und Gastgeber. Die zu erwartenden Einnahmen von rund 500.000 Euro jährlich stärken unseren städtischen Haushalt und helfen, die Qualität unserer Infrastruktur langfristig zu sichern. So leisten wir einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Stadtentwicklung und stellen sicher, dass Offenburg auch in Zukunft für ALLE attraktiv bleibt.

Tobias Isenmann

Simone Brudy
Sebastian Albert

Die Beiträge für das Politische Meinungsforum auf den beiden Seiten 4 und 5 werden inhaltlich von den Fraktionen im Gemeinderat verantwortet.

Neutralitätspflicht

Machen statt Meckern

Offenburg, hier stimmt etwas nicht

Taras Maygutiak

In der letzten Gemeinderatssitzung kamen seitens der Fraktionen der Grünen, der Freien Bürger Offenburg sowie von uns als AfD-Fraktion Fragen zu den Kosten der Stadt für den Bürgerentscheid auf. Diese Fragen wurden teilweise - bedauerlicherweise nichtöffentlich – beantwortet. Was die beiden anderen Fraktionen weniger deutlich in deren Anfragen implizierten, präzisierte ich in meiner Anfrage in der Fragestunde als des Pudels Kern: nämlich, die Neutralitätspflicht. Und diese gilt nun mal, auch wenn sich OB Steffens echauffierte, er höre immer von «Rechts» und «Links» Neutralitätspflicht. Also ich habe diese nicht erfunden! Die Neutralitätspflicht bei Bürgerentscheiden ergibt sich aus der Gemeindeordnung Baden-Württemberg sowie den verfassungsrechtlichen Grundsätzen der Chancengleichheit und der Wahlrechtsgrundsätze, die analog auf Abstimmungen angewendet werden. Die Verwaltung darf keine öffentlichen Mittel einsetzen, um eine Position als die einzig richtige darzustellen. Bei der Beantwortung der Fragen in der Gemeinderatssitzung wurden ja schon Nebelkerzen gezündet. Dass Infoveranstaltungen zu Bürgerentscheiden wie die in der Oberrheinhalle Geld kosten, leuchtet ein und geht selbstverständlich in Ordnung. Dass Wahlzettel und Infobroschüren kosten, ebenfalls. Wobei angemerkt sein muss, dass die Infobroschüren – nicht nur nach meinem Geschmack – eine klare Tendenz «pro Gewerbegebiet» hatten. Wie einseitig Stimmung gemacht wurde, ist auch offensichtlich auf den Instagram- und Facebook-Accounts der Stadt Offenburg zu erkennen. Der Bürgerentscheid ging nun trotz des steuergeldfinanzierten Trommelns für ein Gewerbegebiet anders aus. Die Fragen der Kosten hätten wir dennoch gerne öffentlich beantwortet. Zudem sollten wir, wenn die gesetzlichen Bestimmungen offenkundig für manche missverständlich sind, die Neutralitätspflicht für künftige Bürgerentscheide in der Hauptsatzung festschreiben. Alleine dadurch dürften diese in Zukunft deutlich preiswerter ausfallen.

Taras Maygutiak

Offenburg wird tagtäglich von Menschen gestaltet, die mit anpacken und etwas verändern wollen. Es braucht eine Politik, die Verantwortung übernimmt, statt alles schlechtzureden. In letzter Zeit hört man aus manchen Ecken nur, wie schlimm hier alles sei. Aber sind wir doch mal ehrlich, in Offenburg läuft vieles sehr gut.

Unsere Kinder wachsen in einer Stadt auf, in der Kitas und Schulen modernisiert, Gebäude saniert und Ganztagsangebote konsequent ausgebaut werden. Zehnstellige Millionenbeträge fließen in Schulen, um Kindern echte Chancen zu eröffnen – unabhängig vom Einkommen der Eltern.

Gleichzeitig bleibt unsere Stadt sauber, gepflegt und lebenswert. Die Technischen Betriebe sorgen jeden Tag dafür, dass Straßen geräumt, Grünflächen gepflegt und Spielplätze instandgehalten werden. Das ist für uns selbstverständlich, aber eigentlich ist es das nicht.

Auch die Sicherheit ist besser, als manche meinen. Die Zahl der Straftaten ist im Jahr 2025 erneut gesunken. Wir bleiben eine Stadt, in der man sicher leben kann. Selbstverständlich ist jede Straftat eine zu viel, jedoch ist die Behauptung, unsere Stadt sei «hochkriminell», schlichtweg falsch. Lassen Sie sich nichts von Rechtsaußen einreden.

Hochengagierte haupt- und ehrenamtliche Feuerwehrfrauen-und -männer helfen uns zuverlässig in Notlagen.

Entscheidend ist auch das Miteinander vor Ort. Dutzende Vereine und hunderte Ehrenamtliche in Sportvereinen und Kulturinitiativen gestalten unseren Alltag mit und sorgen dafür, dass niemand allein bleibt. Das ist etwas Besonderes, das bewahrt werden muss.

Offenburg ist eine Stadt mit Chancen und Zukunft, in der sich Menschen engagieren. Sicher ist nicht alles perfekt in unserer Stadt, aber es bedarf lösungsorientierter Kritik statt stetiger Schwarzmalerei. Wir als SPD stehen in Offenburg weiterhin für eine verantwortungsvolle und progressive Politik. Wir werden auch künftig daran arbeiten, das Leben der Bürgerinnen und Bürger von Offenburg Tag für Tag zu verbessern.

Nicole Kränkel- Schwarz

Offenburg, nicht nur hier stimmt etwas nicht! Zu Beginn der Coronazeit konnten ca. zehn Prozent in der Bevölkerung sehen, dass in unserer Stadt etwas nicht stimmt. Das Rathaus hat damals Gespräche mit mir über Sinn und Unsinn der Coronamaßnahmen abgelehnt. Doch nicht nur der Umgang unserer Stadt mit Corona hinterlässt Unzufriedenheit, auch wenn wir uns das Thema Bäume anschauen, sehen wir, dass der Gemeinderat es in den letzten zwei Jahren nicht geschafft hat, einen Schutz für die öffentlichen Bäume in der Stadt zu beschließen. Der Bürgerentscheid für den Erhalt des Flugplatzes hat gezeigt, dass die Meinung der Bevölkerung in unserem Gemeinderat nicht abgebildet wird und gekaufte Gutachten, Großplakate und Broschüren der Stadt für weit über 100.000 Euro die Wahl nicht in die politische Wunschrichtung beeinflussen konnten.

Nach meinem Empfinden ist die Mehrheit der Bevölkerung gegen eine Landesgartenschau und gegen ein Großklinikum. Warum wird diese Meinung nicht im Gemeinderat abgebildet? Was wäre mit weiteren Bürgerentscheiden hierzu?

Fünf Jahre nach den Erfahrungen aus der Pandemie sagen ca. 50 Prozent der Offenburger Bürger, hier stimmt etwas nicht. Darunter viele Menschen, die schwerste Impfschäden erfahren mussten. Eine faire Aufarbeitung findet immer noch nicht statt, obwohl sie von sehr vielen Menschen in unserer Stadt gefordert wird und Fachleute sagen, die Aufarbeitung ist der Schlüssel zurück zu einem freiheitlichen Rechtsstaat. Die Glaubwürdigkeit der Politik im Land und in unserer Stadt verliert immer mehr an Boden. Eine Trennung von großer und kleiner Politik ist aus meiner Sicht nicht möglich. Sprechen wir über die wirklichen Probleme in unserer Stadt, sprechen wir offen und friedlich miteinander und hören wir auf, Menschen und Parteien für ihre Meinung zu diskriminieren oder verbieten zu wollen und die Dinge schön zu reden.

Wenn unser OB Ende des Jahres untertaucht, hinterlässt er einen riesigen Schuldenberg mit zwei nicht finanzierbaren Großprojekten und eine Stadt, die in den letzten fünf Jahren massiv an Einkaufskraft, Attraktivität und Meinungsfreiheit eingebüßt hat.

Nicole Kränkel-Schwarz

Technisches Rathaus: Ausstellung „Mehr Leben im Eigenheim“

BAUEN & WOHNEN In BadenWürttemberg gibt es rund zwei Millionen Einfamilienhäuser – Orte, an denen Menschen leben, älter werden und ihre Zukunft gestalten. Wie können sich bestehende Eigenheime weiterentwickeln und neu gedacht werden, wenn sich das Leben und die Bedürfnisse ändern?

Die kleine, mit Filmbeiträgen agierende Ausstellung „Mehr Leben im Eigenheim“ bringt neue Wohnideen dorthin, wo sie entstehen sollen: mitten in die Städte und Gemeinden. Die Wanderausstellung ist bis Ende April im Bürgerbüro Bauen zu sehen. Anhand vieler Beispiele aus Baden-Württemberg wird gezeigt, wie Einfamilienhäuser weitergedacht werden können: durch Aufstockung, Anbau, Raumteilung, energetische Sanierung oder Mehrgenerationenwohnen. Persönliche Wohngeschichten, praktische Planungshilfen und anschauliche Lösungen machen deutlich, welche Möglichkeiten in bestehenden Häusern stecken. Sie laden ein, das eigene Zuhause neu zu entdecken und mit anderen ins Gespräch zu kommen. Das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen BadenWürttemberg stellt das Angebot kostenlos zur Verfügung. Die Offenburger Bürgerschaft ist eingeladen, sich vor Ort ein Bild zu machen und sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8 bis 17 Uhr, Freitag, 8 bis 13 Uhr.

Vorlesungen für Schüler*innen

In den Osterferien laden die vier Fakultäten der Hochschule Offenburg Schülerinnen und Schüler wieder dazu ein, spannende Vorlesungen zu erleben, praxisnahe Einblicke in die Labore zu gewinnen und mit Studierenden und Dozierenden ins Gespräch zu kommen.

Den Anfang macht am Montag, 30. März, von 8 bis 15.40 Uhr das Schnupperstudium der Fakultät Wirtschaft. Die Teilnehmenden erhalten eine allgemeine Einführung ins Studium sowie einen Überblick über den Studienablauf. Sie nehmen an einer Labortour teil, können sich bei der Studienberatung individuell beraten lassen und Vorlesungen zu Marketing, Betriebswirtschaft sowie Arbeits- und Organisationspsychologie besuchen. Der Tag endet mit einer Feedbackrunde.

Weiter geht es am Dienstag, 7. April, von 8 bis 17.15 Uhr mit dem Schnupperstudium der Fakultät Medien. Auf dem Programm stehen zahlreiche Vorlesungen zum Beispiel zu Digitalen Medien, Mediengestaltung, Programmieren, Occupational Frauds, Software Engineering, Grundlagen 3D oder Filmanalyse. Hinzu kommen ein Praxisangebot Grafikdesign und Labortouren. Das Schnupperstudium der Fakultät Maschinenbau und

Verfahrenstechnik am Mittwoch, 8. April, bietet zwischen 9 und 14.15 Uhr Vorlesungen zur Biomechatronik, Mechanischen Verfahrenstechnik, Organischen Chemie und Wärmeübertragung. Touren durch das RIZ Energie sowie die Labore des Energieeffizienzfahrzeugs Schluckspecht und des humanoiden Roboters Sweaty geben Einblicke in die Praxis. Und bei den Mitmachangeboten „Spurensuche im Chemielabor“ und dem Exit Game „True Crime PFAS“ können die Teilnehmenden selbst aktiv werden. Zu guter Letzt lädt die Fakultät Elektrotechnik, Medizintechnik und Informatik am Donnerstag, 9. April, von 9 bis 16 Uhr zum Schnupperstudium ein. Nach der Vorstellung der Fakultät erleben die Teilnehmenden bei verschiedenen Vorlesungen Elektrotechnik, Machine Learning, Medizintechnische Prozessketten, Digitale Schaltungen, Embedded Systems und Digital Health. Bei einer praktischen Arbeit im Maker Space entstehen zudem beleuchtete Namensschilder.

Weitere Infos, zum Beispiel detaillierte Kurspläne für das Schnupperstudium, unter hs-offenburg. de/schnupperstudium. Anmeldungen über https://events.hsoffenburg.de/event/770/.

Anhand von Kurzfilmen wird dargelegt, was aus einem Eigenheim alles gemacht werden kann. Foto: Siefke

Die Zukunft der Stadt im Blick

Stadtgesichter: Stadtplanung mit Vera

sni Wenn neue Baugebiete entstehen, Straßen umgestaltet werden oder Grünflächen geplant sind, steckt hinter vielen dieser Entscheidungen sorgfältige Planung. Daran arbeitet auch Vera Dreher, Stadtplanerin bei der Stadt Offenburg. Die 33-Jährige ist seit 2023 Teil der Stadtverwaltung. Zunächst war sie im Bereich Stadtentwicklung tätig, wo sie das integrierte Klimaanpassungskonzept für die Stadt Offenburg entwickelte, seit September 2024 arbeitet sie im Team der Stadtplanung.

Kurz vor dem Abitur entdeckte Dreher durch ein Praktikum in einem Architekturbüro ihr Interesse an der Stadtplanung. Sie studierte Raumplanung sowie Stadt- und Regionalentwicklung in Kaiserslautern und arbeitete anschließend in einem Planungsbüro in Karlsruhe. In ihrer täglichen Arbeit beschäftigt sich Dreher mit ganz unterschiedlichen Themen. Ein wichtiger Teil ist die Erstellung von Bebauungsplänen. Dabei wird geprüft, ob und wie geplante Vorhaben umgesetzt werden können – etwa ein neues Wohngebiet oder ein Sportpark. „In einem Bebauungsplan fließen sehr viele Aspekte zusammen“, erklärt Dreher. Neben Fragen des Natur- und Artenschutzes spielen etwa Lärm, Luftschadstoffe, Boden und Wasser eine Rolle, aber auch Auswirkungen auf Menschen, Tiere und das Stadtklima. Während der Offenlage können sich Bürger*innen sowie Institutionen und Behörden wie das Landratsamt, das Regierungspräsidium, BUND oder NABU zu den Planungen äußern. Hinweise und Anregungen fließen anschließend in die weiteren Planungen ein.

Ein Thema, das Dreher besonders beschäftigt, ist die Klimaanpassung in der Stadtplanung. Ziel ist es, Offenburg langfristig widerstandsfähiger gegen Hitze und Starkregen zu machen. In Neubaugebieten gibt es dafür viele Möglichkeiten: etwa Bäume festzusetzen, Dach- und Fassadenbegrünungen, Versickerungsmulden oder Grünflächen einzuplanen sowie klimaresistente Pflanzenarten zu verwenden. Im Bestand sei das oft schwieriger, sagt Dreher. Doch

Dreher

Vera Dreher am Konzeptplan Entlastungssystem des Rahmenplans Stadtklimawandel. Foto: Niedick

auch hier wird bei Bauanträgen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten stärker darauf geachtet, etwa Parkplatzflächen zu begrünen und Versiegelung möglichst zu begrenzen. Aktuell arbeitet sie unter anderem am Bebauungsplan für das Schlachthof-Quartier CANVAS+. Dort gelten hohe Nachhaltigkeitsanforderungen: Investoren verpflichten sich zu Energiestandards, Dach- und Fassadenbegrünungen sowie nachhaltigen Baukonzepten, zudem werden Versickerungsflächen eingeplant. Ein weiteres Projekt ist die Umsetzung des Stadtbaumkonzepts, das langfristig mehr Grün in die Straßen bringen soll. Dabei entstehen jedoch auch Konflikte mit Anforderungen wie Parkplätzen, Fahrbahnbreiten oder Leitungen im Untergrund.

Neben großen Projekten gehört auch das sogenannte „Daily Business“ zu ihrem Arbeitsalltag: Bauanträge prüfen, Stellungnahmen verfassen oder Bürgeranfragen beantworten. Manchmal reicht dabei ein Blick in Unterlagen oder digitale Karten nicht aus. Dann geht Dreher selbst vor Ort, um sich ein Bild zu machen. „Gerade wenn es darum geht, ob sich ein Bauvorhaben in die Umgebung einfügt, hilft oft nur, die Situation vor Ort zu bewerten.“

Für Dreher ist Stadtplanung immer auch ein Blick in die Zukunft. Viele Entscheidungen wirken Jahrzehnte. „Wir versuchen langfristig zu denken“, sagt sie. Eine Baustelle dauere vielleicht nur kurze Zeit, doch eine gute Planung könne für viele Jahre einen Mehrwert schaffen. Ausgleich zum Büro findet die Stadtplanerin in ihrer Freizeit. Sie fährt gerne Rennrad, spielt Waldhorn – inspiriert von ihrem Großvater – und singt.

Pflegestützpunkt unterwegs

Der Pflegestützpunkt Ortenaukreis, Zentrale Offenburg, bietet Außensprechstunden an. Diese finden jeweils von 9 bis 12 Uhr statt. Interessierte können ohne Anmeldung vorbeikommen. Die Außensprechstunden finden in der kommenden Woche an folgenden Terminen statt: Am Montag, 30. März, in der Ortsverwaltung Griesheim, Griesheimer Straße 46, und am Donnerstag, 2. April, im Gemeindehaus Elgersweier St. Markus, Milchstraße 7. Der

Am Sonntag, 12. April, um 11.15 Uhr lädt der Salmen zu einer Führung durch die Dauerausstellung ein. Der Salmen trägt eine bewegte Geschichte in sich: Erbaut als Wirtshaus mit einem Festsaal über dem Stallgebäude, bekannt geworden durch die Verkündung

Pflegestützpunkt ist eine neutrale und kostenlose Beratungsstelle. Die Mitarbeiterinnen beraten und informieren Menschen mit einem Pflegebedarf und/oder deren Angehörige sowie alle Interessierten rund um die Themen Pflege und Versorgung.

Bei Fragen: Pflegestützpunkt Ortenaukreis, Zentrale Offenburg, Telefon 0781 82-2337, -2531 oder -2593; psp-ortenaukreis@ offenburg.de oder www.pflegestuetzpunkt-ortenaukreis.de.

der „13. Forderungen des Volkes“ 1847, als Synagoge von der jüdischen Gemeinde Offenburg genutzt, bis die Nationalsozialisten den Betsaal am 10. November 1938 schändeten. Die Dauerausstellung führt durch die ereignisreiche Historie des Hauses.

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Mit Bus und Bahn zur Arbeit

Das Fahrkarten-Abo ab 44,40 € mtl. für alle Berufspendler im Ortenaukreis.

Mehr Informationen per Telefon unter 0781 / 966 789 910 oder im Web www.ortenaulinie.de/jobticket

Salmen-Führung
Mehr Infos

Konzert am Ostermontag

Die Evangelische Kirchengemeinde Offenburg lädt ein zum nächsten Konzert der Reihe „Kammermusik an der Kinzig“. Unter dem Motto „... aus Mozarts Geist“ stehen zwei frühe Klavierquartette von Ludwig van Beethoven und Felix Mendelssohn Bartholdy auf dem Programm. Sie werden interpretiert vom HEIKAS-Klavierquartett

mit Sabina Bunea (Violine), Dominique Anstett (Viola), Patrick Burkhardt (Violoncello) und Anna Anstett (Klavier). Das Konzert findet am Ostermontag, 6. April, nach dem Gottesdienst um 11.15 Uhr im Ökumenischen Gemeindezentrum in Weier statt. Dekan i.R. Frank Wellhöner moderiert. Der Eintritt ist frei.

Frühlingskonzert Windschläg

Der Musikverein Windschläg gibt am Sonntag, 29. März in der Festhalle Windschläg um 18 Uhr ein Frühlingskonzert unter dem Titel „Sounds of the Isles, Eine Reise zu den britischen Inseln“. Der Verein nimmt sein Publikum auf eine musikalische Reise nach

Irland, Schottland, England und Wales mit. Die Dirigenten haben ein abwechslungsreiches Programm voller Energie, Gefühl und klanglicher Vielfalt –von traditionellen Einflüssen bis hin zu modernen Sounds zusammengestellt.

Einflüsse auf Darmgesundheit

Neben der Ernährung spielen Faktoren wie Stress, Schlaf, Bewegung, Hormone und das Nervensystem eine entscheidende Rolle in Sachen Darmgesundheit. In dem Vortrag vermittelt Renate Kreisz, Diplomoecotrohologin und Ernährungsberaterin, wie eng Darm und Gehirn miteinander vernetzt sind und warum Stress, Emotionen und der Alltag direkten Einfluss auf

Verdauung und Wohlbefinden haben können. Ebenso wird beleuchtet, wie Schlafrhythmus, körperliche Aktivität, hormonelle Veränderungen und das Älterwerden die Darmfunktion beeinflussen. Der Vortrag findet am Donnerstag, 9. April, um 18.30 Uhr im Rahmen der Gesprächsgruppe der Rheumaliga statt – im vierten Obergeschoss Am Marktplatz 5.

Rund um die Ernährung

Das Ernährungszentrum Ortenau lädt am Mittwoch, 1. April, von 10 bis 13 Uhr zum KochWorkshop in die Küche des Ernährungszentrums Ortenau, Prinz-Eugen-Straße 2, ein. „Gerade in der Osterzeit sind Backwaren sehr begehrt, aber oft auch sehr teuer. In diesem Workshop wollen wir mit verschiedenen heimischen Mehlen backen und überwiegend süße, aber auch salzige Gebäcke mit schnell umsetzbaren, preiswerten und gelingsicheren Rezepten herstellen“, betont die Referentin Ilse Hille. Die Kosten betragen 10 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. So lange freie Plätze vorhanden sind, ist eine Anmeldung über das Kontaktformular auf der Internetseite des Ernährungszentrums unter www.ez-ortenau. de möglich. Die Zugangsdaten werden per E-Mail zugeschickt.

Online-Vorträge

Am Montag, 13. April, gibt es um 17.30 Uhr einen Online-Vortrag zur „Diabetesprävention“ Mit der richtigen Lebensmittelauswahl und leichter Bewegung bleibt man fit – und beugt der Zuckerkrankheit vor: „Es gilt heute als gesichert, dass die Ernährung als Bestandteil einer gesunden Lebensweise ein wichtiger Einflussfaktor zur Prävention und Therapie von Diabetes ist. Neben einer

sinnvollen Lebensmittelauswahl mit Kenntnissen zur Kennzeichnung der Lebensmittel muss insbesondere auch das Essverhalten betrachtet werden“, sagt Ernährungswissenschaftlerin Silke Bauer. Die Referentin gibt ihre Erfahrungen aus dem Beratungsalltag weiter, mit vielen praktischen Tipps zur Umsetzung.

Einen Online-Vortrag zum Thema „So gelingt der Übergang zur Familienkost – Ernährung für Kleinkinder“ bietet das Ernährungszentrum Ortenau am Mittwoch, 15. April, um 18.30 Uhr an.

„Mit etwa einem Jahr sind die meisten Kinder neugierig auf das Essen ihrer Eltern und möchten am Familientisch mitessen. Für den Übergang von der Baby- zur Familienkost braucht es Zeit, Geduld und Rezepte, die den Kleinen schmecken und auch bei den Großen gut ankommen“, erklärt die freie Ernährungsreferentin Ingrid Vollmer-Haug. In ihrem praxisorientierten Vortrag gibt sie hilfreiche Tipps, wie der Übergang von der Beikost zur Familienkost gelingt. Die Teilnahme ist kostenfrei. So lange freie Plätze zur Verfügung stehen ist eine Anmeldung über das Kontaktformular auf der Internetseite des Ernährungszentrums unter www.ez-ortenau. de möglich. Die Zugangsdaten werden den Teilnehmenden per E-Mail zugeschickt.

Fernwärme Straßburger Straße

Die Wärmeversorgung Offenburg GmbH & Co. KG baut das Fernwärmenetz in der Straßburger Straße aus. Die Bauarbeiten werden in zwei Bauabschnitten ausgeführt und können voraussichtlich bis Ende April abgeschlossen werden. Für die Baumaßnahme wird eine halbseitige Sperrung der Straßburger Straße zwischen der Franz-Volk-Straße und der Straßburger Straße 17 eingerichtet. Da die Arbeiten in zwei Abschnitten erfolgen, können die von der Baumaßnahme betroffenen Hof- und Tiefgarageneinfahrten ausnahmslos genutzt werden. Der westliche Gehweg steht Fußgängern durchgängig zur Verfügung. Während der Tiefbauarbeiten kann es jedoch zu vorübergehenden Einschränkungen kommen. Beispielsweise sind eingeschränkte Parkmöglichkeiten entlang der Straßburger Straße nicht auszuschließen. Fahrzeuge sind am besten außerhalb der gekennzeichneten Baustelle abzustellen unter Beachtung der entsprechenden Beschilderung. „Wir wissen, dass eine Baumaßnahme für alle Beteiligten mit Einschränkungen verbunden ist. Daher bitten wir insbesondere die Anlieger um Verständnis,“ sagt Lukas Gehring, Projektleiter Wärmeversorgung Offenburg.

Weitere Informationen zum Fernwärmeausbau in Offenburg gibt es unter www.waermeversorgung-offenburg.de. Dort findet sich auch ein Formular, mit dem Interesse an einem Anschluss bekundet werden kann.

OB Marco Steffens: „Man spürt das Herz dieser Feuerwehr“

Jüngst fand die Hauptversammlung der Feuerwehr Offenburg in der Oberrheinhalle statt. Der Spielmannszug aus Zell-Weierbach eröffnete musikalisch, ehe Feuerwehrkommandant Nils Schulze die Anwesenden begrüßte. Neben seinen Stellvertretern Markus Pehlke und Bernhard Denne zog auch Schulze für das Kommando Bilanz über das vergangene Jahr. Denne wurde im späteren Verlauf der Versammlung zum leitenden Hauptbrandmeister ernannt.

Helmut Humpert trug als Obmann der Alterskameraden seinen Bericht vor und bedankte sich bei allen Kameradinnen und Kameraden für den Zusammenhalt – auch über den aktiven Dienst hinaus. Jugendfeuerwehrwartin Lara Karcher resümierte ein Jahr voller „schöner, magischer und goldener Momente“, denn sie war nicht nur mit der Jugendfeuerwehr zu Gast in der Giovanni-Zarella-Show, sondern durfte sich zusammen mit Nils Schulze und Giovanni Zarella in das Goldene Buch der Stadt Offenburg eintragen. Sie betonte, wie wichtig es sei, den Jugendlichen zu vermitteln, worauf es ankomme: Zusammenhalt und Vertrauen. Man sei „zusammengewachsen und zusammen gewachsen“. Als Dank und Anerkennung für seinen Einsatz wurde Helmut Humpert

seitens der Jugendfeuerwehr der „Fleiß-Werribert“ verliehen, eine Auszeichnung für sein Engagement, beispielsweise bei den regelmäßigen Generationentreffen.

Oberbürgermeister Marco Steffens, der die Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille erhielt, stellte einmal mehr heraus, welche zentrale Rolle die Feuerwehr im Alltag aller Menschen spiele: „Die Feuerwehr ist der Inbegriff dessen, was wir in stürmischen Zeiten brauchen.“ Dabei sei es besonders wichtig, nicht wegzurennen, sondern gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Höhepunkt einer jeden Hauptversammlung sind die Ehrungen für den aktiven Feuerwehrdienst. So wurden auch in diesem Jahr Kameradinnen und Kameraden für zehn, 20, 30 und 45 Jahre aktiven Dienst geehrt. FeuerwehrEhrenzeichen in Bronze (15 Jahre Einsatzdienst), Silber (25 Jahre Einsatzdienst) und Gold (40 Jahre) überreichte Kreisbrandmeister Bernhard Frei. Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes, Michael Wegel, überreichte Ehrennadeln in Gold für 50- und 60-jährige musikalische Verdienste in der Feuerwehrmusik, die Ehrrennadel der Jugendfeuerwehr BW in Silber und die Ehrenmedaille des Landesfeuerwehrverbandes.

Foto: Saskia Sauer

Kinder für Klimaschutz sensibilisieren

Über Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen freut sich Mensch und Natur. Doch der Klimawandel ist zumindest für die Älteren deutlich erkennbar, wenn Osterglocken lang vor Ostern blühen und die Obstblüte immer früher einsetzt. Kinder und Jugendliche dagegen fehlt die Erfahrung früherer Durchschnittssommer und -winter, für sie ist die neue Realität die Norm. Gerade diese Generation wird aber in Zukunft mit den Problemen der Klimakrise konfrontiert werden. Deshalb ist es wichtig, der jungen Generation die Bedeutung des Klimaschutzes vor Augen zu führen. Aus diesem Grund bietet das BUND-Umweltzentrum Ortenau das Projekt „Klimaschutz macht Schule – wir werden Klimameister“ an. Schulklassen

sollen im Laufe von in der Regel vier Unterrichtseinheiten über den Klimawandel informiert und dafür sensibilisiert werden, welche Konsequenzen ihr eigenes Verhalten hat. Verschiedene Themenbereiche wie z.B. Mobilität, Smartphones und Kleidung oder Ernährung, die sich besonders auf das alltägliche Leben der jungen Menschen beziehen, werden vertieft behandelt. Die Aktion richtet sich hauptsächlich an Schülerinnen und Schüler der vierten bis sechsten Klassen. Die Termine können flexibel festgelegt, gebündelt oder über das Schuljahr verteilt werden.

Für Vorschulgruppen in Kindergärten wird das Thema in einer Doppelstunde in Form eines kleinen Erzähltheaters und Bewegungsspielen angeboten.

Dabei erfahren die Kinder ganz spielerisch, warum das wichtig ist, dass es auf der Erde nicht immer wärmer wird, und wie sie dazu beitragen können.

Für Offenburger Einrichtungen ist das Projekt kostenlos, für Schulen und Kindergärten außerhalb Offenburgs sind momentan ebenfalls noch Zuschüsse aus Projektgeldern verfügbar.

Weitere Infos

Bei Interesse sind weitere Informationen erhältlich beim BUNDUmweltzentrum Ortenau in Offenburg, siehe www.bundortenau.de/themen-projekte/ klimaschutz-macht-schule/, telefonisch unter 0781/25484 (montag- und mittwochvormittags) oder per E-Mail an bundortenau@bund.net.

Müllabfuhr verschoben

Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft informiert, dass sich die Müllabfuhrtermine wegen der bevorstehenden Osterfeiertage teilweise verschieben. Um die Abfuhr nicht zu verpassen, wird empfohlen, einen Blick in den Abfallkalender zu werfen. Sowohl in den gedruckten als auch in den digitalen Abfallkalendern sind sämtliche Termine verbindlich dargestellt. Verschiebungen aufgrund von Feiertagen sind bereits berücksichtigt. Wer bequem und zuverlässig einen Tag vor jedem Abfuhrtermin erinnert werden möchte, kann sich rechtzeitig vor Ostern die kostenlose AbfallApp Ortenaukreis herunterladen. Auf www.abfallwirtschaft-ortenaukreis.de gibt es direkte Links zum Apple Store und Google Play Store sowie einen QR-Code zum Download.

„Komm, wir geh'n ins ANNA“

Das Anna-vom Heimburg-Haus erhält den Namenszusatz ANNA. Das A steht dabei für Aktiv sein, das N für Neues entdecken, das zweite N für Nähe leben und das zweite A für Austausch pflegen. Zur Baustellenbesichtigung am Freitag, 20. März, haben sich rund 100 Besucher*innen eingefunden, die sich für den Stand der Sanierungsarbeiten interessierten. Baubürgermeister Oliver Martini (r.) blickte in seiner Ansprache auf die

vergangenen zehn Jahre, in denen geplant und weiterentwickelt wurde. Sein Dank galt u.a. der städtischen Projektleiterin Gemma Fernández (2.v.l.), die mit allen am Bau Beteiligten hervorragende Arbeit geleistet habe. Hausherrin Angela Perlet (2.v.r.) und Bürgermeister Hans-Peter Kopp (l.) freuten sich über die gute Resonanz. Das ANNA soll künftig als Begegnungs-, Beratungs- und Kommunikationsort fungieren.

ENERGIE VERBINDET

Wir gestalten mit den Menschen in der Region die Zukunft einer nachhaltigen Energieversorgung

Aufgrund von Reparaturen an der großen Leinwand im Salmensaal ist der Zugang zur Dauerausstellung zwischen dem 7. und 11. April nur eingeschränkt möglich. Zu den gewohnten Öffnungszeiten sind sowohl die aktuelle Sonderausstellung im Glasbau als auch die Dauerausstellung zur jüdischen Geschichte Offenburgs im ersten Obergeschoss zugänglich. Es besteht kein Zugang zum 270-Grad-Film sowie zur Ausstellung über die 13 Forderungen des Volkes, die sich auf der Galerie im Saal befindet. Vom 7. bis 11. April ist aufgrund dieser Einschränkungen der Eintritt ins Haus frei.

Die Leinwand, die im Zuge des Salmen-Umbaus 2022 angefertigt und eingebaut worden war, hatte im Sommer vergangenen Jahres aufgrund eines Wasserschadens am Dach des Gebäudes erheblichen Schaden genommen. Leinwandreparatur

DB: neue Signale

Zur Modernisierung der Signaltechnik installiert die Deutsche Bahn (DB) abschnittsweise das moderne Zugsicherungssystem ETCS (European Train Control System). Für die hierfür notwendigen Arbeiten werden unter anderem Fundamente für neue Signale eingerammt. Zudem kommt es im Bereich zwischen Offenburg und Appenweier zu einem erhöhten Aufkommen an Logistikfahrten. Die Bauarbeiten zwischen Appenweier und Offenburg finden von Freitag, 3. April, bis Freitag, 10. April, statt. Um die Einschränkungen im Bahnverkehr so gering wie möglich zu halten, ist es notwendig, Teile der Arbeiten auch in den Nachtstunden durchzuführen. Die Strecke wird in diesem Zeitraum vollständig gesperrt. Für unsere Fahrgäste setzen wir Busse des Schienenersatzverkehrs ein. Aktuelle Auskünfte zu Reiseverbindungen sind über die elektronischen Fahrplanmedien – in Echtzeit unter bahn.de sowie in der App DB Navigator möglich. Die DB setzt alles daran, die von den lärmintensiven Arbeiten ausgehenden Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, heißt es in der Pressemitteilung. Dennoch lassen sich Störungen leider nicht vollständig vermeiden, bedauert das Unternehmen.

Ökostrom aus Bürgerhand

Bürger Energie Ortenau unterbreitet

Die Bürger Energie Ortenau eG ermöglicht Haushalten und Unternehmen ab sofort die Versorgung mit Ökostrom aus Bürgerhand. Um ein verlässliches Angebot für die Ökostrom-Versorgung zu schaffen, hat sich die Bürger Energie Ortenau eG mit mehr als 125 anderen Bürgerenergie-Genossenschaften aus ganz Deutschland zu den Bürgerwerken zusammengeschlossen. Die Bürger Energie Ortenau eG wird damit Teil einer stetig wachsenden Gemeinschaft von Energiebürger*innen, die ihre Energieversorgung selbst in die Hand nehmen.

„Für unsere Genossenschaft ist das neue BürgerÖkostromAngebot ein wichtiger Entwicklungsschritt. Neben der Produktion von Ökostrom in unserer Elgersweier Südkurve an der Lärmschutzwand B33, können wir nun auch Menschen mit Ökostrom versorgen“, so Markus Schrimpf, Vorstand der

Angebot

Energiegenossenschaft. BürgerÖkostrom stammt zu 100 Prozent aus den erneuerbaren Energiequellen Sonne, Wind und Wasser. Das Besondere: Der Solar- und Windstrom kommt aus regionalen Anlagen in Bürgerhand. Informationen zum BürgerÖkostrom finden sich auf der Homepage der Bürger Energie Ortenau eG. Die Wertschöpfung aus der Stromlieferung verbleibt bei der Genossenschaft vor Ort: So unterstützen alle neuen BürgerÖkostrom-Kund*innen die Arbeit der Bürger Energie Ortenau eG und leisten einen direkten Beitrag zur Energiewende in der Ortenau. Kai Hock, Vorstand der Bürgerwerke eG, freut sich über die wachsende Gemeinschaft: „Mit dem Beitritt der Bürger Energie Ortenau eG kommen wir unserer gemeinsamen Vision einer regionalen Energieversorgung in Bürgerhand wieder ein Stück näher.“

Intimität und Krebs

Die Krebsberatungsstelle Ortenau bietet ab Mitte April dieses Jahres einen Kurs speziell für Frauen an. Es geht um das Thema „Gefühlvoll zu mir – Intimität und Krebs“, das häufig noch tabuisiert wird und schambesetzt ist. Das Angebot richtet sich an Frauen, die aktuell an Krebs erkrankt sind und Veränderungen in Bezug auf ihr Körperbild, Nähe, Partnerschaft und Intimität erleben.

Die Krebsberatungsstelle Ortenau bietet mit dem vierteiligen Kurs einen geschützten Rahmen

zur Unterstützung der Selbstakzeptanz und Stärkung der Selbstwirksamkeit. Die Kurse finden jeweils dienstags am 14., 21. und 28. April sowie am 5. Mai von 9.30 bis 11 Uhr in der Krebsberatungsstelle Ortenau im Ortenau Klinikum in Offenburg, Betriebsstelle St. Josefsklinik, Weingartenstraße 70, statt. Anmeldungen werden erbeten über das Sekretariat des Klinikums unter der Telefonnummer 0781/472 2590 oder auch per E-Mail an info@krebsberatungortenau.de.

Wartezeiten vermeiden

Die Deponien und Wertstoffhöfe des Ortenaukreises sind besonders samstags stark frequentiert, informiert der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Ortenaukreises. Deshalb sei vor allem an Samstagvormittagen mit Wartezeiten zu rechnen. Die Abfallanlagen des Ortenaukreises sind montags bis freitags von 8 bis 12.15 Uhr und von 13 bis 16.30 Uhr geöffnet. Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft empfiehlt, Entsorgungen nach Möglichkeit auf diese Tage zu verlegen, da das Aufkommen unter

Sanierungen auf der Autobahn

Auf der Autobahn 5 (A5) werden zwischen Baden-Baden und Offenburg Fugen- und Betonsanierungen vorgenommen. Das teilt Via Solutions Südwest in einer Pressemitteilung mit. Mit Nachtarbeiten bis Anfang Mai zwischen 20 und 5 Uhr muss gerechnet werden.

Die Via Solutions Südwest führt derzeit umfangreiche Fugenund Betonsanierungen auf der A5 durch. Die Maßnahmen dienen der Erhaltung der Strecke und der Sicherheit. Betroffen sind Abschnitte zwischen den Anschlussstellen Baden-Baden und Offenburg in beiden Fahrtrichtungen. Für die nächtlichen Bauarbeiten werden Abschnitte von zwei bis drei Kilometern gesperrt.

Um die Beeinträchtigungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten, finden die

Arbeiten ausschließlich zwischen 20 Uhr abends und 5 Uhr morgens statt. Die Fugen- und Betonsanierung soll bis Anfang Mai abgeschlossen sein.

Die Baumaßnahmen betreffen in Fahrtrichtung Süden (Freiburg) den Bereich zwischen der Anschlussstelle Baden-Baden und der Anschlussstelle Bühl sowie den Abschnitt zwischen Bühl und Achern. In Fahrtrichtung Norden (Karlsruhe) wird zwischen den Anschlussstellen Offenburg und Appenweier sowie zwischen Appenweier und Achern gearbeitet. Die Anschlussstellen sind während der Arbeiten weiterhin nutzbar.

Im Zuge der Bauarbeiten kommt es in den Nächten der kommenden Wochen zu wechselnden Sperrungen einzelner Fahrstreifen. Der Verkehr wird jeweils auf einen Fahrstreifen reduziert.

der Woche in der Regel geringer ist und Anlieferungen zügiger abgewickelt werden können. Zusätzlich helfe es, Randzeiten zu nutzen. Die täglichen Stoßzeiten liegen erfahrungsgemäß zwischen 10 und 12 Uhr sowie 14 und 16 Uhr. Wer außerhalb dieser Zeiten kommt, kann ebenfalls Wartezeiten vermeiden. Alle Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe und Deponien finden sich jederzeit unter www.abfallwirtschaft-ortenaukreis.de oder in der AbfallApp Ortenaukreis.

Tanz für Frauen

Die Evangelische Erwachsenenbildung Ortenau bietet im Frühjahr zwei Kurse „Tänzerische Gymnastik“ für Frauen an, die Gymnastik mit tänzerischen Elementen verbinden möchten. Beide Kurse werden von Sabine Lebfromm (Sport- und Gymnastiklehrerin, Tanzpädagogin) geleitet und finden im Evangelischen Gemeindehaus, Poststraße 16 in Offenburg, statt. Der Kurs für Frauen ab 40 Jahren beginnt am Montag, 13. April, und findet jeweils von 18 bis 19 Uhr statt. An sechs Terminen bis Pfingsten werden gymnastische Übungen sowohl strukturiert als auch tänzerisch umgesetzt. Die Teilnehmenden bewegen sich dabei in verschiedenen Tanzstilen wie Ballett, Modern Dance, orientalischem Tanz, Latin- und Jazzdance. Ergänzt wird die Gymnastik durch Elemente aus Yoga, Qi Gong und der Feldenkrais-Methode. Die Kursgebühr beträgt 45 Euro, Anmeldeschluss ist der 8. April. Der Kurs für Frauen ab 55 Jahren startet am Donnerstag, 23. April, und findet jeweils von 9.30 bis 10.30 Uhr statt. Dieser Kurs umfasst vier Termine und legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Stärkung des Beckenbodens. Die tänzerischen Elemente umfassen Modern Dance, orientalischen Tanz und Latin-Moves, ergänzt durch Übungen aus Yoga, Qi Gong und der Feldenkrais-Methode. Die Teilnahme kostet 30 Euro, Anmeldeschluss ist der 17. April.

Beide Angebote fördern Beweglichkeit, Koordination und Körperbewusstsein.

Bitte mitbringen: Gymnastikmatte, Schläppchen oder Socken sowie gegebenenfalls ein kleines Kissen.

Anmeldungen unter www.eebortenau.de oder per Email an eeb.ortenau@kbz.ekiba.de.

Kurz notiert

Fragen zu Verkehrsregeln? Fragen zum Fahrrad oder zu Fahrradwegen? Beim internationalen Bike-Talk am kommenden Montag, 30. März, von 18 bis 19.30 Uhr geht es um diese Themen. Es handelt sich um einen offenen Treffpunkt für Radfahrer*innen aus aller Welt – gesprochen wird Englisch, Deutsch, Türkisch und Französisch. Treffpunkt ist im ADFC-Zentrum am Marktplatz 19.

Kleine Unternehmen ganz groß

Vom 30. März bis zum 25. April verwandelt sich der STADTRAUM in der Steinstraße 18 für insgesamt vier Wochen zur lebendigen Pop-Up-Location. Die Stadt bietet kleinen Unternehmen aus der Region die Möglichkeit, sich auf einer Ladenfläche in der Innenstadt auszuprobieren und in den direkten Kontakt mit den Kund*innen zu treten. Zwei Aussteller*innen sorgen vom 30. März bis 11. April für einen abwechslungsreichen Auftakt: Forestborn vereint Naturverbundenheit und Ursprünglichkeit. Bei Manuel Müller gibt es

individualisierbare Mode mit Naturbezug, Holzprodukte mit eingearbeiteten Edelsteinen und zeremoniellen Rohkakao inklusive Zubehör. Bei Xenia Stürz dreht sich alles um kreative Kunststücke – von Acrylbildern und -postern, über Zeichnungen, bis zu handgemachtem Schmuck aus recycelten Halbedelsteinen, Bernstein und Perlen. Öffnungszeiten: montags bis freitags, 9 bis 19 Uhr, samstags, 9 bis 18 Uhr. Alle Infos zur PopUp-Aktion und den weiteren Aussteller*innen gibt es auf www.stadtraum-og.de. Foto: Fichtner

Nicht nur der Osterhase kommt in die Stadt

OSTERN sni Mit einer gestalterischen Neuerung und einer besonderen Dankeschön-Aktion für den Einzelhandel begrüßt die Stadt Offenburg in diesem Jahr die Osterzeit. Während der Vinzentiusgarten zum zentralen Schauplatz der Osterdekoration wird, dürfen sich Kund*innen in der Steinstraße auf eine süße Überraschung freuen.

Bis zum 10. April ist erstmalig ein zentraler Ostergarten im Vinzentiusgarten eingerichtet. Während in den vergangenen Jahren die großformatigen Osterhasen und farbenfrohen Rieseneier über das gesamte Stadtgebiet verteilt waren, konzentriert sich die Dekoration nun an diesem zentralen Rückzugsort. Der Ostergarten ist in diesem Zeitraum täglich bis zum Einbruch der Dunkelheit zugänglich. Das Stadtmarketing lädt die Bürger*innen dazu ein, die Installationen bei einem Rundgang durch den Garten zu besichtigen. Parallel dazu setzt das Baustellenmarketing gemeinsam mit der Wärmeversorgung Offenburg (WVO) ein Zeichen der Wertschätzung für die Kundentreue. In der Steinstraße, der Spitalstraße und am Fischmarkt

Der Osterhase wartet im Vinzentiusgarten. Foto: city partner

wird vom 30. März bis zum 4. April Osterschokolade der Confiserie Gmeiner verteilt. Die Schokolade wird in 21 teilnehmenden Geschäften als Gratis-Beigabe beim Einkauf ausgegeben (solange der Vorrat reicht). Hintergrund der Aktion sind die aktuellen Infrastrukturmaßnahmen: Während am Fischmarkt derzeit Fernwärmeleitungen verlegt werden, starten nach Ostern in der

Steinstraße die Arbeiten für das neue Pflaster und die Pflanzung neuer Bäume. „Mit dieser Aktion möchten die Gewerbetreibenden allen treuen Kunden danken, die sich von den Bauarbeiten nicht vom Einkaufen abhalten lassen“, heißt es aus dem Stadtmarketing. Trotz der Bauphase bleiben sämtliche Geschäfte mit ihrem gewohnten Angebot durchgehend erreichbar.

AMTLICHER TEIL

ÖFFENTLICHE BEKANNTMACHUNGEN UND AUSSCHREIBUNGEN

Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 11 „Ortsmitte Zunsweier“ mit Erhaltungssatzung

nach § 13 BauGB (Baugesetzbuch)

Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit an der Planung gemäß § 3 Abs. 1 BauGB (Baugesetzbuch)

Aufstellungsbeschluss

Am 13.5.2024 hat der Gemeinderat beschlossen, den Bebauungsplan Nr. 11 „Ortsmitte Zunsweier“ in Zunsweier mit örtlichen Bauvorschriften und Erhaltungssatzung aufzustellen.

Die Aufstellung des Bebauungsplans erfolgt im vereinfachten Verfahren gem. § 13 BauGB ohne die Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB.

Ziel der Planung

Der Erhalt der historischen Bebauung und des Ortsbildes in der Ortsmitte Zunsweier war ein wichtiges Thema und eine der Maßnahmen, die mit dem beschlossenen Ortsentwicklungskonzept Zunsweier beschlossen wurden. Mit dem Bebauungsplan Nr. 11 „Ortsmitte Zunsweier“ in Verbindung mit einer Erhaltungssatzung soll der notwendige Steuerungsrahmen geschaffen werden, um eine behutsame Modernisierung und gleichzeitig den Erhalt der wertvollen Bausubstanz zum Erhalt des Ortsbildes zu erreichen.

Der sensible Bereich der Ortsmitte, auf den hier der Bebauungsplan fokussiert, befindet sich dabei im Bereich Geroldsecker Straße, zwischen Michael-Armbruster-Straße und der Straße Am Bruderberg. Ergänzend ist hier der Bereich um den „Kirchberg“ von Bedeutung. Hier ist sowohl eine hohe Anzahl von denkmalgeschützten sowie ortsbildprägenden Gebäuden festzustellen. Zudem handelt es sich um einen Bereich, der aufgrund seines hochwertigen Ortsbildes einer besonderen städtebaulichen Sensibilität bedarf.

Mit der Planung soll vor allem die noch relativ intakte historisch städtebauliche Struktur in Zunsweier erhalten und gesichert werden. Gleichzeitig sollen Eigentümern gleichwohl Möglichkeiten eröffnet bleiben, eine qualitätvolle Neubebauung zu realisieren, wenn Gebäudesubstanz nicht erhalten werden kann. Hierfür sollen Regelungen im Bebauungsplan und durch die Erhaltungssatzung getroffen werden, die Vorgaben zu Neu- und Umbauvorhaben machen sollen.

Geltungsbereich

Das Plangebiet des Bebauungsplans Nr. 11 „Ortsmitte Zunsweier“ umfasst eine Fläche von ca. 5,6 ha im Bereich des Siedlungskerns von Zunsweier. Es erstreckt sich auf einen Bereich der Geroldsecker Straße, zwischen der Michael-Armbruster-Straße und der Straße Am Bruderberg. In das Plangebiet sind dabei überwiegend die Grundstücke miteinbezogen, die direkt an die Geroldsecker Straße angrenzen. Auch anschließende Teile des Kirchbergs mit der Kirche „St. Sixtus“ sowie die ehemalige Zigarrenfabrik werden in das Plangebiet miteinbezogen. Im Süden wird ein Teilgebiet des Geltungsbereichs des Bebauungsplans Nr. 10 „Vorderer Brand“ überlagert.

Der Geltungsbereich ist aus dem abgedruckten Lageplan ersichtlich.

Der bestehende Bebauungsplan Nr. 10 „Vorderer Brand“ soll für diesen Bereich durch den neuen Bebauungsplan ersetzt werden.

Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung Der Vorentwurf des Bebauungsplans mit Erhaltungssatzung (Planzeichnung), mit textlichen Festsetzungen mit Begründung, Vorentwurf des Umweltbeitrags sowie artenschutzrechtlicher Vorprüfung können in der Zeit

vom 30.3.2026 bis einschließlich 8.5.2026 im Internet auf der Homepage der Stadt Offenburg unter www. offenburg.de/offenlage aufgerufen werden.

Zusätzlich können die Unterlagen auch im Technischen Rathaus, Bürgerbüro Bauen, Wilhelmstraße 12, 77654 Offenburg, sowie in der Ortsverwaltung Zunsweier, Geroldsecker Straße 36, 77656 Zunsweier, während der Öffnungszeiten eingesehen werden.

Während der Dauer der Veröffentlichungsfrist können Stellungnahmen zu den Planunterlagen abgegeben werden. Die Stellungnahmen sollen elektronisch an die E-Mail-Adresse stadtplanung@offenburg.de übermittelt werden. Bei Bedarf können Stellungnahmen aber auch auf anderem Wege (z.B. schriftlich oder mündlich zur Niederschrift) bei der Stadt Offenburg, im Technischen Rathaus, Bürgerbüro Bauen, Wilhelmstraße 12, 77654 Offenburg, abgegeben werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben.

Frühzeitige Informationsveranstaltung Der Vorentwurf des Bebauungsplans wird zusätzlich in einer öffentlichen Informationsveranstaltung

am 21.4.2026, um 18.30 Uhr, im Foyer der Sporthalle Zunsweier, Kleingässle 9, 77656 Offenburg,

vorgestellt. Das beauftragte Planungsbüro Studio Stadtlandschaften sowie die Vertreter der Stadtverwaltung werden hier für Rückfragen und zur Diskussion anwesend sein.

Es sind insbesondere alle Anwohnerinnen und Anwohner, Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer sowie alle interessierten BürgerInnen und Bürger eingeladen.

Eine schriftliche Benachrichtigung der betroffenen und beteiligten Grundstückseigentümer von der Auslegung erfolgt nicht.

Offenburg, den 19.3.2026

Marco Steffens, Oberbürgermeister

DU MACHST DEN UNTERSCHIED!

Alles, was wir als Mitarbeitende der Stadt Offenburg tun, hinterlässt Spuren bei den 62.000 Bürger*innen, für die wir arbeiten. Damit wir dies auch weiterhin tun können, suchen wir Menschen, die bereit sind, mit uns als Arbeitgeberin zusammen Spuren zu hinterlassen. Denn es macht für die Menschen, die hier leben, einen Unterschied, ob wir unseren Job machen – oder eben nicht.

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