Ausgabe Nr. 11
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Neuer Namenszusatz fürs Anna-von-Heimburg-Haus nach der Sanierung

ANNA steht für generationenübergreifende Vielfalt: (v.l.) Lasse Reinert, Angela Perlet, Julia Gessel und Virginia Guerra-Fischer vor dem neuen Logo. Foto: Robin Sester
UMBAU ges Nach fast zehn Jahren Planung, Sanierung und Weiterentwicklung ist das Anna-von-Heimburg-Haus in der Kornstraße 3 nahezu einzugsbereit. Am Freitag wurde zur Baustellenführung geladen und der Namenszusatz enthüllt: „Komm, wir gehen ins ANNA“, soll es künftig heißen.
1817 wurde das Haus erbaut, seit 1969 trägt das denkmalgeschützte Gebäude den Namen Anna von Heimburg (1836-1881) und erinnert damit an die große Wohltäterin, die den Großteil ihres Vermögens der Stadt vermacht hatte. Von 1925 bis 1996 befand sich hier das Städtische Altersheim, später zog das Seniorenbüro ein. Nach ausführlichen Planungen wurde im Mai 2023 mit der Sanierung begonnen, die sich vor allem auf die Gebälklagen, das Dach und Teile der Innenwände bezog. Sorgenkind war das zweite Obergeschoss, in dem die Wände in
Gänze erneuert werden mussten. Darüber hinaus ging es um Wärme- und Schallschutz, energetische Sanierung nach Standard KfW Denkmal, Erneuerung der Gebäudetechnik und den barrierefreien Zugang zu allen Geschossen. Bis zur Eröffnung im Juli ist noch einiges zu tun: Bodenbeläge, Schlosserarbeiten, Innentüren – und die Gestaltung der Außenanlagen. Die Kosten werden auf rund 7,5 Millionen Euro geschätzt, abzüglich Fördermittel von rund 150.000 Euro.
Haus der Begegnung
Das Anna-von-Heimburg-Haus soll für alle Generationen offen sein, für Menschen in vielfältigen und unterschiedlichen Lebenslagen. Ermöglicht werden sollen soziale Teilhabe und Nutzung der Angebote, um auf diese Weise die Selbstwirksamkeit aller Zielgruppen zu fördern. Entstehen und weiterentwickelt
werden soll ein offenes und niedrigschwelliges Haus zur Förderung des generationsübergreifenden Miteinanders und des Engagements, auch für ältere Menschen. Es geht um ein Haus der Begegnung. Die Palette reicht vom Pflegestützpunkt über die Geschäftsstelle des Seniorenbeirats und Formate im Rahmen der Jugendbeteiligung bis zur Bereitstellung von Räumen für selbst organisierte Gruppen. All das, was unter einem Dach geplant ist, soll einen Namen bekommen: griffig, prägnant, einprägsam. Die neue Bezeichnung soll den eigentlichen Namen nicht ersetzen, sondern ergänzen. ANNA steht für: Aktiv sein, Neues entdecken, Nähe leben und Austausch pflegen. Darüber hinaus merkt man dem Namen sein Alter nicht an. Insofern passt er wunderbar zum Programm des Hauses. Davon ist nicht nur Hausherrin Angela Perlet überzeugt.
22. März 2026
+++ Die Stadt kauft das Gemeindehaus in Elgersweier:
Seite 2 +++ Anne SchmidtHeinrich ist neue fachliche Leiterin der Musikschule: Seite 3 +++ Was geschieht mit der Unionbrücke? Seite 3 +++ Dank der TBO blüht Offenburg auf: Seite 12 +++
Stadtlauf am 3. Mai
SPORT Freundinnen und Freunde des Laufsports dürfen sich das Wochenende schon einmal vormerken: Am Sonntag, 3. Mai, wird Offenburg wieder zur Laufhochburg in der Region. Der Fünf-Kilometer-Lauf startet um 13 Uhr vor dem Historischen Rathaus. Die OnlineAnmeldung ist bis Donnerstag, 30. April, möglich. Die Startnummern werden am 3. Mai ab 11 Uhr im Rathaus ausgegeben.




1976 – 2026




50 Jahre








schöne Küchen






HASU Küche und Wohnen
Moltkestraße 2 • Offenburg Tel. 0781 924290 • www.hasu.de
Gemeindehauskauf
Die Stadt Offenburg hat das Gemeindehaus Elgersweier von der katholischen Kirchengemeinde St. Ursula gekauft. Der Gemeinderat hat den Kauf im nicht-öffentlichen Teil seiner Sitzung vom 16. März einstimmig gebilligt. Das 1981 eröffnete Gemeindehaus diente kirchlichen Gruppen wie der Frauengemeinschaft, der KJG, den Ministranten und dem Kirchenchor über Jahrzehnte als Treffpunkt. In den vergangenen Jahren verlagerte sich die Nutzung zunehmend in den weltlichen Bereich. Nachdem die Kirchengemeinde die Stadt über ihre Verkaufsabsichten informiert hatte, sprach sich der Ortschaftsrat dafür aus, dass die Stadt das Gebäude erwerben soll. Der Gemeinderat hatte die Verwaltung dann in seiner Sitzung am 28. Juli 2025 damit beauftragt, mit der katholischen Kirche in Verhandlungen zu treten.
Im nächsten Schritt soll gemeinsam mit den Nutzergruppen und der Ortsverwaltung ein Konzept zum Umgang mit allen öffentlichen Liegenschaften in Elgersweier erarbeitet werden. Ziel dabei ist es, Raumbedarfe von Ortsverwaltung, Vereinen und bürgerschaftlichen Gruppen einzubeziehen.
Notdienste
• 22.3. Ried-Apotheke Kehler Straße 48 77743 Neuried
• 23.3. Paracelsus-Apotheke Hindenburgplatz 1 77767 Appenweier
• 24.3. Delta-Apotheke Heimburgstraße 1
• 25.3. Apotheke Haaß Ortenberger Straße 13
• 26.3. Staufenberg-Apotheke Kirchplatz 2 77770 Durbach
• 27.3. Stadt-Apotheke Hauptstraße 43
• 28.3. Hilda-Apotheke Hildastraße 69
• 29.3. Apotheke im E-Center Wilhelm-Röntgen-Str. 1
23.3. Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft 17 Uhr, Salmen
23.3. Haupt- und Bauausschuss 18 Uhr, Salmen
Download unter ratsinfo.offenburg.de/buergerinfo/infobi.php. Tagesordnungen auf Seite 13.
Salmen-Programm zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026
SALMEN Anlässlich der „Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026“ finden bis zum 29. März in ganz Offenburg Veranstaltungen unter dem Motto „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ statt. Auch das Salmen-Programm beteiligt sich mit verschiedenen Veranstaltungen daran und will insbesondere für ein leider alltägliches und oft erschreckend unbeachtetes Thema sensibilisieren: Mit einer Ausstellung, einem Vortrag und einem Filmabend wird die Aufmerksamkeit auf Anti-Schwarzen Rassismus in Deutschland gelenkt.
Die Ergebnisse der Studie „Rassistische Hatespeech im Alltag: Erfahrungen Schwarzer Menschen in Deutschland“ von den Wissenschaftlerinnen Laura Dellagiacoma und Francesca Puhlmann machen es klar und deutlich: Schwarze Menschen in Deutschland sind in erschreckend hohem Ausmaß rassistischer Diskriminierung ausgesetzt. Rassismus ist dabei nicht nur ein interpersonelles,
STRASSENBAU Nachdem im Dezember 2025 der Kreisverkehrsplatz an der Kreuzung Südring/ Zähringerstraße fertiggestellt worden war, konnte mittlerweile die Fernwärmeleitung bis zum Kreisverkehrsplatz Hochschule vorverlegt werden.
Abschließend erhält der Südring zwischen den beiden Kreisverkehren einen neuen Fahrbahnbelag. Die Arbeiten werden über Ostern, im Zeitraum von Mittwoch, 25. März, bis Freitag, 10. April, unter Vollsperrung realisiert.
Der Verkehr wird großräumig über die Ortenberger Straße, Grabenallee, Hauptstraße und Messekreisel beziehungsweise umgekehrt geleitet. Die Umleitung ist ausgeschildert. Die Bushaltestelle Kreisschulzentrum wird an die Kreuzung Zähringerstraße/Kniebisstraße verlegt.
Die Stadt Offenburg bittet die Bevölkerung um Verständnis für die unumgänglichen Behinderungen.
sondern auch ein institutionelles und strukturelles Problem.
Vortrag gibt Antworten
Warum ist ein explizites Erforschen von Anti-Schwarzem Rassismus notwendig? Wie können wir als Gesellschaft ein kritisches Verständnis von Rassismus verankern? Welche gesellschaftliche Verantwortung und welche Forderungen an Politik werden durch die wissenschaftlichen Ergebnisse deutlich? – In ihrem Vortrag „Allgegenwärtig und unsichtbar: Anti-Schwarzer Rassismus in Deutschland – Mit Forschung gegen weiße Privilegien und für gesellschaftliche Verantwortung“ am Dienstag, 24. März, 18 Uhr, im Salmen, Lange Straße 52, greifen Laura Dellagiacoma und Francesca Puhlmann diese Fragen auf, präsentieren ihre Studie und geben Einblicke in die Forschung zu Anti-Schwarzem Rassismus in Deutschland. Tickets: fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Um eine Anmeldung wird unter Telefon 0781/82-2701 oder E-Mail an salmen@offenburg.de gebeten.
Herausgeberin: Stadt Offenburg
Verantwortlich: Fabian Fallert
Gemeinsam mit dem DJK Sportgemeinschaft Offenburg e.V. lädt das Salmen-Team am Freitag, 27. März, 20 Uhr, zu dem Dokumentarfilm-Abend „Schwarze Adler“ in den Salmensaal ein. Schwarze Spieler*innen der deutschen Fußballnationalteams erzählen ihre persönlichen Geschichten. Welchen Weg haben sie hinter sich, bevor sie dort ankamen, wo wir ihnen zujubeln? Welche Hürden mussten sie überwinden? Welchen Vorurteilen und Anfeindungen waren sie ausgesetzt – und wie war das früher, wie ist es heute? Eintrittskarten gibt es für fünf Euro, ermäßigt drei Euro.
Sonderausstellung
Die Sonderausstellung zum Schwerpunkt stellt das Projekt „Was ihr nicht seht!“ vor und kann bis 21. April besucht werden. Während der Internationalen Wochen gegen Rassismus, bis einschließlich 29. März ist der Besuch der Ausstellung kostenfrei.
Weitere Informationen zum Programm: der-salmen.de.
Redaktion: Gertrude Siefke (Leitung, ges), Telefon 0781/82-2572
Anja Walz (stv. Leitung, aw), Telefon 0781/82-2666
Marie-Christine Gabriel (mcg), Telefon 0781/82-2333
Mark Gregotsch (gr), Telefon 0781/82-2102
Christoph Lötsch (cl), Telefon 0781/82-2200
Simone Niedick (sni), Telefon 0781/82-2636
E-Mail: offenblatt@offenburg.de
Organisationseinheit Marketing und Kommunikation
Hauptstraße 90, 77652 Offenburg
Veranstaltungskalender: offenblatt@offenburg.de
Austräger-Reklamation: Telefon 0781/9340-925
E-Mail: zustellung.offenblatt@der-guller.de www.offenblatt-zustellung.de
Verantwortlich für Anzeigen u. Beilagen: Christian Kaufeisen
Ansprechpartnerin: Maritta Herrmann, Telefon 0781/9340-162
E-Mail: werbung.offenblatt@der-guller.de
Mediadaten: www.der-guller.de/mediadaten-offenblatt
Herstellung: STADTANZEIGER Verlags-GmbH & Co. KG, Scheffelstraße 21, 77654 Offenburg
Vertrieb: STAZ + GULLER Vertriebsgesellschaft mbH, Luisenstraße 22, 7764 Offenburg
Druck: Reiff Zeitungsdruck GmbH, Marlener Straße 9, 77656 Offenburg
Redaktionsschluss: Montag, 17 Uhr
Erscheinungsweise: wöchentlich, jeweils sonntags, kostenlose Verteilung in alle Haushalte
Anzeigenschluss: Dienstag, 17 Uhr
Auflage: 30 500 www.offenblatt.de

KRIMINALITÄT ges Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Straftaten in Offenburg leicht zurückgegangen. Damit folgt das Oberzentrum einem landesweiten Trend. Als Erklärung werden die verstärkten Kontrollen der Bundespolizei an Deutschlands Außengrenzen angeführt, die weniger Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz zur Folge haben.
Insgesamt hat die Offenburger Polizei 6026 Straftaten im vergangenen Jahr registriert, 15,6 Prozent weniger als 2024. Die Aufklärungsquote lag bei 64,1 Prozent und damit um 4,4 Prozent niedriger als im Jahr zuvor. 224 Mal wurde gegen das Aufenthaltsgesetz verstoßen, 496 Personen wurden
beim Schwarzfahren erwischt – Rückgänge um rund 50 Prozent. Es gab einen Mord und vier Mal versuchten Totschlag; 619 Ladendiebstähle, 421 Fahrraddiebstähle. Diebstähle bilden mit 35,4 Prozent die meisten Straftaten, gefolgt von sonstigen Delikten (18,7 Prozent), Rohheitsdelikten (12,2 Prozent) und Betrug (9,3 Prozent). Unterm Strick passieren in Offenburg pro Einwohner*in etwa so viele Straftaten wie in Mannheim und Freiburg. Auch wenn die Fahrraddiebstähle um 22,4 Prozent zugenommen haben: Im Vergleich zu einer Radhochburg wie Freiburg werden in der Kinzigstadt deutlich weniger Drahtesel geklaut. 45 Mal wurde im vergangenen Jahr in Wohnungen eingebrochen. Diese Zahl
ist seit 2021 ansteigend: „Hier investieren wir viel“, betont der Leiter der Polizeidirektion Offenburg, Guido Kühn. Wer seine Wohnung beziehungsweise sein Haus besser schützen will, kann sich mit diesem Anliegen direkt an die Polizei wenden. 124 Fälle von häuslicher Gewalt wurde 2025 registriert. Rückläufig seien die Aggressionsdelikte, so Kühn, auch gebe es keine verstärkte Kinder- und Jugendkriminalität. Gesorgt werde für eine hohe Präsenz in der Innenstadt, was für ein verstärktes Sicherheitsgefühl sorge. Alexa Adelmann, Fachbereichsleiterin Bürgerservice, unterstrich, dass im Bereich Kommunale Kriminalprävention viel gemacht werde: „Das müssen wir noch stärker kommunizieren.“
Die Planungen für den Neubau der Unionbrücke in Offenburg gehen in die nächste Phase: Im Rahmen des laufenden Vergabeverfahrens hat ein Preisgericht die vier besten Entwürfe der ersten Verfahrensstufe ermittelt.
Die bestehende Unionbrücke ist aufgrund ihrer besonderen konstruktiven Merkmale noch nicht sanierungsfähig. Im Jahr 2011 wurde das Bauwerk stabilisiert, sodass eine Nutzung noch bis etwa 2030 möglich ist. Danach muss die Brücke abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden. Um
die Planungsleistungen für den Neubau an ein Ingenieurbüro oder eine Bietergemeinschaft zu vergeben, führt die Stadt Offenburg derzeit ein Vergabeverfahren durch. In der ersten Stufe wurde ein Planungswettbewerb durchgeführt. Insgesamt neun Büros beziehungsweise Bietergemeinschaften reichten Entwürfe für die neue Unionbrücke ein. Ein Preisgericht bewertete die eingereichten Vorschläge im Januar 2026 und ermittelte daraus die vier besten Entwürfe, die sogenannte Preisgruppe. Alle eingereichten Entwurfsideen sowie das Protokoll des
Fachliche Leiterin
Die Musikschule Offenburg/ Ortenau gGmbH hat ihre Fachliche Leitung neu besetzt: Die Aufsichtsräte bestellten Anne Schmidt-Heinrich am 17. März 2026 einstimmig in diese Position. Die 45-Jährige ist der Musikschule seit vielen Jahren eng verbunden. Bereits seit 2007 unterrichtet sie dort als Cellolehrkraft. Seit 2023 ist sie zudem als stellvertretende Fachliche Leiterin und Zweigstellenleiterin des Offenburger Hauptstandortes tätig. In dieser Funktion hat sie wichtige Impulse gesetzt und ihre fachliche wie organisatorische Kompetenz vielfach unter Beweis gestellt.

Anne Schmidt-Heinrich. Foto: privat
Zu ihren besonderen Verdiensten zählen unter anderem die Organisation des Landeswettbewerbs „Jugend musiziert“ im März 2024 sowie ihre Mitwirkung an der Gründung des Fördervereins der Musikschule Offenburg/Ortenau gGmbH im November 2025. Neben ihrer langjährigen pädagogischen Erfahrung bringt Anne SchmidtHeinrich auch eine gezielte Fortbildung im Bereich „Führung und Leitung einer Musikschule“ mit.
Preisgerichts sind online unter www.offenburg.link/Unionbruecke öffentlich einsehbar. Die ausgewählten Büros und Bietergemeinschaften nehmen nun an der zweiten Stufe des Verfahrens, dem Verhandlungsverfahren, teil. In diesem Schritt werden die Entwürfe weiterentwickelt und vertieft. Im Juli 2026 soll ein weiteres Preisgericht den Siegerentwurf auswählen. Das beauftragte Büro beziehungsweise die ausgewählte Bietergemeinschaft übernimmt anschließend die weiteren Planungsleistungen für den Neubau der Unionbrücke.
Ein besonderes Anliegen ist ihr die Weiterentwicklung der Musikschule im engen Austausch mit Schulen, Kindergärten, Vereinen und weiteren Kulturpartnern in der Region. Auch die Förderung des musikalischen Nachwuchses, die Unterstützung des Kollegiums sowie die Entwicklung neuer Projekte gehören zu den Schwerpunkten ihrer künftigen Arbeit.
Geschäftsführerin Maria Hermann begrüßt die Entscheidung ausdrücklich: „Ich freue mich sehr, dass wir mit Anne Schmidt-Heinrich eine erfahrene, engagierte und in der Musikschule bestens verankerte Persönlichkeit für diese bedeutende Position gewinnen konnten.“
FERIEN sni Für die Offenburger Ferienangebote werden wieder engagierte Teamer*innen gesucht. Die Stadt Offenburg bietet in den Sommer- und Herbstferien verschiedene Betreuungsangebote für Kinder an und freut sich über Unterstützung durch motivierte Jugendliche und Erwachsene.
Im Sommer können Teamer*innen in der Schulkind-Ferienbetreuung, beim Ferienpass oder in der Stadtranderholung mitarbeiten. In den Herbstferien werden zusätzlich Teamer*innen für die Ferienbetreuung im Rahmen der Ganztagsförderung an Grundschulen gesucht. Informationen zu den Ferienangeboten sowie zu den jeweiligen Voraussetzungen und Aufgaben gibt es im digitalen Anmeldeformular. Zu den Aufgaben gehören je nach Einsatzbereich unter anderem die Begleitung von Ausflügen sowie die Planung und Durchführung von Spiel-, Sport- und Kreativangeboten für Kinder.
Je nach Einsatzbereich gelten unterschiedliche Altersvoraussetzungen: Für die Stadtranderholung ist eine Mitarbeit ab 16 Jahren möglich, für andere Angebote wird die Volljährigkeit vorausgesetzt.
Plakat der Stadt Offenburg.
Alle Teamer*innen nehmen an einem verpflichtenden Qualifizierungswochenende voraussichtlich Ende Juni 2026 teil. Dort werden sie in den Bereichen Kinderschutz, Erste Hilfe und der Gestaltung von Kreativund Bewegungsangeboten geschult. Für ihren Einsatz gibt es eine Aufwandsentschädigung. Die Bewerbung erfolgt digital über einen QR-Code auf den Plakaten zum Ferienprogramm oder über den Link offenburg. link/TeamerFormular. Für Fragen: 0781/82-2594 oder E-Mail an ferienspass@offenburg.de.

Tischkicker-Turnier im Schulzentrum Nord-West
SPORT Am letzten Schultag vor den Osterferien, am Freitag, 27. März, ab 9.30 Uhr veranstalten die Schulsozialarbeiter*innen des Schulzentrums Nord-West in der Nord-West-Halle ein schulübergreifendes Tischkicker-Turnier. Schüler*innen der Klassenstufen 4 bis 7 der Astrid-Lindgren-Schule, der Waldbachschule, der Theodor-Heuss-Realschule und des Oken-Gymnasiums kommen in gemischten Teams zusammen.
Für ein Miteinander
Im Mittelpunkt steht nicht das Gegeneinander, sondern das Miteinander: Das Turnier will Begegnungen über Schulgrenzen hinweg ermöglichen und steht für Fairness, Teamgeist und Respekt. Damit setzt es auch im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus und unter dem Motto „100

% Menschenwürde“ ein klares Zeichen. Beim Tischkicker spielen Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Geschlecht keine Rolle. Entscheidend sind das gemeinsame Spiel, gegenseitiger Respekt und die Freude an der Begegnung. So bietet das Turnier eine unkomplizierte Möglichkeit, sich kennenzulernen, Vorurteile abzubauen und Vielfalt als Bereicherung zu erleben. Das Tischkicker-Turnier ist damit ein lebendiges Zeichen dafür, dass Vielfalt, Fairplay und Menschenwürde zusammengehören. Anmeldung möglich bei den Sozialarbeiter*innen der Schulen. Foto: Broadview Pictures
Am Mittwoch, 25. März, um 19.30 Uhr lädt der Demeter-Verein für biodynamisches Gärtnern zum Frühjahrstreffen der Gartengruppe mit Vortrag, Austausch, Büchertisch, Steckzwiebel- und Saatgutverkauf ein. Der Vortrag beleuchtet die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Pflanzen und Tieren im Gartenökosystem. Anhand ausgewählter Beispiele wird gezeigt, wie Bestäuber, Samenverbreiter und Bodenorganismen zur Entwicklung stabiler Lebensräume beitragen und dabei in enger Abhängigkeit zu Pflanzen stehen. Gleichzeitig wird sichtbar, wie Veränderungen einzelner Arten das gesamte ökologische Gefüge beeinflussen können. Das Verständnis
dieser Zusammenhänge eröffnet neue Perspektiven für eine naturnahe Gartengestaltung und den Erhalt biologischer Vielfalt. Die Veranstaltung findet in der Waldorfschule Offenburg, Moltkestraße 3 (beim Kreisverkehr Richtung Rammersweier), statt. Der Vortrag ist kostenlos, der Verein freut sich über eine Spende für die regionale Arbeit. Demeter Baden-Württemberg e.V. ist ein gemeinnütziger Verein für biodynamisches Gärtnern. Er hat Mitglieder aus dem professionellen Erwerbsanbau und private Kleingärtner, die naturgemäß biologisch-dynamisch gärtnern wollen. Weitere Infos: Telefon 0781/93603999 oder E-Mail an arge-biodynlandbau-og@gmx.net.
Aufgrund einer technischen Migration der IT-Systeme schließt das Bürgerbüro am Fischmarkt am Freitag, 27. März, um 12 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt können keine persönlichen Vorsprachen oder telefonische Anliegen bearbeitet werden. Ab Samstag, 28. März, sind die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter des Bürgerbüros wieder wie gewohnt ab 8 Uhr zu erreichen. Die Verantwortlichen bitten um Verständnis für diese notwendige Maßnahme, die der Verbesserung der technischen Infrastruktur und damit auch dem Service für die Offenburger Bürgerinnen und Bürger dient.

20 Jahre im Gemeinderat
Mit dem Verdienstabzeichen in Silber des Städtetags Baden-Württemberg hat Oberbürgermeister Marco Steffens Gerhard Schröder für 20 Jahre Engagement im Gemeinderat ausgezeichnet. Steffens würdigte darüber hinaus seinen Einsatz für Natur und Kulturlandschaft, unter anderem als Vorsitzender des Fördervereins Ortenauer Streuobst Anbau (FOSA) und als Züchter Schwarzwälder Kaltblutpferde. Schröder wirkt unter anderem im Technischen Ausschuss, im Planungs- und Umweltausschuss sowie in mehreren Aufsichtsräten. Schröder bezeichnete den Gemeinderat als „Wurzelwerk der Demokratie“. Die Arbeit sei bereichernd, wenn auch manchmal anstrengend. Besonderen Dank richtete er an seine Frau, die ihm den Rücken freihalte. Foto: Gregotsch
Kein Ausbau
Auf Antrag der Freien Wähler hatte die Verwaltung einen Vorschlag des AK Staufrei für einen durchgängig vierspurigen Ausbau der B3/B33 im Bereich Uffhofen durch das Regierungspräsidium Freiburg prüfen lassen. Das Ergebnis, das die Verwaltung am 16. März im Gemeinderat vorstellte: ohne größere Baumaßnahmen sei das nicht realisierbar. Laut RP reicht eine bloße Ummarkierung bestehender Flächen nicht aus. Die Fahrbahnbreiten genügen nicht für vier Fahrstreifen mit der vorgeschriebenen Trennung, die Höhenlage am Südring erfordere bauliche Eingriffe und ein nötiges Genehmigungsverfahren wäre sehr zeitaufwendig. Der Gemeinderat nahm den Antrag zur Kenntnis und betrachtete ihn mit 27 Ja- bei 11 Nein-Stimmen mehrheitlich als erledigt. Gleichzeitig wurde die Verwaltung beauftragt, gemeinsam mit dem Regierungspräsidium kleinere, kurzfristige Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation zu prüfen sowie Möglichkeiten für einen verbesserten Lärmschutz im Bereich des Bumerangs zu untersuchen. Am 29. Januar hatte rund um das Thema bereits ein gemeinsamer Gesprächstermin mit RP, Verwaltung, Fraktionen, Bürgergemeinschaften und dem AK Staufrei stattgefunden.
Wolfgang Bruder als „prägende Persönlichkeit“
Der Gemeinderat hat im nichtöffentlichen Teil seiner Sitzung am 16. März einstimmig beschlossen, dem ehemaligen Oberbürgermeister Wolfgang Bruder die Ehrenbürgerwürde zu verleihen.
Bruder war von 1989 bis 2002 Oberbürgermeister und stellte wichtige Weichen für die Stadtentwicklung. Dazu gehört die strategische Stärkung des Bildungs- und Wissenschaftsstandorts mit Blick auf die Hochschule, die Konversion des ehemaligen Militärareals zum Kulturforum, der Kauf des Salmen als Grundlage für das Offenburger Selbstverständnis als Freiheitsstadt sowie die Gründung der Bürgerstiftung St. Andreas im Jahr 2001. Lange Jahre war er Vorsitzender des Hochschulrats und des
WIRTSCHAFT gr Eine gute Woche nach dem Bürgerentscheid, bei dem rund 57 Prozent der Abstimmenden gegen ein Gewerbegebiet auf dem Sonderlandeplatz votiert hatten, debattierte der Gemeinderat über die Folgen. Die CDU/FDP-Fraktion hatte eine aktuelle Stunde zum Thema beantragt.
CDU-Fraktionsvorsitzender
Werner Maier verwies anfangs darauf, dass bei der städtischen Wirtschaftsförderung 14 Unternehmen Flächenbedarfe angemeldet hätten, die nun nicht bedient werden könnten. Er verwies auf Städte wie Bühl und Baden-Baden als Negativbeispiele. Dort sei produzierendes Gewerbe vernachlässigt worden. Die Folgen zeigten sich nun. Daran anschließend betonte OB Marco Steffens, dass das Ergebnis die Stadt vor Herausforderungen stelle. Klar sei, dass vorhandene Potenziale effizienter genutzt werden müssten. Benigna Bacher (B90/Grüne) rief dazu auf, das Ergebnis zu akzeptieren. Nordöstlich des Sonderlandeplatzes stünden Flächen bereit. Das Potenzial des Gewerbegebiets hoch³ solle ausgeschöpft werden. Eine stärkere Nachverdichtung sei gefragt.
Kuratoriums der Hochschule. Nach seiner Amtszeit tat er sich insbesondere als Initiator des Leuchtturmprojekts „Sprachförderung“ in Offenburger Kitas hervor, für das er Fördermittel in Millionenhöhe einwarb, sowie als Vorsitzender der Georgund-Maria-Dietrich-Stiftung, welche die Städtepartnerschaft mit Olsztyn stärkt. Oberbürgermeister Marco Steffens bezeichnete Bruder als prägende Persönlichkeit . Die Verleihung erfolgt im Rahmen der Feierlichkeiten des 25. Jahrestags der Bürgerstiftung am 19. Juli. Bruder ist nicht der erste ehemalige OB, der mit der Ehrenbürgerwürde ausgezeichnet wird. Auch die früheren Oberbürgermeister Fritz Hermann (1928), Josef Holler (1951) und Karl Heitz (1976) erhielten diese Ehrung.
OB-Wahl im Oktober
Stefan Konprecht (Freie Wähler Offenburg) beklagte, dass die Stadt nun lokalen Betrieben keine Erweiterungsmöglichkeiten bieten könne. Der soziale Kurs der Stadt werde Einschränkungen erleiden müssen. Martina Bregler (SPD-Fraktion) sprach von einer vertanen Chance. Das Signal an Unternehmen sei, dass man sie nicht brauche. Gleichzeitig ist die Gewerbesteuer die Haupteinnahmequelle für die Erfüllung der städtischen Aufgaben. Die Frage sei, wie Offenburg nun handlungsfähig bleibe. Die Entscheidung werde Folgen für Arbeitsplätze haben. Martina Braun erklärte für die AfDFraktion, dass produzierendes Gewerbe ohnehin ins Ausland abwandere, es würden lediglich noch große Lagerhallen gebaut. Ihre Fraktion begrüße den Erhalt des Naherholungsgebiets. Silvano Zampolli bemängelte für die Freien Bürger Offenburg, die Verwaltung hätte die konkreten Interessenten für Gewerbeflächen offenlegen müssen. Er regte an, das Bahngelände für eine Gewerbeentwicklung in den Blick zu nehmen. Sarah Wiedmann begrüßte als Vertreterin der Linken das Ergebnis. Umweltschutz und Nachhaltigkeit hätten Priorität.
Die Oberbürgermeisterwahl rückt näher: Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig die Weichen für die Wahl einer neuen Oberbürgermeisterin oder eines neuen Oberbürgermeisters gestellt. Als Wahltag wurde der Sonntag, 11. Oktober, festgelegt. Sollte im ersten Wahlgang keine Bewerberin oder Bewerber die absolute Mehrheit erreichen, findet am Sonntag, 25. Oktober, eine Stichwahl statt. Die Stadt wird die Stelle öffentlich ausschreiben. Bewerberinnen und Bewerber können ihre Unterlagen bis Montag, 14. September, 18 Uhr, bei der Stadtverwaltung einreichen. Vor dem Wahltermin haben die Offenburger*innen die Gelegenheit, sich persönlich ein Bild von den Kandidat*innen zu machen. Dafür wird es am Dienstag, 22. September, ab 19 Uhr, in der Oberrheinhalle eine öffentliche Vorstellungsrunde geben, bei der sich die Bewerber*innen den Fragen der Bürgerinnen und Bürger stellen werden. Darüber hinaus hat der Gemeinderat die Zusammensetzung des Gemeindewahlausschusses festgestellt, der die ordnungsgemäße Durchführung der Wahl überwachen wird. Das Gremium wird neben OB Marco Steffen als Vorsitzendem mit Vertreter*innen der Gemeinderatsfraktionen besetzt.

Auszubildende, Manager der Markant und Mitarbeitende der Stadtverwaltung versammelten sich mit Oberbürgermeister Marco Steffens und dem Verwaltungsratspräsidenten der Markant-AG, Franz-Friedrich Müller (Bildmitte) zum Gruppenfoto. Die Markant-Gruppe ist Dienstleisterin für Handel und Produzenten und bietet Leistungen rund um den Einkauf und den Zahlungsverkehr an. Sie versteht sich als Vermittlerin zwischen den Unternehmen. Zu den Kunden gehören große Supermarktketten und über 15.000 Lieferanten wie Nestlé, Haribo, Henkel, Ritter Sport, Granini, Coca Cola und viele andere. In den Offenburger Rechenzentren werden jährlich über 20 Millionen Rechnungen abgewickelt. Die Kunden profitieren außerdem von den aus der Datenerhebung abgeleiteten Marktanalysen. Markant beschäftigt europaweit rund 1.300 Mitarbeitende, davon 800 in Offenburg. Hier tritt Markant auch als Sponsor des jährlichen Stadtlesens in Erscheinung. Foto: Felix Lienert
WIRTSCHAFT cl Die Sparkasse Offenburg/Ortenau hat ihre Marktposition weiter gestärkt. Die Bilanzsumme stieg 2025 auf knapp 5,4 Milliarden Euro, das Kundenvolumen überschritt die Marke von 10 Milliarden Euro. „Ein solides Geschäftsjahr“, resümierte Vorstandsvorsitzender Jürgen Riexinger bei der Bilanzpressekonferenz. Auch das Betriebsergebnis verbesserte sich leicht auf nunmehr 59 Millionen Euro – „trotz deutlich gestiegener Verwaltungsaufwendungen“, wie Riexinger betonte. Das Kreditvolumen liegt bei 3,6 Milliarden Euro. Dem gegenüber stehen Kundeneinlagen in Höhe von 4,1 Milliarden Euro. Das Geldinstitut hat etwa 200.000 Kundinnen und Kunden. Von den 725 Mitarbeitenden sind 62 Auszubildende.
Hohe Zufriedenheit
Geldhaus als Premiumpartner in der Förderberatung. „Nachhaltigkeit ist ein starker Pfeiler unserer Unternehmenskultur“, betonte Vorstandsmitglied Nicole Dietl. So verzichte die Sparkasse in ihren 23 Niederlassungen weitgehend auf fossile Brennstoffe. Derzeit wird die Offenburger Zentrale auf Fernwärme umgestellt. 208 Megawattstunden grünen Strom erzeugt seit Januar die PV-Anlage auf dem Parkhaus pro Jahr. Damit werden unter anderem Ladesäulen für Elektro-Autos versorgt. Bis 2035 will die Sparkasse Offenburg/Ortenau klimaneutral sein.
Innovation




Kunden seien zwar online-affin, wünschten sich aber auch persönliche Betreuung in den Filialen, erläuterte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Alexander Meßmer. Die App funktioniert in neun Sprachen. Neu dazugekommen sind 2025 Rumänisch, Bulgarisch und Ukrainisch. Damit reagiert die Sparkasse auf die vielfältiger werdende Gesellschaft. Meßmer betonte die hohe Zufriedenheit. Eine Umfrage unter Firmenkunden ergab, dass 94 Prozent die Leistungen der Sparkasse wertschätzen. Und noch eine gute Nachricht hatte der Vorstands-Vize in petto: „Die Häuslebauer gewinnen wieder Zuversicht.“ Auf diesem Gebiet versteht sich das
Erstmals fand die Bilanzpressekonferenz nicht in den Räumen der Sparkasse selbst statt. Gastgeber war das Bio-Tec-Unternehmen Picea Biosolutions, das sich unlängst im neuen Kreativquartier Canvas+ im Gebäude von „flow1986“, vormals Technologiepark Offenburg (TPO), angesiedelt hat. Die Sparkasse hatte den TPO seinerzeit mitgegründet.
Unter anderem entwickelt es industriell nutzbare Enzyme, mit denen sich chemische Prozesse umweltfreundlich gestalten lassen, wie die beiden Geschäftsführer Tobias Stadelmann und Daniel Heidt bei einer Führung durch die Labore erläuterten. Der Ortswechsel ist nach den Worten von Sparkassen-Chef Riexinger ein Signal: Das Bankhaus fördert innovative Unternehmen und sorgt dafür, dass Hochtechnologie in der Region einen verlässlichen Standort findet.




Zufriedene Gesichter bei der Bilanzpressekonferenz: (v.l.) Vorstandsmitglied
Dietl, Vorstandsvorsitzender Jürgen Riexinger und Stellvertreter
Mikrozensus erfasst wichtige Daten
MIKROZENSUS Im Rahmen des Mikrozensus werden wieder etwa 62.000 Haushalte durch das Statistische Landesamt Baden-Württemberg befragt. Seit seiner Einführung im Jahr 1957 erfasst der Mikrozensus wesentliche Daten wie Bildungsabschlüsse, Erwerbstätigkeit und den Familienstand. Die erteilten Auskünfte der Haushalte sind die Grundlage für vielfältige Auswertungen, Analysen und Meldungen zu den Lebensumständen der Menschen im Land. So wurde beispielsweise in der Pressemitteilung „Alleinlebende und Alleinerziehende besonders häufig von Armut gefährdet“ die Armutsgefährdung von Bevölkerungsgruppen thematisiert.
Neben jährlich wiederkehrenden Themen erfolgt auch die Abfrage wechselnder Inhalte. 2026 wird die Erhebung beispielsweise um Fragen zur Wohnsituation der Menschen ergänzt. Der Mikrozensus liefert somit auch Ergebnisse zu Fragen der Wohnkosten und der Barrierefreiheit der Wohnsitze in Baden-Württemberg.
Die Ergebnisse der Erhebung bilden die Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen des Bundes und der Länder. Sie sind somit für die Gestaltung zukünftiger gesellschaftlicher Entwicklungen von großer Wichtigkeit. Ein weiterer Aspekt, der in diesem Zusammenhang von entscheidender Bedeutung ist, ist die für viele Themen europaweite Vergleichbarkeit dieser Daten. Die Ergebnisse des Mikrozensus sind nicht nur für Politik und Verwaltung von Relevanz, sondern auch für die Öffentlichkeit und die Wissenschaft.
Umfassendes Bild
Um ein umfassendes Bild der Lebensrealitäten junger und älterer Menschen zu erhalten, ist die Teilnahme an der Befragung für alle Altersgruppen verpflichtend. Die Vertraulichkeit und der Schutz personenbezogener Daten sind fundamentale Prinzipien, die bei der Verarbeitung von Einzelangaben zwingend zu gewährleisten sind. Nach Eingang und Prüfung der Daten im Statistischen Landesamt erfolgt eine Anonymisierung. Dies
bedeutet, dass es nicht mehr möglich ist, Rückschlüsse auf einzelne Personen zu ziehen.
Zufallsverfahren
Die Auswahl der Bezirke sowie der dort wohnenden Haushalte, aus denen die Stichprobe gebildet wird, erfolgt mithilfe eines mathematischen Zufallsverfahrens. In der Regel werden die ausgewählten Bezirke über einen Zeitraum von maximal vier aufeinanderfolgenden Jahren befragt. Die Haushalte, die zum jeweiligen Zeitpunkt in den Bezirken wohnen, erhalten ein Anschreiben vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg mit der Aufforderung zur Teilnahme an der Befragung. Das Anschreiben enthält die Zugangsdaten für die Meldung über das Internet. Die Zugangsdaten sind erforderlich, um sich auf der Website einzuloggen und die Meldung dort abzugeben. Es besteht alternativ zur Online-Meldung die Möglichkeit, die Auskunftspflicht durch ein Telefoninterview mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Statistischen Landesamtes oder das Ausfüllen eines Papierbogens zu erfüllen. Es genügt, wenn eine volljährige Person die Angaben für alle Haushaltsmitglieder abgibt.
Weitere Informationen
Neben dem Mikrozensus bieten auch die Laufenden Wirtschaftsrechnungen (LWR) umfassende Daten zu den Themen Shopping und Konsum der privaten Haushalte. Die LWR sind eine freiwillige Haushaltebefragung, bei der teilnehmende Haushalte einen Monat lang ihre Einnahmen und Ausgaben dokumentieren. Um die Repräsentativität für die Gesamtbevölkerung zu gewährleisten, werden insbesondere noch Haushalte gesucht, in denen der oder die Hauptverdienende selbstständig oder freiberuflich tätig ist sowie Mehrgenerationenhaushalte und Familien, in denen alle Kinder mindestens 18 Jahre alt sind. Die Teilnahme ist digital per App oder klassisch auf Papier möglich. Als Dankeschön für die vollständige Teilnahme gibt es eine Geldprämie von 90 Euro. Weitere Infos sowie das Teilnahmeformular sind online unter www.lwr.de verfügbar.
Die Friedhofsverwaltung der Technischen Betriebe Offenburg lädt am Samstag, 28. März, von 10 bis 11.30 Uhr zu einer Führung über den Weingartenfriedhof ein. Vorgestellt werden die vielfältigen Bestattungsund Grabarten auf den Offenburger Friedhöfen vom klassischen Erd- und Urnengrab über Rasen- und Wiesengräber bis hin zu Baumbestattungen und Grabpatenschaften.
Ein besonderer Schwerpunkt der Führung liegt auf den Bestattungsmöglichkeiten auf dem städtischen Weingartenfriedhof. Dazu zählen pflegeleichte
Alle Bewohner*innen der Nordoststadt sind eingeladen, sich an der Kreisputzete zu beteiligen. Treffpunkt ist am Montag, 23. März, um 16 Uhr vor dem SFZ
Grabstätten, Baum- und Rasengräber sowie besondere Grabfelder für jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger, für Sinti und Roma, für Angehörige des Islam und für Sternenkinder. Für persönliche Fragen stehen die Mitarbeitenden der Friedhofsverwaltung gerne Verfügung. Eine Anmeldung ist unter der Telefonnummer 0781/9276-500 oder per E-Mail an friedhof@ tbo-offenburg.de erwünscht. Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Treffpunkt ist an der Friedhofskapelle auf dem Weingartenfriedhof, Weingartenstraße 78.
Buntes Haus in der Moltkestraße 10. Dort gibt es Handschuhe und Mülltüten. Fragen? Kathrin Meier, Telefon 0781/948 401 04, E-Mail: sfz.bunteshaus@offenburg.de.













Jetzt einsteigen!
















































JOB-TICKET

Mit Bus und Bahn zur Arbeit










Das Fahrkarten-Abo ab 44,40 € mtl. für alle Berufspendler im Ortenaukreis.
Mehr Informationen per Telefon unter 0781 / 966 789 910 oder im Web www.ortenaulinie.de/jobticket


22. März bis 5. April 2026

Samstag, 28. März 2026
Gewölbekellerführung – durch die unterirdische Stadtgeschichte Offenburgs, 10.30 Uhr, Treffpunkt: Haupteingang Museum im Ritterhaus, Gerichtsstraße, Anmeldung unter Telefon 0781/82-2577
Samstag, 4. April 2026
Führung Lapidarium – mit den Steindenkmalen im Vinzentiusgarten, 10.30 Uhr, Treffpunkt: Haupteingang Museum im Ritterhaus, Gerichtsstraße, Anmeldung erforderlich: Telefon 0781/82-2577
Donnerstag, 2. April 2026
Alles im Fluss! Wassertiere und Flusslandschaften – Führung am Langen Donnerstag, 19 Uhr, Museum im Ritterhaus
Bis März 2026
„gesichtslos – Frauen in der Prostitution“ – Die Ausstellung macht die verborgenen Lebensrealitäten von Frauen in der Prostitution sichtbar, Museum im Ritterhaus, Ritterstraße 10
Montag, 23. März 2026
SWR Senior*innenkonzert – mit Werken zwischen Klassik und Jazz, 15.30 Uhr, Reithalle, Moltkestraße 31
Freitag, 27. März 2026
Stand Up-Comedy mit Jochen Prang –„Freischwimmer“ ist ein Mix aus scharfzüngigem Stand-up und spontaner Impro-Comedy – spontan und interaktiv, 20.30 Uhr, Spitalkeller, Spitalstraße 1a
Thomas Blug's Rockanarchie – Classic Rock reloaded, feat. Tommy Fischer, 20 Uhr, Reithalle, Moltkestraße 31
Samstag, 28. März 2026
Black Water County – fünf Musiker*innen lassen ihre Kindheitsidole des Punks auf Folk-Legenden treffen und entzünden dabei ein musikalisches Feuerwerk aus Gitarren und Tin Whistle, 20.30 Uhr, Spitalkeller, Spitalstraße 1a Rock'it – Rock & Pop Covers: fünfköpfige Coverband aus Offenburg, 21 Uhr, KiK, Weingartenstraße 34c
Irish Spring – Festival of Irish Folk Music 2026, 20 Uhr, Reithalle, Moltkestraße 31
Sonntag, 29. März 2026
La Nuit de Paris – französischer Konzertabend mit Evi Niessner „The Voice of Vintage“, 19 Uhr, Reithalle, Moltkestraße 31 Sounds of the Isles – Frühjahrskonzert des Musikvereins Windschläg, 18 Uhr, Festhalle Windschläg, Oberrothweg 16 Chorkonzert des Figuralchors mit dem „Stabat Mater“ von Joseph Haydn und J. S. Bachs Kantate „Ich hatte viel Bekümmernis.“, 18 Uhr, Evangelische Stadtkirche, Infos: www.figuralchoroffenburg.de
Samstag, 4. April 2026
The Bonnevilles – Zwei Männer, ein Soundgewitter: The Bonnevilles bringen den Blues zurück auf die Straße, 20.30 Uhr, Spitalkeller, Spitalstraße 1a
Sonntag, 29. März 2026
Führung durch die aktuelle Ausstellung „fruchtig!“ – 11 Uhr, Städtische Galerie
Bis 26. April 2026
„fruchtig!“ – 40 Werke mit einem Motiv: der Frucht; Malerei, Zeichnung, Video, Skulptur, Installation, Städtische Galerie, Amand-Goegg-Straße 2
14. März bis 21. April 2026
„Was ihr nicht seht!“ – Gemeinsam mit hunderten Schwarzen Menschen in Deutschland macht Dominik Lucha sichtbar, was oft ungesehen bleibt: „Was ihr nicht seht!“ thematisiert auf eindrückliche Weise den Alltagsrassismus, den Schwarze Menschen und People of Color in Deutschland erleben, Salmen, Lange Straße 52 Foto: Salmen
Mittwoch, 25. März 2026
Am Anfang war das Ei – Kurs für Kinder ab 5 Jahren, 15 – 16.30 Uhr, Museum im Ritterhaus, Ritterstraße 10
Freitag, 27. März 2026
Onilo-Themenstunde „Frühling“ – Bilderbuchkino und basteln rund um ein grünes Küken, 15 Uhr, Stadtbibliothek
Mittwoch, 1. April 2026
Wald – Land – Fluss: Schwerpunkt Frühling, Kurs für Kinder von 5 – 9 Jahren, 15 – 16.30 Uhr, Museum im Ritterhaus, Ritterstraße 10
Vorlesestunde – „Lilly Osterhase: Wir retten das Osterküken“: 15 Uhr, Stadtbibliothek, Weingartenstraße 32/34
Samstag, 4. April 2026 + Sonntag, 5. April 2026
Museums-Rallye für Familien – „Komm und such das Ei!“, Fragebogen ausfüllen und süße Überraschung mitnehmen, 10 – 17 Uhr, Museum im Ritterhaus, Ritterstraße 10

WOCHENMARKT
dienstags, 7.30 bis 13 Uhr samstags, 7.30 bis 13 Uhr
Dienstag, 24. März 2026
Allgegenwärtig und unsichtbar: AntiSchwarzer Rassismus in Deutschland – die Forscherinnen Laura Dellagiacoma und Francesca Puhlmann stellen ihre Studienergebnisse vor, im Rahmen der Intl. Wochen gegen Rassismus 2026, 18 Uhr, Salmen Vortrag „Über Leben“ von der Bergsteigerlegende Reinhold Messner live, 19.30 Uhr, Oberrheinhalle, Schutterwälder Straße 3
Mittwoch, 25. März 2026
Gartenpraxis: Frühjahrstreffen mit Vortrag der Gartengruppe Offenburg, „Verwoben im Grünen – Das Zusammenspiel von Pflanzen und Tieren im Gartenökosystem“, 19.30 Uhr, Waldorfschule, Moltkestraße 3 „Die Riesinnen“ – im Rahmen der Literaturtage „Wortspiel“, in Kooperation mit Stadtbibliothek OG, mit Hannah Häffner, 20 Uhr, Buchhandlung Roth, Hauptstraße 45
Donnerstag, 26. März 2026
ConText Lesung –Wie wir mit unseren Kindern die Demokratie verteidigen – mit Natascha Sagorski, 19 Uhr, VHS Offenburg, Amand-Goegg-Straße 2 – 4, Saal 102
Freitag, 27. März 2026
„Am Meerschweinchen übt das Kind den Tod“ – im Rahmen der Literaturtage „Wortspiel“, in Kooperation mit Stadtbibliothek Offenburg und Buchhandlung Akzente, mit Nora Gomringer, 20 Uhr, Stadtbibliothek
Freitag, 27. März 2026
Salsa Dance Night mit Schnupperkurs – 20 Uhr, KiK, Weingartenstraße 34c
Samstag, 28. März 2026
Tanzbar mit DJ Ridduu – 22.30 Uhr, Spitalkeller, Spitalstraße 1a
Samstag, 4. April 2026
Tanzbar mit DJ Flow – 22.30 Uhr, Spitalkeller, Spitalstraße 1a
Mittwoch, 25. März 2026
Filmgespräch: „Hope“ – die wahre Geschichte junger Frauen und Männer, die aus dem Bürgerkrieg im Südsudan flohen und im Rhino Refugee Camp um ein würdevolleres Leben kämpfen, 19 Uhr, Evangelisches Gemeindehaus, Poststraße 16
Freitag, 27. März 2026
Dokumentarfilm „Schwarze Adler“ – Torsten Körner beleuchtet die Erfahrungen Schwarzer Nationalspieler mit Rassismus und den gesellschaftlichen Umgang damit, im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026, in Kooperation mit dem DJK Sportgemeinschaft Offenburg e.V., 20 Uhr, Salmen, Lange Straße 52
Freitag, 27. März 2026
La Charla en Español – deutsch-spanische Runde, 20 Uhr, KiK, Weingartenstraße 34c Stammtisch auf Französisch der Association des Francophones d'Offenburg et de l'Ortenau, 20 Uhr, KiK, Weingartenstr. 34c
Donnerstag, 26. März + 2. April 2026
Deutsch-Englisch-Stammtisch – jeden Donnerstag, 18.30 Uhr, Zeus Palast, Lange Straße 43, Kontakt: hilda49@t-online.de
Dienstag, 24. März 2026
Pub-Quiz im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus – Kooperationsveranstaltung 361° e. V., Caritasverband Vordere Ortenau, Diakonisches Werk Ortenau, 19.30 Uhr, Spitalkeller, Spitalstraße 1a
Samstag, 28. März 2026
Flohmarkt 361 Grad – 12 bis 16 Uhr, Spitalkeller, Spitalstraße 1a
Kuchenverkauf durch den Freundeskreis der Stadtbibliothek Offenburg, 10 – 13 Uhr im Lesecafé der Stadtbibliothek
Das Repertoire des Glockenspiels besteht aus 140 Melodien. Im monatlichen Wechsel werden Volkslieder und traditionelle Lieder gespielt.
Im März erklingen folgende Weisen: täglich, 11.50 Uhr Winter ade! Scheiden tut weh Im Märzen der Bauer
täglich, 17.50 Uhr Nun will der Lenz uns grüßen Der Winter ist vergangen
samstags, 9.50 Uhr Die güldene Sonne Am Brunnen vor dem Tore
Weitere Informationen: www.offenburg.de/glockenspiel
Weitere Informationen & Kartenvorverkauf: BürgerBüro, Am Fischmarkt 2, Tel. 0781-82 2000, buergerbuero@offenburg.de Anmeldungen direkt bei den Veranstaltern

Ritterstraße 10, 77652 Offenburg
Telefon 0781 82-2577, Di bis So 10 bis 17 Uhr 1. Do im Monat 10 bis 22 Uhr www.museum-offenburg.de
Weingartenstraße 34b, 77654 Offenburg Telefon 0781 9364-300, i-punkt Kulturforum: Mo bis Fr 9 bis 13 Uhr, Mo bis Do 14 bis 17 Uhr www.kunstschuleoffenburg.de

Amand-Goegg-Str. 2, 77654 Offenburg Telefon 0781 822 040, Mi bis Fr 14 bis 18 Uhr, Sa, So 11 bis 17 Uhr (Mo, Di geschlossen) www.galerie-offenburg.de

Weingartenstraße 32/34, 77654 Offenburg Telefon 0781 82-27 11, Di bis Fr 10 bis 19 Uhr, Sa 10 bis 13 Uhr (montags geschlossen) www.stadtbibliothek.offenburg.de

Weingartenstraße 34b, 77654 Offenburg Telefon 0781 93 64-100, i-punkt Kulturforum: Mo bis Fr 9 bis 13 Uhr, Mo bis Do 14 bis 17 Uhr www.musikschule-offenburg-ortenau.de

Lange Straße 52, 77652 Offenburg
Telefon 0781 82-2701; Di, Do, Fr 14 bis 20 Uhr, Sa, So 11 bis 17 Uhr (Mo, Mi geschlossen) www.der-salmen.de

Weingartenstraße 34b, 77654 Offenburg Telefon 0781 93 64-200, i-punkt Kulturforum: Mo bis Fr 10 bis 13 Uhr, Mo, Di. + Do 14 bis 17 Uhr, Mi. 14 bis 18 Uhr, www.vhs-offenburg.de

Schutterwälder Straße 3, 77656 Offenburg 0781 9226-0 www.messe-offenburg.de
Redaktionsschluss nächster Veranstaltungskalender: Freitag, 27. März 2026
Gilt für den Zeitraum 5. bis 19. April 2026
Redaktion OFFENBLATT, Telefon 0781 82-26 36
E-Mail: offenblatt@offenburg.de
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Zum Konzertabend mit Grass Root Ties lädt die Einwohnergemeinschaft Hildboltsweier am Samstag, 28. März, um 20 Uhr ins Bürgerhaus „Jergerheim“ ein. Der Abend ist Teil der 40-jährigen Jubiläums-Tour und zugleich der letzte gemeinsame Auftritt von Trevor Morriss mit der Band.
Grass Root Ties präsentiert amerikanische Akustikmusik zwischen Bluegrass, Country, Blues und Swing. Mit traditionellen Bluegrass-Stücken, Country- und Bluesklassikern sowie swingenden Americana-Elementen erwartet das Publikum ein abwechslungsreicher Konzertabend. Die Musiker verbinden virtuoses Instrumentalspiel auf Mandoline, Fiddle, Gitarren, irischer Bouzouki und Kontrabass mit mehrstimmigem
Satzgesang. So entsteht ein Konzertabend voller Energie, Spielfreude und authentischer amerikanischer Klangfarben.
Paul Stowe, Trevor Morriss, Georg Bähr und Thomas Kärner bilden die internationale Formation Grass Root Ties. Die US-amerikanischen, englischen und deutschen Musiker prägen seit Jahrzehnten die europäische Akustik- und Folk-Szene und haben bereits über 3000 Konzerte in Europa und den USA gespielt. Ihr eingespieltes Zusammenspiel verleiht dem Ensemble besondere Homogenität, Virtuosität und musikalische Ausdruckskraft. Der Eintritt beträgt 7,50 Euro. Ticketverkauf: www.ewg-og-hildboltsweier.de oder an der Abendkasse. Foto: privat


Wir gestalten mit den Menschen in der Region die Zukunft einer nachhaltigen Energieversorgung

Wie fühlt sich eine Demenz an? An mehreren Stationen können die Teilnehmer*innen am Donnerstag, 26. März, zwischen 16 und 18 Uhr in der Abteilung Bürgerschaftliches Engagement, Ehrenamt und Beratung, Pflegestützpunkt, Am Marktplatz 5, erleben, wie sich die Symptome einer Demenz auswirken und anfühlen. Die Simulation führt durch einen ganz normalen Tag und hält tägliche Aufgaben bereit, wie etwa das Ankleiden, Frühstück richten, Bürotätigkeit, unterwegs in der Stadt oder das Abendessen. Jede Alltagssituation beginnt mit der Geschichte von Erna Müller und schließt jeweils mit einer kurzen Information zum Thema Demenz ab. Die Veranstaltung findet nur als Präsenzveranstaltung statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um Anmeldung wird gebeten über den Link www.engagement-offenburg. de/aktuell/, per E-Mail an demenzagentur@offenburg.de oder Telefon 0781/82-2337. Der Veranstalter ist das Demenz Netzwerk Offenburg und Umgebung, das sich für Unterstützungs- und Hilfsmöglichkeiten aber auch durch Informationsveranstaltungen für Menschen mit Demenz, deren Angehörige, Interessierte und ehrenamtliche Helfer*innen einsetzt.
Rund um die Pflege
Der Pflegestützpunkt Ortenaukreis, Zentrale Offenburg, bietet von 9 bis 12 Uhr Außensprechstunden an. Interessierte können ohne Anmeldung vorbeikommen. Die Außensprechstunden finden in der kommenden Woche an folgenden Terminen statt: am Montag, 23. März, von 9 bis 12 Uhr in der Ortsverwaltung Rammersweier, Am Pflenzinger 3, und am Donnerstag, 26. März, im Rathaus Ortenberg, Dorfplatz 1. Der Pflegestützpunkt ist eine neutrale und kostenlose Beratungsstelle. Die Mitarbeiterinnen beraten und informieren Menschen mit einem Pflegebedarf und/oder deren Angehörige sowie alle Interessierten rund um die Themen Pflege und Versorgung. Bei Fragen: Pflegestützpunkt Ortenaukreis, Zentrale Offenburg, Telefon 0781/82-2337, -2531 oder -2593; psp-ortenaukreis@ offenburg.de oder www.pflegestuetzpunkt-ortenaukreis.de.
Figuralchor tritt an Palmsonntag auf

Kultur Der Figuralchor führt am Sonntag, 29. März, ab 18 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche Offenburg das „Stabat Mater“ von Joseph Haydn und die Kantate „Ich hatte viel Bekümmernis“ von Johann Sebastian Bach auf.
Unter der bewährten Gesamtleitung von Werner Pfaff singen und musizieren neben dem Chor die Solisten Katrin Müller (Sopran), Luzia Ernst (Alt), Bernhard Gärtner (Tenor) und Christian Noel Bauer (Bass) sowie die Philharmonie am Forum. Zur Konzeption des Programms schreibt Werner Pfaff: „Das Stabat Mater richtet sein Hauptaugenmerk nicht auf die Passion Christi, sondern auf das Leiden der Mutter Christi, wie sie hilflos unter dem Kreuz ihres Sohnes steht. Die katholische Kirche sieht im Gegensatz zur evangelischen Kirche in Maria neben der Mutter Christi auch die Mutter Gottes. In unserem Programm soll der menschliche Aspekt der Mutter Jesu im Mittelpunkt stehen mit all ihrem unfassbaren Leid.
Voller Ausdruck
Um die Identifikation und das Mitleiden zu erleichtern, stellen wir Haydns „Stabat Mater“ die Bach-Kantate BWV 21 „Ich hatte viel Bekümmernis“ gegenüber. Diese Kantate ist zwar nicht ausdrücklich für die Passionszeit komponiert, sondern für den dritten Sonntag nach Trinitatis, aber Bach schrieb den Vermerk dazu „per ogni tempo“, also für jede Zeit des Kirchenjahres. Neben den großen Oratorien von Bach – wie die Passionen
Die Handchirurgie ist seit vielen Jahren ein besonderer Schwerpunkt der Unfallklinik am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl. Erst kürzlich hat die Fachklinik auf diesem Spezialgebiet ihre Kompetenz und Qualität erneut unter Beweis gestellt. Nach einem umfangreichen Prüfverfahren wurde die Fachklinik vom Dachverband der europäischen handchirurgischen Gesellschaften, der „Federation of European societies for surgery of the hand“ (FESSH), erneut als „Hand Trauma and Replantation Center“ zertifiziert.
und das Weihnachtsoratorium – zählt diese Kantate zum ausdrucksvollsten, was er je geschrieben hat. Besonders die Sopran-Arie „Seufzer, Tränen, Kummer, Not“. Diese hochexpressive Kantate, in der sich jeder mit seiner eigenen LeidErfahrung wiederfindet, soll dem Zuhörer helfen, sich durch das empathische Mitfühlen und -leiden mit der Mutter Jesu unter dem Kreuz zu identifizieren. Was die beiden Werke von Haydn und Bach konzeptionell außerdem verbindet, sind kompositorische Gemeinsamkeiten: Neben Chor und vier Solisten ist die Orchesterbesetzung in beiden Werken identisch. Beide Werke beginnen klagend, das Leiden in vielen Facetten und Beleuchtungen ausdrückend.
Beide Werke beginnen mit einer langsamen Orchestereinleitung, chorische Nummern wechseln sich mit solistischen ab, viele Chornummern werden von den vier Solisten initiiert. Und beide Werke überwinden am Ende das Leid und münden in einen hoffnungsfrohen, triumphalen Schluss, der bei Haydn die Herrlichkeit des (jenseitigen) Paradieses besingt, bei Bach mit einem Lobpreis Gottes endet, sprichwörtlich mit Pauken und Trompeten (die einzige Nummer, wo diese Instrumente eingesetzt werden).
Beiden Werken gemeinsam ist die kompositorische Krönung durch eine meisterhafte, ausgedehnte Fuge.“
Karten: im Vorverkauf 22 Euro / Abendkasse 25 / reduziert 15 Euro. Vorverkauf: Sparkasse Offenburg und Buchhandlung Akzente oder online über Eventim. www. figuralchoroffenburg.de
„Weil die Hand anatomisch sehr komplex und ein so immens wichtiger Teil unseres Bewegungsapparates ist, ist für die Behandlung schwerwiegender Handverletzungen eine hohe fachliche Kompetenz und Spezialisierung erforderlich.“ Die Anerkennung durch den FESSH sei die höchste Zertifizierung in diesem Bereich. „Eine höhere Zertifizierung als die gegenwärtig erreichte, ist nicht möglich“, so Warncke.
„Die Zertifizierung bestätigt, dass wir in Offenburg zu den großen Handchirurgien in Deutschland zählen“, so Eike Mrosek, Chefarzt der Unfallklinik Offenburg. Der leitende Handchirurg der Klinik, Wolf Rüdiger Warncke, ergänzt:
Zentren, die sich nach den Richtlinien der FESSH zertifizieren lassen wollen, müssen eine qualifizierte Rund-um-dieUhr-Versorgung für Akutverletzungen bieten und eine hohe Anzahl handchirurgischer Eingriffe einschließlich mikrochirurgischer Versorgungen nachweisen – und mindestens drei Handchirurgen im Team haben.


Kuchen verkaufen
KULTUR Die Stadtbibliothek Offenburg bietet Vereinen und gemeinnützigen Initiativen die Möglichkeit, mit einem Kuchenverkauf ihre Vereinskassen zu füllen. Am letzten Samstag eines jeden Monats kann das Lesecafé der Bibliothek bewirtet werden. Alle Erlöse gehen an die jeweiligen Anbietenden. Das Lesecafé steht als lebendiger Treffpunkt für die Stadtgemeinschaft zur Verfügung. Interessierte Vereine können sich über die E-MailAdresse info@stadtbibliothekoffenburg.de anmelden. Der erste Kuchenverkauf erfolgt am Samstag, 28. März durch den Freundeskreis der Stadtbibliothek Offenburg. Von 10 bis 13 Uhr kann Kuchen an diesem Tag direkt im Lesecafé verzehrt oder auch mitgenommen werden. Aus Gründen der Nachhaltigkeit dürfen zum Mitnehmen gerne eigene Behältnisse verwendet werden.

Wer vermisst einen goldenen Damenring? – Der Ring mit einem großen und sechs kleinen hellen Edelsteinen besetzt und der Gravur „Aida und Yassine 28.“ wurde am Montag, 16. März, auf dem OBI-Parkplatz gefunden. Bei Rückfragen und Vereinbarung eines Abholtermins: Fundbüro im Bürgerbüro am Fischmarkt, Telefon 0781/82-2000. Foto: Stadt
Ampelregelung
Das Gebäude an der Hauptstraße 78 wird umgebaut. Dafür wurde ein Kran aufgestellt, der teilweise auf die Fahrbahn ragt. Busse können im Baustellenbereich bis zum Ende der Arbeiten nur noch einspurig fahren. Der Verkehr wird bis voraussichtlich September über eine mobile Ampelanlage geregelt.
Technische Betriebe Offenburg sorgen für ein gepflegtes

STADTBILDPFLEGE aw Der Frühling hält mit steigenden Temperaturen und den ersten Frühblühern Einzug ins Land. Für die Technischen Betriebe Offenburg (TBO) das Startzeichen für die Pflegearbeiten des öffentlichen Grüns. Dazu gehören auch Spielplätze, Sportanlagen und Friedhöfe. Ebenso wird das mobile Grün für die Freiluftsaison fit gemacht.
„Offenburg ist in drei Pflegebezirke – Ost, West und Innenstadt – aufgeteilt. Zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vier Trupps bearbeiten rund 700.000 Quadratmeter öffentliche Grünfläche – dazu kommen noch die Sportanlagen und Spielplätze“, informiert Harald Möschle, TBO-Abteilungsleiter Stadtbildpflege. Zu den Arbeiten zählen die Beseitigung der letzten Winterspuren, das heißt, Reste von Laub und Äste in den Pflanzrabatten und auf den Wiesenflächen beseitigen.
Blühwiesenaussaaten
Wechselflorbeete müssen aufgelockert und abgestorbene Stauden und Gräser entlang den Straßenzügen, Kreisverkehren, Baumscheiben, Verkehrsinseln oder Parkanlagen für den Neuaustrieb zurückgeschnitten werden. Ausschwemmungen durch Starkregenfälle und Schlaglöcher werden verfüllt und erhalten einen neuen Belag. „Die letzten Blühwiesenaussaaten wurden bereits
am Kreisverkehr Ortenberger Straße abgeschlossen“, ergänzt Möschle.
Auch die Rasenflächen in Sport- und Parkanlagen sowie auf Friedhöfen haben die TBO-Mitarbeitenden im Blick: Unebenheiten beispielsweise durch Maulwurfhügel werden abgetragen und gewalzt. „Die Sportrasen wurden bereits gedüngt, um den Spielbetrieb auf einem vitalen Rasen zu gewährleisten“, erklärt der TBO-Abteilungsleiter. Die Rasenmäher seien bereits in Pole-Position gebracht, um die 14 Sportanlagen mit insgesamt 26 Rasenplätzen von vier Vollzeitkräften wieder „bundesligareif“ zu formen, freut sich Möschle.
Ob Blumenbeete oder Blühwiesen an Parkflächen, Kreisverkehre oder am Rande von Parkanlagen – zunehmend ergeben sich Schadensbilder durch das Überfahren von Pflanzen. Diesem Problem begegnet die TBO seit geraumer Zeit mit dem Setzen von Findlingen.
Sicherheit und Sauberkeit
Die Abteilung Werkstätten übernimmt die Sicherheitsarbeiten der rund 100 Offenburger Spielplätze in der Kernstadt und den elf Ortsteilen. „Selbstverständlich sind die Handwerker das ganze Jahr mit Kontrollen und Reparaturen zugange, um die Sicherheit zu gewährleisten“, betont Möschle. Um das Grün und die Sauberkeit kümmern
sich zwei Mitarbeitende für die Kernstadt. So entfernen sie die letzten Laubhaufen und Spuren des Winterschnitts und sammeln bereits wieder den herumliegenden Müll ein. Auch die Sandflächen werden erneuert, damit an sonnigen Frühlingstagen der Weg frei ist für die Kinder mit ihren kleinen Eimern, Schaufeln und Rechen. In puncto Sauberkeit sind die elf Ortsteile für die Spielplätze eigenverantwortlich tätig.
Immer wieder dasselbe Bild zeigt sich nach dem Winter auf den Friedhöfen: Aufgrund von Frösten und vermehrten Niederschlägen entstehen Erdsenkungen, die es auszugleichen gilt. Auch die Hinterlassenschaften der großen schönen Bäume auf dem Weingartenfriedhof und Waldbachfriedhof mit Astwerk, Samen, Früchten, Rinde sowie Nadeln und Laub werden entfernt.
Mobiles Grün
Das mobile Grün kommt aus seinem Winterquartier, dem kleinen Gewächshaus auf dem TBO-Gelände und der Fahrzeughalle im Forststützpunkt des Stadtwaldes. Sie werden von den TBO-Fachkräften zurückgeschnitten, umgetopft und gedüngt. Möschle: „Wir unterstützen auch in diesem Jahr wieder die Abteilung Stadtmarketing tatkräftig beim österlichen Pflanzschmuck für die Innenstadt“.
AMTLICHER TEIL
Stadt Offenburg
Ortenaukreis
1. Hiermit wird das vom Gemeindewahlausschuss festgestellte Ergebnis des Bürgerentscheids am 8. März 2026 bekannt gemacht.
1.1 Zahl der Stimmberechtigten
Zahl der Abstimmenden
Zahl der ungültigen Stimmzettel 423
Zahl der gültigen Stimmzettel = gültige Stimmen 27.528
1.2 Zur Abstimmung stand folgende Frage: Sind Sie für die Entwicklung des Sonderlandeplatzes (Flugplatzes) zu einem Gewerbegebiet auf Offenburger Gemarkung?
1.3 Von den gültigen Stimmen entfielen auf Ja 11.872 Nein 15.656
Die gestellte Frage ist in dem Sinne entschieden, in dem sie von der Mehrheit der gültigen Stimmen beantwortet wurde, sofern diese Mehrheit mindestens 20 % der Stimmberechtigten = 9.328 Stimmen beträgt.
Die Mehrheit der gültigen Stimmen entfiel auf Nein.
Die Zahl der gültigen Nein-Stimmen beträgt mindestens 20 % der Stimmberechtigten.
Es ist demnach ein bindender Bürgerentscheid zustande gekommen.
Die oben genannte Frage ist daher mit Nein beantwortet.
Offenburg, den 16.3.2026
Marco Steffens, Oberbürgermeister
Am Sonntag, 17. Mai, findet von 12 bis 17 Uhr auf dem Schulhof der Oststadtschule in der PrinzEugen-Straße das Stadtteilfest der Nordoststadt statt. Auf der offenen Bühne gibt es für Musiker*innen, Sänger*innen oder Tanz- und Theatergruppen die Möglichkeit aufzutreten. Wer einen Beitrag leisten möchte, ist dazu eingeladen. Um eine Anmeldung im SFZ Buntes Haus bei
Kathrin Meier, Telefon 0781/948 401 04 oder E-Mail an sfz.bunteshaus@offenburg.de, wird gebeten. Darüber hinaus werden Stände für Essen und Getränke vergeben. Engagierte Menschen aus der Nachbarschaft, Vereine, Schulklassen oder Gruppierungen können sich im SFZ Buntes Haus melden. Anmeldeschluss ist der 15. April. Gewerbliche Anbieter*innen sind nicht erlaubt.
Das Ensemble graduale vocal und die ElztalSinfonietta Freiburg laden zum Konzert mit Barockmusik zum Osterfest ein. Es dirigiert Lukas Grimm. Die selten aufgeführte Choralmotette „O Jesu Christ, meins Lebens Licht“ von Johann Sebastian Bach steht noch ganz im Zeichen der Passion und lässt doch Trost und Hoffnung für das eigene Leben schöpfen. Daneben kommt die Bach’sche Orchestersuite Nr. 3 BWV 1068 zur Aufführung, die vor allem durch die viel gespielte Air im zweiten Satz bekannt ist. Mit Jan Dismas Zelenka steht ein weniger bekannter Zeitgenosse
von Bach im Mittelpunkt des zweiten Konzertteils. Von ihm sind die zwei Psalmvertonungen „Nisi Dominus“ ZWV 92 und „Dixit Dominus“ ZWV 68 zu hören sowie die Sinfonia Concertante für Kammerorchester. Die Werke geben einen Eindruck vom großen musikalischen Einfallsreichtum und der außerordentlichen Individualität Zelenkas. So besaß auch Johann Sebastian Bach Abschriften von einigen seiner Kompositionen. Das Konzert findet am Ostermontag, 6. April, 18 Uhr, in der Klosterkirche statt. Eintritt 20 Euro, ermäßigt 10 Euro, Kinder und Schüler*innen frei.
Einladung
Die nächste Sitzung des Gemeinsamen Ausschusses der Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Offenburg findet am Montag, 23. März, um 17 Uhr im Salmen, Lange Straße 52, statt.
Tagesordnung
1. Flächennutzungsplan der Verwaltungsgemeinschaft Offenburg – 4. Änderung (Landesgartenschau und Sportpark Süd), erneuter Feststellungsbeschluss
2. Flächennutzungsplan der Verwaltungsgemeinschaft Offenburg – 6. Änderung, Feststellungsbeschluss
Die nächste Sitzung des Haupt- und Bauausschusses der Stadt Offenburg findet am Montag, 23. März, um 18 Uhr im Salmen, Lange Straße 52, statt.
Tagesordnung
1. Doppelhaushalt 2026/2027 - überarbeiteter Haushaltsentwurf
2. Einführung einer Übernachtungssteuer | Satzung über die Erhebung der Übernachtungssteuer zum 1.7.2026
3. Benennung eines Ortes im Andenken an Herrn Ehrenbürger
Dr. Wolfgang Schäuble
4. Bauliche Maßnahmen zur Erfüllung des Ganztagesanspruchs an den Grundschulen Fessenbach, Griesheim, Zunsweier –Baubeschlüsse
5. Umbau und Sanierung des Alten Schlachthofgebäudes Canvas22 und des Alten Schalthauses zum Ateliergebäude LAB22 – Baubeschlüsse
6. Sanierung Max-Wenk-Treppe im Zwingerpark – Baubeschluss
7. Entscheidung über die Annahme von Spenden gemäß § 78 Abs. 4 Gemeindeordnung



DU MACHST DEN UNTERSCHIED!
Alles, was wir als Mitarbeitende der Stadt Offenburg tun, hinterlässt Spuren bei den 62.000 Bürger*innen, für die wir arbeiten. Damit wir dies auch weiterhin tun können, suchen wir Menschen, die bereit sind, mit uns als Arbeitgeberin zusammen Spuren zu hinterlassen. Denn es macht für die Menschen, die hier leben, einen Unterschied, ob wir unseren Job machen – oder eben nicht.
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ALS PROJEKTMANAGER*IN / CONSULTANT DIGITALE PLATTFORMEN UND LÖSUNGEN IM FACHBEREICH DIGITALISIERUNG UND IT, ABTEILUNG DIGITALISIERUNG
ALS ABTEILUNGSLEITER*IN RECHT UND DATENSCHUTZ IM FACHBEREICH ZENTRALE STEUERUNG UND RECHT, ABTEILUNG RECHT UND DATENSCHUTZ
ALS EMPFANGSMITARBEITER*IN FÜR OFFENBURGER BADBETRIEBS GMBH
ALS MITARBEITER*IN FÜR DIE AUFSICHT IM BADE- UND/ODER SAUNABEREICH DER OFFENBURGER BADBETRIEBS GMBH
ALS MITARBEITER*IN DER ABTEILUNG STRASSENBAU FÜR DIE TECHNISCHEN BETRIEBE OFFENBURG
ALS BESTATTUNGSORDNER*IN DER ABTEILUNG FRIEDHÖFE FÜR DIE TECHNISCHEN BETRIEBE OFFENBURG
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Für die fast zweitausend Imkerinnen und Imker im Ortenaukreis beginnt das Bienenjahr mit dem ersten Blick in die überwinterten Völker. „Gerade jetzt zeigt sich, ob ein Volk stark ist, deutlich geschwächt wirkt oder den Winter nicht überstanden hat“, weiß Amtstierärztin Kerstin Danner vom Amt für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Landratsamts, die dort federführend für die Bekämpfung von Bienenseuchen zuständig ist. Bleiben geschwächte oder tote Völker ungesichert stehen, werden sie häufig von anderen Völkern ausgeräubert – und damit können auch Parasiten und Krankheitserreger weitergetragen werden. Das kann im schlimmsten Fall zur Bildung von tierseuchenrechtlichen Sperrbezirken führen und dazu, dass Bienen getötet werden müssen. „Mit wenigen, klaren Schritten lässt sich viel für die Bienengesundheit erreichen –am eigenen Stand und in der Nachbarschaft“, betont Danner. Erstens muss jede Honigbienenhaltung beim Amt für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung angemeldet sein; die Anmeldung ist kostenfrei und hilft, im Seuchenfall schnell den Überblick zu behalten. Wer die Bienenhaltung beendet, sollte sie dort auch wieder abmelden. Unabhängig davon gilt für alle Imkerinnen und Imker die verpflichtende Meldung bei der Tierseuchenkasse bis zum 1. Mai 2026.
infektiösem Material bekommen. „Ist das wegen des Zustands nicht mehr möglich, müssen Beute und Material so beseitigt werden, dass Bienen dauerhaft nicht herankommen“, erklärt Danner.
Zweitens müssen leere Honigbienenwohnungen (Beuten) immer bienendicht verschlossen sein, damit andere Völker keinen Zugang zu möglicherweise
Drittens gilt: Wer Honigbienenvölker vorübergehend an einen anderen Ort bringt, kennzeichnet den Standort mit Namen und Anschrift. Wanderimkerinnen und Wanderimker melden sich vorab bei dem für den neuen Standort zuständigen amtlichen Bienensachverständigen, vorhandene amtliche Gesundheitszeugnisse sollten in Kopie gut sichtbar am Standort hängen; Viertens sollen Honigbienen niemals mit gekauftem Resthonig gefüttert werden. Honig aus Drittländern, aber auch mancher Honig aus der
Europäischen Union, kann Sporen der Amerikanischen Faulbrut enthalten: Für Menschen ist das unbedenklich, für Honigbienen nicht. „Honiggläser mit Resten sollten nach dem Verzehr vollständig ausgespült werden, denn Bienen finden Honigreste sogar im Altglascontainer“, weiß die Amtstierärztin. Fünftens braucht Bienenhaltung verlässliche Pflege. Völker, die sich selbst überlassen bleiben, sterben oft nach wenigen Jahren an Krankheiten. Unterstützung und Erfahrung bieten die örtlichen Imkervereine – am besten schon vor dem Start, ebenso während der laufenden Imkerei.
„Wer diese Punkte beherzigt, schützt die eigenen Völker und hilft mit, dass Krankheiten gar nicht erst die Runde machen“, so Danner.
Mit sechs Wochen Vorsprung hat die Wärmeversorgung Offenburg GmbH & Co. KG die rund 350 Meter lange Baustelle am Südring Ende Februar erfolgreich abgeschlossen. Zwischen dem Kreisverkehr am Kreisschulzentrum und dem Kreisverkehr bei der Hochschule Offenburg ist eine zentrale Fernwärmetrasse entstanden, die künftig die südliche Hauptachse zwischen Ost- und Weststadt verbindet. „Für uns ist
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diese Baustelle in mehrfacher Hinsicht eine Ausnahme“, erklärt Noah Faller, Projektleiter der Wärmeversorgung Offenburg. „Innerhalb von nur sechs Wochen konnten wir über 350 Meter Fernwärmeleitungen in einer stark frequentierten Hauptverkehrsstraße verlegen. Üblicherweise liegen die Baufortschritte bei vergleichbaren Maßnahmen bei etwa 80 bis 100 Metern pro Monat.“ Ein wesentlicher Beschleunigungsfaktor

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war der Einsatz von Flüssigboden – einem innovativen Verfahren, das direkt aus dem auf der Baustelle ausgehobenen Boden hergestellt wird.
Der Vorteil: Nach Verlegung der Leitungen kann der Aushubboden sofort wieder eingebaut werden. Der Aushub muss weder entsorgt noch durch neue Rohstoffe ersetzt werden. Gleichzeitig entfällt der Transport großer Mengen Sand oder Kies. Die Bauweise folgt damit
konsequent dem Prinzip einer regionalen und geschlossenen Kreislaufwirtschaft. Ein weiterer Vorteil liegt in der technischen Qualität der Verfüllung: Flüssigboden umschließt die Fernwärmerohre vollständig und ohne Hohlräume. Dadurch werden Setzungen reduziert, die Leitungen dauerhaft geschützt und ihre Lebensdauer verlängert. www.waermeversorgung-offenburg.de
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