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Offenblatt 09 2018

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Nr. 9, 10. März 2018

Ihre Bürgerzeitung

www.offenburg.de

kale ungs t l a t rz ns 25. Mä Vera 10. bis

Steter Tropfen

nder

EINFALLSREICH

Freundeskreis Dahshur unterstützt Kita in Ägypten / 63 000 Euro seit 1998 investiert Seit 20 Jahren unterstützt der Freundeskreis Dahshur ein sozial-kulturelles Zentrum in Ägypten, in dem derzeit 130 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren betreut werden. Bislang flossen 63  000 Euro nach gemeinsamer Absprache zweckgebunden in das Projekt. Der Kreis der Engagierten ist überschaubar, es sind vor allem Erzieherinnen Offenburger Einrichtungen, die nach dem Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ aktiv sind. Von Anfang an ist Ruth Braun dabei, die bis zu ihrem Ruhestand im Jahr 2000 als Fachberaterin für die städtischen Kitas tätig war. Die Idee, eine Patenschaft für das Zentrum in Dahshur zu übernehmen,

Wie geht es mit dem Gifizareal weiter? Darüber gab es in der jüngsten Sitzung des Planungsausschusses eine lebhafte Diskussion. ❚ Seite 3 DYNAMISCH

Die Messe Offenburg bleibt auf der Erfolgsspur und plant den Bau einer weiteren Halle. Die Entwürfe des Wettbewerbs liegen jetzt vor. ❚ Seite 5

Jugendaustausch

NIVEAUVOLL

entstand 1998 bei einem deutschägyptischen Jugendaustausch, an dem Mitglieder des Jugendraums „Kessel“ maßgeblich beteiligt waren. Seither fliegen Mitglieder des Freundeskreises in regelmäßigen Abständen nach Dahshur, um vor Ort gemeinsame Inhalte und Ziele abzusprechen. Die Verhältnisse in der Einrichtung sind mit deutschen Standards nicht zu vergleichen. Am Anfang musste manch ein Kulturschock verdaut werden. Lehmboden, offene Feuerstelle, dazu ein ausgesprochen autoritäres und verschultes ErziehungsSTICHWORT

Dahshur-Projekt Spenden unter Stichwort „Entwicklungshilfeprojekt Dahshur/Ägypten“ bei Sparkasse Offenburg, IBAN DE32664500500000034116, BIC: SOLADES10FG; Volksbank Offenburg, IBAN DE6666490000 0000188808, BIC: GENODE61EG1.

Hilfe zur Selbsthilfe. Karin Braun, Alexandra Tauche und Ruth Braun (v.l.) ist die Kita in Dahshur ans Herz gewachsen. Fotos: privat/Siefke

modell, das die Frauen aus dem Dorf vertraten, die nicht als Pädagoginnen ausgebildet waren. Inzwischen ist die Einrichtung gut aufgestellt – dank der Unterstützung aus Offenburg. Die Spenden und Einnahmen aus eigenen Veranstaltungen wie Flohmärkten

Perspektive entwickeln und Kuchenverkauf wurden für Mobiliar und bauliche Maßnahmen, Spiel- und Beschäftigungsmaterial, Fort- und Weiterbildung vor Ort, warme Mahlzeiten für die Kinder sowie Feste und Aktionen mit den Jungen und Mädchen sowie deren Eltern verwendet. Ein Tropfen auf den heißen Stein? Alexandra Tauche, die davon träumt, über einen längeren Zeitraum mit den Menschen in Dahshur zu ar-

beiten, schüttelt den Kopf: „Steter Tropfen höhlt den Stein.“ Wenn es wenigstens einige Kinder schaffen, aus der Armut herauszukommen und eine Perspektive zu entwickeln, dann habe sich der Aufwand gelohnt. Inzwischen entstanden Freundschaften. Auch die Offenburger Delegation kommt bereichert zurück: die Gastlichkeit der Ägypter, das Vertrauen, das den Europäern entgegengebracht werde, das sei mit Geld nicht aufzuwiegen, so Karin Braun. Sie hofft, dass sich noch mehr Leute im Freundeskreis engagieren: „Je mehr Mitglieder, desto mehr Aktionen sind möglich.“ Die 20 Jahre seien auf jeden Fall ein Grund zu feiern – spätestens beim Ägyptischen Abend im Rahmen der Interkulturellen Wochen im Herbst.

Rund um die Verleihung des diesjährigen Übersetzerpreises wird ein abwechslungsreiches Programm in Zusammenarbeit mit Stadtbibliothek und Volkshochschule geboten. ❚ Seite 7

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2 10.3.2018 ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG

In dieser Woche gratuliert Oberbürgermeisterin Edith Schreiner folgenden Jubilaren: Über 90 Jahre freut sich Heinrich Steinmetz (12.3.), und Josef Radl (12.3.) feiert sein 95. Wiegenfest. Alles Gute!

Gartenschau-Info Wie im Gemeinderat im Februar 2018 beschlossen, hat die Stadtverwaltung eine Machbarkeitsstudie für die Bewerbung um eine Landesgartenschau in Auftrag gegeben. Baubürgermeister Oliver Martini wird mit Fachleuten aus dem Bereich Hochbau, Grünflächen und Umweltschutz in einem ersten Informationsabend das Bewerbungsverfahren und die sich durch eine Landesgartenschau ergebenden Chancen vorstellen und diskutieren. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 22. März, um 19 Uhr im Saal des Stadtteil- und Familienzentrums Innenstadt statt – die Stadtverwaltung freut sich über rege Resonanz.

Kammerchor „Liebesleid, Liebesfreud“ ist das Motto für den Auftritt des Kammerchors Offenburg am Samstag, 10. März, 20 Uhr, im Schillersaal. Die Leitung hat Reinhardt Bäder. SONNTAGS- UND NACHTDIENST DER APOTHEKEN 10.3. Apotheke Zunsweier 11.3. Apotheke Haaß Schillerplatz 12.3. Marienapotheke (Schutterwald) 13.3. Löwenapotheke 14.3. Abtsbergapotheke 15.3. Stadtapotheke 16.3. Apotheke Haaß Ortenberger Straße 17.3. Schwarzwaldapotheke 18.3. Staufenbergapotheke (Durbach)

Wasser ist Leben Unesco-AG der Klosterschulen mit besonderer Aktion Rund um den Weltfrauentag werden einige Veranstaltungen unter dem Motto „Frauen auf dem Weg“ geboten. Die UnescoAG der Klosterschulen nimmt das Motto am Dienstag, 13. März, vor dem Rathaus wörtlich. Was es damit konkret auf sich hat, wollte die OFFENBLATTRedaktion von Emma Eggs (18) und Cara Kahlau (13) von der Arbeitsgemeinschaft wissen. Vorab: Was hat es denn mit der Unesco-AG auf sich? Emma Eggs: In Deutschland gibt es mehr als 275 Unesco-Projektschulen, die sich für eine Kultur des Friedens, für den Schutz der Umwelt, für eine nachhaltige Entwicklung und für einen gerechten Ausgleich zwischen Arm und Reich einsetzen. Cara Kahlau: „„Ich habe noch nie Einschränkungen erlebt.“

Foto: Siefke

Cara Kahlau: Wir sind derzeit zehn Schülerinnen. Ich bin gerne dabei, mir macht es Spaß, bei den Aktionen mitzumachen. Wie seid ihr auf das Thema „Wasser ist Leben“ gekommen? Emma: Wir machen jedes Jahr etwas zum Frauentag – im vergangenen Jahr organisierten wir einen flash mob gegen häusliche Gewalt und sammelten Spenden fürs Frauenhaus. Dieses Jahr sammeln wir für einen Brunnenbau in Malawi. Wir sind noch dabei, Partner zu finden. Uns ist wichtig, dass Menschen vor Ort den Brunnen bauen, wir wollen Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Wie soll die Aktion ablaufen? Cara: Wir werden am 13. März einen Stand vor dem Rathaus haben, auf Plakaten informieren und ab 11.15 Uhr mit unserer Aktion beginnen. Dabei geht es darum, ganz konkret vor Augen zu führen,

was es bedeutet, schwere Behälter mit Wasser über viele Kilometer zu schleppen. Die Besucherinnen und Besucher unseres Standes können einen 20 Kilo schweren Kanister eine abgesteckte Strecke entlang tragen – allerdings nicht auf dem Kopf, das wäre zu gefährlich. Emma: Die Frauen aus den 25 Subsahara-Ländern kommen auf 16 Millionen Stunden an einem einzigen Tag. Wir wollen dafür ein bisschen sensibilisieren. Am Weltfrauentag soll auf Benachteiligungen von Frauen besonders aufmerksam gemacht werden – ist das ein Thema für eure Generation? Cara: Also ich habe noch nie Einschränkungen erlebt, aber ich besuche ja auch eine Mädchenschule. In der Grundschule haben die Jungs Fußball gespielt. Da konnten auch die Mädchen mitkicken, wenn sie wollten, mussten aber nicht. Emma: Je älter ich werde, desto sensibler werde ich für das Thema. Vieles nehmen wir nicht so wahr weil wir denken, es sei normal. Bei einem Meeting habe ich schon erlebt, dass die Männer mit Handschlag begrüßt wurden – und für die Frauen gab es lediglich ein Kopfnicken. Ungleichbehandlung Emma Eggs: „Feminismus ist auch heute noch ein Thema.“

Foto: Siefke

fängt im Kleinen an. Mir ist es ein großes Anliegen, gerade auch jüngere Mitschülerinnen auf solche Schieflagen aufmerksam zu machen. Feminismus ist auch heute noch ein Thema, ganz klar. Auch wenn ich als weiße Frau in einem europäischen Land durchaus privilegiert bin. Wobei es auch bei uns noch längst nicht gerecht zugeht. Ich denke da nur an die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen.

SITZUNGSPLAN 12.3. Technischer Ausschuss 18 Uhr, Sitzungssaal, Technisches Rathaus, Wilhelmstraße 12 Die Unterlagen liegen einige Tage vorher im Bürgerbüro, Fischmarkt 2, sowie im Bürgerbüro Bauen, Wilhelmstraße 12, zur Mitnahme aus. Download unter www.offenburg.de/ ratsinformation. Tagesordnung auf Seite 20.

Kaffeekapseln Für ein Upcycling-Projekt werden gebrauchte Kaffeekapseln benötigt, möglichst gereinigt. Die Kapseln können im Historischen Rathaus, Hauptstraße 90, Abteilung Stadtmarketing, abgegeben werden. EMail: stadtmarketing@offenburg.de.

Amtsblatt der Stadt Offenburg

Impressum Herausgeberin: Stadt Offenburg Verantwortlich: Wolfgang Reinbold Redaktion: Marie-Christine Gabriel, Telefon 07 81/82 23 33 Gertrude Siefke, Telefon 07 81/82 25 72 Anja Walz, Telefon 07 81/82 26 66 offenblatt@offenburg.de Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Hauptstraße 90, 77652 Offenburg Veranstaltungskalender: marie-christine.gabriel@offenburg.de Austräger-Reklamation: Telefon 07 81/82 25 65, Telefax 07 81/82 75 82 Verantwortlich für Anzeigen: Kresse & Discher GmbH Marlener Straße 2, 77656 Offenburg Anzeigenverkauf: Barbara Wagner Telefon 07 81/95 50 45 Telefax 07 81/95 50 545 anzeigen.offenblatt@kresse-discher.de Herstellung: Kresse & Discher GmbH Marlener Straße 2, 77656 Offenburg Druck: Druckzentrum Südwest GmbH Auf Herdenen 44 78052 VS-Villingen Vertrieb: PSV Presseservice- & Vertrieb-GmbH Im Oberwald 27a, 79359 Riegel a.K. Telefon 076 42/91 08 -0 Telefax 076 42/91 08 40 inforiegel@psv-gmbh.de Redaktionsschluss: Montag, 17 Uhr Erscheinungsweise: wöchentlich, jeweils samstags kostenlose Verteilung in alle Haushalte Anzeigenschluss: jeweils Di., 17 Uhr Auflage: 30 524

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Ungeschliffener Diamant soll funkeln Schwerpunkte der Planungen sollen mit Bürgerbeteiligung entwickelt werden / Realisierung ab 2021

Gemeinsam planen mit den Bürger/innen will die Stadt Offenburg das Gifiz­ areal. Foto: Reinbold

Wie geht´s weiter mit den Planungen am Gifizsee? – Mit dieser Frage hat sich der Planungsausschuss in seiner Sitzung am 7. März vor zahlreichen interessierten Bürgern beschäftigt. Im Rahmen einer Powerpoint-Präsentation stellte Philip Denkinger von der Abteilung Grünflächen und Umweltschutz das Entwicklungskonzept vor. Zuvor unterstrich Bürgermeister

Strand- oder Naturbad Oliver Martini, dass „heute keine Entscheidung fällt, vielmehr die Planung wieder aufgenommen werden soll“. Viele Maßnahmen hinsichtlich der Wasserqualität seien bereits erfolgreich umgesetzt worden, blickte er zurück und informierte das Gremium darüber, dass mit Familie Hesse, derzeitiger Betreiber des Strandbads, bereits wegen einer Verlängerung des Vertrags bis 2021 gesprochen worden ist, da früher mit einer Umsetzung der Pläne nicht zu rechnen sei. Zu den Schwerpunkten der Entwicklungsziele, die nach Analyse, Bewertung und Bürgerbeteiligung im Oktober 2017 aufgestellt wurden, gehören die Verbesserung der Raumwirkung, das Herausarbeiten von Blickbezügen und Verknüpfen mit der Umgebung, die Optimierung der Erschließung und Nutzungen sowie die Überar-

beitung der Vegetation und Verbesserung der ökologischen Wertigkeit, erklärte Denkinger. Im zweiten Quartal wird es nochmals eine Bürgerinformation geben, in der über die einzelnen Teilprojekte diskutiert werden soll. Im Fokus stehen dabei die Gestaltung eines Platzes mit Aufenthaltsqualität auf der Halbinsel mit einem Wasserspielplatz und die künftige Bewirtschaftung des Strandbads. Entsprechende Vorschläge und Ergebnisse aus der Veranstaltung werden in den weiteren Planungsprozess einfließen und dem Gemeinderat zur Abstimmung vorgelegt werden. Dabei sieht der Fahrplan vor, zunächst mit der Umgestaltung der Halbinsel inklusive des Baus eines Wasserspielplatzes zu beginnen. Folgen soll dann die Umgestaltung des Abenteuerspielplatzes und der Spielwiese der Halbinsel. Für den Bereich des Strandbads werden zwei Alternativen geplant – ein Strandbad, das während der Wintermonate für jedermann zugänglich ist mit einem Rundweg um den See oder ein Naturbad mit einer durchgängigen Wegführung nah am Wasser sowie einer Öffnung nach Norden hin. Eine Ortsbesichtigung von Referenzprojekten für Naturbäder sei im Mai 2018 geplant, eine Realisierung der Planungen ab 2021, so Den-

kinger. Die Kosten belaufen sich für die Baumaßnahmen auf rund 3,7 Millionen Euro plus Baunebenkosten in Höhe von 550 000 Euro. Von einem ungeschliffenen Diamanten, der zum Funkeln gebracht werden soll unter Berücksichtigung der Interessen sowohl von Anwohnern als auch von Besuchern, sprach Elisabeth Abele (CDU) und freute sich, dass beide Varianten – Strand- und Naturbad – bis zum Ende verfolgt werden. Dem schloss sich auch Bertold Thoma (SPD) an: „Es ist wichtig, dass beide Varianten weiterentwickelt werden.“ Was ihm Sorge bereite, sei der Rundweg mit Blick auf den Segelclub. „Die Höhe der Kosten hat uns sehr erschreckt“, erklärte Norbert Großklaus (Grüne) und forderte eine detaillierte Auflistung der einzelnen Posten. „Wir werden über mehrere Jahre hinweg die einzelnen Maßnahmen umsetzen und damit die Kosten verteilen“, erklärte Martini und versprach eine vernünftige Entscheidungsgrundlage, in die auch die Interessen der Bürger ein-

gearbeitet werden. Keinen durchgehenden Weg, Wildblumen auf den Wiesen und der Verzicht auf einen Abenteuerspielplatz wollte Großklaus u.a. berücksichtigt wissen. Rudi Zipf (FWO) zeigte sich von der Vorlage enttäuscht: „Es hat sich seit 2014 nichts getan!“ „Wir brauchen eine vertiefte Planung und die braucht eben Zeit“, ent-

Flachwasserbereich gegnete Martini. Weiter verwies Zipf auf eine Überprüfung im Bezug auf ein mögliches Strandbad durch Dritte oder die Stadt selbst. Karl-Heinz Eckerle (FDP) freute sich über das große Interesse der anwesenden Uffhofener und der weiteren Gestaltung des Gifizareals mit der Bürgerschaft. Für Florence Wetzel (Offenburger Liste) ist ein Flachwasserbereich für Kinder absolut notwendig. Nach rund 45-minütiger Debatte empfahl der Planungsausschuss dem Gemeinderat einstimmig, dem weiteren Planungsprozess zuzustimmen. Am 19. März steht die Beratung im Gemeinderat an.

VORORTTERMIN IM VINZENTIUSGARTEN

Platanen in der Diskussion. Am 2. März trafen sich Stadträte und interessierte Bürger im Vinzentiusgarten mit Bürgermeister Oliver Martini und Mitarbeitern sowie externen Baumexperten, um sich vor Ort einen Eindruck über die drei Pla­ tanen an der historischen Stadtmauer zu machen. Nach intensiver Abwägung aller in Betracht kommenden Punkte vom Denkmalschutz über Finanzierung bis hin zur Verkehrssicherheit waren sich die Experten einig, dass die einzig vernünf­ tige Lösung die baldmögliche Fällung der Platanen im nördlichen Abschnitt des Vinzentiusgartens ist. Dieser Variante schloss sich auch der Planungsausschuss am 7. März mit einstimmiger Empfehlung an den Gemeinderat an. Foto: Reinbold


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Spenden in Höhe von 82 000 Euro Der Haupt- und Bauausschuss stimmte der Annahme bzw. Vermittlung der im zweiten Halbjahr 2017 vorgelegten Spenden, Schenkungen und Zuwendungen in Höhe von 82 214,92 Euro einhellig

zu. Die Summe generiert sich aus 89 Spenden. Die Gelder sollen wunschgemäß für die Förderung von Erziehung, Umweltschutz, Kunst und Kultur sowie Feuerschutz verwendet werden.

Bedarf an drei weiteren Stellen Im jüngsten Haupt- und Bauausschuss stellte Hochbauchef Andreas Kollefrath das umfangreiche Arbeitsprogramm seines Fachbereichs vor und begründete damit den zusätzlichen Bedarf an drei unbefristeten Vollzeitstellen. Die Abteilung Gebäudemanagement soll mit zwei Diplom-Ingenieuren oder Architekten, die Abteilung Grünflächen und Umweltschutz mit einem Objektplaner (Diplom-

Ingenieur) aufgestockt werden. Bei den Fraktionen bestand Konsens, dass die Besetzung dieser Stellen gerechtfertigt ist und schnellstmöglich ausgeschrieben werden sollte. Willi Wunsch (CDU) bat zudem darum, diese Aufstellung jährlich zu aktualisieren. Dem Gemeinderat wurde einstimmig empfohlen, die Mittel von 190 000 Euro/Jahr im Doppelhaushalt 2018/19 zu berücksichtigen.

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Natur. Im Grünen Klassenzimmer gibt es viel Freiluft.

Foto: Kukuk

Schulgarten aufs Dach Standortlösung fürs Grüne Klassenzimmer gefunden Bereits im November 2017 erfolgte der Beschluss zum Umbau der Georg-Monsch-Schule zur Ganztagseinrichtung. Parallel sind eine energetische Sanierung und die Neuordnung der Außenanlagen vorgesehen. Der Haupt- und Bauausschuss beriet in jüngster Sitzung nochmals vertieft über eine Platzierung des „Grünen Klassenzimmers“ – der Standortvorschlag auf dem Parkplatz östlich der Turnhalle war im Herbst durchgefallen. Einhellig entschied sich das Gremium nun für das Grüne Klassenzimmer auf der Fläche des bisherigen Schulgartens – auf dem Gelände zwischen Schulgebäude und Turnhalle. Der Schulgarten soll als Hochbeet auf das Dach des Verbindungsbaus umziehen. Die zusätzlichen Kosten schätzt Hochbauchef Andreas Kollefrath, der eine ideenreiche Standortanalyse zur Abwägung vorlegte, auf rund 45 000 Euro. Es gibt ein Signal ans Gremium, sollte dieses Geld nicht reichen, kündigte OB Schreiner an. CDU-Chef Albert Glatt lobte die vorgelegte Nachprüfung samt cle-

verem Vorschlag – „diese Lösung hat Charme, sofern das zusätzliche Geld einigermaßen reicht.“ Dieser Ansicht schloss sich auch FWOChef Hans Rottenecker an. Einig waren sich alle, dass ein Dachgarten das Engagement der Lehrkräfte benötigt. SPD-Stadtrat Gerhard Schröder sieht zwar „keine 1a-Lösung“, stimmte aber „mit Bauchschmerzen“ zu. „Grün kann uns nur gefallen“, so Grünen-Stadtrat Norbert Großklaus und brachte noch eine mobile, flexible Variante fürs Klassenzimmer in die Überlegungen ein. FDP-Vorsitzender Thomas Bauknecht sah den Verwaltungsvorschlag positiv, den

Kombi-Lösung? Aufwand für einen Dachgarten aber wie Schröder kritisch. Hier brachte er eine Kombi-Lösung auf der Grünfläche südlich der Turnhalle ins Spiel. Bürgermeister Kopp monierte bei einer flexiblen Variante den Aufbau-Aufwand. Eine Kombi-Lösung wiederum bräuchte eine größere, nicht städtische Fläche – nicht optimal, befand Baudezernent Martini.

Info Grundschulförderklassen Am Donnerstag, 22. März, findet von 15 bis 17 Uhr in den Grundschulförderklassen der AnneFrank-Schule, Prinz-Eugen-Straße 76, eine Infoveranstaltung statt. Ziel des Nachmittags ist es, die Klassenräume zu zeigen, Fördermaterial vorzustellen und mitei-

nander ins Gespräch zu kommen. die Grundschulförderklasse ist eine Vorschule, die einen sanften Einstieg in die Schulzeit ermöglichen soll. Mit vielen Angeboten werden vom Schulbesuch zurückgestellte Kinder zur Grundschulfähigkeit herangeführt.


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Vorstellung. OB Schreiner, Eckart Rosenberger und Sandra Kircher. Foto: Siefke

Erster Preis. Kompakter Baukörper als Abschluss im Süden.

Fotos (3): Messe

Neue Halle für Messe Offenburg Der Architektenwettbewerb ist entschieden, jetzt geht es ins Detail / Voraussichtlicher Baubeschluss noch Ende 2018 Die Messe Offenburg soll eine neue Halle erhalten, in der laut Messechefin Sandra Kircher „alles stattfinden kann“. Der Kostenrahmen liegt bei 16 bis 18 Millionen Euro: „So viel können wir finanzieren“, erklärte Bürgermeister Hans-Peter Kopp bei der Vorstellung der Wettbewerbsergebnisse am Montag. OB Edith Schreiner sprach von „sehr guten Arbeiten“, von denen sie sich am 28. Februar ein Bild machen konnte: Unter Vorsitz von Architekt Eckart Rosenberger tagte das Preisgericht und entschied sich „klar“ für den Entwurf des Teams „Marte Architekten“ aus Feldkirch in Vorarlberg. „Die städtebauliche Idee, die neue Halle als Endpunkt in den Süden als kompakten Baukörper zu setzen, über-

zeugt ebenso wie der Vorschlag, die künftigen Baumaßnahmen Parkhaus, Verwaltung sowie Halle 2, 3 und 4 als einen Körper im Norden des Geländes am Verkehrskreisel zu platzieren“, begründete Rosenberger die Entscheidung. Die Zugängigkeit des Foyers der Baden-Arena werde durch das Einfügen einer ost-west-gerichteten Freiraumachse ideal angebunden. Dadurch werde die bisher „gefangene Mitte“ auf gekonnte Weise nach außen präsentiert und könne gut bespielt werden, ist der Architekt überzeugt. Der zweite Preis ging an die Ferdinand Heide Bewerbergemeinschaft aus Frankfurt am Main, den dritten Preis erhielt kadawittfeldarchitektur aus Aachen. Gemäß den Vergaberegeln wird nun

Zweiter Preis. Funktionelles Konzept mit schöner Erschließung.

mit den Preisträgern des Wettbewerbs verhandelt; es besteht die Möglichkeit, die Entwürfe entsprechend der Detailkritik des Preisgerichts zu überarbeiten und eine Kostenschätzung vorzunehmen. Ein externer Kostenprüfer wird als Gutachter fungieren. Neben dem konkreten Plan für die neue Halle wurde ein IdeenSTICHWORT

Messehalle 20 Die Dunkelhalle beläuft sich auf 5000, das bis zu drei Stockwerke umfassende Foyer auf 2000 Quadratmeter. Mit einer Höhe von bis zu 14 Metern wird es die höchste Halle auf dem Messegelände. Maximal 5000 Besucher haben Platz.

wettbewerb für die Weiterentwicklung des Areals ausgelobt, also ein Masterplan bis 2030. Rosenberger verwies auf den interdisziplinären Wettbewerb, bei dem Architekten, Stadtplaner, Landschaftsarchitekten und auch Bauingenieure kooperieren sollten: „Das Gelände lebt von der Vielschichtigkeit.“ Die endgültige Entscheidung, welcher (modifizierte) Entwurf das Rennen machen wird, soll bis Jahresmitte fallen. Nach der Vergabeentscheidung durch den Gemeinderat rechnet Kircher bis Ende 2018 mit dem Baubeschluss. Läuft alles nach Plan, wird die Halle 2020/21 stehen. Die Fertighausausstellung wird dann der Halle 20 weichen müssen. Ein neuer Standort steht noch nicht fest.

Dritter Preis. Die Jury ist von der Disposition der Halle überzeugt.


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Sanierungen im Straßen-Hauptnetz In der Wilhelmstraße ersetzt Badenova Gas- und Wasserleitungen / Stadtwaldtrasse erhält eine neue Asphaltdecke Den Offenburger Verkehrsteilnehmer/innen drohen in den nächsten Wochen und Monaten Unannehmlichkeiten. Grund: Die Wilhelmstraße und die Gustav-Heinemann-Straße (die sogenannte Stadtwaldtrasse) müssen saniert werden. Jürgen Biehl von Badenova benennt das Unausweichliche: Das unterirdische Leitungssystem der gusseisenen Wasserrohre stammt aus den späten 1960er-Jahren. Die werden nun, ab 13. März, durch Kunststoffrohre ersetzt. Der Haltbarkeit dieser neuen Rohre beträgt offiziell 60 Jahre, „wir hoffen aber, dass wir dann in den nächsten 80 Jahren Ruhe haben“, so Biehl. In einem ersten Bauabschnitt von der Friedenstraße bis zur Pfef-

Leitungen ferle-Kreuzung werden die Gasund Wasserleitungen sowie die Hausanschlüsse ersetzt. Diese Maßnahmen sollen vier Wochen dauern und bis 23. April abgeschlossen sein. Danach werden in einem zweiten Bauabschnitt vo­ raussichtlich bis Mitte Juni die Leitungen von der Friedenstraße Richtung Norden bis zu Luisenstraße ersetzt. „Das Leitungssystem hatte in der Wilhelmstraße schon mehrere Rohrbrüche“, erläutert Biehl. Da die Rohre und Leitungen unter der Wilhelmstraße den Häusern zugewandt liegen, muss die Straße nicht vollständig gesperrt werden, sondern wird eine Einbahnstraßenregelung eingeführt. In südlicher Richtung, hin zur Kreuzung und Richtung Ortenberg, ist die Wilhelmsraße wie bisher auch befahrbar. In nördlicher Richtung hingegen, so Frank Kofler von der städtischen Straßenbauabteilung, wird es eine Umleitung über die Moltkestraße geben. Die Busse werden, außer an Samstagen, durch die Hauptstraße geleitet. „Es geht um 1800 Kraftfahrzeuge zu den Hauptverkehrszeiten zwischen 15 und 19 Uhr“, verdeutlicht der städtische Fachbereichsleiter Andreas Demny.

Wilhelmstraße. Am 13. März beginnen die Arbeiten im Untergrund.

Würden die alle die Umleitung nutzen, käme auf die Moltkestraße 70 Prozent mehr Verkehr zu. „Das wird knifflig, denn diese Straße ist zu den Stoßzeiten, auch weil Radfahrer und Fußgänger ja auch hinzu kommen, ohnehin überlastet“, warnt Demny. Die Verantwortlichen hätten jedoch in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass die Nutzer ihr Verhalten ändern. Und Demny weist auf die Alternativen Bus und Fahrrad hin. „Zur Überraschung aller hat das damals, als die Unionbrücke voll gesperrt werden musste, hervorragend geklappt“, macht der Verkehrschef Hoffnung. Allerdings werde die Stadt die möglichen „Schleichwege“ durch Wohngebiete verstärkt überwachen, so dass dort wenigstens die Geschwindigkeitsbegrenzungen eingehalten werden. Seit Oktober 2017 liegen die Baubeschlüsse vor. Das betrifft nicht nur die Wilhelmstraße, sondern auch die Gustav-Heinemann-Straße, von den Offenburgern als Stadtwaldtrasse bezeichnet. Hier starten die Sanierungsarbeiten am 3. April, also direkt nach dem Oster-Wochenende. Die Bau-

maßnahme wird insgesamt 740 000 Euro kosten. Regierungspräsidium Freiburg und Stadt Offenburg sind gemeinsam für diese Straße zuständig. Es geht um die Erneuerung der Asphaltdecke. Die alte Fahrbahn wird bis in zwölf Zentimeter Tiefe abgefräst, bevor dann der neue Aufbau erfolgt. Dieser neue Belag sollte dann die

Überfällig nächsten 20 bis 25 Jahre halten. Gebaut worden war die Stadtwaldtrasse 1999. Die damals aufgebrachte Schicht hatte eine theoretische Nutzungsdauer von zehn (!) Jahren. „Insofern ist diese Erneuerung überfällig“, so Bernhard Mußler, zuständiger städtischer Abteilungsleiter Straßen und Brücken. Die Gustav-Heinemann-Straße ist eine von Schwerlastverkehr frequentierte Strecke. Am Tag wird sie von 15 - 20 000 Fahrzeugen genutzt. Der erste Bauabschnitt wird bis Anfang Mai fertiggestellt werden. Im zweiten Bauabschnitt werden der Kreisverkehr Römerstraße/Otto-Hahn-Straße mit Teilen der Otto-Hahn-Straße dann

Foto: Reinbold

bis Juni 2018 erneuert. Während der gesamten Bauzeit wird es immer wieder auf dem Zubringer zu Fahrbahnverengungen kommen. Betroffen ist insbesondere der Lieferverkehr von und zu Kratzer, Kaufland, Möbelschau oder Reiff. Hier wird eine Umleitung ausgeschildert, die stadteinwärts über die Schutterwälder- und Wichernstraße führt. Denn die Brücke über die Marlener Straße ist für den Schwerlastverkehr über 30 Tonnen gesperrt. Demny betonte im Pressegespräch, dass die Stadt Offenburg bemüht ist, bei Maßnahmen im Straßenhauptnetz, wozu Wilhelmstraße und Gustav-Heinemann-Straße zählen, möglichst viele verkehrsarme Zeiten wie Ferien oder Wochen mit Feiertagen einzubeziehen. Auch werden Arbeiten auf Umleitungsstrecken während einer Baumaßnahme vermieden. Ursprünglich sollte die Asphaltdecke der Wilhelmstraße ab Oktober erneuert werden. Diese Arbeiten werden wahrscheinlich erst im Januar 2019 starten, weil das Regierungspräsidium im Herbst auch die Okenstraße saniert.


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Rund um den Übersetzerpreis Ausführliches Begleitprogramm soll mit Kultur- und Literaturland Großbritannien vertraut machen / Start am 13. März Am 6. Mai verleiht die Stadt Offenburg gemeinsam mit der Hubert Burda Stiftung den Europäischen Übersetzerpreis. „Wir wollen dieses Ereignis jedoch nicht auf den Sonntag beschränken“, so Bürgermeister Hans-Peter Kopp beim Pressegespräch am Mittwoch. Daher gibt es ein ausführliches Begleitprogramm, das mit dem Kultur- und Literaturland Großbritannien vertraut machen soll. Die Wahl fiel ganz bewusst auf die englische Sprache, da mit der Auszeichnung auch die Einheit Europas beschworen werden soll. „Wir wollen einen Kontrapunkt zum Brexit setzen“, sagte Kopp, „und zum Nachdenken anregen.“

Breiterer Zugriff Die Literatur eines Landes bedeute Öffnung: Auch wenn viele Zeitgenossen gut Englisch könnten, sei es doch von Vorteil, dass es Übersetzer wie Michael Walter (Hauptpreis) und Thomas Mohr (Förderpreis) gebe, die einen noch breiteren Zugriff erlaubten. Für Kulturchefin Carmen Lötsch ermöglicht das Begleitprogramm, das seit 2014 aufgelegt

staltungen statt. Wie Bibliotheks­ chefin Malena Kimmig ausführte, soll dabei die Kommunikation mit dem Publikum nicht zu kurz kommen: „Fragen stellen ist ausdrücklich erwünscht.“ Am Mittwoch, 2. Mai, wird Maja Ueberle-Pfaff von 16.30 bis 17.30 Uhr ihre aktuelle Neuübersetzung von Mark Twains „A Tramp Abroad“ präsentieren –

Tücken bei Comics

Gut beschirmt. Carmen Lötsch, Hans-Peter Kopp, Edgar Common und Malena Kimmig (v.l.) wollen Großbritannien nicht im Regen stehen lassen. Foto: Siefke

wird, einen „persönlich erlebbaren Bezug“. Das Angebot reicht vom Monty Python-Musical „Spamalot“ (26. April, Oberrheinhalle) bis zu einem Fish‘n‘Chips-Kochkurs für Kinder ab 13 Jahren (13. April, 16 bis 19 Uhr, VHS). Das Programm startet am kommenden Dienstag, 13. März, um 19 Uhr mit einem Shakespeare-Abend in der VHS: Es geht um die malerische Umsetzung von Themen aus den Dramen des wohl bedeutendsten englischen Autors.

Drei Tage später, am Freitag, 16. März, stellt Donatella Chiancone-Schneider ebenfalls ab 19 Uhr die Biografie von Deborah Vietor-Engländer über den Literaturkritiker Alfred Kerr vor, der im englischen Exil Zuflucht vor den Nazis fand – zugleich mit Not und Elend zu kämpfen hatte. Die Stadtbibliothek hat sich den Gläsernen Übersetzer vorgenommen: Während es für Schulklassen geschlossene Angebote gibt, finden auch drei öffentliche Veran-

und dabei die Frage stellen, ob man Klassiker überhaupt neu übersetzen sollte. Am Donnerstag, 3. Mai, wird Tobias Scheffel von 16.30 bis 17.30 Uhr in der Stadtbibliothek Einblick in seine Übertragungen aus dem Französischen geben. Einen Tag nach der Preisverleihung, am Montag, 7. Mai, kommt der Asterix-Übersetzer Klaus Jöken in die Stadtbibliothek. Welche Tücken gibt es beim Übersetzen von Comics? Am Samstag, 5. Mai, werden die Preisträger Michael Walter und Thomas Mohr sich und ihre Arbeiten präsentieren. Laudator und Literaturwissenschaftler Heinrich Detering moderiert die Veranstaltung, die um 20 Uhr im Salmen beginnt.

Bürgerfreundliche Verwaltung im Blick Die Kooperation zwischen dem Land und den Kommunen im Bereich der Informationstechnik sowie die Anbindung kommunaler Verfahren an die Prozesse der Landesbehörden sind wesentlich für den Ausbau einer bürgerfreundlichen, digitalisierten Verwaltung. OB Edith Schreiner mit Blick auf die kommunale Aufgabenerfüllung: „Der Vorteil sind künftige gemeinsame Anwendungen.“ Der Haupt- und Bauausschuss stimmte daher am 5. März der Errichtung der Anstalt ITEOS durch Beitritt der Zweckverbände KDRS (Kommunale Datenverarbeitung Region Stuttgart), KIRU (Kommunale Informationsverarbeitung Reutlingen-Ulm) und KIVBF

(Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken) zur Datenzentrale Baden-Württemberg auf 1. Juli 2018 einhellig zu. Ziel des Beitritts und der Fusion der Zweckverbände zum Gesamtzweckverband 4IT ist der Erhalt einer wettbewerbs- und zukunftsfähigen kommunalen IT in Baden-Württemberg. Dabei liegt der Fokus auf der dauerhaften Verbesserung von Leistungen – Qualität, Service und Kosten – für Bestands- und Neukunden. Die Entgelte für die von den Mitgliedern der Zweckverbände bezogenen Leistungen werden für eine Übergangszeit nach den heutigen Verbandsgebieten gesplittet, damit kein Verbandsmitglied durch die

Fusion schlechter gestellt wird. Ferner werden die Mitglieder über eine Gremienstruktur am Aufbau und an der Weiterentwicklung der Produkte und Dienstleistungen beteiligt. Eine gemeinsame Trägerschaft durch den Gesamtzweckverband 4IT und das Land Baden-Württemberg sichert ITEOS – und damit der kommunalen IT – eine zukunftsfähige Neustruktur. Hintergrund: Die Stadt Offenburg ist seit Jahrzehnten Mitglied im Kommunalen Datenverbund – früher Regionales Rechenzentrum Freiburg, danach KIVBF. Nahezu alle Landkreise und Kommunen im Land sind Mitglied bei kommunalen Rechenzentren. Eine Vielzahl von Anwendungen u.a.

im Pass- und Meldewesen, in der Personalverwaltung und -abrechnung oder im Finanzbereich werden durch diese Zentren nach den Bestimmungen des Bundesamts für die Sicherheit und Informationstechnik vorgehalten und verwaltet. Oliver Basten, Leiter des städtischen Fachbereichs Zentrale Dienste, erklärte die Vorteile und bestätigte auf Rückfragen der Fraktionen die Gewähr der Datensicherheit. Die durch den Zusammenschluss avisierten, künftig reduzierten Fallpreise sieht Oberbürgermeisterin Schreiner aber eher als „frommen Wunsch“. Auch wenn im Namen ITEOS neben IT auch „Eos“, die griechische Göttin der Morgenröte steckt.


8 10.3.2018 KURZ NOTIERT

Ausprobieren

Rhetorikkurs in der VHS

Schnupperstunden für Vorschulkinder bietet Offenburgs Kunstschule am Samstag, 17. März, 11 bis 15 Uhr, in den Bereichen Tonen, Tanz, Farben und Klang. Vorherige Anmeldung unter Telefon 07 81/93 64-320. Infos: www.kunstschule-offenburg.de.

Im Rhetorikkurs der VHS Offenburg werden kurze Überzeugungsreden vorbereitet. Rückmeldungen kommen vom Referenten und den Teilnehmern. Das Seminar findet am Freitag, 23. März, 18.30 Uhr, und am Samstag, 24. März, 10 bis 17 Uhr, statt. Anmeldung unter Telefon 07 81/93 64-200.

Seniorenwanderung Am Mittwoch, 14. März, führt die Seniorenwanderung mit Klaus Fendl vom Bahnhof Haslach über Galgenbühl-Schänzle mit schönen Ausblicken auf Haslach und das Kinzigtal über Mühlenbach zur Einkehr in die Waldseeterrasse. Die Gehzeit beträgt zirka 3,5 bis 4 Stunden. Eine Einkehr ist um 13.30 Uhr vorgesehen. Treffpunkt: 9.40 Uhr in der Schalterhalle des Bahnhofs Offenburg, Ortenaukarte. Anmeldung bis Dienstag, 13. März 2018, im Seniorenbüro, Telefon 07 81/82-22 22.

Info-Veranstaltung Die ersten Planungen und Ideen für ein mögliches Kultur- und Kreativwirtschaftszentrum im Schlachthof werden konkreter. Am Donnerstag 22. März, 18 Uhr, informieren Bürgermeis­ ter Hans-Peter Kopp, Kulturchefin Carmen Lötsch und Andreas Kollefrath, Fachbereichsleiter Hochbau, in der Kulturkneipe Stud, Wasserstraße 22a, über die bisherigen Überlegungen. Interessierte sind eingeladen, sich an der Weiterentwicklung zu beteiligen.

Bahnbrücke. Ihre Sanierung zieht ein Gesamtkonzept mit sich.

Foto: Siefke

„Parkplatzmangel großes Problem“ Bürgerinfo zur Neugestaltung der südlichen Badstraße

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Bei der Neugestaltung des Gebiets rund um den südlichen Teil der Badstraße mahnt die Bürgerschaft vor allem die Parkplatzsituation an: Die sei ein „riesiges Problem“, so der mehrheitliche Tenor bei der Bürgerinfo am Dienstagabend im Gemeindezentrum St. Martin. Stadtplaner Leon Feuerlein führte zunächst ins Thema ein und betonte: „Noch gibt es kein fertiges Konzept.“ Die Bürgerinnen und Bürger sollen möglichst früh in den Prozess eingebunden werden. Anlass für die Überplanung des Gebiets ist das Vorhaben der Bahn, die Eisenbahnbrücke über die Badstraße zu sanieren. Die Stadt will auf den Zug aufspringen und die Baumaßnahme nutzen, um die Straße um rund zwei Meter tiefer zu legen – derzeit passen weder Lastwagen, Busse noch Feuerwehrwagen hindurch. Auch soll ein weiterer Bahnhaltepunkt eingerichtet werden. Allerdings könne dieser wohl erst realisiert werden, wenn der Güterzugtunnel gebaut sein wird, also nach 2035, warnte Feuerlein vor allzu zeitnahen Umsetzungserwartungen. Grundsätzlich könne es bei dem städtebaulichen Gesamtkonzept nicht darum gehen, dass sämtliche Bausteine im nächsten Jahr verwirklicht werden. Er

verwies auf die vielen öffentlichen Einrichtungen, die entlang der Badstraße bzw. in unmittelbarer Nähe liegen: das Freizeitbad Stegermatt, das Landratsamt, der Burda-Medienpark, das Karl-Heitz-Stadion und die Hochschule. Da lohne es, die Straße als Nord-Süd-Achse aufzuwerten. Es handele sich um eine Stadteinfahrt, die auch von der Optik her überzeugen sollte. Dass

Jetzt bereits Vorentwurf das bislang nicht der Fall sei, monierten einige Besucher: „Seit 50 Jahren ist hier nichts gemacht worden.“ Eine Anwohnerin meinte, dass die ganze Ecke rund um die Brücke verwahrlost sei, ob da nicht kurzfristig etwas gemacht werden könne? Auf Nachfrage führte Feuerlein aus, dass die Rampenlänge der tiefer gelegten Fahrbahn bis zur Einmündung Kniebisstraße im Süden und bis zur Verzweigung der Straße im Norden reichen werde. Appelliert wurde an die Stadt, zum geplanten Bahnhalt bereits jetzt einen Vorentwurf zu machen. Vorgeschlagen wurde zudem, die Brücke über den Mühlbach in eine Gesamtbrücke zu integrieren, so dass der Mittelpfeiler wegfallen könne und mehr Raum entstehe. Feuerlein sicherte zu: „Wir nehmen das mit.“


10.3.2018 9

Auf der Suche nach neuem Zuhause Kronenstraße als Unterschlupf für Wohnungslose wegen Sanierung ausgedient / Derzeit gibt es noch 20 Schlafplätze Das Programm „Erfrierungsschutz“ sucht ein neues Zuhause. In den vergangenen zwei Jahren haben Wohnungslose in der Kronenstraße einen warmen Unterschlupf finden können, berichtet die Leiterin des St. Ursula-Heims, Eva Christoph. Investor Bruno Schwelling hatte drei frühere Spinnerei-Wohnungen zur Verfügung gestellt, mit der Umgestaltung des Areals müssen nun ab kommendem Winter andere Räume gefunden werden. „Es ist ganz viel Bereitschaft seitens der Stadt, eine andere Unterbringungsmöglichkeit zu finden“, erklärt Eva Christoph. Ein Haus sei bereits gekauft worden, aber die strengen Bauvorschriften verhinderten derzeit noch, dass die Räume bewohnt werden können. „Das Problem liegt bei den rechtlichen Vorschriften.“ Es sei insgesamt sehr schwierig, einfache Wohnungen zu finden, sodass manche Leute auf der Straße leben müssten, weil Unterkünfte, die den strengen Vorschriften nicht entsprechen, nicht bewohnt werden dürften. „Das ist ziemlich tragisch“, so Christoph. Derzeit werden im Programm „Erfrierungsschutz“ 20 Schlafplätze zur Verfügung gestellt. Ab acht Uhr morgens verlassen die Schutzsuchenden die Schlafräume, ein kostenloses Frühstück wird angeboten, für das Mittagessen müssen die Übernachtungsgäste selbst aufkommen. Die Schutzsuchenden kommen vorwiegend aus der

Das Team. Eva Christoph, Bärbel Wahl, Verena Benz, Roger Honoré von der stationären Hilfe und Otmar Hansert. Foto: Tebbel

Region, es sind aber unter anderem auch eine Anzahl von Erntehelfern aus Osteuropa dabei, die in der Ortenau „hängengeblieben“ sind, hier aber keinen Anspruch auf Leistungen haben. Der alljährlich angebotene Kälteschutz ist in dieser Form nur möglich durch den Einsatz von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern. Allen voran Otmar Hansert, der als Kolumnist zu Spenden aufruft. Hauptberuflich Polizist, engagiert er sich seit Jahren erfolgreich für das Obdachlosenheim. „In diesem Jahr wurden rund 17 000 Euro gespendet“, berichtet Hansert. Im Dezember kämen 90 Prozent der Spenden zusammen, „auf Weihnachten zu haben die Leute ein großes Herz.“ Aber auch im Januar waren es noch einmal deutlich mehr als tausend Euro, sagt Hansert und lobt

die Spendenfreudigkeit seiner Leser und Leserinnen. Dabei seien viele Kleinspenden, und auch der Aufruf für Sachspenden habe ein großes Echo gefunden. „Wir waren überwältigt.“ Gesucht werden immer wieder Schafsäcke, Decken oder Rucksäcke. „Ich nutze meinen Bekanntheitsgrad für einen guten Zweck aus, und ich bin stolz auf meine Leser“, erklärt er.

Jeder Cent kommt an Die Spendenfreudigkeit habe auch damit zu tun, dass man sicher sein könne: „Jeder Cent kommt an.“ Da gebe es keine Umwege, sondern „null Verwaltung“ und das Geld laufe nicht Gefahr, auf dem Weg zum Empfänger zu versickern: „Ich schaue, dass es richtig verwendet wird.“ Die Kälteschutzsuchenden leben in aller

Regel auf der Straße. In den meisten Fällen leben sie aus Angst vor Behörden lieber unter freiem Himmel. „Sie haben oft Krankheiten und müssen behandelt werden“, erläutert Verena Benz von der ambulanten Hilfe, die meisten hätten keine Krankenversicherung. Die Spenden in der Weihnachtszeit machen es den Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern möglich, jedem einen kleinen Betrag von zehn Euro zukommen zu lassen, und etwas Besonderes kommt auf den Tisch. „Wir essen gemeinsam und man freut sich über eine gewisse Gemütlichkeit.“ Am teuersten war bislang die Stromversorgung, erklärt Eva Christoph, in der Kronenstraße wurde mit Radia­toren geheizt, das sei „Strom ohne Ende“. Wie es im nächsten Winter weitergehen soll, das ist noch sehr ungewiss. Container sind teuer, sagt Hansert, und die Frage sei, wer denn letztendlich in der Verantwortung stehe. Das UrsulaHeim, die Kommune, der Kreis? Man müsse eine Lösung finden, bevor jemand erfriert, mahnt Otmar Hansert. Das sei keine Aufgabe des Kreises, betont Christoph, aber man sei dankbar, dass der Kreis einen Zuschuss leiste. „Ich bin sehr gläubig, wir finden eine Lösung“, zeigt sich die Leiterin des Ursula-Heims zuversichtlich. Eva Christoph und das Team vom Erkältungsschutz freuen sich über jede Spende: Volksbank Offenburg DE 24 6649 0000 0000 413925.

Baumbestattung auf Waldbachfriedhof im Blick Am Samstag, 24. März, findet auf dem Waldbachfriedhof eine Führung statt. Hierzu sind alle Inte­ ressierten eingeladen. Die Friedhofsverwaltung informiert und erläutert die verschiedenen Bestattungsmöglichkeiten und Grabarten auf den Offenburger Friedhöfen: von der Beisetzung in Erd- und Urnengräbern, in Rasen- und Wiesengräbern bis hin zu Baumbestat-

tungen und Grabpatenschaften. Den Schwerpunkt bilden die Bestattungsmöglichkeiten auf dem historischen Waldbachfriedhof. Da aktuell die Baumbestattungen sehr stark gewünscht werden und dieser Trend auch weiter zunehmen wird, möchte die Friedhofsverwaltung besonders die Möglichkeiten der Baumbestattungen auf dem Waldbachfriedhof

vorstellen und näher erläutern. Die neue Bestattungsform, die Bestattung im „Friedhain-Am Waldbach“, einem waldartigen Bereich, soll ebenso vorgestellt werden. Die Friedhofsführung beginnt um 10 Uhr und dauert bis zirka 12 Uhr. Treffpunkt ist bei der Aussegnungshalle auf dem Waldbachfriedhof. Die Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung stehen auch

für persönliche Fragen zur Verfügung. Anmeldungen zur Friedhofsführung sind bei der Friedhofsverwaltung, Büro Weingartenstraße 78, oder telefonisch unter Telefon 07 81/92 76 500 erwünscht. Die Teilnahme an der Führung ist kurzfristig auch ohne vorherige Anmeldung möglich.Die Führung ist kostenfrei.


10 10.3.2018

Reparieren statt wegwerfen KLIMAFASTEN (IV): Bernd Esslinger gehört zu den Organisatoren des Offenburger Repair Cafés / Monatliche Treffen Aus Sicht der städtischen Klimaschutzmanagerin Bernadette Kurte können die 40 Tage bis Ostern auch zum Klimafasten genutzt werden. Nach der erfolgreichen Serie im OFFENBLATT im vergangenen Jahr wird das Thema 2018 erneut aufgegriffen – diesmal mit persönlichen Einblicken. Heute geht es um Konsum. Petra Rumpel vom BUND stellt Bernd Esslinger vor. Reparieren statt wegwerfen – wer macht sich heute noch diese Mühe? Mehr Menschen, als man denkt. Diese Erfahrung machten auf jeden Fall die Organisatoren und ehrenamtlichen Helfer des Offenburger Repair Cafés. Einer von ihnen ist Bernd Esslinger, Diplomingenieur für Nachrichtentechnik aus Offenburg. „Meine Frau hat 2015 ein Ankündigungsplakat gesehen und gemeint, das wäre doch was für mich“, erzählt der Fachmann. „Aus Neugier bin ich hingegangen – und gleich mit eingestiegen.“ Seither steht er, so oft sein Terminplan es zulässt, mit insgesamt etwa 15 bis 20 anderen regelmäßigen

überbrücken. Wird ein Reparateur mit den entsprechenden Kenntnissen frei, nimmt er das Gerät und seinen Besitzer mit in die Werkstatt. Nach Möglichkeit wird gemeinsam repariert. „Häufig ist schon das Öffnen die erste Herausforderung“, schildert der Fachmann, „man lernt dabei, worauf zu achten ist, wenn man Elektro- und

Kostenloser Service

Mit Spaß dabei. Bernd Esslinger mit dem nötigen Gewusst-wie.

Helfern bei den monatlichen Reparaturtreffen zur Verfügung, wenn die Besucher/innen vor allem mit defekten elektrischen oder elektronischen Artikeln Rat und Hilfe brauchen. Oftmals, so seine Erfahrung, hängen die Leute sehr an ihren Geräten, denn viele dieser „Patienten“ haben eine ganz besondere Geschichte. Etwa ein Radio,

Messe Offenburg präs

entiert

Mineralien - Fossilien - Schmuck

Foto: privat

das die erste gemeinsame Anschaffung eines inzwischen älteren Ehepaars war. Oder ein altes digitales Notizbuch, auf dem wichtige Adressen gespeichert sind. „Die zwischenmenschlichen Begegnungen, die sich daraus ergeben, sind spannend, und wenn man sieht, wie sich die Leute freuen, wenn ihr Gerät repariert werden kann, dann macht das einfach Spaß.“ Wichtig ist auch, dass das ganze Helferteam gut organisiert und mit Begeisterung dabei ist. Meist bildet sich schon vor 14 Uhr, wenn das Repair Café öffnet, eine kleine Warteschlange. Nach der Anmeldung am Empfang, wo ein sogenannter Laufzettel ausgefüllt wird, können die Besucher im Aufenthaltsraum Platz nehmen und die Wartezeit mit Kaffee und Kuchen

Elektronikartikel kaufen möchte, die gut zu reparieren sind.“ Oft ist nur ein kleines und kostengünstiges Bauteil defekt, die Suche danach kann allerdings dauern. Wenn ein Ersatzteil verfügbar ist und die Reparatur abgeschlossen werden kann, geht das Gerät in die Endkontrolle und der erfolgreiche Abschluss wird auf dem Laufzettel vermerkt. Der Service ist kostenlos, Spenden sind willkommen. Das Bewusstsein zu schaffen, auf Qualität und Langlebigkeit zu achten, ist Esslinger besonders wichtig: „Wir können mit unserem Angebot natürlich nur einen ganz kleinen Beitrag zur Müllvermeidung leisten. Aber wenn ein Umdenken schon beim Einkauf stattfindet, dann tragen die 600 Repair Cafés in Deutschland zu einem nachhaltigeren Konsum bei.“ Esslingers Einsatz hat weitere Kreise gezogen: Das SWR-Fernsehen hat das Thema aufgegriffen und lädt den Ingenieur regelmäßig zu Live-Reparatur-Auftritten bei „Kaffee oder Tee“ ein. www.klimafasten.de

STICHWORT

Rund ums Repair Café

17. + 18. März FON +49 (0)781 9226-0

Im Repair Café Offenburg werden neben Elektro- und Elektronikgeräten auch Fahrräder, Kleidungsstücke und andere Textilien sowie Spielzeug, Kleinmöbel etc. gemeinsam repariert. Auch Beratung für Handarbeiten und bei SoftwareProblemen mit PC oder Smartphone werden angeboten. In der Regel findet der Reparaturtreff am dritten Samstag im Monat statt, in Ferienzeiten fällt der Termin aus oder wird verlegt. Zu finden ist das Repair Café in den Räumen des Stadtteil- und Familienzentrums am Mühlbach, Vogesenstraße 14a. Die Organisation liegt in den Händen des BUND-Umweltzentrums Ortenau, Telefon 07 81/25 484 (Montag und Mittwoch vormittags), E-Mail: bund.umweltzentrum-ortenau@bund.net. Weitere regelmäßige Repair Cafés gibt es in Kehl, Lahr und Haslach i.K.


Veranstaltungen

OFFENBURG

E 25136

10. bis 25. März 2018

KUNST

3. „handgemacht“-Kreativmarkt Samstag, 24. März, 11 – 18 Uhr, Sonntag, 25. März, 10 – 17 Uhr, Halle 1, Messegelände

Mit mehr als 220 lokalen und internationalen Designern, Künstlern und Kunsthandwerkern startet der „handgemacht“-Kreativmarkt mit DaWanda in seine 3. Auflage. Hier findet man mit Liebe und Herzblut gefertigte Unikate, die beim Verschenken richtig Spaß machen. Die Palette reicht von gefilzten Handy-Etuis bis hin zu Deckenlampen aus Omas Geschirr, Upcycling aus Fahrradschläuchen und Silberschmuck aus altem Besteck. Hier auf dem „handgemacht“-Kreativmarkt gibt es Dinge,die es im Laden nicht gibt – denn nicht nur Selbermachen, sondern auch Handgemachtes kaufen ist angesagt. Auch elf Kreative aus der Region um Offenburg haben ihr Kommen zugesagt. „Ob man nun ein originelles

Geschenk sucht oder etwas wirklich Außergewöhnliches für Wohnung, Terrasse oder Garten – auf dem Kreativmarkt wird man garantiert fündig“, so Holger Diehnelt, Projektleiter des Kreativmarktes. Wer selbst kreativ werden möchte, den erwartet vor Ort ein großes Materialangebot an Stoffen, Knöpfen, Bändern, Borten, Perlen und Papierwaren. Mit diversen Schauvorführungen, Do-it-yourself-Aktionen und Mini-Workshops für Groß und Klein, Chill-Ecken für Männer und verschiedenen süßen wie herzhaften Leckereien soll dieses Event ein Erlebnis für die ganze Familie werden. Eintritt: 7,- Euro / 5,- Euro Weitere Informationen: www.kreativmaerkte.de

Wir verlosen 5 x 2 Tickets für die Veranstaltung. Einfach eine E-Mail mit Name und Adresse an marie-christine.gabriel@offenburg.de, Stichwort „handgemacht“. Einsendeschluss ist der 17. März, 23.59 Uhr. Die Gewinner werden benachrichtigt, die Karten an der Kasse hinterlegt.

WELTMUSIK

Das Naghash Ensemble Mittwoch, 21. März, 20 Uhr, Salmen

Das armenische Naghash Ensemble erweckt mittelalterliche armenische Gedichte, Klagen und Beschwörungen zu neuem Leben – trägt alt-armenische Klänge ins 21. Jahrhundert. Die jüngsten Werke des amerikanisch-armenischen Komponisten John Hodian vereinen armenischen Folk, neue Klassik, Postminimalismus und unbändige Jazzenergie. Ausgehend von mittelalterlichen armenischen Gedichten erschaffen drei armenische Sängerinnen und Instrumentalisten an Duduk, Oud, Dhol und Flügel eine neue Musik, die fremd und zugleich vertraut klingt, gleichermaßen irdisch und wie nicht von dieser Welt. Im 15. Jahrhundert verfasst der armenische Priester Mkrtich Naghash bewegende Ge-

dichte über das Leben im Exil und die Beziehung des Menschen zu Gott. Über fünf Jahrhunderte später stößt John Hodian auf ein Fragment dieser Texte und beginnt, sie zu vertonen. Um diese Kompositionen aufzuführen, gründet sich 2010 das Naghash-Ensemble – mit Hodian und einigen der besten Sängerinnen und Instrumentalisten Armeniens. In den Texten geht es nicht ausschließlich um Exil und Erlösung, vielmehr sind es lyrische Predigten, Warnungen, Ratschläge und sogar eine Ode auf Liebe und Heirat. Die Musik ist so eindringlich wie meditativ, dabei voller Rhythmus und voll schillernder Farbigkeit. Eintritt: 20 Euro im Vorverkauf, Abendkasse: 24,20 Euro Weitere Informationen: www.kulturbuero.offenburg.de


Überblick

Ohne Gewähr – Änderungen sind noch kurzfristig möglich!

SAMSTAG, 10.3.

Tanzschule, Hauptstraße 34c (wöchentlich) Jahren, 18.30 – 19.30 Uhr, Tanzschule „The ➜ Vortrag – Rückenleiden: Ursachen, Be➜ 31. Ortenau-Schau: Internationale School“ (auch Montag, 19.3.) handlung und Vorbeugung, VHS, 19 Uhr, AuRassehunde-und Edelkatzen-Ausstel➜ Sport: Frauengymnastik des DJK-Sportditorium St. Josefsklinik, Weingartenstraße 70 lung, 9 – 17.30 Uhr, Messegelände (auch vereins, Gruppe 1, 18.30 – 19.30 Uhr, Turnhal➜ Vortrag – Shakespeare. Eine LiebesgeSonntag, 11.3., 9 – 17.30 Uhr) le Georg-Monsch-Schule (wöchentlich) schichte in Bildern, 19 Uhr, VHS, Raum 102 ➜ 49. Internationale Volkswandertage ➜ Sport: Zumba (Kurs 1), Einwohnerge➜ Vortrag: Den Selbstwert von Kindern mit Jugendwanderung, Wandergruppe meinschaft Hildboltsweier, 18.30 Uhr, Jerstärken, 19 – 21 Uhr, Haus der Kleinen Zell-Weierbach, 10 – 14 Uhr, Zielschluss: gerheim, Tulpenweg 16a (wöchentlich) Freunde, Schauenburgstraße 1 17 Uhr, Abtsberghalle (auch Sonntag, 11.3., ➜ Turnier-Bridge, Bridge-Club Offenburg, ➜ Tango-Übungsabend, 19.30 Uhr, KiK 7 – 13 Uhr, Zielschluss: 16 Uhr) 19 Uhr, DAV-Kletterzentrum, Rammersweier(wöchentlich) ➜ Kostenlose Stadtführung: Oststadt/ straße 9 (wöchentlich) ➜ Damengymnastik mit PilateselemenDreifaltigkeitskirche, 10 Uhr, Treff➜ Vortrag – Literatur am Montag: Gabten, Sportclub Offenburg, 19.45 Uhr, Turnpunkt: Dreifaltigkeitskirche riele Zahoransky: Cornelia Goethe halle Eichendorff-Schule (wöchentlich) ➜ Radmarkt für Gebrauchträder, 12 (1750-1777), 19 Uhr, Stadtbibliothek ➜ Sport: Zumba, TTC Blau-Weiß, 20 Uhr, Uhr, Turnhalle Eichendorff-Schule ➜ Sport: Frauengymnastik des DJK-SportClubheim, Im Stockfeld 7 (wöchentlich) ➜ Frühjahrsflohmarkt, 14 – 16 Uhr, vereins, Gruppe 2, 19.30 – 20.30 Uhr, TurnhalGottswaldhalle Griesheim le Georg-Monsch-Schule (wöchentlich) MITTWOCH, 14.3. ➜ MET Opera Live-Übertragung im ➜ Kreistanz – internationale Tänze aus ➜ Sport: Nordic Walking, SchwarzwaldForum, 19 Uhr, Forum Kino aller Welt, ETSV, 19.30 – 21 Uhr, Waldverein Offenburg, 9 Uhr, Treffpunkt: Sport➜ Jahreskonzert, Gesangverein Liederbachturnhalle, Vogesenstraße 6a (wöchentlich) platz Rammersweier (wöchentlich) kranz Fessenbach, 19.30 Uhr, Reblandhalle ➜ Tanzkurs: L.A. Style Stufe 1 ab 12 Jah➜ Frühstück für Familien mit Kindern im ➜ Kommunales Kino: Musikportrait ren, 19.30 Uhr, Tanzschule „The School“, Graersten Lebensjahr & Kurs für Eltern mit Born to be Blue – Chet Baker, 19.30 benallee 22 (auch Montag, 19.3.) Kindern von 1 bis 3 Jahren: Sing‘ und Uhr, KiK (Kultur in der Kaserne) ➜ Sport: Zumba (Kurs 2), Einwohnergered‘ mit mir, 9.15 – 10.45 Uhr, SFZ Al➜ Theater: Macho Man, Baal Novo, meinschaft Hildboltsweier, 20 Uhr, Jergerbersbösch, Altenburger Allee 8 (wöchentlich) 20 Uhr, Salmen, Lange Straße 52 heim, Tulpenweg 16a (wöchentlich) ➜ Krabbelgruppe für Eltern mit Klein➜ Kammerkonzert: Liebesleid, Liebe➜ Gymnastik, ETSV Offenburg Freizeitkindern von 6 Monaten bis 3 Jahren, freud, 20 Uhr, Schillersaal gruppe Graulich, 20 Uhr, Konrad-Adenau10 – 11 Uhr, SFZ am Mühlbach (wöchentlich) ➜ Mexikanischer Garagen-Punk: Teer-Schule, Sporthalle (wöchentlich) ➜ Spielgruppe für Mütter mit Kindern quilasavate Y Su Hijo Bastardo, 361 von 1 bis 3 Jahren: Griffbereit, 10 – 11.30 Grad, 21 Uhr, Spitalkeller (Einlass: 20.30 Uhr) DIENSTAG, 13.3. Uhr, SFZ Innenstadt (wöchentlich) ➜ Abtanzen mit DJ Josh, 361 Grad, ➜ Seniorentanz: Tanz dich fit, 9.30 – ➜ Atem holen – Mittagsgebet, 12.15 Uhr, 23 Uhr, Spitalkeller 10.30 Uhr, SFZ Oststadt (wöchentlich) Heilig Kreuz-Kirche (wöchentlich) ➜ Aktion zum Internationalen Frauentag: SONNTAG, 11.3. ➜ Kulturpause – Kurzführung in der „Ohne Frauen kein Wasser – ohne WasMittagspause: Sammlung Cron, ➜ Kostenlose Leihbücherei, Einwohser kein Leben“, Unesco-AG Klosterschulen, 12.30 Uhr, Museum im Ritterhaus nergemeinschaft Offenburg-Hildboltswei11.15 Uhr, vor dem Historischen Rathaus ➜ UNabhängig im Alter – Gruppe 60+, er, 10 Uhr, Jergerheim (wöchentlich) ➜ Café-Treff, 15 – 16.30 Uhr, SFZ am Fachstelle Sucht Offenburg, 14 – 15.30 Uhr, ➜ Frühschoppen, EinwohnergemeinMühlbach, Franz-Volk-Straße 22 (StadtteilAm Marktplatz 5 (Seniorenbüro) (wöchentlich) schaft Offenburg-Hildboltsweier, 10 Uhr, büro Nordwest) (wöchentlich) ➜ MICA – Mittwochscafé, 15 – 17 Uhr, Jergerheim, Tulpenweg 16a (wöchentlich) ➜ Tanzen im Sitzen, 15 – 16 Uhr, BegegStadtteilbüro Oststadt, Hindenburgstraße 6 ➜ Kammermusik an der Kinzig: Duo nungsstätte der AWO, Wichernstraße 1a (wöchentlich) „Raus und Kratzer“, 11.15 Uhr, Ökumeni(wöchentlich) ➜ Angebot für Kinder von 6 bis 12 Jahsches Gemeindezentrum Offenburg-Weier, ➜ Figurentheater für Kinder ab 4 Jahren: Offenes Kinderhaus, EinwohnergeJohannesweg 11 ren: Pippi Langstrumpf, 15 Uhr, Salmen meinschaft Hildboltsweier, 15.30 Uhr, Jer➜ Filmkunst im Forum: Three Bill➜ Seniorentanz, 16 – 17 Uhr, Begeggerheim, Tulpenweg 16a (wöchentlich) boards Outside Ebbing, Missouri, nungsstätte der AWO (wöchentlich) ➜ Damengymnastik, Einwohner­ 13.30 Uhr, Forum Kino, Hauptstraße 111 ➜ Schnupperstunde Kinderchor, gemeinschaft Hildboltsweier, 16.30 Uhr, Jer(auch 12./13.3., 20 Uhr) 17 – 17.45 Uhr Musikschule (wöchentlich) gerheim, Tulpenweg 16a (wöchentlich) ➜ Kammerkonzert, Lodos Klaviertrio, ➜ Offene Werkstatt: Nähen und Stri➜ Tanzkurs: Breakdance ab 12 Jahren, 17 Uhr, Schillersaal cken, 17 – 21 Uhr, Treff im Park, Steger17.30 – 18.30 Uhr, Tanzschule „The School“, ➜ Friedensgebet in der Fastenzeit, mattstraße 22 (wöchentlich) Grabenallee 22 (auch Mittwoch, 21.3.) 18 Uhr, Pfarrkirche St. Peter und Paul, Bühl ➜ Modern Dance für Kinder ab 6 Jah➜ Offener Computerraum, 17.30 – 19.30 ➜ Tanz: Jon Lehrer Dance, 19 Uhr, ren, TTC Blau-Weiß, 17.30 Uhr, Clubheim, Uhr, Treff im Park (wöchentlich) Oberrheinhalle, Schutterwälder Straße 3 Im Stockfeld 7 (wöchentlich) ➜ Fitness-Gymnastik, Einwohnergemein➜ Sanftes Yoga in Balance, Einwohner MONTAG, 12.3. schaft Hildboltsweier, 18 Uhr, Jergerheim, geneinschaft Offenburg-Hildboltsweier, 18 – Tulpenweg 16a (wöchentlich) 19.30 Uhr, Jergerheim (wöchentlich) ➜ Tanzkurs: Hip-Hop Kidz Club ab 6 ➜ Tanzkurs: L.A. Stufe 1 ab 12 Jahren, ➜ Frauen-Gymnastik und Stretching, Jahren, 16.30 – 17.30 Uhr, Tanzschule 18.30 – 19.30 Uhr, Tanzschule „The School“, ETSV, 18 Uhr, Turnhalle der Eichen„The School“, Grabenallee 22 Grabenallee 22 (auch Mittwoch, 21.3.) dorff-Schule, Albersbösch (wöchentlich) (auch Montag, 19.3.) ➜ Vortrag – Niki, Yoko und die anderen: ➜ Tanzgruppe ab der 3. Klasse: Let‘s ➜ Tanzkurs: Hip-Hop Kidz ab 8 Jahren, Künstlerinnen un 1968, 19 Uhr, VHS, Raum dance, 18 Uhr, TV Zunsweier, Festhalle 16.30 – 17.30 Uhr, Tanzschule „The School“, 102, Amand-Goegg-Straße 2-4 Zunsweier, Kleingässle 11 (wöchentlich) Grabenallee 22 (auch Montag, 19.3.) ➜ Tanzkurs: Hip Hop The Crew ab 12 ➜ Tanzkurs: Salsa, 19 Uhr, Salsa-Ritmo ➜ Tanzkurs: Hip-Hop Freestyle ab 12

KUNST

Ab 17. März 2018 Städtische Galerie, Amand-Goegg-Straße 2

Fotografie Axel Bleyer

Öffnungszeiten: Di – Fr, 13 – 17 Uhr; Sa + So, 11 – 17 Uhr

Ab 17. März 2018 Städtische Galerie, Amand-Goegg-Straße 2

Kleine Schönheiten Gretel Haas-Gerber

Öffnungszeiten: Di – Fr, 13 – 17 Uhr; Sa + So, 11 – 17 Uhr

Ab 20. März 2018 Kunst kommt ins Paul-Gerhardt-Werk, Louis-Pasteur-Straße 12

Wasser und mehr Angelika Billion Öffnungszeiten: täglich, 9 – 18 Uhr

Bis 25. März 2018 Künstlerkreis Ortenau e.V. Galerie im Artforum, Okenstraße 57

Touch and let go Brendan Kelly

Öffnungszeiten: Fr, 17 – 20 Uhr; Sa + So, 14 – 17 Uhr

Bis 28. Juni 2018 Kunst kommt ins Aenne-Burda-Stift, Kornstraße 2

Freie Ateliers Kunsthalle Griesheim Hugo Brinkötter, Luc Demissy, Stephan Faust, Monika Geppert, Klaus-Dieter Heilig, Jutta Lehmann-Korndorf, Zbigniew Krawczynski, Barbara Puppe-Opahle, Ursula Reichart, Regina Schleuning Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, 10 – 12 Uhr + 13 – 15 Uhr

Bis 29. Juli 2018 Museum im Ritterhaus

„Und immer noch“ Angelika Nain Öffnungszeiten: Di – So, 10 – 17 Uhr


Überblick

Ohne Gewähr – Änderungen sind noch kurzfristig möglich!

Jahren, 19.30 – 20.30 Uhr, Tanzschule „The School“ (auch Mittwoch, 21.3.) ➜ Vortrag: Rüstungskonversion als Schritt auf dem Weg zum Frieden, 19.30 Uhr, Evangelische Auferstehungsgemeinde, Hölderlinstraße 3 ➜ Freizeitgruppe für Männer und Frauen, 19.45 Uhr, TV Zunsweier, Sporthalle Zunsweier (wöchentlich) ➜ Deutsch-Spanische Runde: La Charla en Español, 20 Uhr, KiK ➜ Kommunales Kino: Salz der Erde – eine Hommage an den Meister der Sozialfotografie Sebastiao Salgado, 20 Uhr, KiK, Weingartenstraße 34c ➜ Sport: Zumba (Kurs 3), Einwohnergemeinschaft Hildboltsweier, 20 Uhr, Jergerheim, Tulpenweg 16a (wöchentlich) ➜ Kabarett zum Internationalen Frauentag: Frauengold, 20 Uhr, Salmen ➜ Theater: Die Wanderhure, 20 Uhr, Oberrheinhalle, Schutterwälder Straße 3 DONNERSTAG, 15.3.

➜ Turnen für Kinder von 3 bis 6 Jahren, 16.15 Uhr, TV Zunsweier, Sporthalle Zunsweier, Kleingässle 11 (wöchentlich) ➜ Tanzkurs: Hip Hop Kidz ab 8 Jahren, 16.30 – 17.30 Uhr, Tanzschule „The School“, Grabenallee 22 (auch Freitag, 23.3.) ➜ Tanzkurs: Hip Hop Kidz Wettkampf Crew ab 12 Jahren, 17.30 – 18.30 Uhr, Tanzschule „The School“ (auch Freitag, 23.3.) ➜ Sport: Zumba, TTC Blau-Weiß, 18 Uhr, Clubheim, Im Stockfeld 7 (wöchentlich) ➜ Kurs: Yoga für Frauen, Einwohnergemeinschaft Hildboltsweier, 18 Uhr, Jergerheim, Tulpenweg 16a (wöchentlich) ➜ Tanzkurs: Hip Hop 1 ab 12 Jahren, 18.30 – 19.30 Uhr, Tanzschule „The School“, Grabenallee 22 (auch Freitag, 23.3.) ➜ Vortrag – Alfred Kerr: Ein Deutscher im englischen Exil, 19 – 22 Uhr, VHS, Raum 102, Amand-Goegg-Straße 2-4 ➜ Ausstellungseröffnung: Axel. Bleyer. Fotografie, 19 Uhr, Städtische Galerie, Amand-Goegg-Straße 2 ➜ Ausstellungseröffnung: Gretel Haas-Gerber. Kleine Schönheiten, 19 Uhr, Städtische Galerie ➜ Tanzkurs: Hip Hop 2 ab 12 Jahren, 19.30 – 20.30 Uhr, Tanzschule „The School“, Grabenallee 22 (auch Freitag, 23.3.) ➜ Figurentheater für Erwachsene mit Livemusik: Michael Kohlhaas, 20 Uhr, Salmen, Lange Straße 52 ➜ Sportgruppe: Jedermänner, 20.30 Uhr, TV Zunsweier, Festhalle Zunsweier, Kleingässle 11 (wöchentlich) ➜ Tanzkurs: Hip Hop ab 23 Jahren, 20.30 – 21.30 Uhr, Tanzschule „The School“, Grabenallee 22 (auch Freitag, 23.3.)

SONNTAG, 18.3. ➜ Führung zur Dauerausstellung: Ein Fenster zur Welt, 11 Uhr, Museum im Ritterhaus, Ritterstraße 10 ➜ Filmkunst im Forum: Licht, 13.30 Uhr, Forum Kino, Hauptstraße 111 (auch 19./20.3., 20 Uhr) ➜ MUNDOLOGIA: GTA – Zu Fuß durch die Alpen, 14.30 Uhr, Reithalle ➜ Royal Opera House Live-Übertragung im Forum: Tosca, 17 Uhr, Forum Kino MONTAG, 19.3. ➜ Kunstgeschichtlicher Vortrag zu Claude Monet: Vielleicht verdanke ich den Blumen, dass ich Maler geworden bin, 16.45 – 18.30 Uhr, Bildungszentrum Offenburg, Straßburger Straße 39 DIENSTAG, 20.3. ➜ Tango-Übungsabend, 19.30 Uhr, KiK ➜ Begegnungsplattform: „Frauen in Offenburg“, Frauennetzwerk Offenburg, 19 Uhr, afög, Prinz-Eugen-Straße 4 ➜ Vortrag – Irland: Ein literarischer und landschaftlicher Ausflug, 19 Uhr, VHS, Raum 102, Amand-Goegg-Straße 2-4

➜ Müttertreff und Sprachcafé für Frauen mit Migrationshintergrund – Fit fürs Leben, 10 – 12 Uhr, Treff im Park, Stegermattstraße 22 (wöchentlich) MITTWOCH, 21.3. ➜ Krabbelgruppe mit pädagogischer ➜ Film/Gespräch zum Internationalen Begleitung, 11.15 – 12.45 Uhr, SFZ UffFrauentag: Zur Hölle mit dem Teufel!, hofen, Espenstraße 1 (wöchentlich) Frauennetzwerk Offenburg, 19 Uhr, Evangeli➜ Stadtteiltreffpunkt Café Rabe, SFZ Alsches Gemeindehaus, Poststraße 16 bersbösch, 15 – 18 Uhr, Gemeindehaus der ➜ Vortrag: Wie BigData schleichend die Erlöserkirche, Wichernstraße 6 (wöchentlich) Demokratie aushöhlt, 19 Uhr, VHS, Raum ➜ Lesewelt – Vorlesestunde, 15 Uhr, 102, Amand-Goegg-Straße 2Stadtbibliothek (wöchentlich) ➜ Kick im KiK – die Musikfabrik jammt, ➜ Tanzkurs: L.A. Stufe 2 ab 12 Jahren, 19 – 20.30 Uhr, Tanzschule „The School“, 19.30 Uhr, KiK Grabenallee 22 (auch Donnerstag, 22.3.) ➜ Deutsch-Französischer Stammtisch: Table Ronde, 20 Uhr, KiK ➜ Filmgespräch: Aus dem Leben von SAMSTAG, 17.3. ➜ Weltmusik: Das Naghash Ensemble Hildegard von Bingen, 19 – 22 Uhr, Ka➜ Balance - Die Messe für Gesundheit tholisches Zentrum St. Fidelis, Straßburaus Armenien, 20 Uhr, Salmen und Lebensqualität, 10 – 18 Uhr, Oberrger Straße 39 heinhalle + Ortenauhalle (auch Sonntag, DONNERSTAG, 22.3. ➜ Tanzkurs: House ab 12 Jahren, 19.30 18.3., 10 – 18 Uhr) ➜ Kurs für Kinder von 5 bis 9 Jahren: – 20.30 Uhr, Tanzschule „The School“, Gra➜ Edelsteintage – Mineralien, FossiliIch sehe was, was du nicht siehst, benallee 22 (auch Donnerstag, 22.3.) en, Schmuck, 10 – 18 Uhr, Halle 1, Messe➜ Vortrag: Schnelle Steuererklärung 15 Uhr, Museum im Ritterhaus gelände (auch Sonntag, 18.3., 10 – 18 Uhr) ➜ Filmgespräch: Un borghese piccolo mit Elster, 19.30 Uhr, VHS, Raum 102 ➜ Kostenlose Stadtführung: Innenstadt piccolo, 19 – 22 Uhr, VHS, Raum 102 ➜ Jazz: Jazzclub 34, 20 Uhr, Salmen inkl. Mikwe (englisch), 10 Uhr, Treff➜ Royal Opera House live-Übertragung ➜ Sport/Tanz: Power Fit Dance ab 23 punkt: Historisches Rathaus, Hauptstraße 90 im Forum: Das Wintermärchen, 19.30 Jahren, 20.30 – 21.30 Uhr, Tanzschule ➜ Bücherflohmarkt zugunsten des Uhr, Forum Kino „The School“(auch Donnerstag, 22.3.) Frauenhauses, 12 – 22 Uhr, KiK ➜ Jazz: Omer Klein Trio, 20 Uhr, Salmen ➜ Multivisionsvortag: Martin Brugger – (auch Sonntag, 18.3., 10 – 16 Uhr) Auf dem Weg (Motorradreise), 361 Grad, ➜ Stammtisch – Table ronde für hoch FREITAG, 23.3. 20.30 Uhr, Spitalkeller (Einlass: 20 Uhr) sensible Personen, 15 Uhr, Café Zentral ➜ Bauen, Wohnen, Garten – Messe für ➜ Single-Treff, 20 Uhr, Café am Waldbach FREITAG, 16.3. moderne Lebensräume, 14 – 18 Uhr, Or➜ Pop: Mockemalör – Zucker, 20 Uhr, tenauhalle + Baden Arena ➜ Frühstück: „Die kleine Auszeit“, Salmen, Lange Straße 52 (auch Samstag, 24.3., und Sonntag, 25.3., 10 8.30 – 11 Uhr, SFZ Oststadt (wöchentlich) ➜ Theater: Illusionen einer Ehe, Baal – 18 Uhr) ➜ Tänzerische Früherziehung ab 2 Novo, 20 Uhr, Reithalle ➜ Kabarett: Matthias Deutschmann, 20 Jahren, 14 – 15 Uhr, Tanzschule „The ➜ Cumbia Reggae: El Flecha Negra (Chi Uhr, Salmen School“, Grabenallee 22 (auch Freitag, 23.3.) Mex per E D), 361 Grad, 21 Uhr, Spitalkel➜ Wortspiel – Lesung und Gespräch: ➜ Kurs für Kinder von 5 bis 9 Jahren: ler (Einlass: 20.30 Uhr) Uwe Timm: Ikarien, 20 Uhr, StadtbiblioGeh‘ du den Frühling suchen, 15 Uhr, ➜ Abtanzen mit DJ Ridduu, 361 Grad, thek, Weingartenstraße 32/34 Museum im Ritterhaus 23 Uhr, Spitalkeller

➜ Salsa Dance Night mit Schnuppertanzkurs, 20.30 Uhr, KiK SAMSTAG, 24.3. ➜ Kostenlose Stadtführung: Stadtmauer, 10 Uhr, Treffpunkt: Historisches Rathaus, Hauptstraße 90 ➜ 3. „handgemacht“- Kreativmarkt mit DaWanda, 11 – 18 Uhr, Halle 1, Messegelände, Schutterwälder Straße 3 (auch Sonntag, 25.3., 10 – 17 Uhr) ➜ Skatturnier der Bürgervereinigung Nordwest Offenburg e.V., 14 Uhr, Alevitisches Kulturzentrum, Otto-Hahn-Straße 9a ➜ A Capella-Comedy: LaLeLu – „Muss das sein?!“, 20 Uhr, Salmen ➜ Querbeet Singen im Frühling, 20 Uhr, KiK ➜ Abtanzen mit DJ Thomas, 361 Grad, 23 Uhr, Spitalkeller SONNTAG, 25.3. ➜ Führung zur Ausstellung: Axel Bleyer. Fotografie, 11 Uhr, Städtische Galerie, Amand-Goegg-Straße 2 ➜ Filmkunst im Forum: Furusato – Wunde Heimat 13.30 Uhr, Forum Kino, Hauptstraße 111 (auch 26./27.3., 20 Uhr) ➜ Öffnung: Mikwe – Vom Bad zum Brunnen, 14 – 17 Uhr, Mikwe, Innenhof Glaserstraße 8

Nächster Veranstaltungskalender: 24. März bis 15. April 2018 Terminmeldungen bis: 16. März 2018

STICHWORT Für die nächste Ausgabe des Veranstaltungskalenders am 24. März 2018 (Zeitraum: 24. März – 15. April) benötigen wir Ihre Terminmeldungen bis spätestens Freitag, 16. März. Redaktion OFFENBLATT Telefon 0781/82 23 33 Fax 0781/82 75 82 E-Mail: marie-christine.gabriel@ offenburg.de Plakat Kreativmarkt: Kreativmärkte Foto Naghash Ensemble: Garegin Aghabekyan Foto Omer Klein Trio: Alexander Heil Foto Stadtmauer: Hans-Jürgen Heinzmann Foto Glockenspiel: Stadt Offenburg


Palette

Ohne Gewähr – Änderungen sind noch kurzfristig möglich!

OFFENBURG ENTDECKEN

JAZZ

Omer Klein Trio – Sleepwalkers Donnerstag, 22. März, 20 Uhr, Salmen

bar unvereinbaren musikalischen Welten. Seine Kompositionen spiegeln die Meisterschaft seines Spiels – vereinen Intellekt, Romantik und Groove zu einem organischen Ganzen. „Sleepwalkers“ schöpft aus diesem Reichtum, vereint tiefgründige Emotionen mit stilistischer Eleganz und spielerischer Originalität. Gemeinsam will das Trio auf der Bühne diesen Funken zünden, der auf das Publikum überspringen soll.

Mit „Sleepwalkers“, dem aktuellen Programm, spielt sich Omer Klein mit Bassist Haggai Cohen-Milo und Schlagzeuger Amir Bresler nach ganz oben in die Top-Liga des Jazz, heißt es in einem Pressetext. Omer Klein ist ein fesselnder, geradezu waghalsiger Pianist. Sein meisterhaftes Spiel schillert zwischen unterschiedlichsten Strukturen und Dynamiken, bewegt Eintritt: 16 Euro im Vorverkauf, sich tänzerisch gekonnt zwischen schein- Abendkasse: 19,80 Euro

MELODIEN

Rathaus-Glockenspiel

Kostenlose Stadtführungen Jeden Samstag, 10 Uhr, besteht die Möglichkeit, Offenburg bei kostenlosen Stadtführungen kennenzulernen. Die nächsten Termine:

Für Gruppen können ganzjährig Stadtführungen an jedem gewünschten Termin nach Voranmeldung zu verschiedenen Themen und in Fremdsprachen organisiert werden.

10. März: Oststadt/Dreifaltigkeitskirche, Treffpunkt: Dreifaltigkeitskirche

Auskünfte und Informationen zu Preisen erteilt das Museum im Rit17. März: Innenstadt inklusive Mikwe terhaus, Ritterstraße 10, unter Tele(englisch), Treffpunkt: Historisches Rat- fonnummer 07 81/82-24 60 oder per haus, Hauptstraße 90 E-Mail: museumspaedagogik@offenburg.de. Info und Buchung sind 24. März: Stadtmauer, Treffpunkt: Histo- montags bis donnerstags 14 – 16 Uhr risches Rathaus, Hauptstraße 90 und freitags, 10 – 12 Uhr möglich.

Das Repertoire des Glockenspiels besteht aus 140 Melodien. Im monatlichen Wechsel werden Volkslieder und traditionelle Lieder gespielt.

Infos unter www.offenburg.de/glockenspiel

Im März sind folgende Stücke zu hören: täglich, 11.50 Uhr Winter ade, scheiden tut weh Im Märzen der Bauer täglich, 17.50 Uhr Nun will der Lenz uns grüßen Der Winter ist vergangen samstags, 9.50 Uhr Die güld‘ne Sonne Am Brunnen vor dem Tore

Museum im Ritterhaus

Stadtbibliothek Offenburg

Volkshochschule Offenburg

Kunstschule Offenburg

Musikschule Offenburg/Ortenau

Ritterstraße 10 77652 Offenburg Telefon 07 81/82 25 77 www.museum-offenburg.de Geöffnet: Di – So, 10 – 17 Uhr

Weingartenstraße 32/34 77654 Offenburg Telefon 07 81/82 27 11 www.stadtbibliothek. offenburg.de

Weingartenstraße 34b 77654 Offenburg Telefon 07 81/9364-200 www.vhs-offenburg.de

Amand-Goegg-Str. 2/Kulturforum Geöffnet: Di – Fr, 13 – 17 Uhr Sa + So, 11 – 17 Uhr

Öffnungszeiten: Di – Fr, 11 – 19 Uhr, Sa, 10 – 13 Uhr (montags geschlossen)

Weingartenstraße 34b 77654 Offenburg Telefon 07 81/9364-300 www.kunstschuleoffenburg.de Öffnungszeiten des i-punkt Kulturforum: Mo – Fr, 9 – 13 Uhr, Mo – Do, 14 – 17 Uhr

Weingartenstraße 34b 77654 Offenburg Telefon 0781/9364-100 www.musikschuleoffenburg-ortenau.de Öffnungszeiten des i-punkt Kulturforum: Mo – Fr, 9 – 13 Uhr, Mo – Do, 14 – 17 Uhr

Städtische Galerie

Öffnungszeiten des i-punkt Kulturforum: Mo–Fr, 9 – 13 Uhr, Mo–Do, 14 – 17 Uhr


10.3.2018 15

Babysitterkurs Der Deutsche Kinderschutzbund, Kreisverband Ortenau sowie das Jugendbüro und Mehrgenerationenhaus Offenburg bieten einen Babysitterkurs für Jugendliche an. Mädchen und Jungen im Alter ab 14 Jahren erhalten die Möglichkeit, sich als Babysitter schulen zu lassen. Der Kurs beginnt am Montag, 9. April, und endet am 7. Mai. Termine sind in der Regel immer montags von 19 bis 20.30 Uhr, ein Termin fällt auf einen Mittwoch. Der Kurs findet in den Räumen des Kinderschutzbundes, Hindenburgstraße 28, statt. Die Kosten für den gesamten Kurs betragen 30 Euro. Von professionellen Referenten und Referentinnen werden die angehenden Babysitter in den Bereichen Spiele und Basteltipps, Säuglingspflege und Ernährung, Erstmaßnahmen bei Krankheiten und Unfällen sowie Kindliche Entwicklung bis zum Schulalter geschult. Nach einer abschließenden Prüfung erhalten die Jugendliche einen Babysitterpass. Wer sich dafür interessiert, kann sich bis zum 23. März beim Jugendbüro und Mehrgenerationenhaus Offenburg unter der Telefonnummer 07 81/28 4 24 46 oder E-Mail: jugendbuero@offenburg.de anmelden. KURZ NOTIERT

Flohmarkt am 16. Juni Das Stadtteil- und Familienzentrum Uffhofen organisiert am Samstag, 16. Juni, von 13 bis 18 Uhr einen Flohmarkt. Infos unter Telefon 07 81/95 78-11, E-Mail: sfz.uffhofen@offenburg.de.

Astern-Versammlung Der gemeinnützige Verein Astern, Gemeinschaftliches Wohnen im Alter, lädt zur Mitgliederversammlung am Freitag, 16. März, 18.30 Uhr in den Gemeinschaftsraum im Seidenfaden 13 ein.

Kammermusik Die Matthäusgemeinde in Weier, Johannesweg 11, lädt am Sonntag, 11. März, 11.15 Uhr, zur Kammermusik ein. Es tritt das Klarinetten-Klavier-Duo Raus und Kratzer mit Werken von Weinberg, Castelnuovo-Tedesco und Horovitz auf.

LESEWELT

Vorleser/innen gesucht. Wer Freude daran hat, Kindern vorzulesen und mit ihnen in die Welt der Bücher einzutauchen, hat die Möglichkeit, sich ehrenamtlich als Vorleserin oder Vorleser im Verein Lesewelt zu engagieren. Leseorte sind Ortenauer Schulen, Kindergärten, Bibliotheken und Asylbewerberheime. Die Vermittlung in die Einrichtung und eine professionelle Betreuung erfolgt durch den Verein. Außerdem werden regelmäßig Fortbildungen zu Themen rund um das

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Vorlesen angeboten sowie Treffen und Ausflüge zum Erfahrungsaustausch. Seit 2005 organisiert der Verein Vorlesestunden für Kinder im ganzen Ortenaukreis. Mehr als 100 Vorleser/innen sind bereits aktiv. Wer interessiert ist, kann im Lesewelt-Büro unter Telefon 0781/93603690 anrufen oder eine E-Mail an mitmachen@lesewelt-ortenau.org schreiben. Weitere Infos gibt es im Internet auf der Seite des Vereins www. lesewelt-ortenau.org. Foto: Lesewelt


16 10.3.2018

Freier Blick. Läuft alles nach Plan, soll mit dem ersten Bauabschnitt noch in diesem Jahr begonnen werden. Die Fertigstellung ist für 2019 vorgesehen. Fotos: Siefke

Platz schaffen in der Oststadt Abrissarbeiten fürs neue Kronenquartier fast beendet

Betonwand. Auch von ihr wird bald nichts mehr zu sehen sein.

Die Mauer muss weg. Von Stefan Strumbels Flaschen bleibt nichts übrig.

Zukunftsmusik. Grüne Innenhöfe mit Bäumen sind vorgesehen.


10.3.2018 17

Profunder Austausch zu Geothermie Vorstellung und Diskussion geothermischer Projekte am Oberrhein / Weltweit größte Offenburger Fachmesse welt verbunden, gleichzeitig versiorgen zum Beispiel im Pariser Becken bereits heute 40 Kraftwerke 800 000 Menschen mit Wärme und Elek­trizität. Während Jean-Jacques Graff betonte, dass die Regionen, die eine Industrievergangenheit mit Ölbohrungen oder im Kohlebergbau haben, sehr aufgeschlossen auf die neue Technik

Blickwinkel

Podiumsdiskussion. V.l. Richard Schüler, Emmanuel Bachmann (Bürgermeister von Illkirch), OB Edith Schreiner, Alain Jund (Vorstandsmitglied des Eurodistrikts), David Eray (Umweltminister Kanton Jura/Schweiz), Dietfried Bruss (Stadtwerke München), Jean-Jacques Graff und André Deinhardt (Bundesverband Geothermie) Foto: Reinbold

Die Energiewende beinhaltet nicht nur fachliche oder technische Herausforderungen, sie bedarf auch kommunikativer Anstrengungen zwischen Fachleuten und Bevölkerung. Dies zeigte sich ganz klar bei der grenzüberschreitenden Konferenz über geothermische Projekte am Oberrhein, zu der vergangene Woche der Eurodistrikt Straßburg-Ortenau, TRION-climate e.V. und die Association Française des Professionnels de la Géothermie (AFPG) geladen hatten. Diese Konferenz, die sehr gut besucht war, fand während der Fachmesse Geotherm in der Oberrheinhalle statt. Diese Fachschau, die von der Messe Offenburg-Ortenau zum 12. Mal organisiert worden war, ist die mittlerweile weltweit größte Veranstaltung zur Geothermie, welche Produkte und Vorträge bündelt. Was lag da näher, die Anwesenheit von Fachleuten, verantwortlichen Politikern, Bürgervertretern und Interessierten zu nutzen, um das Thema auch grenz­überschreitend anzuspre-

chen? Frank Scherer jedenfalls, Landrat des Ortenaukreises und Präsident des Eurodistrikts, ließ in seiner Eröffnung keinen Zweifel an der Bedeutung der Geothermie im Rahmen der Energiewende: „Wenn wir wirklich ernst machen mit der Energiewende, dann dürfen wir diese Alternative nicht ausschließen.“ Denn sowohl die Wasserkraft als auch Solar- und Windenergie seien stark von äußeren Faktoren abhängig. Einzig die Tiefen-Geothermie könne den

Grundlast Grundlastbedarf decken. Risiken und Chancen müssten abgewogen, die Sicherheit bei der Folgenabschätzung ins Zentrum gestellt und für Transparenz, Aufklärung und Beteiligung gesorgt werden. Robert Herrmann, Präsident der Eurometropole Straßburg, nannte das Ziel der autonomen Energieversorgung bis 2050. Der Anteil der Geothermie müsse von heute vier auf dann 20 Prozent steigen. Jean-Jacques Graff, Präsident des AFPG, nannte die Technik „sehr komplex“ und erklärte auch, dass

sie nicht überall eingesetzt werden könne. In Frankreich kommen neben dem Oberrhein lediglich das Massif Central und das Langue d‘Oc-Roussillon dafür in Frage, in Deutschland sind dies der Großraum München und die norddeutsche Tiefebene (neben dem Oberrhein). Ganz konkret wurden die Geothermieanlagen in Riehen/Schweiz, im pfälzischen Insheim sowie die neuen geothermischen Projekte in Vendenheim, Eckbolsheim und Hurtigheim vorgestellt. Dabei geht es immer um Wärmeversorgung und Produktion von Elektrizität. Dietfried Bruss von den Stadtwerken München erläuterte die Fernwärmevision der Stadt München: Bis 2040 soll die bayerische Hauptstadt mit Hilfe der Geothermie völlig über erneuerbare Energien versorgt werden. Schon heute produzieren dort geothermische Anlagen Wärme und Strom. André Deinhardt, Geschäftsführer des Bundesverbands Geothermie, spricht lieber von einer Chancen- denn einer Risikotechnologie. Öl, Gas und Kohle seien mit enormen Risiken für Mensch und Um-

reagierten, war es Richard Schüler, dem Vorsitzenden der Bürgerinitiative gegen Tiefengeothermie im Südlichen Oberrheingraben, ein Herzensanliegen, die Interessen der Menschen zu wahren, deren Häuser eventuell zu Schaden kommen. „Das Risiko sollte bei den Betreibern liegen!“ Edith Schreiner, als Offenburger Oberbürgermeisterin und Vorsitzende des Messe-Aufsichtsrats eine der Initiatorinnen beim Aufbau der Geothermie-Messe, fasste den Mehrwert insbesondere auch einer solchen grenzüberschreitenden Konferenz zusammen: „Indem wir Themen, die uns links und rechts des Rheins gemeinsam betreffen, auch gemeinsam besprechen, haben wir die Chance, uns als Gemeinschaft und als Region zu verstehen.“ Hinzu komme der schöne Effekt, dass auch Befürworter und Kritiker der Technologie intensiver als im Alltag miteinander ins Gespräch kämen. Denn die Fachvertreter sprachen sich insbesondere für die wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Vorteile von Geothermie als Chancentechnologie aus und beklagten, dass die Nutzung von Erdwärme zu lange von der Politik vernachlässigt wurde und zu oft basierend auf falschen Ängsten kritisiert werde. Die Vertreter der Bürgerinitiativen verwiesen demgegenüber auf eine mangelnde Informations- und Diskussionsbereitschaft seitens der Geothermiefirmen. Der grenzüberschreitende Dialog soll auch künftig weitergeführt werden – gerade im Elsass wird die Technologie immer stärker genutzt.


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S T R E S S F R E I PA R K E N - E N T S PA N N T E I N K A U F E N

18 10.3.2018

Waren bringen, Waren tauschen Schnäppchen-Jäger sollten sich am 10. März beeilen Am Samstag, 10. März, findet der Ortenauer Warentauschtag bereits zum 49. Mal statt. An fünf Standorten im Ortenau­ kreis können Besucher von 13 bis 14.45 Uhr Waren bringen und von 15 bis 16 Uhr holen: in der Stadthalle in Ettenheim, der KT-Halle (Oberländer Straße) in Kehl, der Markthalle in Haslach im Kinzigtal, der Drei-Kir­ schen-Halle in Mösbach und in der Festhalle in Zunsweier. „Wer ein Schnäppchen machen möchte, sollte sich allerdings beeilen“, rät Johann Georg Kathan, Abfallberater beim Eigenbetrieb Abfallwirtschaft im Landratsamt Ortenaukreis, denn nach 20 Minuten sei meistens schon alles weitgehend abgeräumt. An diesem Tag können funktionsfähige Gebrauchsgegenstände, für die der derzeitige Besitzer keine Verwendung mehr hat, die aber zum Wegwerfen viel zu schade sind, einen neuen Eigentümer finden. Das Prinzip der Veranstaltung ist einfach: „Wem etwas gefällt, der kann mitnehmen, so viel er tragen kann, egal ob er etwas gebracht hat oder nicht. Wer etwas mitnimmt, zahlt einen einmaligen Mitnahmepreis von zwei Euro pro Person“, informiert Kathan und ergänzt: „Und jeder darf natürlich etwas bringen, unabhängig davon, ob er etwas mitnehmen möchte oder nicht. Die Annahme STICHWORT

Kontaktdaten Weitere Infos zum Warentauschtag geben die Abfallberater des Landratsamtes Ortenaukreis telefonisch unter 0781/805 9623 oder per E-Mail unter johann-georg.kathan@ortenaukreis.de.

der gebrauchten Gegenstände ist dabei grundsätzlich kostenlos.“ Typische Warentauschtag-Artikel sind Geschirr, Gläser, Besteck, Küchengeräte, Kochtöpfe, Spielzeug, Taschen, Körbe, Rucksäcke, Aktentaschen, Ziergegenstände, Stühle, Kleinmöbel, Bücher, Schlittschuhe, Inliner, Schlitten, Werkzeug, Bastelbedarf, Spiele, Schallplatten, Elektrogeräte, Dreiräder und vieles mehr. Verschmutzte Gebrauchsgegenstände sowie sehr alte Elektronikgeräte, vor allem Bildschirme und Drucker, werden nicht angenommen. Kleidungsstücke nur, wenn sie sehr gut erhalten und sauber sind. Ski und Skizubehör, Matratzen, Autoreifen, Teppichböden, Federbetten oder selbst aufgenommene Videokassetten werden ebenfalls nicht angenommen. Größere Gegenstände wie Kühlschränke oder Sofas dürfen nicht in die Hallen gebracht werden. Sie können aber vor Ort schriftlich angeboten werden. Bereits seit 1994, also seit 24 Jah-

Über 1000 Besucher ren, findet der Warentauschtag in dieser Form statt. Aus kleinen Anfängen hat sich dieser zu einer beliebten, kreisweiten Veranstaltung entwickelt, bei der jedes Mal weit über 1000 Besucher/innen Waren bringen und holen. Mit Unterstützung des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft und einiger Kommunen organisieren Bürgerinitiativen und Vereine die Warentauschtage vor Ort. Ergänzend zum Warentauschtag gibt es auf der Internetseite der Abfallwirtschaft www.abfallwirtschaft-ortenaukreis. de eine kostenlose Gebrauchtwarenund Verschenkbörse, in die jeder Angebote und Gesuche eintragen kann.

Weitere Infos unter www.offenblatt.de


10.3.2018 19

Betreuer gesucht WLAN öffentlich

FUNDSACHE MÄRZ

Wer vermisst ein Motorrad? Am Mittwoch, 21. Februar, hat die Polizei ein Motorrad in den Farben Orange/Schwarz vom Hersteller Explorer in der Senator-Burda-Straße im Ortsteil Fessenbach gefunden und ins Bürgerbüro am Fischmarkt gebracht Seither wartet es in einer Garage auf seine/n Besitzer/in. Für Rückfragen steht das Fundbüro im Bürgerbüro am Fischmarkt von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und Samstag von 8 bis 12 Uhr oder unter Telefon 07 81/82-20 00 zur Verfügung. Auf der Seite www.e-fund.eu/fundbueros.php kann nach verloren gegangenen Sachen unter Angabe des Zeitraums und der Fundgruppen geforscht werden. Foto: Stadt Offenburg

Die Vorbereitungen für den Offenburger Ferienspaß 2018 laufen auf Hochtouren. Für die Betreuung der Ferienangebote sucht das Jugendbüro und Mehrgenerationenhaus noch engagierte Menschen, die Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben. Bei der Stadtranderholung und den Ferienpass-Aktionen müssen Angebote für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen organisiert und die Durchführung betreut werden. Es handelt sich um eine ehrenamtliche pädagogische Tätigkeit, für welche die Betreuer/ innen eine Aufwandsentschädigung erhalten. Mehr Informationen dazu gibt es im Jugendbüro und Mehrgenerationenhaus unter Telefon 0781/82-26 39 oder per E-Mail: ferienspass@offenburg.de. Siehe dazu auch unten stehende Meldung auf dieser Seite.

Herbizide nur in Ausnahmefällen OB Edith Schreiner antwortete mit Brief vom 26. Februar 2018 auf ein Schreiben von Stefan Böhm vom 28. November 2017: „Wie in der Zwischennachricht vom 21. Dezember 2017 mitgeteilt, habe ich die Angelegenheit intern prüfen lassen. In den städtischen Grünanlagen werden von den Technischen Betrieben mit einer Ausnahme keine Herbizide eingesetzt: Für die Bekämpfung des Japanknöterichs wurde - gemäß der Vorlage 170/15 für den Technischen Ausschuss vom 2. Dezember 2015 – gezielt und nach Genehmigung durch das Amt für Landwirtschaft als zuständiger Pflanzenschutzbehörde, im September 2016 selektiv das glyphosathaltige Herbizid ‚Roundup‘ eingesetzt. Dieser Vorgang musste im laufenden Jahr wiederholt werden, da sich die

Pflanzen zwar deutlich geschwächt, aber noch nicht abgängig zeigten. Entsprechend dem in der Vorlage dargestellten Vierjahresplan werden in den Jahren 2018 und 2019 die bisher behandelten Bestände überwacht und gegebenenfalls noch vorhandene Pflanzen gezielt, in enger Abstimmung mit dem Amt für Landwirtschaft, behandelt. Auf den städtischen Kleingartenflächen ist die Verwendung von Herbiziden (Unkrautbekämpfungsmitteln) nach unserer Gartenordnung seit Jahren bereits verboten. Auf landwirtschaftlich und weinbaulich genutzten Flächen sollte aufgrund der Einsatzkriterien und Probleme (siehe beigefügte Stellungnahmen des Weinguts und des Amts für Landwirtschaft) ein Verbot auf kommunaler Ebene nicht

ausgesprochen werden. Die Stadt Offenburg kann aus fachlichen und zeitlichen Gründen keine Beratungsangebote leisten. Das Amt für Landwirtschaft beim Landratsamt hat viele gut ausgebildete Fachberater, die für die Pflanzenschutzberatung zuständig sind und Beratungsangebote anbieten. Nach Aussage des Landwirtschaftsamts wird der Wirkstoff Glyphosat in der Ortenau nur in geringem Maß eingesetzt bzw. empfohlen. Glyphosat hat nur noch eine zeitlich begrenzte Zulassung von fünf Jahren. Es ist zu erwarten, dass auf nationaler Ebene die Zulassungsdauer noch weiter verkürzt wird. Ein über das jetzt geltende Recht hinausgehendes regionales oder bestimmte Flächen betreffendes Anwendungsverbot ist daher nicht empfehlenswert.“

Kreativangebote von erfahrenen Privatleuten gesucht Das Ferienprogramm der Stadt Offenburg hat auch Kreativ-, Werk- und Sportangebote, die von erfahrenen Privatpersonen angeleitet werden. Wer singen oder

tanzen kann, kreativ ist oder sons­ tige Talente hat, die an Jugendliche weitergegeben werden können, bitte im Jugendbüro und Mehrgenerationenhaus melden! Es wer-

den immer Expert(inn)en jeglichen Alters gesucht, die Lust haben, anderen ihr Wissen und Können zu vermitteln. Kontaktdaten: siehe Meldung oben.

Mit Schreiben vom 5. März wendet sich die SPD-Stadtratsfraktion an OB Schreiner und beantragt erneut öffentliches WLAN in der Innenstadt. „Dieser öffentliche Internetzugang sollte, so unsere damalige Forderung, im Rahmen eines Pilotprojektes zunächst an einigen zentralen Plätzen im Zentrum realisiert und nach einer Erprobungsphase ausgeweitet werden. Zwischenzeitlich gibt es vereinzelte, überwiegend privat organisierte WLAN-Zugänge in der Innenstadt. Dies ist ein unsystematischer und kaum überschaubarer Fleckenteppich. Die Umsetzung von freien WLAN-Zugängen in Städten und Gemeinden ist seit vielen Jahren nicht nur Stand der Technik, sondern auch eine selbstverständliche Forderung von Bürgern und Besuchern der Stadt. Warum genau dies in unserer angeblichen Medienstadt Offenburg derart auf Widerstand und Ablehnung stößt, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Angebliche rechtliche Schwierigkeiten bei der Umsetzung waren ein Argument gegen unseren ersten Antrag aus dem Jahre 2013 (!). Unzählige Städte und Gemeinden, gerade auch in unserem Umland und in der Region, haben bereits seit vielen Jahren ein kostenloses WLAN-Netz installiert. Offenburg ist hier immer noch ein weißer Fleck, warum auch immer. Falls die Stadt Offenburg nicht über die entsprechende Kompetenz in der Stadtverwaltung verfügen sollte, um ein derartiges Projekt zeitnah realisieren zu können: entsprechende öffentliche und private Einrichtungen und Firmen stehen in unserer Stadt bereit und sind abrufbar, die notwendigen Arbeiten anzugehen und umzusetzen. Wir freuen uns ausgesprochen auch über die Forderung des Seniorenbeirats in seiner letzten Sitzung, öffentliches kostenloses WLAN in der Stadt zu installieren. Daher wiederholen wir unseren Antrag auf die Realisierung für ein öffentliches und kostenfreies WLAN-Angebot in Offenburg. Wir beantragen, sehr zeitnah ein Konzept zur Umsetzung vorzulegen, das durchaus eine schrittweise Realisierung beinhalten könnte – z.B. auch für alle Ortsteile.“


20 10.3.2018

„Kunst kommt“ mit Angelika Billion

Daumen hoch. Beim FSJ kann Freude aufkommen.

Foto: Buntes Haus

FSJ im Bunten Haus Von 1. September 2018 bis 31. August 2019 gibt es im Kinder- und Jugendtreff Buntes Haus wieder freie Praktikumsplätze für ein Freiwilliges Soziales Jahr. Der Kinder- und Jugendtreff Buntes Haus ist eine Betreuungseinrichtung für Schulkinder und eine Ganztagsbetreuung an der Erich-Kästner-Realschule, ein Anbieter der offenen Kinder- und Jugendarbeit mit vielfältigen Angeboten, Treffs und Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche. Das Freiwillige Soziale Jahr wird in Zusammenarbeit mit dem Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg in Mannheim organisiert.

Die praktische Arbeit und Anleitung finden im Bunten Haus statt. Begleitung und theoretische Inputs zu pädagogischen Themen erhalten die FSJ-Teilnehmer auch in Form von Seminaren, die das Wohlfahrtswerk Baden-Württemberg anbietet. Interessierte können sich jetzt im Kinder- und Jugendtreff Buntes Haus, Molktestraße 10, 77  654 Offenburg bewerben. Bei Fragen stehen Einrichtungsleiter Philipp Basler oder Bereichsleiterin Barbara Dike unter Telefon 07 81/94 81 269 zur Verfügung. Weitere Informationen unter www. buntes-haus-offenburg.de und www. wohlfahrtswerk.de.

Schülerinfotag an der Hochschule Die Hochschule Offenburg lädt Studieninteressierte am Samstag, 10. März, zum Schülerinfotag ein. Von 12 bis 15 Uhr können Schülerinnen und Schüler prüfen, ob die Angebote der Hochschule zu ihren Vorstellungen passen. Der Offenburger Campus gewährt einen Einblick in alle Studiengänge mit Vorträgen und Laborrundgängen. Am Infostand der Fakultät Medien und Informationswesen können die Besucherinnen und Besucher unterschiedliche Playstation-Spiele testen, die von Studierenden entwickelt wurden. Am Stand der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik können sie die autonom fahrenden MiniAudi-Modelle kennenlernen.

Gleichzeitig gibt es die Möglichkeit, sich über Bewerbung und Zulassung zu informieren. Für Essen und Getränke ist gesorgt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Parallel zum Schülerinfotag findet auf dem Campus Offenburg zwischen 8.30 und 16.30 Uhr die Südwest-Meisterschaft des Wettbewerbs „Formel 1 in der Schule“ statt. Formel 1 in der Schule ist ein multidisziplinärer, internationaler Technologie-Wettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 19 Jahren einen Miniatur-Formel 1-Rennwagen am Computer entwickeln, fertigen und anschließend ins Rennen schicken. Die Teilnehmenden freuen sich über Publikum.

Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Kunst kommt“ des Seniorenbüros wird am Dienstag, 20. März, 19 Uhr, die Ausstellung „Wasser und mehr“ im Aenne-Burda-Stift, Kornstraße 2, eröffnet. Nach der Begrüßung durch Eberhard Roth spricht Jürgen Billion die einführenden Worte. Die Künstlerin Angelika Billion hat das Malen schon als Kind für sich entdeckt. Mit einer Ausbildung an der Kunstschule in Freiburg vertiefte und verfeinerte sie, was sie sich bereits autodidaktisch angeeignet hatte. Mittlerweile stellt die gebürtige Endingerin seit über zehn Jahren aus. Ihre favorisierte Technik ist Öl auf Leinwand – ihre bevorzugten Motive sind

Menschen, Landschaften und Stadtmotive. Die Bilder entstehen durch Momentaufnahmen, zuerst fotografiert oder skizziert, bevor sie im hauseigenen Atelier malerisch umgesetzt werden. Dabei sieht sich Billion als stille Beobachterin, die die Harmonie einer Situation entdeckt, heißt es in der Pressemitteilung. Bei der künstlerischen Umsetzung hebt sie das Wesentliche mit einem kräftigen Farbaufschlag hervor. Durch gekonntes Einsetzen von Licht und Schatten sollen entgegen der Schnelllebigkeit der heutigen Zeit Gelassenheit und Ruhe erzeugt werden. Bis 30. Juni 2018 täglich in der Zeit von 9 bis 18 Uhr zu sehen.

Gottesdienst mit fairem Frühstück Zum Gottesdienst mit Frühstück laden die Konfirmanden der Evangelischen Stadtkirchengemeinde am Sonntag, 11. März, von 10 bis 11.30 Uhr ins Gemeindehaus, Poststraße 16, ein. „Komm, lass uns über Gott und die Welt re-

den!“, lautet das Thema. Während des Gottesdienstes wird gemeinsam gefrühstückt. Dabei legen die Konfirmanden Wert auf fair gehandelte und biologisch erzeugte Lebensmittel. Um eine Spende zur Deckung der Kosten wird gebeten.

Amtlicher Teil

Öffentliche Bekanntmachungen und Ausschreibungen Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A Vorhaben: Kindergärten in Elgersweier, Fessenbach und SFZ Uffhofen – Schreinerarbeiten, Einbau von Gardarobenschränken Vergabe-Nr.: SOG_BS-2018-0036 Ausführungsfrist: nach Absprache mit der Bauleitung Angebotseröffnung: 27. März 2018, 10 Uhr

Stadt Offenburg, Fachbereich Bauservice, Zentrale Vergabestelle, Zimmer 125, Wilhelmstraße 12, 77654 Offenburg

Der vollständige Veröffentlichungstext erscheint auf dem Vergabeportal des Staatsanzeigers für Baden-Württemberg GmbH, www.vergabe24.de, im Submissionsanzeiger, www.submission.de/vergabe-magazin, im Subreport, www.subreport.de, auf dem Portal der Wirtschaftsregion Ortenau, www.wro.de/fuer-die-region/ausschreibungen.html, auf der städtischen Homepage www.offenburg.de/html/ausschreibungen308. html Anforderung der Angebotsunterlagen: Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH Breitscheidstraße 69, 70176 Stuttgart Telefon 07 11/ 6 66 01-555, Fax 07 11/ 6 66 01-84 vergabeunterlagen@staatsanzeiger.de, www.vergabe24.de Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http:// www.offenburg.de/hmtl/ausschreibungen308. Sie können dort kostenfrei über das Kiosk-System von Vergabe 24 heruntergeladen werden.


10.3.2018 21

Öffentliche Bekanntmachungen und Ausschreibungen Stellenausschreibung Die Stadt Offenburg sucht für den Fachbereich Familien, Schulen und Soziales zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n voll- oder teilzeitbeschäftigte/n (mindestens 75 %)

Stellenausschreibung Die Stadt Offenburg sucht für den Fachbereich Familien, Schulen und Soziales zum nächstmöglichen Zeitpunkt, befristet bis zum 29.2.2020, eine/n teilzeitbeschäftigte/n (derzeit 19,5 Wochenstunden)

Leiter/in für die Kindertagesstätte im Ortsteil Elgersweier

Flüchtlingsbeauftragte/n

In der Kindertagesstätte Elgersweier werden derzeit zirka 125 Kinder im Alter von einem bis zu sechs Jahren in einem flexiblen Betreuungsangebot von derzeit 24 Fachkräften (teil- und vollzeitbeschäftigt) betreut. Die Stadt Offenburg setzt in ihren Kindertagesstätten den Orientierungsplan Baden-Württemberg mit dem „infans-Handlungskonzept“ um.

Ihre wesentlichen Aufgaben sind: • Anlaufstelle für Flüchtlingsangelegenheiten • Fortentwicklung der Hilfsangebote für Flüchtlinge • Koordination des ehrenamtlichen Engagements und Vermittlung der Ehrenamtlichen an Fachstellen • Kooperation mit den im Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsbereich tätigen Einrichtungen, Initiativen, Vereinen und Verbänden • Vernetzung und Kooperation in den Stadtteilstrukturen • Vermittlung bei Konflikten • Erarbeiten von Informationsmaterialien für die Öffentlichkeit zu Schwerpunktthemen • Nutzung von Förderprogrammen

Ihre wesentlichen Aufgaben sind: • Personalführung und -entwicklung (für alle Fachkräfte, Praktikantinnen, Praktikanten und Zusatzkräfte) • Organisatorische Leitung der Einrichtung, wie z.B. Verwaltung, Budgetverantwortung und Öffentlichkeitsarbeit • Mitwirkung an der gesamtstädtischen Bedarfserhebung nach dem Offenburger Modell (Personalplanung, -kontrolle, -berechnung und -einsatz) • Umsetzung und Weiterentwicklung des pädagogischen Konzepts der Kita im Rahmen der Gesamtkonzeption der Stadt Offenburg im Sinne des Orientierungsplanes nach dem „infans-Handlungskonzept“ • Kooperationen mit den Partnern im Ortsteil und relevanten Ämtern und Beratungsstellen • dauerhafte Prüfung und Abstimmung des pädagogischen Angebots mit dem Betreuungsbedarf und den Erfordernissen der Lebenssituation der Menschen im Ortsteil Die Stelle erfordert einen bedarfsorientierten Arbeitseinsatz. Wir erwarten von Ihnen: • ein abgeschlossenes sozialwissenschaftliches Studium sowie Erfahrung in der Umsetzung eines Bildungskonzeptes oder die staatliche Anerkennung als Erzieher/in mit nachgewiesenen Erfahrungen in der Umsetzung des „infans-Handlungskonzepts“ • mehrjährige nachgewiesene Leitungserfahrung • einen ausgereiften Leitungsstil • mehrjährige einschlägige Berufserfahrung • Moderationskompetenzen und -erfahrung • gute EDV-Kenntnisse (MS-Office-Produkte, Internet u. a.) • eine selbstständige, strukturierte Arbeitsweise sowie innovatives und strategisches Denken • soziale Kompetenzen wie Kommunikationsstärke, Konfliktfähigkeit und hohe Kundenorientierung Wir bieten Ihnen: • interessante, verantwortungs- und anspruchsvolle Tätigkeiten • fachliche Einarbeitung und Beratung sowie interne und externe Fortbildungen • eine zunächst bis zum 31.12.2020 befristete Beschäftigung nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) unter Eingruppierung S 16 Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. ind Sie interessiert? S Dann übersenden Sie bitte bis spätestens 31. März 2018 Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe der Kennziffer 022-18 an die Stadt Offenburg, Fachbereich Zentrale Dienste/Abteilung Personalservice, Postfach 24 50, 77614 Offenburg, bzw. per E-Mail an: bewerbung@offenburg.de. Bitte senden Sie uns nur Kopien Ihrer Dokumente, da keine Rückgabe der Bewerbungsunterlagen erfolgt. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens werden die Unterlagen vernichtet. Weitere Informationen erteilt die zuständige Sachgebietsleiterin Barbara Klement unter Telefon 07 81/82-25 88.

Die Stelle erfordert einen bedarfsorientierten Arbeitseinsatz. Wir erwarten von Ihnen: • ein abgeschlossenes Studium zur/zum Bachelor of Arts Sozialarbeit bzw. Sozialpädagogik oder einen entsprechenden Diplom-Abschluss • möglichst Erfahrung in der Arbeit mit Flüchtlingen und/oder Ehrenamtlichen • gute Englischkenntnisse; weitere Sprachkenntnisse sind von Vorteil • eine selbstständige, strukturierte und engagierte Arbeitsweise • interkulturelle Kompetenz • soziale Kompetenzen wie Kommunikationsstärke, Konfliktfähigkeit und Verhandlungsgeschick Wir bieten Ihnen: • eine interessante, verantwortungs- und anspruchsvolle Tätigkeit • fachliche Einarbeitung und Beratung sowie interne und externe Fortbildungen • eine befristete Beschäftigung nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) unter Eingruppierung in Entgeltgruppe S 12 Die Stadt Offenburg sieht in der Beschäftigung von Migranten und Migrantinnen eine Bereicherung und begrüßt ausdrücklich ihre Bewerbung. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Sind Sie interessiert? Dann übersenden Sie bitte bis spätestens 31. März 2018 Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe der Kennziffer 20-18 an die Stadt Offenburg, Fachbereich Zentrale Dienste/Abteilung Personalservice, Postfach 24 50, 77614 Offenburg, bzw. per E-Mail an: bewerbung@offenburg.de. Bitte senden Sie uns nur Kopien Ihrer Dokumente, da keine Rückgabe der Bewerbungsunterlagen erfolgt. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens werden die Unterlagen vernichtet. Weitere Informationen erteilt der zuständige Fachbereichsleiter Michael Hattenbach unter Telefon 07 81/82-24 63. Informationen zur Stadt Offenburg: www.offenburg.de

Öffentliche Bekanntmachung Schlagraumversteigerung von Brennholz im Stadtwald Offenburg

Die nächste Sitzung des Technischen Ausschusses der Stadt Offenburg findet am Montag, 12. März, 18 Uhr, im Sitzungssaal des Technischen Rathauses, Wilhelmstraße 12, statt.

Im Munitionslager Waltersweier findet für die kommende Saison die vierte Schlagraumversteigerung für den Stadtwald Offenburg am 16.3.2018 statt. Es kommen für den Distrikt I (Stadtwald) Lose zum Gebot. Die Registrierung der Bieter beginnt ab 15 Uhr und die Versteigerung beginnt um 15.30 Uhr. Teilnahmeberechtigt sind nur Bieter mit absolviertem Motorsägelehrgang und gültiger Bieternummer. Die Bescheinigung muss am Versteigerungstermin vorgelegt werden.

Tagesordnung: 1. Sachstandsbericht Forst 2. mündlicher Bericht der TBO-Geschäftsleitung

Vorab können Interessenten über die Homepage der Technischen Betriebe Offenburg (www.tbo-offenburg.de) Einsicht auf die Lagepläne sowie das Losverzeichnis nehmen.

Einladung


22 10.3.2018

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Aktuelles Kursangebot der GA Offenburg 15.03.18

Infoabend Geprüfte/r Bilanzbuchhalter/in (IHK) Do ab 18:00

12./13.04.18

Projektmanagement - Arbeitstechniken und Führen im Projekt Do 14:00–21:00, Fr 8:00–14:00, 16 UE, Offenburg

14.04.18

Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten Auffrischung Sa 8:00–14:30, 8 UE, Offenburg

20.04.–30.06.18

Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten nach DGUV Vorschrift 3 Fr 18:00–21:15, Sa 8:00–13:00, 80 UE, Offenburg

24.04.18–28.07.20

Geprüfte/r Bilanzbuchhalter/in (IHK) Di 18:00–21:15, Sa 7:45–12:45, 780 UE, Offenburg

24.04.–08.05.18

MS-Outlook Grundlagen Di+Do 18:00–21:15, 16 UE, Offenburg

16.05.–18.07.18

Buchführung / Aufbaukurs Mi 8:30–11:45, 32 UE, Offenburg

04.–25.06.18 05.–19.06.18

MS-PowerPoint Grundkurs Mo+Mi 8:30–11:45, 20 UE Di+Do 18:00–21:15, 20 UE, Offenburg

04.–08.06.18

Basiskurs iTNC530 Klartext-Programmierung Heidenhain Mo–Do 8:00–16:00, Fr 8:00–13:00, 40 UE, Offenburg

14./15.06.18

Rhetorik für Einsteiger Do 17:00–21:00, Fr 8:00–16:00, 15 UE, Offenburg

02.–13.07.18

Schweißkurs in einem Verfahren Ihrer Wahl mit Prüfung nach ISO 9606-1 und ISO 9606-2 Mo–Do 7:30–16:30, Fr 7:30–13:30, 80 UE, Offenburg

16.07.–07.11.18

Meistervorbereitungskurs Friseur/in, Teile 1+2 Mo–Mi 8:30–16:00, Sa 8:30–13:30, 440 UE, Appenweier

04.09.–18.12.18

Meistervorbereitungskurs Teil 4 / Ausbildung der Ausbilder/innen Di+Do 18:00–21:15, 120 UE, Offenburg

01.02.19–25.07.20

Meistervorbereitungskurs Schreiner/in / Tischler/in, Teile 1+2 Fr 14:00–21:00, Sa 8:00–15:00, 1005 UE, Offenburg

Beratung: 0781 793-115; -116; Fax -150 info-og@wissen-hoch-drei.de


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